Publius Quinctilius Varus (* 47/46 v. Chr. in Cremona, Römisches Reich; † 9 n. Chr.
in
Germanien) war ein Senator und Feldherr der augusteischen Zeit. Obwohl er zuvor eine
glänzende Karriere hatte, ist sein Name vor allem mit der römischen Niederlage in der nach ihm
benannten Varusschlacht verbunden, bei der unter seiner Führung drei römische Legionen ihren
Untergang fanden, als sie von Germanenstämmen unter der Führung des
Cheruskerfürsten Arminius angegriffen wurden. Varus selbst nahm sich noch auf dem
Schlachtfeld das Leben.
Inhaltsverzeichnis
1Leben
o 1.1Frühe Jahre
o 1.2Konsulat und Statthalterschaft in Africa und Syrien
o 1.3Statthalter in Germanien
2Urteil der Geschichtswissenschaft
3Zeugnisse
4Quellen
5Literatur
6Weblinks
7Anmerkungen
Leben
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Frühe Jahre
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Varus wurde als Sohn des Quästors Sextus Quinctilius Varus († 42 v. Chr.) geboren und
entstammte einer der vornehmsten und ältesten Familien der römischen Nobilität, die ihre
Abstammung bis auf die Könige von Alba Longa zurückführte. Sein Vater war überzeugter
Republikaner und stand im Bürgerkrieg aufseiten der Gegner des Gaius Iulius Caesar, wurde
aber von diesem begnadigt. Nach dessen Ermordung floh er mit den Caesarmördern nach
Griechenland und beging nach der Niederlage von Philippi Selbstmord. Seinem Sohn schadete
diese Abkunft jedoch nicht. Er scheint eine gute Erziehung genossen zu haben und gehörte seit
Beginn seiner politischen Laufbahn zum engeren Anhängerkreis des Augustus.[1]
Bereits um 21/20 v. Chr. wurde Varus als ein von diesem persönlich ausgewählter quaestor
Augusti auf Tenos öffentlich geehrt.[2] Eine weitere Ehrung erhielt er in Pergamon.[3]
Zusammen mit dem etwa fünf Jahre jüngeren Tiberius, der damals ebenfalls Quästor war,
begleitete Varus den Augustus auf dessen Orientreise (22–19 v. Chr.). Einige Jahre später wird
er die Prätur bekleidet haben. Vermutlich war er während der Eroberung des Alpenraums im Jahr
15 v. Chr. prätorischer Legat der später in Germanien mit ihm untergegangenen Legio XIX, wie
eine neue Lesung der Inschrift auf einer Bleischeibe zeigt, die im Legionslager
Dangstetten gefunden wurde.[4] Auch hier hätte er im Umfeld des Tiberius gewirkt. Er war
demnach, anders als lange Zeit angenommen, schon vor seiner Statthalterschaft mit den
Verhältnissen im keltisch-germanischen Raum vertraut. Hans Ulrich Nuber vermutet zudem, dass
Varus im folgenden Jahr 14 v. Chr. vor der Übernahme des Konsulats prätorischer Statthalter
einer Provinz war, möglicherweise des neu eroberten Rätien.[4]
Konsulat und Statthalterschaft in Africa und Syrien
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Varus’ bedeutende Stellung und seine Zugehörigkeit zu dem von Augustus geförderten Kreis
von Patriziern verdeutlicht die vermutlich altersgemäße (in suum annum) Übernahme
des Konsulats im Jahre 13 v. Chr. Auch dieses Amt übte er gemeinsam mit dem
späteren Princeps („Kaiser“) Tiberius aus, was eine zusätzliche Auszeichnung darstellte.
