Batch V10
Batch V10
Industrial Security 2
Vorwort 3
SIMATIC
Was ist neu? 4
Prozessleitsystem PCS 7
SIMATIC BATCH V10.0 Produkteinführung und
5
Installation
Technologische
Grundlagen nach ISA-88.01 6
Bedienhandbuch
Engineering 8
Rationelles Engineering 9
BATCH Rezepteditor 11
BATCH OS Controls 12
Unterschiede zwischen
BatchCC und BATCH OS 13
Controls
Empfohlene
Vorgehensweise 14
Anhänge 15
Kontexthilfe-Referenzen 16
05/2024
A5E52421378-AA
Rechtliche Hinweise
Warnhinweiskonzept
Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von
Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise zu Ihrer persönlichen Sicherheit sind durch ein Warndreieck
hervorgehoben, Hinweise zu alleinigen Sachschäden stehen ohne Warndreieck. Je nach Gefährdungsstufe werden
die Warnhinweise in abnehmender Reihenfolge wie folgt dargestellt.
GEFAHR
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten wird, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen
nicht getroffen werden.
WARNUNG
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen
nicht getroffen werden.
VORSICHT
bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht
getroffen werden.
ACHTUNG
bedeutet, dass Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen
werden.
Beim Auftreten mehrerer Gefährdungsstufen wird immer der Warnhinweis zur jeweils höchsten Stufe verwendet.
Wenn in einem Warnhinweis mit dem Warndreieck vor Personenschäden gewarnt wird, dann kann im selben
Warnhinweis zusätzlich eine Warnung vor Sachschäden angefügt sein.
Qualifiziertes Personal
Das zu dieser Dokumentation zugehörige Produkt/System darf nur von für die jeweilige Aufgabenstellung
qualifiziertem Personal gehandhabt werden unter Beachtung der für die jeweilige Aufgabenstellung zugehörigen
Dokumentation, insbesondere der darin enthaltenen Sicherheits- und Warnhinweise. Qualifiziertes Personal ist auf
Grund seiner Ausbildung und Erfahrung befähigt, im Umgang mit diesen Produkten/Systemen Risiken zu erkennen
und mögliche Gefährdungen zu vermeiden.
Bestimmungsgemäße Verwendung von Siemens-Produkten
Beachten Sie Folgendes:
WARNUNG
Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation vorgesehenen
Einsatzfälle verwendet werden. Falls Fremdprodukte und -komponenten zum Einsatz kommen, müssen diese von
Siemens empfohlen bzw. zugelassen sein. Der einwandfreie und sichere Betrieb der Produkte setzt sachgemäßen
Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung, Montage, Installation, Inbetriebnahme, Bedienung und
Instandhaltung voraus. Die zulässigen Umgebungsbedingungen müssen eingehalten werden. Hinweise in den
zugehörigen Dokumentationen müssen beachtet werden.
Marken
Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der
Siemens Aktiengesellschaft. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung
durch Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann.
Haftungsausschluss
Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft.
Dennoch können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden, so dass wir für die vollständige Übereinstimmung
keine Gewähr übernehmen. Die Angaben in dieser Druckschrift werden regelmäßig überprüft, notwendige
Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten.
1 Cybersecurity-Hinweise ....................................................................................................................... 29
2 Industrial Security................................................................................................................................ 31
3 Vorwort ................................................................................................................................................ 33
4 Was ist neu? ......................................................................................................................................... 37
4.1 Unterstützung neuer Betriebssysteme ................................................................................ 37
4.2 Standardbericht für Chargen .............................................................................................. 38
5 Produkteinführung und Installation .................................................................................................... 39
5.1 Was ist SIMATIC BATCH? ..................................................................................................... 39
5.2 Funktionen von SIMATIC BATCH.......................................................................................... 40
5.3 Komponenten von SIMATIC BATCH ..................................................................................... 41
5.3.1 BATCH-Schnittstellenbausteine........................................................................................... 41
5.3.2 BATCH Projektierungsdialog ............................................................................................... 42
5.3.3 BATCH Start-Koordinator .................................................................................................... 43
5.3.4 BATCH Control Server ......................................................................................................... 44
5.3.5 BATCH CDV ........................................................................................................................ 45
5.3.6 BATCH Control Center (BatchCC)......................................................................................... 47
5.3.7 BATCH Rezepteditor............................................................................................................ 49
5.3.8 BATCH Daten in Berichten zusammenstellen ....................................................................... 50
5.3.9 BATCH OS Controls............................................................................................................. 50
5.4 Betriebsarten bei SIMATIC BATCH........................................................................................ 52
5.4.1 Vorstellung der Betriebsarten "AS-basiert" und "PC-basiert" ................................................. 52
5.4.2 Konzepterweiterung .......................................................................................................... 53
5.4.3 Verschiebung der Rezeptlogik in das AS.............................................................................. 54
5.4.4 Rezeptebenen und Rezeptablauf ........................................................................................ 57
5.4.5 Rezeptabarbeitung zur Laufzeit .......................................................................................... 58
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten.............................................................................................. 59
5.5.1 System-Software-Architektur.............................................................................................. 59
5.5.2 Verteilung der SIMATIC Programm-Pakete........................................................................... 61
5.5.3 Client / Server Architektur von SIMATIC BATCH .................................................................... 62
5.5.4 Schnittstelle zu MES/ERP .................................................................................................... 65
5.5.5 Redundanz ........................................................................................................................ 65
[Link] Einleitung .......................................................................................................................... 65
[Link] Beispielkonfiguration - Hochverfügbare Chargensteuerung ................................................. 66
[Link] Verhalten in Runtime ......................................................................................................... 67
[Link] Datenreplikation ................................................................................................................ 68
[Link] Konfiguration des redundanten BATCH Servers ................................................................... 71
[Link] Informationen zu Netzwerkverbindungen........................................................................... 73
[Link] Netzwerkverbindungen konfigurieren................................................................................. 73
[Link] Wichtige Zusatzinformationen ........................................................................................... 74
[Link] Automatischer Wiederanlauf .............................................................................................. 75
[Link] Ausfallverhalten des BATCH Servers im AS-basierten Betrieb ............................................... 77
Tabellen
Bilder
Bild 10-11 Bild 3: Darstellung der Sollwertgrenzen im Kandidatenmode mit bevorzugter Teilanlage
"UNIT_B" ............................................................................................................................... 411
Bild 10-12 Onlinesicht des Steuerrezepts im BCC, Status geplant ............................................................ 428
Bild 10-13 Onlinesicht des Steuerrezepts im BCC, Status beendet und abschließend ............................... 429
Bild 10-14 Onlinesicht des Steuerrezepts im BCC, Status läuft................................................................. 430
Bild 10-15 Zustandsübergänge bei Rezeptschritten ................................................................................ 439
Bild 10-16 Startsperre bei Schnittstellenbausteinen................................................................................ 443
Bild 10-17 Startverhalten bei SFC-Typen................................................................................................. 444
Bild 10-18 Sollwertabweichung ............................................................................................................. 485
Bild 10-19 Chargenfehler....................................................................................................................... 489
Bild 10-20 SFC initialisieren als Einstellung gewählt. .............................................................................. 490
Bild 10-21 SFC starten ........................................................................................................................... 491
Bild 10-22 SFC fortsetzen, abbrechen, stoppen ...................................................................................... 493
Bild 10-23 Run Kette, SFC-Visualisierung auf der OS ............................................................................... 494
Bild 10-24 IEPH, Visualisierung auf der OS ............................................................................................. 495
Bild 10-25 Ordner "Archivierungstechnik" ohne PH ................................................................................ 521
Bild 10-26 Ordner "Prozessdatenarchiv" mit PH....................................................................................... 522
Bild 10-27 Ordner "Berichtserstellung" ................................................................................................... 523
Bild 11-1 Die Zuordnung der Symbole zum Befehl erfolgt von Links nach Rechts................................... 547
Bild 11-2 Blockierender Synchronisationspunkt .................................................................................... 560
Bild 11-3 Nicht blockierender Synchronisationspunkt ........................................................................... 561
Bild 11-4 Eigenschaften-Dialog einer TRP, nicht im AS ausführen .......................................................... 571
Bild 11-5 Eigenschaften-Dialog einer TRP, im AS ausführen .................................................................. 572
Bild 11-6 Strategie Operatorauswahl der Teilanlage.............................................................................. 583
Bild 11-7 Belegung der Teilanlage durch Auswahl des Operators .......................................................... 584
Bild 11-8 Teilanlage auswählen............................................................................................................ 584
Bild 11-9 Überwachung....................................................................................................................... 598
Bild 11-10 Anfangsrezept ...................................................................................................................... 605
Bild 11-11 Endrezept zum Freigeben...................................................................................................... 608
Bild 11-12 Chargenablauf im Prozessbetrieb .......................................................................................... 610
Bild 12-1 Dialog "Suchen" (OS Control) ................................................................................................ 699
Bild 12-2 Springe zur Anweisung ......................................................................................................... 702
Bild 12-3 Steuerrezeptansicht Kontextmenü......................................................................................... 707
Bild 12-4 Fokus auf aktives Chargenelement ........................................................................................ 708
Bild 14-1 SIMATIC BATCH Vorgehensweise 1......................................................................................... 759
Bild 14-2 SIMATIC BATCH Vorgehensweise 2......................................................................................... 760
Bild 14-3 SIMATIC BATCH Vorgehensweise 3......................................................................................... 761
Bild 14-4 Anlegen einer Aufzählung..................................................................................................... 775
Bild 14-5 Aufzählung am Bausteinkontakt auswählen .......................................................................... 776
Liesmich-Dateien
Wichtige Informationen zur Installation auf dem System finden Sie im USB-Flash-Laufwerk und
in den folgenden Dokumenten:
• SIMATIC PCS 7: PCS 7 - Liesmich
• SIMATIC BATCH: Liesmich
Bei der Installation von SIMATIC BATCH haben Sie die Möglichkeit aus der Installationsroutine
heraus die Liesmich-Datei aufzurufen und den Inhalt zu lesen. Nach der Installation stehen
Ihnen die Dokumente unter SIMATIC > Produkt-Hinweise > Sprachauswahl zur Verfügung.
PUD Manager
"PUD Manager" ist ein innovatives Werkzeug für den Zugriff auf die Dokumentation und ist
auf dem PCS 7-Installationsmedium enthalten.
Auf den PUD Manager kann auch wie folgt über den SIMATIC Manager zugegriffen werden:
SIMATIC Manager > Hilfe > Einführung
Nach dem Öffnen des PUD Manager findet der Benutzer die Dokumentation hierarchisch
abgelegt:
Sie können jedoch den Umfang der verfügbaren Benutzerdokumentation nach Ihren
Bedürfnissen erweitern und aktualisieren, indem Sie die einzelnen für die Handbücher
bereitgestellten Zip-Dateien herunterladen und unter dem Ordner "PendingUpdates"
hinzufügen.
Zum Integrieren oder Erneuern des Dokuments muss der Nutzer vom Systemtray aus
den PUD Manager verlassen, die PUD-Anwendung als Administrator ausführen und alle
versteckten Verzeichnisse sichtbar machen.
5.3.1 BATCH-Schnittstellenbausteine
Einleitung
SIMATIC BATCH nutzt die Funktionalität der SFC-Typen im Engineering System für die Definition
von Operations- und Funktionstypen. Alternativ bietet SIMATIC BATCH weiterhin spezielle
Schnittstellenbausteine als Kommunikationsschnittstelle zu den Verarbeitungsprogrammen im
Automatisierungssystem an. Diese so genannten BATCH Schnittstellenbausteine werden als
Bausteinbibliothek mit SIMATIC BATCH mitgeliefert.
Weitere Information: "Aufbau der Technischen Einrichtung mit Schnittstellenbausteinen IEPH
und IEOP (Seite 180)"
Definition
Die BATCH Schnittstellenbausteine bilden die Kommunikationsschnittstelle zwischen SIMATIC
BATCH und den Verarbeitungsprogrammen der Anlagensteuerung im Automatisierungssystem.
Die BATCH-Schnittstellenbausteine sind als CFC-Bausteine realisiert und werden gemäß ihrer
Funktion in die CFC-Pläne eingefügt und in den entsprechenden Hierarchieordnern in der
Technologischen Sicht im SIMATIC Manager abgelegt.
Funktionen
Folgende Funktionen sind durch den Einsatz der BATCH-Schnittstellenbausteine zusammen mit
SIMATIC BATCH möglich:
• Steuerung des Prozessablaufes:
Hierfür dienen die IEPH/IEOP-Bausteine. Diese geben Befehle (z. B. Start oder Halt) der
Steuerrezeptschritte von der Chargensteuerung an die Verarbeitungsbausteine (z. B.:
SFC_CTL oder Anwenderbausteine). Diese melden ihre aktuellen Zustände hierüber an die
Chargensteuerung zurück.
• Belegen und Freigeben einer Teilanlage durch ein ablaufendes Steuerrezept:
Hierfür dient der Baustein UNIT_PLC.
• Für das Zusammenfassen von Istwerten für die Bildung von Transitionsbedingungen und für
das Protokollieren von Messwertsequenzen im Chargenbericht dienen Ihnen die TAG_COLL
Bausteine.
• Übergabe von Soll- und Istwerten:
Hierfür dienen die IEPAR-Bausteine. In diese schreibt die Chargensteuerung, über die IEPH/
IEOP Bausteine, die Rezeptparameter (Sollwerte) für die Verarbeitungsbausteine. Die
Verarbeitungsbausteine schreiben die Ergebnisdaten (Istwerte) in die IEPAR-Bausteine damit
sie, ebenfalls wieder über die IEPH/IEOP Bausteine, von der Chargensteuerung als
Chargendaten abgelegt werden können.
Funktionen im BATCH-Projektierungsdialog
Im BATCH Projektierungsdialog werden folgende Aufgaben durchgeführt, wenn Sie die
Basisautomatisierung (SFC /CFC) im SIMATIC Manager durchgeführt haben:
• S7-Programm (Objekte) aktualisieren, übersetzen und laden
• Stationen (SIMATIC-Station, z. B. SIMATIC S7-400) aktualisieren, übersetzen und laden
– CPU z. B. 417-4, Speicherausbau und Belegung für die Rezeptlogik angeben
– S7-Programm (Pläne) übersetzen und laden. CFC-Pläne der Teilanlagen, welche dem S7-
Programm zugeordnet sind öffnen.
– Verbindungen anzeigen, aktualisieren, übersetzen und laden
• Batch-Anlage
– Batch-Anlage auf Plausibilität prüfen
– Meldungen der Batch-Anlage an die zugeordnete PCS 7 OS übertragen
– Batch-Anlage laden
Weitere Information
BATCH Engineering (Seite 208)
Startverhalten
Der BATCH Start-Koordinator kann automatisch oder manuell starten. Bei automatischem Start
nach der Computeranmeldung muss die Batch-Anlage geladen und WinCC Runtime aktiviert
sein.
Wird der BATCH Start-Koordinator nicht automatisch gestartet, starten Sie ihn mit Befehl
Start > Siemens Automation > SIMATIC BATCH Launch Coordinator.
Starten desBatchCC
Der BATCH Start-Koordinator schafft die Voraussetzungen für den Start von BatchCC. BatchCC
kann erst dann mit der Datenbank der geladenen Batch-Anlage verbunden werden, wenn
SIMATIC BATCH Status "Läuft" anzeigt. Bis dies der Fall ist, wird beim Start des BatchCC ein
entsprechender Dialog "Information" angezeigt.
Weitere Information
Informationen zum BATCH Start-Koordinator (Seite 277)
Register "Systemverhalten" (Seite 1050)
Definition
Der BATCH Control Server ist eine Komponente von SIMATIC BATCH. Der BATCH Control Server
sorgt für die Kommunikation zum Prozess und übernimmt die Steuerung und Überwachung des
Ablaufs der aktuellen Chargen.
Der BATCH Control Server besitzt keine eigene Benutzeroberfläche. Der BATCH Control Server
wird über den Start-Koordinator auf dem BATCH Server, bzw. bei Redundanz auf beiden
BATCH Servern, gestartet.
Definition
BATCH CDV ist eine Komponente von SIMATIC BATCH. Es handelt sich um eine Server
Komponente, die für die Erfassung, die Speicherung und das Berichten von Chargendaten
zuständig ist.
BATCH CDV besitzt keine eigene Benutzeroberfläche. BATCH CDV wird als Server Applikation
vom BATCH Start-Koordinator Service gesteuert. Der Zustand der Applikation wird über die
Schaltfläche "BATCH Status" im Kontextmenü des BATCH Start-Koordinators angezeigt.
Funktionen
Der Server "BATCH CDV" übernimmt folgende drei Aufgaben:
• Sammeln und Speichern von WinCC-Meldungen.
• Sammeln und Speichern von WinCC-Messwerten. Es werden nur die Messstellen gesammelt
und gespeichert, die in den gelaufenen Chargen projektiert wurden.
• Abschließen von Chargen. Dieser Vorgang gliedert sich in zwei Schritte. Vom
Übergangszustand "Abschließend" erfolgt der Übergang in den Endzustand "Abgeschlossen".
Hinweis
Bei zu geringem Festplattenspeicher können Chargen nicht mehr abgeschlossen werden.
Ursache:
Eine Charge kann den Status "Abgeschlossen" erst dann annehmen, wenn die Charge
den Zustand "Abschließend" angenommen hat und alle chargenspezifischen Messwert-
und Meldedaten gesammelt und auf die Festplatte geschrieben wurden. Bei zu geringem
Festplattenspeicher wird das Speichern der gesammelten Messwert- und Meldedaten nicht
durchgeführt.
Abhilfe:
Sobald wieder genügend Festplattenspeicher zur Verfügung steht, werden die noch
ausstehenden Messwert- und Melde-Daten auf die Festplatte geschrieben. Hatte eine Charge
zu diesem Zeitpunkt den Chargenstatus "Abschließend", wird nach dem Speichern der noch
ausstehenden Messwert- und Meldedaten die Charge automatisch abgeschlossen.
Definition
Das BATCH Control Center (BatchCC) ist die zentrale Komponente in SIMATIC BATCH zur
Chargenplanung und Chargensteuerung. Das BATCH Control Center verwaltet alle Daten, die für
SIMATIC BATCH relevant sind. Daher können auch alle Daten im BatchCC in Berichten dargestellt
werden.
Der Batch Control Server wird entsprechend den Einstellungen im BATCH Start-Koordinator
auf den BATCH Servern gestartet.
Funktionen
Mit dem BATCH Control Center:
• Lesen Sie die Anlagendaten der Basisautomatisierung ein.
• Legen Sie die Benutzerrechte aller Funktionen von BATCH fest.
Definition
Der BATCH Rezepteditor (RZE) ist Bestandteil von SIMATIC BATCH und bietet Ihnen eine grafische
Bedienoberfläche zum Erstellen und Modifizieren von Grundrezepten und
Bibliotheksoperationen. Basis für die Rezepterstellung bilden die BATCH Objekte aus der BATCH
Anlagenprojektierung im Engineering System (ES) von SIMATIC PCS 7, z. B. durch ISA-88-
Typisierung der Anlage, der Teilanlagen und Technischen Einrichtungen.
Funktionen
Mit dem BATCH Rezepteditor:
• Erstellen Sie neue Grundrezepte und Bibliotheksoperationen.
• Modifizieren Sie bestehende Grundrezepte und Bibliotheksoperationen (Struktur- oder
Parameteränderungen).
Berichte
Gedruckte Berichte gewährleistet die Dokumentation Ihrer Chargenprozesse. Bei SIMATIC
BATCH stehen Ihnen Berichte zu folgenden Objekten zur Verfügung:
• BATCH Anlage
• Bibliotheken
• Grundrezepte
• Formulas
• Chargen
Für alle Berichte stehen Ihnen mitgelieferte Standard-Berichtvorlagen zur Verfügung.
Berichtvorlagen dienen der übersichtlichen und strukturierten Darstellung der Daten. Im
Kontextmenü zu einem markierten Objekt befinden sich die Objektbefehle "Drucken" und
"Druckvorschau". Im Fenster der Druckvorschau sind in einer Funktionsleiste Befehle für
Navigation, Ansicht, Druck und Export der Berichte enthalten.
Weitere Information
Berichte von Objekten (Seite 529)
Weitere Information
SIMATIC BATCH OS Controls (Seite 643)
Hinweis
AS-übergreifende Teilanlage
Ein AS-basierter Betrieb ist für AS-übergreifende Teilanlagen, in denen die Technischen
Funktionen/Operationen in verschiedenen Automatisierungssystemen projektiert sind, nicht
möglich. Für Projekte mit Teilanlagen dieser Art muss die AS-basierte Betriebsart im BATCH
Projektierungsdialog abgeschaltet werden (Speicherbelegung 0%).
In der nachfolgenden Tabelle sind die Laufzeiten von den wichtigsten Rezeptstrukturen,
die zur Ermittlung einer Zykluszeit durch die Bearbeitung einer Teilrezeptprozedur entsteht,
dargestellt.
Rezeptstruktur AS-Laufzeit
Rezeptfunktion beenden (gemessener Mittelwert) 1,8 ms
Aktualisieren des Sollwertes (gemessener Mittelwert) 0,07 ms
Bearbeitung einer Transition (gemessener Mittelwert) 4 ms
Rezeptfunktion starten (gemessener Mittelwert) 1,9 ms
Bearbeitung einer Rezeptfunktion (gemessener Mittelwert) 2 ms
Ein Beispiel zur Ermittlung des Speicherbedarfs und der Laufzeit ist im Kapitel
"Messergebnisse für die Leistungsermittlung beider Betriebsarten (Seite 83)" enthalten.
5.4.2 Konzepterweiterung
• Kürzere Reaktionszeiten
• SFC-Zeitoptimierung durch ereignisgesteuerte Aufrufe
6,0$7,&%$7&+3&EDVHG 6,0$7,&%$7&+$6EDVHG
%$7&+&OLHQW %$7&+&OLHQW
3&626&OLHQW 3&626&OLHQW
5HFLSH %$7&+
ORJLF &RQWURO6HUYHU
%$7&+
3&6266HUYHU
&RQWURO6HUYHU
5HGXQGDQF\
RSWLRQDO
3&6266HUYHU
5HFLSH
ORJLF
$6
$6
Weitere Information
Speicherausbau ermitteln und Belegung einstellen (Seite 226)
BATCH OS Controls (Seite 643)
Rezeptablauf
Die Abbildung des Rezeptablaufs im AS erfolgt auf die folgenden Bausteinklassen:
1. TRP-Ebene -> UNIT_PLC Baustein
2. ROP-Ebene -> EOP-Baustein (Ebene 1)
3. RF-Ebene -> EPH-Baustein (Ebene 2)
Rezepte werden in den Automatisierungssystemen den Teilanlagen als Steuerrezepte
zugeordnet. Diese Eigenschaft ermöglicht die Verteilung eines Projekts auf mehrere
Automatisierungssysteme.
Wenn die Kommunikation zum SIMATIC BATCH Control Server gestört ist, läuft das
AS bis zur nächsten Synchronisationslinie im Rezept oder bis zu einer Referenz
(Transition oder Kommando-Baustein) auf ein anderes Teilrezept weiter. Ereignisse
werden dabei teilanlagenspezifisch so lange zwischengespeichert, bis die projektierten
Kommunikationspuffer gefüllt sind.
Die mögliche zwischengespeicherte Datenmenge in den Kommunikationspuffern hängt vom
jeweiligen Kommunikationsaufkommen der Chargen ab.
Steuerrezept Definition
Die Gesamtheit der Steuerungsinformationen, die zum Ablauf einer Charge im
Automatisierungssystem erforderlich sind, wird Steuerrezept genannt. Diese Informationen
werden an die Teilanlagen verteilt und vom BATCH Control Server in das
Automatisierungssystem geladen. Jeder Teilanlage sind ein oder mehrere Datenbausteine für
die Speicherung von Teilrezepten zugeordnet.
Rezeptsynchronisationen
Die Rezeptsynchronisationen werden mit dem Steuerrezept in das AS geladen. Wird während
der Steuerung einer Teilanlage eine Rezeptsynchronisation erreicht, finden die folgenden
Einzelaktionen statt:
• Das AS sendet einen Frame an die Rezeptsynchronisation im BATCH Control Server. Neben
der Chargen-ID enthält der Frame auch die Synchronisationsnummer, die innerhalb eines
Rezepts eindeutig ist.
• Der BATCH Control Server ermittelt die Teilnehmer der Synchronisation mit dem ersten
Telegramm. Hierfür wird für das Rezept die Synchronisationsdefinition gelesen. In der
Definition ist hinterlegt, welche Teilrezeptprozeduren (TRPs) an der Synchronisation beteiligt
sind.
• Der BATCH Control Server ermittelt die Teilanlagen-Kandidaten für diese Charge. In den
Kandidaten ist hinterlegt, welche Teilanlage für diese TRP in der aktuellen Charge ausgewählt
ist.
• Wenn die Bedingungen einer Synchronisation erfüllt sind, setzt der BATCH Control Server ein
"Quittierbit". Das Quittierbit wird im AS von jeder beteiligten Teilanlage gesetzt.
• Daraufhin wird im AS der Ablauf in allen Teilanlagen parallel fortgesetzt.
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten
5.5.1 System-Software-Architektur
System- und Software-Architektur.
Das folgende Bild zeigt die am System beteiligten Hardware-Komponenten (grau gefärbt), die
über Bussysteme (braun gefärbt) untereinander vernetzt sind. Software Programm-Pakete,
bzw. Bestandteile von Software Programm-Paketen (weiß gefärbt) von SIMATIC BATCH sind
jeweils für eine am Prozess beteiligte Hardware-Komponente dargestellt. Blaue Linien mit
Richtungspfeilen zeigen grob das Zusammenwirken der Bestandteile der Software-Pakete an.
3&626&OLHQW (QJLQHHULQJ6WDWLRQ (6
6,0$7,&%$7&+
&OLHQW
6,0$7,&%$7&+
6,0$7,&%$7&+
&OLHQW
&OLHQW
6,0$7,&+%$7&+ %$7&+&RQWURO&HQWHU %DWFK&&
(UZHLWHUWHV3URWRNROO %$7&+5H]HSWHGLWRU 5=(
7HUPLQDOEXV
5HGXQGDQWHU6,0$7,&%$7&+6HUYHU
3&626
6,0$7,&%$7&+ 6HUYHU
6HUYHU 6,0$7,&%$7&+
'DWHQEDQN
$6EDVLHUWHU%HWULHE 3&EDVLHUWHU%HWULHE $6.RPP
%$7&+ 5H]HSWNRQYHUWHU
&RQWURO6HUYHU
$6.RPPXQLNDWLRQ
$QODJHQEXV
Datenablagen
SIMATIC BATCH arbeitet mit folgenden drei Datenbanken:
• Projekt-DB: Datenablage der Benutzerrechte
• Offline-DB: Datenablage der Rezepte, Formulas und Stoffe
• Online-DB: Datenablage der Chargen
Die BATCH Datenbanken bzw. den BATCH Freigabeordner mit den Datenbanken werden
während der Installation an dem von Ihnen angegebenen Ort auf Ihrer Festplatte oder in
einem neu angegebenen Ordnerpfad angelegt.
BATCH Server
Bei der Installation des Programm-Pakets BATCH Server auf einem PC werden immer folgende
BATCH Applikationen installiert:
• BATCH Control Server (BCS)
• Chargendatenverwaltung (CDV)
• SIMATIC BATCH Server (SBS)
• BATCH Datenbanken
• BATCH Start-Koordinator
BATCH Clients
Bei der Installation des Programm-Pakets BATCH Client auf einem PC werden immer folgende
BATCH Applikationen installiert:
• BATCH Control Center (BatchCC, BCC)
• BATCH Rezepteditor (RZE)
• BATCH OS Controls
• API Schnittstelle
Weitere Information
Eine ausführliche Beschreibung der möglichen Verteilung der SIMATIC BATCH Programm-Pakete
finden Sie im Handbuch Prozessleitsystem PCS 7; PCS 7 - PC-Konfiguration.
Client/Server-Architektur
Das Software-Paket SIMATIC BATCH wird in der Regel auf mehreren PCs installiert. Es werden PCs
als BATCH Clients und immer mindestens ein PC als BATCH Server ausgelegt. Alle beteiligten
BATCH Stationen arbeiten mit einem Anlagenprojekt. Der BATCH Server ist der Diensterbringer
für die BATCH Clients, die die Schnittstelle zum Operator bilden, also als Bedienterminals
fungieren.
3&6:HE&OLHQW
%$7&+6HUYHU 3&62626&OLHQW
6,0$7,&%$7&+ %$7&+&OLHQW %$7&+&OLHQW
%$7&+&RQWURO6HUYHU ,QWUDQHW
'DWHQDEODJHQ ,QWHUQHW
26&OLHQW
3&6:HE6HUYHU
7HUPLQDOEXV
$QODJHQEXV
6,0$7,&6 6,0$7,&6
3&6:HE&OLHQW
3&62626&OLHQW
%$7&+&OLHQW %$7&+&OLHQW
,QWUDQHW
,QWHUQHW
26&OLHQW
3&6:HE6HUYHU
7HUPLQDOEXV
%$7&+6HUYHU
6,0$7,&%$7&+
%$7&+&RQWURO6HUYHU 3&626 3&626 (QJLQHHULQJ
'DWHQDEODJHQ 266HUYHU 266HUYHU 6WDWLRQ
$QODJHQEXV
6,0$7,&6 6,0$7,&6
Einfaches Mehrplatzsystem (Verteiltes System mit einer PCS 7 OS als BATCH Server und OS
Server)
Die bisher beschriebene Konfiguration gilt für das Konzept eines Mehrplatzsystems bzw. ein
verteiltes System. Bei kleinen Projekten kommt evtl. nur eine PCS 7 OS zum Einsatz. Dann wird
auf dieser PCS 7 OS der BATCH Server und der OS Server installiert. Dieser PC muss dann den
Prozessanschluss zum AS aufweisen. Die ES wird auf einem separaten PC installiert. Dieser bietet
eine Netzwerkverbindung zum Terminal- und Anlagenbus und somit zu BATCH Clients und dem
AS.
5.5.5 Redundanz
[Link] Einleitung
Verfügbarkeit
Zur Erhöhung der Verfügbarkeit der Chargensteuerung und für eine evtl. SW-Aktualisierung im
laufenden Betrieb bietet SIMATIC BATCH die Möglichkeit, den BATCH Server redundant
auszulegen. Im Redundanzfall erfolgt eine Standby/Master-Umschaltung zwischen den
redundanten BATCH Servern.
Die Redundanz wird durch zueinander redundante BATCH Server mit jeweils einer lokalen
Datenhaltung erreicht. Zur Datensicherung und um den Batch-Applikationen die Möglichkeit
zu geben, auf den aktuellen Datenbestand zuzugreifen, erfolgt ein ständiger Abgleich - eine
Datenreplikation - beider lokalen Datenhaltungen.
Dadurch wird sichergestellt, dass nach Ausfall eines BATCH Servers oder Datenbank Servers,
der redundante Server mit dem gleichen Datenbestand weiter arbeiten kann und kein
Datenverlust bzw. Dokumentationslücken entstehen.
Hinweis
Voraussetzungen
Wenden Sie sich zur Beschaffung der SW- und HW-Voraussetzungen, zur Projektierung und
Inbetriebnahme von redundanten Servern mit SIMATIC PCS 7 generell immer an Ihren Siemens-
Ansprechpartner.
7HUPLQDOEXV
3&626 3&626
266HUYHU 266HUYHU (QJLQHHULQJ
UHGXQGDQW 6WDWLRQ
3UR]HVVEXV
6,0$7,&6 6,0$7,&6
Hinweis
Umschaltzeit
Nach einer Redundanz-Umschaltung der BATCH Server können die BATCH Clients erst nach einer
gewissen Zeit wieder bedient werden.
Über ein Meldungsfenster am Bildschirm werden Sie informiert, dass der BATCH Server zurzeit
nicht erreichbar ist. Nach erfolgreicher Umschaltung verschwindet das Meldungsfenster. Damit
wird angezeigt, dass die Server-Applikation wieder betriebsbereit ist. Wenn der redundante
BATCH Server nicht übernahebereit ist, dann wird die Meldung "Der BATCH Server befindet sich
im Zustand Fehler, aufgeschoben" in der PCS 7 OS angezeigt. Wenn der redundante BATCH
Server den Status "Übernahmefähig" erreicht, dann übernimmt der redundante BATCH Server
automatisch die Server-Applikation.
Während das Meldungsfenster ansteht, kann der BATCH Client nicht bedient werden. Sie haben
jedoch die Möglichkeit, die Client-Applikation zu beenden. Dazu drücken Sie die Schaltfläche
"Applikation beenden". Nach Abschluss der Umschaltung kann der BATCH Client wieder
gestartet werden.
Leittechnikmeldungen
Im Redundanzfall (Umschaltung) wird eine Leittechnikmeldung an der Melde-OS angezeigt.
[Link] Datenreplikation
Datenbanken synchronisieren
Jeder redundante BATCH Server eines Serverpaares (Master, Standby) besitzt eine eigene lokale
Datenbank. Um beide lokalen Datenbanken ständig zu synchronisieren, wird eine unabhängige,
zweite Netzwerkkarte für jeden der beiden Server PCs eingesetzt. Folgende Aufgaben werden
über diese Verbindung durchgeführt:
• Lebenszeichenüberwachung der redundanten Partner
• Datenreplikation
• Datenkonsistenz zwischen den redundanten Partnern
Damit ist gewährleistet, dass beide BATCH Server immer die gleiche Datenbank verwenden.
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UHGXQGDQWH
%$7&+6HUYHU
+RFKYHUI¾JEDUH
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O¸VXQJ %$7&+
6HUYHU 'DWHQEDQN 6HUYHU
V\QFKURQLVDWLRQ
$QODJHQEXV
Hardware-Voraussetzungen
• Redundante BATCH Server benötigen zwingend jeweils eine vom Terminal- und Anlagenbus
unabhängige weitere Netzwerkkarte. Diese Netzwerkkarten können vom gleichen Typ sein.
• Die zusätzlichen Netzwerkkarten wurden in Ihre PCs (redundantes BATCH Serverpaar) in
jeweils freie PCI Steckplätze eingefügt.
• Beachten Sie bitte die Hinweise in den entsprechenden Dokumenten zu SIMATIC PCS 7,
speziell im Handbuch Prozessleitsystem PCS 7; PCS 7 - PC-Konfiguration.
Software-Voraussetzungen
• Installation von SIMATIC PCS 7
• Die Batch-Datenreplikation erfolgt ausschließlich über eine unabhängige weitere
Netzwerkkarte in beiden PCs.
• Die Netzwerkkarten wurden innerhalb des Betriebssystems konfiguriert (IP-Adressen und
Subnet mask).
– Subnet mask: Die Netzwerkkarte für die Datenreplikation darf nicht im gleichen Subnet
liegen wie die Netzwerkkarten für die Kommunikation mit den BATCH Clients über den
Terminalbus bzw. mit dem AS über den Anlagenbus.
– Die Adressen (IP und Subnet mask) beider PCs müssen sich im gleichen Netz befinden, da
sonst keine Kommunikation zwischen den Redundanzpartnern möglich ist.
Projektierung
Die Netzwerkkonfiguration der unabhängigen Netzwerkkarte für ein redundantes BATCH
System ist projektunabhängig. Sie wird im Windows Explorer im Systemordner "Simatic Shell"
durchgeführt.
1. Markieren Sie den Ordner "Simatic Shell" mit der rechten Maustaste und klicken Sie im
Kontextmenü auf "Redundanz Einstellungen ...".
2. Im Bereich "Serielle Schnittstelle" wählen Sie "keine, bzw. folgende Symbolik "-------------".
3. Im Bereich "Netzwerkadapter" wählen Sie den bereits konfigurierten und dann verfügbaren
Adapter aus.
4. Beenden Sie den Dialog mit "OK".
5. Öffnen Sie den Dialog "Netzwerkverbindungen". Öffnen Sie den Dialog "Erweiterte
Einstellungen" über den Menübefehl Erweitert > Erweiterte Einstellungen. Setzen Sie in
diesem Dialog über die entsprechenden Schaltflächen Ihre Verbindungen in die richtige
Reihenfolge. Zuerst die Verbindung "Terminalbus" und "Anlagenbus", dann die "Batch-
Replikationsverbindung".
Hinweis
Prüfen Sie bitte, dass bei den Adaptereinstellungen für den Anlagenbus kein Protokoll
angewählt ist (Datei und Druckerfreigabe).
Ergebnis
Sie haben die nötige Kommunikation der Redundanzpartner konfiguriert und damit die
Datenbankreplikation für SIMATIC BATCH ermöglicht.
WARNUNG
Rechnernamen
Die Konfiguration von Applikationen (WinCC, SIMATIC BATCH, ...) auf getrennten Objekten
"SIMATIC PC-Station" und dem nachträglichen Zusammenführen zu einer PC-Station, indem
den Objekten "SIMATIC PC-Station" der gleiche Rechnername zugewiesen wird, ist nicht
erlaubt!
Ergebnis:
In der Komponentensicht erscheint unterhalb der SIMATIC PC-Station eingefügtes Objekt
"BATCH Applikation (stby)".
Voraussetzungen:
Folgende Voraussetzungen bestehen für Netzwerkkarte, serielle Verbindung und
Redundanzverbindung:
• Ein redundanter BATCH Server muss zwingend eine vom Terminalbus und Anlagenbus
unabhängige, zweite Netzwerkverbindung besitzen. Diese wird für die BATCH Daten-
Replikation verwendet.
• Die serielle Verbindung (COM-Schnittstelle) darf im Zusammenhang mit SIMATIC BATCH
nicht mehr verwendet werden. Bei "Altsystemen" muss sie entfernt werden.
• Die redundante Verbindung zwischen den beiden BATCH Servern lässt sich prinzipiell über
ein gekreuztes Netzwerkkabel (Cross Over Kabel) oder über einen Switch herstellen.
Einleitung
Die Netzwerkkonfiguration eines redundanten Batch-Systems ist projektunabhängig. Somit
entfällt eine Projektierung der Batch-Redundanz im Batch Engineering, ehemals bei den
Projekteinstellungen im BATCH-Projektierungsdialog.
Vorgehen
1. Die Netzwerkkonfiguration für die redundanten BATCH Server erfolgt über den Ordner
"Simatic Shell" im Windows Explorer. Weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe zu
SIMATIC BATCH im Kapitel Redundanz > Datenreplikation.
2. Wenn Sie BATCH - und WinCC Server auf einem PC installieren, achten Sie darauf, dass Sie im
WinCC Editor "Redundancy" folgende Einstellungen verwenden:
– Verbindung zum redundanten Partner über serielle Schnittstelle: Wählen Sie "keine".
– Verbindung zum redundanten Partner über Netzwerkadapter (MAC-Adresse): Wählen Sie
die von Ihnen für die Datenreplikation eingesetzte Netzwerkkarte und beenden Sie den
Dialog über die Schaltfläche "OK".
Redundantes Serverpaar
• Bei einem kompakten System (WinCC Server und Batch Server auf gleichen PCs) sollte die
Einstellung "automatischer Start von SIMATIC BATCH nach Start von WinCC" erst nach
Erstellen der BATCH-Anlage (Datenbank) vorgenommen werden. Unter der Randbedingung
"nur ein Server eingeschaltet, kein Client gestartet, noch keine BATCH Anlage angelegt" wird
sonst das Hochfahren des Systems mit Fehler abgebrochen.
• Bei einem verteilten System (WinCC Server und Batch Server auf unterschiedlichen PCs) wird
die Einstellung "automatischer Start von SIMATIC BATCH nach Start von WinCC" gesperrt.
• Beim Start eines redundanten BATCH Servers bzw. bei einer Redundanzumschaltung werden
die Datenbanken des Standby Servers mit den Datenbanken des Master Servers abgeglichen.
Brechen Sie den dazu notwendigen Kopiervorgang auf keinen Fall, z. B. durch Runterfahren/
Ausschalten von einem der BATCH Server, ab. Die Datenbank des Standby Servers muss sonst
zurückgesetzt werden.
• Wenn es bei aktiven Client Applikationen, z. B. bei den Aktionen Archivieren von Chargen,
Anlage aktualisieren, Starten einer Druckvorschau bzw. eines Drucks, zu einer
Redundanzumschaltung kommt, dann kann es zu Beeinträchtigungen dieser aktuellen
Aktionen führen.
• Wenn nach dem Ausführen des Befehls "Anlage aktualisieren" auf einem Client eine
Redundanzumschaltung stattfindet, kann es unter Umständen passieren, dass dieser Befehl
nicht ausgeführt wird.
Führen Sie folgende Schritte durch:
– Beenden Sie den Client.
– Starten Sie den Client.
– Führen Sie den Befehl "Anlage aktualisieren" aus.
• Nach einer fehlerverursachten Umschaltung an einem redundanten Serverpaar erscheint an
dem ehemaligen Master ein "Neustart-Dialog". Bitte folgen Sie dieser Neustart-
Aufforderung, um den PC korrekt neu zu starten. Vorher sollten Sie laufende Programme
beenden.
• Sowohl beim Start als auch beim Ende des Datenbankabgleichs zwischen Master und
Standby werden die WinCC-Meldungen "Datenabgleich gestartet" bzw. "Datenabgleich
beendet" erzeugt.
• Chargendatenverwaltung. Bei der Startreihenfolge der BATCH Server in einem redundanten
System gibt es keine Einschränkungen mehr. Das System verschaltet sich automatisch auf die
gültige Projekt-Datenbank. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie in einem verteilten System
nach einem Totalausfall des Systems die Server in folgender Reihenfolge starten. Starten Sie
zuerst den WinCC Server und warten Sie bis dessen redundanter WinCC Server abgeglichen
ist. Erst danach starten Sie den BATCH Server.
Weitere Information
BATCH Engineering (Seite 208)
Der automatische Wiederanlauf nach Server Applikationsfehler kann wie folgt ablaufen:
• Ausgangssituation: Server und Partner Server sind betriebsbereit
• Fehler auf dem Server
• Partner Server wird zum Master
• Auf dem Server steht der Dialog zum Neustart an.
