Sysinfo
Sysinfo
___________________
WinCC Kanal "System Info" 2
Übersicht der unterstützten
___________________
Systeminformationen 3
SIMATIC HMI Unterschiede zu anderen
___________________
Softwarekomponenten 4
WinCC V7.0 SP3
System Info ___________________
Projektierung des Kanals 5
Beispiele zur Auswertung
___________________
Sonderfunktionen 7
12/2011
Rechtliche Hinweise
Rechtliche Hinweise
Warnhinweiskonzept
Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von
Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise zu Ihrer persönlichen Sicherheit sind durch ein Warndreieck
hervorgehoben, Hinweise zu alleinigen Sachschäden stehen ohne Warndreieck. Je nach Gefährdungsstufe
werden die Warnhinweise in abnehmender Reihenfolge wie folgt dargestellt.
GEFAHR
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten wird, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
WARNUNG
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
VORSICHT
mit Warndreieck bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
VORSICHT
ohne Warndreieck bedeutet, dass Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
ACHTUNG
bedeutet, dass ein unerwünschtes Ergebnis oder Zustand eintreten kann, wenn der entsprechende Hinweis
nicht beachtet wird.
Beim Auftreten mehrerer Gefährdungsstufen wird immer der Warnhinweis zur jeweils höchsten Stufe verwendet.
Wenn in einem Warnhinweis mit dem Warndreieck vor Personenschäden gewarnt wird, dann kann im selben
Warnhinweis zusätzlich eine Warnung vor Sachschäden angefügt sein.
Qualifiziertes Personal
Das zu dieser Dokumentation zugehörige Produkt/System darf nur von für die jeweilige Aufgabenstellung
qualifiziertem Personal gehandhabt werden unter Beachtung der für die jeweilige Aufgabenstellung zugehörigen
Dokumentation, insbesondere der darin enthaltenen Sicherheits- und Warnhinweise. Qualifiziertes Personal ist
auf Grund seiner Ausbildung und Erfahrung befähigt, im Umgang mit diesen Produkten/Systemen Risiken zu
erkennen und mögliche Gefährdungen zu vermeiden.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch von Siemens-Produkten
Beachten Sie Folgendes:
WARNUNG
Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation
vorgesehenen Einsatzfälle verwendet werden. Falls Fremdprodukte und -komponenten zum Einsatz kommen,
müssen diese von Siemens empfohlen bzw. zugelassen sein. Der einwandfreie und sichere Betrieb der
Produkte setzt sachgemäßen Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung, Montage, Installation,
Inbetriebnahme, Bedienung und Instandhaltung voraus. Die zulässigen Umgebungsbedingungen müssen
eingehalten werden. Hinweise in den zugehörigen Dokumentationen müssen beachtet werden.
Marken
Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der
Siemens AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für
deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann.
Haftungsausschluss
Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft.
Dennoch können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden, so dass wir für die vollständige Übereinstimmung
keine Gewähr übernehmen. Die Angaben in dieser Druckschrift werden regelmäßig überprüft, notwendige
Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten.
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 3
Inhaltsverzeichnis
System Info
4 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
Kanal "System Info" 1
Inhalt
Der Kanal "System Info" dient zur Auswertung von Systeminformationen wie Uhrzeit, Datum,
Laufwerkskapazitäten und stellt Funktionen wie Timer und Zähler zur Verfügung.
Dieses Kapitel zeigt Ihnen,
● wie Sie den Kanal, Verbindung und Variablen projektieren
● wie Sie einfache Systeminformationen in einem Prozessbild anzeigen
● wie Sie Systeminformationen zur Auslösung und Anzeige einer Meldung nutzen
● wie Sie Systeminformationen in grafischer Form darstellen.
● wie Sie in einem Mehrplatzsystem Systeminformationen mehrerer Server darstellen.
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 5
Kanal "System Info"
System Info
6 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
WinCC Kanal "System Info" 2
Funktionsweise
Der Kanal "System Info" dient zur Auswertung von Systeminformationen wie Uhrzeit, Datum,
Laufwerkskapazitäten und stellt Funktionen wie Timer und Zähler zur Verfügung.
Mögliche Anwendungen sind:
● Darstellen von Uhrzeit, Datum und Wochentag in Prozessbildern.
● Auslösen von Ereignissen durch Auswertung von Systeminformationen in Skripten.
● Anzeigen der CPU-Auslastung in einer Kurve.
● Anzeigen und Überwachen der freien Laufwerkskapazitäten verschiedener Server eines
Client-Systems.
● Überwachung der freien Laufwerkskapazität und Auslösen einer Meldung.
Der Kanal benötigt keine Hardware, da er direkt auf die Systeminformationen des Rechners
zugreift, auf dem er installiert ist. Für die Funktion des Kanals muss eine Verbindung
angelegt werden. Weitere Verbindungen sind möglich, funktionell jedoch nicht notwendig.
Weiterführende Informationen zur Diagnose von Kanal und Variablen finden Sie unter
"Diagnose der Kommunikation".
Hinweis
Die für den Kanal "System Info" benötigten Prozessvariablen sind lizenzfrei. Die Variablen
gehen damit nicht in die Lizenzzählung ein.
Wenn Sie unter Windows 2003 Server keine Administrationsrechte besitzen, müssen Sie als
Hauptbenutzer Mitglied der Gruppe "Systemmonitorbenutzer" sein, um den Kanal "System
Info" nutzen zu können.
