Wortgruppen vs. Phrasen
Wortgruppen vs. Phrasen
Phrasen
1
Kern benannt sind. Im Kontext hängt die Wortgruppe von anderen Elementen ab, von einem
„externen Regens“, das sie anders charakterisiert als ihren Kern. „Solche gewissermaßen
„von oben“ her betrachteten Wortgruppen bezeichnen wir als „syntaktische Glieder, die
durch das externe Regens auch benannt werden“.
2
Die WG werden nach verschiedenen Gesichtspunkten in feste WG und freie WG
untergliedert.
2.1.1. Feste WG.
Die festen WG werden noch stehende Redewendungen, Redensarten,
Phraseologismen genannt. An ihrer Struktur können keine Veränderungen vorgenommen
werden (außer Konjugation). Nichts darf weggelassen oder hinzugefügt werden, z.B. kann
man im Phraseologismus auf der Bärenhaut liegen = faulenzen nicht etwa Bärenhaut durch
Bärenpelz ersetzen. Die Gesamtbedeutung des Phraseologismus ist nicht als Summe der
Bedeutungen der einzelnen Komponenten zu verstehen. Sie hat eine Umdeutung
(Übertragung) erfahren. Phraseologismen drücken einen einheitlichen Begriff aus, werden in
der Funktion eines Einzelwortes gebraucht und können daher häufig durch ein solches Wort
ersetzt werden:
weit und breit = überall
j-n den Kopf waschen = j-n rügen
Wie schon erwähnt sind die Phraseologismen dem Untersuchungsbereich der
Phraseologie zuzuordnen.
2.1.2. Freie WG.
Im Gegensatz zu den festen WG, deren Konstituenten zu einem Ganzen fest verknüpft
sind, im Sprachsystem als fertige Blöcke gespeichert vorliegen und im Redeprozess in
fertiger Form vom Speicher abgerufen werden, entstehen freie WG beim Sprechen immer
wieder aufs Neue. Sie werden je nach Situation und Sprechintention nach bestimmten WG-
Modellen konstruiert, z. B.:
das schöne Mädchen: Art + Adj + Sn;
schön malen: Adv + V;
das Haus der Tante: Art + Sn + Art + Sg usw.
Man unterscheidet zwei Arten von freien WG:
♦ Koordinative WG.
Zwischen den Konstituenten der WG besteht eine Beziehung der Koordination
(Nebenordnung). Ihre Glieder sind syntaktisch gleichrangig. Sie gehören generell derselben
Wortklasse an oder sind WG oder Sätze mit derselben syntaktischen Funktion. Nach der Art
der Verknüpfung zwischen den Gliedern unterscheidet man syndetische (mit
Verknüpfungsmitteln) und asyndetische ( ohne Verknüpfungsmittel) koordinative WG. Nach
der Bedeutung der Verknüpfung werden die syndetischen WG weiter in Untergruppen
eingeteilt. (vgl. das Thema Syntaktische Relatione)
♦ Subordinative WG.
3
In einer subordinativen WG unterscheidet man ein Leitglied (Kern) und ein oder
mehrere Anglieder (Bestimmungsglieder). Das Anglied ist dem Leitglied/Kern syntaktisch
untergeordnet. Die Subordination erfolgt durch Objekt-, Adverbial- und attributive
Beziehungen und wird durch Rektion, Kongruenz und Anschluss mittels Flexion,
Präpositionen und Wortstellung zum Ausdruck gebracht. Die subordinativen WG des
Deutschen werden nach der Wortartzugehörigkeit des Leitglieds/Kerns in Verb-, Substantiv-,
Adjektiv-, Adverb-, Pronominal- und Numeraliengruppen gegliedert:
den Freund erwarten; der Hut des Vaters; der Mutter ähnlich; außerordentlich oft; er
als mein Freund; zwei von den Kindern.
