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VLAN
Logische Teilnetze in Switches
Warum VLAN
• IT-Infrastruktur einer Firma stellt i. d. R. die Firmenorganisation
(Abteilungen, …) dar
• In jeder Abteilung werden Switches benötigt
• Abteilungen sind unterschiedlich groß und benötigen somit
unterschiedliche Anzahl an Netzwerkports → dies widerspricht
dem Ansatz, einheitliche Geräte (z. B. jeweils 24-Port-Switches)
einzusetzen → „Portverschwendung“
• Netzwerk kann auch thematisch nach Anwendungen unterteilt
werden (IP-Telefonie, Mediaanwendungen, ….)
• Lösung: Bildung von VLANs
Was ist VLAN?
ein physischer Switch:
aber: 3 logische Switches:
Quelle: [Link]
VLAN – logische Betrachtung
versus physische Umsetzung
Logische Betrachtung Physische Umsetzung
Bildquellen: [Link]
Statisches VLAN
• Switchports werden unterschiedlichen VLANs zugeteilt =
„portbasiertes VLAN“
• Switch muss verwaltbar (managed Switch) sein
• Zwischen VLANs müssen Router installiert werden → oft räumlich
nicht passend
Quelle: Rheinwerk, Computernetzwerke
Mehrere VLANs pro Switch
Portbasierte VLAN über mehrere Switches benötigen für jedes
VLAN eigene Leitung:
Quelle: [Link]
Tagged VLAN
• Die einzelnen Ethernet-Frames werden mit
einem Tag („Mascherl“) versehen
• IEEE802.1q
• Kennzeichnung im Ethernet-Frame
• Verbindung mehrere Switches
unterschiedlicher VLANs über eine Leitung zu
Router möglich („Trunkports“)
• Sicherheitskritisch, da große
Manipulationsgefahr besteht –
Netzwerkschränke absperren!
Quelle: Rheinwerk, Computernetzwerke
Tagged VLAN - Trunkports
Mittels „Trunkports“ wird der Datenverkehr mehrerer VLANs über eine
Leitung übertragen
Einem Port werden dabei mehrere VLAN zugeordnet
Hinweis: VLAN-Trunkports ist nicht mit Link Aggregation zu
verwechseln!
Einschub: Begriffe, Begriffe, Begriffe ….
• Trunking:
• Mehrere VLANs über eine Leitung übertragen (Cisco)
• Mehrere Leitungen bündeln, um die Bandbreite zu steigern (allgem.
Definition)
• Link Aggregation
• Switches zur Bandbreitenerhöhung mit mehreren Leitungen verbinden
(Cisco)
• Voraussetzung, damit mehrere Leitungen zu einer logischen Verbindung
„gebündelt“ werden: LACL (Link Aggregation Control Layer; IEEE
802.3ad)
• Vorteil: Redundanz bei Leitungsausfall (bei reduzierter Geschwindigkeit)
Tagging
Siehe Foliensatz zu Ethernet!
Ethernet-Frame gem. IEEE 802.3 wird erweitert zu IEEE 802.1q: Der 802.1q-Header ist 12 Byte groß und
enthält die VID (VLAN-ID, 12 Bit)
Quelle: wikipedia
Tagging
• Voraussetzung, damit Tagging funktioniert: Unterstützung durch
Switch!
• Ethernet-Frame wird durch Switch von 802.3-Frame in 802.1q-
Frame umgewandelt sowie am Ende wieder zurück in ein 802.3-
Frame
Quelle: [Link]