Communication Manual
Hier finden Sie weitere Informationen mit ausführlichen Beispielen zur Projektierung von
Kanälen. Dieses Handbuch wird im Internet zum Download angeboten:
● [Link]
Suchen Sie nach der Bestellnummer:
● A5E00391327
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 7
WinCC Kanal "System Info"
System Info
8 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
Übersicht der unterstützten Systeminformationen 3
Einleitung
Im Dialog "System Info" wird im Feld "Funktion" festgelegt, welche Systeminformation einer
WinCC-Variablen zugeordnet ist. Im Feld "Format" wird das Darstellungsformat eingestellt.
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 9
Übersicht der unterstützten Systeminformationen
System Info
10 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
Übersicht der unterstützten Systeminformationen
Zähler
Diese Funktion ist für spezielle Testzwecke in Skripten einsetzbar.
Timer
Bei Auswahl dieser Funktion wird der Dialog "System Info" um die Felder "Grenzen von" und
"bis" erweitert.
Nach jeder Sekunde wird der Timer erhöht oder erniedrigt. In welche Richtung die Änderung
erfolgt, wird durch den Anfangs- und Endwert in den Feldern "Grenzen von" und "bis"
bestimmt. Ist der Anfangswert kleiner als der Endwert, so wird der Timer erhöht. Ist der
Anfangswert größer als der Endwert, so wird der Timer erniedrigt.
Wird im Runtime das mit dem Timer verknüpfte EA-Feld beschrieben, so werden der
Anfangs- und der aktuelle Timerwert auf diesen Wert gesetzt. Beispiel: Timer projektiert von
0 bis 60. Das Schreiben einer "0" im Runtime bewirkt Rücksetzen des Timers.
Nach dem Deaktivieren gilt wieder der ursprünglich projektierte Anfangswert.
CPU-Auslastung
Bei den Formaten "Gesamtlast in %" und "Leerlauf in %" muss bei Mehrprozessor-
Computern die CPU-Nummer angegeben werden, beginnend mit "0".
Beim Format "Prozess in %" muss bei mehreren Instanzen eines Prozesses die
Instanznummer mit angegeben werden.
Freier Laufwerksspeicher
Es kann nur die freie Kapazität lokaler Festplatten- oder Diskettenlaufwerke ermittelt werden.
Druckerüberwachung
Bei den Formaten "Druckerstatus" und "Jobstatus" muss bei Netzwerk-Druckern im Feld
"Drucker" auch der Servername angegeben werden. Zur Nutzung dieser
Systeminformationen muss der verwendete Drucker diese Statusinformationen unterstützen.
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 11
Übersicht der unterstützten Systeminformationen
Status Fehlercode
PRINTER_STATUS_PAUSED 0x00000001
PRINTER_STATUS_ERROR 0x00000002
PRINTER_STATUS_PENDING_DELETION 0x00000004
PRINTER_STATUS_PAPER_JAM 0x00000008
PRINTER_STATUS_PAPER_OUT 0x00000010
PRINTER_STATUS_MANUAL_FEED 0x00000020
PRINTER_STATUS_PAPER_PROBLEM 0x00000040
PRINTER_STATUS_OFFLINE 0x00000080
PRINTER_STATUS_IO_ACTIVE 0x00000100
PRINTER_STATUS_BUSY 0x00000200
PRINTER_STATUS_PRINTING 0x00000400
PRINTER_STATUS_OUTPUT_BIN_FULL 0x00000800
PRINTER_STATUS_NOT_AVAILABLE 0x00001000
PRINTER_STATUS_WAITING 0x00002000
PRINTER_STATUS_PROCESSING 0x00004000
PRINTER_STATUS_INITIALIZING 0x00008000
PRINTER_STATUS_WARMING_UP 0x00010000
PRINTER_STATUS_TONER_LOW 0x00020000
PRINTER_STATUS_NO_TONER 0x00040000
PRINTER_STATUS_PAGE_PUNT 0x00080000
PRINTER_STATUS_USER_INTERVENTION 0x00100000
PRINTER_STATUS_OUT_OF_MEMORY 0x00200000
PRINTER_STATUS_DOOR_OPEN 0x00400000
PRINTER_STATUS_SERVER_UNKNOWN 0x00800000
PRINTER_STATUS_POWER_SAVE 0x01000000
System Info
12 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
Übersicht der unterstützten Systeminformationen
Status Fehlercode
JOB_STATUS_PAUSED 0x00000001
JOB_STATUS_ERROR 0x00000002
JOB_STATUS_DELETING 0x00000004
JOB_STATUS_SPOOLING 0x00000008
JOB_STATUS_PRINTING 0x00000010
JOB_STATUS_OFFLINE 0x00000020
JOB_STATUS_PAPEROUT 0x00000040
JOB_STATUS_PRINTED 0x00000080
JOB_STATUS_DELETED 0x00000100
JOB_STATUS_BLOCKED_DEVQ 0x00000200
JOB_STATUS_USER_INTERVENTION 0x00000400
JOB_STATUS_RESTART 0x00000800
Hinweis
Die Fehlercodes der Formate "Druckerstatus" und "Jobstatus" entsprechen den Werten der
in Visual C referenzierten Datei "Winspool.h" .
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 13
Übersicht der unterstützten Systeminformationen
System Info
14 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
Unterschiede zu anderen Softwarekomponenten 4
Einleitung
Einige Systeminformationen des Kanals "System Info" können auch durch ActiveX Controls
von WinCC ausgewertet oder angezeigt werden.