3. Phrasen.
In der Konstituentenstrukturgrammatik heißen die syntaktischen Einheiten, die in die
Mittelposition zwischen Wort und Satz einzuordnen sind, Phrasen. Eine Phrase besteht aus
Wörtern, die enger zusammengehören und eine syntaktische Einheit bilden. Phrasen haben
einen Kern (Kopf) und werden nach der Wortart des Kerns benannt. Der Kern spielt eine
zentrale Rolle in der Phrase. Nach dem Kern unterscheidet man folgende Arten von Phrasen:
♦ Nominalphrase (NP): die neue Wohnung
♦ Verbalphrase (VP): in die Stadt fahren
♦ Präpositionalphrase (PP): auf dem Bahnhof
♦ Adjektivphrase (AdjP): sehr schön
♦ Adverbphrase (AdvP): ziemlich oft
Eine Phrase kann komplex aufgebaut sein und weitere Phrasen enthalten, z.B:
die neue Wohnung meiner Tante
die neue Wohnung meiner Tante in der Hauptstadt usw.
Die Phrasen können wie die Wörter über ähnliche grammatische Eigenschaften
verfügen, sowie gegeneinander ausgetauscht werden. Phrasen haben den Vorteil, dass sie die
Sprache, die syntaktische Einheit Wortgruppe in ihrer Dynamik, in der Form, wie sie im Satz
steht, darstellen. Außerdem wird eine präpositionale Wortfügung als Präpositionalphrase
definiert und nicht als Substantivgruppe, wie dies in der traditionellen Grammatik postuliert
wird. Die Präposition bestimmt die Form des Substantivs, in der es in der Wortverbindung
auftritt und ist aus diesem Grunde wichtiger für die syntaktische Struktur als seine Semantik.
Andererseits ist der Begriff Phrase zu weit aufgefasst, so dass die Grenzen zwischen den
syntaktischen Einheiten verwischt werden. Die Minimalphrase besteht nämlich nur aus einem
Wort, dem Kopf der Phrase, und als größte Phrase gilt der Satz.
4
3. 1. Nominalphrasen.
NP haben als Kopf ein Substantiv oder ein Pronomen. Meistens sind sie durch ein
substantivisches Pronomen ersetzbar. Minimal besteht eine NP aus einem Substantiv oder
Pronomen. Die NP kann auch komplex sein, d.h. sie kann ihrerseits Phrasen enthalten. Diese
Erweiterungen der nicht-pronominalen NP treten in der syntaktischen Funktion des Attributs
auf und können links oder rechts vom Kopf stehen. Pränominal, vor dem substantivischen
Kern, können folgende Elemente auftreten:
• Artikel: die Rose
• Artikel + Adjektiv: die rote Rose
• Artikel + Partizip: die aufblühende Rose
• Numerale: drei Rosen
• enge Apposition: Oma Berta
• Genitiv-NP: Omas Rosen
Außer Artikel können auch determinierende Pronomina (diese Rosen, ihre Rosen) vor
dem substantivischen Kopf stehen. Artikel, Substantiv begleitende Pronomina und
Zahlwörter fasst man unter dem Begriff Determinierer (auch Determinatoren,
Determinantien), zusammen.
Die Rechtserweiterungen der NP weisen folgende Strukturen auf:
• Genitiv-NP: der Geburtstag seines Bruders
• Akkusativ-NP: der Geburtstag letzten Sonntag
• PP: die Geschenke zum Geburtstag
• Adverb: der Geburtstag gestern
• enge Apposition: mit seinem Freund Anton
• Adjektiv: eine Wiese, grün und unendlich
• Infinitivkonstruktion: der Wunsch, alles möglichst schnell zu vergessen
• Relativsatz: sein Freund, der gestern Geburtstag hatte
• indirekter Fragesatz: die Unsicherheit, ob der Versuch gelingt
Attribuierende Erweiterungen nennt man Modifizierer (auch Modifikatoren). Eine NP
kann durch die Kombination verschiedener Erweiterungen mehrfach attribuiert werden.
Dabei können sowohl koordinativ als auch subordinativ verknüpfte Attribute die NP
modifizieren:
die duftigen, roten/roten, duftigen Rosen im Garten der Nachbarin
Die Reihenfolge der Attribute, die in koordinativer Beziehung zueinander stehen, ist
frei wählbar (vgl. Beispiel oben), wohingegen die subordinierten Strukturen bei einem Typ
von
5
erweiterten NP bestimmten syntaktischen und semantischen Restriktionen unterliegen. Hier
werden nur einige erwähnt, z.B.:
• Eine PP kann nicht vor einer Genitiv-NP stehen, vgl.:
die Lösung der Aufgabe durch den Studenten, vs.
