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PO Informatik - Master 2023 Version 3

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Prüfungsordnung des Fachbereichs 06 Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik

(MNI) der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) für den Masterstudiengang Informatik
vom 17. Mai 2023 – Version 3

Genehmigung:
Nach § 43 Abs. 5 des Hessischen Hochschulgesetzes (HessHG) in der Fassung vom 14. Dezember
2021 (GVBl. 2021, 931), zuletzt geändert am 28. März 2023 (GVBl. S. 183, 216), genehmige ich
hiermit die nachstehende Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Informatik.

Für das Präsidium:


Gießen, den 20. Juli 2023

Prof. Dr. Matthias Willems,


Präsident der Technischen Hochschule Mittelhessen

Vorbemerkung:
Nach § 50 Abs. 1 Nr. 1 des HessHG in der Fassung vom 14. Dezember 2021 (GVBl. 2021, 931),
zuletzt geändert am 28. März 2023 (GVBl. S. 183, 216), hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs
MNI der THM am 17. Mai 2023 die Neufassung der Prüfungsordnung für den Masterstudiengang
Informatik beschlossen. Sie enthält in Teil I die Allgemeinen Bestimmungen für
Masterprüfungsordnungen der THM vom 14. Januar 2015 (AMB 01/2015), zuletzt geändert am 21.
Februar 2024 (AMB 16/2024), und wird ergänzt durch die Fachspezifischen Bestimmungen in Teil
II.

Beschluss FBR Beschluss Genehmigung Inkrafttreten / Veröffentlichung


Senat Präsident

27.03.2024 und 10.07.2024 18.07.2024 01.10.2024 / AMB 62/2024


12.06.2024

31.01.2024 21.02.2024 23.02.2024 01.04.2024 / AMB 27/2024

17.05.2023 19.07.2023 20.07.2023 01.10.2023 / AMB 61/2023

Teil I
Allgemeine Bestimmungen
Es gelten die im Amtlichen Mitteilungsblatt der THM veröffentlichten Allgemeinen Bestimmungen für
Masterprüfungsordnungen der THM vom 14. Januar 2015 (AMB 01/2015), zuletzt geändert am 13.
21. Februar 2024 (AMB 16/2024).

1
Teil II
Fachspezifische Bestimmungen

Inhalt:
§ 1 Geltungsbereich, Studienziele
§ 2 Zugangsvoraussetzungen
§ 3 Zulassungsvoraussetzungen
§ 4 Zulassungsentscheidung
§ 5 Immatrikulation
§ 6 Mastergrad und -urkunde
§ 7 Regelstudienzeit, Dauer und Gliederung des Studiums, Module, Sprache
§ 8 Mentorinnen und Mentoren / Wahlpflichtpools
§ 9 Entwicklungsprojekt
§ 10 Zulassung zur Masterarbeit
§ 11 Bearbeitungszeit und Umfang der Masterarbeit
§ 12 Abgabe der Masterarbeit
§ 13 Zulassung zum Kolloquium
§ 14 Durchführung des Kolloquiums und Berechnung der Note der Masterarbeit
§ 15 Kostenpflicht
§ 16 Inkrafttreten, Übergangsregelung

Anlage 1 Übersicht über die im Masterstudiengang Informatik zu erbringenden Module


Anlage 2 Modulhandbuch
Anlage 3a Masterzeugnis, deutsch
Anlage 3b Masterzeugnis, englisch
Anlage 4a Masterurkunde, deutsch
Anlage 4b Masterurkunde, englisch
Anlage 5 Diploma Supplement
Anlage 6 Verfahren zur Durchführung eines Eignungstests für Bewerberinnen und Bewerber,
die die für die Zulassung erforderliche Gesamtnote nicht erreichen

2
§ 1 Geltungsbereich, Studienziele
(1) Die Fachspezifischen Bestimmungen regeln die Inhalte und Anforderungen des
Masterstudiengangs Informatik des Fachbereichs MNI.
(2) Ziel des Masterstudiengangs ist es, den Studierenden nach einem ersten berufsqualifizierenden
Hochschulabschluss zusätzliche tiefergehende wissenschaftlich fundierte Konzepte, Methoden
und Techniken im Bereich der Informatik zu vermitteln, so dass sie in der Lage sind, diese
sowohl weiterzuentwickeln als auch bei der Lösung komplexer praktischer Problemstellungen
anzuwenden. Neben der fachlichen Spezialisierung ist die Verbreiterung der
Methodenkompetenz Ziel der Ausbildung. Die wissenschaftlich fundierte Ausbildung erfordert
die hinreichende Vertiefung der mathematischen, theoretischen und naturwissenschaftlichen
Grundkenntnisse. Zentrale Gesichtspunkte sind dabei die Abstraktion und die Strukturierung
von Sachverhalten und Vorgehensweisen. Aufbauend auf der im Bachelorstudiengang
Informatik oder einem vergleichbaren Studiengang erreichten Qualifikation wird damit neben der
Berufsfeldspezialisierung auch ganz wesentlich die wissenschaftlich-methodische Vertiefung
angestrebt. Die besondere inhaltliche Zielsetzung des Masterstudiengangs ist die Konzentration
auf die Informatik mit dem Fokus auf der Software-Entwicklung. Das Studium hat daher eine
besondere Vertiefung im Bereich Software Engineering. Es deckt dabei Konzepte und
Techniken in Bezug auf den gesamten Softwareentwicklungs-Prozess ab. Das
anwendungsorientierte Studium soll die Studierenden dazu befähigen, wissenschaftliche
Erkenntnisse zu erarbeiten und sie anwendungsbezogen einzusetzen. Hierbei erlernen die
Studierenden Kommunikationsfähigkeit und Urteilsbildung in der Auseinandersetzung mit
Expertinnen und Experten des jeweiligen Anwendungsgebiets. Sie sind in der Lage auch mit
Laien verständlich zu kommunizieren und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Voranbringen
der Digitalisierung in der Gesellschaft, indem sie die Auswirkungen der Digitalisierung auf die
Gesellschaft reflektieren und diese ergebnisoffen kommunizieren.

§ 2 Zugangsvoraussetzungen
(1) Das Masterstudium baut konsekutiv auf einen ersten berufsqualifizierenden
Hochschulabschluss mit einer Regelstudienzeit von 6 Semestern (180 CrP) an einer Hochschule
in der Fachrichtung Informatik auf.
Das Studium kann auch auf einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss mit einer
Regelstudienzeit von 6 Semestern (180 CrP) in einem verwandten Studiengang aufbauen. In
diesem Fall muss der erste berufsqualifizierende Hochschulabschluss Informatikanteile,
insbesondere in den Bereichen
• Theoretische Informatik,
• Praktische Informatik
• Algorithmen und Datenstrukturen,
• Objektorientierte Programmierung,
• Software Engineering,
• Erfahrungen in der Durchführung von Software-Projekten
in annähernd gleichem Umfang enthalten wie der Bachelorstudiengang Informatik an der
Technischen Hochschule Mittelhessen. Über die Erfüllung dieser Bedingung entscheidet die
Zulassungskommission. Für Bewerberinnen und Bewerber, die diese Kenntnisse nicht durch
das erste berufsqualifizierende Hochschulzeugnis belegen können, gilt zusätzlich § 4 Abs. 4.
(2) Der Zugang zum Masterstudiengang Informatik ist nur möglich, wenn ein erster
berufsqualifizierender Hochschulabschluss nach Abs. 1 nachgewiesen werden kann und die
Gesamtnote dieses ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses mindestens „gut“ (2,5;
mindestens 72,5 Prozentpunkte nach § 9 Abs. 2 des Teils I der Prüfungsordnung) ist. Wird die
Gesamtnote nicht erreicht, kann die Bewerberin oder der Bewerber auf Antrag eine Prüfung
(Eignungstest) ablegen, durch die festgestellt wird, ob sie oder er trotz Nichterreichens der
Gesamtnote über die erforderliche Eignung für das Masterstudium verfügt.
3
Die Durchführung des Eignungstests erfolgt im Fachbereich. Durch Bestehen des Eignungstests
gilt diese Zugangsvoraussetzung als erfüllt. Das Nähere regelt Anlage 6 der Prüfungsordnung.
Ein Nicht-Bestehen des Eignungstests bedeutet, dass die erforderliche Eignung für das
Masterstudium nicht vorliegt.
Bewerberinnen und Bewerber, die bis zum Ende der Bewerbungsfrist ihr erstes
berufsqualifizierendes Hochschulstudium noch nicht abgeschlossen haben, können auf Antrag
ebenfalls eine Prüfung (Eignungstest) gem. Anlage 6 ablegen, wenn mit hinreichend konkreter
Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist, dass ihre Abschlussnote nicht mindestens „gut“ (2,5;
mindestens 72,5 Prozentpunkte nach § 9 Abs. 2 des Teils I der Prüfungsordnung) sein wird.
(3) Ausländische Bewerberinnen oder Bewerber für den Masterstudiengang Informatik, die den
ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in einem nicht-deutschsprachigen
Studiengang erworben haben, müssen spätestens bis zum Ende der von der THM festgelegten
Immatrikulationsfrist für den Masterstudiengang Informatik Deutschkenntnisse entsprechend
der „Rahmenordnung über Deutsche Sprachprüfungen für das Studium an deutschen
Hochschulen“ in der jeweils gültigen Fassung nachweisen. Entsprechende Nachweise sind zum
Beispiel die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH-2) oder der Test Deutsch
als Fremdsprache (TestDaF mit mindestens 4 Punkten in jedem Bereich).

§ 3 Zulassungsvoraussetzungen
(1) Die Zulassung zum Masterstudiengang Informatik setzt den vollständig ausgefüllten „Antrag auf
Zulassung für den Masterstudiengang Informatik“ über das von der THM bestimmte Portal
innerhalb der von der THM festgelegten Bewerbungsfrist inklusive folgender Unterlagen voraus:
1. Nachweis des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses nach § 2 Abs. 1 und 2
durch
a) Abschlusszeugnis,
b) Diploma Supplement und
c) Transcript of Records oder einen vergleichbaren Nachweis.
Können diese Abschlussdokumente des ersten berufsqualifizierenden Hochschulstudiums
bis zum Ende der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt werden, gilt § 4 Abs. 7.
2. Darstellung des persönlichen und beruflichen Werdegangs in Form eines Lebenslaufs
(Curriculum Vitae), insbesondere bisheriger einschlägiger Berufstätigkeit sowie Fort- und
Weiterbildung.
3. Bei ausländischen Bewerberinnen und Bewerbern die den ersten berufsqualifizierenden
Hochschulabschluss in einem nicht-deutschsprachigen Studiengang erworben haben, der
Nachweis von Deutschkenntnissen gemäß § 2 Abs. 3. Kann der Sprachnachweis bis zum
Ende der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt werden, gilt § 4 Abs. 6.
(2) Alle nach Abs. 1 einzureichenden Unterlagen müssen in deutscher Sprache ausgestellt sein.
Falls Dokumente in einer anderen Sprache als deutsch ausgestellt wurden, muss eine amtlich
anerkannte Übersetzung der Dokumente ins Deutsche eingeholt und mit dem Originaldokument
eingereicht werden.

