0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
22 Ansichten215 Seiten

MG61 001 R02a

Hochgeladen von

Thodoris Kougioufas
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen
0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
22 Ansichten215 Seiten

MG61 001 R02a

Hochgeladen von

Thodoris Kougioufas
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen

OSP-P200M

I-MAP EDITIERFUNKTION
BEDIENUNGSHANDBUCH
(2. Ausgabe)
Pub Nr. MG61-001-R2 Februar 2007
MG61-001 S-(i)
SICHERHEITSMASSNAHMEN

SICHERHEITSMASSNAHMEN
Die Maschine ist mit Sicherheitsmaßnahmen ausgestattet, die das Personal Eeoemmppl001
und die Maschine
selbst vor gefährlichen Situationen und Unfällen schützen. Der Bediener darf sich jedoch nicht auss-
chließlich auf diese Sicherheitsvorrichtungen verlassen: Alle mit dem Maschinenbetrieb betrauten
Personen müssen sich mit den nachfolgend aufgeführten Sicherheitsvorschriften und –maßnahmen
hinreichend vertraut machen, um einen störungsfreien, sicheren Betrieb zu gewährleisten.
Dieses Bedienungshandbuch sowie die an der Maschine angebrachten Warn- und Sicherheitsschilder
können naturgemäß nur die von Okuma vorhersehbaren Gefahren abdecken. Zusätzlich muß der
Maschinenbetrieb fortlaufend auf weitere nicht vorhersehbare Gefahrenquellen überprüft werden.

1. Vorsichtsmaßnahmen bei Maschineninstallation


(1) Der Aufstellort der Maschine muß folgende Bedingungen erfüllen (Voraussetzung für das Erre-
ichen der zugesicherten Maschinenpräzision): Eeoemmppl002
• Umgebungstemperatur:17 bis 25°C
• Luftfeuchtigkeit:40 % bis 75 % bei °C (ohne Kondensation)
• Der Aufstellort darf keiner direkten Sonneneinstrahlung oder übermäßigen Vibrationen aus-
gesetzt sein; die Umgebung muß außerdem weitestgehend frei von Staub, Säure, korro-
siven Gasen und Salzspray sein.
(2) Der primäre Netzanschluß der Maschine muß folgende Bedingungen erfüllen:
• Spannung: 200 V
• Spannungsschwankung: max. ±10%
• Netzfrequenz: 50/60 Hz
• Die Maschine darf nicht zusammen mit einer anderen ebenfalls stark rauscherzeugenden
Maschine (wie z. B. einem elektrischen Schweißgerät oder einer EDM-Maschine) über eine
Verteilertafel angeschlossen werden, da dies zu Störungen in der CNC-Steuerung führen kann.
• Wann immer möglich, muß die Maschine getrennt geerdet werden. Ist die Erdung über
gemeinsame Masse unumgänglich, darf das andere Gerät kein starkes Störrauschen
erzeugen (die gemeinsame Erdung zusammen mit einem elektrischen Schweißgerät oder
einer EDM-Maschine ist daher unzulässig).
(3) Umgebungsbedingungen am Aufstellort
Bei Installation des elektrischen Schaltschranks sind folgende Punkte zu beachten:
• Die CNC-Steuerung darf keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.
• Sicherstellen, daß keine Späne, Wasser oder Öl auf den elektrischen Schaltschrank gelangen.
• Elektrischer Schaltschrank und Bedienungstafel dürfen nicht zu hohen Vibrationen oder
Stößen ausgesetzt werden.
• Der max. zulässige Umgebungstemperaturbereich für den elektrischen Schaltschrank liegt
zwischen 0 und 40 °C.
• Die max. zulässige Feuchtigkeit am Aufstellort liegt für den elektrischen Schaltschrank
zwischen 30 und 95 % (ohne Kondensation).
• Der elektrische Schaltschrank darf auf einer max. Höhe von 1000 m über Meeresspiegel
aufgestellt werden.

2. Prüfpunkte vor Einschalten der Stromversorgung


(1) Alle Türen des elektrischen Schaltschranks und der Bedientafel müssen geschlossen sein, um
das Eindringen von Wasser, Spänen und Staub zu vermeiden. Eeoemmppl003
(2) Vor Start des Maschinenbetriebs muß in jedem Fall sichergestellt werden, daß sich keine
Personen in der Nähe der beweglichen Maschinenteile aufhalten und die
Maschinenbewegungen nicht durch Gegenstände blockiert werden können.
(3) Das Einschalten der Stromzufuhr zur Maschine erfolgt in der folgenden Reihenfolge:
Einschalten des Haupttrennschalters, dann Einschalten des Schalters STEUERUNG EIN an
der Bedienungstafel.
MG61-001 S-(ii)
SICHERHEITSMASSNAHMEN

3. Vorsichtsmaßnahmen während des Betriebs


Eeoemmppl004
(1) Nach Einschalten der Stromzufuhr die Prüf- und Einstellarbeiten entsprechend der täglichen
Prüfanweisungen in dieser Anleitung durchführen.
(2) Werkzeugabmessungen und –typen müssen für die jeweils durchgeführte Bearbeitung
geeignet sein und den Maschinenspezifikationen entsprechen. Stark verschlissene Werkzeuge
sind eine potentielle Unfallquelle.
(3) Während des Spindelschaltvorgangs auf keinen Fall die Spindel oder das Werkzeug berühren,
da sich die Spindel drehen kann: Dies ist gefährlich.
(4) Sicherstellen, daß das Werkstück und Werkzeug sicher gespannt sind.
(5) Ein Werkstück oder Werkzeug nicht während der Drehung berühren: Dies ist besonders gefährlich.
(6) Keine Späne mit der Hand während der Bearbeitung entfernen, da dies gefährlich ist. Stoppen
Sie die Maschine zuerst und entfernen dann die Späne mit einer Bürste oder einem Besen.
(7) Die Maschine nicht nach Entfernen der Sicherheitsvorrichtungen in Betrieb nehmen. Die
Maschine nicht ohne Abdeckungen betreiben, außer wenn dies unbedingt erforderlich ist.
(8) Vor dem Einsetzen oder Entnehmen eines Werkzeugs die Maschine stoppen.
(9) Während des Betriebs nicht in die Nähe eines sich bewegenden Maschinenteils kommen oder
dieses berühren.
(10) Keine Tasten oder Schalter mit nassen Händen berühren. Dies kann zu extrem gefährlichen Sit-
uationen führen.
(11) Vor Betätigen von Tasten oder Schaltern auf der Bedienungstafel muß sichergestellt sein, daß
es sich auch um die gewünschte Funktion handelt.

4. Vorsichtsmaßnahmen bezüglich des AWW


(1) Die Werkzeugklemmvorrichtungen an Magazin, Spindel usw. Eeoemmppl005 sind für höchste
Betriebszuverlässigkeit ausgelegt, es kann sich jedoch ein Werkzeug lösen und bei einem nicht
vorhersehbaren Unfall herunterfallen, was zu Gefahrensituationen führt: Den AWW-
Mechanismus während des AWW-Betriebs nicht berühren oder in die Nähe des Mechanismus
kommen.
(2) Die Werkzeuge im Magazin immer prüfen und den Werkzeugwechsel bei manueller
Unterbrechung der ATC-Bewegung auswechseln.
(3) Am Magazin anhaftende Späne in geeigneten Intervallen abführen, da sie zum fehlerhaften
Betrieb führen können.- Zur Späneabfuhr keine Druckluft verwenden, da hierdurch die Späne
nur weiter hereingedrückt werden.
(4) Stoppt der AWW während des Betriebs aus irgendeinem Grund und muß er bei noch
eingeschalteter Stromzufuhr überprüft werden, den AWW nicht berühren, da er plötzlich
Bewegungen ausführen kann.

5. Nach Ende der Arbeit


(1) Bei Bearbeitungsende die Maschinenumgebung reinigen. Eeoemmppl006
(2) AWW, APW und sonstige Geräte zur vorher festgelegten Rückzugsposition rückstellen.
(3) Vor dem Verlassen der Maschine immer die Stromzufuhr ausschalten.
(4) Zum Ausschalten der Stromzufuhr den Schalter STEUERUNG EIN der Bedienungstafel, dann
den Haupttrennschalter ausschalten.
MG61-001 S-(iii)
SICHERHEITSMASSNAHMEN

6. Vorsichtsmaßnahmen während der Wartung/Inspektion


und nach Auftreten einer Störung
Eeoemmppl007
Um unvorhersehbare Unfälle, Schäden an der Maschine usw. zu vermeiden, sind bei Durchführung
von Wartungsarbeiten/Inspektionen und bei Überprüfung nach Auftreten einer Störung folgende
Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.
(1) Nach Auftreten einer Störung sofort die Nothalttaste auf der Bedienungstafel drücken, um den
Maschinenbetrieb zu stoppen.
(2) Danach den zuständigen Wartungstechniker befragen, welche Gegenmaßnahmen zu ergreifen
sind.
(3) Müssen zwei oder mehrere Personen zusammenarbeiten, sind aus Sicherheitsgründen alle
Arbeiten durch Verabreden entsprechender Signale vor Aufnahme eines neuen Arbeitsgangs
zu koordinieren.
(4) Es dürfen ausschließlich die vorgeschriebenen Ersatzteile und Sicherungen verwendet werden.
(5) Vor der Inspektion oder dem Auswechseln von Teilen die Stromzufuhr ausschalten.
(6) Werden während Inspektions- oder Reparaturarbeiten Teile ausgebaut, sind diese beim
Wiedereinbau wieder an ihrer ursprünglichen Position zu installieren und korrekt mit den
zugehörigen Schrauben usw. zu sichern.
(7) Bei der Inspektion unter Einsatz von Meßgeräten – wie z B. einem Spannungsmesser –
sicherstellen, daß das Gerät korrekt geeicht ist.
(8) Brennbare Materialien oder Metalle dürfen nicht innerhalb des elektrischen Schaltschranks
oder des Anschlußkastens verbleiben.
(9) Alle Kabel und Drähte müssen auf ihren einwandfreien Zustand hin überprüft werden:
Beschädigte Kabel und Drähte führen zu Kriechstrom und zu elektrischen Schlägen.
(10) Wartungsarbeiten innerhalb des elektrischen Schaltschranks
a) Vor Öffnen der elektrischen Schaltschranktür den Haupttrennschalter AUS schalten.
b) Auch bei AUS geschaltetem Hauptschalter kann noch Restspannung in Servoverstärker und
Spindelantriebseinheit verbleiben; daher sind solche Arbeiten ausschließlich dem
zuständigen Wartungspersonal vorbehalten. Außerdem sind folgende Vorsichtsmaßnahmen
zu beachten:
• MCS-Antrieb (Servo/Spindel)
Die Restspannung entlädt sich innerhalb von zwei Minuten nach dem AUS-Schalten des
Trennschalters.
c) Der elektrische Schaltschrank enthält die NC-Steuerung auf; die NC-Steuerung verfügt
wiederum über eine Platine, in deren Speicher die Bearbeitungsprogramme, Parameter usw.
gespeichert sind. Damit der Speicherinhalt auch bei Ausschalten der Stromzufuhr erhalten
bleibt, ist der Speicher batteriegestützt. Bei unvorsichtigem Umgang mit diesen Platinen
kann der Speicherinhalt zerstört werden. Aus diesem Grund ist der Umgang mit den
Platinen ausschließlich dem Wartungspersonal vorbehalten.
(11) Regelmäßige Wartung des elektrischen Schaltschranks
a) Reinigen der Kühleinheit
Die Kühleinheit in der Tür des elektrischen Schaltschranks verhindert einen zu hohen
Wärmeanstieg innerhalb des Schaltschranks und erhöht dadurch die Zuverlässigkeit der
NC-Steuerung. Alle drei Monate sind folgende Punkte zu prüfen:
• Arbeitet der Gebläsemotor innerhalb der Kühleinheit?
Der Motor arbeitet normal, wenn aus der Einheit ein starker Luftstrom spürbar ist.
• Ist der externe Lufteinlaß blockiert?
Den Lufteinlaß gegebenenfalls mit Druckluft reinigen.
MG61-001 S-(iv)
SICHERHEITSMASSNAHMEN

7. Allgemeine Sicherheitsmaßnahmen
(1) Den Bereich um die Maschine sauber und aufgeräumt halten. Eeoemmppl008
(2) Geeignete Kleidung tragen und die Anweisungen der entsprechend ausgebildeten und mit dem
Maschinenbetrieb vertrauten Personen beachten.
(3) Alle Bediener müssen darauf achten, daß sich weder Kleidung noch Haare in der Maschine
verfangen können. Die Bediener müssen Sicherheitskleidung wie Sicherheitsschuhe,
Schutzbrille usw. tragen.
(4) Die Maschinenbediener müssen die vorliegende Bedienungsanleitung sorgfältig durchlesen
und sich mit den korrekten Betriebsabläufen vertraut machen, bevor die Maschine bedient
werden darf.
(5) Die Position der Nothalttaste muß bekannt sein, damit sie im Störungsfall sofort und von jeder
Position ausgedrückt werden kann.
(6) Die Bediener dürfen keine hochspannungsführenden Teile, wie z. B. Steuertafel, Transformator,
Motor usw. und keine extrem gefährlichen Maschinenkomponenten berühren.
(7) Müssen zwei oder mehrere Personen zusammenarbeiten, sind aus Sicherheitsgründen alle
Arbeiten durch Verabreden entsprechender Signale vor Aufnahme eines neuen Arbeitsgangs
zu koordinieren.

8. Symbole in diesem Handbuch


Eeoemmppl009
Die folgenden Symbole und Mutationen in diesem Handbuch ziehen die Aufmerksamkeit des Lesers
auf besonders wichtige oder sicherheitsgefährdende Punkte. Beachten Sie diese Hinweise
besonders sorgfältig und befolgen stets alle darin enthaltenen Anweisungen.

GEFAHR
Hinweis auf eine unmittelbare Gefahrenquelle, die bei Nichtbeachtung der
Sicherheitsvorschriften zu schwerwiegenden Unfällen und Verletzungen – im Extremfall mit
Todesfolge – führen können.

WARNUNG
Hinweis auf eine mittelbare Gefahr, die bei Nichtbeachtung der Sicherheitsvorschriften zu
schwerwiegenden Unfällen – im Extremfall mit Todesfolge – führen kann.

ACHTUNG
Hinweis auf eine mittelbare Gefahr, die bei Nichtbeachtung der Sicherheitsvorschriften zu
geringen oder mittelschweren Verletzungen führen kann.

ACHTUNG
Hinweis auf eine mittelbare Gefahr, die bei Nichtbeachtung der Sicherheitsvorschriften zu
Sachbeschädigung führen kann.

SICHERHEITSANWEISUNG

Gibt allgemeine Hinweise für einen sicheren Betrieb.


MG61-001 S-(i)
EINFÜHRUNG

EINFÜHRUNG
Wir danken Ihnen für den Kauf unserer CNC-Steuerung. Diese Steuerung istEeoemmpan001
eine aufrüstbare CNC-
Einheit mit verschiedenen Funktionen, einschließlich einem Multi-Haupt-CPU-System.
Die wichtigsten Eigenschaften der CNC-Steuerung werden nachfolgend beschrieben.
(1) Aufrüstbare CNC-Einheit mit Multi-Haupt-CPU-System
Es wird ein Multi-Haupt-CPU-System verwendet, mit bis zu sieben Motoren (Haupt-CPUs).
Aufgrund des exzellenten Kosten-Leistungsverhältnisses bietet sich der Einsatz dieser
Steuerung für Hochgeschwindigkeits-Werkzeugmaschinen zur Präzisionsbearbeitung an. Das
CNC-System kann durch Ändern des Aufbaus der Haupt-CPUs an die verschiedenen Modelle
und Ausführungen angepaßt werden. Die Maschine wird durch eine integrierte SPS gesteuert.
(2) Kompt und äußerst zuverlässig
Durch den Einsatz von Hardware nach dem neuesten Stand der Technik, einschließlich UCMB
(Universal Compact Main Board), I/O-Link und Servo-Link ist das CNC-System äußerst
kompakt und höchst zuverlässig. Die entsprechend der OSP-Philosophie verwendete "variable
Software" wird durch einen Flash-Speicher unterstützt. Zusatzfunktionen können nach der
Lieferung zum CNC-System nach Bedarf hinzugefügt werden.
(3) NC operation panels
Folgende NC-Bedienertafeln erhöhen den bedienerfreundlichen Einsatz.
Ein oder mehrere der angegebenen Typen stehen möglicherweise nicht bei allen Modellen zur
Verfügung.
• Bedienungstafeln mit Farbbildschirm
• Flachbedienungstafeln (horizontal)
• Flachbedienungstafeln (vertikal)
(4) Funktionen der Bearbeitungsverwaltung
Diese Funktionen tragen zum effizienten Einsatz des CNC-Systems bei und erhöhen die
Profitabilität bei kleinen Losgrößen verschiedenster Produkte bis zur variablen Produktion
großer Losgrößen mit Ab-änderungen. Die wichtigsten Steuerungsfunktionen werden
nachfolgend beschrieben.
a) Verringern der Einrichtzeit
Die zunehmende Bedeutung der Kleinserienfertigung mit geringeren Produktionsvolumen
birgt das Problem, daß häufig Bearbeitungsdaten eingestellt werden müssen. Durch die
vereinfachte Dateifunktion wird diese mühsame Arbeit erleichtert. Die für das Einrichten
erforderlichen Unterlagen, wie z.B. die Bearbeitungsanweisungen, werden an der CNC-
Einheit angezeigt, so daß die Er-stellung und Verwaltung von Maßzeichnungen entfällt und
die Einrichtungszeit noch weiter verkürzt werden kann.
b) Anzeige des Produktionsstatus
Ablauf und Bearbeitungsstatus können in Echtzeit am Bildschirm der CNC-Einheit überprüft
werden.
c) Verringern der Zeit für Fehlerbeseitigung
Die für die Fehlersuche und -beseitigung erforderlichen Daten sind schnell verfügbar.
(5) Hilfefunktionen
Nach Ausgabe eines Alarms kann der Alarminhalt durch Drücken der Hilfetaste angezeigt werden.
Hierdurch sind bei einem Alarm schnelle Gegenmaßnahmen möglich.
Für den effizienten und optimierten Einsatz der CNC-Steuerung muß die vorliegende Anleitung vor
Inbetriebnahme der Maschine sorgfältig durchlesen und verstanden werden.
Die Bedienungsanleitung muß weiterhin stets griffbereit in Maschinennähe aufbewahrt werden,
damit sie bei Bedarf jederzeit verfügbar ist.
Bildschirme

Für die verschiedenen Modelle werden unterschiedliche Bilschirmanzeigen


verwendet. Daher können die an Ihrer CNC-Steuerung verwendeten
Bildschirme von den Abbildungen in dieser Anleitung abweichen.
MG61-001 S-(i)
INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS
KAPITEL 1 I-MAP EDITIERFUNKTION..........................................................................1
1. Überblick....................................................................................................................................... 1
2. Überblick über die einzelnen Funttionen ...................................................................................... 2
2-1. Dateieditierfunktion ................................................................................................................ 2
2-2. Interaktive I-MAP Funktion .................................................................................................... 2
2-3. Figurberechnungsfunktion ..................................................................................................... 5
2-4. Menügesteuerte PLAYBACK-Funktion.................................................................................. 6
2-5. Betriebsvorbereitungfunktion ................................................................................................. 6
3. I-MAP Editiermodus...................................................................................................................... 7
4. Wahl der Betriebsarten ................................................................................................................. 7
5. Hintergrundbetriebsfunktion.......................................................................................................... 7
6. Bildschirm für Dateneingabe......................................................................................................... 8
7. Grundsätzliche Dateneingabemethode ........................................................................................ 9
7-1. Daten in Spalten mit Cursor eingeben................................................................................... 9
7-2. Ändern von voreingestellten Daten ..................................................................................... 11
7-3. Löschen von Voreinstelldaten ............................................................................................. 13
8. Einheitensystem ......................................................................................................................... 15
9. Einheitensystem zur Eingabe der Vorschubgeschwindigkeit F .................................................. 17

KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION.........................................18


1. Bedienung der I-MAP Editierfunktion.......................................................................................... 18
1-1. Verzeichnisbildschirm .......................................................................................................... 18
1-2. Erstellen einer neuen Datei ................................................................................................. 19
1-3. Editieren einer bestehenden Datei ...................................................................................... 20
2. Vorgehensweise beim Editieren mit I-MAP ................................................................................ 21
2-1. Vorgehensweise beim Editieren mit I-MAP ......................................................................... 21
2-2. Einfügen von 1 Zeile ............................................................................................................ 21
2-3. Löschen ............................................................................................................................... 22
2-4. 1 Zeichen löschen ............................................................................................................... 23
2-5. Kopieren .............................................................................................................................. 24
2-6. Einfügen .............................................................................................................................. 25
2-7. Zeilensprung ........................................................................................................................ 26
2-8. Überschreiben/Einfügen ...................................................................................................... 28
2-9. Vorgehensweise beim Suchen und Ersetzen ...................................................................... 29
[Link]ügen einer Datei ........................................................................................................... 31
[Link] Datei....................................................................................................................... 33
[Link] ........................................................................................................................... 36
MG61-001 S-(ii)
INHALTSVERZEICHNIS

[Link] / Stop................................................................................................................... 37
[Link] & Beenden................................................................................................................. 38

KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION .............................................................39


1. Grundkonzept ............................................................................................................................. 39
2. Diagramm der Menüs und Untermenüs...................................................................................... 40
3. Bedienung des interaktiven I-MAP ............................................................................................. 41
3-1. Aurufen des benötigten Zyklus ............................................................................................ 41
3-2. Festzyklus programmieren .................................................................................................. 43
3-3. Programmierung von Bohrungsmuster................................................................................ 55
3-4. Programmieren von Fräszyklen........................................................................................... 67
3-5. Programmierung eines Kreisfräs Zyklus............................................................................ 114
3-6. Rückkonvertierung von Mustern ........................................................................................ 129

KAPITEL 4 MENÜGESTEUERTE PLAYBACK FUNKTION.......................................134


1. Grundkonzept ........................................................................................................................... 134
2. Betriebsstatustransferdiagramm............................................................................................... 134
3. Bedienung der menügesteuerten PLAYBACK Funktion........................................................... 135
3-1. Aufrufen der PLAYBACK Funktion .................................................................................... 135
3-2. Dateneinstellung ................................................................................................................ 136
3-3. Einfügen eines Satzes ....................................................................................................... 139
3-4. Sonstige Funktionen .......................................................................................................... 141
3-5. Hinweise zur Bedienung der PLAYBACK Funktion ........................................................... 143

KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION.......................................................144
1. Grundkonzept ........................................................................................................................... 144
2. Schablonen von Konturelementen............................................................................................ 145
3. Festlegen der Konturelemente und Dateneinstelleinträge........................................................ 151
3-1. Punktbestimmungsmethode .............................................................................................. 151
3-2. Linienbestimmungsmethode.............................................................................................. 152
3-3. Kreisbogenbestimmung ..................................................................................................... 154
3-4. Unbekannte Kontur............................................................................................................ 157
4. Diagramm der Menüs und Untermenüs.................................................................................... 158
5. Bedienung der Punktberechnungsfunktion............................................................................... 160
5-1. Schablonenauswahl .......................................................................................................... 160
5-2. Auswahl der Bestimmung des ersten Elements ................................................................ 164
5-3. Dateneinstellung für unbekannte Figuren.......................................................................... 171
5-4. Dateneinstellung für das zweite Element .......................................................................... 174
5-5. Anzeige und Eingabe von Rechenergebnissen................................................................. 177
5-6. Vorheriges Element ........................................................................................................... 182
MG61-001 S-(iii)
INHALTSVERZEICHNIS

5-7. Eingabe des letzten Ergebnisses ...................................................................................... 183


5-8. Bildschirm für Dateneingabe ............................................................................................. 185

KAPITEL 6 ROHTEILDEFINITIONS-FUNKTION .......................................................190


1. Beschreibung............................................................................................................................ 190
2. Rohteildefinition ........................................................................................................................ 190
3. Formeingabe............................................................................................................................. 191
4. Überprüfen der eingegebenen Rohteilform .............................................................................. 193
5. Einfügen von Sätzen................................................................................................................. 194
6. Synthetisieren verschiedener Zeichnungen.............................................................................. 194
7. Musterrückwandlung................................................................................................................. 195
8. Über die Rohteildefinition und das Programm .......................................................................... 196
9. Jeder Formeingabe-Bildschirm für die Rohteildefinition und das Programmformat ................. 197

KAPITEL 7 ALARME ..................................................................................................201


MG61-001 S-1
KAPITEL 1 I-MAP EDITIERFUNKTION

KAPITEL 1 I-MAP EDITIERFUNKTION

1. Überblick
Mit der I-MAP Editierfunktion können Teileprogramme neu erstellt oder Eeoemmpt1001
bereits geschriebene
Teileprogramme editiert und im NC-Speicher gespeichert werden. Die Erstellung oder Editierung
eines Programms kann im interaktiven Modus mit der I-MAP Funktion einfach und leicht ausgeführt
werden, wobei die Figurberechnungsfunktion und die Playbackfunktion der herkömmlichen
Programmeditierfunktion hinzugefügt wurden.
Auf diese Funktionen kann bei der Erstellung oder Editierung eines Programms nach Bedarf
zugegriffen werden, was eine hocheffiziente Programmierung ermöglicht.

Programmspeicherf Programmwahl-
Programmeditierfunktion funktion
unktion

Speicher Betriebspuffer
Editierpuffer

Interaktive Musterdaten
I-MAP Funktion

Figurberechnungs-
funktion Rechenfunktion

Menügesteuerte Programma-
Playbackfunktion Einzelsatzdaten auslesefunktion

EIOEMMPT1001R01
MG61-001 S-2
KAPITEL 1 I-MAP EDITIERFUNKTION

2. Überblick über die einzelnen Funttionen

2-1. Dateieditierfunktion
Über diese Funktion können Teileprogramme erstellt und editiert werden. Mit Eeoemmpt1002
Hilfe des Anzeigebild-
schirms können Programme ediert werden (Schreiben, Ändern, Einfügen, Löschen). Diese Funktion
wird als "Bildschirmeditor" bezeichnet.
In der Programmeditierfunktion sind Unterfunktionen enthalten, die das Programmieren verein-
fachen. Zu diesen Unterfunktionen gehören die "interaktive I-MAP Funktion" und die "Figurberech-
nungsfunktion". Während der Programmierung und der Programmeditierung kann zu jedem
beliebigen Zeitpunkt bei Bedarf auf die erforder-liche Funktion zugegriffen werden.
Das mit der Programmeditierfunktion fertiggestellte Teileprogramm wird nach Abschluß aller Pro-
grammier- und Editiervorgänge im Speicher abgelegt.

2-2. Interaktive I-MAP Funktion


Eeoemmpt1003
Verschiedene Muster von Bearbeitungsvorgängen sind bereits vorprogrammiert und bei Bedarf
kann auf diese Muster zugegriffen werden. Wählen Sie das gewünschte Muster am Bildschirm für
die Musterwahl aus. Es werden Hilfezeichnungen angezeigt, die Sie bei der Einstellung der aus-
gewählten Musterdaten unterstützen und führen. Zu den verfügbaren Mustern gehören:
• Festzyklus (wie z.B. aufbohren, bohren)
• Flächenbearbeitung (wie z.B. Stirnfräsen, Taschenfräsen)
• Bohrungsmuster (wie z.B. Linie mit Winkel, Schraubenlochkreis)
• Kreisschnittzyklus (wie z.B. UZ Kreisschnittzyklus, Zyklus aufheben)

EIOEMMPT1002R01

Abb.1-1 Bildschirm für Musterauswahl (zur Auswahl von Hilfezeichnungen)


MG61-001 S-3
KAPITEL 1 I-MAP EDITIERFUNKTION

Wenn Sie das gewünschte Muster auswählen, erscheint der Bildschirm für die Dateneingabe.

EIOEMMPT1003R01

Abb.1-2 Bildschirm für Dateneingabe


MG61-001 S-4
KAPITEL 1 I-MAP EDITIERFUNKTION

Nach Abschluß der Einstellungen der einzelnen Musterdaten ein Programm (normalerweise 1 Satz)
aus den Einstelldaten im NC-Programmformat erstellen und mit dem Befehl SATZ EINFÜGEN in
das gerade editierte Programm einfügen.
Die interaktive I-MAP-Funktion enthält eine Unterfunktion zur Rückkonvertierung eines Musterzyk-
lus. “Rückkonvertierung" heißt, daß I-MAP die obige Hilfezeichnung aus einem Festzyklus, Flächen-
bearbeitungszyklus, Lochpositionsmuster oder Kreisschnittzyklus erzeugt und anzeigt, der bereits
als Einzelsatzprogramm in das NC-Programm eingefügt ist. Die Rückkonvertierung ermöglicht die
leichte Über-prüfung und Korrektur von bereits erstellten Musterzyklusprogrammen.

N12 LAA X50 Y60 J45 I50 K3 I25 K2 I80 K1

Rückkonvertierung

EIOEMMPT1004R01
MG61-001 S-5
KAPITEL 1 I-MAP EDITIERFUNKTION

2-3. Figurberechnungsfunktion
I-MAP erstellt das NC-Programm durch Auswahl der Punktdaten aus einer Eeoemmpt1004
Teilezeichnung und
Eingabe dieser Daten in das Programm. In diesem Prozeß ermöglicht die Punktberechungsfunktion
die interaktive Berech-nung der nicht in der Zeichnung dargestellten Punktdaten, und die Eingabe
der Rechenergebnisse in Befehlswort-Einheiten in das Programm, das von der
Programmeditierfunktion erstellt wird.
Die Figurberechnungsfunktion zeigt die Hilfezeichnung als Rechengegenstand an und führt Sie
durch die Dateneingabe in den benötigten Einstelleinträgen, indem grafische Elemente der
Zeichnung hervorgehoben werden.
Da der Bildschirm nicht nur Werte, sondern auch die Detailzeichnung zeigt, können Sie die
Berechnungsergebnisse sicher und leicht überprüfen.

Abb.1-3 Dateneingabebildschirm für Grafikelemente


EIOEMMPT1005R01
MG61-001 S-6
KAPITEL 1 I-MAP EDITIERFUNKTION

Abb.1-4 Bildschirm für Rechenergebnisse


EIOEMMPT1006R01

2-4. Menügesteuerte PLAYBACK-Funktion


Mit dieser Funktion können die tatsächlichen Maschinenpositionen (X-, Y-, Eeoemmpt1005
Z-Achse) in das Pro-
gramm geschrieben werden.
Die zur Erstellung eines Einzelsatz-NC-Programms benötigten Dateneinträge werden am Bild-
schirm angezeigt, an dem die erforderlichen Daten wie z.B. Positionsdaten interaktiv eingestellt wer-
den können. Wenn alle Daten eingestellt sind, erstellt die NC-Steuerung Einzelsatz-Programme im
NC-Programmformat aus den Eingabedaten und fügt den Satz in das gerade editierte oder mit der
Programmeditierfunktion editierte Programm ein.