Ein grundsätzlicher Unterschied zu ActiveX Controls besteht darin, dass im Kanal "System
Info" die Systeminformationen einer WinCC-Variablen zugeordnet sind. Die weitere
Auswertung (z.B. Meldungen, Grenzwerte) kann mehrfach erfolgen und wird dann einzeln
projektiert. Die ActiveX Controls sind für vorgegebene Verwendungszwecke konzipiert und
auch auf Mehrplatz- bzw. Client-Systemen einsetzbar.
Für die folgenden Systeminformationen bestehen Unterschiede zwischen ActiveX Control
und dem Kanal:
Uhrzeit
In WinCC befindet sich zur Anzeige der Uhrzeit das ActiveX Control "WinCC Digital/Analog
Clock Control". Dieses Control kann die Uhrzeit auch analog darstellen. Das Control benötigt
nicht den Kanal "System Info", auch nicht beim Einsatz in den Leittechnik-Optionen. Mit dem
Control ist die Uhrzeit eines WinCC Clients auf dessen Prozessbild darstellbar. Mit dem
Kanal "System Info" nicht, da über diesen immer die Systemzeit des Servers angezeigt wird.
Freier Laufwerksspeicher
Zur Anzeige des freien Laufwerksspeichers gibt es für WinCC das ActiveX Control "IX
Diskspace". Dieses ActiveX Control kann auch den freien Speicher von Netzlaufwerken
darstellen und bietet weitere Projektierungsmöglichkeiten wie etwa die Festlegung von
mehreren Grenzwerten direkt im Control.
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 15
Unterschiede zu anderen Softwarekomponenten
System Info
16 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
Projektierung des Kanals 5
5.1 So projektieren Sie den Kanal "System Info"
Einleitung
In diesem Abschnitt wird gezeigt, wie der Kanal "System Info" projektiert wird.
Vorgehensweise
1. Wählen Sie im Kontextmenü des Variablenhaushalts den Eintrag "Neuen Treiber
hinzufügen". Es öffnet sich ein Auswahldialog.
2. Wählen Sie den Kanal "System [Link]" aus und schließen Sie den Dialog. Der Kanal
wird nun angelegt und der Kanaltreiber im Variablenhaushalt angezeigt.
3. Wählen Sie die zugehörige Kanal-Unit "System Info" an und öffnen Sie das Kontextmenü.
Darin wählen Sie den Befehl "Neue Verbindung".
4. Geben Sie im Dialog "Eigenschaften Verbindung" den Namen der Verbindung ein.
Schließen Sie den Dialog.
5. Wählen Sie im Kontextmenü der Verbindung den Eintrag "Neue Variable". Es öffnet sich
ein Dialog.
6. Legen Sie den Namen und Datentyp der Variablen fest.
Wenn Sie die Beispiele zu diesem Kanal benutzen wollen, so schließen Sie den Dialog
und fahren mit dem Thema "So projektieren Sie eine Variable" fort.
7. Öffnen Sie über die Schaltfläche "Wählen" den Dialog "System Info". Wählen Sie die
gewünschte Funktion und das Format aus. Der zugehörige Typ der WinCC-Variable wird
im Feld "Datentyp" angezeigt.
8. Schließen Sie die geöffneten Dialoge.
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 17
Projektierung des Kanals
5.1 So projektieren Sie den Kanal "System Info"
System Info
18 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
Beispiele zur Auswertung und Anzeige von
Systeminformationen 6
6.1 Beispiele zur Auswertung und Anzeige von Systeminformationen
In diesem Abschnitt wird mit Beispielen gezeigt, wie Systeminformationen auf verschiedene
Weise dargestellt und ausgewertet werden können.
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 19
Beispiele zur Auswertung und Anzeige von Systeminformationen
6.2 So projektieren Sie eine Variable im Kanal "System Info"
Einleitung
In diesem Abschnitt wird gezeigt, wie Variablen im Kanal "System Info" projektiert werden.
Diese Variablen werden in den Beispielen verwendet.
Voraussetzungen
Installieren Sie den Kanal "[Link]".
Vorgehensweise
1. Wählen Sie im Kontextmenü der zugehörigen Kanal-Unit "System Info" den Eintrag
"Neue Verbindung" und legen Sie eine Verbindung namens "Testinfo" an.
2. Wählen Sie im Kontextmenü der Verbindung den Eintrag "Neue Variable".
3. Geben Sie im Dialog "Eigenschaften Variable" den Namen der Variablen ein. Wählen Sie
dazu den zum Beispiel passenden Variablennamen aus der Tabelle der verwendeten
Datentypen aus und geben Sie ihn im Feld "Name" ein. Stellen Sie im Feld "Datentyp"
den zugehörigen Datentyp laut Tabelle ein.
4. Öffnen Sie über die Schaltfläche "Wählen" den Dialog "System Info". Wählen Sie aus der
Tabelle die zum Beispiel passende Systeminformation und das Darstellungsformat aus
und stellen Sie es im Dialog ein.
5. Schließen Sie die beiden geöffneten Dialoge.
System Info
20 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
Beispiele zur Auswertung und Anzeige von Systeminformationen
6.3 So zeigen Sie die Uhrzeit in einem EA-Feld an
Voraussetzungen
Projektieren Sie eine Variable "Sysinfo_Time" vom Datentyp "Textvariable 8-Bit
Zeichensatz". Diese Variable muss der Systeminformation "Uhrzeit" mit dem
Darstellungsformat "HH:MM:SS" zugeordnet sein.
Vorgehensweise
1. Starten Sie den Graphics Designer und öffnen Sie ein Bild.
2. Fügen Sie ein EA-Feld in das Bild ein. Wählen Sie dazu aus der Objektpalette unter
"Smart Objekte" das Objekt "EA-Feld". Es öffnet sich der Dialog "EA-Feld Konfiguration".