Möglicherweise ist er neben Tiberius auf dem Fries der Ara Pacis dargestellt.[5] Auch
verwandtschaftlich war Varus eng mit Augustus verbunden: Wohl in zweiter Ehe [6] heiratete er
Vipsania, die Tochter von Augustus’ Vertrautem Agrippa und Claudia Marcella der Älteren. Ihre
ältere Halbschwester war Vipsania Agrippina, die erste Frau von Tiberius. Nach Vipsanias Tod
war Varus in dritter Ehe mit deren Cousine Claudia Pulchra, der Tochter des Marcus Valerius
Messalla Appianus und der Claudia Marcella der Jüngeren, verheiratet. Beide Ehefrauen waren
beide Großnichten des Augustus. Mit Claudia Pulchra hatte er einen Sohn, den Senator Publius
Quinctilius Varus Minor († 27 n. Chr.). Eine von Varus’ Schwestern[7] heiratete Lucius Nonius
Asprenas, der in einem Giftmordprozeß, an dem Augustus teilnahm, freigesprochen wurde. Eine
weitere Schwester war vermutlich Frau von Sextus Appuleius, einem Neffen des Augustus,[8] eine
dritte Schwester war mit einem Cornelius Dolabella verheiratet.[9]
In einem der folgenden Jahre (zwischen 13 und 2 v. Chr.) war Varus senatorischer Statthalter
(Prokonsul) der Provinz Africa, vermutlich im Amtsjahr 8/7 v. Chr.[10] Über seine dortige Amtszeit
ist nur wenig bekannt,[11] doch war Africa nach Asia die wichtigste senatorische Provinz und für
die Getreideversorgung Roms von großer Bedeutung.[12] Varus’ Statthaltertätigkeit ist durch
undatierte Münzen belegt, auf denen er sich gemeinsam mit Augustus und dessen Enkeln und
designierten Nachfolgern Gaius und Lucius Caesar abbilden ließ. Diese Loyalitätsadresse an
Augustus ließe sich als Indiz einer möglichen Entfremdung gegenüber Tiberius vor oder während
des siebenjährigen Exils ab 6 v. Chr. lesen, in das dieser sich aus Enttäuschung über die
Zurücksetzung durch seinen Stiefvater Augustus zurückzog.[13]
Römische Provinz Africa
Römische Provinz Asia
Römische Provinz Syria
Wohl von 7/6 v. Chr. bis 5/4 v. Chr. war Varus kaiserlicher Statthalter von Syrien (legatus Augusti
pro praetore provinciae Syriae), wo er einen der stärksten Heeresverbände des Reiches mit
drei Legionen befehligte.[14] Er löste damit Gaius Sentius Saturninus ab. In Syrien[15] war Varus mit
den besonderen Herausforderungen der vorderorientalischen Welt konfrontiert. Als Statthalter
von Syrien übte Varus auch eine Kontrollfunktion über das benachbarte Königreich Judäa aus,
wo Herodes der Große herrschte. Zusätzliche Brisanz erhielt die Situation durch den
wachsenden römischen Einfluss in Judäa. Der polytheistische Götterkult widersprach dem
jüdischen Bilderverbot und den strengen, monotheistischen Glaubensvorstellungen. [16] Varus war
Richter, als Herodes seinen Sohn Antipatros wegen versuchten Vatermordes anklagte. Nach
dem Tod des Herodes im Jahr 4 v. Chr. schlichtete Varus die Erbauseinandersetzung von
dessen drei Söhnen, indem er alle drei nach Rom schickte, so dass Augustus persönlich die
Entscheidung treffen konnte. Währenddessen untersagte er dem Procurator Syriae Sabinus, den
Staatsschatz des Herodes zu konfiszieren, solange die Rechtslage nicht geklärt war. Der
von Velleius Paterculus später erhobene Vorwurf, Varus habe sich in Syrien unrechtmäßig
bereichert (Als armer Mann betrat er das reiche Syrien, als reicher Mann verließ er das arme
Syrien),[17] wird daher von Ralf-Peter Märtin und anderen Forschern als unglaubwürdig
eingeschätzt. Doch es kam zur Eskalation, als eben der römische Finanzbeamte Sabinius trotz
anderslautender Befehle des Varus nach Jerusalem reiste. Dort beschlagnahmte Sabinius das
Vermögen des Herodes, plünderte den Tempelschatz und setzte die Hallen auf dem
heiligen Tempelberg in Brand. Als Sabinius und seine Truppen von aufgebrachten Juden
belagert wurden, musste ihm Varus militärisch zur Hilfe eilen. Mit zwei Legionen zog er nach
Jerusalem und nahm viele der Belagerer gefangen, so konnte er den allgemeinen Aufstand durch
energischen Militäreinsatz innerhalb eines halben Jahres niederwerfen. An den Rädelsführern
statuierte Varus ein Exempel: Auf Varus’ Befehl wurden 2000 Juden ans Kreuz geschlagen, eine
Strafe, mit der Rom schwere Verbrechen wie Rebellion oder Hochverrat bei Peregrinen ahndete.
