PO Informatik - Master 2023 Version 3
PO Informatik - Master 2023 Version 3
(MNI) der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) für den Masterstudiengang Informatik
vom 17. Mai 2023 – Version 3
Genehmigung:
Nach § 43 Abs. 5 des Hessischen Hochschulgesetzes (HessHG) in der Fassung vom 14. Dezember
2021 (GVBl. 2021, 931), zuletzt geändert am 28. März 2023 (GVBl. S. 183, 216), genehmige ich
hiermit die nachstehende Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Informatik.
Vorbemerkung:
Nach § 50 Abs. 1 Nr. 1 des HessHG in der Fassung vom 14. Dezember 2021 (GVBl. 2021, 931),
zuletzt geändert am 28. März 2023 (GVBl. S. 183, 216), hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs
MNI der THM am 17. Mai 2023 die Neufassung der Prüfungsordnung für den Masterstudiengang
Informatik beschlossen. Sie enthält in Teil I die Allgemeinen Bestimmungen für
Masterprüfungsordnungen der THM vom 14. Januar 2015 (AMB 01/2015), zuletzt geändert am 21.
Februar 2024 (AMB 16/2024), und wird ergänzt durch die Fachspezifischen Bestimmungen in Teil
II.
Teil I
Allgemeine Bestimmungen
Es gelten die im Amtlichen Mitteilungsblatt der THM veröffentlichten Allgemeinen Bestimmungen für
Masterprüfungsordnungen der THM vom 14. Januar 2015 (AMB 01/2015), zuletzt geändert am 13.
21. Februar 2024 (AMB 16/2024).
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Teil II
Fachspezifische Bestimmungen
Inhalt:
§ 1 Geltungsbereich, Studienziele
§ 2 Zugangsvoraussetzungen
§ 3 Zulassungsvoraussetzungen
§ 4 Zulassungsentscheidung
§ 5 Immatrikulation
§ 6 Mastergrad und -urkunde
§ 7 Regelstudienzeit, Dauer und Gliederung des Studiums, Module, Sprache
§ 8 Mentorinnen und Mentoren / Wahlpflichtpools
§ 9 Entwicklungsprojekt
§ 10 Zulassung zur Masterarbeit
§ 11 Bearbeitungszeit und Umfang der Masterarbeit
§ 12 Abgabe der Masterarbeit
§ 13 Zulassung zum Kolloquium
§ 14 Durchführung des Kolloquiums und Berechnung der Note der Masterarbeit
§ 15 Kostenpflicht
§ 16 Inkrafttreten, Übergangsregelung
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§ 1 Geltungsbereich, Studienziele
(1) Die Fachspezifischen Bestimmungen regeln die Inhalte und Anforderungen des
Masterstudiengangs Informatik des Fachbereichs MNI.
(2) Ziel des Masterstudiengangs ist es, den Studierenden nach einem ersten berufsqualifizierenden
Hochschulabschluss zusätzliche tiefergehende wissenschaftlich fundierte Konzepte, Methoden
und Techniken im Bereich der Informatik zu vermitteln, so dass sie in der Lage sind, diese
sowohl weiterzuentwickeln als auch bei der Lösung komplexer praktischer Problemstellungen
anzuwenden. Neben der fachlichen Spezialisierung ist die Verbreiterung der
Methodenkompetenz Ziel der Ausbildung. Die wissenschaftlich fundierte Ausbildung erfordert
die hinreichende Vertiefung der mathematischen, theoretischen und naturwissenschaftlichen
Grundkenntnisse. Zentrale Gesichtspunkte sind dabei die Abstraktion und die Strukturierung
von Sachverhalten und Vorgehensweisen. Aufbauend auf der im Bachelorstudiengang
Informatik oder einem vergleichbaren Studiengang erreichten Qualifikation wird damit neben der
Berufsfeldspezialisierung auch ganz wesentlich die wissenschaftlich-methodische Vertiefung
angestrebt. Die besondere inhaltliche Zielsetzung des Masterstudiengangs ist die Konzentration
auf die Informatik mit dem Fokus auf der Software-Entwicklung. Das Studium hat daher eine
besondere Vertiefung im Bereich Software Engineering. Es deckt dabei Konzepte und
Techniken in Bezug auf den gesamten Softwareentwicklungs-Prozess ab. Das
anwendungsorientierte Studium soll die Studierenden dazu befähigen, wissenschaftliche
Erkenntnisse zu erarbeiten und sie anwendungsbezogen einzusetzen. Hierbei erlernen die
Studierenden Kommunikationsfähigkeit und Urteilsbildung in der Auseinandersetzung mit
Expertinnen und Experten des jeweiligen Anwendungsgebiets. Sie sind in der Lage auch mit
Laien verständlich zu kommunizieren und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Voranbringen
der Digitalisierung in der Gesellschaft, indem sie die Auswirkungen der Digitalisierung auf die
Gesellschaft reflektieren und diese ergebnisoffen kommunizieren.
§ 2 Zugangsvoraussetzungen
(1) Das Masterstudium baut konsekutiv auf einen ersten berufsqualifizierenden
Hochschulabschluss mit einer Regelstudienzeit von 6 Semestern (180 CrP) an einer Hochschule
in der Fachrichtung Informatik auf.