*die Lösung durch den Studenten der Aufgabe
• Die enge Apposition kann vom Bezugssubstantiv nicht getrennt werden, vgl.:
Oma Berta, die ich sehr lieb habe, vs.
*Oma, die ich sehr lieb habe, Berta
• Quantifizierende Adjektive gehen qualifizierenden voraus, vgl.:
die fünf roten Rosen, vs.
*die roten fünf Rosen
• Längere, komplexere Attribute tendieren zur letzten Position in der NP, vgl.:
die Rosen auf dem Tisch, die so schön duften, vs.
*die Rosen, die so schön duften, auf dem Tisch
Diese Tendenz ist seit Otto Bahagel, dem sie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert
zuerst aufgefallen ist, als das Gesetz der wachsenden Glieder in der Grammatik bekannt. Das
Gesetz spielt eine wichtige Rolle für die Reihenfolge der Satzglieder im Satz.
Alle genannten Phrasen haben die gleiche Distribution und gehören folglich zur
selben Kategorie. Sie sind nämlich NP. Eine wichtige Bedingung für jede Phrase ist ihre
grammatische Korrektheit, d.h. die Elemente einer Phrase müssen bestimmten
syntagmatischen Relationen gerecht werden. Für die NP die roten Rosen z.B. ist diese
Relation die Kongruenz. Artikel, Adjektiv und Substantiv in der NP müssen nämlich in den
grammatischen Kategorien Genus, Numerus und Kasus übereinstimmen.
Die NP können verschiedene Funktionen im Satz übernehmen. Sie fungieren als
Subjekte, Objekte, Adverbiale, Prädikative und Attribute.
3. 2. Präpositionalphrasen.
Präpositionalphrasen bestehen aus einer Präposition als Kopf und einer NP. In PP
kommt die zentrale Rolle der Präposition zu, da sie den Kasus der NP regiert. Die
syntagmatische Relation in der PP ist folglich die Rektion. Alle NP können mit einer
Präposition auftreten:
in [dem Garten]NP
in [dem großen, sonnigen Garten]NP
in [dem Garten, der hinter dem Haus angelegt war]NP
in [ihm]NP usw.
6
Die Präposition kann die Position vor und nach der NP einnehmen:
Er wohnt [ohne seine Familie.]PP
[Dem Dorf gegenüber]PP erhob sich ein kleiner Berg.
In seltenen Fällen kann die Präposition die NP umschließen:
[Um der Kinder willen] sollte die Mutter zu Hause bleiben.
Auch bei der PP ist es möglich, sie durch eine inhaltlich relativ leere Proform zu
ersetzen, z.B. über die Reise → darüber.
Bei einer kleinen Anzahl von Präpositionen können anstatt von NP andere Phrasen
auftreten:
-
bis [auf einige der genannten Sehenswürdigkeiten]PP
-
ab [jetzt]AdvP
3. 3. Verbalphrasen.
Verbalphrasen enthalten als Kern ein Vollverb oder ein Kopulaverb, das in einer
finiten oder nicht-finiten Form in der Phrase erscheint. Das Vollverb ist das zentrale phrasale
Element, weil es die Anzahl und die Art der Ergänzungen festlegt, die die von ihm eröffneten
Leerstellen in der Phrase ausfüllen. Eine Verbalphrase kann bestehen aus:
• einem Verb ohne Objekt: schläft in Das Kind schläft.