Hinweis
Der Aktualisierungszyklus sollte immer bewusst gewählt werden, da er sich auf die
Rechnerlast auswirkt. So ist es ungünstig, eine Uhrzeitanzeige alle 250 ms aktualisieren zu
lassen.
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 21
Beispiele zur Auswertung und Anzeige von Systeminformationen
6.4 So stellen Sie den freien Laufwerksspeicher in einer Balkenanzeige dar
Voraussetzungen
Projektieren Sie eine Variable "Sysinfo_Drive_C" vom Datentyp "Gleitkommazahl 32-Bit
IEEE754". Diese Variable muss der Systeminformation "freier Laufwerksspeicher", dem
Laufwerk "C" und dem Darstellungsformat "Frei in %" zugeordnet sein.
Vorgehensweise
1. Starten Sie den Graphics Designer und öffnen Sie ein Bild.
2. Fügen Sie eine Balkenanzeige in das Bild ein. Wählen Sie dazu aus der Objektpalette
unter "Smart Objekte" das Objekt "Balken". Es öffnet sich der Dialog "Balken
Konfiguration".
Hinweis
Der Aktualisierungszyklus sollte immer bewusst gewählt werden, da er sich auf die
Rechnerlast auswirkt. So ist es ungünstig, eine Anzeige zum freien Laufwerksspeicher jede
Sekunde aktualisieren zu lassen.
System Info
22 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
Beispiele zur Auswertung und Anzeige von Systeminformationen
6.5 So stellen Sie die CPU-Auslastung in einem Kurvenfenster dar
Voraussetzungen
Projektieren Sie eine Variable "Sysinfo_CPU" vom Datentyp "Gleitkommazahl 32-Bit
IEEE754". Diese Variable muss der Systeminformation "CPU-Auslastung" und dem
Darstellungsformat "Gesamtlast in %" zugeordnet sein.
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 23
Beispiele zur Auswertung und Anzeige von Systeminformationen
6.5 So stellen Sie die CPU-Auslastung in einem Kurvenfenster dar
Vorgehensweise
1. Starten Sie den Graphics Designer und öffnen Sie ein Bild.
2. Fügen Sie ein Kurvenfenster in das Bild ein. Wählen Sie dazu aus der Objektpalette
"Controls" das Objekt "WinCC Online Trend Control". Es öffnet sich der Dialog
"Eigenschaften von WinCC Online Trend Control".
3. Tragen Sie auf der Registerkarte Allgemeines im Feld "Fenstertitel" den Namen
"Kurven1" ein.
4. Wählen Sie im Feld "Datenversorgung" den Eintrag "Online Variablen".
5. Wählen Sie die Registerkarte Kurven an und öffnen Sie über die Schaltfläche "Auswahl"
den Dialog "Variablenkonfiguration".
6. Tragen Sie als Variablennamen "Sysinfo_CPU" ein und wählen Sie als Zykluszeit "2 s".
Schließen Sie den Dialog.
7. Schließen Sie den Dialog "Eigenschaften von WinCC Online Trend Control" und
speichern Sie das Bild.
8. Aktivieren Sie über die Symbolleiste des Graphics Designer das Runtime.
Hinweis
Der Aktualisierungszyklus sollte immer bewusst gewählt werden, da er sich auf die
Rechnerlast auswirkt. So ist es ungünstig, eine Anzeige der CPU-Auslastung alle 500 ms
aktualisieren zu lassen.
System Info
24 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
Beispiele zur Auswertung und Anzeige von Systeminformationen
6.6 So projektieren Sie eine Meldung zum freien Laufwerksspeicher
Voraussetzungen
Projektieren Sie eine Variable "Sysinfo_Drive_C" vom Datentyp "Gleitkommazahl 32-Bit
IEEE754". Diese Variable muss der Systeminformation "freier Laufwerksspeicher", dem
Laufwerk "C" und dem Darstellungsformat "Frei in %" zugeordnet sein.
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 25
Beispiele zur Auswertung und Anzeige von Systeminformationen
6.6 So projektieren Sie eine Meldung zum freien Laufwerksspeicher
Vorgehensweise
1. Starten Sie das Alarm Logging und legen Sie eine neue Meldung an, indem Sie im
Tabellenfenster unten eine neue Zeile einfügen.
2. Öffnen Sie den Dialog "Einzelmeldung" über den Punkt "Eigenschaften" im Kontextmenü
des Feldes der neuen Meldung.
3. Tragen Sie auf der Registerkarte Texte im Feld "Meldetext" den Text "Speicherplatz" und
im Feld "Störort" den Text "Festplatte" ein. Schließen Sie den Dialog.
4. Öffnen Sie den Dialog "Erweiterungen" über den Menübefehl "Extras / Erweiterungen".
Aktivieren Sie gegebenenfalls das Kontrollkästchen "Grenzwertüberwachung". Schließen
Sie den Dialog.
5. Wählen Sie "Grenzwertüberwachung" im Navigationsfenster des Alarm Logging an und
öffnen Sie über den Eintrag "Neu" des Kontextmenüs den Dialog "Eigenschaften". Tragen
Sie im Feld "zu überwachende Variable" den Namen "Sysinfo_Drive_C" ein.
6. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "eine Meldung für alle Grenzwerte". Geben Sie im
Feld "Meldungsnummer" die Nummer der neu erzeugten Meldung ein. Schließen Sie den
Dialog.
