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Hilfe zu Adobe After Effects Hilfe verwenden

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Hilfe verwenden
Info über die Hilfe
Adobe Systems, Inc., stellt Ihnen eine vollständige Dokumentation in Form des Adobe-
PDF-Hilfesystems zur Verfügung. Im Hilfesystem finden Sie Informationen zu allen
Werkzeugen, Befehlen und Funktionsmerkmalen einer Anwendung. Es dient zur leichten
Navigation auf dem Bildschirm und kann ausgedruckt und als Desktop-Nachschlagewerk
verwendet werden. Zusätzlich werden Sprachausgabeprogramme von Drittherstellern
unterstützt, die in einer Windows-Umgebung ausgeführt werden.

Navigieren in der Hilfe


Die Hilfe wird in Adobe Acrobat geöffnet, und das Navigationsfenster für Lesezeichen ist
sichtbar. (Sollte das Navigationsfenster für Lesezeichen nicht angezeigt werden, klicken
Sie im linken Bereich des Fensters auf die Registerkarte Lesezeichen.) Im oberen und im
unteren Bereich jeder Seite befindet sich eine Navigationsleiste, die Verknüpfungen zu
dieser Seite („Verwenden der Hilfe“), zum Inhaltsverzeichnis („Inhalt“) sowie zum Index
(„Index“) enthält.
Sie können auch der Reihe nach durch das Dokument blättern, indem Sie die Pfeile für die
nächste Seite und die vorherige Seite verwenden oder auf die Navigationspfeile im
unteren Bereich der Seite klicken. Wenn Sie auf Zurück klicken, gelangen Sie zu der Seite,
die Sie zuletzt angesehen haben.
Mit Hilfe der Lesezeichen, des Inhaltsverzeichnisses, des Index oder des Befehls Suchen
(Acrobat 5 und 6) können Sie zwischen verschiedenen Hilfethemen navigieren.
So suchen Sie mit Hilfe von Lesezeichen nach einem Thema
1 Klicken Sie im Navigationsfenster für Lesezeichen auf das Pluszeichen „+“ (Windows)
oder auf den nach rechts zeigenden Pfeil (Mac OS) neben einem mit Lesezeichen
versehenen Thema, um die Unterthemen anzuzeigen.
2 Klicken Sie auf das Lesezeichen, um das betreffende Thema aufzurufen.
So suchen Sie im Inhaltsverzeichnis nach einem Thema
1 Klicken Sie in der Navigationsleiste auf Inhalt.
2 Klicken sie auf der Inhaltsseite auf ein Thema, um zu diesem Thema zu gelangen.
3 Klicken Sie im Navigationsfenster für Lesezeichen auf das Pluszeichen „+“ (Windows)
oder auf den nach rechts zeigenden Pfeil (Mac OS) neben dem Namen des Themas, um
eine Liste der Unterthemen anzuzeigen.
So suchen Sie im Index nach einem Thema
1 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

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Hilfe zu Adobe After Effects Hilfe verwenden

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 2

• Klicken Sie in der Navigationsleiste auf Index und anschließend im oberen Bereich der
Seite auf einen Buchstaben.
• Εrweitern Sie im Navigationsfenster für Lesezeichen das Lesezeichen für den Index, um
die Buchstaben-Unterthemen anzuzeigen, und klicken Sie dann auf einen Buchstaben.
2 Wählen Sie den gewünschten Eintrag, und klicken Sie auf die Seitenzahl, um das Thema
anzuzeigen.
3 Um andere Einträge desselben Themas anzuzeigen, klicken Sie auf Zurück, um zu
derselben Stelle im Index zurückzukehren, und klicken Sie dann auf eine andere
Seitenzahl.
So verwenden Sie die Suchfunktion, um ein Thema zu finden (Acrobat 6)
1 Wählen Sie Bearbeiten > Suchen.
2 Geben Sie einen Begriff oder eine Textpassage im Textfeld ein, und klicken Sie auf
Suchen. Acrobat durchsucht daraufhin das Dokument und zeigt im Ergebnisbereich jede
Fundstelle an, an der der gesuchte Begriff oder die Textpassage vorkommen.
So verwenden Sie die Suchfunktion, um ein Thema zu finden (Acrobat 5)
1 Wählen Sie Bearbeiten > Suchen.
2 Geben Sie einen Begriff oder eine Textpassage im Textfeld ein, und klicken Sie auf
Suchen. Acrobat durchsucht daraufhin das Dokument (beginnend von der aktuellen
Seite) und zeigt die erste Fundstelle an.
3 Um die nächste Fundstelle anzuzeigen, wählen Sie Bearbeiten > Weitersuchen.

Drucken der Hilfe


Obwohl die Hilfe für die Anzeige auf Bildschirmen optimiert wurde, können Sie
ausgewählte Seiten oder die gesamte Datei drucken.
So drucken Sie die Hilfe
Wählen Sie Datei > Drucken, oder klicken Sie in der Befehlsleiste von Acrobat auf das
Symbol zum Drucken.

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Hilfe zu Adobe After Effects Inhalt

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Inhalt
Adobe After Effects kennen lernen (6.5) 5
Neue Funktionen in Adobe After Effects (6.5) 14
Überblick über den Arbeitsbereich 18
Überblick über den Arbeitsbereich (6.5) 48
Footage vorbereiten und importieren 54
Footage vorbereiten und importieren (6.5) 88
Kompositionen zusammenstellen 94
Ebenen verwalten 123
Ebenen verwalten (6.5) 153
Ebenen animieren 158
Ebenen animieren (6.5) 195
Feinabstimmungen bei Animationen vornehmen 203
Masken und Transparenz 234
Masken und Transparenz (6.5) 269
Text erstellen und animieren 272
Text erstellen und animieren (6.5) 302
Malwerkzeuge 311
Malwerkzeuge (6.5) 327
Effekte anwenden 333
Effekte anwenden (6.5) 348
Übersicht über alle Effekte 351
Übersicht über alle Effekte (6.5) 618
3D-Kompositionen 645
Expressions erstellen 668
Expressions erstellen (6.5) 703
Projekte effektiv verwalten 708
Filme rendern 725
Filme rendern (6.5) 770
Motion-Tracking (nur Pro) 777
Motion-Tracking (6.5 – nur Pro) 798
Tastaturbefehle 805

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Hilfe zu Adobe After Effects Inhalt

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Tastaturbefehle (6.5) 822


Rechtliche Hinweise 826

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Hilfe zu Adobe After Effects Adobe After Effects kennen lernen (6.5)

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Adobe After Effects kennen


lernen (6.5)
Willkommen
Willkommen bei Adobe® After Effects® 6.5, dem idealen Werkzeug für Grafikanimation und
Spezialeffekte. After Effects wird in weiten Kreisen für die Gestaltung professioneller
Grafikanimationen und Effekte für Film, Video, DVD und das Web eingesetzt.
Adobe bietet Ihnen eine Reihe von Optionen, um sich mit After Effects vertraut zu
machen, z. B. QuickInfos und eine Online-Hilfe, in der Sie auch Beispiele mit Schritt-für-
Schritt-Anleitungen finden. Über die Adobe-Website können Sie direkt auf laufend
aktualisierte Informationsquellen zu After Effects im Internet (Tipps, Lehrgänge,
Informationen vom technischen Support) zugreifen.
Der Hinweis „nur Pro“ bedeutet, dass die betreffende Funktion nur in der Professional
Edition von After Effects vorhanden ist.

Adobe After Effects kennen lernen


Adobe bietet Ihnen eine Reihe von Optionen, um sich mit After Effects vertraut zu
machen: Im Hilfesystem steht die vollständige Dokumentation zur Verfügung, darüber
hinaus gibt es gedruckte Handbücher, Online-Lernprogramme und QuickInfos. Im
Internet finden Sie auf der Registrierungsseite von Adobe Informationen zu Angeboten
und Produkten sowie laufend aktualisierte Tipps zum Einsatz von After Effects.

Die Dokumentation
Die Hilfe enthält die vollständige Dokumentation aller Funktionen von After Effects 6.5.
Das Hilfesystem ist plattformübergreifend und enthält Informationen zu After Effects für
Windows und Mac OS. Wenn Verfahren und Befehle bei den Plattformen unterschiedlich
sind, wird in der Dokumentation darauf hingewiesen.
Darüber hinaus erhalten Sie mit After Effects 6.5 zwei weitere gedruckte Dokumente: den
Ergänzungsband zu Adobe After Effects 6.5 und das Handbuch zu Adobe After Effects 6.0.
Hilfe zu Adobe After Effects 6.5 Die Hilfe enthält die vollständige Dokumentation zu
After Effects 6.5. Das Hilfesystem von After Effects 6.5 umfasst das Hilfesystem der
Version 6.0 (einschließlich aller Informationen aus dem Handbuch zu Adobe
After Effects 6.0) sowie die Dokumentation der neuen Funktionen in After Effects 6.5 aus
dem Ergänzungsband zu Adobe After Effects 6.5. Darüber hinaus enthält die After Effects-
Hilfe farbige Abbildungen, eine animierte Galerie mit über 300 Animationsvorgaben, eine
Liste der Tastaturbefehle sowie verknüpfte Querverweise und genauere Einzelheiten zu
einigen Verfahren.
Ergänzungsband zu Adobe After Effects 6.5 Der Ergänzungsband enthält detaillierte
Informationen zu neuen Funktionen in After Effects 6.5.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 5


Hilfe zu Adobe After Effects Adobe After Effects kennen lernen (6.5)

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Handbuch zu Adobe After Effects 6.0 Das Handbuch enthält Informationen zum
Arbeiten mit After Effects 6.0. In diesem Handbuch werden Funktionen erläutert, die in
After Effects 6.5 nicht neu eingeführt wurden. Diese Informationen stehen auch in der
Hilfe zu After Effects 6.5 zur Verfügung.

Adobe After Effects 6.5-Handbuch zum Thema


Renderautomation und Skripten
Auf der Anwendungs-CD befindet sich eine PDF-Datei mit dem After Effects 6.5-Handbuch
zum Thema Renderautomation und Skripten. Dieses Handbuch enthält detaillierte
Informationen zum Steuern von Vorgängen in After Effects-Projekten mit Hilfe von
Skripten. (Die Skriptenfunktionen stehen nur in der Professional Edition von
After Effects 6.5 zur Verfügung.)
Diese Dokumentation macht Sie mit dem Erstellen und Ausführen von After Effects-
Skripten und der Verwendung des JavaScript-Debuggers vertraut. Skriptbeispiele
illustrieren die Funktionsweise von Skripten. Der letzte Abschnitt des Handbuchs besteht
aus einem alphabetisch geordneten Index aller Schlüsselwörter, Objekte und Methoden,
die Ihnen in After Effects zur Verfügung stehen. Im Anhang finden Sie zudem
Informationen zur Verwendung des Socket-Objekts, das eine Verbindung zwischen
After Effects und TCP/IP-Funktionen herstellen kann.

Hilfe
Wenn Sie Hilfe zu After Effects 6.5 benötigen, steht Ihnen eine ganze Reihe von
Möglichkeiten zur Verfügung. Die folgende Tabelle soll Ihnen bei der gezielten Suche nach
der jeweils richtigen Informationsquelle helfen.

Problem Lösungsvorschlag

Sie arbeiten zum ersten Mal • Suchen Sie im Abschnitt „Mit Adobe After Effects arbeiten“ auf
mit After Effects. Seite 7 nach Informationen zu spezifischen Aufgaben.
• Wählen Sie „Hilfe“ > „After Effects-Hilfe“. Wählen Sie dann auf der
Registerkarte „Inhalt“ den Link „Überblick über den Arbeitsbereich“
aus.
• Rufen Sie die Seite [Link]/products/aftereffects auf und
suchen Sie nach Schulungsinformationen.
• Halten Sie den Zeiger über ein Werkzeug, um Name und
Tastaturbefehl anzeigen zu lassen. Halten Sie den Zeiger über
Schaltflächen, Symbole und Optionen, um Informationen zu dem
Element anzeigen zu lassen. Für die meisten Schaltflächen, Symbole
und Optionen stehen QuickInfos zur Verfügung.
• Nutzen Sie die Tipps des Tages als Informationsquelle für einige der
wichtigsten Aufgaben in After Effects. Wählen Sie „Hilfe“ > „Tipp des
Tages“.

Sie benötigen Installieren Sie After Effects von der Adobe After Effects-CD auf der
Informationen zum Festplatte Ihres Computers. Sie können das Programm nicht von der
Installieren oder CD aus starten. Befolgen Sie die Installationsanweisungen auf dem
Deinstallieren von Bildschirm. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie in der Datei
After Effects. Bitte lesen auf der CD.

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Hilfe zu Adobe After Effects Adobe After Effects kennen lernen (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 7

Problem Lösungsvorschlag

Sie aktualisieren von einer Informationen zu neuen Funktionen finden Sie unter „Übersicht
früheren Version von über die neuen Funktionen in After Effects (6.5)“ auf Seite 14.
After Effects.

Sie möchten schrittweise • Suchen Sie im Index der Hilfe nach dem Wort „Beispiele“, um
Anleitungen. Beispiele für die Textanimation und die Verwendung von
Expressions zu finden.
• Suchen Sie in einem der Lehrgänge auf der Adobe-Website nach
den gewünschten Informationen. (Siehe „Technischer Support für
After Effects“ auf Seite 11.)

Sie möchten detaillierte Suchen Sie in der Hilfe nach der betreffenden Funktion oder
Informationen zu einer verwenden Sie den Index.
Funktion.
Sie benötigen Wählen Sie „Hilfe“ > „Effekte-Hilfe“ und suchen Sie in der
Informationen zu einem After Effects-Hilfe nach der betreffenden Funktion.
bestimmten Effekt.

Sie suchen Rufen Sie die Seite [Link]/motion/[Link] auf.


Hintergrundinformationen
zum Thema „digitales
Video“.

Sie suchen Antworten auf Durchsuchen Sie die Adobe Support Knowledgebase (Datenbank
häufig auftretende des technischen Supports) und die After Effects Top Issues
Probleme. (Topthemen in After Effects), auf die Sie von der After Effects-
Support-Website unter [Link]/support/products/
[Link] zugreifen können. (Siehe „Technischer Support für
After Effects“ auf Seite 11.)

Sie möchten Lesen Sie die Abschnitte „Tastaturbefehle“ auf Seite 805 und
Tastaturbefehle verwenden. „Tastaturbefehle (6.5)“ auf Seite 822. Tastaturbefehle werden
außerdem neben vielen Befehlen in den Anwendungsmenüs
angezeigt.
Sie möchten detaillierte Öffnen Sie die PDF-Datei mit dem Handbuch zur
Informationen zum Skriptprogrammierung in After Effects auf der Anwendungs-CD.
Erstellen von Skripten in
After Effects.

Mit Adobe After Effects arbeiten


Mit After Effects kann auf verschiedenste Weise gearbeitet werden. Die Hinweise in
diesem Abschnitt sollen Ihnen helfen, die richtigen Informationen zu finden, die Ihnen die
Ausführung häufig anfallender Aufgaben in After Effects erleichtern.

Animieren der verschiedenen Elemente in einem Projekt


• Animieren Sie Ebeneneigenschaften, indem Sie Keyframes einrichten (siehe
„Ebeneneigenschaften im Zeitleistenfenster festlegen und animieren“ auf Seite 168)
und in einer Wertkurve oder auf einem Bewegungspfad bearbeiten (siehe „Keyframes
auf einer Wertkurve oder einem Bewegungspfad bearbeiten“ auf Seite 212).

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 7


Hilfe zu Adobe After Effects Adobe After Effects kennen lernen (6.5)

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• Animieren Sie Masken (siehe „Masken animieren“ auf Seite 252), erstellen Sie
Bewegungspfade mit Masken (siehe „Bewegungspfade aus Masken erstellen“ auf
Seite 176) und arbeiten Sie mit Masken in Textebenen (siehe „Masken auf Textebenen“
auf Seite 294).
• Animieren Sie Effekte, indem Sie Effekteigenschaften festlegen und animieren (siehe
„Effekte festlegen und animieren“ auf Seite 183) und Effekte anwenden sowie steuern
(siehe „Effekte zuweisen und Effekteinstellungen ändern“ auf Seite 336).
• Erstellen Sie 3D-Animationen (siehe „Überblick über die 3D-Funktionalität“ auf
Seite 645) und importieren Sie 3D-Bilddateien (siehe „3D-Bilddateien importieren“ auf
Seite 74).
• Erstellen und animieren Sie Kameras (siehe „Kameras“ auf Seite 655) und Lichter (siehe
„Lichter“ auf Seite 660) und verwenden Sie Kameras und Lichter mit Effekten (siehe
„Kameras und Licht“ auf Seite 343).
• Animieren Sie Text (siehe „Text animieren“ auf Seite 286) und Text auf einem Pfad (siehe
„Text auf einem Pfad erstellen und animieren“ auf Seite 294).

Kombinieren von Elementen


• Erstellen Sie einen transparenten Bereich in einem Bild, um die darunter liegende
Ebene sehen zu können. Erstellen Sie dazu Masken (siehe „Masken erstellen“ auf
Seite 236), verwenden Sie Keying-Effekte (siehe „Keying-Effekte“ auf Seite 343), das
Radiergummi-Werkzeug (siehe „Das Radiergummi-Werkzeug“ auf Seite 314) und
transparente Bereiche sowie Ebenenmasken aus Adobe Photoshop ® und
Adobe Illustrator® (siehe „Masken aus Adobe Illustrator und Adobe Photoshop
importieren“ auf Seite 256).
• Entfernen Sie Elemente aus dem Footage bzw. fügen Sie Ihrem Footage Elemente
hinzu. Führen Sie dazu mit dem Pinsel-Werkzeug Rotoscoping-Aufgaben aus (siehe
„Mit dem Pinsel-Werkzeug rotoskopieren“ auf Seite 312), erstellen Sie bewegte Masken
und Traveling Mattes (siehe „Bewegte Masken und Traveling Mattes erstellen“ auf
Seite 261) oder fügen Sie mit Hilfe von Rendereffekten (siehe „Effekte unter „Rendering-
Filter““ auf Seite 370) künstliche Elemente wie Lichtstrahlen, Blendenflecke oder Blitze
hinzu.
• Fügen Sie Textelemente wie Bildrechte oder Titel hinzu, indem Sie eine Textebene
erstellen (siehe „Textebenen erstellen“ auf Seite 272) und Text aus anderen
Anwendungen kopieren und einfügen (siehe „Text aus anderen Anwendungen
kopieren und einfügen“ auf Seite 274).
• Richten Sie eine Ebene an einem bewegten Bild in einer Bewegungsebene aus. Wenden
Sie dazu die Tracking-Daten des Motion-Tracking auf anderes Footage oder andere
Bilder an (siehe „Über Motion-Tracking (nur Pro)“ auf Seite 777).
• Kombinieren Sie 2D- und 3D-Elemente (siehe „2D- mit 3D-Ebenen kombinieren“ auf
Seite 649) und arbeiten Sie mit 3D-Raum (siehe „Überblick über die 3D-Funktionalität“
auf Seite 645).

Arbeiten mit Effekten


• Korrigieren und optimieren Sie Bilder mit den Effekten „Anpassen“,„Bild einstellen“,
„Keying“,„Matte-Werkzeuge“,„Störung und Körnung“ und „Halbbildflimmern
reduzieren“. (Suchen Sie in der Hilfe zu After Effects nach diesen Begriffen.)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 8


Hilfe zu Adobe After Effects Adobe After Effects kennen lernen (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 9

• Optimieren Sie die künstlerischen Effekte Ihrer Bilder, indem Sie Verzerrungs-,
Simulations- und Stilisierungseffekte verwenden (siehe Hilfe zu After Effects). Erzeugen
Sie die Illusion von 3D, indem Sie Kameras und Lichter mit Effekten (siehe „Kameras und
Licht“ auf Seite 343) und 3D-Kanal-Effekte einsetzen. (Sie finden diese Begriffe in der
Hilfe zu After Effects.)
• Verwenden Sie Animationsvorgaben problemlos wieder (siehe „Animationsvorgaben
verwenden (6.5)“ auf Seite 195).
• Legen Sie die Renderreihenfolge von Effekten fest, indem Sie Effekte anwenden und
steuern (siehe „Effekte zuweisen und Effekteinstellungen ändern“ auf Seite 336) sowie
die Renderreihenfolge (siehe „Renderreihenfolge ändern“ auf Seite 711) und die
Rendereinstellungen ändern (siehe „Rendereinstellungen ändern“ auf Seite 731).

Weitere Adobe-Werkzeuge
• Importieren Sie Dateien aus Adobe Photoshop (siehe „Adobe Photoshop-Dateien
importieren“ auf Seite 66) und erstellen Sie eine Filmstreifendatei zur Bearbeitung in
Adobe Photoshop (siehe „Filmstreifendateien zur Bearbeitung in Adobe Photoshop
erstellen“ auf Seite 755).
• Importieren Sie Adobe Illustrator-, PDF- oder EPS-Dateien (siehe „Adobe Illustrator-,
PDF- oder EPS-Dateien importieren“ auf Seite 69) und falten Sie Transformationen, um
die Bildqualität zu erhalten (siehe „Transformationen zur Beibehaltung der Bildqualität
falten“ auf Seite 713).
• Importieren Sie Footage einschließlich der enthaltenen Alphakanäle aus
Adobe Photoshop und Adobe Illustrator (siehe „Footage mit Alphakanal importieren“
auf Seite 63).
• Importieren Sie Masken aus Adobe Illustrator und Adobe Photoshop (siehe „Masken
aus Adobe Illustrator und Adobe Photoshop importieren“ auf Seite 256).
• Importieren Sie Projekte aus Adobe Premiere® (siehe „Adobe Premiere-Projekte
importieren“ auf Seite 73).
• Erstellen Sie Encore DVD-Schaltflächen in After Effects (siehe „Adobe Encore DVD-
Schaltflächen erstellen (6.5)“ auf Seite 156).
• Bearbeiten Sie importiertes Footage, z. B. Adobe Audition™ Mixdown-Dateien und
Adobe Premiere Pro-Clips, in der Originalanwendung (siehe „Footage in der
Originalanwendung öffnen“ auf Seite 95).

Erstellen von DV-Projekten


• Machen Sie sich mit DV-Begriffen vertraut – informieren Sie sich über digitales Video,
D1, DV und Footage mit verschiedenen Pixel-Seitenverhältnissen (siehe „D1, DV und
Footage mit verschiedenen Pixel-Seitenverhältnissen“ auf Seite 83) sowie über die
Verwendung von Footage mit quadratischem Pixel-Seitenverhältnis für die Ausgabe
auf D1 oder DV NTSC (siehe „Quadratpixel-Footage für die Ausgabe auf D1 oder DV
NTSC verwenden“ auf Seite 86).
• Verwenden Sie Ausgabevorlagen für den Export. Erstellen Sie dazu einen Film (siehe
„Filme erstellen (rendern)“ auf Seite 727), verwenden Sie Ausgabedateinamenvorlagen
(siehe „Gerenderte Ausgabe benennen und Dateinamenvorlagen verwenden (6.5)“ auf
Seite 771), ändern Sie die Einstellungen für Ausgabemodule (siehe „Einstellungen für
Ausgabemodule ändern“ auf Seite 734) und erstellen und verwenden Sie

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 9


Hilfe zu Adobe After Effects Adobe After Effects kennen lernen (6.5)

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Ausgabemodulvorlagen (siehe „Vorlagen für Ausgabemodule erstellen und


verwenden“ auf Seite 739).
• Wählen Sie auf Basis Ihrer Kenntnisse zu grundlegenden Kompositionseinstellungen
(siehe „Kompositionseinstellungen auf der Registerkarte „Einfach““ auf Seite 103) die
richtige Kompositionsgröße, legen Sie Framegröße (siehe „Framegröße festlegen“ auf
Seite 104), Pixel-Seitenverhältnis (siehe „Pixel-Seitenverhältnis für Kompositionen
festlegen“ auf Seite 105) sowie Framerate und Auflösung (siehe „Framerate festlegen“
auf Seite 106) fest.
• Zeigen Sie nicht-quadratische Pixel auf einem quadratischen Monitor an. Lesen Sie
dazu „D1, DV und Footage mit verschiedenen Pixel-Seitenverhältnissen“ auf Seite 83.
• Verwenden Sie in anderen Anwendungen erstellte Grafiken in Ihrem DV-Projekt. Lesen
Sie dazu „Quadratpixel-Footage für die Ausgabe auf D1 oder DV NTSC verwenden“ auf
Seite 86.

Produktive Gestaltung und Verwaltung des Workflows


• Verwalten Sie komplexe Projekte in After Effects, indem Sie den Workflow in der
Flussdiagrammansicht visualisieren (siehe „Organisationsstruktur mit Hilfe der
Flussdiagrammansicht anzeigen“ auf Seite 708), die Ebenenaufgaben und -ansichten
anpassen (siehe „Ebeneneinstellungen anpassen“ auf Seite 133), Fenster anders
anordnen (siehe „Fenster neu ordnen“ auf Seite 30), plattformübergreifende Projekte
entwerfen (siehe „Überlegungen zu plattformübergreifenden Projekten“ auf Seite 22)
und sich mit Techniken für produktiveres Arbeiten vertraut machen (siehe „Techniken
für effizientes Arbeiten“ auf Seite 718 in der Hilfe).
• Automatisieren Sie komplexe oder Routineaufgaben mit Hilfe von Skripten (siehe
„Aufgaben mit Hilfe von Skripten automatisieren“ auf Seite 717) und Expressions (siehe
„Expressions“ auf Seite 668), indem Sie Footage durch Platzhalter (siehe „Footage durch
Platzhalter ersetzen“ auf Seite 99) oder einen Stellvertreter mit niedriger Auflösung
ersetzen (siehe „Footage durch niedrigauflösende Stellvertreter ersetzen“ auf Seite 99)
oder den Befehl „Vor-Rendern“ (siehe „Der Befehl „Vor-Rendern““ auf Seite 715) sowie
das Menü „Vorgang nach dem Rendern“ verwenden (siehe „Das Menü „Vorgang nach
dem Rendern““ auf Seite 737).
• Zeigen Sie ein individuelles Element schnell in der Vorschau an, indem Sie eine Ebene
isolieren (siehe „Ebenen isolieren (Schalter „Solo“)“ auf Seite 136), den
Interessenbereich ändern (siehe „Relevante Region ändern“ auf Seite 116), die RAM-
Vorschau verwenden (siehe „RAM-Vorschau verwenden“ auf Seite 190) sowie
Einstellungen für die Videovorschau festlegen (siehe „Voreinstellungen für die
Videovorschau festlegen“ auf Seite 192).
• Rendern Sie Ihre Komposition schneller, indem Sie ein Element in mehreren Formaten
rendern (siehe „Elemente in mehreren Formaten rendern“ auf Seite 750),
Ausgabemodulvorlagen erstellen und verwenden (siehe „Vorlagen für Ausgabemodule
erstellen und verwenden“ auf Seite 739) sowie beim Rendern in einem Netzwerk die
Funktion „Überwachter Ordner“ (nur Pro) verwenden (siehe „Im Netzwerk mit Hilfe
eines überwachten Ordners rendern (nur Pro)“ auf Seite 758).
• Verwenden Sie Ihre Lieblingsanimationen problemlos wieder, indem Sie die Effekte-
und Vorgabenpalette verwenden (siehe „Animationsvorgaben verwenden (6.5)“ auf
Seite 195).

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Hilfe zu Adobe After Effects Adobe After Effects kennen lernen (6.5)

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• Archivieren Sie Ihre Projekte, indem Sie Dateien am selben Speicherort


zusammenfassen (siehe „Dateien an einer Position sammeln“ auf Seite 756).
• Drucken Sie Fenster (siehe „Fenster drucken“ auf Seite 31).

Hilfe
Die vollständige Dokumentation zu Adobe After Effects wird auch in einem Hilfesystem
im HTML-Format zur Verfügung gestellt. Das Hilfesystem enthält alle Informationen des
Ergänzungsbands zu Adobe After Effects 6.5 und des Handbuchs zu Adobe
After Effects 6.0. Darin enthalten sind Beschreibungen zusätzlicher Funktionen, farbige
Abbildungen (viele davon animiert) und eine vollständige Dokumentation der Effekte
und Tastaturbefehle.
Es gibt drei Möglichkeiten, in der Hilfe nach Informationen zu suchen. Auf den
Registerkarten „Inhalt“ und „Index“ können Sie nach allgemeinen Informationen suchen,
auf der Registerkarte „Suchen“ nach bestimmten Wörtern oder Ausdrücken.
Ausführlichere Informationen zur Verwendung der Hilfe erhalten Sie, indem Sie auf
die Schaltfläche „Hilfe“ neben den Registerkarten „Inhalt“,„Index“ bzw.„Suchen“
klicken.
Um die Hilfethemen korrekt anzeigen zu können, benötigen Sie Netscape
Communicator 4.0 (oder höher) bzw. Microsoft® Internet Explorer 4.0 (oder höher).
Außerdem muss JavaScript aktiviert sein.
So rufen Sie die Hilfe auf
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie „Hilfe“ > „After Effects-Hilfe“.
• Wählen Sie „Hilfe“ > „Effekte-Hilfe“.
• Wählen Sie „Hilfe“ > „Tastaturbefehle“.

Weitere Informationsquellen
Neben den in der Anwendung enthaltenen Informationen stellt Adobe verschiedene
weitere Informationsquellen zur Verfügung.

Technischer Support für After Effects


Über die Support-Seite für After Effects auf der Adobe-Website können Sie auf
Produktinformationen und Links zum Herunterladen von Plug-ins und Updates zugreifen.
Des Weiteren erhalten Sie hier Informationen zu Schulungen, Support, Lösungen für
vertikale Märkte und ergänzende After Effects-Produkte. Die folgenden nützlichen
Informationsquellen stehen unter [Link]/support/products/[Link]
zur Verfügung:
• Lernprogramme mit schrittweisen Anleitungen
• Updates, Patches und Plug-ins
• Links zur Adobe Support Knowledgebase (englisch) mit aktuellen Informationen zu
technischen Fragen im Zusammenhang mit After Effects
• Schulungsmaterialien in gedruckter und elektronischer Form

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Hilfe zu Adobe After Effects Adobe After Effects kennen lernen (6.5)

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• Eine Datenbank mit Suchfunktion und Antworten auf technische Fragen


• Links zu Benutzerforen

Adobe Press
Adobe Press hat bereits zahlreiche Bücher mit Schulungen für Software von Adobe
veröffentlicht, darunter auch die weltbekannte, von Experten von Adobe verfasste Reihe
„Classroom in a Book®“. Informationen zum Erwerb der Adobe Press-Bücher erhalten Sie
auf der Adobe-Website unter [Link] oder im Buchhandel.

Das Adobe-Zertifizierungsprogramm
Das Adobe-Zertifizierungsprogramm bietet Anwendern, Kursleitern und
Schulungszentren die Möglichkeit, ihr Wissen über Produkte von Adobe und Software-
Kenntnisse als Adobe Certified Experts, Adobe Certified Instructors oder Adobe
Authorized Learning Providers unter Beweis zu stellen. Die Zertifizierung ist für
verschiedene geografische Regionen möglich. Besuchen Sie die Website „Partnerschaft
mit Adobe“ unter [Link] um mehr über die Zertifizierung zu erfahren.

Adobe Solutions Network


Im Adobe Solutions Network (ASN) finden Sie eine Reihe von Produkt- und technischen
Ressourcen, mit denen Sie After Effects weiterentwickeln können. Hier befinden sich
Software Developer Kits (SDKs), Beispielbibliotheken, die Wissensdatenbank für
Entwickler sowie technische Handbücher zu Themen wie JavaScript.
So gelangen Sie zum Adobe Solutions Network für After Effects
Gehen Sie zu [Link]/asn/aftereffects/ (nur auf Englisch) auf der Adobe-
Website.

Registrierung
Damit Adobe Ihnen auch weiterhin Software höchster Qualität und qualifizierten
technischen Support bieten sowie Sie über neue Entwicklungen bei After Effects auf dem
Laufenden halten kann, empfehlen wir Ihnen, Ihr Programm zu registrieren.
Wenn Sie After Effects zum ersten Mal starten, werden Sie gebeten, die Software online zu
registrieren. Sie können das Formular entweder online ausfüllen oder ausdrucken und per
Fax versenden. Alternativ können Sie auch die Registrierungskarte, die Ihrem Software-
Paket beiliegt, ausfüllen und einsenden.
Nach der Registrierung stehen weitere Effekte zur Verfügung, die Sie von der Adobe-
Website unter [Link] herunterladen können. Informationen hierzu finden Sie
unter „Effekte in der Standard Edition“ auf Seite 333.
So registrieren Sie After Effects online
1 Wählen Sie „Hilfe“ > „Registrierung“.
2 Folgen Sie den Eingabeaufforderungen, um die Registrierung abzuschließen.

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Hilfe zu Adobe After Effects Adobe After Effects kennen lernen (6.5)

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Technischer Support
Wenn Sie Ihr Produkt registrieren, haben Sie u. U. Anspruch auf technischen Support. Die
Bedingungen können sich von Land zu Land unterscheiden. Weitere Informationen finden
Sie auf der Karte zum technischen Support, die der Dokumentation zu After Effects
beiliegt.
Adobe bietet verschiedene automatisierte Möglichkeiten für technischen Support:
• In der Datei „Bitte lesen“, die zusammen mit dem Programm installiert wurde, finden Sie
Informationen, die zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Handbuchs noch nicht zur
Verfügung standen.
• Auf der Supportseite für Adobe After Effects stehen Informationen zu wichtigen
Support-Fragen und zur Fehlerbehebung bei häufig auftretenden Problemen zur
Verfügung. (Siehe „Technischer Support für After Effects“ auf Seite 11.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Neue Funktionen in Adobe After Effects (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 14

Neue Funktionen in Adobe


After Effects (6.5)
Übersicht über die neuen Funktionen in After Effects (6.5)
Adobe After Effects 6.5 bietet zahlreiche neue Funktionen und Verbesserungen, die die
Benutzeroberfläche optimieren, produktübergreifende Workflows vereinfachen und
Ihnen bei verschiedenen Aufgaben mehr Steuerungsmöglichkeiten eröffnen, z. B. beim
Kopieren, Radieren, Motion-Tracking und beim Anzeigen von Animationen in der
Vorschau.
Hinweis: In diesem Kapitel erhalten Sie nur einen Überblick über die neuen Funktionen. Es
wird nicht jede neue Funktion einzeln aufgeführt. Vollständige Informationen finden Sie in
der Hilfe zu After Effects in allen Kapiteln, in denen „(6.5)“ in der Überschrift steht.

Verbesserungen beim Kopieren und Radieren (6.5)


Mit dem neuen Kopierstempel- und Radiergummi-Werkzeug sowie den neuen
Funktionen der Malpalette in After Effects 6.5 haben Sie folgende Möglichkeiten:
• Löschen nur eines Malstrichs oder eines mit dem Kopierstempel aufgetragenen Strichs,
während die darunter liegende Ebene geschützt bleibt.
• Verwenden von Tastaturbefehlen beim Einsatz eines Malwerkzeugs, um nur den letzten
Kopierstempel- oder Malstrich zu löschen.
• Anzeigen des aktuellen Kopierstempel-Sample-Punkts sowie der gesamten Quellebene
direkt auf der Zielebene durch die Option „Transparentauflage“.
• Schnelles Ändern von Quellebene, Quellposition oder Versatz des Kopierstempel-
Werkzeugs während des Arbeitens in der Malpalette.
• Verwenden von Tastaturbefehlen zum visuellen Zurücksetzen des Kopierstempel-
Sample-Punkts während des Arbeitens direkt auf der Zielebene.

Höhere Leistung und verbessertes Bildcaching (6.5)


After Effects 6.5 verfügt über neue produktivitätssteigernde Funktionen, die Ihnen
folgende Vorteile bieten:
• Beschleunigung von Frameansichten und Rendern mit Bildcaching pro Element und
pro Ebene sowie neue Voreinstellungen für die Verwendung von Festplattenspeicher,
wenn der RAM-Cache voll ist.
• Schnellere Frameansichten und höhere Leistung, da Kompositionen automatisch
Ebene für Ebene im Cache zwischengespeichert werden.
• Steuern der Qualität von Frameansichten während des Arbeitens mit neuen
Voreinstellungen für die Vorschau.

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Hilfe zu Adobe After Effects Neue Funktionen in Adobe After Effects (6.5)

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• Schnelles Umschalten zwischen verschiedenen Methoden der


Vorschaubeschleunigung im Kompositionsfenster, z. B. OpenGL-Optionen, Drahtgitter
und adaptive Auflösung.

Animation und Formatierung von Text (6.5)


Dank neuer Funktionen kann Text in After Effects 6.5 einfacher animiert und formatiert
werden:
• Müheloses Erstellen komplexer Textanimationen. Wählen Sie in der Effekte- und
Vorgabenpalette aus knapp dreihundert Vorgaben für Textanimationen.
• Schnelle Umformatierung von Textebenen. Mit neuen Befehlen kann Text in Absatz-,
Punkttext, horizontalen oder vertikalen Text umformatiert werden.
• Animation von Text mit der neuen Expression-Auswahl und neuen
Animatoreigenschaften für Überblenden, Kerning und die Zufallsverteilung von
Eigenschaftswerten.
• Anwendung neuer Flächen- und Kontureigenschaften auf Text.

Verbesserungen beim Motion-Tracking (6.5)


After Effects 6.5 stellt zusätzliche Optionen für Motion-Tracking zur Verfügung:
• Anwendung der horizontalen oder vertikalen Koordinaten einer verfolgten Bewegung
auf ein Bewegungsziel.
• Präzise Einstellung des Track-Punkts mit neuen erklärenden Zeigersymbolen.
• Verfolgung der Skalierung mit zwei Feature-Regionen.
• Einfachere Anzeige der Feature-Region durch verbesserte Elemente, mit denen der
Bereich vergrößert wird, sowie durch Tastaturbefehle, mit denen die Zoomeinstellung
verändert werden kann.
• Ausführung einer definierten Aktion durch After Effects, wenn der Vertrauenswert beim
Motion-Tracking unter ein bestimmtes Niveau fällt.

Effizienterer Workflow mit anderen Anwendungen (6.5)


After Effects 6.5 bietet neue Funktionen, die es Ihnen ermöglichen, reibungsloser mit
After Effects und anderen Adobe-Anwendungen oder Software für nicht-lineares
Editieren zu arbeiten:
• Austausch einzelner Ebenen und Clips zwischen After Effects und Adobe Premiere Pro ®,
indem Dateien von Projekt zu Projekt gezogen oder die Befehle „Kopieren“ und
„Einfügen“ (Windows) bzw.„Einsetzen“ (Mac OS) verwendet werden.
• Verwendung des Befehls „Datei extern bearbeiten“ für ausgewählte Elemente in
After Effects, um die Elemente (z. B. Adobe Audition™ 1.5 Mixdown-Dateien, Adobe
Premiere Pro-Footage, Adobe Photoshop® CS-Dateien, Adobe Illustrator® CS-Dateien
und Adobe Encore™ DVD-Dateien) in den jeweiligen Anwendungen zu bearbeiten.
• Markierung von Kapiteln mit Ebenenzeitmarken. Wenn Sie in das Format AVI oder
QuickTime exportieren, können Sie die Kapitelmarken in Adobe Premiere Pro oder
Adobe Encore DVD weiter verwenden.
• Anwendung neuer Anpassen-Effekte, die auf gängigen Photoshop CS-
Einstellungsebenen und -Befehlen mit dem gleichen Namen basieren.
• Import von AAF- und OMF-Dateien.

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Hilfe zu Adobe After Effects Neue Funktionen in Adobe After Effects (6.5)

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• Entwurf von Encore DVD-Menüs mit Schaltflächen, Glanzlicht-Ebenen und


Videominiaturen, die in After Effects definiert werden.
• Export von Kompositionen als Photoshop-Dokumente mit Ebenen. Verschachtelte
Kompositionen werden dabei in Photoshop-Ebenensätze umgewandelt.

Neue Effekte für Farben, Farbtöne, Weichzeichnen, Störung und


Körnung (6.5)
After Effects 6.5 bietet neue Effekte für Weichzeichnung und Körnung sowie
Bildeinstellungseffekte zum Anpassen und Korrigieren von Farbe, Farbtönen, Schatten
und Glanzlichtern in Bildern:
• Korrigieren von Farbe, Kontrast, Schatten und Farbtönen in Footage mit neuen, auch in
Adobe Premiere Pro 1.5 eingeführten Effekten zum Anpassen – Auto-Farbe, Auto-
Kontrast, Auto-Tonwertkorrektur, Fotofilter und Schatten/Glanzlicht.
• Bearbeitung scharf konturierter Objekte mit dem neuen Effekt „Feld weichzeichnen“,
um einzigartige Bilder zu kreieren.
• Entfernung von Körnung oder Störungen aus Bildern mit neuen Körnungseffekten bzw.
Hinzufügen von Körnung oder Störungen oder Anpassung an die Körnung oder
Störung in einem Bild.
• Entwurf verschiedener handgezeichnet wirkender Bilder mit neuen Optionen für den
Effekt „Kritzeln“.

Effekte mit 16 Bit pro Kanal (6.5)


Die meisten Effekte in After Effects 6.5 unterstützen jetzt 16 Bit pro Kanal (16 bpc). Die
folgenden Effekte in After Effects 6.5 wurden von 8 Bit auf 16 Bit aufgewertet: Alpha
abschrägen, Überblenden, Blockauflösung, Farbe ändern, In Farbe ändern, Farbrelief,
Color-Key, Colorama, Relief, Leuchten, Irisblende, Lineare Blende, Verflüssigen, Luminanz-
Key, Minimax, Polarkoordinaten, Radialer Weichzeichner, Radiales Wischen, Streuen, Matte
festlegen, Turbulentes Versetzen, Unscharf maskieren und Jalousien.
Darüber hinaus bieten alle neuen Effekte in After Effects 6.5 Unterstützung für 16 Bit:
Körnung hinzufügen, Auto-Kontrast, Auto-Farbe, Auto-Tonwertkorrektur, Feld
weichzeichnen, Körnung anpassen, Fotofilter, Körnung entfernen und Schatten/
Glanzlicht.

Verbesserte Benutzeroberfläche (6.5)


Die verbesserte Benutzeroberfläche von After Effects 6.5 bietet Ihnen folgende
Möglichkeiten:
• Einstellen der Helligkeit des After Effects-Arbeitsbereichs mit neuen Voreinstellungen
für die Benutzeroberfläche.
• Verbessertes Steuern von Ebenen und Keyframes durch neue Auswahlmethoden.
• Effizienteres Navigieren im Arbeitsbereich durch die neue Mausradunterstützung für
das Scrollen und Zoomen im Fenster.
• Aufrufen einer größeren Anzahl von Hilfethemen über das Menü „Hilfe“: Animierte
Textvorgabegalerie, Tastaturbefehle, After Effects-Hilfe, Effekte-Hilfe, Skripten-Hilfe und
Tipp des Tages.

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Hilfe zu Adobe After Effects Neue Funktionen in Adobe After Effects (6.5)

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Verbesserte Skripten und Expressions (6.5)


Neue Expression-Methoden und -Eigenschaften sowie neue Skriptenoptionen bieten
Ihnen folgende Möglichkeiten:
• Vollständiger Lese- und Schreibzugriff von der Projekt- bis zur Keyframe-Ebene durch
Skripten.
• Erstellen von Fenstern und Paletten durch Skripten.
• Verwenden der Befehlszeile zum Rendern mit After Effects unter Umgehung der
Benutzeroberfläche der Anwendung.
• Konvertieren von Zeit in Timecode mit neuen Expression-Methoden.

Weitere neue Funktionen


Eine vollständige Liste aller neuen Funktionen in After Effects 6.5 und eine umfassende
Dokumentation finden Sie in der Hilfe zu After Effects in allen Kapiteln, in denen „(6.5)“ in
der Überschrift steht.
• Erstellen von Hilfsebenen, die nicht gerendert werden und praktisch sind für visuelle
Verweise, Audio-Timing, Timecode-Referenzen oder einfach zum Speichern von
Kommentaren.
• Verbinden von Vorschauen mit dem gewünschten Fenster und schnelles Ändern der
Verknüpfung zu einem anderen geöffneten Footageelement, einer Ebene oder
Kompositionsansicht.
• Einstellen der Spannung von Scheitelpunkten in RotoBézier-Masken.

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Hilfe zu Adobe After Effects Überblick über den Arbeitsbereich

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Überblick über den


Arbeitsbereich
Fenster zum Arbeiten mit Footageelementen
Zur Arbeit mit Objekten stehen in After Effects drei Fenster zur Verfügung: das
Projektfenster, in dem alle importierten Quellfootageelemente aufgelistet werden, das
Kompositionsfenster, in dem Bilder in ihrer räumlichen Beziehung dargestellt werden, und
das Zeitleistenfenster, das Kompositionen und Animationsereignisse in ihrer zeitlichen
Beziehung darstellt. Fügen Sie einer Komposition Footageelemente hinzu, indem Sie die
Elemente aus dem Projektfenster in das Kompositions- oder Zeitleistenfenster ziehen.
Jedem Kompositionsfenster ist ein Zeitleistenfenster zugeordnet. Wenn Sie eine
Komposition im Kompositionsfenster bearbeiten, zeigt After Effects automatisch das
entsprechende Zeitleistenfenster an und umgekehrt.

Häufig verwendete Fenster A. Quellfootage B. Projektfenster


C. Kompositionsfenster D. Zeitleistenfenster

Für das Arbeiten mit Kompositionen stehen Ihnen drei weitere Arten von Fenstern zur
Verfügung: Footagefenster, Ebenenfenster und Effektfenster.
• In Footagefenstern können Sie Footageelemente im Originalzustand anzeigen und
bewerten. (Siehe „Importiertes Footage anzeigen“ auf Seite 94.)
• Wenn Sie die ursprüngliche Quellebene unabhängig von anderen Ebenen anzeigen
oder Footage trimmen möchten, können Sie ein Ebenenfenster öffnen. (Siehe „In
Kompositions-, Ebenen- und Footagefenstern arbeiten“ auf Seite 37.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Überblick über den Arbeitsbereich

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• Das Effektfenster verwenden Sie zum Bearbeiten und Animieren von Effekten. (Siehe
„Mit Effekten arbeiten“ auf Seite 335.)
Beim Rendern von Kompositionen in einen Film wählen Sie in der Renderliste Optionen
für das Rendern aus und ordnen die Kompositionen für das Rendern an. (Siehe „Die
Renderliste“ auf Seite 728.)

In einem Projekt arbeiten


In After Effects beginnt jede Animation als Projekt. Ein After Effects-Projekt ist eine Datei, in
der Verweise auf das von Ihnen in diesem Projekt verwendete Footage gespeichert
werden. Das Projekt enthält außerdem Informationen zur Anordnung des Footage in
Kompositionen, einschließlich Details zu Effekten oder Animationen. Innerhalb eines
Projekts erstellen Sie eine oder mehrere Kompositionen. Nach dem Import von
Quellfootage in das Projekt können Sie der Komposition Footageelemente hinzufügen.
Beim Start eines Projekts müssen zwei Aufgaben ausgeführt werden: (1) die Planung des
Projekts gemäß den endgültigen Ausgabeformaten und (2) die Erstellung einer
Projektdatei. Wenn Sie die Planung des Projekts abgeschlossen und sich mit der
Ausführung einiger grundlegender Aufgaben in After Effects vertraut gemacht haben,
können Sie Footage importieren. (Siehe „Dateien in ein Projekt importieren“ auf Seite 59.)
Danach können Sie eine Komposition erstellen und mit der Arbeit an dem Quellfootage
beginnen. (Siehe „Importiertes Footage“ auf Seite 94.)
Informationen zur Projektplanung finden Sie unter „Projektplanung“ auf Seite 19.

Projektplanung
Sie erleichtern sich die Arbeit, wenn Sie ein Projekt planen, bevor Sie Footage importieren.
Die Festlegung der besten Einstellungen für das Quellfootage im Hinblick darauf, für
welche Medien das Endprojekt gerendert werden soll, nimmt einen großen Teil der
Planung ein. Dieser Schritt ist zur Erzielung optimaler Bildqualität unbedingt notwendig.
Überlegungen zur Renderreihenfolge und Verschachtelung können ebenfalls Teil der
Projektplanung sein. (Siehe „Projekte durch Verschachtelung organisieren“ auf Seite 710.)

Die richtigen Medien wählen


Bevor Sie Footageelemente in Ihr Projekt importieren, müssen Sie entscheiden, für welche
Medien die fertigen Filme bestimmt sind. Dann können Sie die besten Einstellungen für
Ihre Kompositionen und das Quellmaterial festlegen. Wenn Sie das Projekt zum Beispiel
für Video rendern, sollten Bildgröße, Farbtiefe und Framerate so gewählt werden, dass das
Footage mit einer für Video optimalen Bildqualität wiedergegeben wird. Ist das Projekt für
Streaming-Video im Web bestimmt, müssen Bildgröße, Farbtiefe und Framerate unter
Umständen reduziert werden, um den Datenübertragungsgeschwindigkeiten für
Streaming-Video im Web Rechnung zu tragen. Sie können jedoch alle Footageelemente,
die sich importieren lassen, in jeder beliebigen Komposition verwenden.
Wenn Sie ein Projekt für mehrere Medienformate rendern, passen Sie die Einstellung für
die Auflösung der Komposition stets an die höchste Ausgabeauflösung an. Nehmen Sie
dann die Einstellungen in der Renderliste vor, so dass für jedes gewünschte Format eine
separate Version des Projekts gerendert wird.

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Für Film und Video sollten Sie die Import- und Kompositionseinstellungen auf die
Einstellungen in dem zum Rendern verwendeten Ausgabemodul abstimmen. Damit zum
Beispiel eine gleichmäßige Wiedergabe gewährleistet ist, sollte die im Dialogfeld „Footage
interpretieren“ ausgewählte Footageframerate mit der Einstellung im Dialogfeld
„Kompositionseinstellungen“ und im Ausgabemodul in der Renderliste übereinstimmen.
Außerdem sollte die Framegröße der Komposition von der Bildgröße im
Wiedergabemedium bestimmt werden. Sie können jedoch alle Footageelemente, die sich
importieren lassen, in jeder beliebigen Komposition verwenden. (Siehe „Filmfootage-
Frameraten für die Endausgabe vorbereiten“ auf Seite 78, „Kompositionseinstellungen auf
der Registerkarte „Einfach““ auf Seite 103 und „Einstellungen für Ausgabemodule ändern“
auf Seite 734.)
Falls Sie Quellfootage mit unterschiedlichen Pixel-Seitenverhältnissen verwenden, achten
Sie darauf, das Seitenverhältnis für jedes einzelne Footageelement im Dialogfeld „Footage
interpretieren“ korrekt anzugeben. (Siehe „D1, DV und Footage mit verschiedenen Pixel-
Seitenverhältnissen“ auf Seite 83.)
Die folgenden Vorschläge sollen Ihnen die Auswahl der Kompositionseinstellungen
erleichtern. Wenn Sie sichergehen wollen, dass sich Ihr Projekt für ein bestimmtes Medium
eignet, empfiehlt sich das Erstellen einer Testkomposition. Spielen Sie diese Komposition
auf einem Gerät ab, das später auch von Ihrer Zielgruppe zur Wiedergabe benutzt wird.
Film Falls Sie Ihr Projekt für Film rendern, berücksichtigen Sie sowohl das Seitenverhältnis
der Framegröße, die Sie für die Komposition wählen, als auch die Framerate des
Quellfootage. Bei Footage, das im 3:2-Pulldown-Verfahren via Telecine von Film auf Video
konvertiert wurde, müssen Sie den 3:2 Pulldown vor dem Hinzufügen von Effekten wieder
rückgängig machen. (Siehe „3:2- oder 24Pa-Pulldown bei von Film oder DV-Kameras
übertragenem Video rückgängig machen“ auf Seite 82.)
CD-ROM Wenn Sie einen Film erstellen, der zur Wiedergabe auf CD-ROM gerendert
werden soll, müssen Sie bei der Festlegung von Import- und Kompositionseinstellungen
eventuell berücksichtigen, dass Ihre Zielgruppe zur Wiedergabe des Films ein breites
Spektrum an Geräten benutzt. Darunter könnten auch ältere CD-ROM-Laufwerke mit
einfacher oder zweifacher Geschwindigkeit sein.
Um die Kompatibilität Ihres Projekts mit älteren CD-ROM-Laufwerken zu gewährleisten,
sollten Sie die Datenübertragungsrate der endgültigen Ausgabedatei reduzieren. Geben
Sie dazu bestimmte Einstellungen für Footageelemente vor:
• Verringern Sie im Dialogfeld „Kompositionseinstellungen“ die Framerate so weit wie
möglich, ohne dass der Film zu ruckartig wiedergegeben wird. Beginnen Sie mit
15 Frames pro Sekunde (fps).
• Wählen Sie beim Rendern der fertigen Komposition einen für das Medium geeigneten
Dateityp und Kompressor/Dekompressor (Codec). Für eine plattformübergreifende CD-
ROM können Sie zum Beispiel einen QuickTime-Codec oder einen für niedrige
Datenraten entwickelten Codec wie Indeo, Cinepak oder Sorenson Video vorgeben.
Der Codec, für den Sie sich entscheiden, muss jedoch auf dem von der Zielgruppe
verwendeten System zur Verfügung stehen, damit das Material erfolgreich
wiedergegeben werden kann. Berücksichtigen Sie auch die Keyframerate des
ausgewählten Codec. (Auf der Adobe-Website finden Sie weitere Informationen zu
QuickTime-Kompressoren und Codec-Keyframeraten.)

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Videoband Wenn die Endausgabe auf Videoband erfolgen soll, richten Sie Ihre
Komposition für ein spezifisches Videoformat wie NTSC oder PAL ein. Außerdem sollten
Sie darauf achten, dass übertragungssichere Farben verwendet sowie Framegröße und
Kompressionsverhältnis beibehalten werden. Die folgenden Richtlinien sollen Ihnen die
Einrichtung einer Komposition für Videoband erleichtern:
• Wählen Sie im Dialogfeld „Kompositionseinstellungen“ eine Framegröße aus, die mit
der Framegröße des Zielvideos übereinstimmt.
• Verwenden Sie beim Hinzufügen oder Ändern von Farben in einem Projekt nur NTSC-
sichere Farben.
• Falls Sie einen MJPEG-Codec verwenden, sollten Sie beachten, dass die zum Rendern
verfügbaren Framegrößen und Auflösungen von Ihrem MJPEG-Board bestimmt
werden. Informationen hierzu finden Sie in den technischen Angaben zu Ihrem MJPEG-
Board.
Animierte GIF-Datei Beim Rendern einer animierten GIF-Datei werden die Farben auf
eine 8-Bit-Farbpalette gedithert. Rendern Sie – bevor Sie das Endprojekt rendern –
zunächst eine Testkomposition, damit Sie die Farben anpassen können, falls das Ergebnis
nicht Ihren Erwartungen entspricht. Falls das Quellfootage einen Alphakanal enthält,
sollten Sie sich über die Auswirkungen auf das Endprojekt im Klaren sein, bevor Sie mit
dem Rendern beginnen.
Streaming-Video über das World Wide Web Streaming-Video und herkömmlichen
Fernsehsignalen ist gemeinsam, dass sie das Video Frame für Frame übertragen. Der
Empfänger des Videos muss also keine große Datei auf die Festplatte herunterladen. Die
Möglichkeiten von Streaming-Video im Web werden durch die begrenzte Bandbreite
(56 Kbit/s oder weniger) der meisten Modems beschränkt, die sogar niedriger ist als die
für die CD-ROM-Wiedergabe verwendete Bandbreite. Gehen Sie gemäß den für die CD-
ROM-Wiedergabe aufgeführten Verfahren vor, reduzieren Sie jedoch Dateigröße und
Datenübertragungsrate noch weiter. QuickTime-Streaming-Videos können Sie direkt aus
After Effects exportieren. (Siehe „Footage mit QuickTime-Komponenten exportieren“ auf
Seite 750.)
Video aus dem World Wide Web herunterladen Wenn das Endprojekt in Form einer
Datei aus dem World Wide Web heruntergeladen werden soll, hängt die Download-Zeit
hauptsächlich von der Größe der Datei ab. Beim Rendern solcher Dateien werden häufig
die Formate QuickTime und Microsoft Video für Windows verwendet. Wenn Sie einen
QuickTime-Film rendern, erstellt After Effects automatisch einen Film, der unverändert
sowohl unter Windows als auch Mac OS abgespielt werden kann.
Wiedergabe über das Intranet Ein Intranet ist ein internes oder privates Netzwerk, das
mit Internet-Netzwerkprotokollen arbeitet. In Intranets werden im Allgemeinen bessere
Datenübertragungsleitungen verwendet als bei normalen Telefonverbindungen. Die
Datenübertragung erfolgt daher viel schneller als über das Internet. Bei der Wiedergabe
können je nach Geschwindigkeit des Intranets Datenübertragungsraten von 100 KB pro
Sekunde oder mehr erreicht werden.
Flash-Dateien (.swf) Beim Exportieren von Kompositionen als Flash-Filme (im .swf-
Format) behält After Effects Vektoren nach Möglichkeit bei. Einige Elemente in der Flash-
Datei können jedoch nicht als Vektoren dargestellt werden. (Siehe „Export in das SWF-
Format (Macromedia Flash)“ auf Seite 745.)

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Überlegungen zu plattformübergreifenden Projekten


In After Effects erstellte Projektdateien sind mit Mac OS und Windows kompatibel. Zur
Erleichterung des Austauschs von Projekten zwischen verschiedenen Plattformen haben
Sie verschiedene Möglichkeiten.
Projekthierarchie Wenn Sie ein Projekt auf einen anderen Computer verschieben
und dort öffnen, versucht After Effects, die Footagedateien dieses Projekts zu
finden – zunächst im Ordner, in dem sich die Projektdatei befindet, dann anhand des
ursprünglichen Dateipfads oder des Ablageorts für den Ordner, und schließlich im
Stammverzeichnis des Verzeichnisses, in dem sich das Projekt befindet.
Beim Erstellen von plattformübergreifenden Projekten ist es ratsam, für Mac OS und
Windows dieselben vollständigen Pfadnamen zu verwenden. Sind Footage und Projekt
auf unterschiedlichen Volumes abgelegt, stellen Sie vor dem Öffnen des Projekts sicher,
dass das entsprechende Volume bereit steht und dass die Netzwerk-Volume-Namen auf
beiden Systemen identisch sind.
Es empfiehlt sich, Footage im gleichen Ordner wie die Projektdatei oder in einem anderen
Ordner innerhalb dieses Ordners zu speichern. Beispiel für eine Hierarchie:
c:\neuesprojekt\[Link]
c:\neuesprojekt\quelle\[Link]
c:\neuesprojekt\quelle\[Link]
Der Ordner „neuesprojekt“ kann dann vollständig auf eine andere Plattform kopiert
werden, und After Effects ist in der Lage, das Footage zu finden.
Regeln für die Benennung von Dateien Wählen Sie für Footage- und Projektdateien
nach Möglichkeit Dateinamenerweiterungen, die mit Windows kompatibel sind – für
QuickTime-Filme zum Beispiel die Erweiterung .mov und für After Effects-Projekte .aep.
Dateien, die für das World Wide Web bestimmt sind, müssen Namen zugewiesen werden,
die den jeweiligen Regeln für Erweiterungen und Pfade entsprechen.
Eine Liste der gebräuchlichen Dateinamenerweiterungen und der dazugehörigen
Dateitypen finden Sie auf der Adobe-Website.
Ressourcen Stellen Sie sicher, dass sämtliche Ressourcen auf beiden Systemen zur
Verfügung stehen. Dazu gehören zum Beispiel Schriften, Effekte und Kompressoren.

Zeit
Zeit ist bei vielen Vorgängen in After Effects ein zentraler Faktor. Zur Anzeige, Vorgabe und
zum Management von Zeit stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Es gibt
mehrere spezifische Zeitkonzepte, über die Sie sich bei der Erstellung eines Projekts im
Klaren sein sollten.

Zeitanzeige
Auf welche Weise Zeit in After Effects angezeigt und vorgegeben wird, hängt davon ab,
welchen Anzeigestil oder welche Einheit Sie zur Beschreibung von Zeit verwenden.
Standardmäßig wird in After Effects Zeit im SMPTE-Timecode (Society of Motion Picture
and Television Engineers) angezeigt: Stunden, Minuten, Sekunden und Frames. Sie
können das Anzeigeformat ändern und zum Beispiel Filmframes oder Feet und Frames
(16 mm- oder 35 mm-Film) wählen. (Siehe „Optionen für die Zeitanzeige festlegen“ auf
Seite 24.)

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An Videoschnittplätzen wird oft striped Videoband verwendet, das heißt mit SMPTE-
Timecode vorcodiertes Band. Verwenden Sie beim Erstellen eines Videos, das mit einem
Videoband mit SMPTE-Timecode synchronisiert werden soll, den Standardstil für die
Timecode-Anzeige.

Framerate
Jede von Ihnen erstellte Komposition kann eine eigene Framerate haben. Unter Framerate
versteht man die Anzahl der Frames, die pro Sekunde bei der Wiedergabe der
gerenderten Komposition produziert werden. Die Framerate wird normalerweise von der
Ausgabeart bestimmt. Ein für die NTSC-Fernsehwiedergabe bestimmtes Video wird zum
Beispiel mit 29,97 Frames pro Sekunde (fps) abgespielt, bei PAL dagegen sind es 25 fps.
Wenn Sie nach und nach Änderungen vornehmen, behandelt After Effects die
Änderungen als kontinuierlich über die gesamte Zeitleiste einer Komposition hinweg.
Jeder Frame wird als Slice aus der Zeitleiste mit der von Ihnen vorgegebenen Framerate
gerendert. Da After Effects Zeit kontinuierlich behandelt, können Sie die Framerate einer
Komposition jederzeit ändern oder beim Rendern des endgültigen Films überschreiben.
(Siehe „Framerate festlegen“ auf Seite 106.)

Drop-Frame-NTSC-Timecode (29,97)
Wenn Sie mit einer Komposition arbeiten, deren Framerate 29,97 fps beträgt, verwendet
After Effects standardmäßig Drop-Frame-SMPTE-Timecode mit 30 fps. Dem SMPTE-
Standardverfahren entsprechend werden die ersten beiden Frameziffern zu Beginn jeder
Minute neu nummeriert. Diese Regel wird in jeder zehnten Minute unterbrochen. Auf
59:29 folgt zum Beispiel 1:00:02 statt 1:00:00. Es ist auch Non-Drop-Frame-Timecode
verfügbar. In beiden Fällen werden die Frames nicht verworfen oder übersprungen,
sondern lediglich neu nummeriert.
Im Drop-Frame-Timecode werden die Ziffern durch Semikola voneinander getrennt, im
Non-Drop-Frame-Timecode werden für die Trennung Doppelpunkte verwendet. Im
Dialogfeld „Projekteinstellungen“ können Sie festlegen, wie der Timecode in
Kompositionen und Footage mit 29,97 fps angezeigt werden soll. (Siehe „Optionen für die
Zeitanzeige festlegen“ auf Seite 24.)

Dauer
Jedes Video-Footageelement, jede Ebene und Komposition in einem Projekt hat eine
bestimmte Dauer. Die Dauer bestimmt die Anfangs- und Endzeit der Zeitleisten im
Footage-, Ebenen- und Zeitleistenfenster. Beim Arbeiten in mehreren Fenstern sollten Sie
darauf achten, welche Dauer Sie jeweils anzeigen. (Siehe „Trimmen“ auf Seite 137 und
„Ebenen im 2D-Raum ausrichten und verteilen“ auf Seite 129.)

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Frames und Halbbilder


Jeder Frame in einer Interlaced-Videoquelle besteht aus Halbbildern. Frames dürfen nicht
mit Halbbildern verwechselt werden. Jeder Videoframe enthält zwei Interlaced-Halbbilder.
Wenn Sie Interlaced-Video als Quellfootage verwenden möchten, muss After Effects die
Interlaced-Halbbilder i. d. R. separieren. Durch das Separieren von Halbbildern stellen Sie
sicher, dass bei der Anwendung von Animationen und Effekten auf das Video (das im
Originalzustand Interlaced-Halbbilder enthielt) maximale Bildqualität erzielt wird. Wenn
Sie einen Film zur Ausgabe auf Videoband erstellen, können Sie die Komposition in einem
als Halbbild-Rendern bezeichneten Vorgang in Halbbilder rendern. (Siehe „Interlaced- und
Non-Interlaced-Footage“ auf Seite 76 und „Halbbild-Rendern“ auf Seite 81.)

Optionen für die Zeitanzeige festlegen


After Effects unterstützt verschiedene Verfahren zum Messen und Anzeigen von Zeit. Das
zur Zeitanzeige gewählte Verfahren wird auf das laufende Projekt und alle folgenden
Projekte angewandt. Wenn Sie das Verfahren ändern, hat dies keine Auswirkungen auf die
Framerate von Footage oder einer Komposition. Es wird lediglich die Zählung der Frames
verändert. Zur Zeitanzeige stehen drei Optionen zur Verfügung:
• Bei „Timecode“ werden Frames in Frames pro Sekunde gezählt (Stunden, Minuten,
Sekunden, Frames).
• Bei „Frames“ werden Frames in Footage ohne Zeitbezug gezählt.
• Bei „Feet + Frames“ werden Feet in 16 mm- oder 35 mm-Film und Bruchteile von Feet in
Frames gezählt; 35 mm-Film enthält 16 Frames pro Foot, 16 mm-Film enthält 40 Frames
pro Foot.

A B C

Zeitanzeigeoptionen A. Timecode B. Frames C. Feet + Frames

Beim Arbeiten mit Footage, das von NTSC-Video digitalisiert wurde, verwenden Sie
normalerweise den Drop-Frame-Timecode (30 Frames pro Sekunde). NTSC-Frames
werden mit Hilfe des Standard-Drop-Frame-Timecode gezählt, was maximale
Gerätekompatibilität garantiert. Beim Frames-Timecode (oder bei Feet + Frames) können
Sie außerdem die Nummer des ersten Frames ändern, damit sie der Zählmethode eines
anderen Schnittsystems, mit dem Sie eventuell arbeiten, entspricht.
Informationen zum Festlegen von Optionen für die Zeitanzeige finden Sie unter
„Zeitanzeige und Farbtiefe für ein Projekt einstellen“ auf Seite 25.

Ein Projekt einrichten


Auf die Erstellung eines neuen Projekts folgt der Import von Footage. Sie haben die
Möglichkeit, spezifische Projekteinstellungen oder für das gesamte Programm geltende
Voreinstellungen vorzugeben.

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Neues Projekt erstellen


Beim Start des Programms öffnet After Effects standardmäßig ein neues Projektfenster.
Wenn Sie die Medien für das Endprojekt ausgewählt haben, können Sie ein Projekt
erstellen. Importieren Sie dazu die Footageelemente in ein neues Projektfenster. Über das
Menü „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) können Sie jederzeit ein neues
Projektfenster öffnen. (Siehe „Im Projektfenster arbeiten“ auf Seite 34.)
So erstellen Sie nach dem Schließen des aktuellen Projekts in After Effects ein neues
Projekt
Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Neu“ > „Neues Projekt“.

Zeitanzeige und Farbtiefe für ein Projekt einstellen


Mit dem Befehl „Projekteinstellungen“ können Sie die Farbtiefe festlegen und wählen, wie
im Zeitleisten- und Footagefenster von After Effects die Zeit gemessen und angezeigt
wird. (Weitere Informationen zu den Zeitoptionen finden Sie unter „Optionen für die
Zeitanzeige festlegen“ auf Seite 24.)
So legen Sie Projekteinstellungen fest
1 Öffnen Sie das Projekt und wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) >
„Projekteinstellungen“.
2 Wählen Sie einen Anzeigestil für die Zeitanzeige:
• Für Timecode aktivieren Sie „Timecodebasis“. Wählen Sie dann aus dem Popupmenü
„Timecodebasis“ eine Framerate aus.
• Wenn Sie für Footage und Kompositionen mit einer Framerate von 29,97 fps Drop-
Frame-Timecode verwenden möchten, aktivieren Sie „Timecodebasis“ und wählen Sie
dann aus dem Popupmenü „Timecodebasis“ die Option „30 fps“ aus. Aus dem NTSC-
Menü wählen Sie die Option „Drop-Frame“.
• Wenn Sie für Footage und Kompositionen mit einer Framerate von 29,97 fps Non-Drop-
Frame-Timecode verwenden möchten, aktivieren Sie „Timecodebasis“ und wählen Sie
dann aus dem Popupmenü „Timecodebasis“ die Option „30 fps“ aus. Aus dem NTSC-
Menü wählen Sie die Option „Non-Drop-Frame“.
• Wenn Sie Frames als Anzeigeformat verwenden möchten, aktivieren Sie „Frames“.
• Wenn Sie Feet und Frames als Anzeigeformat verwenden möchten, aktivieren Sie
„Feet + Frames“ und wählen Sie im Popupmenü „Feet + Frames“ einen Filmtyp aus.
3 Auf Wunsch können Sie unter „Nummerierung der Frames beginnt bei“ einen Wert
eingeben. Dies ist nur dann möglich, wenn Sie die Anzeigeoption „Frames“ oder
„Feet + Frames“ aktiviert haben.
4 Wählen Sie für die Farbtiefe 8 Bit oder 16 Bit pro Kanal aus und klicken Sie auf „OK“.
Um zwischen den Optionen „Timecode“,„Frames“ und „Feet + Frames“ zu wechseln,
klicken Sie bei gedrückter Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) auf die
Timecodeanzeige am unteren Rand des Kompositionsfensters oder am oberen Rand des
Zeitleistenfensters.

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Footageelemente importieren
Wenn Sie ein Footageelement importieren, erstellt After Effects lediglich einen Verweis zur
Datei. Die Datei selbst wird weder kopiert noch verschoben. Diese Verweise auf die
Quelldateien werden im Projektfenster angezeigt.
So importieren Sie Quellfootageelemente in ein After Effects-Projekt
1 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Importieren“ > „Datei“ oder
„Mehrere Dateien“.
2 Wählen Sie die Footagedateien aus und klicken Sie auf „Öffnen“.
Einzelheiten finden Sie unter „Dateien in ein Projekt importieren“ auf Seite 59.

Projekt öffnen und schließen


Es kann jeweils nur ein Projekt geöffnet sein. Wenn Sie versuchen, ein weiteres Projekt zu
öffnen, werden Sie von After Effects zur Speicherung Ihrer Änderungen im ersten Projekt
aufgefordert. Dann erst kann das Projekt geschlossen werden. Beim Schließen des
Projektfensters werden alle dazugehörigen Fenster geschlossen, Paletten bleiben jedoch
geöffnet.
So öffnen Sie ein Projekt
Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Projekt öffnen“, wählen Sie das
Projekt aus und klicken Sie auf „Öffnen“.
So schließen Sie ein Projekt
Klicken Sie auf die Titelleiste des Projektfensters, um sie zu aktivieren, und wählen Sie
„Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Schließen“.

Projekt speichern
Speichern Sie Ihr Projekt während der Arbeit möglichst häufig.
So speichern Sie ein Projekt
Wählen Sie „Datei“ > „Speichern“ (Windows) bzw.„Ablage“ > „Sichern“ (Mac OS).
So speichern Sie ein Projekt unter einem anderen Namen oder an einem anderen Ort
Wählen Sie „Datei“ > „Speichern unter“ bzw.„Ablage“ > „Sichern unter“ (Mac OS). Legen Sie
einen Dateinamen und ein Verzeichnis fest und klicken Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw.
„Sichern“ (Mac OS).
Name und Verzeichnis werden für das momentan geöffnete Projekt übernommen. Die
Originaldatei bleibt unverändert.
So speichern Sie eine Kopie des Projekts unter einem anderen Namen oder an einem
anderen Ort
Wählen Sie „Datei“ > „Kopie speichern unter“ (Windows) bzw.„Ablage“ > „Kopie sichern
unter“ (Mac OS). Legen Sie einen Dateinamen und ein Verzeichnis fest und klicken Sie auf
„Speichern“ (Windows) bzw.„Sichern“ (Mac OS).
Der Name für das momentan geöffnete Projekt wird beibehalten. Es wird eine Kopie
erstellt, die jedoch nicht geöffnet wird.

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Fehler korrigieren
Falls Sie etwas ändern möchten oder Ihnen ein Fehler unterlaufen ist, können Sie
Arbeitsschritte rückgängig machen. Dazu stehen die Befehle „Rückgängig“,„Protokoll“
und „Wiederherstellen“ zur Verfügung. Sie können nur Aktionen rückgängig machen,
mit denen das Projekt verändert wurde. Möglich ist dies zum Beispiel für einen
Bearbeitungsschritt, nicht aber für einen Bildlauf. In jedem After Effects-Fenster lassen
sich bis zu 99 der zuletzt ausgeführten Änderungen nacheinander rückgängig machen.
In den Voreinstellungen können Sie die Zahl der widerrufbaren Schritte festlegen. Der
Standardwert ist 20. Durch Heraufsetzen der Anzahl werden die Speicheranforderungen
erhöht, die Leistung wird jedoch nicht beeinflusst.
Hinweis: Beim Vektorpinsel-Effekt (nur Pro) kann nur ein Schritt rückgängig gemacht
werden, unabhängig von dem in den Voreinstellungen festgelegten Wert.
Eine weitere Möglichkeit zum Verwerfen von Änderungen ist das Wiederherstellen der
zuletzt gespeicherten Version eines Projekts. Wenn Sie sich für diesen Schritt entscheiden,
sollten Sie beachten, dass sämtliche nach der letzten Speicherung durchgeführten
Bearbeitungen verloren gehen. Das Gleiche gilt für Footage, das Sie nach der letzten
Speicherung importiert haben. Dieser Schritt kann nicht widerrufen werden.
So machen Sie die letzte Änderung rückgängig
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Rückgängig“ (Windows) bzw.„Widerrufen“ (Mac OS).
So machen Sie eine kürzlich durchgeführte Änderung rückgängig
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Protokoll“, und wählen Sie die Änderung aus, die Sie
rückgängig machen möchten.
Hinweis: Mit dem Befehl „Protokoll“ werden alle Vorgänge bis zu diesem Zeitpunkt
rückgängig gemacht. Das heißt, es gehen alle Bearbeitungen verloren, die Sie nach dem
Vorgang, den Sie rückgängig machen, ausgeführt haben.
So stellen Sie die Anzahl der widerrufbaren Schritte ein
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS).
2 Geben Sie unter „Stufen für Rückgängig“ (Windows) bzw.„Stufen für Widerrufen“
(Mac OS) eine Zahl ein und klicken Sie auf „OK“.
So kehren Sie zur zuletzt gespeicherten Version zurück
Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Zurück zur letzten Version“.

Farbtiefe von 16 Bit pro Kanal auswählen (nur Pro)


After Effects unterstützt eine Farbtiefe von 16 Bit pro Kanal; damit ist ein größerer
Farbbereich verfügbar. Bei hochauflösenden Bildern mit geringerem Farbspektrum (wenn
Sie zum Beispiel subtile Farbverläufe für Filmeffekte oder HDTV-Ausgaben erzeugen) sind
die Übergänge zwischen den Farben sanfter. Es sind weniger Streifen sichtbar und es
bleiben mehr Details erhalten.

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Bei jedem Projekt können Sie wählen, in welchem Modus Sie arbeiten möchten: 8 Bit pro
Kanal oder 16 Bit pro Kanal. Importieren Sie 16-Bit-Bilder direkt, zum Beispiel aus
Adobe Photoshop, und kombinieren und korrigieren Sie Footage im 16-Bit-Modus.
Nutzen Sie beim Ausführen der meisten Aufgaben in After Effects den 16-Bit-Modus. Dazu
gehören Ebenenanpassung, Frameüberblendung, 3D und Cineon-Dateiimport. In der
Infopalette werden präzise 16-Bit-Farbwerte angezeigt.
Zahlreiche Effekte unterstützen 16 Bit pro Kanal. Wenn ein Effekt nur 8 Bit unterstützt und
Sie für Ihr Projekt 16 Bit festgelegt haben, zeigt After Effects neben dem Effektnamen im
Effektfenster ein Warnsymbol an. Die Verwendung eines 8-Bit-Effekts in einem 16-Bit-
Projekt hat einen Detailverlust in der Effektebene zur Folge.
Wenn für das Rendern im Ausgabemodul die Option „Trillionen Farben“ aktiviert wurde,
geben Sie für das Projekt eine Farbtiefe von 16 Bit vor. Auf diese Weise profitieren Sie von
der besonderen Farbpräzision in der Ausgabedatei. Zur Leistungsoptimierung können Sie
eine Komposition zunächst im 8-Bit-Farbmodus entwerfen und dann im 16-Bit-Modus
abschließen und ausgeben.
So geben Sie die Farbtiefe vor
1 Öffnen Sie das Projekt und wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) >
„Projekteinstellungen“.
2 Wählen Sie unter „Farbtiefe“ entweder „8 Bit pro Kanal“ oder „16 Bit pro Kanal“ und
klicken Sie dann auf „OK“.
Halten Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS) gedrückt und klicken
Sie auf die Anzeige für die Farbtiefe am unteren Rand des Projektfensters, um
zwischen den Modi „8 Bit pro Kanal“ und „16 Bit pro Kanal“ zu wechseln.

Voreinstellungen festlegen
Beim ersten Start von After Effects werden die Standardeinstellungen verwendet. Einige
dieser Standardeinstellungen können Sie ändern. Bei jedem Start von After Effects werden
dann die von Ihnen modifizierten Einstellungen verwendet. Die Standardeinstellungen
lassen sich jederzeit problemlos wiederherstellen. Alle Standardeinstellungen in
After Effects sind in einer Voreinstellungendatei gespeichert.
After Effects speichert mit dem Projekt Ort und Typ jedes geöffneten Fensters.
Palettenpositionen werden in einer Voreinstellungendatei in After Effects gespeichert.
Diese Einstellungen gelten für alle Projekte. Außerdem können Sie benutzerdefinierte
Arbeitsbereiche speichern. (Siehe „Arbeitsbereich anpassen“ auf Seite 29.)
So öffnen Sie ein Voreinstellungen-Dialogfeld
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ (Windows) bzw.„After Effects“ >
„Einstellungen“ (Mac OS).
2 Wählen Sie einen Befehl aus.
3 Wenn Sie zu einem anderen Dialogfeld wechseln möchten, führen Sie einen der
folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie die Voreinstellungenkategorie aus dem Popupmenü oben im Dialogfeld.
• Klicken Sie auf „Nächster“, um das nächste Dialogfeld in der Menüliste, oder auf
„Voriger“, um das vorherige Dialogfeld anzuzeigen.

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Weitere Informationen zu bestimmten Optionen finden Sie im Index.


So stellen Sie alle Voreinstellungen auf die Standardeinstellungen zurück
Drücken Sie sofort nach dem Start von After Effects Alt + Strg + Umschalttaste (Windows)
bzw. Wahltaste + Befehlstaste + Umschalttaste (Mac OS) und halten Sie die Tasten
gedrückt. Sie werden aufgefordert, die aktuellen Einstellungen zu löschen. Beim Start von
After Effects wird eine neu erstellte Voreinstellungendatei verwendet.

Arbeitsbereich anpassen
Die Größe und Anordnung von Paletten und Fenstern sollte sich nach der Natur der Arbeit
richten. Die Anordnung von Fenstern wird als Arbeitsbereich bezeichnet. Sie können die
vorgegebenen Arbeitsbereiche nutzen (eine, zwei oder vier Kompositionsansichten),
Ihren eigenen benutzerdefinierten Arbeitsbereich speichern oder auch den
Standardarbeitsbereich wiederherstellen.
Wenn Sie den Arbeitsbereich verändern, zum Beispiel indem Sie Paletten oder Fenster
durch Ziehen miteinander kombinieren, verwendet After Effects diese Version auch in
folgenden Sitzungen, bis Sie den Standardarbeitsbereich wiederherstellen oder einen
benutzerdefinierten Arbeitsbereich wählen. Wenn Ihr Arbeitsbereich während der Arbeit
an einem Projekt überladen und unübersichtlich wird, können Sie ihn nach Wunsch
zurücksetzen.
So stellen Sie die Standardpositionen für Paletten und Fenster wieder her
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie „Fenster“ > „Arbeitsbereich“, und wählen Sie den Namen eines
vorgegebenen Arbeitsbereichs aus.
• Wählen Sie „Fenster“ > „Palettenpositionen zurücksetzen“.
So speichern Sie einen Arbeitsbereich
1 Ordnen Sie die Paletten und Fenster wie gewünscht an und legen Sie dabei auch deren
Größe und Position fest. After Effects verwendet das vorderste Fenster jedes Fenstertyps
für die Arbeitsbereicheinstellungen.
2 Wählen Sie „Fenster“ > „Arbeitsbereich“ > „Arbeitsbereich speichern“ (Windows) bzw.
„Arbeitsbereich sichern“ (Mac OS).
3 Geben Sie einen Namen für den Arbeitsbereich ein und klicken Sie auf „OK“. Der neue
Arbeitsbereich wird dem Menü „Arbeitsbereich“ hinzugefügt.
So wählen Sie einen benutzerdefinierten Arbeitsbereich aus bzw. löschen einen
Arbeitsbereich
1 Zum Auswählen eines Arbeitsbereichs wählen Sie „Fenster“ > „Arbeitsbereich“. Wählen
Sie dann den Namen des Arbeitsbereichs aus.
2 Um einen Arbeitsbereich zu löschen, wählen Sie „Fenster“ > „Arbeitsbereich“ >
„Arbeitsbereich löschen“. Wählen Sie einen Namen aus und klicken Sie auf „OK“.

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Kontextmenüs
Außer in den Menüs am oberen Bildschirmrand werden in Kontextmenüs Befehle für das
aktive Werkzeug oder die aktuelle Auswahl angezeigt.
So zeigen Sie Kontextmenüs an
1 Positionieren Sie den Mauszeiger auf dem Footage oder einer Beschriftung in einer
Palette oder in einem Fenster, zum Beispiel einer Schaltfläche in der
Zeitsteuerungenpalette.
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) oder drücken Sie die Ctrl-Taste und
halten Sie die Maustaste gedrückt (Mac OS).

Fenster
Viele Fenster in After Effects sind standardmäßig in Gruppen angeordnet. Je nach
Fenstertyp stehen zum Anpassen und Anzeigen dieser Fenster verschiedene
Möglichkeiten zur Verfügung.
Kompositionsfenster Der Titel eines Kompositionsfensters wird auf einer Registerkarte
unter der Titelleiste des Gruppenfensters angezeigt. Standardmäßig sind
Kompositionsfenster in einem Fenster angeordnet und enthalten Ebenen- und
Footagefenster.
Ebenen- und Footagefenster Wie bei Kompositionsfenstern wird auch bei Ebenen- und
Footagefenstern der Titel auf einer Registerkarte unter der Titelleiste des Gruppenfensters
angezeigt. Standardmäßig sind Ebenen-, Footage- und Kompositionsfenster gemeinsam
in einem Fenster angeordnet.
Zeitleistenfenster Alle Kompositionsnamen werden auf einer Registerkarte im
Zeitleistenfenster angezeigt. Zeitleistenfenster können nur mit anderen
Zeitleistenfenstern kombiniert werden. Sie haben die Möglichkeit, Zeitleistenfenster zu
drucken.
Effektfenster Auf Ebenen angewandte Effekte werden standardmäßig in einem
Effektfenster gruppiert. Effekt-Registerkarten können nur mit anderen Effekt-
Registerkarten kombiniert werden.
Projektfenster Projektfenster können nicht mit anderen Fenstern gruppiert werden. Sie
haben die Möglichkeit, Projektfenster zu drucken.

Fenster neu ordnen


In After Effects können Sie die Anordnung von Fenstern auf die Bedürfnisse Ihres
Arbeitsablaufs abstimmen.
So ordnen Sie Fenster neu
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Um die Standardeinstellung zu ändern und statt gruppierter Fenster ungruppierte
Fenster vorzugeben, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“
(Windows) bzw.„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS). Deaktivieren
Sie „Fenster mit Registerkarten“ und klicken Sie auf „OK“.
• Um ein Gruppenfenster neu anzuordnen oder zu separieren, ziehen Sie die
Registerkarte für dieses Fenster.

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• Wenn Sie ein Fenster in eine andere Gruppe verschieben möchten, ziehen Sie seine
Registerkarte in die gewünschte Gruppe.
• Um ein Fenstermenü anzuzeigen, klicken Sie auf das Dreieck in der oberen rechten Ecke
der Palette oder des Fensters (nicht in allen Fenstern oder Paletten verfügbar).
• Wenn Sie die Größe eines Fensters ändern möchten, ziehen Sie einen beliebigen Rand
des Fensters (Windows) bzw. die untere rechte Ecke (Mac OS).
• Falls ein Fenster mehr gruppierte Fenster enthält, als von After Effects gleichzeitig
angezeigt werden können, ziehen Sie den Schieberegler über den Registerkarten.

Ziehen Sie den Schieberegler, um weitere Registerkarten anzuzeigen.

• Um ein Zeitleistenfenster über das dazugehörige Kompositionsfenster zu öffnen,


wählen Sie die Registerkarte für das Fenster aus. Klicken Sie dann auf die
Zeitleistenschaltfläche am unteren Rand des Kompositionsfensters.
• Wenn Sie ein Kompositionsfenster über das dazugehörige Zeitleistenfenster öffnen
möchten, wählen Sie die Registerkarte für das Fenster aus. Klicken Sie dann auf die
Kompositionsschaltfläche oberhalb der vertikalen Bildlaufleiste.
• Um ein Fenster anzuzeigen, das von anderen Fenstern verdeckt wird, wählen Sie das
gewünschte Fenster im Menü „Fenster“ aus.
• Wenn sowohl das Kompositionsfenster als auch das Zeitleistenfenster geschlossen
wurden, öffnen Sie die beiden Fenster mit einem Doppelklick auf das
Kompositionssymbol im Projektfenster.

Kompositionsfenster mit Mehrfachansicht gleichzeitig schließen


Sie können After Effects so einrichten, dass beim Schließen eines Fensters in einer
Komposition, an der Sie in einer Mehrfachansicht arbeiten, alle Kompositionsfenster
gleichzeitig geschlossen werden. Weitere Informationen zum Arbeiten in verschiedenen
Ansichten finden Sie unter „Mehrere Ansichten verwenden“ auf Seite 653.
So schließen Sie alle zu einer Komposition gehörenden Fenster gleichzeitig
1 Wählen Sie „Fenster“ > „In Gruppen schließen“.
2 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw.„After
Effects“ > „Einstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS). Aktivieren Sie dann „Mehrere Ansichten
gleichzeitig schließen“ und klicken Sie auf „OK“.

Fenster drucken
In After Effects können Sie das Zeitleistenfenster, das Projektfenster, das Kompositions-
Flussdiagramm, das Projekt-Flussdiagramm sowie die Renderliste drucken.
So drucken Sie ein Fenster
1 Wählen Sie das zu druckende Fenster aus.
2 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Drucken“, geben Sie die
gewünschten Druckeinstellungen an und klicken Sie auf „Drucken“.

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Paletten
Adobe After Effects verfügt über eine Reihe verschiedener Paletten, mit denen Sie Ihre
Arbeitsschritte verfolgen und Bildmaterial bearbeiten oder in der Vorschau betrachten
können. Standardmäßig werden Paletten in Gruppen angeordnet auf dem Bildschirm
dargestellt. Bei Bedarf können Sie Palettengruppen auch vertikal aneinander docken, so
dass ein gemeinsames Verschieben möglich wird.
Zu vielen Paletten gehört ein Menü, in dem spezifische Befehle für die jeweilige Palette
aufgeführt sind.

Paletten ein- und ausblenden


Sie können Paletten nach Bedarf ein- und ausblenden.
Zum effizienten Arbeiten ist es empfehlenswert, nur die Paletten einzublenden, die
gerade benötigt werden.
So blenden Sie eine Palette ein bzw. aus
1 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie „Fenster“ > [Name der Palette]. Vor geöffneten Paletten wird ein Häkchen
angezeigt. (Die Palettennamen stehen im dritten und vierten Abschnitt des Menüs
„Fenster“.)
• Drücken Sie die Tabulatortaste, um alle Paletten ein- bzw. auszublenden.
• Drücken Sie die Umschalt- + Tabulatortaste, um alle Paletten außer der
Werkzeugpalette ein- bzw. auszublenden.
• Klicken Sie zum Ausblenden auf die Schaltfläche rechts oben (Windows) bzw. links
oben (Mac OS) in der Palette.

Palettenanzeige ändern
Sie können die Palettengröße und auch die Anzahl der angezeigten Optionen einstellen.
So ändern Sie die Palettenanzeige
• Wenn in einer Gruppe nur die Titelleisten der Paletten angezeigt werden sollen, klicken
Sie auf die Schaltfläche „Minimieren/Maximieren“ (Windows) bzw. auf das
Erweiterungsfeld (Mac OS). Palettenmenüs können auch bei minimierten Paletten
aufgerufen werden.
• Doppelklicken Sie auf die Registerkarte einer Palette, um die verfügbaren
Anzeigemöglichkeiten zu durchlaufen (Standardanzeige, Anzeige mit allen
verfügbaren Optionen, nur Palettentitel).
• Wenn Sie bei der Absatz-, Zeichen-, Zeitsteuerungen- oder der intelligenten Masken-
Interpolationspalette zwischen Anzeigemöglichkeiten wechseln möchten, klicken Sie
auf das Doppeldreieck links oben in der Registerkarte der Palette. Alternativ können Sie
auch „Optionen für [Name der Optionsgruppe] einblenden“ bzw.„Optionen für [Name
der Optionsgruppe] ausblenden“ aus dem Palettenmenü wählen.
• Wenn Sie die Größe der Effekte- und Vorgaben-, der Audio- oder der
Pinselspitzenpalette ändern möchten, ziehen Sie die rechte untere Ecke der Palette.

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Paletten anordnen
Sie können Paletten neu anordnen, um den Arbeitsbereich besser zu nutzen. Gehen Sie
dazu folgendermaßen vor:
• Um eine Palette ganz vorn in der jeweiligen Gruppe anzuzeigen, klicken Sie auf die
Registerkarte der Palette.
• Um eine Palette, Palettengruppe oder angedockte Palettengruppe zu verschieben,
ziehen Sie an der Titelleiste.
• Um eine Palettengruppe neu anzuordnen oder zu trennen, ziehen Sie am Register der
betreffenden Palette. Wenn Sie eine Palette aus einer bestehenden Gruppe
herausziehen, wird ein neues Palettenfenster erstellt.
• Um eine Palette in eine Gruppe zu verschieben, ziehen Sie das Palettenregister in die
gewünschte Gruppe und lassen die Maustaste los, wenn die Palette ganz oben in der
Gruppe grau umrandet angezeigt wird.
• Um eine Palette vertikal an eine andere Palette oder Palettengruppe anzudocken,
ziehen Sie die Registerkarte der Palette an den unteren Rand der Zielpalette
oder -gruppe und lassen die Maustaste los, wenn eine horizontale graue Linie
angezeigt wird.

Werte in Paletten und Dialogfelder eingeben


Sie haben mehrere Möglichkeiten, numerische Werte in Paletten und Dialogfelder
einzugeben.
Für das Eingeben numerischer Werte in die Absatz- und Zeichenpalette gelten die
folgenden Regeln:
• Wenn Sie in ein Textfeld eine andere als die voreingestellte Maßeinheit eingeben, wird
der Wert von After Effects in die festgelegte Einheit umgerechnet. Wenn Sie z. B.„1 Zoll“
in ein Textfeld eingeben, für das Pixel vorgegeben sind, wird der Wert in Pixel (72 Pixel)
umgerechnet.
• In jedem Textfeld, in das numerische Werte eingetragen werden können, besteht die
Möglichkeit zum Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren, Dividieren und
Prozentrechnen. Sie können z. B. 72 Pt + 2 cm für die Höhe eines Rechtecks eingeben.
After Effects führt die Berechnung aus und wendet das Ergebnis an.
• Sie können in Textfeldern für Pixeleinheiten die folgenden Einheiten und Abkürzungen
verwenden: Zoll, Millimeter, mm, Q (ein Q entspricht 0,25 mm), Zentimeter, cm, Punkt,
p, Pt, Pica, Pc, Pixel und Px.
• Wenn Sie Pica und Punkt mischen, können Sie Werte als XpY angeben; X und Y stehen
für Pica und Punkt (z. B. 12p6 für 12 Pica, 6 Punkt).
• Einheiten können auch in Verbindung mit Prozentsätzen verwendet werden. Eine
Eingabe von 3cm * 50% entspricht 3 cm multipliziert mit 50%, also 1,5 cm. Die Eingabe
von 50Pt + 25% entspricht 50 Punkt plus 25% von 50 Punkt, also 62,5 Punkt.
So geben Sie einen Wert ein
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie den aktuellen Wert im Textfeld aus und geben Sie dann einen neuen Wert
ein. Wenn Sie den eingegebenen Wert von einer Palette aus anwenden möchten,
drücken Sie die Tabulatortaste oder die Eingabetaste (Windows) bzw. den
Zeilenschalter (Mac OS) oder klicken Sie auf eine andere Stelle der Palette.

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• Erhöhen oder verringern Sie den Wert mit den Pfeilschaltflächen in der Palette.
• (Windows) Wählen Sie den aktuellen Wert aus und erhöhen oder verringern Sie ihn
anschließend mit der Nach-oben- bzw. Nach-unten-Taste.
• Wählen Sie einen Wert aus dem Popupmenü des Textfelds.
• Klicken Sie auf das Popupmenü, um es zu öffnen, wählen Sie mit den Nach-oben- und
Nach-unten-Tasten eine Option aus und drücken Sie dann die Eingabetaste.
Mit der Tabulatortaste können Sie zwischen Textfeldern wechseln.

In Ebenen- und Footagefenstern arbeiten


Obgleich Ebenen- und Footagefenster über einige gemeinsame Steuerungen verfügen
(siehe „In Kompositions-, Ebenen- und Footagefenstern arbeiten“ auf Seite 37), führen Sie
in jedem Fenster normalerweise unterschiedliche Aufgaben aus. Das Ebenenfenster wird
zur Erstellung und Bearbeitung von Masken, Animation von Ankerpunkten und zum
Malen verwendet. Im Footagefenster prüfen und trimmen Sie Film und fügen Filmmaterial
in eine Komposition ein.
Neben den gemeinsamen Steuerungen enthält das Ebenenfenster das Popupmenü
„Ansicht“ sowie das Kontrollkästchen „Rendern“. After Effects wechselt die Ansicht je nach
den ausgeführten Vorgängen. Wenn Sie zum Beispiel das Zeichenstift-Werkzeug
auswählen, wechselt After Effects in die Maskenansicht, in der Sie eine Maske erstellen
oder bearbeiten können. Aktivieren Sie „Rendern“, wenn Änderungen der Ebene (z. B.
Masken oder Effekte) angezeigt werden sollen. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, um
die Originalebene ohne die Änderungen anzuzeigen.
So wählen Sie eine Ansicht im Ebenenfenster aus
1 Öffnen Sie ein Ebenenfenster, indem Sie auf die Ebene im Zeitleistenfenster
doppelklicken.
2 Wählen Sie aus dem Popupmenü „Ansicht“ eine Ansicht aus.
• Wählen Sie „Masken“, um die vorhandenen Masken anzuzeigen.
• Wählen Sie „Ankerpunktpfad“, um die vorhandenen Ankerpunkte anzuzeigen.
• Wählen Sie „Motion Tracker-Punkte“, um die vorhandenen Tracking-Punkte anzuzeigen.
• Wählen Sie Effekte (werden als Effektnamen angezeigt, z. B.„Malen“), um die Effekte
anzuzeigen, wenn das Kontrollkästchen „Rendern“ aktiviert ist.

Im Projektfenster arbeiten
Im Projektfenster werden Kompositionen, Farbflächen und Verweise auf Footageelemente
gespeichert. Hier importieren, identifizieren, ersetzen, entfernen und interpretieren Sie
Footageelemente, Kompositionen und Farbflächen.
Mit „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Drucken“ können Sie ein
Projektfenster drucken.

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Footage im Projektfenster ordnen


Footage und Kompositionen lassen sich im Projektfenster mit Hilfe von Ordnern ordnen.
Farbflächen werden automatisch im Ordner „Farbflächen“ abgelegt. Die Ordner, die Sie im
Projektfenster erstellen, sind nur in diesem Fenster vorhanden. Sie können den Inhalt von
Ordnern anzeigen, indem Sie sie erweitern. Außerdem können Sie Ordner in andere
Ordner setzen.

Projektfenster

So ordnen Sie Footageelemente in Ordnern


Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Um einen Ordner im Projektfenster zu erstellen, wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.
„Ablage“ (Mac OS) > „Neu“ > „Neuer Ordner“, oder klicken Sie auf das
Ordnererstellungssymbol am unteren Rand des Projektfensters.
• Um eine Datei oder einen Ordner in einen Projektordner zu verschieben, ziehen Sie die
Datei oder den Ordner aus dem Projektfenster in einen Ordner.
• Um eine Datei oder einen Ordner aus einem Ordner im Projektfenster ganz nach oben
zu verschieben, ziehen Sie die Datei oder den Ordner in den grauen
Informationsbereich oben im Fenster.
• Um den Inhalt eines Ordners ein- oder auszublenden, klicken Sie auf das Dreiecksymbol
auf der linken Seite des Ordners.
So entfernen Sie Footage aus einem Projekt
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie ein Element aus und drücken Sie die Entf-Taste, um das Element aus dem
Projekt zu entfernen.
• Um alle nicht verwendeten Footageelemente aus einem Projekt zu entfernen, wählen
Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Ungenutztes Footage entfernen“.
• Wenn Sie alle Kompositionen und Footageelemente entfernen möchten, die in der
ausgewählten Komposition nicht verwendet werden, wählen Sie „Datei“ (Windows)
bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Projekt reduzieren“.
• Um alle doppelten Footageelemente aus einem Projekt zu entfernen, wählen sie „Datei“
(Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Komplettes Footage konsolidieren“.

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So erstellen Sie eine neue Komposition im Projektfenster


Klicken Sie auf das Symbol zur Erstellung einer neuen Komposition am unteren Rand
des Projektfensters.
Möchten Sie eine Komposition erstellen, in der automatisch die Einstellungen für
Abmessungen, Dauer und Framerate der Footageelemente übernommen werden,
ziehen Sie das ausgewählte Element oder die Elemente auf das Symbol zur Erstellung
einer neuen Komposition.
So verwalten Sie Footageelemente im Projektfenster
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Um Informationen zu einem Footageelement oder zu einer Komposition anzuzeigen,
wählen Sie das Element bzw. die Komposition aus. Die Informationen werden im
oberen Bereich des Projektfensters neben dem Miniaturbild angezeigt.
• Wenn Sie Footageelemente sortieren möchten, klicken Sie auf den gewünschten
Spaltennamen im Projektfenster. Zum Sortieren nach Footagetyp klicken Sie zum
Beispiel auf „Art“.
• Wenn Sie eine Komposition oder einen Ordner umbenennen möchten, wählen Sie den
Namen der Komposition bzw. des Ordners aus. Drücken Sie dann die Eingabetaste
(Windows) bzw. den Zeilenschalter (Mac OS), geben Sie den neuen Namen ein, und
drücken Sie erneut die Eingabetaste bzw. den Zeilenschalter.
• Zum Suchen nach Footageelementen im Projektfenster wählen Sie „Datei“ (Windows)
bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Suchen“. Sie können auch auf das Fernglassymbol klicken,
den Namen des Footageelements eingeben und dann auf „OK“ klicken. Um alle
Footageelemente zu finden, die auf verschobene, gelöschte oder umbenannte Dateien
verweisen, aktivieren Sie „Fehlendes Footage suchen“.

Projektfenster anpassen
Wenn Sie ein neues Projekt öffnen, erstellt das Programm ein Standardprojektfenster.
Dieses Fenster enthält einen Bereich für Miniaturansichten, beschriftete Spalten sowie am
unteren Rand eine Reihe von Schaltflächen. Sie haben die Möglichkeit, die Spalten und
das Aussehen des Bereichs für Miniaturansichten anzupassen.
So blenden Sie eine Spalte ein oder aus
1 Klicken Sie im Projektfenster auf das Dreiecksymbol und wählen Sie die Option
„Spalten“.
2 Wählen Sie die Spalte aus, die ein- bzw. ausgeblendet werden soll. Durch ein Häkchen
wird angezeigt, dass die Spalte eingeblendet ist.
So ändern Sie die Spaltengröße
Ziehen Sie den Balken rechts neben dem Spaltennamen. Ziehen Sie nach links, um die
Spalte zu verkleinern, und nach rechts, um die Spalte zu verbreitern.
Hinweis: Die Größe der Spalte „Dauer“ kann nicht verändert werden.
So ändern Sie die Spaltenreihenfolge
Wählen Sie den Namen der Spalte aus und ziehen Sie ihn an die gewünschte Position.

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So blenden Sie die Miniaturansicht aus


1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Anzeige“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Anzeige“ (Mac OS).
2 Aktivieren Sie „Miniaturen im Projektfenster deaktivieren“ und klicken Sie auf „OK“.
So fügen Sie der Miniaturansicht ein Transparenzraster hinzu
Klicken Sie im Projektfenster auf das Dreiecksymbol und wählen Sie die Option
„Thumbnail-Transparenzraster“. Durch ein Häkchen wird angezeigt, dass das Raster
aktiviert ist.

In Kompositions-, Ebenen- und Footagefenstern arbeiten


Im Kompositions-, Ebenen- und Footagefenster können Sie verschiedene Teile eines
Projekts in der Vorschau anzeigen und bearbeiten. Mit den diesen Fenstern
gemeinsamen Steuerungen zeigen Sie Sicherheitszonen an (die sichtbaren Bereiche von
Fernsehbildschirmen), identifizieren RGB- sowie Alphakanäle und ändern die
Vergrößerungsstufe. Diese Steuerungen haben in allen drei Fenstern dieselbe Funktion.

Anzeigeoptionen für das Kompositionsfenster festlegen


Verwalten Sie im Dialogfeld „Anzeigeoptionen“ die Kombination aus Ebenengriffen,
Bewegungspfaden, Drahtgittern usw., die Sie im Kompositionsfenster anzeigen möchten.
Im Dialogfeld „Anzeigeoptionen“ können Sie das Element, das Sie anzeigen möchten,
aktivieren, deaktivieren oder auswählen. Bei Kamera- und Licht-Drahtgittern können Sie
auch festlegen, dass diese Elemente nur dann angezeigt werden, wenn sie ausgewählt
wurden.
So legen Sie Optionen im Dialogfeld „Anzeigeoptionen“ fest
1 Öffnen Sie das Dialogfeld „Anzeigeoptionen“, indem Sie einen der folgenden Schritte
ausführen:
• Klicken Sie auf das Dreiecksymbol oben rechts im Kompositionsfenster und wählen Sie
aus dem eingeblendeten Menü die Option „Anzeigeoptionen“.
• Wählen Sie „Ansicht“ > „Anzeigeoptionen“.
• Drücken Sie die Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) und klicken Sie auf die
Schaltfläche „Ebenen-Drahtgitter“ .
2 Legen Sie im Dialogfeld „Anzeigeoptionen“ die gewünschten Einstellungen fest und
klicken Sie auf „OK“.
Um alle Ebeneneinstellungen gleichzeitig auszublenden, wählen Sie „Ansicht“ >
„Ebeneneinstellungen ausblenden“ bzw.„Ansicht“ > „Ebeneneinstellungen
einblenden“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Überblick über den Arbeitsbereich

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Anzeige- und Bearbeitungssteuerungen in After Effects im


Footagefenster anzeigen
Im Standard-Footagefenster werden Anzeige- und Bearbeitungssteuerungen (das Menü
„Ansicht“, Werkzeuge zum Trimmen usw.) angezeigt, die auch im Ebenen- und
Kompositionsfenster zur Verfügung stehen. Im Footagefenster für Filmdateien werden
jedoch standardmäßig Filmsteuerungen angezeigt. Mit diesen Filmsteuerungen
(entweder Steuerungen für QuickTime oder Video für Windows, je nach Footagetyp)
können Sie den Film und darin enthaltenes Audio abspielen. Um die Anzeige- und
Bearbeitungssteuerungen für Filmdateien verwenden zu können, müssen Sie Filmdateien
im Standard-Footagefenster öffnen.
Hinweis: AVI-Dateien, die mit dem Microsoft DirectX DV Codec erstellt wurden, und AVI-
Dateien, die größer sind als 2 GB, werden nicht im Footagefenster für Filmdateien, sondern
im Standard-Footagefenster angezeigt.
So zeigen Sie ein Footageelement im Footagefenster an
Doppelklicken Sie im Projektfenster auf ein Footageelement.
So zeigen Sie Filme im Format .mov oder .avi im Standard-Footagefenster in
After Effects an
Drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS) und doppelklicken Sie
gleichzeitig auf ein Footageelement im Projektfenster.

Vergrößerung in Fenstern ändern


In der linken unteren Ecke des Kompositions-, Ebenen- oder Footagefensters wird die
aktuelle Vergrößerung angezeigt. Wenn Sie die Vergrößerung ändern, hat dies keinen
Einfluss auf die eigentliche Auflösung der Komposition. Sie ändern lediglich das
Erscheinungsbild der Pixel im Fenster.
So vergrößern Sie einen Bereich
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie das Zoom-Werkzeug aus. Der Mauszeiger wird zu einer Lupe mit einem
Pluszeichen in der Mitte . Klicken Sie auf den Bereich, den Sie vergrößern möchten.
Mit jedem Klicken auf den Bereich wird die Ansicht auf die nächste Stufe vergrößert
und um den angeklickten Punkt zentriert. Sie können das Werkzeug auch ziehen, um
einen bestimmten Bereich zu vergrößern. Die maximale Vergrößerungsstufe ist 6400%.
• Wählen Sie „Ansicht“ > „Einzoomen“, um das Bild auf die nächsthöhere
Vergrößerungsstufe zu vergrößern. Wenn die maximale Vergrößerungsstufe erreicht
wird, ist der Befehl wirkungslos.
• Wählen Sie einen Vergrößerungsfaktor aus dem Popupmenü „Zoomstufen“ am linken
unteren Rand des Footage-, Ebenen- oder Kompositionsfensters. Halten Sie die Strg-
Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS) gedrückt, um die Vergrößerung aller
Ansichten zu ändern.
• Im Ebenen- und Footagefenster können Sie die Ansicht auf die nächste Stufe
vergrößern, indem Sie die Plustaste (+) drücken.
So verkleinern Sie einen Bereich
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

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• Wählen Sie das Zoom-Werkzeug aus. Wenn Sie das Werkzeug zum Auszoomen
aktivieren möchten, halten Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS)
gedrückt. Der Mauszeiger wird zu einer Lupe mit einem Minuszeichen in der Mitte .
Klicken Sie auf den Mittelpunkt des zu verkleinernden Fensterbereichs. Bei jedem
Klicken wird die Bildgröße auf die nächstkleinere Stufe reduziert. Wenn die maximale
Verkleinerungsstufe erreicht wurde, ist der Befehl wirkungslos.
• Wählen Sie „Ansicht“ > „Auszoomen“, um das Bild auf die nächstniedrigere
Verkleinerungsstufe zu reduzieren. Wurde die maximale Verkleinerungsstufe erreicht,
ist der Befehl wirkungslos.
• Wählen Sie einen Vergrößerungsfaktor aus dem Popupmenü „Zoomstufen“ am linken
unteren Rand des Footage-, Ebenen- oder Kompositionsfensters. Halten Sie die Strg-
Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS) gedrückt, um die Vergrößerung aller
Ansichten zu ändern.
• Im Ebenen- und Footagefenster können Sie die Ansicht auf die nächste Stufe
verkleinern, indem Sie die Minustaste (–) drücken.
So setzen Sie die Ansicht auf 100%
Doppelklicken Sie in der Werkzeugpalette auf das Zoom-Werkzeug.
So ändern Sie die Ansicht so, dass das gesamte Bildmaterial auf den Bildschirm passt
Doppelklicken Sie in der Werkzeugpalette auf das Hand-Werkzeug.

Drahtgitter-Vorschau im Kompositionsfenster
Im Kompositionsfenster können Sie mühelos zwischen der Standardansicht und der
Drahtgitter-Vorschau wechseln. In der Drahtgitter-Vorschau haben Sie die Möglichkeit,
eine hochauflösende oder datenintensive Ebene mit Hilfe einer Drahtgitterdarstellung
schnell neu zu positionieren. Weitere Informationen zur Verwendung der Drahtgitter-
Vorschau für spezifische Ebenen finden Sie unter „Schalter „Qualität““ auf Seite 145.
So schalten Sie die Drahtgitter-Vorschau ein bzw. aus Klicken Sie unten im
Kompositionsfenster auf die Schaltfläche „Ebenen-Drahtgitter“ .

Sicherheitszonen und Gitter anzeigen


Im Footage-, Ebenen- oder Kompositionsfenster können Sie Sicherheitszonen für den
sichtbaren Bereich und den zulässigen Titelbereich sowie Gitter zur Ebenenausrichtung
anzeigen.
Auf Fernsehbildschirmen werden Videobilder vergrößert, so dass Bildteile an den Rändern
verloren gehen. Dies wird als Overscan bezeichnet. Das Ausmaß dieses Overscans ist nicht
bei allen Fernsehgeräten gleich. Daher sollten Sie darauf achten, dass wichtige Teile eines
Videobilds wie Bildinformationen oder Titel innerhalb bestimmter Grenzen oder auch
Sicherheitszonen dargestellt werden. Gehen Sie beim Anordnen von Ebenen in einer
Komposition folgendermaßen vor:
• Achten Sie darauf, dass sich wichtige Szenenelemente, Grafiken und Schauspieler
innerhalb der aktionssicheren Zone befinden.
• Achten Sie darauf, dass sich Titel und anderer Text innerhalb der titelsicheren Zone
befinden.

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In After Effects stehen auch Raster zur Verfügung, mit deren Hilfe Sie Ebenen anordnen
und ausrichten können. Legen Sie den Rasterlinienabstand im Voreinstellungsdialogfeld
„Raster und Hilfslinien“ fest.

A
B
C
D

Zonen und Raster im Kompositionsfenster


A. Raster B. Titelsichere Zone C. Aktionssichere Zone D. Overscan

So zeigen Sie Sicherheitszonen an


Klicken Sie in einem Footage-, Ebenen- oder Kompositionsfenster auf die Schaltfläche
„Sicherer Titelbereich“ , um die Sicherheitszone anzuzeigen oder auszublenden.
So zeigen Sie ein Standardraster an
Wählen Sie in einem aktiven Footage-, Ebenen- oder Kompositionsfenster „Ansicht“ >
„Raster einblenden“.
So zeigen Sie ein proportionales Raster an
Halten Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) gedrückt und klicken Sie auf
die Schaltfläche „Sicherer Titelbereich“ .
So richten Sie eine Ebene am Raster aus
Wählen Sie in einem aktiven Footage-, Ebenen- oder Kompositionsfenster, in dem das
Raster sichtbar ist,„Ansicht“ > „Am Raster ausrichten“ und ziehen Sie die Ebene, bis sie an
der gewünschten Rasterlinie ausgerichtet ist.

Ränder der Sicherheitszone und Rasterabstand ändern


Sie können den prozentualen Anteil des Fensters, der als titelsicherer oder aktionssicherer
Bereich markiert wird, sowie die Anzahl der Rasterzellen ändern. Die Ränder der
Sicherheitszonen entsprechen dem prozentualen Bildbereich außerhalb des sicheren
Bereichs. Für Standardraster oder proportionale Raster können Abstandsoptionen
festgelegt werden. Die Größe proportionaler Raster wird mit der Größe der Komposition
erhöht oder verringert; die Größe von Standardrastern bleibt unverändert, unabhängig
von der jeweiligen Kompositionsgröße.
So ändern Sie die Ränder einer Sicherheitszone
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Raster und Hilfslinien“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Raster und Hilfslinien“ (Mac OS).

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2 Geben Sie die Werte für die Ränder des aktionssicheren und titelsicheren Bereichs ein
und klicken Sie auf „OK“.
So ändern Sie den Rasterabstand
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Raster und Hilfslinien“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Raster und Hilfslinien“ (Mac OS).
2 Geben Sie einen Wert für „Hilfslinie alle“ ein, dann einen Wert für „Unterteilung“ und
klicken Sie auf „OK“.
So ändern Sie den Rasterabstand für proportionale Raster
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Raster und Hilfslinien“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Raster und Hilfslinien“ (Mac OS).
2 Geben Sie unter „Proportionales Raster“ Werte für „Horizontal“ und „Vertikal“ ein und
klicken Sie auf „OK“.

Lineale und Hilfslinien


Lineale können an den Seiten des Kompositions-, Ebenen- und Footagefensters angezeigt
werden. Sie dienen als visuelle Hilfe beim Positionieren und Bearbeiten von Footage. Mit
dem Fadenkreuz in der oberen linken Ecke der Lineale können Sie den Ursprung bzw.
Nullpunkt beider Lineale ändern. Durch Änderung des Nullpunkts erleichtern Sie sich das
Messen von einem bestimmten Punkt im Bild aus. Lineale sind standardmäßig
ausgeblendet.
Um Objekte noch genauer zu positionieren, können Sie Hilfslinien erstellen. Durch die
Fixierung von Hilfslinien verhindern Sie deren Verschiebung.
Hinweis: Lineale und Hilfslinien stehen nur im Kompositions-, Ebenen- und
Footagefenster zur Verfügung. Sie werden im gerenderten Film nicht angezeigt.
So blenden Sie Lineale ein oder aus
Wählen Sie „Ansicht“ > „Lineale einblenden“ bzw.„Ansicht“ > „Lineale ausblenden“.
So legen Sie den Nullpunkt in Linealen fest
Ziehen Sie das Fadenkreuz vom Schnittpunkt der beiden Lineale (in der oberen linken
Ecke) in den Bildbereich.

Ziehen des Fadenkreuzes für den Nullpunkt

So erstellen, verschieben, fixieren oder entfernen Sie eine Hilfslinie oder blenden sie
aus
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

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• Positionieren Sie den Mauszeiger auf einem der beiden Lineale und ziehen Sie ihn an
die Stelle, an der Sie eine Hilfslinie erstellen möchten.

Ziehen einer Hilfslinie aus einem Lineal

• Um eine Hilfslinie im Bildbereich zu verschieben, ziehen Sie sie.


• Um Hilfslinien zu fixieren oder die Fixierung aufzuheben, wählen Sie „Ansicht“ >
„Hilfslinien schützen“.
• Ziehen Sie eine Hilfslinie aus dem Bildbereich in ein Lineal, um die Linie zu entfernen.
• Um alle Hilfslinien anzuzeigen oder auszublenden, wählen Sie „Ansicht“ > „Hilfslinien
einblenden“ bzw.„Ansicht“ > „Hilfslinien ausblenden“.
• Wenn Sie alle Hilfslinien entfernen möchten, wählen Sie „Ansicht“ > „Hilfslinien löschen“.

Farb- und Alphakanäle anzeigen


Im Footage-, Ebenen- oder Kompositionsfenster können Sie die Rot-, Grün-, Blau- und die
Alphakanäle eines Standbilds oder Films in der Vorschau anzeigen. Wenn Sie einen
Farbkanal anzeigen, werden die Farbbereiche entsprechend dem Farbwert der einzelnen
Pixel angezeigt. Zeigen Sie zum Beispiel den Rot-Kanal an, werden die Bereiche mit hohen
Rot-Werten weiß angezeigt.
Um die Farbwerte in der kanaleigenen Farbe anstatt weiß anzuzeigen, halten Sie die
Umschalttaste gedrückt und klicken Sie auf das Symbol für den gewünschten
Farbkanal.
Wenn Sie den Alphakanal in der Vorschau anzeigen, zeigt After Effects transparente und
deckende Bereiche schwarz und weiß an, um die Identifizierung zu erleichtern.
Abstufungen in der Deckkraft werden als Grauschattierungen angezeigt.
So zeigen Sie einen Farb- oder Alphakanal an
1 Öffnen Sie das Kompositions-, Ebenen- oder Footagefenster, um einen Kanal für eine
Komposition, Ebene oder ein Footageelement anzuzeigen.
2 Klicken Sie auf das zu dem anzuzeigenden Kanal dazugehörige Symbol am unteren
Rand des Fensters.
B C
A D

Kanalsymbole A. Rot-Kanal B. Grün-Kanal C. Blau-Kanal D. Alphakanal

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Schnappschüsse von Fenstern aufnehmen und anzeigen


Wenn Sie Ansichten im Kompositions-, Ebenen- oder Footagefenster miteinander
vergleichen möchten, können Sie einen Schnappschuss einer Ansicht erstellen und das
Fensterbild vorübergehend durch den Schnappschuss ersetzen. Beispielsweise wäre es
möglich, dass Sie zwei Frames an verschiedenen Positionen in einem Film miteinander
vergleichen möchten. Um Unterschiede zwischen den Ansichten zu sehen, können Sie
den Schnappschuss direkt anzeigen und ausblenden. Wenn Sie eine Soundkarte installiert
haben, ertönt beim Aufnehmen des Schnappschusses ein akustisches Signal.
Beim Arbeiten mit Schnappschüssen sollten Sie Folgendes beachten:
• Schnappschüsse, die Sie in einem Fenster aufnehmen, können in einem anderen
angezeigt werden. Ein im Ebenenfenster erstellter Schnappschuss kann zum Beispiel
im Kompositions- oder Footagefenster angezeigt werden.
• Durch Anzeigen eines Schnappschusses wird der Inhalt des Fensters nicht ersetzt.
• Wenn Größe oder Seitenverhältnis des Schnappschusses von den Fensterwerten
abweichen, wird der Schnappschuss in das Fenster eingepasst.
• Um Speicher freizugeben, der von Schnappschüssen belegt wird, wählen Sie
„Bearbeiten“ > „Entfernen“ > „Schnappschuss“.
• Schnappschüsse sind nur zu Referenzzwecken gedacht und werden nicht in die Ebene,
Komposition oder den gerenderten Film einbezogen.
So erstellen Sie einen Schnappschuss
Klicken Sie unten im Fenster auf das Symbol zum Aufnehmen von Schnappschüssen .
So zeigen Sie einen Schnappschuss an
Klicken Sie unten im Fenster auf das Symbol zum Anzeigen von Schnappschüssen .
So erstellen Sie mehrere Schnappschüsse und zeigen sie an
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Halten Sie die Umschalttaste gedrückt und drücken Sie F5, F6, F7 oder F8, um mehrere
Schnappschüsse zu erstellen.
• Halten Sie F5, F6, F7 oder F8 gedrückt, um die jeweiligen Schnappschüsse anzuzeigen.
• Um einen Schnappschuss zu löschen, halten Sie die Strg-Taste + Umschalttaste
(Windows) bzw. Befehls- + Umschalttaste (Mac OS) gedrückt und drücken F5, F6, F7
oder F8.
Informationen zum Erstellen und Anzeigen mehrerer Schnappschüsse mit Hilfe von
Tastaturbefehlen finden Sie im Anhang zu Tastaturbefehlen.

Bestimmten Frame anzeigen


Die Dauer einer Komposition, Ebene oder Footagedatei wird visuell durch ein Zeitlineal
dargestellt. Die Zeitmarke im Zeitlineal gibt an, welchen Frame Sie momentan anzeigen
oder bearbeiten. Der Frame wird im dazugehörigen Fenster angezeigt. Durch Eingeben
einer Zahl im Dialogfeld „Gehe zu Zeitpunkt“ oder durch Ziehen der Zeitmarke können Sie
zu einem anderen Frame wechseln.

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Hilfe zu Adobe After Effects Überblick über den Arbeitsbereich

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 44

In Ebenen- und Footagefenstern wird das Zeitlineal am unteren Rand des Fensters
angezeigt. In Kompositionsfenstern erscheint das Zeitlineal im zugehörigen
Zeitleistenfenster. Beachten Sie, dass die Zeitlineale in verschiedenen Fenstern eine
unterschiedliche Dauer angeben. Das Zeitlineal in Ebenen- und Footagefenstern gibt die
Dauer des Inhalts in diesem Fenster an, während das Zeitlineal im Zeitleistenfenster die
Dauer der gesamten Komposition widerspiegelt.

Zeitmarke im Zeitleistenfenster (links) und im Ebenenfenster (rechts)

Ebenen- und Footagefenster enthalten wie das Zeitleistenfenster Markierungen zum


Anzeigen von Bereichen, mit denen Sie den angezeigten Zeitlinealbereich vergrößern
bzw. verkleinern können.
So zeigen Sie einen bestimmten Frame durch Ziehen an
Ziehen Sie die Zeitmarke im Zeitlineal an eine neue Zeitposition.
So zeigen Sie einen bestimmten Frame durch Eingabe numerischer Werte an
1 Wählen Sie „Ansicht“ > „Gehe zu Zeitpunkt“ oder klicken Sie auf die aktuelle Zeit, die im
Footage-, Ebenen-, Kompositions- oder Zeitleistenfenster angezeigt wird.

Anzeige der aktuellen Zeit im Ebenenfenster

2 Geben Sie eine neue Zeit ein und klicken Sie auf „OK“.
Um im Dialogfeld „Gehe zu Zeitpunkt“ eine bestimmte Anzahl Frames vorwärts oder
rückwärts zu gehen, geben Sie vor der Ziffer „+“ oder „+–“ ein, zum Beispiel „+5“ oder
„+–5“. (Wenn Sie eine Zahl lediglich mit einem Minuszeichen (–) versehen, springt
After Effects zu einer negativen Zeit.)

Fensteraktualisierung vorübergehend unterbrechen


Wenn After Effects das Footage-, Ebenen- oder Kompositionsfenster nicht aktualisieren
soll, drücken Sie die Feststelltaste. Dies empfiehlt sich vor allem für Ebenen- oder
Kompositionsfenster, deren Aktualisierung sehr lange dauert. Wenn die Feststelltaste
aktiviert ist, zeigen alle geöffneten Footage-, Ebenen- oder Kompositionsfenster den
Aktualisierungsstand vor dem Drücken der Feststelltaste an. Anschließende Änderungen
werden dann in der Anzeige nicht mehr berücksichtigt. Sobald Sie eine Änderung
vornehmen, die in einem Fenster angezeigt werden würde, versieht After Effects alle
betroffenen Fenster mit einem roten Umriss. Die Fenster selbst werden nicht aktualisiert.
After Effects aktualisiert aber weiterhin Steuerelemente in Fenstern, wie z. B.
Bewegungspfade, Ankerpunkte und Maskenumrisse, während Sie diese verschieben.

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Hilfe zu Adobe After Effects Überblick über den Arbeitsbereich

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Wenn die Fenster wieder aktualisiert und alle Änderungen angezeigt werden sollen, die
während der Aktivierung der Feststelltaste vorgenommen wurden, müssen Sie die
Feststelltaste erneut drücken.

Werkzeugpalette
Wenn Sie das Programm zum ersten Mal starten, wird rechts auf dem Bildschirm die
Werkzeugpalette angezeigt. Einige Werkzeuge in der Werkzeugpalette verfügen über
Optionen, die im Bereich „Werkzeugoptionen“ der Werkzeugpalette angezeigt werden.
Mit den Werkzeugen in der Werkzeugpalette können Sie Ebenen auswählen, bearbeiten
und anzeigen. Sie haben die Möglichkeit, Ebeneneigenschaften, Masken und
Bewegungspfade grafisch zu bearbeiten sowie die Vergrößerung von Footage-, Ebenen-
und Kompositionsfenstern zu ändern.

A B C-E F G H

I
J
K
X

L M N O-P Q-R S-V Y

C Q

R
D

S
O T

P U

Werkzeugpalette A. Auswahl B. Drehen C. Kamera drehen D. XY-Kamera verfolgen


E. Z-Kamera verfolgen F. Pinsel G. Kopierstempel H. Radiergummi I. Lokalachsenmodus
J. Weltachsenmodus K. Sichtachsenmodus L. Hand M. Zoom N. Ausschnitt O. Rechteckige
Maske P. Elliptische Maske Q. Horizontaler Text R. Vertikaler Text S. Zeichenstift T. Scheitelpunkt
hinzufügen U. Scheitelpunkt löschen V. Scheitelpunkt konvertieren W. Paletten automatisch
öffnen X. [Eigenschaft] für 3D-Ebenen festlegen Y. RotoBézier

So blenden Sie die Werkzeugpalette ein bzw. aus


Wählen Sie „Fenster“ > „Werkzeuge“. Durch ein Häkchen wird angezeigt, dass die Palette
eingeblendet ist.
So verschieben Sie die Werkzeugpalette
Ziehen Sie die Titelleiste der Werkzeugpalette an die gewünschte Position.
So wählen Sie ein Werkzeug aus
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 45


Hilfe zu Adobe After Effects Überblick über den Arbeitsbereich

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 46

• Klicken Sie auf das Werkzeugsymbol. Befindet sich in der rechten unteren Ecke des
Symbols ein kleines Dreieck, können Sie zugehörige verborgene Werkzeuge anzeigen,
indem Sie die Maustaste gedrückt halten. Klicken Sie anschließend auf das gewünschte
Werkzeug.
• Verwenden Sie den Tastaturbefehl für das Werkzeug. Wenn Sie den Mauszeiger über ein
Werkzeug halten, wird eine QuickInfo mit dem Namen und Tastaturbefehl des
Werkzeugs angezeigt.
So wechseln Sie zwischen ausgeblendeten Werkzeugen
Halten Sie die Umschalttaste gedrückt und verwenden Sie den Tastaturbefehl des
Werkzeugs.
So wechseln Sie kurzzeitig zwischen den Werkzeugen
Halten Sie die Tastenkombination für das gewünschte Werkzeug gedrückt, während Sie
einen Vorgang ausführen. Lassen Sie die Tasten los, wenn Sie zum zuvor verwendeten
Werkzeug zurückkehren möchten.
Informationen zum Wechseln zwischen Werkzeugen mit Hilfe von Tastaturbefehlen
finden Sie im Anhang zu Tastaturbefehlen.
So aktivieren bzw. deaktivieren Sie die Anzeige von QuickInfos
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS).
2 Aktivieren bzw. deaktivieren Sie „QuickInfo anzeigen“.
So zeigen Sie optionale Paletten für ein Werkzeug an
Klicken Sie auf das gewünschte Werkzeugsymbol und dann auf das Palettensymbol ,
falls verfügbar.
Hinweis: Wenn Sie in der Werkzeugpalette die Option „Paletten automatisch öffnen“
aktivieren, werden optionale Werkzeugpaletten stets automatisch geöffnet.

Infopalette
Die Infopalette enthält Angaben über den Bereich unter dem Mauszeiger, wenn Sie ihn
über einen Footageframe im Kompositions-, Ebenen- oder Footagefenster ziehen. Hier
werden Werte für die Pixelfarbe (R,G,B), den Alphakanal (A) sowie die Koordinaten der
aktuellen Position angegeben. Wenn Sie eine Ebeneneigenschaft grafisch ändern, werden
im unteren Bereich der Palette präzise Werte angezeigt, die sich auf die Ebene anstatt auf
den Zeiger beziehen. Wenn Sie zum Beispiel eine Ebene ziehen, werden in der Infopalette
die Koordinaten des Ebenenmittelpunkts angezeigt sowie der Abstand von der letzten
Position. Dadurch wird das Verschieben einer Ebene in alle Richtungen um eine
bestimmte Anzahl von Pixeln sehr leicht gemacht. In der Infopalette werden außerdem
kontextabhängige Informationen angezeigt, zum Beispiel über den Fortschritt beim
Rendern einer Fenstervorschau. Wurde ein Keyframe ausgewählt, sind in der Infopalette
Angaben zum räumlichen und zeitlichen Status des Keyframes sowie zu seiner Position
auf der Zeitachse ablesbar. Klicken Sie bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste
(Mac OS) auf zwei Marken oder Keyframes, um die Dauer zwischen diesen beiden Punkten
in der Infopalette anzuzeigen.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 46


Hilfe zu Adobe After Effects Überblick über den Arbeitsbereich

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 47

Die x-Koordinate gibt die Position auf der horizontalen Achse an, die y-Koordinate die
Position auf der vertikalen Achse. Die Werte für diese Koordinaten werden in Pixeln
ausgedrückt. Die x- und y-Koordinaten sind auf den Ursprung (0,0) bezogen, der in der
oberen linken Ecke des Bildbereichs festgelegt ist. Im oberen rechten Bereich der
Infopalette werden die x- und y-Koordinaten des Zeigers wiedergegeben. Wenn Sie eine
Ebene ziehen, werden im unteren Bereich der Infopalette die x- und y-Koordinaten des
Ankerpunkts der Ebene angezeigt. Außerdem werden hier die z-Koordinaten angezeigt,
falls die Ebene 3D-Animation enthält.
Sind Nullpunkt und Ursprung nicht identisch, werden unter den x- und y-Koordinaten in
der Infopalette x'- und y'-Koordinaten angezeigt. Diese Werte geben den Abstand vom
Nullpunkt oder Lineal an.
Hinweis: Der Ursprung des Bildbereichs ist nicht identisch mit dem Ursprung (Nullpunkt)
der Lineale. Der Nullpunkt des Lineals kann so eingestellt werden, dass er mit dem
Ursprung des Bildbereichs übereinstimmt; den Ursprung des Bildbereichs können Sie
jedoch nicht ändern.
So ändern Sie die RGBA-Anzeige der Infopalette
Wählen Sie aus dem Menü der Infopalette eine Option aus, zum Beispiel „Prozent“ oder
„Web“. Bei Auswahl der Option „Automatische Farbanzeige“ wechselt After Effects je nach
Farbtiefe des Projekts automatisch zwischen 8 Bit pro Kanal und 16 Bit pro Kanal. Klicken
Sie auf eine beliebige Stelle der Palette, um durch die Anzeigeoptionen zu navigieren.

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Hilfe zu Adobe After Effects Überblick über den Arbeitsbereich (6.5)

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Überblick über den


Arbeitsbereich (6.5)
Benutzeroberfläche aufhellen oder abdunkeln (6.5)
In After Effects 6.5 können Sie die grafische Benutzeroberfläche (GUI) der Anwendung
aufhellen oder abdunkeln. Eine Änderung der Helligkeitsvoreinstellung wirkt sich auf
Paletten, Fenster und Dialogfelder aus, nicht aber auf Bildlaufleisten, Titelleisten und
Popupmenüs außerhalb von Paletten. Die Voreinstellung wirkt sich außerdem auch nicht
auf den Anwendungshintergrund in Windows aus.
So können Sie die Benutzeroberfläche aufhellen oder abdunkeln
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „GUI-Farben“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „GUI-Farben“ (Mac OS).
2 Ziehen Sie den Schieberegler unter „GUI-Helligkeit“ nach links oder rechts. Klicken Sie
auf „Standard“, um die Standardeinstellung wiederherzustellen.
3 Aktivieren Sie eine der folgenden Optionen:
• Mit „Wirkt sich auf Farbe der Montagefläche aus“ werden die aktuellen
Helligkeitseinstellungen auf die Montagefläche des Kompositions-, Ebenen- und
Footagefensters angewendet.
• Mit „Wirkt sich auf Label-Farben aus“ werden die aktuellen Helligkeitseinstellungen auf
alle Elemente angewendet, denen die zugehörige Label-Farbe im Zeitleistenfenster
zugeordnet wurde.

Farben in After Effects auswählen (6.5)


In After Effects können Sie für viele Funktionen eine Farbe auswählen, z. B. für das Pinsel-
Werkzeug, die Zeichenpalette, die GUI-Voreinstellungen und verschiedene Effekte. Zur
Farbauswahl verwenden Sie in After Effects 6.5 die Pipette oder den Adobe-Farbwähler.
Mit der Pipette wählen Sie eine Farbe aus, indem Sie an einer beliebigen Stelle auf dem
Computerbildschirm die Farbe eines einzelnen Pixels oder eines Pixelbereichs aufnehmen.
Im Adobe-Farbwähler wählen Sie in einem Farbspektrum eine Farbe aus oder geben
numerische Farbwerte ein.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 48


Hilfe zu Adobe After Effects Überblick über den Arbeitsbereich (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 49

A B

G D

Dialogfeld „Adobe-Farbwähler“ A. Ausgewählte Farbe B. Originalfarbe C. Farbschieberegler-


Dreiecke D. Farbwerte für Farbton, Sättigung und Helligkeit E. Farbwerte für Rot, Grün und Blau
F. Hexadezimaler Farbwert G. Farbschieberegler

So wählen Sie eine Farbe mit der Pipette aus


1 Klicken Sie auf die Schaltfläche „Pipette“ einer Funktion und bewegen Sie den Pipetten-
Zeiger an eine beliebige Stelle auf dem Bildschirm. Die Farbe neben der Schaltfläche
„Pipette“ ändert sich dynamisch und zeigt an, welche Farbe sich gerade unter der Pipette
befindet.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie die Farbe eines einzelnen Pixels auswählen möchten, klicken Sie auf einen
Pixel.
• Wenn Sie die durchschnittliche Farbe eines 3 x 3 Pixel großen Bereichs aufnehmen
möchten, klicken Sie bei gedrückter Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS)
auf den Bereich.
• Wenn Sie einen Bereich benachbarter Pixel aufnehmen möchten, ziehen Sie den Zeiger
bei gedrückter Umschalttaste über die Pixel.
Drücken Sie die Esc-Taste, um die Pipette zu deaktivieren.
So wählen Sie mit dem Adobe-Farbwähler eine Farbe aus
1 Klicken Sie auf die Farb-Schaltfläche bzw. das Farbfeld einer Funktion, um das
Dialogfeld „Farbwähler“ anzuzeigen.
2 Wählen Sie die Komponente aus, auf der die Anzeige des Farbspektrums beruhen soll:
• Mit „F“ werden im Farbschieberegler alle Farbtöne angezeigt. Wenn Sie im
Farbschieberegler einen Farbton auswählen, wird der Sättigungs- und
Helligkeitsbereich dieses Farbtons im Farbfeld angezeigt, wobei die Sättigung von links
nach rechts zunimmt und die Helligkeit von unten nach oben.
• Mit „S“ werden im Farbfeld alle Farbtöne angezeigt, wobei die Sättigung von oben nach
unten vom maximalen zum minimalen Wert abnimmt. Im Farbschieberegler sehen Sie
die im Farbfeld ausgewählte Farbe, wobei die Sättigung von oben nach unten vom
maximalen zum minimalen Wert abnimmt.
• Mit „H“ werden im Farbfeld alle Farbtöne angezeigt, wobei die Helligkeit von oben nach
unten vom maximalen zum minimalen Wert abnimmt. Im Farbschieberegler sehen Sie

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 49


Hilfe zu Adobe After Effects Überblick über den Arbeitsbereich (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 50

die im Farbfeld ausgewählte Farbe, wobei die Helligkeit von oben nach unten vom
maximalen zum minimalen Wert abnimmt.
• Mit „R“ wird im Farbschieberegler die rote Farbkomponente angezeigt, wobei die
Helligkeit von oben nach unten vom maximalen Wert (255) zum minimalen Wert (0)
abnimmt. Wenn der Farbschieberegler auf den minimalen Helligkeitswert eingestellt
ist, setzen sich die im Farbfeld angezeigten Farben nur aus grünen und blauen
Komponenten zusammen. Wenn Sie mit dem Farbschieberegler die Helligkeit der roten
Komponente erhöhen, wird den im Farbfeld angezeigten Farben immer mehr Rot
beigemischt.
• Mit „G“ wird im Farbschieberegler die grüne Farbkomponente angezeigt, wobei die
Helligkeit von oben nach unten vom maximalen Wert (255) zum minimalen Wert (0)
abnimmt. Wenn der Farbschieberegler auf den minimalen Helligkeitswert eingestellt
ist, setzen sich die im Farbfeld angezeigten Farben nur aus roten und blauen
Komponenten zusammen. Wenn Sie mit dem Farbschieberegler die Helligkeit der
grünen Komponente erhöhen, wird den im Farbfeld angezeigten Farben immer mehr
Grün beigemischt.
• Mit „B“ wird im Farbschieberegler die blaue Farbkomponente angezeigt, wobei die
Helligkeit von oben nach unten vom maximalen Wert (255) zum minimalen Wert (0)
abnimmt. Wenn der Farbschieberegler auf den minimalen Helligkeitswert eingestellt
ist, setzen sich die im Farbfeld angezeigten Farben nur aus roten und grünen
Komponenten zusammen. Wenn Sie mit dem Farbschieberegler die Helligkeit der
blauen Komponente erhöhen, wird den im Farbfeld angezeigten Farben immer mehr
Blau beigemischt.
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie die Dreiecke entlang des Farbschiebereglers oder klicken Sie in den
Farbschieberegler, um die im Spektrum angezeigten Farben zu ändern.
• Klicken oder ziehen Sie im großen rechteckigen Farbspektrum, um eine Farbe
auszuwählen. Eine kreisförmige Marke kennzeichnet die Position der Farbe im
Spektrum.
Während Sie die Farbe mit Hilfe des Farbschieberegler und des Farbspektrums ändern,
ändern sich die numerischen Werte entsprechend. Das obere Rechteck rechts neben dem
Farbschieberegler enthält die neue Farbe, das untere Rechteck die Originalfarbe.
4 Geben Sie Farbwerte in die Textfelder ein:
• Geben Sie für den Farbton (F) einen Winkel von 0˚ bis 360˚ an, der einem Punkt auf dem
Farbkreis entspricht. Geben Sie für die Sättigung (S) und die Helligkeit (H) Prozentwerte
ein.
• Geben Sie für RGB Komponentenwerte von 0 bis 255 ein (0 ist schwarz und 255 die
reine Farbe).
• Geben Sie in das Textfeld einen hexadezimalen Farbwert ein.

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Hilfe zu Adobe After Effects Überblick über den Arbeitsbereich (6.5)

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Aktuelle Zeit im Zeitleistenfenster anzeigen und


einstellen (6.5)
Die aktuelle Zeit einer Komposition wird in der Zeitanzeige oben links im
Zeitleistenfenster eingeblendet. Sie wird außerdem durch die Zeitmarke gekennzeichnet,
die über der Zeitleiste steht. In After Effects 6.5 können Sie die aktuelle Zeit ändern, indem
Sie die Zeitanzeige scrubben oder indem Sie auf die Zeitanzeige klicken und die Zeit
numerisch eingeben. (Weitere Informationen zur aktuellen Zeit im Zeitleistenfenster
finden Sie unter „Aktuellen Zeitpunkt anzeigen und festlegen“ auf Seite 120.)

Projekte speichern (6.5)


Wählen Sie während der Arbeit mit After Effects regelmäßig den Befehl „Speichern“
(Windows) bzw.„Sichern“ (Mac OS), damit keine Ihrer Projektänderungen verloren gehen.
Mit den Befehlen „Speichern unter“ (Windows) bzw.„Sichern unter“ (Mac OS) und „Kopie
speichern unter“ (Windows) bzw.„Kopie sichern unter“ (Mac OS) können Sie auch ein
vorhandenes Projekt in einer neuen Projektdatei speichern, nachdem Sie einen neuen
Dateinamen und einen Speicherort angegeben haben. In After Effects 6.5 können Sie mit
dem neuen Befehl „Inkrementieren und speichern“ (Windows) bzw.„Inkrementieren und
sichern“ (Mac OS) ein Projekt schneller in einer neuen Projektdatei speichern.
Mit dem Befehl „Inkrementieren und speichern“ (Windows) bzw.„Inkrementieren und
sichern“ (Mac OS) wird die neue Projektdatei automatisch in demselben Ordner wie die
Originaldatei gespeichert. Der Name der neuen Datei setzt sich aus dem Namen der
Originaldatei und einer Zahl zusammen. Wenn der Projektname in einer Zahl endet, wird
für das neue Projekt derselbe Name verwendet und die Zahl um eins erhöht.
So speichern Sie eine Kopie eines geöffneten Projekts automatisch
Wählen Sie „Datei“ > „Inkrementieren und speichern“ (Windows) bzw.„Inkrementieren und
sichern“ (Mac OS).

Wie Kopien in After Effects benannt werden (6.5)


Mit den Befehlen „Duplizieren“ bzw.„Kopieren“ und „Einfügen“ (Windows) bzw.„Einsetzen“
(Mac OS) können Sie im Kompositions-, Zeitleisten-, Ebenen- oder Footagefenster
ausgewählte Elemente duplizieren. Mit dem Befehl „Inkrementieren und speichern“
(Windows) bzw.„Inkrementieren und sichern“ (Mac OS) können Sie eine Kopie eines
Projekts speichern. Allen drei Methoden ist gemeinsam, dass das resultierende Duplikat
automatisch benannt wird und dass dabei die erweiterten Benennungsregeln von
After Effects 6.5 angewendet werden. Der Name des Duplikats setzt sich aus dem Namen
des Originals sowie einer Zahl zusammen. Wenn Sie z. B. eine Ebene namens „Animation“
duplizieren, erhält das Duplikat automatisch den Namen „Animation2“. Wenn Sie die
Originalebene oder das Duplikat erneut duplizieren, erhält das neue Duplikat den Namen
„Animation3“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Überblick über den Arbeitsbereich (6.5)

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Wenn es mehrere Elemente gibt, deren Namen sich aus demselben Grundnamen und
einer Zahl zusammensetzen, wird anhand des Elements mit den meisten Ziffern bestimmt,
wie viele Ziffern dem Namen des Duplikats zugewiesen werden. Die dem Duplikat
zugewiesene Zahl wird anhand des Elements mit der größten Zahl bestimmt. Wenn eine
Komposition z. B. zwei Ebenen namens „Wolke 0004“ und „Wolke 22“ enthält und Sie eine
der Ebenen duplizieren, erhält die neue Ebene den Namen „Wolke 0023“.
Hinweis: Wenn eine Ebene nicht benannt wurde, wird für diese Ebene im Zeitleistenfenster
in der Spalte „Ebenennamen“ der zugehörige Quellname in eckigen Klammern angezeigt,
z. B. [Laub]. Wenn Sie eine solche Ebene duplizieren, wird dieser in eckige Klammern
gesetzte Name auch für das Duplikat verwendet.

Bildlauf und Ein- oder Auszoomen in Fenstern und


Paletten (6.5)
Wenn Ihre Maus ein Rad für Bildläufe auf dem Computerbildschirm hat, können Sie für
Fenster und die Effekte- und Vorgabenpalette in After Effects 6.5 einen Bildlauf
durchführen sowie die Ansicht vergrößern bzw. verkleinern. (Siehe auch „Vergrößerung in
Fenstern ändern“ auf Seite 38.)
So vergrößern Sie die Ansicht eines Fensters
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie die Mitte des Fensters oder die Feature-Region beim Tracking einzoomen
möchten, rollen Sie das Mausrad vorwärts.
• Wenn Sie den Bereich unter dem Mauszeiger einzoomen möchten, rollen Sie das
Mausrad bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) vorwärts.
So verkleinern Sie die Ansicht eines Fensters
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie die Mitte des Fensters oder die Feature-Region beim Tracking auszoomen
möchten, rollen Sie das Mausrad rückwärts.
• Wenn Sie den Bereich unter dem Mauszeiger auszoomen möchten, rollen Sie das
Mausrad bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) rückwärts.
So führen Sie im Zeitleisten- oder Projektfenster, in der Renderliste oder in der
Effekte- und Vorgabenpalette einen Bildlauf durch
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie einen vertikalen Bildlauf wünschen, rollen Sie das Mausrad vorwärts oder
rückwärts.
• Wenn Sie einen horizontalen Bildlauf durchführen möchten, rollen Sie das Mausrad bei
gedrückter Umschalttaste rückwärts (im Zeitablauf vorwärts) bzw. vorwärts (im
Zeitablauf rückwärts).
Ein Bildlauf wird für die Palette oder das Fenster unter dem Zeiger durchgeführt, auch
wenn ein anderes Element wie z. B. das Kompositionsfenster zurzeit aktiv ist.

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Hilfe zu Adobe After Effects Überblick über den Arbeitsbereich (6.5)

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So können Sie einen Zeitbereich im Zeitleistenfenster ein- oder auszoomen


Rollen Sie das Mausrad bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS)
vorwärts (einzoomen) bzw. rückwärts (auszoomen).

Drahtgitter-Vorschau im Kompositionsfenster (6.5)


Im Kompositionsfenster können Sie problemlos zwischen der Standardansicht und der
Drahtgitter-Vorschau wechseln. In der Drahtgitter-Vorschau haben Sie die Möglichkeit,
eine hochauflösende oder datenintensive Ebene mit Hilfe einer Drahtgitterdarstellung
schnell neu zu positionieren. In After Effects 6.5 können Sie die Drahtgitter-Vorschau auf
eine einzelne Kompositionsansicht anwenden, ohne andere Ansichten derselben
Komposition zu beeinträchtigen. Die Vorschauoption „Drahtgitter“ befindet sich in
After Effects 6.5 im Popupmenü „Schnelle Vorschau“ (früher:„Dynamische Vorschau-
Beschleunigung“).
So aktivieren bzw. deaktivieren Sie die Drahtgitter-Vorschau
Klicken Sie im Kompositionsfenster auf die Schaltfläche „Schnelle Vorschau“ und wählen
Sie „Drahtgitter“.
Weitere Informationen zum Kompositionsfenster finden Sie unter „In Kompositions-,
Ebenen- und Footagefenstern arbeiten“ auf Seite 37.

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 54

Footage vorbereiten und


importieren
So arbeitet After Effects mit importierten Dateien
Wenn Sie Dateien importieren, kopiert After Effects nicht das Footageelement als solches
in das Projekt, sondern erstellt im Projektfenster einen Verweis auf das Footageelement.
Dadurch wird Festplattenspeicher gespart.
Durch das Löschen, Umbenennen oder Verschieben einer importierten Quelldatei heben
Sie den Verweis auf diese Datei auf. Ist ein Verweis nicht mehr intakt, wird der Name der
Quelldatei im Projektfenster kursiv und in der Spalte „Pfad“ als nicht gefunden angegeben.
Wenn das Footageelement zur Verfügung steht, können Sie den Verweis wiederherstellen,
indem Sie auf das Element doppelklicken und die Datei erneut auswählen. (Siehe
„Footage ersetzen“ auf Seite 97.)
Falls Sie in einem Projekt verwendetes Footage in einem anderem Programm verändern,
werden die Änderungen beim nächsten Öffnen des Projekts in After Effects angezeigt.
(Siehe „Footage in der Originalanwendung öffnen“ auf Seite 95.)
Wenn Sie einer Komposition in After Effects ein Footageelement hinzufügen, erstellen Sie
damit eine neue Ebene. Das Footageelement wird zur Quelle für die neue Ebene. Sie
können die Quelle ersetzen, ohne dass sich dies auf die Änderungen an den
Ebeneneigenschaften auswirkt.

In After Effects importierbare Dateiformate


Sie können Dateien in folgenden Formaten in After Effects 6.0 importieren.

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren

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Format Windows Mac OS

Adobe Illustrator (.ai, .ai4, .ai5, .eps, .ps) Ja Ja

Adobe PDF (.pdf ) Nur erste Seite Nur erste Seite

Adobe Photoshop (.psd) 16 bpc 16 bpc

Adobe Premiere 6.0 (.ppj) Ja Ja

Adobe Premiere 7.0 (.prproj) Ja Nein

Animiertes GIF (.gif ) Erfordert QuickTime 5.0 Erfordert QuickTime 5.0

AU (.au) Erfordert QuickTime 5.0 Erfordert QuickTime 5.0

Audio Interchange File Format AIFF (.aiff ) Erfordert QuickTime 5.0 Erfordert QuickTime 5.0
Bitmap (.bmp, .rle) Ja Ja
Cineon (.cin) Wird in 8 bpc oder Wird in 8 bpc oder
16 bpc konvertiert, nach 16 bpc konvertiert, nach
Projekteinstellungen Projekteinstellungen

Discreet RLA/RPF (.rla, .rpf ) 16 bpc (importiert 16 bpc (importiert


Kameradaten) Kameradaten)

ElectricImage (.img, .eiz) Ja Ja

EPS (.eps) Ja Ja

Filmstreifen (.flm) Ja Ja

FLC (.flc) Ja Ja

FLI (.fli) Ja Ja

JPEG (.jpg, jpe) Ja Ja

Macromedia Flash (.swf ) Erfordert QuickTime 5.0 Erfordert QuickTime 5.0


Maya-Kameradaten Nur Professional Edition Nur Professional Edition

Maya IFF (.iff ) 16 bpc 16 bpc

MP3 (.mp3) Erfordert QuickTime 5.0 Erfordert QuickTime 5.0

MPEG-1 (.mpg) Ja Erfordert QuickTime 5.0

PCX (.pcx) Ja Ja

Pict (.pct, .pic) Ja Ja

Pixar (.pxr) Ja Ja

Portable Network Graphics (.png) 16 Bit 16 Bit

QuickTime (.mov) 16 bpc, erfordert 16 bpc, erfordert


QuickTime 5.0 QuickTime 5.0

SGI (.sgi, .rgb) 16 bpc 16 bpc

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren

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Format Windows Mac OS

Softimage (.pic) Ja Ja

Targa (.tga, .vda, .icb, .vst) Ja Ja

TIFF (.tif ) Ja Ja

Video für Windows (.avi, .wav) Ja Erfordert QuickTime 5.0

Windows Media-Datei (.wmv) Ja Nein

Hinweis: Dateiformate von Adobe Photoshop-Plug-ins sind BMP, PCX und Pixar.
Weitere Informationen zu 16 bpc finden Sie unter „Dateien mit 16 Bit pro Kanal rendern
und exportieren (nur Pro)“ auf Seite 727. Weitere Informationen sowie eine umfassende
Liste von Formaten, die von QuickTime unterstützt werden, finden Sie auf der Apple-
Website. Auf der Adobe-Website können Sie sich außerdem über Updates informieren.

Standbilder für den Import in After Effects vorbereiten


Vor dem Importieren von Standbildern in After Effects sollten Sie die Datei so gründlich
wie möglich vorbereiten. Normalerweise ist es einfacher und schneller, eine Datei in der
Originalanwendung vorzubereiten; dadurch reduzieren Sie auch die Renderzeit in
After Effects. Vor dem Importieren von Standbildern in After Effects sollten Sie folgende
Punkte berücksichtigen:
• Vergewissern Sie sich, dass das Dateiformat von dem Betriebssystem unterstützt wird,
das Sie verwenden wollen.
• Setzen Sie die Pixelmaße auf die Auflösung, die in After Effects verwendet werden soll.
Falls Sie vorhaben, das Bild zu skalieren, sollten Sie die Bildmaße so festlegen, dass das
Bild auch in den größten Abmessungen noch über genügend Bilddetails verfügt. Die
maximale Auflösung in After Effects beträgt 30.000 x 30.000 Pixel.
• Legen Sie für Dateien, die in Kompositionen mit einer geradzahligen Auflösung
importiert werden, ebenfalls eine geradzahlige Auflösung fest, und legen Sie für
Kompositionen mit einer ungeradzahligen Auflösung eine ungeradzahlige Auflösung
fest.
• Beschneiden Sie die Teile des Bildes, die in After Effects nicht sichtbar sein sollen.
• Korrigieren Sie für im Fernsehen übertragenes Video ggf. den Kontrast und die
Farbbalance.
• Wenn bestimmte Bereiche transparent sein sollen, erstellen Sie einen Alphakanal.
• Ist das Ausgabemedium Video für die Fernsehübertragung, vermeiden Sie die
Verwendung dünner Linien (z. B. von Linien mit einer Breite von 1 Pixel) für Bilder oder
Text, da diese Linien flimmern könnten. Lässt sich die Verwendung dünner Linien nicht
vermeiden, verwischen Sie die Linien leicht, so dass die Linie oder der Text in beiden
Videohalbbildern angezeigt wird, anstatt dazwischen zu flimmern.
• Speichern Sie die Datei unter dem richtigen Namen. Wenn Sie die Datei zum Beispiel in
After Effects unter Windows importieren möchten, speichern Sie sie mit einer
Dateinamenerweiterung aus drei Buchstaben.

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren

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Informationen zum Vorbereiten und Importieren von Interlaced-Motion-Video in


After Effects finden Sie unter „Filmfootage für den Import vorbereiten“ auf Seite 75.

Höhere Bildauflösungen
After Effects unterstützt beim Importieren und Rendern von Dateien eine maximale
Bildauflösung von 30.000 x 30.000 Pixeln. Der Begriff Auflösung bezieht sich auf die
Abmessungen (Breite und Höhe) eines in Pixeln gemessenen Bildes. Wenn Sie mit
höheren Auflösungen arbeiten, steht Ihnen eine größere Auswahl an Formaten zur
Verfügung, z. B. das IMAX-Format (4096 x 3002 Pixel), Vollbild-/Stummfilmformat (4096 x
3112 Pixel) und weitere großformatige Medien.
Bei der Arbeit mit hochauflösenden Bildern sollten Sie die folgenden Punkte
berücksichtigen:
• Alle Eingabe- und Ausgabemodule in After Effects unterstützen höhere Auflösungen,
außer PICT (4000 x 4000 Pixel), BMP (16.000 x 30.000 Pixel) und PXR (30.000 x
16.000 Pixel).
• Die maximale Auflösung, mit der Sie Dateien importieren oder exportieren können,
wird durch den in After Effects verfügbaren physischen Arbeitsspeicher beschränkt.
Beim Arbeiten mit großen Frames sollten Sie den vom System oder anderer Software
auf Ihrem Computer beanspruchten Arbeitsspeicher minimieren. Halten Sie jedoch
mindestens 4 MB RAM für Systemsoftware-Anforderungen frei.
• Mit Hilfe der folgenden Formel können Sie bestimmen, wie viel RAM Sie für Footage
benötigen: Bildbreite in Pixeln x Bildhöhe in Pixeln x 4 Byte Speicher für 32 Bit pro Pixel
(bpp) bzw. 8 Byte Speicher für 64 bpp. Für das Importieren und Anzeigen jedes Frames
in einer Bilddatei mit 30.000 x 30.000 Pixeln werden zum Beispiel 3,5 GB RAM benötigt.
Für ein Bild mit 30.000 x 486 Pixeln sind jedoch nur 60 MB RAM erforderlich. Die
Speicheranforderungen für Projekte mit einer Farbtiefe von 16 Bit pro Kanal (bpc) sind
etwa doppelt so hoch wie für 8 bpc.

Standarddauer für Standbilder ändern


Wenn Sie einer Komposition ein Standbild hinzufügen, entspricht seine Standarddauer
der Dauer der Komposition. Im Bereich „Importieren“ des Dialogfelds „Voreinstellungen“
können Sie die Dauer eines Standbilds trimmen und die Standarddauer von Standbild-
Footage ändern. (Siehe „Trimmen“ auf Seite 137.)
So ändern Sie die Standarddauer von Standbild-Footage
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Importieren“ (Windows) bzw.
„After Effects“ >„Einstellungen“ > „Importieren“ (Mac OS).
2 Führen Sie unter „Standbild-Footage“ einen der folgenden Schritte aus und klicken Sie
dann auf „OK“:
• Aktivieren Sie „Länge der Komposition“, wenn das Standbild dieselbe Dauer haben soll
wie die Komposition, in der es platziert wird.
• Geben Sie im Textfeld Zahlen für die gewünschte Dauer ein.

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren

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Interpretationsregeln festlegen
In der Datei interpretation [Link] wird beschrieben, wie After Effects beim Importieren
von Footage Halbbildreihenfolge, Alphakanal, Framerate und Pixel-Seitenverhältnis
interpretiert. Um Zeit zu sparen, können Sie diese Datei in einem beliebigen Texteditor
bearbeiten und Einträge löschen oder hinzufügen. Während des Importvorgangs liest
After Effects die Datei und wendet alle gültigen Regeln an. Voraussetzung dafür ist, dass
die Datei interpretation [Link] in demselben Ordner gespeichert ist wie die After Effects-
Anwendung. Nach dem Import können Sie diese Interpretationen wieder überschreiben.
Weitere Informationen finden Sie unter „Interpretationsregeln verwenden“ auf Seite 58.

Interpretationsregeln verwenden
Sie können automatisieren, wie After Effects verschiedene Typen von importiertem
Footage interpretiert. Beim Importieren von Clips mit unbenannten Halbbildern müssen
Sie zum Beispiel jedes Mal die Reihenfolge für die Halbbildtrennung festlegen. Wenn Sie
jedoch Dutzende von Clips importieren, können Sie mit Hilfe der Datei
interpretation [Link] Zeit sparen.
In der Datei interpretation [Link] wird durch Parameter für Framemaße, Framerate,
Dateityp und Codec definiert, wie After Effects Footage erkennt und zuordnet. Wird für
das importierte Footage eine passende Entsprechung gefunden, legt After Effects
automatisch die Halbbildreihenfolge, Framerate, Alphakanal-Interpretation sowie das
Pixel-Seitenverhältnis fest.
Die Datei interpretation [Link] ist normalerweise in demselben Ordner gespeichert wie
das Programm. Sie können diese Datei bearbeiten und Ihre eigenen benutzerdefinierten
Parameter festlegen. Die Bearbeitung dieser Datei ist relativ leicht. Orientieren Sie sich
einfach an den in der Datei aufgeführten Beispielen. Allerdings werden Sie sich dabei
umso sicherer fühlen, je mehr Erfahrungen Sie beim Skripten oder in verwandten
Bereichen gesammelt haben. Legen Sie zur Vorsicht eine Sicherungskopie der Datei an,
bevor Sie das Original ändern.
Beim Bearbeiten der Datei interpretation [Link] müssen Sie für jeden Footagetyp oder
Codec einen aus vier Buchstaben bestehenden Dateitypcode angeben. Wenn Ihnen der
Dateitypcode für eine Datei oder einen Codec in einem Projekt nicht bekannt ist, drücken
Sie beim Auswählen der Datei im Projektfenster die Alt- (Windows) bzw. die Wahltaste
(Mac OS). Der Dateitypcode der Datei und der Codec-Code (falls komprimiert) werden in
der letzten Zeile der Dateibeschreibung am oberen Rand des Projektfensters angezeigt.
Hinweis: Änderungen an der Datei interpretation [Link] werden erst beim nächsten
Start von After Effects wirksam. Falls After Effects geöffnet ist, während Sie die Regeln
bearbeiten, müssen Sie das Programm beenden und erneut starten, um die neuen Regeln
zu aktivieren.

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren

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Dateien in ein Projekt importieren


Zum Importieren von Dateien in After Effects 6.0 verwenden Sie das Dialogfeld „Datei
importieren“. Um Zeit zu sparen und die Größe und Komplexität eines Projekts zu
minimieren, sollten Sie ein Footageelement nur ein Mal importieren und es dann
mehrfach in einer Komposition einsetzen. Gelegentlich kann es jedoch nützlich sein, ein
Footageelement mehrere Male zu importieren, beispielsweise dann, wenn Sie es mit zwei
verschiedenen Frameraten verwenden möchten.
After Effects unterstützt 24- und 32-Bit-Dateien mit 8 bpc (einschließlich Alphakanälen)
sowie die Farbmodi RGB, Graustufen und Schwarzweiß. Außerdem kann After Effects
Dateien mit einer Farbtiefe von 16 bpc von einigen QuickTime-Codecs lesen und auch
schreiben.
Hinweis: Die Professional Edition von After Effects unterstützt 16 bpc.
Informationen zu unterstützten Formaten finden Sie unter „In After Effects importierbare
Dateiformate“ auf Seite 54.
So importieren Sie Footage in ein Projektfenster
1 Öffnen Sie ein Projekt oder wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) >
„Neu“ > „Neues Projekt“.
2 Wählen Sie im aktiven Projektfenster „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) >
„Importieren“ > „Datei“.
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie eine Datei aus und klicken Sie dann auf „Öffnen“ (Windows) bzw.
„Importieren“ (Mac OS).
• Wählen Sie bei gedrückter Strg- (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) die
gewünschten Elemente aus und klicken Sie dann auf „Öffnen“ (Windows) bzw.
„Importieren“ (Mac OS).
• Wählen Sie einen ganzen Ordner aus und klicken Sie auf die Schaltfläche „Ordner
importieren“.
Das importierte Footage wird im Projektfenster angezeigt.
Unter „Dateityp“ (Windows) bzw.„Zeigen“ (Mac OS) werden die folgenden Optionen
angezeigt:
Alle zulässigen Formate Zeigt Dateien an, die After Effects als unterstützte Formate
erkennt. Dies ist die Standardauswahl.
Alle Footagedateien Zeigt nur unterstützte Footagedateien an. Projektdateien werden
nicht angezeigt.
Alle Dateien (*.*) Zeigt alle Dateien an, unabhängig davon, ob After Effects sie als
unterstützte Formate erkennt. (Dies ist nützlich für kompatible Dateien, die von einer
anderen Plattform übertragen wurden, zum Beispiel von einer Silicon Graphics-
Workstation.) Bei dieser Option müssen Sie das Format erkennen.
Bestimmtes Format Es werden nur Dateien in dem Format, das Sie gewählt haben,
angezeigt. (Diese Option ist nützlich, wenn die gewünschten Dateien sich in großen
Ordnern befinden, die Dateien in verschiedenen Formaten enthalten.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 60

Weitere Informationen zum Importieren von Ordnerinhalten finden Sie unter


„Standbildsequenzen importieren“ auf Seite 60.
Hinweis: Falls das Dialogfeld „Footage interpretieren“ angezeigt wird, enthält das
importierte Footageelement einen Alphakanal ohne Label. In diesem Fall müssen Sie
einen Typ auswählen oder auf „Ermitteln“ klicken, damit After Effects den Typ bestimmen
kann. (Siehe „Alphakanäle als direkte oder integrierte Kanäle interpretieren“ auf Seite 64.)
Um eine Datei im Dialogfeld „Datei importieren“ unter Mac OS zu suchen, klicken Sie
auf „Suchen“ und geben den Namen der Datei oder des Ordners ein. Klicken Sie dann
auf „OK“. After Effects findet die erste mit der Eingabe übereinstimmende Datei bzw. den
ersten Ordner.
So importieren Sie Elemente durch Ziehen
Wählen Sie auf dem Desktop bzw. Schreibtisch oder in einem Ordner ein oder mehrere
Elemente aus und ziehen Sie sie auf das After Effects-Programmsymbol (im Windows-
Explorer bzw. Mac OS-Finder) oder in das Projektfenster (in After Effects).
Beim Importieren eines Ordners durch Ziehen vom Desktop bzw. Schreibtisch wird der
Ordnerinhalt als Sequenz importiert. Wenn Sie den Inhalt als individuelle Footagedateien
importieren möchten, halten Sie beim Ziehen die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste
(Mac OS) gedrückt. (Dies entspricht dem Klicken auf die Schaltfläche „Ordner importieren“
beim Importieren von Footage in ein Projektfenster.) Wenn Sie möchten, dass Footage mit
mehreren Ebenen beim Ziehen in After Effects immer als Komposition importiert werden
soll, können Sie in den Voreinstellungen unter „Importieren“ entsprechende Optionen
festlegen.
So legen Sie Standardeinstellungen für das Ziehen von Footage mit mehreren
Ebenen fest
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Importieren“ (Windows) bzw.
„After Effects“ >„Einstellungen“ > „Importieren“ (Mac OS).
2 Wählen Sie unter „Standard-Drag+Drop importieren als“ die Option „Komposition“ aus.
Weitere Informationen zum Importieren von Sequenzen finden Sie unter
„Standbildsequenzen importieren“ auf Seite 60.

Standbildsequenzen importieren
Sie können eine Sequenz von Standbildern in After Effects importieren. Voraussetzung ist,
dass sich diese Bilder in demselben Ordner befinden und die Benennung demselben
numerischen oder alphabetischen Dateinamenmuster folgt (zum Beispiel Sequenz1,
Sequenz2, Sequenz3 usw.). Standbilder können wie folgt importiert werden:
• Als Sequenzdatei, in der die Ebenen in der Datei (sofern vorhanden) auf eine Ebene
reduziert werden.
• Als Sequenzdatei (nur Adobe Photoshop- und Adobe Illustrator-Dateien mit Ebenen), in
der dieselbe Ebene jeder Datei, zum Beispiel Ebenenname 3, importiert und in der
Sequenz verwendet wird.
• Als Komposition (nur Adobe Photoshop- und Adobe Illustrator-Dateien mit Ebenen), in
der jede Ebene in der gesamten Gruppe der Dateien als separate Sequenz importiert
und als separate Ebene im Zeitleistenfenster angezeigt wird.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 60


Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 61

After Effects verwendet die Abmessungen und die Farbtiefe des ersten Bildes in der
Sequenz. Danach werden alle Standbilder im Ordner (in numerischer oder alphabetischer
Reihenfolge) importiert, die demselben Dateinamenmuster und dem von Ihnen
ausgewählten Dateityp entsprechen. Jedes Bild repräsentiert nach dem Import in die
Sequenz einen Frame.
Hinweis: Wenn Sie eine Komposition mit einer nummerierten Sequenz rendern, verwendet
das Ausgabemodul die Nummer des Start-Frames als erste Frame-Nummer. Rendern Sie
zum Beispiel ab Frame 25, ist der Name der Datei 00025. (Siehe „Mit der Renderliste
arbeiten“ auf Seite 728.)

Aus einer Sequenz von Standbildern (links) wird nach dem Import in After Effects
eine einzige Bildsequenz (rechts).

So importieren Sie eine Sequenz von Standbildern als Sequenzdatei


1 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Importieren“ > „Datei“.
2 Suchen Sie die gewünschte Datei in der Sequenz und wählen Sie sie aus. Um mehrere
aufeinander folgende Dateien in einer Sequenz zu importieren, wählen Sie zunächst die
erste Datei und dann bei gedrückter Umschalttaste die letzte gewünschte Datei aus.
3 Wählen Sie unter „Importieren als“ die Option „Footage“ aus.
4 Aktivieren Sie die Option „Dateiformatname Sequenz“.
5 Wenn die Dateien in alphabetischer Reihenfolge importiert werden sollen, aktivieren
Sie die Option „Alphabetische Reihenfolge erzwingen“.
6 Klicken Sie auf „Öffnen“ (Windows) bzw.„Importieren“ (Mac OS).
7 Wählen Sie im Dialogfeld Dateiname unter „Ebene wählen“ eine der folgenden
Optionen:
• „Auf eine Ebene reduziert“, wenn die Ebenen in jeder einzelnen Datei auf eine Ebene
reduziert werden sollen.
• Ebenenname, wenn nur eine bestimmte Ebene aus jeder Datei in die Sequenz
importiert werden soll.
8 Klicken Sie auf „OK“.
So importieren Sie eine Sequenz von Standbildern als Komposition
1 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Importieren“ > „Datei“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 62

2 Suchen Sie die gewünschte Datei in der Sequenz und wählen Sie sie aus. Um mehrere
aufeinander folgende Dateien in einer Sequenz zu importieren, wählen Sie zunächst die
erste Datei und dann bei gedrückter Umschalttaste die letzte gewünschte Datei aus.
3 Wählen Sie unter „Importieren als“ eine der folgenden Optionen:
• „Komposition - Beschnittene Ebenen“, wenn die Ebenen mit den Originalmaßen
importiert werden sollen. Mit dieser Option lassen sich Ebenen leichter bearbeiten.
Außerdem wird das Rendern beschleunigt.
• „Komposition“, wenn die importierten Ebenen den Maßen der Komposition angepasst
werden sollen. Diese Option ist hilfreich, wenn Sie Ebenen manuell ausrichten müssen.
4 Aktivieren Sie die Option „Dateiformatname Sequenz“.
5 Wenn die Dateien in alphabetischer Reihenfolge importiert werden sollen, aktivieren
Sie die Option „Alphabetische Reihenfolge erzwingen“.
6 Klicken Sie auf „Öffnen“ (Windows) bzw.„Importieren“ (Mac OS).
So importieren Sie Ordner mit Standbildern als Sequenz durch Ziehen
Ziehen Sie den Ordner vom Desktop bzw. Schreibtisch in das Projektfenster von
After Effects. After Effects importiert die erste im Ordner aufgeführte Sequenz basierend
auf dem Dateinamen.
So importieren Sie eine Sequenz als einzelne Footagedateien
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Öffnen Sie das Dialogfeld „Datei importieren“, indem Sie „Datei“ (Windows) bzw.
„Ablage“ (Mac OS) > „Importieren“ > „Datei“ wählen. Suchen Sie den Ordner, wählen Sie
ihn aus, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Ordner importieren“.
• Ziehen Sie den Ordner auf dem Desktop bzw. Schreibtisch bei gedrückter Alt-Taste
(Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) entweder auf das After Effects-Symbol oder in das
Projektfenster. Lassen Sie erst die Maustaste und danach die Alt-Taste (Windows) bzw.
die Wahltaste (Mac OS) los.
Beim Importieren einer Sequenz von Standbildern wird die Framerate angewendet, die
Sie in den Voreinstellungen festgelegt haben. Die Standardrate beträgt 30 Frames pro
Sekunde (fps). Sie können die Framerate für die Sequenz entweder vor oder nach dem
Import ändern.
So ändern Sie die Standard-Framerate für eine Sequenz vor dem Import
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Importieren“ (Windows) bzw.
„After Effects“ >„Einstellungen“ > „Importieren“ (Mac OS).

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 63

2 Geben Sie unter „Sequenz-Footage“ eine neue Standard-Framerate ein und klicken Sie
auf „OK“.

Standard-Framerate für Sequenzen

So weisen Sie einer bereits importierten Sequenz eine Framerate zu


1 Wählen Sie im Projektfenster die Standbildsequenz aus.
2 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Footage interpretieren“ >
„Footage einstellen“.
3 Aktivieren Sie die Option „Andere Framerate“.
4 Geben Sie die gewünschte Framerate ein und klicken Sie auf „OK“.

Footage mit Alphakanal importieren


Die Farbinformationen in einem typischen Footageelement sind in drei Kanälen
gespeichert: rot, grün und blau. Ein Footageelement kann darüber hinaus einen vierten
Kanal enthalten, den Alphakanal. Dieser Kanal enthält Transparenzinformationen für
Bereiche des Bildes, die teilweise oder vollständig transparent sind. Ein Alphakanal wird
oft als Matte zum Erstellen von Effekten verwendet. Mit einer Matte werden in After Effects
die transparenten Bereiche für die eigene oder eine andere Ebene definiert. Durch weiße
Bereiche werden deckende Objekte definiert, durch schwarze Bereiche transparente.
(Siehe „Footageelemente mit Alphakanälen verwenden“ auf Seite 235.)
Zahlreiche Dateiformate können Alphakanäle enthalten, darunter Adobe Photoshop,
ElectricImage, TGA, TIFF, EPS, PDF, QuickTime (gespeichert mit einer Farbtiefe von über
16,7 Millionen Farben) und Adobe Illustrator. Bei Adobe Illustrator-, EPS- und PDF-Dateien
wandelt After Effects leere Bereiche automatisch in Alphakanäle um.

Direkte und integrierte Alphakanäle


Bei Footagedateien mit Alphakanälen werden zwei Kategorien unterschieden: direkt und
integriert. Die Alphakanäle sind zwar identisch, zwischen den Farbkanälen gibt es jedoch
Unterschiede.
Bei einem direkten Alphakanal werden die Transparenzinformationen für ein
Footageelement in einem separaten Kanal gespeichert (nur im Alphakanal) und nicht in
einem der sichtbaren Farbkanäle. Dieser Alphakanal-Typ wird auch als nicht maskierter
Alphakanal bezeichnet. Bei einem direkten Alphakanal sind die Transparenzeffekte erst
dann sichtbar, wenn das Bild in einem Programm angezeigt wird, das direkte Alphakanäle
unterstützt.

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 64

Bei einem integrierten Alphakanal werden die Transparenzinformationen für ein


Footageelement im Alphakanal und außerdem in den sichtbaren RGB-Kanälen
gespeichert. Diese Kanäle werden mit einer Hintergrundfarbe versehen. Ein integrierter
Alphakanal wird auch als mit einer Hintergrundfarbe maskierter Alphakanal bezeichnet.
Die Farben in halbtransparenten Bereichen wie zum Beispiel weichen Kanten werden
proportional zum Transparenzgrad gegen die Hintergrundfarbe verschoben.
Mit einigen Softwareprogrammen können Sie die Hintergrundfarbe, mit der der
Alphakanal integriert wurde, festlegen. Ansonsten ist die Hintergrundfarbe in der Regel
Schwarz oder Weiß.
Mit direkten Alphakanälen werden bessere Ergebnisse in Filmen erzielt, die höchste
Farbpräzision erfordern. Integrierte Alphakanäle sind mit einer größeren Auswahl an
Programmen kompatibel, wie zum Beispiel Apple QuickTime Player. After Effects erkennt
beide Arten von Alphakanälen. In den meisten Fällen können Sie mit einem der beiden
Typen zufriedenstellende Ergebnisse erzielen.

Alphakanäle als direkte oder integrierte Kanäle interpretieren


Beim Importieren einer Footagedatei mit einem Alphakanal bestimmt After Effects, ob es
sich um einen direkten oder einen integrierten Kanal handelt. Wenn der Alphakanal
keinen Label hat, zeigt After Effects das Dialogfeld „Footage interpretieren“ an. Sie werden
aufgefordert, eine der Optionen „Ignorieren“,„Direkt - ohne Maske“,„Integriert - maskiert
mit Farbe“ oder „Ermitteln“, auszuwählen. Bei Auswahl der Option „Ermitteln“ bestimmt
After Effects die Interpretationsmethode. Informationen zu direkten und integrierten
Alphakanälen finden Sie unter „Direkte und integrierte Alphakanäle“ auf Seite 63.
Informationen zu Interpretationsmethoden finden Sie unter „Interpretationsmethode für
Alphakanäle auswählen“ auf Seite 65.

Eine Footagedatei mit einem schwarzen Alphakanal (links) wird mit einem schwarzen Rand (Mitte)
angezeigt, wenn sie als „Direkt - ohne Maske“ oder „Integriert - maskiert mit Farbe“ interpretiert wird
(Weiß ausgewählt). Wird die Footagedatei als „Integriert - maskiert mit Farbe“ (Schwarz ausgewählt)
interpretiert, wird kein Rand angezeigt (rechts).

Durch die Ermittlung des Alphakanaltyps beim Importieren vermeiden Sie Probleme, wie
zum Beispiel das Auftreten unerwünschter Farben am Bildrand oder eine Reduzierung der
Bildqualität an den Kanten des Alphakanals. Falls Sie entlang der Kanten eines
Alphakanals Farbungenauigkeiten wie z. B. einen Rand feststellen, versuchen Sie, das
Problem durch Änderung der Interpretationsmethode zu lösen.
Für Footageelemente, die keinen Alphakanal oder Transparenzinformationen enthalten,
können Sie in After Effects einen Alphakanal mit Hilfe einer Ebenenmaske erstellen. (Siehe
„Mit Masken arbeiten“ auf Seite 235.)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 64


Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren

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Interpretationsmethode für Alphakanäle auswählen


Nach dem Import einer Datei können Sie die Interpretationsmethode ändern. Im
Bereich „Importieren“ des Dialogfelds „Voreinstellungen“ unter „Unbenanntes Alpha
interpretieren als“ können Sie außerdem die Standardinterpretation für Alphakanäle
ändern. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie Footage aus einem Programm importieren,
in dem durchgängig ein bestimmter Typ eines Alphakanals ohne Label verwendet wird.
Folgende Interpretationsmethoden stehen zur Verfügung:
Anwender fragen Zeigt jedes Mal, wenn Sie einen unbenannten Alphakanal
importieren, ein Dialogfeld mit Interpretationsoptionen an.
Ermitteln Versucht, den im Bild verwendeten Typ des Alphakanals zu ermitteln. Wenn der
Typ nicht mit Sicherheit ermittelt werden kann, gibt After Effects ein akustisches Signal
aus.
Alpha ignorieren Alle Transparenzdaten in der Datei werden ignoriert.
Direkt (nicht maskiert) Interpretiert den Alphakanal als direkten Kanal. Wählen Sie diese
Option aus, falls der Alphakanal nicht im Programm integriert wurde, in dem das Footage
erzeugt wurde.
Integriert (mit Schwarz maskiert) Interpretiert den Alphakanal als mit Schwarz
integrierten Kanal.
Integriert (mit Weiß maskiert) Interpretiert den Alphakanal als mit Weiß integrierten
Kanal.
So importieren Sie Footagedateien mit einem Alphakanal
1 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Importieren“ > „Datei“.
2 Wählen Sie den Namen der Datei aus, die Sie öffnen möchten. Wird die Datei nicht
angezeigt, wählen Sie unter „Dateityp“ (Windows) bzw.„Zeigen“ (Mac OS) die Option zum
Anzeigen aller Dateien.
3 Klicken Sie auf „Öffnen“ (Windows) bzw.„Importieren“ (Mac OS).
4 Aktivieren Sie im Dialogfeld „Footage interpretieren“ eine Option für den Alphakanal
und klicken Sie auf „OK“.
So legen Sie für eine Datei die Interpretationsmethode für den Alphakanal fest
1 Wählen Sie im Projektfenster ein Footageelement mit einem Alphakanal aus.
2 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Footage interpretieren“ >
„Footage einstellen“.
3 Aktivieren Sie unter „Alpha“ eine Interpretationsmethode.
4 Wenn Sie die deckenden und transparenten Bereiche des Bildes umkehren möchten,
aktivieren Sie die Option „Alpha umkehren“.
5 Klicken Sie auf „OK“.
So legen Sie die Standardinterpretation für Alphakanäle fest
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Importieren“ (Windows) bzw.
„After Effects“ >„Einstellungen“ > „Importieren“ (Mac OS).
2 Wählen Sie unter „Unbenanntes Alpha interpretieren als“ eine Standard-
Interpretationsmethode aus und klicken Sie auf „OK“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren

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Adobe Photoshop-Dateien importieren


Sie können Dateien aus Adobe Photoshop direkt in ein After Effects-Projekt importieren,
ohne dass individuelle Ebenen, Ebenenmasken, Hilfslinien usw. verloren gehen. Dank der
Möglichkeit, Ebenen zu importieren, wird die Vorbereitung von Standbildern für die
Animation erleichtert, da Sie die Bildbearbeitungswerkzeuge in Adobe Photoshop nutzen
können.
Außerdem ist es möglich, Text aus Adobe Photoshop zu importieren und in After Effects in
editierbaren Text zu konvertieren. (Siehe „Text aus anderen Anwendungen kopieren und
einfügen“ auf Seite 274.)

Adobe Photoshop-Dateien mit Ebenen vorbereiten


Da Sie die Möglichkeit haben, Ebenen in After Effects zu importieren, können Sie eine
Komposition in Adobe Photoshop vorbereiten. Die erstellten Ebenen werden in
After Effects beibehalten und stehen zur Animation zur Verfügung. Die Erhaltung von
Ebenen ist auch dann nützlich, wenn Sie eine einzige Adobe Photoshop-Datei als Quelle
für Print- und dynamische Medien verwenden möchten.
Vor dem Importieren einer Adobe Photoshop-Datei mit Ebenen sollten Sie diese Datei
gründlich vorbereiten, um den Zeitaufwand für Vorschau und Rendern zu reduzieren.
Durch die richtige Benennung der Ebenen vermeiden Sie Probleme beim Importieren und
Aktualisieren. Führen Sie vor dem Importieren in After Effects die folgenden Schritte aus:
• Ordnen und benennen Sie die Ebenen. Wenn Sie den Namen einer Ebene in einer
Adobe Photoshop-Datei nach dem Importieren in After Effects ändern, behält
After Effects die Verknüpfung zur Originalebene bei. Wenn Sie die Ebene allerdings
löschen, kann After Effects die Originalebene nicht mehr finden. Die Ebene wird dann
im Projektfenster als nicht gefunden aufgeführt.
• Weisen Sie jeder Ebene einen eindeutigen Namen zu, um Verwirrungen zu vermeiden.
• Wenn Sie eine Composite-Version einer Adobe Photoshop-Datei mit Ebenen und eine
Version mit Ebenen importieren möchten, aktivieren Sie in Photoshop im Bereich
„Dateien verarbeiten“ des Dialogfelds „Voreinstellungen“ die Option „Kompatibilität für
Photoshop PSD-Dateien immer maximieren“.

Adobe Photoshop-Dateien mit Ebenen importieren


After Effects importiert Attribute, die in Adobe Photoshop angewendet wurden. Dazu
gehören Position, Füllmethoden, Deckkraft, Sichtbarkeit, Transparenz (Alphakanal),
Ebenenmasken, Ebenensätze (als verschachtelte Kompositionen importiert),
Einstellungsebenen, allgemeine Ebeneneffekte, Ebenen-Beschneidungspfade,
Vektormasken, Hilfslinien und Beschnittgruppen.
Zum Importieren einer Adobe Photoshop-Datei mit mehreren Ebenen haben Sie die
folgenden Möglichkeiten:
• Als neue Komposition, in der jede Ebene in der Adobe Photoshop-Datei zu einer
separaten Ebene in der Komposition wird und die Originalmaße erhalten bleiben. Mit
dieser Option,„Komposition - Beschnittene Ebenen“, erleichtern Sie das Bearbeiten von
Ebenen und reduzieren den Zeitaufwand für das Rendern.
• Als neue Komposition, in der jede Ebene in der Adobe Photoshop-Datei zu einer
separaten Ebene in der Komposition wird; die Abmessungen werden auf die der

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren

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Komposition abgestimmt. Diese Option,„Komposition“, ist nützlich, wenn Sie Ebenen


manuell ausrichten müssen.
• Als einzelnes Standbild-Footageelement, das aus einer beliebigen Ebene in der
Adobe Photoshop-Datei importiert wird.
• Als einzelnes Standbild-Footageelement, das beim Import mehrerer Adobe Photoshop-
Ebenen auf eine Ebene reduziert wird.
Wenn Sie eine Adobe Photoshop-Datei mit Ebenen als Komposition importieren, behalten
alle Ebenen in der Komposition ihre Originalposition so bei, wie sie in Adobe Photoshop
vorgegeben wurde. Sie können die Komposition in After Effects öffnen und die Ebenen
animieren.
Hinweis: Beim Importieren einer Adobe Photoshop-Datei als Komposition werden auch
die Hilfslinien in der Datei importiert.
So importieren Sie eine Adobe Photoshop-Datei mit Ebenen als neue Komposition
1 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Importieren“ > „Datei“.
2 Wählen Sie den Namen der Datei aus, die Sie öffnen möchten. Wird die Datei nicht
angezeigt, wählen Sie unter „Dateityp“ (Windows) bzw.„Zeigen“ (Mac OS) die Option zum
Anzeigen aller Dateien.
3 Wählen Sie unter „Importieren als“ die Option „Komposition“ oder „Komposition -
Beschnittene Ebenen“ und klicken Sie dann auf „Öffnen“ (Windows) bzw.„Importieren“
(Mac OS).
Der Originaldateiname wird im Projektfenster zwei Mal verwendet: einmal für die Datei als
Komposition und zum anderen für den Ordner, der alle Adobe Photoshop-Ebenen als
separate Footageelemente enthält.
So importieren Sie eine Adobe Photoshop-Datei oder eine der darin enthaltenen
Ebenen als einzelnes Footageelement
1 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Importieren“ > „Datei“.
2 Wählen Sie den Namen der Datei aus, die Sie öffnen möchten. Wird die Datei nicht
angezeigt, wählen Sie unter „Dateityp“ (Windows) bzw.„Zeigen“ (Mac OS) die Option zum
Anzeigen aller Dateien.
3 Wählen Sie unter „Importieren als“ die Option „Footage“ aus und klicken Sie dann auf
„Öffnen“ (Windows) bzw.„Importieren“ (Mac OS). Das Dialogfeld [Link] wird
angezeigt (es sei denn, Sie haben in den Voreinstellungen festgelegt, dass dieses
Dialogfeld übersprungen wird).
4 Legen Sie im Dialogfeld [Link] die folgenden Optionen fest und klicken Sie
dann auf „OK“:
• Wählen Sie den Namen der zu importierenden Ebene aus. Zum Importieren sämtlicher
Ebenen wählen Sie unter „Ebene wählen“ die Option „Auf eine Ebene reduziert“ aus.
• Wählen Sie unter „Footage-Maße“ die Option „Ebenengröße“ oder „Dokumentgröße“
aus.
Hinweis: Wenn Sie eine Adobe Photoshop-Ebene als einzelnes Footageelement
importieren, wird der Name im Projektfenster aus dem Ebenennamen und dem
Adobe Photoshop-Dateinamen gebildet.

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Transparente Bereiche und Ebenenmasken aus Adobe Photoshop


verwenden
Adobe Photoshop unterstützt für jede Ebene in einer Datei einen transparenten Bereich
und eine optionale Ebenenmaske (Alphakanal). Mit Hilfe dieser Ebenenmasken können
Sie bestimmen, wie verschiedene Bereiche in einer Ebene ausgeblendet oder sichtbar
gemacht werden. Beim Importieren der Ebene einer Adobe Photoshop-Datei kombiniert
After Effects die Ebenenmaske (falls vorhanden) mit dem transparenten Bereich und
importiert sie als direkten Alphakanal.
Wenn Sie eine Adobe Photoshop-Datei mit Ebenen beim Importieren auf eine Ebene
reduzieren, fügt After Effects die transparenten Bereiche und Ebenenmasken aller Ebenen
in einem Alphakanal zusammen, der mit Weiß integriert wird. (Siehe „Adobe Photoshop-
Dateien mit Ebenen importieren“ auf Seite 66.)
Wenn eine Adobe Photoshop-Datei mit Ebenen Beschnittgruppen enthält, importiert
After Effects jede Beschnittgruppe als in der Hauptkomposition verschachtelte
Komposition. Um die Transparenzeinstellungen zu erhalten, wendet After Effects auf jede
Ebene in der Beschnittgruppen-Komposition automatisch die Option „Transparenz
erhalten“ an.
Wenn Sie eine Adobe Photoshop-Datei als Komposition importieren, werden alle
Vektormasken in den importierten Ebenen in After Effects-Masken umgewandelt. Diese
Masken können Sie in After Effects bearbeiten und animieren.
After Effects unterstützt darüber hinaus alle auf die Datei angewandten Füllmethoden.
(Siehe „Transparenz beim Erstellen von Kompositionen erhalten“ auf Seite 262.)

Einstellungsebenen aus Adobe Photoshop verwenden


Mit Einstellungsebenen werden in Adobe Photoshop Farb- und Tonwerte eines Bildes
modifiziert, ohne das Originalbild dauerhaft zu ändern. Die Einstellungsebenen in Adobe
Photoshop wirken sich auf die Darstellung aller darunter liegenden Ebenen aus. Wenn Sie
eine Adobe Photoshop-Datei mit einer oder mehreren Einstellungsebenen als Komposition
importieren, wandelt After Effects die Adobe Photoshop-Einstellungsebenen direkt in
After Effects-Einstellungsebenen um. Um den Effekt zu entfernen und die Ebene als weiße
Farbfläche anzuzeigen, deaktivieren Sie die Option „Einstellungsebene“ in After Effects.
Um den Effekt und die weiße Farbfläche zu entfernen, löschen Sie entweder die
Einstellungsebene oder deaktivieren die Option „Video“ für die betreffende Ebene. (Siehe
„Eine Einstellungsebene erstellen“ auf Seite 126 und „Die After Effects-Audio- und
Videoschalter“ auf Seite 143.)

Ebeneneffekte aus Adobe Photoshop verwenden


In Adobe Photoshop können Sie einen Ebeneneffekt anwenden, um den Stil einer Ebene
zu bearbeiten. Wenn Sie eine Adobe Photoshop-Datei als Komposition importieren und
eine oder mehrere Ebenen Effekte enthalten, nimmt After Effects die Effekte und die
Ebene als zwei oder mehr separate Ebenen im Zeitleistenfenster auf.
Hinweis: Sie können nur einige Adobe Photoshop-Ebeneneffekte in After Effects
importieren. Dazu gehören „Schlagschatten“, „Schatten nach innen“, „Schein nach
außen“, „Schein nach innen“, „Abgeflachte Kante und Relief“ und „Farbfüllung“.
Sie können eine Ebene entweder im Zeitleisten- oder im Effektfenster bearbeiten oder
entfernen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Adobe Photoshop-Ebeneneffekte über
einen bestimmten Zeitraum zu animieren.

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So bearbeiten Sie einen Adobe Photoshop-Ebeneneffekt in After Effects


1 Öffnen Sie die Komposition, die den Ebeneneffekt enthält.
2 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene aus, die den Effekt enthält, und drücken Sie
auf „E“, um die Effekteigenschaften anzuzeigen.
3 Klicken Sie auf den unterstrichenen Wert, den Sie ändern möchten, und geben Sie
einen neuen Wert ein.
Ein einzelner Adobe Photoshop-Ebeneneffekt kann in After Effects als bis zu fünf Ebenen
und Effekte übersetzt werden. Unter Umständen müssen Sie mehrere Kopien jeder
Adobe Photoshop-Ebene in After Effects bearbeiten, um die gewünschten Ergebnisse zu
erzielen.

Adobe Illustrator-, PDF- oder EPS-Dateien importieren


Sie können Adobe Illustrator- sowie zahlreiche PDF- und EPS-Dateien direkt in
After Effects importieren. Beim Importieren einer Adobe Illustrator-Datei wandelt
After Effects alle Textinformationen in Pfade um. Damit entfällt die Notwendigkeit, vor
dem Importieren in Adobe Illustrator Outlines zu erstellen. Wenn Sie eine Datei
importieren, ohne Outlines zu erstellen, sollten Sie darauf achten, dass sämtliche in der
Datei verwendeten Schriften auch in After Effects verfügbar sind.
Beim Importieren von Adobe Illustrator-Dateien stellt After Effects alle leeren Bereiche
durch Umwandlung in Alphakanäle automatisch transparent dar.
After Effects kann Adobe Illustrator-CMYK-Dateien importieren. Um die
Farbgenauigkeit zu erhalten, sollten Sie jedoch CMYK-Bilder in Adobe Illustrator in
RGB-Bilder umwandeln. Beim Importieren von Adobe Illustrator-CMYK-Bildern werden
CMYK-Farben von After Effects neu zugeordnet. Diese Neuzuordnung zu RGB-Werten
kann zu einer leichten Farbverschiebung führen.

Adobe Illustrator-Dateien für den Import vorbereiten


Vor dem Speichern der Datei in Adobe Illustrator sollten Sie folgende Punkte
berücksichtigen:
• Um sicherzustellen, dass Adobe Illustrator-Dateien in After Effects richtig angezeigt
werden, wählen Sie im Dialogfeld „Illustrator-Format-Optionen“ die Option „PDF-
kompatible Datei erstellen“ aus.
• Damit Pfade von Adobe Illustrator in After Effects kopiert werden können, aktivieren Sie
im Dialogfeld „Voreinstellungen“ in Adobe Illustrator im Bereich „Dateien und
Zwischenablage“ die Option „AICB“.
• Speichern Sie die Datei im AI-Format statt im Format Adobe Illustrator 9.x EPS, um
sicherzustellen, dass Dateien in After Effects vollständig gerastert werden.
• Damit alle Ebenen in der Adobe Illustrator-Datei angezeigt werden, wenn Sie die
Ebenen in After Effects auf eine Ebene reduzieren, müssen Sie vor dem Speichern der
Datei für alle Ebenen die Option „Sichtbarkeit“ aktiviert haben.

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Adobe Illustrator-Dateien kontinuierlich rastern


Sie können eine Adobe Illustrator-Datei in jedem Projektstadium kontinuierlich rastern.
Wenn Sie einen Effekt auf eine kontinuierlich gerasterte Ebene anwenden, erzielen Sie
möglicherweise andere Ergebnisse als bei einer nicht gerasterten Ebene. Der Grund
hierfür ist, dass sich die Standardreihenfolge für das Rendern der Ebene ändert. Beim
Anwenden von Effekten sollten Sie beachten, dass nicht gerasterte Ebenen in der
Standardreihenfolge Masken, Effekte und dann Geometrie (Transformationen) gerendert
werden, für kontinuierlich gerasterte Ebenen dagegen ist die Standardreihenfolge
Masken, Geometrie (Transformationen) und dann Effekte. Wenn Sie also zum Beispiel in
einer Adobe Illustrator-Datei im Bild eines Hundes die Größe des Hundes animieren und
den Effekt „Komplexes Wölben“ auf die Schnauze des Hundes anwenden möchten,
deaktivieren Sie die kontinuierliche Rasterung, damit der Effekt bei der Skalierung des
Bildes erhalten bleibt. Wenn Sie einen Effekt auf eine kontinuierlich gerasterte Ebene
anwenden, überprüfen Sie vor der weiteren Arbeit an Ihrem Projekt, welche
Auswirkungen der Effekt hat.
Hinweis: Auf kontinuierlich gerasterten Ebenen können Sie nicht interaktiv malen. Es ist
jedoch möglich, einen Maleffekt durch Kopieren und Einfügen oder über das Menü
„Favoriten“ anzuwenden.
Unabhängig davon, ob Sie sich für oder gegen kontinuierliche Rasterung entscheiden,
wendet After Effects bei der Vorschau und beim Rendern einer Komposition Antialiasing
an (d. h. die Kanten werden geglättet), wenn Sie die Option „Beste Qualität“ ausgewählt
haben.

A B C

Adobe Illustrator-Datei, die in After Effects importiert und gerastert wurde A. Original
B. Vergrößert mit deaktivierter kontinuierlicher Rasterung C. Vergrößert mit aktivierter
kontinuierlicher Rasterung

So aktivieren Sie die kontinuierliche Rasterung für Adobe Illustrator-Dateien


1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene aus, die die Adobe Illustrator-Datei enthält.
2 Klicken Sie auf „Transformationen falten/Optimieren“, so dass das „An“-Symbol für
diese Ebene angezeigt wird.
Hinweis: Wenn Sie „Transformationen falten/Optimieren“ aktivieren, wird das
Ebenenfenster geschlossen. Sie können es erst wieder öffnen, wenn Sie die Option
deaktivieren.

Ebenen aus Adobe Illustrator importieren


Zum Importieren von Adobe Illustrator-Dateien mit mehreren Ebenen haben Sie folgende
Möglichkeiten:
• Als neue Komposition, in der jede Ebene in der Adobe Illustrator-Datei als separate
Ebene mit den Originalmaßen in die Komposition aufgenommen wird. Mit dieser

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Option,„Komposition - Beschnittene Ebenen“, erleichtern Sie das Bearbeiten von


Ebenen und reduzieren den Zeitaufwand für das Rendern.
• Als neue Komposition, in der jede Ebene in der Adobe Illustrator-Datei zu einer
separaten Ebene in der Komposition wird; die Abmessungen werden auf die der
Komposition abgestimmt. Diese Option,„Komposition“, ist nützlich, wenn Sie Ebenen
manuell ausrichten müssen.
• Als einzelnes Standbild, das aus einer beliebigen Ebene in der Adobe Illustrator-Datei
importiert wird.
• Als einzelnes Standbild, das aus allen Ebenen in der Adobe Illustrator-Datei, die zu einer
Ebene zusammengefasst wurden, importiert wird.
Hinweis: Wenn Sie eine Adobe Illustrator-Datei mit mehreren Ebenen als Komposition
importieren, bleiben die auf die Adobe Illustrator-Ebenen angewendeten Füllmethoden
erhalten.
So importieren Sie eine Adobe Illustrator-Datei mit Ebenen als Komposition mit
Ebenen
1 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Importieren“ > „Datei“.
2 Wählen Sie den Namen der Datei aus, die Sie öffnen möchten. Wird die Datei nicht
angezeigt, wählen Sie unter „Dateityp“ (Windows) bzw.„Zeigen“ (Mac OS) die Option zum
Anzeigen aller Dateien.
3 Wählen Sie unter „Importieren als“ die Option „Komposition“ oder „Komposition -
Beschnittene Ebenen“ und klicken Sie dann auf „Öffnen“ (Windows) bzw.„Importieren“
(Mac OS).
Der Originaldateiname wird im Projektfenster zwei Mal angezeigt: einmal für die Datei als
Komposition und zum anderen für den Ordner, der alle Adobe Illustrator-Ebenen als
separate Footageelemente enthält.
So importieren Sie eine Adobe Illustrator-Datei oder eine ihrer Ebenen als einzelnes
Footageelement
1 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Importieren“ > „Datei“.
2 Wählen Sie den Namen der Datei aus, die Sie öffnen möchten. Wird die Datei nicht
angezeigt, wählen Sie unter „Dateityp“ (Windows) bzw.„Zeigen“ (Mac OS) die Option zum
Anzeigen aller Dateien.
3 Wählen Sie unter „Importieren als“ die Option „Footage“ und klicken Sie dann auf
„Öffnen“ (Windows) bzw.„Importieren“ (Mac OS).
4 Wählen Sie im Dialogfeld [Link] eine zu importierende Ebene oder unter „Ebene
wählen“ die Option „Auf eine Ebene reduziert“ aus. Wählen Sie dann unter „Footage-Maße“
die Option „Ebenengröße“ oder „Dokumentgröße“ aus.
5 Klicken Sie auf „OK“.

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Adobe Illustrator-Pfade als Masken importieren


Sie können einen Adobe Illustrator-Pfad als Maske in einer After Effects-Komposition mit
Ebenen verwenden, indem Sie den Pfad in Adobe Illustrator kopieren und direkt im
Ebenen- oder Kompositionsfenster in After Effects einfügen. After Effects erstellt für jeden
geschlossenen Pfad, der aus Adobe Illustrator kopiert wird, eine Maske. (Siehe „Mit
Masken arbeiten“ auf Seite 235.)
Hinweis: Sie können einen kopierten Adobe Illustrator- oder Adobe Photoshop-Pfad auch
als After Effects-Bewegungspfad verwenden. (Siehe „Bewegungspfade aus Masken
erstellen“ auf Seite 176.)

In Adobe Illustrator gezeichnete Form (links), die als Maske in After Effects eingefügt wurde (rechts)

So importieren Sie einen Adobe Illustrator-Pfad als Maske


1 Erstellen Sie den Pfad in Adobe Illustrator, wählen Sie alle Punkte entlang des Pfades
aus und wählen Sie dann „Bearbeiten“ > „Kopieren“.
2 Öffnen Sie in After Effects das Ebenenfenster für die Ebene, in die Sie den Pfad
importieren möchten.
3 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einfügen“ (Windows) bzw.„Bearbeiten“ > „Einsetzen“
(Mac OS).
Wichtig: Damit dieses Verfahren funktioniert, müssen Sie in den Voreinstellungen für
Adobe Illustrator im Bereich „Dateien und Zwischenablage“ die Option „AICB“ auswählen.

After Effects-Projekte importieren


Sie können ein After Effects-Projekt in ein anderes importieren. Im Projektfenster wird ein
neuer Ordner angelegt, in dem der gesamte Inhalt des importierten Projekts
einschließlich Footagedateien, Kompositionen und Ordnern angezeigt wird. Wenn Sie
eine komplizierte Maske, einen Effekt oder eine Animation in einem anderen Projekt
wiederholen möchten, können Sie das Projekt mit dem Effekt importieren und einfach das
Quellfootage ersetzen. Auf diese Weise bleiben alle Effekt-, Kompositions- und
Ebeneneinstellungen intakt. (Siehe „Dateien in ein Projekt importieren“ auf Seite 59.)

After Effects-Projekte von anderen Plattformen importieren


Ein auf einem anderen Betriebssystem erstelltes After Effects-Projekt können Sie
importieren und öffnen, sofern Sie Datei- und Ordnernamen sowie vollständige oder
relative Pfade (Ablageorte für Ordner) für sämtliche Dateien im Projekt beibehalten. Zur
Beibehaltung relativer Pfade muss das Quellfootage auf demselben Volume wie die
Projektdatei gespeichert werden.

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren

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Wird ein Dateiformat von dem von Ihnen verwendeten Betriebssystem nicht unterstützt,
fehlt die Datei oder ist der Verweis nicht mehr intakt, erstellt After Effects einen Platzhalter
mit Farbbalken. Dieser Platzhalter kann wieder mit der entsprechenden Datei verbunden
werden. Auf dieselbe Weise können Sie auch ein Footageelement im Projektfenster mit
einer anderen Quelldatei verbinden.
So stellen Sie den Verweis wieder her
1 Wählen Sie im Projektfenster den Platzhalter oder die Footagedatei aus und wählen Sie
dann „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Footage ersetzen“ > „Datei“.
2 Suchen Sie im Dialogfeld „Footagedatei ersetzen“ die gewünschte Footagedatei und
wählen Sie sie aus.
Hinweis: Dieses Dialogfeld können Sie auch durch Doppelklicken auf den Platzhalter
öffnen.
Weitere Informationen zum Ersetzen von Footage finden Sie unter „Footage ersetzen“ auf
Seite 97.

Adobe Premiere-Projekte importieren


Da Sie ein Adobe Premiere-Projekt importieren können, müssen Sie das Projekt nicht
rendern, bevor Sie visuelle Effekte und Animationen in After Effects anwenden.
After Effects importiert Adobe Premiere-Projekte in das Projektfenster zum einen als neue
Komposition, die jeden Adobe Premiere-Clip als Ebene enthält, und zum anderen als
Ordner, in dem jeder Clip als individuelles Footageelement enthalten ist. Wenn das
Adobe Premiere-Projekt Bins enthält, wandelt After Effects diese in Ordner innerhalb des
Adobe Premiere-Projektordners um.
Die Reihenfolge von Clips in der Zeitleiste, die Footagedauer (einschließlich aller
getrimmten In- und Out-Points) sowie die Position der Marken und Übergänge werden in
After Effects beibehalten. Die Anordnung der Ebenen im Zeitleistenfenster basiert auf der
Anordnung der Clips in der Adobe Premiere-Zeitleiste. After Effects fügt Adobe Premiere-
Clips im Zeitleistenfenster als Ebenen hinzu, und zwar in der Reihenfolge, in der sie – von
unten nach oben und von links nach rechts – in der Adobe Premiere-Zeitleiste angezeigt
werden.
Änderungen der Geschwindigkeit eines Clips (zum Beispiel über den Befehl „Clip“ >
„Geschwindigkeit“) werden in After Effects beibehalten und als Wert in der Spalte
„Dehnung“ im After Effects-Zeitleistenfenster angezeigt. Effekte, die sowohl in
Adobe Premiere als auch in After Effects gebräuchlich sind, werden ebenfalls importiert.
Auch die Keyframes für diese Effekte werden beibehalten. In Adobe Premiere wird auf
solche Effekte durch ein After Effects-Symbol in der Effektepalette hingewiesen. In
Adobe Premiere-Projekten enthaltene Übergänge und Titel werden in der After Effects-
Komposition als Farbflächenebenen mit der jeweiligen Originalposition und -dauer
angezeigt. Transparenz- und Bewegungseinstellungen werden von After Effects
verworfen. (Siehe „Dateien in ein Projekt importieren“ auf Seite 59.)
Adobe Premiere-Projekte werden auf dieselbe Weise wie Footagedateien importiert:
Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Importieren“ > „Datei“ und
suchen Sie die gewünschte Adobe Premiere-Projektdatei.

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren

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3D-Bilddateien importieren
After Effects kann 3D-Bilddateien in den Formaten Softimage PIC, RLA, RPF und Electric
Image EI importieren. Diese 3D-Bilddateien enthalten Rot-, Grün-, Blau- und Alphakanäle
(RGBA) sowie Hilfskanäle mit zusätzlichen Daten wie Z-Tiefe, Objekt-IDs,
Strukturkoordinaten u. a.
Bei RLA- und RPF-Dateien sind alle Hilfskanäle in einer einzigen Datei zusammengefasst.
Für Softimage PIC-Dateien gibt es eine ZPIC-Datei, die die Kanalinformationen für die
Z-Tiefe enthält. Eine ZPIC-Datei kann nicht importiert werden. Sie können jedoch auf die
zusätzlichen Kanalinformationen zugreifen, wenn die ZPIC-Datei in demselben Ordner wie
die importierte PIC-Datei gespeichert ist.
Für Dateien im Format Electric Image (EI) gibt es jetzt dazugehörige EIZ-Dateien, in denen
Kanaldaten zur Z-Tiefe enthalten sind. Auch diese Dateien (wie ZPIC-Dateien) können Sie
nicht in After Effects importieren; sie werden lediglich in demselben Ordner wie die EI-
Dateien gespeichert. Informationen zum Erstellen von EIZ-Dateien finden Sie in der
Dokumentation zu Electric Image.

Audiodateien importieren
Sie können Audiodateien in einer ganzen Reihe von Formaten direkt in After Effects
importieren. Wenn Sie einer Komposition reine Audiodateien hinzufügen, werden diese
Dateien als Ebenen im Zeitleistenfenster angezeigt. Im Dialogfeld „Voreinstellungen“ im
Bereich „Vorschau“ können Sie die Einstellungen für die Audiovorschau wie zum Beispiel
die Samplerate anpassen. Diese Einstellungen beeinflussen die Qualität der
Audiowiedergabe lediglich bei der Vorschau der Komposition, nicht während des
Renderns. (Siehe „Audioebenen“ auf Seite 149.)

Cineon-Dateien importieren
Dateien im Format Cineon 4.5 oder Digital Picture Exchange (DPX) können als individuelle
Frames oder als Sequenz von nummerierten Standbildern direkt in ein After Effects-
Projekt importiert werden. Nach dem Import einer Cineon-Datei können Sie diese Datei in
einer Komposition verwenden, die dann als Cineon-Sequenz gerendert werden kann.
(Siehe „Standbildsequenzen importieren“ auf Seite 60.)
Cineon-Dateien kommen häufig bei der Übertragung von Film in ein digitales Format zum
Einsatz. Um den vollen dynamischen Bereich von Filmen zu erhalten, werden Cineon-
Dateien mit einer logarithmischen Farbtiefe von 10 Bit pro Kanal (bpc) gespeichert.
After Effects arbeitet jedoch intern mit einer Farbtiefe von 8 bpc (bzw. 16 bpc in der
Professional Edition von After Effects). Standardmäßig dehnt After Effects die
dazugehörigen logarithmischen Werte auf den vollen verfügbaren Wertebereich aus. Im
Dialogfeld für die Cineon-Importoptionen oder im Cineon-Konvertierer können Sie die
Konvertierung steuern. Wenn Sie mit einer Filmsequenz arbeiten, in der sich die
Belichtungsbedingungen ändern, können Sie die Konvertierung durch das Festlegen von
Keyframes variieren.
So importieren Sie eine Cineon-Sequenz
1 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Importieren“ > „Datei“.
2 Wählen Sie als Dateityp „Cineon“ aus und aktivieren Sie dann „Cineon Sequenz“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren

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3 Suchen Sie die erste nummerierte Cineon-Sequenzdatei und wählen Sie sie aus.
4 Aktivieren Sie die Option „Cineon Sequenz“ und klicken Sie dann auf „Öffnen“.
Die Cineon-Datei oder -Sequenz wird im Projektfenster angezeigt.
So konvertieren Sie eine Cineon-Sequenz von einer logarithmischen in eine lineare
Sequenz
1 Wählen Sie die Sequenz im Projektfenster aus und wählen Sie dann „Datei“ (Windows)
bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Footage interpretieren“ > „Footage einstellen“.
2 Klicken Sie im Dialogfeld „Footage interpretieren“ auf „Mehr Optionen“.
3 Wählen Sie im Dialogfeld „Cineon-Konvertierungsparameter“ die Option
„Logarithmische Konvertierung“ und klicken Sie auf „OK“. Klicken Sie dann ein zweites Mal
auf „OK“.
Wenn Sie zur Ausgabe der Cineon-Datei bereit sind, müssen Sie die Konvertierung wieder
umkehren.

Filmfootage für den Import vorbereiten


Ein Teil des von Ihnen verwendeten Quellfootage wurde möglicherweise digital
produziert (zum Beispiel in Adobe Photoshop oder Adobe Premiere). Unter Umständen
müssen Sie jedoch Footage von analogen Quellen wie Film und Videoband auf den
Computer übertragen. Beim Arbeiten mit After Effects hilft Ihnen die Kenntnis der
Unterschiede zwischen den einzelnen Medien bei der Entscheidung, wie Footage bei der
Übertragung zwischen digitalen und analogen Geräten behandelt werden soll. Weitere
Informationen finden Sie unter „Analogvideo“ auf Seite 75, „Analogfilm“ auf Seite 75,
„Digitalvideo“ auf Seite 76 und „Interlaced- und Non-Interlaced-Footage“ auf Seite 76.

Analogvideo
Analogvideo überträgt Bild- und Toninformationen mittels elektromagnetischer Signale.
Bevor Sie Analogvideo in After Effects importieren können, müssen Sie es digitalisieren.
Beim Digitalisieren werden die elektromagnetischen Signale in binäre Signale
umgewandelt, die dann von einem Computer gelesen werden können.

Analogfilm
Analogfilm wie z. B. Diafilm oder normaler Film überträgt Bildinformationen durch
Erzeugung von Farbveränderungen auf einem Azetatstreifen.
Um digitale Effekte in After Effects auf Film anwenden zu können, müssen Sie den Film
zunächst in ein digitales Format konvertieren. Dazu haben Sie zwei Möglichkeiten:
• Mit einem Filmscanner können Sie jeden analogen Filmframe direkt in einen digitalen
Filmframe umwandeln. Mit dieser Methode wird die Bildqualität am besten
beibehalten. Die Verwendung eines Filmscanners empfiehlt sich deshalb, weil Sie das
Footage direkt als Non-Interlaced-Footage mit 24 fps und mit voller Auflösung in den
Computer einlesen können; es kann also sofort in After Effects weiterbearbeitet
werden. (Siehe „Cineon-Dateien importieren“ auf Seite 74.)
• Sie können den Analogfilm auf analoges Videoband übertragen und anschließend das
Videoband digitalisieren. Diesen Vorgang bezeichnet man als Telecine-Übertragung.
Dabei wird Footage mit 24 fps im 3:2-Pulldown-Verfahren in Video mit 30 fps

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren

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konvertiert. Die Übertragung im 3:2-Pulldown-Verfahren wirft zwei Probleme auf: Sie


müssen den unterschiedlichen Frameraten von Video und Spielfilm Rechnung tragen
und die Halbbilder des Interlaced-Video separieren. In After Effects werden beide
Probleme unter Beibehaltung der Bildqualität automatisch gelöst. (Siehe „3:2-
Pulldown“ auf Seite 81.)
Hinweis: Um einen After Effects-Film in einem analogen Film verwenden zu können,
müssen Sie den Film wieder in das analoge Medium übertragen. Die Übertragung findet
im Allgemeinen während der Postproduktion statt.

Digitalvideo
Bei Digitalvideo wird jedes Pixel eines Videoframes durch einzelne Farbwerte
repräsentiert. Die Pixelwerte werden im binären Format, das von Computern verwendet
wird, übertragen und gespeichert. Audio wird ebenfalls in Form binärer Daten übertragen.
Digitalvideo ist kein Format an sich, sondern ein Medium, innerhalb dessen zahlreiche
Dateiformate existieren. Selbst wenn Ihr Quellfootage digital erzeugt wurde, müssen Sie
es in einem Dateiformat abspeichern, das von After Effects importiert werden kann.
Falls Sie vorhaben, den Film auf einem digitalen Medium wie z. B. auf CD-ROM zu
verteilen, müssen Sie ihn in einem Dateiformat rendern, das sich für diese
Verteilungsmethode eignet. (Siehe „Filme erstellen (rendern)“ auf Seite 727.)
Hinweis: Dateien im digitalen DV-Videoformat können Sie direkt auf Ihre Festplatte
herunterladen und in Programmen wie Adobe After Effects und Adobe Premiere
bearbeiten. Zahlreiche DV-Decks lassen sich über ein IEEE 1394-Interface (FireWire ™/[Link])
direkt an den Computer anschließen. (Siehe „D1, DV und Footage mit verschiedenen Pixel-
Seitenverhältnissen“ auf Seite 83.)

Interlaced- und Non-Interlaced-Footage


Eine weitere Methode der Klassifizierung von analogem oder digitalem Footage ist die
Einteilung in Interlaced- und Non-Interlaced-Footage. In den meisten Fällen ist Video
interlaced; jeder Frame besteht aus zwei Halbbildern, die nacheinander angezeigt werden.
Computer-Betriebssysteme und After Effects zeigen Non-Interlaced-Video an, das auch als
Progressive Scan bezeichnet wird. Hier wird jeder Frame im Vollbildmodus angezeigt. In
der Endphase der Arbeit an einem Film, der für die Fernsehwiedergabe vorgesehen ist,
kann After Effects die Frames in diesem Film wieder in Halbbilder rendern, damit eine
hohe Anzeigequalität gewährleistet wird.
Bei Interlaced-Video setzt sich jedes Einzelbild aus zwei Halbbildern zusammen, entweder
aus Halbbild 1 und Halbbild 2, geradem und ungeradem oder (wie in After Effects)
oberem und unterem Halbbild. Werden diese Halbbilder auf einem NTSC- oder PAL-
Videomonitor in der Abfolge wiedergegeben, entsteht ein glattes, einheitliches Bild.

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In Interlaced-Video ist ein Frame in zwei Halbbilder unterteilt. Jedes Halbbild enthält jede
zweite horizontale Zeile im Frame. Ein Fernseher zeigt zunächst das erste Halbbild über
den gesamten Bildschirm an und dann das zweite Halbbild, das die Lücken, die im ersten
Halbbild gelassen wurden, füllt. Ein NTSC-Videoframe, der ca. 1/30 Sekunde lang
angezeigt wird, enthält zwei Interlaced-Halbbilder, die jeweils für ungefähr 1/60 Sekunde
angezeigt werden.

In Interlaced-Video werden die Bildzeilen eines Frames abwechselnd in zwei Durchgängen


angezeigt.

In Non-Interlaced-Video werden die Bildzeilen der Reihe nach von oben nach unten in
einem Durchgang angezeigt. Video- und Filmformate für den Computer sind im
Allgemeinen Non-Interlaced-Formate. Film ähnelt Non-Interlaced-Video insofern, als auch
hier jeweils ein ganzer Frame angezeigt wird.
Interlacing spielt für die Bildqualität nur im Hinblick auf bestimmte Effekte eine Rolle, wie
zum Beispiel beim Drehen eines Frames oder beim Überlagern von Video mit digitalen
Effekten. Es ist ein Merkmal der Footageerfassung und -anzeige, keine strukturelle
Komponente von Dateiformaten oder Medien. Ein digitalisierter NTSC- oder PAL-Film
(Interlaced) kann ohne Probleme auf einem Computer-Bildschirm (Non-Interlaced)
wiedergegeben werden; das Gleiche gilt für ein 35-mm-Foto (Non-Interlaced) und einen
NTSC- oder PAL-Videomonitor (Interlaced).
Wenn Sie Interlaced-Video in einer Komposition verwenden oder einen After Effects-Film
in einem Interlaced-Video-Medium wie NTSC einsetzen möchten, müssen Sie die
Halbbilder beim Import trennen und die Komposition in der fertigen Filmdatei in
Halbbilder rendern. (Siehe „Interlaced-Video und After Effects“ auf Seite 79, „Halbbild-
Rendern“ auf Seite 81 und „Reihenfolge für das Rendern der Halbbilder testen“ auf
Seite 768.)

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Filme für den Import vorbereiten, wenn die Endausgabe NTSC-


Interlaced-Video ist
Bevor Sie Videofootage in After Effects importieren, können Sie es in anderen
Programmen wie zum Beispiel Adobe Premiere bearbeiten und vorbereiten. Wenn Sie das
Footage in After Effects als NTSC-Interlaced-Video rendern möchten, führen Sie beim
Rendern des Films in dem anderen Programm kein Halbbild-Rendern durch und erstellen
Sie keine Interlaced-Frames. Das Rendern von Interlaced-Video für temporäre Dateien ist
akzeptabel, mit 60 progressiven Bildern erzielen Sie jedoch eine höhere Qualität. Behalten
Sie unbedingt den Überblick über die Original-Halbbildreihenfolge, damit das Rendern in
After Effects richtig ausgeführt wird. (Siehe „Halbbild-Rendern“ auf Seite 81 und
„Reihenfolge für das Rendern der Halbbilder testen“ auf Seite 768.)
Solange das Footage auf einem Computer gespeichert wird, sollten Sie es im Non-
Interlaced-Format belassen. Dadurch stellen Sie eine höhere Bildqualität sicher und
sparen sich den zusätzlichen Arbeitsschritt des Trennens der Halbbilder in After Effects.
Sobald das Footage zur Weiterbearbeitung im nicht-linearen Editor wie zum Beispiel
Adobe Premiere bereit ist, sollten Sie das Interlacing vornehmen.
Rendern Sie einen Film im anderen Programm als Non-Interlaced-Video mit 60 fps. Nach
der Aufnahme in eine Komposition kann After Effects den Film in Interlaced-Frames in
hoher Bildqualität mit 30 fps für Videoband rendern.

Filmfootage-Frameraten für die Endausgabe vorbereiten


Beim Importieren von Filmfootage in After Effects wird die Framerate der Datei nicht
verändert. Wenn Sie vorhaben, das Footage mit einer anderen Framerate auszugeben,
können Sie es in After Effects an die neue Framerate anpassen. Durch diese Anpassung,
die auch Conforming genannt wird, stellen Sie sicher, dass die Frames gleichmäßig gemäß
der neuen Ausgabe-Framerate verteilt werden.
Das Originalfootage wird bei diesem Vorgang nicht verändert, nur der von After Effects
verwendete Verweis. Beim Conforming verändert After Effects die interne Framedauer, der
Frameinhalt dagegen bleibt unverändert. Wenn das Conforming einen großen Bereich
umfasst, wird das Footage mit veränderter Geschwindigkeit wiedergegeben. Ändern Sie
zum Beispiel die Framerate von 15 fps in 30 fps, wird das Footage schneller abgespielt.
Es empfiehlt sich, die Framerate so festzulegen, dass sie der endgültigen Ausgabe-
Framerate für das Projekt entspricht. After Effects rendert dann jeden Frame und in der
Endausgabe werden Frames weder ausgelassen noch dupliziert. Um die Geschwindigkeit
des Filmfootage nicht drastisch zu ändern, kann es jedoch von Vorteil sein, die Anpassung
nur über einen kleineren Bereich vorzunehmen und die neue Framerate so festzulegen,
dass sie durch die Ausgaberate teilbar ist. Wenn das Originalfootage zum Beispiel eine
Framerate von 29,97 fps hat und Sie es auf CD-ROM ausgeben möchten, wo es mit 10 fps
wiedergegeben werden soll, können Sie es auf 30 fps anpassen. Bei 30 fps sind die Frames
durch 10 teilbar; After Effects kann also jeden dritten Frame gleichmäßig rendern.
Hinweis: Wenn Sie NTSC-Footage als PAL oder PAL-Footage als NTSC ausgeben möchten,
benötigen Sie Zugang zu Geräten, die beide Formate unterstützen.
So ändern Sie die Framerate einer Filmfootagedatei
1 Wählen Sie die Footagedatei im Projektfenster aus.
2 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Footage interpretieren“ >
„Footage einstellen“.

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3 Aktivieren Sie die Option „Framerate angleichen an“, geben Sie eine neue Framerate vor
„Frames pro Sekunde“ ein und klicken Sie dann auf „OK“.
Hinweis: Durch diesen Vorgang kann die Synchronisation von Audio- und Videodateien
verändert werden. Überprüfen Sie Ihre Dateien und nehmen Sie die nötigen Änderungen
vor.

Interlaced-Video und After Effects


Wenn Sie in einem After Effects-Projekt mit Interlaced- oder Halbbild-gerendertem
Footage (z. B. von NTSC-Video) arbeiten möchten, erzielen Sie die besten Resultate, wenn
Sie die Videohalbbilder beim Import trennen. After Effects trennt die Videohalbbilder und
erzeugt aus jedem Halbbild einen vollständigen Frame. Hierbei werden alle Bilddaten aus
dem Originalfootage erhalten.
Wenn Sie Interlaced-Video importieren, das ursprünglich von Film übertragen wurde,
können Sie den 3:2-Pulldown, der während der Übertragung von Film auf Video
angewendet wurde, bei der Halbbildtrennung rückgängig machen. Damit wird
sichergestellt, dass die in After Effects angewandten Effekte nicht verzerrt erscheinen.
(Siehe „3:2- oder 24Pa-Pulldown bei von Film oder DV-Kameras übertragenem Video
rückgängig machen“ auf Seite 82.)

Halbbilder trennen
Wenn Sie vorhaben, Footage grundlegend zu verändern, ist das Trennen der Halbbilder
ein unverzichtbarer Vorgang. Beim Skalieren, Drehen oder Anwenden von Effekten auf
Interlaced-Video kommt es oft zu unerwünschten Artefakten wie vertauschten
Halbbildern. Beim Trennen von Halbbildern wandelt After Effects die beiden Interlaced-
Frames im Video unter Beibehaltung der höchstmöglichen Bildqualität richtig in Non-
Interlaced-Frames um. Bei Verwendung von Non-Interlaced-Frames kann After Effects
Bearbeitungen und Effekte konsistent und mit höchster Qualität anwenden.
After Effects erzeugt aus einem einzigen ursprünglichen Interlaced-Halbbild Footage mit
getrennten Halbbildern, indem es die Halbbilder in zwei unabhängige Frames zerlegt.
Jeder neue Frame enthält nur die Hälfte der Informationen des Originalframes, wodurch
einige Frames eine niedrigere Auflösung haben können als andere, wenn sie mit
Entwurfsqualität angezeigt werden. Beim Rendern der fertigen Komposition erzeugt
After Effects wieder Interlaced-Frames hoher Qualität für Videobänder. Wenn Sie einen
Film mit der Option „Beste Qualität“ rendern, interpoliert After Effects zwischen den
Halbbildzeilen, um die optimale Bildqualität zu erzielen.
Hinweis: Bei Videofootage im Format D1 und DV trennt After Effects die Halbbilder
automatisch. Im Dialogfeld „Footage interpretieren“ können Sie Halbbilder für alle
anderen Arten von Videofootage manuell trennen. (Siehe „Interpretationsregeln
festlegen“ auf Seite 58.)
So trennen Sie Videohalbbilder in importiertem Footage
1 Wählen Sie das Footageelement im Projektfenster aus.
2 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Footage interpretieren“ >
„Footage einstellen“.
3 Wählen Sie unter „Separate Halbbilder“ eine Option aus.

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4 Aktivieren Sie die Option „Motion Detect (Nur beste Qualität)“, um die Bildqualität in
nicht bewegten Bereichen beim Rendern mit der Option „Beste Qualität“ zu erhöhen.
Klicken Sie dann auf „OK“.

Halbbildreihenfolge interpretieren
Die Halbbildreihenfolge in Interlaced-Video definiert, in welcher Reihenfolge die beiden
Halbbilder (oberes und unteres Halbbild) angezeigt werden. Ein System, das zuerst die
oberen, ungeraden Zeilen zeichnet, zeigt das obere Halbbild zuerst; werden die geraden,
unteren Zeilen vor den oberen gezeichnet, wird das untere Halbbild zuerst angezeigt. Die
Anzeigereihenfolge ist besonders dann wichtig, wenn die Halbbilder Bewegung
enthalten. Beim Trennen der Videohalbbilder in der verkehrten Reihenfolge werden die
Bewegungen nicht flüssig wiedergegeben.
Einige Programme, After Effects eingeschlossen, markieren die Halbbildreihenfolge beim
Rendern von Interlaced-Video. Beim Importieren einer markierten Videodatei respektiert
After Effects die Kennzeichnung der Halbbildreihenfolge automatisch. Mit Hilfe der Datei
für Interpretationsregeln können Sie die Halbbildreihenfolge außer Kraft setzen. Weitere
Informationen zur Halbbildreihenfolge finden Sie unter „Interpretationsregeln festlegen“
auf Seite 58.
Falls die Halbbildreihenfolge in einer Datei nicht markiert ist, können Sie sich an der
ursprünglichen Halbbildreihenfolge des Footage orientieren. Wenn Sie nicht sicher sind,
welche Halbbildreihenfolge beim Interlacing eines Footageelements verwendet wurde,
folgen Sie den hier beschriebenen Anleitungen.
So bestimmen Sie die Original-Halbbildreihenfolge
1 Wählen Sie das Element im Projektfenster aus.
2 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Footage interpretieren“ >
„Footage einstellen“.
3 Wählen Sie im Dialogfeld „Footage interpretieren“ unter „Separate Halbbilder“ die
Option „Oberes Halbbild zuerst“ aus und klicken Sie dann auf „OK“.
4 Halten Sie im Projektfenster die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS)
gedrückt und doppelklicken Sie auf das Footage, um es in einem Footagefenster zu
öffnen.
5 Falls die Zeitsteuerungenpalette nicht sichtbar ist, wählen Sie „Fenster“ >
„Zeitsteuerungen“.
6 Suchen Sie im Footagefenster ein Segment, das ein oder mehrere Bereiche mit
Bewegung enthält.
7 Gehen Sie mit Hilfe der Schaltfläche „Nächster Frame“ in der Zeitsteuerungenpalette
mindestens fünf Frames im Footagefenster vor. Bereiche mit Bewegung sollten sich
einheitlich in eine Richtung bewegen. Gehen die Bereiche mit Bewegung in jedem
zweiten Frame zurück, wurde die falsche Option zur Halbbildtrennung auf das Footage
angewandt.
Hinweis: Bei analogen Erfassungskarten kann es Abweichungen geben. Bei Footage, das
im Format DV vorliegt oder über IEEE 1394 FireWire/[Link] erfasst wurde, wird stets das
untere Halbbild zuerst angezeigt.

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Halbbild-Rendern
Wenn Sie eine Komposition mit getrenntem Footage rendern, stimmen Sie die Option für
das Rendern von Halbbildern auf die Halbbildreihenfolge Ihrer Videoausrüstung ab. Wenn
Sie das Halbbild-Rendern nicht auf die Komposition anwenden oder wenn Sie dabei die
falschen Einstellungen verwenden, kann es im fertigen Film zu Verzerrungen und
ruckartiger sowie zu einer zu weichen Wiedergabe kommen. (Siehe „Reihenfolge für das
Rendern der Halbbilder testen“ auf Seite 768.)

3:2-Pulldown
Bei der Übertragung von 24-fps-Film auf 29,97-fps-Video (NTSC) wenden Sie ein Verfahren
an, das als 3:2-Pulldown bezeichnet wird. Hierbei werden die Filmframes nach sich
wiederholendem 3:2-Muster über die Videohalbbilder verteilt. Der erste Frame des Films
wird in Halbbild 1 und 2 des ersten Videoframes kopiert und außerdem in Halbbild 1 des
zweiten Videoframes. Der zweite Frame des Films wird dann über die nächsten zwei
Halbbilder des Videos verteilt – Halbbild 2 des zweiten Videoframes und Halbbild 1 des
dritten Videoframes. Dieses 3:2-Muster wird wiederholt, bis vier Filmframes über fünf
Videoframes verteilt wurden, und dann erneut angewendet.
Das Ergebnis des 3:2-Pulldown sind ganze Frames (dargestellt durch W) und Split-Halbbild-
Frames (dargestellt durch S). Die drei ganzen Videoframes enthalten zwei Halbbilder aus
demselben Filmframe. Die übrigen zwei Split-Halbbild-Frames enthalten einen
Videoframe aus zwei verschiedenen Filmframes. Die beiden Split-Halbbild-Frames liegen
immer nebeneinander. Die Phase des 3:2-Pulldown bezieht sich auf den Punkt, an dem die
beiden Split-Halbbild-Frames in den ersten fünf Frames des Footage liegen.
Die Phase ist das Ergebnis zweier Konvertierungen während des 3:2-Pulldown: 24-fps-Film
wird in 30-fps-Video konvertiert, vier Frames in 24-fps-Film werden jeweils über fünf
Frames in 30(29,97)-fps-Video verteilt. Der Film wird zunächst um 0,1% verlangsamt, um
die Differenz zwischen 29,97 fps und 30 fps auszugleichen. Dann wird jeder Filmframe
nach einem bestimmten Muster wiederholt und mit Videohalbbildern gepaart.

3 2 3 2

W S S W W

Wenn Sie einen 3:2-Pulldown auf Footage anwenden, wird ein Frame des Films (A) in zwei oder drei
Interlaced-Video-Halbbilder separiert (B), die in Videoframes mit jeweils zwei Halbbildern gruppiert
werden.

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3:2- oder 24Pa-Pulldown bei von Film oder DV-Kameras


übertragenem Video rückgängig machen
Damit in After Effects hinzugefügte Effekte perfekt mit der Original-Framerate des Films
synchronisiert werden können, müssen Sie den 3:2-Pulldown bei Videofootage, das
ursprünglich auf Film aufgenommen wurde, wieder rückgängig machen. Durch das
Rückgängigmachen des 3:2-Pulldown wird die Framerate um 4/5 reduziert: von 30 fps auf
24 fps bzw. von 29,97 fps auf 23.976 fps. Dadurch verringert sich auch die Anzahl der zu
verändernden Frames. Um den 3:2-Pulldown rückgängig zu machen, müssen Sie
außerdem die Phase des 3:2-Pulldown angeben. (Siehe „3:2-Pulldown“ auf Seite 81.)
Trennen Sie zunächst die Halbbilder, entweder mit der Option „Oberes Halbbild zuerst“
oder „Unteres Halbbild zuerst“, bevor Sie den 3:2-Pulldown rückgängig machen. Wenn die
Halbbilder getrennt sind, kann After Effects das Footage analysieren und die richtige 3:2-
Pulldown-Phase sowie Halbbildreihenfolge bestimmen. Falls Sie die Phase und
Halbbildreihenfolge bereits kennen, treffen Sie im Dialogfeld „Footage interpretieren“
unter „Separate Halbbilder“ und „Pulldown entfernen“ die entsprechende Auswahl.
After Effects unterstützt auch den Panasonic DVX100 24p DV-Kamera-Pulldown, der als
24P Advance (24Pa) bezeichnet wird. Dieses Format wird von einigen Kameras zur
Erfassung von Progressive-Scan-Bildern mit 23.976 fps auf DV-Bändern verwendet.
So machen Sie den 3:2- oder 24Pa-Pulldown für Video rückgängig
1 Wählen Sie im Projektfenster das gewünschte Footage aus.
2 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Footage interpretieren“ >
„Footage einstellen“.
3 Wählen Sie im Bereich „Halbbilder und Pulldown“ unter „Separate Halbbilder“ die
Option „Oberes Halbbild zuerst“ oder „Unteres Halbbild zuerst“ aus.
4 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus und klicken Sie auf „OK“:
• Wenn Sie die Phase des 3:2- oder 24Pa-Pulldown kennen, wählen Sie sie unter
„Pulldown entfernen“ aus.
• Wenn After Effects die richtigen Einstellungen bestimmen soll, klicken Sie auf „3:2-
Pulldown ermitteln“ oder „24Pa-Pulldown ermitteln“.
Hinweis: Falls die Footagedatei Frames aus verschiedenen Quellen enthält, ist die Phase
unter Umständen nicht konsistent. In einem solchen Fall importieren Sie das Footage für
jede Phase je einmal. Fügen Sie dann das Footage Ihrer Komposition hinzu, und zwar so
viele Male, wie es Phasen gibt. Trimmen Sie jede Ebene, so dass nur die jeder Phase
entsprechenden Frames verwendet werden.

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D1, DV und Footage mit verschiedenen Pixel-


Seitenverhältnissen
Durch das Pixel-Seitenverhältnis wird das Verhältnis von Breite und Höhe eines Pixels in
einem Bild bestimmt. Das Frameseitenverhältnis beschreibt das Verhältnis von Breite und
Höhe der Framemaße eines Bildes. D1 NTSC hat zum Beispiel ein Pixel-Seitenverhältnis
von 0,9 (oder Breite 0,9 mal Höhe 1,0 ). Außerdem hat es ein Frameseitenverhältnis von 4:3
(oder Breite 4,0 mal Höhe 3,0).

4 16

3 9

Ein Frameseitenverhältnis von 4:3 (links) und ein größeres Frameseitenverhältnis von 16:9 (rechts)

Bei einigen Videoformaten wird zur Ausgabe dasselbe Frameseitenverhältnis, aber ein
unterschiedliches Pixel-Seitenverhältnis verwendet. Manche Geräte digitalisieren NTSC
zum Beispiel mit einem Frameseitenverhältnis von 4:3, Quadratpixeln (Pixel-
Seitenverhältnis 1,0) und einer Auflösung von 640 x 480, D1 NTSC erzeugt dasselbe
Frameseitenverhältnis von 4:3, verwendet jedoch rechteckige Pixel (Pixel-Seitenverhältnis
0,9) und eine Auflösung von 720 x 486, D1-Pixel sind immer rechteckig und haben in
Systemen, die NTSC-Video produzieren, eine vertikale, in PAL-Videosystemen dagegen
eine horizontale Ausrichtung.
Wenn Sie rechteckige Pixel auf einem Bildschirm mit Quadratpixeln ohne Veränderung
anzeigen, erscheinen Bilder und Bewegung verzerrt; aus Kreisen werden beispielsweise
Ovale. Auf einem Fernsehbildschirm werden die Bilder jedoch richtig angezeigt.
Um rechteckige Pixel auf Bildschirmen mit Quadratpixeln anzeigen zu können,
wählen Sie im Optionsmenü des Kompositionsfensters die Option „Pixel-
Seitenverhältnis-Korrektur“ aus. Da dies die Leistung beeinflusst, wird es nur zu
Anzeigezwecken empfohlen.

A B C

Quadratische und nicht-quadratische Pixel A. Quadratische Pixel und Frameseitenverhältnis von


4:3 B. Nicht-quadratische Pixel und Frameseitenverhältnis von 4:3 C. Nicht-quadratische Pixel auf
einem Bildschirm mit Quadratpixeln

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Wenn Sie D1 NTSC- oder DV-Quellfootage in After Effects importieren, erscheint das Bild
etwas breiter als auf einem D1- oder DV-System. (D1 PAL-Footage sieht etwas schmaler
aus.) Der umgekehrte Effekt tritt auf, wenn Sie anamorphotisches Footage von einem D1/
DV NTSC Widescreen oder D1/DV PAL Widescreen importieren. Widescreen-Videoformate
haben ein Frameseitenverhältnis von 16:9.
Sind die Pixel in einer Datei rechteckig, zeigt After Effects das Pixel-Seitenverhältnis neben
der Miniatur des Bildes im Projektfenster an. Im Dialogfeld „Footage interpretieren“
können Sie die Interpretation des Pixel-Seitenverhältnisses für einzelne Dateien ändern.
Wenn alle Footagedateien richtig interpretiert werden, können Sie Footage mit
verschiedenen Seitenverhältnissen in demselben Projekt oder in derselben Komposition
kombinieren und Ausgabedateien erzeugen, die richtig wiedergegeben werden.
Beim Importieren von Footage mit der D1-Auflösung von 720 x 486 oder der DV-
Auflösung von 720 x 480 stellt After Effects das Pixel-Seitenverhältnis für die Datei
automatisch auf D1/DV NTSC ein. Beim Importieren von Footage mit der D1- oder DV-
Auflösung von 720 x 576 stellt After Effects das Pixel-Seitenverhältnis für die Datei
automatisch auf D1/DV PAL ein. Es empfiehlt sich jedoch, immer im Projektfenster oder
Dialogfeld „Footage interpretieren“ zu überprüfen, ob alle Dateien richtig interpretiert
werden. Informationen zum Anwenden von Interpretationsregeln für die Automatisierung
des Importvorgangs finden Sie unter „Interpretationsregeln festlegen“ auf Seite 58.
Hinweis: Setzen Sie das Pixel-Seitenverhältnis auf „Quadratische Pixel“ zurück, wenn Sie
eine Quadratpixel-Datei mit einer D1- oder DV-Auflösung importieren (zum Beispiel ein
Adobe Photoshop-Bild mit einer Auflösung von 720 x 480).

Pixel-Seitenverhältnis einstellen
Es ist wichtig, das Pixel-Seitenverhältnis für eine Footagedatei auf das Originalverhältnis
und nicht auf das Verhältnis der fertigen Ausgabedatei einzustellen. After Effects kann
Pixel-Seitenverhältnisse für QuickTime-Filme direkt lesen und schreiben. Wenn Sie zum
Beispiel einen Film importieren, der im Pixel-Seitenverhältnis Widescreen (16:9 DV) erfasst
wurde, taggt After Effects ihn automatisch richtig.
Allgemeine Informationen zum Thema Pixel-Seitenverhältnis finden Sie unter „D1, DV und
Footage mit verschiedenen Pixel-Seitenverhältnissen“ auf Seite 83.
Verwenden Sie beim Festlegen des Pixel-Seitenverhältnisses für Footage und
Kompositionen die folgenden Näherungswerte:

Format Seitenverhältnis Anwendung


in Pixeln

Quadratische Pixel 1,0 Das Footage hat eine Framegröße von


640 x 480 oder 648 x 486,

D1/DV NTSC 0,9 Das Footage hat eine Framegröße von


720 x 480 oder 720 x 486 und das
gewünschte Frameseitenverhältnis ist 4:3.

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Format Seitenverhältnis Anwendung


in Pixeln

D1/DV NTSC Breitwand 1,2 Das Footage hat eine Framegröße von
720 x 480 oder 720 x 486 und das
gewünschte Frameseitenverhältnis ist 16:9.

D1/DV PAL 1,0666 Das Footage hat eine Framegröße von


720 x 576 und das gewünschte
Frameseitenverhältnis ist 4:3.

D1/DV PAL Breitwand 1.422 Das Footage hat eine Framegröße von
720 x 576 und das gewünschte
Frameseitenverhältnis ist 16:9.
Anamorphotisch 2:1 2,0 Das Footage wurde mit einem
anamorphotischen Filmobjektiv
aufgenommen.
D4/D16 Standard 0.948 Das Footage hat eine Framegröße von
1440 x 1024 oder 2880 x 2048 und das
gewünschte Frameseitenverhältnis ist 4:3.

D4/D16 Anamorphotisch 1.896 Das Footage hat eine Framegröße von


1440 x 1024 oder 2880 x 2048 und das
gewünschte Frameseitenverhältnis ist 8:3.

So legen Sie das Pixel-Seitenverhältnis für importiertes Footage fest


1 Wählen Sie das Footage im Projektfenster aus.
2 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Footage interpretieren“ >
„Footage einstellen“.
3 Wählen Sie unter „Pixel-Seitenverhältnis“ ein Pixel-Seitenverhältnis aus und klicken Sie
auf „OK“.
Wenn Sie beim Rendern dasselbe Pixel-Seitenverhältnis verwenden möchten, das für das
Footage gilt, müssen Sie auch das Pixel-Seitenverhältnis für die Komposition festlegen.
So legen Sie das Pixel-Seitenverhältnis für eine Komposition fest
1 Öffnen Sie die Komposition.
2 Wählen Sie „Komposition“ > „Kompositionseinstellungen“.
3 Wählen Sie unter „Pixel-Seitenverhältnis“ ein Pixel-Seitenverhältnis aus und klicken Sie
auf „OK“.
In bestimmten Situationen müssen Sie möglicherweise an einem Bildschirm mit einem
anderen Pixelverhältnis arbeiten. Die Arbeitsansicht stimmt dann nicht mit der
endgültigen Ausgabe überein. Zu Vorschauzwecken können Sie das Pixel-Seitenverhältnis
korrigieren.
So korrigieren Sie Verzerrungen in Pixel-Seitenverhältnissen (nur zur Vorschau)
Klicken Sie in der geöffneten Komposition auf die Schaltfläche „Pixel-Seitenverhältnis-
Korrektur aktivieren/deaktivieren“ am unteren Rand des Kompositionsfensters.

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Quadratpixel-Footage für die Ausgabe auf D1 oder DV NTSC


verwenden
Sie können Quadratpixel-Footage in einer D1/DV NTSC-Komposition verwenden und eine
Ausgabedatei ohne Verzerrungen erzeugen. Das Pixel-Seitenverhältnis von D1 und DV ist
zwar identisch, es bestehen aber geringfügige Unterschiede in der Framegröße der
Komposition. Im Folgenden finden Sie Informationen zu Themen, die an anderer Stelle in
diesem Handbuch besprochen werden.
So verwenden Sie Quadratpixel-Footage bei der Ausgabe auf D1 oder DV NTSC
1 Bereiten Sie Quadratpixel-Footage vor, das den gesamten Frame ausfüllt. Wenden Sie
dabei eine der folgenden Methoden an:
• Findet die endgültige Ausgabe auf DV NTSC statt, erstellen und speichern Sie das
Footage mit einer Framegröße von 720 x 534,
• Findet die endgültige Ausgabe auf D1 NTSC statt, erstellen und speichern Sie das
Footage mit einer Framegröße von 720 x 540,
• Findet die endgültige Ausgabe auf D1/DV PAL statt, erstellen und speichern Sie das
Footage mit einer Framegröße von 768 x 576,
2 Importieren Sie die Datei in After Effects.
• Wenn das Quadratpixel-Footage mit einer Framegröße von 720 x 486 oder 720 x 480
erstellt und gespeichert wurde, wählen Sie es aus und wählen Sie dann „Datei“
(Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Footage interpretieren“ > „Footage einstellen“.
Wählen Sie dann unter „Pixel-Seitenverhältnis“ die Option „Quadratische Pixel“ und
klicken Sie auf „OK“.
3 Wählen Sie „Komposition“ > „Neue Komposition“ und wählen Sie dann eine der
folgenden Optionen:
• Wenn die Endausgabe auf DV erfolgt, wählen Sie NTSC DV, unter „Voreinstellung“
720 x 480, und unter „Pixel-Seitenverhältnis“ D1/DV NTSC (0,9).
• Wenn die Endausgabe auf D1 erfolgt, wählen Sie NTSC D1, unter „Voreinstellung“
720 x 486, und unter „Pixel-Seitenverhältnis“ D1/DV NTSC (0,9).
4 Wählen Sie alle weiteren Kompositionseinstellungen wie gewünscht aus und klicken
Sie auf „OK“.
5 Fügen Sie das Footage der neuen Komposition hinzu.
6 Wählen Sie die Ebene aus, die das Quadratpixel-Footage enthält, und wenden Sie
den Befehl „Größe anpassen“ an: Drücken Sie Strg + Alt + F (Windows) bzw.
Befehlstaste + Wahltaste + F (Mac OS).
Hinweis: Falls das Footage bei einer von der in Schritt 1 genannten abweichenden
Framegröße erstellt und gespeichert wurde, überspringen Sie Schritt 6.

DDR-basiertes Footage importieren


Um herauszufinden, ob für Ihren Digital Disk Recorder (DDR) After Effects-Plug-ins
verfügbar sind, wenden Sie sich an den DDR-Hersteller.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 86


Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 87

Zum Importieren von DDR-basiertem Footage in ein After Effects-Projekt haben Sie zwei
Möglichkeiten. Sie können auf dem DDR mit dem Footage arbeiten, wobei der DDR im
Wesentlichen als Remote-Festplatte fungiert. Die zweite Möglichkeit ist die Übertragung
des Footage auf die Festplatte des Computers. Im Anschluss können Sie das Footage wie
gewohnt in ein After Effects-Projekt importieren.
Informationen zur Verwendung eines DDR mit After Effects finden Sie in der
Dokumentation zu Plug-ins Ihres DDR-Herstellers.

Frames und Halbbilder für DDR-basiertes Footage


einrichten
Wenn Sie mit DDR-basiertem Footage in After Effects arbeiten, müssen Sie in den
Dialogfeldern „Kompositionseinstellungen“,„Rendereinstellungen“ sowie „Footage
interpretieren“ eine Framerate (fps) festlegen, die der des DDR entspricht. Wenn im
Dialogfeld „Footage interpretieren“ eine Framerate von 29,97 fps ausgewählt ist und im
Dialogfeld „Kompositionseinstellungen“ 30 fps, wird das Footage mit doppelten Frames
angezeigt.
Beim Importieren von DDR-basiertem Footage müssen außerdem die Halbbilder getrennt
werden. Vergewissern Sie sich, dass die Halbbildeinstellungen in den Dialogfeldern
„Footage interpretieren“ und „Rendereinstellungen“ übereinstimmen. Andernfalls wird
das Footage mit der falschen Halbbildreihenfolge angezeigt und gerendert, was zu einer
ruckartigen Wiedergabe führt. (Siehe „Interlaced-Video und After Effects“ auf Seite 79.)
Informationen zur Verwendung Ihres DDR mit After Effects finden Sie in der
Dokumentation des DDR-Herstellers.

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren (6.5)

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Footage vorbereiten und


importieren (6.5)
In After Effects importierbare Dateiformate (6.5)
Sie können jetzt AAF- (Advanced Authoring Format) und OMF-Dateien (Open Media
Framework) in After Effects importieren. Siehe „AAF-Dateien importieren (6.5)“ auf
Seite 91 und „OMF-Dateien importieren (6.5)“ auf Seite 92.) Eine Liste aller anderen
importierbaren Dateiformate finden Sie unter „In After Effects importierbare
Dateiformate“ auf Seite 54.

Wie Dateien mit Ebenen in After Effects importiert


werden (6.5)
Sie können eine Photoshop- oder Illustrator-Datei mit Ebenen entweder als Footage oder
als Komposition in ein After Effects-Projekt importieren.
Wenn Sie eine Datei mit Ebenen als Footage importieren, können Sie die Ebenen entweder
auf eine Ebene reduzieren oder nur eine bestimmte Ebene importieren. Wenn Sie die
Ebenen auf eine Ebene reduzieren, werden sie in After Effects wie eine einzelne reduzierte
Ebene behandelt. Die Ebenen in der Originaldatei, auf die das Projekt verweist, werden
dabei nicht reduziert. Wählen Sie diese Option, wenn Sie die einzelnen Illustrator- oder
Photoshop-Ebenen in After Effects nicht animieren, neu positionieren oder bearbeiten
müssen. Sollten Sie später Ihre Meinung ändern, können Sie das reduzierte Footage mit
dem neuen Befehl „In Komposition mit Ebenen konvertieren“ in After Effects 6.5 sofort in
eine Komposition mit Ebenen konvertieren. (Siehe „Illustrator- und Photoshop-Dateien
mit Ebenen importieren (6.5)“ auf Seite 89.)
Wenn Sie eine Datei mit Ebenen als Komposition importieren, haben Sie in After Effects
Zugriff auf die einzelnen Ebenen, Einstellungsebenen, Masken, Hilfslinien und andere in
Photoshop oder Illustrator erstellte Elemente. Wenn Sie sich für diese Option entscheiden,
müssen Sie angeben, ob die Maße der einzelnen Ebenen an die Ebeneninhalte oder an die
Maße der referenzierten Datei angepasst werden sollen. Ebenen, deren Maße mit denen
der Originalebene übereinstimmen, lassen sich in After Effects schneller rendern und
manipulieren. Ebenen, deren Maße mit denen des Originaldokuments übereinstimmen,
sind nützlich, wenn Sie Ebenen manuell ausrichten müssen oder wenn Sie bei einigen
Plug-ins von Drittanbietern brauchbare Ergebnisse erzielen möchten.

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren (6.5)

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Illustrator- und Photoshop-Dateien mit Ebenen


importieren (6.5)
Wenn Sie Dateien aus Adobe Illustrator oder Adobe Photoshop importieren möchten,
verwenden Sie entweder den Befehl „Importieren“ oder ziehen Sie die Dateien von der
Festplatte in das Projektfenster. Beim Ziehen einer Datei in das Projektfenster von
After Effects 6.5 können Sie genau wie beim Befehl „Importieren“ angeben, ob die Datei
als Footage oder als Komposition importiert werden soll. Sollten Sie später Ihre Meinung
ändern, können Sie das reduzierte Footage zudem mit dem neuen Befehl „In Komposition
mit Ebenen konvertieren“ in After Effects 6.5 sofort in eine Komposition mit Ebenen
konvertieren.
(Weitere Informationen zu den Importoptionen für Dateien mit Ebenen finden Sie unter
„Wie Dateien mit Ebenen in After Effects importiert werden (6.5)“ auf Seite 88.)
Hinweis: Wenn Sie im Bereich „Importieren“ des Dialogfelds „Voreinstellungen“ unter
„Standard-Drag+Drop importieren als“ die Option „Komposition“ gewählt haben, wird die
Datei mit Ebenen automatisch als Komposition importiert und die Maße der einzelnen
Ebenen sind an den jeweiligen Ebeneninhalt angepasst. Sie werden dann nicht
aufgefordert, Optionen auszuwählen. Wählen Sie die Option „Footage“, wenn Sie stets
Optionen auswählen möchten.
So konvertieren Sie eine Datei mit reduzierten Ebenen in eine Komposition
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn alle Instanzen des Footage konvertiert werden sollen, wählen Sie die Datei im
Projektfenster aus und dann „Datei“ > „Footage ersetzen“ > „Mit Komposition mit
Ebenen“.
• Wenn Sie nur eine Instanz des Footage konvertieren möchten, wählen Sie die Ebene im
Zeitleistenfenster aus und dann „Ebene“ > „In Komposition mit Ebenen konvertieren“.
Hinweis: Die Konvertierung einer reduzierten Datei in eine Komposition mit Ebenen kann
ein paar Minuten dauern.
So ziehen Sie eine Datei mit Ebenen in ein Projekt und behalten alle Ebenen bei
1 Ziehen Sie die Datei von der Festplatte in das Projektfenster.
2 Wählen Sie im Dialogfeld [Dateiname] im Menü „Art importieren“ die Option
„Komposition“.
3 Wählen Sie im Menü „Footage-Maße“ eine der folgenden Optionen:
• Mit „Ebenengröße“ werden die Maße der einzelnen Ebenen an den Ebeneninhalt
angepasst.
• Mit „Dokumentgröße“ werden die Maße der einzelnen Ebenen an die Größe des
Originaldokuments angepasst.
So importieren Sie eine oder mehrere Dateien mit Ebenen in ein Projekt und
erhalten dabei alle Ebenen
1 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Importieren“ > „Datei“ oder
„Mehrere Dateien“.
2 Wählen Sie die Datei im Dialogfeld „Datei importieren“ bzw.„Mehrere Dateien
importieren“ aus.

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren (6.5)

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3 Wählen Sie im Menü „Importieren als“ eine der folgenden Optionen und klicken Sie auf
„Öffnen“:
• Mit „Komposition – Beschnittene Ebenen“ werden die Maße der einzelnen Ebenen an
den Ebeneninhalt angepasst.
• Mit „Komposition“ werden die Maße der einzelnen Ebenen an die Größe des
Originaldokuments angepasst.
So importieren Sie eine Ebene bzw. importieren und reduzieren alle Ebenen aus
einer Datei mit Ebenen durch Ziehen
1 Ziehen Sie die Datei von der Festplatte in das Projektfenster.
2 Wählen Sie im Dialogfeld [Dateiname] im Menü „Art importieren“ die Option „Footage“.
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Aktivieren Sie „Reduzierte Ebenen“, um alle Ebenen zu einer einzigen After Effects-
Ebene zu reduzieren. (Die Ebenen in der referenzierten Datei werden nicht reduziert.)
• Aktivieren Sie „Ebene wählen“, um nur eine Ebene aus der Datei zu importieren. Wählen
Sie den Namen der Ebene im nebenstehenden Menü. Wählen Sie im Menü „Footage-
Maße“ die Option „Ebenengröße“, um die Maße der Ebenen an den Ebeneninhalt
anzupassen, oder „Dokumentgröße“, um die Maße der Ebene an die Größe des
Originaldokuments anzupassen.
So importieren Sie eine Ebene bzw. importieren und reduzieren alle Ebene aus einer
Datei mit Ebenen
1 Wählen Sie in After Effects „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Importieren“ >
„Datei“ bzw.„Mehrere Dateien“.
2 Wählen Sie die Datei im Dialogfeld „Datei importieren“ bzw.„Mehrere Dateien
importieren“ aus.
3 Wählen Sie im Menü „Importieren als“ die Option „Footage“.
4 Führen Sie im Dialogfeld [Dateiname] einen der folgenden Schritte aus:
• Aktivieren Sie „Reduzierte Ebenen“, um alle Ebenen zu einer einzigen After Effects-
Ebene zu reduzieren.
• Aktivieren Sie „Ebene wählen“, um nur eine Ebene aus der Datei zu importieren. Wählen
Sie den Namen der Ebene im nebenstehenden Menü. Wählen Sie im Menü „Footage-
Maße“ die Option „Ebenengröße“, um die Maße der Ebenen an den Ebeneninhalt
anzupassen, oder „Dokumentgröße“, um die Maße der Ebene an die Größe des
Originaldokuments anzupassen.

Adobe Premiere Pro-Projekte importieren (6.5 – nur


Windows)
After Effects importiert Adobe Premiere Pro-Projekte in das Projektfenster zum einen als
neue Komposition, die jeden Adobe Premiere-Clip als Ebene enthält, und zum anderen als
Ordner, in dem jeder Clip als individuelles Footageelement enthalten ist. (Siehe
„Adobe Premiere-Projekte importieren“ auf Seite 73.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren (6.5)

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Sie können entweder eine ausgewählte Sequenz oder alle Sequenzen aus einem Adobe
Premiere Pro-Projekt in After Effects 6.5 importieren. Außerdem können Sie das Projekt
mit oder ohne Audio importieren.
Wenn Sie ein einzelnes Spurelement aus einem Adobe Premiere Pro-Projekt
importieren möchten, kopieren Sie einfach das gewünschte Element in Adobe
Premiere Pro und wählen Sie im Kompositionsfenster in After Effects „Bearbeiten“ >
„Einfügen“ (Windows) bzw.„Einsetzen“ (Mac OS). (Siehe „Adobe Premiere Pro-Clips als
Ebenen hinzufügen (6.5 – nur Windows)“ auf Seite 153.)
So importieren Sie ein Adobe Premiere Pro-Projekt
1 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Importieren“.
2 Wählen Sie ein Premiere Pro-Projekt aus und klicken Sie auf „OK“.
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie nur eine Sequenz importieren möchten, wählen Sie in dem Menü eine
Sequenz aus.
• Wenn Sie Audio importieren möchten, wählen Sie „Audio importieren“.

AAF-Dateien importieren (6.5)


Sie können AAF-Dateien (Advanced Authoring Format) in After Effects 6.5 importieren.
AAF ist ein Multimedia-Dateiformat, das den Austausch von digitalen Medien und
Metadaten zwischen Plattformen, Systemen und Anwendungen ermöglicht. Authoring-
Anwendungen, die AAF unterstützen, wie z. B. Avid-Bearbeitungssysteme, lesen und
schreiben die Daten in AAF-Dateien in dem Maße, in dem sie das Format unterstützen.
AAF wird von vielen Branchenführern als Standard für den Dateiaustausch bei der
Videobearbeitung anerkannt.

Besonderheiten beim Import von AAF-Dateien (6.5)


Damit das Projekt, das Sie importieren möchten, den allgemeinen AAF-Spezifikationen
entspricht und mit After Effects kompatibel ist, sollten Sie Folgendes beachten:
Zeichenbeschränkungen bei Namen Der im Projektfenster erstellte Ordnername
(basiert auf dem AAF-Dateinamen) wird nach dem 31. Zeichen abgeschnitten, da dies die
in After Effects maximal zulässige Zeichenanzahl ist. Das Gleiche gilt für Namen für
Footage- und Kompositionselemente im Projektfenster und für Ebenen im
Zeitleistenfenster.
Plattformübergreifende Umgebungen Footage-Referenzen werden in der AAF-Datei in
einem plattformspezifischen Format gespeichert (Windows- oder Mac OS-Pfade und -
Dateinamen). Wenn Sie versuchen, eine unter Windows exportierte AAF-Datei in ein Mac-
basiertes After Effects-System zu importieren, werden die Footage-Referenzen nicht
aufgelöst und als Platzhalterfootage angezeigt. Sie müssen für die Platzhalter „Footage
ersetzen“ ausführen, um das Footage erneut zu verknüpfen.
Separate Video- und Audiospuren Eine AAF-Datei kann separate Audio- und Videoclips
haben. Beim Importieren der AAF-Datei in After Effects wird jeder Clip in eine Ebene
konvertiert. Bei einem Audioclip wird für die Ebene nur der Schalter „Audio“, bei einem
Videoclip nur der Schalter „Video“ aktiviert.

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren (6.5)

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Clips auf derselben Spur Clips, die sich in Avid auf derselben Spur befinden, werden in
After Effects als separate Ebenen angezeigt.
Reihenfolge von Video- und Audiospuren Beim AAF-Import werden Videospuren vor
Audiospuren konvertiert, d. h. konvertierte Audioebenen sind im Zeitleistenfenster von
After Effects über den Videoebenen angeordnet.
Unterschiedliche Bildmaße und Pixel-Seitenverhältnisse Wenn Footage in ein Avid
Bearbeitungssystem importiert wird, wird es unabhängig von seinen Originalmaßen auf
die Projektmaße skaliert. Wenn die AAF-Datei in After Effects importiert wird, wird das
Footage mit seinen Originalmaßen und den ursprünglichen Pixel-Seitenverhältnissen
angezeigt, die von den Projektmaßen abweichen können. Mit dem Befehl „Footage
interpretieren“ in After Effects können Sie die Pixel-Seitenverhältnisse anpassen.
Fehlende Medien Referenzierte Medien, die während eines Importvorgangs nicht
verfügbar sind, werden in After Effects als Platzhalterfootage angezeigt.
Leere Sequenzen Wenn eine Sequenz keine Spuren enthält, wird der beim Import der
Sequenz erstellten Komposition eine DV-Auflösung (720 x 480; Pixel-Seitenverhältnis 0,9)
und eine Länge von 10 Sekunden zugewiesen.
Video- und Audioclips ohne Überblendungen Werden unterstützt.
Audio Änderungen der Audioverstärkung (Lautstärke) werden unterstützt, nicht aber
Tonschwenks. Mono- und Stereo-Audio werden unterstützt, 5.1 Audio wird nicht
unterstützt. Separate Audiokanalspuren werden als eine einzelne Audioebene in
After Effects importiert, auch wenn sie nicht synchron sind.
Clip-Geschwindigkeit Clips mit einem Bewegungseffekt werden in den entsprechenden
Dehnungswert (bei Zeitlupe oder Zeitraffer) bzw. in die entsprechenden Zeitverzerrungs-
Keyframes (bei Rückwärtsbewegung) der Ebene konvertiert.
Leere Spuren Werden ignoriert.
Spuren ohne Ton Avid speichert in einer exportierten AAF-Datei keine Informationen für
Spuren ohne Ton. Diese Spuren können in After Effects daher nicht beibehalten werden.
Marker Werden ignoriert.
Kompositionsgröße und Seitenverhältnis Werden anhand der für die erste
Mediendatei in der ersten Sequenz gefundenen Werte für „StoredWidth“ und
„StoredHeight“ erstellt.
Weitere Informationen zur Konvertierung von Videoeffekten, Videoüberblendungen,
Audioeffekten und Audioüberblendungen beim Import von AAF-Dateien in After Effects
finden Sie unter [Link]/support/products/aftereffects.

OMF-Dateien importieren (6.5)


After Effects 6.5 kann native OMF-Videomediendaten lesen und schreiben, die in Avid
OMF-Mediendateien verwendet werden. OMF-Dateien werden genau wie andere
Footagetypen importiert. Wenn Sie eine AAF-Datei importieren, die Verweise auf eine
OMF-Datei enthält, wird auch das OMF-Footage importiert.
Hinweis: Sie können Daten auch im OMF-Format ausgeben. (Siehe „Dateien in das OMF-
Format rendern (6.5)“ auf Seite 775.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Footage vorbereiten und importieren (6.5)

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Beim OMF-Import und -Export werden die OMF-Codecs „Uncompressed“,„Avid AVR“,„Avid


JPEG“,„JFIF“ und „DV“ unterstützt. Das OMF-Dateiformat unterstützt nur Video.
Audiodateien werden von Avid-Bearbeitungssystemen als separate .wav-Dateien
gespeichert, die Sie nach Wunsch in After Effects importieren können. Je nach der
Auflösung und dem Codec setzt sich jeder Frame aus einem Vollbild, zwei Interlaced-
Halbbildern oder einem Einzelbild (bei Einzelbild-Medien) zusammen. Der zur
Medienkodierung verwendete Codec wird im Projektfenster im Footage-
Informationsbereich angezeigt.

Halbbilder in Interlaced-Video trennen (6.5)


Wenn Sie vorhaben, Halbbild-Footage grundlegend zu verändern, ist das Trennen der
Halbbilder ein unverzichtbarer Vorgang. Beim Trennen von Halbbildern wandelt
After Effects die beiden Interlaced-Frames im Video unter Beibehaltung der
höchstmöglichen Bildqualität richtig in Non-Interlaced-Frames um. Die Bildqualität von
Footage mit getrennten Halbbildern, das in After Effects 6.5 erzeugt wird, wurde
verbessert. Im Dialogfeld „Footage interpretieren“ wurde die Option „Bewegung erkennen
(Nur beste Qualität)“ in „Kanten erhalten (nur beste Qualität)“ umbenannt. (Weitere
Informationen finden Sie unter „Interlaced-Video und After Effects“ auf Seite 79.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Kompositionen zusammenstellen

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Kompositionen zusammenstellen
Importiertes Footage
Nachdem Sie Footage importiert haben, können Sie die Einstellungen für Ihr importiertes
Footage anzeigen, bearbeiten und ändern, ohne dafür ein Kompositionsfenster
verwenden zu müssen.

Importiertes Footage anzeigen


Sie können alle in einem Projektfenster aufgeführten Filme oder grafischen Elemente in
voller Größe anzeigen lassen, indem Sie den jeweiligen Film bzw. das jeweilige Element in
einem Footagefenster öffnen. Sie können auch in das Footage ein- und auszoomen und
sich so einzelne Frames anzeigen lassen.
Wenn Sie im Projektfenster auf einen Film doppelklicken, wird dieser standardmäßig im
entsprechenden Footagefenster geöffnet: QuickTime-Dateien (.mov) werden im
QuickTime-Footagefenster geöffnet, während Video für Windows-Dateien (.avi) im Video
für Windows-Footagefenster angezeigt werden. Standbilder erscheinen immer in einem
After Effects-Footagefenster.
Hinweis: Einige AVI-Dateien werden vom AVI-Footagefenster nicht unterstützt und daher
im After Effects-Footagefenster geöffnet. Dazu gehören die mit dem Microsoft DirectX-DV-
Codec erstellten AVI-Dateien sowie alle Dateien, die größer als 2 GB sind. Wenn das AVI-
Footagefenster leer ist, doppelklicken Sie bei gedrückter Alt-Taste, um das Footage im
After Effects-Footagefenster zu öffnen.
Beachten Sie, dass die QuickTime- und Video für Windows-Footagefenster nicht die
Ergebnisse der Einstellungen im Dialogfeld „Footage interpretieren“, wie z. B. die
Alphakanal-Interpretation, wiedergeben. Bei Footageelementen mit Audio werden im
QuickTime- und Video für Windows-Footagefenster auch die Audioinformationen
abgespielt, was beim After Effects-Footagefenster nicht der Fall ist.
Wenn Sie das Footage mit einer größeren Auswahl an Einstellungen und Informationen
anzeigen lassen möchten, dafür aber auf die Wiedergabe der Audioinformationen
verzichten können, verwenden Sie das After Effects-Footagefenster, in dem Sie das
Footage trimmen und in das Zeitleistenfenster einfügen können. (Siehe „In Kompositions-
, Ebenen- und Footagefenstern arbeiten“ auf Seite 37 und „Ebenenfootage trimmen“ auf
Seite 137.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Kompositionen zusammenstellen

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Im After Effects-Footagefenster können Sie das Footage trimmen und in das


Zeitleistenfenster einfügen.

So öffnen Sie einen Film im Standard-Footagefenster


Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Doppelklicken Sie im Projektfenster auf einen Film.
• Drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS) und doppelklicken Sie
im Zeitleistenfenster auf die Ebene.
• Drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS) und doppelklicken Sie
im Kompositionsfenster auf den Film.
So öffnen Sie einen Film in einem After Effects-Footagefenster
Drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS) und doppelklicken Sie
im Projektfenster auf einen Film.

Footage in der Originalanwendung öffnen


Sie können Footageelemente direkt von einem After Effects-Projekt in dem Programm
öffnen und bearbeiten, in dem sie erstellt wurden. Dazu muss die Originalanwendung auf
dem Computer installiert sein und es muss ausreichend freier Arbeitsspeicher zum
Ausführen dieses Programms vorhanden sein. Wenn Sie Footage in der
Originalanwendung ändern und diese Änderungen speichern, werden die Änderungen
für alle Instanzen des Footagematerials übernommen, sobald After Effects wieder zur
aktiven Anwendung wird.
Wenn Sie eine im Zeitleisten- oder im Kompositionsfenster ausgewählte
Standbildsequenz bearbeiten, öffnet After Effects das Einzelbild, das momentan
angezeigt wird. Wenn Sie eine im Projektfenster ausgewählte Standbildsequenz
bearbeiten, wird das erste Bild in der Sequenz geöffnet.
So öffnen Sie ein Footageelement in der Originalanwendung
1 Wählen Sie im Projekt-, Kompositions- oder Zeitleistenfenster das Footage oder eine
Ebene aus, die Footage enthält. Wenn Sie im Kompositions- oder im Zeitleistenfenster eine
Standbildsequenz ausgewählt haben, verschieben Sie die Zeitmarke zu dem Frame, der
das zu bearbeitende Standbild anzeigt.
2 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Datei extern bearbeiten“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Kompositionen zusammenstellen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 96

3 Bearbeiten Sie das Footage in der Originalanwendung und speichern Sie die
Änderungen.
Hinweis: Wenn Sie Footage mit Alphakanälen bearbeiten, sollten Sie sicherstellen, dass
Sie im externen Programm alle Kanäle, einschließlich des Alphakanals, sehen und
bearbeiten können. Andernfalls kann es passieren, dass der Alphakanal bei den
Änderungen nicht berücksichtigt wird und somit nicht mehr mit den Farbkanälen
synchron ist.
Wenn Ihr Projekt geöffnet ist, während Sie die Footagedatei ändern, kann After Effects
auch dann die neue Version der Datei laden, während das Projekt geöffnet ist.
So laden Sie eine bearbeitete Datei neu
1 Wählen Sie im After Effects-Projektfenster die Footagedatei aus.
2 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Footage neu laden“.

Framerate für Footage festlegen


Sie können bei jedem Film oder jeder Standbildsequenz die Framerate ändern. So ist es
z. B. möglich, eine Sequenz von 10 Standbildern zu importieren und dann eine Framerate
von 5 Frames pro Sekunde (fps) festzulegen. (Siehe „Zeit“ auf Seite 22.)
So legen Sie die Framerate für Footage fest
1 Wählen Sie ein Element im Projektfenster aus.
2 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Footage interpretieren“ >
„Footage einstellen“.
3 Legen Sie im Dialogfeld „Footage interpretieren“ unter „Framerate“ einen Wert unter
„Andere Framerate“ fest.
Hinweis: Wenn Sie das 3:2-Pulldown aus Interlaced-Video-Footage entfernen, wird die
Framerate des entstehenden Footagematerials von After Effects automatisch auf vier
Fünftel der ursprünglichen Framerate eingestellt. Wird das 3:2-Pulldown aus NTSC-Video
entfernt, entsteht eine Framerate von 24 fps.
Weitere Informationen zum 3:2-Pulldown finden Sie unter „3:2-Pulldown“ auf Seite 81.

Footage in Schleifen wiedergeben


Wenn Sie Ihr visuelles Footage in einer Endlosschleife wiedergeben möchten, brauchen
Sie in After Effects nur einen Footagezyklus zu erstellen.
So erstellen Sie Footageschleifen
1 Wählen Sie im Projektfenster das Footage aus, das in einer Schleife wiedergegeben
werden soll.
2 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Footage interpretieren“ >
„Footage einstellen“.
3 Geben Sie unter „Schleife“ einen ganzzahligen Wert ein und klicken Sie auf „OK“.

Einstellungen aus „Footage interpretieren“ kopieren


Sie können sicherstellen, dass für unterschiedliche Footageelemente dieselben
Einstellungen aus „Footage interpretieren“ gelten, indem Sie die Einstellungen von einem
Element auf ein anderes kopieren.

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Hilfe zu Adobe After Effects Kompositionen zusammenstellen

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So weisen Sie mehreren Footageelementen dieselben Einstellungen aus „Footage


interpretieren“ zu
1 Wählen Sie im Projektfenster das Element aus, dessen Einstellungen aus „Footage
interpretieren“ auf andere Elemente übertragen werden sollen.
2 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Footage interpretieren“ >
„Footageeinstellung merken“.
3 Wählen Sie ein oder mehrere Footageelemente aus.
4 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Footage interpretieren“ >
„Footageeinstellung anwenden“. After Effects überträgt die Footageeinstellung auf die
ausgewählten Elemente.

Footage ersetzen
After Effects bietet eine Reihe von Möglichkeiten, um Footage in einer Komposition zu
ersetzen. Die Verwendung von Stellvertretern oder anderer Elemente statt des originalen
Footagematerials kann sich dann als sinnvoll erweisen, wenn das Footage, das Sie
verwenden möchten, nicht verfügbar ist. Auch wenn Sie mit großen, hochauflösenden
Elementen arbeiten, empfiehlt sich die Verwendung von niedrigauflösenden
Stellvertretern, um schneller und effizienter arbeiten zu können.

Footage global in einem Projekt ersetzen


Sie können bei der Arbeit an einem Projekt jederzeit ein Footageelement durch ein
anderes ersetzen. Dies bietet sich z. B. dann an, wenn Sie eine neue Version einer der in
Ihrem Projekt verwendeten Quelldateien erhalten und das ursprüngliche Footage durch
die neue Version ersetzen möchten. Das neue Footageelement tritt in allen Ebenen und
Kompositionen des Projekts an die Stelle des vorhandenen Elements. Beim Ersetzen von
Footage bleiben alle der Ebene zugewiesenen Werte (Einstellungen für Eigenschaften,
Effekte usw.) erhalten.
So ersetzen Sie Footage global in einem Projekt
1 Wählen Sie im Projektfenster den Namen des Footageelements aus, das ersetzt werden
soll.
2 Wenn Sie eine Datei mit dem Ersatzelement importieren möchten, wählen Sie „Datei“
(Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Footage ersetzen“ > „Datei“, wählen Sie die Datei aus
und klicken Sie auf „Öffnen“ (Windows) bzw.„Importieren“ (Mac OS).
Hinweis: Wenn das neue Footageelement eine andere Größe hat, wird es nicht auf die
Größe des Originalelements skaliert.
So ersetzen Sie Footage durch ein anderes Footageelement im Projektfenster
1 Wählen Sie im Projektfenster den Namen des Footageelements aus, das das
ursprüngliche Footageelement ersetzen soll.
2 Drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS), halten Sie sie
gedrückt und ziehen Sie das Footageelement auf das Element im Projektfenster, das
ersetzt werden soll.

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Hilfe zu Adobe After Effects Kompositionen zusammenstellen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 98

3 Lassen Sie erst die Maustaste und dann die Tastaturtaste los. Das ersetzte Element
bleibt im Projektfenster, wird aber in keiner Komposition mehr verwendet.
Hinweis: Wenn das neue Footageelement eine andere Größe hat, wird es nicht auf die
Größe des Originalelements skaliert.

Footage einer oder mehrerer Ebenen ersetzen


Sie können das originale Quellfootage einer oder mehrerer Ebenen ersetzen, ohne dabei
die dem Originalfootage zugewiesenen Einstellungen zu ändern. Das neue Quellfootage
bzw. die Komposition tritt an die Stelle der alten Quelle der Ebenen, wobei die
Eigenschaften der alten Ebene erhalten bleiben.
So ersetzen Sie Quellfootage einer oder mehrerer Ebenen
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die zu ersetzende bzw. ersetzenden Ebenen aus.
2 Drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS), halten Sie sie
gedrückt und ziehen Sie ein Footageelement oder eine Komposition aus dem
Projektfenster auf das Kompositions- bzw. das Zeitleistenfenster, das die ausgewählten
Ebenen enthält.
3 Lassen Sie erst die Maustaste und dann die Tastaturtaste los.

Platzhalter und Stellvertreter


Wenn Sie Footage vorübergehend ersetzen möchten, stehen Ihnen zwei Möglichkeiten
zur Verfügung: Entweder Sie verwenden einen Platzhalter oder einen Stellvertreter.
Platzhalter Ein Platzhalter ist ein Standbild mit Farbbalken, das vorübergehend die
Stelle von fehlendem Footage einnimmt. Platzhalter können Sie verwenden, wenn Sie
Kompositionen zusammenstellen und verschiedene Ideen für Footage ausprobieren
möchten, das noch nicht verfügbar ist. After Effects generiert Platzhalter automatisch –
Sie müssen sich also nicht selbst um die Bereitstellung von Platzhalterfootage kümmern.
Stellvertreter Als Stellvertreter werden meistens niedriger auflösende oder
Standbildversionen von vorhandenem Footage eingesetzt, die an Stelle des Originals
verwendet werden, um die Verarbeitung zu beschleunigen. Stellvertreter können Sie
verwenden, wenn das eigentliche Footage zwar verfügbar ist, Sie aber bei der Anzeige
von Vorschauen oder beim Rendern von Testfilmen Zeit sparen möchten. Um einen
Stellvertreter verwenden zu können, müssen Sie die entsprechende Datei haben.
Bei beiden Methoden werden alle Attribute und Keyframes, die Sie dem Platzhalter oder
Stellvertreter zuweisen, auf das eigentliche Footage übertragen, wenn Sie es einfügen. Sie
können sogar einen Stellvertreter für einen Platzhalter festlegen und so eine niedriger
auflösende oder Standbildversion des eigentlichen Footagematerials verwenden, solange
es noch nicht verfügbar ist. (Siehe „Fehlendes Quellfootage“ auf Seite 99 und „Footage
durch niedrigauflösende Stellvertreter ersetzen“ auf Seite 99.)
Wenn das endgültige Footage nicht verfügbar ist und Sie vorübergehend einfach nur
Footage im Entwurfsstadium oder ein Standbild aus dem Storyboard einfügen möchten,
können Sie das Entwurfsfootage importieren und es später durch das endgültige Footage
ersetzen.

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Hilfe zu Adobe After Effects Kompositionen zusammenstellen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 99

Fehlendes Quellfootage
Wenn After Effects beim Öffnen eines Projekts kein Quellfootage finden kann, wird im
Projektfenster angezeigt, dass dieses Footageelement fehlt. Der Name des Elements wird
kursiv dargestellt. In Kompositionen, in denen dieses Element als Ebene verwendet wird,
wird es durch Platzhalter-Farbbalken ersetzt.
Sie können weiter mit dem fehlenden Element im Projekt arbeiten und auch die Effekte,
die Sie dem Originalfootage zugewiesen haben, bleiben intakt. Wenn Sie den Platzhalter
durch das Quellfootage ersetzen, platziert After Effects das Footage in allen
Kompositionen, in denen das Footage verwendet wird, an der richtigen Position. (Siehe
„Footage durch Platzhalter ersetzen“ auf Seite 99.)

Footage durch Platzhalter ersetzen


Ein Platzhalter hat in After Effects die Form eines Standbilds mit Farbbalken. Sie können
Platzhaltern Masken, Effekte und geometrische Eigenschaften zuweisen. Sobald das
eigentliche Footageelement verfügbar ist, können Sie den Platzhalter durch das Footage
ersetzen, wobei die zugewiesenen Attribute und Keyframes auf das eigentliche Footage
übertragen werden.
Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie für den Platzhalter genau dieselbe Größe,
Dauer und Framerate wie für das eigentliche Footage festlegen.
So verwenden Sie einen Platzhalter
1 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Importieren“ > „Platzhalter“
oder „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Footage ersetzen“ > „Platzhalter“.
2 Daraufhin wird das Dialogfeld „Neuer Platzhalter“ geöffnet. Geben Sie den Namen und
die Größe des Platzhalters an und legen Sie die Framerate und die Dauer fest. Klicken Sie
dann auf „OK“.
So ersetzen Sie einen Platzhalter durch das eigentliche Footage
1 Doppelklicken Sie im Projektfenster auf den Platzhalter, der ersetzt werden soll, oder
wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Footage ersetzen“ > „Datei“.
2 Wählen Sie das eigentliche Footage aus und klicken Sie auf „OK“ (Windows) bzw.
„Importieren“ (Mac OS).

Footage durch niedrigauflösende Stellvertreter ersetzen


Filme, Bilder und Kompositionen, die als Ebenen verwendet werden, können in
Kompositionen den Arbeitsspeicher und den Festplattenspeicher recht stark belasten
und bei umfangreichen Projekten die Arbeits- und Rendergeschwindigkeit deutlich
verlangsamen. Die Verwendung von niedrigauflösenden Stellvertreterelementen an
Stelle der eigentlichen Footageelemente ist eine Möglichkeit, die Belastung des
Computers zu reduzieren und die Arbeit zu beschleunigen. Die dem
Stellvertreterelement zugewiesenen Effekte, Masken und Eigenschaften werden auf
das eigentliche Footageelement übertragen, sobald Sie den Stellvertreter durch das
eigentliche Footage ersetzen.

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Hilfe zu Adobe After Effects Kompositionen zusammenstellen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 100

Wenn Sie einen Stellvertreter verwenden, ersetzt After Effects das eigentliche Footage in
allen Kompositionen, die das eigentliche Footageelement verwenden, durch den
Stellvertreter. Wenn Sie mit der Arbeit fertig sind, können Sie wieder zum eigentlichen
Footageelement in der Projektliste wechseln. After Effects ersetzt dann den Stellvertreter
in allen Kompositionen durch das eigentliche Footageelement.
Wenn Sie Ihre Komposition als Film rendern, können Sie angeben, ob alle
hochauflösenden Footageelemente oder nur deren Stellvertreter verwendet werden
sollen. So empfiehlt sich z. B. die Verwendung von Stellvertretern beim Rendern von
Filmen, bei denen Sie nur schnell die Bewegungsabläufe testen möchten und daher kurze
Renderzeiten benötigen.
Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie für den Stellvertreter dasselbe
Seitenverhältnis wie beim eigentlichen Footageelement festlegen. Wenn es sich beim
eigentlichen Footageelement also um einen 640 x 480 Pixel großen Film handelt, sollte
der Stellvertreter 160 x 120 Pixel groß sein. Beim Importieren des Stellvertreterelements
skaliert After Effects das Element auf dieselbe Größe und Dauer wie das eigentliche
Footage. Wenn Sie einen Stellvertreter mit einem anderen Seitenverhältnis als dem des
eigentlichen Footageelements verwenden, dauert die Skalierung länger.
So wählen Sie einen Stellvertreter aus
1 Wählen Sie im Projektfenster ein Footageelement aus.
2 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Stellvertreter festlegen“ >
„Datei“.
3 Wählen Sie im Dialogfeld „Stellvertreter-Datei festlegen“ die Datei aus, die als
Stellvertreter verwendet werden soll, und klicken Sie auf „Öffnen“ (Windows) bzw.
„Importieren“ (Mac OS).
So wechseln Sie zwischen Originalfootage und Stellvertreter
Klicken Sie im Projektfenster auf das Stellvertretersymbol links neben dem
Footagenamen.
So heben Sie die Verwendung eines Stellvertreters auf
1 Wählen Sie im Projektfenster das originale Footageelement aus.
2 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Stellvertreter festlegen“ >
„Ohne“.

Stellvertretersymbol im Projektfenster
Am Stellvertretersymbol links neben dem Namen des Footageelements im Projektfenster
können Sie erkennen, ob gerade ein Stellvertreter verwendet wird:
• Wenn im Projekt ein Stellvertreterelement verwendet wird, erscheint ein Kästchen mit
einem schwarzen Quadrat und der Name des Stellvertreters in der Projektliste wird fett
dargestellt.
• Wird statt eines Stellvertreters das eigentliche Footageelement verwendet, besteht das
Stellvertretersymbol lediglich aus einem leeren Kästchen.
• Wenn dem Footageelement kein Stellvertreter zugewiesen wurde, erscheint kein
Kästchen.

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A
B
C

Stellvertretersymbol im Projektfenster A. Stellvertreter wird verwendet B. Stellvertreter zwar


festgelegt, aber Original in Verwendung C. Kein Stellvertreter festgelegt D. Name des
Stellvertreters

Kompositionen erstellen
Wenn Sie zum ersten Mal ein neues Projekt erstellen, müssen Sie eine Komposition
erstellen, bevor Sie mit Ihren Footageelementen arbeiten können.

Neue Kompositionen erstellen und Einstellungen ändern


Nachdem Sie eine Komposition erstellt haben, können Sie deren Einstellungen jederzeit
ändern. Dabei ist jedoch zu beachten, dass sich jede Änderung der Framegröße oder des
Pixel-Seitenverhältnisses auf den endgültigen Film auswirken kann. Solche Änderungen
sollten daher so früh wie möglich im Projekt durchgeführt werden. Bei komplexen
Projekten können Sie sich mit der Flussdiagrammansicht einen Überblick über das Projekt
verschaffen. (Siehe „Organisationsstruktur mit Hilfe der Flussdiagrammansicht anzeigen“
auf Seite 708.)
Wenn Sie eine Komposition erstellen, ohne die Einstellungen im Dialogfeld
„Kompositionseinstellungen“ zu ändern, gelten für die neue Komposition dieselben
Einstellungen wie für die vorherige Komposition. (Siehe „Kompositionseinstellungen auf
der Registerkarte „Einfach““ auf Seite 103.)
So erstellen Sie eine Komposition
1 Wählen Sie „Komposition“ > „Neue Komposition“.
2 Geben Sie einen Namen für die Komposition ein.
3 Wählen Sie eine Voreinstellung unter „Voreinstellung“ oder legen Sie eigene
Grundeinstellungen für die Komposition fest:
• Legen Sie in den Feldern „Breite“ und „Höhe“ die Framegröße fest. Generell gilt, dass
Framegröße und Seitenverhältnis dem endgültigen Ausgabemedium entsprechen
sollten. Wenn Sie eine der Voreinstellungen wählen, wird die Framerate automatisch
festgelegt.
• Aktivieren Sie die Option „Seitenverhältnis einschränken auf“, wenn Sie eine Breite oder
Höhe festlegen, die nicht im Menü vorhanden ist, und sicherstellen möchten, dass das
Seitenverhältnis der Komposition auch bei neuen Breiten- oder Höhenwerten erhalten
bleibt.

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• Wählen Sie unter „Pixel-Seitenverhältnis“ ein Pixel-Seitenverhältnis aus. Wenn Sie eine
der Voreinstellungen wählen, wird die Framerate automatisch festgelegt.
• Geben Sie unter „Framerate“ an, wie viele Frames pro Sekunde angezeigt werden sollen.
Wenn Sie eine der Voreinstellungen wählen, wird die Framerate automatisch festgelegt.
• Wählen Sie unter „Auflösung“ eine Auflösung.
• Geben Sie unter „Timecode startet bei“ bzw.„Erster Frame“ an, welcher Zeitwert für den
ersten Frame der Komposition angezeigt werden soll. Dieser Wert hat keinen Einfluss
auf das Rendern.
• Geben Sie unter „Dauer“ die Dauer Ihrer Komposition an.
4 Falls erforderlich, klicken Sie auf die Registerkarte „Erweitert“, wo Sie die folgenden
zusätzlichen Einstellungen festlegen können:
• Legen Sie mit Hilfe der Ankereinstellung fest, an welcher Ecke bzw. an welchem Rand
der Komposition die Ebenen beim Vergrößern bzw. Verkleinern verankert werden
sollen.
• Legen Sie unter „Verschlusswinkel“ und „Verschlussphase“ die gewünschten Werte für
die Bewegungsunschärfe fest.
• Aktivieren Sie die Option „Auflösung bei Verschachtelung erhalten“, wenn
verschachtelte Kompositionen ihre Auflösungswerte beibehalten sollen. Aktivieren Sie
die Option „Framerate bei Verschachtelung oder in Renderliste erhalten“, wenn die
Framerate für die Komposition unveränderlich bleiben soll.
• Wählen Sie unter „Rendering-Zusatzmodul“ ein 3D-Rendering-Plug-in aus.
5 Klicken Sie auf „OK“.
Weitere Informationen finden Sie unter „Kompositionseinstellungen auf der Registerkarte
„Einfach““ auf Seite 103, „Kompositionseinstellungen auf der Registerkarte „Erweitert““ auf
Seite 108 und „Verschlusswinkel für die Bewegungsunschärfe ändern“ auf Seite 148.
So ändern Sie die Einstellungen für eine Komposition
1 Wählen Sie „Komposition“ > „Kompositionseinstellungen“.
2 Legen Sie die Einstellungen auf der Registerkarte „Einfach“ fest.
3 Klicken Sie, falls erforderlich, auf die Registerkarte „Erweitert“, und legen Sie dort die
gewünschten Einstellungen fest.
4 Klicken Sie auf „OK“.
Weitere Informationen finden Sie unter „Kompositionseinstellungen auf der Registerkarte
„Einfach““ auf Seite 103 und „Kompositionseinstellungen auf der Registerkarte
„Erweitert““ auf Seite 108.

Neue Kompositionen aus Footage im Projektfenster erstellen


Sie können Footageelemente im Projektfenster als Grundlage für neue Kompositionen
verwenden. Es können einzelne oder mehrere Kompositionen erstellt werden, und für
jede neu erstellte Komposition können im Dialogfeld „Neue Komposition aus Auswahl“
eigene Einstellungen festgelegt werden.
So erstellen Sie aus den Footageelementen im Projektfenster neue Kompositionen
1 Wählen Sie im Projektfenster ein oder mehrere Footageelemente aus.

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2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:


• Ziehen Sie das ausgewählte Footage auf die Schaltfläche „Eine neue Komposition
erstellen“ am unteren Rand des Projektfensters.
• Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Neue Komposition aus
Auswahl“.
3 Wenn Sie mehrere Footageelemente ausgewählt haben, wählen Sie im Dialogfeld
„Neue Komposition aus Auswahl“ entweder „Einzelne Komposition“ oder „Mehrere
Kompositionen“, legen Sie die gewünschten Einstellungen fest, und klicken Sie dann auf
„OK“.
• Wählen Sie unter „Dimensionen verwenden aus“ ein Footageelement, dessen
Dimensionen für die neue Komposition übernommen werden sollen.
• Geben Sie unter „Dauer des Standbilds“ die Dauer der Standbilder in den neuen
Kompositionen an.
• Aktivieren Sie die Option „An die Renderliste anfügen“, um die neue Komposition an die
Renderliste anzufügen.
• Aktivieren Sie die Option „Sequenzebenen“, wenn die Ebenen in einer Sequenz
angeordnet werden sollen.
• Aktivieren Sie die Option „Überlappen“, wenn sich die Ebenen aus den
Footageelementen überlappen sollen.
• Geben Sie einen Wert für die Dauer ein und legen Sie unter „Überblendung“ fest, wie
sich die Ebenen im Footage überlappen sollen.

Kompositionseinstellungen auf der Registerkarte


„Einfach“
Wenn Sie eine neue Komposition erstellen, erscheint diese im Projektfenster als neues
Element. Bevor Sie eine neue Komposition zusammenstellen, sollten Sie sich überlegen,
wie das endgültige Ergebnis aussehen soll. Vom Ergebnis dieser Überlegungen hängen
die Einstellungen für die Framegröße, die Dauer, die Framerate und das Pixel-
Seitenverhältnis ab. Die zu wählenden Kompositionseinstellungen werden von den
folgenden vier Faktoren bestimmt:
• Was möchten Sie erstellen (Output-Typ)?
• Welche Spezifikationen gelten für das Footage, mit dem Sie arbeiten werden?
• Welche Anforderungen stellen die Systeme, die für die Verarbeitung des von
After Effects gerenderten Materials verwendet werden?
• Auf welchem Medium soll das endgültige Material bereitgestellt werden?
Am besten ist es, wenn Sie die Kompositionseinstellungen schon am Beginn des
gesamten Prozesses festlegen. After Effects verwendet die Kompositionseinstellungen als
Grundlage für eine Reihe von Berechnungen, was dazu führen kann, dass sich
Änderungen von Einstellungen, z. B. zur Framegröße und zum Pixel-Seitenverhältnis, die
während einer späteren Phase des Projekts vorgenommen werden, auf das endgültige
Ergebnis auswirken können. (Sie haben jedoch beim Rendern die Möglichkeit, einige der
Kompositionseinstellungen zu ändern. So können Sie z. B. die Framegröße der
Komposition auf eine kleinere Bildgröße reduzieren.)

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Weitere Informationen zum Festlegen der Einstellungen auf der Registerkarte „Einfach“ im
Dialogfeld „Kompositionseinstellungen“ finden Sie unter „Projektplanung“ auf Seite 19
und „Zeit“ auf Seite 22.

Kompositionseinstellungen rückgängig machen


Wenn Sie Kompositionseinstellungen geändert haben, diese Änderungen aber wieder
rückgängig machen möchten, können Sie dies mit Hilfe des Befehls „Rückgängig:
Kompositionseinstellungen“ (Windows) bzw.„Widerrufen: Kompositionseinstellungen“
(Mac OS) tun. Möchten Sie doch lieber die von Ihnen rückgängig gemachten
Einstellungsänderungen verwenden, steht Ihnen der Befehl „Wiederherstellen:
Kompositionseinstellungen“ zur Verfügung.
So machen Sie Änderungen der Kompositionseinstellungen unmittelbar nach dem
Schließen des Dialogfelds „Kompositionseinstellungen“ wieder rückgängig
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Rückgängig: Kompositionseinstellungen“ (Windows) bzw.
„Widerrufen: Kompositionseinstellungen“ (Mac OS).
So machen Sie Änderungen der Einstellungen wieder rückgängig, nachdem Sie
andere Änderungen am Projekt vorgenommen haben
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Protokoll“ > „Rückgängig: Kompositionseinstellungen“
(Windows) bzw.„Widerrufen: Kompositionseinstellungen“ (Mac OS).
2 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Protokoll“ > „Wiederherstellen: [Aktion]“ für alle rückgängig
gemachten Änderungen der Kompositionseinstellungen, die nun doch verwendet
werden sollen.
Hinweis: Sie können nacheinander bis zu 99 der zuletzt vorgenommenen Änderungen
rückgängig machen. Die tatsächliche Zahl der Schritte, die rückgängig gemacht werden
können, hängt vom Wert der Option „Stufen für 'Rückgängig'“ (Windows) bzw. „Stufen für
'Widerrufen'“ (Mac OS) in den Voreinstellungen ab. Wenn Sie diesen Wert ändern möchten,
wählen Sie „Bearbeiten“ >„Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw. „After Effects“ >
„Einstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS) und geben Sie unter „Stufen für 'Rückgängig'“
(Windows) bzw. „Stufen für 'Widerrufen'“ (Mac OS) den gewünschten Wert ein.

Framegröße festlegen
Das Kompositionsfenster in After Effects besteht aus dem Anzeigeframe und einem
Bereich außerhalb des Frames, den Sie für das Verschieben von Ebenen in den Frame
hinein und aus dem Frame heraus verwenden können. Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern,
enthält After Effects eine Reihe von Voreinstellungen, in denen die Framegröße, das Pixel-
Seitenverhältnis und die Framerate bereits vorgegeben sind. Sie können natürlich auch
eigene Voreinstellungen erstellen und diese für den späteren Gebrauch speichern.
Da After Effects Footageelemente auch außerhalb des Frames positionieren kann, sollte
die von Ihnen angegebene Framegröße nicht größer als die tatsächliche Größe des
endgültigen Anzeigebildschirms sein. In der Vorschau und beim Rendern werden nur die
Footageelemente berücksichtigt, die innerhalb des Frames liegen. (Siehe „Höhere
Bildauflösungen“ auf Seite 57.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Kompositionen zusammenstellen

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Der Anzeigeframe befindet sich in der Mitte des Pixelbereichs des Frames, der wiederum
in der Mitte eines größeren Arbeitsbereichs liegt. Sie können Elemente außerhalb des
Frames positionieren, wenn Sie möchten, dass sich eine Ebene von einer Seite in den
Frame hineinschiebt, den Frame durchquert und ihn dann auf der anderen Seite wieder
verlässt.

Beispiel für das Durchschieben einer Ebene durch einen Frame

Benutzerdefinierte Voreinstellungen speichern


Sie können die Werte, die Sie im Dialogfeld „Kompositionseinstellungen“ festgelegt
haben, speichern, um sie später für andere Kompositionen wiederzuverwenden. In
benutzerdefinierten Voreinstellungen können die folgenden Optionen gespeichert
werden:„Breite“,„Höhe“,„Pixel-Seitenverhältnis“ und „Framerate“. Folgende Optionen
werden nicht gespeichert:„Auflösung“,„Timecode startet bei“ und „Dauer“ sowie alle
Einstellungen auf der Registerkarte „Erweitert“.
So speichern Sie benutzerdefinierte Voreinstellungen für
Kompositionseinstellungen
1 Legen Sie im Dialogfeld „Kompositionseinstellungen“ die Werte für die Optionen
„Breite“,„Höhe“,„Pixel-Seitenverhältnis“ und „Framerate“ fest und klicken Sie dann auf die
Schaltfläche „Speichern“ (Windows) bzw.„Sichern“ (Mac OS).
2 Geben Sie einen Namen für die Voreinstellung ein und klicken Sie auf „OK“.
So laden Sie benutzerdefinierte Voreinstellungen
Wählen Sie im Dialogfeld „Kompositionseinstellungen“ unter „Voreinstellung“ den Namen
der benutzerdefinierten Voreinstellung aus.
So löschen Sie eine Voreinstellung
Wählen Sie unter „Voreinstellung“ einen benutzerdefinierten Namen aus und klicken Sie
auf die Schaltfläche mit dem Mülleimer .

Pixel-Seitenverhältnis für Kompositionen festlegen


Die meisten Computermonitore verwenden quadratische Pixel, während ITU-R 601 (D1)
und DV-Video mit rechteckigen Pixeln arbeiten. Die Option „Pixel-Seitenverhältnis“
kompensiert rechteckige Pixel des Videoformats D1. Legen Sie das Pixel-Seitenverhältnis
fest, das Ihrem endgültigen Ausgabeformat entspricht. (Siehe „Pixel-Seitenverhältnis
einstellen“ auf Seite 84.)
Wenn Sie einen Film im Ausgabeformat D1 erstellen möchten, wählen Sie „D1/
DV NTSC“ oder „D1/DV PAL“.

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Weitere Informationen zum D1-Format finden Sie unter „D1, DV und Footage mit
verschiedenen Pixel-Seitenverhältnissen“ auf Seite 83.
Hinweis: Bei „D1/DV NTSC“ oder „D1/DV PAL“ wird automatisch das richtige Pixel-
Seitenverhältnis gewählt, wenn Sie die entsprechende Voreinstellung wählen.

Framerate festlegen
Die Framerate der Komposition gibt an, wie viele Frames pro Sekunde angezeigt werden.
Welche Framerate verwendet werden soll, hängt normalerweise davon ab, an was für
einem Projekt Sie arbeiten. NTSC-Video hat eine Framerate von 29,97 Frames pro Sekunde
(fps), PAL-Video kommt mit 25 fps aus, und die Framerate von Spielfilmen beträgt 24 fps.
Je nach Sendesystem können DVD-Videos dieselbe Framerate wie NTSC-Video bzw. PAL-
Video oder aber eine Framerate von 23.976 haben. Für CD-ROMs oder das Internet wird
häufig eine Framerate zwischen 10 und 15 fps festgelegt.
Auch jedes einzelne Filmfootageelement in einer Komposition kann eine eigene
Framerate haben, und das Verhältnis zwischen der Framerate von Footageelementen und
der der Komposition bestimmt, wie ruckelfrei die Ebene wiedergegeben wird. Wenn die
Framerate des Footageelements zum Beispiel 30 fps beträgt und die der Komposition
ebenfalls bei 30 fps liegt, wird mit dem nächsten Frame der Ebene gleichzeitig auch der
nächste Frame der Komposition angezeigt. Liegt die Framerate des Footageelements bei
15 fps und die der Komposition bei 30 fps, werden zwei Frames der Komposition
angezeigt, bevor der nächste Frame der aktuellen Ebene erscheint, sofern die Frame-
Überblendung deaktiviert ist. (Siehe „Schalter „Frame-Überblendung““ auf Seite 146.)
Wenn Sie mit Footage arbeiten, das mit der NTSC-Standard-Framerate von 29,97 fps
aufgenommen oder gerendert wurde, und für die Komposition eine Framerate von
30 fps festgelegt wurde, werden jede Minute ca. zwei Footageframes wiederholt, um die
Frameratenunterschiede auszugleichen. Zur Vermeidung von Framewiederholungen
sollten Sie sicherstellen, dass die Framerate Ihrer Komposition mit der des
Quellfototagematerials identisch ist oder aber für die Ebenen die Frame-Überblendung
aktivieren.

Auflösung festlegen
Mit der Auflösung werden die Abmessungen des Bildes angegeben. Die Angabe erfolgt in
Pixeln, und je höher die Auflösung gewählt wird, desto besser ist die Bildqualität der
gerenderten Komposition. Allerdings können Sie mit einer niedrigen Auflösung die
Rendergeschwindigkeit und die Menge des benötigten Arbeitsspeichers deutlich
reduzieren. Niedrige Auflösungen bieten sich für die Animationsphase und die Vorschau
eines Films an. Sobald der Film endgültig gerendert werden soll, können Sie dann die
Auflösung auf den endgültigen Wert erhöhen.
Wählen Sie im Dialogfeld „Kompositionseinstellungen“ eine der folgenden
Auflösungseinstellungen
Voll Jedes Pixel in einer Komposition wird gerendert. Bei dieser Einstellung erhalten Sie
zwar die beste Bildqualität, aber das Rendern dauert relativ lange.
Halb Es wird ein Viertel der Pixel im voll aufgelösten Bild gerendert: die Hälfte der Spalten
und die Hälfte der Zeilen. Die für das Rendern erforderliche Zeit reduziert sich damit auf
ca. ein Viertel der für das Rendern des gesamten Bildes mit voller Auflösung benötigten
Zeit.

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Drittel Es wird ein Neuntel der Pixel im voll aufgelösten Bild gerendert. Die für das
Rendern erforderliche Zeit reduziert sich damit auf ca. ein Neuntel der für das Rendern des
gesamten Bildes mit voller Auflösung benötigten Zeit.
Viertel Es wird ein Sechzehntel der Pixel im voll aufgelösten Bild gerendert. Die für das
Rendern erforderliche Zeit reduziert sich damit auf ca. ein Sechzehntel der für das
Rendern des gesamten Bildes mit voller Auflösung benötigten Zeit.
Andere Das Bild wird mit der von Ihnen angegebenen Auflösung gerendert.

Aussehen von niedrigauflösenden Kompositionen ändern


Beim Festlegen der Auflösung können Sie die Größe und das Aussehen der Komposition
definieren. Wenn Sie die Auflösung einer Komposition reduzieren, lässt sich die
Bildqualität durch Reduzieren der Größe der Komposition bewahren. Sie können natürlich
auch die Größe beibehalten, müssen dann aber Verluste bei der Bildqualität in Kauf
nehmen – die Ebenen erscheinen stufiger und körniger. Das kleinere Bild auf dem
Bildschirm wird schneller aktualisiert als das Bild in der Originalgröße mit niedrigerer
Auflösung.

A B C

Beispiel für ein Bild mit unterschiedlichen Auflösungen A. Originalauflösung der Komposition
B. Halbe Auflösung mit gleicher Bildqualität, aber geringerer Bildschirmgröße C. Halbe Auflösung
mit derselben Bildschirmgröße, aber geringerer Bildqualität

So legen Sie das Aussehen von Kompositionen mit geringer Auflösung fest
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Anzeige“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Anzeige“ (Mac OS).
2 Aktivieren Sie die Option „Bei Auflösungsänderung automatisch zoomen“, wenn die
Größe der Komposition reduziert werden soll, um die Bildqualität zu erhalten.
Deaktivieren Sie diese Option deaktiviert, wenn die Größe der Komposition im
Kompositionsfenster erhalten bleiben soll und Sie dafür Verluste bei der Bildqualität in
Kauf nehmen möchten.
3 Klicken Sie auf „OK“.
Sie können die Vergrößerung auch über das Popupmenü im Kompositionsfenster
festlegen.

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Startzeitpunkt bzw. Startframe festlegen


Mit Hilfe des Dialogfelds „Kompositionseinstellungen“ können Sie festlegen, wann
die Komposition beginnen soll. Wie die diesbezügliche Option im Dialogfeld
„Kompositionseinstellungen“ genau heißt, hängt davon ab, ob im Dialogfeld
„Projekteinstellungen“ „Timecodebasis“,„Frames“ oder „Feet + Frames“ ausgewählt
wurde. Wenn die Option „Timecodebasis“ festgelegt wurde, wird im Dialogfeld
„Kompositionseinstellungen“ die Option „Timecode startet bei“ angezeigt. Ist „Frames“
aktiviert, heißt die Option zur Festlegung, an welcher Stelle die Komposition beginnt,
„Erster Frame“.

Dauer festlegen
Die Dauer ist die Gesamtlänge der Komposition. Die Dauer können Sie durch Eingabe
eines Wertes im Feld „Dauer“ des Dialogfelds „Kompositionseinstellungen“ festlegen.
Beim Anzeigen der Vorschau oder Rendern eines Films können Sie festlegen, dass nur ein
Teil der Gesamtdauer gerendert werden soll. (Siehe „Arbeitsbereich einrichten“ auf
Seite 121.)

Kompositionseinstellungen auf der Registerkarte


„Erweitert“
Mit den Optionen auf der Registerkarte „Erweitert“ im Dialogfeld
„Kompositionseinstellungen“ können Sie die Verankerung der Ebene festlegen, den
Verschlusswinkel für Bewegungsunschärfe-Effekte ändern, angeben, wann der Verschluss
relativ zum Framestart geöffnet wird, Vorkompositionsoptionen festlegen und ein
Rendering-Plug-in auswählen. (Siehe „Verschlusswinkel für die Bewegungsunschärfe
ändern“ auf Seite 148.)

Ebenenverankerung festlegen
Wenn Sie die Framegröße einer Komposition ändern, werden die Ebenen standardmäßig
innerhalb der neuen Abmessungen zentriert. Mit Hilfe des Ankerbilds können Sie
festlegen, an welcher Ecke bzw. an welchem Rand der Komposition die Ebenen beim
Vergrößern bzw. Verkleinern der Komposition verankert werden sollen. Klicken Sie im
Ankerbild auf der Registerkarte „Erweitert“ auf den Pfeil, der auf die Ecke oder den Rand
zeigt, an der bzw. dem die vorhandenen Ebenen verankert werden sollen.

Verschachtelungsoptionen festlegen
Auf der Registerkarte „Erweitert“ des Dialogfelds „Kompositionseinstellungen“ befinden
sich zwei Verschachtelungsoptionen. Wenn die Option „Auflösung bei Verschachtelung
erhalten“ aktiviert ist, bleibt die Auflösungseinstellung bei der Verschachtelung von
Kompositionen erhalten. Ist diese Option nicht aktiviert, gilt auch für die eingebettete
Komposition die Auflösung der übergeordneten Komposition. Die Option „Auflösung bei
Verschachtelung erhalten“ können Sie z. B. dann verwenden, wenn Sie für die
verschachtelte Komposition eine niedrige Auflösung verwenden und so die für die
Anzeige der Vorschau erforderliche Zeit verkürzen möchten.

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Hilfe zu Adobe After Effects Kompositionen zusammenstellen

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Wenn die Option „Framerate bei Verschachtelung oder in Renderliste erhalten“ aktiviert
ist, wird die Framerate der Komposition fest eingestellt. Dadurch wird in vielen Fällen die
Arbeitsgeschwindigkeit gesteigert und es entfällt die Notwendigkeit, bei der Erstellung
von Effekten mit reduzierter Framerate den Effekt „Zeittrennung“ zu verwenden. Ist diese
Option nicht aktiviert, gilt auch für die eingebettete Komposition die Framerate der
übergeordneten Komposition.

Rendering-Plug-in festlegen
Sie können Ebenen im dreidimensionalen Raum animieren. Diese 3D-Umgebung umfasst
Schatten, Glanzlichter, Rack-Fokus und eine Methode zum automatischen Kombinieren
von Ebenen nach Tiefe. Das Standard-3D-Rendering-Plug-in heißt „Erweitertes 3D“. Auf
der Registerkarte „Erweitert“ im Dialogfeld „Kompositionseinstellungen“ können Sie
festlegen, welches Rendering-Plug-in verwendet werden soll. Zur Wahl stehen die Plug-ins
„Standard-3D“ und „Erweitertes 3D“. Sofern verfügbar, können auch Rendering-Plug-ins
von Drittanbietern ausgewählt werden. Beachten Sie, dass das Rendering-Plug-in
„Standard-3D“ keine Unterstützung für sich überschneidende 3D-Ebenen bietet. (Siehe
„3D-Rendering“ auf Seite 665.)

Beispiel für eine 3D-Datei mit sich überschneidenden Ebenen, links mit dem Plug-in „Standard-3D“
und rechts mit dem Plug-in „Erweitertes 3D“ gerendert.

So wählen Sie ein Rendering-Plug-in aus


1 Wählen Sie „Komposition“ > „Kompositionseinstellungen“ und klicken Sie im Dialogfeld
„Kompositionseinstellungen“ auf die Registerkarte „Erweitert“.
2 Wählen Sie unter „Rendering-Zusatzmodul“ entweder „Standard-3D“,„Erweitertes 3D“
oder ein Plug-in eines Drittanbieters (sofern verfügbar).
3 Klicken Sie auf „Optionen“, legen Sie im Dialogfeld „Standard-3D-Optionen“ bzw.
„Erweiterte 3D-Optionen“ die folgenden Einstellungen fest, und klicken Sie dann auf „OK“:
• Wenn Sie „Standard-3D“ ausgewählt haben, wählen Sie eine der Optionen unter
„Antialiasing“.
• Wenn Sie „Erweitertes 3D“ ausgewählt haben, wählen Sie eine der Optionen unter
„Schattenmatrixauflösung“.
Weitere Informationen zu den Rendering-Plug-ins „Erweitertes 3D“ bzw.„Standard-3D“
finden Sie unter „3D-Rendering“ auf Seite 665.

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Footageelemente oder Kompositionen hinzufügen und


hervorheben
Nachdem Sie eine neue Komposition erstellt und Footage in das Projekt importiert haben,
können Sie Footageelemente oder eine andere Komposition hinzufügen. Ziehen Sie dazu
die Footageelemente oder -ordner aus dem Projektfenster in ein Zeitleisten-, ein
Kompositionsfenster oder auf den Namen bzw. das Symbol einer Komposition im
Projektfenster. Sie können einzelne Elemente aus dem Projektfenster beliebig oft in einer
oder mehreren Kompositionen verwenden.
Hinweis: Wenn Sie eine Komposition in sich selbst einfügen möchten, müssen Sie diese
zuerst duplizieren und dann die Kopie ins Original einfügen.
Wenn Sie ein Footageelement in das Zeitleistenfenster ziehen, können Sie die genaue
Ebenenreihenfolge und die Startzeit des Elements angeben. Wenn Sie mehrere
Footageelemente in eine Komposition einfügen, erscheinen diese in der Reihenfolge, in
der Sie sie im Projektfenster ausgewählt haben. Wenn Sie ein Footageelement in das
Kompositionsfenster ziehen, erscheint die Ebene an der Stelle, an der Sie sie abgelegt
haben. Wenn Sie ein Footageelement auf eine Komposition im Projektfenster ziehen,
erscheint die Ebene genau in der Mitte des Kompositionsfensters. Nachdem Sie eine
Ebene hinzugefügt haben, können Sie sie an eine beliebige Position im
Kompositionsfenster verschieben. Wenn Sie mehrere Footageelemente hinzufügen,
erscheinen diese in der Komposition genau in der Reihenfolge, in der Sie sie ausgewählt
haben.

Kompositionen Footageelemente hinzufügen


Einer Komposition hinzugefügte Elemente beginnen zu der durch die Zeitmarke im
Zeitleistenfenster angezeigten Zeit. Wenn im Feld „Aktuelle Zeit“ z. B.„0:00:04:00“ (4 s)
angezeigt wird, beginnt der erste Frame des dem Kompositionsfenster hinzugefügten
Elements bei 4 Sekunden. Sie können Ebenen beliebigen Zeitpunkten hinzufügen, indem
Sie die Zeitmarke (Zeitleistenfenster) oder die Zeit im Feld „Aktuelle Zeit“
(Kompositionsfenster) entsprechend einstellen.
Im Kompositionsfenster sind Ebenen nur sichtbar, wenn sie zur aktuell angezeigten Zeit
aktiv sind. Wenn Sie z. B. drei Ebenen in einer Komposition haben, von denen zwei zu
Beginn der Komposition starten und eine nach 6 Sekunden, werden anfänglich nur zwei
der Ebenen im Kompositionsfenster angezeigt, wenn die aktuelle Zeitmarke auf den
Beginn der Komposition eingestellt ist.
Weitere Informationen zum Ändern der Dauer oder Geschwindigkeit von Ebenen finden
Sie unter „Trimmen“ auf Seite 137 und „Zeitdehnung bei Ebenen“ auf Seite 224. Weitere
Informationen zum Festlegen und Ändern der Position der Zeitmarke finden Sie unter
„Aktuellen Zeitpunkt anzeigen und festlegen“ auf Seite 120.
So fügen Sie einer Komposition ein Footageelement hinzu
1 Aktivieren Sie das Zeitleistenfenster für die Komposition, der Sie das Element
hinzufügen möchten.
2 Ändern Sie mit einem der folgenden Schritte die Position der Zeitmarke:
• Klicken Sie auf die Anzeige des aktuellen Zeitpunkts, geben Sie eine neue Zeit an und
klicken Sie dann auf „OK“.
• Ziehen Sie die Zeitmarke auf den gewünschten Zeitpunkt.

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3 Ziehen Sie den Namen des Footageelements, die Miniaturdarstellung des


Footageelements oder einen Ordner aus dem Projektfenster auf eine der folgenden drei
Stellen:
• Kompositionsfenster.
• Zeitleistenfenster. Wenn Sie das Element in das Zeitleistenfenster ziehen, erscheint an
der Stelle, an der die Ebene beim Loslassen der Maustaste erscheinen wird, ein dicker
schwarzer Strich. Wenn Sie das Element über den Zeit-Grafikbereich ziehen, zeigt eine
Zeitmarke den In-Point der Ebene an, der beim Loslassen der Maustaste eingefügt
werden würde.
Hinweis: Wenn Sie auf eines der Footageelemente im Zeitleistenfenster klicken, werden in
der Infopalette der Name des Elements, dessen Dauer und dessen In- und Out-Point
angezeigt.

Beim Ziehen eines Objekts in das Zeitleistenfenster können Sie die Ebenenreihenfolge und den In-
Point festlegen.

• Name oder Symbol der Komposition im Projektfenster.


Sie können ein Footageelement auch durch Auswählen des Elements im
Projektfenster und Drücken der Strg-Taste + < (Windows) bzw. der Befehlstaste + <
(Mac OS) der Komposition hinzufügen.
So fügen Sie einer Komposition mehrere Footageelemente gleichzeitig hinzu
1 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie mehrere Footageelemente aus. Wenn Sie einen Bereich mehrerer
unmittelbar aufeinander folgen Elemente im Projektfenster auswählen möchten,
drücken Sie die Umschalttaste und klicken Sie dann auf das erste und das letzte
Element des auszuwählenden Bereichs. Sollen mehrere nicht unmittelbar aufeinander
folgen Elemente ausgewählt werden, drücken Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. die
Befehlstaste (Mac OS) und klicken Sie auf die auszuwählenden Footageelemente.
• Verschieben Sie mehrere Footageelemente in einen Ordner im Projektfenster.
2 Ziehen Sie die Namen der Footageelemente oder des Ordners aus dem Projektfenster
auf einen Kompositionsnamen im Projektfenster, in das Kompositionsfenster oder in das
Zeitleistenfenster. Die Elemente werden in der Reihenfolge angezeigt, in der Sie sie im
Projektfenster ausgewählt haben.
Weitere Informationen finden Sie unter „Im Projektfenster arbeiten“ auf Seite 34.