• Alle Netzwerkverbindungen (Terminalbus, Anlagenbus, Cross over Verbindung) werden
getrennt. Die Netzwerkkarten vom Terminalbus und Cross over Verbindung werden
deaktiviert. Der Server ist isoliert.
• Nach einer dynamisch vom System abhängigen Zeit quittiert der Server automatisch die
Neustartaufforderung mit "OK" und wird neu gestartet.
• Nach Wiederkehr des Servers folgt der Datenbankabgleich zwischen Partner Server und
Server.
Ist der Puffer voll, sendet das AS eine Meldung zur PCS 7 OS. Über einen Parameter am
UNIT_PLC Baustein können Sie festlegen, ob das Steuerrezept weiterlaufen soll, oder ob die
Teilanlage in einen vorher definierten Zustand übergehen soll.
Weitere Informationen finden Sie im Handbuch SIMATIC BATCH Bausteine V10.0 >
Schnittstellenbausteine > BATCH-Schnittstellenbausteine > UNIT_PLC > Einstellungen zur
Kommunikationsüberwachung und zum Kommunikationspuffer.
5.6 Mengengerüste
Definition
Ein Mengengerüst bei SIMATIC BATCH beschreibt die mengenmäßige Auslastung des
Prozessleitsystems mit der Durchführung von Chargenprozessen.
Anhand von Mengengerüsten können Sie die Anzahl der Automatisierungssysteme für die
geplante prozesstechnische Anlage berechnen und den SIMATIC BATCH Server entsprechend
dimensionieren. Dabei sollen die Automatisierungskosten verringert werden, die Qualität,
Ausbeute, Sicherheit, Anlagenausnutzung und die Produktivität erhöht werden.
Mengengerüstangaben können jedoch nur einen ungefähren Anhaltspunkt für die Planung
der Komponenten einer prozesstechnischen Anlage darstellen. Zum Beispiel können Chargen
von kurzer Dauer (Minuten bis wenige Stunden) mit sehr vielen Sollwerten einen SIMATIC
BATCH Server oder ein Automatisierungssystem deutlich mehr belasten als Chargen mit
wenigen Sollwerten und einer Dauer von einigen Tagen.
7HUPLQDOEXV
$QODJHQEXV
Anlagenausbau
Wichtige Kenngrößen für die Dimensionierung Ihrer Batch-Anlagen sind folgende:
• Anzahl von Automatisierungssystemen pro Batch-Anlage
• Anzahl der Clients pro Batch-Anlage
• Anzahl der Server pro Batch-Anlage
Anlagenausbau
Die Performance einer SIMATIC BATCH Anlage hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Faktoren sind z. B.:
Statisch
• Rezeptgröße
– Anzahl TRPs (RUPs), ROPs (ROPs), RF (RPHs), Parameter, Transitionen
Dynamisch
• Chargen
– Schrittwechselzeiten
– Schleifendurchläufe
– Tags/Trends
– Alarme
– Laufzeit
– Bedieneingriffe, Drucken, Druckvorschau, Chargen abschließen/archivieren
• Aufträge
– Anzahl geplanter, frei gegebener Chargen
– Anzahl aktiver Chargen
– Anzahl abgeschlossener, archivierter Chargen
Hardwarekonfiguration
• Server
– Hauptspeicherausbau
– Festplattengröße
– Festplattentyp
SSD oder herkömmlich
• Anzahl Clients
• Anzahl der ASen
• Anzahl der OSen
• Anbindung eines Process Historian, MES-/ERP-Systems
• Netzwerkanbindung
Z. B. 10BASE-T, 100BASE-T, 1000BASE-T ... 40GBASE-T
• Speicherort der Datenbank
Gemeinsame Festplatte mit dem System oder eigene Festplatte
Weitere Information
• Handbuch Prozessleitsystem PCS 7, Engineering System, Anbindung von
Netzwerkteilnehmern an Ethernet
• Handbuch Prozessleitsystem PCS 7; PCS 7 - PC-Konfiguration
• Handbuch Prozessleitsystem PCS 7; PCS 7-Lizenzen und -Konfigurationsgrenzen
Rezeptdaten
Für die Ermittlung der Leistungsdaten wird ein hierarchisches Rezept mit folgenden Kenndaten
verwendet.
Projektierte Rezeptdaten im BATCH Control Center:
Anzahl RF in Parallelzweigen 5
Anzahl Transitionen pro ROP 15
Anzahl der Bedingungen pro Transition 5
Anzahl Kopfparameter pro Rezept / Formula 100 / 10
Anzahl Parameter pro RF 15
Anzahl Parameter pro Fahrweise 10
Anzahl aktiver TRP pro RP 3
Anzahl Messstellen pro TRP 5
Anzahl Messstellen pro ROP 3
Anzahl projektierte elektronische Unterschriften (ESIG) in einer RP 3
Anzahl aktiver RF innerhalb einer Charge 3
Chargendaten
Aktion Laufzeit
Rezept / Bibliothek anlegen <2s
Rezept / Bibliothek löschen <4s
Formula anlegen <2s
Formula löschen <2s
Stoff anlegen <2s
Stoff löschen <2s
Freigabe zum Test / zur Produktion < 90 s
Rezept / Bibliothek öffnen <4s
Rezept auf Plausibilität prüfen / freigeben < 75 s
Anlegen eines Auftrags <2s
Charge anlegen < 20 s
Charge freigeben < 75 s
Aktion Laufzeit
Charge starten <3s
Befehl HALT <2s
Befehl FORTSETZEN nach HALT <2
Befehl PAUSE <2s
Befehl FORTSETZEN nach PAUSE <2s
Charge abschließen 5 bis 10 min
Charge archivieren < 50 s
Parameter ändern <3s
Schrittwechselzeit 4 s PC-basiert
< 1 ms AS-basiert
Rezeptstruktur AS-Laufzeit
Rezeptfunktion beenden (gemessener Mittelwert) 1,8 ms
Aktualisieren des Sollwertes (gemessener Mittelwert) 0,07 ms
Bearbeitung einer Transition (gemessener Mittelwert) 4 ms
Rezeptfunktion starten (gemessener Mittelwert) 1,9 ms
Bearbeitung einer Rezeptfunktion (gemessener Mittelwert) 2 ms
Mit diesen Messwerten ergibt sich bei einer Rezeptfunktion mit 5 Parametern eine
Schrittwechselzeit von 8,4 ms (1,8 ms + 5 * 0,07ms + 4ms + 1,9 ms + 5 * 0,07ms). Damit
lässt sich, beispielsweise bei 100 gleichzeitig aktiven Rezeptfunktionen und 32 gleichzeitigen
Schrittwechseln, die Rezeptbearbeitungszeit wie folgt berechnen:
Rezeptbearbeitungszeit = 32 * 8,4 ms + 100 * 2ms = 469ms.
Diese Berechnung gilt jedoch nicht bei Parallelzweigen, Alternativzweigen oder bei
Synchronisierungen, da bei einem Schrittwechsel mehr als 3 Rezeptobjekte beteiligt sind.
32 gleichzeitige Schrittwechsel bei solchen Konstrukten würden zu Performanceeinbußen
führen.
Eine Reduktion der Anzahl gleichzeitiger Schrittwechsel erhöht die Anzahl gleichzeitig aktiver
Rezeptfunktionen und umgekehrt.
Um eine optimale Performance in den Automatisierungssystemen zu gewährleisten,
beachten Sie Folgendes:
• Die berechnete Gesamtzykluszeit (Zeiten für Kommunikation, Firmware, Rezeptbearbeitung
und Anwenderprogramm) sollte immer kleiner als die Zykluszeit des OBs sein, in dem der
UNIT_PLC und die Anwenderbausteine eingebaut sind.
• Berücksichtigen Sie alle CPU Anforderungen bezüglich der Zykluszeit (siehe hierzu auch die
Dokumentation für das Automatisierungssystem S7-400 CPU-Daten).
Über alle mit dem BCS verbundenen Automatisierungsgeräte verteilt, kann der BCS:
• Kurzeitig (max.1s) mit einer Spitzenlast von bis zu 200 gleichzeitigen Schrittwechseln
belastet werden. Dabei dürfen maximal 200 Rezeptfunktionen, die keinen Schrittwechsel
durchführen, zusätzlich aktiv sein. Damit BCS und das AS nach solchen Spitzenlasten
anschließend aber weiterhin synchron arbeiten, müssen Sie unbedingt eine Erholungszeit
von mindestens 60 s einhalten.
• Im Dauerbetrieb mit nicht wesentlich mehr als 350 gleichzeitig aktiven Rezeptfunktionen
belastet werden. Dabei dürfen im Durchschnitt 2 Schrittwechsel pro Sekunde aktiv sein.
Anhand der Rezeptdaten aus dem Kapitel "Grundlagen für die Leistungsermittlung beider
Betriebsarten" kann der tatsächliche Speicherbedarf ermittelt werden, der nachfolgend
aufgezeigt wird.
Hinweis
Für diese Leistungsermittlung wird vorausgesetzt, dass die Teilanlagen innerhalb eines
Automatisierungssystems projektiert sind und die Teilrezeptprozeduren alle parallel aktiv sind.
Aus dieser Ermittlung geht hervor, dass das AS mindestens 2007 KBytes Speicherplatz
für die Rezeptlogik benötigt. Den vom gesamten Arbeitsspeicher prozentual benötigten
Speicherplatz für die Rezeptlogik stellen Sie im BATCH Projektierungsdialog für die CPU ein.
Um die Größe des Arbeitsspeicherbedarfs einer CPU zu ermitteln, müssen Sie die Standard
BATCH Bausteine (SFC-Typ, SFC, IEPH, usw.) und die Bausteine für die Prozesssteuerung
(Treiber, Aktoren, Sensoren, usw.) hinzuaddieren.
Ergebnis: In der folgenden Tabelle ist angegeben, wie das Automatisierungssystem aus
SIMATIC BATCH Sicht unter den oben genannten Voraussetzungen konfiguriert werden kann.
Automatisierungssys‐ Anzahl
tem (AS)
Sollwerte / Parameter 48 Sollwerte / Parameter per Rezeptfunktion mit maximal 5 Text-String Soll‐
pro RF werten / Parameter mit maximal 32 Zeichen pro Text-String
RF pro ROP 96 Rezeptfunktionen und Transitionen (totale Menge) pro Rezeptoperation
(ROP)
ROP pro TRP 20 Rezeptoperationen (ROPs) pro Teilrezeptprozedur (TRP)
TRP pro AS 16 Teilanlagen pro AS mit 48 Sollwerten / Parametern pro Rezeptfunktion
(RF)
Unabhängig von den oben genannten Tabellendaten dürfen pro AS pro Sekunde maximal
100 Rezeptobjekte, z. B. Rezeptoperationen, Rezeptfunktionen und Transitionen ihren Status
wechseln. Die zeitliche Belastung für die Rezeptbearbeitung liegt in diesem Fall bei ca. 60 bis
70 % der maximalen Zykluslast des Automatisierungssystems.
Wir empfehlen Ihnen, auf einem BATCH Server, auch redundant, nicht mehr als 300 aktive
Rezeptfunktionen zu bearbeiten.
Hinweis
Anzahl gleichzeitig laufender Rezeptfunktionen
Abhängig, in welcher Frequenz sich Schrittwechsel in welcher Häufigkeit ereignen, kann der
SIMATIC BATCH Server deutlich mehr als 300 aktive Technische Funktionen/Operationen
bearbeiten.
Hinweis
Eine Zykluszeit von 1 Sekunde und 24 Stunden Laufzeit bedeuten 86400 Messwerte.
Ein Rezept mit 1500 Rezeptfunktionen ergäbe eine Archivdatengröße von ungefähr 30 MByte
bei ca. 6 Stunden Laufzeit.
Ein Überschreiten der angegebenen Empfehlungen bedeutet, dass Chargenberichte und u. U.
das Archivieren von Chargen nicht mehr möglich sind.
Chargen werden automatisch abgeschlossen und mit einem automatisch generierten PDF-
Bericht archiviert. In diesem Bericht wird der Zustand "archiviert" nicht in der Statusübersicht
angezeigt, sondern nur "beendet" und "abgeschlossen". Beim Drucken einer Vorschau der
archivierten Charge im Batch Control Center werden jedoch die Zustände "beendet",
"abgeschlossen" und "archiviert" angezeigt.
5.7 Sicherheitsaspekte
Mit zunehmender Vernetzung der Prozesse in der Automatisierung werden Themen rund um die
IT-Sicherheit immer bedeutsamer. Beachten Sie alle Sicherheitsaspekte, noch bevor Sie Hard-
und Software in Betrieb nehmen. Informationen hierzu finden Sie unter folgendem Link:
[Link]/pcs7-dokumentation ([Link]/pcs7-dokumentation)
SIMATIC PCS 7 stellt die folgenden Dokumentationen zur Verfügung:
• PCS 7 Kompendium Teil F - Industrial Security
In dieser Dokumentation wird das Sicherheitskonzept "Defense in Depth" mit
Musterkonfigurationen vorgestellt.
• SIMATIC PCS 7 Sicherheitshandbücher
In diesen Dokumentationen finden Sie wichtige Informationen zu folgenden Themen:
– Sicherheitskonzept
– Virenscanner
Hinweis
Sicherheitsaspekte bei SIMATIC BATCH
Frei gegebene Verzeichnisse, Daten und Archive sind stets durch geeignete
Sicherheitsmechanismen zu schützen. Beachten Sie dies insbesondere bei folgenden
Funktionen:
• Archivieren von Chargen (Chargen > Archivierung > Archivierungstechnik (Seite 836)
Wenn Sie beim Archivieren von Chargen eine der folgenden Techniken einsetzen, dann sind
die Ablageorte der Archive zu schützen:
– "Verzeichnis"
– "FTP-Server"
• Schützen der Sicherungsdateien (Backup (Seite 1098)/Restore) (Seite 1098) und Export/
Import (Seite 362)
Diese Dateien (.sbx) sind von Ihnen zu schützen, da SIMATIC BATCH derzeit keinerlei
anerkannte Schutzmechanismen für diese Dateien bereitstellt. Eine Möglichkeit besteht
darin, Zugriffsberechtigungen auf das Verzeichnis zu erstellen.
• Drucken im Prozessbetrieb im BatchCC/BATCH Rezepteditor
XPS/PDF-Druckertreiber ermöglichen üblicherweise den Zugriff auf das Betriebssystem.
Wenn Sie den Zugriff auf das Betriebssystem vermeiden wollen, dürfen XPS/PDF-
Druckertreiber nicht vorhanden bzw. in Druckdialogen nicht auswählbar sein. Entfernen Sie
solche Geräte bzw. Drucker in der Systemsteuerung von Windows.
• Einstellungen für sicheren Prozessbetrieb
Um zu vermeiden, dass ein Eingriff in das Betriebssystem erfolgen kann, konfigurieren Sie die
Rechte für die Bediener entsprechend. Entfernen Sie alle Rechte, die für den Prozessbetrieb
nicht unbedingt notwendig sind.
Wir empfehlen Ihnen, die Rechte für die Kommandos "Backup", "Export" und "Import" für den
Prozessbetrieb nicht zu vergeben, da dadurch ein Eingriff in das Betriebssystem erfolgen
kann.
Durch die Rechtevergabe ist es möglich, jeglichen Zugriff nach den eigenen Wünschen zu
reglementieren und somit einen sicheren Prozessbetrieb zu gewährleisten.
Weitere Information
• Informationen zum Konfigurieren des Modus "NTLM" finden Sie im Abschnitt
Konfigurieren der Sicherheitseinstellungen auf dem SIMATIC BATCH Server (Seite 91).
• Informationen zur Archivierungstechnik "SQL-Server" finden Sie in den Abschnitten:
– Grundlagen (Seite 515)
– SQL-Server Datenbank erzeugen (Seite 516)
– Einrichten eines SQL-Servers (Seite 518)
– Chargen > Archivierung > Archivierungstechnik (Seite 836)
– Benutzerangaben (Seite 955)
Sicherheitseinstellungen
Sie können die Sicherheit der Kommunikation des SIMATIC BATCH Systems erhöhen.
Wir empfehlen, den Modus "NTLM" einzustellen.
• Für Neuinstallation ab Version V10.0 gilt:
Konfigurieren Sie den Modus "NTLM" manuell nach Abschluss des Setups auf allen beteiligten
Servern.
Hinweis
Das Konfigurieren ist nach der Installation einmalig zwingend erforderlich.
Hinweis
Stellen Sie bei einem redundanten Server auf beiden Servern denselben Modus ein.
Vorgehen
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol "BATCH Start-Koordinator" in der
Taskleiste von Windows.
2. Wählen Sie den Befehl "Sicherheitseinstellungen ändern ...".
3. Klicken Sie im Dialogfeld "Benutzerkontensteuerung" auf die Schaltfläche "Ja".
4. Aktivieren Sie das Optionsfeld "NTLM (Empfohlen)".
Ergebnis
Das SIMATIC BATCH Serversystem verwendet den Modus NTLM.
Hinweis
Wenn das Passwort abläuft, der Benutzer deaktiviert oder gelöscht wird, funktioniert das
SIMATIC BATCH Serversystem nicht.
Kompatibler Modus
Wenn der Modus "NTLM" nicht ordnungsgemäß funktioniert, ändern Sie den Modus auf
"Kompatibel".
In diesem Modus arbeitet das SIMATIC BATCH Serversystem, wie in der Vergangenheit.
Weitere Information
Informationen zu Sicherheitsaspekten finden Sie im Abschnitt Sicherheitsaspekte (Seite 89).
(1) Informationen zur Berechtigung "Anmelden als Dienst" finden Sie in der Dokumentation
von Windows.
5.9 Installation
Programm-Pakete
SIMATIC BATCH wird in verschiedenen Programm-Paketen für Engineering und Prozessbetrieb
(Runtime) ausgeliefert. Innerhalb des Setups von SIMATIC PCS 7 wählen Sie, abhängig vom
Einsatzzweck des PCs, die entsprechenden Programme zur Installation aus.
Hinweis
Vom Setup installierte Dateien
Alle Dateien, die mit dem Setup des Produkts installiert sind, sind für die fehlerfreie Funktion des
Produkts erforderlich.
Deshalb sind die folgenden Befehle für die vom Setup installierten Dateien nicht zugelassen:
• Löschen
• Deinstallieren
• Ersetzen
• Umbenennen
• Verschieben
• Editieren
Folgende Programm-Pakete gibt es für SIMATIC BATCH: Diese Tabelle enthält nur die BATCH-
Lizenzen, die zum Ablauf von BATCH erforderlich sind.
Abhängig von Ihrer Anlagensituation installieren Sie das gewünschte SIMATIC BATCH
Software-Paket auf den entsprechenden PCs. Für die Verwendung der BATCH Software-
Pakete sind die beiliegenden License Keys erforderlich. Die erworbenen License Keys werden
über den Automation License Manager verwaltet.
Als Optionspaket zu SIMATIC BATCH gibt es die SIMATIC BATCH COM API. Damit erhalten Sie
eine Schnittstelle, um mit Funktionsaufrufen auf Daten von SIMATIC BATCH zuzugreifen und
Aktionen anzustoßen. Wenn der License Key nicht vorhanden ist, dann greifen Sie lesend auf
die Daten zu. Mit License Key haben Sie schreibenden Zugriff auf die Daten.
Weitere Information
Weitere Informationen zu Lizenzen finden Sie im Abschnitt "Lizenzen (Seite 98)".
Voraussetzungen
• Datensicherung
Sichern Sie Ihre Projektdaten in einer Backup- Datei.
• Kompatibilität
SIMATIC BATCH darf nur im Rahmen von SIMATIC PCS 7, inklusive Service Packs und Updates,
installiert werden.
Die Version von SIMATIC BATCH muss kompatibel zur Version von SIMATIC PCS 7 sein.
• Administratorrechte
Die Installation von SIMATIC BATCH ist nur mit Administratorrechten im jeweiligen
Betriebssystem möglich.
Für Anwender sind die Rechte der Benutzergruppe "Users" erforderlich.
• BATCH Freigabeordner "sbdata" mit Freigabename "BATCH"
Wenn Sie SIMATIC BATCH neu installieren, bestimmen Sie am Anfang der Installation den zu
verwendenden Ordnerpfad. Um den frei gegebenen Ordner im Windows Explorer für
Bearbeitungen zu lokalisieren, markieren Sie in der Computerverwaltung unter Freigaben
die BATCH Freigabe und klicken im Kontextmenü auf "Öffnen".
Weitere Information
Ausführliche Informationen über die Installationsvoraussetzungen der PC-Stationen für PCS 7
Anlagen finden Sie im Handbuch Prozessleitsystem PCS 7; PCS 7 - PC-Konfiguration.
Liesmich-Datei
Hinweis
Stellen Sie sicher, dass Sie die neuesten Informationen zu SIMATIC BATCH in der SB-Liesmich-
Datei auf dem USB lesen.
5.9.5 Lizenzen
Allgemeine Information
SIMATIC BATCH ist ein lizenzpflichtiges Software-Produkt, für dessen Nutzung Lizenzen
notwendig sind.
Eine Lizenz wird als Recht zur Nutzung von Produkten vergeben. Die Repräsentanten dieses
Rechtes sind:
• CoL (Certificate of License)
Das CoL ist der Nachweis der Lizenz. Das Produkt darf nur durch den Inhaber der Lizenz oder
beauftragte Personen genutzt werden.
• License Key
Der License Key ist der "technische Repräsentant" der Lizenz ("elektronischer Lizenzstempel").
Die so geschützte Software darf nur verwendet werden, wenn der Automation License
Manager (ALM) installierte License Keys für das jeweils installierte Softwarepaket vorfindet.
Für die SIMATIC BATCH Client Lizenzierung, siehe Tabelle unten, können Sie im ALM
konfigurieren, auf welchem PC im Netzwerk nach License Keys gesucht werden soll.
SIMATIC BATCH Server License Keys müssen sich auf dem betreffenden SIMATIC BATCH Server
befinden, da sie von der eingesetzten SIMATIC BATCH Software dort gesucht werden. Wenn
die entsprechenden License Keys nicht erkannt werden, dann erscheint regelmäßig ein
Dialog, der Sie auf fehlende License Keys hinweist und dadurch die Arbeit erschwert.
Die für SIMATIC BATCH benötigten License Keys sind auf dem mitgelieferten Datenträger
enthalten.
Um die License Keys vom Datenträger auf die Festplatte des betreffenden PG/PC zu
transferieren, verwenden Sie das Programm "Automation License Manager".
Wenn Sie im Startmenü von Windows im Suchfeld "Automation License Manager"
eintragen, öffnen Sie das Programm.
Wenn Sie der Installationsanleitung von SIMATIC PCS 7 gefolgt sind, haben Sie bereits
während der Installation von SIMATIC PCS 7 die notwendigen License Keys vom Datenträger
auf die Festplatte des entsprechenden PG/PC übertragen. Falls nicht, können Sie jederzeit
über das Programm "Automation License Manager" nachträglich die erforderlichen License
Keys auf die PCs übertragen.
Über das Programm "Automation License Manager" können Sie die License Keys vom PG/PC
wieder auf den Datenträger übertragen.
Maximale Verteilung der SIMATIC BATCH Software bei Einsatz aller Optionspakete
Ja nach Verwendung eines PCs, z. B. als BATCH Server (BATCH Master Server, BATCH Standby
Server) oder BATCH Client sind verschiedene License Keys auf dem jeweiligen PC erforderlich.
BATCH Web Client - Diese Lizenz wird auf einem BATCH Server PC benötigt.
Bei Redundanz wird diese Lizenz auf beiden BATCH Server
PCs benötigt.
Diese Lizenz berechtigt Sie, auf einem Web Client SIMATIC
BATCH über SIMATIC BATCH OS Controls zu beobachten
und zu bedienen.
SB Server Produkte: Sie müssen über einen BATCH UNIT License Key auf einem SIMATIC
BATCH Server verfügen. Je nach Anzahl der projektierten Teilanlagen in Ihrer BATCH-Anlage
müssen ggf. weitere UNIT License Keys übertragen werden. Dabei sind die UNIT - License
Keys addierbar bzw. zählbar. Beispiel: Mit einer BATCH 10 UNITs und einer BATCH 50 UNITs
können Sie eine BATCH-Anlage mit 60 Teilanlagen betreiben.
SB Client Produkte: SIMATIC BATCH Client License Keys werden sowohl lokal, auf
einem angegebenen PC, als auch auf einem im Netzwerk angegebenen PC gesucht. Das
Suchverhalten nach License Keys im Netzwerk müssen Sie im Automation License Manager
projektieren.
Nach SIMATIC BATCH Server License Keys wie z. B. BATCH UNIT License Keys wird auf dem
SB Server gesucht. Meldungen zu fehlenden License Keys werden jedoch auf einem SIMATIC
BATCH Client ausgegeben.
Hinweis
BATCH Engineering: Die Anzahl der Teilanlagen ist die Summe der BATCH
Schnittstellenbausteine "UNIT_PLC". Die Anzahl der projektierten und verwendeten Teilanlagen
wird im Protokoll, welches Sie aus dem BATCH-Projektierungsdialog heraus aufrufen, angezeigt.
Hinweis
Fehlende License Keys
Wenn weder Trial-Lizenzen noch BATCH-Lizenzen auf BATCH PCs vorhanden sind, dann werden
alle Aktionen, die Sie auf BATCH Clients durchführen möchten, verboten, bis auf die Bedienung
von bereits aktiven Chargen. Es ist weiterhin möglich, aktive Chargen zu bedienen,
abzuschließen und zu archivieren.
Weitere Information
• Anzahl der Teilanlagen anzeigen (Seite 222)
• Handbuch Prozessleitsystem PCS 7; PCS 7 - PC-Konfiguration
• Handbuch Prozessleitsystem PCS 7; Lizenzen und Mengengerüste
• Handbuch SIMATIC; Automation License Manager
Installation
Die Installationsprogramme von SIMATIC BATCH starten Sie innerhalb des Rahmen-Setup von
SIMATIC PCS 7. Die Eingabeaufforderungen auf dem Bildschirm führen Sie Schritt für Schritt
durch den gesamten Installationsvorgang. Das Rahmen-Setup von SIMATIC PCS 7 wird mit der
unter Windows üblichen Standardprozedur zur Installation von Software aufgerufen.
Hinweis
Beachten Sie auch die Hinweise zum Installieren von SIMATIC BATCH in der Datei SB-Liesmich.
Die Liesmich-Datei befindet sich auf demselben USB wie SIMATIC BATCH. Ausführliche
Informationen über die Installation und Konfiguration der PC-Stationen für SIMATIC PCS 7
Anlagen finden Sie im Handbuch Prozessleitsystem PCS 7; PCS 7 - PC-Konfiguration.
Hinweis
BATCH Engineering wird nur installiert, wenn SIMATIC PCS 7 (SIMATIC Manager) bereits auf dem
Engineering Station PC installiert wurde. Es ist möglich, nur BATCH Engineering auf einem ES PC
ohne Client- oder Serverfunktionalität zu installieren. Diese Installation ist für eine Projektierung
der Batch-Objekte und deren Verteilung vollkommen ausreichend. Die BATCH Bausteine müssen
bei Bedarf noch separat installiert werden.
BATCH WinCC Client Options oder BATCH WinCC APL Client Options
BATCH Bildbausteine und Bausteinsymbole werden in zwei Varianten geliefert:
• In der gewohnten klassischen Form "BATCH WinCC Client Options"
• Im Stil der Advanced Process Library "BATCH WinCC APL Client Options"
Hinweis
Installation der Client Options
Bei der Installation ist nur eine Auswahl möglich.
Wenn bereits eine Variante installiert ist, bietet das SIMATIC BATCH Setup nur ein Update dieser
Variante an. Sie können jeweils nur eine der zwei Stilvarianten (Classic oder APL) installieren. Es
ist nicht möglich, diese Auswahl zu ändern, ohne den PC neu zu installieren. Stellen Sie sicher,
dass Sie systemweit (ES, OS-Server, OS-Clients) eine einheitliche Variante der "BATCH WinCC
Options" installieren und verwenden.
Bei der automatischen Aktualisierung hin zu den neuen Bildobjekten im Stil der APL sind
folgende Schritte entscheidend:
• Installation der Komponente "BATCH WinCC APL Client Options"
• Technologische Hierarchie - Bausteinsymbole erzeugen / aktualisieren oder übersetzen der
OS mit der Option "Picture Tree".
Hinweis
Anlagenbilder in denen nicht automatisch erzeugte und verschaltete Bildobjekte enthalten
sind, aktualisieren Sie manuell. Bildobjekte, die Sie aus der Datei "@PCS7Typicals_Batch.pdl"
manuell kopiert und in Ihre Anlagenbilder eingefügt haben, werden gelöscht.
Hinweis
Web Plug-Ins
Für beide Varianten der WinCC Client Options gibt es ein spezielles Web Plug-In. Abhängig von
Ihrer Auswahl wird das entsprechende Web Plug-In auf einem Web-Server unter folgendem Pfad
installiert:
<Pfad(1)>\Siemens\webplugins
Der Web Configurator kopiert das installierte Web Plug-In in folgenden Pfad:
<Pfad(1)>\Siemens\WinCC\Webnavigator\Server\Web\install\custom
Von diesem Pfad bezieht ein Web Client sein Plug-In.
Wenn Sie ein Variantenwechsel der Bildbausteine auswählen, wird das entsprechende Web Plug-
In in folgendem Pfad gelöscht:
<Pfad(1)>\Siemens\webplugins
Doch der Web Configurator löscht das entsprechende Web Plug-In unter
<Pfad(1)>\Siemens\WinCC\Webnavigator\Server\Web\install\custom nicht. Auf dem Web Client
können dann beide Web Plug-Ins installiert werden, wodurch es zu Fehlern kommen kann.
Um zu vermeiden, dass ein falsches Web Plug-In auf einem Web Client installiert wird, bestehen
mehrere Möglichkeiten:
• Installieren Sie am Ende immer das aktuell verwendete Web Plug-In auf dem Web Client
• Installieren Sie auf neuen Web Clients nur das aktuell verwendete Web Plug-In
• Löschen Sie das bisherige Web Plug-In manuell in folgenden Pfad
<Pfad(1)>\Siemens\WinCC\Webnavigator\Server\Web\install\custom
(1)
Abhängig vom installierten Betriebssystem
Hinweis
Die Deinstallation von SIMATIC BATCH über den Systemsetup wird nicht unterstützt.
Die Deinstallation einzelner Softwarenkomponenten über die Windows-Systemsteuerung wird
nicht empfohlen.
Hinweis
In einem redundanten PCS 7 System sind einige Besonderheiten zu beachten. Eine ausführliche
Installationsbeschreibung finden Sie im Abschnitt "Redundanz (Seite 65)".
5.10 Anlagen-Aktualisierung
Einleitung
Nachfolgend ist die grundlegende Vorgehensweise bei einer Anlagen-Aktualisierung
beschrieben.
Lesen Sie die Informationen in der Datei "PCS 7-Liesmich" bevor Sie mit der Anlagen-
Aktualisierung beginnen.
Eine Anlagen-Aktualisierung beinhaltet:
• Austausch bestehender Hardware, z. B. PC, AS Speicherausbau, Netzwerkkarten
• Ggf. die Installation von Betriebssystemen wie Windows 10 Enterprise 2019 LTSC (64 Bit) und
Windows Server 2019 Standard / Datacenter Edition (64 Bit)
• Neuinstallation oder Überinstallation von SIMATIC PCS 7 mit SIMATIC BATCH = Software-
Aktualisierung. Dabei wird zwischen den beiden Möglichkeiten wie folgt unterschieden:
– Mit Nutzung neuer Funktionen
– Ohne Nutzung neuer Funktionen
• PCS 7 Projekt mit SIMATIC BATCH aktualisieren = Projekt-Aktualisierung
Hinweise
• Die Verwendung eines "PC-Image" für die unterstützen Betriebssysteme ist möglich.
• Durch die Wahl eines 64bit Betriebssystems kann es notwendig sein, dass Sie die
vorhandenen Kommunikationsprozessoren vom Typ CP1613 A1 durch einen neuen CP1613
A2 bei BATCH Servern, BATCH Clients und der ES ersetzen müssen.
• Bei Einsatz der Betriebsart "AS-basiert" kann ein Ausbau der Speicher Ihrer
Automatisierungssysteme notwendig werden.
• Software-Aktualisierung
Beachten Sie bei der Software-Aktualisierung eines SIMATIC BATCH Servers von V8.x auf
V10.0 Folgendes:
Wenn bei einem SIMATIC BATCH Server V8.x für die Server-Sicherheitseinstellung der Modus
„NTLM“ bzw. "Kompatibel" eingestellt ist, müssen Sie nach der Software-Aktualisierung auf
V10.0 die Server-Sicherheitseinstellungen erneut vornehmen. Dieser Schritt ist zwingend
notwendig, damit der SIMATIC BATCH Server gestartet werden kann.
Informationen zu den Sicherheitseinstellungen finden Sie im Abschnitt "Konfigurieren der
Sicherheitseinstellungen auf dem SIMATIC BATCH Server (Seite 91)".
• Neuinstallation eines SIMATIC BATCH Servers
Bevor Sie das SIMATIC BATCH System starten, konfigurieren Sie die Sicherheitseinstellungen
auf dem SIMATIC BATCH Server.
Informationen zu den Sicherheitseinstellungen finden Sie im Abschnitt "Konfigurieren der
Sicherheitseinstellungen auf dem SIMATIC BATCH Server (Seite 91)".
• Ab SIMATIC BATCH V7.0 werden Enumerationen für den Datentyp BOOL unterstützt.
Verwenden Sie diesen Typ, wird er heute als ENUM und nicht mehr als BOOL interpretiert.
Dies führt beim Erzeugen zu einer Änderung des Typs, d.h. die Plausibilitätskontrolle
markiert die Version solcher Rezeptobjekte als ungültig, wenn Sie die Anlage in BatchCC
aktualisieren. Wenn Sie in Masterrezepten Rezeptparameter des Enumerationsdatentyps
verwenden möchten, konfigurieren Sie in der PCS 7-Projektierung den ENUM- anstatt des
BOOL-Datentyps.
• Wenn Sie in einer SIMATIC BATCH Vorgängerversion auf einem WinCC Client in einem
Prozessbild eine Redundanz-Statusanzeige der SIMATIC BATCH Server projektiert hatten,
dann muss diese zur Anlagen-Aktualisierung auf SIMATIC BATCH V10.0 entfernt werden.
Verwenden Sie stattdessen die Symbole in der Statusleiste des BatchCC, um den Status der
BATCH Server anzuzeigen und zu kontrollieren.
Software-Aktualisierung
Grundsätzlich können Sie PCS 7 Projekte folgender SIMATIC BATCH Versionen auf SIMATIC BATCH
V10.0 aktualisieren:
• SB AS based
– SB AS based V6.1 (inkl. SPs und HFs) (nur mit Siemens Support)
– SB AS based V7.0 (inkl. SPs und HFs)
• SB
– SB V6.0 (bis SP3 und HFs) über SB V6.0 SP4 über SB V6.1 SP3
– SB V7.0 (inkl. SPs und HFs)
– SB V7.1 (inkl. SPs und HFs)
– SB V8.0 (inkl. SPs und UPDs)
– SB V8.1 (inkl. SPs und UPDs)
– SB V8.2 (inkl. SPs und UPDs)
– SB V9.0 SP1
Besonderheiten
Wenn Sie von V6.0 (bis SP4 inkl. HFs) auf V8.0 oder höher aufrüsten wollen, wählen Sie
"BACKUP> RESTORE".
• SB V6.0 (bis SP4 inkl. HFs)
• SB V6.1 (inkl. SP3 und HFs)
• SB V7.0 (inkl. SP1 und HFs)
• SB V7.1 (inkl. SP1 und HFs)
• SB V7.1 (inkl. SP2 und HFs)
Software-Aktualisierung (Standard)
1. Aktualisieren Sie die Software auf der Engineering Station (ES)
2. Aktualisieren Sie die Software auf dem SB Server Rechner.
3. Aktualisieren Sie die Software auf dem SB Client Rechner.
4. Nach erfolgreicher Aktualisierung und Reboot der Rechner starten Sie ihr SB System.
Hinweis
Da der SB Server und die SB Clients auf demselben Rechner in einem Einzelplatzsystem installiert
sind, ist eine Software-Aktualisierung nur einmal erforderlich.
Hinweis
Ältere Versionen können nicht im laufenden Betrieb auf die Version SIMATIC BATCH V10.0
hochgerüstet werden.
Beachten Sie den Absatz "Software Update In Run (Software-Aktualisierung im laufenden
Betrieb), SUIR" im Abschnitt "Hinweise".
8. Übersetzen Sie alle PCS 7 Operator Stationen (Server, Clients). Anschließend öffnen Sie jede
einzelne PCS 7 OS Station innerhalb Ihres PCS 7 Projekts auf der ES und führen den OS-
Projekteditor aus. Nach dem Beenden des WinCC Explorers für jede PCS 7 OS laden Sie die
aktuellen Daten auf die entsprechenden Zielstationen.
9. Führen Sie folgende Projektierungen im BATCH Projektierungsdialog durch:
– Bei der Verwendung der Betriebsart "AS-basiert" geben Sie den aktuellen Speicherausbau
an und wählen die prozentuale Belegung durch die Rezeptlogik im AS aus.
– Batch-Typen generieren und propagieren
– BATCH-Instanzen übersetzen und zusammenführen
– Einstellungen ggf. anpassen und aktualisieren
– BATCH Meldungen in die relevante PCS 7 OS übertragen
– BATCH-Server herunterladen. Wenn weitere Aktionen erforderlich sind, werden Sie
entsprechend benachrichtigt. Anlagendaten können erst auf den BATCH-Server
heruntergeladen werden, nachdem alle erforderlichen Aktionen durchgeführt wurden.
[Link] Sie auf allen Servern (OS, BATCH) den Prozessbetrieb.
11.Führen Sie ein Restore auf einem BATCH Client aus und aktualisieren Sie die Anlagendaten im
BatchCC.
5.11 Uhrzeitsynchronisation
Weitere Information
• Uhrzeit stellen (Seite 533)
• Weitere Informationen finden Sie auf der Internet Seite von Siemens Industry Online Support
unter Angabe des Handbuchtitels: PCS 7 Uhrzeitsynchronisation
5.12 Systemeigenschaften
Systemeigenschaften
Beachten Sie folgende Systemeigenschaften bei Ihrer Projektierung:
• Chargen, die flache Rezepte verwenden, lassen sich nicht im AS-basierten Betrieb ausführen.
• Die Visualisierung und Bedienung von Chargen mit flachen Rezepten wird in den BATCH OS
Controls nicht unterstützt.
• Die in Ihrem Projekt enthaltenen Schnittstellenbausteine aus SIMATIC BATCH V4.x lassen sich
in SIMATIC BATCH weiterverwenden. Eine Neuprojektierung ist jedoch nicht möglich.
• Gültig nur für Teilrezeptprozeduren (TRPs), die im AS-basierten Betrieb ausgeführt werden:
Zeichenketten größer 32 Zeichen werden abgeschnitten. Beispiel: STRING-Werte innerhalb
von Transitionsbedingungen. Bei Chargenstart findet eine Rezeptkonvertierung statt, in der
Zeichenketten, die länger 32 Zeichen sind, abgeschnitten werden.
• Zahlenformate: Bei der Eingabe von Zahlen, bei deren Darstellung, sowie bei deren
Weiterverwendung innerhalb von SIMATIC BATCH, wird ein Komma zu einem Punkt
gewandelt. Das bedeutet, dass als Dezimaltrennzeichen ein Punkt verwendet wird. Ein
Tausendertrennzeichen wird nicht verwendet oder dargestellt.
• Im Chargenprotokoll werden immer die Istwerte zur projektierten Fahrweise im Grundrezept
ausgegeben. Liegt eine Fahrweisendiskrepanz zwischen SIMATIC BATCH und Funktions- bzw.
Operationstyp (EPH/EOP) vor, dann werden die Istwerte für die Parameter nicht vollständig
protokolliert.
Hinweis
Beachten Sie auch die umfangreichen Informationen in der Online-Hilfe von PCS 7 OS (WinCC
Information System). Suchen Sie dort nach "nicht erlaubte Zeichen". Wir empfehlen Ihnen, bei
der Projektierung im SIMATIC Manager grundsätzlich auf Sonderzeichen zu verzichten. Einzige
Ausnahme bildet das Sonderzeichen [ _ ] (Unterstrich).
Regel Erläuterung
1 Wertebereich
Ohne Vorzeichen mit maximal 9 Stellen vor und maximal 6 Stellen nach dem Dezimalpunkt
2 Vor und nach dem Dezimalpunkt
Der Wert ist mit einer Ziffer vor und einer Ziffer nach dem Dezimalpunkt einzugeben.
Wenn der Dezimalpunkt als erstes Zeichen eingegeben wurde und ihm Nullen folgen, wird er nach Verlassen des
Eingabefelds gelöscht.
Wenn der Dezimalpunkt als letztes Zeichen eingegeben wurde, wird er nach Verlassen des Eingabefelds gelöscht.
3 Ungültigen Wert eingegeben
Der Wert wird in roter Schriftfarbe angezeigt.
4 Ungültigen Wert übernehmen
Wurde ein ungültiger Wert eingegeben, wird beim Bestätigen der Eingabe mit der Schaltfläche "OK" ein Meldefenster
angezeigt.
Regel Erläuterung
5 BatchCC/RCE
Wenn die Quelle eines Wertes in einem bearbeitbaren Bereich einen Wert anzeigt, der nicht innerhalb des Wertebe‐
reichs liegt, wird dieser Wert in roter Schriftfarbe angezeigt. Dieser Wert kann nicht im System gespeichert werden,
auch wenn das System darauf nur zugreift. Der Wert muss auf einen gültigen Wert geändert werden, bevor der Wert
mit der Schaltfläche "OK" bestätigt werden kann.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Abbrechen", wenn der Wert nicht geändert werden soll.
OS Controls
Wenn in einer Zeile ein ungültiger Wert eingetragen ist, kann die Zeile nicht gespeichert werden.