Das Studium kann auch auf einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss mit einer
Regelstudienzeit von 6 Semestern (180 CrP) in einem verwandten Studiengang aufbauen. In
diesem Fall muss der erste berufsqualifizierende Hochschulabschluss Informatikanteile,
insbesondere in den Bereichen
• Theoretische Informatik,
• Praktische Informatik
• Algorithmen und Datenstrukturen,
• Objektorientierte Programmierung,
• Software Engineering,
• Erfahrungen in der Durchführung von Software-Projekten
in annähernd gleichem Umfang enthalten wie der Bachelorstudiengang Informatik an der
Technischen Hochschule Mittelhessen. Über die Erfüllung dieser Bedingung entscheidet die
Zulassungskommission. Für Bewerberinnen und Bewerber, die diese Kenntnisse nicht durch
das erste berufsqualifizierende Hochschulzeugnis belegen können, gilt zusätzlich § 4 Abs. 4.
(2) Der Zugang zum Masterstudiengang Informatik ist nur möglich, wenn ein erster
berufsqualifizierender Hochschulabschluss nach Abs. 1 nachgewiesen werden kann und die
Gesamtnote dieses ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses mindestens „gut“ (2,5;
mindestens 72,5 Prozentpunkte nach § 9 Abs. 2 des Teils I der Prüfungsordnung) ist. Wird die
Gesamtnote nicht erreicht, kann die Bewerberin oder der Bewerber auf Antrag eine Prüfung
(Eignungstest) ablegen, durch die festgestellt wird, ob sie oder er trotz Nichterreichens der
Gesamtnote über die erforderliche Eignung für das Masterstudium verfügt.
3
Die Durchführung des Eignungstests erfolgt im Fachbereich. Durch Bestehen des Eignungstests
gilt diese Zugangsvoraussetzung als erfüllt. Das Nähere regelt Anlage 6 der Prüfungsordnung.
Ein Nicht-Bestehen des Eignungstests bedeutet, dass die erforderliche Eignung für das
Masterstudium nicht vorliegt.
Bewerberinnen und Bewerber, die bis zum Ende der Bewerbungsfrist ihr erstes
berufsqualifizierendes Hochschulstudium noch nicht abgeschlossen haben, können auf Antrag
ebenfalls eine Prüfung (Eignungstest) gem. Anlage 6 ablegen, wenn mit hinreichend konkreter
Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist, dass ihre Abschlussnote nicht mindestens „gut“ (2,5;
mindestens 72,5 Prozentpunkte nach § 9 Abs. 2 des Teils I der Prüfungsordnung) sein wird.
(3) Ausländische Bewerberinnen oder Bewerber für den Masterstudiengang Informatik, die den
ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in einem nicht-deutschsprachigen
Studiengang erworben haben, müssen spätestens bis zum Ende der von der THM festgelegten
Immatrikulationsfrist für den Masterstudiengang Informatik Deutschkenntnisse entsprechend
der „Rahmenordnung über Deutsche Sprachprüfungen für das Studium an deutschen
Hochschulen“ in der jeweils gültigen Fassung nachweisen. Entsprechende Nachweise sind zum
Beispiel die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH-2) oder der Test Deutsch
als Fremdsprache (TestDaF mit mindestens 4 Punkten in jedem Bereich).
§ 3 Zulassungsvoraussetzungen
(1) Die Zulassung zum Masterstudiengang Informatik setzt den vollständig ausgefüllten „Antrag auf
Zulassung für den Masterstudiengang Informatik“ über das von der THM bestimmte Portal
innerhalb der von der THM festgelegten Bewerbungsfrist inklusive folgender Unterlagen voraus:
1. Nachweis des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses nach § 2 Abs. 1 und 2
durch
a) Abschlusszeugnis,
b) Diploma Supplement und
c) Transcript of Records oder einen vergleichbaren Nachweis.
Können diese Abschlussdokumente des ersten berufsqualifizierenden Hochschulstudiums
bis zum Ende der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt werden, gilt § 4 Abs. 7.
2. Darstellung des persönlichen und beruflichen Werdegangs in Form eines Lebenslaufs
(Curriculum Vitae), insbesondere bisheriger einschlägiger Berufstätigkeit sowie Fort- und
Weiterbildung.
3. Bei ausländischen Bewerberinnen und Bewerbern die den ersten berufsqualifizierenden
Hochschulabschluss in einem nicht-deutschsprachigen Studiengang erworben haben, der
Nachweis von Deutschkenntnissen gemäß § 2 Abs. 3. Kann der Sprachnachweis bis zum
Ende der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt werden, gilt § 4 Abs. 6.
(2) Alle nach Abs. 1 einzureichenden Unterlagen müssen in deutscher Sprache ausgestellt sein.
Falls Dokumente in einer anderen Sprache als deutsch ausgestellt wurden, muss eine amtlich
anerkannte Übersetzung der Dokumente ins Deutsche eingeholt und mit dem Originaldokument
eingereicht werden.
§ 4 Zulassungsentscheidung
(1) Die Hochschule entscheidet nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen und der Vorgaben
der Hochschulrektoren- und Kultusministerkonferenz über die Anerkennung ausländischer oder
gleichwertiger Abschlüsse und Hochschulzugangsberechtigungen.
(2) Zum Studium im Masterstudiengang Informatik wird zugelassen, wer die
Zugangsvoraussetzungen nach § 2 und die Zulassungsvoraussetzungen nach § 3 erfüllt. Über
die Erfüllung aller fachlichen Zulassungsvoraussetzungen entscheidet dabei die
Zulassungskommission. Diese besteht aus drei Professorinnen oder Professoren, einer
wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder eines wissenschaftlichen Mitarbeiters und zwei
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Studierenden. Die Mitglieder der Zulassungskommission aus der Gruppe der Professorinnen
und Professoren und aus der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
werden durch den Fachbereichsrat jeweils für die Dauer von drei Jahren, die studentischen
Mitglieder für die Dauer eines Jahres bestimmt. Die Zulassungskommission kann weitere
Professorinnen und Professoren zur Vorprüfung der Bewerbungsunterlagen hinzuziehen. In
Zweifelsfällen kann sie für die Entscheidung weitere Unterlagen von der Bewerberin oder dem
Bewerber anfordern, z. B. Zeugnisse über bisherige einschlägige Berufstätigkeiten sowie Fort-
und Weiterbildungen.