Statthalter in Germanien
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Von 7 bis 9 n. Chr. war Varus dann legatus Augusti pro praetore in Germanien, wobei umstritten
ist, ob das Gebiet bis zur Elbe damals, wie etwa Werner Eck annimmt, bereits Provinzstatus
besaß.[18] In dieser Rolle hatte Varus auch das Oberkommando über die fünf am Rhein
stationierten Legionen. Offensichtlich sollte er als Verwaltungsfachmann das militärisch scheinbar
unterworfene Gebiet organisieren. Er setzte den Provinzialisierungsprozess beispielsweise durch
die Errichtung von Kastellen fort, befriedete das Land, sprach Recht und ließ Steuern eintreiben.
Es ist anzunehmen, dass insbesondere die römische Rechtsprechung sowie die Steuererhebung
in Form von Naturalien bei den Germanen zunehmenden Unmut auslöste. Möglicherweise
verhielt sich Varus dabei besonders undiplomatisch.
Im Frühsommer des Jahres 9 n. Chr. zog Varus mit den drei Legionen XVII, XVIII, XIX –
insgesamt etwa 15.000 bis 20.000 Legionäre und Hilfstruppen – von Vetera (Xanten) entlang
der Lippe zur Weser in das Sommerlager, um weiter östlich römische Präsenz zu zeigen. Die
beiden anderen Legionen blieben in Mogontiacum (Mainz). Für den Rückweg wählte Varus im
Herbst auf Veranlassung von Arminius und Segimer eine andere Route, nachdem Arminius ihm
von einem angeblichen Aufstand berichtet und gebeten hatte, diesen unterwegs
niederzuschlagen. Segestes und einige andere sollen Varus zwar vor einem Verrat des Arminius
gewarnt haben, Varus entschied sich aber dafür, dem Vorschlag des Arminius zu folgen.
Vermutlich hoffte Varus, auf diese Weise leicht militärischen Ruhm erlangen und so seine
Karriere krönen zu können.
Auf dem Weg nach Südwesten wurden die drei Legionen, die sich in befriedetem Gebiet
wähnten, mit ihrem Tross jedoch von germanischen Kämpfern unter der Führung des Arminius in
einem Hinterhalt angegriffen. Die Schlacht endete nach viertägigen Kämpfen mit der
weitgehenden Vernichtung aller drei Legionen und wird in der modernen Geschichtswissenschaft
als Varusschlacht bezeichnet. Varus selbst nahm sich – laut Velleius Paterculus nach dem
Vorbild seines Vaters und Großvaters –[19] am Ende mitsamt seinen höchsten Offizieren auf dem
Schlachtfeld das Leben. Als Augustus am 6. Oktober von der Niederlage des Varus in Germanien
erfuhr, soll er nach den Ausführungen des Biographen Sueton ausgerufen haben: Quinctili Vare,
legiones redde! („Quinctilius Varus, gib die Legionen zurück!“).[20]
Den Kopf des Varus schickte Arminius angeblich zwecks eines Bündnisangebotes gegen die
Römer an Marbod, den König der Markomannen, der ein solches Bündnis allerdings ablehnte.
Marbod sandte den Kopf des Varus vielmehr weiter an Augustus. Das Haupt wurde ehrenvoll in
einem Familienmausoleum bestattet,[21] ob es sich um das der Quinctilier oder das des Augustus
handelte, ist umstritten.[22]
Urteil der Geschichtswissenschaft
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Der gescheiterte Varus. Skulptur von Wilfried Koch in Haltern am
See.