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Footage in Kompositionen hervorheben


In großen oder komplexen Projekten kann es mitunter schwierig werden, bestimmte
Instanzen des verwendeten Footagematerials zu finden, vor allem dann, wenn Sie
Elemente mehrmals verwenden. Mit Hilfe des Befehls „In Komposition anzeigen“ können
Sie einzelne Instanzen eines Footageelements im Zeitleistenfenster hervorheben lassen
und sich so einen Überblick darüber verschaffen, wo sich diese Instanzen befinden.
So heben Sie ein Footageelement im Zeitleistenfenster hervor
Klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS)
auf das entsprechende Footageelement im Projektfenster, und wählen Sie den Befehl „In
Komposition anzeigen“. Wählen Sie dann die Instanz aus, die hervorgehoben werden soll
(Kompositionsname, Ebenenname).

Kompositionen verschachteln
Beim Erstellen von umfangreichen Kompositionen ist es häufig einfacher, die Ebenen der
Komposition ineinander zu verschachteln, also eine oder mehrere Kompositionen in eine
andere Komposition einzubetten. Dabei können viele Verschachtelungsebenen erstellt
werden. (Siehe „Projekte durch Verschachtelung organisieren“ auf Seite 710.)

Das Kompositionsfenster
Im Kompositionsfenster können Sie sich eine Vorschau der Komposition anzeigen lassen
und den Inhalt manuell animieren. Sie können Ebenen verschieben, indem Sie sie an eine
andere Stelle ziehen, Ebenen skalieren, indem Sie deren Griff ziehen, oder mit dem Hand-
Werkzeug den im Fenster sichtbaren Ausschnitt ändern. Das Kompositionsfenster enthält
eine Reihe von Funktionen und Steuerelementen, die Ihnen die Arbeit mit Ebenen
erleichtern. Sie können auch die Hintergrundfarbe der Komposition ändern.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q

Funktionen und Steuerelemente im Kompositionsfenster

A. Lineal Erleichtert das Ausrichten der Ebenen im Kompositionsfenster. Der Maßstab


des Lineals ist Pixel. (Siehe „Lineale und Hilfslinien“ auf Seite 41.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Kompositionen zusammenstellen

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B. Schaltfläche „Einblendmenü: Zoomstufen“ Ermöglicht die Festlegung der


Zoomstufe. Wenn Sie beim Klicken die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS)
gedrückt halten, werden Informationen zur Komposition angezeigt. (Siehe „Vergrößerung
in Fenstern ändern“ auf Seite 38.)
C. Schaltfläche „Sicherer Titelbereich“ Ermöglicht das Umschalten zwischen der
Anzeige der titelsicheren und aktionssicheren Bereiche und der reinen Bildansicht. Wenn
das Animationsraster angezeigt werden soll, drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die
Wahltaste (Mac OS) und klicken Sie auf diese Schaltfläche. (Siehe „Sicherheitszonen und
Gitter anzeigen“ auf Seite 39.)
D. Schaltfläche „'Masken anzeigen' aktivieren/deaktivieren“ Ermöglicht das
Umschalten zwischen der Anzeige der Masken in einer Komposition und der Anzeige des
Bildes ohne Masken.
E. Schaltfläche „Aktueller Zeitpunkt“ Öffnet das Dialogfeld „Gehe zu Zeitpunkt“. Legen
Sie einen neuen Frame oder eine neue Zeit fest.
F. Schaltfläche „Schnappschuss“ und „Letzten Schnappschuss einblenden“
Ermöglicht die Aufnahme eines Schnappschusses des Bildschirminhalts. Diese
Schnappschüsse werden nicht auf der Festplatte gespeichert und es kann immer nur der
zuletzt aufgenommene Schnappschuss angezeigt werden. Klicken Sie auf „Letzten
Schnappschuss einblenden“, wenn Sie an Stelle der aktiven Komposition den zuletzt
aufgenommenen Schnappschuss sehen möchten. (Siehe „Schnappschüsse von Fenstern
aufnehmen und anzeigen“ auf Seite 43.)
G. Schaltfläche „Nur [ROTEN/GRÜNEN/BLAUEN/ALPHAKANAL] anzeigen“ Klicken
Sie auf eine der ersten drei Schaltflächen, um den Rot-, Grün- oder Blaukanal der
Komposition anzuzeigen. Bereiche mit hohen Werten für die Farbe des jeweiligen Kanals
werden als Weiß angezeigt. Klicken Sie auf die vierte Schaltfläche, um den Alphakanal der
Komposition anzuzeigen. Transparente und deckende Bereiche werden schwarzweiß
dargestellt, und nicht vollständig deckende Bereiche erscheinen in Graustufen. (Siehe
„Farb- und Alphakanäle anzeigen“ auf Seite 42.)
H. Schaltfläche „Einblendmenü 'Auflösung/Verkleinerungsfaktor'“ Ermöglicht die
Festlegung der Auflösung für die aktuelle Komposition.
I. Schaltfläche „Relevante Region“ Ermöglicht die Eingrenzung des Bereichs, der in
der Vorschau angezeigt werden soll. (Siehe „Relevante Region ändern“ auf Seite 116.)
J. Schaltfläche „Transparenzraster aktivieren/deaktivieren“ Ermöglicht das
Umschalten zwischen der Anzeige eines Rasterhintergrunds, um transparente Bereiche
sichtbar zu machen, und der Anzeige der Hintergrundfarbe.
K. Schaltfläche „Ebenen-Drahtgitter“ Ermöglicht das Umschalten zwischen einer
Drahtgitteransicht der Ebenen und einer Normalansicht. (Siehe „Drahtgitter-Vorschau im
Kompositionsfenster“ auf Seite 39.)
L. Schaltfläche „Popup: 3D-Ansichten“ Ermöglicht die Auswahl einer Ansicht für eine
3D-Ebene. (Siehe „3D-Ansichten“ auf Seite 651.)

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M. Schaltfläche „Pixel-Seitenverhältnis-Korrektur aktivieren/deaktivieren“


Ermöglicht das Aktivieren bzw. Deaktivieren der Pixel-Seitenverhältnis-Korrektur. Wenn
die Pixel-Seitenverhältnis-Korrektur aktiviert ist, können Sie Bilder stauchen oder dehnen
und nicht-quadratische Pixel-Seitenverhältnisse korrigieren. Bei Kompositionen, Ebenen
oder Footage mit quadratischen Pixeln bleibt die Pixel-Seitenverhältnis-Korrektur
wirkungslos. Das gleiche gilt für Dateien, die mit dem Befehl „Film erstellen“ oder
„Exportieren“ erstellt wurden. Da die Skalierung nicht mit höchster Qualität erfolgt, eignet
sich die Pixel-Seitenverhältnis-Korrektur zwar für die Bewertung von Formen, nicht aber
für die Prüfung feiner Pixeldetails.
N. Schaltfläche „Dynamische Vorschau-Beschleunigung“ Öffnet ein Menü, in dem
Sie eine Vorschauoption auswählen können. (Siehe „Animationen in der Vorschau
anzeigen“ auf Seite 185 und „Interaktive OpenGL-Vorschau verwenden“ auf Seite 187.)
O. Schnittfenster-Schaltfläche (Schaltfläche für die Zeitleiste) Bringt die Zeitleiste
für die aktuelle Komposition in den Vordergrund.
P. Schaltfläche „Kompositions-Flussdiagramm“ Bringt das Kompositions-
Flussdiagramm für die aktuelle Komposition in den Vordergrund. (Siehe
„Organisationsstruktur mit Hilfe der Flussdiagrammansicht anzeigen“ auf Seite 708.)
Q. Optionen für Kompositionsfenster Enthält Befehle zum Öffnen des Dialogfelds
„Anzeigeoptionen“, zum Öffnen des Dialogfelds „Kompositionseinstellungen“, zum
Aktivieren der Frame-Überblendung und der Bewegungsunschärfe sowie zum Aktivieren
der dynamischen Vorschau-Beschleunigung, zum Deaktivieren der dynamischen
Vorschau, zur Anzeige des 3D-Entwurfsmodus und zur Aktivierung des Transparenzrasters.

Position von Footageelementen in Kompositionen durch Ziehen


festlegen
Sie können die räumliche Position einer Ebene in einer Komposition ändern, indem Sie die
Ebene im Kompositionsfenster auswählen und an die gewünschte Position ziehen. Wenn
Sie eine Ebene in einen Frame hinein oder aus einem Frame heraus bewegen möchten,
können Sie sie vollständig oder teilweise außerhalb des Frames positionieren.
Wenn Sie eine Ebene im Kompositionsfenster anordnen, bestimmen Sie die Position der
Ebene zur jeweils aktuellen Zeit. Die aktuelle Zeit wird durch die Zeitmarke im
Zeitleistenfenster angezeigt. Wenn eine Ebene keine Keyframes enthält, gelten die
Positionswerte für die Dauer der Ebene. Sofern Sie nicht festlegen, dass sich die Ebene
über einen Zeitverlauf ändern soll, verbleibt diese Ebene während der gesamten Dauer an
der festgelegten Position. (Siehe „Keyframes“ auf Seite 159 und „Stapelreihenfolge der
Ebenen ändern“ auf Seite 128.)
So ändern Sie die Position einer Ebene im Kompositionsfenster durch Ziehen
1 Wählen Sie in der Werkzeugpalette das Auswahl-Werkzeug aus.
2 Klicken Sie im Kompositionsfenster auf eine Ebene, um sie auszuwählen. Wenn die
Ebene hinter einer anderen liegt, wählen Sie den Ebenennamen im Zeitleistenfenster aus.
Sie können auch Ebenen im Kompositionsfenster auswählen, die hinter anderen
Ebenen liegen. Wählen Sie dazu das Auswahl-Werkzeug aus, klicken Sie mit der
rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS) auf die oberste
Ebene, wählen Sie den Befehl „Auswählen“ und wählen Sie den Namen der gewünschten
Ebene aus.

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3 Positionieren Sie den Zeiger in der Ebene (aber nicht auf einem Griff ) und ziehen Sie die
Ebene an die gewünschte Stelle im Kompositionsfenster.
Wenn sich der Mauszeiger beim Ziehen nur horizontal oder vertikal bewegen soll,
halten Sie während des Ziehens die Umschalttaste gedrückt. Soll die Ebene an den
Rändern oder am Mittelpunkt des Frames ausgerichtet werden, drücken Sie beim Ziehen
die Strg- + Umschalttaste (Windows) bzw. die Befehls- + Umschalttaste (Mac OS).
Informationen zum Positionieren von 3D-Ebenen im Kompositionsfenster finden Sie unter
„3D-Ebenen im Kompositionsfenster bewegen“ auf Seite 646.

Hintergrundfarbe von Kompositionen festlegen


Die Standard-Hintergrundfarbe für das Kompositionsfenster ist Schwarz. Sie können
jedoch jederzeit eine andere Farbe festlegen. Wenn Sie eine Komposition in eine andere
Komposition einbetten (verschachteln), bleibt die Hintergrundfarbe der anderen
Komposition erhalten, während der Hintergrund der ersten Komposition transparent wird.
Wenn die Hintergrundfarbe der ersten Komposition erhalten bleiben soll, müssen Sie eine
Farbfläche erstellen, die Sie als Hintergrundebene in der ersten Komposition verwenden.
(Siehe „Eine neue Farbflächenebene erstellen“ auf Seite 125 und „Projekte durch
Verschachtelung organisieren“ auf Seite 710.)
Sie können auch die Farbe der Montagefläche im Kompositionsfenster ändern.
So legen Sie die Hintergrundfarbe einer Komposition fest
1 Wählen Sie „Komposition“ > „Hintergrundfarbe“.
2 Klicken Sie auf das Farbfeld, um eine Farbe auszuwählen, oder klicken Sie auf die
Pipette, um eine Farbe von einer beliebigen Stelle des Bildschirms aufzunehmen. Klicken
Sie dann auf „OK“.
So legen Sie die Farbe der Montagefläche einer Komposition fest
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Anzeige“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Anzeige“ (Mac OS).
2 Klicken Sie auf das Farbfeld, um eine Farbe auszuwählen, oder klicken Sie auf die
Pipette, um eine Farbe von einer beliebigen Stelle des Bildschirms aufzunehmen. Klicken
Sie dann auf „OK“.
Hinweis: Die neue Farbe der Montagefläche wird für alle After Effects-Kompositionen
verwendet.

Transparenz mit Hilfe eines Transparenzrasters sichtbar machen


Das Transparenzraster kann jederzeit ein- und wieder ausgeblendet werden (wie das
Raster, mit dem in Adobe Photoshop Transparenz sichtbar gemacht wird). Wenn das
Transparenzraster eingeblendet wird, kann der Neuaufbau der Bildschirmanzeige etwas
länger dauern.
So blenden Sie das Transparenzraster ein bzw. aus
Wählen Sie im Menü des Kompositionsfensters den Befehl „Transparenzraster“ oder
klicken Sie am unteren Rand des Kompositionsfensters auf die Schaltfläche
„Transparenzraster aktivieren/deaktivieren“ .

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Hilfe zu Adobe After Effects Kompositionen zusammenstellen

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Relevante Region ändern


Klicken Sie auf die Schaltfläche „Relevante Region“ und legen Sie einen rechteckigen Bereich
fest, der in der Vorschau des Kompositionsfensters angezeigt werden soll. Je kleiner der als
relevante Region ausgewählte Bereich ist, desto weniger Arbeitsspeicher wird für die
Anzeige der Vorschau benötigt, desto höher ist die Interaktionsgeschwindigkeit und desto
kürzer fällt die Wartezeit für die RAM-Vorschau aus. Die Änderung der relevanten Region hat
keinerlei Auswirkungen auf die Dateiausgabe.
Sie können die Größe Ihrer Komposition dauerhaft ändern, indem Sie sie auf die relevante
Region beschneiden.
So ändern Sie die relevante Region
1 Führen Sie im Kompositionsfenster einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie die relevante Region festlegen möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche
„Relevante Region“ , positionieren Sie den Mauszeiger auf einer beliebigen Stelle des
Kompositionsfensters, drücken Sie die Maustaste und ziehen Sie einen Auswahlrahmen
auf, der den gesamten Bereich umfasst, der in der Vorschau angezeigt werden soll.
• Wenn Sie zwischen der Anzeige der relevanten Region und der Anzeige des kompletten
Kompositionsbereichs wechseln möchten, klicken Sie erneut auf die Schaltfläche
„Relevante Region“.
• Wenn Sie eine andere relevante Region festlegen möchten, halten Sie die Alt-Taste
(Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS) gedrückt und klicken Sie auf die Schaltfläche
„Relevante Region“.
So beschneiden Sie die Größe der Komposition auf die Größe der relevanten Region
1 Klicken Sie auf die Schaltfläche „Relevante Region“ und ziehen Sie mit dem Auswahl-
Werkzeug einen Auswahlrahmen auf, der den gesamten Bereich umfasst, der als relevante
Region festgelegt werden soll.
2 Wählen Sie „Komposition“ > „Komposition auf Interessenbereich beschneiden“.

Das Zeitleistenfenster
Mit Hilfe des Zeitleistenfensters können Sie Änderungen über einen Zeitverlauf einrichten,
Ebeneneigenschaften numerisch animieren und In- und Out-Points für eine Ebene
festlegen. Die Steuerelemente des Zeitleistenfensters sind in Spalten mit jeweils
gleichartigen Funktionen zusammengefasst.

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Hilfe zu Adobe After Effects Kompositionen zusammenstellen

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Standardsteuerelemente und -spalten im Zeitleistenfenster


Das Zeitleistenfenster enthält eine Reihe von Standardspalten und -steuerelementen.
Darüber hinaus sind auch optionale Spalten verfügbar. (Siehe „Optionale Spalten“ auf
Seite 118.)
A B C D

E F G H I

Standardsteuerelemente und -spalten im Zeitleistenfenster

A. Registerkarte der Komposition Ermöglicht das Schließen oder Verschieben des


Fensters. Wenn Sie auf die Registerkarte einer Komposition klicken, wird die
entsprechende Komposition im aktuellen Fenster angezeigt. Durch Ziehen der
Registerkarte können Sie die entsprechende Komposition in ein bestehendes oder ein
neues Fenster verschieben.
B. Aktueller Zeitpunkt Zeigt den aktuellen Zeitpunkt im Projekt an. Durch Klicken auf
die Zeitangabe wird das Dialogfeld „Gehe zu Zeitpunkt“ geöffnet. (Siehe „Aktuellen
Zeitpunkt anzeigen und festlegen“ auf Seite 120.)
C. Spalte „Quellenname“/„Ebenenname“ Enthält für jede Ebene einen Label, eine (von
After Effects zugewiesene) Nummer und einen Quellen- oder Ebenennamen. Durch
Klicken auf die Spaltenüberschrift können Sie zwischen der Anzeige des Quellennamens
und des Ebenennamens umschalten. Durch Klicken auf das Dreieck links neben der Ebene
können Sie die Eigenschaften für die Masken-, Effekt- und Transformationsfunktionen
anzeigen und ändern. (Siehe „Ebeneneigenschaften“ auf Seite 158.)
D. Schaltflächen des Zeitleistenfensters Hier finden Sie die folgenden Schaltflächen:
„Dynamische Vorschau deaktivieren“,„3D-Entwurf“,„Ebenen tarnen“,„Frame-
Überblendung“ und „Bewegungsunschärfe“. Die Schaltflächen „Dynamische Vorschau
deaktivieren“ und „3D-Entwurf“ wirken sich auf alle Ebenen im Zeitleistenfenster aus. Die
Schaltflächen „Ebenen tarnen“,„Frame-Überblendung“ und „Bewegungsunschärfe“
aktivieren bzw. deaktivieren die jeweiligen Funktionen in den Ebenen im
Zeitleistenfenster, für die der entsprechende Schalter festgelegt wurde. (Siehe „Vorschau
von 3D-Ebenen anzeigen“ auf Seite 664, „Ebenen im Zeitleistenfenster ein- und
ausblenden“ auf Seite 135 und „Aussehen des Endprodukts auf einer Ebene ändern“ auf
Seite 144.)
E. Spalte „Audio/Video-Funktionen“ Diese Spalte enthält Schalter zum Aktivieren und
Deaktivieren der Audio- und Video-Funktionen. Sie enthält darüber hinaus einen Schalter
„Schützen“ und einen Schalter „Solo“, um nur eine Ebene anzuzeigen. (Siehe „Die
After Effects-Audio- und Videoschalter“ auf Seite 143.)
F. Schaltfläche „Ein- oder Ausklappen der Ebenenschalter“ Ermöglicht das Aus- bzw.
Einblenden der Schalterspalte bzw. der Spalte „Modus“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Kompositionen zusammenstellen

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G. Schalterspalte/Spalte „Modus“ Enthält Optionen zur Festlegung einer Reihe von


Anzeige- und Leistungsfunktionen für die jeweilige Ebene. (Siehe „Optionale Spalten“ auf
Seite 118.)
H. Zeitdiagramm Stellt die Werte der Spalten „In“ und „Out“ visuell dar und zeigt die
Positionen der Keyframes sowie die Zeitleiste für jede Ebene an. (Siehe „Das
Zeitdiagramm“ auf Seite 119.)
I. Schaltfläche zum Umschalten zwischen Fenstern einer Komposition Bringt das
entsprechende Kompositionsfenster in den Vordergrund.

Optionale Spalten
Das Zeitleistenfenster enthält mehrere optionale Spalten, die Sie ein- und ausblenden
können.
So blenden Sie optionale Spalten ein bzw. aus
Klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS)
auf eine Spaltenüberschrift im Zeitleistenfenster und wählen Sie dann im Untermenü
„Spalten“ die Spalte aus, die ein- bzw. ausgeblendet werden soll.

A B C D E F G H I

Optionale Spalten im Zeitleistenfenster

A. Spalte „Kommentar“ Ermöglicht das Eingeben von Kommentaren zur jeweiligen


Ebene.
B. Spalte „Modi“ Ermöglicht das Festlegen von Füllmethoden und bewegten Masken.
(Siehe „Füllmethoden verwenden“ auf Seite 262 und „Bewegte Masken und Traveling
Mattes erstellen“ auf Seite 261.)
C. Spalte „Übergeordnet“ Ermöglicht das Festlegen einer übergeordneten Ebene.
(Siehe „Übergeordnete Ebenen“ auf Seite 183.)
D. Spalte „Keys“ Ermöglicht das Ein- und Ausblenden des Keyframe-Navigators. (Siehe
„Keyframe-Navigator“ auf Seite 160.)
E. Spalte „In“ Ermöglicht das Anzeigen und Ändern des In-Points einer Ebene.
F. Spalte „Out“ Ermöglicht das Anzeigen und Ändern des Out-Points einer Ebene.
G. Spalte „Dauer“ Ermöglicht das Anzeigen und Ändern der Dauer einer Ebene.
H. Spalte „Dehnung“ Ermöglicht die zeitliche Dehnung einer Ebene. (Siehe „Trimmen“
auf Seite 137.)
I. Schaltfläche „Ein- oder Ausklappen der In/Out-Tabellen“ Ermöglicht das Ein- und
Ausblenden der Spalten „In“,„Out“,„Dauer“ oder „Dehnen“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Kompositionen zusammenstellen

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So ändern Sie die Reihenfolge der Spalten


Ziehen Sie die Überschrift der Spalte, die Sie verschieben möchten, an die gewünschte
Stelle im Zeitleistenfenster. Lassen Sie die Maustaste los, wenn sich der Umriss der Spalte
an der gewünschten Stelle befindet.

Ändern der Spaltenreihenfolge im Zeitleistenfenster: Beim Ziehen der Spaltenüberschrift erscheint


ein Umriss der Spalte (links). Sobald Sie die Maustaste loslassen, wird die Spalte an der neuen
Position angezeigt (rechts).

Hinweis: Alle Ebenenschalter werden zusammen verschoben – Sie können die gesamte
Schalterspalte an eine andere Position verschieben, eine Änderung der Schalterpositionen
innerhalb der Spalte ist jedoch nicht möglich.
So ändern Sie die Breite einer Spalte
Ziehen Sie den vorstehenden vertikalen Balken nach links oder rechts und ändern Sie so
die Spaltenbreite. Wenn die Spalte nicht mit einem vorstehenden vertikalen Balken auf
der rechten Seite versehen ist, lässt sie sich nicht vergrößern bzw. verkleinern.
Wenn Sie das Zeitleistenfenster ausdrucken möchten, wählen Sie „Datei“ (Windows)
bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Drucken“.

Das Zeitdiagramm
Das Zeitdiagramm innerhalb des Zeitleistenfensters enthält ein Zeitlineal, Marken zur
Kennzeichnung bestimmter Zeitpunkte und des aktuellen Arbeitsbereichs sowie
Zeitbalken für die Ebenen in Ihrer Komposition. Mit Hilfe des Zeitdiagramms können Sie
den im Zeitleistenfenster angezeigten Zeitbereich ändern und festlegen, welcher
Zeitbereich für das Erstellen eines Films oder die Anzeige der Filmvorschau gerendert
werden soll.
Das Zeitdiagramm enthält darüber hinaus Steuerelemente zur Festlegung der Zeit für
Ebenen und zur Steuerung der Bewegung und der Änderungen innerhalb bestimmter
Zeiträume. (Siehe „Ebenen zeitlich verschieben“ auf Seite 130.)
A B A C D

F
G

Zeitdiagramm im Zeitleistenfenster

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 119


Hilfe zu Adobe After Effects Kompositionen zusammenstellen

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A. Linke und rechte Zeitansichtsklammer Durch Ziehen dieser Klammern können Sie
den Bereich des Zeitlineals vergrößern oder verkleinern. Diese Klammern sind Teil der
unten beschriebenen Navigatoransicht. Ziehen Sie die Klammern, um den gewünschten
Bereich anzuzeigen. (Siehe „Aktuellen Zeitpunkt anzeigen und festlegen“ auf Seite 120.)
B. Zeitlineal Zeigt den gegenwärtig im Zeitdiagramm angezeigten Teil der
Kompositionsdauer an.
C. Navigatoransicht Verwendet kleinere Versionen der Arbeitsbereichmarken und der
Zeitmarke zur Veranschaulichung ihrer Beziehung zur Gesamtkomposition. Wenn Sie die
Zeitansichtsklammern ziehen, zeigen die Miniaturmarken in der Navigatoransicht Ihre
Ansicht und die Position der Zeitmarke im Kontext der Gesamtdauer der Komposition an.
D. Arbeitsbereichsmarken Ermöglichen das Festlegen des Bereichs der Komposition,
der gerendert oder in der Vorschau angezeigt werden soll. Ziehen Sie die
Arbeitsbereichsmarke, um den zu rendernden Teil der Komposition festzulegen. (Siehe
„Arbeitsbereich einrichten“ auf Seite 121.)
E. Optionen für Zeitleiste Öffnet das Menü mit den Optionen für die Zeitleiste, das
Funktionen für Ebenen und Keyframes sowie einen Befehl zum Öffnen des Dialogfelds
„Kompositionseinstellungen“ enthält.
F. Kompositionszeitmarken Dient als Behälter für die Kompositionszeitmarken und
ermöglicht das Hinzufügen von Marken zum Zeitlineal. Ziehen Sie die Marke an einen
Punkt auf dem Zeitlineal. Wenn die Kompositionszeitmarke wieder entfernt werden soll,
ziehen Sie sie wieder auf die Schaltfläche.
G. Schaltfläche zum Umschalten zwischen Fenstern einer Komposition Bringt das
Kompositionsfenster für die aktive Zeitleiste in den Vordergrund.
H. Zoom-Schieberegler Ziehen Sie den Schieberegler, um einen Teil des Zeitdiagramms
zu vergrößern oder sich einen Überblick über das gesamte Zeitdiagramm zu verschaffen.
Sie können stattdessen auch die Schaltflächen „Einzoomen“ und „Auszoomen“
verwenden.

Aktuellen Zeitpunkt anzeigen und festlegen


Der aktuelle Zeitpunkt einer Komposition wird durch die Zeitmarke angezeigt. Die
Zeitmarke können Sie sowohl in der Navigatoransicht als auch im Zeitlineal verschieben.
In der Navigatoransicht wird die komplette Dauer der Komposition angezeigt. Die Anzeige
der kompletten Dauer kann jedoch die detaillierte Arbeit erschweren. Für detailliertes
Arbeiten empfiehlt es sich daher, den jeweiligen Teil des Zeitdiagramms zu vergrößern.
So verschieben Sie die Zeitmarke durch Ziehen
Ziehen Sie die Zeitmarke in der Navigatoransicht oder im Zeitlineal an die gewünschte
Position im Zeitdiagramm, oder klicken Sie auf das Zeitlineal, um eine neue Einstellung
festzulegen.
So verschieben Sie die Zeitmarke numerisch
1 Klicken Sie im Zeitleisten- oder im Kompositionsfenster auf die Angabe des aktuellen
Zeitpunkts.
2 Geben Sie eine neue Zeit ein und klicken Sie auf „OK“.
So vergrößern Sie einen Teil des Zeitdiagramms
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 120


Hilfe zu Adobe After Effects Kompositionen zusammenstellen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 121

• Klicken Sie im Zeitleistenfenster auf die Schaltfläche „Einzoomen“ oder ziehen Sie
den Zoom-Schieberegler auf den gewünschten Wert.
• Drücken Sie die Taste + auf der Haupttastatur.
• Grenzen Sie den gewünschten Teil des Zeitdiagramms durch Ziehen der linken und/
oder rechten Zeitansichtsklammer ein.

Durch Ziehen der linken und rechten Zeitansichtsklammer können Sie den angezeigten Teil des
Zeitlineals verkleinern bzw. vergrößern.

So zeigen Sie einen größeren Teil des Zeitdiagramms an


Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie im Zeitleistenfenster auf die Schaltfläche „Auszoomen“ .
• Drücken Sie die Minustaste (–) auf der Tastatur.
• Ziehen Sie die linke und die rechte Zeitansichtsklammer so, dass im Zeitlineal genau
der gewünschte Teil angezeigt wird.

Arbeitsbereich einrichten
Wenn Sie an einer Komposition arbeiten, möchten Sie unter Umständen nur einen Teil der
Komposition in der Vorschau anzeigen oder rendern lassen. In diesem Fall können Sie
einen Teil des Zeitlineals der Komposition als Arbeitsbereich festlegen. Der Arbeitsbereich
erscheint im Zeitleistenfenster in einem helleren Grau. (Siehe „Animationen in der
Vorschau anzeigen“ auf Seite 185 bzw. „Filme erstellen (rendern)“ auf Seite 727.)
Legen Sie den Anfang und das Ende des Arbeitsbereichs fest, indem Sie B (Beginn)
bzw. N (ENde) drücken.
So richten Sie einen Arbeitsbereich ein
Verschieben Sie die Marken für den Anfang und das Ende des Arbeitsbereichs im Zeitlineal
so, dass sie genau den Teil der Komposition eingrenzen, den Sie als Arbeitsbereich
verwenden möchten.

Die Arbeitsbereichsmarken zeigen an, welcher Teil der Komposition in der Vorschau angezeigt bzw.
gerendert wird.

So verschieben Sie den Arbeitsbereich


Ziehen Sie im Zeitlineal die Mitte des Arbeitsbereichsbalkens nach links oder rechts.

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Hilfe zu Adobe After Effects Kompositionen zusammenstellen

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So erweitern Sie den Arbeitsbereich auf die Größe der Komposition


Doppelklicken Sie auf die Mitte des Arbeitsbereichsbalkens.

Mittelpunkt des Arbeitsbereichsbalkens

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen verwalten

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 123

Ebenen verwalten
Ebenen verwalten
Kompositionen werden aus Ebenen zusammengestellt. Jedes Element, das Sie einer
Komposition hinzufügen, ob Standbild, Filmdatei, Audiodatei, Licht, Kamera oder sogar
eine andere Komposition, wird als neue Ebene angelegt. Enthält eine Komposition keine
Ebenen, besteht sie nur aus einem leeren Frame.
Mit Hilfe von Ebenen können Sie einzelne Footageelemente in einer Komposition
bearbeiten, ohne dass sich dies auf anderes Footage auswirkt. So können Sie z. B. Masken
auf einer Ebene verschieben, drehen und zeichnen, ohne dabei die anderen Ebenen in der
Komposition zu verändern, oder Sie können ein und dasselbe Footage auf mehreren
Ebenen verwenden und jede Instanz dieses Elements anders bearbeiten. (Siehe „Mit
Masken arbeiten“ auf Seite 235.)

Darstellung von vier Ebenen im Zeitleistenfenster (links) und im Kompositionsfenster (rechts)

Neue Ebenen in Kompositionen einfügen


Wenn Sie einer Komposition ein Element hinzufügen, wird für diese Komposition eine
neue Ebene erstellt. Sie können Ebenen innerhalb einer Komposition duplizieren bzw.
sogar aus einer Komposition kopieren und in eine andere Komposition einfügen. Pro
Komposition können unbegrenzt viele Ebenen erstellt werden.
Eine Kompositionsebene kann Folgendes beinhalten:
• Ein Footageelement in der Projektfensterliste (einschließlich Audio)
• Eine andere Komposition im Projekt
• Eine Textebene
• Eine selbst erstellte Farbfläche, Kamera oder ein Licht
• Eine After Effects-Einstellungsebene, mit der die Eigenschaften aller darunter
befindlichen Ebenen festgelegt werden
• Ein Duplikat einer anderen vorhandenen Ebene
• Eine geteilte Ebene
• Ein Null-Objekt (Siehe „Null-Objekte“ auf Seite 185.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen verwalten

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 124

Neue Ebenen erstellen


Es gibt viele Möglichkeiten, Ebenen in einer After Effects-Komposition zu erstellen. Die
naheliegendste ist, mit der zu verwendenden Footagedatei zu beginnen.

Eine neue Ebene aus einem Footageelement erstellen


Sie können aus jedem Footageelement (einschließlich Audio) in Ihrem Projektfenster eine
neue Ebene erstellen. Nachdem Sie ein Footageelement in eine Komposition eingefügt
haben, können Sie die neue Ebene bearbeiten und animieren.
So erstellen Sie eine Ebene aus einem Footageelement
1 Doppelklicken Sie im Projektfenster auf die Komposition, in der eine neue Ebene
erstellt werden soll. Das Kompositions- und das Zeitleistenfenster werden geöffnet.
2 Verschieben Sie im Zeitleistenfenster die Zeitmarke an den Punkt, ab dem die Ebene
wiedergegeben werden soll.
3 Ziehen Sie das Footageelement aus dem Projektfenster in das Kompositionsfenster.
Hinweis: Wenn die neue Ebene an einer bestimmten Stelle innerhalb der vorhandenen
Ebenen oder an einem bestimmten Startpunkt in der Komposition positioniert werden soll,
ziehen Sie das Element nicht in das Kompositionsfenster, sondern in das Zeitleistenfenster
und legen Sie es an der entsprechenden Ebenenposition bzw. am entsprechenden
Startpunkt ab.
Wenn Sie mehrere Ebenen gleichzeitig erstellen möchten, führen Sie Schritt 1 und 2
wie oben beschrieben. In Schritt 3 müssen Sie dann bei gedrückter Strg-Taste
(Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) die Footagedateien auswählen, bevor Sie sie in das
Zeitleistenfenster ziehen. Wenn Sie Footagedateien auf diese Weise in das
Zeitleistenfenster ziehen, werden die Dateien als Ebenen in der Reihenfolge eingefügt, in
der Sie sie ausgewählt haben.

Ebenen durch Verschachteln von Kompositionen erstellen


Wenn Sie eine Komposition in eine andere Komposition einfügen, wird eine neue Ebene
erstellt – die Kompositionen werden verschachtelt. Die von Ihnen hinzugefügte
Komposition wird zu einer Ebene der anderen Komposition (der Zielkomposition). Durch
die Verschachtelung von Kompositionen kann sich die Kompositionsstruktur, die
Speicherbelastung und die Renderreihenfolge ändern. (Siehe „Projekte durch
Verschachtelung organisieren“ auf Seite 710.)
So erstellen Sie eine Ebene aus einer anderen Komposition
1 Öffnen Sie das Kompositions- bzw. das Zeitleistenfenster für die Zielkomposition.
2 Ziehen Sie eine Komposition aus der Projektfensterliste in das Kompositions- bzw. das
Zeitleistenfenster für die Zielkomposition.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 124


Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen verwalten

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 125

Wenn Sie bei verschachtelten Kompositionen bestimmte Einstellungen der


übergeordneten Komposition ändern, wirken sich diese Änderungen auf alle
verschachtelten (untergeordneten) Kompositionen aus. Zu diesen Einstellungen gehören
die Qualitätsoptionen unter „Ebene“ > „Qualität“, mehrere Einstellungen unter „Ebene“ >
„Schalter“ sowie die folgenden drei Optionen im Menü des Zeitleistenfensters:
„Bewegungsunschärfe aktivieren“,„Frame-Überblendung aktivieren“ und „3D-Entwurf“.
Die Einstellung „Auflösung“ für die übergeordnete Komposition wirkt sich ebenfalls auf
die untergeordneten Kompositionen aus.
Wenn sich diese Schaltereinstellungen für die übergeordnete Komposition nicht auf die
einzelnen untergeordneten Kompositionen auswirken sollen, können Sie dies unter den
Voreinstellungen ändern.
So verhindern Sie, dass sich Schaltereinstellungen auf alle untergeordneten
Kompositionen auswirken
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS).
2 Deaktivieren Sie die Option „Schalter beeinflussen verschachtelte Kompositionen“ und
klicken Sie auf „OK“.

Eine neue Farbflächenebene erstellen


Sie können mit After Effects Farbflächenbilder jeder Farbe und Größe (bis zu 30.000 x
30.000 Pixel) erstellen. After Effects behandelt Farbflächen wie jedes andere
Footageelement: Sie können die Maske bearbeiten, Eigenschaften transformieren und
Effekte auf die Farbflächenebene anwenden. Wenn Sie die Einstellungen für eine
Farbfläche ändern, die von mehreren Ebenen verwendet wird, können Sie diese
Änderungen sowohl auf alle entsprechenden Ebenen als auch nur auf die einzelne Ebene
anwenden. Mit Hilfe von Farbflächenebenen können Sie Hintergründe farbig gestalten
oder einfache Grafiken entwerfen.
Hinweis: After Effects speichert alle Farbflächen im Ordner „Farbflächen“ im
Projektfenster. Dieser Ordner wird von After Effects automatisch angelegt, sobald Sie die
erste Farbfläche erstellen.
So erstellen Sie eine Farbflächenebene
1 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Um die Ebene dem Kompositions- und dem Projektfenster hinzuzufügen, bringen Sie
das Zeitleisten- bzw. das Kompositionsfenster in den Vordergrund und wählen Sie
„Ebene“ > „Neu“ > „Farbfläche“.
• Um die Ebene nur dem Projektfenster hinzuzufügen, wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.
„Ablage“ (Mac OS) > „Importieren“ > „Farbfläche“.
2 Geben Sie im Dialogfeld „Einstellungen für Farbflächen-Footage“ einen Namen für die
Ebene ein oder übernehmen Sie den Namen, den das Programm auf der Basis der Farbe
anzeigt.
3 Legen Sie unter „Größe“ folgende Einstellungen fest:
• Wenn die Ebene die gleichen Abmessungen haben soll wie die Komposition, klicken Sie
auf die Schaltfläche „Wie Kompositionsgröße“. Diese Option steht nicht zur Verfügung,
wenn Sie die Ebene über „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Importieren“
erstellt haben.

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• Geben Sie die Breite und die Höhe für die Ebene ein. Wählen Sie ggf. unter „Einheiten“
eine andere Maßeinheit aus und legen Sie unter „Pixel-Seitenverhältnis“ ein neues
Pixel-Seitenverhältnis fest.
4 Legen Sie unter „Farbe“ die Farbe für die Ebene fest. Dafür stehen Ihnen die folgenden
beiden Möglichkeiten zur Verfügung:
• Verwenden Sie den Farbwähler: Klicken Sie auf das Farbfeld, wählen Sie die gewünschte
Farbe aus und klicken Sie auf „OK“.
• Verwenden Sie eine der Farben auf der After Effects-Benutzeroberfläche: Klicken Sie
zunächst auf die Pipette und dann auf die gewünschte Farbe.
5 Klicken Sie auf „OK“.
Im Zeitleistenfenster können Sie dann die neue Farbflächenebene an eine andere Position
(nach oben oder unten) ziehen, sofern Sie dies wünschen.
So ändern Sie die Einstellungen für eine Farbfläche, die von mehreren Ebenen
verwendet wird
1 Wählen Sie eine Farbflächenebene aus.
2 Wählen Sie „Ebene“ > „Einstellungen für Farbflächen“.
3 Legen Sie die neuen Einstellungen fest und führen Sie dann einen der folgenden
Schritte aus:
• Aktivieren Sie die Option „Auf alle Ebenen anwenden, die diese Farbfläche verwenden“,
wenn sich die Änderungen auf alle Ebenen auswirken sollen, die die Farbfläche
verwenden.
• Deaktivieren Sie die Option „Auf alle Ebenen anwenden, die diese Farbfläche
verwenden“, um eine neue Farbfläche zu erstellen und die Änderungen nicht auf die
anderen Ebenen zu übernehmen, die die Farbfläche verwenden.

Eine Licht- oder Kameraebene erstellen


Mit Hilfe von Licht- und Kameraebenen können Sie interessante Ergebnisse für 3D-Ebenen
in einer Komposition erzielen. (Siehe „Kameras“ auf Seite 655 und „Lichter“ auf Seite 660.)
So erstellen Sie eine Licht- oder eine Kameraebene
1 Machen Sie das Kompositions- bzw. das Zeitleistenfenster zum aktiven Fenster und
wählen Sie „Ebene“ > „Neu“ > „Kamera“ bzw.„Ebene“ > „Neu“ > „Licht“.
2 Legen Sie im Dialogfeld „Kameraeinstellungen“ bzw.„Lichteinstellungen“ die
gewünschten Einstellungen fest und klicken Sie dann auf „OK“.

Eine Einstellungsebene erstellen


Wenn Sie auf eine gewöhnliche Ebene einen Effekt anwenden, wirkt sich der Effekt nur auf
diese Ebene und auf keine anderen Ebenen aus. Sie können aber auch
ebenenunabhängige Effekte kreieren, indem Sie eine so genannte Einstellungsebene für
den Effekt erstellen. Auf Einstellungsebenen angewendete Effekte wirken sich auf alle
Ebenen aus, die sich in der Stapelreihenfolge der Komposition unter dieser
Einstellungsebene befinden. Wenn Einstellungsebenen an die unterste Position in der
Stapelreihenfolge gesetzt werden, haben sie keine sichtbaren Auswirkungen.

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Da sich die auf Einstellungsebenen befindlichen Effekte auf alle darunter liegenden
Ebenen auswirken, können sie verwendet werden, um bestimmte Effekte gleichzeitig auf
mehrere Ebenen anzuwenden. Abgesehen von dieser Eigenschaft verhalten sich
Einstellungsebenen genauso wie alle anderen Ebenen. Sie können also für jede
Eigenschaft einer Einstellungsebene Keyframes verwenden und die Ebene umbenennen.
Auch das Erstellen von Masken auf Einstellungsebenen ist möglich.
So erstellen Sie eine neue Einstellungsebene
1 Öffnen Sie das Kompositions- bzw. das Zeitleistenfenster, dem Sie eine
Einstellungsebene hinzufügen möchten.
2 Wählen Sie „Ebene“ > „Neu“ > „Einstellungsebene“. Ganz oben im Zeitleistenfenster
erscheint eine neue Einstellungsebene.
3 Wenden Sie die gewünschten Effekte auf die Einstellungsebene an.
Informationen zu Effekten finden Sie unter „Mit Effekten arbeiten“ auf Seite 335.
Hinweis: Transformationen auf Einstellungsebenen verhalten sich ein bisschen anders: sie
transformieren nur die Matte, nicht die Füllung.
So machen Sie aus einer vorhandene Ebene eine Einstellungsebene
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster den Namen der Ebene aus, die zu einer
Einstellungsebene gemacht werden soll. (Typischerweise besitzt diese Ebene schon
Effekte, Sie können ihr aber nach der Umwandlung in eine Einstellungsebene weitere
Effekte hinzufügen.)
2 Wählen Sie „Ebene“ > „Schalter“ > „Einstellungsebene“.
Wenn Sie einen Effekt nur auf einen Teil eines Bildes anwenden möchten, zeichnen
Sie eine Maske auf einer Einstellungsebene. Mit der Maske legen Sie fest, auf
welchem Bereich der Effekt angewendet wird. Sie können die Maske animieren, damit sie
einem Motiv, das sich bewegt, folgt. (Siehe „Mit Masken arbeiten“ auf Seite 235.)
Weitere Informationen zu Schaltern finden Sie unter „Die After Effects-Audio- und
Videoschalter“ auf Seite 143.

Ebenen duplizieren
Beim Duplizieren von Ebenen kopiert After Effects alle Eigenschaften-Keyframes, Masken
und Effekte auf das Duplikat. Das Duplikat wird über der Originalebene hinzugefügt und
automatisch ausgewählt. Wenn Sie eine Ebene duplizieren möchten, ohne deren
Keyframes, Masken oder Effekte zu duplizieren, fügen Sie erneut die originale
Quellfootagedatei in die Komposition ein.
Hinweis: Bewegte Masken behalten beim Duplizieren bzw. Teilen der Ebene ihre Position
oberhalb der Ebene bei. (Siehe „Bewegte Masken und Traveling Mattes erstellen“ auf
Seite 261.)
So duplizieren Sie eine Ebene
Wählen Sie im Kompositions- bzw. im Zeitleistenfenster die Ebene aus und wählen Sie
„Bearbeiten“ > „Duplizieren“.

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Neue Ebenen durch Teilen einer Ebene erstellen


Im Zeitleistenfenster können Ebenen an jedem beliebigen Zeitpunkt geteilt werden, so
dass zwei voneinander unabhängige Ebenen entstehen. Dies ist eine zeitsparende
Alternative zum Duplizieren und Trimmen von Ebenen. Sie kann beispielsweise dann in
Erwägung gezogen werden, wenn Sie die Position einer Ebene in der Stapelreihenfolge
mitten in einer Komposition ändern möchten, z. B. wenn sich ein Objekt erst vor und dann
hinter einem anderen Objekt dreht.
Beim Teilen einer Ebene enthalten beide neuen Ebenen alle Keyframes der Originalebene
an ihren Originalpositionen. Alle zugewiesenen bewegten Masken behalten ihre Position
über der Ebene bei. (Siehe „Keyframes“ auf Seite 159 und „Bewegte Masken und Traveling
Mattes erstellen“ auf Seite 261.)
So teilen Sie eine Ebene
1 Wählen Sie in der Zeitleiste bzw. im Kompositionsfenster eine Ebene aus.
2 Verschieben Sie im Zeitleistenfenster die Zeitmarke auf die Zeit, an der die Ebene
geteilt werden soll.
3 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Ebene teilen“.

Reihenfolge der Ebenen ändern


Sie können die Stapelreihenfolge der Ebenen (also die Position einer Ebene im Verhältnis
zu einer anderen Ebene), die Position der Ebenen im visuellen Raum und den Zeitpunkt
bei der Wiedergabe ändern, an dem die einzelnen Ebenen erscheinen. Das
Zeitleistenfenster bietet intuitive Methoden zum vertikalen Ziehen von Ebenen an eine
andere Position in der Stapelreihenfolge und zum horizontalen Ziehen von Zeitmarken für
eine Ebene, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Mit Hilfe der Ausrichtenpalette
können Sie ganz einfach räumliche Beziehungen zwischen Elementen auf verschiedenen
Ebenen herstellen.

Stapelreihenfolge der Ebenen ändern


Im Zeitleistenfenster wird die Stapelreihenfolge der Ebenen angezeigt. Die oberste Ebene
in der Komposition wird in der Stapelreihenfolge ganz oben angezeigt, die zweite Ebene
unmittelbar darunter usw. Wenn Sie die Reihenfolge der Footageebenen ändern, ändert
sich das Aussehen Ihrer Komposition, da die einzelnen Footageelemente an andere
Positionen vor bzw. hinter anderen Footageelementen gesetzt werden.
Wenn Sie die Position einer Einstellungsebene in der Stapelreihenfolge ändern, wirken
sich deren Einstellungen anschließend auf andere Ebenen aus, weil diese Einstellungen
immer nur für die unter der Einstellungsebene befindlichen Ebenen gelten. (Siehe „Eine
Einstellungsebene erstellen“ auf Seite 126.)
Hinweis: Aufgrund ihrer Tiefeneigenschaften gibt die Stapelreihenfolge von 3D-Ebenen
im Zeitleistenfenster nicht unbedingt deren Position im Kompositionsfenster wieder.
(Siehe „2D- mit 3D-Ebenen kombinieren“ auf Seite 649.)

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So ändern Sie die Reihenfolge der Ebenen


Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Namen der Ebenen aus, die Sie verschieben möchten,
und ziehen Sie die Ebenen an die gewünschte neue Position im Stapel.
Hinweis: Beim Ziehen eines Ebenennamens nach oben oder unten erscheint zwischen den
anderen Ebenennamen eine horizontale Linie, die angibt, an welcher Position die Ebene
abgelegt werden würde, wenn Sie die Maustaste jetzt losließen.
So verschieben Sie eine Ebene an eine bestimmte Position im Stapel
Wählen Sie im Kompositions- bzw. im Zeitleistenfenster die Ebene aus. Wählen Sie zum
Verschieben einer Ebene um eine Position nach oben oder unten im Menü den Befehl
„Ebene“ und dann „Ebene schrittweise vorwärts“ bzw.„Ebene schrittweise rückwärts“.
Wählen Sie „Ebene ganz nach vorne bringen“, um eine Ebene in der Komposition ganz
nach oben zu verschieben, bzw.„Ebene ganz nach hinten stellen“, um die Ebene in der
Komposition an die unterste Position zu verschieben.

Ebenen nach Positionsnummern auswählen


After Effects nummeriert automatisch alle Ebenen in einer Komposition. Die Nummer gibt
die Position der jeweiligen Ebene im Stapel an. Wenn sich die Reihenfolge im Stapel
ändert, ändert After Effects die Nummern entsprechend.
Sie können eine Ebene nach ihrer Nummer auswählen, indem Sie die entsprechende
Nummer auf dem numerischen Tastenfeld drücken. Wenn die Nummer der Ebene aus
mehr als einer Ziffer besteht, geben Sie die Ziffern schnell hintereinander ein, damit
After Effects sie auch als eine Einheit erkennt.

Ebenen im 2D-Raum ausrichten und verteilen


Mit Hilfe der Ausrichtenpalette können Sie ausgewählte Ebenen in einer Komposition
ausrichten bzw. gleichmäßig verteilen. Sie können Ebenen auch entlang der vertikalen
bzw. horizontalen Achse der ausgewählten Objekte ausrichten bzw. verteilen.

Ausrichtungs- und Verteilungsoptionen

Bedenken Sie beim Ausrichten und Verteilen ausgewählter Ebenen Folgendes:


• Eine Ausrichtungsoption richtet ausgewählte Ebenen an dem Objekt aus, das der
neuen Ausrichtung am ehesten entspricht. Bei einer rechtsbündigen Ausrichtung
werden z. B. alle ausgewählten Ebenen an dem ausgewählten Objekt ausgerichtet, das
sich am weitesten rechts befindet.
• Wenn Sie eine Verteilungsoption verwenden, werden die ausgewählten Ebenen
gleichmäßig zwischen den beiden äußersten Ebenen verteilt. So werden bei einer
vertikalen Verteilungsoption z. B. die ausgewählten Ebenen zwischen dem
ausgewählten Objekt verteilt, das am weitesten oben und das am weitesten unten
liegt.
• Beim Verteilen von Ebenen mit unterschiedlichen Größen sind die Abstände zwischen
den Ebenen eventuell nicht einheitlich. Wenn Sie z. B. Ebenen nach ihren Mittelpunkten

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verteilen, entstehen zwar einheitliche Abstände zwischen den Mittelpunkten, die


unterschiedlich großen Ebenen ragen dann aber unterschiedlich stark in den Raum
zwischen den Ebenen hinein.
• Auf geschützte Ebenen haben Ausrichtungs- bzw. Verteilungsoptionen keine
Auswirkung.
• Mit den Optionen in der Ausrichtenpalette kann kein Text ausgerichtet werden.
Informationen zum Ausrichten von Text finden Sie unter „Text ausrichten“ auf Seite 282.
So richten Sie Ebenen aus oder verteilen sie
1 Wählen Sie die Ebenen aus, die Sie ausrichten oder verteilen möchten.
Hinweis: Zum Ausrichten müssen mindestens zwei Ebenen ausgewählt werden, zum
Verteilen mindestens drei Ebenen.
2 Wählen Sie „Fenster“ > „Ausrichten und verteilen“.
3 Klicken Sie in der Ausrichtenpalette auf das entsprechende Symbol für die gewünschte
Ausrichtung bzw. Verteilung.

Ebenen zeitlich verschieben


Sie können Ebenen zeitlich verschieben, indem Sie deren In- bzw. Out-Point im
Zeitleistenfenster ändern. Das Anzeigen und Ändern der In- und Out-Points einer Ebene
im Zeitleistenfenster kann in After Effects auf zweierlei Art und Weise erfolgen:
• In den Spalten „In“ und „Out“ wird die Dauer der Ebene numerisch angegeben.
• Der Zeitbalken zeigt die Dauer der Ebene visuell an.
So ändern Sie die In- und Out-Points einer Ebene numerisch
1 Wenn im Zeitleistenfenster die Spalten „In“ und „Out“ für die zu ändernde
Kompositionsebene nicht angezeigt werden, öffnen Sie das Menü des Zeitleistenfensters
und wählen Sie „Spalten“ > „In“. Wählen Sie im selben Menü „Spalten“ > „Out“.
2 Klicken Sie auf die Zahl in der Spalte „In“ bzw.„Out“ der Ebene, die geändert werden soll.
3 Geben Sie im Dialogfeld „In-Point der Ebene“ bzw.„Out-Point der Ebene“ die neue Zeit
ein und klicken Sie auf „OK“.
Hinweis: Verwenden Sie diese Methode zum Ändern der In- und Out-Points im
Zeitleistenfenster nicht, wenn Sie die Zeit innerhalb des Ebenenfootages trimmen,
beschleunigen, verlangsamen oder verzerren möchten. (Siehe „Trimmen“ auf Seite 137
und „Zeitverzerrung“ auf Seite 226.)
So versetzen Sie eine Ebene zeitlich durch Ziehen
Ziehen Sie den Zeitbalken der Ebene im Zeitleistenfenster nach links bzw. rechts. Wenn
der Zeitbalken der Ebene an zeitlich signifikanten Punkten (wie z. B. Marken oder dem
Anfang bzw. Ende einer Komposition) verankert werden soll, drücken Sie beim Ziehen die
Umschalttaste.
Hinweis: Beim Ziehen einer Ebene im Zeitleistenfenster werden in der Infopalette der
Name, die Dauer, der Delta-Timecode sowie die In- und Out-Point-Einstellungen für die
Ebene angezeigt. Wählen Sie zum Einblenden der Infopalette „Fenster“ > „Info“.

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Verschieben des Zeitbalkens - vorher und nachher

So verschieben Sie eine Ebene zeitlich durch Verschieben ihres In-Points


1 Ziehen Sie die Zeitmarke im Zeitleistenfenster an den Punkt, an dem mit der
Wiedergabe der Ebene begonnen werden soll.
2 Falls die Spalte „In“ im Zeitleistenfenster nicht eingeblendet ist, klicken Sie mit der
rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS) auf eine beliebige
Spaltenüberschrift und wählen Sie dann „Spalten“ > „In“.
3 Klicken Sie in der Spalte „In“ bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Optionstaste
(Mac OS) auf die Zahl, die für die Ebene angezeigt wird.
Hinweis: Wenn Sie eine Ebene an Hand ihres Out-Points verschieben möchten, führen Sie
dieselben Schritte in der Spalte „Out“ aus.

Ebenen automatisch als Sequenz anordnen


Mit Hilfe des Keyframe-Assistenten „Sequenzebenen“ können Sie Ebenen automatisch in
einer Sequenz anordnen. Wenn Sie den Keyframe-Assistenten anwenden, bleibt die erste
Ebene, die Sie auswählen, an ihrer anfänglichen Zeitposition, und die anderen
ausgewählten Ebenen werden an Hand der Reihenfolge, in der Sie sie ausgewählt haben,
im Zeitleistenfenster an ihre neuen Positionen verschoben.

Im Zeitleistenfenster ausgewählte Ebenen (links). In einer Sequenz angeordnete Ebenen nach


Anwendung des Keyframe-Assistenten „Sequenzebenen“ (rechts).

Sie können festlegen, ob die Ebenen sich am Ende überlappen oder „Stoß auf Stoß“
aneinander grenzen sollen. Bei überlappenden Ebenen müssen Sie festlegen, wie lange
sie sich überlappen sollen und ob sie am Ende abgeschnitten werden oder sich
überkreuzt auflösen sollen. Wenn Sie eine Überkreuzauflösung festlegen, erstellt
After Effects Deckkraft-Keyframes, die steuern, wie die Ebenen sich ineinander auflösen.

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Überlappende Ebenen können Deckkraft-Keyframes haben, mit denen automatisch


Überkreuzauflösungen erstellt werden.

Ebenen können nur sequenziell angeordnet werden, wenn ihre Dauer kürzer als die Länge
der Komposition ist, damit auch noch Zeit für weitere Ebenen bleibt. Wenn Sie
beabsichtigen, noch nicht importiertes Standbild-Footage in einer Sequenz anzuordnen,
wählen Sie vor dem Importieren „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Importieren“
(Windows) bzw.„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Importieren“ (Mac OS) und legen Sie
eine kurze Dauer für Standbild-Footage fest. Haben Sie bereits Standbilder in der Länge
der Komposition importiert, können Sie alle auf einmal trimmen, indem Sie sämtliche
Standbildebenen auswählen, die Zeitmarke an die gewünschte Position setzen und dann
die Alt-Taste + Ä (Windows) bzw. die Wahltaste + Ä (Mac OS) drücken.
So ordnen Sie Ebenen in einer Sequenz an
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster bei gedrückter Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste
(Mac OS) die Ebenen in der Reihenfolge aus, wie sie in der Sequenz erscheinen sollen.
2 Wählen Sie „Animation“ > „Keyframe-Assistent“ > „Sequenzebenen“.
3 Führen Sie im Dialogfeld „Sequenzebenen“ einen der folgenden Schritte aus und
klicken Sie dann auf „OK“:
• Wenn sich die Ebenen am Ende nicht überlappen sollen, lassen Sie die Option
„Überlappen“ deaktiviert.
• Wenn sich die Ebenen am Ende überlappen sollen, aktivieren Sie die Option
„Überlappen“ und geben Sie unter „Dauer“ im Timecode ein, wie lange sich die Ebenen
überlappen sollen.
4 Wenn Sie in Schritt 3 die Option „Überlappen“ aktiviert haben, geben Sie unter
„Überblendung“ an, bei welcher Ebene After Effects die Deckkraft ändern soll, um
Überkreuzauflösungen zu erstellen.
• Wenn keine der ausgewählten Ebenen einen Alphakanal oder eine Maske verwendet,
aktivieren Sie die Option „Vordere Ebene auflösen“.
• Wenn eine der ausgewählten Ebenen einen Alphakanal oder eine Maske verwendet,
aktivieren Sie die Option „Vordere und hintere Ebene überkreuzt auflösen“.

Einfache Schnitte und Überblendungen zwischen Ebenen erstellen


Im Zeitleistenfenster können problemlos einfache Schnitte (Wechsel der Ansicht von einer
Ebene zu einer anderen) erstellt werden.
So schneiden Sie von einer Ebene zu einer anderen
1 Öffnen Sie das Zeitleistenfenster mit den beiden Ebenen, für die Sie die Überblendung
erstellen möchten.

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2 Legen Sie als In-Point der zweiten Ebene einen Frame nach dem Out-Point der ersten
Ebene fest.
Weitere Informationen zum Festlegen von In- und Out-Points finden Sie unter „Trimmen“
auf Seite 137.
Bei anderen Formen der Überblendung, wie z. B. beim Ausblenden oder Auflösen einer
Ebene in einer anderen, müssen die Deckkrafteinstellungen, die In- und Out-Points und
die Keyframes geändert werden. Sie können aber auch bestimmte Effekte (einschließlich
Überblendungseffekte) anwenden, um unterschiedliche Überblendungen zu erstellen,
statt diese selbst einzurichten (siehe „Effekte zuweisen und Effekteinstellungen ändern“
auf Seite 336). Weitere Informationen zum Erstellen eigener Überblendungen finden Sie
unter „Deckkraft für eine Ebene festlegen“ auf Seite 178, „Trimmen“ auf Seite 137 und
„Keyframes“ auf Seite 159.

Ebenen kopieren und einfügen


Mit den Befehlen „Kopieren“ und „Einfügen“ (Windows) bzw.„Einsetzen“ (Mac OS) können
Sie Ebenen und Ebenenattribute ändern und platzieren. Beim Kopieren und Einfügen
einer Ebene im Zeitleistenfenster können Sie den In-Point einer Ebene an einem
bestimmten Zeitpunkt im Zeitleistenfenster einfügen.
Darüber hinaus können Sie Keyframe-Attribute von einer Ebene auf mehrere andere
Ebenen bzw. von einer Eigenschaft auf andere Eigenschaften innerhalb einer Ebene
kopieren – und das alles in einem einzigen Schritt. Weitere Informationen zum Kopieren
von Keyframes finden Sie unter „Keyframes kopieren und einfügen“ auf Seite 165.
So kopieren Sie eine Ebene auf die aktuelle Zeit
1 Kopieren Sie im Zeitleistenfenster die Ebene oder das Quellfootage.
2 Ziehen Sie die Zeitmarke an den Punkt, an dem die Ebene beginnen soll.
3 Drücken Sie die Strg- + Alt-Taste + V (Windows) bzw. die Befehlstaste + Optionstaste +
V (Mac OS).

Ebeneneinstellungen anpassen
Sie können eine Reihe von Ebeneneigenschaften ändern, um sie Ihrem persönlichen
Arbeitsstil anzupassen. So können Sie z. B. Ebenen umbenennen und ihnen dabei einen
eindeutigen Namen geben. Das empfiehlt sich vor allem dann, wenn Sie dasselbe Footage
in mehreren Ebenen verwenden. Sie können auch Farb-Labels ändern.
Bestimmte Einstellungen wirken sich sowohl auf die Arbeitsansicht als auch auf die
gerenderte Ansicht aus. (Siehe „Schalter „Qualität““ auf Seite 145 und „Schalter „Effekt““ auf
Seite 145.)

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Ebenen umbenennen
Standardmäßig wird in der Ebenenliste im Zeitleistenfenster für eine Ebene der Name des
Quellfootage verwendet. Sie können Ebenen aber jederzeit umbenennen. Wenn Sie den
Ebenen eindeutige Namen geben, haben Sie einen besseren Überblick, wenn Sie ein
Quellfootage in mehreren Ebenen verwenden. Sie können dann problemlos von der
Anzeige der originalen Dateinamen auf die Anzeige der von Ihnen festgelegten
Ebenennamen (und umgekehrt) umschalten. (Siehe „Quellennamen von Ebenen
anzeigen“ auf Seite 134.)
So benennen Sie eine Ebene um
1 Wählen Sie in der Ebenenliste im Zeitleistenfenster die Ebene aus, die umbenannt
werden soll.
2 Drücken Sie die Eingabetaste (Windows) bzw. den Zeilenschalter (Mac OS) und geben
Sie einen neuen Namen ein.
3 Drücken Sie erneut die Eingabetaste bzw. den Zeilenschalter, um den neuen Namen zu
bestätigen.

Quellennamen von Ebenen anzeigen


Im Zeitleistenfenster können Ebenen mit dem eigentlichen Namen des Quellfootage oder
mit dem von Ihnen festgelegten Namen aufgeführt werden. Sie können zwischen der
Anzeige der Quellnamen und der Ebenennamen wechseln. After Effects kann die Namen
der Quelldateien auch in der Infopalette anzeigen, was dann sinnvoll ist, wenn das
Quellfootage eine Standbild-Sequenz ist, da jedes Standbild einen anderen Dateinamen
besitzt. (Siehe „Ebenen umbenennen“ auf Seite 134.)
So zeigen Sie die Ebenen- bzw. die Quellnamen in der Zeitleiste an
Klicken Sie in der Ebenenliste im Zeitleistenfenster auf die Überschrift „Quellenname“ bzw.
„Ebenenname“.
So zeigen Sie den Quellnamen einer Ebene in der Infopalette an
1 Wählen Sie „Fenster“ > „Info“, sofern die Infopalette noch nicht geöffnet ist.
2 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene aus.
3 Drücken Sie die Strg- + Alt-Taste + E (Windows) bzw. die Befehlstaste + Optionstaste +
E (Mac OS). In der Infopalette wird der Name des Quellfootage angezeigt.

Farb-Labels von Ebenen ändern


Der Typ der Ebene (z. B. Kompositions- oder Quellfootageebene) wird im
Zeitleistenfenster mit Hilfe farbiger Kästchen (Etiketten oder Labels) gekennzeichnet. Die
Ebenengriffe und Bewegungspfade werden in der Farbe des Labels für die jeweilige
Ebene angezeigt. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Etikett“, um alle Ebenen eines bestimmten
Typs auszuwählen. Dabei können Sie entscheiden, ob alle Ebenen mit einer bestimmten
Label-Farbe oder alle Ebenen angezeigt werden sollen, die der aktuell ausgewählten
Ebene entsprechen („Etikettengruppe auswählen“).
Sie können jederzeit die Label-Farbe einzelner Ebenen, aller Ebenen eines Typs oder aller
zukünftig erstellten Ebenen (Standard-Label-Farbe) ändern.
So ändern Sie die Farbe des Labels für eine einzelne Ebene
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene aus.

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2 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Etikett“ > Farbe.


So ändern Sie die Farbe für eine Label-Gruppe
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster eine der Ebenen aus, die zur Label-Gruppe gehört.
2 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Etikett“ > „Etikettengruppe auswählen“.
3 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Etikett“ > Farbe.
So ändern Sie die Standard-Label-Farbe und die Optionen für einen Quelltyp
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Etikettenfarben“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Etikettenfarben“ (Mac OS).
2 Klicken Sie auf ein Farbfeld oder auf die Schaltfläche mit der Pipette, wählen Sie die
neuen Farben aus, die die vorhandenen Farben ersetzen sollen, und geben Sie bei Bedarf
neue Namen für die Farben ein.
3 Klicken Sie auf „Nächster“ oder klicken Sie im Popupmenü, in dem im Moment
„Etikettenfarben“ steht, auf „Standardetiketten“.
4 Legen Sie mit Hilfe der Popupmenüs für jeden Kompositionselementtyp (Komposition,
Video, Audio usw.) neue Standardfarben fest. Klicken Sie dann auf „OK“.

Ebenen im Kompositionsfenster ausblenden


Mit Hilfe des Schalters „Video“ können Sie Ebenen im Kompositionsfenster ein- und
ausblenden. Der Schalter „Video“ ist standardmäßig aktiviert, d. h. die Ebene wird im
Kompositionsfenster angezeigt. Wenn Sie den Neuaufbau des Bildschirms beschleunigen
oder eine Ebene von der Anzeige in der Vorschau bzw. in der gerenderten Version
ausschließen möchten, deaktivieren Sie den Schalter „Video“.
So blenden Sie eine Ebene im Kompositionsfenster ein und aus
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie im Zeitleistenfenster für die entsprechende Ebene auf den Schalter
„Video“ , um die Ebene ein- bzw. auszublenden.
• Wählen Sie eine Ebene aus, wählen Sie „Ebene“ > „Schalter“, und sorgen Sie dafür, dass
die Option „Video“ aktiviert (wenn die Ebene eingeblendet werden soll) bzw.
deaktiviert ist (wenn die Ebene ausgeblendet werden soll).
So blenden Sie alle Ebenen aus, die nicht im Kompositionsfenster ausgewählt sind
Wählen Sie „Ebene“ > „Schalter“ > „Video: andere ausblenden“.
So blenden Sie alle Ebenen im Kompositionsfenster ein
Wählen Sie „Ebene“ > „Schalter“ > „Video: alle einblenden“.

Ebenen im Zeitleistenfenster ein- und ausblenden


Sie können Ebenen in der Anzeige tarnen (ausblenden) und dann mit Hilfe der
Schaltfläche „Tarnen“ im Zeitleistenfenster alle getarnten Ebenen aus der Liste im
Zeitleistenfenster ausblenden. Das Tarnen von Ebenen empfiehlt sich dann, wenn Sie im
Zeitleistenfenster Platz schaffen möchten, um sich die Ebenen und Ebeneneigenschaften
anzeigen zu lassen, die Sie anpassen möchten.

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen verwalten

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Getarnte Ebenen werden weiterhin im Kompositionsfenster angezeigt. Wenn Sie Ebenen


im Kompositionsfenster ein- oder ausblenden möchten, steht Ihnen dazu der Schalter
„Video“ zur Verfügung. (Siehe „Ebenen im Kompositionsfenster ausblenden“ auf
Seite 135.)
So tarnen Sie eine Ebene bzw. heben die Tarnung wieder auf
Wählen Sie die Ebene im Zeitleistenfenster aus und wählen Sie dann „Ebene“ > „Schalter“ >
„Tarnen“, um die Ebene zu tarnen bzw. deren Tarnung aufzuheben.
Am Symbol in der Schalterspalte können Sie erkennen, ob eine Ebene getarnt oder
nicht getarnt ist. Zum Tarnen von Ebenen bzw. zum Aufheben der Tarnung von Ebenen
können Sie auch einfach auf das entsprechende Schaltersymbol klicken.
So blenden Sie alle getarnten Ebenen ein bzw. aus
Klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem Gesicht am oberen Rand des
Zeitleistenfensters, um die Ebenen ein- bzw. auszublenden.
Zum Ein- und Ausblenden getarnter Ebenen können Sie auch den Befehl „Tarnung aktiv“
im Menü des Zeitleistenfensters verwenden.

Ebenen schützen und den Schutz von Ebenen aufheben


Mit Hilfe des Schalters „Schützen“ können Sie verhindern, dass Ebenen versehentlich
bearbeitet werden. Wenn eine Ebene geschützt (gesperrt) ist, kann sie weder im
Kompositions- noch im Zeitleistenfenster ausgewählt werden. Wenn Sie versuchen, eine
geschützte Ebene auszuwählen oder zu bearbeiten, blinkt die Ebene im Zeitleistenfenster.
Geschützte Ebenen werden durch das Symbol „Schützen“ in der Funktionenspalte
gekennzeichnet. Diese Spalte erscheint standardmäßig links neben dem Namen der
Ebene im Zeitleistenfenster.
So schützen Sie eine Ebene bzw. heben den Ebenenschutz auf
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie im Zeitleistenfenster auf den Schalter „Schützen“ für die entsprechende
Ebene. Wenn die Ebene geschützt ist, erscheint das Symbol „Schützen“ , wenn der
Schutz aufgehoben wird, wird das Symbol entfernt.
• Wählen Sie im Zeitleistenfenster eine oder mehrere Ebenen aus und wählen Sie
„Ebene“ > „Schalter“ > „Schützen“.
• Wenn Sie den Schutz für alle Ebenen in der aktiven Komposition aufheben möchten,
wählen Sie „Ebene“ > „Schalter“ > „Schutz aller Ebenen aufheben“.

Ebenen isolieren (Schalter „Solo“)


Sie können eine oder mehrere Ebenen isolieren, um sie besser animieren, in der Vorschau
anzeigen und rendern zu können. Beim Isolieren werden alle anderen Ebenen desselben
Typs aus der Anzeige im Kompositionsfenster ausgeblendet. Wenn Sie z. B. eine
Videoebene isolieren, wirkt sich dies nicht auf Licht- und Audioebenen aus. Diese Ebenen
erscheinen also auch, wenn Sie sich die Komposition in einer Vorschau anzeigen lassen
bzw. die Komposition rendern. Die anderen Videoebenen werden im Unterschied dazu
nicht angezeigt. Durch Isolieren lässt sich die Geschwindigkeit beim Neuaufbau des
Bildschirms und beim Rendern erhöhen.

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen verwalten

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So isolieren Sie eine Ebene


Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebenen aus, die isoliert werden sollen, und wählen Sie
dann „Ebene“ > „Schalter“ > „Solo“. Wenn die Option „Solo“ aktiviert ist, wird neben dem
Namen der Befehls ein Häkchen angezeigt.
Im Zeitleistenfenster erscheint in der Schalterspalte links neben dem Ebenennamen das
Symbol „Solo“ . Zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der Isolierung einzelner Ebenen
können Sie auch einfach auf das Schaltersymbol „Solo“ für die entsprechende Ebene
klicken.

Trimmen
Sie können Footage am Anfang oder Ende einer Ebene trimmen (ausblenden) und so
ändern, welche Frames an erster bzw. letzter Stelle in der Komposition stehen. Der erste
Frame, der erscheint, wird als In-Point bezeichnet, der letzte Frame ist der Out-Point.
A B C D E

Trimmen einer Ebene A. Alter In-Point B. Alter Out-Point C. Out-Point nach dem Trimmen
D. Altes Footage bzw. alte Komposition (nach dem Trimmen) E. Alter Out-Point als Referenz

Wenn Sie ein Footageelement als Quelle für mehrere Ebenen verwenden, können Sie das
Element auf jeder Ebene anders trimmen. Das Trimmen hat keinerlei Auswirkungen auf
die originale Quelldatei.
Hinweis: Beim Trimmen einer Standbildebene ändert sich lediglich die Zeitdauer, für die
das Bild in der Komposition erscheint. Das Bild wird dabei nicht beschnitten (das Trimmen
hat also keine Auswirkungen darauf, welcher Teil des Bildes erscheint).

Ebenenfootage trimmen
Ebenen können Sie trimmen, indem Sie den In- und Out-Point der Ebene im Ebenen- oder
im Zeitleistenfenster ändern.
Im Ebenenfenster beziehen sich der In- und Out-Point auf die Zeitpositionen innerhalb der
Originaldateien und nicht auf die Zeit, zu der die Ebene in der Komposition erscheint.
Wenn Sie z. B. nur bestimmte Frames eines Films anzeigen möchten, müssen Sie das
Filmfootage im Ebenenfenster trimmen. Wenn der Film jedoch mit dem ersten Frame in
der Quelldatei beginnen und dann an einem bestimmten Punkt innerhalb der
Wiedergabezeit geschnitten werden soll, können Sie den Out-Point im Ebenen- oder im
Zeitleistenfenster trimmen.
Die Zahlen unter dem Ebenenbild geben den In-Point und Out-Point relativ zur
laufenden Quelldatei sowie die Dauer (Differenz zwischen In-Point und Out-Point) an.

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Im Zeitleistenfenster können Sie den Spalten „In“ und „Out“ entnehmen, zu welchen
Zeitpunkten das Footage in der Komposition erscheint. Wenn z. B. ein Standbild an einem
bestimmten Punkt in der Komposition erscheinen und dann wieder verschwinden soll,
müssen Sie den In- und Out-Point des Bildes im Zeitleistenfenster trimmen.
Hinweis: Wenn die Spalten „In“ und „Out“ im Zeitleistenfenster nicht angezeigt werden,
klicken Sie auf das Symbol „Ein- oder Ausklappen der In/Out-Tabellen“ am unteren Rand
des Zeitleistenfensters.
So können Sie Ebenenfootage trimmen bzw. wiederherstellen
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie eines der beiden Enden des Zeitbalkens für eine Ebene im Zeitleistenfenster.
• Verschieben Sie die Zeitmarke im Ebenenfenster an den Punkt, an dem das Footage
anfangen oder enden soll, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche „In“ bzw.„Out“ ,
um den In- bzw. Out-Point festzulegen.

Ziehen des Out-Points eines Zeitbalkens für eine Ebene.

Das getrimmte Footage wird durch ein helles Rechteck hinter dem Zeitbalken für die
Ebene angezeigt.
Durch Wählen von „Ansicht“ > „Gehe zu Zeitpunkt“ können Sie die Zeitmarke im
Ebenenfenster bzw. im Zeitleistenfenster um einen exakten Wert verschieben.
Hinweis: Wenn sich beim Ziehen der gesamte Zeitbalken für die Ebene verschiebt, haben
Sie die Ebene selbst „gegriffen“. Wählen Sie in diesem Fall „Bearbeiten“ > „Rückgängig:
Zeitpunkt der Ebene ändern“ (Windows) bzw. „Widerrufen: Zeitpunkt der Ebene ändern“
(Mac OS) und versuchen Sie es erneut.

Getrimmte Ebenen zeitlich verschieben


Nach dem Trimmen einer Ebene durch Festlegen eines In- und Out-Points haben Sie zwei
Möglichkeiten, die Wiedergabeposition zu ändern. Diese beiden Möglichkeiten führen zu
jeweils unterschiedlichen Ergebnissen.
Zeitbalken ziehen Durch Ziehen des farbigen Teils des Zeitbalkens können Sie den Start-
und Endzeitpunkt der Wiedergabe des getrimmten Footage verändern. Die
Wiedergabelänge und die Zahl der erscheinenden Frames ändert sich dabei nicht.
Abgeblendeten Umriss ziehen Wenn Sie das helle Rechteck hinter dem Zeitbalken
ziehen, beginnt und endet die Wiedergabe des Footage zeitlich am selben Punkt wie in
der Originalposition, es erscheinen jetzt aber andere Frames. Wenn Sie das helle Rechteck
z. B. nach links ziehen, verschieben sich der In- und der Out-Point zu späteren Frames im
Footage. (Dies entspricht dem aus anderen Bearbeitungsprogrammen bekannten „Slip-
Edit“-Verfahren.)

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Teile von Ebenen entfernen


Wenn Sie einen Teil aus der Mitte einer oder mehrerer Ebenen in der Zeitleiste entfernen
möchten, haben Sie die folgenden beiden Möglichkeiten:
• Herausnehmen: Es wird ein Teil aus den Ebenen entfernt, wobei eine Lücke entsteht, die
der Dauer des herausgenommenen Abschnitts entspricht.
• Extrahieren: Es wird ein Teil aus den Ebenen entfernt und die sich ergebende Lücke wird
geschlossen.
So entfernen Sie einen Teil der Ebene, ohne dass die Lücke geschlossen wird
(Herausnehmen)
1 Passen Sie den Arbeitsbereich im Zeitleistenfenster so an, dass nur der Teil der Ebene(n)
enthalten ist, der entfernt werden soll:
• Verschieben Sie die Zeitmarke zu dem Punkt, an dem der Arbeitsbereich beginnen soll,
und drücken Sie „B“ (Beginn) auf Ihrer Tastatur.
• Verschieben Sie die Zeitmarke zu dem Punkt, an dem der Arbeitsbereich enden soll,
und drücken Sie „N“ (ENde) auf Ihrer Tastatur.
2 Wählen Sie die Ebenen aus, aus denen Sie einen Teil entfernen möchten, bzw.
aktivieren Sie den Schalter „Schützen“ für alle Ebenen, aus denen nichts entfernt werden
soll.
3 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Arbeitsbereich herausnehmen“, um diesen Teil aus allen
nicht geschützten Ebenen zu entfernen.
So entfernen Sie einen Teil einer Ebene und schließen die entstehende Lücke
(Extrahieren)
1 Führen Sie die Schritte 1 und 2 der für das Herausnehmen beschriebenen Prozedur aus.
2 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Arbeitsbereich extrahieren“.

Marken verwenden
Mit Hilfe der Kompositionszeitmarken und der Ebenenzeitmarken können Sie
wichtige Punkte in einer Komposition oder einer bestimmten Ebene markieren.
Kompositionszeitmarken sind nummeriert, während Ebenenzeitmarken definierte Text-
Label haben. Durch die Verwendung von Marken ist es auch einfacher, Ebenen bzw. die
Zeitmarke an bestimmten Punkten im Zeitverlauf auszurichten: Wenn Sie beim Ziehen
von Elementen im Zeitleistenfenster die Umschalttaste gedrückt halten, werden die
Elemente automatisch an den Marken ausgerichtet.
Ebenenzeitmarken können darüber hinaus einen Kommentar, einen Weblink oder eine
Kapitelverknüpfung enthalten. Kommentare werden nur im Zeitleistenfenster angezeigt.
Durch das Klicken auf Weblinks gelangen Sie zu Webseiten in Ihrem Browser. Über
Kapitelverknüpfungen gelangen Sie zu einem Kapitel in einem QuickTime-Film bzw. in
anderen Formaten, die Kapitelmarkierungen unterstützen.

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Kompositionszeitmarken erstellen
Kompositionszeitmarken werden auf dem Zeitlineal im Zeitleistenfenster angezeigt.
After Effects nummeriert diese Marken automatisch mit einer Ziffer. Diese Nummerierung
gibt die Reihenfolge an, in der Sie die Marken hinzugefügt haben. Sie können bis zu zehn
Kompositionszeitmarken innerhalb einer Komposition erstellen. Wenn Sie eine Marke
entfernen, behalten die anderen Marken ihre bisherige Nummerierung.
So fügen Sie eine Kompositionszeitmarke hinzu
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie eine Kompositionszeitmarke aus dem Behälter für
Kompositionszeitmarken auf den gewünschten Punkt in der Komposition.

Ziehen einer Kompositionszeitmarke aus dem Behälter für Kompositionszeitmarken.

• Verschieben Sie die Zeitmarke an die gewünschte Position und drücken Sie die
Umschalttaste und eine Zifferntaste (0 bis 9) auf der Haupttastatur (nicht auf dem
numerischen Tastenfeld!). An der Position der Zeitmarke wird eine neue
Kompositionszeitmarke angezeigt, die mit der Nummer beschriftet ist, deren Taste Sie
gedrückt haben.
Hinweis: Wenn die Nummer bereits von einer anderen Kompositionszeitmarke verwendet
wird, erstellt After Effects keine neue Marke. Die vorhandene Marke mit dieser Ziffer wird
stattdessen an die neue Position verschoben.
So verschieben Sie eine Kompositionszeitmarke
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie die Kompositionszeitmarke an eine andere Position im Zeitleistenfenster.
• Verschieben Sie die Zeitmarke an die gewünschte Position und drücken Sie die
Umschalttaste und die Zifferntaste (auf der Haupttastatur, nicht auf dem numerischen
Tastenfeld!) für die Kompositionszeitmarke, die verschoben werden soll.
So richten Sie die Zeitmarke bzw. den Ebenenzeitbalken an einer Marke aus
Halten Sie die Umschalttaste gedrückt und ziehen Sie die Zeitmarke bzw. den
Ebenenzeitbalken.
So entfernen Sie eine Kompositionszeitmarke
Ziehen Sie die Marke auf den Behälter für Kompositionszeitmarken im Zeitleistenfenster.
Hinweis: Wenn Sie Marken aus einer Ebene löschen möchten, klicken Sie mit der rechten
Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS) auf eine der Marken und
wählen Sie im Kontextmenü den Befehl „Diese Marke löschen“ bzw. „Alle Marken löschen“.

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Ebenenzeitmarken erstellen
Ebenenzeitmarken werden als kleine Dreiecke in Ebenenzeitbalken angezeigt. Für die
Anzahl der Ebenenzeitmarken pro Ebene gibt es keine Beschränkungen. Vorhandene
Marken können bei Bedarf an neue Zeitpositionen gezogen oder gelöscht werden.

Ebenenzeitmarke

So fügen Sie eine Ebenenzeitmarke hinzu


1 Wählen Sie die entsprechende Ebene aus und verschieben Sie die Zeitmarke zu dem
Frame, der markiert werden soll.
2 Wählen Sie „Ebene“ > „Marke hinzufügen“.
3 Doppelklicken Sie auf die Ebenenzeitmarke.
4 Geben Sie im Dialogfeld „Marke“ einen Namen oder einen Kommentar im Feld
„Kommentar“ ein und klicken Sie auf „OK“.
So entfernen Sie eine Ebenenzeitmarke
1 Drücken Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS) und zeigen Sie mit
dem Mauszeiger auf die Marke, die entfernt werden soll.
2 Klicken Sie auf die Ebenenzeitmarke, sobald der Mauszeiger die Form einer Schere
annimmt.
Hinweis: Wenn Sie alle Marken auf einer Ebene löschen möchten, klicken Sie mit der
rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS) auf eine der
Marken, und wählen Sie im Kontextmenü „Alle Marken löschen“.

Weblinks aus Marken erstellen


Beim Erstellen einer Marke können Sie im Dialogfeld „Marke“ unter „Weblinks“ einen URL
eingeben und so einen automatischen Link zu der durch die Adresse angegebenen Seite
erstellen. After Effects bettet diese Informationen in Filme ein. Wenn diese Filme in
Webseiten integriert werden, die mit Programmen wie Adobe GoLive erstellt wurden,
wird der eingebettete URL bei der Wiedergabe erkannt und es wird zum betreffenden URL
gesprungen. Sie können auch eine Verknüpfung zu einem bestimmten Frame innerhalb
der Website erstellen.
Weblink-Marken können nur für Ebenenzeitmarken festgelegt werden und werden nur
unterstützt, wenn die Ausgabedatei in einem der unterstützten Ausgabeformate, wie z. B.
QuickTime und Macromedia Flash (SWF), vorliegt.
So erstellen Sie einen Weblink
1 Erstellen Sie eine Ebenenzeitmarke und doppelklicken Sie dann darauf, um das
Dialogfeld „Marke“ zu öffnen.
2 Geben Sie unter „Weblinks“ den URL für die Website ein.

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3 Wenn Sie einen bestimmten Frame auf einer Website aktivieren möchten, geben Sie
unter „Frameziel“ den Dateinamen des Frames ein und klicken Sie auf „OK“.
So können Sie sich einen Weblink anzeigen lassen und dessen Informationen
bearbeiten
1 Doppelklicken Sie auf eine Ebenenzeitmarke.
2 Sehen Sie sich im Dialogfeld „Marke“ die Informationen an und nehmen Sie die
gewünschten Änderungen vor. Klicken Sie dann auf „OK”.

Kapitelverknüpfungen erstellen
Sie können Ebenenzeitmarken auch als Verweise auf Kapitel ähnlich wie bei Kapiteln auf
CD-ROMs und DVDs verwenden. Wie die Kapitel eines Buches unterteilen
Kapitelverknüpfungen einen Film in mehrere Abschnitte. Kapitelverknüpfungen werden
in QuickTime-Filmen unterstützt.
So erstellen Sie eine Kapitelverknüpfung
1 Erstellen Sie eine Ebenenzeitmarke und doppelklicken Sie dann darauf, um das
Dialogfeld „Marke“ zu öffnen.
2 Geben Sie im Feld „Kapitel“ den Kapitelnamen und (sofern verfügbar) die Nummer ein.
Klicken Sie dann auf „OK“.

Kompositionen mit Ebenenzeitmarken verschachteln


Wenn Sie eine Komposition in eine andere Komposition einfügen, wird die originale
Komposition zu einer Ebene der übergeordneten Komposition. Sämtliche
Kompositionszeitmarken der verschachtelten Komposition werden dabei im
Zeitleistenfenster der übergeordneten Komposition durch Ebenenzeitmarken ersetzt.
Diese Marken sind nicht mit den originalen Kompositionszeitmarken verknüpft, d. h.
Änderungen, die Sie an den Kompositionszeitmarken in der Originalkomposition
vornehmen, wirken sich nicht auf die Ebenenzeitmarken in der verschachtelten
Komposition aus. Wenn Sie z. B. eine der originalen Kompositionszeitmarken entfernen,
bleibt die entsprechende Ebenenzeitmarke in der verschachtelten Komposition erhalten.
(Siehe „Projekte durch Verschachtelung organisieren“ auf Seite 710.)

Mit Audio synchronisierte Marken hinzufügen


After Effects bietet die Möglichkeit, einfach und schnell Marken für signifikante Punkte der
Audiospur einer Ebene, wie z. B. den Rhythmus bei Musik oder gesprochene Wörter in
Dialogen, hinzuzufügen und zu beschriften. Die so erstellten Marken können Sie dann zur
Synchronisierung von Videospuren oder anderen Effekten verwenden.
So synchronisieren Sie Marken mit Dialogen
1 Klicken Sie im Zeitsteuerungenfenster auf die Schaltfläche „Audio“ und klicken Sie
dann auf die Schaltfläche „RAM-Vorschau“ .
2 Drücken Sie an den Stellen, an denen Sie eine Marke hinzufügen möchten, die
Multiplikationstaste (x) auf dem numerischen Tastenfeld, um eine Ebenenzeitmarke zu
erstellen.

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3 Wenn die Vorschau abgeschlossen ist, doppelklicken Sie auf die Marke, die Sie gerade
erstellt haben, geben Sie im Feld „Kommentar“ eine Beschreibung ein (z. B. ein Wort, das
zu diesem Zeitpunkt gerade gesagt wird), und klicken Sie auf „OK“. Wiederholen Sie diese
Schritte für alle anderen Marken, die Sie hinzugefügt haben.

Die After Effects-Audio- und Videoschalter


Im Zeitleistenfenster finden Sie eine Spalte mit Audio- und Videofunktionen sowie eine
Schalterspalte. Diese Spalten erscheinen standardmäßig links (A/V-Funktionen) und rechts
(Schalter) neben den Ebenennamen, Sie können die Spalten aber anders anordnen oder
auch ausblenden. (Siehe „Standardsteuerelemente und -spalten im Zeitleistenfenster“ auf
Seite 117 und „Optionale Spalten“ auf Seite 118.)
Mit den Schaltern können Sie das Verhältnis zwischen der Anzeigegeschwindigkeit und
der Anzeigequalität während Ihrer Arbeitssitzung anpassen, indem Sie die Schalter für die
einzelnen Ebenen durch Klicken auf die entsprechenden Symbole aktivieren bzw.
deaktivieren. Statt der Schalter können Sie auch die Optionen unter „Ebene“ > „Schalter“ >
Befehl verwenden. Häkchen neben den Optionen zeigen an, dass diese Schalter derzeit
aktiviert sind.
In der Spalte mit den A/V-Funktionen finden Sie die Schalter „Video“ ,„Audio“ ,„Solo“
und „Schützen“ . Die Schalterspalte enthält die Schalter „Tarnen“ ,„Transformationen
falten/Optimieren“ ,„Qualität“ ,„Effekt“ ,„Frame-Überblendung“ ,
„Bewegungsunschärfe“ ,„Einstellungsebene“ und „3D-Ebene“ .
Sie können die Schalter für mehrere Ebenen schnell ändern, indem Sie auf den
entsprechenden Schalter für eine Ebene klicken und dann den Mauszeiger bei
gedrückter Maustaste innerhalb dieser Spalte nach oben oder unten ziehen.
Standardmäßig teilt sich die Schalterspalte den Platz im Zeitleistenfenster mit der Modi-
Spalte, wobei aber immer nur eine der beiden Spalten gerade sichtbar ist. Sie können
zwischen der Anzeige der beiden Spalten hin- und herschalten, und Sie können festlegen,
dass beide Spalten gleichzeitig angezeigt werden.
So schalten Sie zwischen der Schalterspalte und der Modi-Spalte um
Klicken Sie am unteren Rand des Zeitleistenfensters auf „Schalter/Modi“.
Hinweis: Die Schalterspalte kann durch Klicken auf die Schaltfläche „Ein- oder Ausklappen
der Ebenenschalter“ am unteren Rand der Spalte „Ebenennamen“ aus- und wieder
eingeblendet werden. Wird die Schalterspalte gerade nicht angezeigt, klicken Sie auf die
Schaltfläche „Ein- oder Ausklappen der Ebenenschalter“.
So zeigen Sie die Schalterspalte und die Modi-Spalte gleichzeitig an
1 Klicken Sie auf das Dreieck über der vertikalen Bildlaufleiste im Zeitleistenfenster, um
das Menü mit den Optionen für das Zeitleistenfenster zu öffnen.
2 Wählen Sie „Spalten“ > „Modi“ (wenn diese Option nicht mit einem Häkchen versehen
ist) bzw.„Spalten“ > „Schalter-/Modusfunktionen“ (wenn diese Option nicht mit einem
Häkchen versehen ist).

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Bei Änderungen der Schaltereinstellungen für die Ebenenqualität, die Bewegungsunschärfe


oder die Frame-Überblendung bei Kompositionen, in die andere Kompositionen
eingebettet sind, aktiviert After Effects diese Schalter auch in den eingebetteten
Kompositionen. (Die ebenenspezifischen Schalter „Bewegungsunschärfe“ und „Frame-
Überblendung“ wirken sich nicht auf die untergeordneten Kompositionen aus.)
Wenn sich die Schaltereinstellungen, die Sie für die übergeordnete Komposition
festlegen, nicht auf die in ihr enthaltenen verschachtelten Kompositionen auswirken
sollen, müssen Sie im Dialogfeld „Voreinstellungen“ die Option „Schalter beeinflussen
verschachtelte Kompositionen“ deaktivieren.
So verhindern Sie, dass sich Schaltereinstellungen auf alle untergeordneten
Kompositionen auswirken
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS).
2 Deaktivieren Sie die Option „Schalter beeinflussen verschachtelte Kompositionen“ und
klicken Sie auf „OK“.

Aussehen des Endprodukts auf einer Ebene ändern


Mit Hilfe von Schaltern können Sie Änderungen auf der Ebene vornehmen, die sich auf
das Aussehen Ihres Endprodukts auswirken. Zu den Schaltern, mit denen dies möglich ist,
gehören die Schalter „Transformationen falten“ (bei Kompositionsebenen),„Qualität“,
„Effekt“ (zum Aktivieren und Deaktivieren von Effekten),„Frame-Überblendung“,
„Bewegungsunschärfe“ und „3D-Ebene“. Mit diesen Schaltern können Sie das gewünschte
Verhältnis zwischen dem Aussehen des Bildes und der Renderzeit festlegen. (Siehe
„Ebeneneinstellungen anpassen“ auf Seite 133.)

Schalter „Transformationen falten“/„Optimieren“


Der Ebenenschalter „Transformationen falten“/„Optimieren“ im Zeitleistenfenster wirkt
sich auf verschachtelte Kompositionen und Adobe Illustrator-Dateien aus. Seine Wirkung
auf diese Ebenen ist jedoch unterschiedlich.
Wenn es sich bei der Ebenenquelle um eine Komposition handelt, agiert dieser Schalter
als Schalter „Transformationen falten“. Durch Aktivieren dieses Schalters kann sich die
Bildqualität verbessern und die Anzeige- und Renderzeit verkürzen.
Wenn die Ebenenquelle eine Adobe Illustrator-Datei ist, agiert dieser Schalter als Schalter
„Optimieren“. Durch Aktivieren dieses Schalters wird After Effects veranlasst, die Adobe
Illustrator-Datei für jeden Frame neu zu rastern. Dadurch verbessert sich zwar die
Bildqualität, aber für die Vorschau und den Renderprozess wird mehr Zeit benötigt.
Beim Zuweisen von Masken oder Effekten auf eine verschachtelte Komposition, für
die der Schalter „Transformationen falten“ aktiviert ist, werden die Ebenen in dieser
verschachtelten Komposition zuerst allein gerendert, dann werden die Masken und
Effekte zugewiesen, und anschließend wird das Ergebnis in die Hauptkomposition
eingebaut. Diese Renderreihenfolge bedeutet, dass die Überblendungsmodi der
verschachtelten Ebenen nicht auf die in der Hauptkomposition darunter liegenden
Ebenen angewendet werden und dass sich die 3D-Ebenen über und unter der gefalteten
Ebene nicht überschneiden bzw. Schatten aufeinander werfen können. (Siehe
„Kompositionen rendern, die sowohl 2D- als auch 3D-Ebenen enthalten“ auf Seite 665.)

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So können Sie Transformationen falten bzw. die Optimierungsmethode für eine


Ebene ändern
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie im Zeitleistenfenster auf den Schalter „Transformationen falten“/
„Optimieren“.
• Wählen Sie eine Ebene aus, wählen Sie „Ebene“ > „Schalter“ und aktivieren bzw.
deaktivieren Sie den Befehl „Zusammenfalten“.

Schalter „Qualität“
Für die Bildqualität können Sie zwischen drei Einstellungen wählen:„Beste“,„Entwurf“ und
„Drahtgitter“. Je höher die Qualitätseinstellung ist, desto mehr Details werden bei hoher
Auflösung angezeigt. Dies geht aber auf Kosten der Geschwindigkeit beim Neuaufbau des
Bildschirms und beim Rendern. Die drei Einstellungen wirken wie folgt:
• Beste: Die Ebene wird unter Verwendung von Subpixel-Positionierung, Anti-Aliasing,
3D-Schattierung und einer vollständigen Berechnung aller zugewiesenen Plug-in-
Effekte angezeigt und gerendert. Bei dieser Einstellung dauert das Anzeigen und
Rendern am längsten.
• Entwurf: Die Ebene wird zwar vollständig, aber in niedrigerer Qualität angezeigt. Das
Anzeigen und Rendern erfolgt ohne Anti-Aliasing und Subpixel-Positionierung; einige
Effekte werden nicht exakt berechnet. Diese Einstellung ist vor allem für allgemeine
Arbeiten und für Videoebenen (zur Verhinderung von Unschärfeeffekten beim
Zuordnen von Kompositionen zu Videofootage-Rohmaterial) geeignet.
• Drahtgitter: Das Schaltersymbol wird als Kästchen mit einem X angezeigt. Bei dieser
Einstellung werden die Ebenen schneller als bei anderen Einstellungen angezeigt und
gerendert. Hierbei ist zu beachten, dass keine Inhalte und Masken, sondern lediglich
die Position und die Größe angezeigt werden. Auf Grund dieser Einschränkung ist diese
Option auch nur über das Menü „Ebene“ verfügbar.
So ändern Sie die Bildqualität für Ebenen
Wählen Sie im Zeitleistenfenster die entsprechende Ebene aus, klicken Sie auf „Ebene“ >
„Qualität“ und wählen Sie dann eine der Qualitätsoptionen („Beste“,„Entwurf“ oder
„Drahtgitter“) aus.

Schalter „Effekt“
Mit Hilfe des Schalters „Effekt“ können Sie festlegen, ob die Effekte einer Ebene sowohl
in der Vorschau als auch in der gerenderten Version angezeigt werden. Bei Deaktivierung
dieses Schalters wird die Ebene ohne die ihr zugewiesenen Effekte angezeigt und
gerendert, was sich beim Anzeigen und Rendern als zeitsparend erweist. Der Schalter ist
nur verfügbar, wenn der Ebene Effekte zugewiesen wurden.
So blenden Sie alle auf eine Ebene angewendeten Effekte ein bzw. aus
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie im Zeitleistenfenster auf den Schalter „Effekt“ für die Ebene, für die Sie die
Effekte ein- bzw. ausblenden möchten.
• Wählen Sie eine Ebene aus, wählen Sie „Ebene“ > „Schalter“, und sorgen Sie dafür, dass
der Befehl „Effekt“ aktiviert (wenn die Effekte eingeblendet werden sollen) bzw.
deaktiviert ist (wenn die Effekte ausgeblendet werden sollen).

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen verwalten

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Es ist auch möglich, vorübergehend einen einzelnen Effekt einer Ebene ein- bzw.
auszublenden. (Siehe „Effekte zuweisen und Effekteinstellungen ändern“ auf Seite 336.)

Zeitlich ändernde Bewegung durch Überblenden von Frames


optimieren
Wenn Sie Footage per Zeitdehnung auf eine geringere Framerate oder eine Framerate
dehnen, die unterhalb der der Komposition liegt, kann die Bewegung ruckelig wirken. Der
Grund für diese ruckelige Bewegung ist, dass pro Sekunde weniger Ebenenframes als
Kompositionsframes angezeigt werden. Standardmäßig füllt After Effects bei
Zeitlupenfootage die fehlenden Frames durch Wiederholen des zuletzt gezeigten Frames
aus. After Effects kann aber auch einen weiter abgestuften Übergang zwischen Frames
erstellen, indem zwischen den vorhandenen Frames neue Frames interpoliert werden.
Wenn Sie Footage per Zeitdehnung bzw. Zeitverzerrung auf eine Framerate einstellen, die
über der der originalen Framerate bzw. über der der Komposition liegt, lässt After Effects
viele der Originalframes aus, um die neue Rate einzuhalten, was dann dazu führen kann,
dass die Bewegung ruckelig wirkt. Durch Frame-Überblendung werden die verbleibenden
Originalframes kombiniert, um eine ruckelfreie und schnelle Bewegung zu erstellen.
(Siehe „Zeitdehnung bei Ebenen“ auf Seite 224 und „Zeitverzerrung“ auf Seite 226.)

Schalter „Frame-Überblendung“
Verwenden Sie den Schalter „Frame-Überblendung“ , wenn im Quellfootage für eine
Ebene bereits Bewegung vorhanden ist, wie z. B. bei Live-Action-Videos. Frame-
Überblendungen können immer nur auf ganze Sequenzen von Standbildern, nicht aber
auf einzelne Standbilder angewendet werden. Wenn Sie eine Ebene animieren möchten,
z. B. durch Verschieben einer Textebene über den Bildschirm, müssen Sie dazu den
Schalter „Bewegungsunschärfe“ verwenden. (Siehe „Bewegungsunschärfe“ auf Seite 147.)
Bei Verwendung von Frame-Überblendungen wird mehr Zeit für die Vorschau und den
Renderprozess benötigt. Um die Arbeitsgeschwindigkeit zu erhöhen, können Sie die
Frame-Überblendung so anwenden, dass sie beim Neuaufbau des Bildschirms bzw. beim
Rendern nicht verwendet wird. Auch die gewählte Qualitätseinstellung wirkt sich auf die
Frame-Überblendung aus. Wenn für die Ebene die Qualitätsstufe „Beste“ eingestellt ist,
führt die Frame-Überblendung zu glatterer Bewegung, wobei für das Rendern
möglicherweise mehr Zeit als bei der Qualitätseinstellung „Entwurf“ benötigt wird. Beim
Rendern eines Films können Sie die Frame-Überblendung auch für alle Kompositionen
aktivieren. (Siehe „Rendereinstellungen ändern“ auf Seite 731.)
So wenden Sie Frame-Überblendung auf eine Ebene an
Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene aus und wählen Sie „Ebene“ > „Schalter“ >
„Frames überblenden“.
Ein Häkchen neben der Option „Frames überblenden“ zeigt an, dass dieser Befehl für die
ausgewählte Ebene aktiviert ist. Der Schalter „Frame-Überblendung“ wird auch in der
Schalterspalte für die entsprechende Ebene im Zeitleistenfenster angezeigt. Sie können
die Frame-Überblendung entfernen, indem Sie auf den Schalter „Frame-Überblendung“
klicken oder indem Sie erneut den Befehl „Frames überblenden“ wählen.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 146


Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen verwalten

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 147

So aktivieren bzw. deaktivieren Sie die Frame-Überblendung beim Neuaufbau des


Bildschirms und beim Rendern
Wählen Sie den Befehl „Frame-Überblendung aktivieren“ im Optionsmenü des
Zeitleistenfensters bzw. klicken Sie auf die Schaltfläche „Frame-Überblendung
aktivieren“ am oberen Rand des Zeitleistenfensters.

Schalter „3D-Ebene“
Mit Hilfe des Schalters „3D-Ebene“ können Sie eine Ebene in ein 3D-Element
umwandeln, das bearbeitbar ist. Nach Anwendung dieses Schalters auf eine Ebene
können Sie Kamera- und Lichtebenen hinzufügen und so die zusätzliche Dimension
optimal nutzen. (Siehe „Kameras“ auf Seite 655 und „Lichter“ auf Seite 660.)

Bewegungsunschärfe
Wenn Sie sich einen Frame eines Spielfilms oder eines Videos anzeigen lassen, der ein sich
bewegendes Objekt enthält, ist das Bild häufig unscharf. Der Grund hierfür ist, dass ein
Frame nur einen bestimmten Ausschnitt aus der Bewegung wiedergibt (bei Filmen ist
dieser Ausschnitt 1/24 Sekunde lang). In dieser Zeit befindet sich das sich bewegende
Objekt an mehreren Positionen, da es sich innerhalb des Frames fortbewegt. Es kann also
nicht als scharfes Standobjekt angezeigt werden. Je schneller sich das Objekt bewegt,
desto unschärfer ist es. Auch der Verschlusswinkel der Kamera wirkt sich auf die Unschärfe
aus.
Im Unterschied dazu können Sie bei einem einzelnen Frame einer mit dem Computer
erstellten Animation u. U. nicht sagen, welche Objekte sich bewegen, weil alle sich
bewegenden Objekte genauso scharf und deutlich erscheinen wie die sich nicht
bewegenden Objekte. Ohne Bewegungsunschärfe entsteht bei der Ebenenanimation statt
eines kontinuierlichen Ablaufs ein stroboskopähnlicher Effekt, bei dem die Bewegung
„abgehackt“ aussieht. Wenn Sie aber den Ebenen, die Sie in After Effects animieren,
Bewegungsunschärfe hinzufügen, erscheint die Ebenenbewegung glatter und
natürlicher.
Mit Bewegungsunschärfe können Sie beim Animieren von Ebenen arbeiten,
wenn Sie z. B. eine Textebene über den Bildschirm laufen lassen. Das Hinzufügen von
Bewegungsunschärfe zu einer Bewegung, die bereits in einer Ebene vorhanden ist, wie
z. B. bei Live-Action-Videos, ist nicht möglich. Wenn Sie die Bewegungsabläufe in solchen
Videos, denen Sie eine Framerate zugewiesen haben, die weit unter oder über der des
Originals liegt, glatter gestalten möchten, können Sie die Option „Frame-Überblendung“
verwenden. (Siehe „Zeitlich ändernde Bewegung durch Überblenden von Frames
optimieren“ auf Seite 146 und „Schalter „Frame-Überblendung““ auf Seite 146.)
Hinweis: Frühere Versionen von After Effects enthielten einen Effekt, der
„Bewegungsunschärfe“ hieß. Dieser Effekt heißt jetzt „Richtungsunschärfe“, um eine
Verwechslung mit der Bewegungsunschärfe zu vermeiden, die auf Ebenen angewendet
werden kann.

Schalter „Bewegungsunschärfe“
Mit dem Schalter „Bewegungsunschärfe“ können Sie eine natürlich wirkende
Bewegungsunschärfe erstellen. Grundlage dafür sind die Bewegung der Ebene in der
Komposition sowie der Verschlusswinkel und die Verschlussphase. (Siehe
„Verschlusswinkel für die Bewegungsunschärfe ändern“ auf Seite 148.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen verwalten

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Wenn Bewegungsunschärfe auf eine Ebene angewendet wurde, wird für die Vorschau
und das Rendern mehr Zeit benötigt. Sie können diese Option aber auch so anwenden,
dass sie im Kompositionsfenster nicht angezeigt wird. Mit Hilfe der Schaltfläche
„Bewegungsunschärfe aktivieren“ im oberen Teil des Zeitleistenfensters können Sie
festlegen, ob sich die auf die Ebenen angewendete Bewegungsunschärfe beim
Neuaufbau des Bildschirms und beim Rendern auswirken soll. Beim Rendern eines Films
können Sie die Bewegungsunschärfe auch für alle Kompositionen gleichzeitig aktivieren.
(Siehe „Rendereinstellungen ändern“ auf Seite 731.)
So wenden Sie Bewegungsunschärfe auf eine Ebene an
Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene bzw. Komposition aus, auf die Sie
Bewegungsunschärfe anwenden möchten, und wählen Sie „Ebene“ > „Schalter“ >
„Bewegungsunschärfe“.
Sie können die Bewegungsunschärfe auch anwenden, indem Sie auf den Schalter
„Bewegungsunschärfe“ klicken und so den Befehl für diese Ebene mit einem Häkchen
versehen.
Hinweis: Ein Häkchen neben dem Befehl „Bewegungsunschärfe“ zeigt an, dass die
Bewegungsunschärfe für die ausgewählte Ebene bzw. Komposition aktiviert ist. Das
Häkchen wird auch im Zeitleistenfenster im Schalter „Bewegungsunschärfe“ für diese
Ebene angezeigt.

Verschlusswinkel für die Bewegungsunschärfe ändern


Die Intensität der Bewegungsunschärfe können Sie durch Ändern der Einstellung für
den Verschlusswinkel steuern. Der Verschlusswinkel wird in Grad angegeben und simuliert
die durch einen sich drehenden Verschluss erzeugte Belichtung. Wenn keine
Bewegungsunschärfe angewendet wird, zeigt der Verschlusswinkel keine Wirkung.
Der Verschlusswinkel greift bei der Bestimmung der simulierten Belichtung auf die
Framerate des Footage zurück. Wenn Sie z. B. für 24-fps-Footage 90 Grad (25% von
360 Grad) eingeben, ergibt sich eine effektive Belichtung von 1/96 einer Sekunde (25%
von einem 1/24 einer Sekunde). Wenn Sie 1 Grad festlegen, wird fast keine
Bewegungsunschärfe angewendet, während bei 720 Grad eine sehr hohe
Bewegungsunschärfe hinzugefügt wird. Standardmäßig ist der Verschlusswinkel auf
180 Grad eingestellt.
So legen Sie den Verschlusswinkel und die Verschlussphase für die
Bewegungsunschärfe fest
1 Wählen Sie „Komposition“ > „Kompositionseinstellungen“.
2 Geben Sie auf der Registerkarte „Erweitert“ unter „Verschlusswinkel“ einen Wert ein.
3 Geben Sie unter „Verschlussphase“ eine Zahl (maximal 360) ein (optional). Mit dieser
Einstellung legen Sie fest, wann sich der Verschluss relativ zum Framestart öffnet. Klicken
Sie dann auf „OK“.
Hinweis: In der Renderliste können Sie auch einen anderen Verschlusswinkel für ganze
Kompositionen festlegen. (Siehe „Rendereinstellungen ändern“ auf Seite 731.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen verwalten

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Audioebenen
In After Effects können Sie die Lautstärkepegel von Audioebenen ändern, sich diese
Ebenen in einer bestimmten Qualität als Vorschau anzeigen lassen sowie nach
bestimmten Stellen suchen und diese markieren. Audioebenen enthalten andere
Eigenschaften als Videoebenen. Das Bearbeiten der Eigenschaften erfolgt aber auf die
gleiche Weise. So können Sie spezielle Audioeffekte auf Audioebenen anwenden und die
Wellenformwerte anpassen. (Siehe „Mit Audio synchronisierte Marken hinzufügen“ auf
Seite 142.)

Audioebenen in der Vorschau anzeigen


Sie können die Qualität und die Länge der Vorschau von Audioebenen festlegen. Die
Einstellungen, die Sie für eine solche Vorschau festlegen, wirken sich nicht auf das
Rendern aus. Die Audioqualität in gerenderten Videos wird ausschließlich von der
Einstellung für das Ausgabemodul bestimmt. (Siehe „Einstellungen für Ausgabemodule
ändern“ auf Seite 734.)
Bei der Vorschau von Audioebenen zeigt After Effects Begrenzungssignale an, die
angeben, wann Audiosignalbegrenzungen in Kraft treten. Das Begrenzen der
Audiosignale ist eine Verzerrung, die auftritt, wenn das Audiosignal über dem vom
Audiogerät maximal zugelassenen Pegel liegt.
After Effects enthält außerdem eine Pegelanzeige, an Hand derer Sie die Audiopegel
während der Wiedergabe ablesen können. Wenn die Pegelanzeige und die
Pegelsteuerungen größer dargestellt werden sollen, vergrößern Sie die Audiopalette.
A B

E
C

Audiopalette A. Pegelsteuerungen B. Pegeleinheiten C. Warnsymbole bei Begrenzung der


Audiosignale D. Pegelanzeige E. Optionsmenü der Audiopalette F. Pegelwerte

Sie können sich im Arbeitsbereich des Zeitleistenfensters schnell eine Vorschau der
Audioebene anzeigen lassen, ohne dass dabei Frames oder Drahtgitter des Videos
gerendert werden. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, sich eine Vorschau der
Audioebene zusammen mit der Ebenenbewegung anzeigen zu lassen. (Siehe
„Animationen in der Vorschau anzeigen“ auf Seite 185.)
So legen Sie die Anzeigeoptionen für die Audiopalette fest
1 Klicken Sie in der Audiopalette auf das Dreieck in der rechten oberen Ecke und wählen
Sie „Optionen“.
2 Wählen Sie im Dialogfeld „Audio-Optionen“ eine der folgenden Optionen:

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen verwalten

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• „Dezibel (dB)“, um die Audiopegel in Dezibel anzuzeigen.


• „Prozentsatz“, um die Audiopegel in Prozent anzugeben, wobei „100%“ 0 dB
entsprechen.
3 Legen Sie unter „Regler-Minimum“ den kleinsten Dezibelpegel fest, der in der
Audiopalette angezeigt werden soll, und klicken Sie dann auf „OK“.
So legen Sie die Einstellungen für die Audiovorschau fest
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Vorschau“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Vorschau“ (Mac OS).
2 Legen Sie unter „Audiovorschau“ im Feld „Dauer“ die Länge der Audiovorschau fest.
Eine Audiovorschau beginnt immer an der Zeitmarke und wird dann über die hier
festgelegte Dauer abgespielt. Diese Option ist vor allem hilfreich, wenn Sie kurze
Ausschnitte einer Komposition überprüfen. Sie können aber eine Audiovorschau auch zu
jedem beliebigen Zeitpunkt einfach unterbrechen.
3 Wählen Sie unter „Samplerate“ eine Audiosamplerate aus.
4 Wählen Sie unter „Samplegröße“ eine Audiosamplegröße aus.
5 Wählen Sie unter „Kanäle“ die Wiedergabeform („Stereo“ oder „Mono“) aus.
6 Klicken Sie auf „OK“.
Wenn Sie CD-Qualität beim Klang erhalten möchten, wählen Sie 44,1 kHz, 16 Bit und
Stereo aus. Wenn die Vorschau schneller und mit weniger Arbeitsspeicher erstellt
werden soll, können Sie eine geringere Bit-Tiefe und eine kleinere Samplerate wählen.
So starten Sie eine Audiovorschau
1 Verschieben Sie im Kompositions- oder im Zeitleistenfenster die Zeitmarke zu dem
Punkt, ab dem die Vorschau beginnen soll.
2 Wählen Sie „Komposition“ > „Vorschau“ > „Audiovorschau (ab hier)“ oder drücken Sie
das Komma (,) auf dem numerischen Tastenfeld.
So starten Sie eine Vorschau von Audioebenen und gerenderten Bildern
1 Wenn die Zeitsteuerungenpalette nicht geöffnet ist, wählen Sie „Fenster“ >
„Zeitsteuerungen“. Klicken Sie auf der Registerkarte „Zeitsteuerungen“ so lange auf den
Doppelpfeil, bis die Optionen für die RAM-Vorschau angezeigt werden, und führen Sie
dann einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn die Option „Ab aktueller Zeit“ aktiviert ist, verschieben Sie die Zeitmarke im
Zeitleistenfenster zu dem Punkt, an dem die Vorschau beginnen soll.
• Wenn die Option „Ab aktueller Zeit“ nicht aktiviert ist, legen Sie den Arbeitsbereich für
den Bereich fest, der als Vorschau angezeigt werden soll.
2 Klicken Sie in der Zeitsteuerungenpalette auf die Schaltfläche „Audio“ .
3 Klicken Sie, falls erforderlich, so oft auf die Schaltfläche „Schleife“, bis die gewünschte
Vorschaurichtung angezeigt wird:„Schleife von Anfang bis Ende“ ,„Einmalige
Wiedergabe (vorwärts)“ oder „Umlaufend vorwärts und rückwärts“ .
4 Klicken Sie auf die Schaltfläche „RAM-Vorschau“ oder drücken Sie auf dem
numerischen Tastenfeld auf 0.

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen verwalten

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So starten Sie eine Audiovorschau im Arbeitsbereich


Wählen Sie die Ebene aus und drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Optionstaste
(Mac OS) + . (Punkt).
Hinweis: Wenn Sie die Vorschau stoppen möchten, drücken Sie die Leertaste.
Weitere Informationen zum Arbeitsbereich finden Sie unter „Arbeitsbereich einrichten“
auf Seite 121.

Audiovorschau durch Ziehen im Kompositionsfenster


Sie können sich eine Audiovorschau anhören, indem Sie die Zeitmarke in einer
Komposition ziehen. Auf diese Weise können Sie schnell eine bestimmte Position zum
Synchronisieren von Audio- und visuellen Effekten finden und kennzeichnen. Anstatt der
Audiowellenform können Sie eine Position in der Ebene bestimmen, indem Sie die
Zeitmarke im Zeitleistenfenster verschieben und sich die Audiowiedergabe anhören.
So können Sie sich eine Audiovorschau in einer Komposition anhören
Drücken Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS) und verschieben Sie
dabei die Zeitmarke im Zeitleistenfenster.
Beim Ziehen der Marke spielt After Effects die entsprechenden Audiosegmente ab. Sie
können die Audioebene vorwärts und rückwärts wiedergeben. Wenn Sie die Zeitmarke
nicht weiterziehen, aber die Maustaste gedrückt halten, wird ein kurzer Audioabschnitt als
Schleife wiedergegeben.

Lautstärkepegel von Audioebenen ändern


Wenn Sie Footage mit Audio verwenden, wird das Audio im Footage mit einem Pegel von
0 dB abgespielt, was bedeutet, dass der Pegel in After Effects nicht angepasst ist. Wenn Sie
einen positiven Dezibelwert festlegen, erhöht sich die Lautstärke, bei einem negativen
Dezibelwert verringert sie sich.
Die Pegelanzeige in der Audiopalette gibt beim Abspielen den Lautstärkebereich für die
Audioebene an. Die roten Balken im oberen Teil der Pegelanzeige geben die
systembedingt maximal zulässige Grenze an. Wenn die Audiolautstärke über die der
Pegelanzeige hinaus geht, zeigt After Effects die Lautsprechersymbole rot an, um Sie
darauf hinzuweisen, dass die Audiosignale begrenzt werden (so genanntes „Clipping“).
Wenn Sie den Pegel nicht verringern, könnte die Audiowiedergabe beim Rendern verzerrt
werden. Durch Klicken auf das rote Lautsprechersymbol wird es wieder schwarz.
Passen Sie den Audiopegel an und legen Sie während der Audiovorschau mit Hilfe der
Pegel-Schieberegler die Pegel-Keyframes fest.
So legen Sie den Lautstärkepegel einer Audioebene in der Audiopalette fest
1 Wählen Sie die Ebene im Kompositions- oder im Zeitleistenfenster aus.
2 Wenn die Audiopalette nicht eingeblendet ist, wählen Sie „Fenster“ > „Audio“. Genauer
lassen sich die Pegel festlegen, wenn Sie die Palette mit Hilfe des Größensymbols in der
rechten unteren Ecke der Audiopalette auf die gewünschte Größe ziehen.
3 Ändern Sie die Lautstärke in der Audiopalette. Führen Sie dazu einen der folgenden
Schritte aus:
• Wenn Sie den Pegel des linken und des rechten Kanals zusammen ändern möchten,
ziehen Sie den mittleren Regler nach oben bzw. unten.

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen verwalten

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• Wenn Sie nur den Pegel des linken Kanals ändern möchten, ziehen Sie den linken
Regler nach oben oder unten oder geben Sie im Pegelfeld unter dem linken Regler
einen neuen Wert ein.
• Wenn Sie nur den Pegel des rechten Kanals ändern möchten, ziehen Sie den rechten
Regler nach oben oder unten oder geben Sie im Pegelfeld unter dem rechten Regler
einen neuen Wert ein.

Audioebenen berücksichtigen oder ignorieren


Sie können festlegen, ob bei der Vorschau oder beim Rendern die Audioebenen
berücksichtigt werden sollen. Diese Festlegung kann sowohl für Kompositionen als auch
für Ebenen getroffen werden. Standardmäßig werden Audioebenen berücksichtigt.
So berücksichtigen oder ignorieren Sie eine Audioebene
Wählen Sie „Ebene“ > „Schalter“ > „Audio“, um das Häkchen neben dem Befehl „Audio“ zu
entfernen bzw. hinzuzufügen.
Standardmäßig ist der Befehl „Audio“ mit einem Häkchen versehen. Damit wird angezeigt,
dass Audioebenen in Vorschauen und gerenderten Versionen der ausgewählten
Komposition bzw. Ebene berücksichtigt werden. Über die Audiosymbole in der Spalte
mit den Audio/Video-Funktionen im Zeitleistenfenster ist ebenfalls erkennbar, ob die
jeweilige Audioebene berücksichtigt wird.

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen verwalten (6.5)

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Ebenen verwalten (6.5)


Einführung
In Adobe After Effects 6.5 stehen neue Voreinstellungen zur Auswahl, mit denen Sie das
Verhalten und die Qualität von Ebenen steuern können. Anhand neuer
Rendereinstellungen können Sie außerdem bestimmen, welche Ebenentypen gerendert
werden. Der neue Ebenentyp Hilfsebene erleichtert die Platzierung und Veränderung
anderer Ebenen, wird aber nicht gerendert. Außerdem finden Sie in After Effects neue
Funktionen, die einen nahtloseren Workflow zwischen After Effects und Adobe
Premiere Pro oder Adobe Encore DVD ermöglichen.

Adobe Premiere Pro-Clips als Ebenen


hinzufügen (6.5 – nur Windows)
Wenn Sie mit allen Clips oder nur mit einer einzelnen Sequenz eines Adobe Premiere Pro-
Projekts arbeiten möchten, verwenden Sie den Befehl „Importieren“. (Siehe „Adobe
Premiere Pro-Projekte importieren (6.5 – nur Windows)“ auf Seite 90.) In After Effects 6.5
haben Sie ferner die Möglichkeit, Spurelemente in Adobe Premiere Pro zu kopieren und in
After Effects als Ebenen einzufügen bzw. After Effects-Ebenen zu kopieren und als
Spurelemente in ein Adobe Premiere Pro-Projekt einzufügen. (Weitere Informationen zu
unterstützten Funktionen finden Sie unter „Adobe Premiere-Projekte importieren“ auf
Seite 73.)

Neue Ebenen erstellen (6.5)


Im Zeitleistenfenster können Ebenen an jedem beliebigen Zeitpunkt geteilt werden, so
dass zwei voneinander unabhängige Ebenen entstehen. Der Zeitpunkt, an dem eine
Ebene geteilt wird, kennzeichnet gleichzeitig das Ende der Originalebene und den Anfang
der neuen Ebene. (Siehe „Neue Ebenen durch Teilen einer Ebene erstellen“ auf Seite 128.)
In After Effects 6.5 können Sie festlegen, an welcher Stelle in der Stapelreihenfolge die
neue Ebene standardmäßig eingefügt wird.
So legen Sie fest, wo geteilte Ebenen in der Stapelreihenfolge standardmäßig
eingefügt werden
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS).
2 Aktivieren Sie „Geteilte Ebenen über Originalebene erstellen“, wenn neue geteilte
Ebenen im Zeitleistenfenster über der Originalebene eingefügt werden sollen. Ist die
Option deaktiviert, werden die Ebenen unter der Originalebene angezeigt.

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen verwalten (6.5)

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Hilfsebenen (6.5)
Lineale, Hilfslinien, Sicherheitszonen und Raster in Ebenen und Kompositionen erleichtern
die Platzierung und Bearbeitung von Footage. In After Effects 6.5 können Sie außerdem
aus vorhandenen Ebenen Hilfsebenen erstellen und im Kompositionsfenster einsetzen.
Hilfsebenen sind z. B. für visuelle Verweise, Audio-Timing, Timecode-Referenzen oder
einfach zum Speichern von Kommentaren praktisch. Sie werden bei der Erstellung der
Ausgabe normalerweise nicht gerendert, es sei denn, Sie ändern die Rendereinstellungen
der Komposition im Dialogfeld „Renderliste“.
Hinweis: Hilfsebenen in verschachtelten Kompositionen können in der übergeordneten
Komposition nicht angezeigt werden.
So konvertieren Sie eine Ebene in eine Hilfsebene und umgekehrt
1 Wählen Sie die Ebene aus.
2 Wählen Sie „Ebene“ > „Hilfsebene“. Im Zeitleistenfenster wird neben dem Quell- oder
Ebenennamen einer Hilfsebene ein Hilfsebenensymbol angezeigt.
So verhindern Sie, dass Hilfsebenen mit einer Komposition gerendert werden
1 Klicken Sie in der Renderliste auf den Wert für „Rendereinstellungen“, um das Dialogfeld
„Rendereinstellungen“ anzuzeigen.
2 Wählen Sie im Menü „Hilfsebenen“ die Option „Alle aus“.
So lassen Sie sichtbare Hilfsebenen mit einer Komposition rendern
Wählen Sie in der Renderliste im Menü „Rendereinstellungen“ eine der folgenden
Optionen aus:
• Mit „Aktuelle Einstellungen“ wird die Komposition anhand der
Kompositionseinstellungen gerendert.
• Mit „Andere“ wird das Dialogfeld „Rendereinstellungen“ angezeigt. Wählen Sie im Menü
„Hilfsebenen“ die Option „Aktuelle Einstellungen“.

Ebenen auswählen (6.5)


Sie können eine Ebene grundsätzlich erst verändern oder verschieben, nachdem Sie sie
ausgewählt haben. In After Effects können Sie Ebenen auswählen, indem Sie Menübefehle
wählen, auf eine Ebene klicken oder Tastaturbefehle eingeben. In After Effects 6.5 können
Sie zudem schnell alle untergeordneten Ebenen auswählen, die einer ausgewählten
übergeordneten Ebene zugewiesen wurden. (Einen Überblick über die Tastaturbefehle
zum Auswählen von Ebenen finden Sie unter „Tasten zum Arbeiten mit Ebenen“ auf
Seite 811.)
So wählen Sie eine Ebene aus
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie im Zeitleistenfenster auf den Namen oder den Zeitbalken der Ebene bzw. in
der Flussdiagrammansicht auf den Ebenennamen.
• Klicken Sie im Kompositionsfenster mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei
gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS) auf die Ebene und wählen Sie „Auswählen“ >
[Ebenenname].

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen verwalten (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 155

• Wenn die Ebene in einem eigenen Fenster geöffnet ist, wählen Sie den Ebenennamen
im Menü „Fenster“ aus oder klicken Sie auf die Registerkarte des Ebenenfensters.
So wählen Sie mehrere Ebenen aus
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie alle Ebenen auswählen möchten, vergewissern Sie sich, dass das Zeitleisten-
oder Kompositionsfenster im Vordergrund steht, und wählen Sie „Bearbeiten“ > „Alles
auswählen“. Wenn Sie die Auswahl aller Ebenen aufheben möchten, wählen Sie
„Bearbeiten“ > „Auswahl aufheben“.
• Wählen Sie mindestens eine Ebene aus und wählen Sie dann im Kompositions- oder
Zeitleistenfenster im Kontextmenü die Option „Auswahl umkehren“, um die
gegenwärtige Ebenenauswahl aufzuheben und alle anderen Ebenen auszuwählen.
• Wenn Sie alle untergeordneten Ebenen auswählen möchten, die einer übergeordneten
Ebene zugewiesen wurden, wählen Sie die übergeordnete Ebene aus und wählen Sie
dann im Kompositions- oder Zeitleistenfenster im Kontextmenü die Option
„Untergeordnete Elemente auswählen“. Die untergeordneten Ebenen werden der
vorhandenen Auswahl hinzugefügt.
• Wenn Sie alle Ebenen mit demselben Farb-Label auswählen möchten, klicken Sie im
Zeitleistenfenster auf das Farb-Label der Ebene und wählen Sie „Etikettengruppe
auswählen“. Alternativ können Sie auch die Ebene auswählen und dann „Bearbeiten“ >
„Etikett“ > „Etikettengruppe auswählen“ wählen.

Ebenenzeitmarken (6.5)
Mit Ebenenzeitmarken können Sie wichtige Punkte in einer bestimmten Ebene markieren,
Kommentare im Zeitleistenfenster anzeigen und eine Verknüpfung zu Filmkapiteln oder
Webseiten herstellen. (Siehe „Ebenenzeitmarken erstellen“ auf Seite 141.) In
After Effects 6.5 können Sie die Position einer Marke im Zeitverlauf festlegen.
Ebenenzeitmarken bleiben bei der Renderausgabe in das AVI- oder QuickTime-Format
erhalten.
Kapitelverweise in After Effects-Ebenenzeitmarken können in Adobe Encore DVD
gelesen werden, wenn AVI als Exportformat ausgewählt wurde. Um die
Kompatibilität mit DVDs zu gewährleisten, muss der Abstand zwischen den Marken
mindestens 15 Frames betragen. (Informationen zum Erstellen von Kapitelverweisen
finden Sie unter „Kapitelverknüpfungen erstellen“ auf Seite 142.)
So verschieben Sie eine Ebenenzeitmarke im Zeitverlauf
Führen Sie im Zeitleistenfenster einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie die Ebenenzeitmarke an den gewünschten Zeitpunkt.
• Doppelklicken Sie auf die Ebenenzeitmarke und geben Sie im Dialogfeld „Marke“ den
gewünschten Zeitpunkt ein.

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen verwalten (6.5)

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Standardqualität von Bildern in Ebenen ändern (6.5)


Wenn Sie während der Arbeit an einer Komposition die Arbeitsgeschwindigkeit
und die Renderzeit verbessern möchten, können Sie die Qualität einzelner Ebenen
vorübergehend reduzieren, indem Sie die Eigenschaft „Qualität“ der Ebene auf „Entwurf“
oder „Drahtgitter“ setzen. Wenn Sie zur Endausgabe bereit sind, ändern Sie Qualität wieder
zu „Beste“. (Siehe „Schalter „Qualität““ auf Seite 145.) In After Effects 6.5 gibt es eine neue
Voreinstellung, mit der Sie angeben können, dass alle Ebenen in bester Qualität angezeigt
werden.
Hinweis: Bei duplizierten oder geteilten Ebenen wird die Qualitätseinstellung der
Originalebene verwendet.
Die Arbeitsgeschwindigkeit und die Renderzeit lassen sich auch mit der Schaltfläche
„Schnelle Vorschau“ im Kompositionsfenster verbessern. (Siehe „Interaktive OpenGL-
Vorschau verwenden (6.5)“ auf Seite 198.)
So legen Sie die Standardqualität neuer Ebenen fest
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS).
2 Aktivieren oder deaktivieren Sie „Neue Ebenen mit bester Qualität erstellen“. (Ist die
Option deaktiviert, gilt standardmäßig die Qualitätseinstellung „Entwurf“.)

Farbflächenebenen (6.5)
Sie können mit After Effects Farbflächenbilder jeder Farbe und Größe (bis zu 30.000 x
30.000 Pixel) erstellen. After Effects behandelt Farbflächen wie jedes andere
Footageelement: Sie können die Maske bearbeiten, Eigenschaften transformieren und
Effekte auf die Farbflächenebene anwenden. In After Effects 6.5 können Sie
Farbflächenebenen kontinuierlich rastern, damit die Farbflächenkanten auch bei einer
größeren Skalierung klar sind. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie eine Maske auf eine
Farbfläche anwenden.
So können Sie eine Farbflächenebene kontinuierlich rastern
1 Wählen Sie die Farbflächenebene im Zeitleistenfenster aus.
2 Klicken Sie auf „Transformationen falten/Optimieren“, so dass das „An“-Symbol für
diese Ebene angezeigt wird.

Adobe Encore DVD-Schaltflächen erstellen (6.5)


Sie können in Adobe After Effects schnell Schaltflächen und Schaltflächenebenen
erstellen, die sich in Adobe Encore DVD importieren lassen. In Adobe Encore DVD wird ein
Benennungsstandard verwendet, um Schaltflächen zu definieren und einzelne Ebenen als
Glanzlicht-Ebenen und Videominiaturen zu kennzeichnen. Wenn Sie eine Gruppe von
Ebenen auswählen, um daraus eine Encore DVD-Schaltfläche zu erstellen, werden die
Ebenen in Adobe After Effects vorkomponiert. Der Vorkomposition wird ein Name
zugewiesen, der den Benennungsstandards für Schaltflächen entspricht. Sie können
einzelne Ebenen in der Vorkomposition als Glanzlicht-Ebenen oder Videominiaturen
definieren. Nachdem eine Schaltfläche erstellt wurde, können Sie sie speichern und in
Adobe Encore DVD einsetzen.

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen verwalten (6.5)

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So erstellen Sie eine Adobe Encore DVD-Schaltfläche


1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebenen aus, die die Schaltfläche enthalten sollen.
2 Wählen Sie „Ebene“ > „Adobe Encore DVD“ > „Schaltfläche erstellen“.
3 Geben Sie für die Schaltfläche einen Namen ein.
4 Weisen Sie mit Hilfe der Popupmenüs maximal drei Glanzlicht-Ebenen und eine
Videominiatur-Ebene zu. Klicken Sie dann auf „OK“.
Es wird eine neue Komposition erstellt, die den Namen der Schaltfläche trägt. Den
Benennungsstandards von Adobe Encore DVD entsprechend wird dem Namen der
Komposition das Präfix (+) hinzugefügt, um zu verdeutlichen, dass es sich hierbei um eine
Schaltfläche handelt. Glanzlicht-Ebenen erhalten das Präfix (=1), (=2) oder (=3) und
Videominiaturen das Präfix (%).
So weisen Sie eine Glanzlicht- und Videominiatur-Ebene zu
1 Wählen Sie die gewünschte Ebene aus.
2 Wählen Sie im Untermenü „Ebene“ > „Adobe Encore DVD“ eine Glanzlicht-Option aus.
Dem Ebenennamen wird das korrekte Adobe Encore DVD-Präfix hinzugefügt.
So exportieren Sie eine Schaltfläche für den Gebrauch in Adobe Encore DVD
1 Öffnen Sie die Komposition, die die Schaltfläche darstellt, und gehen Sie zu dem
gewünschten Frame.
2 Wählen Sie „Komposition“ > „Frame speichern unter“ (Windows) bzw.„Frame sichern
unter“ (Mac OS) > „Photoshop mit Ebenen“.
3 Geben Sie einen Namen und einen Speicherort ein und klicken Sie auf „OK“.
Wichtig: Wenn Sie der Schaltfläche einen anderen Namen geben, dürfen Sie das Präfix (+)
nicht entfernen. Das Präfix gewährleistet, dass Adobe Encore DVD die Datei als
Schaltfläche erkennt.

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen animieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 158

Ebenen animieren
Ebeneneigenschaften
Jede Ebene kann mehrere Gruppen von Eigenschaften besitzen. So verfügen Ebenen mit
Videos oder Standbildern über Masken- und Transformationseigenschaften, wie z. B. die
Maskenform oder die Ebenendrehung. Ebenen können aber auch andere Eigenschaften
besitzen, wie z. B. Zeitzuordnungen, Videoeffekte und Audioeffekte.
In After Effects haben Sie drei Möglichkeiten, Ebeneneigenschaften zu animieren. Sie
können eine Ebene grafisch in einem Kompositions- oder Ebenenfenster animieren, Sie
können einen bestimmten Ebeneneigenschaftswert an die gewünschte Position ziehen
oder Sie können in die entsprechenden Felder Werte eingeben. Alle drei Methoden
unterscheiden sich geringfügig:
• Wenn Sie eine Ebene grafisch animieren, ändern Sie einen Wert relativ zum vorherigen
Wert. So können Sie z. B. eine Ebene verschieben, indem Sie sie an ihrer aktuellen
Position auswählen und dann zehn Pixel nach links ziehen.
• Wenn Sie eine Ebene durch Ziehen eines bestimmten Ebeneneigenschaftswerts
animieren, ändern Sie einen Wert, indem Sie mit dem Mauszeiger über den
unterstrichenen Wert gehen und durch Ziehen diesen Wert erhöhen bzw. verringern.
• Wenn Sie eine Ebene numerisch animieren, ändern Sie einen Wert durch Eingeben
einer absoluten Zahl. So können Sie z. B. eine Ebene verschieben, indem Sie für die
Eigenschaft „Position“ neue Koordinatenwerte eingeben.

Ebeneneigenschaften im Zeitleistenfenster anzeigen


Wenn Sie einer Komposition Ebenen hinzufügen, erscheinen diese in der Ebenenliste im
Zeitleistenfenster. Sie können sich in der Ebenenliste die Ebeneneigenschaften anzeigen
lassen und so die Eigenschaftswerte ändern.
Durch Ein- und Ausblenden einzelner Eigenschaften im Zeitleistenfenster können Sie
bestimmen, welche Informationen zu einer Ebene angezeigt bzw. nicht angezeigt werden
und das Zeitleistenfenster so an Ihre jeweiligen Bedürfnisse anpassen. Zum Ein- und
Ausblenden der Eigenschaften stehen Ihnen verschiedene Tastaturbefehle zur Verfügung.
Eine Liste dieser Tastaturbefehle finden Sie im Anhang „After Effects-Tastaturbefehle“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen animieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 159

So blenden Sie eine Ebeneneigenschaft ein


1 Klicken Sie auf das Dreieck links neben dem Ebenennamen, so dass es nach unten zeigt.

Anzeige der Ebene ohne (links) und mit Ebeneneigenschaften (rechts)

2 Klicken Sie auf das Dreieck links neben einer Eigenschaftsgruppe (z. B.„Masken“,
„Effekte“ oder „Transformieren“), um weitere Einstellungen einzublenden.
So blenden Sie eine Ebeneneigenschaft aus
Klicken Sie auf das Dreieck links neben dem Ebenennamen, so dass es nach rechts zeigt.
So blenden Sie alle Ebeneneigenschaften für eine Ebene ein bzw. aus
Wählen Sie die Ebene aus und drücken Sie die Taste „Ü“.

Nur geänderte Eigenschaftswerte anzeigen


Wenn Sie an einer Komposition arbeiten, die eine Kombination aus animierten,
geänderten und nicht geänderten Eigenschaften enthält, können Sie festlegen, dass nur
die geänderten Eigenschaften angezeigt werden sollen. Auf diese Weise können Sie
Eigenschaften leichter bearbeiten, da nur die Eigenschaften angezeigt werden, mit denen
Sie gerade gearbeitet haben.
So lassen Sie sich nur die geänderten Eigenschaftswerte anzeigen
Wählen Sie eine Ebene aus und führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Drücken Sie zweimal kurz hintereinander die Taste „U“.
• Wählen Sie „Animation“ > „Geänderte Eigenschaften anzeigen“.

Keyframes
After Effects verwendet zum Erstellen und Steuern von Animationen so genannte
„Keyframes“. (Darüber hinaus kann After Effects zum Erstellen und Steuern von
Animationen auch so genannte Expressions verwenden. Siehe „Expressions“ auf
Seite 668.) Keyframes markieren einen Zeitpunkt in einer Komposition, an dem Sie einen
Wert für eine Ebeneneigenschaft festgelegt haben. In Animationen, die Keyframes
verwenden, müssen mindestens zwei Keyframes vorhanden sein. In After Effects werden
Animationen zwischen Keyframes durch die Interpolation von Überblendungsframes
erstellt. Dazu werden Zwischenwerte verwendet, die auf der Änderung der
Eigenschaftswerte von einem Keyframe zum nächsten basieren. Keyframes enthalten

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 159


Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen animieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 160

Informationen über die Art und Geschwindigkeit der Änderung zwischen benachbarten
Zwischenwerten.

Zwei „Position“-Keyframes und die dazwischen liegenden interpolierten Frames bilden einen
Bewegungspfad.

Ebeneneigenschaften können mit oder ohne eingerichteten Keyframes geändert werden.


Wenn Sie keine Keyframes oder nur einen Keyframe einrichten, bleiben die von Ihnen
vorgenommenen Änderungen an den Eigenschaftswerten während der gesamten Dauer
der Ebene wirksam.

Stoppuhrsymbol
Für jede Ebeneneigenschaft gibt es ein Stoppuhrsymbol , auf das Sie klicken müssen,
um den Animationsprozess zu starten. Sobald die Stoppuhr für eine bestimmte
Eigenschaft aktiviert ist, richtet After Effects automatisch neue Keyframes ein, sobald Sie
den aktuellen Zeitpunkt und den Eigenschaftswert ändern. Wenn die Stoppuhr deaktiviert
ist, sind keine Keyframes vorhanden. Wenn Sie einen Wert für eine Ebeneneigenschaft
eingeben, während die Stoppuhr deaktiviert ist, bleibt der Wert während der gesamten
Dauer der Ebene wirksam.

A
B

Stoppuhrsymbole A. Aktivierte Stoppuhr B. Deaktivierte Stoppuhr

Keyframe-Navigator
Nachdem Sie den Anfangs-Keyframe für eine Eigenschaft eingerichtet haben, zeigt
After Effects den Keyframe-Navigator an, mit dessen Hilfe Sie zu den einzelnen Keyframes
wechseln und Keyframes einrichten oder entfernen können. Wenn der Keyframe-
Navigator aktiviert ist, liegt die Zeitmarke genau bei einem Keyframe für diese
Ebeneneigenschaft. Ist der Keyframe-Navigator deaktiviert, liegt die Zeitmarke zwischen
Keyframes. Befinden sich auf beiden Seiten des Keyframe-Navigators Pfeile, bedeutet
dies, dass für diese Eigenschaft sowohl vor als auch nach dem aktuellen Zeitpunkt
andere Keyframes vorhanden sind. Klicken Sie auf die Pfeile, um zum vorherigen oder
nächsten Keyframe zu wechseln. Der Keyframe-Navigator kann aus der Spalte mit den

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 160


Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen animieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 161

A/V-Funktionen ausgegliedert und so zu einer eigenen Spalte gemacht werden. Wählen


Sie im Menü des Zeitleistenfensters den Befehl „Spalten“ > „Keys“.

A
B

Keyframe-Navigator im Zeitleistenfenster A. Keyframe an aktuellem Zeitpunkt


B. Kein Keyframe an aktuellem Zeitpunkt C. Keine Keyframes für Ebeneneigenschaft

Keyframe-Symbole
Das Aussehen der Keyframe-Symbole hängt von der Interpolationsmethode ab, die Sie für
das Intervall zwischen Keyframes wählen. Wenn ein Keyframe-Symbol zur Hälfte grau
dargestellt ist, so bedeutet dies, dass an die graue Hälfte kein Keyframe angrenzt oder
dass die Interpolation durch die auf den vorherigen Keyframe angewendete
Interpolationsunterdrückung aufgehoben wird. (Siehe „Interpolationsmethoden im
Vergleich“ auf Seite 204.)
Sie können statt der Keyframe-Symbole auch Zahlen verwenden. Wählen Sie dazu im
Menü oben rechts im Zeitleistenfenster den Befehl „Keyframe-Indizes verwenden“.

Keyframes als Symbole und Keyframes als Zahlen

Keyframes einrichten
Sie können Keyframes zu jedem beliebigen Zeitpunkt für jede Art von Ebene und jede
Kombination von Ebeneneigenschaften einrichten. Der Wert oder die
Interpolationsmethode eines Keyframes kann jederzeit verschoben, gelöscht oder
geändert werden.

Keyframes für Ebeneneigenschaften einrichten


In diesem Abschnitt erhalten Sie einen Überblick darüber, wie Keyframes
eingerichtet werden. Weitere Informationen zum Festlegen und Ändern einzelner
Ebeneneigenschaften finden Sie in den entsprechenden Abschnitten zu diesen
Eigenschaften, zum Beispiel unter „Ebenenpositionen festlegen“ auf Seite 169. Weitere
Informationen zum Animieren von Ebeneneigenschaften finden Sie unter
„Ebeneneigenschaften im Zeitleistenfenster festlegen und animieren“ auf Seite 168.
So richten Sie den Anfangs-Keyframe für eine Ebeneneigenschaft ein
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die gewünschte Ebene aus und blenden Sie dann die
Ebeneneigenschaft ein, die Sie animieren möchten.
2 Verschieben Sie die Zeitmarke zu dem Zeitpunkt, an dem Sie einen Keyframe einfügen
möchten.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 161


Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen animieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 162

3 Legen Sie den gewünschten Wert für die Ebeneneigenschaft an diesem Zeitpunkt fest,
z. B. indem Sie die Ebene an eine neue Position verschieben.
4 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie auf das Stoppuhrsymbol neben dem Namen der Eigenschaft, um es zu
aktivieren. After Effects richtet an der Zeitmarke einen Keyframe für diesen
Eigenschaftswert ein.
• Wählen Sie „Animation“ > „x Keyframe hinzufügen“, wobei x der Name der Eigenschaft
ist, für die Sie einen Keyframe einrichten möchten.
So fügen Sie weitere Keyframes für eine Ebeneneigenschaft hinzu
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene aus, die Sie animieren möchten.
2 Blenden Sie die Ebeneneigenschaft ein, für die Sie einen Keyframe hinzufügen
möchten. Diese muss bereits mindestens einen Keyframe enthalten und die Stoppuhr
muss aktiviert sein.
3 Verschieben Sie die Zeitmarke zu dem Zeitpunkt, an dem Sie einen neuen Keyframe
hinzufügen möchten, und ändern Sie den Wert der Ebeneneigenschaft, die Sie
animieren. After Effects fügt daraufhin automatisch einen Keyframe hinzu.
So fügen Sie einen Keyframe hinzu, ohne einen Wert zu ändern
1 Öffnen Sie das Zeitleistenfenster für die Komposition, in der sich die zu animierende
Ebene befindet.
2 Blenden Sie die Ebeneneigenschaft ein, für die Sie einen Keyframe hinzufügen
möchten. Diese muss bereits mindestens einen Keyframe enthalten und die Stoppuhr
muss aktiviert sein.
3 Verschieben Sie die Zeitmarke zu dem Zeitpunkt, an dem Sie einen neuen Keyframe
einrichten möchten. Wenn sich die Zeitmarke hinter dem letzten Keyframe für diese
Ebeneneigenschaft befindet, wird dem neuen Keyframe derselbe Wert zugewiesen wie
dem vorhergehenden Keyframe. Andernfalls wird der Wert des neuen Keyframes aus dem
vorhergehenden und dem nachfolgenden Keyframe-Wert interpoliert.
4 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie auf das Keyframe-Kontrollkästchen für die Ebeneneigenschaft.
• Wählen Sie „Animation“ > „x Keyframe hinzufügen“, wobei x der Name der Eigenschaft
ist, für die Sie einen Keyframe einrichten möchten.

Klicken Sie auf das Keyframe-Navigator-Feld, um die Animation zu aktivieren.

Keyframes suchen und auswählen


Wenn Sie einen Keyframe bearbeiten oder kopieren möchten, müssen Sie ihn zunächst
auswählen. After Effects bietet eine Vielzahl von Methoden für das Suchen und Auswählen
eines oder mehrerer Keyframes.

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So verschieben Sie die Zeitmarke auf den vorherigen oder den nächsten Keyframe
Klicken Sie auf einen der Pfeile im Keyframe-Navigator. Mit dem Linkspfeil verschieben Sie
die Zeitmarke auf den vorherigen Keyframe. Mit dem Rechtspfeil verschieben Sie die
Zeitmarke auf den nächsten Keyframe.
So richten Sie die Zeitmarke an einem Keyframe aus
Drücken Sie die Umschalttaste, halten Sie sie gedrückt und ziehen Sie die Zeitmarke auf
einen Keyframe.
So wählen Sie einen Keyframe aus
Klicken Sie im Zeitdiagramm des Zeitleistenfensters auf das Keyframe-Symbol.
So wählen Sie mehrere Keyframes auf einmal aus
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Drücken Sie die Umschalttaste, halten Sie sie gedrückt und klicken Sie auf die
auszuwählenden Keyframes.
• Ziehen Sie bei aufeinander folgenden Keyframes einen Auswahlrahmen um die
gewünschten Keyframes.
So wählen Sie alle Keyframes für eine Ebeneneigenschaft aus
Klicken Sie in der Ebenenliste auf den Namen der Ebeneneigenschaft. Klicken Sie z. B. auf
das Wort „Position“, um alle Keyframes für die Eigenschaft „Position“ einer Ebene
auszuwählen.
So wählen Sie alle Keyframes für eine Eigenschaft aus, die denselben Wert haben
Klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS)
auf einen Keyframe und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl „Gleiche Keyframes
auswählen“.

Keyframe-Werte anzeigen und bearbeiten


Es gibt eine schnelle Möglichkeit, den Wert eines einzelnen Keyframes anzuzeigen und bei
Bedarf zu ändern.
So können Sie einen Keyframe-Wert anzeigen und bearbeiten
1 Klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste
(Mac OS) auf den Keyframe, den Sie überprüfen möchten. Der Keyframe-Wert wird an
erster Stelle des Kontextmenüs angezeigt.
2 Wenn Sie den Wert bearbeiten möchten, wählen Sie „Wert bearbeiten“.

Keyframes löschen
Wenn Ihnen beim Einrichten der Keyframes ein Fehler unterlaufen sein sollte oder Sie
einen Keyframe nicht mehr benötigen, können Sie einen oder mehrere Keyframes auch
wieder aus einer Ebene löschen.
So löschen Sie einen Keyframe
1 Wählen Sie einen Keyframe aus. (Siehe „Keyframes suchen und auswählen“ auf
Seite 162.)
2 Drücken Sie die Entf-Taste auf der Tastatur.

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So löschen Sie alle Keyframes für eine Ebeneneigenschaft


Klicken Sie auf das Stoppuhrsymbol links neben dem Namen der Ebeneneigenschaft, um
es zu deaktivieren.
Hinweis: Wenn Sie das Stoppuhrsymbol deaktivieren, werden die Keyframes dieser
Eigenschaft dauerhaft entfernt und die Eigenschaft übernimmt den Wert an der
Zeitmarke. Das Wiederherstellen gelöschter Keyframes durch erneutes Aktivieren des
Stoppuhrsymbols ist nicht möglich. Wenn Sie Keyframes versehentlich gelöscht haben,
wählen Sie „Bearbeiten“ > „Rückgängig“ (Windows) bzw. „Widerrufen“ (Mac OS).

Keyframes verschieben und kopieren


Es ist problemlos möglich, Keyframes an andere Zeitpunkte zu verschieben oder sie auf
andere Ebenen zu kopieren. Durch Verschieben von Keyframes können Sie einfach
Änderungen bei Animationen vornehmen. Durch das Kopieren von Keyframes können
Sie auf einfache Weise sicherstellen, dass unterschiedliche Ebenen dieselben
Eigenschaftswerte verwenden. Sie können auch Eigenschaftswerte aus Ebenen kopieren,
die keine Keyframes besitzen. (Siehe „Werte aus einer Ebene ohne Keyframes kopieren“
auf Seite 166.)
Hinweis: Informationen zum Kopieren einer gesamten Ebene einschließlich der Keyframes
finden Sie unter „Ebenen duplizieren“ auf Seite 127.

Keyframes verschieben
Sie können jeden Keyframe an jeden beliebigen Zeitpunkt verschieben. Beim Verschieben
von Keyframes werden auch die darin enthaltenen Werte und Einstellungen verschoben.
So verschieben Sie einen Keyframe an einen anderen Zeitpunkt
Ziehen Sie das Keyframe-Symbol an den gewünschten Zeitpunkt.
So verschieben Sie mehrere Keyframes auf einmal an einen anderen Zeitpunkt
1 Wählen Sie die Keyframes aus, die Sie verschieben möchten. (Siehe „Keyframes suchen
und auswählen“ auf Seite 162.)
2 Ziehen Sie eines der ausgewählten Keyframe-Symbole an den gewünschten Zeitpunkt.
Alle übrigen ausgewählten Keyframes behalten ihre relative Entfernung zum
verschobenen Keyframe bei.
So erweitern Sie eine Gruppe von Keyframes oder ziehen sie zusammen
1 Wählen Sie mindestens drei Keyframes aus.
2 Drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS), halten Sie sie
gedrückt und ziehen Sie den zuerst oder den zuletzt ausgewählten Keyframe zum
gewünschten Zeitpunkt.
Weitere Informationen zum Bearbeiten und Kopieren von Keyframes finden Sie unter
„Keyframes suchen und auswählen“ auf Seite 162.
So verschieben Sie einen Keyframe exakt an einen anderen Zeitpunkt
1 Verschieben Sie die Zeitmarke an den gewünschten Zeitpunkt.

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2 Ziehen Sie das Keyframe-Symbol auf die Zeitmarke. Drücken Sie, nachdem Sie mit dem
Ziehen begonnen haben, die Umschalttaste und halten Sie sie gedrückt. Wenn Sie das
Symbol über die Zeitmarke ziehen, wird der Keyframe an dieser ausgerichtet.

Keyframes kopieren und einfügen


Wenn Sie dieselben Keyframe-Werte auch an einem anderen Zeitpunkt oder in einer
anderen Ebene verwenden möchten, können Sie die Keyframes kopieren und an der
gewünschten Stelle einfügen. Sie können sowohl Keyframes zwischen Ebenen für
dieselbe Eigenschaft (wie z. B. die Eigenschaft „Position“) als auch zwischen
unterschiedlichen Eigenschaften kopieren, die den gleichen Datentyp verwenden.
Folgende Keyframe-Eigenschaften können kopiert werden:
• Eigenschaften innerhalb der gleichen Dimension, wie „Deckkraft“ und „Drehung“, die
über editierbare Parameter in einer Dimension verfügen, oder „Weiche Maskenkante“
und „2D-Skalierung“, die über bearbeitbare Parameter in zwei Dimensionen verfügen
• Eigenschaften für die Drehung, die Effektwinkelsteuerung und die
Effektreglersteuerung
• Eigenschaften für die Effektfarbe
• Maskeneigenschaften und räumliche Eigenschaften (Effektpunkte, Ankerpunkte usw.)
Sie können Keyframes jeweils nur aus einer Ebene kopieren. Wenn Sie Keyframes in eine
andere Ebene einfügen, werden diese in der entsprechenden Eigenschaft in der Zielebene
angezeigt. Der früheste Keyframe wird an der Zeitmarke angezeigt und die übrigen
Keyframes folgen in relativer Reihenfolge. Die Keyframes bleiben nach dem Einfügen
weiterhin ausgewählt, so dass Sie sie sofort innerhalb der Zielebene verschieben können.
Hinweis: Wenn Sie Keyframes aus einer Eigenschaft kopieren und sie dann in dieselbe
Eigenschaft einfügen, können die Keyframes gleichzeitig aus mehreren Eigenschaften
kopiert und in mehrere Eigenschaften eingefügt werden. Wenn Sie hingegen Keyframes
aus einer Eigenschaft in eine andere Eigenschaft einfügen, können die Keyframes nur aus
einer Eigenschaft kopiert und in eine andere Eigenschaft eingefügt werden.
So können Sie Keyframes kopieren und einfügen
1 Rufen Sie im Zeitleistenfenster die Ebeneneigenschaft auf, in der sich die zu
kopierenden Keyframes befinden.
2 Wählen Sie einen oder mehrere Keyframes aus.
3 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Kopieren“.
4 Verschieben Sie im Zeitleistenfenster mit der Zielebene die Zeitmarke zu dem
Zeitpunkt, an dem die Keyframes erscheinen sollen.
5 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn die Keyframes an derselben Eigenschaft der kopierten Keyframes eingefügt
werden sollen, wählen Sie die Zielebene aus.
• Wenn die Keyframes an einer anderen Eigenschaft der kopierten Keyframes eingefügt
werden sollen, wählen Sie die Zieleigenschaft aus.
6 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einfügen“ (Windows) bzw.„Bearbeiten“ > „Einsetzen“
(Mac OS).
Weitere Informationen zum Bearbeiten von Keyframes finden Sie unter „Keyframes
suchen und auswählen“ auf Seite 162.

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Ebenenzeitbalken unabhängig von den Keyframes verschieben


Wenn Sie Keyframes eingerichtet haben, behalten diese ihre Position im Verhältnis zum
Ebenenzeitbalken ihrer Ebene bei. Wenn Sie die Ebenenzeitbalken also in der Komposition
nach vorne oder hinten verschieben, verschieben sich auch die Keyframes. Sie können
dies verhindern, indem Sie die Keyframes ausschneiden und einfügen.
Wenn Sie Keyframes verschieben möchten, ohne dabei den Ebenenzeitbalken zu
verschieben, wählen Sie die Keyframes aus und ziehen Sie sie an die gewünschte Position.
(Siehe „Keyframes verschieben“ auf Seite 164.) Sie können aber auch die angezeigten
Frames einer getrimmten Ebene ändern, ohne dabei ihre Keyframes oder den
Ebenenzeitbalken zu verschieben. (Siehe „Getrimmte Ebenen zeitlich verschieben“ auf
Seite 138.)
So verschieben Sie den Ebenenzeitbalken ohne seine Keyframes
1 Notieren Sie sich die Zeit, bei der der erste Keyframe erscheint.
2 Klicken Sie in der Ebenenliste auf den Namen der Ebeneneigenschaft(en) mit den
Keyframes, für die Sie die Zeitpunkte erhalten möchten.
3 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Ausschneiden“.
4 Verschieben Sie den Ebenenzeitbalken zu seinem neuen In- und Out-Point bzw.
dehnen Sie ihn entsprechend.
5 Verschieben Sie die Zeitmarke auf die Zeit, bei der vor dem Ausschneiden der
Keyframes der erste Keyframe erschienen ist.
6 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einfügen“ (Windows) bzw.„Bearbeiten“ > „Einsetzen“
(Mac OS).

Werte aus einer Ebene ohne Keyframes kopieren


Sie können den aktuellen Wert einer Ebeneneigenschaft in eine andere Ebene kopieren,
selbst wenn die Originalebene keine Keyframes enthält. Das spart Zeit, denn das
Festlegen einer Eigenschaft auf verschiedenen Ebenen ist damit nicht nötig.
So kopieren Sie einen Wert aus einer Ebene ohne Keyframes
1 Rufen Sie im Zeitleistenfenster die Ebeneneigenschaft auf, in der sich der zu kopierende
Wert befindet.
2 Klicken Sie auf das I-Symbol der Ebeneneigenschaft, um diese auszuwählen.

Eigenschaft „Ankerpunkt“ ist ausgewählt.

3 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Kopieren“.


4 Wählen Sie die Ebene aus, in die der Wert eingefügt werden soll.

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5 Wenn die Zielebene Keyframes enthält, verschieben Sie die Zeitmarke zu dem
Zeitpunkt, an dem Sie den Wert einfügen möchten. Wenn die Zielebene keine Keyframes
enthält, gilt der neue Wert für die gesamte Dauer der Ebene.
6 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einfügen“ (Windows) bzw.„Bearbeiten“ > „Einsetzen“
(Mac OS).

Mehrere Keyframe-Werte gleichzeitig ändern


Sie können die Werte mehrerer Keyframes auf verschiedenen Ebenen gleichzeitig ändern.
Beachten Sie dabei aber, dass die ausgewählten Keyframes zur selben Ebeneneigenschaft
gehören müssen. Wie sich die Werte dabei ändern, hängt davon ab, auf welche Weise Sie
die Änderung vornehmen:
• Wenn Sie einen Wert numerisch ändern, verwenden alle ausgewählten Keyframes den
neuen Wert. Die Änderung ist also absolut. Wenn Sie z. B. mehrere Keyframes für die
Eigenschaft „Position“ auf einem Bewegungspfad auswählen und numerisch einen
Positionswert für einen dieser Keyframes festlegen, werden alle ausgewählten
Keyframes an diese Position verschoben.
• Wenn Sie einen Wert durch Ziehen des unterstrichenen Wertes ändern, ändern sich alle
ausgewählten Keyframes um diesen Betrag. Die Änderung ist also relativ. Wenn Sie z. B.
mehrere Keyframes für die Eigenschaft „Position“ auf einem Bewegungspfad
auswählen und den unterstrichenen Wert für einen dieser Keyframes ziehen, ändern
sich alle ausgewählten Keyframe-Werte um diesen Betrag.
• Wenn Sie einen Wert im Kompositions- oder Ebenenfenster grafisch ändern, ändern
sich alle ausgewählten Keyframes um die Differenz zwischen dem alten und dem
neuen Wert und nicht um den Wert selbst. Die Änderung ist also relativ. Wenn Sie z. B.
mehrere Keyframes für die Eigenschaft „Position“ auf einem Bewegungspfad
auswählen und einen dieser Keyframes um zehn Pixel nach links ziehen, verschieben
sich alle ausgewählten Keyframes von ihrer ursprünglichen Position aus um zehn Pixel
nach links.
Sie können auch den Wert mehrerer Ebenen gleichzeitig ändern, indem Sie eine
übergeordnete Ebene festlegen. (Siehe „Übergeordnete Ebenen“ auf Seite 183.)
So setzen Sie mehrere Keyframes auf denselben Wert
1 Wählen Sie die Keyframes aus, die Sie ändern möchten. Alle ausgewählten Keyframes
müssen dabei zur selben Eigenschaft gehören. (Siehe „Keyframes suchen und auswählen“
auf Seite 162.)
2 Ändern Sie den Wert eines der ausgewählten Keyframes mit einer der oben genannten
Methoden. Alle anderen ausgewählten Keyframes ändern sich entsprechend.

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Position von Keyframes bestimmen und Keyframes


bearbeiten
Sämtliche Keyframe-Attribute können beliebig geändert werden. Da After Effects mehr als
eine Ansicht eines Keyframes bietet, hängt die Entscheidung darüber, wo Sie den
Keyframe ändern, sowohl von der Art der gewünschten Änderung als auch von der Art
des Keyframes und der Ebeneneigenschaft ab. Alle Ebeneneigenschaften sind zeitlich,
d. h. sie können die Ebene im Zeitverlauf ändern. Einige Ebeneneigenschaften, wie z. B. die
Position, sind auch räumlich, d. h. sie können die Ebene in der Komposition räumlich
verschieben. Einige Attribute von räumlichen Ebeneneigenschaften müssen in anderen
Fenstern als die zeitlichen Eigenschaften geändert werden. (Siehe
„Interpolationsmethoden im Vergleich“ auf Seite 204.)
Bevor Sie einen Keyframe ändern, stellen Sie sicher, dass sich die Zeitmarke an einem
bereits vorhandenen Keyframe befindet. Wenn Sie einen Eigenschaftswert ändern, ohne
dass sich die Zeitmarke an einem bereits vorhandenen Keyframe befindet, fügt
After Effects einen neuen Keyframe hinzu. Wenn Sie allerdings auf einen Keyframe
doppelklicken, um ihn zu bearbeiten, ist die Position der Zeitmarke nicht relevant. Sie
spielt auch keine Rolle, wenn Sie die Interpolationsmethode eines Keyframes ändern.
(Siehe „Interpolationsmethoden im Vergleich“ auf Seite 204.)
Hinweis: Sie können Keyframes auch in ein für Tabellenkalkulationsprogramme lesbares
Format mit Tabulatoren als Trennzeichen, wie z. B. Microsoft Excel, kopieren und dort die
Werte ändern. Diese Methode funktioniert für alle Keyframe-Arten mit Ausnahme von
Masken und einigen Effekteigenschaften.

Ebeneneigenschaften im Zeitleistenfenster festlegen und


animieren
Sie können ein Keyframe-Attribut im Zeitleistenfenster ändern, indem Sie entweder den
entsprechenden unterstrichenen Wert ziehen oder neue Werte in das Dialogfeld
eingeben. Nachdem Sie einen Anfangs-Keyframe festgelegt haben, werden durch Ändern
der Ebenenwerte animierte Ebenen erstellt. Befolgen Sie die folgenden Richtlinien, um
Ebeneneigenschaften im Zeitleisten- und im Kompositionsfenster festzulegen und zu
animieren.
So legen Sie eine Ebeneneigenschaft durch Ziehen im Zeitleistenfenster fest
1 Wählen Sie eine Ebene aus.
2 Blenden Sie die Ebenenliste ein, damit die Ebeneneigenschaften angezeigt werden.
3 Platzieren Sie den Cursor auf dem unterstrichenen Wert und ziehen Sie die Maus nach
links oder rechts, um den Wert zu ändern.
So ändern Sie den Wert einer Ebene im Zeitleistenfenster numerisch
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene aus, die Sie ändern möchten.
2 Blenden Sie die Ebeneneigenschaft ein, die geändert werden soll.
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

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• Klicken Sie auf den unterstrichenen Wert, den Sie ändern möchten, geben Sie einen
neuen Wert ein und drücken Sie dann die Eingabetaste (Windows) bzw. den
Zeilenschalter (Mac OS).
• Klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste
(Mac OS) auf den unterstrichenen Wert, den Sie ändern möchten, und wählen Sie dann
„Wert bearbeiten“. Geben Sie die neuen Werte ein und klicken Sie auf „OK“.
Hinweis: Beachten Sie beim Ändern von Ankerpunktwerten, dass sich die Koordinaten des
Ankerpunkts auf das Ebenenfenster und nicht auf das Kompositionsfenster beziehen.
(Siehe „Infopalette“ auf Seite 46.)
So animieren Sie eine Ebeneneigenschaft
1 Öffnen Sie das Zeitleisten- und das Kompositionsfenster für eine Komposition.
2 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene aus, die Sie animieren möchten.
3 Verschieben Sie die Zeitmarke an den Zeitpunkt, an dem die Animation beginnen soll.
4 Blenden Sie die Ebeneneigenschaft ein, die geändert werden soll.
5 Legen Sie den Wert für die Eigenschaft fest.
6 Legen Sie einen Anfangs-Keyframe fest.
7 Verschieben Sie die Zeitmarke an den Zeitpunkt, an dem Sie den zweiten Keyframe
hinzufügen möchten.
8 Ändern Sie den Wert für die Eigenschaft.
9 Wiederholen Sie die Schritte 6 und 7 so oft wie erforderlich, um weitere Keyframes
hinzuzufügen.
Weitere Informationen zum Arbeiten mit Ebeneneigenschaften finden Sie unter
„Keyframes einrichten“ auf Seite 161.

Ebenenpositionen festlegen
Jede Ebene wird im Kompositionsfenster an einer bestimmten Position angezeigt. Wenn
Sie einer Komposition eine Ebene hinzufügen, legen Sie die Anfangsposition fest. Sie
können eine Ebene dann verschieben, indem Sie sie im Kompositionsfenster ziehen,
indem Sie den Wert für die Eigenschaft „Position“ ändern oder indem Sie die Ebene mit
Hilfe der Tastatur an eine neue Position setzen. (Siehe „Infopalette“ auf Seite 46.)
So verschieben Sie eine Ebene durch Ziehen im Kompositionsfenster
Ziehen Sie die Ebene im Kompositionsfenster an die gewünschte Position.
Wenn Sie Schwierigkeiten haben, eine Ebene im Kompositionsfenster auszuwählen,
markieren Sie sie zunächst im Zeitleistenfenster und ziehen Sie sie dann im
Kompositionsfenster. Achten Sie dabei darauf, dass Sie die Ebene nicht an ihrem
Ebenengriff ziehen.
So verschieben Sie eine Ebene um einen exakten Betrag
Führen Sie zum Verschieben einer Ebene um einen bestimmten Betrag einen der
folgenden Schritte aus:
• Wenn die Ebene in der aktuellen Zoomstufe um einen Pixel verschoben werden soll,
drücken Sie die Nach-links-, Nach-rechts-, Nach-oben- bzw. Nach-unten-Taste.

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• Wenn die Ebene in der aktuellen Zoomstufe um zehn Pixel verschoben werden soll,
drücken Sie die Umschalttaste, halten Sie sie gedrückt und drücken Sie gleichzeitig die
Nach-links-, Nach-rechts-, Nach-oben- bzw. Nach-unten-Taste.
• Wenn beim Ziehen der Ebene nur horizontale oder vertikale Bewegungen gemacht
werden sollen, beginnen Sie mit dem Ziehen der Ebene im Kompositionsfenster,
drücken Sie dann die Umschalttaste und halten Sie sie für die Dauer des Ziehvorgangs
gedrückt.
• Wenn der Rand der Ebene am Rahmen des Kompositionsfenster-Frames
ausgerichtet werden soll, drücken Sie, nachdem Sie mit dem Ziehen der Ebene im
Kompositionsfenster begonnen haben, die Alt- + Umschalttaste (Windows) bzw. die
Wahl- + Umschalttaste (Mac OS).

Bewegungspfade erstellen
Beim Animieren von Positionswerten zeigt After Effects die Bewegung als
Bewegungspfad an. (Informationen zum Animieren von Positionswerten finden Sie unter
„Ebeneneigenschaften im Zeitleistenfenster festlegen und animieren“ auf Seite 168.) Sie
können einen Bewegungspfad für die Position der Ebene oder für den Ankerpunkt einer
Ebene erstellen. Der Bewegungspfad für eine Position wird im Kompositionsfenster
angezeigt, während der Bewegungspfad für einen Ankerpunkt im Ebenenfenster
angezeigt wird. Bewegungspfade werden als Folge von Punkten dargestellt, wobei jeder
Punkt eine Position der Ebene im jeweiligen Frame kennzeichnet. Ein X im Pfad zeigt an,
dass sich an dieser Position ein Keyframe befindet.
An der Dichte der Punkte zwischen den Kreuzen (X) in einem Bewegungspfad lässt
sich die relative Geschwindigkeit der Ebene ablesen. Wenn die Punkte dicht
nebeneinander liegen, bedeutet dies eine geringe Geschwindigkeit. Wenn die Punkte
weiter auseinander liegen, ist die Geschwindigkeit höher.
Wie die Bewegungspfade angezeigt werden, können Sie unter „Anzeigeoptionen“ im
Menü des Kompositionsfenster bzw. in den Voreinstellungen unter „Anzeige“ festlegen.
(Siehe „Voreinstellungen festlegen“ auf Seite 28.)
So erstellen Sie einen Bewegungspfad
1 Positionieren Sie die Ebene im Kompositionsfenster an dem Zeitpunkt, an dem die
Bewegung beginnen soll.
2 Wechseln Sie zum Zeitleistenfenster und drücken Sie die Taste „P“, um die Eigenschaft
„Position“ einzublenden. Klicken Sie dann auf die Stoppuhr für die Eigenschaft „Position“,
um einen Anfangs-Keyframe zu erstellen.
3 Verschieben Sie die Zeitmarke an einen späteren Zeitpunkt.
4 Ziehen Sie die Ebene im Kompositionsfenster an eine neue Position. After Effects
erstellt automatisch einen weiteren Keyframe.
5 Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4 so oft, bis der Bewegungspfad komplett erstellt ist.

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Bewegungspfade bearbeiten
Sie können einen Bewegungspfad ändern, indem Sie einen vorhandenen Keyframe
ändern oder einen neuen Keyframe hinzufügen. Ein Bewegungspfad ist weniger komplex
und in der Regel einfacher zu bearbeiten, wenn Sie zur Pfadbeschreibung nur wenige
Keyframes verwenden.

„Position“-Keyframes und Bewegungspfade verwenden


Wenn Sie einem Bewegungspfad einen neuen Keyframe hinzufügen möchten, müssen Sie
sicherstellen, dass die Zeitmarke an dem Zeitpunkt positioniert ist, an dem sich der neue
Keyframe befinden soll. Wenn Sie einen vorhandenen Keyframe ändern möchten, müssen
Sie dafür sorgen, dass die Zeitmarke auf einem vorhandenen Keyframe positioniert ist.
Andernfalls fügt After Effects beim Verschieben der Ebene einen neuen Keyframe hinzu,
statt die Punkte auf dem Bewegungspfad zu verschieben. (Siehe „Geschwindigkeit
entlang von Bewegungspfaden steuern“ auf Seite 214.)
Welche Bewegungspfad-Steuerelemente Sie im Kompositionsfenster sehen können,
hängt davon ab, welche Optionen im Menü des Kompositionsfensters ausgewählt sind.
Eine optimale Steuerung der Form eines Bewegungspfads erzielen Sie, wenn Sie den
Zeichenstift und die räumlichen Interpolationsmethoden von After Effects verwenden.
(Siehe „Interpolationsmethoden im Vergleich“ auf Seite 204 und „Bézier-Interpolation“ auf
Seite 206.)
A B C

Kompositionsfenster mit ausgewählter „Raumschiff“-Ebene A. Ebenengriff B. Ebenen-Keyframe


C. Richtungsgriff auf Richtungslinie D. Menü des Kompositionsfensters E. Bewegungspfad

So verschieben Sie einen Keyframe für die Eigenschaft „Position“


1 Öffnen Sie das Zeitleisten- und das Kompositionsfenster für eine Komposition.
2 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene aus, die Sie ändern möchten.
3 Drücken Sie die Taste „P“, um die Eigenschaft „Position“ für die Ebene einzublenden.
4 Wenn Sie den Keyframe, den Sie ändern möchten, nicht im Kompositionsfenster sehen
können, verschieben Sie die Zeitmarke im Zeitleistenfenster auf den Keyframe.

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5 Verwenden Sie im Kompositionsfenster das Auswahl-Werkzeug, um eine Keyframe-


Marke oder ihre Steuerungsgriffe auf dem Bewegungspfad an eine neue Position zu
ziehen.
Hinweis: Die Zeitmarke muss sich beim Beginn des Ziehens nicht auf einem Keyframe
befinden.

Ziehen einer Ebene im Kompositionsfenster, um einen ausgewählten Keyframe für die Eigenschaft
„Position“ zu verschieben.

So fügen Sie einen „Position“-Keyframe hinzu, indem Sie die Ebene verschieben
1 Öffnen Sie das Zeitleisten- und das Kompositionsfenster für eine Komposition.
2 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene aus, die Sie ändern möchten.
3 Drücken Sie die Taste „P“, um die Eigenschaft „Position“ einzublenden.
4 Verschieben Sie im Zeitleistenfenster die Zeitmarke zu dem Punkt, an dem ein neuer
Keyframe hinzugefügt werden soll.
5 Verschieben Sie die Ebene, indem Sie sie im Zeitleistenfenster ziehen oder ihren Wert
für die Eigenschaft „Position“ ändern.

Ziehen einer Ebene im Kompositionsfenster, um einen neuen Keyframe für die Eigenschaft„Position“
hinzuzufügen.

So fügen Sie einen Keyframe mit Hilfe des Zeichenstifts hinzu


1 Öffnen Sie das Zeitleisten- und das Kompositionsfenster für eine Komposition.
2 Wählen Sie die Ebene aus, die Sie bearbeiten möchten.
3 Wählen Sie in der Werkzeugpalette das Zeichenstift-Werkzeug bzw. das
Scheitelpunkt-hinzufügen-Werkzeug aus.

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4 Bewegen Sie das Zeichenstift-Werkzeug im Kompositionsfenster über den


Bewegungspfad, dem der neue Keyframe hinzugefügt werden soll, und klicken Sie, um
den Keyframe hinzuzufügen.
An dem Frame, auf den Sie geklickt haben, wird auf dem Bewegungspfad und im
Zeitleistenfenster ein neuer Keyframe angezeigt. Verwenden Sie zum Verschieben des
Keyframes das Auswahl-Werkzeug.
So verschieben Sie alle Punkte eines Bewegungspfades einheitlich
1 Blenden Sie das Kompositions- und das Zeitleistenfenster für eine Komposition ein.
2 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene aus, in der sich der zu verschiebende
Bewegungspfad befindet.
3 Drücken Sie die Taste „P“, um die Eigenschaft „Position“ einzublenden.
4 Klicken Sie auf das Wort „Position“, um alle Keyframes für die Eigenschaft „Position“
auszuwählen.
5 Klicken Sie im Kompositionsfenster mit dem Auswahl-Werkzeug auf einen Keyframe
und ziehen Sie den Pfad an eine neue Position.

Ziehen des Bewegungspfades an einem Keyframe

Anzahl der sichtbaren Bewegungspfad-Keyframes ändern


Standardmäßig zeigt After Effects im Kompositionsfenster die Bewegungspfad-Keyframes
und Punkte an, die im Umkreis von 15 Sekunden um die Zeitmarke liegen. Diese
Standardeinstellung kann geändert werden. Wenn bei umfangreichen Änderungen an
einem Bewegungspfad eine größere Genauigkeit erforderlich ist, können Sie sich weitere
Keyframes anzeigen lassen. Wenn dagegen Bildschirmaktualisierungen schneller erfolgen
sollen, können Sie festlegen, dass weniger Keyframes angezeigt werden.
So ändern Sie die Anzahl der sichtbaren Bewegungspfad-Keyframes
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Anzeige“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Anzeige“ (Mac OS).
2 Aktivieren Sie im Dialogfeld „Voreinstellungen“ im Bereich „Anzeige“ unter
„Bewegungspfad“ eine der folgenden Optionen und klicken Sie auf „OK“:
• „Kein Bewegungspfad“, um keine Bewegungspfade und Keyframes anzuzeigen.
• „Alle Keyframes“, um alle Keyframes im Fenster anzuzeigen.
• „Nicht mehr als: __ Keyframes“, um festzulegen, wie viele Keyframes maximal angezeigt
werden sollen (die Zeitmarke bildet dabei die Mitte).
• „Nicht mehr als: __“, um die Zeitspanne festzulegen, in der die Keyframes angezeigt
werden sollen (die Zeitmarke bildet dabei die Mitte).

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Bewegungsskizzen zum Zeichnen von Bewegungspfaden verwenden


Mit Hilfe von Bewegungsskizzen können Sie einen Pfad für die Bewegung der
ausgewählten Ebene zeichnen, der die Position der Ebene und die Geschwindigkeit, mit
der Sie zeichnen, aufzeichnet. Während Sie den Pfad zeichnen, erstellt After Effects unter
Verwendung der in der Komposition festgelegten Framerate an jedem Frame einen
„Position“-Keyframe.
Bewegungsskizzen wirken sich nicht auf Keyframes aus, die Sie für andere Eigenschaften
gesetzt haben. Wenn Sie zum Beispiel „Drehung“-Keyframes für das Bild eines Balls
einrichten, können Sie Bewegungsskizzen verwenden, um „Position“-Keyframes zu
erstellen, so dass der Ball entlang des von Ihnen erstellten Pfads zu rollen scheint.
Eine flüssigere Animation erzielen Sie, wenn Sie nach dem Erstellen eines
Bewegungspfads mit Hilfe einer Bewegungsskizze die überflüssigen Keyframes mit dem
Glätten-Werkzeug löschen. (Informationen zum Verwenden des Glätten-Werkzeugs finden
Sie unter „Bewegung und Geschwindigkeit glätten“ auf Seite 175.)
So skizzieren Sie einen Bewegungspfad
1 Wählen Sie im Kompositions- oder im Zeitleistenfenster die Ebene aus, für die Sie einen
Bewegungspfad skizzieren möchten.
2 Setzen Sie im Zeitleistenfenster die Arbeitsbereichsmarken auf den Bereich, in dem Sie
die Bewegung skizzieren möchten.
3 Wählen Sie „Fenster“ > „Bewegung skizzieren“.
4 Aktivieren Sie anschließend eine der folgenden Optionen:
• „Drahtgitter einblenden“, um beim Skizzieren des Bewegungspfads eine
Drahtgitteransicht der Ebene anzuzeigen. Außerdem sehen Sie in der
Drahtgitteransicht alle Drehungen und Skalierungen, die Sie auf die Ebene
angewendet haben.
• „Hintergrund beibehalten“, um beim Skizzieren den Inhalt des Kompositionsfensters
anzuzeigen. Die Anzeige des Fensterinhalts ist hilfreich, wenn Sie Bewegungen im
Verhältnis zu anderen Bildern in Ihrer Komposition skizzieren möchten. Beachten Sie
aber, dass After Effects die Animationen der übrigen Ebenen nicht anzeigt. Während Sie
skizzieren, zeigt After Effects nur den Anfangs-Frame zu dem Zeitpunkt an, an dem Sie
mit dem Skizzieren beginnen. Wenn Sie diese Option nicht aktivieren, zeigt
After Effects den Bewegungspfad als eine Folge weißer Punkte auf einem schwarzen
Hintergrund an.
5 Wenn das Kompositionsfenster Audio enthält, wählen Sie „Fenster“ > „Zeitsteuerungen“
und klicken Sie auf die Schaltfläche „Audio“, damit beim Skizzieren alle Audiospuren im
Kompositionsfenster abgespielt werden.
6 Legen Sie unter „Aufnahmegeschwindigkeit bei“ die Aufnahmegeschwindigkeit der
Bewegung fest, indem Sie einen Prozentsatz dafür eingeben, wie schnell die Bewegung
im Verhältnis zur Skizziergeschwindigkeit wiedergegeben wird. Führen Sie zum Festlegen
der Wiedergabegeschwindigkeit einen der folgenden Schritte aus:
• Legen Sie als Aufnahmegeschwindigkeit 100% fest, wenn die
Wiedergabegeschwindigkeit exakt mit der Skizziergeschwindigkeit identisch sein soll.
• Legen Sie als Aufnahmegeschwindigkeit einen Wert über 100% fest, wenn die
Wiedergabegeschwindigkeit höher als die Skizziergeschwindigkeit sein soll.

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Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 175

• Legen Sie als Aufnahmegeschwindigkeit einen Wert unter 100% fest, wenn die
Wiedergabegeschwindigkeit geringer als die Skizziergeschwindigkeit sein soll.
7 Klicken Sie auf „Aufnahme beginnen“ und ziehen Sie dann die Ebene im
Kompositionsfenster, um den Bewegungspfad zu erstellen. Lassen Sie die Maustaste los,
um den Pfad zu beenden.
Hinweis: After Effects beendet den Bewegungspfad automatisch, wenn die Aufnahmezeit
das Ende Ihrer Komposition oder des Arbeitsbereichs erreicht hat.

Bewegung und Geschwindigkeit glätten


Sie können Bewegungspfade, Wertkurven und Geschwindigkeitskurven glätten und so
unruhige Stellen oder überflüssige Keyframes eliminieren. Verwenden Sie dazu das
Glätten-Werkzeug, mit dem Keyframes hinzugefügt bzw. nicht benötigte Keyframes
entfernt werden können. Diese Aufgaben lassen sich auch mit der „Glätten“-Expression
ausführen. (Siehe „Objekttyp „Property“: Attribute und Methoden“ auf Seite 700.)
Mit dem Glätten-Werkzeug können Sie zwar Kurven für jede Eigenschaft glätten,
besonders hilfreich ist dieses Werkzeug aber, wenn es auf Kurven angewendet wird, die
mit der Funktion „Motion Math“ bzw.„Bewegung skizzieren“ automatisch erstellt wurden,
wobei überflüssige Keyframes entstehen können. Wenn Sie das Glätten-Werkzeug auf
Keyframes anwenden, die manuell erstellt wurden, kann es allerdings zu unerwarteten
Änderungen der Kurve kommen. (Siehe „Bewegungsskizzen zum Zeichnen von
Bewegungspfaden verwenden“ auf Seite 174.)
Wenn Sie das Glätten-Werkzeug auf Eigenschaften anwenden, die sich räumlich ändern
(wie z. B. die Eigenschaft „Position“), können Sie lediglich die räumliche Kurve glätten (also
die Kurve, die durch die Bewegung definiert wird). Wenn Sie das Glätten-Werkzeug
hingegen auf Eigenschaften anwenden, die sich nur zeitlich ändern (wie z. B. die
Eigenschaft „Deckkraft“), können Sie nur die Wert- und die Geschwindigkeitskurve glätten
(also die Kurve, die durch den Wert bzw. die Geschwindigkeit definiert wird).
Neben dem Hinzufügen und Entfernen überflüssiger Keyframes wendet das Glätten-
Werkzeug beim Glätten der zeitlichen Kurve auch auf jeden Keyframe die Bézier-
Interpolation an.
So glätten Sie eine räumliche oder zeitliche Kurve
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster entweder alle Keyframes für eine Eigenschaft aus, um
eine ganze Kurve zu glätten, oder wählen Sie mindestens drei Keyframes aus, wenn nur
ein bestimmter Teil einer Kurve geglättet werden soll.
2 Wählen Sie „Fenster“ > „Glätten“.
Im Menü „Anwenden auf“ wählt das Werkzeug „Glätten“ je nach Typ der Eigenschaft, für
die Sie in Schritt 1 Keyframes ausgewählt haben, automatisch die Option
„Bewegungspfad“ oder „Zeitliche Kurve“ aus.
3 Legen Sie einen Wert unter „Toleranz“ fest. Die Toleranzeinheiten stimmen mit den
Einheiten der Eigenschaft überein, für die Sie die Glättung vornehmen. Neue Keyframe-
Werte weichen nicht mehr als der festgelegte Wert von der Originalkurve ab. Höhere
Werte führen zu glatteren Kurven; bei zu hohen Werten kann es jedoch passieren, dass die
Originalform der Kurve nicht beibehalten wird.
4 Klicken Sie auf „Anwenden“ und sehen Sie sich die Ergebnisse in der Vorschau an.

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5 Wählen Sie ggf.„Bearbeiten“ > „Rückgängig: Glätten“ (Windows) bzw.„Widerrufen:


Glätten“ (Mac OS), um die Keyframes zurückzusetzen, ändern Sie den Wert für die Toleranz
und klicken Sie dann erneut auf „Anwenden“.

Bewegungspfade aus Masken erstellen


Sie können Bewegungspfade direkt aus einer Maske erstellen, die Sie in After Effects
zeichnen (oder aus einem Pfad, den Sie aus Adobe Illustrator oder Adobe Photoshop
kopieren). Fügen Sie dazu die Maske oder den Pfad in die Eigenschaft „Position“ bzw.
„Ankerpunkt“ einer Ebene oder in die Eigenschaft „Effektankerpunkt“ eines Effekts ein. Die
zugewiesenen Keyframes wandern, mit Ausnahme des ersten und des letzten, im Laufe
der Zeit, um eine konstante Geschwindigkeit entlang der Maske oder des Pfades zu
erzielen. Standardmäßig weist After Effects dem Bewegungspfad eine Dauer von
2 Sekunden zu. Sie können diesen zugewiesenen Standardwert ändern, indem Sie den
ersten oder den letzten Keyframe an einen neuen Zeitpunkt ziehen.
Weitere Informationen zum Importieren von Masken aus Adobe Illustrator und
Adobe Photoshop finden Sie unter „Masken aus Adobe Illustrator und Adobe Photoshop
importieren“ auf Seite 256.
So erstellen Sie einen Bewegungspfad aus einer Maske
1 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie eine Maske aus.
• Erstellen Sie in Adobe Illustrator bzw. Adobe Photoshop einen Pfad und wählen Sie ihn
aus. (Informationen zum Erstellen von Pfaden in diesen Produkten finden Sie in den
jeweiligen Handbüchern.)
2 Kopieren Sie die Maske oder den Pfad in die Zwischenablage.
3 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Keyframe-Zieleigenschaft aus.
4 Fügen Sie die Maske oder den Pfad ein.

Ebenengröße festlegen
Standardmäßig wird eine Ebene im Ebenenfenster mit 100% ihrer Originalgröße
angezeigt. Sie können die Abmessungen (x-, y- und z-Werte) von Ebenen im Zeitverlauf
aber ändern, indem Sie die Griffe der jeweiligen Ebene im Kompositionsfenster ziehen
oder die Werte für die Eigenschaft „Skalierung“ im Zeitleistenfenster ändern.

Ebene skalieren
Sie können die Ebene teilweise oder vollständig außerhalb des Frames skalieren. Beim
Skalieren werden Ebenen um ihren Ankerpunkt herum skaliert. (Siehe „Ankerpunkte
festlegen und animieren“ auf Seite 180.)
So skalieren Sie eine Ebene durch Ziehen im Kompositionsfenster
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn die Ebene proportional skaliert werden soll, drücken Sie die Umschalttaste,
halten Sie sie gedrückt und ziehen Sie einen der Griffe der Ebene.
• Soll die Ebene frei skaliert werden, ziehen Sie einen Eckgriff der Ebene.

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• Wenn die Ebene nur in einer Dimension skaliert werden soll, ziehen Sie einen
Seitengriff der Ebene.
So skalieren Sie eine Ebene proportional im Zeitleistenfenster
1 Wählen Sie eine Ebene aus und drücken Sie die Taste „S“, um die Eigenschaft
„Skalierung“ einzublenden.
2 Klicken Sie auf das Symbol „Beschränkungen aktivieren/deaktivieren“ links neben
den Skalierungswerten.
3 Ziehen Sie den unterstrichenen Wert oder geben Sie einen neuen Wert für „x“,„y“ oder
„z“ ein.
Klicken Sie bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf das
Symbol „Beschränkungen aktivieren/deaktivieren“, um es zu aktivieren, und passen
Sie die Höhe an die Breite an.
So skalieren Sie eine Ebene in 1-Prozent-Schritten
Wählen Sie eine Ebene aus, drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste
(Mac OS), halten Sie sie gedrückt und drücken Sie dann die Taste + bzw. – auf dem
numerischen Tastenfeld.
So skalieren Sie eine Ebene in 10-Prozent-Schritten
Wählen Sie eine Ebene aus, drücken Sie die Alt- + Umschalttaste (Windows) bzw. die
Wahl-+ Umschalttaste (Mac OS), halten Sie sie gedrückt und drücken Sie dann die Taste +
bzw. – auf dem numerischen Tastenfeld.

Ebenen mit Hilfe der Keyframes der Eigenschaft „Skalierung“


drehen
Ebenen können mit der numerischen Option „Skalierung“ gedreht werden. Ebenen
werden um ihren Ankerpunkt gedreht, d. h. wenn Sie den Ankerpunkt vom Mittelpunkt
der Ebene weg verschieben, kann es passieren, dass sich die Ebene beim Drehen
verschiebt. (Siehe „Ankerpunkte festlegen und animieren“ auf Seite 180.)
So drehen Sie eine Ebene durch Ziehen im Kompositionsfenster
Ziehen Sie den Griff einer Ebene über und hinter den Ankerpunkt der Ebene.
So drehen Sie eine Ebene numerisch
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene aus, die Sie ändern möchten.
2 Blenden Sie die Ebenenliste ein, damit die Eigenschaft „Skalierung“ (unter
„Transformieren“) angezeigt wird, oder drücken Sie die Taste „S“.
3 Klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste
(Mac OS) auf den unterstrichenen Skalierungswert und wählen Sie im Kontextmenü den
Befehl „Wert bearbeiten“.
4 Wählen Sie im Dialogfeld „Skalierung“ unter „Erhalten“ die Option „Ohne“.
5 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus und klicken Sie dann auf „OK“:
• Wenn die Ebene horizontal gedreht werden soll, geben Sie unter „Breite“ einen
negativen Wert ein.

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• Wenn die Ebene vertikal gedreht werden soll, geben Sie unter „Höhe“ einen negativen
Wert ein.

A B C D

Mit verschiedenen Werten für „Höhe“ und „Breite“ gedrehte Ebene A. Breite 100, Höhe 100
B. Breite -100, Höhe 100 C. Breite 100, Höhe -100 D. Breite -100, Höhe -100

Deckkraft für eine Ebene festlegen


Standardmäßig wird eine Ebene mit voller Deckkraft angezeigt. Ausnahmen bilden
lediglich die Bereiche, die durch eine Maske oder einen Alphakanal ausgeschlossen sind.
Sie können eine Ebene transparenter machen, indem Sie für die Deckkraft einen Wert
unter 100% festlegen. Das Festlegen und Ändern der Deckkraft ist lediglich im
Zeitleistenfenster möglich. (Siehe „Ebeneneigenschaften im Zeitleistenfenster festlegen
und animieren“ auf Seite 168.)

Ebenendrehung festlegen
Ebenen können von ihrer Ausgangsstellung aus um jede beliebige Gradzahl gedreht
werden. Sie können Ebenen so oft drehen, wie Sie möchten. Dies ist hilfreich, wenn Sie ein
Objekt kontinuierlich über einen Zeitraum hinweg drehen möchten. Sie können die
Drehung einer Ebene unter Verwendung des Drehen-Werkzeugs im Kompositionsfenster
animieren, oder indem Sie im Zeitleistenfenster einen Umdrehungswert eingeben. Sie
können eine Ebene teilweise oder vollständig außerhalb des Frames drehen. Bei
Drehungen im dreidimensionalen Raum stehen weitere Optionen für die Drehung zur
Verfügung. (Siehe „3D-Drehung“ auf Seite 648.)

Ebene drehen
Beim Drehen einer Ebene dreht sich diese um ihren Ankerpunkt. (Siehe „Ankerpunkte
festlegen und animieren“ auf Seite 180.)
So ändern Sie den Winkel einer Ebene durch Ziehen im Kompositionsfenster
1 Wählen Sie in der Werkzeugpalette das Drehen-Werkzeug aus.
2 Klicken Sie im Kompositionsfenster auf eine beliebige Stelle der Ebene und ziehen Sie
einen Bogen um die Ebene. Um die Drehung genauer steuern zu können, ziehen Sie vom
Ankerpunkt der Ebene aus einen weiten Bogen. Wenn Sie mehrere Drehungen
hinzufügen möchten, ziehen Sie das Drehen-Werkzeug kontinuierlich entsprechend der
gewünschten Anzahl an Drehungen um die Ebene. Wenn die Drehung auf 45˚-Schritte
beschränkt werden soll, halten Sie beim Ziehen die Umschalttaste gedrückt.
So ändern Sie einen Winkel einer Ebene durch Eingeben von Drehungswerten im
Zeitleistenfenster
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene aus, die Sie drehen möchten.

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2 Blenden Sie die Ebenenliste ein, damit die Eigenschaft „Drehung“ (unter
„Transformieren“) angezeigt wird, oder drücken Sie die Taste „R“.
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie auf den ersten unterstrichenen Wert und geben Sie die Anzahl der
vollständigen Umdrehungen ein, die die Ebene ausführen soll.
• Klicken Sie auf den zweiten unterstrichenen Wert und geben Sie die Gradzahl ein, um
die die Ebene gedreht werden soll.
So drehen Sie eine ausgewählte Ebene in 1-Grad-Schritten
Drücken Sie + bzw. – auf dem numerischen Tastenfeld.
So drehen Sie eine ausgewählte Ebene in 10-Grad-Schritten
Drücken Sie die Umschalttaste, halten Sie sie gedrückt und drücken Sie + bzw. – auf dem
numerischen Tastenfeld.

Ebenen entlang von Bewegungspfaden drehen


Sie können festlegen, dass sich eine Ebene automatisch entlang eines Bewegungspfads
dreht. Wenn Sie z. B. den Flug eines Spielzeugflugzeugs animieren, können Sie mit
automatisch ausgerichteter Drehung arbeiten und so das Flugzeug wenden und die
Richtung ändern lassen.

Vor (links) und nach (rechts) dem Anwenden der automatisch ausgerichteten Drehung

So aktivieren bzw. deaktivieren Sie die Option „Automatische Ausrichtung“ für eine
Ebene
1 Öffnen Sie das Zeitleisten- und das Kompositionsfenster für eine Komposition.
2 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene aus, die Sie ändern möchten.
3 Wählen Sie „Ebene“ > „Transformieren“ > „Automatische Ausrichtung“.
4 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus und klicken Sie dann auf „OK“:
• Wenn die automatische Ausrichtung aktiviert werden soll, aktivieren Sie die Option
„Ausrichtung entlang Pfad“.
• Wenn die automatische Ausrichtung deaktiviert werden soll, aktivieren Sie die Option
„Aus“.

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Ankerpunkte festlegen und animieren


After Effects dreht und skaliert Ebenen von ihren Ankerpunkten aus. Standardmäßig liegt
der Ankerpunkt in der Mitte einer Ebene. Sie können den Ankerpunkt verschieben, um
Drehungen in Umdrehungen umzuwandeln. Die Ebene dreht sich dann von einem Ende
zum anderen. Wenn Sie z. B. eine Rassel so animieren möchten, dass sie aussieht, als
würde sie geschüttelt werden, müssen Sie zunächst den Ankerpunkt vom Mittelpunkt der
Rassel an das Ende des Griffs verschieben.

Wenn der Ankerpunkt im Mittelpunkt der Ebene liegt (links), dreht sich die Ebene um ihre Mitte. Wird
der Ankerpunkt an das Ende des Griffs verschoben (rechts), dreht sich die Ebene vom Ende aus.

Ankerpunkte verschieben
Verschieben Sie einen Ankerpunkt im Ebenenfenster. Die ausgewählte Ebene bewegt
sich dabei im Kompositionsfenster, so dass Sie deren Position in Relation zu anderen
Ebenen erkennen können. Wenn die Option „An Hilfslinien ausrichten“ bzw.„Am Raster
ausrichten“ aktiviert ist, wird der Ankerpunkt an den Hilfslinien oder am Raster
ausgerichtet.
Sie können den Ankerpunkt einer Ebene auch unter Verwendung des Ausschnitt-
Werkzeugs verschieben. Die relative Position der Ebene im Kompositionsfenster wird
dabei nicht verschoben. Wenn Sie eine Ebene entweder im Kompositions- oder im
Zeitleistenfenster auswählen und dann das Ausschnitt-Werkzeug auswählen, wird der
Ankerpunkt dieser Ebene aktiviert und anpassbar. Auch das Ausschnitt-Werkzeug erspart
Ihnen einige Schritte, weil beim Verschieben des Ankerpunkts der Ebene mit dem
Auswahl-Werkzeug auch die resultierende Position der Ebene im Kompositionsfenster
verschoben werden würde. Bei Verwendung des Ausschnitt-Werkzeugs dagegen ändert
sich die Position der Ebene so, dass die von Ihnen vorgenommene Anpassung des
Ankerpunkts kompensiert wird. Sie können also auf diese Weise den Ankerpunkt
verschieben, ohne in das Kompositionsfenster einzugreifen.

Wenn Sie das Ausschnitt-Werkzeug verwenden, um den Ankerpunkt im Kompositionsfenster zu


verschieben (links), kompensiert After Effects automatisch die Verschiebung, so dass die Ebene ihre
Position im Verhältnis zum Kompositionsfenster beibehält (rechts).

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Hinweis: Da sich die Ankerpunkt- und Positionseigenschaften einer Ebene ändern, wenn
Sie den Ankerpunkt mit Hilfe des Ausschnitt-Werkzeugs ziehen, verändert sich beim
Ändern des Ankerpunkts mit dem Ausschnitt-Werkzeug auch der Bewegungspfad. Falls
Ihre Ebene einen Bewegungspfad enthält, verschieben Sie den Ankerpunkt im
Ebenenfenster, wählen Sie dann den Bewegungspfad aus und passen Sie ihn entsprechend
an. (Siehe „Ankerpunkte festlegen und animieren“ auf Seite 180.)
So verschieben Sie den Ankerpunkt durch Ziehen im Ebenenfenster
1 Doppelklicken Sie im Kompositions- oder im Zeitleistenfenster auf die Ebene, die Sie
bearbeiten möchten, oder wählen Sie die Ebene aus und wählen Sie „Ebene“ >
„Ebenenfenster öffnen“.
2 Wählen Sie im Menü „Ansicht“ unten rechts im Ebenenfenster den Befehl
„Ankerpunktpfad“. Der Ankerpunkt wird als Kreis mit einem X angezeigt.
3 Ziehen Sie den Ankerpunkt mit Hilfe des Auswahl-Werkzeugs an eine neue Position.
So verschieben Sie den Ankerpunkt einer Ebene in der aktuellen Zoomstufe in 1-
Pixel-Schritten
1 Doppelklicken Sie im Zeitleistenfenster auf die Ebene.
2 Wählen Sie im Menü „Ansicht“ am unteren Rand des Ebenenfensters den Befehl
„Ankerpunktpfad“.
3 Drücken Sie die Nach-links-, Nach-rechts-, Nach-oben- oder Nach-unten-Taste auf der
Tastatur.
So verschieben Sie den Ankerpunkt einer Ebene in der aktuellen Zoomstufe in 10-
Pixel-Schritten
1 Doppelklicken Sie im Zeitleistenfenster auf die Ebene.
2 Wählen Sie im Menü „Ansicht“ am unteren Rand des Ebenenfensters den Befehl
„Ankerpunktpfad“.
3 Drücken Sie die Umschalttaste, halten Sie sie gedrückt und drücken Sie die Nach-links-,
Nach-rechts-, Nach-oben- oder Nach-unten-Taste auf der Tastatur.
So verschieben Sie den Ankerpunkt einer Ebene mit dem Ausschnitt-Werkzeug
1 Wählen Sie im Kompositions- oder im Zeitleistenfenster eine Ebene aus.
2 Wählen Sie das Ausschnitt-Werkzeug aus.
3 Ziehen Sie den Ankerpunkt im Kompositionsfenster mit dem Ausschnitt-Werkzeug an
eine neue Position. Die Werte für die Position und den Ankerpunkt für diese Ebene ändern
sich.

Ankerpunkt zurücksetzen
Nach dem Ziehen des Ankerpunkts mit dem Ausschnitt-Werkzeug haben Sie die
Möglichkeit, diesen schnell wieder in die Mitte der Ebene zurückzusetzen. Wenn Sie den
Ankerpunkt mit dem Ausschnitt-Werkzeug ziehen, wird sowohl der Ankerpunkt der Ebene
neu positioniert als auch der Positionswert geändert. Visuell wird die Ebene dabei aber
nicht verschoben. Wenn Sie den Ankerpunkt zurücksetzen, bleibt der Positionswert
unverändert, aber die visuelle Position ändern sich.

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So setzen Sie den Ankerpunkt zurück


Doppelklicken Sie auf das Ausschnitt-Werkzeug in der Werkzeugpalette.
So setzen Sie den Wert für „Ankerpunkt“ und „Position“ auf die Mitte der
Komposition zurück
Drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS), halten Sie sie gedrückt
und doppelklicken Sie auf das Ausschnitt-Werkzeug.

Audio in Keyframes konvertieren


Der Keyframe-Assistent „Audio in Keyframes konvertieren“ analysiert die Amplitude
innerhalb des Arbeitsbereichs der Komposition und erstellt Keyframes zur Darstellung der
Audioinformationen. Dabei legt der Keyframe-Assistent eine neue Ebene mit dem Namen
„Audioamplitude“ an, die alle Audioquellen in der Komposition repräsentiert. Drei
Expressions-Effekte enthalten die folgenden Keyframes:„Linker Kanal“,„Rechter Kanal“
und „Beide Kanäle“.
Sie können den Keyframe-Assistenten „Audio in Keyframes konvertieren“ zusammen mit
Expressions verwenden, um die Änderungen in der Audioamplitude mit anderen
Ebeneneigenschaften, wie Skalierung und Deckkraft, zu verknüpfen. So können Sie z. B.
die Audio-Keyframes mit der Eigenschaft „Skalierung“ einer Ebene verknüpfen und dafür
sorgen, dass sich die Ebene bei größer werdender Amplitude vergrößert und bei kleiner
werdender Amplitude verkleinert.
So konvertieren Sie Audio in Keyframes
Wählen Sie das Zeitleistenfenster aus und wählen Sie dann „Animation“ > „Keyframe-
Assistent“ > „Audio in Keyframes konvertieren“.

Maskeneigenschaften festlegen und animieren


Masken sind Pfade, die Sie in einem Kompositions- und Ebenenfenster zeichnen bzw. in
dieses importieren, um transparente Bereiche für eine Ebene zu erstellen. Im
Zeitleistenfenster können Sie die Eigenschaften „Maskenform“,„Weiche Maskenkanten“,
„Maskendeckkraft“ und „Maskenausweitung“ festlegen und diese Eigenschaften im
Ebenenverlauf ändern. Sie können auch Interaktionen zwischen verschiedenen Masken
innerhalb einer Ebene festlegen und die Art der Interaktion bestimmen, die zwischen
der Maske und der Ebene selbst stattfindet. Informationen zum Ändern von
Maskeneigenschaften finden Sie im entsprechenden Abschnitt für die Eigenschaft, die
Sie festlegen möchten. Informationen zum Festlegen der Eigenschaft „Maskendeckkraft“
finden Sie zum Beispiel unter „Deckkraft einer Maske anpassen“ auf Seite 249.
Informationen zum Animieren von Maskeneigenschaften finden Sie unter „Masken
animieren“ auf Seite 252.

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Effekte festlegen und animieren


Wenn Sie auf eine Ebene einen Effekt angewendet haben, können Sie Keyframes für die
Effekteigenschaftswerte setzen. Sie können auch mehrere Keyframes einrichten und so
Effekte animieren. Welche Eigenschaften verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Effekt ab.
(Siehe „Effekteigenschaften ändern“ auf Seite 339 und „Effekte über einen Zeitverlauf
ändern“ auf Seite 341.)

Übergeordnete Ebenen
Wenn Sie Transformationen einer Ebene Transformationen einer anderen Ebene zuweisen
möchten, können Sie übergeordnete Ebenen verwenden. Die hierarchische Anordnung von
Ebenen kann sich – mit Ausnahme der Deckkraft – auf alle Transformationseigenschaften
auswirken. Das Festlegen von übergeordneten Ebenen erfolgt in der Spalte
„Übergeordnet“ im Zeitleistenfenster. Eine Ebene kann immer nur eine übergeordnete
Ebene haben. Umgekehrt gilt aber, dass eine Ebene als übergeordnete Ebene für eine
beliebige Anzahl von 2D- und 3D-Ebenen innerhalb derselben Komposition fungieren
kann. Das Festlegen und Entfernen übergeordneter Ebenen kann nicht animiert werden,
d. h. Sie können eine Ebene nicht an einem Zeitpunkt als übergeordnete Ebene festlegen
und an einem anderen Zeitpunkt diese Zuweisung aufheben und damit die Ebene wieder
zu einer normalen Ebene machen. Das Festlegen von übergeordneten Ebenen ist hilfreich
beim Erstellen komplexer Animationen, wie z. B. beim Verbinden der Bewegungen einer
Marionette oder beim Darstellen der Umlaufbahnen der Planeten im Sonnensystem.

Ziehen des Auswahlwerkzeugs, um die Ebene „Raumschiff“ als übergeordnete Ebene der Ebene
„Stern“ festzulegen.

Die Ebene, die einer übergeordneten Ebene untergeordnet wird, wird als untergeordnete
Ebene bezeichnet. Wenn Sie eine solche hierarchische Beziehung zwischen den Ebenen
erstellen, wirken sich die Änderungen in der übergeordneten Ebene auf die
entsprechenden Transformationswerte der untergeordneten Ebenen aus. Wenn Sie z. B.
eine übergeordnete Ebene um fünf Pixel von ihrer Startposition nach rechts verschieben,
wird die untergeordnete Ebene ebenfalls um fünf Pixel von ihrer Startposition nach rechts
verschoben. Sie können untergeordnete Ebenen unabhängig von ihren übergeordneten
Ebenen animieren. Sie können auch Null-Objekte (verborgene Ebenen) als übergeordnete
Ebenen festlegen. (Siehe „Null-Objekte“ auf Seite 185.)

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Mit über- und untergeordneten Ebenen arbeiten


Wenn Sie eine übergeordnete Ebene zugewiesen haben, verhalten sich die Eigenschaften
der untergeordneten Ebene nicht mehr relativ zur Komposition, sondern relativ zur
übergeordneten Ebene. Standardmäßig passt After Effects die Keyframe-Werte der
untergeordneten Ebene so an, dass sich ihre Eigenschaften weiterhin relativ zur
Komposition zu verhalten scheinen, so dass die Ebene selbst sich nicht sichtbar ändert. Sie
können aber auch festlegen, dass die untergeordnete Ebene umspringt, also dass sich ihre
Eigenschaften sichtbar relativ zur übergeordneten Ebene (statt zur Komposition) ändern.
So können Sie z. B. zwei Ebenen in einer Komposition erstellen, in der sich in einer der
Ebenen die Änderung der Eigenschaft „Position“ der Ebene widerspiegelt, während dies in
der anderen Ebene nicht der Fall ist. Wenn Sie die unveränderte Ebene der geänderten
Ebene als untergeordnete Ebene zuweisen und die Umspringoption nicht verwenden,
wird die untergeordnete Ebene nicht verschoben. Wenn Sie die Umspringoption dagegen
verwenden, verschiebt sich die Position der untergeordneten Ebene, so dass ihre Position
jetzt relativ zur übergeordneten Ebene angezeigt wird.
Umgekehrt ist es möglich, beim Entfernen der Zuordnung einer übergeordneten Ebene
von einer untergeordneten Ebene festzulegen, dass die untergeordnete Ebene wieder
umspringt und damit anzeigt, dass ihre Transformationseigenschaften sich nun wieder
relativ zur Komposition verhalten.
Bei Verwendung der Umspringoption können Änderungen an Ebenen oder deren
Animation leichter verfolgt werden. So können Sie z. B. eine untergeordnete Ebene so
animieren, dass sie eine übergeordnete Ebene umkreist. Lassen Sie dann die
untergeordnete Ebene zu einer anderen Ebene umspringen, die an einer anderen Stelle
als die erste übergeordnete Ebene positioniert ist. Die untergeordnete Ebene kann dann
die neue übergeordnete Ebene an einer Position umkreisen, die sich relativ zur neuen
übergeordneten Ebene verhält.
So blenden Sie die Spalte „Übergeordnet“ ein oder aus
Wählen Sie im Menü des Zeitleistenfensters „Spalten“ > „Übergeordnet“.
So legen Sie eine Ebene als übergeordnete Ebene fest
Führen Sie im Zeitleistenfenster in der Spalte „Übergeordnet“ einen der folgenden Schritte
aus:
• Ziehen Sie das Auswahlwerkzeug der Ebene, die Sie als untergeordnete Ebene
festlegen möchten, auf die Ebene, die zur übergeordneten Ebene werden soll.
• Klicken Sie auf das Menü der Ebene, die Sie als untergeordnete Ebene festlegen
möchten, und wählen Sie im Menü den Namen der Ebene aus, der die Ebene
untergeordnet sein soll.
So lösen Sie die hierarchische Verknüpfung einer Ebene
Klicken Sie in der Spalte „Übergeordnet“ auf das Menü der Ebene, deren hierarchische
Verknüpfung Sie lösen möchten, und wählen Sie die Option „Ohne“.
So lassen Sie eine untergeordnete Ebene beim Zuordnen einer übergeordneten
Ebene bzw. dem Entfernen dieser Zuordnung umspringen
Drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS) und halten Sie sie
gedrückt, wenn Sie eine Ebene als übergeordnete Ebene zuordnen bzw. eine solche
Zuordnung aufheben.

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Null-Objekte
Wenn Sie eine übergeordnete Ebene zuweisen möchten, diese aber kein sichtbares
Element in Ihrem Projekt werden soll, können Sie ein Null-Objekt verwenden. Ein Null-
Objekt ist eine unsichtbare Ebene, die alle Eigenschaften einer sichtbaren Ebene besitzt,
so dass sie als übergeordnete Ebene für jede Ebene in der Komposition fungieren kann.
(Siehe „Übergeordnete Ebenen“ auf Seite 183.) Das Bearbeiten und Animieren von Null-
Objekten erfolgt auf die gleiche Weise wie bei allen anderen Ebenen. (Siehe
„Ebeneneigenschaften im Zeitleistenfenster festlegen und animieren“ auf Seite 168.)
Kompositionen können eine beliebige Anzahl von Null-Objekten enthalten. Null-Objekte
sind nur in den Kompositions- und Ebenenfenstern sichtbar. Im Kompositionsfenster
werden sie als rechteckiger Umriss mit Ebenengriffen angezeigt. Effekte sind in Null-
Objekten nicht sichtbar.
So erstellen Sie ein Null-Objekt
Wählen Sie das Zeitleisten- oder das Kompositionsfenster aus und wählen Sie dann
„Ebene“ > „Neu“ > „Null-Objekt“.
Hinweis: Der Ankerpunkt einer neuen Null-Objekt-Ebene wird in der oberen linken Ecke
der Ebene angezeigt und die Ebene ist in der Mitte der Komposition in ihrem Ankerpunkt
verankert. Der Ankerpunkt kann auf die gleiche Weise geändert werden wie bei jeder
anderen Ebene auch. (Siehe „Ankerpunkte festlegen und animieren“ auf Seite 180.)

Animationen in der Vorschau anzeigen


After Effects bietet fünf Möglichkeiten, um eine Animation in der Vorschau anzeigen zu
lassen: interaktive OpenGL-Vorschau, RAM-Vorschau, Standardvorschau, manuelle
Vorschau und Drahtgittervorschau. Standardmäßig wird als Vorschauoption die OpenGL-
Vorschau verwendet, sofern Sie die notwendige OpenGL-Hardware installiert haben.
Diese Option kann je nach Bedarf aktiviert und deaktiviert werden. Verwenden Sie dazu
die Schaltfläche „Dynamische Vorschau“ im Kompositionsfenster bzw. die Optionen im
Bereich „Vorschau“ des Dialogfelds „Voreinstellungen“. Die RAM-, Standard- und die
manuelle Vorschau können in der Zeitsteuerungenpalette aktiviert werden. Die
Drahtgittervorschau lässt sich durch Wählen von „Komposition“ > „Vorschau“ aktivieren.
After Effects verwendet auch Zwischenspeicherung und dynamische Auflösung, um
schnellere Vorschaugeschwindigkeiten und kürzere Aktualisierungszeiten des
Kompositionsfensters zu erreichen. Dies geschieht unabhängig davon, ob Sie die RAM-
Vorschau oder die interaktive OpenGL-Vorschau verwenden, die Frames in sequenziell
oder nicht-sequenziell wiedergeben oder die Ebenen ins Kompositionsfenster ziehen. Zur
Beschleunigung des Bildschirmaufbaus des Kompositionsfensters können Sie auch den
Drahtgitter-Modus verwenden. (Informationen zum Verwenden des Drahtgitter-Modus
finden Sie unter „Vorschau von 3D-Ebenen anzeigen“ auf Seite 664.)

Vorschauoptionen für Animationen im Vergleich


Die fünf Vorschauoptionen unterscheiden sich hinsichtlich Vorschauqualität und
Wiedergabegeschwindigkeit:

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Interaktive OpenGL-Vorschau Wenn Sie eine der beiden OpenGL-Vorschauoptionen


wählen, verwendet After Effects für die Anzeige der Vorschau der Frames die bei Ihnen
installierte OpenGL-Hardware. Der Arbeitsspeicher für die OpenGL-Vorschau wird von der
OpenGL-Hardware bereitgestellt und die Frames werden nur auf dem Bildschirm
angezeigt und nicht im Zwischenspeicher gespeichert. Auf diese Weise werden eine hohe
Anzeigequalität und Wiedergabegeschwindigkeit der Vorschau erreicht. Verwenden Sie
die OpenGL-Vorschau, um sich eine interaktive Vorschau des Footage im Zeitleistenfenster
anzeigen zu lassen. Ziehen Sie dazu die unterstrichenen Werte, scrubben Sie die Zeitleiste
oder ziehen Sie das Footage in das Kompositionsfenster. Diese Option ist von
unschätzbarem Wert, wenn Sie dem Kunden Ihre Arbeit in flüssiger Form präsentieren
möchten, ohne darauf warten zu müssen, dass After Effects jede einzelne Änderung
rendert. (Siehe „Interaktive OpenGL-Vorschau verwenden“ auf Seite 187.)
RAM-Vorschau Bei der RAM-Vorschau wird eine Vorschau der Frames (einschließlich
Audio) mit der Framerate Ihrer Komposition bzw. so schnell wiedergegeben, wie es Ihr
System zulässt. Verwenden Sie die RAM-Vorschau, wenn Sie sich eine Vorschau des
Footage im Zeitleisten-, Ebenen- oder Footagefenster anzeigen lassen möchten. Wie viele
Frames in der Vorschau angezeigt werden, hängt davon ab, wie viel zusammenhängender
Arbeitsspeicher dem Programm zur Verfügung steht. After Effects zeigt die Gesamtzahl
der für die Vorschau angeforderten Frames sowie die Anzahl der Frames an, die es rendern
kann. (Siehe „RAM-Vorschau verwenden“ auf Seite 190.)
Bei den RAM-Vorschaueinstellungen können Sie zwischen den folgenden beiden
Einstellungen wählen:„RAM-Vorschau“ und „Umschalttaste+RAM-Vorschau“. Beide
Einstellungen bieten unterschiedliche Optionen. Im Zeitleistenfenster enthält die RAM-
Vorschau entweder die Zeitspanne, die Sie als Arbeitsbereich festgelegt haben, oder die
Frames ab der Zeitmarke für die aktuelle Zeit. Im Ebenen- bzw. Footagefenster wird in der
RAM-Vorschau ausschließlich ungetrimmtes Footage angezeigt. Überprüfen Sie vor dem
Starten der Vorschau, welche Frames als Arbeitsbereich festgelegt sind. (Siehe
„Arbeitsbereich einrichten“ auf Seite 121.) Vergewissern Sie sich vor dem Starten einer
Vorschau im Ebenen- bzw. Footagefenster, dass das Footage, das angezeigt werden soll,
nicht getrimmt ist.
Audio wird nur für die Ebenen abgespielt, für die der Schalter „Audio“ aktiviert ist. (Siehe
„Audioebenen in der Vorschau anzeigen“ auf Seite 149.)
Standard-Vorschau Bei der Standard-Vorschau wird eine Vorschau aller in Ihrer
Komposition vorhandenen Frames angezeigt. After Effects zeigt dabei jeden Frame so
schnell wie möglich an, wobei die aktuellen Einstellungen für die Ebenenschalter, die
Kompositionsschalter und die Kompositionsauflösung verwendet werden. Diese Vorschau
wird normalerweise langsamer wiedergegeben als in Echtzeit. Die Standard-Vorschau
eignet sich für einfache Kompositionen oder Kompositionen, die sich noch in einem sehr
frühen Stadium befinden, so dass kein zusätzlicher Arbeitsspeicher zum Anzeigen
komplexer Animationen, Effekte, 3D-Ebenen, Kameras und Lichter erforderlich ist. (Siehe
„Standard-Vorschau, manuelle Vorschau oder Drahtgitter-Vorschau verwenden“ auf
Seite 189.)
Manuelle Vorschau Mit den Schaltflächen „Erster Frame“,„Vorheriger Frame“,„Nächster
Frame“ und „Letzter Frame“ in der Zeitsteuerungenpalette können Sie manuell durch eine
Komposition, Ebene oder Footagedatei navigieren. (Siehe „Standard-Vorschau, manuelle
Vorschau oder Drahtgitter-Vorschau verwenden“ auf Seite 189.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen animieren

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Drahtgitter-Vorschau Bei der Drahtgitter-Vorschau wird eine Vorschau der Frames für
alle Ebenen in Ihrem aktiven Arbeitsbereich angezeigt. Die Ebenen werden dabei jeweils
als Rechteck oder, bei Standbildebenen mit Masken oder Alphakanälen, die in einem
anderen Programm erstellt wurden, als Umriss der Maske oder des Alphakanals
dargestellt. (Siehe „Standard-Vorschau, manuelle Vorschau oder Drahtgitter-Vorschau
verwenden“ auf Seite 189.)
Vorschau „Adaptive Auflösung“ Wenn Sie eine Vorschau mit adaptiver Auflösung
starten, wird die Auflösung der Ebenen um einen von Ihnen festgelegten Betrag
verringert, so dass für deren Anzeige weniger Arbeitsspeicher benötigt wird. Verwenden
Sie diese Option, wenn Sie sich eine Vorschau komplexer oder animierter Effekte bzw. eine
Vorschau von Filmen und Ebenen anzeigen lassen möchten, für die ausgesprochen viel
Arbeitsspeicher nötig ist. Sie können diese Option aktivieren bzw. deaktivieren, indem Sie
im Kompositionsfenster auf die Schaltfläche „Dynamische Vorschau“ klicken. (Siehe
„Vorschauen mit adaptiver Auflösung verwenden“ auf Seite 192.)
Sie können auch die Vorschaueinstellung „Bewegung mit Spuren“ verwenden. Bei dieser
Option wird der Umriss der einzelnen Frames der ausgewählten Ebenen erhalten, so dass
Sie für jeden Frame eine Umrissspur sehen können. (Siehe „Standard-Vorschau, manuelle
Vorschau oder Drahtgitter-Vorschau verwenden“ auf Seite 189.)

Interaktive OpenGL-Vorschau verwenden


OpenGL ist eine interaktive Vorschauoption, bei der die Vorschau einer Komposition mit
großer Geschwindigkeit und ohne Verringerung der Auflösung angezeigt wird. So ist z. B.
die Anzeigeauflösung immer gleich hoch, egal, ob Sie sich mit OpenGL eine Vorschau von
drei Ebenen oder von 20 Ebenen anzeigen lassen, da OpenGL die Arbeitsspeicher- und
Grafikverarbeitungskapazitäten der installierten OpenGL-Hardware verwendet. OpenGL
wird automatisch aktiviert, sobald Sie mit Hilfe der Maus Ebenen im Kompositions- oder
im Zeitleistenfenster manipulieren.
Für After Effects muss OpenGL 1.1 oder eine neuere Version installiert sein. Wenn die
OpenGL-Hardware installiert ist, erkennt After Effects diese automatisch und startet
Vorschauen standardmäßig als OpenGL-Vorschauen. Die OpenGL-Hardware unterstützt
Ebenen mit einer Größe von bis zu 2000 x 2000 Pixel. Bei größeren Ebenen verringert
After Effects die Auflösung der Ebene auf den Höchstbetrag. Bei Verwendung komplexer
Effekte kann sich die OpenGL-Vorschau verlangsamen. Sollte die Vorschau zu langsam
erfolgen, deaktivieren Sie OpenGL und verwenden Sie eine andere Vorschauoption.
OpenGL funktioniert sowohl bei Standbildern als auch bei Filmen. Wenn eine Ebene einen
Film oder ein sich bewegendes Bild enthält, verwendet OpenGL entweder alle Frames des
Films bzw. des sich bewegenden Bildes, um eine Vorschau zu erstellen, oder es verwendet
einen einzelnen, designierten Frame der Ebene als Stellvertreter, um eine höhere
Vorschaugeschwindigkeit zu erreichen.
Wenn OpenGL verwendet wird, nimmt die Schaltfläche „Dynamische Vorschau“ die Farbe
Grün an. OpenGL-Vorschauen sind schneller und glatter als Vorschauen mit der Option
„Adaptive Auflösung“.
OpenGL unterstützt die meisten der wichtigen After Effects-Funktionen, wie
Transformationen, 3D-Ebenen, Lichter, Einstellungslichter, Masken, bewegte Alphakanal-
Matten und Buntglas-Mosaike. OpenGL unterstützt nur die Füllmethode „Normal“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen animieren

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Bei Funktionen, die nicht unterstützt werden, erstellt OpenGL einfach eine Vorschau ohne
diese Funktion. Wenn Sie z. B. eine Ebene haben, die eine addierende Füllmethode
verwendet, zeigt OpenGL stattdessen die Ebenen in der Vorschau mit der Füllmethode
„Normal“ an. Wenn Ihre Ebenen Schatten enthalten und Ihre OpenGL-Hardware diese
nicht unterstützt, enthält die Vorschau keine Schatten. Wenn Sie die Maustaste loslassen
und die OpenGL-Vorschau verlassen, werden jedoch alle nicht unterstützten Funktionen
gerendert und wieder angezeigt.
Ob die Schatten-Funktion von After Effects unterstützt wird, hängt von der OpenGL-
Hardware ab. Informationen dazu erhalten Sie vom Hersteller der Hardware.
Informationen zu spezifischer OpenGL-Hardware finden Sie auf der Adobe-Website unter
[Link]/aftereffects.
So aktivieren Sie die interaktive OpenGL-Vorschau
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Vorschau“ (Windows) bzw.„After
Effects“ > „Einstellungen“ > „Vorschau“ (Mac OS).
2 Aktivieren Sie die Option „OpenGL-Hardware mit beweglichen Strukturen“ bzw.
„OpenGL-Hardware mit statischen Strukturen“.
3 Wenn Sie sich Informationen zur installierten OpenGL-Hardware und zu den von der
Hardware unterstützten Funktionen anzeigen lassen möchten, klicken Sie auf „OpenGL-
Info“.
Hinweis: Adobe empfiehlt, die vom Hersteller Ihrer Grafikkarte standardmäßig
vorgegebenen erweiterten Einstellungen beizubehalten.
4 Geben Sie als Wert für „Strukturspeicher“ (nur bei Windows) nicht mehr als 80% des
VRAM (Video RAM) Ihrer Grafikkarte ein. (Bei Mac OS fragt After Effects den optimalen
Wert direkt von der Grafikkarte ab.)
So verwenden Sie die OpenGL-Vorschau
1 Sorgen Sie dafür, dass im Zeitleistenfenster für die Ebenen, die in der Vorschau
angezeigt werden sollen, der Schalter „Video“ aktiviert ist.
2 Klicken Sie auf die Schaltfläche „Dynamische Vorschau“ und wählen Sie eine der
OpenGL-Optionen:
• Wählen Sie „OpenGL mit beweglichen Strukturen“, wenn alle Frames der Ebene
angezeigt werden sollen.
• Wählen Sie „OpenGL mit statischen Strukturen“, wenn die Vorschau unter Verwendung
eines Stellvertreterframes angezeigt werden soll. After Effects verwendet als
Stellvertreterframe für die Vorschau den ersten Frame, auf den es stößt.
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie eine Ebene im Kompositionsfenster umher.
• Ziehen Sie im Zeitleistenfenster einen unterstrichenen, bewegungsrelevanten
Eigenschaftswert, wie z. B. einen Wert für die Eigenschaft „Drehung“ oder „Skalierung“.
• Scrubben Sie die Zeitmarke im Zeitleistenfenster.

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Die Zeitsteuerungenpalette
Mit Hilfe der Zeitsteuerungenpalette können Sie Animationen in der Standard-Vorschau,
manuellen Vorschau oder RAM-Vorschau anzeigen lassen. (Weitere Informationen finden
Sie unter „Standard-Vorschau, manuelle Vorschau oder Drahtgitter-Vorschau verwenden“
auf Seite 189 und „RAM-Vorschau verwenden“ auf Seite 190.)
So blenden Sie die Zeitsteuerungenpalette ein Wählen Sie „Fenster“ >
„Zeitsteuerungen“.
So verwenden Sie das Palettenmenü Klicken Sie auf das Dreiecksymbol oben rechts
in der Palette.
So blenden Sie Palettenoptionen ein und aus Wählen Sie eine Option aus dem
Palettenmenü, um Vorschauoptionen ein- oder auszublenden. Klicken Sie auf das
Doppeldreieck auf der Registerkarte der Palette, um zwischen den drei
Anzeigevarianten umzuschalten: Palettenoptionen mit Vorschauschaltflächen, nur
Vorschauschaltflächen oder nur Palettenname.
A B C D E F G H

I
J
K

Zeitsteuerungenpalette A. Erster Frame B. Vorheriger Frame C. Abspielen/Pause


D. Nächster Frame E. Letzter Frame F. Audio G. Schleife H. RAM-Vorschau I. Palettenmenü

Standard-Vorschau, manuelle Vorschau oder Drahtgitter-Vorschau


verwenden
Wenn Sie sich eine einfache Animation in der Vorschau ansehen möchten, können Sie die
Standard-Vorschau verwenden, um die Komposition ganz oder teilweise wiederzugeben
bzw. sich manuell Frame für Frame anzeigen zu lassen.
Hinweis: Wenn mehrere Ansichten geöffnet sind, wird in der Vorschau bei 2D-
Kompositionen die vorderste Kompositionsansicht und bei 3D-Kompositionen die Ansicht
„Aktive Kamera“ verwendet. Wenn Sie die Ansicht „Aktive Kamera“ ausschalten möchten,
deaktivieren Sie im Menü der Zeitsteuerungenpalette die Option „Vorschau bevorzugt
Aktive Kamera“.
So stoppen Sie eine Vorschau während der Wiedergabe
Drücken Sie die Leertaste.
So verwenden Sie die Standard-Vorschau
1 Sorgen Sie dafür, dass im Zeitleistenfenster für die Ebenen, die in der Vorschau
angezeigt werden sollen, der Schalter „Video“ aktiviert ist.
2 Legen Sie durch Verschieben der Marken für den Arbeitsbereich die Zeitspanne fest, die
als Vorschau angezeigt werden soll.

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3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:


• Klicken Sie in der Zeitsteuerungenpalette auf die Schaltfläche „Abspielen“ .
• Drücken Sie die Leertaste, um die Vorschau zu starten. Drücken Sie die Leertaste erneut,
um die Vorschau zu stoppen.
So verwenden Sie die Optionen für die manuelle Vorschau
Führen Sie in der Zeitsteuerungenpalette einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie einen Frame vorwärts gehen möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche
„Nächster Frame“ .
• Wenn Sie zehn Frames vorwärts gehen möchten, drücken Sie die Umschalttaste, halten
Sie sie gedrückt und klicken Sie auf die Schaltfläche „Nächster Frame“.
• Wenn Sie einen Frame rückwärts gehen möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche
„Vorheriger Frame“ .
• Wenn Sie zehn Frames rückwärts gehen möchten, drücken Sie die Umschalttaste,
halten Sie sie gedrückt und klicken Sie auf die Schaltfläche „Vorheriger Frame“.
• Wenn Sie zum Anfang der Komposition, der Ebene oder des Footage gehen möchten,
klicken Sie auf die Schaltfläche „Erster Frame“ .
• Wenn Sie zum Ende der Komposition, der Ebene oder des Footage gehen möchten,
klicken Sie auf die Schaltfläche „Letzter Frame“ .
So verwenden Sie die Drahtgitter-Vorschau
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebenen aus, die in der Vorschau angezeigt werden
sollen. Wenn alle Ebenen angezeigt werden sollen, brauchen Sie nichts auszuwählen.
2 Grenzen Sie den Arbeitsbereich auf die Zeitspanne ein, die in der Vorschau angezeigt
werden soll.
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie „Komposition“ > „Vorschau“ > „Drahtgitter-Vorschau“. Wenn statt eines
Alphakanal-Umrisses ein rechteckiger Ebenenrahmen angezeigt werden soll, drücken
Sie beim Auswählen der Vorschauoption die Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste
(Mac OS).
• Wählen Sie „Komposition“ > „Vorschau“ > „Bewegung mit Spuren“.

RAM-Vorschau verwenden
Je detaillierter und genauer die Kompositionsvorschau sein sollen, die Sie sich in
After Effects anzeigen lassen, desto langsamer werden sie in der Standard-Vorschau
wiedergegeben und desto mehr RAM wird in der RAM-Vorschau benötigt. Wie detailliert
die Vorschau in der Standard- oder der RAM-Vorschau angezeigt wird, können Sie steuern,
indem Sie die Auflösung, die Vergrößerung und die Vorschauqualität Ihrer Komposition
ändern. (Siehe „Auflösung festlegen“ auf Seite 106 und „Schalter „Qualität““ auf Seite 145.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen animieren

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Sie können auch die Anzahl der in der Vorschau angezeigten Ebenen begrenzen, indem
Sie den Schalter „Video“ für einzelne Ebenen deaktivieren oder indem Sie die Anzahl der in
der Vorschau angezeigten Frames durch Ändern des Arbeitsbereichs der Komposition
begrenzen. (Siehe „Ebenen im Kompositionsfenster ausblenden“ auf Seite 135 oder
„Arbeitsbereich einrichten“ auf Seite 121.) Bei Wahl der Option „RAM-Vorschau“ werden in
der Zeitsteuerungenpalette die Zahl der gerenderten und in der Vorschau angezeigten
Frames sowie die Framerate der Vorschau angezeigt.
So verwenden Sie die RAM-Vorschau
1 Aktivieren Sie das Zeitleistenfenster oder blenden Sie ein Ebenen- oder Footagefenster
ein, je nachdem, wo sich das Footage befindet, das in der Vorschau angezeigt werden soll.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Footage in der Zeitleiste in der Vorschau angezeigt werden soll, stellen Sie sicher,
dass der Schalter „Video“ für die anzuzeigenden Ebenen aktiviert ist und grenzen Sie
den Arbeitsbereich auf die Zeitspanne ein, die Sie in der Vorschau angezeigt
bekommen möchten.
• Wenn Footage in einem Ebenen- oder Footagefenster in der Vorschau angezeigt
werden soll, stellen Sie sicher, dass die anzuzeigenden Ebenen nicht getrimmt wurden.
3 Wenn in der Vorschau neben dem Videomaterial auch die Audioebenen
wiedergegeben werden sollen, klicken Sie in der Zeitsteuerungenpalette auf die
Schaltfläche „Audio“ .
4 Wählen Sie im Menü der Zeitsteuerungenpalette „Optionen für RAM-Vorschau
einblenden“ bzw.„Optionen für Umschalttaste+RAM-Vorschau einblenden“.
5 Nehmen Sie bei den Vorschauoptionen folgende Einstellungen vor:
• Geben Sie unter „Framerate“ die gewünschte Framerate an, indem Sie sie aus der Liste
auswählen oder direkt eingeben. Wenn Sie eine zweistellige Framerate eingeben
möchten, wählen Sie in der Liste eine zweistellige Angabe aus und ändern Sie dann
jede Ziffer einzeln. Wählen Sie „Automatisch“, wenn After Effects die Framerate der
Komposition verwenden soll.
• Geben Sie unter „Frames überspringen“ die Anzahl der beim Rendern zu
überspringenden Zwischenframes ein. Wenn Sie z. B.„2“ eingeben, rendert After Effects
den ersten Frame und dann jeden dritten Frame.
• Wählen Sie unter „Auflösung“ eine Option aus der Liste aus. Wählen Sie „Automatisch“,
wenn die aktuelle Auflösung der Komposition verwendet werden soll.
• Aktivieren Sie die Option „Ab aktueller Zeit“, um die RAM-Vorschau ab dem aktuellen
Zeitpunkt zu rendern.
• Aktivieren Sie die Option „Vollbildschirm“, um die RAM-Vorschau auf einem schwarzen
Bildschirm in der Kompositionsgröße wiederzugeben.
6 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie auf die Schaltfläche „RAM-Vorschau“ , wenn die RAM-Vorschau unter
Verwendung der „Optionen für RAM-Vorschau“ wiedergegeben werden soll.
• Halten Sie die Umschalttaste gedrückt und klicken Sie auf die Schaltfläche „RAM-
Vorschau“ , wenn die RAM-Vorschau unter Verwendung der „Optionen für
Umschalttaste+RAM-Vorschau“ wiedergegeben werden soll.

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen animieren

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So legen Sie fest, wie oft die RAM-Vorschau wiedergegeben werden soll
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn die Vorschau nur einmal wiedergegeben werden soll, klicken Sie so oft auf die
Schaltfläche „Schleife“, bis das Symbol für eine einmalige Schleife angezeigt wird,
und klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Abspielen“ bzw.„RAM-Vorschau“.
• Wenn die Vorschau immer wieder von vorn abgespielt werden soll, klicken Sie so oft auf
die Schaltfläche „Schleife“, bis das Symbol für eine Endlosschleife angezeigt wird, und
klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Abspielen“ bzw.„RAM-Vorschau“.
• Wenn die Vorschau kontinuierlich vorwärts und rückwärts abgespielt werden soll,
klicken Sie so oft auf die Schaltfläche „Schleife“, bis das Palindromsymbol angezeigt
wird, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Abspielen“ bzw.„RAM-Vorschau“.

Vorschauen mit adaptiver Auflösung verwenden


Wenn Sie Ebenen im Kompositionsfenster ziehen oder die Option „Manuelle Vorschau“
verwenden, aktualisiert After Effects jeden Frame dynamisch im Kompositionsfenster.
Wenn nötig, verringert After Effects auch dynamisch die Auflösung der Komposition.
Dadurch verringert sich die Menge der Daten, die während der Bearbeitung gesammelt
werden müssen, so dass eine glattere und schnellere Aktualisierung möglich ist. Wenn die
Aktualisierung abgeschlossen ist, erhält die Komposition wieder ihre festgelegte
Auflösung. Sie können dabei festlegen, in welchem Umfang die Verringerung der
Auflösung maximal erfolgen soll.
So legen Sie die dynamische Vorschau-Beschleunigung fest
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Vorschau“ (Windows) bzw.„After
Effects“ > „Einstellungen“ > „Vorschau“ (Mac OS).
2 Aktivieren Sie die Option „Dynamische Vorschau-Beschleunigung“ und die Option
„Adaptive Auflösung“. (Wenn auf Ihrem System keine OpenGL-Hardware installiert ist, ist
diese Option standardmäßig aktiviert.)
3 Legen Sie einen Wert unter „Grenze der Auflösung“ fest. Der hier festgelegte Wert
entspricht dem maximalen Anteil der Daten, der bei der dynamischen Festlegung der
Auflösung von der aktuellen Auflösung der Ebene entfernt wird.

Voreinstellungen für die Videovorschau festlegen


Sie können sich den Inhalt Ihres Ebenen-, Footage- oder Kompositionsfensters auf einem
externen Videomonitor in der Vorschau anzeigen lassen. Dazu benötigen Sie ein
geeignetes Gerät eines Drittherstellers, wie z. B. eine Video-Digitalisierungskarte oder
einen FireWire-Anschluss (Mac OS). Für Windows-OHCI-Karten ist diese Funktion nicht
verfügbar. Das für die Videovorschau zu verwendende Ausgabegerät, den Ausgabemodus
und die Verwendung von OpenGL-Vorschauen können Sie im Bereich „Videovorschau“
des Dialogfelds „Voreinstellungen“ festlegen.
So legen Sie die Voreinstellungen für die Videovorschau fest
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Videovorschau“ (Windows) bzw.„After
Effects“ > „Einstellungen“ > „Videovorschau“ (Mac OS).
2 Legen Sie die gewünschten Einstellungen für die Optionen fest und klicken Sie
anschließend auf „OK“:

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen animieren

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• Wählen Sie unter „Ausgabegerät“ ein Gerät aus. Die Liste enthält alle verfügbaren
Geräte.
• Wählen Sie unter „Ausgabemodus“ einen Modus aus. Welche Modi hier verfügbar sind,
hängt vom verwendeten Gerät ab. Die Anzeige der Framegröße und Framerate
unterhalb des Menüs spiegelt die im Menü „Ausgabemodus“ getroffene Auswahl wider.
Die anderen After Effects-Einstellungen haben keine Auswirkungen auf diese
Anzeigen.
• Aktivieren Sie die Option „Vorschau auf Computer-Monitor reflektieren“, um die
Vorschau gleichzeitig auf dem Computer-Monitor und auf dem externen Monitor
wiederzugeben.
• Wählen Sie eine Option unter „Ausgabe zeigen während“.„RAM-Vorschau“, um alle
RAM-Vorschauen auf dem externen Monitor anzuzeigen.„Interaktionen“, um die
Videovorschau auf dem externen Monitor immer zu aktualisieren.„des Renderns“, um
auf dem externen Monitor alle Frames beim Rendern anzuzeigen

Zwischenspeicherung
Wenn After Effects einen Frame anzeigt oder eine RAM-Vorschau erstellt (kompiliert),
speichert das Programm die angezeigten oder kompilierten Frames vorübergehend in
einem Zwischenspeicher (Cache). Zwischengespeicherte Frames können schneller
angezeigt bzw. wiedergegeben werden, da sie nur aus dem Arbeitsspeicher abgerufen
werden müssen. Die gegenwärtig zwischengespeicherten Frames werden durch grüne
Balken im Zeitlineal gekennzeichnet. Über die Option „Cache-Indikatoren“ im Menü des
Zeitleistenfensters können Sie die Cache-Indikatoren aktivieren und deaktivieren.
Hinweis: Wenn Sie mit OpenGL-Vorschauen arbeiten, speichert After Effects die Frames
erst im Cache, wenn die Vorschau vollständig erstellt ist.
Wenn Sie die Frames unter Verwendung der Option „Standard-Vorschau“ sequenziell oder
nicht-sequenziell in der Komposition anzeigen oder wiedergeben, wird jeder Frame
kompiliert und zwischengespeichert. In der Zeitleiste werden an der Stelle, an der die
zwischengespeicherten Frames auftreten, grüne Balken angezeigt. Wenn Sie eine RAM-
Vorschau kompilieren, werden die Frames, die Sie für die Vorschau gekennzeichnet haben,
kompiliert. Im Zeitlineal erscheinen die grünen Balken, um anzuzeigen, welche Frames
zwischengespeichert wurden. Wenn Sie Änderungen an zwischengespeicherten Frames
in der Komposition vornehmen, werden im Cache nur die Frames gelöscht, die von dieser
Änderung betroffen sind. Sie können den gesamten Inhalt des Caches aber auch manuell
löschen.
Wenn der Cache voll ist und Sie weiterhin Frames auswählen, werden die zuerst
zwischengespeicherten Frames aus dem Cache entfernt und an deren Stelle die neu
zwischengespeicherten Frames eingesetzt. Wenn Sie Frames für RAM-Vorschauen
kompilieren und der Cache voll ist, fügt After Effects keine Frames mehr hinzu. In der
Vorschau werden nur die Frames wiedergegeben, die im Cache gespeichert werden
konnten. Die Größe des Caches können Sie im Bereich „Cache“ des Dialogfelds
„Voreinstellungen“ festlegen. Wie viele Frames in den Cache passen, hängt von den
Kompositionseinstellungen, den Ebenengrößen und verschiedenen anderen Variablen ab.
So legen Sie die Voreinstellungen für den Cache fest
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Cache“ (Windows) bzw.„After Effects“ >
„Einstellungen“ > „Cache“ (Mac OS).

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 193


Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen animieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 194

2 Geben Sie in die Felder auf dieser Seite die gewünschten Werte ein:
• Geben Sie unter „Bildcachegröße“ einen Wert als Prozentsatz des installierten RAMs ein.
(Der Standardwert ist 60%. Adobe empfiehlt, keine Werte über 90% festzulegen.) Der
eingegebene Wert bestimmt, wie viel Arbeitsspeicher After Effects maximal zum
Zwischenspeichern von Frames verwenden darf. Diese Einstellung wirkt sich auch auf
die Anzahl der Frames aus, die in der RAM-Vorschau angezeigt werden: Wenn Sie den
Betrag erhöhen, werden längere RAM-Vorschauen angezeigt. Sollten Ihre RAM-
Vorschauen rucklig sein oder stocken, müssen Sie den Wert für die Bildcachegröße
verringern, da After Effects zu viel Zeit mit dem Auslagern von Daten in den virtuellen
Arbeitsspeicher verbringt.
• Geben Sie unter „Maximale Speicherverwendung“ einen Wert als Prozentsatz des
installierten RAMs ein. (Der Standardwert ist 120%. Adobe empfiehlt, keine Werte über
200% festzulegen.) Diese Einstellung bestimmt, wie viel Arbeitsspeicher After Effects
maximal für sich verwenden darf. Legen Sie einen höheren Betrag fest, wenn Sie
Fehlermeldungen erhalten, denen zufolge nicht genügend Arbeitsspeicher zur
Verfügung steht. Sie können auch Werte jenseits der 100% eingeben, weil der virtuelle
Speicher größer sein kann als der installierte Arbeitsspeicher.
So löschen Sie den Inhalt des Zwischenspeichers
Vergewissern Sie sich, dass das Zeitleistenfenster ausgewählt ist und wählen Sie
„Bearbeiten“ > „Entfernen“ > „Bild-Caches“.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 194


Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen animieren (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 195

Ebenen animieren (6.5)


Animationsvorgaben verwenden (6.5)
Mit den Animationsvorgaben von After Effects 6.5 können Sie Animationsteile speichern,
um sie anschließend erneut zu verwenden. Die Vorgaben können Effekte, Eigenschaften,
Eigenschaftsgruppen sowie beliebige Einstellungen, Keyframes oder Expressions
beinhalten. Sie können entweder eine ganze Animationsvorgabe auf eine Ebene
anwenden oder nur einen einzelnen Effekt bzw. eine Eigenschaft dieser Vorgabe.
Animationsvorgaben müssen nicht unbedingt Animationen enthalten. Sie können
eine oder mehrere Eigenschaften mit allen gewünschten Einstellungen in einer
Animationsvorgabe speichern, ohne Keyframes zu berücksichtigen.

Animationsvorgaben anwenden (6.5)


Wenn Sie einer Ebene eine Animationsvorgabe zuweisen, werden alle Werte, Keyframes,
Expressions und Effekte angewendet, die die Vorgabe enthält. Sie können die ganze
Vorgabe anwenden oder nur eine oder mehrere der darin enthaltenen Eigenschaften. Die
Eigenschaften in der Animationsvorgabe werden auf die entsprechende Eigenschaft in
der Zielebene angewendet. Eine Eigenschaft oder ein Effekt, die bzw. der in der
Animationsvorgabe vorhanden ist, aber in der Zielebene fehlt, wird der Zielebene
hinzugefügt.
Hinweis: Bei der Anwendung einer Animationsvorgabe gelten dieselben Regeln wie beim
Kopieren und Einfügen von Eigenschaften von einer Ebene zur anderen. (Siehe„Keyframes
verschieben und kopieren“ auf Seite 164.)
So wenden Sie eine Animationsvorgabe auf eine Ebene an
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie die Ebene aus und wählen Sie „Animation“ > „Animationsvorgabe
anwenden“. Wählen Sie die Animationsvorgabe aus und klicken Sie auf „Öffnen“.
• Wählen Sie zuerst die Ebene aus, dann „Animation“ > „Zuletzt verwendete
Animationsvorgaben“ und schließlich die Animationsvorgabe.
• Wählen Sie die Ebene aus und doppelklicken Sie in der Effekte- und Vorgabenpalette
auf die Animationsvorgabe.
• Ziehen Sie die Animationsvorgabe aus der Effekte- und Vorgabenpalette auf die Ebene
im Kompositions- oder Zeitleistenfenster.
So wenden Sie eine oder mehrere Komponenten einer Animationsvorgabe an
1 Stellen Sie sicher, dass im Menü der Effekte- und Vorgabenpalette die Optionen
„Animationsvorgaben einblenden“ und „Vorgabeninhalte einblenden“ aktiviert sind.
2 Erweitern Sie die Vorgabe in der Effekte- und Vorgabenpalette.
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 195


Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen animieren (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 196

• Wählen Sie die Ebene aus, der Sie den Effekt zuweisen möchten, und doppelklicken Sie
auf die gewünschte Eigenschaft.
• Ziehen Sie die Eigenschaft auf eine Ebene im Kompositions- oder Zeitleistenfenster.
Informationen zum Einsatz von Vorgabeeffekten finden Sie unter „Vorgabeeffekte
anwenden (6.5)“ auf Seite 349.

Animationsvorgaben speichern (6.5)


Jede von Ihnen gespeicherte Animationsvorgabe wird als separate Datei auf der
Festplatte abgelegt. Wenn Sie Animationsvorgaben im Ordner „Presets“ oder im
Anwendungsordner von After Effects speichern, werden die Vorgaben in der Effekte- und
Vorgabenpalette aufgeführt. Sie können innerhalb des Standardordners Unterordner
anlegen. Diese Unterordner werden ebenfalls in der Effekte- und Vorgabenpalette
angezeigt. Von dieser Palette aus können Sie die Animationsvorgaben auf Ebenen in der
Komposition anwenden.
Hinweis: Favoriten in After Effects 6.0 wurden in After Effects 6.5 durch
Animationsvorgaben ersetzt und einige Menübefehle wurden aus dem Menü „Effekt“
in das Menü „Animation“ verschoben. In After Effects 6.0 erstellte Favoriten sind in
After Effects 6.5 als Animationsvorgaben verfügbar.
So speichern Sie eine Animationsvorgabe
1 Wählen Sie die Eigenschaften, Eigenschaftsgruppe und Effekte mit den Werten oder
Keyframes aus, die Sie speichern möchten. Führen Sie dann einen der folgenden Schritte
aus:
• Wählen Sie „Animation“ > „Animationsvorgabe speichern“ (Windows) bzw.
„Animationsvorgabe sichern“ (Mac OS).
• Klicken Sie in der Effekte- und Vorgabenpalette auf die Schaltfläche „Neue
Animationsvorgabe erstellen“ .
• Wählen Sie im Menü der Effekte- und Vorgabenpalette den Befehl „Animationsvorgabe
speichern“ (Windows) bzw.„Animationsvorgabe sichern“ (Mac OS).
• Ziehen Sie die ausgewählten Elemente aus dem Zeitleistenfenster in die Effekte- und
Vorgabenpalette.
• Wählen Sie im Effektfenster im Menü „Animationsvorgaben“ den Befehl „Auswahl als
Animationsvorgabe speichern“ (Windows) bzw.„Auswahl als Animationsvorgabe
sichern (Mac OS)“.
2 Geben Sie für die Animationsvorgabe einen Namen ein und klicken Sie auf „OK“.
3 Speichern Sie die Datei im Ordner „Presets“, der sich im Anwendungsordner im Ordner
„Support Files“ befindet. Die Vorgabe wird in der Effekte- und Vorgabenpalette angezeigt.
(Wenn Sie im Ordner „Presets“ einen neuen Ordner erstellt haben, wird der neue Ordner
ebenfalls in der Palette angezeigt.)
So entfernen Sie eine Animationsvorgabe aus der Effekte- und Vorgabenpalette
1 Wählen Sie die Animationsvorgabe in der Effekte- und Vorgabenpalette aus.
2 Wählen Sie im Palettenmenü den Befehl „Im Explorer anzeigen“ (Windows) bzw.„Im
Finder anzeigen“ (Mac OS).

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 196


Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen animieren (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 197

3 Verschieben Sie die Vorgabendatei (.ffx) aus dem After Effects-Anwendungsordner in


das Explorer- (Windows) bzw. Finder-Fenster (Mac OS).
4 Wählen Sie im Menü der Effekte- und Vorgabenpalette den Befehl „Liste aktualisieren“,
um die Palette zu aktualisieren.

Keyframes suchen und auswählen (6.5)


In After Effects 6.5 können Sie schnell alle Keyframes auswählen, die im Zeitleistenfenster
vor oder nach einem ausgewählten Keyframe liegen. Wenn mehrere Keyframes
ausgewählt sind, können Sie sie gleichzeitig kopieren oder löschen sowie sie gemeinsam
verschieben, ohne dabei die Position der einzelnen Keyframes zueinander zu ändern.
(Weitere Informationen zu Keyframes finden Sie unter „Keyframes suchen und auswählen“
auf Seite 162.)
So wählen Sie alle Keyframes aus, die vor oder nach einem Keyframe liegen
1 Wählen Sie den Keyframe im Zeitleistenfenster aus.
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste
(Mac OS) auf den ausgewählten Keyframe und wählen Sie im Kontextmenü „Keyframes
davor auswählen“ bzw.„Keyframes danach auswählen“. Die Keyframes werden der
Auswahl hinzugefügt.
Hinweis: Die Befehle „Keyframes davor auswählen“ und „Keyframes danach auswählen“
sind nicht verfügbar, wenn mehrere Keyframes ausgewählt wurden.

Mit über- und untergeordneten Ebenen arbeiten (6.5)


Eine hierarchische Beziehung zwischen Ebenen gewährleistet, dass alle Änderungen an
den Transformationswerten der übergeordneten Ebene auf die entsprechenden
Transformationswerte der untergeordneten Ebenen übertragen werden. In
After Effects 6.5 können Sie schnell alle untergeordneten Ebenen auswählen, die einer
ausgewählten übergeordneten Ebene zugeordnet sind, indem Sie im Kontextmenü des
Kompositions- oder Zeitleistenfensters den Befehl „Untergeordnete Elemente auswählen“
wählen. (Weitere Informationen finden Sie unter „Ebenen auswählen (6.5)“ auf Seite 154
und „Übergeordnete Ebenen“ auf Seite 183.)

Animationen in der Vorschau anzeigen (6.5)


After Effects 6.5 enthält mehrere neue Optionen zur Verbesserung der Bildqualität bei der
OpenGL-Vorschau und zur Vorschau von Animationen. Die OpenGL-Vorschau kann jetzt
entweder permanent oder nur während bestimmter Interaktionen aktiviert werden.
Außerdem können Sie angeben, dass alle Vorschauen in einem bestimmten Fenster
angezeigt werden. Neue Bildcaching-Voreinstellungen und eine verbesserte
Zwischenspeicherung steigern die Arbeitsgeschwindigkeit und gewährleisten eine
schnellere Vorschau.
Hinweis: Mit der Zeitsteuerungenpalette können Sie durch Frames navigieren sowie eine
Standard- oder RAM-Vorschau der Animationen anzeigen. In After Effects 6.5 umfassen
die manuellen Optionen in der Zeitsteuerungenpalette nur noch die Schaltflächen für die
Vorschau und die Zeitsteuerung. Die Jog- und Shuttle-Steuerungen sowie die Zeitmarke

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 197


Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen animieren (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 198

wurden entfernt. Dafür können Sie in After Effects 6.5 nun den im Zeitleistenfenster oben
links angezeigten Zeitwert scrubben.

Rendervorgang während der Vorschau anzeigen (6.5)


Während der Vorschau einer Animation in einem Kompositions- oder Ebenenfenster wird
in der Infopalette die tatsächliche Framerate der aktuellen Vorschau angezeigt, die von der
in den Kompositionseinstellungen festgelegten Framerate abweichen kann. Wenn die
tatsächliche Framerate der Vorschau sich von den Kompositionseinstellungen
unterscheidet, steht in der Infopalette hinter der ermittelten Framerate „(NICHT Echtzeit)“.
Wenn die Werte übereinstimmen, steht in der Infopalette „(Echtzeit)“.
Mit der Voreinstellung „Aktuelle Renderinformationen in Infopalette und Flussdiagramm
einblenden“ können Sie während der Vorschau im Kompositionsfenster zusätzliche
Informationen in der Infopalette einblenden lassen. Ist diese Voreinstellung aktiviert,
werden in der Infopalette auch der Name des Elements, das gerade in einem bestimmten
Frame gerendert wird, sowie der Vorgang, den After Effects gerade ausgeführt, wie z. B.
das Abrufen eines Frames, angezeigt. Darüber hinaus werden im Fenster „Projekt-
Flussdiagramm“ während der Vorschau Elemente hervorgehoben, die gerade in einem
Frame gerendert werden. Nachdem ein Frame gerendert wurde, wird er mit Hilfe des
Bildcaches angezeigt. In der Infopalette und im Fenster „Projekt-Flussdiagramm“ steht nur
noch die Framerate.
So zeigen Sie den Fortschritt des Rendervorgangs an
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Anzeige“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Anzeige“ (Mac OS).
2 Aktivieren Sie „Aktuelle Renderinformationen in Infopalette und Flussdiagramm
einblenden“.
Weitere Informationen zur Infopalette finden Sie unter „Infopalette“ auf Seite 46.

Interaktive OpenGL-Vorschau verwenden (6.5)


OpenGL ist eine Hardware-basierte Funktion, bei der die Vorschau einer Komposition mit
großer Geschwindigkeit und ohne Verringerung der Auflösung angezeigt wird. OpenGL
wird automatisch aktiviert, wenn Sie im Kompositions- oder Zeitleistenfenster Ebenen
bearbeiten und Zeitwerte scrubben. Sie können OpenGL im Kompositionsfenster im
Menü „Schnelle Vorschau“ (früher:„Dynamische Vorschau-Beschleunigung“) aktivieren
und deaktivieren.
In After Effects 6.5 enthält das Menü „Schnelle Vorschau“ die neue Option „Nur während
Interaktionen“. Deaktivieren Sie diese Option, wenn Sie OpenGL permanent aktivieren
möchten. Aktivieren Sie diese Option, wenn die OpenGL-Vorschau nur dann eingesetzt
werden soll, wenn Sie im Kompositionsfenster eine Ebene ziehen oder wenn Sie im
Zeitleistenfenster einen bewegungsrelevanten Eigenschaftswert, die Zeitmarke oder die
Timecode-Anzeige scrubben.
In After Effects 6.5 steht außerdem eine neue Voreinstellung zur Verfügung, mit der Sie die
Qualität der OpenGL-Vorschau steuern können. Wenn für die OpenGL-Vorschau „Genauer“
aktiviert wurde, werden bei der Vorschau Füllmethoden berücksichtigt. Dadurch wird die
Qualität von Licht, Schatten und Überblendungen verbessert.
So stellen Sie die OpenGL-Vorschau ein
1 Klicken Sie im Kompositionsfenster auf die Schaltfläche „Schnelle Vorschau“ .

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen animieren (6.5)

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2 Wählen Sie in dem eingeblendeten Popupmenü eine der folgenden Optionen:


• Mit „OpenGL mit beweglichen Strukturen“ werden alle Frames der Ebene in der
Vorschau angezeigt.
• Mit „OpenGL mit statischen Strukturen“ wird bei der Vorschau ein Stellvertreterframe
angezeigt. After Effects verwendet als Stellvertreterframe für die Vorschau den ersten
Frame, auf den es stößt.
3 Klicken Sie erneut auf die Schaltfläche „Schnelle Vorschau“ und führen Sie einen der
folgenden Schritte aus:
• Deaktivieren Sie „Nur während Interaktionen“, wenn Sie OpenGL permanent aktivieren
möchten.
• Aktivieren Sie „Nur während Interaktionen“, damit OpenGL nur aktiviert wird, wenn Sie
Ebenen ziehen oder im Zeitleistenfenster Elemente scrubben.
So legen Sie die Qualität der OpenGL-Vorschau fest
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Vorschau“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Vorschau“ (Mac OS).
2 Klicken Sie auf „OpenGL-Info“.
3 Wählen Sie im Menü „Qualität“ die gewünschte Qualitätsstufe aus.
Weitere Informationen finden Sie unter „Interaktive OpenGL-Vorschau verwenden“ auf
Seite 187.

Vorschauen mit adaptiver Auflösung verwenden (6.5)


Wenn Sie Ebenen im Kompositionsfenster ziehen oder die Option „Manuelle Vorschau“
verwenden, aktualisiert After Effects jeden Frame dynamisch im Kompositionsfenster.
Wenn nötig, verringert After Effects auch dynamisch die Auflösung der Komposition.
Dadurch verringert sich die Menge der Daten, die während der Bearbeitung manipuliert
werden müssen, so dass eine glattere und schnellere Aktualisierung möglich ist. Wenn die
Bearbeitung abgeschlossen ist, erhält die Komposition wieder ihre Originalauflösung.
Mit den Voreinstellungen für die Vorschau können Sie angeben, wie stark die Auflösung
maximal reduziert werden darf. In After Effects 6.5 gibt es außerdem eine neue
Voreinstellung, mit der „Adaptive Auflösung“ automatisch aktiviert wird, wenn Sie Effekte
scrubben und OpenGL dabei aktiviert ist. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, OpenGL und
„Adaptive Auflösung“ miteinander zu kombinieren, um Effekte zügiger zu bearbeiten.
So legen Sie die dynamische Vorschau-Beschleunigung fest
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Vorschau“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Vorschau“ (Mac OS).
2 Wählen Sie im Menü „Adaptive Auflösungsgrenze“ den maximalen Anteil der Daten, der
bei der dynamischen Festlegung der Auflösung aus der aktuellen Auflösung der Ebene
entfernt wird.
3 Aktivieren Sie „Effekte verwenden adaptive Auflösung, wenn OpenGL aktiviert ist“ um
beim Scrubben von Effekten eine adaptive Auflösung einzusetzen.

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen animieren (6.5)

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Bildcaching-Voreinstellungen festlegen (6.5)


Beim Arbeiten an einer Komposition speichert After Effects die gerenderte Komposition
und die Quellbilder zeitweise zur Wiederverwertung im RAM, damit die Vorschau und
Bearbeitung schneller erfolgen können. In After Effects 6.5 werden die Ebenen
gerenderter Kompositionen zwischengespeichert, um eine schnellere Vorschau zu
ermöglichen. Veränderte Ebenen werden während der Vorschau gerendert und
unveränderte Ebenen werden aus dem Bildcache abgerufen.
After Effects 6.5 enthält auch eine neue Voreinstellung, mit der gerenderte Elemente auf
der Festplatte gespeichert werden, wenn der RAM-Cache voll ist. Wenn der RAM-Cache
und der Disk-Cache aufgebraucht sind, werden Frames gelöscht, um Platz für neu
gerenderte Frames zu schaffen. Beim Disk-Caching läuft die Vorschau schneller ab, weil
nur veränderte Ebenen gerendert werden. Unveränderte Ebenen werden aus dem Cache
abgerufen.
Blaue Balken im Zeitleistenfenster kennzeichnen Frames, die sich im Disk-Cache
befinden. Grüne Balken kennzeichnen Frames, die sich im RAM-Cache befinden.
Hinweis: Unter Windows XP® kann After Effects 2 bis maximal 3 GB RAM für das
Bildcaching verwenden. Wenn Sie diesen Arbeitsspeicher in After Effects für andere
Zwecke einsetzen möchten, müssen Sie Windows XP entsprechend konfigurieren. (Siehe
Microsoft-Website.)
So leeren Sie den RAM-Cache und den Disk-Cache
Vergewissern Sie sich, dass das Zeitleistenfenster aktiv ist, und wählen Sie „Bearbeiten“ >
„Entfernen“ > „Bild-Caches“.
Hinweis: Der Disk-Cache wird automatisch geleert, wenn Sie After Effects beenden.
So stellen Sie RAM- und Disk-Cache ein
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Speicher und Cache“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Speicher und Cache“ (Mac OS).
2 Geben Sie unter „Maximale Speicherverwendung“ an, wie viel Arbeitsspeicher maximal
verwendet werden soll. Ein Wert von 100% entspricht dem gesamten physischen RAM,
der installiert ist.
3 Geben Sie unter „Maximaler RAM-Cache“ an, welcher Anteil des installierten
Arbeitsspeichers maximal für zwischengespeicherte Frames verwendet werden soll. Der
Standardwert ist 60%. Von Werten über 90% wird abgeraten.
Hinweis: Diese Einstellung wirkt sich auch auf die Anzahl der Frames aus, die in der RAM-
Vorschau angezeigt werden: Wenn Sie den Betrag erhöhen, dauert die RAM-Vorschau
länger. Sollte die RAM-Vorschau rucklig sein oder stocken, müssen Sie den Wert verringern,
da After Effects zu viel Zeit mit dem Auslagern von Daten in den virtuellen Arbeitsspeicher
verbringt.
4 Aktivieren Sie „Disk-Cache aktivieren“, um gerenderte Frames aus dem RAM-Cache auf
die Festplatte zu verschieben, wenn der RAM-Cache voll ist.

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen animieren (6.5)

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5 Wählen Sie im Dialogfeld „Ordner suchen“ (Windows) bzw.„Ordner wählen“ (Mac OS)
einen Ordner für den Cache aus und klicken Sie auf „OK“ (Windows) bzw.„Wählen“
(Mac OS).
Hinweis: Damit eine optimale Leistung gewährleistet ist, sollte sich der ausgewählte
Ordner nicht auf demselben Laufwerk wie das Quellfootage befinden. Der Order sollte
möglichst auf einem separaten Laufwerkscontroller sein. Der Stammordner einer
Festplatte kann nicht als Ordner für den Disk-Cache verwendet werden.
6 Geben Sie unter „Maximaler Disk-Cache“ an, wie viel Festplattenspeicher (in Megabyte)
verwendet werden soll.

Vorschau immer in einem bestimmten Fenster anzeigen (6.5)


Wenn Sie eine Animationsvorschau starten, wird die Vorschau in der Regel für das
vorderste Kompositions-, Ebenen- oder Footagefenster angezeigt. In After Effects 6.5
können Sie nun jedes beliebige geöffnete Fenster als Standardfenster für die Vorschau
auswählen. Das ist besonders nützlich, wenn eines der Kompositionsfenster die
Endausgabe repräsentiert und Sie immer eine Vorschau dieses Fensters wünschen, selbst
wenn Sie Einstellungen in anderen Fenstern ändern.
Wenn Sie eine RAM-Vorschau bzw. eine durch Drücken der Leertaste ausgelöste Vorschau
starten, wird die Vorschau nur für das Fenster angezeigt, das Sie als Standardfenster
ausgewählt haben. Das Gleiche gilt für die Vorschau auf einem externen Monitor. Bei
Kompositionsfenstern mit Registerkarten wird das ausgewählte Standardfenster nur
während der Vorschau ganz vorn angezeigt.
So wählen Sie ein Kompositions-, Ebenen- oder Footagefenster aus, das immer in der
Vorschau angezeigt werden soll
Klicken Sie unten links im Fenster auf die Schaltfläche „Diese Ansicht immer in der
Vorschau anzeigen“ .
Damit ein Fenster, das immer in der Vorschau angezeigt wird, bei der Vorschau von
Kompositionsfenstern mit Registerkarten ganz vorn bleibt, unterbrechen Sie die
Vorschau, indem Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) und eine beliebige
Taste drücken oder klicken.

Voreinstellungen für die Videovorschau festlegen (6.5)


Sie können sich den Inhalt eines Ebenen-, Footage- oder Kompositionsfensters auf einem
externen Videomonitor in der Vorschau anzeigen lassen, sofern Sie ein Drittanbietergerät
haben, das diese Funktion unterstützt, z. B. eine Videodigitalisierungskarte oder einen
Firewire-Port (Mac OS). After Effects 6.5 unterstützt diese Funktion auch bei Windows
OHCI-Karten. Wählen Sie in den Voreinstellungen für die Videovorschau ein Ausgabegerät
für die Anzeige sowie den gewünschten Vorschautyp aus.
Nachdem Sie in den Voreinstellungen für die Videovorschau ein Ausgabegerät
gewählt haben, können Sie auf diesem Gerät eine Vorschau des aktuellen Frames
anzeigen, indem Sie auf dem Ziffernblock die Taste mit dem Divisionszeichen (÷ bzw. /)
drücken. Halten Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) und die Taste mit
dem Divisionszeichen (÷ bzw. /) auf dem Ziffernblock gedrückt, um zwischen der
Voreinstellung „Nur Desktop“ und dem angegebenen Ausgabegerät zu wechseln.

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Hilfe zu Adobe After Effects Ebenen animieren (6.5)

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So legen Sie die Voreinstellungen für die Videovorschau fest


1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Videovorschau“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Videovorschau“ (Mac OS).
2 Wählen Sie unter „Ausgabegerät“ ein externes Gerät aus. (In diesem Menü werden
automatisch alle verfügbaren Geräte aufgeführt.)
3 Wählen Sie unter „Ausgabemodus“ einen Modus aus. Welche Modi verfügbar sind,
hängt vom verwendeten Gerät ab. Die unter dem Menü angezeigten Werte für die
Framegröße und Framerate beziehen sich auf Ihre Auswahl und haben nichts mit anderen
After Effects-Einstellungen zu tun.
4 Legen Sie die gewünschten Einstellungen für die Optionen fest und klicken Sie
anschließend auf „OK“:
• Wenn eine RAM- oder Standardvorschau (Leertaste) nur auf dem externen Monitor
angezeigt werden soll, aktivieren Sie „Vorschau“ und deaktivieren Sie „Auf Computer-
Monitor reflektieren“.
• Wenn die RAM- oder Standardvorschau (Leertaste) sowohl auf dem externen Monitor
als auch auf dem Computerbildschirm angezeigt werden soll, aktivieren Sie „Vorschau“
und „Auf Computer-Monitor reflektieren“.
• Wenn Sie eine interaktive Vorschau, z. B. das Scrubben im Zeitleistenfenster oder das
Ziehen im Kompositionsfenster, sowohl auf dem Computerbildschirm (Standard) als
auch auf dem externen Monitor anzeigen möchten, aktivieren Sie „Interaktionen“.
• Wenn Sie jeden Frame sowohl auf dem Computerbildschirm (Standard) als auch auf
dem externen Monitor anzeigen möchten, während die Frames in der Renderliste
gerendert werden, aktivieren Sie „des Renderns“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Feinabstimmungen bei Animationen vornehmen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 203

Feinabstimmungen bei
Animationen vornehmen
Änderungen durch Interpolation steuern
Nachdem Sie Keyframes und Bewegungspfade erstellt haben, können Sie die Art des
Auftretens der Änderung noch präziser anpassen. After Effects bietet verschiedene
Interpolationsmethoden, die sich darauf auswirken, wie Änderungen bei und zwischen
Keyframes erfolgen. Wenn Sie beispielsweise Bewegung einstellen, können Sie die
Richtung einer Ebene wahlweise abrupt oder sanft durch eine Kurve ändern. After Effects
interpoliert Werte für eine Änderung anhand der Werte der Keyframes an beiden Enden
der Änderung.
Sie können für alle Ebeneneigenschaften die zeitliche Interpolation (Interpolation
zwischen Keyframe-Werten im Zeitablauf ) steuern. Bei Ebeneneigenschaften, die mit
Bewegung zu tun haben, wie „Position“,„Ankerpunkt“,„Effektankerpunkt“ und „3D-
Ausrichtung“, können Sie darüber hinaus die räumliche Interpolation (Interpolation
zwischen Bewegungspfad-Keyframes im Raum) steuern.
Wenn Sie eine Ebeneneigenschaft über einen Zeitverlauf variieren, zeigt After Effects
einen der Eigenschaftenart (zeitlich oder räumlich) entsprechenden Satz
zusammengehörender Kurven an. Bei zeitlichen Eigenschaften wie „Deckkraft“ stellt
After Effects die interpolierten Werte als Wertkurve und den Änderungsgrad als
Geschwindigkeitskurve dar. Wert- und Geschwindigkeitskurve werden im
Zeitleistenfenster angezeigt. Bei räumlichen Eigenschaften stellt After Effects die
interpolierten Werte als Bewegungspfad im Kompositions- oder Ebenenfenster dar und
zeigt den Änderungsgrad als Schnelligkeitskurve im Zeitleistenfenster. (Siehe
„Feinabstimmung von Schnelligkeit und Geschwindigkeit vornehmen“ auf Seite 216.)

Räumliche Interpolation und Bewegungspfad


Wenn Sie die räumliche Interpolation für eine Eigenschaft wie „Position“ anwenden oder
verändern, passen Sie automatisch den Bewegungspfad im Kompositionsfenster an. Die
verschiedenen Keyframes auf dem Bewegungspfad liefern Informationen über die Art der
Interpolation zu einem bestimmten Zeitpunkt. In der Infopalette wird die räumliche
Interpolationsmethode eines ausgewählten Keyframes angezeigt.

A B C D E

Bewegungspfad-Interpolation A. Linear B. Bézier, automatisch C. Bézier, gleichmäßig


D. Bézier E. Hold (Unterdrücken)

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Hilfe zu Adobe After Effects Feinabstimmungen bei Animationen vornehmen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 204

Zeitliche Interpolation und Wertkurve


Mit der Wertkurve im Zeitleistenfenster können Sie präzise Einstellungen an den für Ihre
Animation erstellten Keyframes für zeitliche Eigenschaften vornehmen. In der Wertkurve
werden x-Werte rot, y-Werte grün und z-Werte (nur bei 3D-Ansichten) blau angezeigt. Die
Wertkurve bietet vollständige Informationen über den Wert von Keyframes zu jedem
Zeitpunkt einer Komposition. Sie haben die Möglichkeit, den Wert einzustellen. In der
Infopalette wird darüber hinaus die zeitliche Interpolationsmethode eines ausgewählten
Keyframes angezeigt. (Siehe „Wert einer Ebeneneigenschaft mit der Wertkurve ändern“
auf Seite 211.)

Die Wertkurve wird angezeigt, wenn für eine nicht-räumliche Ebeneneigenschaft zwei oder mehr
Keyframes vorhanden sind.

Für jede zeitliche Interpolationsmethode wird ein spezifisches Symbol angezeigt, so dass
Sie unmittelbar sehen können, welche Interpolationsart auf einen Keyframe angewendet
wurde. (Siehe „Interpolationsmethoden im Vergleich“ auf Seite 204.)

A B C D E

Keyframe-Symbole in der Zeitleiste A. Linear B. Eingang Linear, Ausgang Hold (Unterdrücken)


C. Bézier, automatisch D. Bézier, gleichmäßig oder Bézier E. Eingang Linear, Ausgang Bézier

Interpolationsmethoden im Vergleich
Alle in After Effects verfügbaren Interpolationsmethoden basieren auf der Bézier-
Interpolationsmethode, bei der die Übergänge zwischen Keyframes mit Richtungsgriffen
gesteuert werden können. Interpolationsmethoden, bei denen keine Richtungsgriffe zum
Einsatz kommen, sind eingeschränkte Versionen der Bézier-Interpolation, die für
bestimmte Aufgaben praktisch sind.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie sich unterschiedliche zeitliche
Interpolationsmethoden auf Ebeneneigenschaften auswirken, experimentieren Sie durch
Einrichten von mindestens drei Keyframes mit unterschiedlichen Werten für eine zeitliche
Eigenschaft wie „Drehung“. Ändern Sie die Interpolationsmethoden für alle Keyframes,
während im Zeitleistenfenster die Wertkurve angezeigt wird. (Siehe
„Interpolationsmethoden ändern“ auf Seite 207.)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 204


Hilfe zu Adobe After Effects Feinabstimmungen bei Animationen vornehmen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 205

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie sich unterschiedliche räumliche
Interpolationsmethoden auf einen Bewegungspfad auswirken, experimentieren Sie durch
Einrichten von drei Keyframes mit unterschiedlichen Werten für eine geometrische
Eigenschaft wie „Position“ auf einem Bewegungspfad. Ändern Sie die
Interpolationsmethoden, während im Kompositionsfenster der Bewegungspfad
angezeigt wird. (Siehe „Interpolationsmethoden ändern“ auf Seite 207.)
In den folgenden Beschreibungen der Interpolationsmethoden wird das Ergebnis für jede
Methode so dargestellt, als wäre die Methode auf alle Keyframes für eine
Ebeneneigenschaft angewendet worden. Die Beispiele sollen dadurch deutlicher werden.
In der Praxis haben Sie die Möglichkeit, jede verfügbare Interpolationsmethode auf jeden
beliebigen Keyframe für eine Ebeneneigenschaft anzuwenden.

Keine Interpolation
Im Status ohne Interpolation sind keine Keyframes für eine Ebeneneigenschaft
vorhanden – die Stoppuhr ist ausgeschaltet und im Zeitleistenfenster wird unter der
Zeitmarke das I-Symbol angezeigt. Wenn Sie in diesem Status den Wert einer
Ebeneneigenschaft einstellen, bleibt dieser Wert für die Dauer der Ebene erhalten, sofern
keine Überschreibung durch eine Expression erfolgt. Standardmäßig wird keine
Interpolation auf eine Ebeneneigenschaft angewendet. Sind für eine Ebeneneigenschaft
Keyframes vorhanden, ist eine Interpolation aktiv. Wenn alle Keyframes einer
Ebeneneigenschaft entfernt werden, so werden auch alle Interpolationsmethoden von
der Ebeneneigenschaft entfernt.

Lineare Interpolation
Bei der linearen Interpolation wird ein gleichmäßiger Änderungsgrad zwischen Keyframes
angelegt, durch den Animationen ein rhythmisches oder mechanisches Aussehen
erhalten. After Effects interpoliert die Werte bis zum nächsten Keyframe so direkt wie
möglich, ohne die Werte anderer Keyframes zu berücksichtigen.
Wenn Sie die lineare Interpolation auf alle Keyframes einer zeitlichen Ebeneneigenschaft
anwenden, beginnt die Änderung unmittelbar beim ersten Keyframe und setzt sich mit
konstanter Geschwindigkeit zum nächsten Keyframe fort. Beim zweiten Keyframe
wechselt der Änderungsgrad sofort auf den Änderungsgrad zwischen dem zweiten und
dem dritten Keyframe. Wenn die Ebene den letzten Keyframe-Wert erreicht, wird die
Änderung abrupt beendet. In der Wertkurve wird das Segment, mit dem zwei Keyframes
der linearen Interpolation verbunden sind, als gerade Linie angezeigt.
Wenn Sie auf alle Keyframes einer räumlichen Eigenschaft wie „Position“ lineare
Interpolation über den Bewegungspfad anwenden, wird in After Effects eine gerade Linie
zwischen den einzelnen Keyframes erstellt. Bei jedem Keyframe der linearen
Interpolation , an dem eine Richtungsänderung eintritt, hat der Bewegungspfad eine
Ecke. Beispielsweise können Sie lineare Interpolation an den Keyframes zur „Position“ im
Bewegungspfad verwenden, um den Pfad einer Flipperkugel zu erstellen.

Automatische Bézier-Interpolation
Mit der automatischen Bézier-Interpolation wird ein gleichmäßiger Änderungsgrad über
einen Keyframe erstellt. Sie können die räumliche Interpolation „Bézier, automatisch“ z. B.
verwenden, um den Pfad eines Autos auf einer kurvigen Straße zu erstellen.

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Hilfe zu Adobe After Effects Feinabstimmungen bei Animationen vornehmen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 206

Wenn Sie den Wert eines Keyframes mit automatischer Bézier-Interpolation ändern,
ändert sich automatisch die Position der Richtungsgriffe für die automatische Bézier-
Interpolation, um einen gleichmäßigen Übergang zwischen Keyframes beizubehalten.
Die automatischen Anpassungen ändern die Form der Wertkurven- oder
Bewegungspfadsegmente auf beiden Seiten des Keyframes. Wenn beim vorherigen und
folgenden Keyframe ebenfalls die automatische Bézier-Interpolation verwendet wird,
verändert sich auch die Form der Segmente vor dem vorherigen und nach dem nächsten
Keyframe. Wenn Sie einen Richtungsgriff der automatischen Bézier-Interpolation manuell
ändern, konvertieren Sie ihn in einen Keyframe der gleichmäßigen Bézier-Interpolation .
„Bézier, automatisch“ ist die standardmäßige räumliche Interpolation. Informationen zum
Ändern des Standardwertes finden Sie unter „Standardmäßige räumliche Interpolation
ändern“ auf Seite 209.

Gleichmäßige Bézier-Interpolation
Wie bei der automatischen Bézier-Interpolation wird auch mit der gleichmäßigen Bézier-
Interpolation ein gleichmäßiger Änderungsgrad über einen Keyframe erstellt. Sie legen
die Positionen von Richtungsgriffen der gleichmäßigen Bézier-Interpolation jedoch
manuell fest. Anpassungen, die Sie vornehmen, ändern die Form der Wertkurven- oder
Bewegungspfadsegmente auf beiden Seiten des Keyframes.
Wenn Sie auf alle Keyframes einer Eigenschaft gleichmäßige Bézier-Interpolation
anwenden, passt After Effects die Werte bei jedem Keyframe an, um weiche Übergänge zu
erstellen. Diese weichen Übergänge werden von After Effects beibehalten, wenn Sie einen
Keyframe mit gleichmäßiger Bézier-Interpolation auf dem Bewegungspfad oder der
Wertkurve verschieben.

Bézier-Interpolation
Die Bézier-Interpolation bietet die präziseste Steuerungsmöglichkeit: Sie stellen die Form
der Wertkurven- oder Bewegungspfadsegmente auf beiden Seiten des Keyframes
manuell ein. Anders als bei der automatischen oder gleichmäßigen Bézier-Interpolation
wirken die beiden Richtungsgriffe an einem Keyframe der Bézier-Interpolation sowohl in
der Wertkurve als auch auf dem Bewegungspfad unabhängig voneinander.
Wenn Sie die Bézier-Interpolation auf alle Keyframes einer Ebeneneigenschaft anwenden,
erstellt After Effects einen gleichmäßigen Übergang zwischen Keyframes. Die
Anfangsposition der Richtungsgriffe wird mit derselben Methode berechnet wie bei der
automatischen Bézier-Interpolation. Vorhandene Richtungsgriffpositionen werden von
After Effects beibehalten, wenn Sie den Wert eines Bézier-Keyframes ändern.
Anders als bei anderen Interpolationsmethoden haben Sie bei der Bézier-Interpolation die
Möglichkeit, entlang des Bewegungspfades eine beliebige Kombination von Kurven und
Geraden zu erstellen. Da die beiden Bézier-Richtungsgriffe unabhängig voneinander
wirken, kann ein kurviger Bewegungspfad an einem Bézier-Keyframe plötzlich in eine
Ecke münden. Die räumliche Bézier-Interpolation ist ideal zum Zeichnen eines
Bewegungspfades mit einer komplexen Form geeignet, beispielsweise bei einem
Straßenverlauf oder Logo-Umriss.
Wenn Sie einen Keyframe auf dem Bewegungspfad verschieben, bleiben vorhandene
Richtungsgriffpositionen unverändert. Die Schnelligkeit der Bewegung entlang des
Pfades wird durch die zeitliche Interpolation gesteuert, die bei den einzelnen Keyframes
angewendet wird. (Siehe „Geschwindigkeit entlang von Bewegungspfaden steuern“ auf
Seite 214.)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 206


Hilfe zu Adobe After Effects Feinabstimmungen bei Animationen vornehmen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 207

Unterdrückte Interpolation
Das Unterdrücken der Interpolation steht nur als zeitliche Interpolationsmethode zur
Verfügung. Sie können damit den Wert einer Ebeneneigenschaft im Zeitablauf ändern,
jedoch ohne graduellen Übergang. Diese Methode ist nützlich für Stroboskoplichteffekte
oder wenn Ebenen plötzlich erscheinen oder verschwinden sollen.
Wenn Sie eine Unterdrückung der zeitlichen Interpolation auf alle Keyframes einer
Ebeneneigenschaft anwenden, bleibt der Wert des ersten Keyframes bis zum nächsten
Keyframe unverändert. Hier erfolgt dann eine abrupte Wertänderung. In der Wertkurve
wird das Segment, das auf einen Keyframe der Interpolationsunterdrückung folgt, als
waagerechte Gerade angezeigt.
Obwohl die Interpolationsunterdrückung nur als zeitliche Interpolationsmethode zur
Verfügung steht, sind die Keyframes auf dem Bewegungspfad sichtbar. Die Keyframes
sind jedoch nicht durch Ebenenpositionspunkte verbunden. Wenn Sie beispielsweise die
Eigenschaft „Position“ einer Ebene mit Interpolationsunterdrückung animieren, bleibt die
Ebene beim Positionswert des vorherigen Keyframes, bis die Zeitmarke den nächsten
Keyframe erreicht. An diesem Punkt verschwindet die Ebene von der alten Position und
erscheint an der neuen Position.
Sie können Interpolationsunterdrückung nur für ausgehende zeitliche Interpolation (also
für die auf einen Keyframe folgenden Frames) verwenden. Wenn Sie einen neuen
Keyframe erstellen, der auf einen Keyframe für die Interpolationsunterdrückung folgt,
wird beim neuen Keyframe eingehende Interpolationsunterdrückung verwendet. (Siehe
„Richtungsgriffe zum Erstellen von Kurven und Ecken anpassen“ auf Seite 209.)

Interpolationsmethoden ändern
Sie können die Interpolationsmethode auf Keyframes aller Eigenschaften anwenden und
die Interpolationsmethode für Keyframes aller Eigenschaften ändern. Wenn für
unterschiedliche Keyframes verschiedene Interpolationsmethoden festgelegt werden,
kann ein komplexeres Aussehen erzielt werden, das Ihre Animationen abwechslungsreich
macht. Sie können Änderungen über das Dialogfeld „Keyframe-Interpolation“ festlegen
oder sie grafisch in einem Fenster anwenden. Sie haben auch die Möglichkeit, die
standardmäßige Interpolation zu ändern, die in After Effects für räumliche Eigenschaften
verwendet wird.

Das Dialogfeld „Keyframe-Interpolation“


Im Dialogfeld „Keyframe-Interpolation“ finden Sie Optionen zum Einstellen der zeitlichen
und räumlichen Interpolation sowie (nur für räumliche Eigenschaften) der Roving-
Einstellungen. (Siehe „Mit Roving-Keyframes sanfte Änderungen erstellen“ auf Seite 221.)
So ändern Sie eine Interpolationsmethode für einen Keyframe im Dialogfeld
„Keyframe-Interpolation“
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Keyframes aus, die Sie ändern möchten. Achten Sie
darauf, ob es sich um eine räumliche Eigenschaft (Schnelligkeitskurve vorhanden) oder
eine zeitliche Eigenschaft (Geschwindigkeitskurve vorhanden) handelt.
2 Wählen Sie „Animation“ > „Keyframe-Interpolation“.
3 Wählen Sie unter „Zeitliche Interpolation“ eine der folgenden Optionen:

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 207


Hilfe zu Adobe After Effects Feinabstimmungen bei Animationen vornehmen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 208

• Mit „Aktuelle Einstellungen“ werden die Interpolationswerte beibehalten, die bereits


auf die ausgewählten Keyframes angewendet wurden. Wählen Sie diese Option, wenn
mehrere oder manuell angepasste Keyframes ausgewählt sind und Sie die
bestehenden Einstellungen nicht ändern möchten.
• Mit „Linear“,„Bézier“,„Bézier, gleichmäßig“,„Bézier, automatisch“ und „Unterdrücken“
wird eine zeitliche Interpolationsmethode angewendet, wobei Standardwerte zum
Einsatz kommen.
4 Wenn Sie Keyframes einer räumlichen Ebeneneigenschaft ausgewählt haben, wählen
Sie eine der folgenden Optionen für die räumliche (geometrische) Interpolation
(verfügbar nur für Keyframes zu den Eigenschaften „Position“,„Ankerpunkt“,
„Effektankerpunkt“ und „3D-Ausrichtung“):
• Mit „Aktuelle Einstellungen“ werden die Interpolationseinstellungen beibehalten, die
bereits auf die ausgewählten Keyframes angewendet wurden.
• Mit „Linear“,„Bézier“,„Bézier, gleichmäßig“ und „Bézier, automatisch“ wird eine
räumliche Interpolationsmethode angewendet, wobei Standardwerte zum Einsatz
kommen.
5 Wenn Sie Keyframes einer räumlichen Ebeneneigenschaft ausgewählt haben, wählen
Sie unter „Fixieren“, wie bei einem Keyframe die Position in der Zeit bestimmt werden soll.
Klicken Sie anschließend auf „OK“.
• Mit „Aktuelle Einstellungen“ wird die aktuell eingestellte Methode für die
Positionierung der ausgewählten Keyframes in der Zeit beibehalten.
• Mit „Zeitlich nicht fixiert“ wird der Änderungsgrad über die ausgewählten Keyframes
ausgeglichen, indem die Keyframe-Position über den Zeitverlauf automatisch variiert
wird. Grundlage dafür sind die Positionen der Keyframes unmittelbar vor und nach der
Auswahl.
• Mit „Zeitlich fixiert“ bleiben die ausgewählten Keyframes an ihrer aktuellen Position in
der Zeit. Sie ändern ihre Position nur, wenn Sie sie manuell verschieben.
Weitere Informationen zum Ausgleichen des Änderungsgrads über ausgewählte
Keyframes finden Sie unter „Mit Roving-Keyframes sanfte Änderungen erstellen“ auf
Seite 221.

Interpolation in einem Fenster grafisch ändern


Wenn Sie direkt an der Wertkurve oder am Bewegungspfad für eine Ebeneneigenschaft
arbeiten, können Sie Interpolationsmethoden grafisch ändern. Diese Vorgehensweise ist
häufig effizienter, als für jede Änderung das Dialogfeld „Keyframe-Interpolation“ zu öffnen.
So ändern Sie eine Interpolationsmethode direkt in einem Fenster
1 Zeigen Sie im Zeitleistenfenster die Wertkurve oder im Kompositions- oder
Ebenenfenster den Bewegungspfad an.
2 Führen Sie mit dem Auswahl-Werkzeug einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn der Keyframe lineare Interpolation verwendet, klicken Sie bei gedrückter Strg-
Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) auf den Keyframe, um ihn in „Bézier,
automatisch“ zu ändern. Anschließend können Sie erneut bei gedrückter Strg-Taste
(Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) auf den Keyframe klicken und mit gedrückter
Maustaste einen Richtungsgriff ziehen, um ihn in „Bézier“ zu ändern. Bei der Bézier-
Interpolation können Sie jeden Richtungsgriff separat steuern.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 208


Hilfe zu Adobe After Effects Feinabstimmungen bei Animationen vornehmen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 209

• Wenn der Keyframe lineare Interpolation verwendet, klicken Sie bei gedrückter Strg-
Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) auf den Keyframe und ziehen Sie mit
gedrückter Maustaste einen Richtungsgriff, um eine Änderung zur gleichmäßigen
Bézier-Interpolation zu bewirken.
• Wenn der Keyframe Bézier-Interpolation, gleichmäßige Bézier-Interpolation oder
automatische Bézier-Interpolation verwendet, klicken Sie bei gedrückter Strg-Taste
(Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) auf den Keyframe, um ihn in „Linear“ zu ändern.
Hinweis: Sie können Interpolationsmethoden für zeitliche Keyframes direkt im
Zeitleistenfenster und für räumliche Keyframes direkt im Kompositions- oder
Ebenenfenster ändern.

Ein räumlicher Keyframe der linearen Interpolation (links) ändert sich zur automatischen Bézier-
Interpolation (Mitte). Durch Ziehen am Richtungsgriff erfolgt eine Änderung zur gleichmäßigen
Bézier-Interpolation (rechts).

Standardmäßige räumliche Interpolation ändern


Wenn Sie räumliche Änderungen an einer Ebene vornehmen, wird in After Effects als
standardmäßige räumliche Interpolation „Bézier, automatisch“ verwendet. Sie können
diese Standardeinstellung in „Linear“ ändern.
So stellen Sie die standardmäßige räumliche Interpolation auf „Linear“ ein
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS).
2 Aktivieren Sie die Option „Standard für geometrische Interpolation ist linear“ und
klicken Sie auf „OK“.

Richtungsgriffe zum Erstellen von Kurven und Ecken anpassen


Standardmäßig wird mit der Bézier-Interpolation an einem Keyframe ein kurviger
Übergang erstellt. Wenn Sie mit dem Scheitelpunkt-konvertieren-Werkzeug auf einen
Keyframe klicken, wird an dem Keyframe eine Ecke erstellt. Eine Ecke auf einer Wertkurve
bewirkt einen abrupten Übergang. Auf einem Bewegungspfad wird der Keyframe zu einer
Ecke im Pfad.
Sie können einen Bézier-Keyframe auch so ändern, dass zwei Griffe zusammen bewegt
werden und durch den Keyframe eine Kurve gebildet wird.
So ändern Sie einen Bézier-Keyframe von einer Kurve in eine Ecke
1 Wählen Sie aus der Werkzeugpalette das Zeichenstift-Werkzeug oder das
Scheitelpunkt-konvertieren-Werkzeug aus.

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Hilfe zu Adobe After Effects Feinabstimmungen bei Animationen vornehmen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 210

2 Ziehen Sie im Kompositionsfenster den Richtungsgriff eines Keyframes in eine


beliebige Richtung.

Richtungsgriffe der gleichmäßigen Bézier-Interpolation (links) werden zu zwei separaten Bézier-


Richtungsgriffen (rechts).

Bézier-Richtungsgriffe verkürzen und verlängern


Sie können die standardmäßig angezeigten Richtungsgriffe verkürzen oder verlängern.
Wenn die Richtungsgriffe verlängert werden, stellt der Keyframe die gleichmäßige Bézier-
Interpolation dar. (Siehe „Gleichmäßige Bézier-Interpolation“ auf Seite 206.) Werden beide
Richtungsgriffe verkürzt, ist die Interpolationsmethode „Linear“. Statt einer Kurve wird
hierbei ein Eckpunkt erstellt. (Siehe „Lineare Interpolation“ auf Seite 205.)
So verkürzen Sie einen Richtungsgriff
Ziehen Sie den Richtungsgriff auf einer Wertkurve im Zeitleistenfenster oder auf einem
Bewegungspfad im Kompositions- oder Ebenenfenster mit dem Auswahl-Werkzeug zur
Mitte des zugehörigen Keyframes.
So verkürzen Sie beide Bézier-Richtungsgriffe
1 Wählen Sie aus der Werkzeugpalette das Scheitelpunkt-konvertieren-Werkzeug aus.
2 Klicken Sie auf einer Wertkurve oder einem Bewegungspfad auf die Keyframe-Marke.
So verlängern Sie verkürzte Bézier-Richtungsgriffe
1 Wählen Sie aus der Werkzeugpalette das Scheitelpunkt-konvertieren-Werkzeug aus.
2 Klicken Sie auf einer Wertkurve oder einem Bewegungspfad auf die Keyframe-Marke
und ziehen Sie vom Keyframe weg nach außen.
So schalten Sie zwischen dem Auswahl-Werkzeug und dem Zeichenstift-Werkzeug
um
Halten Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) gedrückt.

Eingangs- und Ausgangsinterpolationsmethoden mischen


Standardmäßig wird bei einem Keyframe-Symbol nur eine Interpolationsmethode
verwendet, Sie können jedoch auch zwei Methoden anwenden: Die eingehende Methode
(Eingangsmethode) wird auf den Eigenschaftswert angewendet, wenn die Zeitmarke sich
einem Keyframe nähert; die ausgehende Methode (Ausgangsmethode) wird auf den
Eigenschaftswert angewendet, wenn die Zeitmarke einen Keyframe verlässt. Wenn Sie
unterschiedliche eingehende und ausgehende Interpolationsmethoden festlegen, ändert
sich das Keyframe-Symbol entsprechend. Es wird die linke Hälfte des Symbols der
eingehenden Interpolationsmethode und die rechte Hälfte des Symbols der ausgehenden
Interpolation angezeigt.

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Sie können die Interpolationsmethoden „Linear“ und „Bézier“ mit der Schnelligkeits- oder
Geschwindigkeitskurve frei mischen. (Siehe „Feinabstimmung von Schnelligkeit und
Geschwindigkeit vornehmen“ auf Seite 216.) Wenn Sie „Bézier, automatisch“ mit einer
anderen Methode kombinieren, wird die ursprüngliche Hälfte des Keyframes zu „Bézier“,
da bei der automatischen Bézier-Interpolation automatisch sowohl Eingangs- als auch
Ausgangsrichtungsgriffe eingestellt werden.
So mischen Sie Bézier- und lineare Interpolationsmethoden
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster den Bézier- oder linearen Keyframe aus, den Sie
ändern möchten.
2 Erweitern Sie die Ebenenliste, um die Schnelligkeits- oder Geschwindigkeitskurve für
die Ebeneneigenschaft anzuzeigen, die den Keyframe enthält.
3 Ziehen Sie den Eingangs- oder Ausgangsgriff, um die Schnelligkeit des Keyframes zu
verändern.
Hinweis: Achten Sie darauf, die Griffe an der Schnelligkeits- oder Geschwindigkeitskurve
anzupassen, nicht an der Wertkurve. (Siehe „Faktoren, die den Änderungsgrad
beeinflussen (Schnelligkeit und Geschwindigkeit)“ auf Seite 213.)

Durch Ziehen des Griffes eines linearen Keyframes (links) wird dieser zu einem Bézier-Keyframe
(rechts).

So wenden Sie Interpolationsunterdrückung als ausgehende Interpolation an oder


entfernen sie
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster den Keyframe aus, den Sie ändern möchten.
2 Wählen Sie „Animation“ > „Interpolationsunterdrückung ein/aus“.

Wert einer Ebeneneigenschaft mit der Wertkurve ändern


Die Wertkurve im Zeitleistenfenster zeigt die Werte für jeden Keyframe sowie die
interpolierten Werte zwischen Keyframes an. Wenn die Wertkurve einer
Ebeneneigenschaft waagerecht verläuft, ändert sich der Wert einer Ebeneneigenschaft
zwischen Keyframes nicht. Verläuft die Wertkurve steigend oder fallend, erhöht bzw.
verringert sich der Wert einer Ebeneneigenschaft zwischen Keyframes.
A B C D

Wertkurve A. Keyframe-Marke B. Eine waagerechte Wertkurve zeigt unveränderte Werte an.


C. Eine ansteigende Kurve zeigt steigende Werte an. D. Eine abfallende Kurve zeigt fallende Werte
an.

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Sie können Ebeneneigenschaftswerte ändern, indem Sie die Punkte auf der Wertkurve
nach oben oder unten verschieben. Beispielsweise können Sie den Wert eines Keyframes
„Drehung“ dadurch erhöhen, dass Sie eine Keyframe-Marke auf der Wertkurve für die
Eigenschaft „Drehung“ nach oben ziehen.
Hinweis: Da die Werte für die Eigenschaften „Ankerpunkt“, „Maskenform“, „Einstellungen
für Effektankerpunkt“, „3D-Ausrichtung“ und „Position“ räumlich sind, werden sie im
Kompositionsfenster grafisch dargestellt, nicht jedoch in der Wertkurve im
Zeitleistenfenster.
So ändern Sie den Wert einer Ebeneneigenschaft mit der Wertkurve
1 Zeigen Sie im Zeitleistenfenster eine zeitliche Eigenschaft für eine Ebene an.
2 Klicken Sie auf das Dreieck neben dem Namen der Eigenschaft, um die Wertkurve
anzuzeigen, und ziehen Sie dann eine Keyframe-Marke nach oben oder unten.
3 Wenn Sie möchten, dass der neue Wert neben dem Namen der Eigenschaft angezeigt
wird, positionieren Sie die Zeitmarke auf dem Keyframe.

Keyframes auf einer Wertkurve oder einem Bewegungspfad


bearbeiten
Ihnen stehen eine Reihe von Methoden zur Verfügung, mit denen Sie einer Wertkurve
oder einem Bewegungspfad Keyframes hinzufügen und andere Bearbeitungen
vornehmen können. Die zeitlichen Werte der Wertkurve lassen sich am einfachsten durch
Ändern des numerischen Wertes der Eigenschaft bearbeiten. Die Wertkurve wird dann
automatisch aktualisiert. (Siehe „Ebeneneigenschaften im Zeitleistenfenster festlegen und
animieren“ auf Seite 168.)
Ist dagegen eine Bearbeitung des Bewegungspfades oder anderer räumlicher Werte
erforderlich, eignet sich das Zeichenstift-Werkzeug am besten. Das Bearbeiten mit dem
Zeichenstift-Werkzeug ähnelt dem Ändern eines Pfades in einem Zeichenprogramm wie
Adobe Illustrator. (Siehe „Bézier-Masken mit dem Zeichenstift-Werkzeug zeichnen“ auf
Seite 241.) Wenn Sie mit dem Zeichenstift-Werkzeug optimale Ergebnisse erzielen
möchten, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, wie sich die Bézier-Interpolation auf
Kurven und Pfade auswirkt. Bei der Bézier-Interpolation können Sie die Formen von Ecken
kontrollieren und so abgerundete Kurven oder spitzwinklige Ecken erstellen. (Siehe
„Bézier-Interpolation“ auf Seite 206.)
So bearbeiten Sie einen Keyframe und aktualisieren die Wertkurve durch Ändern
numerischer Werte
1 Zeigen Sie im Zeitleistenfenster eine zeitliche Ebeneneigenschaft an und wählen Sie
den Keyframe aus, den Sie bearbeiten möchten. Alternativ können Sie die Zeitmarke an
den Punkt setzen, an dem Sie einen Keyframe hinzufügen möchten.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie den unterstrichenen Wert in der Spalte „Schalter/Modi“ auf den neuen Wert.
• Klicken Sie auf den unterstrichenen Wert und geben Sie einen neuen Wert ein. Die
Wertkurve wird automatisch aktualisiert.

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So bearbeiten Sie einen Keyframe für räumliche Eigenschaften mit dem Zeichenstift-
Werkzeug
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die zu bearbeitende Eigenschaft für die Ebene aus.
2 Wählen Sie aus der Werkzeugpalette das Zeichenstift-Werkzeug aus.
3 Führen Sie im Kompositions- oder Ebenenfenster (je nachdem, wo die Einstellungen
angezeigt werden) einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie auf den Pfad, um einen Keyframe hinzuzufügen.
• Ziehen Sie einen vorhandenen Keyframe an einen neuen Ort.
• Passen Sie die Richtungsgriffe an oder ändern Sie die Interpolationsmethode. (Siehe
„Interpolationsmethoden ändern“ auf Seite 207.)

Faktoren, die den Änderungsgrad beeinflussen


(Schnelligkeit und Geschwindigkeit)
Die Begriffe Schnelligkeit und Geschwindigkeit werden meist synonym verwendet, um eine
zurückgelegte Strecke im Verhältnis zur Zeit zu beschreiben. Im Zusammenhang mit
After Effects werden die Begriffe Schnelligkeit und Geschwindigkeit differenzierter
eingesetzt: Geschwindigkeit ist hier der Änderungsgrad für zeitliche Werte; Schnelligkeit
ist der Änderungsgrad für räumliche Werte.
Sie können bei fast allen Änderungen im Zeitverlauf eine Feinabstimmung mit der
Schnelligkeits- oder Geschwindigkeitskurve im Zeitleistenfenster vornehmen. Die
Schnelligkeitskurve bietet vollständige Informationen über und Steuerungsmöglichkeiten
für Wert und Änderungsgrad aller räumlichen Werte (wie „Position“) bei jedem Frame in
einer Komposition. Die Geschwindigkeitskurve bietet vollständige Informationen über
und Steuerungsmöglichkeiten für Wert und Änderungsgrad aller nicht-räumlichen Werte
(wie „Deckkraft“) bei jedem Frame in einer Komposition.
A B C D

Einstellungen für die Geschwindigkeit (nicht-räumlich) A. Wert an der Zeitmarke B. Maximale,


aktuelle und minimale Schnelligkeit C. Wertkurve D. Richtungsgriff (steuert die Schnelligkeit)

Die Änderung der Geschwindigkeit bzw. Schnelligkeit im Zeitverlauf wird durch folgende
Faktoren beeinflusst:
• Zeitunterschied zwischen Keyframes im Zeitleistenfenster. Je kürzer das Zeitintervall
zwischen Keyframes ist, desto schneller muss die Änderung der Ebene vor Erreichen
des nächsten Keyframe-Werts erfolgen. Bei einem längeren Intervall ändert sich die

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Ebene langsamer, weil sich die Änderung über einen längeren Zeitraum hinzieht.
Stellen Sie den Änderungsgrad über den Abstand ein, indem Sie Keyframes entlang der
Zeitleiste vorwärts- oder zurückschieben.
• Unterschied zwischen den Werten der nebeneinander liegenden Keyframes. Ein großer
Unterschied zwischen Keyframe-Werten, z. B. im Fall von 75% und 20% Deckkraft,
bewirkt eine schnellere Änderung als ein kleiner Unterschied von z. B. 30% und 20%
Deckkraft. Stellen Sie den Änderungsgrad über Wertunterschiede ein, indem Sie den
Wert einer Ebeneneigenschaft bei einem Keyframe erhöhen oder verringern.
• Art der auf einen Keyframe angewendeten Interpolation. Beispiel: Es ist schwierig, eine
gleichmäßige Wertänderung über einen Keyframe zu erreichen, wenn für den
Keyframe lineare Interpolation eingestellt ist. Sie können jedoch jederzeit zur Bézier-
Interpolation wechseln, bei der die Möglichkeit für eine gleitende Änderung über einen
Keyframe besteht. Wenn Sie Bézier-Interpolation verwenden, können Sie den
Änderungsgrad mit Richtungsgriffen sogar noch genauer anpassen. (Siehe
„Feinabstimmung von Schnelligkeit und Geschwindigkeit vornehmen“ auf Seite 216.)

Die lineare Interpolation (links) bewirkt abrupte Änderungen. Die Bézier-Interpolation (rechts) führt
zu fließenderen Änderungen.

Geschwindigkeit entlang von Bewegungspfaden steuern


Wenn Sie eine räumliche Eigenschaft wie „Position“,„Ankerpunkt“,„Effektankerpunkt“ oder
„3D-Ausrichtung“ animieren, können Sie den Änderungsgrad der Ebene in der
Schnelligkeitskurve im Zeitleistenfenster oder auf dem Bewegungspfad im Kompositions-
oder Ebenenfenster anzeigen und einstellen. Wenn Sie die Änderung in einem Fenster
vornehmen, wird die Darstellung im jeweils anderen Fenster sofort angepasst.
Änderungen der Höhe der Schnelligkeitskurve im Zeitleistenfenster zeigen
Schnelligkeitsänderungen an. Gleich bleibende Werte zeigen eine konstante
Schnelligkeit, höhere Werte eine gestiegene Schnelligkeit.
Im Kompositions- oder Ebenenfenster zeigt der Abstand zwischen den Punkten in einem
Bewegungspfad die Schnelligkeit an. Jeder Punkt steht für einen Frame; Grundlage ist die
Framerate der Komposition. Gleichmäßige Abstände bedeuten eine konstante
Schnelligkeit, weitere Abstände zeigen eine höhere Schnelligkeit an. Keyframes, bei
denen Interpolationsunterdrückung verwendet wird, zeigen keine Punkte an, da es keine
Übergänge zwischen Keyframe-Werten gibt. Die Ebene wird einfach an der Position des
nächsten Keyframes eingeblendet.

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A B C A B C

Bewegungspfad im Kompositionsfenster (links), Schnelligkeitskurve im Zeitleistenfenster


(rechts) A. Punkte liegen nahe beieinander, wodurch eine langsamere Geschwindigkeit
angezeigt wird (links); konstante Geschwindigkeit (rechts). B. Punkte liegen weit auseinander,
wodurch eine höhere Geschwindigkeit angezeigt wird (links); konstante Geschwindigkeit
(rechts). C. Unregelmäßiger Abstand zwischen Punkten zeigt wechselnde Geschwindigkeit an
(links); die Geschwindigkeit verringert sich und steigt dann (rechts).

So steuern Sie die Schnelligkeit zwischen Keyframes


Verwenden Sie eine beliebige Kombination der folgenden Optionen:
• Stellen Sie im Kompositions- oder Ebenenfenster den räumlichen Abstand zwischen
zwei Keyframes auf dem Bewegungspfad ein. Erhöhen Sie die Schnelligkeit, indem Sie
eine Keyframe-Position von der anderen weg verschieben, oder verringern Sie die
Schnelligkeit, indem Sie eine Keyframe-Position näher an die andere heranschieben.

Ein größerer räumlicher Abstand zwischen Keyframes erhöht die Ebenenschnelligkeit.

• Stellen Sie im Zeitleistenfenster den zeitlichen Abstand zwischen zwei Keyframes ein.
Verringern Sie die Schnelligkeit, indem Sie einen Keyframe vom anderen weg
verschieben, oder steigern Sie die Schnelligkeit, indem Sie einen Keyframe näher an
den anderen heranschieben.

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Ein kürzerer zeitlicher Abstand zwischen Keyframes erhöht die Ebenenschnelligkeit.

• Wenden Sie den Keyframe-Assistenten „Easy Ease“ an. Damit wird die Schnelligkeit der
Änderung im Verlauf der Bewegung zu und von einem Keyframe automatisch
eingestellt. (Siehe „Schnelligkeit automatisch mit „Easy Ease“ verringern“ auf Seite 222.)

Feinabstimmung von Schnelligkeit und Geschwindigkeit


vornehmen
Nachdem Sie die Form eines Bewegungspfades festgelegt oder Keyframes für eine
Eigenschaft erstellt haben, müssen Sie die Schnelligkeit (für räumliche Eigenschaften)
bzw. die Geschwindigkeit (für zeitliche Eigenschaften) einstellen, um die natürliche Welt
besser zu simulieren. Mit der Schnelligkeitskurve bzw. der Geschwindigkeitskurve können
Sie die Bewegung oder den Änderungsgrad für einen Wert genau vor und genau nach
einem Keyframe einstellen.
Beispielsweise können Sie die Bewegung einer Ebene so ändern, dass die Ebene sich kurz
vor einem Keyframe verlangsamt und dann genau nach dem Keyframe beschleunigt. Eine
weitere Möglichkeit wäre die schnelle Bewegung der Ebene über eine bestimmte Distanz
und das anschließende graduelle Verlangsamen. Durch Einstellen des Ansteigens und
Abfallens der entsprechenden Kurve können Sie steuern, wie schnell oder langsam sich
ein Wert von Keyframe zu Keyframe ändert.
Hinweis: Wie bei der Wertkurve werden auch in der Geschwindigkeitskurve x-, y- und z-
Werte (nur bei 3D-Darstellung) in unterschiedlichen Farben angezeigt: x-Werte sind rot,
y-Werte grün und z-Werte blau.

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Änderungen mit der Schnelligkeits- und Geschwindigkeitskurve


einstellen
Sie können die Werte zu einem Keyframe hin und von einem Keyframe weg gemeinsam
steuern oder jeden dieser Werte separat bearbeiten. Wenn Sie den Eingangsgriff nach
oben ziehen, erhöht sich die Schnelligkeit bzw. Geschwindigkeit; ziehen Sie ihn nach
unten, wird die Geschwindigkeit verringert. Auf die gleiche Weise beeinflusst der
Ausgangsgriff den nächsten Keyframe. Sie haben darüber hinaus die Möglichkeit, den
Einfluss von Schnelligkeit bzw. Geschwindigkeit zu steuern, indem Sie die Griffe nach links
oder rechts ziehen. (Siehe „Auswirkung eines Richtungsgriffs erweitern“ auf Seite 220.)
A B C

A. Eingangsgriff B. Schnelligkeitssteuerung C. Ausgangsgriff

Hinweis: Wenn Sie möchten, dass sich ein Griff auf mehrere Keyframes auswirkt,
verwenden Sie Roving-Keyframes. (Siehe „Mit Roving-Keyframes sanfte Änderungen
erstellen“ auf Seite 221.)
So stellen Sie Änderungen an Eingangs- und Ausgangsrate zusammen ein
1 Erweitern Sie im Zeitleistenfenster die Kontur für den Keyframe, den Sie anpassen
möchten. Klicken Sie dann auf das Dreieck links neben der Eigenschaft, um die
Schnelligkeits- oder Geschwindigkeitskurve anzuzeigen.
2 Klicken Sie mit dem Auswahl-Werkzeug auf den Keyframe, den Sie anpassen möchten.
3 Wenn die Richtungsgriffe nicht verbunden sind, ziehen Sie einen geteilten
Richtungsgriff nach oben bzw. unten, bis er an den anderen Griff stößt. Drücken Sie dann
die Strg- (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) und klicken Sie erneut auf den Griff.
4 Ziehen Sie den verbundenen Richtungsgriff nach oben, um eine Beschleunigung für
den Eingang zum und Ausgang vom Keyframe zu erreichen, oder ziehen Sie ihn nach
unten, um eine Verlangsamung zu bewirken.
Wenn Sie einen Griff nach oben oder unten über den Kurvenbereich hinaus ziehen, wird
standardmäßig automatisch die Größe der Kurve geändert, so dass sie in den
Kurvenbereich passt. Wenn Sie das Symbol rechts neben den Eigenschaftswerten
deaktivieren, wird die Größe der Linie nicht verändert. (Siehe „Rahmen der Schnelligkeits-
oder Geschwindigkeitskurve einstellen“ auf Seite 218.)
So nehmen Sie die Feinabstimmung der Schnelligkeit für Eingangs- und Ausgangs-
Frames separat vor
1 Zeigen Sie im Zeitleistenfenster die Schnelligkeits- bzw. Geschwindigkeitskurve für den
Keyframe an, den Sie anpassen möchten.

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2 Ziehen Sie den Richtungsgriff, den Sie einstellen möchten, mit dem Auswahl-Werkzeug.
Wenn die Richtungsgriffe verbunden sind, klicken Sie bei gedrückter Strg- (Windows) bzw.
Befehlstaste (Mac OS) auf die Keyframe-Marke, um die Griffe zu trennen, und ziehen Sie
dann einen der Richtungsgriffe nach oben oder unten.
So fügen Sie geteilte Richtungsgriffe wieder zusammen
1 Zeigen Sie im Zeitleistenfenster die Schnelligkeits- bzw. Geschwindigkeitskurve für den
Keyframe an, den Sie anpassen möchten.
2 Klicken Sie bei dem Keyframe, den Sie einstellen möchten, erneut bei gedrückter Strg-
(Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) auf den Griff.

Rahmen der Schnelligkeits- oder Geschwindigkeitskurve einstellen


Wenn Sie einen Richtungsgriff nach oben oder unten über den Kurvenbereich hinaus
ziehen, berechnet After Effects standardmäßig auf Grundlage der Länge dieser Strecke
außerhalb des Bereichs einen neuen Mindest- bzw. Höchstwert und zeichnet die Kurve
neu, so dass alle Werte, die Sie für diese Ebeneneigenschaft angegeben haben, in der
Kurve sichtbar sind. Sie können die Größe des Rahmens der Schnelligkeits- oder
Geschwindigkeitskurve manuell anpassen, wenn Sie größere Änderungen an der
Schnelligkeit vornehmen möchten.
So stellen Sie den Rahmen der Schnelligkeits- oder Geschwindigkeitskurve ein
Positionieren Sie das Auswahl-Werkzeug auf dem Kurvenrahmen, so dass der Zeiger als
Doppelpfeil angezeigt wird. Ziehen Sie den Doppelpfeil dann nach oben oder unten.

Rahmen der Schnelligkeitskurve in der Standardposition (links) und zum präzisen Bearbeiten
erweitert (rechts).

Wenn Sie nicht möchten, dass die Kurve automatisch skaliert wird, sobald Sie einen Griff
nach oben oder unten über den Kurvenbereich hinaus ziehen, deaktivieren Sie das
Symbol rechts neben den Eigenschaftswerten. Wenn Sie dieses Symbol deaktivieren,
können Sie einen Abschnitt der über den Kurvenbereich hinaus skalierten Kurve
vergrößern. Beachten Sie jedoch, dass ein Teil der Kurve u. U. nicht angezeigt wird.
So ändern Sie die Standardgröße des Kurvenbereichs
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Anzeige“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Anzeige“ (Mac OS).
2 Geben Sie unter „Standardhöhe der Kurven in der Zeitleiste“ die Zahl der Zellen an.
(Eine Zelle entspricht 14 Pixel.)

Kurvenspitzen erstellen
Setzen Sie Richtungsgriffe ein, um die Beschleunigungsart eines springenden Balls zu
simulieren. Wenn Sie einen solchen Effekt erstellen, scheint die Schnelligkeits- oder
Geschwindigkeitskurve schnell zu einer Spitze anzusteigen.

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So erstellen Sie eine Kurvenspitze


1 Erweitern Sie im Zeitleistenfenster die Kontur für den Keyframe, den Sie anpassen
möchten. Klicken Sie dann auf das Dreieck links neben der Eigenschaft, um die
Schnelligkeits- oder Geschwindigkeitskurve anzuzeigen.
2 Achten Sie darauf, dass die Interpolationsmethode für den Keyframe, den Sie zum
Maximum machen möchten, auf „Bézier, gleichmäßig“ oder „Bézier“ eingestellt ist. (Siehe
„Interpolationsmethoden ändern“ auf Seite 207.)
3 Ziehen Sie den Richtungsgriff am gewünschten Keyframe nach oben, bis der Griff sich
nahe am oberen Rand der Kurve befindet.