§ 4 Zulassungsentscheidung
(1) Die Hochschule entscheidet nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen und der Vorgaben
der Hochschulrektoren- und Kultusministerkonferenz über die Anerkennung ausländischer oder
gleichwertiger Abschlüsse und Hochschulzugangsberechtigungen.
(2) Zum Studium im Masterstudiengang Informatik wird zugelassen, wer die
Zugangsvoraussetzungen nach § 2 und die Zulassungsvoraussetzungen nach § 3 erfüllt. Über
die Erfüllung aller fachlichen Zulassungsvoraussetzungen entscheidet dabei die
Zulassungskommission. Diese besteht aus drei Professorinnen oder Professoren, einer
wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder eines wissenschaftlichen Mitarbeiters und zwei
4
Studierenden. Die Mitglieder der Zulassungskommission aus der Gruppe der Professorinnen
und Professoren und aus der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
werden durch den Fachbereichsrat jeweils für die Dauer von drei Jahren, die studentischen
Mitglieder für die Dauer eines Jahres bestimmt. Die Zulassungskommission kann weitere
Professorinnen und Professoren zur Vorprüfung der Bewerbungsunterlagen hinzuziehen. In
Zweifelsfällen kann sie für die Entscheidung weitere Unterlagen von der Bewerberin oder dem
Bewerber anfordern, z. B. Zeugnisse über bisherige einschlägige Berufstätigkeiten sowie Fort-
und Weiterbildungen.
(3) Die Zulassung erfolgt durch die Präsidentin oder den Präsidenten der Technischen Hochschule
Mittelhessen (vertreten durch das Studiensekretariat). Ablehnende Entscheidungen sind der
Bewerberin oder dem Bewerber schriftlich mitzuteilen. Der Bescheid ist mit einer
Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(4) Zusätzlich zur Vorlage von Nachweisen gem. § 2 Abs. 1 oder falls Bewerberinnen und Bewerber,
die in § 2 Abs. 1 genannten Kenntnisse nicht durch das Zeugnis des ersten
berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses belegen können, besteht die Möglichkeit, mit den
Bewerberinnen oder Bewerbern ein Fachgespräch vor zwei Professorinnen oder Professoren,
von denen mindestens eine oder einer Mitglied der Zulassungskommission ist, durchzuführen.
In diesem wird festgestellt, welche Leistungen nachgeholt werden müssen. Ist bei einer
Bewerberin oder einem Bewerber zu erwarten, dass die vorhandenen Defizite nachgeholt
werden können, erfolgt die Zulassung mit der Auflage, die fehlenden Kenntnisse durch das
erfolgreiche Absolvieren von Modulen aus dem Bachelorstudiengang Informatik auszugleichen.
Die Zulassung zum Entwicklungsprojekt ist nur möglich, wenn hinreichende Kenntnisse nach §
2 Abs. 1 nachgewiesen werden.
(5) Bewerberinnen und Bewerber, denen aus dem ersten berufsqualifizierenden
Hochschulabschluss Kenntnisse und Kompetenzen fehlen, die in Modulen des
Masterstudiengangs Informatik benötigt werden, können mit Auflagen zum Masterstudiengang
Informatik zugelassen werden. Sie müssen die fehlenden Kenntnisse und Kompetenzen durch
das Absolvieren von Modulen aus dem Bachelorstudiengang Informatik ausgleichen. Die
Zulassungsentscheidung und die Festlegung der nachzuholenden Module trifft die
Zulassungskommission. Die Zulassung zum Entwicklungsprojekt ist nur möglich, wenn
hinreichende Kenntnisse nach § 2 Abs. 1 nachgewiesen werden.
(6) Die zum Ausgleich absolvierten Module werden im Transcript of Records bescheinigt. Sie sind
jedoch nicht Bestandteil des Masterstudiums. Erworbene CrP werden im Masterstudium nicht
angerechnet, erzielte Noten nicht bei der Berechnung der Abschlussnote berücksichtigt.
(7) Bewerberinnen und Bewerber, die bis zum Ende der Bewerbungsfrist nicht alle in § 3
festgelegten Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, können unter dem Vorbehalt zum
Masterstudiengang zugelassen werden, dass die fehlenden Voraussetzungen spätestens bis
zum Ende der von der THM festgelegten Immatrikulationsfrist für den Masterstudiengang
Informatik nachgewiesen werden. Bei Nichterfüllung erlischt die vorbehaltliche Zulassung.
(8) Bewerberinnen und Bewerber, die bis zum Ende der Bewerbungsfrist ihr erstes
berufsqualifizierendes Hochschulstudium noch nicht abgeschlossen haben, müssen statt der in
§ 3 Abs. 1 Nr. 1 geforderten Abschlussunterlagen eine detaillierte Bescheinigung über den
Stand dieses Studiums vorlegen, um eine vorbehaltliche Zulassung zum Masterstudium erhalten
zu können.
Diese Bescheinigung muss folgendes ausweisen:
• alle bisher im ersten berufsqualifizierenden Studium erbrachten Leistungen,
• die aktuell erreichte sowie die insgesamt zu erreichende Creditpointzahl; von den
insgesamt zu erreichenden CrP müssen dabei mindestens 70 % bereits erworben worden
sein,
• die aktuelle Durchschnittsnote.
Bis zum Ende der von der THM festgelegten Immatrikulationsfrist für den Masterstudiengang
5
Informatik muss der Abschluss des ersten berufsqualifizierenden Hochschulstudiums mit der
Gesamtnote von mindestens „gut“ (2,5; mindestens 72,5 Prozentpunkte nach § 9 Abs. 2 des
Teils I der Prüfungsordnung) oder der Abschluss des ersten berufsqualifizierenden
Hochschulstudiums sowie das Bestehen des Eignungstests nach Anlage 6 nachgewiesen
werden. Bei Nichterfüllung erlischt die vorbehaltliche Zulassung.

§ 5 Immatrikulation
Zugelassene Bewerberinnen und Bewerber müssen sich innerhalb der von der THM festgelegten
Frist immatrikulieren. Ihre Immatrikulation kann nur erfolgen, wenn alle
Immatrikulationsvoraussetzungen gemäß § 3 der Hessischen Immatrikulationsverordnung in der
jeweils gültigen Fassung erfüllt werden.

§ 6 Mastergrad und -urkunde


Bei erfolgreichem Abschluss des Studiums im Masterstudiengang Informatik wird der akademische
Grad Master of Science (M. Sc.) mit Urkunde nach Anlage 4 verliehen. Der Masterabschluss eröffnet
den Zugang zum höheren Dienst.

§ 7 Regelstudienzeit, Dauer und Gliederung des Studiums, Module, Sprache


(1) Die Regelstudienzeit im Masterstudiengang Informatik beträgt vier Semester, das entspricht
zwei Studienjahren. Für den erfolgreichen Abschluss der Masterprüfung sind die in der
Modulübersicht in Anlage 1 aufgeführten Module erfolgreich abzuschließen.
(2) Neben drei Pflichtmodulen (GEN5001 Masterseminar, GEN5002 Entwicklungsprojekt
(inkl. Begleitseminar) und GEN5003 Masterarbeit mit Kolloquium) ist das Modulangebot des
Masterstudiengangs nach Anlage 1 in Wahlpflichtpools gegliedert. Die Module der
Wahlpflichtpools Software-Engineering, Praktische Informatik, Theoretische Informatik,
Wirtschaftswissenschaften, Überfachliches zeichnen sich dadurch aus, dass sie inhaltlich eine
größere Breite von Konzepten, Methoden und Techniken abdecken gegenüber den Modulen
des Freien Wahlpflichtpools, die inhaltlich tiefergehend einzelne Aspekte behandeln. Durch
diese Aufteilung wird ermöglicht, dass die zur Erreichung der in §1 genannten Studienziele
notwendigen Kompetenzen und Lerninhalte sowohl in angemessenem Umfang als auch
Detaillierung vermittelt werden.
(3) Die zu erbringenden Module sind in der Regel aus dem Angebot des Masterstudiengangs
Informatik nach Anlage 1 zu absolvieren. Ersatzweise können identische oder gleichwertige
Module auch aus dem Modulangebot anderer Studiengänge der Technischen Hochschule
Mittelhessen bzw. weiterer Hochschulen erbracht werden. Entstandene Fehlversuche werden
angerechnet. §§ 11 bis 14 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung) sind
anzuwenden.
(4) Bei Wahlpflichtmodulen ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Bei weniger als
6 Teilnehmerinnen oder Teilnehmern zu Beginn der Veranstaltung besteht kein Anspruch auf
Durchführung eines Wahlpflichtmoduls. Hierüber entscheidet das Dekanat im Benehmen mit
dem Prüfungsausschuss.
(5) Lehr- und Prüfungssprache ist Deutsch. Im Modulhandbuch (Anlage 2) können zusätzliche
Prüfungssprachen erlaubt werden.

§ 8 Mentorinnen und Mentoren / Wahlpflichtpools


(1) Das Studium im Masterstudiengang Informatik ist formal nicht gegliedert. Die Studierenden
wählen zu Beginn des Masterstudiums ein Entwicklungsprojekt aus dem Angebot des
Studiengangs Master of Science Informatik. Durch die Wahl des jeweiligen Entwicklungsprojekts
werden die Studierenden einer Mentorin oder einem Mentor (betreuende Professorin oder
betreuender Professor) zugeordnet.

6
(2) Die Studierenden planen zusammen mit ihrer Mentorin oder ihrem Mentor einen individuellen
Studienplan, der eine zielgerichtete Vorbereitung auf das jeweilige Entwicklungsprojekt
ermöglicht. Der Studienplan muss von der Mentorin bzw. dem Mentor – und im Rahmen eines
Vier-Augen-Prinzips – auch von der Studiendekanin bzw. dem Studiendekan semesterweise
genehmigt werden.
(3) In Absprache mit der Mentorin oder dem Mentor wählen die Studierenden aus den jeweiligen
Wahlpflichtpools Module im Umfang der nachfolgend genannten Creditpoints (CrP) aus:
• Wahlpflichtpool Software-Engineering 12 CrP
• Wahlpflichtpool Praktische Informatik 12 CrP
• Wahlpflichtpool Theoretische Informatik 12 CrP
• Wahlpflichtpool Wirtschaftswissenschaften 6 CrP
• Wahlpflichtpool Überfachliches 6 CrP
Darüber hinaus wählen die Studierenden aus dem gesamten Wahlpflichtangebot des
Modulhandbuchs (Anlage 2) 24 CrP (Freier Wahlpflichtpool) aus.

§ 9 Entwicklungsprojekt
Das Studium beinhaltet ein Entwicklungsprojekt im Umfang von 15 CrP. Das Entwicklungsprojekt
umfasst eine Gesamtdauer von 12 Wochen. Hierbei gelten die betriebsüblichen Arbeitszeiten für
Vollzeitbeschäftigte. Wird das Projekt in Teilzeit absolviert, verlängert sich die Gesamtdauer
entsprechend. Dies ist vorab mit Angabe der Teilzeitregelung beim Prüfungsausschuss anzuzeigen.
Fehlzeiten aufgrund von Krankheit oder bei innerbetrieblichen Verzögerungen, die die oder der
Studierende nicht zu verantworten hat, sind beim Prüfungsausschuss anzuzeigen und nachzuholen.
Auf Antrag der oder des Studierenden kann in besonders begründeten Fällen das
Entwicklungsprojekt auf maximal 18 Wochen vom Prüfungsausschuss verlängert werden. Wird das
Entwicklungsprojekt im Ausland durchgeführt, ist auf begründeten Antrag eine Verlängerung auf
maximal 26 Wochen möglich. Näheres über Ablauf und Inhalt des Entwicklungsprojekts ist in der
Modulbeschreibung (Anlage 2) festgelegt.

§ 10 Zulassung zur Masterarbeit


Die Zulassung zur Masterarbeit kann erst erfolgen, wenn von den im Curriculum (Anlage 1)
genannten Modulen alle bis auf max. zwei erbracht und das Modul GEN5002 Entwicklungsprojekt
(inkl. Begleitseminar) erfolgreich absolviert wurde. Die Masterarbeit baut im Regelfall auf den
Ergebnissen des Entwicklungsprojektes auf.