6 Exponentialformat
Die Eingabe wird nicht unterstützt.
Die Anzeige solcher Werte ist möglich, wenn bspw. aus anderen Bereichen von PCS 7 (Faceplates, AS, CFC, ...) solche
Werte geliefert werden.
Hinweis
Auf Grund der erhöhten Leistungsfähigkeit des BATCH Servers kann auch der grundsätzliche
Arbeitsspeicherbedarf (auch für kleine Mengengerüste) im Vergleich zu Vorgängerversionen
um bis zu 50 % erhöht sein.
Prüfen Sie vor einer Hochrüstung den vorhandenen Arbeitsspeicher auf den BATCH Servern.
Erweitern Sie den vorhandenen Arbeitsspeicher gegebenenfalls.
Falls Sie hierzu konkrete Hilfestellungen und Informationen brauchen, kontaktieren Sie den
Customer Support.
Weitere Information
Systemeigenschaften (Seite 113)
Einleitung
Informationen zu SIMATIC BATCH sind zentral in der SIMATIC BATCH Online-Hilfe beschrieben.
Inhalt
Die SIMATIC BATCH Online-Hilfe bietet Ihnen bei der Projektierung jederzeit Zugriff auf die
gesamte Dokumentation, die aus folgenden Komponenten besteht:
• Online-Hilfe
• Release Notes mit wichtigen, aktuellen Informationen zu SIMATIC BATCH
• Installationsanleitung von SIMATIC BATCH
5.14.2 Suche
Einleitung
Auf der Registerkarte "Suchen" haben Sie verschiedene Möglichkeiten, Ihre Suche möglichst
effektiv zu gestalten.
Suche erweitern
Um einen zusammengesetzten Begriff zu suchen, verwenden Sie den Platzhalter "*". Der
Asterisk ist normalerweise null oder ein beliebiges Zeichen in einer beliebigen Menge
• Beispiel: Mit dem Suchbegriff "*Meldungen" werden alle Themen gefunden, die folgenden
Worte enthalten: "Meldungen", "Systemmeldungen", "Analogmeldungen", "Bitmeldungen".
Hinweis
Der Suchbegriff muss neben dem Stern "*" mindestens ein weiteres Zeichen enthalten, das
kein Platzhalter ist.
Wenn Sie die genaue Schreibweise eines Begriffs nicht kennen oder eine Serie von Begriffen
suchen, verwenden Sie den Platzhalter "?". Das Fragezeichen steht für ein einziges, beliebiges
Zeichen an dieser Stelle.
• Beispiel: Mit dem Suchbegriff "T?p?" werden alle Themen gefunden, die folgenden Worte
enthalten: "Tipp", "Type", "Typs", nicht jedoch "Typen" oder "Tipps".
Im Titel suchen
Um nur in den Überschriften der Themen nach dem Suchbegriff zu suchen, aktivieren Sie "Nur
Titel suchen".
Im Suchergebnis suchen
Um nur innerhalb der gefundenen Themen der letzten Suche zu suchen, aktivieren Sie
"Vorherige Ergebnisse suchen". Damit grenzen Sie die gefundenen Themen immer weiter ein.
Hinweis
Um wieder über alle Themen zu suchen, deaktivieren Sie "Vorherige Ergebnisse suchen".
Suchergebnis sortieren
Um die gefundenen Themen alphabetisch zu sortieren, klicken Sie auf die Schaltflächen "Titel"
oder "Position". Die Themen werden nach Titel oder Position alphabetisch sortiert. Unter
"Position" ist jeweils das übergeordnete Kapitel angegeben, zu dem das gefundene Thema
gehört.
Suche wiederverwenden
Um einen der zuletzt eingegebenen Suchbegriffe wiederzuverwenden, klicken Sie auf den Pfeil
"Suchbegriffe eingeben". Wählen Sie aus der Liste der zuletzt verwendeten Suchbegriffe einen
Suchbegriff und klicken Sie auf die Schaltfläche "Themen auflisten".
Hinweis
Ein Suchbegriff wird nur dann in die Liste der zuletzt verwendeten Suchbegriffe übernommen,
wenn mit dem Suchbegriff mindestens ein Thema gefunden wurde.
Suchbegriffe hervorheben
Wenn Sie eines der gefundenen Themen anzeigen, sind im Thema alle Fundstellen der
Suchbegriffe hervorgehoben.
Hinweis
Über das Symbol "Optionen" in der Symbolleiste aktivieren oder deaktivieren Sie die
Suchbegriffhervorhebung.
5.14.3 Navigation
Navigiert zu dem Thema zurück, das zuvor an‐ Das Thema ist nicht das erste Thema, das an‐
gezeigt wurde. gezeigt wurde.
Navigiert unter den zuvor angezeigten The‐ Das Thema ist nicht das letzte Thema unter
men ein Thema vor. den zuvor angezeigten Themen.
Hinweis
Die Beschriftung der Symbole wird in der Sprache angezeigt, die im Betriebssystem eingestellt
ist.
Registerkarte Bedeutung
Inhalt Im Inhaltsverzeichnis greifen Sie direkt auf jedes Thema der SIMATIC BATCH Online-
Hilfe zu.
Index Im Index suchen Sie anhand eines Schlüsselbegriffs nach Themen. Der von Ihnen ein‐
Die Registerkarte "Index" öffnen Sie gegebene Begriff muss mit einem Schlüsselbegriff aus dem Index übereinstimmen.
auch direkt in SIMATIC BATCH im Me‐ Einem Schlüsselbegriff sind ein oder mehrere Themen zugeordnet.
nü "Hilfe" über den Befehl "Index". Um eines der gefundenen Themen anzuzeigen, klicken Sie auf die Schaltfläche "An‐
zeigen". Alternativ können Sie ein gefundenes Thema durch einen Doppelklick auf das
Thema anzeigen.
Um zum angezeigten Thema die Inhaltsstruktur anzuzeigen klicken Sie auf das Register
"Inhalt".
Suchen Über eine Volltextsuche suchen Sie anhand eines Suchbegriffs nach Themen. Klicken
Die Registerkarte "Suchen" öffnen Sie Sie auf die Schaltfläche "Themen auflisten". Gefunden werden Themen, die den Such‐
auch direkt in SIMATIC BATCH im Me‐ begriff in der Überschrift oder im Text enthalten. Um eines der gefundenen Themen
nü "Hilfe" über den Befehl "Suchen". anzuzeigen, klicken Sie auf die Schaltfläche "Anzeigen". Alternativ können Sie ein ge‐
fundenes Thema durch einen Doppelklick auf das Thema anzeigen.
Um zum angezeigten Thema die Inhaltsstruktur anzuzeigen klicken Sie auf das Register
"Inhalt".
Registerkarte "Inhalt"
Im Inhaltsverzeichnis sind die Themen in Kapitel und Unterkapitel zusammengefasst.
Die Symbole in der Registerkarte "Inhalt" haben folgende Bedeutung:
Symbol Bedeutung
Klicken Sie auf das Symbol, um die in diesem Kapitel enthaltenen Unterkapitel und Themen
einzublenden.
Im Themenbereich wird unverändert das Thema angezeigt.
Klicken Sie auf das Symbol, um die in diesem Kapitel enthaltenen Unterkapitel und Themen
auszublenden.
Im Themenbereich wird unverändert das Thema angezeigt.
Symbol Bedeutung
Klicken Sie auf das Symbol, um die Übersicht über dieses Kapitel anzuzeigen.
Doppelklicken Sie auf das Symbol, um die Übersicht über dieses Kapitel anzuzeigen und
gleichzeitig die in diesem Kapitel enthaltenen Unterkapitel und Themen einzublenden.
Wählen Sie im Kontextmenü des Symbols den Befehl "Alle Öffnen", um die Übersicht über
dieses Kapitel anzuzeigen und gleichzeitig alle Unterkapitel und Themen des Inhaltsverzeich‐
nisses einzublenden.
In der Übersicht im Themenbereich navigieren Sie zu den Unterkapiteln und Themen des
Kapitels.
Klicken Sie auf das Symbol, um die Übersicht über dieses Kapitel anzuzeigen.
Doppelklicken Sie auf das Symbol, um die Übersicht über dieses Kapitel anzuzeigen und
gleichzeitig die in diesem Kapitel enthaltenen Unterkapitel und Themen auszublenden.
Wählen Sie im Kontextmenü des Symbols den Befehl "Alle Schließen", um die Übersicht über
dieses Kapitel anzuzeigen und gleichzeitig alle Unterkapitel und Themen des Inhaltsverzeich‐
nisses auszublenden.
In der Übersicht im Themenbereich navigieren Sie zu den Unterkapiteln und Themen des
Kapitels.
Es handelt sich um ein Thema vom Typ "Grundlagen".
Registerkarte "Suche"
Welche Möglichkeiten es bei der Suche gibt, ist im vorherigen Abschnitt "Suche" beschrieben.
Navigationsleiste im Anzeigefenster
Die SIMATIC BATCH Online-Hilfe enthält im Anzeigefenster eine oben angeordnete
Navigationsleiste. Die Navigationsleiste bietet Ihnen Links zu weiterführenden Themen. Die
Links sind nach Linktypen geordnet. Wenn Sie den Mauszeiger auf einen Linktyp bewegen,
erscheint eine Liste mit weiterführenden Links. Mit einem Klick auf einen Link gelangen Sie zur
gewünschten Information.
Hinweis
Ein Linktyp ist in der Navigationsleiste nicht verfügbar, wenn es zu dem angezeigten Thema
keine Links zu diesem Typ gibt.
Linktyp Bedeutung
Im Abschnitt Links zu den Überschriften des angezeigten Themas.
Anleitung Links zu Handlungsanweisungen.
Farbe: Themen, die als Handlungsanweisung klassifiziert sind, deren Titelleisten werden in
hellbrauner Farbe im Anzeigefenster dargestellt.
Linktyp Bedeutung
Beispiele Links zu Beispielen.
Farbe: Themen, die als Beispiel klassifiziert sind, deren Titelleisten werden in hellgrüner
Farbe im Anzeigefenster dargestellt.
Grundlagen Siehe auch Links zu Hintergrundinformationen z. B. Definitionen, Details, GUI.
Farbe: Themen, die als Grundlagen klassifiziert sind, deren Titelleisten werden in hellblau‐
er Farbe im Anzeigefenster dargestellt.
Bedienung Funktion
<Rechts> Blendet im Inhaltsverzeichnis die im Kapitel enthaltenen Unterkapitel und
Themen ein.
<Links> Blendet im Inhaltsverzeichnis die im Kapitel enthaltenen Unterkapitel und
Themen aus.
<Auf> Wechselt im Inhaltsverzeichnis eine Zeile nach oben.
<Ab> Wechselt im Inhaltsverzeichnis eine Zeile nach unten.
<Bild Auf> Blättert im Inhaltsverzeichnis nach oben.
<Bild Ab> Blättert im Inhaltsverzeichnis nach unten.
<Enter> oder <Eingabe> Öffnen bzw. Schließen des ausgewählten Kapitels
Normen
SIMATIC BATCH wurde auf Basis der Norm ISA-88 (1995) Batch Control, Part 1: Models and
Terminology entwickelt.
Chargenprozess.
Prozess, der zur Herstellung von endlichen Stoffmengen führt, indem Mengen von
Einsatzstoffen unter Nutzung einer oder mehrerer Einrichtungen innerhalb eines endlichen
Zeitraums einer geordneten Folge von Verarbeitungsaktivitäten unterzogen werden.
Das in einem Chargenprozess hergestellte Produkt wird Charge genannt. Chargenprozesse
sind diskontinuierliche Prozesse.
7HPSHUDWXU
(QWOHHUHQ
'RVLHUHQ +HL]HQ 5HDJLHUHQ .¾KOHQ 5HLQLJHQ
5¾KUHQ
=HLW
Charge
• Ein Stoff, der bei der einmaligen Durchführung eines Chargenprozesses hergestellt wird oder
hergestellt wurde.
• Ein gedankliches Objekt, das den Produktionsvorgang für einen Stoff zu einem beliebigen
Zeitpunkt innerhalb des Prozesses repräsentiert.
Hinweis: Charge bedeutet somit sowohl den durch den Prozess und während des Prozesses
hergestellten Stoff, als auch die Einheit, die den Herstellungsvorgang dieses Stoffes
repräsentiert. Charge wird als Zusammenfassung der Worte "Produktion einer Charge"
verwendet.
Rezept
Erforderliche Menge von Informationen, die eindeutig die Produktionserfordernisse für ein
bestimmtes Produkt bestimmen. Das Rezept dient als Vorschrift zur Herstellung eines Produktes
nach einem Verfahren.
In SIMATIC BATCH kommen zwei Rezepttypen zur Anwendung:
• Grundrezept
• Steuerrezept
HQWK¦OW $QODJHQVSH]LILVFKH
*UXQGUH]HSW
,QIRUPDWLRQ
LVWGLH
%DVLVI¾U
HQWK¦OW
&KDUJHQNHQQ]HLFKQXQJ
6WHXHUUH]HSW &KDUJHQJU¸¡H3UR]HVV6\VWHP
RGHU$QODJHQIDKUHU,QIRUPDWLRQ
Grundrezept
Rezeptstufe, welche den Fähigkeiten der Einrichtungen Rechnung trägt und anlagenspezifische
Informationen trägt. Ein Grundrezept ist eine unverzichtbare Rezeptstufe, da ohne ein
Grundrezept keine Steuerrezepte erzeugt und damit keine Chargen produziert werden können.
Grundrezepte können Stoff- und Produktionsparameter enthalten als normierte, berechnete
oder feste Werte.
Ein Grundrezept kann von einem Verfahrens- oder Werksrezept der Unternehmensebene
abgeleitet werden (siehe Norm IEC 61512-1: 1997).
Steuerrezept
Rezeptstufe, welche mit ihrer Abarbeitung die Herstellung einer einzelnen Charge eines
bestimmten Produktes bestimmt.
Das Steuerrezept entsteht als eine Kopie einer bestimmten Version des Grundrezeptes
und wird anschließend wie erforderlich durch Informationen für Dispositionsplanung und
Ausführung verändert, um spezifisch für eine einzelne Charge zu sein.
Ein Steuerrezept kann auch während der Chargenproduktion mehreren Änderungen
unterworfen werden. Beispiele:
• Definition der im Steuerrezept tatsächlich eingesetzten Ausrüstung beim Chargenstart oder
zu dem Zeitpunkt, wenn sie bekannt ist.
• Verändern der Prozedur aufgrund eines unerwarteten Ereignisses.
Fahrweise
Unterschiedliche, sich bezüglich des gleichzeitigen Ablaufs gegenseitig ausschließende
Technische Funktionen derselben Technischen Einrichtung = Fahrweise dieser Technischen
Einrichtung.
Verfahren
Ablauf von chemischen, physikalischen oder biologischen Vorgängen zur Wandlung, zum
Transport oder zur Lagerung von Werkstoffen oder Energie.
5H]HSWNRSI
ವ 5H]HSWXQG3URGXNW,GHQWLILNDWLRQ
ವ 9HUVLRQVQXPPHU
ವ 5H]HSWHUVWHOOHUXQG(UVWHOOXQJVGDWXP
ವ )UHLJDEHQ
ವ 6WDWXV
6WRIIXQG3URGXNWLRQVGDWHQ )RUPXOD
ವ 3UR]HVVHLQJ¦QJH5HVVRXUFHQ]XU
(U]HXJXQJGHV3URGXNWHV
ವ 3UR]HVVDXVJ¦QJHHUZDUWHWH(UJHEQLVVH
ವ 3UR]HVVSDUDPHWHUUH]HSWJOREDOH
3DUDPHWHU
7HLODQODJHQDQIRUGHUXQJHQ
ವ $QIRUGHUXQJHQDQGLH3URGXNWLRQV
DQODJHI¾UGLH+HUVWHOOXQJGHV
3URGXNWHV
5H]HSWSUR]HGXU
ವ EHVFKUHLEWGLH6WUDWHJLH GDV9HUIDKUHQ
ವ LVWGLH%HVFKUHLEXQJGHV5H]HSWDEODXIV
XQWHU%HQXW]XQJGHU$EODXIHOHPHQWH
6)&
Siehe auch
Stoff- und Produktionsdaten (Formula) (Seite 130)
Grundsätzlicher Aufbau der Rezeptprozedur (Seite 131)
Prozesseingänge
Die Prozesseingänge sind die Einsatzstoffe (Ressourcen) zur Erzeugung des Produktes. Jeder
Einsatzstoff ist mit folgenden Eigenschaften versehen:
• Name des Parameters
• Name des Rohstoffs
• Unterer Grenzwert der Menge
• Sollwert der Menge
• Oberer Grenzwert der Menge
• Physikalische Einheit
• Name des Skalier-Algorithmus (Anpassroutine)
Prozessausgänge
Die Prozessausgänge sind die Stoffausstöße (Haupt-, Zwischen-, Neben- und Abfallprodukte) bei
der Erzeugung eines Produktes. Jeder Stoffausstoß ist mit folgenden Eigenschaften versehen:
• Name des Parameters
• Name des Produkts
• Name des Stoffausstoßes
• Unterer Grenzwert der Menge
• Sollwert der Menge
• Oberer Grenzwert der Menge
• Physikalische Einheit
• Name des Skalier-Algorithmus (Anpassroutine)
Prozessparameter
Prozessparameter sind physikalische Parameter wie Drehzahl, Druck oder Temperatur.
Prozessparameter können auch logische Parameter und Zeichenketten sein:
Beispielsweise Loop-Anzahl vom Typ Integer oder Stoffangaben HCL vom Typ String oder
Boolsche Werte wie z.B. Freigaben.
5H]HSWSUR]HGXU
53
.DQQHLQHNRQWUROOLHUWH0HQJHVHLQYRQ
7HLOUH]HSW
SUR]HGXU
583
.DQQHLQHNRQWUROOLHUWH0HQJHVHLQYRQ
5H]HSW
RSHUDWLRQ
523
.DQQHLQHNRQWUROOLHUWH0HQJHVHLQYRQ
5H]HSW
SKDVH
53+
)RUPXOD
3UR]HGXU
0HQJH NJ
7HPSHUDWXU r&
6WHXHUUH]HSW
+ 'XUFKIOXVV OPLQ =
'DXHU VHF
'UHK]DKO 8PLQ
)RUPXOD
0HQJH NJ
+ 7HPSHUDWXU r& 6WHXHUUH]HSW
=
'XUFKIOXVV OPLQ
'DXHU VHF
'UHK]DKO 8PLQ
Definition
Zu einer Formula-Kategorie können beliebig viele Formulas erstellt werden, die die gleiche
Struktur der Stoff- und Produktionsdaten haben. Lediglich die konkreten Parameterwerte
unterscheiden sich zwischen den Formulas einer Formula-Kategorie.
Die Formula-Kategorie ist daher ein "Vorlagentyp" für verschiedene Stoff- und
Produktionsdatensätze.
Die Formula-Kategorie enthält diejenigen Parameter, die bei der Chargenplanung vom
Operator durch ein Formula bedient werden können. In der Formula-Kategorie stehen diese
Parameter mit Datentyp und physikalischer Einheit.
Hinweis
Formula-Kategorien können unabhängig vom Rezept definiert werden.
Siehe auch
Stoff- und Produktionsdaten (Formula) (Seite 130)
Zusammenhang zwischen Grundrezept, Formula und Steuerrezept (Seite 132)
Interne Formula
Wenn Sie Ihre Stoff- und Produktionsdaten direkt im Grundrezept halten wollen, so können Sie
dies in der "internen" Formula im Grundrezept tun. Die Parameter können dort bei der
Grundrezepterstellung vorgegeben werden und bei der Chargenplanung und/oder auch
während der Chargenabarbeitung modifiziert werden.
Externe Formula
Wenn Sie mehrere Stoff- und Produktionsdatenlisten getrennt zum Grundrezept verwalten
wollen, so können Sie dies in "externen" Formulas, die einer Formula-Kategorie angehören, tun.
Um die Zugehörigkeit zum Grundrezept herzustellen, ordnen Sie der externen Formula einfach
ein Grundrezept zu. Auch die Parameter von externen Formulas können bei der Chargenplanung
und/oder während der Chargenabarbeitung modifiziert werden.
Einleitung
In den folgenden Abschnitten beschreiben wir diejenigen Modelle der Normen ISA-88, die
unmittelbar mit der Anwendung von SIMATIC BATCH zusammenhängen. Darüber
hinausgehende Informationen finden Sie direkt in der Norm.
)RUPXOD
3UR]HGXU
0HQJH NJ
7HPSHUDWXU r&
6WHXHUUH]HSW
+ 'XUFKIOXVV OPLQ =
'DXHU VHF
'UHK]DKO 8PLQ
)RUPXOD
0HQJH NJ
+ 7HPSHUDWXU r& 6WHXHUUH]HSW
=
'XUFKIOXVV OPLQ
'DXHU VHF
'UHK]DKO 8PLQ
Siehe auch
Aufbau der Technologischen Hierarchie (Seite 158)
Umsetzung der Hierarchie im BATCH Rezepteditor (Seite 557)
3UR]HGXU 3URGX]LHUH39&
EHVWHKWDXVHLQHU
JHRUGQHWHQ0HQJHYRQ
3RO\PHULVLHUH9LQ\OFKORULG0RQRPHU
*HZLQQH9LQ\OFKORULG5HVW]XU¾FN
7HLOSUR]HGXU 7URFNQH39&
EHVWHKWDXVHLQHU
JHRUGQHWHQ0HQJHYRQ
9RUEHUHLWXQJ 5HDNWRUHYDNXLHUHQXQG5HDNWRU
Z¦QGHPLW$QWLEHODJEHVFKLFKWHQ
)¾OOHQ 'HVWLOOLHUWHV:DVVHUX/¸VHPLWWHO
2SHUDWLRQ 5HDNWLRQ 9&0XQG.DWDO\VDWRU]XJHEHQ
KHL]HQXQG$EVLQNHQGHV'UXFNV
DEZDUWHQ
EHVWHKWDXVHLQHU
JHRUGQHWHQ0HQJHYRQ
9LQ\OFKORULG0RQRPHU]XJHEHQ
)XQNWLRQ .DWDO\VDWRU]XJHEHQ
+HL]HQ
Technische Funktion
Die Technische Funktion ist das kleinste Element einer Prozedursteuerung, das eine
prozessorientierte Aufgabe ausführen kann. Ziel einer Technischen Funktion ist es, eine
prozessorientierte Aktion zu bewirken oder zu definieren.
9LHO]ZHFNEHWULHE $QODJH
PXVVHQWKDOWHQ
7HLODQODJH
5HDNWLRQVDQODJH
NDQQHQWKDOWHQ
7HFKQLVFKH
(LQULFKWXQJ NDQQ
HQWKDOWHQ
NDQQHQWKDOWHQ
(LQ]HOVWHXHU
HLQKHLW NDQQ
HQWKDOWHQ
Anlage
Eine Anlage ist die Zusammenfassung aller Einrichtungen für die Herstellung einer Charge. Eine
häufig vorgefundene Untermenge der Anlagen ist der Strang. Ein Strang ist aus allen Teilanlagen
und anderen Geräten zusammengesetzt, die von einer bestimmten Charge genutzt werden
können. Stränge können von Charge zu Charge unverändert bleiben oder für jede Charge anders
festgelegt werden.
Teilanlage
Eine Teilanlage setzt sich aus Technischen Einrichtungen und Einzelsteuereinheiten zusammen.
Eine Teilanlage ist eine unabhängige Gerätegruppe, gewöhnlich um ein größeres
Bearbeitungsgerät herum angeordnet wie z.B. einen Rührkessel oder Reaktor.
Merkmale einer Teilanlage:
• Eine Teilanlage kann eine oder mehrere größere Bearbeitungsaktivitäten ausführen wie z.B.
Reaktion, Kristallisation oder Lösung.
• Teilanlagen arbeiten weitgehend unabhängig voneinander.
• Eine Teilanlage enthält häufig eine vollständige Charge in einem bestimmten Punkt der
Bearbeitungssequenz der Charge.
• Eine Teilanlage kann nicht mehr als eine Charge zur gleichen Zeit bearbeiten.
Technische Einrichtung
Eine Technische Einrichtung kann aus Einzelsteuereinheiten und untergeordneten technischen
Einrichtungen bestehen. Eine Technische Einrichtung ist gewöhnlich um einen Teil einer
Verarbeitungseinrichtung herum angeordnet, wie z.B. einen Filter.
Merkmale einer technischen Einrichtung:
• Kann Teil einer Teilanlage oder eine eigenständige Einrichtungsgruppe innerhalb einer
Anlage sein
• Kann eine endliche Anzahl bestimmter kleinerer Verarbeitungsaktivitäten ausführen, wie
z.B. Dosieren oder Wiegen
• Muss nicht, kann aber die Rohstoffe einer Charge enthalten
Einzelsteuereinheit
Eine Einzelsteuereinheit ist die Zusammenfassung von Messeinrichtungen, Stellgliedern und
anderen Einzelsteuereinheiten, sowie der zugehörigen Verarbeitungseinrichtung, die vom
Standpunkt der Steuerungstechnik als eine einzelne Einheit betrieben wird.
Eine Einzelsteuereinheit kann auch aus anderen Einzelsteuereinheiten zusammengesetzt
sein. Z.B. könnte eine Dosiereinzelsteuereinheit als Kombination von mehreren
automatischen Schaltventileinzelsteuereinheiten definiert sein.
Für die Einzelsteuereinheit gibt es keine Abbildung im Prozeduralen Modell und im
Prozessmodell.
Sie kann daher auch nicht in SIMATIC BATCH angesprochen werden.
Siehe auch
Übersicht über die Modelle der Norm ISA-88 (Seite 135)
6.9.4 Prozessmodell
+HUVWHOOXQJYRQ3RO\YLQ\OFKORULGGXUFK3RO\PHULVDWLRQYRQ
3UR]HVV 9LQ\OFKORULG0RQRPHUHQ
EHVWHKWDXVHLQHU
JHRUGQHWHQ0HQJHYRQ
3RO\PHULVDWLRQ 9LQ\OFKORULG0RQRPHUZLUG]X
3RO\YLQ\ORULGSRO\PHULVLHUW
3UR]HVV 5¾FNJHZLQQXQJ 9LQ\OFKORULG0RQRPHU
DEVFKQLWW 7URFNQXQJ 3RO\YLQ\OFKORULG3XOYHU
EHVWHKWDXVHLQHU
JHRUGQHWHQ0HQJHYRQ
9RUEHUHLWHQ 5HDNWRUHYDNXLHUHQ
)¾OOHQ 'HVWLOOLHUWHV:DVVHUXQG5HDJHQ]LHQ
3UR]HVV 5HDJLHUHQ =XJHEHQYRQ9LQ\OFKORULG0RQRPHU
RSHUDWLRQ XQG.DWDO\VDWRU(UKLW]HQDXIr&
XQG7HPSHUDWXUKDOWHQELV'UXFN
DEQLPPW
EHVWHKWDXVHLQHU
JHRUGQHWHQ0HQJHYRQ
=XJHEHQ 0HQJH.DWDO\VDWRU
3UR]HVV =XJHEHQ 0HQJH9LQ\OFKORULG0RQRPHU
VFKULWW +HL]HQ 5HDNWRUDXIr&DXIKHL]HQ
7HPSKDOWHQ 7HPSHUDWXUKDOWHQELV'UXFNDEI¦OOW
Voraussetzung
Die Komponenten des Basispakets von SIMATIC BATCH sind auf den PG/PCs der BATCH OS (BATCH
Server, BATCH Clients) und des Engineering Systems installiert.
7.2 Anlagenprojektierung
Die Batch-Anlagenprojektierung erfolgt zusammen mit dem Basis-Engineering der S7-400 auf
der Engineering Station (ES) von SIMATIC PCS 7 im SIMATIC Manager (z. B. Funktions- und
Operationstypen, Ausrüstungseigenschaften, Anwenderdatentypen, Einheiten usw.).
Die Batch-Anlagendaten werden auf der Engineering Station übersetzt und gelangen über
die Funktion "Zielsystem laden" in die Datenablage (Projektverzeichnis) von SIMATIC BATCH.
Über die Funktion "Anlage einlesen" bzw. "Anlage aktualisieren" im BatchCC werden die
Anlagendaten am BatchCC auf den BATCH Clients eingelesen.
7.3 Rechteverwaltung
Für SIMATIC BATCH wird das zentrale Benutzer-Management von PCS 7 genutzt.
Die Definition von Benutzerrollen für SIMATIC BATCH (z.B. Operator) und deren Zuordnung
zu den definierten Windows-Benutzergruppen erfolgt mit der Software SIMATIC Logon.
Innerhalb von SIMATIC BATCH (BatchCC) können die Benutzerrechte einer Benutzerrolle noch
zusätzlich - rechnerspezifisch und teilanlagenspezifisch - eingeschränkt werden.
7.4 Rezepterstellung
Das Einlesen der Batch-Anlagendaten (Batch-Engineering-Daten) auf einem beliebigen BATCH
Client mit dem BatchCC ermöglicht das Anlegen der Offline-Daten. Das Anlegen der Stoffe,
Formula-Kategorien und Formulas erfolgt mit dem Batch Control Center. Das Anlegen von
Bibliotheken und Grundrezepten erfolgt mit dem Rezepteditor. Die Freigabe der Grundrezepte,
Bibliothekselemente und Formulas ermöglicht deren Nutzung im Prozessbetrieb.
7.5 Prozessbetrieb
Die erste Phase des Prozessbetriebs ist die Chargenplanung. Dort wird zunächst ein
Produktionsauftrag angelegt. Dieser wird in einzelne Chargenaufträge (mindestens einer)
aufgeteilt, die dann freigegeben und gestartet werden. Die eigentlichen Batch-
Verarbeitungsprogramme (Technische Funktionen) laufen im Automatisierungssystem ab und
werden über die Chargensteuerung (BATCH Control Server) koordiniert. Die Kommunikation mit
den Technischen Funktionen erfolgt über den WinCC Datenmanager.
Die Chargendatenverwaltung bedient sich ebenfalls einzelner WinCC-Komponenten. Aus
dem Messwertarchiv werden die Werte für die erforderlichen Messwertsequenzen für den
Chargenbericht ermittelt und aus dem Meldearchiv werden alle batch-relevanten Meldungen
ausgefiltert.
Eine weitere wichtige Prozessfunktion ist das Bedienen und Beobachten einer Charge bzw.
des Steuerrezepts. Dies erfolgt zum Einen in SIMATIC BATCH selbst und zum Anderen über
Batch-Bildbausteine (Faceplates) in WinCC (OS).
Welche Projektform soll gewählt werden und wie soll das Engineering erfolgen?
• Projekt oder Multiprojekt (PCS 7 Projekttyp auswählen)
• Einzelprojekt Engineering oder Multiprojekt Engineering
• Zentrales oder Dezentrales Multiprojekt Engineering
Weitere Information
Aufbau der Technologischen Hierarchie (Seite 158)
Aufbau der Technischen Einrichtung mit SFC-Typen (Seite 184)
Typbeschreibung der Anlage (Seite 241)
Für die Neuerstellung eines Einzelprojekts oder Multiprojekts können Sie auch den PCS 7-
Assistenten im SIMATIC Manager nutzen. Damit können Sie ein Einzelprojekt oder ein
Multiprojekt mit einem Projekt, inklusive einer PC-Station für den BATCH Server sowie für
einen BATCH Client anlegen.
Prinzip
Der BATCH Server und die BATCH Clients eines Anlagenprojektes laufen in der Regel auf
verschiedenen PCs. Um die Anlagendaten eines Projektes verteilt auf diese PCs zu laden, wird in
der Komponentensicht (SIMATIC Manager) für den BATCH Server (BATCH Control Server, DB-
Server) und jeden BATCH Client eine SIMATIC PC-Station angelegt.
Hinweis
Die Konfiguration von Applikationen (WinCC, SIMATIC BATCH, ...) auf getrennten Objekten
"SIMATIC PC-Station" und dem nachträglichen Zusammenführen zu einer PC-Station, indem den
Objekten "SIMATIC PC-Station" der gleiche Rechnername zugewiesen wird, ist nicht erlaubt!
BATCH Applikation
"BATCH Applikation" steht als Repräsentant für
• DB-Server Projekt: Datenablage der Benutzerrechte
• DB-Server Offline: Datenablage der Rezepte, Formulas, Stoffe
• DB-Server Online: Datenablage der Chargen
• BATCH Control Server (BCS)
Regeln
• Für den PC, auf dem der BATCH Server läuft, muss im SIMATIC Manager eine SIMATIC PC-
Station angelegt und mit einer "BATCH Anwendung" in HW Konfig konfiguriert werden.
• Möchten Sie lokal an der Engineering Station mit BATCH Server/Clients arbeiten (Einzelplatz-
Projekt-Engineering) brauchen Sie nur eine PC-Station mit Server- und Client-Anwendung zu
konfigurieren bei der der Rechnername leer bleibt, oder der lokale Rechnername eintragen
wird.
WARNUNG
Die Konfiguration von Anwendungen (WinCC, SIMATIC BATCH, ...) auf getrennten
Objekten "SIMATIC PC-Station" und dem nachträglichen Zusammenführen zu einer PC-
Station, indem den Objekten "SIMATIC PC-Station" der gleiche Rechnername zugewiesen
wird, ist nicht erlaubt!
Ergebnis
Das Objekt wird unter der konfigurierten SIMATIC-PC-Station in der Komponentenansicht
angelegt.
Regeln
• Für jeden PC, auf dem eine BATCH Client-Applikation läuft, muss im SIMATIC Manager eine
SIMATIC PC-Station angelegt und mit einer "BATCH Applikation Client" in HW Konfig
konfiguriert werden.
• BATCH Clients können auch auf PC-Stationen laufen, auf denen kein OS-Client (Multi-Client)
installiert ist.
Ergebnis
In der Komponentensicht erscheint unterhalb der konfigurierten SIMATIC PC-Station folgendes
Objekt.
Lokaldaten anpassen
Der Speicherbedarf der Lokaldaten Ihrer CPU muss für den AS-basierten Betrieb ermittelt und
anschließend evtl. angepasst werden. Dieser Vorgang muss für jede CPU in Ihrem PCS 7 Projekt
durchgeführt werden.
Vorgehen
1. Öffnen Sie einen beliebigen CFC-Plan im jeweiligen S7-Programm.
2. Wählen Sie den Menüpunkt Extras > Plan-Referenzdaten.
3. Wählen Sie den Menüpunkt Ansicht > Lokaldaten.
4. Verwenden Sie die dargestellte Lokaldatentabelle in den nachfolgend beschriebenen
Schritten.
5. Öffnen Sie Ihr Projekt im SIMATIC Manager in der Komponentensicht.
6. Öffnen Sie im SIMATIC Manager die Hardwarekonfiguration HWKonfig.
7. Selektieren Sie die CPU im Baugruppenträger.
8. Wählen Sie über das Kontextmenü die Objekteigenschaften der CPU.
9. Klicken Sie im geöffneten Dialog auf das Register "Speicher". Sie sehen die Lokaldaten in
Prioritätsklassen angeordnet.
[Link] Sie die Speichergrößen in den Lokaldaten gemäß den dargestellten Lokaldaten unter
Punkt 4 an.
Hinweis
Lokaldatenoptimierung
Mit der oben beschriebenen Vorgehensweise optimieren Sie Ihre Lokaldaten innerhalb der
Prioritätsklassen
Hinweis
Die CPU 410 SMART und CPU 410E (Entry) unterstützen nicht den AS-basierten
Betriebsmodus.
Einleitung
Mit der Technologischen Hierarchie bietet das Engineering System die Mittel, die
technologische Struktur der Anlage im System PCS 7 nachzubilden. Die Objekte wie CFC/SFC-
Pläne, OS-Reports oder OS-Bedienbilder werden in die Technologische Hierarchie eingehängt.
Namensbildend ja/nein
Der Name des Projektes ist einmalig vorhanden und ist für die Erstellung der Variablennamen in
WinCC nicht namensbildend. Alle weiteren Ordner können per Projektierung namensbildend
sein.
Hinweis
Defaultmäßig ist die Namensbildung abgeschaltet. Dies bedeutet, dass kein Hierarchieordner
zur Namensbildung beiträgt.
Notwendige Einstellungen
Für die Technologische Hierarchie des aktuellen Projektes sind folgende Grundeinstellungen
notwendig:
• Anzahl der Hierarchieebenen
• Ob die Hierarchieordnernamen einer gesamten Ebene zum Variablennamen (in WinCC)
beitragen sollen oder nicht (= Anlagenkennzeichen AKZ).
Beispiel
Einleitung
Unterhalb des Projekts legen Sie für SIMATIC BATCH den Hierarchieordner vom Objekttyp
"Anlage" an. Die Auswahl des Objekttyps erfolgt in den Eigenschaften des Hierarchieordners im
Register "S88 Typisierung". Ein Hierarchieordner, der als Anlage typisiert wurde erhält folgendes
Symbol in der technologischen Sicht im SIMATIC Manager:
Definition Anlage
Eine Anlage ist eine logische Gruppierung von Einrichtungen (Behälter, Aktoren, Sensoren, etc.)
zur Herstellung einer oder mehreren Chargen. Eine Anlage bestimmt das Spektrum logischer
Steuerungsmöglichkeiten für eine Gruppe von Prozesseinrichtungen innerhalb eines
Anlagenkomplexes.
Multiprojekt
In einem Multiprojekt befindet sich in jedem Projekt des Multiprojektes das gleiche Objekt
"Anlage". Unterhalb davon, sind in den einzelnen Projekten verschiedene Teilanlagen
projektierbar.
Einleitung
Unterhalb der Anlage legen Sie die Hierarchieordner vom Objekttyp "Teilanlage" an:
• Wird der Teilanlagenordner direkt unter dem Anlagenordner angelegt, wird der Objekttyp
"Teilanlage" beim Erzeugen vom System automatisch zugewiesen.
• Wird der Teilanlagenordner nicht direkt unter dem Anlagenordner angelegt, sondern unter
einem neutralen Ordner eingefügt, ist der eingefügte Ordner automatisch ebenfalls ein
neutraler Ordner. Die Einstellung des Objekttyps "Teilanlage" können Sie dann nachträglich
in den Eigenschaften des Hierarchieordners im Register "S88-Typisierung" vornehmen.
Ein Hierarchieordner, der als Teilanlage typisiert wurde erhält folgendes Symbol in der
technologischen Sicht im SIMATIC Manager:
Hierarchieordner "Teilanlage"
In einer Anlage können mehrere Teilanlagen definiert werden. Innerhalb eines Grundrezeptes
können mehrere Teilanlagen verwendet werden. Beispiele für diese Ebene könnte die
Unterteilung einer Anlage in Neutralisation, Extraktion, Destillation oder Vorbereitung sein.
Nachfolger/Vorgänger
In der aktuellen Version von PCS 7 / SIMATIC BATCH steht die Schaltfläche 'Vorgänger/Nachfolger'
in den Objekteigenschaften des Ordners für Teilanlagenhierarchie nicht zur Verfügung.
Einleitung
Unterhalb der Teilanlage legen Sie die Hierarchieordner vom Objekttyp "Technische Einrichtung"
an:
• Wird der Einrichtungsordner direkt unter dem Teilanlagenordner angelegt, wird der
Objekttyp "Technische Einrichtung" beim Erzeugen vom System automatisch zugewiesen.
• Wird der Einrichtungsordner nicht direkt unter dem Teilanlagenordner angelegt, sondern
unter einem neutralen Ordner eingefügt, ist der eingefügte Ordner automatisch ebenfalls
ein neutraler Ordner. Die Einstellung des Objekttyps "Technische Einrichtung" können Sie
dann nachträglich in den Eigenschaften des Hierarchieordners im Register "S88-Typisierung"
vornehmen.
Ein Hierarchieordner, der als Technische Einrichtung typisiert wurde erhält folgendes Symbol
in der technologischen Sicht im SIMATIC Manager:
Neutraler Ordner
Mit dem Objekttyp "<neutral>" wird die BATCH-Hierarchie am Objekt "Anlage" wieder
ausgeschaltet. Die untergelagerten BATCH-Hierarchieordner behalten dabei ihren Objekttyp,
sind aber für die SIMATIC BATCH-Projektierung nicht mehr relevant. Im "Objekttyp" werden die
für SIMATIC BATCH nicht mehr relevanten unterlagerten Hierarchieordner in runden Klammern
dargestellt, z.B.: (Teilanlage).
Einleitung
In den Objekteigenschaften des Hierarchieordners "Teilanlage" können Sie jeder Teilanlage eine
andere Teilanlage desselben oder eines anderen Projektes als Nachfolger auswählen. Für die
Rezepterstellung kann so vermieden werden, dass Teilanlagen ausgewählt werden, die keine
Verbindung in der Anlagenstruktur haben.
Als Nachfolger können Sie auch mehrere Teilanlagen eintragen, z. B. als mögliche
Vorauswahl, um erst in einem Grundrezept den daraus benötigten Nachfolger zu bestimmen.
Für eine als Nachfolger definierte Teilanlage können Sie deren Vorgänger auch wieder als
Nachfolger vorgeben.
Ergebnis
Ein Nachfolger wird im aktuellen Projekt als Hierarchieordner mit Verknüpfung eingefügt, wenn
er nicht im gleichen, sondern in einem anderen Projekt des Multiprojekts enthalten ist.
Nachfolger entfernen
Sie können das Nachfolgerattribut wieder entfernen, indem Sie die Teilanlage im Fenster
"Nachfolger" selektieren und mit der Schaltfläche "Pfeil links" in das Fenster "Verfügbare
Teilanlagen" zurückführen. Wurde für diesen Nachfolger ein Hierarchieordner mit Verknüpfung
angelegt, bleibt dieser allerdings im Projekt erhalten und muss von Ihnen ggf. manuell gelöscht
werden.
Vorgänger
Wenn es sich bei der aktuellen Teilanlage um einen Nachfolger handelt, so wird im Fenster
"Vorgänger" der Hierarchieordner angezeigt, der als unmittelbarer Vorgänger feststeht. Wie
beim Nachfolger, so kann es auch hier mehrere Vorgänger geben.