(3) Die Zulassung erfolgt durch die Präsidentin oder den Präsidenten der Technischen Hochschule
Mittelhessen (vertreten durch das Studiensekretariat). Ablehnende Entscheidungen sind der
Bewerberin oder dem Bewerber schriftlich mitzuteilen. Der Bescheid ist mit einer
Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(4) Zusätzlich zur Vorlage von Nachweisen gem. § 2 Abs. 1 oder falls Bewerberinnen und Bewerber,
die in § 2 Abs. 1 genannten Kenntnisse nicht durch das Zeugnis des ersten
berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses belegen können, besteht die Möglichkeit, mit den
Bewerberinnen oder Bewerbern ein Fachgespräch vor zwei Professorinnen oder Professoren,
von denen mindestens eine oder einer Mitglied der Zulassungskommission ist, durchzuführen.
In diesem wird festgestellt, welche Leistungen nachgeholt werden müssen. Ist bei einer
Bewerberin oder einem Bewerber zu erwarten, dass die vorhandenen Defizite nachgeholt
werden können, erfolgt die Zulassung mit der Auflage, die fehlenden Kenntnisse durch das
erfolgreiche Absolvieren von Modulen aus dem Bachelorstudiengang Informatik auszugleichen.
Die Zulassung zum Entwicklungsprojekt ist nur möglich, wenn hinreichende Kenntnisse nach §
2 Abs. 1 nachgewiesen werden.
(5) Bewerberinnen und Bewerber, denen aus dem ersten berufsqualifizierenden
Hochschulabschluss Kenntnisse und Kompetenzen fehlen, die in Modulen des
Masterstudiengangs Informatik benötigt werden, können mit Auflagen zum Masterstudiengang
Informatik zugelassen werden. Sie müssen die fehlenden Kenntnisse und Kompetenzen durch
das Absolvieren von Modulen aus dem Bachelorstudiengang Informatik ausgleichen. Die
Zulassungsentscheidung und die Festlegung der nachzuholenden Module trifft die
Zulassungskommission. Die Zulassung zum Entwicklungsprojekt ist nur möglich, wenn
hinreichende Kenntnisse nach § 2 Abs. 1 nachgewiesen werden.
(6) Die zum Ausgleich absolvierten Module werden im Transcript of Records bescheinigt. Sie sind
jedoch nicht Bestandteil des Masterstudiums. Erworbene CrP werden im Masterstudium nicht
angerechnet, erzielte Noten nicht bei der Berechnung der Abschlussnote berücksichtigt.
(7) Bewerberinnen und Bewerber, die bis zum Ende der Bewerbungsfrist nicht alle in § 3
festgelegten Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, können unter dem Vorbehalt zum
Masterstudiengang zugelassen werden, dass die fehlenden Voraussetzungen spätestens bis
zum Ende der von der THM festgelegten Immatrikulationsfrist für den Masterstudiengang
Informatik nachgewiesen werden. Bei Nichterfüllung erlischt die vorbehaltliche Zulassung.
(8) Bewerberinnen und Bewerber, die bis zum Ende der Bewerbungsfrist ihr erstes
berufsqualifizierendes Hochschulstudium noch nicht abgeschlossen haben, müssen statt der in
§ 3 Abs. 1 Nr. 1 geforderten Abschlussunterlagen eine detaillierte Bescheinigung über den
Stand dieses Studiums vorlegen, um eine vorbehaltliche Zulassung zum Masterstudium erhalten
zu können.
Diese Bescheinigung muss folgendes ausweisen:
• alle bisher im ersten berufsqualifizierenden Studium erbrachten Leistungen,
• die aktuell erreichte sowie die insgesamt zu erreichende Creditpointzahl; von den
insgesamt zu erreichenden CrP müssen dabei mindestens 70 % bereits erworben worden
sein,
• die aktuelle Durchschnittsnote.
Bis zum Ende der von der THM festgelegten Immatrikulationsfrist für den Masterstudiengang
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Informatik muss der Abschluss des ersten berufsqualifizierenden Hochschulstudiums mit der
Gesamtnote von mindestens „gut“ (2,5; mindestens 72,5 Prozentpunkte nach § 9 Abs. 2 des
Teils I der Prüfungsordnung) oder der Abschluss des ersten berufsqualifizierenden
Hochschulstudiums sowie das Bestehen des Eignungstests nach Anlage 6 nachgewiesen
werden. Bei Nichterfüllung erlischt die vorbehaltliche Zulassung.
§ 5 Immatrikulation
Zugelassene Bewerberinnen und Bewerber müssen sich innerhalb der von der THM festgelegten
Frist immatrikulieren. Ihre Immatrikulation kann nur erfolgen, wenn alle
Immatrikulationsvoraussetzungen gemäß § 3 der Hessischen Immatrikulationsverordnung in der
jeweils gültigen Fassung erfüllt werden.