§ 11 Bearbeitungszeit und Umfang der Masterarbeit


Das Modul GEN5003 Masterarbeit mit Kolloquium besteht aus einem schriftlichen Teil (Masterarbeit)
und einem Kolloquium und hat insgesamt einen Umfang von 30 Creditpoints (CrP). Die Bearbeitung
des schriftlichen Teils erfolgt studienbegleitend und darf sechs Monate nicht überschreiten.

§ 12 Abgabe der Masterarbeit


Die Abgabe der Masterarbeit erfolgt fristgemäß in zweifacher Ausfertigung und beinhaltet zusätzlich
eine Zusammenfassung in angemessenem Umfang, die vom Fachbereich MNI veröffentlicht werden
darf. Zusätzlich zur Schriftform ist die Masterarbeit auch in digitaler Form abzugeben. §18 der
Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der Prüfungsordnung) ist anzuwenden.

§ 13 Zulassung zum Kolloquium


Für die Zulassung zum Kolloquium müssen alle Module mit Ausnahme des Moduls GEN5003
Masterarbeit mit Kolloquium erfolgreich absolviert sein und der schriftliche Teil des Moduls
7
Masterarbeit mit Kolloquium muss vorliegen. Die Zulassung zum Kolloquium durch den
Prüfungsausschuss erfolgt auf Antrag der bzw. des Studierenden nach Befürwortung durch die
Prüferinnen bzw. Prüfer. Der Prüfungsausschuss informiert die zugelassenen Kandidatinnen oder
Kandidaten spätestens zehn Kalendertage vor dem Kolloquiumstermin durch schriftliche Mitteilung
über den Zeitpunkt des Kolloquiums und die Zusammensetzung der Kommission.

§ 14 Durchführung des Kolloquiums und Berechnung der Note der Masterarbeit


Über die Masterarbeit wird ein Kolloquium durchgeführt. Mit dem Kolloquium muss die Kandidatin
oder der Kandidat ihre oder seine Arbeit vor zwei Prüferinnen oder Prüfern fachlich präsentieren und
verteidigen. Die Dauer des Kolloquiums beträgt mindestens 45 und höchstens 60 Minuten. Das
Kolloquium ist in der Regel öffentlich. Die Bewertungen des schriftlichen Teils (Masterarbeit) und
des Kolloquiums gehen im Verhältnis 25:5 CrP in die Berechnung der Note des Moduls GEN5003
Masterarbeit mit Kolloquium ein. Im Übrigen gilt § 7 der Allgemeinen Bestimmungen (Teil I der
Prüfungsordnung) entsprechend.

§ 15 Kostenpflicht
Für das Masterstudium werden keine Entgelte nach § 20 Abs. 5 HessHG erhoben. Die Verpflichtung
zur Zahlung des Semesterbeitrags nach § 83 Abs. 3 HessHG, des Verwaltungskostenbeitrags nach
§ 62 HessHG sowie von Gebühren und Beiträgen nach sonstigen gesetzlichen Vorschriften bleibt
unberührt.

§ 16 Inkrafttreten, Übergangsregelung
(1) Diese Prüfungsordnung tritt mit Wirkung vom 1. Oktober 2023 in Kraft. Sie gilt für alle
Studierenden, die ihr Studium im Masterstudiengang Informatik ab dem Wintersemester
2023/24 aufnehmen.
(2) Die Studierenden, die ihr Studium im Masterstudiengang Informatik vor dem 1. Oktober 2023
aufgenommen haben, können das Studium bis zum 30. September 2023 gemäß der
Prüfungsordnung des Fachbereichs MNI für den Masterstudiengang Informatik vom 20. Juli
2016 (AMB 02/2017), zuletzt geändert am 12. Oktober 2022 und 25. Januar 2023
(AMB 27/2023), fortführen. Danach gelten auch für diese Studierenden verbindlich diese
Prüfungsbestimmungen für den Masterstudiengang Informatik.
(3) Studierende nach Abs. 2 können jederzeit unwiderruflich erklären, dass die Bedingungen der ab
dem 01. Oktober 2023 geltenden Prüfungsordnung für sie gelten sollen.
(4) Die Prüfungsordnung des Fachbereichs MNI der THM für den Masterstudiengang Informatik
vom 20. Juli 2016 (AMB 02/2017), zuletzt geändert am 12. Oktober 2022 und 25. Januar 2023
(AMB 27/2023), wird mit Wirkung vom 01. Oktober 2026 aufgehoben.
(5) Die Prüfungsordnung des Fachbereichs MNI der THM für den Masterstudiengang Informatik
vom 27. Juli 2022 (AMB 02/2023) wird mit Wirkung vom 01. Oktober 2023 aufgehoben.

Gießen, den 20. Juli 2023

Prof. Dr. Peter Kneisel,


Dekan des Fachbereichs 06 Mathematik,
Naturwissenschaften und Informatik

8
Inkrafttreten, Übergangsregelung der Änderung vom 31. Januar 2024
(1) Diese Änderung der Prüfungsordnung tritt mit Wirkung vom 1. April 2024 in Kraft. Sie gilt für alle
Studierenden des Masterstudiengangs Informatik. Abs. 2 bleibt unberührt.
(2) Haben Studierende die „bisherige Module“ nach der folgenden Tabelle vor dem 1. April 2024
bereits bestanden, bleiben diese als Wahlpflichtmodule erhalten und werden im Masterzeugnis
aufgeführt. In diesem Fall besteht nicht die Möglichkeit die in der Tabelle aufgeführten „neue
Module“ zu erbringen.
bisherige Module neue Module
PI5510 Künstliche neuronale Netze/Deep Learning PI5513 Konzepte des Deep Learning
MAT5001 Differentialgleichungen und MAT5002 Modellbildung und Simulation
Transformationen

(3) Studierenden, die am 1. April 2024 ihr Studium bereits begonnen hatten und „bisherige Module“
nach der obigen Tabelle noch nicht bestanden haben, werden in diesen Modulen entstandene
Fehlversuche für die in der Tabelle aufgeführten „neue Module“ angerechnet.

Gießen, den 23. Februar 2024

Prof. Dr. Peter Kneisel,


Dekan des Fachbereichs 06
Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik

9
Anlage 1 Übersicht über die im Masterstudiengang Informatik zu erbringenden Module*

Modulname Nr. Art CrP SWS


1. Semester P, WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S 30 20
Modul aus Wahlpflichtpool Software-Engineering s.u. WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S 6 4
Modul aus Wahlpflichtpool Praktische Informatik s.u. WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S 6 4
Modul aus Wahlpflichtpool Theoretische Informatik s.u. WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S 6 4
Modul aus Wahlpflichtpool Wirtschaftswissenschaften s.u. WP V, SU, S 3 2
Modul aus Wahlpflichtpool Überfachliches s.u. WP SU, S 3 2
Modul aus Freiem Wahlpflichtpool s.u. WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S 6 4
2. Semester 30 20
Modul aus Wahlpflichtpool Software-Engineering s.u. WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S 6 4
Modul aus Wahlpflichtpool Praktische Informatik s.u. WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S 6 4
Modul aus Wahlpflichtpool Theoretische Informatik s.u. WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S 6 4
Modul aus Wahlpflichtpool Überfachliches s.u. WP SU, S 3 2
Masterseminar GEN5001 P S 3 2
Modul aus Freiem Wahlpflichtpool s.u. WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S 6 4
3. Semester 30 18
Entwicklungsprojekt (inkl. Begleitseminar) GEN5002 P Pj, S 15 2
Modul aus Wahlpflichtpool Wirtschaftswissenschaften s.u. WP V, SU, S 3 2
Modul aus Freiem Wahlpflichtpool s.u. WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S 6 4
Modul aus Freiem Wahlpflichtpool s.u. WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S 6 4
4. Semester 30 0
Masterarbeit mit Kolloquium GEN5003 P 30 0

* Die Verteilung der Module aus den Wahlpflichtpools auf die Semester stellt nur ein mögliches Beispiel dar.

Die Module aus den Wahlpflichtpools sind in Absprache mit der Mentorin oder dem Mentor so zu belegen,
dass eine sinnvolle Vorbereitung auf das Entwicklungsprojekt im 3. Semester erfolgt.

10
Wahlpflichtpool Software Engineering
Modulname Nr. Art CrP SWS
P, WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S
Methoden des Software-Entwicklungsprozesses SE5001 WP V, Pr 6 4
Softwarearchitektur und Anwendungsentwicklung SE5002 WP V, Pr 6 4
Systematische Software-Anforderungsanalyse SE5005 WP V,Ü 6 4
Systematischer Softwaretest SE5007 WP S/SU, Pr 6 4
Mobile Software Engineering SE5008 WP SU 6 4
Interaktives Spezifizieren und Verifizieren von SE5009 WP SU
6 4
Softwareartefakten

Wahlpflichtpool Praktische Informatik


Modulname Nr. Art CrP SWS
P, WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S
Verteilte Systeme PI5001 WP V, Ü, Pj 6 4
Fortgeschrittene Datenbanktechnologien PI5002 WP SU 6 4
Programmiersprachen: Konzepte und Realisation PI5003 WP V, Pr 6 4
Compilerbau: Analyse und Optimierung PI5004 WP V, Pj 6 4
Datenanalyse, Datamining und maschinelles Lernen PI5005 WP V, Pr 6 4
Web-Technologies PI5006 WP S/SU 6 4
Mustererkennung und Maschinelles Lernen PI5007 WP SU 6 4
Computergrafik PI5008 WP SU, Pr 6 4
Cloud-Computing und Big-Data PI5009 WP SU, Pr 6 4

Wahlpflichtpool Theoretische Informatik


Modulname Nr. Art CrP SWS
P, WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S
Berechenbarkeit und Komplexität TI5001 WP SU 6 4
Logik und Formale Methoden TI5002 WP V, Ü 6 4
Verteilte Algorithmen TI5003 WP SU 6 4
Kryptologie und Systemsicherheit TI5004 WP SU 6 4
Modellierung ereignisdiskreter Systeme TI5005 WP SU, Ü 6 4
Algorithmen: Entwurf, Analyse, Implementierung TI5006 WP SU 6 4

Wahlpflichtpool Wirtschaftswissenschaften
Modulname Nr. Art CrP SWS
P, WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S
Vertrieb und Marketing WW5001 WP V 3 2
Consulting und Projektmanagement WW5002 WP SU 3 2
Personalmanagement WW5003 WP S/SU 3 2
Fortgeschrittenes Projektmanagement WW5004 WP SU, Planspiel 3 2

11
Nach Rücksprache mit der Mentorin oder dem Mentor können Module des Fachbereichs Wirtschaft (W),
des Fachbereichs Management und Kommunikation (MuK) und des Studiengangs Master of Science
Wirtschaftsinformatik (FB MND) belegt werden.

Wahlpflichtpool Überfachliches
Modulname Nr. Art CrP SWS
P, WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S
Präsentation, Gesprächs- und Verhandlungsführung GS5001 WP S/SU 3 2
Englisch für Fortgeschrittene GS5002 WP S/SU 3 2
Stress- und Konfliktmanagement GS5003 WP S/SU 3 2
Verhandlungs- und Mediationsansätze für zukünftige WP S/SU
GS5004 3 2
Führungskräfte
Arbeitsrecht für angehende Führungskräfte GS5005 WP S/SU 3 2
Führung will gelernt sein! - Sich selbst- und andere... GS5006 WP S/SU 3 2
Mit neuen Lösungen Zukunft gestalten GS5007 WP SU 3 2
Nach Rücksprache mit der Mentorin oder dem Mentor können Module des Fachbereichs Management
und Kommunikation (MuK) belegt werden.