Arbeiten im Multiprojekt
Hinweis
Beachten Sie bitte, dass im Multiprojekt die Hierarchieordner vom Objekttyp "Anlage" in den
Einzelprojekten namensgleich vorhanden sein müssen.
Neutrale Ordner
Die 3-stufige Hierarchie für SIMATIC BATCH kann, wie schon erwähnt, zur besseren
Strukturierung um neutrale Ordner erweitert werden, z.B. um Teilanlagen in Gruppen
einzuteilen. Die neutralen Ordner können in jeder Ebene angelegt werden. Die Gesamtanzahl
der möglichen Ebenen (Batch-Hierarchieebenen, Ebenen mit neutralen Ordnern) ist auf acht
beschränkt.
Neutrale Ordner können z. B. oberhalb der Ebene "Teilanlage" eingefügt werden. Diese
Ebene dient dann z. B. als Bereichsebene. Außerdem kann z. B. unterhalb der Ebene
"Technische Einrichtung" eine weitere Ebene eingefügt werden. Diese Ebene kann dann als
Einzelsteuerebene dienen.
Neutrale Ordner dienen als Ordnungskriterium und beeinflussen nicht die prinzipielle 3-
Stufigkeit der technologischen Hierarchie.
Hinweis
In den Plänen der neutralen Ordner dürfen sich keine BATCH Schnittstellenbausteine (auch keine
EPAR-Bausteine) befinden.
Beispiel
Ebenen im Beispiel:
Anlage: Produktion
Bereich: Branchen1 bis 7, Buffer, Filter, Kondensator, Overview, PCS 7, Premixer,
Reactor, Silo, Tankfarm
Teilanlage: Im Bereich Reactor: R501, R502
Technische Einrichtung: Im Bereich R501: Add_Water, Dose_Con, MES_Sync_Request, Mix, Stan‐
dard, Temperature, Xfer_inBuf, Xfer_In_Fil, Xfer_In_Pre
Einzelsteuereinheit: M50101, R501_MIX_CFC, R501_MIX_SFC
Einleitung
Für die Rezepterstellung und -abarbeitung müssen die Ebenen Anlage und Teilanlage
mindestens einmal vorhanden sein. Ob Sie die Ebene Technische Einrichtung benötigen, ist
davon abhängig, wie Sie die Einrichtungs-Prozedurelemente definieren.
$QODJH
53
=XRUGQXQJ
81,7B3/&
1HXWUDO
7HLODQODJH 753
YHUZHQGHW
,(23 523
,(3+ 5)
YHUZHQGHW
7HFKQLVFKH
(LQULFKWXQJ
7$*B&2//
EHVWHKWDXVELVQ]%HLQH$QODJHKDWELVQ7$*B&2//%DXVWHLQH
9HUZHQGXQJ
HLQVELVQ
RGHU
DOV6FKQLWWVWHOOHQEDXVWHLQRGHUDOV6)&7\SLQVWDQ] (23(3+
Rezeptelemente
Abkürzung Rezeptelement
RP (RP) Recipe Procedure
TRP Recipe Unit Procedure
ROP (ROP) Recipe Operation
RF (RPH) Recipe Phase
[Link] Einleitung
9DULDQWH$ 9DULDQWH%
Rezeptfunktion Rezeptfunktion
(RPH) (RPH)
Befehle,
Fahrweisen, Status
Sollwerte
Befehle Status
BATCH Schnittstellenbausteine/Teilanlage
Für jede Teilanlage wird ein CFC-Plan erstellt, in dem ein Baustein UNIT_PLC instanziiert und
parametriert wird.
Hinweis
Mischbetrieb möglich
Der Mischbetrieb beider Varianten (SFC-Typen, BATCH Schnittstellenbausteine) innerhalb eines
Projektes ist möglich.
Hinweis
Bausteinanschlüsse
Die Bausteinanschlüsse BA_ID_AC bei PI/PO (Parameter für Einsatzstoffe, Parameter Haupt-,
Neben-, Zwischen-, Abfallprodukte) an Schnittstellenbausteinen bzw. "name"_BX (Sollwert
Tracking ID) an SFC-Typen werden bei SIMATIC BATCH nicht verwendet.
Hinweis
PC-basierter Betrieb
In der Betriebsart PC-basiert werden SFCs im 1s Zyklus im AS gelesen. Daher gilt für den PC-
basierten Betrieb, dass der Status einer Technischen Funktion sich nicht schneller als einmal pro
Sekunde ändern darf. Wird dies nicht eingehalten, kann das zu einem Statusverlust im BATCH
Control Server führen.
Fahrweisen
Unterschiedliche, sich bezüglich des gleichzeitigen Ablaufs gegenseitig ausschließende
Technische Funktionen/Operationen derselben Technischen Einrichtung werden als Fahrweisen
dieser Technischen Einrichtung bezeichnet.
Rezeptfunktionen/-operationen können mit verschiedenen Fahrweisen (Satz von Sollwerten)
realisiert werden, die sowohl bei Handbetrieb als auch bei Automatikbetrieb (Rezeptbetrieb)
benutzt werden können. Um die Fahrweisen auch im Automatikbetrieb nutzen zu können,
müssen die Rezeptfunktionen/-operationen ebenfalls die Fahrweisen beherrschen. Die
Fahrweisen mit ihren zugehörigen Sollwertparametern werden im Engineering System bei
den Batch- bzw. SFC-Typen projektiert. Im Rezepteditor stehen dann die Fahrweisen als
Satz von Sollwerten mit einem Fahrweisennamen zur Verfügung. Bei der Parametrierung im
Rezept werden nur die zur Fahrweise gehörenden Parameter vorgelegt.
Hinweis
Pro Operations-/Funktionstyp kann immer nur ein Fahrweisenparameter angelegt werden.
Hinweis
Alle SIMATIC BATCH Bausteine der Version BATCHflexible V4 sind voll funktionsfähig in dieser
Version, jedoch im Engineering nicht mehr änderbar. Die beiden Bausteine "IUNIT" und
"UNIT_BLOCK" aus Bausteinbibliotheken kleiner SIMATIC BATCH V7.1 SP2 sind ebenfalls voll
funktionsfähig aber nicht mehr änderbar.
Siehe auch
Aufbau der Technischen Einrichtung mit SFC-Typen (Seite 184)
Jede Rezeptoperation (ROP), Technische Funktion (TF) oder Transition in der zugeordneten
Teilanlage wird von diesem Baustein geprüft und es werden die Vorgaben für die weiteren
Verarbeitungsschritte festgelegt.
Je mehr ROPs, TFs oder Transitionen in dem Rezept eingebaut sind, desto länger ist die
Zeit, die zur Verarbeitung des Rezeptes aufgewendet werden muss. Damit der Projekteur
der Anlage die Aufteilung zwischen Prozessbearbeitungszeit (Aktoren, Sensoren, Prozesslogik
usw.) und Rezeptbearbeitungszeit optimal einstellen kann, sind am UNIT_PLC zwei Parameter
vorhanden:
• Max_CycleRun IN
Maximale Zeit pro Bearbeitungszyklus, die für die Bearbeitung der Chargensteuerung
aufgebracht werden darf. Der Wert ist auf 25 ms voreingestellt und der Eingang am Baustein
ist nicht sichtbar geschaltet.
• QAvgRecProcTime INOUT
Durchschnittliche Zeit pro Bearbeitungszyklus, die für die Bearbeitung der
Chargensteuerung aktuell aufgebracht wird. Für die Berechnung werden zwei Messwerte,
der durchschnittliche Berechnungswert des letzten Zyklus und der Messwert des aktuellen
Zyklus, berücksichtigt.
Im Folgenden werden Beispiele zur Verdeutlichung der beiden Parameter aufgezeigt. Dabei
wird davon ausgegangen, dass in dem AS nur eine Teilanlage eingebaut ist.
Hinweis
Wir empfehlen Ihnen den Baustein UNIT_PLC in den OB 32 (1000 ms Weckalarm)
einzubauen. Nur wenn Technische Funktionen beispielsweise im OB 35 eingebaut sind, muss
der zu dieser TF gehörige UNIT_PLC auch im OB 35 eingefügt sein. Grundsätzlich sollte der
UNIT_PLC immer nach den Technischen Funktionen bearbeitet werden.
Ein Einbau in OB 35 bringt keinerlei Vorteile in Hinblick auf die Geschwindigkeit mit der die
Rezepte bearbeitet werden, da die Chargenbearbeitung durch interne Steuerungsmechanismen
unabhängig vom OB-Zyklus bearbeitet wird.
Hinweis
Zeitliche Vorgänge sind vereinfacht dargestellt
Die obigen Beispiele zeigen zur Vereinfachung die zeitlichen Vorgänge für eine Teilanlage pro
AS. Im Normalfall sind in einem AS jedoch mehrere Teilanlagen gleichzeitig aktiv. Zur Ermittlung
der zeitlichen Belastung eines AS durch die Chargenbearbeitung müssen die durchschnittlichen
Bearbeitungszeiten (Parameter "QAVGTecProTime") aller Teilanlagen addiert werden.
Definition
Sich selbst beendende Technische Funktionen sind Abläufe, die durch eine Prozessbedingung
beendet werden, d. h. die nach Ende der RUN-Kette selbstständig die COMPLETING-Kette
starten.
Beispiel: Dosieren
Die RUN-Schrittkette der Funktion "Dosieren" wird durch Erreichen der Dosiermenge beendet
und danach wird selbstständig der erste Schritt der COMPLETING-Kette gestartet. Die
Abarbeitung der Technischen Funktion nach dem Startkommando über die Ablaufketten
STARTING-RUN-COMPLETING-COMPLETED erfolgt durch Bedingungen, die prozessabhängig
sind und nicht über Eingriffe durch einen Operator bzw. SIMATIC BATCH.
67$57 67$57
9DOYHRSHQ 9DOYHFORVH
'RVLQJ2.
(1' (1'
581 &203/(7,1*
Die Eigenschaft "Sich selbst beendende- bzw. sich nicht selbst beendende Technische
Funktion" kann am SFC-Typ für alle Instanzen oder an allen SFC-Instanz-Bausteinen
eingestellt werden. Es handelt sich um den Bausteineingangskontakt "SELFCOMP".
SELFCOMP=1: Sich selbst beendende Technische Funktion
Definition
Sich nicht selbst beendende Technische Funktionen sind Abläufe die nicht durch eine
Prozessbedingung beendet werden. Das Ende der RUN-Kette wird nur gemeldet (Ready_TC),
damit diese Technischen Funktionen durch einen externen Befehl beendet werden können.
Dieser Befehl wird entweder vom Operator über die Schaltfläche "Beenden" im SFC-Bildbaustein
oder von SIMATIC BATCH durch den Befehl "Beenden" vorgenommen.
Beispiel: Rühren
Die RUN-Schrittkette der Technischen Funktion "Rühren" wird gestartet. Nachdem der Rührer
seine Solldrehzahl erreicht hat, wird die RUN-Kette beendet und die Technische Funktion
meldet, dass diese beendet werden könnte. Die Schrittkette "COMPLETING" wird nur durch einen
externen Befehl vom Operator bzw. von SIMATIC BATCH gestartet.
67$57 67$57
0RWRURQ 0RWRURII
6SHHG2.
(1' (1'
581 &203/(7,1*
5($'<B7&
Solange noch kein externer Beenden-Befehl ausgeführt wurde, verbleibt die Technische
Funktion in der RUN-Kette (RUN-Status), was bedeutet, dass die RUN-Kette erneut gestartet
werden würde. Möchten Sie, dass die RUN-Kette nur einmalig und nicht zyklisch durchlaufen
wird, müssen Sie in den Ketteneigenschaften im Register "Startbedingung" folgende
Einstellungen vornehmen.
Die Eigenschaft "Sich selbst beendende- bzw. sich nicht selbst beendende Technische
Funktion" kann am SFC-Typ für alle Instanzen oder an allen SFC-Instanz-Bausteinen
eingestellt werden. Es handelt sich um den Bausteineingangskontakt "SELFCOMP".
SELFCOMP=0: Sich nicht selbst beendende Technische Funktionen
[Link] Aufbau der Technischen Einrichtung mit Schnittstellenbausteinen IEPH und IEOP
Übersicht BATCH-Schnittstellenbausteine
Baustein Anwendung
IEPH Steuerung einfacher Prozessabläufe
IEOP Steuerung komplexerer Prozessabläufe
UNIT_PLC Verwaltung der Teilanlagenbelegung
TAG_COLL Sammeln von Istwerten für die Archivierung, Berichterstellung und die Bildung
von Transitionen
IEPAR_DINT Parameterbaustein für den Datentyp Double Integer
IEPAR_BOOL Parameterbaustein für den Datentyp Boolean (Binär)
IEPAR_REAL Parameterbaustein für den Datentyp Real (Gleitpunkt)
IEPAR_STR Parameterbaustein für den Datentyp String (Text)
IEPAR_PI Parameterbaustein für den Datentyp Prozess-Input (Einsatzstoff)
IEPAR_PO Parameterbaustein für den Datentyp Prozess-Output (Stoffausstoß)
IEPAR_ENUM Parameterbaustein für den Datentyp Enumeration Type (Anwender-definier‐
ter Aufzählungstyp)
IEPAR_SOURCE Parameterbaustein für den Datentyp Source
IEPAR_DEST Parameterbaustein für den Datentyp Dest
IEPAR_VIA Parameterbaustein für den Datentyp Via
Technische Einrichtung
Folgende Funktionen sind durch den Einsatz der BATCH-Schnittstellenbausteine zusammen mit
SIMATIC BATCH möglich:
• Steuerung des Prozessablaufes:
Hierfür dienen die IEPH/IEOP-Bausteine. Diese geben Befehle (z.B. Start oder Halt) der
Rezeptschritte von der Chargensteuerung an die Verarbeitungsbausteine (z. B.: SFC-
Außenansicht oder Anwenderbausteine). Diese melden ihre aktuellen Zustände hierüber an
die Chargensteuerung zurück.
• Übergabe von Soll- und Istwerten:
Hierfür dienen die IEPAR-Bausteine. In diese schreibt die Chargensteuerung die
Rezeptparameter (Sollwerte) für die Verarbeitungsbausteine. Die Verarbeitungsbausteine
schreiben die Ergebnisdaten (Istwerte) in die IEPAR-Bausteine damit sie von der
Chargensteuerung als Chargendaten abgelegt werden können. Die IEPAR-Bausteine an den
IEPH/IEOP-Bausteinen dienen außerdem zur Bildung von Transitionsbedingungen.
Regeln für die Verschaltung zwischen den Schnittstellenbausteine IEPH/IEOP und SFC-Plan
• Zur Weitergabe der Steuerbefehle von SIMATIC BATCH an den SFC sind folgende
Verschaltungen zwischen IEPH, IEOP und der SFC Außenansicht zu projektieren:
• Die Bausteine IEPH und IEOP bilden den Befehl RESUME auf START-Befehl ab. Der Anschluss
RESUME bleibt unverschaltet. Der SFC-Plan interpretiert START abhängig von seinem Ist-
Status als START beziehungsweise als RESUME.
Hinweis
Regel für den Automatikbetrieb
Damit die Befehle des Batch Control Servers im Automatikbetrieb verarbeitet werden können,
müssen folgende Eingänge ENSTART, ENCOMPLETE, ENHOLD, ENRESUME, ENABORT, ENSTOP,
ENRESET im Schnittstellenbaustein unverschaltet bleiben und deren Wert auf 1 gesetzt sein.
Hinweis
Kontinuierlicher Betrieb
Für den kontinuierlichen Betrieb der Automatisierungsfunktion (Betriebsart Weiterlaufen)
müssen beim SFC folgende Eingänge ENASTART = 1 und SELFCOMP = 0 gesetzt sein.
IEPAR_REAL Gleitpunkt
IEPAR_DINT Integer
IEPAR_BOOL Binärwert
IEPAR_PI Einsatzstoff
IEPAR_PO Stoffausstoß
IEPAR_STR String
IEPAR_ENUM Aufzählung
IEPAR_DEST Ziel
IEPAR_SOURCE Quelle
IEPAR_VIA Via
• Für jeden Parameter (Sollwert/Istwert) einer IEOP/IEPH wird genau ein IEPAR-Baustein
entsprechend dem gewünschten Datentyp benötigt.
• Beim Aufzählungstyp IEPAR_ENUM wird am Bausteinanschluss "ENUM" der Datentypname
angegeben. In den Batch-Typen werden diesem Datentyp die Werte zugewiesen (z. B. 1 =
EIN / 2 = AUS usw.).
• Bei allen IEPAR Bausteinen (außer vom Typ BOOL und ENUM) werden der untere und obere
Grenzwert sowie der Default-Sollwert parametriert. Der Defaultwert muss innerhalb der
Grenzen liegen.
Beispiel
Ergebnis: Nach dem Einlesen der Typbeschreibung im BATCH Projektierungsdialog über die
Schaltfläche "Generieren" werden die so editierten Fahrweisen mit einem roten Fähnchen
markiert und unter Datentypen angezeigt.
SIMATIC Manager
SFC:
ವ Erstellung des SFC-Typs
ವ Parameter zum SFC-Typ anlegen
CFC:
ವ SFC-Typ in CFC-Plan einf¾gen
ವ Instanz des SFC-Typs verschalten
7. Editieren Sie hier mit den Standardmitteln des SFC die Ablaufsteuerung der Technischen
Operation/Funktion.
Hinweis
Bei den Datentypen INT und DINT kann ein Aufzählungsdatentyp in der Spalte "Aufzählungen"
zugeordnet werden. Dieser wird als Systemattribut "S7_enum" an den Schnittstellen-
Anschlüssen hinterlegt.
In der Spalte "Aufzählungen" sind keine Eingaben möglich. Hier werden diejenigen
Aufzählungen zur Auswahl angeboten, die Sie zuvor im SIMATIC Manager unter dem Objekt
"Globale Deklarationen" angelegt haben. Die Aufzählungen stehen danach zur Bedienung und
Beobachtung von SFC-Instanzen in SIMATIC BATCH zur Verfügung.
Anschlussname Bedeutung
<name> (IN) Sollwert von SIMATIC BATCH oder PCS 7 OS
<name>_Q (OUT) Sollwert (Gültiger Wert für SFC)
<name>_AI (IN) Istwert Rückmelde-Eingang für Prozesswert
<name>_ AO (OUT) Istwert für SIMATIC BATCH und PCS 7 OS
<name>_M (IN) Stoff-Code Sollwert von SIMATIC BATCH *
<name>_MQ (OUT) Stoff-Code (Gültiger MatCode für SFC) *
<name>_MAI (IN) Stoff-Code Istwert Rückmelde-Eingang *
<name>_MAO (OUT) Stoff-Code Istwert für PCS 7 OS *
<name>_B (IN) Reserviert für Chargen-ID, z. Z. nicht verwendet*
<name>_BQ (OUT) Reserviert für Chargen-ID, z. Z. nicht verwendet*
<name>_BAI (IN) Reserviert für Chargen-ID, z. Z. nicht verwendet*
<name>_BAO (OUT) Reserviert für Chargen-ID, z. Z. nicht verwendet*
Anschlussname Bedeutung
CS (IN) Fahrweise Sollwert von SIMATIC BATCH oder PCS 7 OS
QCS (OUT) Fahrweise (Gültige Fahrweise für SFC)
Hinweis
Regel für den Automatikbetrieb
Damit die Befehle des Batch Control Servers im Automatikbetrieb verarbeitet werden können,
müssen folgende Eingänge ENSTART, ENCOMPLETE, ENHOLD, ENRESUME, ENABORT, ENSTOP,
ENRESET im SFC-Typ unverschaltet bleiben und deren Wert auf 1 gesetzt sein.
Hinweis
Kontinuierlicher Betrieb
Für den kontinuierlichen Betrieb der Automatisierungsfunktion (Betriebsart Weiterlaufen)
müssen beim SFC folgende Eingänge ENASTART = 1 und SELFCOMP = 0 gesetzt sein.
• Der Messstellentypname wird aus dem Eingang F_TYPE des TAG_COLL Bausteins abgeleitet.
• Der Messstellenparametername wird aus dem IEPAR_xxx Bausteinname abgeleitet
Beispiel
Kernaussage
Dynamische Teilanlagen Parameter bieten Ihnen die Möglichkeit, Eigenschaften von
Teilanlagen zu definieren und auszuwerten. Sie werden in Grundrezepten als Parameterschritte
und als Transitionen verwendet und zur Laufzeit einer Charge ausgewertet bzw.
weiterverwendet. SIMATIC BATCH übergibt Parameterwerte an die Teilanlage und kann auf
diese im Chargenablauf reagieren.
In Transitionen definieren Sie Bedingungen, die zwingend vom Wert einer Variablen erfüllt
sein müssen. Damit lassen sich im Rezeptablauf Transitions-Bedingungen projektieren, in
denen z. B. Teilanlagen-Kandidaten ausgewählt und belegt werden.
Dynamische Parameter können Sie auf zwei Arten in der Chargensteuerung von SIMATIC
BATCH einsetzen:
• Während der Chargensteuerung werden Teilanlagen Eigenschaften in Form von Sollwerten
übergeben.
• Während der Chargensteuerung erfolgt z. B. die Teilanlagenauswahl über Bedingungen, in
der die dynamischen Teilanlageneigenschaften in Form von Istwerten abgefragt werden.
Engineering Technik
Die zentrale Stelle für die Projektierung ist das Basis und BATCH Engineering im SIMATIC
Manager.
In den globalen Deklarationen Ihres Projekts legen Sie Aufzählungen und Fahrweisen an.
Der Teilanlagenbaustein "UNIT_PLC" wurde um die neuen Eingänge "UnitStatus" und
"L_UnitStatus" erweitert. Diese Eingänge haben "S7_Enum" Attribute und können mit
einem Satz von Aufzählungen verknüpft werden. Alle Teilanlagen müssen mit der gleichen
Aufzählung verbunden werden. Der Eingang "UnitStatus" kann durch eine PCS 7 OS oder
durch die Chargensteuerung SIMATIC BATCH modifiziert werden. Der Eingang "L_UnitStatus"
ist mit dem Anwenderprogramm in der AS gekoppelt und kann von Ihnen mit eigener Logik
verwendet werden. Der Eingang "En_LinkedUnitStatus" blockiert den Eingang "UnitStatus"
und aktiviert den Eingang "L_UnitStatus". Der Bausteinausgang "Q_UnitStatus" zeigt den
aktuellen Status der entsprechenden Teilanlage an.
Aufzählungen verwenden Sie am Baustein "UNIT_PLC" am Eingang "UnitStat". Damit können
Sie einer Teilanlage durch einen Parameterschritt der Chargensteuerung einen Status
vorgeben.
Fahrweisen verwenden Sie am Baustein "IEPAR_ENUM", z. B. am Eingang "SP_VAL". Dazu
muss der Ausgang "EPE_CONN" von "UNIT_PLC" mit dem gleichnamigen Eingang am Baustein
"IEPAR_ENUM" verschaltet sein. Über die Chargensteuerung können Sie die Fahrweise am
Eingang "SP_VAL" vorgeben und weiter verwenden.
Im BATCH Engineering werden die Fahrweisen von Ausrüstungseigenschaften den
entsprechenden Parametern (IEPAR_XXX) zugeordnet. Bei der Chargensteuerung werden
dann nur die ausgewählten Fahrweisenparameter berücksichtigt. Nach dem Generieren,
bzw. Propagieren der BATCH-Typen, dem Übersetzen bzw. Zusammenführen der Batch-
Instanzen und dem Laden der Batch-Anlage stehen Ihnen die globalen Deklarationen
nach dem Aktualisieren Ihrer Batch-Anlage im Rezepteditor für das Rezept Engineering zur
Verfügung.
Benutzungsoberfläche
Der Sollwert sowie der aktuelle Prozesswert werden im Teilanlagen-Bildbaustein auf einer
PCS 7 OS angezeigt. Die angezeigten Parameter werden entsprechend der gewählten
Belegungsstrategie, falls verfügbar, gefiltert. Ähnlich wie bei Sollwerten von Rezeptfunktionen
(EPH, EOP) können Sie dynamische Teilanlagen Sollwerte über den Bildbaustein ändern.
Voraussetzung
Sie verwenden in Ihrem Projekt die aktuellen Bausteintypen aus der SIMATIC BATCH
Bausteinbibliothek. Prüfen Sie, ob der Teilanlagenbaustein "UNIT_PLC" den Eingang "UnitStat"
und "EPE_CONN" enthält. Wenn der Teilanlagenbaustein diese Anschlüsse nicht aufweist, dann
müssen Sie Ihre Bausteintypen aktualisieren oder die entsprechenden Anschlüsse sichtbar
schalten.
Weitere Information
Fahrweisen zuordnen (Seite 225)
Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und erstellt? (Seite 774)
Hinweis
Zu beachten:
• Damit ein FB-Typ TAG_COLLECT im BATCH Projektierungsdialog zur Anlage eingelesen
(generiert) werden kann, muss mindestens einmal eine Instanz des TAG_COLLECTs im CFC-
Plan angelegt worden sein.
• FB-Typen sind nur innerhalb eines S7-Programms bzw. einer CPU eindeutig. Für die Batch-
Projektierung ist jedoch eine Eindeutigkeit über das gesamte Projekt bzw. Multiprojekt zu
gewährleisten.
9. Öffnen Sie den entsprechenden Baustein und überprüfen Sie, ob bei den Eingängen
ebenfalls das Attribut "S7_m_c" auf "true" gesetzt ist. In der Variablenübersicht navigieren Sie
auf die entsprechenden Eingänge und öffnen über einen rechten Mausklick die
Objekteigenschaften. Im Register "Attribute" muss das Attribut "S7_m_c" vorhanden und auf
"true" gesetzt sein.
10.Übernehmen Sie die Attribute mit "OK".
11.Öffnen Sie CFC und fügen Sie den Funktionsbaustein aus dem Ordner "S7-Programm" in
einen CFC-Plan ein.
Ergebnis: Der FB-Typ TAG_COLLECT erscheint in der Bibliothek "Sonstige Bausteine" bzw. in
der dem FB zugeordneten Familie (z .B.: Batch) und kann ab sofort für die Projektierung
weiterer Messstellentypen genutzt werden.
Hinweis
Die Ablage des FB-Typs TAG_COLLECT in der Bibliothek z. B. unter "Sonstige Bausteine" ist
Voraussetzung dafür, dass die so erstellten Messstelltypen auch im BATCH
Projektierungsdialog generiert werden können.
12.Öffnen Sie den BATCH Projektierungsdialog mit dem Menübefehl Extras > SIMATIC BATCH.
[Link] Sie das Objekt "Batch-Typen" im linken Fenster.
[Link]ücken Sie im rechten Bereich die Schaltfläche "Generieren".
Ergebnis: Die so definierten neuen Messstellen werden zusammen mit den parametrierten
Werten (Eingangsparametern) eingelesen und angezeigt (read only).
[Link]ätigen Sie alle Einstellungen im Dialog mit OK.
Ergebnis
Für die Rezepterstellung stehen diese Messstellen zur Verwendung in den Transitionen bereit.
Falls bei den Parametern das Attribut "S7_measval" bzw. "S7_archive" gesetzt wurde und bei den
"Messgrößen", die den Teilanlagen zugeordnet sind, die Verschaltung auf das WinCC-Archiv
hergestellt ist, können diese bei der Rezepterstellung im Register "Messstellen" für
Chargenberichte verwendet werden.
Hinweis
Wenn der Eingang des Funktionsbausteins TAG_COLLECT das Attribut "S7_m_c = true" nicht
gesetzt hat, wird der Ausgang des verschalteten Bausteins verwendet, vorausgesetzt dieser
Ausgang hat das Attribut "S7_m_c = true".
Vorgehen
1. Legen Sie in der Komponentensicht im SIMATIC Manager unter einem Planordner einen
neuen CFC-Plan an. Wählen Sie dazu den Menübefehl Einfügen > Neues Objekt einfügen
> CFC.
2. Markieren Sie den CFC-Plan und wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekt öffnen.
3. Öffnen Sie die Anschlusstabelle mit Ansicht > Plananschlüsse.
4. Editieren Sie hier alle Werte, die als Messwerte gesammelt werden sollen als
Eingangsparameter unter IN.
5. Vergeben Sie den Parametern folgende Attribute (im Dialogfeld "Eigenschaften - Variable"
zum Parameter: Anwahl mit rechter Maustaste und dem Kontextbefehl
"Objekteigenschaften"):
– Ggf. S7_check = true für Prüfen und "S7_unit = Einheit" (Einheit entspricht dem Namen
der Einheit).
– S7_edit = para für die Anzeige und Veränderung in der Prozessobjektsicht.
– S7_measval = true für Archivieren ohne automatische Zuweisung einer Archivvariablen
oder alternativ
– S7_archive = longterm oder shortterm für Archivieren mit automatischer Zuweisung
einer Archivvariablen.
[Link] Sie hier das Attribut "S7_tagcollect" (Messstellen) auf "true" und bei automatischer
Zuweisung einer Archivvariable zusätzlich das Attribut "s7_m_c" auf "true". Nur dann werden
die Parameter für die Archivierung in die PCS 7 OS übertragen und sind beobachtbar und
bedienbar.
Ergebnis
Der so erstellte FB-Typ TAG_COLLECT kann ab sofort für die Projektierung weiterer
Messstellentypen genutzt werden. Gehen Sie genauso weiter vor wie bei Möglichkeit 1 ab
Schritt 9. beschrieben.
[Link] Einleitung
Voraussetzung
Der Ordner "Globale Deklarationen" mit den Unterordner "Ausrüstungseigenschaften" existiert
bereits in Ihrem Projekt im SIMATIC Manager.
Vorgehen
1. Selektieren Sie den Ordner "Globale Deklarationen". Im Kontextmenü wählen Sie Neues
Objekt einfügen > Ausrüstungseigenschaft.
2. Benennen Sie die Ausrüstungseigenschaft (Name und Anzeigename).
3. Wählen Sie aus der Klappliste den gewünschten Datentyp und weisen Sie diesem eine
Aufzählung oder Einheit zu. Bei dem Datentyp "Location" weisen Sie die weiteren Typen
"Source", "Destination" und "Via" zu. Weitere Informationen zu diesen Typen finden Sie in der
Dokumentation zu Route Control.
4. Komplettieren Sie Ihre Angaben in diesem Dialog und bestätigen Sie Ihre Eingaben über die
Schaltfläche "OK".
Ergebnis
Diese Ausrüstungseigenschaft können Sie jetzt Ihren Teilanlagen zuordnen. Befinden Sie sich in
einem Multiprojekt, haben Sie die Möglichkeit Ihre angelegten Ausrüstungseigenschaften über
den Befehl Globale Deklarationen > Im Multiprojekt abgleichen im MP abzugleichen.
Voraussetzungen
• Die Ausrüstungseigenschaften wurden angelegt.
• Im SIMATIC Manager wird die Technologische Sicht angezeigt.
Vorgehen
1. Selektieren Sie den Hierarchieordner der Teilanlage, dem Sie Ausrüstungseigenschaften
zuordnen möchten und wählen Sie im Kontextmenü Neues Objekt einfügen >
Ausrüstungseigenschaft.
2. Markieren Sie die Ausrüstungseigenschaft und wählen Sie im Kontextmenü
Objekteigenschaften.
3. Im Feld Name wählen Sie aus der Klappliste die gewünschte Ausrüstungseigenschaft. Die
Instanz erhält damit den gleichen Namen wie das Original in den Globalen Deklarationen.
4. Im Feld "Wert" geben Sie einen Wert für die Instanz der Ausrüstungseigenschaft ein. Falls Ihre
Ausrüstungseigenschaft eine Aufzählung enthält, haben Sie zusätzlich die Möglichkeit im
Feld "Wert" aus einer Klappliste einen Wert der verwendeten Aufzählung zu wählen.
5. Komplettieren Sie Ihre Angaben in dem Dialog und bestätigen Sie Ihre Eingaben über die
Schaltfläche "OK".
Ergebnis
Den ausgewählten Teilanlagen sind jetzt Ausrüstungseigenschaften und Werte zugeordnet.
Diese stehen Ihnen nach einem Generieren der Batch-Typen bei der Rezepterstellung im
Rezepteditor für Belegungsbedingungen zur Verfügung.
Vorgehensweise
1. In der Komponentensicht im SIMATIC Manager legen Sie unter Globale Deklarationen im
Ordner "Aufzählungen" ein neues Objekt "Aufzählung" an. Anschließend vergeben Sie der
Gruppe einen Namen, z. B. Anlagengruppen. Fügen Sie mehrere Objekte "Wert" ein mit
Namen wie z. B. Gruppe_A, Gruppe_B, usw.
2. Legen Sie eine Ausrüstungseigenschaft mit entsprechender Benennung an, z. B.
Anlagengruppe. Weisen Sie dieser Anlagengruppe den Datentyp "INT" oder "DINT" zu und
wählen Sie aus der Klappliste "Aufzählung" die soeben angelegte Aufzählung.
3. Komplettieren Sie Ihre Angaben in dem Dialog und bestätigen Sie Ihre Eingaben über die
Schaltfläche "OK".
4. Nun ordnen Sie jeder Teilanlage eine der erstellten Teilanlagengruppen zu. Selektieren Sie
dazu den Hierarchieordner der Teilanlage und wählen Sie im Kontextmenü Neues Objekt
einfügen > Ausrüstungseigenschaft.
5. Markieren Sie die Ausrüstungseigenschaft, klicken Sie mit der rechten Maustaste und
wählen Sie im Kontextmenü Objekteigenschaften.
6. Im Feld Name wählen Sie aus der Klappliste die soeben angelegte Ausrüstungseigenschaft,
in unserem Beispiel "Anlagengruppe".
7. Im Feld "Wert" wählen Sie eine Anlagengruppe.
8. Öffnen Sie den Projektierungsdialog "Batch-Anlage ... projektieren".
9. Nachdem Sie die Funktion "Batch-Typen generieren" ausgeführt haben, stehen Ihnen die
projektierten Daten zur Verfügung.
[Link] Sie eine oder mehrere Aufzählungen als Ausrüstungseigenschaft projektiert, können
Sie eine davon als Gruppierungskriterium für den Rezepteditor festlegen. Selektieren Sie den
Ordner "Anlage" und wählen Sie bei "Teilanlagengruppierung" die gewünschte
Anlagengruppierung aus.
Ergebnis
Sie haben mehrere Teilanlagen mit identischen Eigenschaften zu einer Teilanlagengruppe
zusammengefasst. Bei der Rezepterstellung können Sie die Teilanlagengruppe als Kriterium für
die Teilanlagenbelegung verwenden.
Einleitung
Zu den Chargendaten zählen auch die zeitlichen Verläufe von wichtigen Prozessgrößen. SIMATIC
BATCH zeichnet diese Messwertsequenzen nicht selbst auf, sondern holt sich diese Werte aus
den WinCC-Messwertarchiven. Hierfür muss für jeden Instanzparameter, welcher als Messwert
aufgezeichnet werden soll,
• die Option "Messgröße archivieren" aktiviert werden und
• eine WinCC-Archivvariable zugeordnet werden.
• Bei Anwendung von SFC-Typen: Festlegung am SFC-Typ über Merkmale am Sollwert, Spalte
"Archivieren" (Attribut S7_archive).
Hinweis
Bei SFC-Typen ist diese Einstellung nur direkt am SFC-Typ möglich. Im BATCH-
Projektierungsdialog sind alle Batch-Typen des SFC-Typs nur read only sichtbar.
Mögliche Einstellungen
• Keine Archivierung
• Archivierung (= shortterm)
• Langzeitarchivierung (= longterm)
Hinweis
Wird vom SFC-Typ im CFC-Plan eine Instanz angelegt, dann wird die Einstellung des Attributes
S7_archive am SFC-Typ an die Instanz weiter vererbt. D. h., ist am SFC-Typ der Sollwert für die
Archivierung gekennzeichnet (Para(i)_AO), dann ist diese Einstellung auch automatisch an allen
SFC-Instanzen aktiv.
Eine nachträgliche Veränderung dieser Einstellung an den SFC-Instanzen (gegenüber dem SFC-
Typ) sollte vermieden werden, da im BATCH-Projektierungsdialog nur mit den SFC-Typen für
Operations-, Funktions- und Messstellentypen abgeglichen wird (nicht mit den SFC-Instanzen).
Dies kann zu Plausibilitäts- und damit zu Übersetzungsfehlern führen.
Vorgehen im Multiprojekt
Die Festlegung "Messgröße archivieren" nehmen Sie im BATCH-Projektierungsdialog am
Multiprojekt vor (nicht in den einzelnen Projekten), da nur am Multiprojekt die Batch-Typen
editierbar sind.
Die Zuweisung der gewünschten WinCC-Archivvariable zum Instanzparameter erfolgt in
den einzelnen Projekten (nicht am Multiprojekt). Dazu führen Sie zuerst die Funktion
"Aktualisieren" am einzelnen Projekt aus, um die Batch-Typen aus dem Multiprojekt aktuell
in das Projekt einzulesen. Anschließend weisen Sie dem Instanzparameter die WinCC-
Archivvariable zu, so wie oben in der Prozedur beschrieben.
Ergebnis: Im Projekt wird bei den Eigenschaften zum Instanzparameter der Pfad zu
"WinCC-Archivvariable aktualisiert" angezeigt. Am Multiprojekt ist die Zuweisung der WinCC-
Archivvariable erst nach Ausführung der Funktion "Zusammenführen" (Batch-Instanzen)
sichtbar.
Bausteine bereinigen
Bausteine, die in der CFC-Datenhaltung von keinem CFC verwendet werden, können im CFC-
Dialog bereinigt werden.
CFC-Datenhaltung aufräumen
Im Menü des CFC unter "Extras" > "Bausteintypen", siehe nachfolgende Abbildung, wird der
Inhalt des Ordners "Bausteine" (linkes Fenster) und der CFC-Datenhaltung (rechtes Fenster)
angezeigt. Im rechten Fenster sollten nur die Bausteine der SIMATIC BATCH Bibliothek enthalten
sein, die auch in den CFC-Plänen eingebaut sind (z. B. UNIT_PLC, MemIDB64, EventSend, IEOP,
IEPH, IPAR…).
Alle anderen Bausteine aus der SIMATIC BATCH Bibliothek, die nicht in einem CFC-Plan
verwendet werden, sollten Sie in diesem Dialog über die Taste "Aufräumen" aus der CFC-
Datenhaltung bereinigen. Die Bausteine dürfen jedoch nicht aus dem Bausteinordner des
Projekts gelöscht werden.
Einleitung
SIMATIC BATCH kommuniziert über die definierte PCS 7 OS (Melde-OS) mit dem
Automatisierungssystem. Daher muss nach der kompletten PCS 7 Basis Projektierung und nach
jeder Änderung der Batch-Anlagendaten zuerst die PCS 7 OS übersetzt werden. Dadurch werden
sämtliche BATCH Objekte als WinCC-Variable in die entsprechende PCS 7 OS geladen. Durch das
Übersetzen der PCS 7 OS ist es erst beim Generieren der Batch-Anlagendaten möglich, den
korrekten vollständigen Runtime-Namen zu generieren. Vor dem Laden der Batch-
Anlagendaten müssen zuerst die WinCC-Projekte geladen werden.
Siehe auch
Vorgehensweise beim Übersetzen und Laden der Anlagendaten (Seite 220)
WinCC-Projekttyp ändern
Ändern Sie im WinCC Explorer den Projekttyp einer PCS 7 OS vom z. B. einem Mehrplatz-Projekt
in ein Einzelplatz-Projekt, muss der OS-Projekteditor im Komplettprojektierungsmodus
ausgeführt werden. Erst dadurch werden die benötigten Applikationen in die Anlaufliste des PCs
eingetragen und die Datenkonsistenz im Prozessbetrieb gewährleistet.
Die Projektdaten aus PCS 7 Basis Engineering werden in Form von Objekten in einer
Struktur im Navigationsbereich für SIMATIC BATCH zusammengestellt. Wenn Sie ein Objekt
Hinweis
Sämtliche Aktionen im BATCH Projektierungsdialog müssen in demselben PCS 7 Projekt
ausschließlich von einem PC ausgeführt werden.
Nach dem Anlegen von Batchobjekten (Teilanlagen und Technische Einrichtungen) im Basis
Engineering darf der Name Ihrer Batch-Anlage nicht umbenannt werden. Weder im SIMATIC
Manager innerhalb der Technologischen Sicht, noch im BATCH Projektierungsdialog in den
Anlageneinstellungen.
Nach den Aktionen "Dearchivieren", "Speichern unter", "Speichern unter mit Reorganisieren"
und "Reorganisieren" im SIMATIC Manager müssen Sie im BATCH Projektierungsdialog vor dem
Verteilen der Batch-Daten die BATCH-Typen generieren und die BATCH-Instanzen übersetzen/
zusammenführen.
Plausibilitätsprüfung
Während der Projektierung meldet eine Plausibilitätsprüfung mögliche Fehler und Warnungen.
Die betroffenen Objekte werden sofort durch ein farbiges Blitzsymbol im Navigationsbereich
gekennzeichnet. Wenn Sie auf ein fehlerhaftes Objekt klicken, dann können Sie im
Protokollbereich das entsprechende Protokoll anzeigen und ausdrucken. Die
Protokollinformationen liefern Ihnen Hinweise zu Fehlern und Warnungen in der Projektierung.
Zugriffsschutz
Ein im PCS7 Engineering eingerichteter Zugriffsschutz für Projekte wirkt sich ebenfalls im BATCH
Projektierungsdialog aus. Für Funktionen, die Änderungen am Basis Engineering bewirken,
müssen Sie sich in SIMATIC Logon authentifizieren.
Weitere Information
Online-Hilfe zu STEP 7 > Wissenswertes zum Zugriffsschutz
WARNUNG
Änderung von reservierten Bereichen im S7-Programm
Wenn Sie die "Für andere Anwendungen reservierten Bereiche..." eines S7-Programms
ändern (unter CFC-Plan öffnen und dann "Extras > Einstellungen > Übersetzen/Laden"
wählen und etwas ändern), dann werden den DBs und FCs im aktuellen S7-Programm neue
Bausteinnummern zugeordnet. Dies hat zur Folge, dass die für SIMATIC BATCH intern
abgelegten DB- bzw. FC-Informationen aktualisiert werden müssen.