2-5. Betriebsvorbereitungfunktion
Nach Abschluß der Programmeditierung und dem Ablegen des Programms Eeoemmpt1006
im Speicher wird das
Programm automatisch über diese Funktion ausgewählt. Dies bedeutet, daß das erstellte oder edit-
ierte Programm automatisch in den Betriebspuffer übertragen wird; daher ist die Programmauswahl
im Automatikmodus (normalerweise muß der Dateiname eingegeben werden) nicht nehr nötig.
Wählen Sie einfach den Automatikmodus an und drücken sie die Taste ZYKLUSSTART, daraufhin
führt die Ma-schine das erstellte oder editierte Program sofort aus.
MG61-001 S-7
KAPITEL 1 I-MAP EDITIERFUNKTION

3. I-MAP Editiermodus
Eeoemmpt1007
Im I-MAP Editiermodus wird die interaktive Programmeditierfunktion zur Erstellung eines neuen Pro-
gramms oder zur Editierung eines im Speicher abgelegten Programms ausgeführt.

4. Wahl der Betriebsarten


Eeoemmpt1008
Der I-MAP Editiermodus wird während der I-MAP Editierung auch durch Drücken einer der fol-
genden Betriebsartenwahltasten nicht deaktiviert.

P
MacMan
AUTO MDI MANUAL EDIT AUX PARAMETER ZERO SET TOOL DATA
EIOEMMPT1007R01

Zur Wiederaufnahme der I-MAP Editierfunktion die Taste EDIT AUX drücken.

5. Hintergrundbetriebsfunktion
Eeoemmpt1009
Der I-MAP Editiermodus wird zur Neuerstellung oder Editierung eines Programms gewählt, und
gleichzeitig ist der Maschinenbetrieb im Hintergrund in den Betriebsarten AUTO oder MANAL
möglich.
MG61-001 S-8
KAPITEL 1 I-MAP EDITIERFUNKTION

6. Bildschirm für Dateneingabe


Eeoemmpt1010
Bei Ausführung der Dateieditierfunktion im I-MAP Editiermodus wird ein maximal 16 Zeilen umfas-
sendes Programm im Programmdateienanzeigebereich angezeigt. Wird in diesem Status die inter-
aktive I-MAP oder die grafische Berechnungsfunktion ausgewählt, teilt sich
Bildschirmanzeigebereich wie folgt:

Alarmanzeige

Aktuell gewählter Modus (Grafikanzeige)

Programmverzeichnis-
Anzeigebereich

Dateneingabespalten

Anzeigebereich für Hilfezeich-


nung/Kontrollzeichnung

Funktionsmenü

EIOEMMPT1009R01
MG61-001 S-9
KAPITEL 1 I-MAP EDITIERFUNKTION

7. Grundsätzliche Dateneingabemethode

7-1. Daten in Spalten mit Cursor eingeben


Eeoemmpt1013
Den Cursor in die Dateneingabespalte bewegen, in der Sie Daten eingeben möchten.
Die gewünschten Zahlenwerte eingeben und dann die Taste WRITE drücken. Die Daten werden in
der Spalte eingegeben, in der sich der -Cursor befindet.
Wenn z.B. in der Spalte BOHR. POSITION X “123” eingegeben werden soll, wie folgt vorgehen:
Den Cursor mit den Cursor-Tasten in die Spalte BOHR. POSITION X bewegen.

EIOEMMPT1012R01

Mit den Zahlentasten “123” eingeben. Der eingegebene Wert erscheint bei EINGABE unten links
am Bildschirm.

EIOEMMPT1013R01
MG61-001 S-10
KAPITEL 1 I-MAP EDITIERFUNKTION

Die Taste WRITE drücken. Der Wert wird bei BOHR. POSITION X eingegeben und der Cursor
springt in den nächsten Einstelleintrag BOHR. POSITION Y.

EIOEMMPT1014R01
MG61-001 S-11
KAPITEL 1 I-MAP EDITIERFUNKTION

7-2. Ändern von voreingestellten Daten


Eeoemmpt1014
Den Cursor mit den Cursortasten in den Einstelleintrag bewegen, der geändert werden soll.
Die gewünschten Zahlenwerte eingeben und dann die Taste WRITE drücken.
Wenn z.B. in der Spalte BOHR. POSITION X “789” eingegeben werden soll, wie folgt vorgehen:
Den Cursor mit den Cursor-Tasten in die Spalte BOHR. POSITION X bewegen.

EIOEMMPT1015R01

Mit den Zahlentasten “789” eingeben. Der eingegebene Wert erscheint bei EINGABE unten links
am Bildschirm.

EIOEMMPT1016R01
MG61-001 S-12
KAPITEL 1 I-MAP EDITIERFUNKTION

Die Taste WRITE drücken. Der Wert wird bei BOHR. POSITION X eingegeben und der Cursor
springt in den nächsten Einstelleintrag BOHR. POSITION Y.

EIOEMMPT1017R01
MG61-001 S-13
KAPITEL 1 I-MAP EDITIERFUNKTION

7-3. Löschen von Voreinstelldaten


Den Cursor mit den Cursortasten zu den Daten bewegen, die gelöscht werden Eeoemmpt1015
sollen.
Zum Löschen aller voreingestellten Daten in der Einstellspalte die Taste BS drücken. Drücken Sie
dann die Taste WRITE.
Wenn Sie z.B. die Daten in der Spalte BOHR. POSITION X löschen möchten, gehen Sie wie folgt
vor:
Den Cursor mit den Cursor-Tasten in die Spalte BOHR. POSITION X bewegen.

EIOEMMPT1015R01

Die Taste BS drücken. Die Daten bei PRE(EING) unten rechts am Bildschirm werden gelöscht.

EIOEMMPT1019R01
MG61-001 S-14
KAPITEL 1 I-MAP EDITIERFUNKTION

Die Taste WRITE drücken. Der Wert wird bei BOHR. POSITION X eingegeben und der Cursor
springt in den nächsten Einstelleintrag BOHR. POSITION Y.

EIOEMMPT1020R01
MG61-001 S-15
KAPITEL 1 I-MAP EDITIERFUNKTION

8. Einheitensystem
Eeoemmpt1016
Sowohl bei der interaktiven I-MAP Funktion als auch bei der Grafikrechenfunktion sind spezielle
Dateneingabebildschirme vorhanden, die allerdings nur im I-MAP Editiermodus aktiviert sind.
Wenn die benötigten Daten am Dateneingabebildschirm eingegeben werden, erstellt I-MAP anhand
dieser Daten automatisch ein Programm (1 Satz oder 1 Wort) im NC Programmformat und schreibt
das gerade erstellte oder editierte Programm in das NC Programm.
Im NC System sind zwei Einheitensysteme vorhanden, die über Parametereinstellung ausgewählt
werden können.
(1) Programm-Einheitensystem
Dieses Einheitensystem wird verwednet, wenn die Steuerung das NC Programm zur Berch-
nung liest.
Durch entsprechende Dateneingabe im jeweiligen optionalen NC Parameter am Bildschirm
EINGABE SYSTEM kann als Einheitensystem 1 mm, 1 µm oder 1 Inch am Bildschirm
EINGABE SYSTEM gewählt werden.
(2) Dateneingabe-Einheitensystem
Dieses Einheitensystem wird verwendet, wenn Daten wie z.B. Werkzeugkorrekturwerte einges-
tellt werden. Das Einheitensystem kann auch beim betreffenden optionalen NC Parameter am
Bildschirm EINGABE SYSTEM gewählt werden.

EIOEMMPT1021R01

Abb.1-5 Bildschirm (EINGABE SYSTEM) für optionale NC Parameter


MG61-001 S-16
KAPITEL 1 I-MAP EDITIERFUNKTION

In diesem I-MAP Editiermodus sind die Einheitensysteme daher wie folgt definiert:
• Wenn Daten im Eingabebereich eingegeben werden, enstpricht das Einheitensystem dem
oben angegebenen Dateneingabe-Einheitensystem (2).
• Wenn anhand der Eingabedaten ein NC Programm erstellt wird, entspricht das
Einheitensystem dem oben angegebenen Dateneingabe-Einheitensystem (1).

Programm-Ein-
heitensystem

Dateneingabe-
Einheitensys-
tem

EIOEMMPT1022R01
MG61-001 S-17
KAPITEL 1 I-MAP EDITIERFUNKTION

9. Einheitensystem zur Eingabe der


Vorschubgeschwindigkeit F
I-MAP akzeptiert zwei verschiedene Vorschubgeschwindigkeitsbefehle: Eeoemmpt1017
einstelliger F-
Vorschubbefehl und vierstelliger F-Vorschubbefehl. Daher werden, anders als bei anderen
Eingabedaten, abhhängig vom Vorschubbefehl verschiedene Einheitensysteme für die
Vorschubgeschwindigkeit verwendet.
Wird eine ganze Zahl als Vorschubgeschwindigkeit eingegeben, wird diese ganze Zahl so wie sie ist
am Dateneingabebildschirm eingegeben, unabhängig vom gewählten Einheitensystem.
Wird eine reelle Zahl als Vorschubgeschwindigkeit eingegeben, wird diese reelle Zahl am Datene-
ingabebildschirm in Einheiten von „1 mm/min“ eingegeben.
Wenn "1" eingegeben und dann WRITE gedrückt wird, ist die
Beispiel :
Vorschubgeschwindigkeit F1 eingestellt.
Wenn "1." eingegeben und dann WRITE gedrückt wird, ist die
Vorschubgeschwindigkeit F1. eingestellt.
Um einen Satz eines NC Programms anhand der am Bildschirm eingegeben Daten zu erstellen,
wandelt die NC die ganzzahligen F-Daten unabhängig vom Programm-Einheitensystem in einen
ganzzahligen F-Befehl um. In der Zwischenzeit wandelt sie die reellen F-Zahlendaten in den reellen
F-Zahlenbefehl entsprechend dem Programm-Einheitensystem um.

[Ergänzung]
Der Einstellbereich für die Vorschubgeschwindigkeit liegt zwischen 0 und 99999,9.
MG61-001 S-18
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

1. Bedienung der I-MAP Editierfunktion

1-1. Verzeichnisbildschirm
Die Betriebartwahltaste EDIT AUX drücken. Eeoemmpt2001
Die Kontrollampe oben links bei der Taste EDIT AUX leuchtet und der Programmbetriebsmodus ist
aufgerufen.
Am Bildschirm wird das Programmverzeichnis angezeigt.

EIOEMMPT2001R01
MG61-001 S-19
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

1-2. Erstellen einer neuen Datei


Zum Erstellen einer neuen Datei wie folgt vorgehen: Eeoemmpt2002
[F3] (NEUE DATEI) im Funktionsmenü am Bildschirm DATEI wählen. Das Pop-up-Funktionsmenü
NEUE DATEI wird aufgerufen.

EIOEMMPT2002R01

Vorgehensweise :
1 [F1] (I-MAP) wählen.
Daraufhin erscheint das Pop-up-Fenster NEUE DATEI.

EIOEMMPT2003R01

Abb.2-1 Pop-up-Fenster NEUE DATEI

2 Den Dateinamen für die neu zu erstellende Datei eingeben und danach [F7] (OK*]) wählen.
Der Bildschirm zum Editieren einer Einzeldatei wird aufgerufen.
Der Cursor befindet sich im leeren Programmverzeichnis-Anzeigebereich.
Nun kann ein Programm eingegeben werden.

[Ergänzung]
1) Bei Wahl von [F7] (OK) ohne Eingabe eines Dateinamens wird die Meldung ”9057 Falscher
Datei- oder Pfadname.” angezeigt.
In diesem Fall [F8] (OK) wählen, um zum Eingabebereich für den Dateinamen zurückzukehren.
2) Besteht der eingegebene Dateiname bereits, wird die Meldung "DATEI VRHND.
ÜBERSCHRBN OK?" angezeigt.
Zum Editieren des Dateinamens [F6] (JA) wählen.
Für die Rückkehr zum Eingabefeld für den Dateinamen [F7] (NEIN)wählen.
3) Wird bei Eingabe des Dateinamens die Dateinamenerweiterung ausgelassen, wird
automatisch MIN an den Namen angehängt.
MG61-001 S-20
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

1-3. Editieren einer bestehenden Datei


Zum Editieren einer bereits vorhandenen Datei wie folgt vorgehen: Eeoemmpt2003

Vorgehensweise :
1 Die Funktionstaste [F2] (EDIT.) im Funktionsmenü des Verzeichnisbildschirms drücken.
Das Programmverzeichnis der gewählten Datei wird im Programmverzeichnis-Anzeigebereich
aufgeführt.

EIOEMMPT2004R01

Abb.2-2 Programmverzeichnis-Editierbildschirm
MG61-001 S-21
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

2. Vorgehensweise beim Editieren mit I-MAP

2-1. Vorgehensweise beim Editieren mit I-MAP


In diesem Abschnitt werden die zum Editieren eines Programms mit der I-MAP Eeoemmpt2004
Funktion erforderli-
chen Vorgänge beschrieben.
Die nachstehend erläuterten Schritte basieren auf den Vorgängen am Bildschirm für das editieren
einzelner Dateien.
Die grundlegenden Vorgänge sind für das Editieren von einer und für das Editieren von zwei
Dateien gleich. Beim Editieren von zwei Dateien können Sie die interaktive I-MAP Function bzw. die
Figurberechnungsfunktion nicht verwenden.

2-2. Einfügen von 1 Zeile


Eeoemmpt2005
Durch diese Funktion wird eine Leerzeile direkt vor der Cursorposition eingefügt.
Vor dem Einfügen von 1 Zeile wie folgt vorgehen:

Vorgehensweise :
1 Den Cursor unter die Position bewegen, an der die Leerzeile eingefügt werden sollen.
Mit Hilfe der AUF/AB-Cursortasten den Cursor innerhalb des Programmdatei-Anzeigebereichs
bewegen.

2 Danach im Funktionsmenü [F4] (ZEILE EINFÜG) wählen.


Eine Leerzeile wird über der markierten Zeile eingefügt.

G15H1 G15H1
G0Z500. G0Z500.
X300.Y300. [F4]
T7 X300.Y300.
(ZEILE
M6 T7
EINFÜG)
T4 M6
M5 T4

Abb.2-3 Vorgehensweise für ZEILE EINFÜG


EIOEMMPT2005R01

Hierdurch ist der Einfügevorgang für das Einfügen von 1 Zeile beendet.
MG61-001 S-22
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

2-3. Löschen
Eeoemmpt2006
Mit dieser Funktion werden die angegebenen Programmzeilen gelöscht. Die Zeilen werden im
Puffer (Zwischenablage) abgelegt.
Zum Löschen wie folgt vorgehen:

Vorgehensweise :
1 Den Cursor an den Anfang der ersten Zeile in der zu löschenden Programmdatei bewegen.
Mit Hilfe der AUF/AB-Cursortasten den Cursor innerhalb des Programmdatei-Anzeigebereichs
bewegen.

2 Im Funktionsmenü [F5] (ARB.G LÖSCHEN) wählen.


Die Zeile an der Cursorposition wird farbig hervorgehoben.

3 Danach die Cursortaste für Abwärtsbewegung drücken, um den zu löschenden Bereich zu


definieren.
Der definierte Bereich wird farbig hervorgehoben.

[Ergänzung]
Überschreitet der festgelegte Datenbereich die Pufferkapazität, wird die Meldung "9047 Speicher
[Link] nicht löschen." angezeigt.

4 Die Taste (WRITE) drücken.

Der definierte Bereich wird gelöscht und die gelöschte Programmdatei wird im Puffer abgelegt.

G15H1 G15H1
G0Z500. G0Z500.
X300.Y300. X300.Y300.
T7 T7
M6 M6
T4 T4
M5 M5
[F5] (ARB.-G LÖSCHEN) Taste [CANCEL]

G15H1 G15H1
G0Z500. G0Z500.
X300.Y300. X300.Y300.
T7 T7
M6 M6
T4 T4
M5 M5
Die AB-Cursortaste zweimal drücken.

Taste [WRITE]
G15H1
G0Z500.
T4
M5
S318
M3
G0X60.Y-20.1

Abb.2-4 Vorgehensweise für ARB.-G LÖSCHEN


EIOEMMPT2006R01

Hiermit ist der Löschvorgang für den angegebenen Bereich von Programmzeilen beendet.
MG61-001 S-23
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

2-4. 1 Zeichen löschen


Löscht das Zeichen an der Cursorposition. Eeoemmpt2007
Um ein bestimmtes Zeichen zu löschen, wie folgt vorgehen:

Vorgehensweise :
1 Den Cursor unter das zu löschende Zeichen bewegen. Das Bewegen des Cursors innerhalb
des Programmanzeigebereichs erfolgt mit den AUF/AB/Rechts/Links-Cursortasten.

2 Im Funktionsmenü [F6] (ZEICHEN LÖSCHEN) wählen.


Das Zeichen an der Cursorposition wird gelöscht.

GOO X300 Z300 GOO 300 Z300


G50S3500 G50S3500
S42M41M03M08 S42M41M03M08
[F6]
G00X105Z92.0 4 8T0202 G00X105Z92.0 4 8T0202
Z90 (ZEICHEN Z90
S4242M09 LÖSCHEN) S4242M09
X300Z300T0200 X300Z300T0200

Abb.2-5 Vorgehensweise für ZEICHEN LÖSCHEN


EIOEMMPT2007R01
MG61-001 S-24
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

2-5. Kopieren
Eeoemmpt2008
Bei dieser Funktion werden die angegebenen Programmzeilen in den Puffer kopiert (Zwischena-
blage).
Zum Kopieren wie folgt vorgehen:

Vorgehensweise :
1 Den Cursor an den Anfang der ersten Zeile in der zu kopierenden Programmdatei bewegen.
Mit Hilfe der AUF/AB-Cursortasten den Cursor innerhalb des Programmdatei-Anzeigebereichs
bewegen.

2 Im Funktionsmenü [F1] (PROGRAMM KOPIEREN) wählen.


(Wenn [*PROGRAMM KOPIEREN nicht zu finden ist, die Erweiterungstaste Extend rechts
neben [F8] drücken.)

3 Die Zeile, in der sich der Cursor befindet, wird invers angezeigt. Die AB-Cursortaste drücken,
um den zu kopierenden Bereich zu definieren.
Der definierte Bereich wird farbig hervorgehoben.

[Ergänzung]
Überschreitet der gewählte Datenumfang die Pufferspeicherkapazität, wird die Meldung "9016
Speicher [Link] nicht Kopieren." angezeigt.

4 Die Taste (WRITE) drücken.

Der definierte Bereich wird im Puffer gespeichert und die Markierung wird aufgehoben.

G15H1 G15H1
G0Z500. G0Z500.
X300.Y300. X300.Y300.
T7 T7
M6 M6
T4 T4
M5 M5
[F1] (PROGRAMM KOPIEREN) Taste [WRITE]
G15H1 G15H1
G0Z500. G0Z500.
X300.Y300. X300.Y300.
T7 T7
M6 M6
T4 T4
M5 M5
Die AB-Cursortaste zweimal drücken.

Abb.2-6 Vorgehensweise für PROGRAMM KOPIEREN


EIOEMMPT2008R01

Hiermit ist der Kopiervorgang für die angegebene Anzahl an Programmzeilen beendet.
MG61-001 S-25
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

2-6. Einfügen
Eeoemmpt2009
Durch das Einfügen werden Daten, die im Puffer abgelegt wurden (kopierte oder gelöschte Zeilen)
an der vorgegebenen Programmzeile eingefügt.
Zum Einfügen wie folgt vorgehen:

Vorgehensweise :
1 Den Cursor unter die Zeile bewegen, an der die Daten eingefügt werden sollen.
Mit Hilfe der AUF/AB-Cursortasten den Cursor innerhalb des Programmdatei-Anzeigebereichs
bewegen.

2 Im Funktionsmenü [F4] (ABRUF) wählen.


(Wird ABRUF nicht angezeigt, die Taste Extend rechts von [F8] drücken).
Die im Puffer gespeicherten Programmsätze werden über der festgelegten Zeile eingefügt.

G15H1 G15H1
G0Z500. G0Z500.
X300.Y300. [F4] ******
T7 ******
(ABRUF)
M6 M6
T4 T4
M5 M5

Abb.2-7 Vorgehensweise für ABRUF


EIOEMMPT2009R01

Hierdurch ist der Einfügevorgang beendet.


MG61-001 S-26
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

2-7. Zeilensprung
Eeoemmpt2010
Mit der Funktion für Zeilensprung wird der Cursor um die angegebene Zeilenanzahl vorwärtsbe-
wegt.
Für die Durchführung des Zeilensprungs folgendermaßen vorgehen:

Vorgehensweise :
1 [F2] (SPRUNG) im Funktionsmenü am Bildschirm PROGRAM HRSGABE wählen.
Wird SPRUNG nicht angezeigt, die Taste [Extend] rechts von [F8] drücken.
Nach Wahl von [F2] (SPRUNG) wird das Pop-up-Fenster ZEILENSPRUNG angezeigt.

EIOEMMPT2010R01

Abb.2-8 Pop-up-Fenster ZEILENSPRUNG

2 Die Zeilenanzahl für den Sprung eingeben oder [F3] (TOP SEITE) oder [F4] (LETZTE SEITE)
wählen. Um innerhalb eines Programms in die erste oder letzte Zeile zu springen, muß die
Anzahl an Zeilen nicht eingegeben werden. Wird die Anzahl an Zeilen hingegen eingegeben,
weiter mit Schritt 3).
MG61-001 S-27
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

3 [F5] (VORWÄRTS), [F6] (RÜCKS), oder [F7] (TOP) im Pop-up-Funktionsmenu des Pop-up-
Fensters ZEILENSPRUNG wählen.
Die Cursorposition wird bis zur gewählten Funktion weiterbewegt.
Nachfolgend werden diese Menüeinträge genauer erläutert.

TOP SEITE Der Cursor bewegt sich in die erste Zeile in der Programmdatei.
TOP SEITE Der Cursor bewegt sich zur letzten Zeile in der Programmdatei.
VORWÄRTS Der Cursor bewegt sich ab der aktuellen Cursorposition um die
angegebene Zeilenanzahl im Programm nach hinten. Überschreitet die
angegebene Zeilenanzahl dabei die letzte Zeile im Programm, bleibt der
Cursor in der letzten Zeile stehen.
RÜCKS Der Cursor bewegt sich ab der aktuellen Position um die eingegebene
Zeilenanzahl im Programm nach oben in Richtung Programmanfang.
Überschreitet die angegebene -Zeilenanzahl dabei die erste Zeile im
Programm, bleibt der Cursor in der ersten Zeile stehen.
TOP Der Cursor bewegt sich ab dem Programmanfang um die angegebene
Zeilenanzahl -nach unten. Überschreitet die angegebene Zeilenanzahl
dabei -die letzte Zeile im Programm, bleibt der Cursor in der letzten Zeile
stehen.

[Ergänzung]
Werden VORWÄRTS, RÜCKS, oder TOP ohne Eingabe einer Zeilenanzahl ausgeführt, erscheint
die Meldung "9041 [Link]!".
In diesem Fall muß der Bediener über [F8] (OK) zur Eingabe der ZEILENNUMMER zurückkehren.

Nach beendeter Zeilensprungfunktion schließt sich das Pop-up-Fenster ZEILENSPRUNG.


MG61-001 S-28
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

2-8. Überschreiben/Einfügen
Die Bedeutung von "Überschreiben" und "Einfügen" ist folgendermaßen: Eeoemmpt2011

Vorgehensweise :
1 Überschreiben
Ein Eingabezeichen überschreibt das bestehende Zeichen an der Cursorposition.

2 Einfügen
Ein Eingabezeichen wird vor dem durch den Cursor markierten Zeichen eingefügt.
Jedesmal, wenn im Funktionsmenü [F5] (ÜBRSCHR /EINFÜG) gewählt wird, wird zwischen
den Modi zum Überschreiben und Einfügen umgeschaltet. (Wird ÜBRSCHR /EINFÜG nicht
angezeigt, die Taste Extend rechts von [F8] drücken).
Der aktuell gewählte Eingabemodus wird in der Titelleiste angezeigt.
MG61-001 S-29
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

2-9. Vorgehensweise beim Suchen und Ersetzen

2-9-1. Suchen von Zeichenfolgen


Eeoemmpt2012
Mit Hilfe der Suchfunktion wird eine beliebige Zeichenfolge im angezeigten Programm gesucht.
Für den Suchvorgang wie folgt vorgehen:

Vorgehensweise :
1 [F1] (FINDEN/ERSETZE) im Funktionsmenü am Bildschirm PROGRAM HRSGABE wählen.
Wird FINDEN/ERSETZE nicht angezeigt, die Taste [Extend] rechts von [F8] drücken. Wenn
[F1] (FINDEN/ERSETZE) gewählt wird, erscheint das Pop-up-Fenster FINDEN/ERSETZE.

EIOEMMPT2011R01

Abb.2-9 Pop-up-Fenster FINDEN/ERSETZE

2 Die zu suchende Zeichenfolge eingeben.

[Ergänzung]
"?" Bei der Eingabe der Zeichenfolge kann "?" als Jokerzeichen verwendet werden (die Eingabe
von "*" als Jokerzeichen ist unzulässig).
MG61-001 S-30
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

2-9-2. Ersetzen von Zeichenfolgen


Eeoemmpt2013
Beim Ersetzen wird eine bestimmte Zeichenfolge in der Programmdatei gesucht und durch eine
andere definierte Zeichenfolge ersetzt.
Für den Ersetzungsvorgang folgendermaßen vorgehen:

Vorgehensweise :
1 [F1] (FINDEN/ERSETZE) im Funktionsmenü am Bildschirm PROGRAM HRSGABE wählen.
Wird FINDEN/ERSETZE nicht angezeigt, die Taste [Extend] rechts von [F8] drücken.
Wenn [F1] (FINDEN/ERSETZE) gewählt wird, erscheint das Pop-up-Fenster FINDEN/
ERSETZE.

EIOEMMPT2011R01

Abb.2-10 Pop-up-Fenster FINDEN/ERSETZE

2 Die zu ersetzende Zeichenfolge im Eingabebereich FINDEN eingeben.

[Ergänzung]
"?" Bei der Eingabe der Zeichenfolge kann "?" als Jokerzeichen verwendet werden (die Eingabe
von "*" als Jokerzeichen ist unzulässig).

3 Danach im Eingabebereich ERSETZE diejenige Zeichenfolge eingeben, durch die die


gefundene Zeichenfolge ersetzt werden soll.
Nach der Durchführung von Schritt 2) die AUF/AB-Cursortaste drücken, um den Cursor in den
Eingabebereich ERSETZE zu positionieren.
MG61-001 S-31
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

2-10. Einfügen einer Datei


Eeoemmpt2014
Beim Einfügen einer Datei in das Programmverzeichnis wird eine Datei am Bildschirm für das Edit-
ieren von einer oder zwei Dateien an der Cursorposition im aktuellen Programmverzeichnis
eingefügt.
Zum Einfügen einer Datei wie folgt vorgehen:

Vorgehensweise :
1 Nach Auswahl von [F7] (EXTEND, [F6] (DATEN ZUFÜGEN) im Funktionsmenü des Bild-
schirms für das Editieren von einer oder zwei Dateien wählen. Wird EXTEND nicht angezeigt,
die Taste [Extend] rechts von [F8] drücken.
Das Pop-up-Fenster FILE ADD wird angezeigt, wenn [F6] (DATEN ZUFÜGEN) gewählt ist.

EIOEMMPT2012R01

Abb.2-11 Pop-up WindowFILE ADD


Der Inhalt des Pop-up-Fensters FILE ADD wird nachfolgend erläutert.

OSP Hier wird das Format des Gerätes, dessen Verzeichnis


(Geräteformat) aufgerufen ist, angezeigt. Es gibt drei Möglichkeiten: OSP,
DOS(FAT) und "UNBEKANNT".
Datentabelle Hier werden die Dateinamen des definierten Geräts angezeigt,
die den Suchbedingungen entsprechen.
MD1: *.* Hier wird die Suchbedingung für die in der Datentabelle
(Suchbedingung) angezeigten Dateien aufgeführt.
MG61-001 S-32
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

Ein Pop-up-Funktionsmenü wird entsprechend dem Pop-up-Fenster FILE ADD angezeigt.


Die Einträge in diesem Menü werden nachfolgend erklärt.

GERÄTE Das Gerät, dessen Dateien in der Datentabelle angezeigt werden, kann
geändert werden.
Die Vorgehensweise ist dieselbe wie die in Unterabschnitt 2-1-1 "Ändern
des Geräts" im (OSP-P200M Bedienungshandbuch, unter „Datenbetrieb“,
Kapitel 6) beschriebene Vorgehensweise.
DATEI NAME Hier wird das in der Datentabelle angezeigte Dateimuster geändert.
Die Vorgehensweise ist dieselbe wie die in Unterabschnitt 2-1-2 "Ändern
der angezeigten -Dateien" im (OSP-P200M Bedienungshandbuch, unter
„Datenbetrieb“, Kapitel 6) beschriebene Vorgehensweise.
SORTIERE Hier wird das in der Datentabelle angezeigte Dateimuster geändert.
Die Vorgehensweise ist dieselbe wie die in Unterabschnitt 2-1-3 "Sortieren
von Dateien“" im (OSP-P200M Bedienungshandbuch, unter „Datenbetrieb“,
Kapitel 6) beschriebene Vorgehensweise.

2 Zum Ändern der Verzeichnisanzeige in der Datentabelle den gewünschten Eintrag im Pop-up-
Funktionsmenü wählen.

3 Den gewünschten Dateinamen in der Datentabelle wählen.


Den Dateinamen mit Hilfe der AUF/AB-Cursortasten wählen.

[Ergänzung]
Entspricht der gewählte Dateiname demjenigen für ein Verzeichnis, wird der Verzeichnisinhalt bei
Schritt 4) angezeigt. In diesem Fall muß der Vorgang ab Schritt 3) wiederholt werden.

4 [F7] (OK) wählen.