Freier Wahlpflichtpool
Modulname Nr. Art CrP SWS
P, WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S
Ausbildereignung GS5501 WP S 6 5
Eigenständige Lehre GS5502 WP SU, Pr 6 4
Projektstudium Mobiles Campusinformationssystem PI5501 WP Pj 6 4
Architektur und Implementierung eines WP V, Pr
PI5502 6 4
Datenbankmanagementsystems
Location-based Services PI5503 WP Pr 6 4
Computer-Forensik PI5504 WP Moderiertes Lernen 6 4
Praktikum Künstliche Intelligenz PI5505 WP Pr, SU 6 4
Kernel-Architekturen in Programmiersprachen PI5506 WP SU, Pr 6 4
Künstliche Intelligenz für Computerspiele PI5507 WP SU, Pr 6 4
Hardware-basierte Systemsicherheit PI5508 WP SU, Pr 6 4
Graphbasierte Systeme - Modellierung, Analyse und WP SU, Ü
PI5509 6 4
Graph Data Science
Fortgeschrittene Interaktive Systeme und Technologien PI5511 WP SU 6 4
Fortgeschrittene Funktionale Programmierung PI5512 WP SU 6 4
Konzepte des Deep Learning PI5513 WP V, Pr 6 4
Praktikum Softwarearchitektur SE5501 WP Pr 6 4
Microservices SE5502 WP V, Pr 6 4
Modellgetriebene Softwareentwicklung in der Praxis SE5503 WP V, Pr 6 4
Web Programming Weeks 2 SE5504 WP Pr 6 4
Software-Sicherheitstests im Softwareentwicklungs- WP SU
SE5505 6 4
zyklus

12
Effiziente Algorithmen in der Computergrafik WP Pj, Inverted
TI5501 6 4
Classroom
Implementierung von Compilerbau-Werkzeugen TI5502 WP SU, Pr 6 4
Selected Topics in Programming Languages TI5503 WP SU 6 4
Beweisbare Sicherheit in der Kryptographie TI5504 WP V, Ü 6 4
Graphalgorithmen für Schwere Probleme TI5505 WP SU 6 4
Parallele Algorithmen TI5506 WP SU 6 4
Decentralized Security TI5507 WP SU 6 4
Natural Language Processing TI5508 WP SU, Pj 6 4
Entwicklung komplexer SAP-Anwendungen mit ABAP WP V, Ü
WI5501 6 4
Objects
Prozessorientierte Organisationsentwicklung WI5502 WP Fallstudie, SU 6 4
Systems Engineering IIK5001 WP SU 6 4
Regelungstechnik IIK5002 WP SU, Ü 6 4
Modellierung Cyber Physical Systems IIK5003 WP SU, Ü 6 4
Konzepte Industrie 4.0 IIK5004 WP SU 6 4
3-dimensionales maschinelles Sehen IIK5005 WP V, Pr 6 4
Synchrone Programmierung in eingebetteten Systemen IIK5006 WP SU, Pr 6 4
3D-Simulation und -Visualisierung IIK5007 WP SU 6 4
Qualitätssicherung für künstliche Intelligenz IIK5008 WP SU 6 4
High Performance Computing IIK5009 WP SU 6 4
Echtzeitsysteme IIR5001 WP SU, Pr 6 4
Mobile Roboter IIR5002 WP SU, Pr 6 4
Hardware Software Codesign IIR5003 WP SU 6 4
Praktikum verteilte eingebettete Systeme IIR5004 WP SU, Pr 6 4
Hardware für eingebettete Systeme IIR5005 WP SU, Pr, Pj 6 4
Fortgeschrittene Hardware- und Softwareentwicklung WP SU, Pr
IIR5006 6 4
autonomer Fahrzeuge
Reverse-Engineering eines eingebetteten Systems IIR5007 WP SU 6 4
Praktikum Industrierobotik IIR5008 WP SU, Pr 6 4
Fortgeschrittene Programmierverfahren und WP SU, Pj
IIR5009 6 4
Benutzungsoberflächen
Automated Software Testing for Embedded Systems IIR5010 WP SU, Pr 6 4
Projektleitung – Industrie 4.0 und Digitalisierung IIR5011 WP Pj 6 4
Deep Learning für Computer Vision IIR5012 WP SU 6 4
Modellbildung und Simulation MAT5002 WP V, Ü 6 4
Seminar Unternehmensgründung WW5501 WP S 6 4
Nach vorheriger Absprache mit der Mentorin oder dem Mentor ist es möglich, auch andere Module, die dem Erreichen
des Studienziels dienen, einzubringen.

Legende:
P = Pflicht WP = Wahlpflicht
V = Vorlesung Ü = Übung
Pr = Praktikum SU = Seminaristischer Unterricht

13
Pj = Projekt S = Seminar
CrP = CreditPoints, Punkte nach dem European Credit Transfer System

14
Anlage 2 Modulhandbuch

Das Modulhandbuch wurde im Ordner „Modulhandbücher“ veröffenlicht.

15
Anlage 3a Masterzeugnis, deutsch – Inhalt des Zeugnisses Master of Science (M. Sc.)

TECHNISCHE HOCHSCHULE MITTELHESSEN


Campus Gießen

Zeugnis
Master of Science (M. Sc.)

Name

geboren am in Matr.-Nr.:

hat im Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik

Masterstudiengang Informatik

die Masterprüfung mit der

Gesamtnote:
abgelegt und folgende Einzelbewertungen erhalten:

Masterarbeit

Thema:

Bewertung: Prozentpunkte: Creditpoints:

Name, geboren am:

Pflichtmodule Note Prozent- Creditpoints


punkte (CrP*1)

Wahlpflichtmodule

Gesamtnote

Zusatzmodule

Bemerkungen:
Für die Dauer des Studiums war der Studiengang durch den deutschen Akkreditierungsrat akkreditiert.

Gießen, den

Die Dekanin / Der Dekan Die/der Vorsitzende des Prüfungsausschusses


*1 nach dem „European Credit Transfer System“
* anerkannte Leistungen aus dem Ausland
** anerkannte Leistungen aus dem Inland
sehr gut 1,0 – 1,5 (100 – 88 %) ausreichend 3,6 – 4,0 (57 – 50 %)
gut 1,6 – 2,5 (87 – 73 %) mangelhaft 5,0 (<50 %)
befriedigend 2,6 – 3,5 (72 – 58 %)

16
Anlage 3b Masterzeugnis, englisch – Inhalt des Zeugnisses Master of Science (M. Sc.)

TECHNISCHE HOCHSCHULE MITTELHESSEN


Campus Gießen

Degree Certificate
Master of Science (M. Sc.)

Name

Born on in Student ID Number:

Department Mathematics, Natural Sciences and Computer Sciences

Course of study Computer Science

has successfully completed the final Master’s Examination with the

Overall grade:
and achieved the following individual grades:

Master thesis

Topic:

Grade: Percentage Points: Credit Points:

Name, born on:

Compulsory Modules Grade Percentage Credit Points


Points (CrP*1)

Elective Modules

Overall Grade

Additional Modules

Comments:
For the duration of studies, the course of study was accredited by the German Accreditation Council.

Gießen,

Dean Head of the Examination Board


*1according to the „European Credit Transfer System“
* recognised academic performances from abroad
** recognised academic performances from within Germany
excellent 1.0 – 1.5 (100 – 88%) sufficient 3.6 – 4.0 (57 – 50%)
good 1.6 – 2.5 (87 – 73%) insufficient / fail 5.0 (<50%)
satisfactory 2.6 – 3.5 (72 – 58%)

17
Anlage 4a Masterurkunde, deutsch – Inhalt der Urkunde Master of Science (M. Sc.)

Logo der Technische Hochschule Mittelhessen / University of Applied Sciences

MASTERURKUNDE

Name

geboren am in

hat am die Masterprüfung im

Masterstudiengang Informatik

Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik

erfolgreich bestanden.

Aufgrund dieser Prüfung verleiht die


Technische Hochschule Mittelhessen
den akademischen Grad
Master of Science (M. Sc.)

Gießen, den

Die Präsidentin / der Präsident Siegel Die Dekanin / der Dekan

18
Anlage 4b Masterurkunde, englisch – Inhalt der Urkunde Master of Science (M. Sc.)

Logo der Technische Hochschule Mittelhessen / University of Applied Sciences

DEGREE CERTIFICATE

Name

Born on in

has successfully completed the Master’s examination on

Course of study Computer Science

Department Mathematics, Natural Sciences and Computer Sciences

The Technische Hochschule Mittelhessen /


University of Applied Sciences
confers on the basis of this examination
the academic degree of
Master of Science (M. Sc.)

Gießen,

President Seal Dean

19
20
Anlage 5 Diploma Supplement
Technische Hochschule Mittelhessen /
University of Applied Sciences
Campus Gießen

Diploma Supplement
Diese Diploma Supplement-Vorlage wurde von der Europäischen Kommission, dem Europarat und UNESCO/CEPES entwickelt. Das Diploma
Supplement soll hinreichende Daten zur Verfügung stellen, die die internationale Transparenz und angemessene akademische und berufliche
Anerkennung von Qualifikationen (Urkunden, Zeugnisse, Abschlüsse, Zertifikate, etc.) verbessern. Das Diploma Supplement beschreibt
Eigenschaften, Stufe, Zusammenhang, Inhalte sowie Art des Abschlusses des Studiums, das von der in der Originalurkunde bezeichneten Person
erfolgreich abgeschlossen wurde. Die Originalurkunde muss diesem Diploma Supplement beigefügt werden. Das Diploma Supplement sollte frei
sein von jeglichen Werturteilen, Äquivalenzaussagen oder Empfehlungen zur Anerkennung. Es sollte Angaben in allen acht Abschnitten enthalten.
Wenn keine Angaben gemacht werden, sollte dies durch eine Begründung erläutert werden.

1. ANGABEN ZUM INHABER/ZUR INHABERIN DER QUALIFIKATION

1.1 Familienname(n) / 1.2 Vorname(n)


«Name», «Vorname»

1.3 Geburtsdatum (TT/MM/JJJJ)


«Geburtsdatum»

1.4 Matrikelnummer oder Code zur Identifizierung des/der Studierenden


«MatrikelNr»

2. ANGABEN ZUR QUALIFIKATION


2.1 Bezeichnung der Qualifikation und verliehener Grad (in der Originalsprache)
Master of Science

2.2 Hauptstudienfach oder -fächer für die Qualifikation


«Stdg»

2.3 Name und Status (Typ/Trägerschaft) der Einrichtung, die die Qualifikation verliehen hat
Technische Hochschule Mittelhessen
Wiesenstraße 14
D-35390 Gießen
Hochschule für angewandte Wissenschaften (Fachhochschule)
Staatliche Einrichtung
2.4 Name und Status (Typ/Trägerschaft) der Einrichtung (falls nicht mit 2.3 identisch), die den Studiengang
durchgeführt hat
siehe Abschnitt 2.3

2.5 Im Unterricht / in der Prüfung verwendete Sprache(n)


Deutsch

3. ANGABEN ZU EBENE UND ZEITDAUER DER QUALIFIKATION

3.1 Ebene der Qualifikation


Hochschulabschluss (Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH))
Einzelheiten siehe Abschnitt 8.41
3.2 Offizielle Dauer des Studiums (Regelstudienzeit) in Leistungspunkten und/oder Jahren
2 Jahre (4 Semester) / 120 CrP nach ECTS

21
3.3 Zugangsvoraussetzung(en)
• Hochschulzugangsberechtigung nach § 60 HessHG
• Erster akademischer Abschluss (Bachelor, Diplom) der Informatik oder eines vergleichbaren Studiengangs mit einer
Gesamtnote von mindestens gut (2,5 und besser)
• Einzelheiten siehe Abschnitt 8.7

4. Angaben zum Inhalt des Studiums und zu den erzielten Ergebnissen


4.1 Studienform
Vollzeit

4.2 Lernergebnisse des Studiengangs


Der Studiengang „Master of Science ([Link].) Informatik“ bietet die Möglichkeit einer fachlichen Vertiefung sowie weiterer
wissenschaftlicher Qualifikation, die die Befähigung zur Übernahme leitender Tätigkeiten wie auch die Voraussetzung für die
Inangriffnahme einer Promotion schaffen.