Sie müssen nach einer Änderung der reservierten Bereiche das SIMATIC BATCH Engineering
erneut ausführen.
Weitere Information
Speicherausbau der eingesetzten CPU (Seite 226)
STEP 7 - Multiprojekt
STEP 7 - Projekt
S7-Programme / Stationen
Automatisierungssysteme
CPU
S7-Programm
Verbindungen
Batch-Anlage
Batch-Instanzen
Batch-Typen
Datentypen
Einheiten
Messstellentypen
Messtellentyp
Ausrüstungseigenschaften
Einheit
Gleitkommazahl
Integer
String
Aufzählung
Material
Eingangsmaterial
Ausgangsmaterial
Konzeptübersicht
Im BATCH-Projektierungsdialog werden die aus dem Basis-Engineering verwendeten BATCH
Bausteine (SFC-Typen oder BATCH Schnittstellenbausteine) automatisch parametriert.
Die Elemente und Bausteine für beide Betriebsarten (AS-basiert und PC-basiert) werden
nachfolgend kurz aufgezählt und funktionell beschrieben.
6,0$7,&0DQDJHU
26¾EHUVHW]HQ
VLHKH$EVDW]EHUVHW]HQGHU26
ವ 0HOGH26IHVWOHJHQ
ವ 0HOGXQJHQLQ0HOGH26¾EHUWUDJHQ
%DWFK$QODJHQGDWHQ¾EHUVHW]HQ
ವ DXIDOOHQ(65HFKQHUQPLWGHQ
HLQ]HOQHQ3URMHNWHQGHV0XOWLSURMHNWHVRGHU
ವ DXIGHP]HQWUDOHQ(65HFKQHUGXUFK
=XVDPPHQI¾KUHQXQGEHUVHW]HQDP
0XOWLSURMHNW
:LQ&&3URMHNWHODGHQ
=LHOV\VWHP26
%DWFK$QODJHQGDWHQODGHQ
=LHOV\VWHP%$7&+6HUYHU
%$7&+6HUYHU6WE\XQG%$7&+&OLHQWV
OS übersetzen
Siehe Kapitel "PC-Station" Absatz "Übersetzen der OS (Seite 206)".
Batch-Anlagendaten übersetzen
Für die Nutzung der Anlagendaten durch SIMATIC BATCH müssen diese erzeugt (übersetzt)
werden. Nach der vollständigen Projektierung aller Anlagendaten und auch nach jeder
Änderung der Anlagendaten müssen diese vor dem Laden neu übersetzt werden.
Das Übersetzen der Anlagendaten (Seite 228) erfolgt durch die Funktion "Übersetzen". Bei
diesem Prozess werden die Anlagendaten übersetzt und auf Plausibilität geprüft. Mögliche
Fehler werden angezeigt und in einem Prüfprotokoll abgelegt. Sind die Daten nicht plausibel,
so werden sie nicht übersetzt.
WinCC-Projekte laden
Das Übertragen der WinCC-Projekte erfolgt weiterhin und unabhängig von SIMATIC BATCH
durch die Funktion "Zielsystem laden" zu den PCS 7 Operator Stationen. Der Ladevorgang der
Anlagendaten auf BATCH Server und BATCH Clients bleibt davon unberührt. Es muss allerdings
sichergestellt sein, dass der Ladevorgang der WinCC-Projekte zeitlich vor den BATCH
Ladevorgängen erfolgt.
Hinweis
Wird eine PC-Station mit einer redundanten WinCC-Applikation (stby) auf einen neuen PC
geladen, erkennt SIMATC BATCH den Zielpfad für die Standby OS nicht automatisch. In diesem
Fall öffnen Sie anschließend den BATCH Projektierungsdialog, markieren in den Anlagedaten
Ihre Batch-Anlage und klicken auf die Schaltfläche "Einstellungen". Im Dialog Einstellungen,
Register "Verteilung" klicken Sie auf die Schaltfläche "Aktualisieren". Dadurch wird der neue
Rechnername registriert.
Ergebnis
Das Protokollfenster mit den Daten wird angezeigt. Unter Anderem wird die Anzahl der
projektierten und belegbaren Teilanlagen angezeigt.
Siehe auch
Lieferform von SIMATIC BATCH (Seite 93)
Hinweis
Sollwerte der aktuellen und vorbereiteten Fahrweise werden unabhängig vom Betriebszustand
(Automatik-, Handbetrieb) geprüft. Wenn Sie eine Fahrweise vorbereiten, müssen Sie auch die
Grenzen der zugehörigen Sollwerte entsprechend vorbereiten. Nur dann bringt die
Überprüfung keine Fehlermeldung.
Hinweis
Bitte beachten Sie, dass die geplante Projektierung der Fahrweisen in Ihrem PCS 7 Projekt mit
derjenigen im BATCH Projektierungsdialog übereinstimmt.
Fahrweisen-Symbole
Zu unterscheiden sind folgende Fahrweisensymbole im BATCH Projektierungsdialog:
Symbol Bedeutung
Aufzählung als Fahrweise
SFC-Typ mit Fahrweise
CFC mit Fahrweise
Literaturverweis
Ausführliche Informationen zur Programmierung einer Ablaufsteuerung und der Definition der
SFC-Merkmale finden Sie in der Online-Hilfe zum SFC (<F1> oder Menübefehl Hilfe >
Hilfethemen).
BATCH Projektierungsdialog
Wenn Sie im Basis Engineering eine Ausrüstungseigenschaft als Fahrweise mit verschiedenen
Fahrweisenparametern für verschiedene Teilanlagen angelegt haben, dann können Sie im
Dialog "Fahrweisen von" bestimmen, welche dieser Parameter bei Auswahl einer Teilanlage für
die Projektierung angezeigt und verwendet werden können. Es handelt sich um einen Filter,
wodurch Sie die Auswahl der Parameter teilanlagen-granular bestimmen.
Voraussetzung
• Es wurde eine Fahrweise mit Fahrweisenparametern angelegt.
• Am Teilanlagen-Baustein "UNIT_PLC" wurden BATCH Parameterbausteine "IEPAR_Typ" über
den Anschluss "EPE_CONN" verschaltet.
• An allen Anschlüssen "SP_VAL" des BATCH Parameterbausteins "IEPAR_ENUM" wurde die
angelegte Fahrweise und ein Anfangswert zugewiesen.
• Alle Daten aus Basis Engineering wurden übersetzt und geladen.
• Im BATCH Projektierungsdialog wurden die Batch-Typen generiert und ggf. propagiert und
die Batch-Instanzen übersetzt bzw. zusammengeführt.
Wählen Sie im Dialog erst eine Teilanlage aus. Anschließend bestimmen Sie durch das
Aktivieren bzw. Deaktivieren der Optionskästchen, welche Parameter einer Fahrweise beim
Rezept-Engineering verfügbar sein sollen.
Weitere Information
Dynamische Teilanlagenparameter projektieren (Seite 774)
• Speicherausbau (Code+Daten)
Tragen Sie in dieses Feld den online ermittelten Speicherausbau Ihrer CPU ein.
• Belegung für Rezeptlogik
Wählen Sie den prozentualen Anteil des Speicherausbaus, der für die Rezeptlogik reserviert
werden soll. Folgende Auswahlmöglichkeiten bestehen: 0 %, 10 %, 20 %, 30 %, 40 % und
50 %.
Beispiel
Der Speicherausbau einer CPU 417 wird mit 30 MByte angegeben. Davon sind 15 MByte
Codespeicher und 15 MByte Datenspeicher. Im Beispiel sollen 20 % des Speichers für die
Rezeptlogik im AS reserviert werden. Daraus folgt: 20 % von 15 MByte, also 3 MByte werden mit
Datenbausteinen belegt. Ein Datenbaustein vom Typ " MemIDB64" hat eine Größe von 64 KB,
und das bedeutet, dass 3 MB = 3072kB geteilt durch 64kB 48 Datenbausteinen entspricht, die
im CFC-Plan "@ASB_Mem" enthalten sind. Diese Berechnung und dem daraus resultierenden
zahlenmäßigen Einbau in den CFC-Plan wird vom System im BATCH Projektierungsdialog
vorgenommen.
Wie viele Datenbausteine benötige ich?
Je mehr Chargen gleichzeitig auf einer Teilanlage in einem AS verarbeitet werden, desto
größer muss die Anzahl der Instanzbausteine sein.
Ein Grundrezept, das im AS ausgeführt wird, benötigt mindestens 2 Datenbausteine.
Zwanzig gleichzeitig laufende Chargen mit diesem Steuerrezept benötigen 40
Datenbausteine im CFC-Plan "@ASB_Mem".
Ergebnis: Die 20% Belegung des Datenbereichs im Arbeitsspeicher ist ausreichend.
Einleitung
Das Übersetzen der Anlagendaten erfolgt durch die Funktion "Übersetzen" im BATCH-
Projektierungsdialog. Dabei werden die Anlagendaten auf Plausibilität geprüft. Mögliche Fehler
werden angezeigt und in einem Prüfprotokoll abgelegt. Sind die Daten nicht plausibel, so
werden sie nicht übersetzt.
Ergebnis: Die Meldungen und die OS-relevanten Daten werden übertragen. Es wird ein
Protokoll erstellt, welches Sie folgendermaßen einblenden können:
Im BATCH-Projektierungsdialog: unter Protokoll -> Einstellung "Übertragen in OS" ->
Schaltfläche "Anzeigen"
Einleitung
Das Übersetzen der Anlagendaten erfolgt durch die Funktion "Übersetzen" im BATCH-
Projektierungsdialog. Dabei werden die Anlagendaten auf Plausibilität geprüft. Mögliche Fehler
werden angezeigt und in einem Prüfprotokoll abgelegt. Sind die Daten nicht plausibel, so
werden sie nicht übersetzt.
4. Selektieren Sie hier die Projekte, deren Anlagendaten mit einbezogen werden sollen:
Mit den zentralen Optionskästchen "Einbeziehen" und "Übersetzen" im Tabellenkopf werden
alle erforderlichen Einstellungen an den einzelnen Projekten abhängig vom Status
automatisch ausgeführt. Ist beispielsweise an einem Projekt der Status "Typen nicht aktuell"
wird automatisch durch Einbeziehen auch das Optionskästchen für das "Übersetzen"
gecheckt.
Hinweis
Das Übersetzen ist auch in jedem einzelnen Projekt des Multiprojektes möglich.
Bei ausgehängten Projekten sind die Optionskästchen gegraut. Liegen von diesem Projekt
schon zu einem früheren Zeitpunkt übersetzte Anlagendaten vor, dann werden diese Daten
mit übernommen.
• Die Meldungen und die OS-relevanten Daten werden übertragen. Es wird ein Protokoll
erstellt, welches Sie folgendermaßen einblenden können:
Im BATCH-Projektierungsdialog: unter Protokoll -> Einstellung "Übertragen in OS" ->
Schaltfläche "Anzeigen"
Tipp
Vergessen Sie nicht, vor dem Übersetzen und Laden immer die Funktion "OS übersetzen"
auszuführen. Dadurch vermeiden Sie auch die Anzeige von Fehlern in den Runtime-Namen
beim Übersetzen der Anlagendaten.
Einleitung
Nach der erstmaligen Projektierung im BATCH Projektierungsdialog haben Sie die Möglichkeit,
in diesem Dialog das komplette BATCH Engineering über die Funktion SIMATIC BATCH >
Übersetzen/Laden im SIMATIC Manager durchzuführen. Der Dialog besteht aus zwei Registern,
in denen Sie Ihre gewünschten Einstellungen vornehmen können.
Register "Zusammenführen/Übersetzen"
Bild 8-12 Entscheiden Sie, ob Sie vor dem Übersetzen die Batch-Typen generieren möchten und ob Sie die Batch-
Meldungen an die PCS 7 OS übertragen möchten. Aktivieren oder deaktivieren Sie dazu das entsprechende
Optionskästchen.
Register "Laden"
Der Dialog ist unten abgebildet. Komponenten, die geladen werden müssen, werden vom
System automatisch aktiviert. Durch das Aktivieren des Optionskästchens in der
Tabellenspaltenüberschrift "Komponente" werden alle projektierten Komponenten geladen.
5. Drücken Sie die Schaltfläche "OK", um die Ladevorgänge gemäß Ihren Einstellungen auf die
Komponenten zu starten.
6. Bei erfolgreicher Durchführung wird der Status "Geladen" zur entsprechenden Komponenten
im Dialog angezeigt. Zusätzlich wird Ihnen ein Protokoll zu den einzelnen
Projektierungsschritten angezeigt.
Hinweis
Bei Änderungen in der Basisautomatisierung im ES, wie z. B. Änderungen in CFC/SFC-Plänen, bei
SFC-Typen, in HW Konfig, in der Technologischen Hierarchie, beim AS-OS Engineering, usw.,
müssen die BATCH Anlagendaten erneut geladen werden.
Hinweis
Wenn Sie die Daten eines weiteren BATCH-Projekts laden, dann stellen Sie sicher, dass alle BATCH
Server (redundante Server) neu gestartet wurden. Nur dann ist sichergestellt, dass bei der
Auswahl des neuen Projekts alle BATCH Server mit dem neu geladenen Projekt verbunden sind.
Hinweis
Nach den Aktionen "Dearchivieren", "Speichern unter", "Speichern unter mit Reorganisieren"
und "Reorganisieren" im SIMATIC Manager müssen Sie im BATCH Projektierungsdialog vor dem
Verteilen der Batch-Daten die BATCH-Typen generieren und die BATCH-Instanzen übersetzen/
zusammenführen.
Einleitung
Ab SIMATIC BATCH Version V8.1 lassen sich mehrere Instanzen des gleichen SFC-Typs innerhalb
einer Teilanlage adressieren.
Um mehrere Bausteininstanzen eines SFC-Typs innerhalb einer Teilanlage zu unterscheiden,
müssen die Bausteininstanznamen verschieden sein.
Bis zur Version SB V8.1 wurden Projektierungen mit mehr als einer Instanz zu einem
Funktions- oder Operationstyp innerhalb einer Teilanlage mit einem Plausibilitätsfehler beim
Übersetzen bzw. Zusammenführen der Batch-Instanzen abgelehnt.
Prinzip
Neu zum bisherigen Typmodus (pro Teilanlage max. eine Instanz zu einem Funktions-/
Operationstyp) ist der Instanzmodus (pro Teilanlage mehr als eine Instanz zu einem Funktions-/
Operationstyp) hinzugekommen.
Systemintern wird automatisch in den Instanzmodus gewechselt, sobald in mindestens einer
Teilanlage die Bedingung (mehrere Instanzen pro Typ) erfüllt ist.
Hinweis
Typ- und Instanzmodus
Entscheiden Sie sich vor Beginn der Projektierung, in welchem Modus die Anlage betrieben
werden soll.
Grundsätzlich wird der Instanzmodus nur für neue Anlagen empfohlen.
Die Umstellung einer bestehenden Anlage vom Typ- auf den Instanzmodus kann gravierende
Auswirkungen haben. Die Auswirkungen werden eventuell erst spät sichtbar, womit
aufwändige Nacharbeiten notwendig werden.
Typmodus
Im Typmodus werden ausschließlich Typnamen angezeigt.
Instanznamen werden nicht angezeigt.
Die Instanznamen in den Teilanlagen können frei vergeben werden.
Wenn Sie vom Typmodus in den Instanzmodus wechseln möchten, achten Sie bei der
Vergabe der Instanznamen darauf, dass die im Typmodus mögliche Teilanlagenumschaltung
auch im Instanzmodus gegeben ist.
Gegebenenfalls müssen Sie die Instanznamen anpassen.
Im Beispiel würde es im Instanzmodus nicht möglich sein für die genannten Typen zwischen
den beiden Teilanlagen umzuschalten.
Instanzmodus
Im Instanzmodus werden ausschließlich Instanznamen angezeigt.
Typnamen werden nicht angezeigt.
In jeder Teilanlage sollte mindestens ein Instanzname identisch sein, damit zwischen
Teilanlagen umgeschaltet werden kann.
In der nachfolgenden Tabelle sind das die Instanzen "DosiInst", "HeizInst" und "RührInst".
Die Instanzen "RührInst1", "RührInst2" und "RührInst3" können nur in der entsprechenden
Teilanlage verwendet werden.
Messstellen
Messstellen (TAGCOLLs) verhalten sich entsprechend dem Typmodus.
Transitionsbedingungen
Transitionsbedingungen mit TAGCOLL Variable verhalten sich entsprechend dem Typmodus.
8.4.15 Kommunikationsüberwachung
Kommunikationsüberwachung
Bei SIMATIC BATCH haben Sie die Möglichkeit die Kommunikation zwischen BATCH Server, PCS
7 OS Server und dem AS zu überwachen. Die Kommunikationsüberwachung wird vom
Teilanlagen Baustein UNIT_PLC (FB 266) übernommen. Die Projektierung legen Sie im BATCH
Projektierungsdialog unter Einstellungen im Register "Systemverhalten" im Bereich
"Überwachungszeiten" fest. Bei der Projektierung der Kommunikationsüberwachung in einem
verteilten System sind zu berücksichtigen:
• Die Umschaltzeiten einer Redundanz-Umschaltung und
• Die kritischen Zeiten des Prozesses.
Hinweis
Prozesstoleranz
Sind beide Mechanismen, Redundanz und UNIT-Watchdog aktiv, so beachten Sie bitte folgende
Punkte bei der Einstellung des Zeitintervalls:
Das Zeitintervall sollte immer entsprechend der Prozesstoleranz gewählt werden, so dass eine
deutliche Verlängerung der Umschaltzeit jederzeit erkannt und darauf reagiert werden kann.
Abhängig von den dadurch initiierten Sicherungsmaßnahmen des Prozesses kann dies zur Folge
haben, dass das Aufsynchronisieren der Chargen durch die Chargensteuerung nach erfolgter
Umschaltung länger dauert oder automatisch nicht mehr möglich ist. In diesem Fall ist ein
Handeingriff des Operators notwendig, um die Chargen fortzuführen.
Weitere Information
BATCH Projektierungsdialog > Register "Systemverhalten" (Seite 1050)
Hinweis
Bei den nachfolgenden beschriebenen Szenarien darf auch weiterhin immer nur ein BATCH
Server pro S7-Projekt/Multiprojekt projektiert werden.
Hinweis
Beachten Sie die Hinweise im Handbuch Prozessleitsystem PCS 7, CFC für SIMATIC S7 oder in
der Online Hilfe, CFC für SIMATIC S7 im Abschnitt "Einzelne Pläne selektiv laden“.
Einleitung
Als Basis für die Rezepterstellung in SIMATIC BATCH muss die Typbeschreibung der Anlage
generiert bzw. editiert und ggf. mit den Bausteininstanzen der CFC-Pläne abgeglichen werden.
Für die Rezepterstellung können die nachfolgend aufgeführten Typen definiert werden.
Sprachabhängige Batch-Typen
Hinweis
Sprachabhängige Batch-Typen (z. B. Anwenderdatentypen) werden in SIMATIC BATCH in der
Sprache angezeigt, in der sie bei der Projektierung der Typbeschreibung angelegt wurden. Eine
Sprachumschaltung der Batch-Applikationen wirkt sich hierauf nicht aus.
BATCH Projektierungsdialog
Für die Typbeschreibung muss im BATCH Projektierungsdialog auf der linken Seite das Objekt
"Batch-Typen" selektiert werden. Durch Aufklappen (Klick auf "+") erhält man alle möglichen
Batch-Typobjekte angezeigt. Die Attribute eines Typobjektes werden unter "Eigenschaften" auf
der rechten Dialogseite dargestellt.
Fehler
Warnung
Können die Fehler/Warnungen nicht ermittelt werden, z.B. nach einer Migration, erscheint
auf dem Objekt-Icon ein Fragezeichen.
Hinweis
Alle Projekte des Multiprojektes sind gleichberechtigt.
Projekte mit Batch-Projektierungen benötigen das Anlegen einer Batch-Anlage. Die Verwaltung
der Batch-Typen erfolgt nur an den betreffenden Projekten.
BATCH Projektierungsdialog
Für die Typbeschreibung muss im BATCH Projektierungsdialog auf der linken Seite das Objekt
"Batch-Typen" selektiert werden. Durch Aufklappen (Klick auf "+") erhält man alle möglichen
Batch-Typobjekte angezeigt. Die Attribute eines Typobjektes werden unter "Eigenschaften" auf
der rechten Dialogseite dargestellt.
Fehler
Warnung
Können die Fehler/Warnungen nicht ermittelt werden, z.B. nach einer Migration, erscheint
auf dem Objekt-Icon ein Fragezeichen.
Ergebnis:
Die komplette Typbeschreibung wird den Projekten des Multiprojektes bekannt gegeben. Nach
Ausführung dieser Funktion sind die Batch-Typen in allen angewählten Projekten konsistent.
Einzelprojekt-Engineering
Bei kleinen Batch-Anlagen und dort wo nur ein Projekteur zur Verfügung steht, erfolgt das
Engineering in einem Einzelprojekt, d. h. auf einem PC.
Multiprojekt-Engineering
Bei größeren Batch-Anlagen ist die gleichzeitige Projektierung auf verschiedenen PCs und damit
gleichzeitig durch mehrere Projekteure zwingend erforderlich. Dies wird beim Multiprojekt-
Engineering ermöglicht. Dabei kann auf die Daten der anderen PCs zugegriffen werden. Die
einzelnen Projekte der Anlage werden über das Objekt "Multiprojekt" auf einem zentralen ES-PC
zusammengeführt.
9.2 Einzelprojekt-Engineering
Vorgehen
1. Selektieren Sie das zu entfernende Projekt im SIMATIC Manager und wählen Sie im
Kontextmenü den Befehl Multiprojekt > Zum Bearbeiten entfernen ....
2. Anschließend wählen Sie ein lokales Verzeichnis oder einen Netzwerkpfad für die Ablage
aus. Die kompletten Projektdaten werden in den gewählten Pfad kopiert und aus Ihrem
Multiprojekt Verzeichnis entfernt. Das entfernte Projekt wird im Multiprojekt gegraut
dargestellt. Es kann dort nicht mehr editiert werden.
3. Selektieren Sie das gegraute Projekt und wählen Sie im Kontextmenü Multiprojekt > Nach
dem Bearbeiten wieder aufnehmen. Damit werden die Projektdaten wieder zurück in das
Multiprojekt Verzeichnis kopiert. Nun können Sie das Multiprojekt in gewohnter Weise weiter
projektieren.
Einleitung
Nachfolgend eine empfohlene Reihenfolge der Projektierungsschritte. Die dargestellte
Reihenfolge der Schritte ist nicht zwingend erforderlich. Wir haben uns für eine mögliche
Vorgehensweise entschieden, an der sich die daran anschließende Beschreibung orientiert.
Voraussetzung
Die Basisautomatisierung wurde erstellt, d. h. die AS-Hardware ist konfiguriert, die CFC- und SFC-
Pläne sind erstellt und übersetzt. Die nachfolgenden Informationen beziehen sich nur noch auf
die ergänzenden ES-Projektierungen für die Rezepterstellung und Chargensteuerung mit
SIMATIC BATCH.
(LQ]HOSURMHNW
$XVI¾KUEDUH)XQNWLRQHQ
ವ3URMHNWLHUXQJ6
ವ%$7&+&OLHQWVSURMHNWLHUHQ
ವ%$7&+6HUYHUSURMHNWLHUHQ
ವ6)&7\SHQSURMHNWLHUHQ
(65HFKQHU
ವ7+SURMHNWLHUHQ
$XVI¾KUEDUH)XQNWLRQHQLP
'LDORJIHOGಯ%DWFK$QODJHEHDUEHLWHQಯ
ವDP3URMHNW
ವ(LQVWHOOXQJHQ9HUWHLOXQJ262EMHNWH
ವDQGHU$QODJH
ವEHUWUDJHQLQ26
ವ/DGHQ
ವDQGHQ%DWFK7\SHQ
ವ(GLWLHUHQ
ವ*HQHULHUHQ
ವ$EJOHLFKHQ
ವDQGHQ%DWFK,QVWDQ]HQ
ವEHUVHW]HQ
ವ3ODXVLELOLW¦WVSU¾IXQJ
Wie geht man bei der ES-Projektierung für SIMATIC BATCH vor?
6,0$7,&0DQDJHU
%$7&+6HUYHUXQG
%$7&+&OLHQWVNRQILJXULHUHQ
6)&6)&7\SHQI¾U
6,0$7,&%$7&+HUVWHOOHQ
7HFKQRORJLVFKH+LHUDUFKLH &)&&)&3O¦QHPLW
HUVWHOOHQ 6)&7\SLQVWDQ]HQE]Z
%$7&+6FKQLWWVWHOOHQ
EDXVWHLQHQHUVWHOOHQ
26¾EHUVHW]HQ
ವ 0HOGH26XQG%DWFK
UHOHYDQWH26HQIHVWOHJHQ
ವ *JI9HUWHLOXQJXQG$QODJH
DNWXDOLVLHUHQ
%DWFK7\SHQJHQHULHUHQXQG
EHDUEHLWHQ
%DWFK3ODXVLELOLW¦WVSU¾IXQJ
%DWFK$QODJHQGDWHQ
]XVDPPHQI¾KUHQXQG¾EHUVHW]HQ
3ODXVLELOLW¦WV MD )HKOHUNRUUHNWXU
)HKOHU"
QHLQ
EHUWUDJHQLQGLH26
%DWFK$QODJHQGDWHQODGHQ
QHLQ YHUWHLOWH5HFKQHUVWUXNWXU
%$7&+6HUYHU
ORNDO" :HFKVHO]XPUHPRWHQ5HFKQHU
MD %$7&+6HUYHU
QHLQ YHUWHLOWH5HFKQHUVWUXNWXU
%$7&+&OLHQW
ORNDO" :HFKVHO]XPUHPRWHQ5HFKQHU
MD %$7&+&OLHQW
%DWFK&&VWDUWHQXQG
$QODJHQGDWHQHLQOHVHQ
Hinweis
Bei Änderung der Basisautomatisierung (CFC/SFC-Pläne, HW Konfiguration, Technologischen
Hierarchie usw.) müssen die Anlagendaten erneut aktualisiert und auf das Zielsystem (BATCH
Server, BATCH Clients) geladen sowie Batch-relevante Daten in die OSen übertragen werden.
Davor ist auch immer ein erneutes Übersetzen und Laden der OS notwendig.
9.3 Multiprojekt-Engineering
Hinweis
Bitte beachten Sie bei verteilter Projektierung auf mehreren ES-PCs, dass die Projektnamen und
die Namen der untergelagerten Projektobjekte auf allen ES-PCs eindeutig sein müssen. Der
Anlagenname muss in allen Projekten identisch sein.
Der Name des Batch-Projekts (Multiprojekte und Projekte) darf im PCS 7-Umfeld nur einmal
existieren.
Sie müssen in den globalen Deklarationen im SIMATIC Manager auch erforderliche
Typinformationen wie Maßeinheiten, Ausrüstungseigenschaften und Aufzählungen
deklarieren.
Hinweis
Als Anwender sind Sie selbst für die Konsistenz der Projekte innerhalb eines Multiprojekts
zuständig. Das gilt insbesondere für die Globalen Deklarationen und die SFC-Typen.
Projektsprachen
Hinweis
Bei Multiprojekten müssen alle Projekte in der gleichen Sprache projektiert werden. Wir ein
Projekt entfernt und in einer anderen Sprache weiter projektiert, so lässt sich SIMATIC BATCH
nach dem Wiedereinfügen des Projektes nicht mehr ohne Fehler übersetzten. Die Ursache dafür
liegt an den verschiedensprachigen Anzeigenamen der Parameter für Enumerationen.
Hinweis
Verwenden Sie in Projekten innerhalb eines Multiprojekts niemals Konfigurationen, bei denen
mehrere PC-Stationen auf dem gleichen PC eingerichtet sind. Konfigurieren Sie besser eine PC-
Station mit mehreren Applikationen (z.B. eine OS und einen BATCH-Server).
Einleitung
Um innerhalb einer Charge mit SIMATIC Route Control Materialtransporte über mehrere
Anlagen zu ermöglichen, können Sie in einem S7-Projekt, zusätzlich zur lokalen Anlage, externe
Anlagen (Remote Pcells) in das lokale S7-Projekt importieren. Hierzu werden Ihnen im SIMATIC
Manager die erforderlichen Funktionalitäten angeboten.
Importierte externe Anlagen enthalten sowohl die komplette technologische Hierarchie als
auch die Information über die Typen und Instanzen der Anlagenpunkte der jeweiligen
Hierarchieordner.
Voraussetzungen
• Ein Import von externen Anlagen ist nur innerhalb eines Multiprojekts möglich.
• Im S7-Projekt müssen Anlagenpunkte projektiert sein.
• Das Multiprojekt ist im SIMATIC Manager geöffnet.
Vorgehen
1. Wechsel Sie in die Technologische Sicht über den Menübefehl Ansicht > Technologische
Sicht.
2. Markieren Sie dem Multiprojekt Ordner und wählen Sie im Kontextmenü den
Befehl Technologische Hierarchie > Anlage importieren.
3. Folgen Sie den Anweisungen in den folgenden Dialogen.
Ergebnis
Sie haben eine externe Anlage in Ihr S7-Multiprojekt importiert.
Weitere Information
ES-Daten für SIMATIC BATCH aufbereiten
Einleitung
Sämtliche im ES zur Verfügung stehenden Informationen von importieren externen Anlagen
werden im BATCH-Projektierungsdialog für SIMATIC BATCH aufbereitet.
Funktionen im BATCH-Projektierungsdialog
• Im BATCH-Projektierungsdialog werden mit den Funktionen "Generieren" und "Übersetzen"
die ES-Daten in das EQM-File geschrieben.
• Mit der Funktion "Laden" werden die ES-Daten in das entsprechende Projektverzeichnis von
Batch kopiert.
• Durch die Aktion "Anlage aktualisieren" im BATCH Control Center (BCC) werden die ES-Daten
in die SIMATIC BATCH Datenbank übertragen.
Weitere Information
Typen von Anlagenpunkten für Transferparameter auswählen (Seite 633)
Hinweis
Natürlich kann auf dem zentralen ES-PC auch eines der Projekte projektiert werden, z. B. das mit
der BATCH Server-Projektierung. Zur besseren Übersichtlichkeit wird jedoch in der
nachfolgenden Beschreibung die im folgenden Bild dargestellte Konfiguration betrachtet.
0XOWLSURMHNW
$XVI¾KUEDUH)XQNWLRQHQLP
'LDORJIHOGಯ%DWFK$QODJHEHDUEHLWHQಯ
=HQWUDOHU 6,0$7,&0DQDJHU
ವDP0XOWLSURMHNW (65HFKQHU
0XOWLSURMHNW
ವ(LQVWHOOXQJHQ9HUWHLOXQJ
262EMHNWH$QODJHQ 63URM
ವDQGHU$QODJH 63URM
ವEHUWUDJHQLQ26 63URM
...
ವ/DGHQ
ವDQGHQ%DWFK7\SHQ
ವ(GLWLHUHQ
ವ*HQHULHUHQ
ವ3URSDJLHUHQ
ವ$EJOHLFKHQ
ವDQGHQ%DWFK,QVWDQ]HQ
ವ=XVDPPHQI¾KUHQEHUVHW]HQ
ವ3ODXVLELOLW¦WVSU¾IXQJ
63URM 63URM
$XVI¾KUEDUH)XQNWLRQHQEHL
HLQJHK¦QJWHP3URMHNW ...
ವ3URMHNWLHUXQJ6
ವ%$7&+&OLHQWVSURMHNWLHUHQ
ವ%$7&+6HUYHUSURMHNWLHUHQ
ವ6)&7\SHQSURMHNWLHUHQ (65HFKQHU (65HFKQHU
ವ7+SURMHNWLHUHQ
$XVJHK¦QJWHV $XVJHK¦QJWHV
$XVI¾KUEDUH)XQNWLRQHQLP
3URMHNWPLW 3URMHNWPLW
'LDORJIHOGಯ%DWFK$QODJH
HGLWLHUEDUHQ HGLWLHUEDUHQ
EHDUEHLWHQಯ
%DWFK7\SHQ %DWFK7\SHQ
ವDQGHQ%DWFK7\SHQ
ವ$NWXDOLVLHUHQ
ವQXUOHVEDU
ವDQGHQ%DWFK,QVWDQ]HQ
ವEHUVHW]HQ $XVI¾KUEDUH)XQNWLRQHQ $XVI¾KUEDUH)XQNWLRQHQ
ವ3ODXVLELOLW¦WVSU¾IXQJ ವ3URMHNWLHUXQJ6 ವ3URMHNWLHUXQJ6
ವ$UFKLY]XRUGQXQJ ವ%$7&+&OLHQWVSURMHNWLHUHQ ವ%$7&+&OLHQWVSURMHNWLHUHQ
ವ%$7&+6HUYHUSURMHNWLHUHQ ವ%$7&+6HUYHUSURMHNWLHUHQ
ವ6)&7\SHQSURMHNWLHUHQ ವ6)&7\SHQSURMHNWLHUHQ
ವ7+SURMHNWLHUHQ ವ7+SURMHNWLHUHQ
$XVI¾KUEDUH)XQNWLRQHQLP $XVI¾KUEDUH)XQNWLRQHQLP
'LDORJIHOGಯ%DWFK$QODJH 'LDORJIHOGಯ%DWFK$QODJH
EHDUEHLWHQಯ EHDUEHLWHQಯ
ವDQGHQ%DWFK7\SHQ ವDQGHQ%DWFK7\SHQ
ವ(GLWLHUHQ ವ(GLWLHUHQ
ವ*HQHULHUHQ ವ*HQHULHUHQ
ವDQGHQ%DWFK,QVWDQ]HQ ವDQGHQ%DWFK,QVWDQ]HQ
ವEHUVHW]HQ ವEHUVHW]HQ
ವ3ODXVLELOLW¦WVSU¾IXQJ ವ3ODXVLELOLW¦WVSU¾IXQJ
ವ$UFKLY]XRUGQXQJ ವ$UFKLY]XRUGQXQJ
Wie geht man bei der ES-Projektierung für SIMATIC BATCH im Multiprojekt vor?
6,0$7,&0DQDJHU
3URMHNWLHUXQJDP 0XOWLSURMHNWPLW3URMHNWHQDQOHJHQ
0XOWLSURMHNW 3&6$VVLVWHQW
6)&6)&7\SHQI¾U
6,0$7,&%$7&+HUVWHOOHQ
7HFKQRORJLVFKH+LHUDUFKLH
&)&&)&3O¦QHPLW
HUVWHOOHQ 6)&7\SLQVWDQ]HQE]Z
%$7&+6FKQLWWVWHOOHQ
26¾EHUVHW]HQ EDXVWHLQHQHUVWHOOHQ
%DWFK3ODXVLELOLW¦WVSU¾IXQJ
%DWFK$QODJHQGDWHQ¾EHUVHW]HQ
3URMHNWLHUXQJDP ವ 0HOGH26XQG%DWFK
0XOWLSURMHNW UHOHYDQWH26HQIHVWOHJHQ
ವ *JI9HUWHLOXQJXQG$QODJH
DNWXDOLVLHUHQ
%DWFK7\SHQJHQHULHUHQXQG
EHDUEHLWHQ
%DWFK3ODXVLELOLW¦WVSU¾IXQJ
%DWFK$QODJHQGDWHQ
]XVDPPHQI¾KUHQXQG¾EHUVHW]HQ
3ODXVLELOLW¦WV MD )HKOHUNRUUHNWXU
)HKOHU"
QHLQ
EHUWUDJHQLQGLH26
%DWFK$QODJHQGDWHQODGHQ
5XQWLPH5HFKQHU3&626XQG
%$7&+6HUYHUVWDUWHQ
&OLHQW5HFKQHU%DWFK&&VWDUWHQ
X*HVDPW$QODJHQGDWHQHLQOHVHQ
Hinweis
Bei Änderung der Basisautomatisierung (CFC/SFC-Pläne, HW Konfiguration, Technologischen
Hierarchie usw.) müssen die Anlagendaten erneut übersetzt, die Batch-relevanten Daten in die
OSen übertragen und auf das Zielsystem (DB-Server, BATCH Server, BATCH Clients) geladen
werden.
Davor ist auch immer ein erneutes Übersetzen der OS notwendig.
Einleitung
In diesem Abschnitt erklären wir Ihnen das dezentrale Multiprojekt-Engineering mit SIMATIC
BATCH. Das heißt, der Austausch von Projekten zwischen einem zentralen und mehreren
dezentralen Multiprojekten. Diese Projekte dürfen nur SIMATIC AS-Stationen enthalten.
Der Austausch dieser Projekte erfolgt durch das Entfernen aus einem zentralen Multiprojekt,
Einfügen in ein dezentrales Multiprojekt, Bearbeiten im dezentralen Multiprojekt, Entfernen
aus dem dezentralen Multiprojekt und schließlich wieder Einfügen in das zentrale
Multiprojekt.
Da BATCH Multiprojekt Projektierungen ausschließlich für die Bearbeitung im Kontext ein und
desselben Multiprojekts konzipiert sind, sind einige wichtige Regeln und Einschränkungen
beim dezentralen Multiprojekt-Engineering mit SIMATIC BATCH zu beachten. Diese Regeln
werden in diesem Kapitel beschrieben.
Hinweis
Das Vorgehen beim zentralen Multiprojekt-Engineering wird in der Anleitung "PCS 7 V6.1+SP1
Konfigurationsanleitung Multiprojekt-Engineering" mit der Beitrags-ID:22258951 (http://
[Link]/WW/view/de/22258951) erläutert.
Begriffsbestimmungen
Hinweis
Sie bestimmen, bis wann eventuell umprojektierte Daten zu Inkonsistenzen in der Batch
Datenbank durch die Aktion "Anlage aktualisieren" führen dürfen. Spätestens ab dem Zeitpunkt,
wo die Datenkonsistenz in der Batch Datenbank garantiert werden muss, darf mit der hier
beschriebenen Vorgehensweise nicht mehr weitergearbeitet werden.
Projektierungsschritte im Überblick
Schritt 1: Projekt(e) und Stammdatenbibliothek im ZMP archivieren und entfernen.
Schritt 2: Projekt(e) und Stammdatenbibliothek im DMP dearchivieren, einfügen und das
Projekt anpassen.
Schritt 3: Projekt(e) im DMP bearbeiten, testen und archivieren.
Schritt 4: Projekt(e) im ZMP dearchivieren und einfügen.
Voraussetzung
Das zentrale Multiprojekt auf der zentralen Engineering Station wurde mit allen Projekten des
MPs, deren AS-und OS-Objekten, der Technologischen Hierarchie, der Batch-Zuordnung sowie
der Stammdatenbibliothek angelegt.
Vorgehen
1. Archivieren Sie Ihr Projekt als Anwenderprojekt.
2. Entfernen Sie das zu übergebende Projekt, falls nicht mehr benötigt, aus Ihrem Multiprojekt.
Selektieren Sie Ihren Projektordner und klicken Sie im Kontextmenü auf Multiprojekt > Aus
Multiprojekt entfernen.
3. Archivieren Sie Ihre Stammdatenbibliothek. Datei > Archivieren > Register Bibliotheken >
Stammdatenbibliothek selektieren und OK klicken > Ablagepfad wählen und speichern.
AS-Projekte müssen bei Änderungen in der Stammdatenbibliothek nicht präventiv im ZMP
direkt abgeglichen werden, sondern aus Gründen der Zeitoptimierung erst im DMP.
Ergebnis
Das zu übergebende Projekt und die Stammdatenbibliothek liegen als ZIP-Datei für die Übergabe
an das DMP bereit.
Einleitung
Ein aus einem zentralen Multiprojekt entferntes Projekt und die dazugehörige
Stammdatenbibliothek werden als ZIP-Datei an das Ingenieurbüro übergeben. Dort soll das
Projekt des ZMPs für die dortige Umgebung angepasst werden, sodass eine Weiterbearbeitung
mit anschließendem Test (AS, OS und BATCH Prozessbetrieb) möglich wird.
Voraussetzung
Sie haben das Projekt des ZMPs und die Stammdatenbibliothek als Archivdateien erhalten.
Vorgehen
Nachfolgend sind die erforderlichen Tätigkeiten aufgeführt, die Sie auf der dezentralen
Engineering Station in chronologischer Reihenfolge durchführen.
1. Falls sich in Ihrem dezentralen Multiprojekt bereits ein namensgleiches AS-Projekt im
Zielpfad befindet, archivieren Sie dieses Projekt für eine spätere Wiederverwendung und
löschen Sie es anschließend aus dem DMP.
2. Dearchivieren Sie das übergebende Projekt in den Zielpfad des dezentralen Multiprojekts.
Datei > Dearchivieren > Datei auswählen und Open klicken > Zielverzeichnis auswählen
und OK > OK > Sollen die Verweise auf das Multiprojekt entfernt werden? Ja > Ja
3. Dearchivieren Sie die übergebende Stammdatenbibliothek in das gleiche Verzeichnis.
Öffnen Sie das dearchivierte Projekt, löschen Sie das Objekt "Batch Anlage", entfernen Sie die
ISA-88 Typisierungen und passen Sie die AS Adresse (MAC Adresse) an, wenn dies
erforderlich ist. Die projektierten S7-Verbindungen können im Projekt verbleiben.
Diesbezügliche Systemwarnungen können Sie ignorieren.
– Projekt selektieren und anschließend im Datenfenster die Batch Anlage selektieren >
rechte Maustaste drücken und im Kontextmenü auf "Löschen" klicken.
– In der Technologischen Sicht den Ordner der Batch-Anlage selektieren und im
Kontextmenü auf "Objekteigenschaften klicken > Im Register " ISA-88 Typisierung" aus
dem Auswahlfeld "<neutral>" wählen > OK. An allen unterlagerten Hierarchieordnern
werden die BATCH-Kennungen aufgehoben.
