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Example For Sprechen

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A: Ich kann gerne anfangen.

Also, ich möchte über Methoden zum Deutschlernen


sprechen. Ich finde das Thema ist sehr interessant, weil wir ja alle unsere Erfahrungen
damit haben. Zuerst möchte ich darstellen, welche verschiedenen Formen es meiner
Meinung nach gibt und welche Vor- und Nachteile diese Methoden haben. Eine
Methode, die mir am besten gefallen hat, möchte ich dann näher beschreiben.

In der Schule habe ich schon etwas Deutsch gelernt, ich war gut in Grammatik, das
war schon gut. Der Vorteil war, dass ich gut und ohne Fehler schreiben konnte. Aber
ich konnte nicht gut sprechen und in Situationen reagieren. Wir haben das ganz wenig
geübt.

Als ich dann nach Deutschland kam, war der Unterricht ganz anders. An erster Stelle
stand hier die Kommunikation und zwar in Situationen, wie sie wirklich passieren
können. Sprechen ohne Angst, Fehler zu machen. Denn das ist das Problem bei der
Methode mit Grammatik. Ich denke zu lange nach, ob ein Wort, ein Artikel oder so,
richtig ist, und kann dann nicht mehr reagieren. Ich sage dann gar nichts mehr.

Wir haben auch viel ohne Lehrbuch gelernt, mit Bewegung, zum Beispiel mit kleinen
Theaterspielen. Wir haben auch eigene Geschichten geschrieben, mit viel Fantasie,
das war sehr gut und ich habe so viel gelernt.

Eine andere Methode, die ich interessant finde, ist die Arbeit mit Liedern und Musik.
Ich persönlich kann mir Wörter besser merken, wenn ich sie singe. Das hat jedoch
nicht allen Spaß gemacht. Es ist schwer, Musik zu finden, die allen gefällt.

Im Moment interessiere ich mich für E-Learning, also Online-Lernen. Das finde ich
auch sehr sinnvoll und es hilft mir beim Lernen. Abschließend möchte ich sagen, dass
ich es aber auch hier wichtig finde, dass man immer auch in wirklichen Situationen
Deutsch übt. Auch wenn man online lernt. Der Nachteil beim E-Learning ist, dass man
seinen Gesprächspartner nicht persönlich sieht und nicht wirklich reagieren lernt. Ich
meine aber, das ist am wichtigsten.

P: Was mich noch interessieren würde: Wie haben Sie mit Bewegung Deutsch
gelernt? Was haben Sie da gemacht?

A: Naja, zum Beispiel mit Pantomime. Zwei Personen spielen eine Szene, die anderen
müssen raten, was passiert. Danach mit Worten.

P: Das ist Interessant. Vielen Dank (zu B:) Haben Sie auch noch eine Frage?

B: Ja, zur Grammatik. Findest du, dass Grammatik denn nicht wichtig ist? Wie soll ich
sprechen, wenn ich immer Fehler mache?

A: Doch, aber auch Grammatik kann man anders lernen. Auch mit Bewegung. Zum
Beispiel: Es gibt einen Satz. Jeder bekommt einen Zettel mit einem Wort aus dem
Satz. Dann stellen sich alle so auf, dass es einen korrekten Satz gibt. Das haben wir
oft gemacht. Wenn Grammatiklernen Spaß macht, kann man das besser behalten.

P: Vielen Dank für Ihren Vortrag. (zu B:) Dann könnten Sie bitte mit Ihrem Vortrag
beginnen? Worüber werden Sie sprechen?

1
B: Ich möchte gern über das Thema Verkehrsmittel sprechen. Über das Thema wird
heute viel diskutiert, weil es vor allen Dingen in den Städten immer mehr Probleme
mit Verkehrsmitteln gibt. Es gibt zu viele Autos, das ist sehr schlecht für die Umwelt,
das wissen wir alle, aber was tun? Ich möchte einige Alternativen vorstellen, auf der
einen Seite den öffentlichen Nahverkehr, auf der anderen Seite das Fahren mit dem
Fahrrad. Danach möchte ich über die Vor- und Nachteile der verschiedenen
Verkehrsmittel sprechen. Ich werde auch die Situation in meinem Heimatland mit der
Situation in Deutschland vergleichen. Zum Schluss möchte ich darauf eingehen,
welches Verkehrsmittel ich am besten finde. In Madrid bin ich immer mit dem Auto zur
Arbeit gefahren.