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(2) Die Studierenden planen zusammen mit ihrer Mentorin oder ihrem Mentor einen individuellen
Studienplan, der eine zielgerichtete Vorbereitung auf das jeweilige Entwicklungsprojekt
ermöglicht. Der Studienplan muss von der Mentorin bzw. dem Mentor – und im Rahmen eines
Vier-Augen-Prinzips – auch von der Studiendekanin bzw. dem Studiendekan semesterweise
genehmigt werden.
(3) In Absprache mit der Mentorin oder dem Mentor wählen die Studierenden aus den jeweiligen
Wahlpflichtpools Module im Umfang der nachfolgend genannten Creditpoints (CrP) aus:
• Wahlpflichtpool Software-Engineering 12 CrP
• Wahlpflichtpool Praktische Informatik 12 CrP
• Wahlpflichtpool Theoretische Informatik 12 CrP
• Wahlpflichtpool Wirtschaftswissenschaften 6 CrP
• Wahlpflichtpool Überfachliches 6 CrP
Darüber hinaus wählen die Studierenden aus dem gesamten Wahlpflichtangebot des
Modulhandbuchs (Anlage 2) 24 CrP (Freier Wahlpflichtpool) aus.
§ 9 Entwicklungsprojekt
Das Studium beinhaltet ein Entwicklungsprojekt im Umfang von 15 CrP. Das Entwicklungsprojekt
umfasst eine Gesamtdauer von 12 Wochen. Hierbei gelten die betriebsüblichen Arbeitszeiten für
Vollzeitbeschäftigte. Wird das Projekt in Teilzeit absolviert, verlängert sich die Gesamtdauer
entsprechend. Dies ist vorab mit Angabe der Teilzeitregelung beim Prüfungsausschuss anzuzeigen.
Fehlzeiten aufgrund von Krankheit oder bei innerbetrieblichen Verzögerungen, die die oder der
Studierende nicht zu verantworten hat, sind beim Prüfungsausschuss anzuzeigen und nachzuholen.
Auf Antrag der oder des Studierenden kann in besonders begründeten Fällen das
Entwicklungsprojekt auf maximal 18 Wochen vom Prüfungsausschuss verlängert werden. Wird das
Entwicklungsprojekt im Ausland durchgeführt, ist auf begründeten Antrag eine Verlängerung auf
maximal 26 Wochen möglich. Näheres über Ablauf und Inhalt des Entwicklungsprojekts ist in der
Modulbeschreibung (Anlage 2) festgelegt.
§ 15 Kostenpflicht
Für das Masterstudium werden keine Entgelte nach § 20 Abs. 5 HessHG erhoben. Die Verpflichtung
zur Zahlung des Semesterbeitrags nach § 83 Abs. 3 HessHG, des Verwaltungskostenbeitrags nach
§ 62 HessHG sowie von Gebühren und Beiträgen nach sonstigen gesetzlichen Vorschriften bleibt
unberührt.
§ 16 Inkrafttreten, Übergangsregelung
(1) Diese Prüfungsordnung tritt mit Wirkung vom 1. Oktober 2023 in Kraft. Sie gilt für alle
Studierenden, die ihr Studium im Masterstudiengang Informatik ab dem Wintersemester
2023/24 aufnehmen.
(2) Die Studierenden, die ihr Studium im Masterstudiengang Informatik vor dem 1. Oktober 2023
aufgenommen haben, können das Studium bis zum 30. September 2023 gemäß der
Prüfungsordnung des Fachbereichs MNI für den Masterstudiengang Informatik vom 20. Juli
2016 (AMB 02/2017), zuletzt geändert am 12. Oktober 2022 und 25. Januar 2023
(AMB 27/2023), fortführen. Danach gelten auch für diese Studierenden verbindlich diese
Prüfungsbestimmungen für den Masterstudiengang Informatik.
(3) Studierende nach Abs. 2 können jederzeit unwiderruflich erklären, dass die Bedingungen der ab
dem 01. Oktober 2023 geltenden Prüfungsordnung für sie gelten sollen.
(4) Die Prüfungsordnung des Fachbereichs MNI der THM für den Masterstudiengang Informatik
vom 20. Juli 2016 (AMB 02/2017), zuletzt geändert am 12. Oktober 2022 und 25. Januar 2023
(AMB 27/2023), wird mit Wirkung vom 01. Oktober 2026 aufgehoben.
(5) Die Prüfungsordnung des Fachbereichs MNI der THM für den Masterstudiengang Informatik
vom 27. Juli 2022 (AMB 02/2023) wird mit Wirkung vom 01. Oktober 2023 aufgehoben.
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Inkrafttreten, Übergangsregelung der Änderung vom 31. Januar 2024
(1) Diese Änderung der Prüfungsordnung tritt mit Wirkung vom 1. April 2024 in Kraft. Sie gilt für alle
Studierenden des Masterstudiengangs Informatik. Abs. 2 bleibt unberührt.
(2) Haben Studierende die „bisherige Module“ nach der folgenden Tabelle vor dem 1. April 2024
bereits bestanden, bleiben diese als Wahlpflichtmodule erhalten und werden im Masterzeugnis
aufgeführt. In diesem Fall besteht nicht die Möglichkeit die in der Tabelle aufgeführten „neue
Module“ zu erbringen.
bisherige Module neue Module
PI5510 Künstliche neuronale Netze/Deep Learning PI5513 Konzepte des Deep Learning
MAT5001 Differentialgleichungen und MAT5002 Modellbildung und Simulation
Transformationen
(3) Studierenden, die am 1. April 2024 ihr Studium bereits begonnen hatten und „bisherige Module“
nach der obigen Tabelle noch nicht bestanden haben, werden in diesen Modulen entstandene
Fehlversuche für die in der Tabelle aufgeführten „neue Module“ angerechnet.