Die moderne Geschichtswissenschaft diskutiert vor allem, in welcher Weise die römische
Führung Varus als Alleinschuldigen darstellte. Die Mehrzahl der Forscher vertritt die Position,
dass Varus in der späteren historiographischen Überlieferung nur als Sündenbock für die
Niederlage diente. Die ehrenvolle Bestattung von Varus' Haupt und die Tatsache, dass seine
Familie keinerlei Nachteile hatte, belegen, dass Augustus keineswegs Varus als Verantwortlichen
betrachtete; vielmehr wurde das verräterische Verhalten der Germanen als Grund für die
Niederlage angeführt.[23] Die von Sueton angeführten Ausrufe des Augustus bezüglich der
Legionen des Varus[24] waren wohl nur Teil einer inszenierten Handlung für die Öffentlichkeit.[25]
Erst infolge der Hochverratsprozesse unter Tiberius, zu deren Opfern Varus’ Witwe Claudia
Pulchra gehörte, kam es in der römischen Publizistik und Geschichtsschreibung zu einer
negativen Darstellung des Varus.[26] Besonders wirkmächtig war die vernichtende Kritik
des Velleius Paterculus, die das Ansehen des Varus nachhaltig beschädigte.[27] Nun wurde die
Niederlage des Varus als gerechte Strafe für Hybris und schuldhafte Versäumnisse betrachtet,
wenngleich Tacitus und Cassius Dio differenzierter urteilten.[28]
Die römischen Vorwürfe, Varus habe durch sein „arrogantes Verhalten“ die Germanen in den
Aufstand getrieben, sieht Werner Eck allerdings als legitim an, da Germanien seines Erachtens
zu dieser Zeit bereits ein provinzialisiertes Gebiet innerhalb des römischen Imperiums gewesen
sei.[29] Das angeblich ungeschickte und undiplomatische Verhalten des Statthalters habe Rom
letztlich eine Provinz gekostet. Allerdings wurde (falls das Gebiet bereits als Provinz organisiert
war) von einem Statthalter erwartet, entsprechende Mittel einzutreiben, zumal Varus offenbar
keineswegs ein unfähiger Verwalter war; ansonsten wäre ihm nach Africa und Syrien, wo er
durchaus zuverlässig agierte,[30] kaum eine weitere Provinz anvertraut worden. Es wird zudem
darauf hingewiesen, dass sich Rom erst Jahre nach der Varusschlacht für eine Aufgabe des
Gebietes entschied – von einem Wendepunkt der römischen Germanienpolitik als unmittelbare
Folge der Varusschlacht kann damit nicht die Rede sein. Erst Jahre später entschied Tiberius
nach den ernüchternden Ergebnissen der Germanienfeldzüge des Germanicus, die Grenzen
Roms an den Rhein zurückzuverlegen.
Zeugnisse
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As der Serie Lugdunum I mit Gegenstempel des Varus
(„VAR“).
Als indirektes Zeugnis der Amtszeit des Varus als Legatus Augusti pro praetore der gallischen
Provinzen sind 18 Münzen aus Haltern mit der Schlagmarke VAR zu werten: eine Münze
der Nemausus-Serie I und 17 Asse der ersten Lyoner Altarserie. Bis in die 1980er Jahre waren
zwischen Rhein und Elbe nur zwei weitere Münzen mit dem Gegenstempel VAR als Einzelfunde
bekannt.
Seit 1987 wurden in Kalkriese etwa 360 Kupfermünzen ausgegraben, dabei zu 90 % der As-Typ
„Altar I“ (RIC 230), geprägt zwischen 8 und 3 v. Chr. in Lugdunum. Es tragen etwa 90 % der Asse
einen Gegenstempel mit den Aufschriften AVC, IMP mit Lituus, VAR (= P. Quinctilius Varus) und
[Link] (= C. Numonius Vala). Die Funde von Kalkriese werden vor Ort aufbewahrt. Damit ist
gesichert, dass die Kämpfe bei Kalkriese zumindest nicht vor 7 v. Chr. stattgefunden haben
können.
In den gleichzeitigen Lagern am Rhein sind mit dem Stempel VAR kontermarkierte Münzen
häufiger vertreten als an der Lippe (Lippia). Die mit einem Gegenstempel gekennzeichneten
Münzen werden in der Regel als persönliche Geldgeschenke des Varus an die Legionäre
gedeutet.