Das Programmverzeichnis der bei Schritt 3) gewählten Datei wird in der Zeile an der aktuellen
Cursorposition eingefügt.
MG61-001 S-33
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

2-11. Andere Datei


Die Funktion "andere Datei" ermöglicht das Editieren, Erstellen oder AnzeigenEeoemmpt2015
einer anderen Datei.
Ist die Funktion "andere Datei" am Bildschirm zum Editieren einer Einzeldatei gewählt, wechselt die
Anzeige zum Bildschirm für das Editieren von zwei Dateien.
Wird die Funktion "andere Datei" ausgeführt, so wird die gewählte andere Datei im rechten Pro-
grammdateibereich aufgeführt (wird eine neue Datei erstellt, ist der Bereich leer).
Es ist zu beachten, daß die Funktion ”andere Datei” im Direkteditiermodus nicht zur Verfügung
steht, sofern der Bildschirm zum Editieren von zwei Dateien bereits geöffnet wurde.
Zur Ausführung der Funktion "andere Datei" wie folgt vorgehen:

Vorgehensweise :
1 [F7] (ANDERE DATEI) im Funktionsmenü am Bildschirm zum Editieren einer Einzeldatei
wählen.
Wenn ANDERE DATEI nicht angezeigt wird, die Taste [F8] (Extend) drücken.
Das Pop-up-Fenster ANDERE DATEI wird angezeigt.

EIOEMMPT2013R01

Abb.2-12 Pop-up-Fenster ANDERE DATEI

[Ergänzung]
Nach Wahl von [F7] (ANDERE DATEI) im Funktionsmenü am Bildschirm für das Editieren von
zwei Dateien wechselt das am Bildschirm gewählte Programmausgangsverzeichnis.
MG61-001 S-34
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

Der Inhalt des Pop-up-Fensters ANDERE DATEI wird nachfolgend erläutert.

NTFS Hier wird das Geräteformat für die angezeigte Index-


(Geräteformat) Information aufgeführt. Es gibt drei Möglichkeiten: OSP, NTFS
und UNBEKANNT.
Datentabelle Hier werden die Dateinamen der Dateien für das gewählte
Gerät angezeigt, die der Suchbedingung entsprechen.
MD1: *.* Hier wird die Bedingung für die in der Datentabelle angezeigten
(Suchbedingung) Dateinamen aufgeführt.

Zum Ändern der Anzeige in der Datentabelle [F1] (DATEI ANZEIGE) im Pop-up-Funktionsmenü
wählen, danach das Gerät oder die angezeigten Dateinamen ändern, oder die Dateien auf
andere Art und Weise sortieren.

2 Den gewünschten Dateinamen in der Datentabelle wählen.


Den Dateinamen mit Hilfe der AUF/AB-Cursortasten wählen.

3 Eine der Funktionen [F2] (EDIT.), [F3] (NEUE DATEI) oder [F4] (LISTE) wählen.
Die entsprechenden Vorgehensweisen können den Unterabschnitten "2-11-1 Editieren einer
anderen Datei", "2-11-2 Erstellen einer anderen Datei" or "2-11-3 Anzeigen einer anderen
Datei" entnommen werden.

[Ergänzung]
1) Wird die Funktion "andere Datei" zum Erstellen einer neuen Datei verwendet, ist die Wahl
eines Dateinamens bei Schritt 2) überflüssig.
2) Entspricht der gewählte Dateiname demjenigen für ein Verzeichnis, wird der Verzeichnisinhalt
bei Schritt 3) angezeigt. In diesem Fall muß der Vorgang ab Schritt 2) wiederholt werden.

2-11-1. Editieren einer anderen Datei ([F2] (EDIT.))

Die gewünschte Datei im Pop-up-Fenster ANDERE DATEI wählen und danach Eeoemmpt2016
[F2] (EDIT) im Pop-
up-Funktionsmenü aufrufen: Der Bildschirm zum Editieren von zwei Dateien wird aufgerufen.
Das Programmausgangsverzeichnis, das am Bildschirm zum Editieren von einer Datei aufgerufen
war, wird nun im linken Programmausgangsverzeichnis-Anzeigebereich am Bildschirm für das Edit-
ieren von zwei Dateien aufgeführt, während das im Pop-up-Fenster ANDERE DATEI gewählte Pro-
grammausgangsverzeichnis im rechten Programmausgangsverzeichnis-Anzeigebereich aufgeführt
wird.
Der Cursor wird im rechten Programmverzeichnis-Anzeigebereich angezeigt.

[Ergänzung]
1) Ist die im Pop-up-Fenster ANDERE DATEI gewählte Datei schreibgeschützt, erscheint die
Meldung "9021 Datei gesichert." und gleichzeitig wieder der ursprüngliche Editierbildschirm.
2) Als weitere Datei kann keine bereits editierte oder in der Liste angezeigte Datei gewählt
werden. Bei dem Versuch wird stattdessen die bereits offene Editierdatei aktiviert.
Wird versucht, dieselbe Datei aus der Liste für die Editierung -als andere Datei auszuwählen,
schaltet das Fenster mit der Liste in den Editiermodus um, und der Bediener kann dann die
gewünschten Editierfunktionen durchführen.
3) Im direkten Editiermodus steht die Editierfunktion für zwei Dateien nicht zur Verfügung. Auch
wenn [F7] (ANDERE DATEI) im Funktionsmenü gewählt wird, erscheint [F2] (EDIT.) nicht im
Menü.
MG61-001 S-35
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

2-11-2. Erstellen einer neuen Datei ([F3] (NEUE DATEI))

Zum Erstellen einer neuen Datei anhand der Funktion "andere Datei" wie folgtEeoemmpt2017
vorgehen:

Vorgehensweise :
1 Im Funktionsmenü [F3] (NEUE DATEI) wählen.
Daraufhin erscheint das Pop-up-Fenster NEUE DATEI.

2 Den Dateinamen der neuen Datei eingeben und [F7] (OK) wählen.
Die Bildschirmanzeige wechselt zum Bildschirm für das Editieren von zwei Dateien: Das Pro-
grammausgangsverzeichnis-, das am Bildschirm zum Editieren einer Datei im linken Program-
mausgangsverzeichnis-Anzeigebereich aufgeführt wurde, wird im im linken
Programmausgangsverzeichnis-Anzeigebereich aufgeführt; und das neue Programmaus-
gangsverzeichnis wird im rechten Programmausgangsverzeichnis-Anzeigebereich aufgeführt,
der zur Zeit noch leer ist.
Danach kann das neue Programm erstellt werden.

[Ergänzung]
1) Bei Wahl von [F7] (OK) ohne Eingabe eines Dateinamens wird die Meldung ”9057 Falscher
Datei- oder Pfadname” angezeigt.
In diesem Fall [F8] (OK) wählen, um zum Eingabebereich für den Dateinamen zurückzukehren.
2) Ist der eingegebene Dateiname bereits vorhanden, so wird die Meldung "DATEI
VRHND."angezeigt.
In diesem Fall [F8] (OK) wählen, um zum Eingabebereich für den Dateinamen zurückzukehren.

2-11-3. Anzeige einer anderen Datei ([F4] (LISTE))

Die gewünschte Datei im Pop-up-Fenster ANDERE DATEI Wählen und [F4] Eeoemmpt2018
(LISTE) im Pop-up-
Funktionsmenü aufrufen. Der Bildschirm wechselt zur Anzeige für das Editieren von zwei Dateien:
Das Programmverzeichnis für den Bildschirm zum Editieren einer Einzeldatei wird im linken Pro-
grammausgangsverzeichnis-Anzeigebereich, das Programmausgangsverzeichnis der im Pop-up-
Fenster ANDERE DATEI gewählten Datei im rechten Programmausgangsverzeichnis-Anzeigebere-
ich aufgeführt.

[Ergänzung]
Das Auflisten einer bereits angezeigten oder derzeit editierten Datei ist nicht möglich.
Bei dem Versuch wird stattdessen die bereits geöffnet Datei deaktiviert.
MG61-001 S-36
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

2-12. Speichern
Eeoemmpt2019
Die funktion “Speichern” sichert die momentan bearbeiteten Daten im Speicher. Mit dieser Funktion
werden die editierten Daten im Speicher in derselben Weise gespeichert wie bei der
Datenspeicherung nach Auswahl von BEENDEN; der Editiermodus bleibt jedoch aktiv.
Zur Durchführung des Speichervorgangs wie folgt vorgehen:

Vorgehensweise :
1 Im Funktionsmenü [F7] (Extend) wählen.
Wird SICHERN nicht angezeigt, die Taste [Extend] rechts von [F8] drücken.
Wenn [F7] (SICHERN) gewählt wird, erscheint das Pop-up-Fenster DATEI SPEICHERN.
Den Namen des Zielgeräts für den Speichervorgang sowie den Namen eingeben, unter dem
die Datei gespeichert werden soll, und danach [F7] (OK) drücken.
MG61-001 S-37
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

2-13. Beenden / Stop


Die Funktion “Ein Schritt” unterbricht vorübergehend die aktuelle BearbeitungEeoemmpt2020
im normalen Bearbei-
tungsmodus.
Im Gegensatz zur Vorgehensweise zum Verlassen der Editierung wird der Editiermodus über die
Funktion Beenden/Stop beendet, ohne daß die Daten im Speicher gespeichert werden.
Die Vorgehensweise für die Funktion Beenden/Stop wird nachstehend erläutert:

Vorgehensweise :
1 Im Funktionsmenü [F8] (BEENDEN/STOP) wählen.
Wird BEENDEN/STOP nicht angezeigt, die Taste [Extend] rechts von [F8] drücken.
Nach Wahl von [F8] (BEENDEN/STOP) erscheint die folgende Meldung:
PRG. HRSGB END, SICHRN?
Wenn Sie [F6] (JA) oder [F7] (NEIN) wählen, wird der Editiermodus beendet.
Wenn Sie [F5] (UNTERBRECHEN), wählen, wird die folgende Meldung angezeigt:
DATEI HRSGBN STOPP OK? FALLS EINM. STOPPT, DRÜCK F2 (WDRÖFFN) [Link]
HARSGEBEN.
[F6] (JA) oder [F7] (NEIN) im Pop-up-Funktionsmenü wählen.
• Wenn [F6] (JA) gewählt wird
Der Editiermodus wird vorübergehend gestoppt und es erscheint wieder der Bildschirm
DATEI.
Im Funktionsmenü wird [F2] (WIEDER- ÖFFNEN) anstelle vom normalerweise verwen-
deten [F2] (EDIT.) angezeigt.
• Wenn [F7] (NEIN) gewählt wird
Der Bildschirm kehrt zum Editiermenü zurück.

[Ergänzung]
Am Bildschirm für das Editieren von zwei Dateien erscheint – wenn der Unterrechungsvorgang für
beide Dateien ausgeführt wird.
der Bildschirm DATEI, wobei alle Editiervorgänge gestoppt werden.
Die Methode zum Verlassen der Editierfunktion ist in Abschnitt 2-14 Select
& Quit erläutert. Die editierte Datei wird jedoch nicht über die Beenden/Stop-Funktion gewählt.

2 Zur Wiederaufnahme des unterbrochenen Editiervorgangs [F2] (WIEDER- ÖFFNEN) wählen.

[Ergänzung]

Während der Unterbrechung eines Editiervorgangs nicht die Stromzufuhr abschalten. Alle editi-
erten Daten würden in diesem Fall verlorengehen.
MG61-001 S-38
KAPITEL 2 BEDIENUNG DER I-MAP EDITIERFUNKTION

2-14. Wahl & Beenden


Mit der Funktion Select & Quit wird die Editierfunktion beendet. Eeoemmpt2021
Am Bildschirm für das Editieren von zwei Dateien wird das Programmausgangsverzeichnis verlas-
sen und der
Bildschirm kehrt in den Einzeldatei-Editiermodus zurück. (Im Einzeldatei-Editiermodus wird das ver-
bleibende
Programmausgangszverzeichnis angezeigt.)
Wird Select & Quit im Einzeldatei-Editiermodus ausgeführt, kehrt der Bildschirm zurück zu
DATEI.
Bei Select & Quit wie folgt vorgehen:

Vorgehensweise :
1 Im Funktionsmenü am Bildschirm zur Editierung von einer oder zwei Dateien [F8] (SELECT &
QUIT) wählen.
Der unten beschriebene Beendigungsvorgang ist abhängig vom Editierstatus und Dateiverar-
beitungsstatus zu diesem Zeitpunkt.
Nur wenn eine Datei bearbeitet wurde, wird folgende Nachricht angezeigt:
[Link] END,SICHRN OK?
[F6] (JA) oder [F7] (NEIN) im Pop-up-Funktionsmenü wählen.
• Wenn [F6] (JA) gewählt wird:
Die Datei wird gespeichert, wobei die vorherigen Daten überschrieben werden;
anschließend wird der Editiervorgang beendet.
In der letzten Zeile des Programms wird “FL” hinzugefügt, falls dieser Code nicht
schon bereits vorhanden ist.
• Wenn [F7] [[*NEIN] gewählt wird:
Der Editiervorgang wird ohne Speichern der Datei beendet.
• Die editierte Datei wird gewählt, unabhängig davon, welche der beiden Tasten
gewählt wird.

[Ergänzung]
Wenn keine Datei editiert wird, schließt sich die Datei ohne Anzeige der Bestätigungsmeldung für
das Verlassen.
MG61-001 S-39
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

1. Grundkonzept
Die interaktive I-MAP Funktion ist vorgesehen, um die unten aufgeführten Eeoemmpt3001
MAP Zyklus NC Pro-
gramme auf einfache Weise im interaktiven Programmiermodus erstellen zu können.
• Festzyklus (Lochbearbeitung) wie z.B. bohren, aufbohren and gewindebohren
• Bohrungsmuster (Punktberechnung) wie z.B. Linie mit Winkel und Schraubenlochkreis
• Fräs Zyklus (Flächenbearbeitung) wie z.B. Planfräsen, Taschenfräsen und Rundfräsen

Zunächst wird das benötigte Muster durch Aufrufen der menügeführten Hilfezeichnungen am
Anzeigebildschirm ausgewählt. Die Parameter und Hilfezeichnungen werden danach entsprechend
dem ausgewählten Muster angezeigt; dies vereinfacht die Dateneingabe bei der Programmerstel-
lung.
Nachdem alle Daten für die angezeigten Parameter eingegeben wurden, wird das Festzyklus Pro-
gramm im NCProgrammformat basierend auf den Eingabedaten generiert und mit Hilfe der Funktion
SATZ EINFÜGEN in das gerade erstellte oder editierte Programm eingefügt.
Es ist zu beachten, daß diese Funktion über eine Rückkonvertierung des MAP Zyklus verfügt, der
den Dateneingabebildschirm einschließlich der Hilfezeichnungsanzeige wie oben angegeben aus
den Einzeldsatzdaten erzeugte. Mit dieser Rückkonvertierungsfunktion kann das bereits erstellte
MAP Zyklusprogramm auf einfache Weise überprüft und ggf. editiert werden.
2.

UMWANDLUNG

FEST ZYKLUS

PUNKT BERECHN
I-MAP SATZ EINFÜGEN
Funktions /ÄNDERN Einfügen oder
Programm MENÜ Text Ändern des
wahl über FRÄS ZYKLUS
editierung wählen Satzes.
Menü
HILFE
KREIS FRÄSEN EIN/AUS Ein- oder
Ausblenden der
OK Hilfezeichnungen.
TEXT HILFE BESTÄT.
WAHL WAHL EIN/AUS Ein- oder
Ausblenden der
Kontrollzeichnung

Hilfezeich
nung-aus
wählen BEENDEN

ZURÜCK ZU MENÜ
Schablonenauswahl
Diagramm der Menüs und Untermenüs
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

EIOEMMPT3001R01
MG61-001 S-40

Eeoemmpt3002
MG61-001 S-41
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3. Bedienung des interaktiven I-MAP

3-1. Aurufen des benötigten Zyklus


Eeoemmpt3003
Einen der vier Zyklen am Programmeditierbildschirm auswählen: FESTZYKLUS, BOHRUNGSMUS-
TER, FRÄSZYKLUS, or KREIS FRÄSEN.
(1) Die Funktionstaste [F1] (I-MAP MENÜ) zum Aufrufen des Funktionsmenüs zur Auswahl von
vorprogrammierten Zyklen.

EIOEMMPT3002R01
MG61-001 S-42
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(2) Eine der Funktionstasten [F1] (FESTZYKLUS), [F2] (BOHRUNGS MUS-TER [F3] (FRÄSZYK-
LUS) and [F4] (KREIS FRÄSEN) wählen. Nun erscheint der Bildschirm für Musterauswahl --
entsprechend dem ausgewählten Zyklus.

[F1] (FEST ZYKLUS)

EIOEMMPT3003R01
MG61-001 S-43
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-2. Festzyklus programmieren

3-2-1. Schablonenauswahl
Eeoemmpt3004
(1) Der Musterauswahl-Bildschirm kann durch Betätigung von [F6] (HILFE WAHL) oder [F6] (TEXT
WAHL) im Funktionsmenü zwischen Text und Zeichnung umgeschaltet werden. Die folgende
Vorgehensweise wird unter der Annahme erläutert, daß 3. TIEFLOCH BOHREN aus den Hil-
fezeichnungen ausgewählt wurde.

[F6] (TEXT WAHL) [F6] (HILFE WAHL)

EIOEMMPT3004R01
MG61-001 S-44
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(2) Mit den Cursor-Tasten [3. TIEFLOCH BOHREN] wählen und die Taste WRITE oder [F7] (OK)
drücken. Daraufhin erscheint der Dateneingabebildschirm für das ausgewählte Muster.

[F7] (OK) oder [SCHREIBEN] drücken.

EIOEMMPT3005R01
MG61-001 S-45
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-2-2. Dateneinstellung
Eeoemmpt3005
Die benötigten Daten an der Position eingeben, an der sich der Cursor befindet.
(1) SATZ NR. N
Über die Zahlentaste „8“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(2) BOHR. POSITION X
Über die Zahlentasten „50“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(3) BOHR. POSITION Y
Über die Zahlentasten „60“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(4) BOHRTIEFE Z
Über die Zahlentasten „-45“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(5) PUNKT R HÖHE R
Über die Zahlentaste „5“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(6) VERWEILZEIT P
Über die Zahlentaste „1“ eingeben, um 1 Sekunde als Verweilzeit einzustellen; danach die
Taste SCHREIBEN drücken.
(7) ENTSPAN BETRAG Q
Über die Zahlentasten „10“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(8) VORSCHUB F
Über die Zahlentaste „3“ eingeben, um F3 für den einstelligen Vorschubbefehl F einzustellen;
danach die Taste SCHREIBEN drücken (Siehe Hinweis.)
(9) LG KORREKT. NR. H
Über die Zahlentaste „1“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(10) [Link]ÜCK
"NEIN" ist die Standard-Voreinstellung. Um NEIN zu JA zu ändern, [F2] (NÄCH) und danach
die Taste WRITE drücken.
(11) [Link]. NCYL
"JA" ist die Standard-Voreinstellung, Nur die Taste WRITE drücken.
* Zu den Vorschubgeschwindigkeitsbefehlen siehe 10. "Einheitensystem zur Eingabe der
Vorschubgeschwindigkeit F" in KAPITEL 1.
MG61-001 S-46
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

N 8 [WRITE]
X 50 [WRITE]
Y 60 [WRITE]
Z -45 [WRITE]
R 5 [WRITE]
P 1 [WRITE]
Q 10 [WRITE]
F 3 [WRITE]
H 1 [WRITE]
[F2] (OB. GRNZ. ZURÜCK) [WRITE]
(ZYKL. UNTERDR. NCYL) [WRITE]

EIOEMMPT3006R01
MG61-001 S-47
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-2-3. Einfügen eines Satzes

Es wird ein Einzelsatzprogramm aus den Eingabedaten erstellt und in das imEeoemmpt3006
Programmausgangs-
verzeichnis-Anzeigebereich aufgeführte Programm eingefügt, wenn [F4] (SATZ EINFÜGEN) im
Funktionsmenü gedrückt wird. In diesem Fall wird nur ein Satz an der Position eingefügt, an der sich
der Cursor befindet.
(1) [F4] (SATZ EINFÜGEN) drücken. Ein Einzelsatzprogramm wird in den Programmausgangs-
verzeichnis-Anzeigebereich eingefügt; die Daten bleiben jedoch am Dateneingabebildschirm
erhalten.

Diese Taste drücken.[F4] (SATZ EINFÜGEN).

Eingefügtes
Einzelsatzprogramm
EIOEMMPT3007R01

(2) Die am Dateneingabebildschirm verbleibenden Daten können zur Erstellung eines weiteren
Einzelsatzprogramms desselben Musters verwendet werden (in diesem fall Tiefloch bohren).
Die Daten ggf. korrigieren und [F4] (SATZ EINFÜGEN) drücken.
(3) Zur Beendigung der interaktiven I-MAP Function [F8] (BEENDEN) drücken. Der Bildschirm
kehrt zum Programmeditiermenü zurück.
(4) Wenn Sie [F7] (ZURÜCK ZU MENÜ) drücken, wird von der Bedienerführungsanzeige der Funk-
tionstasten auf das Funktionauswahlmenü umgeschaltet.
MG61-001 S-48
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-2-4. Bildschirme für die Einstellung eines Festzyklus und dem dazugehörigen
Programmformat

Nachstehend werden die Formate von 1-Satz-Programmen aufgeführt, die ausEeoemmpt3007


den Eingabedaten
am Dateneingabebildschirm erstellt wurden; außerdem werden die Bildschirme für die Einstellung
von Lochbohrzyklen gezeigt.
(1) BOHREN
(N___) G81 (X___) (Y___) Z___ R___ F___

EIOEMMPT3008R01

(2) SENKEN
(N___) G82 (X___) (Y___) Z___ R___ (P___) F___

EIOEMMPT3009R01
MG61-001 S-49
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(3) TIEFLOCH BOHREN


(N___) G83 (X___) (Y___) Z___ R___ (P___) Q___ F___

EIOEMMPT3010R01

(4) GEWINDEBOHRUNG
(N___) G84 (X___) (Y___) Z___ R___ (P___) Q___ F___

EIOEMMPT3011R01
MG61-001 S-50
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(5) AUSBOHREN
(N___) G85 (X___) (Y___) Z___ R___ F___

EIOEMMPT3012R01

(6) AUSBOHREN(SPISTOP AM GRUND)


(N___) G86 (X___) (Y___) Z___ R___ (P___) F___

EIOEMMPT3013R01
MG61-001 S-51
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(7) RÜCKWÄRTS SENKEN


(N___) G87 (X___) (Y___) Z___ R___ (P___) Q___ F___

EIOEMMPT3014R01

(8) AUSBOHREN(VERWEILN IM GRUND)


(N___) G89 (X___) (Y___) Z___ R___ (P___) F___

EIOEMMPT3015R01
MG61-001 S-52
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(9) SPANBRECHBOHREN
(N___) G73 (X___) (Y___) Z___ R___ (P___) Q___ F___

EIOEMMPT3016R01

(10) LINKS [Link]


(N___) G74 (X___) (Y___) Z___ R___ (P___) Q___ F___

EIOEMMPT3017R01
MG61-001 S-53
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(11) FEINBOHREN
(N___) G76 (X___) (Y___) Z___ R___ (P___) Q___ F___

EIOEMMPT3018R01

(12) ZYKLUS LÖSCHEN


(N___) G80

EIOEMMPT3019R01
MG61-001 S-54
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-2-5. Ergänzungen
(1) Auf den vorigen Seiten können die in Klammern stehenden Befehle bei denEeoemmpt3008
Programmformaten
weggelassen werden. Dies bedeutet, daß es am Dateneingabebildschirm nicht immer erforder-
lich ist, diese Befehle festzulegen. (Die Adressbuchstaben solcher nicht unbedingt erforderli-
chen Befehle sind dunkelgrau dargestellt.)
Wenn umgekehrt zwingend erforderliche Daten weggelassen werden, kommt es bei Betätigung
von [F4] (SATZ EINFÜGEN) zu folgendem Fehler: Zu diesem Zeitpunkt springt der Cursor
automatisch in den ausgelassenen Dateneinstelleintrag.
5350 Daten nicht vollständig

Dies bedeutet, daß [N], [X], [Y], [P] und


[H] weggelassen werden können.

EIOEMMPT3020R01

(2) Automatische Erzeugung von G56 über den H-Befehl LG KORREKT. NR.
Wenn Daten im Parameter LG KORREKT. NR. eingestellt werden, wenn ein Satz eines NC Pro-
gramms am Dateneingabebildschirm erstellt werden soll, wird G56 (Werkzeuglängenkorrektur-
befehl) automatisch generiert und dem Einzelsatzprogramm hinzugefügt.
(3) Rückkehr zum oberen Grenzwert
Wenn "JA" beim Parameter [Link]ÜCK gesetzt ist, wenn ein Satz eines NC Pro-
gramms erstellt werden soll, wird der Befehl M52 (Rückkehr zum oberen Grenzwert) zu den
Satzdaten hinzugefügt.
Beispiel: N8 G83 G56 X50 Y60 Z-45 R5 P1 Q10 F3 H1 M52
(4) Zyklusausführung
Wird "NEIN" beim Parameter [Link]. NCYL, gesetzt, wird der Befehl NCYL am
Anfang des Einzelsatzes der NC Befehle hinzugefügt.
Beispiel: N8 NCYL G83 G56 X50 Y60 Z-45 R5 P1 Q10 F3 H1
MG61-001 S-55
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-3. Programmierung von Bohrungsmuster

3-3-1. Schablonenauswahl
Eeoemmpt3009
(1) Der Musterauswahl-Bildschirm kann durch Betätigung von [F6] (HILFE WAHL) oder [F6] (TEXT
WAHL) im Funktionsmenü zwischen Text und Zeichnung umgeschaltet werden. Die folgende
Vorgehensweise wird unter der Annahme erläutert, daß 8. VOLLKREIS aus den Hilfezeichnun-
gen ausgewählt wurde.

[F6] (TEXT WAHL) [F6] (HILFE WAHL)

EIOEMMPT3021R01
MG61-001 S-56
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(2) Mit den Cursor-Tasten „8. VOLLKREIS“ wählen und die Taste WRITE oder [F7] (OK) drücken.
Daraufhin erscheint der Dateneingabebildschirm für das ausgewählte Muster.

[F7] (OK) oder [SCHREIBEN] drücken.

EIOEMMPT3022R01
MG61-001 S-57
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-3-2. Dateneinstellung
Eeoemmpt3010
Die benötigten Daten an der Position eingeben, an der sich der Cursor befindet.
(1) SATZ NR. N
Über die Zahlentaste „8“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(2) MITTE X
Über die Zahlentaste „0“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(3) MITTE Y
Über die Zahlentaste „0“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(4) RADIUS I
Über die Zahlentasten „50“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(5) START WINKEL J
Über die Zahlentasten „15“ eingeben, um 15 Sekunde als Startwinkel einzustellen; danach
die Taste SCHREIBEN drücken.
(6) [Link] K
Über die Zahlentasten „-24“ eingeben, um das sequentielle Bohren von 24 Löchern in
Uhrzeigerrichtung einzustellen; danach die Taste SCHREIBEN drücken.

N 8 [WRITE]
X 0 [WRITE]
Y 0 [WRITE]
I 50 [WRITE]
J 15 [WRITE]
K -24 [WRITE]

EIOEMMPT3023R01
MG61-001 S-58
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-3-3. Kontrolle der Eingabedaten

Zur Überprüfung der Korrektheit der Daten am Bildschirm können die überEeoemmpt3011
Eingabedaten defini-
erten Lochpositionen am Anzeigebildschirm gezeichnet werden. Bei diesem Zeichenvorgang wird
der Bereich, in dem die Lochpositionen gezeichnet werden, automatisch durch die automatische
Maßstabänderungsfunktion bestimmt.
(1) Press [F6] (BESTÄT. EIN/AUS). Die definierten Lochpositionen werden am Bildschirm gezeich-
net. Die Lochpositionen werden wie folgt angezeigt:
• Bezugspunkt oder Mittelpunkt ......Abwechselnde Anzeige hell/normal
• Startpunkt (erster Punkt) ..............Heller angezeigt
• Andere Punkte..............................Normale Anzeige
(2) Wird ein Fehler im gezeichneten Muster festgestellt, müssen die falschen Daten entsprechend
korrigiert werden. If data re-setting is required while displaying the data setting guide drawing,
press [F6] (BESTÄT. EIN/AUS) to erase the confirmation drawing, or press [F5] (HILFE EIN/
AUS) twice to display the guide drawing on the front of the confirmation drawing.(For the guide
drawing and the confirmation drawing, the one selected last is displayed on the front.)
MG61-001 S-59
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

Druck auf [F5] (HILFE EIN/AUS)


oder [F6] (BESTÄT/ EIN/AUS).

EIOEMMPT3024R01
MG61-001 S-60
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-3-4. Einfügen eines Satzes

Es wird ein Einzelsatzprogramm aus den Eingabedaten erstellt und in das imEeoemmpt3012
Programmausgangs-
verzeichnis-Anzeigebereich aufgeführte Programm eingefügt, wenn [F4] (SATZ EINFÜGEN) im
Funktionsmenü gedrückt wird. In diesem Fall wird nur ein Satz an der Position eingefügt, an der sich
der Cursor befindet.
(1) [F4] (SATZ EINFÜGEN) drücken. Ein Einzelsatzprogramm wird in den Programmausgangs-
verzeichnis-Anzeigebereich eingefügt; die Daten bleiben jedoch am Dateneingabebildschirm
erhalten.

Diese Taste drücken [F4] (SATZ EINFÜGEN).