7. Wählen Sie "Grenzwertüberwachung" im Navigationsfenster an. Wählen Sie dann den
Eintrag "Sysinfo_Drive_C" im Datenfenster an. Öffnen Sie über den Eintrag "Neu" des
Kontextmenüs den Dialog "Eigenschaften". Aktivieren Sie die Optionsschaltfläche
"Untere Grenze" und tragen Sie im Feld "Grenzwert oder Variable" den Wert "30" ein.
8. Schließen Sie den Dialog. Speichern und schließen Sie das Alarm Logging.
System Info
26 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
Beispiele zur Auswertung und Anzeige von Systeminformationen
6.7 So zeigen Sie eine Meldung zum freien Laufwerksspeicher an
Voraussetzungen
● Eine Variable "Sysinfo_Drive_C" vom Datentyp "Gleitkommazahl 32-Bit IEEE754". Die
Variable muss der Systeminformation "freier Laufwerksspeicher", dem Laufwerk "C" und
dem Darstellungsformat "Frei in %" zugeordnet sein.
● Ein Meldetext und der untere Grenzwert zur Grenzwertüberwachung dieser Variablen.
● In den Anlaufparametern des Rechners ist das "Alarm Logging Runtime" gesetzt.
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 27
Beispiele zur Auswertung und Anzeige von Systeminformationen
6.7 So zeigen Sie eine Meldung zum freien Laufwerksspeicher an
Vorgehensweise
1. Starten Sie den Graphics Designer und öffnen Sie ein Bild.
2. Fügen Sie ein Meldefenster in das Bild ein. Wählen Sie dazu aus der Objektpalette
"Controls" das Objekt "WinCC Alarm Control" und platzieren Sie es im Bild.
Schließen Sie den Dialog zur Schnellkonfiguration ohne weitere Eingaben.
3. Öffnen Sie den Dialog "Eigenschaften von WinCC Alarm Control " durch einen
Doppelklick auf das eingefügte Control.
4. Wählen Sie auf der Registerkarte Meldeblöcke im Feld "Typ" den Eintrag
"Anwendertextblöcke" an. Aktivieren Sie im Feld "Auswahl" die Kontrollkästchen
"Meldetext" und "Störort".
5. Wechseln Sie auf die Registerkarte Meldezeile. Markieren Sie im Feld "Vorhandene
Meldeblöcke" die Einträge "Meldetext" und "Störort" und übernehmen Sie diese mit der
Schaltfläche "Pfeil rechts" in das Feld "Elemente der Meldezeile". Schließen Sie den
Dialog.
System Info
28 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
Beispiele zur Auswertung und Anzeige von Systeminformationen
6.8 So zeigen Sie den Druckerstatus in einer Zustandsanzeige an
Einleitung
In diesem Beispiel wird eine mögliche Auswertung der Systeminformation
"Druckerüberwachung" anhand des Darstellungsformats "Druckerstatus" gezeigt. Eine
weitere Auswertung von Drucker- oder auch Jobstatus könnte z.B. durch die Projektierung
von Meldungen erfolgen, die durch einzelne Bits im Drucker- oder Jobstatus ausgelöst
werden.
Voraussetzungen
● Projektieren Sie eine Variable "Sysinfo_Printerstate" vom Datentyp "Vorzeichenloser 32-
Bit-Wert". Diese Variable muss der Systeminformation "Druckerüberwachung" mit dem
Darstellungsformat "Druckerstatus" zugeordnet sein.
● Zur Nutzung dieser Systeminformation muss der verwendete Drucker diese
Zustandsanzeigen unterstützen.
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 29
Beispiele zur Auswertung und Anzeige von Systeminformationen
6.8 So zeigen Sie den Druckerstatus in einer Zustandsanzeige an
Vorgehensweise
1. Starten Sie den Graphics Designer und öffnen Sie ein Bild.
2. Fügen Sie eine Zustandsanzeige in das Bild ein. Wählen Sie dazu aus der Objektpalette
unter "Smart Objekte" das Objekt "Zustandsanzeige". Es öffnet sich der Dialog
"Zustandsanzeige Konfiguration".
In Runtime wird ein betriebsbereiter Drucker durch das Bild angezeigt, das im Schritt 5 dem
Zustand "0" zugeordnet wurde. Bei einem Fehler am Drucker wird kein Bild eingeblendet,
wenn Sie Schritt 6 nicht ausgeführt hatten. Hatten Sie in Schritt 6 den anderen Bitpositionen
Bilder zugeordnet, so werden diese entsprechend dargestellt.
Hinweis
Der Aktualisierungszyklus sollte immer bewusst gewählt werden, da er sich auf die
Rechnerlast auswirkt. So ist es ungünstig, eine Uhrzeitanzeige alle 250 ms aktualisieren zu
lassen.
System Info
30 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
Beispiele zur Auswertung und Anzeige von Systeminformationen
6.9 So überprüfen Sie die Anlaufparameter von WinCC
Vorgehensweise
1. Wählen Sie im WinCC Explorer den Eintrag "Rechner" an.
2. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie den Eintrag "Eigenschaften".
3. Es öffnet sich der Dialog "Eigenschaften Rechnerliste". Betätigen Sie die Schaltfläche
"Eigenschaften".
4. Es öffnet sich der Dialog "Eigenschaften Rechner".
5. Wählen Sie die Registerkarte Anlauf und überpüfen Sie die Einträge darauf.
Gegebenenfalls können Sie Runtime-Module aktivieren oder deaktivieren oder weitere
Applikationen in die Anlaufliste aufnehmen.