Ziehen des Richtungsgriffs zum Erstellen einer Spitze.

Änderungen allmählich beginnen oder auslaufen lassen


Richtungsgriffe können auch eingesetzt werden, um ein allmähliches Anfangen oder
Auslaufen von Bewegungen zu bewirken, wie beispielsweise bei einem hin- und
herschaukelnden Boot. Wenn Sie diese Technik verwenden, verläuft die Schnelligkeits-
oder Geschwindigkeitskurve in einer glatten U-Form.
So lassen Sie Änderungen allmählich beginnen oder auslaufen
1 Klicken Sie im Zeitleistenfenster auf das Dreieck links neben der Eigenschaft, die Sie
ändern möchten, um die Schnelligkeits- bzw. Geschwindigkeitskurve anzuzeigen.
2 Achten Sie darauf, dass die Interpolationsmethode für den Keyframe, den Sie zum
Maximum machen möchten, auf „Bézier, gleichmäßig“ oder „Bézier“ eingestellt ist. (Siehe
„Interpolationsmethoden ändern“ auf Seite 207.)
3 Ziehen Sie den Richtungsgriff am gewünschten Keyframe nach unten, bis der Griff sich
nahe am unteren Rand der Kurve befindet.

Ziehen des Richtungsgriffs zum Erstellen einer allmählichen Änderung

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Auswirkung eines Richtungsgriffs erweitern


In Kombination mit dem Steuern des Ausmaßes der Beschleunigung und Verlangsamung
können Sie auch die Auswirkung eines Keyframes nach außen oder innen in Bezug auf
einen benachbarten Keyframe erweitern. Die Auswirkung bestimmt, wie rasch die
Schnelligkeits- oder Geschwindigkeitskurve den Wert erreicht, den Sie am Keyframe
eingestellt haben. Sie haben damit ein zusätzliches Steuerungselement für die Form der
Kurve. Wenn Sie den Eingangsgriff nach links ziehen, wird die Auswirkung eines Keyframe-
Werts auf den vorherigen Keyframe erhöht; ziehen Sie ihn nach rechts, wird die
Auswirkung auf den vorherigen Keyframe verringert.
So stellen Sie die Auswirkung eines Griffes auf den vorherigen oder nächsten
Keyframe ein
1 Erweitern Sie im Zeitleistenfenster die Kontur für den Keyframe, den Sie anpassen
möchten. Klicken Sie dann auf das Dreieck links neben der Eigenschaft, um die
Schnelligkeits- oder Geschwindigkeitskurve anzuzeigen.
2 Klicken Sie mit dem Auswahl-Werkzeug auf einen Keyframe und ziehen Sie den Griff
nach links oder rechts.

Schnelligkeit durch numerische Eingabe ändern


Sie können die Schnelligkeit noch genauer angeben, als es durch das Ziehen von Griffen
möglich ist: Geben Sie die Schnelligkeit dazu als Zahlenwert in das Dialogfeld „Keyframe-
Geschwindigkeit“ ein.
Welche Optionen in diesem Dialogfeld zur Verfügung stehen, ist von der bearbeiteten
Ebeneneigenschaft abhängig und u. U. auch von Plug-in zu Plug-in unterschiedlich. Die
Einheiten für die Schnelligkeit bei den einzelnen Eigenschaften sind in der folgenden
Tabelle aufgeführt:
.

Keyframe-Art Maßeinheit für die Schnelligkeit

Ankerpunkt und Position Pixel pro Sekunde

Maskenform Einheiten pro Sekunde

Weiche Maskenkante Pixel pro Sekunde für die x-Richtung (horizontal) und y-Richtung
(vertikal)

Skalierung Prozent pro Sekunde für die x-Richtung (horizontal), y-Richtung


(vertikal) und z-Richtung (Tiefe)

Drehung Grad pro Sekunde

Deckkraft Prozent pro Sekunde

So legen Sie die Schnelligkeit numerisch fest


1 Zeigen Sie für den Keyframe, den Sie einstellen möchten, die Schnelligkeitskurve an.
2 Wählen Sie den zu bearbeitenden Keyframe aus.
3 Wählen Sie „Animation“ > „Keyframe-Geschwindigkeit“.
4 Geben Sie Werte für „Eingangsgeschwindigkeit“ und „Ausgangsgeschwindigkeit“ ein.
5 Geben Sie Werte für die folgenden Optionen ein und klicken Sie anschließend auf „OK“:

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• Mit „Auswirkung“ legen Sie das Ausmaß des Einflusses zum vorherigen Keyframe
(eingehende Interpolation) bzw. zum nächsten Keyframe (ausgehende Interpolation)
fest.
• Mit „Gleichmäßig“ erstellen Sie einen fließenden Übergang durch Aufrechterhalten
derselben Eingangs- und Ausgangsgeschwindigkeit.
Hinweis: Standardmäßig bleibt das Seitenverhältnis bei den aktuellen Werten für
„Skalierung“ oder „Weiche Maskenkante“ erhalten, wenn Sie die Werte bearbeiten.
Falls Sie das Seitenverhältnis nicht beibehalten möchten, klicken Sie auf das
Verknüpfungssymbol neben den Eigenschaftswerten im Zeitleistenfenster, so dass das
Symbol entfernt wird.

Mit Roving-Keyframes sanfte Änderungen erstellen


Durch die Option „Roving-Keyframe“ in After Effects haben Sie die Möglichkeit, schnell und
einfach weiche Bewegungen über mehrere Keyframes gleichzeitig zu erstellen. Roving-
Keyframes sind Keyframes, die nicht mit einer bestimmten Zeit verknüpft sind.
Schnelligkeit und Timing von Roving-Keyframes werden durch die benachbarten
Keyframes bestimmt. Wenn Sie die Position eines Keyframes ändern, der auf einem
Bewegungspfad neben einem Roving-Keyframe liegt, ändert sich u. U. das Timing des
Roving-Keyframes.
Roving-Keyframes stehen nur für räumliche Ebeneneigenschaften wie „Position“ zur
Verfügung. Darüber hinaus kann ein Keyframe nur dann ein Roving-Keyframe sein, wenn
es sich nicht um den ersten oder letzten Keyframe in einer Ebene handelt, da die
Schnelligkeit eines Roving-Keyframes aus den Werten des vorherigen und nächsten
Keyframes interpoliert werden muss.

Der ursprüngliche Bewegungspfad (links) zeigt unterschiedliche Geschwindigkeiten zwischen


Keyframes. Nachdem die Keyframes als Roving-Keyframes eingestellt wurden (rechts), zeigt der
Bewegungspfad gleichmäßige Geschwindigkeit über das Keyframe-Spektrum.

So glätten Sie Bewegungen über mehrere Keyframes


1 Stellen Sie im Zeitleistenfenster die Keyframes für die Bewegung ein, die Sie glätten
möchten.
2 Legen Sie den ersten und letzten Keyframe des Bereichs fest, den Sie glätten möchten.
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

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• Deaktivieren Sie für jeden Keyframe innerhalb des Bereichs (den ersten und letzten
Keyframe ausgenommen) die Option „Roving-Keyframe“ direkt unter dem jeweiligen
Keyframe, um Keyframe-Verschiebungen möglich zu machen. Die Positionen der
dazwischen liegenden Keyframes auf der Zeitleiste werden angepasst, um die
Schnelligkeitskurve zwischen dem ersten und letzten Keyframe zu glätten.

Wenn Sie die Option „Roving-Keyframe“ (links) deaktivieren, verlagert sich u. U. der Keyframe, um die
Bewegung zu glätten (rechts).

• Wählen Sie die Keyframes aus, die Sie zu Roving-Keyframes machen möchten, und
wählen Sie „Animation“ > „Keyframe-Interpolation“. Wählen Sie dann unter „Fixieren“
die Option „Zeitlich nicht fixiert“.
Weitere Informationen zum Einrichten von Keyframes für eine zu glättende Bewegung
finden Sie unter „Ebenenpositionen festlegen“ auf Seite 169.
So wandeln Sie einen Roving-Keyframe wieder in einen normalen Keyframe um
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Aktivieren Sie die Option „Roving-Keyframe“ direkt unter dem Keyframe oder ziehen Sie
den Roving-Keyframe nach links oder rechts.
• Wählen Sie die Keyframes aus, die umgewandelt werden sollen, und wählen Sie
„Animation“ > „Keyframe-Interpolation“. Wählen Sie dann unter „Fixieren“ die Option
„Zeitlich fixiert“.

Schnelligkeit automatisch mit „Easy Ease“ verringern


Der Keyframe-Assistent „Easy Ease“ bietet Ihnen die Möglichkeit, plötzliche Änderungen
der Schnelligkeit einer Eigenschaft zu eliminieren. Sie können die Schnelligkeit eines
Keyframes durch Ziehen der Griffe manuell einstellen; mit „Easy Ease“ können Sie die
Arbeit jedoch automatisieren.
Nach dem Anwenden von „Easy Ease“ hat jeder Keyframe eine Schnelligkeit von 0 mit
einer Auswirkung von 33,33% auf jeder Seite. Wenn Sie z. B. die Schnelligkeit eines Objekts
verringern, verlangsamt sich das Objekt bei der Annäherung an einen Keyframe und wird
mit zunehmender Entfernung vom Keyframe allmählich schneller. Sie können die
Schnelligkeit nur zu einem Keyframe hin und/oder von einem Keyframe weg verringern.
So verringern Sie die Schnelligkeit mit dem Keyframe-Assistenten „Easy Ease“
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster einen Bereich von Keyframes aus.
2 Wählen Sie „Animation“ > „Keyframe-Assistent“ und anschließend „Easy Ease“ (um die
Schnelligkeit zu und aus ausgewählten Keyframes leicht zu verringern),„Easy Ease In“ (um
die Schnelligkeit zu ausgewählten Keyframes leicht zu verringern) oder „Easy Ease Out“
(um die Schnelligkeit aus ausgewählten Keyframes leicht zu verringern).

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Zoom-Objektiv mit „Exponenziell skalieren“ simulieren (nur Pro)


Wenn Sie mit 2D-Ebenen arbeiten, können Sie durch „Exponenziell skalieren“ eine
realistische Beschleunigung eines Zoom-Objektivs simulieren. Mit „Exponenziell skalieren“
wird die lineare Skalierung einer Ebene in eine exponentielle Skalierung umgewandelt.
Dies ist beispielsweise hilfreich für das Erstellen von „Cosmic Zoom“-Effekten, bei denen
ausgehend von einer sehr großen Entfernung zum Objekt (wie bei einer Aufnahme der
Erde aus dem Weltall) eine äußerst starke Vergrößerung eingestellt wird. Das optische
Zoomen mit einem Objektiv verläuft nicht linear - der Änderungsgrad der Skalierung
beschleunigt sich während des Zoom-Vorgangs. Diese Beschleunigung wird bei
„Exponenziell skalieren“ simuliert, indem die Geschwindigkeit der Skalierung in eine
exponentielle Kurve konvertiert wird.
So wenden Sie „Exponenziell skalieren“ an
1 Halten Sie im Zeitleistenfenster die Umschalttaste gedrückt und wählen Sie Anfangs-
und End-Keyframes für die Eigenschaft „Skalierung“ aus.
2 Wählen Sie „Animation“ > „Keyframe-Assistent“ > „Exponenziell skalieren“.
Hinweis: Durch „Exponenziell skalieren“ werden vorhandene Keyframes zwischen dem
ausgewählten ersten und letzten Keyframe ersetzt.

Der Keyframe-Assistent „Keyframereihenfolge umkehren“


Sie können für jede Eigenschaft in einer Ebene einen Bereich von Keyframes auswählen
und ihre Reihenfolge umkehren. Sie haben z. B. die Möglichkeit, Keyframes in der
Eigenschaft „Position“ und damit die Bewegung eines Objekts umzukehren. Sie können
Keyframes über mehrere Ebenen und Eigenschaften hinweg auswählen und umkehren,
jeder Satz Keyframes für eine Eigenschaft wird jedoch nur innerhalb des ursprünglichen
Zeitbereichs umgekehrt, nicht im Zeitbereich einer anderen ausgewählten Eigenschaft.
Marken im Zeitleistenfenster werden nicht umgekehrt, daher müssen Sie nach dem
Umkehren von Keyframes u. U. Marken verschieben.

Ursprüngliche Eigenschaftswerte.

Werte der Eigenschaft „Skalierung“, umgekehrt mit dem Keyframe-Assistenten


„Keyframereihenfolge umkehren“.

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So kehren Sie Keyframes um


1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster einen Bereich von Keyframes aus, die Sie umkehren
möchten.
2 Wählen Sie „Animation“ > „Keyframe-Assistent“ > „Keyframereihenfolge umkehren“.
Informationen zum Umkehren der Abspielrichtung einer Ebene und Ändern der
Reihenfolge der Keyframes finden Sie unter „Abspielrichtung einer Ebene umkehren“ auf
Seite 225. Informationen zum Umkehren der Abspielrichtung einer Ebene ohne Änderung
der Reihenfolge der Keyframes finden Sie unter „Zeitverzerrung“ auf Seite 226.

Zeitdehnung bei Ebenen


Mit dem Befehl „Zeitdehnung“ können Sie problemlos ändern, wie schnell oder langsam
eine Ebene abgespielt wird, die Audio oder Video enthält. Das Beschleunigen oder
Verlangsamen einer Ebene wird auch als Zeitdehnung bezeichnet.

Zeitdehnung einer Ebene zu und von bestimmten Zeiten


Wenn Sie eine Zeitdehnung für eine Ebene durchführen, werden die Audiodatei oder die
ursprünglichen Frames des Footage (und alle Keyframes, die zu der Ebene gehören) über
die neue Dauer umverteilt. Verwenden Sie diesen Befehl nur, wenn Sie möchten, dass die
Ebene und alle Keyframes der Ebene entsprechend der neuen Dauer geändert werden.

Bei der Zeitdehnung einer Ebene werden Keyframes entlang der neuen Dauer umverteilt.

Wenn Sie eine Zeitdehnung für eine Ebene so durchführen, dass die resultierende
Framerate sich deutlich von der ursprünglichen Schnelligkeit unterscheidet, wird
möglicherweise die Bewegungsqualität innerhalb der Ebene beeinträchtigt. Aktivieren Sie
die Frame-Überblendung, um Zeitlupen- oder Zeitraffer-Effekte zu verbessern. (Siehe
„Zeitlich ändernde Bewegung durch Überblenden von Frames optimieren“ auf Seite 146.)
So stellen Sie Zeitdehnung für eine Ebene ab einer bestimmten Zeit ein
1 Wählen Sie die Ebene in der Zeitleiste oder im Kompositionsfenster aus.
2 Wählen Sie „Ebene“ > „Zeitdehnung“.
3 Geben Sie eine neue Dauer für die Ebene oder einen Wert unter „Dehnfaktor“ ein.
4 Aktivieren Sie eine der Optionen unter „Position halten“, um den Zeitpunkt festzulegen,
an dem die Zeitdehnung der Ebene beginnen soll, und klicken Sie dann auf „OK“:
• Mit „In-Point der Ebene“ wird die aktuelle Anfangszeit der Ebene beibehalten; die
Zeitdehnung der Ebene erfolgt durch Verschieben des Out-Points.
• Mit „Aktueller Frame“ wird die Ebene (auch der im Kompositionsfenster angezeigte
Frame) an der Position der Zeitmarke gehalten; die Zeitdehnung der Ebene erfolgt
durch Verschieben des In- und Out-Points.

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• Mit „Out-Point der Ebene“ wird die aktuelle Endzeit der Ebene beibehalten; die
Zeitdehnung der Ebene erfolgt durch Verschieben des In-Points.
So stellen Sie Zeitdehnung für eine Ebene bis zu einer bestimmten Zeit ein
1 Verschieben Sie im Zeitleistenfenster die Zeitmarke zu dem Frame, an dem die Ebene
beginnen oder enden soll.
2 Zeigen Sie im Zeitleistenfenster die In- und Out-Spalten an, indem Sie aus dem Menü
des Zeitleistenfensters „Spalten“ > „In“ und „Spalten“ > „Out“ wählen.
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie den In-Point auf die aktuelle Zeit dehnen möchten, drücken Sie die Strg-Taste
(Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS), während Sie in der Spalte „In“ auf den In-
Point für die Ebene klicken.
• Wenn Sie den Out-Point auf die aktuelle Zeit dehnen möchten, drücken Sie die Strg-
Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS), während Sie in der Spalte „Out“ auf
den Out-Point für die Ebene klicken.

Keyframes beim Einstellen der Zeitdehnung für eine Ebene beibehalten


Wenn Sie eine Ebene über die Zeit dehnen, verlagern sich standardmäßig auch die
zugehörigen Keyframe-Positionen. Diesen Effekt können Sie vermeiden, indem Sie
Keyframes ausschneiden und einfügen.
So stellen Sie Zeitdehnung für eine Ebene ein, ohne die zugehörigen Keyframes über
die Zeit zu dehnen
1 Notieren Sie sich die Zeit, bei der der erste Keyframe erscheint.
2 Klicken Sie in der Ebenenliste auf den Namen der Ebeneneigenschaft(en) mit den
Keyframes, für die Sie die Zeitpunkte erhalten möchten.
3 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Ausschneiden“.
4 Verschieben oder dehnen Sie die Ebene zum neuen In- und Out-Point.
5 Verschieben Sie die Zeitmarke auf die Zeit, bei der vor dem Ausschneiden der
Keyframes der erste Keyframe erschienen ist.
6 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einfügen“ (Windows) bzw.„Bearbeiten“ > „Einsetzen“
(Mac OS).

Abspielrichtung einer Ebene umkehren


Sie können problemlos die Abspielrichtung einer Ebene ändern. Bei einer solchen
Umkehrung werden auch die Positionen aller Keyframes für alle Eigenschaften auf der
ausgewählten Ebene relativ zur Ebene umgekehrt. Die Ebene selbst behält den
ursprünglichen In-Point und Out-Point relativ zur Komposition.
Hinweis: Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie die Ebene durch eine Komposition
mit derselben Frame-Größe wie die Ebene ersetzen und die Ebene innerhalb der
Komposition umkehren. Dies ist das präziseste Verfahren zum Umkehren von Footage.
Weitere Informationen zu diesem Prozess, der auch als Verschachtelung bezeichnet wird,
finden Sie unter „Projekte durch Verschachtelung organisieren“ auf Seite 710.

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So kehren Sie die Abspielrichtung einer Ebene um


1 Wählen Sie in einem Zeitleistenfenster die Ebene aus, die Sie umkehren möchten.
2 Drücken Sie die Strg- + Alt-Taste + R (Windows) bzw. die Befehls- + Wahltaste + R
(Mac OS).
Hinweis: Sie können eine Ebene auch rückwärts abspielen, indem Sie im Dialogfeld
„Zeitdehnung“ einen negativen Wert für die Zeitdehnung eingeben.
Wenn Sie die Reihenfolge von Keyframes umkehren möchten, ohne die Abspielrichtung
der Ebene zu ändern, wählen Sie Keyframes aus and klicken Sie dann auf „Animation“ >
„Keyframe-Assistent“ > „Keyframereihenfolge umkehren“. (Siehe „Der Keyframe-Assistent
„Keyframereihenfolge umkehren““ auf Seite 223.)
Wenn Sie die Abspielrichtung einer Ebene ändern möchten, ohne die Reihenfolge der
zugehörigen Keyframes umzukehren, setzen Sie zur Umkehrung der Ebene
Zeitverzerrung ein. (Siehe „Zeitverzerrung“ auf Seite 226.)

Zeitverzerrung
In After Effects haben Sie die Möglichkeit, einen Teil der Dauer einer Ebene problemlos zu
erweitern, zu komprimieren, rückwärts abzuspielen oder anzuhalten – mit einem
Verfahren, das als Zeitverzerrung bezeichnet wird. Wenn Sie beispielsweise Footage eines
gehenden Menschen verwenden, können Sie das Footage vorwärts abspielen und dann
einige Frames rückwärts wiedergeben, so dass die Person erst vorwärts und dann wieder
zurück geht, und dann wieder vorwärts abspielen, so dass die Person sich erneut vorwärts
bewegt.

Footage wird normalerweise mit konstanter Geschwindigkeit in einer Richtung abgespielt.

Bei der Zeitverzerrung wird die Zeit für einen Bereich von Frames innerhalb einer Ebene neu
zugewiesen.

Sie können auch eine Zeitverzerrung für Ebenen durchführen, die Audio oder sowohl
Audio als auch Video enthalten. Wenn Sie Zeitverzerrung auf eine Ebene anwenden, die
Audio und Video enthält, bleiben Audio und Video synchron. Sie können bei Audiodateien
eine Zeitverzerrung durchführen, um die Tonhöhe schrittweise zu verringern oder zu
erhöhen, um die Aufnahme rückwärts abzuspielen oder einen scheppernden oder
kratzenden Klang zu erzielen.

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Sie können die Zeitverzerrung im Ebenen- oder im Zeitleistenfenster durchführen. Wird


die Zeitverzerrung für Video in einem Fenster durchgeführt, werden die Ergebnisse in
beiden Fenstern angezeigt. Jedes Fenster zeigt eine andere Ansicht der Ebenendauer:
• Im Ebenenfenster sehen Sie eine visuelle Darstellung der Frames, die Sie ändern;
außerdem wird die Frame-Nummer angezeigt. Im Fenster werden die Zeitmarke sowie
eine Zeitverzerrungsmarke angezeigt, die Sie verschieben, um den Frame
auszuwählen, der bei der aktuellen Zeit abgespielt werden soll.

A B C

Ebenenfenster für Zeitverzerrung A. Zeitmarke B. Zeitverzerrungsmarke


C. Zeitverzerrungswert D. Navigatorleiste

• Das Zeitleistenfenster bietet eine präzise Ansicht der im Zeitverlauf festgelegten


Änderungen. Von Ihnen vorgenommene Änderungen werden mit Keyframes markiert
und in einer Kurve ähnlich der für andere Ebeneneigenschaften dargestellt. Sie müssen
mit der Verwendung von Keyframes vertraut sein, um eine Zeitverzerrung im
Zeitleistenfenster durchführen zu können. (Siehe „Keyframes“ auf Seite 159.)
A B C D E F

Zeitverzerrungswerte A. Erster Frame B. Letzter Frame C. Aktiver Frame


D. Höchste Geschwindigkeit E. Aktuelle Geschwindigkeit F. Niedrigste Geschwindigkeit

Mit der Zeitverzerrungskurve arbeiten


Verwenden Sie beim Durchführen einer Zeitverzerrung im Zeitleistenfenster die in der
Zeitverzerrungskurve dargestellten Werte, um zu bestimmen und zu steuern, welcher
Frame des Films zu welchem Zeitpunkt abgespielt wird:
Zeitverzerrung Dieser Wert gibt an, welcher Frame bei der aktuellen Zeit abgespielt
wird. Wenn Sie eine Marke der Wertkurve nach oben oder unten ziehen, wird der Wert
entsprechend aktualisiert. Sie können auf den vorhandenen Wert klicken und einen
neuen eingeben. Der Wert „Zeitverzerrung“ wird auch im Ebenenfenster neben dem Out-
Point-Wert angezeigt.

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Wert: Zeitverzerrung Der oberste Wert steht für den letzten (höchsten) Frame in der
Ebene, der unterste Wert für den ersten (niedrigsten) Frame.
Geschwindigkeit: Zeitverzerrung Der oberste Wert gibt die schnellste Geschwindigkeit
der Ebene an. Der unterste Wert ist stets das negative Äquivalent des obersten Wertes. Der
mittlere Wert zeigt an, wie schnell das Video bei der aktuellen Zeit abgespielt wird. Die
normale Geschwindigkeit entspricht 100%; bei Zeitlupe liegt der Wert unter 100% und im
Zeitraffer über 100%.
Wenn Sie „Zeitverzerrung aktivieren“ einschalten, fügt After Effects am Anfangs- und
Endpunkt der Ebene im Zeitleistenfenster einen Zeitverzerrungs-Keyframe ein. Durch
zusätzliche Zeitverzerrungs-Keyframes können Sie komplexe Bewegungseffekte erstellen.
Jedes Mal, wenn Sie einen Zeitverzerrungs-Keyframe hinzufügen, erscheint auf der Kurve
direkt unter dem Keyframe eine Wertkurvenmarke. Wenn Sie diese Marke nach oben oder
unten verschieben, ändert sich der Wert für die Zeitverzerrung zu dem Videoframe, der für
das Abspielen bei der aktuellen Zeit eingestellt ist. After Effects interpoliert dann
Zwischenframes und spielt das Footage von diesem Punkt ausgehend vorwärts oder
rückwärts ab.
Die Abspielgeschwindigkeit von zeitverzerrtem Video ist abhängig von der Anzahl der
Frames, für die Sie eine Zeitverzerrung durchführen, und von der Zeitdauer, die in der
Zeitleiste für die Änderungen zugewiesen wurde. Wenn Sie einen Frame z. B. für eine
Sekunde als Standbild fixieren und die Dauer der Ebene nicht um eine Sekunde
verlängern, muss das Footage nach dem fixierten Frame schneller als normal
wiedergegeben werden, damit in der verbleibenden begrenzten Zeit alle Frames
abgespielt werden können.
Die ursprüngliche Dauer des Quellfootage ist u. U. nicht mehr gültig, wenn eine
Zeitverzerrung durchgeführt wird, weil Teile der Ebene nicht mehr mit der ursprünglichen
Framerate abgespielt werden. Legen Sie ggf. die neue Dauer der Ebene fest, bevor Sie die
Zeitverzerrung durchführen. (Siehe „Trimmen“ auf Seite 137.)
Wenn Sie eine Zeitverzerrung durchführen und sich die entstehende Framerate deutlich
von der ursprünglichen unterscheidet, wird möglicherweise die Bewegungsqualität
innerhalb der Ebene beeinträchtigt. Wenden Sie Frame-Überblendung an, um Zeitlupen-
oder Zeitraffer-Effekte zu verbessern. (Siehe „Schalter „Frame-Überblendung““ auf
Seite 146.)

Teile einer bewegten Footageebene oder einer Audioebene zeitlich


verzerren
Die Möglichkeiten für Zeitverzerrungen in After Effects sind schier unbegrenzt:
Beispielsweise können Sie eine gesamte Ebene zeitlich verzerren, so dass sie rückwärts
abgespielt wird. Es ist möglich, einige Frames am Anfang oder Ende der Ebene zeitlich zu
verzerren, so dass ein Standbildeffekt entsteht. Einen Zeitlupeneffekt erzielen Sie, wenn
Sie Frames in der Mitte der Ebene zeitlich verzerren.
Sie können eine Zeitverzerrung nur für Videofootage durchführen, bei Standbildern ist
dies nicht möglich. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie Videofootage, für das
bereits eine Zeitdehnung durchgeführt wurde, nicht zeitlich verzerren.

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So fixieren Sie den ersten Frame als Standbild, ohne die Geschwindigkeit zu
verändern
1 Wählen Sie in einem Kompositions- oder Zeitleistenfenster die Ebene aus, für die Sie
eine Zeitverzerrung einstellen möchten.
2 Wählen Sie „Ebene“ > „Zeitverzerrung aktivieren“.
3 Klicken Sie auf das Dreieck links neben der Überschrift „Zeitverzerrung“, um die
Zeitkurve für die Zeitverzerrung anzuzeigen.
4 Verschieben Sie die Zeitmarke an den Punkt, an dem der Film beginnen soll.
5 Klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste auf die Keyframes am Anfang und Ende der
Ebene oder klicken Sie auf den Namen der Eigenschaft „Zeitverzerrung“, um Anfangs- und
End-Keyframe auszuwählen.
6 Ziehen Sie den ersten Keyframe auf die Zeitmarke, so dass Anfangs- und End-Keyframe
verschoben werden.
So fixieren Sie den letzten Frame als Standbild, ohne die Geschwindigkeit zu
verändern
1 Wählen Sie in einem Kompositions- oder Zeitleistenfenster die Ebene aus, für die Sie
eine Zeitverzerrung einstellen möchten.
2 Wählen Sie „Ebene“ > „Zeitverzerrung aktivieren“.
3 Klicken Sie auf das Dreieck links neben der Überschrift „Zeitverzerrung“, um die
Zeitkurve für die Zeitverzerrung anzuzeigen.
4 Ziehen Sie das Dreieck am Ende der Leiste für die Ebenendauer auf die Zeit, an der das
Standbild enden soll.
So führen Sie die Zeitverzerrung im Zeitleistenfenster durch
1 Wählen Sie in einem Kompositions- oder Zeitleistenfenster die Ebene aus, für die Sie
eine Zeitverzerrung einstellen möchten.
2 Wählen Sie „Ebene“ > „Zeitverzerrung aktivieren“.
3 Klicken Sie auf das Dreieck links neben der Überschrift „Zeitverzerrung“, um die
Zeitkurve für die Zeitverzerrung anzuzeigen.
4 Verschieben Sie die Zeitmarke zu dem Frame, an dem die Änderung beginnen soll, und
klicken Sie dann auf das Kontrollkästchen des Keyframes.
5 Ziehen Sie die Wertkurvenmarke auf der Zeitverzerrungskurve unter dem Keyframe
und beobachten Sie dabei den Wert für die „Zeitverzerrung“. Drücken Sie beim Ziehen der
Kurvenmarke die Umschalttaste, um zu vermeiden, dass die Kurve unter die gepunktete
Linie fällt:

Wenn die Wertkurvenmarke nach unten gezogen wird, verlangsamt sich die Ebene.

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• Wenn Sie die Ebene verlangsamen möchten, ziehen Sie die Wertkurvenmarke nach
unten. (Falls die Ebene in umgekehrter Richtung abgespielt wird, müssen Sie die Marke
nach oben ziehen.)
• Wenn Sie die Ebene beschleunigen möchten, ziehen Sie die Wertkurvenmarke nach
oben. (Falls die Ebene in umgekehrter Richtung abgespielt wird, müssen Sie die Marke
nach unten ziehen.)
• Wenn Sie Frames rückwärts abspielen möchten, ziehen Sie die Wertkurvenmarke nach
unten auf einen Wert unter dem des vorherigen Keyframes.
• Wenn Sie Frames vorwärts abspielen möchten, ziehen Sie die Wertkurvenmarke nach
oben auf einen Wert über dem des vorherigen Keyframes.
• Wenn Sie den vorherigen Keyframe als Standbild fixieren möchten, ziehen Sie die
Wertkurvenmarke nach oben auf einen Wert, der dem des vorherigen Keyframes
entspricht, so dass die Kurvenlinie eben ist. Eine andere Möglichkeit besteht darin, den
Keyframe auszuwählen,„Animation“ > „Interpolationsunterdrückung ein/aus“ zu
wählen und anschließend dort einen Keyframe einzufügen, wo die Bewegung wieder
beginnen soll.
A B C D

Zeitverzerrungskurve A. Keine Änderung B. Zeitraffer C. Standbild D. Rückwärtsbewegung

So führen Sie die Zeitverzerrung in einem Ebenenfenster durch


1 Öffnen Sie das Ebenenfenster zu der Ebene, für die Sie eine Zeitverzerrung durchführen
möchten.
2 Wählen Sie „Ebene“ > „Zeitverzerrung aktivieren“. Im Ebenenfenster wird über dem
standardmäßigen Zeitlineal und der Navigatorleiste ein zweites Zeitlineal angezeigt.
3 Verschieben Sie im unteren Zeitlineal die Zeitmarke an den ersten Frame, bei dem die
Änderung eintreten soll.
4 Die Zeitverzerrungsmarke auf dem oberen Zeitlineal zeigt den Frame an, der aktuell der
auf dem unteren Zeitlineal angezeigten Zeit zugeordnet ist. Wenn Sie bei der auf dem
unteren Zeitlineal angegebenen Zeit einen anderen Frame anzeigen möchten,
verschieben Sie die Zeitverzerrungsmarke entsprechend.

Ziehen Sie die Zeitverzerrungsmarke, um den Frame an der Zeitmarke zu ersetzen.

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5 Verschieben Sie auf dem unteren Zeitlineal die Zeitmarke zum letzten Frame, bei dem
die Änderung auftreten soll.
6 Verschieben Sie die Zeitverzerrungsmarke auf dem oberen Zeitlineal zu dem Frame, der
bei der auf dem unteren Zeitlineal angegebenen Zeit angezeigt werden soll:
• Wenn Sie den vorhergehenden Abschnitt der Ebene vorwärts verschieben möchten,
stellen Sie die Zeitverzerrungsmarke auf eine spätere Zeit als die Zeitmarke ein.
• Wenn Sie den vorhergehenden Abschnitt der Ebene rückwärts verschieben möchten,
stellen Sie die Zeitverzerrungsmarke auf eine frühere Zeit als die Zeitmarke ein.
• Wenn Sie einen Frame als Standbild fixieren möchten, stellen Sie die
Zeitverzerrungsmarke auf den Frame ein, der fixiert werden soll. Verschieben Sie dann
die Zeitmarke (unteres Lineal) auf den letzten Zeitpunkt, an dem der Frame fixiert sein
soll, und verschieben Sie Zeitverzerrungsmarke erneut zu dem Frame, den Sie fixieren
möchten.

Zeitverzerrung für die Tonhöhe einstellen


Die Geschwindigkeitskurve der Eigenschaft „Zeitverzerrung“ steht in direktem
Zusammenhang mit der Tonhöhe einer Audiodatei. Durch kleine Änderungen an der
Geschwindigkeitskurve können Sie eine Reihe interessanter Effekte erzielen. Damit keine
schrillen Quietschgeräusche entstehen, sollten Sie den Wert für die Geschwindigkeit unter
200% halten. Ist die Geschwindigkeit (Schnelligkeit) zu hoch, kontrollieren Sie die
Lautstärke mit den Pegelsteuerungen unter der Eigenschaft „Audio“.
Nachdem Sie in der Zeitverzerrungskurve neue In- und Out-Points festgelegt haben,
hören Sie u. U. Klickgeräusche am Anfang und Ende einer Audioebene (bzw. einer Ebene
mit Audio und Video). Entfernen Sie diese Klickgeräusche mit den Pegelsteuerungen.
(Siehe „Audioebenen“ auf Seite 149.)
So ändern Sie die Tonhöhe einer Audioebene
1 Wählen Sie in einem Kompositions- oder Zeitleistenfenster die Ebene aus, für die Sie
eine Zeitverzerrung einstellen möchten.
2 Wählen Sie „Ebene“ > „Zeitverzerrung aktivieren“.
3 Klicken Sie auf das Dreieck links neben der Überschrift „Zeitverzerrung“, um die
Zeitkurve für die Zeitverzerrung anzuzeigen.
4 Verschieben Sie die Zeitmarke zu dem Frame, an dem die Änderung beginnen soll, und
klicken Sie dann auf das Navigatorfeld des Keyframes.
5 Ziehen Sie eine Marke auf der Geschwindigkeitskurve unter dem Keyframe und
beobachten Sie dabei den Wert für „Geschwindigkeit“.
• Wenn Sie die Tonhöhe verringern möchten, ziehen Sie die Marke auf der
Geschwindigkeitskurve nach unten.
• Wenn Sie die Tonhöhe erhöhen möchten, ziehen Sie die Marke auf der
Geschwindigkeitskurve nach oben.
So entfernen Sie Klickgeräusche bei neuen In- und Out-Points in der
Zeitverzerrungskurve
1 Wählen Sie ggf.„Fenster“ > „Audio“.

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2 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Audioebene (bzw. die Ebene mit Audio und Video)
aus, auf die Sie Zeitverzerrung angewendet haben.
3 Erweitern Sie die Ebenenliste, um die Eigenschaft „Audio“ und dann die Eigenschaft
„Lautstärke“ anzuzeigen.
4 Verschieben Sie die Zeitmarke auf den neuen In-Point und klicken Sie auf das
Stoppuhrsymbol neben „Lautstärke“, um einen Keyframe zu setzen.
5 Ändern Sie in der Audiopalette den Dezibelwert auf 0,0.
6 Drücken Sie die Bild-auf-Taste auf der Tastatur, um die Zeitmarke zum vorherigen Frame
zu verschieben.
7 Ändern Sie in der Audiopalette den Dezibelwert auf -96,0.
8 Verschieben Sie die Zeitmarke auf den neuen Out-Point und stellen Sie das
Dezibelniveau auf 0 ein.
9 Drücken Sie die Bild-ab-Taste auf der Tastatur, um die Zeitmarke zum nächsten Frame
zu verschieben.
10 Ändern Sie in der Audiopalette den Dezibelwert auf -96,0.
Im Dialogfeld „Audio-Optionen“ können Sie den Dezibelwert für „Regler-Minimum“
ändern. Das Dialogfeld wird über das Menü im Fenster der Audiopalette geöffnet.
(Siehe „Audioebenen in der Vorschau anzeigen“ auf Seite 149.)

Durch „Verwackeln“ Zufälligkeit hinzufügen (nur Pro)


Mit „Verwackeln“ haben Sie die Möglichkeit, jeder Eigenschaft Zufälligkeit in Form von
Schwankungen im Zeitverlauf hinzuzufügen. Sie können auch die Expression
„Verwackeln“ verwenden, um dies zu erreichen. (Siehe „Objekttyp „Property“: Attribute
und Methoden“ auf Seite 700.) Je nach der Eigenschaft und den von Ihnen festgelegten
Optionen sorgt „Verwackeln“ für eine bestimmte Anzahl von Abweichungen bei einer
Eigenschaft. Dies geschieht durch Hinzufügen von Keyframes und Randomisieren von
Interpolationen zu oder von vorhandenen Keyframes. Wenn Sie „Verwackeln“ einsetzen
möchten, benötigen Sie mindestens zwei Keyframes.
Mit „Verwackeln“ können Sie natürliche Bewegungen innerhalb festgelegter Grenzen
realistischer simulieren. Beispielsweise könnten Sie einen animierten Schmetterling mit
Zufälligkeit versehen, um die Illusion zu erwecken, dass der Schmetterling flattert. Setzen
Sie Zufälligkeit z. B. bei Helligkeit oder bei Deckkraft ein, um das Flackern eines alten
Projektors zu simulieren.
Hinweis: Mit der Funktion „Glätten“ werden Keyframes erstellt oder verändert, um einen
Bewegungspfad, eine Wertkurve oder Geschwindigkeitskurve zu glätten. Weitere
Informationen finden Sie unter „Bewegung und Geschwindigkeit glätten“ auf Seite 175.
So versehen Sie eine Eigenschaft mit Zufälligkeit
1 Wählen Sie einen Bereich von Keyframes für die Eigenschaft aus.
2 Wählen Sie „Fenster“ > „Verwackeln“.
3 Wählen Sie bei „Anwenden auf“ die Art der Kurve, die durch „Verwackeln“ geändert
werden soll. Wenn Sie Keyframes für eine Eigenschaft mit räumlichen Schwankungen
ausgewählt haben, können Sie wahlweise „Bewegungspfad“ aktivieren, um die Bewegung

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 232


Hilfe zu Adobe After Effects Feinabstimmungen bei Animationen vornehmen

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mit Abweichungen zu versehen, oder „Zeitliche Kurve“ wählen, wenn Sie der
Geschwindigkeit Abweichungen hinzufügen möchten. Wenn Sie Keyframes für eine
Eigenschaft ohne räumliche Schwankungen ausgewählt haben, können Sie nur „Zeitliche
Kurve“ auswählen.
4 Wählen Sie unter „Störung“ eine Option, um die Art der Abweichung durch zufällig
verteilte Pixelwerte (also die Art der Störung) festzulegen:
• Mit „Glätten“ entstehen Abweichungen, die allmählich ohne plötzliche Änderungen
eintreten.
• Mit „Eckig“ werden plötzliche Änderungen erzeugt.
5 Wählen Sie die Dimension der Eigenschaft, die Sie beeinflussen möchten:
• Mit „Eindimensional“ werden nur einer Richtung der ausgewählten Eigenschaft
Abweichungen hinzugefügt. Wählen Sie die Richtung aus dem Menü.
• Mit „Alle Richtungen unabhängig“ wird jeder Richtung ein anderer Satz Abweichungen
hinzugefügt.
• Mit „Alle Richtungen gleich“ wird allen Richtungen derselbe Satz Abweichungen
hinzugefügt.
6 Geben Sie einen Wert unter „Häufigkeit“ an, um festzulegen, wie viele Abweichungen
(Keyframes) pro Sekunde den ausgewählten Keyframes in After Effects hinzugefügt
werden sollen. Bei einem niedrigen Wert werden nur gelegentliche Abweichungen
erzeugt, während ein hoher Wert zu sprunghaften, ungleichmäßigen Ergebnissen führt.
Bei einem Wert zwischen 0 und 1 werden Keyframes in Intervallen von weniger als einem
Keyframe pro Sekunde erzeugt; bei einem Wert von 0,5 ergibt sich z. B. alle 2 Sekunden ein
neuer Keyframe.
7 Legen Sie unter „Stärke“ die maximale Größe der Abweichungen fest. After Effects
stimmt die festgelegte Stärke auf die Einheiten der ausgewählten Eigenschaft ab, so dass
ein Wert bei einer bestimmten Eigenschaft zu ganz anderen Ergebnissen als bei anderen
Eigenschaften führen kann.
8 Klicken Sie auf „Anwenden“ und sehen Sie sich die Ergebnisse in der Vorschau an.
9 Wählen Sie, falls notwendig,„Bearbeiten“ > „Rückgängig: Verwackeln“ (Windows) bzw.
„Widerrufen: Verwackeln“ (Mac OS), um die Keyframes zurückzusetzen. Stellen Sie die
Werte für „Häufigkeit“ und „Stärke“ ein und wenden Sie dann erneut „Verwackeln“ an.

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Hilfe zu Adobe After Effects Masken und Transparenz

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 234

Masken und Transparenz


Transparenz in After Effects
Wenn ein Teil einer Ebene transparent ist, werden die Daten dieser Transparenz im
Alphakanal der Ebene gespeichert. Sollte der Alphakanal einer Ebene nicht Ihren
Anforderungen entsprechen, können Sie eine beliebige Kombination aus Masken, Matten
und Keying verwenden, um unterschiedliche Teile einer Ebene ein- oder auszublenden. Sie
haben außerdem die Möglichkeit, Ebenen zu kombinieren, um visuelle Effekte zu erzielen,
Füllmethoden anzuwenden, um Intensität oder Transparenz von Farben oder
Helligkeitswerten zu steuern, und einen Farbkanal in einer Ebene zu verwenden, um einen
Effekt in einer anderen Ebene zu erstellen. Mit einer Kombination aus Ebenen und
Ebenenmasken können Sie eine große Zahl von Effekten produzieren.

In After Effects verwendete Begriffe im Zusammenhang


mit Transparenz
Wenn Effekte durch Kombinieren von Bildern erstellt werden sollen, müssen Teile jedes
beteiligten Bildes transparent sein. Die im Zusammenhang mit Transparenz verwendete
Terminologie ist je nach Medium und Software-Programm unterschiedlich. In After Effects
werden transparente Bereiche mit den folgenden Bezeichnungen beschrieben:
Alphakanal Ein unsichtbarer Kanal, der transparente Bereiche für das Footageelement
oder die Ebene definiert, das bzw. die den Kanal enthält. Bei importierten Elementen
bietet ein Alphakanal die Möglichkeit, sowohl das Footage als auch die zugehörigen
Transparenzdaten in nur einer Datei zu speichern, ohne die Farbkanäle des
Footageelements zu stören. Jede Ebene in After Effects kann einen in ein Footageelement
integrierten Alphakanal erhalten. (Siehe „Footage mit Alphakanal importieren“ auf
Seite 63.)
Maske Ein Pfad (eine Kontur), durch den der Alphakanal einer Ebene verändert wird.
Verwenden Sie eine Maske, wenn Sie in After Effects transparente Bereiche zeichnen
möchten. Eine Maske gehört zu einer bestimmten Ebene; eine Ebene in After Effects kann
jedoch mehrere Masken enthalten.
Matte Eine Ebene (oder einer der Kanäle einer Ebene), die die transparenten Bereiche
dieser Ebene oder einer anderen Ebene definiert. Verwenden Sie eine Matte, wenn Sie
über einen Kanal oder eine Ebene verfügen, mit dem bzw. der der gewünschte
transparente Bereich besser definiert wird als mit dem Alphakanal (oder in Fällen, bei
denen das Footage keinen Alphakanal enthält).

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Hilfe zu Adobe After Effects Masken und Transparenz

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 235

Keying Das Definieren von Transparenz durch eine bestimmte Farbe (Color-Key) oder
einen bestimmten Helligkeitswert (Luminanz-Key) in einem Bild. Pixel, die der Key-Farbe
entsprechen, werden transparent. Verwenden Sie Keying, um einen Hintergrund mit einer
einheitlichen Farbe, beispielsweise Blau im Fall des Blue-Screen-Verfahrens, zu entfernen.

A B C

Getrennte Farbkanäle (links); Alphakanal (Mitte); alle Kanäle zusammen angezeigt (rechts).

Footageelemente mit Alphakanälen verwenden


Ein Alphakanal ist ein vierter 8- oder 16-Bit-Kanal, der neben den drei 8- oder 16-Bit-
Farbkanälen für Rot, Grün und Blau in Videofootage oder in einem RGB-Bild enthalten ist.
Wenn eine Datei einen Alphakanal enthält, ist das Bild für 32 oder 64 Bit definiert, also für
den Einsatz von „Über 16,7 Mill. Farben“ bzw.„Trillionen Farben“. Ein Alphakanal hat
dieselbe Funktion wie ein Key bei der Komposition von Analogvideo oder eine Matte bei
der optischen Filmkomposition: Er beschreibt die transparenten Bereiche in einem Bild.
(Siehe „Footage mit Alphakanal importieren“ auf Seite 63 und „Farbtiefe von 16 Bit pro
Kanal auswählen (nur Pro)“ auf Seite 27.)

Mit Masken arbeiten


Jede Ebene in einer Komposition kann eine unbegrenzte Zahl von Masken enthalten.
Masken werden entweder im Kompositions- oder im Ebenenfenster erstellt und
angezeigt. Wechselwirkungen zwischen Maskeneigenschaften stellen Sie im
Zeitleistenfenster oder über das Menü „Ebene“ ein. (Siehe „Masken erstellen“ auf
Seite 236.) Sie können auch eine Animation für die Form der Maske einstellen, indem Sie
einzelne Scheitelpunkte auf einem Maskenpfad animieren. (Siehe „Keyframes einrichten“
auf Seite 161.)
So zeigen Sie Masken im Kompositionsfenster an
Wählen Sie „Anzeigeoptionen“ aus dem Menü des Kompositionsfensters und wählen Sie
im Bereich „Ebene“ des Dialogfelds „Anzeigeoptionen“ die Option „Masken“. Klicken Sie
anschließend auf „OK“.
So zeigen Sie Masken im Ebenenfenster an
Wählen Sie aus dem Popupmenü „Ansicht“ die Option „Masken“ oder „Ankerpunktpfad“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Masken und Transparenz

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 236

So stellen Sie eine Maske im Ebenenfenster als Ziel für alle neuen Maskenformen ein
Wählen Sie aus dem Popupmenü „Ziel“ den Namen der Maske. (Siehe „Masken als
Animationsziel festlegen“ auf Seite 252.)

A
B

Menüauswahl zum Einstellen einer Maske im Ebenenfenster A. Popupmenü „Ansicht“


B. Popupmenü „Ziel“

Masken erstellen
Für jede Ebene in einer Komposition können Sie eine oder mehrere Masken erstellen.
Masken werden im Zeitleistenfenster in der Reihenfolge ihrer Erstellung angezeigt.
Sie können Masken mit den folgenden Verfahren erstellen:
• Zeichnen Sie einen Pfad mit den Werkzeugen aus der Werkzeugpalette.
• Legen Sie im Dialogfeld „Maskenform“ die Abmessungen der Maskenform fest.
• Fügen Sie einen Pfad ein, den Sie aus einer anderen Ebene oder aus Adobe Illustrator
oder Adobe Photoshop kopiert haben. (Siehe „Masken aus Adobe Illustrator und
Adobe Photoshop importieren“ auf Seite 256.)
• Konvertieren Sie einen Alphakanal mit dem Befehl „Pausstift“. (Siehe „Alphakanäle in
Masken konvertieren“ auf Seite 240.)
• Konvertieren Sie eine Textebene mit dem Befehl „Outlines erstellen“. (Siehe „Masken
aus Textzeichen erstellen“ auf Seite 294.)

Maskentypen
Sie können vier unterschiedliche Arten von Masken zeichnen:
Rechteckig Eine rechteckige Maske kann auch quadratisch sein. Masken dieses Typs
können schneller in der Vorschau angezeigt und gerendert werden als alle anderen Arten
gezeichneter Masken.
Elliptisch Eine elliptische Maske kann auch kreisrund sein.
Bézier Zeichnen Sie mit dem Zeichenstift-Werkzeug einen Freihand-Bézier-Pfad als
Maske. Mit dem Zeichenstift-Werkzeug können Sie Bézier-Masken beliebiger Form
erstellen. (Siehe „Bézier-Masken mit dem Zeichenstift-Werkzeug zeichnen“ auf Seite 241.)
RotoBézier Aktivieren Sie in der Werkzeugpalette nach dem Auswählen des Zeichenstift-
Werkzeugs die Option „RotoBézier“, um einen Freihand-RotoBézier-Pfad als Maske zu
zeichnen. Der Hauptunterschied zwischen RotoBézier und Bézier besteht darin, dass die
Tangentengriffe bei RotoBézier-Masken automatisch berechnet werden.

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Hilfe zu Adobe After Effects Masken und Transparenz

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Nachdem Sie eine Maske erstellt haben, können Sie ihre Größe verändern oder sie drehen.
Es ist auch möglich, Teile von Masken zu verändern. (Siehe „Ausgewählte Masken oder
Scheitelpunkte skalieren und drehen“ auf Seite 245 und „Form einer Maske ändern“ auf
Seite 246.)

A B

C D

Vier Maskentypen A. Rechteckige Maske B. Elliptische Maske C. Bézier-Maske


D. RotoBézier-Maske

Mit mehreren Masken auf einer Ebene arbeiten


Wenn Sie Masken auf einer Ebene erstellen, werden ihre Namen im Zeitleistenfenster in
der Reihenfolge der Maskenerstellung angezeigt. Damit Ihre Masken einfacher zu
verwalten sind und Sie den Überblick behalten, können Sie sie auf die gleiche Weise wie
bei Ebenen umbenennen. (Siehe „Ebenen umbenennen“ auf Seite 134.) Achten Sie beim
Erstellen zusätzlicher Masken für eine Ebene im Ebenenfenster darauf, dass das
Popupmenü „Ziel“ im Ebenenfenster auf „Ohne“ eingestellt ist; andernfalls wird die als Ziel
ausgewählte Maske ersetzt und keine neue Maske erstellt. (Siehe „Masken als
Animationsziel festlegen“ auf Seite 252.)
Damit die Arbeit mit mehreren Masken im Kompositionsfenster übersichtlicher wird,
können Sie die einzelnen Maskenkonturen mit unterschiedlichen Farben versehen.
So wenden Sie eine neue Farbe auf eine Maskenkontur an
1 Wählen Sie die Maske im Zeitleistenfenster aus.
2 Öffnen Sie ggf. die Maskeneigenschaften, indem Sie die Taste „M“ drücken.
3 Klicken Sie auf das Farbfeld links neben dem Maskennamen, wählen Sie eine neue
Farbe und klicken Sie auf „OK“.
Weitere Informationen zu Masken finden Sie unter „Masken und Scheitelpunkte
auswählen“ auf Seite 243.

Masken duplizieren
Wenn Sie eine Maske in einem Bereich einer Ebene erstellen und eine Kopie der Maske in
einen anderen Bereich der Ebene einfügen möchten, verwenden Sie den Befehl
„Duplizieren“.

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So duplizieren Sie eine Maske


1 Wählen Sie die Maske im Kompositions-, Ebenen- oder im Zeitleistenfenster aus und
führen Sie dann einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Duplizieren“.
• Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Kopieren“, heben Sie die Auswahl der Maske auf und wählen
Sie dann „Bearbeiten“ > „Einfügen“ (Windows) bzw.„Einsetzen“ (Mac OS).
2 Ziehen Sie die duplizierte Maske im Kompositions- oder Ebenenfenster an eine andere
Position auf der Ebene.

Rechteckige und elliptische Masken


Erstellen Sie Maskenformen mit dem Rechteck- und dem Ellipse-Werkzeug, oder
definieren Sie eine Maskenform durch die Eingabe numerischer Werte.
So erstellen Sie eine rechteckige oder elliptische Maske durch Ziehen
1 Wählen Sie im Kompositionsfenster eine Ebene aus oder zeigen Sie im Ebenenfenster
eine Ebene an.
2 Wählen Sie aus der Werkzeugpalette das Rechteckige-Maske-Werkzeug oder das
Elliptische-Maske-Werkzeug aus.
3 Setzen Sie den Mauszeiger im Kompositions- oder Ebenenfenster an die Stelle, an der
eine Ecke der zu zeichnenden Maske liegen soll, und ziehen Sie zur diagonal
gegenüberliegenden Ecke.
4 Während des Zeichnens können Sie die Maske mit einer der folgenden Techniken
verändern:
• Halten Sie während des Ziehens die Umschalttaste gedrückt, um mit dem Rechteckige-
Maske-Werkzeug ein Quadrat bzw. mit dem Elliptische-Maske-Werkzeug einen Kreis zu
erstellen.
• Beginnen Sie zu ziehen, und halten Sie dann die Strg-Taste (Windows) bzw. die
Befehlstaste (Mac OS) gedrückt, um eine Maske ausgehend von ihrem Mittelpunkt zu
erstellen.
Weitere Informationen zum Verschieben, Skalieren und Drehen von Masken finden Sie
unter „Ausgewählte Masken oder Scheitelpunkte skalieren und drehen“ auf Seite 245.
So erstellen Sie eine rechteckige oder elliptische Maske in der Größe der Ebene
1 Wählen Sie im Kompositionsfenster eine Ebene aus oder zeigen Sie im Ebenenfenster
eine Ebene an.
2 Doppelklicken Sie in der Werkzeugpalette auf das Rechteckige-Maske-Werkzeug oder
das Elliptische-Maske-Werkzeug.
So erstellen Sie eine rechteckige oder elliptische Maske durch Eingeben
numerischer Werte für die Maskenform
1 Wählen Sie im Kompositionsfenster eine Ebene aus oder zeigen Sie im Ebenenfenster
eine Ebene an.

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2 Wählen Sie „Ebene“ > „Maskieren“ > „Neue Maske“. Im Kompositions- oder
Ebenenfenster wird eine neue Maske mit Griffen an den Außenkanten des Rahmens
angezeigt.
3 Wählen Sie „Ebene“ > „Maskieren“ > „Maskenform“.
4 Aktivieren Sie „Rechteck“ oder „Ellipse“.
5 Legen Sie, falls gewünscht, die Größe und Position des Begrenzungsrahmens der Maske
fest.
6 Klicken Sie auf „OK“.
Weitere Informationen zu Begrenzungsrahmen finden Sie unter „Infopalette“ auf Seite 46.

Maskenpfade
Eine Maske in After Effects ist ein gezeichneter Pfad, der aus Pfadsegmenten und
Scheitelpunkten besteht. Segmente sind die Linien oder Kurven, die jeweils zwei
Scheitelpunkte verbinden. Scheitelpunkte definieren, wo ein Segment des Pfades beginnt
und endet.
Die von Ihnen erstellte Maske kann ein offener oder ein geschlossener Pfad sein. Bei
einem offenen Pfad sind Anfangs- und Endpunkt nicht identisch. Ein Beispiel für einen
offenen Pfad ist eine gerade Linie. Ein geschlossener Pfad ist durchgehend, ohne klar
definierten Anfangs- und Endpunkt. Beispielsweise ist ein Kreis ein geschlossener Pfad.
Mit Masken, die aus geschlossenen Pfaden bestehen, können Sie transparente Bereiche
für Ebenen erstellen. Mit offenen Pfaden lassen sich keine transparenten Ebenenbereiche
erstellen, sie sind jedoch als Parameter für einen Effekt praktisch: Beispielsweise kann mit
dem Effekt „Kontur“ eine sichtbare Linie oder Form aus der Maske erstellt werden. (Siehe
„Effekte auf eine Maske anwenden“ auf Seite 257.)

Masken aus Bewegungspfaden erstellen


Sie können Keyframes für Position, Ankerpunkt oder Effektankerpunktposition kopieren
und diese Keyframes dann in eine ausgewählte Maske einfügen. Dies ist hilfreich für das
Erstellen von Animationen, die den Maskenkanten folgen. Achten Sie beim Erstellen von
Masken aus Bewegungspfaden darauf, dass Sie nur Keyframes einer einzigen
Positionseigenschaft kopieren, nicht die Keyframes einer anderen Eigenschaft. (Siehe
„Ebenenpositionen festlegen“ auf Seite 169.)

Der Bewegungspfad des Raumschiffs (links) wird auf die Hintergrundebene kopiert (Mitte) und vom
Effekt „Vegas“ verwendet (rechts).

So erstellen Sie eine Maske aus einem Bewegungspfad


1 Zeigen Sie im Kompositionsfenster den Bewegungspfad an, aus dem Sie die Maske
erstellen möchten.

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2 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die aufeinander folgenden Keyframes entlang des


Bewegungspfads aus, den Sie als Maske verwenden möchten. Klicken Sie auf den Namen
der Positionseigenschaft, wenn Sie alle Keyframes auswählen möchten. Klicken Sie bei
gedrückter Umschalttaste auf nebeneinander liegende Keyframes, um nur einige
Keyframes auszuwählen.
3 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Kopieren“.
4 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene aus, auf die Sie die Maske anwenden
möchten, und öffnen Sie die zugehörigen Eigenschaften. Alternativ können Sie die Ebene
im Ebenenfenster öffnen.
5 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie den Bewegungspfad als neue Maske verwenden möchten, wählen Sie
„Ebene“ > „Maskieren“ > „Neue Maske“.
• Wenn Sie eine vorhandene Maske durch den Bewegungspfad ersetzen möchten,
wählen Sie die Maske aus, die ersetzt werden soll.
6 Öffnen Sie im Zeitleistenfenster die Eigenschaft „Maske“ für die Maske, die Sie erstellen
oder ersetzen möchten, und wählen Sie den Wertnamen „Maskenform“ aus.
7 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einfügen“ (Windows) bzw.„Bearbeiten“ > „Einsetzen“
(Mac OS).

Keyframes für die Position werden ausgewählt und kopiert (links); anschließend werden sie in den
ausgewählten Wert „Maskenform“ eingefügt (rechts)

Alphakanäle in Masken konvertieren


Mit dem Befehl „Pausstift“ können Sie den Alphakanal einer Ebene in eine oder mehrere
Masken konvertieren. Darüber hinaus können Sie Masken mit dem Rot-, Grün- oder Blau-
Kanal der Ebene erstellen. Mit „Pausstift“ werden so viele Masken erstellt wie notwendig,
um den ausgewählten Bereich mit einer Kontur zu versehen, während die Ebene intakt
bleibt. Wenn Sie „Pausstift“ anwenden, werden betroffene Ebenen automatisch auf „Beste
Qualität“ eingestellt, um exakte Ergebnisse zu gewährleisten.
So erstellen Sie eine Maske durch Abpausen Passen Sie im Zeitleistenfenster den
Arbeitsbereich an den Bereich der Frames an, für die Sie Maskenform-Keyframes erstellen
möchten.
1 Wählen Sie im Kompositionsfenster eine oder mehrere Ebenen aus.
2 Wählen Sie „Ebene“ > „Pausstift“.
3 Wählen Sie im Dialogfeld „Pausstift“ die gewünschten Optionen aus und klicken Sie
dann auf „OK“. Im Kompositions- und im Zeitleistenfenster für diese Ebene werden eine
oder mehrere Masken angezeigt.
Wenden Sie einen Keying-Effekt auf die Ebene an, um Ihr Motiv zu isolieren und die
Zahl der Masken zu verringern, die mit „Pausstift“ erstellt werden.

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Im Dialogfeld „Pausstift“ stehen Ihnen die folgenden Optionen zu Verfügung:


Aktueller Frame Erstellt nur Masken auf dem ausgewählten Frame.
Arbeitsbereich Erstellt Maskenform-Keyframes im festgelegten Arbeitsbereich.
Toleranz Legt über einen Wert in Pixel fest, wie stark die Maskenkontur der Form des
Alphakanals entspricht. Bei sehr hohen Werten werden Masken mit scharfkantigen Ecken
erstellt; bei sehr niedrigen Werten entstehen Masken, die Störungen im Umfang des
festgelegten Kanals einschließen.
Schwellenwert Mit dem angegebenen Prozentwert wird bestimmt, wo die
Maskenkontur gezeichnet werden soll. Werte oberhalb des Schwellenwerts werden Weiß
zugeordnet und sind deckend; Werte unterhalb des Schwellenwerts werden Schwarz
zugeordnet und sind transparent.
Kanäle Legt den Kanal fest, der in Masken konvertiert werden soll. Zur Auswahl stehen
„Alpha“,„Rot“,„Grün“,„Blau“ und „Luminanz“.
Umkehren Invertiert vor dem Suchen nach Kanten die Eingabeebene. Wenn Sie
beispielsweise die Funktion „Pausstift“ auf eine viereckige Ebene mit einem kreisförmigen
Alphakanal anwenden, wird mit „Umkehren“ nur eine Maske für den Kreis angelegt, statt
Masken für die Kreis- und die Viereckkontur der Ebene zu erstellen.
Weichzeichnen Bestimmt über einen Wert in Pixel die Weichzeichnungsstärke, die auf
die Ebene angewendet werden soll, bevor der Schwellenwert aufgenommen wird. Stellen
Sie den Wert auf Null ein, wenn Sie Masken erstellen möchten, die sich eng an den
Konturen von Bildern mit starkem Kontrast orientieren. Verwenden Sie höhere Werte,
wenn Sie gezackte Maskenkanten reduzieren möchten.
Auf neue Ebene anwenden Wendet die Maske auf eine neue Farbfläche an, die dieselbe
Größe wie die ausgewählte Ebene hat. Bei Ebenen, für die „Transformationen falten“
aktiviert ist, wird diese Option automatisch aktiviert. Sie bewirkt die Erstellung einer
neuen Ebene, die dieselbe Größe wie die Komposition hat, die die Ebene enthält.

Text in Masken konvertieren


Sie haben die Möglichkeit, aus einer vorhandenen Textebene editierbare Masken zu
erstellen. Mit dem Befehl „Outlines erstellen“ erstellen Sie eine oder mehrere Masken aus
den Textkonturen. (Siehe „Masken auf Textebenen“ auf Seite 294.)

Bézier-Masken mit dem Zeichenstift-Werkzeug zeichnen


Mit dem Zeichenstift-Werkzeug können Sie eine Bézier-Maske in beliebiger Form erstellen,
beispielsweise mit Geraden in jedem beliebigen Winkel oder mit weich fließenden Kurven.
Das Zeichenstift-Werkzeug bietet die größte Genauigkeit für das Erstellen von Geraden und
Kurven. Mit der Option „RotoBézier“ des Zeichenstift-Werkzeugs können Sie Masken mit
Kurven schneller erstellen. Bei der Option „RotoBézier“ werden die Kurvensegmente
automatisch berechnet, so dass keine Grifflinien erforderlich sind.
Sie können die Form des Pfades problemlos anpassen, indem Sie die Scheitelpunkte der
Maske oder die mit einem Scheitelpunkt verbundenen Richtungslinien ziehen. Sie können
einem Segment darüber hinaus schnell Punkte hinzufügen oder Punkte löschen, und Sie
können problemlos den Scheitelpunkttyp ändern. Informationen zum Ändern von
Scheitelpunkten finden Sie in der unter „Form einer Maske ändern“ auf Seite 246
beschriebenen Vorgehensweise.

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Gerade Linien mit dem Zeichenstift-Werkzeug zeichnen


Mit dem Zeichenstift-Werkzeug zeichnen Sie Geraden. Klicken Sie dazu mit dem
Zeichenstift-Werkzeug, um Scheitelpunkte zu erstellen. Jedes Mal, wenn Sie mit dem
Werkzeug auf eine andere Stelle klicken, zeichnet After Effects ein gerades Pfadsegment
vom vorherigen zum neuen Punkt. Wenn Sie den Pfad schließen möchten, platzieren Sie
den Zeiger genau über dem ersten Scheitelpunkt. Klicken Sie auf diesen Scheitelpunkt,
sobald neben dem Zeiger ein Kreissymbol angezeigt wird.

Kurven mit dem Zeichenstift-Werkzeug zeichnen


Sie können Masken mit Kurven erstellen, indem Sie den Zeichenstift in die Richtung
ziehen, in die die Kurve verlaufen soll. Bei kurvigen Maskensegmenten für Bézier-Masken
hat jeder ausgewählte Scheitelpunkt ein oder zwei Grifflinien, die in Richtungsgriffen
enden. Die Form eines Kurvensegments hängt von den Grifflinien an den beiden Enden
des Segments ab. Wenn ein Pfad einen Scheitelpunkt verlässt, formt die Grifflinie dieses
Punktes die Kurve. Wenn der Pfad sich dem nächsten Scheitelpunkt nähert, wird die Form
immer weniger vom vorherigen Punkt und zunehmend von der Grifflinie beim nächsten
Scheitelpunkt beeinflusst. Wenn Sie diese Elemente verschieben, wird die Form der
Kurven in einem Pfad geändert. Die Grifflinien berühren die Kurve stets an den
Scheitelpunkten. Winkel und Länge der Grifflinie bestimmen die Form der Kurve beim
Austreten aus dem zugehörigen Scheitelpunkt.
Gleichmäßige Kurvenpfade, d. h. Pfade mit gleichmäßiger Wellenform, sind durch
Scheitelpunkte verbunden, die als Übergangspunkte bezeichnet werden. Ungleichmäßig
gekrümmte Pfade sind durch Eckpunkte [Link] können einen Scheitelpunkt
während des Zeichnens in einen Übergangs- oder Eckpunkt ändern.
Wenn Sie eine Grifflinie auf einem Kurvenpunkt verschieben, werden die Kurven auf
beiden Seiten des Punktes zum gleichen Zeitpunkt angepasst. Verschieben Sie dagegen
eine Grifflinie auf einem Eckpunkt, wird nur die Kurve angepasst, die auf der Seite des
Punktes liegt, auf der sich die Grifflinie befindet. Schließen Sie die Form ab, indem Sie auf
den ersten Scheitelpunkt klicken oder auf den letzten Scheitelpunkt doppelklicken.

Anpassen der Grifflinien bei Übergangs- (links) und Eckpunkten (rechts).

So ändern Sie einen Scheitelpunkt


Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Positionieren Sie das Zeichenstift-Werkzeug über dem Scheitelpunkt, den Sie ändern
möchten, und klicken Sie auf den Scheitelpunkt, sobald aus dem Zeichenstift-
Werkzeug-Symbol das Symbol des Scheitelpunkt-konvertieren-Werkzeugs wird.
• Wählen Sie in der Werkzeugpalette das Scheitelpunkt-konvertieren-Werkzeug aus.
Falls das Scheitelpunkt-konvertieren-Werkzeug nicht sichtbar ist, klicken Sie auf eines
der sichtbaren Zeichenstift-Werkzeug-Symbole und halten Sie die Maustaste
gedrückt. Wählen Sie dann das Scheitelpunkt-konvertieren-Werkzeug aus dem Menü.

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RotoBézier-Masken mit dem Zeichenstift-Werkzeug zeichnen


Mit der Option „RotoBézier“ in der Werkzeugpalette können Sie Masken mit Kurven
schneller erstellen. Bei der Option „RotoBézier“ werden die Kurvensegmente automatisch
berechnet, so dass keine Grifflinien erforderlich sind.
Sie können jede vorhandene Maske in eine RotoBézier-Maske konvertieren. Bézier-
Masken mit angepassten Grifflinien ändern jedoch die Form, wenn sie in RotoBézier-
Masken konvertiert werden, da RotoBézier-Segmente in After Effects automatisch
berechnet werden. Sie können RotoBézier-Masken in Bézier-Masken konvertieren, ohne
dass die Maskenform verändert wird.
So erstellen Sie eine RotoBézier-Maske
1 Wählen Sie in der Werkzeugpalette das Zeichenstift-Werkzeug aus und aktivieren Sie
dann die Option „RotoBézier“.
2 Erstellen Sie im Kompositionsfenster durch Klicken eine Maskenform.
So konvertieren Sie eine Maske in eine RotoBézier-Maske
1 Wählen Sie im Ebenen- oder Kompositionsfenster eine Maske aus.
2 Wählen Sie „Ebene“ > „Maskieren“ > „RotoBézier“.
So ändern Sie mit der Option „RotoBézier“ Übergangspunkte in Eckpunkte
Klicken Sie, während das Zeichenstift-Werkzeug ausgewählt ist, bei gedrückter Alt-Taste
(Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf einen vorhandenen Scheitelpunkt.
Hinweis: Wenn Sie mit gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf einen
Eckpunkt klicken, werden alle Punkte zu Übergangspunkten.

Masken und Scheitelpunkte auswählen


Bevor Sie Masken verändern oder animieren können, müssen Sie wissen, wie Masken
ausgewählt werden können, insbesondere wenn auf einer Ebene mehrere Masken erstellt
wurden. Anders als bei Ebenen gibt es bei Masken mehrere Auswahlstufen: Sie können
eine Maske als ganzen Pfad auswählen, was sich anbietet, wenn Sie eine Maske
verschieben oder die Größe einer Maske ändern möchten. Möchten Sie dagegen die Form
einer Maske ändern, wählen Sie ein oder mehrere Punkte auf der Maske aus. Ausgewählte
Punkte werden ausgefüllt angezeigt, nicht ausgefüllte Punkte erscheinen leer.
So wählen Sie im Ebenen- oder Kompositionsfenster eine oder mehrere Masken
ganz oder teilweise aus
1 Klicken Sie auf das Auswahl-Werkzeug .
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie einen Scheitelpunkt auf einer Maske auswählen möchten, klicken Sie darauf.
• Wenn Sie ein Maskensegment auswählen möchten, klicken Sie auf die Maskenkante.
• Wenn Sie eine ganze Maske durch Klicken auswählen möchten, halten Sie beim Klicken
auf die Maske die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS) gedrückt. Wenn Sie
mehrere Masken auswählen möchten, halten Sie beim Klicken auf weitere Masken die
Alt-Taste + Umschalttaste (Windows) bzw. die Wahltaste + Umschalttaste (Mac OS)
gedrückt.

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• Wenn Sie Masken durch Ziehen auswählen möchten, halten Sie die Umschalttaste
gedrückt, klicken Sie auf eine Stelle innerhalb der Maske und ziehen Sie ein
Auswahlrechteck um alle Scheitelpunkte oder Masken, die ausgewählt werden sollen.
Wenn Sie das Auswahl-Werkzeug verwenden möchten, während das Zeichenstift-
Werkzeug aktiv ist, halten Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS)
gedrückt.
So wählen Sie Masken im Zeitleistenfenster aus
1 Klicken Sie auf den nach rechts weisenden Pfeil neben einem Ebenennamen. um die
Ebene zu öffnen.
2 Klicken Sie auf den nach rechts weisenden Pfeil neben der Überschrift „Masken“, um die
Masken zu öffnen. Daraufhin werden alle auf der Ebene vorhandenen Masken angezeigt.
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie eine Maske auswählen möchten, klicken Sie auf ihren Namen.
• Wenn Sie einen zusammenhängenden Bereich von Masken auswählen möchten, halten
Sie die Umschalttaste gedrückt, während Sie auf die Namen der ersten und der letzten
Maske des Bereichs klicken.
• Wenn Sie mehrere nicht zusammenhängende Masken auswählen möchten, halten Sie
die Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS) gedrückt, während Sie auf die
Namen der auszuwählenden Masken klicken.
Hinweis: Sie können im Zeitleistenfenster nur ganze Masken auswählen. Zum Auswählen
einzelner Scheitelpunkte auf einer Maske müssen Sie das Kompositions- oder das
Ebenenfenster verwenden.
So können Sie der Auswahl Masken oder Scheitelpunkte hinzufügen bzw. sie daraus
entfernen
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie im Kompositionsfenster mit dem Auswahl-Werkzeug ein Auswahlrechteck
um alle Scheitelpunkte auf allen gewünschten Masken.
• Halten Sie im Ebenenfenster während des Ziehens die Umschalttaste gedrückt, um ein
Auswahlrechteck über andere nicht ausgewählte Scheitelpunkte zu ziehen.
• Wählen Sie im Ebenen- oder Kompositionsfenster eine Maske aus und halten Sie die
Umschalttaste gedrückt, während Sie mit dem Auswahl-Werkzeug auf weitere nicht
ausgewählte Masken klicken.
So wählen Sie alle Scheitelpunkte in einer Maske aus bzw. heben die Auswahl auf
Drücken Sie die Strg-Taste A (Windows) bzw. die Befehlstaste + A (Mac OS). Wenn Sie die
Auswahl für alle Scheitelpunkte aufheben möchten, drücken Sie die Strg-Taste +
Umschalttaste + A (Windows) bzw. die Befehlstaste + Umschalttaste + A.
So wählen Sie alle Masken auf einer Ebene aus
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Alles auswählen“.
So wählen Sie eine benachbarte Maske auf einer Ebene aus
Drücken Sie die Taste ~ (Tilde), um die nächste Maske auszuwählen, oder drücken Sie die
Umschalttaste + ~ (Tilde), um die vorherige Maske auszuwählen.

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So heben Sie die Auswahl der Maske auf


Klicken Sie auf eine beliebige Stelle außerhalb einer Maske.

Ausgewählte Masken oder Scheitelpunkte skalieren und


drehen
Mit dem Befehl „Freie Transformationspunkte“ können Sie eine ganze Maske (oder
ausgewählte Scheitelpunkte einer oder mehrerer Masken) in einem Schritt skalieren und
drehen. Wenn Sie diesen Befehl verwenden, werden die ausgewählten Scheitelpunkte von
einem Begrenzungsrahmen umgeben und in der Mitte des Begrenzungsrahmens wird ein
Ankerpunkt angezeigt, der den Effektankerpunkt für die aktuelle Transformation
kennzeichnet. Sie können die ausgewählten Scheitelpunkte skalieren und drehen, indem
Sie den Begrenzungsrahmen oder dessen Griffe ziehen. Sie haben auch die Möglichkeit,
den Punkt zu verändern, von dem aus die Maske gedreht oder skaliert wird. Verschieben
Sie dazu den Ankerpunkt des Begrenzungsrahmens. Die Begrenzungsrahmengriffe und -
ankerpunkte für Punkte der freien Transformation bestehen unabhängig von den Griffen
und vom Ankerpunkt der Ebene.
Hinweis: Wenn Sie den Befehl „Freie Transformationspunkte“ verwenden, um Drehungen
zu animieren, werden die Scheitelpunkte der Maske von Keyframe zu Keyframe in einer
geraden Linie interpoliert. Die Ergebnisse fallen daher u. U. anders aus als erwartet.
A B

Freie Transformationspunkte A. Griff am Begrenzungsrahmen B. Begrenzungsrahmen mit freien


Transformationspunkten C. Ankerpunkt des Begrenzungsrahmens D. Ankerpunkt der Ebene

So verschieben, skalieren oder drehen Sie Masken oder Maskenscheitelpunkte


1 Zeigen Sie im Kompositions- oder Ebenenfenster die Ebene an, die die zu
transformierende(n) Maske(n) enthält.
2 Führen Sie mit dem Auswahl-Werkzeug einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie eine bestimmte Anzahl Scheitelpunkte ändern möchten, wählen Sie die zu
transformierenden Scheitelpunkte aus, und wählen Sie „Ebene“ > „Maskieren“ > „Freie
Transformationspunkte“.
• Wenn Sie die gesamte Maske transformieren möchten, wählen Sie sie im
Zeitleistenfenster aus und wählen Sie „Ebene“ > „Maskieren“ > „Freie
Transformationspunkte“.

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3 Wenn Sie den Ankerpunkt eines Begrenzungsrahmens verschieben möchten,


positionieren Sie das Auswahl-Werkzeug über dem Ankerpunkt des
Begrenzungsrahmens , bis statt des Auswahl-Werkzeugs das Symbol zum Verschieben
von Ankerpunkten angezeigt wird. Ziehen Sie den Ankerpunkt an die gewünschte Stelle.
4 Führen Sie eine beliebige Kombination der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie die Maske oder die ausgewählten Scheitelpunkte verschieben möchten,
platzieren Sie den Zeiger im Begrenzungsrahmen und ziehen Sie.
• Wenn Sie die Maske oder ausgewählte Scheitelpunkte skalieren möchten, platzieren Sie
den Zeiger an einem Griff am Begrenzungsrahmen und stellen Sie, sobald der Zeiger
als gerader Doppelpfeil angezeigt wird, durch Ziehen eine neue Größe ein. Halten Sie
während des Ziehens die Umschalttaste gedrückt, wenn die Proportionen erhalten
bleiben sollen. Halten Sie während des Ziehens die Strg- Taste (Windows) bzw. die
Befehlstaste (Mac OS) gedrückt, wenn Sie ausgehend vom Ankerpunkt des
Begrenzungsrahmens skalieren möchten.
• Wenn Sie die Maske oder ausgewählte Scheitelpunkte drehen möchten, platzieren Sie
den Zeiger knapp neben dem Begrenzungsrahmen für das freie Transformieren und
führen Sie, sobald der Zeiger als gebogener Doppelpfeil angezeigt wird, durch
Ziehen die Drehung durch.
5 Doppelklicken Sie zum Schließen des Begrenzungsrahmens für das freie
Transformieren auf eine beliebige Stelle im Kompositions- oder Ebenenfenster.

Form einer Maske ändern


Im Ebenen- oder Kompositionsfenster können Sie die Form einer Maske frei ändern. Sie
haben die Möglichkeit, die Maskenform durch Verschieben, Löschen oder Hinzufügen von
Scheitelpunkten zu verändern. Sie können eine flexible Kontur für jede beliebige Form
erstellen, und Sie können eine Maskenform sogar im Zeitverlauf ändern.
Für einige Änderungen ist der Einsatz von Werkzeugen erforderlich, die sich in der
Werkzeugpalette in einer Gruppe mit dem Zeichenstift-Werkzeug befinden. Sie können
diese Werkzeuge anzeigen, indem Sie auf das Zeichenstift-Werkzeug in der
Werkzeugpalette klicken und die Maustaste gedrückt halten. Achten Sie beim Verändern
einer Maske darauf, nur auf vorhandene Scheitelpunkte oder Segmente zu klicken, da
andernfalls u. U. keine Änderung erfolgt, sondern eine neue Maske erstellt wird.
So ändern Sie eine Maskenform durch Eingabe numerischer Werte
1 Wählen Sie die Maske aus.
2 Öffnen Sie im Zeitleistenfenster die Maskenoptionen.
3 Klicken Sie auf das neben der Eigenschaft „Maskenform“ angezeigte unterstrichene
Wort „Form“ und legen Sie die Änderungen fest.
4 Klicken Sie auf „OK“.
So ersetzen Sie eine Maskenform durch eine andere
1 Wählen Sie im Ebenenfenster aus dem Popupmenü „Ziel“ die Maske, die Sie ersetzen
möchten.

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2 Zeichnen Sie eine neue Maskenform.


Hinweis: Wählen Sie nach dem Erstellen der neuen Maskenform im Ebenenfenster die
Option „Ohne“ aus dem Popupmenü „Ziel“; andernfalls ersetzen alle Masken, die Sie
anschließend erstellen, die als Ziel angegebene Maske. (Siehe „Masken als Animationsziel
festlegen“ auf Seite 252.)
So setzen Sie eine Maske auf ihre Standardbegrenzung zurück
Wählen Sie die Maske im Zeitleistenfenster aus und wählen Sie „Ebene“ > „Maskieren“ >
„Maske zurücksetzen“.
So löschen Sie eine Maske
Wählen Sie die Maske im Zeitleistenfenster aus und drücken Sie die Entf-Taste (Windows)
bzw. die Rückschritttaste (Mac OS).
So löschen Sie alle Masken
Wählen Sie die Ebene aus, die die zu löschenden Masken enthält, und wählen Sie
„Ebene“ > „Maskieren“ > „Alle Masken entfernen“.
So verschieben Sie einen Scheitelpunkt
Ziehen Sie den Scheitelpunkt mit dem Auswahl-Werkzeug .
Sie können vorübergehend vom Zeichenstift-Werkzeug zum Auswahl-Werkzeug
umschalten, indem Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS)
drücken.
So fügen Sie einer Maske einen Scheitelpunkt hinzu
Klicken Sie mit dem Scheitelpunkt-hinzufügen-Werkzeug auf die Linie zwischen zwei
vorhandenen Scheitelpunkten.
So löschen Sie einen Scheitelpunkt aus einer Maske
Klicken Sie mit dem Scheitelpunkt-löschen-Werkzeug auf einen Scheitelpunkt.
So ändern Sie die Form eines Kurvensegments
Führen Sie mit dem Auswahl-Werkzeug einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie einen Scheitelpunkt.
• Ziehen Sie die Grifflinien, die von einem benachbarten Übergangspunkt ausgehen.
• Ziehen Sie ein Kurvensegment.
Hinweis: Wenn Sie ein Kurvensegment auf einer RotoBézier-Maske ziehen, werden auch
die Scheitelpunkte verschoben.
So konvertieren Sie einen Scheitelpunkt von einem Eckpunkt in einen
Übergangspunkt oder umgekehrt
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie mit dem Scheitelpunkt-konvertieren-Werkzeug auf den Scheitelpunkt.
• Halten Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. die Ctrl-Taste (Mac OS) gedrückt, während Sie
mit dem Auswahl-Werkzeug auf den Scheitelpunkt klicken.
• Klicken Sie mit dem Zeichenstift-Werkzeug auf den Scheitelpunkt.

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Weiche Maskenkanten erstellen


Mit der Eigenschaft „Weiche Maskenkante“ können Sie für Maskenkanten harte oder
weiche Ränder einstellen. Standardmäßig liegt der Übergangsbereich einer weichen
Maskenkante halb innerhalb und halb außerhalb der Maske. Wenn Sie zum Beispiel eine
weiche Kante mit einer Breite von 25 Pixel festlegen, reicht der Übergangsbereich
12,5 Pixel in die Maske hinein und erstreckt sich 12,5 Pixel über sie hinaus. Sie können die
Maskenkanten verbreitern oder schmaler machen, um zu steuern, wie weit der
Übergangsbereich reicht. (Siehe „Maskenkanten anpassen“ auf Seite 249.)

A B C

Einstellen der Eigenschaft „Weiche Maskenkante“ A. Harte Kante B. 2 Pixel breite weiche Kante
C. 40 Pixel breite weiche Kante

Der Übergangsbereich einer weichen Kante befindet sich nur innerhalb der
Abmessungen des Ebenenframebereichs. Eine Maske mit weichen Kanten sollte daher
immer etwas kleiner als der Ebenenbereich sein. Wenn der Übergangsbereich über den
Ebenenbereich hinausragt, endet die weiche Kante abrupt.
Sie können den Übergangsbereich der Maske einer Ebene verändern, indem Sie präzise
Werte eingeben oder im Zeitleistenfenster ziehen.
So passen Sie weiche Kanten im Zeitleistenfenster an
1 Öffnen Sie die gewünschte Ebene und die zugehörigen Maskeneigenschaften.
2 Wenn Sie den x- und y-Wert proportional ändern möchten, klicken Sie auf den Schalter
zur Beschränkung der Seitenverhältnisse neben der Eigenschaft „Weiche Maskenkante“,
so dass das Symbol für die Beschränkung der Seitenverhältnisse angezeigt wird.
3 Ziehen Sie den unterstrichenen Wert für „Weiche Maskenkante“.
So stellen Sie weiche Kanten durch die Eingabe präziser Werte ein
1 Wählen Sie die Maske aus, die Sie bearbeiten möchten.
2 Öffnen Sie im Zeitleistenfenster die gewünschte Ebene und die zugehörigen
Maskeneigenschaften.
3 Klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste
(Mac OS) auf den unterstrichenen Wert für „Weiche Maskenkante“ und wählen Sie „Wert
bearbeiten“.
Geben Sie Werte für horizontale und vertikale Kanten ein (oder geben Sie einen Wert ein
und aktivieren Sie die Beschränkung der Seitenverhältnisse, damit beide Werte gleich
sind), und klicken Sie auf „OK“.
Hinweis: Bei Ebenen, für die im Zeitleistenfenster die Option „Optimieren“ aktiviert ist,
können Sie weiche Kanten nur gleichmäßig anwenden, also so, dass die Maske horizontal
und vertikal erweitert wird.

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Hilfe zu Adobe After Effects Masken und Transparenz

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Maskenkanten anpassen
Mit der Eigenschaft „Maskenausweitung“ können Sie alle Kanten einer Maske mit großer
Genauigkeit verbreitern oder verschmälern. Der Wert für diese Eigenschaft gibt in Pixel an,
wie weit Sie die angepasste Kante ausgehend von der ursprünglichen Maskenkante
ausdehnen bzw. zusammenziehen.
So bearbeiten Sie die Kanten der Maske durch Maskenausweitung
1 Öffnen Sie im Zeitleistenfenster die Maskeneigenschaften der Ebene, die Sie einstellen
möchten.
2 Ziehen Sie den unterstrichenen Wert für „Maskenausweitung“.

Deckkraft einer Maske anpassen


Sie können die Deckkrafteigenschaft von Masken verwenden, um die Transparenz einer
beliebigen Maske anzupassen oder Masken sogar vorübergehend zu aktivieren oder zu
deaktivieren.
So passen Sie die Deckkraft einer Maske an
1 Öffnen Sie im Zeitleistenfenster die Maskeneigenschaften der Maske, die Sie einstellen
möchten.
2 Ziehen Sie den unterstrichenen Wert für „Maskendeckkraft“.

Bewegungsunschärfe auf eine Maske anwenden


Mit der Option „Bewegungsunschärfe“ wird eine Unschärfe auf Basis der Bewegung einer
Maske in der Komposition erstellt. Sie können auf jede einzelne Maske einer Ebene
Bewegungsunschärfe anwenden. (Siehe „Schalter „Bewegungsunschärfe““ auf Seite 147.)
Hinweis: Die Maske muss Maskenform-Keyframes enthalten, die ausreichend Bewegung
für eine realistische Bewegungsunschärfe erzeugen.
So wenden Sie Bewegungsunschärfe auf eine Maske an
1 Wählen Sie eine oder mehrere Masken aus.
2 Wählen Sie „Ebene“ > „Maskieren“ > „Bewegungsunschärfe“ und wählen Sie eine der
folgenden Optionen:
• „Gleich der Ebene“, wenn die Unschärfe der Maske über die Schaltfläche
„Bewegungsunschärfe“ gesteuert werden soll.
• „Ein“, um die Bewegungsunschärfe der Maske auch dann zu rendern, wenn die
Schaltfläche „Bewegungsunschärfe“ nicht ausgewählt ist. (Diese Option ist nur
wirksam, wenn die Schaltfläche „Bewegungsunschärfe aktivieren“ ausgewählt wurde.)
• „Aus“, um keine Bewegungsunschärfe auf die Maske anzuwenden.
3 Klicken Sie im Zeitleistenfenster auf die Schaltfläche „Bewegungsunschärfe aktivieren“,
um die Unschärfe anzuzeigen.

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A B

Einstellungen für die Bewegungsunschärfe einer Ebene und einer Komposition A. Schalter für
Bewegungsunschärfe B. Schaltfläche „Bewegungsunschärfe aktivieren“

Inneren und äußeren Maskenbereich festlegen


Der Bildbereich innerhalb der Maskenkontur ist vollständig deckend, der Bereich
außerhalb der Maskenkontur ist transparent. Wenn Sie ein Loch in einer Videoebene
erstellen möchten, um die darunter liegende Ebene sichtbar zu machen, vertauschen Sie
den inneren und äußeren Bereich durch Umkehren (Invertieren) der Maske. Sie können
den Maskenstatus nicht durch Keyframes verändern; eine Maske ist über die gesamte
Dauer einer Komposition umgekehrt oder nicht umgekehrt.

Standardwirkung einer gezeichneten Maske (links); dieselbe Maske umgekehrt (rechts)

So invertieren Sie eine gezeichnete Maske


1 Wählen Sie die Maske aus, die Sie invertieren möchten.
2 Aktivieren Sie im Zeitleistenfenster die Option „Umkehren“ neben dem Namen der
Maske.
Befinden sich auf einer Ebene mehrere Masken, können Sie Maskenmodi anwenden, um
komplexe transparente Formen oder unterschiedliche Transparenzstufen zu erstellen.
(Siehe „Wechselwirkungen zwischen Masken derselben Ebene steuern“ auf Seite 257.)

Masken verschieben und Ebenen hinter Masken


horizontal verschieben
Sie können den Bereich, der durch eine Maske angezeigt wird, anpassen, indem Sie die
Maske im Ebenen- oder Kompositionsfenster verschieben oder im Kompositionsfenster
die Ebene hinter der Maske horizontal verschieben. Wenn Sie eine Maske verschieben,
bleiben die Positionswerte der Maskenebene konstant und die Maske verschiebt sich
relativ zu den anderen Objekten im Kompositionsfenster.

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Wenn Sie das Ausschnitt-Werkzeug verwenden, um eine Ebene hinter einer Maske
horizontal zu verschieben, bleibt die Position der Maske im Kompositionsfenster konstant,
ändert sich jedoch im Ebenenfenster. Die Werte für die „Position“ der Ebene hinter der
Maske ändern sich relativ zur Komposition. Wenn Sie über die Ränder des Frames mit der
Ebene hinausgehen, ändern sich auch die Werte für die „Maskenform“ der Ebene. Durch
Einsatz des Ausschnitt-Werkzeugs werden Arbeitsschritte eingespart. Ohne das Werkzeug
müssten Sie die Werte der Eigenschaften „Position“ und „Maskenform“ für die maskierte
Ebene manuell ändern. Sie können eine hinter einer anderen Ebene horizontal
verschobene Ebene animieren, indem Sie Keyframes für die Eigenschaften „Position“ und
„Maskenform“ der maskierten Ebene festlegen. (Siehe „Keyframes einrichten“ auf
Seite 161.)

Wenn Sie im Kompositionsfenster das Ausschnitt-Werkzeug verwenden, nimmt After Effects


automatisch zwei Anpassungen vor: Im Ebenenfenster wird die Maske relativ zu ihrer Ebene
verschoben (oben); im Kompositionsfenster wird die Ebene dagegen relativ zur Komposition
verschoben (unten).

So verschieben Sie eine Maske


1 Wählen Sie die Maske(n) aus, die Sie verschieben möchten.
2 Ziehen Sie die Maske(n) im Kompositionsfenster an die neue Position. Sie können die
Verschiebung auf eine horizontale oder vertikale Bewegung einschränken, indem Sie die
Umschalttaste drücken, nachdem Sie mit dem Ziehen begonnen haben.
Weitere Informationen zu Masken finden Sie unter „Masken und Scheitelpunkte
auswählen“ auf Seite 243.
So verschieben Sie eine Ebene horizontal hinter ihrer Maske
1 Wählen Sie aus der Werkzeugpalette das Ausschnitt-Werkzeug aus.
2 Klicken Sie im Kompositionsfenster in den Maskenbereich und ziehen Sie die Ebene an
eine neue Position.

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Masken als Animationsziel festlegen


Sobald Sie den ersten Punkt der ersten Maske für eine Ebene zeichnen, wird im
Ebenenfenster ein Popupmenü „Ziel“ angezeigt, über das Sie eine Maske als Ziel für alle
neuen Maskenformen festlegen können.
Wenn Sie eine neue Maskenform erstellen, während im Popupmenü „Ziel“ eine Maske
ausgewählt ist, wird die als Ziel festgelegte Maske durch die neue Form ersetzt. Sie
können dieses Verhalten abstellen, indem Sie im Popupmenü die Option „Ohne“ wählen.
Mit dieser Einstellung wird für jede im Ebenenfenster neu erstellte Maskenform eine neue
Maske angelegt, anstatt die vorhandene Maske zu ersetzen. Sie können eine Maske auch
schützen, um Änderungen an der Maske zu verhindern. (Siehe „Masken schützen“ auf
Seite 259.)
So legen Sie eine Maske als Ziel für alle neuen Formen fest
Wählen Sie im Ebenenfenster aus dem Popupmenü „Ziel“ den Namen der Maske.
So legen Sie keine Maske als Ziel für Änderungen fest
Wählen Sie im Ebenenfenster aus dem Popupmenü „Ziel“ die Option „Ohne“.

Masken animieren
Durch Keyframes können Sie alle Werte für die Eigenschaft „Maske“ einer Ebene im
Zeitverlauf verändern: „Maskenform“,„Weiche Maskenkante“,„Maskendeckkraft“ oder
„Maskenausweitung“. (Siehe „Keyframes“ auf Seite 159.)
Zum Animieren einer Maskenform wird der oberste Scheitelpunkt am Anfangs-Keyframe
von After Effects als der erste Scheitelpunkt gekennzeichnet. Alle folgenden Scheitelpunkte
werden ausgehend vom ersten Scheitelpunkt in aufsteigender Reihenfolge nummeriert.
After Effects weist dieselben Nummern dann den entsprechenden Scheitelpunkten aller
nachfolgenden Keyframes zu. After Effects interpoliert die Bewegung jedes
Scheitelpunkts von seiner ursprünglichen Position auf einem Keyframe zu der Position des
entsprechend nummerierten Scheitelpunkts auf dem nächsten Keyframe. Sie können
während der Animation jederzeit einen anderen Scheitelpunkt als ersten Scheitelpunkt
kennzeichnen. Die Scheitelpunkte der Form, der Sie einen neuen ersten Scheitelpunkt
zugewiesen haben, werden von After Effects dann neu nummeriert. Die Maske wird nun
anders animiert, da After Effects die neuen Scheitelpunktnummern den entsprechenden
„alten“ Scheitelpunktnummern zuordnet, die noch immer für aufeinander folgende
Keyframes gespeichert sind.
So animieren Sie eine Maskeneigenschaft
1 Wählen Sie im Zeitleisten- oder im Kompositionsfenster die Maske aus, die Sie
animieren möchten.
2 Verschieben Sie die Zeitmarke an den Zeitpunkt, an dem die Animation beginnen soll.
3 Öffnen Sie die Maskeneigenschaften und suchen Sie die Eigenschaft, die Sie ändern
möchten.
4 Legen Sie einen Wert für die Maskeneigenschaft fest. Informationen zum Einstellen
eines Maskenwerts finden Sie im entsprechenden Abschnitt für den jeweiligen Wert.
5 Legen Sie einen Anfangs-Keyframe fest.

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6 Verschieben Sie die Zeitmarke an den Zeitpunkt, an dem Sie den zweiten Keyframe
hinzufügen möchten.
7 Ändern Sie den Wert für die Maskeneigenschaft.
Wiederholen Sie die Schritte 6 und 7 so oft wie erforderlich, um weitere Keyframes
hinzuzufügen.
Weitere Informationen finden Sie unter „Deckkraft einer Maske anpassen“ auf Seite 249
oder „Keyframes einrichten“ auf Seite 161.
Hinweis: Wenn Sie einer Maske einen Scheitelpunkt hinzufügen, wird der neue
Scheitelpunkt standardmäßig für die gesamte Dauer der Maske auf der Maske angezeigt.
Er formt die Maske jedoch nur an dem Zeitpunkt um, an dem er hinzugefügt wurde. Wenn
Sie einen Scheitelpunkt an einem bestimmten Zeitpunkt von einer Maske löschen, wird er
für die Dauer der Maske von der Maske gelöscht. Wenn Sie verhindern möchten, dass
After Effects Scheitelpunkte während der Dauer der Maske hinzufügt und löscht, wählen
Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw. „After Effects“ >
„Einstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS), und deaktivieren Sie „Konstante
Scheitelpunktzahl bei Maskenbearbeitung erhalten“.
So legen Sie einen anderen Scheitelpunkt als ersten Scheitelpunkt fest
1 Erstellen Sie eine animierte Maskenform, wie im vorherigen Verfahren beschrieben.
2 Verschieben Sie im Zeitleistenfenster die Zeitmarke an den Punkt, an dem Sie einen
neuen ersten Scheitelpunkt festlegen möchten.
3 Wählen Sie den Scheitelpunkt aus, den Sie zum ersten Scheitelpunkt machen möchten.
4 Wählen Sie „Ebene“ > „Maskieren“ > „Ersten Scheitelpunkt setzen“.
Weitere Informationen finden Sie unter „Masken und Scheitelpunkte auswählen“ auf
Seite 243.
Hinweis: Der Scheitelpunkt, der als erster Scheitelpunkt festgelegt ist, wird im
Kompositionsfenster etwas größer angezeigt als die anderen Scheitelpunkte.

„Intelligente Masken-Interpolation“ (nur Pro)


Die Funktion „Intelligente Masken-Interpolation“ bietet ausgefeilte
Steuerungsmöglichkeiten für das Erstellen von Maskenform-Keyframes und das Erzielen
flüssiger, realistischer Animationen. Sobald Sie die Maskenform-Keyframes ausgewählt
haben, zwischen denen Sie interpolieren möchten, werden durch die „Intelligente
Masken-Interpolation“ die dazwischen liegenden Keyframes basierend auf Ihren
Einstellungen erstellt. In der Infopalette werden der Fortschritt der Interpolation und die
Zahl der erstellten Keyframes angezeigt.

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Die intelligente Masken-Interpolationspalette mit den grundlegenden Steuerelementen (links) und


den optionalen Steuerelementen (rechts)

So verwenden Sie „Intelligente Masken-Interpolation“


1 Wählen Sie „Fenster“ > „Intelligente Masken-Interpolation“.
2 Wählen Sie mindestens zwei benachbarte Maskenform-Keyframes aus.
3 Legen Sie in der intelligenten Masken-Interpolationspalette Optionen fest und klicken
Sie auf „Anwenden“.
4 Klicken Sie, falls gewünscht, zum Festlegen weiterer Optionen auf die Pfeile in der
linken Ecke der Palette oder wählen Sie aus dem Palettenmenü den Befehl „Optionen
anzeigen“.
Hinweis: Wenn Sie den Interpolationsvorgang unterbrechen möchten, drücken Sie die
Esc-Taste. In der Infopalette wird angezeigt, dass der Vorgang unterbrochen wurde;
außerdem wird die Zahl der erstellten Keyframes aufgeführt.
In der intelligenten Masken-Interpolationspalette finden Sie folgende Optionen:
Keyframerate Legt fest, wie viele Keyframes pro Sekunde von „Intelligente Masken-
Interpolation“ zwischen den ausgewählten Keyframes erstellt werden sollen. Ein Wert von
10 bedeutet beispielsweise, dass jede zehntel Sekunde ein neuer Keyframe eingefügt
wird. Wählen Sie „Automatisch“, wenn die Keyframerate denselben Wert haben soll wie die
in Klammern angezeigte Framerate der Komposition.
Hinweis: Unabhängig von der gewählten Keyframerate fügt „Intelligente Masken-
Interpolation“ stets Keyframes am Frame direkt nach dem ersten Maskenform-Keyframe
sowie am Frame direkt vor dem zweiten Maskenform-Keyframe ein. Beispiel: Wenn Sie in
einer Komposition mit 30 fps zwischen Keyframes bei 0 Sekunden und 1 Sekunde mit einer
Rate von 10 Keyframes pro Sekunde interpolieren, werden Maskenform-Keyframes bei den
Framenummern 1, 3, 6, 9, 12, 15, 18, 21, 24, 27 und 29 eingefügt.
Keyframe-Halbbilder Verdoppelt die Keyframerate. Wenn diese Option aktiviert ist und
„Keyframerate“ auf die Framerate der Komposition eingestellt wurde, wird bei jedem
Halbbild ein Keyframe hinzugefügt.

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Lineare Scheitelpunktpfade verwenden Wenn Sie diese Option aktivieren, verlaufen


die Scheitelpunkte im ersten Keyframe auf einem geraden Pfad zu den entsprechenden
Scheitelpunkten im zweiten Keyframe. Lassen Sie diese Option deaktiviert, wenn Sie
möchten, dass einige Scheitelpunkte Kurvenpfaden folgen, beispielsweise wenn die
gewünschte Interpolation sich drehende Elemente enthält. Ist diese Option deaktiviert,
wird mit „Intelligente Masken-Interpolation“ ein natürlicher Pfad für die Maske erstellt.
Verbiegungsfestigkeit Legt fest, in welchem Verhältnis die interpolierte Maskenform auf
Verbiegen und Dehnen reagiert. Ein Wert von 0 bedeutet, dass sich die Maskenform bei
der Animation stärker verbiegt als dehnt. Bei einem Wert von 100 dehnt sich die
Maskenform mehr, als sie sich verbiegt.
Qualität Legt fest, wie genau „Intelligente Masken-Interpolation“ die Scheitelpunkte von
einem Keyframe zum nächsten überträgt. Ein Wert von 0 gibt an, dass ein bestimmter
Scheitelpunkt im ersten Keyframe nur dem Scheitelpunkt mit derselben Nummer im
zweiten Keyframe entspricht. Beispiel: Der 10. Scheitelpunkt im ersten Keyframe muss
exakt dem 10. Scheitelpunkt im zweiten Keyframe entsprechen. Ein Wert von
100 bedeutet, dass ein Scheitelpunkt im ersten Keyframe praktisch jedem beliebigen
Scheitelpunkt im zweiten Keyframe entsprechen darf. Höhere Werte führen üblicherweise
zu besseren Interpolationen, allerdings erhöht sich die Verarbeitungszeit mit steigendem
Wert.
Maskenformscheitelpunkte hinzufügen Wenn diese Option aktiviert ist, fügt
„Intelligente Masken-Interpolation“ Scheitelpunkte hinzu, um eine höhere Qualität der
Interpolation zu ermöglichen. Im Allgemeinen arbeitet „Intelligente Masken-
Interpolation“ am besten, wenn die Maskenformen über eine hohe Dichte von
Scheitelpunkten verfügen. Außerdem darf ein Scheitelpunkt in der ersten Maskenform
nicht dem Mittelpunkt eines Kurven- oder Geradensegments in der zweiten Maskenform
entsprechen, so dass Sie manchmal nur zum gewünschten Ergebnis kommen, wenn Sie
vor der Abstimmung Scheitelpunkte hinzufügen.„Intelligente Masken-Interpolation“ führt
keine Änderungen an den ursprünglichen Keyframes durch. Nur die neuen Maskenform-
Keyframes, die von „Intelligente Masken-Interpolation“ berechnet werden, besitzen
zusätzliche Scheitelpunkte.
Der festgelegte Wert gibt an, wie fein die Eingabe-Maskenformen unterteilt werden:„Pixel
zwischen Scheitelpunkten“ legt den Abstand in Pixeln zwischen Scheitelpunkten auf der
Maskenform mit dem größeren Umfang nach der Unterteilung fest.„Scheitelpunkte
gesamt“ legt die Anzahl der Scheitelpunkte fest, die in den interpolierten Maskenformen
enthalten sind.„Prozentsatz der Kontur“ legt fest, dass bei jedem angegebenen
Prozentsatz der Konturlänge der Maskenform ein Scheitelpunkt eingefügt wird. Beispiel:
Der Wert 5 bedeutet, dass ein Scheitelpunkt an allen Segmenten der Kontur eingefügt
wird, die 5% der Länge des Gesamtumfangs ausmachen. Wenn nur die Scheitelpunkte
verwendet werden sollen, die am ersten Frame waren, lassen Sie diese Option deaktiviert.
Hinweis: „Intelligente Masken-Interpolation“ fügt möglicherweise Scheitelpunkte an
vorhandenen Scheitelpunktpositionen hinzu, selbst wenn „Maskenformscheitelpunkte
hinzufügen“ nicht aktiviert ist. Wenn zwei Scheitelpunkte einer Maskenform einem
einzelnen Scheitelpunkt der anderen Maskenform entsprechen, wird der einzelne
Scheitelpunkt an derselben Position dupliziert, so dass das Segment zwischen den beiden
Scheitelpunkten zu einem Punkt verkleinert wird.

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Abstimmungsmethode Legt den Algorithmus fest, mit dem „Intelligente Masken-


Interpolation“ die Scheitelpunkte einer Maskenform mit denen einer anderen
Maskenform abstimmt. Mit „Automatisch“ wird der Abstimmungsalgorithmus für Kurven
angewendet, wenn einer der ausgewählten Keyframes ein Kurvensegment enthält. Ist
dies nicht der Fall, wird der Algorithmus für Mehrfachlinien angewendet. Mit „Kurve“ wird
der Algorithmus für Maskenformen mit Kurvensegmenten angewendet. Mit
„Mehrfachlinie“ wird der Algorithmus für Maskenformen angewendet, die nur gerade
Segmente enthalten.
Hinweis: Wenn Sie die Methode „Mehrfachlinie“ auswählen, sind die von „Intelligente
Masken-Interpolation“ hinzugefügten Maskenform-Keyframes Mehrfachlinien, selbst
wenn die Eingabe-Maskenform Kurvensegmente enthält.
1:1-Übereinstimmungen des Scheitelpunkts verwenden Legt fest, dass bei
„Intelligente Masken-Interpolation“ auf einer Maskenform ein Scheitelpunkt erstellt wird,
der mit dem Scheitelpunkt derselben Nummer auf der anderen Maskenform
übereinstimmt.„Intelligente Masken-Interpolation“ stimmt auf jeder Eingabe-Maskenform
die ersten Scheitelpunkte, die zweiten, dritten usw. ab. Wenn die beiden Formen eine
unterschiedliche Anzahl von Scheitelpunkten besitzen, kann diese Aktion zu
unvorhergesehenen Ergebnissen führen.
Erste Übereinstimmung der Scheitelpunkte Hiermit legen Sie fest, dass „Intelligente
Masken-Interpolation“ die ersten Scheitelpunkte der beiden Maskenform-Keyframes
aufeinander abstimmt. Wenn die Option deaktiviert ist, sucht „Intelligente Masken-
Interpolation“ nach der bestmöglichen Übereinstimmung für die ersten Scheitelpunkte
der beiden Eingabe-Maskenformen.
Hinweis: Damit Sie gute Ergebnisse erzielen, sollten Sie darauf achten, dass die ersten
Scheitelpunkte der Eingabe-Maskenformen übereinstimmen. Aktivieren Sie dann die
Option „Erste Übereinstimmung der Scheitelpunkte“.

Masken aus Adobe Illustrator und Adobe Photoshop


importieren
Sie können Pfade aus Adobe Illustrator oder Adobe Photoshop importieren und in
Ebenen von After Effects verwenden. Mit den in dieser Anwendung verfügbaren
Werkzeugen für die Pfadbearbeitung können Sie eine größere Bandbreite von Formen für
Masken in After Effects erstellen.

Pfad in Adobe Illustrator (links); derselbe Pfad als Maske in ein Fenster von After Effects importiert
(rechts)

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So importieren Sie einen Pfad aus Adobe Illustrator oder Adobe Photoshop
1 Öffnen Sie Adobe Illustrator oder Adobe Photoshop und erstellen Sie einen Pfad.
Weitere Informationen zum Erstellen von Pfaden in Adobe Illustrator oder
Adobe Photoshop finden Sie im Handbuch des jeweiligen Programms.
2 Wählen Sie alle Scheitelpunkte auf dem Pfad aus, den Sie in After Effects importieren
möchten.
3 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Kopieren“.
4 Öffnen Sie After Effects.
5 Öffnen Sie das Ebenen- oder Kompositionsfenster, in das Sie den Pfad einfügen
möchten, und wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einfügen“ (Windows) bzw.„Einsetzen“ (Mac OS).
Hinweis: Jeder Pfad aus Adobe Illustrator oder Adobe Photoshop wird als Maske in
After Effects importiert.

Effekte auf eine Maske anwenden


Sie können die folgenden Standardeffekte von After Effects auf Maskenformen anwenden:
„Pfadtext“,„Audio-Wellenform“,„Audiospektrum“,„Strich“,„Füllen“ (nur geschlossene
Pfade) und „Schmieren“ (nur geschlossene Pfade). Sie können die folgenden Effekte der
Professional Edition von After Effects auf Maskenformen anwenden:„Umformen“ (nur
geschlossene Pfade),„Vegas“ und „Innerer/Äußerer Key“ (nur geschlossene Pfade). Beim
Effekt „Partikelsimulation“ in der Professional Edition kann auch eine Maskenform
verwendet werden, um Effektgrenzen zu definieren.

Sichtbare Linien und gefüllte Formen aus Masken erstellen


Wenn Sie die Kontur einer Maske zeichnen oder eine Maske füllen möchten, wenden Sie
den Effekt „Strich“ (Kontur) bzw.„Füllen“ an. Jede Maske in einer Ebene kann verschiedene
Einstellungen für „Strich“ und „Füllen“ haben. Sie können eine Kontur auf einen offenen
oder geschlossenen Maskenpfad anwenden; wenn Sie eine Maske ausfüllen möchten,
muss es sich jedoch um einen geschlossenen Pfad handeln. (Siehe „Mit Effekten arbeiten“
auf Seite 335.)

Wechselwirkungen zwischen Masken derselben Ebene


steuern
Füllmethoden für Masken steuern, wie verschiedene Masken innerhalb einer Ebene
miteinander interagieren. Standardmäßig sind alle Masken auf „Addieren“ eingestellt –
hiermit werden Transparenzwerte aller Masken, die sich in einer Ebene überlappen,
kombiniert. Sie können auf jede Maske einen Modus anwenden, der Maskenmodus lässt
sich jedoch nicht über die Zeit verändern. (Siehe „Füllmethode festlegen“ auf Seite 263.)

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Die erste von Ihnen erstellte Maske interagiert mit dem Alphakanal der Ebene. Wenn
dieser Kanal nicht das ganze Bild als deckend definiert, interagiert die Maske mit dem
Ebenen-Frame. Jede weitere von Ihnen erstellte Maske interagiert mit den Masken, die
sich im Zeitleistenfenster über der Maske befinden. Die Ergebnisse der Maskenmodi
variieren gemäß den Modi, die für die weiter oben liegenden Masken festgelegt wurden.
Sie können Maskenmodi nur zwischen den Masken derselben Ebene anwenden. (Siehe
„Maskenmodi“ auf Seite 258.)

Maskenmodi
Mit Maskenmodi können Sie komplexe Maskenformen mit mehreren transparenten
Bereichen erstellen. Sie können zum Beispiel einen Maskenmodus einstellen, der zwei
Masken miteinander kombiniert und als deckenden Bereich die Überschneidungsfläche
der beiden Masken festlegt.

A B

C D E

F G H

Maskenformen nach Anwendung verschiedener Modi auf eine kreisförmige Maske


A. Originalmasken B. Ohne C. Addieren D. Subtrahieren E. Überschneiden F. Aufhellen
G. Abdunkeln H. Differenz

So wenden Sie einen Maskenmodus an


1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene mit der Maske aus, auf die Sie einen Modus
anwenden möchten. Drücken Sie dann die Taste „M“.
2 Klicken Sie auf das Menü neben dem Namen der Maske und wählen Sie einen
Maskenmodus.
Die folgenden Beschreibungen von Maskenmodi basieren auf Wechselwirkungen
zwischen zwei Ebenenmasken – die obere ist auf „Addieren“ eingestellt, die andere auf
den jeweils beschriebenen Maskenmodus:

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 258


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Ohne After Effects behandelt die Maske so, als wäre sie nicht vorhanden. Die Maske wirkt
sich nicht auf die Ebene oder Komposition aus. Diese Option ist sinnvoll, wenn Sie den
Maskenpfad für einen Effekt wie „Strich“ oder „Füllen“ verwenden möchten, jedoch keine
transparenten Bereiche in der Ebene erstellt werden sollen. (Siehe „Effekte auf eine Maske
anwenden“ auf Seite 257.)
Addieren Addiert die ausgewählte Maske zu den anderen Masken für diese Ebene und
zeigt alle Maskeninhalte im Kompositionsfenster an. Wenn sich mehrere Masken
überschneiden, wird deren Deckkraft addiert.
Subtrahieren Subtrahiert die Maske von allen Masken, die sich im Zeitleistenfenster über
der Maske befinden. Der Inhalt des subtrahierten Maskenbereichs wird im
Kompositionsfenster als Loch angezeigt. Diese Option ist hilfreich, wenn Sie ein Loch in
der Mitte einer anderen Maske erstellen möchten.
Überschneiden Addiert die Maske zu allen darüber liegenden Masken, zeigt jedoch im
Kompositionsfenster nur den Bereich an, in dem sich die ausgewählte Maske mit den
vorherigen Masken überschneidet. Wenn sich mehrere Masken überschneiden, wird
deren Deckkraft addiert.
Aufhellen Addiert die Maske zu allen darüber liegenden Masken und zeigt den Inhalt
aller Bereiche hinter der Maske in der Komposition an. Wenn sich mehrere Masken
überschneiden, wird der höchste Deckkraftwert verwendet, die Deckkraft wird also nicht
aufaddiert.
Abdunkeln Addiert die Maske zu allen darüber liegenden Masken, zeigt jedoch im
Kompositionsfenster nur den Bereich an, in dem sich die ausgewählte Maske mit anderen
Masken überschneidet. Wenn sich mehrere Masken überschneiden, wird der höchste
Transparenzwert verwendet; die Transparenz wird nicht aufaddiert.
Differenz Addiert die ausgewählte Maske zu den darüber liegenden Masken und zeigt
im Kompositionsfenster den Maskeninhalt aller Bereiche hinter der Maske mit Ausnahme
der Bereiche an, in denen sich die Masken überschneiden.

Mehrere Masken bearbeiten


Wenn Sie mehrere Masken ausgewählt haben, können Sie alle Masken gleichzeitig
umkehren und die Modi aller ausgewählten Masken gleichzeitig ändern. Die Wahl, die Sie
für eine Maske treffen, wird auf alle Masken angewendet.
So bearbeiten Sie mehrere Masken gleichzeitig
1 Wählen Sie die Masken aus, die Sie bearbeiten möchten.
2 Wählen Sie einen Maskenmodus aus oder invertieren Sie die Maske einer Ebene.
Weitere Informationen finden Sie unter „Masken und Scheitelpunkte auswählen“ auf
Seite 243.

Masken schützen
Der Schutz einer Maske verhindert, dass Sie sie im Zeitleistenfenster sowie im
Kompositions- und Ebenenfenster auswählen oder sie im Ebenenfenster als Ziel
einstellen. Verwenden Sie diese Funktion, um ungewollte Änderungen an der Maske zu
vermeiden.

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Hilfe zu Adobe After Effects Masken und Transparenz

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So schützen Sie eine Maske oder heben den Schutz auf


1 Öffnen Sie im Zeitleistenfenster die Eigenschaft „Maske“.
2 Klicken Sie neben der Maske, die Sie schützen oder deren Schutz Sie aufheben
möchten, in der Spalte „Schalter“ auf das Feld unter dem Schloss-Symbol . Wenn in dem
Feld das Schloss-Symbol angezeigt wird, ist die zugehörige Maske geschützt und kann
nicht ausgewählt werden.
Hinweis: Wenn Sie den Schutz für mehrere Masken gleichzeitig aufheben möchten,
wählen Sie die Ebene(n) aus und wählen Sie „Ebene“ > „Maskieren“ > „Schutz aller Masken
aufheben“.

Masken erneut verwenden


Sie können Masken in anderen Ebenen und Kompositionen wieder verwenden. Es ist
besonders sinnvoll, Bézier-Masken zu speichern, für deren Erstellung Sie viel Zeit
aufgewendet haben. Sie können sogar ein Projekt mit Kompositionen erstellen, das nur
zum Speichern komplexer Ebenenmasken dient. Maskenformen werden in einer
Komposition und nicht als externe Datei auf der Festplatte gespeichert. Wenn Sie eine
Maske aus einem anderen Projekt verwenden möchten, importieren Sie dieses in Ihr
aktuelles Projekt.
So speichern Sie eine Maske
1 Öffnen Sie im Zeitleistenfenster für die Komposition mit der zu speichernden Ebene
und Maske die Ebene und deren Maskeneigenschaften.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie eine animierte Maske speichern möchten, wählen Sie die Masken-Keyframes
aus, die Sie speichern möchten.
• Wenn Sie eine nicht animierte Maske speichern möchten, wählen Sie die Maske aus.
3 Kopieren Sie die Maske oder die Keyframes und fügen Sie sie in eine neue Ebene ein
(bei der Ebene kann es sich um eine einfache Farbfläche handeln).
Weitere Informationen finden Sie unter „Keyframes einrichten“ auf Seite 161.
So verwenden Sie eine Maske erneut
1 Öffnen Sie die Komposition, die die wiederzuverwendende Maske enthält. Wenn Sie die
Maske in einem anderen Projekt gespeichert haben, importieren Sie das Projekt und
öffnen Sie dann die Komposition mit der Maske.
2 Öffnen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene und die Maskeneigenschaften der
gespeicherten Maske.
3 Wählen Sie den Maskenpfad oder die Keyframes aus.
4 Kopieren Sie die Maske oder Keyframes und fügen Sie sie in die neue Ebene ein.

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Bewegte Masken und Traveling Mattes erstellen


Wenn Sie eine Ebene durch ein Loch in einer anderen Ebene durchscheinen lassen
möchten, richten Sie eine bewegte Maske ein. Sie benötigen zwei Ebenen: eine, die als
Matte fungiert, und eine, die das Loch in der Matte ausfüllt. Sie können entweder die
Ebene der bewegten Maske (die Matte-Ebene) oder die Füllebene animieren. Wenn Sie die
Ebene der bewegten Maske animieren, erstellen Sie eine animierte Matte, die so genannte
Traveling Matte. Wenn Sie die bewegte Maske und die Füllebenen mit denselben
Einstellungen animieren möchten, können Sie eine Vorkomposition dafür erstellen. (Siehe
„Unterkompositionen“ auf Seite 716.)
After Effects behält die Reihenfolge einer Ebene und der zugehörigen bewegten Maske
nach dem Duplizieren oder Teilen der Ebene bei. Innerhalb der duplizierten oder geteilten
Ebenen bleibt die bewegte Maske stets oberhalb der Füllebene. Enthält Ihr Projekt z. B. die
Ebenen A und B, wobei A die bewegte Maske und B die Füllebene ist, führt das Duplizieren
oder Teilen dieser beiden Ebenen zur Ebenenreihenfolge ABAB. (Siehe „Ebenen
duplizieren“ auf Seite 127 und „Neue Ebenen durch Teilen einer Ebene erstellen“ auf
Seite 128.)

A B

Traveling Matte A. Bewegte Maske (oben) und Füllebene (unten) B. Animation der Eigenschaft
„Skalierung“ der bewegten Maske.

Alphakanal oder Luminanzwerte für eine bewegte Maske


verwenden
Definieren Sie die Transparenz in einer bewegten Maske mit Hilfe der Werte aus ihrem
Alphakanal oder aus der Luminanz ihrer Pixel. Die Verwendung der Luminanz ist hilfreich,
wenn Sie für die Erstellung einer bewegten Maske eine Ebene verwenden möchten, die
keinen Alphakanal hat oder aus einem Programm importiert wurde, das keine
Alphakanäle erstellen kann. Sowohl in Alphakanal-Matten als auch in Luminanz-Matten
werden Pixel mit höheren Werten transparenter dargestellt. In der Regel verwenden Sie
eine Matte mit hohem Kontrast, so dass Bereiche entweder völlig transparent oder völlig
deckend sind. Zwischenstufen sollte nur auftreten, wenn Sie teilweise oder stufenweise
Transparenz wünschen, zum Beispiel entlang einer weichen Kante.
So erstellen Sie eine bewegte Maske
1 Klicken Sie am unteren Rand des Zeitleistenfensters auf die Schaltfläche „Schalter/
Modi“. Statt der Spalte „Schalter“ wird die Spalte „Modi“ angezeigt. Sie können die Spalte
„Modi“ und die Spalte „Schalter“ auch gleichzeitig anzeigen.
2 Ordnen Sie im Zeitleistenfenster zwei Ebenen an. Sorgen Sie dafür, dass sich die
gewünschte Matte-Ebene (für die bewegte Maske) direkt über der gewünschten
Füllebene befindet.
3 Definieren Sie für die Füllebene im Menü „BewMas“ die Transparenz der direkt darüber
liegenden Ebene, indem Sie eine der folgenden Optionen auswählen:

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Keine bewegte Maske Es wird keine Transparenz erstellt; die direkt darüber liegende
Ebene verhält sich wie eine normale Ebene.
Alpha Matte Deckend, wenn der Alphakanal-Pixelwert 100% beträgt.
Umgekehrte Alpha Matte Deckend, wenn der Alphakanal-Pixelwert 0% beträgt.
Luma Matte Deckend, wenn der Luminanzwert eines Pixels 100% beträgt.
Umgekehrte Luma Matte Deckend, wenn der Luminanzwert eines Pixels 0% beträgt.
After Effects konvertiert die direkt darüber liegende Ebene in eine bewegte Maske,
deaktiviert das Video der Ebene der bewegten Maske und fügt im Zeitleistenfenster
neben dem Namen der Ebene der bewegten Maske ein Symbol für eine bewegte Maske
ein. Im Kompositionsfenster wird die Füllebene durch den Alphakanal der Matte-Ebene
angezeigt. (Siehe „Optionale Spalten“ auf Seite 118.)
Hinweis: Obwohl das Video für die Matte-Ebene deaktiviert ist, können Sie die Ebene
weiterhin auswählen, um sie anders zu positionieren, zu skalieren oder zu drehen. Wählen
Sie die Ebene im Zeitleistenfenster aus und ziehen Sie dann im Kompositionsfenster den
Mittelpunkt der Ebene (dieser ist durch einen Kreis mit einem X gekennzeichnet).

Transparenz beim Erstellen von Kompositionen erhalten


Mit der Option „Transparenz erhalten“ legen Sie fest, dass die deckenden Bereiche einer
Ebene nur angezeigt werden, wenn sie über deckenden Bereichen der darunter liegenden
Ebenen platziert werden. Durch diese Option können Sie dafür sorgen, dass eine Ebene
nur angezeigt wird, wenn sie sich über der darunter liegenden Ebene befindet. Dies ist
hilfreich für das Erstellen von Effekten wie z. B. Glitzern oder Lichtreflexionen auf einer
polierten Oberfläche.
So erhalten Sie Transparenz
Wählen Sie in der Spalte der Ebenenschalter für die entsprechende Ebene die Option „T“.

Eine Matte-Ebene vor Anwenden von „Transparenz erhalten“ (links) und nach Anwenden der Option
(rechts).

Füllmethoden verwenden
Füllmethoden steuern, wie eine Ebene mit darunter liegenden Ebenen überblendet wird
bzw. auf darunter liegende Ebenen reagiert. Die Füllmethoden „Schablone“ und
„Silhouette“ beeinflussen die Alphakanäle der unter ihnen liegenden Ebenen. Andere
Füllmethoden wirken sich auf das Aussehen von Farben aus, die mit den Farben anderer
Ebenen überblendet werden. Die Füllmethoden in After Effects (früher als Ebenenmodi
bezeichnet) sind die gleichen wie in Adobe Photoshop.

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Hilfe zu Adobe After Effects Masken und Transparenz

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Füllmethoden können nicht mit Hilfe von Keyframes animiert werden. Wenn sich eine
Füllmethode zu einem bestimmten Zeitpunkt ändern soll, teilen Sie die Ebene an diesem
Zeitpunkt und wenden Sie eine neue Füllmethode auf den Teil der Ebene an, der
fortgesetzt wird. Sie können auch Effekte zur ebenenübergreifenden Berechnung
verwenden – diese ähneln Füllmethoden, können sich jedoch über die Zeit ändern. (Siehe
„Neue Ebenen durch Teilen einer Ebene erstellen“ auf Seite 128.)

Füllmethode festlegen
Sie wenden eine Füllmethode auf die Ebene über den Ebenen an, für die Sie eine
Wechselwirkung herstellen möchten. Im Zusammenhang mit dem Festlegen von
Füllmethoden werden die folgenden Begriffe verwendet:
• Die Hintergrundfarben sind die Farben der Ebenen, die sich unter der Ebene befinden,
auf die Sie die Methode anwenden möchten.
• Die Ebenenfarben sind die ursprünglichen Farben der Ebene, für die die Füllmethode
gewählt wurde.
• Die Ergebnisfarben sind die Farben, die letztendlich angezeigt werden.
So wenden Sie eine Füllmethode an
1 Falls das Menü „Modus“ im Zeitleistenfenster nicht angezeigt wird, klicken Sie am
unteren Rand des Zeitleistenfensters auf die Schaltfläche „Schalter/Modi“ oder wählen Sie
aus dem Menü des Zeitleistenfensters die Option „Spalten“ > „Modi“.
2 Wählen Sie aus dem Popupmenü „Modus“ der Ebene einen Modus.
Sie können eine der folgenden Füllmethoden auf eine Ebene anwenden:
Addieren Kombiniert die Farbwerte von Ebenenfarbe und Hintergrundfarben. Die
Ergebnisfarbe ist heller als die Originalfarbe. Dies ist eine gute Methode zum Kombinieren
von sich nicht überlappenden Bildern in zwei Ebenen. Reines Schwarz in einer Ebene
ändert die Hintergrundfarbe nicht. Reines Weiß in der Hintergrundfarbe wird nie
verändert.
Alpha addieren Kombiniert Ebenen normal, addiert jedoch komplementäre
Alphakanäle, um einen nahtlosen Transparenzbereich zu erstellen. Diese Option ist
hilfreich für das Entfernen von sichtbaren Kanten aus zwei Alphakanälen, die in Relation
zueinander umgekehrt sind, oder für das Entfernen aus den Alphakanalkanten zweier
aneinander grenzender Ebenen, die animiert werden.
Farbig nachbelichten - klassisch Dies ist die Methode „Farbig nachbelichten“ aus
After Effects 5.0 und früheren Programmversionen, die nun den Zusatz „klassisch“ hat.
Verwenden Sie diese Option, um die Kompatibilität mit älteren Projekten zu erhalten, und
setzen Sie sonst „Farbig nachbelichten“ ein. Mit „Farbig nachbelichten - klassisch“ wird die
Ergebnisfarbe basierend auf der ursprünglichen Ebenenfarbe abgedunkelt. Je dunkler die
ursprüngliche Ebenenfarbe, desto dunkler die Ergebnisfarbe. Reines Weiß in der
ursprünglichen Ebene ändert die Hintergrundfarbe nicht. Reines Schwarz in der
ursprünglichen Ebene ändert die Hintergrundfarbe normalerweise zu Schwarz.

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Hilfe zu Adobe After Effects Masken und Transparenz

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Farbig abwedeln - klassisch Dies ist die Methode „Farbig abwedeln“ aus After Effects 5.0
und früheren Programmversionen, die nun den Zusatz „klassisch“ hat. Verwenden Sie
diese Option, um die Kompatibilität mit älteren Projekten zu erhalten, und setzen Sie
sonst „Farbig abwedeln“ ein. Mit „Farbig abwedeln - klassisch“ wird die Ergebnisfarbe
basierend auf der ursprünglichen Ebenenfarbe aufgehellt. Je heller die ursprüngliche
Ebenenfarbe, desto heller die Ergebnisfarbe. Reines Schwarz in der ursprünglichen Ebene
ändert die Hintergrundfarbe nicht. Reines Weiß in der ursprünglichen Ebene ändert die
Hintergrundfarbe normalerweise zu Weiß.
Differenz - klassisch Dies ist die Methode „Differenz“ aus After Effects 5.0 und früheren
Programmversionen, die nun den Zusatz „klassisch“ hat. Verwenden Sie diese Option, um
die Kompatibilität mit älteren Projekten zu erhalten, und setzen Sie sonst „Differenz“ ein.
Mit „Differenz - klassisch“ werden die Kanalwerte der Ebenen- und Hintergrundfarben
voneinander subtrahiert. Der absolute Wert des Ergebnisses wird angezeigt.
Farbe Erstellt Ergebnisfarben mit der Luminanz der Hintergrundfarben sowie dem
Farbton und der Sättigung der Ebenenfarben. Dadurch bleiben die Graustufen im Bild
erhalten.
Farbig nachbelichten Dunkelt anhand der Farbinformationen in den einzelnen Ebenen
und durch Erhöhen des Kontrasts die ursprüngliche Ebene ab, um die Farbe der darunter
liegenden Ebene zu reflektieren. Reines Weiß in der ursprünglichen Ebene ändert die
Hintergrundfarbe nicht. Diese Methode entspricht der Füllmethode „Farbig
nachbelichten“ in Adobe Photoshop 7.0.
Farbig abwedeln Hellt anhand der Farbinformationen in den einzelnen Ebenen und
durch Verringern des Kontrasts die ursprüngliche Ebene auf, um die Farbe der darunter
liegenden Ebene zu reflektieren. Reines Schwarz in der ursprünglichen Ebene ändert die
Hintergrundfarbe nicht. Diese Methode entspricht der Füllmethode „Farbig abwedeln“ in
Adobe Photoshop 7.0.
Sprenkeln mit Rauschen Funktioniert wie die Option „Streuen“, die Platzierung der
Zufallsfarben ändert sich hier jedoch über die Zeit.
Hinweis: Die Füllmethode „Sprenkeln mit Rauschen“ wird vom Rendering-Plug-in
„Erweitertes 3D“ nicht unterstützt.
Abdunkeln Vergleicht die Kanalwerte von Hintergrund- und Ebenenfarbe und zeigt die
dunklere der beiden Farben an. Das Wählen dieser Option kann zu Farbverschiebungen in
farbigen Ebenen führen.
Differenz Subtrahiert anhand der Farbinformationen in den einzelnen Ebenen die Farbe
(Ebenenfarbe oder Hintergrundfarbe) mit dem niedrigeren Helligkeitswert von der mit
dem höheren Helligkeitswert. Bei reinem Weiß werden die Farbwerte der ursprünglichen
Ebene invertiert; bei Schwarz erfolgt keine Änderung. Diese Methode entspricht der
Füllmethode „Differenz“ in Adobe Photoshop 7.0.
Streuen Ersetzt die Ebenenfarben basierend auf der Transparenz der Ebene per
Zufallsverteilung durch Farben der darunter liegenden Ebenen.
Hinweis: Die Füllmethode „Streuen“ wird vom Rendering-Plug-in „Erweitertes 3D“ nicht
unterstützt.
Ausschluss Hiermit erzielen Sie ein ähnliches Ergebnis wie mit „Differenz“, der Kontrast
ist hier jedoch etwas geringer. Ein Füllen mit Weiß kehrt die Hintergrundfarbenwerte um.
Bei einer Angleichung mit Schwarz erfolgt keine Änderung.

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Hilfe zu Adobe After Effects Masken und Transparenz

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Hartes Licht Multipliziert die Ergebnisfarbe oder ihre invertierten Werte von der Farbe
der ursprünglichen Ebene. Das Ergebnis ähnelt der Wirkung, die ein Anstrahlen der Ebene
mit grellem Scheinwerferlicht hätte. Wenn die Hintergrundfarbe heller als 50% Grau ist,
wird die Ebene aufgehellt, als würde sie negativ multipliziert. Ist die Hintergrundfarbe
dunkler als 50% Grau, wird die Ebene abgedunkelt, als würde sie multipliziert. Diese
Option ist hilfreich, um den Eindruck von Schatten auf einer Ebene zu erzielen.
Farbton Erstellt Ergebnisfarben mit der Luminanz und Sättigung der Hintergrundfarben
und dem Farbton der Ebenenfarben.
Aufhellen Vergleicht die Kanalwerte von Hintergrund- und Ebenenfarbe und zeigt die
hellere der beiden Farben an. Das Wählen dieser Option kann zu Farbverschiebungen in
farbigen Ebenen führen.
Linear nachbelichten Dunkelt anhand der Farbinformationen in den einzelnen Ebenen
und durch Verringern der Helligkeit die ursprüngliche Ebene ab, um die Hintergrundfarbe
zu reflektieren. Reines Weiß bewirkt keine Änderung.
Linear abwedeln Hellt anhand der Farbinformationen in den einzelnen Ebenen und
durch Erhöhen der Helligkeit die ursprüngliche Ebene auf, um die Hintergrundfarbe zu
reflektieren. Reines Schwarz bewirkt keine Änderung.
Lineares Licht Die Farben werden je nach Hintergrundfarbe durch Erhöhen oder
Verringern der Helligkeit abgewedelt oder nachbelichtet. Wenn die Hintergrundfarbe
heller als 50% Grau ist, wird die Ebene durch Erhöhen der Helligkeit heller. Ist die
Hintergrundfarbe dunkler als 50% Grau, wird die Ebene durch Verringern der Helligkeit
dunkler.
Luminanz integrieren Verhindert das Beschneiden von Farbwerten, die den
Alphakanalwert nach der Bearbeitung überschreiten, dadurch, dass sie der Komposition
hinzugefügt werden. Dies ist hilfreich für die Kombination gerenderter Linsen- oder
Lichteffekte (wie zum Beispiel Blendenflecken) aus Footage mit integrierten
Alphakanälen. Sie kann auch zu besseren Ergebnissen bei der Bearbeitung von Footage
aus Matte-Programmen anderer Hersteller führen. Beim Verwenden dieser Methode
erzielen Sie die besten Ergebnisse, wenn Sie in After Effects die Interpretation des
integrierten Alpha-Quellfootage auf direktes Alpha einstellen. (Siehe „Alphakanäle als
direkte oder integrierte Kanäle interpretieren“ auf Seite 64.)
Luminanz Erstellt Ergebnisfarben mit Farbton und Sättigung der Hintergrundfarben
sowie der Luminanz der Ebenenfarben. Diese Option kehrt die Option „Farbe“ um.
Multiplizieren Multipliziert die Farbwerte in den Ebenen und dividiert das Ergebnis
durch den maximalen Pixelwert von entweder 8-Bit- oder 16-Bit-Pixeln, je nach dem
Modus, in dem Sie sich befinden. Die Ergebnisfarbe ist niemals heller als das Original.
Normal Kombiniert die Ebene mit den darunter liegenden Ebenen.
Ineinander kopieren Mischt Farben zwischen Ebenen, wobei Glanzlichter und Schatten
erhalten bleiben, um die hellen und dunklen Bereiche der Ebenenfarben zu reflektieren.
Punktuelles Licht Ersetzt die Farben je nach Hintergrundfarbe. Wenn die
Hintergrundfarbe heller als 50% Grau ist, werden Pixel ersetzt, die dunkler als die
Hintergrundfarbe sind. Pixel, die heller als die Hintergrundfarbe sind, bleiben unverändert.
Wenn die Hintergrundfarbe dunkler als 50% Grau ist, werden Pixel ersetzt, die heller als die
Hintergrundfarbe sind. Pixel, die dunkler als die Hintergrundfarbe sind, bleiben
unverändert.

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Hilfe zu Adobe After Effects Masken und Transparenz

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Harte Mischung Verstärkt den Kontrast der Hintergrundebene, die unter einer Maske auf
der Quellebene sichtbar ist. Die Maskengröße definiert den Kontrastbereich; die
invertierte Quellebene bestimmt den Mittelpunkt des Kontrastbereichs.
Sättigung Erstellt Ergebnisfarben mit der Luminanz und dem Farbton der
Hintergrundfarben sowie der Sättigung der Ebenenfarben. Wenn Sie diese Option auf eine
Ebene anwenden, die keine Sättigung enthält (die also grau ist), kommt es zu keiner
Veränderung.
Negativ multiplizieren Multipliziert die invertierten Helligkeitswerte der Farben in allen
Ebenen. Die Ergebnisfarbe ist niemals dunkler als das Original. Die Option „Negativ
multiplizieren“ entspricht der traditionellen Technik, zwei unterschiedliche Filmnegative
übereinander gelegt auszudrucken.
Alphasilhouette Siehe „Füllmethoden „Schablone“ und „Silhouette“ verwenden“ auf
Seite 266.
Luminanzsilhouette Siehe „Füllmethoden „Schablone“ und „Silhouette“ verwenden“ auf
Seite 266.
Weiches Licht Je nach Ebenenfarbe werden die resultierenden Farben aufgehellt oder
verdunkelt. Das Ergebnis ähnelt der Wirkung, die ein Anstrahlen der Ebene mit diffusem
Scheinwerferlicht hätte. Wenn die Hintergrundfarbe heller als 50% Grau ist, wird die Ebene
heller. Wenn die Hintergrundfarbe dunkler als 50% Grau ist, wird die Ebene dunkler. Eine
schwarze oder weiße Ebene wird deutlich dunkler oder heller, jedoch nicht vollständig
schwarz oder weiß.
Alphaschablone Siehe „Füllmethoden „Schablone“ und „Silhouette“ verwenden“ auf
Seite 266.
Luminanzschablone Siehe „Füllmethoden „Schablone“ und „Silhouette“ verwenden“ auf
Seite 266.
Strahlendes Licht Die Farben werden je nach Hintergrundfarbe durch Erhöhen oder
Verringern des Kontrasts abgewedelt oder nachbelichtet. Wenn die Hintergrundfarbe
heller als 50% Grau ist, wird die Ebene durch Verringern des Kontrasts heller. Ist die
Hintergrundfarbe dunkler als 50% Grau, wird die Ebene durch Erhöhen des Kontrasts
dunkler.

Füllmethoden „Schablone“ und „Silhouette“ verwenden


Bei den Füllmethoden „Schablone“ und „Silhouette“ werden der Alphakanal oder die
Luminanzwerte einer Ebene verwendet, um die Alphakanäle aller unter dieser Ebene
liegenden Ebenen zu beeinflussen. Dadurch unterscheiden sie sich von bewegten
Masken, die nur eine Ebene beeinflussen.
Schablonenmethode Schneidet durch alle Ebenen, so dass Sie mehrere Ebenen durch
den Frame des Alphakanals der Schablonenebene anzeigen können.
Silhouettenmethode Blockiert alle darunter liegenden Ebenen, so dass Sie ein Loch
durch mehrere Ebenen gleichzeitig schneiden können.
Hinweis: Die Füllmethoden „Schablone“ und „Silhouette“ beeinflussen alle Ebenen unter
der Ebene, auf die sie angewendet werden. Wenn Sie verhindern möchten, dass sich die
Füllmethoden „Schablone“ und „Silhouette“ auf alle darunter liegenden Ebenen
auswirken, verschachteln Sie die Ebene in einer Komposition. (Siehe „Animationen durch
Verschachteln von Kompositionen erstellen“ auf Seite 712.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Masken und Transparenz

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Bei „Luminanzschablone“ sind die helleren Pixel der Ebene deckender als die dunklen
Pixel. Bei „Luminanzsilhouette“ sind die helleren Pixel der Ebene transparenter als die
dunklen Pixel.

Schablone (links) zeigt alle darunter liegenden Ebenen durch den Frame des Alphakanals der
Schablonenebene an. Silhouette (rechts) schneidet ein Loch durch alle darunter liegenden Ebenen.

So wenden Sie die Schablonen- oder Silhouettenmethoden auf eine Ebene an


1 Klicken Sie am unteren Rand des Zeitleistenfensters auf „Schalter/Modi“.
2 Klicken Sie auf „Normal“, um das Popupmenü „Modus“ für die Ebene zu öffnen, die Sie
als Schablone oder Silhouette verwenden möchten. Wählen Sie dann eine der folgenden
Optionen:
• „Alphaschablone“, wenn eine Schablone aus dem Alphakanal der Ebene erstellt werden
soll.
• „Luminanzschablone“, wenn eine Schablone aus den Luminanzwerten der Ebene
erstellt werden soll.
• „Alphasilhouette“, wenn eine Silhouette aus dem Alphakanal der Ebene erstellt werden
soll.
• „Luminanzsilhouette“, wenn eine Silhouette aus den Luminanzwerten der Ebene
erstellt werden soll.

Verschiedene Füllmethoden anzeigen


Sie können schnell zwischen allen Füllmethoden für eine ausgewählte Ebene wechseln, so
dass es problemlos möglich ist, mit den Wirkungen der einzelnen Methoden auf die Ebene
zu experimentieren.
So wechseln Sie zwischen den Füllmethoden einer Ebene
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster eine Ebene aus.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Halten Sie die Umschalttaste gedrückt und drücken Sie die Taste +, um die
Füllmethoden vorwärts zu durchlaufen.
• Halten Sie die Umschalttaste gedrückt und drücken Sie die Taste _ (Unterstrich), um die
Füllmethoden rückwärts zu durchlaufen.

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Hilfe zu Adobe After Effects Masken und Transparenz

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Transparenz durch Keying erstellen


Sie können Teile einer Footagedatei durch Auskeyen eines Farb- oder Luminanzwerts
transparent machen. Durch Keying ist es problemlos möglich, Objekte zu isolieren, die
sich über einen konsistenten Hintergrund bewegen oder die zu komplex sind, um sie
einfach maskieren zu können. Wenn Sie einen Wert auskeyen, werden alle Pixel mit
ähnlichen Farben oder Luminanzwerten transparent. Diese Technik wird häufig als
Bluescreening bezeichnet, obwohl nicht nur Blau verwendet werden kann. Sie können
auch jeden anderen einfarbigen Hintergrund einsetzen. (Siehe „Keying-Effekte“ auf
Seite 343.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Masken und Transparenz (6.5)

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Masken und Transparenz (6.5)


Form einer Maske ändern (6.5)
Mit der Option „RotoBézier“ des Zeichenstift-Werkzeugs können Sie Masken mit Kurven
schneller zeichnen, indem Sie die einzelnen Scheitelpunkte einfach durch Klicken
platzieren, anstatt die Grifflinien der Punkte durch Ziehen zu definieren. (Siehe
„RotoBézier-Masken mit dem Zeichenstift-Werkzeug zeichnen“ auf Seite 243.) In Adobe
After Effects 6.5 können Sie die Spannung einzelner Scheitelpunkte in einer RotoBézier-
Maske präzise einstellen, um die Kurve des Maskenpfads zu verbreitern oder zu verengen.
Hinweis: Der Spannungswert eines Scheitelpunktes wird während der
Spannungsänderung in der Infopalette angezeigt.
So stellen Sie die Spannung einer RotoBézier-Maske ein
1 Wenn Sie die Spannung mehrerer Scheitelpunkte gleichzeitig einstellen möchten,
wählen Sie diese Scheitelpunkte aus. (Siehe „Masken und Scheitelpunkte auswählen“ auf
Seite 243.)
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie einen Scheitelpunkt mit dem Scheitelpunkt-konvertieren-Werkzeug .
• Wählen Sie das Zeichenstift-Werkzeug aus und ziehen Sie bei gedrückter Alt-Taste
(Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) einen ausgewählten Scheitelpunkt.
• Wählen Sie das Auswahl-Werkzeug aus und ziehen Sie bei gedrückter Strg- und Alt-
Taste (Windows) bzw. Befehls- und Wahltaste (Mac OS) einen ausgewählten
Scheitelpunkt.
Der Zeiger „Spannung anpassen“ wird angezeigt, wenn Sie einen Scheitelpunkt in der
RotoBézier-Maske ziehen.
Wenn Sie einen Scheitelpunkt nicht ziehen, sondern auf ihn klicken, wird der
Scheitelpunkt in einen Eckpunkt konvertiert (100% Spannung). Wenn Sie dann erneut
klicken, wird der Punkt in einen Übergangspunkt konvertiert (33% Spannung). Wenn Sie
nach oben oder nach rechts ziehen, nimmt die Spannung der Auswahl ab und die Kurve
der benachbarten Pfadsegmente wird verbreitert. Wenn Sie nach unten oder nach links
ziehen, nimmt die Spannung der Auswahl zu und die Kurve der benachbarten
Pfadsegmente wird verengt.
(Informationen zum Ändern der Form einer RotoBézier-Maske mit anderen Methoden
finden Sie unter „Form einer Maske ändern“ auf Seite 246.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Masken und Transparenz (6.5)

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Masken aus Kanälen erstellen (6.5)


Mit dem Befehl „Pausstift“ können Sie anhand der Eigenschaften des Alpha-, Rot-, Grün-,
Blau- oder Luminanzkanals einer Ebene Masken erstellen. In After Effects 6.5 können Sie
sich eine Vorschau der Maskenergebnisse und der Wirkung der verschiedenen Optionen
des Befehls „Pausstift“ ansehen, bevor Sie den Befehl anwenden.
So erstellen Sie mit dem Befehl „Pausstift“ eine Maske
1 Führen Sie im Zeitleistenfenster einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie bei einem einzelnen Frame Masken-Keyframes erstellen möchten, ziehen Sie
die Zeitmarke zu dem gewünschten Frame.
• Wenn Sie für einen Maskenbereich Masken-Keyframes erstellen möchten, ändern Sie
den Arbeitsbereichsbalken so, dass er den gesamten Bereich umfasst. (Siehe
„Arbeitsbereich einrichten“ auf Seite 121.)
2 Wählen Sie eine oder mehrere Ebenen aus.
3 Vergewissern Sie sich, dass das Kompositionsfenster aktiv ist, und wählen Sie „Ebene“ >
„Pausstift“.
4 Wählen Sie eine der folgenden Optionen:
• Mit „Aktueller Frame“ werden nur beim aktuellen Frame Masken-Keyframes erstellt.
• Mit „Arbeitsbereich“ werden für einen Framebereich Masken-Keyframes erstellt.
5 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie „Vorschau“ aus, um die resultierende(n) Maske(n) und die Maskenoptionen
im Kompositionsfenster anzuzeigen.
• Stellen Sie die Optionen nach Wunsch ein. (Informationen zu den einzelnen Optionen
finden Sie unter „Alphakanäle in Masken konvertieren“ auf Seite 240.)

Farbe von Masken steuern (6.5)


Damit Sie Masken leichter identifizieren und einsetzen können, wird der Maskenform im
Kompositions- und Ebenenfenster eine farbige Kontur zugewiesen. Diese Farbe wird im
Zeitleistenfenster neben dem Maskennamen angezeigt. In After Effects wird für alle
Masken standardmäßig die Farbe Gelb verwendet. Wenn Sie die einzelnen Masken
auffälliger gestalten möchten, können Sie die Maskenfarbe im Zeitleistenfenster manuell
ändern (siehe „Mit mehreren Masken auf einer Ebene arbeiten“ auf Seite 237). Sie können
auch After Effects 6.5 anweisen, allen neuen Masken jeweils eine von insgesamt acht
Farben nacheinander zuzuweisen.
So weisen Sie jeder neuen Maske eine neue Farbe zu
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „GUI-Farben“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „GUI-Farben“ (Mac OS).
2 Aktivieren Sie „Neue Farbe für jede neue Maske“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Masken und Transparenz (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 271

Masken animieren (6.5)


Sie können für alle ausgewählten Masken einen Anfangs-Keyframe für die Maskenform
erstellen, indem Sie den Befehl „Maskenform-Keyframe hinzufügen“ wählen oder im
Zeitleistenfenster neben der für jede Maske angezeigten Eigenschaft „Maskenform“
jeweils auf das Stoppuhrsymbol klicken. In After Effects 6.5 können Sie für alle Masken in
ausgewählten Ebenen schnell einen Anfangs-Keyframe für die Maskenform erstellen,
indem Sie die Umschalttaste + Alt-Taste + M (Windows) bzw. die Umschalttaste +
Wahltaste + M (Mac OS) drücken.

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Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 272

Text erstellen und animieren


Text in After Effects
After Effects bietet eine breite Auswahl an Textfunktionen, die in der Werkzeug-, Zeichen-
und Absatzpalette zur Verfügung stehen. Sie können an einer beliebigen Stelle in einer
Komposition horizontalen oder vertikalen Text einfügen. Je nachdem, wie Sie die Text-
Werkzeuge einsetzen, können Sie Punkttext oder Absatztext eingeben. Punkttext ist
nützlich, wenn Sie ein einziges Wort oder eine Textzeile eingeben möchten, Absatztext,
wenn Sie den Text in Absätzen eingeben und formatieren möchten.
Hinweis: Wenn Sie ein Projekt öffnen, das zuletzt in Adobe After Effects 6.0 gespeichert
wurde, kann aus diesem Projekt stammender Text in After Effects 6.5 ein anderes Layout
erhalten.

Vertikaler und horizontaler Punkttext (links) und Absatztext in einem Begrenzungsrahmen (rechts)

In vielerlei Hinsicht sind Textebenen genau wie andere Ebenen in After Effects: Sie können
Effekte und Expressions darauf anwenden, sie animieren, als 3D-Ebenen definieren und
sogar den 3D-Text bearbeiten, während er in mehreren Ansichten dargestellt wird. Wie
Ebenen, die aus Adobe Illustrator importiert wurden, werden Textebenen laufend
gerastert. Wenn Sie eine Ebene skalieren oder die Textgröße ändern, behalten die Zeichen
also ihre klaren, auflösungsunabhängigen Kanten. Die Hauptunterschiede zwischen
Textebenen und anderen Ebenen bestehen darin, dass a) eine Textebene nicht in einem
eigenen Ebenenfenster geöffnet werden kann und b) der Text auf einer Textebene mit
speziellen Textanimator-Eigenschaften und einer speziellen Auswahl animiert werden
kann. (Siehe „Text mit Textanimator-Gruppen animieren“ auf Seite 287.)

Textebenen erstellen
Sie haben zwei Möglichkeiten für das Erstellen von Textebenen: Sie können „Ebene“ >
„Neu“ > „Text“ wählen oder im Kompositionsfenster auf das Text-Werkzeug klicken. Wenn
Sie den Befehl „Text“ verwenden, wird eine neue Textebene erstellt und in der Mitte des
Kompositionsfensters wird eine Einfügemarke für das Horizontale Text-Werkzeug
angezeigt. Wenn Sie die Text-Werkzeuge verwenden, wird eine neue Textebene erstellt,
sobald Sie auf eine Stelle im Kompositionsfenster klicken.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 272


Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 273

Punkttext eingeben
Wenn Sie Punkttext eingeben, ist jede Textzeile unabhängig. Die Länge einer Zeile wird
beim Bearbeiten angepasst, es erfolgt jedoch kein Umbruch in die nächste Zeile. Der
eingegebene Text wird in einer neuen Textebene angezeigt.
Durch den kleinen Strich in der Einfügemarke wird die Position der Baseline (Grundlinie)
des Textes markiert. Bei horizontalem Text entspricht die Baseline der Linie, auf der der
Text steht, bei vertikalem Text der Mittelachse der Textzeichen.
So geben Sie Punkttext ein
1 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie das Horizontale Text-Werkzeug oder das Vertikale Text-Werkzeug aus
und klicken Sie dann in das Kompositionsfenster, um eine Einfügemarke für den Text zu
setzen.
• Wählen Sie „Ebene“ > „Neu“ > „Text“.
2 Wählen Sie in der Zeichen- und Absatzpalette weitere Textoptionen.
3 Geben Sie die gewünschten Zeichen ein. Drücken Sie die Eingabetaste auf der
Haupttastatur (Windows) bzw. den Zeilenschalter (Mac OS), um eine neue Zeile zu
beginnen.
4 Drücken Sie die Eingabetaste auf dem Ziffernblock oder wählen Sie ein anderes
Werkzeug aus, um den Textbearbeitungsmodus zu beenden.
Weitere Informationen zum Formatieren finden Sie unter „Zeichen formatieren“ auf
Seite 275 und „Absätze formatieren“ auf Seite 281.

Absatztext eingeben
Wenn Sie Absatztext eingeben, werden die Textzeilen im Begrenzungsrahmen
umbrochen. Sie können mehrere Absätze eingeben und eine Absatzausrichtungsoption
auswählen.
Sie können die Größe des Begrenzungsrahmens ändern, wodurch der Textfluss innerhalb
des neuen Rechtecks angepasst wird. Der Begrenzungsrahmen lässt sich während der
Texteingabe oder nach Erstellung der Textebene einstellen. Der eingegebene Text wird in
einer neuen Textebene angezeigt.
So geben Sie Absatztext ein
1 Wählen Sie das Horizontale Text-Werkzeug oder das Vertikale Text-Werkzeug aus.
2 Führen Sie im Kompositionsfenster einen der folgenden Schritte aus:
• Definieren Sie durch diagonales Ziehen einen Begrenzungsrahmen für den Text.
• Wenn Sie einen Begrenzungsrahmen um einen Mittelpunkt herum ziehen möchten,
klicken Sie bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) und ziehen Sie
dann in diagonaler Richtung.
3 Wählen Sie in der Zeichen- oder Absatzpalette weitere Textoptionen aus.
4 Geben Sie die gewünschten Zeichen ein. Drücken Sie die Eingabetaste auf der
Haupttastatur (Windows) bzw. den Zeilenschalter (Mac OS), um einen neuen Absatz zu
beginnen. Wenn Sie mehr Text eingeben als in den Begrenzungsrahmen passt, wird das
Überlauf-Symbol angezeigt.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 273


Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren

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5 Drücken Sie die Eingabetaste auf dem Ziffernblock oder wählen Sie ein anderes
Werkzeug aus, um den Textbearbeitungsmodus zu beenden.
Weitere Informationen zum Formatieren finden Sie unter „Zeichen formatieren“ auf
Seite 275 und „Absätze formatieren“ auf Seite 281.
So ändern Sie die Größe eines Textbegrenzungsrahmens
1 Wählen Sie ein Text-Werkzeug aus und wählen Sie dann im Kompositionsfenster die
Textebene aus, um die Griffe des Begrenzungsrahmens anzuzeigen.
2 Platzieren Sie den Zeiger über einem Griff, so dass ein Doppelpfeil angezeigt wird,
und führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie in eine beliebige Richtung, um die Größe zu ändern.
• Halten Sie beim Ziehen die Umschalttaste gedrückt, um die Proportionen des
Begrenzungsrahmens beizubehalten.
• Halten Sie während des Ziehens die Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste
(Mac OS) gedrückt, wenn Sie ausgehend vom Mittelpunkt skalieren möchten.

Text aus anderen Anwendungen kopieren und einfügen


Sie können Text aus anderen Programmen wie z. B. Adobe Photoshop CS,
Adobe Illustrator CS, Adobe InDesign CS oder aus einem beliebigen Texteditor kopieren
und in eine Textebene von After Effects einfügen. Da After Effects auch Unicode-Zeichen
unterstützt, ist das Kopieren und Einfügen dieser Zeichen zwischen After Effects und jeder
anderen Anwendung möglich, die ebenfalls Unicode unterstützt (alle Anwendungen von
Adobe unterstützen Unicode).
Aus Adobe Photoshop importierte Textebenen behalten ihr Format und bleiben in
After Effects editierbar.
So können Sie Text aus anderen Anwendungen kopieren und einfügen
1 Kopieren Sie den Text aus der Originalanwendung.
2 Erstellen Sie in After Effects eine neue Textebene oder klicken Sie mit einem Text-
Werkzeug auf eine vorhandene Textebene und wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einfügen“
(Windows) bzw.„Einsetzen“ (Mac OS).
So bearbeiten Sie Text, der aus Adobe Photoshop importiert wurde
1 Importieren Sie den Text aus Adobe Photoshop als Ebene oder Komposition.
2 Öffnen Sie die Adobe Photoshop-Komposition oder fügen Sie die Ebene in eine
Komposition ein.
3 Wählen Sie die Textebene aus und wählen Sie „Ebene“ > „In editierbaren Text
konvertieren“.
Hinweis: Text in Ebenen aus Adobe Photoshop, die auf eine Ebene reduziert wurden, kann
nicht bearbeitet werden.

Text in Textebenen bearbeiten


Sie können Text in Textebenen jederzeit bearbeiten. Auch wenn Sie Text so einstellen, dass
er einem Pfad folgt, Text als 3D-Ebene definieren, Text transformieren oder animieren,
können Sie ihn weiterhin bearbeiten.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 274


Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 275

Der Zeiger für das Text-Werkzeug verändert sich in Abhängigkeit davon, ob er sich über
einer vorhandenen Textebene befindet, wenn Sie ihn im Kompositionsfenster an andere
Stellen verschieben. Befindet sich der Zeiger direkt über einer Textebene, wird er als
Zeiger für die Textbearbeitung angezeigt. Wenn Sie klicken, können Sie den
vorhandenen Text bearbeiten. Befindet sich der Zeiger nicht über einer Textebene, wird er
als Zeiger für neuen Text angezeigt. Wenn Sie klicken, erstellen Sie eine neue Textebene.
Wenn Sie bei gedrückter Umschalttaste klicken, wird eine neue Ebene erstellt.
So bearbeiten Sie Text in einer Textebene
1 Wählen Sie das Horizontale Text-Werkzeug oder das Vertikale Text-Werkzeug aus.
2 Doppelklicken Sie im Zeitleistenfenster auf die Textebene, um für das Text-Werkzeug
den Bearbeitungsmodus einzustellen, und wählen Sie den Text aus.
3 Bearbeiten Sie den Text wie gewünscht.
So verschieben Sie Text im Kompositionsfenster, ohne den Bearbeitungsmodus zu
beenden
Bewegen Sie den Zeiger bei ausgewähltem Text-Werkzeug vom Text weg. Ziehen Sie den
Text, sobald der Zeiger als Verschiebungssymbol angezeigt wird

Ebeneneinstellungen ein- und ausblenden


Im Bearbeitungsmodus lässt es sich manchmal leichter arbeiten, wenn Einstellungen wie
z. B. Hervorhebungen und Scheitelpunkte ausgeblendet sind. Möchten Sie beispielsweise
die Farbe für ausgewählte Zeichen ändern, blenden Sie die Ebeneneinstellungen aus, um
die Zeichen ausgewählt zu lassen, jedoch die Hervorhebung zu entfernen. So ist die Farbe
der ausgewählten Zeichen während der Änderung sichtbar.
So blenden Sie Ebeneneinstellungen ein und aus
Wählen Sie „Ansicht“ > „Ebeneneinstellungen ausblenden“ bzw.„Ansicht“ >
„Ebeneneinstellungen einblenden“.

Zeichen formatieren
After Effectsermöglicht die exakte Steuerung einzelner Zeichen in Textebenen,
einschließlich Schriftart, Schriftgrad, Farbe, Zeilenabstand, Kerning, Laufweite, Baseline-
Verschiebung und Ausrichtung. Sie können Textattribute vor dem Eingeben von Zeichen
festlegen oder das Erscheinungsbild ausgewählter Zeichen in einer Textebene ändern.

Zeichen auswählen
Bevor Sie einzelne Zeichen formatieren können, müssen Sie sie auswählen. Sie können ein
Zeichen, einen Zeichenbereich oder alle Zeichen in einer Textebene auswählen.
So wählen Sie Zeichen aus
1 Wählen Sie das Horizontale Text-Werkzeug oder das Vertikale Text-Werkzeug aus.
2 Wählen Sie die Textebene im Zeitleistenfenster aus oder klicken Sie in den Textfluss, um
eine Textebene automatisch auszuwählen.
3 Positionieren Sie die Einfügemarke in dem Text und führen Sie einen der folgenden
Schritte aus:
• Wählen Sie durch Ziehen ein oder mehrere Zeichen aus.

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• Klicken Sie, und klicken Sie anschließend bei gedrückter Umschalttaste erneut, um
einen Zeichenbereich auszuwählen.
• Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Alles auswählen“, um alle Zeichen in der Ebene
auszuwählen.
• Doppelklicken Sie auf ein Wort, um es auszuwählen. Klicken Sie drei Mal auf eine Zeile,
um sie auszuwählen. Klicken Sie vier Mal auf einen Absatz, um ihn auszuwählen.
Klicken Sie fünf Mal auf eine beliebige Stelle im Textfluss, um alle Zeichen in einem
Begrenzungsrahmen auszuwählen.
• Wenn Sie Zeichen mit den Pfeiltasten auswählen möchten, halten Sie die Umschalttaste
gedrückt und drücken Sie die Nach-rechts- oder Nach-links-Taste. Wenn Sie Wörter mit
den Pfeiltasten auswählen möchten, halten Sie die Umschalt- und Strg-Taste
(Windows) bzw. die Umschalt- und Befehlstaste (Mac OS) gedrückt und drücken Sie die
Nach-rechts- oder Nach-links-Taste.
Hinweis: In After Effects wird das Text-Werkzeug durch Auswählen und Formatieren von
Zeichen auf einer Textebene in den Bearbeitungsmodus versetzt.

Die Zeichenpalette
Die Zeichenpalette enthält Optionen zum Formatieren von Zeichen. Beachten Sie beim
Verwenden der Zeichenpalette die folgenden Richtlinien:
• Wenn Text markiert ist, wirken sich in der Zeichenpalette vorgenommene Änderungen
nur auf den markierten Text aus.
• Ist kein Text markiert, wirken sich in der Zeichenpalette vorgenommene Änderungen
auf ausgewählte Textebenen und ausgewählte Quelltext-Keyframes der Textebene aus,
sofern ausgewählte Ebenen bzw. Keyframes vorhanden sind.
• Wenn kein Text markiert ist und keine Textebenen ausgewählt sind, werden
Änderungen, die Sie in der Zeichenpalette vornehmen, als neue Standardwerte für die
nächste Texteingabe übernommen.
So zeigen Sie die Zeichenpalette an
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie „Fenster“ > „Zeichen“ oder klicken Sie auf die Registerkarte der
Zeichenpalette, wenn die Palette sichtbar, aber nicht aktiv ist.
• Wählen Sie ein Text-Werkzeug aus und klicken Sie in der Werkzeugpalette auf das
Symbol für die Zeichen- und Absatzpalette .
Hinweis: Wenn jedes Mal beim Auswählen eines Text-Werkzeugs in After Effects
automatisch die Zeichen- und die Absatzpalette geöffnet werden sollen, wählen Sie ein
beliebiges Text-Werkzeug aus der Werkzeugpalette und aktivieren Sie anschließend
„Paletten automatisch öffnen“.
So ändern Sie Werte in der Zeichenpalette und aktualisieren Text in Echtzeit
Ziehen Sie ein Symbol in der Palette.
So setzen Sie die Werte der Zeichenpalette auf die Standardwerte zurück
Wählen Sie aus dem Menü der Zeichenpalette die Option „Zeichen zurücksetzen“.

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Schriften auswählen
Schriften sind vollständige Zeichensätze (Buchstaben, Ziffern und Symbole) mit
denselben Stärken, Breiten und Schriftschnitten. Beim Auswählen einer Schrift können Sie
Schriftfamilie und Schriftschnitt unabhängig auswählen. Die Schriftfamilie ist eine
Sammlung von Schriften mit gleichem Schrift-Design, z. B. Times. Ein Schriftschnitt ist eine
Variante einer einzelnen Schrift in der Schriftfamilie, z. B.„Standard“,„Fett“ oder „Kursiv“.
Die Anzahl der verfügbaren Schriftschnitte ist für jede Schrift unterschiedlich. Steht für
eine Schrift der gewünschte Schriftschnitt nicht zur Verfügung, können Sie Faux-Schnitte
anwenden, d. h. simulierte Versionen von „Fett“,„Kursiv“,„Hochgestellt“,„Tiefgestellt“,
„Großbuchstaben“ und „Kapitälchen“.
Zusätzlich zu den auf dem System installierten Schriften werden in After Effects
Schriftdateien aus den folgenden lokalen Ordnern verwendet:
Windows Programme/Gemeinsame Dateien/Adobe/Fonts
Mac OS X Library/Application Support/Adobe/Fonts
Wenn Sie eine Type 1-, TrueType-, OpenType- oder CID-Schrift im lokalen Schriftenordner
installieren, wird die Schrift nur in Adobe-Anwendungen angezeigt.
So wählen Sie eine Schriftfamilie und Schriftschnitte
1 Wählen Sie aus dem Popupmenü „Schriftfamilie“ in der Zeichenpalette eine
Schriftfamilie. Wenn mehrere Kopien einer Schrift auf Ihrem Computer installiert sind,
folgt auf den Schriftnamen eine Abkürzung:„(T1)“ für Type 1-Schriften,„(TT)“ für TrueType-
Schriften oder „(OT)“ für OpenType-Schriften.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie aus dem Popupmenü „Schriftschnitt“ in der Zeichenpalette einen
Schriftschnitt.
• Wenn die gewählte Schriftfamilie keinen Fett- oder Kursivschnitt umfasst, klicken Sie in
der Zeichenpalette auf „Faux Fett“ oder „Faux Kursiv“ , um einen simulierten Schnitt
anzuwenden. Alternativ können Sie aus dem Menü der Zeichenpalette den Befehl „Faux
Fett“ oder „Faux Kursiv“ wählen.
In After Effects können Sie die Schriftfamilie und den Schriftschnitt durch Eingeben
des gewünschten Namens in das Textfeld wählen. Bei der Eingabe des Namens
wird die erste Schrift bzw. der erste Schriftschnitt angezeigt, die bzw. der mit diesem
Buchstaben beginnt. Setzen Sie die Eingabe fort, bis der richtige Schrift- bzw.
Schriftschnittname angezeigt wird. Heben Sie die Auswahl des Schriftnamens auf, bevor
Sie neuen Text in das Bild eingeben.

Schriftgrad wählen
Mit dem Schriftgrad wird bestimmt, wie groß der Text im Bild angezeigt werden soll. Die
Maßeinheit für Text in After Effects ist Pixel. Wenn der Skalierungswert einer Textebene
100% beträgt, stimmen die Pixelwerte eins zu eins mit den Pixeln in der Komposition
überein. Wenn Sie die Textebene auf 200% skalieren, erscheint die Schrift also doppelt so
groß. Ein Schriftgrad von 10 Pixel sieht in diesem Fall also wie 20 Pixel aus. Da Text in
After Effects fortwährend gerastert wird, bleibt die Auflösung hoch, wenn Sie die
Skalierungswerte erhöhen.

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So wählen Sie einen Schriftgrad


Geben Sie in der Zeichenpalette unter „Schriftgrad“ einen neuen Wert ein bzw. wählen
Sie einen Wert aus.

Textfarbe ändern
Die Farbe des Textes, den Sie eingeben, wird durch die Felder „Fläche“ und „Kontur“ in der
Zeichenpalette bestimmt. Sie können die Textfarbe ändern, bevor oder nachdem Sie Text
eingeben. Sie haben die Möglichkeit, die Flächen- oder Konturfarbe für einzelne
ausgewählte Zeichen, für ausgewählte Quelltext-Keyframes, für den gesamten Text auf
einer Ebene oder für den gesamten Text auf mehreren ausgewählten Ebenen zu ändern.
A B

C
D

E F

Optionen für die Textfarbe A. Pipette B. Füllfarbe C. Fläche und Kontur austauschen
D. Konturfarbe E. Auf Schwarz oder Weiß einstellen F. Ohne Farbe

So ändern Sie die Textfarbe


Führen Sie in der Zeichenpalette einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie auf das Feld „Fläche“, um eine Farbe aus dem Dialogfeld „Farbe“ zu wählen.
• Klicken Sie auf das Feld „Kontur“, um eine Farbe aus dem Dialogfeld „Farbe“ zu wählen.
• Klicken Sie auf die Schaltfläche „Fläche und Kontur austauschen“, um Flächen- und
Konturfarbe zu vertauschen.
• Klicken Sie auf die Schaltfläche „Ohne Farbe“, um die Flächen- oder Konturfarbe zu
löschen, je nachdem, welches Feld im Vordergrund angezeigt wird. Wenn Sie ein Feld
im Vordergrund anzeigen möchten, klicken Sie darauf.
• Klicken Sie auf die Pipette und anschließend auf eine Farbe auf dem Bildschirm, um die
Fläche oder Kontur mit dieser Farbe zu versehen.
• Klicken Sie auf das Symbol „Auf Schwarz einstellen“ oder „Auf Weiß einstellen“, um die
Fläche oder Kontur mit dieser Farbe zu versehen.

Typografische Anführungszeichen verwenden


Typografische Anführungszeichen sind geschwungene Anführungszeichen (ein
öffnendes und ein schließendes), die statt der normalen geraden Anführungszeichen
verwendet werden können.
So verwenden Sie typografische Anführungszeichen
Wählen Sie aus dem Menü der Zeichenpalette den Befehl „Typografische
Anführungszeichen verwenden“.

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Zeilenabstand festlegen
Der Raum zwischen Textzeilen wird als Zeilenabstand bezeichnet. Bei Roman-Text wird
der Zeilenabstand von der Baseline einer Textzeile bis zur Baseline der nächsten Zeile
gemessen. Die Baseline (auch als Grund- oder Schriftlinie bezeichnet) ist die gedachte
Linie, auf der die meisten Textzeichen stehen. Sie können innerhalb eines Absatzes
mehrere Zeilenabstandswerte anwenden, jedoch wird der Zeilenabstandswert für eine
Zeile durch den jeweils höchsten Zeilenabstandswert in dieser Zeile bestimmt. Weitere
Informationen zum Zeilenabstand finden Sie unter „Bemessung des Zeilenabstands
einstellen“ auf Seite 285.
So ändern Sie den Zeilenabstand
Führen Sie in der Zeichenpalette einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie aus dem Popupmenü „Zeilenabstand“ den gewünschten Zeilenabstand.
• Wählen Sie den vorhandenen Zeilenabstandswert aus und geben Sie einen neuen Wert
ein.

Kerning und Laufweite festlegen


Mit Kerning wird die Vergrößerung oder Verkleinerung des Abstands zwischen
bestimmten Buchstabenpaaren bezeichnet. Sie können das Kerning manuell steuern oder
mit dem automatischen Kerning das Kerning aktivieren, das vom Schrift-Designer in die
Schrift eingebaut wurde. Mit Laufweite werden gleiche Abstände innerhalb eines
Buchstabenbereichs bezeichnet.
Durch positive Kerning- oder Laufweitewerte werden Zeichen auseinander geschoben
(der Standard-Abstand wird erhöht), durch negative Werte zusammengerückt (der
Standard-Abstand wird verringert).

Laufweite mit Standardwert 0 (links), Laufweite von -50 (Mitte), Laufweite von 200 (rechts)

So verwenden Sie die in eine Schrift integrierten Kerning-Informationen


Wählen Sie in der Zeichenpalette unter „Abstand zwischen zwei Zeichen“ die Option
„Metrik“.
So stellen Sie das Kerning manuell ein
1 Setzen Sie mit einem Text-Werkzeug die Einfügemarke zwischen zwei Zeichen.
2 Geben Sie in der Zeichenpalette einen Wert für „Abstand zwischen zwei Zeichen“ ein
bzw. wählen Sie einen Wert aus.
Hinweis: Wenn ein Textbereich ausgewählt wurde, ist kein manuelles Kerning möglich.
Verwenden Sie stattdessen die Laufweite.

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So legen Sie die Laufweite fest


Geben Sie in der Zeichenpalette einen Wert für „Laufweite für die ausgewählten
Zeichen“ ein bzw. wählen Sie einen Wert aus.

Horizontale oder vertikale Skalierung einstellen


Die horizontale Skalierung und die vertikale Skalierung bestimmen das Verhältnis zwischen
Höhe und Breite des Textes. Für nicht skalierte Zeichen beträgt der Wert 100%. Sie können
ausgewählte Zeichen sowohl in der Breite als auch in der Höhe stauchen oder dehnen.
So stellen Sie die horizontale oder vertikale Skalierung von Text ein
Geben Sie in der Zeichenpalette einen neuen Prozentwert für die horizontale
Skalierung oder die vertikale Skalierung ein.

Baseline-Verschiebung festlegen
Die Baseline-Verschiebung bestimmt den Abstand des Textes von der Baseline, d. h. der
Text wird hoch- oder tiefgestellt.
Hinweis: Information zum Einstellen der Baseline bei chinesischen, japanischen und
koreanischen Schriftzeichen finden Sie unter „Tsume einstellen“ auf Seite 284.
So legen Sie die Baseline-Verschiebung fest
Geben Sie in der Zeichenpalette einen Wert für „Baseline-Verschiebung“ ein. Bei einem
positiven Wert wird horizontaler Text von der Baseline aus nach oben und vertikaler Text
nach rechts verschoben, bei einem negativen Wert nach unten bzw. links.

Groß- und Kleinschreibung ändern


Sie können Text als Großbuchstaben eingeben oder als Großbuchstaben bzw. Kapitälchen
formatieren. Wenn Sie Text als Kapitälchen formatieren, werden in After Effects die für die
jeweilige Schrift entwickelten Kapitälchen verwendet (sofern vorhanden). Wenn die
Schrift keine Kapitälchen enthält, werden in After Effects Faux-Kapitälchen erstellt.
So ändern Sie die Groß- und Kleinschreibung von Text
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie in der Zeichenpalette auf „Großbuchstaben“ oder „Kapitälchen“ .
• Wählen Sie aus dem Menü der Zeichenpalette den Befehl „Großbuchstaben“ oder
„Kapitälchen“. Durch ein Häkchen wird angezeigt, dass der Befehl aktiviert ist.
Hinweis: Bei „Kapitälchen“ bleiben Zeichen unverändert, die ursprünglich in
Großbuchstaben eingegeben wurden.

Zeichen hoch- und tiefstellen


Sie können Text als hochgestellte oder tiefgestellte Zeichen eingeben oder formatieren.
Hochgestellte Zeichen werden verkleinert und über die Baseline des Textes gehoben,
tiefgestellte Zeichen werden verkleinert und unter die Baseline des Textes geschoben.
Wenn die Schrift keine hoch- oder tiefgestellten Zeichen enthält, werden in After Effects
Faux-Versionen dieser Zeichen erstellt.
So stellen Sie Zeichen hoch oder tief
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie in der Zeichenpalette auf „Hochgestellt“ oder „Tiefgestellt“ .

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Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 281

• Wählen Sie aus dem Menü der Zeichenpalette den Befehl „Hochgestellt“ oder
„Tiefgestellt“. Durch ein Häkchen wird angezeigt, dass der Befehl aktiviert ist.

Vertikalen Text drehen


Bei vertikalem Text können Sie die Zeichenrichtung um 90 Grad drehen. Gedrehte Zeichen
werden aufrecht angezeigt, nicht gedrehte Zeichen seitwärts, senkrecht zur Textlinie.
So drehen Sie Zeichen in vertikalem Text
1 Wählen Sie den Text mit dem Vertikalen Text-Werkzeug aus.
2 Wählen Sie aus dem Menü der Zeichenpalette den Befehl „Zeichen drehen“. Durch ein
Häkchen wird angezeigt, dass der Befehl aktiviert ist.
Hinweis: Es ist nicht möglich, Doublebyte-Zeichen zu drehen (Zeichen mit voller Breite, die
nur in chinesischen, japanischen und koreanischen Schriften verfügbar sind). Doublebyte-
Zeichen im ausgewählten Bereich werden nicht gedreht.

Absätze formatieren
Ein Absatz ist ein beliebiger Textbereich, der mit einem Wagenrücklauf endet. Mit der
Absatzpalette legen Sie Optionen fest, die für ganze Absätze gelten, z. B. Ausrichtung,
Einzug und Zeilenabstand. Bei Punkttext ist jede Zeile ein eigener Absatz. Bei Absatztext
kann jeder Absatz je nach den Abmessungen des Begrenzungsrahmens aus mehreren
Zeilen bestehen.

Absätze auswählen und die Absatzpalette anzeigen


Mit der Absatzpalette können Sie einen einzelnen Absatz, mehrere Absätze oder alle
Absätze einer Textebene formatieren.
So wählen Sie Absätze zum Formatieren aus
Wählen Sie das Horizontale Text-Werkzeug oder das Vertikale Text-Werkzeug aus und
führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie auf einen Absatz, um einen einzelnen Absatz zu formatieren.
• Erstellen Sie eine Auswahl aufeinander folgender Absätze, um mehrere Absätze zu
formatieren.
• Wählen Sie im Zeitleistenfenster eine oder mehrere Textebenen aus, wenn alle Absätze
auf den ausgewählten Ebenen formatiert werden sollen.
• Wählen Sie einen oder mehrere Quelltext-Keyframes aus, wenn Formatierungen nur bei
diesen Keyframes auf Ebenen angewendet werden sollen.
So zeigen Sie die Absatzpalette an
Wählen Sie „Fenster“ > „Absatz“ oder klicken Sie in der Zeichenpalette auf die
Registerfarbe „Absatz“, wenn die Palette sichtbar, aber nicht aktiv ist.
So scrubben Sie Werte in der Absatzpalette und aktualisieren Text in Echtzeit
Ziehen Sie ein Symbol in der Palette.
So setzen Sie die Werte der Absatzpalette auf die Standardwerte zurück
Wählen Sie aus dem Menü der Absatzpalette die Option „Absatz zurücksetzen“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 282

Text ausrichten
Sie können Text an einer Absatzkante (links, zentriert oder rechts für horizontalen Text
bzw. oben, zentriert oder unten für vertikalen Text) oder im Blocksatz an beiden Kanten
eines Absatzes ausrichten. Ausrichtungsoptionen sind sowohl für Punkttext als auch für
Absatztext verfügbar, Blocksatzoptionen nur für Absatztext.
So legen Sie die Ausrichtung fest
Klicken Sie in der Absatzpalette auf eine Ausrichtungsoption. Für horizontalen Text sind
die folgenden Optionen verfügbar:
Text wird links ausgerichtet.
Text wird zentriert.
Text wird rechts ausgerichtet.
Für vertikalen Text sind die folgenden Optionen verfügbar:
Text wird oben ausgerichtet.
Text wird zentriert.
Text wird unten ausgerichtet.
So legen Sie Blocksatz für Absatztext fest
Klicken Sie in der Absatzpalette auf eine Blocksatzoption. Für horizontalen Text sind die
folgenden Optionen verfügbar:
Blocksatz gilt für alle Zeilen außer der letzten, die links ausgerichtet wird.
Blocksatz gilt für alle Zeilen außer der letzten, die zentriert ausgerichtet wird.
Blocksatz gilt für alle Zeilen außer der letzten, die rechts ausgerichtet wird.
Blocksatz gilt für alle Zeilen einschließlich der letzten, für die Blocksatz erzwungen
wird.
Für vertikalen Text sind die folgenden Optionen verfügbar:
Blocksatz gilt für alle Zeilen außer der letzten, die oben ausgerichtet wird.
Blocksatz gilt für alle Zeilen außer der letzten, die zentriert ausgerichtet wird.
Blocksatz gilt für alle Zeilen außer der letzten, die unten ausgerichtet wird.
Blocksatz gilt für alle Zeilen einschließlich der letzten, für die Blocksatz erzwungen
wird.

Absätze einrücken
Durch den Einzug wird der Abstand zwischen Text und dem Begrenzungsrahmen bzw. der
Textzeile festgelegt. Der Einzug wirkt sich nur auf die ausgewählten Absätze aus, so dass
Sie problemlos unterschiedliche Einzüge für Absätze einstellen können.
So legen Sie den Absatzeinzug fest
Geben Sie in der Absatzpalette einen Wert für eine Einzugsoption ein:
• Mit „Einzug am linken Rand“ wird Text von der linken Absatzkante eingerückt. Bei
vertikalem Text wird durch diese Option der Einzug vom oberen Absatzrand gesteuert.
• Mit „Einzug am rechten Rand“ wird Text von der rechten Absatzkante eingerückt. Bei
vertikalem Text wird durch diese Option der Einzug vom unteren Absatzrand gesteuert.

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Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren

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• Mit „Einzug erste Zeile“ wird die erste Textzeile im Absatz eingerückt. Bei
horizontalem Text ist der Einzug der ersten Zeile relativ zum Einzug links, bei vertikalem
Text relativ zum Einzug oben. Um einen hängenden Einzug für die erste Zeile zu
erstellen, geben Sie einen negativen Wert ein.

Abstand über oder unter Absätzen ändern


Mit den Absatzabstandsoptionen können Sie den Abstand über und unter Absätzen
steuern.
So legen Sie Absatzabstände fest
Geben Sie in der Absatzpalette einen Wert für „Abstand vor Absatz einfügen“ und
„Abstand nach Absatz einfügen“ ein.

Hängende Satzzeichen festlegen


Die hängende Interpunktion steuert, ob Satzzeichen innerhalb oder außerhalb der Ränder
liegen. Ist diese Option für Roman-Schriften aktiviert, stehen Punkte, Kommas, einfache
und doppelte Anführungszeichen, Apostrophe, Trennstriche, Geviert- und
Halbgeviertstriche, Doppelpunkte und Semikola außerhalb der Ränder.
So wenden Sie hängende Interpunktion auf Roman-Schriften an
Wählen Sie aus dem Menü der Absatzpalette den Befehl „Hängende Interpunktion
Roman“. Durch ein Häkchen wird angezeigt, dass der Befehl aktiviert ist.
Hinweis: Bei „Hängende Interpunktion Roman“ werden Doublebyte-Satzzeichen, die in
chinesischen, japanischen und koreanischen Schriften verfügbar sind, nicht außerhalb des
Textrands gestellt. (Siehe „Tsume einstellen“ auf Seite 284.)

Text setzen
Das Erscheinungsbild von Text auf der Seite ist abhängig von einer komplexen Interaktion
von Prozessen, dem so genannten Textsatz .Mit den Optionen für Wort- und
Zeichenabstände, Schriftzeichenskalierung und Silbentrennung werden in After Effects
mögliche Zeilenumbrüche ausgewertet und diejenigen gewählt, die den festgelegten
Parametern am besten entsprechen.
After Effectsbietet zwei Satzmethoden: den Adobe Alle-Zeilen-Setzer und den Adobe Ein-
Zeilen-Setzer. Bei beiden Satzmethoden werden mögliche Umbrüche ausgewertet und
diejenigen gewählt, die den für einen bestimmten Absatz festgelegten Blocksatzoptionen
am besten entsprechen.
Alle-Zeilen-Setzer Für einen Zeilenbereich wird ein System aus Umbruchpunkten
berücksichtigt, so dass vorangehende Zeilen im Absatz optimiert werden, um
unansehnliche Umbrüche im weiteren Verlauf zu vermeiden. Wenn Sie mit mehreren
Textzeilen arbeiten, erhalten Sie gleichmäßigere Abstände und weniger Trennstriche.
Der Alle-Zeilen-Setzer bestimmt mögliche Umbruchpunke, wertet sie aus und verteilt
nach den folgenden Prinzipien Strafpunkte:
• Von höchster Wichtigkeit ist die Regelmäßigkeit der Zeichen- und Wortabstände.
Mögliche Umbruchpunkte werden ausgewertet und erhalten je nach Ausmaß der
Abweichung vom optimalen Abstand Strafpunkte.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 283


Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 284

• Nachdem die Strafpunkte für einen Zeilenbereich ermittelt wurden, werden sie
quadriert, um die schlechter eingestuften Umbruchpunkte deutlicher hervorzuheben.
Schließlich werden die geeigneten Umbruchpunkte vom Setzer verwendet.
Ein-Zeilen-Setzer Dies ist ein traditioneller Ansatz, bei dem Text zeilenweise gesetzt
wird. Mit dieser Option können Sie manuell steuern, wie Zeilen umbrochen werden. Wenn
Abstände angepasst werden müssen, versucht der Ein-Zeilen-Setzer zunächst, den Text zu
komprimieren statt auszudehnen.
So wählen Sie eine Satzmethode für einen Absatz
Wählen Sie aus dem Menü der Absatzpalette den Befehl „Adobe Alle-Zeilen-Setzer“ oder
„Adobe Ein-Zeilen-Setzer“. Durch ein Häkchen wird angezeigt, welcher Befehl aktiviert ist.

Optionen für chinesischen, japanischen und koreanischen


Text festlegen
After Effects bietet verschiedene Optionen zum Arbeiten mit chinesischem, japanischem
und koreanischem Text (CJK). Zeichen in CJK-Schriften werden auch als Doublebyte-
Zeichen bezeichnet, weil zur Beschreibung jedes Zeichens mehr als ein Byte Daten
erforderlich sind.

CJK-Schriftnamen anzeigen
Sie können bestimmen, wie Schriftnamen angezeigt werden: auf Englisch oder in der
eigenen Sprache.
So zeigen Sie CJK-Schriftnamen auf Englisch an
Wählen Sie aus dem Menü der Zeichenpalette den Befehl „Schriftnamen auf Englisch
anzeigen“.

Tsume einstellen
Mit Tsume wird der Abstand vor und nach einem Zeichen um einen festgelegten
Prozentwert verringert. Das Zeichen selbst wird dabei nicht gedehnt oder gestaucht.
Wenn Sie einem Zeichen Tsume hinzufügen, werden die Abstände auf beiden Seiten des
Zeichens um denselben Prozentsatz verringert.
So verringern Sie die Abstände zwischen Zeichen
1 Wählen Sie die anzupassenden Zeichen aus.
2 Geben Sie in der Zeichenpalette unter „Tsume für ausgewählte Zeichen“ einen
Prozentwert ein oder wählen Sie einen Wert aus. Je größer der Prozentwert, desto enger
der Abstand zwischen Zeichen. Bei 100% (Maximalwert) bleibt zwischen
Begrenzungsrahmen und Geviertrahmen des Zeichens kein Abstand.

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Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 285

Bemessung des Zeilenabstands einstellen


Bei der Option „Zeilenabstand Oberlinie zu Oberlinie“ wird der Abstand zwischen
Textzeilen von der Oberlinie einer Zeile zur Oberlinie der nächsten Zeile gemessen. Dies
unterscheidet sich von der Option „Zeilenabstand Unterlinie zu Unterlinie“, bei der der
Zeilenabstand von der Baseline des Textes aus gemessen wird. Bei „Zeilenabstand
Oberlinie zu Oberlinie“ wird die erste Textzeile in einem Absatz genau am oberen Rand
des Begrenzungsrahmens ausgerichtet, bei „Zeilenabstand Unterlinie zu Unterlinie“ wird
zwischen der ersten Textzeile und dem Begrenzungsrahmen ein Abstand eingefügt.
Die gewählte Zeilenabstandsoption wirkt sich nicht auf die Größe des Abstands zwischen
Zeilen aus, sondern nur auf dessen Bemessung. (Siehe „Zeilenabstand festlegen“ auf
Seite 279.)
Hinweis: Bei vertikalem Text sind die Befehle „Zeilenabstand Oberlinie zu Oberlinie“ und
„Zeilenabstand Unterlinie zu Unterlinie“ nicht verfügbar.
So legen Sie die Bemessung des Zeilenabstands fest
1 Wählen Sie die anzupassenden Absätze aus.
2 Wählen Sie aus dem Menü der Absatzpalette den Befehl „Zeilenabstand Oberlinie zu
Oberlinie“ oder „Zeilenabstand Unterlinie zu Unterlinie“. Durch ein Häkchen wird
angezeigt, welcher Befehl aktiviert ist.

Tate-Chuu-Yoko
Tate-Chuu-Yoko (auch Kumimoji oder Renmoji genannt) ist ein horizontaler Textblock, der
innerhalb einer vertikalen Textzeile gesetzt wird.

Ursprüngliche Ebene (links) und nach Anwendung von Tate-Chuu-Yoko (rechts)

So aktivieren bzw. deaktivieren Sie Tate-Chuu-Yoko


1 Wählen Sie die zu drehenden Zeichen aus.
2 Wählen Sie aus dem Menü der Zeichenpalette den Befehl „Tate-Chuu-Yoko“. Durch ein
Häkchen wird angezeigt, dass der Befehl aktiviert ist.
Hinweis: Sie können durch Tate-Chuu-Yoko gedrehte Zeichen genau wie andere Zeichen
bearbeiten und formatieren.

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Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 286

Text animieren
Genau wie andere Ebenen in After Effects können Sie auch Textebenen animieren. Bei
Textebenen stehen Ihnen jedoch zusätzliche Animationsoptionen zur Verfügung. Sie
haben drei Möglichkeiten, Textebenen zu animieren:
• Animieren der Transformationseigenschaften, genau wie bei anderen Ebenen.
• Animieren des Quelltextes der Ebene, so dass die Zeichen selbst im Zeitverlauf zu
anderen Zeichen werden oder andere Zeichen- und Absatzformate erhalten.
• Animieren einzelner Zeichen, des gesamten Zeichensatzes oder eines Bereichs von
Zeichen durch Textanimator-Eigenschaften und eine Auswahl.

Quelltext animieren
Verwenden Sie die Eigenschaft „Quelltext“, um die Zeichen- und Absatzattribute der
Textzeichen selbst zu ändern und zu animieren (und z. B. aus einem „b“ ein „c“ zu machen).
Da Sie die Formatierung innerhalb einer Textebene nach Belieben mischen können, ist es
problemlos möglich, durch Animationen jedes Detail eines Wortes oder einer Wortgruppe
zu transformieren. Beispielsweise können Sie Keyframes für die Eigenschaft „Quelltext“
setzen, um Buchstaben in einem Wort, Textfarbe, Schriftfamilie, Schriftschnitt oder
Konturbreite in unterschiedlichen Intervallen zu ändern.

Quelltext mit Animation für eine Änderung nach jeweils 5 Frames

In After Effects wird zwischen Quelltext-Keyframes Interpolationsunterdrückung


eingesetzt, daher bleiben Zeichenoptionen, die Sie beim ersten Keyframe einstellen, bis
zum zweiten Keyframe unverändert; es gibt keinen allmählichen Übergang zwischen
Keyframes. Wenn Sie beispielsweise den Schriftgrad für den Quelltext animieren und die
Änderung des Schriftgrads von 10 Px auf 50 Px einstellen, wird die Wertänderung in
After Effects nicht zum Erzeugen eines graduellen Übergangs interpoliert. Stattdessen
bleibt der Wert bei 10 Px, bis der nächste Keyframe erreicht wird. Hier erfolgt eine abrupte
Änderung zu 50 Px. Unter „Text mit Textanimator-Gruppen animieren“ auf Seite 287 wird
beschreiben, wie Sie Änderungen an Text schrittweise mit glatten Übergängen animieren
können.
So animieren Sie Quelltext
1 Öffnen Sie im Zeitleistenfenster die Textebene, die Sie animieren möchten, und öffnen
Sie dann die Eigenschaft „Text“.
2 Klicken Sie auf das Stoppuhrsymbol „Quelltext“, um einen Anfangs-Keyframe zu
erstellen. Verschieben Sie dann die Zeitmarke an den Zeitpunkt, an dem die erste
Änderung eintreten soll, und ändern Sie das Textzeichen oder eine der Optionen in der
Zeichen- oder Absatzpalette.
3 Wiederholen Sie Schritt 2 beliebig oft.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 286


Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 287

Text mit Textanimator-Gruppen animieren


Wenn Sie Textebenen erstellt und formatiert haben, können Sie Textanimator-Gruppen
verwenden, um ohne großen Aufwand ausgefeilte Animationen zu erstellen. Eine
Textanimator-Gruppe enthält eine Auswahl und eine oder mehrere Animator-
Eigenschaften. Eine Auswahl ist wie eine Maske – mit ihr wird festgelegt, auf welche
Zeichen bzw. welchen Abschnitt auf einer Textebene sich eine Animator-Eigenschaft
auswirkt. Mit einer Auswahl können Sie einen Prozentsatz des Textes, bestimmte Zeichen
im Text oder einen bestimmten Textbereich definieren. Jede Auswahl kann so animiert
werden, dass der Text sich im Zeitverlauf ändert, ohne dass Sie dazu die Eigenschaft
animieren müssen. (Siehe „Auswahl“ auf Seite 290.)
Mit einer Kombination aus Animator-Eigenschaften und einer Auswahl können Sie
komplexe Textanimationen erstellen, für die sonst aufwändiges Keyframing erforderlich
wäre. Für die meisten Textanimationen müssen nur die Werte der Auswahl animiert
werden, nicht die der Eigenschaft. Selbst bei komplexen Animationen kommen
Textanimatoren daher mit wenigen Keyframes aus. Möchten Sie z. B. die Eigenschaft
„Deckkraft“ vom ersten zum letzten Zeichen schrittweise animieren, stellen Sie den Wert
für „Deckkraft“ (in der Gruppe „Animator“) auf 0 ein, und stellen Sie „Ende“ (Eigenschaft
„Bereichsauswahl“) bei 0 Sekunden auf 0% und am Ende der Animation auf 100% ein.

Die Deckkraft einer Textebene mit dem Deckkraftanimator und der Eigenschaft „Ende“ unter
„Bereichsauswahl“ animieren

So verwenden Sie Textanimator-Gruppen


1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster eine Textebene aus oder wählen Sie im
Kompositionsfenster die spezifischen Zeichen aus, die animiert werden sollen.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie „Animation“ > „Text animieren“ und wählen Sie dann eine Eigenschaft aus
dem Untermenü.
• Wählen Sie eine Eigenschaft aus dem Popupmenü „Animieren“, das sich im
Zeitleistenfenster in der Spalte „Schalter/Modi“ befindet.

Popupmenü „Animieren“

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 287


Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 288

3 Stellen Sie im Zeitleistenfenster die Werte für die Animator-Eigenschaft ein.


4 Öffnen Sie die „Bereichsauswahl“ und stellen Sie Keyframes für „Start“ oder „Ende“ ein,
indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Legen Sie im Zeitleistenfenster Werte durch Ziehen oder eine numerische Eingabe fest.
• Ziehen Sie die Auswahlbalken im Kompositionsfenster.

Auswahlbalken um die drei mittleren Buchstaben „VEN“

5 Wählen Sie zum Verfeinern der Auswahl „Erweitert“ und stellen Sie die gewünschten
Optionen und Werte ein.
Informationen zum Verwenden einer Auswahl finden Sie unter „Auswahl“ auf Seite 290.
Alle Animator-Gruppen, die Sie einer Textebene hinzufügen, werden in der Zeitleiste
als „Animator“ angezeigt, daher ist es empfehlenswert, sie durch Umbenennen mit
aussagekräftigeren Namen zu versehen. Sie können Animator-Gruppen und eine Auswahl
auf die gleiche Weise umbenennen wie Ebenen (siehe „Ebenen umbenennen“ auf
Seite 134).
So entfernen Sie Animatoren aus einer Textebene
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Textebene aus.
2 Wählen Sie „Animation“ > „Alle Textanimatoren entfernen“.

Animator-Eigenschaften
Mit Animator-Eigenschaften können Sie Text in Textebenen animieren.
Informationen zur Funktionsweise dieser Eigenschaften finden Sie unter „Beispiele
für Textanimationen“ auf Seite 296.
Die meisten Animator-Eigenschaften sind identisch mit anderen Ebeneneigenschaften,
beispielsweise „Position“,„Skalierung“ und „Deckkraft“; die folgenden Eigenschaften gibt
es jedoch nur bei Textebenen:
Position Legt die Position der Zeichen fest. Sie können Werte für diese Eigenschaft im
Zeitleistenfenster festlegen oder im Kompositionsfenster das Auswahl-Werkzeug
verwenden, das beim Platzieren des Zeigers über Textzeichen zum Verschieben-
Werkzeug wird.
Alle Transformationen Legt fest, dass der Animator-Gruppe alle Eigenschaften zum
Transformieren auf einmal hinzugefügt werden.
Neigung Legt die Schrägstellung der Zeichen fest. Mit der „Neigungsachse“ wird die
Achse angegeben, entlang der das Zeichen geneigt werden soll.

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Füllfarbe (RGB, Farbton, Sättigung, Helligkeit, Deckkraft) Legt auf Basis der Art der
gewählten Farbanimator-Eigenschaft die Farbwerte der Zeichen fest.
Konturfarbe (RGB, Farbton, Sättigung, Helligkeit, Deckkraft) Legt die Farbe der
Kontur (Outline) des Zeichens fest.
Konturbreite Legt die Breite der Kontur (Outline) des Zeichens fest.
Laufweite Legt den Abstand zwischen den einzelnen Zeichen in einem Wort fest.
Zeilenanker Legt die Ausrichtung für die Laufweite in jeder Textzeile fest. Bei einem Wert
von 0% ist die Ausrichtung linksbündig, bei 50% zentriert und bei 100% rechtsbündig.
Zeilenabstand Legt auf einer Textebene mit mehreren Zeilen den Abstand zwischen
Textzeilen fest.
Zeichenversatz Legt die Zahl der Unicode-Werte für die Verschiebung ausgewählter
Zeichen fest. Bei einem Wert von 5 werden z. B. die Zeichen im Wort um fünf Schritte im
Alphabet verschoben, so dass „Versatz“ zu „Ajwxfye“ werden würde.
Zeichenwert Legt den neuen Unicode-Wert für ausgewählte Zeichen fest. Jedes Zeichen
wird durch ein Zeichen ersetzt, das mit dem neuen Wert angegeben wird. Bei einem Wert
von 65 würden z. B. alle Zeichen in einem Wort durch das 65. Unicode-Zeichen „A“ ersetzt,
so dass das Wort „Wert“ zu „AAAAA“ würde.
Zeichenbereich Legt Grenzen für Zeichen fest. Diese Eigenschaft wird immer angezeigt,
wenn Sie einer Ebene die Eigenschaft „Zeichenversatz“ oder „Zeichenwert“ hinzufügen.
Wählen Sie „Groß-/Kleinschreibung & Ziffern erhalten“, wenn Zeichen in ihren jeweiligen
Gruppen bleiben sollen. Gruppen sind beispielsweise Roman-Großbuchstaben, Roman-
Kleinbuchstaben, Ziffern, Symbole, japanische Katakana-Zeichen usw. Wählen Sie „Voller
Unicode“, wenn Zeichenänderungen unbegrenzt möglich sein sollen.

Animator-Eigenschaften hinzufügen und verwenden


Einer Ebene lassen sich beliebig viele Animator-Eigenschaften in unterschiedlichen
Kombinationen hinzufügen: Sie können einer vorhandenen Animator-Gruppe (die eine
Auswahl und eine Animator-Eigenschaft enthält) weitere Animator-Eigenschaften
hinzufügen, Sie können eine neue Animator-Gruppe einfügen und Sie können einer
vorhandenen Animator-Gruppe eine neue Auswahl hinzufügen. (Siehe „Die
Bereichsauswahl“ auf Seite 291.)
So fügen Sie einer Textebene eine Animator-Gruppe hinzu
Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Textebene aus und wählen Sie eine Eigenschaft aus
dem Popupmenü „Animieren“. Im Zeitleistenfenster werden eine neue Animator-Gruppe
sowie eine Auswahl und die gewählte Animator-Eigenschaft angezeigt.
So fügen Sie einer vorhandenen Animator-Gruppe eine neue Animator-Eigenschaft
hinzu
Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Animator-Gruppe aus, der Sie die Eigenschaft
hinzufügen möchten, und wählen Sie die Eigenschaft aus dem Popupmenü „Hinzufügen“.
Wählen Sie dann eine Eigenschaft aus dem Untermenü. Die neue Animator-Eigenschaft
erscheint in derselben Gruppe wie die vorhandene Animator-Eigenschaft und ist mit der
vorhandenen Auswahl verknüpft.

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D E

Animatoren im Zeitleistenfenster A. Animator-Gruppe B. Animator-Gruppe mit Animator-


Eigenschaften „Skalierung“ und „Drehung“ C. Animator-Eigenschaften D. Popupmenü
„Animieren“ E. Popupmenü „Hinzufügen“ für Animator-Eigenschaft oder -Auswahl

Auswahl
Jede Animator-Gruppe enthält eine standardmäßige Bereichsauswahl. Zusätzlich zu
dieser Bereichsauswahl können Sie eine weitere Bereichsauswahl oder eine Verwackeln-
Auswahl hinzufügen.

Eine Auswahl verwenden und hinzufügen


Wenn Sie einer Animator-Gruppe eine Auswahl hinzufügen, können Sie über die
Eigenschaft „Modus“ für jede Auswahl steuern, wie sich die Auswahlgruppen gegenseitig
beeinflussen. Sie können Werte für die Eigenschaften „Start“ und „Ende“ festlegen, indem
Sie die Werte im Zeitleistenfenster ändern oder die Auswahlbalken im
Kompositionsfenster verwenden.
Hinweis: Fügen Sie eine Auswahl nur vorhandenen Animator-Gruppen hinzu – Sie können
erst eine Animation erstellen, wenn eine zu animierende Eigenschaft vorhanden ist.
So fügen Sie einer Animator-Gruppe eine neue Auswahl hinzu
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster eine Animator-Gruppe aus und wählen Sie aus dem
Popupmenü „Hinzufügen“ die Option „Auswahl“. Wählen Sie dann aus dem Untermenü
entweder „Bereich“ oder „Verwackeln“.

Einer Animator-Gruppe eine neue Bereichsauswahl hinzufügen

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So legen Sie Bereiche mit der Bereichsauswahl fest


Führen Sie im Zeitleistenfenster einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie einen animierten Bereich festlegen möchten, bei dem die Animator-
Eigenschaft schrittweise auf alle Zeichen angewendet wird, setzen Sie bei 0 Sekunden
einen „Ende“-Keyframe von 0% und am Ende der Animation von 100%.
• Wenn Sie im Kompositionsfenster einen statischen Bereich einzelner Zeichen festlegen
möchten, ziehen Sie den linken Auswahlbalken an den linken Rand des ersten
Zeichens, das im Bereich liegen soll, und ziehen Sie den rechten Auswahlbalken an den
rechten Rand des letzten Zeichens im Bereich.
• Wenn Sie im Kompositionsfenster einen animierten Bereich einzelner Zeichen festlegen
möchten, ziehen Sie beide Auswahlbalken auf die linke Seite des ersten Zeichens im
Bereich und setzen Sie einen „Start“- oder „Ende“-Keyframe. Verschieben Sie die
Zeitmarke an das Ende der Animation und ziehen Sie dann den rechten Auswahlbalken
auf die rechte Seite des letzten Zeichens im Bereich.
• Wenn Sie „Start“ und „Ende“ um denselben Wert verschieben möchten, legen Sie einen
Wert für „Versatz“ fest.

Die Bereichsauswahl
Die Bereichsauswahl ist die Standardauswahl für alle Animator-Gruppen. Sie können einer
Animator-Gruppe eine zusätzliche Bereichsauswahl oder mehrere Animator-
Eigenschaften hinzufügen, bei denen dieselbe Bereichsauswahl verwendet wird.
Die Bereichsauswahl enthält folgende Eigenschaften (einschließlich der Eigenschaften
unter „Erweitert“):
„Start“ und „Ende“ Legt den Start und das Ende der Auswahl fest (relativ zur Zahl der
Zeichen, Wörter oder Zeilen, wie durch die Eigenschaften „Einheit“ und „Basierend auf“
eingestellt). Wenn Sie z. B.„Start“ auf 0% einstellen und Keyframes für „Ende“ bei
0 Sekunden auf 0% und bei 4 Sekunden auf 100% setzen, wirkt sich die Animator-
Eigenschaft im Verlauf dieser 4 Sekunden allmählich aus.
Versatz Legt fest, wie stark Anfang und Ende der Auswahl verschoben werden sollen.
Diese Eigenschaft ist für das Animieren der Auswahl „durch“ den Text nützlich, weil der
eingestellte Wert die Werte für „Start“ und „Ende“ gleichermaßen verändert – so müssen
Sie nicht beide auf eine exakt gleiche Weise animieren. Wenn Sie den Versatz im
Kompositionsfenster einstellen möchten, während Sie die Werte für „Start“ oder „Ende“
bearbeiten, klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste auf den Auswahlbalken „Start“ oder
„Ende“.
Informationen zur Funktionsweise von „Versatz“ finden Sie unter „Zeichen
verschieben“ auf Seite 296.

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„Einheit“ und „Basierend auf“ Legt die Einheit für „Start“,„Ende“ und „Versatz“ fest. Sie
haben die Wahl zwischen „Prozentsatz“ und „Index“ als Einheit und können die Auswahl
auf „Zeichen“,„Zeichen ohne Leerzeichen“,„Wörtern“ oder „Zeilen“ basieren lassen. Wenn
Sie Zeichen auswählen, zählt After Effects Leerzeichen und bewirkt ein Pausieren der
Animation zwischen Wörtern, während die Abstände zwischen Wörtern animiert werden.

Original (links) und mit „VEN“ durch Bereichsauswahl ausgewählt, „Basierend auf“ mit Einstellung
„Zeichen“,„Form“ mit Einstellung „Dreieck“ und „Skalierung“ mit Wert 40% (rechts)

Modus Wenn nur eine Auswahl vorhanden ist, legt „Modus“ die Wechselwirkung
zwischen der Auswahl und dem Text fest. Bei einer Auswahl können Sie den Modus
„Subtrahieren“ verwenden, um die Auswahl zu invertieren; andere Modi wirken sich
nicht auf die Ebene aus. Ist mehr als eine Auswahl vorhanden, legt „Modus“ fest, wie jede
Auswahl mit der darüber liegenden Auswahl kombiniert wird (ähnlich der Kombination
mehrerer Masken bei Anwendung eines Maskenmodus). Enthält Ihre erste
Bereichsauswahl z. B. Zeichen 20-80 und ist auf den Modus „Addieren“ eingestellt,
während Ihre zweite Bereichsauswahl Zeichen 50-55 enthält und auf den Modus
„Subtrahieren“ eingestellt ist, dann enthält die resultierende Auswahl nur Zeichen 20-49
und 56-80; Zeichen 50-55 sind vom Bereich abgezogen.
Betrag Legt fest, wie stark sich die Animator-Eigenschaften auf den Zeichenbereich
auswirken. Bei 0% haben die Animator-Eigenschaften keine Auswirkung auf die Zeichen.
Bei 50% wirkt sich die Hälfte jedes Eigenschaftswerts auf die Zeichen aus. Diese Option ist
nützlich zum Animieren der Ergebnisse von Animator-Eigenschaften im Zeitverlauf.
Form Steuert, wie Zeichen zwischen „Start“ und „Ende“ des Bereichs ausgewählt werden.
Jede Option verändert die Auswahl durch Erstellen allmählicher Übergänge zwischen
ausgewählten Zeichen, wobei die gewählte Form verwendet wird. Werden z. B. die Werte
für die y-Position von Textzeichen unter Verwendung von „Ramp-down“ animiert,
bewegen sich die Zeichen schrittweise von unten links nach oben rechts. Sie können
„Quadratisch“,„Ramp-up“,„Ramp-down“,„Dreieck“,„Rund“ und „Glatt“ wählen.

Original (links) und nach Auswahl des gesamten Wortes, Einstellen von „Basierend auf“ auf „Zeichen“,
Animieren des Wertes für die y-Position, so dass das Wort sich am unteren Fensterrand befindet,
sowie Einstellen von „Form“ auf „Ramp-down“ (rechts)

Informationen zur Funktionsweise dieser Eigenschaften finden Sie unter „Animator-


Formen“ auf Seite 300.

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Glättung Legt den Zeitraum fest, in dem bei der Animation der Übergang von einem
Zeichen zum anderen erfolgt, wenn Sie die Form „Quadratisch“ verwenden.
Informationen zur Funktionsweise von „Glättung“ finden Sie unter „Malen animieren“
auf Seite 301.
„Ease-High“ und „Ease-Low“ Legt die Geschwindigkeit der Veränderung bei der
Veränderung der Auswahlwerte von vollständig einbezogen (hoch) zu vollständig
ausgeschlossen (niedrig) fest. Ist „Ease-High“ z. B. auf 100% eingestellt, ändert sich das
Zeichen allmählich, während es vollständig bis teilweise ausgewählt ist. Ist „Ease-High“ auf
-100% eingestellt, ändert sich das Zeichen schnell, während es vollständig bis teilweise
ausgewählt ist. Ist „Ease-Low“ auf 100% eingestellt, ändert sich das Zeichen allmählich,
während es teilweise ausgewählt bis nicht ausgewählt ist. Ist „Ease-Low“ auf -100%
eingestellt, ändert sich das Zeichen schnell, während es teilweise ausgewählt bis nicht
ausgewählt ist.
Informationen zur Funktionsweise dieser Eigenschaften finden Sie unter „Animator-
Formen“ auf Seite 300.

Die Verwackeln-Auswahl
Verwenden Sie die Verwackeln-Auswahl, um eine Auswahl zu erstellen, die „wackelt“, also
im Zeitverlauf um einen bestimmten Betrag schwankt. Sie können einer Animator-Gruppe
eine oder mehr als eine Verwackeln-Auswahl hinzufügen; und diese Animator-Gruppe
kann eine oder mehrere Eigenschaften enthalten.
Unter „Verwackeln-Auswahl verwenden und Positionen einzelner Zeichen
animieren“ auf Seite 297 ist beschrieben, wie sich die Verwackeln-Auswahl auf eine
Animation auswirkt.
Die Verwackeln-Auswahl enthält die folgenden Eigenschaften:
Modus Legt fest, wie jede Auswahl mit der darüber liegenden Auswahl kombiniert wird
(ähnlich der Kombination mehrerer Masken bei Anwendung eines Maskenmodus).
Möchten Sie „Verwackeln“ z. B. nur auf ein bestimmtes Wort anwenden, verwenden Sie
eine Bereichsauswahl für dieses Wort. Fügen Sie dann eine Verwackeln-Auswahl hinzu
und stellen Sie den Modus „Überschneiden“ ein.
„Max. Betrag“ und „Min. Betrag“ Legt die Stärke der Abweichung von der Auswahl fest.
Verwacklungen/Sekunde Legt fest, wie viele Abweichungen von der eingestellten
Auswahl pro Minute auftreten.
Korrelation Legt fest, zu welchem Prozentsatz die Abweichungen mit den Zeichen auf
der Textebene korrelieren: Bei 100% verwackeln alle Zeichen gleichzeitig um denselben
Betrag; bei 0% verwackeln alle Zeichen unabhängig.
„Zeitliche Phase“ und „Räumliche Phase“ (Umdrehungen und Grad) Legt die
Schwankung für das Verwackeln fest; Basis ist die Phase Ihrer Animation in der Zeit
(zeitliche Phase) oder pro Zeichen (räumliche Phase). Hiermit können Sie den
Ausgangswert, also die Anfangszeit, verändern, um leicht abgewandelte Animationen zu
erhalten.
Dimensionen sperren Skaliert die Abmessungen der verwackelten Auswahl um
denselben Wert. Dies ist hilfreich, wenn „Verwackeln“ auf die Eigenschaft „Skalierung“
angewendet wird.

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Masken auf Textebenen


Sie können Masken mit derselben Technik wie bei allen anderen Ebenen in After Effects
auch auf Textebenen anwenden. Sobald Sie eine Maske auf einer Textebene erstellt
haben, können Sie den Text der Maske als Pfad folgen lassen. Anschließend können Sie
den Text entlang dieses Pfades animieren oder eine Animation für den Pfad selbst
einstellen. Darüber hinaus können Sie mit dem Befehl „Outlines erstellen“ aus jedem
Textzeichen Masken machen.
Wenn Sie Textebenen in das Format Macromedia Flash (.swf ) exportieren möchten,
verwenden Sie zunächst für alle Textebenen den Befehl „Outlines erstellen“.

Masken aus Textzeichen erstellen


Sie können für jedes Zeichen auf einer Textebene eine separate Maske erstellen. Mit dem
Befehl „Outlines erstellen“ werden für jedes Zeichen die Outlines (Konturen) extrahiert,
Masken aus den Outlines erstellt und die Masken auf einer neuen Farbflächenebene
platziert. Sie können diese Masken dann wie alle anderen Masken in After Effects
einsetzen; beispielsweise lassen sich Effekte wie „Audio-Wellenform“ oder „Kritzeln“ darauf
anwenden. Standardmäßig wird bei allen Masken, die mit dem Befehl „Outlines erstellen“
generiert wurden, der Maskenmodus „Differenz“ verwendet.
So erstellen Sie Masken aus Zeichen
1 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie für alle Zeichen auf einer Textebene Masken erstellen möchten, wählen Sie
die Textebene im Zeitleistenfenster aus.
• Wenn Sie für bestimmte Zeichen Masken erstellen möchten, wählen Sie die Zeichen im
Kompositionsfenster aus.
2 Wählen Sie „Ebene“ > „Outlines erstellen“.

Text auf einem Pfad erstellen und animieren


Sie können Pfade für Text aus offenen oder geschlossenen Masken erstellen. Nachdem Sie
die Maske oder den Pfad erstellt haben, können Sie das Element jederzeit verändern.
Wenn Sie eine geschlossene Maske als Textpfad verwenden, achten Sie darauf, dass der
Maskenmodus „Ohne“ eingestellt ist.
Verwenden Sie die Eigenschaft „Pfadoptionen“, um einen Pfad zu definieren und die Art
der Darstellung einzelner Zeichen auf dem Pfad, z. B. senkrecht zum Pfad oder links bzw.
rechts ausgerichtet, zu verändern. Mit dem Animieren der Eigenschaft „Pfadoptionen“
haben Sie eine einfache Möglichkeit, Text zu erstellen, der entlang eines Pfades verläuft.
Sie können darüber hinaus die Eigenschaft „Erster Rand“ animieren, so dass der Rand sich
von einem Pfadende zum anderen bewegt.
So platzieren Sie Text auf einem Maskenpfad
1 Erstellen Sie eine Textebene und geben Sie den gewünschten Text ein.
2 Zeichnen Sie, während die Textebene ausgewählt ist, mit dem Zeichenstift-Werkzeug
im Kompositionsfenster eine Maske.

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3 Erweitern Sie im Zeitleistenfenster die Eigenschaft „Pfadoptionen“ für die Textebene


und wählen Sie die Maske aus dem Popupmenü „Pfad“. Der Text wird automatisch
entsprechend der Einstellung in der Absatzpalette ausgerichtet.
Hinweis: Wenn es sich um eine geschlossene Maske (beispielsweise in Form eines Kreises)
handelt, stellen Sie den Maskenmodus auf „Ohne“ ein. Weitere Informationen zu Masken
finden Sie unter „Maskenmodi“ auf Seite 258.
4 Wenn Sie die Position des Textes auf dem Pfad ändern möchten, führen Sie im
Kompositionsfenster einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie das Steuerelement für den linken Rand , um links ausgerichteten Text von
der linken Kante des Pfades zu verschieben.
• Ziehen Sie das Steuerelement für die Zentrierung , um zentriert ausgerichteten Text
von der Mitte des Pfades zu verschieben.
• Ziehen Sie das Steuerelement für den rechten Rand , um rechts ausgerichteten Text
von der rechten Kante des Pfades zu verschieben.
• Ziehen Sie das Steuerelement für den rechten oder den linken Rand, um Text mit
erzwungener Ausrichtung von den Pfadkanten zu verschieben.
• Halten Sie die Umschalttaste gedrückt und ziehen Sie eines der Steuerelemente für den
Rand, um dieses Steuerelement an den Maskenscheitelpunkten auszurichten.
Hinweis: Sie können die Textränder auch mit den Eigenschaften „Rechter Rand“ und
„Linker Rand“ im Zeitleistenfenster ändern.

Eigenschaft „Letzter Rand“ für Pfadtext im Kompositionsfenster ändern

So ändern oder animieren Sie Textpfadeigenschaften


1 Öffnen Sie im Zeitleistenfenster die Textebene, die Sie animieren möchten, öffnen Sie
die Eigenschaft „Text“ und anschließend die Eigenschaft „Pfadoptionen“.
2 Ändern Sie die gewünschten Eigenschaften unter „Pfadoptionen“.
3 Klicken Sie zum Animieren einer Eigenschaft auf das Stoppuhrsymbol für die
Eigenschaft, um den Anfangs-Keyframe zu setzen, und stellen Sie dann die gewünschte
Option ein.
Unter „Pfadoptionen“ sind folgende weitere Eigenschaften enthalten:
Pfad umkehren Kehrt den Pfad um. Diese Option ist bei geschlossenen Pfaden nützlich.
Damit die Ergebnisse sichtbar werden, muss als Maskenmodus „Ohne“ gewählt sein.
Senkrecht zu Pfad Dreht jedes Zeichen so, dass es senkrecht zum Pfad steht.
Ausrichtung erzwingen Positioniert das erste Zeichen am Anfang des Pfades (oder an
der festgelegten Position für „Erster Rand“), positioniert das letzte Zeichen am Ende des
Pfades (oder an der festgelegten Position für „Letzter Rand“), und verteilt die übrigen
Zeichen mit gleichmäßigen Abständen zwischen dem ersten und letzten Zeichen.

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Erster Rand Legt die Position des ersten Zeichens relativ zum Anfang des Pfades in Pixel
fest. Die Option „Erster Rand“ ist nicht aktiv, wenn Text rechts ausgerichtet ist und
„Ausrichtung erzwingen“ deaktiviert wurde.
Letzter Rand Legt die Position des letzten Zeichens relativ zum Ende des Pfades in Pixel
fest. Die Option „Letzter Rand“ ist nicht aktiv, wenn Text links ausgerichtet ist und
„Ausrichtung erzwingen“ deaktiviert wurde.

Beispiele für Textanimationen


Dieser Abschnitt enthält Beispielprojekte. Wenn Sie diese Projekte selbst ausprobieren,
erhalten Sie einen Eindruck von den außergewöhnlichen Möglichkeiten, die die Animator-
Eigenschaften und die Auswahl bieten. Wie viele Funktionen von After Effects lässt sich
auch das Animieren von Text am besten durch Experimentieren lernen.

Zeichen verschieben
Dieses Beispiel veranschaulicht, wie Sie zufällig angeordnete Zeichen so animieren, dass
sie nach und nach zu einem lesbaren Wort oder Satz werden. Legen Sie dazu einen Wert
für „Zeichenversatz“ fest und animieren Sie die Bereichsauswahl.

Versatzwerte für die Zeichen im Wort „Galaxy“ animieren

So verschieben Sie Zeichen


1 Erstellen Sie eine neue Komposition.
2 Erstellen Sie eine neue Textebene mit dem Wort „Galaxy“.
3 Bewegen Sie den Zeiger im Kompositionsfenster weg vom Text, bis das Verschieben-
Symbol angezeigt wird. Ziehen Sie den Text dann zur unteren Mitte des Fensters.
Ändern Sie ggf. die Größe, damit der Text ins Fenster passt.
4 Wählen Sie „Animation“ > „Text animieren“ > „Zeichenversatz“.
5 Stellen Sie im Zeitleistenfenster den Wert für „Zeichenversatz“ auf 5 ein.
6 Öffnen Sie „Bereichsauswahl 1“.
7 Klicken Sie auf das Stoppuhrsymbol „Start“, um einen Anfangs-Keyframe bei
0 Sekunden zu setzen und den Wert auf 0% einzustellen.
8 Verschieben Sie die Zeitmarke auf 5 Sekunden und stellen Sie den Wert „Start“ auf 100%
ein.
9 Sehen Sie sich die Animation in der Vorschau an.

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Verwackeln-Auswahl verwenden und Positionen einzelner Zeichen


animieren
Dieses Beispiel zeigt, wie einfach die Position für einzelne Zeichen animiert werden kann.
Darüber hinaus wird deutlich, wie die Verwackeln-Auswahl durch einfaches Einfügen in
der Ebene eine starke Änderung der Animation bewirken kann. Mit minimalem
Keyframing wird eine spektakuläre Wirkung erzielt.

Farbe und Position der Zeichen im Wort „Galaxy“ animieren

So wechseln Sie Farben und lassen Zeichen fallen


1 Erstellen Sie eine neue Komposition.
2 Erstellen Sie eine neue Textebene mit dem Wort „Galaxy“ und stellen Sie als Farbe Blau
ein.
3 Bewegen Sie den Zeiger im Kompositionsfenster weg vom Text, bis das Verschieben-
Symbol angezeigt wird. Ziehen Sie den Text dann in die Mitte des Fensters. Ändern Sie
ggf. die Größe, damit der Text ins Fenster passt.
4 Wählen Sie „Animation“ > „Text animieren“ > „Position“.
5 Ziehen Sie im Zeitleistenfenster den y-Wert für die Eigenschaft „Position“ nach links, bis
alle Zeichen vom Bildschirm verschwunden sind.
6 Öffnen Sie „Bereichsauswahl 1“.
7 Klicken Sie auf das Stoppuhrsymbol „Start“ und lassen Sie die Einstellung von 0% bei
0 Sekunden unverändert. Verschieben Sie dann die Zeitmarke auf 5 Sekunden und stellen
Sie „Start“ auf 100% ein.
8 Sehen Sie sich die Animation in der Vorschau an.
9 Blenden Sie die untergeordneten Elemente der Gruppe „Animator 1“ aus.
10 Vergewissern Sie sich, dass im Zeitleistenfenster nichts außer dem Namen der
Textebene ausgewählt ist und wählen Sie aus dem Popupmenü „Animieren“ die Optionen
„Füllfarbe“ > „Farbton“. Im Zeitleistenfenster wird eine neue Animator-Gruppe,
„Animator 2“, angezeigt.
11 Stellen Sie „Füllfarbton“ auf 1 x +0,0 ein.
12 Öffnen Sie „Bereichsauswahl 1“ für „Animator 2“.
13 Klicken Sie auf das Stoppuhrsymbol „Start“ und lassen Sie die Einstellung von 0% bei
0 Sekunden unverändert. Verschieben Sie dann die Zeitmarke auf 5 Sekunden und stellen
Sie „Start“ auf 100% ein.

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14 Sehen Sie sich die Animation in der Vorschau an. Die Farben ändern sich nun während
der Bewegung vom oberen Bildschirmrand, es wird jedoch immer dieselbe Farbe
verwendet und am Ende steht dieselbe ursprüngliche Farbe.
15 Wählen Sie, während „Füllfarbton“ ausgewählt ist, aus dem Popupmenü „Hinzufügen“
die Option „Auswahl“ > „Verwackeln“.
16 Öffnen Sie die Eigenschaft „Verwackeln-Auswahl 1“ und wählen Sie aus dem
Popupmenü „Modus“ die Option „Addieren“.
17 Sehen Sie sich die Animation in der Vorschau an.
Hinweis: Wenn Sie zu „Animator 1“ die Eigenschaft „Füllfarbton“ und anschließend die
Verwackeln-Auswahl hinzufügen, ergibt sich eine Verwacklung der Position und der
Farben, nicht nur der Farben allein.

Laufweite am Anfang und Ende einer Ebene animieren


Dieses Beispiel veranschaulicht, wie einfach Zeichen durch Einstellen der Laufweite einer
Textzeile isoliert werden können. Mit den Animator-Eigenschaften „Laufweite“ und
„Zeilenanker“ können Sie problemlos alle bis auf ein oder einige wenige Zeichen
verschieben.

Animieren der Laufweitenwerte für die Zeichen „3579“ (links und Mitte), so dass nur die „7“ in der
Mitte verbleibt (rechts)

So animieren Sie die Laufweite und stellen den Zeilenanker ein


1 Erstellen Sie eine neue Komposition.
2 Erstellen Sie eine neue Textebene und geben Sie „3579“ ein.
3 Klicken Sie bei ausgewählter Textebene in der Absatzpalette auf die Schaltfläche „Text
zentrieren“.
4 Bewegen Sie den Zeiger im Kompositionsfenster weg vom Text, bis das Verschieben-
Symbol angezeigt wird. Ziehen Sie den Text dann in die Mitte des Fensters. Ändern Sie
ggf. über die Zeichenpalette die Größe des Textes, damit er ins Fenster passt.
5 Wählen Sie „Ansicht“ > „Raster einblenden“.
6 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Textebene aus und wählen Sie „Animation“ > „Text
animieren“ > „Laufweite“.
7 Im Menü „Laufweitentyp“ muss die Option „Vorher und nachher“ eingestellt sein.
8 Klicken Sie auf das Stoppuhrsymbol „Laufweitenbetrag“ und lassen Sie den Wert für
„0 Sekunden“ bei 0.
9 Verschieben Sie die Zeitmarke auf 5 Sekunden und ziehen Sie den Wert für
„Laufweitenbetrag“, bis alle Zeichen vom Bildschirm verschwunden sind.
10 Sehen Sie sich die Animation in der Vorschau an.

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Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren

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11 Erstellen Sie, während die Zeitmarke bei 0 steht, einen Schnappschuss des
Kompositionsfensters. Anhand des Schnappschusses und der Raster bestimmen Sie am
Ende der Animation die ursprüngliche Position der Zahl „7“.
12 Verschieben Sie die Zeitmarke auf 5 Sekunden.
13 Klicken Sie auf die Schaltfläche „Letzten Schnappschuss einblenden“.
14 Wählen Sie im Zeitleistenfenster „Animator 1“ und aus dem Popupmenü „Hinzufügen“
die Option „Eigenschaft“ und „Zeilenanker“.
15 Ziehen Sie den Wert für „Zeilenanker“, bis die „7“ sich ungefähr an ihrer ursprünglichen
Position in der Mitte des Kompositionsfensters befindet.
16 Klicken Sie im Kompositionsfenster auf „Letzten Schnappschuss einblenden“, um die
exakte ursprüngliche Position der „7“ zu sehen. Passen Sie den Wert für „Zeilenanker“ an,
um das Zeichen an der ursprünglichen Position zu platzieren.
17 Sehen Sie sich die Animation in der Vorschau an.

Ein einzelnes Wort in einer Textebene durch eine Auswahl animieren


Es gibt zahlreiche unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten für eine Auswahl. Dieses Beispiel
zeigt, wie Sie eine Animation auf ein bestimmtes Wort beschränken können.

Neigungswerte der Zeichen im Wort „Speeding“ animieren

So animieren Sie Wörter in einem Satz zu unterschiedlichen Zeitpunkten


1 Erstellen Sie eine neue Komposition.
2 Erstellen Sie eine neue Textebene mit den Wörtern „Speeding Saucer“.
3 Bewegen Sie den Zeiger im Kompositionsfenster weg vom Text, bis das Verschieben-
Symbol angezeigt wird. Ziehen Sie den Text dann in die Mitte des Fensters. Ändern Sie
ggf. die Größe, damit der Text ins Fenster passt.
4 Wählen Sie „Animation“ > „Text animieren“ > „Neigung“.
5 Stellen Sie im Zeitleistenfenster den Wert für „Neigung“ auf 35 ein.
6 Öffnen Sie „Bereichsauswahl 1“.
7 Vergewissern Sie sich, dass die Zeitmarke bei 0 Sekunden steht, und klicken Sie auf das
Stoppuhrsymbol „Ende“.
8 Ziehen Sie im Kompositionsfenster beide Auswahlbalken auf die linke Seite des „S“ in
„Speeding“.
9 Verschieben Sie die Zeitmarke auf 2 Sekunden und ziehen Sie den rechten
Auswahlbalken auf die rechte Seite des „g“ in „Speeding“.
10 Sehen Sie sich die Animation in der Vorschau an.

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Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren

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Animator-Formen
Mit den verschiedenen Optionen unter „Form“ können Sie das Aussehen einer Animation
stark verändern.

„Form“ auf die Option „Dreieck“ einstellen

So ändern Sie die Übergänge zwischen Zeichen in einer Animation


1 Erstellen Sie eine neue Komposition.
2 Erstellen Sie eine Textebene mit den Zahlen „01234“.
3 Bewegen Sie den Zeiger im Kompositionsfenster weg vom Text, bis das Verschieben-
Symbol angezeigt wird. Ziehen Sie den Text dann an den oberen Fensterrand. Ändern
Sie ggf. die Größe, damit der Text ins Fenster passt.
4 Wählen Sie „Animation“ > „Text animieren“ > „Position“.
5 Öffnen Sie „Bereichsauswahl 1“.
6 Vergewissern Sie sich, dass die Zeitmarke bei 0 Sekunden steht, klicken Sie auf das
Stoppuhrsymbol „Ende“ und stellen Sie „Ende“ auf 0 ein.
7 Verschieben Sie die Zeitmarke auf 5 Sekunden und stellen Sie „Ende“ auf 5 ein.
8 Stellen Sie den Wert für die y-Position so ein, dass der Text am unteren Rand des
Kompositionsfensters zu sehen ist.
9 Sehen Sie sich die Animation in der Vorschau an.
10 Klicken Sie auf „Erweitert“ und wählen Sie aus dem Popupmenü „Form“ die Option
„Dreieck“. Sehen Sie sich die Animation dann in der Vorschau an.
11 Wählen Sie aus dem Menü „Form“ die Option „Quadratisch“ und zeigen Sie die
Animation als Vorschau an. Stellen Sie dann „Ease-High“ auf 100% ein und sehen Sie sich
eine Vorschau der Animation an.
12 Stellen Sie „Ease-High“ auf -100 ein und sehen Sie sich erneut die Animationsvorschau
an.
13 Wählen Sie unterschiedliche Optionen aus dem Menü „Form“ und sehen Sie sich die
jeweils entstehenden Animationen als Vorschau an.

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Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 301

Malen animieren
Mit der Animator-Eigenschaft „Deckkraft“ können Sie ohne großen Aufwand einen Effekt
erstellen, bei dem der Eindruck erweckt wird, als würde auf dem Bildschirm geschrieben.

Textmalen über Deckkraft animieren

1 Erstellen Sie eine neue Komposition.


2 Erstellen Sie eine Textebene mit den Zahlen „01234“.
3 Bewegen Sie den Zeiger im Kompositionsfenster weg vom Text, bis das Verschieben-
Symbol angezeigt wird. Ziehen Sie den Text dann in die Mitte des Fensters. Ändern Sie
ggf. die Größe, damit der Text ins Fenster passt.
4 Wählen Sie „Animation“ > „Text animieren“ > „Deckkraft“.
5 Stellen Sie „Deckkraft“ auf 0% ein.
6 Öffnen Sie „Bereichsauswahl 1“ und klicken Sie auf das Stoppuhrsymbol für „Start“.
7 Ziehen Sie im Kompositionsfenster die Anfangsauswahl an den linken Rand des Textes
(Wert 0).
8 Verschieben Sie die Zeitmarke auf 5 Sekunden und ziehen Sie die Anfangsauswahl im
Kompositionsfenster an den rechten Rand des Textes (Wert 5).
9 Sehen Sie sich die Animation in der Vorschau an.
10 Die Eigenschaft „Glättung“ ist standardmäßig auf 100% eingestellt. Wenn Sie den
Eindruck eines mit Schreibmaschine geschriebenen Textes erzielen möchten, wählen Sie
die Eigenschaft „Erweitert“ und stellen Sie „Glättung“ auf 0% ein.

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Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 302

Text erstellen und animieren (6.5)


Einführung
Die Effekte- und Vorgabenpalette von Adobe After Effects 6.5 enthält fast
300 vorgegebene Textanimationen, mit denen Sie im Handumdrehen komplexe
Textanimationen erstellen können. Es gibt neue Befehle, die eine schnelle Konvertierung
von Punkttext zu Absatztext sowie von horizontalem zu vertikalem Text und umgekehrt
ermöglichen, und neue Optionen, mit denen Sie das Aussehen von Zeichen optimieren
können. Dazu gehören erweiterte Füllmethoden für Zeichen, erweitertes Kerning und
zusätzliche Einstellungen für Konturen und Flächen. Mit der neuen Expression-Auswahl
können Sie anhand von Expressions dynamisch festlegen, wie stark sich eine Animator-
Eigenschaft auf einen Zeichenbereich auswirkt.

Textebenen in Punkt- oder Absatztext konvertieren (6.5)


Mit dem Horizontalen Text-Werkzeug und dem Vertikalen Text-Werkzeug können Sie
Punkttext (unabhängige Textzeilen) und Absatztext (Text, der sich im Blocksatz ausrichten
lässt und in einem Begrenzungsrahmen umbrochen wird) erstellen. In After Effects 6.5
können Sie mit dem im Kompositionsfenster für die Textebene angezeigten Kontextmenü
Punkttext schnell in Absatztext konvertieren und umgekehrt.
Wichtig: Bei der Konvertierung von Absatztext in Punkttext werden alle Zeichen gelöscht,
die außerhalb des Begrenzungsrahmens liegen. Um Textverluste zu vermeiden, ändern Sie
die Größe des Begrenzungsrahmens vor der Konvertierung so, dass der gesamte Text in
dem Rahmen sichtbar ist.
So konvertieren Sie Punkttext in Absatztext und umgekehrt
1 Wählen Sie die Textebene mit dem Auswahl-Werkzeug aus.
Hinweis: Die Textebene kann nicht konvertiert werden, wenn sie sich im
Textbearbeitungsmodus befindet.
2 Wählen Sie das Text-Werkzeug aus und klicken Sie mit der rechten Maustaste
(Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS) auf eine beliebige Stelle im
Kompositionsfenster. Wählen Sie dann „In Absatztext umwandeln“ bzw. „In Punkttext
umwandeln“.
Bei der Konvertierung von Absatztext in Punkttext wird am Ende jeder Textzeile ein
Wagenrücklauf eingefügt. Dies gilt nicht für die letzte Zeile.
Wenn Sie den Begrenzungsrahmen des Absatztextes anzeigen und das Text-
Werkzeug automatisch auswählen möchten, doppelklicken Sie im Zeitleistenfenster
auf die Textebene.

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Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren (6.5)

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Richtung von horizontalem oder vertikalem Text


ändern (6.5)
Das Vertikale Text-Werkzeug und das Horizontale Text-Werkzeug dienen zur Eingabe von
Text, der vertikal bzw. horizontal fließt. Horizontaler Text fließt von links nach rechts. Wenn
der Text mehrere Zeilen umfasst, fließt er außerdem von oben nach unten. Vertikaler Text
fließt von oben nach unten. Wenn der Text mehrere Zeilen umfasst, fließt er außerdem von
rechts nach links. In After Effects 6.5 können Sie mit Hilfe des im Kompositionsfenster für
die Textebene angezeigten Kontextmenüs horizontalen Text schnell in vertikalen Text
konvertieren und umgekehrt.
Wenn Sie die vertikale oder horizontale Ausrichtung einer Textebene ändern, fallen die
Ergebnisse für Absatztext (Text, der sich im Blocksatz ausrichten lässt und in einem
Begrenzungsrahmen umbrochen wird) ganz anders aus als für Punkttext (unabhängige
Textzeilen). Das liegt daran, dass Absatztext relativ zu seinem Begrenzungsrahmen fließt,
Punkttext aber relativ zum Kompositionsfenster. Wenn Sie z. B. horizontalen Absatztext in
vertikalen Absatztext oder umgekehrt konvertieren, ändert sich nur der Textfluss
innerhalb des Begrenzungsrahmens. Der Rahmen selbst behält seine Ausrichtung bei.

Horizontaler Punkttext, nach Konvertierung in vertikalen Text, und horizontaler Absatztext, nach
Konvertierung in vertikalen Text

So konvertieren Sie horizontalen Text in vertikalen Text und umgekehrt


1 Wählen Sie die Textebene mit dem Auswahl-Werkzeug aus.
Hinweis: Die Textebene kann nicht konvertiert werden, wenn sie sich im
Textbearbeitungsmodus befindet.
2 Wählen Sie das Text-Werkzeug aus und klicken Sie mit der rechten Maustaste
(Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS) auf eine beliebige Stelle im
Kompositionsfenster. Wählen Sie dann „Horizontal“ bzw.„Vertikal“.

Zeichen formatieren (6.5)


Adobe After Effects 6.5 enthält neue Optionen für Kerning und Füllmethoden, mit denen
sich das Aussehen einzelner Zeichen in einer Textebene optimieren lässt. Es gibt
außerdem neue Optionen, mit denen Sie die Stapelreihenfolge von Zeichenkonturen und
-flächen untereinander steuern können.
Hinweis: Wenn Sie ein Projekt öffnen, das zuletzt in Adobe After Effects 6.0 gespeichert
wurde, fließt der Text in After Effects 6.5 möglicherweise anders.

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Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren (6.5)

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Text mit Fläche und Kontur versehen (6.5)


Eine Fläche ist der Bereich innerhalb der Form eines einzelnen Zeichens. Eine Kontur
hingegen ist die Form selbst bzw. der Umriss des Zeichens. Wenn Sie einem Zeichen in
After Effects eine Kontur zuweisen, wird die Kontur auf dem Zeichenpfad zentriert. Die
eine Hälfte der Kontur befindet sich dann auf der einen Pfadseite und die andere Hälfte
auf der anderen.
Mit der Zeichenpalette können Sie der Fläche und der Kontur von Text Farben zuweisen,
die Konturbreite einstellen und die Stapelreihenfolge von Flächen und Konturen steuern.
Sie können diese Eigenschaften für einzelne ausgewählte Zeichen, für ausgewählte
Quelltext-Keyframes, für den gesamten Text auf einer Ebene oder für den gesamten Text
auf mehreren ausgewählten Ebenen ändern.
In After Effects 6.5 können Sie zudem mit den Optionen „Alle Flächen über alle Konturen“
und „Alle Konturen über alle Flächen“ die Stapelreihenfolge der Flächen und Konturen
einer Textebene steuern. Diese Optionen setzen die für einzelne Zeichen verfügbaren
Eigenschaften „Füllung über Kontur“ und „Kontur über Füllung“ außer Kraft.
So fügen Sie Text eine Kontur hinzu
1 Wählen Sie die Zeichen aus, denen Sie eine Kontur zuweisen möchten. (Siehe „Zeichen
auswählen“ auf Seite 275.)
2 Legen Sie in der Zeichenpalette im Textfeld „Konturbreite“ die Breite der Kontur fest.
3 Legen Sie die Konturfarbe fest. (Siehe „Textfarbe ändern“ auf Seite 278.)
4 Wählen Sie in der Zeichenpalette eine der folgenden Optionen aus, um die Position der
Kontur in der Stapelreihenfolge zu steuern:
• Mit „Kontur über Füllung“ bzw.„Füllung über Kontur“ wird nur die Kontur des
ausgewählten Textes über bzw. unter der Fläche angezeigt.
• Mit „Alle Konturen über alle Flächen“ bzw.„Alle Flächen über alle Konturen“ werden alle
in der Textebene vorkommenden Konturen über bzw. unter den Flächen angezeigt.

Kerning und Laufweite (6.5)


Der Abstand zwischen Textzeichen kann durch metrisches oder optisches Kerning
automatisch eingestellt werden. Beim metrischen Kerning werden Kerningpaare
verwendet, die mit den meisten Schriften geliefert werden. Diese Kerningpaare enthalten
Informationen über den Abstand bestimmter Buchstabenpaare wie LA, To, Tr, Ta, Tu, Te, Ty,
Wa, WA, We, Wo, Ya und Yo. In After Effects wird metrisches Kerning standardmäßig
eingesetzt, d. h. beim Import und bei der Eingabe von Text wird das Kerning auf
bestimmte Paare automatisch angewendet.
Einige Schriften enthalten rigorose Spezifikationen für Kerningpaare. Wenn Sie andere
Schriften verwenden bzw. wenn zwei unterschiedliche Schriftschnitte oder -grade in einer
Zeile vorkommen, ist optisches Kerning empfehlenswert. Beim optischen Kerning wird
der Abstand zwischen nebeneinander stehenden Zeichen anhand der Zeichenformen
angepasst. Wenn Sie den Abstand zwischen zwei Buchstaben ändern möchten, ist
manuelles Kerning ideal. Die Laufweite und das manuelle Kerning sind kumulativ, d. h. Sie
können zuerst einzelne Buchstabenpaare anpassen und dann einen Textblock dichter
oder lockerer gestalten, ohne das relative Kerning der Buchstabenpaare zu
beeinträchtigen.

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Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren (6.5)

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Hinweis: Die Werte für Kerning und Laufweite wirken sich auf japanischen Text aus,
dienen aber normalerweise zur Anpassung des Aki zwischen lateinischen Zeichen.

Kerning festlegen (6.5)


Mit Kerning wird die Vergrößerung oder Verkleinerung des Abstands zwischen
bestimmten Buchstabenpaaren bezeichnet. Sie können das Kerning manuell steuern oder
mit dem automatischen Kerning das Kerning aktivieren, das vom Schrift-Designer in die
Schrift eingebaut wurde. In After Effects 6.5 können Sie in einer Textebene neben
metrischem Kerning auch optisches Kerning anwenden. (Eine Beschreibung beider
Optionen finden Sie unter „Kerning und Laufweite (6.5)“ auf Seite 304.)
So legen Sie das Kerning fest
1 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie das Kerning zwischen zwei Zeichen festlegen möchten, klicken Sie mit dem
Text-Werkzeug zwischen die beiden Zeichen.
• Wenn Sie das Kerning für drei oder mehr Zeichen festlegen möchten, wählen Sie die
Zeichen mit dem Text-Werkzeug aus.
• Wenn Sie das Kerning für die gesamte Textebene festlegen möchten, wählen Sie die
Textebene mit dem Text-Werkzeug aus.
2 Wählen Sie in der Zeichenpalette eine der folgenden Optionen im Menü „Kerning“
aus:
• Mit „Metrik“ werden die in die Schrift integrierten Definitionen für Kerning-Abstände
verwendet.
• Mit „Optisch“ wird der Zeichenabstand anhand der Zeichenformen angepasst.
(Informationen zum Festlegen des manuellen Kernings oder der Laufweite finden Sie
unter „Kerning und Laufweite festlegen“ auf Seite 279.)

Füllmethoden für Textebenen und Zeichen (6.5)


Mit der Spalte „Modi“ im Zeitleistenfenster können Sie eine Ebene mit den darunter
liegenden Ebenen überblenden. Dies gilt auch für Textebenen. (Siehe „Füllmethoden
verwenden“ auf Seite 262.) In After Effects 6.5 können Sie auch eine Füllmethode für
überlappende Zeichen innerhalb einer Textebene festlegen.
So legen Sie die Füllmethode für überlappende Zeichen in einer Textebene fest
1 Öffnen Sie die Textebene und die Gruppe „Mehr Optionen“ im Zeitleistenfenster.
2 Wählen Sie im Menü „Füllmethode für überlappende Zeichen“ eine Füllmethode aus.

Zeichenversatz oder -wert animieren (6.5)


Mit den Animator-Eigenschaften „Zeichenversatz“ und „Zeichenwert“ können Sie die
Zeichen in einer Textebene anhand verschiedener Kriterien durch andere Zeichen
ersetzen. (Siehe „Animator-Eigenschaften“ auf Seite 288.) In After Effects 6.5 können Sie
mit der neuen Eigenschaft „Zeichenausrichtung“ das Kerning in den Ersatzzeichen bzw.
die Ausrichtung der Ersatzzeichen relativ zur Ebene steuern. Sie können horizontalen Text
links, zentriert oder rechts ausrichten und vertikalen Text oben, zentriert oder unten.

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Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren (6.5)

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So richten Sie Ersatzzeichen in Zeichenversatz- oder Zeichenwert-Animationen aus


1 Öffnen Sie die Textebene und ihre Animator-Gruppe im Zeitleistenfenster.
2 Wählen Sie im Menü „Zeichenausrichtung“ eine Ausrichtungsoption.
Wenn Sie „Kerning anpassen“ wählen, können Sie die Textzeilen nach der Änderung
mit der Animator-Eigenschaft „Zeilenanker“ ausrichten.

Text mit Textanimator-Gruppen animieren (6.5)


Wenn Sie Textebenen erstellt und formatiert haben, können Sie Textanimator-Gruppen
verwenden, um ohne großen Aufwand raffinierte Animationen zu erstellen. Eine
Textanimator-Gruppe enthält eine Auswahl und eine oder mehrere Animator-
Eigenschaften. (Siehe „Text mit Textanimator-Gruppen animieren“ auf Seite 287.)
Textanimator-Gruppen animieren die Positions-, Form- und größenspezifischen
Eigenschaften eines Zeichens relativ zu dem Ankerpunkt dieses Zeichens. Mit der neuen
Texteigenschaft „Ankerpunktgruppierung“ in After Effects 6.5 können Sie den Ankerpunkt
eines Zeichens relativ zum zugehörigen Wort, zu der zugehörigen Zeile oder zum
gesamten Textblock neu positionieren. Außerdem können Sie mit der Eigenschaft
„Gruppierungsausrichtung“ die Ausrichtung des Ankerpunkts relativ zur
Ankerpunktgruppe und zur Schrift steuern.

Originaltext, gedreht und mit Gruppierungsausrichtung für Zeichen, Wort und Zeile

So legen Sie die Ankerpunkt-Eigenschaften einer Textebene fest


1 Öffnen Sie die Textebene und die Gruppe „Mehr Optionen“ im Zeitleistenfenster.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Geben Sie im Menü „Ankerpunktgruppierung“ an, wie die Ankerpunkte der in der
Textebene enthaltenen Zeichen gruppiert werden sollen.
• Verringern Sie die Werte für „Gruppierungsausrichtung“, um die einzelnen Ankerpunkte
nach oben und links zu verschieben.
• Erhöhen Sie die Werte für „Gruppierungsausrichtung“, um die einzelnen Ankerpunkte
nach unten und rechts zu verschieben.

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Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren (6.5)

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Wenn Sie den Ankerpunkt in einer Reihe von Großbuchstaben zentrieren möchten,
geben Sie für „Gruppierungsausrichtung“ die Werte 0% und –50% ein. Wenn Sie den
Ankerpunkt in einer Reihe von Kleinbuchstaben zentrieren möchten oder sowohl Groß-
als auch Kleinbuchstaben verwenden, geben Sie die Werte 0% und –25% ein.

Vorgegebene Textanimationen verwenden (6.5)


In Adobe After Effects 6.5 stehen Ihnen fast 300 vorgegebene Textanimationen zur
Auswahl, die von professionellen Designern kreiert wurden. Mit diesen Vorgaben können
Sie komplexe Textanimationen ganz einfach per Drag & Drop erstellen. Eine Liste der
verfügbaren Vorgaben finden Sie in der Effekte- und Vorgabenpalette im Ordner „Presets“
unter „Text“. Wählen Sie „Hilfe“ > „Textvorgabegalerie“, wenn Sie sich eine animierte
Galerie der Animationsvorgaben ansehen möchten.

Animationsvorgabe und ihre Eigenschaften in der Effekte- und Vorgabenpalette

So wenden Sie eine Textvorgabe an


Ziehen Sie eine Animationsvorgabe aus der Effekte- und Vorgabenpalette auf eine
Textebene im Kompositions- oder Zeitleistenfenster.

Zufallsoption für die Bereichsauswahl verwenden (6.5)


Jede Animator-Gruppe enthält eine standardmäßige Bereichsauswahl, mit der Sie
festlegen können, auf welche Zeichen bzw. welchen Abschnitt auf einer Textebene sich
eine Animator-Eigenschaft auswirkt. Sie können einer Animator-Gruppe eine zusätzliche
Bereichsauswahl oder mehrere Animator-Eigenschaften hinzufügen, bei denen dieselbe
Bereichsauswahl verwendet wird. (Siehe „Text mit Textanimator-Gruppen animieren“ auf
Seite 287.)
In After Effects 6.5 können Sie mit den folgenden beiden neuen Optionen festlegen, dass
die Reihenfolge der Bereichsauswahl auf dem Zufall beruht:
• Mit „Zufallsreihenfolge“ wird die Reihenfolge, in der die Eigenschaft auf die von der
Bereichsauswahl festgelegten Zeichen angewendet wird, nach dem Zufallsprinzip
ermittelt. (Bei der Verwackeln-Auswahl hingegen wird der Wert der Animator-
Eigenschaft per Zufallszahl berechnet.)
• Mit „Zufallsverteilung“ wird die zufällige Reihenfolge einer Bereichsauswahl berechnet,
wenn „Zufallsreihenfolge“ aktiviert ist. Wenn der Wert für „Zufallsverteilung“ Null ist,
basiert der Ausgangswert auf der Animator-Gruppe. Wenn Sie eine Animator-Gruppe

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Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren (6.5)

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duplizieren und dieselbe zufällige Reihenfolge wie in der ursprünglichen Animator-


Gruppe verwenden möchten, geben Sie unter „Zufallsverteilung“ einen anderen Wert
als Null ein.

Die Expression-Auswahl (6.5)


Bei der Expression-Auswahl können Sie mit Hilfe von Expressions dynamisch festlegen,
wie stark sich eine Animator-Eigenschaft auf Zeichen auswirkt. Sie können einer Animator-
Gruppe eine oder mehr als eine Expression-Auswahl hinzufügen. Diese Animator-Gruppe
kann eine oder mehrere Eigenschaften enthalten.
Für die Expression-Auswahl sind folgende Optionen verfügbar:
Basierend auf Legt fest, ob die Auswahl auf Zeichen mit Leerzeichen, auf Zeichen ohne
Leerzeichen, auf Wörtern oder auf Zeilen basieren soll.
Betrag Legt fest, wie stark sich die Animator-Eigenschaften auf den Zeichenbereich
auswirken. Bei 0% haben die Animator-Eigenschaften keine Auswirkung auf die Zeichen.
Bei 50% wirkt sich die Hälfte jedes Eigenschaftswertes auf die Zeichen aus. Sie können
diese Option mit Hilfe von Expressions dynamisch festlegen.
Abgesehen von den Expression-Elementen, die Sie an anderer Stelle einsetzen, können
Sie mit den folgenden Attributen eine Auswahl auf interessante Weise animieren:
textIndex: (Zahl) Gibt den Index des Zeichens, des Worts oder der Zeile zurück.
textTotal: (Zahl) Gibt die Gesamtanzahl der Zeichen, Wörter oder Zeilen zurück.
selectorValue: (Zahl) Gibt den Wert der vorherigen Auswahl zurück. selectorValue
eignet sich für dreidimensionale Animator-Eigenschaften wie RGB sowie für
zweidimensionale Animator-Eigenschaften wie Skalierung und Position.
Hinweis: Die Attribute textIndex, textTotal, und selectorValue sind nur für die Expression-
Auswahl vorgesehen. An anderer Stelle führen sie zu einem Syntaxfehler.

Die Füllfarbe ändert sich bei Verwendung einer Expression-Auswahl nach dem Zufallsprinzip.

So fügen Sie einer Animator-Gruppe eine Expression-Auswahl hinzu


1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster eine Animator-Gruppe aus.
2 Wählen Sie im Popupmenü „Hinzufügen“ die Option „Auswahl“ > „Expression“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren (6.5)

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Öffnen Sie die Eigenschaftsgruppen „Expression-Auswahl“ und „Betrag“, um das


Expression-Feld in der Zeitleiste anzuzeigen. Die Eigenschaft „Betrag“ beginnt
standardmäßig mit der Expression selectorValue * textIndex/textTotal.

Beispiel für die Verwendung von Expressions zum Überblenden


einer Auswahl (6.5)
In diesem Beispiel wird der Parameter selectorValue mit der Verwackeln-Auswahl
kombiniert, damit eine Zeichenfolge nach dem Zufallsprinzip aufleuchtet und erlischt.
1 Öffnen Sie eine neue Komposition.
2 Wählen Sie in der Werkzeugpalette das Text-Werkzeug aus und geben Sie im
Kompositionsfenster eine Textzeile ein.
3 Wählen Sie im Zeitleistenfenster im Popupmenü „Animieren“ der Textebene die Option
„Deckkraft“ aus.
4 Öffnen Sie die Textebene und ihren Animator.
5 Wählen Sie die Bereichsauswahl aus und löschen Sie sie.
6 Wählen Sie neben der Eigenschaftsgruppe „Animator“ der Textebene im Popupmenü
„Hinzufügen“ die Option „Auswahl“ > „Verwackeln“.
7 Wählen Sie „Hinzufügen“ > „Auswahl“ > „Expression“. Wenn die Verwackeln-Auswahl
nicht vor der Expression-Auswahl steht, ziehen Sie die Verwackeln-Auswahl über die
Expression-Auswahl.
8 Öffnen Sie die Expression-Auswahl.
9 Öffnen Sie die Eigenschaftsgruppe „Betrag“, um die Expression anzuzeigen.
Standardmäßig erscheint die folgende Expression:
selectorValue * textIndex/textTotal
10 Ersetzen Sie den standardmäßigen Expression-Text durch folgenden Text:
r_val=selectorValue[0];
if(r_val < 50)r_val=0;
if(r_val > 50)r_val=100;
r_val
11 Stellen Sie die Deckkraft auf 0% ein und sehen Sie sich eine Vorschau der Animation
an.

Beispiel für die Verwendung der Expression-Auswahl zur Animation


der Textposition (6.5)
In diesem Beispiel werden die Attribute textIndex und textTotal mit der Expression
„Verwackeln“ kombiniert, um eine Textzeile zu animieren.
1 Öffnen Sie eine neue Komposition.
2 Wählen Sie in der Werkzeugpalette das Text-Werkzeug aus und geben Sie im
Kompositionsfenster eine Textzeile ein.
3 Öffnen Sie die Textebene, um die Texteigenschaften anzuzeigen. Fügen Sie über das
Popupmenü „Animieren“ eine Animator-Gruppe des Typs „Position“ hinzu.

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Hilfe zu Adobe After Effects Text erstellen und animieren (6.5)

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4 Löschen Sie die standardmäßige Bereichsauswahl. Klicken Sie zuerst in das


Zeitleistenfenster, um die Animator-Gruppe zu deaktivieren. Wählen Sie danach
„Bereichsauswahl 1“ aus, um sie zu löschen.
5 Fügen Sie eine Expression-Auswahl hinzu, indem Sie im Popupmenü „Hinzufügen“ die
Option „Auswahl“ > „Expression“ wählen. Öffnen Sie die Expression-Auswahl, um die
zugehörigen Optionen anzuzeigen.
6 Öffnen Sie die Option „Betrag“, um die Expression anzuzeigen. Standardmäßig
erscheint die folgende Expression:
selectorValue * textIndex/textTotal
7 Ersetzen Sie den standardmäßigen Expression-Text durch folgenden Text:
seedRandom(textIndex);
amt = linear(time, 0, 5, 200 * textIndex / textTotal, 0);
wiggle(1, amt);
Die Methode linear() bewirkt in diesem Beispiel eine stufenförmige Verringerung des
maximalen Verwackeln-Betrags im Zeitverlauf.
8 Scrubben Sie den Wert für die vertikale Position. Je höher der Wert, desto stärker
verwackeln die Zeichen.
9 Sehen Sie sich eine Vorschau der Animation an.

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Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge

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Malwerkzeuge
Das Pinsel-Werkzeug
Das Pinsel-Werkzeug in After Effects dient dazu, mit der aktuellen Vordergrundfarbe auf
einer Ebene zu malen. Sie können auf einzelnen Frames malen oder Malstriche auftragen,
die automatisch über einen Bereich von Frames animiert werden. Standardmäßig werden
mit dem Pinsel-Werkzeug weiche Farbstriche erzeugt. Sie können diese
Standardeigenschaften bei Bedarf ändern, indem Sie andere Optionen für die Pinselspitze
wählen. Darüber hinaus lässt sich durch Festlegen einer Füllmethode einstellen, wie der
Pinselstrich mit der Hintergrundfarbe auf der Ebene und mit anderen Pinselstrichen
interagiert. Sie können Pinselstricheigenschaften über mehrere Frames animieren oder
von After Effects eine Interpolation von einer Pinselstrichform in eine andere durchführen
lassen.
So verwenden Sie das Pinsel-Werkzeug
1 Doppelklicken Sie auf die Ebene, auf der Sie malen möchten.
2 Wählen Sie aus der Werkzeugpalette das Pinsel-Werkzeug aus.
Aktivieren Sie in der Werkzeugpalette die Option „Paletten automatisch öffnen“,
damit die Malpalette und die Pinselspitzenpalette immer geöffnet werden, sobald Sie
Malwerkzeuge auswählen. Alternativ können Sie in der Werkzeugpalette auf das
Palettensymbol klicken, um diese Paletten zu öffnen.
3 Führen Sie in der Malpalette einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie einen Pinsel aus und stellen Sie Pinselspitzenoptionen ein.
• Wählen Sie eine Farbe, indem Sie auf das Symbol „Vordergrundfarbe“ klicken und im
Farbwähler eine Farbe festlegen.
• Legen Sie Deckkraft und Fluss, Füllmethode, Kanal sowie Dauer fest.
4 Platzieren Sie das Pinsel-Werkzeug über der Ebene und ziehen Sie, um zu malen. Im
Ebenenfenster wird der Zeiger des Pinsel-Werkzeugs nun als Pinselspitze dargestellt. Jeder
erstellte Strich wird im Zeitleistenfenster als separates Element angezeigt, dessen
Eigenschaften animiert werden können.
Informationen zu Pinselspitzenoptionen finden Sie unter „Mit Pinseln arbeiten“ auf
Seite 314. Informationen zu Füllmethoden, Kanälen, Optionen für die Dauer sowie zu
Deckkraft und Fluss finden Sie unter „Maloptionen festlegen“ auf Seite 319. Informationen
zu Malstrichen finden Sie unter „Malstriche im Zeitleistenfenster ändern“ auf Seite 322.
Sie können Malstriche mit anderen Effekten koppeln, die bereits auf die Ebene
angewendet wurden: Klicken Sie im Ebenenfenster auf das Popupmenü „Ansicht“
und wählen Sie die Ansicht, in der Sie malen möchten.

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Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge

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Mit dem Pinsel-Werkzeug rotoskopieren


Beim Rotoskopieren wird über eine Reihe von Frames auf Einzelframes gemalt, um eine
Animation zu erstellen oder unerwünschte Details aus dem Footage zu entfernen. Das
Rotoskopieren kann manchmal recht mühsam sein, After Effects macht das Verfahren
jedoch etwas einfacher.
So rotoskopieren Sie mit dem Pinsel-Werkzeug
1 Doppelklicken Sie auf die Ebene, auf der Sie malen möchten.
2 Wählen Sie in der Werkzeugpalette das Pinsel-Werkzeug aus.
3 Wählen Sie in der Malpalette unter „Dauer“ die Option „Eigene“ und legen Sie die Dauer
in Frames fest. Stellen Sie die gewünschten Optionen für das Malen ein.
4 Malen Sie auf der Ebene.
5 Drücken Sie die Strg- + Bild-ab-Taste (Windows) bzw. die Befehls- + Bild-ab-Taste
(Mac OS), um sich um die Anzahl Frames nach vorn zu bewegen, die bei der Einstellung
„Eigene“ für die Dauer festgelegt wurde. (Wenn Sie sich um dieselbe Anzahl Frames
zurückbewegen möchten, drücken Sie die Strg- + Bild-auf-Taste (Windows) bzw. die
Befehls- + Bild-auf-Taste (Mac OS).)
Wenn Sie ein Grafiktablett verwenden, ordnen Sie die Tastaturbefehle den Tasten des
Stifts zu, um effizienter zu arbeiten. Eine Anleitung hierfür finden Sie in der
Dokumentation zu Ihrem Tablett. Weitere Informationen zum Einsatz eines Grafiktabletts
in Verbindung mit den Malwerkzeugen finden Sie unter „Pinseleinstellungen“ auf
Seite 317.
6 Wiederholen Sie Schritte 4 und 5 nach Bedarf.

Das Kopierstempel-Werkzeug
Mit dem Kopierstempel-Werkzeug kopieren Sie Pixel und reparieren Bilder im
Ebenenfenster. Der Kopierstempel nimmt auf einer Quellebene (vor Anwendung von
Effekten) Pixel auf und trägt sie dann auf dieselbe Ebene oder eine andere Ebene in
derselben Komposition auf. Sie können einen einzelnen Frame durch Kopieren bearbeiten
oder mit dem Kopierstempel aufgetragene Striche durchgehend über mehrere Frames
auftragen. Bei jedem Malstrich mit dem Kopierstempel wird das aufgenommene Bild
erneut eingefügt.
Wenn Sie in der Malpalette „Ausgerichtet“ aktivieren, können Sie die Maustaste loslassen,
ohne den aktuellen Aufnahmepunkt zu verlieren. Die aufgenommenen Pixel werden dann
fortlaufend angewendet, um den gesamten aufgenommenen Bereich zu reproduzieren,
unabhängig davon, wie oft Sie mit dem Werkzeug Malstriche erzeugen. Ist „Ausgerichtet“
deaktiviert, werden die aufgenommenen Pixel jedes Mal vom Anfangspunkt aus
aufgetragen, wenn Sie mit dem Werkzeug Malstriche erzeugen.
Wenn die Option „Quellzeit fixieren“ aktiviert ist, werden mit aufgetragenen Strichen die
aufgenommenen Pixel aus einem Frame auf alle folgenden Frames aufgetragen. Ist diese
Option deaktiviert, nimmt das Kopierstempel-Werkzeug über alle folgenden Frames
hinweg fortwährend Pixel auf und malt die entsprechenden Striche. Zwischen dem
Aufnehmen und Auftragen liegt eine feste Dauer (gemessen in Sekunden), die durch den
Wert für „Zeitverschiebung kopieren“ im Zeitleistenfenster festgelegt ist.

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Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge

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So verwenden Sie das Kopierstempel-Werkzeug


1 Wählen Sie aus der Werkzeugpalette das Kopierstempel-Werkzeug aus.
2 Wählen Sie in der Pinselspitzenpalette einen Pinsel aus und legen Sie Pinseloptionen
fest.
3 Führen Sie in der Malpalette einen der folgenden Schritte aus:
• Legen Sie Deckkraft und Fluss, eine Füllmethode oder einen Kanal fest.
• Legen Sie fest, wie die aufgenommenen Pixel ausgerichtet werden sollen.
• Nehmen Sie Pixel von einem Einzelframe oder einem Framebereich auf.

Filmfootage mit dem Kopierstempel-Werkzeug retuschieren

4 Verschieben Sie die Zeitmarke im Ebenenfenster zu dem Frame, von dem Sie Pixel
aufnehmen möchten. Klicken Sie bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste
(Mac OS) auf die Ebene, um den Aufnahmepunkt festzulegen.
5 Verschieben Sie die Zeitmarke im Ebenenfenster zu dem Frame, auf den die
aufgenommenen Pixel aufgetragen werden sollen. Wenn Sie die aufgenommenen Pixel
auf eine andere Ebene in der Komposition auftragen möchten, doppelklicken Sie auf die
Ebene und schieben Sie die Zeitmarke im Ebenenfenster zu dem gewünschten Frame.
6 Platzieren Sie das Kopierstempel-Werkzeug im Ebenenfenster über der Ebene und
ziehen Sie, um die aufgenommenen Pixel aufzutragen.
Jede mit dem Kopierstempel aufgetragene Kontur hat neben Füllmethoden,
Konturoptionen und Transformationseigenschaften spezielle Eigenschaften, die es nur im
Zusammenhang mit dem Kopierstempel gibt. Im Zeitleistenfenster können Sie diese
Eigenschaften unter „Konturoptionen“ anzeigen:
Quelle kopieren Legt die Ebene fest, von der Pixel aufgenommen werden.
Position kopieren Legt die x- und y-Position der aufgenommenen Pixel innerhalb der
Quellebene fest.
Zeit kopieren Legt im Kompositionsfenster die Zeit (in Sekunden) fest, zu der Sie Pixel
aus der Quellebene aufgenommen haben, wie durch die Zeitmarke angezeigt. Diese
Eigenschaft wird nur angezeigt, wenn „Quellzeit fixieren“ aktiviert ist.
Zeitverschiebung kopieren Legt die Zahl der Sekunden zwischen der Pixelaufnahme
und dem Auftragen des Striches mit dem Kopierstempel fest. Diese Eigenschaft wird nur
angezeigt, wenn „Quellzeit fixieren“ deaktiviert ist.
Informationen zu Pinselspitzenoptionen finden Sie unter „Mit Pinseln arbeiten“ auf
Seite 314. Informationen zu Füllmethoden, Kanälen, Deckkraft und Fluss finden Sie unter
„Maloptionen festlegen“ auf Seite 319. Informationen zu Malstrichen finden Sie unter
„Malstriche im Zeitleistenfenster ändern“ auf Seite 322.

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Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge

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Das Radiergummi-Werkzeug
Das Radiergummi-Werkzeug entfernt Pixel aus einem Bild, wenn Sie damit über den
Bildbereich ziehen. Auf der Ebene wird dadurch Transparenz erzeugt. Wenn Sie den
Radierer über Malstriche ziehen, entfernen Sie je nach Deckkraft des Radiergummis Pixel
aus dem Strich und aus der Quellebene, so dass Transparenz freigelegt wird.
So verwenden Sie das Radiergummi-Werkzeug
1 Wählen Sie aus der Werkzeugpalette das Radiergummi-Werkzeug aus.
2 Wählen Sie in der Pinselspitzenpalette einen Pinsel aus und stellen Sie Pinseloptionen
ein:
• Legen Sie unter „Deckkraft“ die Stärke des Radiergummis fest. Bei einem Wert von 100%
werden Pixel vollständig entfernt. Bei einem niedrigeren Wert werden Pixel teilweise
entfernt.
• Legen Sie eine Flussrate fest.
• Legen Sie eine Dauer fest.
3 Ziehen Sie über den zu löschenden Bereich.
Informationen zu Pinseloptionen finden Sie unter „Mit Pinseln arbeiten“ auf Seite 314.
Informationen zum Fluss finden Sie unter „Deckkraft oder Fluss festlegen“ auf Seite 322.

Mit Pinseln arbeiten


Die Arbeit mit Pinseln spielt bei der Arbeit mit den Mal- und Bearbeitungswerkzeugen
eine wichtige Rolle. Der resultierende Malstrich hängt in erheblichem Umfang von der
gewählten Pinselspitze ab. After Effects bietet eine Reihe vordefinierter Pinselspitzen für
verschiedene Zwecke. Mit der Pinselspitzenpalette können Sie darüber hinaus eigene
Pinselspitzen erstellen.

Pinsel auswählen
Nachdem Sie ein Malwerkzeug ausgewählt haben, können Sie aus der
Pinselspitzenpalette oder der Malpalette Pinselspitzen wählen. In der Pinselspitzenpalette
können Sie vordefinierte Pinsel auswählen und eigene Pinsel erstellen; in der Malpalette
stehen dagegen nur vordefinierte Pinsel zur Verfügung. Wählen Sie „Fenster“ >
„Pinselspitzen“, um die Pinselspitzenpalette zu öffnen.

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Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge

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Zwei Möglichkeiten zum Auswählen eines Pinsels: Popupmenü„Pinselspitzen“ in der Malpalette und
Pinselspitzenpalette.

So wählen Sie eine vordefinierte Pinselspitze aus


Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie in der Malpalette auf das Popupmenü „Pinselspitzen“, um eine Pinselspitze
auszuwählen.
• Blättern Sie in der Pinselspitzenpalette durch die Liste der Pinselspitzen und wählen Sie
eine Pinselspitze aus. Im Vorschaubereich wird eine Vorschau der Pinselspitze
angezeigt.
So ändern Sie die Anzeige der vordefinierten Pinselspitzen in der
Pinselspitzenpalette
Wählen Sie aus dem Menü der Pinselspitzenpalette eine Anzeigeoption.
• Mit „Nur Text“ werden die Pinselspitzen in einer Liste aufgeführt.
• Mit „Kleine Miniatur“ bzw.„Große Miniatur“ werden die Pinselspitzen als Miniaturen
angezeigt.„Kleine Miniatur“ ist die Standardeinstellung.
• Mit „Kleine Liste“ bzw.„Große Liste“ werden die Pinselspitzen namentlich und mit
Miniaturen aufgeführt.
Wenn Sie die dynamische Anzeige des Namens für eine Pinselspitze sehen möchten,
platzieren Sie den Zeiger über einer Pinselspitze, bis die QuickInfo eingeblendet wird.

Pinselspitzen anpassen
Ein Malstrich besteht aus vielen einzelnen Pinselspitzen-Spuren. Die gewählte Pinselspitze
bestimmt Form, Durchmesser und andere Eigenschaften einer Pinselspitzen-Spur. Sie
können Pinselspitzen anpassen, indem Sie ihre Eigenschaften ändern. Änderungen, die
Sie an einer vorhandenen Pinselspitze vornehmen, können in einer neuen Pinselspitze
gespeichert werden; der Standardsatz der Pinselspitzen wird dadurch nicht verändert.
So legen Sie Optionen für die Form der Pinselspitze fest
Wählen Sie in der Pinselspitzenpalette die Pinselspitze aus, die Sie anpassen möchten, und
ändern Sie den Wert bei einer oder mehreren der folgenden Optionen:

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Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge

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Durchmesser Bestimmt die Größe der Pinselspitze. Geben Sie einen Wert in Pixel ein
oder ziehen Sie den Regler auf den gewünschten Wert.
Ziehen Sie den Pinsel im Ebenenfenster bei gedrückter Strg-Taste (Windows) bzw.
Befehlstaste (Mac OS), um den Durchmesser einzustellen. Lassen Sie die Taste los und
ziehen Sie weiter, um die Kantenschärfe einzustellen. Sowohl der Zeiger als auch die
Pinselspitzenpalette werden dynamisch aktualisiert.

Striche mit geringen Durchmesserwerten (links) und mit hohen Durchmesserwerten (rechts)

Winkel Legt den Winkel fest, um den die Hauptachse einer elliptischen Pinselspitze aus
der horizontalen Position gedreht wird. Geben Sie einen Wert in Grad ein oder ziehen Sie
den Regler auf den gewünschten Wert.
Hinweis: Pinselstriche können durch positive und negative Werte definiert werden.
Beispielsweise entspricht ein Pinselstrich mit einem 45-Grad-Winkel einem Pinselstrich mit
einem Winkel von -135 Grad.

Abgewinkelte Pinsel erzeugen gemeißelt wirkende Striche: 45-Grad-Pinsel (links), -45-Grad-Pinsel


(rechts).

Rundheit Bestimmt das Verhältnis zwischen der kurzen und der langen Achse der
Pinselspitze. Bei 100% ist die Pinselspitze rund, bei 0% und bei Zwischenwerten elliptisch.

Pinselstriche mit 100 Prozent Rundheit (links) und mit unterschiedlichen Prozentsätzen (rechts)

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Kantenschärfe Steuert den Übergang im Pinselstrich von 100% deckend in der Mitte zu
100% transparent an den Rändern. Selbst bei hohen Einstellungen für „Kantenschärfe“ ist
nur die Mitte vollständig deckend. Geben Sie einen Prozentwert ein oder ziehen Sie den
Regler auf den gewünschten Wert.

„Kantenschärfe“ von 100 Prozent (links) und „Kantenschärfe“ von 0 Prozent (rechts)

Abstand Bestimmt den Abstand zwischen den Pinselspitzen-Spuren in einem Malstrich.


Der Wert wird als Prozentsatz des Pinseldurchmessers angegeben. Ist diese Option
deaktiviert, bestimmt die Geschwindigkeit des Zeigers den Malabstand.

Verringern Sie den Malabstand, um durchgehende Linien (links) zu erhalten; erhöhen Sie den
Malabstand, wenn lückenhafte Pinselstriche erzeugt werden sollen (rechts).

Hinweis: Zum Ändern eines Wertes können Sie entweder einen Wert eingeben und die
Eingabetaste (Windows) bzw. den Zeilenschalter (Mac OS) drücken, oder Sie können den
Zeiger über dem Wert platzieren und diesen durch Ziehen ändern.

Pinseleinstellungen
Sie können für jedes Malwerkzeug ein Grafiktablett verwenden. Die Pinselspitze lässt sich
über Stiftdruck, Stiftschrägstellung und Rändelradposition am Grafiktablett einstellen.
Legen Sie in der Pinselspitzenpalette Optionen unter „Pinseleinstellungen“ fest, um den
vordefinierten Pinselspitzen dynamische (also veränderliche) Elemente hinzuzufügen.
Beispielsweise können Sie die Größe der Pinselspitze dynamisch ändern, indem Sie mehr
oder weniger Stiftdruck ausüben. Wenn Sie die Radiergummiseite des Stifts auf das Tablett
drücken, wird immer das Radiergummi-Werkzeug ausgewählt.
Hinweis: Pinseleinstellungen sind nur verfügbar, wenn Sie ein Grafiktablett, z. B. von
Wacom®, verwenden.

Mit der Pinselspitzenpalette arbeiten


Über die Pinselspitzenpalette haben Sie die Möglichkeit, Pinselspitzen auf vielfältige
Weise anzupassen.

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Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge

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So legen Sie Pinseleinstellungen fest


Wählen Sie in der Pinselspitzenpalette die Pinselspitze aus, die Sie anpassen möchten, und
ändern Sie den Wert bei einer oder mehreren der folgenden Optionen:
Größe Legt fest, wie stark die Größe der Pinselspitzen-Spuren in einem Strich schwankt.
Verfügbar sind die Optionen „Aus“,„Zeichenstift-Druck“,„Zeichenstift-Schrägstellung“ und
„Grafiktablett“.
Mindestgröße Legt einen Bereich zwischen 1% und 100% fest. Diese Option ist nur
verfügbar, wenn unter „Größe“ nicht „Aus“ gewählt wurde.
Winkel Legt fest, wie stark der Winkel der Pinselspitzen-Spuren in einem Strich variiert.
Verfügbar sind die Optionen „Zeichenstift-Druck“,„Zeichenstift-Schrägstellung“ und
„Grafiktablett“.
Rundheit Legt fest, wie stark die Rundheit der Pinselspitzen-Spuren in einem Strich
variiert. Verfügbar sind die Optionen „Aus“,„Zeichenstift-Druck“,„Zeichenstift-
Schrägstellung“ und „Grafiktablett“.
Deckkraft Legt fest, wie stark die Deckkraft der Pinselspitzen-Spuren in einem Strich
variiert. Verfügbar sind die Optionen „Aus“,„Zeichenstift-Druck“,„Zeichenstift-
Schrägstellung“ und „Grafiktablett“.
Fluss Legt fest, wie stark der Fluss der Pinselspitzen-Spuren in einem Strich variiert.
Verfügbar sind die Optionen „Aus“,„Zeichenstift-Druck“,„Zeichenstift-Schrägstellung“ und
„Grafiktablett“.

Vordefinierte Pinselspitzen erstellen und verwalten


Sie können eine vorhandene Pinselspitze nach Ihren Wünschen anpassen und als
vordefinierte Pinselspitze speichern. Sie können eigene Pinselspitzen erstellen,
vordefinierte Pinselspitzen umbenennen und vordefinierte Pinselspitzen löschen.
Hinweis: Neue vordefinierte Pinselspitzen werden in einer Voreinstellungendatei
gespeichert, so dass sie zwischen Bearbeitungssitzungen erhalten bleiben.
So erstellen Sie eine neue vordefinierte Pinselspitze
1 Legen Sie in der Pinselspitzenpalette die gewünschten Einstellungen fest.
2 Wählen Sie aus dem Menü der Pinselspitzenpalette den Befehl „Neuer Pinsel“ oder
klicken Sie auf das Symbol „Neue Pinselspitze“ .
3 Geben Sie im Fenster „Namen auswählen“ einen Namen für die Pinselspitze ein und
klicken Sie auf „OK“.
So benennen Sie eine vordefinierte Pinselspitze um
1 Wählen Sie in der Pinselspitzenpalette die Pinselspitze aus, die Sie umbenennen
möchten.
2 Wählen Sie aus dem Menü der Palette den Befehl „Pinsel umbenennen“.
3 Geben Sie im Fenster „Namen auswählen“ einen Namen für die Pinselspitze ein und
klicken Sie auf „OK“.
So löschen Sie eine vordefinierte Pinselspitze
1 Wählen Sie in der Pinselspitzenpalette die Pinselspitze aus, die Sie löschen möchten.

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Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 319

2 Wählen Sie aus dem Palettenmenü den Befehl „Pinsel löschen“ oder klicken Sie auf das
Symbol „Pinsel löschen“ .
3 Klicken Sie auf „Ja“, um die Pinselspitze zu löschen.
Hinweis: Sie können Pinselspitzen auch erstellen, umbenennen und löschen, indem Sie
mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS) auf die
gewünschte Pinselspitze klicken.
So kehren Sie zur Standardbibliothek der vordefinierten Pinselspitzen zurück
Wählen Sie aus dem Menü der Pinselspitzenpalette den Befehl „Pinselspitzen
zurücksetzen“ und klicken Sie dann auf „OK“. Wenn Sie die selbst erstellten eigenen Pinsel
speichern möchten, klicken Sie bei der Aufforderung, die aktuellen Pinselspitzen durch
die standardmäßigen zu ersetzen, im Dialogfeld auf die Schaltfläche „Anhängen“.

Maloptionen festlegen
Maloptionen werden in der Malpalette eingestellt.

Pinselfarbe auswählen
Die Malpalette bietet eine Vordergrund- und Hintergrundfarbe für den Einsatz beim
Malen. Zum Erstellen einer neuen Farbe können Sie aus einem Farbspektrum wählen oder
RGB-Werte eingeben. Sie können die Anordnung der Farben umkehren, indem Sie auf das
Vertauschen-Symbol klicken. Wenn Sie die Farben wieder auf Schwarz und Weiß
einstellen möchten, klicken Sie auf das Zurücksetzen-Symbol .
So wählen Sie eine Pinselfarbe aus
1 Klicken Sie in der Malpalette auf das Auswahlfeld für die Vordergrund- oder
Hintergrundfarbe.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie eine Farbe aus dem Bereich „Grundfarben“ (Windows) bzw. aus der
Farbbibliothek im Farbwähler (Mac OS).
• Erstellen Sie eine eigene Farbe, indem Sie Werte für die Kanäle Rot, Grün und Blau
eingeben oder durch Ziehen festlegen.

Füllmethode auswählen
Die in der Malpalette oder im Zeitleistenfenster festgelegte Füllmethode bestimmt, wie
sich ein Pinselstrich auf die Pixel im Bild auswirkt. Die Wirkung einer Füllmethode lässt sich
wie folgt veranschaulichen:
• Die Untergrundfarbe ist die Originalfarbe im Bild.
• Die Füllfarbe ist die Farbe, die mit dem Pinsel-Werkzeug aufgetragen wird.
• Die Ergebnisfarbe ist die entstehende Kombination aus Untergrund- und Füllfarbe.
So wählen Sie eine Füllmethode für das Pinsel-Werkzeug aus
Wählen Sie in der Malpalette unter „Modus“ eine Füllmethode:
Normal Jedes Pixel erhält beim Malen die Ergebnisfarbe. Dies ist die Standardmethode.

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Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge

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Streuen Jedes Pixel erhält beim Malen die Ergebnisfarbe. Die Ergebnisfarbe ergibt sich
dabei als zufällige Ersetzung der Pixel durch die Untergrund- oder die Füllfarbe und hängt
von der Deckkraft an der Position des einzelnen Pixels ab.
Abdunkeln Je nachdem, welche Farbe dunkler ist, wird die Untergrund- oder die
Füllfarbe als Ergebnisfarbe festgelegt. Pixel, die heller als die Füllfarbe sind, werden
ersetzt, Pixel, die dunkler als die Füllfarbe sind, bleiben unverändert.
Multiplizieren Multipliziert die Untergrundfarbe mit der Füllfarbe. Die Ergebnisfarbe ist
immer eine dunklere Farbe. Wird eine Farbe mit Schwarz multipliziert, ist das Ergebnis
immer Schwarz. Wird eine Farbe mit Weiß multipliziert, bleibt die Farbe unverändert.
Malen Sie mit einer anderen Farbe als Weiß oder Schwarz, werden aufeinander folgende
Striche immer dunkler. Die Wirkung entspricht dem Zeichnen im Bild mit mehreren
Textmarkern, deren Farben sich überlagern.
Linear nachbelichten Die Untergrundfarbe wird durch Verringerung der Helligkeit
dunkler, um die Füllfarbe widerzuspiegeln. Malen mit Weiß bewirkt keine Änderung.
Farbig nachbelichten Die Untergrundfarbe wird durch Erhöhen des Kontrasts dunkler,
um die Füllfarbe widerzuspiegeln. Malen mit Weiß bewirkt keine Änderung.
Addieren Kombiniert die Farbwerte von Untergrund- und Füllfarbe, um die
Ergebnisfarbe zu erzeugen. Die Ergebnisfarbe ist heller als die ursprünglichen Farben.
Malen mit Schwarz bewirkt keine Änderung. Wenn mit Farbe auf einem weißen
Untergrund gemalt wird, kommt es ebenfalls zu keiner Änderung.
Aufhellen Je nachdem, welche Farbe heller ist, wird die Untergrundfarbe oder die
Füllfarbe als Ergebnisfarbe gewählt. Pixel, die dunkler als die Füllfarbe sind, werden
ersetzt, Pixel, die heller als die Füllfarbe sind, bleiben unverändert.
Negativ multiplizieren Multipliziert die invertierten Werte der Füll- und
Untergrundfarbe. Die Ergebnisfarbe ist immer eine hellere Farbe. Beim negativen
Multiplizieren mit Schwarz bleibt die Farbe unverändert. Negatives Multiplizieren mit
Weiß erzeugt Weiß. Die Wirkung gleicht dem Übereinanderprojizieren mehrerer Dias.
Linear abwedeln Die Untergrundfarbe wird durch Erhöhen der Helligkeit aufgehellt, um
die Füllfarbe widerzuspiegeln. Malen mit Schwarz bewirkt keine Änderung.
Farbig abwedeln Die Untergrundfarbe wird durch Verringern des Kontrasts aufgehellt,
um die Füllfarbe widerzuspiegeln. Malen mit Schwarz bewirkt keine Änderung.
Ineinander kopieren Die Farben werden je nach Untergrundfarbe multipliziert oder
negativ multipliziert. Muster und Farben überlagern die vorhandenen Pixel, wobei die
Lichter und Tiefen der Untergrundfarbe erhalten bleiben. Die Untergrundfarbe wird nicht
ersetzt, sondern mit der Füllfarbe gemischt, um die Lichter und Tiefen der Originalfarbe
widerzuspiegeln.
Weiches Licht Je nach Füllfarbe werden die Farben aufgehellt oder verdunkelt. Die
Wirkung entspricht dem Anstrahlen des Bildes mit diffusem Scheinwerferlicht. Wenn die
Füllfarbe (Lichtquelle) heller als 50%iges Grau ist, wird die Untergrundfarbe heller (ähnlich
dem Abwedeleffekt). Wenn die Füllfarbe dunkler als 50%iges Grau ist, wird die
Untergrundfarbe dunkler (ähnlich dem Nachbelichtungseffekt). Durch Füllen mit reinem
Schwarz oder Weiß wird ein deutlich dunklerer oder hellerer Bereich erzeugt, das Ergebnis
ist jedoch nicht rein schwarz oder weiß.

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Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 321

Hartes Licht Die Farben werden je nach Füllfarbe multipliziert oder negativ multipliziert.
Die Wirkung entspricht dem Anstrahlen des Bildes mit grellem Scheinwerferlicht. Wenn
die Füllfarbe (Lichtquelle) heller als 50%iges Grau ist, wird die Untergrundfarbe heller (als
würde „Negativ multiplizieren“ angewendet). Diese Option eignet sich daher zum
Hinzufügen von Lichtern zu Bildern. Ist die Füllfarbe dunkler als 50%iges Grau, wird die
Untergrundfarbe dunkler, als würde sie multipliziert. Diese Option eignet sich daher zum
Hinzufügen von Tiefen zu Bildern. Wenn Sie mit reinem Schwarz oder Weiß füllen, ist das
Ergebnis reines Schwarz oder Weiß.
Lineares Licht Die Farben werden je nach der Füllfarbe durch Erhöhen oder Verringern
der Helligkeit abgewedelt oder nachbelichtet. Wenn die Füllfarbe (Lichtquelle) heller als
50%iges Grau ist, wird die Untergrundfarbe durch Erhöhen der Helligkeit heller. Wenn die
Füllfarbe dunkler als 50%iges Grau ist, wird die Untergrundfarbe durch Verringern der
Helligkeit dunkler.
Strahlendes Licht Die Farben werden je nach der Füllfarbe durch Erhöhen oder
Verringern des Kontrasts abgewedelt oder nachbelichtet. Wenn die Füllfarbe (Lichtquelle)
heller als 50%iges Grau ist, wird die Untergrundfarbe durch Verringern des Kontrasts
heller. Wenn die Füllfarbe dunkler als 50%iges Grau ist, wird die Untergrundfarbe durch
Erhöhen des Kontrasts dunkler.
Punktuelles Licht Ersetzt die Farben je nach der Füllfarbe. Wenn die Füllfarbe
(Lichtquelle) heller als 50%iges Grau ist, werden Pixel ersetzt, die dunkler als die Füllfarbe
sind. Pixel, die heller als die Füllfarbe sind, bleiben unverändert. Wenn die Füllfarbe
(Lichtquelle) dunkler als 50%iges Grau ist, werden Pixel ersetzt, die heller als die Füllfarbe
sind. Pixel, die dunkler als die Füllfarbe sind, bleiben unverändert. Diese Option ist für
zusätzliche Spezialeffekte in Bildern nützlich.
Harte Mischung Verstärkt den Kontrast der Hintergrundebene durch Einsatz einer Maske
auf der Quellebene. Die Maskengröße definiert den Kontrastbereich; die invertierte
Quellebene bestimmt den Mittelpunkt des Kontrastbereichs.
Differenz Subtrahiert anhand der Farbinformationen in den einzelnen Kanälen die Farbe
(Untergrund- oder Füllfarbe) mit dem niedrigeren Helligkeitswert von der mit dem
höheren Helligkeitswert. Beim Malen mit Weiß werden die Werte der Untergrundfarbe
invertiert; beim Malen mit Schwarz erfolgt keine Änderung.
Ausschluss Hiermit erzielen Sie ein ähnliches Ergebnis wie mit „Differenz“, der Kontrast
ist hier jedoch etwas geringer. Beim Malen mit Weiß werden die Werte der
Untergrundfarbe invertiert. Malen mit Schwarz bewirkt keine Änderung.
Farbton Erzeugt eine Ergebnisfarbe mit der Luminanz und der Sättigung der
Untergrundfarbe und dem Farbton der Füllfarbe.
Sättigung Erzeugt eine Ergebnisfarbe mit der Luminanz und dem Farbton der
Untergrundfarbe und der Sättigung der Füllfarbe. Wenn Sie mit dieser Methode einen
Bereich ohne Sättigung (grau) füllen, bewirken Sie keine Veränderung.
Farbe Erzeugt eine Ergebnisfarbe mit der Luminanz der Untergrundfarbe und dem
Farbton und der Sättigung der Füllfarbe. Die Graustufen bleiben erhalten, so dass Sie
Monochrom-Bilder kolorieren und Farbbilder mit einem Farbstich versehen können.
Luminanz Erzeugt eine Ergebnisfarbe mit dem Farbton und der Sättigung der
Untergrundfarbe und der Luminanz der Füllfarbe. Diese Methode hat die gegenteilige
Wirkung der Methode „Farbe“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 322

Luminanzsilhouette Erzeugt Transparenz in bemalten Bereichen der Ebene, wodurch


die darunter liegenden Ebenen bzw. der Hintergrund sichtbar werden. Der Luminanzwert
der Füllfarbe bestimmt die Deckkraft in der Ergebnisfarbe. Beim Malen mit reinem Weiß
entsteht 0% Deckkraft. Malen mit reinem Schwarz bewirkt keine Änderung.

Kanal festlegen
Sie können das Pinsel- und das Kopierstempel-Werkzeug auf den Alphakanal eines Bildes,
auf RGB-Kanäle oder auf Alphakanal und RGB-Kanäle anwenden, indem Sie den Kanal in
der Malpalette wählen. Wenn „Alpha“ gewählt ist, können Sie nur Deckkraft hinzufügen
und entfernen; Farbfelder und die Malpalette zeigen Farben in monochromen Tönen an.
Malen auf dem Alphakanal mit 100% Schwarz führt zu demselben Ergebnis wie der
Einsatz des Radiergummi-Werkzeugs: Transparente Malstriche entstehen.

Option für die Dauer festlegen


In der Malpalette können Sie für jeden Strich eine Dauer wählen. Mit dieser Option
bestimmen Sie die Länge der Leiste für die Dauer des Striches im Zeitleistenfenster.
• Mit „Einzelner Frame“ wird der Malstrich nur auf den ausgewählten Frame angewendet.
• Mit „Konstant“ (Standardeinstellung) wird der Malstrich auf den aktuellen Frame und
alle folgenden Frames der Ebene angewendet.
• Mit „Malen animieren“ wird der Malstrich animiert.
• Mit „Eigene“ wird der Malstrich auf eine bestimmte Anzahl von Frames angewendet.

Deckkraft oder Fluss festlegen


Sie können eine Deckkraft und den Fluss für Malwerkzeuge einstellen. Deckkraft legt die
Farbmenge fest, die maximal vom Pinsel aufgetragen wird. Fluss legt fest, wie schnell der
Pinsel Farbe aufträgt. Die Einstellungen für „Deckkraft“ und „Fluss“ können zwischen 0%
und 100% liegen. Wenn Sie halbtransparente Farbe simulieren möchten, legen Sie einen
niedrigen Prozentwert fest; möchten Sie deckende Farbe simulieren, legen Sie einen
hohen Wert fest.

Malstriche im Zeitleistenfenster ändern


Nachdem Sie einen Malstrich auf eine Ebene aufgetragen haben, können Sie die Art der
Interaktion des Striches mit der Ebene und der Komposition verändern. Möglich ist dies
durch Anpassen von Füllmethode, Kontureigenschaften und
Transformationseigenschaften im Zeitleistenfenster.
Jeder Malstrich ist unter der Überschrift „Effekte“ im Zeitleistenfenster durch eine Nummer
gekennzeichnet und mit dem Namen des Werkzeugs versehen, mit dem der Malstrich
erstellt wurde. Pinselstriche werden z. B. mit „Pinsel 1“,„Pinsel 2“ benannt; mit dem
Kopierstempel erstellte Striche mit „Kopierstempel 1“,„Kopierstempel 2“.
Wenn Sie Malstriche anzeigen möchten, wählen Sie die Ebene im Zeitleistenfenster
aus und drücken Sie zweimal die Taste P.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 322


Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 323

Für jeden Malstrich gibt es im Zeitleistenfenster eine eigene Leiste für die Dauer, die mit
der Leiste für die Ebenendauer vergleichbar ist. Die anfängliche Länge der Leiste für die
Dauer wird durch die Option bestimmt, die Sie in der Malpalette für die Dauer wählen.
(Siehe „Option für die Dauer festlegen“ auf Seite 322.) Malstriche verhalten sich wie
Ebenen: Sie haben die Möglichkeit, den In- oder Out-Point der Leiste für die Dauer zu
ziehen, um die Strichdauer zu ändern, und den Strich nach oben oder unten zu
verschieben, damit sich die Position relativ zu anderen Strichen verändert. Durch Klicken
auf das Augensymbol neben dem Strich können Sie einen Malstrich ausblenden.
Hinweis: Wählen Sie Keyframes für einen Malstrich aus, bevor Sie die Leiste für die Dauer
des Malstrichs verschieben oder anderweitig verändern.
Sie können die Position eines Malstrichs im Zeitleistenfenster verschieben, indem Sie die
zugehörige Leiste für die Dauer im Zeitleistenfenster an eine andere Zeit ziehen. Wenn Sie
die Reihenfolge eines sich überlappenden Striches ändern möchten, ziehen Sie den Strich
im Zeitleistenfenster nach oben oder unten.
Sie haben zwar nicht die Möglichkeit, die Form eines Striches direkt zu bearbeiten, Sie
können aber eine Maske kopieren und über einem im Zeitleistenfenster
ausgewählten Pinselstrich einfügen, um die Form zu verändern.

Jeder Pinselstrich wird nummeriert und im Abschnitt „Effekte“ im Zeitleistenfenster mit den
jeweiligen Konturoptionen und Transformationseigenschaften aufgeführt.

Malstrich auswählen
Verwenden Sie das Auswahl-Werkzeug, um Striche im Zeitleisten- oder Ebenenfenster
auszuwählen. Wenn Sie einen Malstrich auswählen, wird er im Ebenenfenster mit einem
Ankerpunkt am Anfang des Striches und einer schwarzen Linie entlang des Striches
angezeigt.
Führen Sie zum Auswählen eines Malstrichs einen der folgenden Schritte aus
• Klicken Sie im Ebenenfenster auf den Malstrich.
• Wählen Sie den Malstrich im Abschnitt „Malen“ des Zeitleistenfensters aus.
Wenn Sie mehrere Malstriche auswählen möchten, führen Sie im Zeitleisten- oder
Ebenenfenster einen der folgenden Schritte aus
• Klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste, um benachbarte Malstriche auszuwählen.
• Ziehen Sie ein Auswahlrechteck um benachbarte Malstriche.
• Halten Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) gedrückt, um Malstriche
auszuwählen, die nicht nebeneinander liegen.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 323


Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 324

So heben Sie die Auswahl eines Malstrichs im Zeitleisten- oder Ebenenfenster auf
Klicken Sie auf eine Stelle außerhalb des Malstrichs.
Wenn Sie einen Malstrich verschieben möchten, ändern Sie die Werte für die
Eigenschaft „Position“ des Malstrichs.

Transformationseigenschaften festlegen
Im Zeitleistenfenster können Sie Transformationseigenschaften für einen Malstrich
festlegen, um Position, Skalierung, Deckkraft und Drehwinkel einzustellen.
Transformationseigenschaften verändern den Malstrich; der Ankerpunkt des Malstrichs
wird dabei als dessen Mitte verwendet.
So legen Sie Transformationsoptionen fest
1 Klicken Sie auf das Dreieck neben „Effekte“ und „Malen“, um den Abschnitt „Effekte“ für
die Ebene zu öffnen.
2 Klicken Sie auf das Dreieck neben dem Malstrich (z. B.„Pinsel 1“), um die
Pinselstricheigenschaften zu öffnen.
3 Klicken Sie auf das Dreieck neben „Transformieren“, um die
Transformationseigenschaften zu öffnen.
4 Legen Sie durch Ziehen oder Eingeben von Werten Einstellungen für „Ankerpunkt“,
„Position“,„Skalierung“,„Drehung“ oder „Deckkraft“ fest.

Auf einer transparenten Ebene malen


Sie können die Ebene, auf der Sie malen, durch Aktivieren der Option „Auf Transparenz
malen“ aus- oder einblenden. Die Option „Auf Transparenz malen“ kann im Zeitleisten-
oder im Effektfenster aktiviert werden. Wenn Sie diese Option aktivieren, werden
Malstriche statt auf der Quellebene auf einem transparenten Hintergrund angezeigt.
So aktivieren Sie die Option „Auf Transparenz malen“
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene aus, auf die Farbe aufgetragen wird.
2 Wählen Sie „Effekt“ > „Effekteinstellungen öffnen“.
3 Wählen Sie „Auf Transparenz malen“, um diese Option zu aktivieren.

Füllmethode im Zeitleistenfenster festlegen


Sie können Füllmethoden auf einen Malstrich anwenden, nachdem er auf eine Ebene
aufgetragen wurde.
So legen Sie eine Füllmethode fest
1 Klicken Sie im Zeitleistenfenster auf das Dreieck links neben der Ebene, um den
Abschnitt „Malen“ zu öffnen.
2 Klicken Sie in der Spalte „Schalter“ neben dem Malstrich auf „Normal“, um das
Popupmenü „Füllmethoden“ zu öffnen, und wählen Sie dann eine Füllmethode aus.
Weitere Informationen zu Füllmethoden finden Sie unter „Füllmethode auswählen“ auf
Seite 319.
Sie können alle Optionen einstellen, die in der Malpalette und der
Pinselspitzenpalette im Zeitleistenfenster aufgeführt werden.„Auf Transparenz
malen“ steht auch im Effektfenster zur Verfügung. Informationen zum Setzen von

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 324


Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 325

Keyframes für das Animieren von Malstrichen finden Sie unter „Malstrich im
Zeitleistenfenster animieren“ auf Seite 325.

Malstrich im Zeitleistenfenster animieren


Sie können einen Malstrich animieren, indem Sie Keyframes für Malstricheigenschaften
setzen. After Effects animiert Malstriche automatisch, wenn Sie in der Malpalette unter
„Dauer“ die Option „Malen animieren“ wählen oder (bei der so genannten Malstrich-
Zielauswahl) Malstriche im Zeitleistenfenster ersetzen. Die Zeit, in der Sie den Strich
auftragen, bestimmt die Dauer des Striches; das Tempo Ihrer Bewegungen bestimmt die
Geschwindigkeit.
So animieren Sie einen Malstrich mit „Malen animieren“ automatisch
1 Öffnen Sie eine Ebene und wählen Sie in der Werkzeugpalette ein Malwerkzeug aus.
2 Wählen Sie in der Malpalette unter „Dauer“ die Option „Malen animieren“.
3 Tragen Sie einen Malstrich auf die Ebene auf. Während Sie malen, werden Ihre
Bewegungen in Echtzeit aufgezeichnet, um daraus die Dauer und Geschwindigkeit des
resultierenden Striches zu berechnen.
4 Öffnen Sie die Ebene im Zeitleistenfenster, um im Abschnitt „Konturoptionen“ den
Malstrich zu sehen. Im Parameter „Ende“ werden zwei Keyframes angezeigt.
5 Ziehen Sie den zweiten Keyframe auf den Frame, auf dem der vollständige Strich
angezeigt werden soll. Der Strich beginnt auf dem Frame, der durch den ersten Keyframe
markiert ist.
Sie können die Reihenfolge der Animation umkehren, indem Sie den ersten Keyframe
im Zeitleistenfenster ausschneiden und an einem Zeitpunkt nach dem End-Keyframe
wieder einfügen.
So animieren Sie einen Malstrich durch Malstrich-Zielauswahl
1 Öffnen Sie eine Ebene und wählen Sie in der Werkzeugpalette ein Malwerkzeug aus.
2 Wählen Sie in der Malpalette unter „Dauer“ die Option „Einzelner Frame“,„Konstant“
oder „Eigene“.
3 Ziehen Sie im Ebenenfenster über die Ebene, um einen Malstrich zu erstellen.
4 Klicken Sie im Zeitleistenfenster unter der entsprechenden Ebene auf das Dreieck
neben „Malen“ und neben dem Pinsel, um den Pinselstrich anzuzeigen.
5 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie auf das Stoppuhrsymbol für „Form“, um einen Keyframe zu erstellen.
• Klicken Sie ggf. auf das Stoppuhrsymbol für andere Pinseleigenschaften, die Sie
animieren möchten.
6 Ziehen Sie die Zeitmarke im Zeitleistenfenster an eine neue Position.
7 Ziehen Sie, während der Pinselstrich noch ausgewählt ist, in der Ebene, um einen
neuen Malstrich zu erstellen. Im Zeitleistenfenster wird für jede animierte Eigenschaft ein
zweiter Keyframe angezeigt.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 325


Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 326

Wenn Sie den Arbeitsbereich rendern, interpoliert After Effects die Pinselform und andere
animierte Eigenschaften für alle Frames zwischen den beiden Keyframes.

After Effects interpoliert eine Pinselform (Mitte) zwischen zwei verschiedenen Strichen, die mit
demselben Pinsel erstellt wurden.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 326


Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 327

Malwerkzeuge (6.5)
Einführung
Adobe After Effects 6.5 stellt leistungsstarke neue Optionen für das Kopierstempel-
Werkzeug bereit, mit denen Sie effizienter und exakter kopieren können. Mit dem
Radiergummi-Werkzeug erhalten Sie mehr Kontrolle über Radiervorgänge, und im
Zeitleistenfenster stehen mehr Optionen zum Arbeiten mit Pinseln, dem Radiergummi
und Kopierstempeln zur Verfügung.

Das Kopierstempel-Werkzeug (6.5)


Mit dem Kopierstempel-Werkzeug können Sie Bereiche eines Bildes durch kopierte
Bereiche desselben oder eines anderen Bildes ersetzen. Sie können das Kopierstempel-
Werkzeug zum Beispiel verwenden, um Stromleitungen oder Mikrofongalgen aus
Footage zu entfernen oder um Elemente in Footage einzufügen.
Das Kopierstempel-Werkzeug nimmt auf einer Quellebene Pixel auf und trägt die
aufgenommenen Pixel dann auf eine Zielebene auf. Dabei kann es sich um dieselbe Ebene
oder auch um eine andere Ebene in derselben Komposition handeln. Mit der Malpalette in
After Effects 6.5 können Sie die Quellebene beim Arbeiten schnell ändern und eine
beliebige andere Ebene in der Komposition auswählen. Das Kopierstempel-Werkzeug
nimmt Malstriche und Effekte jetzt nicht nur in der Ebenenquelle, sondern auch in der
Quellebene auf, sofern Quell- und Zielebene identisch sind.
Die Kopierquellzeit in After Effects 6.5 kehrt automatisch an den Anfangs-Sample-
Punkt zurück, wenn der aktuelle Sample-Punkt über das Ende der Quellebenendauer
hinausgeht. Dies ist besonders hilfreich, wenn Sie viele Frames in der Zielebene, aber nur
ein paar gute Frames in der Quellebene arrangieren müssen.

Bilder mit dem Kopierstempel-Werkzeug retuschieren (6.5)


Beim Arbeiten mit dem Kopierstempel-Werkzeug setzen Sie einen Anfangs-Sample-Punkt
(Quellposition) in der Quellebene und ziehen dann in der Zielebene, um die
aufgenommenen Pixel aufzutragen. Damit Sie beim Auftragen von kopierten Strichen
besser erkennen können, was vom Kopierstempel-Werkzeug aufgenommen wird, wird in
der Quellebene an den Stellen, an denen ein Punkt aufgenommen wird, ein Fadenkreuz
angezeigt. In After Effects 6.5 können Sie den aufgenommenen Bereich einfacher über die
Option „Transparentauflage“ erkennen. Damit wird beim Arbeiten ein halbtransparentes
Bild der Quellebene über der Zielebene angezeigt.
Die Option „Ausgerichtet“ in der Malpalette wirkt sich auf das Aufnahmeverhalten des
Kopierstempel-Werkzeugs aus. Ist „Ausgerichtet“ aktiviert, wird die Quellebene an ihrer
Position fixiert, unabhängig davon, wie viele Striche Sie auftragen. Ist „Ausgerichtet“
deaktiviert, beginnt jeder neue Strich in der Zielebene mit der Aufnahme vom selben
Anfangs-Sample-Punkt (Quellposition) in der Quellebene, unabhängig davon, wo die
Striche aufgetragen werden.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 327


Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 328

Sie können mit dem Kopierstempel-Werkzeug aufgenommene Striche auf einen


einzelnen Frame oder durchgehend über mehrere Frames auftragen. (Informationen zur
Option „Quellzeit fixieren“ finden Sie unter „Das Kopierstempel-Werkzeug“ auf Seite 312.)
C

A B

Anzeigen der Transparentauflage beim Kopieren zwischen zwei verschiedenen Ebenen


A. Transparentauflage B. Aktueller Strichpunkt C. Aktueller Sample-Punkt

So verwenden Sie das Kopierstempel-Werkzeug und legen den Sample-Punkt


interaktiv fest
1 Öffnen Sie die Zielebene in einem Ebenenfenster.
2 Wählen Sie aus der Werkzeugpalette das Kopierstempel-Werkzeug aus.
3 Wählen Sie in der Pinselspitzenpalette einen Pinsel aus und legen Sie Pinseloptionen
fest. (Siehe „Mit Pinseln arbeiten“ auf Seite 314.) Legen Sie bei Bedarf in der Malpalette
Optionen für Deckkraft, Fluss, Modus, Kanäle und Dauer fest. (Siehe „Maloptionen
festlegen“ auf Seite 319.)
4 Wählen Sie in der Malpalette aus dem Menü „Quelle“ den Namen der Ebene, aus der Sie
Pixel aufnehmen möchten. Um die Zielebene zu verwenden, wählen Sie „Aktuelle Ebene“.
5 Verschieben Sie die Zeitmarke für den aktuellen Zeitpunkt im Ebenenfenster zu dem
Frame, auf den die aufgenommenen Pixel aufgetragen werden sollen.
6 Wenn Sie während des Auftragens von Strichen in der Zielebene die Quellebene sehen
möchten, aktivieren Sie in der Malpalette die Option „Transparentauflage“. Führen Sie
dann einen der folgenden Schritte aus:
• Zum Ändern der Transparenz der Transparentauflage ändern Sie den Prozentwert
neben der Option „Transparentauflage“.
• Zum Anwenden der Füllmethode „Differenz“ auf die Transparentauflage klicken Sie auf
die Schaltfläche „Differenzmodus“ . (Eine Beschreibung dieses Modus finden Sie
unter „Füllmethode auswählen“ auf Seite 319.)
Wenn Sie die Transparentauflage bei ausgewählter Füllmethode „Differenz“
verschieben, erleichtern Sie sich das Anordnen von Elementen und erkennen
Unterschiede zwischen den Frames im Zeitverlauf.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 328


Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 329

7 Um Pixel von der Quellebene zu einem anderen Zeitpunkt aufzunehmen, scrubben Sie
den Wert „Quellzeit-Verschiebung“ in der Malpalette.
8 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um die Aufnahmeposition neuer Striche in
der Quellebene zu steuern:
• Deaktivieren Sie die Option „Ausgerichtet“, damit jeder neue Strich vom Anfangs-
Sample-Punkt aufgenommen wird Wenn Sie die Position des Anfangs-Sample-Punkts
anpassen möchten, ändern Sie die x- und y-Werte der Quellposition oder klicken Sie auf
„Zurücksetzen“ , um beide Werte auf Null zu setzen.
• Aktivieren Sie die Option „Ausgerichtet“, um den Versatz zwischen aktuellem Sample-
Punkt und Anfangs-Sample-Punkt auf den Versatz zwischen jedem neuen Strich und
dem Anfangsstrichpunkt abzustimmen. Wenn Sie den Versatz zwischen dem Anfangs-
Sample-Punkt und dem Anfangsstrichpunkt ändern möchten, passen Sie die x- und y-
Werte für den Versatz an oder klicken Sie auf „Zurücksetzen“ , um beide Werte auf Null
zu setzen.
9 Um die aufgenommenen Pixel aufzutragen, klicken Sie in die Zielebene oder ziehen Sie
in der Ebene. Um den kopierten Strich nach der Erstellung des Strichs in einer geraden
Linie zu verlängern, klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste auf die Stelle, an der der
Strich enden soll.
Ziehen Sie bei gedrückter Alt- und Umschalttaste, um die Position der Quellebene
anzuzeigen und zu ändern.
So verwenden Sie das Kopierstempel-Werkzeug und legen den Sample-Punkt
manuell fest
1 Öffnen Sie eine Komposition, die sowohl die Quell- als auch die Zielebene enthält.
2 Verschieben Sie die Zeitmarke für den aktuellen Zeitpunkt im Zeitleistenfenster zu dem
Frame, von dem Sie in der Quellebene Pixel aufnehmen möchten.
3 Öffnen Sie die Quellebene in einem Ebenenfenster.
4 Wählen Sie aus der Werkzeugpalette das Kopierstempel-Werkzeug aus.
5 Wählen Sie in der Pinselspitzenpalette einen Pinsel aus und legen Sie Pinseloptionen
fest. (Siehe „Mit Pinseln arbeiten“ auf Seite 314.) Legen Sie bei Bedarf in der Malpalette
Optionen für Deckkraft, Fluss, Modus, Kanäle und Dauer fest. (Siehe „Maloptionen
festlegen“ auf Seite 319.)
6 Klicken Sie bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf den
gewünschten Anfangs-Sample-Punkt und legen Sie so den Wert für die Quellposition fest.
7 Öffnen Sie die Zielebene in einem Ebenenfenster. (Die Quellebene kann gleichzeitig die
Zielebene sein.)
8 Verschieben Sie die Zeitmarke für den aktuellen Zeitpunkt im Ebenenfenster zu dem
Frame, auf den die aufgenommenen Pixel aufgetragen werden sollen.
9 Wenn Sie während des Auftragens von Strichen in der Zielebene die Quellebene sehen
möchten, aktivieren Sie in der Malpalette die Option „Transparentauflage“. Führen Sie
dann einen der folgenden Schritte aus:
• Zum Ändern der Transparenz der Transparentauflage ändern Sie den Prozentwert
neben der Option „Transparentauflage“.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 329


Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 330

• Zum Anwenden der Füllmethode „Differenz“ auf die Transparentauflage klicken Sie auf
die Schaltfläche „Differenzmodus“ . (Eine Beschreibung dieses Modus finden Sie
unter „Füllmethode auswählen“ auf Seite 319.)
Sie können die Transparentauflage während des Arbeitens auch vorübergehend
anzeigen, indem Sie die Wahltaste und die Umschalttaste drücken.
10 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um die Aufnahmeposition neuer Striche
in der Quellebene zu steuern:
• Deaktivieren Sie die Option „Ausgerichtet“, damit jeder neue Strich vom Anfangs-
Sample-Punkt (Quellposition) aufgenommen wird. Wenn Sie die Position des Anfangs-
Sample-Punkts anpassen möchten, ändern Sie die x- und y-Werte der Quellposition
oder klicken Sie auf „Zurücksetzen“ , um beide Werte auf Null zu setzen.
• Aktivieren Sie die Option „Ausgerichtet“, um den Versatz zwischen den neuen Strichen
relativ zum Anfangs-Sample-Punkt (Quellposition) anzugleichen. Wenn Sie den Versatz
zwischen Quell- und Zielebene ändern möchten, passen Sie die x- und y-Werte für den
Versatz an oder klicken Sie auf „Zurücksetzen“ , um den Versatz zu entfernen und den
Mittelpunkt der Quellebene an der Zielebene auszurichten.
11 Um die aufgenommenen Pixel aufzutragen, klicken Sie in die Zielebene oder ziehen
Sie in der Ebene. Um den kopierten Strich nach der Erstellung des Strichs in einer geraden
Linie zu verlängern, klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste auf die Stelle, an der der
Strich enden soll.

Einstellungen für das Kopierstempel-Werkzeug speichern (6.5)


Kopierquelleinstellungen können in Kopiervorgaben gespeichert werden, um sie bei
Bedarf wieder verwenden zu können. Besonders nützlich sind Vorgaben für Rotoscoping-
Aufgaben. Kopiervorgaben lassen sich auf Ebenen in derselben oder in einer anderen
Komposition oder auch auf eine Ebene in einem anderen Projekt anwenden.
In Kopiervorgaben können Sie die Quellebene, die Optionen „Ausgerichtet“,„Quellzeit
fixieren“,„Quellzeit-Verschiebung“ sowie Werte für den Versatz und Quellpunkt speichern.
So speichern Sie Einstellungen für Kopierstempel
1 Wählen Sie das Kopierstempel-Werkzeug aus.
2 Klicken Sie in der Malpalette auf eine Schaltfläche neben „Vorgabe“, unter der Sie die
Einstellungen speichern möchten.
3 Passen Sie die Kopieroptionen nach Bedarf an. Die Einstellungen werden in der
ausgewählten Vorgabe gespeichert.
Zum schnellen Kopieren der Einstellungen von einer Kopiervorgabe in eine andere
klicken Sie auf die Schaltfläche für die Kopiervorgabe, die Sie kopieren möchten, und
dann bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf die Schaltfläche für
die Kopiervorgabe, in die Sie die Einstellungen einfügen möchten.
So verwenden Sie eine Kopiervorgabe
1 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Drücken Sie die der gewünschten Kopiervorgabe entsprechende Zifferntaste. (3=erste
Vorgabe, 4=zweite Vorgabe, 5=dritte Vorgabe, 6=vierte Vorgabe, 7=fünfte Vorgabe)

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Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 331

• Wählen Sie in der Werkzeugpalette das Kopierstempel-Werkzeug aus und klicken Sie
auf die Schaltfläche für die gewünschte Kopiervorgabe in der Malpalette.
2 Verwenden Sie das Kopierstempel-Werkzeug. (Siehe „Das Kopierstempel-Werkzeug
(6.5)“ auf Seite 327.)

