0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
9 Ansichten3 Seiten

A 5

Hochgeladen von

newc1236
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen
0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
9 Ansichten3 Seiten

A 5

Hochgeladen von

newc1236
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen

Wie bei seiner Oper Wozzeck stellte Alban Berg unter dem Titel Symphonische Stücke aus der

Oper Lulu
bereits komponierte Teile seiner Oper zu einer Suite von fünf Stücken zusammen, die im November 1934
in Berlin unter Erich Kleiber zur Uraufführung gelangte und auch im Dezember 1935 in Wien zur
Aufführung kam. Wenige Tage nach der Wiener Aufführung wurde der Komponist mit einer schweren
Furunkulose ins Spital eingeliefert und starb an einer Sepsis in der Nacht vom 23. auf den 24. Dezember.

Die Todesanzeige in der NFP

Nach den publizierten Erinnerungen von Soma Morgenstern war Alban Bergs früher Tod durch seine
Frau Helene verursacht, die ihrem Ga en aus Sparsamkeit ein Furunkel unfachmännisch aufgeschni en
und dadurch die Blutvergi ung ausgelöst haben soll.[3]

Anna Mahler nahm Berg die Totenmaske ab.[4]

Schüler

Komposi on lernten im Unterricht bei Alban Berg unter anderem Fritz Heinrich Klein (1918), Hans Erich
Apostel (1925–1935), Theodor W. Adorno (1925/26), Hanns Jelinek, Lars-Erik Larsson (im Sommer
1929/30) und Aron Marko Rothmüller (1928–1932).

Werk

Dieser Ar kel oder nachfolgende Abschni ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise
Einzelnachweisen) ausgesta et. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst en ernt
werden. Bi e hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Sein Werk vereint Einflüsse der Mahlerschen Spätroman k mit Arnold Schönbergs freier Tonalität und
später der Zwöl ontechnik. Obwohl Berg sich selbst immer als „natürlicher Fortsetzer rich g
verstandener, guter, alter Tradi on“ verstand, gehört er zu den großen Neuerern der Musik des 20.
Jahrhunderts. Sein Werk, einst he ig umstri en, zählt heute längst zur klassischen Moderne und
fasziniert unverändert durch eine charakteris sche Verbindung von konstruk ver Strenge und
persönlichem klangsinnlichen Ausdruck.

Opernwerke

Wozzeck
Wozzeck ist eine Oper in drei Akten nach dem Dramenfragment Woyzeck von Georg Büchner. Die Arbeit
an der Oper ha e Berg schon 1921 beendet. Eine Aufführung von drei Ausschni en im Jahr 1924
brachte ihm den ersten öffentlichen Erfolg. Im Jahre darauf wurde von Erich Kleiber, dem
frischgebackenen jungen Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper, nach 137 Proben am 14.
Dezember 1925 das Werk zur Uraufführung gebracht. Der Wozzeck gilt heute als Markstein in der
Geschichte der Oper und als eines der bedeutendsten Werke des 20. Jahrhunderts, zumal das Werk nach
1945 interna onalen Ruhm errang. Wich ge Dirigenten setzten sich für dieses Werk ein, darunter
besonders Karl Böhm, der es über Jahrzehnte hinweg an der Wiener Staatsoper leitete und in Walter
Berry einen von Kri k und Publikum als ideal empfundenen Protagonisten fand. Aber auch Claudio
Abbado und Pierre Boulez gestalteten rezep onsgeschichtlich wich ge Live-Aufführungen sowie
Pla eneinspielungen. Wesentliche Regisseure, etwa Oscar Fritz Schuh, Luca Ronconi oder Patrice
Chéreau, schufen vielbeachtete Inszenierungen. Franz Grundheber gilt als bedeutendster Wozzeck-
Interpret am Ende des 20. und Beginn des 21. Jahrhunderts.

Lulu

Lulu ist eine unvollendete Oper in drei Akten nach den Dramen Erdgeist und Die Büchse der Pandora von
Frank Wedekind. Das unvollendete Werk wurde 1937 in Zürich uraufgeführt (zwei Akte, plus die zwei
letzten Sätze der Symphonischen Stücke). Die Vollendung des dri en Aktes – die musikalische Struktur
war nahezu vollständig erhalten, aber nur „flüch g skizziert“ – erho e Helene Berg sich von Arnold
Schönberg, der, wie später auch Webern und Zemlinsky, aber ablehnte. Wahrscheinlich ohne ihr Wissen
vollendete – als Au ragsarbeit für die Universal Edi on – ab 1962 den dri en Akt schließlich Friedrich
Cerha. Das vervollständigte Stück in drei Akten wurde drei Jahre nach Helene Bergs Tod (1976) am 24.
Februar 1979 an der Opéra na onale de Paris uraufgeführt.

