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x >0−positiv

x ≥ 0−nichtnegativ (groeßer / gleich)


x <0−negative

x ≤ 0−nichtpositiv (kleiner / gleich)

⊆ - Teilmenge

Σ - eine nichtleere Menge einstelliger Symbole nennen wir Alphabet

ε („Epsilon“) - das „leere Wort“ (kein Teil eines Alphabets)

1. Mengen
 eine Menge ist eine Zusammenfassung von bestimmten
Elementen

A = {♦, ♣}
♦ gehört zu A => ♦ ∈ A (ein Element von A)
♠ gehört nicht zu A => ♠ ∉ A (kein Element von A)

{♦, ♣} = {♣, ♦} ebenso

N = {1, 2, 3, 4, . . .} die natürlichen Zahlen,


N 0 = {0, 1, 2, 3, 4, . . .} die natürlichen Zahlen mit 0,

Z = {0, 1, −1, 2, −2, 3, −3, . . .} die ganzen Zahlen

Q = die rationalen Zahlen

R = die realen Zahlen

A ⊂ B – die Menge A ist eine Teilemenge der Menge B


(wenn jedes Element von A auch ein Element von B ist)

E = {1,4}; C = {1,4,9} => E ⊂ C


A=B – die Menge A enthält die gleichen Elemente wie die Menge B,
nur wenn A ⊂ B und B⊂ A

{1,2,3} = {3,2,1}; {a,a,b} = {a.b}


∅ - steht für die leere Menge (kein Element enthält)

o Vereinigungsmenge

eine Menge, die Elemente von A oder B oder beiden enthält


M v =M 1 ∪ M 2 =¿{1,2} ∪ {2,3} = {1,2,3}

 X ∈ (A∪ B) nur wenn X ∈ A oder X ∈ B


A∪ B = B∪ A

o Schnittmenge

eine Menge, die aus Elementen von A und B gemeinsam besteht

{1,2} ∩ {2,3} = {2}

 disjunkt – Mengen, deren Schnittmenge leer ist – keine


gemeinsamen Elemente
M 1={1 , 2 ,3 }

M 2={1 , 3 , 5}

 M S =M 1 ∩ M 2={1, 3 }

o Teilmenge

wenn alle Elemente von A auch in B enthalten, wird


M 4 ={3 , 5 , 9} ist eine Teilmenge von M 2={1 , 3 , 5}⇒ M 4 ⊆ M 2

o Komplement - A

Im Komplement der Menge A liegen alle


Elemente, die in der Obermenge aber nicht
in der Menge A selbst liegen.

Kann auch geschrieben werden als Σ* \ A.


(gesprochen Σ* „ohne“ A)

 Bemerkungen von Variablen


o aus der Menge der natürlichen oder ganzen Zahlen meist u oder
m
o aus der Menge der rationalen Zahlen meist p oder q
o aus der Menge der realen Zahlen meist x,y oder z
+¿−die Menge aller realen Zahlen ,die groeßer als0 sind (0 nicht eingeschlossen)¿
R
−¿−die Menge aller realen Zahlen ,die kleiner als0 sind (0 nicht eingeschlossen)¿
R
+¿−die Menge aller realen Zahlen ,die groeßer oder gleichals 0 sind ¿
R0

2. Konkatenation

 a · b = ab
das leere Wort

können auch das leere Wort anhängen


verhält sich hierbei als das neutrale Element

 w·ε=ε·w=w
Vergleich

Bei der Addition von Zahlen ist die 0 das neutrale Element: n + 0 = 0 + n
=n

Bei der Multiplikation von Zahlen ist die 1 das neutrale Element: x ∗ 1 = 1
∗x=x
Bei der Konkatenation a · a · ε · a entsteht das Wort aaa mit |aaa| = 3

Wort

Eine beliebig lange Kette an Symbolen aus dem Alphabet nennen wir ein
Wort.

Beispiele:

• abba ist ein Wort über dem Alphabet Σ = {a, b}

• 10011101 ist ein Wort über dem Alphabet Σ = {0, 1}

• StartVorwärtsRechtsVorwärtsStopp ist ein Wort über Σ = {Rechts, Links,


Vorwärts, Rückwärts, Start, Stopp, Pause}

Wortlänge

Wir schreiben |w| um Länge des Wortes w abzukürzen.

Um nur ein Symbol (z.B. a) zu zählen verwenden wir ¿ w∨¿ a ¿ .

Abbildung 1: Menge von allen Kombinationen der Elemente von Σ heißt Σ ¿

Sei Σ = {a, b} unser Alphabet

Wir beschreiben die Menge, die alle Möglichkeiten enthält, Elemente aus Σ
zu konkatenieren mit Σ ¿ = {ε, a, b, aa, ab, ba, bb, aba, . . .}.
¿
M über einer beliebigen Menge M enthält nur das leere Wort ε!
Abbildung 2: Teilmengen unserer Obermenge (hier Σ ¿) nennen wir
Sprachen
n
 L1={a ∨n∈ N }={0 , 2 , 4 , 6 , 8 , ....}={ x∨x ist gerade }

¿ {x∨es gibt eine Zahl k ∈ N :2 k=x }


n
 L2={a ∨n=0 , n ∈ N } = {ε,a,aa,aaa,aaaa, …}

(n stammt aus der Menge der natürlichen Zahlen)


0
a =ε
1
a =a
2
a =a . a=aa
3
a =a . a . a=aaa
n
a =a . a ..... a
¿ n n
 L3={uv∨u ∈{a , b } , v ∈ {a}}={a b ∨n∈ N }={ε , ab , aabb , aaabbb , aaaabbbb }

 L4 ={a n w∨n∈ N , w=bccb }={bccb , abccb , aabccb ,... }


endet nach einer beliebigen Anzahl von a’s immer mit bccb

 L5={w∨¿ w∨¿ 2 , w ∈{a , b }∗}={aa , bb , ab , ba }


Wörter der Länge 2 aus {a, b} *

 L6={w∨¿ w∨¿a =2 , w ∈{a , b }∗}={aa , bb , ab , ba }¿

Wörter mit genau 2 a’s und beliebig vielen b’s aus {a, b} *

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