Das Radiergummi-Werkzeug (6.5)


Das Radiergummi-Werkzeug entfernt Pixel aus einem Bild, wenn Sie damit in einem
Ebenenfenster ziehen. In After Effects 6.5 haben Sie mit dem Radiergummi-Werkzeug und
der Malpalette größere Kontrolle darüber, was Sie entfernen. Sie können jetzt wählen, ob
Sie nur Malstriche in der Ebene, nur den letzten Malstrich, oder sowohl die Ebenenquelle
als auch die Malstriche entfernen möchten.
Radierstriche, die mit den Optionen „Ebenenquelle und Malen“ oder „Nur malen“ erstellt
wurden, erzeugen ein separates Element und einen Zeitbalken in der Eigenschaftsgruppe
„Malen“ der Ebene im Zeitleistenfenster. Die Form, Konturoptionen und
Transformationseigenschaften dieser Radierstriche können Sie animieren und damit
einzigartige Effekte erzeugen. (Siehe „Malstriche im Zeitleistenfenster ändern“ auf
Seite 322.) Radierstriche, die mit der Option „Nur letzte Kontur“ erzeugt wurden, können
dagegen nicht animiert werden und entfernen den als Ziel ausgewählten Malstrich
dauerhaft.
Wenn Sie das Radiergummi-Werkzeug mit der Option „Nur letzte Kontur“
vorübergehend verwenden möchten, während Sie mit dem Kopierstempel- oder
dem Pinsel-Werkzeug arbeiten, ziehen Sie bei gedrückter Strg- und Umschalttaste
(Windows) bzw. Befehls- und Umschalttaste (Mac OS) über den Strich, den Sie löschen
möchten. Diesen Tastaturbefehl können Sie auch verwenden, wenn Sie mit dem
Radiergummi-Werkzeug in den Modi „Ebenenquelle und Malen“ oder „Nur malen“
arbeiten.
So verwenden Sie das Radiergummi-Werkzeug
1 Doppelklicken Sie im Zeitleisten- oder im Kompositionsfenster auf die Ebene, die zu
löschende Striche enthält.
2 Wählen Sie aus der Werkzeugpalette das Radiergummi-Werkzeug aus.
3 Wählen Sie aus dem Menü „Löschen“ in der Malpalette die zu löschenden Elemente aus.
4 Wählen Sie in der Pinselspitzenpalette einen Pinsel aus und legen Sie Pinseloptionen
fest. (Siehe „Mit Pinseln arbeiten“ auf Seite 314.)
5 Legen Sie bei Bedarf in der Malpalette Optionen für Deckkraft, Fluss, Kanäle und Dauer
fest. (Siehe „Maloptionen festlegen“ auf Seite 319.)
6 Ziehen Sie im Ebenenfenster über den zu löschenden Bereich. Das Zeigersymbol wird
der Größe und Form der ausgewählten Pinselspitze nachempfunden.

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Hilfe zu Adobe After Effects Malwerkzeuge (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 332

Mit Malstrichen arbeiten (6.5)


Jedes Mal, wenn Sie in einem Bild mit dem Pinsel-, Kopierstempel- oder Radiergummi-
Werkzeug ziehen und einen Pinselstrich erzeugen, erstellt After Effects ein separates
Malelement und einen Zeitbalken im Zeitleistenfenster. Sie können dann im
Zeitleistenfenster die Position des Striches im Zeitverlauf ändern und die Form jedes
Malstrichs, Konturoptionen sowie Transformationseigenschaften animieren.
Hinweis: Radierstriche, die mit der Option „Nur letzte Kontur“ erzeugt wurden, können
nicht animiert werden und entfernen den als Ziel ausgewählten Malstrich dauerhaft.
In After Effects 6.5 können Sie die Position eines Strichs auf der Zeitachse ändern, indem
Sie die Werte in den Spalten „In“,„Out“ und „Dauer“ im Zeitleistenfenster anpassen. Sie
können dazu auch den Zeitbalken des Strichs ziehen. Darüber hinaus ist es nun möglich,
die Position oder Drehung eines Malstrichs in kleinen Schritten zu verschieben bzw. den
Strich mit Hilfe von Tastaturbefehlen zu skalieren. Wählen Sie einen Malstrich aus und
verwenden Sie dann einen der Tastaturbefehle zum Verschieben von Ebenen. Weitere
Informationen finden Sie unter „Hilfe“ > „Tastaturbefehle“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Effekte anwenden

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 333

Effekte anwenden
Spezifische Informationen zu Effekten abrufen
Alle in After Effects enthaltenen Effekte sind in der After Effects-Hilfe aufgeführt und
beschrieben. Die Themen in dieser Hilfe können jederzeit ausgedruckt werden. Wenn Sie
Informationen zu einem bestimmten Effekt benötigen, wählen Sie den Effekt aus, und
klicken Sie im Effektfenster auf „Über“.

Effekte in der Standard Edition


Die Standard Edition von After Effects enthält die folgenden Kategorien und Effekte:
Anpassen „Farbbalance“,„Farbton/Sättigung“,„Helligkeit und Kontrast“,„Kanalmixer“,
„Kurven“,„Schwellenwert“,„Tontrennung“,„Tonwertkorrektur“ und „Tonwerte (Einzelne
Steuerungen)“
Audio „Bässe und Höhen“,„Rückwärts“,„Stereo-Mischpult“ und „Verzögerung“
Weich- und Scharfzeichnen „Ebenenübergreifender Weichzeichner“,„Gaußscher
Weichzeichner“,„Kanal-Weichzeichner“,„Radialer Weichzeichner“,„Richtungsunschärfe“,
„Scharfzeichner“,„Schneller Weichzeichner“ und „Unscharf maskieren“
Kanäle „3D-Brille“,„Arithmetik“,„Berechnungen“,„Cineon-Konverter“,
„Ebenenübergreifende Berechnung“,„Farbmaske entfernen“,„Kanäle festlegen“,„Kanäle
kombinieren“,„Kanäle vertauschen“,„Matte festlegen“,„Minimax“,„Überblenden“,
„Umkehren“ und „Vollton-Composite“
Verzerren „Komplexe Wellen“,„Kräuseln“,„Polarkoordinaten“,„Schmieren“,„Spiegeln“,
„Strudel“,„Transformieren“,„Turbulentes Versetzen“,„Verflüssigen“,„Verkrümmen“,
„Verschieben“,„Wölben“ und „Zoomen“
Einstellungen für Expressions „Einstellungen für Ebenen“,„Einstellungen für Farben“,
„Einstellungen für Kontrollkästchen“,„Einstellungen für Punkte“,„Einstellungen für
Schieberegler“ und „Einstellungen für Winkel“
Bild einstellen „Colorama“,„Einfärben“,„Farbbalance (HLS)“,„Farbe ändern“,
„Farbverknüpfung“,„Gamma/Pedestal/Zuwachs“,„Grenzen erweitern“,„In Farbe ändern“,
„PS-Gradationskurven“ und „Tonwertangleichung“
Keying „Color-Key“,„Farbbereich“ und „Luminanz-Key“
Rauschen „Median“,„Staub und Kratzer“,„Rauschen“,„Störungen - Alpha“,„Störungen
HLS“ und „Störungen HLS Auto“
Maleffekte Maleffekte
Perspektive „3D-Effekte“,„Alpha abschrägen“,„Kanten abschrägen“,„Radialer Schatten“
und „Schlagschatten“

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Hilfe zu Adobe After Effects Effekte anwenden

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 334

Rendering-Filter „4-Farben-Verlauf“,„Audiospektrum“,„Audio-Wellenform“,
„Blendenflecke“,„Blitz“,„Ellipse“,„Fraktal“,„Füllen“,„Füllwerkzeug“,„Kontur“,„Kreis“,
„Kritzeln“,„Pipettenfüllung“,„Radiowellen“,„Raster“,„Schachbrett“,„Strahl“,„Vegas“,
„Verlauf“ und „Zellmuster“
Simulation „Kartentanz“,„Kaustik“,„Schaum“,„Wellenwelt“ und „Zertrümmern“
Stilisieren „Farbe übriglassen“,„Farbrelief“,„Kanten aufrauen“,„Konturen finden“,„Malen
animieren“,„Mit Struktur versehen“,„Mosaik“,„Motion Tile“,„Pinselstriche“,„Relief“ und
„Stroboskop“
Text „Einfacher Text“,„Pfadtext“ und „Zahlen“
Zeit „Echo“,„Zeittrennung“ und „Zeitverschiebung“
Überblenden „Blockauflösung“,„Gradationsblende“,„Irisblende“,„Jalousien“,
„Kartenblende“,„Lineare Blende“ und „Radiale Blende“
Video „Sendefähige Farben“,„Halbbildflimmern reduzieren“ und „Timecode“

Effekte in der Professional Edition


Die Professional Edition von After Effects enthält neben den in der Standard Edition
verfügbaren Effekten zusätzlich die folgenden Effekte:
Anpassen „Farbstabilisierung“
3D-Kanal „3D-Kanal extrahieren“,„3D-Nebel“,„Depth Matte“,„ID Matte“ und
„Tiefenschärfe“
Audio „Flansch & Chorus“,„Hall“,„Hochpass-Tiefpass“,„Modulator“,„Parametrischer
Equalizer“ und „Ton“
Kanäle „Alphakanal-Tonwertkorrektur“
Verzerren „Bézier-Verkrümmung“,„Eckpunkte verschieben“,„Gitter-Verkrümmung“,
„Komplexes Wölben“,„Optikkompensierung“,„Umformen“ und „Versetzen“
Keying „Differenz Matte“,„Extrahieren“,„Farbdifferenz-Key“,„Innerer/äußerer Key“,„Key-
Farbe unterdrücken“ und „Linearer Color-Key“
Matte-Werkzeuge „Matte vergrößern/verkleinern“ und „Matte verbessern“
Rauschen „Fraktale Störungen“
Maleffekte „Vektorpinsel“
Rendering-Filter „Gewitter“
Simulation „Partikelsimulation“
Stilisieren „Leuchten“ und „Streuen“
Zeit Zeitlich versetzen (nur Pro)

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Hilfe zu Adobe After Effects Effekte anwenden

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 335

Mit Effekten arbeiten


Wenn Sie einer Ebene einen Effekt zuweisen, wird das Effektfenster geöffnet, in dem der
entsprechende Effekt aufgeführt wird. Für jede Ebene, der Sie Effekte zuweisen, wird im
Effektfenster eine eigene Registerkarte angezeigt. Der Effekt wird außerdem auch in der
Zeitleiste im Bereich „Effekte“ unter dem Ebenennamen aufgeführt. Wenn Sie der Ebene
weitere Effekte zuweisen, werden sie in der Zeitleiste unter dem ersten Effekt aufgelistet.
Effekte werden in der Reihenfolge der Liste gerendert. Sie können die Reihenfolge der Effekte
ändern, indem Sie die Effektnamen einfach an die gewünschte Position in der Liste ziehen.
Das Effektfenster enthält eine Reihe von Steuerelementen (Schieberegler, Optionen,
Farbfelder, Effektankerpunkte und Winkelsteuerung), mit denen Sie die Eigenschaften des
jeweiligen Effekts ändern können.

Die Effektpalette
Mit Hilfe der Effektpalette können Sie nach Effekten suchen und Effekte auf Ebenen
anwenden. Sie finden den gewünschten Effekt, indem Sie Kategorien und Effektordner
durchsuchen oder den Namen des Effekts ganz oder teilweise eingeben. Die Effektpalette
bietet Ihnen außerdem die Möglichkeit, Effekte nach Kategorieordnern,
Betriebssystemordnern oder alphabetisch anzuordnen.
So finden Sie einen Effekt in der Effektpalette
1 Wählen Sie „Fenster“ > „Effekte“.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Blättern Sie durch die Liste der Effekte. Wenn die Effekte nach Kategorie aufgelistet sind,
öffnen Sie die Kategorie, um die Effektnamen anzuzeigen.
• Geben Sie in das Feld „Enthält“ den Namen des Effekts ein. Sie können den ganzen
Namen oder nur einen Teil des Namens eingeben. In der Liste der Effekte werden
daraufhin alle Effekte angezeigt, die die von Ihnen eingegebenen Zeichen enthalten.
So legen Sie fest, wie Effekte in der Effektpalette aufgelistet werden
Wählen Sie im Menü der Effektpalette eine der folgenden Ansichten:
Kategorien Ordnet die Effekte nach ihrer Kategorie.
Ordner im Explorer (Windows) bzw. Ordner im Finder (Mac OS) Führt die Effekte in
ihren jeweiligen Ordnern auf, so wie sie im Windows-Explorer bzw. im Finder erscheinen.
Effekte einblenden Zeigt alle verfügbaren Effekte an.
Verweisende Favoriten einblenden Zeigt alle Favoriten an, die den ausgewählten Effekt
enthalten.
Favoriten einblenden Zeit alle Effekte an, die als Favoriten gespeichert wurden.
Favoriten-Inhalte einblenden Zeigt die einzelnen Effekte an, aus denen ein aus
mehreren Effekten zusammengestellter Favorit besteht. Wenn Sie die einzelnen Effekte
sehen möchten, klicken Sie auf das Dreieck links neben dem Namen des Favoriten.
Hinweis: Favoriten werden in der Effektpalette nur dann angezeigt, wenn sie sich im
Programmordner von After Effects oder einem seiner Unterordner befinden. Wenn Sie sie
in einen anderen Ordner verschieben, sollten Sie dem Favoriten-Ordner eine Verknüpfung
(Windows) bzw. einen Alias (Mac OS) zum jeweiligen Ordner hinzufügen. (Siehe „Effekte
für sofortige Wiederverwendung als Favoriten speichern“ auf Seite 338.)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 335


Hilfe zu Adobe After Effects Effekte anwenden

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 336

Nur 16-Bit-Effekte anzeigen Zeigt nur die Effekte an, die als 16-Bits-pro-Kanal-Effekte
ausgewiesen sind.
Im Explorer anzeigen (Windows) bzw. Im Finder anzeigen (Mac OS) Öffnet den
Systemordner, der den in der Palette ausgewählten Effekt enthält.
Liste aktualisieren Aktualisiert die Liste der Favoriten, so dass alle Änderungen in der
Liste angezeigt werden, die während der After Effects-Sitzung vorgenommen wurden.

Effekte zuweisen und Effekteinstellungen ändern


Effekte können jederzeit zugewiesen oder entfernt werden. Die zugewiesenen Effekte
einer Ebene können einzeln oder zusammen vorübergehend deaktiviert werden, so dass
Sie sich besser auf andere Aspekte Ihrer Komposition konzentrieren können. Deaktivierte
Effekte erscheinen nicht im Kompositionsfenster und werden bei Anzeige einer Vorschau
oder beim Rendern der Ebene üblicherweise nicht mit eingeschlossen. (Sie können
jedoch im Fenster „Renderliste“ festlegen, dass beim Rendern der Komposition alle Effekte
aktiviert bleiben sollen, unabhängig davon, welche Effekte im Kompositionsfenster
angezeigt werden.) Beim Deaktivieren eines Effekts bleiben die für die
Effekteigenschaften erstellten Keyframes erhalten – sie werden erst gelöscht, wenn der
Effekt ganz aus der Ebene gelöscht wird.
Wenn Sie einer Ebene einen Effekt zuweisen, ist der Effekt standardmäßig während der
gesamten Dauer der Ebene aktiv. Sie können jedoch bestimmte Zeiten festlegen, zu
denen der Effekt gestartet und gestoppt wird, und Sie können die Intensität des Effekts
während des Verlaufs mit Hilfe von Keyframes verstärken bzw. reduzieren.
Das Hinzufügen von Effekten zu Einstellungsebenen und das Bearbeiten dieser
Effekte erfolgt auf die gleiche Art und Weise wie bei jeder anderen Ebene. Wenn Sie
einen Effekt jedoch einer Einstellungsebene zuweisen, wird er allen Ebenen zugewiesen,
die sich in der Zeitleiste unterhalb der Einstellungsebene befinden. (Siehe „Eine
Einstellungsebene erstellen“ auf Seite 126.)
So weisen Sie einen Effekt mit Hilfe des Menüs „Effekt“ zu
1 Wählen Sie in der Zeitleiste bzw. im Kompositionsfenster eine Ebene aus.
2 Wählen Sie im Menü „Effekt“ eine Kategorie aus und klicken Sie im Untermenü auf
einen der dort angezeigten Effekte.
Mit diesen Schritten können Sie einer Ebene mehrere Instanzen ein und desselben
Effekts zuweisen.
So weisen Sie einen Effekt mit Hilfe der Effektpalette zu
1 Wählen Sie die Effekte aus, die zugewiesen werden sollen.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Doppelklicken Sie auf die ausgewählten Effekte.
• Ziehen Sie den Effekt auf die Zielebene in der Zeitleiste und legen Sie ihn entweder auf
dem Ebenennamen, auf der Überschrift in der Liste der Effekte oder an einer beliebigen
Stelle in der vorhandenen Effektliste ab.
• Ziehen Sie den Effekt in das Kompositionsfenster. Wenn Sie den Effekt über eine Ebene
ziehen, wird in der Informationspalette der Name der jeweiligen Zielebene angezeigt.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 336


Hilfe zu Adobe After Effects Effekte anwenden

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 337

• Ziehen Sie den Effekt in das Effektfenster.


Hinweis: Wenn Sie einer Ebene einen Effekt zuweisen, wird diese Ebene zur aktiven Ebene.
So öffnen Sie das Effektfenster
Doppelklicken Sie in der Zeitleiste auf den Namen eines Effekts oder wählen Sie den
Befehl „Effekt“ > „Effekteinstellungen“.
So ändern Sie die Farbe für aktiven Text im Effektfenster (oder jedem anderen
Fenster)
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Anzeige“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Anzeige“ (Mac OS).
2 Klicken Sie auf das Farbfeld „Farbe für aktiven Text“, um eine Farbe auszuwählen, oder
klicken Sie auf die Pipette, um eine Farbe von einer beliebigen Stelle des Bildschirms
aufzunehmen. Klicken Sie dann auf „OK“.
So wählen Sie eine Ebene im Effektfenster aus
Klicken Sie im Effektfenster unterhalb der Titelleiste auf den Reiter der Registerkarte für
die Ebene, die Sie auswählen möchten.
So öffnen Sie das Dialogfeld „Optionen“ für einen Effekt
Klicken Sie im Effektfenster rechts neben dem Effektnamen auf „Optionen“.
Hinweis: Das Dialogfeld „Optionen“ ist nicht für alle Effekte verfügbar.
So kopieren Sie Effekte aus einer Ebene und fügen sie in andere Ebenen ein
1 Wählen Sie im Effektfenster eine oder mehrere Effekte aus, und klicken Sie dann auf
„Bearbeiten“ > „Kopieren“.
2 Wählen Sie in der Zeitleiste eine oder mehrere Ebenen aus, und klicken Sie dann auf
„Bearbeiten“ > „Einfügen“ (Windows) bzw.„Einsetzen“ (Mac OS).
So deaktivieren Sie einen Effekt vorübergehend
Wählen Sie im Effektfenster bzw. in der Zeitleiste die entsprechende Ebene aus, und
klicken Sie dann links neben dem Namen des Effekts auf das Effektaktivierungssymbol.
A B C

Effektaktivierungssymbol im Effektfenster und Schalter „Effekte aktivieren/deaktivieren“ im


Zeitleistenfenster A. Mit dem Effektaktivierungssymbol im Effektfenster können Effekte einzeln
aktiviert bzw. deaktiviert werden. B. Das Effektaktivierungssymbol im Zeitleistenfenster kann
ebenfalls zum Aktivieren/Deaktivieren einzelner Effekte verwendet werden. C. Mit dem Schalter
„Effekte aktivieren/deaktivieren“ in der Schalterspalte des Zeitleistenfensters werden alle Effekte in
der Ebene gleichzeitig aktiviert bzw. deaktiviert.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 337


Hilfe zu Adobe After Effects Effekte anwenden

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 338

So deaktivieren Sie vorübergehend alle Effekte in einer Ebene


Klicken Sie in der Schalterspalte der Zeitleiste auf den Schalter „Effekte aktivieren/
deaktivieren“ für die jeweilige Ebene.
So entfernen Sie einen Effekt
Wählen Sie im Effektfenster den Namen eines Effekts aus, und drücken Sie die Entf-Taste.
So weisen Sie einer oder mehreren Ebenen mehrere Effekte zu
1 Wählen Sie in der Zeitleiste eine Ebene oder eine Gruppe von Ebenen aus.
2 Wählen Sie im Menü „Effekt“ eine Kategorie aus und klicken Sie im Untermenü auf
einen der dort angezeigten Effekte.
3 Wiederholen Sie Schritt 2.
So entfernen Sie alle Effekte von einer Ebene
1 Wählen Sie in der Zeitleiste bzw. im Kompositionsfenster die Ebenen aus, von denen
alle Effekte entfernt werden sollen.
2 Wählen Sie „Effekt“ > „Alle entfernen“.
Hinweis: Mit diesem Befehl werden alle Keyframes für die gelöschten Effekte entfernt.
Wenn Sie versehentlich „Alle entfernen“ gewählt haben, können Sie die Effekte und die
Keyframes durch sofort anschließendes Wählen von „Bearbeiten“ > „Rückgängig: Effekt
löschen“ (Windows) bzw. „Widerrufen: Effekt löschen“ (Mac OS) wiederherstellen.

Effekte für sofortige Wiederverwendung als Favoriten speichern


Sie können die Einstellungen für einen oder mehrere Effekte als Favorit speichern. Beim
Speichern von Effekten als Favoriten werden gleichzeitig auch die Keyframes sowie alle
Expressions gespeichert, die im Effekt verwendet werden. Wenn Sie z. B. aus mehreren
Effekten mit komplexen Parameter- und Animationseinstellungen innerhalb dieser Effekte
eine Explosion erstellt haben, können Sie alle Einstellungen zusammen als Favorit
speichern. Dieser Favorit kann dann beliebigem anderen Footage zugewiesen werden,
wobei Sie entweder den Favoriten als Ganzes oder nur bestimmte Effekte aus diesem
Favoriten anwenden können. Die 20 zuletzt gespeicherten oder zugewiesenen Favoriten
werden im Menü „Effekt“ unter dem Punkt „Letzte Favoriten“ angezeigt.
Darüber hinaus können die Favoriten auch über das Popupmenü „Effekt-Favoriten“ im
Effektfenster und in der Effektpalette abgerufen werden. Im Popupmenü „Effekt-Favoriten“
werden nur die Favoriten aufgeführt, die den aktuellen Effekt enthalten. Wenn z. B. der
Effekt „Spiegeln“ ausgewählt wurde, werden im Popupmenü nur diejenigen Favoriten
angezeigt, die den Effekt „Spiegeln“ enthalten. Wird das Popupmenü „Effekt-Favoriten“
oder die Kategorie „Favoriten“ in der Effektpalette nicht angezeigt, wählen Sie im Menü
des Effektfensters bzw. im Menü der Effektpalette die Option „Favoriten einblenden“.
Hinweis: Beim Zuweisen von Effekten über das Popupmenü „Effekt-Favoriten“ wird nur
der jeweils aktuelle Effekt aus dem Favoriten zugewiesen.
So speichern Sie einen Effekt als Favoriten
1 Wählen Sie in der Zeitleiste bzw. im Kompositionsfenster eine Ebene aus, und weisen
Sie dieser einen oder mehrere Effekt(e) zu. Animieren Sie diese Effekte nach Wunsch mit
Hilfe von Keyframes.

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Hilfe zu Adobe After Effects Effekte anwenden

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 339

2 Wählen Sie im Effektfenster für diese Ebene einen oder mehrere Effekt(e) aus, die als
Favorit gespeichert werden sollen.
3 Wählen Sie den Befehl „Effekt“ > „Favorit speichern“ (Windows) bzw.„Favorit sichern“
(Mac OS) oder wählen Sie im Popupmenü „Effekt-Favoriten“ die Option „Auswahl als
Favorit speichern“ (Windows) bzw.„Auswahl als Favorit sichern“ (Mac OS). Legen Sie einen
Dateinamen und ein Verzeichnis fest und klicken Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw.
„Sichern“ (Mac OS).
Hinweis: Wenn der Favorit nicht in der Effektpalette angezeigt wird, aktualisieren Sie die
Liste, indem Sie im Menü der Effektpalette den Befehl „Liste aktualisieren“ wählen.
So wenden Sie einen als Favoriten gespeicherten Effekt an
1 Wählen Sie eine oder mehrere Ebene(n) aus.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie in der Effektpalette den gewünschten Favoriten aus und ziehen Sie den
Effekt dann auf die Zeitleiste, das Kompositionsfenster oder das Effektfenster.
• Wenn Sie einen Favoriten anwenden möchten, den Sie vor kurzer Zeit schon einmal
verwendet oder gespeichert haben, klicken Sie auf „Effekt“ > „Letzte Favoriten“, und
wählen Sie den Favoriten aus.
• Wenn Sie nur bestimmte Effekte innerhalb eines Favoriten anwenden möchten,
drücken Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS), wählen Sie in der
Effektpalette die gewünschten Effekte aus, und ziehen Sie sie dann auf die Zeitleiste,
das Kompositionsfenster oder das Effektfenster. Werden die einzelnen Effekte innerhalb
eines Favoriten nicht angezeigt, wählen Sie im Menü der Effektpalette den Befehl
„Favoriten-Inhalte einblenden“.
• Soll ein Favorit zugewiesen werden, der im Menü „Letzte Favoriten“ nicht aufgeführt
wird, wählen Sie den Befehl „Effekt“ > „Favorit anwenden“, wählen Sie die
entsprechende Effektdatei (.FFX) aus, und klicken Sie auf „Öffnen“.

Mit 16-Bit-pro-Kanal-Effekten arbeiten (nur Pro)


Viele Effekte von After Effects unterstützen die Verarbeitung von Farbdaten mit einer Tiefe
von 16 Bit pro Kanal (16 bpc). Wenn ein Effekt nur 8 Bit unterstützt, für Ihr Projekt aber
16 bpc festgelegt wurden, wird im Effektfenster neben dem Namen des Effekts ein
Warnsymbol angezeigt. Die Verwendung eines 8-Bit-Effekts in einem 16-Bit-Projekt
kann Verluste von Farbdetails zur Folge haben. Sie können festlegen, dass in der
Effektpalette nur 16-bpc-Effekte aufgeführt werden. (Siehe „Die Effektpalette“ auf
Seite 335.)

Effekteigenschaften ändern
Im Effektfenster finden Sie alle Steuerelemente, mit denen Sie die Eigenschaftswerte von
Effekten ändern können. Die Steuerelemente umfassen unterstrichene Werte,
Schieberegler, Effektankerpunkte, Winkelsteuerung, Menüs, Farbfelder, Pipetten und
Diagramme.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 339


Hilfe zu Adobe After Effects Effekte anwenden

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 340

Die Eigenschaftswerte für Effekte können zwar auch in der Zeitleiste geändert werden, mit
dem Effektfenster geht es aber zumeist schneller und einfacher.

D
A
E
F
B

G
C

Effekteigenschaften im Effektfenster A. Klicken Sie hier, um die Einstellungen für den jeweiligen
Effekt ein- bzw. auszublenden. B. Ziehen Sie nach links oder rechts, um den Wert zu verringern oder
zu erhöhen. C. Klicken Sie hier, um Keyframes einzurichten bzw. zu entfernen. D. Klicken Sie hier,
um die Standardwerte wiederherzustellen. E. Klicken Sie hier, um die Favoriten anzuzeigen, die den
aktuellen Effekt enthalten. F. Geben Sie den neuen Wert ein oder legen Sie einen Wert mit dem
Schieberegler fest. G. Legen Sie durch Ziehen der Linie im Winkelkreis-Regler einen neuen
Winkelwert fest.

So ändern Sie den Wert einer Effekteigenschaft


1 Klicken Sie im Effektfenster auf den Namen des Effekts, um ihn auszuwählen.
2 Wenn die Effekteinstellungen nicht angezeigt werden, klicken Sie auf das Dreieck links
neben dem Effektnamen.
3 Führen Sie zum Festlegen des Wertes einer Einstellung die folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie den Schieberegler nach links oder rechts.
• Ziehen Sie den markierten Wert oder überschreiben Sie den vorhandenen Wert durch
einen neuen Wert.
• Klicken Sie auf „Zurücksetzen“, um die Standardwerte wiederherzustellen.
So legen Sie einen Winkelwert fest
Führen Sie zum Festlegen eines Winkelwertes einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie auf einen Punkt in der Winkelsteuerung .
• Ziehen Sie die Winkelsteuerungslinie mit der Maus an die gewünschte Position.
Hinweis: Nachdem Sie in die Winkelsteuerung geklickt haben, können Sie die Maus nach
außerhalb ziehen, um präzisere Werte festzulegen.
• Ziehen Sie den markierten Wert oder überschreiben Sie den vorhandenen Wert durch
einen neuen Wert.
Hinweis: Durch Ziehen der Winkelsteuerungslinie über den ursprünglichen Startpunkt
hinaus können Sie Winkel von mehr als 360 Grad festlegen. Der Winkelwert kann natürlich
auch direkt in das Zahlenfeld eingegeben werden.
So legen Sie einen Farbwert für einen Effekt fest
Führen Sie zum Festlegen des Farbwertes einen der folgenden Schritte aus:

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• Klicken Sie im Effektfenster auf das Farbfeld, wählen Sie im Dialogfeld „Farbe“ eine Farbe
aus, und klicken Sie dann auf „OK“.
• Klicken Sie auf die Pipette , positionieren Sie den Mauszeiger über einer Farbe auf
dem Bildschirm und klicken Sie, um diese Farbe auszuwählen.

Effekte mit Effektankerpunkten positionieren


Bei einigen Effekten müssen Sie die genaue Position des Effekts auf der Ebene festlegen,
damit After Effects weiß, wie der Effekt zugewiesen werden soll. Dabei können die
Effektankerpunkte behilflich sein. Wie viele Effektankerpunkte erforderlich sind, hängt
vom jeweiligen Effekt ab. Zuweilen reicht ein Punkt aus, es können aber auch vier oder
mehr Effektankerpunkte verwendet werden.
Hinweis: Die Positionsangaben für diese Effektankerpunkte basieren nicht auf dem
Koordinatensystem für die Komposition, sondern auf dem für die jeweilige Ebene. Wenn
Sie im Ebenenfenster arbeiten, handelt es sich bei den Koordinaten in der
Informationspalette um Ebenenkoordinaten.
So legen Sie einen Effektankerpunkt fest
Wählen Sie den Effekt aus und führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie im Kompositionsfenster auf den Effektsteuerungspunkt und ziehen Sie.
Die Koordinaten im Effektfenster ändern sich, während Sie ziehen.
• Klicken Sie im Effektfenster auf den Effektsteuerungspunkt , positionieren Sie ihn im
Kompositions- oder Ebenenfenster an der gewünschten Stelle und klicken Sie.
• Ziehen Sie im Effektfenster die Positionskoordinaten für die x-Achse, die y-Achse und
die z-Achse (sofern rechts neben der Effektankerpunkt-Schaltfläche vorhanden) an die
gewünschten Positionen, oder geben Sie die Koordinaten direkt ein.
So zeigen Sie den Effektankerpunkt oder -pfad im Ebenenfenster an
Wählen Sie im Ebenenfenstermenü „Ansicht“ den Namen des Effekts aus.
So zeigen Sie den Effektankerpunkt im Kompositionsfenster an
Wählen Sie in der Zeitleiste den Effektnamen aus.

Effekte über einen Zeitverlauf ändern


Wenn Sie einer Ebene einen Effekt zuweisen, bleiben die Einstellungswerte
standardmäßig während der gesamten Dauer der Ebene gleich. Sie können jedoch
festlegen, dass sich die Einstellungswerte während der Dauer der Ebene ändern sollen,
indem Sie für eine der Eigenschaften am Zeitpunkt der gewünschten Änderung einen
Keyframe hinzufügen und die Eigenschaftswerte des Effekts an diesem Keyframe ändern.
(Siehe „Keyframes einrichten“ auf Seite 161.)
So richten Sie einen Keyframe für einen Effekt ein
Klicken Sie im Effektfenster bzw. in der Zeitleiste auf das Stoppuhrsymbol neben der
Effekteigenschaft, für die Sie einen Keyframe einrichten möchten.

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Effekte auf Ebenen positionieren


In After Effects werden alle Effekte mit Hilfe der Subpixel-Positionierung gerendert,
einer äußerst genauen Interpolationsmethode, bei der die Position einer Ebene auf das
Tausendstel eines Pixels genau berechnet wird. Die Berechnung der Effekte erfolgt mit
einer Präzision, die größer ist als die auf dem Bildschirm darstellbare Auflösung. Das
Ergebnis sind fließende Effekte und Animationen mit hoher Qualität. Bei der
Positionierung mit Subpixel-Genauigkeit und gleichzeitiger Anwendung von
Überblendungs- oder Glättungseffekten kann es zur Weichzeichnung von Pixeln kommen.
So sorgen Sie für die exakte Positionierung eines Effekts
1 Wählen Sie im Menü des Kompositionsfensters die Option „Anzeigeoptionen“ und
klicken Sie dann auf „Effekteinstellungen“, um die Effektankerpunkte sichtbar zu machen.
2 Wählen Sie im Effektfenster bzw. in der Zeitleiste den Effekt aus, den Sie positionieren
möchten.
3 Vergrößern Sie die Ansicht der Ebene im Kompositionsfenster durch Einzoomen. Je
mehr Sie die Ansicht der Ebene vergrößern, desto genauer können Sie arbeiten.
Effektankerpunkte für Effekte werden im gesamten Bereich des Bildes interpoliert.
Hinweis: Wenn Subpixel-Genauigkeit erzielt werden soll, müssen Ebenen auf die Qualität
„Beste“ eingestellt sein. Um eine schnellere Bearbeitung zu ermöglichen, können Sie
jedoch die Qualität „Entwurf“ einsetzen, bis Sie einen fertiggestellten Film rendern.

Renderreihenfolge ändern
Wenn Sie einer Ebene mehrere Effekte zuweisen, kann das endgültige Ergebnis von der
Reihenfolge abhängen, in der diese Effekte zugewiesen werden. Sie können die
Reihenfolge der Effektzuweisung ändern, indem Sie die Effektnamen im Effektfenster bzw.
in der Zeitleiste durch Ziehen an eine andere Position innerhalb der Liste verschieben.
Die Reihenfolge, in der After Effects Masken, Effekte und Transformationseigenschaften
rendert, die so genannte Renderreihenfolge, kann sich auf das Endergebnis eines
zugewiesenen Effekts auswirken. Um bestimmte Effekte zu erzielen, müssen Sie die
vorgegebene Renderreihenfolge so ändern, dass bestimmte
Transformationseigenschaften vor einem Effekt in der Ebene gerendert werden. (Siehe
„Die Standardreihenfolge beim Rendern“ auf Seite 711.)

Audioeffekte
Die Audioeffekte können so angepasst werden, dass sie den Originalklang wesentlich
verändern. Um den Klangeindruck zu intensivieren, können Sie Ebenen mit Audioeffekten
duplizieren, der duplizierten Ebene weitere Audioeffekte hinzufügen und dann die Effekte
der Originalebene deaktivieren, so dass nur noch die bearbeiteten Audioeffekte zu hören
sind.
Bei vielen Audioeffekten stehen die Optionen „Originalausgabe“ und „Effektausgabe“ zur
Verfügung. Mit diesen Optionen können Sie das Verhältnis von unbearbeiteten
(„Original“) und bearbeiteten („Effekt“) Audioinformationen in der endgültigen Ausgabe
festlegen.

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Kameras und Licht


Einige der Effekte von After Effects, die so genannten „Kompositionskamera-Effekte“,
können die Kamera und das Licht der jeweiligen Komposition verwenden. Dazu gehören
die Effekte „Kartentanz“,„Kartenblende“ und „Zertrümmern“. Bei einigen kommt immer
die Kompositionskamera zum Einsatz, während andere Licht- und Kameraoptionen im
Effektfenster verwenden. Kompositionskamera-Effekte werden im Effektfenster durch
ein 3D-Würfelsymbol neben ihrem Namen gekennzeichnet. Wenn Sie einen
Kompositionskamera-Effekt auf eine (zweidimensionale) Ebene anwenden, verfolgt dieser
die Kamera- und Lichtpositionen der Komposition und rendert ein 3D-Bild auf der
zweidimensionalen Ebene, auf die er angewendet wird. (Siehe „Kameras“ auf Seite 655
und „Lichter“ auf Seite 660.)
Die Effektergebnisse werden zwar dreidimensional angezeigt, aber die Ebene, auf die der
Kompositionskamera-Effekt angewendet wurde, bleibt eine zweidimensionale Ebene und
weist daher die folgenden Merkmale auf:
• 3D-Ebenen über und unter ihr in der Zeitleiste können nicht miteinander interagieren.
• Sie kann an jede beliebige Stelle innerhalb der Ebenenreihenfolge in der Zeitleiste
verschoben werden.
• Sie kann nicht mit anderen Kompositionskamera-Effekten, dreidimensionalen Ebenen
oder Schatten interagieren.
• Das Bild wird auf der Ebene gerendert, nicht in der Komposition. Sorgen Sie daher
dafür, dass die Kompositionskamera-Effekte auf Ebenen angewendet werden, die
genau so groß sind wie die Komposition und sich exakt in der Mitte der Komposition
befinden.

Adobe Photoshop-Ebenenstile in After Effects


After Effects unterstützt die folgenden Adobe Photoshop-Ebenenstile:„Schlagschatten“,
„Schatten nach innen“,„Abgeflachte Kante und Relief“,„Schein nach innen“,„Schein nach
außen“ und „Farbfüllung“. Wenn Sie in Adobe Photoshop Ebenenstile zuweisen und die
Datei dann in After Effects importieren, werden auch die Stile importiert, wobei aber nicht
alle Optionen in allen Stilen übernommen werden. Sie können die Stile im Effektfenster
bearbeiten.

Keying-Effekte
After Effects enthält verschiedene Effekte zum Auskeyen (transparent machen) von
Bildteilen. Diese Effekte werden als Keys bezeichnet, und die Farbe, die als transparent zu
machen festgelegt wird, ist die Key-Farbe. Beim Keying wird nach Pixeln im Bild gesucht,
die der angegebenen Key-Farbe entsprechen. Diese werden dann, je nach Art des Keys,
transparent oder halbtransparent gemacht. Wenn Sie mit Hilfe von Transparenz eine
Ebene über einer anderen Ebene platzieren, entsteht dabei ein so genanntes Composite, in
dem der Hintergrund überall dort sichtbar ist, wo die erste Ebene transparent ist, so dass
die erste Ebene Teil des Hintergrunds zu sein scheint.

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After Effects erstellt einen Alphakanal, um die Bereiche des Bildes zu kennzeichnen, die
teilweise oder vollständig transparent sind. Die Ansicht eines Bildes in dessen Alphakanal
wird häufig als Matte-Ansicht bezeichnet. Die Matte stellt deckende Bereich weiß,
transparente Bereiche schwarz und teilweise transparente Bereiche grau dar. (Siehe
„Footage mit Alphakanal importieren“ auf Seite 63.)
Composites werden häufig in Spielfilmen verwendet, z. B., wenn ein Schauspieler an
einem fliegenden Hubschrauber hängt oder frei im Weltraum schwebt. Für einen solchen
Effekt wird der Schauspieler in einer entsprechenden Position vor einer farbigen Wand
gefilmt. Die farbige Wand wird dann ausgekeyt, und die Szene mit dem Schauspieler wird
mit dem als Hintergrund fungierenden Footagematerial kombiniert.
Um möglichst zufrieden stellende Keying-Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie mit dem
qualitativ besten verfügbaren Material beginnen, wie z. B. Film, der gescannt und
digitalisiert werden kann. Sofern dies bei Ihrem Footage möglich ist, sollte die
Beleuchtung für die Dauer der Farbwandszene konstant bleiben. Verwenden Sie
Footagedateien mit möglichst geringer Komprimierung. Bei Dateien mit verlustbehafteter
Komprimierung (Lossy-Komprimierung), vor allem DV- und Motion-JPEG-Dateien, gehen
feine Blau-Nuancen verloren. Diese Nuancen sind aber für die Erstellung einer guten
Matte aus einem Bluescreen notwendig.

Keying-Einstellungen auf Frame-Ebene ändern


Bei gleichmäßig ausgeleuchteten Bluescreen-Szenen brauchen die Keying-Einstellungen
nur für einen Frame festgelegt zu werden. Wählen Sie den „schwierigsten“ Frame der
Szene aus, also einen mit feinen Details, wie Haaren, und transparenten oder
halbtransparenten Objekten, wie Rauch oder Glas. Wenn die Beleuchtung konstant gleich
bleibt, gelten die von Ihnen festgelegten Einstellungen für alle nachfolgenden Frames.
Bei sich ändernden Lichtbedingungen müssen Sie möglicherweise die Keying-
Einstellungen für die anderen Frames entsprechend anpassen. Positionieren Sie die
Keyframes für die erste Gruppe von Keying-Eigenschaften am Beginn der Bluescreen-
Szene. Wenn Sie Keyframes für nur eine Eigenschaft einrichten, sollten Sie als
Interpolationsmethode „Linear“ festlegen. Für Footage, das Keyframes für mehrere
miteinander interagierende Eigenschaften erfordert, ist die Interpolationsmethode
„Unterdrücken“ geeignet. (Siehe „Unterdrückte Interpolation“ auf Seite 207.)
Wenn Sie Keyframes für Keying-Eigenschaften festlegen, empfiehlt es sich, die
Ergebnisse Frame für Frame zu überprüfen. Es können nämlich Zwischenwerte
auftreten, die zu unerwünschten Ergebnissen führen.

Transparenz durch Hintergrundfarbe sichtbar machen


Um die Transparenz sichtbar zu machen, können Sie die Hintergrundfarbe der
Komposition vorübergehend ändern oder hinter der Ebene, die Sie auskeyen, eine
Hintergrundebene einfügen. Wenn Sie nun die Ebene im Vordergrund auskeyen, wird der
Kompositionshintergrund (bzw. eine Hintergrundebene) sichtbar, so dass Sie leicht die
transparenten Bereiche erkennen können.

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Binäre Keys
Der einfachste Key-Typ ist der binäre Key. Mit einem binären Key können Pixel erstellt
werden, die entweder voll transparent oder voll deckend sind. Pixel, die der angegebenen
Key-Farbe entsprechen, werden transparent gemacht, während alle anderen Pixel
deckend bleiben. Da mit binären Keys keine halbtransparenten Pixel erstellt werden
können, eignet sich dieser Typ am besten für Objekte mit Farbflächen und scharfen, genau
definierten Rändern, wie Titel oder Vor- bzw. Abspänne, oder für Footageelemente mit
vollflächig farbigem Hintergrund und ohne wechselnde Hintergrundbeleuchtung.

Lineare Keys
Mit linearen Keys lassen sich Bereiche mit unterschiedlicher Transparenz in einem Bild
erstellen. Ein linearer Key vergleicht jeden Pixel im Bild mit der festgelegten Key-Farbe.
Wenn die Farbe eines Pixels weitgehend der Key-Farbe entspricht, wird der Pixel
transparent gemacht. Pixel, die nicht ganz so stark mit der Key-Farbe übereinstimmen,
werden weniger transparent gemacht, und Pixel, die keinerlei Übereinstimmung mit der
Key-Farbe aufweisen, bleiben deckend. Der Bereich der Transparenzwerte bildet daher
eine lineare Progression.

Matte-Werkzeuge
Wenn Sie Pixel mit Hilfe von Keys transparent gemacht haben, können Sie mit den Matte-
Werkzeugen Spuren der Key-Farbe entfernen und für saubere Ränder sorgen. Die
Professional Edition enthält die folgenden Matte-Werkzeuge:„Matte vergrößern/
verkleinern“,„Matte verbessern“,„Alphakanal-Tonwertkorrektur“ und „Key-Farbe
unterdrücken“.

Garbage-Matte
Eine Garbage-Matte ist ein Teil einer Bluescreen-Szene, der nur das benötigte Motiv
enthält. Der Rest der Szene, der möglicherweise unerwünschte Objekte enthält, ist nicht
wichtig und wird verworfen. Das gekeyte Motiv kann dann für Standsequenzen oder
einfache Effekte in einer anderen Szene verwendet werden.
So erstellen Sie eine Garbage-Matte
1 Verwenden Sie das Maske-Werkzeug, um das Motiv im Bluescreen-Footage grob
einzurahmen.
2 Wenden Sie einen oder mehrere Key(s) an, um den Rest der Bluescreen-Szene zu
verwerfen.
3 Nehmen Sie mit Hilfe der Matte-Werkzeuge gegebenenfalls weitere Feineinstellungen
an der Matte vor.

Hold-out-Matte
Bei einer Hold-out-Matte handelt es sich um ein Duplikat der gekeyten Ebene. Bei einer
Hold-out-Matte bleibt jedoch nur der Bereich des Bildes erhalten, der der Key-Farbe
entspricht und deckend bleiben soll. Die Hold-out-Matte wird dann direkt über die
gekeyte Ebene gelegt und verhindert beim Rendern, dass der abgedeckte Bereich
transparent gemacht wird.

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Hilfe zu Adobe After Effects Effekte anwenden

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Eine Hold-out-Matte wird üblicherweise für nur einen oder zwei Frame(s) erstellt, und
zwar dort, wo sich das Motiv in einer Position befindet, in der die Farbe sichtbar wird.
Hold-out-Matten sollten jedoch nicht verwendet werden, um die Farbe über längere
Zeiträume hinweg zu erhalten, da der Effekt dann stärker sichtbar werden kann.

A B

C D

Beispiel für die Verwendung einer Hold-out-Matte A. Ursprüngliches Bluescreen-Bild. Der


Hintergrund der Zahl ist auch blau. B. Nach dem Keying ist der Hintergrund der Zahl ebenfalls
transparent. C. Hold-out-Matte mit dem Teil des Bildes, der deckend bleiben soll. D. Wenn die Hold-
out-Matte über das Bild mit den Keys gelegt wird, erscheint der Hintergrund der Zahl deckend.

So erstellen Sie eine Hold-out-Matte


1 Richten Sie die gewünschten Transformationseigenschaften-Keyframes für die
Originalebene mit der Farbwand ein.
2 Duplizieren Sie die Ebene mit der Farbwand.
3 Wenden Sie auf das Original Keys und Matte-Werkzeuge an, um Transparenz zu
erzeugen.
4 Suchen Sie im Duplikat den Frame mit dem Bereich, der erhalten bleiben soll, und
entfernen Sie mit Hilfe des Maske-Werkzeugs alle anderen Bereiche des Bildes.
5 Sorgen Sie dafür, dass das Duplikat (die Hold-out-Matte) direkt über der gekeyten
Ebene positioniert wird, und dass es genau dieselben Keyframes mit genau denselben
Werten enthält. Rendern Sie dann den Film.

Mehrere Keys anwenden und miteinander kombinieren


Bei der Erstellung von Transparenz in Footage müssen Sie u. U. mit mehreren Keys
experimentieren, bevor Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Sie können auch mehrere
Keys oder Matte-Werkzeuge miteinander kombinieren. Da Keys als Effekte behandelt
werden, können Sie diese durch Klicken auf das Effektaktivierungssymbol links neben
dem Effektnamen im Effektfenster bzw. in der Zeitleiste jederzeit aktivieren und
deaktivieren. Für das Kombinieren von Keys gelten die folgenden Empfehlungen:

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Hilfe zu Adobe After Effects Effekte anwenden

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• Wenn Sie Transparenz in gut ausgeleuchtetem Footage vor einer blauen oder grünen
Farbwand erstellen möchten, beginnen Sie mit dem Farbdifferenz-Key. Wenden Sie den
Key „Key-Farbe unterdrücken“ an, um Spuren der Key-Farbe zu entfernen, und
verwenden Sie dann gegebenenfalls die anderen Matte-Werkzeuge. Wenn Sie mit den
Ergebnissen nicht zufrieden sind, versuchen Sie es erneut, diesmal beginnend mit dem
Key „Linearer Color-Key“.
• Möchten Sie Transparenz in Footage vor mehrfarbigem Hintergrund oder in
ungleichmäßig ausgeleuchtetem Footage vor einer blauen oder grünen Farbwand
erstellen, beginnen Sie mit dem Key „Farbbereich“. Bearbeiten Sie die Matte dann mit
dem Key „Key-Farbe unterdrücken“ sowie gegebenenfalls mit den anderen Matte-
Werkzeugen. Wenn Sie mit den Ergebnissen nicht zufrieden sind, beginnen Sie erneut,
diesmal jedoch mit dem Key „Linearer Color-Key“, oder fügen Sie diesen Key hinzu.
• Transparenz in dunklen Bereich oder Schatten können Sie mit dem Key „Extrahieren“
auf dem Luminanzkanal erstellen.
• Wenn Sie eine statische Hintergrundszene transparent machen möchten, verwenden
Sie den Key „Differenz Matte“. Bearbeiten Sie die Matte dann mit dem Key „Matte
vergrößern/verkleinern“ sowie gegebenenfalls mit den anderen Matte-Werkzeugen.

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Hilfe zu Adobe After Effects Effekte anwenden (6.5)

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Effekte anwenden (6.5)


Die Effekte- und Vorgabenpalette (6.5)
Über die Effekte- und Vorgabenpalette in After Effects 6.5 können Sie Grafik- und
Audioeffekte sowie Textanimationsvorgaben rasch wiederfinden und anwenden. In der
Palette wird jeder Elementtyp durch ein spezielles Symbol gekennzeichnet: das Symbol
„16-Bit-Effekt“ , das Symbol „8-Bit-Effekt“ , das Symbol „Ebeneneigenschaft“ , das
Symbol „Audio“ bzw. das Symbol „Animationsvorgabe“ . Mit Hilfe der Palette können
Sie Ihre eigenen benutzerdefinierten Animationsvorgaben speichern. Diese können nicht
nur Effekte, Eigenschaften und Eigenschaftsgruppen, sondern auch beliebige
Einstellungen, Keyframes und Expressions enthalten. (Siehe „Animationsvorgaben
verwenden (6.5)“ auf Seite 195.)

A
B

Effekte- und Vorgabenpalette A. Symbol „16-Bit-Effekt“ B. Symbol „8-Bit-Effekt“


C. Palettenmenü D. Schaltfläche „Animationsvorgabe speichern“ (Windows) bzw.
„Animationsvorgabe sichern“ (Mac OS)

So finden Sie ein Element in der Effekte- und Vorgabenpalette


1 Wählen Sie „Fenster“ > „Effekte und Vorgaben“.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Blättern Sie durch die Liste der Elemente. Wenn die Elemente nach Kategorien oder
Ordnern im Explorer (Windows) bzw. Finder (Mac OS) aufgelistet sind, öffnen Sie die
Kategorie oder den Ordner, um die darin enthaltenen Elemente anzuzeigen.
• Geben Sie in das Textfeld „Enthält“ den Namen des gesuchten Elements ein. Sie können
den ganzen Namen oder auch nur einen Teil des Namens eingeben. In der Palette
werden die Elemente aufgeführt, die die von Ihnen eingegebenen Zeichen enthalten.
So legen Sie fest, wie Elemente in der Effekte- und Vorgabenpalette aufgelistet
werden
1 Wählen Sie im Palettenmenü eine der folgenden Ansichten:„Kategorien“,„Ordner im
Explorer“, (Windows) bzw.„Ordner im Finder“ (Mac OS) oder „Ordner in alphabetischer
Reihenfolge“.
2 Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:

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Hilfe zu Adobe After Effects Effekte anwenden (6.5)

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• „Effekte einblenden“ zeigt alle verfügbaren Effekte an.


• „Verweisende Vorgaben einblenden“ listet Animationsvorgaben, die einen Effekt
enthalten, neben dem Effekt in der Palette auf. Zum Anzeigen der Vorgaben, die einen
Effekt verwenden, klicken Sie auf das Dreieck links neben dem Effektnamen.
• „Animationsvorgaben einblenden“ zeigt alle Animationsvorgaben an, einschließlich
der von Ihnen gespeicherten.
• „Vorgabeninhalte einblenden“ zeigt die einzelnen Effekte, Animatoren und
Eigenschaften an, aus denen eine Animationsvorgabe besteht. Zum Anzeigen der
Komponenten einer Vorgabe klicken Sie auf das Dreieck links neben dem Namen der
Animationsvorgabe.
Hinweis: Animationsvorgaben werden nur dann in der Effekte- und Vorgabenpalette
angezeigt, wenn sie sich im Programmordner von After Effects oder einem seiner
Unterordner befinden. Wenn Sie die Vorgaben in einen neuen Ordner verschieben, müssen
Sie in den Ordner „Presets“ eine Verknüpfung (Windows) bzw. einen Alias (Mac OS) zum
jeweiligen Ordner einfügen.
• „Nur 16-Bit-Effekte anzeigen“ zeigt nur die Effekte an, die als Effekte mit 16 Bit pro Kanal
ausgewiesen sind.
• „Im Explorer anzeigen“ (Windows) bzw.„Im Finder anzeigen“ (Mac OS) öffnet den
Ordner, der den in der Palette ausgewählten Effekt enthält.
• „Liste aktualisieren“ aktualisiert die Liste der Effekte und Vorgaben, so dass alle
Änderungen in der Liste angezeigt werden, die während einer After Effects-Sitzung
vorgenommen wurden. Diese Option ist zum Beispiel dann nützlich, wenn Sie
Vorgaben oder Verknüpfungen zu Vorgaben auf Ihrem Computer und außerhalb von
After Effects hinzufügen, verschieben oder löschen.

Vorgabeeffekte anwenden (6.5)


Mit Animationsvorgaben in After Effects 6.5 können Sie Effekte mit festgelegten
Einstellungen speichern und erneut verwenden und auf Wunsch Animationen,
Eigenschaften und Expressions einbeziehen. Über die Effekte- und Vorgabenpalette ist es
möglich, nur den Effekt aus einer Animationsvorgabe wieder zu verwenden. Wenn Sie den
Effekt bereits auf eine Ebene angewendet haben, können Sie im Effektfenster in
verschiedenen Vorgaben rasch nach diesem Effekt suchen. (Weitere Informationen zur
Verwendung und Speicherung von Animationsvorgaben finden Sie unter
„Animationsvorgaben verwenden (6.5)“ auf Seite 195.)
So wenden Sie die Einstellungen eines Vorgabeeffekts auf einen angewendeten
Effekt an
1 Öffnen Sie das Effektfenster, das den gewünschten Effekt anzeigt. (Wenn Sie den Effekt
nicht auf eine Ebene angewendet haben, lesen Sie bitte „Effekte zuweisen und
Effekteinstellungen ändern“ auf Seite 336.)
2 Wählen Sie die Animationsvorgabe, die den gewünschten Vorgabeeffekt enthält, im
Effektfenster im Menü „Animationsvorgaben“ unter dem Effekt aus. Nur der Vorgabeeffekt
aus der Animationsvorgabe wird auf die Ebene angewendet; alle anderen Elemente in der
Animationsvorgabe werden ignoriert.

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Hilfe zu Adobe After Effects Effekte anwenden (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 350

So verwenden Sie nur den Vorgabeeffekt einer Animationsvorgabe


1 Stellen Sie sicher, dass im Menü der Effekte- und Vorgabenpalette die Optionen
„Animationsvorgaben einblenden“ und „Vorgabeninhalte einblenden“ aktiviert sind.
2 Öffnen Sie die Animationsvorgabe, die den gewünschten Vorgabeeffekt enthält.
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie die Ebene aus, auf die Sie den Effekt anwenden möchten, und
doppelklicken Sie in der Effekte- und Vorgabenpalette auf den Vorgabeeffekt.
• Ziehen Sie den Vorgabeeffekt auf eine Ebene im Kompositions- oder Zeitleistenfenster.
Hinweis: Wenn die Animationsvorgabe nur den Effekt enthält, können Sie zum Zuweisen
eines Vorgabeeffekts eine beliebige Methode zum Anwenden einer Animationsvorgabe
verwenden. Siehe „Animationsvorgaben anwenden (6.5)“ auf Seite 195.

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Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte

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Übersicht über alle Effekte


Effekte-Galerie
In diesem Kapitel sind alle Effekte in Adobe After Effects 6.5 mit Abbildungen aufgeführt.
Sie erfahren, wie Sie die Effekte und die zugehörigen Einstellungsmöglichkeiten
anwenden können.

Effekte unter „3D-Kanal“

„Effekt „3D-Kanal“ > „3D-Kanal extrahieren“ (nur Pro)“ auf Seite 382 Szene im Original (links),
mit aktivierter Option „UV-Struktur“ und mit anschließender Verwendung des Effekts „Matte
festlegen“ als Luminanz-Matte (rechts)

„Effekt „3D-Kanal“ > „Depth Matte“ (nur Pro)“ auf Seite 383 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen Tiefen (Mitte und rechts)

„Effekt „3D-Kanal“ > „Tiefenschärfe“ (nur Pro)“ auf Seite 383 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen Tiefenschärfen (Mitte und rechts)

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Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte

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„Effekt „3D-Kanal“ > „3D-Nebel“ (nur Pro)“ auf Seite 384 Szene im Original (links), Verlaufsebene
(Mitte) und mit dem Effekt „3D-Nebel“ (rechts)

„Effekt „3D-Kanal“ > „ID Matte“ (nur Pro)“ auf Seite 385 Szene im Original (links), nach
Anwendung des Effekts „ID Matte“ unter Verwendung des vorderen Außerirdischen als „ID-Auswahl“
(Mitte) und kombiniert mit einem neuen Hintergrund (rechts)

Effekte unter „Anpassen“

„Effekt „Anpassen“ > „Helligkeit und Kontrast““ auf Seite 386 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen Helligkeits- und Kontrasteinstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Anpassen“ > „Kanalmixer““ auf Seite 386 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Kanalmixer“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Anpassen“ > „Farbbalance““ auf Seite 387 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Farbbalance“-Einstellungen (Mitte und rechts)

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Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte

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„Effekt „Anpassen“ > „Kurven““ auf Seite 388 Szene im Original (links) und mit unterschiedlichen
„Kurven“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Anpassen“ > „Farbton/Sättigung““ auf Seite 389 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Farbton/Sättigung“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Anpassen“ > „Tonwertkorrektur““ auf Seite 391 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen Tonwerten (Mitte und rechts)

„Effekt „Anpassen“ > „Tonwerte (Einzelne Steuerungen)““ auf Seite 392 Szene im Original
(links) und mit unterschiedlichen „Tonwerte (Einzelne Steuerungen)“-Einstellungen (Mitte und
rechts)

„Effekt „Anpassen“ > „Tontrennung““ auf Seite 393 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Tontrennung“-Einstellungen (Mitte und rechts)

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Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte

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„Effekt „Anpassen“ > „Schwellenwert““ auf Seite 393 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Schwellenwert“-Einstellungen (Mitte und rechts)

Effekte unter „Weich- und Scharfzeichnen“

„Effekt „Weich- und Scharfzeichnen“ > „Kanal-Weichzeichner““ auf Seite 400 Szene im Original
(links) und mit unterschiedlichen „Kanal-Weichzeichner“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Weich- und Scharfzeichnen“ > „Ebenenübergreifender Weichzeichner““ auf Seite 400
Szene im Original (links), nach Anwendung des Effekts „Ebenenübergreifender Weichzeichner“
(Mitte) und nach Anwendung des Effekts „Ebenenübergreifender Weichzeichner“ mit unsichtbar
gemachter Wolkenebene (rechts)

„Effekt „Weich- und Scharfzeichnen“ > „Richtungsunschärfe““ auf Seite 401 Szene im Original
(links) und mit unterschiedlichen „Richtungsunschärfe“-Einstellungen (Mitte und rechts)

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Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte

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„Effekt „Weich- und Scharfzeichnen“ > „Schneller Weichzeichner““ auf Seite 402 Szene im
Original (links) und mit unterschiedlichen „Schneller Weichzeichner“-Einstellungen (Mitte und
rechts)

„Effekt „Weich- und Scharfzeichnen“ > „Gaußscher Weichzeichner““ auf Seite 402 Szene im
Original (links) und mit unterschiedlichen „Gaußscher Weichzeichner“-Einstellungen (Mitte und
rechts)

„Effekt „Weich- und Scharfzeichnen“ > „Radialer Weichzeichner““ auf Seite 402 Szene im
Original (links) und mit unterschiedlichen „Radialer Weichzeichner“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Weich- und Scharfzeichnen“ > „Scharfzeichner““ auf Seite 403 Szene im Original (links)
und nach Anwendung des Effekts „Scharfzeichner“ (rechts)

„Effekt „Weich- und Scharfzeichnen“ > „Unscharf maskieren““ auf Seite 403 Szene im Original
(links) und nach Anwendung des Effekts „Unscharf maskieren“ (rechts)

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Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte

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Effekte unter „Kanäle“

„Effekt „Kanäle“ > „3D-Brille““ auf Seite 404 Zwei Varianten für „3D-Brille“

„Effekt „Kanäle“ > „Alphakanal-Tonwertkorrektur“ (nur Pro)“ auf Seite 406 Szene im Original
(links) und mit unterschiedlichen „Alphakanal-Tonwertkorrektur“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Kanäle“ > „Arithmetik““ auf Seite 407 Szene im Original (links) und mit unterschiedlichen
„Arithmetik“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Kanäle“ > „Überblenden““ auf Seite 408 Szenen im Original (links und Mitte) und nach
Anwendung des Effekts „Überblenden“ (rechts)

„Effekt „Kanäle“ > „Berechnungen““ auf Seite 409 Szenen im Original (links und Mitte) und nach
Anwendung des Effekts „Berechnungen“ (rechts)

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„Effekt „Kanäle“ > „Kanäle kombinieren““ auf Seite 410 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen Einstellungen für „Kanäle kombinieren“ (Mitte und rechts)

„Effekt „Kanäle“ > „Ebenenübergreifende Berechnung““ auf Seite 413 Szenen im Original (links
und Mitte) und nach Anwendung des Effekts „Ebenenübergreifende Berechnung“ (rechts)

„Effekt „Kanäle“ > „Umkehren““ auf Seite 414 Szene im Original (links) und mit unterschiedlichen
„Umkehren“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Kanäle“ > „Minimax““ auf Seite 414 Szene im Original (links) und mit unterschiedlichen
„Minimax“-Einstellungen (Mitte und rechts)

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„Effekt „Kanäle“ > „Farb-Matte entfernen““ auf Seite 415 Oben: Mit dem Effekt „Farbmaske
entfernen“ wurde ein Halo (Mitte) aus importiertem Text (links) entfernt. Das Ergebnis ist rechts zu
sehen. Unten: Zwei Quellebenen wurden kombiniert (links und Mitte) und mit dem Effekt
„Farbmaske entfernen“ wurde das Ergebnis verbessert (rechts)

„Effekt „Kanäle“ > „Kanäle festlegen““ auf Seite 416 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Kanäle festlegen“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Kanäle“ > „Matte festlegen““ auf Seite 416 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Matte festlegen“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Kanäle“ > „Kanäle vertauschen““ auf Seite 417 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Kanäle vertauschen“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Kanäle“ > „Vollton-Composite““ auf Seite 418 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Vollton-Composite“-Einstellungen (Mitte und rechts)

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Effekte unter „Verzerren“

„Effekt „Verzerren“ > „Bézier-Verkrümmung“ (nur Pro)“ auf Seite 418 Szene im Original (links),
nach Anwendung des Effekts„Bézier-Verkrümmung“ und mit hervorgehobener Bézier-Kurve (Mitte),
und resultierende Ebene (rechts)

„Effekt „Verzerren“ > „Komplexes Wölben“ (nur Pro)“ auf Seite 420 Szene im Original (links) und
mit unterschiedlichen „Komplexes Wölben“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Verzerren“ > „Eckpunkte verschieben“ (nur Pro)“ auf Seite 420 Szene im Original (links)
und mit unterschiedlichen „Eckpunkte verschieben“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Verzerren“ > „Versetzen“ (nur Pro)“ auf Seite 421 Szene im Original (links),
Versetzungsvorlage (Mitte) und nach Anwendung des Effekts „Versetzen“ (rechts)

„Effekt „Verzerren“ > „Verflüssigen““ auf Seite 422 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Verflüssigen“-Einstellungen (Mitte und rechts)

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„Effekt „Verzerren“ > „Zoomen““ auf Seite 424 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Zoomen“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Verzerren“ > „Gitter-Verkrümmung“ (nur Pro)“ auf Seite 426 Szene im Original (links),
Verkrümmungsraster (Mitte) und resultierende Ebene (rechts)

„Effekt „Verzerren“ > „Spiegeln““ auf Seite 427 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Spiegeln“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Verzerren“ > „Verschieben““ auf Seite 427 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Verschieben“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Verzerren“ > „Optikkompensierung“ (nur Pro)“ auf Seite 427 Szene im Original (links),
nach Anwendung des Effekts „Optikkompensierung“ zur Korrektur des Bildes (Mitte) und zum
Betonen der Objektverzerrung (rechts)

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„Effekt „Verzerren“ > „Polarkoordinaten““ auf Seite 429 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Polarkoordinaten“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Verzerren“ > „Umformen“ (nur Pro)“ auf Seite 430 Szene im Original mit ausgewählten
Masken (links) und mit unterschiedlichen „Umformen“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Verzerren“ > „Kräuseln““ auf Seite 433 Ebene mit unterschiedlichen „Kräuseln“-
Einstellungen

„Effekt „Verzerren“ > „Schmieren““ auf Seite 434 Original mit ausgewählten Masken (links) und
unterschiedlichen „Schmieren“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Verzerren“ > „Wölben““ auf Seite 437 Szene im Original (links) und mit unterschiedlichen
„Wölben“-Einstellungen (Mitte und rechts)

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„Effekt „Verzerren“ > „Transformieren““ auf Seite 437 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Transformieren“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Verzerren“ > „Turbulentes Versetzen““ auf Seite 438 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Turbulentes Versetzen“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Verzerren“ > „Strudel““ auf Seite 441 Szene im Original (links) und mit unterschiedlichen
„Strudel“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Verzerren“ > „Verkrümmen““ auf Seite 441 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Verkrümmen“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Verzerren“ > „Komplexe Wellen““ auf Seite 442 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Komplexe Wellen“-Einstellungen (Mitte und rechts)

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Effekte unter „Bild einstellen“

„Effekt „Bild einstellen“ > „Farbe ändern““ auf Seite 443 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Farbe ändern“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Bild einstellen“ > „In Farbe ändern“ (früher „Farbe ändern (HLS)“)“ auf Seite 444 Szene
im Original (links), mit Korrektur-Matte (Mitte) und nach Anwendung des Effekts „In Farbe ändern“
(rechts)

„Effekt „Bild einstellen“ > „Farbbalance (HLS)““ auf Seite 446 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Farbbalance (HLS)“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Bild einstellen“ > „Farbverknüpfung““ auf Seite 446 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Farbverknüpfung“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Bild einstellen“ > „Colorama““ auf Seite 448 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Colorama“-Einstellungen (Mitte und rechts)

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„Effekt „Bild einstellen“ > „Tonwertangleichung““ auf Seite 453 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Tonwertangleichung“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Bild einstellen“ > „Gamma/Pedestal/Zuwachs““ auf Seite 453 Szene im Original (links)
und mit unterschiedlichen „Gamma/Pedestal/Zuwachs“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Bild einstellen“ > „Grenzen erweitern““ auf Seite 454 Szene im Original (links); der Effekt
„Komplexe Wellen“ wird durch die Dimensionen der Ebene beschränkt (Mitte); der Effekt „Grenzen
erweitern“ behebt dieses Problem (rechts)

„Effekt „Bild einstellen“ > „PS-Gradationskurven““ auf Seite 454 Szene im Original (links), eine
in Photoshop erstellte Gradationskurve (Mitte) und nach Anwendung des Effekts „PS-
Gradationskurven“ (rechts)

„Effekt „Bild einstellen“ > „Einfärben““ auf Seite 455 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Einfärben“-Einstellungen (Mitte und rechts)

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Effekte unter „Keying“

„Effekt „Keying“ > „Farbdifferenz-Key“ (nur Pro)“ auf Seite 456 Original (links) und
Hintergrundebene (Mitte), kombiniert mit dem Effekt „Farbdifferenz-Key“ (rechts)

„Effekt „Keying“ > „Color-Key““ auf Seite 458 Nicht-Standard-Keyfarbe (links) und Hintergrund
(Mitte), kombiniert mit dem Effekt „Color-Key“ (rechts)

„Effekt „Keying“ > „Farbbereich““ auf Seite 459 Schlecht ausgeleuchteter grüner Hintergrund
(links) und Hintergrundebene (Mitte), kombiniert mit dem Effekt „Farbbereich“ (rechts)

„Effekt „Keying“ > „Differenz-Matte“ (nur Pro)“ auf Seite 460 Szene im Original (links),
ausgekeytes Motiv in Ansicht „Nur Matte“ (Mitte) und Kombination aus Motiv und neuem
Hintergrund (rechts)

„Effekt „Keying“ > „Extrahieren“ (nur Pro)“ auf Seite 461 Original mit Glanz (links) und
Hintergrundebene (Mitte), kombiniert mit dem Effekt „Extrahieren“ (rechts)

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„Effekt „Keying“ > „Innerer/Äußerer Key“ (nur Pro)“ auf Seite 463 Ursprüngliche maskierte
Ebene (links) und Hintergrundebene (Mitte), kombiniert mit dem Effekt „Innerer/Äußerer Key“
(rechts)

„Effekt „Keying“ > „Linearer Color-Key“ (nur Pro)“ auf Seite 464 Bestimmte Merkmale wie diese
Augen (links) können bei zu starker Übereinstimmung mit dem Hintergrund (Mitte) bei Verwendung
von Keys transparent werden. Mit dem Effekt „Linearer Color-Key“ und der Funktion „Farben
behalten“ werden die deckenden Eigenschaften beibehalten (rechts)

„Effekt „Keying“ > „Luminanz-Key““ auf Seite 466 Weißer Hintergrund des Originals (links und
Mitte), entfernt mit dem Effekt „Luminanz-Key“ (rechts)

„Effekt „Keying“ > „Key-Farbe unterdrücken“ (nur Pro)“ auf Seite 467 Ursprünglicher grüner Key
(links), grünes Leuchten nach dem Auskeyen (Mitte). Mit dem Effekt „Key-Farbe unterdrücken“ wird
der Farbrest entfernt (rechts)

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Effekte unter „Matte-Werkzeuge“

„Effekt „Matte-Werkzeuge“ > „Matte verbessern“ (nur Pro)“ auf Seite 468 Szene im Original
(links) und nach Anwendung des Effekts „Color-Key“ (Mitte); die Bereiche mit unerwünschter
Transparenz wurden mit dem Effekt „Matte vergrößern/verkleinern“ entfernt (rechts)

„Effekt „Matte-Werkzeuge“ > „Matte vergrößern/verkleinern“ (nur Pro)“ auf Seite 469 Szene
im Original (links) und nach dem Keying (Mitte); die unerwünschten Ränder wurden mit dem Effekt
„Matte verbessern“ entfernt (rechts)

Effekte unter „Rauschen“

„Effekt „Rauschen“ > „Staub und Kratzer““ auf Seite 470 Kratzer (links), vergrößerte Ansicht der
Kratzer (Mitte) und Szene nach Entfernen der Kratzer mit Schärfeverlusten (rechts)

„Effekt „Rauschen“ > „Fraktale Störungen“ (nur Pro)“ auf Seite 471 Szene im Original (links) und
mit unterschiedlichen „Fraktale Störungen“-Einstellungen (Mitte und rechts)

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„Effekt „Rauschen“ > „Median““ auf Seite 475 Szene im Original (links) und mit unterschiedlichen
„Median“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Rauschen“ > „Rauschen““ auf Seite 475 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Rauschen“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Rauschen“ > „Störungen – Alpha““ auf Seite 476 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Störungen – Alpha“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekte „Rauschen“ > „Störungen HLS“, „Störungen HLS Auto““ auf Seite 477 Originalebene
(links), nach einmaliger Anwendung des Effekts „Störungen HLS“ (Mitte) und nach zweimaliger
Anwendung des Effekts „Störungen“ mit niedrigen Sättigungswerten (rechts)

Maleffekte

„Effekt „Maleffekte“ > „Vektorpinsel“ (nur Pro)“ auf Seite 479 Auf die Antenne des Roboters
wurden zwei Striche unterschiedlicher Farbe mit drei verschiedenen „Vektorpinsel“-Einstellungen
aufgetragen

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Effekte unter „Perspektive“

„Effekt „Perspektive“ > „3D-Effekte““ auf Seite 495 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „3D-Effekte“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Perspektive“ > „Alpha abschrägen““ auf Seite 497 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Alpha abschrägen“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Perspektive“ > „Kanten abschrägen““ auf Seite 497 Szene im Original (links), mit
sichtbarer Hintergrundebene (Mitte) und nach Anwendung des Effekts „Kanten abschrägen“ auf die
Hintergrundebene (rechts)

„Effekt „Perspektive“ > „Schlagschatten““ auf Seite 497 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Schlagschatten“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Perspektive“ > „Radialer Schatten““ auf Seite 498 Szene im Original (links), nach
einmaliger Anwendung des Effekts „Radialer Schatten“ (Mitte) und nach zweimaliger Anwendung
dieses Effekts (rechts)

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Effekte unter „Rendering-Filter“

„Effekt „Rendering-Filter“ > „4-Farben-Verlauf““ auf Seite 500 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „4-Farben-Verlauf“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Rendering-Filter“ > „Gewitter“ (nur Pro)“ auf Seite 500 Mehrfache Anwendung des
Effekts unter Verwendung der Blitzart „Brüchig“ (Mitte) bzw. der Blitzart „Elastisch“ (rechts)

„Effekt „Rendering-Filter“ > „Audiospektrum““ auf Seite 503 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Audiospektrum“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Rendering-Filter“ > „Audio-Wellenform““ auf Seite 504 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Audio-Wellenform“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Rendering-Filter“ > „Strahl““ auf Seite 506 Szene im Original (links) und nach
Anwendung des Effekts „Strahl“ (rechts)

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„Effekt „Rendering-Filter“ > „Zellmuster““ auf Seite 506 Das Kristallgittermuster erzeugt eine
Versetzung (Mitte), die mit dem Effekt „Versetzen“ verwendet wird (rechts)

„Effekt „Rendering-Filter“ > „Schachbrett““ auf Seite 509 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Schachbrett“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Rendering-Filter“ > „Kreis““ auf Seite 510 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Kreis“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Rendering-Filter“ > „Ellipse““ auf Seite 511 Szene im Original (links), nach einmaliger
Anwendung des Effekts „Ellipse“ (Mitte) und nach mehrmaliger Anwendung des Effekts „Ellipse“
(rechts)

„Effekt „Rendering-Filter“ > „Pipettenfüllung“ (früher „Farbwähler“)“ auf Seite 511 Szene im
Original (links) und mit unterschiedlichen „Pipettenfüllung“-Einstellungen (Mitte und rechts)

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„Effekt „Rendering-Filter“ > „Füllen““ auf Seite 512 Maske (links) mit dem Effekt „Füllen“ (Mitte),
dieselbe Szene mit anderer Maske (rechts)

„Effekt „Rendering-Filter“ > „Fraktal““ auf Seite 513 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Fraktal“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Rendering-Filter“ > „Raster““ auf Seite 515 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Raster“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Rendering-Filter“ > „Blendenflecke“ (nur Pro)“ auf Seite 516 Szene im Original (links)
und mit unterschiedlichen „Blendenflecke“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Rendering-Filter“ > „Blitz““ auf Seite 517 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Blitz“-Einstellungen (Mitte und rechts)

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„Effekt „Rendering-Filter“ > „Füllwerkzeug““ auf Seite 519 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Füllwerkzeug“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Rendering-Filter“ > „Radiowellen““ auf Seite 521 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Radiowellen“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Rendering-Filter“ > „Verlauf““ auf Seite 524 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Verlauf“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Rendering-Filter“ > „Kritzeln““ auf Seite 525 Original mit Masken (links) und mit
unterschiedlichen „Kritzeln“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Rendering-Filter“ > „Strich““ auf Seite 527 Szene im Original (links), mit Maske (Mitte)
und nach Anwendung des Effekts „Strich“ (rechts)

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„Effekt „Rendering-Filter“ > „Vegas““ auf Seite 527 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Vegas“-Einstellungen (Mitte und rechts)

Effekte unter „Simulation“

„Effekt „Simulation“ > „Kartentanz““ auf Seite 530 Oben: Szene im Original (links) und nach
Anwendung des Effekts „Kartentanz“ unter Verwendung verschiedener Drehungen (Mitte und
rechts) Unten: Szene im Original (links), Verlaufsebene (Mitte) und nach Anwendung des Effekts
„Kartentanz“ unter Verwendung der Verlaufsebene (rechts)

„Effekt „Simulation“ > „Kaustik““ auf Seite 534 Unterste Ebene (links), Wasserebene (Mitte) und
nach Anwendung des Effekts „Kaustik“ (rechts)

„Effekt „Simulation“ > „Schaum““ auf Seite 538 Szene im Original (links), nach Anwendung des
Effekts „Schaum“ (Mitte) und mit einer Roboterebene als Bläschenstruktur-Ebene (rechts)

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„Effekt „Simulation“ > „Partikelsimulation“ (nur Pro)“ auf Seite 544 Effekt mit unterschiedlichen
Einstellungen für „Kanone“ (links),„Partikelexplosion“ (Mitte) und „Ebenenexplosion“ (rechts)

„Effekt „Simulation“ > „Zertrümmern““ auf Seite 567 Szene im Original (links) und nach
Anwendung des Effekts „Zertrümmern“ über einen Zeitraum hinweg, so dass eine andere Ebene
freigelegt wird (Mitte und rechts)

„Effekt „Simulation“ > „Wellenwelt““ auf Seite 575 Oben: Drahtgittervorschau (links), Ansicht
„Reliefkarte“ (Mitte) und das resultierende Bild, das als Wasseroberfläche des Effekts „Kaustik“
angewendet wurde (rechts) Unten: Drahtgittervorschau (links), Ansicht „Reliefkarte“ (Mitte) und das
resultierende Bild nach Anwendung des Effekts „Colorama“ (rechts)

Effekte unter „Stilisieren“

„Effekt „Stilisieren“ > „Pinselstriche““ auf Seite 579 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Pinselstriche“-Einstellungen (Mitte und rechts)

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„Effekt „Stilisieren“ > „Farbrelief““ auf Seite 581 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Farbrelief“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Stilisieren“ > „Relief““ auf Seite 581 Szene im Original (links) und mit unterschiedlichen
„Relief“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Stilisieren“ > „Konturen finden““ auf Seite 581 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Konturen finden“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Stilisieren“ > „Leuchten“ (nur Pro)“ auf Seite 582 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Leuchten“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Stilisieren“ > „Farbe übrig lassen““ auf Seite 584 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Farbe übrig lassen“-Einstellungen (Mitte und rechts)

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„Effekt „Stilisieren“ > „Mosaik““ auf Seite 585 Szene im Original (links) und mit unterschiedlichen
„Mosaik“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Stilisieren“ > „Motion Tile““ auf Seite 585 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Motion Tile“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Stilisieren“ > „Kanten aufrauen““ auf Seite 586 Original (links), mit Kantentyp„Aufrauen“
(Mitte) und „Korrodierte Farbe“ (rechts); für alle Steuerungen wurden Maximalwerte festgelegt

„Effekt „Stilisieren“ > „Streuen“ (nur Pro)“ auf Seite 588 Szene im Original (links), nach
Anwendung des Effekts „Streuen“ (Mitte) und nach anschließender Anwendung des Effekts
„Rauschen“ (rechts)

„Effekt „Stilisieren“ > „Stroboskop““ auf Seite 588 Dieser Effekt ist schwer darstellbar.
Informationen zum Arbeiten mit diesem Effekt finden Sie in der After Effects-Hilfe.

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„Effekt „Stilisieren“ > „Mit Struktur versehen““ auf Seite 589 Szene im Original (links), Ebene, die
zum Erstellen einer Struktur verwendet wurde (Mitte), und Szene nach Anwendung dieser Struktur
auf die Hintergrundebene (rechts)

„Effekt „Stilisieren“ > „Malen animieren““ auf Seite 590 Drei über einen Zeitraum hinweg
animierte Striche (links, Mitte und rechts)

Effekte unter „Text“

„Effekt „Text“ > „Einfacher Text““ auf Seite 591 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Einfacher Text“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Text“ > Zahlen““ auf Seite 592 Szene im Original (links) und mit unterschiedlichen
„Zahlen“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Text“ > „Pfadtext““ auf Seite 594 Szene im Original (links) und mit unterschiedlichen
„Pfadtext“-Einstellungen (Mitte und rechts)

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Effekte unter „Zeit“

„Effekt „Zeit“ > „Echo““ auf Seite 601 Drei aufeinander folgende Frames, auf die der Effekt „Echo“
angewendet wurde

„Effekt „Zeit“ > „Zeittrennung““ auf Seite 603 Dieser Effekt ist schwer darstellbar. Informationen
zum Arbeiten mit diesem Effekt finden Sie in der After Effects-Hilfe.

„Effekt „Zeit“ > „Zeitverschiebung““ auf Seite 604 Dieser Effekt ist schwer darstellbar.
Informationen zum Arbeiten mit diesem Effekt finden Sie in der After Effects-Hilfe.

„Effekt „Zeit“ > „Zeitlich versetzen“ (nur Pro)“ auf Seite 605 Szene im Original (links), Ebene für
das Versetzen des Bildes mit fortschreitender Zeit (Mitte) und Ergebnis (rechts)

Effekte unter „Überblenden“

„Effekt „Überblenden“ > „Blockauflösung““ auf Seite 608 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Blockauflösung“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Überblenden“ > „Kartenblende““ auf Seite 608 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Kartenblende“-Einstellungen (Mitte und rechts)

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„Effekt „Überblenden“ > „Gradationsblende““ auf Seite 612 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Gradationsblende“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Überblenden“ > „Irisblende““ auf Seite 613 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Irisblende“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Überblenden“ > „Lineare Blende““ auf Seite 614 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Lineare Blende“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Überblenden“ > „Radiales Wischen““ auf Seite 614 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Radiales Wischen“-Einstellungen (Mitte und rechts)

„Effekt „Überblenden“ > „Jalousien““ auf Seite 615 Szene im Original (links) und mit
unterschiedlichen „Jalousien“-Einstellungen (Mitte und rechts)

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Effekte unter „Video“


„Effekt „Video“ > „Sendefähige Farben““ auf Seite 615 Dieser Effekt ist schwer darstellbar.
Informationen zum Arbeiten mit diesem Effekt finden Sie in der After Effects-Hilfe.

„Effekt „Video“ > „Halbbildflimmern reduzieren““ auf Seite 616 Dieser Effekt ist schwer
darstellbar. Informationen zum Arbeiten mit diesem Effekt finden Sie in der After Effects-Hilfe.

„Effekt „Video“ > „Timecode““ auf Seite 616 Szene im Original (links) und mit unterschiedlichen
„Timecode“-Einstellungen (Mitte und rechts)

In After Effects enthaltene Effekte


Adobe After Effects enthält eine breite Palette visueller und akustischer Effekte. Darüber
hinaus können Sie durch die After Effects-Plug-in-Technologie weitere Effekte aus anderen
mit Adobe-Plug-ins kompatiblen Programmen, wie z. B. Adobe Photoshop, verwenden.
Hinweis: Wenn ein Effekt ein 16-Bit-Effekt ist, wird das Symbol des entsprechenden Effekts
in der Effektepalette mit dem folgenden Symbol gekennzeichnet: . Für alle anderen
Effekte wird das Standardsymbol für Effekte angezeigt.

Effekte in der Professional Edition


Die Professional Edition von After Effects beinhaltet neben den in der Standard Edition
enthaltenen Effekten die folgenden Effekte:
Anpassen „Farbstabilisierung“
3D-Kanal „3D-Kanal extrahieren“,„3D-Nebel“,„Depth Matte“,„ID Matte“ und
„Tiefenschärfe“
Audio „Flansch & Chorus“,„Hall“,„Hochpass-Tiefpass“,„Modulator“,„Parametrischer
Equalizer“ und „Ton“
Kanäle „Alphakanal-Tonwertkorrektur“
Verzerren „Bézier-Verkrümmung“,„Eckpunkte verschieben“,„Gitter-Verkrümmung“,
„Komplexes Wölben“,„Optikkompensierung“,„Umformen“ und „Versetzen“
Keying „Differenz Matte“,„Extrahieren“,„Farbdifferenz-Key“,„Innerer/äußerer Key“,„Key-
Farbe unterdrücken“ und „Linearer Color-Key“
Matte-Werkzeuge „Matte vergrößern/verkleinern“ und „Matte verbessern“
Rauschen „Fraktale Störungen“
Maleffekte „Vektorpinsel“
Rendering-Filter „Gewitter“
Simulation „Partikelsimulation“
Stilisieren „Leuchten“ und „Streuen“
Zeit Zeitlich versetzen

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Effekte unter „3D-Kanal“ (nur Pro)


Die After Effects Professional Edition enthält verschiedene Hilfsmittel zum Integrieren von
3D-Szenen in zweidimensionale Composites und zum Ändern dieser 3D-Szenen. Sie
können Bilddateien mit 3D-Kanal importieren, die im Format RLA, RPF, Softimage PIC/ZPIC
und Electric Image EI/EIZ gespeichert wurden. Bei PIC- und EI-Dateien befinden sich die
3D-Kanalinformationen in den ZPIC- bzw. EIZ-Dateien. Beim Importieren werden die ZPIC-
und EIZ-Dateien zwar nicht mit importiert, so lange sie sich aber im selben Ordner wie die
PIC- und EI-Dateien befinden, können Sie mit Hilfe der Effekte unter „3D-Kanal“ auf die 3D-
Kanäle zugreifen. Die Effekte unter „3D-Kanal“ wirken sich nicht auf andere Dateitypen
aus.
Die Effekte unter „3D-Kanal“ lesen und manipulieren die zusätzlichen Informationskanäle,
darunter z-Tiefe, Flächennormale, Objekt-ID, Strukturkoordinaten, Hintergrundfarbe,
uneingeschränkte RGB-Informationen und Material-ID. Sie können 3D-Elemente entlang
einer z-Achse aufschichten, andere Elemente in eine 3D-Szene einfügen, Bereiche in 3D-
Szenen weichzeichnen, 3D-Elemente isolieren, einen Nebeleffekt mit Tiefe zuweisen und
3D-Kanalinformationen extrahieren, um sie als Parameter in anderen Effekten zu
verwenden.
Hinweis: Sie können 2D-Ebenen, die Hilfsinformationen haben, 3D-Kanaleffekte
zuweisen. Wenn Sie eine Ebene in 3D umwandeln und sich die Ebene dann nicht von vorn
oder von der Mitte aus ansehen, erscheint sie anders als erwartet.

Effekt „3D-Kanal“ > „3D-Kanal extrahieren“ (nur Pro)


Mit dem Effekt „3D-Kanal extrahieren“ können Hilfskanäle als Graustufen- oder
Mehrkanalfarbbilder sichtbar gemacht werden. Die resultierende Ebene können Sie dann
als Parameter für andere Effekte verwenden. So können Sie z. B. die z-Tiefeninformationen
aus einer Bilddatei mit 3D-Kanal extrahieren und diese dann als Einflussmatrix im Effekt
„Partikelsimulation“ verwenden, oder Sie extrahieren Werte aus dem Kanal
„Uneingeschränktes RGB“ und erstellen damit eine Matte, die leuchtende Glanzlichter
erzeugt.

Szene im Original (links), Duplikat des Originals nach Anwendung des Effekts „3D-Kanal extrahieren“
bei aktivierter Option „UV-Struktur“ (Mitte) und Szene nach dem Kombinieren mit dem Duplikat
unter Verwendung der Füllmethode „Luminanz“ (rechts)

Legen Sie für den Effekt „3D-Kanal extrahieren“ die folgenden Einstellungen fest:
3D-Kanal Gibt den Kanal an, der aus der Bilddatei mit dem 3D-Kanal extrahiert werden
soll.
Weißwert, Schwarzwert Gibt den Wert an, der reinem Weiß bzw. reinem Schwarz
entspricht.

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Effekt „3D-Kanal“ > „Depth Matte“ (nur Pro)


Der Effekt „Depth Matte“ liest die z-Tiefeninformationen in Bilddateien mit 3D-Kanal und
kann das Bild an jeder beliebigen Stelle entlang der z-Achse zerschneiden. Mit diesem
Effekt können Sie eine Matte für alles vor oder hinter dem von Ihnen festgelegten Wert
erstellen. So können Sie damit z. B. einen Hintergrund aus einer 3D-Szene entfernen oder
Objekte in eine 3D-Szene einfügen. Erstellen Sie dazu einfach zwei Ebenen mit der 3D-
Kanal-Bilddatei und setzen Sie dann alles, was sich hinter einem bestimmten Punkt
befindet, auf eine Ebene. In die andere Ebene können Sie dann alles setzen, was sich vor
diesem Punkt befindet, so dass die beiden Ebenen zusammen genommen genau das
Originalbild ergeben. Fügen Sie dann zwischen diese Ebenen eine weitere Ebene mit dem
Objekt ein, das Sie der Szene hinzufügen möchten.

Original (links), nach Anwendung des Effekts „Depth Matte“ auf zwei verschiedene
Tiefeneinstellungen (Mitte und rechts)

Legen Sie für den Effekt „Depth Matte“ die folgenden Einstellungen fest:
Tiefe Bestimmt den Tiefenpunkt auf der z-Achse, an dem das Bild zerschnitten werden
soll.
Weiche Kante Bestimmt, wie weich der Übergang an der Schnittkante gestaltet werden
soll.
Effekt „Umkehren“ Kehrt die Wirkung der Option „Weiche Kante“ um.

Effekt „3D-Kanal“ > „Tiefenschärfe“ (nur Pro)


Der Effekt „Tiefenschärfe“ simuliert eine Kamera, die auf einen Bereich in einer 3D-Szene
(entlang der z-Achse) fokussiert ist, während andere Bereiche weichgezeichnet werden.

Original (links) und nach Anwendung des Effekts „Tiefenschärfe“ mit unterschiedlichen
Einstellungen für „Fokalebene“ (Mitte und rechts)

Legen Sie für den Effekt „Tiefenschärfe“ die folgenden Einstellungen fest:

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Fokalebene Gibt die spezifische Entfernung entlang der z-Achse an, auf die der Fokus in
der 3D-Szene gerichtet sein soll. Klicken Sie zum Festlegen der Entfernung auf
verschiedene Teile der 3D-Szene im Kompositionsfenster und beobachten Sie dabei die z-
Achsenwerte, die in der Infopalette angezeigt werden. Beachten Sie, dass Sie den Effekt im
Effektfenster ausgewählt haben müssen, bevor Sie mit dem Klicken beginnen.
Maximaler Radius Gibt an, in welchem Umfang die Objekte außerhalb dieser Ebene
weichgezeichnet werden.
Fokusbereich Gibt die Tiefe des Bereichs an, der sich im Fokus befindet.
Fokalbereich Gibt die Geschwindigkeit an, mit der die Elemente, die sich nicht im Fokus
befinden, an Schärfe verlieren. Dieser Wert wirkt wie eine Gammakorrektur: Je höher der
Wert ist, desto schneller verlieren die Elemente an Schärfe.

Effekt „3D-Kanal“ > „3D-Nebel“ (nur Pro)


Der Effekt „3D-Nebel“ weist entlang der z-Achse Nebel zu, so dass die entfernten Teile einer
3D-Szene trüber erscheinen oder ganz hinter dem Nebel verschwinden. Der Effekt „3D-
Nebel“ simuliert Nebel, indem er vorgibt, es gäbe ein Streuungsmedium in der Luft, das
Objekte diffuser erscheinen lässt, je weiter hinten sie auf der z-Achse liegen.

Original (links), Verlaufsebene (Mitte), mit angewandtem Effekt „3D-Nebel“ (rechts)

Legen Sie für den Effekt „3D-Nebel“ die folgenden Einstellungen fest:
Nebelfarbe Gibt die Farbe des Nebels an.
Start des Nebels (Entf.) Gibt an, an welchem Punkt auf der z-Achse die diffuse Streuung
beginnt. Wählen Sie dazu zuerst verschiedene Elemente in der 3D-Szene aus und
überprüfen Sie dann in der Infopalette deren z-Tiefenwert.
Ende des Nebels (Entf.) Gibt an, an welchem Punkt auf der z-Achse sich der diffuseste
Bereich befindet.
Nebel-Deckkraft Gibt die Deckkraft des Nebels an.
Streuungsdichte Gibt an, wie schnell sich der Nebel ausbreitet. Dieser Wert wirkt wie
eine Gamma-Korrektur: Je höher der Wert ist, desto dichter erscheint der Nebel ab seinem
Ausgangspunkt.
Nebliger Hintergrund Erzeugt einen nebligen Hintergrund und ist standardmäßig
aktiviert. Deaktivieren Sie diese Option, wenn der Hintergrund der 3D-Szene transparent
sein soll, damit sie über ein anderes Bild oder eine andere Szene gelegt werden kann.

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Verlaufsebene Ermöglicht die Angabe einer Graustufenebene, die als Medium für die
Erhöhung bzw. Verringerung der Nebeldichte verwendet werden soll. After Effects liest
den Luminanzwert im Graustufenbild und wendet ihn als Streuungsmedium an. So
können Sie z. B. eine Verlaufsebene aus einer sich drehenden, schwebenden Struktur
erstellen und auf diese Weise einen atmosphärischeren Nebeleffekt erzeugen. Die besten
Ergebnisse erzielen Sie dabei, wenn die Dimensionen der Verlaufsebene mit den
Dimensionen des Footagematerials und nicht mit denen der Komposition identisch sind.
Ebenenanteil Gibt an, wie stark die Verlaufsebene den erzeugten Nebel beeinflusst.

Effekt „3D-Kanal“ > „ID Matte“ (nur Pro)


Der Effekt „ID Matte“ isoliert Elemente in Bilddateien mit 3D-Kanal. Viele 3D-Programme
versehen jedes Element in einer Szene mit einer eindeutigen Objekt-ID. After Effects
erstellt anhand dieser Informationen eine Matte, die alles außer dem gewünschten
Element in der Szene ausschließt. Die Objekt-IDs der einzelnen Objekte können Sie
ermitteln, indem Sie den Effekt „ID Matte“ anwenden, dann im Kompositionsfenster auf
die verschiedenen Teile des Bildes klicken und dabei die Infopalette beobachten. (Sie
können die Objekt-IDs auch im Ebenenfenster ermitteln. Dazu müssen Sie aber zuerst den
Effekt im Ebenenfenster auswählen.) Wenn Sie im Effektfenster für den Parameter
„Hilfskanal“ die Option „Objekt-ID“ aktivieren, zeigt der Regler automatisch für jedes von
Ihnen ausgewählte Objekt die Objekt-ID an. Sie können Objekte aber auch anhand ihrer
Material-ID isolieren.

Original (links), mit angewandtem Effekt „ID Matte“ und Alien im Vordergrund als ID-Auswahl (Mitte),
und als Composite mit neuem Hintergrund (rechts)

Legen Sie für den Effekt „ID Matte“ die folgenden Einstellungen fest:
Hilfskanal Gibt an, ob die Elemente auf der Grundlage ihrer Objekt-ID oder ihrer
Material-ID isoliert werden.
ID-Auswahl Gibt die eindeutige ID an, die jedem Element einer 3D-Szene zugeordnet ist.
Weiche Kante Gibt an, wie weich der Übergang an den Kanten der Matte gestaltet wird.
Effekt „Umkehren“ Kehrt die Wirkung der Option „Weiche Kante“ um.
Abdeckung verwenden Erstellt durch Entfernen von Pixeln entlang der Mattenkante
eine sauberere Matte. Dabei werden die Farben hinter dem Objekt aus diesen Pixeln
entfernt. Dies erfolgt aber nur, wenn die Bilddatei mit dem 3D-Kanal einen
Abdeckungskanal enthält, in dem Informationen zu den Farben hinter Objekten
gespeichert sind.

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Effekt „Anpassen“ > „Helligkeit und Kontrast“


Mit dem Effekt „Helligkeit und Kontrast“ können Sie die Helligkeit und den Kontrast der
gesamten Ebene (nicht einzelner Kanäle) anpassen. Wenn sich die Schieberegler in der
Mittelstellung befinden, sind sie neutral, d. h. es ist kein Effekt zugewiesen. Die
Qualitätseinstellung der Ebene wirkt sich nicht auf den Effekt „Helligkeit und Kontrast“ aus.
Dieser Effekt bietet die schnellste Möglichkeit, einfache Änderungen am Tonbereich des
Bildes vorzunehmen. Bei Anwendung dieses Effekts werden alle Pixelwerte des Bildes –
Spitzlichter, Schatten und Mitten – auf einmal geändert.

Szene im Original (links), mit einer niedrigeren Einstellung für „Helligkeit“ und einer höheren
Einstellung für „Kontrast“ für die Hintergrundebene (Mitte) und mit einer niedrigeren Einstellung für
„Helligkeit“ und „Kontrast“ für die Hintergrundebene (rechts)

Effekt „Anpassen“ > „Kanalmixer“


Mit dem Effekt „Kanalmixer“ können Sie einen Farbkanal ändern, indem Sie eine Mischung
der aktuellen Farbkanäle verwenden. Dieser Effekt ermöglicht kreative Farbänderungen,
die mit den anderen Farbanpassungswerkzeugen nicht so einfach zu erreichen wären. So
können Sie durch Ändern der prozentualen Anteile der einzelnen Farbkanäle hochwertige
Graustufenbilder oder Bilder in Sepiatönen oder anderen Einfärbungen erstellen und
Kanäle tauschen oder duplizieren. Die „-Konst“ (Konstant)-Einstellungen legen den
Basisanteil des Eingabekanals fest, der dem Ausgabekanal hinzugefügt wird. Mit der
Option „Monochrom“ werden allen Ausgabekanälen dieselben Einstellungen zugewiesen,
wodurch ein Farbbild entsteht, das ausschließlich Grauwerte enthält. Diese Einstellung ist
praktisch, wenn Sie Bilder in Graustufenbilder umwandelen möchten. Wenn Sie
„Monochrom“ aktivieren und dann wieder deaktivieren, können Sie die Mischung für
jeden Kanal separat ändern, so dass das Bild handgefärbt aussieht.

Original (links), mit niedrigeren Werten für „Grün“ und „Blau“ für die Hintergrundebene (Mitte) und
mit einem höheren Wert für „Rot-Blau“ und einem niedrigeren Wert für „Blau-Rot“ für die
Hintergrundebene (rechts)

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Effekt „Anpassen“ > „Farbbalance“


Mit dem Effekt „Farbbalance“ können Sie den Anteil von Rot, Grün und Blau in einer Ebene
ändern. Wenn sich die Schieberegler in der Mittelstellung befinden, sind sie neutral, d. h.
es findet keine Änderung statt. Bei der Einstellung –100 wird die gesamte Farbe entfernt;
bei der Einstellung +100 wird die Farbe verstärkt. Die Qualitätseinstellung der Ebene wirkt
sich nicht auf den Effekt „Farbbalance“ aus.
Mit der Einstellung „Balance: [Kanal] Schatten/Mitten/Spitzlicht“ legen Sie den Anteil der
Farben eines Kanals in den dunkleren, mittleren und helleren Farbintensitätsbereichen der
Ebene fest. Durch Aktivieren der Option „Luminanz erhalten“ wird beim Ändern der Farbe
die durchschnittliche Helligkeit des Bildes beibehalten. Dadurch bleibt die
Tonwertbalance des Bildes erhalten.

Szene im Original (links), mit höheren Werten für „Balance: Rot Schatten“ und niedrigeren Werten für
„Balance: Grün Schatten“ (Mitte) und mit niedrigeren Werten für „Schatten“,„Mitten“ und „Spitzlicht“
für Rot und Grün (rechts)

Effekt „Anpassen“ > „Farbstabilisierung“ (nur Pro)


Der Effekt „Farbstabilisierung“ tastet die Belichtung bestimmter Bereiche eines einzelnen
Referenzframes (auch Pivot-Frame genannt) ab. Anschließend wird die Gesamtbelichtung
aller anderen Frames auf den Wert des im Referenzframe ausgewählten Punkts angepasst.
Dies ist hilfreich beim Entfernen von Flimmern aus Footage und beim Abgleichen der
Belichtung bei Footage mit Farbverschiebungen, die bei wechselnden
Beleuchtungsverhältnissen auftreten können.
Passen Sie folgende Steuerungen für die Farbstabilisierung an:
Frame einstellen Legt den Referenzframe fest. Zeigen Sie den Frame an, der die Bereiche
mit der gewünschten Helligkeit oder Farbe enthält, und klicken Sie auf „Frame einstellen“.
Stabilisieren Legt die Methode fest, mit der die Stabilisierung durchgeführt wird. Wählen
Sie eine der folgenden Optionen aus der Liste:
• „Helligkeit“ gibt an, dass die Helligkeit im gesamten Footage stabilisiert wird. Sie
können einen Punkt im Referenzframe als Beispiel verwenden, um diesen Wert
einzustellen.
• „Tonwertkorrektur“ gibt an, dass die „Schwarzer Punkt“- und „Weißer Punkt“-Werte im
Referenzframe im gesamten Footage stabilisiert werden sollen.
• „Kurven“ gibt an, dass die Werte für „Schwarzer Punkt“,„Weißer Punkt“ und „Mittlerer
Punkt“ im Referenzframe im gesamten Footage stabilisiert werden sollen.

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Die folgenden Einstellungen geben den Punkt im Referenzframe an, der im gesamten
Footage konstant bleibt. Platzieren Sie die Effektpunkte, um einen Bereich zur
Stabilisierung auszuwählen. Wenn Sie mehrere Punkte auswählen, ist zu beachten, dass
der Effekt „Farbstabilisierung“ am effektivsten ist, wenn diese Punkte in Farbe oder
Helligkeit möglichst weit voneinander abweichen.
Schwarzer Punkt Legt einen einzelnen Punkt fest, der konstant bleibt, wenn Sie nur die
Helligkeit stabilisieren. Wenn Sie festlegen, dass Tonwerte oder Kurven stabilisiert werden
sollen, wird mit dieser Einstellung ein dunkler Punkt festgelegt, der konstant bleiben soll.
Mittlerer Punkt Legt einen Punkt zwischen zwei Farb- oder Helligkeitswerten fest, der
konstant bleibt. Diese Einstellung ist nur beim Stabilisieren von Kurven verfügbar.
Weißer Punkt Legt einen hellen Punkt fest, der konstant bleibt. Diese Option ist nur beim
Stabilisieren von Tonwerten oder Kurven verfügbar.
Samplegröße Legt die Größe des gesampelten Bereichs als Pixelradius fest.

Effekt „Anpassen“ > „Kurven“


Mit dem Effekt „Kurven“ können Sie den Tonbereich von Bildern anpassen. Dies ist zwar
auch mit dem Effekt „Tonwertkorrektur“ möglich, beim Effekt „Kurven“ haben Sie jedoch
genauere Eingriffsmöglichkeiten. So stehen Ihnen beim Effekt „Tonwertkorrektur“
lediglich drei Einstellungen (für Spitzlichter, Schatten und Mitten) zur Verfügung, während
Sie beim Effekt „Kurven“ jeden Punkt auf der Eingabeskala anpassen und dabei bis zu
15 andere Werte konstant halten können.

Szene im Original (links), mit niedrigeren Werten für Schatten und Mitten für die Hintergrundebene
und nach Zuweisen von mehr Kontrast in den Spitzlichtern (Mitte) und mit höheren Werten für
Schatten und niedrige Mitten, niedrigeren Werten für „Spitzlicht“ und die mittleren Spitzlichter für
die Hintergrundebene, wobei die Normaltöne umgekehrt werden (rechts)

Wenn Sie den Effekt „Kurven“ auswählen, zeigt After Effects im Effektfenster ein Diagramm
an, mit dessen Hilfe Sie eine Kurve festlegen können.
Auf der horizontalen Achse des Diagramms werden die ursprünglichen Helligkeitswerte
der Pixel (Eingabewerte) dargestellt, auf der vertikalen Achse die neuen Helligkeitswerte
(Ausgabewerte). Bei der standardmäßigen, diagonal verlaufenden Kurve haben alle Pixel
identische Ein- und Ausgabewerte. Kurven geben Helligkeitswerte zwischen 0 und 255
(8 Bit) bzw. 32768 (16 Bit) wieder, wobei die Schatten (0) ganz links liegen.

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Bei Verwendung von „Gradationskurve“ können Sie Tonkurven durch Ziehen zeichnen. Mit
Hilfe dieser Einstellung können Sie eine breite Palette interessanter Ton- und Farbeffekte
erstellen. Darüber hinaus können Sie Kurven und Gradationskurven aus Adobe Photoshop
importieren. Der Effekt „Kurven“ unterstützt .amp-Dateien (Windows) und Photoshop-
Lookup-Dateien (Mac OS), die mit dem Buntstift-Werkzeug erstellt wurden, sowie .acv-
Dateien (Windows) und Photoshop-Spline-Dateien (Mac OS), die mit dem Diagramm-
Werkzeug erstellt wurden. Die Adobe Photoshop-Farbtabellen (.act) werden nicht
unterstützt.
Bearbeiten Sie die Kurve im Diagramm und legen Sie für den Effekt „Kurven“ die folgende
Einstellung fest:
Kanal Gibt den Farb- bzw. Alphakanal an, der modifiziert werden soll.

Effekt „Kurven“ verwenden


Die folgenden Anleitungen geben Ihnen einen grundlegenden Überblick über die
Verwendung dieses Effekts.
So verwenden Sie den Effekt „Kurven“
1 Wählen Sie „Effekt“ > „Anpassen“ > „Kurven“.
2 Wenn das Bild mehr als einen Farbkanal hat, wählen Sie im Menü „Kanal“ den Kanal aus,
den Sie ändern möchten. Bei Wahl der Option „RGB“ werden alle Kanäle mit Hilfe einer
einzigen Kurve geändert.
3 Wählen Sie das Bézier-Werkzeug aus.
4 Klicken Sie auf den Teil der Kurve, der geändert werden soll.
5 Klicken Sie auf jeden Punkt auf der Gradationskurve, der fixiert bleiben soll. Wenn Sie
z. B. Mitteltöne einstellen und gleichzeitig Lichter und Tiefen möglichst wenig
beeinflussen möchten, klicken Sie auf die Viertel- und Dreiviertel-Punkte auf der Kurve. Sie
können der Kurve bis zu 14 Punkte hinzufügen und diese Werte fixieren.
6 Wenn Sie einen fixierten Punkt entfernen möchten, ziehen Sie ihn aus dem Diagramm.
7 Passen Sie die Kurve durch Ziehen an.
So arbeiten Sie mit der Gradationskurve im Effektfenster „Kurven“
1 Klicken Sie auf das Ordnersymbol, um eine vorhandene Kurve zu öffnen, oder klicken
Sie auf das Bleistift-Werkzeug, um die Standardkurve zu bearbeiten.
2 Zeichnen Sie die Kurve im Diagramm „Kurven“ bzw. bearbeiten Sie sie.
3 Klicken Sie bei Bedarf auf „Glätten“ , um die Kurve zu glätten, oder auf „Linie“ , um
die Kurve zurückzusetzen.

Effekt „Anpassen“ > „Farbton/Sättigung“


Mit dem Effekt „Farbton/Sättigung“ können Sie den Farbton, die Sättigung und die
Helligkeit einzelner Farbkomponenten des Bildes ändern. Dieser Effekt basiert auf dem
Farbkreis. Die Korrektur von Farbton oder Farbe entspricht der Bewegung parallel zum
Farbkreisrand. Die Korrektur der Sättigung oder Reinheit der Farbe entspricht der
Bewegung quer durch den Farbkreis. Mit der Option „Färben“ können Sie einem in RGB
umgewandelten Graustufenbild oder RGB-Bildern Farbe hinzufügen.

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Szene im Original (links), mit geändertem „Standardfarbton“-Wert, einem höheren


„Standardsättigung“-Wert und einem niedrigeren „Standardhelligkeit“-Wert für die
Hintergrundebene (Mitte) und mit aktivierter Option „Färben“, angepasstem „Farbton“-Wert, der
Einstellung 100 für „Standardsättigung“ und einem niedrigeren „Standardhelligkeit“-Wert für die
Hintergrundebene (rechts)

Einstellungen für den Effekt „Farbton/Sättigung“


Legen Sie für den Effekt „Farbton/Sättigung“ die folgenden Einstellungen fest:
Kanalsteuerung Gibt den Farbkanal an, der geändert werden soll. Wählen Sie „Standard“,
um alle Farben gleichzeitig einzustellen.
Kanalbereich Gibt die Definition des Farbkanals an, der im Menü „Kanalsteuerung“
ausgewählt ist. Zwei Farbbalken zeigen die Farben nach ihrer Reihenfolge im Farbkreis an.
Auf der oberen Farbleiste wird die Farbe vor der Änderung angezeigt. Auf der unteren
Farbleiste wird angezeigt, wie sich die Änderung auf alle Farbtöne bei voller Sättigung
auswirkt. Bearbeiten Sie mit Hilfe des Einstellungsreglers den Bereich der Farbtöne.
Standardfarbton Gibt den Gesamtfarbton des Kanals an, der im Menü „Kanalsteuerung“
ausgewählt wurde. Diesen Gesamtfarbton können Sie mit dem Drehkreisregler ändern,
der dem Farbkreis entspricht. Der unterstrichene Wert oberhalb des Drehkreisreglers gibt
den Grad der Drehung im Farbkreis ab der Ausgangsfarbe des Pixels an. Ein positiver Wert
entspricht einer Drehung im Uhrzeigersinn, ein negativer Wert einer Drehung gegen den
Uhrzeigersinn. Die gültigen Werte liegen im Bereich von –180 bis +180.
Standardsättigung, Standardhelligkeit Gibt die Gesamtsättigung und -helligkeit des
im Menü „Kanalsteuerung“ ausgewählten Kanals an. Die gültigen Werte liegen im Bereich
von –100 bis +100.
Färben Fügt einem in RGB umgewandelten Graustufenbild oder einem RGB-Bild Farbe
hinzu, um es z. B. durch Reduzieren seiner Farbwerte auf einen Farbton wie ein
Zweitonbild aussehen zu lassen.
Einfärben: Farbton, Einfärben: Sättigung, Einfärben: Helligkeit Gibt den Farbton, die
Sättigung und die Helligkeit des im Menü „Kanalsteuerung“ ausgewählten Farbbereichs
an. After Effects zeigt nur die Schieberegler für die im Menü „Kanalsteuerung“
vorgenommene Auswahl an.

Effekt „Farbton/Sättigung“ verwenden


Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die Verwendung des Effekts „Farbton/
Sättigung“.
So passen Sie ein Bild mit dem Effekt „Farbton/Sättigung“ an
1 Wählen Sie „Effekt“ > „Anpassen“ > „Farbton/Sättigung“.
2 Wählen Sie im Menü „Kanalsteuerung“ die Farben aus, die angepasst werden sollen:
• Wählen Sie „Standard“, um alle Farben gleichzeitig einzustellen.

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• Wählen Sie einen voreingestellten Farbbereich für die anzupassende Farbe aus und
passen Sie dann mit den Schiebereglern den Farbbereich an.
3 Geben Sie für „Farbton“ einen Wert ein oder ziehen Sie den Drehkreisregler.
4 Geben Sie für „Sättigung“ einen Wert ein oder ziehen Sie den Drehkreisregler. Je nach
den Anfangsfarbwerten der ausgewählten Pixel wird die Farbe von der Mitte des
Farbkreises weg oder zu dessen Mitte hin verschoben.
5 Geben Sie für „Helligkeit“ einen Wert ein oder ziehen Sie den Drehkreisregler.
So können Sie ein Bild einfärben oder einen Monochromeffekt erstellen
1 Wählen Sie „Effekt“ > „Anpassen“ > „Farbton/Sättigung“.
2 Aktivieren Sie „Färben“. Das Bild wird in den Farbton der aktuellen Vordergrundfarbe
umgewandelt. Der Helligkeitswert jedes Pixels wird nicht geändert.
3 Ziehen Sie bei Bedarf den Drehkreisregler „Einfärben: Farbton“, um eine neue Farbe
auszuwählen.
4 Ziehen Sie die Schieberegler „Einfärben: Sättigung“ und „Einfärben: Helligkeit“.
So ändern Sie den Bereich eines Einstellungsreglers
1 Wählen Sie im Menü „Kanalsteuerung“ eine Farbe aus. (Standardmäßig hat der beim
Auswählen einer Farbkomponente ausgewählte Farbbereich eine Breite von 30˚ und
nimmt nach beiden Seiten um 30˚ ab. Ein zu geringer Abnahmewert kann zu Dithering im
Bild führen.)
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie eines oder beide der weißen Dreiecke, um den Wert für weiche Kanten
einzustellen, ohne den Farbbereich zu beeinflussen.
• Ziehen Sie einen oder beide der weißen vertikalen Balken, um den Farbbereich
anzupassen. Je größer der Bereich, desto geringer die Abnahme und umgekehrt.

Effekt „Anpassen“ > „Tonwertkorrektur“


Mit dem Effekt „Tonwertkorrektur“ wird ein Bereich von Eingabe-Farbwerten einem neuen
Bereich von Ausgabe-Farbwerten zugewiesen und gleichzeitig die Gammakorrekturkurve
geändert. Der Effekt eignet sich für einfache Anpassungen der Bildqualität. Er funktioniert
genauso wie die Tonwertkorrektur in Photoshop und erscheint genauso, wenn die
Monitorkalibrierung deaktiviert ist. (Siehe „Effekt „Anpassen“ > „Tonwerte (Einzelne
Steuerungen)““ auf Seite 392.)

Szene im Original (links), mit höherem Wert für „RGB Eingabe: Tiefen“, niedrigerem Wert für
„Ausgabe: Lichter“ und niedrigerem Wert für „RGB: Gamma“ für die Hintergrundebene (Mitte) und
nach zusätzlicher Anwendung des Effekts „Tonwertkorrektur“ mit den Standardwerten (rechts)

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Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 392

Beim Gammawert einer Kurve handelt es sich um deren Steigung, die als Verhältnis
zwischen Aus- und Eingabewerten ausgedrückt wird. So entspricht z. B. ein Gammawert
von 1,0 einem Eingabe-Ausgabe-Verhältnis von 1:1. Wenn der Kurvenmittelpunkt (einer
RGB-Kurve) nach oben verschoben wird, verringert sich der Gammawert. Wenn er
dagegen nach unten verschoben wird, erhöht sich der Gammawert. Der Gammawert
bestimmt den Kontrast, der die Mitten in einem Farbbereich beeinflusst.
Sie können die Helligkeit, den Kontrast und den Gammawert des Bildes festlegen. Mit
dem Effekt „Tonwertkorrektur“ können Sie den Gamma-Wert anpassen und so die
Helligkeitswerte des mittleren Bereichs der Grautöne ändern, ohne dass sich dabei die
Schatten und Spitzlichter dramatisch verändern.

Einstellungen für den Effekt „Tonwertkorrektur“


Legen Sie für den Effekt „Tonwertkorrektur“ die folgenden Einstellungen fest:
Kanal Gibt den zu ändernden Farbkanal an.
Histogramm Zeigt, wie die Pixelwerte im Bild verteilt sind. Die horizontale Achse des
Histogramms gibt die Helligkeitswerte an. Die vertikale Achse zeigt die Zahl der Pixel auf
den einzelnen Helligkeitsstufen an. Pixel können nicht dunkler als die Ausgabestufe für
Schwarz bzw. heller als die Ausgabestufe für Weiß sein.
Eingabe: Tiefen Gibt den Grenzwert für Schwarz für das Eingabebild an. Pixeln mit
kleineren Werten als dieser Wert wird im Eingabebild die Farbe Schwarz zugewiesen. Der
„Eingabe: Tiefen“-Wert wird durch das linke obere Dreieck unter dem Histogramm
repräsentiert.
Ausgabe: Tiefen Gibt den Grenzwert für Schwarz für das Ausgabebild an. Der „Ausgabe:
Tiefen“-Wert wird durch das linke untere Dreieck unter dem Histogramm repräsentiert.
Gamma Gibt den Gammawert an, der durch das mittlere Dreieck unter dem Histogramm
repräsentiert wird.
Ausgabe: Lichter Gibt den Grenzwert für Weiß für das Ausgabebild an. Der „Ausgabe:
Lichter“-Wert wird durch das rechte untere Dreieck unter dem Histogramm repräsentiert.
Eingabe: Lichter Gibt den Grenzwert für Weiß für das Eingabebild an. Pixeln mit
kleineren Werten als dieser Wert wird im Eingabebild die Farbe Weiß zugewiesen. Der
„Eingabe: Lichter“-Wert wird durch das rechte obere Dreieck unter dem Histogramm
repräsentiert.

Effekt „Anpassen“ > „Tonwerte (Einzelne Steuerungen)“


Der Effekt „Tonwerte (Einzelne Steuerungen)“ funktioniert wie der Effekt „Tonwertkorrektur“
mit dem Unterschied, dass Sie hier die einzelnen Farbwerte für jeden Kanal anpassen
können. Auf diese Weise können Sie einzelnen Eigenschaften Expressions hinzufügen oder
für eine Eigenschaft unabhängig von anderen Eigenschaften Keyframes einrichten. Wenn
Sie sich die einzelnen Einstellungen anzeigen lassen möchten, klicken Sie auf den Pfeil
neben der jeweiligen Kanalfarbe. (Siehe „Effekt „Anpassen“ > „Tonwertkorrektur““ auf
Seite 391.)

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Szene im Original (links), mit höherem Wert für „Blau: Eingabe: Tiefen“ für die Hintergrundebene
(Mitte) und nach zusätzlicher Anwendung des Effekts „Tonwertkorrektur“ mit denselben Werten wie
beim ersten Bild (rechts)

Effekt „Anpassen“ > „Tontrennung“


Mit dem Effekt „Tontrennung“ können Sie die Anzahl der Tonwertstufen (Helligkeitswerte)
für die einzelnen Kanäle im Bild festlegen. Anschließend werden die Pixel dem
nächstgelegenen Tonwert zugeordnet. Wenn Sie z. B. zwei Tonwertstufen in einem RGB-
Bild wählen, erhalten Sie zwei Tonwerte für Rot, zwei für Grün und zwei für Blau. Die
gültigen Werte liegen im Bereich von 2 bis 255, Obwohl die Auswirkungen des Effekts
„Tontrennung“ besonders deutlich zu sehen sind, wenn Sie die Anzahl der Graustufen in
einem Graustufenbild verringern, führt dieser Effekt auch bei Farbbildern zu interessanten
Ergebnissen.
Ändern Sie mit dem Effekt „Tonwertkorrektur“ die Anzahl der Tonwertstufen für die
einzelnen Kanäle, denen dann mit dem Effekt „Tontrennung“ die vorhandenen Farben
zugeordnet werden.

Szene im Original (links), mit dem „Tonwertkorrektur“-Wert 5 für die Hintergrundebene (Mitte) und
mit dem „Tonwertkorrektur“-Wert 2 für die Hintergrundebene (rechts)

Effekt „Anpassen“ > „Schwellenwert“


Mit dem Effekt „Schwellenwert“ können Sie aus Graustufen- oder Farbbildern
kontrastreiche Schwarzweißbilder machen. Wenn Sie eine bestimmte Stufe als
Schwellenwert angeben, werden alle Pixel, die heller als der Schwellenwert sind, in Weiß
konvertiert und alle dunkleren Pixel in Schwarz.

Szene im Original (links), mit „Tonwertkorrektur“-Wert 200 für den Wolkenhintergrund (Mitte) und
mit dem Wert 111 (rechts)

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Effekte unter „Audio“


Mit den Effekten unter „Audio“ können Sie Ebenen ein Ambiente hinzufügen,
Audiomerkmale verbessern bzw. korrigieren und Effekte erstellen. Sie können die Effekte
unter „Audio“ auf bereits bestehendes Audiofootage anwenden oder praktisch jede Art
von Klang synthetisieren, indem Sie den Effekt „Ton“ mit anderen Audioeffekten
kombinieren.

Effekt „Audio“ > „Rückwärts“


Der Effekt „Rückwärts“ dreht Audiofootageelemente um, d. h. die Elemente werden vom
letzten zum ersten Frame hin wiedergegeben. Im Zeitleistenfenster werden die Frames
weiterhin in der ursprünglichen Reihenfolge angezeigt.

Effekt „Audio“ > „Bässe und Höhen“


Mit dem Effekt „Bässe und Höhen“ können Sie festlegen, inwieweit niedrige Frequenzen
(Bässe) oder hohe Frequenzen (Höhen) der Audioebene verstärkt bzw. gedämpft werden
sollen. Wenn Sie den Klang genauer steuern möchten, steht Ihnen dazu in der After Effects
Professional Edition der Effekt „Parametrischer Equalizer“ zur Verfügung.

Effekt „Audio“ > „Verzögerung“


Bei Anwendung des Effekts „Verzögerung“ werden die Töne der Audioebene nach einer
festgelegten Zeit wiederholt. Dadurch entsteht der Eindruck, als ob der Schall von einer
Oberfläche, z. B. von einer Wand in einiger Entfernung, reflektiert wird.
Wenn Sie das akustische Ambiente eines Raumes simulieren möchten, steht Ihnen dazu in
der After Effects Professional Edition der Effekt „Hall“ zur Verfügung.
Legen Sie für den Effekt „Verzögerung“ die folgenden Einstellungen fest:
Verzögerungszeit Legt den Zeitraum zwischen dem Originalton und dem Echo (in
Millisekunden) fest. Ziehen Sie den Regler nach rechts, um die Zeit zwischen Originalton
und Echo zu erhöhen.
Verzögerungsdauer Gibt die Lautstärke der ersten Echoschallwelle an. Ziehen Sie den
Regler nach rechts, um die Lautstärke der ersten Echoschallwelle zu erhöhen. Der Wert
wird als Prozentsatz der Lautstärke des Originalschalls angegeben.
Feedback Gibt an, wie viel Echo in die Echoschallwellen einfließen soll, um nachfolgende
Echos zu erzeugen. Ziehen Sie den Regler nach rechts, um den prozentualen Anteil des in
das Echo wieder einfließenden Echosignals zu erhöhen.
Originalausgabe, Effektausgabe Gibt den Anteil von Originalausgabe und
Echoausgabe (Effektausgabe) an der endgültigen Ausgabe fest. In der Regel wird jeweils
ein Wert von 50% verwendet.

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Effekt „Audio“ > „Flansch & Chorus“ (nur Pro)


Der Effekt „Flansch & Chorus“ ist eine Kombination aus dem Effekt „Flansch“ und dem
Effekt „Chorus“. Der Effekt „Chorus“ wird im Allgemeinen dafür verwendet, Audiofootage,
das nur ein Instrument oder eine Stimme enthält, Tiefe und Charakter hinzuzufügen. Mit
diesem Effekt können Sie eine Stimme wie viele Stimmen klingen lassen.
Der Effekt „Flansch“ kopiert den Klang und verstimmt ihn oder spielt ihn mit einer leichten
Frequenzverschiebung zum Original ab. Durch Experimentieren mit der Stimmtrennzeit
und der Modulationstiefe können Sie einen wabernden, an- und abschwellenden Klang
erzeugen. Die Standardeinstellungen beziehen sich nur auf den Effekt „Flansch“.
Legen Sie für den Effekt „Flansch & Chorus“ die folgenden Einstellungen fest:
Stimmtrennzeit (Millisekunden) Gibt die Zeitdauer (in Millisekunden) an, mit der die
einzelnen Stimmen getrennt werden. Bei jeder Stimme handelt es sich um eine
verzögerte Version des Originaltons. Für „Flansch“ werden in der Regel niedrige Werte und
für „Chorus“ höhere Werte verwendet.
Stimmen Gibt die Anzahl der Stimmen im verarbeiteten Audio (Effektausgabe) an. Je
höher der zugewiesene Wert ist, desto stärker ist der Chorus-Effekt.
Modulationsrate Gibt die Rate für die Frequenzmodulation (in Hertz) an.
Modulationstiefe Gibt die Stärke der Frequenzmodulation an.
Stimmphasenwechsel Gibt den Unterschied in der Modulationsphase zwischen den
aufeinander folgenden Stimmen (in Grad) an. Wenn Sie die Option „Phase umkehren“
aktivieren, wird die Phase des verarbeiteten Audios (Effektausgabe) umgekehrt, wodurch
mehr höhere Frequenzen hervorgehoben werden. Wird die Phase dagegen nicht
umgekehrt, werden mehr tiefere Frequenzen hervorgehoben. Wenn Sie die Option
„Stereo-Stimmen“ aktivieren, werden die einzelnen Stimmen abwechselnd einem der
beiden Kanäle zugeordnet: die erste Stimme dem linken Kanal, die zweite Stimme dem
rechten Kanal, die dritte Stimme dem linken Kanal usw. Stereo-Stimmen können Sie nur
hören, wenn Sie das Audio in Stereo in der Vorschau hören oder den Film in Stereo
rendern.
Originalausgabe, Effektausgabe Bestimmt den Anteil von unverarbeitetem
(Originalausgabe) und verarbeitetem Audio (Effektausgabe) an der endgültigen Ausgabe.
In der Regel wird jeweils ein Wert von 50% verwendet.
So wenden Sie den Effekt „Chorus“ ohne den Effekt „Flansch“ an
1 Legen Sie für „Stimmtrennzeit (Millisekunden)“ einen Wert um 40 fest. Soll der Chorus-
Effekt tiefer sein, geben Sie einen noch höheren Wert ein.
2 Legen Sie für „Stimmen“ den Wert 4 fest.
3 Legen Sie für „Modulationsrate“ einen Wert um 0,1 fest.
4 Legen Sie für „Modulationstiefe“ den Wert 50% fest.
5 Legen Sie für „Stimmphasenwechsel“ den Wert 90 fest und aktivieren Sie dann die
Option „Stereo-Stimmen“. Um schnell und einfach einen optimalen Stimmphasenwechsel
auf der Grundlage der ausgewählten Stimmenanzahl zu ermitteln, verwenden Sie die
Formel P=360/x, wobei P der Phasenwechsel und x die Anzahl der Stimmen ist.

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6 Legen Sie für „Originalausgabe“ und „Effektausgabe“ jeweils den Wert 50% fest. Wenn
Stimmen aus mehr als einer Richtung kommen und im Laufe der Zeit lauter werden sollen,
ziehen Sie den Schieberegler „Originalausgabe“ auf 0,0, so dass nur der Effekt zu hören ist.
Richten Sie die Keyframes dann so ein, dass die Stimmen im Laufe der Zeit schwächer
werden.

Effekt „Audio“ > „Hochpass-Tiefpass“ (nur Pro)


Mit dem Effekt „Hochpass-Tiefpass“ können Sie eine Grenze festlegen, ober- bzw.
unterhalb derer Frequenzen passieren können. Bei Anwendung der Filteroption
„Hochpass“ werden nur die Frequenzen über der festgelegten Grenze, nicht aber die
darunter liegenden Frequenzen zugelassen. Bei Anwendung der Filteroption „Tiefpass“
werden dementsprechend nur die unterhalb dieser Grenze liegenden Frequenzen
durchgelassen, während die darüber liegenden herausgefiltert werden. Mit dem Effekt
„Hochpass-Tiefpass“ können Sie folgende Wirkungen erzielen:
• Verstärken oder Dämpfen (Reduzieren) eines Tons. Mit dem Effekt „Hochpass“ lässt sich
z. B. Verkehrslärm reduzieren, der häufig auf niedrige Frequenzen konzentriert ist, ohne
dass Stimmaufnahmen davon wesentlich in Mitleidenschaft gezogen werden. Mit dem
Effekt „Tiefpass“ lassen sich dagegen Töne mit hoher Frequenz, wie z. B.
atmosphärische Störungen oder summende Geräusche, entfernen.
• Wechseln des Fokus von einem Ton zu einem anderen über einen Zeitabschnitt hinweg.
Sie können z. B. im Verlauf einer Audiosequenz, die sowohl Musik als auch Stimmen
enthält, die Musik langsam aus- und die Stimmen langsam einblenden.
• Schützen vor Frequenzen, die Geräte beschädigen können.
• Weiterleiten bestimmter Frequenzen an bestimmte Geräte. Mit dem Effekt „Tiefpass“
können Sie z. B. Töne isolieren, die für einen Subwoofer bestimmt sind.
Legen Sie für den Effekt „Hochpass-Tiefpass“ die folgenden Einstellungen fest:
Filteroptionen Gibt an, ob der Effekt „Hochpass“ oder „Tiefpass“ angewendet werden
soll.
Grenzfrequenz Gibt bei Wahl der Option „Hochpass“ die Frequenz an, unterhalb derer
das Footage nicht mehr hörbar ist. Gibt bei Wahl der Option „Tiefpass“ die Frequenz an,
oberhalb derer das Footage nicht mehr hörbar ist.
Originalausgabe, Effektausgabe Bestimmt den Anteil von unverarbeitetem
(Originalausgabe) und verarbeitetem Audio (Effektausgabe) an der endgültigen Ausgabe.
Gängige Werte zum Entfernen von Frequenzen sind 0% für „Originalausgabe“ und 100%
für „Effektausgabe“.
So entfernen Sie Frequenzen mit dem Effekt „Hochpass“
1 Bestimmen Sie, ob der unerwünschte Klang vorwiegend hohe oder vorwiegend
niedrige Frequenzen enthält.
2 Wenn der unerwünschte Klang niedrige Frequenzen enthält, wählen Sie für
„Filteroptionen“ die Option „Hochpass“. Enthält er hingegen eher hohe Frequenzen,
wählen Sie „Tiefpass“.

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3 Passen Sie die Grenzfrequenz an, um unerwünschte Frequenzen von den Frequenzen
zu isolieren, die Sie erhalten möchten. Das Isolieren unerwünschter Klänge ist einfacher,
wenn Sie den Effekt „Audiospektrum“ auf eine Filmfootageebene anwenden, da Sie dann
den Betrag der Frequenzen in dem von Ihnen definierten Bereich sehen können.
4 Legen Sie für „Originalausgabe“ 0% und für „Effektausgabe“ 100% fest.
5 Um zu überprüfen, ob es sich bei den Frequenzen, für die Sie die Grenzfrequenz
festlegen, tatsächlich um die Frequenzen handelt, die entfernt werden sollen, wechseln
Sie zum entgegengesetzten Filter und hören Sie sich das Audio in der Vorschau an.
6 Um festzustellen, welche Grenzfrequenzen die besten Ergebnisse erzielen, führen Sie
einen der folgenden Schritte aus:
• Ändern Sie die Grenzfrequenz so lange, bis Sie den unerwünschten Klang ausreichend
verringert bzw. entfernt haben, ohne dass dabei die beizubehaltenden Frequenzen in
Mitleidenschaft gezogen wurden. Hören Sie sich dabei das Audio immer wieder in der
Vorschau an.
• Legen Sie Keyframes für die verschiedenen Grenzfrequenzen fest und hören Sie sich
das Audio anschließend in der Vorschau an.
7 Achten Sie darauf, dass der Effekt „Audiospektrum“ ausgewählt ist.

Effekt „Audio“ > „Modulator“ (nur Pro)


Mit dem Effekt „Modulator“ werden Audiosequenzen durch Modulieren (Variieren) der
Frequenz und Amplitude Vibrato und Tremolo hinzugefügt. Sie können mit diesem Effekt
einen Dopplereffekt erzeugen. So können Sie z. B. die Pfeife einer Zuglokomotive höher
klingen lassen, wenn sich der Zug einem Beobachter nähert, und tiefer klingen lassen,
wenn der Zug sich wieder vom Betrachter entfernt.
Legen Sie für den Effekt „Modulator“ die folgenden Einstellungen fest:
Modulationsart Gibt die Art der zu verwendenden Wellenform an. Die Option „Sinus“
erzeugt die reinsten Klänge. Bei der Option „Dreieck“ entstehen verzerrtere Klänge.
Modulationsrate Gibt die Rate für die Frequenzmodulation (in Hertz) an.
Modulationstiefe Gibt die Stärke der Frequenzmodulation an.
Amplitudenmodulation Gibt die Stärke der Amplitudenmodulation an.

Effekt „Audio“ > „Parametrischer Equalizer“ (nur Pro)


Mit dem Effekt „Parametrischer Equalizer“ können Sie bestimmte Frequenzbereiche
verstärken oder dämpfen. Dieser Effekt eignet sich für die Optimierung von
Musiksequenzen, um z. B. niedrige Frequenzen und damit die Bässe zu verstärken. Bei
Verwendung dieses Effekts können Sie bis zu drei unterschiedliche Bänder des
Audiofootage bearbeiten. Wenn Sie die Einstellungen ändern, erscheint im Diagramm
„Frequenzansprechverhalten“ die kombinierte Equalizerkurve, die Sie erstellen. In diesem
Diagramm wird Band 1 rot, Band 2 grün und Band 3 blau angezeigt. Für die Festlegung
der richtigen Einstellungen empfiehlt es sich, die Frequenzgangkurve bereits im Vorhinein
zu bestimmen.
Legen Sie für den Effekt „Parametrischer Equalizer“ die folgenden Einstellungen fest:
Band aktiviert Aktiviert ein Equalizer-Band und dessen Einstellungen.

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Frequenz Gibt an, welche Frequenz geändert werden soll. Diese Frequenz fungiert als
Spitzenwert des Effekts und damit als Mittelpunkt der festgelegten Bandbreite.
Bandbreite Gibt den Frequenzbereich an, der ober- und unterhalb der unter „Frequenz“
angegebenen Frequenz optimiert werden soll.
Verstärken/Dämpfen Gibt das Maß der Verstärkung bzw. Dämpfung an, die auf die
Amplitude der Frequenzen innerhalb der angegebenen Bandbreite angewendet wird.
Positive Werte bewirken eine Verstärkung, negative eine Dämpfung.
Wenn eine Audiosequenz unerwünschte Geräusche enthält (z. B. den Signalton eines
Gabelstaplers im Hintergrund), können Sie diese isolieren und den Frequenzbereich des
Signaltons entfernen, um das Geräusch zu dämpfen. Um den Frequenzbereich isolieren zu
können, müssen Sie unter Umständen mit verschiedenen Einstellungen experimentieren.
Richten Sie dazu Keyframes für die verschiedenen Eigenschaften von „Parametrischer
Equalizer“ ein und sehen Sie das Audio dann in der Vorschau an. Sie können den Effekt
„Audiospektrum“ auch auf eine Filmfootageebene anwenden, um sich den Betrag der
Frequenzen in dem Bereich ansehen zu können, den Sie definieren.

Effekt „Audio“ > „Hall“ (nur Pro)


Der Effekt „Hall“ simuliert das zufällige Reflektieren von Klang durch Oberflächen und
damit Akustik in einem großen Raum bzw. Live-Atmosphäre.
Legen Sie für den Effekt „Hall“ die folgenden Einstellungen fest:
Zeit (msek) Gibt die durchschnittliche Zeit zwischen dem originalen Schall und dem
zurückhallenden Schall (in Millisekunden) an.
Streuung Gibt an, wie stark der Effekt den originalen Schall streut. Je größer der Wert für
„Streuung“ ist, desto weiter entfernt scheint der Schall vom Mikrofon zu sein.
Dämpfung Gibt an, wann der Effekt ausgeblendet wird. Je größer der Wert für
„Abklingen“ ist, desto größer scheint der Raum zu sein.
Helligkeit Gibt die Detailtreue des originalen Audiosignals an. Mit höheren Werten für
„Helligkeit“ kann ein Raum mit Live-Akustik bzw. mit hohem Reflexionsvermögen
simuliert werden.
Originalausgabe, Effektausgabe Gibt den Anteil der unverarbeiteten (Originalausgabe)
und der verarbeiteten Audiosequenzen (Effektausgabe) an der endgültigen Ausgabe an.

Effekt „Audio“ > „Stereo-Mischpult“


Mit dem Effekt „Stereo-Mischpult“ können Sie den linken und den rechten Kanal einer
Audioebene mischen und das resultierende Signal von einem Kanal zum anderen
verschieben.
Legen Sie für den Effekt „Stereo-Mischpult“ die folgenden Einstellungen fest:
Pegel links, Pegel rechts Legt den Pegel des linken bzw. rechten Audiokanals der
jeweiligen Audioebene fest. Bei 2,00 ist die volle Lautstärke erreicht.
Balance links, Balance rechts Verschiebt das gemischte Stereosignal von einem
Audiokanal zum anderen. Eine gleichmäßige Verteilung erzielen Sie, wenn Sie für „Balance
links“ den Wert –1,00 und für „Balance rechts“ den Wert +1,00 festlegen.

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Phase umkehren Kehrt die Phase beider Kanäle des Stereosignals um. Verwenden Sie
diese Option, um zu verhindern, dass sich zwei Geräusche mit gleicher Frequenz
gegenseitig überlagern.

Effekt „Audio“ > „Ton“ (nur Pro)


Der Effekt „Ton“ synthetisiert einfache Audiotöne und ermöglicht so verschiedenste
Effekte, wie z. B. U-Bootgeräusche, Telefonklingeln im Hintergrund, Sirenen oder Schüsse
aus einer Laserkanone. Sie können jedem Effekt bis zu fünf Töne hinzufügen und damit
z. B. einen Akkord in einer Komposition erstellen. Wenn Sie diesen Effekt auf das
Audiofootage anwenden, wird die Originalausgabe der Audiosequenz (unverarbeitetes
Audio) ignoriert und nur der Ton wiedergegeben.
Sie können den Effekt „Ton“ auch auf eine Ebene anwenden, die keine
Audiokomponenten hat, wie z. B. ein Adobe Illustrator-Objekt, um darin Audiosequenzen
zu synthetisieren. Beim Rendern des Films müssen Sie dann sicherstellen, dass Sie ein
Ausgabeformat auswählen, das Audio unterstützt, also z. B. QuickTime oder Video für
Windows.
Legen Sie für den Effekt „Ton“ die folgenden Einstellungen fest:
Wellenformoptionen Gibt die Art der zu verwendenden Wellenform an. Die Option
„Sinus“ erzeugt die reinsten Töne. Bei der Option „Rechteck“ entstehen die verzerrtesten
Töne. Wellen, die mit der Option „Dreieck“ erzeugt werden, enthalten sowohl Elemente
der Sinus- als auch der Rechteckwellen, wobei sie aber eher den sinusförmigen Wellen
ähneln. Wellen, die mit der Option „Sägezahn“ erzeugt werden, enthalten ebenfalls sowohl
Elemente der Sinus- als auch Elemente der Rechteckwellen, wobei sie aber eher den
rechteckigen Wellen ähneln.
Frequenz 1 - 5 Gibt die Frequenz der Töne 1 bis 5 (in Hertz) an. Wenn Sie einen Ton
deaktivieren möchten, legen Sie für dessen Frequenz den Wert 0,0 fest.
Pegel Ändert die Amplitude aller Töne. Wenn Sie bei der Vorschau oder beim Abspielen
der Audiosequenz ein Klicken hören, haben Sie u. U. für „Pegel“ einen zu hohen Wert
festgelegt. Eine saubere Klangwiedergabe gewährleisten Sie, wenn Sie einen Prozentsatz
von weniger als oder gleich 100 geteilt durch die Anzahl der verwendeten Frequenzen
festlegen. Wenn Sie z. B. alle fünf Frequenzen verwenden, legen Sie 20% fest.
Um das Auftreten des Klickgeräuschs am Ende von Tönen zu vermeiden, richten Sie für
den Frame kurz vor Ende des Tones einen Keyframe für den gewünschten Pegel sowie am
Ende des Tones einen weiteren Keyframe für einen Pegel von 0,0 ein. Diese
Vorgehensweise empfiehlt sich bei Musik, die abrupt enden soll.

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Effekt „Weich- und Scharfzeichnen“ > „Kanal-


Weichzeichner“
Mit dem Effekt „Kanal-Weichzeichner“ kann der rote, der grüne oder der blaue Alphakanal
einer Ebene weichgezeichnet werden. Sie können dabei festlegen, ob das Weichzeichnen
horizontal, vertikal oder in beide Richtungen erfolgen soll. Eine weitgehend
übergangslose Weichzeichnung erhalten Sie, wenn Sie als Qualitätseinstellung „Beste“
festlegen. Setzen Sie diesen Effekt für Glanz- oder Weichzeichnungseffekte ein, die zu den
Kanten einer Ebene hin nicht transparent werden sollen. Mit der Option „Kanten“ können
Sie festlegen, wie mit den Kanten eines weichgezeichneten Bildes verfahren werden soll.
Wenn Sie diese Option deaktivieren, werden die Pixel außerhalb des Bildes transparent
und die Kanten des weichgezeichneten Bildes damit halbtransparent. Aktivieren Sie die
Option „Kantenpixel wiederholen“, wenn die Pixel an den Kanten entlang wiederholt
werden sollen und damit verhindert wird, dass die Kanten dunkler oder transparenter
werden.

Szene im Original (links), mit höheren Werten für „Blau“ und „Alphakanal“ sowie „Richtung des
Weichzeichners“ gleich „Horizontal“ (Mitte) und mit höheren Werten für „Blau“,„Grün“ und
„Alphakanal“ sowie „Richtung des Weichzeichners“ gleich „Horizontal und Vertikal“ (rechts)

Effekt „Weich- und Scharfzeichnen“ >


„Ebenenübergreifender Weichzeichner“
Der Effekt „Ebenenübergreifender Weichzeichner“ zeichnet die Pixel in der ausgewählten
Ebene auf der Basis der Luminanzwerte einer Weichzeichnungsebene weich. Als
Weichzeichnungsebene kann jede Ebene fungieren, die Pixel mit verschiedenen
Luminanzwerten enthält. Sie wird über die ausgewählte Ebene gelegt, wobei die Pixel
beider Ebenen eins zu eins abgeglichen werden. An den Stellen, an denen die
Weichzeichnungsebene schwarz ist, erfolgt an der gleichen Position in der ausgewählten
Ebene keine Weichzeichnung. Die Weichzeichnungsebene wird lediglich als
Zuordnungsvorlage verwendet. Sie ist in der Komposition nicht sichtbar.

Szene im Original (links), nach dem Umkehren mit der Wolken-Ebene als Weichzeichnungsebene
(Mitte) und mit deaktiviertem Video-Schalter für die Wolken-Ebene (rechts)

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Über „Weichzeichnungsebene“ wird festgelegt, welche Ebene der Komposition als Vorlage
für das Weichzeichnen verwendet werden soll. Hellere Werte in der
Weichzeichnungsebene sorgen für eine stärkere Weichzeichnung, während dunklere
Werte zu einer geringeren Weichzeichnung führen. Mit „Maximum“ können Sie festlegen,
inwieweit die einzelnen Teile der betroffenen Ebene weichgezeichnet werden können. Die
Angabe erfolgt in Pixeln. Bei Aktivierung der Option „Matrix auf Ebenengröße skalieren“
wird die Weichzeichnungsebene auf die Dimensionen der Ebene gestreckt, auf die sie
angewendet wird. Wenn diese Option nicht aktiviert ist, wird die Weichzeichnungsebene
zentriert. Bei Aktivierung der Option „Umkehren“ werden die Werte umgekehrt, so dass
Bereiche, die vorher in stärkerem Maße weichgezeichnet waren, jetzt weniger
weichgezeichnet sind (und umgekehrt).
Mit diesem Effekt können Sie Flecken und Fingerabdrücke oder Änderungen der
Sichtbarkeit durch atmosphärische Einflüsse, wie Rauch oder Hitze, simulieren. Besonders
gut funktioniert dies bei animierten weichgezeichneten Ebenen. Der Effekt
„Ebenenübergreifender Weichzeichner“ ist vor allem in Kombination mit anderen Effekten
wirkungsvoll, z. B. im Zusammenspiel mit dem Effekt „Versetzen“. (Siehe „Effekt
„Verzerren“ > „Versetzen“ (nur Pro)“ auf Seite 421.)

Effekt „Weich- und Scharfzeichnen“ >


„Richtungsunschärfe“
Mit dem Effekt „Richtungsunschärfe“ kann die Illusion vermittelt werden, dass sich die
jeweilige Ebene bewegt. In früheren Versionen von After Effects hieß dieser Effekt
„Bewegungsunschärfe“. Bei der Qualitätseinstellung „Entwurf“ wird das Bild so
weichgezeichnet, dass jedes Pixel im Bild dem ungewichteten Durchschnitt der
umliegenden Pixel entspricht. Bei der Qualitätseinstellung „Beste“ wird die Gaußsche
Gewichtung verwendet, wodurch eine glattere, feinere Weichzeichnung erzeugt wird. Die
Richtung der Weichzeichnung wird mit der Einstellung „Richtung“ festgelegt. Der
Weichzeichner wird gleichmäßig um den Mittelpunkt des Pixels angewendet. Deshalb
führen die Einstellung „180˚“ und die Einstellung „0˚“ zum gleichen Aussehen.

Szene im Original (links), mit „Richtung“ gleich 90˚ und „Länge“ gleich 9 (Mitte) und mit „Richtung“
gleich 315˚ und „Länge“ gleich 20 (rechts)

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Effekt „Weich- und Scharfzeichnen“ > „Schneller


Weichzeichner“
Mit dem Effekt „Schneller Weichzeichner“ können Bilder weichgezeichnet werden. Sie
können dabei festlegen, ob das Weichzeichnen horizontal, vertikal oder in beide
Richtungen erfolgen soll. Bei der Qualitätseinstellung „Beste“ kommt das Ergebnis dieses
Effekts dem des Effekts „Gaußscher Weichzeichner“ nahe, ermöglicht aber ein schnelleres
Weichzeichnen großer Bereiche. Aktivieren Sie die Option „Kantenpixel wiederholen“,
wenn der Inhalt der Ebene weichgezeichnet werden, die Kanten der Ebene aber scharf
bleiben sollen.

Szene im Original (links), mit „Stärke“ gleich 20 (Mitte) und mit „Stärke“ gleich 33 sowie „Richtung des
Effekts“ gleich „Vertikal“ (rechts)

Effekt „Weich- und Scharfzeichnen“ > „Gaußscher


Weichzeichner“
Mit dem Effekt „Gaußscher Weichzeichner“ können Bilder weichgezeichnet und etwaige
Störungen verringert werden. Sie können dabei festlegen, ob das Weichzeichnen
horizontal, vertikal oder in beide Richtungen erfolgen soll. Die Qualitätseinstellung hat auf
den Effekt „Gaußscher Weichzeichner“ keinen Einfluss.

Szene im Original (links), mit „Stärke“ gleich „15“ (Mitte) und mit „Stärke“ gleich „49“ sowie „Richtung
des Effekts“ gleich „Horizontal“ (rechts)

Effekt „Weich- und Scharfzeichnen“ > „Radialer


Weichzeichner“
Mit dem Effekt „Radialer Weichzeichner“ kann eine Weichzeichnung um einen bestimmten
Punkt in einer Ebene erzeugt und so der Effekt einer zoomenden oder sich drehenden
Kamera simuliert werden. Bei der Qualitätseinstellung „Entwurf“ wirkt die Weichzeichnung
etwas körnig. Dies ist als Spezialeffekt nutzbar, führt aber auf Interlaced-Bildschirmen
leicht zu einem Flackern.

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Mit der Einstellung „Stärke“ können Sie die Stärke der Weichzeichnung festlegen. Die zur
Wahl stehenden Optionen für „Stärke“ hängen von der gewählten Einstellung für
„Methode“ ab („Kreisförmig“ oder „Strahlenförmig“). Bei Wahl der Option „Kreisförmig“, bei
der eine kreisförmige Weichzeichnung um den Mittelpunkt herum erzeugt wird, gibt der
Wert unter „Stärke“ den Grad der Drehung an. Bei Wahl der Option „Strahlenförmig“, bei
der die Weichzeichnung strahlenförmig vom Mittelpunkt aus erfolgt, gibt der Wert für
„Stärke“ den Grad der radialen Weichzeichnung an. Bei der Qualitätseinstellung „Beste“
können Sie festlegen, wie stark geglättet (Antialiasing) werden soll. Bei der
Qualitätseinstellung „Entwurf“ erfolgt kein Antialiasing.

Szene im Original (links), mit einem mittleren Wert für „Stärke“,„Methode“ gleich „Kreisförmig“ und
dem Außerirdischen als Mittelpunkt (Mitte) und mit einem mittleren Wert für „Stärke“,„Methode“
gleich „Strahlenförmig“ und dem Außerirdischen als Mittelpunkt (rechts)

Effekt „Weich- und Scharfzeichnen“ > „Scharfzeichner“


Mit dem Effekt „Scharfzeichner“ kann der Kontrast an den Stellen mit Farbänderungen
verstärkt werden. Die Qualitätseinstellung der Ebene hat auf den Effekt „Scharfzeichner“
keinen Einfluss.

Szene im Original (links) und mit „Stärke“ gleich 100 für die Wolken-Ebene (rechts)

Effekt „Weich- und Scharfzeichnen“ > „Unscharf


maskieren“
Mit dem Effekt „Unscharf maskieren“ kann der Kontrast zwischen Farben verstärkt werden,
die eine Kante definieren. Wie viele Pixel an den Kanten geändert werden sollen, können
Sie mit der Option „Radius“ festlegen. Je höher der Wert ist, desto mehr Pixel in der Nähe
der Kante werden geändert. Wenn Sie hingegen einen niedrigen Wert festlegen, werden
nur die Pixel direkt an der Kante angepasst. Mit der Option „Schwellenwert“ können Sie
eine Toleranz für das Definieren von Kanten festlegen und eine globale Kontraständerung
verhindern, die Störungen hervorrufen oder zu unerwarteten Ergebnissen führen könnte.
Die Werte definieren den zwischen benachbarten Pixeln zulässigen Kontrastbereich vor
der Änderung des Kontrasts. Je niedriger die Werte sind, desto ausgeprägter ist der Effekt.

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Szene im Original (links) und mit „Stärke“ gleich 80,„Radius“ gleich 24 und „Schwellenwert“ gleich 8
für die Wolken-Ebene (rechts)

Effekt „Kanäle“ > „3D-Brille“


Mit dem Effekt „3D-Brille“ können Sie ein einzelnes dreidimensionales Bild erstellen, indem
Sie eine linke und eine rechte 3D-Ansicht miteinander kombinieren. Als Quellen für die
beiden Ansichten können Sie Bilder aus 3D-Programmen oder stereoskopische
Aufnahmen verwenden. Wie die Bilder angezeigt werden, hängt davon ab, mit welchem
Verfahren sie erstellt wurden. So können Sie z. B. mit Hilfe des Effekts „3D-Brille“ ein
Anaglyphenbild erstellen, also ein Bild, das aus zwei leicht gegeneinander verschobenen
Perspektiven desselben Motivs besteht, die in Kontrastfarben eingefärbt sind und
übereinander gelegt werden. Wenn Sie ein Anaglyphenbild erstellen möchten, müssen
Sie zunächst die Ansicht kombinieren und jede Ansicht mit einer anderen Farbe einfärben.
Mit Hilfe einer 3D-Brille mit roten und grünen bzw. blauen Gläsern können Sie sich das Bild
dann in Stereo ansehen.

Szene mit aktivierter Option„Symmetrisch Farbig Rot Blau“ (links) bzw.„Interlaced Oberes L
Unteres R“ (rechts)

Zur Vermeidung von Problemen bei gedrehten (gewendeten) Ansichten ist Folgendes zu
beachten:
• Verwenden Sie für die Komposition und die Ausgangsbilder dieselben vertikalen
Dimensionen. Ein Unterschied von einem Pixel führt zum selben Ergebnis wie das
vertikale Verschieben der Position um ein Pixel.
• Verwenden Sie für die Eigenschaft „Position“ der Ebene nur ganzzahlige Werte
(also statt 239,7 lieber 240).
• Wenn für das linke und das rechte Bild Interlacing festgelegt wurde, heben Sie das
Interlacing auf, bevor Sie den Effekt „3D-Brille“ verwenden, um Zuordnungsfehler zu
vermeiden.
• Da der Effekt „3D-Brille“ Frames mit Interlacing erstellt, darf im Dialogfeld
„Rendereinstellungen“ keine Interlacing-Option ausgewählt werden.

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Einstellungen für den Effekt „3D-Brille“


Legen Sie für den Effekt „3D-Brille“ die folgenden Einstellungen fest:
Linke Ansicht, Rechte Ansicht Gibt die Ebenen für die linke und die rechte Ansicht an.
Der Effekt „3D-Brille“ muss nur auf eine Ebene in einer Komposition angewendet werden.
Wenn Sie eine zweite Ebene verwenden, muss sichergestellt sein, dass beide Ebenen
gleich groß sind. Die zweite Ebene muss nicht unbedingt in der Komposition sichtbar sein.
Konvergenzversatz Gibt an, um welchen Betrag die beiden Ansichten gegeneinander
verschoben werden sollen. Mit dieser Einstellung können Sie nicht kalibrierte
Kameraansichten von gerendertem Material neu ausrichten. Gerenderte Fotos oder
Bilder aus 3D-Programmen sind im Allgemeinen falsch ausgerichtet und müssen mit
einem negativen Wert für „Konvergenzversatz“ korrigiert werden. Wenn das
Originalfootage bereits mit einem Konvergenzversatz aufgenommen wurde, brauchen Sie
diesen Wert nicht zu ändern. Die Einrichtung von Keyframes für diesen Wert kann zu einer
fehlerhaften Animation führen.
Links-Rechts tauschen Tauscht die linke Ansicht mit der rechten aus.
3D-Ansicht Gibt an, welcher Rendermodus zum Kombinieren der Ansichten verwendet
werden soll.
• Bei „Stereo Paar“ werden beide Ebenen so skaliert, dass sie nebeneinander in den
Begrenzungsrahmen der Effektebene passen. Aktivieren Sie „Links-Rechts tauschen“,
um eine Kreuzblickansicht zu erstellen. Wenn Sie „Stereo Paar“ auswählen, wird die
Option „Konvergenzversatz“ deaktiviert.
• „Interlaced Oberes L Unteres R“ kombiniert das obere (erste) Feld der Ebene mit der
linken Ansicht mit dem unteren (zweiten) Feld der Ebene mit der rechten Ansicht und
erstellt so entweder einen einzelnen Interlaced-Frame oder eine Folge von Interlaced-
Frames. Verwenden Sie diese Option, wenn das Ergebnis mit polarisierten oder LCD-
Shutter-Brillen betrachtet werden soll. Aktivieren Sie „Links-Rechts tauschen“, um die
Felder in der Ansicht zu tauschen.
• Mit „Rot Grün LR“ wird die Ebene mit der rechten Ansicht rot und die Ebene mit der
linken Ansicht grün eingefärbt, wobei die Luminanzwerte der beiden Ebenen zur
Anwendung kommen.
• Mit „Rot Blau LR“ wird die Ebene mit der rechten Ansicht rot und die Ebene mit der
linken Ansicht blau eingefärbt, wobei die Luminanzwerte der beiden Ebenen zur
Anwendung kommen.
• „Symmetrisch Rot Grün LR“ entspricht „Rot Grün LR“, führt aber zusätzlich einen
Farbausgleich durch, um Schattenbildung oder Geisterartefakte, die durch das
Durchscheinen von Ansichten entstehen können, zu vermeiden. Bei einem hohen
Wert reduziert sich der Gesamtkontrast des Bildes.
• „Symmetrisch Rot Blau LR“ entspricht „Rot Blau LR“, führt aber ebenfalls zusätzlich einen
Farbausgleich durch, um Schatten- oder Geistereffekte zu vermeiden.
• „Symmetrisch Farbig Rot Blau“ wandelt die Ebene unter Verwendung der RGB-Kanäle
der Originalebene in eine 3D-Ansicht um. Dabei bleiben die Originalfarben der Ebene
erhalten, aber es kann zu Schattenbildung oder Geisterartefakten kommen. Diese
Effekte können Sie reduzieren, indem Sie den Wert für „Symmetrie“ ändern oder die
Sättigung des Bildes verringern und dann den Effekt „3D-Brille“ anwenden. Wenn Sie
CG-Bilder verwenden, sollten Sie den Schwarzwert beider Ansichten erhöhen, bevor
Sie den Effekt zuweisen.

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Symmetrie Gibt das Ausmaß der Wirksamkeit der Symmetrisch-Optionen unter „3D-
Ansicht“ an. Mit dieser Einstellung können Sie die Schattenbildung und etwaige
Geisterartefakte (Ghosting) reduzieren. Standardmäßig legt „3D-Brille“ bei Wahl der
Option „Symmetrisch Farbig Rot Blau“ für „Symmetrie“ den Idealwert fest: Wenn Sie für
„Symmetrie“ 0,0 festlegen, erstellt „3D-Brille“ keine 3D-Tiefe. Wird ein zu hoher Wert für
„Symmetrie“ festgelegt, ist das Ausgabeergebnis sehr stark gesättigt.
Weitere Informationen finden Sie unter „Rote und blaue bzw. grüne Brillengläser“ auf
Seite 406 und „Geisterartefakte (Ghosting)“ auf Seite 406.

Rote und blaue bzw. grüne Brillengläser


Wenn Sie mit roten und blauen Bildern arbeiten, erscheint die blaue Farbe in Rot/Blau-
Brillen nicht als Blau, sondern als Zyan. Rot und Zyan sind Komplementärfarben, die das
beste Trennungsergebnis erzielen, da sie einander effizienter herausfiltern können. Bei der
Verwendung von Rot/Grün-Bildern kann es vorkommen, dass das Grün nicht so leuchtend
ist wie das Rot. Wenn Sie die Bilder jedoch durch eine Rot/Grün-Brille betrachten, erhalten
Sie ein gleichmäßiges Ergebnis, da Grün einen höheren Luminanzwert als Rot hat.

Geisterartefakte (Ghosting)
Geisterartefakte entstehen, wenn die Luminanzwerte einer Farbe diejenigen einer
anderen Farbe so weit übersteigen, dass Sie die erste Farbe durch das falsche Glas der
Anaglyphenbrille sehen. So wird z. B. ein zu großer Luminanzwert für Rot durch das blaue
Brillenglas sichtbar. Wenn Sie den Wert für „Symmetrie“ ändern, sollten Sie das Ergebnis
am endgültigen Ausgabemedium testen. Wird der Symmetrie-Wert zu hoch angesetzt,
kann ein umgekehrter Schatten entstehen.

Effekt „Kanäle“ > „Alphakanal-Tonwertkorrektur“


(nur Pro)
Der Effekt „Alphakanal-Tonwertkorrektur“ vergrößert oder verringert die Transparenz
einer Matte. Verwenden Sie ihn, um aus rein schwarzen oder rein weißen Bereichen einer
Matte halbtransparente Bereiche zu machen oder um aus grauen (semitransparenten)
Bereichen reines Schwarz oder Weiß zu machen. Alphawerte werden unter Verwendung
der Grenzwerte für Eingabe und Ausgabe sowie des Gammawertes konvertiert.

Szene im Original (links) und mit„Eingangswert: Tiefen“ gleich 144 und„Ausgabewert: Lichter“ gleich
90 (Mitte) bzw.„Ausgabewert: Tiefen“ gleich 120 und „Ausgabewert: Lichter“ gleich 0 (rechts)

Legen Sie für den Effekt „Alpha-Tonwertkorrektur“ die folgenden Einstellungen fest:
Eingangswerte, Ausgabewerte Geben an, wo die Transparenz beginnt und endet.

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Gamma Gibt an, welcher Bereich von Grauwerten konvertiert wird. Bei einem Wert von 1
erhalten Sie eine graduelle (lineare) Verteilung der Grauwerte. Gammawerte kleiner als 1
erzeugen dunkelgrauere Werte und mehr Transparenz. Gammawerte größer als 1
erzeugen hellgrauere Werte und weniger Transparenz.
So konvertieren Sie Grautöne in der Matte in reines Schwarz oder Weiß
1 Geben Sie für die Option „Eingangswert: Tiefen“ einen Graustufenwert an.
Alphakanalwerte, die diesem Wert entsprechen oder darunter liegen, werden vollständig
transparent (schwarz).
2 Geben Sie für die Option „Eingangswert: Lichter“ einen Graustufenwert an.
Alphakanalwerte, die diesem Wert entsprechen oder darüber liegen, werden vollständig
deckend (weiß).
3 Behalten Sie für die Option „Ausgabewert: Tiefen“ den Wert 0 und für „Ausgabewert:
Lichter“ den Wert 255 bei.
4 Passen Sie bei Bedarf den Gammawert an, um die Transparenz zu erhöhen oder zu
verringern.
So konvertieren Sie das reine Schwarz oder Weiß einer Matte in Grautöne
1 Behalten Sie für die Option „Eingangswert: Tiefen“ den Wert 0 und für „Eingangswert:
Lichter“ den Wert 255 bei.
2 Ziehen Sie den Regler „Ausgabewert: Tiefen“ auf einen Graustufenwert.
Alphakanalwerte unterhalb dieses Wertes werden auf diesen Wert erhöht.
3 Ziehen Sie den Regler „Ausgabewert: Lichter“ auf einen Graustufenwert.
Alphakanalwerte oberhalb dieses Wertes werden auf diesen Wert verringert.

Effekt „Kanäle“ > „Arithmetik“


Der Effekt „Arithmetik“ führt verschiedene einfache mathematische Operationen auf den
Rot-, Grün- und Blaukanälen eines Bildes durch. Mit der Einstellung „Operator“ wird
angegeben, welche mathematische Operation zwischen dem für die einzelnen Kanäle
angegebenen Wert und dem vorhandenen Wert für diesen Kanal für jedes einzelne Pixel
im Bild durchgeführt werden soll:„Und“,„Oder“ und „Exklusiv-Oder“ weisen bitweise
logische Kombinationen des angegebenen Wertes zu; mit „Addieren“,„Subtrahieren“ und
„Differenz“ werden mathematische Grundoperationen unter Verwendung des
angegebenen Wertes durchgeführt;„Maximum“ und „Minimum“ wählen alle Pixel im
Farbkanal aus, die kleiner bzw. größer als der angegebene Wert sind und verwenden
diesen als angegebenen Wert.„Größere ausblenden“ und „Kleinere ausblenden“ blenden
den Kanal überall dort aus, wo der Kanalwert größer bzw. kleiner ist als der angegebene
Wert.„Schwellenwert“ blendet den Kanal aus, wenn sich der Kanalwert unterhalb des
angegebenen Wertes befindet. Liegt der Kanalwert über dem Wert, wird der Kanal
eingeblendet.
„Ergebnis beschneiden“ sorgt dafür, dass die Funktionen keine Farbwerte erstellen, die
den gültigen Bereich übersteigen. Wenn diese Option nicht aktiviert ist, kann es passieren,
dass einige Farbwerte von „ein“ auf „aus“ (oder umgekehrt) umschalten.

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Szene im Original (links), mit dem „Operator“-Wert „Multiplizieren“ und dem „Rot“-Wert bei
255 (Mitte) und mit dem „Operator“-Wert „Und“ und einem erhöhten „Grün“-Wert (rechts)

Effekt „Kanäle“ > „Überblenden“


Mit dem Effekt „Überblenden“ können zwei Ebenen in einem von fünf Modi miteinander
gemischt werden. Eine Crossfade ist ein standardmäßiger Übergang zwischen zwei
Bildern: Das ursprüngliche Bild wird langsam aus- und das neue Bild langsam
eingeblendet.

Szene im Original (links), mit Ebenen, die im Modus „Abdunkeln“ und mit „Mit Original mischen“
gleich 0% überblendet wurden (Mitte) und mit Ebenen, die im Modus „Nur Farbe“ und mit „Mit
Original mischen“ gleich 50% überblendet wurden (rechts)

Hinweis: Mit Ebenenmodi können Sie zwar Überblendungen schneller und einfacher
erstellen, aber die Ebenenmodi nicht anmieren. Der Vorteil des Effekts „Überblenden“
besteht darin, dass Sie ihn animieren können.

Einstellungen für den Effekt „Überblenden“


Legen Sie für den Effekt „Überblenden“ die folgenden Einstellungen fest:
Überblendungsebene Gibt die Ebene an, die mit der ursprünglichen Ebene überblendet
werden soll.
Modus Gibt den zu verwendenden Überblendungsmodus (Füllmethode) an.„Crossfade“
blendet das Originalbild langsam aus und das zweite Bild langsam ein.„Nur Farbe“ färbt
alle Pixel des Originalbildes auf der Grundlage der Farbe der entsprechenden Pixel des
zweiten Bildes ein.„Nur Farbton“ wirkt ähnlich wie „Nur Farbe“, weist den Pixeln des
Originalbildes jedoch nur dann einen neuen Farbton zu, wenn sie bereits über eine Farbe
verfügen.„Abdunkeln“ dunkelt alle Pixel des Originalbildes ab, die heller sind als die
entsprechenden Pixel des zweiten Bildes.„Aufhellen“ hellt alle Pixel des Originalbildes auf,
die dunkler sind als die entsprechenden Pixel des zweiten Bildes.

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Mischung mit Original Gibt das Übergangslevel zwischen dem überblendeten Bild und
dem Originalbild an. Bei einem Wert von 0% ist nur die zweite Ebene sichtbar (d. h. falls Sie
sich im Crossfade-Modus befinden, nur die unter „Überblenden“ angegebenen Ebenen).
Bei 100% ist dagegen nur die erste Ebene sichtbar. Wenn Sie die Reglereinstellung über
die Zeit linear ändern, wird ein standardmäßiger Crossfade-Effekt erzeugt. Wenn Sie
andere Füllmethoden ausprobieren möchten, legen Sie für „Mit Original mischen“ 0% fest,
um sich den Effekt der einzelnen Methoden in seiner vollen Wirkung anzusehen.
Hinweis: Sie können den Crossfade-Effekt auch ohne Anwenden eines Effekts erzeugen.
Animieren Sie dazu einfach die Eigenschaft „Deckkraft“ einer Ebene, die über einer
anderen Ebene liegt. Dies funktioniert allerdings nicht, wenn die vorderste Ebene über
transparente Bereiche verfügt (denn in diesem Fall wäre die darunter liegende Ebene trotz
höchster Deckkrafteinstellung sichtbar). Im Rahmen des Crossfade-Modus lässt sich selbst
dann ein korrekter Übergang zwischen zwei Ebenen erzeugen, wenn beide Ebenen über
transparente Bereiche verfügen.
Bei unterschiedlich großen Ebenen Gibt an, wie die Ebenen positioniert werden sollen.
Die Qualitätseinstellung der Ebenen hat nur dann einen Einfluss auf den Effekt
„Überblenden“, wenn die Option „Auf Ebenengröße skalieren“ ausgewählt ist und die
Ebenen unterschiedlich groß sind. Bei der Einstellung „Beste“ liefert die Skalierung
wesentlich glattere Ergebnisse.

Effekt „Überblenden“ verwenden


Im Folgenden finden Sie einen grundlegenden Überblick über die Verwendung des
Effekts „Matte verbessern“.
So verwenden Sie den Effekt „Überblenden“
1 Stellen Sie sicher, dass Ihre Komposition die beiden Elemente enthält, die miteinander
gemischt werden sollen.
2 Wenden Sie den Effekt „Überblenden“ auf eine der Ebenen (A) an und wählen Sie dann
im Popupmenü „Überblendungsebene“ den Namen der anderen Ebene (B) aus.
3 Blenden Sie Ebene B aus, indem Sie im Zeitleistenfenster in der Spalte für die Audio/
Video-Funktionen auf den Schalter „Video“ für die Ebene klicken.

Effekt „Kanäle“ > „Berechnungen“


Der Effekt „Berechnungen“ kombiniert die Kanäle eines Bildes mit denen eines anderen
Bildes. Mit diesem Effekt können Sie schnell und einfach einige derselben Ergebnisse
erreichen, die auch mit den Effekten „Kanäle vertauschen“ und „Ebenenübergreifende
Berechnung“ bzw. durch die Erstellung von Unterkompositionen erzielt werden können.

Originale Ebenen (links und Mitte) und nach Anwenden des Effekts „Berechnungen“ auf die Bogen-
Ebene mit folgenden Einstellungen:„Eingabekanal“ gleich „Grau“, Wolken-Ebene als „Zweite Quelle“
festgelegt und „Zweite Ebene umkehren“ aktiviert (rechts)

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Legen Sie für den Effekt „Berechnungen“ die folgenden Einstellungen fest:
Eingabekanal Gibt die Ebene an, die extrahiert und mit der Originalebene überblendet
werden soll.„RGBA“ zeigt alle Kanäle normal an.„Grau“ zeigt die Luminanz des originalen
RGBA-Bildes an.„Rot“,„Grün“,„Blau“ und „Alphakanal“ wandeln alle Kanäle in den Wert des
jeweiligen Kanals um.
Eingabe umkehren Kehrt die Ebene um, bevor der Effekt die angegebenen
Kanalinformationen extrahiert.
Zweite Ebene Gibt die Ebene an, die der Effekt „Berechnungen“ mit der Originalebene
überblendet.
Kanal zweite Ebene Gibt den Kanal an, der mit den Eingabekanälen überblendet
werden soll.
Deckkraft zweite Ebene Gibt die Transparenz der zweiten Ebene an.
Zweite Ebene umkehren Kehrt die zweite Ebene um, bevor der Effekt die angegebenen
Kanalinformationen extrahiert und die Überblendung berechnet.
Zweite Ebene auf Ebenengröße skalieren Skaliert die zweite Ebene vor dem
Überblenden auf die Größe der Originalebene. Wenn Sie diese Option nicht aktivieren,
positioniert der Effekt „Berechnungen“ die zweite Ebene in der Mitte der Originalebene
und beschneidet sie so, dass sie der Größe der Effektebene entspricht.
Angleichungsmodus Gibt die für das Mischen von Originalebene und zweiter Ebene zu
verwendende Füllmethode an.
Transparenz erhalten Sorgt dafür, dass der Alphakanal der Effektebene nicht geändert
wird.

Effekt „Kanäle“ > „Kanäle kombinieren“


Der Effekt „Kanäle kombinieren“ ermöglicht das Extrahieren, Anzeigen und Ändern
verschiedener Kanäle in Ihrem Bild.

Szene im Original (links), nach Anwenden des Effekts „Kanäle kombinieren“ auf die Wolken-Ebene
mit den folgenden Einstellungen: Bogen-Ebene als „Quellebene“ festgelegt,„Von“ gleich „HLS zu
RGB“ und „Zu“ gleich „Helligkeit“ (Mitte) und nach Anwenden des Effekts mit den folgenden
Einstellungen:„Von“ gleich „Rot“ und „Zu“ gleich „Helligkeit“ (rechts)

Einstellungen für den Effekt „Kanäle kombinieren“


Legen Sie für den Effekt „Kanäle kombinieren“ die folgenden Einstellungen fest:
Zweite Ebene verwenden Gibt an, dass der Effekt zum Laden der Werte eine zweite
Ebene verwenden soll.
Quellebene Gibt die Ebene an, von der die Werte bezogen werden sollen. Diese Ebene
muss sich in der aktuellen Komposition befinden, braucht aber nicht sichtbar zu sein.

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Alte Farbe Gibt an, wie Werte aus der Quellebene ausgewählt werden sollen. Die
Funktion der meisten Optionen dürfte offensichtlich sein. Die anderen werden im
Folgenden erläutert:
• RGB zu YUV, YUV zu RGB. Der YUV-Farbraum kommt in Komponentenvideo zum Einsatz.
YUV gibt die Luminanz bei den Grün-Werten, die Differenz in der Luminanz zwischen
den Rot- und den Grün-Werten und die Differenz zwischen den Blau- und den Grün-
Werten an.
• „Direkt zu integriert“ wandelt den Alphakanal so um, dass er statt direkten Alphadaten
integrierte (vormultiplizierte) Daten enthält, so dass allen sichtbaren RGB-Kanälen die
Transparenzinformationen hinzugefügt werden.
• „Sättigung multipliziert“ gibt an, dass als Quelle der Sättigungswert (einschließlich der
Helligkeit) des Bildes verwendet werden soll. Diese Option stellt die gebräuchlichste
Ansicht für den Sättigungswert eines Pixels dar. Die Sättigung wird mit der
Mindestentfernung zu Schwarz oder Weiß (Helligkeit) multipliziert. So hat z. B. ein
dunkel- oder hellblaues Pixel eine geringere Sättigung als ein Pixel in „reinem“ Blau.
• „Min. RGB“ bzw.„Max. RGB“ gibt an, dass der niedrigste bzw. höchste Wert des Rot-,
Grün- oder Blau-Kanals eines Bildes als Quelle verwendet werden soll.
Neue Farbe Gibt an, wo die „Von“-Werte zugewiesen werden. Bei einigen Optionen, wie
z. B.„RGB zu HLS“, steht der Wert „Zu“ nicht zur Verfügung. Verwenden Sie „Nur Rot“,„Nur
Grün“ und „Nur Blau“, um sich ausgewählte RGB-, HLS-, Alphakanal- oder Luminanzwerte
in einem Kanal anzeigen zu lassen, ohne dass es zu Störungen durch die anderen Werte
kommt. Wenn Sie „Nur Farbton“,„Nur Helligkeit“ oder „Nur Sättigung“ wählen, wird der
zugewiesene Farbtonwert mit 50% Helligkeit und 100% Sättigung kombiniert. Der
zugewiesene Helligkeitswert wird mit 0% Sättigung kombiniert, so dass der Farbton keine
Wirkung hat, und die zugewiesenen Sättigungswerte werden mit 0% Farbton und 50%
Helligkeit kombiniert.
Effekt „Umkehren“ Kehrt die Werte für die ausgewählten „Von“- und „Zu“-Optionen um.
Alpha, deckend Erstellt einen deckenden Alphakanal für die gesamte Ebene, der den
ursprünglichen Alphakanal ersetzt.

Effekt „Kanäle“ > „Cineon-Konverter“


Der Effekt „Cineon-Konverter“ ermöglicht Ihnen eine weitgehende Steuerung bei
Farbkonvertierungen von Cineon-Frames. In After Effects können Sie die Farbe in einer
Cineon-Datei konvertieren, indem Sie die Einstellungen im Dialogfeld „Footage
interpretieren“ oder den Effekt „Cineon-Konverter“ verwenden. Um den Effekt zu
verwenden, importieren Sie eine Cineon-Datei und lassen sie in ihrem Standardformat;
After Effects reduziert die Farben entweder auf 8 Bit oder erweitert sie auf 16 Bit, je nach
dem Modus, in dem Sie arbeiten. Dann können Sie den Effekt „Cineon-Konverter“ auf die
Datei anwenden und die Farbgebung exakt einstellen. Gleichzeitig können Sie sich die
Ergebnisse im Kompositionsfenster betrachten. Richten Sie Keyframes ein, um
Änderungen an den Farbtönen über die Zeit anzupassen. Verwenden Sie die Keyframe-
Interpolation und die Ease-Griffpunkte, damit auch die ungleichmäßigsten
Beleuchtungsveränderungen präzise angepasst werden können. Sie können die Datei
auch in ihrem Standardzustand belassen und den Konvertierer verwenden.

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Die 10 Daten-Bit der Cineon-Kanäle erleichtern die Verfeinerung wichtiger Farbbereiche


unter Beibehaltung der globalen Farbbalance. Wenn Sie den Bereich vorsichtig festlegen,
können Sie eine Version des Bildes erstellen, die dem Original täuschend ähnlich sieht.

Einstellungen für den Effekt „Cineon-Konverter“


Legen Sie für den Effekt „Cineon-Konverter“ die folgenden Einstellungen fest:
Konvertierungstyp Gibt an, wie die Cineon-Datei konvertiert wird.„Log zu Linear“
konvertiert eine logarithmische 8-Bit-Nicht-Cineon-Ebene, die Sie als Cineon-Sequenz
rendern möchten.„Linear zu Log“ konvertiert eine Ebene, die über einen linearen 8-Bit-
Stellvertreter für eine Cineon-Datei verfügt, in eine logarithmische 8-Bit-Datei. Dabei
entsprechen die Anzeigecharakteristika denjenigen der ursprünglichen Cineon-Datei.
„Log zu Log“ ermittelt logarithmische 8- bzw. 10-Bit-Cineon-Dateien, wenn Sie versuchen,
diese als logarithmische 8-Bit-Stellvertreter zu rendern.
Hinweis: Für jede dieser Option stehen auch noch ältere Versionen bereit, um die
Kompatibilität mit Projekten zu gewährleisten, die aus früheren Versionen von
After Effects konvertiert wurden.
Schwarzwert für 10-Bit Gibt den Schwarzwert (minimale Dichte) für die Konvertierung
einer logarithmischen 10-Bit-Cineon-Ebene an.
Interner Schwarzwert Gibt den Schwarzwert an, der in After Effects für die Ebene
verwendet werden soll.
Weißwert für 10-Bit Gibt den Weißwert (maximale Dichte) für die Konvertierung einer
logarithmischen 10-Bit-Cineon-Ebene an.
Interner Weißwert Gibt den Weißwert an, der in After Effects für die Ebene verwendet
werden soll.
Gamma Gibt den Wert von Mitteltönen an.
Glanzlicht-Ausstrahlung Gibt den Ausstrahlungswert an, der zur Korrektur heller
Glanzlichter verwendet werden soll.

Farbbalance von Cineon-Dateien steuern


Im Folgenden finden Sie einen grundlegenden Überblick über die Steuerung der
Farbbalance von Cineon-Dateien.
So steuern Sie die Farbbalance von Cineon-Dateien
1 Importieren Sie die Cineon-Datei in After Effects und fügen Sie sie einer Komposition
hinzu.
2 Wählen Sie im Kompositions- oder im Zeitleistenfenster die Ebene mit der Cineon-Datei
aus und wählen Sie anschließend „Effekt“ > „Kanäle“ > „Cineon-Konverter“.
3 Wählen Sie einen Konvertierungstyp aus.
4 Ändern Sie den Schwarzwert, indem Sie den „Schwarzwert für 10-Bit“-Schieberegler
nach rechts oder links ziehen.
5 Ändern Sie den Weißwert, indem Sie den „Weißwert für 10-Bit“-Schieberegler nach links
oder rechts ziehen. (Wenn der Rest des Bildes nach dem Anpassen der hellsten Bereiche
zu dunkel erscheint, verwenden Sie den Regler „Glanzlicht-Ausstrahlung“, um diese hellen
Glanzlichter zu korrigieren.)

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6 Ändern Sie die Mitteltöne, indem Sie den „Gamma“-Regler nach links ziehen, um die
Mitteltöne abzudunkeln, oder nach rechts, um diese aufzuhellen.
7 Wenn Glanzlichter als weiße Flecke erscheinen, ziehen Sie den Regler „Glanzlicht-
Ausstrahlung“ nach rechts, bis die gewünschten Details sichtbar werden. Bei Bildern mit
hohem Kontrast sind unter Umständen hohe Ausstrahlungswerte erforderlich.
Hinweis: Jeder Computerbildschirm verfügt über individuelle Anzeigecharakteristika, die
Einfluss darauf haben, wie Sie Farben auf dem Bildschirm wahrnehmen. Beim Bewerten
der Farbbalance erzielen Sie die besten Ergebnisse, wenn Sie zur Bestimmung der
tatsächlichen Farbwerte der Pixel, auf die Sie mit der Maus zeigen, die Angaben in der
Infopalette zugrunde legen.

Effekt „Kanäle“ > „Ebenenübergreifende Berechnung“


Beim Effekt „Ebenenübergreifende Berechnung“ wird die Ebene, auf die der Effekt
angewendet wird, mathematisch mit einer anderen Ebene kombiniert. Dieser Effekt hat
lediglich die Aufgabe, die Kompatibilität mit Projekten zu gewährleisten, die in früheren
Versionen von After Effects erstellt wurden und den Effekt „Ebenenübergreifende
Berechnung“ verwenden. In den meisten Fällen ist das Arbeiten mit Ebenenmodi
effektiver als das Anwenden des Effekts „Ebenenübergreifende Berechnung“.

Szene im Original (links), nach Anwenden des Effekts „Ebenenübergreifende Berechnung“ auf die
Bogen-Ebene mit den folgenden Einstellungen:„Operator“ gleich „Differenz“,„Kanäle“ gleich „RGB“
und „Mit Original mischen“ gleich 8% (Mitte) und nach Anwenden des Effekts mit den folgenden
Einstellungen: Wolken-Ebene als „Zweite Quellebene“ festgelegt,„Operator“ gleich „Und“,„Kanäle“
gleich „RGB“ und „Mit Original mischen“ gleich 50% (rechts).

Legen Sie für den Effekt „Ebenenübergreifende Berechnung“ die folgenden Einstellungen
fest:
Zweite Quellebene Gibt an, welche Ebene im Rahmen der angegebenen Option
zusammen mit der aktuellen Ebene verwendet werden soll.
Operator Gibt an, welche Operation auf die beiden Ebenen angewendet werden soll.
Kanäle Gibt an, auf welche Kanäle der Effekt angewendet werden soll.
Überlauf Gibt an, wie Pixelwerte behandelt werden sollen, die außerhalb des zulässigen
Bereichs liegen.„Beschneiden“ sorgt dafür, dass die Werte auf den zulässigen Bereich
beschränkt werden. Mit „Rest bilden“ legen Sie fest, dass die Werte, die über den
zulässigen Bereich hinausgehen, vollständig aktiviert oder vollständig deaktiviert werden.
„Skalieren“ berechnet den maximalen und den minimalen Wert und skaliert die
Ergebnisse von diesem vollständigen Bereich auf den Bereich der zulässigen Werte.

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Ebene auf Ebenengröße skalieren Skaliert die zweite Ebene so, dass sie der Größe der
aktuellen Ebene (Breite und Höhe) angepasst wird. Wenn diese Option deaktiviert ist, wird
die zweite Ebene unter Verwendung der aktuellen Größe ihrer Quelle platziert und an der
oberen linken Ecke der Quellebene ausgerichtet.
Mischung mit Original Passt die Deckkraft der zweiten Quellebene so an, dass es zu
einer Überblendung mit der Originalebene kommt.

Effekt „Kanäle“ > „Umkehren“


Mit dem Effekt „Umkehren“ werden die Farbinformationen eines Bildes umgekehrt.

Szene im Original (links) und nach Anwenden des Effekts „Umkehren“ auf die Wolken-Ebene mit
„Kanal“ gleich „Luminanz“ (Mitte) bzw.„Blau“ (rechts)

Legen Sie für den Effekt „Umkehren“ die folgenden Einstellungen fest:
Kanal Gibt an, welche Kanäle umgekehrt werden sollen. Jeder Gruppe von Elementen ist
ein bestimmter Farbraum zugeordnet. Dabei wird entweder das gesamte Bild in diesem
Farbraum oder nur ein bestimmter Kanal umgekehrt.„RGB“ besteht aus drei additiven
Farbkanälen:„Rot“,„Grün“ und „Blau“.„HLS“ besteht aus drei berechneten Farbkanälen:
„Farbton“ (Hue),„Helligkeit“ (Lightness) und „Sättigung“ (Saturation).„YUV“ ist der
Luminanz- und Chrominanzfarbraum von NTSC, wobei Y für das Luminanzsignal und U
und V für die beiden Chrominanzsignale stehen.„Alphakanal“ (kein Farbraum) ermöglicht
das Umkehren des Alphakanals des Bildes.
Mischung mit Original Kombiniert das umgekehrte Bild mit dem Originalbild. Sie
können das umgekehrte Bild mit einem Ein- und Abblenden-Effekt versehen.

Effekt „Kanäle“ > „Minimax“


Durch den Effekt „Minimax“ wird die Matte für einen bestimmten Kanal oder auch für alle
Kanäle vergrößert oder verkleinert. Bei diesem Effekt wird jedem Pixel der minimale oder
maximale Pixelwert aus einem festgelegten Umkreis zugewiesen. Zum Beispiel wird eine
weiße Farbfläche mit quadratischer Maske auf jeder Seite um 1 Pixel verkleinert, wenn die
Option „Minimum“ und ein Radius von 1 darauf angewendet wurden. Die
Qualitätseinstellung der Ebene hat auf den Effekt „Minimax“ keinen Einfluss.

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Szene im Original (links), mit „Operation“ gleich „Maximum“,„Kanal“ gleich „Grün“ und „Richtung“
gleich „Nur vertikal“ (Mitte) und mit „Operation“ gleich „Erst Maximum, dann Minimum“, einem
niedrigen Wert für „Radius“ sowie „Kanal“ gleich „Farbkanäle“ (rechts)

Legen Sie für den Effekt „Minimax“ die folgenden Einstellungen fest:
Operation Gibt an, wie der Effekt die Matte verarbeitet.„Minimum“ ersetzt ein Pixel durch
den kleinsten Pixelwert innerhalb des angegebenen Radius und „Maximum“ ersetzt ein
Pixel durch den größten Pixelwert innerhalb des angegebenen Radius.„Erst Minimum,
dann Maximum“ führt auf der Grundlage des „Radius“-Wertes erst die Operation
„Minimum“ und dann die Operation „Maximum“ aus. Bei „Erst Maximum, dann Minimum“
läuft dieser Prozess in umgekehrter Reihenfolge ab.
Radius Gibt an, wie viele Pixel bei der Operation „Minimum“ bzw.„Maximum“
berücksichtigt werden sollen.
Kanal Gibt den Kanal an. Folgende Optionen stehen zur Wahl: Mit „Farbkanäle“ werden
nur Farbkanäle beeinflusst.„Alpha- und Farbkanäle“ sorgt dafür, dass alle Kanäle
beeinflusst werden.„Rot“,„Grün“,„Blau“ und „Alphakanal“ beeinflussen nur den jeweiligen
Kanal.
Richtung Gibt die Richtung an, in der nach Werten gesucht wird. Bei „Horizontal und
vertikal“ wird in allen Richtungen nach dem minimalen bzw. maximalen Pixelwert
gesucht. Bei „Nur horizontal“ und „Nur vertikal“ wird nur nach links und rechts bzw. nur
nach oben und unten gesucht.

Effekt „Kanäle“ > „Farb-Matte entfernen“


Mit dem Effekt „Farb-Matte entfernen“ werden Farbreste aus Ebenen entfernt, die in eine
Farbe integriert sind. Dieser Effekt ist hilfreich, um Alphakanäle und Flächen aus separaten
Dateien zusammenzuführen. Beim Importieren von Footage mit integriertem Alphakanal
oder beim Erstellen von Alphakanälen mit After Effects müssen Sie möglicherweise Halos
aus Bildern entfernen. Halos werden durch starke Kontraste zwischen der Farbe im Bild
und der Hintergrundfarbe (Matte-Farbe) verursacht. Durch Entfernen oder Ändern der
Matte-Farbe lassen sich die Halos entfernen. (Halos können auch durch eine
Fehlinterpretation der integrierten Farbe eines Alphakanals entstehen.)
Verwenden Sie die Option „Hintergrundfarbe“, um eine neue Hintergrundfarbe
anzugeben, wenn Sie die Farbe einer Matte ändern möchten.

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Szene im Original mit integriertem Schwarz (links), der schwarze Halo (Mitte) und Szene nach
Anwenden des Effekts „Farb-Matte entfernen“ zum Entfernen des Halos (rechts)

Verwenden Sie diesen Effekt zusammen mit anderen Effekten, mit denen Sie Alphakanäle
erstellen können, um das Aussehen des Alphakanals besser beeinflussen zu können.

Szene im Original (links), nach Anwenden des Effekts „Kanäle vertauschen“ zur Erstellung eines
Alphakanals aus dem „Rot“-Kanal (Mitte) und zweimaliger Anwendung von „Farb-Matte entfernen“:
einmal mit Zyan und einmal mit Gelb (rechts)

Effekt „Kanäle“ > „Kanäle festlegen“


Mit dem Effekt „Kanäle festlegen“ werden Kanäle aus anderen Ebenen in den Rot-, Grün-,
Blau- und Alphakanal der aktuellen Ebene kopiert. Zum Beispiel können Sie die Luminanz
einer Ebene in den Farbkanal der ausgewählten Ebene übernehmen. Alle Quellebenen
werden in der Mitte der aktuellen Ebene positioniert. Bei der Qualitätseinstellung „Beste“
werden alle skalierten Ebenen mit Antialiasing geglättet.
Verwenden Sie „Auf Ebenengröße skalieren“, um alle anderen Ebenen an die Größe der
Ebene anzupassen, auf die der Effekt „Kanäle festlegen“ angewendet wird.

Szene im Original (links), nach Anwenden des Effekts„Kanäle festlegen“ auf die Bogen-Ebene mit der
Wolken-Ebene als„Quellebene 1“ und Rot für den Rot-Kanal der Quellebene 1 (Mitte) und mit Rot für
den Grün-Kanal der Quellebene 1, Grün für den Blau-Kanal der Quellebene 1 und Blau für den Rot-
Kanal der Quellebene 1 (rechts)

Effekt „Kanäle“ > „Matte festlegen“


Beim Effekt „Matte festlegen“ werden Alphakanäle (Matten) von Ebenen durch Kanäle aus
anderen, darüber liegenden Ebenen ersetzt und so animierte Matten erzeugt. Dieser
Effekt soll lediglich die Kompatibilität mit Projekten aus früheren Versionen von After
Effects sicherstellen, in denen der Effekt „Matte festlegen“ verwendet wurde.

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Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 417

Szene im Original (links), mit Untertasse als Matte auf der Wolken-Ebene (Mitte) und der Luminanz
der Untertasse als Matte (rechts)

Um eine animierte Matte unter Verwendung des Effekts „Matte festlegen“ zu erzeugen,
bestimmen Sie die Bewegung der Matte-Ebene und erstellen für diese Ebene eine
Unterkomposition, die sämtliche Eigenschaften übernimmt. Verwenden Sie die
entstehende Komposition als Ebene, aus der die Matte entnommen werden soll. Sie
können den Effekt „Matte festlegen“ zwar für animierte Matten verwenden, solche
Matten lassen sich jedoch einfacher und schneller unter Verwendung einer bewegten
Maske erstellen.
Legen Sie für den Effekt „Matte festlegen“ die folgenden Einstellungen fest:
Matte verwenden aus Ebene Gibt die Ebene an, die als ersetzende Matte verwendet
werden soll. Sie können eine beliebige Ebene aus der Komposition angeben.
Für Matte verwenden Gibt an, welcher Kanal der angegebenen Ebene als Matte
verwendet werden soll.
Matte umkehren Kehrt die Transparenzwerte der Matte um.
Matte auf Ebenengröße skalieren Passt die Größe der ausgewählten Ebene so an, dass
sie der Größe der aktuellen Ebene entspricht. Wenn diese Option deaktiviert ist, wird die
als Matte zu verwendende Ebene in der Mitte der ersten Ebene positioniert.
Matte mit Original kombinieren Kombiniert die neue Matte mit der aktuellen Ebene,
anstatt diese zu ersetzen. Das Bild ist daraufhin nur noch an den Stellen sichtbar, an denen
die aktuelle und die neue Matte über Deckkraft verfügen.
Matte-Ebene integrieren Integriert die neue Matte-Ebene durch Vormultiplizieren in die
aktuelle Ebene.

Effekt „Kanäle“ > „Kanäle vertauschen“


Beim Effekt „Kanäle vertauschen“ werden der Rot-, Grün-, Blau- und Alphakanal des Bildes
durch andere Kanäle ersetzt. Geben Sie unter „Kanal aus“ an, welcher Kanal als Quelle
verwendet werden soll.
Hinweis: Mit Hilfe dieses Effekts können Sie den Alphakanal für eine Ebene anzeigen.
Setzen Sie dazu die Kanäle „Rot“, „Grün“ und „Blau“ auf „Alphakanal“ und den Alphakanal
auf „Ganz ein“.

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Szene im Original (links), mit „Alphakanal aus“ gleich „Blau“ und „Rot aus“,„Grün aus“ und „Blau aus“
gleich „Alphakanal“ (Mitte) und mit „Alphakanal aus“ gleich „Alphakanal“,„Rot aus“ gleich „Grün“,
„Grün aus“ gleich „Lab-Helligkeit“ und „Blau aus“ gleich „Ganz aus“ (rechts)

Effekt „Kanäle“ > „Vollton-Composite“


Der Effekt „Vollton-Composite“ bietet eine schnelle Möglichkeit, eine neue Vollton-
Farbfläche mit der davor liegenden ursprünglichen Quellebene zu kombinieren. Mit
Hilfe der Einstellungen für diesen Effekt können Sie die Deckkraft der Quellebene und
die Deckkraft der Farbfläche einstellen und festlegen, wie die beiden Ebenen gemischt
werden sollen.

Szene im Original (links), mit „Quelldeckkraft“ gleich 50% und „Transfermodus“ gleich
„Differenz“ (Mitte) und mit „Quelldeckkraft“ und „Deckkraft“ gleich 100%, aus der Wolken-
Ebene übernommener Farbe und „Transfermodus“ gleich „Normal“ (rechts)

Legen Sie für den Effekt „Vollton-Composite“ die folgenden Einstellungen fest:
Quelldeckkraft Gibt die Transparenz der Quellebene an.
Farbe Gibt die Farbe der neuen Farbfläche an.
Deckkraft Gibt die Transparenz der Farbfläche an.
Angleichungsmodus Gibt die Füllmethode an, mit der der Effekt die Originalebene und
die neue Farbfläche miteinander kombinieren soll. Diese Füllmethoden verhalten sich
exakt wie die Füllmethoden im Zeitleistenfenster.

Effekt „Verzerren“ > „Bézier-Verkrümmung“ (nur Pro)


Mit dem Effekt „Bézier-Verkrümmung“ können Sie die Form von Bildern ändern. Dazu
steht Ihnen eine geschlossene Bézier-Kurve entlang der Grenze der Bildebene zur
Verfügung. Die Kurve besteht aus vier Segmenten. Jedes Segment hat vier
Steuerungspunkte (zwei Scheitelpunkte und zwei Tangenten). Mit den Scheitelpunkten
können Sie die Position der Segmente und mit den Tangenten die Krümmung der
Segmente steuern.

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Szene im Original (links) und mit unterschiedlichen Einstellungen für „Bézier-Verkrümmung“


(Mitte und rechts)

Die Positionen der Scheitelpunkte und Tangenten bestimmen die Größe und Form eines
Kurvensegments. Durch Ziehen dieser Punkte können Sie die Kurven verändern, die die
Kante bilden, und damit das Bild verzerren. So können Sie z. B. mit dem Effekt „Bézier-
Verkrümmung“ ein Bild so umformen, das es in ein anderes Bild passt (z. B. um ein Glas mit
einem Etikett zu versehen). Der Effekt kann auch für das Korrigieren von
Objektivverzerrungen verwendet werden. Ein Beispiel für solche Verzerrungen wäre der
Fischaugeneffekt (fassförmige Verzerrung), der bei Verwendung eines
Weitwinkelobjektivs auftreten kann. Der Effekt kann aber auch verwendet werden, um
Bildern wieder ein unverzerrtes Aussehen zu verleihen. Wenn Sie den Effekt animieren
und eine hohe Qualitätseinstellung wählen, können Sie flüssige visuelle Effekte erzeugen,
wie z. B. einen zitternden Wackelpudding oder eine wehende Fahne.

Einstellungen für den Effekt „Bézier-Verkrümmung“


Legen Sie für den Effekt „Bézier-Verkrümmung“ die folgenden Einstellungen fest:
Scheitelpunkt oben links Gibt den Anfangsscheitelpunkt für das obere Segment bzw.
den Endscheitelpunkt für das linke Segment an.
Tangente oben links, Tangente oben rechts Geben die Anfangs- und Endtangente für
das obere Segment an.
Scheitelpunkt oben rechts Gibt den Endscheitelpunkt für das obere Segment bzw. den
Anfangsscheitelpunkt für das rechte Segment an.
Tangente oben rechts, Tangente unten rechts Geben die Anfangs- und Endtangente
für das rechte Segment an.
Scheitelpunkt unten rechts Gibt den Endscheitelpunkt für das rechte Segment bzw.
den Anfangsscheitelpunkt für das untere Segment an.
Tangente unten rechts, Tangente unten links Geben die Anfangs- und Endtangente
für das untere Segment an.
Scheitelpunkt unten links Gibt den Endscheitelpunkt für das untere Segment bzw. den
Anfangsscheitelpunkt für das linke Segment an.
Tangente unten links, Tangente oben links Geben die Anfangs- und Endtangente für
das linke Segment an.
Qualität Gibt an, inwieweit das Bild der durch die Kurve definierten Form folgen soll. Je
höher dieser Wert, desto exakter folgt das Bild der Form. Höhere Qualitätseinstellungen
benötigen mehr Zeit zum Rendern.

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Effekt „Verzerren“ > „Komplexes Wölben“ (nur Pro)


Der Effekt „Komplexes Wölben“ verzerrt Bilder um einen festgelegten Punkt, so dass diese
abhängig von den gewählten Optionen sich vom Betrachter weg bzw. zu ihm
hinzuwölben scheinen.

Original (links), mit Variationen des Effekts „Komplexes Wölben“ (Mitte und rechts)

Legen Sie für den Effekt „Komplexes Wölben“ die folgenden Einstellungen fest:
Horizontaler Radius Gibt die Breite der Wölbung (in Pixeln) an. Die Radiuswerte können
Sie auch durch Ziehen der Auswahlgriffpunkte der Ebene ändern.
Vertikaler Radius Gibt die Länge der Wölbung (in Pixeln) an. Die Radiuswerte können Sie
auch durch Ziehen der Auswahlgriffpunkte der Ebene ändern.
Mittelpunkt Gibt den Mittelpunkt an, von dem aus die Wölbung erzeugt wird.
Höhe Legt die Tiefe der Wölbung fest. Positive Werte bewirken eine Wölbung in Richtung
des Betrachters. Negative Werte erzeugen eine Wölbung vom Betrachter weg. Beim Wert 0
wird keine Wölbung erzeugt. Dies kann beim Einrichten von Keyframes hilfreich sein,
wenn die Wölbung sich über die Zeit zurückbilden soll.
Steigung Gibt die Steigung der beiden Seiten der Wölbung an. Beim Wert 0 wird eine
steil ansteigende, ausgeprägte Wölbung erzeugt. Je höher dieser Wert gewählt wird,
desto sanfter ist die resultierende Steigung.
Antialiasing Gibt an, wie stark die Wölbung an den Kanten geglättet werden soll. (Das
Glätten erfolgt durch Mischen von Farben.) Diese Option ist nur dann wirksam, wenn für
die Ebene die Qualitätseinstellung „Beste“ ausgewählt ist. Bei vielen Ebenen werden mit
der Option „Wenig“ zufrieden stellende Ergebnisse erzielt. Mit der Option „Viel“ erfolgt
eine umfangreichere Glättung, was aber zu längeren Renderzeiten führen kann.
Alle Kanten fixieren Verhindert, dass die Kanten der Ebene gewölbt werden.

Effekt „Verzerren“ > „Eckpunkte verschieben“ (nur Pro)


Der Effekt „Eckpunkte verschieben“ verzerrt Bilder durch Ändern der Position der vier
Eckpunkte des Bildes. Mit diesem Effekt können Sie Bilder dehnen, verkleinern, neigen
oder in sich verdrehen bzw. Perspektive oder Bewegung simulieren, die sich um die
Ebenenkante dreht, wie z. B. eine sich öffnende Tür. Sie können mit diesem Effekt auch
einem bewegten rechteckigen Bereich eine Ebene hinzufügen, der vom Motion-Tracker
verfolgt wird. Das Verschieben der Eckpunkte kann entweder im Kompositionsfenster
oder im Effektfenster erfolgen.

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Szene im Original (links) und mit unterschiedlichen Einstellungen für „Eckpunkte verschieben“
(Mitte und rechts)

Effekt „Verzerren“ > „Versetzen“ (nur Pro)


Mit dem Effekt „Versetzen“ können Sie eine Ebene verzerren, indem Sie auf der Basis der
Farbwerte der Pixel einer zweiten Ebene (Verschiebungsebene) Pixel horizontal oder
vertikal verschieben. Welche Art von Verzerrung durch den Effekt „Versetzen“ erzeugt wird,
hängt sehr stark davon ab, wie die Verschiebungsebene aussieht und welche
Einstellungen für den Effekt „Versetzen“ gewählt wurden.

Szene im Original (links), Verschiebungsebene (Mitte) und Szene nach Anwendung des Effekts
„Versetzen“ (rechts)

Die Versetzung richtet sich nach den Farbwerten der Verschiebungsebene. Die möglichen
Farbwerte reichen von 0 bis 255, Jeder Wert wird in einen Wert innerhalb einer Skala von –
1 bis 1 umgewandelt. Der Betrag, um den die Pixel verschoben werden, wird berechnet,
indem der umgewandelte Wert mit dem von Ihnen festgelegten Wert für die maximale
horizontale oder vertikale Verschiebung multipliziert wird. Der Farbwert 0 führt zur
größtmöglichen negativen Verschiebung („Maximale Verschiebung“ gleich –1). Beim
Farbwert 255 findet die größtmögliche positive Verschiebung statt. Der Farbwert 128
bedeutet, dass keine Verschiebung erfolgt. Für andere Werte können Sie den
Verschiebungsbetrag (in Pixeln) mit Hilfe der folgenden Gleichung berechnen:
Verschiebungsbetrag = maximale Verschiebung x (2 x (Farbwert – 128)/256)
So wenden Sie den Effekt „Versetzen“ an
1 Wählen Sie die Ebene aus und wählen Sie „Effekt“ > „Verzerren“ > „Versetzen“.
2 Wählen Sie im Effektfenster unter „Verschiebungsebene“ die Ebene aus, die als
Verschiebungsebene verwendet werden soll. After Effects verwendet die Ebene in ihrer
Originalform ohne Masken, Effekte oder Transformationen. Wenn diese Bearbeitungen mit
berücksichtigt werden sollen, erstellen Sie mit Hilfe der Option „Alle Attribute in die neue
Komposition verschieben“ eine Unterkomposition dieser Ebene.
3 Wählen Sie den Kanal für die horizontale und den Kanal für die vertikale Verschiebung
aus und geben Sie jeweils einen Wert für die maximale Verschiebung ein.
4 Wählen Sie im Popupmenü „Skalierung der Bezugsebene“ eine der folgenden Optionen
aus:

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• „Matrix zentrieren“ legt die Verschiebungsebene in ihrer Originalgröße auf die Ebene.
• „Matrix auf Ebenengröße skalieren“ passt die Größe der Verschiebungsebene an die
Größe der Ebene an.
• „Matrix wiederholen“ füllt die Ebene so lange mit Kopien der Verschiebungsebene in
ihrer Originalgröße, bis keine Kopien mehr hinein passen.
5 Deaktivieren Sie unter „Kanten“ die Option „Pixel durch verschobenen Teil ersetzen“, um
zu verhindern, dass sich die Versetzung auch auf den Rand des Bildes auswirkt.

Effekt „Verzerren“ > „Verflüssigen“


Mit dem Effekt „Verflüssigen“ können Sie Bereiche in einer Ebene eindrücken, ziehen,
drehen, vergrößern und verkleinern. Einige der Verflüssigen-Werkzeuge verzerren den
Pinselbereich, wenn Sie die Maustaste gedrückt halten oder mit der Maus ziehen. Die
Verzerrung ist in der Mitte des Pinselspitzenbereichs am stärksten und der Effekt wird
verstärkt, wenn Sie bei gedrückter Maustaste mehrmals über einen Bereich ziehen.
Mit Hilfe der Option „Fixierungsbereichsmaske“ können Sie den Bereich begrenzen, auf
den sich die Verzerrung auswirkt. Mit Hilfe der Option „Rekonstruktionsmodus“ können Sie
erzeugte Verzerrungen mindern bzw. rückgängig machen.

Original (links), mit Variationen des Effekts „Verflüssigen“ (Mitte und rechts)

Maskeneigenschaften festlegen
Der Effekt „Verflüssigen“ verwendet die Maskeneigenschaften, um zu bestimmen,
wie das Bild zu verändern ist. Für die Steuerung des Effekts stehen die Einstellungen
„Fixierungsbereichsmaske“,„Maskendeckkraft“ und „Weiche Maskenkante“ zur Verfügung:
Fixierungsbereichsmaske Legt den Bildbereich fest, in dem sich die „Maskendeckkraft“-
und „Weiche Maskenkante“-Einstellungen auf die Verzerrung auswirken. Sowohl die
Bereiche innerhalb als auch außerhalb der Maske werden verzerrt. Für die Bereiche
innerhalb der Maske gelten dabei die „Maskendeckkraft“- und „Weiche Maskenkante“-
Einstellungen.
Maskendeckkraft Gibt an, wie sich die Verzerrung auf den Bereich innerhalb der Maske
auswirkt. Wenn Sie für „Maskendeckkraft“ 100% wählen, wirkt sich die Verzerrung nicht auf
den Bereich innerhalb der Maske aus. Bei einem Wert von 50% wird der Bereich innerhalb
der Maske jedoch in einem gewissen Maße verzerrt. Bei Festlegung von 100% müssen Sie
darauf achten, die Maske mit weichen Kanten zu versehen, da sie sonst gezackte Kanten
bekommen würde.
Weiche Maskenkante Gibt an, wie viele Pixel an den Rändern der Maske für das
Überblenden des maskierten Bereiches in die nicht-maskierten Bereiche verwendet
werden. Verwenden Sie als Anfangswert 10 und ändern Sie diesen Wert dann so lange, bis
das gewünschte Ergebnis erreicht ist.

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Verflüssigen-Werkzeuge verwenden
Mit den Verflüssigen-Werkzeugen haben Sie verschiedene Möglichkeiten, Bilder zu
verzerren:
Effekt „Verkrümmen“ Schiebt die Pixel beim Ziehen nach vorn.
Turbulenz Verwirbelt die Pixel. Es eignet sich daher insbesondere zum Erstellen von
Feuer, Wolken, Wellen und ähnlichen Effekten.
Strudel (im Uhrzeigersinn) Dreht die Pixel im Uhrzeigersinn, wenn Sie die Maustaste
gedrückt halten oder mit der Maus ziehen.
Strudel (gegen den Uhrzeigersinn) Dreht die Pixel entgegen dem Uhrzeigersinn,
wenn Sie die Maustaste gedrückt halten oder mit der Maus ziehen.
Zusammenziehen Verschiebt die Pixel in Richtung Malbereichsmitte, wenn Sie die
Maustaste gedrückt halten oder mit der Maus ziehen.
Aufblasen Verschiebt die Pixel von der Malbereichsmitte weg, wenn Sie die Maustaste
gedrückt halten oder mit der Maus ziehen.
Pixel verschieben Verschiebt die Pixel senkrecht zur Strichrichtung.
Reflexion Kopiert die Pixel in den Malbereich.
Kopierstempel Kopiert die Verzerrungen um einen Quellstandort herum an die
aktuelle Mausposition. Wählen Sie den Quellstandort aus, indem Sie bei gedrückter Alt-
Taste (Windows) bzw. bei gedrückter Wahltaste (Mac OS) auf den Quellpunkt klicken.
Rekonstruktion Macht Verzerrungen rückgängig bzw. wendet sie in anderer Weise an.

Effekt „Verflüssigen“ verwenden


Im Folgenden finden Sie einen grundlegenden Überblick über die Verwendung des
Effekts „Verflüssigen“.
So verzerren Sie ein Bild
1 Wählen Sie die Ebene aus und wählen Sie „Effekt“ > „Verzerren“ > „Verflüssigen“.
2 Erstellen Sie im Ebenenfenster eine Maske, um Bereiche des Bildes zu fixieren, und
legen Sie dann die gewünschten Maskeneinstellungen fest. Siehe „Maskeneigenschaften
festlegen“ auf Seite 422.
3 Führen Sie im Effektfenster die folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie im Popupmenü „Fixierungsbereichsmaske“ die erstellte Maske aus.
• Legen Sie die Größe der Pinselspitze und den Pinseldruck fest. Bei geringem Druck
werden Änderungen langsamer umgesetzt und können somit präziser im richtigen
Moment gestoppt werden.
• Legen Sie einen „Jitter“-Wert fest, um zu steuern, wie stark das Turbulenz-Werkzeug die
Pixel verwirbelt.
• Aktivieren Sie unter „Anzeigeoptionen“ die Option „Gitter anzeigen“.
• Legen Sie bei Bedarf einen Wert für „Verzerrungsgitterversatz“ fest.
• Ziehen Sie den „Verzerrungsprozentsatz“-Schieberegler, um das Ausmaß der Verzerrung
festzulegen.
4 Verzerren Sie mit Hilfe der Werkzeuge die Vorschau des Bildes. (Siehe „Verflüssigen-
Werkzeuge verwenden“ auf Seite 423.)

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5 Wenn Sie die Verzerrungen vollständig oder teilweise wieder rückgängig machen oder
das Bild anders ändern möchten, verwenden Sie das Rekonstruktions-Werkzeug . (Siehe
„Verzerrungen rekonstruieren“ auf Seite 424.)

Verzerrungen rekonstruieren
Mit dem Rekonstruktions-Werkzeug und dessen Modi können Sie Verzerrungen
rückgängig machen bzw. das Bild neu verzerren.
So stellen Sie den Ausgangszustand eines Vorschaubilds wieder her
1 Wählen Sie das Rekonstruktions-Werkzeug aus und legen Sie im Popupmenü
„Rekonstruktionsmodus“ einen der folgenden Modi fest:
• „Wiederherstellen“ versetzt nicht fixierte Bereiche wieder in ihren Zustand vor der
Anwendung der Verzerrung zurück.
• „Verschieben“ stellt nicht fixierte Bereiche entsprechend der Verschiebung am
Ausgangspunkt der Rekonstruktion wieder her. Mit diesem Modus können Sie das
Vorschaubild ganz oder teilweise verschieben.
• „Drehen“ rekonstruiert nicht fixierte Bereiche entsprechend der Verschiebung, Drehung
und Gesamtskalierung am Ausgangspunkt.
• „Zuweisen“ rekonstruiert nicht fixierte Bereiche entsprechend den lokalen
Verzerrungen am Ausgangspunkt (Verschiebung, Drehung, horizontale und vertikale
Skalierung sowie Neigung).
2 Ziehen Sie den wiederherzustellenden Bereich. In der Mitte des Pinsels erfolgt die
Wiederherstellung schneller.

Effekt „Verzerren“ > „Zoomen“


Mit dem Effekt „Zoomen“ können Sie die Darstellung eines ausgewählten Bereichs einer
Ebene vergrößern. Dieser Effekt kann wie eine Lupe wirken, die über einen Bildbereich
gehalten wird. Sie können mit diesem Effekt aber auch das gesamte Bild unter
Beibehaltung der Auflösung auf weit über 100% skalieren.

Original (links), mit Variationen des Effekts „Zoomen“ (Mitte und rechts)

Einstellungen für den Effekt „Zoomen“


Legen Sie für den Effekt „Zoomen“ die folgenden Einstellungen fest:
Form Gibt die Form des gezoomten Bereichs an.
Mittelpunkt Gibt den Mittelpunkt des gezoomten Bereichs an.
Vergrößerung Legt den Prozentsatz der Vergrößerung (bzw. Skalierung) für den
ausgewählten Bereich fest. Die Werte geben den Prozentsatz der Skalierung an.

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Verknüpfung Gibt an, wie der Effekt mit den Einstellungen für „Größe“,„Vergrößerung“
und „Weiche Kante“ verknüpft wird, damit diese sich proportional erhöhen bzw.
verringern. Bei Wahl der Option „Ohne“ wirkt sich der Effekt nicht auf diese Einstellungen
aus. Bei Wahl der Option „Größe mit Vergrößerung“ ändert sich die Größe des gezoomten
Bereichs proportional zur Einstellung für „Vergrößerung“. Bei Wahl der Option „Größe und
weiche Kante mit Vergrößerung“ ändern sich die Größe und die Kantenweichzeichnung
des gezoomten Bereichs proportional zum Wert für „Vergrößerung“. (Wenn Sie für die
Einstellung „Verknüpfung“ eine andere Option als „Ohne“ wählen, steht die Einstellung
„Ebene neu skalieren“ nicht mehr zur Verfügung.)
Größe Gibt die Größe des gezoomten Bereichs (in Pixeln) an. (Wenn Sie eine größere
Größe als die Größe Ihrer originalen Quellebene festlegen, kann sich der gezoomte
Bereich je nach der Position des Mittelpunkts bis außerhalb des Kompositionsframes
erstrecken. Die Bildauflösung bleibt aber bei Anwendung dieses Effekts in jedem Fall
erhalten.)
Weiche Kante Gibt das Ausmaß der Weichzeichnung (in Pixeln) an, die der Effekt auf die
Kante des gezoomten Bereichs anwendet. Höhere Werte führen zu einer weicheren Kante
des gezoomten Bereichs und zu einer Überblendung mit der dahinter befindlichen Ebene.
Niedrigere Werte erzeugen eine schärfere Kante des gezoomten Bereichs.
Deckkraft Bestimmt die Transparenz des gezoomten Bereichs. Der Wert „Deckkraft“ für
die Effektebene im Zeitleistenfenster entspricht dem Wert 100% für diese Einstellung.
Skalieren Gibt die Art der Skalierung an, die der Effekt zum Zoomen einer Ebene
verwendet. Bei „Standard“ wird die Standardskalierung verwendet. Wenn Sie diese
Methode wählen, bleibt die Schärfe im Bild erhalten, bei höheren Werten sind aber
deutlich stufige Kanten zu erkennen. Bei „Weich“ kommen Spline-Algorithmen zum
Einsatz. Wenn Sie das Bild über 100% hinaus skalieren, sorgt die Einstellung „Weich“ für
eine Glättung der Kanten unter Beibehaltung der Bildqualität. Die Einstellung „Weich“
empfiehlt sich bei der Verwendung von großen Werten für „Vergrößerung“. Bei „Streuen“
sind beim Vergrößern des Bildes Streupixel oder Artefakte zu sehen.
Angleichungsmodus Gibt die Füllmethode an, mit der der Effekt den gezoomten
Bereich und die originale Ebene miteinander kombinieren soll. Mit Ausnahme der
Einstellung „Ohne“ verhalten sich alle diese Transfermodi wie die Füllmethoden im
Zeitleistenfenster. Bei Wahl von „Ohne“ werden um den gezoomten Bereich herum
transparente Pixel angezeigt.
Ebene neu skalieren Wenn die Option „Ebene neu skalieren“ aktiviert ist und sich der
gezoomte Bereich bis über die Grenzen der Originalebene erstreckt, werden die Ränder
der Komposition als Ebenenkanten verwendet. Ist diese Option deaktiviert, werden alle
Bereiche des Bildes, die sich außerhalb der Grenzen der Originalebene befinden, auf diese
Ebenengrenzen beschnitten.

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Effekt „Verzerren“ > „Gitter-Verkrümmung“ (nur Pro)


Der Effekt „Gitter-Verkrümmung“ weist der Ebene ein Raster aus Bézier-Zellen (Vierecke
im Raster) zu, das Sie manipulieren können, um Bereiche eines Bildes zu verzerren. Diese
Zellen enthalten an jeder Ecke einen Scheitelpunkt und zwei bis vier Tangenten (Punkte,
die die Krümmung des Liniensegments steuern, das den Rand der Zelle bildet). Die
Anzahl der Tangenten hängt davon ab, ob sich der Scheitelpunkt in einer Ecke, an einer
Kante oder im Inneren des Rasters befindet. Durch Verschieben der Scheitelpunkte und
Tangenten können Sie die Form des gekrümmten Liniensegments ändern. Je feiner das
Raster ist, desto genauer sind die Anpassungen, die Sie an den Bereichen des Bildes
innerhalb der Rasterzelle vornehmen können.
Sie können den Effekt „Gitter-Verkrümmung“ auch verwenden, um glatte Übergänge
zwischen mehreren Bildern und Ebenen zu erstellen. Mit Hilfe von Keyframes für Effekte
und für die Deckkraft können Sie Übergänge zwischen Ebenen animieren und so im Laufe
der Zeit Ebenen erscheinen lassen und verzerren.

Szene im Original (links), mit Verzerrungsgitter (Mitte) und nach Anwendung des Effekts „Gitter-
Verkrümmung“ (rechts)

Wenn Sie mehrere Scheitelpunkte auswählen möchten, halten Sie beim Klicken auf
die Scheitelpunkte die Umschalttaste gedrückt.
Legen Sie für den Effekt „Gitter-Verkrümmung“ die folgenden Einstellungen fest:
Zeilen, Spalten Geben die Anzahl der vertikalen (Zeilen) oder horizontalen Rasterzellen
(Spalten) an. Der Maximalwert beträgt 31. Wird eine breitere Verzerrung gewünscht, ist ein
kleinerer Wert festzulegen. Soll die Verzerrung exakter gesteuert werden können, müssen
Sie hier einen höheren Wert festlegen. Ziehen Sie die Scheitelpunkte und Tangenten mit der
Maus, um die Form des Rasters zu ändern. Das Bild folgt, unter Berücksichtigung des Wertes
für „Elastizität“ und der von der benachbarten Zelle gebildeten Grenze, der Form des Rasters.
Qualität Gibt an, inwieweit das Bild der durch die Kurve definierten Form folgen soll. Je
höher dieser Wert, desto exakter folgt das Bild der Form. Höhere Qualitätseinstellungen
benötigen mehr Zeit zum Rendern.
Verzerrungsgitter Klicken Sie auf die Stoppuhr, um die Verzerrung über einen
Zeitverlauf hinweg zu animieren.
Hinweis: Jede Rasterzelle wird zu einer Grenze für die Verzerrung. Wenn Sie z. B. eine
Rasterzelle auseinander ziehen, wird der in der Zelle enthaltene Bildbereich auseinander
gezogen, während gleichzeitig der Bildbereich in der angrenzenden Zelle
zusammengedrückt wird. Die Begrenzung der angrenzenden Zelle schützt das darin
enthaltene Bild davor, auf Null zusammengedrückt zu werden. Das bedeutet in anderen
Worten, dass ein Bild nicht aus seiner jeweiligen Zelle hinaus bewegt werden kann.

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Effekt „Verzerren“ > „Spiegeln“


Beim Effekt „Spiegeln“ wird das Bild entlang einer Linie geteilt und eine Seite auf die
andere gespiegelt. Die Option „Mittelpunkt“ gibt dabei die Position der Linie an. Die
Option „Winkel“ bestimmt, welche Seite gespiegelt wird und wo die Spiegelung erscheint.
Wird für „Winkel“ der Wert 0 gewählt, wird die linke Seite auf die rechte Seite gespiegelt.
Wird für „Winkel“ der Wert 180 gewählt, wird die rechte Seite auf die linke Seite gespiegelt.
Wird für „Winkel“ der Wert 90 gewählt, wird der obere Teil auf den unteren Teil gespiegelt.
Wird für „Winkel“ der Wert 270 gewählt, wird der untere Teil auf den oberen Teil gespiegelt.
Die Qualitätseinstellung für die Ebene wirkt sich auf den Effekt „Spiegeln“ aus. Bei der
Qualitätseinstellung „Beste“ wirkt das Spiegelbild glatter und genauer.

Original (links), mit Variationen des Effekts „Spiegeln“ (Mitte und rechts)

Effekt „Verzerren“ > „Verschieben“


Der Effekt „Verschieben“ schwenkt das Bild innerhalb einer Ebene. Visuelle Informationen,
die an einer Seite aus dem Bild herausgeschoben werden, werden auf der gegenüber
liegenden Seite angezeigt. Bei Wahl der Qualitätseinstellung „Beste“ wird die
Verschiebung mit Subpixel-Präzision durchgeführt.
Die Option „Mittelpunkt verschieben auf“ gibt die neue Position des Mittelpunkts des
Originalbildes an. Die Option „Mit Original mischen“ gibt den Betrag an, mit dem das
verschobene Bild mit dem Originalbild gemischt wird.

Original (links), mit Variationen des Effekts „Verschiebung“ (Mitte und rechts)

Effekt „Verzerren“ > „Optikkompensierung“ (nur Pro)


Mit dem Effekt „Optikkompensierung“ können Sie Kameraobjektivverzerrungen
hinzufügen oder entfernen. Elemente, die mit ungeeigneten Objektivverzerrungen
kombiniert wurden, können zu Anomalien in der Animation führen. So kann es z. B.
passieren, dass verfolgte Objekte in einer verzerrten Szene nicht zum Szenenbereich
passen, weil lineare Objekte der Verzerrung der Szene nicht folgen.

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Szene im Original (links) und mit unterschiedlichen Einstellungen für „Optikkompensierung“


(Mitte und rechts)

Einstellungen für den Effekt „Optikkompensierung“


Legen Sie für den Effekt „Optikkompensierung“ die folgenden Einstellungen fest:
Blickfeld (FOV) Gibt das Blickfeld des verzerrten Footagematerials an. Das Blickfeld
verhält sich relativ zur Größe der Quellebene und zur ausgewählten Blickfeldausrichtung.
Der Verzerrungsbetrag verhält sich relativ zum Blickfeld. Es gibt keine allgemeine Regel,
die festlegt, welcher FOV-Wert zu welchem Objektiv passt. Beim Einzoomen wird der FOV-
Wert verringert, beim Auszoomen erhöht. Wenn das Footage über unterschiedliche
Zoom-Werte verfügt, müssen Sie folglich für den FOV-Wert Keyframes einrichten.
Linsenverzerrung umkehren Kehrt die Objektivverzerrung um. Um z. B. eine
Weitwinkelobjektivverzerrung zu entfernen, setzen Sie den FOV-Wert auf 40,0 und
aktivieren Sie die Option „Linsenverzerrung umkehren“. Bei Aktivierung von
„Linsenverzerrung umkehren“ wird automatisch auch die Option „Größe ändern“ aktiviert.
Blickfeldausrichtung Gibt die Achse an, auf der der FOV-Wert basiert. Verwenden Sie
diese Option, wenn Sie die computergenerierten Elemente an den gerenderten
Blickwinkel anpassen möchten.
Blickfeldmittelpunkt Gibt einen alternativen Blickfeldmittelpunkt an. Dieser ist hilfreich
bei benutzerdefinierten Objektiven, die nicht zentriert sind. In den meisten Fällen sollten
Sie an der Einstellung jedoch nichts ändern.
Optimale Pixel Sorgt dafür, dass während der Verzerrung so viele Pixelinformationen wie
möglich erhalten werden. Wenn diese Option aktiviert ist, sind die FOV-Werte nicht mehr
umkehrbar.
Größe ändern Ändert die Größe der Ebene, wenn diese durch die angewendete
Verzerrung über ihre ursprüngliche Größe hinaus ausgedehnt wird. Um diese Option zu
verwenden, wählen Sie zunächst die Option „Linsenverzerrung umkehren“ und dann eine
der verfügbaren Optionen. Bei „Aus“ ändert sich die Größe der Ebene nicht. Bei „Max 2X“
ändert sich die Größe der Ebene auf maximal das Zweifache ihrer ursprünglichen Breite
und Höhe. Bei „Max 4X“ ändert sich die Größe der Ebene auf maximal das Vierfache ihrer
ursprünglichen Breite und Höhe. Bei „Unbeschränkt“ passt sich die Größe der Ebene der
Ausdehnung an. Für diese Option wird u. U. sehr viel Arbeitsspeicher benötigt.

Andere Effekte bei der Anpassung der FOV-Werte anwenden


Zum Anpassen der FOV-Werte müssen die Ebenen dieselbe Größe haben. Wenn Sie die
Option „Größe ändern“ auswählen, können Sie jedoch den Effekt „Optikkompensierung“
erneut anwenden und die Verzerrung unter Verwendung desselben Wertes umkehren.
Sie können dann vor der abermaligen Anwendung der Optikkompensierung auch einen
anderen Effekt verwenden.

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Wenn Sie die Größe einer Ebene mit Hilfe des Effekts „Optikkompensierung“ ändern und
die Ebene dann durch Erstellen einer Unterkomposition in eine größere Komposition
integrieren, können Sie die Verzerrung erst dann mit Hilfe desselben Wertes umkehren,
wenn Sie die Unterkomposition so stark vergrößert haben, dass die erweiterte Ebene
darauf Platz findet.

Blickfeld an Computergrafiken anpassen


Das richtige Blickfeld können Sie ermitteln, indem Sie eine verzerrte Kante oder Linie im
Footage suchen. Passen Sie dann den FOV-Wert so lange an, bis die Kante gerade ist, und
wenden Sie dann die Umkehrung dieses Wertes auf das computergenerierte Material an.
Auf diese Weise werden das computergenerierte Element und das Footage unter
Verwendung einer passenden Objektivverzerrung miteinander kombiniert.
So passen Sie die Objektivverzerrung an Computergrafiken an
1 Wählen Sie die Footageebene mit der Verzerrung aus und wählen Sie „Effekt“ >
„Verzerren“ > „Optikkompensierung“.
2 Ändern Sie im Effektfenster den Wert für „Blickfeld (FOV)“ so lange, bis eine verzerrte
Kante oder Linie gerade erscheint. Notieren Sie sich diesen FOV-Wert.
3 Wählen Sie die Computergrafikebene aus, die verzerrt werden soll, und wenden Sie den
Effekt „Optikkompensierung“ an. Geben Sie dabei den in Schritt 2 ermittelten FOV-Wert
ein.
4 Aktivieren Sie die Option „Linsenverzerrung umkehren“.
5 Entfernen Sie den Effekt „Optikkompensierung“ von der Footageebene.

Effekt „Verzerren“ > „Polarkoordinaten“


Beim Effekt „Polarkoordinaten“ werden Ebenen dadurch verzerrt, dass jedes Pixel im x,y-
Koordinatensystem der Ebene an die entsprechende Position im Polarkoordinatensystem
bzw. umgekehrt übertragen wird. Dieser Effekt erzeugt ungewöhnliche und
überraschende Verzerrungen, die in Abhängigkeit vom Bild und von den aktivierten
Optionen sehr unterschiedlich aussehen können. Im Standardkoordinatensystem werden
Punkte an Hand der jeweiligen horizontalen (x-Achse) und vertikalen (y-Achse)
Entfernung vom Ursprung bestimmt. Die einzelnen Punkte werden dabei in der Form (x,y)
angegeben. Im Polarkoordinatensystem werden Punkte anhand der Länge eines Radius
vom Ursprung (r) und des zugehörigen Winkels zur x-Achse ( ) bestimmt. Die einzelnen
Punkte werden dabei in der Form (r, ) angegeben.

Original (links), mit Variationen des Effekts „Polarkoordinaten“ (Mitte und rechts)

Legen Sie für den Effekt „Polarkoordinaten“ die folgenden Einstellungen fest:

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Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte

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Interpolation Gibt die Stärke der Verzerrung an. Bei einem Wert von 0% erfolgt keine
Verzerrung.
Umwandlungsart Gibt an, wie die Umwandlung erfolgen soll. Wählen Sie eine der
folgenden Optionen:
• „Rechteckig -> Polar“ wandelt die Pixel um, indem die x,y-Koordinaten der einzelnen
Pixel jeweils als r, -Koordinaten verwendet werden. So wird z. B. die x,y-Koordinate 2,3
zur Polarkoordinate mit dem Radius 2 und dem Winkel „3 Grad“ umgewandelt.
Horizontale Linien werden zu Kreisen und vertikale Linien zu radialen Linien.
• „Polar -> Rechteckig“ wandelt die Pixel um, indem die r- und -Koordinaten der
einzelnen Pixel als x,y-Koordinaten verwendet werden. Die Polarkoordinate mit dem
Radius 10 und dem Winkel „45 Grad“ wird z. B. zur x,y-Koordinate „10,45“.

Effekt „Verzerren“ > „Umformen“ (nur Pro)


Der Effekt „Umformen“ transformiert eine Form in eine andere Form auf derselben Ebene,
wobei das zu Grunde liegende Bild mit einbezogen wird. Das Bild wird dabei verzerrt, um
die Form an den neuen Bereich anzupassen. Erstellen bzw. importieren Sie zum Definieren
des Bereiches, der verzerrt werden soll, bis zu drei der folgenden Masken: die
Ausgangsmaske, die Zielmaske und die Begrenzungsmaske (optional).

Szene im Original mit drei Masken (links) und mit unterschiedlichen Einstellungen für „Umformen“
(Mitte und rechts)

After Effects weist diesen Masken ihre jeweilige Funktion (als Ausgangs-, Ziel- oder
Begrenzungsmaske) auf der Grundlage der Reihenfolge zu, in der sie erstellt bzw.
importiert wurden. Sie können aber auch andere Masken festlegen. So können Sie z. B.
Masken im After Effects-Ebenenfenster erstellen oder in Adobe Illustrator erstellte Masken
verwenden. Verwenden Sie für jede Maske einen geschlossenen Pfad. Alle drei Masken
müssen sich auf derselben Ebene wie das Footage befinden, auf das Sie den Effekt
„Umformen“ anwenden. Sie können allerdings auch Masken von anderen Ebenen
kopieren.
Sie können den Effekt „Umformen“ (ähnlich wie den Effekt „Gitter-Verkrümmung“) dazu
verwenden, ausgefallene Übergänge zwischen mehreren Bildern und Ebenen zu
erzeugen. Mit Hilfe von Keyframes für Effekte und für die Deckkraft können Sie Übergänge
zwischen Ebenen animieren und so im Laufe der Zeit Ebenen erscheinen lassen und
verzerren.

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Einstellungen für den Effekt „Umformen“


Legen Sie für den Effekt „Umformen“ die folgenden Einstellungen fest:
Ausgangsmaske Gibt die Maske mit dem Bildbereich an, der umgeformt werden soll.
Wenn hier keine Option ausgewählt wird, verwendet After Effects die zweite erstellte
Maske als Ausgangsmaske. Im Kompositions- und im Ebenenfenster wird die
Ausgangsmaske durch einen roten Umriss gekennzeichnet.
Zielmaske Gibt die Maske an, die die Form des endgültigen Bildes festlegt. Wenn hier
keine Option ausgewählt wird, verwendet After Effects die dritte erstellte Maske als
Zielmaske. Im Kompositions- und im Ebenenfenster wird die Zielmaske durch einen
gelben Umriss gekennzeichnet.
Grenzmaske Gibt an, welcher Teil des Bildes umgeformt werden soll. Alle Elemente, die
sich außerhalb dieser Begrenzung befinden, werden nicht verändert. Wenn hier keine
FestIegung getroffen wird, verwendet After Effects die erste erstellte Maske als
Begrenzungsmaske. Im Kompositions- und im Ebenenfenster wird die Begrenzungsmaske
durch einen blauen Umriss gekennzeichnet.
Prozent Gibt den Prozentsatz für die Umformung an. Dieser Wert ist beim Erstellen
partieller Verzerrungen hilfreich, die sich mit der Zeit verstärken.
Elastizität Gibt an, inwieweit das Bild der durch die Kurve definierten Form folgen soll.
Die Option „Steif“ wirkt ähnlich wie kalte Gummimasse, d. h. das Bild wird so wenig wie
möglich verzerrt. Die Option „Sehr flüssig“ wirkt ähnlich wie heiße Gummimasse, d. h. das
Bild wird auf fließende Weise verzerrt. Die Wirkung der anderen Einstellungen liegt
dazwischen. Je höher Sie die Einstellung für „Elastizität“ wählen, desto länger dauert das
Rendern. Wenn das fertige Bild der Kurve nicht wie erwartet folgt, sollten Sie die
folgenden Richtlinien für die Elastizität beachten:
• Verwenden Sie im Allgemeinen die steifste Einstellung, bei der kein polygonales Bild
erzeugt wird. Verwenden Sie eine höhere Einstellung, wenn das fertige Bild zwar
polygonal aussieht, die Kurven aber glatt sind.
• Verwenden Sie die Option „Steif“,„Weniger steif“ oder „Unterdurchschnittlich“, wenn
Ausgangs- und Zielmaske über eine ähnliche Form sowie eine wenig ausgeprägte
Krümmung verfügen (d. h. wenige gekrümmte Segmente, die ihre Richtung abrupt
ändern).
• Verwenden Sie die Option „Normal“,„Ganz normal“ oder „Überdurchschnittlich“, wenn
Ausgangs- und Zielmaske sich nicht ähnlich sind und über eine wenig ausgeprägte
Krümmung verfügen.
• Verwenden Sie die Option „Lose“,„Flüssig“ oder „Sehr flüssig“, wenn die Masken sich
sehr stark unterscheiden und über eine extrem ausgeprägte Krümmung verfügen.
Korrespondenzpunkte Gibt die Anzahl der Punkte auf der Ausgangsmaske an, denen
Punkte auf der Zielmaske zugewiesen sind. Diese Punkte werden im Kompositionsfenster
angezeigt. Sie steuern die Interpolation der Verzerrung im Raum. Um den Effekt präzise
einzustellen, können Sie auf beiden Masken Punkte hinzufügen, löschen oder
verschieben. Jede Maske kann über eine unbegrenzte Anzahl an Punkten verfügen. Je
mehr Punkte Sie jedoch verwenden, desto länger dauert das Rendern. Wenn die
Verzerrung verdreht wirkt, versuchen Sie, an den Schlüsselstellen der Maske mehr
Korrespondenzpunkte hinzuzufügen. (Wenn das Bogenmaß von Kurven zwischen zwei
Korrespondenzpunkten zu unterschiedlich ist, können Verdrehungen auftreten.)

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Berechnungsdichte Gibt an, wie After Effects die Verzerrung der einzelnen Video- bzw.
Animationsframes im Intervall zwischen Keyframes sowie beim Nichtvorhandensein von
Keyframes bestimmt.
• „Diskret“ benötigt keine Keyframes, da die Verzerrung für jeden Frame neu berechnet
wird. Die Option „Diskret“ liefert die genauesten Ergebnisse, nimmt jedoch auch mehr
Renderzeit in Anspruch.
• „Linear“ (Standardeinstellung) benötigt zwei oder mehr Keyframes und führt zwischen
den Keyframes eine geradlinige Interpolation durch. Die Option „Linear“ sorgt für
gleichmäßige Veränderungen zwischen den Keyframes und abrupte Veränderungen an
der Position der Keyframes.
• Bei „Glatt“ werden drei oder mehr Keyframes benötigt und die Verzerrung wird unter
Verwendung kubischer Kurven angenähert. Dadurch werden bei der Verzerrung
fließende Bewegungen erzeugt.

Effekt „Umformen“ verwenden


Im Folgenden finden Sie einen grundlegenden Überblick über die Verwendung des
Effekts „Matte verbessern“.
So wenden Sie den Effekt „Umformen“ an
1 Öffnen Sie die Ebene in einem Ebenenfenster.
2 Erstellen Sie die Ausgangs-, die Ziel- und die Begrenzungsmaske bzw. importieren Sie
sie in die Ebene.
Geben Sie für jede Maske einen Namen ein, damit Sie sie im Effektfenster im Menü
„Maske“ leicht unterscheiden können.
3 Wählen Sie im Zeitleistenfenster unter „Modus“ für jede Maske die Einstellung „Ohne“.
4 Legen Sie durch Positionieren der Begrenzungsmaske den Bildbereich fest, der
unverändert bleiben soll. (Bereiche innerhalb der Begrenzungsmaske werden verzerrt,
Bereiche außerhalb der Maske bleiben unverändert. Achten Sie darauf, dass sich die
Begrenzungsmaske in möglichst großem Abstand von der Ausgangs- und Zielmaske
befindet, um Überlagerungen zu vermeiden.)
5 Skalieren Sie die Ausgangsmaske und positionieren Sie sie über dem Bild.
6 Skalieren Sie die Zielmaske und positionieren Sie sie, um die endgültige Form zu
bestimmen. (Verzerrungen liefern die besten Ergebnisse, wenn sich Ausgangs- und
Zielmaske ungefähr an derselben Stelle befinden.)
7 Aktivieren Sie das Kompositions- oder das Zeitleistenfenster, wählen Sie die Ebene aus
und wählen Sie dann „Effekt“ > „Verzerren“ > „Umformen“.
8 Wählen Sie in den Maskenmenüs die Ausgangs-, die Ziel- und die Begrenzungsmaske
aus.
9 Passen Sie den Prozent-Wert an und wählen Sie eine der verfügbaren Optionen unter
„Elastizität“.
10 Fügen Sie im Kompositionsfenster der Maske Korrespondenzpunkte hinzu oder
entfernen bzw. verschieben Sie diese, um die Verzerrung wie gewünscht zu gestalten:
• Wenn Sie einen Punkt hinzufügen möchten, klicken Sie bei gedrückter Alt-Taste
(Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf die Maske.

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• Wenn Sie einen Punkt löschen möchten, klicken Sie bei gedrückter Alt-Taste (Windows)
bzw. Wahltaste (Mac OS) auf den Punkt.
• Wenn Sie einen Punkt verschieben möchten, ziehen Sie ihn an die gewünschte Position.
• Wenn Sie die Interpolation eines Punktepaars ändern möchten, klicken Sie bei
gedrückter Umschalttaste auf einen der beiden Punkte. Die Interpolationseinstellung
„Glatt“ empfiehlt sich vor allem bei runden Masken, während die
Interpolationseinstellung „Linear“ bei winkligen Masken die besten Ergebnisse liefert.
Sie können in einer Komposition auch eine Kombination aus glatter und linearer
Interpolation verwenden.
11 Wählen Sie eine Interpolationsmethode aus und sehen Sie sich die Verzerrung in der
Vorschau an. Wenn die Interpolationsmethoden „Linear“ oder „Glatt“ nicht die
erwünschten Ergebnisse liefern, fügen Sie mehr Keyframes hinzu. Wenn Sie mit der
Interpolationsmethode „Diskret“ nicht das erwünschte Ergebnis erzielen, wählen Sie eine
andere Methode aus.

Effekt „Verzerren“ > „Kräuseln“


Der Effekt „Kräuseln“ erzeugt das Aussehen von kleinen Wellen, die sich auf der
angegebenen Ebene in konzentrischen Kreisen vom Mittelpunkt wegbewegen. Der Effekt
wirkt so, als würde ein Stein in einen Teich geworfen werden. Sie können auch festlegen,
dass sich das Kräuseln auf den Mittelpunkt zubewegt.
Mit der Einstellung „Geschwindigkeit“ können Sie das Kräuseln mit einer konstanten
Geschwindigkeit animieren. Bei dieser Einstellung sind für die Animation keine Keyframes
erforderlich. Soll das Kräuseln mit variabler Geschwindigkeit animiert werden, müssen Sie
dagegen Keyframes für die Einstellung „Winkel“ erstellen.

Animierter Effekt „Kräuseln“

Einstellungen für den Effekt „Kräuseln“


Legen Sie für den Effekt „Kräuseln“ die folgenden Einstellungen fest:
Radius Gibt an, wie weit sich die Kräuselwellen vom Mittelpunkt aus ausbreiten. Der Wert
wird als Prozentsatz der Bildgröße angegeben. Wenn der Mittelpunkt des Effekts
„Kräuseln“ mit dem Mittelpunkt der Ebene übereinstimmt und für den Radius der Wert
100 festgelegt wird, breitet sich das Kräuseln bis zum Rand des Bildes aus. Bei 0 erfolgt
keinerlei Kräuseln. Wie bei den Wellen auf dem Teich werden auch die Kräuselwellen auf
einer Ebene immer flacher, je weiter sie sich vom Mittelpunkt entfernen.
Wenn Sie lediglich eine einzige Kräuselwelle erzeugen möchten, geben Sie als
Radius den Wert 100, als Wellenbreite einen Wert zwischen 90 und 100 und als
Wellenhöhe einen beliebigen Wert ein.
Mittelpunkt Gibt den Mittelpunkt des Effekts an.

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Umwandlungsart Gibt an, wie die Kräuselwellen erzeugt werden. Mit „Asymmetrisch“
werden sehr realistisch wirkende Kräuselwellen mit Seitwärtsbewegungen und einer
stärkeren Verzerrung erzeugt. Mit „Symmetrisch“ wird eine Bewegung erzeugt, die sich
vom Mittelpunkt ausschließlich nach außen ausbreitet. Die dabei entstehende Verzerrung
fällt nicht so deutlich aus.
Wellengeschwindigkeit Gibt die Geschwindigkeit an, mit der sich die Kräuselwellen
vom Mittelpunkt nach außen ausbreiten. Wird eine Wellengeschwindigkeit festgelegt,
werden die Kräuselwellen über den angegebenen Zeitraum automatisch mit einer
konstanten Geschwindigkeit (ohne Keyframes) animiert. Bei einem negativen Wert
scheinen sich die Kräuselwellen auf den Mittelpunkt hin zu bewegen und beim Wert 0
wird keinerlei Bewegung erzeugt. Wenn sich die Geschwindigkeit im Laufe der Zeit
ändern soll, geben Sie für diese Einstellung den Wert 0 an und richten Sie dann für die
Eigenschaft „Winkel“ der Ebene einen Keyframe ein.
Breite Gibt die Entfernung zwischen den einzelnen Wellenbergen (in Pixeln) an. Bei
höheren Werten werden lange, wellenförmige Kräusel und bei geringeren Werten viele
kleine Kräusel erzeugt.
Wellenhöhe Gibt die Höhe der Kräuselwellen an. Je höher die Wellen sind, desto stärker
ist die Verzerrung.
Winkel Gibt den Punkt auf der Wellenform an, von dem ein Wellenkreis ausgeht. Beim
Standardwert „0 Grad“ geht die Welle vom Mittelpunkt ihrer abfallenden Seite, bei
„90 Grad“ vom tiefsten Punkt des Wellentals, bei „180 Grad“ vom Mittelpunkt ihrer
ansteigenden Seite usw. aus.

Effekt „Verzerren“ > „Schmieren“


Mit Hilfe des Effekts „Schmieren“ können Sie einen Bereich innerhalb eines Bildes
definieren und diesen Bereich anschließend an eine neue Position verschieben, wobei der
umliegende Teil des Bildes gedehnt bzw. verschmiert wird. Welcher Bereich dabei verzerrt
werden soll, können Sie mit Hilfe von Masken festlegen.
Um den Effekt „Schmieren“ verwenden zu können, müssen Sie zunächst zwei Masken
erstellen bzw. importieren: die Ausgangs- und die Grenzmaske. Sie können die Masken
entweder direkt auf der Ebene in After Effects erstellen oder Sie können in Adobe
Illustrator erstellte Masken verwenden. Wenn Sie eine in Illustrator erstellte Maske
importieren möchten, kopieren Sie die Maske und fügen Sie sie dann in eine Ebene in
After Effects ein. Masken müssen geschlossen sein, damit Sie sie mit dem Effekt
„Schmieren“ verwenden können. Wenn es sich bei einer Maske um eine offene Kontur
handelt, wird diese von After Effects geschlossen, sobald Sie sie auswählen. Beide Masken
müssen sich auf derselben Ebene wie das Footage befinden, auf das Sie den Effekt
„Schmieren“ anwenden. Sie können allerdings auch Masken von anderen Ebenen
kopieren.

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Szene im Original (links) und mit unterschiedlichen Einstellungen für „Schmieren“ (Mitte und rechts)

Wenn Sie die Ausgangsmaske innerhalb des Bildes verschieben, wird der Teil des Bildes,
der sich innerhalb der Grenzmaske befindet, vom Effekt „Schmieren“ so gedehnt, dass er
sich an den Umriss der Ausgangsmaske anpasst. Die Grenzmaske „versucht“ dabei, die
Teile des Bildes, die sich außerhalb der Grenzmaske befinden, vor der Dehnung zu
schützen. Im Kompositionsfenster werden die ursprüngliche Position (die im
Ebenenfenster festgelegt wurde) und die Verschiebungsposition der Ausgangsmaske
angezeigt. Die Anfangsposition der Ausgangsmaske wird durch einen hellroten Umriss
und die neue Position durch einen dunklen Umriss gekennzeichnet.
Mit Hilfe von Keyframes können Sie die Position, die Größe und die Drehung der
Ausgangsmaske während der Verschiebung animieren. Keyframes können Sie auch
verwenden, um die ursprüngliche Position der Ausgangsmaske im Ebenenfester zu
animieren.
Die Verarbeitung kann bei bestimmten Einstellungen einige Minuten dauern. Die
Berechnungszeit steigt in dem Maße, wie sich die Ausgangsmaske der Begrenzungsmaske
nähert. Wenn Sie auf eine Einstellung klicken, wird die Verarbeitung unterbrochen.

Einstellungen für den Effekt „Schmieren“


Legen Sie für den Effekt „Schmieren“ die folgenden Einstellungen fest:
Ausgangsmaske Gibt an, welche Maske als Ausgangsmaske verwendet werden soll.
Standardmäßig wird die an zweiter Stelle erstellte bzw. importierte Maske von After
Effects als Ausgangsmaske ausgewählt.
Hinweis: Sie müssen sowohl eine Grenz- als auch eine Ausgangsmaske angeben, um eine
Verzerrung erstellen zu können.
Grenzmaske Gibt an, welche Maske als Grenzmaske verwendet werden soll.
Standardmäßig wird die zuerst erstellte bzw. importierte Maske von After Effects als
Grenzmaske ausgewählt.
Maskenverschiebung Gibt die Zielposition für die Ausgangsmaske an. Der Wert für
diese Position wird als x,y-Koordinate rechts neben der Schaltfläche „Verschiebung“
angegeben. Um die Position für die Verschiebung festzulegen, klicken Sie auf die
Schaltfläche „Verschiebung“ und klicken Sie dann an der gewünschten Position auf das
Bild. Um die Position für die Verschiebung numerisch festzulegen, geben Sie für jede
Achse einen neuen Wert ein. Wenn Sie die Genauigkeit, die Ihnen die Option
„Maskenverschiebung“ bietet, nicht benötigen, können Sie die Verschiebung der
Ausgangsmaske auch einfach durch Ziehen mit der Maus im Kompositionsfenster
festlegen.
Hinweis: Wenn sich die Ausgangsmaske während der Animation in der Nähe der
Grenzmaske befindet, können unerwünschte Welleneffekte auftreten.
Maskendrehung Dreht die Maske um ihren eigenen Mittelpunkt (um 0 bis 360 Grad).

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Maskenskalierung Vergrößert bzw. verkleinert die Ausgangsmaske (an ihrer


Verschiebungsposition) im Verhältnis zu ihrer Größe an der ursprünglichen Position.
Prozent Gibt an, mit welchem Prozentsatz der Effekt „Schmieren“ tatsächlich
angewendet wird. Wenn für „Prozent“ z. B. der Wert 50% festgelegt wird, wird der Effekt
„Schmieren“ zur Hälfte durch Verschieben, Skalieren und Drehen der Ausgangsmaske
durchgeführt. Dieser Wert hat keinen Einfluss auf die Ausgangs- und die
Verschiebungsposition der Ausgangsmaske, sondern nur auf den Prozentsatz, mit dem
der Effekt angewendet wird.
Elastizität Gibt an, inwieweit das Bild der durch die Kurve definierten Form folgen soll.
Bei Wahl der Option „Steif“ fällt die Verzerrung am geringsten, bei Wahl der Option „Sehr
flüssig“ am stärksten aus. Allgemein gilt, dass Sie die steifste Einstellung verwenden
sollten, bei der keine polygonalen Bilder erzeugt werden.
Berechnungsdichte Gibt an, welche Methode der Effekt „Schmieren“ zwischen den
Keyframes anwendet. Bei „Linear“ werden zwei oder mehr Keyframes benötigt und es wird
eine geradlinige Interpolation zwischen den Keyframes durchgeführt. Wenn Sie diese
Option wählen, werden roboterähnliche Animationen erzeugt, bei denen sich die
Verzerrung an den Keyframes ändert. Bei „Glatt“ werden drei oder mehr Keyframes
benötigt und die Verzerrung wird unter Verwendung kubischer Kurven angenähert.
Dadurch werden bei der Verzerrung fließende Bewegungen erzeugt. Wenn Sie im Rahmen
der Animation zwischen den einzelnen Keyframes präzisere Gestaltungsmöglichkeiten
benötigen, fügen Sie mehr Keyframes hinzu. So wirkt z. B. eine Verzerrung, die eine 90-
Grad-Drehung zwischen zwei Keyframes darstellt, als würde das Bild gefaltet. Wenn eine
solche Verzerrung fließender gestaltet werden soll, fügen Sie alle 10 Grad einen Keyframe
ein.

Effekt „Schmieren“ verwenden


Im Folgenden finden Sie einen grundlegenden Überblick über die Verwendung des
Effekts „Matte verbessern“.
So verwenden Sie den Effekt „Schmieren“
1 Öffnen Sie die Ebene in einem Ebenenfenster.
2 Erstellen Sie die Masken bzw. fügen Sie die Masken ein, die Sie als Grenz- und als
Ausgangsmaske verwenden möchten.
3 Legen Sie durch Positionieren der Grenzmaske den Bereich der Ebene fest, auf den sich
der Effekt „Schmieren“ nicht auswirken soll.
4 Skalieren Sie die Ausgangsmaske und positionieren Sie sie über dem Bereich, der
verschoben werden soll.
5 Aktivieren Sie das Kompositionsfenster und wählen Sie „Effekt“ > „Verzerren“ >
„Schmieren“.
6 Legen Sie durch Eingeben eines Wertes für „Prozent“ fest, in welchem Umfang der Effekt
angewendet werden soll.
7 Verschieben Sie die Ausgangsmaske im Kompositionsfenster an ihre Zielposition,
indem Sie sie mit der Maus ziehen oder einen Wert für „Maskenverschiebung“ eingeben.
8 Wenn die Ausgangsmaske gedreht werden soll, verwenden Sie die Option
„Maskendrehung“. Mit der Option „Maskenskalierung“ können Sie die Größe der Maske
ändern.

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9 Ziehen Sie bei Bedarf den Schieberegler „Prozent“ auf den gewünschten Wert und
legen Sie die gewünschte Einstellung für „Elastizität“ fest.

Effekt „Verzerren“ > „Wölben“


Der Effekt „Wölben“ verzerrt eine Ebene, indem er einen Bereich des Bildes um eine
gewölbte Form variabler Größe legt. Wie sich dieser Effekt konkret auswirkt, hängt auch
von der Qualitätseinstellung für die Ebene ab. Bei der Qualitätseinstellung „Beste“ werden
die versetzten Pixel mit Subpixel-Genauigkeit dargestellt, während sie bei der
Qualitätseinstellung „Entwurf“ auf das nächste ganze Pixel gerundet werden.
Mit der Option „Radius“ können Sie den Radius des Wölbungskörpers (in Pixeln) festlegen.
Der maximal mit dem Schieberegler einstellbare Wert lässt sich überschreiten, indem Sie
auf den Wert für „Radius“ klicken und im Dialogfeld einen höheren Wert eingeben. Mit der
Option „Mittelpunkt“ wird die Position des Mittelpunkts des Wölbungskörpers in der
Ebene festgelegt.

Original (links), mit Variationen des Effekts „Wölben“ (Mitte und rechts)

Effekt „Verzerren“ > „Transformieren“


Mit dem Effekt „Transformieren“ lassen sich zweidimensionale geometrische
Transformationen auf die Quellebene anwenden. Der Effekt ergänzt damit die
Transformationseigenschaften, die für jede Ebene im Zeitleistenfenster zur Verfügung
stehen. Sie können eine Ebene mit Hilfe dieses Effekts an jeder Achse entlang scheren.
Wenn die Option „Bewegungsunschärfe“ in der Spalte „Schalter“ aktiviert ist, können Sie
die Bewegungsunschärfe unabhängig vom Verschlusswinkel der Komposition festlegen.
Die Optionen „Ankerpunkt“,„Position“,„Drehung“ und „Deckkraft“ funktionieren auf die
gleiche Weise wie die Ebenentransformationseigenschaften im Zeitleistenfenster.
Hinweis: Dieser Effekt verhält sich abhängig von der Eingabeebene. Das bedeutet, dass
Sie zum Drehen einer Ebene um die linke obere Ecke das Ebenenfenster öffnen, den Befehl
„Transformieren“ im Menü des Ebenenfensters wählen und dann den Ankerpunkt und die
Position an die obere linke Ecke verschieben müssen.

Original (links), mit Variationen des Effekts „Transformieren“ (Mitte und rechts)

Legen Sie für den Effekt „Transformieren“ die folgenden Einstellungen fest:

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Skalierung: Höhe Vergrößert bzw. verringert die Höhe der aktuellen Ebene um den
angegebenen Prozentsatz.
Skalierung: Breite Vergrößert bzw. verringert die Breite der aktuellen Ebene um den
angegebenen Prozentsatz.
Neigung Gibt den Betrag der Scherung an.
Achse der Scherung Gibt die Achse an, auf der die Scherung basiert. Wird für „Scheren“
der Wert 0 gewählt, wirken sich Änderungen an der Achse der Scherung nicht aus.
Verschlusswinkel der Komposition verwenden Wenn diese Option aktiviert ist,
verwendet der Effekt „Transformieren“ beim Zuweisen von Bewegungsunschärfe den
Verschlusswinkel der Komposition. Wenn die Option nicht aktiviert ist, verwendet der
Effekt „Transformieren“ die für die Option „Verschlusswinkel“ festgelegte Einstellung.
Verschlusswinkel Gibt den Grad der Bewegungsunschärfe an, die auf die Ebene
angewendet werden soll. (Die Option „Bewegungsunschärfe“ muss für die Ebene aktiviert
sein.)
Gleichmäßiges Skalieren Skaliert die Breite und die Höhe des Bildes.

Effekt „Verzerren“ > „Turbulentes Versetzen“


Der Effekt „Turbulentes Versetzen“ erzeugt mit Hilfe fraktaler Störungen (Fraktalrauschen)
Turbulenzverzerrungen in einem Bild. Mit diesem Effekt können Sie einer Ebene verzerrte
Bewegung hinzufügen. So können Sie mit diesem Effekt z. B. fließendes Wasser,
Spiegelkabinetteffekte und wehende Fahnen erzeugen.

Original (links), mit Variationen des Effekts „Turbulentes Versetzen“ (Mitte und rechts)

Einstellungen für den Effekt „Turbulentes Versetzen“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Turbulentes Versetzen“ fest:
Versetzung Gibt die Art der verwendeten Turbulenz an. Die Optionen „Turbulent“,
„Wölben“ und „Drehen“ verkrümmen das Bild in jeweils geringfügig anderer Richtung. Die
Optionen „Turbulent (sanfter)“,„Wölben (sanfter)“ und „Drehen (sanfter)“ erzeugen jeweils
die gleiche Wirkung wie die Optionen „Turbulent“,„Wölben“ und „Drehen“ mit dem
Unterschied, dass sie weichere Verkrümmungen zur Folge haben und mehr Zeit zum
Rendern benötigen können. Mit der Option „Vertikale Versetzung“ wird das Bild lediglich
vertikal verkrümmt. Mit der Option „Horizontale Versetzung“ wird das Bild lediglich
horizontal verkrümmt. Mit der Option „Horizontale und vertikale Versetzung“ wird das Bild
sowohl vertikal als auch horizontal verkrümmt.
Betrag Gibt den Umfang der Versetzung in der Ebene an. Je höher der Wert gewählt wird,
desto stärker ist die Verzerrung in der Ebene.
Größe Gibt die Größe bzw. den Radius der versetzten bzw. verzerrten Bereiche in der
Ebene an. Je höher der Wert, desto größer die verzerrten Bereiche.

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Versatz Gibt den Teil der Fraktalform an, der im Kompositionsfenster sichtbar ist, wobei
die auf Ihre Ebene angewendete Form der Verzerrung verändert wird. Da die
Fraktalformen in alle Richtungen unendlich sind, repräsentiert das im
Kompositionsfenster angezeigte Ergebnis lediglich einen kleinen Teil des gesamten
Fraktals. Das Kompositionsfenster verhält sich dabei wie ein feststehender
Ansichtsbereich, innerhalb dessen der sichtbare Ausschnitt des Fraktals mit der
Einstellung „Versatz (Turbulenz)“ geändert wird. Dies verändert die Form der Verzerrung.
Komplexität Gibt an, wie viel Detail in der Turbulenz zu sehen ist. Wenn Sie diesen Wert
erhöhen, erhöht sich auch die Detailausgeprägtheit im Versetzungsmuster. Je niedriger
der Wert gewählt wird, desto weicher wird die Verzerrung.
Evolution Gibt an, wie sich die Turbulenz im Laufe der Zeit ändert. Die Werte für
„Evolution“ sind progressiv und nicht in einer Schleife zurückführend. Das heißt, dass sich
mit jeder neuen Umdrehung auch das Bild weiter ändert. Beim Wert 0 sieht das Bild also
anders aus als beim Wert 1, beim Wert 2 sieht es anders aus als beim Wert 1 usw. Der
Evolutionsstatus ändert sich bei jedem neuen Wert – bis ins Unendliche. Wenn Sie
möchten, dass die Einstellung „Evolution“ wieder zu ihrem Ausgangsstatus zurückkehrt
(um z. B. nahtlose Schleifen zu erstellen), wählen Sie unter „Evolutionsoptionen“ die
Einstellung „Evolutionszyklus“.
Richten Sie Keyframes für die Einstellung „Evolution“ ein, um festzulegen, wie stark sich die
Turbulenz über die Zeit zwischen den Keyframes entwickelt. Je mehr Umdrehungen
zwischen den Keyframes erfolgen, desto schneller ändert sich die Turbulenz. Höhere
Werte können aber abrupte Übergänge zur Folge haben, statt weichere Änderungen zu
erzeugen.
Optionen für Evolution Gibt an, wie die Evolutionswerte des Effekts gerendert werden.
Mit dieser Einstellung können Sie einen kurzen nahtlosen Evolutionszyklus erzeugen (in
dem der letzte Frame dem ersten Frame entspricht), der dann vorgerendert und als
Schleife als neue Quellebene einer Komposition verwendet werden kann. Auf diese Weise
sparen Sie gegenüber dem Erstellen einer eine größere Zahl von Frames umfassenden
Animation mit Hilfe der Einstellung „Evolution“ Renderzeit. In diesem Bereich stehen
folgende Optionen zur Verfügung:
• „Evolutionszyklus“ erstellt einen Evolutionszyklus, der über den angegebenen Zeitraum
als Schleife wiederholt wird. Bei dieser Option kehrt der Evolutionsstatus zu seinem
Ausgangspunkt zurück, um eine glatte, progressive, schleifenförmige Animation zu
erzeugen. Kopierte und eingefügte „Evolution“-Keyframes beginnen und enden mit
demselben Wert, und die resultierende Animation wiederholt sich, statt einen glatten
Übergangszyklus zu generieren.
• „Zyklus“ gibt die Anzahl der Umdrehungen der Einstellung „Evolution“ an, die die
fraktale Störung durchläuft, bevor sie wiederholt wird. Der zwischen den „Evolution“-
Keyframes zulässige Zeitabstand bestimmt das Timing bzw. die Geschwindigkeit dieser
Evolutionszyklen. Höhere Werte führen zu längeren Renderzeiten. Diese Einstellung
wirkt sich nur auf den Zustand des Fraktals und nicht auf die anderen Einstellungen,
wie z. B.„Geometrie“, aus. So sehen zwei identische Zustände des Fraktals nicht gleich
aus, wenn sie mit unterschiedlichen Einstellungen für „Größe“ oder „Versatz
(Turbulenz)“ angezeigt werden.
• „Zufallsparameter“ ermöglicht die Angabe eines eindeutigen Zufallswerts, den der
Effekt zur Generierung der Turbulenz verwendet. Das Animieren der Einstellung
„Zufallsparameter“ führt zu einem abrupten Übergang von einer Gruppe von

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Fraktalformen zu einer anderen (innerhalb desselben Fraktaltyps). Wenn der Übergang


der Turbulenz allmählich vonstatten gehen soll, verwenden Sie die Einstellung
„Evolution“.
Randausgleich Gibt an, wie der Effekt die Ränder eines Bildes fixiert, damit es an seiner
ursprünglichen Position verbleibt. Bei der Option „Ohne“ erfolgt keine Fixierung der
Ebenenränder. Bei der Option „Alle fixieren“,„Horizontale fixieren“ und „Vertikale fixieren“
wird der Effekt der Turbulenz auf die entsprechenden Ebenenränder minimiert. Bei Wahl
einer der „Fixierte fixieren“-Optionen wird der betreffende Ebenenrand fixiert (gesperrt),
so dass sich die Turbulenz nicht darauf auswirkt.
Ebene neu skalieren Versetzt das verzerrte Bild in die Lage, sich über den
Begrenzungsrahmen der Ebene hinaus zu erstrecken.
Glätten für beste Qualität Gibt den Grad der Glättung des Versetzungsmusters an. Diese
Option funktioniert am besten, wenn für die Ebene im Zeitleistenfenster die
Qualitätseinstellung „Beste“ festgelegt ist.

Nahtlose Schleifen erstellen


Im Folgenden finden Sie einen grundlegenden Überblick über die Erstellung einer
nahtlosen Turbulenzschleife.
So erstellen Sie eine nahtlose Schleife unter Verwendung des Effekts „Turbulentes
Versetzen“
1 Richten Sie für die Einstellung „Evolution“ zwei Keyframes ein. Legen Sie dabei nur volle
Umdrehungen fest.
2 Ändern Sie die zwischen den Keyframes zulässige Zeitdauer und die Anzahl der
Umdrehungen für „Evolution“ so lange, bis Sie mit dem Aussehen der Versetzung
zufrieden sind.
3 Aktivieren Sie unter „Evolutionsoptionen“ die Option „Evolutionszyklus“.
4 Wählen Sie mit Hilfe des „Zyklus“-Schiebereglers unter „Evolutionsoptionen“ einen
Zykluswert aus, der der Anzahl der für „Evolution“ festgelegten Umdrehungen entspricht
oder glatt durch diese teilbar ist.
5 Verschieben Sie die Zeitmarke zu dem Punkt im Zeitleistenfenster, an dem der Zyklus
vollständig ist. Wenn Sie z. B. als Zykluswert 2 festgelegt haben, müssen Sie im
Zeitleistenfenster den Frame suchen, an dem der „Umdrehung“-Wert unter „Evolution“
gleich 2 ist.
6 Schieben Sie die Zeitmarke einen Frame zurück. (Da der Zyklus im letzten Frame erneut
beginnt, verhindern Sie durch das Verschieben der Zeitmarke, dass in der nahtlosen
Schleife ein doppelter Frame vorhanden ist.)
7 Trimmen Sie den Out-Point der Ebene.
8 Rendern Sie diese Ebene vor und importieren Sie sie in Ihr Projekt.
9 Legen Sie für dieses vorgerenderte Footageelement fest, dass es als Schleife
wiedergegeben wird. Informationen zur Wiedergabe von Footage in Schleifen finden Sie
im After Effects 6.0-Handbuch.
Hinweis: Wenn Sie für eine der anderen Eigenschaften Keyframes einrichten, müssen Sie
sie an dem Punkt im Zeitleistenfenster, an dem sich der Zyklus zu wiederholen beginnt, auf
ihre Originalwerte zurücksetzen. Ansonsten werden diese Eigenschaften nicht als Schleife
wiedergegeben.

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Effekt „Verzerren“ > „Strudel“


Beim Effekt „Strudel“ werden die Pixel eines Bildes mit einer bestimmten Intensität um
einen bestimmten Punkt herum verwirbelt. Pixel, die sich näher am Mittelpunkt befinden,
werden schneller verwirbelt als Pixel in entfernteren Bereichen. Das Ergebnis sieht aus wie
ein Wasserstrudel. Da die Verzerrung in diesem Effekt signifikant ist, verwendet After
Effects zur Erzeugung möglichst hochwertiger Bilder spezielle Antialiasing-Techniken.
Folglich kann das Rendern des Effekts „Strudel“ besonders viel Zeit in Anspruch nehmen.

Effekt „Strudel“ auf eine Ebene angewendet

Legen Sie für den Effekt „Strudel“ die folgenden Einstellungen fest:
Winkel Gibt an, wie stark und in welcher Richtung das Bild um den Strudelmittelpunkt
herum verzerrt werden soll. Positive Werte bewirken eine Strudelverzerrung im
Uhrzeigersinn, negative Werte gegen den Uhrzeigersinn. Wenn Sie den Strudeleffekt als
Wasserstrudel animieren möchten, richten Sie für den Winkel Keyframes ein.
Radius Gibt an, wie weit sich der Strudel vom Mittelpunkt aus ausbreitet. Der Wert
basiert auf dem Prozentsatz der maximalen horizontalen oder vertikalen Entfernung der
Ebene, je nachdem, welcher Wert größer ist. So wird z. B. beim Wert 50 ein Strudel erzeugt,
der sich bis an den Rand der Ebene erstreckt.

Effekt „Verzerren“ > „Verkrümmen“


Mit dem Effekt „Verkrümmen“ können Sie After Effects-Ebenen verzerren oder
deformieren. Die 15 Verkrümmungsstile funktionieren im Wesentlichen wie die
Verkrümmen-Effekte in Adobe Illustrator und der Effekt „Text verkrümmen“ in
Adobe Photoshop.

Effekt „Verkrümmen“ auf eine Ebene angewendet

So wenden Sie den Effekt „Verkrümmen“ an


1 Wählen Sie ein Objekt oder eine Gruppe von Objekten aus.
2 Wählen Sie „Effekt“ > „Verzerren“ > „Verkrümmen“.
3 Wählen Sie im Effektfenster einen Verkrümmungsstil aus.

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4 Wählen Sie im Menü „Verkrümmungsachse“ die Option „Horizontal“ bzw.„Vertikal“ um


festzulegen, auf welche Achse sich der Effekt auswirken soll.
5 Geben Sie mit Hilfe des „Biegung“-Schiebereglers das Ausmaß der Biegung fest.
6 Ziehen Sie die entsprechenden Schieberegler, um das Ausmaß der horizontalen und
vertikalen Verzerrung festzulegen.

Effekt „Verzerren“ > „Komplexe Wellen“


Der Effekt „Komplexe Wellen“ erzeugt den Eindruck einer über das Bild wandernden Welle.
Sie können dabei ganz unterschiedliche Wellenformen erstellen, von quadratischen
Wellen über kreisförmige Wellen bis hin zu Sinuswellen. Der Effekt „Komplexe Wellen“ wird
(ohne Keyframes) automatisch mit einer über den gesamten Zeitraum konstanten
Geschwindigkeit animiert. Wenn Sie die Geschwindigkeit variieren möchten, müssen Sie
Keyframes einrichten.

Original (links), mit Variationen des Effekts „Komplexe Wellen“ (Mitte und rechts)

Erstes Beispiel:„Form“ gleich „Sinus“, niedrige Werte für „Breite“ und „Höhe“
Zweites Beispiel:„Form“ gleich „Bögen“, mittlere Werte für „Breite“ und „Höhe“

Einstellungen für den Effekt „Komplexe Wellen“


Legen Sie für den Effekt „Komplexe Wellen“ die folgenden Einstellungen fest:
Wellenart Gibt die Form der Welle an.
Wellenhöhe Gibt die Höhe der Welle an. Generell gilt: Je höher die Wellen, desto stärker
die Verzerrung.
Breite Gibt die Entfernung zwischen den einzelnen Wellenbergen (in Pixeln) an. Je kleiner
der Wert, desto mehr Wellen werden erzeugt.
Richtung Gibt die Richtung an, in der die Wellen über das Bild wandern. So wandern die
Wellen beim Wert „90 Grad“ von links nach rechts, beim Wert „180 Grad“ von oben nach
unten und beim Wert „225“ diagonal von der rechten oberen Ecke zur linken unteren Ecke.
Wellengeschwindigkeit Gibt die Geschwindigkeit an, mit der sich die Wellen
fortbewegen (in Kreisen pro Sekunde). Wenn eine Wellengeschwindigkeit festgelegt wird,
werden die konzentrischen Wellen über den angegebenen Zeitraum automatisch mit
einer konstanten Geschwindigkeit (ohne Keyframes) animiert. Wenn Sie negative
Geschwindigkeitswerte oder Werte größer als 5 angeben möchten, klicken Sie direkt auf
den Geschwindigkeitswert. Bei einem negativen Wert wird die Richtung der Wellen
umgekehrt und beim Wert 0 wird keinerlei Bewegung erzeugt. Wenn sich die
Geschwindigkeit im Laufe der Zeit ändern soll, geben Sie für diese Einstellung den Wert 0
an und richten Sie dann für die Eigenschaft „Phase“ der Ebene einen Keyframe ein.

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Randausgleich Legt den Bildbereich fest, der von der Welle unbeeinflusst bleiben soll.
Wenn Sie z. B. die Option „Alle Kanten“ auswählen, setzt sich die Welle nicht über die
Bildränder fort.
Phase Gibt den Punkt auf der Wellenform an, von dem ein Wellenkreis ausgeht. Beim
Standardwert „0 Grad“ geht die Welle vom Mittelpunkt ihrer abfallenden Seite, bei
„90 Grad“ vom tiefsten Punkt des Wellentals, bei „180 Grad“ vom Mittelpunkt ihrer
ansteigenden Seite usw. aus.
Antialiasing Gibt den Grad des Antialiasing (der Kantenglättung) an, das auf das Bild
angewendet werden soll. Antialiasing findet nur dann statt, wenn für die Ebene die
Qualitätseinstellung „Beste“ ausgewählt wurde. In vielen Fällen reicht jedoch eine
niedrigere Einstellung aus, um befriedigende Ergebnisse zu erzielen. Eine hohe
Einstellung kann zu einer deutlich längeren Renderzeit führen.

Effekte unter „Einstellungen für Expressions“


Mit den Effekten unter „Einstellungen für Expressions“ können Sie Eigenschaftswerte in
Ihren Expressions bearbeiten. Durch Verweise auf diese Einstellungen in Expressions
können Sie Parameter wie Ebene, Farbe und Winkel leichter Ihren Vorstellungen
entsprechend anpassen. Weitere Informationen zu Effekten unter „Einstellungen für
Expressions“ finden Sie im Kapitel „Expressions erstellen“ in der Online-Hilfe bzw. im
gedruckten Handbuch.

Effekt „Bild einstellen“ > „Farbe ändern“


Mit dem Effekt „Farbe ändern“ können Sie den Farbton, die Sättigung und die Helligkeit
eines Farbbereichs ändern. Das Auswählen des betreffenden Farbbereichs erfolgt, indem
Sie eine Ausgangsfarbe und Werte für „Farbabstimmung“ festlegen. Die Farbabstimmung
kann dabei nach den RGB-Werten, nach dem Farbton oder nach den Chrominanzwerten
vorgenommen werden.

Die Farben im Originalbild (links) wurden durch Grün (Mitte) und Gelb (rechts) ersetzt.

Einstellungen für den Effekt „Farbe ändern“


Legen Sie für den Effekt „Farbe ändern“ die folgenden Einstellungen fest:
Ansicht Gibt an, was in der Komposition angezeigt werden soll. Mit der Option
„Korrigierte Ebene“ werden die Ergebnisse nach Anwendung des Effekts „Farbe ändern“
angezeigt. Mit der Option „Farbkorrekturmaske“ werden die Bereiche der Ebene
angezeigt, die sich bei Anwendung des Effekts ändern. Die weißen Bereiche in der
Farbkorrekturmaske werden am stärksten und die dunklen Bereiche am schwächsten
transformiert.

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Farbton transformieren Gibt (in Grad) an, wie stark der Farbton der ausgewählten
Farben angepasst werden soll.
Helligkeit transformieren Gibt an, wie stark die Helligkeit der ausgewählten Farben
erhöht bzw. verringert werden soll. Bei positiven Werten werden die betreffenden
Bereiche aufgehellt, bei negativen Werten abgedunkelt.
Sättigung transformieren Gibt an, wie stark die Sättigung der ausgewählten Farben
erhöht bzw. verringert werden soll. Bei positiven Werten wird die Sättigung der
betreffenden Bereiche erhöht (Farbänderung in Richtung der reinen Farbe), bei negativen
Werten verringert (Farbänderung in Richtung Grau).
Ausgangsfarbe Gibt die zu ändernde Farbe an. Diese Farbe wird sowohl von der
Einstellung „Toleranz“ als auch von der Einstellung „Glättung“ als Ziel für die Erstellung der
Farbkorrekturmaske verwendet.
Toleranz Gibt den Grad der Farbübereinstimmung an, der erreicht sein muss, damit die
Farbe in die Farbkorrektur einbezogen wird. Bei niedrigen Toleranzwerten werden nur
Farben, die der Ausgangsfarbe sehr ähnlich sind, in die Farbkorrekturmaske einbezogen.
Bei höheren Toleranzwerten werden der Farbkorrekturmaske größere Teile des Bildes
hinzugefügt.
Glättung Gibt den Grad der Glättung für die Farbkorrektur an. Diese Einstellung bewirkt
nicht generell eine geometrische Glättung der Farbkorrekturmaske, beeinflusst aber, wie
stark die Farbkorrektur in den Bereichen ausfällt, die der Ausgangsfarbe ähneln.
Farbabstimmung Gibt das Kriterium an, anhand dessen die Ähnlichkeit zwischen zwei
Farben bestimmt wird. Bei Wahl der Option „Nach RGB-Werten“ erfolgt die Bestimmung
anhand der Komponenten Rot, Grün und Blau. Bei Wahl der Option „Nach Farbton“ erfolgt
die Farbbestimmung anhand des Farbtons. So verfügen z. B. Hellrot, Hellrosa und
Burgunderrot über ähnliche Farbtonwerte: einen roten Farbton mit jeweils
unterschiedlichen Sättigungs- und Helligkeitswerten. Bei Wahl der Option „Nach
Chrominanz-Werten“ erfolgt die Bestimmung der ähnlichen Farben anhand der zwei
chromatischen Komponenten. Die Helligkeit wird dabei nicht berücksichtigt. Diese Form
der Bestimmung reagiert daher auf Unterschiede in der Sättigung und im Farbton, nicht
aber auf Unterschiede in der Helligkeit.
Farbkorrekturmaske umkehren Kehrt die Maske um, die die zu ändernden Farben
bestimmt. Wenn diese Option aktiviert ist, werden alle Farben mit Ausnahme derjenigen
Farben korrigiert, die mit der Einstellung „Ausgangsfarbe“ und den entsprechenden
Farbabstimmungsoptionen ausgewählt wurden.

Effekt „Bild einstellen“ > „In Farbe ändern“ (früher


„Farbe ändern (HLS)“)
Mit dem Effekt „In Farbe ändern“ können ausgewählte Farben in Bildern unter
Verwendung der Farbton-, Helligkeits- und Sättigungswerte (HLS) in andere Farben
geändert werden. Nehmen Sie die Farbänderungen vor, indem Sie die entsprechenden
Farben entweder transformieren oder in die neue Farbe interpolieren. Auf diese Weise
können Sie schnell eine ausgewählte Farbe in eine andere Farbe ändern, ohne dass sich
dies auf die anderen Farben im Bild auswirkt.

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Der Effekt „In Farbe ändern“ bietet im Vergleich zum Effekt „Farbe ändern“ eine höhere
Flexibilität und eine größere Palette an Optionen. So finden Sie hier u. a. Toleranz-
Schieberegler für den Farbton, die Helligkeit und die Sättigung, so dass eine exakte
Farbabstimmung möglich ist. Darüber hinaus können Sie die exakten RGB-Werte der
Zielfarbe festlegen, in die die betreffende Farbe geändert werden soll.

Szene im Original (links), nach der Entfernung der Sättigung im Planeten (Mitte) und nach der
Änderung des Planeten von Hellgrün in Gelb (rechts)

Einstellungen für den Effekt „In Farbe ändern“


Legen Sie für den Effekt „In Farbe ändern“ die folgenden Einstellungen fest:
Alte Farbe Gibt die Farbe an, die geändert werden soll. Mit dieser Einstellung bestimmen
Sie, welche Pixel von der Farbänderung betroffen sein sollen.
Neue Farbe Gibt die Farbe an, in die sich die unter „Alte Farbe“ angegebene Farbe ändern
soll. Mit dieser Option legen Sie also die Zielfarbe für die ausgewählten Pixel fest.
Ändern Gibt die HLS-Kanäle an, auf die sich die Änderung auswirkt. Mit der Option
„Farbton“ wirkt sich die Änderung ausschließlich auf den Farbton aus. Die Helligkeit und
Sättigung der Originalfarbe werden beibehalten. Mit der Option „Farbton und Helligkeit“
wirkt sich die Änderung nur auf den Farbton und die Helligkeit aus. Die Sättigung der
Originalfarbe wird beibehalten. Mit der Option „Farbton und Sättigung“ wirkt sich die
Änderung nur auf den Farbton und die Sättigung aus. Die Helligkeit der Originalfarbe wird
beibehalten. Mit der Option „Farbton, Helligkeit und Sättigung“ wirkt sich die Änderung
auf alle Kanäle aus.
Methode Gibt an, wie die Farbe geändert werden soll. Mit der Option „Farbe
übernehmen“ erfolgt eine direkte Änderung der betroffenen Pixel in die Zielfarbe. Mit
der Option „Farbe transformieren“ werden die entsprechenden Pixelwerte durch HLS-
Interpolation in die Zielfarbe transformiert. Wie stark die Transformation dabei ausfällt,
hängt zum einen vom Toleranz-Wert und zum anderen davon ab, wie ähnlich die unter
„Alte Farbe“ ausgewählte Pixelfarbe der unter „Neue Farbe“ ausgewählten Farbe ist.
Toleranz Gibt den Pixelbereich an, auf den sich der Effekt „In Farbe ändern“ auswirkt.
Diese Einstellung enthält separate Schieberegler für den Farbton, die Helligkeit und die
Sättigung. Je höher die Werte sind, desto größer wird der Bereich der Werte, die als
ähnliche Werte eingestuft werden. Umgekehrt reduziert sich bei geringeren Werten der
Bereich von Werten, die als ähnliche Werte eingestuft werden.
Hinweis: Mit Hilfe der Option „Korrektur-Matte anzeigen“ können Sie sich genauer
anzeigen lassen, auf welche Pixel sich der Effekt auswirkt.
Glätten Gibt an, in welchem Maße die Ränder an den ausgewählten
Änderungsbereichen geglättet werden. Bei Festlegung höherer Werte werden glattere
und allmählichere Übergänge zwischen den von der Farbänderung betroffenen und den
nicht betroffenen Bereichen erzeugt.

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Korrektur-Matte anzeigen Legt fest, ob Sie eine Graustufenmaske der Farbwerte


angezeigt bekommen. Weiße Bereiche stehen für Pixel, auf die sich die Farbänderung
auswirkt. Schwarze Bereiche bleiben bei Anwendung des Effekts unverändert. Graue
Bereiche werden bei der Farbänderung nur leicht verändert.
Wenn Sie eine Farbänderung animieren möchten, wählen Sie zuerst die
Ausgangsfarbe aus, die geändert werden soll. Richten Sie dann nur für „Neue Farbe“
aufeinander folgende Keyframes ein.

Effekt „Bild einstellen“ > „Farbbalance (HLS)“


Mit dem Effekt „Farbbalance (HLS)“ können Sie den Farbton (Hue), die Helligkeit
(Lightness) und die Sättigung (Saturation) eines Bildes ändern. Dieser Effekt hat lediglich
die Aufgabe, die Kompatibilität mit Projekten zu gewährleisten, die in früheren Versionen
von After Effects erstellt wurden und den Effekt „Farbbalance (HLS)“ verwenden. Bei neuen
Projekten sollten Sie den Effekt „Farbton/Sättigung“ verwenden, der genauso funktioniert
wie der Adobe Photoshop-Befehl „Farbton/Sättigung“. Wenn Sie einen Film in Graustufen
umwandeln möchten, legen Sie für „Sättigung“ den Wert –100 fest.

Originalbild (links), mit höheren Werten für „Farbton“ und „Sättigung“ (Mitte) und mit höherem Wert
für „Sättigung“ (rechts)

Effekt „Bild einstellen“ > „Farbverknüpfung“


Mit dem Effekt „Farbverknüpfung“ können Sie eine Ebene mit den durchschnittlichen
Pixelwerten einer anderen ausgewählten Ebene färben. Auf diese Weise können Sie
schnell eine Farbe suchen, die der Farbe einer Hintergrundebene entspricht.

Szene im Original (links), mit mit dem Planeten verknüpfter Hintergrundfarbe (Mitte) und mit mit
dem UFO verknüpfter Hintergrundfarbe (rechts)

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Einstellungen für den Effekt „Farbverknüpfung“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Farbverknüpfung“ fest:
Quellebene Wählen Sie die Ebene aus, von der Farbwerte aufgenommen werden sollen.
Wenn Sie hier die Option „Ohne“ wählen, verwendet „Farbverknüpfung“ Ihre
Originalebene.
Hinweis: Bei der Option „Ohne“ nimmt der Effekt „Farbverknüpfung“ Farbwerte aus der
Originalebene auf und berücksichtigt dabei sämtliche Maskierungen und anderen Effekte,
die Sie angewendet haben. Wenn Sie dagegen den Namen der Originalebene aus dem
Menü auswählen, werden die Farbwerte ohne angewendete Masken oder Effekte
entnommen.
Sample Gibt an, welche Farbwerte von der Quellebene aufgenommen und anschließend
auf die betreffende Ebene angewendet werden sollen.
• Mit der Option „Durchschnitt“ wird der Durchschnitt aller RGB-Werte aller deckenden
Pixel in der Quellebene verwendet. Verwenden Sie diese Option, wenn Sie einen
bestimmten, innerhalb einer Maske definierten Pixelbereich auswählen. Mit der Option
„Mittelwert“ wird der Pixelwert aufgenommen, der die Mitte aller RGB-Werte bildet.
• Bei „Hellster Wert“ wird der nach seiner Helligkeit hellste RGB-Wert aufgenommen,
während bei „Dunkelster Wert“ der nach seiner Helligkeit dunkelste RGB-Wert
aufgenommen wird.
• Bei „Max. RGB“ wird der höchste Wert der einzelnen RGB-Kanäle aufgenommen. Bei
„Min. RGB“ wird der niedrigste Wert der einzelnen RGB-Kanäle aufgenommen.
• Bei „Durchschnittl. Alpha“ wird nur der durchschnittliche Alphakanalwert
aufgenommen. Bei „Mittelwert Alpha“ wird der Wert aufgenommen, der dem
Durchschnitt aller Alphakanalwerte entspricht. Bei „Max. Alpha“ wird der höchste Wert
des Alphakanals aufgenommen. Bei „Min. Alpha“ wird der niedrigste Wert des
Alphakanals aufgenommen.
Ignorieren Gibt den Prozentsatz des höchsten und des niedrigsten aufgenommenen
Zielwertes an, den der Effekt ignoriert. Auf diese Weise können Sie den Einfluss von
Störungspixeln in Bildern mindern.
Schablone Original-Alpha Wenn diese Option aktiviert ist, platziert der Effekt eine
Schablone des originalen Alphakanals der Effektebene über dem neuen Wert. Wenn die
Option deaktiviert ist, ignoriert der Effekt den originalen Alphakanal und füllt die gesamte
Ebene mit dem Durchschnittswert der Quellebene.
Deckkraft Gibt die Transparenz der Effektebene an.
Angleichungsmodus Gibt die Füllmethode an, mit der der Effekt die neue eingefärbte
Ebene mit der Originalebene kombinieren soll. Diese Transfermodi verhalten sich exakt
wie die Füllmethoden in der Zeitleiste. (Die Transfermodi sind nicht verfügbar, wenn der
Durchschnitt der Alphakanalwerte in der Ebene verwendet wird.)

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Effekt „Bild einstellen“ > „Colorama“


Der Effekt „Colorama“ weist einem Ebenenelement eine benutzerdefinierte Farbtabelle
(Farbpalette) zu und durchläuft dann die Farbtabelle. Sie färben ein Bild zunächst mit Hilfe
einer bestimmten Farbtabelle ein und durchlaufen dann die Farben dieser Palette, d. h. Sie
ändern die Farben auf fließende Art und Weise gemäß ihrer Abfolge im Ausgabezyklus
bzw. auf dem Farbkreis. Mit Hilfe des Farbdurchlaufs können Sie schnell und einfach z. B.
pulsierende Farben, die einem Verlaufspfad folgen, oder Farben erzeugen, die von einem
radialen Verlauf ausgehen.

Szene im Original (links), mit Farbdurchlauf im Hintergrund (Mitte) und mit einer umgekehrten
Alphamaske (rechts)

Beim Effekt „Colorama“ wird zunächst eine bestimmte Eigenschaft in Graustufen


umgewandelt, und die Graustufenwerte werden dann mit der angegebenen Farbtabelle
neu abgeglichen. Die jeweils aktuelle Farbtabelle wird im Farbkreis unter „Ausgabezyklus“
angezeigt.
Daraufhin beginnt der Effekt mit dem Abgleich der Graustufenwerte mit den Farben im
Farbkreis. Schwarze Pixel werden dabei der obersten Farbe des Farbkreises zugewiesen.
Im Uhrzeigersinn werden dann fortlaufend die immer helleren Graustufenwerte mit den
nachfolgenden Farben abgeglichen – und zwar so weit, bis der Prozess reines Weiß
erreicht hat und wieder von vorn beginnt. Bei der Standardfarbtabelle „Farbtonkreis“
werden z. B. Pixel, die der Farbe Schwarz entsprechen, rot eingefärbt, wohingegen Pixel,
die in 50%iges Grau konvertiert wurden, zyanfarben werden. Sie können den
Farbdurchlauf so animieren, dass bei jeder Umdrehung jedes Pixel der Ebene den
vollständigen Farbkreis durchläuft.

Mit dem Effekt „Colorama“ benutzerdefinierte Farbtabellen erstellen


Sie können jede Farbtabelle anpassen, indem Sie die Farben und Positionen der Dreiecke
um den Farbkreis für den Ausgabezyklus mit den im Folgenden beschriebenen Schritten
ändern.
So fügen Sie ein Dreieck hinzu
Klicken Sie in den Farbkreis oder in dessen Nähe und wählen Sie eine Farbe aus.
So duplizieren Sie ein Dreieck
Drücken Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS) und ziehen Sie das
Dreieck an die neue Position.
So ändern Sie die Farbe eines Dreiecks
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Doppelklicken Sie auf das Dreieck und wählen Sie eine Farbe aus.

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• Wenn ein Dreieck seine Originalfarbe ignorieren und stattdessen die Farbe an seiner
neuen Position auf dem Farbkreis aufnehmen soll, klicken Sie auf das betreffende
Dreieck und drücken Sie dann die Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS).
Wenn die Originalfarbe nicht gelöscht werden soll, müssen Sie das Dreieck zuerst
duplizieren.
• Wenn die Deckkraft geändert werden soll, wählen Sie im Farbkreis ein Dreieck aus und
ziehen Sie dann dieses Dreieck auf den Schieberegler für die Deckkraft. Wenn sich die
Deckkraftinformationen auf Ihre Ausgabe auswirken sollen, muss die Option „Alpha
ändern“ aktiviert sein.
So ändern Sie die Position, an der die Farbe eines bestimmten Dreiecks auf dem
Farbkreis erscheint
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie ein Dreieck.
• Wenn Sie die Bewegung des Dreiecks auf 45˚-Schritte beschränken möchten, halten Sie
beim Ziehen des Dreiecks um den Farbkreis die Umschalttaste gedrückt.
Hinweis: Wenn ein Dreieck am Anfangs- oder Endpunkt des Farbkreises positioniert
werden soll, drücken Sie die Umschalttaste und verschieben Sie den Mauszeiger im
Farbkreis oben leicht nach rechts (wenn es der Anfangspunkt sein soll) oder nach links
(wenn es der Endpunkt sein soll).
So löschen Sie ein Dreieck
Ziehen Sie das Dreieck vom Farbkreis weg.

Helligkeit und Farbton mit dem Effekt „Colorama“ ändern


Für das Ändern der Helligkeits- und Farbtonwerte im Bild stehen Ihnen die folgenden
beiden Möglichkeiten zur Verfügung:
So passen Sie den Farbton an
1 Blenden Sie die Optionen für die Einstellung „Eingabephase“ ein und wählen Sie im
Menü „Phase von“ die Option „Farbton“.
2 Blenden Sie die Optionen für die Einstellung „Ausgabezyklus“ ein und wählen Sie im
Menü „Vorgabe-Farbtabelle verwenden“ die Option „Farbtonkreis“.
3 Blenden Sie die Optionen für die Einstellung „Ändern“ ein und wählen Sie im Menü
„Ändern“ die Option „Farbton“.
4 (optional) Animieren Sie die Einstellung „Phase verschieben“, um die Farbtöne im Bild
durchlaufen zu lassen.
5 (optional) Wählen Sie im Menü „Phase hinzufügen“ eine animierte Verlaufsebene aus,
um den Farbton anzupassen.
So passen Sie die Helligkeit an
1 Blenden Sie die Optionen für die Einstellung „Eingabephase“ ein und wählen Sie im
Menü „Phase von“ die Option „Helligkeit“.
2 Blenden Sie die Optionen für die Einstellung „Ausgabezyklus“ ein und wählen Sie im
Menü „Vorgabe-Farbtabelle verwenden“ die Option „Grauskala“.
3 Wählen Sie im Menü „Ändern“ die Option „Helligkeit“.

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4 Fügen Sie dem Ausgabezyklus an der 3-Uhr-Position und an der 9-Uhr-Position


Dreiecke hinzu und ziehen Sie diese dann in Richtung der 6-Uhr-Position. Bei dieser
Konstellation werden die Schatten und Spitzlichter hervorgehoben, während die Mitten
des Bildes komprimiert werden.

Einstellungen für „Eingabephase“ des Effekts „Colorama“


Legen Sie mit den folgenden Einstellungen fest, welche Ebene und Eigenschaft vom Effekt
„Colorama“ eingefärbt werden sollen:
Phase von Gibt die Eigenschaft an, auf die der Ausgabezyklus angewendet wird. Wählen
Sie die Option „Null“, wenn die Eigenschaft einer anderen Ebene verwendet werden soll.
Phase hinzufügen Gibt die Ebene an, die die Eigenschaft enthält, die auf den
Ausgabezyklus angewendet werden soll. Wenn diese Ebene anstelle der ersten Ebene
verwendet werden soll, wählen Sie unter „Phase von“ den Wert „Null“. Andernfalls wird
diese Ebene zu einer zweiten Eigenschaft der ersten Eigenschaft. Mit „Phase hinzufügen
von“ geben Sie an, welche Eigenschaft der unter „Phase hinzufügen“ festgelegten Ebene
verwendet werden soll.
Modus hinzufügen Gibt an, wie der Effekt „Colorama“ die Eigenschaften der beiden
Ebenen kombinieren soll.
• Bei „Umbruch“ werden für jedes Pixel die Werte der beiden Eigenschaften addiert. Ein
Pixel kann nicht weißer als 100% sein. Bei Summen von über 100% beginnt die
Berechnung daher noch einmal von vorne. So wird bei einer Summe von 150% der
Wert 50% verwendet.
• Bei „Beschränkt“ werden die Werte bis zu einem maximalen Prozentsatz von 100%
addiert. Wenn die Summe zweier Pixel größer als 100% ist, wird auf 100% abgerundet.
• Bei „Durchschnitt“ werden die Werte zweier Pixel addiert und die Summe wird dann
durch 2 geteilt. Bei dieser Option wird weder ein Rest gebildet noch wird der Wert
gerundet. Daher handelt es sich hierbei um die sicherste Option, wenn es darum geht,
eine vorhersehbare Ausgabe zu erzeugen.
• Bei „Negativ multiplizieren“ wird die zweite Ebene über die Originalebene gelegt. Dabei
wird die erste Ebene durch die helleren Bereiche der zweiten Ebene aufgehellt, und die
dunkleren Bereiche der zweiten Ebene werden ignoriert. Der Modus „Negativ
multiplizieren“ ist besonders hilfreich beim Erstellen von Feuereffekten, Blendenflecken
und anderen Lichteffekten.
Phase verschieben Verschiebt die Farben auf dem Farbkreis. Beim Animieren der
Einstellung „Phase verschieben“ werden modifizierte Pixel erstellt, die die in der
Farbtabelle „Ausgabezyklus“ definierten Farben durchlaufen. Bei positiven Werten wird
die Farbe der Pixel im Uhrzeigersinn geändert, bei negativen Werten gegen den
Uhrzeigersinn.
Animieren Sie die Einstellung „Phase verschieben“, um die Farben den Farbkreis
durchlaufen zu lassen. Diese Einstellung ist der am häufigsten animierte Parameter.

Einstellungen für „Ausgabezyklus“ für den Effekt „Colorama“


Legen Sie mit Hilfe der folgenden Einstellungen die Farben fest, die zum Einfärben des
Bildes verwendet werden sollen:

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Vorgabe-Farbtabelle verwenden Gibt die Farbtabelle für den Farbkreis an. Die oberen
Farbtabellen sind speziell für die schnelle Ausführung von Farbverwaltungsaufgaben
gedacht. Die unteren Farbtabellen enthalten verschiedene integrierte Farbeffekte.
Ausgabezyklus Gibt die aktuell verwendete Farbtabelle an. Die Dreiecke zeigen dabei
die Position auf dem Farbkreis an, an der eine bestimmte Farbe vorkommt. Sofern die
Option „Farbtabelle interpolieren“ nicht deaktiviert ist, werden die Farben zwischen den
Dreiecken glatt interpoliert. Pro Ausgabezyklus können Sie bis zu 64 Dreiecke hinzufügen.
(Siehe „Mit dem Effekt „Colorama“ benutzerdefinierte Farbtabellen erstellen“ auf
Seite 448.)
Hinweis: Wenn Sie Keyframes für den Ausgabezyklus einrichten, kommt es zwischen den
Keyframes zu einer Interpolation der Position und der Farbe des Dreiecks. Die
bestmöglichen Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie dafür sorgen, dass alle Keyframes über
dieselbe Anzahl von Ausgabezyklus-Dreiecken verfügen.
Zykluswiederholungen Steuert, wie die Ausgabezyklus-Pixel auf die Eingabephase
angewendet werden. Beim Standardwert 1 wird der gesamte Ausgabezyklus einmal von
der schwarzen bis zur weißen Eingabephase zugewiesen. Beim Wert 2 wird der
Ausgabezyklus zweimal zugewiesen, einmal von 1% bis 50% und dann noch einmal
von 51% bis 100%. Verwenden Sie diese Option, um eine einfache Farbtabelle zu erstellen
und diese im Rahmen eines Verlaufs mehrfach anzuwenden. So können Sie z. B. eine
Laufschrift erzeugen, bei der ein Zyklus, der 20 Mal wiederholt wird, 20 Lichter erzeugt.
Farbtabelle interpolieren Gibt an, ob auf die Farben zwischen den Dreiecken eine
glatte Interpolation angewendet wird. Wenn die Option nicht aktiviert ist, wird der Effekt
„Tontrennung“ auf die Ausgabe angewendet. Wenn die Option „Farbtabelle interpolieren“
nicht ausgewählt ist, wird die Standardtabelle „Farbtonkreis“ z. B. zu einem hilfreichen
Werkzeug bei der Vorbereitung eigener Muster, die im Rahmen des Effekts „Zertrümmern“
verwendet werden sollen.

Einstellungen für „Ändern“ für den Effekt „Colorama“


Mit den Einstellungen unter „Ändern“ können Sie festlegen, welche Eigenschaften vom
Effekt „Colorama“ geändert werden. Nachdem Sie einer Farbe im Ausgabezyklus die
„Eingabephase“-Pixel zugewiesen haben, werden die Ergebnisse auf die hier ausgewählte
Eigenschaft angewendet. Ausgesprochen umfangreiche Eingriffsmöglichkeiten stehen
Ihnen zur Verfügung, wenn Sie dieselbe Eigenschaft für die Eigenschaft „Eingabephase“
und die Eigenschaft „Ändern“ gepaart mit einem entsprechenden Ausgabezyklus wählen.
Hinweis: Da die Eingabeebene als Graustufendatei dargestellt wird, funktioniert die
voreingestellte Farbtabelle „Grauskala“ ordnungsgemäß und liefert bei jeder Einstellung
für „Ändern“ (mit Ausnahme von „Alle“) vorhersehbare Ergebnisse.
Ändern Gibt die zu ändernde Eigenschaft an.
Alpha ändern Gibt an, ob die Deckkraftinformationen des Ausgabezyklus auf die
Ausgabe angewendet werden sollen. Wenn Sie die Option „Alpha ändern“ aktivieren,
werden die Alphakanalinformationen zusammen mit den anderen im Menü „Ändern“
ausgewählten Kanälen geändert. Wenn es darum geht, letzte Änderungen an der
Deckkraft vorzunehmen, können Sie die Optionen „Alpha ändern“ und „Leere Pixel
ändern“ gemeinsam verwenden.
Hinweis: Wenn Sie den Effekt „Colorama“ auf eine Ebene mit Alphakanal anwenden und
der Ausgabezyklus keine Alphakanalinformationen hat, können die geglätteten Kanten

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abgestuft angezeigt werden. Dies können Sie verhindern, indem Sie die Option „Alpha
ändern“ deaktivieren. Wenn die Option „Alpha ändern“ aktiviert ist und der Ausgabezyklus
Alphakanalinformationen hat, wird die Ausgabe selbst dann beeinflusst, wenn Sie im
Menü „Ändern“ die Option „Ohne“ ausgewählt haben. Auf diese Weise können Sie die
Alphakanalwerte anpassen, ohne dabei die RGB-Informationen zu ändern.
Leere Pixel ändern Gibt an, ob sich der Effekt „Colorama“ auch auf die vollständig
transparenten Bereiche der Ebene auswirken soll. (Dies funktioniert nur, wenn die Option
„Alpha ändern“ aktiviert ist.)

Einstellungen „Pixelauswahl“,„Maskierung“ und andere Einstellungen


für den Effekt „Colorama“
Legen Sie mit Hilfe dieser Einstellungen fest, auf welche Farben in Ihrem Bild sich der
Effekt auswirken soll.
Pixelauswahl Die Abstimmungseinstellungen für „Pixelauswahl“ funktionieren nur, wenn
für „Abstimmungsmodus“ eine andere Option als „Aus“ festgelegt ist.
• Mit der Option „Gleiche Farbe“ legen Sie die Pixelfarbe fest, auf die der Effekt „Colorama“
angewendet werden soll. Um eine bestimmte Farbe im Bild mit Hilfe der Pipette
auszuwählen, deaktivieren Sie den Effekt „Colorama“ zeitweise.
• Mit der Option „Toleranz“ legen Sie fest, wie ähnlich die Farbe sein muss, um vor dem
Anwenden des Effekts als gleiche Farbe zu gelten. Wenn Sie für „Toleranz“ den Wert 0
festlegen, wird „Colorama“ ausschließlich auf die unter „Gleiche Farbe“ festgelegte
Farbe angewendet. Beim Toleranz-Wert 1 wird „Colorama“ auf alle Farben angewendet;
die Option „Abstimmungsmodus“ ist damit praktisch deaktiviert.
• Mit der Option „Glätten“ legen Sie die Glättung fest, die zwischen den ausgewählten
und den nicht ausgewählten Bereichen vorgenommen wird. Dabei wird das Bild zwar
nicht weichgezeichnet, aber Sie können so steuern, wie glatt der Effekt „Colorama“ in
den übrigen Teil des Bildes überblendet wird. Wenn Sie z. B. ein Bild von einem Mann
bearbeiten, der ein rotes Hemd und eine blaue Jeans trägt, und Sie die Farbe des
Hemdes von Rot in Blau ändern möchten, passen Sie den Wert für „Glätten“ langsam an,
damit zunächst nur das Rot des Hemdes und dann die dazugehörigen
Rotschattierungen in den Hemdfalten ausgewählt werden. Wenn Sie den Wert zu hoch
wählen, wird die Auswahl auch auf das Rosa der Haut ausgedehnt. Wenn Sie einen
noch höheren Wert wählen, werden sogar die Jeans in die Auswahl einbezogen.
• Mit der Option „Abstimmungsmodus“ legen Sie fest, ob ein Pixel der unter „Gleiche
Farbe“ gewählten Farbe ähnlich ist. Verwenden Sie diese Option, wenn mit der Option
„Toleranz“ die Ausweitung der Auswahl in die gewünschten Bereiche nicht möglich ist.
Im Allgemeinen sollten Sie die Option „RGB“ für kontrastreiche Grafiken und die Option
„Chroma“ für Fotos verwenden.
Maskierung Gibt die Pixel an, die anhand der Luminanz oder des Alphakanals einer
anderen Ebene geändert werden sollen. Mit der Option „Ebene maskieren“ wird die Ebene
festgelegt, die für Ihre Maske verwendet werden soll. Mit der Option „Maskierungsmodus“
wird die zu verwendende Eigenschaft für „Ebene maskieren“ festgelegt.
Kombinieren über Ebene Gibt an, ob nur die ausgewählten Pixel oder die ausgewählten
Pixel mit der Originalebene angezeigt werden sollen (Standard).

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Mischung mit Original Gibt das Verhältnis an, mit dem die Originalebene und die Ebene
mit dem angewendeten Effekt angezeigt werden sollen. Sie können diese Einstellung
verwenden, um den Effekt „Colorama“ auszublenden.

Effekt „Bild einstellen“ > „Tonwertangleichung“


Mit dem Effekt „Tonwertangleichung“ werden die Pixelwerte eines Bildes so verändert,
dass eine konsistentere Helligkeits- bzw. Farbkomponentenverteilung erzeugt wird.
Der Effekt funktioniert wie der gleichnamige Befehl in Adobe Photoshop. Die
Tonwertangleichung kann dabei entweder anhand der RGB-Werte oder anhand der
Helligkeitskomponente erfolgen. Pixel mit dem Alphakanalwert 0 (vollständig
transparent) werden nicht berücksichtigt, so dass die Tonwertangleichung der maskierten
Ebenen nur anhand des Maskenbereichs erfolgt. Die Qualitätseinstellung für die Ebene
hat keinen Einfluss auf den Effekt „Tonwertangleichung“.

Szene im Original (links) und nach Anwendung des Effekts „Tonwertangleichung“ auf den
Hintergrund mit unterschiedlichen Helligkeitswerten (Mitte und rechts)

Tonwertangleichung Gibt an, wie die Tonwertangleichung erfolgt. Bei „Nach RGB-
Werten“ erfolgt die Angleichung auf der Basis der Rot-, Grün- und Blau-Komponente. Bei
„Nach Helligkeit“ erfolgt die Angleichung auf der Basis der Helligkeit der einzelnen Pixel.
Bei „Wie Photoshop“ erfolgt die Angleichung durch Neuverteilung der Helligkeitswerte
der Pixel in einem Bild, so dass diese gleichmäßiger die gesamte Breite der
Helligkeitswerte repräsentieren.
Stärke Gibt an, in welchem Umfang die Helligkeitswerte neu verteilt werden. Bei 100%
werden die Pixelwerte so gleichmäßig wie möglich verteilt, während bei niedrigeren
Prozentzahlen weniger Pixelwerte neu verteilt werden.

Effekt „Bild einstellen“ > „Gamma/Pedestal/Zuwachs“


Mit dem Effekt „Gamma/Pedestal/Zuwachs“ kann die Reaktionskurve für jeden einzelnen
Kanal angepasst werden. Der Wert 0,0 für „Pedestal“ und „Zuwachs“ bedeutet eine
vollständige Deaktivierung, der Wert 1,0 eine vollständige Aktivierung.
Bei „Schwarzaufhellung“ werden die niedrigen Pixelwerte aller Kanäle neu zugeordnet.
Wenn hohe Werte für „Schwarzaufhellung“ festgelegt werden, werden dunkle Bereiche
aufgehellt. Der Effekt hat bei allen Qualitätseinstellungen dieselbe Wirkung. Die Werte für
„Gamma“ geben einen Exponenten an, der die Form der Zwischenkurve beschreibt. Mit
den Einstellungen für „Pedestal“ und „Zuwachs“ werden der niedrigste und der höchste
erreichbare Ausgabewert für einen Kanal festgelegt.

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Szene im Original (links) und mit unterschiedlichen Einstellungen für „Gamma/Pedestal/Zuwachs“


(Mitte und rechts)

Effekt „Bild einstellen“ > „Grenzen erweitern“


Mit dem Effekt „Grenzen erweitern“ kann die Ebene für den Effekt vergrößert werden, der
unmittelbar nach diesem Effekt folgt. Dies bietet sich vor allem bei Ebenen an, für die der
Schalter „Transformationen falten“/„Optimieren“ aktiviert ist, weil diese unter Verwendung
eines Puffers gerendert werden, der der Größe der Komposition entspricht. Wenn Sie z. B.
einer Textebene, die sich teilweise außerhalb der Komposition befindet, den Effekt
„Schlagschatten“ zuweisen, wird der Schatten beschnitten, da nur der Teil des Textes
Schatten wirft, der sich in der Komposition befindet. Wenn Sie jedoch den Effekt „Grenzen
erweitern“ vor dem Effekt „Schlagschatten“ anwenden, wird der Schatten nicht
beschnitten. Mit dem festgelegten Pixelwert legen Sie die Höhe und die Breite des Puffers
der Ebene fest.

Der Effekt „Komplexe Wellen“ wird durch die Dimensionen der Ebene beschränkt (Mitte); der Effekt
„Grenzen erweitern“ behebt dieses Problem (rechts).

Effekt „Bild einstellen“ > „PS-Gradationskurven“


Der Effekt „PS-Gradationskurven“ wendet eine Photoshop-Gradationskurvendatei auf eine
Ebene an. Gradationskurven passen die Helligkeitswerte eines Bildes an, indem sie einen
festgelegten Helligkeitsbereich dunkleren oder helleren Tönen zuordnen. Im Photoshop-
Fenster „Kurven“ können Sie eine Gradationskurvendatei für das gesamte Bild oder nur für
einzelne Kanäle erstellen. Dieser Effekt dient lediglich dazu, die Kompatibilität mit
Projekten zu gewährleisten, die in früheren Versionen von After Effects mit dem Effekt
„Gradationskurve“ erstellt wurden. Für neue Projekte sollte der Effekt „Kurven“ verwendet
werden.

Auf die Hintergrundebene wurde eine Gradationskurve angewendet (rechts).

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Beim Laden in After Effects wird die festgelegte Gradationskurve je nach Erstellung auf die
Ebene bzw. auf einen oder mehrere Kanäle der Ebene angewendet. Wenn Sie keine
Gradationskurve auswählen, wendet After Effects die Standardkurve (lineare Verteilung
der Helligkeit) auf die Ebene an. Weitere Informationen zu Gradationskurven finden Sie in
der Adobe Photoshop 7.0-Online-Hilfe im Kapitel zur Verwendung des Dialogfelds
„Kurven“.

Einstellungen für den Effekt „PS-Gradationskurven“


Legen Sie für den Effekt „PS-Gradationskurven“ die folgenden Einstellungen fest:
Phase Ermöglicht mit Hilfe eines Kreisreglers die Festlegung eines Phasenwertes für die
Gradationskurve. Wird ein höherer Wert festgelegt, wird die Gradationskurve nach rechts
verschoben (wie im Dialogfeld „Kurven“ angezeigt); bei kleineren Werten wird die Kurve
nach links verschoben.
Kurve und Phase auf Alphakanal anwenden Wendet die festgelegte Kurve und Phase
auf den Alphakanal der Ebene an. Wenn die festgelegte Kurve keinen Alphakanal enthält,
verwendet After Effects die Standardkurve (lineare Verteilung der Helligkeit) für den
Alphakanal.

Effekt „PS-Gradationskurven“ verwenden


Die folgenden Anleitungen geben Ihnen einen grundlegenden Überblick über die
Verwendung dieses Effekts.
So wenden Sie eine Photoshop-Gradationskurve an
Klicken Sie im Effektfenster auf „Optionen“ und wählen Sie dann eine
Gradationskurvendatei aus.
Sie können zwar keine .avc-Dateien oder Photoshop-Spline-Dateien in den After Effects-
Effekt „PS-Gradationskurven“ importieren, Sie können diese Dateien aber in Photoshop
konvertieren und so Dateien erstellen, die mit dem After Effects-Effekt „Kurven“
kompatibel sind.
So konvertieren Sie .avc- und Photoshop-Spline-Dateien
1 Laden Sie im Photoshop-Dialogfeld „Kurven“ die .acv-Datei (Windows) bzw. die
Photoshop-Spline-Datei (Mac OS).
2 Klicken Sie auf das Buntstift-Werkzeug und speichern Sie dann die Datei als .amp-Datei
(Windows) bzw. Photoshop-Lookup-Datei.

Effekt „Bild einstellen“ > „Einfärben“


Der Effekt „Einfärben“ verändert die Farbinformationen von Bildern. Der Luminanzwert
bestimmt für jedes Pixel die Überblendung zwischen zwei Farben. Mit den Einstellungen
„Schwarz abbilden auf“ und „Weiß abbilden auf“ legen Sie die Farben fest, denen die
dunklen und hellen Pixels zugeordnet werden. Zwischenpixeln werden Zwischenwerte
zugewiesen. Mit der Einstellung „Stärke“ legen Sie die Intensität des Effekts fest. Die
Qualitätseinstellung der Ebene hat auf den Effekt „Einfärben“ keinen Einfluss. Für
komplexere Einfärbungen steht der Effekt „Colorama“ zur Verfügung.

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Szene im Original (links), nach Zuordnung von Weiß zu Grün für den Hintergrund (Mitte) und nach
Zuordnung von Schwarz zu Dunkelblau und Weiß zu Hellblau für den Vordergrund (rechts)

Effekt „Keying“ > „Farbdifferenz-Key“ (nur Pro)


Der Effekt „Farbdifferenz-Key“ erzeugt Transparenz aus gegenüberliegenden
Anfangspunkten, indem die Bilder in zwei Masken (Matten), Teilmaske A und Teilmaske B,
geteilt werden. Die Transparenz der Teilmaske B basiert auf der festgelegten Key-Farbe
und die Transparenz der Teilmaske A basiert auf den Bildbereichen, die keine zweite,
andere Farbe enthalten. Durch Kombinieren der beiden Teilmasken zu einer dritten Matte,
der so genannten „Alpha Matte“ , erzeugt „Farbdifferenz-Key“ klar definierte
Transparenzwerte.
Mit „Farbdifferenz-Key“ können Sie für alle vor einem Bluescreen oder Greenscreen
erstellten gut ausgeleuchteten Footageelemente Keying-Effekte von hoher Qualität
erzeugen. Besonders gut funktioniert dieser Effekt bei Bildern, die transparente oder
halbtransparente Bereiche, wie Rauch, Schatten oder Glas, enthalten.

Originalebene (links) und Hintergrundebene (Mitte) nach Kombination mit dem Effekt
„Farbdifferenz-Key“ (rechts).

Effekt „Farbdifferenz-Key“ anwenden


Im Folgenden finden Sie einen grundlegenden Überblick über die Verwendung des
Effekts „Innerer/Äußerer Key“.
So wenden Sie den Effekt „Farbdifferenz-Key“ an
1 Wählen Sie die Ebene aus, die transparent gemacht werden soll, und wählen Sie dann
„Effekt“ > „Keying“ > „Farbdifferenz-Key“.
Hinweis: Wenn Sie die Pipetten im Ebenenfenster verwenden möchten, wählen Sie im
Popupmenü „Ansicht“ im Ebenenfenster die Option „Farbdifferenz-Key“.
2 Wählen Sie im Effektfenster im Menü „Ansicht“ die Option „Matte korrigiert“. Wenn Sie
das Quellbild, die beiden Teilmasken und die endgültige Matte angezeigt bekommen und
vergleichen möchten, wählen Sie im Menü „Ansicht“ die Option „[A, B, Matte] korrigiert,
Ausgabe“. Die anderen Optionen im Menü „Ansicht“ werden in Schritt 10 beschrieben.

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3 Wählen Sie die gewünschte Key-Farbe wie folgt aus: Wenn Sie einen Bluescreen
auskeyen möchten, verwenden Sie die standardmäßige blaue Farbe. Wenn Sie einen
Hintergrund auskeyen möchten, der kein Bluescreen ist, wählen Sie die Key-Farbe mit
einer der folgenden Methoden aus:
• Pipette für Miniatur: Wählen Sie im Kompositionsfenster oder in der
Miniaturdarstellung des Originalbildes den Bereich mit der gewünschten Farbe aus
und klicken Sie anschließend darauf.
• Pipette unter „Key-Farbe“: Wählen Sie im Kompositions- bzw. Ebenenfenster den
gewünschten Bereich aus und klicken Sie anschließend darauf.
• Farbfeld unter „Key-Farbe“: Klicken Sie, um aus dem festgelegten Farbraum eine Farbe
auszuwählen.
Hinweis: Bei Verwendung der Pipetten werden die Schiebereglerwerte entsprechend
verschoben. Verwenden Sie zur Feineinstellung der Keying-Ergebnisse die Schieberegler in
Schritt 9.
4 Klicken Sie auf die Schaltfläche für die Alpha Matte , um sich in der Matte-Miniatur die
endgültige, kombinierte Matte anzeigen zu lassen.
5 Wählen Sie die Tiefen-Pipette aus und klicken Sie anschließend in der Matte-Miniatur
auf den hellsten Teil des schwarzen Bereichs, um die transparenten Regionen festzulegen.
Daraufhin werden die Transparenzwerte in der Miniatur und im Kompositionsfenster
entsprechend angepasst.
6 Wählen Sie die Lichter-Pipette aus und klicken Sie anschließend in der Matte-Miniatur
auf den dunkelsten Teil der Lichter, um die deckenden Regionen festzulegen. Daraufhin
werden die Deckkraftwerte in der Miniatur und im Kompositionsfenster entsprechend
angepasst.
Den bestmöglichen Key-Effekt erzielen Sie, indem Sie die Tiefen- und Lichterbereiche
so unterschiedlich wie möglich gestalten, so dass die Anzahl der im Bild erhalten
bleibenden Graustufen so groß wie möglich ist.
7 Geben Sie im Menü „Farbübereinstimmungsgenauigkeit“ an, ob beim Farbabgleich
eher auf Qualität oder eher auf Schnelligkeit geachtet werden soll. Wenn die Farbe des
auszukeyenden Hintergrunds keine Primärfarbe ist (z. B. Orange), empfiehlt es sich, die
Option „Genauer“ zu wählen, die allerdings längere Renderzeiten zur Folge hat. Für alle
anderen Hintergründe kann „Schneller“ gewählt werden.
8 Wenn Sie die Transparenzwerte weiter anpassen müssen, wiederholen Sie für eine oder
beide der Teilmasken die Schritte 5 und 6. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche für die
jeweilige Teilmaske („A“ oder „B“), um diese auszuwählen, und wiederholen Sie dann die
Schritte.
9 Passen Sie die Transparenzwerte mit Hilfe der entsprechenden Matte-Schieberegler für
die einzelnen Teilmasken an. Folgende Schieberegler stehen zur Verfügung:
• Mit den Tiefen-Schiebereglern können Sie die Transparenz für die einzelnen Matten
ändern. Die gleichen Transparenzwerte können Sie auch mit Hilfe der Tiefen-Pipette
einstellen.
• Mit den Lichter-Schiebereglern können Sie die Deckkraft für die einzelnen Matten
ändern. Die gleichen Deckkraftwerte können Sie auch mit Hilfe der Tiefen-Pipette
einstellen.

