0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
8 Ansichten2 Seiten

Leberwerte

Hochgeladen von

Dr. nabil Pakrin
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen
0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
8 Ansichten2 Seiten

Leberwerte

Hochgeladen von

Dr. nabil Pakrin
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen

Dr.

Nabil Paktin

Leberwerte: Allgemeine Marker für die Leberfunktion und Schädigung, z. B. ALT (GPT), AST (GOT),
GLDH, LDH, Gamma-GT . Sie weisen auf Leberschäden oder -entzündungen hin.

GLDH (Glutamatdehydrogenase):
Ein Enzym, das in den Mitochondrien der Leberzellen vorkommt.

Wann ist GLDH erhöht?

• Schwere Leberschädigung (v. a. Nekrose von Hepatozyten), da GLDH aus den Mitochondrien freigesetzt wird.

• Hauptursachen:

• Toxische Leberschädigungen (z. B. Alkohol, Medikamente).

• Ischämie (Sauerstoffmangel in der Leber).

• Akute Hepatitis.

Wichtigkeit:

GLDH ist spezifischer für schwere parenchymatöse Leberschäden als ALT oder AST. Es zeigt Schäden in den tiefen Bereichen der Leber an,
die die Mitochondrien betreffen.

Gamma-GT (Gamma-Glutamyltransferase):
Ein Enzym, das in Leber, Gallenwegen und anderen Geweben vorkommt. Es ist besonders wichtig für die Beurteilung von
Gallenflussstörungen und Alkoholkonsum.

Wann ist GGT erhöht?

1. Cholestase (Gallenstau):

• Blockade oder Entzündung der Gallenwege (z. B. Gallensteine, Tumore, Primär biliäre Cholangitis).

2. Alkoholkonsum:

• Chronischer Alkoholmissbrauch steigert GGT (sensitiver Marker für Alkoholschäden).

3. Lebererkrankungen:

• Hepatitis, Fettleber, Leberzirrhose.

4. Andere Ursachen:

• Medikamente (z. B. Antikonvulsiva, Statine), Diabetes, Pankreatitis.

Wichtigkeit:

• Spezifisch für Gallenwegserkrankungen, aber nicht ausschließlich.

• In Kombination mit AP (Alkalische Phosphatase) bestätigt GGT eine cholestatische Ursache (beide erhöht → Gallenstau).

• Allein erhöht: Oft Hinweis auf Alkoholmissbrauch.

Cholestasewerte: Marker für Gallenstauung, z. B. Gamma-GT (GGT), Alkalische Phosphatase (AP)


und Bilirubin. Sie deuten auf Störungen im Galleabfluss hin.

Unterschied: Leberwerte zeigen Leberschäden an, Cholestasewerte Gallenstau.

• ALT (GPT) erhöht allein: Hinweis auf leberspezifische Schäden, z. B. Hepatitis oder
Fettleber, da ALT primär in der Leber vorkommt.

Seite 1 von 2
• AST (GOT) erhöht allein: Hinweis auf extrahepatische Schäden, z. B. bei Muskelschäden
oder Herzinfarkt, da AST auch in anderen Geweben vorkommt.

• Beide zusammen erhöht: Deutet auf schwere Leberschäden hin (z. B. akute Hepatitis,
Alkoholschädigung).

• AST/ALT-Ratio (De-Ritis-Quotient):

• < 1: Chronische Lebererkrankungen (z. B. Fettleber, Hepatitis).

• > 2: Alkoholbedingte Leberschäden oder fortgeschrittene Leberzirrhose.

Wichtig: Die Ratio hilft, die Ursache einzugrenzen.

------------------------------------
FOBT (Fecal Occult Blood Test):
Ein Test zum Nachweis von verborgenem Blut im Stuhl, das mit bloßem Auge nicht sichtbar ist.

Anwendung:

1. Früherkennung von Darmkrebs:

• Hilft, Blutungen durch Polypen oder Tumore im Darmtrakt zu erkennen.

2. Untersuchung bei Magen-Darm-Blutungen:

• Z. B. bei Verdacht auf Ulzera, Divertikulose oder entzündliche Darmerkrankungen.

Arten:

1. Guajak-Test:

• Reagiert auf Hämoglobin im Blut durch chemische Färbung.

• Kann durch Ernährung (z. B. rotes Fleisch, Vitamin C) beeinflusst werden.

2. Immunochemischer Test (iFOBT):

• Spezifischer für menschliches Hämoglobin.

• Nicht ernährungsabhängig, präziser und moderner.

Bedeutung:

Ein positiver Test weist auf Blutungen im Darm hin, erfordert jedoch weitere Abklärung (z. B.
Koloskopie) zur Bestimmung der Ursache.

----
Statt „Rauchen ist schlecht, hören Sie auf!“ können Sie sagen:
„Ich mache mir Sorgen um Ihre Gesundheit. Rauchen kann wirklich gefährlich sein, besonders für Herz
und Lunge. Haben Sie schon über Alternativen nachgedacht?“
Fakten nennen, z. B. dass Rauchen das Risiko für Krebs, Herzkrankheiten und Lungenerkrankungen
erhöht.

Bieten Sie Unterstützung an, z. B. Hinweise auf Entwöhnungsprogramme oder


Nikotinersatzprodukte.

Seite 2 von 2

Das könnte Ihnen auch gefallen