• einem Verb mit NP oder PP als Objekten: schreibt eine E-Mail (V + NP); denkt an
seine Kinder (V + PP); erzählt dem Freund eine Geschichte (V + NP + NP)
• einem Kopulaverb mit Prädikativ: ist schön; wird Student; bleibt treu
• einem Verb mit Nebensatz bzw. Infinitivkonstruktion als Objekt:
verspricht, dass sie kommt; verspricht zu kommen
Dazu kann eine VP zusätzlich auch adverbiale Ergänzungen aufnehmen:
sprach leise; floh aus Angst
Die Elemente, die die Leerstellen des Verbs besetzen heißen in der traditionellen
Grammatik Satzglieder, in der Generativen Grammatik Komplemente und in der
Valenztheorie Ergänzungen (auch Aktanten, Mitspieler). Grundsätzlich erscheinen als
Ergänzungen die Objekte (im Deutschen Akkusativ-, Dativ-, Genitiv- und
Präpositionalobjekte) und das Subjekt. Der Status des Subjekts wird aber in den
verschiedenen Grammatiktheorien umstritten. In der generativen Syntax gilt das Subjekt als
syntaktisch weniger stark mit dem Verb zusammenhängend. Dieser Standpunkt stützt sich auf
die antike Auffassung über den Nominativ, den Kasus des Subjekts als „casus rectus“
(unabhängiger Fall) im Unterschied zu den „casus obliqui“, den abhängigen Kasus. Weiter
wird noch darauf hingewiesen, dass Infinitivkonstruktionen kein Subjekt haben. Dagegen
sind aber Objekte Teile von ihnen. Und
7
nicht zuletzt wird noch die Kongruenz als Grund für die schwächere syntaktische
Abhängigkeit des Subjekts vom Verb angeführt. Das Subjekt beeinflusst die verbale Phrase,
da es tatsächlich Numerus und Person des Verbs bestimmt. Daneben wird noch die Meinung
vertreten, dass das Subjekt zur Verbalphrase zu rechnen ist, was etwa bedeutet, dass die
Begriffe Verbalphrase und Satz sich decken.
Während in der generativen Transformationsgrammatik die Existenz der Verbalphrase
umstritten wird, ist das Verb in der Valenztheorie absolut dominierend. Ihm sind alle Objekte
wie auch das Subjekt untergeordnet.
Der Sonderrolle des Subejkts trägt die Interdependenz Rechnung, indem sie die
gegenseitige Beeinflussung der Elemente anerkennt.
In der IDS-Grammatik (1997: 83f.) wird die Verbalphrase als Begriff abgelehnt
wegen ihrer besonderen Eigenschaften. Stattdessen gebraucht man die Begriffe
Verbalkomplex und Verbgruppe für „verbzentrierte[]“ Wortgruppen. Unter Verbalkomplex
wird die Kombination zwischen finiten und infiniten Verbformen verstanden, z.B.: hat
gelesen, wird kommen, muss gehen, wird gesagt haben, hat machen wollen u. ä.
Der Grund dafür, den Verbalkomplex nicht als Phrase anzusehen, ist, dass seine Teile
im Aussagesatz getrennt stehen, was im Gegensatz zur Definition der Phrase steht.
Die Verbgruppe besteht aus einem Vollverb und seinen Komplementen. Dazu kann
die Verbgruppe noch „durch Supplemente1 modifiziert oder spezifiziert werden.“ So wird die
Verbgruppe praktisch bis auf den ganzen Satz ausgedehnt. Das ist ein weiterer Grund für den
Ausschluss der Verbgruppe aus der Kategorie der Phrasen. Diese Auffassung über die
Verbgruppe entspricht dem Postulat der Valenztheorie über das Verb als absolutes Regens im
Satz.
3. 4. Adjektivphrasen.
Der Kopf einer Adjektivphrase ist ein Adjektiv. An dieser Stelle wird noch einmal
daran erinnert, dass in der generativen Syntax auch das einzelne Wort als Phrase aufgefasst
wird. Dementsprechend können Adjektivphrasen aus folgenden Elementen bestehen:
• einem Adjektiv: begabte in der begabte Student, auch begabt in Der Student ist
begabt
• Adjektiv + Adjektiv/Adverb: ziemlich hoch/sehr hoch
1
Supplemente sind Adverbialbestimmungen und Attribute, die in einem Satz fehlen können, ohne dass er
dadurch ungrammatisch wird.
8
Außerdem vermögen Adjektive durch ihre Valenzeigenschaften Ergänzungen
(Komplemente) anzubinden, sodass auch folgende Wortgruppen zu den Adjektivphrasen
hinzugefügt werden:
• Adjektiv + PP: auf seinen Bruder böse
• Adjektiv + NPAkk: einen Finger breit
• Adjektiv + NPD: dem Freund treu
• Adjektiv + NPG: seines Erfolges gewiss
Adjektivphrasen fungieren im Satz als Attribute oder Prädikative. In ihrer Funktion
als Attributen verknüpfen sie sich mit dem nachgestelltem Bezugswort durch Kongruenz.