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• Mit den Gamma-Schiebereglern steuern Sie, wie stark die Transparenzwerte einem
linearen Verlauf folgen. Beim Wert 1 (Standardeinstellung) verläuft die Entwicklung
linear. Andere Werte führen zu einem nichtlinearen Verlauf, wodurch sich besondere
Anpassungen oder visuelle Effekte erzeugen lassen.
10 Beim Anpassen einzelner Matten können Sie im Menü „Ansicht“ die folgenden
Ansichtsoptionen auswählen, um die Matten mit und ohne Anpassungen zu vergleichen:
• Wählen Sie eine der „Unkorrigiert“-Optionen, wenn die Matte ohne die in Schritt 9
vorgenommenen Schieberegleranpassungen angezeigt werden soll.
• Wählen Sie eine der „Korrigiert“-Optionen, wenn die Matte mit allen in Schritt 9
vorgenommenen Schieberegleranpassungen angezeigt werden soll.
11 Wählen Sie im Menü „Ansicht“ die Option „Ausgabe“, bevor Sie das Effektfenster
schließen. Die Option „Ausgabe“ muss ausgewählt werden, damit die Transparenz
gerendert wird.
Wenn Sie Spuren der reflektierten Key-Farbe aus dem Bild entfernen möchten,
wählen Sie für „Farbübereinstimmungsgenauigkeit“ die Option „Genauer“ und
wenden Sie dann den Effekt „Key-Farbe unterdrücken“ an. Wenn das Bild noch immer über
viel Farbe verfügt, wenden Sie das Werkzeug „Matte vergrößern/verkleinern“ oder „Matte
verbessern“ an. Weitere Informationen finden Sie unter „Effekt „Matte-Werkzeuge“ >
„Matte vergrößern/verkleinern“ (nur Pro)“ auf Seite 469 bzw. „Effekt „Matte-Werkzeuge“ >
„Matte verbessern“ (nur Pro)“ auf Seite 468.

Effekt „Keying“ > „Color-Key“


Mit dem Effekt „Color-Key“ können Sie alle Bildpixel auskeyen, die einer bestimmten Key-
Farbe ähnlich sind. Dieser Effekt modifiziert lediglich den Alphakanal der jeweiligen
Ebene. Die Qualitätseinstellung der Ebene hat auf den Effekt „Color-Key“ keinen Einfluss.

Nicht-Standard-Greenscreen (links) und Hintergrund (Mitte) nach Kombination mit Hilfe des Effekts
„Color-Key“ (rechts).

Wenn Sie einen Farbwert auf einer Ebene auskeyen, wird die entsprechende Farbe bzw.
der Farbbereich auf der gesamten Ebene transparent. Wie groß der Bereich der
transparenten Farben wird, können Sie mit der Einstellung „Toleranz“ steuern. Sie können
auch die Kanten der transparenten Bereiche weich gestalten und so einen flüssigen
Übergang zwischen transparenten und deckenden Bereichen erzeugen.
So keyen Sie eine einzelne Farbe aus
1 Wählen Sie die Ebene aus.
2 Wählen Sie „Effekt“ > „Keying“ > „Color-Key“.
3 Legen Sie im Effektfenster eine Key-Farbe fest. Führen Sie dazu einen der folgenden
Schritte aus:

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• Klicken Sie auf das Farbfeld „Key-Farbe“, um das Dialogfeld „Farbe“ aufzurufen, und
legen Sie eine Farbe fest.
• Klicken Sie auf die Pipette und dann auf eine der Farben des Bildschirms.
4 Ziehen Sie den Schieberegler „Toleranz“, um den auszukeyenden Farbbereich
festzulegen. Bei niedrigeren Werten wird ein kleinerer Bereich von Farben ausgekeyt, die
der Key-Farbe sehr ähnlich sind. Je höher der Wert ist, desto größer ist der Bereich von
Farben, die ausgekeyt werden.
5 Legen Sie mit dem Schieberegler „Kantenbreite“ die Breite des Randes für den
ausgekeyten Bereich fest. Positive Werte vergrößern die Maske und somit den
transparenten Bereich. Negative Werte haben eine kleinere Maske und damit einen
kleineren transparenten Bereich zur Folge.
6 Legen Sie mit dem Schieberegler „Weiche Kanten“ die Glättung der Kanten fest. Höhere
Werte führen zwar zu weicheren Kanten, aber auch zu einer längeren Renderzeit.

Effekt „Keying“ > „Farbbereich“


Der Effekt „Farbbereich“ erstellt Transparenz, indem er einen bestimmten Farbbereich im
Lab-, YUV- oder RGB-Farbraum auskeyt. Sie können diesen Effekt auf Motivhintergründe
anwenden, die über mehr als eine Farbe verfügen, sowie auf Bluescreens oder
Greenscreens, die ungleichmäßig ausgeleuchtet sind und verschiedene Schattierungen
derselben Farbe enthalten.

Ein schlecht ausgeleuchteter grüner Hintergrund (links) und eine Hintergrundebene (Mitte) werden
mit Hilfe des Effekts „Farbbereich“ kombiniert (rechts).

So wenden Sie den Effekt „Farbbereich“ an


1 Wählen Sie die Ebene aus, die transparent gemacht werden soll, und wählen Sie dann
„Effekt“ > „Keying“ > „Farbbereich“.
2 Wählen Sie im Menü „Farbraum“ die Option „LAB“,„YUV“ oder „RGB“. Wenn beim
Isolieren des Objekts mit einem Farbraum Probleme auftreten, versuchen Sie es mit einem
anderen.
3 Wählen Sie unter „Key-Farbe“ die Pipette aus und klicken Sie anschließend auf die
Matte-Miniatur, um den Bereich auszuwählen, der der Farbe im Kompositionsfenster
entspricht, die transparent werden soll. Normalerweise handelt es sich bei dieser Farbe
um die Farbe, die den größten Bereich des Bildes bedeckt.
Hinweis: Wenn Sie die Pipetten im Ebenenfenster verwenden möchten, wählen Sie im
Popupmenü „Ansicht“ des Ebenenfensters die Option „Farbbereich“.
4 Wählen Sie die Pipette mit dem Pluszeichen und klicken Sie dann auf andere Bereiche
in der Matte-Miniatur, um dem für die Transparenz ausgekeyten Bereich die anderen
Farben oder Schattierungen hinzuzufügen.

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5 Wählen Sie die Pipette mit dem Minuszeichen und klicken Sie dann auf andere Bereiche
in der Matte-Miniatur, um die anderen Farben oder Schattierungen aus dem für die
Transparenz ausgekeyten Bereich zu entfernen.
6 Ziehen Sie den Schieberegler „Weicher Übergang“, um die Kanten zwischen den
transparenten und den deckenden Flächen weich zu gestalten.
7 Verwenden Sie die „Min.“- und „Max.“-Schieberegler, um den Farbbereich genau
einzustellen, den Sie mit Hilfe der Plus- und Minus-Pipette ausgewählt haben. Mit den „L, Y,
R“-Schiebereglern können Sie die erste Komponente des ausgewählten Farbraums
einstellen, mit den „a, U, G“-Schiebereglern die zweite Komponente und mit den „b, V, B“-
Schiebereglern die dritte Komponente. Legen Sie mit Hilfe der „Min.“-Schieberegler den
Anfang des Farbbereichs fest. Legen Sie mit Hilfe der „Max.“-Schieberegler das Ende des
Farbbereichs fest.

Effekt „Keying“ > „Differenz-Matte“ (nur Pro)


Der Effekt „Differenz-Matte“ erzeugt Transparenz, indem er die Quellebene mit einer
Differenzebene vergleicht und dann diejenigen Pixel in der Quellebene auskeyt, die in
Position und Farbe mit der Differenzebene übereinstimmen. Typischerweise wird dieser
Effekt verwendet, um statischen Hintergrund hinter einem sich bewegenden Motiv
auszukeyen, das dann vor einem anderen Hintergrund platziert wird. Häufig handelt es
sich bei der Differenzebene einfach um einen Frame des Hintergrund-Footage (bevor das
bewegte Objekt ins Bild kommt). Aus diesem Grund wird „Differenz-Matte“ am besten für
Szenen verwendet, die mit einer feststehenden Kamera aufgenommen wurden.

Original (links), nur Matte mit ausgekeytem (transparent gemachtem) Objekt (Mitte) und Composite
mit neuem Hintergrund (rechts)

Effekt „Differenz-Matte“ anwenden


Im Folgenden finden Sie einen grundlegenden Überblick über die Verwendung des
Effekts „Innerer/Äußerer Key“.
So wenden Sie den Effekt „Differenz-Matte“ an
1 Wählen Sie eine Footageebene mit einem sich bewegenden Objekt als Quellebene aus.
2 Suchen Sie einen Frame der Quellebene, der nur aus Hintergrund besteht.
3 Speichern Sie diesen Hintergrund-Frame als Bilddatei, importieren Sie diese in After
Effects und fügen Sie sie der Komposition hinzu. Diese Datei bildet nun die
Differenzebene. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter „Einen einzelnen Frame
einer Komposition exportieren“ in der After Effects-Hilfe. Vergewissern Sie sich, dass die
Dauer der Differenzebene mindestens der der Quellebene entspricht.
Hinweis: Wenn Sie keinen Frame mit nur Hintergrund finden, sollten Sie überprüfen, ob Sie
in After Effects oder Adobe Photoshop Teile mehrere Frames zu einem Frame kombinieren

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können. So können Sie z. B. das Photoshop-Werkzeug „Kopierstempel“ verwenden, um


Hintergrundpixel in einem Frame aufzunehmen und sie anschließend über einen Teil des
Hintergrundes in einem anderen Frame aufzutragen.
4 Deaktivieren Sie die Anzeige der Differenzebene, indem Sie im Zeitleistenfenster auf
den Schalter „Video“ klicken.
5 Vergewissern Sie sich, dass die ursprüngliche Quellebene noch ausgewählt ist, und
wählen Sie „Effekt“ > „Keying“ > „Differenz-Matte“.
6 Wählen Sie im Effektfenster unter „Ansicht“ die Option „Ausgabe“ oder „Nur Matte“.
Verwenden Sie die Ansicht „Nur Matte“, um nach Löchern in der Transparenz zu suchen.
Informationen dazu, wie Sie nach Abschluss des Keying-Prozesses unerwünschte Löcher
füllen können, finden Sie unter „Effekt „Matte-Werkzeuge“ > „Matte verbessern“ (nur Pro)“
auf Seite 468.
7 Wählen Sie im Menü „Differenzebene“ die Hintergrunddatei aus.
8 Wenn die Differenzebene nicht dieselbe Größe wie die Quellebene hat, wählen Sie im
Menü „Bei unterschiedlich großen Ebenen“ eine der folgenden Einstellungen:
• „Zentrieren“ platziert die Differenzebene in der Mitte der Quellebene. Wenn die
Differenzebene kleiner als die Quellebene ist, wird der Rest der Ebene mit Schwarz
aufgefüllt.
• „Auf Ebenengröße skalieren“ vergrößert oder verkleinert die Differenzebene auf die
Größe der Quellebene, wobei es zu Verzerrungen bei den Hintergrundbildern kommen
kann.
9 Legen Sie mit dem Schieberegler „Toleranz“ die Stärke der Transparenz fest. Grundlage
dabei bildet die gewünschte Genauigkeit der Farbübereinstimmung auf beiden Ebenen.
Niedrige Werte führen zu einer geringen, höhere Werte zu einer höheren Transparenz.
10 Ziehen Sie den Regler „Glättung“, um einen weichen Übergang zwischen den
transparenten und deckenden Flächen zu erzeugen. Bei höheren Werten werden
übereinstimmende Pixel transparenter, die Anzahl der übereinstimmenden Pixel erhöht
sich aber nicht.
11 Wenn sich in der Matte immer noch störende Pixel befinden, ändern Sie den Wert
unter „Vor Vergleich weichzeichnen“. Mit dieser Option können Sie Rauschen
unterdrücken, indem Sie vor dem Vergleich beide Ebenen leicht weichzeichnen.
Bedenken Sie, dass das Weichzeichnen nur für den Vergleich erfolgt. Die endgültige
Ausgabe wird dadurch nicht weichgezeichnet.
12 Vergewissern Sie sich vor dem Schließen des Effektfensters, dass Sie im Menü
„Ansicht“ die Option „Ausgabe“ gewählt haben. Dadurch wird gewährleistet, dass After
Effects die Transparenz rendert.

Effekt „Keying“ > „Extrahieren“ (nur Pro)


Der Effekt „Extrahieren“ erzeugt Transparenz, indem ein bestimmter Helligkeitsbereich auf
der Grundlage eines Histogramms eines bestimmten Kanals ausgekeyt (extrahiert) wird.
Die Anwendung dieses Effekts empfiehlt sich vor allem bei Bildern, die vor einem
schwarzen oder weißen Hintergrund oder vor einem Hintergrund aufgenommen wurden,
der sehr dunkel oder sehr hell ist und aus mehreren Farben besteht. Außerdem können Sie
mit Hilfe dieses Effekts Schatten aus Kompositionen entfernen.

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Das Original mit grellem Licht (links) und die Hintergrundebene (Mitte) werden mit Hilfe des Effekts
„Extrahieren“ kombiniert (rechts).

Im Effektfenster wird ein Histogramm für den im Menü „Kanal“ ausgewählten Kanal
angezeigt. Das Histogramm ist eine grafische Darstellung der Helligkeitswerte in der
Ebene, der die relative Anzahl von Pixeln pro Helligkeitswert entnommen werden kann.
Der dunkelste Wert (0) erscheint ganz links, der hellste Wert (255) ganz rechts.
Mit Hilfe des Transparenzsteuerungsbalkens unterhalb des Histogramms können Sie den
Bereich der Pixel ändern, die transparent werden sollen. Die Transparenz wird sowohl
durch die Position als auch durch die Form des Transparenzsteuerungsbalkens im
Verhältnis zum Histogramm festgelegt. Pixel, die dem vom Balken abgedeckten Bereich
entsprechen, bleiben deckend, und Pixel, die nicht dem vom Balken abgedeckten Bereich
entsprechen, werden transparent.
So wenden Sie den Effekt „Extrahieren“ an
1 Wählen Sie die Ebene aus, die transparent werden soll, und wählen Sie dann „Effekt“ >
„Keying“ > „Extrahieren“.
2 Wenn Sie helle oder dunkle Bereiche auskeyen möchten, wählen Sie im Menü „Kanal“
die Option „Luminanz“. Wenn Sie visuelle Effekte erstellen möchten, wählen Sie „Rot“,
„Grün“,„Blau“ oder „Alphakanal“.
3 Legen Sie die Stärke der Transparenz fest, indem Sie den Transparenzsteuerungsbalken
folgendermaßen ziehen:
• Ziehen Sie die Auswahlgriffe rechts oben und/oder links oben, um die Balkenlänge zu
ändern und so den Transparenzbereich zu verkleinern bzw. zu vergrößern. Die Länge
kann auch mit Hilfe der Einstellungen „Weißwert“ und „Schwarzwert“ geändert werden.
Werte, die über dem Weißwert und unter dem Schwarzwert liegen, werden
transparent.
• Ziehen Sie die Auswahlgriffe rechts unten und links unten, um die Form des Balkens zu
ändern. Das Ändern der Form auf der linken Seite wirkt sich auf die Glättung der
Transparenz in den dunkleren Bereichen des Bildes aus, während das Ändern der Form
auf der rechten Seite die Glättung in den helleren Bereichen beeinflusst. Sie können die
Glättungswerte auch durch Einstellen von „Lichter weichzeichnen“ (hellere Bereiche)
und „Tiefen weichzeichnen“ (dunklere Bereiche) ändern.
Hinweis: Diese Änderungen der Form des Transparenzsteuerungsbalkens können Sie erst
vornehmen, wenn Sie den Transparenzsteuerungsbalken verkürzt haben.
• Ziehen Sie den gesamten Balken nach links oder rechts, um ihn unter dem Histogramm
zu positionieren.

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Effekt „Keying“ > „Innerer/Äußerer Key“ (nur Pro)


Der Effekt „Innerer/Äußerer Key“ isoliert ein Vordergrundobjekt vom Hintergrund. Sogar
Objekte mit dünnen, komplizierten oder undefinierbaren Kanten können mit minimalem
Aufwand aus ihrem Hintergrund ausgeschnitten werden. Wenn Sie den Effekt „Innerer/
Äußerer Key“ verwenden möchten, erstellen Sie eine Maske zur Definition der inneren und
äußeren Kante des zu isolierenden Objekts. Die Maske muss nicht genau sein, d. h. sie
muss nicht genau den Kanten des Objekts folgen.
Neben dem Maskieren eines Objekts mit weichen Kanten können Sie mit dem Effekt
„Innerer/Äußerer Key“ die Farbe an den Rändern verändern, um störende
Hintergrundfarbreste zu entfernen. Durch diesen Vorgang wird der Anteil des
Hintergrundes an der Farbe der einzelnen Randpixel bestimmt und dieser Anteil entfernt.
Auf diese Weise entfernen Sie den Halo, der erscheinen kann, wenn ein Objekt mit
weichen Kanten vor einem neuen Hintergrund maskiert wird.

Die im Original maskierte Ebene (links) und die Hintergrundebene (Mitte) werden mit Hilfe des
Effekts „Innerer/Äußerer Key“ kombiniert (rechts).

Effekt „Innerer/Äußerer Key“ anwenden


Im Folgenden finden Sie einen grundlegenden Überblick über die Verwendung des
Effekts „Innerer/Äußerer Key“.
So wenden Sie den Effekt „Innerer/Äußerer Key“ an
1 Wählen Sie den Rand des Objekts aus, das Sie extrahieren möchten. Führen Sie dazu
einen der folgenden Schritte aus:
• Zeichnen Sie einen geschlossenen Pfad um die Objektränder, wählen Sie anschließend
im Menü „Vordergrund“ den Pfad aus, und behalten Sie im Menü „Hintergrund“ die
Einstellung „Ohne“ bei. Legen Sie mit „Einzelne Maske – Glanzlichtradius“ die Größe des
Rahmens um diesen Pfad fest. (Diese Methode funktioniert nur bei Objekten mit
einfachen Kanten.)
• Zeichnen Sie zwei geschlossene Pfade: einen inneren Pfad innerhalb des Objekts und
einen äußeren Pfad außerhalb des Objekts. Stellen Sie sicher, dass sich alle Unschärfen
oder unbestimmten Bereiche des Objekts innerhalb dieser zwei Pfade befinden.
Wählen Sie im Menü „Vordergrund“ den inneren Pfad und im Menü „Hintergrund“ den
äußeren Pfad aus.
Hinweis: Vergewissern Sie sich, dass der Maskenmodus für alle Pfade auf „Ohne“ gesetzt
ist.
2 Suchen Sie durch Verschieben der Masken die Position, die die besten Ergebnisse
erzielt.

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3 Wenn Sie mehr als ein Objekt extrahieren oder in einem Objekt ein Loch erstellen
möchten, zeichnen Sie zusätzliche Pfade und wählen Sie sie anschließend in den Menüs
„Zusätzlicher Vordergrund“ und „Zusätzlicher Hintergrund“ aus. Möchten Sie
beispielsweise das im Wind wehende Haar einer Frau vor einem blauen Himmel auskeyen,
zeichnen Sie den inneren Pfad innerhalb ihres Kopfes, den äußeren Pfad um den Rand des
Haares und anschließend einen zusätzlichen Pfad um die Lücke im Haar, durch die der
Himmel durchscheint. Wählen Sie im Menü „Zusätzlicher Vordergrund“ den zusätzlichen
Pfad aus, um die Lücke zu extrahieren, und entfernen Sie das Hintergrundbild.
4 Erstellen Sie zusätzliche geöffnete oder geschlossene Pfade, um weitere Bereiche des
Bildes zu bereinigen, und wählen Sie sie anschließend in den Menüs „Vordergrund
aufräumen“ oder „Hintergrund aufräumen“ aus. Durch „Vordergrund aufräumen“-Pfade
wird die Deckkraft entlang des Pfades erhöht,„Hintergrund aufräumen“-Pfade verringern
dagegen die Deckkraft. Mit Hilfe der Optionen „Pinselradius“ und „Pinseldruck“ können Sie
Größe und Dichte der einzelnen Pinselstriche steuern.
Hinweis: Sie haben die Möglichkeit, die Maske „Hintergrund (Außen)“ als „Hintergrund
aufräumen“-Pfad auszuwählen, um Störungen vom Hintergrund des Bildes zu entfernen.
5 Legen Sie die Kantenbreite fest, um anzugeben, wie stark die Matte-Grenze durch den
Key beeinflusst wird. Positive Werte bewegen die Kante aus dem transparenten Bereich
hinaus und vergrößern ihn dadurch. Negative Werte bewegen die Kante in Richtung des
transparenten Bereichs und vergrößern dadurch den Vordergrund.
6 Erhöhen Sie die Werte für „Weiche Kanten“, um die Kanten des ausgekeyten Bereichs
weich zu gestalten. Hohe Werte haben eine längere Renderzeit zur Folge.
7 Geben Sie den Kantenschwellenwert an. Mit diesem Wert legen Sie fest, ab wann Pixel
mit geringer Deckkraft, die unerwünschte Störungen im Hintergrund des Bildes
hervorrufen können, entfernt werden.
8 Aktivieren Sie die Option „Extrahierung umkehren“, wenn die Vorder- und
Hintergrundbereiche umgekehrt werden sollen.
9 Geben Sie mit „Mit Original mischen“ an, wie stark das resultierende, extrahierte Bild
mit dem Original gemischt werden soll.

Effekt „Keying“ > „Linearer Color-Key“ (nur Pro)


Der Effekt „Linearer Color-Key“ verwendet RGB-, Farbton- oder Chrominanzinformationen,
um aus einer angegebenen Key-Farbe Transparenz zu erzeugen. Im Effektfenster werden
zwei Miniaturdarstellungen angezeigt. Die linke Miniatur zeigt das unveränderte Quellbild
an, die rechte Miniatur die im Menü „Ansicht“ ausgewählte Ansicht.
Sie können die Key-Farbe, die Toleranz und die Glättung einstellen. Die Toleranz legt fest,
wie genau die Pixel mit der Key-Farbe übereinstimmen müssen, damit sie transparent
werden. Die Glättung steuert das Glätten der Kanten zwischen dem Bild und der Key-
Farbe.
Dieser Effekt kann auch verwendet werden, um eine Farbe wiederherzustellen, die bei der
ersten Anwendung des Effekts transparent gemacht wurde. Wenn Sie zum Beispiel einen
mittelblauen Bluescreen auskeyen, gehen möglicherweise alle hellblauen Teile der
Kleidung der Person auf dem Bild verloren. Sie können die hellblaue Farbe
wiederherstellen, indem Sie eine andere Instanz des Effekts „Linearer Color-Key“
anwenden und im Menü „Key Operation“ die Option „Farben behalten“ auswählen.

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Bestimmte Merkmale wie diese Augen (links) können bei zu starker Übereinstimmung mit dem
Hintergrund (Mitte) bei der Verwendung von Keys transparent werden. Mit linearen Keys und der
Funktion „Farben behalten“ werden die deckenden Eigenschaften beibehalten (rechts).

Effekt „Linearer Color-Key“ anwenden


Die folgenden Anleitungen geben Ihnen einen grundlegenden Überblick über die
Verwendung dieses Effekts.
So wenden Sie den Effekt „Linearer Color-Key“ an
1 Wählen Sie eine Quellebene aus und wählen Sie anschließend „Effekt“ > „Keying“ >
„Linearer Color-Key“.
2 Wählen Sie im Effektfenster unter „Key Operation“ die Option „Key-Farben“.
3 Wählen Sie im Menü „Farbraum“ einen Farbraum aus. Für die meisten Fälle dürfte die
Standardeinstellung „Nach RGB-Werten“ ausreichend sein. Wenn beim Isolieren des
Objekts mit einem Farbraum Probleme auftreten, versuchen Sie es mit einem anderen.
4 Wählen Sie im Effektfenster unter „Ansicht“ die Option „Ausgabe“. Die ausgewählte
Ansicht wird sowohl im rechten Miniaturbild als auch im Kompositionsfenster angezeigt.
Wenn Sie andere Ergebnisse sehen möchten, müssen Sie in einer der anderen Ansichten
arbeiten:
• „Nur Quelle“ zeigt das Originalbild ohne angewendeten Key an.
• „Nur Matte“ zeigt die Alphakanalmatte an. Verwenden Sie die Ansicht „Nur Matte“, um
nach Löchern in der Transparenz zu suchen. Informationen dazu, wie Sie nach
Abschluss des Keying-Prozesses unerwünschte Löcher füllen können, finden Sie unter
„Effekt „Matte-Werkzeuge“ > „Matte verbessern“ (nur Pro)“ auf Seite 468.
5 Wählen Sie mit einem der folgenden Schritte die Key-Farbe aus:
Hinweis: Wenn Sie die Pipetten im Ebenenfenster verwenden möchten, wählen Sie im
Popupmenü „Ansicht“ des Ebenenfensters die Option „Linearer Color-Key“.
• Wählen Sie die Pipette für die Miniaturdarstellung aus und klicken Sie im
Kompositionsfenster oder in der Miniatur des Originalbildes auf den Bereich mit der
gewünschten Farbe.
• Wählen Sie die Pipette unter „Key-Farbe“ aus und klicken Sie im Kompositions- oder
Ebenenfenster auf den Bereich mit der gewünschten Farbe.
• Wenn Sie eine Vorschau der Transparenz der verschiedenen Farben anzeigen möchten,
wählen Sie die Pipette unter „Key-Farbe“ aus, halten Sie die Alt- (Windows) bzw. die
Wahltaste (Mac OS) gedrückt und bewegen Sie den Mauszeiger in unterschiedliche
Bereiche im Kompositionsfenster oder in der Miniatur des Originalbildes. Im
Kompositionsfenster ändert sich die Transparenz des Bildes, wenn Sie den Mauszeiger
über verschiedene Farben oder Farbtöne bewegen. Klicken Sie, um die entsprechende
Farbe auszuwählen.

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• Klicken Sie auf das Feld „Key-Farbe“, um aus dem angegebenen Farbraum eine Farbe
auszuwählen. Die ausgewählte Farbe wird transparent gemacht.
Hinweis: Bei Verwendung der Pipetten werden die Schiebereglerwerte entsprechend
verschoben. Verwenden Sie zur Feineinstellung der Keying-Ergebnisse die Schieberegler in
Schritt 6 und 7.
6 Legen Sie mit einem der folgenden Schritte die Toleranz fest:
• Wählen Sie die Pipette mit dem Pluszeichen (+) oder die Pipette mit dem
Minuszeichen (–) aus und klicken Sie in der linken Miniaturdarstellung auf eine Farbe.
Wenn Sie die Pipette mit dem Pluszeichen gewählt haben, wird die ausgewählte Farbe
zum Bereich der Key-Farbe addiert, wodurch sich die Toleranz und die Transparenz
erhöhen. Haben Sie dagegen die Pipette mit dem Minuszeichen gewählt, wird die
ausgewählte Farbe vom Bereich der Key-Farbe subtrahiert, wodurch sich die Toleranz
und die Transparenz verringern.
• Ziehen Sie den „Toleranz“-Schieberegler. Beim Wert 0 wird das gesamte Bild deckend,
während der Wert 100 ein vollkommen transparentes Bild zur Folge hat.
7 Ziehen Sie den „Glättung“-Schieberegler, um die Toleranz durch Verengen des
Toleranzbereichs zu glätten. Die besten Ergebnisse erzielen Sie im Normalfall bei Werten
unter 20%.
8 Vergewissern Sie sich vor dem Schließen des Effektfensters, dass Sie im Menü „Ansicht“
die Option „Ausgabe“ gewählt haben. Dadurch wird gewährleistet, dass After Effects die
Transparenz rendert.
So behalten Sie eine Farbe nach der Anwendung des Effekts „Linearer Color-Key“ bei
1 Schalten Sie im Effekt- oder im Zeitleistenfenster die derzeit aktiven Instanzen von Keys
oder Matte-Werkzeugen aus, indem Sie die Auswahl der Option „Effekt“ links neben dem
Key- oder Werkzeugnamen durch Klicken deaktivieren. Dadurch wird im
Kompositionsfenster das Originalbild angezeigt, so dass Sie die zu erhaltende Farbe
auswählen können.
2 Wählen Sie „Effekt“ > „Keying“ > „Linearer Color-Key“. Im Effektfenster wird unter dem
ersten Satz von Einstellungen eine Reihe weiterer Einstellungen für den linearen Color-Key
angezeigt.
3 Wählen Sie im Effektfenster unter „Key Operation“ die Option „Farben behalten“.
4 Wählen Sie die Farbe aus, die beibehalten werden soll.
5 Wählen Sie bei der ersten Anwendung des Effekts „Linearer Color-Key“ unter „Ansicht“
die Option „Ausgabe“ aus und schalten Sie die anderen Instanzen des Effekts „Linearer
Color-Key“ wieder ein, um die Transparenz zu überprüfen. Sie müssen die Farben
gegebenenfalls anpassen oder den Effekt ein drittes Mal anwenden, um die gewünschten
Ergebnisse zu erhalten.

Effekt „Keying“ > „Luminanz-Key“


Mit dem Effekt „Luminanz-Key“ können Sie alle Regionen einer Ebene mit einer
bestimmten Luminanz oder Helligkeit auskeyen. Die Qualitätseinstellung der Ebene hat
auf den Effekt „Luminanz-Key“ keinen Einfluss.

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Weißer Hintergrund des Originals (links und Mitte), entfernt mit dem Effekt „Luminanz-Key“ (rechts).

Wenn das Objekt, das Sie maskieren möchten, über einen deutlich anderen Luminanzwert
als dessen Hintergrund verfügt, können Sie den Hintergrundwert durch Auskeyen
transparent machen. Wenn Sie beispielsweise für Noten auf einem weißen Hintergrund
eine Matte erstellen möchten, können Sie die helleren Werte auskeyen, so dass nur noch
die dunklen Noten deckend sind.
So keyen Sie einen Luminanzwert aus
1 Wählen Sie die Ebene aus und wählen Sie „Effekt“ > „Keying“ > „Luminanz-Key“.
2 Wählen Sie unter „Art des Keys“ aus, welcher Bereich ausgekeyt werden soll.
3 Legen Sie mit Hilfe des „Schwellenwert“-Schiebereglers den Luminanzwert fest, auf
dem die Matte basieren soll.
4 Legen Sie mit Hilfe des „Toleranz“-Schiebereglers fest, welche Toleranz bei der
Bestimmung der auszukeyenden Pixel gelten soll. Durch kleinere Werte wird ein kleinerer
Wertebereich nahe des Schwellenwertes ausgekeyt. Bei höheren Werten wird hingegen
ein größerer Wertebereich ausgekeyt.
5 Legen Sie mit dem Schieberegler „Kantenbreite“ die Breite des Randes für den
ausgekeyten Bereich fest. Positive Werte vergrößern die Maske und somit den
transparenten Bereich. Bei negativen Werten wird die Maske verkleinert.
6 Legen Sie mit dem Schieberegler „Weiche Kanten“ die Glättung der Kanten fest. Höhere
Werte führen zwar zu weicheren Kanten, aber auch zu einer längeren Renderzeit.

Effekt „Keying“ > „Key-Farbe unterdrücken“ (nur Pro)


Mit dem Effekt „Key-Farbe unterdrücken“ können Sie Spuren der Key-Farbe aus einem Bild
mit einem bereits ausgekeyten Bereich entfernen. Normalerweise wird dieser Effekt
verwendet, um Reste der Key-Farbe von den Kanten eines Bildes zu entfernen. Das
Vorhandensein solcher Key-Farbreste wird durch Lichtreflexionen des Objekthintergrunds
hervorgerufen, die auf das Objekt geworfen werden.
Wenn Sie mit den Ergebnissen des Effekts „Key-Farbe unterdrücken“ nicht zufrieden
sind, versuchen Sie, nach dem Auskeyen den Effekt „Farbton/Sättigung“ auf die
Ebene anzuwenden und anschließend den Sättigungswert zu verringern und dadurch die
Key-Farbe zu entfernen. (Siehe „Effekt „Anpassen“ > „Farbton/Sättigung““ auf Seite 389.)

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Originaler grüner Key (links), grünes Leuchten nach dem Auskeyen (Mitte). Mit dem Effekt„Key-Farbe
unterdrücken“ wird der Farbrest entfernt (rechts).

So wenden Sie den Effekt „Key-Farbe unterdrücken“ an


1 Wählen Sie die Ebene aus und wählen Sie „Effekt“ > „Keying“ > „Key-Farbe
unterdrücken“.
2 Wählen Sie mit einem der folgenden Schritte die Farbe aus, die unterdrückt werden soll:
Hinweis: Wenn Sie die Pipette im Ebenenfenster verwenden möchten, wählen Sie im
Popupmenü „Ansicht“ des Ebenenfensters die Option „Key-Farbe unterdrücken“.
• Wenn Sie die Farbe bereits mit Hilfe eines Keys im Effektfenster ausgekeyt haben,
klicken Sie auf die Pipette neben „Diese Farbe unterdrücken“ und klicken Sie
anschließend im „Key-Farbe“-Farbfeld des Keys auf die gewünschte Farbe.
• Klicken Sie unter „Key-Farbe unterdrücken“ auf das Farbfeld unter „Key-Farbe“ und
wählen Sie im Farbkreis eine Farbe aus.
3 Wählen Sie im Menü „Farbübereinstimmung“ die Option „Schneller“, um Blau, Grün
oder Rot zu unterdrücken. Wählen Sie zum Unterdrücken anderer Farben die Option
„Besser“, da After Effects die Farben unter Umständen genauer analysieren muss, um die
Transparenz akkurat zu erzeugen. Die Option „Besser“ kann die Renderzeit verlängern.
4 Ziehen Sie den „Unterdrückung“-Schieberegler, bis die Farbe ausreichend unterdrückt
wurde.

Effekt „Matte-Werkzeuge“ > „Matte verbessern“ (nur Pro)


Beim Effekt „Matte verbessern“ wird die Matte einmal oder mehrmals erst vergrößert und
dann wieder verkleinert (oder umgekehrt), um unerwünschte Löcher (transparente
Bereiche) in deckenden Regionen zu füllen. Die Zweistufigkeit des Prozesses ist
erforderlich, da die gesamte Matte vergrößert und verkleinert werden muss. Beim
Vergrößern wird das Loch zwar gefüllt, aber die Ränder der Matte müssen wieder
verkleinert werden, damit die Form der Matte erhalten bleibt.
Für jede der beiden Stufen dieses Effekts gibt es separate, durch eine Stufe (1 oder 2)
gekennzeichnete Einstellungen. Im Normalfall wird in Stufe 2 das Gegenteil von dem
ausgeführt, was in Stufe 1 gemacht wurde. Nach einer festgelegten Zahl von zweistufigen
Durchläufen (die vom Effekt „Matte verbessern“ automatisch durchgeführt werden), ist
das Loch gefüllt, ohne dass sich die Mattenform geändert hat.

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Das Original (links) zeigt nach Anwendung des Effekts „Color-Key“ unerwünschte transparente
Bereiche (Mitte), die mit Hilfe des Effekts „Matte verbessern“ entfernt werden (rechts).

Effekt „Matte verbessern“ verwenden


Im Folgenden finden Sie einen grundlegenden Überblick über die Verwendung des
Effekts „Matte verbessern“.
So schließen Sie ein Loch in einer Matte
1 Wählen Sie die Ebene aus und wählen Sie „Effekt“ > „Matte-Werkzeuge“ > „Matte
verbessern“.
2 Vergrößern (dehnen) Sie mit Hilfe der folgenden Einstellungen für die Stufe 1 (erster bis
dritter Schieberegler) die Matte möglichst weit, ohne die Form zu ändern:
• „Elastizität“ gibt die größtmögliche Vergrößerung oder Verkleinerung (in Pixeln) an.
• „Faktor“ gibt an, wie stark die Matte verkleinert bzw. vergrößert werden soll. Bei
negativen Werten wird die Matte vergrößert, bei positiven Werten verkleinert.
• „Graustufen weichzeichnen“ gibt an, wie stark die Ränder der Matte weichgezeichnet
werden sollen. Bei 0% enthalten die Matte-Ränder komplett deckende und komplett
transparente Werte. Bei 100% werden die Ränder vollständig in Graustufen angezeigt,
können dabei aber unscharf erscheinen.
3 Verkleinern (stauchen) Sie die Matte mit Hilfe der Einstellungen für die Stufe 2 (vierter
bis sechster Schieberegler) um genau den Betrag, den Sie in Stufe 1 zum Vergrößern der
Matte festgelegt haben.
4 (optional) Geben Sie mit dem Schieberegler „Wiederholungen“ an, wie oft die beiden
Stufen des Prozesses wiederholt werden sollen. Experimentieren Sie gegebenenfalls mit
unterschiedlichen Einstellungen, um die optimale Anzahl von Wiederholungen für das
Schließen unerwünschter Löcher zu ermitteln.

Effekt „Matte-Werkzeuge“ > „Matte vergrößern/


verkleinern“ (nur Pro)
Mit dem Effekt „Matte vergrößern/verkleinern“ können Sie die Ränder einer Matte in
kleinen Schritten vergrößern bzw. verkleinern, um eine sauberere Matte zu erzielen. In der
Ansicht „Ausgabe“ können Sie sich das Bild nach Anwendung des Effekts ansehen,
während die Ansicht „Matte“ eine Schwarzweißansicht des Bildes bereitstellt, bei der
Schwarz die transparenten Bereiche und Weiß die deckenden Bereiche anzeigen. Mit
„Faktor“ geben Sie an, wie stark die Matte verkleinert bzw. vergrößert werden soll. Bei
negativen Werten wird die Matte vergrößert, bei positiven Werten verkleinert.

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Das Original (links) enthält nach dem Keying unerwünschte Kanten (Mitte), die mit Hilfe des Effekts
„Matte vergrößern/verkleinern“ entfernt werden (rechts).

Effekt „Rauschen“ > „Staub und Kratzer“


Der Effekt „Staub und Kratzer“ reduziert das Rauschen, indem er nicht zusammenpassende
Pixel ändert. Probieren Sie verschiedene Kombinationen von „Radius“- und
„Schwellenwert“-Einstellungen aus, um den besten Kompromiss zwischen Schärfe und
Fehlerausgleich zu finden. Die Qualitätseinstellungen „Entwurf“ und „Beste“ erbringen
dieselben Ergebnisse.

Kratzer (links) und vergrößerte Ansicht der Kratzer (Mitte). Kratzer wurden entfernt, wodurch das Bild
an Schärfe verliert (rechts)

So wenden Sie den Effekt „Staub und Kratzer“ an


1 Wählen Sie „Effekt“ > „Rauschen“ > „Staub und Kratzer“.
2 Ziehen Sie den „Radius“-Schieberegler nach rechts oder geben Sie in das Wertfeld einen
Wert zwischen 0 und 255 Pixel ein. (Der Radius bestimmt, wie groß der Bereich ist, in dem
der Filter nach Pixelunterschieden sucht. Wenn Sie den Radius einstellen, wirkt das Bild
verschwommen. Verwenden Sie daher den kleinstmöglichen Wert, bei dem die Fehler
noch beseitigt werden.)
3 Ziehen Sie den „Schwellenwert“-Schieberegler nach links auf 0, so dass alle Pixel der
Auswahl oder des Bildes untersucht werden können. (Mit dem Schwellenwert legen Sie
fest, wie verschieden die Pixelwerte sein müssen, damit der Filter darauf angewendet
wird.)
Hinweis: Mit dem „Schwellenwert“-Schieberegler haben Sie eine bessere
Steuerungsmöglichkeit für Werte zwischen 0 und 128 (dies ist der häufigste Bereich für
Bilder) als für Werte zwischen 128 und 255,
4 Erhöhen Sie den Schwellenwert allmählich durch Eingeben eines Wertes oder Ziehen
des Reglers auf den höchstmöglichen Wert, bei dem die Fehler noch beseitigt werden.
5 Wenn der Filter auf den Alphakanal angewendet werden soll, aktivieren Sie die Option
„Auf Alphakanal anwenden“.

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Effekt „Rauschen“ > „Fraktale Störungen“ (nur Pro)


Der Effekt „Fraktale Störungen“ ermöglicht das Erstellen von Strukturen und Objekten, die
sich nicht mit einfachen geometrischen Formen erstellen lassen. Mit diesem Effekt können
Sie organisch aussehende Hintergründe, Verschiebungsebenen und Strukturen erstellen
oder z. B. Wolken, Lava oder Dampf simulieren.
Mit „Evolution“ können Sie feine Änderungen an der Form des Fraktals vornehmen. Durch
Animieren dieser Einstellungen erhalten Sie übergangslose Änderungen der fraktalen
Störungen im Laufe der Zeit und können so Effekte wie vorüberziehende Wolken oder
fließendes Wasser erstellen. Bei „Evolution“ wird das Bild mit jedem weiteren Umlauf des
Kreisreglers weiter geändert – im Gegensatz zu den sonst üblichen Umdrehungen des
Kreisreglers, bei denen die Einstellung alle 360˚ das gleiche Ergebnis erzielt. Das Aussehen
bei 0˚ ist daher nach einer Umdrehung anders als nach zwei Umdrehungen usw. Wenn Sie
die „Evolution“-Einstellungen wieder auf ihren ursprünglichen Zustand zurücksetzen
möchten (z. B., um eine nahtlose Schleife zu erstellen), verwenden Sie die Option
„Zyklusevolution“.
Durch Einrichten von Keyframes für „Evolution“ können Sie festlegen, wie stark sich die
Fraktale im Laufe der Zeit ändern. Je mehr Umdrehungen innerhalb einer angegebenen
Zeit stattfinden, um so schneller ändert sich die fraktale Störung. Zu große Änderungen
des Wertes für „Evolution“ innerhalb eines kurzen Zeitraums können abrupte Übergänge
zur Folge haben.
Wenn Sie eine nahtlose Schleife erstellen möchten, aktivieren Sie die Option
„Zyklusevolution“ und richten Sie bei vollen Umdrehungen bei 0˚ „Evolution“-Keyframes
ein. Nicht vollständig ausgeführte Umdrehungen können zu einer Unterbrechung der
Schleife führen.

Fraktale Störungen können wie Nebel (links), Wurmlöcher im Weltraum (Mitte) oder atomare Wolken
(rechts) aussehen.

Einstellungen für den Effekt „Fraktale Störungen“


Legen Sie für den Effekt „Fraktale Störungen“ die folgenden Einstellungen fest:
Fraktaltyp Gibt an, welche Fraktalform für das Erstellen der Störung verwendet werden
soll.
Art des Rauschens Gibt den Typ der Störung an.
Effekt „Umkehren“ Kehrt die Störung um. Wenn Sie diese Option aktivieren, erhalten Sie
ein „Negativ“ (eine Umkehrung) der aktuellen Störungsebene. Schwarze Bereiche werden
zu weißen und weiße Bereiche zu schwarzen.

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Kontrast Ermöglicht das Ändern des Kontrasts der Störungsebene. Der Standardwert ist
100, Bei höheren Werten erhalten Sie größere, schärfer definierte Schwarz- und
Weißbereiche in der Störung, wodurch sich im Allgemeinen die Detailschärfe reduziert. Je
niedriger die Werte werden, desto größere Graubereiche entstehen, die zu einem
Aufweichen oder sogar gänzlichen Eliminieren der Störung führen. Der Kontrast der
Ebene wird auch durch den „Überlauf“-Wert beeinflusst.
Helligkeit Ermöglicht das Ändern der Helligkeit der Störungsebene.
Überlauf Ordnet die Werte neu zu, die außerhalb des Graustufenbereichs von 0 bis 255
liegen. Folgende Optionen stehen zur Wahl:
• „Beschneiden“ sorgt dafür, dass jeder Wert über 255 als reines Weiß und jeder Wert
unter 0 als reines Schwarz angezeigt wird. Mit dem Wert für „Kontrast“ wird festgelegt,
wie groß der Anteil des Bildes ist, der außerhalb dieses Bereichs liegt. Bei höheren
Werten erhalten Sie ein zumeist schwarzes und/oder weißes Bild mit geringerem
Grauanteil. Daher führen höhere Kontrastwerte zu einer geringeren
Fraktaldetailschärfe. Wird die Ebene als Luminanz-Matte verwendet, verfügt sie über
schärfere, deutlicher ausgeprägte Transparenzbereiche.
• „Weich beschränken“ weist die Werte auf einer unendlichen Kurve so zu, dass alle Werte
im gültigen Bereich bleiben. Mit dieser Option wird der Kontrast reduziert, während die
Fraktale grau mit einigen wenigen rein schwarzen oder rein weißen Bereichen
erscheinen. Wird die Ebene als Luminanz-Matte verwendet, verfügt sie über feine
Transparenzbereiche.
• „Zurücklaufen“ ordnet die Werte in Dreieckform neu zu, so dass Werte oberhalb von 255
oder unterhalb von 0 als gültig betrachtet werden. Mit dieser Option erhalten Sie feine
Details, wenn der Kontrast über 100 liegt. Wird die Ebene als Luminanz-Matte
verwendet, zeigt sie detaillierte strukturierte Transparenzbereiche.
Transformieren, Komplexität, Detaileinstellungen Siehe „Einstellungen
„Transformieren“,„Komplexität“ und „Detaileinstellungen“ für den Effekt „Fraktale
Störungen““ auf Seite 472.
Evolution Siehe „„Evolution“-Einstellungen für den Effekt „Fraktale Störungen““ auf
Seite 473.

Einstellungen „Transformieren“, „Komplexität“ und


„Detaileinstellungen“ für den Effekt „Fraktale Störungen“
Legen Sie für den Effekt „Fraktale Störungen“ die folgenden Einstellungen fest:
Transformieren Gibt die Größe und Drehung der Störung an.
• „Drehung“ ermöglicht die Festlegung des Drehwinkels für die Fraktale.„Skalieren“ gibt
die proportionale Skalierung der Fraktalformen an. Der Standardwert ist 100,
„Gleichförmiges Skalieren“ sorgt dafür, dass die Störung gleichmäßig skaliert wird.
„Skalierungsbreite“ und„Skalierungshöhe“ ermöglichen die individuelle Festlegung der
Breite und Höhe der Fraktalformen. Diese beiden Optionen stehen nur zur Verfügung,
wenn „Gleichförmiges Skalieren“ deaktiviert ist.
• „Turbulenz verschieben“ gibt den Teil des Fraktals an, der im Kompositionsfenster
sichtbar ist. Da die Fraktalformen in alle Richtungen unendlich sind, ist immer nur ein
Teil des Fraktals sichtbar. Mit dieser Einstellung können Sie die Position der Form in der
Ebene ändern.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 472


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Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 473

• „Perspektivische Verschiebung“ gibt an, dass die Perspektive von der Detaileinstellung
„Detailskalierung“ beeinflusst wird. Mit dieser Option können Sie beim Animieren von
„Turbulenz verschieben“ einen Perspektiveneffekt erstellen.
Komplexität Gibt an, wie viele Details in den Fraktalformen sichtbar sein sollen. Bei
niedrigeren Werten erhalten Sie ein weicheres, fast schon unscharfes Aussehen. Je höher
die Werte sind, desto deutlicher sind die Fraktalformen ausgeprägt.
Hinweis: Eine Erhöhung der Komplexität führt zu längeren Renderzeiten. Versuchen Sie
gegebenenfalls, eher die Größe als die Komplexität zu reduzieren – die Ergebnisse sind
ähnlich und die Renderzeiten verkürzen sich.
Detaileinstellungen Fraktale werden durch Wiederholung von Instanzen einer
Störungsfunktion erstellt, die aus dem Fraktaltyp und dem Störungstyp abgeleitet wird.
Die Berechnung der einzelnen Wiederholungswerte für diese Instanzen basiert auf den im
Folgenden genannten Einstellungen. Der Wert für „Komplexität“ gibt die Anzahl der zu
berechnenden Wiederholungen an.
• „Detaileinfluss“ gibt an, wie stark das endgültige Bild von den einzelnen
Wiederholungen bestimmt wird. Dieser Wert wirkt sich auch auf alle nachfolgenden
Wiederholungen aus. Bei 100% haben alle Wiederholungen gleich viel Einfluss. Bei 50%
hat jede Wiederholung halb so viel Einfluss wie die vorherige Wiederholung.
• „Detailskalierung“ skaliert die Koordinaten, auf denen die Berechnung der
Wiederholung basiert. Wenn dieser Wert kleiner als 100% ist, werden mit jeder
Wiederholung mehr Details hinzugefügt. Bei einem Wert von 50% erhöhen sich die
Details bei jeder Wiederholung um den Faktor 2 – auf dieselbe Art und Weise wird die
Detailgenauigkeit erhöht, wenn Sie ein Bild herunterskalieren.
• „Detaildrehung“ dreht jede Wiederholung um den angegebenen Winkel.
„Detailverschiebung“ verschiebt jede Wiederholung um den angegebenen Betrag.
• „Detailgröße zentrieren“ berechnet jede Wiederholung vom selben Punkt wie die
vorherige. Dadurch kann der Eindruck von übereinander angeordneten duplizierten
Ebenen entstehen. Wenn Sie nicht möchten, dass die sich wiederholenden Fraktale so
aussehen, deaktivieren Sie diese Option.

„Evolution“-Einstellungen für den Effekt „Fraktale Störungen“


Legen Sie für den Effekt „Fraktale Störungen“ die folgenden Einstellungen fest:
Evolution Gibt die Evolutionszyklen an.
Sie können Renderzeit sparen, indem Sie einen kurzen Evolutionszyklus vorrendern
und dann für die gewünschte Dauer eine Schleife einrichten (siehe „Nahtlose
Schleifen erstellen“ auf Seite 474), statt die Evolution für die gesamte Komposition zu
animieren.
• „Zyklusevolution“ erstellt einen Evolutionszyklus, der über den angegebenen Zeitraum
als Schleife wiederholt wird. Diese Option sorgt dafür, dass der Zustand der Evolution
zu seinem Startpunkt zurückkehrt, so dass ein nahtloser allmählicher Zyklus, ein sich
nicht wiederholender Zyklus oder ein Schleifensegment entsteht.
• „Zyklus (in Umdrehungen)“ gibt die Anzahl der Umdrehungen an, die die fraktale
Störung durchläuft, bevor sie wiederholt wird. Die Geschwindigkeit dieser
Evolutionszyklen wird durch die Zeit zwischen den „Evolution“-Keyframes bestimmt.
Diese Option wirkt sich nur auf die Evolution des Fraktals, und nicht auf die anderen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 473


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Einstellungen, wie z. B.„Transformieren“, aus. Wenn Sie z. B. für zwei identische


Zustände eines Fraktals unterschiedliche Größen- und Verschiebungseinstellungen
festlegen, sehen diese nicht identisch aus.
• „Zufallsparameter: Ausgangswert“ ermöglicht die Angabe eines zufälligen
Ausgangswertes, den der Effekt zur Generierung der Störung verwendet. Das
Animieren der Einstellung „Zufallsparameter: Ausgangswert“ führt zu einem abrupten
Übergang von einer Gruppe von Fraktalformen zu einer anderen (innerhalb desselben
Fraktaltyps). Wenn der Übergang zwischen den Fraktalformen allmählich vonstatten
gehen soll, verwenden Sie die Einstellung „Evolution“.
Um sicherzustellen, dass der Zyklus volle Umdrehungen durchführt, wählen Sie einen
Zykluswert, der der Anzahl der für „Evolution“ festgelegten Umdrehungen entspricht oder
glatt durch diese teilbar ist.
Hinweis: Die Option „Zyklus (in Umdrehungen)“ ist nur verfügbar, wenn die Option
„Zyklusevolution“ aktiviert ist.
Durch Wiederverwenden von bereits erstellten Evolutionszyklen mit anderen
Ausgangswerten lassen sich einfach und schnell neue Animationen mit fraktalen
Störungen erstellen. Durch Eingeben eines Wertes für „Zufallsverteilung“ wird das
Störungsmuster verändert, ohne dass die Evolutionsanimation gestört wird.
Deckkraft Gibt die Deckkraft der Störungsebene an.
Angleichungsmodus Gibt an, wie die Ebene mit der Fraktalstörung mit der
Originalebene gemischt werden soll. Die zur Wahl stehenden Transfermodi sind bis auf die
folgenden drei Ausnahmen mit denen in der After Effects-Spalte „Modi“ identisch:
• Bei „Ohne“ wird nur das Fraktal gerendert. Eine Mischung mit der Originalebene findet
nicht statt.
• Bei „Farbton“ wird das Fraktal nicht als Graustufen, sondern als Farbtonwerte gerendert.
Die Sättigung und Helligkeit der Originalebene bleiben erhalten. Wenn es sich bei der
Originalebene um eine Graustufenebene handelt, passiert nichts.
• Bei „Sättigung“ wird das Fraktal nicht als Graustufen, sondern als Sättigungswerte
gerendert. Der Farbton und die Helligkeit der Originalebene bleiben erhalten. Wenn es
sich bei der Originalebene um eine Graustufenebene handelt, passiert nichts.

Nahtlose Schleifen erstellen


Im Folgenden finden Sie einen grundlegenden Überblick über die Erstellung einer
nahtlosen Schleife mit dem Effekt „Fraktale Störungen“.
So erstellen Sie eine nahtlose Schleife
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster eine Ebene aus und wählen Sie „Effekt“ > „Rauschen“ >
„Fraktale Störungen“.
2 Richten Sie zwei Keyframes für „Evolution“ ein.
3 Ändern Sie die Zeitdauer zwischen den Keyframes und die Anzahl der Umdrehungen
für „Evolution“ so lange, bis Sie mit der Animation der Störung zufrieden sind.
4 Aktivieren Sie die Option „Zyklusevolution“.
5 Legen Sie einen Wert für „Zyklus“ fest. (Die Evolution führt innerhalb des durch den
Abstand der „Evolution“-Keyframes bestimmten Zeitraums die unter „Zyklus“ festgelegte
Anzahl von Umdrehungen durch. Überlegen Sie vor der Festlegung des Wertes für

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 474


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„Zyklus“, wie viel von diesem Zyklus gerendert werden soll, bevor er sich wiederholt. Dies
hängt davon ab, wie lang das Projekt ist und wie das erstellte Zellmuster verwendet wird.
Wählen Sie die kürzest mögliche Länge für Ihr Projekt, um Renderzeit zu sparen.)
6 Anfänglich ist der letzte Frame des Zyklus mit dem ersten Frame identisch. Um eine
nahtlose Schleife zu erstellen, müssen Sie den letzten Frame auslassen, indem Sie den
Out-Point der Ebene auf den Frame vor dem letzten Frame des Zyklus festlegen.
7 Verschieben Sie die Zeitmarke zu dem Punkt in der Zeitleiste, an dem der Zyklus
vollständig ist. Wenn Sie z. B. als Zykluswert 2 festgelegt haben, müssen Sie in der
Zeitleiste den Frame suchen, an dem der „Evolution“-Wert 2 ist.
Hinweis: Wenn Sie Keyframes für andere „Fraktale Störungen“-Einstellungen eingerichtet
haben, setzen Sie sie in der Zeitleiste wieder auf ihre anfänglichen Einstellungen zum
Zeitpunkt des Beginns der Zykluswiederholung zurück, da die Einstellungen andernfalls
nicht als Schleife wiedergegeben werden.
8 Schieben Sie die Zeitmarke einen Frame zurück.
9 Trimmen Sie den Out-Point der Ebene an diesem Frame.
10 Rendern Sie diese Ebene vor und importieren Sie sie in Ihr Projekt.
11 Wählen Sie die Datei im Projektfenster aus, und wählen Sie „Datei“ > „Footage
interpretieren“. Geben Sie dann für „Schleife“ die Anzahl der Schleifen ein, die während
der Dauer der Ebene im Projekt wiedergegeben werden sollen.

Effekt „Rauschen“ > „Median“


Der Effekt „Median“ ersetzt die einzelnen Pixel mit dem Medianwert der Pixel, die sich
innerhalb eines bestimmten Radius um das Pixel herum befinden. Wenn Sie geringe Werte
festlegen, kann dieser Effekt für die Verringerung einiger Arten von Bildrauschen
verwendet werden. Legen Sie höhere Werte fest, sieht die Ebene eher wie von einem
Maler gemalt aus. Die Qualitätseinstellungen der Ebene („Entwurf“ oder „Beste“) haben
keinen Einfluss auf diesen Effekt. Legen Sie mit „Radius“ fest, wie viele Pixel vom Effekt
„Median“ berücksichtigt werden sollen. Wenn „Radius“ den Wert 1 hat, berücksichtigt der
Effekt „Median“ die acht Pixel, die dem Mittelpunkt-Pixel direkt benachbart sind.

Ebene im Original (links), mit niedrigen Radiuswerten zur Unterdrückung des Bildrauschens (Mitte)
und mit hohen Radiuswerten, um ein gemaltes Aussehen zu erzielen (rechts)

Effekt „Rauschen“ > „Rauschen“


Der Effekt „Rauschen“ ändert Pixelwerte im gesamten Bild auf Zufallsbasis. Die
Qualitätseinstellungen der Ebene haben auf den Effekt „Rauschen“ keinen Einfluss.

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Farbrauschen (links),„Farbrauschen benutzen“ und „Ergebnis beschneiden“ aktiviert (Mitte) und


„Ergebnis beschneiden“ nicht aktiviert (rechts)

Legen Sie für den Effekt „Rauschen“ die folgenden Einstellungen fest:
Stärke des Rauschens Gibt an, wie stark das Rauschen ausfällt und damit wie stark die
Ebene durch zufälliges Neuordnen der Pixel verzerrt werden soll. Der gültige Bereich liegt
zwischen 0% (kein Effekt) und 100% (das Bild ist möglicherweise nicht mehr erkennbar).
Art des Rauschens Wenn „Farbrauschen benutzen“ aktiviert ist, werden die Rot-, Grün-
und Blau-Werte der Pixel im Bild auf Zufallsbasis geändert. Ist „Farbrauschen benutzen“
nicht aktiviert, wird allen Kanälen ein und derselbe Wert hinzugefügt.
Ergebnis beschneiden Legt fest, ob durch das Rauschen Pixelfarben ersetzt werden.
Wenn die Farbe eines Pixels den Maximalwert erreicht hat, bleibt dieser Wert durch
Beschneiden erhalten. Bei unbeschnittenen Störungen werden die Farbwerte ersetzt oder
beginnen wieder bei kleinen Werten. Wenn Sie „Ergebnis beschneiden“ aktiviert haben,
bleibt sogar bei 100% Rauschen ein erkennbares Bild erhalten. Wenn Sie ein vollständig
zufälliges Bild wünschen, deaktivieren Sie die Option „Ergebnis beschneiden“ und
aktivieren Sie die Option „Farbrauschen benutzen“.

Effekt „Rauschen“ > „Störungen – Alpha“


Mit dem Effekt „Störungen – Alpha“ können Sie dem Alphakanal einer Quellebene
gleichmäßige Störungen oder Störungen im Quadrat zuweisen.

Ebene im Original (links), mit „Original-Alpha“ gleich „Beschränken“ (Mitte) und nach Anwendung
des Effekts „Störungen – Alpha“ in Kombination mit Richtungsunschärfe (rechts).

Legen Sie für den Effekt „Störungen – Alpha“ die folgenden Einstellungen fest:
Rauschen Gibt den Typ der Störung an.„Gleichmäßig per Zufall“ erstellt gleiche Mengen
von Tiefen- und Lichterstörungen.„Im Quadrat per Zufall“ erstellt Störungen mit hohem
Kontrast.„Gleichmäßig in Animation“ erstellt animierte Störungen und „Im Quadrat in
Animation“ erstellt animierten Kontrast.
Betrag Gibt an, wie viele Störungen der Ebene hinzugefügt werden sollen.

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Original-Alpha Gibt an, wie die Störungen auf den Alphakanal der Ebene angewendet
werden sollen. Mit „Hinzufügen“ erhalten Sie gleiche Mengen von Störungen in den
transparenten und deckenden Bereichen der Ebene.„Beschränken“ sorgt dafür, dass nur
die deckenden Bereiche mit Störungen versehen werden.„Teilbereich“ erhöht die
Störungsmenge proportional zum Deckkraftwert und erzeugt in Bereichen mit 100%
Transparenz keine Störungen.„Kanten“ sorgt dafür, dass Störungen nur in teilweise
transparenten Bereichen, wie z. B. am Rand des Alphakanals, erzeugt werden.
Überlauf Gibt an, wie der Effekt Werte neu zuordnet, die außerhalb des
Graustufenbereichs von 0 bis 255 liegen. Bei „Standard“ werden Werte oberhalb von 255
deckend und Werte unterhalb von 0 transparent dargestellt.„Nächster Wert“ zwingt die
Werte wieder in den Bereich von 0 bis 255 zurück, wobei feine Details entstehen. So wird
ein Wert von 256 wie 254 und ein Wert von –1 als 1 dargestellt.
Zufallsverteilung Gibt einen Zufallswert für die Störung an. Diese Einstellung ist nur
verfügbar, wenn Sie für „Störung“ entweder „Gleichmäßig per Zufall“ oder „Im Quadrat per
Zufall“ gewählt haben.
Störungen mit abrupten Übergängen können Sie durch Animieren der Einstellung
„Zufallsparameter“ erzeugen. Wenn Sie übergangslos animierte Störungen erstellen
möchten, animieren Sie den Wert „Störungsphase“.
Störungsphase Gibt die Position der Störung an. Diese Einstellung ist nur verfügbar,
wenn Sie für „Störung“ entweder „Gleichmäßig in Animation“ oder „Im Quadrat in
Animation“ gewählt haben.
Störungsoptionen (Animation) Gibt an, wie Störungen animiert werden.
„Störungszyklus“ erzeugt einen Störungszyklus, der innerhalb der angegebenen Zeit
genau einmal wiedergegeben wird. Mit „Zyklus“ geben Sie die Anzahl der Umdrehungen
der Störungsphase an, die die Störung durchläuft, bevor sie sich wiederholt. (Nur
verfügbar, wenn „Störungszyklus“ aktiviert ist.) Ändern Sie das Timing der
„Störungsphase“-Keyframes, um die Geschwindigkeit der „Störungsphase“-Zyklen
anzupassen.
Wenn Sie bei der Animation des „Störungsphase“-Werts Zeit sparen möchten,
erstellen Sie mit Hilfe der Option „Störungszyklus“ eine nahtlose Störungsschleife.
Rendern Sie dann die Ebene und importieren Sie sie als neues Quellfootage.

Effekte „Rauschen“ > „Störungen HLS“, „Störungen HLS


Auto“
Der Effekt „Störungen HLS“ erzeugt statische Störungen in Ebenen, deren Quellfootage
aus Standbildern oder bewegten Bildern besteht. Der Effekt „Störungen HLS Auto“ erstellt
automatisch animierte Störungen. Beide Effekte bieten verschiedene Störungstypen, die
dem Farbton, der Sättigung oder der Helligkeit der jeweiligen Ebene hinzugefügt werden
können. Die Einstellungen für diese Effekte sind, bis auf die jeweils letzte, identisch. Mit
der letzten Einstellung wird die Animation der Störung festgelegt.

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Originalebene (links), nach einmaliger Anwendung des Effekts „Störungen HLS“ (Mitte) und nach
zweimaliger Anwendung des Effekts „Störungen HLS“ mit niedrigen Sättigungswerten (rechts)

Legen Sie für den Effekt „Störungen HLS“ bzw.„Störungen HLS Auto“ die folgenden
Einstellungen fest:
Rauschen Gibt den Typ der Störung an, die der Effekt hinzufügt.„Gleichmäßig“ erzeugt
gleichmäßig verteiltes Pixelrauschen.„Im Quadrat“ erzeugt vereinzelt auftretendes,
kontrastreiches Rauschen, das auf Zufallsbasis verteilt wird.„Korn“ erzeugt körniges
Rauschen, mit dem Filmmaterial simuliert werden kann.
Farbton Gibt an, wie viele farbige Störungen vom Effekt erzeugt werden sollen. Die
Angabe erfolgt als Prozentsatz der Farbtonwerte der Ebene.
Helligkeit Gibt an, wie viele Graustufenstörungen vom Effekt erzeugt werden sollen. Die
Angabe erfolgt als Prozentsatz der Luminanzwerte der Ebene.
Sättigung Gibt an, wie viele farbige und Graustufenstörungen vom Effekt erzeugt
werden sollen. Die Angabe erfolgt als Prozentsatz der Sättigungswerte der Ebene.
Korngröße Diese Einstellung ist nur verfügbar, wenn Sie unter „Störung“ die Option
„Korn“ gewählt haben.
Störungsphase (nur „Störungen HLS“) Gibt einen Zufallsausgangswert für die Störung
[Link] Sie Keyframes für „Störungsphase“ einrichten, durchläuft der Effekt die Phasen,
um animierte Störungen zu erstellen. Je größer die Unterschiede zwischen den
Keyframewerten sind, desto schneller ist die Störungsanimationen.
Störungsanimationsgeschwindigkeit (nur „Störungen HLS Auto“) Gibt die
Geschwindigkeit der Störungsanimation an. Je höher der Wert ist, desto schneller ändert
sich der Störungseffekt. Wenn sich die Störung langsamer ändern soll, reduzieren Sie den
Wert. Soll die Störungsgeschwindigkeit beschleunigt oder gebremst werden, können Sie
Keyframes für diese Einstellung einrichten.

Effekt „Maleffekte“ > „Malen“


Mit dem Effekt „Malen“ können Sie die Farbe und Transparenz einer Ebene bearbeiten,
ohne dass sich dies auf die Quelldatei auswirkt. Sie können diesen Effekt entweder direkt
anwenden oder eines der Malwerkzeuge in der Werkzeugpalette auswählen. Verwenden
Sie beispielsweise das Pinsel-Werkzeug, um Malstriche zu animieren und dadurch die
Illusion spontan geschriebener Wörter oder Maleffekte zu erwecken. Mit dem
Kopierstempel-Werkzeug können Sie Footage retuschieren und andere Korrekturarbeiten,
wie das Entfernen von Stromleitungen u. ä., vornehmen. Da Malstriche als Effekte
angewendet werden, können Sie sie mit anderen Effekten koppeln. Weitere Informationen
zum Effekt „Malen“ finden Sie im Kapitel „Malwerkzeuge” in der Online-Hilfe bzw. im
Handbuch.

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Effekt „Maleffekte“ > „Vektorpinsel“ (nur Pro)


Mit dem Effekt „Vektorpinsel“ erzeugte Striche setzen sich aus vielen winzigen Punkten
zusammen, die den Konturpfad bilden. Sie können diese einzelnen Punkte zwar nicht
isolieren oder separat bearbeiten, aber Sie können sie mit Hilfe der „Vektorpinsel“-
Einstellungen, z. B. zum Glätten oder Verwackeln, verändern. Das Verwackeln eines
Striches wird erzeugt, indem diese Punkte bearbeitet und entlang des Konturpfades
versetzt werden.

Szene im Original (links), Pinselstrich mit einem Auswahl-Spline (Mitte) und ein zweiter, mit
„Steuerung für 'Verwackeln'“ erstellter Strich (rechts)

Mit dem Effekt „Vektorpinsel“ erzeugte Striche sind nicht destruktiv. Das Malen und das
Löschen von Aktionen wirkt sich also nur auf das Aussehen der Ebene aus. Die
ursprüngliche Quelldatei des Bildes auf der Ebene wird nicht verändert. Sämtliche
Malstriche werden beim Zeichnen aufgezeichnet und gespeichert. Sie können die Striche
daher in verschiedenen Sequenzen erscheinen lassen, wie z. B. als animierte Striche über
einen Zeitverlauf hinweg oder alle auf einmal.
Bei animierten Strichen kann das genaue Timing (Echtzeit), das Sie zum Zeichnen der
Striche verwendet haben, abgespielt und gerendert werden. Darüber hinaus können Sie
die Wiedergabegeschwindigkeit ändern, um sie dem gewünschten Timing anzupassen.
Sie können auch neue Striche erstellen, indem Sie vorhandene Striche sowohl im Raum als
auch in der Zeit miteinander mischen.
„Vektorpinsel“ unterstützt die druckempfindlichen Stiftzeichen- und Löschfunktionen von
Wacom- und Creation Station-Grafiktabletts.
Hinweis: Das Menü „Optionen“ des Effekts „Vektorpinsel“ enthält einige einzigartige
Befehle und Einstellungen, die nur über diesen Effekt zugänglich sind. Sie können dieses
Menü öffnen, indem Sie ein Malwerkzeug auswählen und auf die Schaltfläche in der
Vektorpinsel-Werkzeugpalette klicken.
Wenn Sie den Effekt „Vektorpinsel“ auf einer Ebene verwenden, können Sie jederzeit
von vorn beginnen, indem Sie einfach alle Striche oder den Effekt „Vektorpinsel“
selbst löschen. Um den Effekt zu löschen, wählen Sie im Effektfenster den Eintrag
„Vektorpinsel“ aus und drücken die Entf- bzw. die Rückschritttaste.

Effekt „Vektorpinsel“ verwenden (nur Pro)


Im Folgenden finden Sie einen grundlegenden Überblick über die Verwendung des
Effekts „Vektorpinsel“.
So verwenden Sie den Effekt „Vektorpinsel“ zum Malen auf einer Ebene
1 Wählen Sie in der After Effects-Werkzeugpalette das Auswahl-Werkzeug aus.
2 Wählen Sie im Kompositions- oder im Zeitleistenfenster die Ebene aus, auf der Sie
malen möchten.

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3 Wählen Sie „Effekt“ > „Malen“ > „Vektorpinsel“. Der Effekt „Vektorpinsel“ erscheint im
Effektfenster und ist dort ausgewählt. Gleichzeitig erscheint am linken Rand des
Kompositionsfensters die Vektorpinsel-Werkzeugpalette.
Hinweis: Diese Werkzeugpalette wird nur angezeigt, wenn im Effektfenster „Vektorpinsel“
ausgewählt (hervorgehoben) ist. Wenn die Lineale im Kompositionsfenster die Sicht auf
die Vektorpinsel-Werkzeugpalette behindern, wählen Sie „Ansicht“ > „Lineale ausblenden“.
4 Wählen Sie in der Vektorpinsel-Werkzeugpalette das gewünschte Malwerkzeug aus.
5 Legen Sie im Effektfenster die gewünschten Optionen für „Pinseleinstellungen“ und
„Pinsel berechnen“ fest.
6 Verschieben Sie im Zeitleistenfenster die Zeitmarke an den entsprechenden Zeitpunkt.
7 Ziehen Sie im Kompositionsfenster, um die Striche auf der Ebene zu zeichnen.
Wenn Sie beim Malen schnell die Werte für „Radius“ und „Weiche Kante“ für den
Pinsel festlegen möchten, drücken Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste
(Mac OS) und klicken Sie auf eine beliebige Stelle im Kompositionsfenster. Ziehen Sie
dann mit der Maus nach innen oder außen, um die Größe der Pinselspitze festzulegen.
Wenn Sie die Strg- bzw. Befehlstaste loslassen, können Sie dann durch Ziehen der Maus
nach innen oder außen den Wert für „Weiche Kante“ ändern.

Vektorpinsel-Werkzeuge auswählen (nur Pro)

Vektorpinsel-Werkzeuge im Kompositionsfenster

Für die Arbeit mit dem Effekt „Vektorpinsel“ stehen Ihnen in der Vektorpinsel-
Werkzeugpalette die folgenden drei Werkzeuge zur Verfügung:
Auswahl-Werkzeug Wählen Sie einen Strich aus, indem Sie auf ihn klicken oder die
Maus darüber ziehen. Sie können die Maus auch über mehrere Striche ziehen und so alle
diese Striche auf einmal auswählen. Sie müssen Striche auswählen, wenn Sie sie
bearbeiten oder löschen möchten.
Malwerkzeug Wenn Sie das Malwerkzeug ausgewählt haben, können Sie unter
Verwendung der im Effektfenster festgelegten Einstellungen direkt auf der Ebene malen.
Bei Verwendung dieses Werkzeugs nimmt der Mauszeiger die Form eines Kreises (bzw.
Quadrats) in der tatsächlichen Größe des Pinsels an.

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Radiergummi-Werkzeug Radiert unter Verwendung der unter „Pinseleinstellungen“


im Effektfenster festgelegten Einstellungen Bereiche der Ebene. Bei Verwendung dieses
Werkzeugs nimmt der Mauszeiger die Form eines Kreises mit einem X in der Mitte an. Falls
Sie ein Grafiktablett verwenden, dessen Stift das Radieren unterstützt, schaltet der Effekt
„Vektorpinsel“ automatisch in den Radiermodus, wenn Sie den Stiftradierer verwenden.
Wenn Sie in der Vektorpinsel-Werkzeugpalette auf das aktive Werkzeug (Auswahl-,
Mal- oder Pinselwerkzeug) klicken, wird das Malen deaktiviert und die anderen
Schaltflächen in der Werkzeugpalette werden ausgeblendet. Danach können Sie die
Ebene ziehen und skalieren. Wenn Sie die Werkzeugpalette erneut aktivieren möchten,
wählen Sie wieder eines der drei Vektorpinsel-Werkzeuge aus.

Pinselart festlegen (nur Pro)


Der Effekt „Vektorpinsel“ enthält die folgenden drei Pinselarten:„Malen“,„Airbrush“ und
„Rechteck“. Mit der Wahl der Pinselart bestimmen Sie die Form und Funktionsweise des
Mal- und des Radiergummi-Werkzeugs. Bis auf die Pinselart „Airbrush“ besitzen alle
Pinselarten eine Einstellung für „Weiche Kante“.
So ändern Sie die Pinselart
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie in der Vektorpinsel-Werkzeugpalette auf die Schaltfläche für die Pinselart
„Malen“ , die Pinselart „Airbrush“ oder die Pinselart „Rechteck“ .
• Klicken Sie im Effektfenster so oft auf die aktuelle Pinselart-Einstellung („Malen“,
„Airbrush“ bzw.„Rechteck“), bis die gewünschte Pinselart ausgewählt ist.
Je höher der Wert für „Weiche Kante“ und je niedriger der Wert für „Deckkraft“ ist, desto
mehr können mit der Pinselart „Malen“ aufgetragene Striche denen der Pinselart
„Airbrush“ ähneln. Wenn Sie jedoch einen einzelnen Strich malen, der sich selbst
schneidet, erzeugen beide Pinselarten unterschiedliche Ergebnisse. Bei „Airbrush“-
Strichen erhöht sich die Deckkraft, wenn der Strich sich selbst schneidet. Bei „Mal“-
Strichen erhöht sich die Deckkraft des Striches auch bei Überschneidungen nicht. Durch
Auftragen mehrerer Striche übereinander können Sie die Deckkraft der Malpinsel-Striche
erhöhen (wie bei einem mehrschichtigen Anstrich).
Hinweis: Alle Pinselarten sind auch für das Radiergummi-Werkzeug verfügbar. Wenn in
der Vektorpinsel-Werkzeugpalette das Radiergummi-Werkzeug ausgewählt ist, wird im
Effektfenster an den Namen ein „-E“ angehängt. Wenn ein Grafiktablett installiert ist und
der Stift auch das Radieren unterstützt, schaltet der Effekt „Vektorpinsel“ auch
automatisch in den Radiermodus, wenn Sie den Stiftradierer verwenden.

Pinseleinstellungen für den Effekt „Vektorpinsel“ (nur Pro)


Legen Sie für den Effekt „Vektorpinsel“ die folgenden Einstellungen fest:
Radius Steuert die Größe des Pinsels bzw. des Radiergummis.
Wenn Sie die Alt- (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) gedrückt halten und auf das
Fragezeichen klicken, das anstelle des „Radius“-Werts erscheint, wird das Dialogfeld
„Werte einstellen“ geöffnet, in dem Sie einen Wert festlegen können. Sie können darin
unter „Relativer Radius“ einen Prozentsatz angeben, um den der Radius der einzelnen
Striche jeweils reduziert wird. Beim Standardwert 100% erfolgt keine Änderung der
Strichradien.

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Weiche Kante Steuert die Glättung der Pinsel- bzw. Radiergummikanten (mit Ausnahme
von Airbrush-Strichen).
Wenn Sie die Schrittweite verringern möchten, mit der die „Radius“-,„Weiche Kante“-
oder „Deckkraft“-Werte beim Ziehen geändert werden, halten Sie beim Ziehen die
Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS) gedrückt. Soll die Änderung der
Werte in größeren Schritten erfolgen, halten Sie beim Ziehen die Umschalttaste gedrückt.
Deckkraft Steuert die Transparenz der Pinsel- bzw. Radiergummistriche.
Pinselart Zeigt im Kompositionsfenster die Pinselart an, die Sie in der Vektorpinsel-
Werkzeugpalette ausgewählt haben. Weitere Informationen finden Sie unter „Pinselart
festlegen (nur Pro)“ auf Seite 481.
Farbe Zeigt die Farbe an, in der die Striche gezeichnet werden. Wenn Sie eine neue Farbe
auswählen möchten, klicken Sie auf das Farbfeld und verwenden Sie dann die
Farbauswahl, oder nehmen Sie mit Hilfe der Pipette eine Farbe von einer beliebigen Stelle
des Desktops (Windows) bzw. des Schreibtischs (Mac OS) auf.
Wenn ein oder mehrere Striche derselben Farbe ausgewählt sind, zeigt dieses Feld die
Farbe dieser Striche an. Sie können die Farbe der ausgewählten Striche ändern.
Informationen zur Pipette finden Sie unter „Malstriche bearbeiten (nur Pro)“ auf Seite 483.
Farbkopie Wenn diese Einstellung aktiviert ist, verhält sich der Pinsel wie eine
Kombination aus Pipette und Pinsel. Die Farbe des Striches wird durch die Pixel an der
Ausgangsposition des Striches bestimmt. Das Farbfeld unter „Pinseleinstellungen“ zeigt
die neu aufgenommene Farbe an. Wenn Sie zu einem neuen Strich ansetzen, wird die
Farbe einer neuen Pixelgruppe aufgenommen und der Strich wird in dieser Farbe
gezeichnet.
Die Einstellung „Farbkopie“ wirkt sich nur beim Zeichnen auf die Striche aus. Auf bereits
fertig gezeichnete Striche hat sie keinen Einfluss. Damit ist diese Einstellung die einzige
Einstellung unter „Pinseleinstellungen“, die Sie nach dem Zeichnen nicht mehr anwenden
können. Durch Klicken auf die Pipette oder auf das Feld „Farbe“ können Sie die Einstellung
„Farbkopie“ deaktivieren.

Mit dem Effekt „Vektorpinsel“ erzeugte Striche auswählen und


bearbeiten (nur Pro)
Wenn Sie einen Strich oder mehrere Striche mit identischen „Pinseleinstellungen“-Werten
auswählen, können Sie die aktivierten Pinseleinstellungen im Effektfenster bearbeiten.
Die an den Strichen vorgenommenen Änderungen werden unmittelbar nach ihrer
Fertigstellung im Kompositionsfenster angezeigt.
Wenn Sie mehrere Striche auswählen, die verschiedene „Pinseleinstellungen“-Werte
haben, wird neben der entsprechenden Einstellung im Effektfenster ein Fragezeichen (?)
angezeigt. Wenn Sie diesen Wert bearbeiten, werden alle ausgewählten Striche auf diesen
neuen Wert zurückgesetzt.
Wenn Sie einen bestimmten Malstrich bearbeiten möchten, wählen Sie ihn mit dem
Auswahl-Werkzeug in der Vektorpinsel-Werkzeugpalette aus und klicken oder ziehen Sie
dann. Alternativ dazu können Sie im Menü der Vektorpinsel-Werkzeugpalette auch den
Befehl „Auswählen“ wählen. Sie können Mal- oder Radierstriche auswählen und dann
verschieben, deren Attribute bearbeiten oder die Striche löschen.

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Zum Auswählen und Bearbeiten von Malstrichen stehen Ihnen im Menü der Vektorpinsel-
Werkzeugpalette unter „Auswählen“ die folgenden Befehle zur Verfügung:
Hinweis: Einige Optionen sind an die aktuelle Position der Zeitmarke in der Zeitleiste
gebunden.
Alle Wählt alle Striche auf einer Ebene aus.
Keine (nur Projekt) Hebt die Markierung aller Striche auf einer Ebene auf (diese Option
ist nur verfügbar, wenn Striche ausgewählt sind).
Sichtbar Wählt alle im aktuellen Frame sichtbaren Striche aus.
Aktuelle Zeit Wählt alle Striche aus, die an der Position der aktuellen Zeit gezeichnet
wurden. (Die Einstellung unter „Wiedergabegeschwindigkeit“ hat keinen Einfluss auf die
originale Startzeit der Striche.)
Zuletzt gemalt Wählt den zuletzt gemalten Pinselstrich (bzw. Radierstrich) aus. Wenn Sie
mehrere Striche gemalt und dabei die Umschalttaste gedrückt haben, wird mit diesem
Befehl diese Gruppe von Strichen ausgewählt.
Ähnlich Wenn Striche ausgewählt sind, wählt dieser Befehl zusätzliche Striche aus, die
ähnliche „Pinseleinstellungen“-Werte haben. Wenn zunächst Striche mit ungleichen
Eigenschaften ausgewählt sind, wird bei Wahl dieses Befehls eine breitere Palette von
Strichen ausgewählt.
Umgekehrt Sorgt dafür, dass alle nicht ausgewählten Striche ausgewählt werden – die
zuvor ausgewählten Striche sind damit nicht mehr ausgewählt.
Nachdem Sie Striche ausgewählt haben, können Sie sie mit Tastaturbefehlen
transformieren und so z. B. drehen, skalieren (vertikal, horizontal oder beides) oder
schrittweise verschieben (Position um jeweils ein Pixel pro Schritt ändern). Eine Liste
dieser Tastaturbefehle finden Sie im Anhang „Tastaturbefehle” in der Online-Hilfe oder im
Handbuch.

Malstriche bearbeiten (nur Pro)


Zum Bearbeiten Ihrer Malstriche stehen Ihnen in der Vektorpinsel-Werkzeugpalette im
Kompositionsfenster die folgenden Werkzeuge zur Verfügung:
Schaltfläche „Widerrufen“ Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um Ihre letzte Malaktion
rückgängig zu machen, sofern es sich dabei um eine Aktion handelt, die rückgängig
gemacht werden kann. Wenn diese Aktion nicht rückgängig gemacht werden kann, ist
diese Schaltfläche abgeblendet und damit nicht verfügbar. Sie können Malaktionen auch
rückgängig machen, indem Sie den Befehl „Widerrufen“ im Menü der Vektorpinsel-
Werkzeugpalette wählen oder indem Sie Strg-Taste + Z (Windows) bzw. Befehlstaste + Z
(Mac OS) drücken.
Hinweis: Verwenden Sie zum Rückgängigmachen von Vektorpinsel-Aktionen nicht den
Befehl „Rückgängig“ (Windows) bzw. „Widerrufen“ (Mac OS) im Menü „Bearbeiten“.
Pipette-Werkzeug Die Pipette können Sie verwenden, um von einer beliebigen Stelle
des Desktops (Windows) bzw. des Schreibtischs (Mac OS) eine Farbe aufzunehmen, die
dann an anderer Stelle als Malfarbe verwendet wird. Drücken Sie die Esc-Taste, um die
Pipette zu deaktivieren.
Hinweis: Standardmäßig nimmt die Pipette die Farbe genau eines Pixels auf. Wenn Sie
aber beim Klicken auf das Pipetten-Werkzeug die Strg-Taste (Windows) bzw. die
Befehlstaste (Mac OS) gedrückt halten, nimmt die Pipette die Farben eines 3 x 3 Pixel

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großen Bereichs auf und ermittelt den Mittelwert dieser Farben. Wenn Sie beim Ziehen die
Umschalttaste gedrückt halten, wird ein Bereich von mehreren Pixeln aufgenommen.
Farbfeld Zeigt die aktuelle Farbauswahl an. Durch Klicken auf dieses Farbfeld wird
die Farbauswahl geöffnet. Wenn für „Deckkraft“ ein kleinerer Wert als 100% festgelegt ist,
erscheint im Farbfeld ein Karomuster.
Hinweis: Wenn im Effektfenster die Option „Farbkopie“ aktiviert ist („Ein“), zeigt dieses
Farbfeld die Farbe an, die aufgenommen wurde.
Klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste auf das Farbfeld, um das Dialogfeld „Werte
einstellen“ zu öffnen und die Deckkraft festzulegen, ohne die Option „Farbkopie“ zu
deaktivieren.

Striche glätten (nur Pro)


Mit dem Befehl „Glätten“ im Menü der Vektorpinsel-Werkzeugpalette können Sie Punkte
aus ausgewählten Strichen entfernen. Dadurch werden Strichpfade vereinfacht und die
Kurven geglättet. Durch Löschen nicht benötigter Punkte mit dem Befehl „Glätten“ kann
die Größe der Projektdatei erheblich verringert werden. Dies gilt insbesondere für
komplexe Zeichnungen, die aus mehreren Strichen bestehen.
Wenn Sie einen Pfad auswählen und dann den Befehl „Glätten“ wählen, wird ein
Dialogfeld angezeigt, in dem Sie einen Wert für „Max. Fehler“ eingeben können. Mit
diesem Wert legen Sie die Toleranz für die Glättung fest. Je höher der festgelegte Wert ist,
desto mehr Punkte werden vom Pfad entfernt und desto glatter wird der Strich. Der
Bereich der gültigen Werte reicht von 0 bis 100, Beim Standardwert 1,0 werden nur
redundante Punkte entfernt, so dass die Details im Strich erhalten bleiben.
Nachdem Sie in diesem Dialogfeld auf „OK“ geklickt haben, wird der Strichpfad im
Kompositionsfenster sofort mit der Glättung angezeigt.
Wichtig: Glättungen können nicht rückgängig gemacht werden. Durch Entfernen dieser
Punkte kann sich die Form des Pfades ändern. Wenn Sie sich vor der Bestätigung der
Änderungen eine Vorschau anzeigen lassen möchten, erstellen Sie ein Duplikat der Ebene
und wenden Sie die Glättung darauf an. Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind,
können Sie den Befehl auf die eigentliche Ebene anwenden.

Grafiktablettstift für den Effekt „Vektorpinsel“ unter Windows


konfigurieren (nur Pro)
Die Voreinstellungen für Ihr Wacom- bzw. Creation Station-Grafiktablett können Sie an
verschiedenen Stellen der After Effects-Benutzeroberfläche festlegen.
Hinweis: Unter Mac OS X bietet der Effekt „Vektorpinsel“ keine Unterstützung für
Grafiktabletts. Die Verwendung eines Grafiktabletts mit den Malwerkzeugen ist jedoch
möglich. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel „Malwerkzeuge” in der
Online-Hilfe bzw. im Handbuch.
Klicken Sie im Effektfenster auf den Link „Optionen“ und legen Sie dann unter
„Vektorpinsel-Voreinstellungen“ die folgenden Voreinstellungen fest:
Grafiktablett-Hersteller (nur Mac OS) Unter Mac OS X bietet der Effekt „Vektorpinsel“
keine Unterstützung für Grafiktabletts. Daher wird angezeigt, dass der Hersteller nicht
bekannt ist.

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Hochauflösende Koordinaten verwenden Wenn diese Option aktiviert ist, werden die
Daten mit hoher Auflösung aufgezeichnet (sofern vom Grafiktablettstift unterstützt).
Diese Einstellung setzt die normalen Mauskoordinaten zu Gunsten der höheren
Auflösung des Grafiktabletts außer Kraft. Die Striche werden dadurch mit größerer
Präzision und Subpixel-Genauigkeit aufgezeichnet.
Informationen zum Öffnen des Dialogfelds „Vektorpinsel-Voreinstellungen“ finden Sie
unter „Vektorpinsel-Anzeigeoptionen auswählen (nur Pro)“ auf Seite 495.
Hinweis: Wenn in der Wacom®-Systemsteuerung bzw. im Wacom-Kontrollfeld der Modus
„Proportional“ ausgewählt wurde, unterstützen Wacom ®-Grafiktabletts die Option
„Hochauflösende Koordinaten verwenden“ nicht.
Wenn es bei der Arbeit mit dem Stift zu Unstimmigkeiten bei der Koordinatenzuweisung
kommt, versuchen Sie Folgendes:
• Kontrollieren Sie, dass sich die Bildschirmauflösung und die Monitoreinstellungen nicht
verändert haben.
• Kontrollieren Sie bei Verwendung eines Wacom-Grafiktabletts, dass das
Seitenverhältnis für die Zuordnung des Tabletts zum Dokument nicht auf „Proportional“
eingestellt ist. Legen Sie stattdessen fest, dass das Seitenverhältnis angepasst oder 1:1
übernommen werden soll.
• Starten Sie Ihr System neu.
Wenn das Problem weiterhin besteht, deaktivieren Sie die Option „Hochauflösende
Koordinaten verwenden“. (Dadurch geht zwar die Subpixel-Genauigkeit verloren, die
Druck- und Radierermodi sind aber weiterhin verfügbar.)

Strichbreite und -deckkraft mit Hilfe des Grafiktablettstifts verändern


(nur Pro)
Mit der Stift-Option „Radius“ in den „Pinseleinstellungen“ für den Effekt „Vektorpinsel“
können Sie festlegen, ob Sie durch den Druck, den Sie mit dem Stift auf das Grafiktablett
ausüben, die Breite des Striches beeinflussen können. Wenn diese Option aktiviert ist,
ändert sich die Breite des gezeichneten Striches entsprechend des auf den Zeichenstift
ausgeübten Drucks auf dem Grafiktablett. Weniger Druck verringert den Radius (und
zeichnet einen dünneren Strich), während mehr Druck den Radius vergrößert (und einen
breiteren Strich zeichnet) Der Wert, den Sie für „Radius“ angegeben haben, bestimmt den
maximalen Radius. Die Druckempfindlichkeit des Stiftes können Sie mit Hilfe der
Einstellungen des Grafiktabletts ändern.
Wenn Sie möchten, dass die Strichbreite durch den Stiftdruck bestimmt wird, aktivieren
Sie im Effektfenster unter „Stift“ die Option „Radius“. Die Option ist aktiviert, wenn im
Kontrollkästchen „Radius“ ein X angezeigt wird bzw. der Befehl „Stiftradius“ im Menü der
Vektorpinsel-Werkzeugpalette mit einem Häkchen versehen ist.
Hinweis: Sie können diese Option auch aktivieren, wenn kein Grafiktablett installiert ist.
Sie wirkt sich auf die Striche aus, wenn die Option „Verwackeln“ aktiviert ist.
Der Druck, den Sie mit dem Stift auf das Grafiktablett ausüben, kann auch die Deckkraft
des Striches beeinflussen. Wenn Sie die Stift-Option „Deckkraft“ (bzw.„Stiftdeckkraft“ im
Menü der Vektorpinsel-Werkzeugpalette) aktiviert haben, werden die Striche mit
steigendem Druck des Stiftes immer deckender. Der Wert, den Sie für „Deckkraft“
angegeben haben, bestimmt die maximale Deckkraft.

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Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 486

Wenn Sie möchten, dass die Deckkraft des Striches durch den Stiftdruck bestimmt wird,
aktivieren Sie im Effektfenster unter „Stift“ die Option „Deckkraft“. Die Option ist aktiviert,
wenn im Kontrollkästchen „Deckkraft“ ein X angezeigt wird bzw. der Befehl „Stiftdeckkraft“
im Menü der Vektorpinsel-Werkzeugpalette mit einem Häkchen versehen ist.

Vektorpinsel-Striche wiedergeben (nur Pro)


Im Popupmenü „Wiedergabemodus“ im Effektfenster können Sie festlegen, wann und wie
schnell Ihre Malstriche in der Komposition angezeigt werden. Während Sie einen Strich
zeichnen, speichert „Vektorpinsel“ Informationen über die Startzeit und die Zeichendauer
des Striches (in Echtzeit). Mit dem Wiedergabemodus bestimmen Sie dann, wann und wie
lange der Stift erscheinen soll. Die Geschwindigkeit, mit der die Striche wiedergegeben
werden, können Sie unter „Wiedergabegeschwindigkeit“ festlegen.
Starten Sie die Wiedergabe durch Drücken der Leertaste bzw. mit Hilfe des Befehls „RAM-
Vorschau“ oder indem Sie sich die Ergebnisse einer gerenderten Komposition anzeigen
lassen.
Hinweis: Sie können jederzeit in einen anderen Wiedergabemodus wechseln, egal, wie Sie
das Zeichnen der Striche aufgezeichnet und welchen Wiedergabemodus Sie beim
Aufzeichnen gewählt haben.
Vom ausgewählten Wiedergabemodus hängt nicht nur ab, was Sie während der
Wiedergabe sehen, sondern auch, was Ihnen während des eigentlichen Zeichnens der
Striche angezeigt wird. Der Modus „Onion Skin“ wird z. B. hauptsächlich zum Zeichnen von
Strichen verwendet. Vor dem Rendern wird dann ein anderer Modus ausgewählt.
Wichtig: Achten Sie auf die Position der Zeitmarke, wenn Sie mit dem Zeichnen von
Strichen beginnen. Von deren Position hängt das Aussehen der Striche in allen Modi (mit
Ausnahme von „Alle Striche“) ab.
Legen Sie mit Hilfe der folgenden Einstellungen fest, wie die Striche in der Komposition
angezeigt werden:
Alle Striche Zeigt unabhängig von der Position der Zeitmarke beim Zeichnen alle Striche
während der gesamten Dauer der Ebene an.
Vorherige Striche Zeigt die Striche von dem Zeitpunkt, zu dem sie aufgezeichnet
wurden, bis zum Ende der Ebene (dem Out-Point) an.
Striche halten Zeigt die Striche ab dem Frame an, auf dem sie gezeichnet wurden, und
hält diese bis zu dem Zeitpunkt im Bild, an dem der nächste Strich gezeichnet wurde. Dies
bewirkt, dass die Striche wie „Halten“-Keyframes behandelt werden. Ein Strich wird dabei
wie in einer Diapräsentation durch den nächsten ersetzt.
Striche animieren Beginnt zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Zeichnen der Striche (d. h.
in dem Frame, in dem sich die Zeitmarke befand, als der Strich gezeichnet wurde). Der
Strich wird so animiert, wie er gezeichnet wurde.
Aktueller Frame Dies ist die Standardeinstellung für „Wiedergabemodus“. Der Strich
wird dabei nur in dem Frame angezeigt, auf dem er gezeichnet wurde.

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Onion Skin Zeigt auf dem aktuellen Frame gezeichnete Striche sowie die Striche an, die
auf den den aktuellen Frame umgebenden Frames gezeichnet wurden. Diese zusätzlichen
Striche erscheinen farbcodiert und mit geringerer Deckkraft, um sie von den Strichen auf
dem aktuellen Frame unterscheiden zu können. Tatsächlich sind diese Striche nur auf den
Frames vorhanden, auf denen sie gezeichnet wurden. Der Modus „Onion Skin“ ist sehr
hilfreich, wenn Sie frameweise Animationen erstellen, da Sie damit Bezugspunkte für die
Strichpositionen erhalten.
Mit den Optionen unter „Onion Skin“ im Dialogfeld „Vektorpinsel-Voreinstellungen“
können Sie angeben, wie vorherige und nachfolgende Striche angezeigt werden, wenn
der Wiedergabemodus „Onion Skin“ aktiv ist. (Dieses Dialogfeld wird geöffnet, wenn Sie
im Menü des Effekts „Vektorpinsel“ den Link „Optionen“ wählen.) Folgende Optionen
stehen hier zur Verfügung:
• Frames rückwärts / Frames vorwärts. Legt die Anzahl der vorherigen bzw.
nachfolgenden Frames fest, die angezeigt werden sollen. Sofern nicht einer dieser
beiden Werte auf 0 gesetzt ist, werden sowohl die vorherigen als auch die
nachfolgenden Frames angezeigt.
• Farbe rückwärts / Farbe vorwärts. Legt die Farbe für die Anzeige der Striche auf den
nachfolgenden und vorherigen Frames fest.
• Skin-Deckkraft. Legt den Prozentsatz der Deckkraft für „Onion Skin“-Striche fest.

Zeichnen einer Animation mit drei Frames im Wiedergabemodus „Onion Skin“: Beim Zeichnen auf
aufeinander folgenden Frames werden zu Referenzzwecken auch die Striche angezeigt, die Sie auf
vorherigen (oder nachfolgenden) Frames gezeichnet haben.

„Vektorpinsel“-Einstellung „Wiedergabegeschwindigkeit“ (nur Pro)


Im Effektfenster kann mit dem Wert „Wiedergabegeschwindigkeit“ das Timing geändert
werden, mit dem gemalte Striche in einer Vorschau und in gerenderten Kompositionen
angezeigt werden. Der Wert für die Wiedergabegeschwindigkeit wirkt sich nur dann auf
Vektorpinsel-Striche aus, wenn als Wiedergabemodus „Vorherige Striche“,„Striche halten“
oder „Striche animieren“ gewählt wurde.
Wenn Sie Striche auf einer Ebene erstellen, wird der Strich an die Position der Zeitmarke in
der Zeitleiste gebunden, sobald Sie mit dem Zeichnen beginnen. Der Effekt „Vektorpinsel“
speichert auch die Zeitdauer, die Sie zum Zeichnen des Striches benötigen. Nehmen wir
z. B. an, Sie beginnen mit dem Zeichnen eines Striches, wenn sich die Zeitmarke bei 0:00
befindet, und Sie benötigen zum Zeichnen des Striches 1,5 Sekunden. Dann verschieben
Sie die Zeitmarke auf 2:00 und zeichnen einen zweiten Strich (d. h. zwischen der
Beendigung des ersten Striches und dem Beginnen des zweiten Striches vergehen
0,5 Sekunden). Für das Zeichnen des zweiten Striches benötigen Sie dann z. B.
1,0 Sekunden. Der gesamte Prozess nimmt also 3,0 Sekunden auf der Zeitleiste ein.
Wenn Sie nun die Wiedergabegeschwindigkeit ändern, können Sie das Timing der
Anzeige der Striche in der Vorschau und in gerenderten Kompositionen ändern.

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So passen Sie die Wiedergabegeschwindigkeit an


1 Stellen Sie sicher, dass im Effektfenster unter „Vektorpinsel“ für „Wiedergabemodus“
eine der folgenden Optionen eingestellt ist:„Vorherige Striche“,„Striche halten“ oder
„Striche animieren“.
2 Klicken Sie im Effektfenster auf den unterstrichenen Wert für
„Wiedergabegeschwindigkeit“ und geben Sie einen neuen Wert zwischen 0 und 100 ein.
Die Wiedergabegeschwindigkeit lässt sich auch ändern, indem Sie den Wert selbst oder
den Schieberegler darunter ziehen: nach links, um die Geschwindigkeit zu verringern,
oder nach rechts, um die Geschwindigkeit zu erhöhen.
Beginnen Sie bei Animationen mit dem Malen der Striche immer am In-Point der
Ebene, insbesondere wenn Sie beabsichtigen, die Wiedergabegeschwindigkeit zu
ändern. Auf diese Weise wird der In-Point (Startzeit des Zeichnens des ersten Striches) mit
dem In-Point der Ebene verknüpft, wodurch es einfacher ist, den Anfang der Animation zu
finden. Platzieren Sie dann den In-Point der Ebene einfach an der Stelle in der
Komposition, an der die Animation beginnen soll.
Welche Ergebnisse Ihre Änderungen zur Folge haben, hängt von der im Effektfenster
gewählten Einstellung für „Wiedergabemodus“ ab:
Striche animieren Beim Wert 1,0 für „Wiedergabegeschwindigkeit“ wirkt jeder Strich, als
würde er von einer unsichtbaren Hand gezeichnet. Der Vorgang dauert genau so lange,
wie Sie für das Zeichnen benötigt haben. Wenn Sie den Wert für
„Wiedergabegeschwindigkeit“ erhöhen, verringert sich die Zeit zum Zeichnen der Striche
und der Zeitabstand zwischen den Strichen wird kleiner.
Wenn Sie den Wert für „Wiedergabegeschwindigkeit“ verringern, erhöht sich die Zeit zum
Zeichnen der Striche und der Zeitabstand zwischen den Strichen wird größ[Link] Sie für
das oben beschriebene Beispiel den Wert für „Wiedergabegeschwindigkeit“ auf 2,0
erhöhen (also auf die doppelte Geschwindigkeit), würde der erste Strich in 0,75 Sekunden
gezeichnet, der Zeitabstand zwischen den beiden Strichen auf 0,25 Sekunden verkürzt
und der zweite Strich in 0,5 Sekunden gezeichnet werden. Die gesamte Animation würde
also nur noch eine Wiedergabedauer von 1,5 Sekunden haben.
Vorherige Striche Beim Wert 1,0 für „Wiedergabegeschwindigkeit“ wird jeder Strich in
seiner endgültigen Form in dem Frame angezeigt, in dem Sie mit dem Zeichnen
begonnen haben, und bleibt während der gesamten Wiedergabezeit der Ebene sichtbar.
Wenn Sie den Wert für „Wiedergabegeschwindigkeit“ erhöhen, wird jeder Strich zu einem
früheren Zeitpunkt eingeblendet. Wenn Sie den Wert für „Wiedergabegeschwindigkeit“
verringern, werden die Striche zu einem späteren Zeitpunkt eingeblendet.
Striche halten Wie im Modus „Vorherige Striche“ wird auch hier jeder Strich in seiner
endgültigen Form in dem Frame angezeigt, in dem er gezeichnet wurde. Der Unterschied
zwischen diesem Modus und dem Modus „Vorherige Striche“ besteht darin, dass im
Modus „Striche halten“ jeder Strich verschwindet, wenn der nächste angezeigt wird,
wobei zwischen dem Verschwinden des ersten Striches und der Anzeige des zweiten
keine zeitliche Lücke entsteht. Ansonsten führt das Ändern des Wertes für
„Wiedergabegeschwindigkeit“ zu ähnlichen Ergebnissen wie im Modus „Vorherige
Striche“.

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Option „Neue Zeit“ verwenden (nur Pro)


Die Ergebnisse, die Sie durch Verwenden der Option „Neue Zeit“ oder durch Ändern des
Wertes für „Wiedergabegeschwindigkeit“ erhalten, sind zwar ähnlich, es gibt jedoch einige
wichtige Unterschiede:
• Die Option „Neue Zeit“ wird auf einzelne Striche angewendet, die Sie markieren
müssen, bevor Sie die Option „Neue Zeit“ wählen. Im Gegensatz dazu werden
Änderungen am Wert für „Wiedergabegeschwindigkeit“ auf alle Malstriche auf der
Ebene angewendet.
• Die Option „Neue Zeit“ wirkt sich nur auf Wiedergaben aus, für die Sie den Modus
„Striche animieren“ wählen. Änderungen an der Wiedergabegeschwindigkeit können
sich auch auf die Modi „Striche halten“ und „Vorherige Striche“ auswirken.
• Die Option „Neue Zeit“ wirkt sich nicht auf die Startzeiten der Striche aus. Durch Ändern
des Wertes für „Neue Zeit“ wird die Zeit verkürzt bzw. verlängert, in der Striche in
Vorschauen oder gerenderten Versionen gezeichnet werden. Das Zeichnen der Striche
beginnt zwar zum selben Zeitpunkt wie zuvor, sie werden dabei aber schneller bzw.
langsamer gezeichnet.
• Die Werte für „Neue Zeit“ werden als Prozentsatz der Zeit angegeben, die ursprünglich
zum Zeichnen der Striche benötigt wurde. Die Standardeinstellung ist 100%. Bei
höheren Werten erhöht sich die Zeichenzeit, d. h. bei der Einstellung 200% nimmt das
Zeichnen der ausgewählten Striche doppelt so viel Zeit in Anspruch wie ursprünglich.
Ist der Wert niedriger, werden die ausgewählten Striche schneller gezeichnet.
So ändern Sie die Wiedergabezeit mit Hilfe der Option „Neue Zeit“
1 Klicken oder ziehen Sie mit dem Vektorpinsel-Auswahlwerkzeug , um die Striche
auszuwählen.
2 Wählen Sie im Menü der Vektorpinsel-Werkzeugpalette den Befehl „Neue Zeit“.
3 Geben Sie im Dialogfeld „Werte einstellen“ einen Wert für „Relative Dauer (%)“ ein und
klicken Sie auf „OK“.
Hinweis: Die Wirkung, die Sie mit der Option „Neue Zeit“ erzielt haben, lässt sich mit dem
Befehl „Widerrufen“ nicht rückgängig machen. Sie können die Option „Neue Zeit“ jedoch
erneut anwenden und den entgegengesetzten Wert des zuvor eingegebenen Wertes
verwenden und so wieder die ursprüngliche Zeit herstellen. Wenn Sie z. B. als Wert für
„Neue Zeit“ 200% festgelegt hatten und dann die frühere Einstellung wiederherstellen
möchten, wählen Sie die Option „Neue Zeit“ erneut aus und geben Sie 50% ein.

Mit Umschalt-Malen-Aufnahmen malen (nur Pro)


Wenn Sie mit dem Effekt „Vektorpinsel“ Striche malen, werden diese normalerweise mit
der Position der Zeitmarke verknüpft. Nachdem Sie einen Strich gezeichnet haben,
können Sie für die gleiche oder eine andere Zeiteinstellung weitere Striche zeichnen. Die
Ergebnisse, die bei der Vorschau oder beim Rendern der Komposition angezeigt werden,
hängen dabei von der Einstellung für „Wiedergabemodus“ ab. Mit den Einstellungen unter
„Umschalt-Malen-Aufnahmen“ lässt sich die Art und Weise der Verknüpfung der Striche
mit den Zeiteinstellungen ändern. Dieser Modus heißt „QuickPaint-Modus“. Ein Vorteil
dieser Funktion ist, dass Sie damit schnelle, fortlaufende Aufzeichnungen einer Sequenz
von Strichen erstellen können, ohne dass es nach jedem Strich zu Verzögerungen beim
Neuzeichnen kommt.

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So malen Sie im QuickPaint-Modus


1 Wählen Sie die gewünschte „Umschalt-Malen-Aufnahmen“-Einstellung, bevor Sie mit
dem Zeichnen der Striche beginnen. Diese Einstellungen stehen nur über das Untermenü
„Umschalt-Malen-Aufnahmen“ im Menü der Vektorpinsel-Werkzeugpalette zur Verfügung.
Hinweis: Die Einstellungen unter „Umschalt-Malen-Aufnahmen“ können nicht auf bereits
erstellte Striche angewendet werden.
2 Drücken Sie beim Malen die Umschalttaste. Wenn Sie dies nicht tun, wird die
gewünschte Einstellung nicht auf diese Striche angewendet.
Beim Zeichnen wird in der Infopalette der Name der ausgewählten Einstellung angezeigt:
„Aktueller Frame“,„Framesequenz“,„Echtzeit“ oder „Fortlaufend“.

Optionen im Untermenü „Umschalt-Malen-Aufnahmen“


Wählen Sie im Untermenü „Umschalt-Malen-Aufnahmen“ des Menüs der Vektorpinsel-
Werkzeugpalette eine der folgenden Optionen:
Zum aktuellen Frame Legt fest, dass alle Striche am aktuellen Frame (der Position, an der
sich die Zeitmarke beim Zeichnen der Striche befindet) beginnen. Dieses Verhalten ähnelt
demjenigen des allgemeinen Malmodus, außer dass es bei aktivierter Option „Umschalt-
Malen-Aufnahmen“ nicht zu Verzögerungen beim Neuzeichnen kommt.
Zur Framesequenz Legt fest, dass alle Startzeiten zum Zeichnen von Strichen um einen
Frame verschoben werden. Der nächste Frame wird anhand der Kompositions-Framerate
zum Zeitpunkt des Zeichnens berechnet.
Steht die Zeitmarke z. B. beim Zeichnen von drei Strichen auf 0:00, ist der Startpunkt für
den ersten Strich 0:00, für den zweiten Strich 0:01 und für den dritten Strich 0:02.
In Echtzeit Legt fest, dass die Startzeiten sich danach richten, wie die Striche gezeichnet
werden. Die Striche werden aufgezeichnet und in Echtzeit wiedergegeben, auch wenn der
Pinsel während des Zeichnens abgesetzt wird. Striche werden genauso wiedergegeben,
wie sie aufgezeichnet wurden, einschließlich der Lücken, die zwischen der Erstellung der
Striche vergehen (vorausgesetzt, Sie haben während dieser Lücken weiterhin die
Umschalttaste gedrückt gehalten).
Fortlaufend Legt fest, dass die Startzeiten ohne Lücken aufeinanderfolgen. Sobald also
ein Strich abgeschlossen ist, wird sofort mit dem nächsten begonnen. Ansonsten ähnelt
diese Option der Option „In Echtzeit“.

Einstellungen unter „Steuerung für 'Verwackeln'“ für den Effekt


„Vektorpinsel“ (nur Pro)
Legen Sie unter „Steuerung für 'Verwackeln'“ für den Effekt „Vektorpinsel“ die folgenden
Einstellungen fest:
Verwackeln aktivieren Wenn diese Option aktiviert ist, werden alle Striche dieser Ebene
unter Verwendung der Einstellungen unter „Steuerung für 'Verwackeln'“ „verwackelt“.
Verwacklungen/Sekunde Gibt die Anzahl der Verwacklungen pro Sekunde der
Kompositionszeit an. Unter „Verwackeln“ versteht man das Spline-basierte Morphing von
Malstrichen. Mit „Verwacklungen/Sekunde“ wird die Geschwindigkeit gesteuert, mit der
der Morph seine Form vollständig ändert. Wenn Sie z. B. in einer Komposition mit 30 fps
für „Verwacklungen/Sekunde“ den Wert 30 festlegen, wird 1 Verwacklung pro Frame
erzeugt. Niedrigere Werte führen zu einer flüssigen Animation von Morphing-Strichen. Bei
höheren Werten wird dagegen eine schnellere Verwacklung erzeugt.

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Abweichung der Verschiebung Gibt an, wie weit sich der Strich beim Verwackeln von
seiner ursprünglichen Position entfernt. Je größer der Wert ist, desto größer ist die
Abweichung in der Form.

Kein Wert für „Verschiebungsabweichung“ festgelegt (links), mittlerer Wert für


„Verschiebungsabweichung“ (Mitte) und hoher Wert für „Verschiebungsabweichung“ (rechts)

Verschiebungsdetails Gibt an, wie stark die ursprüngliche Form des Pfades beim
Verwackeln verändert wird. Bei höheren Werten nimmt das Ausmaß der Verschiebung
bzw. der Formänderung des Striches zu. Niedrigere Werte verursachen eine geringere
Verschiebung und der Pfad bleibt seiner ursprünglichen Form ähnlicher.
Sind die Werte für „Verschiebungsdetails“ sehr hoch eingestellt, ähnelt der Strich ggf. gar
nicht mehr seiner ursprünglichen Form. Auf diese Weise lassen sich zufällig animierte
Striche erzeugen.

Niedriger Wert für „Verschiebungsdetails“ (links), mittlerer Wert für „Verschiebungsdetails“ (Mitte)
und hoher Wert für „Verschiebungsdetails“ (rechts)

Den Wert für „Verschiebungsdetails“ können Sie festlegen, indem Sie im Effektfenster den
Schieberegler verschieben (der auf Werte zwischen 0 und 100 voreingestellt ist) oder
indem Sie auf den unterstrichenen Wert für „Verschiebungsdetails“ klicken und eine Zahl
zwischen 0 und 100 eingeben.
Abweichung des Pinseldrucks Gibt an, wie stark die Werte für „Radius“ und „Deckkraft“
des Striches beim Verwackeln variieren. Bei Strichen, für die die Stift-Option „Radius“ (bzw.
„Stiftradius“ im Menü der Vektorpinsel-Werkzeugpalette) aktiviert ist, wird der Radius
verwackelt. Bei Strichen, für die die „Stift“-Option „Deckkraft“ (bzw.„Stiftdeckkraft“ im
Menü der Vektorpinsel-Werkzeugpalette) aktiviert ist, wird die Deckkraft verwackelt. Wie
stark die Abweichung des Wertes für „Radius“ bzw.„Deckkraft“ beim Verwackeln ausfällt,
hängt von dem Wert ab, der für „Abweichung des Pinseldrucks“ festgelegt wurde. Die
unter „Pinseleinstellungen“ festgelegten Einstellungen für „Radius“ und „Deckkraft“
dienen dabei als Höchstwerte, die beim Verwackeln nicht überschritten werden dürfen.
Hinweis: Auf Striche, für die weder „Stiftradius“ noch „Stiftdeckkraft“ aktiviert ist, wirken
sich die Druckeinstellungen für das Verwackeln nicht aus. Diese Einstellungen können
aber auch aktiviert werden, wenn kein Grafiktablett installiert ist.

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Kein Wert für „Abweichung des Pinseldrucks“ festgelegt (links), mittlerer Wert für „Abweichung des
Pinseldrucks“ (Mitte) und hoher Wert für „Abweichung des Pinseldrucks“ (rechts)

Legen Sie im Effektfenster den Wert für „Abweichung des Pinseldrucks“ fest, indem Sie auf
den unterstrichenen Wert für „Abweichung des Pinseldrucks“ klicken und eine Zahl
zwischen –30.000 und 30.000 eingeben oder indem Sie den Schieberegler für
„Abweichung des Pinseldrucks“ ziehen.
Pinseldruckdetails Gibt an, wie eng am Strich die Druckabweichung dargestellt wird. Bei
höheren Werten werden dichter gelegene Abweichungen erzeugt.

Niedriger Wert für „Pinseldruckdetails“ (links), mittlerer Wert für „Pinseldruckdetails“ (Mitte) und
hoher Wert für „Pinseldruckdetails“ (rechts)

Individuelle Ausgangswerte für Striche Wenn diese Option aktiviert ist, wird für jeden
Strich auf einer Ebene ein anderer zufälliger Verwacklungsausgangswert erzeugt.
Da sich die Wert für „Steuerungen für 'Verwackeln'“ auf alle Striche auf einer Ebene
auswirken, sind die Verwacklungsparameter immer gleich. Um ein zufälliges Verwackeln
einzelner Striche zu erreichen, aktivieren Sie die Option „Individuelle Ausgangswerte für
Striche“.
Wenn diese Option nicht aktiviert ist, wird für alle Striche derselbe Ausgangswert
verwendet, so dass sie alle die gleichen räumlichen Verwacklungswerte haben. So werden
z. B. zwei genau aufeinanderliegende Striche gleich verwackelt. Durch individuelle
Ausgangswerte für jeden Strich vermeiden Sie, dass identische Striche auch identisch
verwackelt werden.

Szene im Original (links), mit deaktivierter Option „Individuelle Ausgangswerte für Striche“ (Mitte)
und mit aktivierter Option „Individuelle Ausgangswerte für Striche“ (rechts)

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Einstellungen für „Pinsel berechnen“ festlegen (nur Pro)


Mit den Optionen unter „Pinsel berechnen“ können Sie steuern, wie der Effekt
„Vektorpinsel“ Striche auf einer Ebene kombiniert. Wählen Sie im Effektfenster unter
„Vektorpinsel“ aus dem Popupmenü „Pinsel berechnen“ die gewünschte Option für eine
Ebene aus. Mit diesen Optionen werden zwei Aspekte gesteuert: Zum einen legen Sie
damit fest, was Ihnen beim Arbeiten im Kompositionsfenster angezeigt wird, und zum
anderen wird festgelegt, auf welche Aspekte der Ebene sich die Striche auswirken und
was beim Erstellen der Vorschau und beim Rendern der Komposition passiert.
Sie können beim Malen und Radieren das Footagebild ein- oder ausblenden. Ähnliche
Anzeigeoptionen stehen Ihnen zur Verfügung, wenn Sie die Matte- oder Alphakanal-
Optionen verwenden.
Durch das Malen und Radieren können Pixel im Originalbild, wie z. B. in einer Footagedatei
oder einer Farbfläche, geblockt werden. Sie können auch auf einer virtuellen Ebene über
oder unter dem Bild malen. (Diese wird im Zeitleistenfenster jedoch nicht als separate
Ebene angezeigt.) Sie können malen und radieren, um Matten und Alphakanäle im
Originalbild zu ändern. Sie können Vektorpinsel-Striche auf Bereiche innerhalb und
außerhalb des ursprünglichen Alphakanals beschränken.
Jede Option unter „Pinsel berechnen“ legt eine eindeutige Kombination aus
Arbeitsansicht, Ebenenart (Bild, Matte oder Alphakanal) und Platzierung von Strichen
relativ zum Originalbild fest. Sie können Striche später markieren und die Option „Pinsel
berechnen“ ändern. Bevor Sie allerdings mit dem Malen beginnen, sollten Sie wissen,
welche Ergebnisse mit den verschiedenen Optionen erzielt werden.
In den folgenden Abbildungen wird immer das gleiche Grundbeispiel eines importierten
Bildes verwendet. Es wurde ein Malstrich gefolgt von einem Radierstrich angewendet. Das
Originalbild besteht aus der grünen Ebene und einem Alphakanal, der den Blick auf die
Hintergrundebene freigibt. Bei diesen Beispielen wurde das Transparenzraster
eingeblendet. (Klicken Sie auf die Schaltfläche „Transparenzraster“ am unteren Rand des
Kompositionsfensters.)

A B C D

E F G H

I J K L

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A. „Im Original“ (Standardeinstellung), vor dem Malen Das importierte Bild ist
sichtbar.
B. „Im Original“, mit Malstrich Der Malstrich wird über dem Originalbild angezeigt.
C. „Im Original“, mit Malstrich und Radierstrich Ein Radierstrich entfernt die darunter
liegenden Teile des Malstriches und des Originalbilds.
D. Nur In der Arbeitsansicht wird das Originalbild auf der Ebene nicht angezeigt; es
werden nur die Malstriche angezeigt. Bei Radiervorgängen werden nur die Malstriche,
nicht aber das Originalbild entfernt.
E. Über dem Original Wie bei der Option „Im Original“ ist das Originalbild in der
Arbeitsansicht zu sehen. Das Malen und Radieren wirkt wie bei der Option „Nur“: Beim
Radieren werden Pixel von den darunter liegenden Malstrichen entfernt, das Originalbild
wird dabei aber nicht verändert.
F. Unter dem Original Das Ebenenbild ist in der Arbeitsansicht sichtbar. Beim Malen wird
das Originalbild nicht verändert. Malaktionen wirken sich nur auf die Bereiche der Ebene
aus, die außerhalb des Originalbilds liegen. Bei Radiervorgängen werden nur Malpixel,
nicht aber das Originalbild entfernt.
G. Original-Matte verfolgen Das Originalbild ist in der Arbeitsansicht nicht sichtbar.
Die Malstriche sind sichtbar. Das Malen wirkt sich nur auf den Bereich innerhalb des
Alphakanals des Originalbilds aus (d. h. die Malstriche werden nur auf den originalen
kreisförmigen Bereich angewendet). Beim Radieren werden nur vorhandene Malpixel
entfernt.
H. Original Matte verfolgen (sichtbar) Das Originalbild ist in der Arbeitsansicht
sichtbar. Ansonsten verhalten sich die Vektorpinsel-Striche wie bei der Option „Original-
Matte verfolgen“, d. h. Radierungen wirken sich nicht auf das Originalbild aus.
I. Als Matte Bevor Sie malen, ist in der Arbeitsansicht nichts zu sehen. Malstriche wirken
sich nur auf die Matte aus und geben das darunter liegende Originalbild frei. Beim
Radieren werden Hintergrundbereiche mit Deckkraft hinzugefügt, so dass es scheint, als
ob das darunter liegende Bild erneut wegradiert wird. Beide Arten von Strichen sind auf
den Bereich des ursprünglichen Alphakanals beschränkt.
J. Als invertierte Matte Bevor Sie malen, ist das Originalbild in der Arbeitsansicht
sichtbar. Das Malen wirkt sich nur auf die Bereiche innerhalb des Alphakanals des
Originalbilds aus. Die Malstriche verdecken das Originalbild (statt es sichtbar zu machen),
so dass es aussieht, als ob das Originalbild wegradiert wird. Beim Radieren werden nur
Malstriche entfernt (d. h. das darunter liegende Bild im Alphakanal wird wieder sichtbar).
K. Nur im Originalalpha Das Originalbild wird in der Arbeitsansicht in seinem
Alphakanal angezeigt. Die Striche wirken sich auf den Alphakanal selbst aus. Beim Malen
werden Bereiche mit Deckkraft hinzugefügt. Beim Radieren werden Bereiche mit
Transparenz hinzugefügt.
Hinweis: Sie müssen keine Farben wechseln, wenn Sie im Alphakanal malen, auch dann
nicht, wenn Sie mit Grau malen. Die Änderungen der Deckkraft des gemalten Bereichs
werden durch die Werte für „Deckkraft“ und „Weiche Kante“ (im Effektfenster unter
„Pinseleinstellungen“) und nicht durch die Farbe bestimmt.

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L. Nur unter Originalalpha Das Originalbild wird in der Arbeitsansicht in seinem


Alphakanal angezeigt. Striche wirken sich nicht auf den Alphakanal des Originalbilds,
sondern nur auf Bereiche außerhalb davon aus. Beim Malen werden Bereiche mit
Deckkraft hinzugefügt. Beim Radieren wird die Transparenz nur in gemalten Bereichen
wiederhergestellt.
Hinweis: Der Unterschied zwischen der Option „Unter dem Original“ und der Option „Nur
unter Originalalpha“ besteht darin, dass sich bei letzterer die Striche nur auf den
Alphakanal auswirken. Die RGB-Werte bleiben unverändert.

Vektorpinsel-Anzeigeoptionen auswählen (nur Pro)


Im Dialogfeld „Vektorpinsel-Voreinstellungen“ können Sie festlegen, wie Ihre Arbeit im
Effekt „Vektorpinsel“ angezeigt wird. Im Unterschied zu vielen anderen Effekten wirken
sich die im Dialogfeld „Vektorpinsel-Voreinstellungen“ gewählten Einstellungen auf Ihre
gesamte Vektorpinsel-Arbeit aus, also sowohl auf die aktuelle Ebene als auch auf andere
Ebenen. Die aktuellen Voreinstellungen werden auch bei allen nachfolgenden
Anwendungen des Effekts „Vektorpinsel“ verwendet.
So legen Sie die Optionen unter „Vektorpinsel-Voreinstellungen“ fest
1 Wählen Sie im Effektfenster „Vektorpinsel“ aus und öffnen Sie mit einem der folgenden
Schritte das Dialogfeld „Vektorpinsel-Voreinstellungen“:
• Klicken Sie im Kompositionsfenster auf die Schaltfläche für das Menü der Vektorpinsel-
Werkzeugpalette und wählen Sie den Befehl „Optionen“.
• Klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste
(Mac OS) in das Kompositionsfenster und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl
„Optionen“.
• Klicken Sie im Effektfenster neben dem Namen des Effekts „Vektorpinsel“ auf
„Optionen“.
2 Legen Sie die gewünschten Einstellungen fest.
Hinweis: Bei niedrigem Arbeitsspeicher wird die Option „Bessere Vorschau beim Zeichnen“
vorübergehend deaktiviert und stattdessen die Qualitätseinstellung „Entwurf“ verwendet.
Sollte Ihre Vorschau nicht korrekt angezeigt werden, kann dies an einer ungeeigneten
Grafikkarte liegen.

Effekt „Perspektive“ > „3D-Effekte“


Wenn Sie an einem Projekt arbeiten, das in einer älteren Version von After Effects erstellt
wurde, und auf eine oder mehrere Ebenen den Effekt „3D-Effekte“ angewendet haben,
können Sie ihn auch in dieser Version weiterverwenden. Bei neu erstellten Projekten sollte
dagegen mit 3D-Ebenen gearbeitet werden.

Textebene im Original (links) und nach Anwendung des Effekts „3D-Effekte“, um ihr Perspektive zu
verleihen (Mitte und rechts).

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Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 496

Mit dem Effekt „3D-Effekte“ können Sie eine Ebene in einem imaginären
dreidimensionalen Raum bearbeiten. Sie können Ihr Bild um horizontale und vertikale
Achsen drehen und es auf Sie zu oder von Ihnen weg bewegen lassen. Mit „3D-Effekte“
haben Sie darüber hinaus die Möglichkeit, Glanzpunkte zu erstellen, die den Eindruck von
Lichtreflexionen von einer sich drehenden Fläche vermitteln. Die Lichtquelle für die
Glanzpunkte befindet sich stets über dem Betrachter, hinter dem Betrachter und links von
ihm. Da das Licht von oben kommt, muss das Bild rückwärts gekippt werden, damit die
Reflexion sichtbar wird. Dadurch können Sie dem 3D-Bild ein natürlicheres Aussehen
verleihen. Glanzpunkte könnten nur bei der Qualitätseinstellung „Beste“ angezeigt
werden.
Hinweis: Zum Erstellen von 3D-Effekten können Sie statt dieses Effekts auch die
Funktionen für 3D-Ebenen verwenden.
Die Wirkungsweise des Effekts „3D-Effekte“ hängt von der Qualitätseinstellung der Ebene
ab. Bei der Qualitätseinstellung „Entwurf“ wird die Pixelposition in ganzzahligen Werten
berechnet, während sie bei der Einstellung „Beste“ bis aufs Subpixel genau berechnet
wird.

Einstellungen für den Effekt „3D-Effekte“


Legen Sie für den Effekt „3D-Effekte“ die folgenden Einstellungen fest:
Drehen Steuert die horizontale Drehung (Drehung um eine vertikale Achse). Sie können
das Bild auch weiter als 90˚ drehen, um die Rückseite des Bildes und damit das Spiegelbild
der Vorderseite zu sehen.
Kippen Steuert die vertikale Drehung (Drehung um eine horizontale Achse).
Entfernung zum Bild Gibt die Entfernung zwischen Betrachter und Bild an. Je größer der
Wert ist, desto weiter tritt das gedrehte Bild in den Hintergrund.
Glanzlicht Fügt einen Lichtschimmer hinzu, der so von der Oberfläche der gedrehten
Ebene reflektiert wird, als würde ein Deckenstrahler auf die Oberfläche scheinen. Im
Vorschaumodus wird das Glanzlicht durch ein rotes Pluszeichen (+) angezeigt, wenn es
auf der Ebene nicht sichtbar ist (d. h. wenn die Mitte des Glanzlichts die Ebene nicht
überschneidet); ist das Glanzlicht sichtbar, erscheint ein grünes Pluszeichen.
Vorschau Zeichnet einen Drahtgitterumriss des 3D-Bildes. Da die Manipulation eines
Bildes im 3D-Raum viel Zeit in Anspruch nehmen kann, wird das Drahtgitter schnell
gerendert, so dass Sie die Einstellungen manipulieren können, um die gewünschte
Drehung zu erhalten. Deaktivieren Sie die Vorschau-Option, wenn Sie mit der
Manipulation des Drahtgitterbildes fertig sind, um die Endergebnisse zu sehen. Aus
Sicherheitsgründen wird das Vorschau-Drahtgitter nur bei der Qualitätseinstellung
„Entwurf“ gezeichnet. Wenn Sie auf die Qualitätseinstellung „Beste“ umschalten, wird der
tatsächliche Inhalt des Bildes gezeichnet. Auf diese Weise wird verhindert, dass ein Film
mit der Qualitätseinstellung „Beste“ im Vorschaumodus gerendert wird.

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Effekt „Perspektive“ > „Alpha abschrägen“


Durch den Effekt „Alpha abschrägen“ werden die Ränder des Alphakanals eines Bildes als
abgeschrägte und beleuchtete Kanten dargestellt, wodurch zweidimensionale Elemente
oft dreidimensional wirken. (Wenn der Alphakanal einer Ebene völlig deckend ist, wird der
Effekt auf den Begrenzungsrahmen der Ebene angewendet.) Die Kante, die bei diesem
Effekt erzeugt wird, ist etwas weicher als die beim Effekt „Kanten abschrägen“ erzeugte
Kante. Dieser Effekt ist besonders wirkungsvoll, wenn der Alphakanal des ausgewählten
Elements Text enthält.

Szene im Original (links) und nach Anwendung des Effekts „Alpha abschrägen“ auf die Kanten des
Alphakanals, um der zweidimensionalen Ebene Substanz zu verleihen (Mitte und rechts)

Effekt „Perspektive“ > „Kanten abschrägen“


Durch den Effekt „Kanten abschrägen“ werden die Kanten eines Bildes abgeschrägt und
beleuchtet, was eine dreidimensionale Wirkung erzeugt. Die Kantenpositionen werden
durch den Alphakanal des Quellbildes bestimmt. Im Gegensatz zum Effekt „Alpha
abschrägen“ werden bei diesem Effekt immer rechteckige Kanten erzeugt, so dass bei
Bildern mit nicht-rechteckigen Alphakanälen nicht die gewünschte Wirkung eintritt. Alle
Kanten sind gleich breit. Bei der Qualitätseinstellung „Beste“ wird die Breite des
abgeschrägten Bereichs berechnet, und die Kantenbreite wird interpoliert, so dass das
Ergebnis glatt wirkt.

Szene im Original (links), mit mittleren Abschrägungswerten, um einen Rahmeneffekt zu erzielen


(Mitte) und mit hohen Abschrägungswerten, um einen räumlichen Effekt zu erzielen (rechts)

Effekt „Perspektive“ > „Schlagschatten“


Beim Effekt „Schlagschatten“ wird ein Schatten hinzugefügt und hinter der Ebene
angezeigt. Die Form des Schattens wird durch den Alphakanal der Ebene bestimmt. Mit
Hilfe dieses Effekts kann ein Schatten außerhalb der Ebenengrenzen erzeugt werden.
Dabei ist jedoch zu beachten, dass höhere Entfernungswerte auch eine höhere Belastung
des Arbeitsspeichers zur Folge haben. Die Qualitätseinstellung der Ebene beeinflusst die
Subpixel-Positionierung des Schattens und die Glättung der zugehörigen weichen
Kanten. Der Effekt funktioniert besonders gut bei 32-Bit-Footagedateien aus 3D-Render-
und Zeichenprogrammen, die den Alphakanal unterstützen. Wenn Sie den Schatten ohne
das Bild rendern möchten, aktivieren Sie die Option „Nur Schatten“.

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Hinweis: Wenn Sie den Effekt „Schlagschatten“ auf eine sich drehende Ebene anwenden
möchten, drehen Sie die Ebene mit dem Effekt „Transformieren“ und wenden Sie
anschließend den Effekt „Schlagschatten“ an. Diesen Effekt können Sie auch durch
Verschachteln, Erstellen von Unterkompositionen oder Verwenden von
Einstellungsebenen erzielen. Falls Sie keine dieser Methoden anwenden, dreht sich der
Schatten mit der Ebene.

Original (links), mit Variationen des Effekts „Schlagschatten“ (Mitte und rechts)

Effekt „Perspektive“ > „Radialer Schatten“


Mit dem Effekt „Radialer Schatten“ können Sie einen Schatten erstellen, der durch eine
punktförmige Lichtquelle oberhalb der Ebene entsteht, auf die dieser Effekt angewendet
wird. (Beim Effekt „Schlagschatten“ wird eine unendliche Lichtquelle verwendet.) Der
Schatten wird vom Alphakanal der Quellebene geworfen, wobei sich die Farbe dieser
Ebene auf die Farbe des Schattens auswirkt, wenn Licht durch die halbtransparenten
Bereiche scheint. Sie können diesen Effekt verwenden, um dreidimensionale Ebenen so
aussehen zu lassen, als würden Sie einen Schatten auf eine 2D-Ebene werfen.

Szene im Original (links) und nach Anwendung des Effekts „Radialer Schatten“, der unter
Verwendung der Optionen für den Alphakanal der Ebene halbtransparente Lichter oder Schatten
wirft (Mitte und rechts)

Einstellungen für den Effekt „Radialer Schatten“


Legen Sie für den Effekt „Radialer Schatten“ die folgenden Einstellungen fest:
Schattenfarbe Gibt die Farbe des Schattens an.
Hinweis: Die Farben der Ebene können diese Einstellung außer Kraft setzen, wenn Sie für
die Einstellung „Rendern“ die Option „Glasrand“ wählen. Weitere Informationen finden Sie
in den Erläuterungen zu den Einstellungen „Rendern“ und „Farbeinfluss“.
Deckkraft Gibt die Transparenz des Schattens an.
Lichtquelle Gibt an, von welchem Punkt das Licht auf die Ebene geworfen wird, um den
Schatten zu erzeugen.
Fügen Sie aus einem anderen Effektsteuerungspunkt (z. B. aus dem Effekt
„Blendenflecke“) kopierte Positions-Keyframes ein, um schnell und einfach einen
Schatten zu erstellen, der der Lichtquelle eines anderen Effekts entspricht.

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Projektionsdistanz Gibt die Entfernung zur Fläche an, auf die der Schatten von der
Ebene und der Lichtquelle fällt. Dieser Wert beeinflusst die Größe des Schattens.
Standardmäßig bleibt die Entfernung zwischen Lichtquelle und Ebene fest. Verwenden
Sie also die Einstellung „Projektionsdistanz“, um den Hintergrund näher an die Lichtquelle
und die Ebene heran oder von ihr weg zu bewegen.
Glätten Gibt an, wie weich oder scharf die Ränder des Schattens sein sollen.
Rendering-Filter Gibt den Typ des Schattens an, den der Effekt erzeugt. Mit „Normal“
erhalten Sie einen Schatten, der auf den Werten für die Schattenfarbe und die Deckkraft
basiert, wobei die halbtransparenten Pixel in der Originalebene keine Rolle spielen. (Wenn
„Normal“ gewählt wurde, ist die Einstellung „Farbeinfluss“ deaktiviert.) „Glasrand“ erstellt
einen farbigen Schatten auf der Basis der Farbe und der Deckkraft der Originalebene.
Wenn die Quellebene halbtransparente Pixel enthält, verwendet der Schatten sowohl die
Farbe als auch die Transparenz der originalen Ebene. Auf diese Weise können Sie z. B. den
Eindruck von Buntglas erzeugen, durch das die Sonne scheint. Je transparenter die Pixel in
der Originalebene sind, desto größer ist die Übereinstimmung zwischen Schattenfarbe
und den Farben der originalen Ebene. Der Wert für „Schattenfarbe“ beeinflusst mehr die
transparenten Bereiche der originalen Ebene. Wenn es in der Quellebene keine
halbtransparenten Pixel gibt, bleibt der Einfluss von „Glasrand“ auf die Ebene gering.
Hinweis: Mit Antialiasing geglättete Kanten führen bei Verwendung von „Glasrand“ zu
farbigen Schattenrändern, auch wenn die Originalebene vollständig deckend ist. Die
Originalfarben der Ebene scheinen durch diese geglätteten Ränder, während die
Schattenfarbe die Mitte des Schattens füllt.
Farbeinfluss Gibt den Betrag der Farbwerte der Quellebene an, die im Schatten
erscheinen. Bei einem Wert von 100% übernimmt der Schatten die Farbe aller
halbtransparenten Pixel in der Ebene. Enthält die Ebene keine halbtransparenten Pixel, hat
der „Farbeinfluss“-Wert kaum bis gar keine Auswirkungen, so dass die Schattenfarbe nur
vom Wert der Einstellung „Schattenfarbe“ bestimmt wird. Wenn der „Farbeinfluss“-Wert
reduziert wird, werden die Farben der Originalebene im Schatten mit der unter
„Schattenfarbe“ gewählten Farbe gemischt. Eine Erhöhung des „Farbeinfluss“-Wertes führt
zu einer Reduzierung des Einflusses der Schattenfarbe.
Animieren Sie „Farbeinfluss“, um die Mischung der Farben der Originalebene mit der unter
„Schattenfarbe“ festgelegten Farbe im Laufe der Zeit zu erhöhen bzw. zu verringern.
Nur Schatten Gibt an, ob die Originalebene sichtbar ist. Wenn diese Option aktiviert ist,
erscheint die Originalebene über dem Schatten. Ist die Option nicht aktiviert, erscheint
nur der Schatten.
Ebene neu skalieren Gibt an, ob der Effekt den Begrenzungsrahmen der Originalebene
als Ebenenkante betrachtet. Wenn die Option aktiviert ist, kann sich der Schatten auch
über die Ebenenränder hinaus erstrecken. Ist die Option nicht aktiviert, werden alle
Bereiche des Schattens, die außerhalb des Begrenzungsrahmens der originalen Ebene
liegen, entlang der ursprünglichen Grenzen der Ebene beschnitten. Diese Option eignet
sich nicht für Schatten, die sich außerhalb der Grenzen der Komposition befinden.

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Effekt „Rendering-Filter“ > „4-Farben-Verlauf“


Der Effekt „4-Farben-Verlauf“ erzeugt einen Verlauf aus vier Farben. Jede Farbe lässt sich
individuell mit einem von vier Effektankerpunkten steuern, die animiert werden können.
Verwenden Sie den Effekt „4-Farben-Verlauf“, um Hintergründe farbig zu gestalten,
Farbpaletten zu mischen und Farbverläufe zu erzeugen.
Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „4-Farben-Verlauf“ fest:
Punkt Passt die Position jeder Farbe innerhalb des 4-Farben-Verlaufs anhand der Werte
für die x- und y-Koordinate an.

Original (links) und zwei Varianten mit unterschiedlich eingestelltem Effekt „4-Farben-Verlauf“
(Mitte und rechts)

Farbe Legt die RGB-Farbwerte für jeden der vier Punkte fest. Farbe 1 legt die Farbe von
Punkt 1 fest, Farbe 2 die Farbe von Punkt 2 usw.
Mischen Legt die Überblendung des Verlaufs fest. Der Verlauf besteht eigentlich aus vier
Kreisen, wobei sich jeder Kreis mit den anderen Kreisen als Ergebnis einer Berechnung
zwischen dem Radius eines Kreises und dem Radius der anderen umgebenden Kreisen
überblendet. Die Stärke der Überblendung hängt von der Position der Effektankerpunkte
ab.
Zittern Legt die Stärke der Option „Zittern“ (Störung) im Verlauf fest, wenn Überblenden
angewendet wird. Die Option „Zittern“ verwendet einen gesteuerten Störungstyp, um
Pixelwerte im Verlauf so zu ändern, dass eine Bänderung der Farben reduziert wird. Die
Störung des Zitterns wirkt sich nur auf die Bereiche aus, in denen eine Bänderung der
Farben auftreten könnte.
Deckkraft Legt die Transparenz des Verlaufs fest. Je niedriger der Wert, desto
transparenter ist der Verlauf. Der Deckkraftwert der ursprünglichen Quellebene
repräsentiert im Effekt eine Deckkraft von 100%.
Angleichungsmodus Legt fest, wie die Verlaufsfarben mit den Farben der Originalebene
interagieren. Diese Transfermodi sind identisch mit denen im Modi-Fenster der Zeitleiste.

Effekt „Rendering-Filter“ > „Gewitter“ (nur Pro)


Der Effekt „Gewitter“ simuliert elektrische Entladungen. Im Gegensatz zum Effekt „Blitz“
wird der Effekt „Gewitter“ nicht automatisch animiert und enthält die Funktion
„Alphahindernis“, mit deren Hilfe sich die Blitze um ein ausgewähltes Objekt im Frame
schlängeln können. Verwenden Sie den Effekt „Gewitter“, wenn Sie eine genauere
Steuerung der Blitze erreichen möchten, als es mit dem Effekt „Blitz“ möglich ist.

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Einstellungen für den Effekt „Gewitter“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Gewitter“ fest:
Leitungszustand Ändert den Pfad der Blitze. Eine Einheit entspricht einer kompletten
Phase in der Form des Blitzes.
Kerneinstellungen Diese Einstellungen legen verschiedene Eigenschaften des Blitzkerns
fest.
Einstellungen für „Leuchten“ Diese Einstellungen legen das Leuchten des Blitzes fest.
Hinweis: Um die Option „Leuchten“ zu deaktivieren, setzen Sie den Wert der Deckkraft für
„Leuchten“ auf 0. Diese Einstellung kann das Rendern erheblich beschleunigen.
Alphahindernis Legt fest, welchen Einfluss der Alphakanal der Originalebene auf den
Pfad des Blitzes ausübt. Der Blitz versucht, sich um deckende Bereiche des Alphakanals
der Ebene zu winden, da er diese als „Hindernis“ betrachtet.
Hinweis: Wenn für die Option „Alphahindernis“ ein beliebiger Wert außer 0 festgelegt ist,
ist es nicht immer möglich, das korrekte Ergebnis in der Vorschau anzusehen, wenn keine
volle Auflösung eingestellt ist. Bei voller Auflösung können neue Hindernisse auftreten.
Überprüfen Sie das Ergebnis vor dem endgültigen Rendern unbedingt bei voller Auflösung.

Original (links), Gewittervarianten mit Blitzart „Brüchig“ (Mitte) und mit Blitzart „Elastisch“ (rechts)

Turbulenz Legt die Stärke der Turbulenz im Blitzpfad fest. Höhere Werte führen zu einem
komplexeren Blitzstrahl mit mehr Verzweigungen und Zweigen, niedrigere Werte
erzeugen einfachere Blitzstrahlen mit weniger Verzweigungen.
Verzweigung Legt den Prozentsatz der Verzweigungen vom Hauptzweig fest. Dieser
Wert wird von den Einstellungen „Turbulenz“ und „Alphahindernis“ beeinflusst.
Dämpfung Legt die Stärke der fortlaufenden Dämpfung oder Dissipation der Blitzstärke
fest und nimmt darauf Einfluss, wo die Deckkraft der Zweige nachzulassen beginnt.
Hauptkern dämpfen Dämpft den Hauptkern gemeinsam mit seinen Zweigen.
Mit Original kombinieren Kombiniert den Blitz mit der Originalebene mit Hilfe der
Füllmethode „Hinzufügen“. Wenn diese Option deaktiviert ist, ist nur der Blitz sichtbar.
Blitzart, Ursprung und Richtung Siehe Siehe „Einstellungen „Blitzart“,„Ursprung“ und
„Richtung“ für den Effekt „Gewitter““ auf Seite 502.
Einstellungen für Experten Siehe Siehe „Experteneinstellungen für den Effekt
„Gewitter““ auf Seite 502.

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Einstellungen „Blitzart“, „Ursprung“ und „Richtung“ für den Effekt


„Gewitter“
Legen Sie die Einstellungen „Blitzart“,„Ursprung“ und „Richtung“ für den Effekt „Gewitter“
wie folgt fest:
Blitzart Legt die Eigenschaften des Blitzes fest.
Hinweis: Die Blitzart bestimmt die Art der Steuerung im Hinblick auf „Richtung“/„Äußerer
Radius“. (Weitere Informationen finden Sie in der Beschreibung unter „Richtung/Äußerer
Radius“.)
Hinweis: Beim Blitztyp „Brüchig“ konzentrieren sich die Verzweigungen mit zunehmender
Entfernung zwischen Ursprung und Richtung auf den Punkt der Richtung.
Ursprung Legt den Punkt fest, an dem der Blitz seinen Ursprung hat.
Richtung, Äußerer Radius Ändern sich je nach Blitzart:
• Die Option „Nicht verwendet“ steht nur zur Verfügung, wenn nicht die Option „Vertikal“
ausgewählt ist.
• Die Einstellung „Richtung“ gibt die Richtung an, in die der Blitz gezogen wird. Diese
Option ist aktiviert, wenn eine der folgenden Blitzarten ausgewählt wird:„Richtung“,
„Treffer“,„Brüchig“,„Elastisch“ und „Zweifacher Treffer“.
• Die Einstellung „Äußerer Radius“ gibt die Entfernung an, die der Blitz von seinem
Ursprung aus zurücklegt. Diese Option ist aktiviert, wenn als Blitzart „Alle“ oder
„Überall“ ausgewählt wird. Verwenden Sie diese Einstellung, um den Blitz an einer
definierten Entfernung vom Ursprung enden zu lassen.

Experteneinstellungen für den Effekt „Gewitter“


Der Effekt „Gewitter“ enthält verschiedene Optionen für eine präzisere Steuerung der
Blitzstrahlen. Legen Sie folgende Einstellungen fest:
Komplexität Legt die Komplexität der Turbulenz im Blitz fest.
Min. Zweigabstand Legt den minimalen Abstand in Pixeln zwischen neuen Zweigen
fest. Niedrige Pixelwerte erzeugen mehr Zweige im Blitz. Höhere Pixelwerte führen zu
einer geringeren Anzahl von Zweigen.
Endschwellenwert Legt den Pegel fest, bei dem ein Pfad anhand des Widerstands in der
Atmosphäre und möglicher Alphakollision endet. Bei niedrigen Werten endet der Pfad
schneller, wenn er auf Widerstand oder auf Alphahindernisse trifft. Bei höheren Werten
bewegt sich der Pfad hartnäckiger um ein Alphahindernis.
Hinweis: Eine Erhöhung der Werte für „Turbulenz“ oder „Komplexität“ führt zu erhöhtem
Widerstand in einigen Bereichen. Diese Bereiche ändern sich, wenn sich die Leitfähigkeit
ändert. Die Erhöhung des Wertes für „Alphahindernis“ führt zu erhöhtem Widerstand bei
Alphakanten.
Nur Hauptkernkollision Berechnet Kollisionen nur für den Hauptkern. Die Zweige
werden nicht beeinflusst. Diese Einstellung ist nur von Bedeutung, wenn Sie die Option
„Alphahindernis“ auswählen.
Fraktaltyp Legt den Typ der Fraktalturbulenz fest, der zur Erstellung des Blitzes
verwendet wird. Folgende Ergebnisse werden dabei erzielt:

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Kernentleerung Legt den Prozentsatz fest, mit dem die Kernstärke beim Erzeugen eines
neuen Zweiges entleert wird. Eine Erhöhung dieses Wertes reduziert die Deckkraft des
Kerns an der Stelle, an der neue Zweige entstehen. Da Zweige ihre Stärke aus dem
Hauptkern ziehen, führt eine Verminderung dieses Wertes auch zu einer Reduzierung der
Deckkraft der Zweige.
Zweigstärke Legt die Deckkraft des neuen Zweiges fest. Diese Stärke wird als ein
Prozentsatz des Wertes „Kernentleerung“ gemessen.
Zweigabweichung Gibt den Grad der Abweichung der Deckkraft des Zweiges an und
legt fest, um wie viel die Zweigdeckkraft von der für die Option „Zweigstärke“ festgelegten
Stärke abweicht.

Effekt „Rendering-Filter“ > „Audiospektrum“


Der Effekt „Audiospektrum“ zeigt das Frequenzspektrum einer Audioebene an. Dabei
handelt es sich um die Stärken der Frequenzen in dem von Ihnen mittels Anfangs- und
Endfrequenz festgelegten Bereich. Mit diesem Effekt können Sie das Audiospektrum auf
mehrere verschiedene Arten anzeigen, unter anderem entlang eines Bézier-Pfades einer
Ebene. Wenden Sie den Effekt auf eine Ebene an, die neben einer Farbfläche oder einem
Bild eventuell Audio enthält.

Auf eine Bildebene angewendetes Audio unter Verwendung der Anzeigeoption „Analoge Punkte“
(Mitte) bzw.„Digital“ mit einem polaren Pfad (rechts).

Hinweis: Bei diesem Effekt handelt es sich um einen visuellen und keinen Audioeffekt. Er
muss auf eine Videoebene angewendet werden.

Einstellungen für den Effekt „Audiospektrum“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Audiospektrum“ fest:
Audioebene Legt die Audioebene fest, die Sie als Spektrum anzeigen möchten.
Hinweis: Der Effekt „Audiospektrum“ verwendet das ursprüngliche Audio-Footage ohne
Zeitverzerrung, Effekte, Dehnung oder Pegel. Um diese Informationen in die grafische
Darstellung einzubeziehen, erstellen Sie eine Unterkomposition der Audioebene, bevor Sie
den Effekt anwenden.
Anfangspunkt, Endpunkt Legen die Stellen fest, an der das Spektrum beginnen bzw.
enden soll, wenn für „Pfad“ die Option „Ohne“ ausgewählt ist.
Pfad Das Audiospektrum wird entlang dieses Ebenenpfads dargestellt, es sei denn, die
Option „Ohne“ ist ausgewählt.
Polaren Pfad verwenden Legt fest, dass der Pfad an einem bestimmten Punkt beginnen
und als kreisförmiges Diagramm angezeigt werden soll.
Anfangsfrequenz, Endfrequenz Legen die niedrigste bzw. höchste Frequenz des
darzustellenden Frequenzbereichs in Hertz fest.

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Frequenzbänder Legt die Anzahl der dargestellten Frequenzen fest.


Maximale Höhe Legt die maximal dargestellte Frequenz in Pixeln fest.
Audiodauer Legt die Dauer der Audiodaten, die zur Berechnung des Spektrums
verwendet werden, in Millisekunden fest.
Audioverschiebung Gibt die Zeitverschiebung, die für das Abrufen der Audiodaten
benötigt wird, in Millisekunden an.
Breite Legt die Breite der Bänder fest.
Glätten Legt fest, wie weich bzw. unscharf die Bänder dargestellt werden sollen.
Innenfarbe, Außenfarbe Legen die Innen- bzw. Außenfarbe der Bänder fest.
Überlappende Farben überblenden Legt fest, dass überlappende Spektren
überblendet werden sollen.
Farbtoninterpolation Wenn dieser Wert größer als 0 ist, zirkulieren die dargestellten
Frequenzen durch den Farbraum des Farbtons.
Dynamische Farbtonphase Wenn diese Option aktiviert ist und der Wert der Option
„Farbtoninterpolation“ größer als 0 ist, wird die Anfangsfarbe der maximalen Frequenz des
dargestellten Frequenzbereichs zugewiesen. Auf diese Weise gleicht sich der Farbton an
die sich ändernde Grundfrequenz des angezeigten Spektrums an.
Farbsymmetrie Wenn diese Option aktiviert ist und der Wert der Option
„Farbtoninterpolation“ größer als 0 ist, sind Anfangs- und Endfarbe identisch. Dies
ermöglicht Farbkontinuität auf geschlossenen Pfaden.
Anzeigeoptionen Legen fest, ob für die Darstellung der Frequenz die Option „Digital“,
„Analoge Linien“ oder „Analoge Punkte“ verwendet werden soll.
Seitenoptionen Legen fest, ob das Spektrum über dem Pfad (Seite A), unter dem Pfad
(Seite B) oder auf beiden Seiten (Seite A und B) angezeigt werden soll.
Durchschnittsdauer Legt fest, ob die Audiofrequenzen gemittelt werden sollen, um
zufällige Abweichungen zu reduzieren.
Mit Original kombinieren Wenn diese Option aktiviert ist, werden sowohl der Effekt als
auch die Originalebene angezeigt.

Effekt „Rendering-Filter“ > „Audio-Wellenform“


Der Effekt „Audio-Wellenform“ zeigt die Amplitude der Wellenform einer Audioebene an.
Sie können die Audio-Wellenform auf mehrere verschiedene Arten darstellen, unter
anderem entlang eines Bézier-Pfades, der von einer offenen oder geschlossenen
Ebenenmaske erzeugt wurde. Wenden Sie den Effekt auf eine Ebene an, die neben einer
Farbfläche oder einem Bild eventuell Audio enthält.

Audio-Wellenformen, dargestellt als analoge Linien (Mitte) und analoge Punkte (rechts).

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Hinweis: Bei diesem Effekt handelt es sich um einen visuellen und keinen Audioeffekt. Er
muss auf eine Videoebene angewendet werden.

Einstellungen für den Effekt „Audio-Wellenform“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Audio-Wellenform“ fest:
Audioebene Legt die Audioebene fest, die Sie als Wellenform anzeigen möchten.
Hinweis: Der Effekt „Audiospektrum“ verwendet das ursprüngliche Audio-Footage ohne
Zeitverzerrung, Effekte, Dehnung oder Pegel. Um diese Informationen in die grafische
Darstellung einzubeziehen, erstellen Sie eine Unterkomposition der Audioebene, bevor Sie
den Effekt anwenden.
Anfangspunkt, Endpunkt Legen die Stellen fest, an der die Wellenform beginnen bzw.
enden soll, wenn für „Pfad“ die Option „Ohne“ ausgewählt ist.
Pfad Wenn die Option „Ohne“ ausgewählt ist, wird die Audio-Wellenform entlang des
Ebenenpfads angezeigt.
Angezeigte Samples Legt die Anzahl der Samples fest, die in der Wellenform dargestellt
werden sollen.
Maximale Höhe Legt die maximal dargestellte Frequenz in Pixeln fest.
Audiodauer Legt die Dauer des Audios, das zur Berechnung der Wellenform verwendet
wird, in Millisekunden fest.
Audioverschiebung Gibt die Zeitverschiebung, die für das Abrufen der Audiodaten
benötigt wird, in Millisekunden an.
Breite Legt die Breite der Wellenform fest.
Glätten Legt fest, wie weich bzw. unscharf die Wellenform dargestellt werden soll.
Zufallsparameter (analog) Legt eine Zufallszahl fest, die in die Berechnung der
Wellenform einfließt. Die Option „Zufallsparameter“ bewirkt, dass die Berechnung der
Wellenform immer bei einem anderen Wert beginnt und sich auf diese Weise das
Aussehen der Wellenform ändert.
Innenfarbe, Außenfarbe Legt die Innen- bzw. Außenfarbe der Wellenform fest.
Wellenformoptionen Legen fest, wie eine Stereo-Wellenform dargestellt werden soll. Bei
der Einstellung „Mono“ werden der rechte und der linke Kanal der Audioebene
kombiniert. Audioebenen, die nicht in Stereo vorliegen, werden mit der Option „Mono“
wiedergegeben.
Anzeigeoptionen Legen fest, wie die Audio-Wellenform dargestellt werden soll. Mit der
Option „Digital“ wird jedes Sample als einzelne vertikale Linie dargestellt, die das
Frequenzminimum und -maximum des Ausgangs-Samples verbindet. Mit dieser Option
wird die Anzeige von digitalen Geräten simuliert. Mit der Einstellung „Analoge Linien“ wird
jedes Sample als Linie dargestellt, die das vorherige und nächste Sample entweder mit
dem Minimum oder Maximum des Ausgangs-Samples verbindet. Mit dieser Option wird
der Ausschlag simuliert, der auf einem analogen Oszilloskop zu sehen ist. Mit der Option
„Analoge Punkte“ wird jedes Sample als Punkt dargestellt, der das Minimum oder
Maximum des Ausgangs-Samples darstellt.

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Effekt „Rendering-Filter“ > „Strahl“


Der Effekt „Strahl“ animiert die Bewegung eines Laserstrahls. Sie können Laserbeschuss
imitieren oder einen stabähnlichen Laser mit festem Anfangs- und Endpunkt erzeugen.
Dieser Effekt berechnet eine 3D-Perspektive, die auf dem Unterschied zwischen der
angegebenen Anfangs- und Endbreite beruht. Der Strahl sieht am besten aus, wenn
die Option „Bewegungsunschärfe“ aktiviert und für den Verschlusswinkel der Wert 360
eingestellt ist.

Original (links) und mit simuliertem Laserstrahl (rechts)

Die Einstellung „Länge“ legt die Länge des Strahls auf der Grundlage des unter „Zeit“
angegebenen Prozentsatzes fest. Eine Einstellung von 100% bedeutet beispielsweise, dass
die Länge des sichtbaren Strahls ihr Maximum erreicht, wenn die Einstellung „Zeit“ 50%
beträgt. Die Einstellung „Zeit“ gibt in Prozent an, wie lange der Strahl von seinem Anfangs-
zu seinem Endpunkt unterwegs ist. Mit der Option „3D-Perspektive“ wird bei der
Animation der Zeit eine 3D-Perspektive berechnet.

Effekt „Rendering-Filter“ > „Zellmuster“


Der Effekt „Zellmuster“ erzeugt Zellmuster auf der Basis von Zellstörungen. Verwenden Sie
diesen Effekt, um statische oder sich bewegende Hintergrundstrukturen und -muster zu
erstellen. Die Muster können entweder als strukturierte Matten, als
Überblendungsmasken oder als Quelle für Verschiebungsmatrizen verwendet werden.

Einstellungen für den Effekt „Zellmuster“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Zellmuster“ fest:
Zellmuster Wählen Sie ein Muster aus dem Menü.„HQ“ steht für Muster, die mit höherer
Definition als ihre unmarkierten Gegenstücke rendern. Die Option „Gemischte Kristalle“ ist
nur als hochwertige Option verfügbar. Folgende Muster werden dabei erzielt:

Bei dem Zellmuster „Kristalle“ wird eine Verschiebungsmatrize erstellt (Mitte), die zusammen mit
dem Effekt „Versetzen“ verwendet wird (rechts).

Hinweis: Vom Erscheinungsbild her ist die Option „Statische Platten“ mit der Option
„Platten“ identisch. Bei der Entwicklung der Zellen behalten die statischen Platten jedoch
einen gleichförmigen Helligkeitswert bei, während sich bei Platten die Helligkeit des
Zellmusters verschiebt.

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Effekt „Umkehren“ Kehrt das Zellmuster um. Schwarze Bereiche werden zu weißen und
weiße Bereiche zu schwarzen.
Kontrast/Schärfe Legt den Kontrast der Zellmusterebene fest, wenn Sie das Zellmuster
„Blasen“,„Kristalle“,„Ganzseitig“,„Gemischte Kristalle“ oder „Röhrenförmig“ verwenden.
Diese Einstellung bestimmt die Schärfe für eine beliebige Option der Platten oder
Kristalle.
Hinweis: Der Kontrast der Ebene wird von der im Menü „Überlauf“ ausgewählten Option
beeinflusst.
Überlauf Legt die Methode für die Neuzuordnung von Werten fest, die sich außerhalb
des Graustufenbereichs von 0 bis 255 befinden. Die Option „Überlauf“ ist nicht verfügbar,
wenn Zellmuster auf der Basis von Schärfe ausgewählt werden.
• Die Option „Beschneiden“ interpretiert Werte über 255 als reines Weiß und Werte unter
0 als reines Schwarz. Der Kontrastwert steuert, wie viel des Bildes außerhalb dieses
Bereichs fällt; höhere Kontrastwerte führen zu einem Bild, das hauptsächlich aus
Schwarz oder Weiß mit wenig Grau besteht. Deshalb werden bei höheren
Kontrasteinstellungen weniger feine Zellendetails angezeigt.
• Mit der Option „Weich beschränken“ werden Graustufenwerte so neu zugeordnet, dass
sie in den Bereich zwischen 0 und 255 fallen. Als Folge reduziert sich der Kontrast; die
Zellen sind hauptsächlich grau mit einigen wenigen rein schwarzen oder rein weißen
Bereichen.
• Mit der Option „Zurücklaufen“ werden Überlaufwerte so geändert, dass sie in den
Bereich zwischen 0 und 255 fallen. Die Werte werden dabei in die andere Richtung
„umgelenkt“. Wenn beispielsweise der maximal zulässige Wert 255 beträgt und sich der
tatsächliche Wert auf 285 (255 + 30) beläuft, beträgt der Ergebniswert 225 (255 - 30).
Diese Option führt dazu, dass definiertere, feinere Details erscheinen, wenn „Kontrast“
auf über 100 festgelegt wird.
Verteilen Legt fest, in welchem Maß das Muster zufällig gezeichnet wird, und beeinflusst
damit den Winkel, in dem die Zellen im Verhältnis zueinander stehen. Niedrigere Werte
führen zu gleichmäßigeren oder rasterähnlichen Zellmustern.
Hinweis: Wenn Sie für die Option „Verteilen“ einen Wert über 1,0 festlegen, wählen Sie für
die Ebene die Option für beste Qualität, um Artefakte zu vermeiden.
Größe Legt die Größe der Zellformen fest. Die Standardgröße ist 60.
Versatz Legt den Teil des Zellmusters fest, der im Kompositionsfenster sichtbar ist. Diese
Einstellung ist hilfreich, wenn das Zellmuster über den gesamten Kompositionsframe
animiert werden soll.
Kachel-Optionen Wählen Sie zur Steuerung des Kacheleffekts eine der folgenden
Optionen aus:
• Die Option „Kacheln aktivieren“ rendert die Zellmuster in nahtlose Kacheln. Die Form
und Anzahl der Kacheln werden durch die Werte der Optionen „Zellen horizontal“ und
„Zellen vertikal“ festgelegt.
• Die Optionen „Zellen horizontal“ und „Zellen vertikal“ bestimmen die Anzahl der
horizontalen und vertikalen Zellen einer Kachel.
Hinweis: Verwenden Sie zur Bestimmung der Kachelgröße folgende Berechnungen:
Kachelbreite = Zellen horizontal x Größe; Kachelhöhe = Zellen vertikal x Größe. Wenn Sie

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 507


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z. B. eine Kachelgröße von 256 x 256 Pixel erstellen, setzen Sie „Größe“, „Zellen horizontal“
und „Zellen vertikal“ auf den Wert 16.
Evolution, Optionen für Evolution Siehe „Einstellungen „Evolution“ und „Optionen für
Evolution“ für den Effekt „Zellmuster““ auf Seite 508.

Einstellungen „Evolution“ und „Optionen für Evolution“ für den


Effekt „Zellmuster“
Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Zellmuster“ fest:
Evolution Erstellt feine Änderungen in der Form eines Zellmusters. Durch die Animation
dieser Einstellung entstehen subtile Änderungen der Zellformen über einen Zeitverlauf.
Stellen Sie Keyframes für „Evolution“ ein, um anzugeben, wie stark sich die Zellformen
über die Zeit zwischen den Keyframes entwickeln. Je mehr Umdrehungen innerhalb einer
angegebenen Zeit, um so schneller ändern sich die Zellformen. Höhere Evolutionswerte
können zu weniger sanften Änderungen der Zellformen führen.
Hinweis: Obwohl der Evolutionswert in als „Umdrehungen“ bezeichneten Einheiten
festgelegt wird, ist es wichtig, sich bewusst zu sein, dass sich diese Umdrehungen
vergrößern. Die Evolution nimmt bei jedem neuen Wert bis ins Endlose zu. Aktivieren Sie
die Option „Zyklusevolution“ (unter „Optionen für Evolution“), damit die
Evolutionseinstellungen bei jeder Umdrehung in ihren ursprünglichen Zustand
zurückversetzt werden.
Optionen für Evolution Auf Grund der Komplexität der Zellformen, die das Zellmuster
erzeugen, kann das Rendern viel Zeit in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund stehen
unter „Optionen für Evolution“ Einstellungen zur Verfügung, die den Effekt für einen
kurzen Zyklus rendern und ihn danach für die Dauer des Projekts in einer Schleife ablaufen
lassen. Verwenden Sie die Einstellungen unten, um ein glattes, sich vergrößerndes
Schleifensegment zu erstellen.
• „Zyklusevolution“ erstellt eine Schleife, die den Evolutionszustand zwingt, wieder zum
Startpunkt zurückzukehren.
• Die Option „Zyklus“ ist nur verfügbar, wenn die Option „Zyklusevolution“ aktiviert ist.
Die Option „Zyklus“ legt die Anzahl der Umdrehungen (der Evolutionseinstellung) fest,
die das Zellmuster durchläuft, bevor es wiederholt wird. Wenn Sie z. B. die Evolution auf
mehr als fünf Umdrehungen einstellen und den Wert für den Zyklus auf 2 setzen,
wiederholt sich die Evolution zwei Mal. Das Timing oder die Geschwindigkeit dieser
Evolutionszyklen wird durch die Zeit zwischen den „Evolution“-Keyframes bestimmt.
Hinweis: Die Einstellung „Zyklus“ beeinflusst nur den Zustand des Zellmusters, nicht die
Geometrie oder andere Einstellungen. Zwei identische Zustände des Zellmusters sehen
nicht gleich aus, wenn sie mit unterschiedlichen Einstellungen für Größe oder
Verschiebung angezeigt werden.
• Die Option „Zufallsparameter“ gibt einen eindeutigen Zufallswert an, mit dem das
Muster erzeugt werden soll. Das Animieren dieser Einstellung führt zum schnellen
Überblenden einer Menge Zellformen in eine andere des gleichen Zellmustertyps.
Verwenden Sie die Einstellung „Evolution“ für eine glatte Überblendung der Zellmuster.
Hinweis: Erstellen Sie neue Zellmusteranimationen, indem Sie vorher erstellte
Evolutionszyklen neu verwenden und nur den Wert „Zufallsparameter“ ändern. Durch
Eingeben eines Wertes für „Zufallsverteilung“ wird das Zellmuster verändert, ohne dass die
Evolutionsanimation gestört wird.

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Effekt „Rendering-Filter“ > „Schachbrett“


Der Effekt „Schachbrett“ erzeugt ein Schachbrettmuster.

Eine ähnliche Farbe erzeugt einen subtilen Effekt (Mitte), durch die Verwendung von Rot in
Kombination mit einer hohen Breite und einer geringen Höhe wird ein Streifeneffekt erzeugt
(rechts).

Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Schachbrett“ fest:


Anker Legt den Ursprung bzw. Ankerpunkt des Schachbrettmusters fest. Durch
Verschieben des Ankerpunkts verschiebt sich auch das Schachbrettmuster.
Rastergröße von Legt fest, wie der Effekt die Größe der Felder bestimmen soll. Wählen
Sie eine der folgenden Optionen aus dem Menü:
• Die Option „Eckpunkt“ legt fest, dass das räumliche Verhältnis zwischen angegebenem
Eck- und Ankerpunkt die Größe des Schachbrettmusters bestimmt.
• Die Option „Regler für Breite“ legt fest, dass Größe und Form des Schachbrettmusters
von der angegebenen Breite bestimmt werden. Als Form für die einzelnen
Schachbrettfelder kommt nur das Quadrat in Frage, denn der Wert für die Breite wird
gleichzeitig als Höhe verwendet.
• Die Option „Regler für Breite und Höhe“ legt fest, dass Größe und Form des
Schachbrettmusters von der angegebenen Breite und Höhe bestimmt werden.
Verwenden Sie diese Option, um die Breite und Höhe der einzelnen Schachbrettfelder
unabhängig voneinander festzulegen.
Ecke Bestimmt das geometrische Verhältnis zwischen angegebenem Eck- und
Ankerpunkt. Wenn Sie im Menü „Größe von“ die Option „Eckpunkt“ auswählen, benutzt
der Effekt die Positionen der beiden oben genannten Punkte, um die Größe des
Schachbrettmusters festzulegen.
Breite Legt die horizontale Ausdehnung des Schachbrettmusters fest. Wenn Sie im Menü
„Größe von“ die Option „Regler für Breite“ auswählen, legt dieser Wert sowohl Breite als
auch Höhe des Schachbrettmusters fest. Wenn Sie im Menü „Größe von“ die Option
„Regler für Breite und Höhe“ auswählen, legt dieser Wert nur die Breite fest.
Höhe Wenn Sie im Menü „Größe von“ die Option „Regler für Breite und Höhe“ auswählen,
legt dieser Wert die vertikale Höhe der Schachbrettfelder fest.
Weiche Kante Legt die Größe der weichen Kante des Schachbrettmusters fest. Wenn Sie
diese Einstellung erweitern, werden die Regler für Breite und Höhe angezeigt. Legen Sie
die Werte für Breite und Höhe unabhängig voneinander fest oder verwenden Sie für eine
gleichmäßig weiche Kante für beide denselben Wert.
Farbe Legt die Farbe eines Satzes von Schachbrettfeldern fest. Die Farbe des anderen
Satzes ist immer transparent.
Deckkraft Legt die Transparenz des Schachbrettmusters fest.

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Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte

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Angleichungsmodus Bestimmt den Transfermodus, den der Effekt für das


Zusammenwirken zwischen Schachbrettmuster und Originalebene verwenden soll. Alle
hier verfügbaren Transfermodi entsprechen denjenigen im Zeitleistenfenster. Eine
Ausnahme bildet der Standardmodus „Ohne“, mit dem nur das Schachbrett gerendert
wird.

Effekt „Rendering-Filter“ > „Kreis“


Der Effekt „Kreis“ erstellt einen individuell anpassbaren, ausgefüllten Kreis oder einen Ring.

Original (links), Kreis ohne Rand (Mitte), Kreis mit der Option „Breite und weiche Kante * Radius“

Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Kreis“ fest:


Mittelpunkt Legt den Mittelpunkt des Kreises fest.
Radius Legt den Radius in Pixeln fest. (Wenn Sie einen Radius angeben, der größer ist als
Ihre Originalebene, liegen unter Umständen bestimmte Kreisteile oder sogar der gesamte
Kreis außerhalb des Kompositionsframes. Dies ist abhängig von der Position des
Kreismittelpunkts.)
Rand Legt die Form sowie den Rand des Kreises fest. Je nach Option ändert sich die
Beschriftung des Reglers in den Namen der aktuellen Option. Wählen Sie eine der
folgenden Optionen aus dem Menü aus und verwenden Sie den Regler zum Anpassen der
Option:
• Die Option „Ohne“ erzeugt einen ausgefüllten Kreis.
• Mit der Option „Kantenradius“ wird ein Ring erzeugt. Die Breite des Rings ist die
Differenz zwischen dem Wert dieser Einstellung und dem Wert für den Radius.
• Die Option „Breite“ erzeugt einen Ring der angegebenen Breite. Der zugehörige Regler
gibt die Breite des Rings in Pixeln wieder.
• Mit der Option „Breite * Radius“ wird ein Ring erzeugt, bei dem der Radius zur
Bestimmung der Breite verwendet wird. Wenn Sie den Radius des Ringes erhöhen,
steigt auch der Wert für die Breite proportional zu diesem Wert.
• Mit der Option „Breite und weiche Kante * Radius“ wird ein Ring erzeugt, bei dem der
Radius zur Bestimmung von Breite und weicher Kante verwendet wird. Wenn Sie den
Radius des Ringes erhöhen, steigen auch die Werte für die Breite und die weiche Kante
proportional zu diesem Wert.
Weiche Kante Legt fest, wie stark die auf den Kreisrand angewendete weiche Kante sein
soll. Wenn Sie diesen Wert erhöhen, wird der Übergang des Kreisrands weicher und
überblendet mit dem Hintergrundobjekt. Wenn Sie den Wert verringern, wird der
Kreisrand schärfer gezeichnet.

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Hinweis: Die Option „Weiche Kante innen“ ist deaktiviert, wenn für die Einstellung „Rand“
die Option „Ohne“ festgelegt ist, da ein ausgefüllter Kreis nicht über eine innere Kante
verfügt.
Kreis umkehren Legt fest, dass die Kreismatte umgekehrt werden soll.
Farbe Legt die Füllfarbe des Kreises fest.
Deckkraft Legt die Transparenz des Kreises fest.
Angleichungsmodus Legt den Transfermodus fest, in dem Kreis und Originalebene
interagieren sollen. Alle hier verfügbaren Transfermodi entsprechen denjenigen im
Zeitleistenfenster. Eine Ausnahme bildet der Modus „Ohne“, mit dem nur der Kreis ohne
die Originalebene angezeigt wird.

Effekt „Rendering-Filter“ > „Ellipse“


Der Effekt „Ellipse“ zeichnet eine Ellipse anhand der Maße, die Sie im Effektfenster
angegeben haben. Neben der Breite und Höhe können Sie auch die Linienstärke, Glättung
und Farbe der Ellipse festlegen.
Die Einstellungen „Breite“ und „Höhe“ legen die Breite und Höhe der Ellipse in Pixeln fest.
Gültige Werte liegen zwischen 0 und 2000 Pixeln. Die Option „Linienstärke“ legt die Stärke
des Bogens fest, aus dem die Ellipse besteht. Gültige Werte liegen zwischen 0 und
1000 Pixeln. Die Option „Glätten“ legt die Glättung bzw. die Stärke des Weichzeichners
fest, die auf den Ellipsenbogen angewendet wird.

Der Effekt „Ellipse“, einmal (Mitte) und mehrmals (rechts) auf den Hintergrund angewendet.

Effekt „Rendering-Filter“ > „Pipettenfüllung“ (früher


„Farbwähler“)
Der Effekt „Pipettenfüllung“ wendet das mit der Pipette aufgenommene Farbmuster auf
die Quellebene an. Dieser Effekt ist hilfreich, wenn Sie eine Volltonfarbe von einem
Sample-Punkt auf der Originalebene aufnehmen möchten oder einen Farbwert von einer
Ebene aufnehmen und diese Farbe unter Verwendung eines Transfermodus auf eine
zweite Ebene anwenden möchten.

Original (links) und Anwendung zweier verschiedener Farbmuster (Mitte und rechts)

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Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Pipettenfüllung“ fest:


Sample-Punkt Legt die aufgenommenen Pixelfarben fest.
Sample-Radius Legt die Größe des als Samples (Musters) verwendeten Bereichs fest.
Durchschnittl. Pixelfarben Legt fest, welche Farbwerte der Effekt in dem von Sample-
Punkt und Sample-Radius definierten Bereich mit der Pipette aufnehmen soll. Mit der
Option „Leere überspringen“ werden die durchschnittlichen RGB-Farbwerte mit
Ausnahme der Farbwerte von transparenten Pixeln aufgenommen. Die Option „Alle“
verwendet den Durchschnitt aller RGB-Farbwerte als Farbmuster, einschließlich
derjenigen von transparenten Pixeln. Mit der Option „Alle integrierten“ wird der
Durchschnitt aller RGB-Farbwerte mit dem Alphakanal multipliziert und dann als
Farbmuster verwendet. Die Option „Inklusive Alpha“ verwendet den Durchschnitt aller
RGB-Farben und Alphakanal-Werte als Farbmuster. Dadurch enthält das aufgenommene
Farbmuster auch die durchschnittliche Transparenz der verwendeten Pixel.
Original-Alpha beibehalten Wenn diese Einstellung aktiviert ist, behält der Effekt den
Alphakanal der Originalebene bei. Wenn Sie im Menü „Durchschnittl. Pixelfarben“ die
Option „Inklusive Alpha“ ausgewählt haben, wird der ursprüngliche Alphakanal als
Schablone über das aufgenommene Farbmuster gelegt.
Mischung mit Original Legt fest, in welchem Maß sich die neue Volltonfarbe und die
Originalebene mischen sollen.

Effekt „Rendering-Filter“ > „Füllen“


Der Effekt „Füllen“ füllt eine Maske mit einer angegebenen Farbe. Im Menü „Maske“
werden alle verfügbaren Masken angezeigt. Wenn Sie einen geschlossenen Pfad sowohl
mit einer Füllung als auch mit einer Kontur versehen möchten, bestimmt die Reihenfolge,
in der Sie Kontur und Füllung anwenden, die sichtbare Breite der Kontur. Wenn die
Füllung vor der Kontur angewendet wird, ist die gesamte Pinselbreite der Kontur sichtbar.
Wenn die Kontur dagegen vor der Füllung angewendet wird, wird die Füllfarbe über die
Kontur gelegt und überdeckt den Teil der Kontur, der in den Pfad hineinreicht. Siehe
„Effekt „Rendering-Filter“ > „Kritzeln““ auf Seite 525.

Eine umgekehrte Maske (links) wird mit Schwarz gefüllt (Mitte); eine Maske des Raumschiffs wird mit
Schwarz gefüllt und einer weichen Kante versehen (rechts).

Der Effekt „Füllen“ enthält auch die Option „Alle Masken“, mit der Sie alle geschlossenen
Maskenpfade der Ebene mit der ausgewählten Farbe füllen können. Wenn diese Option
aktiviert ist, werden auch Maskenpfade von Masken gefüllt, deren Modus auf „Ohne“
eingestellt ist. Um jede Ebenenmaske zu füllen, aktivieren Sie im Effektfenster die Option
„Alle Masken“.

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Effekt „Rendering-Filter“ > „Fraktal“


Der Effekt „Fraktal“ rendert die Mandelbrot- bzw. Julia-Menge und erzeugt dabei bunte
Strukturen. Wenn Sie den Effekt zum ersten Mal anwenden, handelt es sich bei dem
erzeugten Bild um ein klassisches Beispiel der Mandelbrot-Menge (dies ist der schwarz
gefärbte Bereich). Alle Pixel außerhalb der Menge werden in Abhängigkeit von ihrem
Abstand zu der Menge mit Farbe versehen. Die Pixel am Rand erscheinen chaotisch (unruhig)
angeordnet, wenn Sie jedoch hineinzoomen, tritt eine überraschend schöne Struktur zu Tage.

Ein Mandelbrot-Fraktal mit einer Helligkeitsverlaufspalette (Mitte) und ein Julia-Fraktal (rechts)

Einstellungen für den Effekt „Fraktal“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Fraktal“ fest:
Auswahl einstellen Legt die verwendete Menge fest. Bei der Option „Mandelbrot“
handelt es sich um die klassische Mandelbrot-Menge. Bei der Option „Mandelbrot
invertiert“ wird die mathematische Umkehrung der Mandelbrot-Menge gebildet. Bei der
Option „Julia“ ändert sich der Fraktal ständig in Abhängigkeit vom Mittelpunkt der
Mandelbrot-Menge. Damit lässt sich die Obermenge aller möglichen Julia-Mengen
erzeugen. Bei der Option „Julia invertiert“ handelt es sich um die Umkehrung der Julia-
Menge. Um sich eine Julia-Menge anzusehen, sollten Sie für den Vergrößerungsfaktor
einen negativen Wert verwenden, denn diese Mengen füllen meist die komplexe Ebene
bis über die normalen Grenzen hinaus aus. Die Option „Mandelbrot über Julia“ ist
identisch mit der Option „Mandelbrot“, außer dass keine Änderungen auftreten, wenn sich
der Julia-Mittelpunkt verändert. Die Option „Mandelbrot invertiert über Julia“ ist identisch
mit der Option „Mandelbrot invertiert“, außer dass keine Änderungen auftreten, wenn sich
der Julia-Mittelpunkt verändert.
Mandelbrot, Julia Legen die Einstellungen für die angegebene Menge fest. Die
Optionen „X (Real)“ und „Y (Imaginär)“ legen die Pixel in der Bildmitte für die Mandelbrot-
bzw. Julia-Menge fest. Die Option „Zoom“ legt den Vergrößerungsfaktor des Effekts fest.
Die Option „Escape Limit“ legt fest, wie oft die Farbe eines gegebenen Pixels im Zuge einer
Berechnung überprüft wird, bis die Farbe Schwarz zugewiesen wird. Dabei handelt es sich
zudem um das Maximum an Liniensegmenten, die vom Auswahl-Werkzeug verwendet
werden können, wenn der Pfad eines Punktes verfolgt wird. Eine höhere Zahl bedeutet
längere Renderzeiten.
Farbe Legt die Farbe des Effekts fest.
• Mit der Option „Überlagern“ wird eine schemenhafte Version der jeweils anderen
Menge angezeigt. Wenn Sie sich beispielsweise die Julia-Menge ansehen, können Sie
mit dieser Einstellung eine schemenhafte Version der Mandelbrot-Menge einblenden.
Wenn Sie die Option „Überlagern“ aktivieren, wird ein weißes Fadenkreuz mit einem
schwarzen Schlagschatten angezeigt, so dass Sie den exakten Mittelpunkt der anderen
Menge sehen können. Diese Option ist hilfreich, weil die Julia-Menge vom Mittelpunkt
der Mandelbrot-Menge abhängig ist.

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• Die Einstellung „Transparenz“ legt fest, ob schwarze Pixel transparent angezeigt


werden. Wenn Sie im Menü der Einstellung „Palette“ die Option „Farbfläche“ auswählen,
bestimmt diese Einstellung, ob alle Elemente innerhalb bzw. außerhalb der Menge
transparent sein sollen.
• Die Einstellung „Palette“ legt die Palette fest, die beim Zeichnen der Menge verwendet
werden soll. Die Option „Helligkeitsverlauf“ erzeugt einen Verlauf von Schwarz über die
unter „Farbton“ angegebene Farbe nach Weiß. Anschließend wird derselbe Verlauf noch
acht Mal angewendet und bei jedem Durchgang der Farbton verwendet, der sich
jeweils um 45˚ versetzt auf dem Farbkreis befindet. Die Anzahl an Verlaufsfarben wird
unter der Einstellung „Zyklusschritte“ festgelegt. Mit der Option „Farbtonkreis“ werden
alle Farben aus dem Farbtonkreis mit maximaler Helligkeit und Sättigung verwendet.
Mit der Option „Schwarzweiß“ werden abwechselnd schwarze und weiße Bänder
angewendet. Die Option „Farbfläche“ macht alle Objekte transparent, mit Ausnahme
des Inneren der Menge, für das die unter „Farbton“ festgelegte Farbe verwendet wird.
Mit der Option „Transparenz“ erzeugen Sie den gegenteiligen Effekt.
• Die Einstellung „Farbton“ legt den Farbton für Farbflächen und die Anfangsfarbe für
Farbverläufe fest. Diese Einstellung eignet sich gut für nahtlose Farbübergänge sowie
zum Durchlaufen der Palette. Die Option „Zyklusschritte“ legt die Anzahl an Bändern
von unterschiedlicher Farbe fest, die verwendet werden, bevor der Zyklus erneut
beginnt. Die Option „Zyklusverschiebung“ legt fest, wo ein Zyklus beginnen soll (sofern
er nicht am Anfang beginnen soll).
• Mit der Einstellung „Kantenspitzlicht“ werden die Kanten zwischen zwei Farbbändern
betont. Diese Einstellung ist nicht im Modus für hohe Qualität verfügbar. Wenn Sie ein
qualitativ hochwertiges Kantenspitzlicht verwenden möchten, benutzen Sie
stattdessen den Effekt „Konturen finden“.
Einstellungen für hohe Qualität Legen die Übersampleeinstellungen für den Effekt fest.
• Die Einstellung „Übersamplemethode“ legt die Methode für das Übersamplen des
Effekts fest. Die Option „Kantenerkennung-Schnell-Lässt evtl. Pixel aus“ führt eine
einzige Kantenerkennung durch und übersampelt nur diese Pixel. Dabei handelt es
sich um die schnellste Option, insbesondere in Bereichen mit vielen Farbflächen, z. B. in
Schwarz. Das von ihr erzeugte Resultat ist in der Regel mit dem der Option „Rohe
Gewalt...“ identisch. Die Option „Rohe Gewalt-Langsam-Alle Pixel“ übersampelt jedes
Pixel des Bildes. Diese Methode ist zwar langsam, dafür aber präzise.
• Die Einstellung „Übersamplefaktor“ legt fest, in welchem Maß das Übersamplen
durchgeführt werden soll. Ein Wert von 4 legt beispielsweise fest, dass jedes Pixel
16 Mal gesampelt werden soll (4 x 4 = 16) und dass durchschnittliche Pixelwerte
verwendet werden sollen. Höhere Werte bewirken zwar eine hochwertigere Ausgabe,
erfordern aber auch längere Renderzeiten.

Werkzeuge mit dem Effekt „Fraktal“ verwenden


Wenn der Effekt „Fraktal“ im Effektfenster ausgewählt ist, können Sie die After Effects-
Werkzeuge auf folgende Weise verwenden. (Wenn Sie nicht möchten, dass der Effekt
„Fraktal“ aktiv ist, deaktivieren Sie ihn vor der Verwendung der Werkzeuge.)
• Ziehen Sie das Auswahl-Werkzeug, um zu überprüfen, ob der Pfad eines Punktes
innerhalb der Menge liegt. Wenn der Pfad aus dem Begrenzungsrechteck (-2, -2, 2, 2)
hinausläuft, geht er gegen Unendlich. In diesem Fall hängt die Anfangsfarbe davon ab,

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wie viele Liniensegmente erforderlich sind, um nach Unendlich zu gelangen. Wenn der
Pfad innerhalb des Rechtecks endet, wird er schwarz gefärbt.
• Verwenden Sie das Zoom-Werkzeug, um einen bestimmten Punkt zu vergrößern oder
zu verkleinern. Sie können auch die Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste
(Mac OS) gedrückt halten und klicken, während Sie das Zoom-Werkzeug über der
Bildmitte halten, um von der Mitte aus zu navigieren. Zum Vergrößern bleiben Sie in
der Bildmitte und zum Verkleinern ziehen Sie die Maus ein wenig zur Seite und dann
sofort wieder in die Mitte.
• Verwenden Sie das Hand-Werkzeug, um einen horizontalen Bildlauf durchzuführen. Um
einen horizontalen Bildlaufs des jeweils anderen Fraktals durchzuführen, drücken Sie
die Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS). Drücken Sie beispielsweise
die Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS), während Sie sich die Julia-
Menge ansehen. Dadurch wird für die Mandelbrot-Menge ein horizontaler Bildlauf
durchgeführt und Sie können sehen, wie die Julia-Menge von dem Mittelpunkt der
Mandelbrot-Menge abhängt.
• Verwenden Sie die Pfeiltasten, um für den Mittelpunkt um ein Pixel einen horizontalen
Bildlauf durchzuführen. Wenn Sie die Umschalttaste gedrückt halten, während Sie die
Pfeiltaste betätigen, wird der Mittelpunkt um zehn Pixel verschoben. Drücken Sie die
Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS), während Sie eine Pfeiltaste
drücken, um den Mittelpunkt der jeweils anderen Menge zu verändern.

Effekt „Rendering-Filter“ > „Raster“


Der Effekt „Raster“ erzeugt individuelle Raster. Rendern Sie dieses Raster in einer
Farbfläche oder als Maske im Alphakanal der Quellebene. Dieser Effekt eignet sich zum
Erzeugen von Design-Elementen und Matten, in denen andere Effekte angewendet
werden können.

Original (links), mit Variationen des Effekts „Raster“ (Mitte und rechts)

Verwenden Sie den Effekt „Raster“ zusammen mit dem Effekt „Gewitter“, um Blitze
mit Verzweigungen zu erzeugen, die einem Rastermuster folgen.
Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Raster“ fest:
Anker Legt den Ursprung des Rasters anhand der x- und y-Koordinate fest.
Rastergröße von Legt die Größe des Rasters fest. Jede Option aktiviert die
entsprechende Effekteinstellung.
• Die Option „Eckpunkt“ legt das geometrische Verhältnis zwischen Eck- und Ankerpunkt
fest.

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• Die Option „Regler für Breite “ legt den Wert der Einstellung „Breite“ fest. Die Zellen des
Rasters bilden ein Quadrat, wenn der Wert „Breite“ sowohl als Breite als auch als Höhe
der Rasterzellen verwendet wird.
• Die Option „Regler für Breite und Höhe“ legt die Werte der Eigenschaften „Breite“ und
„Höhe“ fest. Verwenden Sie diese Option, um die Breite und Höhe der Rasterzellen
unabhängig voneinander festzulegen.
Ecke Legt die Größe der Rasterzellen anhand des geometrischen Verhältnisses zwischen
dem Eckpunkt und dem Ankerpunkt fest.
Breite Legt die horizontale Breite der Rasterzellen fest. Wenn Sie die Option „Regler für
Breite“ aus dem Menü „Rastergröße von“ auswählen, wird dieser Wert für die Breite und
Höhe der Rasterzellen verwendet. Wenn Sie dagegen die Option „Regler für Breite und
Höhe“ aus dem Menü „Rastergröße von“ auswählen, legt dieser Wert nur die Breite fest.
Höhe Wenn Sie die Option „Regler für Breite und Höhe“ aus dem Menü „Rastergröße von“
auswählen, legt dieser Wert die Höhe der Rasterzellen fest.
Rahmen Legt die Rahmenstärke des Rasters fest. Ein Rahmenwert von 0 blendet das
Raster aus.
Hinweis: Das Glätten des Rasterrahmens kann dazu führen, dass die sichtbare Stärke um
ein Pixel variiert.
Weiche Kante Legt die Glättung des Rasters fest. Sie können die Stärke der Breite und
Höhe individuell oder beide Einstellungen auf die gleiche Stärke festlegen, um für alle
Kanten eine gleichmäßige weiche Kante zu erzeugen. Der maximale Wert für „Breite“ ist
20 Pixel; der maximale Wert für „Höhe“ ist 400 Pixel.
Raster umkehren Kehrt die transparenten und deckenden Bereiche des Rasters um.
Farbe Legt die RGB-Farbwerte des Rasters fest.
Deckkraft Legt die Deckkraft des Rasters fest.
Angleichungsmodus Legt fest, in welcher Weise das Raster mit der Originalebene
interagiert. Diese Transfermodi entsprechen denjenigen im Zeitleistenfenster.

Effekt „Rendering-Filter“ > „Blendenflecke“ (nur Pro)


Der Effekt „Blendenflecke“ simuliert die Brechung, die durch helles Licht auf einem
Kameraobjektiv hervorgerufen wird. Geben Sie eine Position für den Mittelpunkt der
Lichtbrechung an, indem Sie in der Bildminiatur an beliebiger Stelle klicken oder das
Fadenkreuz ziehen.

Einzelner Blendenfleck (Mitte) und mehrere Blendenflecke (rechts)

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Effekt „Rendering-Filter“ > „Blitz“


Der Effekt „Blitz“ erzeugt Blitzstrahlen und andere elektrische Effekte, einschließlich eines
„Jacob’s Ladder“-Effekts (wie man ihn aus alten Horrorfilmen kennt), zwischen zwei
festgelegten Punkten in einer Ebene. Dieser Effekt wird automatisch ohne Keyframes über
den gesamten Zeitbereich animiert. Verwenden Sie den Effekt „Verwackeln“, damit die
Form des Blitzstrahls noch zufälliger wirkt.

Varianten mit unterschiedlicher Breite, Farbe und Anzahl an Verzweigungen (Mitte und rechts)

Segment- und Verzweigungseinstellungen für den Effekt „Blitz“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Blitz“ fest:
Anfangspunkt, Endpunkt Legen fest, wo der Blitz anfängt und endet.
Segmente Legt die Anzahl der Segmente fest, die den Hauptblitz bilden. Höhere Werte
erzeugen mehr Details, die Bewegung ist dann allerdings nicht mehr so flüssig.
Amplitude Legt die Größe der Zacken des Blitzstrahls als Prozentsatz der Ebenenbreite
fest.
Details, Details: Amplitude Legen fest, wie detailliert der Blitzstrahl und seine
Verzweigungen dargestellt werden sollen. Typische Werte für die Einstellung „Details“
liegen zwischen 2 und 3. Ein typischer Wert für die Einstellung „Details: Amplitude“ ist 0,3.
Höhere Werte für diese Einstellungen sind für Standbilder empfehlenswert, für
Animationen sind sie eher nachteilig.
Verzweigung Legt die Anzahl an Gabelungen fest, die an den Enden der Blitzsegmente
angezeigt werden. Bei einem Wert von 0 werden keine Verzweigungen verwendet; ein
Wert von 1,0 erzeugt Verzweigungen in jedem Segment.
Weitere Verzweigung Legt die Anzahl an Verzweigungen fest, die wiederum von
Verzweigungen ausgehen sollen. Bei höheren Werten werden baumähnliche Blitze
erzeugt.
Verzweigungswinkel Legt den Winkel zwischen einer Verzweigung und dem
Hauptblitzstrahl fest.
Verzweigungslänge der Segmente Legt die Länge jedes Verzweigungssegments als
Bruchteil der durchschnittlichen Segmentlänge des Blitzstrahls fest.
Verzweigungssegmente Legt die maximale Anzahl an Segmenten für jede Verzweigung
fest. Um lange Segmente zu erzeugen, geben Sie sowohl unter „Verzweigungslänge der
Segmente“ als auch unter „Verzweigungssegmente“ höhere Werte an.
Verzweigungsbreite Legt die durchschnittliche Breite jeder Verzweigung als Bruchteil
der Breite des gesamten Blitzstrahls fest.

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Weitere Einstellungen für den Effekt „Blitz“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Blitz“ fest:
Geschwindigkeit Legt fest, wie schnell sich der Blitzstrahl entfaltet.
Stabilität Legt fest, wie nahe sich die Zuckungen des Blitzes entlang der Linie winden,
die durch den Anfangs- und Endpunkt definiert werden. Bei niedrigeren Werten verläuft
der Blitzstrahl nahe an der Linie; bei höheren Werten kommt es dagegen zu größeren
Abweichungen. Verwenden Sie die Einstellung „Stabilität“ zusammen mit der Option
„Blitzstärke“, um einen „Jacob’s Ladder“-Effekt zu simulieren. Dabei schnellt der Blitz
zurück in eine Position auf der Startlinie, nachdem er in die unter „Blitzstärke“ angegebene
Richtung geschnellt ist. Bei einem zu niedrigen Stabilitätswert kann sich der Blitz nicht zu
einem Bogen krümmen, bevor er zurückschnellt; bei einem zu hohen Wert schnellt der
Blitzstrahl wild umher.
Endpunkt fixieren Legt fest, ob sich der Endpunkt des Blitzes immer an einem festen Ort
befinden soll. Wenn diese Option nicht aktiviert ist, endet der Blitz in der Nähe des
Endpunkts.
Breite, Abweichung Legen die Breite des Hauptblitzstrahls sowie die erlaubte
Abweichung der einzelnen Segmente von der Breite fest. Die Abweichungen werden per
Zufallszahl berechnet. Bei einem Wert von 0 kommt es nicht zu Abweichungen in der
Breite; bei einem Wert von 1 wird dagegen eine maximale Abweichung erzeugt.
Kernbreite Legt die Breite des inneren Scheins fest, wie unter der Einstellung
„Innenfarbe“ angegeben. Die Kernbreite ist relativ zur Gesamtbreite des Blitzstrahls zu
sehen.
Außenfarbe, Innenfarbe Legen die Farben fest, die für den äußeren und inneren Schein
des Blitzes verwendet werden sollen. Da der Effekt „Blitz“ diese Farben über die
bestehenden Farben der Komposition legt, liefern Primärfarben häufig das beste Ergebnis.
Helle Farben werden häufig noch viel heller, manchmal sogar weiß, je nach Helligkeit der
darunter liegenden Farben.
Blitzstärke, Richtung Legen die Stärke und die Richtung der Kraft fest, die am Blitz zieht.
Verwenden Sie die Einstellung „Blitzstärke“ zusammen mit der Option „Stabilität“, um
einen „Jacob’s Ladder“-Effekt zu erzeugen.
Zufallsverteilung Legt einen Anfangswert für die Berechnung zufälliger Blitzeffekte fest.
Da die zufälligen Bewegungen des Blitzes andere Bilder oder Ebenen stören können,
können Sie durch Angabe einer Zufallsverteilung einen anderen Anfangspunkt festlegen
und damit die Bewegung des Blitzes beeinflussen.
Angleichungsmodus Legt fest, wie der Blitz mit der Ebene interagiert. Die Modi
entsprechen denjenigen von Ebenen.
In jedem Frame neu Steuert die Erzeugung des Blitzes in einzelnen Frames. Mit dieser
Option wird der Blitz für jeden Frame neu erzeugt. Wenn Sie möchten, dass der Blitz bei
jeder Wiederholung gleich aussieht, aktivieren Sie diese Option nicht. Wenn Sie diese
Option aktivieren, erhöht sich unter Umständen die Renderzeit.

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Effekt „Rendering-Filter“ > „Füllwerkzeug“


Der Effekt „Füllwerkzeug“ ist ein Malwerkzeug, das nicht destruktiv ist und einen
ausgewählten Bereich mit einer Volltonfarbe ausfüllt. Er funktioniert ähnlich wie das
Füllwerkzeug von Adobe Photoshop. Verwenden Sie das Füllwerkzeug, um cartoonartige,
konturierte Zeichnungen mit einer Farbe zu versehen oder die Farbe ausgewählter
Bildbereiche durch eine andere zu ersetzen.

Mit Farben gefüllte, spiralförmige Alphakanäle auf unterschiedlichen Ebenen (links und Mitte); auf
das UFO angewendetes Füllwerkzeug mit Transfermodus „Farbe“ (rechts).

Einstellungen für den Effekt „Füllwerkzeug“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Füllwerkzeug“ fest:
Hinweis: Auf einer Farbflächenebene hat das Füllwerkzeug minimale Auswirkungen.
Füllpunkt Legt den Bildbereich fest, den der Effekt mit der neuen Farbe ausfüllen soll. In
Abhängigkeit von der Position des Effektpunktes ermittelt diese Einstellung die RGB- und
Alphawerte von ein bis vier Pixeln und berechnet einen Durchschnittswert. Dieser Wert
bestimmt, welche Pixel mit der neuen Farbe versehen werden sollen. Wie weit sich die
Farbe ausbreitet, hängt sowohl von der Einstellung „Toleranz“ als auch von der Option ab,
die Sie im Menü „Füllauswahl“ wählen.
Füllauswahl Legt die Kanäle fest, die mit der neuen Farbe gefüllt werden sollen.
• Die Option „RGB und Alpha“ legt fest, dass die RGB- und Alphakanäle des Füllpunkts mit
der neuen Farbe versehen werden sollen.
• Die Option „RGB“ legt fest, dass nur der RGB-Kanal des Füllpunktbereichs die neue
Farbe erhalten soll.
• Die Option „Transparenter Bereich“ legt fest, dass nur die transparenten Bereiche in der
Nähe des Füllpunkts eingefärbt werden sollen. Damit diese Option funktioniert,
müssen Sie in einem transparenten Bereich einen Füllpunkt setzen.
• Die Option „Deckender Bereich“ legt fest, dass nur die deckenden Bereiche in der Nähe
des Füllpunkts eingefärbt werden sollen. Damit diese Option funktioniert, müssen Sie
in einem deckenden Bereich einen Füllpunkt setzen.
• Die Option „Alphakanal“ legt fest, dass im gesamten Bild entweder die deckenden oder
die transparenten Bereiche eingefärbt werden sollen. Dies ist abhängig vom Wert des
Alphakanals am Füllpunkt.
Toleranz Legt den Pixelbereich fest, der mit der neuen Farbe gefüllt werden soll. Dieser
Wert basiert auf der Option, die Sie im Menü „Füllauswahl“ festgelegt haben. Höhere
Werte vergrößern den Bereich ähnlicher Pixelwerte, die von dem Effekt neu eingefärbt
werden. Geringere Toleranzwerte verkleinern dagegen den Bereich.

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Schwellenwerte anzeigen Bewirkt, dass die Schwellenwerte im Kompositionsfenster


(auf der Grundlage des Toleranzwerts) in Schwarz und Weiß angezeigt werden. Die weißen
Bereiche innerhalb des Toleranzbereichs werden mit der ausgewählten Füllfarbe gefüllt.
Dies ist besonders hilfreich für die Suche nach Lücken. Wenn sich irgendwo eine schmale
Lücke befindet, kann die Farbe auslaufen und Bereiche einfärben, für die dies eigentlich
nicht vorgesehen war. Wenn Sie die Lücke gefunden haben, versuchen Sie, den
Toleranzwert zu reduzieren oder das Bild entweder mit dem Effekt „Malen“ oder mit der
Anwendung, in der das Bild erstellt wurde, zu retuschieren.
Strich Legt fest, wie die Konturen des eingefärbten Bereichs behandelt werden sollen.
• Mit der Option „Glätten“ werden die Kanten des eingefärbten Bereichs geglättet.
• Die Option „Weiche Kante“ versieht den eingefärbten Bereich mit einer weichen Kante.
Mit den Werten unter „Glättung der weichen Kanten“ werden Konturen erzeugt, deren
Übergänge noch weicher sind.
• Mit der Option „Überragen“ wird der eingefärbte Bereich ausgedehnt. Mit dem Wert
unter „Überragungs-Radius“ wird die Anzahl an Pixeln festgelegt, um die sich die
Füllfarbe über den Rand des Füllbereichs hinaus ausdehnen soll.
• Mit der Option „Schrumpfen“ wird der eingefärbte Bereich verkleinert. Mit dem Wert
unter „Schrumpfradius“ wird die Anzahl an Pixeln festgelegt, um die sich die Füllfarbe
hinter den Rand des Füllbereichs zurückziehen soll.
• Die Option „Kontur“ begrenzt den Füllbereich auf die Kontur des ausgewählten
Bereichs. Mit dem Wert „Konturbreite“ wird die Breite der Kontur in Pixeln festgelegt.
Für jede der aufgeführten Optionen mit Ausnahme der Option „Glätten“ gibt es einen
Regler.
Füllung umkehren Weist allen derzeit mit der Füllfarbe versehenen Pixeln ihre
ursprüngliche Farbe und Transparenz und allen zuvor nicht gefüllten Pixeln unter
Verwendung der aktuellen Einstellungen die Füllfarbe zu.
Farbe Legt die Füllfarbe fest.
Deckkraft Legt die Transparenz des Füllbereichs fest.
Angleichungsmodus Legt den Transfermodus für das Zusammenwirken zwischen neuer
Füllfarbe und Originalebene fest. Sämtliche Transfermodi mit Ausnahme des Modus „Nur
Füllung“ werden im Menü „Modus“ im Zeitleistenfenster angezeigt. Verwenden Sie den
Modus „Nur Füllung“, wenn Sie Füllfarbe und Originalbild nicht kombinieren möchten. Es
ist dann nur die Füllfarbe sichtbar.
Hinweis: Wenn Sie das Füllwerkzeug mehrmals auf eine Ebene anwenden, stellen Sie
sicher, dass der Transfermodus „Nur Füllung“ nur einmal verwendet wird. Wenn dieser
Transfermodus mehr als einmal verwendet wird, ist nur das Ergebnis des zuerst
angewendeten Füllwerkzeugs sichtbar. Mit diesem Transfermodus wird das Originalbild
ausgeblendet. Dadurch ändert sich der Füllpunkt für nachfolgende Anwendungen des
Füllwerkzeugs.

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Effekt „Rendering-Filter“ > „Radiowellen“


Der Effekt „Radiowellen“ erzeugt Wellen, die von einem fest stehenden oder animierten
Effektankerpunkt ausstrahlen. Sie können diesen Effekt verwenden, um kräuselnde Wellen
auf einem Teich, Audiowellen oder komplizierte geometrische Muster zu erstellen. Sie
können dabei Form, Breite, Farbe, Geschwindigkeit, Drehung, Dauer, Auf- und Abblendzeit
sowie andere Eigenschaften der Wellen einstellen. Verwenden Sie die Einstellung
„Reflexion“, damit die Wellenformen von den Rändern der Ebene reflektiert werden. Sie
können den Effekt „Radiowellen“ auch verwenden, um realistische Verschiebungsmatrizen
für Wellen zu erstellen, die sich gut mit dem Effekt „Kaustik“ kombinieren lassen.

Polygonförmige Welle mit einem rechteckigen Konturprofil (Mitte) und mit einer Bildumriss-
Wellenart mit Sinus-Konturprofil (rechts)

Einstellungen für den Effekt „Radiowellen“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Radiowellen“ fest:
Position Legt den Punkt fest, von dem die Wellen ausgehen.
Parameter setzen bei Legt fest, ob Parameter für individuelle Wellen animiert werden
können. Die Option „Ursprung“ legt fest, dass alle Wellen über einen Zeitverlauf dieselben
Parameter beibehalten. Die Option „Jeder Frame“ legt fest, dass sich die Wellen ändern
sollen, wenn sich die Parameter ändern. Wenn Sie beispielsweise eine sternförmige Welle
mit einer animierten Drehungs-Eigenschaft erstellen möchten und die Option „Ursprung“
auswählen, wird jeder Stern gegenüber seinem Vorgänger leicht versetzt angezeigt und
damit der Effekt eines wirbelnden Tunnels erzeugt. Wenn Sie dagegen die Option „Jeder
Frame“ auswählen, drehen sich alle Sterne gleichzeitig, sobald sich die Drehungs-
Eigenschaft ändert.
Renderqualität Legt die Qualität der Ausgabe fest. Der Effekt „Radiowellen“ erzeugt
beim Rendern schöne, geglättete Formen. Dazu wird die Form zunächst bei hoher
Auflösung gerendert. Anschließend wird die Auflösung reduziert. Diesen Vorgang
bezeichnet man als Übersamplen. Um beispielsweise ein Bild mit 100 x 100 Pixeln zu
erstellen, wird unter Umständen zunächst ein Bild mit 400 x 400 Pixeln erzeugt, das
anschließend vier Mal übersampelt wird, um es zu verkleinern. Mit dem Übersamplen
lassen sich hochwertigere Ergebnisse erzielen, die Renderzeit erhöht sich dadurch jedoch.
Diese Option funktioniert nur im Modus für beste Qualität.
Wellenart Legt die zu erzeugende Wellenart fest.
Polygon Legt fest, dass ein Polygon als Wellenform verwendet werden soll. Die
Einstellung „Polygon“ ist verfügbar, wenn unter „Wellenart“ die Option „Polygon“
ausgewählt ist.
• Die Option „Seiten“ legt die Art der Polygonform fest, die erzeugt werden soll. Wenn Sie
drei Seiten angeben, wird ein Dreieck erstellt, bei vier Seiten ein Rechteck usw. Bei
einem Wert von über 64 wird ein vollkommen runder Kreis erzeugt. Sie können einen

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Kreis auch erstellen, indem Sie die Einstellung „Seiten“ auf den Wert 3, die Kurvengröße
auf den Wert 1 und die Kurvigkeit auf ungefähr 0,62 setzen.
• Die Option „Kurvengröße“ legt fest, wie viel von jeder Seite an jedem Punkt gekrümmt
werden soll.
• Die Option „Kurvigkeit“ legt fest, wie stark die Krümmung an den einzelnen Punkten der
Welle sein soll.
• Die Option „Stern“ legt fest, dass das Polygon sternförmig sein soll. Um die Zahl der
Zacken zu ändern, ändern Sie die Anzahl der Seiten entsprechend.
• Die Einstellung „Sterntiefe“ legt die Winkel im Stern mit Hilfe des Abstands zwischen der
tiefsten Stelle und dem Mittelpunkt des Sterns fest.
Bildumrisse Siehe „Einstellungen unter „Bildumriss“ für den Effekt „Radiowellen““ auf
Seite 522.
Maske Legt die Maske fest, die zur Erstellung der Welle verwendet werden soll. Diese
Einstellung ist nur verfügbar, wenn Sie unter „Wellenart“ die Option „Maske“ ausgewählt
haben.
Wellenbewegung Siehe „Einstellungen unter „Wellenbewegung“ des Effekts
„Radiowellen““ auf Seite 523.
Strich Siehe „Einstellungen unter „Kontur“ für den Effekt „Radiowellen““ auf Seite 523.

Einstellungen unter „Bildumriss“ für den Effekt „Radiowellen“


Mit den Einstellungen unter „Bildumriss“ geben Sie das Bild an, das Sie als Welle
verwenden möchten, und steuern das Aussehen des Bildes. Die Einstellungen sind nur
verfügbar, wenn Sie unter „Wellenart“ die Option „Bildumrisse“ ausgewählt haben. Legen
Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Radiowellen“ fest:
Quellebene Legt den Namen der Ebene fest, die als Wellenform verwendet werden soll.
Wenn sich die Wellenform bewegen soll, wählen Sie eine animierte Ebene aus. Gut
geeignet als Quellebene sind eine deutlich ausgeprägte Kontur, eine Graustufenebene
mit hohem Kontrast oder ein Alphakanal. Kanten werden von dem Effekt „Radiowellen“
erkannt und Quellen in Konturen umgewandelt.
Quellenmitte Legt den Mittelpunkt der Form relativ zur Quellebene fest. Wenn Sie
beispielsweise eine Form isolieren, die sich in der linken Hälfte des Frames befindet, strahlt
die Wellenform standardmäßig nach links aus. Sie können die Quellenmitte an einer
beliebigen Position der Ebene platzieren.
Wertkanal Legt den Kanal der Ebene fest, der die Form der Welle bestimmt.
Eingabe umkehren Kehrt den ausgewählten Wertkanal um.
Schwellenwert Legt den Schwellenwert für den angegebenen Wertkanal fest. Allen
Kanälen, die unter bzw. über diesem Prozentsatz liegen, wird Weiß bzw. Schwarz
zugewiesen. Diese Einstellung hat unter Umständen großen Einfluss auf die Form der
Welle.
Vor Weichzeichner Glättet den Wertkanal, bevor der Schwellenwert ermittelt wird. Wenn
das vorliegende Bild hohe Kontraste aufweist (z. B. Weiß auf Schwarz) und Sie möchten,
dass die Welle diesen Konturen sehr genau folgt, verwenden Sie den Wert 0.

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Toleranz Bestimmt, in welchem Maß die Welle der Ebene entspricht. Bei einem sehr
hohen Wert entstehen ausgeprägte Ecken, bei einem sehr niedrigen Wert wird die
Wellenform anfälliger für Störungen.
Umriss Legt die Form in der Quellebene fest, die als ausgestrahlte Welle dienen soll. Bei
dieser Einstellung werden die Formen nach ihrer Reihenfolge in dem Frame von oben
nach unten und links nach rechts nummeriert. Die Form in der oberen linken Ecke erhält
also die Nummer 1.

Einstellungen unter „Wellenbewegung“ des Effekts „Radiowellen“


Die Einstellungen unter „Wellenbewegung“ legen fest, auf welche Weise die Welle von
ihrem Mittelpunkt ausgestrahlt werden soll. Legen Sie folgende Einstellungen fest:
Frequenz Legt die Anzahl an Wellen fest, die pro Sekunde aus dem Positionspunkt
ausgestrahlt werden sollen.
Ausbreitung Legt die Geschwindigkeit fest, in der sich die Welle nach ihrer Erzeugung
vom Positionspunkt ausbreiten soll. Diese Einstellung hat keine Auswirkungen auf die
Anzahl der Wellen pro Sekunde.
Ausrichtung Legt fest, wie sich die Wellenform nach ihrer Erzeugung um ihren
Mittelpunkt drehen soll. Um die Drehung zu animieren, verwenden Sie die Einstellung
„Drehung“.
Richtung Legt die Anfangsrichtung der Welle fest, wenn die Geschwindigkeit größer als 0
ist. Standardmäßig werden die Wellenpartikel in einem sich kreisförmig ausbreitenden
Muster vom Positionspunkt ausgestrahlt.
Geschwindigkeit Legt die Geschwindigkeit fest, in der sich die Welle in die angegebene
Richtung ausbreiten soll.
Drehung Steuert die Drehbewegung der Form nach deren Erzeugung.
Lebensdauer (Sek.) Legt die Dauer der Welle in Sekunden (inklusive Auf- und
Abblendzeit) fest.
Damit die Welle nicht abrupt verschwindet, wenn ihre Lebensdauer abgelaufen ist,
verwenden Sie die Einstellung „Abblendzeit“.
Reflexion Legt fest, ob die Welle vom Rand der Ebene reflektiert werden und zurück ins
Bild laufen soll. Diese Einstellung eignet sich gut für die Erzeugung von
Verschiebungsmatrizen, die als kräuselnde Wasseroberfläche verwendet werden sollen.

Einstellungen unter „Kontur“ für den Effekt „Radiowellen“


Die Einstellungen unter „Kontur“ bestimmen das Aussehen der Wellenkontur. Legen Sie
folgende Einstellungen für den Effekt „Radiowellen“ fest:
Profil Steuert das Aussehen der Kontur, die die Wellenform definiert. Der Umriss der
Form wird in der Welle animiert, die sich vom Effektankerpunkt ausbreitet. Die Qualität der
Kontur wird als 3D-Wellenart definiert.
Farbe Legt die Farbe der Kontur fest.
Deckkraft Legt die maximal mögliche Deckkraft der Kontur fest. Bei der eigentlichen
Deckkraft der Kontur werden neben dieser Einstellung auch die Auf- und Abblendzeit
berücksichtigt.

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Aufblendzeit Legt die Zeit fest, die das Einblenden der Welle in Anspruch nehmen soll.
Die Aufblendzeit wird in Sekunden gemessen und beginnt zum Zeitpunkt des
Wellenursprungs mit einer Deckkraft von 0. Wenn beispielsweise die Lebensdauer der
Welle drei Sekunden und die Aufblendzeit eine Sekunde beträgt, ist die Kontur zum
Zeitpunkt des Ursprungs völlig transparent und geht innerhalb von einer Sekunde
langsam und nahtlos in ihre volle Deckkraft über.
Abblendzeit Legt die Zeit fest, die das Ausblenden der Welle in Anspruch nehmen soll.
Die Abblendzeit wird vom Ende der Lebensdauer abgezogen. Wenn die Lebensdauer der
Welle drei Sekunden und die Abblendzeit eine Sekunde beträgt, wird nach zwei Sekunden
mit dem Ausblenden der Welle begonnen. Wenn die Summe von Auf- und Abblendzeit
größer als die Lebensdauer ist, wird der Schnittpunkt von Auf- und Abblendzeit
berechnet, so dass die Welle keine volle Transparenz erreicht. Wenn entweder die Auf-
oder die Abblendzeit größer als die Lebensdauer ist, wird dem entsprechenden Wert der
Wert der Lebensdauer zugewiesen.
Anfangsbreite Legt die Breite der Wellenform bei ihrer Erzeugung fest. Die Einstellung
„Endbreite“ bestimmt die Breite der Wellenform am Ende ihrer Lebensdauer.

Effekt „Rendering-Filter“ > „Verlauf“


Der Effekt „Verlauf“ erzeugt einen Farbverlauf, der mit den ursprünglichen Bildinhalten
interagiert. Sie können lineare und kreisförmige Verläufe erstellen und deren Position und
Farben über einen Zeitverlauf ändern. Verwenden Sie die Einstellungen „Verlaufsanfang“
und „Verlaufsende“, um die Anfangs- und Endposition anzugeben. Verwenden Sie die
Einstellung „Rauschen einfügen“, um die Rampenfarben zu streuen und eine Bänderung
zu vermeiden, oder verwenden Sie den Effekt „Verlauf“ im 16-Bit-Modus.

Original (links), linearer Verlauf mit einer Rot-Deckkraft von 30% (Mitte) und kreisförmiger Verlauf
mit einer Schwarz-Deckkraft von 30% (rechts)

Hinweis: Normalerweise ergeben solche Verläufe keine gute Endausgabe. Es kommt


verstärkt zu einer Bänderung, weil das Video-Chrominanzsignal nicht über eine genügend
große Auflösung verfügt, um einen nahtlosen Verlauf wiederzugeben. Mit der Einstellung
„Rauschen einfügen“ werden die Verlaufsfarben gestreut und auf diese Weise eine für das
menschliche Auge sichtbare Bänderung verhindert.

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Effekt „Rendering-Filter“ > „Kritzeln“


Der Effekt „Kritzeln“ imitiert das Aussehen handgezeichneter Bilder, indem eine
geschlossene Maskenform durch Konturen ersetzt wird. Mit diesem Effekt lassen sich
beispielsweise Flächen simulieren, die wie Marker, Kreuzschraffuren oder Gewebe
aussehen. Der Effekt „Kritzeln“ ersetzt eine Maskenform durch eine einzelne Linie, die den
Pfad im Zickzackmuster kreuzt. Einige Pfade können auf Grund ihrer geometrischen
Eigenschaften nicht mit einer einzelnen Linie gefüllt werden. Der Effekt „Kritzeln“
unterteilt einen solchen Pfad in mehrere einfachere Pfade, von denen anschließend jeder
mit einer Zickzacklinie gefüllt wird.

Masken (links), auf die äußeren Kanten angewendeter Effekt„Kritzeln“ (Mitte), auf die inneren Kanten
angewendeter Effekt „Kritzeln“ mit der Einstellung „Kombination“ gleich „Auf Originalbild“ (rechts)

Masken-, Füll- und Kanteneinstellungen für den Effekt „Kritzeln“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Kritzeln“ fest:
Kritzeln Legt die Maske fest, die für den Effekt „Kritzeln“ verwendet werden soll. Bei der
Option „Einzelne Maske“ wird der Effekt auf eine bestimmte Maske der Ebene
angewendet, bei der Option „Alle Masken“ dagegen auf alle Masken der Ebene. Die Option
„Alle Masken mit Modi“ kombiniert die Masken unter Verwendung des jeweiligen Modus
und wendet den Effekt dann auf die resultierende Form an.
Maske Legt die für den Effekt zu verwendende Maske fest. Die Einstellung ist nur
aktiviert, wenn die Einstellung „Kritzeln“ auf „Einzelne Maske“ gesetzt ist.
Fülltyp Steuert, ob die Füllung in den Pfad hinein gezeichnet wird oder der Effekt
„Kritzeln“ entlang des Pfades angewendet werden soll. Bei der Option „Innen“ wird die
Füllung in den Pfad hinein gezeichnet. Bei der Option „Mittige Kante“ wird die Füllung von
der Mitte ausgehend an der Kante vorbei gezeichnet. Bei der Option „Innenkante“ wird die
Füllung von innen entlang des Pfades gezeichnet. Bei der Option „Außenkante“ wird die
Füllung von außen entlang des Pfades gezeichnet. Die Optionen „Innenkante“ und
„Außenkante“ haben keine Auswirkungen, wenn sie im Zusammenhang mit einem
geöffneten Pfad verwendet werden.
Kantenoptionen Legen die Optionen für die Kanten des Effekts „Kritzeln“ fest. Sie sind
nur aktiviert, wenn als Fülltyp eine Kante eingestellt ist.
• Die Option „Kantenbreite“ legt die Breite der Kante fest.
• Die Option „Endkappe“ legt das Ende der Zickzacklinien für den Effekt „Kritzeln“ fest.
Verwenden Sie die Option „Rund“ für Konturlinien mit halbrunden Enden und die
Option „Dickes Ende“ für Konturlinien mit rechteckigen Enden. Mit der Option
„Projizieren“ lassen sich Konturlinien mit rechteckigen Enden erstellen, die um die
halbe Linienbreite über das Ende der Linie hinausragen, so dass sich die Stärke der Linie
gleichmäßig in alle Richtungen um die Linie verteilt. Diese Option ist nur aktiviert,
wenn unter Fülltyp die Option „Mittige Kante“ ausgewählt ist.

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• Die Option „Verbinden“ legt fest, wie die Ecken einer Zickzacklinie für den Effekt
„Kritzeln“ dargestellt werden sollen. Verwenden Sie die Option „Rund“ für Konturlinien
mit abgerundeten Ecken, die Option „Schräge“ für Konturlinien mit rechteckigen Ecken
und die Option „Gehrung“ für Konturlinien mit spitzen Ecken.
• Die Option „Gehrungsgrenze“ legt fest, wann der Effekt von einer (spitzen) Gehrungs-
Verbindung zu einer schrägen (rechteckigen) Verbindung übergehen soll. Geben Sie
einen Wert zwischen 1 und 500 ein. Wenn der Wert beispielsweise auf 4 gesetzt wird,
erfolgt der Übergang von einer Gehrungs- zu einer schrägen Verbindung, wenn die
Länge des Punktes die vierfache Konturstärke erreicht. Bei einer Gehrungsgrenze von 1
wird eine schräge Verbindung verwendet. Die Option ist aktiviert, wenn unter
„Verbinden“ die Einstellung „Gehrung“ ausgewählt ist.
Farbe Legt die Farbe für den Effekt „Kritzeln“ fest.
Deckkraft Legt die Deckkraft der Zickzacklinien für den Effekt „Kritzeln“ fest.

Winkel- und Kontur-Einstellungen für den Effekt „Kritzeln“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Kritzeln“ fest:
Winkel Legt den Winkel der Kontur für den Effekt „Kritzeln“ fest.
Konturbreite Legt die Breite der Kontur fest. Geben Sie einen Wert zwischen 0,1 und
50 ein.
Konturoptionen Legen Kurvigkeit, Abstand und Überlappung der Zickzacklinie für den
Effekt „Kritzeln“ fest.
• Mit der Option „Kurvigkeit“ wird die Krümmung am Ende jeder Kontur für den Effekt
„Kritzeln“ festgelegt. Geben Sie einen Wert zwischen 0 und 100 Grad ein.
• Die Option „Kurvigkeitsvariation“ legt fest, wie stark die Krümmung an jedem Endpunkt
variieren darf. Geben Sie einen Wert zwischen 0 und 100 Prozent ein. Bei einem Wert
von 0 erhält die Linie für den Effekt „Kritzeln“ ausgeprägte Ecken, bei einem Wert von
100 wird das Gegenteil erreicht.
• Die Optionen „Abstand“ und „Abstandsvariation“ werden in Pixeln angegeben und
legen den Abstand zwischen Linien und Zickzackmustern fest. Geben Sie einen Wert
zwischen 0 und 50 Prozent ein. Wenn der Wert der Konturbreite entspricht, liegen die
Linien nebeneinander.
• Die Option „Pfadüberlappung“ legt fest, ob der Effekt „Kritzeln“ am Pfad, innerhalb des
Pfades oder außerhalb des Pfades endet. Bei einem Wert von 0 endet er am Pfad, bei
negativen Werten innerhalb des Pfades und bei positiven Werten außerhalb des Pfades.
Die Option „Pfadüberlappungsvariation“ legt fest, wie stark jede Kontur von dem unter
„Pfadüberlappung“ angegebenen Wert abweichen darf.
Start, Ende Legen den Punkt fest, an dem die Kontur anfängt bzw. endet.
Pfade nacheinander füllen Diese Option ist aktiviert, wenn unter „Kritzeln“ die Option
„Alle Masken“ ausgewählt ist. Wenn diese Option aktiviert ist, werden der Start- und
Endwert auf die kombinierte Linienlänge aller Masken angewendet. Wenn sie nicht
aktiviert ist, werden der Start- und Endwert unabhängig voneinander auf die Linie jeder
Maske angewendet.

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Verwacklungstyp Legt den Animationstyp fest. Bei der Option „Statisch“ bleibt der Effekt
„Kritzeln“ über einen Zeitverlauf gleich, bei der Option „Ruckartig“ wird abrupt von einem
Kritzel-Effekt zum anderen gewechselt und bei der Option „Gleichmäßig“ geht ein Kritzel-
Effekt nahtlos in den nächsten über.
Verwacklungen/Sekunde Legt fest, wie oft ein neuer Kritzel-Effekt erzeugt wird, falls
unter „Verwacklungstyp“ die Einstellung „Gleichmäßig“ oder „Ruckartig“ gewählt wurde.
Zufallsverteilung Variiert den Effekt auf zufällige Weise. Diese Einstellung ist sehr
hilfreich, wenn als Verwacklungstyp die Option „Statisch“ ausgewählt ist.
Kombination Legt die Komposition des Effekts auf der Originalebene fest.

Effekt „Rendering-Filter“ > „Strich“


Der Effekt „Strich“ erstellt einen Umriss oder einen Rahmen um eine Maske oder entlang
eines Bézier-Pfades. Sie können außerdem Farbe, Deckkraft, Abstand sowie bestimmte
Pinseleigenschaften festlegen. Geben Sie an, ob der Strich auf das Bild oder eine
transparente Ebene angewendet werden soll oder ob er den Original-Alphakanal offen
legen soll. Um einen mit Adobe Illustrator erstellten Pfad zu verwenden, kopieren Sie
diesen und fügen Sie ihn in After Effects in eine Ebene ein.
Härte Legt die Kantenqualität des Striches fest, die zwischen hart und weich liegt.
Abstand Legt den Abstand zwischen Strichsegmenten fest.
Malstil Legt fest, ob der Strich auf die Originalebene oder auf eine transparente Ebene
angewendet wird.

Original (links), mit Maske (Mitte), mit angewandtem Effekt „Strich“ (rechts)

Effekt „Rendering-Filter“ > „Vegas“


Der Effekt „Vegas“ erzeugt umlaufende Lichteffekte sowie andere pfadbasierte
Lichtimpulse um ein Objekt herum. Mit diesem Effekt können Sie nahezu jedes Objekt mit
mehreren Lichtern oder längeren Lichtimpulsen umgeben, um diese anschließend so zu
animieren, dass der Effekt von Suchscheinwerfern imitiert wird.

Verwendung der Bildumrisse des Raumschiffs, um Animationen auf einem transparenten


Hintergrund zu erstellen (rechts).

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Einstellungen für den Effekt „Vegas“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Vegas“ fest:
Strich Legt fest, ob Sie Bildumrisse oder Masken bzw. Pfade zur Erstellung einer Kontur
verwenden möchten.
Bildumrisse Legt den Bereich fest, in dem die Lichter erscheinen sollen. Der Effekt
bestimmt den Schwellenwert für das Bild und erstellt dann Umrisse um die Kanten der
resultierenden Form.
• Die Einstellung „Eingabeebene“ legt fest, wo die Konturen angezeigt werden. Gut
geeignet und einfach zu bearbeiten sind Ebenen mit hohen Kontrasten,
Graustufenebenen und Alphakanäle.
• Mit der Option „Eingabe umkehren“ wird die Eingabeebene vor der Erstellung der
Kontur umgekehrt.
• Die Option „Bei unterschiedlich großen Ebenen“ legt fest, wie die Ebenen angepasst
werden sollen, wenn die Größe der Eingabeebene von der Größe der Ebene abweicht,
auf die der Effekt „Vegas“ angewendet wird. Mit der Option „Zentrieren“ wird die
Eingabeebene in der Komposition in ihrer Originalgröße zentriert. Mit der Option
„Auf Ebenengröße skalieren“ wird die Größe der Eingabeebene an die Größe der
Ebene angeglichen, auf die der Effekt „Vegas“ angewendet wird.
• Die Option „Kanal“ legt den Kanal bzw. die Eigenschaft der Eingabeebene fest, mit dem/
der die Umrisse festgelegt werden sollen.
• Mit der Option „Schwellenwert“ wird der Schwellenwert für den ausgewählten Kanal
festgelegt. Allen Kanälen, die unter bzw. über diesem Prozentsatz liegen, wird Weiß
bzw. Schwarz zugewiesen. Wenn es sich bei einer Graustufendatei beispielsweise um
eine Höhenkarte handelt, bei der Höhen weiß und Täler schwarz gekennzeichnet sind,
bewirkt der Schwellenwert, dass die Umrisse sich im Gelände nach oben und unten
bewegen. Bei dem Schwellenwert handelt es sich um einen wichtigen Faktor, der die
Position der Kanten von Vegas-Konturen mit bestimmt.
• Mit der Option „Vor Weichzeichner“ wird die Eingabeebene geglättet, bevor der
Schwellenwert ermittelt wird. Setzen Sie diesen Wert auf 0, wenn das Bild über hohe
Kontraste verfügt und Sie möchten, dass die Kontur den Kanten sehr genau folgt.
• Die Option „Toleranz“ legt fest, in welchem Maß die Kontur der Eingabeebene
entspricht. Bei einem sehr hohen Wert entstehen ausgeprägte Ecken; bei einem sehr
niedrigen Wert wird die Kontur anfälliger für Störungen.
• Mit der Option „Rendern“ wird festgelegt, ob der Effekt „Vegas“ nur auf eine bestimmte
oder alle Umrisse der Ebene angewendet werden soll.
• Unter „Ausgewählter Umriss“ geben Sie den Umriss an, der verwendet werden soll,
wenn im Menü „Rendern“ die Option „Ausgewählte Umrisse“ gewählt wurde. Die
Umrisse werden von oben nach unten und rechts nach links nummeriert. Der Umriss
mit dem höchsten Punkt hat die Nummer 1, der mit dem zweithöchsten Punkt die
Nummer 2 usw.
• Die Option „Kürzere Umrisse haben“ legt fest, ob kürzere Konturen über weniger
Segmente verfügen sollen. Standardmäßig wird jeder Umriss im Zusammenhang mit
dem Effekt „Vegas“ in die gleiche Anzahl an Segmenten unterteilt. Wenn Sie den Effekt
„Vegas“ beispielsweise auf den Buchstaben „R“ anwenden, sieht der Außenumriss mit
32 Segmenten unter Umständen in Ordnung aus, bei dem Innenumriss kann es sich

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jedoch nahezu um eine Farbfläche handeln. Um das Problem zu beheben, wählen Sie
die Option „Weniger Segmente“ aus.
Maske/Pfad Legt den Pfad fest, der für die Kontur verwendet werden soll. Wählen Sie die
Maske aus dem Menü „Pfad“ aus. Sie können sowohl geschlossene als auch offene Masken
verwenden.
Segmente Siehe „Segment-Einstellungen für den Effekt „Vegas““ auf Seite 529.
Rendering Siehe „Rendering-Einstellungen für den Effekt „Vegas““ auf Seite 529.

Segment-Einstellungen für den Effekt „Vegas“


Die Segment-Einstellungen bestimmen die Anzahl und das Aussehen der
Umrisssegmente. Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Vegas“ fest:
Segmente Legt die Anzahl an Segmenten fest, die zur Erstellung einer Kontur verwendet
werden. Wenn der Effekt „Vegas“ beispielsweise auf das Wort Vegas angewendet wird und
die angegebene Segmentzahl 10 beträgt, werden die Außenkonturen jedes Buchstabens
sowie die Innenkonturen der Buchstaben e, g und a in zehn Segmente unterteilt.
Länge Legt die Länge einer Segmentkontur in Relation zu der maximal möglichen Länge
fest. Wenn die Einstellung „Segmente“ beispielsweise auf 1 gesetzt ist, ist die maximale
Länge der Kontur gleich der Länge des Gesamtumrisses des Objekts. Wenn die Einstellung
„Segmente“ dagegen auf 3 gesetzt ist, entspricht die maximale Länge eines Segments
einem Drittel des Gesamtumrisses usw.
Segmentverteilung Legt die Abstände der Segmente fest. Bei der Option „Gebündelt“
werden die Segmente wie die Güterwaggons eines Zuges zusammengefügt, d. h. je kürzer
das Segment, desto kürzer die Gesamtlänge des Zuges. Mit der Option „Gleichmäßig“
werden die Segmente gleichmäßig über den Umriss verteilt.
Drehung Animiert die Segmente um den Umriss herum. Wenn Sie beispielsweise den
Effekt von umlaufenden Lichtern erzeugen möchten, beginnen Sie mit einer großen
Anzahl an Segmenten mit einer Länge von 50% und animieren Sie dann die Eigenschaft
„Drehung“, damit sich die Lichter entlang der Form bewegen.
Zufallsphase Legt fest, dass der Anfangspunkt jedes Umrisses unterschiedlich sein soll.
Standardmäßig beginnt eine Vegas-Kontur am obersten Punkt des Bildschirms. Wenn zwei
Punkte gleich hoch liegen, beginnt sie an dem Punkt, der am weitesten links und am
weitesten oben liegt.
Zufallsverteilung Weist zwei identischen Umrissen mit identischen Einstellungen auf
einer Ebene unterschiedliche Konturursprünge zu. Bei der Zufallsverteilung wird eine Zahl
in die Berechnung eingefügt, um ein einzigartiges Ergebnis zu generieren. Wenn Sie für
die Zufallsverteilung einen anderen Wert verwenden, ändert sich das Aussehen der
Kontur, obwohl die gleichen Einstellungen verwendet wurden.

Rendering-Einstellungen für den Effekt „Vegas“


Die Rendering-Einstellungen bestimmen, wie die Konturen vom Vegas-Effekt gerendert
werden. Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Vegas“ fest:

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Angleichungsmodus Legt fest, wie Kontur und Ebene interagieren. Mit der Option
„Transparent“ wird der Effekt „Vegas“ auf einen transparenten Hintergrund angewendet.
Mit der Option „Über“ wird die Kontur über die bestehende Ebene gelegt. Mit der Option
„Unter“ wird die Kontur hinter die bestehende Ebene gelegt. Mit der Option „Schablone“
wird die Kontur als Alphakanalmaske verwendet und mit den Pixeln der Originalebene
gefüllt.
Farbe Legt die Farbe der Kontur fest, sofern nicht als Angleichungsmodus die Option
„Schablone“ verwendet wurde.
Breite Legt die Stärke der Kontur in Pixeln fest. Brüche sind erlaubt.
Kantenschärfe Legt fest, wie scharf bzw. verschwommen die Kanten der Kontur
angezeigt werden. Bei einem Wert von 1 erscheint die Kante nur leicht verschwommen,
bei einem Wert von 0,0 wird sie dagegen so undeutlich, dass nur noch ein paar
Farbflächen übrig bleiben.
Anfangsdeckkraft, Enddeckkraft Legt die Deckkraft am Anfang bzw. Ende der Kontur
fest.
Mittelpunkt - Deckkraft Legt die Deckkraft in der Mitte der Kontur fest. Dabei handelt es
sich um eine relative, nicht um eine absolute Angabe. Bei einem Wert von 0 ändert sich die
Deckkraft gleichmäßig vom Anfangs- bis zum Endpunkt, als sei kein Mittelpunkt
vorhanden.
Mittelpunkt - Position Legt die Position des Mittelpunkts eines Segments fest. Bei einem
geringen Wert verschiebt sich der Mittelpunkt näher an den Anfang, bei einem höheren
Wert näher an das Ende. Verwenden Sie diese Einstellung, um die Einstellung „Mittelpunkt
- Deckkraft“ aus der Mitte der Kontur wegzubewegen.

Effekt „Simulation“ > „Kartentanz“


Den Effekt „Kartentanz“ können Sie von der Adobe-Website ([Link])
herunterladen, nachdem Sie Ihre Kopie von After Effects registriert haben. Mit diesem
Effekt erstellen Sie eine Kartenchoreografie, indem Sie Ebenen in zahlreiche Karten
segmentieren und dann mit Hilfe einer zweiten Ebene alle geometrischen Aspekte der
Karten steuern. Der Effekt „Kartentanz“ kann beispielsweise eine Skulptur mit extrudierten
Stiften, eine Menschenmenge bei der La-Ola-Welle oder Buchstaben, die auf der
Oberfläche eines Teiches schwimmen, simulieren.

Original (links) und mit der Einstellung „Kameraposition“ (Mitte) und „Eckpunkte“ angepasste
Drehung (rechts)

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Original (links), Verlaufsebene (Mitte), und mit angewendetem Effekt „Kartentanz“ (rechts)

Wenden Sie diesen Effekt auf die Ebene an, die Sie als Vorderseite der Karten verwenden
möchten. Um die Ansicht einzustellen, verwenden Sie die Einstellung „Drehung“ oder
„Perspektive“ oder passen Sie die Perspektive des Effekts in einer Szene über die
Eckpunkte an.

Einstellungen unter „Zeilen und Spalten“ und


„Transformationsreihenfolge“ für den Effekt „Kartentanz“
Für den Effekt „Kartentanz“ können folgende Einstellungen angepasst werden:
Zeilen und Spalten Legt die Interaktion der Anzahl der Zeilen und Spalten fest. Wenn Sie
„Spalten folgen Zeilen“ wählen, stimmt die Anzahl der Spalten stets mit der der Zeilen
überein.
Zeilen, Spalten Bestimmt die Anzahl der Zeilen oder Spalten (maximal 1.000).
Hinweis: Zeilen und Spalten sind in einer Ebene immer gleichmäßig verteilt. Dadurch wird
vermieden, dass am Ebenenrand Karten nur teilweise angezeigt werden (es sei denn, Sie
verwenden einen Alphakanal).
Hintere Ebene Bestimmt das Aussehen der Kartenrückseiten, wenn die Karten gedreht
werden oder wenn die Kamera auf die Rückseite der Ebene einschwenkt. Sie können eine
beliebige Bilddatei in der Komposition verwenden; die Sichtbarkeit dieser Datei kann
jederzeit deaktiviert werden.
Verlaufsebene 1 Bestimmt den ersten Verlauf, mit dem Sie die Karten zum „Tanzen“
bringen können. Sie können ein beliebiges Graustufenbild (damit lassen sich die
Ergebnisse am besten vorherbestimmen) oder Farbbild, einen Film oder eine Komposition
verwenden. Die Verlaufsebene fungiert als Verschiebungsebene zum Animieren der
Karten. Die Geometrie der Kacheln beim Kartentanz wird direkt von der Luminanz der
Pixel in der Verlaufsebene gesteuert.
Verlaufsebene 2 Bestimmt einen zweiten Verlauf, mit dem Sie dem Effekt „Kartentanz“
eine zweite Animationsebene hinzufügen können.
Drehungsreihenfolge Legt fest, in welcher Reihenfolge die Karten um die Achsen
rotieren, falls mehrere Achsen für die Drehung bestimmt wurden. Diese Option kann sich
in hohem Maße auf die Darstellung der Animation auswirken.
Transformationsreihenfolge Bestimmt die Reihenfolge, in der die
Transformationseigenschaften auftreten (Skalierung, Drehung und Position). Auch diese
Option kann sich in hohem Maße auf die Darstellung der Animation auswirken.

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Einstellungen unter „Position“, „Drehung“ und „Skalierung“ für den


Effekt „Kartentanz“
Mit „Position (X, Y, Z)“,„Drehung (X, Y, Z)“ und „Skalierung (X, Y)“ legen Sie die
Transformationseigenschaften fest, die Sie anpassen möchten. Da „Kartentanz“ ein 3D-
Effekt ist, können Sie die Eigenschaften für jede Achse der Karten getrennt steuern.
Die Karten selbst sind jedoch nach wie vor zweidimensional und haben keine eigene
Tiefe – daher fehlt die z-Achse bei der Skalierung.
Passen Sie die folgenden Einstellungen unter „Position“,„Drehung“ und „Skalierung“ für
den Effekt „Kartentanz“ an:
Quelle Bestimmt den Kanal der Verlaufsebene, den Sie zur Steuerung der Transformation
verwenden möchten. Wenn Sie zum Beispiel die Intensität aus der „Verlaufsebene 2“
verwenden möchten, wählen Sie „Intensität 2“.
Multiplikator Bestimmt das Ausmaß der auf die Karten angewendeten Transformation.
Versatz Bestimmt den Wert, mit dem die Transformation beginnt. Er wird dem
Transformationswert hinzugefügt (der Wert des Pixels in der Kartenmitte multipliziert mit
dem Wert des Multiplikators), so dass Sie die Transformation von einer anderen Position
als von 0 beginnen können.

Einstellung „Kamerasystem“ für den Effekt „Kartentanz“


Mit „Kamerasystem“ bestimmen Sie, ob die Optionen „Kameraposition“,„Eckpunkte“ oder
„Kompositionskamera“ verwendet werden.„Kompositionskamera“ verfolgt die Kamera-
und Lichtpositionen der Komposition und rendert ein 3D-Bild auf einer Ebene. Weitere
Informationen finden Sie im Adobe After Effects-Handbuch.

Einstellungen unter „Kameraposition“ für den Effekt „Kartentanz“


Passen Sie die folgenden Einstellungen unter „Kameraposition“ zur Bestimmung der
Kameraposition an:
X-Drehung, Y-Drehung, Z-Drehung Dreht die Kamera um die entsprechende Achse. Mit
Hilfe dieser Einstellungen kann eine Ebene von oben, von der Seite, von hinten oder aus
einem anderen Blickwinkel angezeigt werden.
X,Y-Position Bestimmt die Position der Kamera im x-,y-Raum.
Z-Position Legt fest, wo die Kamera im Raum Z positioniert ist. Bei kleineren Zahlen wird
die Kamera näher zur Ebene, bei höheren Zahlen weiter von der Ebene entfernt platziert.
Brennweite Bestimmt den Zoomfaktor und funktioniert wie das Zoomobjektiv einer
Kamera. Bei kleineren Zahlen erscheint die Entfernung der Objekte geringer, bei höheren
Zahlen größer.
Transformationsreihenfolge Bestimmt, in welcher Reihenfolge die Kamera um ihre drei
Achsen rotiert, und ob die Kamera gedreht wird, bevor oder nachdem sie mit Hilfe der
anderen Einstellungen für die Kameraposition in Position gebracht wird.

Einstellungen unter „Eckpunkte“ für den Effekt „Kartentanz“


Die Einstellung über Eckpunkte ist ein alternatives System zur Kamerasteuerung.
Verwenden Sie diese Option als Hilfsmittel, um Ihre Ebene in eine Szene einzufügen.
Passen Sie die folgenden Einstellungen unter „Eckpunkte“ an:
Ecke oben links, Ecke oben rechts, Ecke unten links, Ecke unten rechts Legen die
Position jeder der vier Ecken Ihrer Ebene fest.

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Automatische Brennweite Legt die Perspektive des Effekts während der Animation fest.
Ist „Automatische Brennweite“ deaktiviert, wird mit Hilfe der von Ihnen angegebenen
Brennweite eine Kameraposition und -ausrichtung ermittelt, bei der die Ecken der Ebene
an der Position der Eckpunkte festgemacht werden. Ist dies nicht möglich, wird die Ebene
durch deren Kontur ersetzt, die zwischen den Punkten gezeichnet wird. Ist „Automatische
Brennweite“ aktiviert, wird die zur Erzielung der Übereinstimmung mit den Eckpunkten
erforderliche Brennweite verwendet, sofern dies möglich ist. Ist dies nicht möglich, wird
der korrekte Wert aus angrenzenden Ebenen interpoliert.
Brennweite Setzt die anderen Einstellungen außer Kraft, wenn das Ergebnis nicht Ihren
Vorstellungen entspricht. Wenn Sie für die Brennweite einen Wert angeben, der nicht der
Brennweite entspricht, die Sie mit den Eckpunkten in der Konfiguration erzielen würden,
kann das Bild merkwürdig aussehen (zum Beispiel geneigt). Wenn Sie jedoch die
erforderliche Brennweite kennen, bietet die Option „Brennweite“ die einfachste
Möglichkeit, ein korrektes Ergebnis zu erzielen.

Einstellungen unter „Beleuchtung“ für den Effekt „Kartentanz“


Passen Sie die folgenden Einstellungen unter „Beleuchtung“ zur Bestimmung der
Beleuchtung für den Effekt an:
Lichtart Bestimmt die Art des Lichts, das Sie verwenden möchten. Ist eine Lichtquelle
sehr weit von einem Objekt entfernt, fallen alle Lichtstrahlen quasi im selben Winkel auf
das Objekt. So verlaufen z. B. Sonnenstrahlen parallel zueinander, wenn sie die Erde
erreichen. Bewegt sich eine Lichtquelle aber näher zum Objekt hin, fallen die Lichtstrahlen
aus immer mehr verschiedenen Winkeln ein.„Entfernte Quelle“ ist dem Sonnenlicht
ähnlich. Schatten werden in nur eine Richtung geworfen.„Punktquelle“ hingegen ist
ähnlich dem Licht einer Glühlampe. Schatten werden in alle Richtungen geworfen.„Erstes
Kompositionslicht“ verwendet die erste Lichtebene einer Komposition, für die eine Reihe
von Einstellungen festgelegt werden können.
Lichter-Intensität Legt die Lichtstärke fest. Je höher der Wert, desto heller die Ebene.
Auch andere Beleuchtungseinstellungen beeinflussen die Lichtstärke.
Lichtfarbe Legt die Farbe des Lichts fest.
Lichtposition Legt die Position des Lichts im Raum X, Y fest.
Lichttiefe Legt die Position des Lichts im Raum Z fest. Negative Zahlen verschieben das
Licht hinter die Ebene.
Umgebungslicht Verteilt das Licht auf der gesamten Ebene. Wird das Umgebungslicht
erhöht, werden alle Objekte im gleichen Ausmaß stärker beleuchtet. Außerdem wird
verhindert, dass Schatten völlig schwarz angezeigt werden. Wenn Sie für
„Umgebungslicht“ reines Weiß einstellen und alle anderen Lichteinstellungen auf 0
setzen, wird das Objekt voll ausgeleuchtet und die Szene verliert alle 3D-Schatten.

Einstellungen unter „Material“ für den Effekt „Kartentanz“


Passen Sie folgende Materialeinstellungen an, um die Reflexionswerte der Karten
festzulegen:
Diffuse Reflexion Mit dieser Option werden Objekten formdefinierende Schattierungen
verliehen. Die Schattierungen hängen vom Einfallswinkel des Lichts auf die Oberfläche ab,
sind aber unabhängig von der Betrachtungsposition.

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Glanzreflexion Hier wird die Betrachtungsposition berücksichtigt. Die Reflexion der


Lichtquelle wird zurück zum Betrachter modelliert. Dadurch kann die Illusion eines
Glänzens erweckt werden. Um realistischere Werte zu erzielen, können Sie diese
Einstellung mit immer höheren Werten animieren, um den Übergang von gefilterten zu
ungefilterten Versionen der Ebene zu maskieren.
Glanzlichtschärfe Steuert den Glanz. Besonders glänzende Oberflächen erzeugen
kleine, dichte Reflexionen. Mattere Oberflächen hingegen verteilen das Glanzlicht über
einen größeren Bereich. Glanzlichter haben dieselbe Farbe wie das Eingangslicht. Licht ist
gewöhnlich weiß oder cremefarben. Daher kann die Sättigung von Bildern durch breite
Glanzlichter verringert werden, indem der Oberflächenfarbe Weiß hinzugefügt wird.
Gehen Sie bei der Anpassung der Beleuchtung wie folgt vor: Legen Sie die
Einstellungen für „Lichtposition“ und „Diffuse Reflexion“ fest, um die allgemeine
Lichtstärke und Schatten in einer Szene zu steuern. Anschließend werden „Glanzreflexion“
und „Glanzlichtschärfe“ angepasst, um die Stärke und die Ausbreitung der Glanzlichter zu
steuern. Abschließend wird „Umgebungslicht“ angepasst, um die Schatten einzufügen.

Überblick über den Effekt „Kartentanz“


Betrachten Sie folgendes Beispiel: Wenn Sie aus dem Menü „Verlaufsebene 1“ einen
vertikalen Graustufenverlauf (oben schwarz, unten weiß) und dann aus dem Menü für die
Quelle der X-Drehung die Option „Intensität 1“ auswählen, wird die Drehung der Karten
um die x-Achse im Effekt „Kartentanz“ auf der Grundlage der Verlaufsintensität animiert.
Dem Pixel im Mittelpunkt jeder Karte in der Verlaufsebene wird auf der Grundlage der
Pixelintensität ein numerischer Wert zugewiesen. Reines Weiß entspricht dem Wert 1,
reines Schwarz dem Wert –1, und 50%iges Grau entspricht 0. Der Effekt „Kartentanz“
multipliziert dann diesen Wert mit dem Wert des Multiplikators für die X-Drehung und
lässt jede Karte um diesen Betrag rotieren.
Hat der Multiplikator für die X-Drehung den Wert 90, drehen sich die Karten in der
obersten Reihe annähernd um 90˚ rückwärts, die Karten in der untersten Reihe
annähernd um 90˚ vorwärts, während die Karten in den mittleren Reihen um geringere
Beträge gedreht werden. Karten im Graubereich von 50% werden überhaupt nicht
gedreht.
Wenn Sie möchten, dass die Hälfte der Karten von rechts und die andere Hälfte von links
in die Ebene kommt, erstellen Sie eine Verlaufsebene, die halb schwarz und halb weiß ist.
Legen Sie den Verlauf als Quelle für die X-Position fest, geben Sie für den Multiplikator der
X-Position 5 vor und animieren Sie ihn mit dem Faktor 0. Die Karten im schwarzen Bereich
erscheinen zuerst links, die Karten im weißen Bereich erscheinen zuerst rechts.

Effekt „Simulation“ > „Kaustik“


Den Effekt „Kaustik“ können Sie von der Adobe-Website ([Link]) herunterladen,
nachdem Sie Ihre Kopie von After Effects registriert haben. Dieser Effekt simuliert Kaustik –
Lichtreflexionen am Grund einer Wassermenge, die von dem Licht erzeugt werden, das
sich auf der Wasseroberfläche bricht. Der Effekt „Kaustik“ generiert diese Reflexion und
erzeugt in Verbindung mit den Effekten „Wellenwelt“ und „Radiowellen“ realistische
Wasseroberflächen.

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Original (links). Die Textebene wurde auf „Unten“ und die Strudelebene auf „Wasseroberfläche“
gesetzt; für „Oberflächentransparenz“ wurde 0% eingestellt (rechts)

Um mit dem Effekt „Kaustik“ möglichst realistische Ergebnisse zu erzielen, rendern


Sie die unterste Ebene separat. Aktivieren Sie hierfür die Option für das Rendern von
Kaustik und setzen Sie die Oberflächentransparenz auf 0. Erstellen Sie anschließend eine
Unterkomposition und verwenden Sie die resultierende Ebene als unterste Ebene für
einen weiteren Kaustik-Effekt. Deaktivieren Sie dabei die Option für das Rendern von
Kaustik. Mit Hilfe dieses Prozesses können Sie die unterste Ebene in der Unterkomposition
verschieben, skalieren oder anderweitig bearbeiten und auf diese Weise Licht simulieren,
das nicht direkt von oben einfällt.

Einstellungen unter „Unten“ für den Effekt „Kaustik“


Passen Sie die folgenden Einstellungen unter „Unten“ an, um die Darstellung der Ebene
am Grund einer Wassermenge zu bestimmen:
Unten Bestimmt die Ebene am Grund der Wassermenge. Diese Ebene entspricht dem
Bild, das durch den Effekt verzerrt wird (es sei denn, die Oberflächentransparenz wurde
auf 100% eingestellt).
Skalieren Vergrößert oder verkleinert die unterste Ebene. Wenn die Kanten der untersten
Ebene auf Grund der Lichtbrechung durch die Wellen sichtbar sind, vergrößern Sie die
unterste Ebene. Die Verkleinerung ist hilfreich beim Erstellen eines Kacheleffekts, wodurch
Sie ein komplexes Muster erzeugen können.
Wiederholungsmodus Bestimmt die Art und Weise der Kachelung einer verkleinerten
Ebene. Bei der Option „Einmal“ wird nur eine Kachel verwendet, was bedeutet, dass kein
Kacheleffekt zustande kommt. Bei der Option „Kacheln“ wird die traditionelle
Kachelmethode verwendet, bei der die rechte Kante der Kachel in der untersten Ebene an
die linke Kante einer anderen Kachel in der untersten Ebene angrenzt. Diese Option ist
nützlich, wenn die unterste Ebene aus einem sich wiederholenden Muster besteht, wie
zum Beispiel einem Logo, das in einer bestimmten Weise gelesen werden muss.
„Reflektiert“ lässt jede Kante einer Kachel in der untersten Ebene an eine spiegelbildliche
Kopie der Kachel angrenzen. Mit dieser Option können harte Kanten an den Stellen, an
denen zwei Kacheln aufeinander treffen, beseitigt werden.
Bei unterschiedlich großen Ebenen Bestimmt, wie mit der untersten Ebene verfahren
wird, wenn sie kleiner ist als die Komposition.
Weichzeichnen Bestimmt die Stärke des Weichzeichners, der auf die unterste Ebene
angewendet wird. Um die Ebene vollkommen scharf zu zeichnen, setzen Sie den Wert für
diese Einstellung auf 0. Höhere Werte geben der Ebene ein zunehmend
verschwommeneres Aussehen, insbesondere in Bereichen, in denen das Wasser tiefer ist.

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Einstellungen unter „Wasser“ für den Effekt „Kaustik“


Passen Sie die folgenden Einstellungen unter „Wasser“ zur Bestimmung der
Wassereigenschaften an:
Wasseroberfläche Bestimmt die Ebene, die als Wasseroberfläche verwendet werden soll.
Der Effekt „Kaustik“ verwendet die Luminanz dieser Ebene als Reliefkarte zur Erzeugung
einer dreidimensionalen Wasseroberfläche. Helle Pixel erscheinen erhoben, dunkle Pixel
erscheinen vertieft. Sie können eine mit Hilfe der Effekte „Wellenwelt“ und „Radiowellen“
erstellte Ebene verwenden (erstellen Sie eine Unterkomposition der Ebene, bevor Sie mit
dem Effekt „Kaustik“ arbeiten).
Wellenhöhe Bestimmt die relative Höhe der Wellen. Mit höheren Werten werden die
Wellen steiler und die Oberfläche gewinnt ein dramatischeres Aussehen. Niedrige Werte
glätten die Oberfläche des Kaustik-Effekts.
Glätten Bestimmt die Rundung der Wellen durch Weichzeichnen der
Wasseroberflächenebene. Bei sehr hohen Werten gehen Details verloren. Bei sehr
niedrigen Werten werden Unebenheiten auf der Wasseroberflächenebene sichtbar.
Wassertiefe Bestimmt die Tiefe. Bei einer kleinen Störung in seichtem Wasser wird die
Ansicht des Grundes nur unerheblich verzerrt, dieselbe Störung in tiefem Wasser hat
dagegen eine erhebliche Verzerrung der Ansicht zur Folge.
Brechungsindex Beeinflusst den Verlauf der Lichtkrümmung beim Eintritt des
Lichtstrahls in das Wasser. Ein Wert von 1 hat keine Verzerrung des Grundes zur Folge.
Beim Standardwert von 1,2 wird Wasser exakt simuliert. Erhöhen Sie den Wert, um einen
Verzerrungseffekt zu erzielen.
Oberflächenfarbe Bestimmt die Farbe des Wassers.
Oberflächentransparenz Legt fest, wie viel von der untersten Ebene durch das Wasser
hindurch sichtbar ist. Wenn Sie einen milchigen Effekt erzielen möchten, erhöhen Sie die
Oberflächentransparenz und Lichtintensität; ein Wert von 0 ergibt eine klare Flüssigkeit.
Um später den Effekt eines perfekt reflektierten „Himmels“ zu erzielen, setzen Sie den
Wert für die Oberflächentransparenz auf 1,0. Mit einer geeigneten Strukturmaske
können Sie mit dieser Technik einen Quecksilber-Effekt erzeugen.
Kaustikstärke Zeigt die Kaustik an (die Lichtkonzentration auf der Grundoberfläche, die
durch den Linseneffekt der Wasserwellen hervorgerufen wird). Durch diese Einstellung
wird das Erscheinungsbild verändert: Die dunklen Stellen der Wellen werden wesentlich
dunkler und die hellen bedeutend heller. Wenn Sie für diese Einstellung keinen Wert
festlegen, wird die unterste Ebene durch den Effekt verzerrt, wenn die Wellen darüber
hinweg gleiten; der Beleuchtungseffekt wird jedoch nicht gerendert.

Einstellungen unter „Himmel“ für den Effekt „Kaustik“


Passen Sie die folgenden Einstellungen unter „Himmel“ zur Bestimmung der Darstellung
des Himmels an:
Himmel Bestimmt die Ebene oberhalb des Wassers. Durch Skalierung vergrößern bzw.
verkleinern Sie den Himmel. Wenn Kanten in der Himmelsebene sichtbar sind, vergrößern
Sie die Ebene. Die Verkleinerung ist hilfreich beim Erstellen eines Kacheleffekts, wodurch
Sie ein komplexes Muster erzeugen können.

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Wiederholungsmodus Bestimmt die Art und Weise der Kachelung einer verkleinerten
Himmelsebene. Bei der Option „Einmal“ wird nur eine Kachel verwendet, was bedeutet,
dass kein Kacheleffekt zustande kommt. Bei der Option „Kacheln“ wird die traditionelle
Kachelmethode verwendet, bei der die rechte Kante einer Kachel in der Ebene an die linke
Kante einer anderen Kachel in der Ebene angrenzt. Diese Option ist nützlich, wenn die
Ebene aus einem sich wiederholenden Muster besteht, wie zum Beispiel einem Logo, das
in einer bestimmten Weise gelesen werden muss.„Reflektiert“ lässt jede Kante einer
Kachel in der Ebene an eine spiegelbildliche Kopie der Kachel angrenzen. Mit dieser
Option können harte Kanten an den Stellen, an denen zwei Kacheln aufeinander treffen,
beseitigt werden.
Bei unterschiedlich großen Ebenen Bestimmt, wie mit der Ebene verfahren wird, wenn
sie kleiner ist als die Komposition.„Intensität“ bestimmt die Deckkraft der Himmelsebene.
„Konvergenz“ bestimmt, wie nahe die Ebene des Himmels und die des Grundes oder
Wassers erscheinen; mit dieser Option wird festgelegt, in welchem Ausmaß die Wellen den
Himmel verzerren.

Einstellungen unter „Beleuchtung“ für den Effekt „Kaustik“


Passen Sie die folgenden Einstellungen unter „Beleuchtung“ zur Bestimmung der
Beleuchtung für den Effekt an:
Lichtart Legt fest, welche Lichtart Sie verwenden möchten.„Entfernte Quelle“ ähnelt
dem Sonnenlicht und wirft Schatten in eine Richtung; alle Lichtstrahlen treffen nahezu im
selben Winkel auf das Objekt auf.„Punktquelle“ hingegen ist ähnlich dem Licht einer
Glühlampe. Schatten werden in alle Richtungen geworfen.„Erstes Kompositionslicht“
verwendet die erste Lichtebene einer Komposition, für die eine Reihe von Einstellungen
festgelegt werden können.
Lichter-Intensität Legt die Lichtstärke fest. Je höher der Wert, desto heller die Ebene.
Auch andere Beleuchtungseinstellungen beeinflussen die Lichtstärke.
Lichtfarbe Legt die Farbe des Lichts fest.
Lichtposition Bestimmt die Position der Lichtquelle im x-,y-Raum. Um die Lichtposition
interaktiv zu bestimmen, halten Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS)
gedrückt und ziehen Sie den Effektankerpunkt der Lichtquelle.
Lichttiefe Legt die Position des Lichts im Raum Z fest. Negative Zahlen verschieben das
Licht hinter die Ebene.
Umgebungslicht Verteilt das Licht auf der gesamten Ebene. Wird das Umgebungslicht
erhöht, werden alle Objekte im gleichen Ausmaß stärker beleuchtet. Außerdem wird
verhindert, dass Schatten völlig schwarz angezeigt werden. Wenn Sie für
„Umgebungslicht“ reines Weiß einstellen und alle anderen Lichteinstellungen auf 0
setzen, wird das Objekt voll ausgeleuchtet und die Szene verliert alle 3D-Schatten.

Einstellungen unter „Material“ für den Effekt „Kaustik“


Passen Sie folgende Materialeinstellungen an, um die Reflexionswerte der Karten
festzulegen:
Diffuse Reflexion Mit dieser Option werden Objekten formdefinierende Schattierungen
verliehen. Die Schattierungen hängen vom Einfallswinkel des Lichts auf die Oberfläche ab,
sind aber unabhängig von der Betrachtungsposition.

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Glanzreflexion Hier wird die Betrachtungsposition berücksichtigt. Die Reflexion der


Lichtquelle wird zurück zum Betrachter modelliert. Dadurch kann die Illusion eines
Glänzens erweckt werden. Um realistischere Werte zu erzielen, können Sie diese
Einstellung mit immer höheren Werten animieren, um den Übergang von gefilterten zu
ungefilterten Versionen der Ebene zu maskieren.
Glanzlichtschärfe Steuert den Glanz. Besonders glänzende Oberflächen erzeugen
kleine, dichte Reflexionen. Mattere Oberflächen hingegen verteilen das Glanzlicht über
einen größeren Bereich. Glanzlichter haben dieselbe Farbe wie das Eingangslicht. Licht ist
gewöhnlich weiß oder cremefarben. Daher kann die Sättigung von Bildern durch breite
Glanzlichter verringert werden, indem der Oberflächenfarbe Weiß hinzugefügt wird.
Gehen Sie bei der Anpassung der Beleuchtung wie folgt vor: Legen Sie die
Einstellungen für „Lichtposition“ und „Diffuse Reflexion“ fest, um die allgemeine
Lichtstärke und Schatten in einer Szene zu steuern. Anschließend werden „Glanzreflexion“
und „Glanzlichtschärfe“ angepasst, um die Stärke und die Ausbreitung der Glanzlichter zu
steuern. Abschließend wird „Umgebungslicht“ angepasst, um die Schatten einzufügen.

Effekt „Simulation“ > „Schaum“


Den Effekt „Schaum“ können Sie von der Adobe-Website ([Link])
herunterladen, nachdem Sie Ihre Kopie von After Effects registriert haben. Mit diesem
Effekt erzeugen Sie Bläschen, die fließen, aneinander haften oder zerplatzen. Mit Hilfe der
Effekteinstellungen lassen sich Bläscheneigenschaften wie Klebrigkeit, Viskosität,
Lebensdauer und Bläschenstärke anpassen. Sie können genau steuern, wie die
Schaumpartikel miteinander und mit der Umgebung interagieren, und eine separate
Ebene als Maske vorgeben, die die Fließbewegung des Schaums exakt kontrolliert.
Beispielsweise ist es möglich, die Partikel um ein Logo fließen zu lassen oder das Logo mit
Bläschen zu füllen.

Original (links), mit angewandtem Effekt „Schaum“ (Mitte), mit Roboterebene als
Bläschenstrukturebene (rechts)

Bläschen können auch durch ein Bild oder einen Film ersetzt werden. Zum Beispiel
könnten Sie einen Effekt mit Ameisenscharen, einem Vogelschwarm oder einer
Menschenmenge erzeugen.
Hinweis: Schaum ist eine äußerst effektive Simulation. Der Effekt lässt sich einfach und
schnell rendern, wenn Sie Frame für Frame vorgehen. Die geringste Änderung der
Anfangseinstellungen führt jedoch wahrscheinlich nach wenigen Sekunden zu völlig
verschiedenen Ausgabeergebnissen. Wenn Sie die Einstellungen unter „Physik“ anpassen,
nimmt der Rendervorgang umso mehr Zeit in Anspruch, je weiter Sie mit der Simulation
fortgeschritten sind. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Simulation nach jeder
Änderung bis zum Anfang zurück erneut berechnet werden muss. Nicht für alle Frames

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wird zum Berechnen so viel Zeit benötigt; nach erfolgter Anpassung des Effekts „Schaum“
an die Änderungen wird das Rendern wieder beschleunigt.

Einstellungen unter „Ansicht“ für den Effekt „Schaum“


Wählen Sie eine der folgenden Ansichten, um die Anzeige der Bläschen zu bestimmen:
Entwurf Zeigt die Bläschen an, ohne sie vollständig zu rendern. Diese Option bietet eine
schnelle Möglichkeit zur Anzeige des Verhaltens der Bläschen in der Vorschau. Die
Konturen des Bläschenuniversums, die Ausrichtung der Ebene zur Flusssteuerung sowie
Standort, Ausrichtung und Größe können Sie nur in diesem Modus anzeigen. Bläschen
werden durch blaue Ellipsen repräsentiert. Die Position wird durch eine rote Ellipse
dargestellt. Das Universum der Bläschen wird durch ein rotes Rechteck symbolisiert.
Entwurf + Flusssteuerung Wenn diese Option aktiviert ist, wird eine
Graustufendarstellung der Ebene zur Flusssteuerung mit einer Drahtgitter-
Entwurfsansicht überlagert.
Gerendert Zeigt die fertige Ausgabe der Animation an.

Einstellungen unter „Produzent“ für den Effekt „Schaum“


Mit den folgenden Einstellungen können Sie die Position, von der die Bläschen ausgehen,
sowie die Geschwindigkeit, mit der sie erzeugt werden, festlegen:
Position Legt die Position der Ellipse fest, aus der die Bläschen austreten. Diese Position
kann umfangreicher sein als nur ein einziger Punkt. Sie kann den gesamten Bildschirm
einnehmen. Die Position definiert das Zentrum des Bereichs, in dem die Bläschen gebildet
werden.
X-Größe, Y-Größe Passt die Breite und Höhe des Produzenten an.
Ausrichtung Passt die Drehung oder „Ausrichtung“ des Produzenten an. Sind X- und Y-
Größe identisch, hat die Ausrichtung keine sichtbaren Auswirkungen.
Position ist Zoomzentrum Bestimmt, ob die Position und alle damit verbundenen
Keyframes beim Ein- bzw. Auszoomen sich relativ zum Universum (aktiviert) oder
Bildschirm (deaktiviert) verhalten. Angenommen, Sie legen eine Position in der oberen
linken Ecke der Ebene fest und zoomen dann aus, so bleibt die Position in der oberen
linken Ecke des Bildschirms bestehen, wenn Sie die Option „Position ist Zoomzentrum“
nicht aktiviert haben. Wenn Sie diese Option dagegen aktivieren, wird die Position beim
Zoomen gemeinsam mit dem Universum verschoben und näher zur Bildschirmmitte
verlagert.
Menge Legt die Rate fest, mit der die Bläschen erzeugt werden. Diese Option wirkt sich
nicht auf die Zahl der Bläschen pro Frame aus. Die Menge entspricht vielmehr der
durchschnittlichen Anzahl an Bläschen, die alle 30stel Sekunden erzeugt werden. Höhere
Werte ergeben mehr Bläschen.
Wird eine große Anzahl an Bläschen an derselben Stelle zur selben Zeit gebildet,
können einige davon zerplatzen. Für eine große Menge Schaum erhöhen Sie die
Werte für X- und für Y-Größe, damit sich die Bläschen nicht sofort gegenseitig zum Platzen
bringen.

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Einstellungen unter „Bläschen“ für den Effekt „Schaum“


Die folgenden Einstellungen stehen für die Bestimmung von Größe und Erscheinungsbild
der Bläschen zur Verfügung:
Größe Bestimmt die Durchschnittsgröße voll ausgebildeter Bläschen. Die Größe eines
Bläschens in einem bestimmten Frame wird außerdem durch die Optionen
„Größenvarianz“,„Wachstumsgeschwindigkeit“ und „Zufallsverteilung“ beeinflusst.
Größenvarianz Bestimmt den Bereich möglicher Bläschengrößen. Für diese Option wird
der Größenwert als Durchschnittswert zu Grunde gelegt. Im Rahmen des von Ihnen
festgelegten Bereichs werden dann im Verhältnis zu diesem Wert kleinere und größere
Bläschen erzeugt. Bei einer Standardbläschengröße von 0,5 und einer
Standardgrößenvarianz von 0,5 werden zum Beispiel Bläschen mit einer Größe zwischen 0
und 1 erzeugt (0,5 – 0,5 = 0 und 0,5 + 0,5 = 1).
Lebensdauer Bestimmt die maximale Lebensdauer eines Bläschens. Dies ist kein
absoluter Wert – wäre dies der Fall, würden alle Bläschen nach Ablauf derselben
Lebensdauer gleichzeitig zerplatzen wie beim Aufprall an einer Wand. Dieser Wert steht
vielmehr für eine angestrebte Lebensdauer; manche Bläschen zerplatzen frühzeitig,
andere erst am Ende der Lebensdauer.
Wachstumsgeschwindigkeit Bestimmt, wie rasch ein Bläschen seine volle Größe
erreicht. Bei der Entstehung an der vorgeschriebenen Position ist das Bläschen
normalerweise recht klein. Wenn Sie für diese Option einen hohen Wert festlegen und
einen kleinen Entstehungsbereich vorgeben, bringen sich die Bläschen gegenseitig
zum Platzen und der Effekt erzeugt weniger Bläschen als erwartet.
Stärke Beeinflusst die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Bläschen platzt, bevor es die
maximale Lebensdauer erreicht hat. Wenn Sie die Stärke eines Bläschens verringern, wird
es mit größerer Wahrscheinlichkeit zu einem früheren Zeitpunkt zerplatzen, sobald es von
Kräften wie Wind und Flusssteuerung beeinflusst wird. Niedrigere Werte eignen sich für
Seifenblasen. Der höchste Wert empfiehlt sich z. B. für Animationen mit Schwärmen und
Flugbewegungen.
Um Kettenreaktionen platzender Bläschen zu erzeugen, legen Sie für diese Option
einen niedrigen, und für die Platzgeschwindigkeit einen hohen Wert fest.

Einstellungen unter „Physik“ für den Effekt „Schaum“


Die folgenden Einstellungen stehen zur Bestimmung von Bewegung und Verhalten der
Bläschen zur Verfügung:
Anfangsgeschwindigkeit Legt die Geschwindigkeit fest, mit der ein Bläschen seine
Position verlässt. Die Geschwindigkeit wird von den übrigen Parametern unter „Physik“
beeinflusst.
Geringe Werte für die Anfangsgeschwindigkeit in Verbindung mit der
Standardpositionsgröße beeinflussen die Ergebnisse kaum, da die Bläschen
voneinander abprallen. Eine bessere Steuerung der Anfangsgeschwindigkeit erzielen Sie,
wenn Sie die Werte für X- und Y-Größe erhöhen.
Anfangsrichtung Legt die Anfangsrichtung fest, in der ein Bläschen seine Position
verlässt. Diese Einstellung wird von anderen Bläschen und weiteren Physiksteuerungen
beeinflusst.

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Windgeschwindigkeit Legt die Windgeschwindigkeit fest, mit der die Bläschen in die
unter „Windrichtung“ angegebene Richtung getragen werden.
Windrichtung Legt die Richtung fest, in die die Bläschen getragen werden. Animieren Sie
diese Einstellung, um turbulente Windeffekte zu erzeugen. Bläschen werden vom Wind
beeinflusst, wenn die Windgeschwindigkeit größer als 0 ist.
Turbulenz Lässt willkürlich geringe Kräfte auf die Bläschen einwirken, so dass sie sich
chaotisch bewegen.
Wackelstärke Damit wird die Form der Bläschen nach dem Zufallsprinzip geändert.
Bläschen können perfekt rund sein oder eine natürlichere elliptische Form annehmen.
Abstoßung Steuert, ob die Bläschen aneinander abprallen, aneinander haften oder
durcheinander hindurch gleiten. Setzen Sie den Wert auf 0, kollidieren die Bläschen nicht
miteinander, sondern gleiten durcheinander hindurch. Je höher der Wert für die
Abstoßung, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Bläschen im Falle einer Kollision
interagieren.
Platzgeschwindigkeit Steuert die Auswirkungen platzender Bläschen aufeinander.
Wenn ein Bläschen platzt, wirkt sich dies auf benachbarte Bläschen aus, da das platzende
Bläschen eine Lücke hinterlässt. Diese Lücke kann von anderen Bläschen gefüllt werden,
die dabei wiederum andere Bläschen verdrängen oder zum Platzen bringen. Je höher der
Wert, desto größer die Anzahl der platzenden Bläschen, die sich gegenseitig beeinflussen.
Viskosität Bestimmt die Rate, mit der sich die Bläschen verlangsamen, nachdem sie ihre
Position verlassen haben, und steuert die Fließgeschwindigkeit der Bläschen. Ein hoher
Wert erzeugt Widerstand mit zunehmender Entfernung von der Ausgangsposition und
bewirkt eine Verlangsamung der Bläschen. Wird für die Viskosität ein ausreichend hoher
Wert festgelegt, werden die Bläschen gestoppt. Je dichter die Substanz, desto höher ist
die Viskosität. Möchten Sie zum Beispiel einen Effekt erzeugen, bei dem Bläschen durch
eine Ölschicht hindurchfließen, legen Sie für die Viskosität einen relativ hohen Wert fest,
so dass die Bläschen bei der Fortbewegung auf Widerstand stoßen. Um dagegen einen
Effekt in der Luft schwebender Bläschen zu erzeugen, wählen Sie für die Viskosität einen
relativ niedrigen Wert.
Klebrigkeit Verursacht das Zusammenklumpen der Bläschen und macht sie weniger
anfällig für andere Physiksteuerungen wie zum Beispiel die Windrichtung. Je höher der
Wert für die Klebrigkeit, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Bläschen
Klumpen bilden und aneinander haften. Erzeugen Sie mit Hilfe der Optionen „Klebrigkeit“
und „Viskosität“ einen Bläschenklumpen.

Einstellungen „Zoom“ und „Universumsgröße“ für den Effekt


„Schaum“
Die folgenden Einstellungen können zur Bestimmung des Zoomwerts und der
Universumsgröße angepasst werden:
Zoom Zoomt um das Zentrum des Bläschenuniversums herum ein oder aus. Um sehr
große Bläschen zu erzeugen, erhöhen Sie den Zoomwert anstelle des Wertes für die
Größe; Bläschen mit einem hohen Größenwert können instabil sein.

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Universumsgröße Legt die Begrenzung des Bläschenuniversums fest. Beim Verlassen


des Universums zerplatzen die Bläschen und sind für immer verloren. Standardmäßig
entspricht die Größe des Universums der der Ebene. Mit Werten, die höher als 1 liegen,
können Sie ein Universum erzeugen, das über die Grenzen der Ebene hinausreicht. Wenn
die Bläschen von außerhalb des Bildschirms hereinfließen sollen oder wenn es möglich
sein soll, auszuzoomen und die Bläschen wieder zurück ins Bild zu bringen, geben Sie
höhere Werte vor. Wenn Sie niedrigere Werte als 1 festlegen, verschwinden die Bläschen,
bevor sie die Kante der Ebene erreichen. Wenn Sie zum Beispiel Bläschen auf einen
bestimmten Bereich beschränken möchten, wie das Innere einer Maskenform, geben Sie
für die Universumsgröße einen etwas höheren Wert vor als für die Maskengröße, um alle
überflüssigen Bläschen zu entfernen und den Rendervorgang zu beschleunigen.

Einstellungen unter „Rendering“ für den Effekt „Schaum“


Die folgenden Rendersteuerungen können zur Bestimmung des Erscheinungsbilds der
Bläschen, einschließlich Struktur und Reflexion, angepasst werden:
Angleichungsmodus Bestimmt die relative Transparenz der Bläschen, wenn sie sich
überschneiden. Mit der Option „Transparent“ verschmelzen die Bläschen fließend
miteinander, so dass der Betrachter durch die Bläschen hindurch andere Bläschen sehen
kann. Mit der Option „Farbfläche - Alte oben“ werden ältere Bläschen über jüngeren
angezeigt; die Bläschen sind nicht transparent. Verwenden Sie diese Einstellung zum
Simulieren von Bläschen, die sich auf den Betrachter zu bewegen. Die Option „Farbfläche -
Neue oben“ lässt jüngere Bläschen über älteren Bläschen sichtbar werden; auch hier sind
die Bläschen nicht transparent. Verwenden Sie diese Einstellung zum Simulieren von
Bläschen, die nach unten fließen.
Bläschenstruktur Bestimmt die Struktur der Bläschen. Sie können eine vorgegebene
Struktur verwenden oder eine eigene erstellen. Damit Sie die Struktur anzeigen können,
muss im Menü „Ansicht“ die Option „Gerendert“ aktiviert sein. Zum Erstellen einer eigenen
Struktur aktivieren Sie die Option „Benutzerdefiniert“ und wählen aus dem Menü
„Bläschenstrukturebene“ die Ebene aus, die Sie als Bläschen verwenden möchten.
Hinweis: Die voreingestellten Bläschenstrukturen sind vorgerenderte Bilder mit einer
Auflösung von 64 x 64. Wenn Sie diese Auflösung beim Einzoomen überschreiten,
erscheinen die Bläschen verschwommen. Zur Vermeidung dieses Effekts wählen Sie ein
eigenes Bläschen mit einer höheren Auflösung.
Bläschenstrukturebene Bestimmt die Ebene, die Sie als Bläschenbild verwenden
möchten. Wenn Sie diese Option verwenden möchten, wählen Sie aus dem Menü
„Bläschenstruktur“ die Option „Benutzerdefiniert“. Wenn die Ebene nur aus einem
Bläschen bestehen soll, schalten Sie im Zeitleistenfenster den Videoschalter aus.
Hinweis: Sie können jeden von After Effects unterstützten Dateityp verwenden. Wenn Sie
einzoomen oder eine große Bläschengröße verwenden möchten, stellen Sie sicher, dass die
Auflösung der Ebene hoch genug ist, damit die Ebene nicht verschwimmt. Bedenken Sie,
dass es sich nicht um normale Bläschen handeln muss. Sie können z. B. Blutzellen
erzeugen, Seesterne, Außerirdische, Insekten oder fliegende Affen. Solange die Ebene
Bestandteil Ihrer Komposition ist, können Sie sie als Bläschen verwenden.

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Bläschenausrichtung Bestimmt die Drehrichtung des Bläschens. Mit der Option „Fest“
werden die Bläschen mit der richtigen Seite nach oben aus der ursprünglichen Position
freigegeben und behalten diese Lage bei. Verwenden Sie diese Einstellung, wenn das
Bläschen über integrierte Glanzlichter und Schattierungen verfügt. Dies trifft z. B. auf alle
voreingestellten Bläschen zu. Mit der Option „Physikalische Ausrichtung“ werden die
Bläschen durch die auf sie einwirkenden Kräfte angestoßen und herumgewirbelt,
wodurch eine chaotische Szene zustande kommt. Die Option „Bläschengeschwindigkeit“
bringt das Bläschen in die Richtung seiner Bewegung. Dies ist die nützlichste Einstellung
für Animationen mit Schwärmen und Flugbewegungen.
Umgebungskarte Bestimmt die Ebene, die sich in den Bläschen spiegelt. Wenn Sie diese
Ebene nur für die Reflexion verwenden möchten, schalten Sie den Videoschalter der
Ebene aus.
Reflexionsstärke Legt fest, wie stark sich die ausgewählte Umgebungskarte in den
Bläschen spiegelt. Je höher der Wert, desto stärker verdeckt die Reflexion die
ursprüngliche Bläschenstruktur. Reflexionen gibt es nur auf deckenden Pixeln. Bläschen
mit einer hohen Transparenz wie zum Beispiel mit der Voreinstellung „Speichel“
reflektieren kaum.
Reflexionskonvergenz Legt fest, wie stark die Umgebungskarte bei der Zuordnung zu
den Bläschen verzerrt wird. Bei einem Wert von 0 wird die Karte flach auf alle Bläschen in
der Szene projiziert. Bei Erhöhung des Wertes wird die Reflexion zunehmend
entsprechend der Kugelform der einzelnen Bläschen verzerrt.

Einstellungen unter „Ebene zur Flusssteuerung“ für den Effekt


„Schaum“
Die folgenden Einstellungen können zur Bestimmung der Ebene, nach der sich der Fluss
des Schaums richtet, angepasst werden:
Ebene zur Flusssteuerung Bestimmt die Ebene zur Steuerung der Richtung und
Geschwindigkeit der Bläschen. Verwenden Sie eine Standbildebene; bei Auswahl eines
Films wird nur der erste Frame verwendet. Eine Ebene zur Flusssteuerung ist eine auf
Luminanz basierende Reliefkarte: Weiß ist erhoben und Schwarz ist vertieft. Weiß wird
jedoch nicht unendlich hervorgehoben – bewegt sich ein Bläschen schnell genug fort,
kann es ein weißes Hindernis passieren. Stellen Sie sicher, dass die Karte ein wenig
unscharf ist; scharfe Kanten können zu unvorhersehbaren Ergebnissen führen. Wenn Sie
Bläschen zum Beispiel durch eine Schlucht fließen lassen möchten, erstellen Sie eine
Ebene zur Flusssteuerung mit einem weißen Schluchtrand, einer schwarzen Schlucht und
unscharfen grauen Felswänden. Setzen Sie Wind ein, um die Bläschen in die gewünschte
Richtung zu tragen – sie werden von den Wänden der Schlucht eingedämmt. Außerdem
können Sie die Fließrichtung mit Hilfe eines sanften Verlaufs auf dem Grund der Schlucht
steuern. Dies ist allerdings etwas schwieriger zu erreichen.
Hinweis: Wenn die Bläschen nicht der Karte folgen, verwenden Sie die Einstellung
„Simulationsqualität“. Versuchen Sie außerdem, der Ebene zur Flusssteuerung etwas
Unschärfe zu geben, um übermäßig abrupte Kanten zu vermeiden.
Gradationssteigung Legt den Unterschied zwischen weißen und schwarzen Pixeln fest,
die zur Bestimmung der Steigung verwendet werden. Wenn die Bläschen willkürlich von
der Ebene zur Flusssteuerung abprallen, verringern Sie diesen Wert.

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Anpassen an Bestimmt, ob sich die Ebene zur Flusssteuerung relativ zur Ebene oder
relativ zum Universum verhält. Die Ebene zur Flusssteuerung passt ihre Größe
entsprechend Ihren Vorgaben automatisch an. Diese Einstellung ist nützlich, wenn Sie das
Universum vergrößern möchten, die Ebene zur Flusssteuerung jedoch für eine bestimmte
Ebene entworfen wurde, oder wenn die Bläschen ihren Ursprung außerhalb des
Bildschirms haben sowie von der Ebene zur Flusssteuerung beeinflusst werden sollen,
wenn sie auf dem Bildschirm eintreffen.
Simulationsqualität Erhöht die Präzision und damit die Realitätsnähe der Simulation.
Allerdings nimmt das Rendern umso mehr Zeit in Anspruch, je höher der Wert ist. Mit der
Option „Normal“ erzielen Sie im Allgemeinen gute Ergebnisse. Der Zeitaufwand für das
Rendern ist im Vergleich zu den anderen Optionen am geringsten. Die Verwendung der
Option „Hoch“ führt zu besseren Ergebnissen, das Rendern nimmt jedoch mehr Zeit in
Anspruch. Durch die Option „Intensiv“ wird der Zeitaufwand für das Rendern erhöht,
allerdings wird das Verhalten der Bläschen damit besser vorhersehbar. Verwenden Sie
diese Option, wenn die Bläschen nicht der Ebene zur Flusssteuerung folgen.
Unberechenbares Verhalten der Bläschen, das bei kleinen Bläschen, hoher
Bläschengeschwindigkeit oder steilen Abhängen auftreten kann, lässt sich damit in vielen
Fällen unter Kontrolle bringen.

Einstellung „Zufallsverteilung“ für den Effekt „Schaum“


Diese Einstellung betrifft alle Parameter mit Zufallselementen. Stimmen die Einstellungen
überein, haben alle auf Zufälligkeit basierenden Parameter jedes Mal, wenn Sie sie
anwenden, dasselbe Erscheinungsbild. Wir haben es also mit einer vorherbestimmten
Zufälligkeit zu tun. Legen Sie für die Zufallsverteilung einen anderen Wert fest, ändert sich
die Darstellung, während Sie noch immer die gleichen Einstellungen verwenden. Durch
Änderung des Wertes für die Zufallsverteilung wird die Darstellung nicht mehr oder
weniger zufällig, sie wird lediglich auf andere Weise zufällig.

Effekt „Simulation“ > „Partikelsimulation“ (nur Pro)

Aus dem Raumschiff herausgeschleuderte Partikel (links), aus einer Strahlenkanone abgefeuerte
Partikel in Form von Zeichen (Mitte), auf die Raumschiffebene angewendete Option
„Ebenenexplosion“ (rechts)

Mit dem Effekt „Partikelsimulation“ können Sie eine große Zahl ähnlicher Objekte
unabhängig voneinander animieren, zum Beispiel einen Bienenschwarm oder einen
Schneesturm. Mit der Option „Kanone“ erzeugen Sie einen von einem bestimmten Punkt
der Ebene ausgehenden Strom von Partikeln, mit der Option „Raster“ eine ganze Ebene
von Partikeln. Die Optionen „Ebenenexplosion“ und „Partikelexplosion“ können Sie zur
Erzeugung neuer Partikel aus bereits vorhandenen Ebenen oder Partikeln verwenden. Die
Optionen zur Erzeugung von Partikeln in einer Ebene lassen sich beliebig kombinieren.

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„Partikelsimulation“ ist ein komplexer Effekt. Informationen zu mit bestimmten


Einstellungen verbundenen Aufgaben finden Sie in den weiterführenden Abschnitten, auf
die Sie über die Links weiter unten zugreifen können.
Hinweis: Auf Grund seiner Komplexität können Berechnung, Vorschau und Rendern des
Effekts „Partikelsimulation“ viel Zeit in Anspruch nehmen.

Überblick über den Arbeitsablauf beim Effekt „Partikelsimulation“


(nur Pro)
Erstellen Sie zunächst einen Strom oder eine Ebene mit Partikeln oder lassen Sie eine
vorhandene Ebene in Partikel „explodieren“. Nach dem Erstellen einer Ebene mit Partikeln
können Sie die Eigenschaften der Partikel wie Geschwindigkeit, Größe und Farbe ändern.
Der Effekt „Partikelsimulation“ hat jedoch noch weitreichendere Möglichkeiten zu bieten.
So können Sie zum Beispiel die Standardpunktpartikel durch Footage aus einer
vorhandenen Ebene ersetzen und aus einer Ebene mit einer einzigen Schneeflocke einen
ganzen Schneesturm erzeugen. Außerdem ist es möglich, Buchstaben als Partikel zu
verwenden. Sie können beispielsweise Wörter über den Bildschirm schießen lassen oder
ein Buchstabenmeer erzeugen, in dem einige Buchstaben die Farbe wechseln, so dass
eine Nachricht zum Vorschein kommt.
Arbeitsablauf beim Effekt „Partikelsimulation“
1 Wählen Sie die Ebene aus, auf der Sie die Partikel platzieren möchten, oder erstellen Sie
eine neue Farbflächenebene.
2 Wählen Sie „Effekt“ > „Simulation“ > „Partikelsimulation“. Die Ebene wird unsichtbar, nur
die Partikel darin sind zu sehen. Beim Animieren der Ebene im Zeitleistenfenster wird die
gesamte Partikelebene einbezogen.
3 Geben Sie eine Methode zur Generierung der Partikel vor. Sie können mit Hilfe der
Option „Kanone“ einen sich entladenden Partikelstrom erzeugen, mit der Option „Raster“
eine flache mit Partikeln angefüllte Ebene erstellen oder Partikel aus einer vorhandenen
Ebene erzeugen, indem Sie die Option „Ebenenexplosion“ verwenden. Wenn Sie bereits
Partikel erstellt haben, können Sie die Option „Partikelexplosion“ nutzen, um daraus
weitere Partikel zu erzeugen.
4 Wählen Sie die gewünschten Partikel aus. Standardmäßig werden beim Effekt
„Partikelsimulation“ punktförmige Partikel erzeugt. Diese Punkte können Sie durch
Footage aus einer bereits in der Komposition vorhandenen Ebene oder durch Textzeichen
ersetzen.
Hinweis: Weitere Informationen zum Verwenden von Footage aus einer vorhandenen
Ebene finden Sie unter „Standardpartikel mit Hilfe der Ebenenmaske durch Ebenen
ersetzen (nur Pro)“ auf Seite 551. Informationen zum Verwenden von Text als Partikel
finden Sie unter „Standardpartikel durch Text ersetzen (nur Pro)“ auf Seite 553.
5 Legen Sie das allgemeine Verhalten einiger oder aller Partikel fest. Mit Hilfe der Option
„Schwerkraft“ können Sie Partikel in eine angegebene Richtung lenken. Über die Option
„Abstoßen“ bestimmen Sie, ob sich Partikel abstoßen oder aufeinander zu bewegen, und
die Option „Wand“ erlaubt es, Partikel auf einen bestimmten Bereich zu beschränken oder
aus diesem auszuschließen.

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6 Legen Sie das Verhalten einzelner Partikel mit Hilfe eines Bildes fest. Sie können
Eigenschaften wie Geschwindigkeit und Kraft, die die Partikelbewegung beeinflussen,
ändern. Das Gleiche gilt für Eigenschaften, die sich auf die Darstellung der Partikel
auswirken, wie Farbe, Deckkraft und Größe.
Weitere Informationen finden Sie unter „Verhalten von vorhandenen Partikeln steuern
(nur Pro)“ auf Seite 554 und „Informationen zu Eigenschaftsabbildungen (nur Pro)“ auf
Seite 557.
E

Einstellungen unter „Partikelsimulation“ A. Erzeugen von Partikeln B. Bestimmen von Footage aus
einer Ebene, das die Standardpartikel in Punktform ersetzen soll C. Ändern des allgemeinen
Verhaltens der Partikel D. Ändern der Partikeleigenschaften E. Festlegen von Optionen,
einschließlich derer zum Ersetzen von Punkten durch Textzeichen

Der Effekt „Partikelsimulation“ wird mit Antialiasing gerendert, wenn für die Ebene, auf die
der Effekt angewendet wird, die Option „Beste Qualität“ ausgewählt wurde. Außerdem
wird auf sich bewegende Partikel Bewegungsunschärfe angewendet, wenn sowohl der
Schalter „Bewegungsunschärfe“ als auch die Option „Bewegungsunschärfe aktivieren“
aktiviert sind. Wenn Sie die Option „Beste Qualität“ zusammen mit der
Bewegungsunschärfe verwenden, nimmt das Rendern der Ebene mehr Zeit in Anspruch.
Wählen Sie eine andere Ebene als Partikelquelle, werden vom Effekt „Partikelsimulation“
alle Eigenschaften- oder Keyframe-Änderungen (z. B. die Änderung der Positionswerte)
ignoriert, die Sie an dieser Ebene innerhalb der Komposition vorgenommen haben. Die
Ebene wird in ihrem ursprünglichen Zustand verwendet. Möchten Sie Eigenschaften- oder
Keyframe-Änderungen erhalten, wenn Sie die Ebene als Partikelquelle einsetzen, müssen
Sie eine Unterkomposition der Ebene erstellen.

Partikelinhalt (nur Pro)


Mit dem Effekt „Partikelsimulation“ lassen sich drei Arten von Partikeln erstellen: Punkte,
Footage aus einer Ebene oder Textzeichen. Pro Partikelgenerator können Sie jedoch nur
eine Art Partikel angeben. (Siehe „Standardpartikel mit Hilfe der Ebenenmaske durch
Ebenen ersetzen (nur Pro)“ auf Seite 551 und „Standardpartikel durch Text ersetzen (nur
Pro)“ auf Seite 553.)

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Die Eigenschaften der Partikel werden zum Zeitpunkt der Erzeugung von den
Partikelgeneratoren festgelegt. Im Anschluss daran können Sie das Verhalten der
Partikel über die Einstellungen „Schwerkraft“,„Abstoßen“,„Wand“,„Explosion“,
„Dauerhafte Eigenschaftsabbildung“ und „Vorübergehende Eigenschaftsabbildung“
beeinflussen. Möchten Sie zum Beispiel, dass Partikel an Rasterschnittpunkten
ausgerichtet bleiben, können Sie die Option „Statische Reibung“ der Einstellung
„Dauerhafte Eigenschaftsabbildung“ verwenden. Andernfalls bewegen sich die
Partikel gleich nach ihrer Erzeugung von den ursprünglichen Rasterpositionen weg.

Partikel mit den Einstellungen unter „Kanone“, „Raster“ und


„Ebenenexplosion“ erstellen (nur Pro)
Sie können Partikel mit Hilfe der Einstellungen „Kanone“,„Raster“,„Ebenenexplosion“
sowie „Partikelexplosion“ erstellen. Mit der Option „Raster“ werden Partikel in einem
geordneten Rasterformat mit geraden Zeilen und Spalten erzeugt. Bei Anwendung der
Explosionen werden Partikel nach dem Zufallsprinzip erzeugt, ähnlich den Funken eines
Feuerwerkskörpers.

Einstellungen unter „Kanone“ für den Effekt „Partikelsimulation“


(nur Pro)
Die Option „Kanone“ ist standardmäßig aktiviert (wenn Sie zur Partikelgenerierung eine
andere Methode verwenden möchten, deaktivieren Sie diese Option, indem Sie den Wert
für „Partikel pro Sekunde“ auf 0 setzen). Mir der Kanone wird ein gleichmäßiger
Partikelstrom erzeugt, als würden die Partikel aus einer Kanone abgeschossen.
Die folgenden Einstellungen unter „Kanone“ können angepasst werden:
Position Bestimmt die x-, y-Koordinaten, von denen aus die Partikel erzeugt werden.
Laufradius Legt den Radius des Kanonenlaufs fest. Mit negativen Werten erzeugen Sie
einen runden Lauf, mit positiven einen quadratischen. Geben Sie für schmale Quellen wie
zum Beispiel eine Strahlenkanone einen niedrigen Wert an. Für breitere Quellen wie
beispielsweise einen Fischschwarm geben Sie einen hohen Wert an.
Partikel pro Sekunde Bestimmt, wie oft Partikel erzeugt werden. Bei einem Wert von 0
werden keine Partikel erzeugt. Bei hohen Werten wird der Partikelstrom dichter. Wenn die
Kanone nicht ununterbrochen während der gesamten Komposition Partikel abgeben soll,
legen Sie für diese Einstellung Keyframes fest, so dass der Wert 0 ist, wenn keine Partikel
erzeugt werden sollen.
Richtung Legt den Winkel fest, in dem die Partikel abgefeuert werden.
Richtung willkürlich verteilt Bestimmt, wie stark die zufällige Richtung der Partikel
von der für die Kanone festgelegten Richtung abweichen darf. Bei einem Wert von
10 Grad werden die Partikel zum Beispiel nach dem Zufallsprinzip innerhalb von +5 bis
–5 Grad von der Kanonenrichtung abweichend verteilt. Geben Sie für gebündelte Ströme
wie zum Beispiel eine Strahlenkanone niedrige Werte an. Für sich schnell verbreiternde
Ströme legen Sie einen hohen Wert fest. Der zulässige Höchstwert ist 360 Grad.
Geschwindigkeit Bestimmt die Anfangsgeschwindigkeit der Partikel beim Austritt aus
der Kanone.

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Geschwindigkeit willkürlich verteilt Bestimmt das Ausmaß des Zufallsfaktors für die
Geschwindigkeit der Partikel. Bei höheren Werten variieren die Geschwindigkeiten stärker.
Geben Sie zum Beispiel für die Geschwindigkeit den Wert 20 und für die Option
„Geschwindigkeit willkürlich verteilt“ den Wert 10 vor, werden die Partikel mit einer
Geschwindigkeit zwischen 15 und 25 Pixeln pro Sekunde ausgestoßen.
Farbe Legt die Farbe von Punkten oder Textzeichen fest. Diese Einstellung hat keine
Auswirkungen, wenn Sie als Partikelquelle eine Ebene verwenden.
Partikelradius Legt für Punkte den Radius in Pixeln und für Textzeichen die Größe in
Punkten fest. Diese Einstellung hat keine Auswirkungen, wenn Sie als Partikelquelle eine
Ebene verwenden.

Einstellungen unter „Raster“ für den Effekt „Partikelsimulation“


(nur Pro)
Mit der Option „Raster“ wird aus einem Satz von Rasterschnittpunkten eine gleichmäßige
Partikelebene erstellt. Die Bewegung der Rasterpartikel wird vollständig durch die
Einstellungen für „Schwerkraft“,„Abstoßen“,„Wand“ und „Eigenschaftsabbildung“
bestimmt. Standardmäßig ist die Option „Kraft“ unter „Schwerkraft“ aktiviert, so dass die
Rasterpartikel im Frame nach unten fallen.
Beim Raster wird in jedem Frame an jedem Rasterschnittpunkt ein neues Partikel
angezeigt. Dieses Verhaltensmuster lässt sich nicht verändern, Sie haben jedoch die
Möglichkeit, das Raster auszuschalten oder die Partikelgenerierung zu bestimmten Zeiten
zu stoppen. Setzen Sie dazu den Wert für „Partikelradius“ bzw.„Schriftgröße“ auf 0 oder
animieren Sie die Werte für die Einstellungen „Partikel waagerecht“ und „Partikel
senkrecht“ mit Hilfe von Keyframes. Wenn in jedem Frame mehr Partikel angezeigt werden
sollen, erhöhen Sie die Werte für „Partikel waagerecht“ und „Partikel senkrecht“.
Hinweis: Standardmäßig ist die Kanone aktiviert und das Raster deaktiviert. Wenn Sie mit
dem Raster arbeiten und die Kanone keine Partikel mehr erzeugen soll, deaktivieren Sie die
Kanone, indem Sie den Wert für die Einstellung „Partikel pro Sekunde“ auf 0 setzen.
Die folgenden Einstellungen unter „Raster“ können Sie anpassen:
Position Bestimmt die x-, y-Koordinaten des Rastermittelpunkts. Ein Rasterpartikel wird
bei der Erstellung über dem jeweiligen Rasterschnittpunkt zentriert, unabhängig davon,
ob es sich um einen Punkt, eine Ebene oder ein Textzeichen handelt. Wenn Sie Textzeichen
als Partikel verwenden, ist die Option „Raster verwenden“ im Dialogfeld „Rastertext
bearbeiten“ standardmäßig aktiviert. Hierbei wird jedes Zeichen auf einem eigenen
Rasterschnittpunkt platziert, so dass normale Zeichen- und Wortabstände sowie
Unterschneidungen nicht zur Anwendung kommen. Wenn die Textzeichen mit normalen
Abständen an der jeweiligen Rasterposition angezeigt werden sollen, wählen Sie eine von
der Option „Raster verwenden“ abweichende Textausrichtung aus. (Siehe
„Standardpartikel durch Text ersetzen (nur Pro)“ auf Seite 553.)
Breite, Höhe Bestimmt die Abmessungen des Rasters in Pixeln.
Partikel waagerecht, Partikel senkrecht Bestimmt die Anzahl der Partikel, die in
horizontaler und vertikaler Richtung über das Raster verteilt werden. Partikel werden nur
bei Werten gleich oder höher als 1 erzeugt.
Hinweis: Falls die Einstellungen „Breite“, „Höhe“, „Partikel waagerecht“ und „Partikel
senkrecht“ nicht verfügbar sind, wurde im Dialogfeld „Rastertext bearbeiten“ die Option
„Raster verwenden“ deaktiviert. (Siehe „Standardpartikel durch Text ersetzen (nur Pro)“
auf Seite 553.)

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Farbe Legt die Farbe von Punkten oder Textzeichen fest. Diese Einstellung hat keine
Auswirkungen, wenn Sie als Partikelquelle eine Ebene verwenden.
Partikelradius/Schriftgröße Legt für Punkte den Radius in Pixeln oder für Textzeichen
die Größe in Punkten fest. Diese Einstellung hat keine Auswirkungen, wenn Sie als
Partikelquelle eine Ebene verwenden. (Siehe „Standardpartikel durch Text ersetzen (nur
Pro)“ auf Seite 553.)

Ebenenexplosion und Partikelexplosion verwenden (nur Pro)


Bei der Ebenenexplosion wird eine Ebene in neue Partikel zerlegt, während bei der
Partikelexplosion aus einem Partikel mehrere neue Partikel werden. Es lassen sich nicht
nur Explosionseffekte erzeugen, auch die Simulation eines Feuerwerks ist möglich oder
die schnelle Erhöhung der Partikelanzahl.
Die folgenden Richtlinien sollen Ihnen beim Einstellen von durch Explosionen erzeugten
Partikeln helfen:
• Eine Ebene wird durch eine Explosion einmal pro Frame zerlegt. Standardmäßig
entsteht dadurch ein kontinuierlicher Partikelregen, der über die gesamte Dauer
der Komposition anhält. Möchten Sie eine Ebenenexplosion starten oder anhalten,
animieren Sie die Einstellung „Radius der neuen Partikel“ mit Hilfe von Keyframes, so
dass der Wert zu den Zeitpunkten, an denen keine Partikel erzeugt werden sollen,
gleich 0 ist.
• Handelt es sich bei der Quelle der Ebene um eine verschachtelte Komposition, können
Sie verschiedene Werte für die Deckkraft oder In- und Out-Points für die Ebenen
innerhalb der verschachtelten Komposition festlegen. Auf diese Weise bleibt die
explodierende Ebene zu verschiedenen Zeitpunkten transparent.
• An Stellen, an denen die Quelle der Ebene transparent ist, werden bei der
Ebenenexplosion keine Partikel erzeugt. Um die Position der explodierenden Ebene zu
verändern, erstellen Sie eine Unterkomposition der Ebene an ihrer neuen Position
(verwenden Sie dazu die Option „Alle Attribute in die neue Komposition verschieben“).
Verwenden Sie dann die Unterkomposition als explodierende Ebene.
• Bei der Explosion von Partikeln übernehmen die neuen Partikel die Werte für Position,
Geschwindigkeit, Deckkraft, Skalierung und Drehung der ursprünglichen Partikel.
• Im Anschluss an Ebenen- oder Partikelexplosionen wird die Bewegung von Partikeln
von den Einstellungen „Schwerkraft“,„Abstoßen“,„Wand“ sowie
„Eigenschaftsabbildung“ beeinflusst.
Mit Hilfe einiger Optionen unter „Dauerhafte Eigenschaftsabbildung“ und
„Vorübergehende Eigenschaftsabbildung“ können Sie Explosionen eine
realistischere Wirkung verleihen. Durch Änderung der Werte für die Deckkraft lassen sich
die erzeugten Partikel zum Beispiel langsam ausblenden. Durch Änderung der Farbkanäle
(Rot, Grün und Blau) können Sie erreichen, dass die Partikel beim „Abkühlen“ langsam die
Farbe ändern. (Siehe „Informationen zu Eigenschaftsabbildungen (nur Pro)“ auf Seite 557.)

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Einstellungen unter „Ebenenexplosion“ und „Partikelexplosion“


(nur Pro)
Folgende Einstellungen können Sie für die Ebenen- und Partikelexplosion anpassen:
Ebene explodieren (nur für Ebenenexplosion) Hierüber bestimmen Sie die gewünschte
Ebene. Um das Video auszublenden, sobald die Partikel angezeigt werden, deaktivieren
Sie entweder das Video für die Ebene oder trimmen Sie den dazugehörigen Out-Point.
Radius der neuen Partikel Bestimmt den Radius der durch die Explosion erzeugten
Partikel. Dieser Wert muss kleiner als der Radius der Originalebene oder des
ursprünglichen Partikels sein.
Geschwindigkeitsverteilung Bestimmt einen Wert (in Pixeln pro Sekunde) für den
maximalen Geschwindigkeitsbereich, innerhalb dessen die Geschwindigkeit der
erzeugten Partikel beim Effekt „Partikelsimulation“ variiert wird. Hohe Werte resultieren in
einer weiter gestreuten oder wolkenähnlichen Explosion. Bei niedrigen Werten werden
die Partikel dichter zusammengehalten, wodurch der Eindruck eines Halos oder einer
Druckwelle hervorgerufen werden kann.
Auswirkungen Bestimmt, welche Partikel von der Ebenen- und Partikelexplosion
betroffen werden. (Siehe „Einstellungen unter „Auswirkungen“ für den Effekt
„Partikelsimulation“ (nur Pro)“ auf Seite 550.)

Einstellungen unter „Auswirkungen“ für den Effekt


„Partikelsimulation“ (nur Pro)
Zahlreiche Einstellungen für den Effekt „Partikelsimulation“ haben auch Einstellungen
unter „Auswirkungen“. Über diese Einstellungen bestimmen Sie, auf welche Partikel sich
eine Option auswirkt. Mit den Einstellungen unter „Auswirkungen“ in den Einstellungen
für die Partikelexplosion legen Sie zum Beispiel fest, auf welche Partikel sich die
Partikelexplosion auswirkt.
Folgende Einstellungen unter „Auswirkungen“ können angepasst werden:
Partikel aus Bestimmt den Partikelgenerator oder die Kombination aus
Partikelgeneratoren, auf deren Partikel sich die Option auswirken soll.
Auswahlmaske Legt die Ebenenmaske fest, die bestimmt, auf welche Partikel sich die
Option auswirkt. (Siehe „Informationen zu Ebenenmasken (nur Pro)“ auf Seite 563.)
Hinweis: Der Simulationsraum wird nicht durch die Abmessungen der Ebene beschränkt,
auf die der Effekt „Partikelsimulation“ angewendet wird. Möglicherweise müssen Sie eine
Auswahlmaske verwenden, die größer als die Simulationsebene ist, damit sich die
Optionen für die Auswahlmaske auch auf nicht sichtbare Punkte auswirken.
Zeichen Gibt die Zeichen an, auf die sich die Option auswirken soll. Diese Möglichkeit
besteht nur dann, wenn Sie Textzeichen als Partikeltyp verwenden.
Älter/jünger als Bestimmt den Altersschwellenwert (in Sekunden), über dem sich die
Option auf ein Partikel auswirkt. Bei positiven Werten werden ältere Partikel beeinflusst,
bei negativen Werten jüngere. Geben Sie zum Beispiel einen Wert von 10 vor, wird für alle
Partikel, die älter als 10 Sekunden sind, der neue Wert verwendet.

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Alter der weichen Kante Gibt den Alterszeitraum (in Sekunden) an, in dem der Wert für
die Option „Älter/jünger als“ abgestuft angewendet werden soll. Durch diese Abstufung
wird ein allmählicher Übergang statt einer abrupten Änderung erzeugt. Wenn Sie zum
Beispiel für „Älter/jünger als“ den Wert 10 vorgeben und für „Alter der weichen Kante“ den
Wert 4, beginnt die Änderung bei ungefähr 20% der Partikel 8 Sekunden nach ihrer
Erstellung; 50% der Partikel ändern sich 10 Sekunden nach ihrer Erstellung (dies
entspricht dem Wert für „Älter/jünger als“), und der Rest maximal 12 Sekunden nach ihrer
Erstellung.

Standardpartikel mit Hilfe der Ebenenmaske durch Ebenen ersetzen


(nur Pro)
Bei Verwendung der Optionen „Kanone“,„Raster“,„Ebenenexplosion“ und
„Partikelexplosion“ werden standardmäßig punktförmige Partikel erzeugt. Mit Hilfe der
Ebenenmaske können Sie die Punkte durch eine Ebene in der Komposition ersetzen.
Wenn Sie zum Beispiel Filmaufnahmen eines mit den Flügeln schlagenden Vogels als
Quellebene für Partikel verwenden, werden alle Punkte von After Effects durch diesen
Film ersetzt, so dass in der Ebene ein Vogelschwarm entsteht. Als Quellebenen können
Sie Standbilder, Farbflächen oder verschachtelte After Effects-Kompositionen einsetzen.
Eine Multiframe-Ebene ist eine Ebene, deren Quelle sich im Laufe der Zeit ändert, wie
zum Beispiel ein Film oder eine Komposition. Wenn Sie neue Partikel auf einer Multiframe-
Ebene abbilden, können Sie mit Hilfe der Einstellung „Art des Zeitversatzes“ festlegen, wie
die Frames der Ebene benutzt werden sollen. Mit der Option „Absolut“ können Sie zum
Beispiel ein unveränderliches Bild auf ein Partikel abbilden, und mit der Option „Relativ“
eine Animationssequenz von Frames. Sowohl der absolute als auch der relative Zeitversatz
lässt sich zufällig über die Partikel verteilen.
Hinweis: Wenn Sie eine Ebene als Ebenenmaske auswählen, werden vom Effekt
„Partikelsimulation“ sämtliche Eigenschaften- oder Keyframe-Änderungen ignoriert, die
Sie zuvor innerhalb der jeweiligen Komposition an der Ebene vorgenommen haben. Die
Ebene wird stattdessen in ihrem ursprünglichen Zustand verwendet. Wenn Sie
Transformationen, Effekte, Masken, Rasteroptionen oder Keyframe-Änderungen für
eine Ebene beibehalten möchten, auch wenn Sie die Ebene als Partikelquelle verwenden,
erstellen Sie eine Unterkomposition der Ebene.

Einstellungen unter „Ebenenmaske“ für den Effekt


„Partikelsimulation“ (nur Pro)
Die folgenden Einstellungen können unter „Ebenenmaske“ angepasst werden:
Ebene verwenden Bestimmt die Ebene, die Sie als Partikelebene verwenden möchten.
Art des Zeitversatzes Bestimmt, wie Sie die Frames einer Multiframe-Ebene verwenden.
Wenn Sie zum Beispiel eine Ebene eines mit den Flügeln schlagenden Vogels verwenden,
für „Art des Zeitversatzes“ die Option „Relativ“ wählen und einen Zeitversatz von 0
vorgeben, werden die Flügelschläge für alle Vorkommen des Vogels synchronisiert. Dies
mag bei einer Marschkapelle realistisch wirken, nicht jedoch bei einem Vogelschwarm.
Damit der Flügelschlag für jeden Vogel an einem anderen Frame in der Ebene beginnt,
wählen Sie die Option „Relativ zufällig“. Weitere Informationen finden Sie unter
„Einstellungen unter „Art des Zeitversatzes“ für den Effekt „Partikelsimulation“ (nur Pro)“
auf Seite 552.

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Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 552

Zeitversatz Bestimmt den Frame, an dem mit der Wiedergabe aufeinander folgender
Frames aus der Ebene begonnen wird.
Auswirkungen Bestimmt, auf welche Partikel sich die Einstellungen unter
„Ebenenmaske“ auswirken. (Siehe „Einstellungen unter „Auswirkungen“ für den Effekt
„Partikelsimulation“ (nur Pro)“ auf Seite 550.)

Einstellungen unter „Art des Zeitversatzes“ für den Effekt


„Partikelsimulation“ (nur Pro)
In Verbindung mit den Einstellungen unter „Ebenenmaske“ können Sie die folgenden
Zeitversatzsteuerungen verwenden:
Relativ Beginnt mit der Wiedergabe der Ebene bei einem durch den von Ihnen
angegebenen Zeitversatz bestimmten Frame, der relativ zur aktuellen Zeit der
Effektebene ist. Der Frame rückt dann schrittweise entsprechend der aktuellen Zeit der
Ebene des Effekts „Partikelsimulation“ weiter vor. Wenn Sie einen Zeitversatz von 0
vorgeben, wird in allen Partikeln der Frame angezeigt, der der aktuellen Zeit der
Effektebene entspricht. Wählen Sie einen Zeitversatz von 0,1 (und Ihre Komposition ist auf
30 fps eingestellt), wird in jedem neuen Partikel der Frame angezeigt, der 0,1 Sekunden
hinter dem Frame des vorherigen Partikels liegt. Unabhängig vom vorgegebenen
Zeitversatz wird im ersten Partikel immer der Frame der Quellebene angezeigt, der der
aktuellen Zeit der Effektebene entspricht.
Absolut Zeigt einen Frame aus der Ebene auf der Grundlage des festgelegten
Zeitversatzes an, der unabhängig von der aktuellen Zeit ist. Verwenden Sie diese Option,
wenn ein Partikel über seine gesamte Lebensdauer denselben Frame einer Multiframe-
Quellebene anzeigen soll, anstatt während der Wiedergabe der Effektebene verschiedene
Frames zu durchlaufen. Wenn Sie die Option „Absolut“ und einen Zeitversatz von 0
vorgeben, wird in jedem Partikel während der gesamten Lebensdauer der erste Frame der
Quellebene angezeigt. Möchten Sie einen anderen Frame anzeigen, verschieben Sie die
Ebene zeitlich nach vorn, und zwar bis zu dem Zeitpunkt, an dem der gewünschte Frame
mit dem In-Point der Effektebene zusammenfällt. Wenn Sie zum Beispiel einen Zeitversatz
von 0,1 vorgeben, wird in jedem neuen Partikel ein Frame angezeigt, der 0,1 Sekunden
hinter dem des vorigen Partikels liegt (also jeder dritte Frame einer Animation mit 30 fps).
Relativ zufällig Beginnt an einem zufällig ausgewählten Frame mit der Wiedergabe der
Quellebene innerhalb des Bereichs zwischen der aktuellen Zeit der Effektebene und dem
von Ihnen vorgegebenen Wert für „Zufallszeit max.“. Wählen Sie zum Beispiel die Option
„Relativ zufällig“ aus und geben Sie für „Zufallszeit max.“ den Wert 1 vor, beginnt die
Wiedergabe der Partikel an einem Frame der Ebene, der zufällig aus dem Bereich zwischen
der aktuellen Zeit und einer Sekunde später ausgewählt wurde. Wenn Sie für „Zufallszeit
max.“ beispielsweise einen negativen Wert von -1 festlegen, liegt der Wert für „Zufallszeit
max.“ vor der aktuellen Zeit, so dass der Bereich, in dem mit der Wiedergabe der neuen
Partikel begonnen wird, mit der aktuellen Zeit weiterrückt. Der Bereich bleibt jedoch stets
zwischen der aktuellen Zeit und einer Sekunde vor der aktuellen Zeit.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 552


Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte

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Absolut zufällig Wählt einen Frame der Ebene nach dem Zufallsprinzip aus, und zwar im
Bereich zwischen dem Zeitpunkt 0 und dem von Ihnen vorgegebenen Wert für „Zufallszeit
max.“. Verwenden Sie diese Option, wenn jedes Partikel einen anderen Frame einer
Multiframe-Ebene darstellen soll. Wenn Sie zum Beispiel die Option „Absolut zufällig“
auswählen und für „Zufallszeit max.“ den Wert 1 vorgeben, zeigt jedes Partikel einen
Frame der Ebene an, der aus dem Bereich zwischen dem Zeitpunkt 0 und 1 Sekunde nach
Beginn der Ebenendauer zufällig ausgewählt wurde.