Das hessenweit besondere Profil des Studiengangs ist die Konzentration auf die allgemeine Informatik mit dem Fokus auf die
Softwareentwicklung. Dazu werden tiefergehende, wissenschaftlich fundierte Konzepte, Methoden und Techniken im Bereich
der Softwaretechnik vermittelt und im Rahmen von Industrieprojekten sehr intensiv praktisch umgesetzt.

Ziel des Masterstudiengangs Informatik ist die Vermittlung der fachlichen, methodischen, sozialen und persönlichen
Kompetenzen zum wissenschaftlichen Arbeiten in der Informatik mit speziellem Fokus auf den industriellen
Anwendungsbezug in der Softwareentwicklung. Interdisziplinäre Ansätze fördern dabei die Offenheit für Problemstellungen
und Denkweisen in anderen Disziplinen sowie die Kommunikationsfähigkeit sowohl mit Anwenderinnen und Anwendern von
Informationssystemen als auch mit Expertinnen und Experten aus anderen Fachgebieten. Insbesondere die intensive
Beschäftigung mit mathematischen und software-theoretischen Grundlagen bildet bei den Studierenden die Fähigkeit zur
kritischen Reflexion über Vorgehensweisen und Ergebnisse heraus.

Die Ziele und Kompetenzen sind insbesondere:

1. Die Absolventinnen und Absolventen arbeiten selbstständig und wissenschaftlich fundiert. Dabei wenden Sie die
wissenschaftlichen Methoden Ihres Fachs an und können diese weiterentwickeln, sowie sich selbstständig in neue,
unbekannte Problemstellungen systematisch und methodisch einarbeiten. Sie können abstrakt und analytisch, über den
Einzelfall hinausgehend, vernetzt denken. Sie setzen die Methoden und Werkzeuge gezielt zur analytischen
Problemlösung von Aufgaben- und Fragestellungen ein.
2. Die Absolventinnen und Absolventen erkennen anwendungsorientierte Problem- und Fragestellungen in allen Phasen und
Aufgaben des Software Engineerings in Anwendungsbereichen von mobilen und Web-Anwendungen bis hin zu
komplexen Informationssystemen. Sie beherrschen den gesamten Software-Entwicklungsprozess von
Anforderungsanalyse bis Implementierung und Test und arbeiten dazu im interdisziplinären Team.
3. Die Absolventinnen und Absolventen entwickeln berufsfeldbezogen eigenverantwortlich innovative Technologien und
Verfahren auf Gebieten der Softwareentwicklung.
4. Die Absolventinnen und Absolventen übernehmen leitende Aufgaben in Projekten und Teams. Sie haben die
Kompetenzen zur Personalentwicklung und -führung.
5. Absolventinnen und Absolventen können die Befähigung zur Umsetzung von Promotionsvorhaben erlangen.

4.3 Einzelheiten zum Studiengang, individuell erworbene Leistungspunkte und erzielte Noten
Siehe separates Dokument „Transcript of Records”.
4.4 Notensystem und Notenspiegel

sehr gut 1,0 - 1,5 (100 % - 88 %)


gut 1,6 - 2,5 (87 % - 73 %)
befriedigend 2,6 - 3,5 (72 % - 58 %)
ausreichend 3,6 - 4,0 (57 % - 50 %)
mangelhaft 5,0 (unter 50 %)
Weitere Informationen siehe Abschnitt 8.6
ECTS-Grades
A (10 %) 100 - …
B (25 %) …-…
C (30 %) …-…
D (25 %) …-…
E (10 %) … - 50
4.5 Gesamtnote (in Originalsprache)
<<Gesamtnote>>

5. ANGABEN ZUR BERECHTIGUNG DER QUALIFIKATION

5.1 Zugang zu weiterführenden Studien


• Zweiter berufsqualifizierender Abschluss
• Prinzipielle Zugangsberechtigung zu einem Promotionsstudiengang der Informatik.
• Zugang zum höheren Dienst
• Zugang zu weiterführenden Studiengängen im deutschen Hochschulsystem (siehe Abschnitt. 8).

5.2 Zugang zu reglementierten Berufen (sofern zutreffend)

6. WEITERE ANGABEN
6.1 Weitere Angaben
Zusätzliche Informationen zum individuellen Verlauf des Studiums oder besondere Aktivitäten der Absolventin / des
Absolventen werden auf Wunsch gesondert bescheinigt

6.2 Weitere Informationsquellen


Allgemeine Informationen: siehe Abschnitt 8.8

Detaillierte Informationen zum Studienprogramm können angefordert werden bei:


Technische Hochschule Mittelhessen
University of Applied Sciences
Wiesenstr. 14
D-35390 Gießen/Hessen
Germany
[Link]
7. ZERTIFIZIERUNG DES DIPLOMA SUPPLEMENTS

Dieses Diploma Supplement nimmt Bezug auf folgende Original-Dokumente:


Urkunde über die Verleihung des Grades vom [Datum]
Prüfungszeugnis vom [Datum]
Transcript of Records vom [Datum]

Datum der Zertifizierung: <<DsAusstelldatum>>


Siegel

Die Dekanin / Der Dekan Vorsitzende / Vorsitzender


des Prüfungsausschusses

8. ANGABEN ZUM NATIONALEN HOCHSCHULSYSTEM


Die Informationen über das nationale Hochschulsystem auf den folgenden Seiten geben Auskunft über die Qualifikation und
den Status der Institution, die sie vergeben hat.
8. INFORMATIONEN ZUM HOCHSCHULSYSTEM IN DEUTSCHLAND 1 Studiengängen als auch in der Festsetzung und Zuerkennung von
Studienabschlüssen unterliegen sie der Hochschulgesetzgebung.
8.1 Die unterschiedlichen Hochschulen und ihr institutioneller
Status 8.2 Studiengänge und -abschlüsse

Die Hochschulausbildung wird in Deutschland von drei Arten von In allen Hochschularten wurden die Studiengänge traditionell als integrierte
Hochschulen angeboten. 2 „lange“ (einstufige) Studiengänge angeboten, die entweder zum Diplom
oder zum Magister Artium führten oder mit einer Staatsprüfung
- Universitäten, einschließlich verschiedener spezialisierter Institutionen, abschlossen.
bieten das gesamte Spektrum akademischer Disziplinen an. Traditionell
liegt der Schwerpunkt an deutschen Universitäten besonders auf der Im Rahmen des Bologna-Prozesses wird das einstufige Studiensystem
Grundlagenforschung, so dass das fortgeschrittene Studium vor allem sukzessive durch ein zweistufiges ersetzt. Seit 1998 wurden in fast allen
theoretisch ausgerichtet und forschungsorientiert ist. Studiengängen gestufte Abschlüsse (Bachelor und Master) eingeführt.
Dies soll den Studierenden mehr Wahlmöglichkeiten und Flexibilität beim
- Fachhochschulen (FH)/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Planen und Verfolgen ihrer Lernziele bieten sowie Studiengänge
(HAW) konzentrieren ihre Studienangebote auf ingenieurwissenschaftliche international kompatibler machen.
technische Fächer und wirtschaftswissenschaftliche Fächer, Sozialarbeit Die Abschlüsse des deutschen Hochschulsystems einschließlich ihrer
und Design. Der Auftrag von angewandter Forschung und Entwicklung Zuordnung zu den Qualifikationsstufen sowie die damit einhergehenden
impliziert einen praxisorientierten Ansatz und eine ebensolche Ausrichtung Qualifikationsziele und Kompetenzen der Absolventinnen und Absolventen
des Studiums, was häufig integrierte und begleitete Praktika in Industrie, sind im Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (HQR) 3
Unternehmen oder anderen einschlägigen Einrichtungen einschließt. beschrieben. Die drei Stufen des HQR sind den Stufen 6, 7 und 8 des
Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (DQR) 4 und
- Kunst- und Musikhochschulen bieten Studiengänge für künstlerische des Europäischen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (EQR) 5
Tätigkeiten an, in Bildender Kunst, in Schauspiel und Musik, in den zugeordnet.
Bereichen Regie, Produktion und Drehbuch für Theater, in Film und
anderen Medien sowie in den Bereichen Design, Architektur, Medien und Einzelheiten s. Abschnitte 8.4.1, 8.4.2 bzw. 8.4.3. Tab. 1 gibt eine
Kommunikation. zusammenfassende Übersicht.

Hochschulen sind entweder staatliche oder staatlich anerkannte


Institutionen. Sowohl in ihrem Handeln einschließlich der Planung von

Tab. 1: Institutionen, Studiengänge und Abschlüsse im Deutschen Hochschulsystem

Besondere
Zulassungsregelun

UNIVERSITÄTEN Bachelor (B.A./[Link]./[Link]./LL.B./[Link].) [1-2 Jahre]


und diesen
gleichgestellte [3-4 Jahre] Master
SPEZIALISIERTE Promotion
INSTITUTIONEN (Dr.)
(Theologische und Diplom & Magister Artium (M.A.) Grad [4-5 Jahre]
Pädagogische
Hochschulen) (Dissertation
/ evtl. mit
[Promotionsberechti Staatsprüfung [3,5-6,5 Jahre] strukturierte
gung] m Promotions-
studium)

Besondere
Zulassungsregelun

Bachelor (B.A./[Link]./[Link]./LL. B.) [1-2 Jahre]

FACHHOCHSCHULEN [3-4 Jahre] Master (M.A./[Link]./[Link]./LL.M.)


(FH)
HOCHSCHULEN FÜR
ANGEWANDTE
WISSENSCHAFTEN Diplom (FH) Grad [4 Jahre] Besondere
(HAW) Zulassungsregelun

Besondere
Zulassungsregelun

Bachelor (B.A./B.F.A./[Link]./[Link].) [1-2 Jahre]


KUNST- UND MUSIK-
HOCHSCHULEN [3-4 Jahre] Master (M.A./M.F.A./[Link]./[Link].) Promotion
(Dr.)
[Promotion
teilweise Diplom & M.A. Grad, Zertifikate, zertifizierte Prüfungen
möglich] [4-5 Jahre]