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Anlage 1 Übersicht über die im Masterstudiengang Informatik zu erbringenden Module*
* Die Verteilung der Module aus den Wahlpflichtpools auf die Semester stellt nur ein mögliches Beispiel dar.
Die Module aus den Wahlpflichtpools sind in Absprache mit der Mentorin oder dem Mentor so zu belegen,
dass eine sinnvolle Vorbereitung auf das Entwicklungsprojekt im 3. Semester erfolgt.
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Wahlpflichtpool Software Engineering
Modulname Nr. Art CrP SWS
P, WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S
Methoden des Software-Entwicklungsprozesses SE5001 WP V, Pr 6 4
Softwarearchitektur und Anwendungsentwicklung SE5002 WP V, Pr 6 4
Systematische Software-Anforderungsanalyse SE5005 WP V,Ü 6 4
Systematischer Softwaretest SE5007 WP S/SU, Pr 6 4
Mobile Software Engineering SE5008 WP SU 6 4
Interaktives Spezifizieren und Verifizieren von SE5009 WP SU
6 4
Softwareartefakten
Wahlpflichtpool Wirtschaftswissenschaften
Modulname Nr. Art CrP SWS
P, WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S
Vertrieb und Marketing WW5001 WP V 3 2
Consulting und Projektmanagement WW5002 WP SU 3 2
Personalmanagement WW5003 WP S/SU 3 2
Fortgeschrittenes Projektmanagement WW5004 WP SU, Planspiel 3 2
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Nach Rücksprache mit der Mentorin oder dem Mentor können Module des Fachbereichs Wirtschaft (W),
des Fachbereichs Management und Kommunikation (MuK) und des Studiengangs Master of Science
Wirtschaftsinformatik (FB MND) belegt werden.
Wahlpflichtpool Überfachliches
Modulname Nr. Art CrP SWS
P, WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S
Präsentation, Gesprächs- und Verhandlungsführung GS5001 WP S/SU 3 2
Englisch für Fortgeschrittene GS5002 WP S/SU 3 2
Stress- und Konfliktmanagement GS5003 WP S/SU 3 2
Verhandlungs- und Mediationsansätze für zukünftige WP S/SU
GS5004 3 2
Führungskräfte
Arbeitsrecht für angehende Führungskräfte GS5005 WP S/SU 3 2
Führung will gelernt sein! - Sich selbst- und andere... GS5006 WP S/SU 3 2
Mit neuen Lösungen Zukunft gestalten GS5007 WP SU 3 2
Nach Rücksprache mit der Mentorin oder dem Mentor können Module des Fachbereichs Management
und Kommunikation (MuK) belegt werden.
Freier Wahlpflichtpool
Modulname Nr. Art CrP SWS
P, WP V, Ü, Pr, Pj, SU, S
Ausbildereignung GS5501 WP S 6 5
Eigenständige Lehre GS5502 WP SU, Pr 6 4
Projektstudium Mobiles Campusinformationssystem PI5501 WP Pj 6 4
Architektur und Implementierung eines WP V, Pr
PI5502 6 4
Datenbankmanagementsystems
Location-based Services PI5503 WP Pr 6 4
Computer-Forensik PI5504 WP Moderiertes Lernen 6 4
Praktikum Künstliche Intelligenz PI5505 WP Pr, SU 6 4
Kernel-Architekturen in Programmiersprachen PI5506 WP SU, Pr 6 4
Künstliche Intelligenz für Computerspiele PI5507 WP SU, Pr 6 4
Hardware-basierte Systemsicherheit PI5508 WP SU, Pr 6 4
Graphbasierte Systeme - Modellierung, Analyse und WP SU, Ü
PI5509 6 4
Graph Data Science
Fortgeschrittene Interaktive Systeme und Technologien PI5511 WP SU 6 4
Fortgeschrittene Funktionale Programmierung PI5512 WP SU 6 4
Konzepte des Deep Learning PI5513 WP V, Pr 6 4
Praktikum Softwarearchitektur SE5501 WP Pr 6 4
Microservices SE5502 WP V, Pr 6 4
Modellgetriebene Softwareentwicklung in der Praxis SE5503 WP V, Pr 6 4
Web Programming Weeks 2 SE5504 WP Pr 6 4
Software-Sicherheitstests im Softwareentwicklungs- WP SU
SE5505 6 4
zyklus
12
Effiziente Algorithmen in der Computergrafik WP Pj, Inverted
TI5501 6 4
Classroom
Implementierung von Compilerbau-Werkzeugen TI5502 WP SU, Pr 6 4
Selected Topics in Programming Languages TI5503 WP SU 6 4
Beweisbare Sicherheit in der Kryptographie TI5504 WP V, Ü 6 4
Graphalgorithmen für Schwere Probleme TI5505 WP SU 6 4
Parallele Algorithmen TI5506 WP SU 6 4
Decentralized Security TI5507 WP SU 6 4
Natural Language Processing TI5508 WP SU, Pj 6 4
Entwicklung komplexer SAP-Anwendungen mit ABAP WP V, Ü
WI5501 6 4
Objects
Prozessorientierte Organisationsentwicklung WI5502 WP Fallstudie, SU 6 4
Systems Engineering IIK5001 WP SU 6 4
Regelungstechnik IIK5002 WP SU, Ü 6 4
Modellierung Cyber Physical Systems IIK5003 WP SU, Ü 6 4
Konzepte Industrie 4.0 IIK5004 WP SU 6 4
3-dimensionales maschinelles Sehen IIK5005 WP V, Pr 6 4
Synchrone Programmierung in eingebetteten Systemen IIK5006 WP SU, Pr 6 4
3D-Simulation und -Visualisierung IIK5007 WP SU 6 4
Qualitätssicherung für künstliche Intelligenz IIK5008 WP SU 6 4