6. Schließen Sie die geöffneten Dialoge.
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 31
Beispiele zur Auswertung und Anzeige von Systeminformationen
6.10 So fügen Sie eine Balkenanzeige ein
Vorgehensweise
1. Starten Sie den Graphics Designer und öffnen Sie ein Bild.
2. Wählen Sie aus der Objektpalette "Standard" unter "Smart Objekte" das Objekt "Balken"
aus.
3. Fügen Sie die Balkenanzeige in das Bild ein. Zeigen sie dazu mit der Maus an die Stelle
im Arbeitsbereich, an der die Balkenanzeige plaziert werden soll, halten die Maustaste
gedrückt und ziehen dabei die Markierung auf die gewünschte Größe.
4. Nach dem Loslassen der Maustaste öffnet sich der Dialog "Balken Konfiguration". Tragen
Sie hier den Namen einer WinCC-Variablen ein und stellen Sie die Aktualisierung und die
Grenzen ein. Zusätzlich können Sie im Bereich "Balkenrichtung" die Ausrichtung des
angezeigten Balkens bestimmen.
5. Schließen Sie den Dialog.
System Info
32 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
Beispiele zur Auswertung und Anzeige von Systeminformationen
6.11 So fügen Sie ein EA-Feld ein
Vorgehensweise
1. Starten Sie den Graphics Designer und öffnen Sie ein Bild.
2. Wählen Sie aus der Objektpalette "Standard" unter "Smart Objekte" das Objekt "EA-Feld"
aus.
3. Fügen Sie das EA-Feld in das Bild ein. Zeigen sie dazu mit der Maus an die Stelle im
Arbeitsbereich, an der das EA-Feld plaziert werden soll, halten die Maustaste gedrückt
und ziehen dabei die Markierung auf die gewünschte Größe.
4. Nach dem Loslassen der Maustaste öffnet sich der Dialog "EA-Feld Konfiguration".
Tragen Sie hier den Namen einer WinCC-Variablen ein und stellen Sie die Aktualisierung
und den Feldtyp ein. Zusätzlich können Sie im Bereich "Schrift" das Schriftbild der
angezeigten Werte bestimmen.
5. Schließen Sie den Dialog.
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 33
Beispiele zur Auswertung und Anzeige von Systeminformationen
6.12 So aktivieren Sie Runtime
Voraussetzung
Vor dem Aktivieren des Runtime muss ein Startbild definiert sein.
Vorgehensweise
1. Speichern und schließen Sie alle geöffneten Dateien in den geöffneten Editoren.
2. Wählen Sie den WinCC Explorer an.
3. Aktivieren Sie das Projekt durch Betätigen der Taste "Aktivieren" in der Symbolleiste oder
über den Eintrag "Aktivieren" im Menü "Datei".
System Info
34 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
Sonderfunktionen 7
7.1 Einsatz in Mehrplatz- und Client-Systemen
Einleitung
In Mehrplatz- und Client-Systemen kann der Kanal "System Info" dazu eingesetzt werden,
um Systeminformationen eines Servers auf einem Client zu verarbeiten. In einem Client-
System können damit auf einem WinCC Client mehrere Server überwacht werden.
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 35
Sonderfunktionen
7.2 Beispiel zur Überwachung der Systeminformationen mehrerer Server
Einleitung
In diesem Beispiel wird die Überwachung von zwei Servern auf einem WinCC Client gezeigt.
Die zu überwachenden Systeminformationen wie z.B. freier Laufwerksspeicher, CPU-
Auslastung werden in einem Prozessbild auf dem WinCC Client dargestellt.
Dazu sind folgende Projektierungen notwendig:
Projektierung des ersten Servers
Projektierung des zweiten Servers
Importieren der Variablen auf dem WinCC Client
Projektierung des Prozessbildes auf dem WinCC Client
Aktivierung des Projektes
Voraussetzungen
Die Server und der WinCC Client müssen an einem Windows-Netzwerk angeschlossen sein.
Einleitung
In diesem Abschnitt wird die Projektierung auf dem ersten Server gezeigt, die für dieses
Beispiel notwendig ist.
1. Projektieren der Variablen des Kanals "System Info" zur Anzeige von freiem
Laufwerksspeicher und CPU-Auslastung.
2. Erzeugen eines Package.
System Info
36 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
Sonderfunktionen
7.2 Beispiel zur Überwachung der Systeminformationen mehrerer Server
Vorgehensweise
1. Legen Sie ein Mehrplatz-Projekt "Testinfo_1" auf dem ersten Server an. Installieren Sie
darin den Treiber "System [Link]".
2. Wählen Sie im Kontextmenü der zugehörigen Kanal-Unit "System Info" den Befehl "Neue
Verbindung" und legen Sie eine Verbindung "Connection1" an.
3. Wählen Sie im Kontextmenü der Verbindung den Befehl "Neue Variable".
4. Geben Sie im Dialog "Eigenschaften Variable" den Namen der Variablen
"Sysvar_1_Drive_C" ein. Stellen Sie im Feld "Datentyp" den Eintrag "Gleitkommazahl 32-
Bit IEEE 754" ein.
5. Öffnen Sie über die Schaltfläche "Wählen" den Dialog "System Info". Stellen Sie im Feld
"Funktion" den Eintrag "freier Laufwerksspeicher", im Feld "Laufwerk" den Eintrag "C"
und im Feld "Format" den Eintrag "Frei in %" ein. Schließen Sie die beiden geöffneten
Dialoge.