Integrierte/lange (einstufige) Studiengänge


Promotion
Studiengänge
und
Abschlüsse
Besondere
Zulassungsregelun
Erster Abschluss
Zweiter Abschluss
8.3 Anerkennung/Akkreditierung von Studiengängen und Abschlüssen
- Das Studium an Kunst- und Musikhochschulen ist in seiner Organisation und
Um die Qualität und die Vergleichbarkeit von Qualifikationen sicherzustellen, Struktur abhängig vom jeweiligen Fachgebiet und der individuellen Zielsetzung.
müssen sich sowohl die Organisation und Struktur von Studiengängen als auch Neben dem Diplom- bzw. Magisterabschluss gibt es bei integrierten
die grundsätzlichen Anforderungen an Studienabschlüsse an den Prinzipien und Studiengängen Zertifikate und zertifizierte Abschlussprüfungen für spezielle
Regelungen der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK) Bereiche und berufliche Zwecke.
orientieren. 6 Seit 1999 existiert ein bundesweites Akkreditierungssystem für
Bachelor- und Masterstudiengänge, nach dem alle neu eingeführten 8.5 Promotion
Studiengänge akkreditiert werden. Akkreditierte Studiengänge sind berechtigt,
das Qualitätssiegel des Akkreditierungsrates zu führen. 7
Universitäten, gleichgestellte Hochschulen sowie einige Fachhochschulen
8.4 Organisation und Struktur der Studiengänge (FH)/Hoch-schulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) und einige Kunst-
und Musikhochschulen sind promotionsberechtigt. Formale Voraussetzung für
Die folgenden Studiengänge können von allen drei Hochschularten angeboten die Zulassung zur Promotion ist ein qualifizierter Masterabschluss
werden. Bachelor- und Masterstudiengänge können nacheinander, an (Fachhochschulen und Universitäten), ein Magister-abschluss, ein Diplom, eine
unterschiedlichen Hochschulen, an unterschiedlichen Hochschularten und mit Staatsprüfung oder ein äquivalenter ausländischer Abschluss. Entsprechende
Phasen der Erwerbstätigkeit zwischen der ersten und der zweiten Abschlüsse von Kunst- und Musikhochschulen können in Ausnahmefällen
Qualifikationsstufe studiert werden. Bei der Planung werden Module und das (wissenschaftliche Studiengänge, z.B. Musiktheorie, Musikwissenschaften,
Europäische System zur Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen Kunst- und Musikpädagogik, Medienwissenschaften) formal den Zugang zur
(ECTS) verwendet, wobei einem Semester 30 Kreditpunkte entsprechen. Promotion eröffnen. Besonders qualifizierte Inhaber eines Bachelorgrades oder
eines Diploms (FH) können ohne einen weiteren Studienabschluss im Wege
8.4.1 Bachelor eines Eignungsfeststellungs-verfahrens zur Promotion zugelassen werden. Die
Universitäten bzw. promotionsberechtigten Hochschulen regeln sowohl die
In Bachelorstudiengängen werden wissenschaftliche Grundlagen, Zulassung zur Promotion als auch die Art der Eignungsprüfung. Voraussetzung
Methodenkompetenz und berufsfeldbezogene Qualifikationen vermittelt. Der für die Zulassung ist außerdem, dass das Promotionsprojekt von einem
Bachelorabschluss wird nach 3 bis 4 Jahren vergeben. Hochschullehrer als Betreuer angenommen wird.
Zum Bachelorstudiengang gehört eine schriftliche Abschlussarbeit. Die Promotion entspricht der Qualifikationsstufe 8 des DQR/EQR.
Studiengänge, die mit dem Bachelor abgeschlossen werden, müssen gemäß
dem Studienakkreditierungsstaatsvertrag akkreditiert werden. 8 8.6 Benotungsskala
Studiengänge der ersten Qualifikationsstufe (Bachelor) schließen mit den
Graden Bachelor of Arts (B.A.), Bachelor of Science ([Link].), Bachelor of
Engineering ([Link].), Bachelor of Laws (LL.B.), Bachelor of Fine Arts (B.F.A.), Die deutsche Benotungsskala umfasst üblicherweise 5 Grade (mit
Bachelor of Music ([Link].) oder Bachelor of Education ([Link].) ab. zahlenmäßigen Entsprechungen; es können auch Zwischennoten vergeben
Der Bachelorgrad entspricht der Qualifikationsstufe 6 des DQR/EQR. werden): „Sehr gut“ (1), „Gut“ (2), „Befriedigend“ (3), „Ausreichend“ (4), „Nicht
ausreichend“ (5). Zum Bestehen ist mindestens die Note „Ausreichend“ (4)
8.4.2 Master notwendig. Die Bezeichnung für die Noten kann in Einzelfällen und für die
Promotion abweichen.
Der Master ist der zweite Studienabschluss nach weiteren 1 bis 2 Jahren. Außerdem findet eine Einstufungstabelle nach dem Modell des ECTS-Leitfadens
Masterstudiengänge können nach den Profiltypen „anwendungsorientiert“ und Verwendung, aus der die relative Verteilung der Noten in Bezug auf eine
„forschungsorientiert“ differenziert werden. Die Hochschulen legen das Profil fest. Referenzgruppe hervorgeht.
Zum Masterstudiengang gehört eine schriftliche Abschlussarbeit. Studiengänge,
die mit dem Master abgeschlossen werden, müssen gemäß dem 8.7 Hochschulzugang
Studienakkreditierungsstaatsvertrag akkreditiert werden. 9
Studiengänge der zweiten Qualifikationsstufe (Master) schließen mit den Graden Die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) nach 12 bis 13 Schuljahren ermöglicht
Master of Arts (M.A.), Master of Science ([Link].), Master of Engineering ([Link].), den Zugang zu allen Studiengängen. Die Fachgebundene Hochschulreife
Master of Laws (LL.M.), Master of Fine Arts (M.F.A.), Master of Music ([Link].) ermöglicht den Zugang zu allen Studiengängen an Fachhochschulen, an
oder Master of Education ([Link].) ab. Weiterbildende Masterstudien-gänge Universitäten und gleichgestellten Hochschulen, aber nur zu bestimmten
können andere Bezeichnungen erhalten (z.B. MBA). Fächern. Das Studium an Fachhochschulen ist auch mit der Fachhochschulreife
Der Mastergrad entspricht der Qualifikations-stufe 7 des DQR/EQR. möglich, die in der Regel nach 12 Schuljahren erworben wird. Der Zugang zu
Studiengängen an Kunst- und Musikhochschulen und entsprechenden
8.4.3 Integrierte „lange“ einstufige Studiengänge: Studiengängen an anderen Hochschulen sowie der Zugang zu einem
Diplom, Magister Artium, Staatsprüfung Sportstudiengang kann auf der Grundlage von anderen bzw. zusätzlichen
Voraussetzungen zum Nachweis einer besonderen Eignung erfolgen.
Ein integrierter Studiengang ist entweder mono-disziplinär (Diplomabschlüsse Beruflich qualifizierte Bewerber und Bewerberinnen ohne schulische
und die meisten Staatsprüfungen) oder besteht aus einer Kombination von Hochschulzugangsberechtigung erhalten eine allgemeine
entweder zwei Hauptfächern oder einem Haupt- und zwei Nebenfächern Hochschulzugangsberechtigung und damit Zugang zu allen Studiengängen,
(Magister Artium). Das Vorstudium (1,5 bis 2 Jahre) dient der breiten Orientierung wenn sie Inhaber von Abschlüssen bestimmter, staatlich geregelter beruflicher
und dem Grundlagenerwerb im jeweiligen Fach. Eine Zwischenprüfung (bzw. Aufstiegsfortbildungen sind (zum Beispiel Meister/in im Handwerk,
Vordiplom) ist Voraussetzung für die Zulassung zum Haupt-studium, d.h. zum Industriemeister/in, Fachwirt/in (IHK), Betriebswirt/in (IHK) und (HWK), staatlich
fortgeschrittenen Studium und der Spezialisierung. Voraussetzung für den geprüfte/r Techniker/in, staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in, staatlich geprüfte/r
Abschluss sind die Vorlage einer schriftlichen Abschlussarbeit (Dauer bis zu 6 Gestalter/in, staatlich geprüfte/r Erzieher/in). Eine fachgebundene
Monaten) und umfangreiche schriftliche und mündliche Abschlussprüfungen. Hochschulzugangsberechtigung erhalten beruflich qualifizierte Bewerber und
Ähnliche Regelungen gelten für die Staatsprüfung. Die erworbene Qualifikation Bewerberinnen mit einem Abschluss einer staatlich geregelten, mindestens
entspricht dem Master. zweijährigen Berufsausbildung und i.d.R. mindestens dreijähriger Berufspraxis,
die ein Eignungs-feststellungsverfahren an einer Hochschule oder staatlichen
- Die Regelstudienzeit an Universitäten beträgt bei integrierten Studiengängen 4 Stelle erfolgreich durchlaufen haben; das Eignungsfeststellungsverfahren kann
bis 5 Jahre (Diplom, Magister Artium) oder 3,5 bis 6,5 Jahre (Staatsprüfung). Mit durch ein nachweislich erfolgreich absolviertes Probestudium von mindestens
dem Diplom werden ingenieur-, natur- und wirtschaftswissenschaftliche einem Jahr ersetzt werden. 10
Studiengänge abgeschlossen. In den Geisteswissenschaften ist der Die Hochschulen können in bestimmten Fällen zusätzliche spezifische
entsprechende Abschluss in der Regel der Magister Artium (M.A.). In den Zulassungsverfahren durchführen.
Sozialwissenschaften variiert die Praxis je nach Tradition der jeweiligen
Hochschule. Juristische, medizinische und pharmazeutische Studiengänge
schließen mit der Staatsprüfung ab. Dies gilt in einigen Ländern auch für 8.8 Informationsquellen in der Bundesrepublik
Lehramtsstudiengänge.
Die drei Qualifikationen (Diplom, Magister Artium und Staatsprüfung) sind - Kultusministerkonferenz (KMK) (Ständige Konferenz der Kultusminister der
akademisch gleichwertig und auf der Qualifikationsstufe 7 des DQR/EQR Länder in der Bundesrepublik Deutschland); Graurheindorfer Str. 157, D-
angesiedelt. Sie bilden die formale Voraussetzung zur Promotion. Weitere 53117 Bonn; Tel.: +49(0)228/501-0; [Link]; E-Mail:
Zulassungsvoraussetzungen können von der Hochschule festgelegt werden, s. hochschulen@[Link]
Abschnitt 8.5. - Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) als deutsche NARIC;
[Link]; E-Mail: zab@[Link]
- Die Regelstudienzeit an Fachhochschulen (FH)/Hochschulen für Angewandte - Deutsche Informationsstelle der Länder im EURYDICE-Netz, für
Wissenschaften (HAW) beträgt bei integrierten Studiengängen 4 Jahre und Informationen zum Bildungswesen in Deutschland; [Link]; E-Mail:
schließt mit dem Diplom (FH) ab. Dieses ist auf der Qualifikationsstufe 6 des eurydice@[Link]
DQR/EQR angesiedelt. Qualifizierte Absolventinnen und Absolventen von - Hochschulrektorenkonferenz (HRK); Leipziger Platz 11, D-10117 Berlin, Tel.:
Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften können sich für +49 30 206292-11; [Link]; E-Mail: post@[Link]
die Zulassung zur Promotion an promotionsberechtigten Hochschulen bewerben, - „Hochschulkompass“ der Hochschulrektorenkonferenz, enthält umfassende
s. Abschnitt 8.5. Informationen zu Hochschulen, Studiengängen etc.
([Link])
11 Die Information berücksichtigt nur die Aspekte, die direkt das Diploma Supplement betreffen.
2 Berufsakademien sind keine Hochschulen, es gibt sie nur in einigen Bundesländern. Sie bieten Studiengänge in enger Zusammenarbeit mit privaten
Unternehmen an. Studierende erhalten einen offiziellen Abschluss und machen eine Ausbildung im Betrieb. Manche Berufsakademien bieten
Bachelorstudiengänge an, deren Abschlüsse einem Bachelorgrad einer Hochschule gleichgestellt werden können, wenn sie vom Akkreditierungsrat
akkreditiert sind.
3 Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 16.02.2017).
4 Deutscher Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR), Gemeinsamer Beschluss der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der
Bundesrepublik Deutschland, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Wirtschafts-ministerkonferenz und des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Technologie (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 15.11.2012). Ausführliche Informationen unter [Link].
5 Empfehlung des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rates zur Einrichtung des Europäischen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen
vom 23.04.2008 (2008/C 111/01 – Europäischer Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen – EQR).
6 Musterrechtsverordnung gemäß Artikel 4 Absätze 1 – 4 Studien-akkreditierungsstaatsvertrag (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.12.2017).
7 Staatsvertrag über die Organisation eines gemeinsamen Akkreditierungssystems zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen
(Studienakkreditierungsstaatsvertrag) (Beschluss der KMK vom 08.12.2016) In Kraft getreten am 01.01.2018.
8 Siehe Fußnote Nr. 7.
9 Siehe Fußnote Nr. 7.
10 Hochschulzugang für beruflich qualifizierte Bewerber ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom
06.03.2009).
Technische Hochschule Mittelhessen /
University of Applied Sciences
Campus Gießen
Diploma Supplement
This Diploma Supplement model was developed by the European Commission, Council of Europe and UNESCO/CEPES. The purpose of the
supplement is to provide sufficient independent data to improve the international ‘transparency’ and fair academic and professional recognition of
qualifications (diplomas, degrees, certificates etc.). It is designed to provide a description of the nature, level, context, content and status of the
studies that were pursued and successfully completed by the individual named on the original qualification to which this supplement is appended.
It should be free from any value judgements, equivalence statements or suggestions about recognition. Information in all eight sections should be
provided. Where information is not provided, an explanation should give the reason why.