Eingefügtes
Einzelsatzprogramm

EIOEMMPT3025R01

(2) Die am Dateneingabebildschirm verbleibenden Daten können zur Erstellung eines weiteren
Einzelsatzprogramms- desselben Musters verwendet werden (in diesem Fall (Schraubenloch-
kreis). Die Daten ggf. korrigieren und [F4] (SATZ EINFÜGEN) drücken.
(3) Zur Beendigung der interaktiven I-MAP Function [F8] (BEENDEN) drücken. Der Bildschirm
kehrt zum Programmeditiermenü zurück.
(4) Wenn Sie [F7] (ZURÜCK ZU MENÜ) drücken, wird von der Bedienerführungsanzeige der Funk-
tionstasten -auf das Funktionauswahlmenü umgeschaltet.
MG61-001 S-61
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-3-5. Einstellbildschirme für Schraubenlochmuster und zugehörige


Programmformate

Nachstehend werden die Formate von 1-Satz-Programmen aufgeführt, die ausEeoemmpt3013


den Eingabedaten
am Dateneingabebildschirm erstellt wurden; außerdem werden die Bildschirme für die Einstellung
von Schraubenlochmustern gezeigt.
(1) GERADE UNTER WINKEL

(N ____) LAA (X____) (Y____) J____ I____ (K____) ... I____ (K____)

1. Paar 10. Paar

EIOEMMPT3026R01
MG61-001 S-62
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(2) GITTER X
(N___) GRDX (X___) (Y___) I___ J___ K___ P___

EIOEMMPT3027R01

(3) GITTER Y
(N___) GRDY (X___) (Y___) I___ J___ K___ P___

EIOEMMPT3028R01
MG61-001 S-63
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(4) DOPPELTES GITTER X


(N___) DGRDX (X___) (Y___) I___ J___ K___ P___ (Q___) (R___)

EIOEMMPT3029R01

(5) DOPPELTES GITTER Y


(N___) DGRDY (X___) (Y___) I___ J___ K___ P___ (Q___) (R___)

EIOEMMPT3030R01
MG61-001 S-64
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(6) RECHTECK X
(N___) SQRX (X___) (Y___) I___ J___ K___ P___

EIOEMMPT3031R01

(7) RECHTECK Y
(N___) SQRY (X___) (Y___) I___ J___ K___ P___

EIOEMMPT3032R01
MG61-001 S-65
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(8) VOLLKREIS
(N___) BHC (X___) (Y___) I___ J___ K___

EIOEMMPT3033R01

(9) TEILKREIS

(N ____) ARC (X____) (Y____) I____ J____ Q____ (K____) ... Q____ (K____)

1. Paar 10. Paar

EIOEMMPT3034R01
MG61-001 S-66
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-3-6. Ergänzungen
(1) Auf den vorigen Seiten können die in Klammern stehenden Befehle bei denEeoemmpt3014
Programmformaten
weggelassen werden. Dies bedeutet, daß es am Dateneingabebildschirm nicht immer erforder-
lich ist, diese Befehle festzulegen. (Die Adressbuchstaben solcher nicht unbedingt erforderli-
chen Befehle sind dunkelgrau dargestellt.)
Wenn umgekehrt zwingend erforderliche Daten weggelassen werden, kommt es bei Betätigung
von [F4] (SATZ EINFÜGEN) zu folgendem Fehler: Zu diesem Zeitpunkt springt der Cursor
automatisch in den ausgelassenen Dateneinstelleintrag.
5350 Daten nicht vollständig

Dies bedeutet, daß [N], [X],


und [Y] weggelassen werden
können.

EIOEMMPT3035R01
MG61-001 S-67
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-4. Programmieren von Fräszyklen

3-4-1. Schablonenauswahl
Eeoemmpt3015
(1) Der Musterauswahl-Bildschirm kann durch Betätigung von [F6] (HILFE WAHL) oder [F6] (TEXT
WAHL) im Funktionsmenü zwischen Text und Zeichnung umgeschaltet werden. Die folgende
Vorgehensweise wird unter der Annahme erläutert, daß 6. RUNDFRÄSEN(INNEN) aus den Hil-
fezeichnungen ausgewählt wurde.

[F6] (TEXT WAHL) [F6] (HILFE WAHL)

EIOEMMPT3036R01
MG61-001 S-68
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(2) Mit den Cursor-Tasten „6. RECHTECKFRÄSEN(INNEN)“ wählen und die Taste WRITE oder
[F7] (OK) drücken. Daraufhin erscheint der Dateneingabebildschirm für das ausgewählte Mus-
ter.

[F7] (OK) oder [SCHREIBEN] drücken.

EIOEMMPT3037R01
MG61-001 S-69
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-4-2. Dateneinstellung
Eeoemmpt3016
Die benötigten Daten an der Position eingeben, an der sich der Cursor befindet.
(1) SATZ NR. N
Über die Zahlentaste „8“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(2) REFERENZPUNKT X
Über die Zahlentaste „0“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(3) REFERENZPUNKT Y
Über die Zahlentaste „0“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(4) FERTIGMASS IN Z Z
Über die Zahlentasten „-40“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(5) PUNKT R HÖHE R
Über die Zahlentaste „5“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(6) LÄNGE X ACHSE I
Über die Zahlentasten „300“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(7) LÄNGE Y ACHSE J
Über die Zahlentasten „200“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(8) SCHLICHT ZUGABE K
Über die Zahlentasten „0,5“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(9) SCHNITTBREITE (%) P
Über die Zahlentasten „80“ eingeben, um 80% als Breite einzustellen; danach die Taste
SCHREIBEN drücken.
(10) MATERIALAUFMASS Q
Über die Zahlentasten „50“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(11) [Link]. NR. D
Über die Zahlentaste „6“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(12) LG KORREKT. NR. H
Über die Zahlentaste „6“ eingeben und dann die Taste SCHREIBEN drücken.
(13) VORSCHUB F
Über die Zahlentaste „1“ eingeben, um F1 für den einstelligen Vorschubbefehl F einzustellen;
danach die Taste SCHREIBEN drücken.
* Zu den Vorschubgeschwindigkeitsbefehlen siehe 10. "Einheitensystem zur Eingabe der
Vorschubgeschwindigkeit F" in KAPITEL 1.
MG61-001 S-70
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

N 8 [WRITE]
X 0 [WRITE]
Y 0 [WRITE]
Z -40 [WRITE]
R 5 [WRITE]
I 300 [WRITE]
J 200 [WRITE]
K 0.5 [WRITE]
P 80 [WRITE]
Q 50 [WRITE]
D 6 [WRITE]
H 6 [WRITE]
F 1 [WRITE]

EIOEMMPT3038R01
MG61-001 S-71
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-4-3. Kontrollzeichnung

Es ist möglich, Bearbeitungskonturen anhand der Eingabedaten zeichnen Eeoemmpt3017


zu lassen. Mit dieser
Zeichnung können Sie prüfen, ob die Daten am Dateneingabebildschirm korrekt eingegeben wur-
den.
Der Zeichnungsbereich wird automatisch durch die automatische Maßstabänderungsfunktion
bestimmt.
(1) Press [F6] (BESTÄT. EIN/AUS) in the function menu. Die Kontrollzeichnung erscheint links am
Bildschirm.
Die folgenden Bereiche dieser Bearbeitungskontur werden durch Helligkeitsunterschiede aus-
gedrückt:
Rohling .................................................................. Normale Anzeige
Spanabnahmebetrag ............................................. Hervorgehobene Anzeige
Bezugsposition (nur in der Ebene X-Y) ................. Abwechselnd hervorgehobene und normale
Anzeige
(2) Wird bei der Überprüfung ein Eingabefehler festgestellt, sind die falschen Daten zu korrigieren.
To display the guide drawing again, press [F6] (BESTÄT. EIN/AUS) and erase the confirmation
drawing, or press [F5] (HILFE EIN/AUS) twice to display the guide drawing on the front of the
confirmation drawing.
MG61-001 S-72
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(Bei Bedienerführungszeichnung und Kontrollzeichnung wird die zuletzt gewählte Zeichnung im


Vordergrund angezeigt.)

Druck auf [F5] (HILFE EIN/AUS) oder

[F6] (BESTÄT. EIN/AUS).

EIOEMMPT3039R01
MG61-001 S-73
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-4-4. Einfügen eines Satzes

Es wird ein Einzelsatzprogramm aus den Eingabedaten erstellt und in das imEeoemmpt3018
Programmausgangs-
verzeichnis-Anzeigebereich aufgeführte Programm eingefügt, wenn [F4] (SATZ EINFÜGEN)
gedrückt wird. In diesem Fall wird nur ein Satz an der Position eingefügt, an der sich der Cursor
befindet.
(1) Im Funktionsmenü [F4] (SATZ EINFÜG) drücken. Ein Einzelsatzprogramm wird in den Pro-
grammanzeigebereich eingefügt; die Daten bleiben jedoch am Dateneingabebildschirm erh-
alten.

Diese Taste drücken [F4] (SATZ EINFÜGEN).

Eingefügtes
Einzelsatzprogramm
EIOEMMPT3040R01

(2) Die am Dateneingabebildschirm verbleibenden Daten können zur Erstellung eines weiteren
Einzelsatzprogramms- desselben Musters verwendet werden (in diesem Fall Rundfräsen
(innen)). Die Daten ggf. korrigieren und [F4] (SATZ EINFÜGEN) drücken.
(3) Zur Beendigung der interaktiven I-MAP Function [F8] (BEENDEN) drücken. Der Bildschirm
kehrt zum Programmeditiermenü zurück.
(4) Wenn Sie [F7] (ZURÜCK ZU MENÜ) drücken, wird von der Bedienerführungsanzeige der Funk-
tionstasten auf das Funktionauswahlmenü umgeschaltet.
MG61-001 S-74
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-4-5. Einstellbildschirme für Fräszyklus und dazugehöriges Programmformat

Nachstehend werden die Formate von 1-Satz-Programmen aufgeführt, die ausEeoemmpt3019


den Eingabedaten
am Dateneingabebildschirm erstellt wurden; außerdem werden die Bildschirme für die Einstellung
von Fräs zyklus Daten gezeigt.
(1) FLÄCHENFRÄSEN([Link] MAT.)

(N____) FMILR (X____) (Y____) Z____ R____ I____ J____ (K____)


(P____) (Q____) D____ F____

[↑]
[↓]

EIOEMMPT3041R01
MG61-001 S-75
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(2) FLÄCHENFRÄSEN([Link] MAT.)

(N____) FMILR (X____) (Y____) Z____ R____ I____ J____ (K____)


(P____) (Q____) D____ F____

[↑]
[↓]

EIOEMMPT3042R01
MG61-001 S-76
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(3) TASCHENFRÄSEN(ZICKZACK)

(N____) PMIL (X____) (Y____) Z____ R____ I____ J____ (K____)


(P____) (Q____) D____ F____

[↑]
[↓]

EIOEMMPT3043R01
MG61-001 S-77
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(4) TASCHENFRÄSEN(SPIRALFÖRMIG)

(N____) PMILR (X____) (Y____) Z____ R____ I____ J____ (K____)


(P____) (Q____) D____ F____

[↑]
[↓]

EIOEMMPT3044R01
MG61-001 S-78
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(5) RECHTECKFRÄSEN(AUSSEN)

(N____) PMILO (X____) (Y____) Z____ R____ I____ J____ (K____)


(P____) (Q____) D____ F____

[↑]
[↓]

EIOEMMPT3045R01
MG61-001 S-79
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(6) RECHTECKFRÄSEN(INNEN)

(N____) PMILI (X____) (Y____) Z____ R____ I____ J____ (K____)


(P____) (Q____) D____ F____

[↑]
[↓]

EIOEMMPT3046R01
MG61-001 S-80
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(7) KREISTASCHENFRÄSEN

(N____) PCIR (X____) (Y____) Z____ R____ I____ J____ (K____)


(P____) (Q____) D____ F____

[↑]
[↓]

EIOEMMPT3047R01
MG61-001 S-81
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(8) KREISRUNDFRÄSEN(AUSSEN)

(N____) PCIRO (X____) (Y____) Z____ R____ I____ J____ (K____)


(P____) (Q____) D____ F____

[↑]
[↓]

EIOEMMPT3048R01
MG61-001 S-82
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(9) KREISRUNDFRÄSEN(INNEN)

(N____) PCIRI (X____) (Y____) Z____ R____ I____ J____ (K____)


(P____) (Q____) D____ F____

[↑]
[↓]

EIOEMMPT3049R01
MG61-001 S-83
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(10) RUNDFRÄ ECKE RUND R(AUSSEN)

(N____) RSQRO (X____) (Y____) Z____ R____ I____ J____ (K____)


(P____) (Q____) D____ F____

[↑]
[↓]

EIOEMMPT3050R01
MG61-001 S-84
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(11) RUNDFRÄ ECKE RUND R(INNEN)

(N____) RSQRI (X____) (Y____) Z____ R____ I____ J____ (K____)


(P____) (Q____) D____ F____

[↑]
[↓]

EIOEMMPT3051R01
MG61-001 S-85
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(12) RUNDE FASEN(AUSSEN)

(N____) RSQCO (X____) (Y____) Z____ R____ I____ J____ (K____)


(P____) (Q____) D____ F____

[↑]
[↓]

EIOEMMPT3052R01
MG61-001 S-86
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-4-6. Ergänzungen
(1) Auf den vorigen Seiten können die in Klammern stehenden Befehle bei denEeoemmpt3020
Programmformaten
weggelassen werden. Dies bedeutet, daß es am Dateneingabebildschirm nicht immer erforder-
lich ist, diese Befehle festzulegen. (Die Adressbuchstaben solcher nicht unbedingt erforderli-
chen Befehle sind dunkelgrau dargestellt.)
Wenn umgekehrt zwingend erforderliche Daten weggelassen werden, kommt es bei Betätigung
von [F4] (SATZ EINFÜGEN) zu folgendem Fehler: Zu diesem Zeitpunkt springt der Cursor
automatisch in den ausgelassenen Dateneinstelleintrag.
5350 Daten nicht vollständig
SCHLICHT ZUGABE K ................. Kann ausgelassen werden. Voreinstellung ist K = 0.
SCHNITTBREITE (%) P ................. Kann ausgelassen werden. Voreinstellung ist K = 70
(%).
BEARBEITUNGS-ZUGABE, ................. Kann weggelassen werden, wenn keine Daten für
TIEFE Q diesen Parameter eingestellt sind; Werkzeug wird bis
ins Schlichthöhe zugestellt (K hinzugefügt).

Dies bedeutet, daß [N], [X], [Y], [K],


[P], [Q] und [H] weggelassen
werden können.

EIOEMMPT3053R01

(2) Automatische Erzeugung von G56 über den H-Befehl LG KORREKT. NR.
Wenn Daten im Parameter LG KORREKT. NR. eingestellt sind, wenn ein Satz eines NC Pro-
gramms am Dateneingabebildschirm erstellt werden soll, wird G56 (Werkzeuglängenkorrektur-
befehl) automatisch generiert und dem Einzelsatzprogramm hinzugefügt.
(3) LÄNGE X ACHSE I und LÄNGE Y ACHSE J
Die Daten I und J definieren den Bearbeitungsbereich. Über die Vorzeichen von I und J können
vier Bereiche definiert werden.
Die über die Vorzeichen von I und J definierten Bereiche in Bezug auf die Referenzposition wer-
den nachstehend aufgeführt. This positional relationship is confirmed by the datum point (point
blinking in full and half brightness) drawn on the display screen when the [F6] (BESTÄT. EIN/
AUS) is pressed.
MG61-001 S-87
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

I
Y

I<0 I>0
J
J>0 J>0

I<0 I>0
Bezugsposition

J<0 J<0

EIOEMMPT3054R01

(4) Am Einstellbildschirm für KREISTASCHENFRÄSEN, KREISRUNDFRÄSEN (INNEN) oder


RUNDFRÄ ECKE RUND R (INNEN), erscheint die folgende Bedienerführungsmeldung in der
Konsolzeile, wenn der Cursor sich in der Dateneinstellspalte für ANFAHR RADIUS A befindet.
Anfahrradius und letzte Bearbeitung_
Am Einstellbildschirm für KREISRUNDFRÄSEN (AUSSEN), RUNDFRÄ ECKE RUND R (AUS-
SEN), RUNDFRÄ ECKE RUND R (INNEN), erscheint die folgende Bedienerführungsmeldung
in der Konsolzeile, wenn der Cursor sich in der Dateneinstellspalte für ANFAHR RADIUS A
befindet.
Anfahrradius und letzte Bearbeitung_
Diese Meldungen weisen darauf hin, daß die Bearbeitungsrichtung über das Vorzeichen der A-
Daten festgelegt werden kann, wenn der letzte Bearbeitungszyklus an der Endbearbeitungs-
fläche ausgeführt wird, bei der die Schlichtzugabe- K enthalten ist.
(5) STARTRICHTUNG U
Am Einstellbildschirm für KREISRUNDFRÄSEN (AUSSEN), RUNDFRÄ ECKE RUND R (AUS-
SEN) oder RUNDE FASEN(AUSSEN) erscheint die folgende Bedienerführungsmeldung in der
Konsolzeile, wenn der Cursor sich in der Dateneinstellspalte für ANFAHR RADIUS U befindet.
Richtung bei Bearbeitungsstart (in Richtung +Y=0, -X=1, -Y=2, +X=3)
Am Einstellbildschirm für RUNDFRÄ ECKE RUND R (INNEN) erscheint die folgende Bediener-
führungsmeldung in der Konsolzeile, wenn der Cursor sich in der Dateneinstellspalte für
ANFAHR RADIUS U befindet.
Richtung bei Bearbeitungsstart (in Richtung -Y=0, +X=1, +Y=2, -X=3)
MG61-001 S-88
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

In diesen Musterzyklen kann die Richtung, in der die Bearbeitung gestartet wird, nach Bedarf
aus den nachstehenden Richtungen ausgewählt werden.

U=2
U=2

U=2
U=1

U=3 U=1 U=3 U=3 U=1


U=0
Y

U=0 U=0
X
KREISRUNDFRÄSEN RUNDFRÄ ECKE RUNDFRÄ ECKE
(INNEN) RUND R (INNEN) RUND R (AUSSEN)

RUNDE FASEN
(AUSSEN)

EIOEMMPT3055R01

(6) Schlichtzugabe K wird an Seiten- und Oberflächen eingestellt


(7) Diese Musterzyklen werden mit in Vorwärtsrichtung rotierender Spindel (M03) ausgeführt. Es
ist zu beachten, daß der Modus M03 nach der Beendigung eines Zyklus noch aktiv ist.
(8) Da der Fräserdurchmesser durch Multiplikation des für die Fräserradiuskorrekturnummer
eingestellten -Werts mit 2 berechnet wird, sorgfältig prüfen, ob der tatsächliche Fräserradius von
dem für die Korrekturnummer eingestellten Wert abweicht.
(9) Da der Fräserdurchmesser durch Multiplikation des für die Fräserradiuskorrekturnummer
eingestellten -Werts mit 2 berechnet wird, sorgfältig prüfen, ob der tatsächliche Fräserradius von
dem für die Korrekturnummer eingestellten Wert abweicht.
(10) Im Zyklus RUNDFRÄ ECKE RUND R/FASE (AUSSEN) ist es möglich, daß bestimmte Bereiche
infolge der Werkzeugbahnen , die in diesen Zyklen erzeugt werden, bei der Bearbeitung aus-
gespart werden. In solchen Fällen müssen vier Ecken vorher bearbeitet werden, wenn solche
Zyklen verwendet werden.
(11) Bei der Verwendung solcher Muster-Zyklen “0” für den optionalen Parameter (bit) Nr. 2,
bit7(Puffern) einstellen. Der Datenverarbeitungsprozeß dauert dadurch etwas länger.

Die Punkte (9) und (11) sind ergänzende Erläuterungen zu den folgenden Zyklen:
• Kreistaschenfräsen
• Kreisrundfräsen (außen und innen)
• Rundfräsen mit Eckenrundung (außen und innen)
• Rundfräsen mit Ecken anfasen (außen)

3-4-7. Beschränkungen
Eeoemmpt3021
(1) In den folgenden Modi dürfen diese Muster-Zyklen nicht verwendet werden:
a) Werkzeugschneidenradiuskorrektur (G41, G42)
b) 3-D Werkzeugschneidenradiuskorrektur (G44)
c) Festzyklus Modus
MG61-001 S-89
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(2) bei diesen Mustern ist als die Zustellachse die Z-Achse unveränderlich festgelegt mit Zustell-
richtung in -negativer Richtung. Daher kann nur die Ebene X-Y (G17) as Bearbeitungsebene
verwendet werden; alle anderen Ebenen nicht.
(3) Muster-Zyklen können nicht bei Verwendung der Achsen U, V und W aufgerufen werden.
(4) Die Rückkehr zur oberen Ebene mit dem Code M52 ist nicht zulässig.
(5) Alle Muster verwenden die nachstehend aufgelisteten lokalen Variablen. Daher können in
Benutzerprogrammen die folgenden Anzahlen von lokalen Variablen verwendet werden.
Anzahl der in einem Anzahl der lokalen
Muster-Zyklus Variablen, die in einem
verwendeten lokalen Benutzerprogramm
Variablen verwendet werden können
Kreistaschenfräsen 40 215
Kreisrundfräsen (außen) 37 218
Kreisrundfräsen (innen) 38 217
Rundfräsen mit Eckenrundung
53 202
(außen)
Rundfräsen mit Eckenrundung
54 201
(innen)
Rundfräsen mit Ecken anfasen
56 199
(außen)
Wenn mehr als ein Muster-Zyklus in einem einzelnen Programm verwendet werden, muß die
Anzahl der lokalen Variablen des Muster-Zyklus überprüft werden, der die größte Anzahl an
lokalen Variablen enthält.
(6) Die Anzahl der Verschachtelungsbenen bei Kreistaschen- und Krisrundfräsprogrammen beträgt
drei und bei Rundfräsen mit Eckenrundun und Ecken anfasen beträgt vier. Daher ist die zuläs-
sige Anzahl der Verschachtelungen für ein Benutzerprogramm auf fünf oder vier beschränkt.
(7) Wenn sowohl einstellige als auch vierstellige F-Befehle zulässig sind, werden die Vorschubge-
schwindigkeitsbefehle -wie folgt interpretiert.

F1 Vorschub über 1-stelliges F-Wort

F1. Vorschub über 1-stelliges F-Wort

F1.1 Vorschub über 1-stelliges F-Wort

(wenn die Vorschubgeschwindigkeit 1 mm/min beträgt)


F9 9mm/min
F500 Vorschub über 1-stelliges F-Wort

EIOEMMPT3056R01

Beträgt der F-Befehlswert 1 bis 8, wird dies als Vorschubbefehl über einstelliges F-Wort inter-
pretiert. Zusätzlich zu diesen Fällen, werden die Befehle mit reellen Zahlen wie z.B. 1.0, 2.0, 3.0
und 4.0 ebenfalls als Vorschubbefehl über einstelliges F-Wort interpretiert.
Bei der Festlegung eines einstelligen 4-Satz-F-Befehls sind die Zahlenwerte, die als einstelliger
F-Befehl interpretiert werden, 1 bis 4.

Hinweis
Die Einschränkungen (2) bis (7) gelten für Rundtaschenfräsen, Kreisrundfräsen (außen und
innen), Rundfräsen mit Eckenrundung (außen und innen) und für Rundfräsen mit Eckenanfasen
(außen).
MG61-001 S-90
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-4-8. Prüfpunkte
Eeoemmpt3022
Beim Rundtaschenfräsen, Kreisrundfräsen (außen und innen), Rundfräsen mit Eckenrundung
(außen- und innen) und beim Rundfräsen mit Eckenanfasen (außen)
• Bei allen Mustern
Der Absolutwert des Anfahrradius A im Abschlußzyklus ist kleiner als der Fräserradius. Beim
Befehswert K wird der Wert für das Material negativ.
Absolutwertmodus IKI > IR - ZI
Inkrementalwertmodus IKI > IZI
• Kreistaschenfräsen
"Kreistaschenradius" - "Schlichtzugabe" - "Fräserradius"£ 0
• Kreisrundfräsen (innen)
"Kreisrundfräsradius" - "Materialwert" - "Fräserradius"£ 0
A:Für den optionalen Parameter (Langwort) Nr. 35 eingestellter Wert
• Rundfräsen mit Eckenrundung, Ecken anfasen
(Eckenrundungsradius, Eckenanfasgröße) Š II/2I, oder
(Eckenrundungsradius, Eckenanfasgröße) Š IJ/2I
• Rundfräsen mit Eckenrundung (innen)
II (Länge X-Achse) I ≤ {(Fräserradius) + (Materialwert) + A} x 2, oder
IJ (Länge Y-Achse) I Š {(Fräserradius) + (Materialwert) + A} x 2
A:Für den optionalen Parameter (Langwort) Nr. 35 eingestellter Wert
Zusätzlich zu den obigen Punkten sollten auch die eingestellten Daten überprüft werden.

3-4-9. Muster-Zyklen

Kategorie Mnemonik-Code Eeoemmpt3044


Zu bearbeitender Flächenbereich
Obere Fläche (Oberfläche) des
FMILR
Bereichs (Mit Werkzeugkontakt)
Stirnfräsen
Obere Fläche (Oberfläche) des
FMILF
Bereichs (ohne Werkzeugkontakt)
PMIL Im Inneren des Bereichs (Zickzack)
Taschenfräsen
PMILR Im Inneren des Bereichs (Spirale)
RMILO Außenumfang des Bereichs
Rundfräsen
RMILI Innenumfang des Bereichs
Kreis, Taschenfräsen PCIR Im Inneren des Bereichs
PCIRO Außenumfang des Bereichs
Kreis, Rundfräsen
RCIRI Innenumfang des Bereichs
RSQRO Außenumfang des Bereichs
Rundfräsen mit Eckenrundung
RSQRI Innenumfang des Bereichs
Rundfräsen mit Ecken anfasen RSQCO Außenumfang des Bereichs
MG61-001 S-91
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-4-10. Allgemeine Regeln für das Befehlsformat


(1) Kreistaschenfräsen und Kreisrundfräsen Eeoemmpt3023
[Mnemonik] X___ Y___ Z___ I___ K___ P___ Q___ R___ A___ D___
F___ FA=___ (FB___)D FC=___ (U=___)*
* : Nur für Kreisrundfräsen (außen)
∆ : Nur für Kreistaschenfräsen
Mnemonischer Code : Code für Flächenbearbeitungsfunktion
X : X-Koordinatenwert des Mittelpunkts
Y : Y-Koordinatenwert des Mittelpunkts
Z : Z-Koordinatenwert des Schlichtbearbeitungsfläche
I : Kreisradius (Kreistaschenfräsen, Rundfräsen)
K : Schlichtzugabe
P : Prozentsatz der Schnittbreite
Q Schnittiefe (A) für Kreistaschenfräsen
:
Materialwert für Kreisrundfräsen
R : Schnellrückzugsposition
A : Annäherungsradius für letzten Bearbeitungsyzklus
D : Schneidenradiuskorrektur
F : Vorschub
Vorschubgeschwindigkeit von der Ebene des Punktes R bis zur
FA :
Schlichtbearbeitungsfläche
Hinweis:
Beim Kreistaschenfräsen: Vorschubgeschwindigkeit von der Ebene des
Punktes R zur Ebene des Zustellungsbeginns nach der Rückkehr der Z-
Achse zur Ebene des Punktes R nach der Zustellung.
Vorschubgeschwindigkeit für Z-Achsen-Zustellung
FB :
(Kreistaschenfräsen)
Über die Schnittbreite einzustellende X-/Y-Achsen-
FC :
Vorschubgeschwindigkeit
U : Richtung bei Bearbeitungsstart (Kreisrundfräsen (außen)
Befehl A (Schnittrichtung für letzte Bearbeitung wird ebenfalls angegeben)
• Kreistaschenfräsen und Kreisrundfräsen (innen)
A >0 ......... G03 für alle bei Anfahrkreis, Rückzugskreis und Schneidkreis
A <0 ......... G02 für alle bei Anfahrkreis, Rückzugskreis und Schneidkreis
G03 für Kreis schneiden (Anfahr- und Rückzugsbewegung sind
A = 0 oder leer .........
ausgeschlossen.)
• Kreisrundfräsen (außen)
A >0 ......... G03 für alle bei Anfahrkreis und Rückzugskreis
......... G02 für Schneidkreis
A <0 ......... G03 für alle bei Anfahrkreis und Rückzugskreis
......... G03 für Schneidkreis
G02 für Kreis schneiden (Anfahr- und Rückzugsbewegung sind
A = 0 oder leer .........
ausgeschlossen.)
MG61-001 S-92
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(2) Rundfräsen mit Eckenrundung und Rundfräsen mit Ecken anfasen


[Mnemonik] X___ Y___ Z___ I___ J___ K___ P___ Q___ R___ A___
L___ D___ F___ FA=___ FC=__ U=___
Mnemonischer Code : Code für Flächenbearbeitungsfunktion
X : X-Koordinatenwert des Bezugspunkts
Y : Y-Koordinatenwert des Bezugspunkts
Z : Z-Koordinatenwert des Schlichtbearbeitungsfläche
I : Länge ab Bezugspunkt in X-Achsenrichtung
J : Länge ab Bezugspunkt in Y-Achsenrichtung
K : Schlichtzugabe
P : Prozentsatz der Schnittbreite
Q : Dicke
R : Schnellrückzugsposition
A : Annäherungsradius für letzten Bearbeitungsyzklus
L : Eckenrundungsradius, oder Eckenanfasbetrag
D : Werkzeugradiuskorrektur
F : Vorschub
Vorschubgeschwindigkeit von der Ebene des Punktes R bis zur
FA :
Ebene des Punktes Z
Über die Schnittbreite einzustellende X-/Y-Achsen-
FC :
Vorschubgeschwindigkeit
U : Richtung bei Bearbeitungsstart
Befehl A (Schnittrichtung für letzte Bearbeitung wird ebenfalls angegeben)
• Außenbearbeitung
A >0 ......... G03 für Anfahrkreis und Rückzugskreis
......... G02 für Außenumfang
A <0 ......... G02 für Anfahrkreis und Rückzugskreis
......... G03 für Außenumfang
A = 0 oder leer ......... G02 für Außenumfangsschneiden
(Annäherungs- und Freifahrbewegung sind ausgeschlossen.)
• Innenbearbeitung
A >0 ......... G03 für alle bei Anfahrkreis, Rückzugskreis und
Innenumfangsschneiden-
A <0 ......... G02 für alle bei Anfahrkreis, Rückzugskreis und
Innenumfangsschneiden-
A = 0 oder leer ......... G03 für Innenumfangsschneiden
(Annäherungs- und Freifahrbewegung sind ausgeschlossen.)
MG61-001 S-93
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-4-11. Dateneinstellpunkte

Mnemonik- Eeoemmpt3024
X Y Z I J K P Q R A L D F FA FB FC U
Code
FMILR
Stirnfräsen { { } } } ∆ ∆ ∆ } - - } } - - - -
FMILF
PMIL
Taschenfräsen { { } } } ∆ ∆ ∆ } - - } } ∆ ∆ - -
PMILR
RMILO
Rundfräsen { { } } } ∆ ∆ ∆ } - - } } ∆ - - -
RMILI
Kreis, Taschenfräsen RCIR { { } } - ∆ ∆ ∆ } ∆ - } } ∆ ∆ ∆ -
Kreis, Rundfräsen
RCIRO { { } } - ∆ ∆ ∆ } ∆ - } } ∆ - ∆ ∆
(außen)
Kreis, Rundfräsen
RCIRI { { } } - ∆ ∆ ∆ } ∆ - } } ∆ - ∆ -
(innen)
Rundfräsen,
RSQRO { { } } } ∆ ∆ ∆ } ∆ } } } ∆ - ∆ ∆
Eckenrundung (außen)
Rundfräsen,
RSQRI { { } } } ∆ ∆ ∆ } ∆ } } } ∆ - ∆ ∆
Eckenrundung (innen)
Rundfräsen, Ecken
RSQCO { { } } } ∆ ∆ ∆ } ∆ } } } ∆ - ∆ ∆
anfasen (außen)

{ : Kann weggelassen werden; bei Auslassung werden die tatsächlichen Positionsdaten für
den Mittel- oder Bezugspunkt übernommen.
} : Darf nicht weggelassen werden; bei Auslassung Alarmausgabe
ALARM-B 2215 Programmbefehl falsch: numerische Daten
∆ : Kann weggelassen werden; Voreinstellungen (Standardwerte) sind unten aufgeführt.