High Performance Computing IIK5009 WP SU 6 4
Echtzeitsysteme IIR5001 WP SU, Pr 6 4
Mobile Roboter IIR5002 WP SU, Pr 6 4
Hardware Software Codesign IIR5003 WP SU 6 4
Praktikum verteilte eingebettete Systeme IIR5004 WP SU, Pr 6 4
Hardware für eingebettete Systeme IIR5005 WP SU, Pr, Pj 6 4
Fortgeschrittene Hardware- und Softwareentwicklung WP SU, Pr
IIR5006 6 4
autonomer Fahrzeuge
Reverse-Engineering eines eingebetteten Systems IIR5007 WP SU 6 4
Praktikum Industrierobotik IIR5008 WP SU, Pr 6 4
Fortgeschrittene Programmierverfahren und WP SU, Pj
IIR5009 6 4
Benutzungsoberflächen
Automated Software Testing for Embedded Systems IIR5010 WP SU, Pr 6 4
Projektleitung – Industrie 4.0 und Digitalisierung IIR5011 WP Pj 6 4
Deep Learning für Computer Vision IIR5012 WP SU 6 4
Modellbildung und Simulation MAT5002 WP V, Ü 6 4
Seminar Unternehmensgründung WW5501 WP S 6 4
Nach vorheriger Absprache mit der Mentorin oder dem Mentor ist es möglich, auch andere Module, die dem Erreichen
des Studienziels dienen, einzubringen.
Legende:
P = Pflicht WP = Wahlpflicht
V = Vorlesung Ü = Übung
Pr = Praktikum SU = Seminaristischer Unterricht
13
Pj = Projekt S = Seminar
CrP = CreditPoints, Punkte nach dem European Credit Transfer System
14
Anlage 2 Modulhandbuch
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Anlage 3a Masterzeugnis, deutsch – Inhalt des Zeugnisses Master of Science (M. Sc.)
Zeugnis
Master of Science (M. Sc.)
Name
geboren am in Matr.-Nr.:
Masterstudiengang Informatik
Gesamtnote:
abgelegt und folgende Einzelbewertungen erhalten:
Masterarbeit
Thema:
Wahlpflichtmodule
Gesamtnote
Zusatzmodule
Bemerkungen:
Für die Dauer des Studiums war der Studiengang durch den deutschen Akkreditierungsrat akkreditiert.
Gießen, den
16
Anlage 3b Masterzeugnis, englisch – Inhalt des Zeugnisses Master of Science (M. Sc.)
Degree Certificate
Master of Science (M. Sc.)
Name
Overall grade:
and achieved the following individual grades:
Master thesis
Topic:
Elective Modules
Overall Grade
Additional Modules
Comments:
For the duration of studies, the course of study was accredited by the German Accreditation Council.
Gießen,
17
Anlage 4a Masterurkunde, deutsch – Inhalt der Urkunde Master of Science (M. Sc.)
MASTERURKUNDE
Name
geboren am in
Masterstudiengang Informatik
erfolgreich bestanden.
Gießen, den
18
Anlage 4b Masterurkunde, englisch – Inhalt der Urkunde Master of Science (M. Sc.)
DEGREE CERTIFICATE
Name
Born on in
Gießen,
19
20
Anlage 5 Diploma Supplement
Technische Hochschule Mittelhessen /
University of Applied Sciences
Campus Gießen
Diploma Supplement
Diese Diploma Supplement-Vorlage wurde von der Europäischen Kommission, dem Europarat und UNESCO/CEPES entwickelt. Das Diploma
Supplement soll hinreichende Daten zur Verfügung stellen, die die internationale Transparenz und angemessene akademische und berufliche
Anerkennung von Qualifikationen (Urkunden, Zeugnisse, Abschlüsse, Zertifikate, etc.) verbessern. Das Diploma Supplement beschreibt
Eigenschaften, Stufe, Zusammenhang, Inhalte sowie Art des Abschlusses des Studiums, das von der in der Originalurkunde bezeichneten Person
erfolgreich abgeschlossen wurde. Die Originalurkunde muss diesem Diploma Supplement beigefügt werden. Das Diploma Supplement sollte frei
sein von jeglichen Werturteilen, Äquivalenzaussagen oder Empfehlungen zur Anerkennung. Es sollte Angaben in allen acht Abschnitten enthalten.
Wenn keine Angaben gemacht werden, sollte dies durch eine Begründung erläutert werden.
2.3 Name und Status (Typ/Trägerschaft) der Einrichtung, die die Qualifikation verliehen hat
Technische Hochschule Mittelhessen
Wiesenstraße 14
D-35390 Gießen
Hochschule für angewandte Wissenschaften (Fachhochschule)
Staatliche Einrichtung
2.4 Name und Status (Typ/Trägerschaft) der Einrichtung (falls nicht mit 2.3 identisch), die den Studiengang
durchgeführt hat
siehe Abschnitt 2.3
21
3.3 Zugangsvoraussetzung(en)
• Hochschulzugangsberechtigung nach § 60 HessHG
• Erster akademischer Abschluss (Bachelor, Diplom) der Informatik oder eines vergleichbaren Studiengangs mit einer
Gesamtnote von mindestens gut (2,5 und besser)
• Einzelheiten siehe Abschnitt 8.7
Das hessenweit besondere Profil des Studiengangs ist die Konzentration auf die allgemeine Informatik mit dem Fokus auf die
Softwareentwicklung. Dazu werden tiefergehende, wissenschaftlich fundierte Konzepte, Methoden und Techniken im Bereich
der Softwaretechnik vermittelt und im Rahmen von Industrieprojekten sehr intensiv praktisch umgesetzt.