3. 5. Adverbphrasen.
Aus dem angenommenen Prinzip, die Phrasen nach ihrem Kopf zu benennen, folgt,
dass der Kopf einer Adverbphrase ein Adverb sein sollte. Daraus ergeben sich folgende
Möglichkeiten für die Struktur der Adverbphrase:
• ein einzelnes Adverb: bald in geht bald
• Adverb + modifizierendem Element: ganz hinten
• Adverb + PP: oben auf dem Berg
• Adverb + Adverb: dort hinten
Doch manchmal kann man auch dem Begriff Adverbialphrase begegnen, der nicht auf
den Kopf der Phrase verweist, sondern auf ihre syntaktische Funktion. Als Argument wird
die Ersetzbarkeit der Präpositionalphrase durch ein Adverb in ihrem adverbialen Gebrauch
angeführt, vgl.:
Das Buch liegt auf dem Tisch.
→ Das Buch liegt dort.
Präpositionalphrasen sind aber auch als Objekte durch Adverbien ersetzbar, auch
wenn die Präposition in diesem Fall in einer ganz anderen Relation zum Verb steht, vgl.:
Sie freut sich über die Blumen.
→ Sie freut sich darüber.
In disem Sinn erscheint der Begriff Adverbialphrase nicht ganz gelungen.
9
[Link] vs. Phrasen
Групи думи срещу фрази
1. За понятията група думи и словосъчетание.
Групата думи (WG) е синтактичната единица, която има средна позиция
между дума и изречение като горна единица на синтактичната структура.
Терминът идва от традиционната граматика и никога не е бил последователно
дефиниран. Има и много термини за назоваване на тази синтактична единица.
Освен РГ в лингвистичната литература могат да се срещнат и словосъчетание,
словосъчетание, словосъчетание, синтагма, фраза, асоциация, словоред и др.
Следните предварителни бележки изглеждат уместни в това отношение:
♦ Първото нещо, което трябва да се отбележи, е, че синтаксисът не се
занимава с фиксираните фразеологични връзки, които са част от лексикона. Те са
обект на фразеология. Обект на синтактичен анализ са основно свободните групи
думи.
♦ Втората предварителна бележка е фактът, че в по-новите немски
граматики в термина са включени почти изключително само подчинителни
комбинации от думи. (вж. Основни характеристики 1981: 128ff.;
Sommerfeldt/Starke 1992: 185; IDS-grammar 1997: 69f., U. Klenk 2003: 20ff., Ch.
Dürscheid 2007: 29f.)
♦ Трето, трябва да се отбележи, че терминът фраза, който е взет от
генеративната граматика, все повече измества групата думи. В по-новите
граматики се говори повече за съставни части и фрази и терминът група от думи
се използва като метатермин, като помощно средство за обяснение на фразата. В
граматиката на IDS (1997: 72), когато се определят видовете фрази, терминът
група думи се използва по следния начин. В него се казва: „Под ФРАЗА имаме
предвид функционално независима група от думи, съставена от един или повече
елементи с една и само една лексикална глава, която не съдържа краен глагол“
Едно от положителните неща на този възглед е, че за разлика от генеративната
граматика, изреченията, които не се броят сред фразите. Това прави границата
между групите думи и изреченията ясна като синтактични единици с различна
сложност. От друга страна, групи от думи, които имат глаголна форма като
централен елемент, не се считат за фрази, тъй като имат специални свойства. (пак
там: 83)
Engel (1988: 21f.) също обобщава думата група като общ термин за фрази
и
„синтактични членове“. Разликата се състои главно в това дали дадена
група думи се разглежда в нейния контекст или се изолира сама за себе си.
Изолираните групи думи имат управляващ елемент, ядро. Фразите са групи от
думи, наречени на техните
1
0
„синтактични членове, които също са наименувани от външното регенериране“.
3. Фрази.