Adresse Standardwert Adresse Standardwert


K K=0 FA FA=4*F
P P=70 FB FB=F/4
Die Z-Achse wird der Ebene zugestellt, in der die
Q Schlichtzugabe an der Schlichtbearbeitungsfläche FC FC=F/2
in einer Zustellbewegung belassen wird.
A=0
A U U=0
(keine Anfahr- und Rückzugskreise)
MG61-001 S-94
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-4-12. Einstellen der Daten im Inkrementalwertmodus und im Absolutwertmodus


Eeoemmpt3025
Für den Bezugspunkt (X, Y), bei der Schlichtflächenposition (Z) und dem Rückkehrpunkt (R) nach
Beendigung der Bearbeitung ist die Befehlsmethode abhängig vom Maßmodus (Absolut oder Inkre-
mental) unterschiedlich.
Absolutwertmodus (G90) Inkrementalwertmodus (G91)

Tatsächlicher Punkt Tatsächlicher Punkt


Z Z

X X

R Z

X X X X

Koordinatensystem Koordinatensystem
EIOEMMPT3057R01

Die Positionsbeziehung zwischen tatsächlichem Punkt, Ebene von Punkt R und Schlichtfläche ist im
folgenden aufgeführt. Hieraus folgt, daß im Inkrementalwertmodus für R und Z stets ein negativer
Wert verwendet wird.

+Z

Tatsächlicher Punkt

Ebene von Punkt R

Schlichtzugabenbereich

Schlichtbearbeitungs-
fläche (Ebene Z)
EIOEMMPT3058R01
MG61-001 S-95
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-4-13. Anfangspunkt der Bearbeitung

[Muß für Rundtaschenfräsen, Kreisrundfräsen (außen und innen), RundfräsenEeoemmpt3026


mit Eckenrundung
(außen und innen) und für Rundfräsen mit Eckenanfasen (außen) festgelegt werden.
Beim Rundtaschenfräsen, Rundfräsen mit Eckenrundung und beim Eckenanfasen kann der Anfang-
spunkt der Bearbeitung über den Abstand zur Werkstückkante mittels Parametern eingestellt wer-
den.
Optionale Parameter(Langwort) Nr. 34 und Nr. 35
Nr. 34 .....Einstellen des Anfangspunkts bei Außenbearbeitung
Nr. 35 .....Einstellen des Anfangspunkts bei Innenbearbeitung

Optionale Parameter(Langwort) Nr. 34 und Nr. 35


No. 34 Einstellen des Anfangspunkts bei Außenbearbeitung
No. 35 Einstellen des Anfangspunkts bei Innenbearbeitung

Bearbeitungswerkzeug Bearbeitungswerkzeug

Werkstück Werkstück

Der Abstand wird für einen Parameter eingestellt.

Einstellbereich:
Nr. 34 ----- 500 bis 99999999
Nr. 35 ----- 500 bis 5000
EIOEMMPT3059R01

[Ergänzung]
1) Bei einem Parameter kann zwischen -99999999 und +99999999 eingestellt werden. Bei einer
Einstellung außerhalb des o.g. Bereichs (Einstellbereich) wird jedoch beim Lesen eines
Programms ein Alarm ausgegeben.
ALARM-B 2215 Programmbefehl falsch: numerische Daten
2) Die Einstellung für diese Parametern wird in der Einheit mm vorgenommen, unabhängig von
der Dateneinstelleinheit. Daher-muß die Einstellung auch dann in mm vorgenommen werden,
wenn die Dateneinstelleinheit "inches" (Zoll) ist.
1 Inch (Zoll) = 25,4 mm
3) Für diese Parameter wurde 5000 (5 mm) werkseingestellt.
MG61-001 S-96
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-4-14. Einzelheiten zu Muster-Zyklen


Eeoemmpt3027
[Einzelheiten zum Stirnfräsen, Taschenfräsen und Rundfräsen können dem Programmierhandbuch
entnommen werden.
In diesem Abschnitt werden die verschiedenen Muster-Zyklen erläutert, unter der Annahme, daß
sich der Bearbeitungsstartpunkt in 5 mm Abstand von der Werkstückkante befindet.
(1) Rundtaschenfräsen
Mit dem durch (X, Y) festgelegten Punkt als Mittelpunkt wird der über den Radius I definierte
Kreisbereich durch Spiralbahnbearbeitung bis zu der Höhe gefräst, die über K (Schlichtzugabe)
+ Schlichtbearbeitungsfläche (Ebene von Punkt Z) definiert ist; die Bahnhöhen sind über Q
definiert. Die Schlichtzugabe bleibt links in Radialrichtung stehen.
Ablauffolge:
a) In der Ebene X-Y erfolgt die Positionierung zum Mittelpunkt (Startpunkt) der Kreistasche.
b) Die Positionierung der Z-Achse erfolgt zur Ebene des Punkts R.
c) Die Z-Achse wird mit der Vorschubgeschwindigkeit FB um die Strecke um Q von der R-
Punkt-Ebene verfahren.
d) Die X-Achse wird mit der Vorschubgeschwindigkeit FC um die Schnittbreite verfahren.
e) Ein Vollkreis wird mit der Vorschubgeschwindigkeit F in Gegenuhrzeigerrichtung (G03)
gefräst.
f) Die Schritte d) und e) werden wiederholt, bis die Position erreicht ist, die durch „Schlicht-
zugabe + Material Schnittbreite" definiert ist.
g) Ist der Anfahrradius A festgelegt, werden die Anfahrkreis- und Bearbeitungskreis-Richtun-
gen entsprechend dem Vorzeichen Plus oder Minus von A bestimmt; der letzte Bearbeitung-
sprozess wird in der Reihenfolge „Anfahren“, „Vollkreis“ und „Rückzug“ ausgeführt.
Ist der Anfahrradius A nicht festgelegt, werden die Schritte d) und e) noch einmal wiederholt
und die X-Achse fährt in negativer Richtung um die Schnittbreite zurück.
h) Die Z-Achse kehrt zur Ebene von Punkt R zurück und die Y-Achsen-Positionierung erfolgt
zur Mitte der Kreistasche.
Danach wird die Positionierung der Z-Achse mit der Schnittvorschubgeschwindigkeit FA von
der Ebene des Punkts R aus in eine Höhe ausgeführt, die sich -in 1 mm Abstand von der
vorherigen Zustellebene befindet. Anschließend wird die Z-Achse mit der Vorschubge-
schwindigkeit FB um die Strecke “Q+1“ mm verfahren. In dieser Höhe werden die Schritte d)
bis g) ausgeführt.
i) Schritt (h) wird ausgeführt, bis die Ebene erreicht ist, die durch die Schlichtzugabe und die
Schlichtbearbeitungsfläche definiert ist. Die Z-Achse kehrt zur Ebene des Punkts R zurück;
damit ist der Muster-Zyklus beendet.
MG61-001 S-97
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

[Ergänzung]

Schnittbreite und Anzahl der Bearbeitungzyklen

I - K - (Werkzeugradiuskorrketurwert)
Schnittbreite =
n

n Anzahl der Bearbeitungszyklen

I - K - (Werkzeugradiuskorrketurwert)/2
n = Fup
(Werkzeugradiuskorrekturwert) * (P/100)

* Wie aus der obigen Berechung bekannt, weicht die tatsächliche


Schnittbreite etwas-von der über P festgelegten Schnittbreite ab.

EIOEMMPT3060R01
MG61-001 S-98
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(X, Y)
(Die Abbildung zeigt den Fall A>0.)

F
A
R 1mm
Q

Q F
B

Schlichtzugabe K

I
Kreistaschenfräsbahnen

EIOEMMPT3061R01
MG61-001 S-99
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(2) Kreisrundfräsen (außen)


Mit dem über (X, Y) festgelegten Punkt als Mittelpunkt wird das Äußeres des Kreises bearbe-
itet, der über den Radius I definiert ist, und zwar bis zu der Ebene, die über K (Schlichtzugabe)
+ Schlichtbearbeitungsfläche (Ebene von Punkt Z) definiert ist. Die Schlichtzugabe K bleibt
ebenfalls links in Radialrichtung stehen.
Ablauffolge:
a) In der Ebene X-Y erfolgt die Positionierung zum Mittelpunkt der Kreises.
b) Die Positionierung wird bis zum Bearbeitungsstartpunkt entsprechend dem Befehl U aus-
geführt.
Hier ist der Bearbeitungsstartpunkt als derjenige Punkt definiert, an dem der Werkzeugum-
fang sich in einem Abstand von 5 mm entweder in X- oder in Y-Richtung von der Werkstück-
kante befindet.

Werkstück

5 mm

Anfangspunkt der Bearbeitung

EIOEMMPT3062R01

c) Die Z-Achse wird im Eilgang zur R-Punkt-Ebene verfahren.


d) Die Z-Achse wird von der R-Punkt-Ebene aus mit der Vorschubgeschwindigkeit FA zum
Punkt "Schlichtzugabe + Schlichtbearbeitungsfläche" verfahren.
e) Die X- oder Y-Achse wird mit der Schnittvorschubgeschwindigkeit FC um die Schnittbreite
zur Bearbeitungsmitte des Kreises verfahren.
f) Ein Vollkreis wird mit der Vorschubgeschwindigkeit F in Uhrzeigerrichtung (G03) gefräst.
g) Die Schritte Steps e) und f) werden wiederholt, bis die Position erreicht ist, die durch „Schli-
chtzugabe + Material Schnittbreite" definiert ist.
h) Ist der Anfahrradius A festgelegt, werden die Anfahrkreis- und Bearbeitungskreis-Richtun-
gen entsprechend dem Vorzeichen Plus oder Minus von A bestimmt; der letzte Bearbeitung-
sprozess wird in der Reihenfolge „Anfahren“, „Vollkreis“ und „Rückzug“ ausgeführt.
i) Ist der Anfahrradius A nicht festgelegt, werden die Schritte e) und f) noch einmal wiederholt
und die X-Achse oder die Y-Achse fährt um die Schnittbreite zurück.
j) Die Z-Achse kehrt zur Ebene des Punkts R zurück; damit ist der Muster-Zyklus beendet.
MG61-001 S-100
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

[Ergänzung]
Schnittbreite und Anzahl der Bearbeitungzyklen

Schnittbreite = Q-K
n
n Anzahl der Bearbeitungszyklen

Q-K
n = Fup
(Werkzeugradiuskorrekturwert) * (P/100)

* Wie aus der obigen Berechung bekannt, weicht die tatsächliche


Schnittbreite etwas-von der über P festgelegten Schnittbreite ab.
EIOEMMPT3063R01
MG61-001 S-101
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

A
(X, Y)

X (Die Abbildung zeigt den Fall AA>0, U=3.)

Schlichtzugabe K
I

Z
Q
5 mm

Kreisrundfräsbahnen (außen)

EIOEMMPT3064R01
MG61-001 S-102
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(3) Kreisrundfräsen (innen)


Mit dem über (X, Y) festgelegten Punkt als Mittelpunkt wird das Innere des Kreises bearbeitet,
der über den Radius I definiert ist, und zwar bis zu der Ebene, die über K (Schlichtzugabe) +
Schlichtbearbeitungsfläche (Ebene von Punkt Z) definiert ist. Die Schlichtzugabe K bleibt eben-
falls links in Radialrichtung stehen.
Ablauffolge:
a) In der Ebene X-Y erfolgt die Positionierung zum Mittelpunkt der Kreises.
Hier ist der Bearbeitungsstartpunkt als derjenige Punkt definiert, an dem die X-Achse vom
Kreismittelpunkt-aus in positiver Richtung um „I - Q -Werkzeugradiuskorrekturwert -5 mm"
verfahren wird. D.h. der Werkzeugumfang befindet sich in einem Abstand von 5 mm von der
Werkstückkante in X-Richtung.

Werkstück

5 mm

Anfangspunkt der Bearbeitung

EIOEMMPT3065R01

b) Die Z-Achse wird im Eilgang zur R-Punkt-Ebene verfahren.


c) Die Z-Achse wird von der R-Punkt-Ebene aus mit der Vorschubgeschwindigkeit FA zum
Punkt "Schlichtzugabe + Schlichtbearbeitungsfläche" verfahren.
d) Die X-Achse wird mit der Vorschubgeschwindigkeit FA in positiver Richtung zum Bearbei-
tungsstartpunkt verfahren.
e) Die X-Achse wird mit der Vorschubgeschwindigkeit FC in positiver Richtung um die Schnitt-
breite verfahren.
f) Ein Vollkreis wird mit der Vorschubgeschwindigkeit F in Gegenuhrzeigerrichtung (G03)
gefräst.
g) Die Schritte Steps e) und f) werden wiederholt, bis die Position erreicht ist, die durch „Schli-
chtzugabe + Material Schnittbreite" definiert ist.
h) Ist der Anfahrradius A festgelegt, werden die Anfahrkreis- und Bearbeitungskreis-Richtun-
gen entsprechend dem Vorzeichen Plus oder Minus von A bestimmt; der letzte Bearbeitung-
sprozess wird in der Reihenfolge „Anfahren“, „Vollkreis“ und „Rückzug“ ausgeführt.
Ist der Anfahrradius A nicht festgelegt, werden die Schritte e) und f) noch einmal wiederholt
und die X-Achse oder die Y-Achse fährt um die Schnittbreite zurück.
i) Die Z-Achse kehrt zur Ebene des Punkts R zurück; damit ist der Muster-Zyklus beendet.
MG61-001 S-103
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

[Ergänzung]

Schnittbreite und Anzahl der Bearbeitungzyklen

Schnittbreite = Q-K
n

n Anzahl der Bearbeitungszyklen

Q-K
n = Fup
(Werkzeugradiuskorrekturwert) * (P/100)

* Wie aus der obigen Berechung bekannt, weicht die tatsächliche


Schnittbreite etwas-von der über P festgelegten Schnittbreite ab.

EIOEMMPT3066R01
MG61-001 S-104
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(X,Y)

(Die Abbildung zeigt den Fall A>0.)

Schlichtzugabe K

Z
Q
5 mm

I
Kreisrundfräsbahnen (innen)

EIOEMMPT3067R01
MG61-001 S-105
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(4) Rundfräsen mit Eckenrundung (außen)


Mit dem durch (X, Y) festgelegten Punkt als Bezugspunkt, wird der Materialwert Q außerhalb
des Rechtecks, das über die Länge I der X-Achse und der Länge J der Y-Achse definiert ist,
abgespant, unter Berücksichtigung einer Eckenrundung bis zu der Ebene, die über die Schlich-
tbearbeitungsfläche (Z) und die Schlichtzugabe K definiert ist.
Ablauffolge:
a) In der Ebene X-Y wird die Positionierung zum Bearbeitungsstartpunkt ausgeführt, und zwar
gemäß der Bearbeitungsstartrichtung, die den -Befehl U definiert.
Hier ist der Bearbeitungsstartpunkt als derjenige Punkt definiert, an dem der äußere
Werkzeugumfang- sich in einem Abstand von 5 mm entweder in X- oder in Y-Richtung von
der Werkstückkante befindet.

Werkstück

5 mm

Anfangspunkt der Bearbeitung

EIOEMMPT3068R01

b) Die Z-Achse wird im Eilgang zur R-Punkt-Ebene verfahren.


c) Die Z-Achse wird von der R-Punkt-Ebene aus mit der Vorschubgeschwindigkeit FA zum
Punkt "Schlichtzugabe + Schlichtbearbeitungsfläche" verfahren.
d) Die X-Achse oder die Y-Achse wird mit der Vorschubgeschwindigkeit FC um die Schnittbre-
ite in Zustellrichtung verfahren.
e) Die Bearbeitung wird am Umfang in Uhrzeigerrichtung mit der Schnittvorschubgeschwind-
igkeit F ausgeführt. In den Ecken wird die Bearbeitung so ausgeführt, daß das stehen-
bleibende Material den gleichen Betrag aufweist wie das aktuelle Material in Bezug auf die
über L definierte Kontur.
f) Die Schritte d) und e) werden wiederholt, bis die Position erreicht ist, die durch „Schlicht-
zugabe + Material Schnittbreite" definiert ist.
g) Ist der Anfahrradius A festgelegt, werden die Anfahrkreis- und Bearbeitungskreis-Richtun-
gen entsprechend dem Vorzeichen Plus oder Minus von A bestimmt; der letzte Bearbeitung-
sprozess wird in der Reihenfolge „Anfahren“, „Vollkreis“ und „Rückzug“ ausgeführt.
Ist der Anfahrradius A nicht festgelegt, werden die Schritte e) und f) noch einmal wiederholt
und die X-Achse oder die Y-Achse fährt um die Schnittbreite zurück.
h) Die Z-Achse kehrt zur Ebene des Punkts R zurück; damit ist der Muster-Zyklus beendet.
MG61-001 S-106
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

[Ergänzung]

Schnittbreite und Anzahl der Bearbeitungzyklen

Schnittbreite = Q-K
n

n Anzahl der Bearbeitungszyklen

Q-K
n = Fup
(Werkzeugradiuskorrekturwert) * (P/100)

* Wie aus der obigen Berechung bekannt, weicht die tatsächliche


Schnittbreite etwas-von der über P festgelegten Schnittbreite ab.

EIOEMMPT3069R01
MG61-001 S-107
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

J A

(X,Y)

(Die Abbildung zeigt den Fall A>0, J>0, A>0, U=1.)

Schlichtzugabe K

Z
Q
5 mm
Bahnen bei Rundfräsen mit Eckenrundung (außen)

EIOEMMPT3070R01
MG61-001 S-108
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(5) Rundfräsen mit Eckenrundung (innen)


Mit dem durch (X, Y) festgelegten Punkt als Bezugspunkt, wird der Materialwert Q innerhalb
des Rechtecks, das über die Länge I der X-Achse und der Länge J der Y-Achse definiert ist,
abgespant, unter Berücksichtigung einer Eckenrundung bis zu der Ebene, die über die Schlich-
tbearbeitungsfläche (Z) und die Schlichtzugabe K definiert ist.
Ablauffolge:
a) In der Ebene X-Y wird die Positionierung zum Bearbeitungsstartpunkt ausgeführt, und zwar
gemäß der Bearbeitungsstartrichtung, die den -Befehl U definiert.
Hier ist der Bearbeitungsstartpunkt als der Außenumfang eines Werkzeugs definiert, das
sich in einem Abstand von 5 mm entweder in X- oder in Y-Richtung von der Werkstückkante
befindet.

Werkstück

5 mm

Anfangspunkt der Bearbeitung

EIOEMMPT3071R01

b) Die Z-Achse wird im Eilgang zur R-Punkt-Ebene verfahren.


c) Die Z-Achse wird von der R-Punkt-Ebene aus mit der Vorschubgeschwindigkeit FA zum
Punkt "Schlichtzugabe + Schlichtbearbeitungsfläche" verfahren.
d) Die X-Achse oder die Y-Achse wird mit der Vorschubgeschwindigkeit FC um die Schnittbre-
ite in Zustellrichtung verfahren.
e) Die Bearbeitung wird am Umfang in Uhrzeigerrichtung mit der Schnittvorschubgeschwind-
igkeit F ausgeführt. In den Ecken wird die Bearbeitung ausgeführt, nachdem das stehen-
bleibende Material kleiner wird als der Eckenrundungswert L. Die
Vorschubgeschwindigkeit -in einem Eckenbereich beträgt "0,75 x F".
f) Die Schritte d) und e) werden wiederholt, bis die Position erreicht ist, die durch „Schlicht-
zugabe + Material Schnittbreite" definiert ist.
g) Ist der Anfahrradius A festgelegt, werden die Anfahrkreis- und Bearbeitungskreis-Richtun-
gen entsprechend dem Vorzeichen Plus oder Minus von A bestimmt; der letzte Bearbeitung-
sprozess wird in der Reihenfolge „Anfahren“, „Vollkreis“ und „Rückzug“ ausgeführt.
Ist der Anfahrradius A nicht festgelegt, werden die Schritte e) und f) noch einmal wiederholt
und die X-Achse oder die Y-Achse fährt um die Schnittbreite zurück.
h) Die Z-Achse kehrt zur Ebene des Punkts R zurück; damit ist der Muster-Zyklus beendet.
MG61-001 S-109
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

[Ergänzung]
Schnittbreite und Anzahl der Bearbeitungzyklen

Schnittbreite = Q-K
n
n Anzahl der Bearbeitungszyklen

Q-K
n = Fup
(Werkzeugradiuskorrekturwert) * (P/100)

* Wie aus der obigen Berechung bekannt, weicht die tatsächliche


Schnittbreite etwas-von der über P festgelegten Schnittbreite ab.

EIOEMMPT3072R01
MG61-001 S-110
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

J A

I
(X,Y)

(Die Abbildung zeigt den Fall I>0, J>0, U=1.)

Schlichtzugabe K

Z
Q

5 mm
Eckenrundungsbahnen beim Rundfräsen (innen)

EIOEMMPT3073R01
MG61-001 S-111
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(6) Rundfräsen mit Ecken anfasen (außen)


Mit dem durch (X, Y) festgelegten Punkt als Bezugspunkt, wird der Materialwert Q innerhalb
des Rechtecks, das über die Länge I der X-Achse und der Länge J der Y-Achse definiert ist,
abgespant, unter Berücksichtigung einer Eckenrundung bis zu der Ebene, die über die Schlich-
tbearbeitungsfläche (Z) und die Schlichtzugabe K definiert ist.
Ablauffolge:
a) In der Ebene X-Y wird die Positionierung zum Bearbeitungsstartpunkt ausgeführt, und zwar
gemäß der Bearbeitungsstartrichtung, die den Befehl U definiert.
Hier ist der Bearbeitungsstartpunkt als derjenige Punkt definiert, an dem der äußere
Werkzeugumfang sich in einem Abstand von 5 mm entweder in X- oder in Y-Richtung von
der Werkstückkante befindet.

Werkstück

5 mm

Anfangspunkt der Bearbeitung

EIOEMMPT3074R01

b) Die Z-Achse wird im Eilgang zur R-Punkt-Ebene verfahren.


c) Die Z-Achse wird von der R-Punkt-Ebene aus mit der Vorschubgeschwindigkeit FA zum
Punkt "Schlichtzugabe + Schlichtbearbeitungsfläche" verfahren.
d) Die X-Achse oder die Y-Achse wird mit der Vorschubgeschwindigkeit FC um die Schnittbre-
ite in Zustellrichtung verfahren.
e) Die Bearbeitung wird am Umfang in Uhrzeigerrichtung mit der Schnittvorschubgeschwind-
igkeit F ausgeführt. In den Ecken wird die Bearbeitung ausgeführt, nachdem das stehen-
bleibende Material kleiner wird als der Eckenrundungswert L. Die
Vorschubgeschwindigkeit -in einem Eckenbereich beträgt "0,75 x F".
f) Die Schritte d) und e) werden wiederholt, bis die Position erreicht ist, die durch „Schlicht-
zugabe + Material Schnittbreite" definiert ist.
g) Ist der Anfahrradius A festgelegt, werden die Anfahrkreis- und Bearbeitungskreis-Richtun-
gen entsprechend dem Vorzeichen Plus oder Minus von A bestimmt; der letzte Bearbeitung-
sprozess wird in der Reihenfolge „Anfahren“, „Vollkreis“ und „Rückzug“ ausgeführt.
h) Ist der Anfahrradius A nicht festgelegt, werden die Schritte e) und f) noch einmal wiederholt
und die X-Achse oder die Y-Achse fährt um die Schnittbreite zurück.
i) Die Z-Achse kehrt zur Ebene des Punkts R zurück; damit ist der Muster-Zyklus beendet.
MG61-001 S-112
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

[Ergänzung]

Schnittbreite und Anzahl der Bearbeitungzyklen

Schnittbreite = Q-K
n

n Anzahl der Bearbeitungszyklen

Q-K
n = Fup
(Werkzeugradiuskorrekturwert) * (P/100)

* Wie aus der obigen Berechung bekannt, weicht die tatsächliche


Schnittbreite etwas-von der über P festgelegten Schnittbreite ab.

EIOEMMPT3075R01
MG61-001 S-113
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

J A

(X,Y)

(Die Abbildung zeigt den Fall I>0, J>0, A>0, U=1.)

Schlichtzugabe K

Z
Q
5 mm

Bahnen beim Rundfräsen mit Ecken anfasen (außen)

EIOEMMPT3076R01
MG61-001 S-114
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-5. Programmierung eines Kreisfräs Zyklus

3-5-1. Schablonenauswahl
Eeoemmpt3028
(1) Der Musterauswahl-Bildschirm kann durch Betätigung von [F6] (HILFE WAHL) oder [F6] (TEXT
WAHL) im Funktionsmenü zwischen Text und Zeichnung umgeschaltet werden. The procedure
below is explained on assumption that 2. KREIS FRÄS ZYKLUS (GUZ) is selected from the
guide drawings.

[F6] (TEXT WAHL) [F6] (HILFE WAHL)

EIOEMMPT3077R01
MG61-001 S-115
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(2) Select "2. KREIS FRÄS ZYKLUS (GUZ)" using the cursor keys and press the WRITE key or
[F7] (OK). Daraufhin erscheint der Dateneingabebildschirm für das ausgewählte Muster.

[F7] (OK) oder SCHREIBEN drücken.

EIOEMMPT3078R01
MG61-001 S-116
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-5-2. Dateneinstellung
Eeoemmpt3029
Die benötigten Daten an der Position eingeben, an der sich der Cursor befindet.
(1) SATZ NR.N
Key in "8" by pressing the numeric key and press the WRITE key.
(2) BOHRTIEFEZ
Key in "-50" by pressing the numeric keys and press the WRITE key.
(3) PUNKT R HÖHER
Key in "10" by pressing the numeric keys and press the WRITE key.
(4) RADIUSI
Key in "40" by pressing the numeric keys and press the WRITE key.
(5) ANFAHR RADIUSA
Key in "15" by pressing the numeric keys and press the WRITE key.
(6) RAD. KORREKT. NR.D
Key in "3" by pressing the numeric key and press the WRITE key.
(7) LG KORREKT. NR.H
Key in "3" by pressing the numeric key and press the WRITE key.
(8) VORSCHUBF
Um 200 mm/min einzustellen, über die entsprechenden Zahlentasten "200" eingeben und die
Taste WRITE drücken.

* Zum Vorschubgeschwindigkeitsbefehl F siehe Kapitel 1, Abschnitt 10, "Einstellen der Vorschubge-


schwindigkeitsdaten".
MG61-001 S-117
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

N 8 [WRITE]
Z -50 [WRITE]
R 10 [WRITE]
I 40 [WRITE]
A 15 [WRITE]
D 3 [WRITE]
H 3 [WRITE]
F 200 [WRITE]

EIOEMMPT3079R01
MG61-001 S-118
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-5-3. Einfügen eines Satzes

Wenn [F4] (SATZ EINFÜGEN) gedrückt wird, wird ein Einzelsatzprogramm Eeoemmpt3030
aus den Einstelldaten
erstellt und in das am Programmausgangsverzeichnis-Anzeigebereich eingefügt. In diesem Fall wird
nur ein Satz an der Position eingefügt, an der sich der Cursor befindet.
(1) Im Funktionsmenü [F4] (SATZ EINFÜG) drücken. Ein Einzelsatzprogramm wird in den Pro-
grammausgangsverzeichnis-Anzeigebereich eingefügt; die Daten bleiben jedoch am Datene-
ingabebildschirm erhalten.

Diese Taste drücken F4] (SATZ EINFÜGEN).

Eingefügtes
Einzelsatzprogramm

EIOEMMPT3080R01
MG61-001 S-119
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-5-4. Writing Cutting positions

Write the circle cutting position on the X-Y plane. Eeoemmpt3031


(1) Press [F8] (BEENDEN) to terminate the interactive I-MAP function. Der Bildschirm kehrt zum
Programmeditiermenü zurück.
(2) To program the position, enter [N9 G00 X10 Y20] using the character keys and he numeric
keys. Drücken Sie dann die Taste WRITE.

[F8] (BEENDEN)

N9 G00 X10 Y20 [WRITE]

EIOEMMPT3081R01
MG61-001 S-120
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-5-5. Pattern Selection for Zyklus Löschen


Eeoemmpt3032
(1) Im Funktionsmenü [F1] (I-MAP MENÜ) wählen. Danach [F4] (KREIS FRÄSEN) wählen.

EIOEMMPT3082R01

(2) Mit den Cursor-Tasten [3. ZYKLUS LÖSCHEN] wählen und die Taste WRITE drücken. Oder
einfach nur [F1] (ZYKLUS LÖSCHEN) wählen.

„3. ZYKLUS LÖSCHEN wählen und [WRITE]


drücken. Oder [F1] (ZYKLUS LÖSCHEN) wählen.

EIOEMMPT3083R01
MG61-001 S-121
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-5-6. Dateneinstellung für Zyklus Löschen und Satz einfügen


Eeoemmpt3033
(1) [N] und [10] mit den Zahelentasten als Sequenznamen eingeben und die Taste WRITE
drücken.
(2) [F4] (SATZ EINFÜGEN) drücken. Ein Einzelsatzprogramm wird in den Programmausgangs-
verzeichnis-Anzeigebereich eingefügt; die Daten bleiben jedoch am Dateneingabebildschirm
erhalten.