Standardpartikel durch Text ersetzen (nur Pro)


Sie können Textzeichen als Partikel verwenden. Beispielsweise ist es möglich, eine
Nachricht einzugeben, die dann von der Kanone über den Frame geschossen wird.
Außerdem lassen sich die Eigenschaften von jeweils drei Zeichengruppen ändern. Zum
Beispiel können Sie die Größe oder Helligkeit einiger Zeichen im Vergleich zu anderen
ändern. (Siehe „Einstellungen unter „Auswirkungen“ für den Effekt „Partikelsimulation“
(nur Pro)“ auf Seite 550.)
So ersetzen Sie Standard-Kanonenpartikel durch Text
1 Klicken Sie im Effektfenster auf „Optionen“.
2 Klicken Sie auf „Kanonentext bearbeiten“.
3 Geben Sie Text in das Textfeld ein und legen Sie dann die folgenden Optionen fest:
• Wählen Sie unter „Schrift/Stil“ die Schrift und den Stil für Kanonenzeichen aus.
• Klicken Sie auf „Reihenfolge“, um die Reihenfolge festzulegen, in der die Zeichen aus
der Kanone abgegeben werden. Die Reihenfolge verhält sich relativ zur Reihenfolge,
mit der die Zeichen in das Textfeld eingegeben wurden. Ist die Kanonenrichtung zum
Beispiel auf 90 Grad eingestellt (so dass die Kanone nach rechts zeigt), muss bei
deutschem Text der letzte Buchstabe die Kanone zuerst verlassen, damit der Text lesbar
ist. Wählen Sie daher die Option „Rechts nach links“ aus.
• Aktivieren Sie „Schleifentext“, um die eingegebenen Zeichen in kontinuierlicher Folge
zu wiederholen. Deaktivieren Sie die Option, wenn jedes Zeichen nur einmal erzeugt
werden soll.
4 Klicken Sie auf „OK“, um das Dialogfeld „Kanonentext bearbeiten“ zu schließen. Klicken
Sie dann nochmals auf „OK“, um das Dialogfeld „Partikelsimulation“ zu schließen.
5 Klicken Sie auf das nach rechts zeigende Dreieck neben der Option „Kanone“, so dass
es nach unten zeigt.
6 Klicken Sie auf den Wert für „Schriftgröße“, geben Sie einen Wert von 10 oder höher ein
und drücken Sie die Eingabetaste (Windows) bzw. den Zeilenschalter (Mac OS).
So ersetzen Sie Standard-Rasterpartikel durch Text
1 Klicken Sie im Effektfenster auf „Optionen“ und dann auf „Rastertext bearbeiten“.
2 Stellen Sie die folgenden Optionen ein:
• Wählen Sie unter „Schrift/Stil“ die Schrift und den Stil für Rasterzeichen aus.
• Klicken Sie unter „Ausrichtung“ auf „Links“,„Zentriert“ oder „Rechts“, um den Text im
Textfeld an die in der Einstellung „Raster“ vorgegebene Position zu setzen, oder klicken
Sie auf „Raster verwenden“, um die einzelnen Buchstaben im Text an aufeinander
folgenden Rasterschnittpunkten zu positionieren.

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Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 554

• Aktivieren Sie die Option „Schleifentext“, wenn die eingegebenen Zeichen so lange
wiederholt werden sollen, bis an jedem Rasterschnittpunkt ein Zeichen steht.
Rasterschnittpunkte werden mit Hilfe der Einstellungen „Partikel waagerecht“ und
„Partikel senkrecht“ festgelegt. (Siehe „Einstellungen unter „Raster“ für den Effekt
„Partikelsimulation“ (nur Pro)“ auf Seite 548.) Deaktivieren Sie die Option, um den Text
nur einmal zu erzeugen. (Diese Option ist nur verfügbar, wenn der Befehl „Raster
verwenden“ ausgewählt wurde.)
3 Geben Sie Text in das Textfeld ein. Wenn Sie die Ausrichtungsoption „Raster verwenden“
ausgewählt haben und einen Rasterschnittpunkt überspringen möchten, geben Sie ein
Leerzeichen ein. Um das folgende Zeichen nach unten in die nächste Rasterzeile zu
verschieben, drücken Sie die Eingabetaste (Windows) bzw. den Zeilenschalter (Mac OS).
4 Klicken Sie auf „OK“, um das Fenster „Rastertext bearbeiten“ zu schließen, und klicken
Sie nochmals auf „OK“, um das Dialogfeld „Partikelsimulation“ zu schließen.
5 Klicken Sie auf das nach rechts zeigende Dreieck neben der Option „Raster“, so dass es
nach unten zeigt.
6 Klicken Sie auf den Wert für „Schriftgröße“, geben Sie einen Wert von 10 oder höher ein
und drücken Sie die Eingabetaste (Windows) bzw. den Zeilenschalter (Mac OS).
So beenden Sie das Ersetzen von Standardpartikeln durch Text
1 Klicken Sie im Effektfenster auf „Optionen“.
2 Klicken Sie auf „Kanonentext bearbeiten“ oder auf „Rastertext bearbeiten“, löschen Sie
den gesamten Text aus dem Textfeld und klicken Sie auf „OK“.

Verhalten von vorhandenen Partikeln steuern (nur Pro)


Nach dem Erstellen von Partikeln mit Hilfe der Kanone, des Rasters, der Ebenenexplosion
oder der Partikelexplosion können Sie das physikalische Verhalten dieser Partikel auf
folgende Weise beeinflussen:
• Mit Hilfe der Option „Schwerkraft“ können Sie Objekte in eine bestimmte Richtung
ziehen. Wenden Sie die Option in vertikaler Richtung an, um fallende Partikel wie
Schnee oder Regen oder aufsteigende Partikel wie Sektbläschen zu erzeugen. In
horizontaler Richtung lässt sich mit dieser Option Wind simulieren.
• Mit Hilfe der Option „Abstoßen“ verhindern Sie Kollisionen zwischen Partikeln.
Verwenden Sie die Option, um Partikel (zum Beispiel nach Anwendung der
Ebenenexplosion) auseinander zu treiben. Wenn Sie möchten, dass sich Partikel
gegenseitig anziehen, geben Sie einen negativen Wert vor.
• Mit Hilfe der Option „Wand“ können Sie Partikel in einem bestimmten Bereich
eingrenzen. Verwenden Sie die Option zur Erzielung von Ping-Pong-Effekten.
Das Verhalten von Partikeln wird auch von anderen Einstellungen des Effekts
„Partikelsimulation“ beeinflusst. Wenn Sie zum Beispiel für die Kanone eine
Partikelgeschwindigkeit festlegen, bei der Partikel über den Frame hinweg und auf der
gegenüberliegenden Seite hinausgeschleudert werden, können Sie die Schwerkraft so
weit erhöhen, dass die Partikel nach unten gezogen werden, bevor sie den Frame
verlassen.

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Partikel im Laufe der Lebensdauer verändern (nur Pro)


Einige Einstellungen wirken sich vom Zeitpunkt der Erzeugung an auf Partikel aus:
„Kanone“,„Raster“,„Ebenenexplosion“ und „Partikelexplosion“. Andere wiederum
beeinflussen Partikel nach der Erzeugung und über die gesamte Lebensdauer hinweg:
„Schwerkraft“,„Abstoßen“,„Wand“,„Dauerhafte Eigenschaftsabbildung“ und
„Vorübergehende Eigenschaftsabbildung“. Um die Bewegung und Darstellung der
Partikel umfassend steuern zu können, müssen Sie diese Einstellungen aufeinander
abstimmen.
Wenn Sie zum Beispiel aus der Kanone Funken abschießen möchten, die mit der Zeit
verblassen, könnten Sie versuchen, nur die Einstellung „Farbe“ für die Kanone zu
animieren. Dadurch ändern Sie jedoch lediglich die Farbe, mit der die neuen Partikel
erzeugt werden. Um die Farbe über die Lebensdauer von Partikeln hinweg zu steuern,
müssen Sie eine Ebenenmaske erstellen und die Farbkanäle des Partikels mit Hilfe der
Option „Dauerhafte Eigenschaftsabbildung“ oder „Vorübergehende
Eigenschaftsabbildung“ ändern.
In der folgenden Liste finden Sie häufig verwendete Parameter für das Partikelverhalten
und Informationen dazu, wie Sie das Verhalten beeinflussen können. (Siehe
„Informationen zu Eigenschaftsabbildungen (nur Pro)“ auf Seite 557.)
Geschwindigkeit Beim Erstellen der Partikel wird ihre Geschwindigkeit durch die
Kanone oder die Explosionen festgelegt. Rasterpartikel haben keine
Anfangsgeschwindigkeit. Verwenden Sie nach der Partikelerstellung die Option „Kraft“ in
den Einstellungen „Schwerkraft“ und „Abstoßen“. Außerdem können Sie die
Geschwindigkeit einzelner Partikel beeinflussen, indem Sie mit Hilfe einer Ebenenmaske
Werte für die Eigenschaften „Geschwindigkeit“,„Kinetische Reibung“,„Kraft“ und „Masse“
in den Eigenschaftsabbildungen vorgeben.
Richtung Beim Erstellen von Partikeln wird von der Kanone eine Richtung vorgegeben.
Durch die Ebenenexplosion und die Partikelexplosion werden neue Partikel in alle
Richtungen ausgesandt. Rasterpartikel haben keine Anfangsrichtung. Nach der
Partikelerstellung können Sie die Richtung der Partikel mit Hilfe der Option „Richtung“
unter „Schwerkraft“ oder mit Hilfe einer Begrenzungsmaske in den Einstellungen unter
„Wand“ beeinflussen. Außerdem können Sie die Richtung einzelner Partikel beeinflussen,
indem Sie mit Hilfe einer Ebenenmaske Werte für die Eigenschaften „Neigungskraft“,„X-
Geschwindigkeit“ und „Y-Geschwindigkeit“ in den Eigenschaftsabbildungen festlegen.
Bereich Mit Hilfe einer Wandmaske können Sie Partikel auf einen bestimmten Bereich
eingrenzen oder alle Hindernisse entfernen. Außerdem können Sie Partikel auf einen
Bereich beschränken, indem Sie mit Hilfe einer Ebenenmaske Werte für die Eigenschaft
„Neigungskraft“ in den Eigenschaftsabbildungen festlegen.
Aussehen Beim Erstellen von Partikeln wird von der Kanone, dem Raster sowie bei der
Ebenen- und Partikelexplosion eine Partikelgröße vorgegeben, sofern Sie die Standard-
Punkte nicht durch eine Ebenenmaske ersetzen. Für die Kanone und das Raster wird
darüber hinaus eine Anfangsfarbe festgelegt. Bei der Ebenen- und Partikelexplosion
dagegen wird die Farbe der jeweiligen Ebene bzw. des Punktes oder Zeichens
übernommen. Über das Dialogfeld „Optionen“ beeinflussen Sie das anfängliche Aussehen
von Text. Nach der Partikelerstellung können Sie in den Eigenschaftsabbildungen Werte
für die Eigenschaften „Rot“,„Grün“,„Blau“,„Skalierung“,„Deckkraft“ und „Schriftgröße“
festlegen.

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Drehung Beim Erstellen von Partikeln wird für die Kanone und das Raster keine Drehung
vorgegeben; bei der Partikelexplosion wird die Drehung aus dem explodierenden Punkt
bzw. der jeweiligen Ebene oder dem Zeichen übernommen. Wenn Sie die Option
„Automatische Ausrichtung der Drehung“ verwenden, drehen sich Partikel automatisch
entlang ihrer Flugbahnen. Ein Partikel kann zum Beispiel während einer aufsteigenden
Bewegung nach oben und beim Herunterfallen nach unten zeigen. Bei Punktpartikeln ist
die Drehung nicht ohne Weiteres sichtbar. Sie lässt sich besser beobachten, wenn Sie das
punktförmige Partikel durch Textzeichen oder durch eine Ebene ersetzen. Nach dem
Erstellen der Partikel können Sie mit Hilfe einer Ebenenmaske Werte für die Eigenschaften
„Winkel“,„Winkelgeschwindigkeit“ und „Drehmoment“ in den Eigenschaftsabbildungen
vorgeben.
Hinweis: Aussehen und Drehung von Ebenenmasken-Partikeln ändern sich im Verhältnis
zu Aussehen und Drehung der ursprünglichen Ebene. Wenn Sie beispielsweise die
Standard-Punktpartikel durch einen Film von einem sich drehenden Rad ersetzen, drehen
sich die Rad-Partikel scheinbar, selbst wenn keine Partikeldrehung angewendet wurde.
So drehen Sie Partikel automatisch entlang ihrer Flugbahnen
1 Klicken Sie im Effektfenster unter „Partikelsimulation“ auf „Optionen“.
2 Wählen Sie die Option „Automatische Ausrichtung der Drehung“ aus und klicken Sie auf
„OK“.

Einstellungen unter „Schwerkraft“ für den Effekt


„Partikelsimulation“ (nur Pro)
Mit Hilfe dieser Einstellungen können Sie Partikel in eine bestimmte Richtung ziehen.
Die Partikel werden in Richtung der Schwerkraft beschleunigt.
Die folgenden Einstellungen unter „Schwerkraft“ können angepasst werden:
Kraft Bestimmt die Intensität der Schwerkraft. Bei positiven Werten wird die Kraft erhöht
und die Partikel werden stärker gezogen. Bei negativen Werten wird die Kraft
abgeschwächt.
Kraft willkürlich verteilt Gibt einen Bereich an, innerhalb dessen die Kraft nach dem
Zufallsprinzip verändert wird. Bei einem Wert von Null fallen alle Partikel mit derselben
Geschwindigkeit. Höhere Werte führen zu geringfügigen Variationen in der
Fallgeschwindigkeit der einzelnen Partikel. Obwohl durch die reine Schwerkraft alle
Objekte gleich stark beschleunigt werden, kann ein höherer Wert für „Kraft willkürlich
verteilen“ zu realistischeren Ergebnissen führen. Dies kann zum Beispiel der Fall sein,
wenn Blätter fallen sollen und der Luftwiderstand ausreicht, um die Fallgeschwindigkeit
der einzelnen Blätter zu variieren.
Richtung Bestimmt den Winkel, in dem die Schwerkraft einwirkt. Der Standardwert ist
180 Grad; dabei werden Partikel zum unteren Rand des Frames gezogen, was realistisches
Verhalten simuliert.
Auswirkungen Bestimmt eine Untergruppe der Partikel der ausgewählten Ebene, auf die
die Schwerkraft angewendet wird. (Siehe „Einstellungen unter „Auswirkungen“ für den
Effekt „Partikelsimulation“ (nur Pro)“ auf Seite 550.)

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Einstellungen unter „Abstoßen“ für den Effekt „Partikelsimulation“


(nur Pro)
Mit Hilfe dieser Einstellungen können Sie bestimmen, wie sich benachbarte Partikel
abstoßen oder anziehen. Durch diese Funktion wird eine positive oder negative
magnetische Polung der jeweiligen Partikel simuliert. Sie können festlegen, welche
Partikel, Ebenen oder Zeichen andere abstoßen und welche abgestoßen werden.
Hinweis: Wenn Sie möchten, dass eine vollständige Partikelebene von einem bestimmten
Bereich abgestoßen wird, können Sie dazu die Einstellungen unter „Wand“ oder die Option
„Neigungskraft“ in den Eigenschaftsabbildungen verwenden. (Siehe „Einstellungen unter
„Wand“ für den Effekt „Partikelsimulation“ (nur Pro)“ auf Seite 557 und „Informationen zu
Eigenschaftsabbildungen (nur Pro)“ auf Seite 557.)
Unter „Abstoßen“ können Sie die folgenden Einstellungen anpassen:
Kraft Bestimmt die Stärke der Abstoßungskraft. Bei höheren Werten werden Partikel
kräftiger abgestoßen. Negative Werte führen zur Anziehung der Partikel.
Kraftradius Bestimmt den Radius (gemessen in Pixeln), in dem Partikel abgestoßen
werden. Damit es zur Abstoßung kommen kann, muss sich in diesem Radius ein weiteres
Partikel befinden.
Abstoß Bestimmt, welche Partikel eine abstoßende oder anziehende Wirkung auf andere
Partikel ausüben, die Sie über die Einstellung „Auswirkungen“ festlegen. (Siehe
„Einstellungen unter „Auswirkungen“ für den Effekt „Partikelsimulation“ (nur Pro)“ auf
Seite 550.)
Auswirkungen Bestimmt eine Untergruppe der Partikel der ausgewählten Ebene, auf die
die Abstoßung bzw. Anziehung angewendet wird. (Siehe „Einstellungen unter
„Auswirkungen“ für den Effekt „Partikelsimulation“ (nur Pro)“ auf Seite 550.)

Einstellungen unter „Wand“ für den Effekt „Partikelsimulation“


(nur Pro)
Über diese Einstellungen können Sie Partikel eingrenzen, indem Sie den Bereich festlegen,
in dem sich die Partikel bewegen können. Eine Wand ist eine geschlossene Maske, die Sie
mit Hilfe eines Maskenwerkzeugs (zum Beispiel mit dem Zeichenstift) erstellen. Trifft ein
Partikel auf eine Wand auf, prallt er mit einer Geschwindigkeit ab, die der Wucht des
Aufpralls entspricht.
Grenze Bestimmt die Maske, die als Wand verwendet werden soll. Durch Zeichnen auf
die Effektebene können Sie eine neue Maske erstellen.

Informationen zu Eigenschaftsabbildungen (nur Pro)


Mit Hilfe einer Ebenenmaske und der Funktion „Dauerhafte Eigenschaftsabbildung“ oder
„Vorübergehende Eigenschaftsabbildung“ können Sie bestimmte Eigenschaften einzelner
Partikel steuern. Ein bestimmtes Partikel lässt sich zwar nicht direkt verändern, Sie können
jedoch mit Hilfe einer Ebenenmaske festlegen, was mit einem Partikel geschieht, wenn es
sich über ein bestimmtes Pixel in der Ebene bewegt. Beim Effekt „Partikelsimulation“ wird
die Helligkeit jedes Pixels der Ebenenmaske als bestimmter Wert interpretiert. (Siehe
„Informationen zu Ebenenmasken (nur Pro)“ auf Seite 563.) Mit Hilfe der
Eigenschaftsabbildungen können Sie einen bestimmten Kanal der Ebenenmaske (Rot,
Grün oder Blau) mit einer bestimmten Eigenschaft verknüpfen. Wenn sich ein Partikel
dann über ein bestimmtes Pixel bewegt, wird der diesem Pixel zugewiesene
Helligkeitswert verwendet, um die Eigenschaft zu verändern.

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Dauerhafte und vorübergehende Eigenschaftsabbildung (nur Pro)


Partikeleigenschaften lassen sich entweder dauerhaft oder vorübergehend verändern:
• Bei dauerhaften Änderungen von Partikeleigenschaften wird der letzte durch eine
Ebenenmaske festgelegte Wert für die verbleibende Lebensdauer des Partikels
beibehalten, es sei denn, das Partikel wird durch eine andere Steuerung wie z. B.
„Abstoßen“,„Schwerkraft“ oder „Wand“ verändert. Wenn Sie beispielsweise die
Partikelgröße mit Hilfe einer Ebenenmaske verändern und die Ebenenmaske so
animieren, dass sie sich aus dem entsprechenden Frame hinausbewegt, behalten
die Partikel den letzten durch die Ebenenmaske zugewiesenen Größenwert bei,
nachdem die Ebenenmaske den Frame verlassen hat.
• Bei vorübergehenden Änderungen von Partikeleigenschaften wird die jeweilige
Eigenschaft nach jedem Frame auf den ursprünglichen Wert zurückgesetzt. Wenn
Sie beispielsweise die Partikelgröße mit Hilfe einer Ebenenmaske verändern und die
Ebenenmaske so animieren, dass sie sich aus dem entsprechenden Frame
hinausbewegt, nimmt jedes Partikel wieder seine ursprüngliche Größe an, sobald ihm
kein Pixel der Ebenenmaske mehr entspricht. Ähnliches gilt, wenn Sie einen Operator
wie z. B.„Addieren“ anwenden. Jedes Mal, wenn sich ein Partikel über ein anderes Pixel
der Ebenenmaske bewegt, wird der entsprechende Pixelwert zum ursprünglichen Wert
für das Partikel addiert.
Weitere Informationen finden Sie unter „Eigenschaftsabbildungen verwenden (nur Pro)“
auf Seite 558.

Eigenschaftsabbildungen verwenden (nur Pro)


Die Optionen der Eigenschaftsabbildung ermöglichen in Verbindung mit Keyframes eine
umfassende Steuerung einzelner Partikeleigenschaften in Raum und Zeit. Mit Hilfe von
Ebenenmasken lassen sich Partikeleigenschaften an jeder beliebigen Position innerhalb
eines Frames ändern. Indem Sie Keyframes auf Optionen zur Eigenschaftsabbildung
anwenden und eine Ebenenmaske animieren, können Sie die Änderungen von
Partikeleigenschaften steuern.
So verwenden Sie die Optionen zur Eigenschaftsabbildung
1 Wählen Sie unter „Ebene als Maske verwenden“ eine Ebenenmaske aus, die beim
Verändern von Partikelwerten als Quelle für die Werte verwendet werden soll. Die
Ebenenmaske muss Teil der Komposition sein. (Siehe „Informationen zu Ebenenmasken
(nur Pro)“ auf Seite 563.)
2 Um den Effekt auf eine Untergruppe von Partikeln anzuwenden, nehmen Sie in den
Einstellungen unter „Auswirkungen“ die erforderlichen Einstellungen vor. (Siehe
„Einstellungen unter „Auswirkungen“ für den Effekt „Partikelsimulation“ (nur Pro)“ auf
Seite 550.)
3 Wählen Sie für die Optionen „Rot abbilden auf“,„Grün abbilden auf“ und „Blau abbilden
auf“ jeweils eine Eigenschaft aus. Sie müssen nicht alle Farbkanäle mit Eigenschaften
verknüpfen. Wenn Sie zum Beispiel die Skalierung über einer Bildmaske ändern möchten,
können Sie die Farbe Rot mit der Eigenschaft „Skalierung“ verknüpfen, ohne andere
Eigenschaften festzulegen.
4 Legen Sie für jede der erwähnten Optionsgruppen den niedrigsten und den höchsten
Wert fest, der durch die Ebenenmaske erzeugt werden soll.„Min.“ ist der Wert, mit dem
schwarze Pixel verknüpft werden, mit dem Wert „Max.“ werden weiße Pixel verknüpft.

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Die gesamte Tonwertverteilung zwischen dem Minimum und dem Maximum wird dann
proportional skaliert. (Siehe „Einstellungen „Min.“ und „Max.“ der
Eigenschaftsabbildungen (nur Pro)“ auf Seite 559.)
5 Wenn Sie mit der vorübergehenden Eigenschaftsabbildung arbeiten, können Sie
außerdem einen Operator mit dem Wert einer Partikeleigenschaft und dem Wert des
entsprechenden Pixels der Ebenenmaske anwenden. (Siehe „Einstellungen unter
„Operator“ für die vorübergehende Eigenschaftsabbildung (nur Pro)“ auf Seite 560.)
Hinweis: Da für Partikeleigenschaften viele verschiedene Maßeinheiten verwendet
werden (z. B. Pixel, Grad oder Sekunden), sollten Sie den Bereich für die Werte der
Ebenenmaske so einschränken oder erweitern, dass alle erzeugten Werte innerhalb des
Maßsystems einer bestimmten Partikeleigenschaft verwendet werden können. Dazu
können Sie zunächst die Optionen „Min.“ und „Max.“ benutzen, durch die der Bereich der
zu verwendenden Werte aus der Ebenenmaske definiert wird. Falls weitere Anpassungen
erforderlich sind und Sie mit der vorübergehenden Eigenschaftsabbildung arbeiten,
können Sie die Wirkung einer Ebenenmaske auch mit Hilfe von mathematischen
Operatoren verstärken, dämpfen oder beschränken.

Einstellungen „Min.“ und „Max.“ der Eigenschaftsabbildungen


(nur Pro)
Wenn sich der Bereich der Helligkeitswerte einer Ebenenmaske insgesamt als zu groß
oder zu klein erweist, können Sie den Bereich der durch die Ebenenmaske erzeugten
Werte mit Hilfe der Optionen „Min.“ und „Max.“ vergrößern, verkleinern oder verschieben.
In den folgenden Fällen sollten Sie die Werte für „Min.“ und „Max.“ anpassen:
• Sie möchten die kleinste Schriftgröße für den Text auf 10 Punkt und die größte Größe
auf 96 Punkt einstellen. Geben Sie dazu unter „Min.“ den Wert 10 und unter „Max.“ den
Wert 96 vor.
• Sie stellen die Anfangsfarbe für ein Partikel ein und ändern dann die Partikelfarben mit
Hilfe einer Ebenenmaske. Wenn die Farbänderungen nicht wirkungsvoll genug sind,
können Sie den Wert für „Min.“ verringern und für „Max.“ erhöhen und dadurch den
Kontrast der Farbänderungen verstärken.
• Sie stellen die Anfangsgeschwindigkeit für ein Partikel ein und ändern dann
den Wert für „X-Geschwindigkeit“ mit Hilfe einer Ebenenmaske. Der
Geschwindigkeitsunterschied zwischen den schnellsten und den langsamsten
Partikeln erscheint Ihnen jedoch zu groß. Sie können den Bereich der
Partikelgeschwindigkeiten einschränken, indem Sie für den Kanal der Ebenenmaske,
mit dem die Eigenschaft „X-Geschwindigkeit“ verknüpft wird, den Wert für „Min.“
erhöhen und für „Max.“ verringern.
• Sie ändern die Partikeleigenschaft „Skalierung“ mit Hilfe einer Ebenenmaske; die
kleinsten Partikel sind danach jedoch nicht klein genug und die größten Partikel sind
zu groß. In diesem Fall müssen Sie den gesamten Wertebereich für die Ausgabe nach
unten verschieben und sowohl den Wert für „Min.“ als auch für „Max.“ verringern.
• Sie haben eine Ebenenmaske erstellt, durch die Partikel nicht in der gewünschten
Richtung verändert werden, sondern der entgegengesetzte Effekt erzielt wird.
Vertauschen Sie in diesem Fall die Werte für „Min.“ und „Max.“. Damit erzielen Sie
dasselbe Ergebnis wie beim Umkehren der Ebenenmaske.

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Hinweis: Der Alphakanal der Ebenenmaske wird als Auswahlmaske für die dauerhafte
und vorübergehende Eigenschaftsabbildung verwendet. (Siehe „Einstellungen unter
„Auswirkungen“ für den Effekt „Partikelsimulation“ (nur Pro)“ auf Seite 550.)

Einstellungen unter „Operator“ für die vorübergehende


Eigenschaftsabbildung (nur Pro)
Wenn Sie die Einstellungen der vorübergehenden Eigenschaftsabbildung verwenden,
wird vom Effekt „Partikelsimulation“ der Wert einer Partikeleigenschaft durch den Wert des
Pixels aus der Ebenenmaske ersetzt, der sich an der aktuellen Position des Partikels
befindet. Sie können die erzeugten Werte auch verstärken, dämpfen oder beschränken,
indem Sie einen mathematischen Operator festlegen und dann sowohl den Wert einer
Partikeleigenschaft als auch den entsprechenden Pixelwert aus der Ebenenmaske
verwenden.
Die folgenden Operatoren sind verfügbar:
Einstellen Ersetzt den Wert einer Partikeleigenschaft durch den Wert des
entsprechenden Pixels der Ebenenmaske. Dies ist der Standardoperator.
Addieren Verwendet die Summe aus dem Wert einer Partikeleigenschaft und dem Wert
des entsprechenden Pixels der Ebenenmaske.
Differenz Verwendet den Absolutbetrag der Differenz aus dem Wert einer
Partikeleigenschaft und dem Helligkeitswert des entsprechenden Pixels der
Ebenenmaske. Da der Absolutbetrag der Differenz verwendet wird, ist der erzeugte Wert
immer positiv. Dieser Operator ist nützlich, wenn Sie nur mit positiven Werten arbeiten
möchten. Für Modelle, die ein realistisches Verhalten aufweisen sollen, ist der Operator
„Differenz“ nicht in jedem Fall ideal.
Subtrahieren Subtrahiert den Helligkeitswert des entsprechenden Pixels der
Ebenenmaske vom Wert einer Partikeleigenschaft.
Multiplizieren Multipliziert den Wert einer Partikeleigenschaft mit dem Helligkeitswert
des entsprechenden Pixels der Ebenenmaske.
Min. Vergleicht den Helligkeitswert aus der Ebenenmaske mit dem Wert der
Partikeleigenschaft; der niedrigere Wert wird eingesetzt.
Max. Vergleicht den Helligkeitswert aus der Ebenenmaske mit dem Wert der
Partikeleigenschaft; der höhere Wert wird eingesetzt.

Informationen zu mathematischen Operatoren (nur Pro)


Die folgenden Richtlinien sollen Ihnen bei der Entscheidung helfen, ob sich die
Verwendung eines mathematischen Operators empfiehlt:
• Um einfach den Wert einer Partikeleigenschaft durch den Helligkeitswert des
entsprechenden Pixels der Ebenenmaske zu ersetzen, wählen Sie den Operator
„Einstellen“. Dies ist die Standardeinstellung, mit der Sie die am besten vorhersehbaren
Ergebnisse erzielen.
• Um bestehende Eigenschaftenwerte zu verstärken, wenden Sie den Operator
„Addieren“ mit positiven Werten oder den Operator „Multiplizieren“ mit Werten über
1,0 an.
• Um Änderungen an Eigenschaftswerten zu dämpfen (abzuschwächen), wenden Sie
den Operator „Multiplizieren“ mit Werten zwischen 0 und 1,0 an.

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Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte

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• Um eine Partikeleigenschaft so zu beschränken, dass ein bestimmter Wert nicht


überschritten wird, verwenden Sie den Operator „Min.“ und geben Sie für die
Eigenschaften „Min.“ und „Max.“ denselben gewünschten Wert vor. Wenn Sie eine weiße
Farbfläche als Ebenenmaske verwenden, müssen Sie nur für die Eigenschaft „Max.“ den
entsprechenden Wert vorgeben.

Einstellungen der Eigenschaftsabbildungen (nur Pro)


Sowohl bei der dauerhaften als auch bei der vorübergehenden Eigenschaftsabbildung
können Sie mit Hilfe des Alphakanals der Ebenenmaske subtilere Änderungen am Wert
einer Partikeleigenschaft vornehmen. Zum Beispiel wirken sich Änderungen auf Partikel,
die sich über einem Pixel der Ebenenmaske mit einem Alphakanalwert von 255 befinden,
uneingeschränkt aus, während Partikel bei niedrigeren Werten weniger stark beeinflusst
werden. Vollständig transparente Pixel in der Ebenenmaske haben keine Auswirkungen
auf Partikeleigenschaften. (Siehe „Informationen zu Ebenenmasken (nur Pro)“ auf
Seite 563.)
Bei Verwendung der folgenden Eigenschaften wird beim Effekt „Partikelsimulation“ der
entsprechende Wert aus der Ebenenmaske (der aus dem Menü „Ebene als Maske
verwenden“ ausgewählten Ebene) kopiert und auf das Partikel angewendet.
Keine (nur Projekt) Ruft keine Änderungen an Partikeleigenschaften hervor.
Rot, Grün, Blau Kopiert den Wert für den roten, grünen oder blauen Kanal eines Partikels
innerhalb des Bereichs zwischen 0,0 und 1,0.
Kinetische Reibung Kopiert die Stärke des Widerstands, der auf ein sich bewegendes
Objekt wirkt, normalerweise im Bereich zwischen 0,0 und 1,0. Erhöhen Sie diesen Wert, um
sich bewegende Partikel abzubremsen oder anzuhalten.
Statische Reibung Kopiert die Stärke der Trägheit, durch die ruhende Partikel an ihrer
Position gehalten werden, normalerweise im Bereich zwischen 0,0 und 1,0. Ist der Wert
gleich Null, bewegen sich die Partikel, sobald eine andere Kraft (zum Beispiel die
Schwerkraft) zu wirken beginnt. Wenn Sie diesen Wert erhöhen, muss auf ruhende Partikel
eine andere, stärkere Kraft wirken, damit sie sich zu bewegen beginnen.
Winkel Kopiert die Richtung, in die ein Partikel zeigt, in Grad (relativ zum ursprünglichen
Winkel des Partikels). Der Winkel ist ohne Weiteres erkennbar, wenn es sich um Partikel aus
Textzeichen oder Ebenen ohne radiale Symmetrie handelt.
Winkelgeschwindigkeit Kopiert die Geschwindigkeit der Partikeldrehung in Grad pro
Sekunde. Durch diesen Wert wird bestimmt, wie schnell sich ein Partikel um seine eigene
Achse dreht.
Drehmoment Kopiert die Kraft der Partikeldrehung. Die Winkelgeschwindigkeit von
Partikeln wird durch ein positives Drehmoment erhöht. Bei Partikeln mit größerer Masse
erfolgt die Erhöhung langsamer. Hellere Pixel beeinflussen die Winkelgeschwindigkeit
stärker. Wenn das Drehmoment gegen die Winkelgeschwindigkeit gerichtet und groß
genug ist, beginnt das Partikel, sich in die entgegengesetzte Richtung zu drehen.
Skalierung Kopiert die Skalierung eines Partikels entlang der x- und der y-Achse. Mit
Hilfe dieser Eigenschaft können Sie Partikel proportional skalieren. Mit dem Wert 1,0 wird
ein Partikel auf seine volle Größe skaliert, ein Wert von 2,0 bewirkt eine Skalierung auf
200% usw.

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X-Skalierung, Y-Skalierung Kopiert die Skalierung eines Partikels in Richtung der x-


oder der y-Achse. Mit Hilfe dieser Eigenschaft können Sie Partikel horizontal oder vertikal
skalieren.
X, Y Kopiert die Position eines Partikels entlang der x- bzw. y-Achse im jeweiligen Frame
in Pixeln. Der Wert 0 gibt (für „X“) eine Position am linken Rand des Frames bzw. (für „Y“) am
oberen Rand des Frames an.
Gradationsgeschwindigkeit Kopiert die Geschwindigkeitsanpassung je nach Bereich
einer Ebenenmaske auf der horizontalen und vertikalen Bewegungsebene.
X-Geschwindigkeit, Y-Geschwindigkeit Kopiert die horizontale Geschwindigkeit (x-
Achsen-Geschwindigkeit) bzw. die vertikale Geschwindigkeit (y-Achsen-Geschwindigkeit)
eines Partikels in Pixeln pro Sekunde.
Neigungskraft Kopiert die Anpassung der Partikelkraft je nach Bereich einer
Ebenenmaske auf der horizontalen und vertikalen Bewegungsebene. Die Helligkeitswerte
der Pixel im jeweiligen Farbkanal definieren für jedes Pixel die Höhe des Widerstands
gegen die Partikelkraft, so dass der Farbkanal wie eine Ebenenmaske aus Bergen und
Tälern funktioniert, durch die die Partikelkraft abgeschwächt bzw. verstärkt wird. Bereiche
der Ebenenmaske mit gleicher Helligkeit wirken sich, ähnlich wie bei flachem Land, nicht
auf die Partikelkraft aus. Niedrigere Pixelwerte bedeuten einen geringeren Widerstand
gegen die Partikelkraft, ähnlich wie auf abschüssigem Gelände. Höhere Pixelwerte
bedeuten einen höheren Widerstand gegen die Partikelkraft, ähnlich wie auf
ansteigendem Gelände. Zur Erzielung optimaler Ergebnisse sollten Sie ein Bild mit
weichen Kanten als Ebenenmaske verwenden.
Wenn Sie für die Eigenschaft „Neigungskraft“ eine Ebenenmaske verwenden, auf der
flache Bereiche keine Veränderung bewirken, und mit Hilfe der Eigenschaften (nicht
der Operatoren) „Min.“ und „Max.“ den Wertebereich für die Neigungskraft festlegen,
geben Sie den positiven und negativen Wert derselben Zahl (z. B. –30 und +30) vor.
Dadurch wird sichergestellt, dass die Mitte des Wertbereichs bei Null zentriert bleibt.
X-Kraft Kopiert die Kraft entlang der x-Achse der Bewegung. Bei positiven Werten
werden Partikel nach rechts gedrückt.
Y-Kraft Kopiert die Kraft entlang der y-Achse der Bewegung. Bei positiven Werten
werden Partikel nach unten gedrückt.
Deckkraft Kopiert die Transparenz eines Partikels, wobei der Wert 0 vollständige
Transparenz und der Wert 1 das Vorhandensein einer Farbfläche signalisiert. Passen Sie
diesen Wert an, um Partikel langsam ein- oder auszublenden.
Masse Kopiert die Partikelmasse. Diese interagiert mit allen Eigenschaften, durch die
Kräfte angepasst werden. Dazu gehören „Schwerkraft“,„Statische Reibung“,„Kinetische
Reibung“,„Drehmoment“ und „Winkelgeschwindigkeit“. Um Partikel mit größerer Masse
zu bewegen, ist eine stärkere Kraft erforderlich.
Lebensdauer Kopiert die bereits verstrichene Zeit der Lebensdauer eines Partikels in
Sekunden. Am Ende seiner Lebensdauer wird das jeweilige Partikel aus der Ebene
entfernt. Per Standardvorgabe sind Partikel praktisch „unsterblich“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte

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Zeichen Kopiert den Wert, der einem ASCII-Textzeichen entspricht, und ersetzt das
aktuelle Partikel. Dies gilt nur, wenn Sie Textzeichen als Partikel verwenden. Sie können
festlegen, welche Textzeichen angezeigt werden. Malen oder zeichnen Sie hierzu auf die
jeweilige Ebenenmaske Grauschattierungen, die den gewünschten ASCII-Zeichen
entsprechen. Bei Null wird kein Zeichen angezeigt. Verwenden Sie für deutsche Zeichen
ASCII-Werte zwischen 32 und 127 und zwischen 160 und 256, Mit den möglichen Werten
lassen sich auch japanische Schriftzeichen wiedergeben. Weitere Informationen zu den
ASCII-Zeichenwerten für von Ihnen verwendete Schriften finden Sie in der
Dokumentation zur jeweiligen Schrift. Sie können auch ein Dienstprogramm wie z. B. die
Windows-Zeichentabelle benutzen oder sich an den Hersteller der Schrift wenden.
Hinweis: Wenn Sie lediglich aus bestimmten Zeichen eine Nachricht erstellen möchten, ist
es viel einfacher, den Text direkt in das Dialogfeld „Optionen“ einzugeben. Die Eigenschaft
„Zeichen“ ist besser für Geheimnachrichten geeignet, bei denen Sie Textzeichen
durcheinander würfeln. (Siehe „Standardpartikel durch Text ersetzen (nur Pro)“ auf
Seite 553.)
Schriftgröße Kopiert die Punktgröße von Zeichen. Dies gilt nur, wenn Sie Textzeichen als
Partikel verwenden. Zur Vergrößerung von Zeichen erhöhen Sie diesen Wert.
Zeitversatz Kopiert den Zeitversatzwert aus der entsprechenden Ebenenmaske. Diese
Eigenschaft ist nur anwendbar, wenn Sie mit Hilfe der Eigenschaft „Ebenenmaske“ eine
Multiframe-Ebene (zum Beispiel einen Film) als Partikelquelle ausgewählt haben. (Siehe
„Standardpartikel mit Hilfe der Ebenenmaske durch Ebenen ersetzen (nur Pro)“ auf
Seite 551.)
Skalierungsgeschwindigkeit Kopiert die Skalierung eines Partikels. Bei positiven
Werten dehnen sich Partikel aus, bei negativen Werten ziehen sie sich zusammen. Die
Ausdehnung oder Schrumpfung von Partikeln erfolgt mit einer Rate von einem Prozent
pro Sekunde.

Mehrere Eigenschaften mit Hilfe der RGB-Kanäle von


Ebenenmasken unabhängig voneinander ändern (nur Pro)
Sowohl bei der dauerhaften als auch bei der vorübergehenden Eigenschaftsabbildung
können Sie bis zu drei Partikeleigenschaften unabhängig voneinander steuern, indem Sie
ein einziges RGB-Bild als Ebenenmaske verwenden. Beim Effekt „Partikelsimulation“ wird
dies dadurch ermöglicht, dass Helligkeitswerte aus dem roten, grünen und blauen Kanal
des Bildes separat extrahiert werden. Sie müssen nicht alle drei Kanäle verwenden, wenn
Sie nur eine Eigenschaft ändern möchten. Wenn Sie nur eine Eigenschaft ändern bzw. für
Änderungen an bis zu drei Eigenschaften dieselben Werte verwenden möchten, benutzen
Sie ein Graustufenbild als Ebenenmaske, da in diesem Fall die RGB-Kanäle
übereinstimmen. (Siehe „RGB-Ebenenmasken erstellen (nur Pro)“ auf Seite 565.)

Informationen zu Ebenenmasken (nur Pro)


Eine Ebenenmaske ist ein Bild, in dem der Helligkeitswert jedes Pixels von einem Effekt
verwendet wird, um eine Berechnung durchzuführen. Bei Effekten wie „Partikelsimulation“
dient eine Ebenenmaske zur präzisen Einstellung von Partikeleigenschaften, z. B. der
Deckkraft. Daher wird eine Ebenenmaske in After Effects nicht als Bild, sondern als
Zahlenmatrix verwendet. Die eigentliche Ebenenmaske ist im fertigen Film meist gar nicht
sichtbar. Sie sehen lediglich das Ergebnis eines Effekts, bei dem die Pixelwerte der
Ebenenmaske auf die entsprechenden Pixel in einer Zielebene angewendet wurden.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 563


Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 564

Unabhängig von der Farbtiefe des als Ebenenmaske ausgewählten Bildes wird in
After Effects der dazugehörige rote, grüne und blaue Kanal so verwendet, als wäre jeder
Kanal ein 8-Bit-Graustufenbild. Wenn Sie eine Ebenenmaske mit Farben erstellen, können
die Helligkeitswerte der einzelnen RGB-Farbkanäle von den Eigenschaftsabbildungen des
Effekts „Partikelsimulation“ separat extrahiert werden. (Siehe „Mehrere Eigenschaften mit
Hilfe der RGB-Kanäle von Ebenenmasken unabhängig voneinander ändern (nur Pro)“ auf
Seite 563.)

Ebenenmasken erstellen (nur Pro)


Ebenenmasken werden häufig in Bildbearbeitungsprogrammen wie z. B. Adobe
Photoshop erstellt, Sie können jedoch jedes beliebige Programm einsetzen, in dem sich
mit After Effects kompatible Bilder speichern lassen. Um eine gute Ebenenmaske erstellen
zu können, müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass der Helligkeitswert jedes
einzelnen Pixels eine Effekteigenschaft beeinflusst. Im Folgenden finden Sie einige
Hinweise und Tipps zum Erstellen von Ebenenmasken:
• Wenn Ebenenmasken mit der Form eines bereits vorhandenen Bildes übereinstimmen
sollen, verwenden Sie einfach dieses Bild. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollten
Sie eine Ebenenmaske erstellen, deren Abmessungen mindestens der Ebene mit dem
Bild entsprechen.
• Sie können Ebenenmasken erzeugen, indem Sie eine Unterkomposition aus einer
weißen Farbfläche, einer schwarzen Farbfläche und einer Maske auf der obersten
Ebene erstellen, die bestimmt, welche Bereiche in Weiß und welche in Schwarz
angezeigt werden. Mit Hilfe der Maskeneigenschaft „Weiche Maskenkante“ können
Sie fließende Übergänge zwischen Schwarz und Weiß erzeugen.
• Eine einfache Methode zum Erstellen von Ebenenmasken in Photoshop besteht darin,
eine Ebene mit schwarzem oder weißem Hintergrund zu erstellen, eine Auswahl darauf
zu zeichnen und die Auswahl mit der jeweils anderen Farbe auszufüllen. Indem Sie die
gesamte Ebene weichzeichnen, können Sie fließende Übergänge zwischen Schwarz
und Weiß erzeugen.
• Sie können die Werte für Ebenenmasken präziser festlegen, indem Sie
Grauschattierungen im Wertebereich zwischen 0 (Schwarz) und 255 (Weiß) malen.
Dies entspricht dem Tonwertbereich eines 8-Bit-Kanals. Um das Malen oder Zeichnen
zu erleichtern, steht in Ihrem Mal- bzw. Zeichenprogramm möglicherweise eine Palette
aus 256 Grautönen zur Verfügung. Unter Umständen können Sie eine solche Palette
auch selbst erstellen.
Hinweis: Während bei Bildern, die in anderen Effekten oder Programmen als
Verschiebungsmasken erstellt wurden, oft Töne auf Werte in einer Skala von –127 bis
+127 abgebildet werden, interpretiert der Effekt „Partikelsimulation“ Grautöne als Werte
auf einer Skala von 0,0 (Schwarz) bis 1,0 (Weiß). Wenn Sie Bilder verwenden, die als
Verschiebungsmasken erstellt wurden, können Sie mit Hilfe der Eigenschaften „Min.“
und „Max.“ den von der Ebenenmaske erzeugten Tonwertbereich verändern. (Siehe
„Einstellungen „Min.“ und „Max.“ der Eigenschaftsabbildungen (nur Pro)“ auf Seite 559.)
• Durch den Alphakanal einer Ebenenmaske wird der jeweilige Wert vor dem Anwenden
auf die Zielebene modifiziert. In Bereichen mit vollständig deaktiviertem Alphakanal
(d. h. in transparenten Bereichen von Ebenenmasken) werden Partikelwerte nicht
geändert. In Bereichen mit Teilwerten für den Alphakanal (d. h. in halbtransparenten
Bereichen von Ebenenmasken) wird die Änderung entsprechend abgeschwächt. Wenn

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zum Beispiel ein Pixel einer Ebenenmaske den Wert 10 und der entsprechende
Alphakanal den Wert 127 (50%) aufweist, wird das Pixel in 50% geändert und sein
tatsächlicher Wert beträgt 5. Wenn Sie mit der dauerhaften und vorübergehenden
Eigenschaftsabbildung arbeiten, wird der tatsächlich auf ein Partikel angewendete
Wert außerdem von dem in den Einstellungen „Min.“ und „Max.“ festgelegten Bereich
beeinflusst. (Siehe „Einstellungen „Min.“ und „Max.“ der Eigenschaftsabbildungen (nur
Pro)“ auf Seite 559.)
• Wenn Sie Ebeneneigenschaften der Ebenenmaske (Masken, Effekte oder
Transformieren) ändern möchten, nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor,
erstellen Sie aus der Ebene eine Unterkomposition und verwenden Sie die so erzeugte
Komposition als Ebenenmaske. Andernfalls werden beim Effekt „Partikelsimulation“
sämtliche Eigenschaftseinstellungen ignoriert.
• Vom Kontrast zwischen benachbarten Pixelwerten wird bestimmt, wie fließend sich die
Werte über die Oberfläche der Ebenenmaske hinweg ändern. Um fließende Übergänge
zu erzeugen, malen Sie mit einem weichen oder geglätteten Pinsel oder wenden Sie
Verläufe an. Wenn Sie abrupte Änderungen erzeugen möchten, vermeiden Sie
Zwischenschattierungen und verwenden Sie nur weit auseinander liegende Töne wie
z. B. 50%-Grau, Schwarz und Weiß.
• Sie können den Kantenkontrast insgesamt mit Hilfe von Weich- oder
Scharfzeichnungsfiltern anpassen, wenn diese in Ihrem Mal- oder Zeichenprogramm
zur Verfügung stehen.
Hinweis: Wenn Sie einzelne Pixel bearbeiten möchten, öffnen Sie die Ebenenmaske in dem
Programm, mit dem Sie sie erstellt haben, und nehmen Sie die gewünschte Änderung vor.

RGB-Ebenenmasken erstellen (nur Pro)


Beim Effekt „Partikelsimulation“ können die Helligkeitswerte des roten, grünen und
blauen Kanals in einem Bild separat extrahiert werden. Wenn Sie unterschiedliche
Ebenenmasken für diese Kanäle erstellen möchten, benutzen Sie ein Programm, in dem
Sie einzelne Farbkanäle bearbeiten können, z. B. Adobe Photoshop, und platzieren Sie
dann jede Ebenenmaske durch Malen oder Einfügen in einem eigenen Kanal. Speichern
Sie die Ebenenmaske als RGB-Bild in einem Format, das Sie in After Effects importieren
können. Da das Bild zur Verwendung als eine einzige verborgene Ebene mit drei
verschiedenen Ebenenmasken und nicht als sichtbare Farbebene erstellt wurde, sieht es
bei der Anzeige im RGB-Modus möglicherweise ungewöhnlich aus.
Wenn Sie einen Effekt anwenden, bei dem jeder Farbkanal als separate Ebenenmaske
benutzt werden kann, können Sie ein Graustufenbild verwenden. In diesem Fall sind die
RGB-Kanäle identisch.
Wenn Sie bereits über drei separate Bilder verfügen, können Sie diese mit Hilfe des
Effekts „Kanäle festlegen“ in einer einzigen RGB-Datei zusammenfassen. Bei diesem
Effekt lässt sich jedes Bild in einen eigenen Kanal innerhalb der kombinierten Datei laden,
so dass diese als RGB-Ebenenmaske verwendbar ist.

Ebenenmasken in Kompositionen einrichten (nur Pro)


Bevor Sie eine Ebenenmaske auf eine Partikelebene anwenden können, müssen sich
Ebenenmaske und Partikelebene in derselben Komposition befinden. Dabei müssen sie so
angeordnet werden, dass das gewünschte Ergebnis erzielt wird.

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So richten Sie eine Ebenenmaske ein


1 Fügen Sie die Ebenenmaske der Komposition hinzu.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Partikel räumlich vor der Ebenenmaske sichtbar sein sollen, stellen Sie sicher,
dass die Ebene, auf die der Effekt „Partikelsimulation“ angewendet wurde, sich vor der
Ebenenmaske befindet.
• Wenn die Ebenenmaske nicht sichtbar sein soll, blenden Sie sie aus, indem Sie im
Zeitleistenfenster auf das Augensymbol für die Ebene klicken.

Ebenenmasken animieren (nur Pro)


Ebenenmasken werden oft als ruhende Ebenen verwendet, die dieselben Abmessungen
haben wie die jeweiligen Zielebenen. Der Wert jedes Pixels der Ebenenmaske wird nur auf
ein bestimmtes Pixel an der entsprechenden Position in der Zielebene angewendet. Wenn
Sie allerdings eine Ebene animieren, ändert sich das Aussehen eines Pixels in der
Zielebene in Abhängigkeit von dem Pixel der Ebenenmaske, das diesem zu einem
bestimmten Zeitpunkt entspricht. Ebenenmasken werden oft so animiert, dass der
entsprechende Effekt durch die Zielebene zu wandern scheint.

Leistung mit dem Effekt „Partikelsimulation“ verbessern (nur Pro)


Mit dem Effekt „Partikelsimulation“ können Sie eine große Zahl ähnlicher Objekte so
animieren, dass diese sich zwar unabhängig voneinander bewegen, jedoch ein insgesamt
konsistentes Gruppenverhalten aufweisen, wie z. B. die Animation von Schneeflocken,
eines Bienenschwarms oder von explodierenden Feuerwerkskörpern. Die folgenden
Richtlinien sollen Ihnen dabei helfen, diesen Effekt effizient einzusetzen:
• Beim Erzeugen des Effekts „Partikelsimulation“ sollten Sie die Infopalette im Auge
behalten, um herauszufinden, wie viele Partikel erzeugt werden. Enthält ein Effekt
mehr als 10.000 Partikel, kann es zu einer deutlichen Verlangsamung des
Rendervorgangs kommen.
• Bei der Raster- und der Ebenenexplosion werden Partikel in jedem Frame generiert.
Möglicherweise ist die Anzahl der auf diese Weise generierten Partikel für den
erzeugten Effekt zu groß, was wiederum den Rendervorgang verlangsamt. Um eine
fortlaufende Partikelgenerierung zu vermeiden, animieren Sie die folgenden
Eigenschaften, so dass sie mit der Zeit den Wert Null annehmen:„Ebenenexplosion“,
„Radius der neuen Partikel“,„Rasterradius“,„Partikelradius“ und „Schriftgröße“. Neue
Partikel werden daraufhin vom Effekt „Partikelsimulation“ nur am Anfang einer
Sequenz generiert.
• Wenn Sie den Effekt „Partikelsimulation“ auf eine Ebene anwenden, sind die
Partikelpositionen nicht auf die Grenzen der Ebene beschränkt. Um Partikel zu steuern,
die Sie nicht sehen können oder die in der Nähe der Bildränder angezeigt werden,
müssen Sie eine Auswahlmaske oder eine Eigenschaftsabbildung verwenden, die
größer als der Bereich der Partikelsimulationsebene ist. Beachten Sie weiterhin, dass
After Effects den Alphakanal der Bildmaske berücksichtigt. Wenn Sie möchten, dass
transparente Bereiche der Bildmaske die Partikel beeinflussen, müssen Sie eine
Unterkomposition der Maskenebene mit einer schwarzen Farbfläche dahinter erstellen.

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Wenn Sie Halbbilder mit dem Effekt „Partikelsimulation“ rendern möchten, müssen Sie im
Dialogfeld „Optionen“ der Partikelsimulation die Option „Halbbilder rendern aktivieren“
auswählen. Die Simulation wird daraufhin vom Effekt „Partikelsimulation“ bei doppelter
Framerate der aktuellen Komposition berechnet; dies ist eine Voraussetzung für das
Rendern von Halbbildern.

Effekt „Simulation“ > „Zertrümmern“


Der Effekt „Zertrümmern“ lässt Grafiken explodieren. Verwenden Sie die Einstellungen
dieses Effekts, um die Explosionspunkte festzulegen und die Stärke sowie den Radius
einzustellen. Bereiche außerhalb des Radius explodieren nicht, wodurch Teile der Ebene
unverändert werden. Sie können aus einer Reihe von Formen für zertrümmerte Teile
auswählen, sie extrudieren und ihnen so Umfang und Tiefe zuordnen. Mit Hilfe einer
Verlaufsebene können Sie sogar die Reihenfolge einer Explosion genau steuern. Wenn Sie
zum Beispiel ein Logo importieren, können Sie mit dem Effekt „Zertrümmern“ ein Loch in
der Form des Logos in eine Ebene sprengen.

Original (links), mit über einen bestimmten Zeitraum angewendetem Effekt „Zertrümmern“, durch
den eine weitere Ebene freigegeben wird (Mitte und rechts)

Einstellung „Ansicht“ für den Effekt „Zertrümmern“


Über die Einstellung „Ansicht“ legen Sie genau fest, wie eine Szene im
Kompositionsfenster angezeigt wird. Folgende Ansichten stehen zur Verfügung:
Gerendert Zeigt die Teile mit Struktur und Beleuchtung so an, wie sie in der fertigen
Ausgabe zu sehen sein werden. Verwenden Sie diese Ansicht, wenn Sie die Animation
rendern.
Drahtgitter - Vorderansicht Zeigt die Ebene in einem Vollbildschirm mit einem direkten
Kamerawinkel ohne Perspektive an. Verwenden Sie diese Ansicht, um Effektankerpunkte
und weitere Parameter anzupassen, die von einem Winkel aus schwer zu sehen sind.
Außerdem sind die Umrisse der Zertrümmermuster sichtbar, so dass Sie deren Position,
Drehung und Skalierung genau bestimmen können. Zwischen dieser Ansicht und der
Perspektivenansicht für die Szene können Sie bequem wechseln.
Drahtgitter Zeigt die korrekte Perspektive der Szene an, so dass Sie die Kamera rasch wie
gewünscht einstellen und die Feineinstellung für die Extrusionstiefe vornehmen können.
Drahtgitter - Vorderansicht + Kräfte Zeigt die Vorderansicht der Drahtgitterdarstellung
der Ebene sowie eine blaue Darstellung jedes Kraftbereichs an.
Drahtgitter + Kräfte Zeigt die Drahtgitteransicht sowie eine blaue Darstellung jedes
Kraftbereichs an. Diese Ansicht enthält Kameraeinstellungen, so dass Sie alle
Komponenten exakt im 3D-Raum anordnen können.

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Einstellung „Rendern“ für den Effekt „Zertrümmern“


Diese Einstellung rendert entweder die gesamte Szene (Standardeinstellung), die nicht
zertrümmerte Ebene oder die zertrümmerten Teile unabhängig voneinander. Wenn Sie
zum Beispiel den Effekt „Leuchten“ nur auf zertrümmerte Teile und nicht auf den intakten
Bereich der Ebene anwenden möchten, erzeugen Sie eine Explosion und duplizieren Sie
die Ebene. Wählen Sie anschließend für die hintere Ebene aus dem Menü „Rendern“ die
Option „Ebene“ und für die vordere Ebene die Option „Stücke“ aus. Wenden Sie dann den
Effekt „Leuchten“ auf die vordere Ebene an.

Einstellungen unter „Form“ für den Effekt „Zertrümmern“


Über diese Einstellungen bestimmen Sie die Form und Darstellung der zertrümmerten
Teile. Die folgenden Optionen unter „Form“ können für den Effekt „Zertrümmern“
angepasst werden:
Muster Bestimmt das voreingestellte Muster, das für die explodierenden Teile verwendet
wird.
Eigenes Muster Bestimmt die Ebene, die als Form für die explodierten Teile verwendet
werden soll. Siehe „Eigenes Zertrümmermuster erstellen“ auf Seite 575.
Weiße Kacheln fixiert Verhindert, dass reinweiße Kacheln in einem eigenen Muster
explodieren. Diese Option können Sie verwenden, wenn bestimmte Bereiche einer Ebene
intakt bleiben sollen.
Verwenden Sie diese Option, wenn im Zertrümmermuster Bilder oder Buchstaben
wie z. B. der Buchstabe „O“ vorkommen: Geben Sie für den Bereich, den Sie nicht
sprengen möchten, wie z. B. die Mitte des „O“ und den Hintergrund, reines Weiß vor und
für den Rest eine andere reine Farbe.
Wiederholungen Bestimmt die Skalierung des Kachelmusters. Diese Option können Sie
nur in Verbindung mit den voreingestellten Zertrümmermustern verwenden, die sich alle
fugenlos kacheln lassen. Durch Erhöhung dieses Wertes erhöhen Sie die Anzahl der Teile
auf dem Bildschirm, indem Sie die Größe des Zertrümmermusters nach unten skalieren.
Im Ergebnis entstehen beim Zerbrechen der Ebene mehr und kleinere Teile. Es empfiehlt
sich nicht, diese Einstellung zu animieren, da sich Anzahl und Größe der Trümmerteile
plötzlich ändern können.
Richtung Dreht die Ausrichtung eines voreingestellten Zertrümmermusters relativ zur
Ebene. Wie bei der Option „Wiederholungen“ führt die Animation dieser Option zu
plötzlichen sprunghaften Änderungen und wird daher nicht empfohlen.
Ursprung Legt die Position eines voreingestellten Zertrümmermusters auf der Ebene
präzise fest. Diese Option ist nützlich, wenn Sie Teile eines Bildes mit bestimmten
zertrümmerten Teilen aufreihen möchten. Das Animieren dieser Option führt zu
plötzlichen sprunghaften Veränderungen in der Animation und wird daher nicht
empfohlen.
Extrusionstiefe Fügt den explodierten Teilen eine dritte Dimension hinzu. Je höher der
Wert, desto dicker die Teile. In der Ansicht „Gerendert“ ist dieser Effekt erst sichtbar, wenn
Sie mit dem Zertrümmern beginnen oder die Kamera drehen. Wenn Sie den Wert für diese
Option erhöhen, gleiten die Teile möglicherweise durcheinander hindurch. In einer
Animation mit voller Geschwindigkeit stellt dies im Allgemeinen kein Problem dar. Es
kann allerdings zum Problem werden, wenn die Teile an Umfang zunehmen und sich
langsamer bewegen.

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Einstellungen „Kraft 1“ und „Kraft 2“ für den Effekt „Zertrümmern“


Über „Kraft 1“ und „Kraft 2“ legen Sie mit Hilfe zweier unterschiedlicher Kräfte die
Explosionsbereiche fest. Passen Sie die folgenden Einstellungen unter „Kraft“ für den Effekt
„Zertrümmern“ an:
Position Bestimmt den aktuellen Mittelpunkt der Explosion im x-,y-Raum.
Tiefe Bestimmt den aktuellen Mittelpunkt im z-Raum bzw. bestimmt, wie weit vor oder
hinter der Ebene sich der Explosionspunkt befindet. Passen Sie die Tiefe an, um zu
bestimmen, wie weit der Explosionsradius in die Ebene hineinreichen soll. Da der
Explosionsradius kugelförmig und die Ebene grundsätzlich flach ist, wird die Ebene nur
von einem Kreisschnitt geschnitten. Je weiter die Ebene vom Explosionszentrum entfernt
ist, desto kleiner ist der Kreisschnitt. Beim Explodieren werden die Teile vom Kraftzentrum
weg geschleudert. Von der Option „Tiefe“ wird bestimmt, welche Richtung die Teile beim
Wegfliegen einschlagen: Positive Werte lassen die Teile in Vorwärtsrichtung zur Kamera
hin explodieren (bei Standard-Kameraeinstellungen von 0, 0, 0); bei negativen Werten
fliegen die Teile nach hinten, von der Kamera weg. Um zu sehen, wie sich die
Tiefeneinstellung auswirkt, wählen Sie die Ansicht „Drahtgitter + Kräfte“.
Radius Definiert die Größe der Explosion. Der Radius gibt die Entfernung vom
Kreismittelpunkt (oder Kugelmittelpunkt) bis zum Rand an. Durch Anpassung dieses
Wertes nehmen Sie eine Feineinstellung vor und geben damit genau an, welche Teile
explodieren und welche intakt bleiben. Änderungen dieses Wertes können zur Änderung
der Geschwindigkeit und der Vollständigkeit der Explosion führen. Wenn Sie diesen Effekt
von einem kleinen zu einem großen Radius animieren, wird eine sich ausdehnende
Explosion mit Druckwelle erzeugt.
Hinweis: Wenn Sie bestimmen möchten, wann die Teile explodieren, animieren Sie den
Radius und nicht die Stärke. Teile innerhalb des Kraftbereichs werden durch die
Schwerkraft aus dem Bildschirm herausgezogen, selbst dann, wenn die Stärke auf 0
eingestellt ist.
Stärke Bestimmt die Geschwindigkeit, mit der sich die explodierten Teile bewegen, d. h.
mit welcher Stärke sie vom Explosionspunkt weg katapultiert oder wieder angesogen
werden. Bei positiven Werten werden die Teile vom Explosionspunkt weggeschleudert,
bei negativen angesogen. Je höher der positive Wert, desto schneller und weiter fliegen
sie vom Mittelpunkt weg. Je höher der negative Wert, desto schneller katapultieren sich
die Teile selbst in Richtung des Mittelpunkts. Sobald sich die Teile in Bewegung gesetzt
haben, stehen sie nicht mehr unter dem Einfluss des Kraftbereichs, sondern werden
stattdessen von den Physik-Einstellungen beeinflusst. Wenn Sie für die Stärke einen
negativen Wert vorgeben, verschwinden die Teile nicht in einem schwarzen Loch, sondern
fliegen durcheinander hindurch und treten auf der anderen Seite des Kraftbereichs aus.
Ein sehr niedriger Wert für die Stärke bewirkt, dass die Teile in Formen zerbrechen und
Risse in der Ebene erzeugen, ohne allerdings auseinander gesprengt zu werden. Haben
Sie für die Schwerkraft einen von 0 abweichenden Wert vorgegeben, folgen die Stücke
nach dem Auseinanderbrechen dem Sog der Schwerkraft.
Hinweis: Ein Trümmerstück setzt sich aus Scheitelpunkten (Punkte, die die Ecken einer
Form definieren), Kanten (Linien, die die Punkte verbinden) und Ebenen (Wände der Form)
zusammen. Vom Effekt „Zertrümmern“ wird bestimmt, wann eine Form mit einem
Kraftbereich in Berührung kommt, basierend darauf, wann ein Scheitelpunkt auf den
Bereich trifft.

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Einstellungen unter „Verlauf“ für den Effekt „Zertrümmern“


Diese Einstellungen bestimmen die Verlaufsebene, die zur Zeitsteuerung einer Explosion
verwendet wird, und die Teile, die von der Explosion betroffen sind. Die folgenden
Einstellungen unter „Verlauf“ können für den Effekt „Zertrümmern“ angepasst werden:
Zertrümmern: Schwellenwert Bestimmt, welche Teile im Kraftbereich gemäß der
entsprechenden Luminanz der festgelegten Verlaufsebene zertrümmert werden. Ist die
Option „Zertrümmern: Schwellenwert“ auf 0% eingestellt, werden keine Teile im
Kraftbereich zertrümmert. Geben Sie den Wert 1% vor, werden nur die Teile im
Kraftbereich zertrümmert, die den weißen Bereichen (oder nahezu weißen Bereichen)
der Verlaufsebene entsprechen. Bei einer Einstellung auf 50% werden alle Teile im
Kraftbereich zertrümmert, die den Bereichen zwischen Weiß bis 50%igem Grau der
Verlaufsebene entsprechen. Sind 100% vorgegeben, werden alle Teile im Kraftbereich
zertrümmert. Da es 256 Grauschattierungen gibt (einschließlich Schwarz und Weiß),
repräsentiert jeder Prozentpunkt etwa 2,5 Grauschattierungen.
Das Animieren der Option „Zertrümmern: Schwellenwert“ wirkt sich auf die Explosionszeit
aus. Wenn Sie den Wert 0% nicht verändern, explodiert die Ebene zu keinem Zeitpunkt.
Wenn Sie jedoch für einen Keyframe die Option „Zertrümmern: Schwellenwert“ auf 50%
einstellen, explodieren die Teile der Ebene im Kraftbereich, die den Bereichen der
Verlaufsebene zwischen Weiß und 50%igem Grau entsprechen. Wenn Sie die Option
„Zertrümmern: Schwellenwert“ mit 100% animieren, explodieren die restlichen Teile im
Kraftbereich.
Verlaufsebene Bestimmt die Ebene, die dazu verwendet wird, zu definieren, wann
bestimmte Bereiche der Zielebene zertrümmert werden. Weiße Bereiche werden zuerst
zertrümmert, schwarze Bereiche zuletzt. Der Effekt „Zertrümmern“ bestimmt, welche Pixel
welchen Teilen entsprechen. Hierzu wird die Ebene unterteilt und jedes einzelne Stück
wird mit einem Mittelpunkt oder einem Balancepunkt versehen. Wenn Sie das
Zertrümmermuster über die Verlaufsebene legen, steuern die Pixel der Verlaufsebene, die
sich genau unterhalb jedes Balancepunkts befinden, die Explosion.
Hinweis: Einige Formen haben einen Balancepunkt, der sich außerhalb des aktuellen
Bereichs der Form befindet, wie z. B. die Buchstaben „C“ und „U“. Beim Entwerfen einer
Verlaufsebene in einer solchen Situation sollten Sie Graustufenversionen von Buchstaben
vermeiden. Verwenden Sie stattdessen große Formen, die den Balancepunkt jedes
Zeichens bedecken.
Verlauf umkehren Kehrt die Pixelwerte im Verlauf um. Weiß wird zu Schwarz und
Schwarz zu Weiß.

Einstellungen unter „Physik“ für den Effekt „Zertrümmern“


Diese Einstellungen bestimmen die Art und Weise der Bewegung der Teile im Raum. Die
folgenden Einstellungen unter „Physik“ können für den Effekt „Zertrümmern“ angepasst
werden:
Drehgeschwindigkeit Bestimmt die Geschwindigkeit, mit der sich Teile um ihre eigene
Achse drehen, die über die Option „Drehachse beim Fallen“ festgelegt wurde. Die Option
erlaubt es Ihnen, verschiedene Drehgeschwindigkeiten für unterschiedliche Materialien
zu simulieren. In der Natur drehen sich ähnlich geformte Teile mit verschiedenen
Geschwindigkeiten in Abhängigkeit von ihrer Masse und vom Luftwiderstand. Ein
Ziegelstein dreht sich beispielsweise schneller als Styropor.

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Drehachse beim Fallen Bestimmt die Achse, um die sich die Teile drehen. Mit der Option
„Frei“ werden die Teile in alle Richtungen gedreht. Die Option „Ohne“ lässt keinerlei
Drehung zu. Mit „X“,„Y“ und „Z“ werden die Teile nur um die ausgewählte Achse gedreht.
Mit „XY“,„XZ“ und „YZ“ werden die Teile nur um die ausgewählte Achsenkombination
gedreht.
Hinweis: Eine Anwendung der z-Achsendrehung wird nur dann angezeigt, wenn eine
zweite Kraft auf die Ebene einwirkt. Wenn nur die z-Achsendrehung ausgewählt wird,
beginnen die Teile sich nicht nach der ersten Explosion zu drehen.
Zufälligkeit Beeinflusst die Anfangsgeschwindigkeiten und -drehungen, die durch den
Kraftbereich generiert werden. Wenn diese Option auf 0 eingestellt wird, bewegen sich
die Teile direkt vom Explosionsmittelpunkt weg (hierbei wird eine positive Kraft
vorausgesetzt). Echte Explosionen verlaufen selten geordnet; die Option „Zufälligkeit“
ermöglicht es Ihnen, die Darstellung ein wenig zu variieren.
Viskosität Bestimmt, wie schnell Teile nach dem Auseinandersprengen an
Geschwindigkeit verlieren. Je höher die Viskosität, desto höher ist der Widerstand, den die
Teile beim Bewegen und Umherwirbeln erfahren. Bei einem entsprechend hohen Wert für
die Viskosität kommen die Teile schnell zum Stillstand. Um eine Explosion in Wasser oder
Schlamm zu replizieren, wählen Sie für die Viskosität einen hohen Wert. Für Luft wählen
Sie einen mittleren Wert, und für eine Explosion im Raum geben Sie einen sehr niedrigen
Wert oder 0 vor.
Varianz der Masse Bestimmt das theoretische Gewicht der Teile zum Zeitpunkt ihrer
Explosion. Ein großes Teil ist beispielsweise schwerer als ein kleines kann daher nach dem
Sprengen nicht so weit oder so schnell fliegen. Die Standardeinstellung für die Varianz der
Masse von 30% entspricht einer realistischen Annäherung an dieses physikalische Gesetz.
Bei einer Einstellung von 100% wird der Unterschied im Verhalten zwischen großen und
kleinen Teilen extrem übertrieben dargestellt. Wird der Wert auf 0% gesetzt, zeigen alle
Teile unabhängig von ihrer Größe dasselbe Verhalten.
Schwerkraft Bestimmt, was nach dem Auseinanderbrechen und Sprengen mit den
Teilen passiert. Je höher der Wert für die Schwerkraft, desto schneller werden die Teile in
die Richtung gezogen, die über die Optionen „Schwerkraftrichtung“ und „Abnahme der
Schwerkraft“ festgelegt wurde.
Schwerkraftrichtung Definiert die Richtung im x-,y-Raum, in die sich die Teile bewegen,
sobald die Schwerkraft auf sie einwirkt. Die Richtung verhält sich relativ zur Ebene. Wenn
unter „Abnahme der Schwerkraft“ ein Wert von -90 oder 90 vorgegeben wurde, hat die
Schwerkraftrichtung keine Auswirkungen.
Abnahme der Schwerkraft Bestimmt die Richtung im z-Raum, in die sich die Teile nach
dem Explodieren bewegen. Bei einem Wert von 90 werden die Teile relativ zur Ebene nach
vorne gesprengt. Ein Wert von -90 bewirkt die Sprengung nach hinten, wiederum relativ
zur Ebene.

Einstellungen unter „Strukturen“ für den Effekt „Zertrümmern“


Über diese Einstellungen bestimmen Sie die Struktur der Teile. Die folgenden
Einstellungen können für den Effekt „Zertrümmern“ angepasst werden:

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Farbe Bestimmt die Farbe der Teile, die über die Optionen „Modus: Vorne“,„Modus: Seite“
sowie „Modus: Hinten“ definiert wurden. Diese Farbe kann je nach Moduseinstellung
sichtbar oder unsichtbar sein: Ist ein Modus auf „Farbe“,„Eingefärbte Ebene“,„Farbe +
Deckkraft“ oder „Eingefärbte Ebene + Deckkraft“ eingestellt, wird die ausgewählte Farbe in
der Darstellung des Teils berücksichtigt.
Deckkraft Steuert die Deckkraft der entsprechenden Moduseinstellung. Damit die
Option sich auf die Darstellung der Teile auswirkt, muss für die Deckkraft die
Moduseinstellung „Farbe + Deckkraft“,„Ebene + Deckkraft“ oder „Eingefärbte Ebene +
Deckkraft“ festgelegt sein. Sie können die Option „Deckkraft“ in Verbindung mit
Strukturen verwenden, um das Erscheinungsbild eines halbtransparenten Materials zu
erzeugen.
Modus: Vorne, Modus: Seite, Modus: Hinten Diese Optionen bestimmen das
Erscheinungsbild der Vorder- und Rückseite der Teile sowie der Seiten. Mit „Farbe“ wird
die ausgewählte Farbe auf die entsprechende Seite des Teils angewandt. Mit der Option
„Ebene“ wird die aus dem entsprechenden Menü „Ebene“ ausgewählte Ebene auf die Seite
des Teils projiziert. Mit der Option „Eingefärbte Ebene“ wird die ausgewählte Ebene mit
der ausgewählten Farbe überblendet; ähnlich dem Effekt, der beim Blick auf die Ebene
durch einen Farbfilter entsteht. Mit „Farbe + Deckkraft“ wird die ausgewählte Farbe mit
dem Wert für die Deckkraft kombiniert. Ist für die Deckkraft der Wert 1 festgelegt, wird
der entsprechenden Seite die ausgewählte Farbe zugewiesen. Hat die Deckkraft den
Wert 0, ist die entsprechende Seite transparent. Mit der Option „Ebene + Deckkraft“ wird
die ausgewählte Ebene mit dem Wert für die Deckkraft kombiniert. Ist für die Deckkraft
der Wert 1 festgelegt, wird die ausgewählte Ebene der entsprechenden Seite zugewiesen.
Hat die Deckkraft den Wert 0, ist die entsprechende Seite transparent. Mit der Option
„Eingefärbte Ebene + Deckkraft“ wird die ausgewählte eingefärbte Ebene mit dem
Wert für die Deckkraft kombiniert. Ist für die Deckkraft der Wert 1 festgelegt, wird die
ausgewählte eingefärbte Ebene der entsprechenden Seite zugewiesen. Hat die Deckkraft
den Wert 0, ist die entsprechende Seite transparent.
Hinweis: Wenn Sie den Effekt „Zertrümmern“ auf eine Ebene mit einem Alphakanal
anwenden, den Sie für Transparenz verwenden möchten, verwenden Sie für die Vorder-
und Rückseite der Teile sowie für die Seiten die gleiche Struktur (oder zumindest eine
andere Ebene mit einem identischen Alphakanal), um alle Seiten transparent zu gestalten.
Vordere Ebene, Seitliche Ebene, Hintere Ebene Über diese Optionen bestimmen Sie
die Ebene, die auf die entsprechende Seite des Teils projiziert werden soll. Mit der Option
„Vordere Ebene“ wird die ausgewählte Ebene der Vorderseite der Teile zugewiesen.
„Hintere Ebene“ weist die ausgewählte Ebene der Rückseite der Teile zu. Wenn Sie für
„Modus: Vorne“ und „Modus: Hinten“ die Option „Ebene“ aktiviert haben, verfügt jedes
einzelne zertrümmerte Teil auf beiden Seiten über die gleichen Pixelinformationen. Mit
der Option „Seitliche Ebene“ wird eine Extrusion der ausgewählten Ebene auf die
extrudierten Seiten des Teils projiziert, so als ob die ausgewählte Ebene auch der Vorder-
und Rückseite zugewiesen würde und die Ebene durchschneidet.
Hinweis: Wenn Sie eine Ebene mit einem angewendetem Effekt auswählen, wird dieser
Effekt in der Struktur nicht sichtbar, es sei denn, Sie erstellen eine Unterkomposition der
Ebene. Wenn Sie allerdings die Option „Ohne“ auswählen, wird die Ebene, auf die Sie den
Effekt „Zertrümmern“ angewendet haben, zusammen mit Effekten, die eventuell vor dem
Zertrümmern auftreten, als Strukturmaske verwendet. Eine Unterkomposition ist nicht
erforderlich.

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Einstellung „Kamerasystem“ für den Effekt „Zertrümmern“


Über diese Einstellung bestimmen Sie, ob „Kameraposition“,„Eckpunkte“ oder
„Kompositionskamera“ verwendet werden.„Kompositionskamera“ verfolgt die Kamera-
und Lichtpositionen der Komposition und rendert ein 3D-Bild auf einer Ebene.

Einstellungen unter „Kameraposition“ für den Effekt „Zertrümmern“


Über diese Einstellungen bestimmen Sie die Kameraposition. Die folgenden Einstellungen
unter „Kameraposition“ können Sie für den Effekt „Zertrümmern“ anpassen:
X-Drehung, Y-Drehung, Z-Drehung Dreht die Kamera um die entsprechende Achse. Mit
Hilfe dieser Einstellungen kann eine Ebene von oben, von der Seite, von hinten oder aus
einem anderen Blickwinkel angezeigt werden.
X,Y-Position Bestimmt die Position der Kamera im x-,y-Raum.
Z-Position Legt fest, wo die Kamera im Raum Z positioniert ist. Bei kleineren Zahlen wird
die Kamera näher zur Ebene, bei höheren Zahlen weiter von der Ebene entfernt platziert.
Brennweite Bestimmt den Zoomfaktor und funktioniert wie das Zoomobjektiv einer
Kamera. Bei kleineren Zahlen erscheint die Entfernung der Objekte geringer, bei höheren
Zahlen größer.
Transformationsreihenfolge Bestimmt die Reihenfolge, in der die Kamera um ihre drei
Achsen gedreht wird. Außerdem wird hierdurch festgelegt, ob die Kamera vor oder nach
der Positionierung durch die anderen Einstellungen für die Kameraposition gedreht wird.

Einstellungen unter „Eckpunkte“ für den Effekt „Zertrümmern“


Die Einstellung über Eckpunkte ist ein alternatives System zur Kamerasteuerung.
Verwenden Sie diese Option als Hilfsmittel, um Ihre Ebene in eine Szene einzufügen. Die
folgenden Einstellungen unter „Eckpunkte“ können Sie für den Effekt „Zertrümmern“
anpassen:
Ecke oben links, Ecke oben rechts, Ecke unten links, Ecke unten rechts Legen die
Position jeder der vier Ecken Ihrer Ebene fest.
Automatische Brennweite Steuert die Perspektive des Effekts während der Animation.
Ist „Automatische Brennweite“ deaktiviert, wird mit Hilfe der von Ihnen angegebenen
Brennweite eine Kameraposition und -ausrichtung ermittelt, bei der die Ecken der Ebene
an der Position der Eckpunkte festgemacht werden. Ist dies nicht möglich, wird die Ebene
durch deren Kontur ersetzt, die zwischen den Punkten gezeichnet wird. Ist „Automatische
Brennweite“ aktiviert, wird die zur Erzielung der Übereinstimmung mit den Eckpunkten
erforderliche Brennweite verwendet, sofern dies möglich ist. Ist dies nicht möglich, wird
der korrekte Wert auf der Grundlage benachbarter Frames interpoliert.
Brennweite Setzt die anderen Einstellungen außer Kraft, wenn das Ergebnis nicht Ihren
Vorstellungen entspricht. Wenn Sie für die Brennweite einen Wert angeben, der nicht der
Brennweite entspricht, die Sie mit den Eckpunkten in der Konfiguration erzielen würden,
kann das Bild merkwürdig aussehen (zum Beispiel geneigt). Wenn Sie jedoch die
erforderliche Brennweite kennen, bietet die Einstellung „Brennweite“ die einfachste
Möglichkeit, ein korrektes Ergebnis zu erzielen.

Einstellungen unter „Beleuchtung“ für den Effekt „Zertrümmern“


Über diese Einstellungen bestimmen Sie die Beleuchtung für den Effekt „Zertrümmern“.
Die folgenden Einstellungen unter „Beleuchtung“ können angepasst werden:

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Lichtart Legt fest, welche Lichtart Sie verwenden möchten.„Entfernte Quelle“ ähnelt
dem Sonnenlicht und wirft Schatten in eine Richtung; alle Lichtstrahlen treffen nahezu im
selben Winkel auf das Objekt auf.„Punktquelle“ hingegen ist ähnlich dem Licht einer
Glühlampe. Schatten werden in alle Richtungen geworfen.„Erstes Kompositionslicht“
verwendet die erste Lichtebene einer Komposition, für die eine Reihe von Einstellungen
festgelegt werden können.
Lichter-Intensität Legt die Lichtstärke fest. Je höher der Wert, desto heller die Ebene.
Auch andere Beleuchtungseinstellungen beeinflussen die Lichtstärke.
Lichtfarbe Legt die Farbe des Lichts fest.
Lichtposition Bestimmt die Position der Lichtquelle im x-,y-Raum.
Lichttiefe Legt die Position des Lichts im Raum Z fest. Negative Zahlen verschieben das
Licht hinter die Ebene.
Umgebungslicht Verteilt das Licht auf der gesamten Ebene. Wird das Umgebungslicht
erhöht, werden alle Objekte im gleichen Ausmaß stärker beleuchtet. Außerdem wird
verhindert, dass Schatten völlig schwarz angezeigt werden. Wenn Sie für
„Umgebungslicht“ reines Weiß einstellen und alle anderen Lichteigenschaften auf 0
setzen, wird das Objekt voll ausgeleuchtet und die Szene verliert alle 3D-Schatten.

Einstellungen unter „Material“ für den Effekt „Zertrümmern“


Über diese Einstellungen bestimmen Sie die Reflexionswerte der Teile. Die folgenden
Einstellungen unter „Material“ können angepasst werden:
Diffuse Reflexion Mit dieser Option werden Objekten formdefinierende Schattierungen
verliehen. Der Schatten richtet sich nach dem Winkel, in dem das Licht auf die Oberfläche
trifft, und ist unabhängig von der Position des Betrachters.
Glanzreflexion Hier wird die Betrachtungsposition berücksichtigt. Die Reflexion der
Lichtquelle wird zurück zum Betrachter modelliert. Dadurch kann die Illusion eines
Glänzens erweckt werden. Um realistischere Werte zu erzielen, können Sie diese
Einstellung mit immer höheren Werten animieren, um den Übergang von gefilterten zu
ungefilterten Versionen der Ebene zu maskieren.
Glanzlichtschärfe Steuert den Glanz. Besonders glänzende Oberflächen erzeugen
kleine, dichte Reflexionen. Mattere Oberflächen hingegen verteilen das Glanzlicht über
einen größeren Bereich. Glanzlichter haben dieselbe Farbe wie das Eingangslicht. Licht ist
gewöhnlich weiß oder cremefarben. Daher kann die Sättigung von Bildern durch breite
Glanzlichter verringert werden, indem der Oberflächenfarbe Weiß hinzugefügt wird.
Gehen Sie bei der Anpassung der Beleuchtung wie folgt vor: Legen Sie die
Einstellungen für „Lichtposition“ und „Diffuse Reflexion“ fest, um die allgemeine
Lichtstärke und Schatten in einer Szene einzustellen. Passen Sie dann zur Einstellung der
Intensität und Verteilung der Glanzlichter die Werte für „Glanzreflexion“ und
„Glanzlichtschärfe“ an. Abschließend wird „Umgebungslicht“ angepasst, um die
Schatten einzufügen.

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Eigenes Zertrümmermuster erstellen


In After Effects werden alle Ebenen als RGBA-Bilder dargestellt (selbst Schwarzweißbilder).
Beim Effekt „Zertrümmern“ wird der Luminanzschwellenwert jedes einzelnen Kanals so
berechnet, dass anhand der Werte ein eigenes Zertrümmermuster erstellt werden kann.
Bei diesem Effekt wird für jeden Kanal der Luminanzschwellenwert von 50% berechnet.
Damit wird ein Bild erstellt, das sich aus nur acht Farben zusammensetzt: Rot, Grün, Blau,
Gelb, Magenta, Zyan, Weiß und Schwarz. Diese acht Farben ergeben mögliche
Kanalkombinationen. Für jede Farbe können Sie entweder den Wert 0 oder den
Maximalwert von 255 angeben. Die Zertrümmerebene wird entlang der Kanten dieser
verschiedenfarbigen Abschnitte geteilt.
Beim Entwerfen von eigenen Mustern kann es hilfreich sein, manuell für jeden einzelnen
Kanal des Bildes einen Schwellenwert von 50% festzulegen. (Sie können dafür den Effekt
„Kurven“ verwenden.) Wenn Sie den Schwellenwert festlegen, können Sie sehen, wie das
Bild in Teile zerbricht. Alternativ dazu können Sie ein eigenes Muster erstellen, indem Sie
ein Bild ausschließlich mit Hilfe der oben aufgeführten acht Farben ohne Zwischenstufen
oder Antialiasing zeichnen.
Der Alphakanal bestimmt, ob ein zertrümmertes Teil existiert oder nicht. Ein weißer
Alphakanal ergibt ein Trümmerteil, ein schwarzer Alphakanal dagegen nicht. Wenn Sie
einen Alphakanal verwenden, können Sie ein Kachelmuster mit Aushöhlungen anfertigen
oder einfache 3D-Modelle erzeugen, wie z. B. extrudierten Text.
Hinweis: Das eigene Muster bestimmt zwar die Formen der Teile, in die die Ebene
zerbricht, legt jedoch nicht fest, wann die Stücke zertrümmert werden. Der Zeitpunkt wird
von den Einstellungen unter „Kraft“ bestimmt und kann außerdem mit Hilfe einer
Verlaufsebene gesteuert werden.

Effekt „Simulation“ > „Wellenwelt“


Der Effekt „Wellenwelt“ ist auf der Adobe-Website ([Link]) verfügbar, sobald
Sie Ihre Kopie von After Effects registriert haben. Verwenden Sie diesen Effekt, um eine
Graustufenverschiebungsebene zur Verwendung mit anderen Effekten, wie z. B.
„Colorama“ oder „Kaustik“, zu erstellen. Bei diesem Effekt werden Flüssigkeitswellen
erstellt, die sich nach physikalischen Grundsätzen verhalten. Wellen gehen von einem
Effektankerpunkt aus, interagieren miteinander und werden von ihrer Umgebung
realistisch reflektiert. Verwenden Sie den Effekt „Wellenwelt“, um eine Draufsicht auf ein
Logo zu erstellen, wobei die Wellen das Logo und die Seiten der Ebene reflektieren.

Drahtgitter-Ansicht (links), Reliefkarten-Ansicht (Mitte) und das resultierende Bild (rechts). Das
erzeugte Bild fungiert als Wasseroberfläche für das Beispiel mit dem Effekt „Kaustik“.

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Drahtgitter-Ansicht (links), Reliefkarten-Ansicht (Mitte) und das resultierende Bild (rechts). Das
erzeugte Bild fungiert als Eingabephase für das Beispiel mit dem Effekt „Colorama“.

Um Ihnen das Verständnis dieses Effekts zu erleichtern, folgen an dieser Stelle ein paar
Informationen über die physikalischen Eigenschaften von Wellen: Eine Welle besteht aus
einem Wellenberg und einem Wellental. Die Amplitude einer Welle entspricht der Höhe
bzw. dem Abstand zwischen dem Wellenberg und dem Wellental. Die Wellenlänge ist der
Abstand zwischen zwei Wellenbergen. Die Frequenz ist die Anzahl der Wellen, die einen
bestimmten Punkt pro Sekunde passieren.

Einstellungen unter „Ansicht“ für den Effekt „Wellenwelt“


Über diese Einstellungen bestimmen Sie die Methode, die zur Anzeige des Effekts in der
Vorschau verwendet wird. Wählen Sie eine der folgenden Ansichten:
Reliefkarte Ein Graustufenbild, in dem die höchsten Punkte als helle Pixel und die
niedrigsten Punkte als dunkle Pixel dargestellt werden. Verwenden Sie diese Ansicht,
wenn Sie eine Verschiebungsebene erstellen.
Drahtgitter-Vorschau Eine visuelle Darstellung des Aufbaus einer Welle. Die
Graustufenausgabe entspricht einer Reliefkarte: Weiß repräsentiert die höchstmögliche
Welle, Schwarz repräsentiert die niedrigste. Die zwei rechteckigen Umrisse zeigen die
beiden Extreme an: Das zyanfarbene Rechteck steht für reines Weiß, das violette Rechteck
repräsentiert reines Schwarz. Das grüne Raster stellt die Grundebene dar; sie ist
standardmäßig flach, kann jedoch mit Hilfe eines Graustufenbilds verzerrt werden. Das
weiße Raster repräsentiert die Wasseroberfläche.

Drahtgitter-Steuerungen für den Effekt „Wellenwelt“


Mit den Drahtgitter-Steuerungen wird die Feineinstellung für die Darstellung des
Drahtgittermodells vorgenommen. Diese Steuerungen wirken sich nicht auf die
Graustufenausgabe aus. Mit „Horizontale Drehung“ wird die Drahtgitter-Vorschau um die
horizontale Achse (rechts und links) gedreht. Wenn Sie diese Option anpassen, bleibt in
der Verzerrung des Drahtgittermodells das gesamte Drahtgittermodell weiterhin
vollständig sichtbar. Mit der Option „Vertikale Drehung“ wird die Drahtgitter-Vorschau um
die vertikale Achse (oben und unten) gedreht. Mit der Option „Vertikale Skalierung“ wird
die Drahtgitter-Vorschau in vertikaler Richtung verzerrt, so dass Höhen leichter zu
erkennen sind. Die Graustufenausgabe wird davon nicht beeinflusst.

Einstellungen unter „Reliefkarte“ für den Effekt „Wellenwelt“


Über diese Einstellungen bestimmen Sie die Darstellung der Reliefkarte.
Hinweis: Belassen Sie die Wellenoberflächenebene zwischen den Rechtecken in Zyan und
Violett, während Sie Helligkeit und Kontrast anpassen. Wenn ein Wellenberg ein
zyanfarbenes Rechteck durchstößt, wird er mit reinem Weiß beschnitten. Wenn ein
Wellental den Boden des violetten Rechtecks durchstößt, wird er mit reinem Schwarz
beschnitten. Wenn Sie eine Verschiebungsebene erstellen möchten, sollten Sie ein

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Beschneiden vermeiden, da dadurch flache Wellenberge und Wellentäler entstehen, die


unnatürlich aussehen.
Die folgenden Einstellungen können unter „Reliefkarte“ angepasst werden:
Helligkeit Passt die Gesamthöhe der Wasseroberfläche an. Durch Anpassung der
Wasseroberfläche wird die Graustufenausgabe insgesamt aufgehellt oder verdunkelt.
Wenn Sie den Effekt „Wellenwelt“ zum Verschieben verwenden, wird die Wasseroberfläche
mit dieser Option auf und ab bewegt.
Kontrast Ändert den Unterschied zwischen den Grautönen der Wellenberge und der
Wellentäler, wodurch dieser mehr oder weniger extrem erscheint. Mit niedrigen Werten
werden die Grautöne ausgeglichen, mit höheren Werten erzeugen Sie eine Vielzahl von
Nuancen im Bereich von Schwarz bis Weiß (bis ein Beschneiden auftritt).
Gamma-Anpassung Steuert die Neigung der Wellen im Verhältnis zu ihrer Helligkeit. Die
Ergebnisse sind nur in der Reliefkarten-Ansicht sichtbar. Mit höheren Werten erzielen Sie
rundere Wellenberge und schmalere Täler, mit niedrigeren Werten werden sanftere Täler
und spitzere Berge erzeugt.
Trockene Bereiche rendern als Bestimmt, wie die Wasseroberfläche gerendert wird,
wenn trockene Bereiche vorhanden sind. Trockene Bereiche entstehen, wenn sich ein Teil
der Grundebene über die Wasseroberfläche erhebt. Sie können den trockenen Bereich mit
Hilfe der Option „Steigung“ bearbeiten.
Diese Option ist nützlich für die Integration eines Wellenwelt-Effekts in einer Szene. Zum
Beispiel können Sie die Unterkomposition einer Szene mit dem Effekt „Wellenwelt“ mit
Transparenz als eine Verschiebungsebene für den Effekt „Kaustik“ und als eine bewegte
Maske für die Effektebene verwenden.
Transparenz Diese Option steuert die Klarheit des Wassers. Durch sie wird die Deckkraft
des Alphakanals in seichten Bereichen bestimmt. In einem mit frischem Wasser gefüllten
Becken können Sie zum Beispiel ohne Probleme den Grund erkennen, in einem mit Kaffee
gefüllten Becken dagegen können Sie nur einige Zentimeter in die Tiefe sehen. Diese
Option ist äußerst nützlich, wenn Sie einen Wellenwelt-Effekt in eine andere Szene
integrieren. Sie können beispielsweise eine Komposition mit dem Effekt „Wellenwelt“ als
Quellebene für den Effekt „Kaustik“ und gleichzeitig als eine bewegte Maske für die
Effektebene verwenden.

Einstellungen unter „Simulation“ für den Effekt „Wellenwelt“


Passen Sie die folgenden Einstellungen an, um die Auflösung der Wasseroberfläche und
der Grundraster zu bestimmen:
Rasterauflösung Bestimmt die Anzahl der horizontalen und vertikalen Einheiten, aus der
die Wasseroberfläche und die Grundraster bestehen. Mit höheren Werten nimmt die
Genauigkeit der Simulation in hohem Maße zu, wobei allerdings mehr Speicherplatz
benötigt wird. Außerdem erhöht sich der Zeitaufwand für das Rendern.
Downsampling für Rasterauflösung Reduziert die interne Simulationsauflösung,
sobald sich die Ausgabeauflösung verringert, und erhöht dadurch die
Rendergeschwindigkeit. Dies kann allerdings eine bedeutende Veränderung in der
Darstellung der Ausgabe verursachen.
Wellengeschwindigkeit Legt fest, wie schnell sich Wellen von ihrem Ausgangspunkt
fortbewegen.

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Dämpfen Legt fest, wie schnell die Energie einer Welle von der Flüssigkeit, durch die sie
sich fortpflanzt, absorbiert wird. Je höher der Wert, desto schneller wird die Wellenenergie
absorbiert und desto kürzer ist die Entfernung, die eine Welle zurücklegt.
Wellengeschwindigkeit, Dämpfen Diese Optionen bestimmen die scheinbare
Viskosität der Flüssigkeit sowie den scheinbaren Umfang der Flüssigkeitsmenge. In Wasser
bewegen sich Wellen zum Beispiel schneller fort und breiten sich weiter aus als in Honig;
Wellen in einem Spülbecken bewegen sich viel schneller und schwingen viel schneller aus
als Wellen in einem See.
Hinweis: Der Effekt „Wellenwelt“ eignet sich am besten für Wassermengen von geringem
bis mittlerem Umfang (von einer Teetasse bis zu einem kleineren See). Zu den Merkmalen
von großen Wassermengen wie zum Beispiel Meeren gehören Wogen oder breite, stabile
Wellen ohne deutliche Verlangsamung. Der Effekt „Wellenwelt“ kann selbst mit der
niedrigsten Einstellung keine Wogen erzeugen, da die Wellen relativ schnell
ausschwingen.
Kanten reflektieren Bestimmt, wie Wellen von den Kanten der Ebenen reflektiert und
wieder zurück in die Szene geworfen werden.
Pre-Roll (Sekunden) Bestimmt, wann die Wellenbewegung beginnt. Standardmäßig
beginnt der Effekt mit einer ruhigen Oberfläche ohne Wellen oder Kräuselungen.
Verwenden Sie diese Option, wenn die Wellenbewegung bereits vor der Ebene beginnen
soll. Die Einstellungen im ersten Frame des Effekts werden während der Pre-Roll-Phase auf
die Ebene angewendet.

Einstellungen unter „Grund“ für den Effekt „Wellenwelt“


Passen Sie die folgenden Einstellungen an, um die Darstellung der Grundebene zu
bestimmen:
Grund Bestimmt die Ebene, die auf dem Grund des Wassers angezeigt wird. Wenn Sie
eine animierte Ebene für den Grund verwenden, sampelt der Effekt „Wellenwelt“ nur den
ersten Frame. Der Effekt bestimmt den Schnittpunkt der Oberfläche des Wassers mit der
Kante des Grundes, berechnet, wie stark sich die Wellen am Ufer brechen, und passt die
Geschwindigkeit der Wellen gemäß der Wassertiefe an. Die Oberfläche des Grundes wird
durch die Helligkeit der Ebene bestimmt: Weiß repräsentiert eine höhere Bodenerhebung,
Schwarz eine niedrigere Bodenerhebung.
Steigung Passt die Steigung des Grundes durch Verbreitern oder Verengen der Höhe des
verschobenen Drahtgitters an. Das Gitter ist fest mit der schwarzen Ebene verbunden; die
Steigung beginnt daher immer vom Grund aus. Mit anderen Worten: Sie können den
Grund einer Felsschlucht nicht tiefer einstellen, Sie können lediglich den Schluchtrand
höher setzen. Um die Tiefe einer Felsschlucht zu erhöhen, kombinieren Sie einen höheren
Wert für die Steigung mit einem niedrigeren Wert für die Höhe.
Höhe Legt die Entfernung zwischen der Wasseroberfläche und dem tiefstmöglichen
Punkt auf dem Grund fest. Verwenden Sie diese Einstellung, um die Wassermenge tiefer
oder seichter zu gestalten. Wenn Sie die Wassertiefe verändern, ändert sich auch das
Verhalten der Wellen entsprechend: In tiefem Wasser bewegen sie sich schneller als in
seichtem Gewässer. (Wenn Sie das Drahtgitter in der Vorschau anzeigen und die Option
„Höhe“ anpassen, erscheint das Niveau des Grundes möglicherweise niedriger, obwohl
sich die Drahtgitterkamera stets auf der Höhe des Wassers bewegt.)

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Wellenstärke Steuert, wie groß die Wellen sind, wenn Grundhöhe oder Steigung
animiert werden. Bei einem Wert von 0 werden keine Wellen produziert.
Hinweis: Sie können einen pulsierenden Welleneffekt erzeugen, indem Sie die Steigung
des Grundes animieren, so dass der Grund durch das Wasser stößt und dadurch Wellen
erzeugt. Intensivieren Sie dann diesen Effekt mit Hilfe der Option „Wellenstärke“.

Einstellungen „Produzent 1“ und „Produzent 2“ für den Effekt


„Wellenwelt“
Bestimmen Sie den Ausgangspunkt der Wellen mit Hilfe der folgenden Einstellungen:
Typ Bestimmt die Art des Produzenten. Mit der Option „Ring“ wird eine Welle erzeugt, die
so aussieht, als ob ein Kieselstein in einen Teich geworfen wurde; Wellen breiten sich nach
außen in Form von Ringen aus (oder in ovaler Form, je nach Größeneinstellung des
Effektankerpunkts). Die Option „Linie“ erzeugt Wellen, die in einer Linie, nicht in einem
Oval, von der Position des Produzenten ausgehen. Dies ist nützlich, wenn Sie Wellen
erstellen möchten, die so aussehen, als wären sie in viel weiterer Entfernung erzeugt
worden. Die Wellen werden senkrecht zu den Kanten der Linie gebildet. Die Linienlänge
basiert auf der Einstellung „Höhe/Länge“.
Position Bestimmt den Standort der Wellenproduzentenmitte.
Höhe/Länge Bestimmt die (vertikale) Höhe eines Ringproduzenten und passt die Länge
eines Linienproduzenten an.
Breite Bestimmt die (horizontale) Breite des Produzentenbereichs.
Winkel Bestimmt den Winkel des Wellenproduzentenbereichs für die Linien- und
Ringarten. Diese Option steuert die Ausrichtung der Linie und damit die anfängliche
Richtung der Wellen, die von beiden Enden der Linie ausgehen, senkrecht zu ihrer Länge.
Amplitude Steuert die Höhe der produzierten Welle. Mit höheren Werten werden
dramatischere Wellen erzeugt. Allerdings kann es zum Beschneiden kommen, was Sie
jedoch über die Einstellungen „Helligkeit“ und „Kontrast“ ausgleichen können.
Frequenz Bestimmt, wie viele Wellen pro Sekunde produziert werden. Durch einen Wert
von 1 wird bewirkt, dass die Wellen pro Sekunde einmal an die Oberfläche kommen.
Phase Bestimmt, in welcher Phase die Wellen tatsächlich beginnen. Mit einer
Standardeinstellung von 0˚ wird zum Beispiel als erste Störung in der Flüssigkeit eine
konvexe Welle erzeugt (eine von der Wasseroberfläche aus nach oben gerichtete Welle).
Bei einer Phaseneinstellung von 180˚ entsteht als erste Störung in der Flüssigkeit eine
konkave Welle.

Effekt „Stilisieren“ > „Pinselstriche“


Mit dem Effekt „Pinselstriche“ erhält ein Bild ein grob gemaltes Aussehen. Sie können
diesen Effekt auch anwenden, um die Wirkung von Pointillismus-Malerei zu erzielen,
indem Sie die Länge der Pinselstriche auf Null setzen und die Dichte des Striches erhöhen.
Sie legen zwar die grundsätzliche Richtung der Striche fest, die Striche werden aber
geringfügig um einen Zufallswert gestreut, so dass die Bilder natürlicher wirken. Bei
diesem Effekt werden sowohl der Alphakanal als auch die Farbkanäle verändert. Wenn Sie
einen Teil des ausgewählten Bildes mit einer Maske ausgeschnitten haben, werden die
Pinselstriche über die Ränder der Maske „gemalt“.

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Original (links) und nach Anwenden des Effekts „Pinselstriche“ (Mitte) und Einstellen von
„Pinselbreite“ und „Strichlänge“ (rechts)

Einstellungen für den Effekt „Pinselstriche“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Pinselstriche“ fest:
Malwinkel Gibt die Richtung an, in der die Pinselstriche ausgeführt werden. Da das Bild
im Grunde in diese Richtung verschoben wird, können an den Ebenenrändern Teile des
Bildes abgeschnitten werden. Wenn Sie dies verhindern möchten, können Sie die
gewünschte Ebene in eine größere Komposition einfügen und dann den Effekt
„Pinselstriche“ anwenden.
Pinselbreite Gibt die Breite des Striches in Pixeln an.
Länge Gibt die maximale Länge der Striche in Pixeln an. Wenn „Zufallsparameter“ nicht
auf 0 eingestellt ist, liegt die tatsächliche Länge der Pinselstriche u. U. etwas unter der
maximalen Länge.
Dichte Hohe Werte für „Dichte“ führen zu überlappenden Pinselstrichen und
interessanten visuellen Effekten.
Zufallsparameter Erstellt ungleichmäßige Striche. Je höher der Wert für die Zufälligkeit
ist, desto stärker schwankt die Ausführung der Striche um die Einstellungen herum, die Sie
festgelegt haben.
Maluntergrund Gibt an, wo die Pinselstriche angewendet werden. Mit „Originalbild“
werden die Striche auf die unbearbeitete Ebene aufgetragen. Dies ist die
Standardeinstellung. Mit „Transparente Leinwand“ werden nur die Pinselstriche selbst
angezeigt. Die Ebene zwischen den Strichen bleibt transparent. Mit „Weiße Leinwand“ und
„Schwarze Leinwand“ tragen Sie Striche auf einen weißen bzw. schwarzen Hintergrund
auf.
Mit Original mischen Legt fest, wie viel Prozent des Effekts angewendet wird – je höher
dieser Wert ist, desto mehr ist von der ursprünglichen Ebene im Hintergrund sichtbar.
Stellen Sie den Wert z. B. auf 50% ein, scheinen 50% der Originalebene durch den Effekt
hindurch. Ist der Wert auf 100% eingestellt, wirkt sich der Effekt nicht auf die Ebene aus.
Wenn Sie den Eindruck eines Sturms mit Regen erzielen möchten, stellen Sie diesen Wert
auf etwa 50% ein.

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Effekt „Stilisieren“ > „Farbrelief“


Der Effekt „Farbrelief“ wirkt wie der Effekt „Relief“, wobei bei „Farbrelief“ die ursprünglichen
Farben des Bildes nicht unterdrückt werden.

Original (links) und nach Anwenden des Effekts „Farbrelief“ (Mitte) und Einstellen von „Lichteinfall“
(rechts)

Effekt „Stilisieren“ > „Relief“


Durch den Effekt „Relief“ werden die Kanten der Objekte im ausgewählten Bild schärfer
dargestellt und die Farben unterdrückt. Außerdem werden bei diesem Effekt die Kanten
aus einem festgelegten Winkel beleuchtet. Die Qualitätseinstellung der Ebene beeinflusst
den Effekt, da darüber die Einstellung „Relief“ gesteuert wird. Das Relief wird bei der
Qualitätseinstellung „Beste“ auf Subpixel-Ebene berechnet und bei der
Qualitätseinstellung „Entwurf“ auf ganze Pixel gerundet.
Mit der Einstellung „Lichteinfall“ können Sie in Grad die Richtung angeben, aus der die
Lichtquelle zu strahlen scheint. Bei 45˚ kommt der Schatten aus nordöstlicher Richtung.
„Relief“ gibt die optische Höhe des Reliefs in Pixeln an. Tatsächlich wird mit der Einstellung
„Relief“ die maximale Breite der beleuchteten Kanten gesteuert.„Kontrast“ gibt die
Schärfe der Kanten des Bildinhalts an. Bei niedrigen Einstellungen ist der Effekt nur bei klar
ausgeprägten Kanten zu sehen. Wenn Sie den Wert erhöhen, wird die Hervorhebung
stärker.„Mit Original mischen“ legt die Gesamtstärke des auf die Ebene angewendeten
Effekts fest.

Original (links) und nach Anwenden des Effekts „Relief“ (Mitte) und Verringern des Wertes für „Mit
Original mischen“ (rechts)

Effekt „Stilisieren“ > „Konturen finden“


Mit dem Effekt „Konturen finden“ werden die Bildbereiche ermittelt, die deutliche
Übergänge aufweisen, und die Kanten verstärkt. Kanten können als dunkle Linien vor
weißem Hintergrund oder als farbige Linien vor schwarzem Hintergrund angezeigt
werden. Wenn der Effekt „Konturen finden“ angewendet wird, sehen die Bilder oft wie
Skizzen oder Fotonegative des Originals aus.

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Mit der Option „Umkehren“ wird das Bild invertiert, sobald die Konturen gefunden
wurden. Ist die Option aktiviert, werden Konturen als helle Linien vor schwarzem
Hintergrund angezeigt. Bei deaktivierter Option werden Konturen als dunkle Linien vor
weißem Hintergrund angezeigt.„Mit Original mischen“ legt die Gesamtstärke des auf die
Ebene angewendeten Effekts fest.

Original (links) und nach Anwenden des Effekts„Konturen finden“ mit aktivierter Option„Umkehren“
(Mitte) sowie mit deaktivierter Option „Umkehren“ und nach Änderung des Wertes für „Mit Original
mischen“ (rechts)

Effekt „Stilisieren“ > „Leuchten“ (nur Pro)


Mit dem Effekt „Leuchten“ werden die helleren Teile eines Bildes gesucht und
anschließend diese sowie die umliegenden Pixel aufgehellt, so dass ein diffuser,
leuchtender Lichtschein entsteht. Mit dem Effekt „Leuchten“ können Sie auch eine
Überbelichtung hell erleuchteter Objekte nachbilden. Das Leuchten kann auf den
Originalfarben des Bildes oder auf dessen Alphakanal basieren. Auf dem Alphakanal
basierendes Leuchten erzeugt die diffuse Helligkeit nur an den Kanten des Bildes
zwischen deckenden und transparenten Bereichen. Sie können mit dem Effekt „Leuchten“
darüber hinaus einen leuchtenden Verlauf zwischen zwei Farben sowie Effekte mit
mehreren Farben in Schleifen erstellen.
Durch Rendern des Effekts „Leuchten“ mit bester Qualität kann das Aussehen der Ebene
verändert werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie Adobe Photoshop-
Gradationskurven verwenden, um Ihre Leuchteffekte mit Farben zu versehen. Zeigen Sie
vor dem Rendern unbedingt eine Vorschau des Effekts „Leuchten“ mit bester Qualität an.

Original (links) und mit„Original berechnen“ gleich„Dahinter“ sowie„Farben“ gleich„Originalfarben“


(Mitte);„Original berechnen“ gleich „Davor“ und „Farben“ gleich „Farbe A und B“ (rechts)

Einstellungen für den Effekt „Leuchten“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Leuchten“ fest:
Kanal Hiermit legen Sie fest, auf welche Eigenschaften das Leuchten angewendet
werden soll.
Schwellenwert Legt einen Schwellenwert als prozentuale Helligkeit fest, bei der der
Effekt nicht angewendet wird. Ein niedriger Prozentwert erzeugt ein stärkeres Leuchten,
während ein hoher Wert zu geringerem Leuchten führt.

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Radius Bestimmt den Radius in Pixeln, also die Größe der Ausbreitung des Leuchtens
ausgehend von den hellen Bildbereichen. Hohe Werte führen zu einem diffusen Leuchten,
während niedrige Werte zu einem Leuchten mit scharf definierten Kanten führen.
Intensität Legt die Helligkeit des Leuchtens fest. Hohe Werte führen zu einem hellen
Leuchten.
Original berechnen Legt fest, wie der Effekt mit der Ebene kombiniert wird: Bei „Davor“
wird das Leuchten über dem Bild platziert, wobei die für „Modus“ ausgewählte
Füllmethode zum Einsatz kommt. Bei „Dahinter“ wird das Leuchten hinter dem Bild
platziert, so dass der Eindruck einer Hintergrundbeleuchtung erzielt wird. Bei „Ohne“ wird
das Leuchten vom Bild abgetrennt.
Wenn Sie die Ebene nur auf das Leuchten reduzieren möchten, wählen Sie bei
„Original berechnen“ und auch bei „Modus“ jeweils die Option „Ohne“. Wenn Sie
einen Leuchteffekt für Text erzielen möchten, mit dem alle darunter liegenden Ebenen
ausgespart (geblockt) werden, wählen Sie für „Modus“ die Option „Alphasilhouette“.
Diese Leuchteffekte sind deutlicher zu erkennen, wenn das Bild eine weiche Kante hat.
Farben Legt die Farben fest, die leuchten. Mit „Farbe A und B“ wird ein leuchtender
Verlauf erstellt, in dem die Farben vorkommen, die mit den Einstellungen „Farbe A“ und
„Farbe B“ festgelegt werden. Mit „Gradationskurve“ wird ein leuchtender Verlauf erstellt, in
dem die Farben vorkommen, die in einer mit dem Dialogfeld „Gradationskurven“ von
Adobe Photoshop erstellten Gradationskurvendatei festgelegt sind. Wenn Sie diese
Option wählen, wird ein Standarddialogfeld zum Öffnen von Dateien angezeigt, in dem
Sie die Gradationskurvendatei auswählen können. Informationen zu Gradationskurven
finden Sie in der Online-Hilfe von Adobe Photoshop im Abschnitt zum Verwenden des
Befehls „Gradationskurven“.
Reihenfolge Gibt die Anfangs- und Endfarbe für das Leuchten an, wenn für „Farben“ die
Option „Farbe A und B“ gewählt wurde. Die Optionen für „Sägezahn“ beginnen mit einer
Farbe und enden mit der zweiten Farbe. Bei den Optionen für „Dreieck“ wird mit einer
Farbe begonnen, dann zu einer anderen gewechselt, um schließlich mit der ersten Farbe
zu enden.
Schleifen Erstellt mehrfarbige Ringe im Leuchten, wenn Sie zwei oder mehr Schleifen
einstellen. Eine einzelne Schleife durchläuft den Verlauf (oder die Gradationskurve), der
bei „Farben“ festgelegt wurde.
Phase Startet Farbschleifen an einem bestimmten Punkt im Kreis. Legen Sie mit der
Einstellung „Phase“ einen Phasenwinkel fest. Standardmäßig beginnen Farbschleifen am
Ursprung der ersten Schleife.
Anteil A und B Gibt den Mittelpunkt des Verlaufs an, wenn unter „Farben“ die Option
„Farbe A und B“ ausgewählt wurde. Der Mittelpunkt legt das Verhältnis der beiden Farben
fest, die im Verlauf verwendet werden. Bei niedrigeren Prozentsätzen wird weniger von
Farbe A verwendet. Bei höheren Prozentsätzen wird weniger von Farbe B verwendet.
Farbe A, Farbe B Hiermit geben Sie an, welche Farben leuchten. Durch Ihre Auswahl im
Menü „Farben“ können Sie festlegen, dass diese Farben verwendet werden sollen.
Leuchten-Richtungen Legt fest, ob das Leuchten horizontal, vertikal oder in beide
Richtungen erfolgen soll.

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Effekt „Leuchten“ verwenden


Die folgenden Anleitungen geben Ihnen einen grundlegenden Überblick über die
Verwendung dieses Effekts.
So wenden Sie einen einfachen Leuchteffekt basierend auf den Originalfarben an
1 Wählen Sie die Ebene aus und wählen Sie „Effekt“ > „Stilisieren“ > „Leuchten“.
2 Wählen Sie im Effektfenster die Option „Kanal“ > „Farbkanäle“.
3 Legen Sie die gewünschten Einstellungen für den Effekt „Leuchten“ fest.
4 Wählen Sie für „Original berechnen“ die Option „Davor“.
5 Wählen Sie für „Modus“ die Option „Addieren“.
6 Wählen Sie für „Farben“ die Option „Originalfarben“.
So wenden Sie einen einfachen Leuchteffekt basierend auf dem Alphakanal an
1 Wählen Sie die Ebene aus und wählen Sie „Effekt“ > „Stilisieren“ > „Leuchten“.
2 Wählen Sie im Effektfenster die Option „Farben“ > „Farbe A und B“.
3 Wählen Sie für „Kanal“ die Option „Alphakanal“.
4 Wählen Sie eine Option für „Original berechnen“.

Effekt „Stilisieren“ > „Farbe übrig lassen“


Der Effekt „Farbe übrig lassen“ entfernt aus einer Ebene alle Farben mit Ausnahme
derjenigen, die einer festgelegten Farbe ähneln. Beispielsweise könnten Sie damit einen
Film mit einem Basketballspiel bis auf das Orange des Balls entfärben. Die
Qualitätseinstellung für die jeweilige Ebene hat keinen Einfluss auf den Effekt „Farbe übrig
lassen“.

Original (links) und nach Anwenden des Effekts „Farbe übrig lassen“ (Mitte und rechts)

Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Farbe übrig lassen“ fest:
Ausbleichen Legt fest, wie viel Farbe aus der Ebene entfernt wird. Bei einer Einstellung
von 100% werden die Bildbereiche, die nicht der gewählten Farbe entsprechen, in
Grautönen angezeigt. Bei 50% verlieren diese Bereiche die Hälfte ihrer Farbsättigung.
Restfarbe Legt die Farbe fest, die nicht verändert werden soll.
Toleranz Legt fest, wie stark Farben einander entsprechen müssen. Bei einem Wert von
0% wird die Farbe aus allen Bildbereichen entfernt, die mit der Einstellung für „Restfarbe“
nicht exakt übereinstimmen. Bei einem Wert von 100% werden keine Farben verändert.
Kanten glätten Legt die Schärfe der Farbgrenzen fest. Hohe Werte bewirken einen
sanften Übergang von Farbe zu Grautönen.

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Farbabstimmung Bestimmt das Farbmodell, das für die Bestimmung von


Ähnlichkeiten verwendet werden soll. Bei „Nach RGB-Werten“ wird der RGB-Farbraum
verwendet, um zu bestimmen, welche Bereiche entfärbt werden. Dies ist ein genaues
Abstimmungsverfahren, mit dem normalerweise mehr Bildanteile entfärbt werden als
mit „Nach Farbton“. Wenn Sie „Nach Farbton“ wählen, wird anhand des Farbtons (der
Basisfarbe) bestimmt, welche Bereiche entfärbt werden. Wählen Sie also z. B. Hellblau als
„Restfarbe“, so bleibt auch Dunkelblau erhalten, da beide Farben denselben Farbton
haben.

Effekt „Stilisieren“ > „Mosaik“


Beim Effekt „Mosaik“ wird die Ebene mit farbigen Rechtecken ausgefüllt. Der Effekt ist zum
Simulieren von Anzeigen mit geringer Auflösung sowie zum Unkenntlichmachen von
Gesichtern nützlich. Sie haben auch die Möglichkeit, den Effekt zu animieren, um eine
Überblendung zu erstellen. Bei bester Qualität werden die Kanten des Mosaiks geglättet.
Mit den Optionen „Anzahl horizontal“ und „Anzahl vertikal“ legen Sie die Zahl der
Mosaikunterteilungen in die jeweilige Richtung fest. Aktivieren Sie die Option „Farben
nicht mitteln“, wenn jeder Kachel die Farbe des Mittelpunkt-Pixels der nicht betroffenen
Ebene zugeordnet werden soll; andernfalls werden die Kacheln mit der
Durchschnittsfarbe des entsprechenden Bereichs der nicht betroffenen Ebene eingefärbt.

Original (links) und nach Anwenden des Effekts „Mosaik“ (Mitte und rechts)

Effekt „Stilisieren“ > „Motion Tile“


Mit dem Effekt „Motion Tile“ werden Kopien des Quellbildes über das Ausgabebild verteilt.
Dieser Effekt wird „Motion Tile“ genannt, weil bei Verschiebungen der Kacheln (engl. Tiles)
die Bewegung (Motion) mit Hilfe von Bewegungsunschärfe akzentuiert wird, sofern
Bewegungsunschärfe aktiviert ist. Mit „Mittelpunkt“ wird die Position der Hauptkachel
gesteuert.

Original (links), nach Anwenden des Effekts „Motion Tile“ auf die Ebene mit dem UFO (Mitte) sowie
nach Anwenden des Effekts „Motion Tile“ auf die Hintergrundebene (rechts)

Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Motion Tile“ fest:
Mittelpunkt Legt den Bereich der Ebene fest, der zum Kachelmittelpunkt wird.

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Breite, Höhe Legt die Größe der Kacheln als Prozentwert der Eingabe fest.
Ausgabe: Breite, Ausgabe: Höhe Bestimmt die Größe des Ausgabebildes bzw. der
veränderten Ebene als Prozentwert der Eingabe.
Spiegelränder Wenn Sie für „Phase“ den Wert 0 eingestellt haben, bewirkt diese Option,
dass die Ränder der Ebene auf den umliegenden Kacheln gespiegelt werden.
Phase Legt die horizontale oder vertikale Verschiebung der Kacheln fest, die sich neben
der Hauptkachel befinden.
Phase horizontal verschieben Wendet statt einer vertikalen Verschiebung eine
horizontale Verschiebung auf die Kacheln an.

Effekt „Stilisieren“ > „Kanten aufrauen“


Der Effekt „Kanten aufrauen“ raut die Kanten des Alphakanals einer Ebene durch
Berechnungen auf. Dieser Effekt verleiht gerastertem Text oder gerasterten Grafiken ein
natürliches,„aufgerautes“ Aussehen, wie z. B. bei korrodiertem Metall oder verblasstem
Schreibmaschinentext.

Original (links), mit Kantentyp „Aufrauen“ (Mitte) und „Korrodierte Farbe“ (rechts); für alle
Steuerungen wurden Maximalwerte festgelegt

Einstellungen für den Effekt „Kanten aufrauen“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Kanten aufrauen“ fest:
Kantenart Legt fest, wie der Effekt auf den Alphakanal angewendet wird. Wenn Sie eine
Option wählen, bei der Farbe verwendet wird, z. B.„Farbige Fotokopie“, legen Sie die Farbe
mit der Einstellung „Kantenfarbe“ fest.
Kantenfarbe Füllt die Effektbereiche mit dieser Farbe, wenn eine Kantenart gewählt
wird, bei der Farbe eine Rolle spielt, z. B.„Farbe aufrauen“.
Rahmen Legt fest, wie weit sich der Effekt ausgehend von einer Kante des Alphakanals
ausbreitet.
Kantenschärfe Legt fest, wie scharf oder weich die aufgerauten Kanten angezeigt
werden. Niedrige Werte erzeugen weichere Kanten, höhere Werte erzeugen schärfere
Kanten.
Fraktaleinfluss Legt fest, wie viel von der angewendeten Aufrauung von Berechnungen
mit Fraktalen beeinflusst wird.
Skalierung Legt die Skalierung des Fraktals fest, die zum Berechnen der Aufrauung
verwendet wird.
Breite oder Höhe dehnen Legt die Breite oder Höhe des Fraktals fest, die zum
Berechnen der Aufrauung verwendet wird.

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Verschiebung (Turbulenz) Legt den Teil der fraktalen Form fest, der im
Kompositionsfenster sichtbar ist, indem die auf Ihre Ebene angewendete Form der
Verzerrung oder Aufrauung verändert wird. Da die durch diesen Effekt erzeugten fraktalen
Formen in allen Richtungen endlos sind, repräsentiert das auf der Ebene angezeigte
Ergebnis lediglich einen kleinen Teil des gesamten Fraktals. Durch Animation der
Einstellung „Verschiebung“ wird das Fraktal erneut positioniert und es wird somit ein
anderer Teil des Fraktals angezeigt. Dies verändert die Form und Struktur der Aufrauung.
Komplexität Legt die Detailstufe in der Aufrauung fest. Höhere Komplexitätswerte
führen zu einer höheren Detailgenauigkeit in der Struktur der Aufrauung. Niedrigere
Komplexitätswerte führen zu einer geringeren Genauigkeit.
Hinweis: Eine Erhöhung der Komplexität führt zu längeren Renderzeiten. Um ähnliche
Ergebnisse zu erzielen, empfiehlt es sich, den Wert für „Skalieren“ zu reduzieren, anstatt
den Wert für „Komplexität“ zu erhöhen.
Evolution Siehe „Evolutionseinstellungen für den Effekt „Kanten aufrauen““ auf Seite 587.

Evolutionseinstellungen für den Effekt „Kanten aufrauen“


Sie können unter „Evolution“ die folgenden Einstellungen festlegen:
Evolution Erstellt feine Änderungen in der Form der Aufrauung. Durch Animation dieser
Einstellung entstehen sanfte Änderungen oder eine „Evolution“ der Aufrauung über einen
Zeitverlauf. Richten Sie „Evolution“-Keyframes ein, um anzugeben, wie stark sich die
Aufrauung über die Zeit zwischen den Keyframes entwickelt. Je mehr Umdrehungen
innerhalb einer angegebenen Zeit, um so schneller ändert sich die Aufrauung. Höhere
Evolutionswerte können zu weniger gleichmäßigen Änderungen der Aufrauung führen.
Hinweis: Obwohl der Evolutionswert in als „Umdrehungen“ bezeichneten Einheiten
festgelegt wird, ist es wichtig, sich bewusst zu sein, dass sich diese Umdrehungen
vergrößern. Die Evolution nimmt bei jedem neuen Wert bis ins Endlose zu. Verwenden Sie
die Option „Zyklusevolution“ (siehe unten), um die Evolutionseinstellung bei jeder
Umdrehung zum Ursprungszustand zurückzukehren zu lassen.
Optionen für Evolution Die Evolutionsoptionen bieten Einstellungen, die den Effekt für
einen kurzen Zyklus rendern und ihn danach für die Dauer des Projekts in einer Schleife
laufen lassen. Verwenden Sie die Einstellungen, um die rauen Elemente in Schleifen
vorzurendern und damit das Rendern zu beschleunigen. Setzen Sie die folgenden
Einstellungen ein, um eine glatte, sich vergrößernde, nicht wiederholende Schleife zu
erstellen:
• „Zyklusevolution“ erstellt eine Schleife, die den Evolutionszustand zwingt, wieder zum
Startpunkt zurückzukehren.
• Die Option „Zyklus“ steht nur zur Verfügung, wenn Sie „Zyklusevolution“ aktivieren. Sie
bestimmt die Anzahl der Umdrehungen (der Evolutionseinstellung), die die fraktale
Störung durchläuft, bevor sie wiederholt wird. Wenn Sie z. B. die Evolution auf mehr als
fünf Umdrehungen einstellen und den Wert für den Zyklus auf 2 setzen, wiederholt sich
die Evolution zwei Mal. Das Timing oder die Geschwindigkeit dieser Evolutionszyklen
wird durch die Zeit zwischen den „Evolution“-Keyframes bestimmt.
Hinweis: Die Einstellung „Zyklus“ beeinflusst nur den Zustand des Fraktals, nicht die
Geometrie oder andere Einstellungen. Zwei identische Zustände des Fraktals sehen nicht
gleich aus, wenn sie mit unterschiedlichen Einstellungen für Größe oder Verschiebung
angezeigt werden.

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• „Zufallsverteilung“ bestimmt einen eindeutigen Zufallswert, mit dem die Aufrauung


erzeugt werden soll. Das Animieren dieser Eigenschaft führt zum schnellen
Überblenden einer Menge fraktaler Formen in eine andere des gleichen Fraktaltyps.
Verwenden Sie die Einstellung „Evolution“ für eine glatte Überblendung der Aufrauung.
Hinweis: Erstellen Sie eine neue Aufrauung, indem Sie vorher erstellte Evolutionszyklen
neu verwenden und nur den Wert „Zufallsverteilung“ ändern. Durch Eingeben eines Wertes
für „Zufallsverteilung“ wird das Störungsmuster verändert, ohne dass die
Evolutionsanimation gestört wird.

Effekt „Stilisieren“ > „Streuen“ (nur Pro)


Mit dem Effekt „Streuen“ werden die Pixel auf einer Ebene gestreut, wodurch ein
unscharfer oder verschmierter Eindruck entsteht. Der Effekt „Streuen“ verteilt die Pixel
per Zufallsverfahren im Bereich ihrer jeweiligen Ausgangsposition neu. Die Farbe jedes
einzelnen Pixels bleibt dabei unverändert. Sie können den Effekt „Streuen“ ohne
Keyframes automatisch im Zeitverlauf animieren, indem Sie eine Berechnung für jeden
Frame durchführen.

Original (links), nach Anwendung des Effekts „Streuen“ (Mitte) und danach des Effekts „Störung“
(rechts)

Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Streuen“ fest:


Stärke Legt die Stärke der Streuung fest. Höhere Werte führen zu größerer Unschärfe.
Ausrichtung Legt die Richtung fest, in der die Pixel gestreut werden:„Horizontal“ oder
„Vertikal“. Wählen Sie „Beides“, wenn die Pixel in alle Richtungen gestreut werden sollen.
Zufallsparameter Legt fest, ob sich die Streuung bei jedem Frame ändert. Wenn Sie die
Streuung ohne Keyframes animieren möchten, aktivieren Sie die Option „Für jeden Frame
berechnen“. Ist diese Option nicht aktiviert, bleibt die Streuung bei jedem Frame dieselbe,
sofern Sie nicht Keyframes für die Eigenschaften „Stärke“ und „Ausrichtung“ erstellen.

Effekt „Stilisieren“ > „Stroboskop“


Beim Effekt „Stroboskop“ wird eine arithmetische Operation in regelmäßigen oder
zufälligen Abständen auf die Ebene angewendet. Beispielsweise könnten Sie eine Ebene
alle fünf Sekunden für eine zehntel Sekunde vollständig weiß anzeigen lassen oder die
Farben einer Ebene in zufälligen Abständen umkehren. Die Qualitätseinstellung für die
jeweilige Ebene hat keinen Einfluss auf den Effekt „Stroboskop“.
Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Stroboskop“ fest:
Lichtfarbe Legt die Farbe des Lichts fest.
Mit Original mischen Legt fest, welcher Prozentsatz des gesamten Effekts auf die Ebene
angewendet wird.

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Dauer Legt die Dauer des Stroboskopeffekts in Sekunden fest.


Intervall Legt das Intervall zwischen den Anfangspunkten von zwei aufeinander
folgenden Stroboskopeffekten in Sekunden fest. Ist beispielsweise die Dauer auf
0,1 Sekunden und das Intervall auf 1,0 Sekunden eingestellt, wirkt der Effekt für
0,1 Sekunden auf die Ebene und anschließend folgt für 0,9 Sekunden eine Phase ohne
Effektwirkung. Wenn der Wert für „Intervall“ niedriger ist als der Wert für „Dauer“, wird der
Stroboskopeffekt ununterbrochen ausgeführt.
Zufallsparameter Legt die Wahrscheinlichkeit fest, mit der der Effekt auf einen Frame der
Ebene wirkt. So kann ein zufallsgesteuertes Auftreten des Effekts erreicht werden.
Wirkung Legt fest, wie der Effekt angewendet wird.„Nur auf Farbkanäle“ führt den
Stroboskopeffekt auf allen Farbkanälen aus.„Ebene wird transparent“ macht die Ebene
transparent, wenn ein Stroboskopeffekt ausgeführt wird.
Operator Legt den mathematischen Operator fest, der verwendet wird, wenn unter
„Wirkung“ die Option „Nur auf Farbkanäle“ gewählt wurde. Die Standardeinstellung ist
„Kopieren“.

Effekt „Stilisieren“ > „Mit Struktur versehen“


Der Effekt „Mit Struktur versehen“ lässt eine Ebene so aussehen, als hätte sie die Struktur
einer anderen Ebene. Beispielsweise könnten Sie das Bild eines Baums mit einer
Ziegelsteinstruktur versehen. Die Tiefe der Struktur und die scheinbare Lichtquelle
werden dabei von Ihnen gesteuert. Bei bester Qualität wird die Strukturebene mit
Subpixel-Genauigkeit positioniert und skaliert.

Originalebenen (links und Mitte) und nach Anwenden der Mitte als Struktur (rechts)

Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Mit Struktur versehen“ fest:
Strukturebene Legt fest, welche Ebene als Struktur verwendet wird.
Lichteinfall Legt den Winkel fest, mit dem Licht auf die Struktur fällt. Diese Einstellung
wirkt sich darauf aus, wo Schatten auftreten.
Kontrast Legt fest, wie ausgeprägt die Struktur auf der Effektebene erscheint.
Platzierung Legt fest, wie der Effekt angewendet wird.„Struktur wiederholen“ wendet
die Struktur wiederholt auf die Ebene an.„Struktur zentrieren“ positioniert die Struktur in
der Mitte der Ebene.„Struktur auf Ebenengröße skalieren“ dehnt die Struktur auf die
Größe der ausgewählten Ebene aus.

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Effekt „Stilisieren“ > „Malen animieren“


Mit dem Effekt „Malen animieren“ werden Striche auf einer Ebene animiert. Sie haben
damit z. B. die Möglichkeit, eine Schreibschrift zu simulieren oder schlängelnde
Bewegungen für einen Strich zu erzeugen. Mit dem Effekt „Malen animieren“ können Sie
Pinselbreite, Farbe, Härte und Deckkraft eines Striches animieren.

Effekt „Malen animieren“ animieren

Zum Animieren von Malstrichen und Text stehen Ihnen auch andere Möglichkeiten zur
Verfügung: Beispielsweise können Sie Text mit dem Text-Werkzeug und mit
Textanimatoren animieren (siehe „Text animieren“ in der Online-Hilfe für After Effects);
Malstriche lassen sich über die Maleffekte „Malen“ und „Vektorpinsel“ animieren (siehe
„Effekt „Maleffekte“ > „Malen““ auf Seite 478 sowie „Malwerkzeuge“ in der Online-Hilfe für
After Effects).

Einstellungen für den Effekt „Malen animieren“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Malen animieren“ fest:
Position Legt fest, wo der Strich beginnt.
Farbe, Breite, Härte und Deckkraft Legen Größe und Aussehen des Striches fest.
Länge Legt die Länge des Striches in Sekunden zu einem beliebigen Zeitpunkt fest. Bei 0
ist der Strich unbegrenzt lang. Wenn Sie eine Schlängelbewegung des Striches über die
Ebene erzeugen möchten, verwenden Sie für alle Keyframes eine einheitliche Strichlänge
(ungleich 0). Ändern Sie die Strichlänge bei Keyframes, damit die Länge des Striches beim
Zeichnen vergrößert und verkleinert wird.
Abstand Legt das Zeitintervall in Sekunden fest, in dem Farbflecke beim Zeichnen des
Striches erscheinen. Mit niedrigeren Werten werden glattere Malstriche erzeugt, bei
denen dann jedoch auch das Rendern länger dauert.
Änderung in der Zeit: Farbe Legt fest, ob Maleigenschaften (Farbe und Deckkraft) auf
jedes Strichsegment oder den gesamten Strich angewendet werden.„Ohne“ wendet die
bei jedem einzelnen Keyframe festgelegten Werte für Farbe und Deckkraft auf den
gesamten Strich an.„Farbe“ wendet die an einem Keyframe festgelegte Farbe beginnend
an diesem Keyframe auf den Strich an, bis die Einstellung an einem späteren Keyframe
geändert wird. Die an einem Keyframe festgelegte Deckkraft wird auf den gesamten Strich
angewendet.„Deckkraft“ wendet die an einem Keyframe festgelegte Deckkraft beginnend
an diesem Keyframe auf den Strich an, bis die Einstellung an einem späteren Keyframe
geändert wird. Die an einem Keyframe festgelegte Farbe wird auf den gesamten Strich
angewendet.

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Änderung in der Zeit: Pinsel Legt fest, ob Pinseleigenschaften (Pinselbreite und Härte)
auf jedes Strichsegment oder den gesamten Strich angewendet werden.„Ohne“ wendet
die bei jedem Keyframe festgelegten Werte für Pinselbreite und Härte auf den gesamten
Strich an.„Breite“ wendet die an einem Keyframe festgelegte Pinselbreite beginnend an
diesem Keyframe auf den Strich an, bis die Einstellung an einem späteren Keyframe
geändert wird. Die an einem Keyframe festgelegte Härte wird auf den gesamten Strich
angewendet.„Härte“ wendet die an einem Keyframe festgelegte Härte beginnend an
diesem Keyframe auf den Strich an, bis die Einstellung an einem späteren Keyframe
geändert wird. Die an einem Keyframe festgelegte Breite wird auf den gesamten Strich
angewendet.„Breite und Härte“ wendet die an einem Keyframe festgelegte Pinselbreite
und Härte beginnend an diesem Keyframe auf den Strich an, bis die Einstellung an einem
späteren Keyframe geändert wird.
Malstil Legt fest, ob der Strich auf die Originalebene oder auf eine transparente Ebene
angewendet wird.

Effekt „Text“ > „Einfacher Text“


Mit dem Effekt „Einfacher Text“ können Sie Text und Textanimationen erstellen. Sie können
die Schriftart, den Schriftschnitt und die Ausrichtung des Textes festlegen und
bestimmen, ob der Text horizontal oder vertikal verlaufen soll. Animationen werden durch
Ändern des Positionspunktes über die Zeit erstellt. Sie haben beim Effekt „Einfacher Text“
außerdem die Möglichkeit, den Text wahlweise in das Ebenenbild einzubinden oder nur
den Text selbst zu verwenden. Bei bester Qualität wird geglätteter Text erzeugt, der sich
fließend animieren lässt.

Original (links) und nach Anwenden des Effekts „Einfacher Text“ (Mitte) und Aktivierung der Option
„Mit Original kombinieren“ (rechts)

Durch den Effekt „Einfacher Text“ wird Text auf einer vorhandenen Ebene platziert (im
Unterschied zu Text, der aus Adobe Photoshop oder Adobe Illustrator importiert wurde
und eine eigene Ebene erhält). Sie können den Effekt für einfache Titel verwenden.
Mehr Flexibilität haben Sie, wenn Sie Text in einem Illustrations- oder
Bildbearbeitungsprogramm erstellen und dann importieren. Die Schrift, die Sie bei der
Texterstellung auswählen, muss auf dem System verfügbar sein, das Sie zum Rendern
der Komposition verwenden. Ist die Schrift nicht verfügbar, wird sie durch eine
verfügbare Schrift ersetzt. In After Effects wird für neu erstellten Text ein Alphakanal
angelegt. Sie können den Alphakanal eines Texteffekts mit Funktionen wie z. B.
„Bewegte Maske“ einsetzen. Hinweis: Die Breite und Höhe von Text werden nicht durch
die Abmessungen der Ebene eingeschränkt.
Hinweis: Die Ebenenabmessungen definieren lediglich den sichtbaren Bereich des Textes.
Sie können daher problemlos einen Bildlauf durch Text auf einer Ebene durchführen.

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Einstellungen für den Effekt „Einfacher Text“


Wenn Sie den Effekt anwenden, wird automatisch das Dialogfeld „Einfacher Text“ geöffnet.
Hier stehen Ihnen folgende Optionen und Einstellungen zur Verfügung:„Schrift“,„Stil“,
„Richtung“,„Ausrichtung“ und „Schrift anzeigen“. Wenn Sie den Text verändern möchten,
nachdem Sie dieses Dialogfeld geschlossen haben, klicken Sie im Effektfenster auf den
Link „Text bearbeiten“. Legen Sie folgende Einstellungen fest, nachdem Sie das Dialogfeld
„Einfacher Text“ geschlossen haben:
Position Legt die Position des Textes in der Komposition fest.
Hinweis: Die Einstellung für „Ausrichtung“ im Dialogfeld „Einfacher Text“ wirkt sich auf
das Verhalten des Positionspunktes aus. Der Punkt positioniert stets die vertikale Mitte des
Textes relativ zur Ebene. Ist der Text linksbündig ausgerichtet, wird durch den Punkt der
linke Rand positioniert; bei zentriertem Text wird die Mitte positioniert und bei
rechtsbündig ausgerichtetem Text der rechte Rand.
Kontur und Fläche Legt die Farbe und Breite des Textes fest. Mit „Anzeigeoptionen“ wird
festgelegt, ob eine Füllung, eine Kontur oder eine Kombination beider Elemente auf den
Text angewendet wird.„Nur Füllung“ füllt die Zeichen mit einer Farbe.„Nur Kontur“
zeichnet die Ränder der Zeichen mit einer Farbe nach.„Füllung über Kontur“ lässt die
Füllfarbe die Konturfarbe überlappen.„Kontur über Füllung“ lässt die Konturfarbe die
Füllfarbe überlappen.„Flächenfarbe“ legt die Farbe fest, mit der die Zeichen gefüllt
werden sollen. Mit „Konturfarbe“ legen Sie die Farbe fest, mit der die Zeichen umrandet
werden.„Konturbreite“ legt die Breite der Umrandung um die Zeichen fest.
Größe Legt die Größe der Zeichen fest.
Laufweite Legt den durchschnittlichen Abstand zwischen Zeichen fest.
Zeilenabstand Legt den Abstand zwischen zwei Zeilen fest.
Mit Original kombinieren Legt fest, dass der Text in die Ebene eingebunden ist, auf die
der Effekt angewendet wird. Bei deaktivierter Option „Mit Original kombinieren“ ist die
Ebene nicht sichtbar.

Effekt „Text“ > Zahlen“


Mit dem Effekt „Zahlen“ werden Zufallszahlen und Zahlensequenzen in unterschiedlichen
Formaten erzeugt. Sie können damit zufallsgesteuerte Zeiten und Daten oder Timecodes
anzeigen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, beim Rendern das aktuelle Datum und
die Zeit auf eine Ebene zu drucken.
Hinweis: Schaltjahre werden berücksichtigt. Beachten Sie, dass die Zeitfunktion bei
einigen Mac OS-Systemen mit dem 1. Januar 1904 beginnt und nicht über den 6. Februar
2040 hinausgeht.

Original (links) und nach Anwenden des Effekts „Zahlen“ (Mitte) sowie nach Einstellen von „Typ“ auf
„Zahl“,„Zeit“, und „Hexadezimal“ auf drei verschiedenen Ebenen (rechts)

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Im Dialogfeld „Zahlen“ stehen Ihnen folgende Optionen zur Verfügung:„Schrift“,„Stil“,


„Richtung“ und „Ausrichtung“. Wenn Sie dieses Dialogfeld erneut öffnen möchten, klicken
Sie oben im Effektfenster auf den Link „Optionen“.

Einstellungen für den Effekt „Zahlen“ unter „Format“


Legen Sie, nachdem Sie das Dialogfeld „Zahlen“ geschlossen haben, unter „Format“
folgende Einstellungen für den Effekt „Zahlen“ fest:
Typ Legt die Art der numerischen Zeichenfolge fest, wie z. B. Zeit, Timecode, Datum oder
Hexadezimal.
• „Zahl“ legt eine Dezimalzahl fest. Wenn Sie „Zahl“ wählen und „Zufallswerte“ aktivieren,
wird die Zahl durch 0 und den Wert des Schiebereglers begrenzt.
• „Zahl [Führende Nullen]“ legt eine Dezimalzahl fest, die stets 5 Stellen vor dem
Dezimaltrennzeichen hat.
• „Timecode [30]“,„Timecode [25]“ und „Timecode [24]“ legen die Standard-Timecode-
Formate (XX:XX:XX:XX) mit der angegebenen Framerate fest. Bei den Timecode-
Optionen wird die aktuelle Zeit der Ebene verwendet.
• „Zeit“ legt die Anzahl der Minuten seit Mitternacht fest. Wenn Sie „Aktuelle(s) Zeit/
Datum“ aktivieren, wird der Wert unter „Wert/Verschiebung/Zufall max.“ ignoriert.
Wenn Sie „Zufallswerte“ aktivieren, wird die Zeit durch 0 (00:00 Uhr) und den Wert des
Schiebereglers begrenzt.
• „Numerisches Datum“, Kurzes Datum“ und „Langes Datum“ legen das Datum fest und
werden durch andere Einstellungen für „Zahl“ bestimmt. Wenn Sie „Aktuelle(s) Zeit/
Datum“ deaktiviert lassen, ist „Wert/Verschiebung/Zufall max.“ die Anzahl der Tage seit
dem 1. Januar 1995 (0 des Reglers entspricht dem 1. Januar 1995). Aktivieren Sie
„Aktuelle(s) Zeit/Datum“, ist „Wert/Verschiebung/Zufall max.“ die Anzahl der Tage seit
dem aktuellen Datum (0 des Reglers entspricht dem aktuellen Datum). Wenn Sie
„Zufallswerte“ aktivieren, wird das Datum durch 0 (entweder das aktuelle Datum oder
der 1. Januar 1995) und den Wert des Schiebereglers begrenzt. Wenn Sie eine
Komposition, bei der Datums- oder Zeittypen verwendet werden, auf mehreren
Systemen rendern, sorgen Sie dafür, dass das Format in den Systemeinstellungen für
Datum und Zeit auf allen Systemen identisch ist.
• „Hexadezimal“ ist ein Wert aus dem Zahlensystem zur Basis 16 (Ziffern von 0 bis F).
„Hexadezimal“ entspricht dem Wert, der bei „Wert/Verschiebung/Zufall max.“ angezeigt
wird. Der Wert steigt pro 0,0000125 der Reglererhöhung um 0x1 und pro 1,0 der
Reglererhöhung um 0x10000. Wenn Sie „Zufallswerte“ aktivieren, wird die Zahl durch 0
und den Wert des Schiebereglers begrenzt.
Zufallswerte Hiermit werden Zufallswerte generiert, die durch die Einstellung „Wert/
Verschiebung/Zufall max.“ begrenzt sind. Ist der Wert für „Wert/Verschiebung/Zufall max.“
0, werden die Zufallszahlen aus dem gesamten Spektrum der möglichen Werte
ausgewählt.
Wert/Verschiebung/Zufall max. Variiert in Abhängigkeit vom gewählten Typ und
davon, ob die Option „Zufallswerte“ aktiviert ist.
Dezimalstellen Legt die Anzahl der Stellen rechts vom Dezimaltrennzeichen fest.

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Aktuelle(s) Zeit/Datum Legt fest, ob Sie ein bestimmtes Datum und eine Zeit eingeben
(Option nicht aktiviert) oder ob After Effects das aktuelle Datum und die aktuelle Zeit
verwendet (Option aktiviert).

Einstellungen für den Effekt „Zahlen“ unter „Kontur und Fläche“


Die Einstellungen unter „Kontur und Fläche“ legen die Farbe und Breite des Textes fest.
Position Legt die Position der Zahlen in der Komposition fest.
Anzeigeoptionen Legt fest, ob eine Füllung, eine Kontur oder eine Kombination beider
Elemente auf den Text angewendet wird.„Nur Füllung“ füllt die Zeichen mit einer Farbe.
„Nur Kontur“ zeichnet die Ränder der Zeichen mit einer Farbe nach.„Füllung über Kontur“
lässt die Füllfarbe die Konturfarbe überlappen.„Kontur über Füllung“ lässt die Konturfarbe
die Füllfarbe überlappen.
Füllfarbe Legt die Farbe fest, mit der die Zeichen gefüllt werden sollen.
Konturfarbe Legt die Farbe fest, mit der die Zeichen umrandet sein sollen.
Konturbreite Legt die Breite der Umrandung um die Zeichen fest.

Einstellungen für den Effekt „Zahlen“ unter „Größe“ und


„Laufweite“
Legen Sie mit folgenden Einstellungen die Größe und Laufweite fest:
Größe Legt die Größe der Zeichen fest.
Laufweite Legt den durchschnittlichen Abstand zwischen Zeichen fest.
Proportionale Abstände Legt fest, dass bei Zahlen statt einheitlicher Abstände
proportionale Abstände verwendet werden.
Mit Original kombinieren Legt fest, dass der Text in die Ebene eingebunden ist, auf die
der Effekt angewendet wird. Bei deaktivierter Option „Mit Original kombinieren“ ist die
Ebene nicht sichtbar.

Effekt „Text“ > „Pfadtext“


Mit dem Effekt „Pfadtext“ können Sie Text entlang eines Pfades animieren. Sie können
einen Pfad als gerade Linie, als Kreis mit einem beliebigen Durchmesser oder als Bézier-
Kurve definieren. Sie haben auch die Möglichkeit, einen Pfad zu importieren, der in einer
anderen Anwendung erstellt wurde, beispielsweise in Adobe Photoshop oder Adobe
Illustrator. Der Effekt „Pfadtext“ arbeitet mit nichtquadratischen Pixeln, so dass sowohl
Zeichenform als auch Pfadform angepasst werden.

Original (links), nach Anwenden des Effekts„Pfadtext“ (Mitte) sowie mit„Formtyp“ gleich„Bézier“ und
erhöhten Werten für „Max. Zittern: Grundlinie“ und „Max. Zittern: Skalierung“ (rechts)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 594


Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 595

Sie können Text auf einer vorhandenen Ebene animieren, oder – falls Sie mehr Kontrolle
über die Textplatzierung haben möchten – eine Farbfläche erstellen und den Text darauf
animieren. Die Ebene, auf der Sie Text animieren, ist transparent, sofern Sie nicht eine
Komposition festlegen. Wenn Sie Text ändern und animieren möchten, geben Sie den Text
in einer von Ihnen ausgewählten Schriftart ein, definieren Sie den Pfad und erstellen Sie
anschließend Keyframes für die Texteigenschaften, die Sie im Zeitverlauf ändern möchten.
Wenn Sie den Text an einem Pfad entlang bewegen möchten, erstellen Sie Keyframes für
den linken oder den rechten Rand. Möchten Sie den Text nach dem Schließen des
Dialogfelds „Pfadtext“ verändern, klicken Sie im Effektfenster auf den Link „Text
bearbeiten“.
Hinweis: Wenn Sie Adobe Type Manager (ATM) verwenden und großer Text blockartig
aussieht oder auf andere Weise nicht richtig gerendert wird, erhöhen Sie in den ATM-
Einstellungen den Wert für den Zeichen-Cache.

Text mit Texteffekten animieren


Wenn Sie die Form einer Bézier-Kurve im Zeitverlauf ändern möchten, müssen Sie für alle
vier Pfadsteuerungspunkte Anfangs-Keyframes erstellen. Wird ein Steuerungspunkt ohne
Anfangs-Keyframe verschoben, führt dies nicht zum Verschieben des Punktes im
Zeitverlauf. Eventuell finden Sie es einfacher, einen Pfad zu animieren, indem Sie die
Bewegungspfade einzelner Steuerungspunkte im Ebenenfenster ändern.
Hinweis: Im Kompositionsfenster werden Griffe nur dann angezeigt, wenn der Effekt im
Effektfenster ausgewählt ist und Text nicht entlang einer Maske oder eines Pfades animiert
wird.
Wenn Sie einen Bézier-Pfad über eine Komposition verschieben, aber seine Form nicht
ändern möchten, animieren Sie statt des Pfades die Ebene. Wenn Sie eine Seite des Bézier-
Pfades ausdehnen, verkürzen oder „verwackeln“ und gleichzeitig die andere Hälfte in der
alten Position belassen möchten, verschieben Sie ein Tangenten-/Scheitelpunktpaar
zusammen. Erstellen Sie dazu Keyframes für beide Elemente, indem Sie den äußeren Kreis
des entsprechenden Scheitelpunktes ziehen.
Hinweis: Verwechseln Sie beim Animieren der Steuerungspunkte eines Bézier-Pfades
nicht die Form des Pfades mit der räumlichen Bézier-Interpolation der Keyframes. Wie
Keyframes für andere Positionssteuerungen können auch die Keyframes für
Scheitelpunkte oder Tangenten eines Bézier-Pfades auf „Linear“ oder „Bézier“ eingestellt
werden. Die standardmäßige räumliche Interpolation wird in den allgemeinen
Voreinstellungen festgelegt. Sie können eine räumliche Interpolation für einzelne
Keyframes festlegen, indem Sie „Animation“ > „Keyframe-Interpolation“ wählen.
Sie können auf Bewegungen, die Sie mit dem Effekt „Pfadtext“ erstellt haben,
Bewegungsunschärfe anwenden. Dadurch wird jedes Zeichen verwischt. Wie bei der
Bewegungsunschärfe für Ebenen ist der Unschärfeeffekt auch bei Zeichen ausgeprägter,
wenn die Bewegung schnell ist. Die Verzerrung ist beispielsweise recht stark, wenn Sie
negative Zitterwerte wählen, die zu einer sprunghaften Bewegung führen.

Einstellungen für den Effekt „Pfadtext“ unter „Pfadoptionen“


Mit den folgenden Einstellungen unter „Pfadoptionen“ können Sie die Form des Pfades
festlegen:
Formtyp Definiert die Form des Pfades. Im Effektfenster muss der Name des Effekts
„Pfadtext“ aktiviert sein, damit der Pfad im Kompositionsfenster sichtbar ist.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 595


Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 596

• „Bézier“ formt Text entlang einer Bézier-Kurve, die von vier Steuerungspunkten
definiert wird („Scheitelpunkt 1/Kreismitte“,„Tangente 1/Kreispunkt“,„Tangente 2“ und
„Scheitelpunkt 2“). Zeichen, die nicht auf den Pfad passen, werden am Ende des Pfades
in eine gerade Linie gesetzt.
• „Kreis“ legt Text um den Umfang eines Kreises, der von zwei Steuerungspunkten
definiert wird („Tangente 1/Kreispunkt“ und „Scheitelpunkt 1/Kreismitte“). Ist der
Text länger als der Kreisumfang, kommt es zu einer Überlappung. Wenn Sie einen frei
definierten Pfad ausgewählt haben, der geschlossen ist, legt diese Eigenschaft den
Text um den Pfad, statt ihn als Schleife zu formen.
• „Schleife“ legt Text um den Umfang eines Kreises, der von zwei Steuerungspunkten
definiert wird („Scheitelpunkt 1/Kreismitte“ und „Tangente 1/Kreispunkt“). Ist der Text
länger als der Kreisumfang, fließt er aus dem Punkt „Tangente 1“ in eine gerade Linie.
Sie können auch Randeinstellungen verwenden, damit der Text in einer geraden Linie
in den Kreis eintritt oder aus ihm herausläuft.
• „Linie“ formt Text in einer geraden Linie, die von zwei Steuerungspunkten definiert wird
(„Scheitelpunkt 1/Kreismitte“ und „Scheitelpunkt 2“). Beachten Sie, dass wie bei einem
Bézier-Pfad der Abstand zwischen den beiden Steuerungspunkten keinen Einfluss auf
die Leerzeichen im Text hat, es sei denn, die Ausrichtung ist auf „Erzwingen“ eingestellt
(siehe „Einstellungen für den Effekt „Pfadtext“ unter „Absatz““ auf Seite 598).
Steuerungspunkte Hiermit werden die Punkte auf dem Pfad festgelegt.
• „Tangente 1/Kreispunkt“ legt die folgenden Punkte fest: Anfangstangente für eine
Bézier-Kurve, Durchmesser eines Kreises, Start- oder Endpunkt von Text (je nach der
festgelegten Ausrichtung), Durchmesser einer Schleife und Eintrittspunkt des Textes.
• „Scheitelpunkt 1/Kreismitte“ legt den Anfangsscheitelpunkt einer Bézier-Kurve, den
Mittelpunkt eines Kreises oder einer Schleife und den Start- oder Endpunkt von Text in
einer Zeile fest (je nach der festgelegten Ausrichtung).
• „Tangente 2“ legt die Endtangente der Bézier-Kurve fest. Die Linie zwischen
„Tangente 2“ und „Scheitelpunkt 2“ legt die Neigung der Kurve an ihrem Endpunkt fest.
Bei Kreisen und Schleifen wird „Tangente 2“ nicht einbezogen.
• „Scheitelpunkt 2“ legt den Endscheitelpunkt einer Bézier-Kurve und den Winkel einer
Linie fest. Bei Kreisen und Schleifen wird „Scheitelpunkt 2“ nicht einbezogen.
Eigener Pfad Legt einen frei festgelegten Pfad fest. Sie können eine Maske verwenden,
die im Ebenenfenster oder in Adobe Illustrator erstellt wurde.
Pfad umkehren Kehrt den Pfad um.

Einstellungen für den Effekt „Pfadtext“ unter „Kontur und Fläche“


Mit den folgenden Einstellungen unter „Kontur und Fläche“ können Sie die Farbe und
Breite des Textes festlegen:
Optionen Legt fest, ob eine Füllung, eine Kontur oder eine Kombination beider Elemente
auf den Text angewendet wird.„Nur Füllung“ füllt die Zeichen mit einer Farbe.„Nur Kontur“
zeichnet die Ränder der Zeichen mit einer Farbe nach.„Füllung über Kontur“ lässt die
Füllfarbe die Konturfarbe überlappen.„Kontur über Füllung“ lässt die Konturfarbe die
Füllfarbe überlappen.
Füllfarbe Legt die Farbe fest, mit der die Zeichen gefüllt werden sollen.
Konturfarbe Legt die Farbe fest, mit der die Zeichen umrandet sein sollen.

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Konturbreite Legt die Breite der Umrandung um die Zeichen fest.

Einstellungen für den Effekt „Pfadtext“ unter „Zeichen“


Mit den folgenden Einstellungen können Sie die Größe und das Kerning der Zeichen
festlegen:
Größe Legt die Größe der Zeichen fest.
Laufweite Legt den durchschnittlichen Abstand zwischen Zeichen fest.
Kerning Steuert den horizontalen Abstand zwischen zwei Zeichen. Wenn Sie den Text
verändern, bleibt der für Kerning festgelegte Wert bei allen unveränderten Zeichenpaaren
erhalten. Änderungen am Kerning lassen sich nicht mit dem Befehl „Rückgängig“
(Windows) bzw.„Widerrufen“ (Mac OS) aufheben. Wenn Sie den horizontalen Abstand
zwischen Zeichen im Zeitverlauf ändern möchten, verwenden Sie „Max. Zittern: Kerning“
(siehe „Einstellungen für den Effekt „Pfadtext“ unter „Erweitert““ auf Seite 598) oder
erstellen Sie Keyframes für die Laufweite.
• „Kerningpaar“ legt das Zeichenpaar fest, auf das der Kerning-Effekt angewendet
werden soll. Mit Hilfe der Pfeilschaltflächen können Sie zwischen den Paaren wechseln.
• „Kerningwert“ legt fest, in welchem Umfang das Kerning auf das ausgewählte Paar
angewendet werden soll.
Ausrichtung Legt die Ausrichtungs- und Drehungswerte für jedes Zeichen fest.
• „Zeichendrehung“ legt die Drehung für alle Zeichen fest. Jedes Zeichen wird
ausgehend vom aktuellen Winkel um die festgelegte Gradzahl gedreht. Der
Drehmittelpunkt ist der Punkt, an dem das Zeichen den Pfad schneidet. Beachten Sie,
dass die Option „Senkrecht zu Pfad“ den Anfangswinkel der Zeichen ändert.
• Mit „Senkrecht zu Pfad“ wird jedes Zeichen so gedreht, dass es senkrecht zum Pfad
steht. Ist „Senkrecht zu Pfad“ deaktiviert, bleiben die Zeichen immer aufrecht (sofern
nicht „Zeichendrehung“ angewendet wird).
• „Vertikale Schrift“ dreht jedes Zeichen so, dass es vertikal zum Pfad steht.
• „Lateinische Zeichen drehen“ dreht lateinische Zeichen vertikal zum Pfad. Ist
„Lateinische Zeichen drehen“ deaktiviert, werden nur nichtlateinische Zeichen gedreht.
Horizontale Neigung Neigt Zeichen nach links oder rechts, ähnlich wie bei der
Kursivschrift. Die Neigung basiert auf dem Punkt, an dem das Zeichen den Pfad schneidet.
Wenn Zeichen ausgehend von ihren Mittelpunkten geneigt werden sollen, stellen Sie
„Baseline-Verschiebung“ so ein, dass der Pfad durch die Mittelpunkte der Zeichen verläuft.
Horizontale Skalierung, Vertikale Skalierung Skaliert die Zeichen um den festgelegten
Prozentsatz in horizontaler und vertikaler Richtung. Text wird ausgehend von einer
anfänglichen Rasterungsgröße skaliert, die Sie unter „Größe“ festlegen. Wenn Sie den
Skalierungsprozentsatz auf über 100% stellen, können verschwommene Kanten
entstehen. Optimale Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie für „Größe“ eine Punktgröße
eingeben, die nicht über 100% skaliert werden muss, um die größte gewünschte
Textgröße zu erreichen. Möchten Sie beispielsweise die Textgröße von 48 auf 88 Punkt
erhöhen, stellen Sie unter „Größe“ den Wert 88 ein und definieren Sie einen Anfangswert
von 55% für „Vertikale Skalierung“ und „Horizontale Skalierung“. Erhöhen Sie anschließend
beide Skalierungswerte auf 100%, wenn der Text in 88 Punkt angezeigt werden soll.

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Einstellungen für den Effekt „Pfadtext“ unter „Absatz“


Mit den folgenden Einstellungen können Sie die Ausrichtung und das Erscheinungsbild
des Absatzes steuern:
Ausrichtung Legt die horizontale Ausrichtung des Textes auf dem festgelegten Pfad fest:
• „Links“ platziert das erste Zeichen an der Position, die Sie unter „Linker Rand“
angegeben haben. Alle anderen Zeichen werden relativ dazu gesetzt. Der Wert für
„Rechter Rand“ wird ignoriert.
• „Rechts“ platziert das letzte Zeichen an der Position, die Sie unter „Rechter Rand“
angegeben haben. Alle anderen Zeichen werden relativ dazu gesetzt. Der Wert für
„Linker Rand“ wird ignoriert.
• „Mittelpunkt“ zentriert den Text zwischen den Werten von „Linker Rand“ und „Rechter
Rand“.
• „Erzwingen“ platziert das erste Zeichen an der Position, die Sie unter „Linker Rand“
angegeben haben, und das letzte Zeichen an der Position, die Sie unter „Rechter Rand“
festgelegt haben. Alle anderen Zeichen werden gleichmäßig dazwischen verteilt. Der
Wert für „Laufweite“ wird ignoriert.
Linker Rand, Rechter Rand Legen die Ränder fest. Mit „Linker Rand“ wird die Position
des ersten Zeichens in Pixeln relativ zum Anfangspunkt festgelegt; mit „Rechter Rand“
wird die Position des letzten Zeichens relativ zum Endpunkt bestimmt. Bei Pfadformen ist
der Anfangspunkt von Bézier-Kurven und -Linien „Scheitelpunkt 1“ und der Anfangspunkt
für Kreise und Schleifen „Tangente 1“. Der Endpunkt von Bézier-Kurven und -Linien ist
„Scheitelpunkt 2“, der Endpunkt für Kreise und Schleifen ist „Tangente 1“. Wenn Sie Text
über die von Ihnen definierte Pfadform verschieben möchten, müssen Sie je nach der
festgelegten Ausrichtung Keyframes für den linken oder rechten Rand erstellen. Durch
positive Werte wird der Text nach rechts verschoben, durch negative Werte nach links.
Zeilenabstand Legt den Abstand zwischen zwei Zeilen fest.
Baseline-Verschiebung Legt den Abstand in Pixeln zwischen dem Pfad und der
Unterkante der Zeichen fest. Je nach Pfadform sehen die Textabstände u. U. besser aus,
wenn der Pfad durch die Mittelpunkte der Zeichen verläuft. Um dies zu erreichen, müssen
Sie unter „Baseline-Verschiebung“ einen negativen Wert eingeben, so dass die
Mittelpunkte der Zeichen auf dem Pfad liegen.

Einstellungen für den Effekt „Pfadtext“ unter „Erweitert“


Mit den folgenden Einstellungen legen Sie das Erscheinungsbild der Zeichen fest:
Sichtbare Zeichen Legt die Anzahl der Zeichen fest, die zum aktuellen Zeitpunkt sichtbar
sind. Wenn Sie Keyframes erstellen, können Sie die Option „Sichtbare Zeichen“ einsetzen,
um zu einem bestimmten Zeitpunkt jeweils ein oder mehrere Zeichen anzuzeigen und so
den Eindruck entstehen zu lassen, dass Zeichen getippt werden. Positive Werte geben die
Anzahl der sichtbaren Zeichen vom Textanfang bis zum Textende an. Negative Werte
geben die Anzahl der sichtbaren Zeichen vom Textende bis zum Textanfang an. Denken
Sie daran, dass auch Leerzeichen Zeichen sind.

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Sie können diese Einstellung auch in Kombination mit der Option „Blendzeit“ einsetzen,
um Zeichen einzublenden. Wenn Sie für „Blendzeit“ den Wert 0 eingeben, erscheint das
nächste Zeichen, wenn der Wert für „Sichtbare Zeichen“ die Hälfte der nächsten ganzen
Zahl erreicht. Beispielsweise wird das zweite Zeichen eingeblendet, wenn der Wert für
„Sichtbare Zeichen“ 1,5 erreicht, das dritte Zeichen wird bei 2,5 eingeblendet usw. Mit
einer „Blendzeit“ von 0 entsteht der Eindruck des Tippens von Zeichen über eine Tastatur.
Weitere Informationen zu Blendzeitwerten finden Sie im Abschnitt „Blendzeit“.
Hinweis: Mit der Option „Sichtbare Zeichen“ wird nicht die durch den Pfad und andere
Optionen definierte Position von Zeichen geändert.
Blendzeit Legt einen Zeitbereich fest, in dem ein bestimmtes Zeichen teilweise sichtbar
ist. Die Option „Blendzeit“ kann in Kombination mit der Option „Sichtbare Zeichen“
eingesetzt werden. Wenn Sie „Blendzeit“ auf 0 setzen, erscheinen die Buchstaben beim
entsprechenden Wert für „Sichtbare Zeichen“ vollständig deckend. Ist „Blendzeit“ auf 100%
eingestellt, wird ein bestimmtes Zeichen mit zunehmend größerer Deckkraft angezeigt,
wenn der Wert für „Sichtbare Zeichen“ zwischen ganzen Zahlen steigt. Der genaue
Deckkraftwert des Zeichens entspricht dem Bruchteil des Wertes für „Sichtbare Zeichen“.
Beispielsweise wird das achte Zeichen mit 10% Deckkraft angezeigt, wenn der Wert für
„Sichtbare Zeichen“ 7,10 beträgt und die „Blendzeit“ auf 100% eingestellt ist. Dasselbe
Zeichen wird mit 60% Deckkraft angezeigt, wenn der Wert für „Sichtbare Zeichen“ bei 7,60
liegt.
Bei Blendzeitwerten zwischen 0 und 100% wird die Deckkraft eines Zeichens als Bereich
um die Mitte zwischen zwei ganzen Werten für „Sichtbare Zeichen“ definiert. Ist die
„Blendzeit“ beispielsweise auf 20% gesetzt, wird mit dem Einblenden des achten Zeichens
begonnen, wenn der Wert für „Sichtbare Zeichen“ 7,40 erreicht. Es wird vollständig
deckend sein, wenn der Wert 7,60 beträgt. Bei einer „Blendzeit“ von 60% würde das
Einblenden dieses Zeichens bei 7,20 beginnen, und bei 7,80 wäre es vollständig deckend.
Modus Bestimmt den Transfermodus, der beim Überlappen von Zeichen verwendet wird.
Der gewählte Modus wird nur auf die Bereiche der Zeichen angewendet, die einander
überlappen. Ist „Modus“ auf „Differenz“ eingestellt, werden einander überlappende
Bereiche von Zeichen schwarz angezeigt. Ist „Modus“ auf „Normal“ eingestellt, werden
einander überlappende Bereiche von Zeichen in der festgelegten Textfarbe angezeigt.
Einstellungen für Zittern Hier können Sie einen Höchstwert für die Abweichung
festlegen, die den Werten für Grundlinie, Kerning, Drehung oder Skalierung nach einem
Zufallsverfahren zugeordnet wird. Höhere Werte führen zu größeren Abweichungen.
Positive Werte führen zu einer glatten Bewegung, während negative Werte sprunghafte
Bewegungen bewirken. Bewegung wird zwar ohne Keyframes erstellt, Sie können aber
Keyframes einsetzen, um die Höchstwerte zu ändern.
Ein bestimmter Zitterwert erzeugt für identischen Text und identische Einstellungen
dieselbe, scheinbar zufällige Bewegung. Wenn Ihre Komposition identische animierte
Textpassagen enthält, können Sie verschiedene Bewegungseffekte für die einzelnen
Instanzen des Textes erzeugen, indem Sie eine Einstellung ändern, diese Änderung jedoch
unsichtbar machen. Sie können beispielsweise der zweiten Instanz des Textes ein
Leerzeichen hinzufügen und anschließend das Kerning anpassen, damit das Leerzeichen
nicht sichtbar ist. Dies führt zu einer unsichtbaren Änderung, mit der eine andere
Bewegung erzeugt wird.

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Sie können die folgenden Optionen für das Zittern festlegen:


• „Max. Zittern: Grundlinie“ legt in Pixeln fest, wie weit Zeichen maximal unter oder über
den Pfad verschoben werden, nachdem die Baseline-Verschiebung angewendet
wurde.
• „Max. Zittern: Kerning“ legt in Pixeln fest, wie weit Zeichen entlang der horizontalen
Achse maximal voneinander entfernt werden können, nachdem Kerning und Laufweite
angewendet wurden.
• „Max. Zittern: Rotation“ legt in Grad fest, wie weit Zeichen maximal gedreht werden,
nachdem „Zeichendrehung“ angewendet wurde.
• „Max. Zittern: Skalierung“ legt in Prozent fest, wie stark Zeichen maximal skaliert
werden, nachdem „Horizontale Skalierung“ und „Vertikale Skalierung“ angewendet
wurden. Damit Sie optimale Ergebnisse erzielen, sollten Sie zum Skalieren von Zeichen
nur Werte unter 100% verwenden.

Effekt „Pfadtext“ verwenden


Mit dem folgenden Verfahren erhalten Sie einen Überblick darüber, wie Sie Pfadtext
animieren.
Hinweis: Pfadtext wird hauptsächlich an der Position der Steuerungspunkte des Pfades
animiert. Der Text verschiebt sich anhand der Position dieser Punkte oder auf einem
geschlossenen Pfad, der bei der Einstellung der Steuerungspunkte des Pfades ausgewählt
werden kann. Sie können Text auch animieren, indem Sie Keyframes für Ränder, Kerning,
Laufweite und Größe erstellen.
So animieren Sie Pfadtext
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene aus, auf die der Effekt „Pfadtext“
angewendet wurde. Zeigen Sie die Eigenschaften für „Pfadtext“ an und klicken Sie auf das
Dreieck neben „Pfadoptionen“ und „Steuerungspunkte“, um alle Optionen anzuzeigen.
2 Verschieben Sie die Zeitmarke an einen Zeitpunkt, an dem Sie einen Keyframe einfügen
möchten.
3 Stellen Sie die Pfadsteuerungspunkte so ein, dass der Text wie gewünscht angezeigt
wird.
4 Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3, bis Sie die zur Animation des Textes erforderlichen
Keyframes erstellt haben.
5 Klicken Sie auf die Stoppuhr neben den Steuerungspunkten oder neben anderen
Eigenschaften, für die Sie Keyframes erstellen.

Einstellungen für Scheitelpunkte und Tangenten anpassen


Mit den folgenden Verfahren erhalten Sie Informationen zum Arbeiten mit den Optionen
für Scheitelpunkten und Tangenten im Effekt „Pfadtext“.
So legen Sie die Position der Scheitelpunkte und Tangenten fest
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie die Punkte im Kompositions- oder Ebenenfenster. Wenn Sie den äußeren
Kreis eines Punktes ziehen, wird die Form der Kurve im Kompositionsfenster dynamisch
aktualisiert. Wenn der Punkt auf seiner aktuellen vertikalen oder horizontalen
Koordinate bleiben soll, halten Sie beim Ziehen des Fadenkreuzes die Umschalttaste
gedrückt.

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• Klicken Sie im Effektfenster auf das Fadenkreuz des Punktes und klicken Sie
anschließend in das Kompositionsfenster.
• Klicken Sie im Effektfenster auf die Koordinaten des Punktes und legen Sie dann neue
Koordinaten fest.
Hinweis: Wenn Sie die Position von einem oder mehreren Punkten im Zeitverlauf animiert
haben, können Sie die einzelnen Bewegungspfade im Ebenenfenster verändern, wenn Sie
im Menü dieses Fensters die Option „Pfadtext“ wählen.
So verschieben Sie „Scheitelpunkt 1/Kreismitte“ und „Tangente 1/Kreispunkt“
zusammen
Ziehen Sie den äußeren Kreis von „Scheitelpunkt 1/Kreismitte“.
So verschieben Sie nur „Scheitelpunkt 1/Kreismitte“
Ziehen Sie das zugehörige Fadenkreuz.
So richten Sie „Tangente 1/Kreispunkt“ automatisch über „Scheitelpunkt 1/
Kreismitte“ aus
(Windows) Wählen Sie das Zeichenstift-Werkzeug aus und klicken Sie anschließend auf
den äußeren Kreis von „Tangente 1“.
(Mac OS) Klicken Sie bei gedrückter Befehlstaste auf den äußeren Kreis (nicht das
Fadenkreuz) von „Tangente 1“.
So richten Sie „Tangente 1/Kreispunkt“ ausgehend von „Scheitelpunkt 1/Kreismitte“
in 45-Grad-Schritten aus
Halten Sie die Umschalttaste gedrückt und ziehen Sie den äußeren Kreis von „Tangente 1“.
So verschieben Sie „Scheitelpunkt 2“ und „Tangente 2“ zusammen
Ziehen Sie den äußeren Kreis von „Scheitelpunkt 2“.
So verschieben Sie nur „Scheitelpunkt 2“
Ziehen Sie das zugehörige Fadenkreuz.

Effekt „Zeit“ > „Echo“


Der Effekt „Echo“ kombiniert Frames aus vielen unterschiedlichen Zeiten einer Ebene. Er
hat zahlreiche Verwendungszwecke, die von einem einfachen visuellen Echo bis hin zu
Streifen- und Schmiereffekten reichen. Der Effekt ist nur sichtbar, wenn die Ebene über
bewegte Objekte verfügt. Die Maske einer Ebene sowie alle zuvor angewendeten Effekte
werden standardmäßig ignoriert, wenn Sie den Echo-Effekt anwenden. Wenn Sie dies
nicht möchten, erstellen Sie eine Unterkomposition mit anderen Effekten und wenden Sie
anschließend darauf den Echo-Effekt an. Auf diese Weise wird eine neue Komposition mit
bereits angewendeter Maske erstellt. Der Echo-Effekt kann dann bei Bedarf auf die Frames
dieser Komposition zugreifen.

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Drei Frames mit angewendetem Echo-Effekt

Einstellungen für den Effekt „Echo“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Echo“ fest:
Abstand (Sekunden) Legt die Zeit zwischen den Echos in Sekunden fest. Bei negativen
Werten ist das Echo in die Vergangenheit gerichtet, bei positiven Werten dagegen in die
Zukunft.
Anzahl der Echos Legt die Anzahl an Frames fest, die im Rahmen des Echo-Effekts
kombiniert werden sollen. Wenn Sie beispielsweise den Wert 2 angeben, erstellt der Echo-
Effekt ein neues Bild aus dem Bild zur aktuellen Zeit, dem Bild zur aktuellen Zeit plus dem
Abstand und dem Bild zur aktuellen Zeit plus dem doppelten Abstand.
Anfangsintensität Legt die Intensität des ersten Frames der Echosequenz fest. Wenn Sie
beispielsweise den Wert 1 angeben, wird der erste Frame unter Verwendung voller
Intensität kombiniert. Wenn Sie ihn dagegen auf 0,5 einstellen, wird der erste Frame unter
Verwendung der halben Intensität kombiniert.
Dämpfung Legt das Verhältnis fest, in dem die Intensitäten der nachfolgenden Echos zur
Anfangsintensität stehen sollen. Wenn die Dämpfung beispielsweise 0,5 beträgt, wird
dem ersten Echo die halbe Anfangsintensität zugewiesen. Das zweite Echo erhält
wiederum die Hälfte dieser Intensität, d. h. es verfügt nur noch über ein Viertel der
Anfangsintensität.
Operator Legt die Operationen fest, die zwischen den Echos ausgeführt werden. Mit der
Option „Addieren“ werden die Echos durch Addieren ihrer Pixelwerte kombiniert. Wenn
die Anfangsintensität zu hoch ist, wird dieser Modus leicht überlastet und es bilden sich
weiße Streifen. Die Option „Maximum“ kombiniert die Echos unter Verwendung des
maximalen Pixelwerts aller Echos. Die Option „Minimum“ kombiniert die Echos unter
Verwendung des minimalen Pixelwerts aller Echos. Die Option „Negativ multiplizieren“
kombiniert die Echos, indem diese optisch übereinander gelegt werden. Diese Option
ähnelt der Option „Addieren“, sie wird jedoch nicht so schnell überlastet. Die Option „Von
vorne kombinieren“ verwendet die Alphakanäle der Echos, um diese von hinten nach
vorne zu kombinieren. Die Option „Von hinten kombinieren“ verwendet die Alphakanäle
der Echos, um diese von vorne nach hinten zu kombinieren. Mit der Option „Überblenden“
werden die Werte der einzelnen Echos gemittelt.

Effekt „Echo“ verwenden


Die folgenden Anleitungen geben Ihnen einen grundlegenden Überblick über die
Verwendung dieses Effekts.
So integrieren Sie die Bewegung einer Ebene in den Echo-Effekt
1 Richten Sie Bewegung ein, bevor Sie den Echo-Effekt anwenden.

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2 Erstellen Sie eine Unterkomposition der Ebene mit zusätzlichen Effekten. Auf diese
Weise wird eine neue Komposition erzeugt, die nur diese Ebene und die Bewegungs-
Keyframes enthält.
3 Wählen Sie „Effekt“ > „Zeit“ >„Echo“.
Hinweis: Verwenden Sie für die Einstellung „Anzahl der Echos“ einen hohen und für die
Einstellung „Abstand“ einen geringen Wert, um flüssige Streifen- und Spureffekte zu
erzielen.
4 Legen Sie die gewünschten Einstellungen fest.
So erstellen Sie mit dem Echo-Effekt eine Bildspur
1 Wählen Sie im Dialogfeld „Datei“ > „Importieren“ > „Datei“ die gewünschte
Footagedatei aus und klicken Sie anschließend auf „Öffnen“.
2 Ziehen Sie das Quellfootage aus dem Projektfenster in das Kompositionsfenster.
3 Markieren Sie die Quellfootageebene im Zeitleistenfenster und erzeugen Sie unter
Verwendung von Positions-Keyframes einen Bewegungspfad.
4 Markieren Sie die Footageebene im Zeitleistenfenster und wählen Sie „Ebene“ >
„Unterkomposition erstellen“.
5 Geben Sie im Dialogfeld „Unterkomposition erstellen“ einen Namen für die
Unterkomposition an, aktivieren Sie die Option „Alle Attribute in die neue Komposition
verschieben“ und klicken Sie anschließend auf „OK“.
6 Wählen Sie im Zeitleistenfenster den Namen der Unterkomposition aus.
7 Wählen Sie „Effekt“ > „Zeit“ >„Echo“.
8 Legen Sie für die Effekteinstellungen folgende Werte fest:
• Abstand: –0,10
• Anzahl der Echos: 10
• Anfangsintensität: 1,00
• Dämpfung: 0,68
• Operator: Von hinten kombinieren
9 Drücken Sie die Leertaste, um sich den Spureffekt in der Vorschau anzusehen. Eine
schnellere Alternative bietet die RAM-Vorschau. Sie können die Komposition auch
rendern, um sich den Effekt in Echtzeit anzusehen.

Effekt „Zeit“ > „Zeittrennung“


Bei dem Effekt „Zeittrennung“ wird einer Ebene eine feste Framerate zugewiesen. Es
handelt sich nicht nur um einen nützlichen, eigenständigen Spezialeffekt, sondern seine
Verwendungszwecke sind noch vielseitiger. So können Sie beispielsweise Videofootage
mit 60 Halbbildern eine Framerate von 24 fps zuweisen (und dann beim Rendern der
Halbbilder 60 fps verwenden), um einen filmähnlichen Effekt zu erzeugen. Sie können
auch verschachtelten Kompositionen eine feste Framerate zuweisen. Auf Hardware-
Geräten wird dieser Effekt manchmal als Stroboskop-Effekt bezeichnet.

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Die Maske einer Ebene sowie alle zuvor angewendeten Effekte werden beim Anwenden
des Effekts „Zeittrennung“ ignoriert. Um den Effekt auf eine Ebene mit Maske
anzuwenden, erzeugen Sie die Maske in einer anderen Komposition oder erstellen Sie
eine Unterkomposition der Ebene mit anderen Effekten, bevor Sie den Effekt
„Zeittrennung“ verwenden.
Wenn Sie den Wert des Reglers „Framerate“ animieren, erhalten Sie unter Umständen
unerwartete Ergebnisse. Aus diesem Grund muss für die Interpolation der Framerate die
Option „Unterdrücken“ verwendet werden.

Effekt „Zeit“ > „Zeitverschiebung“


Der Effekt „Zeitverschiebung“ berechnet den Farbunterschied zweier Ebenen und stellt bei
der Farbkorrektur eine nützliche Hilfe dar. Verwenden Sie diesen Effekt, um
Farbunterschiede zu extrahieren, wenn eine saubere Hintergrundplatte auf Vordergrund-
Footage abgestimmt werden soll. Er bietet sich auch zum Erstellen von Matten an, die zum
Anwenden von Rauch-, Feuer- oder Echo-Effekten verwendet werden sollen. Wenn Sie
den Effekt „Zeitverschiebung“ zum Suchen von Farbdifferenzen in Ihrem Footage
angewendet haben, verwenden Sie die Einstellungen für Farbe und Tonwertkorrektur, um
die Farbkorrekturen vorzunehmen.
Verwenden Sie die Zeitverschiebung mit dem Effekt „Partikelsimulation“, um Partikel
nur aus den bewegten Bereichen abzustoßen.

Einstellungen für den Effekt „Zeitverschiebung“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Zeitverschiebung“ fest:
Ziel Bestimmt die Ebene, die mit der Effektebene verglichen werden soll. Das Video der
Vergleichsebene muss nicht eingeschaltet sein (es sei denn, Sie wählen die Quellebene als
Ziel aus).
Zeitversatz Bestimmt den Zeitpunkt in der Vergleichsebene in Sekunden, zu dem die
Ebenen verglichen werden. Wenn diese Einstellung auf den Wert 0,00 festgelegt ist, findet
der Vergleich zur gegenwärtigen Zeit statt. Um die Effektebene mit der Vergleichsebene
an einem Punkt nach dem Verstreichen von 3 Sekunden zu vergleichen, ändern Sie z. B.
den Wert „Zeitversatz“ auf 3. Wenn Sie den unterstrichenen Zeitversatzwert auswählen,
können Sie den Wert für den bestimmten Frame-Zeitversatz im Format „Frames/
Framerate“ eingeben. Der Wert wird von After Effects automatisch ermittelt. Geben Sie
z. B. den Wert 3/30 ein, um drei Frames in eine Komposition mit 30 Frames pro Sekunde
(fps) zu verschieben. Der ermittelte Wert ist 0,1 oder 10% der Gesamtzeit.
Kontrast Passt die Ergebnisse des Vergleichs an. Diese Einstellung kann besonders beim
Optimieren von Farbkorrekturen hilfreich sein.
Absolute Differenz Zeigt das Ergebnis des Vergleichs als absoluten Wert an. Alle
Bereiche der Vergleichsebene, die sich nicht von der Effektebene unterscheiden, werden
schwarz und alle anderen Bereiche werden heller als schwarz angezeigt. Wenn diese
Option deaktiviert ist, werden verglichene Bereiche, die sich nicht unterscheiden, grau
angezeigt.
Alphakanal Bestimmt, wie der Alphakanal berechnet wird.
• Die Option „Original“ verwendet den Alphakanal der Effektebene.
• Die Option „Ziel“ verwendet den Alphakanal der Zielebene.

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• Die Option „Mischen“ überblendet die Alphakanäle der Effekt- und Zielebene.
• Die Option „Max“ verwendet den deckendsten der Alphakanäle der ursprünglichen
Quell- und Zielebene.
• Die Option „Ganz ein“ legt den Alphakanal auf vollständig deckend fest.
• Die Option „Ergebnis-Helligkeit“ verwendet die Helligkeit der RGB-Differenz als
Alphakanal.
• Die Option „Max. Ergebnis“ verwendet die höchsten Werte der RGB-Differenz als
Alphakanal.
• Die Option „Alphadifferenz“ berechnet die Differenzen der Alphakanäle in der Effekt-
und Zielebene in gleicher Weise wie die RGB-Differenz.
• Die Option „Nur Alphadifferenz“ berechnet nur die Differenz der Alphakanäle. Die RGB-
Einstellung ist Weiß.

Effekt „Zeit“ > „Zeitlich versetzen“ (nur Pro)


Der Effekt „Zeitlich versetzen“ verzerrt das Bild, indem er Pixel über einen Zeitverlauf
verschiebt. Damit lassen sich zahlreiche unterschiedliche Effekte erzielen. So kann mit
dem Effekt beispielsweise die traditionelle Slit-Scan-Technik simuliert werden, bei der
unterschiedliche Zustände eines bewegten Bildes über einen Zeitverlauf erfasst werden.

Originalebenen (links und Mitte) und angewendeter Effekt „Zeitlich versetzen“ (rechts)

Wie beim Effekt „Versetzen“ wird auch hier eine Verschiebungsmatrix verwendet, die
Verschiebung der Pixel in der Ebene basiert jedoch auf den Luminanzwerten der Matrix.
Die Pixel, die dem hellen Bereich der Verschiebungsmatrix entsprechen, werden durch die
Pixel ersetzt, die sich nach Ablauf der angegebenen Zeit an dieser Stelle befinden. Ebenso
werden die Pixel, die dem dunklen Bereich der Verschiebungsmatrix entsprechen, durch
die Pixel ersetzt, die sich vor der angegebenen Zeit an dieser Stelle befunden haben. Als
Verschiebungsmatrix können Sie im Prinzip eine beliebige Ebene verwenden, bei einem
Graustufenbild können Sie jedoch die Helligkeitsstufen besser erkennen und so das
Ergebnis der Pixelverschiebung besser vorhersehen.

Weitere Informationen zum Effekt „Zeitlich versetzen“


Damit Sie besser verstehen, wie Pixel über einen Zeitverlauf versetzt werden, können Sie
sich die Verschiebung als Folge einzelner Schritte vorstellen:
1 Die Ebene der Verschiebungsmatrix wird von After Effects über die Effektebene (d. h.
die Ebene, die verzerrt werden soll) gelegt. Wenn die Größe der Verschiebungsmatrix von
derjenigen der Effektebene abweicht, können Sie angeben, ob die Matrix zentriert oder
auf Ebenengröße skaliert werden soll.
2 Geben Sie die maximale Verschiebung in Sekunden ein.

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Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte

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3 After Effects verwendet den Luminanzwert jedes Pixels in der Verschiebungsmatrix, um


auf der Grundlage der maximalen Verschiebung die Versetzung des Pixels auf der
Effektebene zu berechnen.
Bei Graustufenbildern reicht der Luminanzbereich von 0 bis 255, Diese Werte werden auf
eine Skala von -1 bis 1 umgerechnet. Bei einem Luminanzwert von 0 erfolgt eine
maximale, in der Zeit rückwärts gerichtete Verschiebung, d. h. die aktuellen Pixel werden
durch Pixel eines vorherigen Zeitpunkts ersetzt. Bei einem Luminanzwert von 255 erfolgt
eine maximale, in der Zeit nach vorne gerichtete Verschiebung, d. h. die aktuellen Pixel
werden durch Pixel eines nachfolgenden Zeitpunkts ersetzt. Bei einem Luminanzwert von
128 werden keine Pixel versetzt. Für alle anderen Luminanzwerte einer Graustufen-
Verschiebungsmatrix lässt sich die Versetzung mit Hilfe der folgenden Gleichung in
Sekunden berechnen:
Versetzung in Sekunden = maximale_Verschiebungszeit * (2 * (Luminanzwert – 128)/256)
4 After Effects versetzt die Pixel aus dem Bild, indem jedes aktuelle Pixel durch ein Pixel
ersetzt wird, das sich zu einem anderen Zeitpunkt an der gleichen Stelle befindet. Der
Zeitpunkt wird durch die in Schritt 3 errechnete Verschiebung in Sekunden angegeben.

Einstellungen für den Effekt „Zeitlich versetzen“


Legen Sie folgende Einstellungen für den Effekt „Zeitlich versetzen“ fest:
Verschiebungsebene Legt die Ebene fest, die als Verschiebungsmatrix verwendet wird.
Maximale Verschiebung [Sek.] Legt den maximalen Zeitpunkt, zu dem Pixel von dem
aktuellen Zeitpunkt aus ersetzt werden dürfen, in Sekunden fest. Beachten Sie, dass eine
maximale Verschiebung nur mit Luminanzwerten von 0 bzw. 255 (maximale Dunkelheit
bzw. maximale Helligkeit) erreicht wird. Bei allen anderen Luminanzwerten liegt die
Verschiebungszeit unter dem Maximum.
Auflösung [fps] Legt die Anzahl der Frames pro Sekunde für das Ersetzen der Pixel fest. In
der Regel liegt dieser Wert unter der Framerate der betreffenden Ebene. Eine Erhöhung
der Auflösung kann die Renderzeit wesentlich erhöhen.
Matrix auf Ebenengröße skalieren Passt die Größe der als Verschiebungsmatrix
verwendeten Ebene an die Größe der zu verzerrenden Ebene an. Wenn diese Option nicht
aktiviert ist, wird die Verschiebungsmatrix in der Komposition zentriert.

Effekt „Zeitlich versetzen“ animieren


Bei dem Effekt „Zeitlich versetzen“ werden Pixel über einen Zeitverlauf automatisch ohne
Keyframes ersetzt. Sie können jedoch Keyframes für andere Einstellungen festlegen, um
den Effekt über einen Zeitverlauf zu variieren.
So wenden Sie den Effekt „Zeitlich versetzen“ an
1 Öffnen Sie im Kompositionsfenster die zu verzerrende Ebene sowie die
Verschiebungsmatrix.
2 Blenden Sie die Verschiebungsmatrix aus, indem Sie im Zeitleistenfenster auf den
Video-Schalter klicken.
3 Wählen Sie im Kompositionsfenster die Ebene aus, die verzerrt werden soll.
4 Wählen Sie „Effekt“ > „Zeit“ > „Zeitlich versetzen“.

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5 Wählen Sie unter „Verschiebungsebene“ eine Verschiebungsmatrix aus. In dem Menü


werden alle Ebenen der Komposition aufgeführt. Es werden Graustufenmatrizen
empfohlen.
Hinweis: After Effects verwendet die ausgewählte Ebene in ihrer ursprünglichen Form,
d. h. ohne zuvor angewendete Masken, Effekte oder Transformationen. Wenn Sie diese
Änderungen in die Verschiebungsmatrix aufnehmen möchten, erstellen Sie unter
Verwendung der Option „Alle Attribute in die neue Komposition verschieben“ eine
Unterkomposition der Ebene.
6 Legen Sie die gewünschten Einstellungen für den Effekt fest.

Beispiel für den Effekt „Zeitlich versetzen“


Angenommen, Sie haben unter „Maximale Verschiebung“ zwei Sekunden angegeben.
After Effects ermittelt in diesem Fall den Luminanzwert jedes Pixels in der
Verschiebungsmatrix und ersetzt es durch das entsprechende Pixel, das sich zu einem
anderen Zeitpunkt an dieser Stelle befindet. Der Zeitpunkt wird auf der Grundlage der
maximalen Verschiebung von zwei Sekunden berechnet. Mit Hilfe der Gleichung unter
„Weitere Informationen zum Effekt „Zeitlich versetzen““ auf Seite 605 können Sie
errechnen, dass ein Luminanzwert von 255 in der Verschiebungsmatrix dazu führt, dass
dieses Pixel durch das Pixel ersetzt wird, das sich zwei Sekunden vorher an dieser Stelle
befunden hat. Bei einem Luminanzwert von 42 wird das Pixel durch das Pixel ersetzt, das
sich 1,34 Sekunden später an dieser Stelle befindet.

Masken mit dem Effekt „Zeitlich versetzen“ verwenden


Alle Masken, die Sie auf die Originalebene angewendet haben, werden vom Effekt „Zeitlich
versetzen“ ignoriert. Um eine Ebenenmaske zusammen mit dem Effekt zu verwenden,
erstellen Sie eine Unterkomposition der Ebene und wenden anschließend die Maske
innerhalb der neuen Komposition an. Diese Methode führt unter Umständen zu einer
wesentlichen Erhöhung der Renderzeit.
So wenden Sie den Effekt „Zeitlich versetzen“ zusammen mit einer Maske auf
dieselbe Ebene an
1 Wählen Sie im Kompositionsfenster die Ebene aus, die verzerrt werden soll.
2 Wenden Sie den Effekt „Zeitlich versetzen“ an.
3 Wählen Sie „Ebene“ > „Unterkomposition erstellen“.
4 Aktivieren Sie die Option „Alle Attribute in 'Komp [Kompositionsnummer]' lassen“,
geben Sie einen neuen Namen für die Komposition ein oder übernehmen Sie den
Standardnamen und klicken Sie anschließend auf „OK“.
5 Doppelklicken Sie in der neuen Komposition auf die zu verzerrende Ebene. Wenden Sie
im Ebenenfenster die Maske an.

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Effekt „Überblenden“ > „Blockauflösung“


Mit dem Effekt „Blockauflösung“ werden Ebenen in zufällig ausgewählten Blöcken
aufgelöst. Die Breite und Höhe der Blöcke wird in Pixel angegeben und kann separat
eingestellt werden. Wird als Qualität „Entwurf“ ausgewählt, werden die Blöcke mit Pixel-
Genauigkeit positioniert und haben genau definierte Kanten. Wird als Qualität „Beste“
ausgewählt, können die Blöcke mit Subpixel-Genauigkeit und mit weichen Kanten
positioniert werden.

Original (links) und nach Anwenden des Effekts „Blockauflösung“ (Mitte und rechts)

Effekt „Überblenden“ > „Kartenblende“


Sie können den Effekt „Kartenblende“ von der Adobe-Website ([Link])
herunterladen, nachdem Sie Ihre Kopie von After Effects registriert haben. Bei diesem
Effekt wird eine Gruppe von Karten simuliert, auf denen sich ein Bild befindet.
Anschließend werden die Karten umgedreht und dadurch andere Bilder angezeigt. Beim
Effekt „Kartenblende“ können Sie die Anzahl der Zeilen und Spalten von Karten, die
Richtung, in der die Karten umgedreht werden, und die Richtung der Überblendung
steuern (außerdem haben Sie die Möglichkeit, mit Hilfe eines Verlaufs die Reihenfolge
festzulegen, in der die Karten umgedreht werden sollen). Sie können auch Optionen für
Zufälligkeit und Zittern einstellen, um den Effekt realistischer wirken zu lassen. Wenn Sie
die Zeilen und Spalten variieren, können Sie außerdem Jalousien- und chinesische
Laternen-Effekte erzielen.

Original (links) und nach Anwenden des Effekts „Kartenblende“ (Mitte und rechts)

Einstellungen für den Effekt „Kartenblende“


Für den Effekt „Kartenblende“ können Sie folgende Einstellungen vornehmen:
Fertigstellung der Überblendung Gibt an, wie weit die Überblendung fortgeschritten
ist. Bei 100% wird das neue Bild nach der Überblendung angezeigt; bei 0% wird das
Originalbild angezeigt.
Animieren Sie diesen Wert von 0% bis 100%, um eine animierte Überblendung zu
erzeugen.
Überblendungsbreite Legt die Breite des Bereichs fest, der bei der Überblendung vom
Original zum neuen Bild aktiv verändert wird.

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Hintere Ebene Legt das Bild fest, das nach der Überblendung angezeigt wird. Es kann
jede Datei der Komposition verwendet werden (die Sichtbarkeit kann deaktiviert werden).
Wurden auf das Bild Effekte oder Masken angewendet, muss für die Ebene zuerst eine
Unterkomposition erstellt werden.
Zeilen und Spalten Legt die Interaktion der Anzahl der Zeilen und Spalten fest.
„Unabhängig“ aktiviert die Schieberegler für die Zeilen und Spalten.„Spalten folgen
Zeilen“ aktiviert nur den Schieberegler für die Zeilen. Wenn Sie diese Option auswählen,
ist die Anzahl der Spalten immer identisch mit der Anzahl der Zeilen.
Zeilen Definiert die Anzahl der Zeilen (maximal 1000).
Spalten Legt die Anzahl der Spalten fest (maximal 1000), es sei denn, es wurde die
Option „Spalten folgen Zeilen“ ausgewählt.
Hinweis: Zeilen und Spalten sind in einer Ebene immer gleichmäßig verteilt. Dadurch wird
vermieden, dass am Ebenenrand Karten nur teilweise angezeigt werden (es sei denn, Sie
verwenden einen Alphakanal).
Kartengröße Legt die Größe der Karten fest. Bei einem Wert unter 1 werden die Karten
verkleinert und transparente Rasterlinien zwischen den Karten angezeigt. Bei einem Wert
über 1 werden die Karten vergrößert. Bei zu großen Karten entsteht ein blockartiger
Mosaikeffekt, da die Karten sich gegenseitig von links unten nach rechts oben
überlappen. Die übergroßen Karten überschneiden sich bei der Überblendung.
Drehachse Legt die Drehachse der einzelnen Karten fest. Wählen Sie eine Achse für die
Drehgenauigkeit oder wählen Sie „Zufällig“, um einen realistischeren Effekt zu erzielen.
Drehrichtung Legt die Richtung fest, in der die Karten um ihre Achse gedreht werden. Ist
die X-Achse ausgewählt, werden die Karten mit Hilfe der Optionen „Positiv“ und „Negativ“
nach oben bzw. nach unten gedreht. Ist die Y-Achse ausgewählt, werden die Karten mit
„Positiv“ nach rechts und mit „Negativ“ nach links gedreht. Wird „Zufällig“ ausgewählt,
werden die Karten nach dem Zufallsprinzip gedreht.
Drehreihenfolge Legt die Überblendungsrichtung fest. Mit der Option „Links nach
rechts“ erfolgt die Drehung z. B. von links nach rechts. Sie können auch mit Hilfe eines
Verlaufs eine benutzerdefinierte Drehreihenfolge festlegen: Die Karten im schwarzen
Verlaufsbereich werden zuerst, die Karten im weißen Verlaufsbereich zuletzt gedreht.
Verlaufsebene Legt die gewünschte Verlaufsebene für die Drehreihenfolge fest. Jede
Datei der Komposition kann verwendet werden (die Sichtbarkeit kann deaktiviert
werden).
Zeitzufallsparameter Mit Hilfe dieser Option erfolgt das Timing der Überblendung nach
dem Zufallsprinzip. Ist diese Einstellung gleich 0, werden die Karten genau gedreht. Je
höher der Wert, umso zufälliger erfolgt die Drehung der Karten und umso realistischer ist
der Effekt.
Zufallsverteilung Mit dieser Option werden einzigartige Ergebnisse bei der Anwendung
von Zufallseffekten erzielt. Eine echte Zufälligkeit kann nicht wiederholt werden; werden
Effekte wirklich zufällig eingesetzt, können nachträglich keine Feineinstellungen
vorgenommen werden, ohne neu zu rendern. Werden jedoch zwei Zufallseffekte parallel
ausgeführt, können diese sehr ähnlich wirken. Dies kann durch den Einsatz der
Zufallsverteilung vermieden werden. Bei der Zufallsverteilung wird eine Zahl in die
Berechnung eingefügt, um ein einzigartiges Ergebnis zu generieren. Durch die Änderung
der Einstellungen für die Zufallsverteilung können mit denselben Einstellungen
unterschiedliche Effekte erzielt werden.

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Kamerasystem Legt fest, ob „Kameraposition“,„Eckpunkte“ oder „Kompositionskamera“


verwendet wird.„Kompositionskamera“ verfolgt die Kamera- und Lichtpositionen der
Komposition und rendert ein 3D-Bild auf einer Ebene. Weitere Informationen zur
Kompositionskamera finden Sie unter „Kompositionskamera-Effekte verwenden“ in der
Online-Hilfe für After Effects.
Kameraposition Siehe „Einstellungen der Kameraposition für den Effekt „Kartenblende““
auf Seite 610.
Eckpunkte Siehe „Einstellungen der Eckpunkte für den Effekt „Kartenblende““ auf
Seite 610.
Beleuchtung Siehe „Beleuchtungseinstellungen für den Effekt „Kartenblende““ auf
Seite 611.
Material Siehe „Materialeinstellungen für den Effekt „Kartenblende““ auf Seite 611.
Zittern Siehe „Zittereinstellungen für den Effekt „Kartenblende““ auf Seite 612.

Einstellungen der Kameraposition für den Effekt „Kartenblende“


Folgende Einstellungen der Kameraposition können für den Effekt „Kartenblende“
angepasst werden:
X-Drehung, Y-Drehung, Z-Drehung Dreht die Kamera um die entsprechende Achse. Mit
Hilfe dieser Einstellungen kann eine Ebene von oben, von der Seite, von hinten oder aus
einem anderen Blickwinkel angezeigt werden.
X,Y-Position Legt fest, wo die Kamera im Raum X, Y positioniert ist.
Z-Position Legt fest, wo die Kamera im Raum Z positioniert ist. Bei kleineren Zahlen wird
die Kamera näher zur Ebene, bei höheren Zahlen weiter von der Ebene entfernt platziert.
Brennweite Legt den Zoomfaktor fest. Dies ist vergleichbar mit dem Zoomobjektiv einer
Kamera. Bei kleineren Zahlen erscheint die Entfernung der Objekte geringer, bei höheren
Zahlen größer.
Transformationsreihenfolge Legt die Reihenfolge fest, in der sich die Kamera um ihre
drei Achsen dreht und ob die Kamera vor oder nach der Positionierung durch die anderen
Einstellungen der Kameraposition gedreht wird.

Einstellungen der Eckpunkte für den Effekt „Kartenblende“


Bei der Option „Paralleler Eckpunkt“ handelt es sich um ein alternatives
Kamerakontrollsystem. Verwenden Sie diese Option als Hilfsmittel, um Ihre Ebene in eine
Szene einzufügen. Folgende Einstellungen für Eckpunkte können angepasst werden:
Ecke oben links, Ecke oben rechts, Ecke unten links, Ecke unten rechts Legen die
Position jeder der vier Ecken Ihrer Ebene fest.
Automatische Brennweite Steuert die Perspektive des Effekts während der Animation.
Ist „Automatische Brennweite“ deaktiviert, wird die angegebene Brennweite dazu
verwendet, eine Kameraposition und -ausrichtung zu finden, die die Ecken der Ebene an
den Eckpunkten platzieren. Ist dies nicht möglich, wird die Ebene durch deren Kontur
ersetzt, die zwischen den Punkten gezeichnet wird. Ist „Automatische Brennweite“
aktiviert, wird nach Möglichkeit die Brennweite verwendet, die den Eckpunkten
entspricht. Ist dies nicht möglich, wird der korrekte Wert aus angrenzenden Ebenen
interpoliert.

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Brennweite Setzt die anderen Einstellungen außer Kraft, wenn das Ergebnis nicht
Ihren Vorstellungen entspricht. Stimmt die eingestellte Brennweite nicht mit dem
Brennweitenwert überein, der richtig wäre, wenn die Punkte tatsächlich in dieser
Konfiguration wären, könnte das Bild seltsam (z B. verzerrt) aussehen. Wenn Sie aber
den abzustimmenden Brennweitenwert kennen, ist es mit dieser Option am
einfachsten, richtige Ergebnisse zu erzielen.

Beleuchtungseinstellungen für den Effekt „Kartenblende“


Folgende Beleuchtungseinstellungen können für den Effekt „Kartenblende“ angepasst
werden:
Lichtart Legt fest, welche Lichtart Sie verwenden möchten. Ist eine Lichtquelle sehr weit
von einem Objekt entfernt, fallen alle Lichtstrahlen quasi im selben Winkel auf das Objekt.
So verlaufen z. B. Sonnenstrahlen parallel zueinander, wenn sie die Erde erreichen. Bewegt
sich eine Lichtquelle aber näher zum Objekt hin, fallen die Lichtstrahlen aus immer mehr
verschiedenen Winkeln ein.„Entfernte Quelle“ ist dem Sonnenlicht ähnlich. Schatten
werden in nur eine Richtung geworfen.„Punktquelle“ hingegen ist ähnlich dem Licht einer
Glühlampe. Schatten werden in alle Richtungen geworfen.„Erstes Kompositionslicht“
verwendet die erste Lichtebene einer Komposition, für die eine Reihe von Einstellungen
festgelegt werden können.
Lichter-Intensität Legt die Lichtstärke fest. Je höher der Wert, desto heller die Ebene.
Auch andere Beleuchtungseinstellungen beeinflussen die Lichtstärke.
Lichtfarbe Legt die Farbe des Lichts fest.
Lichtposition Legt die Position des Lichts im Raum X, Y fest. Sie können das Licht
interaktiv positionieren, indem Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS)
gedrückt halten und den Effektankerpunkt des Lichts ziehen.
Lichttiefe Legt die Position des Lichts im Raum Z fest. Negative Zahlen verschieben das
Licht hinter die Ebene.
Umgebungslicht Verteilt das Licht auf der gesamten Ebene. Wird das Umgebungslicht
erhöht, werden alle Objekte im gleichen Ausmaß stärker beleuchtet. Außerdem wird
verhindert, dass Schatten völlig schwarz angezeigt werden. Wird das Umgebungslicht auf
rein weiß und alle anderen Lichteigenschaften auf 0 gestellt, wird das Objekt voll
beleuchtet und eventuelle 3D-Schatten werden aus der Szene entfernt.

Materialeinstellungen für den Effekt „Kartenblende“


Passen Sie folgende Materialeinstellungen an, um die Reflexionswerte der Karten
festzulegen:
Diffuse Reflexion Mit dieser Option werden Objekten formdefinierende Schattierungen
verliehen. Die Schattierungen hängen vom Einfallswinkel des Lichts auf die Oberfläche ab,
sind aber unabhängig von der Betrachtungsposition.
Glanzreflexion Hier wird die Betrachtungsposition berücksichtigt. Die Reflexion der
Lichtquelle wird zurück zum Betrachter modelliert. Dadurch kann die Illusion eines
Glänzens erweckt werden. Diese Einstellung kann animiert werden, um realistischere
Effekte zu erzielen. Stellen Sie dazu immer höhere Werte ein, um eine Überblendung von
gefilterten auf nicht gefilterte Ebenenversionen zu erzielen.

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Glanzlichtschärfe Steuert den Glanz. Besonders glänzende Oberflächen erzeugen


kleine, dichte Reflexionen. Mattere Oberflächen hingegen verteilen das Glanzlicht über
einen größeren Bereich. Glanzlichter haben dieselbe Farbe wie das Eingangslicht. Licht ist
gewöhnlich weiß oder cremefarben. Daher kann die Sättigung von Bildern durch breite
Glanzlichter verringert werden, indem der Oberflächenfarbe Weiß hinzugefügt wird.
Der gesamte Belichtungsprozess kann folgendermaßen betrachtet werden:
„Lichtposition“ und „Diffuse Reflexion“ werden eingestellt, um die allgemeine
Lichtstufe und die Schattierung einer Szene zu steuern. Anschließend werden
„Glanzreflexion“ und „Glanzlichtschärfe“ angepasst, um die Stärke und die Ausbreitung
der Glanzlichter zu steuern. Abschließend wird „Umgebungslicht“ angepasst, um die
Schatten einzufügen.

Zittereinstellungen für den Effekt „Kartenblende“


Durch das Hinzufügen von „Zittern“ („Positionszittern“ und „Drehungszittern“) wird die
Überblendung noch realistischer. Das Zittern der Karten erfolgt vor, während und nach
der Überblendung. Soll das Zittern nur während der Überblendung erfolgen, stellen Sie
die Zitterstärke anfangs auf 0, animieren Sie sie während der Überblendung bis zum
erwünschten Wert und setzen Sie sie am Ende der Überblendung wieder zurück auf 0.
Die folgenden Zittereinstellungen können angepasst werden:
Positionszittern Legt die Stärke und die Geschwindigkeit des Zitterns auf den Achsen X,
Y und Z fest.„X-Zitterstärke“,„Y-Zitterstärke“ und „Z-Zitterstärke“ legen die Stärke der
Fremdbewegung fest. Wird die X-Zitterstärke erhöht, zittern die Karten von Seite zu Seite;
wird die Y-Zitterstärke erhöht, zittern sie von oben nach unten; wird die Z-Zitterstärke
erhöht, zittern die Karten im Raum Z (näher oder weiter entfernt).„X-
Zittergeschwindigkeit“,„Y-Zittergeschwindigkeit“ und „Z-Zittergeschwindigkeit“ steuern
die Zittergeschwindigkeit der Zitterstärkenoptionen.
Drehungszittern Legt die Stärke und die Geschwindigkeit des Drehungszitterns auf den
Achsen X, Y und Z fest.„X-Rotationszitterstärke“,„Y-Rotationszitterstärke“ und „Z-
Rotationszitterstärke“ legen die Stärke des Rotationszitterns entlang einer Achse fest. Bei
einem Wert von 90˚ kann eine Karte bis zu 90˚ in eine beliebige Richtung gedreht werden.
„X-Drehung:Zittergeschwindigkeit“,„Y-Drehung:Zittergeschwindigkeit“ und „Z-
Drehung:Zittergeschwindigkeit“ steuern die Geschwindigkeit des Rotationszitterns.

Effekt „Überblenden“ > „Gradationsblende“


Mit dem Effekt „Gradationsblende“ werden Überblendungen basierend auf den
Luminanzwerten einer zweiten Ebene, der so genannten Verlaufsebene , [Link]
Luminanz eines Pixels im Verlauf bestimmt die Zeitdauer, in der das entsprechende Pixel
der ersten Ebene transparent wird. Dunkle Bereiche in der Verlaufsebene kennzeichnen
die Bereiche, die zuerst transparent werden. Danach folgen die hellen Bereiche.

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Original (links) und nach Anwenden des Effekts „Gradationsblende“ (Mitte und rechts)

Ein einfacher Verlauf in Graustufen von links nach rechts erzeugt beispielsweise eine
Überblendung von links nach rechts. Die Verlaufsebene muss kein Standbild sein. Mit
After Effects kann jede beliebige Ebene als Verlauf verwendet werden, um ungewöhnliche
Überblendungseffekte zu erzielen. Interessante Überblendungen können auf
verschiedene Art und Weise erstellt werden. Als Ansatzpunkt eignet sich der Effekt
„Verlauf“ besonders gut, da mit diesem Effekt eine Reihe von Graustufen-Verläufen erstellt
werden können. Möchten Sie vollständig benutzerdefinierte Verläufe erstellen, malen Sie
sie in einem Programm wie Adobe Photoshop oder zeichnen Sie sie in einem Programm
wie Adobe Illustrator.
Passen Sie für den Effekt „Gradationsblende“ folgende Einstellungen an:
Fertigstellung der Überblendung Gibt den Prozentsatz der Überblendung für die
Ebene an.
Überblendung glätten Legt den Grad der Glättung für die Überblendungskante fest.
Verlaufsebene Legt fest, welche Ebene für den Verlauf verwendet wird. Die
Verlaufsebene muss sich in derselben Komposition befinden, in der sich auch die Ebene
befindet, auf die der Effekt „Gradationsblende“ angewendet wird.
Platzierung Legt die Größe und Position des Verlaufs in der Ebene fest. Mit „Verlauf
wiederholen“ werden mehrere gekachelte Kopien des Verlaufs erstellt. Mit „Verlauf
zentrieren“ wird ein einzelner Verlauf in der Mitte des Verlaufs platziert. Mit „Verlauf auf
Ebenengröße skalieren“ wird die Größe der Verlaufsebene horizontal und vertikal an den
gesamten Ebenenbereich angepasst.
Verlauf umkehren Kehrt die Position der Verlaufsebene und der von der
Gradationsblende betroffenen Ebene um.

Effekt „Überblenden“ > „Irisblende“


Mit dem Effekt „Irisblende“ wird eine radiale Überblendung erzielt, wodurch eine untere
Ebene sichtbar wird. Geben Sie für die Erstellung der Iris eine Zahl zwischen 6 und
32 Punkt an und legen Sie fest, ob ein innerer Radius verwendet werden soll. Ist „Inneren
Radius anwenden“ aktiviert, können Sie Werte für den inneren und äußeren Radius
festlegen. Die Iris ist nicht sichtbar, wenn „Äußerer Radius“,„Innerer Radius“ oder beide
Optionen auf 0 eingestellt wurden. Die Iris erscheint am rundesten, wenn für „Äußerer
Radius“ und „Innerer Radius“ der gleiche Wert festgelegt wird.

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Original (links) und nach Anwenden des Effekts „Irisblende“ (Mitte und rechts)

Effekt „Überblenden“ > „Lineare Blende“


Mit dem Effekt „Lineare Blende“ wird eine einfache lineare Überblendung einer Ebene in
eine vorgegebene Richtung ausgeführt. Wird als Qualität „Entwurf“ eingestellt, tritt an der
Kante der Überblendung kein Antialiasing auf. Wird als Qualität „Beste“ eingestellt, tritt
Antialiasing auf und die weiche Kante ist glatt.
Die Einstellung „Winkel“ legt die Richtung der Überblendung fest. Bei 90˚ erfolgt die
Überblendung z. B. von links nach rechts.

Original (links) und nach Anwenden des Effekts „Lineare Blende“ (Mitte und rechts)

Effekt „Überblenden“ > „Radiales Wischen“


Beim Effekt „Radiales Wischen“ erfolgt die Überblendung kreisförmig um einen
bestimmten Punkt, wobei eine untere Ebene sichtbar wird. Wird als Qualität „Beste“
eingestellt, tritt an der Kante der Überblendung Antialiasing auf.
Die Einstellung „Anfangswinkel“ legt die Position oder den Winkel fest, an dem die
Überblendung beginnt. Bei einem Anfangswinkel von 0˚ beginnt die Überblendung oben
in der Ebene. Mit „Überblenden“ wird festgelegt, ob die Überblendung im oder gegen den
Uhrzeigersinn bzw. abwechselnd erfolgt.

Original (links) und nach Anwenden des Effekts „Radiales Wischen“ (Mitte und rechts)

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Effekt „Überblenden“ > „Jalousien“


Mit dem Effekt „Jalousien“ wird eine untere Ebene durch eine Überblendung in Streifen
sichtbar. Breite und Richtung der Streifen können eingestellt werden. Wird als Qualität
„Entwurf“ eingestellt, werden die Streifen mit Pixel-Genauigkeit animiert. Wird als Qualität
„Beste“ eingestellt, werden die Streifen mit Subpixel-Genauigkeit animiert.

Original (links) und nach Anwenden des Effekts „Jalousien“ (Mitte und rechts)

Effekt „Video“ > „Sendefähige Farben“


Mit Hilfe des Effekts „Sendefähige Farben“ werden Farbwerte von Pixeln so verändert, dass
die Ebene in einer Fernsehübertragung richtig dargestellt wird. Computer stellen Farben
als Kombinationen aus Rot, Grün und Blau dar. Videogeräte stellen Farben mit Hilfe
verschiedener überlagerter Signale dar. Videogeräte können Signale über einer
bestimmten Amplitude nicht wiedergeben, und computergenerierte Farben können
diese Amplitude leicht übersteigen. (Die Signalamplitude wird in IRE-Einheiten gemessen;
120 IRE ist die maximale Übertragungsamplitude.) Verwenden Sie den Effekt „Sendefähige
Farben“, um die Luminanz oder die Sättigung auf einen sicheren Wert zu reduzieren. Die
Qualitätseinstellungen der Ebene haben keine Auswirkungen auf den Effekt „Sendefähige
Farben“.
Zum Reduzieren der Sättigung muss die Amplitude stärker verändert werden, als es zum
Reduzieren der Luminanz erforderlich ist, damit der gleiche IRE-Einheitenwert erzielt wird,
der das Aussehen Ihres Bildes stärker verändert. Die Optionen „Unsichere auskeyen“ und
„Sichere auskeyen“ sollen Ihnen die Bestimmung der Ebenenbereiche erleichtern, die bei
den aktuellen Einstellungen vom Effekt „Sendefähige Farben“ beeinflusst werden. Wenn
Sie als Hintergrund eine Kontrastfarbe wählen und vorübergehend „Unsichere auskeyen“
oder „Sichere auskeyen“ auswählen, wird der Hintergrund durch betroffene bzw. nicht
betroffene Ebenenbereiche sichtbar.
Ist ein Wert „unsicher“, bedeutet das lediglich, dass einige Bereiche des Films über den
sicheren Wert hinausgehen, d. h. dass der Film am Fernsehbildschirm nicht wie
beabsichtigt angezeigt wird. Die folgenden Richtlinien sollen Ihnen den Gebrauch von
Farben in für die Übertragung vorgesehenen Filmen erleichtern:
• Vermeiden Sie stark gesättigte Farben. Wird z. B. ein Wert von 255 für Rot und der Wert 0
für Grün und Blau verwendet, kann dies zu Verschmierungen der roten Farbe auf einem
NTSC-Bildschirm führen.
• Rendern Sie eine Testversion des Films und spielen Sie diese auf einem NTSC-Bildschirm
ab, um sicherzustellen, dass die Farben richtig wiedergegeben werden.
• Vermeiden Sie reine Schwarz- und Weiß-Werte. Häufig verwendete Werte für Schwarz
und Weiß sind 235 bzw.
Hinweis: Ob dieser Effekt eingesetzt werden sollte, hängt von der Art der Ausgabe ab.
Viele Videosysteme ändern während des Kodierungsprozesses Farben für die Übertragung.

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Einstellungen für den Effekt „Sendefähige Farben“


Für den Effekt „Sendefähige Farben“ können folgende Einstellungen angepasst werden:
Videonorm Legt fest, welche Übertragungsnorm Sie verwenden möchten. NTSC
(National Television Systems Committee) ist die Norm für Nordamerika. Diese Norm
wird auch in Japan verwendet. PAL (Phase Alternating Line) wird in den meisten
westeuropäischen Ländern und in Südamerika verwendet.
Methode Legt fest, welche Methode zur Reduzierung der Signalamplitude verwendet
wird. Mit „Luminanz reduzieren“ wird die Helligkeit eines Pixels reduziert, indem es weiter
in Richtung Schwarz ausgerichtet wird. Dies ist die Standardeinstellung. Mit „Sättigung
reduzieren“ wird ein Pixel in einem Grau von ähnlicher Helligkeit angezeigt, wodurch es
weniger farbenfroh erscheint. Mit der Option „Unsichere auskeyen“ werden unsichere
Pixel und mit „Sichere auskeyen“ sichere Pixel transparent gemacht.
Maximale Signalamplitude Legt den IRE-Einheitenwert fest, ab dem die Ebenenpixel
verändert werden. Der gültige Amplitudenbereich liegt zwischen 100 und 120 IRE. Bei
einem Wert von 100 kann eine Ebene bereits merklich beeinflusst werden; 120 IRE ist der
maximale Wert und ist riskant. Es ist ratsam, den Standardwert von 110 IRE zu wählen.

Effekt „Video“ > „Halbbildflimmern reduzieren“


Mit Hilfe des Effekts „Halbbildflimmern reduzieren“ werden hohe vertikale Frequenzen
reduziert, wodurch Bilder besser in Interlaced-Medien (wie etwa NTSC-Video) eingesetzt
werden können. Bilder mit sehr feinen horizontalen Linien können bei der Übertragung
z. B. unangenehm flimmern. Mit dem Effekt „Halbbildflimmern reduzieren“ können
horizontale Kanten geglättet und das Flimmern reduziert werden.
Hinweis: Flimmern kann auch durch nicht separierte Halbbilder verursacht werden.

Effekt „Video“ > „Timecode“


Mit Hilfe des Effekts „Timecode“ werden innerhalb einer Ebene Informationen zum
Timecode- oder zur Frame-Nummer angezeigt. Filme mit sichtbaren Timecodes können
gerendert werden. Mit diesem Effekt können allerdings keine eingebetteten Timecodes
aus externen Quellen, wie z. B. QuickTime, geändert werden.

Original (links), mit Timecode „SMPTE HH:MM:SS:FF“ (Mitte) und mit Timecode „Feet + Frames
(35 mm)“ (rechts)

Folgende Einstellungen können für den Effekt „Timecode“ angepasst werden:


Anzeigeformat Legt fest, ob der Timecode im SMPTE-Format HH:MM:SS:FF, in Frame-
Nummern, in Feet + Frames (35 mm) oder in Feet + Frames (16 mm) angezeigt wird.

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Einheiten Mit „Einheiten“ kann jeder Frame einer Ebene für verschiedene Frameraten der
Komposition markiert werden. Diese Einstellung bestimmt die Framerate in Frames pro
Sekunde (fps) für eine bestimmte Ebene einer Komposition. Ein Wert von 60 ändert z. B.
den Timecode für eine bestimmte Ebene, um der fps-Rate 60 der Komposition zu
entsprechen. Diese Einstellung wirkt sich darauf aus, wie After Effects die Frames einer
Ebene zählt, nicht aber auf die Wiedergabeart von Footage.
Drop-Frame Aktivieren Sie die Option „Drop-Frame“, um den Timecode des Drop-Frames
zu berechnen, bzw. deaktivieren Sie die Option, um den Timecode des Non-Drop-Frames
zu berechnen.
Anfangsframe Legt die Timecode-Zählung am Beginn der Ebene fest. Sie können den
„Anfangsframe“-Schieberegler entsprechend dem In-Point der Ebene einstellen. Wenn Sie
jedoch eine Ebene mit einer anderen Komposition kombinieren und den Timecode mit
einem anderen Frame als dem In-Point abstimmen möchten, kann „Anfangsframe“
entsprechend angepasst werden.
Textposition Legt die Position des Timecodes fest.
Textgröße Legt die Textgröße fest.
Textfarbe Legt die Farbe des Textes fest.

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Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte (6.5)

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Übersicht über alle Effekte (6.5)


Effekte-Galerie (6.5)
Adobe After Effects 6.5 enthält mehrere neue leistungsstarke Effekte. Diese Effekte
befinden sich unter den Effektkategorien „Anpassen“,„Weich- und Scharfzeichnen“ und
„Störung und Körnung“.

Effekte unter „Anpassen“ (6.5)

Original (links) und mit Effekt „Auto-Farbe“ (rechts)

Original (links) und mit Effekt „Auto-Kontrast“ (rechts)

Original (links) und mit Effekt „Auto-Tonwertkorrektur“ (rechts)

Original (links), mit Effekt „Fotofilter“, dem Filter „Sepia“ und aktivierter Option „Luminanz erhalten“
(Mitte) bzw. deaktivierter Option „Luminanz erhalten“ (rechts)

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Original (links) und mit Standardeinstellungen für „Schatten/Glanzlicht“ (Mitte) und mit einem
Mittelton von 50 (rechts)

Effekte unter „Weich- und Scharfzeichnen“ (6.5)

Original (links), mit „Feld weichzeichnen“ mit Einstellung „Horizontal und vertikal“ gleich 60 Pixel
(Mitte) sowie mit Einstellung „Horizontal“ gleich 100 Pixel und „Vertikal“ gleich 0 Pixel (rechts)

Effekte unter „Störung und Körnung“ (6.5)

Computergrafik (links) ohne Filmkörnung (Mitte) und mit Effekt „Körnung anpassen“ (rechts)

Digitales Videofootage mit drei Varianten für „Körnung hinzufügen“

Altes Foto mit drei Sample-Punkten (links), nach Anwendung des Effekts„Körnung entfernen“ (Mitte)
und nach Anwendung von „Unscharf maskieren“ (rechts)

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Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte (6.5)

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Effekte unter „Anpassen“ (6.5)


In After Effects 6.5 finden Sie unter „Anpassen“ die fünf neuen Effekte „Auto-Farbe“,„Auto-
Kontrast“,„Auto-Tonwertkorrektur“,„Fotofilter“ und „Schatten/Glanzlicht“, die eine
Farbtiefe von 16 Bit pro Kanal unterstützen. Alle Effekte funktionieren genau wie die
entsprechenden Bildanpassungsbefehle bzw. Einstellungsebenen in Photoshop, aber es
gibt für „Auto-Farbe“,„Auto-Kontrast“,„Auto-Tonwertkorrektur“ und „Schatten/Glanzlicht“
zusätzliche zeitliche Einstellungsmöglichkeiten.
Allgemeine Informationen zum Zuweisen von Effekten finden Sie unter „Effekte zuweisen
und Effekteinstellungen ändern“ auf Seite 336.

Zeitliches Glätten, Beschneiden und Mischen bei den Effekten unter


„Anpassen“ (6.5)
Für die Effekte „Auto-Farbe“, „Auto-Kontrast“ und „Auto-Tonwertkorrektur“ sind alle und
für den Effekt „Schatten/Glanzlicht“ sind fast alle der folgenden Einstellungen im
Effektfenster verfügbar:
Zeitliche Glättung Gibt den Zeitraum um den aktuellen Frame an, anhand dessen
ermittelt wird, inwieweit der aktuelle Frame im Verhältnis zu den umliegenden Frames
korrigiert werden muss. Wenn „Zeitliche Glättung“ z. B. auf 2 Sekunden eingestellt ist,
werden alle Frames analysiert, die eine Sekunde vor und nach einem bestimmten Frame
liegen, um festzustellen, wie stark dieser Frame angepasst werden muss. Wenn „Zeitliche
Glättung“ auf 0 eingestellt ist, wird jeder Frame unabhängig von den umliegenden Frames
analysiert. Diese Option kann im Zeitverlauf zu nahtloser wirkenden Korrekturen führen.
Szene erkennen Legt fest, dass die Einstellung „Zeitliche Glättung“ Frames in
unterschiedlichen Szenen ignoriert.
Schwarz beschneiden und Weiß beschneiden Gibt an, wie stark schwarze und weiße
Pixel beschnitten werden. Ein Wert zwischen 0,0% und 1% ist empfehlenswert. In
After Effects werden die schwarzen und weißen Pixel standardmäßig um 0,1%
beschnitten, d. h. bei der Identifizierung der hellsten und dunkelsten Pixel in dem Bild
werden die ersten 0,1% an beiden Skalenenden ignoriert.
An neutralen Mitten ausrichten (nur Effekt „Auto-Farbe“) Identifiziert eine
durchschnittliche, fast neutrale Farbe in dem Frame und passt die Gammawerte so an,
dass die Farbe neutral wird.
Mit Original mischen Legt die Transparenz des Effekts fest. Je höher der Wert, desto
geringer sind die Auswirkungen auf die Farben, den Kontrast oder die Tonwertkorrektur.
Bei einem Wert von 100% wirkt sich dieser Effekt z. B. nicht auf die Ebene aus.

Effekt „Anpassen“ > „Auto-Farbe“ (6.5)


Mit dem Effekt „Auto-Farbe“ werden die Schatten, Mitteltöne und Glanzlichter eines Bildes
analysiert. Anschließend werden Kontrast und Farbe dieses Bildes angepasst. Der Effekt
neutralisiert standardmäßig die Mitteltöne anhand einer grauen Zielfarbe mit dem Wert
RGB 128 und beschneidet die Schatten- und Glanzlichtpixel um 0,5%.
Informationen zur Anpassung der Effekteinstellungen finden Sie unter „Zeitliches Glätten,
Beschneiden und Mischen bei den Effekten unter „Anpassen“ (6.5)“ auf Seite 620.

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Original (links) und mit Effekt „Auto-Farbe“ (rechts)

Effekt „Anpassen“ > „Auto-Kontrast“ (6.5)


Mit dem Effekt „Auto-Kontrast“ können Sie den Gesamtkontrast und die Mischung der
Farben in einer Ebene automatisch anpassen. Da die Kanäle dabei nicht einzeln anpasst
werden, werden keine Farbstiche hinzugefügt oder entfernt. Die hellsten und dunkelsten
Pixel im Bild werden Schwarz und Weiß zugeordnet. Dadurch wirken Glanzlichter heller
und Schatten dunkler.
Bei der Identifizierung der hellsten und dunkelsten Pixel in einem Bild werden die weißen
und schwarzen Pixel von „Auto-Kontrast“ um 0,5% beschnitten, d. h. die ersten 0,5% an
beiden Skalenenden werden ignoriert. Dadurch wird gewährleistet, dass weiße und
schwarze Werte nicht auf extremen, sondern auf repräsentativen Pixelwerten beruhen.
Informationen zur Anpassung der Effekteinstellungen finden Sie unter „Zeitliches Glätten,
Beschneiden und Mischen bei den Effekten unter „Anpassen“ (6.5)“ auf Seite 620.

Original (links) und mit Effekt „Auto-Kontrast“ (rechts)

Effekt „Anpassen“ > „Auto-Tonwertkorrektur“ (6.5)


Mit dem Effekt „Auto-Tonwertkorrektur“ können Sie Glanzlichter und Schatten
automatisch einstellen. Dazu werden die hellsten und dunkelsten Pixel in jedem
Farbkanal als Schwarz und Weiß definiert und dann die dazwischen liegenden Pixelwerte
proportional verteilt. Da dieser Effekt jeden Farbkanal einzeln anpasst, werden
möglicherweise Farbstiche entfernt oder hinzugefügt.
„Auto-Tonwertkorrektur“ beschneidet die weißen und schwarzen Pixel um 0,5%, d. h. bei
der Identifizierung der hellsten und dunkelsten Pixel in dem Bild werden die ersten 0,5%
an beiden Skalenenden ignoriert. Dadurch wird gewährleistet, dass weiße und schwarze
Werte nicht auf extremen, sondern auf repräsentativen Pixelwerten beruhen.
Informationen zur Anpassung der Effekteinstellungen finden Sie unter „Zeitliches Glätten,
Beschneiden und Mischen bei den Effekten unter „Anpassen“ (6.5)“ auf Seite 620.

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Original (links) und mit Effekt „Auto-Tonwertkorrektur“ (rechts)

Effekt „Anpassen“ > „Fotofilter“ (6.5)


Der Effekt „Fotofilter“ imitiert eine Technik, bei der ein Farbfilter vor das Kameraobjektiv
geschaltet wird, um die Farbbalance und die Farbtemperatur des Lichts anzupassen, das
durch das Objektiv fällt und den Film belichtet. Bei diesem Effekt können Sie entweder
eine Farbvorgabe wählen, um den Farbton eines Bildes anzupassen, oder mit dem Adobe-
Farbwähler bzw. mit der Pipette eine benutzerdefinierte Farbe festlegen.
Damit Fotofilter-Einstellungsebenen, die in Photoshop CS erstellt wurden, erhalten
bleiben, importieren Sie die Photoshop-Datei nicht als Footage, sondern als
Komposition in ein After Effects-Projekt. Wenn Sie Ihre standardmäßigen Photoshop-
Farbeinstellungen geändert haben, kann die Farbe des Fotofilters in After Effects
möglicherweise nicht korrekt reproduziert werden.

Original (links), mit Effekt „Fotofilter“,„Kaltfilter (80)“ und aktivierter Option „Luminanz erhalten“
(Mitte) bzw.„Sepia“ mit deaktivierter Option „Luminanz erhalten“ (rechts)

Mit den Einstellungen des Effekts „Fotofilter“ können Sie Folgendes tun:
• Wenn Sie für die Filterfarbe eine Farbvorgabe verwenden möchten, wählen Sie im
Popupmenü „Filter“ eine Option. (Informationen zu Vorgabekategorien finden Sie unter
„Filtervorgaben für den Effekt „Fotofilter“ (6.5)“ auf Seite 622.)
• Wenn Sie eine benutzerdefinierte Farbe für die Filterfarbe auswählen möchten, klicken
Sie neben der Einstellung „Farbe“ auf das Farbfeld und wählen Sie im Adobe-
Farbwähler eine Farbe aus. Alternativ können Sie auf die Pipette-Schaltfläche und dann
auf eine beliebige Farbe auf dem Computerbildschirm klicken.
• Wenn Sie die Farbmenge festlegen möchten, die auf das Bild angewendet wird, ändern
Sie die Einstellung für „Dichte“.
• Damit das Bild durch den Effekt nicht abgedunkelt wird, aktivieren Sie „Luminanz
erhalten“.

Filtervorgaben für den Effekt „Fotofilter“ (6.5)


Mit dem Effekt „Fotofilter“ können Sie entweder eine Farbvorgabe wählen, um den
Farbton eines Bildes anzupassen, oder eine benutzerdefinierte Farbe festlegen. (Siehe
„Effekt „Anpassen“ > „Fotofilter“ (6.5)“ auf Seite 622.)

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Beim Effekt „Fotofilter“ stehen folgende Farbvorgabe-Kategorien zur Auswahl:


Warmfilter (85) und Kaltfilter (80) Dies sind Farbkonvertierungsfilter, die die
Weißbalance in einem Bild abstimmen. Wenn ein Foto bei einer niedrigeren
Farbtemperatur des Lichts (gelblich) aufgenommen wurde, werden durch „Kaltfilter (80)“
die Bildfarben bläulicher, um die niedrigere Farbtemperatur des Umgebungslichts zu
kompensieren. Wenn ein Foto hingegen bei einer höheren Farbtemperatur des Lichts
(bläulich) aufgenommen wurde, werden durch „Warmfilter (85)“ die Bildfarben wärmer,
um die höhere Farbtemperatur des Umgebungslichts zu kompensieren.
Warmfilter (81) und Kaltfilter (82) Dies sind Lichtbalance-Filter für geringfügige
Korrekturen an der Farbqualität eines Bildes. Durch „Warmfilter (81)“ wird das Bild wärmer
(gelblicher), durch „Kaltfilter (82)“ kühler (bläulicher).
Individuelle Farben Passen den Farbton des Bildes je nach der von Ihnen gewählten
Farbvorgabe an. Welche Farben zur Auswahl stehen, hängt davon ab, wie Sie mit dem
Befehl „Fotofilter“ arbeiten. Wenn ein Foto einen Farbstich hat, können Sie diesen durch
eine Komplementärfarbe neutralisieren. Sie können auch Farben anwenden, um
besondere farbliche Effekte oder Verbesserungen zu erzielen. Mit der Farbe „Unterwasser“
lässt sich z. B. der grünlich-blaue Farbstich simulieren, der für Unterwasseraufnahmen
charakteristisch ist.

Effekt „Anpassen“ > „Schatten/Glanzlicht“ (6.5)


Der Effekt „Schatten/Glanzlicht“ eignet sich zur Korrektur von Footage mit Bildern, auf
denen Motive durch starkes Gegenlicht silhouettenhaft bzw. durch Kameralicht leicht
verblasst wirken. Er ist auch nützlich, wenn Sie dunklere Bereiche in einem ansonsten gut
ausgeleuchteten Bild aufhellen möchten.
Mit dem Effekt „Schatten/Glanzlicht“ werden Bilder nicht einfach nur aufgehellt oder
abgedunkelt. Die Aufhellung oder Abdunklung erfolgt anhand der umliegenden Pixel in
den Schatten oder Glanzlichtern. Schatten und Glanzlichter können somit separat
eingestellt werden. Die Standardeinstellungen des Filters sind für die Korrektur von
Bildern mit Gegenlichtproblemen vorgesehen.

Original (links) und mit Standardeinstellungen für „Schatten/Glanzlicht“ (Mitte) und mit einem
Mittelton von 50 (rechts)

Mit den Einstellungen des Effekts „Schatten/Glanzlicht“ können Sie Folgendes tun:
• Wenn Sie die Schatten und Glanzlichter eines Frames im Verhältnis zu umliegenden
Frames korrigieren möchten, geben Sie unter „Zeitliche Glättung“ eine Zeitangabe in
Sekunden ein.
• Wenn „Zeitliche Glättung“ Frames in anderen Szenen ignorieren soll, aktivieren Sie
„Szene erkennen“.

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• Wenn Sie die Transparenz des Effekts anpassen möchten, ändern Sie die Einstellung „Mit
Original mischen“.
• Wenn Sie die Einstellungen präziser steuern möchten, ändern Sie die Einstellungen in
der Einstellungsgruppe „Mehr Optionen“. (Siehe „Optionen für den Effekt „Schatten/
Glanzlicht“ (6.5)“ auf Seite 624.)
(Weitere Informationen zu diesen Optionen finden Sie unter „Zeitliches Glätten,
Beschneiden und Mischen bei den Effekten unter „Anpassen“ (6.5)“ auf Seite 620.)

Optionen für den Effekt „Schatten/Glanzlicht“ (6.5)


Für den Effekt „Schatten/Glanzlicht“ sind folgende Optionen verfügbar, mit denen Sie
Bildern den letzten Schliff geben können:
Schattenbreite und Glanzlichtbreite Definieren den Tonwertbereich in den Schatten
oder Glanzlichtern, der bearbeitet wird. Bei niedrigeren Werten werden nur die dunkleren
Bereiche der Schatten bzw. nur die helleren Bereiche der Glanzlichter angepasst. Bei
höheren Werten ist der Tonwertbereich, der korrigiert wird, breiter (z. B. werden die
Mitteltöne hinzugefügt). Ein Wert von 100% ergibt einen linearen Effekt. Bei der Schatten-
Korrektur werden in diesem Fall tiefe Schatten am stärksten verändert, helle Glanzlichter
bleiben unverändert und die Hälfte der Korrekturen betrifft die Mitteltöne. Welche
Schatten- bzw. Glanzlichtbreite für ein Bild angemessen ist, hängt von dem jeweiligen Bild
ab. Wenn Sie einen Wert eingeben, der für ein Bild zu hoch ist, können an starken dunklen
oder hellen Kanten Halos entstehen. Die Standardeinstellungen des Effekts zielen auf die
Vermeidung dieser unerwünschten Störungen ab. Diese Halos können auftreten, wenn
die Werte für „Schattenbetrag“ oder „Glanzlichtbetrag“ zu hoch sind. Durch eine
Verringerung der Werte lassen sich die Halos abschwächen.
Der Standardwert für „Schattenbreite“ und „Glanzlichtbreite“ beträgt 50%. Wenn Sie
ein dunkles Motiv aufhellen möchten, sich dabei aber die Mitteltöne oder die
helleren Bereiche zu stark verändern, bewegen Sie den Regler für „Schattenbreite“ in
Richtung 0%. Nur die dunkelsten Bereiche werden dann aufgehellt. Wenn Sie hingegen
neben den Schatten auch die Mitteltöne aufhellen müssen, bewegen Sie den Regler für
„Schattenbreite“ in Richtung 100%.
Farbkorrektur Korrigiert die Farben in den Bereichen, die sich in einem Farbbild
verändert haben. Wenn Sie z. B. den Wert für „Schattenbetrag“ erhöhen, werden Farben,
die im Originalbild dunkel waren, stärker herausgestellt. Sie können die Intensität dieser
Farben steigern oder abschwächen. Bewegen Sie den Regler „Farbkorrektur“, bis Sie mit
dem Ergebnis zufrieden sind. Generell ergeben höhere Werte gesättigtere Farben und
niedrigere Werte weniger gesättigte Farben.
Hinweis: Da der Wert für „Farbkorrektur“ sich nur auf veränderte Bildbereiche auswirkt,
hängt der Umfang der Farbvariation von der Höhe des angewendeten Schatten- bzw.
Glanzlichtbetrags ab. Je stärker die Schatten und Glanzlichter korrigiert wurden, desto
umfangreicher sind die verfügbaren Farbkorrekturen. Der Wert für „Farbkorrektur“ ändert
die abgedunkelten oder aufgehellten Farben in dem Bild auf subtile Weise. Wenn Sie die
Farbtöne oder die Sättigung des gesamten Bildes ändern möchten, wenden Sie zuerst den
Effekt „Schatten/Glanzlicht“ und dann „Farbton/Sättigung“ an.

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Mittenkontrast Passt den Kontrast in den Mitteltönen an. Durch einen negativen Wert
wird der Kontrast verringert, durch einen positiven Wert wird er verstärkt. Ein höherer
Wert für „Mittenkontrast“ führt zu einem stärkeren Kontrast in den Mitteltönen sowie in
der Regel zu dunkleren Schatten und helleren Glanzlichtern.
Schwarz beschneiden und Weiß beschneiden Geben Sie an, in welchem Umfang die
Schatten und Glanzlichter auf die neuen Höchstwerte für Schatten- (0) und
Glanzlichtfarben (255) in dem Bild beschnitten werden. Bei höheren Werten entsteht ein
kontrastreicheres Bild. Bei zu hohen Beschnittwerten können Details in den Schatten oder
Glanzlichtern verloren gehen, da die Intensitätswerte beschnitten und auf reines Schwarz
oder Weiß reduziert werden.

Effekt „Weich- und Scharfzeichnen“ > „Feld


weichzeichnen“ (6.5)
Mit dem Effekt „Feld weichzeichnen“ wird ein Bild anhand des durchschnittlichen
Farbwerts benachbarter Pixel weichgezeichnet. Sie können die Größe des Bereichs
ändern, anhand dessen der Effekt den Durchschnittswert für einen bestimmten Pixel
berechnet. Ein größerer Radius führt zu einem unschärferen Bild. Außerdem können Sie
den Effekt ein- bis fünfmal wiederholen. Je öfter der Effekt angewendet wird, desto glatter
werden die Farbübergänge und desto weicher wird das Bild – allerdings nimmt das
Rendern mehr Zeit in Anspruch.

Original (links), mit „Feld weichzeichnen“ mit Einstellung „Horizontal und vertikal“ gleich 60 Pixel
(Mitte) sowie mit Einstellung „Horizontal“ gleich 100 Pixel und „Vertikal“ gleich 0 Pixel (rechts)

Mit den Einstellungen des Effekts „Feld weichzeichnen“ können Sie Folgendes tun:
• Ändern Sie im Effekt- oder Zeitleistenfenster die Einstellung „Weichzeichnungsradius“,
um die Größe des Bereichs festzulegen, anhand dessen der Effekt den
durchschnittlichen Farbwert ermittelt.
• Legen Sie unter „Richtung des Weichzeichners“ fest, in welcher Richtung die
Weichzeichnung angewendet wird.
• Legen Sie unter „Iterationen“ fest, wie oft der Effekt auf das Bild angewendet wird.
• Aktivieren Sie die Option „Kantenpixel wiederholen“, wenn die Pixel an den Kanten
entlang wiederholt werden sollen und damit verhindert wird, dass die Kanten dunkler
oder transparenter werden.

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Effekte „Störung und Körnung“ > „Körnung“ (6.5)


Die neuen Körnungseffekte in Adobe After Effects 6.5 („Körnung hinzufügen“, „Körnung
anpassen“ und „Körnung entfernen“) bieten Optionen zur Manipulierung von Körnung
oder visuellen Störungen. Mit diesen Effekten können Sie Körnung manipulieren, die
mehr oder weniger gleichmäßig über das gesamte Bild verteilt ist, wie etwa Filmkörnung,
Störungen bei Analogvideo, Moirémuster auf gescannten Druckerzeugnissen, CCD-
Rauschen, durch JPEG-Komprimierung entstandene Artefakte oder Störungen bei
Digitalvideo. Die Körnungseffekte sind nicht für Probleme geeignet, die nur ein paar Pixel
betreffen, wie etwa Staub, Impulsrauschen oder vereinzelte Bildfehler bei Analogvideo.
Mit dem Effekt „Körnung hinzufügen“ wird eine ganz neue Körnung erstellt, die nicht auf
der vorhandenen Körnung basiert. Vielmehr können Sie anhand einiger Parameter und
Vorgaben für verschiedene Filmtypen unterschiedliche Körnungstypen künstlich
erzeugen. Die Effekte „Körnung entfernen“ und „Körnung anpassen“ manipulieren die
Körnung in einem zweistufigen Prozess, ohne dabei die Kanten, die Schärfe oder die
Glanzlichter eines Bildes zu beeinträchtigen. Zuerst wird automatisch oder manuell ein
Körnungsbeispiel aufgenommen. Dieses Sample wird analysiert und in einem
mathematischen Modell dargestellt, anhand dessen der Effekt Körnung hinzufügt,
entfernt oder anpasst.

Die drei Effekte unter „Körnung“:„Körnung anpassen“ (links),„Körnung hinzufügen“ (Mitte) und
„Körnung entfernen“ (rechts)

Körnung und visuelle Störungen (6.5)


Körnung oder visuelle Störungen treten bei fast allen digitalen Bildern auf und werden
durch die bei der Bilderstellung verwendeten Aufnahme-, Kodierungs-, Scan- oder
Reproduktionsprozesse und -geräte verursacht. Dazu gehören z. B. das schwache
Rauschen bei Analogvideo, Komprimierungsartefakte von Digitalkameras, CCD-Rauschen
von digitalen Bildsensoren und das für die chemische Fotografie charakteristische
Punktmuster, das man als Filmkörnung bezeichnet.
Eine Störung ist nicht grundsätzlich etwas Negatives. Oft wird sie Bildern hinzugefügt, um
eine bestimmte Atmosphäre zu schaffen oder Bildelemente nahtlos zu integrieren. So
könnte man einem auf einem Computer erstellten Objekt Körnung hinzufügen, um es in
eine fotografierte Szene einzufügen. Störungen können aber auch aus ästhetischen
Gründen unerwünscht sein. Archiv-Footage oder mit hoher Geschwindigkeit
aufgezeichnete Fotos können unangenehm körnig wirken, digitale
Komprimierungsartefakte oder Moirémuster können ein Bild verderben und Störungen
können technische Verfahren wie das Blue-Screen-Verfahren behindern.
Es gibt auch eine Reihe von technischen Gründen für die Störungsreduzierung.
Komprimierungsalgorithmen können in der Regel kleinere Dateien erstellen, wenn das
ursprüngliche Material weniger Störungen enthält. Die Störungsreduzierung ist daher bei
der DVD-Erstellung und beim Video-Streaming ein wertvoller Arbeitsschritt.

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Körnungseffekte anwenden und ansehen (6.5)


Jeder Körnungseffekt wird mit Standardeinstellungen angewendet und im
Ansichtsmodus „Vorschau“ angezeigt (ein auf dem Bild zentrierter Vorschaubereich mit
einem weißen Rahmen). Im Vorschaubereich wird die Wirkung des Körnungseffekts
anhand eines kleinen Bildteils demonstriert, damit Sie schnell Vergleiche ziehen können.
Die Körnungseffekte arbeiten fast voll automatisch, bieten aber auch viele Einstellungen,
mit denen Sie das Ergebnis gezielt beeinflussen können. Sie können die Körnungseffekte
auch mit Hilfe der Funktion „Mit Original mischen“, die für jeden Effekt zur Verfügung
steht, selektiv auf Bildbereiche anwenden.
So wenden Sie einen Körnungseffekt an
1 Wählen Sie die Ebene aus, die Sie bearbeiten möchten.
2 Wählen Sie „Effekt“ > „Störung und Körnung“ > „[gewünschter Effekt]“.
3 Wählen Sie im Effektfenster unter „Ansichtsmodus“ eine Ansichtsoption:
• Mit „Vorschau“ werden die aktuellen Einstellungen des angewendeten Effekts in einem
200 x 200 Pixel großen Bereich angezeigt. (Siehe „Körnungseffekte in der Vorschau
anzeigen (6.5)“ auf Seite 627.)
• Mit „Misch-Palette“ wird die aktuelle Farbmatte, die aktuelle Farbmaske oder eine
Kombination aus Farbmatte und -maske angezeigt, die sich aus den aktuellen
Einstellungen für „Mit Original mischen“ ergibt.
• Mit „Endausgabe“ wird der gesamte aktive Frame anhand der aktuellen
Effekteinstellungen gerendert.
Hinweis: Für jeden Körnungseffekt gibt es auch andere Ansichtsmodi. (Siehe „Körnung
aus einem Bild entfernen (6.5)“ auf Seite 631, „Körnung oder Störungen zwischen Bildern
anpassen (6.5)“ auf Seite 635 oder „Körnung oder visuelle Störungen in ein Bild
einfügen (6.5)“ auf Seite 638.)
4 Korrigieren Sie die Effekteinstellungen im Effektfenster. Der Vorschaubereich im
Kompositionsfenster spiegelt sämtliche Änderungen wider.
5 Wählen Sie unter „Ansichtsmodus“ die Option „Endausgabe“.

Körnungseffekte in der Vorschau anzeigen (6.5)


Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie ein wenig experimentieren. Ändern Sie
einzelne Einstellungen im Effektfenster schrittweise und sehen Sie sich die Ergebnisse
jeweils im Kompositionsfenster an. Mit der Einstellungsgruppe „Vorschaubereich“ können
Sie die Lage oder Größe des Vorschaubereichs eines Körnungseffekts ändern.
Da die Detailschärfe durch das Hinzufügen oder Entfernen von Körnung beeinträchtigt
werden kann, sollten Sie sich eine Vorschau eines sehr detaillierten Bereichs ansehen, wie
z. B. ein Gesicht oder Text. Wenn Sie „Körnung entfernen“ einsetzen, sollten Sie sich eine
Vorschau eines Bereichs ansehen, in dem die Körnung besonders auffällig oder
unerwünscht ist, wie z. B. eine große, einfarbige Fläche.
So ändern Sie die Lage und Eigenschaften des Vorschaubereichs
1 Nachdem Sie einen Körnungseffekt angewendet haben, klicken Sie im Effektfenster in
der Einstellungsgruppe „Vorschaubereich“ auf die Schaltfläche „Zentrieren “. Im
Kompositionsfenster wird ein Fadenkreuz eingeblendet.

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2 Klicken Sie in das Bild, um den Mittelpunkt des Vorschaubereichs festzulegen. Der
Vorschaubereich wird neu gezeichnet und ist nun an der neuen Position zentriert.
3 Wenn Sie die Maße des Vorschaubereichs ändern möchten, ändern Sie im Effektfenster
die Pixelwerte für „Breite“ und „Höhe“. (Bei größeren Vorschaubereichen kann das Rendern
länger dauern.)
4 Aktivieren Sie „Feld einblenden“, wenn Sie den Vorschaubereich durch eine farbige
Kontur kennzeichnen möchten. Wenn Sie die Konturfarbe ändern möchten, führen Sie
neben „Feldfarbe“ einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie auf das Farbfeld, um im Farbwähler eine Farbe auszuwählen.
• Klicken Sie auf die Schaltfläche „Pipette“ und dann auf eine Farbe auf dem
Computerbildschirm.
5 Betrachten Sie die Ergebnisse mit Hilfe einer der folgenden Methoden:
• Wenn Sie sich die feinen Details der Störungen ansehen möchten, vergrößern Sie die
Ansicht des Vorschaubereichs. (Siehe „Vergrößerung in Fenstern ändern“ auf Seite 38.)
• Wenn Sie die Störungen in jedem Kanal separat untersuchen möchten, klicken Sie im
Kompositionsfenster auf das Symbol für den jeweiligen Farbkanal.
• Wenn Sie die Interaktionsgeschwindigkeit und die RAM-Vorschaudauer des Effekts
erhöhen möchten, verkleinern Sie den verarbeiteten Bereich mit „Relevante Region“ im
Kompositionsfenster. (Siehe „Relevante Region ändern“ auf Seite 116.)
• Wenn Sie ein Bild des aktuellen Frames im jetzigen Zustand erhalten möchten, klicken
Sie im Kompositionsfenster auf „Schnappschuss“ . Danach können Sie den letzten
Schnappschuss anstelle der aktiven Komposition anzeigen sowie zwischen dem
aktuellen und dem vorherigen Zustand des Vorschaubereichs hin- und herwechseln,
indem Sie auf „Letzten Schnappschuss einblenden“ klicken und diese Schaltfläche
gedrückt halten. Dies ist äußerst nützlich, wenn Sie sich subtile Änderungen ansehen
möchten. (Siehe „Schnappschüsse von Fenstern aufnehmen und anzeigen“ auf
Seite 43.)
• Wenn Sie vergleichen möchten, wie der Vorschaubereich vor und nach Anwendung des
Körnungseffekts aussieht, klicken Sie im Effektfenster neben dem Namen des Effekts
auf das Effektaktivierungssymbol (mit dem Buchstaben f ), um den Effekt
vorübergehend zu deaktivieren. Klicken Sie im Kompositionsfenster auf
„Schnappschuss“ , klicken Sie auf das Effektaktivierungssymbol, um den Effekt
wieder zu aktivieren, und halten Sie dann „Letzten Schnappschuss einblenden“
gedrückt, um den Schnappschuss ohne den Effekt anzuzeigen.

Körnungseffekte auf einen ausgewählten Bereich anwenden (6.5)


Mit der Einstellungsgruppe „Mit Original mischen“ können Sie einen Körnungseffekt
präzise auf einen bestimmten Bild- oder Sequenzbereich anwenden, indem Sie den
gewünschten Bereich maskieren und mit einer Matte versehen. Es gibt zwei
Auswahltechniken, die Sie einzeln einsetzen oder miteinander kombinieren können:
• Mit „Farbübereinstimmung“ schließen Sie alle Bildbereiche von der Verarbeitung aus,
die mit einer ausgewählten Farbe übereinstimmen. Durch Umkehren der Matte können
Sie diese Bereiche auch selektiv verarbeiten.

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• Bei „Maskierungsebene“ wird eine beliebige Ebene in der aktuellen Komposition als
Maske eingesetzt, um einen Bereich der aktuellen Ebene oder des aktuellen Tracks
selektiv zu verarbeiten bzw. von der Verarbeitung auszuschließen.
Wenn ein Körnungseffekt zum ersten Mal angewendet wird, wird der Wert für „Betrag“
unter „Mit Original mischen“ auf 0% festgesetzt. Dieser Wert bestimmt, wie stark das
Originalbild und die verarbeitete Version vermischt werden. Bei 0% erfolgt keine
Mischung und der ausgewählte Effekt wird in vollem Umfang auf das gesamte Bild
angewendet. Bei 100% bleiben weiße Bereiche der Misch-Matte gegenüber dem Original
unverändert.
Eine Maske oder Matte funktioniert genauso: Die weißen Pixel in ihr verhindern, dass
dieser Bereich des Originals durch den Körnungseffekt verändert wird, und die schwarzen
Pixel werden normal verarbeitet. Lautet der Wert für „Betrag“ 100%, werden die weißen
Bereiche völlig mit dem Original vermischt und also nicht verarbeitet. Dies gilt auch, wenn
die Übereinstimmung umgekehrt wird. Unabhängig von dem Wert für „Betrag“ werden
die schwarzen Bereiche der Matte oder Maske stets verarbeitet. Der Regler „Betrag“ wirkt
sich nur auf die Bereiche unter den weißen Pixeln in der Matte oder Maske aus. Er wirkt
sich nur darauf aus, wie die weißen Bereiche in der Matte oder Maske von den
Körnungseffekten behandelt werden.
So wenden Sie einen Körnungseffekt auf einen ausgewählten Bereich an
1 Wenden Sie einen Körnungseffekt auf das Bild an. (Siehe „Körnungseffekte anwenden
und ansehen (6.5)“ auf Seite 627.)
2 Führen Sie im Effektfenster einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie eine Matte um den Bereich erstellen möchten, auf den der Körnungseffekt
angewendet bzw. nicht angewendet werden soll, verwenden Sie in der
Einstellungsgruppe „Mit Original mischen“ die Einstellungen für
„Farbübereinstimmung“. (Siehe „Farbübereinstimmungsmatte erzeugen (6.5)“ auf
Seite 630.)
• Wenn Sie die aktuelle Ebene mit einer anderen Ebene oder einem Track maskieren
möchten, verwenden Sie die Einstellungen für „Maskierungsebene“. (Siehe
„Ebenenmasken erstellen (6.5)“ auf Seite 631.)
3 Ändern Sie den Wert für „Matte weichzeichnen“, um die Matte weichzuzeichnen und
einen weicheren Übergang zwischen den betroffenen und nicht betroffenen
Bildbereichen zu erzielen.
4 Wenn Sie sowohl eine Farbmatte als auch eine Ebenenmaske einsetzen, wählen Sie im
Menü „Übereinstimmung und Maske kombinieren mit“ eine der folgenden Optionen:
• Bei „Negativ multiplizieren“ wird die Matte überall dort weiß, wo die Maske oder die
Farbübereinstimmung weiß ist.
• Bei „Multiplizieren“ wird die Matte dort weiß, wo beide Komponenten weiß sind.
5 Verringern Sie den Wert für „Betrag“, damit das Original stärker durch die Körnung
scheint.
6 Wählen Sie unter „Ansichtsmodus“ die Option „Endausgabe“.

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Farbübereinstimmungsmatte erzeugen (6.5)


Bei der ersten Anwendung eines Körnungseffekts wird mit Hilfe einer neutralen grauen
Farbe eine standardmäßige Farbübereinstimmungsmatte erzeugt. In den meisten Bildern
ist daher eine Matte sichtbar. Die Einstellungsgruppe „Farbübereinstimmung“ definiert
Matten anhand einer Farbübereinstimmung. Die Matte isoliert Bildstellen, an denen die
Ebene, für die der Körnungseffekt gilt, mit dem Original vermischt wird.
So erzeugen Sie eine Farbübereinstimmungsmatte
1 Wenden Sie einen Körnungseffekt auf das Bild an. (Siehe „Körnungseffekte anwenden
und ansehen (6.5)“ auf Seite 627.)
2 Wenn Sie eine Farbe auswählen möchten, die von dem Effekt ausgeschlossen wird bzw.
auf die sich der Effekt beschränkt, führen Sie in den Einstellungsgruppen „Mit Original
mischen“ und „Farbübereinstimmung“ neben „Gleiche Farbe“ einen der folgenden Schritte
aus:
• Klicken Sie auf das Farbfeld, um im Farbwähler eine Farbe auszuwählen.
• Klicken Sie auf die Schaltfläche „Pipette“ und dann auf eine Farbe auf dem
Computerbildschirm.
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Soll der Körnungseffekt sich nicht auf die ausgewählte Farbe auswirken, deaktivieren
Sie „Übereinstimmung umkehren“.
• Soll der Körnungseffekt sich ausschließlich auf die ausgewählte Farbe auswirken,
aktivieren Sie „Übereinstimmung umkehren“.
4 Wenn Sie Farben ausschließen möchten, die der ausgewählten Farbe ähneln, erhöhen
Sie den Wert für „Toleranz“. Dies ist der Schwellenwert für die Farbübereinstimmung. Bei
einem größeren Wert enthält die Maske immer mehr Pixel, deren Farben immer stärker
von der ausgewählten Farbe abweichen.
5 Wählen Sie unter „Gleiche Farbe wie“ eine Option, wenn Sie das Standardkriterium
(RGB) ändern möchten, anhand dessen bestimmt wird, ob eine Farbe der ausgewählten
Farbe ähnelt.
6 Ändern Sie die Einstellung „Glättung“, um die Breite der Überblendung zwischen völlig
übereinstimmenden und völlig abweichenden Pixeln zu definieren bzw. um zu
bestimmen, wie glatt die betroffenen Bereiche mit dem Originalbild verschmelzen.
7 Aktivieren Sie „Übereinstimmung umkehren“, wenn die weißen Bereiche der Matte
schwarz und die schwarzen Bereiche weiß werden sollen. (Die ausgewählte Farbe wird in
der Matte schwarz und unabhängig von der Einstellung für „Betrag“ von dem
Körnungseffekt verarbeitet. Die Umkehrung wirkt sich auf keine anderen Einstellungen
aus.)
8 Wenn Sie sowohl eine Farbmatte als auch eine Ebenenmaske einsetzen, wählen Sie im
Menü „Übereinstimmung und Maske kombinieren mit“ eine der folgenden Optionen:
• Bei „Negativ multiplizieren“ wird die Matte überall dort weiß, wo die Maske oder die
Farbübereinstimmung weiß ist.
• Bei „Multiplizieren“ wird die Matte dort weiß, wo beide Komponenten weiß sind.
9 Wählen Sie unter „Ansichtsmodus“ die Option „Endausgabe“.

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Ebenenmasken erstellen (6.5)


Nach Wunsch können Sie für die Ebene, die einen Körnungseffekt enthält, eine andere
Ebene oder einen anderen Track als Maske verwenden. Sie können dann bestimmen,
welche Bildteile verändert werden und wie stark die Änderungen sind.
So erstellen Sie eine Ebenenmatte
1 Wenden Sie einen Körnungseffekt auf das Bild an. (Siehe „Körnungseffekte anwenden
und ansehen (6.5)“ auf Seite 627.)
2 Wählen Sie im Effektfenster in den Einstellungsgruppen „Mit Original mischen“ und
„Maskierungsebene“ unter „Maskenebene“ die Ebene aus, die Sie als Maske einsetzen
möchten.
3 Wählen Sie aus den Standardoptionen für bewegte Masken einen Maskierungsmodus.
Eine Beschreibung der einzelnen Modi finden Sie unter „Alphakanal oder Luminanzwerte
für eine bewegte Maske verwenden“ auf Seite 261.)
4 Wenn die Maskierungsebene nicht dieselbe Größe wie die aktuelle Ebene hat, wählen
Sie unter „Maskierungsebene“ im Popupmenü „Wenn Maske andere Größe hat“ eine der
folgenden Optionen aus:
• Mit „Zentrieren“ wird die Maskierungsebene über der aktuellen Ebene zentriert.
• Mit „Auf Ebenengröße skalieren“ wird die Maskierungsebene an die Maße der aktuellen
Ebene angepasst.
5 Wenn Sie sowohl eine Farbmatte als auch eine Ebenenmaske einsetzen, wählen Sie im
Menü „Übereinstimmung und Maske kombinieren mit“ eine der folgenden Optionen:
• Bei „Negativ multiplizieren“ wird die Matte überall dort weiß, wo die Maske oder die
Farbübereinstimmung weiß ist.
• Bei „Multiplizieren“ wird die Matte dort weiß, wo beide Komponenten weiß sind.
6 Wählen Sie unter „Ansichtsmodus“ die Option „Endausgabe“.

Körnung aus einem Bild entfernen (6.5)


Der Effekt „Körnung entfernen“ dient zum Entfernen von Körnung oder visuellen
Störungen. Dieser Effekt versucht anhand ausgefeilter Signalverarbeitungs- und
statistischer Berechnungen das Bild so wiederherzustellen, wie es ohne Störungen
aussehen würde. Es gibt zwar viele Methoden, mit denen sich Störungen in einem Bild
reduzieren lassen, z. B. mit dem Effekt „Gaußscher Weichzeichner“ oder „Median“, aber
dabei werden stets die Schärfe und Glanzlichter beeinträchtigt. Der Effekt „Körnung
entfernen“ hingegen kann feine Details von Störungen unterscheiden und daher
weitgehend erhalten.
Für den Effekt „Körnung entfernen“ gibt es verschiedene Optionen, mit denen sich
Störungsreduzierung und Bildschärfe präzise aufeinander abstimmen lassen. Ferner kann
der Effekt die Unterschiede zwischen Frames analysieren, um Störungsreduzierung und
Bildschärfe weiter zu verbessern. Da dabei mehrere Zeiträume berücksichtigt werden,
spricht man auch von zeitlichem Filtern.
Hinweis: Eine optimale Körnungsreduzierung setzt optimale Störungsbeispiele voraus.
Das Ergebnis des automatischen Samplings hängt vom Bildinhalt und Störungstyp ab. Sie
können auch die Anzahl, Größe und Position der Beispiele ändern, um für ein bestimmtes
Bild optimale Ergebnisse zu erzielen.

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Wenn die Vorschau des Effekts „Körnung entfernen“ schneller angezeigt werden soll,
ändern Sie die Effekteinstellungen im Effektfenster am besten der Reihe nach.
Ermitteln Sie zuerst effektive Einstellungen für die Körnungsreduzierung und ändern Sie
dann erst die drei letzten Einstellungen.

Altes Foto mit zwei Sample-Punkten (links), nach Anwendung des Effekts „Körnung entfernen“
(Mitte) und nach Anwendung von „Unscharf maskieren“ (rechts)

So entfernen Sie Störungen oder Körnung aus einem Bild


1 Wählen Sie die Ebene aus, die Sie bearbeiten möchten.
2 Wählen Sie „Effekt“ > „Störung und Körnung“ > „Körnung entfernen“.
3 Führen Sie in der Einstellungsgruppe „Einstellungen für ,Störungen reduzieren‘“ die
folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie die Störungsmenge in dem Bild insgesamt ändern möchten, ändern Sie den
Wert für „Störung reduzieren“.
• Wenn Sie die Störungsmenge in jedem Kanal einzeln korrigieren möchten, ändern Sie
unter „Kanalstörung reduzieren“ die Werte für „Rotstörung reduzieren“,„Grünstörung
reduzieren“ und „Blaustörung reduzieren“.
In einem Bild, das von einem im chemischen Verfahren entwickelten Film stammt, ist
die Körnung im blauen Kanal in der Regel am auffälligsten. Versuchen Sie, die
Störung nur in diesem Kanal zu reduzieren, um alle Bilddetails in den anderen beiden
Kanälen zu erhalten.
4 Ändern Sie den Wert für „Durchgänge“, um festzulegen, welcher Störungsradius
maximal erkannt werden kann:
• Ist die Körnung groß und klobig, versuchen Sie es mit einem höheren Wert für
„Durchgänge“. Eine größere Anzahl von Durchgängen verringert großflächigere
Störungen.
• Dauert das Rendern bei einer großen Datei länger als gewünscht, verwenden Sie
weniger Durchgänge. Es wird dann weniger Speicher beansprucht und das Rendern
geht schneller.
Hinweis: Wenn die optimale Anzahl von Durchgängen einmal festgelegt wurde, haben
zusätzliche Durchgänge keine Wirkung.
5 Wählen Sie im Popupmenü „Modus“ eine der folgenden Optionen:
• Mit „Mehrkanal“ wird die Körnung in allen Kanälen eines Bildes gleichzeitig reduziert.
Dies führt in der Regel bei Farbbildern zu den besten Ergebnissen. Dieser Modus nutzt
das Zusammenspiel der Kanäle, um Störungen gezielter zu reduzieren.
• Mit „Einkanal“ wird die Körnung in jedem Kanal einzeln reduziert. Dieser Modus eignet
sich für monochrome Bilder und ist ideal, wenn „Mehrkanal“ unerwünschte
Farbartefakte verursacht.

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6 Ändern Sie unter „Feinabstimmung“ folgende Optionen, um für ein ausgewogeneres


Verhältnis zwischen Störungsreduzierung und Bildschärfe zu sorgen:
• Mit „Chrominanz unterdrücken“ wird ein Teil der Chrominanz aus der Störung
unterdrückt und so das Bild bereinigt. Ein höherer Wert kann sehr farbenfrohe
Störungen reduzieren. Bei einem zu hohen Wert kann die Chrominanz im Bild selbst
abnehmen.
Hinweis: „Chrominanz unterdrücken“ ist bei Graustufenbildern wirkungslos und nicht
verfügbar, wenn unter „Einstellungen für ,Störungen reduzieren“‘ die Option „Einzelkanal“
gewählt wurde.
• Mit „Struktur“ steuern Sie, wie viele geringfügige Störungen zulässig sind. Dies ist
besonders nützlich, wenn Sie unerwünschte Artefakte reduzieren oder fein
strukturierte Bereiche wie Holzmaserung oder Ziegel erhalten möchten. Bei
niedrigeren Werten ist das Ergebnis glatter, wirkt aber womöglich unnatürlich. Bei
höheren Werten unterscheidet sich das Ergebnis u. U. nicht vom Original.
• Mit „Reaktion auf verschiedene Störungen“ steuern Sie, wie bei der
Störungsreduzierung mit unterschiedlich großen Störungen innerhalb eines Bildes
umgegangen wird. Beim Standardwert 0 werden alle Größen gleich behandelt. Bei
negativen Werten konzentriert sich die Störungsreduzierung vorwiegend auf kleinere
Störungen, größere Störungen bleiben erhalten. Bei positiven Werten bleiben kleinere
Störungen übrig und es werden vor allem größere Störungen reduziert.
• Mit „Saubere Farbflächen“ steuern Sie, wie stark benachbarte Pixel mit geringfügigen
Wertunterschieden im Rahmen der Störungsreduzierung geglättet werden. Dies ist bei
großen einfarbigen Flächen, die möglichst sauber sein müssen, besonders nützlich.
Fast einfarbige Bildbereiche können bei zu hohen Einstellungen völlig geglättet
werden und dadurch unnatürlich wirken.
7 Ändern Sie die Einstellungen für „Unscharf maskieren“, um feine Kantendetails
herauszuarbeiten, die bei der Körnungsreduzierung eventuell unterdrückt wurden. (Siehe
„Bilder mit dem Effekt „Körnung entfernen“ scharfzeichnen (6.5)“ auf Seite 634.)
8 Wenn Sie den Effekt auf eine Frame-Sequenz anwenden, reduzieren Sie Störungen
zwischen Frames mit Hilfe der Einstellungen unter „Zeitliche Filterung“. (Siehe „Körnung
aus Frame-Sequenzen entfernen (6.5)“ auf Seite 634.)
9 Wenn Sie die Effektansicht ändern möchten, wählen Sie im Popupmenü
„Ansichtsmodus“ eine der folgenden Optionen:
• Mit „Störungsbeispiele“ werden die Bereiche eingeblendet, anhand derer das aktuelle
Störungsmodell ermittelt wurde. (Informationen zum Anpassen der Störungsbeispiele
finden Sie unter „Körnung oder Störungsbeispiele verschieben (6.5)“ auf Seite 642.)
• Mit „Vorschau“ werden die aktuellen Einstellungen des angewendeten Effekts in einem
200 x 200 Pixel großen Bereich angezeigt. (Informationen zum Anpassen des
Vorschaubereichs finden Sie unter „Körnungseffekte in der Vorschau anzeigen (6.5)“ auf
Seite 627.)
• Mit „Misch-Palette“ wird die aktuelle Farbmatte, die aktuelle Farbmaske oder eine
Kombination aus Farbmatte und -maske angezeigt, die sich aus den aktuellen
Einstellungen für „Mit Original mischen“ ergibt.
10 Wählen Sie unter „Ansichtsmodus“ die Option „Endausgabe“.

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Körnung aus Frame-Sequenzen entfernen (6.5)


Mit den für den Effekt „Körnung entfernen“ unter „Zeitliche Filterung“ verfügbaren
Einstellungen können Sie den aktuellen Frame anhand eines statistischen Algorithmus an
den vorhergehenden und den folgenden Frame angleichen. Diese Einstellungen sind
besonders bei der Entfernung von Komprimierungsartefakten aus DV- und Videofootage
wirksam. Da die zeitliche Filterung auf den Unterschieden zwischen Frames beruht, eignet
sie sich nur für Sequenzen.
Die Ergebnisse dieses Filters lassen sich nur dann richtig beurteilen, wenn Sie sich die
Sequenz in Echtzeit ansehen. Dazu müssen Sie eine RAM-Vorschau einblenden oder die
Sequenz in eine Datei rendern.
So fügen Sie einer Sequenz zeitliche Filterung hinzu
1 Wenden Sie den Effekt „Körnung entfernen“ auf das Bild an. (Siehe „Körnung aus einem
Bild entfernen (6.5)“ auf Seite 631.)
2 Platzieren Sie den Vorschaubereich für „Körnung entfernen“ über dem Bildbereich, der
die subtilsten Änderungen zwischen Frames aufweist bzw. die meisten beweglichen
Bilddetails enthält. (Informationen zum Anpassen des Vorschaubereichs finden Sie unter
„Körnungseffekte in der Vorschau anzeigen (6.5)“ auf Seite 627.)
3 Wählen Sie unter „Zeitliche Filterung“ die Option „Aktivieren“ aus.
4 Ändern Sie den Wert für „Betrag“ auf 100%.
5 Erstellen Sie von der Sequenz eine RAM-Vorschau oder rendern Sie sie.
6 Wenn sich bewegende Objekte von unerwünschten Streifen oder unscharfen Stellen
umgeben sind, verringern Sie den Wert für „Bewegungsempfindlichkeit“ und sehen Sie
sich erneut eine Vorschau an bzw. rendern Sie die Sequenz.
7 Mit den folgenden Techniken können Sie das Ergebnis verbessern:
• Wenn Sie sehr auffällige Störungen in einer Sequenz schnell reduzieren möchten,
setzen Sie den Wert für „Störung reduzieren“ auf 0 und die Option „Betrag“ unter
„Zeitliche Filterung“ auf 100%. Rendern Sie dann die Sequenz.
• Wenn Sie die Vorschau beschleunigen möchten, wenden Sie die zeitliche Filterung auf
die Sequenz an, nachdem alle Einstellungen für einen einzelnen Frame angepasst
wurden.
• Wenn Sie die Effekte einer Ebene erhalten und ihr eine zeitliche Filterung zuweisen
möchten, sollten Sie die ausgewählte Ebene vorkomponieren („Ebene“ >
„Unterkomposition erstellen“) und dann den Effekt „Körnung entfernen“ auf diese
Ebene anwenden.

Bilder mit dem Effekt „Körnung entfernen“ scharfzeichnen (6.5)


Mit den für den Effekt „Körnung entfernen“ verfügbaren Einstellungen unter „Unscharf
maskieren“ können Sie den Kontrast von Kanten und feinen Details erhöhen, um einen Teil
der Schärfe wiederherzustellen, die bei der Körnungsreduzierung eventuell verloren
gegangen ist.

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So können Sie ein Bild mit der Einstellung „Unscharf maskieren“ des Effekts
„Körnung entfernen“ scharfzeichnen
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Erhöhen Sie unter „Unscharf maskieren“ den Wert für „Betrag“, um eine akzeptable
Scharfzeichnung zu erzielen, ohne dabei unerwünschte Artefakte zu erzeugen oder zu
viel Körnung wiederherzustellen.
• Erhöhen Sie den Wert für „Schwellenwert“, um unerwünschte Artefakte zu entfernen,
die bei der Scharfzeichnung entstehen.
• Ändern Sie den Wert für „Radius“, um den Bereich zu verändern, in dem „Unscharf
maskieren“ nach Details sucht.
• Ändern Sie den Wert für „Störung reduzieren“, bis Sie den Punkt erreichen, an dem das
Bild unscharf wird. Erhöhen Sie den Wert dann ein wenig und wenden Sie die
Einstellungen für „Unscharf maskieren“ an, um das Bild scharfzuzeichnen.

Körnung oder Störungen zwischen Bildern anpassen (6.5)


Mit dem Effekt „Körnung anpassen“ werden die Störungen zweier Bilder aneinander
angepasst. Dies ist besonders bei Kompositionen und Blue-/Green-Screen-Verfahren
nützlich. Der Effekt „Körnung anpassen“ kann nur Störungen hinzufügen. Das Entfernen
von Störungen ist also nicht möglich. Wenn das Ziel bereits mehr Störungen als die Quelle
hat, ist eine exakte Anpassung folglich nicht möglich. In diesem Fall sollten Sie das Ziel
zuerst mit dem Effekt „Körnung entfernen“ bereinigen und dann „Körnung anpassen“
anwenden, um eine perfekte Übereinstimmung zu erzielen.
Der Effekt „Körnung anpassen“ führt Änderungen anhand von Störungsbeispielen durch.
Es werden ganze Frames mit neuen Störungen erzeugt, um die Störungsbeispiele
aufeinander abzustimmen. Sie können die Störungen vor der Anwendung des Effekts auf
das neue Bild verändern. Beispielsweise können Sie die Störungen eines Bildes duplizieren
und vergrößern und ihnen eine auffälligere Farbe geben.
Hinweis: Der Effekt „Körnung anpassen“ nimmt die Störungsbeispiele in der Quellebene in
dem Frame auf, der dem ersten Frame in der Zielebene entspricht. Wenn die Quellebene
bei diesem Frame nicht vorhanden ist oder die Störungsbeispiele transparente Bereiche
enthalten, werden keine Störungen erfasst oder angewendet.

Computergrafik (links) ohne Filmkörnung (Mitte) und mit Effekt „Körnung anpassen“ (rechts)

So passen Sie die Störung oder Körnung zwischen Bildern an


1 Vergewissern Sie sich, dass Quell- und Zielebene sich in derselben Komposition
befinden.
2 Wählen Sie die Zielebene aus, der Sie Körnung hinzufügen möchten.
3 Wählen Sie „Effekt“ > „Störung und Körnung“ > „Körnung anpassen“.

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4 Wählen Sie im Effektfenster unter „Störungs-Quellebene“ eine Ebene, in der ein


Körnungsbeispiel aufgenommen werden soll. (Unter „Störungs-Quellebene“ werden nur
Ebenen aufgeführt, die sich im Zeitleistenfenster befinden.)
Die Körnung wird automatisch aufgenommen und auf den Vorschaubereich in der
Zielebene angewendet. Wenn Sie eine automatische Anpassung benötigen, können Sie
die übrigen Schritte ignorieren.
5 Wenn die Zielebene bereits vor der Auswahl einer Störungs-Quellebene viele
Störungen enthält und dies zu einer ungleichmäßigen Körnung führt, verschieben Sie den
Regler „Vorhandene Störungen ausgleichen“, um eine zu starke Körnung zu vermeiden.
6 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie die Intensität und Größe der angewendeten Körnung ändern möchten und
eine Weichzeichnung wünschen, ändern Sie die Einstellungen für „Tweaken“. (Siehe
„„Tweaken“ und „Einstellungen“ für hinzugefügte oder angepasste Körnung (6.5)“ auf
Seite 640.)
• Wenn Sie die Farbe der hinzugefügten Störung ändern möchten, ändern Sie die
Einstellungen für „Farbe“. (Siehe „Farbe hinzugefügter oder angepasster Körnung
mischen und ändern (6.5)“ auf Seite 641.)
• Wenn Sie bestimmen möchten, wie der Farbwert der neuen Störung mit dem Farbwert
der darunter liegenden Zielebene in den einzelnen Pixeln kombiniert wird, wählen Sie
in der Einstellungsgruppe „Anwendung“ eine Füllmethode. (Siehe „Farbe
hinzugefügter oder angepasster Körnung mischen und ändern (6.5)“ auf Seite 641.)
• Wenn Sie bestimmen möchten, wie viel Körnung den einzelnen Tonwertbereichen in
dem Bild sowie dem Mittelpunkt hinzugefügt wird, ändern Sie in der
Einstellungsgruppe „Anwendung“ die Werte für „Schatten“,„Mitteltöne“,„Glanzlichter“
und „Mittelpunkt“. (Siehe „Tonwerte hinzugefügter oder angepasster Körnung
ändern (6.5)“ auf Seite 639.)
7 Wenn Sie die Effektansicht ändern möchten, wählen Sie im Effektfenster eine der
folgenden Optionen im Menü „Ansichtsmodus“ aus:
• Mit „Störungsbeispiele“ werden die Bereiche eingeblendet, anhand derer das aktuelle
Störungsmodell ermittelt wurde. Wenn Sie die Quellebene auswählen, wird sie im
Kompositionsfenster zusammen mit ihren Störungsbeispielfeldern eingeblendet.
(Informationen zum Anpassen der Störungsbeispiele finden Sie unter „Körnung oder
Störungsbeispiele verschieben (6.5)“ auf Seite 642.)
• Mit „Kompensierungsbeispiele“ werden die Störungsbeispiele angezeigt, die
automatisch aus dem Zielbild extrahiert wurden.
• Mit „Vorschau“ werden die aktuellen Einstellungen des angewendeten Effekts in einem
200 x 200 Pixel großen Bereich angezeigt. (Informationen zum Anpassen des
Vorschaubereichs finden Sie unter „Körnungseffekte in der Vorschau anzeigen (6.5)“ auf
Seite 627.)
• Mit „Misch-Palette“ wird die aktuelle Farbmatte, die aktuelle Farbmaske oder eine
Kombination aus Farbmatte und -maske angezeigt, die sich aus den aktuellen
Einstellungen für „Mit Original mischen“ ergibt.
• Mit „Endausgabe“ wird der gesamte aktive Frame anhand der aktuellen
Effekteinstellungen gerendert.

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8 Nach Wunsch können Sie die hinzugefügte Körnung animieren. (Siehe „Hinzugefügte
oder angepasste Körnung animieren (6.5)“ auf Seite 639.)
9 Wählen Sie unter „Ansichtsmodus“ die Option „Endausgabe“.

Vorhandene Störungen bei der Störungsanpassung ausgleichen (6.5)


Wenn Sie versuchen, mit dem Effekt „Körnung anpassen“ die Körnung zwischen Bildern
anzupassen und die Zielebene bereits eine sichtbare Körnung hat, kann die resultierende
Körnung ungleichmäßig oder zu stark ausfallen. Dies lässt sich mit der Einstellung
„Vorhandene Störungen ausgleichen“ vermeiden. Sie extrahiert sowohl aus der Quelle als
auch aus dem Ziel ein Störungsmodell, ändert die Störungen aus der Quelle, um den im
Ziel bereits vorhandenen Störungen Rechnung zu tragen, und wendet sie dann auf das
Ziel an.
Wenn Sie diese Einstellung automatisch einsetzen möchten, setzen Sie den zugehörigen
Regler einfach auf 100%. Wählen Sie dann „Kompensierungsbeispiele“ im Menü
„Ansichtsmodus“, um die Störungsbeispiele in der Zielebene anzuzeigen. Sie können die
Beispiele im Zielbild auch verschieben, indem Sie den Sampling-Modus auf „Manuell“
einstellen. Die Kompensierungs-Sample-Punkte können dann manuell verschoben
werden.
So gleichen Sie vorhandene Störungen aus
1 Wenden Sie den Effekt „Körnung anpassen“ auf die Zielebene an. (Siehe „Körnung oder
Störungen zwischen Bildern anpassen (6.5)“ auf Seite 635.)
2 Ändern Sie im Effektfenster bei Bedarf den Wert „Vorhandene Störungen ausgleichen“
für den Effekt „Körnung anpassen“. Die Störungen in der Quellebene und in der Zielebene
werden aufgenommen und die Unterschiede berechnet. Dann werden dem Ziel nur
gerade so viele Störungen zugewiesen, dass die Quellebene und die Zielebene
übereinstimmen.
3 Wenn Sie die Störungsbeispiele ändern möchten, wählen Sie im Menü „Ansichtsmodus“
die Option „Störungsbeispiele“, ändern Sie die Einstellung „Sampling“ > „Sampleauswahl“
zu „Manuell“ und erweitern Sie dann die Kompensierungs-Sample-Punkte. Der aktuelle
Wert für „Sampleanzahl“ bestimmt, wie viele Punkte verfügbar sind.
4 Um einen Sample-Punkt zu verschieben, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie den Sample-Punkt im Kompositionsfenster an eine neue Stelle.
• Geben Sie im Effektfenster neben dem Sample-Punkt unter „Kompensierungs-Sample-
Punkte“ neue xy-Koordinaten ein.
• Klicken Sie im Effektfenster auf den Punktparameter eines Kompensierungs-Sample-
Punktes und dann im Kompositionsfenster an der Stelle, an die der Punkt verschoben
werden soll.
5 Wählen Sie unter „Ansichtsmodus“ die Option „Endausgabe“.

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Körnung oder visuelle Störungen in ein Bild einfügen (6.5)


Der Effekt „Körnung hinzufügen“ erzeugt ganz neue Störungen, ohne sich an
vorhandenen Störungen zu orientieren. Vielmehr können Sie anhand einiger Parameter
und Vorgaben für verschiedene Filmtypen künstlich unterschiedliche Störungs- oder
Körnungstypen erzeugen. Sie können praktisch alle Eigenschaften dieser Störungen
verändern, ihre Farbe festlegen, sie auf verschiedene Weise auf das Bild anwenden und sie
sogar animieren oder nur einem bestimmten Bildteil zuweisen.
Die Verteilung der hinzugefügten Störung über die Farbkanäle wirkt sich auf die
Gesamtfarbe des resultierenden Bildes aus. Bei einem dunklen Hintergrund verstärkt die
Störung eine bestimmte Bildfarbe, d. h. ein roter Farbton oder mehr Störungen im roten
Kanal verleihen dem Bild einen rötlichen Schimmer. Bei einem dunklen Hintergrund
schwächt die Störung eine bestimmte Bildfarbe ab, d. h. ein roter Farbton oder mehr
Störungen im roten Kanal ergeben Cyan. Das Ergebnis hängt außerdem von der
Einstellung „Füllmethode“ in der Einstellungsgruppe „Anwendung“ ab.

Digitales Videofootage mit drei Varianten für „Körnung hinzufügen“

Hinweis: Die tatsächliche Körnung eines Bildes kann sich durch Faktoren wie Belichtung
und Scanauflösung von den Filmvorgaben unterscheiden.
Mit den Einstellungen des Effekts „Körnung hinzufügen“ können Sie Folgendes tun:
• Körnung eines bestimmten Films oder Fotos reproduzieren. Wählen Sie den Filmtyp im
Effektfenster im Menü „Vorgabe“ des Effekts „Körnung hinzufügen“.
• Wenn Sie die Intensität und Größe der angewendeten Körnung ändern möchten und
eine Weichzeichnung wünschen, Ändern Sie im Effektfenster die Einstellungsgruppe
„Einstellungen“ des Effekts „Körnung hinzufügen“. (Siehe „„Tweaken“ und
„Einstellungen“ für hinzugefügte oder angepasste Körnung (6.5)“ auf Seite 640.)
• Farbe der hinzugefügten Störung ändern. Ändern Sie die Einstellungen für „Farbe“.
(Siehe „Farbe hinzugefügter oder angepasster Körnung mischen und ändern (6.5)“ auf
Seite 641.)
• Bestimmen, wie der Farbwert der neuen Störung mit dem Farbwert der darunter
liegenden Zielebene in den einzelnen Pixeln kombiniert wird. Wählen Sie in der
Einstellungsgruppe „Anwendung“ eine Füllmethode. (Siehe „Farbe hinzugefügter oder
angepasster Körnung mischen und ändern (6.5)“ auf Seite 641.)
• Bestimmen, wie viel Körnung den einzelnen Tonwertbereichen in dem Bild sowie dem
Mittelpunkt hinzugefügt wird. Ändern Sie in der Einstellungsgruppe „Anwendung“ die
Werte für „Schatten“,„Mitteltöne“,„Glanzlichter“ und „Mittelpunkt“. (Siehe „Tonwerte
hinzugefügter oder angepasster Körnung ändern (6.5)“ auf Seite 639.)
• Körnung animieren. Siehe „Hinzugefügte oder angepasste Körnung animieren (6.5)“
auf Seite 639.

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• Effekt auf das ganze Bild anwenden. Wählen Sie im Menü „Ansichtsmodus“ die Option
„Endausgabe“.

Mit hinzugefügter oder angepasster Körnung arbeiten (6.5)


Mit dem Effekt „Körnung hinzufügen“ erzeugen Sie in einem Bild eine neue Körnung oder
Störung. Die Körnung wird dabei entweder ganz neu oder anhand von Vorgaben erstellt.
Auch der Effekt „Körnung anpassen“ dient zur Erzeugung einer neuen Körnung. Dies
geschieht aber durch eine Anpassung an die Körnung in einem anderen Bild. Das
Effektfenster enthält verschiedene Einstellungen für beide Effekte, mit denen Sie
Tonwertbereich, Farbe, Füllmethode und Animationseigenschaften der neuen Körnung
steuern können.

Tonwerte hinzugefügter oder angepasster Körnung ändern (6.5)


Das präzise Körnungsmuster in einem Filmframe ist nicht in dem ganzen Frame
einheitlich, sondern kann sich je nach den Tonwerten des Inhalts der einzelnen Pixel
ändern. Bei der chemischen Filmkörnung hängt die Größe der Silberhalogenid-Kristalle
z. B. von der Belichtungsdauer ab.
Mit den Effekten „Körnung hinzufügen“ und „Körnung anpassen“ können Sie diese feinen
Körnungsunterschiede in Bildern oder Sequenzen reproduzieren. Dazu verwenden Sie die
Einstellungen „Schatten“,„Mitteltöne“,„Glanzlichter“ und „Mittelpunkt“ in der
Einstellungsgruppe „Anwendung“. Mit diesen Einstellungen können Sie definieren, wie
viel Körnung den einzelnen Tonwertbereichen und Kanälen eines Bildes hinzugefügt wird.
Sie können z. B. überbelichteten Bereichen des blauen Kanals mehr Körnung hinzufügen,
damit der abgebildete Himmel körniger wirkt.
Mit der für die Effekte „Körnung hinzufügen“ und „Körnung anpassen“ verfügbaren
Einstellungsgruppe „Anwendung“ können Sie Folgendes tun:
• Wenn Sie bestimmen möchten, wie viel Körnung den einzelnen Tonwertbereichen im
Bild hinzugefügt wird, ändern Sie im Effektfenster in der Einstellungsgruppe
„Anwendung“ die Werte für „Schatten“,„Mitteltöne“ und „Glanzlichter“.
• Wenn Sie den Mittelpunkt des Tonwertbereichs definieren möchten, an der sich die
Körnungsanwendung orientieren soll, verschieben Sie den Regler für „Mittelpunkt“. Der
Standardwert beträgt 0,5 und kennzeichnet die Mitte des Pixelwertbereichs, also
127 bei 8-Bit-Bildern und 16386 bei 16-Bit-Bildern.
• Mit den Einstellungen unter „Kanalbalance“ können Sie die Körnung in den Schatten,
Mitteltönen und Glanzlichtern für jeden Kanal einzeln anpassen.

Hinzugefügte oder angepasste Körnung animieren (6.5)


Die Körnung oder Störung, die die Effekte „Körnung hinzufügen“ und „Körnung anpassen“
erzeugt, hat die gleiche Geschwindigkeit wie das Quellmaterial, damit das Ergebnis
realistisch wirkt. Eine Verlangsamung der Störung kann nützlich sein, um bestimmte
ästhetische Effekte zu erzielen oder zu vermeiden, dass die hinzugefügten Störungen zu
auffällig wirken. Die beiden Effekte haben einen internen Zufallsgenerator, der die
Position der Störungspixel von Frame zu Frame ändert. Ferner können Sie das Aussehen
der Störung innerhalb eines Frames von Ebene zu Ebene ändern und dabei alle anderen
Parameter konstant halten.
Mit der für die Effekte „Körnung hinzufügen“ und „Körnung anpassen“ verfügbaren
Einstellungsgruppe „Animation“ können Sie Folgendes tun:

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• Wenn Sie die Framerate der hinzugefügten Körnung festlegen möchten, die ein
Vielfaches der Zielframerate ist, ändern Sie im Effektfenster in der Einstellungsgruppe
„Animation“ den Wert für „Animationsgeschwindigkeit“. Beim Standardwert 1 bewegt
sich die Störung mit derselben Geschwindigkeit wie die Frames. Bei 0 ist sie im
Zeitverlauf stationär.
• Wenn Sie zwischen den erzeugten Störungsframes durch Interpolation glatte
Übergänge erstellen möchten, aktivieren Sie „Fließend animieren“. Diese Einstellung
hat nur eine Wirkung, wenn für „Animationsgeschwindigkeit“ weniger als 1 eingegeben
wurde.
• Wenn sich das Aussehen der Störungen innerhalb desselben Frames von Ebene zu
Ebene ändern soll, ändern Sie den Wert für „Zufallsverteilung“. Jeder Wert für
„Zufallsverteilung“ repräsentiert eine von 100 möglichen Darstellungsvarianten. Eine
Änderung des Wertes bedeutet nicht, dass die Ergebnisse stärker oder weniger stark
auf dem Zufall beruhen.

„Tweaken“ und „Einstellungen“ für hinzugefügte oder angepasste


Körnung (6.5)
Für die Effekte „Körnung anpassen“ und „Körnung hinzufügen“ gibt es eine gemeinsame
Einstellungsgruppe namens „Tweaken“ (Körnung anpassen) bzw.„Einstellungen“
(Körnung hinzufügen). Mit diesen Effekten können Sie die Intensität und Größe der
Störung ändern und Weichzeichnung anwenden, und zwar für alle drei Kanäle gleichzeitig
oder für jeden Kanal einzeln. Außerdem können Sie das Seitenverhältnis der
angewendeten Körnung ändern.
Hinweis: Die Werte für die Einstellungen unter „Tweaken“ beziehen sich auf die in der
Quellebene aufgenommene Störung, d. h. bei einem Wert von 1,0 bleibt die jeweilige
Eigenschaft der Quellstörung unverändert und bei höheren oder niedrigeren Werten
ändert sie sich.
Ändern Sie beliebige der folgenden Einstellungen in der Einstellungsgruppe „Tweaken“
(„Körnung anpassen“) bzw.„Einstellungen“ („Körnung hinzufügen“):
• Mit „Intensität“ steuern Sie, wie stark die Helligkeits- und Farbwerte zwischen Pixeln in
der erzeugten Störung schwanken und damit wie auffällig die Störung ist. Bei einen
höheren Wert ändert sich weder die Position noch die Größe eines einzelnen Korns,
sondern es wirkt nur auffälliger; bei niedrigeren Werten wirkt es dezenter.
• Mit „Kanalintensitäten“ steuern Sie den Kontrast zwischen den Pixeln in der erzeugten
Störung in jedem Kanal separat. Sie können z. B. dem blauen Kanal mehr Körnung
hinzufügen, um Film zu simulieren.
• Mit „Größe“ passen Sie die Größe der erzeugten Körnung in Pixeln an.
• Mit „Kanalgröße“ passen Sie die Größe der erzeugten Körnung in Pixeln für jeden Kanal
einzeln an.
• Mit „Glättung“ legen Sie den Umfang der Glättung in der Körnung fest.
• Mit „Seitenverhältnis“ steuern Sie das Verhältnis der Breite der erzeugten Körnung zu
einer konstanten Höhe von 1. (Damit können Sie den Effekt anamorphotischer
Objektive simulieren oder ästhetische Effekte erzielen.) Bei einem Wert über 1 wird die
Körnung horizontal gedehnt, bei Werten unter 1 wird sie horizontal gequetscht.

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Farbe hinzugefügter oder angepasster Körnung mischen und


ändern (6.5)
Sie können die Farbe, die Sättigung und die Füllmethode der mit den Effekten „Körnung
hinzufügen“ und „Körnung anpassen“ erzeugten Körnung nach Wunsch korrigieren.
Zu den Faktoren, die die Farbe der von diesen Effekten generierten Körnung beeinflussen
können, gehören unter anderem:
• Der Farbwert des darunter liegenden Pixels im Quellbild.
• Der Sättigungswert der Störung.
• Die Werte für „Farbton“ und „Farbstärke“, sofern diese von den Standardwerten
abweichen.
• Der in der Einstellungsgruppe „Anwendung“ für „Füllmethode“ festgelegte Wert.
• Die mit der Einstellungsgruppe „Kanalintensitäten“ den einzelnen Kanälen
zugewiesene Störungsmenge, sofern festgelegt.
So ändern Sie die Farbe der hinzugefügten Körnung
1 Ändern Sie im Effektfenster in der Einstellungsgruppe „Farbe“ die folgenden Optionen:
• Mit „Monochromatisch“ verleihen Sie der hinzugefügten Störung einen einfachen
Farbton. Die Standardfarbtöne sind schwarz und weiß, aber Sie können auch mit
„Farbton“ einen beliebigen Farbverlauf erstellen. (Die Einstellungen „Sättigung“ und
„Kanalintensitäten“ sind nicht verfügbar, wenn „Monochromatisch“ ausgewählt ist.)
• Mit „Farbstärke“ steuern Sie die Tiefe und Intensität der Farbverschiebung.
• Mit „Farbton“ legen Sie die Farbe fest, in die die hinzugefügte Störung sich ändert.
• Mit „Sättigung“ steuern Sie die Stärke und Leuchtkraft der Farbe.
2 Wählen Sie unter „Anwendung“ eine Füllmethode, um zu bestimmen, wie der Farbwert
der erzeugten Störung mit dem Farbwert der darunter liegenden Quellebene in den
einzelnen Pixeln kombiniert wird:
• Bei „Film“ entsteht der Eindruck, als ob die erzeugte Körnung in das Bild eingebettet ist.
Dieser Modus wirkt sich auf dunklere Farben stärker aus als auf hellere und simuliert die
Körnung in einem Filmnegativ.
• Bei „Multiplizieren“ werden die Farbwerte der Störung und der Quelle miteinander
multipliziert. Das Ergebnis kann heller oder dunkler als das Original ausfallen, weil die
Störung einen positiven oder negativen Wert haben kann.
• Bei „Addieren“ werden die Pixelfarbwerte der Quelle und der Störung kombiniert. Das
Ergebnis ist nicht immer heller als das Original, weil die mit den Körnungseffekten
erzeugte Körnung einen positiven oder negativen Wert haben kann.
• Bei „Negativ multiplizieren“ werden die umgekehrten Helligkeitswerte der Störung und
der Quelle miteinander multipliziert. Der Effekt ist mit einem Abzug von einem
mehrfach belichteten Negativ vergleichbar. Das Ergebnis ist stets heller als das Original.
• Bei „Ineinander kopieren“ werden „Film“ und „Multiplizieren“ kombiniert, d. h. Schatten
und Glanzlichter erhalten weniger Körnung und den Mitteltönen wird die Körnung in
vollem Umfang zugewiesen.

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Störungsbeispiele in Körnungseffekten (6.5)


Die Aufnahme von Störungsbeispielen ist der erste und wichtigste Schritt bei der
Entfernung von Störungen und bei der Anpassung der Störung eines Bildes an die
Störung eines anderen Bildes. Dieser Vorgang läuft in der Regel automatisch ab. Sie
können auch in den Modus „Manuell“ wechseln und die Beispiele mit Hilfe der
Einstellungsgruppe „Sampling“ im Effektfenster selbst festlegen.
Ein Störungsbeispiel sollte ein einfarbiger Farbblock sein, der das in dem Bild vorhandene
Störungsmuster klar anzeigt. Es geht darum, saubere Störungsbeispiele ohne Bilddetails
zu extrahieren, die von dem Algorithmus fälschlicherweise als Körnung interpretiert
werden könnten. Ein Stück Himmel, eine Mauer im Hintergrund oder ein hautfarbener
Bereich wären z. B. ideal. Alle Beispiele sollten aus dem Normalbereich des Film-, DV- oder
Videomaterials stammen. Vermeiden Sie unter- oder überbelichtete, informationsarme
Bereiche und vor allem Bereiche, in denen Pixelwerte auf reines Schwarz oder Weiß
beschnitten wurden. Innerhalb dieses normalen Belichtungsbereichs sollten Sie am
besten Beispiele mit verschiedenen RGB-Werten und Farben auswählen, z. B. jeweils ein
Beispiel aus einem hellen, einem dunklen und einem Mitteltonbereich.
Im automatischen Modus werden viele Beispiele aufgenommen, damit dem Algorithmus
genug brauchbare Störungsdaten zur Verfügung stehen, selbst wenn sich die Suche nach
guten Beispielen in einem Bild manchmal schwierig gestaltet. Der automatische Modus
kann die von Ihnen festgelegte Sampleanzahl aufheben, wenn nicht genug brauchbare
Beispiele gefunden werden. Sie können die Samplegröße im automatischen und
manuellen Modus ändern. Eine größere Größe ist allerdings keine Garantie für bessere
Ergebnisse, vor allem wenn die RGB-Werte der resultierenden Beispiele stärker als zuvor
schwanken. Die Samplegröße sollte reduziert werden, wenn ein bestimmtes Bild keine
ausreichend großen Bereiche mit konstanten Farbwerten enthält. In Bildern mit großen,
detailarmen Bereichen kann eine größere Samplegröße hingegen bessere Ergebnisse
liefern.

Körnung oder Störungsbeispiele verschieben (6.5)


Die Ergebnisse der automatischen Körnungs- oder Sampleauswahl sind zwar in der Regel
für die Effekte „Körnung anpassen“ und „Körnung entfernen“ akzeptabel, aber Sie können
die Position und Größe einzelner Beispiele sowie die Sampleanzahl manuell ändern. Eine
Verschiebung wäre z. B. sinnvoll, wenn beim automatischen Sampling ein einheitlicher
Bereich ausgewählt wurde, der unter- oder überbelichtet ist und keine Details zur
Körnungsstruktur enthält.
Die Störungsbeispiele für die Effekte „Körnung anpassen“ und „Körnung entfernen“
werden immer der Quellebene entnommen. Da alle Effekte oder Masken, die bereits auf
die Ebene angewendet wurden, ignoriert werden, führt diese Methode zu einem
präziseren Sampling. Sollen die Beispiele die vorhandenen Effekte berücksichtigen,
müssen Sie die Quellebene mit allen Effekten vorkomponieren bzw. vorrendern und dann
das Ergebnis als Quellebene für den Körnungseffekt verwenden.
Vermeiden Sie scharfe Kanten, Farbverläufe, Glanzlichter, Texturen wie Gras und sich
kräuselnde Wasseroberflächen, feine Details wie Haare und Blätter sowie über- oder
unterbelichtete, informationsarme Bereiche.

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Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte (6.5)

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So verschieben Sie Störungsbeispiele manuell


1 Wählen Sie im Effektfenster im Menü „Ansichtsmodus“ die Option „Störungsbeispiele“.
Die Beispiele werden im Quellbild in Form kleiner, weißer Quadrate (24 x 24 Pixel)
angezeigt.
2 Wählen Sie in der Einstellungsgruppe „Sampling“ im Popupmenü „Sampleauswahl“ die
Option „Manuell“.
3 Um unerwünschte Beispiele aus dem Bild zu entfernen, verringern Sie den Wert für
„Sampleanzahl“.
4 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um ein Störungsbeispiel zu verschieben:
• Klicken Sie in der Einstellungsgruppe „Störungs-Samplepunkte“ auf den
Punktparameter des Störungsbeispiels. In der Komposition wird ein über dem
Beispiel zentriertes Fadenkreuz eingeblendet. Klicken Sie im Kompositionsfenster auf
die gewünschte neue Stelle, um das Beispiel dort zu platzieren.
• Ziehen Sie den Sample-Punkt im Kompositionsfenster mit dem Auswahl-Werkzeug
an die gewünschte Stelle.
• Geben Sie im Effektfenster die gewünschten horizontalen und vertikalen Koordinaten
ein.
Hinweis: Die Anzahl der aktivierten Sample-Punkte entspricht dem aktuellen Wert für
„Sampleanzahl“.
5 Wiederholen Sie den Vorgang für alle Sample-Punkte, die Sie verschieben möchten.

Sampling-Quellframe ändern (6.5)


Mit den Effekten „Körnung entfernen“ und „Körnung anpassen“ werden Störungsbeispiele
standardmäßig im ersten Frame der Sequenz aufgenommen. Sie können aber auch einen
anderen Frame wählen. Dies bietet sich an, wenn es zwischen den Frames einer Sequenz
starke Schwankungen hinsichtlich Beleuchtung und Belichtung gibt.
So ändern Sie den Sampling-Quellframe
1 Entscheiden Sie, welcher Frame aufgenommen werden soll. Achten Sie darauf, dass der
Anzeigestil der Projekteinstellungen auf „Frames“ eingestellt ist und die Nummerierung
bei Null beginnt. Die Nummer des aktuellen Frames wird dann oben links im
Zeitleistenfenster in blauer Farbe angezeigt. Geben Sie diese Frame-Nummer in der
Einstellungsgruppe „Sampling“ unter „Quellframe“ ein.
2 Wählen Sie im Menü „Ansichtsmodus“ die Option „Störungsbeispiele“.
Der ausgewählte Frame wird im Kompositionsfenster angezeigt und die zugehörigen
automatischen Beispiele sind in dem Bild eingeblendet.

Farbe von Störungsbeispielen ändern (6.5)


Wenn Sie die vom Effekt „Körnung entfernen“ bzw.„Körnung anpassen“ aufgenommenen
Bereiche sehen möchten, wählen Sie den Ansichtsmodus „Störungsbeispiele“ aus. Die
aufgenommenen Bereiche erhalten automatisch eine weiße Kontur. Wenn die Feldkontur
der Störungsbeispiele nicht gut zu erkennen ist, können Sie ihre Farbe ändern.
So ändern Sie die Samplefeldfarbe
Führen Sie in der Einstellungsgruppe „Sampling“ neben „Samplefeldfarbe“ einen der
folgenden Schritte aus:

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Hilfe zu Adobe After Effects Übersicht über alle Effekte (6.5)

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• Klicken Sie auf das Farbfeld und wählen Sie im Farbwähler eine Farbe aus.
• Klicken Sie auf „Pipette“ und dann auf eine Farbe auf dem Computerbildschirm.

Effekt „Rendering-Filter“ > „Kritzeln“ (6.5)


Der Effekt „Kritzeln“ imitiert das Aussehen handgezeichneter Bilder, indem eine
geschlossene Maskenform durch Konturen ersetzt wird. (Siehe „Effekt „Rendering-Filter“ >
„Kritzeln““ auf Seite 525.) In After Effects 6.5 finden Sie eine neue Option in der Einstellung
„Kantenoptionen“ und zwei neue Optionen unter „Fülltyp“. Diese Einstellungen lauten:
Kantenoptionen Legen die Optionen für die Kanten des Effekts „Kritzeln“ fest. Sie sind
aktiviert, wenn eine Kante als Fülltyp gewählt wurde.„Start/Ende anwenden auf“ gibt an,
wie Änderungen an den Effekt-Optionen „Start“ und „Ende“ im Zeitleistenfenster
angewendet werden.„Kritzelergebnis“ wirkt sich auf den Effekt „Kritzeln“ in der
Reihenfolge aus, in der er erstellt wird.„Maskenpfad“ folgt dem Pfad der Maske, um
innerhalb oder außerhalb des Kritzel-Effekts eine kontinuierlichere Zeichnung zu erstellen.
Fülltyp Steuert, ob die Füllung in den Pfad hinein gezeichnet wird oder der Effekt
„Kritzeln“ entlang des Pfades angewendet werden soll.„Linke Kante“ zeichnet die Füllung
entlang der linken Pfadkante,„Rechte Kante“ zeichnet sie entlang der rechten Pfadkante.
Wo sich die linke und rechte Kante eines Pfades befindet, ergibt sich aus der Richtung, in
der der Pfad gezeichnet wird. Ein Pfad verläuft stets vom Anfangspunkt zum Endpunkt.
Die linke Kante befindet sich dann auf der jeweiligen linken Seite und die rechte Kante auf
der rechten.
Hinweis: Wenn Sie die Fülltypen „Linke Kante“ und „Rechte Kante“ bei Masken mit engen
Kurven einsetzen, erzielen Sie die besten Ergebnisse, wenn Sie die Option „Kantenbreite“
auf einen Wert einstellen, der kleiner als der Kurvenradius ist.

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

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3D-Kompositionen
Überblick über die 3D-Funktionalität
After Effects kann Ebenen zweidimensional (x, y) und dreidimensional (x, y, z) darstellen.
Wenn Sie eine Ebene mit einer dritten Dimension versehen, fügt After Effects die z-Achse
hinzu, über die Sie die Tiefe der Ebene steuern können. Wenn Sie den z-Wert erhöhen,
bewegt sich die Ebene weiter nach hinten in den Raum. Wird der z-Wert verringert,
kommt die Ebene näher auf Sie zu. Die Verwendung von drei Dimensionen hilft, Ebenen
zu erstellen, die realistischer Licht reflektieren, Schatten werfen und sich durch den Raum
bewegen.

Herkömmliches zweidimensionales After Effects-Bild (links) und Bild mit 3D-Eigenschaften (rechts)

Mit Ausnahme von Einstellungsebenen können Sie jeder Ebene eine dritte Dimension
zuweisen. Sie können außerdem Kamera- und Lichtebenen erstellen und animieren, um
Ihre 3D-Ebenen aus verschiedenen Winkeln anzeigen und beleuchten zu können. Es ist
zwar auch möglich, Composite-Dateien mit 3D-Informationen in After Effects zu
importieren, die in diesen Dateien enthaltenen Objekte können aber weder manipuliert
noch können Modelle aus diesen Objekten erstellt werden.

Mit 3D-Ebenen arbeiten


Die 3D-Ebenen in After Effects sind zweidimensionale Rechtecke, die in drei Dimensionen
bewegt werden können. Standardmäßig befinden sie sich am Nullpunkt der z-Achse.

Ebenen als 3D-Ebenen festlegen


Beim Festlegen einer Ebene als 3D-Ebene werden die folgenden zusätzlichen
Ebeneneigenschaften aktiviert:„Position (z)“,„Ankerpunkt (z)“,„Ausrichtung“,„X-Drehung“,
„Y-Drehung“,„Z-Drehung“ und „Materialoptionen“. Mit Materialoptionen können Sie
festlegen, wie die Ebene mit Licht interagiert. (Siehe „Materialoptionen für 3D-Ebenen“
auf Seite 650.)

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

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Ebene mit dritter Dimension (z-Achsen-Werte markiert)

So legen Sie eine Ebene als 3D-Ebene fest


Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Klicken Sie im Zeitleistenfenster auf den Schalter „3D-Ebene“ für die betreffende Ebene.

Schalter „3D-Ebene“

• Wählen Sie die Ebene aus und wählen Sie „Ebene“ > „3D-Ebene“.

3D-Ebenen im Kompositionsfenster bewegen


3D-Ebenen weisen im Kompositionsfenster drei Achsen auf. Die einzelnen Achsen sind
dabei farblich gekennzeichnet: Der rote Pfeil steht für die x-Achse, der grüne Pfeil für die
y-Achse und der blaue Pfeil für die z-Achse. Sie können die Position der Ebene ändern,
indem Sie mit dem Auswahl- oder dem Drehen-Werkzeug eine der Achsen ziehen. Beim
Ändern der Position wird die Ebene entlang einer Achse verschoben. Wenn Sie dagegen
den Winkel (die Drehung) ändern, dreht sich die Ebene um ihren Ankerpunkt auf der
Achse. Dabei wird die Informationspalette aktualisiert, so dass die jeweils neuen
Koordinaten der Ebene, die Sie bearbeiten, angezeigt werden.

A
B

Achsen der 3D-Ebene im Kompositionsfenster A. y-Achse B. x-Achse C. z-Achse

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

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Sie können die Position von 3D-Ebenen auch ändern, indem Sie sie im
Kompositionsfenster ziehen. Wenn Sie die dabei mit dem Auswahl-Werkzeug die Mitte der
Ebene ziehen, wird die Ebene innerhalb der Ansichtsebene der Kamera bewegt. Wird die
Ebene dagegen mit dem Drehen-Werkzeug an einem der Ebenengriffpunkte gezogen,
wird die Drehung auf eine bestimmte Achse beschränkt.
Hinweis: An welcher Achse Sie eine Ebene entlang ziehen können, hängt von der 3D-
Ansicht der Komposition ab. (Siehe „3D-Ansichten“ auf Seite 651.)
So ändern Sie die Position, die Ausrichtung oder die Drehung einer 3D-Ebene im
Kompositionsfenster
1 Wählen Sie die 3D-Ebene aus, die bewegt werden soll.
2 Führen Sie in der Werkzeugpalette einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie die Position ändern möchten, klicken Sie auf das Auswahl-Werkzeug .
• Wenn Sie die Ausrichtung oder die Drehung ändern möchten, klicken Sie auf das
Drehen-Werkzeug und wählen Sie aus dem Popupmenü entweder „Ausrichtung“
oder „Drehung“.
3 Führen Sie im Kompositionsfenster einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie mit Hilfe des Auswahl- oder des Drehen-Werkzeugs eine Achse bzw. eine
beliebige Stelle der Ebene. Sie können den Mauszeiger auch bis außerhalb des
Kompositionsfensters ziehen.
• Ziehen Sie mit Hilfe des Drehen-Werkzeugs einen Ebenengriffpunkt. Wenn Sie einen
der Eckgriffpunkte ziehen, dreht sich die Ebene entlang der z-Achse; wenn Sie den
linken oder rechten mittleren Griffpunkt ziehen, dreht sich die Ebene entlang der y-
Achse; wenn Sie den oberen oder unteren mittleren Griffpunkt ziehen, dreht sich
die Ebene entlang der x-Achse.
Hinweis: Wenn Sie eine Ebene schnell entlang einer Achse bewegen bzw. das Drehen einer
Ebene auf 45˚-Schritte beschränken möchten, halten Sie beim Ziehen die Umschalttaste
gedrückt.
So verschieben Sie den Ankerpunkt im 3D-Raum mit Hilfe der Achsen
1 Wählen Sie die 3D-Ebene aus.
2 Klicken Sie in der Werkzeugpalette auf das Ausschnitt-Werkzeug .
3 Gehen Sie mit dem Mauszeiger im Kompositionsfenster auf den Mittelpunkt der
Achsen, drücken Sie die Maustaste und ziehen Sie.
Hinweis: Mit diesen Schritten wird auch die Ebenenposition relativ zur Komposition
geändert, so dass die Ebene an der gleichen Stelle in der Komposition verbleibt, an der sie
sich vor dem Verschieben des Ankerpunkts befand. Wenn Sie die Ebene nur relativ zum
Ankerpunkt verschieben möchten, halten Sie beim Ziehen der x-, y- bzw. z-Achse im
Kompositionsfenster die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS) gedrückt.
So können Sie sich eine Drahtgitterdarstellung der Ebenenbewegung anzeigen
lassen
Klicken Sie im Zeitleistenfenster auf die Schaltfläche „Dynamische Vorschau
deaktivieren“ . (Siehe „Dynamische Vorschau verwenden“ auf Seite 664.)

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

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So blenden Sie die Achsen ein bzw. aus


1 Aktivieren Sie das Kompositionsfenster mit den Achsen, die ein- bzw. ausgeblendet
werden sollen.
2 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene aus, deren Achsen ein- bzw. ausgeblendet
werden sollen.
3 Wählen Sie „Ansicht“ > „Ebeneneinstellungen einblenden“ bzw.„Ansicht“ >
„Ebeneneinstellungen ausblenden“.
Hinweis: Wenn Sie die Achsen ausblenden, werden auch andere Ebeneneinstellungen wie
die Kamera- und Lichtdrahtgittersymbole, die Ebenengriffpunkte und der
Interessenbereich ausgeblendet.