6. Wählen Sie im Kontextmenü der Verbindung den Befehl "Neue Variable".
7. Geben Sie im Dialog "Eigenschaften Variable" den Namen der Variablen
"Sysvar_1_CPU" ein. Stellen Sie im Feld "Datentyp" den Eintrag "Gleitkommazahl 32-Bit
IEEE 754" ein.
8. Öffnen Sie über die Schaltfläche "Wählen" den Dialog "System Info". Stellen Sie im Feld
"Funktion" den Eintrag "CPU-Auslastung" und im Feld "Format" den Eintrag "Gesamtlast
in %" ein. Schließen Sie die beiden geöffneten Dialoge.
9. Erzeugen Sie ein Package. Wählen Sie dazu im Navigationsfenster "Serverdata" aus und
öffnen Sie das Kontextmenü. Wählen Sie den Menüpunkt "Erzeugen". Bestätigen Sie die
Meldung zur erfolgreichen Fertigstellung.
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 37
Sonderfunktionen
7.2 Beispiel zur Überwachung der Systeminformationen mehrerer Server
Einleitung
In diesem Abschnitt wird die Projektierung auf dem zweiten Server gezeigt, die für dieses
Beispiel notwendig ist.
1. Projektieren der Variablen des Kanals "System Info" zur Anzeige von freiem
Laufwerksspeicher und CPU-Auslastung.
2. Erzeugen eines Package.
System Info
38 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
Sonderfunktionen
7.2 Beispiel zur Überwachung der Systeminformationen mehrerer Server
Vorgehensweise
1. Legen Sie ein Mehrplatz-Projekt "Testinfo_2" auf dem zweiten Server an. Installieren Sie
darin den Treiber "System [Link]".
2. Wählen Sie im Kontextmenü der zugehörigen Kanal-Unit "System Info" den Befehl "Neue
Verbindung" und legen Sie eine Verbindung "Connection2" an.
3. Wählen Sie im Kontextmenü der Verbindung den Befehl "Neue Variable".
4. Geben Sie im Dialog "Eigenschaften Variable" den Namen der Variablen
"Sysvar_2_Drive_C" ein. Stellen Sie im Feld "Datentyp" den Eintrag "Gleitkommazahl 32-
Bit IEEE 754" ein.
5. Öffnen Sie über die Schaltfläche "Wählen" den Dialog "System Info". Stellen Sie im Feld
"Funktion" den Eintrag "freier Laufwerksspeicher", im Feld "Laufwerk" den Eintrag "C"
und im Feld "Format" den Eintrag "Frei in %" ein. Schließen Sie die beiden geöffneten
Dialoge.
6. Wählen Sie im Kontextmenü der Verbindung den Befehl "Neue Variable".
7. Geben Sie im Dialog "Eigenschaften Variable" den Namen der Variablen
"Sysvar_2_CPU" ein. Stellen Sie im Feld "Datentyp" den Eintrag "Gleitkommazahl 32-Bit
IEEE 754" ein.
8. Öffnen Sie über die Schaltfläche "Wählen" den Dialog "System Info". Stellen Sie im Feld
"Funktion" den Eintrag "CPU-Auslastung" und im Feld "Format" den Eintrag "Gesamtlast
in %" ein. Schließen Sie die beiden geöffneten Dialoge.
9. Erzeugen Sie ein Package. Wählen Sie dazu im Navigationsfenster "Serverdata" aus und
öffnen Sie das Kontextmenü. Wählen Sie den Menüpunkt "Erzeugen". Bestätigen Sie die
Meldung zur erfolgreichen Fertigstellung.
Einleitung
In diesem Abschnitt wird die Projektierung auf dem WinCC Client gezeigt, die für dieses
Beispiel notwendig ist.
1. Laden des Package des ersten Serverprojektes.
2. Laden des Package des zweiten Serverprojektes.
Voraussetzungen
Zur Ausführung dieses Beispiels müssen die Packages von zwei Serverprojekten vorhanden
sein.
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 39
Sonderfunktionen
7.2 Beispiel zur Überwachung der Systeminformationen mehrerer Server
Vorgehensweise
1. Legen Sie auf dem WinCC Client ein Client-Projekt "mc_info" an.
2. Wählen Sie im Kontextmenü von Serverdata den Menüpunkt "Laden". Es öffnet sich der
Dialog "Öffnen".
3. Wählen Sie den Rechner aus, auf dem das erste Serverprojekt "Testinfo_1" vorhanden
ist.
4. Wählen Sie das Package "Testinfo_1_<rechnername>.pck" im Verzeichnis
"<projektname> \ <rechnername> \ Packages" aus.
5. Betätigen Sie die Schaltfläche "Öffnen" und bestätigen Sie die Meldung nach dem Öffnen
des Package.
6. Laden Sie das Package "Testinfo_2_<rechnername>.pck" des zweiten Servers.
Wiederholen Sie dazu die Schritte 2 bis 5 mit den Einstellungen und Namen für das
zweite Projekt aus der Tabelle "Voraussetzung".
Einleitung
In diesem Abschnitt wird die Projektierung auf dem WinCC Client gezeigt, die in diesem
Beispiel für die Ausgabe der Systeminformationen der Server auf einem Prozessbild eines
WinCC Clients notwendig ist.
1. Projektieren der Anzeige der Systeminformationen des ersten Servers.
2. Projektieren der Anzeige der Systeminformationen des zweiten Servers.
Voraussetzungen
Zur Ausführung dieses Beispiels müssen im Client-Projekt die Packages der Serverprojekte
geladen sein.