[F4] (SATZ EINFÜGEN)

Eingefügtes
Einzelsatzprogramm

EIOEMMPT3084R01

(3) Zur Beendigung der interaktiven I-MAP Function [F8] (BEENDEN) drücken. Der Bildschirm
kehrt zum Programmeditiermenü zurück.
(4) Wenn Sie [F7] (ZURÜCK ZU MENÜ) drücken, wird von der Bedienerführungsanzeige der Funk-
tionstasten -auf das Funktionauswahlmenü umgeschaltet.
MG61-001 S-122
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-5-7. Bildschirme für die Einstellung eines Kreisfräszyklus und dem


dazugehörigen Programmformat

Nachstehend werden die Formate von 1-Satz-Programmen aufgeführt, die ausEeoemmpt3034


den Eingabedaten
am Dateneingabebildschirm erstellt wurden; außerdem werden die Bildschirme für die Einstellung
von Kreisfräszyklus gezeigt.
(1) KREISFRÄS ZYKLUS(UZ)
(N___) G336 Z___ R___ I___ A___ D___ F___

EIOEMMPT3085R01
MG61-001 S-123
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(2) KREISFRÄS ZYKLUS(GUZ)


(N___) G337 Z___ R___ I___ A___ D___ F___

EIOEMMPT3086R01

(3) Zykl. Mods Löschen


(N__) G300

EIOEMMPT3087R01
MG61-001 S-124
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

[Ergänzung]
1) Auf den vorigen Seiten können die in Klammern stehenden Befehle bei den
Programmformaten weggelassen werden. Dies bedeutet, daß es am Dateneingabebildschirm
nicht immer erforderlich ist, diese Befehle festzulegen. (Die Adressbuchstaben solcher nicht
unbedingt erforderlichen Befehle sind dunkelgrau dargestellt.)
Wenn umgekehrt zwingend erforderliche Daten weggelassen werden, kommt es bei
Betätigung von [F4] (SATZ EINFÜGEN) zu folgendem Fehler: Zu diesem Zeitpunkt springt der
Cursor automatisch in den ausgelassenen Dateneinstelleintrag.
5350 Daten nicht vollständig
2) Automatic generation of G56 by LG KORREKT. NR.H command
Wenn Daten im Parameter LG KORREKT. NR. eingestellt sind, wenn ein Satz eines NC
Programms am Dateneingabebildschirm erstellt werden soll, wird G56
(Werkzeuglängenkorrekturbefehl) automatisch generiert. NR.

3-5-8. Ergänzende Erläuterungen zur Programmierung von Kreiszräszyklus


Eeoemmpt3035
(1) Sowohl Z- als auch R-Befehle müssen als Absolutwerte festgelegt werden.
(2) Im Vollkreiszyklus wird der folgende Alarm ausgelöst, wenn folgendes eintritt:
ALARM-B 2215 Programmbefehl falsch: numerische Daten
a) Es wurde entweder Z, R, I, A, D oder F nicht eingestellt.
b) Der Befehlswert I oder A ist negativ oder gleich Null (0).
c) I (Vollkreisradius) ≤ A (Anfahrradius)
(3) Der Voll Kreisfräszyklus ist nur in der Ebene X-Y zulässig. Wird der Voll Kreisfräszyklus für eine
andere Ebene aufgerufen, wird ein Alarm ausgelöst.
(4) Bei der Ausführung des Voll Kreisfräszyklus wird der Spindelstartbefehl M03 automatisch fest-
gelegt und die Spindel rotiert in Vorwärtsrichtung. Nach dem Zyklusende bleibt der M03Code
wirksam.
(5) Wenn sowohl einstellige als auch vierstellige F-Befehle zulässig sind, werden die Vorschubge-
schwindigkeitsbefehle -wie folgt interpretiert.

F1 Vorschub über 1-stelliges F-Wort

F1. Vorschub über 1-stelliges F-Wort

F1.1 1.1mm/min (wenn die Vorschubgeschwindigkeit 1 mm/min beträgt)

F500 500mm/min
EIOEMMPT3088R01

Beträgt der F-Befehlswert 1 bis 8, wird dies als Vorschubbefehl über einstelliges F-Wort inter-
pretiert. Zusätzlich zu diesen Fällen, werden die Befehle mit reellen Zahlen wie z.B. 1.0, 2.0, 3.0
und 4.0 ebenfalls als -Vorschubbefehl über einstelliges F-Wort interpretiert.
(6) Die Anzahl der Verschachtelungsebenen beim Kreisfräszyklus beträgt zwei. Daher sind die
zulässigen Verschachtelungen- für Benutzerprogramme auf sechs begrenzt.
(7) Im Voll Kreisfräszyklus werden zehn lokale Variablen verwendet. Daher können in Benutzerpro-
grammen maximal 245 lokale Variablen verwendet werden.
MG61-001 S-125
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

ACHTUNG
1) Da der Voll Kreisfräszyklus über die G-Code-Makros des Typs MODIN ausgeführt werden
kann, muß der optionale NC Parameter (Bit) Nr. 34 Bit 3 auf "1" gesetzt werden.
NC optionaler Parameter (Bit) Nr. 34 Bit 3
1 : Die System-G-Code-Makros 300 bis 349 sind vom MODIN Typ.
0 : Die System-G-Code-Makros 300 bis 349 sind vom CALL Typ.
2) Wenn die Einstellung fü den optionalen Parameter (Bit) Nr. 3, Bit 6 "1" ist, d.h. daß die
Einstellung die Benutzung eines Dezimalpunkts (Dezimalkommas) zulässt, m+sen Maßwerte
in Einheiten von 1 mm or 1 Inch eingegeben werden. In anderen Fällen müssen die Werte in
demjenigen Einheitensystem eingestellt werden, das über den optionalen Parameter (Bit) Nr.
3 festgelegt ist.
Beispiel:
Einstellung für den optionalen Parameter (Bit) Nr. 3, Bit 6 =1
Zahlenwerte werden wie nachstehend aufgeführt interpretiert, abhängig davbon, ob die Werte
reelle Zahlen oder ganze Zahlen sind.

Reale Zahl mm Ganze Zahl µm


X = 1.0 .................. Als 1 mm interpretiert
X = 1 ..................... Als 1 mm interpretiert
In normalen Programmen als 1 µm interpretiert.

3) Wird einer der Befehle F1 bis F8 ohne Beachtung der oben aufgeführten Einschränkung (5)
erteilt, ist es möglich, daß die Achse mit einer höhere Vorschubgeschwindigkeit verfährt als
der Bediener es erwartet, was zu Gefahrensituationen führen kann.
MG61-001 S-126
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-5-9. Befehlsformat
G336(G337)Z_R_I_A_D_F_FA_ Eeoemmpt3036
G300 : Kreisfräszyklus löschen

G336 : Kreisfräszyklus Modus (in Uhrzeigerrichtung) EIN

G337 : Kreisfräszyklus Modus (in Gegenuhrzeigerrichtung) EIN

Z : Zustellpunkt
Absolutwertmodus
R : Anfahrstartpunkt Z-Achse

I : Kreisradius

A : Anfahrkreisradius

D : Schneidenradiuskorrektur

F : Vorschub

FA : Vorschubgeschwindigkeit von der Ebene des Punktes R bis zur Ebene des Punktes Z

EIOEMMPT3089R01

Im Voll Kreisfräszyklus führt der Befehlssatz vor G336 (G337) den Zyklus selbst nicht aus; er aktivi-
ert nur den Vollkreisfräsmodus. Der Voll Kreisfrässzyklus wird erst nach der Ausführung der Achsen-
bewegungsbefehle ausgeführt. Danach wird der Kreisfräszyklus aufgerufen und die einzelnen
Achsenbewegungsbefehle werden ausgeführt.
Der Kreisfräszyklus wird durch Ausführung des Codes G300 aufgehoben.

(X,Y) (X,Y)

R R

A A
Z Z
I I

EIOEMMPT3090R01
MG61-001 S-127
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-5-10. Ablauffolge beim Kreisfräszyklus


(1) Die Z-Achse wird im Eilgang zur R-Punkt-Ebene positioniert. Eeoemmpt3037
(2) Die Z-Achse wird mit der Vorschubgeschwindigkeit FA von der R-Punkt-Ebene zur Z-Punkt-
Ebene verfahren. Falls FA nicht im Programm festgelegt ist, wird es durch FA = 2 x F berechnet.
(3) Die X- und die Y-Achse bewegen sich mit der Vorschubgeschwindigkeit "2 x F" zum Anfahrt-
startpunkt.
(4) Die Anfahrbewegung wird mit der Vorschubgeschwindigkeit F im Radius A ausgeführt.
(5) Ein Vollkreis wird mit der Schnittvorschubgeschwindigkeit F geschnitten.
(6) Die Rückzugsbewegung wird mit der Vorschubgeschwindigkeit F im Radius A ausgeführt.
(7) Die X- und die Y-Achse kehren mit der Vorschubgeschwindigkeit "2 x F" zum programmierten
Punkt zurück.
(8) Die Z-Achse kehrt zur R-Punkt-Ebene zurück.
Die obige Abfolge wird ausgeführt, wenn die Achsenbewegung im Vollkreisbearbeitungsmodus
aufgerufen wird; der Voll kreisfräszyklus wird nach Beendigung der programmierten Achsenbe-
wegung ausgeführt. Daher wird derselbe Kreis geschnitten, wenn nur die Bewegung der Z-
Achse festgelegt ist, falls der Voll kreisfräszyklus dauerhaft ausgeführt wird.
Die Schritte (4), (5) und (6) werden auch im Einzelsatzmodus dauerhaft ausgeführt.
MG61-001 S-128
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-5-11. Programmbeispiel

G336 Z10 R20 I50 A30 D1 F1 Eeoemmpt3038


Der Kreisbearbeitungsmodus ist festgelegt (siehe
Hinweis).

Der Kreisfräszyklus wird nach Abschluß der


G00 X100 Y100 Positionierung zu X100, Y100 ausgeführt.

Der Kreisfräszyklus wird bei jeder Ausführung eines


Achsenbewegungsbefehls ausgeführt.

Der Voll Kreisfräszyklusmodus wird aufgehoben.


G300

Hinweis: Der Kreisfräszyklus wird in diesem Satz nicht ausgeführt.

(100,000)

0 X
EIOEMMPT3091R01
MG61-001 S-129
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-6. Rückkonvertierung von Mustern


Eeoemmpt3039
Das MAP Zyklusprogramm im NC Programm wird anhand der Daten am Dateneingabebildschirm
und der zugehörige Hilfezeichnungen erstellt. Mit dieser Rückkonvertierungsfunktion kann das MAP
Zyklusprogramm auf einfache Weise überprüft und ggf. editiert werden.
Als Beispiel wird die Vorgehensweise zum Ändern von Daten für Linie mit Winkel nachstehend
erläutert.

3-6-1. Muster umwandeln


Eeoemmpt3040
(1) Am Programmeditierbildschirm [F1] (I-MAP MENÜ) im Funktionsmenü drücken, um das Funk-
tionsmenü zur Auswahl der vorprogrammierten Zyklen aufzurufen.
(2) Den Cursor mit den Cursortasten zum ersten Zeichen des Mnemonik-Codes für LINIE MIT
WINKEL bewegen.
MG61-001 S-130
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(3) [F6] (UMWANDLUNG) drücken. Es erscheint der Dateneingabebildschirm, an dem Daten in


den jeweiligen Spalten eingestellt wurden.

Den Cursor zum „L“


von LAA bewegen.

Zeigt an, daß


Musterwechsel möglich ist. [F6] (UMWAND- LUNG)

EIOEMMPT3092R01
MG61-001 S-131
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-6-2. Daten ändern

Wenn die Daten "I" (Abstand zwischen Punkten bei Linie mit Winkel) von 50 Eeoemmpt3041
mm in 60 mm und die
Daten K (Anzahl der Punkte) von 3 zu 5 geändert werden soll, wie folgt vorgehen:
(1) Den Cursor mit den Cursorsteuertasten auf die "50" in der Datenspalte "I" bewegen.
(2) "60" eingeben und dann die Taste WRITE drücken.
(3) Den Cursor auf die "3" in der Datenspalte "K" bewegen; hier „5“ eingeben“ und dann die Taste
WRITE drücken.

I 60 [WRITE]
K 5 [WRITE]

EIOEMMPT3093R01
MG61-001 S-132
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

3-6-3. Satz ändern


Eeoemmpt3042
Die Funktionstaste [F4] (SATZ ÄNDERN) wird zur Erstellung eines Einzelsatzprogramms aus den
Voreinstelldaten und zum Überschreiben des Satzes, in dem sich der Cursor befindet (in diesem
Beispiel Linie mit Winkel), der im Programmausgangsverzeichnis-Anzeugebereich angezeigt wird,
verwendet.
(1) Danach im Funktionsmenü [F4] (SATZ ÄNDERN) drücken.
Die Daten bleiben so wie sie sind am Dateneingabebildschirm; die Funktionstaste [F4] (SATZ
ÄNDERN) ändert sich jedoch in [F4] (SATZ EINFÜGEN).

Diese Taste drücken [F4] (SATZ EINFÜGEN).


Eingefügtes
Einzelsatzprogramm

EIOEMMPT3094R01
MG61-001 S-133
KAPITEL 3 INTERAKTIVE I-MAP FUNKTION

(2) Zur Beendigung der interaktiven I-MAP Function [F8] (BEENDEN) drücken. Der Bildschirm
kehrt zum Programmeditiermenü zurück.
(3) Wenn Sie [F7] (ZURÜCK ZU MENÜ) drücken, wird von der Bedienerführungsanzeige der Funk-
tionstasten auf das Funktionauswahlmenü umgeschaltet.

3-6-4. Hinweise zum Rückkonvertieren von Mustern


Eeoemmpt3043
(1) Enthält ein Einzelsatzprogramm bei der Ausführung der Musterrückvonvertierung schadhafte
Daten, zeigt das Pop-Up-Fenster diese als Fehler an, während in der Dateneinstellspalte nichts
angezeigt wird. Die nicht schadhaften Daten werden alle eingestellt, auch wenn schadhafte
Daten festgestellt werden.
Entält das Einzelsatzprogramm zwei oder mehr schadhafte Datensätze, zeigt I-MAP nur den
Fehler beim ersten Datensatz an.

N10 G 82 X999999.999 Y0 Z-30 R3 P-1 F1


Stellenüberlauf Nur positive Daten
zulässig

Rückkonvertierung

5344 Formatfehler error "X" ERROR


EIOEMMPT3095R01

(2) Wenn die Rückkonvertierung eines Musterzyklus versucht wird, werden die Daten im Pro-
grammsatz -automatisch zu den Daten des Dateneingabebildschirms entwickelt und bei den
Parametern an diesem Pildschirm gesetzt.
Der Satzänderungsvorgang generiert einen Satz von Daten eines NC-Programms aus den am
Dateneingabebildschirm eingestellten Daten.
Dies bedeutet, daß Daten, die am Dateneingabebildschirm nicht eingestellt und gesetzt wur-
den, bei Rückkonvertierung und Satzänderung gelöscht werden. "(", ")" und "/" werden
gelöscht.
Die folgenden Daten werden jedoch speziell verarbeitet, so daß sie nicht gelöscht werden.
a) Festzyklus
• I- und J-Worte im Zyklus G83
• Befehl FA im Zyklus G85
• I- und J-Worte im Zyklus G87
• Befehl FA im Zyklus G89
• I- und J-Worte im Zyklus G76
b) M53 ud M54 bei allen Mustern des Festzyklus
c) Fräszyklus
• Befehle FA und FB in den Zyklen PMIL und PMILR
• Befehl FA in den Zyklen RMILO und RMILI
MG61-001 S-134
KAPITEL 4 MENÜGESTEUERTE PLAYBACK FUNKTION

KAPITEL 4 MENÜGESTEUERTE PLAYBACK


FUNKTION

1. Grundkonzept
Eeoemmpt4001
Über diese Funktion werden Programme durch Einlesen und Eingabe der Achspositionsdaten mit
tatsächlich ausgeführter Bearbeitung -mit manuellem Eilvorschub, manuellem Schnittvorschub,
Impulshandradvorschub und anderen Handbetriebsfunktionen erstellt. Das Programm wird im
Hintergrundmodus erstellt.
Die zur Erstellung eines Satzes eines NC Programms werden auf einer Bildschirmseite angezeigt,
und die Daten inklusive der Positionsdaten werden interaktiv eingestellt. Nach Beendigung der
Dateneinstellung bei allen Dateneinstelleinträgen wird ein Satz eines NC Programms anhand der
eingestellten Daten im NC Programmformat angelegt; dieser Satz wird mit Hilfe der
Programmeditierfunktion in das gerade erstellte oder korrigierte Programm geschrieben.

2. Betriebsstatustransferdiagramm
Eeoemmpt4002
Programm-
editierung

Menü
I-MAP

FEST ZYKLUS

BOHRUNGS MUSTER

FRÄS ZYKLUS Interaktive Muster-Zyklus-Eing-


abefunktion
Funktion- KREIS FRÄSEN
swahl über
Menü
UMWANDLUNG

EINGABE Einstellung der Eingabedaten


ohne Änderungen.
RÜCKSPIELEN
DATEN RECHNEN
Playback- Die Daten für [aktuelle Posi-
Funktions- tion+Eingabewert]
ZÜRUCK ZU MENU menü
SATZ EINFÜGEN
Schreibt einen Programmsatz in
das Programm.
BEENDEN

Menügesteuerte Playback-Funktion

EIOEMMPT4001R01
MG61-001 S-135
KAPITEL 4 MENÜGESTEUERTE PLAYBACK FUNKTION

3. Bedienung der menügesteuerten PLAYBACK Funktion

3-1. Aufrufen der PLAYBACK Funktion


Eeoemmpt4003
Die menügesteuerte Playback-Funktion vom Bildschirm für Dateieditierung aufrufen.
(1) Im Funktionsmenü [F5] (PALYBACK) drücken.
Nun erscheint der Bildschirm für die menügesteuerte Playback-Funktion.

[F5] (RÜCKSPIELEN)

EIOEMMPT4002R01
MG61-001 S-136
KAPITEL 4 MENÜGESTEUERTE PLAYBACK FUNKTION

3-2. Dateneinstellung
Eeoemmpt4004
Die benötigten Daten an der Position eingeben, an der sich der Cursor befindet.
(1) SATZ NR.N
"11" über die Zahlentasten eingeben und die Taste WRITE drücken.
(2) POSITIONX, Y, Z
Zum Einlesen der aktuellen Achspositionen die Funktionstaste [F3] (DATEN RECHNEN) und
die Taste WRITE key.
(3) VORSCHUBF
"100" über die Zahlentasten eingeben und die Taste WRITE drücken.
(4) M FUNKTIONM
"08" über die Zahlentasten eingeben und die Taste WRITE drücken.
(5) LG KORREKT. NR.H
"1" über die Zahlentasten eingeben und die Taste WRITE drücken.
MG61-001 S-137
KAPITEL 4 MENÜGESTEUERTE PLAYBACK FUNKTION

"11" über die Zahlentasten eingeben und


die Taste [WRITE] drücken.

Die Funktionstaste [F3] (DATEN RECH-


NEN) und die Taste [WRITE] drücken.

EIOEMMPT4003R01
MG61-001 S-138
KAPITEL 4 MENÜGESTEUERTE PLAYBACK FUNKTION

F 100 [WRITE]
M 08 [WRITE]
H 1 [WRITE]

EIOEMMPT4004R01
MG61-001 S-139
KAPITEL 4 MENÜGESTEUERTE PLAYBACK FUNKTION

3-3. Einfügen eines Satzes


Es wird ein Einzelsatzprogramm aus den Eingabedaten erstellt und in das im Eeoemmpt4005
Programmeditierbere-
ich aufgeführte Programm eingefügt, wenn [F4] (SATZ EINFÜGEN) gedrückt wird.
(1) Im Funktionsmenü [F4] (SATZ EINFÜG) drücken. Es wird ein Einzelsatzprogramm in den Editi-
erbereich eingefügt, und der Dateneingabebildschirm verschwindet.

[F4] (SATZ EINFÜGEN)

EIOEMMPT4005R01
MG61-001 S-140
KAPITEL 4 MENÜGESTEUERTE PLAYBACK FUNKTION

(2) Die Achsen mit einem Achsenvorschub wie z.B. im manuellen Schnittvorschub zum Zielpunkt
verfahren, um dien nächsten Satz anzulegen. Zu diesem Zeitpunkt muß sichergestellt werden,
daß sich die Werte für die aktuelle Position in der mittleren Dateneinstellspalte ändern. Danach
Dateneinstellung, Satz einfügen und manuellen Betrieb je nach Ihrem Bearbeitungsprozeß fort-
setzen bzw. wiederholen.
(3) Zur Beendigung der menügesteuerten Playback-Funktion [F8] (BEENDEN) drücken. Der Bild-
schirm kehrt zum Bildschirm für Dateieditierung zurück.
(4) Wenn Sie [F7] (ZURÜCK ZU MENÜ) drücken, wird von der Bedienerführungsanzeige der Funk-
tionstasten -auf das Funktionauswahlmenü umgeschaltet.
MG61-001 S-141
KAPITEL 4 MENÜGESTEUERTE PLAYBACK FUNKTION

3-4. Sonstige Funktionen


3-4-1. [F3] (DATEN RECHNEN)
Eeoemmpt4006
Die Funktionstaste [F3] (DATEN RECHNEN) wird zum Einlesen der Koordinatenwerte X, Y, und/
oder Z der tatsächlichen Position für den Einstellwert verwendet.
Bei der Eingabe eines Zahlenwerts in diesem Dateneinstellprozeß wird der Gesamtwert des Koordi-
natenwerts der aktuellen Position und des eingegebenen Zahlenwerts als Einstellwert übernom-
men.
[F3] (DATEN RECHNEN) ist nur aktiv, wenn sich der Cursor in der Dateneinstellspalte von
POSITION X, Y oder Z befindet.
Zusammenfassung:
• [F3] (DATEN RECHNEN) WRITE
So wird der Koordinatenwert der tatsächlichen Position eingestellt
• [F3] (DATEN RECHNEN) [Zahlenwert] WRITE
So wird der Gesamtwert „tatsächliche Position + Eingegebener Zahlenwert“ eingestellt.

3-4-2. Cursorbewegung
Der Cursor bewegt sich bei der menügesteuerten Playback-Funktion andersEeoemmpt4007
als in der herkömmli-
chen Art und Weise, damit die Positionsdaten einfach eingelesen werden können.

SATZ NR. N
: Cursorsteuertaste
oder
WRITE

POSITION X

POSITION
X

WRITE

oder
POSITION X WRITE

POSITION X oder
WRITE
Y

oder
VORSCHUB F WRITE

EIOEMMPT4006R01
Wie oben gezeigt, ist das Lesen der Daten der tatsächlichen Position für drei Achsen gleichzeitig
möglich, wenn der Cursor sich bei POSITION X, Y, UND Z befindet.
MG61-001 S-142
KAPITEL 4 MENÜGESTEUERTE PLAYBACK FUNKTION

3-4-3. Automatische Erzeugung eines G-Cides mit dem F-Befehl VORSCHUB


Eeoemmpt4008
Bei der Erstellung eines Satzes eines NC Programms durch Einstellung der Daten am Bildschrim für
die Playback-Funktion, wird automatisch ein G-Code entsprechend dem für VORSCHUB fest-
gelegten F-Befehl generiert.
• Für VORSCHUB F wird "0" eingestellt:
In diesem Fall wird G00 für den entsprechenden Satz generiert. Dieser Satz enthält keinen F-
Befehl.
• Für VORSCHUB F wird ein andere Wert als "0" eingestellt:
In diesem Fall wird G01 für den entsprechenden Satz generiert. Der F-Befehl wird entsprech-
end dem eingestellten Zahlenwert - wie in Kapitel 1, Abschnitt 10 erläutert - generiert.
• Für VORSCHUB F wird gar nichts eingestellt:
In diesem Fall wird kein G-Code für den entsprechenden Satz generiert. Dieser Satz enthält
keinen F-Befehl.

3-4-4. Automatische Erzeugung von G56 über den H-Befehl LG KORREKT. NR.
Eeoemmpt4009
Einstellung der Daten im Parameter LG KORREKT. NR. H: Bei Erstellung eines Satzes eines NC
Programms am Dateneingabebildschirm wird G56 (Werkzeuglängenkorrekturbefehl) automatisch
generiert, falls im Parameter LG KORREKT. NR. H Daten gesetzt sind.
MG61-001 S-143
KAPITEL 4 MENÜGESTEUERTE PLAYBACK FUNKTION

3-5. Hinweise zur Bedienung der PLAYBACK Funktion


Eeoemmpt4010
(1) Da ein Einzelsatz an der Cursorposition im Editierbereich eingefügt wird, ist sicherzustellen,
daß der Cursor sich an der richtigen Position befindet, bevor die menügesteuerte Editierfunk-
tion gestartet wird.
(2) Wenn der Cursor sich im Eintrag für die Positionen der drei Achsen X, Y, Z befindet, können Sie
die Positionsdaten unter Verwendung von [F3] (DATEN RECHNEN) einstellen. Sie können die
Positionsdaten unter Verwendung von [F1] (EINGABE) jedoch nicht gleichzeitig für drei Achsen
einstellen.
MG61-001 S-144
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

1. Grundkonzept
Eeoemmpt5001
Koordinatenwerte von nicht aus den Teilezeichnungen bekannten Punkten werden durch Bestim-
mung der Konturelemente berechnet, die den betreffenden Punkt definieren, und durch Eingabe der
berechneten Koordinatenwerte in das gerade editierte Programm.
Hierfür werden die Konturelemente wie folgt bezeichnet:
Das vor dem unbekannten Konturelement platzierte
Erstes Konturelement ..........
Konturelement.
Unbekanntes
.......... Zu ermittelndes unbekanntes Konturelement
Konturelement
Das hinter dem unbekannten Konturelement platzierte
Zweites Konturelement ..........
Konturelement.
Bei den zur Punktberechnung verwendeten Konturelementen werden die folgenden vier Typen
unterschieden:

0. Punkt
1. Line

2. Kreisbogen (in Uhrzeigerrichtung)


3. Kreisbogen (in Gegenuhrzeigerrichtung)

Beispiel 1: Schnittpunkt zweier Liniensegmente


Erstes Konturelement : Gerades Liniensegment
Unbekanntes Konturelement : Punkt
Zweites Konturelement : Gerade Linie

Erste Linie Zweite Linie

Unbekannte, zu
ermittelnde Kontur
(Schnittpunkt)

Beispiel 2: Kreisbogen berührt anderen Kreisbogen und Liniensegment


Erstes Konturelement : Kreisbogen (in Uhrzeigerrichtung)
Unbekanntes Konturelement : Kreisbogen (in Gegenuhrzeigerrichtung)
Zweites Konturelement : Gerade Linie

R Unbekannte, zu ermittelnde-Kontur
Erster Kreisbogen (Kreisbogen)

Zweite Linie

EIOEMMPT5001R01

In diesem Fall handelt es sich um Koordinatenwerte, wenn Anfangs- und Endpunkt und Kreisbogen-
mitte zur Bestimmung des Kreisbogens in Gegenuhrzeigerrichtung berechnet werden.
MG61-001 S-145
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

2. Schablonen von Konturelementen


Eeoemmpt5002
Kombinationen von drei Konturelementen – erstes Konturelement, unbekanntes Konturelement und
das zweite Konturelement – werden als Schablone bezeichnet.
Die von der Punktberechnungsfunktion verwendeten Schablonen werden nachstehend zusam-
mengefaßt:

Konturelement:

0 : Punkt
1 : Gerade Linie
2 : Kreisbogen (in Uhrzeigerrichtung)
3 : Kreisbogen (in Gegenuhrzeigerrichtung)
Am Bildschirm verwendete Symbole:

Bekanntes Konturelement

Unbekanntes Konturelement

Nummer 1 Erstes Konturelement

Nummer 2 Zweites Konturelement

EIOEMMPT5002R01

(1) Schnittpunkt zweier Linien

101

2
EIOEMMPT5003R01

(2) Schnittpunkte von Kreisbogen und Linie

102 103 201 301


2 2 1 1
1 2

1 2

EIOEMMPT5004R01
MG61-001 S-146
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

(3) Schnittpunkte zweier Kreisbögen

202 203 302 303


1 2 1 2 2 1 2 1

EIOEMMPT5005R01

(4) Kreisbogen tangiert zwei Linien

131 121
2 2

1
1

EIOEMMPT5006R01

(5) Kreisbogen tangiert Kreisbogen und Linie

122 133 221 331


2 2 1 1

1 1 2 2

EIOEMMPT5007R01

(6) Kreisbogen tangiert Kreisbogen und Linie

123 132 231 321


2 2 1 1

1 2
1 2

EIOEMMPT5008R01
MG61-001 S-147
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

(7) Kreisbogen tangiert zwei Kreisbögen

333 222

1 2 2 1

EIOEMMPT5009R01

(8) Kreisbogen tangiert zwei Kreisbögen

223 233 322 332

1 2
2 1
2 1
1 2

EIOEMMPT5010R01

(9) Kreisbogen tangiert zwei Kreisbögen

232 323

1 2 2 1

EIOEMMPT5011R01

(10) Linie tangiert zwei Kreisbögen

212 313

1 2 2 1

EIOEMMPT5012R01
MG61-001 S-148
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

(11) Linie tangiert zwei Kreisbögen

213 312

1 2 2 1

EIOEMMPT5013R01

(12) Kreisbogen verläuft durch einen gegebenen Punkt, und tangiert Kreisbogen

023 032 320 230


1 2
2 2 1 1

1 2

EIOEMMPT5014R01

(13) Kreisbogen verläuft durch einen gegebenen Punkt und tangiert Kreisbogen

022 033 330 220

1 1 2 2

2 2 1 1

EIOEMMPT5015R01

(14) Kreis geht durch einen gegebenen Punkt hindurch und tangiert eine Linie

021 031 120 130

1 1 2 2

2 2 1 1

EIOEMMPT5016R01
MG61-001 S-149
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

(15) Kreis geht durch einen gegebenen Punkt hindurch und tangiert eine Linie

012 013 210 310


2 2 1 1

1 1 2 2

EIOEMMPT5017R01

(16) Kreisbogen verläuft durch zwei gegebene Punkte hindurch

020 030

1 2 2 1

EIOEMMPT5018R01

(17) Kreisbogen verläuft durch drei gegebene Punkte hindurch

000
1

2 3

EIOEMMPT5019R01

(18) Punkt auf einer gegebenen Linie am nächsten zu einem Punkt außerhalb der Linie

001 100
1 2

2 1

EIOEMMPT5020R01
MG61-001 S-150
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

(19) Punkt auf einem gegebenen Kreisbogen am nächsten zu einem Punkt außerhalb des Kreisbogens
002 003 200 300

1 1 2 2
2 1

2 1
EIOEMMPT5021R01

(20) Linie im rechten Winkel durch einen gegebenen Punkt

011 110
1 2

2 1

EIOEMMPT5022R01

(21) Ecken anfasen

111
1

2
EIOEMMPT5023R01

[Ergänzung]
1) Schablone (16) wird nicht verwendet, wenn der Kreisbogen mit Hilfe seines Radius
programmiert wird.
2) Mit Schablone (17) wird ein Kreisbogen anhand der drei gegebenen Punkte definiert.
3) Bei Schablone (19) tritt ein Fehler auf, wenn die definierte Kreisbogenmitte sich am gegebenen
Punkt befindet.
4) Bei Schablone (20) befindet sich die vertikale Linie im 90-Grad-Winkel in
Gegenuhrzeigerrichtung zur gegebenen Linie, falls der gegebene Punkt auf der gegebene
Linie liegt.