Orchesterwerke

Weitere bedeutende Werke sind die Drei Orchesterstücke (op. 6) von 1914, das Kammerkonzert für
Klavier, Violine und 13 Blasinstrumente, die Konzertarie Der Wein (Le Vin) nach Texten von Charles
Baudelaire und das Violinkonzert.

→ Hauptar kel: Violinkonzert (Berg)

Das bekannteste Werk Bergs neben Wozzeck und Lulu dür e sein Violinkonzert (1935) sein. Im Herbst
1934 ha e der amerikanische Geiger Louis Krasner ein Violinkonzert in Au rag gegeben. Ende April 1935
erhielt Alban Berg die Nachricht vom Tod der 18-jährigen, an Kinderlähmung erkrankten Manon Gropius,
der Tochter Alma Mahler-Werfels aus ihrer Ehe mit dem Architekten Walter Gropius. Um seine
Verbundenheit mit Alma Mahler-Gropius-Werfel zu deklarieren, trägt das Werk den Unter tel „Dem
Andenken eines Engels“. Die Uraufführung des Violinkonzerts fand posthum am 19. April 1936 mit Louis
Krasner unter der Leitung von Hermann Scherchen sta auf dem Musikfest in Barcelona. Es wurde damit
zu seinem eigenen Requiem.[5]
Werkliste

Jugendlieder (1903–1908). Hrsg. Christopher Hailey, Universal Edi on Wien 1985/1987

Sieben frühe Lieder für eine Sings mme mit Klavier nach Gedichten von Johannes Schlaf, Theodor Storm,
O o Erich Hartleben, Rainer Maria Rilke, Paul Hohenberg, Carl Hauptmann und Nikolaus Lenau (1905–
1908, revidiert und instrumen ert 1928)

Zwölf Varia onen über ein eigenes Thema für Klavier (1908)

op. 1 Klaviersonate (vor 1910, revidiert 1925)

op. 2 Vier Lieder für eine Sings mme mit Klavier aus „Dem Schmerz sein Recht“ von Friedrich Hebbel
und aus „Der Glühende“ von Alfred Mombert (1908/1909, revidiert 1920)[6]

op. 3 Streichquarte (1910, revidiert 1924)

op. 4 Orchesterlieder nach Ansichtskarten von Peter Altenberg (5 Lieder) (1912)

op. 5 Vier Stücke für Klarine e und Klavier (1913)

op. 6 Drei Orchesterstücke (1914)

op. 7 Wozzeck, Oper in 3 Akten (15 Szenen) nach Georg Büchners Woyzeck (1917–1922, Uraufführung
am 14. Dezember 1925 in Berlin), Konzertante Fassung: Drei Bruchstücke aus der Oper „Wozzeck“ (1924)

Kammerkonzert für Klavier, Geige mit dreizehn Bläsern (1923–1925), Bearbeitung des 2. Satzes als Trio
für Geige, Klarine e und Klavier (1935)

Schließe mir die Augen beide, zwei Vertonungen eines Gedichtes von Theodor Storm für eine
Sings mme und Klavier (1907 und 1925)

Lyrische Suite für Streichquarte (1925–1926), Bearbeitung der Sätze 2, 3 und 4 für Streichorchester
(1928)

Der Wein, Konzertarie mit Orchester nach dem gleichnamigen Gedichtzyklus aus Les fleurs du mal von
Baudelaire in der deutschen Übertragung von Stefan George (1929)

Lulu, Oper in 3 Akten nach den Tragödien Erdgeist und Die Büchse der Pandora von Frank Wedekind
(1929–1935 von Berg nicht vollendet, Rekonstruk on des dri en Aktes durch Friedrich Cerha 1962–
1978), Konzertante Fassung: Symphonische Stücke aus der Oper „Lulu“ (Rondo, Os nato, Lied der Lulu,
Varia onen, Adagio) (1934)

Violinkonzert („Dem Andenken eines Engels“) (1935)

Seit 1984 gibt die Alban Berg S ung eine Alban-Berg-Gesamtausgabe heraus, die als Historisch-kri sche
Ausgabe angelegt ist. Dafür werden erstmals sämtliche überlieferten Quellen herangezogen.

Das könnte Ihnen auch gefallen