4. Nehmen Sie das Projekt und die Stammdatenbibliothek in das dezentrale Multiprojekt auf.
Selektieren Sie Ihren Multiprojektordner und wählen Sie im Kontextmenü Multiprojekt > In
Multiprojekt einfügen > Wählen Sie das Projekt bzw. die Stammdatenbibliothek und klicken
Sie OK. Legen Sie die eingefügte Bibliothek als Stammdatenbibliothek fest.
5. Führen Sie die Subnetze zusammen, bzw. gleichen Sie die Subnetze Netze im dezentralen
Multiprojekt ab.
Selektieren Sie den Multiprojektordner und klicken Sie im Kontextmenü auf Multiprojekt >
Projekte abgleichen > Im erscheinenden Dialog selektieren Sie im Navigationsfenster die
das Subnetz "Ethernet" und anschließend auf "Ausführen". Im erscheinenden Dialog
selektieren Sie das entsprechende Subnetz im Multiprojekt und übernehmen es mit dem
Rechtspfeil in das Fenster "Zusammengeführt". Öffnen Sie im Fenster "Zusammengeführt"
den angezeigten Ordner, um zu prüfen, ob das Subnetz zusammengeführt wurde.
Anschließend klicken Sie auf die Schaltfläche OK > Übernehmen.
6. Projektieren Sie zu Testzwecken eine S7-Verbindung vom AS zur OS.
Öffnen Sie NetPro > Selektieren Sie in dem AS die CPU > Markieren Sie eine freie Position in
der Verbindungstabelle und klicken Sie im Kontextmenü auf "Neue Verbindung einfügen" >.
Im Dialog "Neue Verbindung einfügen" selektieren Sie im Ordner "Im Multiprojekt: xxx" die
"WinCC Applikation" und klicken auf OK > Im Dialog "Eigenschaften S7-Verbindung" wählen
Sie unter Verbindungsweg die lokale - und die Partnerschnittstelle aus den jeweiligen
Klapplisten und klicken auf OK.
7. Fügen Sie das Objekt Batch-Anlage in Ihr Projekt ein.
Selektieren Sie in der technologischen Sicht den Multiprojektordner und klicken Sie im
Kontextmenü auf Neues Objekt einfügen > Batch Anlage.
8. Typisieren Sie Ihre Batch-Anlage.
Selektieren Sie den obersten Hierarchieordner und klicken Sie im Kontextmenü auf
"Objekteigenschaften" > Im Dialog Eigenschaften, Register " ISA-88 Typisierung", wählen Sie
als Objekttyp "Anlage" und klicken auf OK. Der Ordner der Batch-Anlage wird hellgrün
hinterlegt.
9. Ist der Batch Anlagenname in allen Projekten im ZMP mit dem Anlagennamen auf MP Ebene
identisch? Ist die richtige Stammdatenbibliothek eingebunden?
– Vergleichen Sie die Projektnamen innerhalb beider Multiprojekte. Den Projektnamen
innerhalb des ZMPs mit dem Projektnamen innerhalb des DMPs. Die Namen müssen
identisch sein.
– Vergleichen Sie die Namensgebung der Stammdatenbibliothek innerhalb beider
Multiprojekte.
10.Übersetzen und laden Sie das AS ihres eingefügten Projekts.
[Link] Sie Ihre OS an und anschließend übersetzen und laden Sie diese.
[Link] Sie die Batch Anlage, Generieren und propagieren Sie die Batch-Typen, führen
Sie die Batch-Instanzen zusammen, übertragen Sie die Meldungen zur OS und laden Sie die
Batch Daten.
[Link] Sie die Batch Daten im Batch Control Center (BCC).
Hinweis
Um ein fehlerfreies "Aktualisieren" der Batch Daten zu gewähren, dürfen Sie Namen von
Typobjekten, Funktionstypen, etc. nicht ändern. Ggf. müssen Sie die Objektzuordnung im
Batch Control Center über den Dialog "Anlage aktualisieren" manuell anpassen.
Ergebnis
Sie haben ein Projekt eines ZMPs von einer zentralen ES in ein Multiprojekt an eine dezentrale
ES übergeben. Um im Prozessbetrieb die neu projektierten Funktionen zu testen, haben Sie eine
neue S7-Verbindung angelegt und alle ES-Daten übersetzt und in das AS geladen. Zusätzlich
haben Sie die Batch-Anlage aktualisiert und die Batch-Daten an die entsprechenden
Komponenten verteilt. Um Chargen abzufahren haben Sie eine neue Batch-Anlage angelegt
und Rezepte erstellt.
Einleitung
Sie möchten das eingefügte Projekt bearbeiten und im Prozessbetrieb testen. Anschließend
archivieren Sie das Projekt für die Übergabe an das ZMP. Belassen Sie das übergebende Projekt
und die Stammdatenbibliothek innerhalb des DMPs für evtl. nötige Änderungen.
Vorgehen
Nachdem alle Tests abgeschlossen sind, archivieren Sie Ihr Projekt als Anwenderprojekt unter
einem neuen Projektpfad und schließen alle Projekte.
Datei > Archivieren > Projekt auswählen > OK > Archiv und Pfad auswählen > Speichern.
Ergebnis
Sie haben das Projekt, bzw. Ihre Projekte weiter bearbeitet und im Prozessbetrieb getestet.
Anschließend haben Sie das Projekt als Anwenderprojekt archiviert, um es wieder in das ZMP
aufzunehmen.
Einleitung
In diesem Schritt binden Sie das Projekt wieder in das ZMP ein.
Voraussetzungen
• Sie haben das Projekt des DMPs als Archivdatei erhalten.
• Es wurden keine Änderungen an der Stammdatenbibliothek vorgenommen.
Vorgehen
1. Falls bereits ein namensgleiches Projekt im Zielpfad des ZMPs vorhanden ist, löschen Sie
dieses.
Im SIMATIC Manager > Datei > Löschen > Register Anwenderprojekte > Projekt
selektieren > OK > Ja OK.
2. Dearchivieren Sie das Projekt in den Zielpfad des ZMPs.
Im SIMATIC Manager > Datei > Dearchivieren > Archiv auswählen > Öffnen >
Zielverzeichnis auswählen > OK > OK > Ja > Ja.
Hinweis
Warndialog "Dearchivieren". Sollen die Verweise auf dieses Multiprojekt entfernt werden? Ja.
3. Löschen Sie die zu Testzwecken projektierte S7-Verbindung für die Kommunikation zwischen
AS und OS.
Öffnen Sie NetPro > Selektieren Sie im AS die CPU > Selektieren Sie die zuvor eingefügte S7-
Verbindung > Im Kontextmenü > Löschen.
Hinweis
Haben Sie AS-Adressen von bestehenden S7-Verbindungen verändert, sind die Adressen des
ursprünglichen ZMPs wieder einzustellen.
4. Entfernen Sie die BATCH Anlagenkennung (ISA-88 Typisierung) und löschen Sie das Objekt
"Batch-Anlage".
– Selektieren Sie in der technologischen Sicht den Ordner der Batch-Anlage in Ihrem
Projekt > Im Kontextmenü > Objekteigenschaften > S88-Typisierung > <neutral>
auswählen > OK. Die hellgrüne Batch-Kennung wird im Ordnersymbol entfernt.
– Selektieren Sie das Projekt in der technologischen Sicht > Selektieren Sie im Datenfenster
die Batch-Anlage > Im Kontextmenü > Löschen > OK.
5. Folgende Überprüfungen sollten Sie durchführen.
Haben Sie das Projekt zuvor aus dem ZMP entfernt?
Sind alle Batch-Kennungen zuvor entfernt worden?
Ist der Name des obersten Hierarchieordners in allen Projekten identisch?
Entspricht die MAC Adresse des AS den ZMP Einstellungen?
6. Nehmen Sie das Projekt in das ZMP auf.
Im SIMATIC Manager > Multiprojektordner selektieren > Im Kontextmenü >
Multiprojekt > In Multiprojekt einfügen > Register Anwenderobjekte > Projekt
auswählen > OK. Alternativ: Durchsuchen und zum entsprechendem Pfad navigieren.
7. Führen Sie die Ethernet Subnetze zusammen.
IM SIMATIC Manager > Multiprojektordner selektieren > Im Kontextmenü >
Multiprojekt > Projekte abgleichen > Ethernet selektieren > Ausführen > Subnetz im
Multiprojekt selektieren > Mit Pfeil rechts zusammenführen > OK > Übernehmen.
8. Überprüfen Sie, ob die S7-Verbindung zwischen dem AS und der OS im ZMP besteht und
zuvor im DMP gelöscht wurde. Speichern Sie NetPro.
– Öffnen Sie NetPro, Selektieren Sie innerhalb des AS die CPU und überprüfen Sie die S7-
Verbindung in der Verbindungstabelle.
– Selektieren Sie die innerhalb der OS die WinCC Applikation und überprüfen Sie die S7-
Verbindung in der Verbindungstabelle.
9. Fügen Sie die Batch Anlage und die ISA-88 Typisierung hinzu.
– In der technologischen Sicht im SIMATIC Manager > Selektieren Sie das Projekt > Im
Kontextmenü > Neues Objekt einfügen > Batch-Anlage.
– Selektieren Sie den Anlagenordner in der technologischen Sicht > Im Kontextmenü >
Objekteigenschaften > Register "S88-Typisierung" > Objekttyp "Anlage" auswählen >
OK. Der Ordner der Batch-Anlage wird hellgrün gefärbt.
[Link]üfen Sie, ob der Name der Batch Anlage in allen Projekten im ZMP mit dem Namen der
Batch-Anlage auf MP-Ebene identisch ist.
In der technologischen Sicht des SIMATIC Managers überprüfen Sie die Hierarchienamen und
den Batch-Anlagennamen im gesamten MP.
11.Übersetzen und Laden Sie die AS-Objekte (CFC-Pläne) und die OS-Objekte Ihres
Multiprojekts.
[Link] Sie die Batch Anlage, Generieren und propagieren Sie die Batch-Typen, führen
Sie die Batch-Instanzen zusammen, übertragen Sie die Meldungen zur OS und laden Sie die
Batch Daten.
[Link] Sie die Batch Daten im Batch Control Center (BCC).
Ergebnis
Sie haben das Projekt wieder in das originale ZMP eingefügt. Im Projekt haben Sie alle
Vorbereitungen getroffen, um den Prozessbetrieb zu starten.
Einleitung
Wenn die Vorgehensweisen und die Voraussetzungen der einzelnen Projektierungen nicht
eingehalten werden, können folgende Fehler auftreten:
• Die Batch-Daten im ZMP und allen Projekten werden unplausibel
• Die Batch-Daten in der Batch-Datenbank werden unplausibel
• SFC-Typen wurden ohne Rücksprache in der übergebenden Stammdatenbibliothek
geändert.
Problembehandlungen
Wie werden derartige Probleme vermieden?
3. Aktualisieren Sie die Batch-Anlage, Generieren und propagieren Sie die Batch-Typen, führen
Sie die Batch-Instanzen zusammen und übertragen Sie die Meldungen zur OS.
In den Batch-Typen befinden sich nur noch die von Ihnen manuell erzeugten Typen. Die
Batch-Instanzen sind ebenfalls leer.
4. Fügen Sie eine Batch-Anlage und die ISA-88 Typisierung in allen AS-Projekten des
Multiprojektes wieder hinzu. Ausgenommen die OS-Projekte bestehen noch.
5. Aktualisieren Sie die Batch-Anlage, Generieren und propagieren Sie die Batch-Typen, führen
Sie die Batch-Instanzen zusammen, übertragen Sie die Meldungen zur OS und Laden Sie die
Batch-Daten.
In den Batch-Typen befinden sich nun wieder die generierten Typen. Die Batch-Instanzen
haben Sie zusammengeführt.
6. Überprüfen Sie, ob alle Funktionsbausteine und SFC-Typen in allen Projekten des ZMPs
identisch sind und die gleiche Version aufweisen. Am einfachsten ist dieses zu
gewährleisten, indem Sie die Funktionsbausteine der Stammdatenbibliothek in allen
Projekten (AS-Projekte) abgleichen. Zusätzlich kopieren Sie die SFC-Typen in alle Planordner
der S7-Programme.
– Selektieren Sie den Bausteinordner innerhalb Ihres S7-Programms in Ihrem
eingebundenen Projekt. Wählen Sie Extras > Pläne > Bausteintypen aktualisieren.
Wählen Sie das zu prüfende S7-Programm aus und klicken Sie auf Weiter.
Ist keine Aktualisierung erforderlich, wird dieses mit einem Haken im Optionskästchen
"Status" angezeigt. Ist eine Aktualisierung erforderlich, wird der Dialog "Aktualisierung"
angezeigt. Wählen Sie die Bausteintypen aus, die aktualisiert werden sollen. Prüfen Sie
das Protokoll und beenden Sie den Assistenten.
– Kopieren Sie die SFC-Typen im Planordner Ihres eingebundenen Projekts in alle
Planordner innerhalb des ZMPs.
2. Starten Sie den BATCH Start-Koordinator. Öffnen Sie das BATCH Control Center und wählen
Sie Programm > Neue Anlage. Aktualisieren Sie die Batch-Anlagendaten.
3. Importieren Sie Ihre Grundrezepte, Bibliotheken, Formulas aus einer aktuellen Export-Datei
oder einer Restore-Datei.
Hinweis
Nehmen Sie für die Vorgehensschritte eins und drei Rücksprache mit Ihrem Siemens Service
Ingenieur. Es dürfen keine Batch-Daten verloren gehen.
Hinweis
Nehmen Sie Rücksprache mit dem Siemens Service Ingenieur. Auf keinen Fall dürfen Batch-
Daten verloren gehen.
Projektierungsbedingungen
Damit SIMATIC BATCH mit mehreren PCS 7 OS im Projekttyp Einzelplatz-Projekt als
Mehrfachredundanz betrieben werden kann, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Auf einer der PCS 7 OS muss ein SIMATIC BATCH Server installiert sein.
2. Sämtliche für SIMATIC BATCH relevanten Automatisierungssysteme müssen mit dieser PCS 7
OS verbunden sein.
3. Sämtliche S7-Programme, der für SIMATIC BATCH relevanten Automatisierungssysteme,
müssen im Übersetzungsmodus "AS-orientiert" in diese PCS 7 OS übersetzt und geladen sein.
Im Konfigurationsbeispiel sind das die S7‑Programme der AS 1, AS 2 und AS 3.
4. Diese PCS 7 OS muss als Melde-OS festgelegt sein.
Konfigurationsbeispiel
Symbol Bedeutung
Ohne Zustandssymbol. Keine Verbindung zum BATCH Projekt. Das BATCH Projekt ist
nicht geladen und SIMATIC BATCH wartet auf BATCH Daten. Oder die BATCH Daten
sind geladen, jedoch die Server Applikationen noch nicht gestartet.
SIMATIC BATCH ist bereit (Ready). Das BATCH Projekt ist geladen und gestartet.
Hinweis
Kombinierte Zustände mit Processing, Switch up, Running Prepared, Switch down, Listening
Prepared werden temporär, z. B. während einer Redundanzumschaltung des BATCH Servers
durchlaufen.
Weitere Information
BATCH Start-Koordinator (Seite 43)
Voraussetzung
Um das BatchCC oder den BATCH Rezepteditor zu starten, muss der BATCH Start-Koordinator
gestartet sein und den Status "Läuft" in der Infoleiste anzeigen. Das Symbol sieht
folgendermaßen aus:
Ergebnis
Nach Auswahl wird das BatchCC mit dem ausgewählten Projekt gestartet. Bei Anwahl eines
Projekte ohne Verbindung wird die Applikation beendet.
Siehe auch
Aufbau des Hauptfensters (BatchCC) (Seite 282)
Online-Hilfe
Sie können die Online-Hilfe auf verschiedene Arten aufrufen:
Schriftgröße ändern
Mit dem Menübefehl Optionen > Schriftart im Hilfefenster können Sie die Schriftgröße auf
"Klein", "Normal" oder "Groß" stellen.
Hinweis
Starten Sie das Batch Control Center oder den BATCH Rezepteditor aus einem WinCC Bild im
Prozessbetrieb, steht Ihnen aus Sicherheitsgründen keine Online-Hilfe zur Verfügung.
Hinweis
Das im BatchCC vorhandene Ausgabefenster für WinCC Meldungen wird nur aktualisiert, wenn
sich auf dem gleichen PC eine laufende WinCC Applikation befindet (OS Server oder OS Client).
In allen anderen Fällen kann das Ausgabefenster zwar geöffnet werden, es erfolgt aber keine
Meldungsausgabe.
Titelleiste
In der Titelzeile des Hauptfensters befinden sich die Systemschaltflächen mit denen Sie:
• das BatchCC beenden,
• das Hauptfenster auf sein Symbol reduzieren,
• das Hauptfenster auf seine normale Größe wiederherstellen und
• das Hauptfenster als Vollbild darstellen können.
Menüleiste
Die Menüleiste ist am oberen Rand des Hauptfensters angeordnet. Ihre Funktionen wirken auf
das aktive Arbeitsfenster. Sie können stets nur die Menüpunkte anwählen, die im aktuellen
Zustand des Objektes sinnvoll sind. Beispielsweise können Sie den
Menübefehl Bearbeiten > Löschen nur dann anwählen, wenn mindestens ein Objekt selektiert
ist. Nicht anwählbare Menüpunkte sind grau dargestellt.
Funktionsleiste / Symbolleiste
Die Funktionsleiste befindet sich unterhalb der Menüleiste. Sie enthält eine Reihe von Symbolen
mit häufig benötigten Funktionen der Menüleiste. Welche Funktion dem einzelnen Symbol
hinterlegt ist, können Sie feststellen, indem Sie den Mauszeiger auf ein Symbol positionieren
(nicht klicken). Es erscheint dann ein kleines Feld mit der Bezeichnung. In der Statuszeile werden
ausführliche Informationen dazu angezeigt. Das Anklicken des Symbols löst die Funktion aus.
Nicht anwählbare Symbole sind grau dargestellt.
Statuszeile
Am unteren Rand der Benutzeroberfläche befindet sich die Statuszeile, die wichtige
Informationen und Zustände anzeigt. Der Inhalt ändert sich je nach Bedienung und
Objektzustand. Bei Bedarf wird auch eine Fortschrittsanzeige für etwas länger andauernde
Vorgänge in der Statuszeile angezeigt.
Im linken Teil der Statuszeile sehen Sie die kontextabhängigen Informationen, z. B.
Erklärungen zu Menübefehlen, Bedienaufforderungen oder Fehlermeldungen.
Im rechten Teil der Statuszeile werden der aktuell eingeloggte Benutzer, die aktuelle Uhrzeit
und der Status des BATCH Control Servers, bzw. bei Redundanz der BATCH Control Server,
angezeigt.
Redundanzstatus Symbole
Die Verbindung zu den BATCH Control Servern kann folgende Status annehmen.
Siehe auch
Objekte und Objekthierarchie (Seite 306)
Übersichtslisten (Seite 295)
Wählen Sie den Menübefehl Extras > Einstellungen > Benutzereinstellungen. Mit
dieser Funktion wird das nachfolgende Dialogfeld geöffnet, in dem Sie individuelle
Benutzereinstellungen vornehmen können.
Informieren Sie sich über die Schaltfläche "Hilfe" in der Online-Hilfe zu den verschiedenen
Projekt- bzw. Benutzereinstellungen.
Einleitung
Benutzerspezifische Sitzungsinformationen werden beim Abmelden z. B. über SIMATIC Logon
dauerhaft und automatisch gespeichert und Ihnen bei erneutem Anmelden, auch an einem
anderen PC im Netzwerk, unter Ihrem Login wieder zugewiesen. Diese Funktionalität steht
Ihnen im BATCH Control Center wie auch im Rezepteditor zur Verfügung.
Einschränkungen
• Projekteinstellungen: Projekteinstellungen gehören nicht zu benutzerspezifischen
Sitzungsinformationen.
• Backup / Restore: Sitzungsinformationen werden nicht im Backup-File gesichert.
Randbedingungen
Die aufgeführten Randbedingungen gelten für beide Client-Applikationen, das BATCH Control
Center und den Rezepteditor:
• Wenn Sie kein SIMATIC Logon einsetzen, verwenden die Applikationen den in Windows
angemeldeten Benutzer.
• Verwenden Sie SIMATIC Logon, dann verwenden die Applikationen den in SIMATIC Logon
angemeldeten Benutzer.
• Ist bei SIMATIC Logon die Option "Default User" aktiviert, so wird nach einem Abmelden des
aktuellen angemeldeten Benutzers automatisch von SIMATIC Logon der "Default User"
eingeloggt. Für SIMATIC BATCH ist dieser Automatismus transparent. Auch für diesen
Benutzer wird ein Sitzungsprofil in der Batch-Datenbank erzeugt und verwaltet.
• Ist ein Benutzer an mehr als einem PC gleichzeitig angemeldet, so werden Änderungen
seiner Sitzungsinformationen auf dem anderen PC nicht sofort (während der aktuellen
Sitzung) angezeigt.
Beispiel:
Beendet ein Benutzer seine Sitzung auf einem Rechner "A" und hat vorher
Sitzungsinformationen auf Rechner "B" verändert, so wird er nach einem erneuten Anmelden
auf Rechner "A" diejenigen Sitzungsinformation vorfinden, die über Rechner "B" in der
Datenbank abgelegt worden sind.
• Elektronische Signatur
• Synchronisation
Weitere Information
Attribut "PropertiesTabOrderAndVisibility" (Seite 718)
In Registern der Eigenschaften Dialoge von RPEs Spalten ein- bzw. ausblenden
Um die Anzahl von Spalten in folgenden Registern der Eigenschaften Dialoge von RPEs
benutzerspezifisch anzupassen, ist keine spezielle Systemeinstellung vorhanden oder nötig:
• Transferparameter
• Eingangsstoff
• Stoffausstoß
• Parameter
Sind z. B. im Eigenschaften Dialog eines RPE im Register "Parameter" Werte vorhanden, dann
wird eine Schaltfläche zum Ein- bzw. Ausblenden folgender Tabellenspalten angezeigt. Alle
aufgeführten Spalten werden gemeinsam ein- bzw. ausgeblendet.
• Datentyp
• Quelle
• Ziel
• IST-Wert ID
• SOLL-Wert ID
• Anzeigen
• Änderbar
• Sofort wirksam
• Formel
• Extern sichtbar
• Datentyp
Systemverhalten
Diese benutzerdefinierte Anpassung ist für alle BATCH Client-Anwendungen, wie BCC, RZE und
Betrachter für archivierte Chargen identisch.
Die Standardeinstellung ist, alle oben aufgeführten Spalten ausblenden. Änderungen an der
Spaltendarstellung stehen nur so lange an, wie der Dialog geöffnet ist und werden nicht
permanent benutzerspezifisch gespeichert.
Im Vorlagenbild zu den BATCH OS Controls ist im Control OS Properties mit Hilfe von WinCC
Dynamisierung ein Optionskästchen projektiert, welches ebenfalls die oben genannten
Tabellenspalten ein- bzw. ausblendet. Bei der Verwendung der Tooltip Anzeige heißt das
Optionskästchen "Erweiterte Parameteranzeige".
Weitere Information
Register "Parameter" (Seite 866)
0HQ¾%HDUEHLWHQ .RQWH[WPHQ¾]XP2EMHNW
6WDWXVGHU%$7&+6HUYHU $QJHPHOGHWHU%HQXW]HU
Bild 10-1 Auswählen der Funktionen
Generelle Funktionen
Einige grundlegende Handlungen an Objekten sind für alle Objekte gleich. Diese prinzipiellen
Handlungsfolgen finden Sie nachfolgend zusammengefasst. Die Kenntnis wird in den
nachfolgenden Informationen bei der Beschreibung von Vorgehensweisen als bekannt
vorausgesetzt.
[Link] Übersichtslisten
Wofür Übersichtslisten?
In Übersichtslisten werden sinnvolle Informationen zu ausgewählten Objekten aus dem
BatchCC zusammengestellt. Mit Übersichtlisten lässt sich Ihre Batch-Anlage einfach verwalten.
Zu den in Listen enthaltenen Objekten werden im Kontextmenü verwendbare
Bedienfunktionen angeboten.
Beispiel
Liste Beschreibung
Auftragskategorieliste Liste mit allen Auftragskategorien der Anlage.
Vor der Anwahl muss der Ordner "Aufträge" im BatchCC selektiert sein.
Produktionsauftragsliste Liste mit Produktionsaufträgen:
• Wenn der Ordner vom Typ "Aufträge" selektiert ist, dann werden alle Produktionsaufträge
angezeigt.
• Wenn ein Ordner vom Typ "Auftragskategorie" selektiert ist, dann werden die zu dieser Kate‐
gorie vorhandenen Produktionsaufträge angezeigt.
Chargen-Planungsliste Liste mit allen Chargen, die geplant, freigegeben und gesperrt sind. Über Befehle im Kontextmenü
zu einer oder mehreren markierten Chargen können Chargen gesteuert werden. Die Statusan‐
zeige an jeder aufgeführten Charge wird dynamisch aktualisiert.
Chargen werden vom System, je nach ihrem Status, von der Chargen-Planungs- über die Chargen-
Status- in die Chargen-Ergebnisliste verschoben.
Szenario: Wenn aus dieser Liste heraus eine Charge gestartet wird, dann bleibt diese Charge in der
Liste weiterhin sichtbar und erhält den neuen Status "Läuft". Gleichzeitig wird die Charge in die
Chargen-Statusliste verschoben. Sobald die Charge beendet ist, wird sie in die Chargen-Ergeb‐
nisliste verschoben.
Der Inhalt der Chargen-Planungsliste wird erst nach erneutem Öffnen aktualisiert und die in die
Chargen-Statusliste verschobene Charge nicht mehr angezeigt.
Liste Beschreibung
Chargen-Statusliste Liste mit allen Chargen mit Status freigegeben, läuft, angehalten, wartend, gesperrt und Fehler.
Über das Kontextmenü zu einer oder mehreren markierten Chargen können Chargen gesteuert
werden. Die Statusanzeige an jeder aufgeführten Charge wird dynamisch aktualisiert.
Chargen werden vom System, je nach ihrem Status, von der Chargen-Planungs- über die Chargen-
Status- in die Chargen-Ergebnisliste verschoben.
Der Inhalt der Chargen-Statusliste wird erst nach erneutem Öffnen aktualisiert und die in die
Chargen-Ergebnisliste verschobene Charge nicht mehr aufgeführt.
Chargen-Ergebnisliste Liste mit allen beendeten, abgebrochenen, stornierten, archivierten, gestoppten und abgeschlos‐
senen Chargen. Über das Kontextmenü zu einer oder mehreren Chargen können diese abge‐
schlossenen, archiviert und gelöscht werden.
Chargen werden vom System, je nach ihrem Status, von der Chargen-Planungs- über die Chargen-
Status- in die Chargen-Ergebnisliste verschoben.
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Alles markieren
Mit CRTL+A oder mit Menübefehl Bearbeiten > Alles markieren können alle Objekte einer Liste
selektiert werden, z B. um alle Chargen über Kontextmenü frei zu geben.
Weitere Information
Status der Chargen (Seite 414)
Voraussetzung
Auf dem BATCH Client-PC läuft eine PCS 7 OS (WinCC) im Prozessbetrieb.
Ausgabefenster
Alle Meldungen der Chargensteuerung (Systemmeldungen, Prozessmeldungen,
Fehlermeldungen), die in den WinCC-Archiven verwaltet werden, können auch im BatchCC zur
Anzeige gebracht werden.
Dazu kann das Meldefenster der PCS 7 OS (WinCC Alarm Control) in einem eigenen
Ausgabefenster im BatchCC geöffnet werden.
Das Ausgabefenster öffnen Sie über den Menübefehl Ansicht > Symbolleisten > Ausgabe.
Anpassungen
• Es können die Eigenschaften des Meldefensters - wie von WinCC gewohnt - angepasst
werden, z. B. die angezeigten Spalten der Meldezeile und die Selektion der Meldungen.
• Die Benutzereinstellungen werden in der globalen Datenbank gespeichert und beim
nächsten Start von BatchCC wieder hergestellt. Ausgenommen hiervon sind einige für
SIMATIC BATCH sinnvolle Einstellungen wie z. B. die Selektion auf BATCH-Meldungen.
• Markieren Sie eine Meldezeile und klicken Sie im Kontextmenü auf den Befehl "Steuerrezept
öffnen". Damit öffnen Sie das zur Meldung passende Steuerrezept.
Symbol Bedeutung
Fehlerstatus: Abgeschlossen
Fehlerstatus: Zurückgesetzt
Fehlerstatus: Gegangen
Fehlerstatus: Anstehend
Fehlertyp: Fehler
Fehlertyp: Information
Fehlertyp: Warnung
Meldetexte
Während der Chargenbearbeitung werden Meldungen zu auftretenden
Warngrenzverletzungen oder Fehlern angezeigt. Einige Beispiele sind nachfolgend beschrieben:
• Fehler an der Technischen Einrichtung wie z. B. anstehender externer Fehler
• Fehler durch fehlende Lizenzen, z. B. zu wenige UNIT Lizenzen, keine SIMATIC BATCH Server
Lizenz
• Fehler bei der Belegung, z. B. Rezeptelement wartet auf Teilanlagenbelegung
• Fehler bei Verbindungen, z. B. keine Verbindung zum Automatisierungssystem
• Fehler bei Transitionsbedingungen
• Zeitüberschreitung bei Chargen- oder Schrittkommandos
Tabellenaufbau
Jede Meldung wird in einer Tabellenzeile aufgeführt. Zu allen Meldungen werden Typ, Status,
Name, Pfad, Meldetext und Zeitstempel angegeben. Wenn Sie eine Meldung in der Tabelle
markieren, dann wird der Meldetext unten in einem Beschreibungsfeld angezeigt.
Chargeninformationsfenster anordnen
Das Chargeninformationsfenster können Sie über das Menü Ansicht > Symbolleisten ein- oder
ausblenden. Das Fenster lässt sich beliebig verschieben und lässt sich als Register zusammen mit
anderen Fenstern kombinieren.
Um das Fenster neu zu positionieren, klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Titelleiste
und halten die Maustaste dedrückt. Beim Verschieben werden Positionssymbole für die
Anordnung des Fensters dargestellt. Verschieben Sie das Fenster auf eines der Symbole.
Wenn Sie das Fenster auf das innere Positionssymbol innerhalb eines dargestellten Fensters
verschieben, dann wird das Fenster als weiteres Register dargestellt. Mit einem Doppelklick
auf die Titelleiste lösen Sie das Fenster wieder heraus.
[Link] Verweisfenster
In das Fenster "Verweise" können Sie Objekte aus dem Navigationsfenster des BatchCC, z. B.
Chargen, Grundrezepte und Stoffe per Drag&Drop ablegen. Klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf einen Verweissymbol im Verweisfenster werden Ihnen im Kontextmenü die
möglichen Befehle zur Auswahl angeboten. Diese sind identisch mit denen, die Ihnen im
Navigationsfenster angeboten werden.
Schnellzugriff
Das Verweis-Fenster stellt eine Art Schnellzugriff für häufig verwendete Objekte dar. Sie
ersparen sich die Navigation durch die Ordnerstrukturen im Navigationsfenster des BatchCC.
Das Verweis-Fenster können Sie ein- oder ausblenden.
Beispiel
Legen Sie dort z. B. ein Grundrezept ab, können Sie dieses über die Funktion "Öffnen" im
Kontextmenü zur weiteren Bearbeitung sofort im Rezepteditor öffnen.
[Link] Logbuch
Im Logbuch werden Benutzeraktionen aufgezeichnet, die Sie im BatchCC durchgeführt haben.
Benutzeraktionen werden verschiedenen Typen zugeordnet. Folgende Typen gibt es.
Typen Benutzeraktionen
Projekt Process Histrorian wurde aktiviert / deaktiviert
Anlage Anlagendaten durch Server aktiviert. Anlagendaten bereinigt
Bibliothekselement Bibliothekselement gelöscht
Grundrezept Grundrezept gelöscht
Formula-Kategorie Formula-Kategorie
Formel Formula gelöscht
Auftragskategorie Auftragskategorie gelöscht
Typen Benutzeraktionen
Auftrag Auftrag gelöscht
Charge Charge gelöscht
Stoffe Stoffe gelöscht
Rolle Rolle in der Benutzerverwaltung gelöscht
Archive Restore aus einer Backup-Datei durchgeführt. Beim Restore wurde das Logbuch nicht importiert
Jede Benutzeraktion wird als Zeile mit speziellen Attributen innerhalb einer Tabelle
aufgeführt. Die Attribute von Benutzeraktionen werden in Spalten sortiert.
Folgende Attribute werden als Tabellenspalten dargestellt.
Spaltenname Bedeutung
Typ Typ der Benutzeraktion. Typen aus obiger Tabelle.
Aktion Benutzeraktion aus obiger Tabelle.
Name Der in der Spalte "Name" angezeigte Text bezieht sich auf den Typ der Benutzeraktion. Beispiel: Beim
Löschen einer Charge wird deren Chargenname angezeigt.
Datum Zeit und Datum der Benutzeraktion mit Angabe der Zeitzone.
Rechner In der Spalte "Rechner" wird der Computername von dem PC angegeben, auf dem die Benutzeraktion
durchgeführt wurde.
Benutzer Angabe des Benutzers, der an dem PC angemeldet ist.
Kommentar Anzeige eines Kommentartexts, der vom System oder vom Benutzer zur Aktion vordefinierte bzw.
eingegebene wurde. Kommentare werden in der Sprache angezeigt, in der sie erstellt wurden.
ChargenID/Code/etc. Bei Chargen wird die ChargenID angegeben. Bei einem Restore wird DB-Indent (SB8_) angegeben. Bei
Stoffen wird der Stoffname angezeigt.
Version Bei Benutzeraktionen an Objekten (Stoffe, Bibliothekselemente, Grundrezepte und Formulas) wird die
Version des Objekts angegeben.
Hinweis
• Ereignisse im Logbuch werden durch erneutes Öffnen des Logbuchs aktualisiert.
• Bei einem Restore ist es möglich, die Wiederherstellung des ewigen Logbuchs abzuwählen.
Das Optionskästchen heißt "ohne Logbuch". Damit wird ein noch leeres Logbuch im BatchCC
angelegt.
• Chargendaten, die beim Ändern von Prozessparametern entstehen, werden nicht im
Logbuch, sondern im Chargenbericht ausgegeben.
Objekt-Hierarchie
Vergleichbar zur Verzeichnisstruktur des Windows-Explorers mit Ordnern und Dateien, kann
auch im BatchCC eine Objekt-Hierarchie aufgebaut werden.
Oberster Ordner ist die Batch-Anlage mit der Rechteverwaltung. Innerhalb des Ordners
Batch-Anlage sind die Ordner für "Bibliotheken", "Grundrezepte", "Formulas", "Aufträge", und
"Stoffe" angeordnet. Innerhalb dieser Ordner können Sie weitere Strukturordner anlegen, in
denen die verschiedenen Objekte (Bibliotheken, Rezepte, Formulas, usw.) angelegt werden.
Doppelklicken Sie auf die Rechteverwaltung wird der Dialog "Rechteverwaltung" geöffnet.
Hinweis
Benutzerdefinierte Hierarchiestruktur
Zur besseren Strukturierung Ihre Anlage können Sie im BatchCC auch eine beliebig andere
benutzerdefinierte Hierarchiestruktur aus BATCH Objekten und Ordnern aufbauen. Die oberste
Ordnerebene kann nicht verändert bzw. frei definiert werden. Das betrifft die Ordner "Anlage",
"Bibliotheken", "Grundrezepte", "Formulas", "Aufträge", "Stoffe" und "Rechteverwaltung".
Weitere Information
• Bibliotheken mit Bibliotheksoperationen (Seite 308)
• Grundrezepte (Seite 309)
Ausführbare Funktionen
• Öffnen und Editieren von Rezepten (Seite 340)
• Eigenschaften der Bibliotheksoperationen festlegen (Seite 633)
• Prüfen der Plausibilität von Rezepten (Seite 354)
[Link] Grundrezepte
Ausführbare Funktionen
• Anlegen eines neuen Grundrezeptes (Seite 339)
• Öffnen und Editieren von Rezepten (Seite 340)
• Eigenschaften der Grundrezepte festlegen (Seite 340)
• Grundrezeptkopfparameter mit externer Formula verschalten (Seite 346)
• Arbeiten mit der Rezept-Übersichtsliste (Seite 348)
• Prüfen der Plausibilität von Rezepten (Seite 354)
• Freigabe von Rezepten zum Test (Seite 355)
• Freigabe von Rezepten zur Produktion (Seite 356)
• Status der Rezepte und Zustandsübergänge (Seite 357)
[Link] Formulas
Ausführbare Funktionen
• Anlegen einer neuen Formula-Kategorie (Seite 342)
• Eigenschaften der Formula-Kategorie festlegen (Seite 343)
• Anlegen einer neuen externen Formula (Seite 344)
• Eigenschaften der Formulas festlegen (Seite 345)
• Grundrezeptkopfparameter mit externer Formula verschalten (Seite 346)
• Arbeiten mit der Formula-Übersichtliste (Seite 349)
• Prüfen der Plausibilität von Formulas (Seite 356)
[Link] Produktionsaufträge
Ausführbare Funktionen
• Anlegen eines neuen Produktionsauftrages (Seite 390)
• Eigenschaften eines Produktionsauftrages festlegen (Seite 394)
• Chargen zum Produktionsauftrag ergänzen (Seite 395)
• Eigenschaften der Charge festlegen (z. B. Menge) (Seite 396)
• Startmodus der Chargenbearbeitung einstellen (Seite 398)
• Teilanlagenbelegung anzeigen und ggf. ändern (Seite 399)
• Verketten von Chargen (Seite 401)
• Anzeige der Laufzeit einer Charge (Seite 403)
• Arbeiten mit Übersichtslisten (Seite 295)
• Status der Chargen (Seite 414)
[Link] Stoffe
Ausführbare Funktionen
• Definieren der Stoffe (Seite 331)
• Bearbeiten der Qualität (Seite 332)
[Link] Rechteverwaltung
Ausführbare Funktionen
• Festlegen der Benutzerrechte (Seite 316)
• Ändern der Benutzerrechte (Seite 321)
• Anzeigen der Benutzerrechte (Seite 323)
Prinzipielle Vorgehensweise
• Die Definition von Benutzern, Benutzergruppen, die auf dem jeweiligen Windows-Server
verfügbar sind, und die Definition von Passwörtern werden zentral in Windows durchgeführt.
• Die Definition von Benutzerrollen für SIMATIC BATCH und deren Zuordnung zu den
definierten Windows-Benutzergruppen erfolgt mit der Software SIMATIC Logon.
• Innerhalb von SIMATIC BATCH (BatchCC) können ergänzend festgelegt werden:
– Benutzerrechte einer Benutzerrolle (global)
– Erlaubte Benutzerrollen pro Rechner (Rechner-spezifisch)
– Erlaubte Benutzerrollen pro Teilanlage (Teilanlagen-spezifisch)
• Die in SIMATIC PCS 7 enthaltenen Komponenten von SIMATIC BATCH werden über einen
zentralen Logon-Service mit den Daten des sich einloggenden Benutzers versorgt und über
mögliche Login-Wechsel informiert.
Hinweis
Benutzergruppen und Rollen
Ist ein Benutzer Mitglied mehrerer Windows Benutzergruppen, die verschiedenen Rollen in
SIMATIC BATCH zugewiesen sind, besitzt dieser Benutzer die Vereinigungsmenge der
Einzelrechte für alle zugewiesenen Rollen.
Superuser
Ein Administrator von SIMATIC BATCH nimmt die Benutzerrolle "Superuser" ein. Ein Benutzer der
Rolle Superuser hat alle Benutzerrechte in SIMATIC BATCH und er kann Änderungen in der
Rechteverwaltung vornehmen. Folgendes Symbol definiert einen Superuser:
Regeln zu Superuser
• Es gibt mindestens eine Rolle, deren Benutzer den Status "Superuser" aufweisen.
• In der Rollenverwaltung unter Extras > Rollenverwaltung im BatchCC können Sie den
Namen dieser und aller weiteren Rolle ändern. Dadurch ist nicht mehr einfach zu erkennen,
ob eine Rolle Superuser-Status hat oder nicht.
• SIMATIC BATCH legt eine Rolle "Superuser" standardmäßig beim Erzeugen der Datenhaltung
an.
• Werden einer Rolle über die Rechteverwaltung alle Rechte zugewiesen, alle Einträge mit
Haken versehen, ist diese Rolle nicht gleichzusetzen mit einer Rolle mit Superuser-Status.
• Die Rollen mit Superuser-Status haben per Definition immer alle Rechte und verfügen
darüber hinaus noch über zusätzliche Rechte, die anderen Benutzern nicht zugewiesen
werden können. Aus diesem Grund können die Rechte dieser Rollen nicht editiert werden:
Alle Haken sind in der Rechteverwaltung immer gesetzt.
Voraussetzungen
Auf jedem PC, der mit BATCH-Applikationen muss SIMATIC Logon installiert sein. SIMATIC Logon
besteht aus zwei Komponenten:
• SIMATIC Logon Rollenverwaltung (im BatchCC integriert)
• SIMATIC Logon Service (Anmeldedialoge)
3. Starten Sie den Rollenverwaltungsdialog im BatchCC mit dem Menübefehl Extras >
Rollenverwaltung.
Es erscheint der Dialog "SIMATIC Logon Rollenverwaltung":
– In der oberen Hälfte des Dialogfeldes kann man Benutzerrollen für SIMATIC BATCH
anlegen und diesen Benutzerrollen Windows-Benutzergruppen/Windows-Benutzer
zuordnen. Somit erhalten Windowsbenutzer in SIMATIC BATCH die zugeordneten Rechte
der BATCH Benutzerrollen.
– In der unteren Hälfte des Dialogfeldes kann man durch die Windows-Benutzergruppen/
Windows-Benutzer der verfügbaren Rechner und Domänen navigieren.
4. Legen Sie die Benutzerrollen für SIMATIC BATCH an und verknüpfen Sie die Benutzerrollen
mit einer Windows-Benutzergruppe/einem Windowsbenutzer.