1. INFORMATION IDENTIFYING THE HOLDER OF THE


QUALIFICATION

1.1 Family name(s) / 1.2 First name(s)


«Name», «Vorname»
1.3 Date of birth (dd/mm/yyyy)
«Geburtsdatum»
1.4 Student identification number or code

«MatrikelNr»
2. INFORMATION IDENTIFYING THE QUALIFICATION
2.1 Name of qualification and (if applicable) title conferred
Master of Science

2.2 Main field(s) of study for the qualification


<<stg>>

2.3 Name and status of awarding institution


Technische Hochschule Mittelhessen
Wiesenstraße 14
D-35390 Gießen
University of Applied Sciences
State Institution
2.4 Name and status of institution (if different from 2.3) administering studies
see Sec. 2.3

2.5 Language(s) of instruction/examination


German

3. INFORMATION ON THE LEVEL AND DURATION OF THE


QUALIFICATION

3.1 Level of the qualification


Master of Science.

Postgraduate master degree program with thesis


University of Applied Sciences
for details see Sec. 8.41
3.2 Official duration of programme in credits and/or years
2 years (4 semesters) / 120 ECTS credits

3.3 Access requirement(s)


• University entrance qualification according § 60 HessHG
• Completed study in Computer Science or a comparable study course (Bachelor, German Diploma) with a final grade
of “good” (grade 2.5 or higher)
• For details see Sec. 8.7

4. INFORMATION ON THE PROGRAMME COMPLETED AND THE RESULTS OBTAINED


4.1 Mode of study
Full-time

4.2 Programme learning outcomes


The course of studies “Master of Science ([Link].) Informatik” provides the student with the opportunity to deepen his/her
knowledge of computer science as well as to acquire further academic qualifications. These enable the student to gain access
to managerial roles and to fulfil the prerequisites for taking up a doctorate.

This course of studies has a special distinction in the state of Hesse in that it concentrates on general computer science while
focusing on software development. In addition, deeper scientific concepts, methods and techniques in the field of software
engineering are taught and applied very intensively within industrial projects.

The course of studies instructs students in the technical, methodological, social, and personal skills necessary for work in
computer science professions with a special focus on the industrial application of software engineering. Interdisciplinary
approaches promote openness to problems and ways of thinking in other disciplines as well as the ability to communicate
both with users of information systems and with experts from other fields. In particular, the intensive study of mathematical
and software-theoretical foundations trains students in the ability to critically reflect on procedures and results.

Specifically graduates of the program can:

1. Work independently using a sound scientific basis. In doing so, they apply the scientific methods of their subject and are
able to develop them further, as well as independently familiarize themselves with new, unknown problems systematically
and methodically. They can think abstractly and analytically, beyond the individual case, in a networked manner. They
use the methods and tools specifically for the analytical problem-solving of tasks and issues.
2. Recognize application-related problems and issues in all phases and tasks of software engineering in domains ranging
from mobile and web applications to complex business information systems. They master the entire software development
process from requirement analysis up to and including implementation and testing, and are used to work in an
interdisciplinary team.
3. Autonomously develop innovative technologies and practices for software engineering.
4. Lead projects and teams. They have the competencies for personnel development.
5. Qualify for a doctorate program.

4.3 Programme details, individual credits gained and grades/marks obtained


See separate document „Transcript of Records“

4.4 Grading system and grade distribution table

excellent 1.0 - 1.5 (100 % - 88 %)


good 1.6 - 2.5 (87 % - 73 %)
satisfactory 2.6 - 3.5 (72 % - 58 %)
sufficient 3.6 - 4.0 (57 % - 50 %)
insufficient/fail 5.0 (less than 50 %)

for more detailed information see Sec. 8.6


ECTS-Grades
A (10 %) 100 - …
B (25 %) …-…
C (30 %) …-…
D (25 %) …-…
E (10 %) … - 50
4.5 Overall classification of the qualification (in original language)
<<Overall Grade>>

5. INFORMATION ON THE FUNCTION OF THE QUALIFICATION

5.1 Access to further study


Second (higher) degree qualifying for a profession.
In principle, provides the right of admission to a doctorate course of studies in computer science.
Qualifies for admission to higher positions in the German civil service.
German Higher Education System (see Sec. 8).

5.2 Access to a regulated profession (if applicable)

6. ADDITIONAL INFORMATION
6.1 Additional information
Additional information about the individual course of studies or special activities of the graduates can be separately
certified, if needed.

6.2 Further information sources


General information: see Sec. 8.8

Detailed information on the degree programme can be obtained from:


Technische Hochschule Mittelhessen
University of Applied Sciences
Wiesenstr. 14
D-35390 Gießen/Hessen
Germany
[Link]

7. CERTIFICATION

This Diploma Supplement refers to the following original documents:


Document on the award of the academic degree (Urkunde über die Verleihung des Akademischen Grades) [date]
Certificate (Zeugnis) [date]
Transcript of Records [date]

Certification Date: <<DsAusstelldatum>>

Seal

Dean Chairman, Examination Board

8. NATIONAL HIGHER EDUCATION SYSTEM


The information on the national higher education system on the following pages provides a context for the qualification and
the type of higher education institution that awarded it.
8. INFORMATION ON THE GERMAN HIGHER EDUCATION SYSTEM 1 8.2 Types of Programmes and Degrees Awarded

Studies in all three types of institutions have traditionally been offered in


8.1 Types of Institutions and Institutional Status integrated "long" (one-tier) programmes leading to Diplom- or Magister
Artium degrees or completed by a Staatsprüfung (State Examination).
Higher education (HE) studies in Germany are offered at three types of Within the framework of the Bologna-Process one-tier study programmes
Higher Education Institutions (HEI). 2 are successively being replaced by a two-tier study system. Since 1998,
two-tier degrees (Bachelor’s and Master’s) have been introduced in almost
- Universitäten (Universities) including various specialised institutions, offer all study programmes. This change is designed to enlarge variety and
the whole range of academic disciplines. In the German tradition, flexibility for students in planning and pursuing educational objectives; it
universities focus in particular on basic research so that advanced stages also enhances international compatibility of studies.
of study have mainly theoretical orientation and research-oriented
components. The German Qualifications Framework for Higher Education Qualifications
(HQR) 3 describes the qualification levels as well as the resulting
- Fachhochschulen (FH)/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften qualifications and competences of the graduates. The three levels of the
(HAW) (Universities of Applied Sciences, UAS) concentrate their study HQR correspond to the levels 6, 7 and 8 of the German Qualifications
programmes in engineering and other technical disciplines, business- Framework for Lifelong Learning 4 and the European Qualifications
related studies, social work, and design areas. The common mission of Framework for Lifelong Learning 5.
applied research and development implies an application-oriented focus of
studies, which includes integrated and supervised work assignments in For details cf. Sec. 8.4.1, 8.4.2, and 8.4.3 respectively. Table 1 provides a
industry, enterprises or other relevant institutions. synoptic summary.

- Kunst- und Musikhochschulen (Universities of Art/Music) offer studies for


artistic careers in fine arts, performing arts and music; in such fields as 8.3 Approval/Accreditation of Programmes and Degrees
directing, production, writing in theatre, film, and other media; and in a
variety of design areas, architecture, media and communication. To ensure quality and comparability of qualifications, the organisation of
studies and general degree requirements have to conform to principles and
Higher Education Institutions are either state or state-recognised regulations established by the Standing Conference of the Ministers of
institutions. In their operations, including the organisation of studies and Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of
the designation and award of degrees, they are both subject to higher Germany (KMK). 6 In 1999, a system of accreditation for Bachelor’s and
education legislation. Master’s programmes has become operational. All new programmes have
to be accredited under this scheme; after a successful accreditation they
receive the seal of the Accreditation Council. 7

Table 1: Institutions, Programmes and Degrees in German Higher Education

Transfer
procedures

UNIVERSITIES Bachelor (B.A./[Link]./[Link]./LL.B./[Link].) [1-2 years]


(Universitäten) &
SPECIALISED [3-4 years] Master
INSTITUTIONS Doctorate
of university (Dr.)
standing Diplom & Magister Artium (M.A.) degree [4-5 years]
(Theologische und
Pädagogische (Thesis
research; may
Hochschulen) include
Staatsprüfung (State Examination) [3.5-6.5 years]
[Doctorate] formal course
work)

Transfer
procedures
UNIVERSITIES OF
APPLIED SCIENCES Bachelor (B.A./[Link]./[Link]./LL.B.) [1-2 years]
(UAS)
(Fachhochschulen, [3-4 years] Master (M.A./[Link]./[Link]./LL.M.)
FH, and Hochschulen
für Angewandte
Wissenschaften,
HAW) Diplom (FH) degree [4 years]
Transfer
procedures

Transfer
procedures

Bachelor (B.A./B.F.A./[Link]./[Link].) [1-2 years]


UNIVERSITIES OF
ART/MUSIC [3-4 years] Master (M.A./M.F.A./[Link]./[Link].) Doctorate
(Kunst-/ (Dr.)
Musikhochschulen)
Diplom & M.A. degree, certificates, certified
[Some Doctorate] examinations
[4-5 years]