Aufgrund der Ausgrabungen von Kalkriese wird seit 1994 der Varus-Kurier herausgegeben.
Quellen
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Flavius Josephus: De bello Iudaico, griechisch/deutsch, hrsg. und mit einer Einleitung
sowie mit Anmerkungen versehen von Otto Michel und Otto Bauernfeind, 3 Bde.,
1959–1969.
Velleius Paterculus: Römische Geschichte. Übersetzt und herausgegeben
von Marion Giebel. Stuttgart, Reclam 1998, ISBN 3-15-008566-7 (lateinischer Text
mit englischer Übersetzung).
Cassius Dio: Römische Geschichte. Übersetzt von Otto Veh, Band 3 (= Bücher 44–
50) und 4 (= Bücher 51–60), Artemis-Verlag, Zürich 1986, ISBN 3-7608-3672-
0 und ISBN 3-7608-3673-9.
Hans-Werner Goetz und Karl-Wilhelm Welwei: Altes Germanien. Auszüge aus
antiken Quellen über die Germanen und ihre Beziehungen zum Römischen
Reich (Freiherr-vom-Stein-Gedächtnisausgabe Bd. Ia) Wissenschaftliche
Buchgesellschaft, Darmstadt 1995, ISBN 3-534-05958-1.
Joachim Herrmann (Hrsg.): Griechische und lateinische Quellen zur Frühgeschichte
Mitteleuropas bis zur Mitte des 1. Jahrhunderts u. Z. Teil 1. Von Homer bis Plutarch
(8. Jh. v. u. Z. bis 1. Jh. u. Z.). Berlin 1988, ISBN 3-05-000348-0. Teil 3: Von Tacitus
bis Ausonius (2. bis 4 Jh. u. Z.) Berlin 1991, ISBN 3-05-000571-8.
Literatur
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Uta Halle: Auf der Suche nach dem Schlachtfeld des Varus - Archäologie zwischen
Schulwissenschaft und regionalem Fundamentalismus. In: Paderborner Historische
Mitteilungen 21 (2008) S. 14–28.
Ralf G. Jahn: Der Römisch-Germanische Krieg (9–16 n. Chr.). Dissertation, Bonn
2001.
Walther John: Quinctilius 20. In: Paulys Realencyclopädie der classischen
Altertumswissenschaft (RE). Band XXIV, Stuttgart 1963, Sp. 907–984.
Günther Moosbauer: Die Varusschlacht. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-
56257-0.
Michael Sommer: Die Arminiusschlacht. Spurensuche im Teutoburger
Wald (= Kröners Taschenausgabe. Band 506). Kröner, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-
520-50601-6.
Bernard van Wickevoort Crommelin: P. Quinctilius Varus – Das Bild des Verlierers. (=
Osnabrücker Online-Beiträge zu den Altertumswissenschaften 2/1999.)
Reinhard Wolters: Die Schlacht im Teutoburger Wald. Arminius, Varus und das
römische Germanien. 1., durchgesehene, aktualisierte und erweiterte Auflage. C.H.
Beck, München 2017, ISBN 978-3-406-69995-5 (Originalausgabe 2008).
Reinhard Wolters: Varus. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde (RGA).
2. Auflage. Band 32, Walter de Gruyter, Berlin/New York 2006, ISBN 3-11-018387-0,
S. 81–86.
Dieter Timpe: Arminius-Studien. Winter, Heidelberg 1970.
Peter S. Wells: Die Schlacht im Teutoburger Wald. Artemis & Winkler,
Düsseldorf/Zürich 2005, ISBN 3-7608-2308-4.
Weblinks
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Commons: Varus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Literatur von und über Publius Quinctilius Varus im Katalog der Deutschen
Nationalbibliothek
Arminius / Varus. Die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. – Informationen und
Ressourcen zur Varusschlacht und ihrer Rezeption im Internet-Portal „Westfälische
Geschichte“ des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte, Münster
Jona Lendering: Publius Quinctilius Varus. In: [Link] (englisch)