Die z-Achse
Normalerweise wirkt sich das Skalieren der z-Achse einer Ebene nicht auf die Ebene aus,
da die Ebene selbst keine Tiefe hat. Wenn Sie Tiefe hinzufügen möchten, können Sie die
Position des Ankerpunkts der Ebene ändern oder eine hierarchische Beziehung mit über-
und untergeordneten Ebenen aufbauen. Nach dem Hinzufügen von Tiefe scheint sich
dann beim Skalieren der z-Achse durch Ändern des Wertes für die Eigenschaft „Skalierung“
auch die Position der Ebene zu ändern.

3D-Drehung
Für das Ändern von 3D-Drehungen haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie können die Werte
für die Ausrichtung der Ebene oder die Werte für die X-Drehung, die Y-Drehung und die
Z-Drehung verändern. Die Werte für die Ausrichtung sowie für die X-, Y- und Z-Drehung
können mit Hilfe des Drehen-Werkzeugs geändert werden.
Wenn Sie einen der Werte für die Ausrichtung einer 3D-Ebene animieren, wird die Ebene
entlang des kürzesten möglichen Drehpfades im 3D-Raum bewegt, wodurch natürliche
und voraussehbare Drehungen entstehen. Diesen Pfad können Sie ändern, indem Sie für
die geometrische Interpolation des Keyframes „Bézier, automatisch“ festlegen. (Siehe
„Interpolationsmethoden ändern“ auf Seite 207.)
Wenn Sie einen der Werte für die X-, Y- oder Z-Drehung einer 3D-Ebene animieren, wird
die Ebene entlang der einzelnen Achsen gedreht. Sie können dabei sowohl die Anzahl als
auch den Winkel der Drehungen festlegen. Zudem können Sie für alle Achsen separat
Keyframes für die Drehbewegung erstellen. Beim Animieren unter Verwendung solcher
Eigenschaften stehen neben der Eigenschaft „Ausrichtung“ noch weitere Keyframe-
Optionen zur Verfügung. Die beim Animieren entstehenden Bewegungen sind jedoch
u. U. weniger vorhersehbar. Nutzen Sie diese Eigenschaft zum Erstellen von
Drehbewegungen mit mehreren Drehungen entlang einer einzelnen Achse.
So legen Sie fest, auf welche Werte sich das Drehen-Werkzeug auswirkt
Wählen Sie in der Werkzeugpalette das Drehen-Werkzeug aus und wählen Sie dann im
Menü „Einstellen“ entweder „Drehung“ oder „Ausrichtung“.

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

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Reihenfolge von 3D-Ebenen


Wenn Sie 3D-Ebenen hinter oder vor andere Ebenen im Kompositionsfenster verschieben,
ändert sich deren Reihenfolge im Zeitleistenfenster nicht. Die tatsächliche Position von
3D-Ebenen im Kompositionsfenster können Sie unter Zuhilfenahme zusätzlicher
Ansichten ermitteln, die Sie über den Befehl „3D-Ansicht wechseln“ im Menü „Ansicht“
aufrufen können. (Siehe „3D-Ansichten“ auf Seite 651.)
Die Reihenfolge der Ebenen im Kompositionsfenster gibt vor, wie After Effects
Füllmethoden zuweist. Wenn Sie das Rendering-Plug-in „Standard-3D“ verwenden, wirken
sich die Füllmethoden nur auf die Ebenen hinter der Ebene aus, der Sie die Füllmethode
zugewiesen haben. Wenn Sie dagegen das Rendering-Plug-in „Erweitertes 3D“
verwenden, wird die Füllmethode pixelweise zugewiesen, je nachdem, welche Ebene sich
ganz oben befindet. (Siehe „3D-Rendering“ auf Seite 665.)
Die Reihenfolge der Ebenen im Zeitleistenfenster legt fest, wie After Effects bewegte
Masken zuweist. Diese wirken sich stets auf alle benachbarten Ebenen im
Zeitleistenfenster aus. Wenn Sie einer 3D-Ebene mit einer bewegten Maske Schatten
zuweisen, kann es passieren, dass dieser Schatten nicht wie erwartet angezeigt wird. Um
sicherzustellen, dass der Schatten den Erwartungen entsprechend angezeigt wird,
müssen Sie zwischen dem Zuweisen der bewegten Maske und dem Zuweisen des
Schattens eine Unterkomposition erstellen (ohne diese aber zusammenzufalten).

2D- mit 3D-Ebenen kombinieren


Kompositionen können gleichzeitig 2D- und 3D-Ebenen enthalten. Lichter und
Schattenwürfe von 3D-Ebenen wirken sich auf 2D-Ebenen jedoch nicht aus. Nach der
Position der 2D- und 3D-Ebenen richtet sich u. U., wie After Effects die Komposition
rendert. (Siehe „3D-Rendering“ auf Seite 665.)

Effekte auf 3D-Ebenen anwenden


Obwohl es sich bei allen Effekten in After Effects um 2D-Effekte handelt, können Sie
sie – mit Ausnahme der Licht- und Kameraebenen – auf alle 3D-Ebenen anwenden.
Bei einigen Effekten, den so genannten Kompositionskamera-Effekten, können Sie die
aktive Kompositionskamera oder Lichter verwenden, um einen Effekt aus verschiedenen
Winkeln anzuzeigen oder zu belichten und so professionellere 3D-Effekte simulieren.
(Siehe „Kameras und Licht“ auf Seite 343.)
Hinweis: Da es sich bei den Effekten in After Effects um 2D-Effekte handelt, verfügen
Effekte wie „Komplexes Wölben“ oder „Komplexe Wellen“, die in einer Ebene Vorwölbungen
hervorrufen, nicht über z-Raum-Werte und Sie können diese Ebenen nicht durch eine
Kamera betrachten. Wenn Sie eine Ebene mit diesen Effekten drehen und sie von der Seite
betrachten, ist der Effekt daher nicht im dreidimensionalen Raum zu sehen.

Masken und 3D-Ebenen


Sie können in After Effects auf jeder 3D-Ebene eine Maske zeichnen. Die
Maskenkoordinaten entsprechen den Ebenenkoordinaten im zweidimensionalen Raum.
Die Maske selbst besitzt jedoch keine 3D-Eigenschaften außer denen der Ebene selbst.
Somit können Sie keine Maske entlang der z-Achse zeichnen. Nach dem Zeichnen einer
Maske auf der Ebene ist es jedoch möglich, die gesamte Ebene entlang der z-Achse zu
animieren.

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

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Hinweis: Wenn Masken oder Effekte einer gefalteten 3D-Komposition zugewiesen werden,
kann diese sich u. U. wie eine 2D-Ebene verhalten. Wenn Sie dies vermeiden möchten,
deaktivieren Sie den Schalter „Transformationen falten“ im Zeitleistenfenster.

Materialoptionen für 3D-Ebenen


3D-Ebenen verfügen im Zeitleistenfenster über eine zusätzliche Gruppe von
Eigenschaften: die „Materialoptionen“. Diese Optionen legen fest, wie eine 3D-Ebene mit
Licht und Schatten interagiert - beides wichtige Komponenten für möglichst naturgetreue
und perspektivisch korrekte 3D-Animationen.
Effekte, die auf diese Ebene angewendet werden, wirken sich nicht auf Schatten aus, die
von optimierten 3D-Ebenen (einschließlich Textebenen) geworfen werden. Wenn sich der
Effekt doch auf den Schatten auswirken soll, erstellen Sie eine Unterkomposition der
Ebene mit dem Effekt, bevor Sie den Schatten hinzufügen.

Materialoptionen für 3D-Ebenen

So legen Sie die Eigenschaften für die Materialoptionen fest


1 Blenden Sie im Zeitleistenfenster eine 3D-Ebene ein und blenden Sie dann die Einträge
unter „Materialoptionen“ ein.
2 Wählen Sie eine der folgenden Optionen:
Wirft Schatten Diese Option erzeugt Schatten auf Ebenen, die sich im Bereich dieses
Schattens befinden. Richtung und Winkel des Schattens richten sich nach der Richtung
und dem Winkel der Lichter. Legen Sie für „Wirft Schatten“ den Wert „Nur“ fest, wenn die
Ebene unsichtbar sein, der Schatten aber trotzdem erscheinen soll. Wenn Sie den Wert
„Nur“ zusammen mit der Materialoption „Lichtübertragung“ verwenden, können Sie die
Farben der unsichtbaren Ebene auf eine sichtbare Ebene projizieren.
Hinweis: Wenn Sie einen Schatten erzeugen möchten, aktivieren Sie die Option „Wirft
Schatten“ sowohl für die schattenwerfende Ebene als auch für das zugehörige Licht.
Lichtübertragung Mit dieser Option wird der Prozentsatz des Lichtes festgelegt,
das durch die Ebene scheinen soll. Auf diese Weise können Sie Ebenen in eine Art
Transparenzfolie umwandeln, deren Farbe auf eine andere Ebene fällt. Auch eine Art
Buntglaseffekt ist möglich, indem Sie eine Lichtquelle hinter einer 3D-Ebene platzieren
und deren Lichtübertragungswert anpassen. Ein Lichtübertragungswert von „0“ wirft
einen schwarzen Schatten und bedeutet, dass kein Licht durch die Ebene dringt. Mit
dieser Einstellung wird die Renderausgabe beschleunigt. Verwenden Sie diese Einstellung,
wenn Sie keine farbigen Schatten erstellen möchten oder wenn Sie eine schnelle Ausgabe
der Vorschau wünschen. Bei einem Wert von „100“ wird der gesamte Farbwert der
Schatten werfenden Ebene auf die Empfängerebene projiziert.

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

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Empfängt Schatten Mit dieser Option geben Sie an, ob es einer anderen Ebene gestattet
sein soll, Schatten auf diese Ebene zu werfen.
Empfängt Licht Mit dieser Option geben Sie an, dass sich die Farbe dieser Ebene
abhängig vom Licht, das auf sie fällt, ändert. Deaktivieren Sie diese Option, wenn die Farbe
der Ebene nicht durch den Lichteinfall geändert werden soll. Das Deaktivieren dieser
Option hat keinen Einfluss auf die Fähigkeit dieser Ebene, Schatten zu empfangen oder
selbst zu werfen.
Umgebung Diese Option bestimmt, wie stark die Ebene Umgebungslicht (ungerichtetes
Licht) reflektiert. 100% steht für den höchsten Reflexionsgrad und bei 0% reflektiert die
Ebene gar kein Umgebungslicht.
Diffus Legt fest, wie stark die Ebene Licht diffus (in alle Richtungen streuend) reflektiert.
Eine Ebene, die Licht diffus reflektiert, sieht aus, als sei sie mit einer glanzlosen Plastikfolie
überzogen. Einfallendes Licht wird gleichmäßig in alle Richtungen gestreut. 100% steht
für den höchsten Reflexionsgrad und bei 0% reflektiert die Ebene gar kein diffuses Licht.
Glanz Diese Option bestimmt, wie stark die Ebene Licht gerichtet reflektiert (Spiegelung).
Ebenen, für die diese Option aktiviert wird, reflektieren Licht wie ein Spiegel. 100% steht
für den höchsten Reflexionsgrad und bei 0% reflektiert die Ebene gar kein gerichtetes
Licht.
Glanzlichtschärfe Mit dieser Option legen Sie die Stärke der Spiegelreflexion fest. Dieser
Wert ist nur aktiv, wenn der Wert für „Glanz“ nicht gleich Null ist. Bei einem Wert von 100%
wird eine Reflexion mit kleinen Glanzpunkten erzeugt. Bei einem Wert von 0% wird eine
Reflexion mit großen Glanzpunkten erzeugt.
Metall Legt die Farbe der Glanzpunkte fest. Bei einem Wert von 100% ist die Farbe mit der
Farbe der Ebene identisch. Das Bild eines Goldrings reflektiert beispielsweise goldenes
Licht, wenn der Wert für „Metall“ auf 100% eingestellt ist. Bei einem Wert von 0%
entspricht die Farbe des Glanzlichts der Farbe der Lichtquelle. Eine Ebene, für die als Wert
für „Metall“ 0% festgelegt wird, besitzt unter weißem Licht einen weißen Glanzpunkt.
(Wenn Sie OpenGL verwenden, wird der Wert für „Metall“ während der interaktiven
Vorschau vorübergehend auf 0 gesetzt.)

3D-Ansichten
Sie können 3D-Ebenen mit Hilfe der orthogonalen oder eigenen perspektivischen
Ansichten aus verschiedenen Winkeln betrachten. Die orthogonalen Ansichten („Vorne“,
„Hinten“,„Links“,„Oben“,„Rechts“ und „Unten“) zeigen die Position einer Ebene in der
Komposition an, ohne deren Perspektive deutlich zu machen.

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

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3D-Ansichten

Mit den drei eigenen Ansichten können Sie die Komposition, je nach Wahl der Ansicht, aus
verschiedenen Höhen und Blickwinkeln betrachten. Zum Anpassen der Höhen und Winkel
in den eigenen Ansichten stehen Ihnen die Kamerawerkzeuge zur Verfügung. (Siehe
„Kamerawerkzeuge verwenden“ auf Seite 658.)

Ansichten festlegen und ändern


Sie können Ansichten beliebig oft ändern und sich so die Ebenen aus den
unterschiedlichsten Winkeln ansehen. Sie können auch festlegen, dass nur ausgewählte
Ebenen oder aber alle Ebenen angezeigt werden. After Effects positioniert die Kamera
und deren Interessenbereich dann neu, um die Ebenen in die Ansicht aufzunehmen.
Eine Liste der Tastaturbefehle zum Festlegen von Ansichten und anderer
After Effects-Funktionen finden Sie unter „Tasten zum Anzeigen von Fenstern“ auf
Seite 807.
So legen Sie eine 3D-Ansicht fest
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie im Popupmenü „3D-Ansichten“ am unteren Rand des Kompositionsfensters
eine Ansicht aus.
• Klicken Sie auf „Ansicht“ > „3D-Ansicht wechseln“ und wählen Sie eine der Ansichten
aus dem Menü.
• Wählen Sie „Ansicht“ > „Wechseln zu letzter 3D-Ansicht“.
So zeigen Sie Ebenen an, die in der aktiven Ansicht nicht sichtbar sind
Wählen Sie „Ansicht“ > „Alle Ebenen anzeigen“.
So zeigen Sie ausgewählte Ebenen an
Wählen Sie „Ansicht“ > „Ausgewählte Ebenen anzeigen“.

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

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So können Sie Tastaturbefehle für 3D-Ansichten festlegen bzw. ändern


Wählen Sie „Ansicht“ > „Tastaturbefehl für 3D-Ansicht festlegen“ > „n ersetzen“, wobei n für
die Ansicht steht, die ausgetauscht werden soll. After Effects ersetzt die im Menü
angezeigte Ansicht durch die aktuelle 3D-Ansicht der Komposition.
So schalten Sie zwischen 3D-Ansichten um
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Drücken Sie die Taste F10, F11 oder F12, um auf die entsprechende 3D-Ansicht
umzuschalten, die mit den unter „Ansicht“ > „Tastaturbefehl für 3D-Ansicht festlegen“
gespeicherten Tastaturbefehlen aufgerufen werden können. Mit F10 rufen Sie die erste
der ausgewählten Ansichten auf, mit F11 die zweite und mit F12 die dritte.
• Wenn Sie zur vorherigen 3D-Ansicht zurückkehren möchten, drücken Sie die Esc-Taste.

Mehrere Ansichten verwenden


Für 3D- und 2D-Ebenen können mehrere Kompositionsansichtsfenster erstellt werden. Sie
können jeder Komposition Ansichten hinzufügen oder einen der integrierten
Arbeitsbereiche mit mehreren Ansichten nutzen. Durch das Öffnen mehrerer Ansichten
können Sie besser verfolgen, wie sich eine Änderung in anderen Ansichten (besonders bei
3D-Ebenen) auswirkt, Bilder exakter platzieren und die Animation Ihrer Bilder besser
visuell beurteilen.
Sie können beliebig viele Ansichten Ihrer Komposition öffnen, wobei jede Ansicht eine
andere relevante Region und eine andere Vergrößerung haben kann. Sie können Ihre
Mehrfach-Ansicht darüber hinaus auch an einen gespeicherten Arbeitsbereich anpassen
oder die Ansichten als benutzerdefinierten Arbeitsbereich speichern. Wenn Sie mit 3D-
Ebenen arbeiten, erhält jede Ansicht einen Namen, der sich aus dem Namen der
Komposition und dem Namen der jeweiligen im Popupmenü „3D-Ansichten“
ausgewählten 3D-Ansicht zusammensetzt.
So legen Sie die verschiedenen Ansichten fest, die bei der aktuellen und bei
zukünftigen Kompositionen anfänglich angezeigt werden sollen
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie „Fenster“ > „Arbeitsbereich“ > „Zwei Kompositionsansichten“ bzw.„Vier
Kompositionsansichten“.
• Klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste
(Mac OS) im Kompositionsfenster und wählen Sie „Arbeitsbereich anwenden“ > „Zwei
Kompositionsansichten“ bzw.„Vier Kompositionsansichten“.
Hinweis: Sie können jederzeit für jede Ansicht „Zwei Kompositionsansichten“ bzw. „Vier
Kompositionsansichten“ festlegen.
So fügen Sie einem Layout mit mehreren Ansichten eine neue Ansicht hinzu
1 Klicken Sie auf ein Kompositionsfenster und wählen Sie dann „Ansicht“ > „Neue
Ansicht“.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie im 3D-Modus arbeiten, wählen Sie im Popupmenü „3D-Ansichten“ am
unteren Rand des Kompositionsfensters eine neue 3D-Ansicht aus.

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

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• Wenn Sie im 2D- oder 3D-Modus arbeiten, wählen Sie eine neue Vergrößerungsansicht
aus oder legen Sie eine relevante Region für die neue Ansicht an. (Siehe „Relevante
Region ändern“ auf Seite 116.)
3 Positionieren Sie die Fenster wie gewünscht, indem Sie sie im Desktop verschieben
oder indem Sie die Registerkarten in ein zentrales Kompositionsfenster ziehen und die
Fenster dort verschachteln.
Hinweis: Bevor After Effects neue Ansichten erstellt, öffnet es geschlossene Ansichten, die
Teil eines gespeicherten Arbeitsbereichs waren.
So kehren Sie zu einer einzigen Kompositionsansicht zurück
Wählen Sie „Fenster“ > „Arbeitsbereich“ > „Eine Kompositionsansicht“.
So ändern Sie die Ansichtseigenschaften für alle geöffneten Ansichten
1 Klicken Sie auf ein Kompositionsfenster.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie sich die Zoomstufe, die RGBA-Kanäle, die sicheren Bereiche, das
Transparenzraster oder die Ebenen-Drahtgitterdarstellung in allen geöffneten
Ansichten anzeigen lassen möchten, klicken Sie bei gedrückter Strg-Taste (Windows)
bzw. Befehlstaste (Mac OS) im Kompositionsfenster auf die entsprechende Schaltfläche
bzw. die entsprechende Menüoption.
• Wenn Sie die Raster anzeigen lassen möchten, klicken Sie bei gedrückter
Umschalttaste + Strg-Taste (Windows) bzw. Umschalttaste + Befehlstaste (Mac OS) auf
die Schaltfläche „Sicherer Titelbereich“ .
• Wenn Sie in allen Ansichten auf das Transparenzraster umschalten möchten, klicken Sie
bei gedrückter Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) am unteren Rand des
Kompositionsfensters auf die Schaltfläche „Transparenzraster aktivieren/
deaktivieren“ .
So legen Sie in den Voreinstellungen fest, dass alle Ansichten auf einmal geschlossen
werden
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS).
2 Aktivieren Sie die Option „Mehrere Ansichten gleichzeitig schließen“ und wählen Sie
„OK“.
Hinweis: Wenn Sie diese Voreinstellung außer Kraft setzen möchten, halten Sie beim
Schließen der Komposition die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS) gedrückt.

Mehrere Ansichten an Arbeitsbereiche anpassen


Wenn Sie eine Ansicht an einen gespeicherten Arbeitsbereich anpassen, wandelt
After Effects alle 3D-Ansichten in Ansichten um, die im gespeicherten Arbeitsbereich
verfügbar sind. Alle Ansichten, die im gespeicherten Arbeitsbereich nicht vorhanden sind,
werden in „Aktive Kamera“ umbenannt. Wenn der aktuelle Arbeitsbereich z. B. die
Ansichten „Kamera 2“,„Oben“ und „Links“ enthält und Sie diese an einen gespeicherten
Arbeitsbereich anpassen möchten, in dem keine Ansicht „Kamera 2“ vorhanden ist, gibt
After Effects den neuen Ansichten die Namen „Aktive Kamera“,„Oben“ und „Links“. Wenn
eine Komposition keine 3D-Elemente enthält, wird bei der Umwandlung die Standard-2D-
Ansicht angewendet. (Siehe „Arbeitsbereich anpassen“ auf Seite 29.)

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

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So passen Sie alle Fenster an einen gespeicherten Arbeitsbereich an


Wählen Sie „Fenster“ > „Arbeitsbereich“ und wählen Sie dann den Namen des
Arbeitsbereichs.

Kameras
Sie können die 3D-Ebenen von After Effects aus beliebig vielen Winkeln und Entfernungen
mit Kameras betrachten. Wenn Sie eine bestimmte Kameraansicht für Ihre Komposition
festlegen, betrachten Sie die Ebenen so, als würden Sie durch diese Kamera blicken. Sie
können wählen, ob Sie die Komposition durch die aktive Kamera oder durch eine
benannte benutzerdefinierte Kamera betrachten möchten. Die aktive Kamera ist die zum
aktuellen Zeitpunkt jeweils oberste Kamera im Zeitleistenfenster. After Effects verwendet
die Ansicht „Aktive Kamera“ beim Erstellen endgültiger Ausgaben und beim Verschachteln
von Kompositionen. Falls Sie keine benutzerdefinierte Kamera erstellt haben, ist die
Ansicht „Aktive Kamera“ identisch mit der Standard-Kompositionsansicht.
Obwohl Sie jeder Komposition mehrere Kameras hinzufügen können, wirken sich die
Ansichten der Kamera nur auf 3D-Ebenen bzw. auf 2D-Ebenen aus, denen Sie einen so
genannten Kompositionskameraeffekt zugewiesen haben. (Siehe „Kameras und Licht“ auf
Seite 343.) Kameras können 2D- und 3D-Ebenen sowohl über- als auch untergeordnet
werden.

A
B

Beispiele für Kameras A. Interessenbereich B. Frame C. Kamera

Hinweis: Wenn Sie ein After Effects 5.x-Projekt importieren oder öffnen, das eine 3D-
Komposition mit Standardkamera enthält, fügt After Effects 6.0 der Komposition eine
AE 5.x-Standardkamera hinzu.

Kameras erstellen und verwenden


Sie können Kameras entlang der x-, der y- und der z-Achse animieren. Jede
benutzerdefinierte Kamera verfügt über einen eigenen Satz von Eigenschaften mit
verschiedenen Einstellungen für die Brennweite, die Blende und die Fokusentfernungen.
Mit Hilfe dieser Eigenschaften können Sie benutzerdefinierte Kameras erstellen und so die
verschiedensten Kameras realistisch simulieren. Informationen zur Verwendung des
Interessenbereichs einer Kamera finden Sie unter „Interessenbereich (Point of Interest)“
auf Seite 663.

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 656

Alle Kameras, die Sie erstellen, werden in der Liste „Ansichten“ im Kompositionsfenster
unten angezeigt. Von dort aus können Sie jederzeit auf sie zugreifen.
So erstellen Sie eine Kamera
1 Wählen Sie entweder die Zeitleiste oder das Kompositionsfenster aus.
2 Wählen Sie „Ebene“ > „Neu“ > „Kamera“.
3 Ändern Sie die Einstellungen wie gewünscht. (Siehe „Kameraeinstellungen“ auf
Seite 656.)
So ändern Sie die in der Ansicht verwendete Kamera
Wählen Sie im Popupmenü „3D-Ansichten“ am unteren Rand des Kompositionsfensters
eine Kamera aus.
Hinweis: Mit Hilfe des Befehls „Ansicht“ können Sie bestimmte Ebenen in eine
Kameraansicht einbeziehen. (Siehe „Ansichten festlegen und ändern“ auf Seite 652.) Mit
dem Befehl „Ausgewählte Ebenen anzeigen“ können Sie zwar die Position der
Kameraansicht, nicht aber den Winkel oder die Richtung der Ansicht ändern.

Kameraeinstellungen
Durch Einrichten von Kameras können Sie in After Effects „echte“ Kameras simulieren. Mit
Hilfe der Kameraeinstellungen können Sie die Kameraansichten den Einstellungen
anpassen, die Sie zum Aufzeichnen von Videofootage verwenden, oder sich das Footage
aus einer neuen Perspektive ansehen. Die Kameraeinstellungen können jederzeit
geändert werden.

Zum Festlegen der Kameraeinstellungen steht Ihnen das Fenster „Kameraeinstellungen“ zur
Verfügung.

So ändern Sie die Einstellungen einer Kamera


1 Wählen Sie die Kamera aus und wählen Sie dann „Ebene “ > „Kameraeinstellungen“.
2 Legen Sie die folgenden Optionen fest:

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

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Name Geben Sie einen Namen für die Kamera ein. Standardmäßig weist After Effects der
ersten Kamera, die Sie in einer Komposition erstellen, den Namen „Kamera 1“ zu. Alle
weiteren erstellten Kameras werden in aufsteigender Reihenfolge nummeriert. Wenn Sie
eine Kamera löschen, die standardmäßigen Benennungskonventionen von After Effects
jedoch weiter verwenden, wird die nächste Kamera, die Sie erstellen, mit der niedrigsten
verfügbaren Nummer versehen. Legen Sie bei der Verwendung mehrerer Kameras
aussagekräftige Namen fest, um sie besser voneinander unterscheiden zu können.
Vorgabe Legt die Art der Kameraeinstellungen fest, die Sie verwenden möchten.
Kameras besitzen mehrere Vorgaben. Die Vorgaben sind nach den Brennweiten benannt.
Jede Vorgabe soll das Verhalten einer 35-mm-Kamera mit einem Objektiv einer
bestimmten Brennweite simulieren. Daher sind in den Vorgaben auch die Werte für
„Blickwinkel“,„Zoom“,„Fokusentfernung“,„Brennweite“ und „Blende“ festgelegt. Die
Standardvorgabe ist „50 mm“. Durch Eingabe neuer Werte für diese Einstellungen können
Sie auch eigene Kameras erstellen.
Zoom Legt den Abstand zwischen der Position der Kamera und der Bildebene fest.
Blickwinkel Legt die Breite der Szene fest, die in das Bild passt. Der Blickwinkel resultiert
aus den Werten für „Brennweite“,„Filmgröße“ und „Zoom“. Ein breiterer Blickwinkel hat
den gleichen Effekt wie ein Weitwinkelobjektiv.
Tiefenschärfe aktivieren Weist den Einstellungen „Fokusentfernung“,„Blende“,„F-Stop“
und „Weichzeichner“ benutzerdefinierte Variablen zu. Mit diesen Variablen können Sie die
Tiefenschärfe anpassen und so realistischere Kamerafokuseffekte erzeugen. (Die
Tiefenschärfe ist der Entfernungsbereich, innerhalb dessen sich das Bild im Fokus
befindet. Motive außerhalb des Entfernungsbereichs sind unscharf.)
Fokusentfernung Gibt die Entfernung zwischen der Position der Kamera und der Ebene
mit der optimalen Schärfe an.
Zoom fixieren Bewirkt, dass der Wert für „Fokusentfernung“ dem bei „Zoom“
eingestellten Wert entspricht.
Hinweis: Wenn Sie die Einstellung für „Zoom“ oder „Fokusentfernung“ im
Zeitleistenfenster ändern, wird die Fixierung aufgehoben. Wenn die Fixierung erhalten
bleiben soll, ändern Sie die Werte nicht im Zeitleistenfenster, sondern im Dialogfeld
„Kameraeinstellungen“. Alternativ können Sie der Eigenschaft „Fokusentfernung“ im
Zeitleistenfenster eine Expression hinzufügen. Wählen Sie dazu die Eigenschaft
„Fokusentfernung“ aus, klicken Sie auf „Animation“ > „Expression hinzufügen“ und ziehen
Sie das Expression-Auswahlwerkzeug auf die Eigenschaft „Zoom“.
Blende Gibt die Größe der Objektivöffnung an. Die Einstellung „Blende“ wirkt sich auch
auf die Tiefenschärfe aus. Je größer die Blende ist, desto höher ist die Unschärfe der
Tiefenschärfe. Wenn Sie neue Werte für die Blende festlegen, ändern sich die Werte für „F-
Stop“ dynamisch entsprechend der neuen Einstellung.
F-Stop Gibt das Verhältnis zwischen dem Blickwinkel und der Blende an. Bei den meisten
Kameras wird der Blendenwert über die F-Stop-Messung festgelegt. Daher arbeiten viele
Fotografen mit F-Stop-Einheiten anstatt mit Blendenwerten. Wenn Sie neue Werte für „F-
Stop“ festlegen, ändern sich die Werte für „Blende“ dynamisch entsprechend der neuen
Einstellung.
Weichzeichner Steuert die Stärke der in einem Bild durch die Tiefenschärfe verursachten
Unschärfe. Bei der Einstellung 100% wird eine von den Kameraeinstellungen abhängige
natürliche Unschärfe erzeugt. Bei geringeren Werten verringert sich die Unschärfe.

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

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Filmgröße Gibt die Größe der Belichtungsfläche des Films an. Diese steht in direkter
Beziehung zur Kompositionsgröße. Wenn Sie den Wert für „Filmgröße“ ändern, ändert sich
auch der Wert für „Zoom“, um sich der Perspektive einer echten Kamera anzupassen.
Brennweite Legt die Entfernung zwischen der Filmebene und dem Kameraobjektiv fest.
In After Effects ist die Position der Kamera mit dem Mittelpunkt des Objektivs identisch.
Wenn Sie den Wert für „Brennweite“ ändern, ändert sich auch der Wert für „Zoom“, um sich
der Perspektive einer echten Kamera anzupassen. Darüber hinaus werden auch die Werte
für „Vorgabe“,„Blickwinkel“ und „Blende“ entsprechend geändert.
Einheiten Legt die Maßeinheit fest, in der die Kameraeinstellungswerte angegeben
werden.
Filmgröße messen Legt die Dimensionen fest, in denen die Filmgröße angegeben wird.

Kamerawerkzeuge verwenden
Mit Hilfe der Kamerawerkzeuge können Sie die Kameraansicht bearbeiten. Verwenden Sie
das Werkzeug „Kamera drehen“ , um die aktuelle 3D-Ansicht um den Interessenbereich
zu drehen. Verwenden Sie das Werkzeug „XY-Kamera verfolgen“ , um die 3D-Ansicht
horizontal oder vertikal anzupassen. Verwenden Sie das Werkzeug „Z-Kamera verfolgen“ ,
um die 3D-Ansicht entlang einer Linie anzupassen, die von und zum Interessenbereich
führt. Bei einer orthogonalen Ansicht können Sie mit diesem Werkzeug die Skalierung
einstellen. Die genannten Werkzeuge dienen speziell zum Bearbeiten von 3D-Ansichten
und werden erst aktiv, wenn Sie eine 3D-Ebene, eine Kamera oder ein Licht erstellen.
So bearbeiten Sie eine Ansicht mit den Kamerawerkzeugen
1 Wählen Sie in der Werkzeugpalette das gewünschte Kamerawerkzeug aus. (Wenn Sie
die Maustaste über einem Kamerawerkzeug drücken und gedrückt halten, werden alle
verfügbaren Werkzeuge angezeigt.)
2 Wählen Sie im Popupmenü „3D-Ansichten“ die Ansicht aus, die Sie bearbeiten
möchten.
3 Ziehen Sie im Kompositionsfenster. Nachdem Sie mit dem Ziehen im
Kompositionsfenster begonnen haben, können Sie auch nach außerhalb des Fensters
ziehen.

Achsenmodi verwenden
Mit den Achsenmodi können Sie die Achsen festlegen, für die die Ebenen, Lichter oder
Kameras transformiert werden. Zum Transformieren von Ebenen können Sie einen der
folgenden Modi verwenden:
Lokalachsenmodus Richtet die Achsen an der Fläche einer 3D-Ebene aus.
Weltachsenmodus Richtet die Achsen an den absoluten Koordinaten der Komposition
aus. Die Achsen stellen dabei den dreidimensionalen Raum immer in Relation zur
dreidimensionalen Welt dar, unabhängig davon, welche Drehungen Sie auf eine Ebene
angewendet haben.

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

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Sichtachsenmodus Richtet die Achsen an der von Ihnen ausgewählten Ansicht aus.
Nehmen wir z. B. einmal an, eine Ebene wurde gedreht und als Ansicht wurde eine
benutzerdefinierte Ansicht festgelegt. Alle Transformationen, die nun an dieser Ebene
im Sichtachsenmodus vorgenommen werden, erfolgen an den Achsen, die der Richtung
entsprechen, aus der Sie auf die Ebene blicken.
Hinweis: Die Kamerawerkzeuge bewirken stets Anpassungen entlang der lokalen Achsen
der Ansicht. Die Wirkung wird also nicht von den jeweiligen Achsenmodi beeinflusst.
So ändern Sie die Achsenmodi
Klicken Sie in der Werkzeugpalette auf das Symbol für einen der Achsenmodi: „Lokaler
Achsenmodus“ , „Weltachsenmodus“ oder „Sichtachsenmodus“ .

Importieren von Kameradaten aus Maya-Dateien


Sie können Kameradaten aus Maya-Projektdateien (.ma) importieren und diese Daten als
eine oder als zwei Komposition(en) verwenden. Wenn Sie dafür sorgen, dass die
Kameradaten einem so genannten Baking unterzogen werden, wird das nachfolgende
Einrichten von Keyframes einfacher.
Standardmäßig behandelt After Effects in der Maya-Datei festgelegte lineare Einheiten als
Pixel.

Mit Maya-Kameradaten arbeiten


Für jede Maya-Datei, die Sie importieren, erstellt After Effects entweder eine Komposition
oder zwei Kompositionen. Die Anzahl der Kompositionen hängt dabei von folgenden
Faktoren ab:
• Wenn das Maya-Projekt ein quadratisches Pixel-Seitenverhältnis aufweist, erstellt
After Effects eine Komposition mit quadratischem Pixel-Seitenverhältnis, die die
Kameradaten und -transformationen enthält.
• Wenn das Maya-Projekt ein nicht-quadratisches Pixel-Seitenverhältnis aufweist, erstellt
After Effects zwei Kompositionen. Die erste Komposition, deren Dateiname das Präfix
„Square“ vorangestellt ist, ist eine Komposition mit quadratischen Pixeln und enthält
die Kameradaten. Die zweite, übergeordnete Komposition ist eine Komposition mit
rechteckigen Pixeln in den Abmessungen der Originaldatei, die die Komposition mit
den quadratischen Pixeln enthält.
Wenn Sie eine Maya-Datei mit einer 1-Knoten-Kamera importieren, erstellt After Effects in
der Komposition mit den quadratischen Pixeln eine Kamera, die die Brennweite, die
Filmgröße sowie die Transformationsdaten der 1-Knoten-Kamera enthält. Wenn Sie eine
Maya-Datei mit einer 2-Knoten- oder zielgerichteten Kamera importieren, erstellt
After Effects in der Komposition mit den quadratischen Pixeln eine Kamera und einen
zusätzlichen übergeordneten Knoten. Der übergeordnete Knoten enthält nur die
Transformationsdaten der Kamera.
Die Komposition mit den quadratischen Pixeln können Sie für die importierten 3D-Ebenen
und das Footage mit den quadratischen Pixeln verwenden, während für das Footage mit
den rechteckigen Pixeln die übergeordnete Komposition verwendet werden sollte.
Hinweis: After Effects liest bei Maya-Dateien nur die Daten der Renderkameras und
ignoriert die Daten von orthographischen und perspektivischen Kameras. Sie sollten

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 660

daher in Maya immer eine Renderkamera erstellen, selbst wenn diese mit der
Perspektivkamera übereinstimmt.

Keyframes für Maya-Kameradaten einrichten („Baking“)


Bevor Sie Maya-Kamerainformationen importieren, müssen Sie diese einer Baking
genannten Prozedur unterziehen. Dabei wird für jedes Frame in der Animation ein
Keyframe eingerichtet. Für jede Kamera- bzw. Transformationseigenschaft können 0, 1
oder eine feste Anzahl von Keyframes festgelegt werden. Wenn z. B. eine Eigenschaft in
Maya nicht animiert ist, werden für diese Eigenschaft entweder keine Keyframes
eingerichtet oder es wird nur ein Keyframe am Anfang der Animation gesetzt. Wenn eine
Eigenschaft mehr als einen Keyframe besitzt, muss sie über die gleiche Anzahl von
Keyframes verfügen wie jede andere Animationseigenschaft mit mehreren Keyframes.
Um den Import zu beschleunigen, sollten die Maya-Dateien so einfach wie möglich
gehalten werden. Löschen Sie daher in Maya statische Kanäle vor dem „Baking“, um die
Anzahl der Keyframes zu verringern, und speichern Sie eine Version des Maya-Projekts, die
ausschließlich die Kameraanimation enthält.
Hinweis: Die folgenden Transformationsflags werden nicht unterstützt: query, relative,
euler, objectSpace, worldSpace, worldSpaceDistance, preserve, shear, scaleTranslation,
rotatePivot, rotateOrder, rotateTranslation, matrix, boundingBox, boundingBoxInvisible,
pivots, CenterPivots und zeroTransformPivots. After Effects ignoriert diese nicht
unterstützten Flags einfach und gibt auch keine diesbezüglichen Warnungen oder
Fehlermeldungen aus.

Kameradaten aus RLA/RPF-Dateien importieren


After Effects unterstützt den Import von in RLA/RPF-Sequenzdateien gespeicherten
Kameradaten. Diese Daten werden in eine Kameraebene eingebunden, die im
Zeitleistenfenster erstellt wird. Sie können dann auf die Kameradaten aus einer solchen
importierten RLA-/RPF-Sequenz zugreifen und eine Kameraebene mit diesen Daten
erstellen.
So erstellen Sie eine Kameraebene unter Verwendung von RLA-/RPF-Daten
1 Platzieren Sie die importierte Sequenz im Zeitleistenfenster und wählen Sie dann die
Sequenz aus.
2 Wählen Sie „Animation“ > „Keyframe-Assistent“ > „RPF-Kamera-Import“.
Hinweis: Wenn Sie eine RLA- oder RPF-Datei mit Kameradaten in 3D Studio Max erstellen,
aktivieren Sie den Deckungsbereich, die Z-Tiefe und die Alphakanäle, und speichern Sie
die Renderausgabe im RPF-Format.

Lichter
Lichter sind Ebenen, die Licht auf andere Ebenen werfen. Sie können zwischen vier
verschiedenen Lichtarten wählen und diese durch Festlegen anderer Einstellungen
modifizieren. Lichter sind standardmäßig auf den Interessenbereich gerichtet.
Informationen zum Interessenbereich finden Sie unter „Interessenbereich (Point of
Interest)“ auf Seite 663.

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 661

Sie können festlegen, auf welche 3D-Ebenen sich ein Licht auswirken soll, indem Sie das
Licht als Einstellungsebene zuweisen, d. h., indem Sie das Licht im Zeitleistenfenster über
den Ebenen platzieren, auf die es scheinen soll. Auf die Ebenen, die sich dann im
Zeitleistenfenster oberhalb einer solchen mit Licht versehenen Einstellungsebene
befinden, scheint kein Licht, ganz gleich, wie das Licht gerichtet ist. 3D-
Einstellungsebenen haben einen subtilen Effekt. Sie können sie zwar drehen und mit
ihnen in 3D arbeiten, aber sie nicht mit 3D-Ebenen überschneiden, die sich im
Zeitleistenfenster unter ihnen befinden. (Informationen zu Einstellungsebenen finden Sie
unter „Eine Einstellungsebene erstellen“ auf Seite 126.)

Teile eines Lichts A. Interessenbereich B. Scheinwerferlichtkegel C. Licht

Lichter erstellen und einrichten


Sie können folgende Lichterarten erstellen:„Parallel“,„Spot“,„Punktlicht“ und
„Umgebungslicht“. Mit Ausnahme der Einstellung „Wirft Schatten“ können Sie sämtliche
Einstellungen eines Lichts animieren.
Hinweis: Wenn eine Ebene Schatten anzeigen soll, aktivieren Sie die Materialoption
„Empfängt Schatten“ für diese Ebene. (Siehe „Materialoptionen für 3D-Ebenen“ auf
Seite 650.)
So erstellen Sie ein neues Licht
1 Wählen Sie in der Zeitleiste oder im Kompositionsfenster „Ebene“ > „Neu“ > „Licht“.
2 Ändern Sie im Dialogfeld „Lichteinstellungen“ die folgenden Einstellungen Ihren
Vorstellungen entsprechend:
Lichtart Paralleles Licht ist gerichtetes, unbegrenztes Licht von einer unendlich
entfernten Quelle. Spots senden kegelförmig begrenztes Licht aus, ähnlich wie
Scheinwerfer, die im Theater verwendet werden. Punktlichter strahlen unbegrenztes Licht
in alle Richtungen aus, ähnlich wie eine Glühbirne ohne Lampenschirm. Umgebungslicht
hat keine Quelle an sich, sondern trägt zur allgemeinen Helligkeit einer Szene bei, ohne
dabei Schatten zu werfen.
Intensität Legt die Helligkeit des Lichtes fest. Bei negativen Werten wird Licht subtrahiert.
Dadurch wird die Farbe einer Ebene reduziert. Wenn z. B. auf eine Ebene bereits Licht
scheint, können Sie einen dunklen Bereich, d. h., einen Bereich mit negativen Lichtwerten,
schaffen, indem Sie einen gerichteten Lichtstrahl mit negativen Werten auf diese Ebene
scheinen lassen.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 661


Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 662

Lichtkegel Legt die Breite des Spots fest, indem der Winkel des Kegels, der die
Lichtquelle umgibt, verändert wird. Diese Option ist nur verfügbar, wenn als Lichtart
„Spot“ ausgewählt ist.
Weiche Kegelkante Legt die Glättung der Ränder bei der Lichtart „Spot“ fest. Diese
Option ist nur verfügbar, wenn als Lichtart „Spot“ ausgewählt ist.
Farbe Legt die Farbe des Lichts fest.
Wirft Schatten Gibt an, ob eine Ebene, auf die ein Licht fällt, Schatten wirft.
Schattentiefe Legt den Grad der Dunkelheit des Schattens fest. Diese Option ist nur
verfügbar, wenn die Option „Wirft Schatten“ ausgewählt ist.
Weiche Schattenkante Legt die Glättung eines Schattens entsprechend seines Abstands
von der Ebene fest, die den Schatten wirft. Je größer dieser Wert ist, desto weicher wird
der Schatten. Diese Option ist nur verfügbar, wenn die Option „Wirft Schatten“ ausgewählt
ist.

Automatische Ausrichtung in 3D
Für 3D-Ebenen stehen Optionen für die automatische Ausrichtung zur Verfügung, die Sie
den einzelnen Ebenen zuweisen können. Für Footageebenen können Sie mit Hilfe der
Option „Ausrichtung zu Kamera“ festlegen, dass die Ebene stets zur aktiven Kamera
gerichtet ist. (Siehe „Ebenen entlang von Bewegungspfaden drehen“ auf Seite 179.)
Für Licht- und Kameraebenen stehen die folgenden Optionen für die automatische
Ausrichtung zur Verfügung:
Aus Legt fest, dass sich die Kamera bzw. das Licht unabhängig vom Bewegungspfad oder
dem Interessenbereich frei drehen kann.
Ausrichtung entlang Pfad Legt fest, dass die Kamera bzw. das Licht ausschließlich in die
Richtung des Bewegungspfads zeigt. Verwenden Sie diese Option z. B., um die Perspektive
eines Fahrers darzustellen, der die zu befahrende Straße vor sich sieht.
Ausrichtung zum Interessenbereich Sorgt dafür, dass die Kamera bzw. das Licht beim
Ändern der Positionswerte für die Kamera stets auf den Interessenbereich gerichtet bleibt.
Wenn Sie die Position einer Kamera oder eines Lichts durch Ziehen der Achsen im
Kompositionsfenster ändern, verschiebt sich auch der Interessenbereich.
So ändern Sie die Einstellungen für die automatische Ausrichtung einer Kamera bzw.
eines Lichts
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Kamera bzw. das Licht aus und wählen Sie
„Ebene“ > „Transformieren“ > „Automatische Ausrichtung“.
2 Aktivieren Sie eine der Optionen im Dialogfeld „Automatische Ausrichtung“ und
wählen Sie „OK“.
Hinweis: Wenn Sie die Option „Ausrichtung zum ,Point of Interest‘“ (Interessenbereich)
aktivieren und dann die Ausrichtung einer Kamera in den Eigenschaften „X-Drehung“, „Y-
Drehung“ oder „Z-Drehung“ ändern, wird die Kamera entsprechend den neuen Werten
verschoben. Auf diese Weise können Sie z. B. eine Kamera einrichten, um die Perspektive
eines PKW-Insassen darzustellen, der beim Fahren aus dem Seitenfenster schaut.

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 663

So setzen Sie die Transformationseigenschaften einer Kamera oder eines Lichts auf
die Standardwerte zurück
Wählen Sie in der Zeitleiste oder im Kompositionsfenster die Kamera bzw. das Licht aus
und wählen Sie „Ebene“ > „Transformieren“ > „Zurücksetzen“.

Interessenbereich (Point of Interest)


Kameras und Lichter besitzen die Eigenschaft „Point of Interest“ (Interessenbereich). Mit
dieser Eigenschaft wird der Punkt in einer Komposition festgelegt, auf den die Kamera
oder das Licht gerichtet ist. Der Interessenbereich ist standardmäßig der Mittelpunkt der
Komposition, und die Kamera oder das Licht wird automatisch auf diesen Punkt gerichtet.
Sie können diesen Interessenbereich aber jederzeit verschieben.
Weitere Informationen zu Kameras finden Sie unter „Kameras“ auf Seite 655.
Informationen zur Verwendung von Lichtern finden Sie unter „Lichter“ auf Seite 660.
Legen Sie vor dem Bewegen einer Kamera eine andere Ansicht als die Ansicht „Aktive
Kamera“ fest, so dass Sie das Interessenbereich-Symbol und die Begrenzungen sehen
können, die den Winkel definieren.
So bewegen Sie eine Kamera, ein Licht oder den Interessenbereich im
Kompositionsfenster
1 Wählen Sie in der Zeitleiste oder im Kompositionsfenster eine Kamera oder ein Licht
aus. (Verschieben Sie zum Auswählen eines Lichts die Zeitmarke zu dem Zeitpunkt, an
dem das Licht aktiv ist).
2 Führen Sie mit Hilfe des Auswahl- oder des Drehen-Werkzeugs einen der folgenden
Schritte aus:
• Wenn Sie die Kamera, das Licht oder den Interessenbereich bewegen möchten,
positionieren Sie den Mauszeiger auf der Achse, die geändert werden soll, und ziehen
Sie.
• Wenn Sie die Kamera oder das Licht entlang einer einzelnen Achse bewegen möchten,
ohne dass sich dabei der Interessenbereich verschiebt, halten Sie beim Ziehen der
Achse die Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) gedrückt.
• Wenn Sie die Kamera oder das Licht frei bewegen möchten, ohne dass sich dabei der
Interessenbereich verschiebt, ziehen Sie das Kamerasymbol .
• Wenn Sie den Interessenbereich verschieben möchten, ziehen Sie das
Interessenbereich-Symbol .

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 663


Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 664

Dateien anderer Hersteller mit Tiefeninformationen


verwenden
Sie können zwar in After Effects Dateien anderer Hersteller mit Tiefeninformationen,
wie z. B. ElectricImage-Dateien (EIZ) und RLA-Dateiformate, importieren und den Z-
Raumkanal dieser Dateien interpretieren, das Animieren einzelner Objekte innerhalb
dieser Dateien ist aber nicht möglich. In After Effects werden 3D-Kompositdateien anderer
Hersteller als eine Ebene interpretiert. Einer solchen Ebene können, als Ganzes, 3D-
Attribute hinzugefügt werden, und sie kann wie jede andere After Effects-3D-Ebene
behandelt werden. Die in der 3D-Datei enthaltenen Objekte können jedoch nicht einzeln
bearbeitet werden. Für den Zugriff auf die 3D-Tiefeninformationen in diesen Dateien
stehen die 3D-Kanal-Effekte zur Verfügung.

Vorschau von 3D-Ebenen anzeigen


Die Vorschauzeit können Sie beschleunigen, indem Sie den Modus „Dynamische
Vorschau“ deaktivieren oder den Modus „3D-Entwurf“ verwenden. Bei diesen
Vorschaumodi verringert sich die Menge der Daten, die in der 3D-Ebene angezeigt
werden, so dass der Bildschirm schneller neu aufgebaut wird. Schnelle interaktive
Vorschauen von 3D-Ebenen (durch Scrubbing) erhalten Sie auch, wenn Sie OpenGL
verwenden. (Siehe „Animationen in der Vorschau anzeigen“ auf Seite 185.)
Informationen zu anderen Möglichkeiten, 3D-Kompositionen zu beschleunigen, finden
Sie unter „Drahtgitter-Vorschau im Kompositionsfenster“ auf Seite 39.

Dynamische Vorschau verwenden


Wenn Sie den Modus „Dynamische Vorschau“ deaktivieren, zeigt After Effects beim
Bewegen der Ebene im Kompositionsfenster statt der eigentlichen Ebene ein
Drahtgittermodell an. Sobald die Bewegung gestoppt wird, wird wieder die Ebene selbst
angezeigt.
So aktivieren bzw. deaktivieren Sie den Modus „Dynamische Vorschau“
Klicken Sie im Zeitleistenfenster auf die Schaltfläche „Dynamische Vorschau
deaktivieren“ .
So deaktivieren bzw. aktivieren Sie den Modus „Dynamische Vorschau“
vorübergehend
Halten Sie beim Bewegen der Ebene die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS)
gedrückt.
So legen Sie die Voreinstellungen für den Modus „Dynamische Vorschau“ fest
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Vorschau“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Vorschau“ (Mac OS) und aktivieren Sie die Option
„Dynamische Vorschauen aktivieren“.

Modus „3D-Entwurf“
Im Modus „3D-Entwurf“ werden sämtliche Lichter und Schatten deaktiviert, die auf 3D-
Ebenen fallen. Darüber hinaus wird die durch die Tiefenschärfe verursachte Unschärfe der
Kamera deaktiviert.

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

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So aktivieren bzw. deaktivieren Sie den Modus „3D-Entwurf“


Klicken Sie im Zeitleistenfenster auf die Schaltfläche „3D-Entwurf“ .

3D-Rendering
After Effects enthält die folgenden beiden 3D-Rendering-Plug-ins:„Erweitertes 3D“ und
„Standard-3D“. Diese Plug-ins berechnen die Bewegungsunschärfe, die Beleuchtung,
Schatten und die Tiefenschärfeinformationen von 3D. Standardmäßig verwendet
After Effects das Rendering-Plug-in „Erweitertes 3D“ und erstellt damit sowohl RAM-
Vorschauen als auch Ausgabedateien. Wenn Sie ein 3D-Rendering-Plug-in festlegen, wird
dieses zum Standard-Plug-in für zukünftige Kompositionen.
Die Renderreihenfolge bei Kompositionen mit 3D-Ebenen unterscheidet sich von der
Renderreihenfolge bei Kompositionen, die nur zweidimensionale Ebenen enthalten. Bei
2D-Kompositionen rendert After Effects die Ebenen entsprechend ihrer Reihenfolge im
Zeitleistenfenster, wobei zuerst die unterste Ebene gerendert wird. 3D-Ebenen werden
dagegen entsprechend ihrer räumlichen Anordnung im Kompositionsfenster gerendert,
wobei mit der am weitesten entfernten Ebene oder der Ebene mit dem höchsten z-Wert
für die Eigenschaft „Position“ begonnen wird. After Effects rendert die Eigenschaften „X-
Drehung“,„Y-Drehung“ und „Z-Drehung“ absteigend in der Reihenfolge, in der sie im
Zeitleistenfenster erscheinen. Beim Rendern von Kompositionen mit Kameras rendert
After Effects nur die oberste, aktive Kamera im Zeitleistenfenster.

Kompositionen rendern, die sowohl 2D- als auch 3D-Ebenen enthalten


Wenn Kompositionen sowohl 2D- als auch 3D-Ebenen enthalten, rendert After Effects die
3D-Ebenen in unabhängigen, nicht interaktiven Gruppen, die durch die 2D-Ebenen
getrennt werden. Wenn beispielsweise im Zeitleistenfenster (von oben nach unten) zwei
3D-Ebenen, zwei 2D-Ebenen und zwei weitere 3D-Ebenen enthalten sind, rendert
After Effects die Komposition in folgender Reihenfolge:
Erstens Die untersten beiden 3D-Ebenen werden als Gruppe entsprechend ihrer
räumlichen Anordnung im Kompositionsfenster gerendert.
Zweitens Die 2D-Ebenen werden entsprechend ihrer Reihenfolge im Zeitleistenfenster
von unten nach oben gerendert.
Drittens Die beiden oberen 3D-Ebenen werden zusammen gerendert, und zwar in einem
geometrischen Raum, der unabhängig von den beiden 3D-Ebenen ist, die sich im
Zeitleistenfenster ganz unten befinden.
Die 2D-Ebenen teilen praktisch den 3D-Raum in mehrere separate Räume. Das führt dazu,
dass Schatten, die von einem der 3D-Ebenensätze geworfen werden, nicht auf den jeweils
anderen Satz fallen, und dass die beiden 3D-Ebenensätze nicht geometrisch miteinander
interagieren. Die beiden 3D-Ebenensätze nutzen dabei die gleichen Kameras und Lichter,
da diese beiden Elemente in der Komposition global wirken.

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 666

Das Rendering-Plug-in „Erweitertes 3D“


Standardmäßig verwendet After Effects das Rendering-Plug-in „Erweitertes 3D“. Mit
diesem Rendering-Plug-in können Sie Kompositionen rendern, die sich schneidende 3D-
Ebenen enthalten. Das Plug-in berechnet sich schneidende Ebenen exakt, so dass diese in
einem natürlichen Fluss durcheinander hindurchgleiten, statt von einer Seite auf die
andere Seite zu springen. Darüber hinaus berechnet dieses Rendering-Plug-in auch das
Antialiasing, die Bewegungsunschärfe und die Füllmethoden für die sich schneidenden
Ebenen.
Beim Rendern von Schatten verwendet das Rendering-Plug-in „Erweitertes 3D“ so
genannte Schattenmatrizen (Shadow-Maps). Schattenmatrizen sind Bilder, die vom
Blickpunkt der jeweiligen Lichtquelle aus gerendert wurden. Normalerweise wird die
Auflösung von Schatten automatisch auf der Basis der Kompositionsauflösung und der
Qualitätseinstellungen berechnet. Wenn die normale Auflösung jedoch nicht die
gewünschte Qualität erbringt bzw. der Rendervorgang zu lange dauert, können Sie die
Schattenmatrixauflösung ändern. Wenn beispielsweise Schatten unscharf sind und für die
Materialoption „Weiche Schattenkante“ der Wert 0 festgelegt ist, sollten Sie die
Schattenmatrixauflösung erhöhen. Wenn die Schatten dagegen sehr langsam gerendert
werden, sollten Sie die Schattenmatrixauflösung verringern.
Hinweis: Die Füllmethoden „Sprenkeln mit Rauschen“ und „Streuen“ werden vom
Rendering-Plug-in „Erweitertes 3D“ nicht unterstützt. Sie können stattdessen das Plug-in
„Standard-3D“ verwenden.
Wenn Ihre Animationen keine Schnittebenen enthalten und Sie keine
Schattenmatrixauflösung festlegen möchten, verwenden Sie das Rendering-Plug-in
„Standard-3D“. Dadurch verkürzt sich der Rendervorgang.

Beispiel für eine 3D-Datei mit sich überschneidenden Ebenen, nach dem Rendern mit dem Plug-in
„Standard-3D“ (links) und „Erweitertes 3D“ (rechts)

So verwenden Sie das Rendering-Plug-in „Erweitertes 3D“


1 Wählen Sie „Komposition“ > „Kompositionseinstellungen“.
2 Klicken Sie auf die Registerkarte „Erweitert“.
3 Wählen Sie aus dem Menü „Rendering-Plug-In“ die Option „Erweiterte 3D-Optionen“.
4 Klicken Sie zum Festlegen der Schattenmatrixauflösung auf die Schaltfläche „Optionen“
und wählen Sie im Feld „Schattenmatrixauflösung“ eine Option. (Die Optionen für
„Schattenmatrixauflösung“ geben die Auflösung in Pixel an. Die besten Ergebnisse
erzielen Sie mit der Option „Kompositionsgröße“ oder einer Auflösung, die noch über der
der Kompositionsgröße liegt.)

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Hilfe zu Adobe After Effects 3D-Kompositionen

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Das Rendering-Plug-in „Standard-3D“


Mit dem Rendering-Plug-in „Standard-3D“ können Sie Kompositionen rendern, die keine
sich schneidenden Ebenen enthalten. Mit diesem Plug-in erfolgt die Renderausgabe u. U.
schneller und das bei gleicher Qualität wie bei Verwendung des Rendering-Plug-ins
„Erweitertes 3D“.
Wenn gedrehte Ebenen in Animationen in einem Winkel zum Bildschirm positioniert sind,
kann es passieren, dass die Ebenenränder gezackt erscheinen. Dies liegt daran, dass die
Antialiasing-Glättung nicht genau genug eingestellt wurde. Wählen Sie zum Glätten der
Ränder die Antialiasing-Option „Genauer“ im Rendering-Plug-in „Standard-3D“.
So verwenden Sie das Rendering-Plug-in „Standard-3D“
1 Wählen Sie „Komposition“ > „Kompositionseinstellungen“.
2 Klicken Sie auf die Registerkarte „Erweitert“.
3 Wählen Sie im Popupmenü „Rendering-Plug-In“ die Option „Standard-3D“.
4 Wenn Sie das Antialiasing ändern möchten, klicken Sie auf „Optionen“ und aktivieren
Sie eine der folgenden Optionen im Menü „Antialiasing“:
Schneller Mit dieser Einstellung wird die Animation ohne erweitertes Antialiasing
gerendert. Hierdurch wird zwar der Rendervorgang beschleunigt, Kanten werden jedoch
möglicherweise ungleichmäßig dargestellt.
Genauer Mit dieser Option wird beim Rendern der Animation erweitertes Antialiasing
angewendet. Dadurch dauert der Rendervorgang länger, allerdings werden die Kanten in
Animationen stärker geglättet.

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Hilfe zu Adobe After Effects Expressions erstellen

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Expressions erstellen
Expressions
Expressions können Sie beispielsweise verwenden, wenn Sie eine komplexe Animation
erstellen möchten, wie z. B. sich drehende Autoreifen, dafür aber nicht Dutzende oder
Hunderte von Keyframes per Hand einrichten wollen. Mit Hilfe von Expressions können
Sie Beziehungen zwischen Ebeneneigenschaften herstellen und die Keyframes einer
Eigenschaft zum dynamischen Animieren anderer Ebenen verwenden. Wenn Sie z. B.
Keyframes für die Eigenschaft „Drehung“ einer Ebene einrichten und dann den Effekt
„Schlagschatten“ zuweisen, können Sie mit einer Expression die Werte der Eigenschaft
„Drehung“ mit den Richtungswerten für den Schlagschatten verknüpfen und so festlegen,
dass sich der Schlagschatten entsprechend der Drehung der Ebene ändert.
Expressions können sowohl mit dem Expression-Auswahlwerkzeug als auch manuell
erstellt werden.
Wichtig: Die Parameter für einige After Effects-Effekte in dieser Version sind anders als bei
After Effects 5.5. Wenn Sie Expressions einsetzen, die statt Parameternamen
Parameterindexreferenzen verwenden, müssen Sie diese Expressions u. U. anpassen,
damit auf den richtigen Parameter zugegriffen wird.

A B C D E

Expression-Optionen im Zeitleistenfenster A. Symbol „Expression aktivieren“ B. Symbol „Kurve


nach Expression anzeigen“ C. Symbol „Expression-Auswahlwerkzeug“ D. Symbol „Expression-
Sprachmenü“ E. Expression-Feld

Expressions mit dem Expression-Auswahlwerkzeug erstellen


Nicht alle Benutzer sind mit Skripten oder JavaScript vertraut. Darum gibt es in
After Effects das Expression-Auswahlwerkzeug , das Ihnen auf einfache Weise die
Verwendung von Expressions und das Erlernen der Grundlagen der Expression-Sprache
ermöglicht. Das Expression-Auswahlwerkzeug ist ein Werkzeug im Zeitleistenfenster, mit
dem Sie durch einfaches Ziehen zwei Eigenschaften miteinander verknüpfen können.
Wenn Sie das Expression-Auswahlwerkzeug auf eine bestimmte Eigenschaft ziehen,
erscheint die Expression automatisch im Expression-Feld im Zeitleistenfenster. Die Syntax
und das Format von Expressions lassen sich am besten durch Betrachten der mit dem
Expression-Auswahlwerkzeug erstellten Expressions kennen und verstehen lernen. (Siehe
„Das Expression-Auswahlwerkzeug“ auf Seite 679.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Expressions erstellen

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Expressions manuell erstellen


Expressions basieren zwar auf der Standard-Skriptsprache JavaScript, aber Sie können
Expressions auch ohne Kenntnisse von JavaScript verwenden. Sie können Expressions
erstellen, indem Sie einfache Beispiele verwenden und diese dann bearbeiten oder indem
Sie Objekte und Methoden mit Hilfe der After Effects-Referenz für Expression-Elemente
bzw. des Expression-Sprachmenüs schreiben. Selbst wenn Sie nicht mit JavaScript vertraut
sind, können Sie also mit Hilfe von Expressions komplexe Animationen erstellen, für die
ansonsten zahlreiche Keyframes eingerichtet werden müssten. Sollten Sie bereits mit
JavaScript vertraut sein, können Sie eigene Expressions schreiben, die komplexe
Beziehungen zwischen Ebeneneigenschaften herstellen.
Informationen zum Schreiben eigener Expressions finden Sie unter „Das Expression-
Sprachmenü“ auf Seite 686 und „After Effects-Referenz für Expression-Elemente“ auf
Seite 690.
Eine Liste der Tastaturbefehle, die für die Erstellung von Expressions verfügbar sind,
finden Sie im Anhang „Tastaturbefehle“.
So erstellen Sie eine Expression
1 Wählen Sie eine Eigenschaft im Zeitleistenfenster aus und wählen Sie dann
„Animation“ > „Expression hinzufügen“.
Hinweis: After Effects zeigt im Expression-Feld automatisch eine Standard-Expression mit
dem festen Wert der Eigenschaft bzw. dem Wert der Keyframes an (sofern vorhanden).
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie das Expression-Auswahlwerkzeug auf eine Eigenschaft im
Zeitleistenfenster oder auf eine Effekteigenschaft im Effektfenster. Bearbeiten Sie bei
Bedarf die Ergebnisse des Expression-Auswahlwerkzeugs.
• Überschreiben Sie den vorhandenen Text direkt mit einer Expression. Verwenden Sie
bei Bedarf das Expression-Sprachmenü bzw. die After Effects-Referenz für Expression-
Elemente, wenn Sie bei der Eingabe von Eigenschaften, Funktionen und Konstanten
Hilfe benötigen.
3 Klicken Sie auf eine Stelle außerhalb des Expression-Felds bzw. drücken Sie die
Eingabetaste auf dem numerischen Tastenfeld, um die Expression zu aktivieren.
Hinweis: Wenn eine Expression nicht verarbeitet werden kann, zeigt After Effects eine
erläuternde Fehlermeldung an und deaktiviert die Expression automatisch. Neben der
Expression erscheint dann ein gelbes Warnsymbol . Klicken Sie auf dieses Warnsymbol,
wenn die Fehlermeldung noch einmal angezeigt werden soll.
So können Sie eine Expression zeitweise aktivieren bzw. deaktivieren
1 Klicken Sie neben dem Namen der Eigenschaft der Ebene, für die die Expression
geschrieben wurde, auf den Schalter „Expression aktivieren“ . Wenn eine Expression
deaktiviert ist, erscheint das Schaltersymbol durchgestrichen .
2 Wenn die Expression wieder aktiviert werden soll, klicken Sie einfach erneut auf den
Schalter.
So werden alle Expressions auf den ausgewählten Ebenen angezeigt
Drücken Sie EE auf der Tastatur.

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Standard-Expressions ändern
Sämtliche Schritte zum Hinzufügen, Bearbeiten und Schreiben von Expressions erfolgen
im Zeitleistenfenster. Wenn Sie einer Ebeneneigenschaft eine Expression hinzufügen, wird
in einem Textfeld neben dieser Eigenschaft eine Standard-Expression angezeigt. In dieses
Feld können Sie neue Expressions eingeben oder Expression-Variablen bearbeiten. Einige
Expressions enthalten Verweise auf die Namen der Ebenen bzw. Eigenschaften in Ihrem
Projekt. Wenn Sie also den Namen einer Ebeneneigenschaft ändern, auf die in einer
Expression verwiesen wird, kann es passieren, dass die Expression eine entsprechende
Fehlermeldung ausgibt.

Globale Objekte
Alle Expressions beginnen mit einem globalen Objekt. Am linken Rand einer Expression
muss also immer ein Attribut oder eine Methode des globalen Objekts stehen.
Standardmäßig wird als globales Objekt einer Expression die Ebene verwendet, für die die
Expression geschrieben wird. Wenn Sie z. B. der Eigenschaft „Skalierung“ einer Ebene mit
dem Namen „Ebene A“ eine Expression hinzufügen und die Expression die Werte der
Eigenschaft „Position“ der Ebene A zurückgeben soll, können Sie eine der folgenden
Expressions verwenden – alle geben das gleiche Ergebnis zurück:
[Link]("Ebene A").position
[Link]
position
Wenn Sie sich Werte eines anderen Objekts als der Ebene zurückgeben lassen möchten,
die die Expression enthält, müssen Sie das Objekt in die Expression einfügen. Wenn Sie
z. B. eine Expression für eine Ebene mit dem Namen „Ebene A“ schreiben und die
Positionswerte für eine Ebene mit dem Namen „Ebene B“ zurückgegeben werden sollen,
verwenden Sie die folgende Expression:
[Link]("Ebene B").position

Größe des Expression-Felds ändern


Expressions können aus mehreren Zeilen bestehen. Sie können das Expression-Feld
vergrößern (bzw. verkleinern), indem Sie mit dem Mauszeiger auf den unteren Rand des
Expression-Felds zeigen und ihn nach unten (oben) ziehen, sobald ein Doppelpfeil
angezeigt wird.

Auswirkungen von Expressions auf die Wert- und


Geschwindigkeitskurve anzeigen
Wenn Sie sich anzeigen lassen möchten, welche Auswirkungen eine Expression auf die
Wert- oder Geschwindigkeitskurve hat, klicken Sie auf die Schaltfläche „Kurve nach
Expression anzeigen“ . Die schwarze Kurve stellt den Wert oder die Geschwindigkeit vor
der Zuweisung der Expression dar, die rote den Wert oder die Geschwindigkeit nach der
Zuweisung der Expression.
Der Anzeige des Bewegungspfads im Kompositionsfenster können Sie ebenfalls
entnehmen, welche Auswirkungen die Expression auf den Pfad hat, sofern die Option
„Kurve nach Expression anzeigen“ aktiviert ist.

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Expressions in Keyframes umwandeln


In einigen Situationen kann es sinnvoll sein, eine Expression in Keyframes umzuwandeln.
Dies ist z. B. dann der Fall, wenn Sie die Werte in einer Expression für einen bestimmten
Zeitraum einfrieren möchten. Sie können in diesem Fall die Expression in Keyframes
umwandeln und dann die Keyframes entsprechend anpassen. Auch wenn die
Auswertung einer Expression sehr lange dauert, kann es sinnvoll sein, sie in Keyframes
umzuwandeln, um das Rendern zu beschleunigen. Wenn Sie eine Expression in Keyframes
umwandeln, wertet After Effects die Expression aus, richtet an allen Frames einen
Keyframe ein und deaktiviert die Expression dann.
So wandeln Sie eine Expression in Keyframes um
Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Eigenschaft aus, für die die Expression geschrieben
wurde, und wählen Sie „Animation“ > „Keyframe-Assistent“ > „Expression in Keyframes
umwandeln“.

Eigenschaftswerte mit Hilfe der Effekte unter „Einstellungen für


Expressions“ ändern
Mit Hilfe der Effekte unter „Einstellungen für Expressions“ können Sie die Werte einzelner
oder mehrerer Eigenschaften in Ihren Expressions ändern. Diese Effekte enthalten
Einstellungen, auf die Sie in jeder Expression verweisen können. Eine einzelne
Einstellung kann sich auf mehrere Eigenschaften gleichzeitig auswirken. Die Effekte
unter „Einstellungen für Expressions“ können zwar jeder beliebigen Ebene zugewiesen
werden, es empfiehlt sich jedoch, diese Effekte auf eine Nullebene anzuwenden, die
gewissermaßen als Steuerungsebene verwendet werden kann. Dann können Sie den
anderen Ebenen Expressions hinzufügen, mit denen auf diese Einstellung zugegriffen
werden kann. Sie können eine Expression problemlos auf unterschiedliche
Ebeneneigenschaften kopieren. So können Sie z. B. die „Einstellungen für Schieberegler“
auf eine Nullebene („Null 1“) kopieren und dann in verschiedene Ebenen in der
Komposition eine Expression wie die folgende einfügen:
position+[0,10*(index-1)*[Link]("Null
1").effect("Einstellungen für Schieberegler")("Schieberegler")]
Jede der Ebenen mit dieser Expression wird mit einem Unterschied von 10 Pixeln animiert
(10*(Index -1)) , gibt als Wert für die Anfangsposition die Ebenennummer minus 1 mal
10 zurück und verwendet beim Ziehen des Schiebereglers diesen Wert. Sie müssen nur
noch die Keyframes für den Schieberegler auf der Nullebene einrichten - alle anderen
Ebenen werden dann entsprechend animiert. (Weitere Informationen zum Zuweisen von
Effekten finden Sie unter „Effekte zuweisen und Effekteinstellungen ändern“ auf
Seite 336.)
So weisen Sie einen Effekt unter „Einstellungen für Expressions“ zu
Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Ebene aus, der Sie den Effekt unter „Einstellungen für
Expressions“ hinzufügen möchten, und wählen Sie dann „Effekt“ > „Einstellungen für
Expressions“ > [Effektname].
After Effects enthält die folgenden Effekte unter „Einstellungen für Expressions“, für die Sie
Keyframes einrichten können:

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Hilfe zu Adobe After Effects Expressions erstellen

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Einstellungen für Winkel Diese Einstellung besteht aus einem Kreisregler, der sich von
0˚ bis 360˚ drehen lässt und zum Hinzufügen von Drehungen dient. Sie können den
Winkelwert ändern, indem Sie die Winkelsteuerung oder die unterstrichenen Werte
ziehen.
Einstellungen für Kontrollkästchen Diese Einstellung enthält ein einzelnes
Kontrollkästchen, auf das Sie klicken können. Sie können diese Einstellung animieren, um
die Animation zu bestimmten Zeitpunkten zu starten und zu stoppen.
Einstellungen für Farben Diese Einstellung enthält ein Farbfeld und eine Pipette. Mit
diesem Effekt können Sie die allmähliche oder plötzliche Änderung von Farben auf einer
oder mehreren Ebenen steuern.
Einstellungen für Ebenen Diese Einstellung enthält ein Ebenenmenü, in dem alle
Ebenen der aktiven Komposition aufgeführt sind. Diesem Effekt können keine Keyframes
hinzugefügt werden.
Einstellungen für Punkte Diese Einstellung enthält eine Steuerung für
Effektankerpunkte. Sie kann als Mastereinstellung für die Animation in verschiedenen
Ebenen verwendet werden.
Einstellungen für Schieberegler Diese Einstellung enthält einen Schieberegler mit
einem Standard-Wertebereich von 0 bis 100, Wenn Sie Werte verwenden möchten, die
darüber hinausgehen, ziehen Sie stattdessen den unterstrichenen Wert oberhalb des
Schiebereglers. Zum Ändern des Schiebereglerbereichs klicken Sie mit der rechten
Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS) auf den unterstrichenen
Schiebereglerwert und wählen Sie im Kontextmenü „Wert bearbeiten“. Geben Sie die
neuen Werte in das Textfeld „Reglerbereich“ ein.

Expressions schreiben
Sie können Expressions direkt in das Expression-Feld im Zeitleistenfenster oder in jedem
anderen Texteditor schreiben. Expressions, die Sie in einem Texteditor schreiben, müssen
über die Zwischenablage in das Expression-Feld eingefügt werden.
Beim Schreiben von eigenen Expressions sollten Sie Folgendes beachten:
• Bei JavaScript ist auf Groß- und Kleinschreibung zu achten.
• Anweisungen oder Linien sind durch Semikola voneinander zu trennen.
• Leerzeichen zwischen Wörtern werden ignoriert.
Hinweis: Beim Schreiben eigener Expressions ist es hilfreich, mit den Grundlagen der
JavaScript-Syntax vertraut zu sein und über mathematische Kenntnisse zu verfügen.
Sobald Sie aber die logischen Muster erlernt haben, die der Erstellung von Expressions zu
Grunde liegen, lassen sich recht komplexe Expressions erstellen, ohne jemals einen Blick in
ein JavaScript-Referenzhandbuch geworfen zu haben.

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Expressions für den Zugriff auf Werte schreiben


Mit Hilfe der Expression-Sprache können Sie auf Eigenschaften in After Effects zugreifen,
die numerische Werte haben. Verwenden Sie dazu eine Kette von Objektreferenzen, die
durch den Punktoperator (.) voneinander getrennt werden. Wenn Sie Objektreferenzen
über die Ebene hinaus verketten möchten (z. B., um Effekteigenschaften, Masken oder
Textanimatoren zu verknüpfen), können Sie dazu Klammern einsetzen. Um z. B. die
Eigenschaft „Deckkraft“ in Ebene A mit der Eigenschaft „Stärke“ des Effekts „Gaußscher
Weichzeichner“ in Ebene B zu verknüpfen, können Sie im Expression-Feld für die
Eigenschaft „Deckkraft“ der Ebene A folgende Expression eingeben:
[Link]("Ebene B").effect("Gaußscher
Weichzeichner")("Stärke")
Das Standardobjekt für eine Expression ist die Eigenschaft, für die die Expression
geschrieben wurde, gefolgt von der Ebene, die die Expression enthält. Daher müssen Sie
die Eigenschaft nicht extra angeben. Eine Verwackeln-Expression (Wiggle) für die
Eigenschaft „Position“ einer Ebene kann also auf zweierlei Art und Weise geschrieben
werden:
wiggle (5, 10)
[Link] (5, 10)
Wenn die Ebene und die Eigenschaft außerhalb der Ebene und Eigenschaft liegen, für die
Sie die Expression schreiben, müssen Sie allerdings Ebene und Eigenschaft mit angeben.
So sähe z. B. eine Expression für die Eigenschaft „Deckkraft“ der Ebene B, die mit der
Eigenschaft „Position“ der Ebene A verknüpft wird, wie folgt aus:
[Link](Ebene A).position[0].wiggle(5, 10) .

Wie das funktioniert, können Sie sich ansehen, indem Sie das Expression-
Auswahlwerkzeug verwenden, um eine Eigenschaft mit einer anderen zu
verknüpfen.

Eigene Expressions mit Hilfe der After Effects-Referenz für


Expression-Elemente schreiben
Informationen zur Reihenfolge, in der Sie Expressions hinzufügen können, und dazu,
welche Ergebnisse die einzelnen Elemente zurückgeben, finden Sie unter „After Effects-
Referenz für Expression-Elemente“ auf Seite 690.
So erstellen Sie eine einfache Expression, mit der Positionswerte von einer Ebene in
eine andere kopiert werden
1 Erstellen Sie zwei Farbflächenebenen:„Farbfläche 1“ und „Farbfläche 2“.
2 Animieren Sie die Werte für die Eigenschaft „Position“ für „Farbfläche 1“.
3 Wählen Sie die Eigenschaft „Position“ für „Farbfläche 2“ aus und wählen Sie
„Animation“ > „Expression hinzufügen“. Standardmäßig erscheint die folgende
Expression:
position
4 Überschreiben Sie das Wort „position“ durch Folgendes:
thisComp

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Hilfe zu Adobe After Effects Expressions erstellen

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5 Das Element thisComp ist ein globales Attribut, dessen Wert ein Objekt des Typs
„Komposition“ („Comp“) ist, das die aktuelle Komposition darstellt. Um festzustellen, was
in Ihrer Expression nach thisComp stehen kann, suchen Sie unter „Globale Objekte“ auf
Seite 691 den Rückgabewert für thisComp heraus.
6 thisComp gibt ein Objekt des Typs „Comp“ zurück. Schlagen Sie als Nächstes unter
„Objekttyp „Comp“: Attribute und Methoden“ auf Seite 694 nach, welche Attribute und
Methoden mit Objekten des Typs „Comp“ verwendet werden können. Eine Option ist
layer(index) . Der Index (die Nummer) in den Klammern gibt die Ebene an, die Sie
verwenden möchten. Geben Sie zum Zugriff auf Werte aus der zweiten Ebene in der
aktiven Komposition Folgendes ein:
[Link](2)
7 Ein erneuter Blick in die After Effects-Referenz für Expression-Elemente zeigt, dass
layer(index) ein Objekt des Typs „Layer“ zurückgibt. Suchen Sie unter „Objekttyp
„Layer“: Allgemeine Attribute und Methoden“ auf Seite 696 nach dem Element, das Sie
verwenden möchten. Wenn Sie z. B. auf die Werte der Eigenschaft „Position“ zugreifen
möchten, geben Sie Folgendes ein:
[Link](2).position
8 Dem Abschnitt „Objekttyp „Layer“: Allgemeine Attribute und Methoden“ auf Seite 696
können Sie entnehmen, dass das Attribut „position“ eine Eigenschaft zurückgibt. Ein Blick
in den Abschnitt „Objekttyp „Property“: Attribute und Methoden“ auf Seite 700 zeigt, dass
Sie der Expression einen Zeitfaktor hinzufügen können. Wenn Sie eine bestimmte Zeit,
z. B. aktueller Zeitpunkt minus 2 Sekunden, hinzufügen möchten, geben Sie Folgendes
ein:
[Link](2).[Link](time-2)
9 Laut „Objekttyp „Property“: Attribute und Methoden“ auf Seite 700 gibt die Methode
valueAtTime(time) eine Zahl oder ein Array zurück. Wenn eine Expression eine Zahl, ein
Array oder einen booleschen Wert (wie z. B.„true“ oder „false“) zurückgibt, können Sie
dieser Expression keine weiteren Attribute oder Methoden hinzufügen. (Das Hinzufügen
von Operatoren wie +, –, * oder / ist jedoch möglich).

Expressions speichern
Nachdem Sie eine Expression geschrieben haben, können Sie sie zur Wiederverwendung
speichern, indem Sie sie in einen Texteditor, z. B. in den Editor von Windows, Simple Text
oder sogar Stickies, kopieren und einfügen. Da Expressions jedoch in Relation zu anderen
Ebenen in einem Projekt geschrieben werden und u. U. spezifische Ebenennamen
verwenden, reicht es nicht immer, einfach nur Expressions zu speichern oder in ein Projekt
zu laden. Wenn Sie eine Expression für die Verwendung in einem anderen Projekt
speichern, können Sie ihr Kommentare hinzufügen oder die gesamte Projektdatei als
Referenz für die Wiederverwendung der Expression speichern.
Hinweis: Sie können einen Effekt, der eine Expression enthält, als Favoriten speichern und
diesen dann in anderen Projekten verwenden, vorausgesetzt, die Expression verweist nicht
auf Eigenschaften, die in den anderen Projekten nicht existieren. Siehe „Effekte für
sofortige Wiederverwendung als Favoriten speichern“ auf Seite 338.

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So fügen Sie einer Expression Kommentare hinzu


Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Geben Sie am Anfang des Kommentars // ein. Text zwischen // und dem Ende der
Zeile wird vom Programm ignoriert. Beispiel:
// Dies ist ein Kommentar.
• Geben Sie am Anfang des Kommentars /* und am Ende */ ein. Text zwischen /* und
*/ wird vom Programm ignoriert. Beispiel:
/* Dies ist ein
mehrzeiliger
Kommentar */

Keyframes für eine Eigenschaft bearbeiten oder hinzufügen, die


eine Expression enthält
Wenn Sie einer Eigenschaft eine Expression hinzugefügt haben, können Sie der
Eigenschaft weiterhin Keyframes hinzufügen oder diese bearbeiten. Der Wert eines
Keyframes zum Zeitpunkt seiner Erstellung oder Bearbeitung entspricht dem Wert, den
dieser Keyframe ohne zugewiesene Expression hätte. Wenn eine Expression vorhanden
ist, können Sie mit einer der folgenden Methoden Keyframes erstellen, ohne die Gültigkeit
der Expression einzuschränken:
• Klicken Sie auf das Keyframe-Kontrollkästchen.
• Wählen Sie „Animation“ > „[Eigenschaft] Keyframe hinzufügen“.
• Positionieren Sie den Mauszeiger zwischen Keyframes und wählen Sie im Kontextmenü
den Befehl „Keyframe bearbeiten“.

Die Expression-Sprache
Die After Effects-Expression-Sprache basiert auf JavaScript 1.2, verfügt aber über einen
erweiterten Satz integrierter Objekte. After Effects verwendet nur den Kernteil von
JavaScript 1.2 und greift nicht auf die webbrowserspezifischen Erweiterungen zurück.
Statt der Webbrowser-Erweiterungen arbeitet After Effects mit einem eigenen Satz von
Erweiterungsobjekten, wie „Layer“ („Ebene“),„Comp“ („Komposition“),„Footage“ und
„Camera“ („Kamera“), mit deren Hilfe Sie auf die meisten Werte in einem After Effects-
Projekt zugreifen können. (Weitere Informationen zu JavaScript finden Sie in einem
JavaScript-Referenzhandbuch wie z. B. JavaScript: The Definitive Guide von David
Flanagan.)
Ein Array ist in JavaScript ein Typ von Objekten, in dem mehrere Zahlen gespeichert
werden. Sie können eigene Arrays erstellen, indem Sie eine Zahlenaufstellung in eckige
Klammern einschließen und die Zahlen durch Kommas voneinander trennen, z. B.:
[10, 23]
Die Zuweisung von Arrays zu Variablen ermöglicht es Ihnen, Querverweise auf Arraywerte
in anderen Bereichen der Expression zu erstellen. Im folgenden Beispiel wurde die Variable
meinArray dem Beispiel oben zugewiesen:
meinArray = [10, 23]

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Hilfe zu Adobe After Effects Expressions erstellen

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Die Anzahl der Elemente in einem Array definiert dessen Dimension. (Siehe „Dimensionen
von Arrays“ auf Seite 677.) meinArray hat zwei Elemente und daher die Dimension 2.
Durch Verwendung eckiger Klammern und eines Indexes können Sie angeben, welches
Element des Arrays verwendet werden soll, und so auf die einzelnen Elemente zugreifen.
(Siehe „Vektoren und Arrays indizieren“ auf Seite 678.) Jeder Position im Array ist eine
Nummer zugewiesen, wobei die Nummerierung bei 0 beginnt. Für unser Beispiel
bedeutet das Folgendes:
meinArray[0] ist 10
meinArray[1] ist 23
Für den Zugriff auf das dritte Element in einem Array mit drei Dimensionen können Sie
[2] verwenden. Wird [2] jedoch in einem zweidimensionalen Array verwendet, gibt
After Effects eine Fehlermeldung zurück.
Sie können beide Syntaxarten miteinander kombinieren und so sowohl die einzelnen
Werte als solche als auch eckige Klammern und einen Index verwenden, um bestimmte
Werte zurückgeben zu lassen. Wenn Sie z. B. den x-Wert aus unserem Beispiel als x-Wert
für eine neue Expression verwenden möchten, ist es egal, welche der beiden folgenden
Expressions Sie wählen, da das Ergebnis identisch ist:
[meinArray[0], 5]
[10, 5]
Viele der Eigenschaften und Methoden in der After Effects-Expression-Sprache haben
Arrays als Argumente oder geben Arrays als Werte zurück. So ist z. B.
[Link] ein Array, das abhängig von der jeweiligen Ebene entweder
zwei- oder dreidimensional ist. Wenn Sie also eine Expression schreiben möchten, bei
der der y-Wert der Animation eines Objekts erhalten bleiben, der x-Wert aber auf 9
gesetzt werden soll, müssen Sie Folgendes schreiben:
y = position[1];
[9, y]
oder kürzer:
[9, position[1]]
Dies ist ein wichtiger Punkt, der anhand eines weiteren Beispiels genauer betrachtet
werden soll. Wenn Sie den Wert der x-Position aus Ebene A mit dem Wert der y-Position
aus Ebene B kombinieren möchten, würden Sie Folgendes schreiben:
x = [Link]("Ebene A").position[0];
y = [Link]("Ebene B").position[1];
[x, y]
Sie werden möglicherweise bemerken, dass viele Eigenschaften und Methoden in
After Effects statt Arrays Vektoren als Argumente bzw. Ergebnis haben. JavaScript macht
keinen Unterschied zwischen Vektoren und Arrays. Aus mathematischer Sicht betrachtet
After Effects ein Array als einen Vektor, wenn dieser entweder einen Punkt oder eine
Richtung im Raum darstellt. So gibt position für After Effects einen Vektor zurück.

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Hilfe zu Adobe After Effects Expressions erstellen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 677

Bei einer Funktion wie audioLevels hingegen, die auch einen zweidimensionalen Wert
zurückgibt (Pegel des linken und des rechten Kanals), wird das Ergebnis nicht als Vektor
bezeichnet, da es weder einen Punkt noch eine Richtung darstellt. Einige Funktionen in
After Effects können mit Vektorargumenten umgehen, sind aber im Allgemeinen nur dann
sinnvoll, wenn die zurückgegebenen Werte eine Richtung angeben. So berechnet z. B.
cross(vec1, vec2) einen dritten Vektor, der rechtwinklig zu den Eingabevektoren
steht. Dies ist dann sinnvoll, wenn vec1 und vec2 zwei Vektoren sind, die Richtungen im
Raum darstellen. Stellen sie dagegen nur zwei willkürliche Ansammlungen von Zahlen
dar, ergibt das Ganze keinen Sinn.
Hinweis: In JavaScript wird ein Wert, der in einem Objekt gespeichert ist, als Eigenschaft
(Property) bezeichnet. In After Effects dient der Begriff „Eigenschaft“ (Property) dagegen
zur Bezeichnung von Ebenenattributen im Zeitleistenfenster. In der After Effects-
Dokumentation werden JavaScript-Eigenschaften, die Argumente haben, daher als
„Methoden“ bezeichnet. Hat die Eigenschaft keine Argumente, wird sie „Attribut“ genannt.

Dimensionen von Arrays


Eigenschaften in After Effects können abhängig von der Anzahl der Wertparameter
unterschiedliche Wertdimensionen haben (1D, 2D, 3D oder 4D). In der Expression-Sprache
sind die Werte von Eigenschaften entweder einzelne Werte (Zahlen) oder Arrays. Arrays,
wie z. B. Positionswerte, werden immer von eckigen Klammern umschlossen. Die
einzelnen Werte innerhalb eines Arrays werden durch Kommas voneinander getrennt. Für
Einzelwerte, wie z. B. den Wert für die Deckkraft, werden keine Klammern verwendet. In
der folgenden Tabelle finden Sie Beispiele für unterschiedliche Wertdimensionen für
Eigenschaften:

Werttyp Wertdimensionen

1D Drehung ˚
Deckkraft %

2D Skalierung [x=Breite, y=Höhe]


Position [x, y]
Ankerpunkt [x, y]
3D Skalierung [Breite, Höhe, Tiefe]
Position [x, y, z]
Ankerpunkt [x, y, z]

4D Farbe [Rot, Grün, Blau, Alpha]

Farben werden als 4D-Arrays [R, G, B, A] dargestellt. Der Wertebereich für die Werte in
einem Farbarray liegt zwischen 0 (Schwarz) und 1 (Weiß). So kann Rot entweder den Wert
0 (keine Farbe) oder den Wert 1 (Rot) haben. [0,0,0,0] bedeutet also schwarz und
transparent, während [1,1,1,1] für weiß und deckend steht.
Informationen dazu, wie Sie einen spezifischen Wert in einem Vektor oder Array – z. B. den
y-Wert einer Position – auswählen können, finden Sie unter „Spezifische Werte in einem
Vektor oder Array referenzieren“ auf Seite 678.

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Hilfe zu Adobe After Effects Expressions erstellen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 678

Vektoren und Arrays indizieren


Durch Indizieren der Werte in einem Vektor oder Array lassen sich diese Werte leichter
abrufen. Dem ersten Wert in einem Vektor oder Array wird der Index 0 zugewiesen. So
werden z. B. die Werte in den Arrays der Eigenschaft „Position“ wie folgt indiziert:
• Position[0] ist die x-Koordinate der Position.
• Position[1] ist die y-Koordinate der Position.
• Position[2] ist die z-Koordinate der Position.
Die Indizierung der Werte für die After Effects-Elemente „Ebene“,„Effekt“ und „Maske“
beginnt bei 1. Die erste Ebene im Zeitleistenfenster kann demzufolge wie folgt
angesprochen werden:
layer(1)
Im Allgemeinen empfiehlt es sich, statt einer Nummer den Namen der jeweiligen Ebene,
des jeweiligen Effekts oder der jeweiligen Maske zu verwenden, um Unklarheiten und
Verwechslungen zu vermeiden, falls die Ebene, der Effekt oder die Maske verschoben wird
oder die Parameter bei Produktaktualisierungen und -upgrades geändert wurden. Wenn
Sie einen Namen statt einer Nummer verwenden, setzen Sie diesen immer in gerade
Anführungsstriche. Die erste der beiden folgenden Beispiel-Expressions ist einfacher zu
verstehen als die zweite, und sie funktioniert auch dann noch, wenn Sie die Reihenfolge
der Effekte ändern:
effect("Colorama").param("Phase von")
effect(1).param(2)

Spezifische Werte in einem Vektor oder Array referenzieren


Sie können eine Expression erstellen, die nur einen einzigen Wert innerhalb des Arrays
einer 2D- oder 3D-Eigenschaft referenziert. Standardmäßig wird der erste Wert
verwendet, solange Sie nichts anderes festlegen. Wenn Sie also z. B. das Expression-
Auswahlwerkzeug von der Eigenschaft „Drehung“ der Ebene 1 auf die Eigenschaft
„Skalierung“ der Ebene 2 ziehen, erscheint die folgende Expression:
[Link](2).scale[0]
Diese Expression verwendet standardmäßig den ersten Wert der Eigenschaft „Skalierung“,
also die Breite. Soll an Stelle der Breite der Höhenwert verwendet werden, ziehen Sie das
Expression-Auswahlwerkzeug direkt auf den zweiten Wert, statt auf den Namen der
Eigenschaft, oder ändern Sie die Expression wie folgt:
[Link](2).scale[1]
Umgekehrt gilt: Wenn Sie das Expression-Auswahlwerkzeug von der Eigenschaft
„Skalierung“ der Ebene 2 auf die Eigenschaft „Drehung“ der Ebene 1 ziehen, dupliziert
After Effects automatisch die Expression, so dass für die Skalierung zwei Werte zur
Verfügung stehen. Daraufhin erscheint die folgende Expression:
[[Link](1).rotation, [Link](1).rotation]
Wenn Sie als einen der Wertparameter einen anderen Wert verwenden möchten,
entfernen Sie die duplizierte Expression und geben Sie den gewünschten Wert ein. Wenn
Sie z. B. für die Höhe der Eigenschaft „Skalierung“ den Höhenwert der Eigenschaft
„Drehung“ verwenden möchten, die Breite aber 10 betragen soll, erstellen Sie die
folgende Expression:
[[Link](1).rotation, 10]

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Der Wert einer Expression entspricht dem Wert der zuletzt ausgewerteten Anweisung. Die
Ergebnisse der folgenden Expressions sind daher identisch:
x = rotation * 10; [x, 20]
[rotation * 10, 20]

Zeitangaben in Expressions
Zeitwerte in Expressions werden immer in Sekunden angegeben. Die Standardzeit für
Expressions ist der Zeitpunkt der aktuellen Komposition, an dem die Expression
ausgewertet wird. Die folgenden Expressions verwenden beide die Standard-
Kompositionszeit und geben identische Werte zurück:
[Link](1).position
[Link](1).[Link](time)
Wenn Sie eine relative Zeitangabe verwenden möchten, fügen Sie dem Argument (time)
einen Zeitwert hinzu. Wenn Sie z. B. einen Wert zu einem Zeitpunkt abrufen möchten, der
5 Sekunden vor dem aktuellen Zeitpunkt liegt, können Sie die folgende Expression
verwenden:
[Link](1).[Link](time-5)

Zeitangaben in Expressions in verschachtelten Kompositionen


Standardmäßige Zeitreferenzen für Eigenschaften in verschachtelten Kompositionen
verwenden die originale Standard-Kompositionszeit, nicht die zeitgedehnte Zeit.
Verwenden Sie jedoch zum Abrufen einer Eigenschaft die Funktion source , wird die
zeitgedehnte Zeit verwendet.
Wenn die Quelle einer Ebene in der übergeordneten Komposition eine verschachtelte
Komposition ist, in der übergeordneten Komposition mit gedehnter Zeit gearbeitet wird
und Sie die Positionswerte einer Ebene in der verschachtelten Komposition mit der
folgenden Expression referenzieren, verwenden die Positionswerte die Standardzeit der
Komposition:
comp("verschachtelte Komp").layer(1).position
Referenzieren Sie die Ebene 1 jedoch mit der Funktion source , verwenden die
Positionswerte die gedehnte Zeit:
[Link]("verschachtelte Komp").[Link](1).position
Hinweis: Wenn Sie in einer Expression eine bestimmte Zeit verwenden, wird die verzerrte
Zeit ignoriert.

Das Expression-Auswahlwerkzeug
Auch wenn Sie weder mit JavaScript noch mit der After Effects-Expression-Sprache
vertraut sind, können Sie die vielfältigen Möglichkeiten nutzen, die Expressions bieten -
verwenden Sie einfach das Expression-Auswahlwerkzeug. Das Expression-
Auswahlwerkzeug kopiert automatisch Werte aus einer Ebene in eine andere. Wenn das
Expression-Auswahlwerkzeug verwendet wird, entfällt das langwierige Erstellen von
Keyframes. Sie brauchen einfach nur das Expression-Auswahlwerkzeug von einer Ebene
auf die nächste zu ziehen und schon wird die Animation, die Sie in der ersten Ebene
festgelegt haben, in die zweite Ebene kopiert.

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Das Expression-Auswahlwerkzeug können Sie verwenden, um die Werte einer Eigenschaft


oder eines Effekts mit denen einer anderen Eigenschaft oder eines anderen Effekts zu
verknüpfen. So können Sie z. B. die Eigenschaft „Drehung“ der Ebene A mit der
Eigenschaft „Drehung“ der Ebene B verknüpfen und so für die Ebene A die gleichen Werte
für die Drehung wie für Ebene B festlegen. Oder Sie verknüpfen die Eigenschaft
„Interessenbereich“ einer Kamera mit der Eigenschaft „Position“ einer anderen 3D-Ebene,
so dass die Kamera dieser Ebene bei ihren Bewegungen durch den Raum folgt.

Durch Ziehen des Expression-Auswahlwerkzeugs können Sie eine dynamische Verknüpfung zu den
Werten herstellen.

So erstellen Sie eine Expression mit dem Expression-Auswahlwerkzeug


1 Wählen Sie eine Eigenschaft im Zeitleistenfenster aus und wählen Sie dann
„Animation“ > „Expression hinzufügen“.
2 Ziehen Sie das Expression-Auswahlwerkzeug auf eine andere Eigenschaft im
Zeitleisten- oder Effektfenster.
3 Bearbeiten Sie gegebenenfalls die durch das Expression-Auswahlwerkzeug erstellte
Expression.
Weitere Informationen zum Bearbeiten der Ergebnisse des Expression-Auswahlwerkzeugs
finden Sie unter „Mit dem Expression-Auswahlwerkzeug erstellte Expressions bearbeiten
und ergänzen“ auf Seite 681.
Informationen zu Kurzbefehlen für Expressions finden Sie im Anhang
„Tastaturbefehle“.

Werte mit dem Expression-Auswahlwerkzeug auswählen


Das Expression-Auswahlwerkzeug können Sie entweder auf den Namen einer Eigenschaft
oder auf deren Werte ziehen. Wenn Sie das Expression-Auswahlwerkzeug auf den Namen
der Eigenschaft ziehen, werden in der sich dabei ergebenden Expression alle Werte als
einer angezeigt. Wenn Sie z. B. das Expression-Auswahlwerkzeug auf den Namen der
Eigenschaft „Position“ ziehen, erscheint die folgende Expression:
position
Wenn Sie das Expression-Auswahlwerkzeug auf einen der Werte der Eigenschaft „Position“
ziehen (z. B. auf den y-Wert), erscheint die folgende Expression, die den Zugriff auf die
angegebenen Arrays ermöglicht:
[position[1], position[1]]
Wenn Sie den Namen oder Wert einer Eigenschaft auswählen, fügt After Effects
automatisch an der Position des Cursors im Expression-Feld die entsprechende Expression
ein. Wurde im Expression-Feld bereits Text ausgewählt, wird dieser Text durch den neuen
Expression-Text ersetzt. Befindet sich der Cursor nicht im Expression-Feld, wird der
gesamte Text im Feld durch den neuen Text ersetzt.

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Wenn der Name der Ebene, der Maske oder des Effekts, auf den Sie das Expression-
Auswahlwerkzeug ziehen, nicht eindeutig ist, legt After Effects einen anderen Namen fest.
So wird beim Vorhandensein mehrerer Masken mit dem Namen „Maske“ die Maske, auf die
das Expression-Auswahlwerkzeug gezogen wird, in „Maske 2“ umbenannt.

Mit dem Expression-Auswahlwerkzeug erstellte Expressions


bearbeiten und ergänzen
Nachdem Sie mit dem Expression-Auswahlwerkzeug eine Expression erstellt haben,
können Sie den Effekt der Expression mit einfachen Bearbeitungsschritten ändern. So
können Sie der Expression z. B. einen Skalierungsfaktor hinzufügen, um den Effekt zu
vergrößern bzw. zu verkleinern. Wenn Sie eine mit dem Expression-Auswahlwerkzeug
erstellte Expression bearbeiten möchten, geben Sie die Änderungen direkt in das
Expression-Feld ein und drücken Sie dann die Eingabetaste auf dem numerischen
Tastenfeld oder klicken Sie auf eine Stelle außerhalb des Feldes, um die Expression zu
aktivieren.
Zum Bearbeiten von Expressions, die mit dem Expression-Auswahlwerkzeug erstellt
wurden, können Sie einfache mathematische Operationen verwenden. Einige sind in der
folgenden Tabelle aufgeführt:

Symbol Funktion

+ Addieren

- Subtrahieren

/ Dividieren

* Multiplizieren

*-1 Umkehrung des Originals, z. B.„gegen den Uhrzeigersinn“ statt „im


Uhrzeigersinn“

Komplexere mathematische Funktionen ermöglichen flexiblere Lösungen. So können Sie


z. B. mit der mathematischen Funktion /360*100 den Bereich einer Expression von 0 bis
360 in 0 bis 100 ändern. Dies ist z. B. dann sinnvoll, wenn Sie die Werte einer 360-Grad-
Steuerung in einen Schieberegler mit Prozentwerten umwandeln.

Voreinstellungsoption „Expression-Auswahlwerkzeug schreibt


kompaktes Englisch“
Sie können die Art und Weise festlegen, wie das Expression-Auswahlwerkzeug
Expressions formatiert. Das Expression-Auswahlwerkzeug erstellt standardmäßig
Expressions in kompaktem Englisch, bei denen für die Eigenschaften in der Expression
der Name des jeweiligen Zeitleistenfensters verwendet wird. Da diese Namen fest
programmiert sind und sich auch nie ändern, bleibt die Expression auch dann
funktionsfähig, wenn sie auf einem „anderssprachigen“ Computer geöffnet wird.
Eigenschaftennamen, die Sie ändern können, werden in gerade Anführungszeichen
gesetzt und bleiben in allen Sprachen gleich. Wenn Ihre Projekte niemals auf
anderssprachigen Computern geöffnet werden sollen, können Sie diese
Voreinstellungsoption deaktivieren und Eigenschaften in einer Expression mit Hilfe
runder Klammern hierarchisch anordnen.

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Wenn Sie sich den Unterschied zwischen den beiden Expression-Formaten ansehen
möchten, erstellen Sie mit Hilfe des Expression-Auswahlwerkzeugs eine Expression bei
aktivierter und eine bei deaktivierter Voreinstellungsoption „Expression-
Auswahlwerkzeug schreibt kompaktes Englisch“. Erstellen Sie z. B. eine Expression, indem
Sie das Expression-Auswahlwerkzeug von einer der Eigenschaften in Ebene A auf die
Eigenschaft „Maskendeckkraft“ in Ebene B ziehen. Wenn die Voreinstellungsoption
aktiviert ist, erhalten Sie folgendes Ergebnis:
[Link]("Ebene B").mask("Maske 1").maskOpacity
Wenn die Voreinstellungsoption nicht aktiviert ist, sieht das Ergebnis wie folgt aus:
[Link]("Ebene B")("Masken")("Maske 1")("Maskendeckkraft")
Hinweis: Da die Voreinstellungsoption „Expression-Auswahlwerkzeug schreibt kompaktes
Englisch“ standardmäßig aktiviert ist, wird in allen Beispielen und Abbildungen in diesem
Kapitel „kompaktes Englisch“ verwendet.
So legen Sie das Format für Expressions fest, die mit dem Expression-
Auswahlwerkzeug erstellt werden
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw.
„After Effects“ > „Einstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS).
2 Deaktivieren bzw. aktivieren Sie die Option „Expression-Auswahlwerkzeug schreibt
kompaktes Englisch“.

Beispiele für mit dem Expression-Auswahlwerkzeug


erstellte Expressions
Im Folgenden finden Sie einige Beispiele für mit dem Expression-Auswahlwerkzeug
erstellte Expressions, die teilweise mit einfachen Funktionen geändert wurden. Diese
Expressions lassen sich leicht erstellen und ermöglichen interessante Effekte, für die ohne
Expressions Dutzende von Keyframes eingerichtet werden müssten.

Lampe mit einem Drehschalter dimmen (Verknüpfung zwischen


Deckkraft und Drehung)
Das folgende Beispiel zeigt, wie Sie mit Hilfe des Expression-Auswahlwerkzeugs das
Dimmen einer Lampe durch Drehen eines Drehschalters simulieren können. Diese
Expression verknüpft die Werte für die Eigenschaft „Deckkraft“ mit den Werten für die
Eigenschaft „Drehung“, so dass eine Änderung des Wertes für „Drehung“ automatisch eine
Änderung der Deckkraft bewirkt.
Hinweis: Einen Überblick über die Bedeutung des Textes in einer Expression finden Sie
unter „Die Expression-Sprache“ auf Seite 675.
So verknüpfen Sie die Werte für „Deckkraft“ und „Drehung“
1 Beginnen Sie mit einer Komposition, die zwei Ebenen enthält: eine für den Drehschalter
und eine für das Objekt, dessen Deckkraft sich ändert, wenn der Drehschalter betätigt
wird. (Wir haben zwei Adobe Illustrator-Dateien verwendet und die eine „robot“ und die
andere „switch“ genannt.)
2 Erstellen Sie Keyframes, um die Drehung der Ebene „switch“ zu animieren.

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3 Wählen Sie für die Ebene „robot“ die Eigenschaft „Deckkraft“ aus und klicken Sie auf
„Animation“ > „Expression hinzufügen“. Unter der Eigenschaft erscheint eine Standard-
Expression.
4 Klicken Sie auf das Expression-Auswahlwerkzeug neben der Expression „Deckkraft“ und
ziehen Sie es auf die Eigenschaft „Drehung“ der Ebene „switch“. After Effects zeigt
daraufhin automatisch folgende Expression an:
[Link]("[Link]").rotation
5 Sehen Sie sich die Animation in der Vorschau an. Wie Sie sehen, ist die Eigenschaft
„Deckkraft“ der Ebene „robot“ animiert, es gibt aber keine „Deckkraft“-Keyframes.
Hinweis: Achten Sie darauf, dass die verwendeten Drehungswerte mit der Eigenschaft
„Deckkraft“ kompatibel sind. So erstreckt sich der Wertebereich für die Deckkraftwerte von
0 bis 100, Wird der Drehschalter also mit einem negativen Wert rückwärts gedreht,
erhalten Sie einen Deckkraftwert von 0.

Expression, bei der „Deckkraft“ und „Drehung“ miteinander verknüpft sind. Durch den
Modifikator /5 erfolgt die Änderung in kleineren Schritten.

Uhrzeiger drehen (ebenenübergreifende Verknüpfung der Werte


für „Drehung“)
In diesem Beispiel wird das Expression-Auswahlwerkzeug verwendet, um die Zeiger einer
Uhr schnell und einfach so zu animieren, dass sich der Stundenzeiger von Stunde zu
Stunde bewegt, während sich der Minutenzeiger einmal komplett um die Uhr dreht. Diese
Art von Animation würde ziemlich lange dauern, wenn Sie für beide Zeigerebenen
Keyframes einrichten müssten. Mit dem Expression-Auswahlwerkzeug brauchen Sie
hierfür nur ein paar Minuten.
So verknüpfen Sie die Werte für „Drehung“ zwischen den beiden Ebenen
1 Importieren oder erstellen Sie zwei Ebenen: eine für den Stundenzeiger („hour hand“)
und eine für den Minutenzeiger („minute hand“).
2 Platzieren Sie die Ebenen wie Zeiger einer Uhr und positionieren Sie die Ankerpunkte
der Zeiger am Mittelpunkt der Uhr. (Siehe „Ankerpunkte festlegen und animieren“ auf
Seite 180.)
3 Richten Sie Keyframes für die Eigenschaft „Drehung“ der Stundenzeigerebene ein.

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4 Wählen Sie für die Ebene „hour hand“ die Eigenschaft „Drehung“ aus und wählen Sie
„Animation“ > „Expression hinzufügen“.
5 Ziehen Sie das Expression-Auswahlwerkzeug auf die Eigenschaft „Drehung“ der Ebene
„hour hand“. Daraufhin erscheint die folgende Expression:
[Link]("hour hand").rotation
6 Damit sich nun der Minutenzeiger zwölf Mal schneller als der Stundenzeiger dreht,
geben Sie am Ende der Expression „*12“ ein:
[Link]("hour hand").rotation*12

Weichzeichnung einer Ebene verstärken, je weiter sich diese im z-


Raum bewegt
Mit Hilfe des Expression-Auswahlwerkzeugs können Sie den Weichzeichnereffekt
abhängig von der horizontalen Position der Ebene in der Komposition oder deren Position
im z-Raum steuern. Mit einer solchen Expression können Sie dafür sorgen, dass ein Objekt,
wie z. B. ein Ballon oder ein Flugzeug, immer verschwommener aussieht, während es im
Raum davongleitet oder sich von einer Seite des Kompositionsfensters auf die andere
bewegt.
So verknüpfen Sie die Effektwerte mit den Werten der Eigenschaft „Position“
1 Importieren oder erstellen Sie eine Ebene in Form eines Sterns.
2 Klicken Sie auf den 3D-Schalter für diese Ebene und sorgen Sie durch Einrichten von
Keyframes für die Eigenschaft „Position“ dieser Ebene dafür, dass sie sich im z-Raum vom
Betrachter weg bewegt.
3 Weisen Sie den Effekt „Schneller Weichzeichner“ zu.
4 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Eigenschaft „Stärke“ für den Effekt „Schneller
Weichzeichner“ aus und klicken Sie auf „Animation“ > „Expression hinzufügen“.
5 Ziehen Sie das Expression-Auswahlwerkzeug auf die Eigenschaft „Position“. Daraufhin
erscheint die folgende Expression:
position[2]
6 Wenn der Effekt zu stark ist, reduzieren Sie die Stärke um ein Fünftel, indem Sie am
Ende der Expression „/5“ eingeben:
position[2]/5

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Ebenen fortlaufend skalieren (ebenenübergreifende Verknüpfung


der „Skalierung“-Werte)
In diesem Beispiel wird gezeigt, wie Sie Objekte mit Hilfe von Expressions fortlaufend und
in genau demselben Intervall skalieren können. Mit dieser Expression können Sie einen
speziellen Effekt erstellen, bei dem Objekte in festen Intervallen erscheinen, ständig
größer werden und sich dann gegenseitig ersetzen.

Verknüpfen der Skalierungswerte mit einer Verzögerung von 2 s zwischen den Ebenen

So verknüpfen Sie die Werte der Eigenschaft „Skalierung“ dreier Ebenen


miteinander
1 Platzieren Sie die drei Ebenen in der Mitte des Kompositionsfenster, von wo aus sie
einfließen werden.
2 Richten Sie für die Eigenschaft „Skalierung“ der Ebene 3 Keyframes ein: Legen Sie für die
Skalierung bei 0 Sekunden 0 und bei 6 Sekunden 100 fest.
3 Wählen Sie die Eigenschaft „Skalierung“ für die Ebene 2 aus und klicken Sie auf
„Animation“ > „Expression hinzufügen“.
4 Ziehen Sie das Expression-Auswahlwerkzeug auf den Namen der Eigenschaft
„Skalierung“ der Ebene 3. Daraufhin erscheint die folgende Expression:
[Link]("Ebenenname").scale
5 Geben Sie am Ende der Expression die Funktion „valueAtTime“ ein, um festzulegen,
dass Ebene 2 2 Sekunden später als Ebene 3 skaliert werden soll:
[Link]("Ebenenname").[Link](time-2)
6 Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 5 für die Ebene 3 und fügen Sie die Funktion
„valueAtTime (time -4)“ hinzu:
[Link]("Ebenenname").[Link](time-4)
7 Sehen Sie sich die Ebene in der Vorschau an.

Expressions für Quelltext schreiben


Alle Expressions haben als Ergebnis eine Zahl oder ein Zahlen-Array – mit einer
Ausnahme: Expressions, die für die Eigenschaft „Quelltext“ einer Textebene geschrieben
wurden. Das Ergebnis einer Expression, mit der eine Verknüpfung zur Eigenschaft
„Quelltext“ hergestellt wird, wird als JavaScript-String interpretiert. Die Expression ersetzt
den vorhandenen Text für die Ebene, wobei der Stil des ersten Textzeichens verwendet
wird. Sie können das Expression-Auswahlwerkzeug verwenden, um auf den Quelltext aus
einer anderen Ebene zuzugreifen, es wird jedoch nur der Stil des ersten Zeichens der
Zielebene verwendet.

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Wenn Sie z. B. den Originaltext aus einer Ebene kopieren und ihn in einer anderen Ebene
in Großbuchstaben einfügen möchten, können Sie die folgende Expression eingeben:
[Link] + "\r" + [Link]()
Hinweis: Mit "\r" in einer String-Expression wird eine neue Textzeile gestartet. Weitere
Informationen zum Objekt „String“ finden Sie in JavaScript-Referenzhandbüchern.

Das Expression-Sprachmenü
Das Expression-Sprachmenü im Zeitleistenfenster enthält alle After Effects-
Sprachelemente, die Sie in Expressions verwenden können. Sie können dieses Menü als
Referenz verwenden, um nachzusehen, welche Elemente gültig und verfügbar sind und
welche Syntax jeweils zu verwenden ist. Sobald Sie eines der Elemente (Objekte, Attribute
oder Methoden) in diesem Menü auswählen, wird es automatisch an der Position des
Cursors in das Expression-Feld eingefügt. Sie können die Expression dann frei bearbeiten
oder ergänzen.
Das Expression-Sprachmenü enthält eine Liste der Argumente und Standardwerte. Auf
diese Weise können Sie sich schnell und einfach einen Überblick darüber verschaffen,
welche Elemente Sie beim Schreiben von Expressions zur Verfügung haben. So wird im
Sprachmenü unter „Property“ für „wiggle“ Folgendes angegeben: wiggle(freq, amp,
octaves = 1, ampMult =.5, t = time). In den Klammern nach wiggle finden Sie
fünf Argumente. Das = in den letzten drei Argumenten bedeutet, dass diese Parameter
optional sind. Wenn Sie keine Werte angeben, werden automatisch die Standardwerte 1,
.5 sowie die aktuelle Zeit verwendet.

Wählen Sie im Expression-Sprachmenü die Expression-Elemente aus, die Sie der Expression
hinzufügen möchten.

So erstellen Sie eine Expression mit Hilfe des Expression-Sprachmenüs


1 Wählen Sie eine Eigenschaft einer Ebene aus und wählen Sie „Animation“ > „Expression
hinzufügen“.
2 Klicken Sie auf das Symbol „Expression-Sprachmenü“ und wählen Sie „Global“ >
„thisComp“. Das so ausgewählte Element wird daraufhin im Expression-Feld an der
Position des Cursors angezeigt:
thisComp
3 Wenn Sie diese Expression jetzt fortsetzen möchten, geben Sie einen Punkt (.) ein,
klicken Sie erneut auf das Expression-Sprachmenü und wählen Sie eines der Attribute aus
dem Untermenü „Comp“, z. B. layer(index) :
[Link](index)

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4 Geben Sie die gewünschten Ebeneninformationen ein. Wenn Sie z. B. die Keyframe-
Informationen aus Ebene 1 verwenden möchten, ersetzen Sie index durch 1 :
[Link](1)
5 Wählen Sie als Nächstes ein Attribut oder eine Methode aus dem Untermenü „Layer
Properties“,„Light“ oder „Camera“. Wenn z. B. auf Ebene 1 „Position“-Keyframes
eingerichtet wurden, die Sie in Ihrer Expression verwenden möchten, wählen Sie im
Untermenü „Layer Properties“ den Eintrag position usw.
[Link](1).position

Beispiele für Expressions


Sie können in Ihren Projekten die folgenden Expressions verwenden. Zu jedem Beispiel
werden neben der Expression die entsprechenden Parametrierungshinweise angezeigt.
Sie können die Expression unverändert übernehmen oder sie ändern und so eigene, ganz
individuelle Ergebnisse erzielen.

Ebene aus Mittelwerten zweier anderer Ebenen erstellen


Mit dieser Expression wird eine Ebene erstellt und in gleichem Abstand zwischen den
beiden anderen Ebenen positioniert und dort gehalten. Für diesen Effekt brauchen Sie
drei Ebenen in Ihrer Komposition.
So erstellen Sie eine Ebene aus den Mittelwerten zweier anderer Ebenen
1 Beginnen Sie mit drei Ebenen.
2 Erstellen Sie in der Zeitleiste Bewegungspfade für die ersten beiden Ebenen.
3 Wählen Sie die Eigenschaft „Position“ für die dritte Ebene aus und klicken Sie auf
„Animation“ > „Expression hinzufügen“.
4 Wählen Sie den Expression-Text aus und geben Sie Folgendes ein:
([Link](1).position + [Link](2).position)*.5

Bilderspur erstellen
Mit dieser Expression weisen Sie eine Ebene an, dieselbe Position wie die nächsthöhere
Ebene im Zeitleistenfenster einzunehmen, dabei aber eine genau festgelegte
Verzögerung einzuhalten (in diesem Fall 0,5 Sekunden). Auch für die anderen
geometrischen Eigenschaften können Sie gleichartige Expressions einrichten. Für diese
Expression benötigen Sie mindestens zwei Ebenen.
So erstellen Sie eine Bilderspur
1 Beginnen Sie mit zwei Farbflächen, die auf ca. 30% skaliert werden.
2 Erstellen Sie einen Bewegungspfad für die erste Ebene.
3 Wählen Sie die Eigenschaft „Position“ für die zweite Ebene aus und klicken Sie auf
„Animation“ > „Expression hinzufügen“.
4 Wählen Sie den standardmäßigen Expression-Text aus und geben Sie Folgendes ein:
[Link](thisLayer, -1).[Link](time - .5)
5 Duplizieren Sie die erste Ebene fünfmal. Alle Ebenen folgen demselben Pfad, wobei
zwischen den Ebenen eine Verzögerung von jeweils 0,5 Sekunden auftritt.

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Komplexe Wölbungen zwischen zwei Ebenen erstellen


Mit dieser Expression können Sie den Parameter „Mittelpunkt“ des Effekts „Komplexes
Wölben“ in einer Ebene mit der Position einer anderen Ebene synchronisieren. So lässt
sich z. B. ein Effekt erstellen, der aussieht, als würden Sie eine Lupe über eine Ebene
führen, wobei sich der Inhalt, der direkt unter der Lupe liegt, beim Bewegen der Lupe (also
der oben liegenden Ebene) wölbt. Bei dieser Expression kommt das Element fromWorld
zum Einsatz, das dafür sorgt, dass die Expression auch dann funktioniert, wenn Sie nicht
die oben liegende Lupenebene, sondern die unten liegende Ebene bewegen. Sie können
die unten liegende Ebene drehen oder skalieren, ohne dass sich dies negativ auf die
Expression auswirken würde.
Diese Expression kann auch mit anderen Effekten, wie z. B.„Kräuseln“, verwendet werden.
So erstellen Sie eine komplexe Wölbung zwischen zwei Ebenen
1 Beginnen Sie mit zwei Ebenen. Erstellen Sie auf der einen Ebene eine Lupe oder ein
ähnliches Objekt mit einem Loch in der Mitte, und nennen Sie die Ebene „Magnifier“.
2 Erstellen Sie einen Bewegungspfad für die Lupenebene.
3 Weisen Sie der anderen Ebene den Effekt „Komplexes Wölben“ zu.
4 Wählen Sie im Zeitleistenfenster die Eigenschaft „Mittelpunkt“ des Effekts „Komplexes
Wölben“ aus und klicken Sie auf „Animation“ > „Expression hinzufügen“.
5 Wählen Sie den Expression-Text aus und geben Sie Folgendes ein:
fromWorld([Link]("Magnifier").position)

Ebene kreisförmig bewegen lassen


Sie können Expressions erstellen, ohne dazu die Eigenschaften aus anderen Ebenen
verwenden zu müssen. So können Sie z. B. eine Ebene in einem exakten Kreis kreisen oder
sich diagonal vor und zurück bewegen lassen.
So lassen Sie eine Ebene in einem exakten Kreis kreisen
1 Beginnen Sie mit einer Ebene.
2 Wählen Sie die Eigenschaft „Position“ für die Ebene aus und klicken Sie auf
„Animation“ > „Expression hinzufügen“.
3 Wählen Sie den standardmäßigen Expression-Text aus und geben Sie Folgendes ein:
[([Link]/2), ([Link]/2)] +
[[Link](time)*50, -[Link](time)*50]

Häufig verwendete Methoden und Attribute


Einige der für Expressions verfügbaren Methoden und Attribute führen Operationen aus,
die spezifisch für After Effects sind. So können Sie z. B. mit dem Ebenenattribut
hasParent bestimmen, ob eine Ebene Ihres After Effects-Projekts mit einer
übergeordneten Ebene verknüpft ist, oder Sie können die Keyframe-Schleifenmethoden
verwenden, um sich durch die festgelegten Keyframes im Projekt zu bewegen.

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Das Attribut „hasParent“


Mit Hilfe des Attributs hasParent lässt sich bestimmen, ob einer Ebene eine andere
Ebene übergeordnet ist. Sie können dieses Attribut auch dann verwenden, wenn es
gegenwärtig noch keine übergeordnete Ebene gibt. So können Sie mit der folgenden
Expression festlegen, dass die Ebene, auf die Sie die Expression anwenden, basierend auf
der Position der übergeordneten Ebene, verwackelt. Ist keine übergeordnete Ebene
vorhanden, verwackelt die Ebene basierend auf ihrer eigenen Position. Sollte der Ebene zu
einem späteren Zeitpunkt eine übergeordnete Ebene zugewiesen werden, ändert sich ab
diesem Zeitpunkt das Verhalten der Expression entsprechend:
idx = index;
if (hasParent) {
idx = [Link];
}
[Link](idx).[Link](5, 20)

Das Attribut „name“


Das Attribut name können Sie mit Objekten des Typs „Comp“,„Footage“,„Layer“,„Mask“
und „Effect“ verwenden, wenn Sie dieselbe Expression mehreren Ebenen zuweisen
möchten und die Ergebnisse auf der Basis des Objektnamens variieren sollen. Die
folgende Expression verwackelt z. B. die Position einer Ebene anders, wenn die Ebene den
Namen „ Held “ hat:
amp = 20;
if (name == "Held") {
amp = 40;
}
wiggle(5, amp)

Transformationsmethoden für Ebenen-Räume verwenden


Mit den Transformationsmethoden für Ebenen-Räume können Sie Werte von einem Raum
in einen anderen Raum transformieren – z. B. vom Ebenen-Raum in den Welt-Raum. Mit
den „from“-Methoden können Werte des Ebenen-Raums in den benannten Raum
(Kompositions-Raum oder Welt-Raum) transformiert werden. Mit den „to“-Methoden
lassen sich Werte des benannten Raums (Kompositions-Raum oder Welt-Raum) in den
Ebenen-Raum transformieren. Jede Transformationsmethode besitzt einen optionalen
Parameter zur Bestimmung des Zeitpunkts, zu dem die Transformation der Ebene
berechnet wird. In den meisten Fällen können Sie aber die aktuelle Zeit
(Standardeinstellung) verwenden.
Mit den Vektortransformationsmethoden können Sie Richtungsvektoren transformieren,
wie z. B. die Differenz zweier Positionswerte. Mit den Nicht-Vektor-
Transformationsmethoden können Sie Punkte transformieren, wie z. B. eine Position. In
2D-Ebenen sind der Kompositions-Raum und der Welt-Raum identisch. Bei 3D-Ebenen
verhält sich der Kompositions-Raum relativ zur aktiven Kamera, während der Welt-Raum
kameraunabhängig ist. (Siehe „Layer Space Transforms (Transformationsmethoden für
Ebenen-Räume)“ auf Seite 698.)

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Keyframeschleifen-Methoden verwenden
Mit Keyframeschleifen-Methoden können Sie eine Serie von Keyframes wiederholen
lassen. Diese Methoden können – mit Ausnahme der Eigenschaft „marker“ – für alle
Eigenschaften verwendet werden. Zu große Keyframe- oder Dauerwerte werden auf die
maximal zulässigen Werte verkleinert. Zu kleine Werte führen zu einer Endlosschleife.
(Siehe „Objekttyp „Property“: Attribute und Methoden“ auf Seite 700.)
Das Standardargument für Keyframeschleifen-Methoden ist cycle , mit dem das
angegebene Segment wiederholt wird. Dieses Argument cycle kann aber durch die
folgenden Argumente ersetzt werden:
• Pingpong wiederholt das angegebene Segment, wechselt dabei aber zwischen
Vorwärts- und Rückwärtsbewegung im Segment.
• Offset wiederholt das angegebene Segment, verschiebt aber jeden Zyklus um den
Differenzbetrag zwischen dem Eigenschaftswert am Anfang und am Ende des
Segments multipliziert mit der Anzahl der Schleifenwiederholungen.
• Continue wiederholt das angegebene Segment nicht, sondern fährt mit der
Animation der Eigenschaft – basierend auf der Geschwindigkeit am ersten oder letzten
Keyframe – fort. Wenn der letzte Keyframe einer Ebene z. B. für die Eigenschaft
„Skalierung“ auf 100% festgelegt wurde, wird die Ebene ausgehend von 100% bis zum
Out-Point skaliert, statt direkt als Schleife zum Out-Point zurückgeführt zu werden. Die
Keyframe- oder Dauer-Argumente werden von diesem Typ nicht unterstützt.

After Effects-Referenz für Expression-Elemente


Mit den in den folgenden Abschnitten beschriebenen Elementen und den Standard-
JavaScript-Elementen können Sie eigene Expressions schreiben. Sie können aber auch das
Expression-Sprachmenü verwenden, um Funktionen in Expressions einzufügen. (Siehe
„Das Expression-Sprachmenü“ auf Seite 686.)
Informationen zur Verwendung dieser Referenz finden Sie unter „Expressions schreiben“
auf Seite 672.

Legende zur After Effects-Referenz für Expression-Elemente


Beachten Sie bei der Verwendung der After Effects-Referenz für Expression-Elemente
Folgendes:

Eigenschaftsattribute und -methoden A


Gibt den räumlichen Geschwindigkeitswert zum
Zahl speedAtTime(t) {t ist eine Zahl} angegebenen Zeitpunkt zurück.

B C D E F

Legende für die Verwendung der After Effects-Referenz für Expression-Elemente

• A. Die Überschriften enthalten die verschiedenen Expression-Objekte. Bei allen


unterhalb einer Überschrift aufgeführten Elementen handelt es sich um Attribute (die
Sie aus dem Objekt abrufen können) oder um Methoden (die Sie für das Objekt
aufrufen können). Viele der Attribute und Methoden geben andere Objekte zurück. In
dieser Referenz können Sie nachschlagen, wie Sie Ihre Expression weiterführen
müssen.

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Hilfe zu Adobe After Effects Expressions erstellen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 691

• B. Der Text am Anfang einer Beschreibung zeigt an, welche Art von Wert
zurückgegeben wird. Einige zurückgegebene Werte enthalten eine Zahlenangabe in
eckigen Klammern. Diese Angabe gibt die Dimension der zurückgegebenen
Eigenschaft bzw. des zurückgegebenen Arrays an. Wenn eine bestimmte Dimension
nicht enthalten ist, richtet sich die Dimension des zurückgegebenen Arrays nach der
Dimension der Eingabe.
• C. Der fett gedruckte Text ist die Expression-Funktion, die Sie in Ihre Expression
eingeben können.
• D. Der fett gedruckte Text in Klammern gibt den Typ des bzw. der Argumente an, die
Sie hinzufügen müssen. Wenn ein Argument ein Gleichheitszeichen ( = ) und einen Wert
(wie z. B. t=time oder width=.2 ) enthält, verwendet das Argument den enthaltenen
Standardwert, sofern Sie keinen anderen Wert festlegen.
• E. Der Text in geschweiften Klammern ist die Beschreibung des Arguments. Einige
Argumentbeschreibungen enthalten eine Zahlenangabe in eckigen Klammern. Diese
Zahl gibt die Dimension der erwarteten Eigenschaft bzw. des erwarteten Arrays an.
Wenn keine konkrete Dimension enthalten ist, funktioniert jede Dimension.
• F. Der Text nach den geschweiften Klammern ist eine Beschreibung und
möglicherweise ein Beispiel für das Element.

Globale Objekte
Komposition co m p ( n a m e ) Gibt die mit „name“ angegebene andere Komposition zurück.
Footage fo o t a g e ( n a m e ) Gibt das mit „name“ angegebene Footageelement zurück.
Komposition th isCom p Steht für die Komposition, die die Expression enthält. Sie können
eine Expression z. B. mit [Link](2) beginnen.
Ebene, Licht oder Kamera th isL aye r Steht für die Ebene selbst. Da thisLayer das
Standardobjekt ist, ist dessen Verwendung optional. Sie können z. B. eine Expression mit
[Link] oder mit width beginnen. Bei beiden Varianten erhalten Sie dasselbe
Ergebnis.
Eigenschaft th isPro p e r t y Steht für die Eigenschaft, die die Expression enthält. Wenn Sie
z. B. eine Expression für die Eigenschaft „Drehung“ schreiben, können Sie diese mit
thisProperty beginnen, um auf den Wert für die Eigenschaft „Drehung“ zu verweisen.
Zahl tim e Steht für den Kompositionszeitpunkt (in Sekunden), an dem die Expression
ausgewertet wird.
Zahl co l o r D e p t h Gibt den Farbtiefenwert des Projekts zurück (8 oder 16 Bit). Wenn die
Farbtiefe des Projekts z. B. 16 Bit pro Kanal beträgt, gibt colorDepth 16 zurück.
Zahl p osterizeTime(framesPerS econd) {framesPerSecond ist eine Zahl} Gibt einen Wert
zurück, der zur Framerate wird, die dann die Grundlage für den Rest der Expression bildet.
Auf diese Weise können Sie in der Expression eine Framerate festlegen, die geringer als die
Framerate der Komposition ist.
Zahl oder Array va lu e Gibt den Wert am aktuellen Zeitpunkt für die Eigenschaft zurück, die
die Expression enthält. Sie können z. B. value + 5 in Ihre Expression aufnehmen.

Vektormathematische Methoden
Array a d d ( ve c1 , ve c2 ) {vec1 und vec2 sind Arrays} Addiert zwei Vektoren.
Array su b ( ve c1 , ve c2 ) {vec1 und vec2 sind Arrays} Subtrahiert zwei Vektoren.

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Array m u l( ve c 1 , b e t ra g ) {vec1 ist ein Array, betrag ist eine Zahl} Multipliziert jedes Element
des Vektors mit dem Betrag.
Array d iv( ve c 1 , b e t ra g ) {vec1 ist ein Array, betrag ist eine Zahl} Dividiert jedes Element des
Vektors durch den Betrag.
Zahl oder Array Cla m p ( va lu e, lim it1, l i m i t 2 ) Begrenzt jedes Element auf die mit „limit1“ und
„limit2“ angegebenen Werte.
Zahl d o t( ve c1 , ve c2 ) {vec1 und vec2 sind Arrays} Gibt das Skalarprodukt zurück, das sich
aus der Multiplikation der beiden Vektoren ergibt.
Array [2 oder 3] cro ss( ve c1 , ve c2 ) {vec1 und vec2 sind Arrays [2 oder 3]} Gibt das
Kreuzprodukt des Vektors zurück. Weitere Informationen dazu finden Sie in Mathematik-
bzw. JavaScript-Referenzhandbüchern.
Array n o r m a lize ( ve c) {vec ist ein Array} Normiert den Vektor auf die Länge 1,0. Dies ist eine
Kurzversion von div(vec, length(vec)) .
Zahl le n gth ( ve c) {vec ist ein Array} Gibt die Länge des Vektors vec zurück.
Zahl le n gth ( p o i nt 1 , p o i nt 2 ) {point1 und point2 sind Arrays} Gibt den Abstand zwischen
zwei Punkten zurück. Point2 ist optional. So ist z. B. length(point1, point2)
identisch mit length(sub(point1, point2)) .
Array [3] lo o kAt( fro m P t, atP t) {fromPt und atPt sind Arrays [3]} Das Argument fromPt ist
der Standort der auszurichtenden Ebene im Welt-Raum. Das Argument atPt ist der Punkt
im Welt-Raum, auf den die Ebene gerichtet werden soll. Der Rückgabewert kann als
Expression für die Eigenschaft „Ausrichtung“ verwendet werden, wobei die z-Achse
der Ebene auf atPt gerichtet ist. Diese Funktion eignet sich besonders für die
Ausrichtung von Kameras und Lichtern. Beispiel: lookAt(position,
[Link](1).position) . Wenn Sie diese Expression für eine Kamera
verwenden, deaktivieren Sie die Option „Automatische Ausrichtung“.
Hinweis: Vektormathematische Funktionen sind globale Methoden zum Ausführen von
Operationen an Arrays, die als mathematische Vektoren behandelt werden. Im
Unterschied zu integrierten JavaScript-Methoden, wie z. B. [Link](), ist bei diesen
Methoden das Präfix Math nicht zu verwenden. Sofern keine anderen Festlegungen
getroffen wurden, geben vektormathematische Methoden einen Wert mit der Dimension
des größten Arrays zurück und füllen die fehlenden Elemente mit Nullen auf. So gibt die
Expression [10, 20]+[1, 2, 3] [11, 22, 3] zurück.

Zufallszahlenmethoden
Nichts se e d R a n d o m ( se e d, tim e le ss= f a l s e ) {seed ist eine Zahl, der Standardwert für
timeless ist „false“} Nimmt den Anfangswert (Seed) und erhöht ihn schrittweise um
einen Zufallswert, der vom Index der Ebene (Zahl) und dem Stream (Eigenschaft), nicht
aber von der Zeit abhängig ist. seedRandom (n, true) gibt „true“ als zweiten Parameter
an die Funktion seedRandom() weiter, um eine Zufallszahl zwischen 0 und 1 zu ermitteln,
die von der Ebene und der Eigenschaftszahl, nicht jedoch von der Zeit abhängig ist.
Zahl ra n d om ( ) Gibt eine Zufallszahl zwischen 0 und 1 zurück.
Zahl oder Array random(maxValOrArray ) {maxValOrArray ist eine Zahl oder ein Array} Gibt
eine Zahl zwischen 0 und maxVal zurück und hat dieselbe Dimension wie maxVal oder
gibt ein Array mit derselben Dimension wie maxArray zurück, wobei die Komponenten
zwischen 0 und maxArray liegen.

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Zahl oder Array random(minValOrArray, maxValOrArray ) {minValOrArray und


maxValOrArray sind Zahlen oder Arrays} Gibt eine Zahl zwischen minVal und maxVal
oder ein Array mit derselben Dimension wie minArray und maxArray zurück, wobei die
Komponenten zwischen minArray und maxArray [Link] Expression random([100,
200], [300, 400]) gibt z. B. ein Array zurück, dessen erster Wert zwischen 100 und 300
und dessen zweiter Wert zwischen 200 und 400 liegt. Wenn die beiden
Eingabedimensionen nicht übereinstimmen, wird die kürzere mit Nullen aufgefüllt
Zahl ga u ssR a n d o m ( ) Gibt eine Zufallszahl zwischen 0 und 1 zurück. Die Ergebnisse haben
eine glockenförmige Verteilung. Die Ergebnisse haben eine glockenförmige Verteilung.
Ca. 90% der Ergebnisse liegen zwischen 0 und 1 und die übrigen 10% liegen außerhalb
der Ränder.
Zahl oder Array ga u ssR andom(maxValOrArray ) {maxValOrArray ist eine Zahl oder ein
Array} Bei Verwendung von maxVal wird eine Zufallszahl zwischen 0 und maxVal
zurückgegeben. Die Ergebnisse haben eine glockenförmige Verteilung. Ca. 90% der
Ergebnisse liegen zwischen 0 und maxVal , die übrigen 10% liegen außerhalb der Ränder.
Bei Verwendung von maxArray wird ein Array mit denselben Dimension wie maxArray
zurückgegeben, wobei 90% der Ergebnisse zwischen 0 und maxArray und die übrigen
10% außerhalb der Ränder liegen. Die Ergebnisse haben eine glockenförmige Verteilung.
Zahl ga u ssR andom(minValOrArray, maxValOrArray ) {minValOrArray und maxValOrArray
sind Zahlen oder Arrays} Bei Verwendung von minVal oder maxVal wird eine Zufallszahl
zwischen minVal und maxVal zurückgegeben. Die Ergebnisse haben eine
glockenförmige Verteilung. Ca. 90% der Ergebnisse liegen zwischen minVal und maxVal ,
die übrigen 10% liegen außerhalb der Ränder. Bei Verwendung von minArray oder
maxArray wird ein Array mit denselben Dimensionen wie maxArray zurückgegeben,
wobei die Komponenten zwischen minArray und maxArray liegen. Die Ergebnisse
haben eine glockenförmige Verteilung. Ca. 90% der Ergebnisse liegen zwischen minArray
und maxArray , die übrigen 10% liegen außerhalb der Ränder.
Zahl n oise ( valOrArray ) {valOrArray ist eine Zahl oder ein Array [2 oder 3]} Gibt eine Zahl
zwischen 0 und 1 zurück.„noise“ ist eigentlich keine Zufallsfunktion, wird aber verwendet,
wenn Sie eine scheinbare Zufallszahl mit einer gewissen Korrelation zu benachbarten
Abtastwerten erhalten möchten. Sie basiert auf dem Perlin-Rauschen (Perlin Noise).
(Weitere Informationen finden Sie in Computergrafik-Referenzhandbüchern.) Beispiel:
add(position, noise(position)*50) .

Interpolationsmethoden
Zahl oder Array lin e a r ( t, va lu e 1 , val u e 2 ) {t ist eine Zahl und value1 und value2 sind
Zahlen oder Arrays} Gibt einen Wert zurück, der linear von value1 zu value2 interpoliert,
da t zwischen 0 und 1 liegt. Gibt value1 zurück, wenn t l <= 0 ist. Gibt value2 zurück,
wenn t >= 1 ist.
Zahl oder Array lin e a r ( t, t M i n , t M a x , va l u e 1 , va l u e 2 ) {t , tMin und tMax sind Zahlen und
value1 und value2 sind Zahlen oder Arrays} Gibt value1 zurück, wenn t <= tmin1 ist.
Gibt value2 zurück, wenn t >= tMax ist. Gibt einen Wert zurück, der eine lineare
Kombination aus value1 und value2 ist, wenn tMin < t < tMax ist.
Zahl oder Array e a se ( t, va lu e 1 , va lu e 2 ) {t ist eine Zahl und value1 und value2 sind Zahlen
oder Arrays} Gibt den gleichen Wert wie „linear“ zurück, allerdings mit dem Unterschied,
dass die Interpolation ein- und ausgeblendet wird, wobei die Geschwindigkeit am Start-
und Endpunkt 0 beträgt. Diese Methode ergibt eine sehr glatte Animation.

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Zahl oder Array e a se ( t, t M i n , t M a x , va l u e 1 , va l u e 2 ) {t , tMin und tMax sind Zahlen und


value1 und value2 sind Zahlen oder Arrays} Gibt den gleichen Wert wie „linear“ zurück,
allerdings mit dem Unterschied, dass die Interpolation ein- und ausgeblendet wird, wobei
die Geschwindigkeit am Start- und Endpunkt 0 beträgt. Diese Methode ergibt eine sehr
glatte Animation.
Zahl oder Array e a se I n ( t, va lu e 1 , val u e 2 ) {t ist eine Zahl und value1 und value2 sind
Zahlen oder Arrays} Gibt den gleichen Wert wie „ease“ zurück, allerdings mit dem
Unterschied, dass die Tangente nur auf der value1 -Seite 0 und auf der value2 -Seite
linear ist.
Zahl oder Array e a se I n ( t, t M i n , t M a x , va l u e 1 , va l u e 2 ) {t , tMin und tMax sind Zahlen und
value1 und value2 sind Zahlen oder Arrays} Gibt den gleichen Wert wie „ease“ zurück,
allerdings mit dem Unterschied, dass die Tangente nur auf der tMin -Seite 0 und auf der
tMax -Seite linear ist.
Zahl oder Array e a se O u t( t, va lu e 1 va l u e 2 ) {t ist eine Zahl und value1 und value2 sind
Zahlen oder Arrays} Gibt den gleichen Wert wie „ease“ zurück, allerdings mit dem
Unterschied, dass die Tangente nur auf der value2 -Seite 0 und auf der value1 -Seite
linear ist.
Zahl oder Array e a se O u t( t, t M i n , t M a x , va l u e 1 , va l u e 2 ) {t , tMin und tMax sind Zahlen und
value1 und value2 sind Zahlen oder Arrays} Gibt den gleichen Wert wie „ease“ zurück,
allerdings mit dem Unterschied, dass die Tangente nur auf der tMax -Seite 0 und auf der
tMin -Seite linear ist.

Farbkonvertierungsmethoden
Array [4] rgbToHsl(rgbaArray ) {rgbaArray ist ein Array [4]} Wandelt eine Farbe im RGBA-
Raum in eine Farbe im HSLA-Raum um. Eingegeben wird ein Array mit Rot-, Grün-, Blau-
und Alpha-Werten, wobei alle Werte zwischen 0,0 und 1,0 liegen. Als Ergebnis wird ein
Array mit HSLA-Werten für den Farbton, die Sättigung, die Helligkeit und Alpha
zurückgegeben, die ebenfalls zwischen 0,0 und 1,0 liegen. Beispiel:
[Link]("Farbe ändern")("Ausgangsfarbe") .
Array [4] h slToRgb(hslaArray ) {hslaArray ist ein Array [4]}. Wandelt eine Farbe im HSLA-
Raum in eine Farbe im RGBA-Raum um. Dies ist das Gegenstück zur Funktion rgbToHsl .

Sonstige mathematische Methoden


Zahl d e gre e sTo R a d ia n s( d e gre e s) Wandelt Gradwerte in Radianwerte um.
Zahl ra d i a n s To D e g re e s ( ra d i a n s ) Wandelt Radianwerte in Gradwerte um.

Objekttyp „Comp“: Attribute und Methoden


Ebene, Licht oder Kamera laye r ( in d ex ) {index ist eine Zahl} Gibt die durch die Indexzahl
angegebene Ebene zurück (Indexnummer entspricht Position im Zeitleistenfenster).
Beispiel: [Link](3) .
Ebene, Licht oder Kamera laye r ( " na m e " ) {name ist ein String} Gibt die Ebene mit dem
angegebenen Namen zurück. Für den Namensabgleich wird der Ebenenname oder, falls
kein Ebenenname vorhanden ist, der Quellenname herangezogen. Wenn Namen doppelt
vorhanden sind, verwendet After Effects den Namen, der im Zeitleistenfenster zuerst
vorkommt. Beispiel: [Link]("Solid 1") .

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Ebene, Licht oder Kamera laye r ( o t h e r L aye r, re l I n d ex ) {otherLayer ist ein Ebenenobjekt
und relIndex ist eine Zahl} Gibt die Ebene zurück, die sich relIndex (Zahl) Ebenen
oberhalb oder unterhalb der durch otherLayer (Name) angegebenen Ebene befindet. So
gibt layer(thisLayer, -2) die Ebene zurück, die sich zwei Ebenen oberhalb der Ebene
im Zeitleistenfenster befindet, für die die Expression geschrieben wurde.
Zahl m a rker(markerNum) {markerNum ist eine Zahl} Gibt den Zeitpunkt einer
Kompositionsmarke zurück. Sie können diese Expression verwenden, um die Deckkraft
einer Ebene an dem Zeitpunkt auszublenden, an dem sich die Marke befindet. Beispiel:
markTime = [Link](1) ; linear(time, markTime - .5, markTime,
100, 0) .
Zahl n u m L aye r s Gibt die Anzahl der Ebenen in der Komposition zurück.
Kamera a c tive Ca m e ra Gibt einen Wert von der Kamera zurück, durch die die Komposition
am aktuellen Frame gerendert wird. Dabei handelt es sich nicht notwendigerweise um die
Kamera, durch die Sie im Kompositionsfenster schauen.
Zahl wid th Gibt die Breite der Komposition (in Pixeln) zurück.
Zahl h e ight Gibt die Höhe der Komposition (in Pixeln) zurück.
Zahl d u ration Gibt die Dauer der Komposition (in Sekunden) zurück.
Zahl fra m e D u rat i o n Gibt die Framedauer (in Sekunden) zurück.
Zahl sh u tte r An gle Gibt den Verschlusswinkel der Komposition (in Grad) zurück.
Zahl sh u tterPhase Gibt die Verschlussphase der Komposition (in Grad) zurück.
Array [4] b gCo lor Gibt die Hintergrundfarbe der Komposition zurück.
Zahl p ixe lA sp e c t Gibt das Pixel-Seitenverhältnis der Komposition als Breite/Höhe zurück.
String n a m e Gibt den Namen der Komposition zurück.

Objekttyp „Footage“: Attribute und Methoden


Zahl wid th Gibt die Breite des Footage (in Pixeln) zurück.
Zahl h e ight Gibt die Höhe des Footage (in Pixeln) zurück.
Zahl d u ration Gibt die Dauer des Footage in Sekunden zurück.
Zahl fra m e D u rat i o n Gibt die Dauer eines Frames in Sekunden zurück.
Zahl p ixe lA sp e c t Gibt das Pixel-Seitenverhältnis des Footage in Breite/Höhe zurück.
String n a m e Gibt den Namen des Footage zurück.
Hinweis: Wenn Sie Footage aus dem Projektfenster als Objekt in einer Expression
einsetzen möchten, verwenden Sie die globale Methode footage() , wie z. B. in
footage("Dateiname"), und verwenden Sie dann die oben genannten Attribute nach
Bedarf. Sie können sich Footageobjekte auch mit Hilfe des Quellenattributs auf einer
Ebene zurückgeben lassen, deren Quelle ein Footageelement ist.

Objekttyp „Layer Sub-objects“: Attribute und Methoden für


Unterobjekte
Komposition oder Footage sou rce Gibt die Quellenkomposition bzw. das
Quellenfootageobjekt für die Ebene zurück. Die Standardzeit wird an die Zeit der Quelle
angepasst. Beispiel: [Link](1).position .

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Effekt e ffe c t( n a m e ) {name ist ein String} Gibt ein Effektobjekt zurück. After Effects sucht im
Effektfenster nach dem Effekt mit dem angegebenen Namen. Der Name kann entweder
der Standardname oder ein benutzerdefinierter Name sein. Wenn mehr als ein Effekt
denselben Namen besitzt, wird der Effekt verwendet, der sich im Effektfenster am
weitesten oben befindet.
Effekt e ffe c t( in d ex ) {index ist eine Zahl} Gibt ein Objekt des Typs „Effect“ zurück.
After Effects gibt den Effekt an der mit „Index“ angegebenen Position im Effektfenster
zurück, wobei der erste (oberste) Effekt im Fenster der Effekt mit dem Index 1 ist.
Maske m a sk( n a m e ) {name ist ein String} Gibt ein Ebenenmaskenobjekt zurück. Der Name
kann entweder der Standardname oder ein benutzerdefinierter Name sein.
Maske m a sk( in d ex ) {index ist eine Zahl} Gibt ein Ebenenmaskenobjekt zurück.
After Effects gibt die Maske an der mit „Index“ angegebenen Position im
Zeitleistenfenster zurück, wobei die erste (oberste) Maske die Maske mit dem Index 1
ist.

Objekttyp „Layer“: Allgemeine Attribute und Methoden


Zahl wid th Gibt die Breite der Ebene (in Pixeln) zurück. Ist identisch mit [Link] .
Zahl h e ight Gibt die Höhe der Ebene (in Pixeln) zurück. Ist identisch mit [Link] .
Zahl in d ex Gibt die Nummer der Ebene in der Komposition zurück.
Ebene, Licht oder Kamera p a re nt Gibt das übergeordnete Objekt des Typs „Ebene“ zurück,
sofern vorhanden. Beispiel: position[0] + [Link] .
Boolescher Wert h a sPa re nt Gibt den Wert „true“ zurück, wenn die Ebene eine
übergeordnete Ebene hat, und „false“, wenn sie keine übergeordnete Ebene hat.
Zahl in Po int Gibt den In-Point der Ebene (in Sekunden) zurück.
Zahl ou tPo int Gibt den Out-Point der Ebene (in Sekunden) zurück.
Zahl sta r tTim e Gibt die Startzeit der Ebene (in Sekunden) zurück.
Boolescher Wert h a sV id e o Gibt den Wert „true“ zurück, wenn sich auf der Ebene
Videofootage befindet, und „false“, wenn sich auf ihr kein Videofootage befindet.
Boolescher Wert h a sAu d io Gibt den Wert „true“ zurück, wenn sich auf der Ebene
Audiofootage befindet, und „false“, wenn sich auf ihr kein Audiofootage befindet.
Boolescher Wert a c tive Gibt den Wert „true“ zurück, wenn der Schalter „Video“ der Ebene
aktiviert ist, und „false“, wenn dieser Schalter nicht aktiviert ist.
Boolescher Wert a u d ioAc tive Gibt den Wert „true“ zurück, wenn der Schalter „Audio“ der
Ebene aktiviert ist, und „false“, wenn dieser Schalter nicht aktiviert ist.

Objekttyp „Layer“: Attribute und Methoden für Eigenschaften


Eigenschaft [2 oder 3] a n ch o r Po int Gibt den Ankerpunktwert der Ebene im Ebenen-Raum
zurück.
Eigenschaft [2 oder 3] p o sitio n Gibt den Positionswert der Ebene zurück, und zwar im
Welt-Raum, wenn die Ebene keine übergeordnete Ebene hat, oder im Ebenen-Raum der
übergeordneten Ebene, wenn die Ebene eine übergeordnete Ebene hat.
Eigenschaft [2 oder 3] sc a le Gibt den Skalierungswert der Ebene (in Prozent) zurück.
Eigenschaft ro tation Gibt den Wert für die Drehung der Ebene (in Grad) zurück. Bei 3D-
Ebenen wird der Wert der z-Drehung (in Grad) zurückgegeben.

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Eigenschaft [1] op a cit y Gibt den Wert für die Deckkraft der Ebene (in Prozent) zurück.
Eigenschaft [2] a u d ioLeve ls Gibt den Wert für die Eigenschaft „Audiopegel“ der Ebene (in
Dezibel) zurück. Dabei handelt es sich um einen zweidimensionalen Wert. Der erste Wert
steht für den linken und der zweite Wert für den rechten Audiokanal. Der Wert entspricht
nicht der Amplitude der Audiospur des Ausgangsmaterials, sondern es handelt sich dabei
um den Wert der mit Keyframes versehenen Eigenschaft „Audiopegel“.
Eigenschaft tim e R e m a p Gibt den Wert der Eigenschaft „Zeitverzerrung“ (in Sekunden)
zurück, sofern diese Option aktiviert ist.
Markennummer m a rke r. key ( in d ex ) {index ist eine Zahl} Gibt den Wert der Eigenschaft
„Markennummer“ für eine Ebene zurück. Für Marken sind lediglich die Methoden und
Attribute key() , nearestKey und numKeys verfügbar.
Markennummer m a rke r. key ( " n a m e " ) {name ist ein String} Gibt den Namen der Eigenschaft
„Markennummer“ für eine Ebene zurück. Der Name ist der Name der Marke, wie er im Feld
„Kommentar“ des Dialogfelds „Marke“ eingegeben wurde, z. B. [Link]("ch1") . Der
Wert für Markenkeys ist ein String und keine Zahl. Beispiel: m1 =
[Link]("Start").time; m2 = [Link]("End").time; linear(time,
m1, m2, 0, 100);
Markennummer m a rke r.n e a re stKey Gibt den Wert für die Marke zurück, die sich am
nächsten zur aktuellen Zeit befindet.
Zahl m a rke r.n u m Keys Gibt die Gesamtzahl der Ebenenmarken zurück.
String n a m e Gibt den Namen der Ebene zurück.
Hinweis: Wenn Sie einer Ebene Masken, Effekte, Maleffekte oder Text hinzufügen oder auf
die Ebene Motion-Tracking anwenden, fügt After Effects im Zeitleistenfenster neue
Eigenschaften hinzu. Für das Auflisten aller dieser Eigenschaften reicht der Platz hier nicht
aus. Nutzen Sie daher das Expression-Auswahlwerkzeug, um sich mit der Syntax vertraut
zu machen und diese dann korrekt in Ihren Expressions einzusetzen. Für alle
Hierarchieebenen, die für Gruppen von Eigenschaften stehen, können Sie sich mit den
Eigenschaften .name und .numEntries den benutzerdefinierten Namen und die Anzahl
der Einträge in der Gruppe zurückgeben lassen. So gibt z. B. die Expression
text("Animatoren").numEntries die Anzahl der Animatoren auf Ihrer Textebene
zurück.

Objekttyp „Layer 3D“: Attribute und Methoden für 3D-Ebenen


Eigenschaft [3] orie ntatio n Gibt den Wert für die Ausrichtung der 3D-Ebene im
dreidimensionalen Raum (in Grad) zurück.
Eigenschaft [1] ro tation X Gibt den Wert der x-Drehung der 3D-Ebene (in Grad) zurück.
Eigenschaft [1] ro tation Y Gibt den Wert der y-Drehung der 3D-Ebene (in Grad) zurück.
Eigenschaft [1] ro tation Z Gibt den Wert der z-Drehung der 3D-Ebene (in Grad) zurück.
Eigenschaft [1] lightTra n sm issio n Gibt den Wert der Eigenschaft „Lichtübertragung“ für
eine 3D-Ebene zurück.
Eigenschaft c astsShadows Gibt den Wert 1,0 zurück, falls die Ebene Schatten wirft.
Eigenschaft a cceptsShadows Gibt den Wert 1,0 zurück, falls die Ebene Schatten empfangen
kann.

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Eigenschaft a cce p tsL ights Gibt den Wert 1,0 zurück, falls die Ebene Lichter empfangen
kann.
Eigenschaft a m b ie nt Gibt den Wert für die Komponente „Umgebung“ (in Prozent) zurück.
Eigenschaft d iffu se Gibt den Wert für die Komponente „Diffus“ (in Prozent) zurück.
Eigenschaft sp e cu la r Gibt den Wert für die Komponente „Glanz“ (in Prozent) zurück.
Eigenschaft sh in in e ss Gibt den Wert für die Komponente „Glanzlichtschärfe“ (in Prozent)
zurück.
Eigenschaft m e ta l Gibt den Wert für die Komponente „Metall“ (in Prozent) zurück.

Layer Space Transforms (Transformationsmethoden für Ebenen-


Räume)
Array [2 oder 3] to Co m p ( p o i nt, t = t i m e ) {point ist ein Array [2 oder 3] und t ist eine Zahl}
Transformiert einen Punkt aus dem Ebenen-Raum in den Kompositions-Raum. Beispiel:
toComp(anchorPoint) .
Array [2 oder 3] fro m Co m p ( p o i nt, t = t i m e ) {point ist ein Array [2 oder 3] und t ist eine Zahl}
Transformiert einen Punkt aus dem Kompositions-Raum in den Ebenen-Raum. Der
resultierende Punkt in der 3D-Ebene kann einen anderen Wert als Null haben, obwohl er
sich im Ebenen-Raum befindet. Beispiel (2D-Ebene):
fromComp([Link](2).position) .
Array [2 oder 3] toWo r ld ( p oint, t= ti m e ) {point ist ein Array [2 oder 3] und t ist eine Zahl}
Transformiert einen Punkt aus dem Ebenen-Raum in den ansichtsunabhängigen Welt-
Raum. Beispiel: [Link]("Komplexes Wölben")("Mittelpunkt") .
Array [2 oder 3] fromWorld(point, t=time) {point ist ein Array [2 oder 3] und t ist eine Zahl}
Transformiert einen Punkt aus dem Welt-Raum in den Ebenen-Raum. Beispiel:
fromWorld([Link](2).position) .
Array [2 oder 3] toCom p Ve c( ve c, t= t i m e ) {vec ist ein Array[2 oder 3] und t ist eine Zahl}
Transformiert einen Vektor aus dem Ebenen-Raum in den Kompositions-Raum. Beispiel:
toCompVec([1, 0]) .
Array [2 oder 3] fro m Co m p Ve c( ve c, t = t i m e ) {vec ist ein Array[2 oder 3] und t ist eine Zahl}
Transformiert einen Vektor aus dem Kompositions-Raum in den Ebenen-Raum. Beispiel
(2D-Ebene): dir=sub(position, [Link](2).position);
fromCompVec(dir) .
Array [2 oder 3] toWorldVec(vec, t=time) {vec ist ein Array[2 oder 3] und t ist eine Zahl}
Transformiert einen Vektor aus dem Ebenen-Raum in den Welt-Raum. Beispiel: p1 =
effect("Eye Bulge 1")("Mittelpunkt"); p2 = effect("Eye Bulge
2")("Mittelpunkt"); toWorld(sub(p1, p2)).
Array [2 oder 3] fromWorldVec(vec, t=time) {vec ist ein Array [2 oder 3] und t ist eine Zahl}
Transformiert einen Vektor aus dem Welt-Raum in den Ebenen-Raum. Beispiel:
fromWorld([Link](2).position) .
Array [2] fro m Co m p To S u r f a ce ( p o i nt, t = t i m e ) {point ist ein Array [2 oder 3] und t ist eine
Zahl} Projiziert einen Punkt im Kompositions-Raum an der Position auf einen Punkt auf der
Oberfläche der Ebene (z-Wert gleich Null), wo dieser beim Blick durch die aktive Kamera
erscheint. Diese Funktion eignet sich zum Festlegen von Effektankerpunkten. Verwenden
Sie diese Expression nur bei 3D-Ebenen.

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Objekttyp „Camera“: Attribute und Methoden


Eigenschaft [3] p ointO fInterest Gibt die Werte für die Eigenschaft „Interessenbereich“ der
Kamera im Welt-Raum zurück.
Eigenschaft zo o m Gibt die Zoomwerte der Kamera (in Pixeln) zurück.
Eigenschaft d e p th O fFie ld Gibt 1 zurück, wenn die Eigenschaft „Tiefenschärfe“ der Kamera
aktiviert ist, und 0, wenn diese Eigenschaft deaktiviert ist.
Eigenschaft fo c u s D i s t a n ce Gibt die Werte für die Eigenschaft „Fokusentfernung“ der
Kamera (in Pixeln) zurück.
Eigenschaft a p e r tu re Gibt den Wert für die Eigenschaft „Blende“ der Kamera (in Pixeln)
zurück.
Eigenschaft b lu r Leve l Gibt den Wert für die Eigenschaft „Weichzeichner“ der Kamera (in
Prozent) zurück.
Boolescher Wert a c tive Gibt den Wert „true“ zurück, wenn (a) der Schalter „Video“ für die
Kamera aktiviert ist, (b) der aktuelle Zeitpunkt zwischen dem In- und dem Out-Point der
Kamera liegt und (c) es sich um die im Zeitleistenfenster an erster Stelle aufgeführte
Kamera handelt. Gibt den Wert „false“ zurück, wenn die oben genannten Bedingungen
nicht erfüllt sind.
Hinweis: Objekte des Typs „Camera“ haben dieselben Attribute und Methoden wie Objekte
des Typs „Layer“, mit Ausnahme von „source“, „effect“, „mask“, „width“, „height“,
„anchorPoint“, „scale“, „opacity“, „audioLevels“, „timeRemap“ sowie allen
Materialeigenschaften.

Objekttyp „Light“: Attribute und Methoden


Eigenschaft [3] p ointO fInterest Gibt die Werte für die Eigenschaft „Interessenbereich“ des
Lichts im Arbeits-Raum zurück.
Eigenschaft intensit y Gibt die Werte für die Eigenschaft „Intensität“ des Lichts (in Prozent)
zurück.
Eigenschaft [4] co lor Gibt den Wert für die Eigenschaft „Farbe“ des Lichts zurück.
Eigenschaft co n e An gle Gibt den Wert für die Eigenschaft „Lichtkegel“ des Lichts (in Grad)
zurück.
Eigenschaft co n e Fe ath e r Gibt den Wert für die Eigenschaft „Weiche Kegelkante“ des Lichts
(in Prozent) zurück.
Eigenschaft sh a d owDark ness Gibt den Wert für die Eigenschaft „Schattentiefe“ des Lichts
(in Prozent) zurück.
Eigenschaft sh a d ow D i f f u s i o n Gibt den Wert für die Eigenschaft „Weiche Schattenkante“ des
Lichts (in Pixeln) zurück.
Hinweis: Objekte des Typs „Light“ haben dieselben Attribute und Methoden wie Objekte
des Typs „Layer“, mit Ausnahme von „source“, „effect“, „mask“, „width“, „height“,
„anchorPoint“, „scale“, „opacity“, „audioLevels“, „timeRemap“ sowie allen
Materialeigenschaften.

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Objekttyp „Effect“: Attribute und Methoden


Boolescher Wert a c tive Gibt den Wert „true“ zurück, wenn der Effekt sowohl im Zeitleisten-
als auch im Effektfenster aktiviert ist. Gibt den Wert „false“ zurück, wenn der Effekt in
beiden Fenstern deaktiviert ist.
Eigenschaft p a ra m ( n a m e ) {name ist ein String} Gibt eine Eigenschaft innerhalb eines Effekts
zurück. Beispiel: .effect("Komplexes Wölben")("Höhe") . Die Einstellungen für
Effektankerpunkte befinden sich grundsätzlich im Ebenen-Raum.
Eigenschaft p a ra m ( in d ex ) {index ist eine Zahl} Gibt eine Eigenschaft innerhalb eines
Effekts zurück. So gibt z. B. .effect("Komplexes Wölben")(4) die Eigenschaft
„Höhe“ zurück. Die Einstellungen für Effektankerpunkte befinden sich grundsätzlich im
Ebenen-Raum.
String n a m e Gibt den Namen des Effekts zurück.

Objekttyp „Mask“: Attribute und Methoden


Eigenschaft M a skO p a cit y Gibt den Wert für die Eigenschaft „Deckkraft“ der Maske (in
Prozent) zurück.
Eigenschaft M a skFe ath e r Gibt den Wert für die Eigenschaft „Weiche Kante“ der Maske (in
Pixeln) zurück.
Boolescher Wert inve r t Gibt den Wert „true“ zurück, wenn die Maske invertiert ist, und
„false“, wenn dies nicht der Fall ist.
Eigenschaft M askExpansion Gibt den Wert für die Eigenschaft „Ausbreitung“ der Maske (in
Pixeln) zurück.
String n a m e Gibt den Namen der Maske zurück.
Hinweis: Mit Expressions können Sie nicht auf die Maskenform zugreifen.

Objekttyp „Property“: Attribute und Methoden


Zahl oder Array va lu e Gibt den Wert der Eigenschaft am aktuellen Zeitpunkt zurück.
Zahl oder Array va lu e AtTim e ( t) {t ist eine Zahl} Gibt den Wert der Eigenschaft am
angegebenen Zeitpunkt (in Sekunden) zurück.
Zahl oder Array ve l o c i t y Gibt den zeitlichen Geschwindigkeitswert zum aktuellen
Zeitpunkt zurück. Bei räumlichen Eigenschaften, wie z. B.„Position“, wird der Wert des
Tangentenvektors zurückgegeben. Das Ergebnis hat die gleiche Dimension wie die
Eigenschaft.
Zahl oder Array ve l o c i t y At Ti m e ( t ) {t ist eine Zahl} Gibt den zeitlichen
Geschwindigkeitswert am angegebenen Zeitpunkt zurück.
Zahl sp e e d Gibt einen eindimensionalen positiven Wert zurück, der der Geschwindigkeit
entspricht, mit der sich die Eigenschaft am Standardzeitpunkt ändert. Dieses Element
kann ausschließlich für räumliche Eigenschaften verwendet werden.
Zahl sp e e d AtTim e ( t) {t ist eine Zahl} Gibt den räumlichen Geschwindigkeitswert am
angegebenen Zeitpunkt zurück.

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Hilfe zu Adobe After Effects Expressions erstellen

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Zahl oder Array wiggle ( fre q, a m p, o c t ave s = 1 , a m p M u l t = . 5 , t = t i m e ) {freq , amp , octaves ,


ampMult und t sind Zahlen} Sorgt dafür, dass sich die Werte der Eigenschaft zufällig und
sprungartig ändern und erzeugt so einen Verwackeln-Effekt. Freq wird in Sprüngen pro
Sekunde angegeben, amp wird in den Einheiten der jeweiligen Eigenschaft angegeben,
octaves ist die Anzahl der Störungen pro Einheit, ampMult ist der Faktor, mit dem amp für
jede Störung multipliziert wird, und t ist die Basis-Startzeit. Die Expression kann z. B. wie
folgt aussehen: [Link](7, 30, 3) .
Zahl oder Array te m p o ra l Wi g g l e ( f re q, a m p, o c t ave s = 1 , a m p M u l t = . 5 , t = t i m e ) {freq , amp ,
octaves , ampMult und t sind Zahlen} Erstellt Samples der Eigenschaft über den
Verwacklungszeitraum. Freq wird in Sprüngen pro Sekunde angegeben, amp wird in den
Einheiten der jeweiligen Eigenschaft angegeben, octaves ist die Anzahl der Störungen
pro Einheit, ampMult ist der Faktor, mit dem amp für jede Störung multipliziert wird, und t
ist die Basis-Startzeit. Diese Funktion ergibt nur dann einen Sinn, wenn die Zieleigenschaft
animiert ist, da die Funktion lediglich die Sampling-Zeit und nicht den Sampling-Wert
ändert. Die Expression kann z. B. wie folgt aussehen: [Link](5, .2) .
Zahl oder Array sm o o th ( w id th = .2 , s a m p l e s = 5 , t = t i m e ) {width , samples und t sind Zahlen}
Weist dem Wert der Eigenschaft am angegebenen Zeitpunkt einen Filterquader zu und
glättet das Resultat zeitlich. Width (in Sekunden) ist der Zeitraum, über den der Filter
gemittelt wird. Samples ist die Anzahl diskreter Samples, die zeitlich gleichmäßig verteilt
sind. In der Regel sollten Sie eine ungerade Anzahl von Samples verwenden, damit die
aktuelle Zeit beim Mitteln einbezogen wird. Beispiel: [Link](.1, 5) .
Zahl oder Array lo o p I n ( t y p e = " Zy k l u s " , n u m Key f ra m e s = 0 ) Erstellt eine Schleife auf der
Grundlage eines Zeitsegments, das am ersten Keyframe der Ebene beginnt und in
Richtung des Out-Points der Ebene gemessen wird. Die Schleife läuft vom In-Point der
Ebene zum ersten Keyframe der Ebene. Das Zeitsegment für die Schleife wird durch die
angegebene Anzahl von Keyframes bestimmt. Der angegebene Bereich wird dabei ab
dem ersten Keyframe gemessen. So umfasst die Schleife bei der Expression
loopIn("Zyklus", 1) den Bereich vom ersten bis zum zweiten Keyframe. Der
Standardwert 0 bedeutet, dass die Schleife alle Keyframes durchläuft.
Zahl oder Array lo o p O u t ( t y p e = " Zy k l u s " , n u m Key f ra m e s = 0 ) Erstellt eine Schleife auf der
Grundlage eines Zeitsegments, das am letzten Keyframe der Ebene beginnt und in
Richtung des In-Points der Ebene gemessen wird. Die Schleife läuft vom letzten Keyframe
der Ebene zum Out-Point der Ebene. Das Zeitsegment für die Schleife wird durch die
angegebene Anzahl von Keyframes bestimmt. numKeyframes gibt die Anzahl der
Keyframesegmente an, die in die Schleife aufgenommen werden sollen. Der angegebene
Bereich wird dabei ab dem letzten Keyframe rückwärts gemessen. So umfasst die Schleife
bei der Expression loopOut("Zyklus", 1) den Bereich vom letzten bis zum vorletzten
Keyframe. Der Standardwert 0 bedeutet, dass die Schleife alle Keyframes durchläuft.

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Hilfe zu Adobe After Effects Expressions erstellen

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Zahl oder Array lo o p I n D u rat i o n ( t y p e = " Zy k l u s " , d u rat i o n = 0 ) Erstellt eine Schleife auf der
Grundlage eines Zeitsegments, das am ersten Keyframe der Ebene beginnt und in
Richtung des Out-Points der Ebene gemessen wird. Die Schleife läuft vom In-Point der
Ebene zum ersten Keyframe der Ebene. Das Zeitsegment für die Schleife wird durch die
angegebene Dauer bestimmt. Duration gibt die Dauer des Segments der Komposition
(in Sekunden) in einem Segment an, das in die Schleife aufgenommen werden soll. Der
angegebene Bereich wird dabei ab dem ersten Keyframe gemessen. So wird mit der
Expression loopInDuration("Zyklus", 1) eine Schleife mit der ersten Sekunde der
gesamten Animation erstellt. Der Standardwert 0 bedeutet, dass das Segment, für das
eine Schleife erstellt werden soll, am Out-Point der Ebene beginnt.
Zahl oder Array lo o p O u t D u rat i o n ( t y p e = " Zy k l u s " , d u rat i o n = 0 ) Erstellt eine Schleife auf der
Grundlage eines Zeitsegments, das am letzten Keyframe der Ebene beginnt und in
Richtung des In-Points der Ebene gemessen wird. Die Schleife läuft vom letzten Keyframe
der Ebene zum Out-Point der Ebene. Das Zeitsegment für die Schleife wird durch die
angegebene Dauer bestimmt. Duration gibt die Dauer des Segments der Komposition
(in Sekunden) in einem Segment an, das in die Schleife aufgenommen werden soll. Der
angegebene Bereich wird dabei ab dem letzten Keyframe rückwärts gemessen. So wird
mit der Expression loopOutDuration("Zyklus", 1) eine Schleife mit der letzten
Sekunde der gesamten Animation erstellt. Der Standardwert 0 bedeutet, dass das
Segment, für das eine Schleife erstellt werden soll, am In-Point der Ebene beginnt.
Key key ( in d ex ) Gibt das Keyobjekt an der durch „Index“ angegebenen Position zurück. So
gibt z. B. key(1) den ersten Key zurück. Keyobjekte können Sie mit den Eigenschaften
„Time“,„Index“ und „Value“ verbinden. Die Expression [Link](3).value gibt z. B.
den Wert des dritten Positionskeys zurück. Wenn Sie für die animierte Eigenschaft
„Deckkraft“ einer Ebene die folgende Expression schreiben, werden die Keyframe-Werte
ignoriert, und es wird nur die Zeitposition der Keyframes verwendet, um zu bestimmen,
wo ein Blitz erzeugt wird: d = [Link](time - nearestKey(time).time);
easeOut(d, 0, .1, 100, 0) .
Key key(markerName) Gibt das Keyobjekt für den Markenkey mit diesem Namen zurück.
Verwenden Sie diese Expression nur bei Markeneigenschaften.
Key ne a re stKey ( tim e ) Gibt das Keyframeobjekt zurück, das der angegebenen Zeit am
nächsten liegt.
Zahl n u m Keys Gibt die Zahl der Keyframes in einer Eigenschaft zurück.

Objekttyp „Key“: Attribute und Methoden


Zahl oder Array va lu e Gibt den Wert des Keyframes zurück.
Zahl tim e Gibt den Zeitpunkt des Keyframes zurück.
Zahl in d ex Gibt den Index des Keyframes zurück.

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Hilfe zu Adobe After Effects Expressions erstellen (6.5)

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Expressions erstellen (6.5)


Expressions erneut verwenden (6.5)
Nachdem Sie einer Ebeneneigenschaft eine Expression hinzugefügt haben, können Sie
die Expression in das Expression-Feld eingeben. Auch die automatische Eingabe über das
Expression-Auswahlwerkzeug ist möglich. Eine Expression, die Sie erneut verwenden
möchten, können Sie im Expression-Feld kopieren und in andere Expression-Felder
einfügen. Daneben haben Sie die Möglichkeit, die Ebeneneigenschaft, die die Expression
enthält, zu kopieren und in andere Ebenen einzufügen. Dabei werden sowohl die
Expression der Eigenschaft als auch deren Keyframes eingefügt.
After Effects 6.5 enthält einen zusätzlichen Befehl, mit dem Sie die Expression in einer
ausgewählten Ebeneneigenschaft kopieren können, ohne dass Keyframes kopiert
werden. (Dies ist besonders nützlich, wenn Sie mehrere Expressions gleichzeitig kopieren
und in eine oder mehrere neue Ebenen einfügen möchten, oder wenn Sie eine Expression
kopieren und in mehrere Ebenen einfügen möchten.) Außerdem werden Expressions mit
dem Expression-Auswahlwerkzeug präziser geschrieben und können daher einfacher
gelesen werden.
So verwenden Sie die Expression einer Eigenschaft erneut
1 Wählen Sie die Ebeneneigenschaft aus, die die Expression enthält.
2 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Nur Expression kopieren“.
3 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie die Expression auf dieselbe Eigenschaft in einer anderen Ebene anwenden
möchten, wählen Sie eine andere Ebene aus.
• Um die Expression auf eine andere Eigenschaft in derselben oder einer anderen Ebene
anzuwenden, wählen Sie eine andere Eigenschaft in der gewünschten Ebene aus.
4 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einfügen“ (Windows) bzw.„Bearbeiten“ > „Einsetzen“
(Mac OS).

Zeit in Timecode konvertieren (6.5)


In After Effects 6.5 stehen zusätzlich die folgenden globalen Methoden zum Konvertieren
von Zeit in verschiedene Timecode-Formate zur Verfügung. (Hintergrundinformationen zu
diesen Beschreibungen finden Sie unter „Legende zur After Effects-Referenz für
Expression-Elemente“ auf Seite 690.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Expressions erstellen (6.5)

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String timeToCurrentFormat(t=time, fps=1,0, isDuration=false) (t und fps sind


Zahlen; isDuration ist ein boolescher Wert.) Konvertiert t in einen String, der Zeit im
Anzeigeformat der aktuellen Projekteinstellungen darstellt. Eine Definition aller Parameter
finden Sie in der Beschreibung zu timeToFrames.
Wenn Sie mehr Kontrolle über das Aussehen des Timecodes in Ihrem Footage haben
möchten, verwenden Sie anstelle der Effekte „Timecode“ oder „Zahlen“ die
Expression timeToCurrentFormat(), um den Timecode zu generieren. Erstellen Sie eine
Textebene, fügen Sie der Eigenschaft „Quelltext“ eine Expression hinzu, und geben Sie
timeToCurrentFormat() in das Textfeld für die Expression ein. Mit dieser Methode können
Sie den Timecode-Text formatieren und animieren. Außerdem verwendet der Timecode
das Anzeigeformat, das in den aktuellen Projekteinstellungen definiert wurde.
Zahl timeToFrames(t=time, fps=1,0, isDuration=false) (t und fps sind Zahlen;
isDuration ist ein boolescher Wert.) Konvertiert t, das standardmäßig der aktuellen
Kompositionszeit entspricht, in eine ganzzahlige Anzahl Frames. Die Anzahl der Frames
pro Sekunde wird im fps-Parameter angegeben, der standardmäßig der Framerate der
aktuellen Komposition entspricht ([Link]). Der Parameter isDuration,
dessen Wert standardmäßig „false“ ist, sollte „true“ sein, wenn der Wert t keine absolute
Zeit, sondern eine Differenz zwischen den beiden Zeiten darstellt. Er steuert das
Rundungsverhalten. Absolute Zeiten werden gegen negativ unendlich abgerundet; Werte
für die Dauer werden von Null weg gerundet (bei positiven Werten nach oben).
Zahl framesToTime(frames, fps=1,0) (frames und fps sind Zahlen.) Die Umkehrung von
timeToFrames(). Gibt die Zeit zurück, die dem erforderlichen Frames-Parameter entspricht.
Dabei muss es sich nicht um einen Integer handeln. Die Erklärung zu fps finden Sie in der
Beschreibung zu timeToFrames.
String timeToTimecode(t=time, timecodeBase=30, isDuration=false) (t und
timecodeBase sind Zahlen; isDuration ist ein boolescher Wert.) Konvertiert t in einen
String, der Timecode darstellt. Eine Erläuterung der Parameter t und isDuration finden Sie
in der Beschreibung zu timeToFrames. Der Parameter timecodeBase, der standardmäßig
den Wert 30 hat, definiert die Anzahl der Frames in einer Sekunde.
String timeToNTSCTimecode(t=time, ntscDropFrame=false, isDuration=false) (t ist
eine Zahl, ntscDropFrame und isDuration sind boolesche Werte.) Konvertiert t in einen
String, der NTSC-Timecode darstellt. Eine Erläuterung der Parameter t und isDuration
finden Sie in der Beschreibung zu timeToFrames. Ist ntscDropFrame „false“ (der
Standardwert), ist der resultierende String NTSC-Non-Drop-Timecode. Ist der Parameter
„true“, ist der String NTSC-Drop-Frame-Timecode.
String timeToFeetAndFrames(t=time, fps=1,0, framesPerFoot=16,
isDuration=false) (t, fps und framesPerFoot sind Zahlen; isDuration ist ein boolescher
Wert.) Konvertiert t in einen String, der Film in Feet und Frames darstellt. Eine Erläuterung
der Parameter t, fps und isDuration finden Sie in der Beschreibung zu timeToFrames.
framesPerFoot definiert die Anzahl der Frames pro Foot. Der Standardwert ist 16, was der
häufigsten Rate für 35-mm-Footage entspricht.

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Hilfe zu Adobe After Effects Expressions erstellen (6.5)

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Eigenschafts- und Ebenenattribute (6.5)


Mit Hilfe des Attributs .active in einer Expression kann ein boolescher Wert
zurückgegeben werden, der den Status einer Ebene, Kamera oder eines Effekts angibt. In
After Effects 6.5 können Sie das Attribut .active auch dazu verwenden, um Angaben zum
Status einer Eigenschaft oder Eigenschaftsgruppe zu erhalten. Darüber hinaus steht in
After Effects 6.5 das neue Attribut .enabled zur Verfügung, mit dem auf der Grundlage des
Schalters „Video“ oder „Effekt“ im Zeitleistenfenster angegeben werden kann, ob eine
Eigenschaft oder Ebene aktiviert ist.
Das Attribut .active weist folgende Verhaltensweisen auf:
• Werden Angaben zu einer Ebene gemacht, hat .active den Wert „true“, wenn der
Schalter „Video“ ausgewählt ist und die aktuelle Zeit zwischen den In- und Out-Points
der Ebene liegt.
• Werden Angaben zu einem Effekt gemacht, hat .active den Wert „true“, wenn der Effekt
aktiviert ist und der Ebeneneffektschalter ausgewählt wurde.
• Werden Angaben zu einer Kamera gemacht, hat .active den Wert „true“, wenn die
Kamera zum aktuellen Zeitpunkt die aktive Kamera für die Komposition ist.
• Werden Angaben zu einer anderen Eigenschaftsgruppe oder Eigenschaft gemacht, hat
.active den Wert „true“, wenn die Eigenschaft aktiviert ist.

Eigenschaftsattribute und Methoden (6.5)


Sie können Eigenschaftsmethoden und Eigenschaftsattribute verwenden, um die Werte
von Eigenschaften zurückzugeben. (Siehe „Objekttyp „Property“: Attribute und
Methoden“ auf Seite 700.) Dank einer neuen Eigenschaftsmethode und eines neuen
Eigenschaftsattributs in After Effects 6.5 können Sie namensunabhängige Beziehungen in
der Eigenschaftshierarchie aufbauen. Dies ist besonders nützlich für das Duplizieren von
Eigenschaften, die Expressions enthalten.

A B C D

propertyGroup-Werte relativ zur Eigenschaft „Position“ des Pinselstrichs A. propertyGroup(1)


B. propertyGroup(2) C. propertyGroup(3) D. propertyGroup(4) E. propertyIndex von „Position“ ist
2; propertyIndex von „Drehung“ ist 4.

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Hilfe zu Adobe After Effects Expressions erstellen (6.5)

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propertyGroup Legt die Gruppe der Eigenschaften fest, die Sie abrufen möchten; die
Festlegung erfolgt durch Auswahl einer Gruppe von Eigenschaften in einer höheren
Hierarchiestufe als der Eigenschaft, für die die Expression geschrieben wird. Wenn Sie zum
Beispiel die Expression propertyGroup(1) der Eigenschaft „Drehung“ eines Pinselstrichs
hinzufügen, wählt die Expression die Eigenschaftsgruppe „Transformieren“ aus, die die
Eigenschaft „Drehung“ enthält. Fügen Sie stattdessen propertyGroup(2) hinzu, wählt die
Expression die Eigenschaftsgruppe „Pinsel“ aus.
propertyIndex Gibt den Index einer Eigenschaft gegenüber anderen Eigenschaften in
der Eigenschaftsgruppe zurück, einschließlich Eigenschaftsgruppen in Masken, Effekten,
Textanimatoren, Trackern, Track-Punkten oder in einer Auswahl.

Beispiel für das Animieren mit der Methode propertyGroup und


dem Attribut propertyIndex (6.5)
Im folgenden Beispiel werden die Methode propertyGroup und das Attribut
propertyIndex zum Erzeugen von wirbelnden Malstrichen verwendet.

Pinselstrich mit einer Expression animieren

1 Öffnen Sie eine neue Komposition und wählen Sie „Ebene“ > „Neu“ > „Farbfläche“, um
eine neue Farbflächenebene zu erstellen. Klicken Sie im Dialogfeld „Einstellungen für
Farbflächen-Footage“ auf „Wie Kompositionsgröße“.
2 Doppelklicken Sie im Kompositionsfenster auf die Farbfläche, um sie im Ebenenfenster
zu öffnen.
3 Wählen Sie aus der Werkzeugpalette das Pinsel-Werkzeug aus und malen Sie einen
Strich im Ebenenfenster. Verändern Sie die Maloptionen nach Bedarf.
4 Öffnen Sie die Farbflächenebene im Zeitleistenfenster. Öffnen Sie dann die
Eigenschaftsgruppe „Effekte“, die Eigenschaftsgruppe „Malen“, die Eigenschaftsgruppe
„Pinsel“ und abschließend die Eigenschaftsgruppe „Transformieren“.
5 Wählen Sie die Eigenschaft „Drehung“ aus und wählen Sie dann „Animation“ >
„Expression hinzufügen“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Expressions erstellen (6.5)

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6 Geben Sie in das Expression-Textfeld in der Zeitleiste die folgende Expression ein:
propertyGroup(2).propertyIndex * time * 200
7 Klicken Sie auf eine Stelle außerhalb des Expression-Felds bzw. drücken Sie die
Eingabetaste auf dem Ziffernblock, um die Expression zu aktivieren.
8 Wählen Sie „Pinsel 1“ und drücken Sie mehrfach die Strg-Taste + D (Windows) bzw. die
Befehlstaste + D (Mac OS), um den Pinsel zu duplizieren.
9 Drücken Sie die Leertaste, um die Animation in der Vorschau anzuzeigen.
In diesem Beispiel wählt die Methode propertyGroup jedes Pinselstrichs die
Eigenschaftsgruppe „Pinsel“ aus, da diese Gruppe sich in der Hierarchie der
Eigenschaftsgruppen zwei Stufen über der Eigenschaft „Drehung“ befindet. Das Attribut
propertyIndex in jedem Pinselstrich gibt dann einen eindeutigen Wert für jeden
Pinselstrich zurück. Der Ergebniswert wird dann mit der Zeit und mit dreißig multipliziert
und auf jeden Drehungswert angewendet, wobei jeder Pinselstrich um einen eindeutigen
Winkel gedreht wird.

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Hilfe zu Adobe After Effects Projekte effektiv verwalten

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Projekte effektiv verwalten


Organisationsstruktur mit Hilfe der
Flussdiagrammansicht anzeigen
In After Effects gibt es für jede Komposition und für das Projekt insgesamt eine separate
Flussdiagrammansicht, in der Sie sich einen Gesamtüberblick über komplexe Projekte
verschaffen können. In der Flussdiagrammansicht wird jede Komposition, jede Ebene und
jedes Footageelement einschließlich aller angewandten Effekte in einzelnen Feldern (oder
Kacheln) dargestellt. Richtungspfeile zeigen dabei die Beziehungen zwischen den
einzelnen Komponenten an.
Hinweis: In der Flussdiagrammansicht werden nur die bestehenden Beziehungen
angezeigt. Das Ändern von Beziehungen zwischen Projektelementen ist in dieser Ansicht
nicht möglich.

Flussdiagrammansicht öffnen
Welche Elemente in der Flussdiagrammansicht enthalten sind, hängt davon ab, was
ausgewählt wurde und ob es sich um verschachtelte Kompositionen (also Kompositionen,
die als Ebene innerhalb einer anderen Komposition verwendet werden) oder um
Stammkompositionen (nicht verschachtelt) handelt. In der Flussdiagrammansicht eines
Projekts werden immer nur die Stammkompositionen angezeigt. Verschachtelte
Kompositionen und andere Elemente, aus denen die Komposition besteht, werden erst
angezeigt, wenn Sie die Elemente der Komposition einblenden.

Mit der Schaltfläche [+] können Sie sich die Elemente der jeweiligen Komposition in der
Flussdiagrammansicht (verschachtelte Kompositionen, Quellfootage und zugewiesene Effekte)
anzeigen lassen.

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Hilfe zu Adobe After Effects Projekte effektiv verwalten

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So öffnen Sie die Flussdiagrammansicht


Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn die Flussdiagrammansicht für ein Projekt geöffnet werden soll, wählen Sie
„Fenster“ > „Projekt-Flussdiagramm“.
• Wenn die Flussdiagrammansicht für eine Komposition geöffnet werden soll, wählen Sie
im Projektfenster die Komposition aus und wählen Sie dann „Komposition“ >
„Komposition-Flussdiagrammansicht“.
Wenn Sie in der Flussdiagrammansicht auf eine Kachel klicken, wird dieses Element im
Projektfenster aktiv (ausgewählt). Wenn die Kachel für eine Ebene steht, wird auch diese
Ebene in der Zeitleiste aktiv.
Hinweis: Graue Linien zwischen Kacheln in der Flussdiagrammansicht zeigen an, dass der
Video- oder Audioschalter für diese Elemente im Zeitleistenfenster deaktiviert ist.
Schwarze Linien zeigen an, dass der Schalter aktiviert ist.

Flussdiagrammansicht anpassen
Mit Hilfe der Optionen im Menü der Flussdiagrammansicht können Sie das Aussehen des
Flussdiagramms an Ihre Bedürfnisse anpassen. Das Menü enthält Befehle zur Festlegung
der Art der Linien zwischen den Elementen (schräg oder gerade), zur Ausrichtung der
Elemente im Flussdiagramm, zum Ein- und Ausblenden der Effekte und Ebenen sowie zur
Festlegung der Flussrichtung. Außerdem finden Sie hier den Befehl „Sortieren“, mit dem
Sie Elemente in ausgerichteten Flussdiagrammen neu ordnen können.
Sie können auch die vier Schaltflächen im Flussdiagrammfenster unten verwenden, bei
denen es sich um Kurzbefehle für viele dieser Menübefehle handelt. Die Schaltfläche
„Effekte einblenden“ ist einzigartig, da sie auch als Schieberegler für die
Ausrichtungsbefehle fungiert. Wenn Sie die Schaltfläche als Schieberegler verwenden
möchten, drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS), halten Sie sie
gedrückt und ziehen Sie den Schieberegler.
Wenn Sie sich Informationen zur Funktion der Schaltflächen im
Flussdiagrammfenster (QuickInfos) anzeigen lassen möchten, positionieren Sie den
Mauszeiger für eine kurze Zeit auf der entsprechenden Schaltfläche.

Etikettenfarbe in Flussdiagrammansichten ändern


Mit Hilfe eines Kontextmenüs können Sie die Etikettenfarben in Flussdiagrammfenstern
ändern. Wenn Sie die Etikettenfarben in der Flussdiagrammansicht ändern, ändern sich
diese auch in der Zeitleiste.
So ändern Sie die Etikettenfarben in der Flussdiagrammansicht
1 Wählen Sie die Kachel aus, für deren Etikett Sie eine andere Farbe zuweisen möchten.
2 Klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste
(Mac OS) auf die Kachel und führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie die Farbe nur einer Kachel ändern möchten, wählen Sie die neue Farbe aus.
• Wenn Sie die Farbe aller Kacheln in einer Etikettengruppe ändern möchten, wählen Sie
im Kontextmenü den Befehl „Etikettengruppe auswählen“. Klicken Sie dann mit der
rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS) auf eine Kachel
und legen Sie eine Farbe fest.

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Hilfe zu Adobe After Effects Projekte effektiv verwalten

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Flussdiagrammansicht für Änderungen verwenden


Sie können die Flussdiagrammansicht verwenden, um bestimmte Änderungen an Ihrem
Projekt vorzunehmen. So können Sie z. B. Elemente löschen, indem Sie sie auswählen
und dann die Entf-Taste drücken. Wenn es sich bei dem ausgewählten Element um ein
Footageelement oder eine Komposition handelt, wird dieses bzw. diese aus dem Projekt
gelöscht und in der Zeitleiste und im Projektfenster nicht mehr angezeigt. Wenn es sich
bei dem ausgewählten Element um eine Ebene handelt, wird diese aus der
entsprechenden Komposition gelöscht.
Die Ebeneneigenschaften für ein ausgewähltes Element können Sie auch ändern, indem
Sie mit der rechten Maustaste (Windows) oder bei gedrückter Ctrl-Taste (Mac OS) auf das
Symbol links neben dem Namen in der Elementkachel klicken. Das Symbol sieht je nach
Elementtyp unterschiedlich aus (Ebene: , Komposition: , Audiofootage: usw.). Das
Kontextmenü des Symbols können Sie z. B. verwenden, um mit Masken und Effekten zu
arbeiten oder um Schalter zu aktivieren bzw. zu deaktivieren, um Transformationen
anzuwenden und die Qualität einzustellen.
Hinweis: Denken Sie beim Ändern von Elementeigenschaften in Flussdiagrammansichten
daran, dass Sie auf das Symbol der Kachel und nicht auf den Namen des Elements klicken
müssen. Das zum Elementsymbol gehörige Kontextmenü unterscheidet sich von dem
Kontextmenü, das sich beim Klicken auf den Elementnamen öffnet.

Projekte durch Verschachtelung organisieren


Durch das Verschachteln von Kompositionen gliedern Sie Ihr Projekt hierarchisch. In ihrer
einfachsten Form bedeutet Verschachtelung, dass Sie zwei oder mehrere Kompositionen
in eine Hauptkomposition integrieren, die Sie dann zum Rendern des endgültigen Films
verwenden. Beim Verschachteln wird die Komposition, die Sie in eine andere Komposition
„einbetten“, zu einer Ebene innerhalb dieser übergeordneten Komposition.
Das Verschachteln von Kompositionen spart Zeit beim Arbeiten und Rendern. Durch das
Verschachteln von Kompositionen können Sie Folgendes tun:
Zuweisen komplexer Änderungen zu einer gesamten Komposition Sie können
eine Komposition mit mehreren Standbildern erstellen, die Komposition in eine
Gesamtkomposition einbetten (verschachteln) und die verschachtelte Komposition so
animieren, dass sich alle Standbilder über denselben Zeitraum hinweg auf die gleiche
Art und Weise ändern.
Wiederverwendung aller erstellten Elemente Sie können eine Animation in ihrer
eigenen Komposition erstellen und diese Komposition dann unbegrenzt oft in andere
Kompositionen ziehen. Das spart, insbesondere bei komplizierten Effekten, wie z. B. 3D-
Ebenen, viel Platz.
Aktualisierungen in einem Schritt Sie können mehrere Kompositionskopien in einem
Schritt aktualisieren, indem Sie die ursprüngliche animierte Komposition bearbeiten.
Ändern der Standardreihenfolge beim Rendern Sie können festlegen, dass
After Effects zuerst eine Transformationsänderung (wie z. B. eine Drehung) und erst dann
Effekte rendert, so dass der Effekt auf das gedrehte Footage angewendet wird.
Hinweis: Eine weitere Möglichkeit, einer gesamten Komposition komplexe Änderungen
zuzuweisen, ist das Erstellen hierarchischer Strukturen durch Überordnen von Ebenen.
Informationen hierzu finden Sie unter „Übergeordnete Ebenen“ auf Seite 183.

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Hilfe zu Adobe After Effects Projekte effektiv verwalten

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Die Standardreihenfolge beim Rendern


Die Reihenfolge, in der After Effects die verschiedenen Teile einer Komposition rendert,
kann sich auf einige visuelle Effekte in einem gerenderten Film auswirken. Das Wissen um
die Art und Weise, wie After Effects Kompositionen rendert, hilft, stets die gewünschten
Effekte zu erzielen.
Beim Rendern einer Komposition verarbeitet After Effects 2D-Ebenen in der Reihenfolge,
in der sie in der Zeitleiste aufgeführt werden, und zwar von unten nach oben. 3D-Ebenen
werden dagegen nach ihrer räumlichen Anordnung im Kompositionsfenster gerendert,
wobei die Ebene mit dem höchsten Z-Wert für die Eigenschaft „Position“ zuerst gerendert
wird. (Siehe „3D-Rendering“ auf Seite 665.) Beim Verarbeiten der einzelnen Ebenen in
After Effects werden Änderungen in der Reihenfolge vorgenommen, in der die folgenden
Kategorien (von oben nach unten) im Zeitleistenfenster angezeigt werden: zuerst die
Masken, dann die Effekte und zum Schluss die Transformationen. Danach werden
Füllmethoden und bewegte Masken verarbeitet. Effekte von Elementen mit mehreren
Effekten verarbeitet After Effects in der Reihenfolge, in der sie im Effektfenster und in der
Zeitleiste aufgeführt sind.

Renderreihenfolge ändern
Es kann vorkommen, dass Sie für ein Projekt einen visuellen Effekt benötigen, der mit der
Standard-Renderreihenfolge nicht erreicht werden kann. Nehmen wir z. B. an, Sie erstellen
eine Animation, in der ein sich drehendes Objekt einen Schlagschatteneffekt haben soll.
Standardmäßig rendert After Effects einen Effekt vor der Drehung, so dass Schatten
entstehen würden, die alle eine andere Lichtquellenausrichtung haben.
Um die Animation so zu rendern, dass die Schatten aussehen, als ob sie von einer einzigen
Lichtquelle stammen, müssen Sie die Drehung vor dem Schlagschatteneffekt zuweisen.

Beim Zuweisen der Drehung in der Transformationsphase entsteht ein Schatten, der sich mit der
Ebene dreht (links). Beim Zuweisen eines Schlagschattens in der Effektphase ergibt sich ein korrekt
ausgerichteter Schatten (rechts).

Sie können die Reihenfolge der Verarbeitung innerhalb einer Ebene in After Effects
zwar nicht ändern, aber es gibt drei Möglichkeiten, dennoch die gewünschte
Renderreihenfolge zu erzielen: durch Anwenden des Effekts „Transformieren“ (auch auf
eine Einstellungsebene über der Ebene), durch Verschachtelung und durch Erstellen einer
Unterkomposition.
Hinweis: Sie können dieses Ergebnis auch mit Hilfe von 3D-Lichtern und -Schatten
erreichen. (Siehe „Lichter“ auf Seite 660.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Projekte effektiv verwalten

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Effekt „Transformieren“ Weisen Sie den Effekt „Transformieren“ zu (wählen Sie dazu
„Effekt“ > „Perspektive“ > „Transformieren“), wenn Sie möchten, dass eine
Transformationseigenschaft vor einem anderen Effekt gerendert werden soll. Diese
Transformationsänderungen werden vor allen folgenden Effekten gerendert. Die anderen
Transformationseigenschaften, die Sie in der Zeitleiste festlegen können, werden zuletzt
gerendert.
Einstellungsebenen Durch die Verwendung von Einstellungsebenen in Ihren
Kompositionen können Sie die Renderreihenfolge ändern und
Transformationseigenschaften und Effekte gleichzeitig mehreren Ebenen zuweisen.
Effekte, die einer Einstellungsebene zugewiesen wurden, rendert After Effects, nachdem
alle Eigenschaften in den anderen Ebenen gerendert wurden. (Siehe „Eine
Einstellungsebene erstellen“ auf Seite 126.)
Wenn Sie eine Einstellungsebene auf einige (aber nicht alle) Ebenen unterhalb der
Einstellungsebene anwenden möchten, müssen Sie die Einstellungsebene mit den
gewünschten Ebenen verschachteln oder eine Unterkomposition dieser Ebenen erstellen.
Verschachtelungen und Unterkompositionen erstellen Durch das Erstellen von
Verschachtelungen oder Unterkompositionen können Sie die Renderreihenfolge ändern
und gleichzeitig einen Effekt auf optimierte oder gefaltete Ebenen anwenden. Das
Erstellen einer Unterkomposition ist eine Sonderform der Verschachtelung, bei der sich
die Renderreihenfolge auf die gleiche Weise ändert. Wenn Sie erreichen möchten, dass ein
Effekt nach einer Transformationseigenschaft gerendert wird, wenden Sie den Effekt auf
die gesamte verschachtelte Komposition an, nicht auf die Ebene innerhalb dieser
Komposition. (Siehe „Projekte durch Verschachtelung organisieren“ auf Seite 710 und
„Unterkompositionen“ auf Seite 716.)

Animationen durch Verschachteln von Kompositionen


erstellen
Verschachtelungen sind dann hilfreich, wenn Sie eine einzelne Transformationseigenschaft
auf verschiedene Art und Weise auf eine Ebene anwenden möchten. Sie stellen eine weitere
Möglichkeit dar, Masken, Effekte oder Transformationsänderungen zuzuweisen.
So verschachteln Sie eine Komposition
Ziehen Sie ein Kompositionssymbol aus dem Projektfenster in eine andere Komposition in
der Zeitleiste.
Hinweis: Wenn die Zielkomposition im Kompositionsfenster gerade aktiv ist, können Sie
das gewünschte Kompositionssymbol auch direkt in das Kompositionsfenster ziehen.
Auf diese Weise können Sie z. B. durch Verschachtelung einen Planeten sowohl sich selbst
drehen als auch um etwas kreisen lassen (wie z. B. die Erde, die sich um ihre eigene Achse
dreht und dabei um die Sonne kreist). Durch Verschachteln können Sie auf den Planeten
in einer Komposition eine Drehung anwenden und diese Komposition in eine andere
Komposition verschieben, die den Hintergrund enthält. Die Planetenkomposition wird
dabei zu einer neuen Ebene der Komposition, die den Hintergrund enthält. Anschließend
können Sie dieser neuen Ebene eine Drehung zuweisen, so dass diese zu kreisen beginnt.
Diese Konfiguration könnten Sie auch durch Erstellen einer hierarchischen Struktur mit
übergeordneten Ebenen erreichen. (Siehe „Übergeordnete Ebenen“ auf Seite 183.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Projekte effektiv verwalten

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Zeitanzeigen in verschachtelten Kompositionen


synchronisieren
Wenn Sie zu einer Komposition gehörige Fenster öffnen, wie z. B. die Zeitleiste, das
Ebenenfenster und das Effektfenster, wird beim Ändern der aktuellen Zeit in einem
Fenster auch die Zeit in den anderen Fenstern aktualisiert, die zur selben Komposition
gehören. Auf Fenster, die zu einer anderen Komposition gehören, wirkt sich das Ändern
der aktuellen Zeit in einer Komposition nicht aus, sofern Sie nicht mit verschachtelten
Kompositionen arbeiten.
Sie können die Zeitmarken für die aktuelle Zeit in offenen Fenstern synchronisieren, die zu
einer verschachtelten Komposition gehören. Im Dialogfeld „Voreinstellungen“ können Sie
festlegen, dass beim Verschieben der Zeitmarke für die aktuelle Zeit alle Fenster einer
verschachtelten Komposition aktualisiert werden.
So synchronisieren Sie die Zeitanzeigen in Fenstern verschachtelter Kompositionen
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw.„After Effects“
(Mac OS) > „Einstellungen“ > „Allgemein“, aktivieren Sie die Option „Zeit aller
zusammengehörigen Elemente synchronisieren“ und klicken Sie auf „OK“.

Transformationen zur Beibehaltung der Bildqualität


falten
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Änderungen an Transformationseigenschaften (wie z. B.
Drehung oder Skalierung) während des Renderns einer verschachtelten Komposition
zu berechnen. Bei der Standardmethode werden die Transformationseigenschaften
zugewiesen und auf jeder Ebene der verschachtelten Komposition optimiert. Bei
der anderen Methode, dem Falten der Transformationen, wird die Berechnung der
Transformationseigenschaften und die Optimierung der verschachtelten Kompositionen
so lange hinausgeschoben, bis der Rendervorgang eine von Ihnen gewählte Ebene
erreicht. Durch das Falten von Transformationen können Sie die Bildqualität steigern und
die für das Rendern benötigte Zeit deutlich verkürzen.
So falten Sie Transformationen einer verschachtelten Komposition
Klicken Sie in der Schalterspalte des Zeitleistenfensters rechts neben dem Ebenennamen
auf das Schaltersymbol „Transformationen falten“ für die Ebene, die die verschachtelte
Komposition enthält.

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Durch das Falten von Transformationen ist es möglich, die Auflösung zu erhalten, wenn
eine verschachtelte Komposition erst herunterskaliert und dann in der anschließenden
Komposition wieder hochskaliert wird. Wenn Sie die Transformationen nicht falten, geht
die Auflösung der originalen größeren Komposition beim Herunterskalieren verloren.
Beim Falten von Transformationen wird die ursprüngliche Auflösung der verschachtelten
Komposition beibehalten. Ihre endgültige Auflösung hängt dann von ihrer Größe
innerhalb der Komposition ab, die die gefalteten Transformationen verwendet.

Standardmethode Wird eine verschachtelte Komposition zunächst herunterskaliert und in der


anschließenden Komposition dann wieder auf ihre ursprüngliche Größe skaliert, behält sie die
niedrigere Auflösung der herunterskalierten Version bei.

Gefaltete Transformation Wird eine verschachtelte Komposition zunächst herunterskaliert und


dann wieder auf ihre ursprüngliche Größe zurückskaliert, behält sie die Auflösung der
ursprünglichen Ebene bei.

Wenn Sie die Transformationseigenschaften einer Ebene falten, werden alle


Deckkrafteinstellungen der in ihr verschachtelten Kompositionen mit den
Deckkrafteinstellungen der Ebene kombiniert, die die gefalteten
Transformationseigenschaften verwendet.
Wenn eine Ebene statt einer verschachtelten Komposition eine Adobe Illustrator-Datei
enthält, wird der Schalter „Transformationen falten“ für diese Ebene zum Schalter
„Optimieren“, mit dem Sie die Bildqualität des Footagematerials verbessern können.
(Siehe „Adobe Illustrator-, PDF- oder EPS-Dateien importieren“ auf Seite 69 und „Schalter
„Transformationen falten“/„Optimieren““ auf Seite 144.)
Das Falten von Transformationen eröffnet Ihnen zudem mehr Flexibilität bei der Arbeit mit
3D-Ebenen in verschachtelten Kompositionen. Wenn Sie eine untergeordnete
Komposition haben, die 3D-Objekte enthält, und der Schalter „Transformationen
falten“ nicht aktiviert ist, rendert After Effects die Komposition als ein 2D-Bild der 3D-
Anordnung in der nächsthöheren Komposition. Wenn Sie jedoch den Schalter
„Transformationen falten“ aktivieren, rendert After Effects die 3D-Ebenen in die
nächsthöhere Komposition, so dass die 3D-Beziehungen untereinander und zu anderen
3D-Ebenen in der höheren Komposition beibehalten werden. Die relativen Positionen der
3D-Ebenen der niedrigeren Komposition können Sie dabei als Gruppe weiter bearbeiten.

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Zeitersparnis durch Vorrendern verschachtelter


Kompositionen
Komplexe verschachtelte Kompositionen benötigen u. U. viel Zeit für die Vorschau und
zum Rendern. Wenn Sie eine verschachtelte Komposition haben, an der Sie nicht
weiterarbeiten möchten, rendern Sie die verschachtelte Komposition in einen Film und
verwenden Sie diesen Film dann als Stellvertreter für die eigentliche verschachtelte
Komposition. Als gerendeter Film benötigt die Komposition weniger Berechnungen und
lässt sich schneller anzeigen und rendern. Sie können auch an der vorgerenderten
Komposition noch Änderungen vornehmen, da die ursprüngliche verschachtelte
Komposition in der Projektliste verbleibt. Bei größeren Änderungen an der ursprünglichen
verschachtelten Komposition können Sie sie anschließend einfach erneut rendern. Das
Vorrendern einer verschachtelten Komposition ist besonders dann hilfreich, wenn Sie eine
verschachtelte Komposition mehrmals in einem Projekt verwenden.
Wenn Sie anstelle einer verschachtelten Komposition einen vorgerenderten Film
verwenden, sparen Sie beim Rendern der endgültigen Version der Hauptkomposition Zeit
und Arbeitsspeicher. Sie müssen dabei lediglich darauf achten, dass Sie beim Vorrendern
der verschachtelten Komposition die endgültigen Ausgabeeinstellungen verwenden.
(Siehe „Rendereinstellungen ändern“ auf Seite 731.)
Der Vorrenderprozess für eine Komposition besteht aus drei Phasen: Erstellen einer
Komposition, Rendern der erstellten Komposition und anschließend Erstellen eines
Stellvertreters aus der gerenderten Komposition. Die letzten beiden Phasen können mit
dem Befehl „Vor-Rendern“ automatisiert werden.

Der Befehl „Vor-Rendern“


Mit dem Befehl „Vor-Rendern“ können Sie schnell und einfach verschachtelte
Kompositionen zusammenfassen und so die Vorschau erheblich beschleunigen. Wenn Sie
diesen Befehl wählen, wird die Renderliste geöffnet und ein Renderelement für die
ausgewählte Komposition erstellt, wobei für „Vorgang nach dem Rendern“ die Einstellung
„Verwendung importieren und ersetzen“ aktiviert ist.
So erstellen Sie eine vorgerenderte Version einer Komposition
1 Wählen Sie im Projekt- bzw. Kompositionsfenster die Komposition aus.
2 Wählen Sie „Komposition“ > „Vor-Rendern“. Passen Sie die Einstellungen nach Bedarf an
und rendern Sie das Footage.
So bearbeiten Sie eine vorgerenderte Komposition
1 Klicken Sie im Projektfenster so oft auf das Stellvertretersymbol für die vorgerenderte
Komposition, bis ein leeres Kästchen erscheint. Auf diese Weise wird der Stellvertreter
deaktiviert und After Effects verwendet im Projekt die eigentliche Komposition.
2 Doppelklicken Sie im Projektfenster auf die Komposition, aus der der Stellvertreter
gerendert wurde.
3 Bearbeiten Sie die Komposition.
4 Speichern Sie das Projekt.
5 Rendern Sie die Komposition wieder in einen Film und verwenden Sie dabei denselben
Dateinamen wie bei der vorherigen Version des Films.

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6 Wenn das Rendern abgeschlossen ist, richten Sie den Film als Stellvertreter für die
Komposition ein. Wenn Sie sich das nächste Mal die Komposition mit dem Film ansehen,
wird der neue Film angezeigt.

Unterkompositionen
Mitunter ist es notwendig, Kompositionen erst nach dem Erstellen einer komplexen
Projekthierarchie zu verschachteln. Das Verschachteln in bereits bestehenden
Kompositionen kann jedoch einige Mühe und sogar Schwierigkeiten bereiten.
Eine einfache Möglichkeit, Ebenen in vorhandenen Kompositionen zu verschachteln, ist
das Erstellen von Unterkompositionen. Dabei werden die Ebenen in eine neue Komposition
verschoben. Wenn Sie die Reihenfolge ändern möchten, in der Ebenenkomponenten
gerendert werden, ist das Erstellen einer Unterkomposition ein schneller Weg,
Verschachtelungs-Zwischenstufen in einer bereits bestehenden Hierarchie zu erstellen.
(Siehe „Die Standardreihenfolge beim Rendern“ auf Seite 711.)
Wenn Sie eine Unterkomposition erstellen, werden eine oder mehrere von Ihnen
gewählte Ebenen in eine neue Komposition verschoben. Diese neue Komposition tritt an
die Stelle der ausgewählten Ebenen, was bei der herkömmlichen Verschachtelung nicht
geschieht. Beim Erstellen einer Unterkomposition wird die neue Komposition außerdem
im Projektfenster platziert, so dass sie in allen Kompositionen verwendet werden kann.
After Effects bietet die folgenden beiden Optionen zum Arbeiten mit
Ebeneneigenschaften und Keyframes während des Erstellens von Unterkompositionen:
Option „Alle Attribute in '[ausgewählte Komposition]' lassen“ Bei Wahl dieser Option
verbleiben die Eigenschaften und Keyframes der ausgewählten Ebene in der
ursprünglichen Komposition. Die Framegröße der neuen Komposition entspricht der
Framegröße der ausgewählten Ebene. Wählen Sie diese Option, wenn Sie die
Renderreihenfolge nicht ändern müssen, also z. B. wenn Sie nur deshalb eine
Unterkomposition der Ebenen erstellen, um die Komposition zu vereinfachen oder
wiederzuverwenden. Diese Option ist nicht verfügbar, wenn Sie mehr als eine Ebene oder
eine Textebene ausgewählt haben. Bei Verwendung dieser Option werden Änderungen,
die Sie an den Eigenschaften der ursprünglichen Ebene vorgenommen haben, auch auf
diese Ebene in der Originalkomposition angewendet.
Option „Alle Attribute in die neue Komposition verschieben“ Bei Wahl dieser
Option werden die Eigenschaften und Keyframes der ausgewählten Ebenen in der
Kompositionshierarchie eine Ebene weiter weg von der Hauptkomposition verschoben.
Die Framegröße der neuen Komposition entspricht der Framegröße der
Originalkomposition. Wählen Sie diese Option, wenn Sie die Renderreihenfolge in den
gewählten Ebenen ändern möchten, also z. B. wenn Sie eine Ebene, nicht aber deren
Schlagschatten drehen möchten. (Siehe „Animationen durch Verschachteln von
Kompositionen erstellen“ auf Seite 712.)
So erstellen Sie eine Unterkomposition einer oder mehrerer Ebenen
1 Wählen Sie in der Zeitleiste die Ebenen aus, für die Sie eine Unterkomposition erstellen
möchten.
2 Wählen Sie „Ebene“ > „Unterkomposition erstellen“.
3 Aktivieren Sie die Option „Alle Attribute in ‘...’ lassen“ bzw.„Alle Attribute in die neue
Komposition verschieben“ und klicken Sie auf „OK“.

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Projekte reduzieren
Mit dem Befehl „Projekt reduzieren“ können Sie automatisch alle nicht verwendeten
Elemente in den ausgewählten Kompositionen direkt oder indirekt löschen. Dieser Befehl
entfernt z. B. sowohl nicht verwendete Footageelemente als auch alle anderen
Kompositionen, die nicht in einer ausgewählten Komposition als verschachtelte
(untergeordnete) Kompositionen enthalten sind.
Es empfiehlt sich, die Flussdiagrammansicht zu verwenden, um die Kompositionen
auszuwählen, die nicht entfernt werden sollen. (Siehe „Organisationsstruktur mit
Hilfe der Flussdiagrammansicht anzeigen“ auf Seite 708.)
Beim Reduzieren von Projekten gibt es zwei Sonderfälle, auf die Sie achten sollten:
• Wenn die ausgewählte Komposition Elemente enthält, die deaktiviert sind (für die
also der Video- bzw. Audioschalter in der Zeitleiste nicht aktiviert ist), werden diese
deaktivierten Elemente nicht entfernt.
• Wenn eine Expression in einer ausgewählten Komposition auf ein Element in einer
nicht untergeordneten Komposition verweist, werden sowohl die nicht
untergeordnete Komposition als auch die angewendete Expression entfernt. In der
Meldung, die angezeigt wird, nachdem Sie den Befehl „Projekt reduzieren“ gewählt
haben, werden Sie darauf hingewiesen, so dass Sie den Befehl bei Bedarf noch
rückgängig machen können.
Um das Entfernen der Expressions aus einer nicht untergeordneten Komposition zu
verhindern, ziehen Sie die nicht untergeordnete Komposition in die Komposition, die
auf sie verweist. Deaktivieren Sie dann den Audio- und den Videoschalter für die
hinzugefügte Komposition.
So löschen Sie nicht verwendete Projektelemente
1 Wählen Sie im Projektfenster alle Kompositionen aus, die Sie im Projekt beibehalten
möchten.
2 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Projekt reduzieren“.
Hinweis: Der Befehl „Projekt reduzieren“ ist nur verfügbar, wenn das Projektfenster aktiv
ist.

Aufgaben mit Hilfe von Skripten automatisieren


Viele Aufgaben in After Effects können mit Hilfe von Skripten automatisiert werden. So
können Sie After Effects z. B. anweisen, mehrere Footagedateien auf einmal zu
importieren. Ein Skript besteht aus mehreren Befehlen, die nacheinander ausgeführt
werden, um verschiedene Arbeitsschritte auszuführen. Diese Arbeitsschritte können sich
entweder nur auf After Effects oder aber auch auf andere Anwendungen beziehen, wie
z. B. Tabellenkalkulations- und Datenbankprogramme.

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Bei der Ausführung häufiger Aufgaben unterstützt Sie After Effects durch
voraufgezeichnete Skripten. Diese voraufgezeichneten Skripten finden Sie, wenn Sie
„Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Skript ausführen“ wählen. Sie können aber
auch eigene Skripten für die Verwendung in After Effects erstellen. After Effects erkennt
JavaScript-Dateien (.jsx).
Eine vollständige Beschreibung der Skriptfunktionalität in After Effects finden Sie in
der PDF-Datei „After Effects-Skripten“ auf der After Effects-CD.
So führen Sie ein Skript aus
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Skript ausführen“ >
<Skriptname>.
• Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Skript ausführen“ > „Datei
wählen“, wählen Sie das gewünschte Skript aus und klicken Sie auf „Öffnen“.
So installieren Sie ein Skript
Kopieren Sie das Skript auf die Festplatte Ihres Computers. Wenn das Skript im
Popupmenü „Skript ausführen“ angezeigt werden soll, speichern Sie es im Unterordner
„Scripts“ des After Effects-Ordners.
Hinweis: Wenn Sie ein Skript bearbeiten und After Effects dabei geöffnet ist, müssen Sie
die Änderungen speichern, damit sie wirksam werden. Wenn Sie ein Skript im Ordner
„Scripts“ speichern und After Effects dabei geöffnet ist, wird das Skript erst nach einem
Neustart von After Effects im Menü „Skript ausführen“ angezeigt.

Techniken für effizientes Arbeiten


Wenn Sie Projekte mit hohen Auflösungen oder vielen Ebenen erstellen, kann dies auf
Grund von langen Vorschauzeiten oder komplexen Navigationsvorgängen einen höheren
Zeitaufwand beim Arbeiten bedeuten. After Effects bietet daher viele Optionen und
Techniken, um ein schnelleres und effizienteres Arbeiten zu ermöglichen.
In vielen Fällen können Sie schneller arbeiten, indem Sie für die Ebenen, an denen Sie
gerade arbeiten, eine geeignete Detailstufe wählen. Stellen Sie sich z. B. vor, Sie animieren
einen Frame, der eine kleine, sich bewegende Ebene vor einer größeren Ebene enthält.
Wenn Sie die Bewegung der kleinen Ebene in Relation zur großen Ebene anpassen
möchten, müssen Sie beide Ebenen sehen. Wenn Sie jedoch nur den auf die kleinere
Ebene angewendeten Effekt bearbeiten möchten, können Sie die Vorschau
beschleunigen, indem Sie eine detaillierte Anzeige der größeren Ebene verhindern, indem
Sie die Ebene mit einer niedrigeren Auflösung oder als Drahtgitter anzeigen oder indem
Sie die Darstellung der Ebene ganz deaktivieren. Wenn Sie an anderen Teilen des Projekts
arbeiten, stehen Ihnen die folgenden Techniken zur Verfügung, um die Bildschirmanzeige
des Bereichs, an dem Sie momentan arbeiten, schneller zu aktualisieren.
OpenGL-Unterstützung verwenden OpenGL beschleunigt interaktive Vorschauen (wie
z. B. das Ziehen von Ebenen im Kompositionsfenster oder das Scrubben von Werten)
durch Nutzung der OpenGL-Funktionen Ihrer Grafikkarte. OpenGL verbessert die
Vorschaugeschwindigkeit bei vielen After Effects-Funktionen, wie z. B. bei Schatten, 2D-
und 3D-Transformationen, Effekten und Kameras. (Siehe „Interaktive OpenGL-Vorschau
verwenden“ auf Seite 187.)

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Auflösung der Komposition verringern Wenn Sie eine Komposition mit einer
niedrigeren Auflösung anzeigen als im Dialogfeld „Kompositionseinstellungen“ festgelegt
ist, beschleunigt sich die Vorschau, vor allem dann, wenn Sie die Fenstergröße
entsprechend anpassen. (Siehe „Auflösung festlegen“ auf Seite 106.)
Ordner im Projektfenster verwenden Um das Auffinden und Verschieben von
Elementen zu erleichtern, sollten Sie die Elemente mit Hilfe von Ordnern im Projektfenster
organisieren. (Siehe „Im Projektfenster arbeiten“ auf Seite 34.) Mit Hilfe der Schaltfläche
„Suchen“ unten im Projektfenster können Sie Dateien und Kompositionen finden,
indem Sie nach ihren Namen suchen.
Nicht benötige Fenster und Registerkarten schließen Lassen Sie nur die Fenster und
Registerkarten geöffnet, die Sie bei Ihrer Arbeit wirklich sehen müssen. After Effects
benötigt nämlich Zeit für das Aktualisieren aller geöffneten Ebenen- und
Kompositionsfenster, was auf Kosten der wirklich wichtigen Fenster geht. Registerkarten
verbrauchen Arbeitsspeicher, der sonst für die Beschleunigung anderer Vorgänge
verwendet werden könnte.
Quellenelemente durch Stellvertreter ersetzen Wenn Sie bei voller Auflösung
arbeiten, ersetzen Sie eine Ebene durch einen Stellvertreter mit niedriger Auflösung oder
einen Standbild-Vertreter, um die Anzeige von Vorschauen und das Arbeiten zu
beschleunigen. (Siehe „Footage durch niedrigauflösende Stellvertreter ersetzen“ auf
Seite 99.)
Anzeigequalität von Ebenen verringern Wenn Sie beim Arbeiten mit einer Ebene die
Anzeigequalitätsoption „Entwurf“ wählen, erhalten Sie häufig einen guten Kompromiss
zwischen Qualität und Anzeigegeschwindigkeit. (Siehe „Schalter „Qualität““ auf Seite 145.)
Ebenen ausblenden Wenn in der Zeitleiste nicht alle Ebenen angezeigt werden müssen,
blenden Sie die nicht benötigten Ebenen aus oder kennzeichnen Sie sie als „getarnt“.
Dadurch wird auch die Navigation einfacher. (Siehe „Ebenen im Zeitleistenfenster ein- und
ausblenden“ auf Seite 135.)
Ebenen schützen Um das Zeit raubende Rückgängigmachen bzw. Widerrufen
versehentlicher Bearbeitungsschritte zu vermeiden, schützen (sperren) Sie die Ebenen, die
zwar angezeigt werden sollen, die Sie aber nicht bearbeiten möchten. (Siehe „Ebenen
schützen und den Schutz von Ebenen aufheben“ auf Seite 136.)
Verschachtelte Kompositionen vorrendern Rendern Sie fertige Kompositionen als
Film, damit After Effects nicht bei jeder Wiedergabe die Änderungen berechnen muss - ein
Vorgang, der Zeit raubt und viel Arbeitsspeicher benötigt. (Siehe „Zeitersparnis durch
Vorrendern verschachtelter Kompositionen“ auf Seite 715.)
Transformationen verschachtelter Kompositionen falten In einigen Fällen können Sie
die Vorschaugeschwindigkeit, die Rendergeschwindigkeit und die Bildqualität verbessern,
indem Sie die Transformationen einer Ebene, die verschachtelte Kompositionen enthält,
falten. (Siehe „Schalter „Transformationen falten“/„Optimieren““ auf Seite 144.)
Schalter „Optimieren“ für Illustrator-Dateien deaktivieren Lassen Sie den Schalter
„Optimieren“ für Adobe Illustrator-Dateien so lange deaktiviert, bis diese wirklich
detailliert angezeigt oder gerendert werden sollen. Auf diese Weise verhindern Sie, dass
After Effects nach jeder Änderung die gesamte Datei optimiert, und sparen so Zeit. (Siehe
„Adobe Illustrator-, PDF- oder EPS-Dateien importieren“ auf Seite 69 und „Schalter
„Transformationen falten“/„Optimieren““ auf Seite 144.)

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Fensteraktualisierungen unterbinden Drücken Sie die Feststelltaste, um zu verhindern,


dass After Effects Footage-, Ebenen- oder Kompositionsfenster aktualisiert. Dies empfiehlt
sich vor allem für Ebenen- oder Konfigurationsfenster, deren Aktualisierung sehr lange
dauert. Wenn die Feststelltaste aktiviert ist, zeigen alle offenen Footage-, Ebenen- oder
Kompositionsfenster den Aktualisierungsstand vor dem Drücken der Feststelltaste an.
Anschließende Änderungen werden dann in der Anzeige nicht mehr berücksichtigt.
Sobald Sie eine Änderung vornehmen, die in einem Fenster angezeigt werden würde,
versieht After Effects alle betroffenen Fenster mit einem roten Rahmen. Die Fenster selbst
werden nicht aktualisiert. After Effects aktualisiert aber weiterhin Steuerelemente in
Fenstern, wie z. B. Bewegungspfade, Ankerpunkte und Maskenentwürfe, während Sie
diese verschieben. Wenn die Fenster wieder aktualisiert und alle Änderungen angezeigt
werden sollen, die während der Aktivierung der Feststelltaste vorgenommen wurden,
müssen Sie die Feststelltaste erneut drücken.
Option „Cache-Indikatoren“ deaktivieren Das Anzeigen der Cache-Indikatoren kann
zu einer Verlangsamung von After Effects führen. Deaktivieren Sie daher die Option
„Cache-Indikatoren“ im Menü mit den Optionen für die Zeitleiste.
Ebenen isolieren Isolieren Sie die Ebene mit Hilfe des Schalters „Solo“. (Siehe „Ebenen
isolieren (Schalter „Solo“)“ auf Seite 136.)
Option „3D-Entwurf“ verwenden Mit Hilfe dieser Option können Sie die Glanzlicht- und
Schattenberechnungen verhindern. (Siehe „Überblick über die 3D-Funktionalität“ auf
Seite 645.)
Dynamische Vorschauen deaktivieren Deaktivieren Sie die Anzeige dynamischer
Vorschauen und damit das ständige Aktualisieren des Bildschirms, um die
Arbeitsgeschwindigkeit zu erhöhen. Wählen Sie dazu „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“
(Windows) bzw.„After Effects“ > „Einstellungen“ (Mac OS) > „Vorschau“ und deaktivieren
Sie die Option „Dynamische Vorschauen aktivieren“. Sie können diese Option auch mit
Hilfe der Schaltfläche „Dynamische Vorschau deaktivieren“ am oberen Rand der Zeitleiste
aktivieren bzw. deaktivieren.

Arbeitsspeicher effektiv nutzen


Eventuell weist After Effects Sie in einer Warnmeldung darauf hin, dass zum Anzeigen oder
Rendern einer Komposition mehr Arbeitsspeicher benötigt wird. Um ein effizienteres
Rendern zu ermöglichen, sollten Sie wissen, wie After Effects den Arbeitsspeicher
verwendet und welche Teile einer Komposition den Arbeitsspeicher besonders belasten
könnten. Anhand einer Reihe von Variablen, wie z. B. die durch QuickTime oder andere
Systemsoftware gesteuerte Arbeitsspeicherverwaltung, lässt sich exakt vorhersehen, wie
viel Arbeitsspeicher zum Anzeigen oder Rendern einer bestimmten Ebene nötig ist.
Normalerweise können Sie aber auch so speicherintensive Ebenen mit ausreichender
Sicherheit erkennen und die Arbeitsspeicheranforderungen für das Rendern abschätzen.
Beim Rendern von Kompositionen richtet sich der Arbeitsspeicherbedarf nach folgenden
Faktoren:
• Auflösung des Kompositions-Frames. Je höher die Auflösung, desto mehr
Arbeitsspeicher wird benötigt.
• Arbeitsspeicherbedarf der speicherintensivsten Ebene in der Komposition.
• Größe der Projektdatei

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Hilfe zu Adobe After Effects Projekte effektiv verwalten

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 721

Wenn Sie sich problemlos alle Frames einer Komposition in voller Auflösung und mit der
Qualitätseinstellung „Beste“ anzeigen lassen können, ist ausreichend Arbeitsspeicher für
das Rendern der Komposition vorhanden. Beim Rendern einer Komposition in einen Film
wird etwas weniger Arbeitsspeicher benötigt als beim Anzeigen der Komposition auf dem
Bildschirm.

Bildcaching-Voreinstellungen festlegen
Beim Arbeiten an einer Komposition speichert After Effects die gerenderte Komposition
und die Quellbilder zeitweise im RAM, so dass die Vorschau und das Bearbeiten schneller
vonstatten gehen. Wenn Sie sich z. B. einen bestimmten Frame in einer Komposition
anzeigen lassen, wird dieser Frame so lange im RAM gespeichert, bis kein Arbeitsspeicher
mehr vorhanden ist oder bis Sie die Komposition so bearbeiten, dass sich dies auf diesen
Frame auswirkt. Wie After Effects die Bilder im RAM speichert, können Sie durch Festlegen
unterschiedlicher Bildcaching-Voreinstellungen steuern.
So legen Sie die Voreinstellungen für das Bildcaching fest
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ (Windows) bzw.„After Effects“ >
„Einstellungen“ (Mac OS) > „Cache“.
2 Geben Sie unter „Bildcachegröße“ an, wie viel Prozent des installierten RAM maximal für
das Caching von Frames verwendet werden soll. Der Standardwert ist 60%. Werte über
90% sind nicht empfehlenswert.
3 Geben Sie unter „Maximale Speicherverwendung“ an, wie viel Arbeitsspeicher maximal
verwendet werden soll. Sie können hier Werte über 100% festlegen (wobei 100% der
Größe des installierten RAM entspricht), da der virtuelle Arbeitsspeicher auf den
Festplattenspeicherplatz zurückgreift. Werte über 200% sind jedoch nicht
empfehlenswert.
4 Klicken Sie auf „OK“.
Hinweis: Die Einstellung für „Bildcachegröße“ wirkt sich direkt auf die Anzahl der Frames
aus, die in der RAM-Vorschau wiedergegeben werden können. Wenn mehr Frames
wiedergegeben werden sollen, müssen Sie für diese Einstellung einen höheren Wert
festlegen. Bei ruckligen oder zu langsamen RAM-Vorschauen müssen Sie hier einen
niedrigeren Wert eingeben. Ursache einer solchen unzureichenden Wiedergabequalität ist
häufig die Auslagerung von Daten anderer ausgeführter Anwendungen in den virtuellen
Arbeitsspeicher.

Arbeitsspeicherintensive Ebenen in Kompositionen erkennen


After Effects rendert alle Frames einer Komposition ebenenweise. Daher sind die
Arbeitsspeicheranforderungen der einzelnen Ebenen von größerer Bedeutung als die
Länge der Komposition oder die Anzahl der Ebenen in der Komposition. Die Menge des
für eine Komposition benötigten Arbeitsspeichers entspricht der Menge des
Arbeitsspeichers, der für die speicherintensivste Einzelebene in der Komposition
erforderlich ist. So ist z. B. für das Rendern von 30 Ebenen mit NTSC-Auflösung
normalerweise weniger Arbeitsspeicher erforderlich als für das Rendern von zwei Ebenen
in Spielfilmauflösung.
In folgenden Situationen steigen die Arbeitsspeicheranforderungen von Ebenen:
• Verwendung großer Bildgrößen.
• Hinzufügen von Masken in After Effects.

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• Die Quelle einer Ebene ist eine Komposition. Wenn eine Ebene eine Komposition
enthält, muss erst der gesamte Inhalt der Komposition gerendert werden, bevor die
nächste Ebene gerendert werden kann. Suchen Sie daher nach speicherintensiven
Ebenen innerhalb der Komposition.
• Anwenden bestimmter Plug-in-Effekte oder Übertragungsoptionen, insbesondere bei
solchen Effekten und Optionen, durch die Ebenen miteinander kombiniert werden. Für
den Effekt „Kanäle festlegen“ muss After Effects zum Beispiel zusätzlichen
Speicherpuffer reservieren.
• Anwenden bestimmter Ausgabeoptionen, wie z. B.„3:2 Pulldown“, Beschneiden und
Dehnen.
• Hinzufügen von Schatten oder Tiefenschärfe.
• Verwenden von 16 Bit pro Kanal (bpc) – Der Bedarf an Arbeitsspeicher verdoppelt sich
in etwa.

Arbeitsspeicherbedarf von Kompositionen verringern


Wenn Sie die Ebenen mit speicherintensiven Eigenschaften ausfindig gemacht haben,
haben Sie folgende Möglichkeiten, die Arbeitsspeicherbelastung zu verringern:
• Falten Sie die Transformationen verschachtelter Kompositionen, sofern dies möglich ist.
Bei gefalteten Transformationen werden die Änderungen in den
Transformationseigenschaften für alle verschachtelten Kompositionen nur einmal und
nicht für jede Stufe in der Kompositionshierarchie berechnet. Dies spart
Arbeitsspeicher und verbessert die Arbeitsgeschwindigkeit. Bei verschachtelten
Kompositionen mit Masken oder Effekten kann diese Technik jedoch nicht verwendet
werden. (Siehe „Schalter „Transformationen falten“/„Optimieren““ auf Seite 144 und
„Transformationen zur Beibehaltung der Bildqualität falten“ auf Seite 713.)
• Rendern Sie verschachtelte Kompositionen vor. Das Rendern von verschachtelten
Kompositionen in Filme spart beim Berechnen der Änderungen in diesen
Kompositionen Zeit und Arbeitsspeicher. (Siehe „Zeitersparnis durch Vorrendern
verschachtelter Kompositionen“ auf Seite 715.)
• Rendern Sie Kompositionen im Entwurfsmodus. Auch wenn die Entwurfsqualität nicht
für die endgültige Ausgabe ausreicht, ist die Qualität des erzeugten Films für eine
Vorschau des Projekts vollkommen ausreichend.
• Verringern Sie die Anzahl der Änderungen, die Sie mit dem Befehl „Rückgängig“
(Windows) bzw.„Widerrufen“ (Mac OS) rückgängig machen können. Wählen Sie dazu
„Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw.„After Effects“ >
„Einstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS) und geben Sie unter „Stufen für ,Rückgängig‘“
(Windows) bzw.„Stufen für ,Widerrufen‘“ (Mac OS) einen anderen Wert ein.
• Geben Sie RAM frei, der derzeit zum Zwischenspeichern von Bildern verwendet wird,
indem Sie „Bearbeiten“ > „Entfernen“ > „Bild-Caches“ wählen. Sie können auch RAM
freigeben, der derzeit zum Speichern der Änderungsschritte verwendet wird, die
rückgängig gemacht werden können. Wählen Sie dazu „Bearbeiten“ > „Entfernen“ >
„Rückgängig“ (Windows) bzw.„Widerrufen“ (Mac OS).
Wenn es immer noch Probleme wegen nicht ausreichendem Arbeitsspeicher gibt,
versuchen Sie Folgendes:
• Installieren Sie mehr Arbeitsspeicher auf Ihrem Computer.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 722


Hilfe zu Adobe After Effects Projekte effektiv verwalten

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• Wenn eine arbeitsspeicherbezogene Fehlermeldung angezeigt wird, deaktivieren Sie


vorübergehend Effekte im Projekt, um den Renderprozess abschließen zu können.

After Effects auf Systemen mit mehreren Prozessoren


ausführen
Wenn Sie After Effects auf einem System mit mehreren Prozessoren ausführen, verwendet
das Programm ein MP-Plug-in, um die zusätzlich verfügbare Prozessorleistung nutzen zu
können. Mit diesem Plug-in verkürzen sich die Vorschau- und Renderzeiten bestimmter
Operationen im Vergleich zu Systemen mit nur einem Prozessor deutlich. Das MP-Plug-in
beschleunigt Bewegung, Drehung, Bewegungsunschärfe, Füllmethoden und andere
rechenintensive Operationen, einschließlich von Plug-in-Effekten wie
„Ebenenübergreifende Berechnung“ und „Alphakanal abschrägen“.
In welchem Maß das MP-Plug-in die Arbeitsgeschwindigkeit zu verbessern in der Lage ist,
hängt von der Art der durchgeführten Operation ab. Speicherintensive Operationen
laufen nur minimal schneller ab. Die Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit hängt
außerdem von Systemvariablen ab, wie z. B. dem Betriebssystem, der Art und der Anzahl
der Prozessoren, der Art der Festplatte und der Komprimierung. Wenn Sie wissen
möchten, wie groß der Einfluss auf die Rendergeschwindigkeit ist, rendern Sie ein Projekt
mit dem Plug-in, verschieben Sie das Plug-in in den Ordner „Plug-ins“, rendern Sie das
Projekt erneut und vergleichen Sie dann die Renderzeiten.

Das Windows MP-Plug-in verwenden (nur unter Windows)


Das Plug-in „[Link]“ verbessert die Arbeitsgeschwindigkeit von After Effects auf
Mehrprozessor-Systemen unter Windows XP Pro. Das Plug-in „Adobe MP Accelerator“ wird
während der After Effects-Installation automatisch installiert.

Plug-in „Multiprocessor Support“ verwenden (Mac OS)


Das Plug-in „Adobe Multiprocessor Support“ verbessert die Arbeitsgeschwindigkeit von
After Effects auf Mac OS-Mehrprozessor-Systemen, wie z. B. Apple G4. Dieses Plug-in wird
während der After Effects-Installation automatisch installiert.

Operationen, die von der Verwendung mehrerer Prozessoren


profitieren
Die Multiprozessor-Plug-ins beschleunigen viele After Effects-Operationen. Im Folgenden
finden Sie eine Zusammenstellung dieser Operationen:

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Hilfe zu Adobe After Effects Projekte effektiv verwalten

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 724

Effekte „3D-Effekte“,„Alpha abschrägen“,„Alphakanal-Tonwertkorrektur“,„Arithmetik“,


„Blitz“,„Blockauflösung“,„Color-Key“,„Differenz Matte“,„Ebenenübergreifende
Berechnung“,„Ebenenübergreifender Weichzeichner“,„Echo“,„Einfärben“,„Farbbalance“,
„Farbbalance (HLS)“,„Farbdifferenz-Key“,„Farbe ändern“,„Farbe übriglassen“,„Farbrelief“,
„Fraktale Störungen“,„Gamma/Pedestal/Zuwachs“,„Gradationsblende“,„Helligkeit und
Kontrast“,„Innerer/äußerer Key“,„Jalousien“,„Kanäle festlegen“,„Kanäle vertauschen“,
„Kanal-Weichzeichner“,„Kanten abschrägen“,„Key-Farbe unterdrücken“,„Kräuseln“,
„Leuchten“,„Lineare Blende“,„Linearer Color-Key“,„Luminanz-Key“,„Malen animieren“,
„Matte verbessern“,„Matte vergrößern/verkleinern“,„Mischen“,„Mit Struktur versehen“,
„Optikkompensierung“,„PS-Gradationskurven“,„Radiales Wischen“,„Rauschen“,„Relief“,
„Schlagschatten“,„Schneller Weichzeichner“,„Spiegeln“,„Streuen“,„Stroboskop“,„Strudel“,
„Tonwertangleichung“,„Umkehren“,„Unscharf maskieren“,„Vektorpinsel“ (bei
Verwendung der Vorschauoption „Besser“ und eines Grafiktabletts),„Verlauf“,
„Verschieben“,„Versetzen“
Effekte von Drittherstellern Ultimatte, MetaCreations Studio-Effekte
Renderoperationen Antialiasing, geometrische Transformationen, Subpixel-
Positionierung, Bewegungsunschärfe, Skalierung, Drehung, Transparenz, Überblendung,
Komposition aktualisieren, Frame-Überblendung, Eckpunkte, Masken, Füllmethoden, 3D-
Rendern, 16-bpc-Rendern.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern

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Filme rendern
Rendern
Bei der Erstellung der Ausgabe werden die Ebenen der Komposition sowie die Masken,
Effekte und Eigenschaften der einzelnen Ebenen frameweise in eine oder mehrere
Ausgabedateien gerendert. Wenn es sich bei der Ausgabe um eine Sequenz handelt,
erfolgt das Rendern in mehrere aufeinander folgende Dateien.
After Effects bietet verschiedene Formate und Komprimierungsarten für das Rendern der
Ausgabe. Die Wahl des Formats richtet sich nach dem Medium, auf dem die fertige
Ausgabe abgespielt wird, oder nach den Hardware-Anforderungen, wie beispielsweise
nach dem Videobearbeitungssystem.
Filme können zu den verschiedensten Zwecken gerendert werden, wie zum Beispiel:
• Zum Abspielen auf Systemen, auf denen eine Anwendung für die Filmwiedergabe
installiert ist (wie Apple QuickTime Player).
• Zur Aufnahme auf Videobändern, die später auf NTSC- und PAL-Fernsehgeräten
abgespielt werden können.
• Zur Aufnahme eines 35-mm-Films für die Bearbeitung als Kinomaterial.
• Zum Abspielen von DVDs, CD-ROMs oder als Streaming-Video über das World Wide
Web.
• Zum Import in nicht lineare Bearbeitungssysteme, wie Avid oder Media 100, für die
endgültige Ausgabe.
• Zum Senden über HDTV.
Zum Rendern eines Films oder eines Videos benötigen Sie Hardware für die Film- oder
Video-Übertragung, oder Sie müssen die Dienste eines entsprechenden Fachdienstleisters
in Anspruch nehmen.
In After Effects befindet sich eine Renderliste, in der Sie angeben können, welche Elemente
mit welchen Einstellungen gerendert werden sollen. Die Renderliste ermöglicht es Ihnen,
beliebig viele Kompositionen in beliebiger Reihenfolge automatisch zu rendern. Es ist auch
möglich, jede Komposition gleichzeitig in mehrere Ausgabeformate zu rendern.
Sie können die Renderliste drucken, indem Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“
(Mac OS) > „Drucken“ wählen.

Von After Effects für die Ausgabe unterstützte


Dateiformate
Die in der folgenden Tabelle aufgeführten Dateiformate können von After Effects 6.0
ausgegeben werden. In der Professional Edition werden Dateiformate mit 16 Bit pro Kanal
(bpc) unterstützt. Die Standard Edition exportiert diese Dateien mit 8 Bit pro Kanal. Soweit
nicht anders angegeben, werden alle Dateiformate mit 8 Bit pro Kanal exportiert.

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Format Windows Mac OS

Adobe Motion Exchange (.amx) Ja Ja

Adobe Photoshop (.psd) 16 bpc 16 bpc

Animiertes GIF (.gif ) Ja Ja

Bitmap (.bmp, .rle) Ja Ja

Cineon (.cin) 16 bpc in 10 bpc 16 bpc in 10 bpc


konvertiert konvertiert

CompuServe GIF (.gif ) Ja Ja

ElectricImage (.img, .eiz) Ja Ja


Filmstreifen (.flm) Ja Ja
FLC (.flc) Ja Ja

FLI (.fli) Ja Ja

Maya IFF (.iff ) 16 bpc 16 bpc

JPEG (.jpg, .jpe) Ja Ja

MP3 (.mp3) Ja Ja

PCX (.pcx) Ja Ja

Pict (.pct, .pic) Ja Ja

Pixar (.pxr) Ja Ja

PNG (.png) 16 bpc 16 bpc

QuickTime (.mov) Erfordert QuickTime 5.0 Erfordert QuickTime 5.0


für 8 bpc und Codec- für 8 bpc und Codec-
Unterstützung Unterstützung
für 16 bpc für 16 bpc
RealMedia (.ram, .rm) Ja Nein

RLE (.rle) Ja Ja

SGI (.sgi, .bw, .rgb) 16 bpc 16 bpc

SWF (.swf ) Ja Ja

Targa (.tga, .vda, .icb, .vst) Ja Ja

TIFF (.tif ) Ja Ja

Video für Windows (.avi) Ja Ja

Windows Media Ja Ja

Hinweis: Dateiformate von Adobe Photoshop-Plug-ins sind BMP, PCX, Pixar und PNG.

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Dateien mit 16 Bit pro Kanal rendern und exportieren (nur Pro)
Mit After Effects können QuickTime-Dateien mit einer Farbtiefe von 16 Bit pro Kanal
gelesen und gerendert werden. Wenn Sie im Dialogfeld „Ausgabemodul“ einen
QuickTime-Codec auswählen, der eine Farbtiefe von 16 Bit pro Kanal unterstützt, stehen
Trillionen von Farben zur Verfügung. (Siehe „In After Effects importierbare Dateiformate“
auf Seite 54.) Erkundigen Sie sich direkt beim Hersteller, ob Ihr Video-Codec eine Farbtiefe
von 16 Bit pro Kanal unterstützt.

Filme erstellen (rendern)


Beim Rendern wird die Komposition mehreren Arbeitsvorgängen unterzogen. Zuerst wird
jede Ebene oder verschachtelte Komposition mit allen Masken, Effekten und
Ebenentransformationen in ein geeignetes Format übersetzt. Dann werden eventuell
vorhandene Füllmethoden angewendet und übersetzt. Abschließend wird der
kombinierte Frame an jedes Ausgabemodul gesendet, um den fertigen Film zu erstellen.
Die Erstellung eines Films aus einer fertigen Komposition kann wenige Minuten, aber
auch viele Stunden dauern, je nach Framegröße, Qualität, Komplexität und
Komprimierungsmethode der Komposition. Wenn Sie die Komposition an die
Renderliste anfügen, wird sie zu einem Renderelement, für das die zugewiesenen
Rendereinstellungen verwendet werden. Während das Element in After Effects
gerendert wird, steht das Programm nicht für andere Aufgaben zur Verfügung. Ein
akustisches Signal gibt an, wenn das Rendern abgeschlossen ist.
So erstellen Sie einen Film aus einer Komposition
1 Speichern Sie das Projekt und führen Sie dann einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie die Komposition im Projektfenster aus. Wählen Sie dann „Komposition“ >
„Film erstellen“, geben Sie den Namen und das Verzeichnis der Ausgabedatei an und
klicken Sie dann auf „Speichern“ (Windows) bzw.„Sichern“ (Mac OS).
• Wählen Sie „Fenster“ > „Renderliste“ und ziehen Sie dann die gewünschte Komposition
aus dem Projektfenster in die Renderliste. Standardmäßige Rendereinstellungen und
Ausgabemodule werden automatisch zugewiesen. (Siehe „Die Renderliste“ auf
Seite 728.)
2 Klicken Sie rechts neben „Rendereinstellungen“ auf die unterstrichene Einstellung, um
die Standardvorlage für Rendereinstellungen zu ändern oder um eine Vorlage für
Rendereinstellungen aus dem Popupmenü auszuwählen. (Siehe „Rendereinstellungen
ändern“ auf Seite 731.)
3 Wählen Sie unter „Protokollieren“ eine Protokollart aus.
4 Klicken Sie links neben „Ausgabemodul“ auf das Dreieck, um die Standardvorlage für
die Einstellungen des Ausgabemoduls anzuzeigen, oder wählen Sie eine Vorlage unter
„Ausgabemodul“ aus. (Siehe „Einstellungen für Ausgabemodule ändern“ auf Seite 734.)
5 Klicken Sie auf den unterstrichenen Text hinter „Speichern unter“ (Windows) bzw.
„Sichern unter“ (Mac OS) und geben Sie den Namen und das Verzeichnis der
Ausgabedatei an.
Hinweis: Sie können ein bereits gerendertes Element suchen oder das Ziel eines in der
Renderliste enthaltenen Elements ermitteln, indem Sie den Bereich „Ausgabemodul“
öffnen und auf den darunter aufgeführten unterstrichenen Dateipfad klicken. Alternativ

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können Sie auch mit der rechten Maustaste (Windows) bzw. bei gedrückter Ctrl-Taste
(Mac OS) auf „Ausgabemodul“ klicken.
6 Aktivieren Sie unter der Spaltenüberschrift „Rendern“ das Kontrollkästchen „Rendern“.
Der Status des Elements ändert sich zu „Zur Ausgabe bereit“.
7 Klicken Sie auf die Schaltfläche „Rendern“.
Hinweis: Sie können während des Renderns weitere Informationen zur Komposition
anzeigen, indem Sie auf das Dreieck links neben „Aktuelle Renderinformationen“ klicken.
Einzelheiten zu einem abgeschlossenen Rendervorgang finden Sie in der Protokolldatei.

Die Renderliste
In der Renderliste können Sie Kompositionen rendern, Optionen für das Rendern und für
Ausgabemodule anwenden sowie Informationen zum Rendervorgang abrufen. Die zu
rendernden Elemente können in einer beliebigen Reihenfolge in der Liste angeordnet
werden.
Die Renderliste enthält sämtliche Einstellungen zum Rendern eines Films oder einer
Sequenz. Wenn Sie eine Komposition in die Renderliste ziehen oder an die Renderliste
anfügen, wird sie zu einem Renderelement. Sie können mehrere Renderelemente an die
Renderliste anfügen, damit After Effects mehrere Elemente automatisch rendern kann.
Die Einstellungen, die Sie in der Renderliste vornehmen, wirken sich nur auf den
Rendervorgang aus, nicht aber auf die Originalkompositionen.
Im oberen Bereich der Renderliste wird das Element angezeigt, das gerade gerendert wird.
Im unteren Bereich können Sie eine Liste der zu rendernden Elemente anordnen und
Rendereinstellungen sowie Ausgabemodule für die einzelnen Elemente festlegen.

A. Informationen zum gerade gerenderten Element B. Informationen zu Elementen, die an die


Renderliste angefügt wurden, einschließlich Einstellungen, die Sie ändern können

Mit der Renderliste arbeiten


Sie können mehrere Elemente an die Renderliste anfügen. Nach Abschluss des
Rendervorgangs bleiben die Elemente so lange mit dem Status „Fertig“ in der Liste, bis Sie
sie entfernen. Ein bereits gerendertes Element kann nicht noch einmal gerendert werden.
Sie können es aber duplizieren und so in der Liste ein neues Element erstellen. Für dieses
duplizierte Element können Sie entweder dieselben Einstellungen wiederverwenden oder
neue Einstellungen angeben.

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So fügen Sie Kompositionen an die Renderliste an


Ziehen Sie die Komposition aus dem Projektfenster in die Renderliste. Sie können die
Komposition auch auswählen und dann „Komposition“ > „Film erstellen“ oder
„Komposition“ > „An die Renderliste anfügen“ wählen.
So entfernen Sie Renderelemente aus der Renderliste
Wählen Sie die Komposition in der Renderliste aus und drücken Sie die Entf-Taste, oder
wählen Sie „Bearbeiten“ > „Löschen“.
So ändern Sie die Reihenfolge von Renderelementen in der Renderliste
Ziehen Sie die Komposition in der Liste nach oben oder nach unten. Zwischen den
Kompositionen wird eine dicke schwarze Linie angezeigt, die angibt, an welcher Stelle die
Komposition platziert wird.
So unterbrechen Sie den Rendervorgang
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Pause“.
Hinweis: Wenn Sie den Rendervorgang unterbrochen haben, können Sie weder
Einstellungen ändern noch anderweitig mit After Effects arbeiten. Der Einsatz anderer
Anwendungen ist jedoch möglich.
So halten Sie den Rendervorgang an
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Anhalten“.
Hinweis: Wenn Sie den Rendervorgang anhalten, wird dem jeweiligen Element der Status
„Abgebrochen“ zugewiesen und der Renderliste wird ein neues Element mit dem Status
„Deaktiviert“ hinzugefügt. Der Rendervorgang wird bei Wiederaufnahme des Prozesses
beim ersten noch nicht gerenderten Frame fortgesetzt.
So rendern Sie ein Renderelement mit denselben oder anderen Einstellungen erneut
1 Wählen Sie das Renderelement in der Renderliste aus.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Um das Element mit demselben Dateinamen zu rendern, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Mit
Dateinamen duplizieren“.
• Um das Element mit einem neuen Dateinamen zu rendern, wählen Sie „Bearbeiten“ >
„Duplizieren“, klicken Sie auf den unterstrichenen Dateinamen im Bereich „Speichern
unter“ (Windows) bzw.„Sichern unter“ (Mac OS), geben Sie einen neuen Dateinamen
ein und klicken Sie dann auf „Speichern“ (Windows) bzw.„Sichern“ (Mac OS).
3 Klicken Sie auf „Rendern“.
So ändern Sie das Festplattenziel für mehrere Elemente in der Renderliste
1 Wählen Sie bei gedrückter Umschalttaste in der Renderliste mehrere Renderelemente
aus.
2 Klicken Sie bei einem beliebigen Element auf den unterstrichenen Dateinamen im
Bereich „Speichern unter“ (Windows) bzw.„Sichern unter“ (Mac OS).

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3 Wählen Sie die Festplatte, auf der die gerenderten Dateien gespeichert werden sollen.
Für die Dateipfade aller ausgewählten Elemente gilt nun das neue Festplattenziel.
Schließen Sie das Kompositionsfenster, um den Rendervorgang zu beschleunigen.

Footage in die Renderliste ziehen


Sie können eine Komposition aus Quellfootage erstellen und sie gleichzeitig zum Rendern
vorbereiten. Dies bietet sich an, wenn Sie bestimmte Aspekte des Quellfootage ändern
möchten, beispielsweise Framerate und Komprimierungsmethode, und die gerenderte
Version im Projekt verfügbar sein soll.
So erstellen Sie gleichzeitig eine Komposition und rendern Quellfootage
1 Wählen Sie „Fenster“ > „Renderliste“.
2 Ziehen Sie mindestens ein Footageelement aus dem Projektfenster in die Renderliste.
Sie können das Footage auch auswählen und dann die Strg- + Umschalttaste + <
(Windows) bzw. die Befehlstaste + Umschalttaste + < (Mac OS) drücken. Daraufhin erstellt
After Effects für jedes Footageelement ein neues Element in der Renderliste und eine
neue Komposition im Projektfenster.
3 Passen Sie die Rendereinstellungen wie gewünscht an und klicken Sie auf „Rendern“.

Rendervorgang verfolgen
In der Renderliste wird sowohl die bisherige Renderzeit als auch die geschätzte Restzeit
für das Rendern der Komposition angezeigt. Weiterhin enthält die Renderliste die Render-
und Ausgabeeinstellungen für alle Renderelemente. Sie können diese Einstellungen
anzeigen, indem Sie auf das Dreieck links neben dem Namen des Renderelements und
links neben „Ausgabemodul“ klicken. Klicken Sie auf den unterstrichenen Dateipfad, um
das Ausgabeziel im Windows-Explorer (Windows) bzw. im Finder (Mac OS) anzuzeigen.
Außerdem enthält die Renderliste für alle aufgeführten Renderelemente die folgenden
Informationen:
Meldung Enthält eine Statusmeldung.
RAM Zeigt, wie viel Arbeitsspeicher für den Rendervorgang verfügbar ist.
Rendern gestartet am Führt die Elemente in der Renderliste auf, deren Rendervorgang
bereits begonnen hat.
Bisherige Render-Zeit Zeigt die bisherige Render-Zeit für alle Elemente, die schon
gerendert wurden oder gerade gerendert werden.
Protokolldatei Zeigt den Namen und das Verzeichnis der Datei, in die Statusmeldungen
zum Rendervorgang eingetragen werden. After Effects erstellt eine Protokolldatei namens
„AE (Datum/Uhrzeit).txt“. Der Pfad der Protokolldatei wird während des Rendervorgangs in
der Renderliste angezeigt. Unter „Protokollieren“ in der Renderliste können Sie festlegen,
welche Informationen in die Protokolldatei geschrieben werden.
Drücken Sie vor dem Rendern die Feststelltaste, um zu verhindern, dass während des
Rendervorgangs Frames im Kompositionsfenster angezeigt werden. Wenn das
Kompositionsfenster nicht aktualisiert wird, können einfache Renderelemente mit vielen
Frames schneller in After Effects verarbeitet werden.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern

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Renderstatus überprüfen
Die Spalte „Status“ in der Renderliste enthält wichtige Informationen zu den Ergebnissen
des Rendervorgangs. Zu den Optionen für den in der Renderliste gezeigten Status
gehören:
Deaktiviert Das Renderelement wird zwar in der Renderliste aufgeführt, kann aber noch
nicht gerendert werden. Überprüfen Sie die Einstellungen für den Rendervorgang und
das Ausgabemodul und klicken Sie dann auf „Rendern“, um die Komposition an die Liste
der zu rendernden Elemente anzufügen.
Zur Ausgabe bereit Die Komposition kann gerendert werden.
Ausgabedatei festlegen Für ein Ausgabemodul wurde noch kein Ausgabedateiname
angegeben.
Fehlgeschlagen After Effects konnte den Film nicht rendern. Öffnen Sie die
Protokolldatei in einem Texteditor, um genau festzustellen, warum der Rendervorgang
fehlgeschlagen ist.
Abgebrochen Der Rendervorgang wurde angehalten.
Fertig Das Element wurde vollständig gerendert.

Rendereinstellungen ändern
In der Renderliste werden die aktuellen Rendereinstellungen (Standardeinstellungen oder
Einstellungen, die Sie bei der Erstellung der Komposition vorgenommen haben)
angezeigt. Sie können diese Einstellungen ändern oder für alle Ebenen oder
Kompositionen außer Kraft setzen.
Wenn Sie die Qualität und Auflösung einer Komposition bei der Bearbeitung festlegen,
ändert sich dadurch nicht unbedingt die Qualität oder Auflösung der darin
verschachtelten Kompositionen. Beim Rendern kann After Effects automatisch die
Einstellungen aller Ebenen und Kompositionen im fertig gerenderten Element anpassen.
Sie können die Rendereinstellungen in der Renderliste ändern, indem Sie auf die
unterstrichene Vorlage für Rendereinstellungen klicken bzw. aus dem Popupmenü
„Rendereinstellungen“ eine Vorlage auswählen. Mehrere einfache Vorlagen stehen zur
Verfügung. Verwenden Sie die Vorlage „Entwurfs-Einstellungen“ zum Überprüfen von
Bewegungen oder zum Testen. Die Vorlage „Optimale Einstellungen“ eignet sich gut für
das endgültige Rendern. Wenn Sie die aktuellen Einstellungen der Komposition
verwenden möchten, wählen Sie die Vorlage „Aktuelle Einstellungen“.
Zum Ändern von Rendereinstellungen klicken Sie auf den unterstrichenen Namen der
Einstellung. Diese Einstellung wirkt sich auf die Komposition und auf alle verschachtelten
Kompositionen aus.
Das Dialogfeld „Rendereinstellungen“ enthält die folgenden Optionen:
Qualität Bestimmt die Qualitätseinstellung für alle Ebenen.
Auflösung Bestimmt Größe und Deutlichkeit der gerenderten Komposition, und zwar
relativ zu den Abmessungen der Originalkomposition.
Hinweis: Beim Rendern mit einer geringeren Auflösung sollte die Option „Qualität“ auf
„Entwurf“ gesetzt werden. Das Rendern mit der Qualitätseinstellung „Beste“ bei reduzierter
Auflösung führt nicht zu einem klaren Bild und dauert länger als der Rendervorgang mit
der Qualitätseinstellung „Entwurf“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern

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Stellvertreter Bestimmt, ob beim Rendern Stellvertreter verwendet werden.„Aktuelle


Einstellungen“ bewirkt, dass die Einstellungen der einzelnen Elemente verwendet
werden.
Effekte Bestimmt, welche Effekte für die gerenderte Komposition aktiviert sind. Sie
können entweder die aktuellen Einstellungen verwenden oder alle Effekte aktivieren bzw.
deaktivieren. Wenn Sie „Alle ein“ wählen, werden alle angewendeten Effekte in der
Komposition oder Ebene verwendet. Wählen Sie dagegen „Alle aus“, werden alle Effekte
für die Komposition deaktiviert.
Frame-Überblendung Bestimmt die Einstellungen für die Frame-Überblendung, die für
alle Ebenen gelten. Wählen Sie „Ein für aktivierte Ebenen“, um die Frame-Überblendung
beim Rendern nur für Ebenen zu verwenden, für die die Frame-Überblendung in der
Spalte „Schalter“ des Zeitleistenfensters aktiviert ist, unabhängig von der Einstellung
„Frame-Überblendung aktivieren“ der Komposition. (Siehe „Schalter „Frame-
Überblendung““ auf Seite 146.)
Halbbilder rendern Bestimmt das Verfahren zum Rendern der Halbbilder für die
gerenderte Komposition. Wählen Sie „Aus“, wenn die Renderausgabe für einen Film oder
für die Anzeige auf einem Computerbildschirm vorgesehen ist. (Siehe „Überlegungen
beim Rendern von Halbbildern“ auf Seite 733 und „Reihenfolge für das Rendern der
Halbbilder testen“ auf Seite 768.)
3:2 Pulldown Bestimmt, in welcher Phase das 3:2-Pulldown eingeführt wird. (Siehe „3:2-
Pulldown einführen“ auf Seite 738.)
Bewegungsunschärfe Bestimmt, wann Bewegungsunschärfe angewendet wird. Wählen
Sie „Ein für aktivierte Ebenen“, um die Bewegungsunschärfe beim Rendern nur für Ebenen
zu verwenden, für die die Bewegungsunschärfe in der Spalte „Schalter“ des
Zeitleistenfensters aktiviert ist, unabhängig von der Einstellung „Bewegungsunschärfe
aktivieren“ der Komposition. Der Verschlusswinkel wirkt sich auf das Ausmaß der
Bewegungsunschärfe aus. Aktivieren Sie die Option „Verschlusswinkel überschreiben“,
wenn nicht der im Dialogfeld „Kompositionseinstellungen“ festgelegte Verschlusswinkel
verwendet werden soll. Legen Sie dann einen anderen Verschlusswinkel fest. (Siehe
„Verschlusswinkel für die Bewegungsunschärfe ändern“ auf Seite 148.)
Weitere Informationen finden Sie unter „Bewegungsunschärfe“ auf Seite 147.
Filmdatensegmentierung verwenden Bestimmt, ob der Rendervorgang fortgesetzt
wird, wenn wegen eines Volume-Überlaufs die erste Filmdatensegmentierung stattfindet.
Wenn diese Option deaktiviert ist, wird der Rendervorgang gestoppt, sobald die Kapazität
des ersten zugewiesenen Volumes überschritten wird. (Siehe „Überlaufvolumes“ auf
Seite 764.)
Zeitspanne Zeigt, welcher Teil der Komposition gerendert wird. Wenn die ganze
Komposition gerendert werden soll, wählen Sie „Länge der Komposition“. Soll nur der Teil
der Komposition gerendert werden, der von den Arbeitsbereichmarken gekennzeichnet
ist, wählen Sie „Arbeitsbereich“. Um eine andere Zeitspanne zu rendern, wählen Sie
„Andere“ oder klicken Sie auf „Einstellen“, geben Sie Timecodes für „Anfang“,„Dauer“ und
„Ende“ ein und klicken Sie dann auf „OK“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern

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Framerate Bestimmt die Sampling-Framerate, die zum Rendern der Komposition


verwendet werden soll. Aktivieren Sie die Option „Von Komposition“, um die im Dialogfeld
„Kompositionseinstellungen“ festgelegte Framerate zu verwenden, oder aktivieren Sie die
Option „Diese Rate“, um eine andere Framerate einzugeben. Die eigentliche Framerate der
Komposition ändert sich dadurch nicht.
Vorhandene Dateien überspringen Wenn diese Option aktiviert ist, können Sie einen
Teil einer Dateisequenz neu rendern, ohne bereits gerenderte Frames neu zu rendern.
Beim Rendern einer Dateisequenz sucht After Effects die Dateien, die zur aktuellen
Sequenz gehören, und ermittelt die fehlenden Frames. Anschließend werden nur diese
Frames gerendert und an der korrekten Stelle in der Sequenz eingefügt. Diese Option
eignet sich auch, um aus einzelnen Frames bestehende Sequenzen auf mehreren
Systemen zu rendern.
Hinweis: Die aktuelle Sequenz muss denselben Namen haben wie die vorhandene
Sequenz; die Nummer des Anfangsframes, die Framerate und die Zeitspanne müssen
ebenfalls jeweils identisch sein.

Überlegungen beim Rendern von Halbbildern


Wenn eine vertikale Skalierung, Übersetzung, Drehung oder Effekte auf das Bild
angewendet wurden, sollten die beiden Halbbilder des Videoframes getrennt werden,
damit das Rendern separat erfolgen kann. Wenn die Halbbild-Einstellungen im
Dialogfeld „Footage interpretieren“ für das Eingabe-Footage und im Dialogfeld
„Rendereinstellungen“ für das Ausgabegerät stimmen, können Footageelemente mit
Halbbildern in unterschiedlichen Reihenfolgen in einer Komposition gemischt werden.
Wenn die Einstellungen in einem dieser Dialogfelder nicht korrekt sind, befinden sich die
Frames zwar in der richtigen Reihenfolge, aber die Reihenfolge der Halbbilder kann
umgekehrt werden, wodurch ruckartige Bilder in mangelhafter Qualität entstehen. Die
Option „Oberes Halbbild zuerst“ entspricht der Option „Gerades Halbbild zuerst“ in einer
ElectricImage-Datei. (Siehe „Reihenfolge für das Rendern der Halbbilder testen“ auf
Seite 768.)

Vorlagen für Rendereinstellungen erstellen und


verwenden
Sie können Vorlagen für häufig verwendete Rendereinstellungen erstellen. Diese Vorlagen
werden in der Renderliste im Popupmenü „Rendereinstellungen“ aufgeführt. Sie können
eine Standardvorlage zum Rendern von Filmen und eine andere Standardvorlage zum
Erstellen eines einzelnen Frames angeben. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, alle
Vorlagen für Rendereinstellungen in einer Datei zu speichern, damit sie auf einem
anderen Computer verwendet werden können.
So legen Sie die Standardvorlagen für Rendereinstellungen fest
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Vorlagen“ > „Rendereinstellungen“.
2 Wählen Sie unter „Filmstandard“ die Standardvorlage, die für das Rendern von Filmen
verwendet werden soll. Wählen Sie unter „Framestandard“ die Standardvorlage für das
Rendern eines einzelnen Frames.
So erstellen Sie eine neue Vorlage für Rendereinstellungen
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Vorlagen“ > „Rendereinstellungen“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 734

2 Klicken Sie auf „Neu“.


3 Legen Sie die gewünschten Rendereinstellungen fest und klicken Sie auf „OK“.
4 Geben Sie einen Namen für die neue Vorlage ein und klicken Sie auf „OK“.
So bearbeiten Sie eine vorhandene Vorlage für Rendereinstellungen
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Vorlagen“ > „Rendereinstellungen“.
2 Wählen Sie unter „Name der Einstellung“ eine Vorlage aus.
3 Klicken Sie auf „Bearbeiten“.
4 Legen Sie die gewünschten Rendereinstellungen fest und klicken Sie auf „OK“.
5 Klicken Sie auf „OK“, um das Dialogfeld „Vorlagen für Rendereinstellungen“ zu
schließen.
Hinweis: Änderungen an einer vorhandenen Vorlage wirken sich nicht auf
Renderelemente aus, die bereits an die Renderliste angefügt worden sind.
So speichern Sie alle geladenen Vorlagen in einer Datei
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Vorlagen“ > „Rendereinstellungen“.
2 Klicken Sie auf „Alle sichern“.
3 Wählen Sie ein Verzeichnis für die Datei aus, geben Sie einen Dateinamen ein und
klicken Sie dann auf „Speichern“ (Windows) bzw.„Sichern“ (Mac OS).
4 Klicken Sie auf „OK“, um das Dialogfeld „Vorlagen für Rendereinstellungen“ zu
schließen.
So laden Sie eine gespeicherte Vorlagendatei
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Vorlagen“ > „Rendereinstellungen“.
2 Klicken Sie auf „Laden“.
3 Wählen Sie die Vorlagendatei aus und klicken Sie dann auf „Öffnen“.
4 Klicken Sie auf „OK“, um das Dialogfeld „Vorlagen für Rendereinstellungen“ zu
schließen.

Einstellungen für Ausgabemodule ändern


Ein Ausgabemodul enthält außer Optionen für die Videokomprimierung auch spezifische
Optionen für das Video- und Audio-Ausgabeformat, in dem Sie den Film rendern. Die
aktuellen Einstellungen eines Ausgabemoduls werden in der Renderliste angezeigt.
Sie können die Einstellungen des Ausgabemoduls in der Renderliste ändern, indem Sie
auf den unterstrichenen Namen des Ausgabemoduls klicken oder indem Sie eine Vorlage
aus dem Popupmenü „Ausgabemodul“ auswählen. Mehrere Vorlagen stehen zur
Verfügung, darunter die Vorlage „Verlustfrei“, die sich für die Erstellung von Filmmaterial
für Video oder Film eignet.
Hinweis: Überprüfen Sie vor dem Rendern, ob die Einstellungen für die Audioausgabe im
Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“ korrekt sind. Wenn das Projekt Audio
enthält, muss die Option „Audioausgabe“ aktiviert sein. Wenn Ihr Projekt kein Audio
enthält, sollten Sie „Audioausgabe“ nicht aktivieren, um die Größe der gerenderten Datei
nicht unnötig zu erhöhen.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern

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Im Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“ können die folgenden Einstellungen


festgelegt werden:
Format Legt das Format der Ausgabedatei oder der Dateisequenz fest. Dateiformate sind
QuickTime, Video für Windows sowie Dateitypen, die über entsprechende Plug-in-Module
zur Verfügung stehen.
Einbetten Legt fest, ob die Ausgabedatei Informationen enthalten soll, die die
Ausgabedatei mit dem Quellprojekt in After Effects verknüpfen. Wenn Sie die
Ausgabedatei in einer anderen Anwendung öffnen, wie beispielsweise in Adobe
Premiere, können Sie den Befehl „Datei extern bearbeiten“ verwenden, um das
Quellprojekt in After Effects zu bearbeiten. Bei Auswahl von „Projektverknüpfung“ wird
eine Verknüpfung zwischen der Ausgabedatei und dem Quellprojekt erstellt. Die Option
„Projektverknüpfung und Kopie“ bewirkt, dass eine Verknüpfung erstellt wird und der
Ausgabedatei außerdem eine eingebettete Kopie des verknüpften Projekts hinzugefügt
wird. Wenn Sie in einer anderen Anwendung den Befehl „Datei extern bearbeiten“
wählen, das Projekt aber fehlt oder aktualisiert wurde, können Sie wählen, ob das
Quellprojekt oder die gespeicherte Kopie des Projekts geöffnet werden soll.
Vorgang nach dem Rendern Gibt an, welche Aktion After Effects ausführen soll,
nachdem die Komposition gerendert wurde. Siehe „Optionen für den Vorgang nach dem
Rendern“ auf Seite 736.
Formatoptionen Öffnet ein Dialogfeld mit formatspezifischen Informationen. Wenn Sie
beispielsweise mit QuickTime arbeiten und auf „Formatoptionen“ klicken, wird ein
Dialogfeld für die QuickTime-Komprimierung geöffnet. (Siehe „Komprimierungsoptionen
wählen“ auf Seite 751.)
Starten mit Nr. Legt die Nummer des Anfangsframes einer Sequenz fest. Wenn Sie
diese Option beispielsweise auf 38 einstellen, nennt After Effects den ersten Frame
„Dateiname_00038.tga“. Die Option „Komp.-Frame-Nr. verwenden“ bewirkt, dass die
Nummer des Anfangsframes im Arbeitsbereich dem Anfangsframe der Sequenz
hinzugefügt wird.
Kanäle Gibt die Ausgabekanäle an, die im gerenderten Film enthalten sein sollen. Wenn
Sie „RGB + Alpha“ wählen, erstellt After Effects den Film mit einem Alphakanal. Dabei wird
eine Farbtiefe von über 16,7 Millionen Farben erzielt.
Hinweis: Alle Dateien, die mit einer Farbtiefe von 16,7 Millionen Farben, Trillionen Farben
oder mehr erstellt werden, verfügen über benannte Alphakanäle. Informationen zur
Beschreibung des Alphakanals werden in der Datei gespeichert. Sie brauchen daher nicht
bei jedem Import eines in After Effects erstellten Elements eine Interpretation des
Alphakanals angeben.
Tiefe Legt die Farbtiefe des gerenderten Films fest. Verschiedene Farb- oder Graustufen-
Optionen stehen zur Auswahl. Beachten Sie dabei, dass bei bestimmten Formaten nur
eingeschränkte Einstellungen für Tiefe und Farbe verfügbar sind.
Farbe Legt fest, wie die Farben mit dem Alphakanal erstellt werden. Wählen Sie entweder
„Integriert (Maskiert)“ oder „Direkt (nicht maskiert)“. (Siehe „Footage mit Alphakanal
importieren“ auf Seite 63.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern

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Dehnung Bestimmt die Größe des gerenderten Films. Aktivieren Sie die Option
„Seitenverhältnis einschränken auf“, wenn beim Dehnen des Frames das bisherige
Frameseitenverhältnis beibehalten werden soll. Beim Rendern von Tests wählen Sie unter
„Dehnungsqualität“ die Option „Niedrig“, beim Rendern des endgültigen Films die Option
„Hoch“.
Beschneiden Mit dieser Option können an den Kanten des gerenderten Films Pixel
ausgewählt oder hinzugefügt werden. Sie können angeben, wie viele Pixel an den vier
Seiten des Films hinzugefügt oder entfernt werden sollen. Geben Sie positive Werte ein,
um Pixel zu entfernen und das Bild so zu beschneiden. Geben Sie negative Werte ein, um
Pixel hinzuzufügen. Aktivieren Sie die Option „Interessenbereich verwenden“, um nur den
im Ebenen- oder Kompositionsfenster ausgewählten Interessenbereich zu rendern.
Hinweis: Sie können einem gerenderten Film, bei dem das Rendern von Halbbildern
aktiviert ist, oben ein Pixel hinzufügen, um die Reihenfolge für das Rendern der Halbbilder
zu ändern. (Siehe „Filme erstellen, die kleiner als die gerenderte Komposition sind“ auf
Seite 765.)
Audioausgabe Legt die Samplerate, Sampletiefe (8 Bit oder 16 Bit) sowie das
Wiedergabeformat (Mono oder Stereo) fest. Wählen Sie eine Samplerate, die für das
Ausgabeformat geeignet ist. Für die Wiedergabe auf einem Computer wählen Sie eine
8-Bit-Sampletiefe. Eine 16-Bit-Sampletiefe eignet sich für CDs, digitales Audio und für
Hardware, die die Wiedergabe mit 16 Bit unterstützt.

Optionen für den Vorgang nach dem Rendern


Nachdem eine Komposition gerendert wurde, kann After Effects einfache Vorgänge über
die Optionen unter „Vorgang nach dem Rendern“ automatisieren. Diese Optionen eignen
sich zum Einrichten von mehreren Renderelementen, die nicht wiederholt an die
Renderliste angefügt werden. Sie ermöglichen es Ihnen, Footageelemente vorzurendern
und dann vorhandenes Footage zu ersetzen oder Stellvertreter festzulegen.
Hinweis: Optionen für den Vorgang nach dem Rendern können Sie in Vorlagen für
Ausgabemodule wählen. Bei einer Änderung der Vorlage könnte demnach auch die
Option für den Vorgang nach dem Rendern geändert werden. (Siehe „Vorlagen für
Ausgabemodule erstellen und verwenden“ auf Seite 739.)

Das Menü „Vorgang nach dem Rendern“

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Das Menü „Vorgang nach dem Rendern“


Im Menü „Vorgang nach dem Rendern“ wird die Aktion festgelegt, die After Effects nach
dem Rendern des Elements ausführen soll. Sie können Optionen für den Vorgang nach
dem Rendern in der Renderliste auswählen.
Hinweis: Wenn Sie im Menü „Komposition“ den Befehl „Vor-Rendern“ wählen, wird die
ausgewählte Komposition an die Renderliste angefügt, und „Vorgang nach dem Rendern“
wird auf „Verwendung importieren und ersetzen“ gesetzt.
So legen Sie Optionen für den Vorgang nach dem Rendern fest
1 Fügen Sie das zu rendernde Element an die Renderliste an. (Siehe „Mit der Renderliste
arbeiten“ auf Seite 728.)
2 Öffnen Sie den Bereich „Ausgabemodul“ und wählen Sie eine der folgenden Optionen
aus dem Menü „Vorgang nach dem Rendern“:
Keiner Nach dem Rendern wird kein Vorgang ausgeführt. Dies ist die Standardoption.
Importieren Die gerenderte Datei wird nach Abschluss des Rendervorgangs in das
Projekt importiert.
Verwendung importieren und ersetzen Die gerenderte Datei wird importiert und
ersetzt das angegebene Element im Projektfenster bei jeder Verwendung. Ziehen Sie das
Auswahlwerkzeug auf das Element im Projektfenster, um es festzulegen.
Stellvertreter festlegen Die gerenderte Datei wird als Stellvertreter für das angegebene
Projektelement festgelegt. Ziehen Sie das Auswahlwerkzeug auf das Element im
Projektfenster, um es festzulegen.

Festlegen eines Renderelements (rechts) als Stellvertreter für ein Projektelement (links) mit dem
Auswahlwerkzeug neben „Vorgang nach dem Rendern“.

Ausgabeketten erstellen
Mit Ausgabeketten lassen sich Dateien erstellen, die in verschiedenen Kompositionen
verwendet werden können. So können Sie beispielsweise einen Platzhalter für die
gerenderte Version eines Films mit 24 Frames pro Sekunde (fps) erstellen und diesen
Platzhalter anschließend in eine Komposition mit 30 fps ziehen. Zum Rendern der 30-fps-
Komposition rendert After Effects zuerst den Platzhalter mit 24 fps und verwendet dann
diese gerenderte Version zum Rendern der 30-fps-Komposition.

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So erstellen Sie eine Ausgabekette


Ziehen Sie das Ausgabemodul für ein zu renderndes Element aus der Renderliste in das
Projektfenster. After Effects erstellt einen Platzhalter für die Ausgabe im Projektfenster und
setzt „Vorgang nach dem Rendern“ für das Element auf „Verwendung importieren und
ersetzen“.

Standardnamen für Ausgabedateien erstellen


Mit der Voreinstellung „Standarddateinamen und -ordner verwenden“ wird gewährleistet,
dass allen Kompositionen, die an die Renderliste angefügt werden, automatisch ein
eindeutiger Ausgabedateiname zugewiesen wird. (Eine Ausnahme sind Dateien, die durch
Speichern einer RAM-Vorschau erstellt werden. Für diese Dateien wird weiterhin der Name
der Komposition verwendet.) Wenn Sie diese Option aktivieren, wird jeder Komposition
derselbe Ordnername zugewiesen wie der vorherigen Komposition, bis Sie den Pfad
ändern.
Hinweis: Verwenden Sie keine hohen ASCII-Zeichen oder andere Sonderzeichen in
Dateinamen von Projekten, die auf anderen Plattformen verwendet oder mit einem
überwachten Ordner gerendert werden sollen.
So legen Sie Standardnamen für Ausgabedateien fest
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Ausgabe“ (Windows) bzw.„After
Effects“ > „Einstellungen“ > „Ausgabe“ (Mac OS).
2 Aktivieren Sie die Option „Standarddateinamen und -ordner verwenden“.

3:2-Pulldown einführen
Verwenden Sie 3:2-Pulldown, wenn Sie eine Ausgabe für Film erstellen, der auf Video
übertragen wurde, oder wenn Sie einen Film für die Animation simulieren möchten.
Footageelemente, die ursprünglich von Film auf Video übertragen wurden und für die 3:2-
Pulldown beim Import in After Effects entfernt wurde, können mit 3:2-Pulldown wieder in
das Videoformat zurückgerendert werden. Sie können 3:2-Pulldown einführen, indem Sie
eine von fünf verschiedenen Phasen wählen. (Siehe „3:2- oder 24Pa-Pulldown bei von Film
oder DV-Kameras übertragenem Video rückgängig machen“ auf Seite 82.)
Hinweis: Wenn ein Segment, das aus dem 3:2-Pulldown entfernt wurde, wieder in das
ursprüngliche Videofootage zurückeditiert wird, muss die Phase des Segments
übereinstimmen.
So führen Sie 3:2-Pulldown ein
1 Wählen Sie das Renderelement in der Renderliste aus und klicken Sie dann auf den
unterstrichenen Namen der Rendereinstellungen.
2 Wählen Sie unter „Halbbilder rendern“ eine Reihenfolge aus.
3 Wählen Sie unter „3:2 Pulldown“ eine Phase.
4 Wählen Sie alle anderen erforderlichen Einstellungen aus und rendern Sie dann das
Element.

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Vorlagen für Ausgabemodule erstellen und verwenden


Sie können Vorlagen erstellen, in denen häufig verwendete Einstellungen für
Ausgabemodule gespeichert sind. Diese Vorlagen werden in der Renderliste im
Popupmenü „Ausgabemodul“ angezeigt. Sie können eine Standardvorlage für das
Rendern von Filmen und eine andere Standardvorlage zum Erstellen eines einzelnen
Frames angeben. After Effects enthält mehrere Vorlagen für häufig verwendete Formate,
wie beispielsweise Microsoft DV NTSC. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, alle Vorlagen
für Ausgabemodule in einer Datei zu speichern, um sie auf einem anderen Computer
verwenden zu können.
Hinweis: After Effects enthält Vorlagen, die die Verwendung der Befehle „Vor-Rendern“
und „Stellvertreter erstellen“ vorgeben. (Siehe „Der Befehl „Vor-Rendern““ auf Seite 715 und
„Stellvertreter erstellen“ auf Seite 740.)
So legen Sie die Standardvorlage für Ausgabemodule fest
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Vorlagen“ > „Ausgabemodul“.
2 Führen Sie im Dialogfeld „Vorlagen für Ausgabemodule“ die folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie unter „Filmstandard“ die Standardvorlage, die für das Erstellen von Filmen
verwendet werden soll.
• Wählen Sie unter „Framestandard“ die Standardvorlage, die für das Erstellen eines
einzelnen Frames verwendet werden soll.
So erstellen Sie eine neue Vorlage für Ausgabemodule
1 Klicken Sie im Dialogfeld „Vorlagen für Ausgabemodule“ auf „Neu“.
2 Geben Sie die gewünschten Einstellungen für das Ausgabemodul ein und klicken Sie
dann auf „OK“.
3 Geben Sie einen Namen für die neue Vorlage ein und klicken Sie auf „OK“.
So bearbeiten Sie eine vorhandene Vorlage für Ausgabemodule
1 Wählen Sie im Dialogfeld „Vorlagen für Ausgabemodule“ eine Vorlage unter „Name der
Einstellung“ aus.
2 Klicken Sie auf „Bearbeiten“.
3 Ändern Sie die gewünschten Einstellungen und klicken Sie dann auf „OK“.
Hinweis: Änderungen an einer vorhandenen Vorlage wirken sich nicht auf
Renderelemente aus, die bereits an die Renderliste angefügt worden sind.
So speichern Sie alle geladenen Vorlagen für Ausgabemodule in einer Datei
1 Klicken Sie im Dialogfeld „Vorlagen für Ausgabemodule“ auf „Alle sichern“.
2 Wählen Sie ein Verzeichnis für die Datei aus, geben Sie einen Dateinamen ein und
klicken Sie dann auf „Speichern“ (Windows) bzw.„Sichern“ (Mac OS).
So laden Sie eine gespeicherte Vorlagendatei für Ausgabemodule
1 Klicken Sie im Dialogfeld „Vorlagen für Ausgabemodule“ auf „Laden“.
2 Wählen Sie die Vorlagendatei aus, klicken Sie auf „Öffnen“ und dann auf „OK“.

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Stellvertreter erstellen
Mit dem Befehl „Stellvertreter erstellen“ können Sie einen Stellvertreter aus Footage oder
Kompositionen erstellen, die im Projekt- oder im Zeitleistenfenster ausgewählt sind. Mit
diesem Befehl wird das ausgewählte Footage an die Renderliste angefügt und „Vorgang
nach dem Rendern“ wird auf „Stellvertreter festlegen“ gesetzt. (Siehe „Optionen für den
Vorgang nach dem Rendern“ auf Seite 736 und „Platzhalter und Stellvertreter“ auf
Seite 98.)
So erstellen Sie einen Stellvertreter
1 Wählen Sie ein Footageelement oder eine Komposition im Projekt- oder im
Zeitleistenfenster aus.
2 Wählen Sie einen der folgenden Befehle:
• „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Stellvertreter erstellen“ > „Standbild“, um
einen Stellvertreter für ein Standbild zu erstellen.
• „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Stellvertreter erstellen“ > „Film“, um einen
Stellvertreter für einen Film zu erstellen.
3 Geben Sie einen Namen und ein Ausgabeziel für den Stellvertreter an.
4 Legen Sie die Rendereinstellungen fest und klicken Sie auf „Rendern“.
Hinweis: Sie können einen Stellvertreter für ein Standbild auch aus einem Film oder einer
Sequenzdatei erstellen. Öffnen Sie dazu das Footage im Footagefenster und legen Sie den
Frame, der als Stellvertreter dienen soll, als Titelbild fest. (Siehe „Anzeige- und
Bearbeitungssteuerungen in After Effects im Footagefenster anzeigen“ auf Seite 38.)

Projekte für LiveMotion exportieren


In After Effects erstellte Projekte lassen sich problemlos in Adobe LiveMotion integrieren.
Erstellen Sie einfach komplexe Animationen in After Effects und exportieren Sie das
Projekt dann als Datei im AMX-Format (Adobe Motion Exchange). Anschließend kann
diese Datei in LiveMotion importiert werden.

Export in das AMX-Format


Beim Export versucht After Effects, Vektoren so weit wie möglich beizubehalten.
Rasterbilder und bestimmte Funktionen können jedoch in der AMX-Datei nicht als
Vektoren dargestellt werden. (Siehe „Beim AMX-Export unterstützte Funktionen“ auf
Seite 741.) Sie können diese nicht unterstützten Elemente entweder ausschließen oder
von After Effects als PNG-Dateisequenz rendern lassen, um sie dann der AMX-Datei
hinzuzufügen. Audio wird im MP3-Format kodiert und der AMX-Datei als Audiostream
hinzugefügt.
Nach dem Export wird ein Bericht (AMX [Link]) in dem Ordner erstellt, in dem
sich auch die AMX-Datei befindet. Öffnen Sie den Bericht in einem Browser, um
festzustellen, welche Elemente in der AMX-Datei nicht unterstützt werden.
So exportieren Sie in das AMX-Format
1 Wählen Sie die zu exportierende Komposition im Projektfenster aus und wählen Sie
dann „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Exportieren“ > „Adobe Motion
Exchange (.amx) für LM2“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern

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2 Legen Sie einen Dateinamen und ein Verzeichnis fest und klicken Sie auf „Speichern“
(Windows) bzw.„Sichern“ (Mac OS).
3 Legen Sie im Dialogfeld „AMX-Einstellungen“ eine oder mehrere der folgenden
Optionen fest und klicken Sie dann auf „OK“:
Ausgeblendete Ebenen einschließen Legt fest, ob Ebenen mit deaktiviertem Video im
Zeitleistenfenster in die AMX-Datei aufgenommen werden. Durch das Ausschließen
ausgeblendeter Ebenen können Sie möglicherweise die Größe der AMX-Datei reduzieren
und den Exportvorgang beschleunigen.
Bilder in folgendem Ordner ablegen Legt den Ordner fest, in den After Effects Bilder
mit nicht unterstützten Elementen exportiert. Bei jedem Exportvorgang werden diese
Bilder im PNG-Format gespeichert. Gegebenenfalls wird dem Ordnernamen eine Nummer
hinzugefügt, damit er eindeutig ist.
Verschachtelte Kompositionen Legt fest, wie After Effects verschachtelte
Kompositionen exportiert. Wählen Sie „Rastern“, um diese Kompositionen als Sequenz zu
exportieren. Wählen Sie „Transformationen falten“, um sie als Vektoren zu exportieren.
Wenn mehrere verschachtelte Kompositionen vorhanden sind, lässt sich der Export mit
der Option „Transformationen falten“ möglicherweise beschleunigen.
Hinweis: Die Option „Transformationen falten“ kann nur verwendet werden, wenn
„Transformationen falten“ zuvor für die Ebene aktiviert wurde. (Siehe „Schalter
„Transformationen falten“/„Optimieren““ auf Seite 144.)
Nicht unterstützte Funktionen Legt fest, ob After Effects-Ebenen mit Elementen
gerendert werden, die nicht in LiveMotion unterstützt werden. Wählen Sie „Ignorieren“,
um alle nicht unterstützten Funktionen zu überspringen. Wählen Sie „Rastern“, um alle
Frames als PNG-Sequenz zu rendern, die nicht unterstützte Funktionen enthalten. Die
Option „Rastern“ führt zu einer größeren Datei und kann zudem die Streaming-Qualität
ganz erheblich reduzieren.
Audio Aktiviert die Audiomenüs.
Samplerate Legt die Audio-Samplerate fest.
Kanäle Legt fest, ob Audiospuren Mono oder Stereo sind.
Bitrate Legt die Bitrate des exportierten Audios fest. Wählen Sie „Automatisch“, um die
niedrigste Bitrate zu verwenden, die für die angegebene Samplerate und den Kanal zur
Verfügung steht. Höhere Bitraten führen zu einer größeren Datei.
Hinweis: Jede Ebene wird in After Effects auf die Größe der Komposition gerastert. Um
Platz zu sparen, können Sie eine kleinere Komposition erstellen und die Ebene in diese
Komposition platzieren. Dadurch entsteht in LiveMotion zwangsläufig ein kleineres
Objekt, so dass auch die aus LiveMotion exportierte SWF-Datei wesentlich kleiner ist.

Beim AMX-Export unterstützte Funktionen


Wenn Sie Kompositionen erstellen, die für das AMX-Format vorgesehen sind, sollten Sie
folgende Punkte beachten:
Füllmethoden Nur der Modus „Normal“ wird unterstützt.
Rechteckige Pixel Rechteckige Pixel werden beim Export in quadratische Pixel
konvertiert. Rechteckige Pixel werden beispielsweise in den DV- und D1-Videoformaten
verwendet.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern

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Keyframes Alle unterdrückten und linearen Keyframes werden beibehalten, aber alle
automatischen Bézier-Keyframes werden geglättet. Bei allen anderen Keyframes (z. B.
Keyframes, für die Sie die Geschwindigkeit eingestellt haben) wird ein Sample des
Bereichs zwischen den angepassten und den nicht angepassten Keyframes und dann ein
linearer Keyframe für jeden Frame der Animation erstellt. Roving-Keyframes werden nicht
unterstützt.
Masken Nur Masken im Modus „Maske hinzufügen“ werden unterstützt. Weiche
Maskenkanten und die Maskenausweitung werden nicht unterstützt.
Matten Alle Matten mit Ausnahme von Traveling-Matten werden unterstützt.
Effekte Nur der Effekt „Pfadtext“ wird unterstützt (die zugehörigen Optionen „Füllung
über Kontur“ und „Differenz“ werden jedoch nicht unterstützt). Pro Ebene wird nur ein
Effekt unterstützt.
Ebenen und Schalter Ebenen, die sich unterhalb einer Einstellungsebene befinden,
werden kombiniert und als eine Ebene gerendert. Das Gleiche gilt auch für Ebenen unter
einer Ebene, die eine andere Füllmethode als „Normal“ [Link] 3D-Ebenen
werden kombiniert und als eine Ebene gerendert. Alle Ebenenschalter mit Ausnahme der
folgenden werden unterstützt:„Einstellungsebene“,„3D-Ebene“,„Transparenz erhalten“,
„Text“ und „Bewegungsunschärfe“.
Hinweis: Beim Export in das AMX-Format haben Sie die Möglichkeit, einige Eigenschaften
von Textebenen beizubehalten. Informationen hierzu finden Sie unter „Textebenen für den
AMX-Export vorbereiten“ auf Seite 742.

Textebenen für den AMX-Export vorbereiten


Wenn Sie in After Effects eine Komposition in das AMX-Format (Adobe Motion Exchange)
exportieren, bleiben Textebenen nicht erhalten. Sie haben jedoch die Möglichkeit, einige
Aspekte der Textebenen zu bewahren.
Führen Sie zum Beibehalten von Textebeneninformationen einen der folgenden
Schritte aus:
• Rendern Sie nur die Textebene in ein Format, in dem Alpha unterstützt wird (z. B. in eine
32-Bit-Targa-Sequenz). Importieren Sie dann das Ergebnis und ersetzen Sie dabei die
Textebene in der Ursprungsdatei (Vorgang nach dem Rendern). Auf diese Weise
bleiben alle Textebenenattribute erhalten, die Textebene ist danach jedoch nicht mehr
editierbar.
• Wählen Sie die Textebene aus und wählen Sie „Ebene“ > „Outlines erstellen“, um den
Text in Konturen umzuwandeln. Hiermit bleiben die Vektordaten aus den Textebenen
erhalten, nicht jedoch die Farben. Die Option kann nicht zum Animieren von Text
verwendet werden.
• Wählen Sie die Textebene aus und wählen Sie „Ebene“ > „Pausstift“, wenn Vektordaten
und Animation erhalten bleiben sollen. Farben werden hierdurch nicht beibehalten
und Sie erzielen mit dieser Option weniger exakte Ergebnisse als mit dem Befehl
„Outlines erstellen“.
• Verwenden Sie statt einer Textebene Pfadtext, um den Effekt in das Vektorformat SWF
zu exportieren.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern

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Export in die Formate Windows Media oder RealMedia


Sie können in After Effects Filme erstellen, die zu Streaming- oder Download-Zwecken in
Webseiten eingebettet werden können. Die Renderliste enthält Optionen zum Rendern
von Windows Media- und RealMedia-Dateien.

Export in das Windows Media-Format


Das Windows Media-Format unterstützt eingebettete Weblinks und Kapitel. Um diese
Elemente in die exportierte Datei einbetten zu können, müssen Sie in der Komposition
Ebenenmarken erstellen. (Siehe „Marken verwenden“ auf Seite 139.) Wenn Sie einer
Ebenenmarke einen Weblink hinzufügen, fügt After Effects den Link mit dem Befehl „Get
URL“ in die Windows Media-Datei ein. Wenn Sie auch Kapitelinformationen hinzufügen,
übersetzt After Effects diese Informationen in einen Skriptbefehl für den Weblink.

Export in das RealMedia-Format (nur Windows)


Im RealMedia-Format können Sie RealVideo®-Dateien mit oder ohne Audio sowie
RealAudio®-Dateien exportieren.
So exportieren Sie eine Windows Media- oder RealMedia-Datei
1 Wählen Sie die Datei oder die Komposition im Projektfenster aus und wählen Sie dann
„Komposition“ > „An die Renderliste anfügen“.
2 Klicken Sie in der Renderliste auf die unterstrichene Einstellung für „Ausgabemodul“,
um das Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“ zu öffnen.
3 Wählen Sie unter „Format“ entweder „Windows Media“ oder „RealMedia“.
4 Klicken Sie auf „Formatoptionen“.
5 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie unter „Vorgabe“ eine Vorgabe aus.
• Laden Sie eine Vorgabe, indem Sie auf das Symbol zum Importieren einer Vorgabe
klicken.
• Wählen Sie unter „Vorgabe“ die Option „Eigene“, um eigene Einstellungen auszuwählen.
6 Aktivieren Sie in der Liste auf der linken Seite die Option „Video“ und führen Sie dann
einen der folgenden Schritte aus:
• Windows Media: Wählen Sie einen Codec und eine Bitrate aus.
• RealMedia: Wählen Sie einen Video-Codec und einen Videocontent aus, der am besten
für die Bewegungsmenge im Video geeignet ist.
7 Aktivieren Sie in der Liste auf der linken Seite die Option „Audio“ und führen Sie dann
einen der folgenden Schritte aus:
• Windows Media: Falls Sie Filme mit Audio erstellen, wählen Sie unter „Codec“ einen
Audio-Codec aus. Wählen Sie außerdem eine Bitrate. Wenn Sie unter „Codec“ die Option
„Windows Media Audio 9 Voice“ gewählt haben, wählen Sie eine geeignete Einstellung
für „Modus“.
• RealMedia: Wählen Sie den Typ des Audiocontents (Sprache oder Musik) aus.
8 Klicken Sie auf „OK“, legen Sie die Renderoptionen fest und klicken Sie dann auf
„Rendern“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern

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Optionen für Windows Media und RealMedia festlegen


Beim Export von Windows Media- oder RealMedia-Dateien stehen die folgenden
Optionen zur Auswahl:
Hinweis: Eigene Einstellungen können nicht als Vorgabe oder Datei gespeichert werden.
Vorgabe Legt vordefinierte Einstellungen fest, die Inhalt entsprechenden Audio- und
Video-Codecs zuordnen.
Vorgabe-Schaltflächen Mit der Schaltfläche „Vorgabe importieren“ können Sie
eigene Einstellungen aus anderen Anwendungen, wie z. B. Adobe Premiere, importieren.
Mit der Schaltfläche „Vorgabe löschen“ können Sie die ausgewählte Vorgabe löschen.
Kommentar Ein Textfeld, in das Sie eine Beschreibung der Vorgabe eingeben können
(maximal 256 Zeichen). Kommentare werden mit der Vorgabe gespeichert.
Zusammenfassung Hier werden alle Einstellungen der ausgewählten Vorgabe
aufgeführt.
Allgemein Nur Windows Media: Legt fest, ob die Ausgabe komprimiert oder nicht
komprimiert ist. Gibt außerdem den Kbps-Durchschnittswert (Kilobyte pro Sekunde) für
kombinierte Audio- und Video-Einstellungen an.
Aufnahme zulassen Ermöglicht das Aufzeichnen eines Clips (nur RealMedia).
Video Enthält eine Liste der Video-Codecs für verschiedene Windows Media- und
RealMedia-Wiedergabegeräte. Jede Option aktiviert unterschiedliche Optionen für die
Einstellung „Audiences“. Nur Windows Media: Wenn Sie unter „Bitrate-Modus die Option
„Konstant“ oder „Variable Qualität“ wählen, kann eine hohe Bitrate entstehen, die für
einige Wiedergabegeräte nicht geeignet ist. Wenn „Windows Media Video 9“ ausgewählt
ist, steht die Option „Interlaced-Verarbeitung zulassen“ zur Verfügung.
Videocontent Legt Kodierungsoptionen fest, die der Bewegungsmenge im
Videofootage entsprechen (nur RealMedia). Eine hohe Bewegungsmenge kann
beispielsweise rasche Kameraschwenkungen oder Action-Szenen enthalten. Die
Einstellung „Normales Motion-Video“ eignet sich für Clips mit einem großen
Bewegungsbereich. Der Modus „Schärfste Bildqualität“ ermöglicht die größte Bildmenge
bei Clips mit einer hohen Bewegungsmenge.„Optimiertes Motion-Video“ bietet die beste
Kontinuität und Glättung zwischen Szenen mit einer hohen Bewegungsmenge. Der
Modus „Bildschirmpräsentation“ führt zu einer hohen Bildqualität und eignet sich am
besten für Videomaterial, das nur wenige oder gar keine Bewegungen enthält.
Audio Nur Windows Media: Legt den Audio-Codec und den Typ der Bitrate für die
Audioinformationen fest. Wenn „Windows Media Video 9“ ausgewählt ist, steht das
Popupmenü „Modus“ mit Optionen für „Musik“,„Sprache“ und „Gemischt“ zur Verfügung.
Audiocontent Enthält die Optionen „Musik“ und „Sprache“ (nur RealMedia). Mit der
Option „Musik“ können Mono-Clips, die nur Musik enthalten, optimiert werden.
Metadaten Enthält 48 Parameter, die dem Abschnitt mit den Dateiinformationen der
exportierten Datei hinzugefügt werden können. Mit der Option „Felder hinzufügen/
entfernen“ können Sie Metadaten-Parameter hinzufügen oder entfernen. Mit „Felder
löschen“ können Sie Parameterwerte löschen. In Windows Media haben Sie die
Möglichkeit, neue Metadaten-Felder hinzuzufügen.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 745

Audiences Definiert Audience-Profile auf Grundlage der Bandbreite und der


Internetverbindung (wie beispielsweise DFÜ oder Kabelmodem). Zu den Eigenschaften
der Profile gehören Audioformat, Framerate, Bitrate, Bildqualität und Puffergröße. Unter
„Audiences hinzufügen/entfernen“ werden die Audiences aufgelistet, die im Dialogfeld
„Ziel auswählen“ ausgewählt sind. Wenn Sie mehrere Audiences auswählen, wird die
SureStream-Funktion aktiviert. Mit Hilfe dieser Funktion können Wiedergabegeräte den
Stream wählen, der für die verfügbare Bandbreite des Anwenders am besten geeignet ist.
In Windows Media sind pro Vorgabe zehn Audiences zulässig. In RealMedia unterliegt die
Anzahl der Audiences keiner Einschränkung, es sei denn, Sie geben eine variable Bitrate
(VBR) an. In diesem Fall ist nur ein Audience möglich.

Export in das SWF-Format (Macromedia Flash)


Sie können Kompositionen als Macromedia Flash-Dateien (.swf ) exportieren. SWF-Dateien
können in Webbrowsern abgespielt werden, die über das Flash Player-Plug-in verfügen.

Kompositionen in das SWF-Format exportieren


Beim Export versucht After Effects, Vektoren so weit wie möglich beizubehalten.
Rasterbilder und bestimmte Funktionen, wie Pixeleffekte, Füllmethoden und
Bewegungsunschärfe, können jedoch in der SWF-Datei nicht als Vektoren dargestellt
werden. (Siehe „Beim SWF-Export unterstützte Funktionen“ auf Seite 746.)
Sie können festlegen, dass diese nicht unterstützten Elemente ignoriert werden, so dass
die SWF-Datei nur After Effects-Funktionen enthält, die sich in native SWF-Elemente
konvertieren lassen. Alternativ dazu können Sie festlegen, dass Frames mit nicht
unterstützten Funktionen gerastert und als komprimierte JPEG-Bitmaps in die SWF-Datei
eingefügt werden. Dies kann jedoch die Effizienz der SWF-Datei beeinträchtigen.
Audiodaten werden im MP3-Format kodiert und der SWF-Datei als Audiostream
hinzugefügt.
So exportieren Sie eine Komposition in das SWF-Format (Macromedia Flash)
1 Wählen Sie die zu exportierende Komposition aus und wählen Sie dann „Datei“
(Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Exportieren“ > „Macromedia Flash (SWF)“.
2 Geben Sie einen Dateinamen (einschließlich der Erweiterung „.swf“) und ein Verzeichnis
ein und klicken Sie dann auf „Speichern“ (Windows) bzw.„OK“ (Mac OS).
3 Legen Sie die folgenden Optionen wie erforderlich fest und klicken Sie dann auf „OK“:
JPEG-Qualität Legt die Bildqualität fest. Je höher die Qualität, desto größer die Datei.
(Wenn Sie unter „Nicht unterstützte Funktionen“ die Option „Rastern“ auswählen, wird die
Einstellung unter „JPEG-Qualität“ für alle komprimierten JPEG-Bitmaps verwendet, die in
die SWF-Datei exportiert werden, also auch für Bitmaps, die aus Kompositionsframes oder
Adobe Illustrator-Dateien erstellt wurden.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 746

Nicht unterstützte Funktionen Legt fest, ob im SWF-Format nicht unterstützte


Funktionen gerastert werden. Wählen Sie „Ignorieren“, wenn nicht unterstützte
Funktionen ausgeschlossen werden sollen. Wenn Sie „Rastern“ wählen, werden alle
Frames mit nicht unterstützten Funktionen als komprimierte JPEG-Bitmaps gerendert und
in die SWF-Datei aufgenommen. Bei Auswahl der Option „Rastern“ rastert das SWF-
Exportmodul die folgenden Elemente: Quelldateien für jede Ebene in der Komposition
(mit Ausnahme von Ebenen, bei denen Illustrator-Dateien oder Farbflächen als Footage
dienen) und verschachtelte Kompositionen, für die die Option „Transformationen falten“
aktiviert ist. Nur die Ebene, die die nicht unterstützten Funktionen enthält, wird gerastert,
nicht der ganze Kompositionsframe.
Samplerate (Audio) Legt die Audio-Samplerate fest.
Kanäle (Audio) Legt fest, ob Audiospuren Mono oder Stereo sind.
Bitrate (Audio) Legt die Bitrate des exportierten Audios fest. Wählen Sie „Automatisch“,
damit die niedrigste Bitrate verwendet wird, die für die angegebene Samplerate und den
Kanal zur Verfügung steht. Höhere Bitraten führen zu einer größeren Datei. (Siehe
„Einstellungen für Ausgabemodule ändern“ auf Seite 734.)
Endlosschleife Legt fest, dass die exportierte SWF-Datei in einer Endlosschleife
wiedergegeben wird. Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie die Wiedergabe in einer
Endlosschleife im HTML-Code zur Steuerung von Flash Player angeben möchten.
Import verhindern Erstellt eine SWF-Datei, die von Digitalbild- oder
Videobearbeitungsprogrammen nicht importiert werden kann.
Objektnamen einschließen Bewirkt, dass die Namen der Ebenen, Masken und Effekte in
die Datei aufgenommen werden. Die Aktivierung dieser Option führt zu einer größeren
Datei. (Siehe „Objektnamen in eine SWF-Datei einschließen“ auf Seite 748.)
Weblinks für Ebenenmarke einschließen Legt fest, dass Ebenenmarken sich wie
Weblinks verhalten. (Siehe „Weblinks in eine SWF-Datei einschließen“ auf Seite 748.)
Das SWF-Exportmodul speichert einen Bericht (SWF [Link]) in dem Ordner, in
dem sich auch die SWF-Datei befindet. Öffnen Sie den Bericht in einem Browser, um
festzustellen, welche Elemente in der SWF-Datei nicht unterstützt werden.

Beim SWF-Export unterstützte Funktionen


Wenn Sie Kompositionen erstellen, die für das SWF-Format vorgesehen sind, sollten Sie
folgende Informationen zu den einzelnen Funktionen berücksichtigen:
Ebenen Nur die Füllmethode „Normal“ wird unterstützt. Die folgenden Ebenentypen und
Ebenenschalter werden nicht unterstützt: Bewegte Masken, 3D-Ebenen, 3D-Kameras, 3D-
Lichter, Einstellungsebenen sowie die Optionen „Transparenz erhalten“,„Transformationen
falten“ und „Bewegungsunschärfe“.
Masken Nur Masken im Modus „Maske hinzufügen“ und „Maskendifferenz“ werden
unterstützt. Für mehrere Masken in einer Ebene muss derselbe Maskenmodus verwendet
werden. Wenn der Maskenmodus „Hinzufügen“ festgelegt wird, werden auch die
Optionen „Teildeckkraft“ und „Umkehren“ unterstützt. Weiche Maskenkanten werden
nicht unterstützt.
Hinweis: Das SWF-Exportmodul rendert überlappende Masken, die sich im Modus
„Hinzufügen“ befinden und Alphakanäle bzw. Teildeckkraft enthalten, anders als
After Effects.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 746


Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 747

Effekte Nur der Effekt „Pfadtext“ wird unterstützt, und zwar beschränkt auf eine Ebene
pro Effekt. Alle Pfadtext-Optionen werden unterstützt, ausgenommen die folgenden:„Mit
Original kombinieren“,„Kontur und Fläche/Optionen/Füllung über Kontur“ und „Erweitert/
Modus/Differenz“.
Auflösung Das SWF-Exportmodul erstellt Dateien grundsätzlich mit voller Auflösung
(Größe der Komposition). Auch das Rendern der komprimierten JPEG-Bitmaps erfolgt mit
voller Auflösung.
Adobe Illustrator-Dateien Nur Kontur- und Füllpfade in den CMYK- und RGB-
Farbräumen werden unterstützt. Illustrator-Ebenen, die Masken enthalten oder für die die
Option „Transformationen falten“ aktiviert ist, werden gerastert.

Referenzen in der SWF-Datei


Jedes Element in der SWF-Datei wird vom SWF-Exportmodul einmal verwendet und
anschließend bei der weiteren Verwendung referenziert, vorausgesetzt, der Inhalt ändert
sich nicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Frames aufeinander folgen. Beispiel: Das SWF-
Exportmodul fügt der SWF-Datei eine Ebene hinzu, die Standbild-Footage und eine nicht
animierte Maske enthält. Bei allen folgenden Frames wird die Ebene referenziert, selbst
wenn Sie die Transformationseigenschaften der Ebene animiert haben. Wenn Sie jedoch
die Maske animieren oder wenn es sich bei der Quelldatei der Ebene um ein Video oder
eine Komposition handelt, die sich im Laufe der Zeit ändert, fügt das SWF-Exportmodul an
jedem Frame, an dem die Ebene sichtbar ist, ein neues Objekt in die SWF-Datei ein. Zu den
so hinzugefügten Objekten gehören komprimierte JPEG-Bitmaps, in Adobe Illustrator
erstellte SWF-Filmclips sowie Textzeichen, die mit dem Effekt „Pfadtext“ angewendet
wurden.
Die Referenzierung findet auch ebenenübergreifend statt. Wenn mehrere Ebenen in einer
Komposition dieselbe Quelle haben, wird die Quelle der SWF-Datei einmal hinzugefügt
und anschließend für jede weitere Ebene, die dieselbe Quelle hat, referenziert. Wenn es
sich bei der Quelle um eine in Illustrator erstellte Datei oder Ebene handelt, wird ein SWF-
Filmclip erstellt und referenziert. Wenn der Effekt „Pfadtext“ angewendet wird, werden die
Textzeichen als Vektoren hinzugefügt und bei allen folgenden Frames referenziert, es sei
denn, Sie wählen im Popupmenü „Kontur und Fläche“ die Option „Füllung über Kontur“. In
diesem Fall werden die Textzeichen bei jedem Frame als Vektoren hinzugefügt.

Audiospektrum und Audio-Wellenform in SWF exportieren


Das SWF-Exportmodul konvertiert Linien, die von den Effekten „Audiospektrum“ und
„Audio-Wellenform“ gezeichnet wurden, in Vektoren. Die folgenden nicht unterstützten
Funktionen werden ignoriert:„Außenfarbe“ (nur die Innenfarbe wird verwendet),
„Glättung“ und „Mit Original kombinieren“. Außerdem werden nur Linien mit
gleichmäßiger Breite in die SWF-Datei aufgenommen. Wenn Sie beispielsweise für
„Audiospektrum“ die Option „Polaren Pfad verwenden“ auswählen, werden die Linien in
After Effects immer breiter, je weiter sie sich vom Zentrum entfernen. In der SWF-Datei
haben die Linien jedoch stets dieselbe Breite.
Da die Wellenformen zu einer größeren SWF-Datei führen können, sollte der Wert
„Angezeigte Samples“ beim Effekt „Audio-Wellenform“ oder der Wert „Frequenzbänder“
beim Effekt „Audiospektrum“ verringert werden. Sie können auch die Framerate
reduzieren, um eine kleinere SWF-Datei zu erzielen.

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Adobe Illustrator-Dateien in SWF exportieren


Das SWF-Exportmodul konvertiert Ebenen mit Illustrator-Quelldateien in entsprechende
SWF-Elemente, vorausgesetzt, die Ebenen enthalten keine Masken und die Option
„Transformationen falten“ ist nicht aktiviert. Beschneidungsmarken aus Illustrator werden
in der SWF-Datei berücksichtigt. Grafiken, die sich außerhalb der Beschneidungsmarken
befinden, werden in die SWF-Datei aufgenommen, auch wenn sie nicht sichtbar sind.
Dadurch entsteht eine größere Datei.
Im SWF-Exportbericht werden Informationen zu nicht unterstützten Funktionen in
Illustrator-Dateien für den ersten Frame angegeben, in dem die Illustrator-Datei sichtbar
ist. Nicht unterstützte Funktionen werden in allen Frames, in denen das Footage sichtbar
ist, ignoriert oder gerastert (je nachdem, ob Sie unter „Nicht unterstützte Funktionen“ die
Option „Ignorieren“ oder „Rastern“ gewählt haben).
Adobe Illustrator-Grafiken reduzieren Die Option „Illustrator-Grafik reduzieren“ teilt
alle überlappenden Objekte in nicht überlappende Elemente. Wenn Sie diese Option
aktivieren, muss in Illustrator erstellter Text vor dem Export nicht in Konturen konvertiert
werden. (Diese Option unterstützt Quelldateien aus Illustrator 9.0 und neueren Versionen.)
Das Reduzieren von Illustrator-Grafiken hat Vor- und Nachteile. Wenn Sie Illustrator-
Grafiken reduzieren, wird der Text richtig in SWF exportiert und muss deshalb nicht in
Konturen konvertiert werden. Überlappende Objekte werden entfernt, so dass
kombinierte Ebenen in After Effects und in der SWF-Datei identisch angezeigt werden.
Endkappen, Verbindungen und Transparenzgruppen werden richtig exportiert. Grafiken,
die sich außerhalb der Beschneidungsmarken befinden und in der SWF-Datei nicht
sichtbar sind, werden nicht eingeschlossen. Die SWF-Dateien sind jedoch nicht unbedingt
kleiner. Außerdem können beim Reduzieren nicht unterstützte Objekte auftreten, die
dann ignoriert oder gerastert werden, und einige Objekte sind möglicherweise von
weißen Rändern umgeben. Der Vorgang ist häufig langsam und speicherintensiv und
kann sich bei komplexen Illustrator-Grafiken als untauglich erweisen.

Objektnamen in eine SWF-Datei einschließen


Mit der Option „Objektnamen einschließen“ im Dialogfeld „SWF-Einstellungen“ werden die
Namen aller Ebenen, Masken und Effekte beibehalten. Gerasterte Objekte werden jedoch
nicht benannt.
Jede Maske wird als separates SWF-Objekt exportiert, dessen Name sich aus dem
Ebenennamen gefolgt vom Maskennamen zusammensetzt. Wenn für alle Masken der
Modus „Differenz“ verwendet wird, werden sie als ein einzelnes SWF-Objekt exportiert,
dessen Name dem Ebenennamen entspricht. Jedes Pfadtext-Zeichen wird als separates
SWF-Objekt exportiert. Der Name dieses Objekts besteht aus dem Ebenennamen, gefolgt
vom Namen des Effekts und dem Zeichenindex (beginnend bei 0).

Weblinks in eine SWF-Datei einschließen


Die Option „Weblinks für Ebenenmarke einschließen“ bewirkt, dass der SWF-Datei
Weblinks und der Befehl „Get URL“ hinzugefügt werden. Dabei werden Informationen aus
Ebenenmarken verwendet, die Sie im Zeitleistenfenster hinzufügen. (Einzelheiten zum
Erstellen von Ebenenmarken finden Sie unter „Weblinks aus Marken erstellen“ auf
Seite 141.) Wenn Sie diese Option aktivieren, wird außerdem jedem SWF-Frame, der eine
Ebenenmarke hat, ein Frame-Label hinzugefügt. Mit Standardbefehlen (wie
beispielsweise „_blank“) können Sie festlegen, wie die Weblinks im Browser geöffnet
werden.

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_blank Der Weblink wird in einem neuen Browserfenster geladen.


_parent Der Weblink wird in den übergeordneten Frame des Frames geladen, in dem die
aktuelle Datei abgespielt wird.
_self Der Weblink wird in den aktuellen Frame geladen.
_top Der Weblink wird in den obersten Frame im aktuellen Fenster geladen.
_level0 Lädt eine andere SWF-Datei in Ebene 0. Die aktuelle Datei wird in der Regel auf
Ebene 0 abgespielt. Wenn eine andere Datei in Ebene 0 geladen wird, ersetzt sie
normalerweise die aktuelle Datei. Beachten Sie, dass der URL auf eine andere SWF-Datei
verweisen muss.
_level1 Lädt eine andere SWF-Datei in Ebene 1, wenn der URL auf eine andere SWF-Datei
verweist.

RAM-Vorschau als gerenderten Film speichern


Mit der Funktion „RAM-Vorschau“ können Sie Frames, einschließlich Audio, in einer
Vorschau anzeigen, und zwar entweder mit der Framerate der Komposition oder mit der
Höchstgeschwindigkeit des Systems. Zum Vereinfachen des Rendervorgangs lassen sich
die Frames einer RAM-Vorschau als Film speichern. Beim Speichern einer RAM-Vorschau
sollten Sie folgende Punkte beachten:
• Die endgültigen Pixel-Abmessungen einer gespeicherten RAM-Vorschau richten sich
nach den Einstellungen für Framegröße und Auflösung der Komposition. Die
Zoomstufe wird dabei nicht berücksichtigt.
• Da für eine RAM-Vorschau keine Interlaced-Halbbilder erstellt werden, enthält die
gespeicherte RAM-Vorschau grundsätzlich keine Halbbilder. Wenn Interlaced-
Halbbilder erforderlich sind, muss der Film normal gerendert werden.
So speichern Sie eine RAM-Vorschau
1 Wählen Sie „Komposition“ > „RAM-Vorschau speichern“ (Windows) bzw.„RAM-Vorschau
sichern“ (Mac OS).
2 Geben Sie einen Namen ein, legen Sie ein Verzeichnis fest und klicken Sie auf
„Speichern“ (Windows) bzw.„Sichern“ (Mac OS).
Hinweis: Die 3D-Ansicht des aktiven Kompositionsfensters muss auf „Aktive Kamera“
gesetzt sein, damit eine RAM-Vorschau gespeichert werden kann, selbst wenn die
Komposition keine 3D-Dateien enthält.