1
2
В граматиката на съставната структура синтактичните единици, които
трябва да бъдат класифицирани в средната позиция между дума и изречение, се
наричат фрази. Една фраза се състои от думи, които са по-близо една до друга и
образуват синтактична единица. Фразите имат ядро (глава) и се наименуват
според частта на речта на ядрото. Ядрото играе централна роля във фразата. В
зависимост от ядрото се разграничават следните видове фрази:
♦ Съществителна фраза (НП): новият апартамент
♦ Глаголна фраза (VP): отивам в града
♦ Предложна фраза (ПП): на гарата
♦ Прилагателна фраза (AdjP): много хубаво
♦ Наречие фраза (AdvP): доста често
Една фраза може да има сложна структура и да съдържа допълнителни
фрази, напр.:
новия апартамент на леля ми
новия апартамент на леля ми в столицата и т.н.
Подобно на думите, фразите могат да имат сходни граматически свойства
и да се заменят една с друга. Фразите имат предимството, че представят езика,
синтактичната единица на група думи в нейната динамика, във формата, в която
се появява в изречението. Освен това предложната фраза се определя като
предложна фраза, а не като група съществителни, както се постулира в
традиционната граматика. Подлогът определя формата, в която се появява
съществителното в словесната връзка и следователно е по-важен за
синтактичната структура от неговата семантика. От друга страна, терминът фраза
е твърде широк, размивайки границите между синтактичните единици.
Минималната фраза се състои само от една дума, главата на фразата, а най-
голямата фраза е изречението.
3. 1. Съществителни словосъчетания.
NPs имат съществително име или местоимение като глава. През повечето
време те могат да бъдат заменени със съществително местоимение. Най-малко
NP се състои от съществително име или местоимение. NP може да бъде и сложен,
т.е. сам по себе си може да съдържа фрази. Тези разширения на
непрономиналния NP се срещат в синтактичната функция на атрибута и могат да
се появят отляво или отдясно на главата. Предноминално, пред субстантивното
ядро, кан възникват следните елементи:
• Артикул: розата
• Член + прилагателно: червената роза
• Член + причастие: цъфналата роза
• Числителни: три рози
• близка апозиция: баба Берта
• Родителен падеж НП: Розите на баба
1
3
Освен членове пред съществителното глава могат да стоят и
определителни местоимения (тези рози, техните рози). Членовете,
местоименията, придружаващи съществителните и числителните, са обобщени
под термина детерминанти (също детерминанти, детерминанти).
Правните разширения на НП имат следните структури:
• Генитив NP: рожден ден на брат му
• Винителен падеж NP: рожденият ден миналата неделя
• ПП: подаръците за рожден ден
• Наречие: рожденият ден вчера
• близка апозиция: с приятеля си Антон
• Прилагателно: поляна, зелена и безкрайна
• Инфинитивна конструкция: желанието да забравите всичко възможно
най-бързо
• Относително изречение: неговият приятел, чийто рожден ден беше вчера
• непряко въпросително изречение: несигурността дали опитът ще успее
Приписващите разширения се наричат модификатори (също
модификатори). Един NP може да бъде приписан многократно чрез комбиниране
на различни разширения. Както координатно, така и субординативно свързани
атрибути могат да променят NP:
уханните, червени/червени, дъхави рози в съседската градина
Редът на атрибутите, които са в координирана връзка един с друг, може да
бъде свободно избран (вижте примера по-горе), докато подчинените структури в
един тип
1
5
• глагол с NP или PP като обекти: пише имейл (V + NP); мисли за децата
си (V + PP); разказва история на приятеля (V + NP + NP)
• глагол-състав с предикатив: е красив; става студент; остава верен
• глагол с подчинено изречение или инфинитивна конструкция като обект:
обещава, че ще дойде; обещава да дойде
В допълнение, VP може да включва и наречни добавки:
говореше тихо; избяга от страх
В традиционната граматика елементите, които заемат празните места в
глагола, се наричат изречение gl всеки, в генеративни граматични допълнения и в
допълнения от теория на валентността (също актанти, играчи). По принцип
обектите (в немски винителен, дателен, родителен падеж и предложни обекти) и
субектът се явяват като добавки. Статутът на предмета обаче е противоречив в
различните граматически теории. В генеративния синтаксис субектът се счита за
по-малко синтактично свързан с глагола. Тази гледна точка се основава на
древния възглед за именителния падеж, случая на субекта като „casus rectus“
(независим падеж) за разлика от „casus obliqui“, зависимия падеж. Трябва също
да се отбележи, че инфинитивните конструкции нямат предмет. Но предметите,
от друга страна, са част от тях. И
1
7