Es war zwar nicht gut für die Umwelt, es gibt viele Staus, aber ich bin nicht auf die
Idee gekommen, mit dem Fahrrad zu fahren, das war mir einfach zu gefährlich. Hier
in Frankfurt habe ich inzwischen Radfahren erst wirklich gelernt. Und hier ist es auch
möglich. Es gibt zwar auch hier immer noch zu wenige Fahrradwege, aber ich finde,
die Autofahrer haben gelernt, auf Radfahrer Rücksicht zu nehmen. In Spanien finde
ich, sind sie viel aggressiver.

Hier ist es zum Beispiel auf vielen Straßen erlaubt, in Einbahnstraßen mit dem Rad in
die andere Richtung zu fahren, und die Autofahrer akzeptieren, dass sie dann
langsamer fahren müssen, wenn ein Fahrrad kommt. Eine andere Möglichkeit, zur
Arbeit zu kommen, sind natürlich die öffentlichen Verkehrsmittel. Hier ist aber das
Problem, dass U- und S-Bahnen ziemlich teuer sind und sehr oft Verspätung haben.
Ich fahre inzwischen mit dem Fahrrad zur Arbeit. Das Fahrrad hat den Vorteil, dass es
gut für die Umwelt ist und auch gut für die Gesundheit. Ein Problem ist natürlich das
Wetter. Wenn es regnet oder schneit, macht Radfahren keinen Spaß.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass man wahrscheinlich einen Mix braucht.
Fahren mit dem Fahrrad, bei schlechtem Wetter nimmt man Bus oder U-Bahn.

Haben Sie Fragen?

P: Ja. Sie haben am Anfang Ihres Vortrags über die Probleme für die Umwelt durch
den Autoverkehr gesprochen. Meinen Sie denn, das Fahrrad könnte dieses Problem
lösen?

B: Nein, für mich ist das eine Alternative. Aber natürlich wird man auf das Auto nicht
verzichten können. Ich finde aber, dass nicht jeder mit dem eigenen Auto fahren muss.

In jedem Auto nur eine Person? Es gibt inzwischen viele Angebote, sein Autos zu
teilen oder Autos nur für kurze Zeit zu mieten, wenn man sie braucht.

P: Danke. (zu A:) Haben Sie auch noch eine Frage?

A: Ja, denkst du, dass Elektroautos eine Möglichkeit wären?

B: Ich bin mir nicht sicher. Für die Umwelt vielleicht, aber die Menge der Autos würde
dadurch ja nicht abnehmen. Und in Städten brauchen die Menschen Platz zum Leben.

2
Wo sollen Kinder spielen, wenn überall Autos parken? Nein, die Zahl der Autos muss
weniger werden.

Beispiel für einen Gesprächsverlauf zu Teil 2


(Diskussion führen)

P: Wir kommen jetzt zum Teil 2. In Teil 2 führen Siegemeinsam eine Diskussion. Es
geht um die Frage, ob Studieren kostenlos sein soll. Erklären Sie, welchen Standpunkt
Sie vertreten und warum. Gehen Sie dann auf die Argumente Ihres
Gesprächspartners ein. Am Ende sagen Sie uns bitte, ob Sie dafür oder dagegen sind.

A: Ich bin der Meinung, dass Studieren kostenlos sein soll, weil dann alle die gleichen
Chancen haben, egal, wieviel Geld sie haben oder ihre Eltern. Was meinst du dazu?

B: Ich bin mir nicht sicher. Wenn jeder studieren kann, gibt es immer mehr
Studenten. Die Universitäten sind jetzt schon sehr voll. Und der Unterricht wird dann
schlechter. Zu viele Studenten, zu wenige Professoren, zu wenig Platz für die
Vorlesungen.

A: Du bist also der Auffassung, keine Studiengebühren ist ein Nachteil?

B: Ja, die Universitäten brauchen, finde ich, Studiengebühren, um sich zu finanzieren.


Wenn es keine Studiengebühren gibt, haben sie weniger Geld und sie brauchen dann
noch mehr Geld für die vielen Studenten, die alle kostenlos studieren können. Wer
soll das bezahlen?

A: Ich bin keine Politikerin, aber das ist Aufgabe des Staates. Das muss dann aus
Steuern bezahlt werden. Ich finde, Bildung ist einfach wichtig für die Gesellschaft,
dann muss die Politik auch Geld dafür ausgeben. Ich möchte aber noch was sagen
zu deinem Argument, der Unterricht würde schlechter, wenn Studieren kostenlos ist.

B: Nein, so habe ich es nicht gemeint. Ich habe gesagt, der Unterricht kann
schlechter werden, wenn es dann nicht mehr Professoren, mehr Hörsäle usw. gibt.