Die hier aufgelisteten Benutzerrollen dienen als Vorlage zum Anlegen neuer Rollen. Jede
vom System vordefinierte Benutzerrolle hat spezielle Benutzerrechte innerhalb von SIMATIC
BATCH. Diese Benutzerrechte werden der neuen Benutzerrolle vererbt.
5. Klicken Sie doppelt auf die gewünschte Rolle im oberen Dialog und anschließend mit der
rechten Maustaste auf das Objekt "Gruppen und Benutzer". Klicken Sie im Kontextmenü auf
den einen Befehl "Bearbeiten". Der Dialog "Bearbeiten von Gruppen und Benutzern" wird
geöffnet. Dort markieren Sie die Windowsgruppe, bzw. den Windowsbenutzer, dem Sie der
entsprechenden Rolle hinzufügen möchten und verschieben Gruppe bzw. Benutzer mit der
roten Pfeiltaste in das Feld "Konfigurierte Gruppen und Benutzer".
Hinweis
Ausführliche Informationen
Ausführliche Informationen zur Vorgehensweise finden Sie in der Online-Hilfe und im
Handbuch SIMATIC Logon. Das Handbuch finden Sie im Windowsstartmenü über
Menübefehl Start > SIMATIC > Dokumentation > Sprache > SIMATIC Logon.
2. Klicken Sie auf den Menübefehl Extras > Rechteverwaltung oder den entsprechenden
Befehl aus der Funktionsleiste. Der Dialog "Rechteverwaltung" wird angezeigt.
3. Legen Sie im Register "Einzelrechte" für jede Benutzerrolle die Benutzerrechte fest:
4. Legen Sie im Register "Rechner und Teilanlagen" fest, an welchem Rechner bzw. an welcher
Teilanlage welche Benutzerrollen bedienen dürfen.
– Im Ordner "Alle Rechner" werden die Rechnernamen und darunter die Benutzerrollen
angezeigt.
– Im Ordner "Teilanlagen der Anlage" werden die Teilanlagen und darunter die
Benutzerrollen angezeigt.
Benutzerwechsel
Um einen Loginwechsel in einer BATCH-Anwendung (BATCH Rezepteditor, BatchCC)
durchzuführen, doppelklicken Sie in der Statuszeile der BATCH Anwendung unten rechts auf die
Logon-Anzeige. Alternativ können Sie auch auf das Schlüsselsymbol klicken oder im Menü
"Extras" den Befehl "Abmelden" verwenden.
Ergebnis
Der SIMATIC PCS 7 Logon-Service wird ausgelöst und ein neuer Logon-Dialog wird geöffnet.
Die Sprache für diesen Dialog stellen Sie in SIMATIC Logon, Register "Allgemein" ein. Sie
erreichen den Dialog über das Windows Startmenü Start > SIMATIC > SIMATIC Logon >
SIMATIC Logon konfigurieren. Mitglieder der Gruppe "Logon_Administrator", die durch die
Installation von SIMATIC Logon in der Windowsbenutzerverwaltung angelegt wird, können
sich anmelden. Für die Anmeldung verwenden Sie den Benutzernamen "logon" mit dem
dazugehörigen Passwort "logon".
Allgemeines
Die Benutzerrechte können im laufenden Betrieb, das heißt, während Sie ein Rezept erstellen
oder etwas anderes bearbeiten, geändert werden. Benutzerrechte können zu einem Zeitpunkt
nur von einer Person geändert werden. Einzelrechte der Rolle "Superuser" können Sie nicht
bearbeiten.
Voraussetzung
Um Benutzerrechte der verschiedenen Rollen zu ändern bzw. anzupassen, müssen Sie als
Benutzer der Rolle Superuser im BatchCC angemeldet sein.
Vorgehen:
1. Klicken Sie auf den Menübefehl Extras > Rechteverwaltung im BatchCC. Das Register
"Einzelrechte" des Dialogs "Rechteverwaltung" wird angezeigt.
2. Navigieren Sie durch die entsprechenden Benutzergruppen / Funktionen und ändern Sie die
Einzelrechte durch aktivieren bzw. deaktivieren von Optionskästchen.
3. Sichern Sie Ihre geänderten Einzelrechte der entsprechenden Rollen bzw. Benutzergruppen
mit "OK".
Vorgehen:
1. Klicken Sie auf den Menübefehl Extras > Rechteverwaltung im BatchCC. Das Register
Einzelrechte des Dialogs "Rechteverwaltung" wird geöffnet.
2. Im Register "Einzelrechte" können Sie sich über die Rechte aller Benutzerrollen informieren.
Navigieren Sie dazu in der Baumstruktur der Benutzerrollen bzw. Benutzergruppen /
Funktionen.
3. Im Register "Rechner und Teilanlagen" können Sie sich informieren, an welchem Rechner
bzw. an welcher Teilanlage, welche Benutzerrollen ausgeführt werden dürfen.
Weitere Information
Register "Rechner und Teilanlagen" (Seite 913)
Hinweis
Logische Abhängigkeiten zwischen Einzelrechten
Es gibt Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Funktionen (und damit auch den Rechten), die
nicht durch die Software abgefangen werden. Sie besitzen beispielsweise das Einzelrecht
"Grundrezept editieren" besitzen aber das Recht "Rezepteditor starten" nicht. Weil Sie das Recht
"Rezepteditor starten" nicht besitzen, können Sie das Recht "Grundrezept editieren" nicht
ausführen. Das bedeutet, dass Sie beide Rechte benötigen um ein Grundrezept zu editieren.
Hinweis
Software-Aktualisierung, Projektmigration mit neuen Einzelrechten
Bitte beachten Sie, dass Sie bei einer Software-Aktualisierung und einer Projektmigration nicht
von der Software darauf hingewiesen werden, dass neue Rollen in die Benutzerverwaltung
eingeführt wurden. Bitte prüfen Sie Ihre konfigurierten Rollen und stellen Sie sicher, dass Sie in
der Benutzerverwaltung die nötigen Rechte für die Bedienung besitzen. Es kann nötig sein, dass
Sie ein neues Einzelrecht der entsprechenden Rolle neu zuweisen, damit Sie den projektierten
Funktionsumfang weiterhin behalten.
Voraussetzungen
• Sie verwenden SIMATIC Logon.
• Sie besitzen die notwendigen Rechte im BatchCC und bei SIMATIC Logon, um die
Konfiguration durchzuführen.
Vorgehen
1. Öffnen den Dialog "SIMATIC Logon konfigurieren" über Start > SIMATIC > SIMATIC Logon >
SIMATIC Logon konfigurieren.
2. Aktivieren Sie das Optionskästchen "Ohne explizite Anmeldung folgende Daten benutzen"
im Dialog "SIMATIC Logon konfigurieren", Register "Allgemein".
3. Im Eingabefeld "Gruppe" geben Sie einen Namen ein. Bei "Benutzer" geben Sie einen Namen
eines Notfall-Operators ein. Der hier angebenen Name des Notfall-Operators wird im
BatchCC als angemeldeter Benutzername angezeigt.
4. Beenden Sie den Dialog mit "OK".
5. Öffnen Sie im BatchCC die Rollenverwaltung. Legen Sie eine neue Rolle mit dem Namen
"Emergency_Operator" an. Der Rolle muss kein Benutzer zugewiesen werden. Speichern Sie
die Rollenverwaltung.
6. Öffnen Sie im BatchCC die Rechteverwaltung. Im Register "Rechner und Teilanlagen" geben
Sie der neu angelegten Gruppe "Emergency_Operator" die Rechte für den PC und die
Teilanlagen. Aktivieren Sie dafür das Optionskästchen zu dieser Benutzergruppe.
7. Wechseln Sie in das Register "Einzelrechte" und stellen Sie die notwendigen Rechte, bzw.
Funktionen für die Gruppe "Emergency_Operator" ein. Beenden Sie den Dialog mit "OK".
Ergebnis
Wenn Sie sich jetzt vom BatchCC abmelden, dann wird automatisch der Notfall-Operator mit den
zugewiesenen Rechten im BatchCC angemeldet.
Voraussetzung
Die im Engineering System (ES) erstellten Batch-Anlagendaten wurden von der Engineering
Station aus auf die PCS 7 OS (Runtime PC) des BATCH Server geladen.
Vorgehen
1. Wählen Sie den Menübefehl Programm > Neue Anlage.
2. Selektieren Sie im Dialog die Zeile mit der neu einzulesenden Anlage und bestätigen Sie mit
"OK".
Ergebnis
Die Anlagendaten werden eingelesen und stehen nun im BATCH Control Center und BATCH
Rezepteditor zur Verfügung. Sie können nun mit der Projektierung der Rezepte und mit der
Chargenplanung beginnen.
Weitere Information
Aktualisieren der Anlagendaten bei Änderung im Engineering System (Seite 327)
Aktualisieren einer BATCH Anlage (Seite 329)
Register "Zuordnung" im Dialog "Aktualisieren der Anlage" (Seite 897)
Register "Vorschau" im Dialog "Aktualisieren der Anlage" (Seite 900)
Hinweis
Aktualisieren der Anlage auf dem BATCH Client
Das Aktualisieren der Anlagendaten läuft parallel, d. h., die Aktualisierung erfolgt immer nur auf
dem jeweiligen BATCH Client, auf dem diese Funktion gerade gestartet wurde. Alle anderen
BATCH Clients haben weiterhin Zugriff auf den BATCH Server, bzw. auf den Chargenprozess.
Eine Änderung von Grundrezepten, Bibliotheksoperationen, Formulas und Formula-Kategorien
sind jedoch in dieser Phase nicht möglich. Der Benutzer wird durch einen Dialog darauf
hingewiesen.
Voraussetzung
Die im Engineering System (ES) erstellten Batch-Anlagendaten wurden von der Engineering
Station aus auf den Runtime-Rechner des BATCH Server geladen.
• Die Druckeinstellungen vom BCC werden für Druck und Druckvorschau nicht verwendet. Für
Druck und Druckvorschau gelten die Druckeinstellungen des IE.
• Die Druckeinstellungen gelten für alle IE-Instanzen, unabhängig davon ob die
Druckeinstellungen über das Kontextmenü des IE in der Vorschau oder direkt über das
Kontextmenü des IE gemacht werden.
Zusätzlich gilt:
• Die Aktion Drucken führen Sie sowohl direkt im Dialog als auch über das Kontextmenü aus.
• Im Gegensatz dazu führen Sie die Druckvorschau ausschließlich über das Kontextmenü aus.
• Wenn der BCC aus WinCC heraus gestartet wird, wird der Tab „Vorschau" im Dialog
„Aktualisieren der Anlage" nicht angezeigt.
Zustand der Charge vor der Prü‐ Ergebnis der Prüfung Zustand der Charge nach der Prü‐
fung fung
Frei gegeben Charge ist OK Frei gegeben
Blockiert Charge ist OK Blockiert
Frei gegeben Charge ist fehlerhaft Freigabe ungültig
Blockiert Charge ist fehlerhaft Freigabe ungültig
Ist nach der Prüfung eine Charge im Zustand "Freigabe ungültig", können Sie diese Charge
nicht mehr verwenden. Diese können Sie nur noch löschen.
Weitere Information
Register "Zuordnung" im Dialog "Aktualisieren der Anlage" (Seite 897)
Register "Vorschau" im Dialog "Aktualisieren der Anlage" (Seite 900)
Voraussetzung
Die im Engineering System (ES) erstellten Batch-Anlagendaten wurden von der Engineering
Station aus auf den Runtime-Rechner des BATCH Server geladen.
Vorgehen
1. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Aktualisieren der Anlage.
2. Selektieren Sie im Dialog die Zeile mit dem geänderten Anlagenprojekt und bestätigen Sie
mit "OK".
Ergebnis: Es erscheint das Dialogfeld "Anlage aktualisieren". Nach dem Bestätigen dieses
Dialogs werden die Anlagendaten aktualisiert. Änderungen an den Objekten werden
überschrieben. Neue Objekte werden ergänzt.
Die Anzeige der Zuordnungen erfolgt nach folgenden Symbolen:
3. Nehmen Sie hier ggf. fehlende Zuordnungen zwischen den Objekten der alten und der
neuen Anlagenprojektierung vor. Markieren Sie das Objekt im linken Fenster, das eine
fehlende Zuordnung anzeigt. Markieren Sie im rechten oberen Fenster den Wert, der nicht
zugeordnet ist und führen Sie dazu auf dem Objekt ein Doppelklick aus.
4. Wiederholen Sie Schritt 3 für alle nicht zugeordneten Objekte und bestätigen Sie erst dann
Ihre Änderungen, indem Sie die Schaltfläche "OK" im Dialog betätigen.
Ergebnis
Die Anlagendaten werden aktualisiert. In dieser Zeit ist die Anlage für die Bearbeitung gesperrt.
Die Anlagenaktualisierung beinhaltet eine Plausibilitätsprüfung, in der alle in SIMATIC BATCH
verwendeten Objekte geprüft werden. Bei fehlerhaften Zuordnungen können in SIMATIC BATCH
verwendete Objekte unplausibel werden. In diesem Fall müssen Sie BATCH Objekte, wie
Grundrezepte, Bibliotheksoperationen oder Formulas, die nach der Plausibilitätsprüfung den
Zustand "Freigabe ungültig" aufweisen, anpassen und wieder frei geben. Laufende Chargen
sind von einer Anlagenaktualisierung nicht betroffen. Bereits frei gegebene Chargen, die nach
der Prüfung den Zustand "Freigabe ungültig" aufweisen, können Sie nicht mehr verwenden.
Löschen Sie solche Chargen und legen Sie eine neue Charge mit dem angepassten Grundrezept
an.
Weitere Information
Register "Zuordnung" im Dialog "Aktualisieren der Anlage" (Seite 897)
Register "Vorschau" im Dialog "Aktualisieren der Anlage" (Seite 900)
Aktualisieren der Anlagendaten bei Änderung im Engineering System (Seite 327)
Hinweis
Zentrale Stoffverwaltung
Wenn Sie eine zentrale Stoffverwaltung in Ihrem Haus haben, können Sie auch die Stoffe daraus
über die Anwenderschnittstelle (API) von SIMATIC BATCH in die Batch-Datenhaltung schreiben.
Regeln
• Der Stoff oder die Qualität können maximal 255 Zeichen besitzen.
• Der Stoff-Code ist alphanumerisch und kann maximal 16 Zeichen besitzen.
• Der Qualitäts-Code ist numerisch und im Bereich von 0 bis 2147483647 möglich.
• Der Stoffname sowie der Stoff-Code müssen eindeutig sein.
• Die Qualität und der Qualitätscode müssen innerhalb eines Stoffs eindeutig sein.
• Beim Löschen eines Stoffes wird überprüft, in welchen Rezepten, Bibliotheken und Formulas
er verwendet wird. Wenn dieser Stoff dort verwendet wird, dann kann er nicht gelöscht
werden.
10.5 Rezepte
nein BatchCC
BATCH Rezepteditor
starten starten
Voraussetzungen
erf¾llen: siehe
Grundrezept neu Projektierung ES Grundrezept
anlegen oder einf¾gen
bestehendes ¸ffnen
ES-Daten in
SIMATIC BATCH Grundrezept ¸ffnen
einlesen (BATCH Rezepteditor
wird gestartet)
Eigenschaften festlegen
(Rezeptkopf, TRP, ROP,
RF, SUB, Transitionen)
2
Ergebnis:
Grundrezept
Grundrezept ist im BatchCC
speichern
unter ¡Grundrezepte¡ abgelegt
Formula-Kategorie
ggf. zuweisen Eigenschaften
Rezeptkopf ggf. ¦ndern
Grundrezept
freigeben zum Test
Formula-Kategorie
ggf. zuweisen
Grundrezept
freigeben zur Produktion
Grundrezept
freigeben zum Test
Grundrezept freigeben
zur Produktion
Wie erstellt / bearbeitet man Bibliotheksoperationen und fügt sie in Grundrezepte ein?
nein
BATCH Rezepteditor BatchCC
starten starten
Voraussetzungen
1 erf¾llen: siehe
Projektierung ES Bibliotheksoperation
Bibliotheksoperation einf¾gen
neu anlegen oder
bestehende ¸ffnen ES-Daten in
SIMATIC BATCH Bibliotheksoperation
einlesen ¸ffnen (BATCH Rezept-
Eigenschaften festlegen editor wird gestartet)
(Operationskopf,
Schritte, Transitionen)
Ergebnis:
Bibliotheksoperation ist im
Bibliotheksoperation
BatchCC unter ¡Bibliotheken¡
speichern
abgelegt
Bibliotheksoperation
freigeben zum Test Eigenschaften Opera-
oder zur Produktion tionskopf ggf. ¦ndern
Bibliotheksoperation
Bibliotheks- freigeben zum Test
nein
operation im Rezept
verwenden?
Bibliotheksoperation
ja freigeben zur Produktion
Grundrezept neu
anlegen oder ¸ffnen
Bibliotheksverweis
einf¾gen
Bibliotheksoperation
Grundrezept ist f¾r sp¦tere Verwendung
speichern vorbereitet
2
Siehe
Flu'‹ diagramm: Wie erstellt /
bearbeitet man ein Rezept?
Hinweis
Interne und externe Formulas müssen nicht deckungsgleich sein, d. h. es müssen nicht alle
Rezeptkopfparameter mit einer externen Formula verschaltet sein. Und umgekehrt müssen
auch nicht alle Parameter einer externen Formula in einem Grundrezept verwendet werden.
*UXQGUH]HSW )RUPXOD.DWHJRULH
0HQJH UHDO NJ
5H]HSWNRSISDUDPHWHU
0HQJH NJ 7HPSHUDWXU UHDO r&
:DVVHU NJ
7HPSHUDWXU r& 'XUFKIOXVV UHDO OPLQ
'DPSI =HLW UHDO VHF
'XUFKIOXVV OPLQ 'UHK]DKO UHDO 8PLQ
=HLW VHF
'UHK]DKO
PLQ'UHK]DKO 8PLQ
([WHUQH)RUPXOD
([WHUQH)RUPXOD
3DUDPHWHUDXV
GHUH[WHUQHQ)RUPXOD ([WHUQH)RUPXOD
0HQJH NJ
Name Typ
Keine benutzerdefinierte 1 ab float 1:m Relation
Relation 2 cd integer
3 ef string
4 gh float Formula Parameter
Grundrezepte unabh¦ngig vom
Rezept definieren
Formula-
Kategorie
Name Typ Quelle UG Wert OG Externe
1 ghi floa gh 2 80 100
2 abc strin cd zu
Formulas
3 xyz strin ein Benutzerdefinierte
4 gsg floa ab 2 50 80 Relation
Hinweis
Die dargestellte Reihenfolge der Schritte muss nicht übernommen werden. Wir haben uns für
eine mögliche Vorgehensweise entschieden, an der sich die daran anschließende Beschreibung
der ausführlichen Handlungsanweisungen orientiert.
Sie können Grundrezepte auch ohne die Anwendung der Objekte "Formula-Kategorie" und
"Formulas" nutzen. In diesem Fall sind Stoff- und Produktionsdaten (Formula) in den
Eigenschaften zum Grundrezept fest eingestellt.
Die Erstellung der eigentlichen Rezeptstruktur und die Einstellung der Eigenschaften der
Rezeptelemente (Schritt 2) erfolgt im BATCH Rezepteditor. Alle anderen Schritte können im
BatchCC ausgeführt werden.
BatchCC
BATCH Rezepteditor:
ವ Erstellung der Rezeptstruktur
ವ Eigenschaften von TRP, ROP, RF
und Transitionen festlegen
Prinzipielle Vorgehensweise
Im BATCH Rezepteditor erstellen Sie die Grundrezepte
• Bei Hierarchischen Rezepten: als Struktur von Teilrezeptprozeduren (TRPs),
Rezeptoperationen (ROPs) und Rezeptfunktionen (RFs)
• Bei Flachen Rezepten: als Struktur von Substrukturen (SUBs)
Im BatchCC können Sie in den Eigenschaften zum Grundrezept (Rezeptkopfparameter) die
Referenz auf eine Formula-Kategorie legen. Bei den Eigenschaften zu dem Formula legen Sie
die Referenz auf die Prozedur (Grundrezept). Damit liegt ein vollständiges Grundrezept für
die Chargenplanung vor.
Weitere Bearbeitung
Die weitere Bearbeitung des Grundrezeptes erfolgt entweder über das Kontextmenü zum
Objekt oder alternativ über das Menü "Bearbeiten" der Menüleiste:
• Erstellen der Rezepttopologie (Seite 574)
Zur Bearbeitung des Grundrezeptes öffnen Sie das Objekt mit dem Menübefehl "Öffnen". Im
Ergebnis wird der BATCH Rezepteditor geöffnet. Im BATCH Rezepteditor erzeugen Sie die
Topologie des Grundrezeptes mit Schritten und Transitionen und definieren die
Eigenschaften der Rezeptelemente (TRP, ROP, RF, SUB und Transitionen).
• Eigenschaften des Grundrezeptes festlegen (Seite 340)
Zur Festlegung der Eigenschaften der Rezeptkopfparameter wählen Sie den Menübefehl
"Eigenschaften".
• Arbeiten mit der Rezept-Übersichtsliste (Seite 348)
Alternativ zur Baumstruktur können die Objekte "Grundrezepte" auch aus der Rezept-
Übersichtliste bearbeitet werden. Die Rezept-Übersichtliste öffnen Sie mit dem Menübefehl
"Details". Markieren Sie vorher in der Baumstruktur den Ordner mit den gewünschten
Grundrezepten.
• Prüfen der Plausibilität von Rezepten (Seite 354)
Registerdialogfeld aufrufen
Sie haben zwei Möglichkeiten, um das Registerdialogfeld "Eigenschaften von <Rezeptname>"
aufzurufen:
• Im BATCH Rezepteditor: Siehe Abschnitt "BATCH Rezepteditor"
• Im BatchCC: nachfolgend beschrieben
Elektronische Unterschriften
Bedienungen von Rezepten und Rezeptelementen können signiert werden. Die Projektierung
der Elektronischen Unterschriften erfolgt im Register "ESIG".
Siehe auch Abschnitt: Festlegen der Elektronischen Unterschriften (Seite 418)
Weitere Information
Übersicht über die Eigenschaften der Grundrezepte (Seite 634)
Mit der Formula-Kategorie kann nun eine Klasse von Formulas erzeugt werden, die die
gleiche Struktur der Stoff- und Produktionsdaten haben.
Weitere Bearbeitung
Zur weiteren Bearbeitung der Formulas sind folgende Aktionen möglich:
• Eigenschaften der Formula-Kategorie festlegen (Seite 343)
• Anlegen einer neuen externen Formula (Seite 344)
Weitere Bearbeitung
Zur weiteren Bearbeitung der Formulas sind folgende Aktionen möglich:
• Eigenschaften der Formula festlegen (Seite 345)
• Grundrezeptkopfparameter mit externer Formula verschalten (Seite 346)
Weitere Information
Verschalten der Parameter (Seite 336)
Rezeptübersichtsliste
In der Rezeptübersichtsliste haben Sie eine Gesamtaufstellung über die Grundrezepte eines
gewählten Bereiches. Neben den aus der Baumstruktur bekannten Eigenschaften, werden in
dieser Ansicht noch der Bearbeiter und das Datum der letzten Bearbeitung auf einem Blick
angezeigt.
Über das Kontextmenü zum Listenobjekt können Sie die möglichen Funktionen genauso wie
in der Baumstruktur anwählen (alternatives Bearbeiten).
Formula-Übersichtsliste
In der Formula-Übersichtsliste haben Sie eine Gesamtaufstellung über die Formulas eines
gewählten Bereichs. Neben den aus der Baumstruktur bekannten Eigenschaften, werden in
dieser Ansicht noch der Bearbeiter und das Datum der letzten Bearbeitung auf einem Blick
angezeigt.
Über das Kontextmenü zum Listenobjekt können Sie die möglichen Funktionen genauso wie
in der Baumstruktur anwählen (alternatives Bearbeiten).
BATCH Rezepteditor
Bei der Erstellung der Rezeptstruktur im BATCH Rezepteditor fügen Sie die gewünschte
Bibliotheksoperation über einen Bibliotheksverweis ein. Dabei wird die Bibliotheksoperation
nicht kopiert, sondern immer eine Verlinkung zu der Bibliotheksoperation innerhalb der
Bibliothek angelegt.
Änderungen nehmen Sie immer an der in der Bibliothek abgelegten Bibliotheksoperation
vor. Durchgeführte Änderungen der Bibliotheksoperation wirken sich auf alle Verlinkungen
(Bibliotheksverweis) in den Grundrezepten der Anlage aus.
Mehrfachverwendung
Eine Bibliotheksoperation kann verwendet werden:
• Mehrmals in einer Anlage
• Mehrmals innerhalb einer Rezeptprozedur (RP)
• Mehrmals innerhalb einer Teilrezeptprozedur (TRP) – nur bei Hierarchischen Rezepten
• Mehrmals innerhalb einer Substruktur (SUB) – nur bei Flachen Rezepten
Siehe auch
Eigenschaften der Bibliotheksobjekte festlegen (Seite 633)
Menübefehl Aufheben War eine Formula bereits freigegeben, kann die Frei‐
Freigabe der Freigabe gabe wieder zurückgesetzt werden (um z. B. zu mo‐
aufgehoben difizieren). Dieser Zustand wird auch erreicht, wenn
in den Eigenschaftsdialogen Veränderungen vorge‐
nommen werden.
Hinweis
Nur plausible Formulas mit zur Produktion freigegebenen Grundrezepten können letztendlich
für die Chargensteuerung verwendet werden.
Mit zum Test freigegebenen Grundrezepten und Bibliotheksoperationen lassen sich nur
Testchargen (z. B.: Testbetrieb mit Wasser) erzeugen.
Definition
Die Plausibilitätsprüfung umfasst die Konsistenz der im angelegten Rezept verwendeten
Bibliotheksoperationen und Anlagendaten.
Voraussetzung
Voraussetzung ist die Bearbeitung der Rezeptstruktur mit den Elementen Schritt, Transition und
Strukturelementen sowie die dazugehörige Projektierung der Rezeptdaten (Rezeptkopf).
Ergebnis
Ausgegeben wird eine Ergebnisanzeige bzw. Fehlerliste, die zeigt, ob z. B. der Rezeptkopf
ausgefüllt ist, ob Stoffe vorhanden, Schritte und Transitionen im Rezept projektiert sind bzw. ob
die normierte Ansatzmenge stimmt. Die Plausibilitätsprüfung kann auch im BATCH Rezepteditor
erfolgen.
Hinweis
Ist das Rezept im BATCH Rezepteditor geöffnet, kann aus der Fehlerliste, durch Doppelklick auf
den Listeneintrag, auf den verursachenden Rezeptteil gesprungen werden. Eine
Plausibilitätskontrolle können Sie zu jeder beliebigen Zeit vornehmen. Durch die
Plausibilitätsprüfung wird der Rezeptstatus nicht verändert.
Externe Plausibilitätsprüfung
Die Plausibilitätsprüfung können Sie auch auf Basis von extern erstellbaren und modifizierbaren
Modulen (PlugIn Module) durchführen.
Wie Sie diese Module programmieren können ist in der Dokumentation SIMATIC BATCH;
Plugin Concept beschrieben. Wie diese Module in SIMATIC BATCH registriert und deren
Funktionen aktiviert werden, erfahren Sie im Abschnitt "Arbeiten mit extern erstellten
Modulen für die Plausibilitätsprüfung (Seite 359)".
Voraussetzung:
Voraussetzung hierfür ist die Plausibilität des Rezeptes. Die Plausibilität wird mit diesem Befehl
automatisch zuerst geprüft.
Ergebnis: Nach dem Freigeben erhält das Rezept den Status "zum Test freigegeben". Dies wird
durch folgendes Symbol dargestellt.
Falls Fehler bei der Plausibilitätsprüfung auftreten, werden diese Mängel angezeigt und
der Rezeptzustand bleibt "in Bearbeitung". Die Freigabe kann auch im BATCH Rezepteditor
erfolgen.
Hinweis
Ist das Rezept im BATCH Rezepteditor geöffnet, kann aus der Fehlerliste, durch Doppelklick auf
den Listeneintrag, auf den verursachenden Rezeptteil gesprungen werden.
Voraussetzung:
Voraussetzung hierfür ist die Plausibilität des Rezeptes. Die Plausibilität wird mit diesem Befehl
automatisch zuerst geprüft.
Hinweis
Ist das Rezept im BATCH Rezepteditor geöffnet, kann aus der Fehlerliste, durch Doppelklick auf
den Listeneintrag, auf den verursachenden Rezeptteil gesprungen werden.
Definition
Bei der Plausibilitätsprüfung wird geprüft, ob ein freigegebenes Grundrezept zugewiesen ist.
Zusätzlich wird die Konsistenz der Formula-Parameter und deren Verschaltung mit den
Parametern des Grundrezeptes geprüft.
Voraussetzungen:
• Ein zum Test oder zur Produktion freigegebenes Grundrezept ist zugewiesen
• Erfolgreiche Verschaltung der Formula-Parameter
• Formula-Parameter liegen innerhalb unterer / oberer Grenzwert
Hinweis
Eine Plausibilitätskontrolle können Sie zu jeder beliebigen Zeit vornehmen. Durch die
Plausibilitätsprüfung wird der Status des zugewiesenen Grundrezeptes nicht verändert.
Ein Rezept, das bereits geöffnet ist und bearbeitet wird, ist für andere Bearbeiter gesperrt.
Dies wird durch das Zusatzsymbol gesperrt angezeigt.
Die freigegebenen Rezepte werden im BatchCC beim Erstellen von Chargen vorgelegt.
Eine Formula, die bereits geöffnet ist und bearbeitet wird, ist für andere Bearbeiter gesperrt.
Dies wird durch das Zusatzsymbol gesperrt angezeigt.
Ergebnis
Werden durch die Funktionalität der Module Rezeptelemente nicht durchlaufen, werden sie im
geöffneten Steuerrezept durchgekreuzt gekennzeichnet.
Definition Rezeptprotokoll
Der vorkonfektionierte Rezeptbericht enthält alle Daten, die zur Produktion notwendig sind.
Hierzu gehören die Rezeptkopfdaten, die Rezepttopologie, die Einsatzstoffe, der Stoffausstoß,
die Parameterliste sowie die Verfahrensvorschrift.
Prinzip
Die Rezeptdaten für einen Bericht werden zentral von der Batch-Datenbank zur Verfügung
gestellt. Im BatchCC können Sie den Bericht zu einem Grundrezept zu Dokumentationszwecken
ausdrucken, oder sich die Druckvorschau ansehen.
Vorgehen im BatchCC
1. Wählen Sie im BatchCC den Menübefehl Bearbeiten > Druckvorschau > 1 Standard zum
zuvor selektieren Grundrezept in der Baumstruktur. Alternativ können Sie auch direkt am
selektierten Grundrezept mit rechtem Mausklick die Druckvorschau auswählen.
Ergebnis: Im Druckvorschaufenster wird der Rezeptbericht dargestellt.
2. Zur Navigation innerhalb des Berichts klicken Sie auf die entsprechenden Funktionen in der
oben angeordneten Steuerungsleiste.
3. Mit dem Menübefehl Bearbeiten > Drucken > 1 Standard werden die angezeigten
Berichtdaten zu Dokumentationszwecken ausgedruckt.
Weitere Information
Druckvorschau (Seite 1129)
10.5.8 Exportieren/Importieren
Verwendung
Der Export/Import-Assistent in SIMATIC BATCH bietet die Möglichkeit Batch-Objekte
(Grundrezepte und Bibliotheken) aus einem PCS 7-Projekt in ein anderes PCS 7-Projekt zu
übertragen. Sie müssen die Batch-Objekte nicht Schritt für Schritt neu erstellen.
Der Assistent bietet eine Hilfestellung und dient nicht als Sicherungsmechanismus (z. B. für
Datenverlust). Nutzen Sie dafür die Backup/Restore-Funktion.
Anwendungsbeispiel: Batch-Objekte aus einer Testanlage exportieren und diese Batch-
Objekte in eine Produktivanlage importieren.
Datenformat
Das beim Export erstellte Datenformat ist grundsätzlich nur "maschinenlesbar", nicht
dokumentiert und darf nicht durch Anwender „Reverse Engineered“ (interpretiert) werden.
Eine Veränderung oder Erstellung durch externe Werkzeuge oder manuelle Eingriffe ist nicht
erlaubt.
Hinweis
Eine Übertragung eines Batch-Objekts von einem Projekt in ein anderes Projekt kann niemals
vom SIMATIC BATCH System auf Korrektheit überprüft werden.
Kleine Unterschiede zwischen den Projekten und die Anpassungen der Batch-Objekte beim
Import können zu einem unerwarteten und nicht mehr dem Original entsprechenden Ergebnis
führen.
Ob die Änderungen automatisch oder vom Anwender durchgeführt wurden, ist unerheblich.
Export/Import-Assistent
Für das Exportieren und Importieren von Batch-Objekten steht Ihnen ein komfortabler Assistent
zur Verfügung, der Sie dialoggeführt unterstützt.
Export
Die exportierten Daten werden in eine Datei mit der Dateierweiterung "*.sbx" gespeichert.
Import
Das für SIMATIC BATCH verwendete Format mit der Dateierweiterung "*.sbx" steht nicht für
externe Applikationen zur Verfügung.
Falls Dateien mit der Dateierweiterung "*.sbx" nicht von SIMATIC BATCH erzeugt wurden,
kann eine fehlerfreie Funktionalität nicht garantiert werden.
Um einen fehlerfreien Betrieb für den Import extern generierter Grundrezepte, Formulas
oder Bibliotheken zu gewährleisten, ist ausschließlich das Format “BatchML“ zu verwenden.
Die Dateierweiterung kann "*.xml" oder "*.sbml" sein.
Wie Sie externe Rezeptdaten im Format BatchML für Chargenprozesse in SIMATIC BATCH
erstellen, ist im Dokument "BatchML" beschrieben.
Das Dokument und Beispiele stehen im Internet in der Sprache Englisch zur Verfügung und
sind für BatchML-/XML-Experten bestimmt. Grundlegende Kenntnisse in BatchML und XML
sind zwingende Voraussetzungen.
Sie finden das Dokument und die Beispiele zum Download unter der Beitrags-ID 109747147
im Internet:
Internet-Link ([Link]
Informationen zum Standard "BatchML" finden Sie im Internet:
Internet-Link ([Link]/en/[Link])
Kompatibilität
Das Exportieren ist ab Version V6.1 möglich. Exportdaten aus der aktuellen oder einer älteren
SIMATIC BATCH Version werden beim Importieren unterstützt.
Performance
Beim Export/Import großer Rezepte sollten Sie aus Performance-Gründen nur jeweils ein großes
Rezept in eine Datei exportieren bzw. aus einer Datei importieren.
Vorgehen
1. Wählen Sie im BatchCC den Menübefehl Extras > Exportieren.
Ergebnis: Der Assistent wird geöffnet.
2. Wählen Sie hier aus, ob Sie Bibliotheken und/oder Grundrezepte und/oder Formula-
Kategorien exportieren möchten.
Hinweis
Es werden jeweils alle referenzierten Objekte, wie Stoffe, Bibliotheken und Formula-
Kategorien mit exportiert. Zu einer Formula-Kategorie werden zusätzlich immer alle
Formulas exportiert.
Hinweis
Wenn Sie das Importieren von einzelnen Elementen deaktivieren, dann ist die Plausibilität nicht
mehr gewährleistet. Die dadurch entstehenden Fehler in der Plausibilitätsprüfung werden im
Protokoll der Plausibilitätsprüfung angezeigt. Diese Fehler können Sie im Rezepteditor des
betreffenden Rezepts beheben.
Vorgehen
1. Wählen Sie im BatchCC den Menübefehl Extras > Importieren.
2. Wählen Sie die zu importierende Datei aus.
Abhängig vom Inhalt der Datei werden die Typen (Grundrezepte, Bibliotheken, Formula-
Kategorien) und die Anzahl der zum Typ gehörenden Objekte angezeigt.
3. Markieren Sie die Typen, die Sie importieren möchten.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Öffnen".
– Wenn Sie eine Datei mit der Dateierweiterung *.sbx importieren, fahren Sie mit Schritt 5
fort.
– Wenn Sie eine Datei mit der Dateierweiterung *.xml oder *.sbml importieren, wird ein
Dialogfeld geöffnet.
Falls Diskrepanzen festgestellt wurden, werden diese im Dialogfeld angezeigt.
Nach dem Beseitigen der Diskrepanzen klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter".
5. Aktivieren Sie die Optionskästchen für die Elemente, die Sie importieren wollen.
6. Folgen Sie den dialoggeführten Anweisungen und drücken Sie nach Abschluss der
Einstellungen für einen Dialog jeweils auf die Schaltfläche "Weiter".
Immer vor Abschluss eines Dialogs werden die Eintragungen auf Diskrepanzen überprüft. Es
wird geprüft, ob wirklich alle mit einem Häkchen versehenen Elemente eine Zuordnung
haben. Wenn nicht, dann ziehen Sie diese nach. Anschließend klicken Sie erneut auf die
Schaltfläche "Weiter".
7. Drücken Sie nach erfolgreichem Durchlauf aller Dialoge auf "Fertig stellen".
Alle ausgewählten Elemente werden importiert und in der Baumstruktur angezeigt.
Hinweis
Es werden jeweils alle referenzierten Objekte (wie Stoffe, Bibliotheken, Formula-Kategorien)
entsprechend Ihrer Einstellungen mit importiert.
Zu einer Formula-Kategorie werden zusätzlich immer alle Formulas importiert.
Weitere Information
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Menü Extras > Importieren... (Seite 1104)".
Kontext-Menübefehl Beschreibung
Import Mit diesem Befehl wird das Optionskästchen aktiviert.
Wenn das Optionskästchen zur Listenzeile nicht aktiviert ist, dann ist dieser
Befehl der einzige im Kontextmenü.
Vom Import ausschließen Der Befehl ist nur dann im Kontextmenü enthalten, wenn das Optionskäst‐
chen zur Listenzeile aktiviert ist.
Mit diesem Befehl wird das Optionskästchen deaktiviert und evtl. vorgenom‐
mene Zuordnungen oder Umbenennungen entfernt.
Umbenennen Dieser Befehl ist nur im Kontextmenü enthalten, wenn das Optionskästchen
aktiviert ist und eine Umbenennung erlaubt ist.
Mit diesem Befehl können Sie dem Element einen neuen Namen geben,
unter dem das Element importiert werden soll.
Neuen Namen verwerfen Dieser Befehl ist nur im Kontextmenü enthalten, wenn das Optionskästchen
aktiviert wurde und eine Umbenennung durchgeführt wurde.
Wenn Sie einen Element-Namen versehentlich geändert haben, dann kön‐
nen Sie mit diesem Befehl den Originalnamen wieder aktivieren. Der Eintrag
in der entsprechenden Spalte wird gelöscht.
Zuordnung lösen Dieser Befehl ist nur dann im Kontextmenü enthalten, wenn das Options‐
kästchen
aktiviert ist und bereits eine Zuordnung getroffen wurde.
Mit diesem Befehl kann die getroffene Zuordnung wieder entfernt werden.
Der Befehl entspricht der folgenden Schaltfläche im Import-Assistenten.
Abhängig von Größe und Komplexität der Vergleichsobjekte dauert es eine gewisse
Zeit, bis alle Ergebnisse vollständig vorliegen. Die Anzahl der unterschiedlichen Attribute/
Elemente werden am linken unteren Fensterrand und der Fortschritt des Vergleichs am
rechten unteren Fensterrand der Statusleiste dargestellt. Am oberen Fensterrand wird eine
Funktionsleiste zum Ausführen von Aktionen und Filtern von Ergebnisobjekten angeboten.
Im Anzeigebereich des Ergebnisfensters werden die aufklappbaren Ergebnisblöcke mit
ihren kontextabhängigen Daten gelistet. Oberhalb eines jeden Ergebnisblocks wird am
rechten Rand der Elementtyp angezeigt und die Möglichkeit zum Auf- und Zuklappen
eines Ergebnisblocks angeboten. Jeweils am linken Rand werden der Elementname und der
vollständige Pfad innerhalb des Gesamtobjekts (Rezept, Bibliothek oder Formula) angezeigt.
Vertikal sind drei Spaltenüberschriften "Eigenschaft", "Wert (linke Seite)" und "Wert (rechte
Seite)" dargestellt.
Bedeutung der Befehle in der Funktionsleiste:
Wechselt die Vergleichsrichtung. Dadurch wechselt in der Anzeige das Vergleichsobjekt der
linken Spalte, mit dem der rechten Spalte und die Symbole "Nur rechts / links vorhandene
Elemente anzeigen" ebenfalls.
Hinweis
Vergleichsergebnisse speichern
Vergleichsergebnisse können Sie über einen entsprechenden Drucker als PDF/XPS-Dateien
speichern.
Weitere Information
Grundprinzipien der Darstellung und Interpretation (Seite 369)
Spezielle Darstellungen und Interpretationen (Seite 372)
Formularvergleich (Seite 386)
Vergleich von Rezept mit dem Namen Rezeptbeispiel V1.0 mit Rezept mit dem Namen
Rezeptbeispiel V2.0
Das Grundrezept mit dem Namen Rezeptbeispiel V1.0 ist wie folgt aufgebaut und enthält
folgende Elemente.
In dem zu vergleichenden Grundrezept mit dem Namen Rezeptbeispiel V2.0 wurde wie folgt
geändert.
Änderungen:
1. Der Name der "ROP" wurde auf den Namen "Rezeptoperation" geändert.
2. Der Rezeptschritt Heizen_1 wurde gelöscht.
3. Die Transition "Trans_2" wurde gelöscht.
4. Der Rezeptschritt "Ruehren_4" wurde hinzugefügt.
5. Die Transition "Trans_5" wurde hinzugefügt.
Bedingungen für den Vergleich der beiden Grundrezepte V1.0 und V2.0
• Für das folgende Vergleichsergebnis wurde zuerst das Grundrezept V1.0 und dann das
Grundrezept V2.0 ausgewählt. Daher stehen im Ergebnis in der linken Spalte die Werte von
Rezept der Version 1.0 und in der rechten Spalte die Werte des Rezepts der Version 2.0.