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Footage mit QuickTime-Komponenten exportieren


Wenn QuickTime 6.0 oder eine neuere Version auf Ihrem System installiert ist, können Sie
Elemente mit QuickTime-Komponenten exportieren. Bei diesem Rendervorgang wird der
Film direkt exportiert, das heißt, die Renderliste in After Effects wird nicht verwendet. Ihre
jeweilige QuickTime-Konfiguration bestimmt, in welche Dateiformate die Elemente
exportiert werden können. Wenn Sie neue Exportmodule von Apple oder anderen
Herstellern installieren, werden sie in After Effects im Menü „Datei“ (Windows) bzw.
„Ablage“ (Mac OS) > „Exportieren“ angezeigt. Diese QuickTime-Unterstützung ermöglicht
es Ihnen, AVI-Dateien auf beiden Plattformen zu exportieren oder Streaming-Video und -
Audio für die Bereitstellung im Web vorzubereiten. QuickTime-Effekte können während
des Exportvorgangs angewendet werden.
Weitere Informationen zu Effekten und Dateiformaten, die in QuickTime unterstützt
werden, finden Sie in der Hilfe zu QuickTime Player. Dieses Programm gehört zu
QuickTime 6.0. Starten Sie QuickTime Player und wählen Sie „Hilfe“ > „Online QuickTime
Player Hilfe“.
Hinweis: Die Komposition wird mit den Qualitäts- und Auflösungseinstellungen
exportiert, die momentan im Kompositionsfenster festgelegt sind. Nur der Arbeitsbereich
in der Zeitleiste wird exportiert.
So exportieren Sie Dateien mit QuickTime-Exportformaten
1 Wählen Sie ein Element im Projektfenster aus.
2 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Exportieren“ und dann das
gewünschte Exportmodul. Legen Sie die erforderlichen Optionen fest und klicken Sie
dann auf „Speichern“ (Windows) bzw.„Sichern“ (Mac OS).
Hinweis: After Effects zeichnet das Pixel-Seitenverhältnis in der exportierten oder
gerenderten Ausgabe nicht auf. Daher wird die Aufnahme-Hardware bei QuickTime DV-
Filmen mit einem Seitenverhältnis von 16:9 möglicherweise nicht automatisch in das
Widescreen-Format geschaltet.

Elemente in mehreren Formaten rendern


Sie können mehrere Ausgabemodule auf die Elemente in der Renderliste anwenden. Dies
bietet sich an, wenn Sie mehrere Versionen eines Films erstellen möchten. Beispielsweise
können Sie die Erstellung eines Films und der zugehörigen Alpha Matte automatisieren
oder Filmversionen mit verschiedenen Auflösungen erstellen.
Wenn Sie mehrere Ausgabemodule auf ein Element in der Renderliste anwenden, rendert
After Effects die verschiedenen Ausgabeformate gleichzeitig und Sie sparen Zeit.
So wenden Sie ein zusätzliches Ausgabemodul an
1 Wählen Sie ein Element in der Renderliste aus.
2 Wählen Sie „Komposition“ > „Ausgabemodul hinzufügen“.

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Komprimierungsoptionen wählen
Mit der Komprimierung lässt sich die Größe von Filmen reduzieren, die sonst so groß
wären, dass sie nicht effektiv wiedergegeben werden könnten. Bei der Komprimierung
einer Filmdatei können Sie verschiedene Qualitätseinstellungen angeben, um eine
optimale Wiedergabe auf einem Computer, einem Videogerät, im Web oder von einem
CD-ROM-Laufwerk zu erzielen.
QuickTime und Video für Windows bieten mehrere integrierte softwarebasierte
Komprimierungsalgorithmen. Für die Wiedergabe auf den meisten Videogeräten ist
entweder das QuickTime-Format oder Video für Windows erforderlich. Außerdem wird ein
spezifischer Hardware- oder Software-Codec benötigt. AVID-Videobearbeitungssysteme
verwenden beispielsweise den AVID-Hardware-Codec zum Erfassen von Footage und
einen Software-Codec zum Komprimieren von Videofootage auf anderen Systemen. Sie
sollten in After Effects stets dieselben Komprimierungseinstellungen verwenden wie im
AVID-Bearbeitungssystem, um eine hohe Bild- und Wiedergabequalität für Footage zu
gewährleisten. Beim Exportieren eines Films in After Effects kann die Wahl einer 32-Bit-
Farbtiefe sinnvoll sein, sofern sie vom Codec unterstützt wird. Dies ermöglicht es Ihnen,
einen Alphakanal einzuschließen, der später im Videobearbeitungssystem kombiniert
werden kann. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation Ihres Videogeräts.
Informationen zu QuickTime-Kompressoren finden Sie auf der Adobe-Website im
Support-Bereich für After Effects unter [Link]/support/products/
[Link].

QuickTime-Komprimierungsoptionen festlegen
Bei den Optionen, die Sie im Dialogfeld für die Komprimierungseinstellungen festlegen,
müssen Sie sich für ein angemessenes Verhältnis zwischen Dateigröße und Filmqualität
entscheiden. Je höher die Anzeigequalität des Films, desto größer die Datei.
Qualität Mit der Einstellung für die Qualität wird die räumliche Komprimierung des Films
gesteuert, das heißt die Komprimierung der Daten in den einzelnen Frames einer
Komposition. Eine höhere Qualitätseinstellung führt zu einer besseren Bildqualität, aber
auch zu einer größeren Filmdatei. Bei einer niedrigeren Qualitätseinstellung entsteht ein
Bild, das zwar grob und leicht verschwommen, aber trotzdem noch erkennbar ist. Die
Filmdatei wird stärker komprimiert und ist deshalb kleiner. Beachten Sie, dass diese
Qualitätseinstellung nicht mit den Qualitätseinstellungen der einzelnen Ebenen in
After Effects in Beziehung steht.
Basisbild alle In der QuickTime-Terminologie sind Basisbilder nicht mit den Keyframes
identisch, die sich im Zeitleistenfenster von After Effects befinden und sich im Zeitverlauf
ändern. In QuickTime sind Basisbilder Frames, die in regelmäßigen Intervallen im Film
auftreten. Bei der Komprimierung werden sie als vollständige Frames gespeichert. Alle
zwischen den Basisbildern liegenden Frames werden mit dem jeweils vorherigen Frame
verglichen, und nur Daten, die sich geändert haben, werden gespeichert. Dadurch wird
der Film wesentlich kleiner. Kürzere Intervalle zwischen den Basisbildern ermöglichen
zwar eine schnellere Suche und eine raschere Wiedergabe in umgekehrter Reihenfolge,
können aber auch zu einer erheblich größeren Datei führen.
So legen Sie QuickTime-Komprimierungseinstellungen fest
1 Klicken Sie in der Renderliste auf den unterstrichenen Namen des Ausgabemoduls.

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2 Wählen Sie unter „Format“ die Option „QuickTime-Film“.


3 Klicken Sie im Bereich „Video-Ausgabe“ auf „Formatoptionen“.
4 Wählen Sie im Dialogfeld „Komprimierung“ einen Kompressor aus dem obersten Menü
aus.
Hinweis: Legen Sie die Farbtiefe nicht im Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“,
sondern im Dialogfeld „Komprimierung“ fest. Dadurch wird gewährleistet, dass Plug-ins
von anderen Herstellern als Adobe die Farbtiefe aus After Effects übernehmen. Siehe
Schritt 8.
5 Wählen Sie eine Qualitätsstufe zwischen „Minimal“ und „Beste“.
Hinweis (nur Mac OS): Wenn Sie Basisbilder im Film verwenden möchten, steuern Sie die
zeitliche Komprimierung des Films, indem Sie die Wahltaste gedrückt halten, während Sie
die Qualität mit dem Schieberegler einstellen. Bei der zeitlichen Komprimierung eines
Films werden aufeinander folgende Frames verglichen, und nur Daten, die sich geändert
haben, werden beibehalten. Eine hohe zeitliche Qualität bewirkt, dass eine glatte
Bewegung erhalten bleibt. Eine niedrige zeitliche Qualität führt häufig zu ruckartigen
Bewegungen, da die Pixel sich nur ändern, wenn zwischen den einzelnen Frames große
Unterschiede bestehen.
6 Wenn Sie möglichst kleine Dateien erstellen möchten und der gewählte Kompressor
die Angabe einer Basisbildrate ermöglicht, wählen Sie das Feld aus und geben Sie eine
Zahl in das Feld „Basisbild alle“ ein. Im Allgemeinen sollte dieser Wert der Framerate
entsprechen. Wenn Sie die Framerate beispielsweise auf 30 fps eingestellt haben, geben
Sie den Wert „30“ in das Feld „Keyframe alle“ ein. Dies bewirkt, dass nach jeweils 30 Frames
ein Keyframe im Film platziert wird.
Hinweis: Wenn der fertige Film in einer anderen Komposition in After Effects verwendet
werden soll, geben Sie entweder einen niedrigen Wert (unter 5) in das Feld „Basisbild alle“
ein oder deaktivieren Sie die Option „Basisbild alle“. Wenn Keyframes vorhanden sind, ist
für das Bearbeiten und Rendern eines Films wesentlich mehr Arbeitsspeicher erforderlich.
7 Klicken Sie auf „OK“.
8 Wenn der gewählte Kompressor verschiedene Farbtiefen für Bilder unterstützt, wählen
Sie die geeignete Farbtiefe im Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“ aus:
• Wählen Sie „Über 16,7 Mill. Farben“, wenn Sie eine Farbqualität von 24-Bit verwenden
möchten und der Hintergrund der Komposition transparent sein soll (in diesem Fall ist
ein Alphakanal enthalten). Die Hintergrundfarbe der Komposition wird ignoriert. Nur
„Animation“ und „Keine“ unterstützen die Farbtiefe „Über 16,7 Mill. Farben“.
• Wählen Sie „16,7 Mill. Farben“, wenn Sie eine Farbqualität von 24-Bit verwenden
möchten und die Hintergrundfarbe der Komposition beibehalten werden soll (kein
Alphakanal).
Hinweis: Wenn Sie die Farbtiefe auf „32768 Farben“ oder weniger einstellen, kann es zu
Streifenbildung oder Dither-Effekten kommen.
9 Wählen Sie weitere Optionen im Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“ aus,
wie unter „Einstellungen für Ausgabemodule ändern“ auf Seite 734 beschrieben. Klicken
Sie dann auf „OK“.

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Video für Windows-Komprimierungsoptionen festlegen


Zu den Komprimierungsoptionen für Video für Windows gehören die Wahl des
Kompressors und der Komprimierungsqualität. Für Video für Windows stehen folgende
Kompressoren zur Verfügung: Microsoft Video 1, Cinepak, Microsoft RLE, Microsoft DV
und Intel Video. Wählen Sie einen Kompressor, der sich für die Art der Originalbilder und
den Zweck des gerenderten Films eignet:
Cinepak Wählen Sie diesen Kompressor für die Komprimierung von 16-Bit- und 24-Bit-
Video, das von CDs abgespielt werden soll oder für Desktop-Präsentationen vorgesehen
ist. Der Cinepak-Kompressor eignet sich am besten für unverarbeitete Quelldaten, die
noch nicht mit einem Kompressor mit hohem Verlust komprimiert wurden. Beachten Sie,
dass dies eine langsame Komprimierungsmethode ist. Bei Cinepak erfolgt die
Dekomprimierung wesentlich schneller als die Komprimierung und die Datenrate für die
Wiedergabe kann vom Anwender festgelegt werden. Mit dem Cinepak-Kompressor ist es
jedoch nicht möglich, einen Alphakanal zu speichern.
Microsoft RLE Für die verlustfreie Komprimierung mit höchstens 256 Farben.
Microsoft DV Für digitale Video-Camcorder.
Intel Indeo/Microsoft Video Für die Komprimierung von Video, das von CDs abgespielt
werden soll.
Keine Komprimierung Wählen Sie diese Option, wenn Sie eine Farbtiefe von über
16,7 Millionen Farben und einen Alphakanal benötigen.
So legen Sie Video für Windows-Komprimierungseinstellungen fest
1 Klicken Sie in der Renderliste auf den unterstrichenen Namen des Ausgabemoduls.
2 Wählen Sie im Menü „Format“ die Option „Video für Windows“.
3 Klicken Sie im Bereich „Video-Ausgabe“ auf „Formatoptionen“.
4 Wählen Sie im Dialogfeld „Videokomprimierung“ unter „Kompressor“ einen Kompressor
aus.
5 Wählen Sie die gewünschte Komprimierungsqualität aus.
6 Wenn Sie in Schritt 4 „Cinepak“ oder „Microsoft Video“ ausgewählt haben, klicken Sie
auf die Schaltfläche „Konfigurieren“, um weitere Optionen festzulegen.
• Cinepak: Geben Sie an, ob der Film in Farbe oder in Schwarzweiß komprimiert werden
soll.
• Microsoft Video: Wählen Sie den gewünschten Zeit-/Bildqualitätsfaktor für den Film. Bei
der zeitlichen Komprimierung eines Films werden aufeinander folgende Frames
verglichen, und nur Daten, die sich geändert haben, werden beibehalten. Eine hohe
zeitliche Qualität bewirkt, dass eine glatte Bewegung erhalten bleibt. Eine niedrige
zeitliche Qualität führt häufig zu ruckartigen Bewegungen, da die Pixel sich nur ändern,
wenn zwischen den einzelnen Frames große Unterschiede bestehen.
7 Wenn Sie möglichst kleine Dateien erstellen möchten und der gewählte Kompressor
die Angabe einer Keyframerate ermöglicht, aktivieren Sie die Option „Keyframe alle“ und
geben Sie die Anzahl der Frames ein. Im Allgemeinen sollte dieser Wert der Framerate

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entsprechen. Wenn Sie die Framerate beispielsweise auf 30 fps eingestellt haben, geben
Sie den Wert „30“ in das Feld „Keyframe alle“ ein. Dies bewirkt, dass nach jeweils 30 Frames
ein Keyframe im Film platziert wird.
Hinweis: Wenn der fertige Film in einer anderen Komposition in After Effects verwendet
werden soll, geben Sie entweder einen niedrigen Wert (unter 5) in das Feld „Keyframe alle“
ein oder deaktivieren Sie die Option „Keyframe alle“. Wenn Keyframes vorhanden sind, ist
für das Bearbeiten und Rendern eines Films wesentlich mehr Arbeitsspeicher erforderlich.
8 Klicken Sie auf „OK“.
9 Wenn der gewählte Kompressor verschiedene Farbtiefen für Bilder unterstützt, wählen
Sie die geeignete Farbtiefe im Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“ aus. (Siehe
„QuickTime-Komprimierungsoptionen festlegen“ auf Seite 751.)
10 Wählen Sie andere Optionen im Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“. (Siehe
„Einstellungen für Ausgabemodule ändern“ auf Seite 734.) Klicken Sie dann auf „OK“.

Einen einzelnen Frame einer Komposition exportieren


Sie können einen einzelnen Frame einer Komposition in einem beliebigen Ausgabeformat
oder als Adobe Photoshop-Datei mit intakten Ebenen speichern. Ein Frame der
Komposition wird zum aktuellen Zeitpunkt gerendert, der im Kompositionsfenster
festgelegt ist. Diese Funktion ist praktisch, wenn Sie Dateien in Adobe Photoshop
bearbeiten oder einen Stellvertreter erstellen möchten.
Sie können die individuellen Ebenen einer Komposition beibehalten und einen Frame der
Komposition als Adobe Photoshop-Datei speichern. So lässt sich in After Effects
importiertes Footage als Bildmaterial in Adobe Photoshop verwenden. Das Beibehalten
von Ebenen ist auch dann von Vorteil, wenn Sie den Frame einer Komposition als Quelle
für Print- und dynamische Medien verwenden möchten.
So exportieren Sie einen Frame einer Komposition
1 Zeigen Sie im Kompositionsfenster den Frame an, den Sie exportieren möchten.
2 Wählen Sie „Komposition“ > „Frame speichern unter“ (Windows) bzw.„Frame sichern
unter“ > „Datei“.
3 Geben Sie einen Dateinamen ein und klicken Sie auf „OK“.
4 Die Renderliste wird angezeigt. Ändern Sie gegebenenfalls die Einstellungen und
klicken Sie dann auf „Rendern“.
So exportieren Sie einen einzelnen Frame einer Komposition als Adobe Photoshop-
Datei mit Ebenen
1 Zeigen Sie im Kompositionsfenster den Frame an, den Sie exportieren möchten.
2 Wählen Sie „Komposition“ > „Frame speichern unter“ (Windows) bzw.„Frame sichern
unter“ (Mac OS) > „Photoshop mit Ebenen“.
3 Geben Sie einen Dateinamen ein und klicken Sie auf „OK“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern

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Filmstreifendateien zur Bearbeitung in Adobe Photoshop


erstellen
Mit dem Filmstreifen-Format können Sie direkt auf Videoframes malen. Dieser Vorgang
wird als Rotoscoping bezeichnet. Zum Rotoscoping können auch die Malwerkzeuge in
After Effects verwendet werden. (Siehe „Mit dem Pinsel-Werkzeug rotoskopieren“ auf
Seite 312.) Eine Komposition kann ganz oder teilweise als Filmstreifen gerendert werden.
Ein Filmstreifen ist eine einzelne Datei, die alle Frames der Komposition oder eines Teils
der Komposition enthält. Da bei der Erstellung von Filmstreifendateien keine
Videokomprimierung verwendet wird, können diese Dateien sehr groß sein. Sie können
die Filmstreifendatei in beliebig viele kleinere Dateien aufteilen, indem Sie den
Arbeitsbereich auf unterschiedliche Teile der Komposition einstellen und dann die
einzelnen Bereiche rendern.
Ein Filmstreifen wird in Adobe Photoshop als eine Reihe von Frames in einer Spalte
geöffnet. Dabei ist jeder Frame mit einer Nummer, einem Bandnamen und einem
Timecode versehen. Wenn die Spalte, die für die Frames des Filmstreifens erstellt wurde,
höher als 30,000 Pixel ist, wird die Framereihe in einer zweiten Spalte fortgesetzt. Die
Anzahl der angezeigten Frames richtet sich nach der Footagedauer und der Framerate, die
beim Rendern des Filmstreifens angegeben ist.
Beim Bearbeiten eines Filmstreifens in Adobe Photoshop sollten Sie folgende Richtlinien
beachten, um optimale Ergebnisse zu erzielen:
• Sie können auf den grauen Linien zwischen den Frames des Filmstreifens malen, ohne
die Datei zu beschädigen. In After Effects wird nur der Teil der einzelnen Frames
angezeigt, der sich innerhalb der Framerahmen befindet.
• Sie können die roten, grünen und blauen Kanäle sowie die Alphakanäle in der
Filmstreifendatei bearbeiten. Verwenden Sie als Alphakanal nur Kanal Nr.
• Der Filmstreifen darf nicht vergrößert, verkleinert oder beschnitten werden.
• In Adobe Photoshop hinzugefügte Ebenen sollten reduziert werden.
Hinweis: Wenn Sie nur einen einzelnen Frame exportieren möchten, müssen Sie nicht das
Filmstreifenformat verwenden. (Siehe „Einen einzelnen Frame einer Komposition
exportieren“ auf Seite 754.)
So rendern Sie eine Komposition als Filmstreifen
1 Stellen Sie sicher, dass die Komposition, die gerendert werden soll, aktiv ist. Wenn nur
ein Teil der Komposition gerendert werden soll, setzen Sie die Arbeitsbereichmarken auf
den gewünschten Teil.
2 Wählen Sie „Komposition“ > „Film erstellen“.
3 Geben Sie einen Dateinamen ein.
4 Klicken Sie in der Renderliste auf den unterstrichenen Namen der Ausgabemodul-
Vorlage.
5 Wählen Sie unter „Format“ die Option „Filmstreifen“. Legen Sie alle anderen
gewünschten Einstellungen fest und klicken Sie auf „OK“.
6 Klicken Sie in der Renderliste auf „Rendern“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern

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Frames als Standbildsequenz rendern


Für die einfache Vorschau sind besonders Filme gut geeignet. Eine Sequenz aus
Standbildern einer Komposition kann jedoch zum Erstellen von Filmen und für Desktop-
Präsentationen verwendet werden. Standbildsequenzen eignen sich für folgende Zwecke:
• Übertragung von Frames für die Ausgabe auf Film.
• Erstellung von Standbildern für professionelle Videosysteme.
• Erstellung von Standbildern für den Einsatz in Präsentationen.
• Auswahl von Bildern für die Veröffentlichung oder die Erstellung von Storyboards.
• Export von Quellbildern in ein Grafikprogramm, in dem die Bilder bearbeitet oder
retuschiert werden, damit sie anschließend als Footageelemente in After Effects zurück
importiert werden können.
So exportieren Sie mehrere Frames als Standbildsequenz
1 Wählen Sie „Komposition“ > „Film erstellen“.
2 Geben Sie einen Dateinamen ein.
Hinweis: Wenn Sie für ein Windows-System vorgesehene Bilder auf einem Mac OS-System
rendern, muss der Dateiname das folgende Format haben: Dateiname[###].tga. Wenn
After Effects die einzelnen Frames rendert und Dateinamen für die Frames erstellt, wird der
Teil [###] des Namens durch eine Nummer ersetzt, die die Reihenfolge der Frames in der
Sequenz angibt.
3 Klicken Sie in der Renderliste auf den unterstrichenen Namen der Ausgabemodul-
Vorlage.
4 Wählen Sie unter „Format“ ein Sequenzformat. Legen Sie alle anderen gewünschten
Einstellungen fest und klicken Sie auf „OK“.
5 Klicken Sie in der Renderliste auf „Rendern“.

Dateien an einer Position sammeln


Mit dem Befehl „Dateien sammeln“ werden Kopien aller Dateien in einem Projekt oder
einer Komposition an einer zentralen Position zusammengefasst, damit sie gerendert oder
archiviert werden können. Wenn Sie diesen Befehl wählen, erstellt After Effects einen
neuen Ordner, in dem eine Kopie des Projekts sowie die folgenden Dateien gespeichert
werden: Kopien der angegebenen Footagedateien, die angegebenen Stellvertreter-
Dateien sowie ein Bericht mit einer Beschreibung der Dateien, Effekte und Schriften, die
zum Rendern des Projekts erforderlich sind.
Sie können das Projekt ändern, nachdem Sie die Dateien gesammelt haben. Beachten Sie
dabei jedoch, dass Änderungen nur im ursprünglichen Projekt gespeichert werden, nicht
in der neu erstellten Version mit den gesammelten Dateien.
Beim Sammeln von Dateien stehen folgende Optionen zur Verfügung:
Nur Bericht generieren Wenn Sie diese Option aktivieren, werden die Dateien und
Stellvertreter nicht kopiert.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern

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Stellvertretereinstellungen verwenden Wenn die Komposition Stellvertreter enthält,


können Sie mit dieser Option festlegen, ob die Kopie die aktuellen Einstellungen des
Stellvertreters enthalten soll. Wenn diese Option aktiviert wird, werden nur die Dateien
kopiert, die in der Komposition verwendet werden. Wird die Option nicht aktiviert, enthält
die Kopie sowohl Stellvertreter als auch Quelldateien, so dass Sie die
Stellvertretereinstellungen in der gesammelten Version später ändern können.
Hinweis: Wenn Sie unter „Quelldateien sammeln“ die Option „Für Kompositionen in der
Renderliste“ wählen, verwendet After Effects nicht die Stellvertretereinstellungen aus der
Komposition, sondern aus den Rendereinstellungen.
Projekt reduzieren Bewirkt, dass alle nicht verwendeten Footageelemente und
Kompositionen aus den gesammelten Dateien entfernt werden, wenn unter „Quelldateien
sammeln“ eine der folgenden Optionen ausgewählt ist:„Für alle Kompositionen“,„Für
ausgewählte Kompositionen“,„Für Kompositionen in der Renderliste“.
Renderausgabe ändern in Ordner Hiermit werden die Ausgabemodule angewiesen,
die gerenderten Dateien in einem benannten Ordner abzulegen, der sich im Ordner mit
den gesammelten Dateien befindet. Mit dieser Option wird sichergestellt, dass Sie auch
dann auf die gerenderten Dateien zugreifen können, wenn Sie das Projekt von einem
anderen System aus rendern. Beachten Sie, dass der Renderstatus gültig sein muss („Zur
Ausgabe bereit“,„Deaktiviert“ oder „Wird fortgesetzt“), damit die Ausgabemodule Dateien
in diesem Ordner rendern können.
Rendern von 'Überwachtem Ordner' aktivieren (nur Pro) Sie können den Befehl
„Dateien sammeln“ verwenden, um Projekte in einem überwachten Ordner zu speichern
und den Ordner anschließend über das Netzwerk rendern. After Effects enthält auch eine
Render-Steuerungsdatei namens „Projektname_RCF.txt“, die den überwachenden
Systemen mitteilt, dass ein Projekt zum Rendern verfügbar ist. Das Projekt kann dann
gemeinsam von After Effects und anderen installierten Render-Engines über das Netzwerk
gerendert werden. (Siehe „Im Netzwerk mit Hilfe eines überwachten Ordners rendern
(nur Pro)“ auf Seite 758.)
Maximale Anzahl an Rechnern (nur Pro) Hier können Sie die Anzahl der Render-
Engines bzw. der lizenzierten Kopien von After Effects angeben, die Sie zum Rendern des
gesammelten Projekts zuweisen möchten. Unterhalb dieser Option wird angegeben, wie
viele Elemente des Projekts mit mehr als einem Rechner gerendert werden.
Hinweis: Wenn der Rendervorgang wesentlich länger dauert als üblich, wurde die Option
„Maximale Anzahl an Rechnern“ möglicherweise auf einen zu hohen Wert eingestellt. In
diesem Fall steht die Menge der Netzwerkressourcen, die zum Verfolgen des
Rendervorgangs auf allen Rechnern erforderlich ist, in keinem angemessenen Verhältnis
zu der Zeit, die für das Rendern der Frames benötigt wird. Die optimale Anzahl richtet sich
nach zahlreichen Variablen der Netzwerkkonfiguration und der Rechner im Netzwerk.
Probieren Sie verschiedene Einstellungen aus, um den optimalen Wert für Ihr Netzwerk zu
ermitteln.
So sammeln Sie Dateien zum Rendern oder Archivieren
1 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Dateien sammeln“.
2 Wählen Sie im Dialogfeld „Dateien sammeln“ eine geeignete Option unter
„Quelldateien sammeln“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern

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3 Wählen Sie die erforderlichen Optionen aus. (Eine Beschreibung der einzelnen
Optionen finden Sie weiter oben in diesem Abschnitt.)
4 Sie können dem Bericht, der erstellt wird, eigene Informationen hinzufügen. Klicken Sie
dazu auf „Kommentare“, geben Sie den gewünschten Text ein und klicken Sie auf „OK“. Die
Kommentare werden am Ende des Berichts angezeigt.
5 Klicken Sie auf „OK“. Geben Sie den Ordnernamen und den Verzeichnispfad für die
gesammelten Dateien an.
Unter „Quelldateien sammeln“ stehen folgende Optionen zur Verfügung:
Alle Diese Option bewirkt, dass alle Footagedateien gesammelt werden, darunter auch
nicht verwendete Footagedateien und Stellvertreter.
Für alle Kompositionen Wenn Sie diese Option wählen, werden alle Footagedateien
und Stellvertreter gesammelt, die in sämtlichen Projektkompositionen verwendet
werden.
Für ausgewählte Kompositionen Diese Option bewirkt, dass alle Footagedateien und
Stellvertreter gesammelt werden, die in den derzeit im Projektfenster ausgewählten
Kompositionen verwendet werden.
Für Kompositionen in der Renderliste Bei Auswahl dieser Option werden alle
Footagedateien und Stellvertreter gesammelt, die direkt oder indirekt in sämtlichen
Kompositionen verwendet werden, die mit einem gültigen Renderstatus in der
Renderliste enthalten sind.
Keine (nur Projekt) Wenn Sie diese Option wählen, wird das Projekt an eine neue
Position kopiert, ohne dass Footage gesammelt wird.
Sobald Sie auf „Sammeln“ klicken, erstellt After Effects den Ordner und die angegebenen
Dateien werden in diesen Ordner kopiert. Die Ordnerhierarchie ist mit der Hierarchie der
Ordner und Footagedateien in Ihrem Projekt identisch. Der neue Ordner enthält einen
Ordner („Footage“) und möglicherweise auch einen Ausgabeordner (wenn Sie die Option
„Renderausgabe ändern in Ordner“ aktiviert haben).
Die Namen dieser Ordner stehen in Klammern, um aktiven Render-Engines mitzuteilen,
dass die Ordner nicht nach Projekten durchsucht werden sollen (nur Professional Edition).

Im Netzwerk mit Hilfe eines überwachten Ordners


rendern (nur Pro)
In der Professional Edition steht die Funktion „Überwachter Ordner“ zur Verfügung, mit der
das Rendern im Netzwerk beschleunigt wird. Wenn Sie eine lizenzierte Kopie der
Professional Edition besitzen, können Sie sie für den Einsatz mit Nur-Rendern-Versionen
von After Effects einrichten. Ihre Lizenz berechtigt Sie dazu, beliebig viele Kopien der
Render-Engine im Netzwerk zu installieren, vorausgesetzt, eine lizenzierte Kopie der
Professional Edition ist in diesem Netzwerk installiert.

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Rendern mit einem überwachten Ordner einrichten


Wenn mehrere Render-Engines auf mehreren Systemen einen Ordner überwachen, wird
durch die Zusammenarbeit dieser Render-Engines eine optimale Leistung erzielt. Wenn
für die Elemente in der Renderliste die Rendereinstellung „Vorhandene Dateien
überspringen“ ausgewählt wurde, arbeiten alle Render-Engines gleichzeitig an einem
Renderelement. Ist diese Option nicht ausgewählt, wird pro Render-Engine ein
Renderelement verarbeitet.
Hinweis: Es ist nicht möglich, mehrere Rechner zum Rendern einer einzelnen Filmdatei
einzusetzen. Es ist aber möglich, eine Sequenz aus individuellen Standbild-Dateien mit
mehreren Rechnern zu rendern.
So richten Sie das Rendern mit einem überwachten Ordner ein
1 Installieren Sie die Render-Engine von After Effects auf allen Rechnern, die über das
Netzwerk rendern sollen.
Hinweis: Wenn der Rendervorgang wesentlich länger dauert als üblich, werden zum
Rendern möglicherweise zu viele Rechner eingesetzt. In diesem Fall steht die Menge der
Netzwerkressourcen, die zum Verfolgen des Rendervorgangs auf allen Rechnern
erforderlich ist, in keinem angemessenen Verhältnis zu der Zeit, die für das Rendern der
Frames benötigt wird. Die optimale Anzahl richtet sich nach zahlreichen Variablen der
Netzwerkkonfiguration und der Rechner im Netzwerk. Probieren Sie verschiedene
Einstellungen aus, um den optimalen Wert für Ihr Netzwerk zu ermitteln.
2 Erstellen Sie einen überwachten Ordner auf einem System, auf das alle Render-Engines
im Netzwerk zugreifen können. Erstellen Sie in diesem Fall einen Ordner namens „AE
Überwachter Ordner“.
3 Wählen Sie für jede Render-Engine „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) >
„Überwachter Ordner“ und wählen Sie dann den soeben erstellten überwachten Ordner
aus.
4 Erstellen Sie die Projekte und Kompositionen und richten Sie sie in der Renderliste mit
den gewünschten Rendereinstellungen und Ausgabemodulen ein.
5 Wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw.„Ablage“ (Mac OS) > „Dateien sammeln“, um die
fertigen Projekte, die für die Verwendung der Renderliste eingerichtet wurden, in den
angegebenen überwachten Ordner zu kopieren.
6 Sie können den Status der Render-Engines überwachen, indem Sie in einem
Webbrowser die HTML-Seiten suchen und anzeigen, die im überwachten Ordner
gespeichert werden. Diese Seiten werden in After Effects automatisch zu Beginn des
Rendervorgangs erstellt. Klicken Sie im Webbrowser auf die Schaltfläche „Aktualisieren“,
um den aktuellen Status zu sehen. Eventuell auftretende Fehler werden in diesen HTML-
Seiten beschrieben.

Mit überwachten Ordnern arbeiten


Alle Windows-Rechner, die den Ordner als verbundenes Netzlaufwerk überwachen,
müssen über denselben Laufwerksbuchstaben mit dem Laufwerk verbunden werden.
Wenn dies problematisch ist, darf der Rechner, auf dem das Projekt erstellt oder
gesammelt wird, nicht über einen verbundenen Laufwerksbuchstaben auf das
überwachte Volume zugreifen. Verbinden Sie das Volume z. B. über
„\\netzwerk\überwachen“ anstelle von „x:\überwachen“.

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Der Ordner, der von mehreren Computern überwacht wird, darf nicht auf dem Rechner
eingerichtet werden, auf dem After Effects im Modus „Überwachter Ordner“ ausgeführt
wird. Richten Sie den überwachten Ordner stattdessen auf einem dedizierten Server ein,
auf den alle Render-Engines zugreifen können. Stellen Sie auch sicher, dass alle Server und
Clients eindeutig benannte Festplatten haben. Das Rendern bzw. das Einleiten des Modus
„Überwachter Ordner“ darf nicht im Stammverzeichnis eines Volumes oder freigegebenen
Ordners erfolgen, das bei der Anzeige von einem anderen Computer aus das
Stammverzeichnis ist. Geben Sie stattdessen einen Unterordner an. Achten Sie auch
darauf, dass Dateinamen weder hohe ASCII-Zeichen, andere Sonderzeichen noch
Schrägstriche enthalten. Für das Rendern mit mehreren Rechnern bietet After Effects die
Vorlage „Mehrere Rechner“, die Sie als Ausgangspunkt verwenden können.
Zum Sammeln der Dateien muss eine lizenzierte Kopie der Professional Edition verwendet
werden. Achten Sie darauf, dass im Dialogfeld „Dateien sammeln“ die Option „Rendern von
'Überwachtem Ordner' aktivieren“ aktiviert ist. (Diese Option ist nur verfügbar, wenn alle
Renderlistenelemente des Projekts Ausgabenamen haben.) Möglicherweise ist auch die
Aktivierung der Option „Renderausgabe ändern in Ordner“ sinnvoll, damit die
Ausgabeverzeichnisse der einzelnen Projekte im überwachten Ordner gespeichert
werden. Alle Render-Engines benötigen zum Rendern Zugriff auf diese
Ausgabeverzeichnisse. Wenn Sie „Dateien sammeln“ wählen, kopiert After Effects das
Projekt oder die Komposition und alle Quelldateien in den überwachten Ordner.
Quelldateien mit einer Größe von mehr als 2 GB werden nicht mit dem Befehl „Dateien
sammeln“ kopiert, sondern müssen manuell in den Ordner „(Footage)“ im Ordner für die
gesammelten Dateien kopiert werden. (Siehe „Dateien an einer Position sammeln“ auf
Seite 756.)
Sobald die gesammelten Dateien im überwachten Ordner angezeigt werden,
beginnen alle überwachenden Render-Engines automatisch mit dem Rendern. Sie
haben aber auch die Möglichkeit, Kompositionen und das zugehörige Footage mit dem
Befehl „Dateien sammeln“ in einem bestimmten Verzeichnis zu speichern und den
überwachten Ordner zu einem späteren Zeitpunkt zu rendern. In diesem Fall werden die
Projekte in alphabetischer Reihenfolge und nicht in der Reihenfolge gerendert, in der sie
im Verzeichnis gespeichert wurden.

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After Effects rendert die Elemente im festgelegten Zielordner und gegebenenfalls auch in
den Überlaufvolumes, die Sie in den Voreinstellungen für die Ausgabe angegeben haben.
Nachdem After Effects alle Renderlistenelemente eines bestimmten Projekts gerendert
hat, wird das Projekt geschlossen, aber nicht gespeichert. Anschließend überprüft
After Effects, ob der überwachte Ordner neue zu rendernde Projekte enthält. Da das
Projekt nicht gespeichert wird, werden alle Optionen für „Vorgang nach dem Rendern“ im
Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“ ignoriert. (Diese Optionen legen fest, ob
das gerenderte Element importiert werden soll.)

D
C

Der Rechner mit einer lizenzierten Kopie der Professional Edition von After Effects (A) speichert ein
Projekt und alle Quelldateien in einem Ordner (B) auf einem Server. Die Computer, auf denen die
Render-Engine installiert ist (C), öffnen das Projekt und rendern eine Sequenz aus Stand-Frames in
einen festgelegten Ausgabeordner (D) auf dem Server.

Beim Rendern in einem Netzwerk, das Volumes mit verschiedenen Netzwerk- oder
Betriebssystemen enthält (z. B. Windows, Mac OS, Novell und UNIX), muss für die
Ausgabedateien eine Dateinamenkonvention eingehalten werden, die mit allen Render-
oder Ziel-Volumes kompatibel ist.

Abhängigkeiten beim Rendern im Netzwerk verfolgen


Mit Optionen für „Vorgang nach dem Rendern“ können Sie beim Rendern in einem
Netzwerk Renderabhängigkeiten verfolgen. Wenn Sie diese Optionen festlegen, bestätigt
After Effects, dass alle Elemente, die zum Rendern benötigt werden, bereit und verfügbar
sind. Angenommen, ein Element kann nur gerendert werden, wenn ein anderes Element
bereits gerendert wurde. In diesem Fall wird das zweite Element nicht gerendert, wenn
das Rendern des ersten Elements noch nicht abgeschlossen ist oder wenn beim Rendern
des ersten Elements ein Fehler aufgetreten ist.
Auf diese Weise können Sie einen einzelnen QuickTime- oder AVI-Film in einem
überwachten Ordner rendern. Der Film wird dabei nur auf einem Computer erstellt.
So verfolgen Sie die Abhängigkeiten beim Rendern in einem überwachten Ordner
Hinweis: Bei diesem Verfahren wird davon ausgegangen, dass Sie bereits einen
überwachten Ordner für mehrere Systeme erstellt haben. (Siehe „Im Netzwerk mit Hilfe
eines überwachten Ordners rendern (nur Pro)“ auf Seite 758.)
1 Ziehen Sie das Ausgabemodul aus der Renderliste in das Projektfenster. After Effects
erstellt einen Platzhalter für die Ausgabe des Elements.

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2 Ziehen Sie den Platzhalter zurück in die Renderliste.


3 Legen Sie die Render- und Ausgabemodul-Einstellungen für den Platzhalter fest und
klicken Sie auf „Rendern“.

Einzelne Frame-Sequenzen auf mehreren Systemen rendern


Die bevorzugte Methode zum Rendern auf mehreren Systemen ist zwar die Funktion
„Überwachter Ordner“, doch Sie können auch mehrere Systeme und mehrere Kopien von
After Effects verwenden, um ein Projekt im Netzwerk zu rendern. Der Rendervorgang in
den einzelnen Kopien von After Effects wird ungefähr zum gleichen Zeitpunkt gestartet.
Wenn Sie festlegen, dass jede Kopie vorhandene Frames oder gerade gerenderte Frames
überspringt, können mehrere Systeme das Projekt gleichzeitig rendern. Dabei werden die
einzelnen Frame-Sequenzen in einen Ordner geschrieben.
Mehrere Systeme können nur zum Rendern einzelner Frame-Sequenzen eingesetzt
werden, nicht aber zum Rendern von Filmen. Eine Kombination aus Windows- und
Mac OS-Systemen ist möglich, dabei gelten jedoch folgende Ausnahmen: Wenn ein Server
mit installiertem Mac OS X für den überwachten Ordner zuständig ist, können entweder
nur Mac OS-Clients oder nur Windows-Clients verwendet werden. Befindet sich der
überwachte Ordner auf einem Server mit Windows XP oder Windows 2000, auf dem
Dienste für Macintosh installiert sind, können keine Mac OS X-Clients verwendet werden.
Das Rendern mit einem überwachten Ordner und mehreren Instanzen funktioniert nicht,
wenn zwei oder mehr Instanzen von After Effects auf demselben Computer unter
Mac OS X ausgeführt werden.
Hinweis: Wenn Sie ein Projekt auf mehreren Systemen rendern und dabei Effekte der
Professional Edition verwenden, muss die Professional Edition von After Effects auf jedem
System ausgeführt werden.
So rendern Sie einzelne Frame-Sequenzen mit mehreren Systemen
1 Installieren Sie After Effects auf allen Systemen, auf denen das Projekt gerendert
werden soll. Stellen Sie sicher, dass auf allen Systemen dieselben Schriften installiert sind.
Hinweis: Plug-ins dürfen im Netzwerk nicht gemeinsam verwendet werden. Vergewissern
Sie sich, dass eine Kopie des Plug-in-Ordners auf allen Systemen vorhanden ist, auf denen
After Effects ausgeführt wird. Wenn Sie Plug-ins anderer Hersteller verwenden, müssen Sie
auch sicherstellen, dass die gleichen Plug-ins auf allen Systemen verfügbar sind und dass
Sie über genügend Lizenzen für die Plug-ins verfügen.
2 Öffnen Sie das Projekt auf einem System und wählen Sie dann „Komposition“ > „An die
Renderliste anfügen“.
3 Aktivieren Sie in der Renderliste im Abschnitt „Rendereinstellungen“ die Option
„Vorhandene Dateien überspringen“, um zu verhindern, dass mehrere Systeme dieselben
Frames rendern. Die Option „Filmdatensegmentierung verwenden“ muss deaktiviert sein.
4 Geben Sie in der Renderliste im Abschnitt „Ausgabemodul“ eine einzelne
Framesequenz an und legen Sie im Abschnitt „Speichern unter“ (Windows) bzw.„Sichern
unter“ (Mac OS) einen Ordner fest. Dieser Ordner muss für alle Systeme, die am
Rendervorgang beteiligt sind, zur Verfügung stehen.
5 Speichern Sie das Projekt auf dem System, auf dem Sie es in Schritt 2 geöffnet haben.

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6 Öffnen und speichern Sie das Projekt auf allen Systemen, auf denen das Projekt
gerendert werden soll. Dadurch wird gewährleistet, dass After Effects im folgenden Schritt
die neuen relativen Pfade für alle Systeme aufzeichnet.
7 Wenn das Netzwerk umfassende Dateiübertragungen nicht rasch bewältigen kann,
kopieren Sie die Projektdatei und das gesamte zugehörige Footage auf alle Systeme, die
das Projekt rendern sollen.
8 Öffnen Sie die Renderliste auf allen Systemen und klicken Sie auf „Rendern“. Das
Rendern muss auf den einzelnen Systemen zwar nicht genau gleichzeitig gestartet
werden, doch ungefähr zeitgleich, um die Arbeitsmenge gleichmäßig zu verteilen. Sobald
ein System einen Frame gerendert hat, sucht After Effects den nächsten noch nicht
gerenderten Frame im Ausgabeordner und rendert diesen Frame.
9 Sie können den Rendervorgang auf jedem System jederzeit stoppen und wieder
starten. Wenn Sie jedoch ein System stoppen und anschließend nicht wieder starten, wird
der Frame, der auf diesem System gerendert wurde, möglicherweise nicht fertig gestellt.
Wenn der Rendervorgang auf einem oder mehreren Systemen gestoppt wird, können Sie
durch Starten eines beliebigen Systems gewährleisten, dass alle Frames in der Sequenz
gerendert werden.

Netzwerkleistung
Zum Rendern können beliebig viele Systeme eingesetzt werden. Im Allgemeinen gilt: je
mehr Systeme, desto schneller der Rendervorgang. Wenn aber zu viele Systeme in einem
stark ausgelasteten Netzwerk verwendet werden, kann dies zu einer Überlastung des
Netzwerks führen. Dies wiederum kann den Vorgang insgesamt verlangsamen. Eine
geringere Netzwerkleistung lässt sich feststellen, indem Sie in der Renderliste im Bereich
„Details einblenden“ die abgelaufene Zeit unter „Komprimieren und schreiben“
beobachten.
Hinweis: Adobe bietet keinen technischen Support für die allgemeine
Netzwerkkonfiguration. Wenden Sie sich bei Fragen an Ihren Netzwerkadministrator.

After Effects im Modus „Überwachter Ordner“ starten (nur Pro)


After Effects kann automatisch im Modus „Überwachter Ordner“ gestartet werden.
Speichern Sie dazu einfach ein Projekt unter dem Namen „Diesen Ordner
ü[Link]“. Wenn Sie das Projekt öffnen, überwacht After Effects den Ordner, der
das Projekt enthält. Damit After Effects beim Start des Windows- oder Mac OS-Computers
automatisch im Modus „Überwachter Ordner“ gestartet wird, erstellen Sie eine
Verknüpfung (Windows) bzw. einen Alias (Mac OS) für das Projekt „Diesen Ordner
ü[Link]“. In Windows legen Sie die Verknüpfung dann im Autostart-Ordner ab,
und unter Mac OS legen Sie den Alias im Ordner „Startobjekte“ ab.
Unter Windows können Sie auch eine Befehlszeilenoption verwenden, um After Effects im
Modus „Überwachter Ordner“ zu starten. Wählen Sie „Start“ > „Ausführen“ und geben Sie
dann Folgendes ein: "C:\Programme\Adobe\After Effects 6.5\Support Files\[Link]" -
wf C:\temp. (Passen Sie den Anwendungspfad dabei an den Namen des Ordners an, in
dem Sie After Effects installiert haben, und ersetzen Sie C:\temp durch das Verzeichnis, in
dem sich der überwachte Ordner befindet). Drücken Sie dann die Eingabetaste. Diese
Befehlszeile kann auch für Batch-Dateien verwendet werden.

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Mehrere Rechner zum Rendern von Plug-in-Effekten verwenden


(nur Pro)
Wenn eine Komposition Ebenen mit Plug-in-Effekten enthält, muss das Plug-in, mit dem
der Effekt erstellt wurde, auf allen Computern vorhanden sein, die eine Komposition
rendern.
Eine Render-Engine von After Effects, die Sie auf einem Computer installieren, enthält alle
Plug-ins, die zur Professional Edition von After Effects gehören. Wenn in einer Komposition
ein Plug-in eines anderen Herstellers verwendet wird, muss dieses Plug-in auf allen
Computern vorhanden sein, die diese Komposition rendern. Nicht alle Plug-ins anderer
Hersteller bieten jedoch die gleiche Unterstützung für das Rendern im Netzwerk. Wenn Sie
im Netzwerk Effekte rendern möchten, die mit Plug-ins anderer Hersteller erstellt wurden,
sollten Sie zunächst Folgendes in der Dokumentation des Plug-ins nachschlagen oder
direkt beim Hersteller erfragen:
• Berechtigt die Lizenzvereinbarung des Plug-ins Sie dazu, zum Rendern mehrere Kopien
im Netzwerk zu installieren?
• Sind beim Einsatz des Plug-ins zum Rendern im Netzwerk andere Einschränkungen
oder Tipps zu beachten?

Segmentweise und in mehrere Volumes rendern


Sie können in den Ausgabe-Voreinstellungen festlegen, dass in After Effects auf bis zu fünf
verschiedene Volumes gerendert wird, sobald die verbleibende
Festplattenspeicherkapazität unter eine bestimmte Grenze fällt. Der Einsatz dieser
Optionen ist sinnvoll, wenn Ihre gerenderte Ausgabe größer als der verfügbare
Speicherplatz auf der Festplatte ist. (Siehe „Überlaufvolumes“ auf Seite 764.) Sie haben in
After Effects außerdem die Möglichkeit, Sequenzen und Filmdateien in Segmente zu
rendern, für die bestimmte Einschränkungen hinsichtlich der Anzahl der Dateien oder
hinsichtlich der Dateigröße gelten. (Siehe „Filme und Sequenzen segmentieren“ auf
Seite 765.)

Überlaufvolumes
Ein Überlauf entsteht, wenn After Effects beim Rendern einer Komposition die Grenze des
verfügbaren Festplattenspeichers erreicht. Dieser Grenzwert wird im Dialogfeld für die
Ausgabe-Voreinstellungen unter „Minimaler Festplattenspeicher vor Überlauf“ festgelegt.
Wenn in After Effects ein Volume-Überlauf auftritt, werden alle weiteren Dateien in einem
Ordner abgelegt, der sich im Stamm des nächsten Volumes in der Überlaufliste befindet.
Sie können mehrere Volumes festlegen, in die gerenderte Kompositionen umgeleitet
werden können. Wenn die Kapazität eines Laufwerks überschritten ist, versucht
After Effects, die Dateien auf dem jeweils nächsten Laufwerk in der Liste der
Voreinstellungen abzulegen.
Hinweis: Überprüfen Sie nach dem Rendern unbedingt die Protokolldatei, da hier
angegeben wird, wann beim Rendern ein Überlauf aufgetreten ist.
So legen Sie Überlauf-Einstellungen fest
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Ausgabe“ (Windows) bzw.„After
Effects“ > „Einstellungen“ > „Ausgabe“ (Mac OS).

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2 Wählen Sie die gewünschten Volumes unter „Überlaufvolumes“ (Erstes, Zweites, Drittes
usw.) aus.
3 Geben Sie im Textfeld „Minimaler Festplattenspeicher vor Überlauf“ an, wie viel MB
Speicherplatz auf dem Volume verbleiben muss, bevor ein Überlauf in das nächste Volume
erfolgen soll, und klicken Sie dann auf „OK“.

Filme und Sequenzen segmentieren


Sie können eine Größe für die Ausgabe angeben, damit After Effects Dateien auch dann in
Segmenten rendert, wenn kein Überlauf erforderlich ist. Das Segmentieren von Dateien
kann sinnvoll sein, wenn Sie mit Anwendungen arbeiten, bei denen die Größe der
importierten Dateien einer Beschränkung unterliegt. Außerdem bewirkt dies, dass die
Ausgabe in Dateien einer festgelegten Größe verteilt wird, wenn in After Effects die
Grenze des verfügbaren Festplattenspeichers erreicht wird und deshalb ein Überlauf in
andere Volumes stattfindet.
So legen Sie Einstellungen für die Segmentierung fest
1 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Ausgabe“ (Windows) bzw.„After
Effects“ > „Einstellungen“ > „Ausgabe“ (Mac OS).
2 Führen Sie zum Festlegen der Segmentgröße für die Ausgabe einen der folgenden
Schritte aus und klicken Sie anschließend auf „OK“:
• Aktivieren Sie die Option „Segmentieren von Sequenzen bei“ und geben Sie an, wie
viele Dateien jeder Ordner höchstens enthalten soll.
• Aktivieren Sie die Option „Segmentieren von Filmdateien bei“ und geben Sie für jedes
Filmsegment die Maximalgröße in KB an.

Filme in verschiedenen Größen rendern


Die erstellte Ausgabe kann eine andere Größe haben als die gerenderte Komposition.
Beispielsweise können Sie einen Film in voller Größe für die Aufnahme auf Videoband und
einen kleineren Film für CD-ROMs oder Desktop-Präsentationen erstellen.

Filme erstellen, die kleiner als die gerenderte Komposition sind


Es sind mehrere Methoden verfügbar, um aus einer Komposition verkleinerte Filme zu
erstellen. Dabei muss stets ein angemessenes Verhältnis zwischen Geschwindigkeit und
Qualität gewählt werden.
Komposition verschachteln Erstellen Sie eine neue, kleinere Komposition und
verschachteln Sie die größere Komposition darin. Sie können beispielsweise eine
Komposition mit 640 x 480 erstellen und in eine Komposition mit 320 x 240 platzieren.
Verwenden Sie den Befehl „Größe anpassen“, um die Komposition so zu skalieren, dass sie
in die neue, kleinere Komposition passt. Drücken Sie die Strg- + Alt-Taste + F (Windows)
bzw. die Befehlstaste + Wahltaste + F (Mac OS) und wählen Sie dann „Ebene“ > „Schalter“ >
„Falten“, um die Transformationen zu falten. Wenn die Komposition anschließend bei
voller Auflösung und mit optimaler Qualität gerendert wird, entsteht eine ausgezeichnete
Bildqualität. Die Bildqualität ist besser als beim Rendern mit reduzierter Auflösung.

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Komposition dehnen Beim Dehnen hat der verkleinerte Film die höchste Qualität, die
Methode ist jedoch langsamer als das Verschachteln. Sie können beispielsweise eine
Komposition mit 640 x 480 erstellen und mit voller Auflösung rendern. Dann stellen Sie
den Dehnungswert im Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“ auf 50% ein, so dass
ein Film mit 320 x 240 entsteht. Wenn eine Komposition mit voller Auflösung gerendert
wird und die Dehnungsqualität auf „Hoch“ gesetzt wird, wird eine ausgezeichnete
Bildqualität erzielt.
Hinweis: Verwenden Sie das Dehnen nicht zum Ändern der vertikalen Abmessungen eines
Films, wenn das Rendern von Halbbildern aktiviert ist. Beim vertikalen Dehnen wird die
Reihenfolge der Halbbilder geändert. Dies wiederum bewirkt eine Verzerrung der
Bewegungen. Wenn die vertikalen Maße eines Films mit gerenderten Halbbildern
geändert werden müssen, verwenden Sie entweder die Option „Beschneiden“ oder
verschachteln Sie die Kompositionen.
Komposition beschneiden Diese Methode ist ideal geeignet, wenn die Größe des Films
um einige Pixel reduziert werden soll. Verwenden Sie die Optionen unter „Beschneiden“
im Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“. Beachten Sie, dass beim Beschneiden
ein Teil des Films entfernt wird. Wenn Objekte in der Komposition zentriert sind, müssen
die gegenüberliegenden Kanten des Films daher gleichmäßig beschnitten werden, damit
die Objekte weiterhin zentriert sind.
Komposition auf Interessenbereich beschneiden Wenn nur ein Teil des
Kompositionsframes gerendert werden soll, wählen Sie den jeweiligen Interessenbereich
im Kompositionsfenster aus. Aktivieren Sie dann vor dem Rendern die Option
„Interessenbereich verwenden“ im Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“. (Siehe
„Relevante Region ändern“ auf Seite 116.)
Hinweis: Wenn Sie in einem Film, für den das Rendern von Halbbildern aktiviert ist, eine
ungerade Anzahl Pixel von der oberen Kante entfernen, wird die Reihenfolge der
Halbbilder umgekehrt. Angenommen, Sie entfernen eine Pixelreihe von der oberen Kante
eines Films, für den die Rendermethode „Oberes Halbbild zuerst“ festgelegt wurde. In
diesem Fall ändert sich die Reihenfolge für das Rendern der Halbbilder in „Unteres Halbbild
zuerst“. Wenn Sie Pixel von der oberen Kante des Films entfernen, müssen Sie der unteren
Kante des Films Pixel hinzufügen, um die ursprüngliche Größe beizubehalten. Falls Sie auf
eine Halbbildzeile verzichten können, haben Sie so die Möglichkeit, in einem
Rendervorgang zwei Filme auszugeben, die jeweils eine andere Halbbild-Reihenfolge
aufweisen. (Siehe „Interlaced-Video und After Effects“ auf Seite 79 und „Überlegungen
beim Rendern von Halbbildern“ auf Seite 733.)
Komposition mit reduzierter Auflösung rendern Mit dieser Methode lassen sich
verkleinerte Filme am schnellsten erstellen. Angenommen, Sie haben eine Komposition
mit 640 x 480 erstellt. Wenn Sie die Auflösung nun um die Hälfte reduzieren, wird die
Größe der gerenderten Komposition auf 320 x 240 verringert. Anschließend können Sie
Filme oder Bilder in dieser Größe erstellen. Beachten Sie dabei jedoch, dass eine reduzierte
Auflösung die Bildschärfe beeinträchtigt. Deshalb eignet sich diese Methode am besten
für die Erstellung einer Vorschau oder für Filmentwürfe.
Hinweis: Beim Rendern mit einer geringeren Auflösung sollte die Qualität der
Komposition auf „Entwurf“ gesetzt werden. Das Rendern mit der Qualitätseinstellung
„Beste“ bei reduzierter Auflösung führt nicht zu einem klaren Bild und dauert zudem
länger als der Rendervorgang mit der Qualitätseinstellung „Entwurf“.

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Filme erstellen, die größer als die gerenderte Komposition sind


Wenn Sie die Ausgabe von einer gerenderten Komposition vergrößern, fällt die
Bildqualität des Films geringer aus. Deshalb wird dieses Verfahren nicht empfohlen. Wenn
ein Film unbedingt vergrößert werden muss, sollten Sie eine Komposition vergrößern, die
bei voller Auflösung und mit der höchsten Qualitätseinstellung gerendert wurde, um eine
möglichst gute Bildqualität zu erzielen. Verwenden Sie dazu eine der folgenden
Methoden:
Komposition verschachteln Erstellen Sie eine neue, größere Komposition und
verschachteln Sie die kleinere Komposition darin. Wenn Sie beispielsweise eine
Komposition mit 320 x 240 erstellen, können Sie sie in einer Komposition mit 640 x 480
platzieren. Passen Sie die Komposition durch Dehnen an die neue, größere Komposition
an und wählen Sie dann „Ebenen“ > „Schalter“ > „Falten“, um die Transformationen zu
falten. Wenn Sie die so entstandene Komposition bei voller Auflösung und mit der
höchsten Qualitätseinstellung rendern, fällt die Bildqualität besser aus als beim Dehnen
des Films. Das Rendern dauert jedoch länger als bei einer Komposition, die neu erstellt
und dann gedehnt wird.
Hinweis: Wenn Sie einen Filmentwurf mit bestimmten Abmessungen erstellen möchten,
verwenden Sie die Option „Dehnen“ und eine niedrigere Auflösung in der gerenderten
Komposition.
Komposition dehnen Angenommen, Sie erstellen eine Komposition mit 320 x 240 und
rendern sie mit voller Auflösung. Wenn Sie den Dehnungswert im Dialogfeld
„Einstellungen für Ausgabemodule“ auf 200% setzen, entsteht ein Film mit 640 x 480, Bei
einer Komposition, die mit voller Auflösung gerendert wird, fällt die Bildqualität
normalerweise akzeptabel aus.
Hinweis: Verwenden Sie das Dehnen nicht zum Ändern der vertikalen Abmessungen eines
Films, wenn das Rendern von Halbbildern aktiviert ist. Beim vertikalen Dehnen wird die
Reihenfolge der Halbbilder geändert. Dies wiederum bewirkt eine Verzerrung der
Bewegungen. Wenn die vertikalen Maße eines Films mit gerenderten Halbbildern
geändert werden müssen, verwenden Sie entweder die Option „Beschneiden“ oder
verschachteln Sie die Kompositionen.
Komposition beschneiden Wenn ein Film um einige Pixel vergrößert werden muss,
geben Sie im Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“ für die Option „Beschneiden“
negative Werte ein. Um einen Film beispielsweise um 2 Pixel zu vergrößern, geben Sie im
Abschnitt „Beschneiden“ des Dialogfelds -2 ein. Negative Beschneidungswerte bewirken,
dass der Film nur an einer Kante vergrößert wird. Objekte, die ursprünglich in der
Komposition zentriert waren, befinden sich daher nach dem Beschneiden des Films
möglicherweise nicht mehr in der Mitte.
Hinweis: Wenn Sie in einem Film, für den das Rendern von Halbbildern aktiviert ist, eine
ungerade Anzahl Pixel an der oberen Kante hinzufügen, wird die Reihenfolge der
Halbbilder umgekehrt. Angenommen, Sie fügen eine Pixelreihe an der oberen Kante eines
Films hinzu, für den die Rendermethode „Oberes Halbbild zuerst“ festgelegt wurde. In
diesem Fall ändert sich die Reihenfolge für das Rendern der Halbbilder in „Unteres Halbbild
zuerst“. Wenn Sie an der oberen Kante des Films Pixel hinzufügen, müssen Sie Pixel von der
unteren Kante des Films entfernen, um die ursprüngliche Größe beizubehalten. (Siehe
„Interlaced-Video und After Effects“ auf Seite 79 und „Überlegungen beim Rendern von
Halbbildern“ auf Seite 733.)

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Filme mit niedriger Auflösung für das Testen von


Bewegungen erstellen
Sie können die Bewegungen in einer Komposition mit hoher Qualität testen, indem Sie
rasch eine Miniaturversion des Films mit niedriger Auflösung erstellen. Dazu verwenden
Sie das Popupmenü „Auflösung“ im Dialogfeld „Rendereinstellungen“. After Effects erstellt
einen Film mit Abmessungen, die proportional zur Auflösung sind.
Wenn die Komposition beispielsweise 640 x 480 Pixel groß ist und Sie den Film mit einem
Viertel der Auflösung erstellen, entsteht ein Film mit 160 x 120 Pixel (dies entspricht einem
Sechzehntel der Kompositionsgröße). Diese Miniatur kann fast 16 Mal so schnell
gerendert werden wie ein Film mit voller Auflösung. Anschließend können Sie die
Miniatur auf Ihrem System abspielen, um eine Vorstellung davon zu erhalten, wie die
Bewegungen im endgültigen Film in der vollen Größe ablaufen. Sie können die Miniatur
auch in einer Filmanwendung vergrößern, um die Wiedergabe in voller Größe zu sehen.
Außerdem können Sie die RAM-Vorschau zu Testzwecken verwenden.

Reihenfolge für das Rendern der Halbbilder testen


Mit einem einfachen Test lässt sich feststellen, in welcher Reihenfolge die Halbbilder auf
Ihrem Videosystem gerendert werden müssen. Bei der Erstellung eines Films sollte die
Render-Reihenfolge („Oberes Halbbild zuerst“ oder „Unteres Halbbild zuerst“) auf die
Methode abgestimmt werden, die von Ihrem Videosystem verwendet wird. Andernfalls
wird der Film verzerrt wiedergegeben.
Hinweis: Die Reihenfolge, in der die Halbbilder auf dem Videogerät aufgezeichnet
werden, kann sich ändern, wenn Änderungen an der Hardware oder Software des
Produktionssystems vorgenommen werden. Wenn Sie beispielsweise die Videokarte, die
Gerätesoftware oder den VCR ändern, nachdem die Reihenfolge der Halbbilder festgelegt
wurde, kann die Reihenfolge dadurch umgekehrt werden. Nach jeder Änderung des
Videosystems sollten Sie daher diesen Test ausführen, um die Reihenfolge der Halbbilder
zu ermitteln.
Der Test dauert ungefähr 15 bis 20 Minuten. Dabei werden zwei Filmversionen derselben
Komposition erstellt. Eine Version wird mit der Option „Oberes Halbbild zuerst“ gerendert,
die andere mit der Option „Unteres Halbbild zuerst“. Dann werden die Filme
aufgezeichnet und wiedergegeben, um festzustellen, welche Version die richtige ist.
So testen Sie die Reihenfolge für das Rendern der Halbbilder
1 Erstellen Sie eine einfache Komposition mit der korrekten Framegröße und Framerate.
Wählen Sie im Dialogfeld „Kompositionseinstellungen“ eine NTSC- oder PAL-
Voreinstellung aus. Die Komposition muss eine Länge von mindestens 3 Sekunden haben.
2 Erstellen Sie innerhalb der Komposition eine Ebene, die aus einer kleinen rechteckigen
Farbfläche besteht. Die Ebene kann eine beliebige Farbe haben, die sich aber stark von der
Hintergrundfarbe der Komposition abheben muss. Es empfiehlt sich, der Farbfläche einen
Titel wie „Oberes Halbbild zuerst“ hinzuzufügen, damit der Film sich leichter identifizieren
lässt.
3 Wenden Sie einige schnelle Bewegungen auf die Farbfläche an, indem Sie Keyframes
mit der Eigenschaft „Position“ verwenden. Setzen Sie im Kompositionsfenster eine
Sekunde lang Keyframes von oben links nach unten rechts.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern

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4 Speichern Sie das Projekt und ziehen Sie die Komposition dann in die Renderliste.
5 Klicken Sie auf den unterstrichenen Namen der Rendereinstellungen und wählen Sie
dann „Oberes Halbbild zuerst“.
6 Klicken Sie auf „OK“ und dann auf „Rendern“, um den Film zu erstellen.
7 Ändern Sie in der Komposition die Farbe der Farbfläche im Kompositionsfenster, und
geben Sie einen neuen Titel zur Identifizierung des Films ein, wie beispielsweise „Unteres
Halbbild zuerst“.
8 Rendern Sie die Komposition noch einmal und wählen Sie diesmal die Option „Unteres
Halbbild zuerst“.
9 Zeichnen Sie beide Filme mit demselben Gerät auf einem Videoband auf.
10 Spielen Sie beide Filme ab.
Ein Film ist verzerrt und enthält ruckartige horizontale Bewegungsabläufe oder verzerrte
Formen bei vertikalen Bewegungen. Im anderen Film sind die Bewegungen gleichmäßig
und die Kanten klar definiert. Verwenden Sie die Halbbild-Reihenfolge des gleichmäßigen
Films für alle Filme, die mit dieser Hardwarekonfiguration gerendert werden.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern (6.5)

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Filme rendern (6.5)


Von After Effects unterstützte Dateiformate (6.5)
After Effects 6.5 unterstützt nun auch die folgenden zusätzlichen Dateiformate. (Eine Liste
aller übrigen unterstützten Dateiformate finden Sie unter „Von After Effects für die
Ausgabe unterstützte Dateiformate“ auf Seite 725.)

Format Windows Mac OS


MPEG-2 Ja Nein
MPEG-2-DVD Ja Nein

MPEG-4 (.mp4) Ja Nein

OMF Ja Ja

Die Renderliste (6.5)


In der Renderliste können Sie Kompositionen rendern, Optionen für das Rendern und für
Ausgabemodule anwenden sowie Informationen zum Rendervorgang abrufen. Mit den
zusätzlichen Einstellungen in After Effects 6.5 können Sie besser steuern, was gerendert
wird. Die neuen Dateibenennungsvorgaben ermöglichen Ihnen außerdem die rasche und
intuitive Benennung Ihrer gerenderten Ausgabe.

Rendereinstellungen ändern (6.5)


In der Renderliste werden die aktuellen Rendereinstellungen (Standardeinstellungen oder
Einstellungen, die Sie bei der Erstellung der Komposition vorgenommen haben)
angezeigt. Sie können diese Einstellungen ändern oder für alle Ebenen oder
Kompositionen außer Kraft setzen. Die Renderliste in After Effects 6.5 enthält neue
Optionen, mit denen Sie steuern können, welche Elemente gerendert werden. Damit
lassen sich die Voreinstellungen für den Bild-Cache außer Kraft setzen.
Das Dialogfeld „Rendereinstellungen“ in After Effects 6.5 enthält die folgenden neuen
Optionen:
Disk-Cache Bestimmt, ob während des Rendervorgangs die Voreinstellungen für den
Disk-Cache verwendet werden. Wählen Sie „Schreibgeschützt“, wenn After Effects
während des Rendervorgangs keine neuen Frames schreiben soll. Wählen Sie „Aktuelle
Einstellungen“ (Standardeinstellung), um die in den Voreinstellungen „Speicher und
Cache“ festgelegten Einstellungen für den Disk-Cache zu verwenden.
Solo-Schalter Bestimmt, ob Solo-Ebenen gerendert werden. Wählen Sie „Aktuelle
Einstellungen“ (Standardeinstellung), um alle Solo-Schalter im aktuellen Zustand auf den
Ebenen zu belassen. Wählen Sie „Alle aus“, wenn alle Solo-Schalter sich so verhalten sollen,
als seien sie deaktiviert.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern (6.5)

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Hilfsebenen Bestimmt, ob Hilfsebenen gerendert werden. Wählen Sie „Aktuelle


Einstellungen“, um die Hilfsebenen in der aktuellen Komposition zu rendern. Wählen Sie
„Alle aus“ (Standardeinstellung), wenn die Hilfsebenen nicht gerendert werden sollen.
(Hilfsebenen in verschachtelten Kompositionen werden grundsätzlich nicht gerendert.)
(Informationen zu den übrigen Renderlistenoptionen finden Sie unter
„Rendereinstellungen ändern“ auf Seite 731.)

Gerenderte Ausgabe benennen und Dateinamenvorlagen


verwenden (6.5)
Über das Feld „Speichern unter“ (Windows) bzw.„Sichern unter“ (Mac OS) in der
Renderliste geben Sie einen Namen für die gerenderte Ausgabe ein, bestimmen einen
Speicherort für die Datei und wählen den Ausgabetyp. In After Effects 6.5 können Sie
den Namen der Ausgabedatei auch festlegen, indem Sie eine vorgegebene
Dateibenennungsvorlage aus dem Popupmenü „Speichern unter“ wählen. Dank
benutzerdefinierter Vorlagen können Sie die Ausgabe entsprechend festgelegten
Kompositions- und Projekteigenschaften benennen.
So geben Sie einen Namen für die gerenderte Ausgabe ein
Führen Sie in der Renderliste einen der folgenden Schritte aus:
• Zur manuellen Eingabe eines Dateinamens klicken Sie auf das unterstrichene Textfeld
neben „Speichern unter“ (Windows) bzw.„Sichern unter“ (Mac OS), geben einen
Dateinamen ein und klicken auf „Speichern“ (Windows) bzw.„Sichern“ (Mac OS).
• Wenn Sie eine Dateibenennungsvorlage verwenden möchten, wählen Sie eine Vorlage
aus dem Popupmenü „Speichern unter“ (Windows) bzw.„Sichern unter“ (Mac OS) aus.
Um eine Dateibenennungsvorlage als Standardvorlage festzulegen, halten Sie die
Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS) gedrückt und wählen die
gewünschte Vorlage aus dem Popupmenü „Speichern unter“ (Windows) bzw.„Sichern
unter“ (Mac OS) aus.
So erstellen Sie eine Dateibenennungsvorlage
1 Wählen Sie in der Renderliste aus dem Popupmenü „Speichern unter“ (Windows) bzw.
„Sichern unter“ (Mac OS) die Option „Andere“ aus.
2 Wenn die neue Dateibenennungsvorlage auf einer bereits vorhandenen Vorlage
basieren soll, wählen Sie die gewünschte Vorlage aus dem Menü „Vorgabe“ aus.
3 Klicken Sie im Dialogfeld „Dateinamenvorlagen“ in das Feld „Vorlage“, in das Sie eine
Dateibenennungsregel einfügen möchten, und führen Sie einen der folgenden Schritte
aus:
Hinweis: Die Einfügemarke muss sich außerhalb der rechteckigen Klammern ([ ]) der
Vorgabeeigenschaften befinden.
• Um dem Dateinamen eine Vorgabeeigenschaft hinzuzufügen, wählen Sie die
Eigenschaft aus dem Menü „Eigenschaft hinzufügen“ aus.
• Geben Sie Text in das Feld „Vorlage“ ein.
4 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Um die Dateibenennungsvorlage als Vorgabe zur späteren Verwendung im Menü
„Speichern unter“ (Windows) bzw.„Sichern unter“ (Mac OS) zu speichern, klicken Sie

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern (6.5)

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auf die Schaltfläche „Speichern“ (Windows) bzw.„Sichern“ (Mac OS) . Geben Sie im
Dialogfeld „Namen auswählen“ einen Namen für die Dateibenennungsvorlage ein und
klicken Sie dann auf „OK“.
• Wenn Sie die ausgewählte Dateibenennungsvorlage als Standardvorlage verwenden
möchten, aktivieren Sie die Option „Standard“.
• Um die ausgewählte Dateibenennungsvorlage auf das aktuelle Ausgabemodul
anzuwenden, klicken Sie auf „OK“.

Einzelne Frames in eine Photoshop-Datei rendern (6.5)


Mit dem Befehl „Photoshop mit Ebenen“ (unter „Komposition“ > „Frame speichern unter“
(Windows) bzw.„Frame sichern unter“ (Mac OS)) bleiben alle Ebenen in einem einzelnen
Frame einer After Effects-Komposition in der resultierenden Photoshop-Datei erhalten. In
After Effects 6.5 können Sie mit diesem Befehl auch Ebenen in einer verschachtelten
Komposition erhalten, indem Sie sie als Photoshop-Ebenensatz in der Photoshop-Datei
speichern. Außerdem enthält die Photoshop-Datei ein eingebettetes Composite-Bild (in
dem die Ebenen auf eine Ebene reduziert sind) sämtlicher Ebenen. Dadurch wird
sichergestellt, dass die Datei auch mit Anwendungen, die keine Photoshop-Ebenen
unterstützen, kompatibel ist. Diese Anwendungen zeigen die Composite-Datei an und
ignorieren die Ebenen. (Weitere Informationen zur Anwendung dieses Befehls finden Sie
unter „Einen einzelnen Frame einer Komposition exportieren“ auf Seite 754.)
Beachten Sie, dass die Photoshop-Datei mit Ebenen, die Sie in After Effects gespeichert
haben, sich von dem in After Effects angezeigten Frame unterscheiden kann, wenn vom
Frame Funktionen verwendet werden, die Adobe Photoshop nicht unterstützt. Wenn der
Frame zum Beispiel eine Füllmethode enthält, die in Photoshop nicht zur Verfügung steht,
wird diese in der Ebene durch eine möglichst ähnliche Füllmethode ersetzt, doch das
eingebettete Composite-Bild (nur in Anwendungen sichtbar, die keine Photoshop-Ebenen
unterstützen) sieht identisch aus. Anstatt den Befehl „Photoshop mit Ebenen“ zu
verwenden, können Sie den Frame auch in ein Dateiformat rendern, das keine Ebenen
unterstützt. Das resultierende Bild sieht in Photoshop genauso aus wie der Frame in
After Effects.

Dateien in die Formate MPEG-2 und MPEG-2-DVD


rendern (6.5 – nur Windows)
Die MPEG-Ausgabeoptionen (Motion Picture Experts Group) MPEG-2 und MPEG-2-DVD
bieten eine Reihe von Vorgaben, mit deren Hilfe Sie für verschiedene Projekttypen
optimale Qualität erzielen können. Wenn Sie bereits über Kenntnisse zur MPEG-2-
Kodierung verfügen, können Sie Ihre Projekte für spezielle Wiedergabebedingungen
weiter optimieren, indem Sie die Vorgaben anpassen.
So rendern Sie Dateien in die Formate MPEG-2 oder MPEG-2-DVD
1 Wählen Sie in der Renderliste aus dem Popupmenü „Ausgabemodul“ die Option
„Andere“ aus.
2 Wählen Sie im Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“ im Menü „Format“
entweder die Option „MPEG2“ oder „MPEG2-DVD“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern (6.5)

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3 Wählen Sie im Dialogfeld „MPEG-Einstellungen“ im Menü „Vorgabe“ die entsprechende


MPEG-Vorgabe für ihr Projekt aus.
Für die ausgewählte Vorgabe können Video-, Audio- und Multiplexer-Einstellungen
angezeigt werden. In der MPEG2-Vorgabe werden erweiterte MPEG-Parameter
angezeigt, während die MPEG2-DVD-Vorgabe nur für DVD gültige MPEG-2-Parameter
anzeigt. (Siehe „MPEG-Videovorgabeoptionen festlegen (6.5)“ auf Seite 773, „MPEG-
Audiovorgabeoptionen festlegen (6.5)“ auf Seite 774, „MPEG-Multiplexer-
Vorgabeoptionen (6.5)“ auf Seite 774 und „Vor und nach dem Kodieren auszuführende
Aufgaben festlegen (6.5)“ auf Seite 774.)

MPEG-Videovorgabeoptionen festlegen (6.5)


Die Einstellungen für das Transcodieren von Video hängen von der ausgewählten Vorgabe
ab. Einstellungen für das Transcodieren von Video enthalten einige oder alle der
folgenden Optionen:
Codec Legt den auf Ihrem System verfügbaren Kompressor/Dekompressor fest.
Qualität Legt die Qualität der Kodierung fest. Bei höheren Werten nimmt der
Rendervorgang mehr Zeit in Anspruch.
Fernsehnorm Passt die Ausgabe an den NTSC- oder PAL-Standard an.
Seitenverhältnis Legt das Seitenverhältnis der Ausgabe fest.
Framerate Zeigt die Framerate der Ausgabe für das Format NTSC oder PAL an.
Halbbildreihenfolge Legt die Halbbildreihenfolge und den Scan-Modus fest.
Bitraten-Kodierung Legt die verwendete Komprimierungsmethode fest.„Konstante
Bitrate“ (CBR) komprimiert die Daten mit einer festen Rate. CBR hält die Rate durch
Variieren des Komprimierungsgrads (und damit der Qualität) entsprechend der
vorgegebenen Datenrate konstant.„Variable Bitrate“ (VBR) komprimiert Daten mit einer
Rate zwischen einem festen Minimum und einem festen Maximum. VBR ermöglicht es, die
Komprimierung zu variieren, was im Vergleich zu CBR zu einer besseren Qualität führen
kann.
Bitrate Wird angezeigt, wenn Sie CBR als Option für die Bitraten-Kodierung auswählen.
Bitrate gibt an, mit wie viel Megabit pro Sekunde die Datei kodiert werden soll.
M-Frames Legt die Anzahl der B-Frames zwischen aufeinander folgenden I- und P-
Frames fest.
N-Frames Legt die Anzahl der Frames zwischen I-Frames fest. Dieser Wert muss ein
Vielfaches des Wertes für M-Frames sein.
Ziel-Bitrate Wird angezeigt, wenn Sie VBR als Option für die Bitraten-Kodierung
auswählen. Die Option gibt an, mit wie viel Megabit pro Sekunde die Datei kodiert werden
soll.
Maximale Bitrate Wird angezeigt, wenn Sie VBR als Option für die Bitraten-Kodierung
auswählen. Die Option gibt an, mit wie viel Megabit pro Sekunde die Datei maximal
kodiert werden darf.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern (6.5)

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Minimale Bitrate Wird angezeigt, wenn Sie VBR als Option für die Bitraten-Kodierung
auswählen. Die Option gibt an, mit wie viel Megabit pro Sekunde die Datei mindestens
kodiert werden soll. Die minimale Bitrate unterscheidet sich je nach Format. Für MPEG-2-
DVD muss die minimale Bitrate mindestens 1,5 MBit/s betragen.
Hinweis: Das Format MPEG-2 umfasst zahlreiche Optionen, die hier nicht aufgeführt sind.
MPEG-2 bietet eine Reihe erweiterter Optionen, die für fortgeschrittene Anwender gedacht
sind. In den meisten Fällen wählen Sie das für Ihre Zielausgabe geeignete Format, wie zum
Beispiel MPEG-2-DVD. Detaillierte Informationen zu nicht aufgeführten Optionen finden
Sie in den Branchenspezifikationen für das Format MPEG-2.

MPEG-Audiovorgabeoptionen festlegen (6.5)


Die Einstellungen für das Transcodieren von Audio enthalten in Abhängigkeit vom
ausgewählten Codec die folgenden Optionen:
• „Codec“ legt den Codec fest, den der Encoder für die Audiokomprimierung verwendet.
• „MainConcept MPEG Audio“ ist ein Encoder hoher Qualität, der in Adobe After Effects
enthalten ist.
• „PCM-Audio“ (Pulse-Code Modulation) ist ein verlustfreies Audioformat mit einer
Samplerate von 48 kHz. Dateien in diesem Format sind im Allgemeinen sehr groß und
beanspruchen daher mehr Speicherplatz als kodierte Dateien in anderen Formaten.
• „Audioformat“ zeigt den Audiotyp des ausgewählten Codecs an.
• „Bitrate“ legt die Audio-Bitrate für die Ausgabe fest. Diese Option ist nur für den Codec
„MainConcept MPEG Audio“ verfügbar.
Hinweis: Hier nicht aufgeführte Optionen sind formatspezifisch. Ausführliche
Informationen finden Sie in den Branchenspezifikationen für das betreffende Format.

MPEG-Multiplexer-Vorgabeoptionen (6.5)
Welche Optionen im Einzelnen verfügbar sind, richtet sich nach dem von Ihnen
ausgewählten MPEG-Format. Wenn Sie das MPEG2-Format auswählen, sind alle vom
MPEG-Standard bereitgestellten Multiplexer-Optionen für die manuelle Steuerung
verfügbar. In den meisten Fällen empfiehlt es sich, das MPEG-Format auf der Basis des
Ausgabemediums auszuwählen (zum Beispiel MPEG-2-DVD). Weitere Informationen zu
den verfügbaren Optionen finden Sie in den Branchenspezifikationen für das jeweilige
MPEG-Format.

Vor und nach dem Kodieren auszuführende Aufgaben festlegen (6.5)


Wenn Sie zum Kodieren Ihrer Projekte für die Bereitstellung im Web oder auf DVD den
Adobe Media Encoder verwenden, können Sie vor dem Kodieren Ihrer Sequenz
bestimmte Filter hinzufügen oder Änderungen vornehmen. Sie können zum Beispiel
Störungen reduzieren oder einen De-Interlacing-Filter auf Ihr Projekt anwenden. Nach
dem Exportieren Ihres Projekts kann Adobe Premiere Pro eine Protokolldatei erstellen
oder die kodierte Datei per FTP auf einem Server ablegen.
So legen Sie vor und nach dem Kodieren auszuführende Aufgaben fest
1 Klicken Sie in der Renderliste auf den unterstrichenen Wert neben „Ausgabemodul“.
2 Wählen Sie im Menü „Format“ entweder MPEG2, MPEG2-DVD, Windows Media oder
RealMedia.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern (6.5)

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3 Wählen Sie im Menü „Vorgabe“ die entsprechende Vorgabe für ihr Projekt aus.
4 Wählen Sie in der Spalte „Zusammenfassung“ entweder „Tasks vor dem Encodieren“
oder „Tasks nach dem Encodieren“ aus.
5 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie für Tasks vor dem Encodieren einen Filter aus dem Menü „Filter hinzufügen“.
• Wählen Sie für Tasks nach dem Encodieren eine Aufgabe aus dem Menü „Post-
Encodierungstask hinzufügen“ aus.
6 Passen Sie die Optionen an, die für die von Ihnen ausgewählte Aufgabe angezeigt
werden:
• „DeInterlace-Halbbildreihenfolge“ legt die Halbbildreihenfolge für die kodierte Datei
fest.
• „Reduzierung von Videostörungen“ legt fest, in welchem Umfang der Media Encoder
Störungen im Footage reduziert. Durch Erhöhen des Wertes reduzieren Sie die
Körnigkeit stärker, vermindern dadurch allerdings die Bildschärfe.
• „FTP“ listet relevante Serverinformationen auf, die Sie von Ihrem Service-Provider
erhalten. Geben Sie unter „Wiederholungsversuche“ einen Wert vor, um festzulegen,
wie oft der Versuch unternommen werden soll, Ihre exportierte Datei hochzuladen.
Wählen Sie „Lokale Datei in Papierkorb verschieben“ aus, um die Datei nach dem
erfolgreichen Hochladen zu löschen.
• Mit „Protokolldatei-Details“ legen Sie fest, dass der Adobe Media Encoder eine Textdatei
(.txt) mit Informationen zum Export erstellt. Wählen Sie die entsprechenden
Detailinformationen aus der Liste aus. Der Media Encoder speichert diese Datei im
selben Ordner wie die exportierte Datei und benennt die Protokolldatei nach
folgendem Muster: [projektname].[projektdateityp][.log].

Dateien in das OMF-Format rendern (6.5)


In After Effects 6.5 können Sie Dateien in das OMF-Format (Open Media Framework
Interchange) rendern, um Avid-Mediendateien zu erstellen. Jeder OMF-Codec hat je nach
der von Ihnen gewählten Ausgabeauflösung eine feste Framegröße und eine feste
Framerate. Da OMF-Dateien kein Audio unterstützen, werden Audiospuren nicht
konvertiert. Auf Wunsch können Audiospuren aber separat ausgegeben werden.
Hinweis: Sie können OMF-Dateien auch importieren. (Siehe „OMF-Dateien
importieren (6.5)“ auf Seite 92.)
So rendern Sie eine Komposition in das OMF-Format
1 Klicken Sie in der Renderliste auf den Namen der Ausgabemodulvorlage, um das
Dialogfeld „Einstellungen für Ausgabemodule“ zu öffnen.
2 Wählen Sie aus der Dropdown-Liste „Format“ die Option „OMF“ aus.
3 Klicken Sie auf „Formatoptionen“. Wählen Sie ein Format (NTSC oder PAL), eine Avid-
Videoauflösung (AVR) und eine OMF-Version.
Hinweis: OMFI Version 1.0 wird zur Abwärtskompatibilität mit älteren Avid-Systemen
unterstützt.

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Hilfe zu Adobe After Effects Filme rendern (6.5)

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Beim SWF-Export unterstützte Funktionen (6.5)


Beachten Sie beim Erstellen von Kompositionen, die für das SWF-Format vorgesehen sind,
folgende Informationen zu neuen in After Effects 6.5 unterstützten Funktionen:
Ebenen Textebenen werden in After Effects 6.5 als Vektorgrafiken in das SWF-Format
exportiert. Der Ebenenschalter „Bewegungsunschärfe“ und die Zeichenoption „Füllung
über Kontur“ werden nicht unterstützt und beim Export in das SWF-Format ignoriert.
Effekte Die Effekte „Audio-Wellenform“ und „Audiospektrum“ können nun zusätzlich zum
Effekt „Pfadtext“ in das SWF-Format exportiert werden.
Informationen zu weiteren unterstützten Funktionen finden Sie unter „Beim SWF-Export
unterstützte Funktionen“ auf Seite 746.

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (nur Pro)

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Motion-Tracking (nur Pro)


Über Motion-Tracking (nur Pro)
Mit traditionellen Bearbeitungstechniken ist es schwierig und zeitaufwändig, visuelle
Effekte oder andere Bilder mit Filmfootage zu synchronisieren. Mit dem Motion-Tracking-
Feature von After Effects können Sie leicht Composites und dynamische visuelle Effekte
unabhängig davon erstellen, ob sich die Objekte oder die Kamera (oder beide) bewegen.
After Effects kann die Bewegung eines angegebenen Bereichs in einer Aufnahme
verfolgen oder tracken und diese Bewegung dann auf einen Effekt, ein Bild oder anderes
Footage anwenden. Der sich daraus ergebende visuelle Effekt entspricht exakt dem
Original-Filmfootage.

Einsatzmöglichkeiten für Motion-Tracking (nur Pro)


Motion-Tracking kann für verschiedene Zwecke verwendet werden:
• Kombinieren von Elementen, die separat gefilmt wurden, zum Beispiel Hinzufügen von
Videofootage an der Seite eines Busses oder Hinzufügen eines Sterns an das Ende eines
Zauberstabs, der gerade geschwungen wird.
• Animieren eines Standbilds für ein Action-Footage, zum Beispiel um eine Zeichentrick-
Hummel hinter einer Blume herjagen zu lassen, die sich im Wind wiegt.
• Hinzufügen von Effekten, die einem sich bewegenden Element folgen. Zum Beispiel
kann ein Blendenfleck in eine Szene eingebaut werden, wenn die Kamera schwenkt,
oder eine Kugel zum Leuchten gebracht werden.
• Stabilisieren von Footage, zum Beispiel von verwackeltem Footage, das mit einer
Handkamera aufgenommen wurde.
• Anwenden von Effekten oder Transformieren von Eigenschaften einer Ebene mit Hilfe
von Tracking-Daten in Expressions, zum Beispiel zum Dehnen einer Drahtspule
zwischen zwei Objekten. (Weitere Informationen zur Verwendung von Expressions
finden Sie unter „Expressions“ auf Seite 668.)
Hinweis: Wenn Sie mit den Prinzipien des Motion-Tracking vertraut sind, lesen Sie bitte
„Die Tracker-Steuerungenpalette (nur Pro)“ auf Seite 782. Wenn Sie mit Motion-Tracking in
After Effects vertraut sind, lesen Sie bitte „Motion-Tracking zum Anwenden auf anderes
Footage oder andere Bilder (nur Pro)“ auf Seite 786.

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (nur Pro)

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Wie After Effects Bewegungen verfolgt (nur Pro)


After Effects verfolgt Bewegungen, indem es Pixel (eigentlich Subpixel) aus einem
ausgewählten Bereich in einem Frame auf Pixel in jedem folgenden Frame abstimmt. Den
zu verfolgenden Bereich geben Sie mit Hilfe des Track-Punkts an. Der Track-Punkt enthält
eine Feature-Region, eine Suchregion und einen Anfügepunkt. After Effects zeigt den Track-
Punkt beim Motion-Tracking im Ebenenfenster an.

Track-Punkt 1

A B C

Ebenenfenster mit Track-Punkt A. Suchregion B. Feature-Region C. Anfügepunkt

Feature-Region Die Feature-Region definiert den Bereich im Filmfootage, der verfolgt


werden soll. Sie sollte ein klar erkennbares Feature umgeben. After Effects muss das
Feature klar im gesamten Footage erkennen können, selbst wenn sich die Beleuchtung,
der Hintergrund und der Winkel ändern.
Suchregion Die Suchregion begrenzt den Bereich, den After Effects zum Finden des
Features durchsuchen muss. Das Feature muss nur innerhalb der Begrenzung der
Suchregion hervorstechen, nicht innerhalb des gesamten Frames. Wenn die Suche auf
eine kleine Region beschränkt wird, wird die Suche kürzer und der Suchprozess einfacher.
Anfügepunkt Der Anfügepunkt kennzeichnet die Stelle, an der das Zielfootage (die
Ebene, das Bild oder der Effekt, der mit dem Filmfootage synchronisiert werden soll)
angefügt werden soll.

Motion-Tracking vorbereiten (nur Pro)


Der Schlüssel zum erfolgreichen Motion-Tracking besteht darin, ein geeignetes Feature zu
finden und die Größe der Suchregion so festzulegen, dass After Effects das Feature leicht
finden kann.

Aufnahmen vorbereiten (nur Pro)


Um beste Ergebnisse zu erzielen, sollte zunächst das zu verfolgende Objekt oder die
Region vorbereitet werden, bevor mit dem Filmen begonnen wird. Da After Effects Pixel
aus einem Frame mit dem nächsten Frame vergleicht, um die Bewegung exakt zu
verfolgen, kann After Effects Bewegungen von einem Frame zum nächsten leichter
verfolgen, wenn das Objekt oder die Region mit kontrastreichen Marken versehen ist.
Leichte, grelle Bälle wie zum Beispiel Tischtennisbälle, die auf dem Feature platziert
werden, eignen sich besonders gut, um die Form des Track-Punkts beizubehalten. Die
Anzahl der von Ihnen verwendeten Marken entspricht der Anzahl der Punkte, die verfolgt
werden. Wenn Sie zum Beispiel vier Punkte mit der perspektivischen Eckpunkt-Option
verfolgen, benötigen Sie mindestens vier Features, um sie auf die vier Ecken der
gewünschten Ebene in Ihrem Filmfootage auflegen zu können. Je mehr Marken Sie vor
dem Filmen an Ihr Objekt anfügen, desto mehr Features haben Sie später für das Motion-
Tracking.

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (nur Pro)

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Footage durchsuchen (nur Pro)


Bevor Sie mit dem Motion-Tracking beginnen, sollten Sie unbedingt die ganze Aufnahme
ansehen, um das beste Feature auszuwählen. Was klar im ersten Frame erkennbar ist, kann
später in den Hintergrund übergehen, weil sich der Winkel, die Beleuchtung oder
Elemente in der Umgebung geändert haben. An einer bestimmten Stelle in der Szene
kann ein Feature aus dem Blickfeld verschwinden oder von einem anderen Element
verdeckt werden. After Effects kann zwar Bewegungen von aus dem Blickfeld
verschwindenden Elementen extrapolieren, Ihre Chancen für ein erfolgreiches Motion-
Tracking sind aber höher, wenn Sie sich die ganze Aufnahme ansehen und die besten
Kandidaten auswählen.

Eine geeignete Feature-Region auswählen (nur Pro)


Sie müssen die Feature-Region sorgfältig auswählen und ihre Größe festlegen. Beste
Ergebnisse beim Motion-Tracking erhalten Sie, wenn das Feature:
• in der ganzen Aufnahme zu sehen ist
• eine Farbe hat, die sich klar von der Umgebung abhebt
• eine klare Form hat (zumindest in der Suchregion)
• in der ganzen Aufnahme die gleiche Form und Farbe hat

Suchregion anpassen (nur Pro)


Die Größe und Position der Suchregion hängen von der Bewegung des Features ab, das
verfolgt werden soll. Die Suchregion muss die Bewegung des Features enthalten, aber nur
die Bewegung von einem Frame zum nächsten, nicht die Bewegung in der gesamten
Aufnahme. Sobald After Effects das Feature in einem Frame gefunden hat, bewegen sich
das Feature und die Suchregion zur neuen Stelle. Wenn die Bewegung von einem Frame
zum nächsten graduell ist, muss die Suchregion also nur etwas größer als die Feature-
Region sein. Ändert das Feature seine Position und Richtung schnell, muss die Suchregion
groß genug sein, um die größte Positions- und Richtungsänderung in einem Frame-Paar
umfassen zu können.

Track-Punkt 1
Track-Punkt 1
--Punkt 1

Ebenenfenster mit Feature- und Suchregion, die sich durch das Footage bewegen

Drehungs-Track-Punkte verwenden (nur Pro)


Neben der Position eines Features können Sie auch die Drehung des Features verfolgen
lassen. Drehungswerte können auf eine andere Ebene angewendet oder zum Stabilisieren
derselben Ebene verwendet werden. Wenn Sie die Option „Drehung“ auswählen, zeigt
After Effects zwei Feature- und Suchregionen an. Die beiden Anfügepunkte in der Mitte
jeder Feature-Region sind durch eine Linie verbunden. Ein Pfeil zeigt vom ersten zum
zweiten Anfügepunkt.

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (nur Pro)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 780

Beide Feature-Regionen sollten sich möglichst auf demselben Objekt oder zumindest auf
Objekten befinden, die im gleichen Abstand zur Kamera stehen. Die erste Feature-Region
(die standardmäßig links angezeigt wird) stellt die Basis für das Motion-Tracking dar. Je
weiter die Regionen auseinander liegen, desto präziser ist die Berechnung und desto
besser ist das Ergebnis.

Track-Punkt 2

Track-Punkt 1

Ebenenfenster mit Feature- und Suchregion für das Motion-Tracking der Drehung

Die Berechnung der Drehung erfolgt in After Effects, indem die Änderung des Winkels
zwischen dem ersten und zweiten Anfügepunkt von einem Frame zum nächsten
gemessen wird. Wenn Sie Tracking-Daten auf das Ziel anwenden, erstellt After Effects
Drehungs-Keyframes.

Anfügepunkt positionieren (nur Pro)


Wo Ihr Zielfootage, Bild oder Effektsteuerungspunkt platziert wird, hängt von der
Positionierung des Anfügepunkts ab. Die Standardposition ist in der Mitte der Feature-
Region. Der Anfügepunkt kann je nach Bedarf verschoben werden. In den meisten Fällen
wollen Sie Ihr Ziel sicherlich exakt in der Mitte der Feature-Region platzieren, aber in
bestimmten Fällen müssen Sie vielleicht das Ziel von der Bewegungsquelle versetzen. Es
kann auch vorkommen, dass der Anfügepunkt nicht das beste Feature für das Motion-
Tracking ist.
Wenn Sie zum Beispiel eine fliegende Untertasse animieren möchten, die über einem
Geheimagenten schwebt, würden Sie als Feature-Region einen kleinen, eindeutigen
Bereich auf dem Agenten auswählen. Lassen Sie den Anfügepunkt in der Mitte der
Feature-Region, würde die Untertasse an diesem Punkt angefügt werden (und den
Eindruck erwecken, als ob sie bereits auf dem Agenten gelandet sei). Soll allerdings der
Eindruck erweckt werden, dass die Untertasse den Agenten verfolgt, müssten Sie den
Anfügepunkt außerhalb der Feature-Region etwas über und hinter den Agenten setzen.

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (nur Pro)

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Track

Anfügepunkt in der Mitte der Feature-Region

Track-Punkt 1

Von der Feature-Region versetzter Anfügepunkt

Motion-Tracking perfektionieren (nur Pro)


Da sich Bilder in Filmen immer bewegen, ist digitales Motion-Tracking selten perfekt. In
Filmfootage ändert sich die Form eines Bildes unweigerlich, genauso wie die Beleuchtung
und Objekte in der Umgebung. Selbst bei einer noch so gründlichen Vorbereitung
verändert sich ein Feature während der Aufnahme und stimmt ab einem bestimmten
Punkt nicht mehr mit dem Original-Feature überein. Wenn die Änderung zu groß ist, kann
After Effects das Feature eventuell nicht verfolgen, und der Track-Punkt scheint zu
wandern oder wegzudriften.
Es kann etwas dauern, bis man einen Blick für Features hat, die sich gut verfolgen lassen.
Trotz allem müssen Sie aufgrund der vielen Variablen in Filmfootage und ungeachtet Ihrer
Erfahrung oftmals Änderungen vornehmen und Objekte erneut verfolgen. After Effects
bietet mehrere Optionen, mit denen Sie Objekte besser verfolgen können. Beispielsweise
können Sie verschiedene Farbaspekte (RGB, Luminanz oder Sättigung) verfolgen, die
Adaptivität des Features ändern (damit sich die Feature-Region mit dem Footage ändern
kann) oder Bewegungen von After Effects extrapolieren oder schätzen lassen. Sie können
die Ebene so oft wie nötig verfolgen und dann die besten Ergebnisse verwenden. (Siehe
„Eine wegdriftende Feature-Region korrigieren (nur Pro)“ auf Seite 793.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (nur Pro)

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Die Tracker-Steuerungenpalette (nur Pro)


Mit der Tracker-Steuerungenpalette lassen sich alle Tracking-Arten von der Motion-
Stabilization bis zum Corner-Pinning steuern. In dieser Palette geben Sie Ihre
Bewegungsquellebene und -zielebene an, wählen die gewünschte Tracking-Art und
greifen auf spezielle Tracking-Optionen zu. Sobald Sie alle Parameter gewählt haben,
verfolgen Sie die Bewegung über die Analysieren-Schaltflächen und wenden die Tracking-
Daten mit der Schaltfläche „Anwenden“ an.

Tracker-Steuerungenpalette A. Steuerungen zum Erstellen eines neuen Tracks und zum Auswählen
von Bewegungsquelle und -ziel B. Steuerungen zum Auswählen der Tracking-Art C. Steuerungen
zum Start des Motion-Trackings, Anwenden und Löschen eines Motion-Tracks

Die Optionen „Quelle“, „Aktueller Track“ und „Ziel“ (nur Pro)


In der Tracker-Steuerungenpalette steuern Sie, welche Ebene Sie verfolgen, welche
Tracking-Daten Sie verwenden und auf welche Ebene oder welchen Effekt Sie das Motion-
Tracking anwenden möchten.
Bewegungsquelle Legt die Ebene mit der Bewegung fest, die verfolgt werden soll. Im
Menü werden alle Filmfootage-Ebenen in der aktuellen Komposition aufgeführt. Wenn Sie
eine Bewegungsquelle oder eine Efffektpunktsteuerung einer Ebene auswählen und
anschließend die Tracker-Steuerungenpalette öffnen, zeigt After Effects diese Ebene als
Bewegungsquelle an.
Aktueller Track Zeigt den Track für die Quellebene an, der die Tracking-Daten enthält.
Jede Ebene kann mehrere Tracks haben, wodurch Sie mehr als ein Feature in einer Ebene
oder dieselbe Ebene mit unterschiedlichen Einstellungen verfolgen können. (Siehe
„Motion-Tracking zum Anwenden auf anderes Footage oder andere Bilder (nur Pro)“ auf
Seite 786.)
Bewegungsziel Legt das Footage, Standbild oder den Effekt fest, das bzw. der animiert
werden soll. Wenn ein Bewegungsziel ausgewählt ist, wendet der Motion-Tracker die
verfolgten Keyframes auf die angegebene Zielebene für die Bewegung an, um sie
entweder zu animieren oder zu stabilisieren. Ändern Sie das Ziel, indem Sie auf „Ziel
bearbeiten“ klicken und ein neues Ziel im Dialogfeld „Bewegungsziel“ aus dem
Popupmenü „Ebene“ wählen. Die Schaltfläche „Ziel bearbeiten“ steht nicht zur Verfügung,
wenn als Track-Art „Roh“ ausgewählt ist.
Optionen Öffnet das Dialogfeld „Optionen für Motion Tracker“, über das Sie die Tracking-
Genauigkeit verbessern und Tracker-Plug-ins von Drittanbietern auswählen können.
(Siehe „Tracker-Optionen definieren (nur Pro)“ auf Seite 785.)

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (nur Pro)

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Tracking-Arten
Das Menü „Track-Art“ in der Tracker-Steuerungenpalette enthält verschiedene Tracking-
Optionen. Wenn Sie „Bewegung stabilisieren“ wählen, wird im Menü die Option
„Stabilisieren“ angezeigt. Wenn Sie „Bewegung verfolgen“ wählen, wird bei
Kompositionen mit mehreren Ebenen im Menü die Option „Transformieren“ bzw. bei
Kompositionen mit einer Ebene „Roh“ angezeigt. Die folgenden Optionen können aus
dem Menü „Track-Art“ gewählt werden:
Transformieren Verfolgt die Position und/oder Drehung, um sie auf eine andere Ebene
anzuwenden. Beim Tracking der Position erzeugt diese Option einen Track-Punkt und
generiert Positions-Keyframes. Beim Tracking der Drehung erzeugt diese Option zwei
Track-Punkte und produziert Drehungs-Keyframes.
Stabilisieren Verfolgt die Position und/oder Drehung, um ruckartige
Kamerabewegungen zu stabilisieren oder das Wegdriften des Objekts von seiner Marke zu
korrigieren. Beim Tracking der Position erzeugt diese Option einen Track-Punkt und
generiert Ankerpunkt-Keyframes. Beim Tracking der Drehung erzeugt diese Option zwei
Track-Punkte und produziert Drehungs-Keyframes.
Paralleler Eckpunkt Verwendet drei Eckpunkte, um die Neigung und Drehung, jedoch
nicht die Perspektive zu verfolgen. Parallele Linien bleiben parallel und relative
Entfernungen werden beibehalten. Diese Option erzeugt drei Track-Punkte (und
berechnet die Position des vierten Punktes) und generiert Eckpunkt-Keyframes. Die drei
Anfügepunkte markieren die Position der drei Eckpunkte.
Perspektivischer Eckpunkt Verwendet vier Eckpunkte, um perspektivische Änderungen
im Quellfootage zu verfolgen. Diese Option erzeugt vier Track-Punkte und generiert
Eckpunkt-Keyframes. Die vier Anfügepunkte markieren die Position der Eckpunkte.
Weitere Informationen zum Corner-Pinning finden Sie unter „Corner-Pinning-Optionen
verwenden (nur Pro)“ auf Seite 787.
Roh Verfolgt die Position. Verwenden Sie diese Option, wenn das Bewegungsziel nicht
verfügbar ist oder Sie die Tracking-Daten zu einem späteren Zeitpunkt auf das Ziel
anwenden möchten. Alle Tracking-Daten werden in der Bewegungsquellebene im Projekt
gespeichert. Bei dieser Tracking-Option stehen die Schaltflächen „Ziel bearbeiten“ und
„Anwenden“ nicht zur Verfügung. Sie können diese Option auch verwenden, um Tracking-
Daten für Expressions zu erstellen. (Weitere Informationen zum Verwenden von
Expressions finden Sie unter „Expressions“ auf Seite 668.) Diese Option zeigt einen Track-
Punkt an. Sie können aber auch weitere Track-Punkte mit der Option „Neuer Track-Punkt“
aus dem Optionsmenü der Palette hinzufügen. (Siehe „Neue Track-Punkte hinzufügen“ auf
Seite 784.)

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Neue Track-Punkte hinzufügen


Für die Verwendung von Tracking-Daten mit Expressions möchten Sie möglicherweise
noch mehr Features verfolgen. Sie können Track-Punkte hinzufügen, indem Sie aus dem
Optionsmenü der Palette „Neuer Track-Punkt“ wählen. Jeder neue Punkt verfolgt nur die
Position. Die zusätzlichen Tracking-Daten können zwar nicht direkt auf eine Zielebene
angewendet werden, aber Sie können sich in Expressions auf die Daten beziehen. Wie bei
allen Tracking-Daten werden die Daten mit der Bewegungsquelle in einem Track
gespeichert und erscheinen als Keyframes in der Zeitleiste. Wenn Track-Punkte
hinzugefügt und die Daten später in Expressions verwendet werden sollen, ist als Track-
Art „Roh“ zu wählen. (Weitere Informationen zur Tracking-Option „Roh“ finden Sie unter
„Tracking-Arten“ auf Seite 783. Weitere Informationen zum Tracking von Daten finden Sie
unter „Tracking-Daten im Zeitleistenfenster verwenden (nur Pro)“ auf Seite 796.)

Die Schaltflächen „Analysieren“, „Zurücksetzen“ und „Anwenden“


(nur Pro)
Die Schaltflächen „Analysieren“,„Zurücksetzen“ und „Anwenden“ werden erst benötigt,
wenn Sie mit dem Motion-Tracking beginnen wollen. Mit den Analysieren-Schaltflächen
wird das Tracking begonnen, während die Schaltflächen „Zurücksetzen“ und „Anwenden“
die Tracking-Daten löschen bzw. auf die Zielebene anwenden.
Analysieren Analysiert den Track-Punkt im Quellfootage für jeden Frame. Zum
Analysieren stehen folgende Schaltflächen zur Auswahl:
• „1 Frame rückwärts analysieren“ . Mit dieser Option wird der aktuelle Frame
analysiert, indem zum vorherigen Frame zurückgegangen wird.
• „Rückwärts analysieren“ . Mit dieser Option wird von der Zeitmarke rückwärts bis zum
Anfang des Arbeitsbereichs bzw. des Footage analysiert.
• „Vorwärts analysieren“ . Mit dieser Option wird von der Zeitmarke bis zum Ende des
Arbeitsbereichs bzw. des Footage analysiert.
• „1 Frame vorwärts analysieren“ . Mit dieser Option wird der aktuelle Frame analysiert,
indem zum nächsten Frame gesprungen wird.
Zurücksetzen Setzt die Feature-Region, Suchregion und den Anfügepunkt auf ihre
Standardpositionen zurück und löscht die Tracking-Daten aus dem momentan
ausgewählten Track. Bereits auf die Zielebene angewendete Tracker-
Steuerungseinstellungen und Keyframes bleiben unverändert.
Hinweis: Während der Analyse wird statt der Schaltflächen „Rückwärts analysieren“ und
„Vorwärts analysieren“ eine Stopp-Schaltfläche angezeigt.
Anwenden Sendet die Tracking-Daten (in Form von Keyframes) zur Zielebene oder zum
Effektsteuerungspunkt.

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Tracker-Optionen definieren (nur Pro)


After Effects bietet mehrere Optionen, mit denen Sie Objekte besser verfolgen und
Tracker-Plug-ins von Drittanbietern auswählen und deren Einstellungen ändern können.
Diese Optionen stehen über die Schaltfläche „Optionen“ auf der Tracker-
Steuerungenpalette zur Verfügung.

Dialogfeld „Optionen für Motion Tracker“

Track-Name Zeigt den im Popupmenü „Aktueller Track“ in der Tracker-


Steuerungenpalette ausgewählten Track an.
Tracker-Plug-in Legt das Tracking-Plug-in fest, mit dem die Tracking-Daten für diesen
Track berechnet werden sollen. Standardmäßig zeigt diese Option „Integriert“ an, den
einzigen Tracker, der mit After Effects ausgeliefert wird.
Optionen Zeigt das Dialogfeld „Optionen für Tracker-Plug-in“ an, in dem spezifische
Optionen für den Tracker ausgewählt werden können. Mit den Optionen für das
integrierte Tracker-Plug-in lässt sich das Motion-Tracking optimieren. (Siehe „Optionen für
das Tracker-Plug-in (nur Pro)“ auf Seite 794.)
Feature-Adaptivität aktivieren Diese Option veranlasst After Effects, die Feature-
Region beim Tracking anzupassen, um das Feature in weiteren Frames besser verfolgen zu
können.
Felder verfolgen Verfolgt die Bewegung in beiden Videofeldern bei Interlaced-Videos
und verdoppelt die Framerate, um sicherzugehen, dass beide Videofelder verfolgt
werden.
Hinweis: Wenn Sie mit dem Motion-Tracking beginnen, setzt After Effects die Qualität der
Bewegungsquellebene auf „Beste“ und die Auflösung auf 100%, um die Bildqualität zu
verbessern und die ausgewählte Feature-Region leichter finden zu können.

Track-Punkt verschieben und skalieren (nur Pro)


Verwenden Sie eine der folgenden Techniken, um den Track-Punkt zu verschieben oder zu
skalieren. (Wählen Sie das Auswahl-Werkzeug aus und setzen Sie die Zeitmarke auf den
ersten Frame, der verfolgt werden soll.)
Hinweis: Bevor Sie Regionen verschieben oder skalieren bzw. den Anfügepunkt
verschieben, müssen im Arbeitsbereich alle Frames definiert sein, die verfolgt werden
sollen. Außerdem muss sich die Zeitmarke im ersten Frame befinden.

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Verschiebungs- oder Skalierungsoption Vorgehensweise

Feature-Region, Suchregion und Auswahl-Werkzeug in die Region setzen und die


Anfügepunkt zusammen verschieben Regionen an die gewünschte Stelle ziehen.

Feature- und Suchregion zusammen In eine Region klicken, die Alt-Taste (Windows)
verschieben, ohne den Anfügepunkt der bzw. die Wahltaste (Mac OS) drücken und die
Regionen zu verschieben Region an die gewünschte Stelle ziehen, oder
die Kante der Feature-Region an die gewünschte
Stelle ziehen.

Suchregion unabhängig von der Feature- Kante der Region an die gewünschte Stelle
Region verschieben ziehen.

Von der Mitte einer Region aus skalieren Einen der Griffe an die gewünschte Stelle ziehen.

Von der Ecke einer Region skalieren Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS)
drücken und einen der Eckgriffe an die
gewünschte Stelle ziehen.
Alle Seiten so skalieren, dass sie die gleiche Umschalttaste drücken und einen der Griffe an
Länge haben die gewünschte Stelle ziehen.

Alle Seiten von der Ecke einer Region so Umschalttaste und die Strg-Taste (Windows)
skalieren, dass sie die gleiche Länge haben bzw. Umschalttaste und die Befehlstaste
(Mac OS) drücken und einen der Griffe an die
gewünschte Stelle ziehen.

Motion-Tracking zum Anwenden auf anderes Footage


oder andere Bilder (nur Pro)
Motion-Tracking wird am häufigsten eingesetzt, um Composites mit anderem Footage
oder anderen Bildern zu erstellen. Mit Motion-Tracking lassen sich separat gefilmte
Elemente so kombinieren oder Standbilder so animieren, dass sie den Eindruck erwecken,
zusammen aufgenommen worden zu sein.
So verfolgen Sie Bewegungen und wenden sie auf eine andere Ebene an
1 Wählen Sie die Ebene, die verfolgt werden soll, in der Zeitleiste aus.
Hinweis: Die ausgewählte Ebene muss Bewegung oder wechselnde Frames wie zum
Beispiel Videoquellfootage enthalten, damit „Bewegung verfolgen“ im Menü „Animation“
ausgewählt werden kann. Wenn Sie Bewegung in Standbildern oder in einer Sequenz
verfolgen möchten, müssen Sie zunächst über „Ebene“ > „Unterkomposition erstellen“ eine
Unterkomposition erstellen.
2 Wählen Sie „Animation“ > „Bewegung verfolgen“ oder klicken Sie in der Tracker-
Steuerungenpalette auf „Bewegung verfolgen“. After Effects führt dann die folgenden
Schritte aus:
• Die Tracker-Steuerungenpalette wird geöffnet und die ausgewählte Ebene wird als
Bewegungsquelle angezeigt.
• Es wird ein neuer Track erstellt, dessen Name in der Tracker-Steuerungenpalette unter
„Aktueller Track“ angezeigt wird.

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (nur Pro)

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• Unter „Track-Art“ wird „Transformieren“ angezeigt (bzw.„Roh“, wenn Sie noch kein
Zielfootage in die Komposition eingefügt haben).
• Im Ebenenfenster wird ein Track-Punkt für die Bewegungsquelle eingefügt.
• Der neue Track wird in der Zeitleiste unter der Bewegungsquellebene unter „Motion-
Tracker“ hinzugefügt.
3 Klicken Sie in der Tracker-Steuerungenpalette auf „Ziel bearbeiten“ und wählen Sie die
Bewegungszielebene aus dem Popupmenü „Ebene“.
4 Aktivieren Sie entweder „Position“ oder „Drehung“.
5 Wenn Sie eine Reihe von Frames verfolgen lassen möchten, definieren Sie im
Ebenenfenster des Quellfootage den Arbeitsbereich, der verfolgt werden soll.
6 Verschieben Sie die Zeitmarke im Ebenenfenster auf den Frame, ab dem das Motion-
Tracking beginnen soll.
7 Positionieren und skalieren Sie die Feature- und Suchregion über dem Feature, das
verfolgt werden soll. (Siehe „Track-Punkt verschieben und skalieren (nur Pro)“ auf
Seite 785.)
Hinweis: Die Suchregion muss nur so groß sein, dass Positionsänderungen des Features
von einem Frame zum nächsten erfasst werden können.
8 Ziehen Sie den Anfügepunkt an die Stelle, an der After Effects das Footage
positionieren soll.
9 Klicken Sie in der Tracker-Steuerungenpalette entweder auf die Schaltfläche „Vorwärts
analysieren“ oder auf „Rückwärts analysieren“, um mit dem Motion-Tracking zu beginnen.
Beobachten Sie das Tracking, um sicherzugehen, dass es genau ist. Wenn das Tracking
ungenau ist, klicken Sie erneut auf die Schaltfläche, um das Motion-Tracking zu stoppen,
und korrigieren Sie dann das Problem wie unter „Eine wegdriftende Feature-Region
korrigieren (nur Pro)“ auf Seite 793 beschrieben.
10 Wenn Sie mit der Position der Feature-Region und des Anfügepunkts im ganzen
Footage zufrieden sind, klicken Sie auf die Schaltfläche „Anwenden“, um die Bewegung
auf die angegebene Zielebene anzuwenden. After Effects erstellt Keyframes für die
Zielebene.

Corner-Pinning-Optionen verwenden (nur Pro)


Die meisten Tracking-Optionen verfolgen nur ein Feature in einer Bewegungsebene.
Dieses Feature bestimmt die Positions-Keyframes, die zum Animieren des Ankerpunkts
(oder Mittelpunkts) der Zielebene verwendet werden. Im Gegensatz zum normalen
Motion-Tracking verfolgen Corner-Pinning-Optionen Punkte, die zum Animieren der
Ecken einer typischerweise rechteckigen Zielebene verwendet werden. Corner-Pinning ist
praktisch, um die Zielebene innerhalb eines bestimmten Bereichs der Bewegungsebene
anzupassen. Beispielsweise können Sie vier Ecken an der Seite eines fahrenden Busses
verfolgen, um daran ein Plakat zu befestigen. Mit Corner-Pinning-Optionen können Sie
die Zielebene entweder neigen oder eine Änderung der Perspektive simulieren. Die
Anfügepunkte, nicht die Feature-Regionen, bestimmten die Position der Ecken der
Zielebene. Standardmäßig sind die Anfügepunkte in den Feature-Regionen zentriert.

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (nur Pro)

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After Effects bietet Ihnen beim Tracking zwei Corner-Pinning-Optionen:„Paralleler


Eckpunkt“ und „Perspektivischer Eckpunkt“. Diese Optionen erzeugen mehrere Track-
Punkte und wenden sie mit dem Corner-Pin-Effekt auf die Zielebene an.

Die Option „Paralleler Eckpunkt“


Wenn Sie mit der Option „Paralleler Eckpunkt“ Bewegung verfolgen, verfolgen Sie
gleichzeitig drei Punkte im Quellfootage. After Effects berechnet die Position eines vierten
Punkts, um die Linien zwischen den Punkten parallel zu halten. Wenn die Bewegung der
Punkte auf die Zielebene angewendet wird, verzerrt der Corner-Pin-Effekt die Ebene, um
Neigung, Skalierung und Drehung, aber nicht Perspektive zu simulieren. Parallele Linien
bleiben parallel und relative Entfernungen werden beibehalten.
Nehmen Sie einmal an, Sie haben Footage einer Tür, das mit einer Handkamera
aufgenommen wurde, die während der Aufnahme ein- oder ausgezoomt hat, aber immer
senkrecht zur Tür gehalten wurde. Sie möchten die Tür durch ein landendes
Weltraumschiff ersetzen. Bei Verwendung der Option „Paralleler Eckpunkt“ berechnet
After Effects die relative Bewegung zwischen den Feature-Regionen, um das
Weltraumschiff-Footage richtig zu skalieren.

Track-Punkt 1
Track-Punkt 2

Track-Punkt 3 Track-Punkt 4
Track-Punkt 4
Track-Punkt 3

Wenn Sie die Option„Paralleler Eckpunkt“ wählen, bilden die Standardpositionen der Anfügepunkte
ein Rechteck in der Mitte der Filmfootage-Ebene (links). Wird der Tracking-Bereich oben links
verschoben, verschiebt sich der (inaktive) Tracking-Bereich unten rechts mit (Mitte). Die
Anfügepunkte können an einer beliebigen Stelle in der Filmfootage-Ebene platziert werden (rechts).

Die Option „Perspektivischer Eckpunkt“


Wenn Sie mit der Option „Perspektivischer Eckpunkt“ Bewegung verfolgen, verfolgen Sie
gleichzeitig vier Punkte im Quellfootage. Beim Anwenden auf das Zielfootage verwendet
der Corner-Pin-Effekt die Bewegung der vier Punkte, um die Ebene zu verzerren und
perspektivische Änderungen zu simulieren.
Wenn Sie zum Beispiel ein Plakat an der Seite eines fahrenden Busses austauschen,
können die Ecken des Plakats durch Schatten oder Objekte teilweise verdeckt sein, ein
Fenster im Bus kann jedoch durch das Footage sichtbar sein. Sie können zuerst vier
Feature-Regionen definieren, die klar erkennbar und leicht zu verfolgen sind, und dann
die Anfügepunkte auf die vier Ecken des Plakats verschieben. Wenn das neue Bild im
Plakat erscheint, berechnet After Effects die relative Bewegung zwischen den Feature-
Regionen, um die richtige Perspektive zu erzeugen.

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (nur Pro)

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Trac- Punkt 3 Track-Punkt 4

Track-Punkt 4
Track-Punkt 3

Wenn Sie die Option „Perspektivischer Eckpunkt“ wählen, bilden die Standardpositionen der
Anfügepunkte ein Rechteck in der Mitte der Filmfootage-Ebene (links). Durch jede Bewegung einer
Feature-Region wird das Rechteck in der Bewegungsrichtung erweitert (Mitte). Die Anfügepunkte
können an einer beliebigen Stelle in der Filmfootage-Ebene platziert werden (rechts).

Motion-Tracking zum Animieren des Corner-Pin-Effekts (nur Pro)


Um Bewegung mit der Option „Paralleler Eckpunkt“ oder „Perspektivischer Eckpunkt“ zu
verfolgen, muss zunächst die Ebene ausgewählt werden. Anschließend müssen die
Einstellungen in der Tracker-Steuerungenpalette angepasst werden. Beim Motion-
Tracking mit der Option „Paralleler Eckpunkt“ oder „Perspektivischer Eckpunkt“ skaliert
und neigt After Effects die Zielebene soweit wie erforderlich, um sie auf die durch die
Feature-Regionen definierten Abmessungen anzupassen.
So verfolgen Sie Bewegung mit der Option „Paralleler Eckpunkt“ oder
„Perspektivischer Eckpunkt“
1 Wählen Sie die Ebene, die verfolgt werden soll, in der Zeitleiste aus.
Hinweis: Die ausgewählte Ebene muss Bewegung oder wechselnde Frames wie zum
Beispiel Videoquellfootage enthalten, damit „Bewegung verfolgen“ im Menü „Animation“
ausgewählt werden kann. Wenn Sie Bewegung in Standbildern oder in einer Sequenz
verfolgen möchten, müssen Sie zunächst über „Ebene“ > „Unterkomposition erstellen“ eine
Unterkomposition erstellen.
2 Wählen Sie „Animation“ > „Bewegung verfolgen“ oder klicken Sie in der Tracker-
Steuerungenpalette auf „Bewegung verfolgen“. After Effects führt dann die folgenden
Schritte aus:
• Die Tracker-Steuerungenpalette wird geöffnet und die ausgewählte Ebene wird als
Bewegungsquelle angezeigt.
• Im Ebenenfenster wird ein Track-Punkt für die Bewegungsquelle eingefügt.
• Der neue Track wird in der Zeitleiste unter der Bewegungsquellebene unter „Motion-
Tracker“ hinzugefügt.
3 Klicken Sie in der Tracker-Steuerungenpalette auf „Ziel bearbeiten“ und wählen Sie die
Bewegungszielebene aus dem Popupmenü „Ebene“.
4 Wählen Sie aus dem Popupmenü „Track-Art“ entweder „Paralleler Eckpunkt“ oder
„Perspektivischer Eckpunkt“. Im Ebenenfenster werden vier Track-Punkte angezeigt. (Bei
parallelen Eckpunkten ist ein Punkt inaktiv.)
5 Wenn Sie eine Reihe von Frames verfolgen lassen möchten, definieren Sie im
Ebenenfenster des Quellfootage den Arbeitsbereich, der verfolgt werden soll.
6 Verschieben Sie die Zeitmarke im Ebenenfenster auf den Frame, ab dem das Motion-
Tracking beginnen soll. Gehen Sie zu Schritt 7, wenn Sie die Option „Perspektivischer
Eckpunkt“ verwenden.

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (nur Pro)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 790

7 Nur für die Option „Paralleler Eckpunkt“: Wenn Sie den Punkt ändern möchten, der
inaktiv ist, drücken Sie die Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) und klicken Sie
auf die Feature-Region des Punktes, der inaktiv sein soll. (Ein Punkt muss inaktiv bleiben,
damit die Linien parallel bleiben.)
8 Wählen Sie das Auswahl-Werkzeug aus. Platzieren und skalieren Sie die Feature- und
Suchregion über den Bereichen, die verfolgt werden sollen. Die Feature-Regionen müssen
in der echten Welt in einer Ebene liegen, zum Beispiel an der Seite eines Busses, an
derselben Wand oder auf dem Boden. (Siehe „Track-Punkt verschieben und skalieren (nur
Pro)“ auf Seite 785.)
Hinweis: Die Suchregion muss nur so groß sein, dass Positionsänderungen des Features
von einem Frame zum nächsten erfasst werden können.
9 Platzieren Sie die Anfügepunkte auf die Stellen, an denen die Ecken der Zielebene
angefügt werden sollen. Die Anfügepunkte müssen auch in einer Ebene liegen, jedoch
nicht unbedingt in derselben Ebene wie die Feature-Regionen.
10 Klicken Sie in der Tracker-Steuerungenpalette entweder auf die Schaltfläche „Vorwärts
analysieren“ oder auf „Rückwärts analysieren“, um mit dem Motion-Tracking zu beginnen.
Beobachten Sie das Tracking, um sicherzugehen, dass es genau ist. Wenn das Tracking
ungenau ist, klicken Sie erneut auf die Schaltfläche, um das Motion-Tracking zu stoppen,
und korrigieren Sie dann das Problem wie unter „Eine wegdriftende Feature-Region
korrigieren (nur Pro)“ auf Seite 793 beschrieben.
11 Wenn Sie mit der Position der Feature-Regionen im ganzen Footage zufrieden sind,
klicken Sie auf die Schaltfläche „Anwenden“, um das Corner-Pinning auf das angegebene
Ziel anzuwenden. After Effects erstellt Corner-Pin-Effekt-Keyframes für jede Ecke und
kopiert sie in die Zielebene.

Motion-Tracking zum Animieren von Effekten (nur Pro)


Sie können auf eine Bewegungsquelle angewendete Effekte animieren, damit sie einem
bestimmten Feature in einer ganzen Aufnahme genau folgen. After Effects positioniert
den Effektpunkt mit den beim Motion-Tracking erfassten Positionsdaten neu.
Beispielsweise können Sie die Sonne verfolgen, die über den Horizont zieht, um einen
Blendenfleck zu animieren. Wenn Tracking-Daten auf einen Effektpunkt angewendet
werden, muss das Bewegungsziel ein Effektsteuerungspunkt auf derselben Ebene wie die
Bewegungsquelle sein.
So animieren Sie Effekte
1 Wählen Sie in der Zeitleiste die Effektpunktsteuerung aus, die animiert werden soll.
Hinweis: Der ausgewählte Effekt muss auf die Bewegungsquellebene angewendet werden
und die Ebene muss Film- oder wechselnde Frames wie zum Beispiel Videoquellfootage
enthalten.
2 Wählen Sie „Animation“ > „Effektpunktsteuerungen verfolgen“. After Effects führt dann
die folgenden Schritte aus:
• Die Tracker-Steuerungenpalette wird geöffnet und die aktuelle Ebene (die Ebene mit
dem Effekt), die als Bewegungsquelle aufgeführt ist, und die Effektpunktsteuerung, die
in Schritt 1 als Bewegungsziel ausgewählt wurde, werden angezeigt.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 790


Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (nur Pro)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 791

• Es wird ein neuer Track erstellt, dessen Name in der Tracker-Steuerungenpalette unter
„Aktueller Track“ angezeigt wird.
• Als Track-Art wird „Transformieren“ angezeigt.
• Der neue Track wird in der Zeitleiste unter der Bewegungsquellebene unter „Motion-
Tracker“ hinzugefügt.
• Im Ebenenfenster wird ein Track-Punkt für die Bewegungsquelle erstellt.
3 Wenn Sie eine Reihe von Frames verfolgen lassen möchten, definieren Sie im
Ebenenfenster des Quellfootage den Arbeitsbereich, der verfolgt werden soll.
4 Verschieben Sie die Zeitmarke im Ebenenfenster der Bewegungsquelle auf den Frame,
ab dem das Tracking beginnen soll.
5 Wählen Sie das Auswahl-Werkzeug aus. Positionieren und skalieren Sie die Feature-
Region so, dass sie das Feature umgibt, das verfolgt werden soll. (Siehe „Track-Punkt
verschieben und skalieren (nur Pro)“ auf Seite 785.)
Hinweis: Die Suchregion muss nur so groß sein, dass Positionsänderungen des Features
von einem Frame zum nächsten erfasst werden können.
6 Klicken Sie in der Tracker-Steuerungenpalette entweder auf die Schaltfläche „Vorwärts
analysieren“ oder auf „Rückwärts analysieren“, um mit dem Motion-Tracking zu beginnen.
Beobachten Sie das Tracking, um sicherzugehen, dass es genau ist. Wenn das Tracking
ungenau ist, klicken Sie erneut auf die Schaltfläche, um das Motion-Tracking zu stoppen,
und korrigieren Sie dann das Problem wie unter „Eine wegdriftende Feature-Region
korrigieren (nur Pro)“ auf Seite 793 beschrieben.
7 Wenn Sie mit der Position der Feature-Region(en) im ganzen Footage zufrieden sind,
klicken Sie auf die Schaltfläche „Anwenden“, um die Bewegung auf den Effekt
anzuwenden. After Effects erstellt Keyframes und kopiert sie in die Effektpunktsteuerung.

Tracking zum Stabilisieren von Footage (nur Pro)


Wenn Sie mit einer Handkamera oder vom Flugzeug aus filmen oder beim Filmen gegen
Ihre Kamera stoßen, können Sie Ihr Footage nachträglich stabilisieren. Beim Stabilisieren
werden unerwünschte Kamerabewegungen oder ein unerwünschtes Wegdriften (wenn
ein Objekt aus der Position weggedriftet ist) ausgeglichen. After Effects verfolgt zunächst
die Bewegung in der Aufnahme, bevor es Footage stabilisiert. Es verschiebt dann die
Position und Drehung jedes Frames soweit wie nötig, um die Bewegung zu entfernen. Bei
der Wiedergabe wirkt die Bewegung gleichmäßig, weil sich die Ebene selbst inkrementell
bewegt, um die unerwünschte Bewegung auszugleichen.
Wie beim Motion-Tracking müssen Sie eine Feature- und eine Suchregion definieren. Zum
Stabilisieren wählen Sie allerdings ein Feature aus, das im Kontext des Frames stationär ist,
also kein Feature, das sich bewegt. Durch das Tracking eines stationären Objekts stellen
Sie sicher, dass Sie nur unerwünschte Bewegung stabilisieren. Die Regeln für die Auswahl
eines geeigneten Features sind für das Stabilisieren und das Motion-Tracking identisch:
Das Feature sollte in der ganzen Aufnahme sichtbar sein, sich in seiner Farbe stark von der
Umgebung abheben, eine klar erkennbare Form haben (zumindest in der Suchregion)
und während der Aufnahme Form und Farbe mehr oder weniger beibehalten.

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (nur Pro)

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After Effects bietet Ihnen zwei Stabilisierungsoptionen:„Position“ und „Drehung“.


Gemeinsam lassen sich mit diesen Optionen unerwünschte Kamerabewegungen in alle
Richtungen ausgleichen. Footage sollte generell mit diesen Optionen stabilisiert werden.
In einigen Fällen müssen Sie eventuell eine der Optionen deaktivieren. Wenn Sie zum
Beispiel die Kamera schwenken, würden Sie die Option „Position“ deaktivieren, die
Position „Drehung“ jedoch aktiviert lassen. Da Footage typischerweise nur in einer
Richtung (horizontal oder vertikal) verwackelt ist, wird durch das Deaktivieren der Option
„Position“ verhindert, dass beim Stabilisieren Keyframes in beide Richtungen generiert
werden.
So stabilisieren Sie eine Ebene
1 Wählen Sie in der Zeitleiste die Ebene mit dem Footage aus, das stabilisiert werden soll.
Hinweis: Die ausgewählte Ebene muss Bewegung oder wechselnde Frames wie zum
Beispiel Videoquellfootage enthalten, damit „Bewegung stabilisieren“ im Menü
„Animation“ ausgewählt werden kann. Wenn Sie Bewegung in Standbildern oder in einer
Sequenz verfolgen möchten, müssen Sie zunächst über „Ebene“ > „Unterkomposition
erstellen“ eine Unterkomposition erstellen.
2 Wählen Sie „Animation“ > „Bewegung stabilisieren“ oder klicken Sie in der Tracker-
Steuerungenpalette auf „Bewegung stabilisieren“. After Effects führt dann die folgenden
Schritte aus:
• Die Tracker-Steuerungenpalette wird geöffnet und die ausgewählte Ebene wird als
Bewegungsquelle und als Bewegungsziel angezeigt.
• Es wird ein neuer Track erstellt, dessen Name in der Tracker-Steuerungenpalette unter
„Aktueller Track“ angezeigt wird.
• Als Track-Art wird „Stabilisieren“ angezeigt.
• Der neue Track wird in der Zeitleiste unter der Bewegungsquellebene unter „Motion-
Tracker“ hinzugefügt.
• Im Ebenenfenster der Bewegungsquelle wird ein Track-Punkt für die Bewegungsquelle
eingefügt.
3 Aktivieren Sie in der Tracker-Steuerungenpalette entweder „Position“ oder „Drehung“.
Wenn Sie „Drehung“ aktivieren, fügt After Effects einen zusätzlichen, durch eine Linie
verbundenen Track-Punkt in das Ebenenfenster ein. (Siehe „Drehungs-Track-Punkte
verwenden (nur Pro)“ auf Seite 779.)
4 Geben Sie im Ebenenfenster den Arbeitsbereich an, der verfolgt werden soll. Position
und Drehung in den folgenden Frames werden entsprechend dem ersten Frame
angepasst.
5 Wählen Sie das Auswahl-Werkzeug aus. Positionieren und skalieren Sie die Feature- und
die Suchregion.
Hinweis: Die Suchregion muss nur so groß sein, dass Positionsänderungen des Features
von einem Frame zum nächsten erfasst werden können.
6 Klicken Sie in der Tracker-Steuerungenpalette auf die Schaltfläche „Vorwärts
analysieren“, um mit dem Tracking zu beginnen.
7 Wenn die Feature-Region (oder Regionen) von dem Feature wegdriften, das verfolgt
werden soll, ändern Sie die Größe und Position der Feature- und der Suchregion wie unter
„Eine wegdriftende Feature-Region korrigieren (nur Pro)“ auf Seite 793 beschrieben.

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (nur Pro)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 793

8 Wenn Sie mit der Position der Feature-Region(en) im ganzen Footage zufrieden sind,
klicken Sie auf „Anwenden“. After Effects erstellt Ankerpunkt-Keyframes für das Footage.
Wenn das Bild die Ränder der aktionssicheren Zone unterschreitet, erhöhen Sie die
Skalierung gerade so weit, dass das Bild über die Ränder hinausgeht. Suchen Sie den
Frame, der die Ränder am stärksten unterschreitet, und verändern Sie dann ganz leicht die
Skalierung (im Kompositionsfenster), indem Sie die Alt-Taste und das Pluszeichen bzw. die
Alt-Taste und das Minuszeichen auf dem numerischen Tastenfeld (Windows) bzw. die
Wahltaste und das Pluszeichen oder die Wahltaste und das Minuszeichen (Mac OS)
drücken. Mit dieser Technik wird die Skalierung für die Dauer des Footage angepasst.

Eine wegdriftende Feature-Region korrigieren (nur Pro)


Wenn sich ein Bild in einer Aufnahme bewegt, können sich die Beleuchtung, Objekte in
der Umgebung und der Winkel des Objekts ändern, wodurch das bisher klar erkennbare
Feature nicht mehr auf Subpixelebene erkennbar ist. Es erfordert etwas Übung, ein
geeignetes Feature zu wählen, das verfolgt werden kann. Selbst bei sorgfältiger Planung
und Übung werden Sie oft feststellen, dass die Feature-Region vom gewünschten Feature
wegdriftet. Die erneute Anpassung der Feature- und Suchregion, die Änderung der
Tracking-Optionen und erneute Versuche sind normaler Bestandteil des digitalen
Trackings. Wenn Objekte wegdriften, müssen Sie unter Umständen eine Kombination
der folgenden Einstellungen vornehmen:
• Erneute Skalierung der Feature- und Suchregion und erneutes Tracking.
• Tracking der Aufnahme in Abschnitten, erneute Definition der Feature-Region an
Stellen, an denen sich das Feature ändert und die Region wegdriftet.
• Tracking eines anderen Bereichs mit Bewegung, die fast mit der des Features
übereinstimmt. Wenn an einer bestimmten Stelle ein Effekt angewendet oder etwas
hinzugefügt wird, sollte das Tracking eng am Original-Feature erfolgen. Beispiel: Sie
möchten einen Glanzeffekt am Ende eines Schwerts hinzufügen, die Beleuchtung in
der Aufnahme erzeugt aber einen so starken Glanz an der Spitze des Schwerts, dass ein
Tracking unmöglich ist. Beim Tracking des entgegengesetzten Endes des Schwerts
würde ein vollkommen anderer Bewegungspfad als beim Tracking der Spitze
entstehen. (In so einem Fall kann es sich wirklich auszahlen, wenn man vor der
Aufnahme vorausplant.)
• Hinzufügen eines Objekts mit starkem Kontrast zu einer Szene, entweder direkt
am Objekt befestigt oder in einem Bereich, der der Bewegung des Features vor der
Aufnahme entspricht.
• Anpassung der Tracking-Optionen, um die Vergleichsmethode oder Tracking-
Genauigkeit von einem Frame zum nächsten zu ändern.

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (nur Pro)

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Optionen für das Tracker-Plug-in (nur Pro)


After Effects bietet mehrere Optionen, mit denen Sie Objekte besser verfolgen können.
Diese Optionen stehen über das integrierte Tracker-Plug-in zur Verfügung. Zur Anzeige
dieser Optionen klicken Sie im Dialogfeld „Optionen für Motion Tracker“ auf die
Schaltfläche „Optionen“. Dadurch wird das Dialogfeld „Optionen für Tracker-Plug-in“
angezeigt. (Siehe „Tracker-Optionen definieren (nur Pro)“ auf Seite 785.)

Dialogfeld „Optionen für Tracker-Plug-in“

Kanal Legt die Vergleichsmethode für das Tracking fest:


• RGB vergleicht RGB-Werte in der Feature-Region. Aktivieren Sie diese Option, wenn das
Feature eine klar erkennbare Farbe hat.
• Luminanz vergleicht den Helligkeitswert in der Feature-Region. Aktivieren Sie diese
Option, wenn das Feature sich stark von der Umgebung und vom Hintergrund abhebt
oder sehr hell ist (zum Beispiel eine brennende Kerze, die durch ein Zimmer getragen
wird).
• Sättigung vergleicht die Dichte von Farbe in der Tracking-Region. Aktivieren Sie diese
Option, wenn das Feature eine hohe Farbkonzentration hat und von Varianten
derselben Farbe umgeben ist (zum Beispiel ein leuchtend roter Schal vor einer roten
Ziegelsteinmauer).
Vor Abstimmung Verwischt oder macht ein Bild vorübergehend schärfer, um das
Tracking zu verbessern. Aktivieren Sie „Weichzeichnen“, um Störungen im Footage zu
reduzieren. 2 oder 3 Pixel sind in der Regel ausreichend, um bessere Tracks in körnigem
Footage oder Footage mit Störungen zu produzieren. Aktivieren Sie „Verbessern“, um
die Kanten eines Bildes zu übertreiben oder zu verbessern, damit sie leichter verfolgt
werden können.
Hinweis: After Effects verwischt oder verbessert Footage nur zum Tracking. Nach dem
Tracking wird wieder der ursprüngliche Zustand hergestellt.
Subpixel-Positionierung Legt fraktionale Positions-Keyframes fest, um der
angegebenen Feature-Region zu entsprechen. Wenn diese Option deaktiviert ist, rundet
der Tracker Positions-Keyframes auf das nächste Pixel.

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (nur Pro)

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Bewegung extrapolieren, wenn Vertrauen unter _% Legt einen Toleranzlevel für die
Übereinstimmung des Features fest, nach dem After Effects die Bewegung extrapoliert.
Anders ausgedrückt: Wenn die Genauigkeit der Frame-Übereinstimmung unter den
angegebenen Prozentsatz fällt, schätzt After Effects die Position der Feature-Region.
Aktivieren Sie diese Option, wenn das Feature durch ein anderes Objekt verdeckt wird
oder zeitweise in den Hintergrund übergeht. Wenn Sie zum Beispiel einen Hund
verfolgen, der hinter einem Baum entlang läuft, kann der Tracker die Position des Hundes in
den Frames berechnen, in denen er vom Baum verdeckt ist.

Driftkorrekturmethoden (nur Pro)


Ein Wegdriften kann durch das Verschieben der Feature-Region oder die Änderung der
Tracking-Einstellungen korrigiert werden.
So korrigieren Sie ein Wegdriften durch Verschiebung der Feature-Region
1 Ziehen Sie die Zeitmarke auf den letzten Frame, der richtig verfolgt wurde.
2 Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie einen Frame korrigieren möchten, ziehen Sie die Feature- und die Suchregion
an die neuen Stellen. Zum Verschieben des Frames ohne den Anfügepunkt drücken Sie
die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS) und ziehen die Feature-Region an
die neue Stelle. Überprüfen Sie die Position der Feature-Region in der Zeitleiste.
After Effects aktualisiert die vorherigen Tracking-Daten automatisch auf die neue
Position der Feature-Region/des Anfügepunkts.
• Zum Korrigieren mehrerer aufeinander folgender Frames ziehen Sie die Feature- und
Suchregion an die neuen Stellen, skalieren Sie sie ggf. und klicken Sie auf „Analysieren“.
Beobachten Sie das Tracking, um sicherzugehen, dass es genau ist. Wenn das Tracking
ungenau ist, klicken Sie erneut auf die Schaltfläche, um das Tracking zu stoppen,
passen Sie die Feature-Region an und beginnen Sie erneut.
3 Drücken Sie die Leertaste, um das Tracking in der Vorschau anzuzeigen.
4 Wenn Sie mit dem Track zufrieden sind, klicken Sie auf „Anwenden“, um Keyframes auf
die ausgewählte Ebene oder den Effekt zu kopieren.
So korrigieren Sie ein Wegdriften durch eine Änderung der Tracking-Einstellungen
1 Ziehen Sie die Zeitmarke auf den letzten Frame, der richtig verfolgt wurde.
2 Klicken Sie in der Tracker-Steuerungenpalette auf „Optionen“.
3 Wenn sich Farben in der Feature-Region oder Formen ändern, wählen Sie im Dialogfeld
„Optionen für Motion Tracker“ die Option „Feature-Adaptivität aktivieren“ und klicken Sie
dann auf „Optionen“. After Effects zeigt das Dialogfeld „Optionen für Tracker-Plug-in“ an.
4 Ändern Sie je nach Bedarf die folgenden Einstellungen:
• Wenn das Feature sich stark von seiner Umgebung abhebt, aktivieren Sie „Luminanz“.
• Wenn das Feature eine hohe Farbkonzentration hat, aktivieren Sie „Sättigung“.
• Wenn im Footage Störungen sind oder das Footage körnig ist, aktivieren Sie „Vor
Abstimmung“ und klicken Sie dann auf „Weichzeichnen“. Geben Sie 2 oder 3 Pixel ein.
• Wenn die Kanten des Features verschwommen sind, aktivieren Sie „Vor Abstimmung“
und klicken Sie auf „Verbessern“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (nur Pro)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 796

• Wenn der Bereich beim Tracking teilweise verdeckt ist, geben Sie einen Toleranzwert für
„Bewegung extrapolieren, wenn Vertrauen unter _%“ ein. Den richtigen Wert können
Sie bestimmen, indem Sie ein Versuchs-Track erstellen und den Vertrauenswert in der
Zeitleiste für alle Frames prüfen, in denen sich eine verdeckte Feature-Region befindet.
Geben Sie einen Wert ein, der etwas höher als der höchste Vertrauenswert für die
problematischen Frames ist.
5 Klicken Sie im Dialogfeld „Optionen für Tracker-Plug-in“ auf „OK“ und anschließend
noch einmal im Dialogfeld „Optionen für Motion Tracker“ auf „OK“.
6 Klicken Sie in der Tracker-Steuerungenpalette auf die Schaltfläche „Vorwärts
analysieren“ oder „Rückwärts analysieren“.
7 Beobachten Sie das Tracking, um sicherzugehen, dass es genau ist. Wenn das Tracking
ungenau ist, klicken Sie erneut auf die Schaltfläche, um das Tracking zu stoppen, passen
Sie die Einstellungen an und beginnen Sie erneut.
8 Drücken Sie die Leertaste, um das Tracking in der Vorschau anzuzeigen.
9 Wenn Sie mit dem Track zufrieden sind, klicken Sie auf „Anwenden“, um Keyframes auf
die ausgewählte Ebene oder den Effekt zu kopieren.

Tracking-Daten im Zeitleistenfenster verwenden (nur Pro)


Sobald Sie ein Feature verfolgt haben, speichert After Effects die Tracking-Daten mit der
Ebene in einem Track. Diese Informationen können Sie über die Option „Aktuellen Track in
Zeitleiste anzeigen“ aus dem Optionsmenü in der Tracker-Steuerungenpalette anzeigen
oder indem Sie die Ebene in der Zeitleiste erweitern, so dass der Bereich des Motion
Trackers angezeigt wird. Tracking-Daten können auf anderes Footage oder andere Effekte
angewendet werden. Es können auch mehrere Features in einem Footage verfolgt
werden. After Effects erstellt automatisch jedes Mal einen neuen Track, wenn Sie eine
Tracking-Option aus dem Menü „Animation“ wählen. Tracks werden mit Tracker 1, Tracker
2 usw. benannt. Sie können Tracks umbenennen, um sie leichter identifizieren zu können.
Sie können auch Tracks und Track-Punkte auswählen und ihre numerischen Werte ändern.

In der Zeitleiste hinzugefügte Eigenschaften


Beim Motion-Tracking fügt After Effects die folgenden Eigenschaften in die
Bewegungsquelle in der Zeitleiste ein:

Motion Tracker-Eigenschaften in der Zeitleiste

Tracker [Nummer] Ein Track und alle zum Track gehörenden Track-Punkte. Für
perspektivische Eckpunkt-Tracks würden zum Beispiel vier Track-Punkte aufgeführt werden.
Track-Punkt [Nummer] Die im Track verwendete Feature-Region, Suchregion und der
Anfügepunkt.

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (nur Pro)

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Feature-Zentrum Die Positionseigenschaften für das Zentrum der Feature-Region.


Feature-Größe Der Bereich der Feature-Region in Pixel.
Suchversatz Der Abstand zwischen der Feature-Region und der Suchregion.
Suchgröße Der Bereich der Suchregion in Pixel.
Vertrauen Die Genauigkeit, mit der die analysierten Pixel mit den durch die
Suchparameter angegebenen übereinstimmen.
Anfügepunktversatz Der Abstand zwischen dem Zentrum der Feature-Region und dem
Anfügepunkt.
Anfügepunkt Die Position, an der eine Zielebene oder ein Effekt animiert oder an die
Bewegungsquellebene angefügt wird.

Gespeicherte Tracking-Daten verwenden


Sobald Sie eine Bewegungsquellebene verfolgt haben, können Sie die gespeicherten
Tracking-Daten der Ebene auf andere Zielebenen anwenden. Beispielsweise können Sie
den Track auf die Position einer Glühlampe und auf den Effektsteuerungspunkt des
Blendenflecks anwenden.
So wenden Sie einen vorhandenen Track auf ein neues Ziel an
1 Wählen Sie in der Tracker-Steuerungenpalette die verfolgte Ebene aus dem
Popupmenü „Bewegungsquelle“ aus.
2 Wählen Sie den Track mit den gewünschten Tracking-Daten aus dem Popupmenü
„Aktueller Track“.
3 Klicken Sie auf „Ziel bearbeiten“, um das Dialogfeld „Bewegungsziel“ zu öffnen, in dem
alle in der Komposition enthaltenen Ebenen (außer der Bewegungsquellebene) sowie
Punktsteuerungen in Effekten aufgeführt sind, die auf die Bewegungsquellebene
angewendet wurden.
4 Wählen Sie die Ebene oder die Effektpunktsteuerung aus, die animiert werden soll, und
klicken Sie auf „OK“.
5 Klicken Sie in der Tracker-Steuerungenpalette auf die Schaltfläche „Anwenden“, um die
Tracking-Daten auf das angegebene Ziel anzuwenden. After Effects erstellt Keyframes für
die Zielebene oder den Effekt.

Tracks umbenennen
After Effects benennt Tracks in der Reihenfolge, in der Sie sie erstellen. Wenn Sie mehr als
ein Feature verfolgen, ist es hilfreich, jedem Track einen aussagekräftigen Namen zu
geben, um ihn leichter identifizieren zu können.
So benennen Sie einen Track um
1 Wählen Sie in der Tracker-Steuerungenpalette die verfolgte Ebene aus dem
Popupmenü „Bewegungsquelle“ aus.
2 Wählen Sie den Track, der umbenannt werden soll, aus dem Popupmenü „Aktueller
Track“.
3 Klicken Sie auf „Optionen“.
4 Geben Sie im Dialogfeld „Optionen für Motion Tracker“ den Namen für den Track in das
Textfeld „Track-Name“ ein und klicken Sie auf „OK“.

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (6.5 – nur Pro)

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Motion-Tracking (6.5 – nur Pro)


Track-Punkt verschieben und skalieren (6.5 – nur Pro)
Bei der Einrichtung des Motion-Tracking ist es oft erforderlich, den Track-Punkt durch
Anpassen der Feature-Region, Suchregion und des Anfügepunkts zu optimieren. Diese
Elemente können Sie unabhängig voneinander oder auch in Gruppen skalieren oder
verschieben, indem Sie mit dem Auswahl-Werkzeug ziehen, dessen Zeigersymbol sich je
nach ausgeführter Aktivität (vier stehen insgesamt zur Verfügung) ändert. Damit Sie den
zu verfolgenden Bereich besser definieren können, wird der Bildbereich in der Feature-
Region auf 400% vergrößert, während Sie die Region verschieben.
Zum Ein- bzw. Auszoomen der Feature-Region in einem Ebenenfenster bewegen Sie
das Mausrad vorwärts bzw. rückwärts.

A B C D E F G H I J

Track-Punkt-Komponenten (links) und Zeigersymbole des Auswahl-Werkzeugs (rechts)


A. Suchregion B. Feature-Region C. Keyframe-Marke D. Anfügepunkt E. Verschiebt
Suchregion F. Verschiebt beide Regionen G. Verschiebt ganzen Track-Punkt H. Verschiebt
Anfügepunkt I. Verschiebt ganzen Track-Punkt J. Skaliert Region

So aktivieren bzw. deaktivieren Sie die Vergrößerung der Feature-Region


Wählen Sie im Menü der Tracker-Steuerungenpalette die Option „Feature beim Ziehen
vergrößern“. Ein Häkchen zeigt an, dass die Option aktiviert ist.
So verschieben Sie die Feature-Region, Suchregion und den Anfügepunkt
zusammen
Ziehen Sie mit dem Auswahl-Werkzeug innerhalb des Track-Punkt-Bereichs (meiden Sie
dabei die Kanten der Region und den Anfügepunkt). Der Zeiger zum Verschieben des
Track-Punkts wird angezeigt.
So verschieben Sie nur die Feature-Region und die Suchregion zusammen
Führen Sie mit dem Auswahl-Werkzeug einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie die Kante der Feature-Region. Der Zeiger zum Verschieben beider
Regionen wird nun angezeigt.
• Ziehen Sie bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) in der Feature-
oder der Suchregion. Der Zeiger zum Verschieben beider Regionen wird angezeigt.

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (6.5 – nur Pro)

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So verschieben Sie nur die Suchregion


Ziehen Sie mit dem Auswahl-Werkzeug die Kante der Suchregion. Der Zeiger zum
Verschieben der Suchregion wird angezeigt.
So verschieben Sie nur den Anfügepunkt
Ziehen Sie den Anfügepunkt mit dem Auswahl-Werkzeug. Der Zeiger zum Verschieben
des Anfügepunkts wird angezeigt.
So verändern Sie die Größe der Feature-Region oder der Suchregion
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Ziehen Sie einen Eckgriffpunkt.
• Wenn die Länge aller Seiten der Region der längsten Seite entsprechen soll, und wenn
Sie die Region relativ zum ursprünglichen Mittelpunkt der Region skalieren möchten,
ziehen Sie einen Eckgriffpunkt bei gedrückter Umschalttaste.
• Wenn die Länge aller Seiten der Region der längsten Seite entsprechen soll, und wenn
Sie die Region relativ zu einem bestimmten Eckgriffpunkt skalieren möchten, ziehen
Sie den gegenüber liegenden Eckgriffpunkt bei gedrückter Umschalttaste + Strg-Taste
(Windows) bzw. bei gedrückter Umschalttaste + Befehlstaste (Mac OS).

Bewegung eines Bewegungsziels beschränken (6.5 – nur Pro)


Beim Motion-Tracking in einer Ebene erstellt After Effects einen Bewegungspfad, der auf
ein Bewegungsziel angewendet werden kann. Dabei kann es sich um eine andere Ebene,
einen Effekt oder auch dieselbe Ebene handeln. In After Effects 6.5 können Sie festlegen,
dass das Bewegungsziel nur den x-Koordinaten (horizontal) oder den y-Koordinaten
(vertikal) des Bewegungspfads folgt. Außerdem lässt sich der Bewegungspfad auf eine der
beiden Ebenen beschränken. Die Beschränkung der Bewegung eines Bewegungsziels
kann in bestimmten Situationen von Nutzen sein. Zum Beispiel könnten Sie festlegen,
dass eine Sprechblase (das Bewegungsziel) im oberen Bereich des Frames bleibt, auch
wenn der Kopf des Schauspielers (die Bewegungsquelle) sich nach unten bewegt.
So beschränken Sie die Bewegung des Bewegungsziels
1 Richten Sie den Track-Punkt ein.
2 Definieren Sie das Bewegungsziel und verfolgen Sie dann den Bewegungspfad. Passen
Sie das Tracking nach Bedarf an, bis Sie mit dem Bewegungspfad zufrieden sind.
3 Zur Anwendung des Bewegungspfads auf das Bewegungsziel klicken Sie in der Tracker-
Steuerungenpalette auf „Anwenden“. Wählen Sie dann im Dialogfeld
„Anwendungsoptionen für Motion Tracker“ eine der folgenden Optionen aus:
• „Nur X“, um das Bewegungsziel auf eine horizontale Bewegung zu beschränken.
• „Nur Y“, um das Bewegungsziel auf eine vertikale Bewegung zu beschränken.
• „X und Y“, um dem Bewegungsziel die Bewegung über die horizontale und die vertikale
Ebene zu ermöglichen.
Um das Dialogfeld „Anwendungsoptionen für Motion Tracker“ zu umgehen und die
letzte darin ausgewählte Option anzuwenden, halten Sie beim Klicken auf
„Anwenden“ in der Tracker-Steuerungenpalette die Alt-Taste (Windows) bzw. die
Wahltaste (Mac OS) gedrückt.

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Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (6.5 – nur Pro)

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So beschränken Sie die Bewegung des Bewegungspfads


1 Führen Sie zum Einrichten des Track-Punkts einen der folgenden Schritte aus:
• Um den Bewegungspfad auf eine horizontale Bewegung zu beschränken, skalieren Sie
die Höhe der Suchregion auf die Höhe der Feature-Region.
• Um den Bewegungspfad auf eine vertikale Bewegung zu beschränken, skalieren Sie die
Breite der Suchregion auf die Breite der Feature-Region.
2 Definieren Sie das Bewegungsziel und verfolgen Sie dann den Bewegungspfad.

Die Tracker-Steuerungenpalette (6.5 – nur Pro)


Mit Hilfe der Tracker-Steuerungenpalette können Sie Motion-Tracking einrichten, starten
und anwenden. In After Effects 6.5 können Sie mit der Tracker-Steuerungenpalette die
Skalierung eines Features verfolgen, die Feature-Vergrößerung aktivieren bzw.
deaktivieren, verschiedene Vorgänge auf der Basis der Tracking-Genauigkeit auswählen
sowie verfolgte Bewegungspfade ein- bzw. ausblenden. Außerdem ist es nun möglich, vor
der Festlegung eines Bewegungsziels Tracker einzurichten und deren Track-Art zu
bestimmen.

Tracking-Arten (6.5)
Beim Einrichten von Motion-Tracking können Sie in der Tracker-Steuerungenpalette aus
fünf verschiedenen Tracking-Arten wählen, je nachdem, was Sie verfolgen möchten:
„Stabilisieren“ (Position, Drehung oder beides),„Transformieren“ (Position, Drehung oder
beides),„Paralleler Eckpunkt“ (Neigung und Drehung),„Perspektivischer Eckpunkt“
(perspektivische Änderungen) und „Roh“ (Position). Außer der Position und Drehung eines
Features können Sie in After Effects 6.5 auch die Skalierung verfolgen, wenn Sie die
Tracking-Art „Transformieren“ oder „Stabilisieren“ auswählen.

Skalierung eines Features verfolgen (6.5)


After Effects 6.5 verfolgt die Skalierung mit Hilfe einer Methode, die der zum Tracking der
Drehung ähnelt: Es werden zwei Track-Punkte mit einer Linie erstellt, die den Anfügepunkt
jedes Track-Punkts mit dem des anderen verbindet; ein Pfeil verweist vom ersten
Anfügepunkt (der Basis) auf den zweiten. After Effects vergleicht die Entfernung zwischen
den Anfügepunkten auf jedem Frame mit der Entfernung zwischen den Anfügepunkten
auf dem ersten Frame und berechnet so die Skalierung.
Beide Feature-Regionen sollten sich möglichst auf demselben Objekt oder zumindest auf
Objekten befinden, die im gleichen Abstand zur Kamera stehen. Je weiter die Regionen
auseinander liegen, desto präziser ist die Berechnung und desto besser ist das Ergebnis.
So verfolgen Sie die Skalierung
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster einen Tracker aus. (Informationen zum Einrichten eines
Trackers finden Sie unter „Motion-Tracking zum Anwenden auf anderes Footage oder
andere Bilder (nur Pro)“ auf Seite 786, „Motion-Tracking zum Animieren von Effekten (nur
Pro)“ auf Seite 790 oder „Tracking zum Stabilisieren von Footage (nur Pro)“ auf Seite 791.)
2 Wählen Sie in der Tracker-Steuerungenpalette „Skalierung“ aus.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 800


Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (6.5 – nur Pro)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 801

Ein zweiter Track-Punkt wird hinzugefügt und mit dem ersten (Basis) Track-Punkt
verbunden. (Wenn der Tracker bereits zum Tracking der Drehung eingerichtet wurde,
verwendet die Option „Skalierung“ die vorhandenen Track-Punkte, anstatt einen neuen
Track-Punkt zu erstellen.)
3 Passen Sie die Track-Punkte im Ebenenfenster so an, dass die Linie zwischen ihren
Anfügepunkten entlang der Länge des Features verläuft, das Sie verfolgen möchten.
(Informationen zum Anpassen des Track-Punkts finden Sie unter „Track-Punkt verschieben
und skalieren (6.5 – nur Pro)“ auf Seite 798.)
4 Starten Sie das Tracking mit den Analysieren-Schaltflächen in der Tracker-
Steuerungenpalette. (Siehe „Die Schaltflächen „Analysieren“,„Zurücksetzen“ und
„Anwenden“ (nur Pro)“ auf Seite 784.)
5 Klicken Sie auf die Schaltfläche „Anwenden“, um den Bewegungspfad auf das
Bewegungsziel anzuwenden. After Effects erstellt Skalierungs-Keyframes und kopiert sie
in das Bewegungsziel.

Bewegungspfad anzeigen und bearbeiten (6.5)


Nach Einrichtung eines Track-Punkts beginnen Sie mit Hilfe der Analysieren-Schaltflächen
in der Tracker-Steuerungenpalette mit dem Motion-Tracking in einer Ebene. Mit den
Analysieren-Schaltflächen können Sie das Tracking Frame für Frame vorwärts bzw.
rückwärts oder auch in einer ganzen Sequenz von Frames durchführen. After Effects 6.5
zeigt den Bewegungspfad der Feature-Region durch ein X im Ebenenfenster im
Mittelpunkt der Feature-Region an jedem Keyframe an. Sie können dann die
Feineinstellung für die Keyframes des Bewegungspfads sowie den Track-Punkt
vornehmen.

Bewegungsquelle mit Bewegungspfad A. Verschieben der Feature- und Suchregion


B. Keyframe-Marke

So können Sie den Bewegungspfad für eine Feature-Region erstellen und anpassen
1 Richten Sie einen Track-Punkt ein.
2 Verfolgen Sie die Bewegung der Feature-Region.
Im Ebenenfenster wird im Mittelpunkt der Feature-Region an jedem Keyframe ein X
angezeigt.
3 Zur Anpassung des Bewegungspfads führen Sie im Ebenenfenster einen der folgenden
Schritte aus:

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 801


Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (6.5 – nur Pro)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 802

• Um den gesamten Track-Punkt (Feature-Region, Suchregion und Anfügepunkt) an


einem bestimmten Keyframe zu verschieben, ziehen Sie die Keyframe-Marke mit dem
Auswahl-Werkzeug.
• Zum Anpassen der Schnelligkeit oder Geschwindigkeit verwenden Sie eine der
Methoden für Bewegungspfade.
• Um den Track-Punkt anzupassen, zeigen Sie den Frame im Ebenenfenster an und
verwenden das Auswahl-Werkzeug.

Motion-Tracker-Genauigkeit verbessern (6.5)


In After Effects stehen mehrere Optionen zur Verfügung, mit denen Sie die Genauigkeit
des Motion-Tracking verbessern können. Diese Optionen wurden in After Effects 6.5 in
einem einzigen Dialogfeld zusammengefasst, das zudem eine neue Option enthält. Damit
wird ein vorgegebener Vorgang ausgelöst, wenn die Tracking-Genauigkeit unter einen
festgelegten Schwellenwert absinkt.
Zum Zugreifen auf diese Optionen wählen Sie im Zeitleistenfenster einen Tracker aus und
klicken Sie dann in der Tracker-Steuerungenpalette auf „Optionen“.
Track-Name Zeigt den im Popupmenü „Aktueller Track“ in der Tracker-
Steuerungenpalette ausgewählten Track an.
Tracker-Plug-in Legt das Tracking-Plug-in fest, mit dem die Tracking-Daten für diesen
Track berechnet werden sollen. Standardmäßig zeigt diese Option „Integriert“ an, den
einzigen Tracker, der mit After Effects ausgeliefert wird.
Optionen Zeigt das Dialogfeld „Optionen für Tracker-Plug-in“ mit spezifischen Optionen
für den Tracker an, falls für das ausgewählte Tracker-Plug-in zusätzliche Optionen
verfügbar sind.
Kanal Legt die Vergleichsmethode für das Tracking fest.„RGB“ vergleicht RGB-Werte in
der Feature-Region. Aktivieren Sie diese Option, wenn das Feature eine klar erkennbare
Farbe hat.„Luminanz“ vergleicht den Helligkeitswert in der Feature-Region. Aktivieren Sie
diese Option, wenn das Feature sich stark von der Umgebung und vom Hintergrund
abhebt oder sehr hell ist (zum Beispiel eine brennende Kerze, die durch ein Zimmer
getragen wird).„Sättigung“ vergleicht die Farbdichte in der Tracking-Region. Aktivieren Sie
diese Option, wenn das Feature eine hohe Farbkonzentration hat und von Varianten
derselben Farbe umgeben ist (zum Beispiel ein leuchtend roter Schal vor einer roten
Ziegelsteinmauer).
Vor Abstimmung Verwischt oder macht ein Bild vorübergehend schärfer, um das
Tracking zu verbessern.„Weichzeichnen“ reduziert Störungen im Footage. 2 oder 3 Pixel
sind in der Regel ausreichend, um bessere Tracks in körnigem Footage oder Footage mit
Störungen zu produzieren.„Verbessern“ intensiviert oder verbessert die Kanten eines
Bildes, damit sie leichter verfolgt werden können.
Hinweis: After Effects wendet Weichzeichnungen oder Verbesserungen nur zum Tracking
auf Footage an. Nach dem Tracking wird wieder der Originalzustand hergestellt.
Felder verfolgen Verfolgt die Bewegung in beiden Videofeldern bei Interlaced-Videos und
verdoppelt die Framerate, um sicherzugehen, dass beide Videofelder verfolgt werden.
Hinweis: Wenn Sie mit dem Motion-Tracking beginnen, setzt After Effects die Qualität der
Bewegungsquellebene auf „Beste“ und die Auflösung auf 100%, um die Bildqualität zu
verbessern und die ausgewählte Feature-Region leichter finden zu können.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 802


Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (6.5 – nur Pro)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 803

Subpixel-Positionierung Legt fraktionale Positions-Keyframes fest, um der


angegebenen Feature-Region zu entsprechen. Wenn diese Option deaktiviert ist, rundet
der Tracker Positions-Keyframes auf den nächsten Pixel.
Feature auf jedem Frame anpassen Diese Option veranlasst After Effects, die Feature-
Region beim Tracking anzupassen, um das Feature in weiteren Frames besser verfolgen zu
können.
Wenn Vertrauen unter Hiermit wird beim Tracking ein ausgewählter Vorgang
(Bewegung stoppen, fortsetzen, extrapolieren oder Feature anpassen) ausgeführt, sobald
der Vertrauenswert (Genauigkeit) unter einen festgelegten Schwellenwert absinkt. (Siehe
„Tracking mit Vertrauensvorgängen (6.5 – nur Pro)“ auf Seite 803.)

Tracking mit Vertrauensvorgängen (6.5 – nur Pro)


Wenn sich ein Bild in einer Aufnahme bewegt, können sich die Beleuchtung, Objekte in
der Umgebung und der Winkel des Objekts ändern, wodurch das zuverlässige Tracking
der bisher klar erkennbaren Feature-Region erschwert wird. Über die
Vertrauenseigenschaften des Track-Punkts im Zeitleistenfenster macht After Effects
Angaben zur Zuverlässigkeit des Motion-Tracking. In After Effects 6.5 können Sie beim
Tracking die Bewegung stoppen, fortsetzen, extrapolieren oder das Feature anpassen,
wenn der Vertrauenswert unter einen festgelegten Schwellenwert absinkt.
So geben Sie Vertrauensvorgänge für einen Tracker vor
1 Wählen Sie im Zeitleistenfenster einen Tracker aus und klicken Sie dann in der Tracker-
Steuerungenpalette auf „Optionen“.
2 Geben Sie im Textfeld „Wenn Vertrauen unter“ den niedrigsten akzeptablen
Vertrauensschwellenwert an. Wenn der Vertrauenswert des Track-Punkts unter dem
festgelegten Wert liegt, führt After Effects den von Ihnen vorgegebenen Vorgang aus.
Hinweis: Um einen akzeptablen Vertrauensschwellenwert zu bestimmen, verfolgen Sie die
Bewegung und untersuchen Sie dann die Vertrauenswerte, die im Zeitleistenfenster für
problematische Frames angezeigt werden. Geben Sie einen Wert vor, der etwas höher ist
als der höchste Vertrauenswert für die problematischen Frames.
3 Wählen Sie den Vorgang aus, der bei Absinken des Vertrauenswerts unter den
vorgegebenen Prozentwert ausgeführt werden soll:
• „Tracking fortsetzen“ (Standardeinstellung) ignoriert den Vertrauenswert und setzt das
Tracking fort.
• „Tracking stoppen“ hält das Motion-Tracking an.
• „Bewegung extrapolieren“ schätzt die Position der Feature-Region ein. Es werden keine
Keyframes für Anfügepunkte erstellt, und Keyframes für Anfügepunkte auf Frames mit
niedrigen Vertrauenswerten aus vorherigen Tracks werden gelöscht. Steigt der
Vertrauenswert in einem nachfolgenden Frame über den vorgegebenen
Schwellenwert, interpoliert After Effects die Bewegung des Anfügepunkts auf den
Frames mit niedrigen Vertrauenswerten.
• „Feature anpassen“ verwendet die ursprüngliche Feature-Region, bis der
Vertrauenswert unter den vorgegebenen Schwellenwert absinkt. After Effects passt
dann die Feature-Region an den Frame an, der vor dem Frame mit niedrigen
Vertrauenswerten liegt, und setzt das Tracking fort. (Diese Option steht nicht zur
Verfügung, wenn im Dialogfeld „Optionen für Motion Tracker“ die Option „Feature auf

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 803


Hilfe zu Adobe After Effects Motion-Tracking (6.5 – nur Pro)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 804

jedem Frame anpassen“ ausgewählt ist, da die Aktivierung der Feature-Adaptivität


After Effects veranlasst, die Feature-Region bei jedem Frame unabhängig vom
Vertrauenswert anzupassen.)
Informationen zu den übrigen im Dialogfeld „Optionen für Motion Tracker“ verfügbaren
Optionen finden Sie unter „Motion-Tracker-Genauigkeit verbessern (6.5)“ auf Seite 802.

Tracking-Daten im Zeitleistenfenster verwenden (6.5 –


nur Pro)
Mit der Eigenschaft „Anfügepunktversatz“ bietet After Effects 6.5 Ihnen eine weitere
Möglichkeit zur Optimierung des Motion-Tracking. Passen Sie die Eigenschaft
„Anfügepunktversatz“ eines Trackers im Zeitleistenfenster an, um den Anfügepunkt im
Ebenenfenster zu verschieben. Der Versatz ist insbesondere dann von Nutzen, wenn Sie
den Effekt „Eckpunkte verschieben“ auf Footage anwenden, in dem das Feature und die
gewünschte Position des Anfügepunkts sich relativ zueinander bewegen.

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 804


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 805

Tastaturbefehle
Tasten zum Auswählen von Werkzeugen
(Werkzeugpalette)

Zweck Windows Macintosh

Auswahl-Werkzeug V V
Drehen-Werkzeug W W

Kamera-Werkzeuge (Kamera C oder Umschalttaste + C zum C oder Umschalttaste + C zum


drehen, XY-Kamera verfolgen, Wechseln zwischen Wechseln zwischen
Z-Kamera verfolgen) Werkzeugen Werkzeugen
Pinsel-, Kopierstempel- und Strg + B zum Auswählen, Befehlstaste + B zum
Radiergummi-Werkzeug Strg + B zum Wechseln Auswählen, Befehlstaste + B
zwischen Werkzeugen zum Wechseln zwischen
Werkzeugen

Hand-Werkzeug H oder Leertaste gedrückt H oder Leertaste gedrückt


halten halten

Zoom-Werkzeug Z oder Z + Alt zum Verkleinern Z oder Z + Wahltaste zum


Verkleinern

Ausschnitt-Werkzeug Y Y

Maske-Werkzeuge (rechteckig Q oder Umschalttaste + Q Q oder Umschalttaste + Q


und elliptisch) zum Wechseln zwischen zum Wechseln zwischen
Werkzeugen Werkzeugen
Text-Werkzeuge (horizontal Strg + T oder Strg + T zum Befehlstaste + T oder
und vertikal) Wechseln zwischen Befehlstaste + T zum
Werkzeugen Wechseln zwischen
Werkzeugen

Zeichenstift-Werkzeuge G oder Umschalttaste + G zum G oder Umschalttaste + G zum


(Scheitelpunkt hinzufügen, Wechseln zwischen Wechseln zwischen
Scheitelpunkt löschen, Werkzeugen Werkzeugen
Scheitelpunkt konvertieren)

Ecken-Werkzeug Alt + Zeichenstift-Werkzeug Wahltaste + Zeichenstift-


oder Strg + Alt + Auswahl- Werkzeug oder Befehlstaste +
Werkzeug Wahltaste + Auswahl-
Werkzeug

Zeichenstift-Werkzeug Strg Befehlstaste

Text-Werkzeug Strg + T Befehlstaste + T

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 805


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 806

Zweck Windows Macintosh

Werkzeuge vorübergehend Tastenkombination für das Tastenkombination für das


wechseln Werkzeug gedrückt halten Werkzeug gedrückt halten

Werkzeuge wechseln Tastenkombination für das Tastenkombination für das


Werkzeug drücken Werkzeug drücken

Tasten zum Arbeiten mit Projekten


(Projektfenster)

Zweck Windows Macintosh

Letztes Projekt öffnen Strg + Alt + Umschalttaste + P Befehlstaste + Wahltaste +


Umschalttaste + P
Dialogfeld Strg + Alt + Umschalttaste + K Befehlstaste + Wahltaste +
„Projekteinstellungen“ öffnen Umschalttaste + K

Beim Öffnen eines Projekts Umschalttaste gedrückt Umschalttaste gedrückt


das Öffnen aller Fenster halten halten
unterdrücken (mit Ausnahme
des Projektfensters)

Größe des Projektfensters Strg + < Befehlstaste + <


ändern

Tasten zum Arbeiten mit Footageelementen


(Projektfenster)

Zweck Windows Macintosh

Ausgewähltes Doppelklicken oder auf dem Doppelklicken oder auf dem


Footageelement oder Ziffernblock die Eingabetaste Ziffernblock die Eingabetaste
ausgewählte Komposition drücken drücken
öffnen

Film in After Effects- Alt + doppelklicken Wahltaste + doppelklicken


Footagefenster öffnen

Zuletzt verwendete # #
Komposition aktivieren

Ausgewähltes Element der Strg + < Befehlstaste + <


zuletzt aktivierten
Komposition hinzufügen

Quellfootage einer Strg + Alt + < Befehlstaste + Wahltaste + <


ausgewählten Ebene im
Kompositionsfenster durch
ausgewähltes Footage
ersetzen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 806


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 807

Zweck Windows Macintosh

Quellfootageelement oder Footageelement bei Footageelement bei


Komposition einer gedrückter Alt-Taste aus gedrückter Wahltaste aus
ausgewählten Ebene ersetzen Projektfenster in Komposition Projektfenster in Komposition
ziehen ziehen

Nach verändertem Footage Strg + Alt + Umschalttaste + Q Strg + Befehlstaste +


suchen Wahltaste + Umschalttaste + Q

Footageelement ohne Strg + Rücktaste Befehlstaste +


vorherige Anzeige einer Rückschritttaste
Warnmeldung löschen

Tasten zum Anzeigen von Fenstern


Zweck Windows Macintosh

Zwischen geöffneten Strg + Tab


Fenstern wechseln

Sicheren Titelbereich, ´ (Akut) ´ (Akut)


sichtbaren Bereich ein-/
ausblenden

Proportionales Raster ein-/ Alt + ´ (Akut) Wahltaste + ´ (Akut)


ausblenden

Aktives Fenster zentrieren Strg + Alt + # Befehlstaste + Wahltaste + #

Fensteraktualisierung Feststelltaste Feststelltaste


zeitweilig unterdrücken

Durch Registerkarten im Umschalttaste + , (Komma) Umschalttaste + , (Komma)


vordersten Fenster navigieren und Umschalttaste + . (Punkt); und Umschalttaste + . (Punkt);
dazu Alt-Taste, um dazu Wahltaste, um
Fenstergröße anzupassen Fenstergröße anzupassen
Mehrere Schnappschüsse (bis Umschalttaste + F5, F6, F7 Umschalttaste + F5, F6, F7
zu 4) aufnehmen und F8 und F8

Schnappschuss in aktivem F5, F6, F7 und F8 F5, F6, F7 und F8


Fenster anzeigen

Kanal anzeigen (RGBA) Alt + 1, 2, 3 oder 4 Wahltaste + 1, 2, 3 oder 4

Kanal (RGBA) in Farbe Alt + Umschalttaste + 1, 2, 3 Wahltaste + Umschalttaste +


anzeigen oder 4 1, 2, 3 oder 4

Kanal in Farbe anzeigen Umschalttaste + auf Umschalttaste + auf


Kanalsymbol klicken Kanalsymbol klicken

Nicht maskierte Farbkanäle Umschalttaste + auf Umschalttaste + auf


anzeigen Alphakanalsymbol klicken Alphakanalsymbol klicken

Alle Paletten ein-/ausblenden Tabulatortaste Tabulatortaste

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 807


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 808

Zweck Windows Macintosh

Aktive Registerkarte oder Strg + W Befehlstaste + W


aktives Fenster schließen

Aktives Fenster schließen (alle Strg + Umschalttaste + W Befehlstaste +


Registerkarten) Umschalttaste + W

Alle Fenster außer Strg + Alt + W Befehlstaste + Wahltaste + W


Projektfenster schließen

Tasten zum Navigieren


(Zeitleistenfenster)

Zweck Windows Macintosh


Zum Anfang des Umschalttaste + Pos1 Umschalttaste + Pos1
Arbeitsbereichs springen

Zum Ende des Umschalttaste + Ende Umschalttaste + Ende


Arbeitsbereichs springen

Zum vorherigen sichtbaren J J


Keyframe oder zur vorherigen
sichtbaren Ebenenmarke
wechseln

Zum nächsten sichtbaren K K


Keyframe oder zur nächsten
sichtbaren Ebenenmarke
wechseln

Zur Zeitmarke in Komposition 0 - 9 auf der Haupttastatur 0 - 9 auf der Haupttastatur


springen

Ausgewählte Ebene im X X
Zeitleistenfenster ganz nach
oben scrollen

Aktuelle Zeit in Fenstermitte D D


scrollen

Tasten zum Navigieren in Fenstern


(Kompositions-, Zeitleisten-, Footage- und Ebenenfenster)

Zweck Windows Macintosh

Zum Anfang springen Pos1 oder Strg + Alt + Nach- Pos1 oder Befehlstaste +
links-Taste Wahltaste + Nach-links-Taste

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 808


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 809

Zweck Windows Macintosh

Zum Ende springen Ende oder Strg + Alt + Nach- Ende oder Befehlstaste +
rechts-Taste Wahltaste + Nach-rechts-
Taste

1 Frame vorwärts gehen Bild-ab-Taste oder Strg + Bild-ab-Taste oder


Nach-rechts-Taste Befehlstaste + Nach-rechts-
Taste

10 Frames vorwärts gehen Umschalttaste + Bild-ab-Taste Umschalttaste +


oder Umschalttaste + Strg + Befehlstaste + Nach-rechts-
Nach-rechts-Taste Taste oder Umschalttaste +
Bild-ab-Taste
1 Frame rückwärts gehen Bild-auf-Taste oder Strg + Bild-auf-Taste oder
Nach-links-Taste Befehlstaste + Nach-rechts-
Taste
10 Frames rückwärts gehen Umschalttaste + Bild-auf- Umschalttaste + Bild-auf-
Taste oder Umschalttaste + Taste oder Befehlstaste +
Strg + Nach-links-Taste Umschalttaste + Nach-links-
Taste

Zu In-Point in Ebene gehen i i

Zu Out-Point in Ebene gehen o o

Elemente wie Keyframes, Element bei gedrückter Element bei gedrückter


Zeitmarken sowie In- und Umschalttaste ziehen Umschalttaste ziehen
Out-Points auf Zeitlineal
aneinander ausrichten

Tasten für die Vorschau


(Zeitleistenfenster)

Zweck Windows Macintosh

Wiedergabe starten/ Leertaste Leertaste


unterbrechen

RAM-Vorschau für jeden Umschalttaste + 0 auf Umschalttaste + 0 auf


zweiten Frame Ziffernblock Ziffernblock

Video scrubben Zeitmarke ziehen oder bei Zeitmarke ziehen oder bei
gedrückter Alt-Taste ziehen, je gedrückter Wahltaste ziehen,
nach Voreinstellungen für je nach Voreinstellungen für
Vorschau Vorschau

Audio scrubben Zeitmarke bei gedrückter Zeitmarke bei gedrückter


Strg-Taste ziehen Befehlstaste ziehen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 809


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 810

Zweck Windows Macintosh

Während Drahtgittervorschau Strg + Alt + 0 auf Ziffernblock Befehlstaste + Wahltaste + 0


statt Alphakontur Rechteck auf Ziffernblock
anzeigen

Fensterinhalt während Umschalttaste + Alt + 0 auf Umschalttaste + Wahltaste +


Drahtgittervorschau erhalten Ziffernblock 0 auf Ziffernblock

Fensterinhalt während Strg + Umschalttaste + Alt + 0 Befehlstaste +


Rechteckvorschau erhalten auf Ziffernblock Umschalttaste + Wahltaste +
0 auf Ziffernblock

Tasten zum schrittweisen Verschieben von Ebenen


(Kompositions- und Zeitleistenfenster)

Zweck Windows Macintosh

Ebene um 1 Pixel in Pfeiltaste (Verschieben in Pfeiltaste (Verschieben in


bestimmte Richtung Pfeilrichtung) Pfeilrichtung)
verschieben

Ebene 1 Frame nach vorn Alt + Bild-auf-Taste Wahltaste + Bild-auf-Taste


verschieben

Ebene 1 Frame nach hinten Alt + Bild-ab-Taste Wahltaste + Bild-ab-Taste


verschieben

Ebenendrehung um +1 Grad + (Plus) auf Ziffernblock + (Plus) auf Ziffernblock


verschieben

Ebenendrehung um -1 Grad – (Minus) auf Ziffernblock – (Minus) auf Ziffernblock


verschieben

Ebenenskalierung um +1% Strg + + (Plus) auf Ziffernblock Wahltaste + + (Plus) auf


verschieben Ziffernblock
Ebenenskalierung um -1% Strg + – (Minus) auf Wahltaste + – (Minus) auf
verschieben Ziffernblock Ziffernblock

Ebenenskalierung um +10% Strg + Umschalttaste + + Wahltaste +


verschieben (Plus) auf Ziffernblock Umschalttaste + + (Plus) auf
Ziffernblock

Ebenenskalierung um -10% Strg + Umschalttaste + – Wahltaste +Umschalttaste + –


verschieben (Minus) auf Ziffernblock (Minus) auf Ziffernblock

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 810


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 811

Tasten zum Arbeiten mit Ebenen


(Kompositions- und Zeitleistenfenster)

Zweck Windows Macintosh

Ebene, Komposition, Ordner Eingabetaste auf der Zeilenschalter


oder Effekt umbenennen Haupttastatur

Nächste Ebene rückwärts Strg + Nach-unten-Taste Befehlstaste + Nach-unten-


auswählen Taste
Nächste Ebene vorwärts Strg + Nach-oben-Taste Befehlstaste + Nach-oben-
auswählen Taste

Ebene nach 1 - 9 auf Ziffernblock 1 - 9 auf Ziffernblock


Ebenenumrissnummer
auswählen
Nicht aneinandergrenzende Bei gedrückter Strg-Taste auf Bei gedrückter Befehlstaste
Ebenen auswählen Ebenen klicken auf Ebenen klicken

Auswahl für alle Ebenen F2 F2


aufheben

Kompositionsfenster mit # #
Ebene aktivieren

Ausgewählte Ebene in Eingabetaste auf Ziffernblock Eingabetaste auf Ziffernblock


Ebenenfenster anzeigen

Effektfenster für ausgewählte Strg + Umschalttaste + T Befehlstaste +


Ebenen anzeigen oder Umschalttaste + T
schließen

Zwischen Kompositions- und # #


Zeitleistenfenster wechseln

Quelle für Ebene öffnen Bei gedrückter Alt-Taste auf Bei gedrückter Wahltaste auf
Ebene doppelklicken Ebene doppelklicken

Ebene an Kanten oder Strg + Umschalttaste Befehlstaste + Umschalttaste


Framemittelpunkt im gedrückt halten und Ebene gedrückt halten und Ebene
Kompositionsfenster ziehen (vor dem Drücken der ziehen (vor dem Drücken der
ausrichten Tasten mit dem Ziehen Tasten mit dem Ziehen
beginnen) beginnen)

Ebenenbewegung entlang x- Ebene bei gedrückter Ebene bei gedrückter


oder y-Achse beschränken Umschalttaste ziehen (vor Umschalttaste ziehen (vor
dem Drücken der Taste mit dem Drücken der Taste mit
dem Ziehen beginnen) dem Ziehen beginnen)

Ebene auf Größe des Strg + Alt + F Befehlstaste + Wahltaste + F


Kompositionsfensters dehnen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 811


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 812

Zweck Windows Macintosh

Ebene unter Beibehaltung des Strg + Alt + Umschalttaste + H Befehlstaste + Wahltaste +


Frameseitenverhältnisses Umschalttaste + H
horizontal einpassen
(dehnen)

Ebene unter Beibehaltung des Strg + Alt + Umschalttaste + G Befehlstaste + Wahltaste +


Frameseitenverhältnisses Umschalttaste + G
vertikal einpassen (dehnen)

Abspielreihenfolge einer Strg + Alt + R Befehlstaste + Wahltaste + R


Ebene umkehren

In-Point festlegen ö ö
Out-Point festlegen ä ä
In-Point einer Ebene trimmen Alt + ö Wahltaste + ö

Out-Point einer Ebene Alt + ä Wahltaste + ä


trimmen

Expression hinzufügen/ Im Effektfenster bei Im Effektfenster bei


entfernen gedrückter Alt-Taste auf die gedrückter Wahltaste auf die
Stoppuhr einer Eigenschaft Stoppuhr einer Eigenschaft
klicken klicken

Effekt (oder mehrere In der Effektepalette auf Effekt In der Effektepalette auf Effekt
ausgewählte Effekte) doppelklicken doppelklicken
ausgewählten Ebenen
hinzufügen

In-Point durch Zeitdehnung Strg + Umschalttaste + , Befehlstaste +


festlegen (Komma) Umschalttaste + , (Komma)

Out-Point durch Zeitdehnung Strg + Alt + , (Komma) Befehlstaste + Wahltaste + ,


festlegen (Komma)
In-Point an den Anfang der Alt + Pos1 Wahltaste + Pos1
Komposition verschieben

Out-Point an das Ende der Alt + Ende Wahltaste + Ende


Komposition verschieben

Drehung auf Schritte von Drehen-Werkzeug bei Drehen-Werkzeug bei


45 Grad beschränken gedrückter Umschalttaste gedrückter Umschalttaste
ziehen ziehen

Skalierung auf Ebenengriff bei gedrückter Ebenengriff bei gedrückter


Frameseitenverhältnis des Umschalttaste ziehen Umschalttaste ziehen
Footage beschränken

Drehwinkel auf 0 Grad Auf Drehen-Werkzeug Auf Drehen-Werkzeug


zurücksetzen doppelklicken doppelklicken

Skalierung auf 100% Auf Auswahl-Werkzeug Auf Auswahl-Werkzeug


zurücksetzen doppelklicken doppelklicken

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 812


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 813

Zweck Windows Macintosh

Eigenschaftswert ändern: x 10 Unterstrichene Werte in Unterstrichene Werte in


Spalte „Schalter/Modi“ bei Spalte „Schalter/Modi“ bei
gedrückter Umschalttaste gedrückter Umschalttaste
ziehen ziehen

Eigenschaftswert ändern: 0,1 Unterstrichene Werte in Unterstrichene Werte in


Spalte „Schalter/Modi“ bei Spalte „Schalter/Modi“ bei
gedrückter Strg-Taste ziehen gedrückter Befehlstaste
ziehen

Alle Abmessungen für Option „Beschränkungen Option „Beschränkungen


Eigenschaft „Weiche aktivieren/deaktivieren“ aktivieren/deaktivieren“
Maskenkante“ und deaktivieren und bei deaktivieren und bei
„Skalierung“ auf denselben gedrückter Alt-Taste klicken, gedrückter Wahltaste klicken,
Wert festlegen um Option erneut zu um Option erneut zu
aktivieren aktivieren
Zwei Werte für Eigenschaften Beschränkungskontrollkästch Beschränkungskontrollkästch
„Weiche Maskenkante“ und en bei gedrückter Alt-Taste en bei gedrückter Wahltaste
„Skalierung“ erneut fixieren aktivieren (falls deaktiviert) aktivieren (falls deaktiviert)

Tasten zum Anzeigen von Ebeneneigenschaften


(Zeitleistenfenster)

Zweck Windows Macintosh

Ankerpunkt A A

Audiopegel L L

Audiowellenform LL LL

Effekte E E
Expressions EE EE

Weiche Maskenkante F F

Maskenform M M

Maskendeckkraft TT TT

Maskeneigenschaften MM MM

Materialoptionen (3D) AA AA

Deckkraft T T
Position P P

Maleffekte PP PP

Geänderte Eigenschaften UU UU
anzeigen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 813


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 814

Zweck Windows Macintosh

Drehung R R

Zeitverzerrung RR RR

Skalierung S S

Eigenschaftswert in Strg + Umschalttaste + Befehlstaste + Umschalttaste +


Dialogfeld festlegen Tastaturbefehl für Eigenschaft Tastaturbefehl für Eigenschaft
(funktioniert mit P, R, F und M)

Alle Animationswerte U U
anzeigen

Ausgewählte Eigenschaften SS SS
anzeigen
Eigenschaft oder Kategorie Alt + bei gedrückter Wahltaste + bei gedrückter
ausblenden Umschalttaste auf Umschalttaste auf
Eigenschafts- oder Eigenschafts- oder
Kategorienamen klicken Kategorienamen klicken

Übergeordnete Spalte ein-/ Umschalttaste + F4 Umschalttaste + F4


ausblenden

Eigenschaft hinzufügen/ Umschalttaste + Umschalttaste +


entfernen Tastaturbefehl für Eigenschaft Tastaturbefehl für Eigenschaft

Zwischen Optionen/Modi F4 F4
umschalten

Alle anderen Solo-Schalter Bei gedrückter Alt-Taste auf Bei gedrückter Wahltaste auf
ausschalten Solo-Schalter klicken Solo-Schalter klicken

In Frameansicht oder aus ß ß


Frameansicht zoomen

Im Zeitverlauf einzoomen + auf Haupttastatur + auf Haupttastatur


Im Zeitverlauf auszoomen - (Bindestrich) auf - (Bindestrich) auf
Haupttastatur Haupttastatur

Tasten zum Zoomen


(Kompositions-, Ebenen- und Footagefenster)

Zweck Windows Macintosh

Einzoomen . (Punkt) . (Punkt)


Auszoomen , (Komma) , (Komma)

Einzoomen und Fenstergröße Alt + . (Punkt) oder Strg + + Wahltaste + . (Punkt) oder
ändern (Plus) auf Haupttastatur Befehlstaste + + (Plus) auf
Haupttastatur

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 814


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 815

Zweck Windows Macintosh

Auszoomen und Alt +, (Komma) oder Strg + - Wahltaste + , (Komma) oder


Fenstergröße ändern (Bindestrich) auf Haupttastatur Befehlstaste + - (Bindestrich)
auf Haupttastatur

Auf 100% zoomen < (auf Haupttastatur) oder auf < (auf Haupttastatur) oder auf
Zoom-Werkzeug Zoom-Werkzeug
doppelklicken doppelklicken

Auf 100% zoomen und Alt + < (auf Haupttastatur) Wahltaste + < (auf
Fenstergröße ändern Haupttastatur)

Fenster zoomen Strg + < Befehlstaste + <

Fenster auf Monitorgröße Strg + Umschalttaste + < Befehlstaste +


zoomen Umschalttaste + <

Tasten zum Arbeiten mit Kompositionen


(Kompositionsfenster)

Zweck Windows Macintosh

Kompositionsauflösung auf Strg + Alt + J Befehlstaste + Wahltaste + J


benutzerdefinierten Wert
festlegen

Ansicht im Auf Hand-Werkzeug Auf Hand-Werkzeug


Kompositionsfenster auf doppelklicken doppelklicken
100% zurücksetzen und
Komposition im Fenster
zentrieren

Zwischen Strg + Umschalttaste + H Befehlstaste +


Fensteranzeigeoptionen im Umschalttaste + H
Palettenmenü wechseln

Tasten zum Bearbeiten von Keyframes


(Zeitleistenfenster)

Zweck Windows Macintosh

Keyframe hinzufügen oder Alt + Umschalttaste + Wahltaste + Umschalttaste +


entfernen (falls Stoppuhr Tastaturbefehl zum Anzeigen Tastaturbefehl zum Anzeigen
eingeschaltet) oder Stoppuhr der Eigenschaft der Eigenschaft
einschalten

Alle Keyframes für Eigenschaft Auf Eigenschaftsnamen Auf Eigenschaftsnamen


auswählen klicken klicken

Auswahl für alle Keyframes Umschalttaste + F2 Umschalttaste + F2


aufheben

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 815


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 816

Zweck Windows Macintosh

Keyframe an wichtigen Keyframe bei gedrückter Keyframe bei gedrückter


Zeitpunkten ausrichten Umschalttaste ziehen Umschalttaste ziehen

Keyframe 1 Frame nach vorn Alt + Nach-rechts-Taste Wahltaste + Nach-rechts-


verschieben Taste

Keyframe 1 Frame nach hinten Alt + Nach-links-Taste Wahltaste + Nach-links-Taste


verschieben

Alle sichtbaren Keyframes Strg + Alt + A Befehlstaste + Wahltaste + A


auswählen

Zum vorherigen sichtbaren J J


Keyframe gehen
Zum nächsten sichtbaren K K
Keyframe gehen
Zwischen linearer und Bei gedrückter Strg-Taste auf Bei gedrückter Befehlstaste
automatischer Bézier- Keyframe klicken auf Keyframe klicken
Interpolation wechseln

Automatische Bézier- Keyframe-Griff ziehen Keyframe-Griff ziehen


Interpolation in gleichmäßige
Bézier-Interpolation ändern

Zwischen gleichmäßiger Keyframe-Griff bei gedrückter Keyframe-Griff bei gedrückter


Bézier-Interpolation und Strg-Taste ziehen Befehlstaste ziehen
Bézier-Interpolation wechseln

Easy Ease F9 F9

Easy Ease In Umschalttaste + F9 Umschalttaste + F9

Easy Ease Out Strg + Umschalttaste + F9 Befehlstaste +


Umschalttaste + F9

Tasten zum Einstellen des Arbeitsbereichs


(Zeitleistenfenster)

Zweck Windows Macintosh

Anfang des Arbeitsbereichs B B


auf aktuelle Zeit einstellen

Ende des Arbeitsbereichs auf N N


aktuelle Zeit einstellen

Arbeitsbereich auf Strg + Alt + B Befehlstaste + Wahltaste + B


ausgewählte Ebenen
einstellen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 816


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 817

Zweck Windows Macintosh

Arbeitsbereich auf Strg + Alt + B Befehlstaste + Wahltaste + B


Kompositionsdauer
einstellen, wenn keine
Ebenen ausgewählt sind

Tasten zum Arbeiten mit Masken


(Kompositions- und Ebenenfenster)

Zweck Windows Macintosh

Elliptische oder rechteckige Auf das Rechteckige- oder Auf das Rechteckige- oder
Maske auf Fenstergröße Elliptische-Maske-Werkzeug Elliptische-Maske-Werkzeug
zurücksetzen doppelklicken doppelklicken
Im Modus „Frei Bei gedrückter Strg-Taste Bei gedrückter Befehlstaste
transformieren“ um ziehen ziehen
Mittelpunkt skalieren

Alle Punkte in einer Maske Bei gedrückter Alt-Taste auf Bei gedrückter Wahltaste auf
auswählen Maske klicken Maske klicken

Maske frei transformieren Strg + T oder auf Maske Befehlstaste + T oder auf
doppelklicken Maske doppelklicken

Maske frei transformieren Eingabetaste Zeilenschalter


beenden

Auf allen ausgewählten Umschalttaste + Alt + M Umschalttaste + Wahltaste + M


Ebenen für jede Maske einen
Anfangs-Keyframe für die
Maskenform festlegen

Auf allen ausgewählten Umschalttaste + Alt + F Umschalttaste + Wahltaste + F


Ebenen für jede Maske einen
Anfangs-Keyframe für die
Eigenschaft „Weiche
Maskenkante“ festlegen

Tasten zum Arbeiten mit Effekten


(Effektfenster)

Zweck Windows Macintosh


Effekteinstellungen öffnen/ Ü Ü
schließen

Keyframe für Effekteinstellung Bei gedrückter Alt-Taste auf Bei gedrückter Wahltaste auf
hinzufügen Namen der Effekteigenschaft Namen der Effekteigenschaft
klicken klicken

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 817


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 818

Zweck Windows Macintosh

Kompositionsfenster mit # #
Ebene aktivieren

Expression im Im Effektfenster bei Im Effektfenster bei


Zeitleistenfenster hinzufügen gedrückter Alt-Taste auf die gedrückter Wahltaste auf die
Stoppuhr einer Eigenschaft Stoppuhr einer Eigenschaft
klicken klicken

Tasten für 3D-Animation


(Kompositions- und Zeitleistenfenster)

Zweck Windows Macintosh


Eigene Ansicht 1 merken Umschalttaste + F10 Umschalttaste + F10

Eigene Ansicht 1 anzeigen F10 F10


(standardmäßig vorn)

Eigene Ansicht 2 merken Umschalttaste + F11 Umschalttaste + F11

Eigene Ansicht 2 anzeigen F11 F11


(standardmäßig eigene
Ansicht 1)

Eigene Ansicht 3 merken Umschalttaste + F12 Umschalttaste + F12

Eigene Ansicht 3 anzeigen F12 F12


(standardmäßig aktive
Kamera)

Zur vorherigen Ansicht Esc Esc


zurückkehren

Ausgewählte Ebenen Umschalttaste + Alt + Strg + # Wahltaste + Befehlstaste +


anzeigen Umschalttaste + #
Eigenschaft „Wirft Schatten“ Alt + Umschalttaste + C Wahltaste + Umschalttaste +
aktivieren/deaktivieren C

Kamera und Interessenpunkt Umschalttaste + Alt + Strg + # Wahltaste + Befehlstaste +


verschieben, so dass Umschalttaste + #
ausgewählte Objekte
angezeigt werden

Tasten zum Arbeiten mit Marken


(Kompositions- und Zeitleistenfenster)

Zweck Windows Macintosh

Ebenenzeitmarke entfernen Bei gedrückter Strg-Taste auf Bei gedrückter Befehlstaste


Marke klicken auf Marke klicken

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 818


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 819

Zweck Windows Macintosh

Zur vorherigen sichtbaren J J


Ebenenzeitmarke oder zum
vorherigen sichtbaren
Keyframe gehen

Zur nächsten sichtbaren K K


Ebenenzeitmarke oder zum
nächsten sichtbaren Keyframe
gehen

Keyframe setzen Alt + SS Wahltaste + SS

Zu Kompositionszeitmarke 0-9 auf Haupttastatur 0-9 auf Haupttastatur


gehen
Kompositionszeitmarke bei Umschalttaste + 0-9 auf Umschalttaste + 0-9 auf
aktueller Zeit setzen und Haupttastatur Haupttastatur
nummerieren

Dauer zwischen zwei Bei gedrückter Alt-Taste auf Bei gedrückter Wahltaste auf
Ebenenmarken oder Marken oder Keyframes Marken oder Keyframes
Keyframes in der Infopalette klicken klicken
anzeigen

Tasten zum Arbeiten mit weiteren Paletten


Zweck Windows Macintosh

Zwischen Auswahl- und Strg-Taste gedrückt halten Befehlstaste gedrückt halten


Zeichenstift-Werkzeug
wechseln

Dateinamen in Infopalette Strg + Alt + E Befehlstaste + Wahltaste + E


anzeigen

Tasten zum Arbeiten mit Text


Zweck Windows Macintosh

Text zentrieren, links oder Horizontales Text-Werkzeug + Horizontales Text-


rechts ausrichten Umschalttaste + Strg + L, C Werkzeug + Umschalttaste +
oder R Befehlstaste + L, C oder R

Text zentrieren, oben oder Vertikales Text-Werkzeug + Vertikales Text-Werkzeug +


unten ausrichten Umschalttaste + Strg + L, C Umschalttaste +
oder R Befehlstaste + L, C oder R

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 819


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 820

Zweck Windows Macintosh

1 Zeichen links/rechts oder Umschalttaste + Nach-links-/ Umschalttaste + Nach-links-/


1 Zeile nach unten/oben oder Nach-rechts-Taste, Nach-rechts-Taste,
1 Wort links/rechts Umschalttaste + Nach-unten/ Umschalttaste + Nach-unten/
auswählen Nach-oben-Taste, Nach-oben-Taste,
Umschalttaste + Strg + Nach- Umschalttaste +
links-/Nach-rechts-Taste Befehlstaste + Nach-links-/
Nach-rechts-Taste

Alle Zeichen von der Umschalttaste + klicken Umschalttaste + klicken


Einfügemarke bis zum
Mausklick auswählen
Einfügemarke 1 Zeichen nach Nach-links-/Nach-rechts-Taste, Nach-links-/Nach-rechts-
links/rechts, 1 Zeile nach Nach-unten/Nach-oben-Taste, Taste, Nach-unten/Nach-
unten/oben oder 1 Wort nach Strg + Nach-links-/Nach- oben-Taste, Befehlstaste +
links/rechts verschieben rechts-Taste Nach-links-/Nach-rechts-
Taste
Wort, Zeile, Absatz oder Doppelklicken, Doppelklicken,
Abschnitt auswählen Dreifachklicken, Dreifachklicken,
Vierfachklicken oder Vierfachklicken oder
Fünffachklicken Fünffachklicken

Alle Großbuchstaben ein/aus Umschalttaste + Strg + K Umschalttaste +


Befehlstaste + K

Kapitälchen ein/aus Umschalttaste + Strg + Alt + K Umschalttaste +


Befehlstaste + Wahltaste + K

Hochgestellt ein/aus Umschalttaste + Strg + + Umschalttaste +


Befehlstaste + +

Tiefgestellt ein/aus Umschalttaste + Alt + Strg + + Umschalttaste + Wahltaste +


Befehlstaste + +

100% horizontale Skalierung Umschalttaste + Strg + X Umschalttaste +


wählen Befehlstaste + X

100% vertikale Skalierung Umschalttaste + Alt + Strg + X Umschalttaste + Wahltaste +


wählen Befehlstaste + X

Auto-Zeilenabstand wählen Umschalttaste + Alt + Strg + A Umschalttaste + Wahltaste +


Befehlstaste + A

0 für Laufweite wählen Umschalttaste + Strg + Q Umschalttaste + Ctrl +


Befehlstaste + Q

Absatz ausrichten, letzte Zeile Umschalttaste + Strg + J Umschalttaste +


linksbündig Befehlstaste + J
Absatz ausrichten, letzte Zeile Umschalttaste + Strg + F Umschalttaste +
Blocksatz Befehlstaste + F

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 820


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 821

Zweck Windows Macintosh

Schriftgrad des Umschalttaste + Strg + , Umschalttaste +


ausgewählten Textes um (Komma) oder . (Punkt) Befehlstaste + , (Komma)
2 Punkt/Pixel verkleinern/ oder . (Punkt)
vergrößern
Zeilenabstand um 2 Punkt/ Alt + Nach-unten-/Nach-oben- Wahltaste + Nach-unten-/
Pixel verkleinern/vergrößern Taste Nach-oben-Taste

Grundlinienverschiebung um Umschalttaste + Alt + Nach- Umschalttaste + Wahltaste +


2 Punkt/Pixel verkleinern/ unten-/Nach-oben-Taste Nach-unten-/Nach-oben-
vergrößern Taste

Laufweite/Kerning um 20/ Alt + Nach-links-/Nach-rechts- Wahltaste + Nach-links-/


1000 Geviert verkleinern/ Taste Nach-rechts-Taste
vergrößern

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 821


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 822

Tastaturbefehle (6.5)
Tasten für die Vorschau (6.5)
(Zeitleistenfenster)

Zweck Windows Macintosh

Aktuellen Frame auf dem in ÷ auf Ziffernblock / auf Ziffernblock.


den Voreinstellungen für die
Videovorschau festgelegten
Ausgabegerät anzeigen
Voreinstellung für Strg + ÷ auf Ziffernblock Befehlstaste + / auf
Ausgabegerät auf „Nur Ziffernblock
Desktop“ oder das zuvor
bestimmte Ausgabegerät
festlegen

Tasten zum Bearbeiten von Keyframes (6.5)


(Zeitleistenfenster)

Zweck Windows Macintosh

Auswahl für alle Strg + Alt + Umschalttaste + A Befehlstaste + Wahltaste +


ausgewählten Keyframes und Umschalttaste + A
Animatorgruppen aufheben,
Auswahl für Ebenen
beibehalten
Zum nächsten In- oder Out- Strg + Umschalttaste + Alt + Befehlstaste +
Point gehen Nach-rechts-Taste Umschalttaste + Wahltaste +
Nach-rechts-Taste

Zum vorherigen In- oder Out- Strg + Umschalttaste + Alt + Befehlstaste +


Point gehen Nach-links-Taste Umschalttaste + Wahltaste +
Nach-links-Taste

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 822


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 823

Tasten zum Arbeiten mit Masken (6.5)


Zweck Windows Macintosh

Auf allen ausgewählten Umschalttaste + Alt + M Umschalttaste + Wahltaste + M


Ebenen für jede Maske einen
Anfangs-Keyframe für die
Maskenform festlegen
Auf allen ausgewählten Umschalttaste + Alt + F Umschalttaste + Wahltaste + F
Ebenen für jede Maske einen
Anfangs-Keyframe für die
Eigenschaft „Weiche
Maskenkante“ festlegen

Tasten zum Malen (6.5)


Zweck Windows Macintosh

Hintergrundfarbe der X X
Malpalette gegen
Vordergrundfarbe
austauschen und umgekehrt

Als Vordergrundfarbe der D D


Malpalette Schwarz festlegen,
als Hintergrundfarbe Weiß

Die aktuelle Farbe unter Bei gedrückter Alt-Taste Bei gedrückter Wahltaste
einem beliebigen klicken klicken
Malwerkzeug-Zeiger als
Vordergrundfarbe festlegen

Die Durchschnittsfarbe in Alt + bei gedrückter Wahltaste + bei gedrückter


einem 4 x 4-Bereich unter Umschalttaste klicken Umschalttaste klicken
einem beliebigen
Malwerkzeug-Zeiger als
Vordergrundfarbe festlegen

Pinselgröße für ein Bei gedrückter Strg-Taste Bei gedrückter Befehlstaste


Malwerkzeug festlegen ziehen ziehen

Pinselhärte für ein Bei gedrückter Strg-Taste Bei gedrückter Befehlstaste


Malwerkzeug festlegen ziehen, dann beim Ziehen ziehen, dann beim Ziehen
Strg-Taste loslassen Befehlstaste loslassen

Einen geraden Malstrich an Umschalttaste + klicken Umschalttaste + klicken


den letzten Strich anhängen
Anfangs-Sample-Punkt auf Bei gedrückter Alt-Taste Bei gedrückter Wahltaste
die aktuelle Farbe unter dem klicken klicken
Kopierstempel-Werkzeug-
Zeiger einstellen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 823


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 824

Zweck Windows Macintosh

Option „Nur letzte Kontur“ in Strg + Umschalttaste Befehlstaste + Umschalttaste


der Malpalette für das
Radiergummi-Werkzeug
auswählen

Wert für Versatz des Alt + bei gedrückter Wahltaste + bei gedrückter
ausgerichteten Umschalttaste ziehen Umschalttaste ziehen
Kopierstempel-Werkzeugs
oder Wert für Quellposition
des nicht ausgerichteten
Kopierstempel-Werkzeugs
ändern
Zeitmarke einen Frame nach 1 1
hinten oder um die Anzahl der
in der Einstellung „Eigene“ für
die Dauer festgelegten
Frames verschieben
Zeitmarke einen Frame nach 2 2
vorn oder um die Anzahl der
in der Einstellung „Eigene“ für
die Dauer festgelegten
Frames verschieben

Erste Kopiervorgabe in der 3 3


Malpalette auswählen

Zweite Kopiervorgabe in der 4 4


Malpalette auswählen

Dritte Kopiervorgabe in der 5 5


Malpalette auswählen

Vierte Kopiervorgabe in der 6 6


Malpalette auswählen
Fünfte Kopiervorgabe in der 7 7
Malpalette auswählen

Deckkraft eines Komma (,) auf Ziffernblock Komma (,) auf Ziffernblock
Malwerkzeugs auf 100%
setzen

Deckkraft eines 9 auf Ziffernblock 9 auf Ziffernblock


Malwerkzeugs auf 90% setzen

Deckkraft eines 8 auf Ziffernblock 8 auf Ziffernblock


Malwerkzeugs auf 80% setzen

Deckkraft eines 7auf Ziffernblock 7auf Ziffernblock


Malwerkzeugs auf 70% setzen

Deckkraft eines 6 auf Ziffernblock 6 auf Ziffernblock


Malwerkzeugs auf 60% setzen

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 824


Hilfe zu Adobe After Effects Tastaturbefehle (6.5)

Hilfe verwenden | Inhalt | Index Zurück 825

Zweck Windows Macintosh

Deckkraft eines 5 auf Ziffernblock 5 auf Ziffernblock


Malwerkzeugs auf 50% setzen

Deckkraft eines 4 auf Ziffernblock 4 auf Ziffernblock


Malwerkzeugs auf 40% setzen

Deckkraft eines 3 auf Ziffernblock 3 auf Ziffernblock


Malwerkzeugs auf 30% setzen

Deckkraft eines 2 auf Ziffernblock 2 auf Ziffernblock


Malwerkzeugs auf 20% setzen

Deckkraft eines 1 auf Ziffernblock 1 auf Ziffernblock


Malwerkzeugs auf 10% setzen
Fluss eines Malwerkzeugs auf Umschalttaste + Komma (,) Umschalttaste + Komma (,)
100% setzen auf Ziffernblock auf Ziffernblock
Fluss eines Malwerkzeugs auf Umschalttaste + 9 auf Umschalttaste + 9 auf
90% setzen Ziffernblock Ziffernblock

Fluss eines Malwerkzeugs auf Umschalttaste + 8 auf Umschalttaste + 8 auf


80% setzen Ziffernblock Ziffernblock

Fluss eines Malwerkzeugs auf Umschalttaste + 7 auf Umschalttaste + 7 auf


70% setzen Ziffernblock Ziffernblock

Fluss eines Malwerkzeugs auf Umschalttaste + 6 auf Umschalttaste + 6 auf


60% setzen Ziffernblock Ziffernblock

Fluss eines Malwerkzeugs auf Umschalttaste + 5 auf Umschalttaste + 5 auf


50% setzen Ziffernblock Ziffernblock

Fluss eines Malwerkzeugs auf Umschalttaste + 4 auf Umschalttaste + 4 auf


40% setzen Ziffernblock Ziffernblock

Fluss eines Malwerkzeugs auf Umschalttaste + 3 auf Umschalttaste + 3 auf


30% setzen Ziffernblock Ziffernblock

Fluss eines Malwerkzeugs auf Umschalttaste + 2 auf Umschalttaste + 2 auf


20% setzen Ziffernblock Ziffernblock

Fluss eines Malwerkzeugs auf Umschalttaste + 1 auf Umschalttaste + 1 auf


10% setzen Ziffernblock Ziffernblock

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Rechtliche Hinweise
Copyright
© 2004 Adobe Systems Incorporated. Alle Rechte vorbehalten.
Adobe® After Effects® 6.5 Handbuch und Ergänzungsband für Windows® und Macintosh.
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Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. Macromedia und Flash sind Marken von Macromedia Inc. Die MPEG Layer 3
Audiokomprimierung ist lizenziert durch Fraunhofer IIS und Thompson. Alle anderen Marken sind das Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Die
Prozeduren zroots und laguer basieren auf Routinen in „Numerical Recipes: The Art of Scientific Computing“ (Verlag: Cambridge University
Press). Ihre Verwendung wurde genehmigt.
Enthält eine Implementierung des LZW-Algorithmus, der unter US-Patent 4.558.302 lizenziert ist.
Hinweis für Mitarbeiter der US-Regierung: Die Software und Dokumentation sind „Commercial Items“ (kommerzielle Güter) wie unter 48 C.F.R.
§2,101 definiert, bestehend aus „Commercial Computer Software“ (kommerzieller Computersoftware) und „Commercial Computer Software
Documentation“ (kommerzieller Computersoftware-Dokumentation), soweit die Begriffe gemäß 48 C.F.R. §12,212 oder 48 C.F.R. §227,7202
verwendet werden. In Übereinstimmung mit 48 C.F.R. §12,212 oder 48 C.F.R. §§227,7202-1 bis 227,7202-4 werden die kommerzielle
Computersoftware und kommerzielle Computersoftware-Dokumentation für Endbenutzer der US-Regierung lizenziert, jedoch (a)
ausschließlich als kommerzielle Güter und (b) nur mit den Rechten, die auch allen anderen Endbenutzern gemäß den hierin genannten
Bedingungen eingeräumt werden. Rechte für unveröffentlichte Werke vorbehalten unter den Copyright-Gesetzen der Vereinigten Staaten.
Adobe Systems Incorporated, 345 Park Avenue, San Jose, Kalifornien 95110-2704, USA. Für Mitarbeiter der US-Regierung erklärt Adobe, alle
anwendbaren Gesetze zur Chancengleichheit zu beachten, darunter, soweit zutreffend, die Bestimmungen aus Executive Order 11246
(ergänzte Fassung), Section 402 des Vietnam Era Veterans Readjustment Assistance Act von 1974 (38 USC 4212), Section 503 des Rehabilitation
Act von 1973 (ergänzte Fassung) sowie die Bestimmungen in 41 CFR Parts 60-1 bis 60-60, 60-250 und 60-741, Die im vorangestellten Satz
genannten Bestimmungen im Zusammenhang mit aktiven Förderungsmaßnahmen zugunsten von Minderheiten werden per Verweis in diese
Vereinbarung eingebunden.

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Index
A Ebenen importieren 70, 89
AAF-Format importieren 88, 91 importieren (Einführung) 88
Abdunkeln (Füllmethode) in Ebenen umwandeln 89
Ebene 259, 264 Masken importieren aus 256
Malen 320 rastern 70, 144
Abgebrochen (Status) 731 und Textebenen 274
Absätze einrücken 282 unterstützte Dateiformate 55
Absatzpalette 281 Adobe InDesign und Textebenen 274
Absatztext Adobe LiveMotion exportieren 740
in Punkttext umwandeln 302 Adobe PDF importieren 55, 69
Siehe auch Text Adobe Photoshop
Abstoßen (Einstellungen) 557 Alphakanal 63, 68
Achsen, 3D-Ebenen 645, 646 Ebenenstile 343
Adaptive Auflösung Einstellungsebenen 68
Einführung 192 exportieren 726
Voreinstellungen 199 Frame in Adobe Photoshop rendern 772
Addieren (Füllmethode) 263 Frames rendern 754
Addieren (Maskenmodus) 259 für Import vorbereiten 66
Adobe After Effects importieren 66, 68, 89
Aufgaben 7 importieren (Einführung) 88
deinstallieren 6 Masken importieren aus 256
Dokumentation 5 Textebenen 274
Hilfe 6, 11 transparente Bereiche 68
Informationsquellen 11 unterstützte Dateiformate 55
installieren 6 wieder in einzelne Ebenen umwandeln 89
kennen lernen 5 Adobe Premiere Pro
Kundensupport 13 Clips verwenden 153
neue Funktionen 14 importieren 55, 73, 90
Text aus Projekten aus Version 6.0 303 Adobe Illustrator-Pfade als Masken
importieren 72
Adobe Encore DVD
Adobe-Farbwähler 48
Kapitelverweise 155
Adobe-Zertifizierungsprogramm 12
Schaltflächen erstellen 156
Advanced Authoring Format. Siehe AAF-
Adobe Illustrator
Dateiformat
Alphakanal 63, 69
AI-Format importieren 55
Dateien für Import vorbereiten 69
AI4-Format importieren 55
Dateien importieren aus 69
AI5-Format importieren 55

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AIFF-Format importieren 55 importieren 726


Airbrush (Pinsel-Werkzeug) 481 An die Renderliste anfügen (Befehl) 729
Aktionssichere Zonen 39, 113 Analogfilm für Import vorbereiten 75
Aktualisierungen anhalten 44 Analogvideo für Import vorbereiten 75
Aktuelle Zeit (Anzeige) 51 Anamorphotisch 2:1 (Einstellung) 85
Aktuellen Zeitpunkt anzeigen und festlegen Änderungen rückgängig machen 27
120 Änderungen widerrufen 27
Alle Attribute in ... lassen (Option) 716 Anfügepunktversatz (Eigenschaft), Motion-
Alles auswählen (Befehl) 244 Tracking 804
Alle-Zeilen-Setzer 283 Animationen in der Vorschau anzeigen 187,
Alpha abschrägen (Effekt) 497 189, 197
Alpha addieren (Füllmethode) 263 Animationsvorgaben
Alpha Matte 456 anwenden 195
Alphakanal Einführung 195
anzeigen 42 für Effekte 349
Aspekte beim Bearbeiten 96 sichern oder entfernen 196
aus Adobe Illustrator 69 speichern oder entfernen 196
Definition 234, 344 Animator
direkt 63 Eigenschaften hinzufügen 289
Footage mit Alphakanal importieren 63 Einführung 287
für bewegte Maske 261 Animieren
Halos entfernen 415 Ankerpunkt 180
in Footage 235 Deckkraft 178
integriert 64 Drehung 178
Interpretationsmethoden 65 3D-Drehung 648
interpretieren 64 Ebeneneigenschaften 158, 168
Kanäle kopieren in 416 glatte Kurven 205
Masken erstellen aus 240 Kurvenspitzen 218
maskiert mit Farbe 64, 415 Malstriche 486
mit bewegter Maske verwenden 261 Maskeneigenschaften 252
nicht maskiert 63 mit Expressions 668
und Filmstreifen-Format 755 Skalierung 176
und Leuchten-Effekt 582 Text auf Pfad 294
Alphakanäle abpausen 240 Text mit Animatorgruppen 287, 306
Alphakanäle in Masken konvertieren 240 Text mit Expression-Auswahl 308
Alphakanal-Tonwertkorrektur (Effekt) 406 Text mit Vorgaben 307
Alphaschablone (Füllmethode) 266 Text, Beispiele 296
Alphaschablone (Option) 267 über das Zeitleistenfenster 168
Alphasilhouette (Füllmethode), Ebene 266 Vorschau 185
Alphasilhouette (Option) 267 Ankerpunkt
Am Raster ausrichten (Befehl) 40 Einführung 180
AMX-Format für Masken oder Scheitelpunkte 245
exportieren 740 verschieben 180

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Anpassen-Effekte Zugriff auf Werte im 678


Siehe auch individuelle Effektnamen Asiatischer Text. Siehe CJK-Text
illustriert 618 Audio
Kategorie 620 aus Adobe Premiere Pro importieren 91
Anpassen-Effekte (illustriert) 352 Ausgabeoptionen 736
Ansichten Ebenen 149
3D 651 Ebenen, Zeitverzerrung 228
Kameras 654, 655 Effekte 342
Kamerawerkzeuge verwenden 658 importieren 74
orthogonal 651 klickende Geräusche entfernen 231
Anwendungsoptionen für Motion Tracker 799 Pegel 151
Anzeige (Voreinstellungen) 198 Spektrum anzeigen 503
Anzeigen Tonhöhe anpassen 231
auf externem Monitor 192 umkehren 394, 397, 398
bestimmten Frame 43 Voreinstellungen 150
Farbe 42 Vorschau 149
Fenster-Schnappschuss 43 Wellenform anzeigen 504
Frame, numerisch 44 Zeitverzerrung 227
Frame, visuell 44 Audio (Befehl) 152
Lineale und Hilfslinien 41 Audio (Ebenenschalter) 152
sichere Zonen 40 Audio (Effektkategorie)
Zeit 23 Bässe und Höhen-Effekt 394
Apple QuickTime Player 725 Einführung 394
Arbeitsbereich 121 Flansch & Chorus-Effekt 395
anpassen 29 Hall-Effekt 398
auswählen 29 Hochpass-Tiefpass-Effekt 396
Kameras 654, 655 Modulator-Effekt 397
löschen 29 Parametrischer Equalizer-Effekt 397
sichern 29 Rückwärts-Effekt 394
speichern 29 Stereo-Mischpult-Effekt 398
Arbeitsbereich (Befehl) 655 Ton-Effekt 399
Arbeitsbereich extrahieren (Befehl) 139 Verzögerung-Effekt 394
Arbeitsbereich herausnehmen (Befehl) 139 Audio Interchange-Dateiformat (AIFF),
Arbeitsbereichsmarken 120 importierbare Dateien 55
Arbeitsspeicher Audio mischen 398
Anforderungen reduzieren 722 Audio umkehren 394, 396, 397, 398, 399
effektiv nutzen 720 Audioebenen berücksichtigen oder
ignorieren 152
Leistung 57
Audioebenen in der Vorschau anzeigen 149
Vorschau 187
Audiopalette
Arithmetik (Effekt) 407
Optionen 149
Array
rote Warnung 151
Definition für Expressions 675
Audiospektrum (Effekt) 503

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Audiospur 152 mit Marken 139


Audio-Wellenform (Effekt) 504 Text 282, 294
Auf Transparenz malen (Option) 322, 324 Ausrichtenpalette 129
Aufhellen (Füllmethode), Ebene 265 Ausrichtung erzwingen (Texteigenschaft) 295
Aufhellen (Füllmethode), Malen 320 Ausrichtung und 3D-Ebenen 648
Aufhellen (Maskenmodus) 259 Ausschluss (Füllmethode) 264
Auflösung Ausschluss (Füllmethode), Malen 321
Andere 107 Ausschnitt-Werkzeug 180, 251
Drittel 107 Auswahl
erhalten 714 Einführung 287
für Komposition einstellen 106 hinzufügen 289
Halb 106 Verwackeln 293
maximale Auflösung verwenden 57 Auswählen
Optionen 106 alle Objekte 244
und Arbeitsspeicher 106 Ebenen 154
und Importieren 56, 57 Keyframes 162
Viertel 107 Malstriche 480
Voll 106 Masken 243
Auflösung (Option) Steuerungspunkte 243
im Dialogfeld „Kompositionseinstellungen“ Text 275, 290
102 Auswahlrahmen 244
im Dialogfeld „Rendereinstellungen“ 731 Auswahlrechteck 244
Auflösung bei Verschachtelung erhalten Auswahl-Werkzeug (Vektorpinsel) 480
(Option) 108
Auto-Farbe (Effekt) 620
Auflösung für Vorschau herabsetzen 187
Einstellungen 620
AU-Format importieren 55
Auto-Kontrast (Effekt) 621
Ausgabemodul
Einstellungen 620
Definition 734
Automatische Ausrichtung (Befehl), (3D) 662
Details in Renderliste 730
Automatische Ausrichtung der Drehung
erstellen und sichern 739 (Befehl) 179
erstellen und speichern 739 Automatische Bézier-Interpolation
hinzufügen 750 anwenden 208
Ausgabemodul hinzufügen (Befehl) 750 für glatte Animationen 205
Ausgabemodule und 3D-Drehung 648
MPEG 774 Auto-Tonwertkorrektur (Effekt)
Ausgabevoreinstellungen 764 Einführung 621
Ausrichten Einstellungen 620
Achsen auf 3D-Ebene 658 AVI. Siehe Video für Windows-Formate
Ebenen 129 Avid
mit Ausrichtenpalette 129 Dateien ausgeben für 775
mit Hilfsebenen 154 Dateien importieren aus 91, 92
mit Hilfslinien und Linealen 41

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B Luminanzwerte verwenden 261


Baseline 279 Renderreihenfolge 711
Baseline-Verschiebung 280 und 3D-Ebenen 649
Basierend auf, Eigenschaft (Bereichsauswahl) Bewegung
292 glätten 221
Bässe und Höhen (Effekt) 394 skizzieren 174
Bearbeitete Datei neu laden 96 testen 768
Bearbeitungsmodus 275 Bewegung berechnen 232
Befehlszeilen Bewegung des Bewegungsziels
rendern 6 beschränken 799
rendern (After Effects) 6 Bewegung skizzieren 174
Begrenzungsrahmen Bewegung stabilisieren 791
Masken 246 Bewegung versetzen 791
Text 274 Bewegung vor dem Rendern testen 768
und freie Transformationspunkte 245 Bewegungspfad
Beispiele alle Punkte verschieben 173
Auswahl-Werkzeug-Expressions 682 ändern 171, 173
Expressions 687 Anzeigevoreinstellungen 173
Textanimationen 296 bearbeiten 170, 171
Benennung Bewegung skizzieren 174
Ausgabedateinamen 738 Definition 170
Ebenen 66 Ebene entlang Bewegungspfad drehen 179
Konventionen 51 Einstellungen 171
Konventionen für Dateien 22 erstellen 170, 174
Benutzerdefinierte Voreinstellungen Geschwindigkeit 214
speichern 105 Geschwindigkeit numerisch ändern 220
Berechnungen (Effekt) 409 Geschwindigkeit steuern 214, 215
Bereichsauswahl glätten 175
berechnen 307 Keyframe-Assistent „Easy Ease“ 216
Einführung 291 Keyframenummer ändern 173
Beschleunigung mit Maske erstellen 176
allmählich 219 und räumliche Interpolation 203
optimieren 216 und Richtungsgriffe 210
rasch 218 zeitliche Interpolation 206
und Interpolationsmethode 217 Bewegungspfad skizzieren 174
Beschnittoptionen in Effektkategorie Bewegungspfad-Tracker
„Anpassen“ 620 anpassen und anzeigen 801
Beste Qualität Richtung beschränken 799
Definition 145 Bewegungsunschärfe 147, 401
Subpixel-Genauigkeit 342 Bewegungsunschärfe (Rendereinstellung)
Bewegte Maske 732
Alphakanal verwenden 261 Bewegungsunschärfe (Schalter) 147
Definition 261

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Bézier-Interpolation C
automatische 206 Cache-Voreinstellungen 721
Definition 206 Caching
Einführung 204 Einführung 193
Kurven an Keyframes bearbeiten 209 Voreinstellungen 200
mit linearer Interpolation mischen 210 Catmull-ROM-Interpolation. Siehe
Option 208 Automatische Bézier-Interpolation
Steuerungsgriffe erweitern 210 CD-ROM
Steuerungsgriffe reduzieren 210 bester Kompressor 753
zeitlich 206 planen 20
Bézier-Maske Cineon-Format
auswählen 243 exportieren 726
Einführung 236 importieren 55, 74
Form ändern 246 Cineon-Konverter (Effekt) 411
mit Zeichenstift-Werkzeug zeichnen 241 Cinepak-Kompressor 753
Bézier-Verkrümmung (Effekt) 418 CIN-Format
Bild einstellen (Effektkategorie) exportieren 726
Siehe Verzerren (Effektkategorie) importieren 55
Bild einstellen-Effekte CJK-Text
illustriert 363 Formatierungsausnahmen 281, 283
Bildbereich 47 Tate-Chuu-Yoko 285
Bildcache-Voreinstellungen 200, 721 Tsume 284
Bilder umformen 418 Zeilenabstand 285
Binäre Keys 345 Classroom in a Book 12
Bisherige Renderzeit 730 Colorama (Effekt) 448
Bitmap-Format Color-Key (Effekt) 458
exportieren 726 Compositing
importieren 55 Definition 343
Bläschen mit Zellmuster-Effekt erzeugen 506 Transparenz erhalten 262
Blendenflecke (Effekt) 516 Creation Station-Grafiktablett mit Maleffekten
Blickfeld-Steuerungen (FOV-Steuerungen) verwenden 479
428
Blitz (Effekt) 517 D
Blockauflösung (Effekt) 608 D1-Footage
BMP-Format Einführung 83
exportieren 726 mit quadratischem Footage verwenden 86
importieren 55, 57 Pixel-Seitenverhältnis 105
Brennweite (Kameraeinstellung) 658 D1/DV NTSC
Buntglas, Aussehen in 3D erstellen 650 Einstellung 84
BW-Format exportieren 726 D1/DV NTSC Breitwand 84
D1/DV PAL
Pixel-Seitenverhältnis einstellen 84

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D1/DV PAL Breitwand 84, 85 Differenz - klassisch (Füllmethode) 264


D4/D16 Differenz (Füllmethode)
Footage, Seitenverhältnis 85 Ebene 264
D4/D16 Anamorphotisch 84, 85 Malen 321
D4/D16 Standard 84, 85 Differenz (Maskenmodus) 259
Datei extern bearbeiten (Befehl) 95 Differenz-Matte (Effekt) 460
Dateien sammeln (Befehl) 756 Digital Disk Recorder (DDR), Frames und
Dateien segmentieren 765 Halbbilder festlegen 87
Dateien. Siehe Footage Digital Picture Exchange-Datei (DPX) 74
Dateiformate Digitalvideo, Definition 76
Siehe auch Footage Direkter Alphakanal 64
exportierbare 725 Discreet RLA/RPF-Formate
für die Ausgabe unterstützte 770 importieren 55
importierbare 54 Disk-Cache
mit Unterstützung von Alphakanälen 63 Rendereinstellungen 770
Dateinamen Disk-Caching
Erweiterungen 22 Voreinstellungen 200
Kompositionen 101 Dokumentation, Überblick 11
Konventionen 22 Doublebyte-Text. Siehe CJK-Text
Dateitypen, Mac OS 22 Drahtgitterqualität 145
Datenrate 21 Drahtgitter-Vorschau 53, 190, 647
Dauer Drehgeschwindigkeit 220
Definition 23 Drehung
Einstellung 108 animieren 168, 178
und Rendereinstellungen 732 ausgewählte Masken 245
Zeitbalken 130, 166 bei angewendeter Bewegungsunschärfe
147
Zeitdehnung 224
3D-Ebenen 648
Dauerhafte Eigenschaftsänderung, Definition
558 Ebenenwerte verschieben 179
DDR-basiertes Footage importieren 86 Eigenschaft 178
DDR-basiertes Footage. Siehe Digital Disk Eigenschaften für X-, Y- und Z-Drehung 648
Recorder (DDRs) entlang Bewegungspfad 179
Deaktiviert (Status) 731 Expression-Beispiel 682, 683
Deckkraft Textzeichen 281
animieren 168 3:2-Pulldown
Eigenschaft 178 Einführung 738
erhöhen 481 entfernen 82
Expression-Beispiel 682 Option 732
für Ebenen festlegen 178 3D
Geschwindigkeit 220 Ansichten 651
Mal- und Bearbeitungswerkzeuge 322 Drehung 648
und Verschachtelung 714 3D-Ansicht wechseln (Befehl) 652
Depth Matte (Effekt) 383 3D-Arrays 675

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3D-Bilddateien 74 Definition von Digitalvideo 76


3D-Ebenen exportieren 739
automatische Ausrichtung 662 importieren 56
Ebenenreihenfolge 649 Seitenverhältnis 83, 105
erstellen 645 verwenden 83
Interessenbereich 663 DVD-Schaltflächen erstellen 156
Kameras 654, 655 DVD-Video-Framerate 106
Lichter 660 Dynamische Vorschau
Materialoptionen 650 deaktivieren 647, 720
mit 2D-Ebenen kombinieren 649 verwenden 192, 664
mit 2D-Ebenen rendern 665 Dynamische Vorschau (Schaltfläche) 185
rendern 665 Dynamische Vorschau aktivieren/deaktivieren
und bewegte Masken 649 (Schaltfläche) 114
und Füllmethoden 649 Dynamische Vorschau deaktivieren
(Schaltfläche) 647
und Masken 649
verschieben 646
Vorschau 664 E
3D-Ebenenattribute in Expressions 697 Ease-Griffpunkte
3D-Effekte (Effekt) 495 Auswirkung auf angrenzende Keyframes
220
3D-Entwurf (Modus) 664, 720
Definition 217
3D-Kanal (Effektkategorie)
Keyframe-Assistent „Easy Ease“ 222
Depth Matte-Effekt 383
teilen und wieder verbinden 218
3D-Nebel-Effekt 384
Ease-High, Eigenschaft (Bereichsauswahl) 293
ID Matte-Effekt 385
Ease-Low, Eigenschaft (Bereichsauswahl) 293
3D-Kanal-Effekte
Easy Ease (Keyframe-Assistent) 216, 222
illustriert 351
Ebene drehen. Siehe Drehung
3D-Nebel (Effekt) 384
Ebene schrittweise rückwärts (Befehl) 129
3D-Ebenen
Ebene schrittweise vorwärts (Befehl) 129
Kameras 655
Ebene, Audiospur 152
rendern 665
Ebenen
Dreidimensionaler Renderer
2D- und 3D-Ebenen rendern 665
erweitert 109
aktualisieren 710
Standard 109
Alphakanal in Ebenen 234
3-Punkt-Tracking 788
animieren 158
30-fps Drop-Frame Timecode 23
Ankerpunkt 180
Drift beim Tracking korrigieren 793
anordnen 129
Drop-Frame, Timecode-Anzeige 23
Audio 149
Duplizieren
auflösen 549
Einführung in Benennungsregeln 51
aus Adobe Premiere Pro erstellen 90, 153
Duplizieren (Befehl) 127
ausrichten und verteilen 129
DV-Footage
auswählen 154, 197
als DV NTSC exportieren 86
bearbeiten 139

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Bewegungsunschärfe 147 Quellenname 134


Bewegungsunschärfe anwenden 148 radieren 331
Dauer 166 räumlich verschieben 169
Definition 123 reduzierte Ebenen importieren 90
drehen 177, 178 Reihenfolge und Anfangszeit 110
3D-Ebenen 147 Schutz aufheben 136
3D-Ebenenreihenfolge 649 schützen 136
durch Teilen erstellen 153 schützen und Schutz aufheben 136
Ebenenzeitmarken 141 sequenzieren 131
Effekt anwenden 335 skalieren 176, 177
Effekt auf Ebene platzieren 341 Solo-Einstellung 136, 720
Effekte auf Ebenen positionieren 342 Speicheranforderungen 721
Eigenschaften 158 Standardeinstellungen für Qualität 156
einfache Schnitte zwischen Ebenen Stapelreihenfolge 128
erstellen 132 Stapelreihenfolge ändern 128
Einstellungsebenen 126 teilen 153
erstellen 110, 123, 124 Text 272
Etiketten-/Labelfarben 134 Textebenen animieren 287
explodieren 549 transparent machen 178
Expression-Attribute und -Methoden 696 trimmen 137, 139
Farbfläche 125, 156 Überblendungen 132
fehlende Ebenen in Adobe Photoshop- übergeordnete 183, 184
Dateien 66
übergeordnete erstellen 184
Frame-Überblendung 146
umbenennen 134
im Kompositionsfenster ausblenden 135
untergeordnete 183
im Zeitleistenfenster ein- und ausblenden
verteilen 129
136
Voreinstellungen 153, 156
importieren (Einführung) 88
wieder in einzelne Ebenen umwandeln 89
in Adobe Photoshop benennen 66
Wiedergabe umkehren 225
in Einstellungsebenen ändern 127
Zahlen 129
in Hilfsebenen umwandeln 154
Zeitdehnung 224
In-Point 131
zeitlich verschieben 130
Kameras 126
Zeitverzerrung 226
Lichter 126
ziehen 130
malen 479
Ebenen drehen 177
mit Hilfsebenen positionieren 154
Ebenen im Zeitleisten-Fenster ein- und
näher heran oder weiter weg 129
ausblenden 135
neu anordnen 128
Ebenen schützen 136
Out-Point 131
Ebenen teilen 153
Position 169
Ebenen verteilen 129
Qualität 145
Ebenen zeitlich verschieben 224
Quelle 54
Ebeneneffekte aus Adobe Photoshop
Quellen- oder Ebenennamen anzeigen 134 verwenden 68

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Ebeneneigenschaften Echo (Effekt) 601


Ankerpunkt 180 Ecken
anzeigen 158 glätten 247
Deckkraft 178 in Diagramm oder Pfad erstellen 209
Drehung 178 Eckpunkte verschieben (Effekt) 420, 788
Effekte 183 Effekt (Eigenschaft) animieren 183
Einführung 158 Effekt (Schalter) 145
Keyframes 161, 163 Effekt „Transformieren“ 437
Masken 182 Effektankerpunkte
Position 169 Interpolation 342
Skalierung 176 visuell einstellen 341
Werte ändern 211 Effekte
Ebeneneinstellungen ausblenden (Befehl) 648 Siehe individuelle Effektnamen
Ebeneneinstellungen einblenden (Befehl) 648 aktivieren und deaktivieren 337
Ebenenexplosion (Einstellungen) 550 anwenden 336
Ebenenfenster Audio 342
Ausgabe 192 auf Ebenen positionieren 342
Bildlauf und zoomen 52 bei gefalteten Transformationen deaktiviert
Definition 18 714
Ebenenmaske festlegen 252 beim Verschachteln deaktiviert 714
Menü 31 ein- und ausblenden 145
verwenden 30 Einführung 335
Vorschau nur im 201 Einstellungen für Expressions 671
Zielmenü 252 Einstellungen für Winkel 340
Ebenengriffe 171, 176, 177 Einstellungen sichern 196
Ebenengröße festlegen 176 Einstellungen speichern 196
Ebenenliste erweitern und minimieren 159 entfernen 338
Ebenenmaske erneut verwenden 349
Alphakanal verwenden 564 Farbwert einstellen 340
animieren 566 Favoriten 338
erstellen 564 Galerie 618
Partikeleigenschaften ändern 561, 563 im Zeitverlauf ändern 340, 341
RGB-Kanäle verwenden 565 in Flussdiagrammansicht 710
Ebenenmodi. Siehe Füllmethoden in Professional Edition 381
Ebenenpositionen festlegen 169 kennen lernen 333
Ebenenschalter (Spalte) 143 Kompositionskamera-Effekte 343
Ebenenstile aus Adobe Photoshop 343 kopieren 337
Ebenenübergreifende Berechnung (Effekt) mehrere anwenden 338
413 mit Lichtern und Kameras verwenden 343
Ebenenübergreifender Weichzeichner (Effekt) Professional Edition 334
400 Reihenfolge ändern 335
Ebenenzeitbalken 166, 224 Renderreihenfolge 711
Ebenenzeitmarken 139, 141, 155 Renderreihenfolge ändern 342

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16 bpc 339 Einblenden und ausblenden


16-bpc 16 Ebenen im Kompositionsfenster 135
Standard Edition 333 Effektankerpunkte 342
und Expressions 700 Farb- und Alphakanäle 112
und Rendereinstellungen 732 Footage in Komposition 112
Winkel einstellen 340 Hilfslinien 41
Effekte aktivieren und deaktivieren 337 Lineale 41
Effekte auf eine Maske anwenden 257 Ordnerinhalte 35
Effekte einblenden (Flussdiagrammansicht) Projektorganisation 708
709 QuickInfo 46
Effekte in der Kategorie „Einstellungen für Schatten in 3D-Ebenen 650, 661
Expressions“ 443, 671
sichere Zonen 40
Effekte- und Vorgabenpalette
Spalte „Übergeordnet“ 184
Bildlauf 52
Spalten im Projektfenster 36
verwenden 348
Spalten im Zeitleistenfenster 118
Vorgaben sichern oder entfernen 196
Werkzeuge 45
Vorgaben speichern oder entfernen 196
Eine neue Farbflächenebene erstellen 125
Effekte unter „Weich- und Scharfzeichnen“
Einfache Schnitte 132
619
Einfacher Text (Effekt) 591
Effektfenster
Einfärben (Effekt) 455
Einführung 18
Einfügen (Befehl) 165
verwenden 30, 337, 339
Eingefärbte Bilder 386
Effektpalette 335
Einheit, Eigenschaft (Bereichsauswahl) 292
Eigenschaften
Einheiten (Kameraeinstellung) 658
Siehe auch individuelle Eigenschaftsnamen
Einsetzen (Befehl) 165
animieren 168
Einstellen
anzeigen 158
Ankerpunkt 180
Ebenen 158
Deckkraft 178
Einführung 158
Drehung 178
Einstellungen sichern 195
3D-Drehung und -Ausrichtung 648
Einstellungen speichern 195
Eigenschaften für Materialoptionen 650
für Partikel festlegen 558
Interessenbereich 663
glätten 175
Kamera 656
in Bezug auf Expressions 677
Lichter 661
Keyframes einstellen 161
Nullpunkt in Linealen 41
mit Expressions auf Eigenschaften zugreifen
705 Partikeleigenschaften 558
Stoppuhr 160 Voreinstellungen für Zeitanzeige 23
Eigenschaftszuweisung Vorschauoptionen 185
Dauerhaftigkeit der Eigenschaft 558 Einstellungen
Definition 557 Komposition 101
Eigenschaftsausgabe 560 Komposition ändern 101
Einstellungen 558 zum Rendern 731

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Einstellungen für Ebenen (Effekt) 672 Explosion, Ebene oder Partikel 549, 550
Einstellungen für Farben (Effekt) 672 Exponenziell skalieren 223
Einstellungen für Kontrollkästchen (Effekt) Exportieren
672 Filmstreifen für Adobe Photoshop 755
Einstellungen für Punkte (Effekt) 672 Stellvertreter 740
Einstellungen für Schieberegler (Effekt) 672 unterstützte Dateiformate 725
Einstellungen für Winkel (Effekt) 672 Exportieren (Befehl) 745, 750
Einstellungsebenen Expression-Attribute und -Methoden
erstellen 126 andere mathematische Methoden (other
Renderreihenfolge ändern 712 math) 694
Einstellungsebenen aus Adobe Photoshop 3D-Ebenen (layer 3D) 697
verwenden 68 Ebene allgemein (layer general) 696
Ein-Zeilen-Setzer 283 Ebeneneigenschaften (layer properties) 696
Einzelner Frame Ebenen-Raum transformieren 689, 698
Sequenz 762 Ebenen-Unterobjekte (layer sub-objects)
sichern 754 695
speichern 754 Effekt (effect) 700
ElectricImage-Format (EIZ) Eigenschaft (property) 700
exportieren 726 Farbkonvertierung (color conversion) 694
importieren 55, 74, 645, 664 Footage 695
Elemente-Referenz, Legende für Expressions global 691
690 hasParent() 689
Ellipse (Effekt) 511 Interpolation 693
Ellipsen-Werkzeug. Siehe Elliptische-Maske- Kamera (camera) 699
Werkzeug
Key 702
Elliptische-Maske-Werkzeug 238
Keyframeschleifen 690
Ende, Eigenschaft (Bereichsauswahl) 291
Komposition (comp) 694
Entfernen
Licht (light) 699
Hilfslinien 41
Maske (mask) 700
Keyframes 163
name 689
nicht verwendete Dateien 717
Referenz 690
überflüssige Keyframes 175
Vektormathematik (vector math) 691
Entwurfsqualität 145
Zufallszahl (random number) 692
EPS-Format
Expression-Auswahl 308
importieren 55, 69
Expression-Auswahlwerkzeug
Erhalten von Farbe mit Linearer Color-Key-
Expression-Beispiele 682
Effekt 466
mit Expressions verwenden 679
Ermitteln, Importoption für Alphakanal 64
mit übergeordneten Ebenen verwenden
Ersten Scheitelpunkt setzen (Befehl) 253
183
Erster Rand (Eigenschaft) 294
übergeordnete Ebenen 184
Erster Scheitelpunkt 252
Wert in Expressions auswählen 680
Erweiterungen, Dateiname 22
Zugriff auf Werte in Expressions 678
Etikettengruppe auswählen (Befehl) 155
Expression-Elemente, Referenz 690

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Expressions Farbdifferenz-Key (Effekt) 456


Anwendungsbeispiel 309, 706 Farbe
Auswahl-Werkzeug-Beispiele 682 16 Bit 27
bearbeiten 681 anpassen 386
Beispiel 682, 687 anzeigen 42
Beispiel für Schreiben einer Expression 673 auswählen (Vektorpinsel) 482
deaktivieren 669 Bildschirm 344
Dimensionen oder Arrays 677 Expression-Arrays 677
Effekte 671 für Text 278
Einführung 668 Kontrast korrigieren 386
erstellen 668, 669, 673 mit Effekten anpassen 620, 622
Expression-Auswahlwerkzeug 679 NTSC-sicher 21
Feldgröße ändern 670 Optionen ändern 135
für mehrere Sprachen verwenden 681 Schatten, Mitten und Spitzlichter anpassen
in allen Ebenen anzeigen 669 387
in Keyframes konvertieren 671 Tonwert korrigieren 391, 392
JavaScript 669 Wert 42
Kommentare hinzufügen 675 Farbe (Füllmethode)
kopieren 703 Ebene 264
Kurve nach Expression 670 Malen 321
mathematische Operationen 681 Farbe (Lichteinstellung) 662
mit Masken verwenden 681 Farbe ändern (Effekt) 443
Referenz für Elemente 690 Farbe ändern (HLS)
Richtlinien zum Schreiben 673 Siehe In Farbe ändern (Effekt)
sichern 674, 681 Farbe für aktiven Text (Voreinstellung) 337
speichern 674, 681 Farbe übrig lassen (Effekt) 584
Voreinstellungen 681 Färben (Steuerung) 389
Welt-Raum 689 Farben auswählen 48
Zeit 679 Farbfeld 341
Zugriff auf Eigenschaften 673, 705 Karomuster 484
Expression-Sprache, Einführung 675 Farbfläche (Einstellungen) 126
Expression-Sprachmenü 686 Farbflächenebene
Extrahieren (Effekt) 461 erstellen 125
rastern 156
Farbig abwedeln - klassisch (Füllmethode) 264
F
Farbig abwedeln (Füllmethode)
F-Stop (Kameraeinstellung) 657
Ebene 264
Fadenkreuz, Lineal 41
Malen 320
Falten (Befehl) 767
Farbig nachbelichten - klassisch
Farbbalance (Effekt) 387
(Füllmethode) 263
Farbbalance (HLS), (Effekt) 446
Farbig nachbelichten (Füllmethode)
Farbbalken als Platzhalter 99
Ebene 264
Farbbereich (Effekt) 459
Malen 320

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Farbkopie (Einstellung) 482 Film planen 20


Farb-Matte entfernen (Effekt) 415 Filmdatensegmentierung, Option im
Farbrelief (Effekt) 581 Dialogfeld „Rendereinstellungen“ 732
Farbstabilisierung (Effekt) 387 Filme
Farbtiefe 27 anzeigen 94
Farbton (Füllmethode) 321 Framerate ändern 96
Farbton (Füllmethode), Ebene 265 für Import vorbereiten 78
Farbton (Füllmethode), Malen 321 Größe ändern 765
Farbton/Sättigung (Effekt) 389 in Footagefenster öffnen 94
Farbverknüpfung (Effekt) 446 Filme beschneiden 767
Farbwähler 48 Filme mit niedriger Auflösung für das Testen
von Bewegungen erstellen 768
Farbwähler-Effekt. Siehe Pipettenfüllung-
Effekt Filmfootage
Farbwert einstellen 340 für Endausgabe vorbereiten 78
Favorit anwenden (Befehl) 339 für Import vorbereiten 78
Favorit sichern (Befehl) 339 Halbbilder trennen 79
Favorit speichern (Befehl) 339 vorbereiten für Import 75
Favoriten Zeitverzerrung 227, 228
Siehe Animationsvorgaben Filmgröße (Kameraeinstellung) 658
Feet + Frames, Zeitanzeige 24, 108 Filmgröße messen (Kameraeinstellung) 658
Fehlendes Quellfootage 99 Filmkörnung mit Körnungseffekten
manipulieren 626
Fehler korrigieren 27
Filmscanner 75
Fehler korrigieren und rückgängig machen 27
Filmstreifen-Format 755
Fehler korrigieren und widerrufen 27
exportieren 726
Fehler. Siehe Protokolldatei
importieren 55
Feinabstimmungen bei Animationen
vornehmen 203 Filter. Siehe Effekte
Feld weichzeichnen (Effekt) 619, 625 Flansch & Chorus (Effekt) 395
Fenster Flash-Dateien (.swf)
Siehe auch individuelle Fensternamen exportieren 21, 745
Aktualisierungen anhalten 44 importieren 55
Bildlauf und zoomen 52 FLC-Format
Größe und Auflösung 718 exportieren 726
neu ordnen 30 importieren 55
Position wiederherstellen 29 FLI-Format
vergleichen 43 exportieren 726
verwenden 30 importieren 55
Fensteraktualisierungen anhalten 44 FLM-Format
Fenster-Schnappschuss 43 exportieren 726
Feststelltaste 730 importieren 55
Feststelltaste, Fensteraktualisierungen Flussdiagrammansicht
anhalten 44, 720 anpassen 709
Film erstellen (Befehl) 727, 729, 755, 756 Einführung 708

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Schaltflächen 709 Alphakanal 235


Flussdiagrammansicht anpassen 709 anzeigen 94
Flussdiagrammansicht Transformationen bearbeitete Datei neu laden 96
hinzufügen 710 bei Verwendung in einer Ebene 123
Fokalebene festlegen 384 entfernen 35
Fokusentfernung (Kameraeinstellung) 657 ersetzen 98
Footage Framerate 106
Siehe auch Footageelemente Framerate zuweisen 96
Alphakanal importieren 63 importieren 26, 59
als Hilfsebenen 154 in Komposition anordnen 114
automatisch interpretieren 58 in Originalanwendung bearbeiten 95
Dateien mit Ebenen als Footage importieren in Originalanwendung öffnen 95
88
mehrere hinzufügen 111
der Komposition hinzufügen 110
neue Ebene erstellen 124
ersetzen und Platzhalter verwenden 97
Platzhalter verwenden 98, 99
Halbbilder trennen 79
Schleife 96
in Originalanwendung öffnen 95
Stellvertreter verwenden 98
Interlaced und Non-Interlaced 76
trimmen 137
Pixel-Seitenverhältnis 83
verwalten 34, 35, 98
wieder in einzelne Ebenen umwandeln 89
Footageelemente importieren 26
Footage bearbeiten. Siehe Trimmen
Footagefenster
Footage durch niedrigauflösende
Anzeigeeinstellungen 38
Stellvertreter ersetzen 99
Ausgabe 192
Footage durch Platzhalter ersetzen 99
Bildlauf und zoomen 52
Footage ersetzen (Befehl) 73, 97, 98, 99
Einführung 18
Footage global in einem Projekt ersetzen 97
Filme anzeigen 94
Footage in Schleifen wiedergeben 96
Registerkarten 30
Footage interpretieren (Befehl) 63, 96
Vorschau nur im 201
Footage interpretieren (Einstellungen)
Form, Eigenschaft (Bereichsauswahl) 292
auf mehrere Footageelemente anwenden
97 Formate (Adobe Photoshop) 68
Halbbildreihenfolge 80 Formen
Interpretationsregeln 58 aus Masken erstellen 257
kopieren 96 Kurvensegment anpassen 247
Motion Detect (Option) 80 Pinselarten 481
Separate Halbbilder (Optionen) 79 Fotofilter (Effekt)
Footage mit Alphakanal importieren 63 anwenden 622
Footage mit QuickTime-Komponenten Einstellungen 622
exportieren 750 Fraktal (Effekt) 513
Footage neu laden (Befehl) 96 Fraktale Störungen (Effekt) 471
Footage neu verbinden 73 Fraktale Störungen, Effekt als Schleife 474
Footageelemente Frame einfrieren simulieren 229
Siehe auch Footage Frame speichern unter (Befehl), Frame sichern
unter (Befehl) 754

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Framegröße 103, 104 und Vollton-Composite-Effekt 418


Framerate und Zoom-Effekt 425
Definition 23, 106 Füllmethoden (Spalte) 143, 261
Film 106 Füllmethoden beim Malen
Footage und Komposition im Vergleich 106 anwenden 324
für Footage einstellen 96 Definition 319
Standard für eine Sequenz 62 Füllmethoden für Ebenen
vor dem Import ändern 62 anwenden 263
Framerate (Option) Definition 257, 262
Kompositionseinstellungen 102 3D-Ebenen 649
Rendereinstellungen 733 experimentieren 267
Framerate für Footage festlegen 96 mit mehreren Prozessoren verwenden 723
Frames Optionen 263
anzeigen 43 Renderreihenfolge 711
Optionen für Zeitanzeige 24
Startnummer 24 G
überblenden 146 Gamma/Pedestal/Zuwachs (Effekt) 453
Frames (Option) 108 Ganze Frames. Siehe 3:2-Pulldown
Frameseitenverhältnis 83 Garbage-Matte 345
Frame-Überblendung Gaußscher Weichzeichner (Effekt) 402
auf Ebene anwenden 146 Gefüllte Formen
und Geschwindigkeit 146 aus Masken erstellen 257
Frame-Überblendung (Schalter) 146 Gehe zu Zeitpunkt (Befehl) 44
Frame-Überblendung aktivieren Geometrie.
(Schaltfläche) 146 Siehe Transformationseigenschaften
Frame-Überblendung, Option im Dialogfeld Gerade Linien zeichnen 242
„Rendereinstellungen“ 732
Gerenderte Bilder, Vorschau mit Audio 150
Freie Transformationspunkte 245
Geschwindigkeit
Füllebene 261
abschwächen 221, 222
Füllfarbe, Eigenschaft (Animator) 289
ändern 220
Füllmethoden
beeinflussende Faktoren 213
mit Pipettenfüllung-Effekt verwenden 511
berechnen 232
und 4-Farben-Verlauf-Effekt 500
Bewegungspfad 214
und Berechnungen-Effekt 409
optimieren 216
und Blitz-Effekt 518
Richtungsgriffe 217
und Farbverknüpfung-Effekt 447
steuern 217
und Fraktale Störungen-Effekt 473
Zeitverzerrung 226
und Füllwerkzeug-Effekt 520
Geschwindigkeit entlang von
und Kreis-Effekt 511 Bewegungspfaden steuern 214
und Raster-Effekt 516 Geschwindigkeit glätten 221
und Schachbrett-Effekt 510 Geschwindigkeitskurve
und Überblenden-Effekt 408 Geschwindigkeit optimieren 216
und Vegas-Effekt 529 Grenze 217

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Interpolationsart 214 Halbbildflimmern reduzieren (Effekt) 616


Wertunterschied 214 Halbbildreihenfolge
Zeitunterschied 213 Einführung 80
Gewitter (Effekt) 500 interpretieren 80
GIF-Format oberes Halbbild zuerst 80
exportieren 726 testen 768
importieren 55 umkehren 767
Gitter-Verkrümmung (Effekt) 426 unteres Halbbild zuerst 80
Glanzlichter mit Effekten anpassen 623 ursprüngliche bestimmen 80
Glätten 175, 232 Halbbild-Rendern 732, 733
Glätten (Befehl), (Vektorpinsel) 484 Halbtonmuster
Gleichmäßige Bézier-Interpolation 206 mit Körnungseffekten manipulieren 626
Option 208 Hall (Effekt) 398
Globale Methoden, Expressions 703 Halos in Bildern 415
Gradationsblende (Effekt) 612 Handkamera 791
Grafiktablett Handkolorierte Bilder 386
Pinseleinstellungen festlegen 317 Hängende Interpunktion 283
und Malwerkzeuge 317 Harte Mischung (Füllmethode) 266
Grafiktablett und Vektorpinsel 479 Hartes Licht (Füllmethode)
Grafiktablettstift für Vektorpinsel Ebene 265
konfigurieren 484 Malen 321
Graustufenbilder hasParent-Funktion verwenden 689
in Schwarzweißbilder konvertieren 393 Helligkeit und Kontrast (Effekt) 386
konvertieren 386 Hierarchie, Projekt 22, 710
Grenzen erweitern (Effekt) 454 Hilfe
Griffe. Siehe Richtungsgriffe, Ease-Griffpunkte Siehe auch Effekte-Hilfe
Grifflinien, Definition 242 Hilfe nach Aufgaben 7
Großbuchstaben auf Text anwenden 280 Übersicht 6
Größe ändern verwenden 11
Ebene 176 Hilfsebenen
Film 765 Einführung 154
Textbegrenzungsrahmen 274 Rendereinstellungen 770
Größe. Siehe Skalierung Hilfslinien
Grundlinie 279 und sichere Zonen 39
GUI-Farben (Voreinstellungen) 48, 270 verwenden 41
Hilfslinien fixieren 41
H Hilfslinien neu positionieren 41
Halbbilder Hintergrund
Interlaced 24 Farbe 115
Interlaced und Non-Interlaced 76 Transparenzraster 115
trennen 79, 93 Hintergrundtransparenz erhalten 262
Halbbilder rendern (Option) 81 Histogramm 462

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Hochgestellter Text 280 ändern 131


Hochpass-Tiefpass (Effekt) 396 Definition 137
Hold-out-Matte 345 In Punkttext umwandeln (Befehl) 302
Horizontale Skalierung von Text anpassen 280 In-Spalte
Horizontalen Text in vertikalen Text Definition 118
umwandeln 303 Ebene zeitlich positionieren 130
Horizontales Tracking 799 zur Zeitdehnung verwenden 225
Indizierung, Arrays und Vektoren 678
I Ineinander kopieren (Füllmethode) 265
ICB-Format Ineinander kopieren (Füllmethode), Malen
exportieren 726 320
importieren 56 Infopalette
ID Matte (Effekt) 385 Ebenennamen anzeigen 134
IFF-Format Einführung 46
exportieren 726 Kanalinformationen 46
importieren 55 mit Effekten verwenden 341
Illustrator. Siehe Adobe Illustrator mit Vorschau verwenden 198
Imax-Frames 57 RGBA-Anzeige ändern 47
IMG-Format X/Y-Koordinaten 46
exportieren 726 Inkrementieren und sichern (Befehl) 51
importieren 55 Inkrementieren und speichern (Befehl) 51
Importieren Innerer/Äußerer Key (Effekt) 463
Siehe auch individuelle Dateiformate Instabiles Footage stabilisieren 791
After Effects-Projekte 72 Integrierter Alphakanal 64
Audiodateien 74 Intel Indeo-Kompressor 753
Dateien in Projekte 59 Intensität (Lichteinstellung) 661
Dateien mit Ebenen 88, 89 Interaktive OpenGL-Vorschau 185
Dateien mit Tiefeninformationen 664 Interessenbereich
3D-Bilddateien 74 ausrichten auf 662
ElectricImage-Dateien 664 Einführung 663
Elemente durch Ziehen 60 Interlaced- und Non-Interlaced-Video 77
Footage vorbereiten 56 Interlaced-Video
mehrere Footageelemente 59 Halbbilder trennen 93
Standbildsequenz 60 verwenden 79
unterstützte Formate 54 Internet. Siehe World Wide Web
Importieren (Befehl) 59 Interpolation
Importiertes Footage anzeigen 94 ändern 207
Importiertes Footage verwenden 94 automatische Bézier-Interpolation 205
In Absatztext umwandeln (Befehl) 302 Bézier 206
In Farbe ändern (Effekt) 444 Frames für glatte Bewegungsabläufe 146
In Komposition mit Ebenen konvertieren gleichmäßige Bézier-Interpolation 206
(Befehl) 89 Intelligente Maske (nur Pro) 253
In-Point Interpolationsunterdrückung 207

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linear 205 Achsenmodi 658


Methode wählen 204 Ansicht ändern 656
Methoden mischen 210 Ansichten 654, 655
Methoden vergleichen 204 Arbeitsbereiche 654, 655
ohne 204, 205 Einstellungen 656
räumlich 203 erstellen und verwenden 655
und Beschleunigung 217 Footage mit Handkamera aufnehmen 791
und Keyframe-Symbole 204 Kompositionskamera-Effekte verwenden
und Keying 344 343
und Verlangsamung 217 mit Effekten verwenden 649
zeitlich 203 rendern 655
Interpolationsunterdrückung ein/aus (Befehl) weichzeichnen 657
211 Weitwinkelobjektiv erstellen 657
Interpretation Werkzeuge 658
Halbbildreihenfolge 80 Kamerawerkzeuge 658
Regeln festlegen 58 Kanäle
Interpretationsregeln, Textdatei 58 Siehe auch Alphakanal
Interpunktion, hängend 283 anzeigen 42
Irisblende (Effekt) 613 festlegen 416
Isolieren einer Ebene. Siehe Solo-Einstellung Masken aus Kanälen erstellen 270
für Ebenen mischen 398
vertauschen 417
J Kanäle (Effektkategorie)
Jalousien (Effekt) 615 illustriert 356
JavaScript für Expressions 669, 675 Kanäle festlegen (Effekt) 416
JavaScript. Siehe Skripten und Expressions Kanäle kombinieren (Effekt) 410
JPE-Format Kanäle vertauschen (Effekt) 417
exportieren 726 Kanal-Weichzeichner (Effekt) 400
importieren 55 Kanone 547, 548
JPEG-Format Kanten abschrägen (Effekt) 497
exportieren 726 Kanten aufrauen (Effekt) 586
importieren 55 Kapitelverknüpfungen 139, 142
JPG-Format Karomuster, Farbfeld 484
exportieren 726 Kartenblende (Effekt) 608
importieren 55 Kartentanz (Effekt) 530
Kaustik (Effekt) 534
K Kein Licht, Aussehen erstellen 661
Kamera Kerning
aktive Kamera 654, 655 anwenden 305
Kamera drehen-Werkzeug 658 Beschreibung der Optionen 304
Kameraeinstellungen 656 für Zeichenversatz- oder
Zeichenwerteigenschaften 305
Kameras
Text 279

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Key-Farbe Roving 221


Einführung 343 Skalierung 176
Spuren entfernen 467 Symbole 204
Key-Farbe unterdrücken (Effekt) 467 überflüssige 175
Keyframe hinzufügen (Befehl) 161 umkehren 223
Keyframe-Assistenten und Wertkurve 212
Audio in Keyframes konvertieren 182 und Zeitbalken 166
Easy Ease 216, 222 verschieben 164
Keyframereihenfolge umkehren 223 Werte 167
Keyframe-Geschwindigkeit (Befehl) 220 Werte bearbeiten 163
Keyframe-Interpolation (Befehl) 207, 222 Zugriff auf 163
Keyframe-Navigator 160 Keyframes einrichten 168
Keyframereihenfolge umkehren (Befehl) 223 Keyframes löschen 163
Keyframes Keyframes mit Hilfe von Expressions
ändern 168 durchlaufen 690
Ankerpunkt 180 Keyframes umkehren 223
Anzeigevoreinstellung für Bewegungspfad Keyframeschleifen-Methoden 690
173 Keyframe-Symbol 161
auswählen 162 Keying 343
Bewegungspfad 173 binäre Keys 345
Deckkraft 178 Definition 235
dehnen 224 Farbreste entfernen 467
der Wertkurve hinzufügen 212 für einzelnen Frame 344
Drehung 178 Interpolationsmethoden 344
einfrieren 229 Keys kombinieren 346
einstellen 161, 168 lineare Keys 345
Expressions anstelle von Keyframes Matte-Werkzeuge 345
verwenden 668, 669 statischer Hintergrund 460
Geschwindigkeit zwischen Keyframes Keying-Effekte
optimieren 217
illustriert 365
Geschwindigkeit zwischen Keyframes
verwenden 343
steuern 215
Kommentare in Expressions 675
glätten 175
Kompaktes Englisch (Expression-
hinzufügen 161, 172
Voreinstellung) 681
in Wertkurve ändern 212
Komplexe Wellen (Effekt) 442
Interpolation 204
Komplexes Wölben (Effekt) 420
Interpolation ändern 207
Komposition - Beschnittene Ebenen (Option)
kopieren und einfügen 165 67
kopieren und einsetzen 165 Komposition (Option) 67
löschen 163 Kompositionen
Maskenformen und Maskenkanten 182 Siehe auch Verschachteln
mehrere auswählen 197 an Renderliste anfügen 729
Position 169 Ankerpunkt festlegen 108

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Auflösung 106 Widerrufen


aus Adobe Premiere Pro erstellen 90 Kompositionseinstellungen (Befehl) 104
Aussehen anpassen 107 Kompositionsfamile (Schaltfläche) 31
benennen 101 Kompositionsfenster
beschnittene Ebenen 90 Anzeigevoreinstellungen 199
Bewegungsunschärfe 147 Ausgabe 192
Dateien mit Ebenen als Kompositionen bewegte Maske anzeigen 262
importieren 88 Bewegungsunschärfe aktivieren
Dauer 108 (Schaltfläche) 147
Definition der erweiterten Einstellungen Bildlauf und zoomen 52
108 Definition 112
Definition der grundlegenden Drahtgitter-Vorschau 53
Einstellungen 103
Farbe der Montagefläche 115
duplizieren 110
Footage hinzufügen 110
Ebenen hinzufügen 123
Framegröße einstellen 104
Ebenen verankern 102, 108
Frame-Überblendung aktivieren
Einstellungen 103 (Schaltfläche) 146
Einstellungen ändern 102 Hintergrundfarbe 115
erstellen 101, 102 Menü 31
falten 714 öffnen 31
Footage durch Ziehen anordnen 114 verwenden 112
Footage hinzufügen und anzeigen 110 Vorschau nur im 201
Framegröße einstellen 104 Kompositionskamera-Effekte 343, 649
Framerate 106 Kompositionszeitmarken 120, 139
Framerate einstellen 106 Kompressoren, Liste 753
Frame-Überblendung 146 Komprimierung
Hintergrundfarbe 115 für QuickTime-Ausgabe 751
Koordinaten 341 Video für Windows-Ausgabe 753
löschen 717 Kontextmenüs 30
niedrige Auflösung 107 Flussdiagrammansicht 710
relevante Region 116 verwenden 30
Standardeinstellungen 101, 102 Kontrast
Startframe 108 einstellen 386, 621
Start-Timecode 108 mit Effekten anpassen 621
Verschachtelungsoptionen 108 Kontrastfarben mit Luminanz-Key-Effekt
Vorgaben 101 entfernen 466
Kompositionen verschachteln 112 Konturen finden (Effekt) 581
Komposition-Flussdiagrammansicht (Befehl) Konventionen, Dateibenennung 22
709 Koordinaten 47
Kompositionseinstellungen Kopieren
Befehl 102 Effekte 337
Rückgängig Text 274
Kompositionseinstellungen (Befehl) 104 Kopieren (Befehl) 165

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Kopierstempel-Werkzeug Vorschau 627


Einführung 327 Körnungseffekte
verwenden 312, 327 Anwendungsüberblick 627
Vorgaben 330 auf ausgewählte Bereiche anwenden 628
Körnung Einführung 626
Einführung 626 Farbe ändern 643
mit Körnungseffekten manipulieren 626 Position der Störungs-Samples ändern 642
Körnung anpassen (Effekt) Sample-Quelle ändern 643
anwenden 635 Störungs-Sampling 642
Anwendungsüberblick 627 Vorschau 627
auf ausgewählten Bereich anwenden 628 Kräuseln (Effekt) 433
Einführung 626 Kreis (Effekt) 510
Farbe ändern 643 Kristalle mit Zellmuster-Effekt erzeugen 506
Körnung animieren 639 Kritzeln (Effekt) 525
Position der Störungs-Samples ändern 642 Kumimoji 285
Störungs-Sampling 642 Kurven
Ton anpassen 639 Abweichungen hinzufügen 232
Tweaken (Einstellungsgruppe) 640 in Diagramm oder Pfad erstellen 209
veranschaulicht 619 mit Zeichenstift-Werkzeug zeichnen 242
Vorschau 627 räumlich 175, 232
Körnung entfernen (Effekt) Segment, Form anpassen 247
anwenden 631 zeitlich 175, 232
Anwendungsüberblick 627 Kurven (Effekt) 388
auf ausgewählten Bereich anwenden 628 Kurvenspitze
auf Sequenzen anwenden 634 in Animation 218
Einführung 626 mit Schnelligkeitskurve simulieren 218
Farbe ändern 643 Kurvenspitze mit Schnelligkeitskurve
Position der Störungs-Samples ändern 642 simulieren 218
Sample-Quelle ändern 643
scharfzeichnen 634 L
Störungs-Sampling 642 Länge der Komposition (Option) 57
veranschaulicht 619 Laser mit Strahl-Effekt erzeugen 506
Vorschau 627 Laufweite für Text 279
Körnung hinzufügen (Effekt) Laufweite, Eigenschaft (Animator) 289
anwenden 627, 638 Layer Space Transforms
auf ausgewählten Bereich anwenden 628 (Transformationsmethoden für Ebenen-
Räume) 689
Einführung 626
Leistung (schnellere Vorschau) 200
Einstellungen (Einstellungsgruppe) 640
Leistung. Siehe RAM (Random Access
Körnung animieren 639
Memory)
Sample-Quelle ändern 643
Letzte Favoriten (Befehl) 339
Ton anpassen 639
Letzten Schnappschuss einblenden
veranschaulicht 619 (Schaltfläche) 113

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Letzter Rand (Texteigenschaft) 296 Lokalachsenmodus 659


Leuchten (Effekt) 582 Löschen
Lichtart (Lichteinstellung) 661 Hilfslinien 41
Lichter nicht verwendete Dateien 717
Einführung 660 Projektelemente aus Flussdiagrammansicht
Einstellungen 661 710
erstellen 661 überflüssige Keyframes 175
mit Effekten verwenden 649 Luminanz (Füllmethode)
und Effekte 343 Ebene 265
und Interessenbereich 663 Malen 321
Lichtkegel (Lichteinstellung) 662 Luminanz integrieren (Füllmethode), Ebene
265
Lichtstrahlen, parallele erstellen 661
Luminanz-Key (Effekt) 466
Lieblingseffekte 338
Luminanzschablone (Füllmethode) 266
Lineale
Luminanzschablone (Option) 267
auf Nullpunkt einstellen 41
Luminanzsilhouette (Füllmethode) 266
Definition 112
Luminanzsilhouette (Option) 267
ein- und ausblenden 41
Luminanzwert für bewegte Maske 261
Nullpunkt 47
Luminanzwerte mit Luminanz-Key-Effekt
Zeit. Siehe Zeitlineal
entfernen 466
Linear abwedeln (Füllmethode)
Ebene 265
Malen 320
M
Mac OS-Dateitypen 22
Linear nachbelichten (Füllmethode)
Macromedia Flash (SWF)
Ebene 265
exportieren 21, 745
Malen 320
importieren 55
Lineare Blende (Effekt) 614
Maleffekte (Effektkategorie)
Lineare Interpolation
Siehe auch After Effects-Hilfe
Definition 205
Maleffekte (illustriert) 368
mit Bézier-Interpolation mischen 210
Malen
Option 208
Siehe auch Pinsel-Werkzeug, Vektorpinsel
von der räumlichen Interpolation wechseln
209 Farbauswahl 482
Lineare Keys 345 Farbfeld 484
Linearer Color-Key (Effekt) 464 Footage 493
Lineares Licht (Füllmethode) 321 Füllmethoden 319
Lineares Licht (Füllmethode), Ebene 265 Malwerkzeuge 311
Linien erstellen 257 radieren 331
Linke und rechte Zeitansichtsklammer 120 Rückgängig (Schaltfläche) 483
Links Vektorpinsel-Effekt anwenden 480
Kapitel 142 Werkzeuge für Vektorpinsel 480
Web 141 Werkzeugpalette 480
LiveMotion (AMX) Widerrufen (Schaltfläche) 483
exportieren 740 Malen (Effekt) 478

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Malen animieren (Effekt) 590 Bewegungspfade in Masken konvertieren


Malen animieren, Maloption 325 239
Malpalette Bézier 236
Radieroptionen 331 Deckkraft anpassen 249
verwenden 311 Definition 234
Malstriche drehen 245
animieren 325 3D-Ebenen 649
auswählen 480 duplizieren 237
Eigenschaften anpassen 332 Effekte anwenden 257
glätten 484 elliptisch 238
mischen 479 erneut verwenden 260
mit Maleffekt auftragen 479 ersetzen 246
mit Zeitmarke verwenden 489 erstellen 236
Malstriche glätten 484 erster Scheitelpunkt 252
Malstrich-Zielauswahl zum Animieren von Expressions 681, 700
Strichen 325 Farbe 237
Malwerkzeug Farbe ändern 270
in Vektorpinsel-Effekt 481 Form ändern 246
Malwerkzeuge Form animieren 271
Deckkraft 322 in Flussdiagrammansicht anpassen 710
Form ändern 481 inneren und äußeren Bereich festlegen 250
Kopierstempel-Werkzeug 327 Interaktionen einstellen 257
Pinsel 311 Kanten anpassen 249
Radiergummi-Werkzeug 331 Linien aus Masken erstellen 257
Manuelle Vorschau 186, 190 löschen 246
Marke hinzufügen (Befehl) 141 mehrere Masken modifizieren 259
Marken mit Zielmenü angeben 236, 252
aus Komposition in Ebene konvertieren 142 Pfade 239
Ebenenzeitmarken 141 rechteckig 238
Kapitelverknüpfung 142 Renderreihenfolge 711
Kompositionszeitmarken 139 sichern 260
synchronisieren 142 skalieren 245
Zeitmarke 43, 160 Speicheranforderungen 721
Maske (Eigenschaft) 182 speichern 260
Masken Steuerungspunkt hinzufügen 246
animieren 252 Textebenen 294
anzeigen 235 umkehren 250
Arten 236 Umriss 250
aus Kanälen erstellen 270 verschieben 246, 250, 251
aus Text erstellen 294 weiche Kanten 248
auswählen 243 zurücksetzen 247
bearbeiten 246 Masken umkehren. Siehe Masken
bewegte 261

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Maskenausweitung (Eigenschaft) anpassen Mehrere Systeme rendern 762


249 Methode und Expressions 677
Maskendeckkraft (Eigenschaft) anpassen 249 Metrik (Kerning-Option)
Maskenform Definition 304
animieren 252 Metrik (Textoption) 279
Geschwindigkeit 220 Microsoft
speichern und erneut verwenden 260 RLE-Kompressor 753
und Ausschnitt-Werkzeug 251 Video-Kompressor 753
Maskenform (Befehl), beim Verschachteln Millionen Farben für MJPEG-Karten 21
deaktiviert 714
Minimax (Effekt) 414
Maskenform-Keyframe (Befehl) 252, 271
Mischen
Maskenkante, Geschwindigkeit 220
Malstriche 479
Maskenmodi anwenden 258
Mit Expressions in Timecode konvertieren 703
Maskenpfade 239
Mit Komposition mit Ebenen (Befehl) 89
Maskierter Alphakanal 64
Mit Struktur versehen (Effekt) 589
Materialoptionen für 3D-Ebenen 650
MJPEG-Komprimierung 21
Mathematische Operationen und Expressions
Modulator (Effekt) 397
681
Modus, Eigenschaft
Matte festlegen (Effekt) 416
Bereichsauswahl 292
Matte verbessern (Effekt) 468
Monochrom (Einstellung) 386
Matte vergrößern/verkleinern (Effekt) 469
Montagefläche
Matte-Ansicht, Definition 344
Farbe 115
Matten
Helligkeit 48
Siehe auch Alphakanal
Mosaik (Effekt) 585
Definition 234
Motion Detect (Option) 80
entfernen 415
Motion Tile (Effekt) 585
Traveling Matte 261
Motion-Picture-Film 77
verfeinern 345
Motion-Tracking
verkleinern 469
Aktionen für Genauigkeit 803
Werkzeuge 345
Anfügepunktversatz 804
Matten verfeinern 345
Drei-Punkt Tracking 788
Matten vergrößern 469
Drift korrigieren 793, 794
Matten verkleinern 469
Einführung 777
Matte-Werkzeug-Effekte
Einführung in Arten 800
illustriert 367
paralleler Eckpunkt 787, 788, 789
Maximale Speicherverwendung
(Voreinstellung) 721 Region vorbereiten 778
Maya-Format Richtung beschränken 799
exportieren 726 Skalierung 800
importieren 55, 659 Tracker-Steuerungenpalette 782
Median (Effekt) 475 Tracking-Optionen definieren 785
Medien importieren 19 verdeckte Objekte 795
Mehrere Prozessoren und After Effects 723 Vergleichsmethode 794

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Vertrauen 802 Neigung, Eigenschaft (Animator) 288


zum Anfügen einer Ebene 784 Netzwerkleistung bei mehreren Systemen 763
Motion-Tracking (Vertrauen) 802 Neue Einstellungsebene (Befehl) 127
MOV-Format Neue Farbfläche (Befehl) 125
exportieren 726 Neue Komposition (Befehl) 101
importieren 55 Neue Zeit (Einstellungen) 489
MP-Plug-in 723 Nicht maskierter Alphakanal 64
MP3-Format Nichtlineare Bearbeitung, Ausgabemodule
exportieren 726, 745 erstellen 734
importieren 55 Niedrige Auflösung
MPEG-Datei Kompositionen 107
Tasks vor und nach dem Encodieren 774 Stellvertreter 99
MPEG-Dateiformat NLE. Siehe Nichtlineare Bearbeitung
Audiovorgabeoptionen 774 Non-Drop-Frame, Timecode-Anzeige 23
Ausgabemodul 774 Non-Interlaced-Video 77
Multiplexer-Vorgabeoptionen 774 Normal (Füllmethode) 265
Videovorgabeoptionen 773 Normal (Füllmethode), Ebene 263
MPEG-Formate Normal (Füllmethode), Malen 319
MPEG-1-Format importieren 55 NTSC. Siehe National Television Standards
Committee (NTSC)
rendern 772
NTSC-sichere Farben 21
MPG-Format importieren 55
Null-Objekte
Multiplizieren (Füllmethode)
Definition 185
Ebene 266
erstellen 185
Malen 320
0,0 (Ursprung des Bildbereichs) 47
Nullebene und Expressions 671
N Nullpunkt 41
n ersetzen (Befehl) 653
Nur (Farbname) Kanal anzeigen (Schaltfläche)
name-Attribut verwenden 689 113
National Television Standards Committee Nur Expression kopieren (Befehl) 703
(NTSC)
bei der Ausgabe zu berücksichtigende
Faktoren 21 O
Framerate 106 Oberes Halbbild zuerst (Option) 80
Halbbildreihenfolge 79 Oberes Halbbild zuerst, Reihenfolge 768
und Interlacing 76 Oberes Halbbild zuerst, Videosystem 80
Navigator, Keyframe 160 Ohne (Maskenmodus) 259
Navigatoransicht 120 OMF-Dateiformat
Negativ multiplizieren (Füllmethode), Ebene importieren 88, 92
266 rendern 775
Negativ multiplizieren (Füllmethode), Malen Onion Skin, Steuerung in Vektorpinsel-
320 Voreinstellungen 487
Negatives Licht, Aussehen erstellen 661 OpenGL-Vorschau 197, 198
Neigung durch Tracking simulieren 782, 788 OpenType-Schriften 277

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Optikkompensierung (Effekt) 427 Partikel


Optimale Einstellungen (Vorlage) 731 Arten 546
Optimieren auflösen oder explodieren 549
Geschwindigkeit 217 durch Ebenen ersetzen 551
Optimieren (Schalter) 713 durch Text ersetzen 553
Option „Alle Attribute in die neue eingrenzen 557
Komposition verschieben“ 716 entlang Flugbahnen drehen 556
Optionen für Motion Tracker 803 gleichmäßigen Strom erzeugen 547
Optionen für Zeitleiste 120 maskieren 557
Optisches Kerning 304 Richtung und Geschwindigkeit steuern 547
Ordnen und Ebenenmasken 563
Footage 35 und Kanone 547
Projekte 708 und Raster 548
Ordner und Schwerkraft 556
Dateien verschieben 35 Verhalten anpassen 545, 554
erstellen 35 versetzen 552
Inhalte ein- und ausblenden 35 Partikel erzeugen
Projekthierarchie 22 mit Ebenen- oder Partikelexplosion 549, 550
umbenennen 36 mit Explosion 549, 550
verwenden 35 mit Kanone 547
Organisationsdiagramm. Siehe mit Raster 548
Flussdiagrammansicht
Punkte durch Ebene ersetzen 551
Orthogonale Ansichten 651
Partikel in einem Bereich eingrenzen 557
Out-Point
Partikel-Quellebene, Definition 551
ändern 131
Partikeleigenschaften
Definition 137
mit Ebenenmaske ändern 561
Out-Spalte
mit RGB-Kanälen ändern 563
Definition 118
Partikelsimulation
Ebene zeitlich positionieren 130
Auswirkungen 550
verwenden 225
Einstellungen unter „Ebenenexplosion“ 550
Outlines erstellen (Befehl) 294
Einstellungen unter „Partikelexplosion“ 550
Overscan 39
Partikelsimulation (Effekt) 544
Ebenenmaske animieren 566
P Pausstift (Befehl)
PAL. Siehe Phase Alternating Line (PAL) anwenden 240
Paletten 29 Vorschau 270
Siehe auch individuelle Palettennamen PCT-Format
Effekte 335 exportieren 726
Infopalette 46 importieren 55
verwenden 32 PCX-Format
Palettenpositionen zurücksetzen (Befehl) 29 exportieren 726
Paralleler Eckpunkt, Tracking 787, 788, 789 importieren 55
Parametrischer Equalizer (Effekt) 397

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PDF-Format importieren 55, 69 Flussrate 322


Perspektive Vorgaben 318
durch Tracking simulieren 788 Pinselstriche (Effekt) 579
in 3D-Ebenen 651 Pinsel-Werkzeug. Siehe Malwerkzeuge
Perspektive-Effekte (illustriert) 369 Pipette
Pfad umkehren (Texteigenschaft) 295 Effekt-Farbwerte einstellen 341
Pfade und Textebenen 294 Farben auswählen 48
Pfadoptionen (Eigenschaft) 294 für Keying-Effekte 456
Pfadtext (Effekt) 594 Pipette-Werkzeug (Vektorpinsel) 483
Phase Alternating Line (PAL) Pipettenfüllung (Effekt) 511
bei der Verwendung zu berücksichtigende Pixar-Format
Faktoren 21 exportieren 726
Framerate 106 importieren 55
Interlaced und Non-Interlaced im Vergleich Pixel, Farbwerte 42, 46, 343
76
Pixel-Seitenverhältnis
Seitenverhältnis 83
Definition 83
Photoshop mit Ebenen (Befehl) 754, 772
einstellen 84
Photoshop. Siehe Adobe Photoshop
Kompositionseinstellungen 102
PIC-Format
Korrektur 114
exportieren 726
Option 105
importieren 55, 56
und Maya-Dateien 659
PICT-Format 57
Pixel-Seitenverhältnis einstellen 105
exportieren 726
Plattformen und Importieren 72
importieren 55, 57
Plattformübergreifend
Pinsel
After Effects-Projekte importieren 72
ändern 481
Projekte 21
anpassen 315
Überlegungen für den Import 56
Arten 482
Platzhalter
auswählen 314
anstelle von Footage verwenden 99
Einführung 314
fehlendes Footage 99
Einstellung für weiche Kante 482
Platzhalter (Befehl) 99
Farbe 319
Plug-ins
Radius 481
im Netzwerk rendern 764
Vorgaben 318
PNG-Format
Pinsel berechnen (Optionen) 493
exportieren 726
Pinseldruckeinstellung 322
importieren 55
Pinseleinstellungen und Grafiktablett 317
Polarkoordinaten (Effekt) 429
Pinselspitzenpalette
Popuppaletten
Einführung 311
Elementliste anpassen 319
Optionen 315
Position
Pinselstriche
animieren 168
animieren 325
Ebenenwerte verschieben 169
Farbe 319

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Expression-Beispiel 684 Projekt-Flussdiagramm (Befehl) 709


in 3D animieren 645, 646 Proportionale Raster 41
Keyframes 172 Protokolldatei
und Ausschnitt-Werkzeug 250 rendern 727, 730
von Effekten auf Ebenen 342 und Überlauf 764
Werte einstellen 169 PRPROJ-Format importieren 55
PPJ-Format PS-Format importieren 55
importieren 55 PS-Gradationskurven (Effekt) 454
Premiere. Siehe Adobe Premiere PSD-Format
Progressiver Scan 76 exportieren 726
Projekt öffnen (Befehl) 26 importieren 55
Projekt planen 19 Pulldown, 3:2. Siehe 3:2-Pulldown
Projekt reduzieren (Befehl) 35, 717 Punkte
Projekt starten 19 durch Ebenen ersetzen 551
Projekte durch Text ersetzen 553
einrichten 24 Erzeugung aus Kanone deaktivieren 548
erstellen 25 Punkttext
Hierarchie 22 Siehe auch Text
in andere Projekte importieren 72 in Absatz umwandeln 302
inkrementell sichern 51 Punktuelles Licht (Füllmethode) 265
inkrementell speichern 51 PXR-Format
Medien auswählen 19 exportieren 726
öffnen 26 importieren 55, 57
ordnen 708
planen 19 Q
plattformübergreifend 22 Quadratische Pixel
reduzieren 35, 717 Ausgabe in D1 oder DV 86
schließen 26 Einführung 83
sichern 26 Seitenverhältnis einstellen 84, 105
speichern 26 Qualität
wiederherstellen 27 anpassen 145
Projekteinstellungen (Befehl) 25 in Flussdiagrammansicht anpassen 710
Projektfenster Qualität (Schalter) 145
Anzeige anpassen 36 Quellebenen mit mehreren Frames
Bildlauf 52 berechnen 551
Definition 30 Quellennamen von Ebenen anzeigen 134
Footageelemente verwalten 35 Quellfootage
Ordner erstellen 35 Siehe auch individuelle Dateiformate,
und Importieren 59 Footage
verwenden 34 ersetzen 98
Projekt-Flussdiagramm fehlendes 99
mit Vorschau verwenden 198 importieren 26
unterstützte Formate 54, 725

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Quelltext (Eigenschaft) 286 proportional 41


QuickInfo 46 verwenden 39
QuickPaint-Modus 489 Raster (Effekt) 515
QuickTime Räumliche Interpolation
Alphakanal 63 3D-Ebenen 648
exportieren 726 Definition 203
importieren 55 Standard einstellen 209
Kompressoren 751 und Bewegungspfade 203
Komprimierungseinstellungen 751 Räumliche Kurve, Definition 175
Seitenverhältnis 84 Rauschen (Effekt) 475
über QuickTime exportieren 750 Rauschen-Effekte (illustriert) 367
RealMedia-Format exportieren 726, 743
R Rechteck (Pinsel-Werkzeug) 481
Radialer Schatten (Effekt) 498 Rechteckige Pixel 83
Radialer Weichzeichner (Effekt) 402 Rechteckige und ovale Masken 238
Radiales Wischen (Effekt) 614 Rechteckige-Maske-Werkzeug 238
Radieren, Radius 481 Referenz für Expressions 690
Radiergummi-Werkzeug Referenzpunkt einstellen und animieren 180
Malstriche entfernen 331 Referenzverknüpfung 54
verwenden 314, 331 Reflektieren, 3D-Ebenen 651
Radiergummi-Werkzeug (Vektorpinsel) 481 Reihenfolge von Effekten ändern 335
Radiowellen (Effekt) 521 Relevante Region
RAM (Random Access Memory) ändern 116
benötigter Arbeitsspeicher 57 Größe der Komposition beschneiden 116
effektiv nutzen 720 Option 113
und Bildcache 200 rendern 736
RAM-Format exportieren 726 Relief (Effekt) 581
RAM-Vorschau Rendereinstellungen 731, 770
als Film sichern 749 Renderfarm 759
als Film speichern 749 Rendering-Filter (Effektkategorie)
Einführung 185 4-Farben-Verlauf 500, 506, 511, 517
Umschalttaste+RAM 186 Rendering-Filter-Effekte (illustriert) 370
verwenden 190 Rendering-Plug-in
Voreinstellungen festlegen 721 Erweitertes 3D 666
RAM-Vorschau sichern (Befehl) 749 Standard-3D 666, 667
Ränder 40 Rendering-Plug-in (Option) 102
Ränder (Malen). Siehe Weiche Kante Renderliste
(Einstellung) Bildlauf 52
Raster Definition 728
aktivieren 548 Einstellungen 731
Einstellungen 548 Rendereinstellungen 770
Partikelrichtung steuern 548 Sichern unter (Option) 771

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Speichern unter (Option) 771 Richtungsgriffe


Statuszeile 731 anpassen 209
verwenden 770 Definition 242
Rendern Richtungsunschärfe (Effekt) 401
Audiooptionen 736 RLA-Dateien importieren 55, 74, 660, 664
auf mehreren Systemen 762 RLE-Format
Befehlszeilen 6 exportieren 726
bisherige Renderzeit 730 importieren 55
3D-Ebenen 665 RM-Format exportieren 726
Einstellungen ändern 731 Roter Umriss im Fenster 44
erneutes Rendern 729 RotoBézier-Masken
Erweitertes 3D 666 auswählen 243
Frame-Überblendung 146 erstellen 243
Geschwindigkeit erhöhen 715 Form ändern 246
Halbbilder 733 Scheitelpunkt-Spannung anpassen 269
Halbbildreihenfolge 80 Rotoscoping
im Netzwerk 759 mit dem Kopierstempel-Werkzeug 327
Informationen in der Renderliste 730 mit Vorgaben für Kopierstempel-Werkzeug
Kameras 656 330
kleineren Film erstellen 765 und Adobe Photoshop 755
Maya-Dateien 659 und Malwerkzeuge 312
Name der Ausgabedatei 771 Roving-Keyframes 221
Pause 729 RPF-Dateien importieren 55, 74, 660
Protokolldatei 730 RPF-Kamera-Import (Befehl) 660
Reihenfolge 342, 711 Rückgängig (Befehl) 27, 338
Reihenfolge mit Einstellungsebene ändern Rückgängig, Schaltfläche für Maleffekte 483
342 Rückwärts (Effekt) 394
Renderfarm 759 Rückwärtsvorschau 150
Sequenzen 756
Standard-3D-Renderer 667 S
Status 731 Samplerate 150
Überblick 725 Sättigung (Füllmethode)
überwachte Ordner 758 Ebene 266
und Frame-Überblendung 146 Malen 321
und Speicheranforderungen 720, 722 Schablone (Füllmethode) 266
Vorlagen 731, 733 Schachbrett (Effekt) 509
vorrendern 715 Schalte
Renmoji 285 verwenden 143
RGB-Format Schalter
exportieren 726 Audio 152
RGBA-Anzeige ändern 47 Audio/Video 143
RGB-Format Bewegungsunschärfe 147
importieren 55

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Definition 143 Intelligente Masken 253


Effekt 145 zur Animation von Masken angeben 252
Frame-Überblendung 146 Scheitelpunkt-hinzufügen-Werkzeug 247
in Flussdiagrammansicht ändern 710 Scheitelpunkt-konvertieren-Werkzeug 209
Optimieren 70, 144 Scheitelpunkt-löschen-Werkzeug 247
Qualität 145 Schlagschatten (Effekt) 497
Schützen 136 Schlagschatten und Drehung 711
Tarnen 135 Schleife
Transformationen falten 144 Fraktale Störungen (Effekt) 474
Video 135 Keyframes in Expressions 690
Schalter „Effekt“ 145, 335 Turbulentes Versetzen-Effekt 440
Schalter/Modi (Schaltfläche) 261 Schleife (Schaltfläche), Richtung 150, 192
Schaltfläche „Aktueller Zeitpunkt“ 113 Schließen
Schaltfläche „Bewegungsunschärfe Ansichten 654
aktivieren“ 147 Pinselstriche 479
Schaltfläche „Ebenen-Drahtgitter“ 113 Projekt 26
Schaltfläche „Einblendmenü Schließen (Befehl) 26
Zoomstufen“ 113 Schmieren (Effekt) 434
Schaltfläche „Einblendmenü 'Auflösung/ Schnappschuss (Schaltfläche) 43, 113
Verkleinerungsfaktor'“ 113
Schnappschüsse 43
Schaltfläche „Kompositions-Flussdiagramm“
Schnelle Vorschau verwenden 198
114
Schneller Weichzeichner (Effekt) 402
Schaltfläche „Pixel-Seitenverhältnis-Korrektur
aktivieren/deaktivieren“ 114 Schnelligkeitskurve
Schaltfläche „Popup Änderungsrate 213
3D-Ansichten“ 113 Geschwindigkeit steuern 214
Schaltfläche „Relevante Region“ 113 Schnelligkeitskurve, Anzeige anpassen 218
Schaltfläche „Sicherer Titelbereich“ 113 Schnitte 132
Schaltfläche „Transparenzraster aktivieren/ Siehe auch Überblendungseffekte
deaktivieren“ 113 Schnittfenster-Schaltfläche (Schaltfläche für
Schaltfläche zum Umschalten zwischen die Zeitleiste) 114
Fenstern einer Komposition 120 Schriften auswählen 277
Scharfzeichner (Effekt) 403 Schriftgröße 277
Schatten Schutz einer Ebene aufheben 136
in 3D-Ebene erstellen 650 Schutz für alle Ebenen aufheben 136
Schatten/Glanzlicht (Effekt) Schützen (Schalter) 136
Einführung 623 Schwarzweißbilder
Einstellungen 620 in Graustufenbilder konvertieren 393
Schattentiefe (Lichteinstellung) 662 Schwellenwert (Effekt) 393
Schaum (Effekt) 538 Schwenken
Scheitelpunkt Audio 398
ändern 242 Schwerkraft (Einstellungen) 556
auswählen 243 Scrubben. Siehe Ziehen
für Maske anpassen 246 16-bpc-Farbtiefe

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Effekte 16 Skalierung
auswählen 27 animieren 168
Effekte 339 Ebenenwerte verschieben 177
exportieren 727 Eigenschaft 176
unterstützte Dateiformate 727 Einführung 176
Segment als Teil einer Maske 242 exponenziell 223
Siehe auch Formen Expression-Beispiel 685
Seitenverhältnis Keyframes 177
Einführung 84 Masken und Punkte 245
einstellen 84 Tracking 800
Seitenverhältnis einschränken auf (Option) Skin, Einstellung „Onion Skin“ in Vektorpinsel-
101 Voreinstellungen 487
Sendefähige Farben (Effekt) 615 Skripten verwenden 6, 7
Senkrecht zu Pfad (Texteigenschaft) 295 Slip-Editing 138
Sepiatöne, Bilder 386 So konvertieren Sie Audio in Keyframes 182
Sequenzebenen (Befehl) 132 Society of Motion Picture and Television
Sequenzen Engineers (SMPTE) 22, 23
als individuelle Footagedateien importieren Softimage PIC-Format 74
62 Softimage-Format importieren 56
als Komposition importieren 61 Solo (Befehl) 137
Framerate zuweisen 63 Solo-Einstellung für Ebenen
Frame-Überblendung 146 aus Effizienzgründen 720
Standbilder rendern 756 Definition 136
Standbildsequenz importieren 60 Solo-Schalter (Rendereinstellungen) 770
SGI-Format Spalte „Dauer“ 118
exportieren 726 Spalte „Dehnung“ 118
importieren 55 Spalte „Keys“ 118
Sichere Zonen Spalte „Kommentar“ 118
anzeigen 39 Spalte „Modi“ 118, 305
Ränder 40 Spalten verwenden 119
Sicherheitszonen Speicher und Cache (Voreinstellungen) 200
Definition 113 Speichern
Sichern Animationen 195
Animationen 195 Effekte 195
Effekte 195 Eigenschaften 195
Eigenschaften 195 einzelnen Frame eines Films 754
einzelnen Frame eines Films 754 Projekte 26, 51
Projekte 26, 51 Speichern (Befehl) 26
Sichern (Befehl) 26 Spiegel, Aussehen in 3D erstellen 651
Sichtachsenmodus 659 Spiegeln (Effekt) 427
Sichtbare Linien aus Masken erstellen 257 Split-Halbbild-Frames 81
Silhouette (Füllmethode) 266 Sprenkeln mit Rauschen (Füllmethode) 264
Simulationseffekte (illustriert) 374 Standard

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Einstellungen 28 Körnung anpassen (Effekt) 626


Interpolation 209 Körnung entfernen (Effekt) 626
Voreinstellungen 29 Körnung hinzufügen (Effekt) 626
Standard-3D-Renderer 667 Störungen - Alpha (Effekt) 476
Standard-Drag+Drop importieren als Störungen HLS (Effekt) 477
(Voreinstellung) 60 Störungen HLS Auto (Effekt) 477
Standardpartikel ersetzen Strahl (Effekt) 506
durch Ebene 551 Strahlendes Licht (Füllmethode) 266, 321
durch Text 553 Streaming-Video
Standard-Vorschau 186 im World Wide Web 21
Standbilder Macromedia Flash (SWF) 725
Siehe auch individuelle Dateiformate, Windows Media 725
Footage
Streuen (Effekt) 588
exportieren 725, 756
Streuen (Füllmethode) 264, 320
Film-Frames als Standbilder rendern 756
Strich (Effekt) 527
Framerate ändern 96
Striche. Siehe Malstriche
importieren 54, 60
Strichpfade vereinfachen 484
Standarddauer ändern 57
Stroboskop (Effekt) 588
unterstützte Formate 54, 725
Strudel (Effekt) 441
Standbild-Footage (Option) 57
Subpixel-Positionierung 342
Stapelreihenfolge, Ebene ändern 128
Subtrahieren (Maskenmodus) 259
Start, Eigenschaft (Bereichsauswahl) 291
SWF. Siehe Macromedia Flash (SWF)
Startframe 108
SWF-Format
Start-Timecode 108
exportieren 726
Staub und Kratzer (Effekt) 470
importieren 55
Stellvertreter
rendern 776
ermitteln 100
Systeme Electronique Couleur Avec Memoire
mit Original austauschen 100 (SECAM) 21
rendern mit 99 Szene erkennen, Option in Effektkategorie
und Platzhalter im Vergleich 98 „Anpassen“ 620
Verwendung stoppen 100
zum Rendern 732 T
Stellvertreter festlegen (Befehl) 100 Tablett, Digitalisiertablett. Siehe Grafiktablett
Stereo-Mischpult (Effekt) 398 Tangenten
Steuern in Bézier-Verkrümmung-Effekt verwenden
Dauerhaftigkeit der Eigenschaft 558 418
Eigenschaftsausgabe 559 in Gitter-Verkrümmung-Effekt verwenden
Steuerungen. Siehe Effektfenster 426
Steuerungspunkte. Siehe Scheitelpunkt Targa-Format
Stilisieren-Effekte (illustriert) 375 exportieren 726
Stoppuhrsymbol 160 importieren 56
Störung und Körnung (Effektkategorie) 619 Tarnen (Schalter) 136
Tarnung aktiv (Schaltfläche) 135

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Tastaturbefehl für 3D-Ansicht festlegen Text-Effekte (illustriert) 378


(Befehl) 653 Texteigenschaften 287
Tastaturbefehle 805 Textrichtung ändern 303
Tate-Chuu-Yoko (Befehl) 285 Textsatz 283
Telecine-Übertragung 75 TGA-Format
Text exportieren 726
Absätze formatieren 281 importieren 56, 63
Absatztext 272, 273, 302 Tiefenschärfe (Effekt) 383
Abstand 305 Tiefenschärfe aktivieren (Kameraeinstellung)
als Partikel 553 657
animieren 595 Tiefgestellter Text 280
Ankerpunktgruppierung (Eigenschaft) 306 TIFF-Format
aus Adobe After Effects 6.0 303 exportieren 726
auswählen 275, 290 importieren 56, 63
bearbeiten 274 Timecode
Begrenzungsrahmen 274 Definition 22
Beispiele 296 Drop-Frame 23
erstellen 272 Non-Drop-Frame 23
Fläche und Kontur 304 Option für Zeitanzeige 23
formatieren 303 Voreinstellungen für Anzeige 24, 25
für Animationen auswählen 287 Timecode (Effekt) 616
Groß-/Kleinschreibung 280 Timecode (Option) 108
horizontale und vertikale Skalierung 280 Titelsichere Zonen 39
in Masken konvertieren 241 Ton (Effekt) 399
Kerning 279, 305 Tonhöhe ändern 231
Laufweite 279 Tontrennung (Effekt) 393
Masken animieren 294 Tonwertangleichung (Effekt) 453
mit Animatoren animieren 287 Tonwertbereich
Pfadoptionen (Eigenschaft) 294 anpassen 388
Punkttext 272, 273, 302 mit Effekten anpassen 623
Quelltext animieren 286 Tonwerte (Einzelne Steuerungen), (Effekt) 392
überblenden 305 Tonwerte mit Effekten anpassen 621
Zeichen formatieren 275 Tonwertkorrektur (Effekt) 391
Zeichen versetzen 289 Tonwertstufen, Tontrennung 391, 392
Text animieren Track-Punkt anpassen 798
berechnen 307 Tracker-Steuerungenpalette 782
Expressions verwenden 308 Einführung 800
mit Vorgaben 307 Feature beim Ziehen vergrößern (Option)
Text animieren (Befehl) 287 798
Text ausrichten 282 Tracking, Textbeispiel 298
Text einfügen 274 Tracking-Optionen 785
Textanimator. Siehe Animator Transferieren zwischen Video und Film 75
Textauswahl. Siehe Auswahl Transfermodus. Siehe Füllmethoden

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Transformationen falten/Optimieren Überblenden-Effekte (illustriert) 379


(Schalter) 70 Überblendungen zwischen Ebenen 132
Transformationseigenschaften Übergeordnet (Spalte)
Ankerpunkt 180 Definition 118
Ausrichtung, 3D 648 ein- und ausblenden 184
automatische Ausrichtung 662 Übergeordnete Ebenen
Deckkraft 178 Definition 183, 184
Drehung 178 entfernen 184
Interessenbereich 663 erstellen 184
Position 169 untergeordnete Ebenen auswählen 154
Renderreihenfolge 711 Überlauf 764
Skalierung 176 Überschneiden (Maskenmodus) 259
X-, Y- und Z-Drehung 648 Überwachte Ordner 758
Z-Skalierung 648 Überwachter Ordner (Befehl) 759
Transformieren (Effekt) und Überwachter Ordner (Modus) 763
Renderreihenfolge 712
Umformen (Effekt) 430
Transparenz
Umkehren (Effekt) 414
Siehe auch Deckkraft (Eigenschaft)
Umschalt-Malen-Aufnahmen (Einstellung für
Auf Transparenz malen (Option) 324 Vektorpinsel) 489
beim Compositing erhalten 262 Unbenanntes Alpha interpretieren als
Definition für After Effects 234 (Einstellungen) 65
erzeugen 268 Ungenutztes Footage entfernen (Befehl) 35
und Adobe Photoshop 68 Unicode-Zeichen 274, 289
und 3D-Ebenen 650 Unscharf maskieren (Effekt) 403
Transparenz durch Hintergrundfarbe sichtbar Unschärfe
machen 344 Bewegungsunschärfe 147
Transparenz erhalten (Option) 262 Bewegungsunschärfe (Schalter) 147
Transparenzraster 115 Rendern mit Bewegungsunschärfe 732
Traveling Matte 261 Unterdrückte Interpolation 207
Trimmen Unteres Halbbild zuerst, Reihenfolge 768
Ebenen 137 Unteres Halbbild zuerst, Videosystem 80
getrimmtes Footage wiederherstellen 138 Untergeordnete Ebenen
im Ebenenfenster 138 auswählen 154, 197
im Zeitleistenfenster 138 Einführung 183
TrueType-Schriften 277 Unterkomposition einer Ebene erstellen 551
Tsume (Option) 284 Unterkomposition erstellen (Befehl) 716
Tweening. Siehe Keyframes Unterkompositionen
Type 1-Schriften 277 Beschreibung 716
Optionen 716
U Renderreihenfolge ändern 712
Überblenden
Textzeichen 305 V
Überblenden (Effekt) 408 VDA-Format

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exportieren 726 Verschlusswinkel (Option) 102


importieren 56 Verschlusswinkel im Dialogfeld
Vegas (Effekt) 527 „Rendereinstellungen“ 732
Vektor Vertikale Skalierung von Text anpassen 280
in Expressions indizieren 678 Vertikalen Text in horizontalen Text
umwandeln 303
Zugriff auf Werte 678
Vertikales Tracking 799
Vektorgrafiken und Text 272
Vertrauen, Motion-Tracking 803
Vektorpinsel (Effekt)
Verwackeln 232
Einführung 479
Verwackeln-Auswahl 293
Pinsel 481
Anwendungsbeispiel 309
Pinseleinstellungen 481
Verwackeltes Footage stabilisieren 791
verwenden 480
Verzerren (Effektkategorie). Siehe individuelle
Voreinstellungen 495
Effektnamen
Werkzeuge 480
Verzerren-Effekte
Vektorpinsel-Werkzeugpalette 483
illustriert 359
Verflüssigen (Effekt) 422
Verzögerung (Effekt) 394
Vergrößerung 38
Video
Verkrümmen (Effekt) 441
alle einblenden (Befehl) 135
Verlangsamung
andere ausblenden (Befehl) 135
allmählich 219
Video aus dem World Wide Web
optimieren 216 herunterladen 21
rasch 218 Video-Effekte (illustriert) 381
und Interpolationsmethode 217 Video für Windows
Verlauf (Effekt) 524 Komprimierung 753
Verlauf mit Verlauf-Effekt erstellen 524 segmentieren 765
Versatz, Eigenschaft (Bereichsauswahl) 291 Video für Windows-Formate
Versatz, einheitlich 552 exportieren 726
Verschachteln importieren 56
Definition 710 Video herunterladen 21
Ebenen erstellen 124 Video von Film transferiert, 3:2-Pulldown
häufige Verwendungsmöglichkeiten 710 entfernen 82
Optionen 102, 108 Videoband
Renderreihenfolge ändern 712 ein- und ausblenden 135
Transformationen falten 144 planen 20
und Deckkraft 714 Videoformate
und Expression-Zeit 679 analog 75
Verschieben digital 76
Ankerpunkt 180 DV 76
im 3D-Raum 647 Film 75
Maske 250 Interlaced 76
Verschieben (Effekt) 427 Non-Interlaced 76
Verschlussphase (Option) 102 Videohalbbilder trennen 79

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Videosequenzen importieren 153 Vorlagen


Videostörungen für Einstellungen für Ausgabemodule 739
mit Körnungseffekten manipulieren 626 für Rendereinstellungen 733
Videovorschau, Voreinstellungen festlegen Vorlagen für Ausgabemodule (Befehl) 736,
192 739
4-Farben-Verlauf (Effekt) 500 Vorlagen für Rendereinstellungen (Befehl) 733
4-Punkt-Tracking 788 Vorrendern 715
Visuelle Störungen Vorschau
Einführung 626 adaptive Auflösung 187, 192
mit Effekten manipulieren 626 Alphakanäle 42
Vollton-Composite (Effekt) 418 Arbeitsspeicher 187
Voreinstellung (Kameraeinstellung) 657 auf externem Monitor 192
Voreinstellungen Drahtgitter 190
aktionssicher 40 3D-Ebenen 664
Alphakanal-Interpretation 65 Dynamische Vorschau 664, 720
Anzeige 36, 107, 115, 173, 198, 218, 337 einstellen 185
Ausgabe 738, 764, 765 Farbe 42
Bildcache 721 Frames 43
Dauer von Standbild-Footage 57 manuell 186
Dialogfeld 28 OpenGL 186
dynamische Vorschau 720 Optionen 191
Etiketten/Label 135 RAM 186
Expression-Sprache 681 RAM-Vorschau sichern 749
für Videovorschau 192 relevante Region 116
GUI-Farben 48, 270 Rendervorgang anzeigen 198
Importieren 57 rückwärts oder vorwärts 150
Interpolation 209 Standard 186
kompaktes Englisch 681 Standardfenster 201
Raster und Hilfslinien 40 stoppen 191
Standard-Drag+Drop importieren als 60 Umschalttaste+RAM 191
titelsicher 40 Voreinstellungen 199, 200
Unbenanntes Alpha interpretieren als 65 Voreinstellungen für Videovorschau 192,
Verschlusswinkel 148 201
Videovorschau 201 Voreinstellungen für Vorschau 188, 720
Zeit in Fenstern synchronisieren 713 Vorschau „Adaptive Auflösung“ 187
Zeitanzeige 24 Vorschaubereich zoomen 116
Voreinstellungen festlegen 28 Vorübergehende Eigenschaftsänderung,
Definition 558
Vorgaben (Animationen und Effekte) 195
VST-Format
Vorgaben für Pinsel 318
exportieren 726
Vorgaben, Komposition 105
importieren 56
Vorhandene Dateien überspringen (Option)
733

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W Werte mit dem Expression-Auswahlwerkzeug


auswählen 680
Wacom-Grafiktablett mit Maleffekten
verwenden 479 Wertkurve
WAV-Format importieren 56 Ebeneneigenschaft ändern 211
Webfilme Eigenschaftswert erhöhen oder verringern
212
AMX-Format 740
Interpolationsunterdrückung 207
Windows Media 743
Keyframes in Wertkurve bearbeiten 212
Webinhalt 11
Richtungsgriffe 210
Weblinks 139, 141
zeitliche Bézier-Interpolation 206
Weiche Kante (Einstellung) 481
Zeitverzerrung 228
Weiche Kegelkante (Lichteinstellung) 662
Widerrufen (Befehl) 27, 338
Weiche Maskenkante (Befehl)
Widerrufen, Schaltfläche für Malstriche 483
mit Optimierung 144
Wiedergabe
Weiche Maskenkante (Befehl), beim
Verschachteln deaktiviert 714 Siehe auch Vorschau
Weiche Maskenkante (Eigenschaft) animieren Audio 150
252 Geschwindigkeit für „Bewegung skizzieren“
Weiche Maskenkanten erstellen 248 174
Weiche Schattenkante (Lichteinstellung) 662 Richtung umkehren 225
Weiches Licht (Füllmethode), Ebene 266 Wiedergabe über das Intranet 21
Weiches Licht (Füllmethode), Malen 320 Wiedergabegeschwindigkeit
Weichzeichnen für Malstriche anpassen 488
Siehe auch Weiche Kante mit „Neue Zeit“ anpassen 489
Expression-Beispiel 684 Werte für Einstellung „Neue Zeit“ 489
Kameraeffekt 657 Wiederherstellen (Befehl) 27
und Masken 249 Windows Media-Format
Weichzeichner (Kameraeinstellung) 657 exportieren 726, 743
Weiß mit Luminanz-Key-Effekt entfernen 466 importieren 56
Weitwinkelobjektiv, Effekt erzeugen 657 Wirft Schatten (Lichteinstellung) 662
Wellenform WMV-Format
mit Audiospektrum-Effekt animieren 503 importieren 56
mit Audio-Wellenform-Effekt animieren 504 Wölben (Effekt) 437
Wellenwelt (Effekt) 575 World Wide Web 19
Weltachsenmodus 659
Welt-Raum und Expressions 689 X
Werkzeugpalette 45 X- und Y-Koordinaten 47
Werkzeugpalette, Vektorpinsel 480 XY-Kamera verfolgen-Werkzeug 658
Wert
in Wertkurve ändern 211 Z
kopieren 165, 166 Z-Achse 645
Pixel 46 Z-Kamera verfolgen-Werkzeug 658
Zeitverzerrung 227 Z-Skalierung, Definition 648
Z-Achse 646

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Zahlen (Effekt) 592 Zeit-Layoutfenster. Siehe Zeitleistenfenster


Zeichen (Befehl) 276 Zeit messen 23
Zeichen. Siehe Text Zeitdehnung (Befehl) 224
Zeichenpalette 276 Zeitdiagramm
Zeichenstift-Werkzeug Arbeitsbereich definieren 121
Bewegungspfad bearbeiten 172 Definition 119
Bézier-Maske zeichnen 241 erweitern 121
gerade Linien zeichnen 242 vergrößern 120
Keyframes hinzufügen 172 Zeitleistenfenster
Kurven in Ecken ändern 209 Bildlauf und zoomen 52
Kurven zeichnen 242, 243 Definition 30
mit Auswahl-Werkzeug umschalten 210 Eigenschaften animieren 168
RotoBézier-Masken 243 Footageelemente hinzufügen 110
RotoBézier-Masken anpassen 269 In- und Out-Spalten 130
Scheitelpunkt hinzufügen 247 Marken 139
Scheitelpunkt konvertieren 247 Menü 31
Scheitelpunkt löschen 247 öffnen 31
und Maskenform 246 optionale Spalten 118
und Wertkurve 212 Registerkarten 30
Zeichenversatz (Eigenschaft) 289, 305 Schalter „Effekt“ 338
Zeichenwert (Eigenschaft) 289, 305 Spalten erweitern und minimieren 118
Zeichnen Spalten und Steuerungen 117
Bewegungspfad 174 Timecode-Anzeige 25
Zeilenabstand 279 Überblick 116
Zeilenabstand für CJK-Text 285 Zeitdiagramm 119
Zeilenabstand, Eigenschaft (Animator) 289 Zeitlich versetzen (Effekt) 605
Zeilenanker, Eigenschaft (Animator) 289 Zeitliche Glättung, Option in Effektkategorie
Zeit 22 „Anpassen“ 620
aktuelle Zeit einstellen 51 Zeitliche Interpolation 203
Anzeige in Fenstern synchronisieren 713 Zeitliche Kurve, Definition 175
Anzeigestil 22, 25 Zeitliches Dehnen
Dauer 23 ab einem bestimmten Zeitpunkt 224
Expression-Zeit in verschachtelten Definition 225
Kompositionen 679 Ebenen 225
Framerate 23 Zeitlineal 43, 120
in Expressions 679 Zeitlupe. Siehe Zeitverzerrung und
in Timecode konvertieren 703 Zeitdehnung
Zeit (Effektkategorie) Zeitmarke
Echo 601 anzeigen und verschieben 120
Zeitlich versetzen 605 Auswirkungen auf Ebenenanzeige 110
Zeittrennung 603 Definition 43
Zeitverschiebung 604 Position beim Hinzufügen von
Footageelementen 110
Zeit-Effekte (illustriert) 379

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verschieben 163 Zeitverzerrungskurve 227


Zeitraffer 226 Zeitverzerrungsmarke 227
Zeitsteuerungenpalette Zellen, Definition 426
Einführung 197 Zellmuster (Effekt) 506
Vorschau 185 Zertrümmern (Effekt) 567
Zeittrennung (Effekt) 603 Ziehen
Zeitversatz (Einstellung) 552 Audio 151
Zeitverschiebung (Effekt) 604 Zeitmarke 44
Zeitverzerrung Ziehen Sie den Text, sobald der Zeiger als
Audio 231 Verschiebungssymbol angezeigt wird. 37,
274, 648
Definition 226
Zielmenü 252
Ebenenfenster 227, 230
Zoom (Kameraeinstellung) 657
Frame einfrieren 229
Zoomobjektiv 223
Geschwindigkeitskurve 228
Zoomobjektiv simulieren 223
klickende Geräusche entfernen 231
Zoom-Schieberegler 120
Kurve 227
Zur Ausgabe bereit (Status) 731
Marken 227
Zweidimensionale Arrays 675
Wertkurve 228
Zwischenspeicherung
Zeitlupe 229
Einführung 193
Zeitverzerrung aktivieren (Befehl)
Voreinstellungen 200
Audio 231
Zwischenspeicherung auf der Festplatte
Video 229
Voreinstellungen 200
Zeitverzerrung für die Tonhöhe einstellen 231

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