Ziel des Masterstudiengangs Informatik ist die Vermittlung der fachlichen, methodischen, sozialen und persönlichen
Kompetenzen zum wissenschaftlichen Arbeiten in der Informatik mit speziellem Fokus auf den industriellen
Anwendungsbezug in der Softwareentwicklung. Interdisziplinäre Ansätze fördern dabei die Offenheit für Problemstellungen
und Denkweisen in anderen Disziplinen sowie die Kommunikationsfähigkeit sowohl mit Anwenderinnen und Anwendern von
Informationssystemen als auch mit Expertinnen und Experten aus anderen Fachgebieten. Insbesondere die intensive
Beschäftigung mit mathematischen und software-theoretischen Grundlagen bildet bei den Studierenden die Fähigkeit zur
kritischen Reflexion über Vorgehensweisen und Ergebnisse heraus.
1. Die Absolventinnen und Absolventen arbeiten selbstständig und wissenschaftlich fundiert. Dabei wenden Sie die
wissenschaftlichen Methoden Ihres Fachs an und können diese weiterentwickeln, sowie sich selbstständig in neue,
unbekannte Problemstellungen systematisch und methodisch einarbeiten. Sie können abstrakt und analytisch, über den
Einzelfall hinausgehend, vernetzt denken. Sie setzen die Methoden und Werkzeuge gezielt zur analytischen
Problemlösung von Aufgaben- und Fragestellungen ein.
2. Die Absolventinnen und Absolventen erkennen anwendungsorientierte Problem- und Fragestellungen in allen Phasen und
Aufgaben des Software Engineerings in Anwendungsbereichen von mobilen und Web-Anwendungen bis hin zu
komplexen Informationssystemen. Sie beherrschen den gesamten Software-Entwicklungsprozess von
Anforderungsanalyse bis Implementierung und Test und arbeiten dazu im interdisziplinären Team.
3. Die Absolventinnen und Absolventen entwickeln berufsfeldbezogen eigenverantwortlich innovative Technologien und
Verfahren auf Gebieten der Softwareentwicklung.
4. Die Absolventinnen und Absolventen übernehmen leitende Aufgaben in Projekten und Teams. Sie haben die
Kompetenzen zur Personalentwicklung und -führung.
5. Absolventinnen und Absolventen können die Befähigung zur Umsetzung von Promotionsvorhaben erlangen.
4.3 Einzelheiten zum Studiengang, individuell erworbene Leistungspunkte und erzielte Noten
Siehe separates Dokument „Transcript of Records”.
4.4 Notensystem und Notenspiegel
6. WEITERE ANGABEN
6.1 Weitere Angaben
Zusätzliche Informationen zum individuellen Verlauf des Studiums oder besondere Aktivitäten der Absolventin / des
Absolventen werden auf Wunsch gesondert bescheinigt
Die Hochschulausbildung wird in Deutschland von drei Arten von In allen Hochschularten wurden die Studiengänge traditionell als integrierte
Hochschulen angeboten. 2 „lange“ (einstufige) Studiengänge angeboten, die entweder zum Diplom
oder zum Magister Artium führten oder mit einer Staatsprüfung
- Universitäten, einschließlich verschiedener spezialisierter Institutionen, abschlossen.
bieten das gesamte Spektrum akademischer Disziplinen an. Traditionell
liegt der Schwerpunkt an deutschen Universitäten besonders auf der Im Rahmen des Bologna-Prozesses wird das einstufige Studiensystem
Grundlagenforschung, so dass das fortgeschrittene Studium vor allem sukzessive durch ein zweistufiges ersetzt. Seit 1998 wurden in fast allen
theoretisch ausgerichtet und forschungsorientiert ist. Studiengängen gestufte Abschlüsse (Bachelor und Master) eingeführt.
Dies soll den Studierenden mehr Wahlmöglichkeiten und Flexibilität beim
- Fachhochschulen (FH)/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Planen und Verfolgen ihrer Lernziele bieten sowie Studiengänge
(HAW) konzentrieren ihre Studienangebote auf ingenieurwissenschaftliche international kompatibler machen.
technische Fächer und wirtschaftswissenschaftliche Fächer, Sozialarbeit Die Abschlüsse des deutschen Hochschulsystems einschließlich ihrer
und Design. Der Auftrag von angewandter Forschung und Entwicklung Zuordnung zu den Qualifikationsstufen sowie die damit einhergehenden
impliziert einen praxisorientierten Ansatz und eine ebensolche Ausrichtung Qualifikationsziele und Kompetenzen der Absolventinnen und Absolventen
des Studiums, was häufig integrierte und begleitete Praktika in Industrie, sind im Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (HQR) 3
Unternehmen oder anderen einschlägigen Einrichtungen einschließt. beschrieben. Die drei Stufen des HQR sind den Stufen 6, 7 und 8 des
Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (DQR) 4 und
- Kunst- und Musikhochschulen bieten Studiengänge für künstlerische des Europäischen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (EQR) 5
Tätigkeiten an, in Bildender Kunst, in Schauspiel und Musik, in den zugeordnet.
Bereichen Regie, Produktion und Drehbuch für Theater, in Film und
anderen Medien sowie in den Bereichen Design, Architektur, Medien und Einzelheiten s. Abschnitte 8.4.1, 8.4.2 bzw. 8.4.3. Tab. 1 gibt eine
Kommunikation. zusammenfassende Übersicht.