90˚

Gegebene Linie

EIOEMMPT5024R01
5) Bei Schablone (21) befindet sich die Linie zwischen den zwei Punkten auf den gegebenen
Linien im Abstand D vom Schnittpunkt versetzt.
MG61-001 S-151
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

3. Festlegen der Konturelemente und Dateneinstelleinträge


Eeoemmpt5003
Die Methode zum Definieren von Konturelementen wird als „Konturelement-Bestimmungsmethode“
bezeichnet, und die Konturelemente können auf verschieden Arten bestimmt werden.

3-1. Punktbestimmungsmethode
Eeoemmpt5004
Punkte werden in einem XY-Koordinatensystem oder einem Polarkoordinatensystem angelegt.
(1) Anlegen im XY-Koordinatensystem

(X, Y)

EIOEMMPT5025R01

(2) Anlegen im Polarkoordinatensystem

R
A
Y

EIOEMMPT5026R01

[Ergänzung]
Bei der Bestimmung von Linien und Kreisbögen sind anzulegende Punkte erforderlich; die
Erläuterungen hierzu folgen weiter hinten.
Beim Festlegen von Punkten zum Definieren von Linien und Kreisbögen können diese beiden
Typen von Koordinatensystemen – XY-Koordinatensystem und Polarkoordinatensystem --
verwendet werden.
MG61-001 S-152
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

3-2. Linienbestimmungsmethode
Die Linien werden mit Hilfe von vier verschiedenen Methoden bestimmt: Eeoemmpt5005
(1) Festlegung zweier Punkte

(X2,Y2)

(X1,Y1)

EIOEMMPT5027R01

(2) Festlegung eines Punkts und einer Steigung

(X, Y) J

EIOEMMPT5028R01

(3) Festlegung eines Punkts und eines Winkels

(X, Y) T

-360˚ < T 360˚


EIOEMMPT5029R01

(4) Festlegung eines Punkts (andere Achsposition: unbestimmt)

Winkel : 0, 90, 180, 270


EIOEMMPT5030R01
MG61-001 S-153
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

[Ergänzung]
1) Die verschiedenen Richtungen beachten.

(X2,Y2) (X1,Y1)

(X1,Y1) (X2,Y2)

(X, Y)
J J
I>0 I<0
(X, Y) I J>0 I J<0

(X, Y)

T
T> 0 T T< 0
(X, Y)
EIOEMMPT5031R01

2) Bei der direkten Eingabe einer Linie ist es möglich, eine Linie mit hinzuaddiertem
Versatzbetrag festzulegen (für Schablone- (1) bis (3)).

S (Versatz)

(X, Y) Bezugslinie

Die Versatzbeträge S werden mit Vorzeichen eingegeben. Positiv für Versatz zur linken Seite
(bezüglich der Ausrichtung der Bezugslinie).

S>
0
Positiver Versatz
S<
0
Ursprüngliche Linie

X Negativer Versatz

EIOEMMPT5032R01
MG61-001 S-154
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

3-3. Kreisbogenbestimmung
Die Kreisbögen werden mit Hilfe von drei verschiedenen Methoden bestimmt:Eeoemmpt5006
(1) Bestimmung der Koordinatenwerte von Mittelpunkten und Kreisbogenradien

Hinweis: Der Radius R muß immer


R ein positiver Wert sein.
R>0
(X, Y)

EIOEMMPT5033R01

(2) Durch Festlegung des Koordinatenwerte der Mittelpunkts und eines Punktes auf einem Kreis-
bogens

(X2, Y2)

(X1, Y1)

EIOEMMPT5034R01

(3) Festlegung eines Koordinatenwerts des Mittelpunkts (die andere Koordinate ist unbestimmt)
und eines Radius

Diese Bestimmungsmethode ist nur


wirksam, wenn eine Schablone aus 102,
R 103, 201, 202, 203, 302 und 303 gewählt
wird.

(?, Y)

EIOEMMPT5035R01
MG61-001 S-155
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

3-3-1. Auslassen eines Ein-Achsen-Befehls für die Kreisbogenbestimmung


Eeoemmpt5007
Bei den in 2. “Schablone von Konturelementen” aufgeführten Schablonen ermöglichen die zu (2)
und (3) gehörenden Schablone die automatische Generierung von Berührungs-Kreisbögen (Kre-
isen), wenn entweder die X- oder Y-Koordinate des Mittelpunkts des bekannten Kreisbogens und
somit die Berechnung der Koordinatenwerte des Berührungspunkts und des Kreisbogenmit-
telpunkte erfolgt.

Beispiel:

P2
Y
R2
P1

R1

(C1)

A X

15
EIOEMMPT5036R01

Auslassung eines Befehls für Schablone (2):

EIOEMMPT5037R01

Auslassung eines Befehls für Schablone (3):

P1 2 P2 P2
2 2
P2
P1 P1
1 1
1

EIOEMMPT5038R01
MG61-001 S-156
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

Bei den unter (3) fallenden Schablonen sind zwei Berührungskreise vorhanden, die die Bedingun-
gen dafür erfüllen. Daher ein Vorzeichen (+ or -) vor dem Auslassungscode (/) eingeben, um einen
der beiden möglichen Kreise auszuwählen.
Beispiel:

Y
55

P2A
C2A

C1

60 C2B X

P2B

EIOEMMPT5039R01

[Ergänzung]
1) Die Auslassung des Koordinatenwerts kann nur auf ein Element, ERSTER oder ZWEIT.
ELEMENT angewendet werden.
2) Der durch die Auslassung des Achskoordinatenbefehls definierte Kreis wird in derselben
Weise gehandhabt wie die Einstelldaten für die bekannten Kreisbögen. Folglich kann er als
ERST. ELEMENT (Einzelheiten siehe 5-5-6, "Letztes Element") verwendet werden.
3) Die Schablonen, bei denen die Auslassung des Achsenbefehls möglich ist, sind nachstehend
aufgeführt:
Schablone der Kategorie (2) = 102, 103, 201, 301
Schablone der Kategorie (3) = 202, 203, 302, 302, 303
MG61-001 S-157
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

3-4. Unbekannte Kontur

3-4-1. Berührungskreise
Eeoemmpt5008
Wenn das unbekannte Konturelement ein Kreisbogen ist, seinen Radius eingeben.
R>0 für Kreisbögen mit einem Winkel unter 180°.
R<0 für Kreisbögen mit einem Winkel, der nicht größer ist als 180°.

R>0

R<0
EIOEMMPT5040R01

Beispiel: Über Schablone 231 werden zwei Kreise erzeugt, die die nachstehenden
Bedingungen erfüllen. Der zu berechnende Kreisbogen hängt vom Vorzeichen des
Radius R ab. Siehe hierzu die Abbildung.

Nicht unter 180° Unter 180°

EIOEMMPT5041R01

3-4-2. Gerade anfasen


Eeoemmpt5009
Bei Schablone 111, das zu Kategorie (21) gehört, den Abstand D vom Schnittpunkt zweier Linien
eingeben.

Hinweis: Der Abstand D muß immer ein positiver Wert sein.

D D

EIOEMMPT5042R01
MG61-001 S-158
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

4. Diagramm der Menüs und Untermenüs


Eeoemmpt5010
Programm
editierung

ERGEBNIS ANZEIGE

PKT RECHNEN
PUNKT
Spezifizierung eines Punkts.

ZEIL
Spezifizierung einer Linie.
BEENDEN
Schablone KREIS (UZ)
nauswahl Festlegung eines Kreises (UZ).
KREIS (GUZ)
Festlegung eines Kreises (GUZ).
HILFE EIN/AUS
Ein- oder Ausblenden der
Hilfezeichnungen.

ANORD ↓ ANORD ↑

R PASTE Festlegung des letzten Rechen-


ergebnisses.
LETZTES ELEMENT
BEENDEN Dateneins Festlegung des zuletzt eingege-
tellung für benen Elements.
erstes HILFE EIN/AUS
Ein- oder Ausblenden der Hilfeze-
Element ichnungen.

ANORD ↓ ANORD ↑

R PASTE Festlegung des letzten Rechen-


Datenein- ergebnisses.
BEENDEN
stellung für HILFE EIN/AUS
unbe- Ein- oder Ausblenden der Hil-
kannte Kon- fezeichnungen.
tur.
Siehe Hinweise 1
bis 4.

ANORD ↓ ANORD ↑

R PASTE Festlegung des letzten Rechen-


ergebnisses.
LETZTES ELEMENT Festlegung des zuletzt eingege-
Dateneinstel- benen Elements.
lung für
zweites Ele-
HILFE EIN/AUS
Ein- oder Ausblenden der Hilfeze-
ichnungen.

ANORD ↓

ANORD ↑
NÄCHSTE

BEENDEN Anzeige
der Rech-
energeb- R PASTE Schreiben von Rechenergebnissen in
nisse. das Programm.

EIOEMMPT5043R01
MG61-001 S-159
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

[Ergänzung]
1) Wen das Element ein Kreis (UZ oder GUZ ist, der von einer Schablone 2 oder 3 )
dargestellt wird, ist ein unbekannter Radius bei der Dateneinstellung für eine unbekannte
Kontur einzugeben.
2) Bei Schablone 111 einen Anfasbetrag bei der Dateneinstellung für eine unbekannte Kontur
eingeben.
3) Bei Schablone 111 die Daten des dritten Punkts bei der Dateneinstellung für eine unbekannte
Kontur eingeben.
4) Bei den anderen Schablonen (außer 2 , 3 , 111 oder 000) ist keine Dateneinstellung für
eine unbekannte Kontur erforderlich. Der Bildschirm wechselt automatisch von der
Dateneinstellung für das erste Element zur Dateneinstellung für das zweite Element.
5) Am Dateneinstellbildschirm für die unbekannte Kontur kann F5] (LETZTES ELEMENT) nur für
die Schablone 000 verwendet werden. Daher erscheint die Funktion [F5] (LETZTES
ELEMENT) nicht am Dateneinstellbildschirm für die unbekannte Kontur der anderen
Schablone.
MG61-001 S-160
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

5. Bedienung der Punktberechnungsfunktion


Zur Erläuterung der Bedienungsvorgänge bei der Punktberechnungsfunktion Eeoemmpt5011
dient das folgende
Beispiel, bei dem die Koor-dinatenwerte der Punkte P1 und P2, die nicht in der Zeichnung festgelegt
sind, berechnet und in das gerade editierte Pro-gramm eingegeben werden.
Hier wird die Schablone verwendet, das sich aus der Linie (I1), dem Kreis (C1) und dem Kreis (C2)
zusammensetzt.

C2

80
R
+
(200,100) P2

40
R

+
15˚
L1 C1 (400,100)
Y
P1

X
EIOEMMPT5044R01

5-1. Schablonenauswahl
Kreis (UZ) Eeoemmpt5012
Kreis (GUZ)

Line

EIOEMMPT5045R01

Die Konturelemente mit Hilfe der Funktionstasten eingeben, und zwar in der Reihenfolge ERST.
ELEMENT, UNBEK. ELEMENT und ZWEIT. ELEMENT. Beachten Sie, daß die Elemente in der
Reihenfolge des tatsächlichen Bearbeitungsprozesses definiert werden müssen.
MG61-001 S-161
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

(1) [F3] (PKT RECHNEN) im Funktionsmenü am Bildschirm für Programmeditierung wählen. Das
Fenster FIGUR BERCHN [SCHABLONE WAHL] erscheint in der rechten Bildschirmhälfte.

[F3] (PKT RECHNEN)

EIOEMMPT5046R01

(2) [F2] (GERADE), [F4] (KREIS (GUZ)) und [F3] (KREIS (UZ)) in dieser Reihenfolge drücken.
Im Fenster erscheint der Name der Konturelemente, die in den Dateneinstellspalten eingege-
ben wurden; außerdem wird die Bedienerführungszeichung links am Bildschirm angezeigt.

EIOEMMPT5047R01
MG61-001 S-162
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

Wenn die falsche Schablone eingegeben wurde, das falsche Konturelement mit Hilfe der Funk-
tionstasten korrigieren.
(3) Nach der Überprüfung der Schablone [F7] (ANORD ↓).drücken. Der Bildschirm wechselt zu
FIGUR BERCHNC. [ERST ELEMENT].

[F7] (ANORD ↓)

Fortsetzung bei 5-2. Dateneinstellung für das erste Element

EIOEMMPT5048R01
MG61-001 S-163
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

5-1-1. Ergänzende Erläuterungen zur Vorgehensweise für die Schablonenwahl


Eeoemmpt5013
(1) Die letzten über die Funktionstaste [F5] (ERGEBNIS ANZEIGE) aufgerufenen Berechnung-
sergebnisse werden auch bei Umschaltung auf einen anderen Modus beibehalten. Bei
Abschaltung der Stromversorgung werden diese Ergebnisse jedoch gelöscht, und es tritt nach-
stehend genannter Fehler auf, wenn die Funktionstaste [F5] (ERGEBNIS ANZEIGE) vor der
Ausführung einer Berechnung nach Einschaltung der Stromzufuhr gedrückt wird.
5325 Kein letztes Resultat FEHLER
(2) Wenn [F6] (ERGEBNIS ANZEIGE) gedrückt wird, erscheint der Bildschirm für die Anzeige der
Rechenergebnisse, un die letzten (aktuellesten) Rechenergebnisse werden angezeigt. Mit den
letzten Rechenergebnissen sind die neuesten Berechnungsergebnisse gemeint, die von dieser
Figurberechungsfunktion ermittelt wurden. Dies bedeutet, daß das letzte Rechenergebnis bei
jeder Berechnung aktualisiert wird.

[F6] (ERGEBNIS ANZEIGE)

EIOEMMPT5049R01

(3) Zur Beendigung der Figurenberechnungsfunktion [F8] (BEENDEN) drücken. Der Bildschirm
kehrt zum Programmeditiermenü zurück.

[F8] (BEENDEN)

Rückkehr zum Bildschirm für Programmeditierung

EIOEMMPT5050R01
MG61-001 S-164
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

5-2. Auswahl der Bestimmung des ersten Elements


Eeoemmpt5014
C2

80
R
X→
(200,100) P2

40
R

X
15˚
L1 C1 (400,100)

P1
EIOEMMPT5051R01

Die Bestimmungsmethode für die als erstes Element festgelegte Linie (L1) wählen.
(1) Da in der Zeichnung ein Punkt auf einer Geraden und ein Winkel gezeigt wird, über die entspre-
chende Zahlentaste „3“ eingeben. Es wird 1 PUNKT UND WINKEL angezeigt. Drücken Sie
dann die Taste WRITE.

EIOEMMPT5056R01

(2) Bei ERSTER PUNKT X “200” über die Zahlentasten eingeben die Taste WRITE drücken.
(3) Bei ERSTER PUNKT Y “100” über die Zahlentasten eingeben die Taste WRITE drücken.
(4) Da bei der Geraden kein Versatz erforderlich ist, nun einfach die Taste WRITE drücken.
(5) Bei WINKEL T “-15” über die Zahlentasten eingeben die Taste WRITE drücken.
Der Cursor bewegt sich zu [ANORD ↓]. Entweder die Taste WRITE oder [F7] (ANORD ↓),
drücken; daraufhin erscheint der Bildschirm zur Einstellung unbekannter Elemente.

[Ergänzung]
1) Zu Erläuterungen zum Vorzeichen des Winkels T siehe 3-2 [Ergänzungen] 1.
2) Zu Erläuterungen zum Versatzbetrag S siehe 3-2 [Ergänzungen] 2.
MG61-001 S-165
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

X 200 [WRITE]
Y 100 [WRITE]
S [WRITE]
T -15 [WRITE]

WRITE or [F7] (ANORD ↓)

EIOEMMPT5057R01
MG61-001 S-166
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

Fortsetzung bei 5-3. Dateneinstellung für unbekannte Figuren


EIOEMMPT5058R01
MG61-001 S-167
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

5-2-1. Hinweise zur Dateneinstellung für das erste Element


(1) Wenn Sie [F6] (ANORD ↑), drücken, kehrt die Anzeige zurück Eeoemmpt5015
zum Bildschirm für
Schablonenauswahl.
(2) Wenn nach Einstellung aller erforderlichen Daten [F7] (ANORD ↓) gedrückt wird, wechselt die
Anzeige zum Einstellbildschirm für die Daten von unbekannten Elementen.
Wurde ein Eintrag versehentlich nicht eingestellt, tritt folgender Fehler auf:
5350 Fehlende Daten
(3) Wenn Sie [F8] (BEENDEN) drücken, beendet das System die Figurberechnungsfunktion und
kehrt zum Bildschirm für Programmeditierung zurück.
(4) Eingabe von Punktdaten im polaren Koordinatensystem
Am Bildschirm für die Einstellung von Punktkoordinatenwerten befinden sich auch Datenein-
stellspalten für die Festlegung von Polarkoordinatensystemen -- Radius (R) und Winkel (A) -- ,
zusätzlich zum Kartesischen -Koordinatensystem.
Beispiel: Punktkoordinaten

(Polarkoordinatensystem)

Y
RP Y RP
AP
AP Y

X X

Kartesisches Koordinatensystem Polarkoordinatensystem

EIOEMMPT5059R01
MG61-001 S-168
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

Die eingestellten Daten werden wie folgt eingelesen:


• Die X- und Y-Daten werden im Kartesischen Koordinatensystem eingelesen, wenn weder
(RP) noch (AP) eingestellt wurden.
• Wenn sowohl (RP) als auch (AP) Daten eingestellt wurden, werden die X, Y, (RP) und (AP)
Daten als Daten eines polaren Koordinatensystems interpretiert.
Um der Eingabe von Daten im Kartesischen Koordinatensystem Priorität einzuräumen, ist
die Steuerung der Cursorbewegung etwas anders als in den normalen Steuerungsmodi.
Dies bedeutet, daß der Cursor die Datenspalten (RP) und (AP) überspringt, wenn die Daten
mit Hilfe der Taste WRITE eingegeben werden. Zur Eingabe von Daten im
Polarkoordinatensystem den Cursor mit Hilfe der Cursortasten in die Spalten (RP) und (AP)

bewegen .
Beispiel:

PUNKT X

1
WRITE
Y

(Polarko.) (RP) 2

5
4
WRITE

(AP)
3 6
WRITE
WINKEL T

7
WRITE

EIOEMMPT5060R01
MG61-001 S-169
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

(5) Wenn eine Gerade als erstes Element definiert wird, kann das letzte Zeilenelement unverändert
verwendet werden. Hier ist mit dem "letzten Linienelement” die Gerade gemeint, die als letzte
Linie zuletzt über die Figurberechnungsfunktion definiert wurde, und die bei jeder Definition
einer Geraden akualisiert wird.-
Wenn [F4] (LETZTES ELEMENT) und die Taste WRITE gedrückt wird, werden die letzten
(neusten) Konturelementdaten in den Einträgen eingestellt.
Um zum Bildschirm für den Einstellprozeß für unbekannte Datenelemente vorzublättern, [F7]
(ANORD ↓) drücken.

[F4] (LETZTES ELEMENT)

EIOEMMPT5061R01

(6) Wenn eine Gerade als erstes Element definiert wird, können die Ergebnisdaten der letzten Fig-
urberechnung nverändert verwendet werden. Hier sind mit den „Ergebnisdaten der letzten Fig-
urberechnung“ die Schnittpunkte und Berührungspunkte gemeint, die durch die
Figurberechnung ermittelt wurden, und die bei jeder Figurberechnung aktualisiert werden.
MG61-001 S-170
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

[F2] (ERGEBNIS DATEN)

[F6] (XY EINFÜHRN)

Letztes über [F6] (xy insert)


eingegebenes Rechenergebnis

EIOEMMPT5062R01
MG61-001 S-171
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

5-3. Dateneinstellung für unbekannte Figuren


Eeoemmpt5016
C2

80
R
X→
(200,100) P2

40
R

X
15˚
L1 C1 (400,100)

P1
EIOEMMPT5063R01

Anhand dieses Beispiels wird der Fall erläutert, in dem die Daten für den Kreisbogen (C1) als unbe-
kanntes Konturelement eingegeben werden. Die folgende Bedienerführungsmeldung erscheint im
Eingabefenster:
MITTE WINKEL > 180° : R < 0
Den Radius eingeben; dabei überprüfen, ob das Vorzeichen korrekt ist.
(1) Bei RADIUS R “40” über die Zahlentasten eingeben und die Taste WRITE drücken.
MG61-001 S-172
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

(2) Um zum Einstellbildschirm für die Daten des zweiten Elements vorzublättern, [F7] (ANORD ↓)
drücken.

R 40 [WRITE]

[WRITE] oder [F7] (ANORD ↓)

EIOEMMPT5064R01
MG61-001 S-173
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

[F7] (ANORD ↓)

Fortsetzung bei 5-4. Dateneinstellung für das zweite Element


EIOEMMPT5065R01

5-3-1. Hinweise zur Dateneinstellung für unbekannte Figuren


(1) Wenn Sie [F6] (ANORD ↓) drücken, kehrt die Anzeige zum Einstellbildschirm
Eeoemmpt5017
für die Daten des
ersten Elements zurück.
(2) Wenn Sie [F7] (ANORD ↓) drücken, wechselt die Anzeige zum Einstellprozess für die Daten
des zweiten Elements.
Wenn allerdings ein Eintrag ohne Einstelldaten vorhanden ist (in diesem Beispiel (RADIUS), tritt
der folgende Fehler auf:
5350 Daten nicht vollständig
(3) Wenn Sie [F8] (BEENDEN) drücken, beendet das System die Figurberechnungsfunktion und
kehrt zum Bildschirm für Programmeditierung zurück.
MG61-001 S-174
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

5-4. Dateneinstellung für das zweite Element


Eeoemmpt5018
C2

80
R
X→
(200,100) P2

40
R

X
15˚
L1 C1 (400,100)

P1
EIOEMMPT5066R01

Hier die Daten des als zweites Element eingegebenen Kreisbogens einstellen.
Aus dieser Zeichnung sind die Koordinaten der Kreisbogenmitte (X=400, Y=100) sowie sein Radius
bekannt.
(1) Die Zeichnung zeigt die Kreisbogenmitte und den Radius. Daher "1. MITTE UND RADIUS"
wählen.
Da am nachstehenden Bildschirm "1. MITTE UND RADIUS" bereits gewählt ist, kann die Taste
WRITE gedrükt werden.

EIOEMMPT5067R01

(2) Bei MITTE X “400” über die Zahlentasten eingeben und die Taste WRITE drücken.
(3) Bei MITTE Y “100” über die Zahlentasten eingeben und die Taste WRITE drücken.
(4) Bei RADIUS R “80” über die Zahlentasten eingeben und die Taste WRITE drücken.

[Ergänzung]
Der Radius R muß ein positiver Wert sein. Wenn ein negativer Wert eingegeben wird, tritt der
folgende Fehler auf:
5328 Radiusgrösse im Minusbereich
MG61-001 S-175
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

X 400 [WRITE]
Y 100 [WRITE]
R 80 [WRITE]

[WRITE] oder [F7] (ANORD ↓)

EIOEMMPT5068R01
MG61-001 S-176
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

Fortsetzung bei 5-5. Anzeige und Eingabe von Rechenergebnissen

EIOEMMPT5069R01

5-4-1. Hinweise zur Dateneinstellung für das zweite Element


(1) Wenn Sie [F6] (ANORD ↓) drücken, kehrt die Anzeige zum Einstellbildschirm
Eeoemmpt5019
für die Daten des
unbekannten Elements zurück.
(2) Wenn Sie [F7] (ANORD ↓) drücken, wechselt die Anzeige zum Prozess für die Anzeige und
Eingabe des Rechenergebnisses.
Wenn allerdings ein Eintrag ohne Einstelldaten für ein unbekanntes Element vorhanden ist (in
diesem Beispiel (RADIUS), tritt der folgende Fehler auf:
5350 Fehlende Daten
(3) Wenn Sie [F8] (BEENDEN) drücken, beendet das System die Figurberechnungsfunktion und
kehrt zum Bildschirm für Programmeditierung zurück.
MG61-001 S-177
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

5-5. Anzeige und Eingabe von Rechenergebnissen


Das System berechnet die Figur basierend auf den Daten, die für das erste Eeoemmpt5020
Element, das unbe-
kannte Element und das zweite Element eingestellt sind. Die Rechenergebnisse werden auf dem
Bildschirm angezeigt.
Als Rechenergebnis im Muster 132 werden zwei Berührungspunkte P1 and P2 angezeigt, deren
Koordinatenwerte (X1, Y1) und (X2, Y2) sind. Der als unbekanntes Element definierte Punkt PC
(Kreisbogenmitte) wird ebenfalls berechnet, und seine Koordinaten (XC, YC) werden zusammen mit
dem Radius des unbekannten Kreisbogens angezeigt.
Ferner werden die Rechenergebnisse nicht nur durch Werte ausgedrückt, sonder auch mittels einer
Ergebnis-Kontrollzeichnung auf dem Bildschirm mit automatischer Maßstabänderung. Dadurch
kann die Kontur direkt mit der Werkstückkontur verglichen werden, und die Berechnungsergebnisse
können leicht und sicher überprüft werden.

Durch Berech-
nungermittelte
Koordinaten
Ergebnis-
Kontrollzeichnung

EIOEMMPT5070R01

[Ergänzung]
Die Bildschirminhalte sind je nach der gewählten Schablone verschieden.
MG61-001 S-178
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

Zur Eingabe der Rechenergebnisdaten an der Position, an der sich der Cursor befindet (im Pro-
grammeditierbereich beim angezeigten Programm), die Taste [F4] des Pop-Up-Funktionsmenüs ver-
wenden.

C2

80
R
X→
(200,100) P2

40
R

X
15˚
L1 C1 (400,100)

P1
EIOEMMPT5071R01

Zuerst die Koordinaten des Endpunkts P1 eingeben.


(1) Dann [F1] (P1 (XY) PASTE) drücken.
Die Koordinaten des Punkts P1 (X271.25, Y80.909) werden in das Programm eingegeben.

[F1] (P1 (XY) LETZT.)

EIOEMMPT5072R01

Entered P1 (XY)
coordinates

EIOEMMPT5073R01

Für diesen Rechenergebnis-Anzeigebildschirm ist der Bildschirm-Editormodus wirksam. Dies


bedeutet, daß der Cursor, die Cursortasten-, die Seitentasten und die Zahlentasten nur im Pro-
grammanzeigebereich aktiv sind.
(2) Für den Zeilenwechsel drücken Sie die Taste WRITE.
MG61-001 S-179
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

(3) Über die Buchstaben- und Zahlentasten die Zeichenfolge "N12 G03" eingeben.

[WRITE]

N12 G03

EIOEMMPT5074R01

(4) [F2] (P1 (XY) PASTE) drücken. Die Koordinaten des Punkts P2 (X321.068, Y113.030) werden
in das Programm eingegeben.
MG61-001 S-180
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

(5) [F4] (R PASTE) drücken. Der Kreisbogenradius (R40.000) wird in das Program eingegeben.

[F4] (R PASTE) - [F2] wählen (P2 (XY) LETZT.)

[F4] (R PASTE) - R wählen - [F6] R PASTE

EIOEMMPT5075R01

(6) Um die Figurberechnungsfunktion schrittweise zu benutzen, [F7] (NÄCHSTE) drücken. Die


Anzeuge kehrt zum Schablonenauswahl-Bildschirm zurück.
(7) Zur Beendigung der Figurenberechnungsfunktion [F8] (BEENDEN) drücken. Der Bildschirm
kehrt zum Programmeditiermenü zurück.

EIOEMMPT5076R01
MG61-001 S-181
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

5-5-1. Hinweise zur Anzeige und Eingabe von Rechenergebnissen


(1) Eingabe von Ergebnissen Eeoemmpt5021
Im oben erläuterten Beispiel wird das Pop-Up-Funktionsmenü [F4] zur Eingabe von Punkt P1,
Punkt P2 und zur Eingabe des Radiusein das Programm verwendet. Neben diesen Daten kön-
nen alle Daten eingegeben werden, die im Fenster ERGEBNIS EINFÜGEN angezgit werden,
falls solche Eingaben erforderlich sind.

Funktionsmenü von Seite 1

Funktionsmenü von Seite 2

EIOEMMPT5077R01

(2) Wenn Sie [F6] (ANORD ↓) drücken, kehrt die Anzeuge zum Einstellbildschirm für die Daten des
zweiten Elements zurück.
Wenn z.B. die Ergebnis-Kontrollzeichnung von der beabsichtigten Kontur abweicht, ist es
möglich, daß falsche Daten eingestellt worden sind.
In einem solchen Fall diese Funktionstaste F6 zur Überprüfung der eingestellten Daten ver-
wenden.
MG61-001 S-182
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

5-6. Vorheriges Element


Eeoemmpt5022
Der Einstellbildschirm für Elementdaten enthält die Funktion [F4] (LETZTES ELEMENT).
Über diese Elementberechungsfunktion werden die letzten Elemente gespeichert; eingeteilt nach
Punkt, Gerade, Kreisbogen (UZ) und Kreisbogen (GUZ). Die gespeicherten Elementdaten können
nach Bedarf aufgerufen und verwendet werden.
Hierbei ist das “letzte Element” dasjenige Konturelement, das von der Figurberechnungsfunktion
unter den Konturelementen als erstes Element oder zweites Element definiert wurde. Das letzte
Element-wird bei jeder Definition eines Konturelements aktualisiert.
[F4] (LETZTES ELEMENT) drücken.

[F4] (LETZTES ELEMENT)

EIOEMMPT5078R01

Hilfreich bei der Berechnung von zusammenhängenden Konturelementen.

P1
L2

L3
L1
P2
EIOEMMPT5079R01

Zur Berechung von P1, L1 und L2 mit der Schablone 101 definieren.
Zur Berechnung von P2 muß nur L3 definiert werden, da das letzte Element zur Definition von L2
mit der Schablone 101 verwendet werden kann.
MG61-001 S-183
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

5-7. Eingabe des letzten Ergebnisses


Eeoemmpt5023
Das letzte von der Figurberechnungsfunktion errechnete Ergebnis wird ebenfalls intern gespeichert
und kann nach Bedarf aufgerufen werden.
Die Daten P1, P2 und PC können allerdings nur als Adresse verwendet werden, wenn der Cursor
sich in der Spalte mit den Koordinaten X und Y befindet. In der gleichen Weise können die R-Daten
nur verwendet werden, wenn der Cursor sich in der Spalte der Polarkoordinate RP oder des Radius
R befindet.
Wenn das letzte Rechenergebnis P1 ist X1 271.250
Y1 80.909

[F2] (ERGEBNIS DATEN)

Mit dem Cursor


auswählen.