A: Ja, gut. Aber wenn Studieren Geld kostet, müssen Studenten aus armen Familien
jobben gehen, um das Studium zu finanzieren. Sie haben keine Zeit zum Studieren
und Lernen, und wenn sie an der Uni sind, muss der Prof immer alles nochmal
wiederholen - dann wird die Qualität des Unterrichts auch schlechter. Aber es stimmt,
wenn die Unis immer voller werden, ist das ein Problem.

B: ja, ich bin ja auch deiner Meinung, dass alle Menschen die Möglichkeit haben
sollen zu studieren, nur wie?

Ich finde es besser mit Krediten. Also, die Studenten könnten billige Kredite
bekommen, vom Staat, oder Kredite ohne Zinsen. Und mit der Möglichkeit, das Geld
langsam zurückzuzahlen. Was denkst du?

A: Ja, was du gesagt hast, wäre vielleicht auch eine Möglichkeit. Aber vielleicht so,
dass Studenten aus armen

3
Familien nichts zahlen müssten. Die Studenten, die mehr Geld haben, könnten dann,
wenn sie es brauchen, ja einen Kredit aufnehmen.

B: Du hast recht. Das wäre eine gute Lösung. Ich möchte jetzt gerne noch etwas
anderes zu unserem Thema sagen. Man darf nicht vergessen: Wenn etwas Geld
kostet, hat es einen Wert. Das ist meine Erfahrung.
Was ich sagen will ist: Wenn jetzt Universitäten vollkommen kostenlos sind, wird es
Studenten geben, die mal kommen, dann wieder zu Hause bleiben. Also hätten
Studiengebühren schon einen Sinn. Weißt du, was ich meine?

A: Ja, das ist ein weiteres Argument. Darüber muss man auch nachdenken.

Stichpunkte zu den anderen Themen in Modelltest

1, Sprechen Teil 1

Thema Reisen:

Möglichkeiten:
mit dem Zug/Auto/Fahrrad/ Flugzeug / zu Fuß

Vor- und Nachteile:


Zug:
Q umweltfreundlich, bequem, stressfrei, Sonderangebote,
...
Q teuer, wenn man spontan fahren möchte, Verspätungen, überfüllt, „.

Auto:
Q bequem, Unabhängigkeit, viel Platz, .. .

Q umweltschädlich, stressig, Staus, Benzinpreise, „.

Fahrrad:
Q umweltfreundlich, gut für die Gesundheit, . ..

Q wetterabhängig, wenig Platz, Sachen mitzunehmen,zu wenige Fahrradstraßen,


gefährlich, ...

Flugzeug:
Q sinkende Preise,.Reisen zu weit entfernten Orten möglich, schnell, ...
Q umweltschädlich, Verspätungen, lange Wartezeiten, Stress an den Flughäfen, ...

zu Fuß:
Q wandern, gesund, gut in Kombination mit anderen
Fahrrad oder Zug, ...

Q nicht für jeden geeignet, ...

4
Thema Freunde kennenlernen:

Alternativen:
bei der Arbeit / in Kursen / beim Sport / bei Freizeitaktivitäten
/ auf Festen / im Internet ...

Vor- und Nachteile:


bei der Arbeit:
Q man ist sowieso schon den ganzen Tag zusammen,
Möglichkeit, auch privat etwas zu unternehmen,
durch Freundschaften bei der Arbeit wird die Arbeit mehr Spaß machen, ...

Q besser, Privates und Berufliches zu trennen, ...

in Kursen:

Q man ist sowieso schon bei einer Aktivität zusammen, durch Freundschaften in
einem Kurs wird das Lernen besser funktionieren, . „

G das Lernen kann behindert werden, wenn man sich Kurs zu gut versteht, andere
Kursteilnehmer (keine Freunde) können sich ausgeschlossen fühlen, ...

beim Sport / bei Freizeitaktivitäten (zum Beispiel in


Vereinen):

Q gute Möglichkeit, Freundschaften zu schließen, ...

G es gibt andere Interessen als die während der Freizeitaktivität

auf Festen:

Q Menschen schnell kennenlernen ist möglich

G bis sich daraus Freundschaften entwickeln, ist ein weiter Weg

im Internet:
Q Anonymität zunächst von Vorteil

G oft nicht einfach, mit Online-Kontakten persönlich in Kontakt zu kommen

Bei diesem Thema sind die eigenen Erfahrungen


wichtig: Wo haben Sie Freunde kennengelernt? Außerdem können Sie aufgrund Ihrer
Erfahrungen Tipps geben, positive und negative Tipps.

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