Besondere
Zulassungsregelun
Besondere
Zulassungsregelun
Besondere
Zulassungsregelun
«MatrikelNr»
2. INFORMATION IDENTIFYING THE QUALIFICATION
2.1 Name of qualification and (if applicable) title conferred
Master of Science
This course of studies has a special distinction in the state of Hesse in that it concentrates on general computer science while
focusing on software development. In addition, deeper scientific concepts, methods and techniques in the field of software
engineering are taught and applied very intensively within industrial projects.
The course of studies instructs students in the technical, methodological, social, and personal skills necessary for work in
computer science professions with a special focus on the industrial application of software engineering. Interdisciplinary
approaches promote openness to problems and ways of thinking in other disciplines as well as the ability to communicate
both with users of information systems and with experts from other fields. In particular, the intensive study of mathematical
and software-theoretical foundations trains students in the ability to critically reflect on procedures and results.
1. Work independently using a sound scientific basis. In doing so, they apply the scientific methods of their subject and are
able to develop them further, as well as independently familiarize themselves with new, unknown problems systematically
and methodically. They can think abstractly and analytically, beyond the individual case, in a networked manner. They
use the methods and tools specifically for the analytical problem-solving of tasks and issues.
2. Recognize application-related problems and issues in all phases and tasks of software engineering in domains ranging
from mobile and web applications to complex business information systems. They master the entire software development
process from requirement analysis up to and including implementation and testing, and are used to work in an
interdisciplinary team.
3. Autonomously develop innovative technologies and practices for software engineering.
4. Lead projects and teams. They have the competencies for personnel development.
5. Qualify for a doctorate program.
6. ADDITIONAL INFORMATION
6.1 Additional information
Additional information about the individual course of studies or special activities of the graduates can be separately
certified, if needed.
7. CERTIFICATION
Seal
Transfer
procedures
Transfer
procedures
UNIVERSITIES OF
APPLIED SCIENCES Bachelor (B.A./[Link]./[Link]./LL.B.) [1-2 years]
(UAS)
(Fachhochschulen, [3-4 years] Master (M.A./[Link]./[Link]./LL.M.)
FH, and Hochschulen
für Angewandte
Wissenschaften,
HAW) Diplom (FH) degree [4 years]
Transfer
procedures
Transfer
procedures
- Integrated studies at Universitäten (U) last 4 to 5 years (Diplom degree, Magister 8.8 National Sources of Information
Artium) or 3.5 to 6.5 years (Staatsprüfung). The Diplom degree is awarded in
engineering disciplines, the natural sciences as well as economics and business. - Kultusministerkonferenz (KMK) [Standing Conference of the Ministers of
In the humanities, the corresponding degree is usually the Magister Artium (M.A.). Education and Cultural Affairs of the Länder in the Federal Republic of
In the social sciences, the practice varies as a matter of institutional traditions. Germany]; Graurheindorfer Str. 157, D-53117 Bonn;
Studies preparing for the legal, medical and pharmaceutical professions are Phone: +49[0]228/501-0; [Link]; E-Mail: hochschulen@[Link]
completed by a Staatsprüfung. This applies also to studies preparing for teaching - Central Office for Foreign Education (ZAB) as German NARIC; [Link];
professions of some Länder. E-Mail: zab@[Link]
The three qualifications (Diplom, Magister Artium and Staatsprüfung) are - German information office of the Länder in the EURYDICE Network, providing
academically equivalent and correspond to level 7 of the German Qualifications the national dossier on the education system; [Link]; E-Mail:
Framework/European Qualifications Framework. Eurydice@[Link]
They qualify to apply for admission to doctoral studies. Further prerequisites for - Hochschulrektorenkonferenz (HRK) [German Rectors’ Conference]; Leipziger
admission may be defined by the Higher Education Institution, cf. Sec. 8.5. Platz 11, D-10117 Berlin, Phone: +49 30 206292-11; [Link]; E-Mail:
post@[Link]
- Integrated studies at Fachhochschulen (FH)/Hochschulen für Angewandte - "Higher Education Compass" of the German Rectors’ Conference features
Wissenschaften (HAW) (Universities of Applied Sciences, UAS) last 4 years and comprehensive information on institutions, programmes of study, etc.
lead to a Diplom (FH) degree which corresponds to level 6 of the German ([Link])
Qualifications Framework/European Qualifications Framework.
Qualified graduates of FH/HAW/UAS may apply for admission to doctoral studies
at doctorate-granting institutions, cf. Sec. 8.5.
8.5 Doctorate
Bewerberinnen und Bewerber, die die nach § 2 Abs. 2 erforderliche Gesamtnote für die Zulassung zum
Masterstudium nicht erreichen, können auf Antrag eine Prüfung (Eignungstest) ablegen, durch die festgestellt
wird, ob sie trotz Nichterreichens der Gesamtnote über die erforderliche Eignung für das Masterstudium
verfügen.
Auch Bewerberinnen und Bewerber die zum Zeitpunkt der Bewerbung ihr erstes berufsqualifizierendes
Hochschulstudium noch nicht abgeschlossen haben, können auf formlosen Antrag eine Prüfung
(Eignungstest) ablegen, wenn mit hinreichend konkreter Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist, dass ihre
Abschlussnote nicht mindestens „gut“ (2,5; mindestens 72,5 Prozentpunkte nach § 9 Abs. 2 des Teils I der
Prüfungsordnung) sein wird.
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