[F6] (XY EINFÜHRN)

EIOEMMPT5080R01
MG61-001 S-184
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

EIOEMMPT5081R01
MG61-001 S-185
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

5-8. Bildschirm für Dateneingabe


Wenn als Festlegungsmethode STIL für ein Konturelement ausgewählt ist, Eeoemmpt5024
erscheint der für den
ausgewählten Stil vorbereitete Bildschirm. Im folgenden werden diese Dateneinstellbildschirme
gezeigt.
(1) Definieren einer Geraden mit zwei Punkten

EIOEMMPT5082R01

(2) Definieren einer Geraden mit einem Punkt und einer Steigung

EIOEMMPT5083R01
MG61-001 S-186
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

(3) Definieren einer Geraden mit einem Punkt und einem Winkel

EIOEMMPT5084R01

(4) Definieren einer Geraden mit einem Punkt in einer Achse

EIOEMMPT5085R01
MG61-001 S-187
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

(5) Definieren eines Kreises mit einem Mittelpunkt und einem Radius

EIOEMMPT5086R01

(6) Definieren eines Kreises mit einem Mittelpunkt und einem Punkt auf dem Kreis

EIOEMMPT5087R01
MG61-001 S-188
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

(7) Definieren eines Kreises mit einer Mittelpunktkoordinate einer Achse und mit einem Radius

EIOEMMPT5088R01

(8) Punktdaten-Einstellbildschirm
Der Stil kann zum Definieren eines Punkts als Konturelement nicht ausgewählt werden, da kein
Stil für die Punktauswahl vorgesehen ist.

EIOEMMPT5089R01
MG61-001 S-189
KAPITEL 5 PUNKTBERECHNUNGSFUNKTION

(9) Dateneinstellbildschirm für unbekannten Radius


Dieser Bildschirm erscheint nach Beendigung der Dateneinstellung bei der ersten Figur, wenn
ein Kreis als unbekanntes Konturelement gewählt ist.

EIOEMMPT5090R01

(10) Dateneinstellbildschirm für den Anfasbetrag


Dieser Bildschirm erscheint nach Beendigung der Dateneinstellung bei der ersten Figur, wenn
die Schablone 111 (Linie-Linie-Linie) gewählt ist.

EIOEMMPT5091R01
MG61-001 S-190
KAPITEL 6 ROHTEILDEFINITIONS-FUNKTION

KAPITEL 6 ROHTEILDEFINITIONS-FUNKTION

1. Beschreibung
Die Rohteildefinitions-Funktion definiert die Rohteilform, die bei einer animierten Simulation
gezeichnet wird. Die Funktion erstellt oder ändert ebenfalls die Rohteildefinitions-Befehle im
Teileprogramm.
Mit dieser Funktion können benötigte Rohteilformen durch Eingabe der Rohteilform und der Größe,
entsprechend den Anleitungszeichnungen, effizient erstellt werden.

2. Rohteildefinition
Rufen Sie das I-MAP-Bearbeitungsfunktionsmenü auf und drücken [F1] (I-MAP), die Erweitern-
Taste und [F4] (ROHTEIL DEFIN.), in dieser Reihenfolge, um das Rohteildefinitions-Fenster
anzuzeigen.

ME61001R0200800020001
MG61-001 S-191
KAPITEL 6 ROHTEILDEFINITIONS-FUNKTION

3. Formeingabe
Geben Sie im Rohteildefinitions-Fenster die folgenden Daten ein.

Befehle im
Daten Inhalt Bemerkungen
Teileprogramm
Speichernummer Geben Sie die Rohteil- DEF WORK[n] Eingabebereich: 1 bis 10
Speichernummer ein.
Koordinatensy- Geben Sie die Arbeits- ORIGIN Hn Eingabebereich: Entspricht der
stem-Nummer Koordinatensystem- eingestellten Nummer des
Nummer, in der das gewählten Arbeits-Koordinaten-
Rohteil definiert wird, systems.
ein.
Spindelachsen- Geben Sie die Achsen- DIREC * V: Vertikale Spindel [abwärts]
richtung richtung des drehenden (*=V/HL/HR/HB/HF) HL: Horizontale Spindel [links]
Werkzeugs für das HR: Horizontale Spindel [rechts]
Schneiden des zu defi- HB: Horizontale Spindel [hinten]
nierenden Rohteils ein. HF: Horizontale Spindel [vorn]
* Diese Eingabe wird nicht
angezeigt, wenn kein Drehkopf
zur Verfügung steht.
Drehachsen- Besitzt die Maschine INDEX*Winkel Winkel-Eingabebereich: 0 bis
name eine Drehachse, so (* = A/B/C) 359
geben Sie den für die * Diese Eingabe wird nicht
Rohteildefinition ver- angezeigt, wenn keine Dreh-
wendeten Achsenna- achse zur Verfügung steht.
men und Winkel ein.
* Wird die Drehachse
entfernt, so wählen Sie
NONE.
Drehachsen-
winkel
Rohteilform Geben Sie das Zeichen- CYLNDR Die Koordinatenwerteingaben,
muster und die Größe die die Rohteilgröße spezifizie-
des Rohteils ein. ren, variieren mit dem Zeichen-
muster.

[Ergänzung]

1) Bis zu 32 Formen können für eine Speichernummer definiert werden. Hierdurch ist möglich,
verschiedene Formen als ein Rohteil zu speichern.
2) Die Koordinatenwerte einer Rohteilform werden zu Absolutpositionen in dem Arbeits-
Koordinatensystem, das bei der oben genannten Koordinatensystem-Nummer eingegeben
wurde.
3) Wird die Drehachse entfernt, stellen Sie den Drehachsenamen auf NONE ein, um das
Einfügen der Daten in den INDEX-Satz zu deaktivieren. (Ist der Drehname NONE, kann kein
Drehachsenwinkel eingestellt werden.)
MG61-001 S-192
KAPITEL 6 ROHTEILDEFINITIONS-FUNKTION

Geben Sie die benötigten Daten ein, indem Sie den Cursor positionieren. Nachstehend wird das
Verfahren zur Eingabe der Zylinderformdaten als Beispiel gezeigt.

(1) Geben Sie „1“ ein, um die Zylinderform vom ROHTEIL HILFE zu wählen. Drücken Sie
anschließend die Taste WRITE. Der Cursor wird abwärts positioniert und das Fenster ROHTEIL
HILFE öffnet den Bildschirm zur Eingabe der Koordinatensystemdaten der gewählten
Rohteilform.

ME61001R0200800030001

(2) Geben Sie „110“ als die Zylindermitte Xc ein, und drücken Sie die Taste WRITE.

(3) Geben Sie „10“ als die Zylindermitte Yc ein, und drücken Sie die Taste WRITE.

(4) Geben Sie „30“ als der Durchmesser D ein, und drücken Sie die Taste WRITE.

(5) Geben Sie „0“ als die Höhe Zu ein, und drücken Sie die Taste WRITE.

(6) Geben Sie „-15“ als die Höhe Zb ein, und drücken Sie die Taste WRITE.

ME61001R0200800030002
MG61-001 S-193
KAPITEL 6 ROHTEILDEFINITIONS-FUNKTION

4. Überprüfen der eingegebenen Rohteilform


Die eingegebene Form kann anhand von Zeichnungen überprüft werden.

(1) Drücken Sie [F5] (BESTÄT. EIN/AUS) auf dem Function-Menü .


Das Zeichnungsbestätigungs-Fenster erscheint links auf dem Bildschirm und zeigt die
definierte Rohteilzeichnung an.

ME61001R0200800040001

(2) Möchten Sie als Ergebnis der Überprüfung die Form ändern, so müssen Sie die
Koordinatenwerte erneut einstellen. Drücken Sie, um die Zeichnung zu bestätigen, nachdem
Sie die Koordinatenwerte geändert haben, [F5] (BESTÄT. EIN/AUS), um das Fenster zu
schließen und das Fenster mit der gleichen Taste wieder zu öffnen.
MG61-001 S-194
KAPITEL 6 ROHTEILDEFINITIONS-FUNKTION

5. Einfügen von Sätzen


Drücken Sie, um die Rohteildefinitions-Sätze automatisch zu erstellen und diese auf der Cursor-
Position im bearbeiteten Programm einzufügen, [F4] (SATZ EINFÜGEN) auf dem Function-Menü.

(1) Drücken Sie [F4] (SATZ EINFÜGEN). Der Satz wird in dem Programm-Anzeigebereich
eingefügt. Die Einstellwerte im Rohteildefinitions-Fenster bleiben, wie diese sind.

(2) Drücken Sie, um die Rohteildefinition abzubrechen, [F7] (ZURÜCK ZU MENÜ) oder [F8]
(BEENDEN).
Wird [F7] (ZURÜCK ZU MENÜ) gewählt, wird das Rohteildefinitions-Fenster geschlossen und
das I-MAP-Pop-up-Function-Menü wird wieder angezeigt.
Wird [F8] (BEENDEN) gewählt, wird das Rohteildefinitions-Fenster geschlossen und der
Bildschirm kehrt zum Function-Menü zur Bearbeitung zurück.

[Ergänzung]

• Wird [F4] (SATZ EINFÜGEN) gedrückt, tritt, da die benötigten Daten nicht eingestellt sind, ein
Fehler auf und der Cursor wird automatisch auf den Wert positioniert, für den eine
Dateneinstellung erforderlich ist.

ME61001R0200800050001

6. Synthetisieren verschiedener Zeichnungen


Um einen Teil der Rohteilformdaten durch das Synthetisieren verschiedener Zeichnungen zu
erstellen, geben Sie einen Teil der Rohteilformdaten ein, wählen [F1] (NÄCHSTE) und geben Sie
die erforderlichen Daten ein. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis alle zu synthetisierenden Daten
eingegeben sind. Drücken Sie zum Abschluss (SATZ EINFÜGEN).
MG61-001 S-195
KAPITEL 6 ROHTEILDEFINITIONS-FUNKTION

7. Musterrückwandlung
Mit der Musterrückwandlungs-Funktion kann der Rohteildefinitions-Satz im Teileprogramm als im
Rohteildefinitions-Fenster eingestellte Daten gelesen werden. Die Definition der bereits eingefügten
Rohteile kann einfach geändert werden.

(1) Wählen Sie [F1] (I-MAP) vom Function-Menü im Programm-Bearbeitungmodus.

(2) Platzieren Sie mit den Cursor-Steuerungstasten den Cursor auf die Position direkt vor dem DEF
WORK-Programmsatz (links von „D“) und drücken Sie [F6] (UMWANDLUNG) im I-MAP-Menü.

ME61001R0200800070001

(3) Platzieren Sie den Cursor auf die zu ändernden Daten, und geben Sie den benötigten Wert
erneut ein.
Im nachfolgenden Beispiel wird der Durchmesser von 30 Millimeter auf 50 Millimeter geändert.

ME61001R0200800070002

(4) Drücken Sie [F4] (SATZ ÄNDERN) im Function-Menü. Der Rohteildefinitions-Satz im


Teileprogramm wird überschrieben.

[Ergänzung]

Wird bei einer Maschine mit einer Drehachse die Musterrückwandlung ohne INDEX-Satz
versucht, wird der Drehachsenname auf NONE geändert.
MG61-001 S-196
KAPITEL 6 ROHTEILDEFINITIONS-FUNKTION

8. Über die Rohteildefinition und das Programm


Der Rohteildefinitions-Satz kann normalerweise im Teileprogramm beschrieben werden.
Er kann ebenfalls in einer anderen Datei, außer dem Teileprogramm, als Animationsdaten-Datei
beschrieben werden.

Wird der Rohteildefinitions-Satz im Teileprogramm beschrieben, wertet die NC den


Rohteildefinitions-Satz aus und speichert das Rohteil, wenn das Programm gewählt und ausgeführt
wird. Folglich wird empfohlen, den Rohteildefinitions-Satz im oberen Teil des Programms zu
beschreiben.

Wenn Sie den Rohteildefinitions-Satz in einer Datei, außer einem Teileprogramm, als
Animationsdaten-Datei beschreiben, so geben Sie den gleichen Namen an, wie den
Hauptprogrammnamen in der Hauptdatei, und fügen Sie die Erweiterung ADT hinzu.
<<Beispiel>>
Ist der Hauptprogrammname [Link], sollte der Name der Animationsdaten-Datei des
Programms [Link] sein.

Hauptdateiname Erweiterung
Hauptprogrammname SAMPLE MIN
Animationsdaten-Dateiname SAMPLE ADT

SAMPLE. MIN SAMPLE. ADT


OSMPL DEF WORK[1]
DRAW DIRE C V
T10M6 ORIGIN H1
G15H1 CYLNDR 0P,[1 10,10],30,-15,0
G00 X0 Y0 Z0 END
G56Z50H10
T11
S3000M3
G01 X100 F800
Y10
X0
Y20
:

ME61001R0200800080001

Wird das Hauptprogramm mit der oben genannten Benennung gewählt, findet die NC automatisch
das Programm mit dem gleichen Hauptdateinamen sowie der Erweiterung ADT und speichert das
Rohteil gleichzeitig mit der Hauptprogrammauswahl. In diesem Fall erscheint die Meldung „Reading
animated data file“ in dem Fenster, in dem der Programmauswahlvorgang anzeigt wird.
MG61-001 S-197
KAPITEL 6 ROHTEILDEFINITIONS-FUNKTION

9. Jeder Formeingabe-Bildschirm für die Rohteildefinition


und das Programmformat
In diesem Abschnitt wird jeder Formeingabe-Bildschirm der Rohteildefinition gezeigt. Ebenfalls
dargestellt ist das Programmformat des Satzes, der auf dem jeweiligen Formeingabe-Bildschirm
erstellt wird. Sehen Sie für Einzelheiten Kapitel 1 ANIMIERTE SIMULATION IN ECHT 3D und „NC-
Programm, bezogen auf animierte Zeichnung“.

(1) ZYLINDER
CYLNDR 0P, [Xc__, Yc__], D__, Zb__, Zu__

ME61001R0200800090001

(2) DREIECK
CYLNDR 3P, [X0__, Y0__], [X1__, Y1__], [X2__, Y2__], Zb__, Zu__

ME61001R0200800090002
MG61-001 S-198
KAPITEL 6 ROHTEILDEFINITIONS-FUNKTION

(3) RECHTECK
CYLNDR 2P, [X0__, Y0__], [X1__, Y1__], Zb__, Zu__

ME61001R0200800090003

(4) QUADRANGLE
CYLNDR 4P, [X0__, Y0__], [X1__, Y1__], [X2__, Y2__], [X3__, Y3__], Zb__, Zu__

ME61001R0200800090004
MG61-001 S-199
KAPITEL 6 ROHTEILDEFINITIONS-FUNKTION

(5) LOCH ZYLINDER


CYLNDR 0H, [Xc__, Yc__], D__, Zb__, Zu__

ME61001R0200800090005

(6) LOCH DREIECK


CYLNDR 3H, [X0__, Y0__], [X1__, Y1__], [X2__, Y2__], Zb__, Zu__

ME61001R0200800090006
MG61-001 S-200
KAPITEL 6 ROHTEILDEFINITIONS-FUNKTION

(7) LOCH RECHTECK


CYLNDR 2H, [X0__, Y0__], [X1__, Y1__], Zb__, Zu__

ME61001R0200800090007

(8) LOCH QUADRANGEL


CYLNDR 4H, [X0__, Y0__], [X1__, Y1__], [X2__, Y2__], [X3__, Y3__], Zb__, Zu__

ME61001R0200800090008
MG61-001 S-201
KAPITEL 7 ALARME

KAPITEL 7 ALARME
Der folgende Alarm tritt auf, wenn ein fehlerhafter Programmbefehl gegeben wird.

Alarm B

2635 I-MAP-A Pattern cycle command miss


Fehlerhafte Befehlsdaten werden bei der interaktiven Programmierung (I-MAP-A) spezifiziert.
[Index]
Keiner
[Zeichenkette]
Keiner
[Code]
XX

Die Code-Einzelheiten sind wie folgt:


1 -> Ebenenauswahl-Fehler G17-Ebene wurde nicht gewählt.
2 -> Schneidenradiuskompensation wird ausgeführt
G41/G42 wird ausgeführt.
3 -> 3-D Werkzeugversatz wird ausgeführt
Befehl G44 wird ausgeführt.
4 -> Fester ZyklusmodusDer feste Zyklusmodus ist eingestellt.
11 -> Kein „Z“-Befehl vorhanden PZ = EMPTY
(Schlichten-Ebenenkennzeichnungsbefehl).
12 -> Der „I“-Befehlswert ist „0“ oder kleiner oder es ist kein „I“- I≤0
Befehl vorhanden.
13 -> Es ist kein „R“-Befehl (Eilgang-Rückkehrposition) PR = EMPTY
vorhanden.
14 -> Es ist kein „D“-Befehl vorhanden PD = EMPTY
(Schneidenradiuskompensations-Nummer)
15 -> Der Schneidenradiuskompensationsbetrag ist „0“ oder (Kompensationsbetrag) ≤ 0
kleiner.
16 -> Der „K“-Befehl (Schlichtaufmaß) besitzt einen negativen K≤0
Wert.
17 -> Der „P“-Befehl (Wert der Schnittbreite) befindet sich nicht
im Bereich von 1 bis 100, einschließlich.
18 -> Der „Q“-Befehl (Schlichtaufmaß) ist „0“ oder kleiner. Q≤0
19 -> Der „F“-Befehl (Schneidvorschubrate) ist „0“ oder kleiner. F≤ 0
1A -> Der Absolutwert des Befehls „A“ (Annäherungsradius im |A| < (Kompensationsbetrag)
Fertigbearbeitungszyklus) ist kleiner als der
Schneidenradiuskompensationsbetrag.
1B -> Der Schneiderichtungs-Befehl ist falsch |R-Befehl – Z-Befehl| ≤ |K-Befehl|
(wenn G90 spezifiziert wird).
1C -> Der Schneiderichtungs-Befehl ist falsch |Z-Befehl| ≤ |K-Befehl|
(wenn G91 spezifiziert wird).
31 -> Kein „Z“-Befehl vorhanden PZ = EMPTY
(Schlichten-Ebenenkennzeichnungsbefehl).
MG61-001 S-202
KAPITEL 7 ALARME

32 -> Es ist kein „I“-Befehl vorhanden PI = EMPTY


(X-Achsenlänge vom Bezugspunkt).
33 -> Der „I“-Befehl (X-Achsenlänge vom Bezugspunkt) ist „0“. I=0
34 -> Es ist kein „J“-Befehl vorhanden PY = EMPTY
(Y-Achsenlänge vom Bezugspunkt).
35 -> Der „J“-Befehl (Y-Achsenlänge vom Bezugspunkt) ist „0“. J=0
36 -> Der „K“-Befehl (Schlichtaufmaß) besitzt einen negativen K<0
Wert.
37 -> Der „P“-Befehlswert (Wert für Schneidenbreite) ist
außerhalb des Bereichs: 1 ≤ P ≤ 100.
38 -> Der „Q“-Befehl (Schlichtaufmaß) ist „0“ oder kleiner. Q≤0
39 -> Es ist kein „R“-Befehl (Eilgang-Rückkehrposition) PR = EMPTY
vorhanden.
3A -> Es ist kein „D“-Befehl vorhanden PD = EMPTY
(Schneidenradiuskompensations-Nummer)
3B -> Der Schneidenradiuskompensationsbetrag ist „0“ oder (Kompensationsbetrag) ≤ 0
kleiner.
3C -> Der „F“-Befehl (Schneidvorschubrate) ist „0“ oder kleiner. F≤ 0
3D -> Der Absolutwert des Befehls „A“ (Annäherungsradius im |A| < (Kompensationsbetrag)
Fertigbearbeitungszyklus) ist kleiner als der
Schneidenradiuskompensationsbetrag.
3E -> Es ist kein „L“-Befehl vorhanden L=0
(Eckenradius oder Anfasbetrag).
3F -> „L“-Befehl und „I“-Befehl widersprechen sich. L > |I / 2|
40 -> „L“-Befehl und „J“-Befehl widersprechen sich. L > |J / 2|
41 -> Der „L“-Befehl (Eckenradius oder Anfasbetrag) besitzt L≤0
einen negativen Wert.
42 -> Der „U“-Befehl (Schneideanfangsrichtung) besitzt einen
anderen Wert als 0, 1, 2 oder 3.
43 -> Der Schneiderichtungs-Befehl ist falsch |R-Befehl – Z-Befehl| ≤ |K-Befehl|
(wenn G90 spezifiziert wird).
44 -> Der Schneiderichtungs-Befehl ist falsch |Z-Befehl| ≤ |K-Befehl|
(wenn G91 spezifiziert wird).
101 -> Der Radiusrichtungs-Befehl ist inkonsequent. LU ≤ 0
I (Radius) - K (Schlichtaufmaß) - (Schneidenradiuskompensationsbetrag) ≤ 0
102 -> Die erste befohlene Schnitttiefe beträgt „0“. LD = 0
2 * (Schneidenradiuskompensationsbetrag) * (P / 100) = 0
103 -> Die Anzahl der Schnitttiefen ist kleiner als „1“. LN < 1
FUP [(I – K- (Schneidenradiuskompensationsbetrag)) / (2 * (Schneidenradiuskompensation)
* (P / 100))] < 1
104 -> Der Betrag einer Schnitttiefe, die vom Schneidenradius und LQ ≤ 0
von der Anzahl der Schneidevorgänge errechnet wird, ist
„0“ oder kleiner.
[I (Radius) - K (Schlichtaufmaß) - (Schneidenradiuskompensationsbetrag)]
/FUP [(I - K - (Schneidenradiuskompensationsbetrag))
2 * (Schneidenradiuskompensationsbetrag) * (P / 100)] ≤ 0
105 -> Der Annäherungsradius A ist größer als die I - K ≤ |A|
Schneidenbreite.
MG61-001 S-203
KAPITEL 7 ALARME

111 -> Der „U“-Befehl (Schneideanfangsrichtung) besitzt einen


anderen Wert als 0, 1, 2 oder 3.
112 -> Der Wert, der mit dem optionalen Parameter (Langwort)
Nr. 34 der NC eingestellt wird, ist kleiner als 0,5 Millimeter.
(Abstand vom Rohteilende, an dem das Schneiden
begonnen wurde)
113 -> Das Schlichtaufmaß („K“-Befehl) ist größer als der LU ≤ 0
Materialzugabeabbau („Q“-Befehl).
Q-K≤0
114 -> Die erste befohlene Schnitttiefe beträgt „0“. LD = 0
2 * (Schneidenradiuskompensationsbetrag) * (P / 100) = 0
115 -> Die Anzahl der Schnitttiefen ist kleiner als „1“. LN < 1
FUP [(Q - K) / (2 * (Schneidenradiuskompensation) * (P / 100))] < 1
116 -> Der Betrag einer Schnitttiefe, die vom Schneidenradius und LQ ≤ 0
von der Anzahl der Schneidevorgänge errechnet wird, ist
„0“ oder kleiner.
[Q – K / FUP [(Q - K) / (2 * (Schneidenradiuskompensationsbetrag) * (P / 100))] ≤ 0
121 -> Der Wert, der mit dem optionalen Parameter (Langwort)
Nr. 35 der NC eingestellt wird, ist kleiner als 0,5 Millimeter.
122 -> Der Wert, der mit dem optionalen Parameter (Langwort)
Nr. 35 der NC eingestellt wird, ist größer als 5 Millimeter.
123 -> I - Q - (Schneidenradiuskompensationsbetrag) LR ≤ 0
- (Langwort Nr. 35) ≤ 0
124 -> Das Schlichtaufmaß („K“-Befehl) ist größer als der LU ≤ 0
Materialzugabeabbau („Q“-Befehl).
Q-K≤0
125 -> I - K ist gleich oder kleiner |A|.
126 -> Die erste befohlene Schnitttiefe beträgt „0“. LD = 0
2 * (Schneidenradiuskompensationsbetrag) * (P / 100) = 0
127 -> Die Anzahl der Schnitttiefen ist kleiner als „1“. LN < 1
FUP [(Q - K) / (2 * (Schneidenradiuskompensation) * (P / 100))] < 1
128 -> Der Betrag einer Schnitttiefe, die vom Schneidenradius und LQ ≤ 0
von der Anzahl der Schneidevorgänge errechnet wird, ist
„0“ oder kleiner.
[Q – K / FUP [(Q - K) / (2 * (Schneidenradiuskompensationsbetrag) * (P / 100))] ≤ 0
129 -> [I - K - (Schneidenradiuskompensationsbetrag)] ist gleich
oder kleiner als 0.
131 -> Der Wert, der mit dem optionalen Parameter (Langwort)
Nr. 34 der NC eingestellt wird, ist kleiner als 0,5 Millimeter.
(Abstand vom Rohteilende, an dem das Schneiden
begonnen wurde)
132 -> Das Schlichtaufmaß („K“-Befehl) ist größer als der LU ≤ 0
Materialzugabeabbau („Q“-Befehl).
Q-K≤0
133 -> Die erste befohlene Schnitttiefe beträgt „0“. LD = 0
2 * (Schneidenradiuskompensationsbetrag) * (P / 100) = 0
134 -> Die Anzahl der Schnitttiefen ist kleiner als „1“. LN < 1
FUP [(Q - K) / (2 * (Schneidenradiuskompensation) * (P / 100))] < 1
MG61-001 S-204
KAPITEL 7 ALARME

135 -> Der Betrag einer Schnitttiefe, die vom Schneidenradius und LQ ≤ 0
von der Anzahl der Schneidevorgänge errechnet wird, ist
„0“ oder kleiner.
[Q – K / FUP [(Q - K) / (2 * (Schneidenradiuskompensationsbetrag) * (P / 100))] ≤ 0
141 -> Der Eckenradius R ist kleiner als der
Schneidenradiuskompensationsbetrag.
(Kompensationsbetrag > L)
142 -> Der Wert, der mit dem optionalen Parameter (Langwort)
Nr. 35 der NC eingestellt wird, ist kleiner als 0,5 Millimeter.
143 -> Der Wert, der mit dem optionalen Parameter (Langwort)
Nr. 35 der NC eingestellt wird, ist größer als 5 Millimeter.
144 -> Der „I“-Befehlswert ist zu klein.
|I| ≤ 2 * ((Schneidenradiuskompensationsbetrag) + Q + (Wert, eingestellt mit Parameter (Langwort)
Nr. 35))
145 -> Der „J“-Befehlswert ist zu klein.
|J| ≤ 2 * ((Schneidenradiuskompensationsbetrag) + Q + (Wert, eingestellt mit Parameter (Langwort)
Nr. 35))
146 -> Der „I“-Befehlswert ist zu klein hinsichtlich des „A“- ausgegeben wurde.
|I| - 2 * K ≤ |2 * A|
147 -> Der „J“-Befehlswert ist hinsichtlich des „A“-Befehls zu klein.
|J| - 2 * K ≤ |2 * A|
148 -> Das Schlichtaufmaß („K“-Befehl) ist größer als der LU ≤ 0
Materialzugabeabbau („Q“-Befehl).
Q-K≤0
149 -> Die erste befohlene Schnitttiefe beträgt „0“. LD = 0
2 * (Schneidenradiuskompensationsbetrag) * (P / 100) = 0
14A -> Die Anzahl der Schnitttiefen ist kleiner als „1“. LN < 1
FUP [(Q - K) / (2 * (Schneidenradiuskompensationsbetrag) * (P / 100))] < 1
14B -> Der Betrag einer Schnitttiefe, die vom Schneidenradius und LQ ≤ 0
von der Anzahl der Schneidevorgänge errechnet wird, ist
„0“ oder kleiner.
[Q – K / FUP [(Q - K) / (2 * (Schneidenradiuskompensationsbetrag) * (P / 100))] ≤ 0
151 -> Der Wert, der mit dem optionalen Parameter (Langwort)
Nr. 34 der NC eingestellt wird, ist kleiner als 0,5 Millimeter.
(Abstand vom Rohteilende, an dem das Schneiden
begonnen wurde)
152 -> Das Schlichtaufmaß („K“-Befehl) ist größer als der LU ≤ 0
Materialzugabeabbau („Q“-Befehl).
Q-K≤0
153 -> Die erste befohlene Schnitttiefe beträgt „0“. LD = 0
2 * (Schneidenradiuskompensationsbetrag) * (P / 100) = 0
154 -> Die Anzahl der Schnitttiefen ist kleiner als „1“. LN < 1
FUP [(Q - K) / (2 * (Schneidenradiuskompensation) * (P / 100))] < 1
155 -> Der Betrag einer Schnitttiefe, die vom Schneidenradius und LQ ≤ 0
von der Anzahl der Schneidevorgänge errechnet wird, ist
„0“ oder kleiner.
[Q – K / FUP [(Q - K) / (2 * (Schneidenradiuskompensationsbetrag) * (P / 100))] ≤ 0
161 -> G17 Ebene wurde nicht gewählt.
162 -> Der „F“-Befehl (Schnittvorschubrate) ist „0“ oder kleiner. F≤ 0
MG61-001 S-205
KAPITEL 7 ALARME

163 -> Der „FA“-Befehl (Z-Achsen-Schnittgeschwindigkeit) ist „0“ FA ≤ 0


oder kleiner.
164 -> Der „I“-Befehl (Kreisradius) ist „0“ oder kleiner. I≤0
165 -> Der „A“-Befehl (Annäherungsradius) ist „0“ oder kleiner. A≤0
166 -> Der „A“-Befehl (Annäherungsradius) ist größer als der I≤A
Kreisradius.
167 -> Kein “Z”-Befehl vorhanden, der den Z-Achsen-
Schneidepunkt spezifiziert.
168 -> Kein “R”-Befehl vorhanden, der den Z-Achsen-
Annäherungs-Anfangspunkt spezifiziert.
169 -> Kein “D”-Befehl vorhanden, der die
Schneidenradiuskompensations-Nummer spezifiziert.
LISTE DER PUBLIKATIONEN

Publikation-Nr. Datum Ausgabe

MG61-001-R1 Oktober 2005 1.

MG61-001-R2 Februar 2007 2.

Das vorliegende Handbuch kann aufgrund geänderter Spezifikationen oder Designänderungen


vom eigentlichen Produkt abweichen.
Änderungen der Spezifikationen sind ohne Ankündigung vorbehalten.
Bei Fragen bezüglich bestimmter Punkte in diesem Handbuch oder für weitere
Erläuterungen wenden Sie sich bitte an Ihren OKUMA-Vertragshändler.

Das könnte Ihnen auch gefallen