Integrated/long (one-tier) Programmes


Doctorate
Programmes/
degrees
Transfer
procedures
First degree
Second degree
8.4 Organisation and Structure of Studies Staatsprüfung, or a foreign equivalent. Comparable degrees from universities of
art and music can in exceptional cases (study programmes such as music theory,
The following programmes apply to all three types of institutions. Bachelor’s and musicology, pedagogy of arts and music, media studies) also formally qualify for
Master’s study programmes may be studied consecutively, at various higher doctoral work. Particularly qualified holders of a Bachelor’s degree or a Diplom
education institutions, at different types of higher education institutions and with (FH) degree may also be admitted to doctoral studies without acquisition of a
phases of professional work between the first and the second qualification. The further degree by means of a procedure to determine their aptitude. The
organisation of the study programmes makes use of modular components and of universities respectively the doctorate-granting institutions regulate entry to a
the European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) with 30 credits doctorate as well as the structure of the procedure to determine aptitude.
corresponding to one semester. Admission further requires the acceptance of the Dissertation research project by
a professor as a supervisor.
8.4.1 Bachelor The doctoral degree corresponds to level 8 of the German Qualifications
Framework/ European Qualifications Framework.
Bachelor’s degree programmes lay the academic foundations, provide
methodological competences and include skills related to the professional field. 8.6 Grading Scheme
The Bachelor’s degree is awarded after 3 to 4 years.
The Bachelor’s degree programme includes a thesis requirement. Study The grading scheme in Germany usually comprises five levels (with numerical
programmes leading to the Bachelor’s degree must be accredited according to equivalents; intermediate grades may be given): "Sehr Gut" (1) = Very Good;
the Interstate study accreditation treaty. 8 "Gut" (2) = Good; "Befriedigend" (3) = Satisfactory; "Ausreichend" (4) = Sufficient;
First degree programmes (Bachelor) lead to Bachelor of Arts (B.A.), Bachelor of "Nicht ausreichend" (5) = Non-Sufficient/Fail. The minimum passing grade is
Science ([Link].), Bachelor of Engineering ([Link].), Bachelor of Laws (LL.B.), "Ausreichend" (4). Verbal designations of grades may vary in some cases and
Bachelor of Fine Arts (B.F.A.), Bachelor of Music ([Link].) or Bachelor of for doctoral degrees.
Education ([Link].). In addition, grade distribution tables as described in the ECTS Users’ Guide are
The Bachelor’s degree corresponds to level 6 of the German Qualifications used to indicate the relative distribution of grades within a reference group.
Framework/ European Qualifications Framework.
8.7 Access to Higher Education
8.4.2 Master
The General Higher Education Entrance Qualification (Allgemeine
Master is the second degree after another 1 to 2 years. Master’s programmes Hochschulreife, Abitur) after 12 to 13 years of schooling allows for admission to
may be differentiated by the profile types “practice-oriented” and “research- all higher educational studies. Specialised variants (Fachgebundene
oriented”. Higher Education Institutions define the profile. Hochschulreife) allow for admission at Fachhochschulen (FH)/Hochschulen für
The Master’s degree programme includes a thesis requirement. Study Angewandte Wissenschaften (HAW) (UAS), universities and equivalent higher
programmes leading to the Master’s degree must be accredited according to the education institutions, but only in particular disciplines. Access to study
Interstate study accreditation treaty. 9 programmes at Fachhochschulen (FH)/Hochschulen für Angewandte
Second degree programmes (Master) lead to Master of Arts (M.A.), Master of Wissenschaften (HAW) (UAS) is also possible with a Fachhochschulreife, which
Science ([Link].), Master of Engineering ([Link].), Master of Laws (L.L.M.), can usually be acquired after 12 years of schooling. Admission to study
Master of Fine Arts (M.F.A.), Master of Music ([Link].) or Master of Education programmes at Universities of Art/Music and comparable study programmes at
([Link].). Master´s programmes which are designed for continuing education may other higher education institutions as well as admission to a study programme in
carry other designations (e.g. MBA). sports may be based on other or additional evidence demonstrating individual
The Master’s degree corresponds to level 7 of the German Qualifications aptitude.
Framework/ European Qualifications Framework. Applicants with a qualification in vocational education and training but without a
school-based higher education entrance qualification are entitled to a general
8.4.3 Integrated "Long" Programmes (One-Tier): higher education entrance qualification and thus to access to all study
Diplom degrees, Magister Artium, Staatsprüfung programmes, provided they have obtained advanced further training certificates
in particular state-regulated vocational fields (e.g. Meister/Meisterin im
An integrated study programme is either mono-disciplinary (Diplom degrees, Handwerk, Industriemeister/in, Fachwirt/in (IHK), Betriebswirt/in (IHK) und
most programmes completed by a Staatsprüfung) or comprises a combination of (HWK), staatlich gebrüfte/r Techniker/in, staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in,
either two major or one major and two minor fields (Magister Artium). The first staatlich geprüfte/r Gestalter/in, staatlich geprüfte/r Erzieher/in). Vocationally
stage (1.5 to 2 years) focuses on broad orientations and foundations of the field(s) qualified applicants can obtain a Fachgebundene Hochschulreife after
of study. An Intermediate Examination (Diplom-Vorprüfung for Diplom degrees; completing a state-regulated vocational education of at least two years’ duration
Zwischenprüfung or credit requirements for the Magister Artium) is prerequisite plus professional practice of normally at least three years’ duration, after having
to enter the second stage of advanced studies and specialisations. Degree successfully passed an aptitude test at a higher education institution or other
requirements include submission of a thesis (up to 6 months duration) and state institution; the aptitude test may be replaced by successfully completed trial
comprehensive final written and oral examinations. Similar regulations apply to studies of at least one year’s duration. 10
studies leading to a Staatsprüfung. The level of qualification is equivalent to the Higher Education Institutions may in certain cases apply additional admission
Master’s level. procedures.

- Integrated studies at Universitäten (U) last 4 to 5 years (Diplom degree, Magister 8.8 National Sources of Information
Artium) or 3.5 to 6.5 years (Staatsprüfung). The Diplom degree is awarded in
engineering disciplines, the natural sciences as well as economics and business. - Kultusministerkonferenz (KMK) [Standing Conference of the Ministers of
In the humanities, the corresponding degree is usually the Magister Artium (M.A.). Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of
In the social sciences, the practice varies as a matter of institutional traditions. Germany]; Graurheindorfer Str. 157, D-53117 Bonn;
Studies preparing for the legal, medical and pharmaceutical professions are Phone: +49[0]228/501-0; [Link]; E-Mail: hochschulen@[Link]
completed by a Staatsprüfung. This applies also to studies preparing for teaching - Central Office for Foreign Education (ZAB) as German NARIC; [Link];
professions of some Länder. E-Mail: zab@[Link]
The three qualifications (Diplom, Magister Artium and Staatsprüfung) are - German information office of the Länder in the EURYDICE Network, providing
academically equivalent and correspond to level 7 of the German Qualifications the national dossier on the education system; [Link]; E-Mail:
Framework/European Qualifications Framework. Eurydice@[Link]
They qualify to apply for admission to doctoral studies. Further prerequisites for - Hochschulrektorenkonferenz (HRK) [German Rectors’ Conference]; Leipziger
admission may be defined by the Higher Education Institution, cf. Sec. 8.5. Platz 11, D-10117 Berlin, Phone: +49 30 206292-11; [Link]; E-Mail:
post@[Link]
- Integrated studies at Fachhochschulen (FH)/Hochschulen für Angewandte - "Higher Education Compass" of the German Rectors’ Conference features
Wissenschaften (HAW) (Universities of Applied Sciences, UAS) last 4 years and comprehensive information on institutions, programmes of study, etc.
lead to a Diplom (FH) degree which corresponds to level 6 of the German ([Link])
Qualifications Framework/European Qualifications Framework.
Qualified graduates of FH/HAW/UAS may apply for admission to doctoral studies
at doctorate-granting institutions, cf. Sec. 8.5.

- Studies at Kunst- and Musikhochschulen (Universities of Art/Music etc.) are


more diverse in their organisation, depending on the field and individual
objectives. In addition to Diplom/Magister degrees, the integrated study
programme awards include certificates and certified examinations for specialised
areas and professional purposes.

8.5 Doctorate

Universities as well as specialised institutions of university standing, some of the


FH/HAW/UAS and some Universities of Art/Music are doctorate-granting
institutions. Formal prerequisite for admission to doctoral work is a qualified
Master’s degree (UAS and U), a Magister degree, a Diplom, a
1 The information covers only aspects directly relevant to purposes of the Diploma Supplement.
2 Berufsakademien are not considered as Higher Education Institutions, they only exist in some of the Länder. They offer educational programmes in close
cooperation with private companies. Students receive a formal degree and carry out an apprenticeship at the company. Some Berufsakademien offer
Bachelor courses which are recognised as an academic degree if they are accredited by the Accreditation Council.
3 German Qualifications Framework for Higher Education Degrees. (Resolution of the Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs
of the Länder in the Federal Republic of Germany of 16 February 2017).
4 German Qualifications Framework for Lifelong Learning (DQR). Joint resolution of the Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural
Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germany, the German Federal Ministry of Education and Research, the German Conference of Economics
Ministers and the German Federal Ministry of Economics and Technology (Resolution of the Standing Conference of the Ministers of Education and
Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germany of 15 November 2012). More information at [Link]
5 Recommendation of the European Parliament and the European Council on the establishment of a European Qualifications Framework for Lifelong
Learning of 23 April 2008 (2008/C 111/01 – European Qualifications Framework for Lifelong Learning – EQF).
6 Specimen decree pursuant to Article 4, paragraphs 1 – 4 of the interstate study accreditation treaty (Resolution of the Standing Conference of the Ministers
of Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germany of 7 December 2017).
7 Interstate Treaty on the organization of a joint accreditation system to ensure the quality of teaching and learning at German higher education institutions
(Interstate study accreditation treaty) (Decision of the Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal
Republic of Germany of 8 December 2016), Enacted on 1 January 2018.
8 See note No. 7.
9 See note No. 7.
10 Access to higher education for applicants with a vocational qualification, but without a school-based higher education entrance qualification (Resolution of
the Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of Germany of 6 March 2009).
Anlage 6 Verfahren zur Durchführung eines Eignungstests für Bewerberinnen und Bewerber, die
die für die Zulassung erforderliche Gesamtnote nicht erreichen

Bewerberinnen und Bewerber, die die nach § 2 Abs. 2 erforderliche Gesamtnote für die Zulassung zum
Masterstudium nicht erreichen, können auf Antrag eine Prüfung (Eignungstest) ablegen, durch die festgestellt
wird, ob sie trotz Nichterreichens der Gesamtnote über die erforderliche Eignung für das Masterstudium
verfügen.
Auch Bewerberinnen und Bewerber die zum Zeitpunkt der Bewerbung ihr erstes berufsqualifizierendes
Hochschulstudium noch nicht abgeschlossen haben, können auf formlosen Antrag eine Prüfung
(Eignungstest) ablegen, wenn mit hinreichend konkreter Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist, dass ihre
Abschlussnote nicht mindestens „gut“ (2,5; mindestens 72,5 Prozentpunkte nach § 9 Abs. 2 des Teils I der
Prüfungsordnung) sein wird.

Ablauf des Eignungstests:


• Stellt eine Bewerberin oder ein Bewerber einen Antrag auf Durchführung des Eignungstests, wird
zunächst überprüft, ob sie oder er den ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in der
Fachrichtung Informatik oder in einem verwandten Studiengang, der Informatikanteile in gleichem
Umfang enthält wie der Bachelorstudiengang Informatik an der THM, nachweisen kann (vgl. § 2 Abs.
2).
• Bei Bewerberinnen und Bewerbern, die keinen entsprechenden ersten Hochschulabschluss haben,
erfolgt danach die Prüfung gemäß § 2 Abs. 2, ob sie oder er über hinreichende Kenntnisse in den
Bereichen
Theoretische Informatik, Praktische Informatik, Algorithmen und Datenstrukturen, Objektorientierte
Programmierung, Software Engineering und Erfahrungen in der Durchführung von Software-Projekten
verfügt.
• Es wird festgestellt, ob und wenn ja welche Leistungen nachgeholt werden müssen.
Die Bereiche, in denen Leistungen nachzuholen sind, dürfen nicht Prüfungsinhalt des Eignungstests
sein.
• Die Bewerberinnen und Bewerber werden rechtzeitig schriftlich informiert über Prüfungstermin und
Prüfungsort sowie über die Bereiche nach § 2 Abs. 2, die Prüfungsinhalt sind.
• Zur Durchführung des Eignungstests bildet die Zulassungskommission eine Prüfungskommission aus
zwei Prüferinnen oder Prüfern, von denen mindestens eine oder einer Professorin oder Professor sein
muss. Hinsichtlich der Prüfungsberechtigung gilt § 16 Abs. 1 der Allgemeinen Bestimmungen für
Masterprüfungsordnungen (Teil I der Prüfungsordnung).
• Die Bewerber*innen werden zugelassen, wenn Sie in einem Fachgespräch nachweisen können, dass
sie die in § 2 Abs. 2 genannten Kompetenzen besitzen.
• Die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse des Fachgesprächs sind in einem Protokoll
festzuhalten. Das Fachgespräch hat eine maximale Dauer von 60 Minuten.
• Der Eignungstest wird insgesamt mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ bewertet.
• Das Ergebnis ist der Bewerberin oder dem Bewerber im Anschluss an den Eignungstest
bekanntzugeben und zu begründen.
• Ein nicht bestandener Eignungstest kann nicht wiederholt werden.
• Nach bestandenem Eignungstest gilt die Zugangsvoraussetzung in § 2 Abs. 2 als erfüllt. Für
Bewerberinnen und Bewerber, die ihr erstes berufsqualifizierendes Hochschulstudium bis zum Ende
der Bewerbungsfrist noch nicht abgeschlossen haben, gilt zusätzlich § 4 Abs. 7.

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