System Info
40 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
Sonderfunktionen
7.2 Beispiel zur Überwachung der Systeminformationen mehrerer Server
Vorgehensweise
1. Starten Sie auf dem WinCC Client den Graphics Designer und legen Sie ein Bild
"p_serverinfo" an.
2. Fügen Sie ein EA-Feld in das Bild ein. Wählen Sie dazu aus der Objektpalette unter
"Smart Objekte" das Objekt "EA-Feld". Es öffnet sich der Dialog "EA-Feld Konfiguration".
3. Betätigen Sie die Schaltfläche zur Auswahl der Variablen. Es öffnet sich der Dialog
"Variablen".
4. Wählen Sie die Variable "Sysvar_1_Drive_C" des ersten Serverprojektes "Testinfo_1"
aus. Öffnen Sie dazu die Verzeichnisstruktur unter dem Packagenamen
"Testinfo_1_<rechnername>". Schließen Sie den Dialog.
5. Wählen Sie im Dialog "EA-Feld Konfiguration" als Aktualisierung "5 s".
6. Stellen Sie als Feldtyp "Ausgabe" ein. Schließen Sie den Dialog.
7. Fügen Sie ein zweites EA-Feld in das Bild ein und projektieren Sie es für die Variable
"Sysvar_1_CPU" des gleichen Projekts. Wiederholen Sie dazu die Schritte 2 bis 6 mit den
entsprechenden Einstellungen aus der Tabelle "Voraussetzung".
8. Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 7 für die Projektierung der Variablen des zweiten
Serverprojektes "Testinfo_2".
9. Schließen Sie alle Dialoge und speichern Sie das Bild.
Hinweis
Der Aktualisierungszyklus sollte immer bewusst gewählt werden, da er sich auf die
Rechnerlast auswirkt. So ist es ungünstig, eine Datumsanzeige jede Sekunde aktualisieren
zu lassen.
Einleitung
In diesem Abschnitt werden die Projekte auf Server und WinCC Client aktiviert.
1. Erstellen eines Startbildes im Serverprojekt "Testinfo_1" und aktivieren des Projekts.
2. Erstellen eines Startbildes im Serverprojekt "Testinfo_2" und aktivieren des Projekts.
3. Definieren des Startbildes im Projekt des WinCC Clients "mc_info" und aktivieren des
Projekts.
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 41
Sonderfunktionen
7.2 Beispiel zur Überwachung der Systeminformationen mehrerer Server
Vorgehensweise
1. Wählen Sie auf dem Server 1 im Projekt "Testinfo_1" im Navigationsfenster den Graphics
Designer an und erzeugen Sie über das Kontextmenü ein neues Bild.
2. Legen Sie dieses Bild als Startbild fest. Wählen Sie dazu im Kontextmenü des Bildes den
Punkt "Als Startbild definieren" aus.
3. Aktivieren Sie das Projekt über die Schaltfläche "Aktivieren" in der Symbolleiste.
4. Wählen Sie auf dem Server 2 im Projekt "Testinfo_2" im Navigationsfenster den Graphics
Designer an und erzeugen Sie über das Kontextmenü ein neues Bild.
5. Legen Sie dieses Bild als Startbild fest. Wählen Sie dazu im Kontextmenü des Bildes den
Punkt "Als Startbild definieren" aus.
6. Aktivieren Sie das Projekt über die Schaltfläche "Aktivieren" in der Symbolleiste.
7. Wählen Sie auf dem WinCC Client im Projekt "mc_info" im Navigationsfenster den
Graphics Designer an. Im Datenfenster wird das Prozessbild "p_serverinfo" angezeigt.
8. Legen Sie dieses Bild als Startbild fest. Wählen Sie dazu im Kontextmenü des Bildes den
Punkt "Als Startbild definieren" aus.
9. Aktivieren Sie das Projekt über das Symbol "Aktivieren" in der Symbolleiste.
System Info
42 12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe
Index
S
B Störort, 25
Balken System Info, 7
Beispiel zu System Info, 22 Balken Konfiguration, 22
Beispiel, 20, 21, 22, 23, 25, 27, 29, 36, 38, 39, 40,
41
C EA-Feld Konfiguration, 21
freier Laufwerkspeicher, 9
CPU-Auslastung, 9 Meldetext, 25
Beispiel zu System Info, 23 projektieren, 17
Störort, 25
Übersicht der unterstützten Systeminformationen, 9
D Unterschiede zu anderen
Datentyp, 9 Softwarekomponenten, 15
verwendete Datentypen, 9, 20 unterstützte Systeminformationen Übersicht, 9
Datum, 9 verwendete Datentypen, 20, 36
Druckerüberwachung, 9 zu überwachende Variable, 25
Beispiel zu System Info, 29 Zustandsanzeige Konfiguration, 29
System InfoSystemInfo
EinsatzineinemMehrplatzsystem, 35
E
EA-Feld T
Beispiel zu System Info, 21
Timer, 9
L
U
Laufwerkspeicher, 9
Beispiel zu System Info, 22 Uhrzeit, 9, 15
freier Laufwerkspeicher, 9, 15 Beispiel zu System Info, 21
unterstützte Systeminformationen, 9
Übersicht, 9
M
Mehrplatzsystem, 35 V
Einsatz von Kanal, 35
Meldetext, 25 Variable, 20
Meldung Beispiel zu System Info, 20, 39
Beispiel zu System Info, 25, 27
Z
P Zähler, 9
Prozessbild zu überwachende Variable, 25
Beispiel zu System Info, 40 Zustandsanzeige
Beispiel zu System Info, 29
System Info
12/2011, Ausdruck der Online-Hilfe 43