• Es werden nur Daten, die zur Erklärung des Prinzips nötig sind, dargestellt und nicht die
vollständigen Daten.
• Zusätzlich sind die Ergebniselemente im aufgeklappten Zustand, wie im Ausdruck,
dargestellt.
• Die Elemente in der rechten Spalte, die nur im Vergleichsobjekt der rechten Spalte existieren
• Die Elemente in der linken Spalte, die nur im Vergleichsobjekt der linken Spalte existieren
Jede Tabellenzeile stellt eine Ergebniszeile dar. Der erste Ergebnisblock zeigt immer die
Kopfdaten der beiden Grundrezepte. Das sind Name, Version und das letzte Änderungsdatum
der Vergleichsobjekte. Allen Ergebniszeilen sind aussagefähige Filtersymbole vorangestellt.
Dann folgen die Angaben des Namens der Elemente und die Angabe des absoluten
Pfads. Auf der rechten Seite wird der Elementtyp aufgeführt, gefolgt von einem
Pluszeichen. Über das Pluszeichen am rechten Rand jeder Ergebniszeile erweitern bzw.
verkleinern Sie die Anzeige um weitere Vergleichsdaten zum ausgewählten Element. Die
erweiterten Tabellenzeilen zum Vergleichselement werden zur besseren Überschaubarkeit
grau hinterlegt. Die aufgeklappte Darstellung wird als Ergebnisblock bezeichnet.
Das Rezept "Rezeptbeispiel" der Version 1.0 wurde mit dem Rezept "Rezeptbeispiel" der
Version 2.0 verglichen.
Ergebnisblock 2: Element "RUP_1"
Das dargestellte Symbol zeigt an, dass sich in diesem Element nichts geändert hat. In der
linken und rechten Spalte sind die Werte identisch.
Ergebnisblock 3: Element "Rezeptoperation_2"
Das dargestellte Symbol zeigt an, dass sich in diesem Element etwas geändert hat. Es
werden nur die Werte angezeigt, die sich geändert haben. In der linken Spalte steht der
Wert vor der Änderung, in der rechten Spalte der Wert nach der Änderung, hier "ROP" links
und "Rezeptoperation" rechts.
Ergebnisblock 4: Element "Heizen_1"
Das dargestellte Symbol zeigt, dass das Element "Heizen" nur im Rezept "Rezeptbeispiel
V1.0" existiert. Es werden die Werte sämtlicher in diesem Typkontext verfügbaren Attri‐
bute in der linken Spalte dargestellt.
Ergebnisblock 5: Element "Trans_2"
Das dargestellte Symbol zeigt an, dass das Element "Trans_2" nur im Rezept "Rezeptbeispiel
V1.0" existiert. Es werden die Werte sämtlicher in dem Typkontext verfügbaren Attribute
in der linken Spalte dargestellt. Bei Transitionen wird der systeminterne Name verwendet.
Ergebnisblock 6: Element "Ruehren_4"
Das dargestellte Symbol zeigt an, dass das Element "Ruehren" nur im Rezept "Rezeptbei‐
spiel V2.0" existiert. Es werden die Werte sämtlicher in dem Typkontext verfügbaren At‐
tribute in der rechten Spalte dargestellt.
Ergebnisblock 7 -> Element "Trans_5"
Das dargestellte Symbol zeigt an, dass das Element "Trans_5" nur im Rezept "Rezeptbei‐
spiel V2.0" existiert. Es werden die Werte sämtlicher in dem Typkontext verfügbaren At‐
tribute in der rechten Spalte dargestellt. Bei Transitionen wird der systeminterne Name
verwendet.
• Überwachungscontainer
• Rezeptschleife
• Transitionsbedingung
• ESIG (Elektronische Unterschrift)
• Fahrweise
• Substruktur/Bibliotheksverweis
Interpretationsregeln
1. Wenn Rezeptelemente (RUP, ROP, Parallelzweig, Alternativzweig, Synchronisationslinie,
Überwachungscontainer, Rezeptschleife, Substruktur) neu hinzugefügt oder gelöscht
werden, dann werden die darin enthaltenen Rezeptelemente im Vergleich nicht dargestellt.
2. Wenn in bestehenden Rezeptelementen (RUP, ROP, Parallelzweig, Alternativzweig,
Synchronisationslinie, Überwachungscontainer, Rezeptschleife, Substruktur,
Unterelemente) geändert, hinzugefügt oder gelöscht wird, dann werden diese
Rezeptelemente im Vergleich entsprechend als geändert, hinzugefügt oder gelöscht
dargestellt.
3. Verschobene Rezeptelemente werden im ursprünglichen Rezept als gelöscht und im
modifizierten Rezept als eingefügt dargestellt.
4. Obere und untere Rezeptgrenzwerte werden wie folgt angezeigt:
– Bei unveränderten Rezeptgrenzwerten wird folgendes Zeichen den angezeigten
Rezeptgrenzwerten nachgestellt "*".
Das Zeichen bedeutet, dass die Rezeptgrenzwerte den Engineeringgrenzen entsprechen
und noch nie verändert wurden.
– Bei veränderten Rezeptgrenzwerten werden nur die Grenzwerte dargestellt.
Obere und untere Rezeptgrenzwerte aus dem Basis Engineering werden im Rezeptvergleich
nicht dargestellt, da diese Rezeptgrenzwerte nicht im Rezepteditor änderbar sind.
Die Darstellung der Rezeptelemente entspricht den Erklärungen im Kapitel "Grundprinzipien
der Darstellung und Interpretation" und wird daher als vorausgesetzt angenommen und nicht
weiter erklärt.
Parallelzweig
Ein Parallelzweig wurde hinzugefügt.
Alternativzweig
Ein Alternativzweig wurde hinzugefügt.
Synchronisationslinie
Eine Synchronisationslinie wurde hinzugefügt.
Überwachungscontainer
Ein Überwachungscontainer wurde hinzugefügt.
Rezeptschleife
Eine Rezeptschleife wurde hinzugefügt.
Die Rezeptschleife wurde hinzugefügt. Die Rezeptschleife enthält im Rezept “Rezeptbeispiel
V2.0“ zwei Elemente.
Transitionsbedingungen
Eine Bedingung 3 einer Transition wurde hinzugefügt.
Es wurde eine 3. Bedingung in der Transition "Trans_4" hinzugefügt. Der Name der Transition
steht im absoluten Pfad. Die Bedingung selbst wird durch die Attribute repräsentiert.
Das Beispiel entspricht der Bedingung:
Wert U3_String aus der Teilanlage RUP_2 darf nicht den Wert "ERROR" haben
Der Haken am globalen Attribut "Aktivieren" wurde entfernt und zusätzlich für die Aktion
"Charge abbrechen" das Attribut Reihe geändert.
Fahrweise
Die Fahrweise wurde geändert.
Am Rezeptelement "Heizen_10" wurde die Fahrweise gewechselt. Die Fahrweise enthält
im Rezept "Rezeptbeispiel V1.0" die Fahrweise1 und im Rezept "Rezeptbeispiel V2.0" die
Fahrweise2.
[Link] Formularvergleich
Bei einem Formulavergleich können Sie zwei Formulas innerhalb einer Formula-Kategorie
miteinander vergleichen.
Im Vergleichskopf werden, entsprechend dem ausgewählten Filter die Formula-Attribute
auf beiden Seiten angezeigt. Dann folgen, entsprechend dem ausgewählten Filter,
Rezeptparameter, Transferparameter und Parameter für Stoffausstoß und Einsatzstoff. Auch
hier werden die Attribute auf beiden Seiten angezeigt. Auf beiden Seiten deshalb, da es
innerhalb einer Formula-Kategorie nicht möglich ist, etwas in einer Formula hinzuzufügen
oder zu löschen und in der anderen Formula nicht. Es können also nur Attribute geändert
werden.
Formulas vergleichen
10.6 Chargenplanung
Flussdiagramm
BatchCC
BatchCC
starten
Produktionsauftrag
neu anlegen
Chargen zum
Produktionsauftrag anlegen
Chargen ja
verketten?
Reihenfolge der Abarbeitung
nein
der Chargen festlegen
Chargen freigeben
Ergebnis:
Steuerrezept zur Abarbeitung
der Chargen wird angelegt
Kontrollieren:
ವ Gesamtansatzmenge ¾ber alle Chargen
ವ Laufzeit jeder einzelnen Charge
Prinzipielle Vorgehensweise
Im BatchCC legen Sie die Chargen zu den Produktionsaufträgen an. Über die Definition und
Auswahl einer Mastercharge kann schnell eine Vielzahl von Chargen mit ähnlichen
Eigenschaften erzeugt werden. In den Eigenschaften zu jeder einzelnen Charge legen Sie die
Referenz auf eine frei gegebene Formula (mit zugewiesenem) Grundrezept oder auf ein frei
gegebenes Grundrezept ohne Formula-Kategorie-Zuordnung fest. Für jede Charge können Sie
einzeln die Ansatzmenge und den Startmodus bestimmen. Durch Verkettung kann die
Bearbeitungsreihenfolge der Chargen definiert werden.
Hinweis
Blockiereffekte bei Chargen ausschließen
Je nach aktuellem Zustand der Chargen, der Chargenstruktur, der Anzahl freigegebener
Chargen und deren Startmodus kann es dazu kommen, dass sich Chargen im Ablauf gegenseitig
blockieren. Besonders bei einer Umschaltung redundanter BATCH Server oder beim Beenden
und neu Starten eines BATCH Servers kann dieser Effekt eintreten.
Um sicherzustellen, dass sich Chargen nicht im Ablauf gegenseitig blockieren, projektieren Sie
Startbelegungen oder arbeiten mit Verkettungen im Modus "Ende". Dies ist besonders bei der
Verwendung von Synchronisationen zu beachten.
Weitere Information
Register "Belegung" (Seite 848)
Abarbeitungsreihenfolge der Chargen (Seite 426)
Vorgehen im BatchCC:
1. Markieren Sie einen Auftragskategorie-Ordner unterhalb des Ordners "Aufträge".
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Neu.
Es wird ein Dialog mit den zwei Registern "Allgemein" und "Chargen" geöffnet.
Siehe auch
Eigenschaften eines Produktionsauftrages anzeigen (Seite 394)
Übersichtslisten (Seite 295)
Vorgehen im BatchCC:
1. Wechseln Sie beim Anlegen eines neuen Auftrags zum Register "Chargen"
(Eigenschaftsdialog zum Auftrag).
3. Ändern Sie ggf. die Zuweisung zu einer Teilanlage oder zu einem Grundrezept bzw. Formula.
Klicken Sie dazu auf eines der Tabellenfelder "Belegungen", "Produkt" oder "Rezept/Formula".
Ergebnis:
4. Geben Sie in diesem Folgedialog das Produkt, die Formula oder die Formula-Kategorie vor.
Als Ergebnis werden alle Zuordnungen mit freigegebenen Grundrezept und/oder plausibler
Formulas aufgelistet.
5. Selektieren Sie die Zeile mit der richtigen Zuordnung und bestätigen Sie mit "OK".
Ergebnis: Im Register "Chargen" ist der Charge die neue Formula bzw. das neue Grundrezept
zugewiesen.
Tipp: Stellen Sie zu Beginn alle Eigenschaften (Ansatzmenge, Startmodus, Formula) der
Master-Charge im Register "Chargen" ein oder machen Sie eine beliebige Charge durch
Markierung zur Master-Charge und erzeugen Sie erst danach die weiteren Chargen mit der
Schaltfläche "Kopieren".
6. Stellen Sie im Tabellenfeld "Menge" die Ansatzmenge der Charge ein. Als Voreinstellung wird
der Normansatz angezeigt. Bei Einstellung außerhalb von min. Ansatz und max. Ansatz wird
auf den Grenzwert korrigiert.
7. Ändern Sie ggf. die Angaben zum Startmodus und zur Startzeit in den Tabellenfeldern
"Modus" und "Start".
8. Bestätigen Sie alle Eingaben mit "OK".
Ergebnis: Im Register "Allgemein" sind die Angaben zur Anzahl der Chargen und der
Gesamtansatzmenge des Produktionsauftrages aktualisiert. Die Chargen werden als Objekte
unterhalb des Produktionsauftrags angelegt. Die Chargen befinden sich im Ausgangszustand
"geplant".
4. Machen Sie hier alle geforderten Eingaben und bestätigen Sie mit "OK".
Ergebnis
Entsprechend der Eingabe einer Gesamtmenge, wird die Anzahl der Chargen mit den
entsprechenden Mengen automatisch berechnet und angelegt.
Vorgehen im BatchCC:
1. Markieren Sie im BatchCC im Ordner "Aufträge" den Produktionsauftrag.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften.
Ergebnis: Im angezeigten Dialog können Sie sich zum aktuellen Zustand des
Produktionsauftrags informieren. Im Register "Chargen" werden alle zum Auftrag angelegten
Chargen mit ihren Eigenschaften aufgelistet. Im Register "Allgemein" stehen folgende
Eigenschaften des Auftrags.
Vorgehen im BatchCC
1. Markieren Sie den Produktionsauftrag im Ordner "Aufträge".
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Neu.
Ergebnis: Es erscheint der Eigenschaftsdialog "Chargen" zum Produktionsauftrag.
3. Gehen Sie in gleicher Weise weiter vor, wie im Abschnitt "Produktionsauftrag Chargen
zuordnen" (Seite 392) beschrieben ist.
Siehe auch
Übersichtslisten (Seite 295)
Freigabe der Chargen (Seite 416)
Steuerrezept zur Charge öffnen (Seite 412)
Voraussetzung
Die Charge ist im Zustand "Geplant" und das Steuerrezept ist nicht geöffnet.
Vorgehen im BatchCC
1. Markieren Sie im BatchCC im Ordner "Aufträge", unterhalb des Produktionsauftrags, das
Objekt "Charge".
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften.
Ergebnis: Es erscheint das Dialogfeld "Eigenschaften von <Chargenname>". In diesem
Dialogfeld sind folgende Handlungen möglich:
– Ansatzmenge der Charge anzeigen und ggf. ändern
– Startmodus der Chargenbearbeitung einstellen (Seite 398)
– Teilanlagenbelegung anzeigen und ggf. ändern (Seite 398)
– Formula-Parameter anzeigen und ggf. ändern (Seite 400)
– Verkettung der Charge anzeigen und ggf. ändern (Seite 400)
– Anzeige der Laufzeit einer Charge (Seite 403)
3. Nehmen Sie alle Einstellungen zur Charge vor und bestätigen Sie mit "OK".
Ergebnis: Nach Freigabe der Charge kann die Chargenbearbeitung in Abhängigkeit vom
eingestellten Startmodus und der Teilanlagenbelegung erfolgen.
Vorgehen im BatchCC:
1. Markieren Sie im BatchCC im Ordner "Aufträge", unterhalb des Produktionsauftrags, das
Objekt "Charge".
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften.
Ergebnis: Es erscheint das Dialogfeld "Eigenschaften von <Chargenname>".
3. Wählen Sie im Eingabefeld "Startmodus" zwischen "Bedienung", "sofort" und
"zeitgesteuert".
4. Stellen Sie zusätzlich noch Startzeit und -datum ein.
5. Bestätigen Sie mit "OK".
Einstellbarer Startmodus
Startart Bedeutung
Operator Der Start der freigegeben Charge wird mit Menübefehl Steuerung > Starten aus‐
gelöst.
Sofort Die Charge wird mit der Freigabe gestartet, sobald die am Beginn des Steuerrezepts
benötigten Teilanlagen frei sind.
Zeit gesteuert Die Charge wird an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit gestartet.
Startzeit und -datum müssen vorgegeben werden.
Hinweis
Chargen mit dem Startmodus "sofort" werden vor Chargen mit dem Startmodus "zeitgesteuert"
gestartet, (Startmodus "sofort" vor vorrangig bearbeitet), wenn gleiche Teilanlagen betroffen
sind.
Hinweis
Die Belegungszeiten der Teilanlagen sind reine Planwerte und dienen zur Optimierung der
Anlagenauslastung. Bitte berücksichtigen Sie, dass diese Belegungszeiten nicht genau mit den
tatsächlichen Zeiten der Chargensteuerung übereinstimmen.
Vorgehen im BatchCC:
1. Markieren Sie im BatchCC im Ordner "Aufträge" unterhalb des Produktionsauftrages das
Objekt "Charge".
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften.
Ergebnis: Es erscheint das Dialogfeld "Eigenschaften von <Chargenname>".
3. Selektieren Sie die Registerkarte "Belegung".
Ergebnis: In der aufgeblendeten Tabelle werden die vorbelegten Teilanlagen zu den
Rezepten angezeigt.
4. Ändern Sie ggf. die Teilanlagenzuordnung. In der Listbox "Teilanlage" stehen nur diejenigen
Teilanlagen zur Auswahl, die die verwendeten Rezeptfunktionen ebenfalls haben.
5. Bestätigen Sie Ihre Änderungen mit der Schaltfläche "OK".
Formula ändern
Über den Eigenschaftsdialog zur Charge können Sie die Formula-Parameter letztmalig anpassen.
Hinweis
An dieser Stelle geänderte Formula-Parameter gelten nur für diese Charge. In der verwendeten
Formula oder im verwendeten Grundrezept in der Baumstruktur des BatchCC werden die
Parameterwerte nicht verändert.
Vorgehen im BatchCC:
1. Markieren Sie im BatchCC im Ordner "Aufträge" unterhalb des Produktionsauftrages das
Objekt "Charge".
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften.
Ergebnis: Es erscheint das Dialogfeld "Eigenschaften von <Chargenname>".
3. Wechseln Sie zum Register "Einsatzstoff", "Stoffausstoß" oder "Parameter".
Ergebnis: In den aufgeblendeten Tabellen werden alle Rezeptkopfparameter zum
Grundrezept mit den aktuellen Werten der Formula-Parameter angezeigt.
4. Ändern Sie ggf. die Werte der Formula-Parameter. Es wird der mögliche Wertebereich durch
obere und untere Grenze angezeigt.
5. Bestätigen Sie Änderungen mit "OK".
Vorgehen im BatchCC:
1. Markieren Sie im BatchCC im Ordner "Aufträge" unterhalb des Produktionsauftrages das
Objekt "Charge".
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften.
Ergebnis: Es erscheint das Dialogfeld "Eigenschaften von <Chargenname>".
3. Wechseln Sie zum Register "Verkettung".
Ergebnis: In der aufgeblendeten Tabelle werden der definierte Vorgänger/die definierten
Nachfolger angezeigt.
Regel 2: Startart
• Eine Charge im Startmodus "sofort" wird in einer Verkettung direkt an die Endezeit der
Vorgängercharge positioniert und sofort nach Ablauf der Vorgängercharge gestartet.
• Wenn die geplante Startzeit hinter der Endezeit der Vorgängercharge liegt, dann wird eine
Charge im Startmodus "zeitgesteuert" gestartet. Wenn die geplante Startzeit vor der Endezeit
der Vorgängercharge liegt, dann wird entsprechend dem Verkettungsalgorithmus
positioniert und gestartet.
• Alle Chargen im Startmodus "manuell" müssen immer per Bedienung gestartet werden, auch
wenn sie miteinander verkettet sind. Dieser Startmodus empfiehlt sich daher höchstens für
die erste Charge einer Kette. Alle nachfolgenden Chargen sollten den Startmodus "sofort"
oder "zeitgesteuert" aufweisen.
Regel 6:
• Bei manuellem Start einer verketteten Charge wird immer sofort gestartet, unabhängig von
Startmodus, Position im Gantt-Diagramm, beendeter Vorgängercharge, geplanter Startzeit
oder GAP Time.
Hinweis
Beachten Sie, dass die hier beschriebenen Regeln sich grundsätzlich auf Endeverkettungen
beziehen, sie gelten aber bei korrekter Interpretation auch analog für Startverkettungen.
Vorgehen im BatchCC:
1. Wählen Sie den Menübefehl Planung > Chargen disponieren.
Ergebnis: Es erscheint das Dialogfeld "Chargen disponieren". Es werden auf der linken Seite
alle Chargen und deren Start- und Ende-Zeit angezeigt.
2. Wählen Sie rechts den richtigen Zeitbereich aus.
3. Markieren Sie in dem Zeitfenster eine geplante Charge, die mit einer anderen Charge
verkettet werden soll.
4. Wählen Sie im Kontextmenü einen der Befehle "Verketten mit Vorgänger" oder "Verketten mit
Nachfolger".
5. Wählen Sie dazu die Vorgänger- bzw. die Nachfolger-Charge aus.
Ergebnis
Miteinander verkettete Chargen werden durch eine Verbindungslinie in dem Zeitfenster
angezeigt. Durch Markieren der Chargen und anschließendem Kontextmenübefehl
"Verbindung zum Vorgänger aufheben" wird die Verkettung wieder gelöst.
Hinweis
• Das Löschen von verketteten Chargen kann zur Unterbrechung einer Chargenkette führen.
Tipps:
• Mit der Strg-Taste und gleichzeitigem Drücken der rechten Maustaste wird die Zeitskala
gezoomt.
• Mit Markieren einer Charge und Kontextmenübefehl "Einblenden" wird im Zeitfenster der zur
Charge gehörende Zeitausschnitt angezeigt. Hinweis zum Kontextmenübefehl: Wenn die zu
verkettende Charge durch den Befehl "Einblenden" im Zeitausschnitt dargestellt wird, dann
geht der Verkettungsmodus verloren. Verschieben Sie stattdessen das Zeitfenster, bis die zu
verkettende Charge im Zeitausschnitt sichtbar wird.
• Durch Markieren der Chargen und Verwendung des Kontextmenübefehls "Gehe zum
Vorgänger" wird zum Vorgänger in dem Zeitfenster gesprungen.
Vorgehen im BatchCC:
1. Markieren Sie im BatchCC im Ordner "Aufträge" unterhalb des Produktionsauftrages das
Objekt "Charge".
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften von <Chargenname>" wird geöffnet.
Im Ausgabefeld "Laufzeit" wird die im Rezepteditor aus den Einzelschrittzeiten errechnete
Laufzeit für das Steuerrezept ausgegeben.
Hinweis
Die Laufzeiten dienen zur optimalen Planung. Bitte berücksichtigen Sie, dass diese
Laufzeiten nicht genau mit den tatsächlichen Zeiten der Chargensteuerung übereinstimmen.
Teilanlagenbelegung
In einem Dialog haben Sie eine Gesamtaufstellung über alle Chargen und deren Belegung von
Teilanlagen. Durch bestimmte Symbolik wird Ihnen angezeigt, wenn es einen Konflikt bzw. eine
Doppelbelegung der Teilanlagen durch anstehende Chargen gibt oder in Zukunft geben kann.
Der Dialog liefert sowohl im Prozessbetrieb als auch während der Planung
Belegungsinformationen zu Chargen und Teilanlagen.
Hinweis
Werden Teilanlagen durch Belegungsstrategie "am längsten nicht benutzt", "Operator Auswahl"
oder "Prozessparameter" belegt, so werden diese nicht im oberen Abschnitt "Teilanlagen"
angezeigt. Damit wird ein Belegungskonflikt nur eindeutig angezeigt, wenn ausschließlich die
Belegungsstrategie "Bevorzugte Teilanlage" benutzt ist.
• Blauer Balken: Chargen deren Laufzeit kürzer als sechs Stunden sind. Diese Chargen werden
immer mit derselben Ausdehnung angezeigt. D. h. ein Zoomen führt nicht zu einem
vergrößern oder verkleinern der Zeitelemente dieser Chargen.
• Roter Balken: Teilanlagen mit Konflikt. Die gleiche Teilanlage soll von einer oder mehreren
Chargen zur selben Zeit belegt werden.
Hinweis
Solange eine Charge im Zustand "geplant" ist, kann sie in dieser Ansicht durch Ziehen und
Loslassen in horizontaler Richtung (Zeitskala) verschoben werden.
Unterhalb einer Teilanlage werden alle Chargen angezeigt die noch nicht beendet sind und
zu deren Ablauf die betreffende Teilanlage verwendet wird. Eine Charge kann also unter
"Teilanlagen" mehrmals auftreten.
Empfehlungen zur Vermeidung von möglichen Grenzwertverletzungen bei der Erstellung eines
Grundrezepts und darauf basierender Steuerrezepte (Chargen)
Nachfolgende Erläuterungen demonstrieren, wie Grenzwertverletzungen bei einer
Chargenfreigabe vermieden werden können. Solche Grenzwertverletzungen werden im
allgemein durch eine Mengenanpassung der Sollwertparameter bei der Erstellung eines
Steuerrezepts aus einem Grundrezept hervorgerufen.
Definitionen
Rezept
Ein Rezept besteht aus dem Rezeptkopf, Rezeptschritten und Transitionen.
Rezeptkopf
Der Rezeptkopf enthält neben anderen Daten den Normansatz sowie eine untere und obere
Rezeptgrenze. Sämtliche im Grundrezept eingestellten Parametersollwerte beziehen sich auf
diesen Normansatz. Der Normansatz wird i. d. R. innerhalb der angegebenen Rezeptgrenzen
festgelegt. Aus Gründen der Flexibilität für größere und kleinere Mengen ist ein Normansatz
auch außerhalb der Rezeptgrenzen möglich, begrenzt jedoch die beabsichtigte Unterstützung
des Rezepterstellers durch das System. Eine Freigabe solcher Grundrezepte ist prinzipiell
zulässig.
Rezeptschritt
Sämtliche Rezeptschritte (RUP, ROP, SUB, RPH) enthalten Sollwerte, wie Prozessparameter,
Einsatzstoffe und Ausgangsstoffe. Im Folgenden werden nur diejenigen Rezeptschritte
berücksichtigt, die eine Entsprechung in Form eines EPH- oder EOP-Funktionsbausteins
im Automatisierungssystem besitzen. Die Sollwerte dieser Rezeptschritte besitzen eine
untere und obere Grenze, auch Parametergrenze genannt, welche im Engineering System
projektiert werden und im Grundrezept nicht mehr verändert werden können. Für jeden
Sollwert kann optional während der Grundrezepterstellung einzeln projektiert werden, ob bei
der Freigabe des Steuerrezeptes eine Mengenanpassung dieses Wertes durchgeführt werden
soll (mögliche Mengenanpassungen: linear und quadratisch).
Teilanlage
Ein Teilrezept enthält eine Kandidatenliste von verwendbaren Teilanlagen. Die Kandidaten
ergeben sich entweder durch eine manuelle Auswahl der Teilanlagen in der Kandidatenliste
(Kandidaten-Modus), oder durch Evaluierung projektierter Bedingungen (Constraints-Modus).
Charge
Beim Anlegen eines Steuerrezeptes (Charge) wird die eigentliche Ansatzmenge ggf.
abweichend vom Normansatz vorgegeben (voreingestellt ist stets der Normansatz). Für
die Produktion muss das Steuerrezept freigegeben werden. Erst bei der Freigabe werden
die im Grundrezept eingestellten Sollwerte angepasst, d.h. hier findet die eigentliche
Mengenanpassung statt. Die Sollwerte werden entsprechend der eingestellten Anpassung
(linear oder quadratisch) neu berechnet, jedoch nur dann, wenn die Ansatzmenge vom
Normansatz abweicht. Wird die Ansatzmenge am Steuerrezept nicht verändert, so findet
auch keine Mengenanpassung statt.
Nachdem die Sollwerte angepasst sind, werden sie gegen die Grenzen aller möglichen
Teilanlagen geprüft. Ergibt sich bei dieser Prüfung, dass keine Teilanlage die Grenzen erfüllt,
so wird eine Freigabe des Steuerrezeptes mit einem entsprechenden Hinweis abgewiesen.
Bei der Überprüfung der angepassten Sollwerte werden stets die Grenzen aus dem
Engineering verwendet, niemals die dynamisch berechneten Grenzen des Rezepts. Die
dynamisch berechneten Grenzen sind lediglich eine Hilfe für den Rezeptersteller zur
Vermeidung von Grenzwertverletzungen, die erst bei der Chargenfreigabe bemerkt würden.
Hinweis
Es gibt auch Chargenfreigaben, die zur Laufzeit der Charge zu Grenzwertverletzungen führen
können, insbesondere bei Schleifendurchläufen, siehe auch Beispiel 2. Das System kann Sie
hierbei nicht in allen Fällen unterstützen! Hier ist der Anwender in der Pflicht und Probeläufe des
Rezeptes, wie z. B. ein so genannter Wasserlauf, sollten durchgeführt werden.
Beispiel 1
Ein Rezept habe folgende Vorgaben:
Rezeptkopf
Referenzmenge ① REFRecipe 1000 Kg
Mindestmenge ② LLRecipe 100 Kg
Höchstmenge ③ HLRecipe 5000 Kg
Wenn z. B. im Kandidatenmode für ein Teilrezept mehrere Teilanlagen möglich sind aber
keine bevorzugte Teilanlage angegeben wurde, so wird die niedrigste Untergrenze (0, 100)
0 bzw. die höchste Obergrenze (100, 1500 ) 1500 aller Kandidaten für den anzupassenden
Sollwert angegeben. Um dies zu verdeutlichen, werden die Sollwerte grün dargestellt (siehe
Bild 2).
Um dem Rezeptersteller das Rezeptdesign zu erleichtern, werden als Tooltip die Grenzwerte
angezeigt, innerhalb derer sich der Sollwert bewegen darf, ohne die Sollwertgrenzen bei
Ansatzmengen zwischen Mindest- und Höchstmenge zu verletzen. Diese berechnen sich bei
linearer Anpassung wie folgt:
• Angepasster Parameter UG = (1000 / 100) * 0 = 0
• Angepasster Parameter OG = (1000 / 5000) * 1500 = 300
Bild 10-10 Bild 2: Darstellung der Sollwertgrenzen bei mehreren Kandidaten ohne bevorzugte Teilanlage
Wenn als bevorzugte Teilanlage UNIT_B angegeben wurde, werden als Unter-/Obergrenze die
Werte aus der entsprechenden Funktion/Operation (hier UG = 0 und OG =100) in schwarz
dargestellt. (siehe Bild 3). Die Tooltip-Grenzen ergeben sich dann wie folgt:
• Angepasster Parameter UG = (1000 / 100) * 0 = 0
• Angepasster Parameter OG = (1000 / 5000) * 100 = 20
Bild 10-11 Bild 3: Darstellung der Sollwertgrenzen im Kandidatenmode mit bevorzugter Teilanlage "UNIT_B"
Sollte der Sollwert außerhalb der Werte der im Tooltip berechneten Grenzen liegen, führt
dies zu einer Warnung bei der Freigabe des Rezeptes, obwohl er sich innerhalb der
Sollwertgrenzen befindet.
Beispiel 2
Rezeptkopf
Referenzmenge REFRecipe 1000 Kg
Mindestmenge LLRecipe 100 Kg
Höchstmenge HLRecipe 5000 Kg
Teilanlage Unit_A
Ansatzmenge = 1000kg
Da die Ansatzmenge identisch ist mit dem Normansatz, findet keine Anpassung statt. Eine
Einzeldosierung hat eine Gesamtmenge von 250 Kg im Behälter zur Folge. Die Charge ist
plausibel und wird freigegeben.
Ansatzmenge = 5.000kg
Da die Ansatzmenge 5 Mal so groß ist wie der Normansatz, wird der Sollwert bei linearer
Anpassung von 250kg auf 1250kg angepasst. Hiermit wird die OG von 1500 Kg bei
Einzeldosierung nicht überschritten, die Charge wird freigegeben.
Ansatzmenge = 6.000kg
Da die Ansatzmenge 6 Mal so groß ist wie der Normansatz, wird der Sollwert bei linearer
Anpassung von 250kg auf 1500kg angepasst. Hiermit erhält man bei 4 Einzeldosierungen von
je 1500kg eine Gesamtmenge von 6000kg im Behälter. Der Behälter wird mit 1000kg
überdosiert, obwohl die Einzeldosiermengen innerhalb der Grenzen des Einzelschrittes liegen.
Da das System aber ausschließlich die Grenzen der Einzeldosierungen prüft, eine Über- bzw.
Unterschreitung des Normansatzes aber zulässt, ist die Charge plausibel und wird frei gegeben.
Abhilfe
Das Fehlverhalten dieser Charge kann durch eine Projektierungsänderung an der oberen Grenze
des Einzelschritts von 1500 Kg auf 1250 kg verhindert werden. Die Zusammenarbeit zwischen
Engineering und Rezepterstellung ist nötig. Bitte führen Sie Testdurchläufe durch.
Vorgehen im BatchCC:
1. Markieren Sie im BatchCC im Ordner "Aufträge" unterhalb des Produktionsauftrages das
Objekt "Charge".
2. Wählen Sie den Menübefehl Steuerung > Steuerrezept öffnen.
Symbol Beschreibung
Elektronische Unterschrift erforderlich
Operatordialog liegt an
Rezeptelement gesperrt (in Bearbeitung)
Rezeptelement läuft
Haltepunkt gesetzt
Fehler
Pfad des Rezeptelementes
Übersichtsfenster verwenden
Der vergrößerte Bereich wird im Übersichtsfenster schraffiert dargestellt.
Hinweis
Erst wenn Objekte in der Steuerrezeptansicht so vergrößert dargestellt sind, dass sie im Fenster
abgeschnitten werden, wird der schraffierte Bereich zum Verschieben frei gegeben.
Wenn Sie mit gedrückter linker Maustaste auf den schraffierten Bereich klicken, lässt sich
der Bereich auf die Stelle im Steuerrezept verschieben, die Sie interessiert. Dabei wird der
Inhalt im Steuerrezeptfenster sofort aktualisiert. Somit navigieren Sie komfortabel an die
gewünschte Stelle, ohne den Vergrößerungsfaktor wieder zu verändern. Der verschobene
Bereich wird simultan in der Steuerrezeptansicht dargestellt.
Zusatzstatus
Die folgenden Symbole kennzeichnen zusätzliche Chargenstatus zu den oben aufgelisteten
Status. Diese Symbole werden dem Typsymbol für Aufträge überlagert dargestellt.
Vorgehen
1. Markieren Sie die Charge, die Sie frei geben möchten, entweder in Ihrem Auftragsordner im
Navigationsfenster im BatchCC oder in der Planungsliste.
2. Wählen Sie den Menübefehl Steuerung > Freigeben.
Ergebnis
Die Charge wird zur Produktion frei gegeben. Falls Fehler bei der Plausibilitätsprüfung auftreten,
werden diese Mängel angezeigt und der Chargenzustand bleibt "geplant". Wenn keine Fehler
auftreten, dann wird das Steuerrezept erzeugt. Abhängig vom Startmodus wird die Bearbeitung
der Charge gestartet. Vorausgesetzt, die beim Start des Steuerrezepts benötigten Teilanlagen
sind frei. Wenn Fehler in der Kommunikation zwischen BatchCC und dem BATCH Server (Batch
Control Server) auftreten, dann geht die Charge nur in den Zustand "Freigabe vorbereitet" über.
Nachdem die Kommunikation zwischen BatchCC und BATCH Server (Batch Control Server)
wieder funktionsfähig ist, kann durch nochmaliges Ausführen von "Freigeben" die Freigabe
abgeschlossen werden.
Vorgehen
1. Selektieren Sie die Charge in der Baumstruktur im BatchCC oder in der Planungsliste.
2. Wählen Sie den Menübefehl Steuerung > Sperren.
Ergebnis:
Die Charge geht in den Zustand "gesperrt".
Um eine gesperrte Charge wieder in den Zustand "freigegeben" zu überführen verwenden
Sie den Menübefehl Steuerung > Sperre aufheben.
Vorgehen
1. Selektieren Sie die Charge in der Planungsliste oder im Navigationsfenster des BatchCC.
2. Wählen Sie den Menübefehl Steuerung > Stornieren.
Ergebnis
Die Charge geht in den Zustand "storniert". Eine stornierte Charge können Sie nur noch löschen.
Voraussetzung
Die Login-Daten werden anhand der Software SIMATIC Logon verifiziert. Es wird vorausgesetzt,
dass SIMATIC Logon auf den BATCH Clients installiert ist.
Vorgehen
1. Markieren Sie im BatchCC die Charge, das Grundrezept oder die Bibliotheksoperation und
wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten> Eigenschaften oder markieren Sie im BATCH
Rezepteditor die Rezeptprozedur, die Teilrezeptprozedur, die Rezeptoperation, die
Rezeptfunktion oder die Transition und wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten >
Objekteigenschaften.
Ergebnis: Das Dialogfeld "Eigenschaften von <Objektname>" wird geöffnet.
2. Wechseln Sie zum Register "ESIG" (im nachfolgenden Bild für eine Charge) und aktivieren Sie
das Optionskästchen "Aktivieren". Ergebnis: Es wird eine Tabelle mit möglichen Bedienungen
zum Objekt dargestellt.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "..." in der Spalte "Rollen" zur gewünschten Bedienung.
Ergebnis: Der Dialog "Rollen konfigurieren" wird angezeigt.
4. Wählen Sie hier diejenigen Benutzerrollen aus, die bei der ausgewählten Bedienung eine
elektronische Unterschrift leisten sollen:
Über diese Symbole schieben Sie die "verfügbaren Rollen" zur Bedienung in Richtung
"konfigurierte Rollen" bzw. wieder zurück, um bereits konfigurierte Benutzerrollen wieder
zu löschen.
Über diese Symbole legen Sie bei mehreren zu leistenden Unterschriften die Reihenfolge
der zu leistenden Unterschriften zur ausgewählten Bedienung fest. Markieren zuvor Sie
diejenige Benutzerrolle die Sie anordnen möchten in der Liste "konfigurierte Rollen".
1. Übernehmen Sie die Einstellungen mit "OK". Ergebnis: Im Dialogfeld "ESIG" werden in der
Tabelle "konfigurierten Rollen" alle zu leistenden Unterschriften und deren Reihenfolge
angezeigt. Erst wenn einer Bedienung Benutzerrollen zugewiesen wurden, ist das
Optionskästchen in der Spalte "Aktiv" aktiviert und bedienbar. Danach können Sie in der
Spalte "Aktiv" die gewünschten Bedienungen, die signiert werden aktivieren oder
deaktivieren.
2. Markieren Sie in der Spalte "Reihe" die Bedienungen, bei denen, falls mehrere Unterschriften
pro Bedienung geleistet werden sollen, eine bestimmte Unterschriftenreihenfolge
eingehalten werden soll.
3. Das Optionskästchen "Zusammen" ist für alle Bedienungen immer aktiviert, dies entspricht
der Standardeinstellung und kann nicht verändert werden. Bei mehreren Unterschriften pro
Bedienung müssen alle Unterschriften gleichzeitig geleistet werden, d. h. alle elektronischen
Unterschriften aller geforderten Rollen müssen in einem geöffneten Signierdialogfeld
abgegeben werden.
4. Bestätigen Sie am Ende die Projektierung über die Schaltfläche "OK".
Ergebnis
Zur Laufzeit des Objekts (Charge, RF, ROP, RUP, Transition) wird nach ausgeführter Bedienung
das Dialogfeld "SIMATIC BATCH: Signieren" geöffnet. Wie die elektronischen Unterschriften
eingegeben werden, erfahren Sie im Abschnitt "Signieren von Bedienungen (Seite 421)".
Hinweis
Einmal angelegte elektronische Unterschriften können wieder deaktiviert aber nicht mehr
gelöscht werden.
Symbol Beschreibung
Hervorhebung im Steuerrezept.
Hervorhebung im BatchCC.
Mit einem rechten Mausklick auf das zu signierende Objekt und dem Kontextmenübefehl
"Signieren" kann hier ebenfalls dieses Dialogfeld geöffnet werden.
Über die Schaltfläche "Signieren" im Dialogfeld "SIMATIC BATCH: Signieren" kann die Eingabe
der Unterschrift gestartet werden. Vorausgesetzt, Sie haben die Abgabe von elektronischen
Unterschriften für dieses Objekt projektiert.
Voraussetzung
Die Login-Daten werden anhand der Software SIMATIC Logon verifiziert. Es wird vorausgesetzt,
dass SIMATIC Logon auf den BATCH Clients installiert ist.
Ausgangssituation:
Nach einer Bedienung wird automatisch das Dialogfeld "SIMATIC BATCH: Signieren" geöffnet. Als
Vertreter einer Benutzerrolle sind Sie aufgefordert, die Aktion zu signieren.
Vorgehen
Ihre Benutzerrolle erscheint im Dialogfeld "SIMATIC BATCH: Signieren" in der Tabelle
"Signaturen":
1. Drücken Sie die Schaltfläche "Signieren".
Ergebnis: Das Dialogfeld "SIMATIC Logon Service - Signature" wird geöffnet.
2. Geben Sie hier Ihren Benutzername, Ihr Passwort ein wählen Sie die korrekte Domäne bzw.
den korrekten Rechner aus.
Voraussetzung
Zur Projektierung im BATCH Control Center aktivieren Sie das Optionskästchen "Beim Signieren
Kommentareingabe erzwingen" im Register "Elektronische Unterschriften" im Dialog
"Projekteinstellungen" im Menü Extras > Einstellungen.
Symbol Beschreibung
Signaturanforderung am Rezeptschritt.
Bedienanforderung an der Charge im BCC.
Vorgehen
1. Öffnen Sie das Steuerrezept im BCC.
2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Rezeptschritt mit dem ESIG-Symbol und
wählen Sie im Kontextmenü "Signieren".
3. Geben Sie die erforderliche elektronische Unterschrift und einen Kommentar ein.
4. Beenden Sie den Dialog mit "OK".
Ergebnis
Nach dem Signieren mit erzwungener Kommentareingabe wird der angehaltene Schritt
fortgesetzt.
10.8 Chargensteuerung
Voraussetzungen
Die Chargensteuerung von SIMATIC BATCH setzt auf dem System PCS 7 OS (WinCC) auf. Für die
Chargenbearbeitung müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
• Das System PCS 7 OS muss im Runtime-Modus (online) arbeiten.
• Die SFC-Typinstanzen bzw. BATCH-Schnittstellenbausteine müssen dem PCS 7 OS
Datenmanager bekannt sein.
• Die Busverbindung zwischen den PCS 7 Operator Stationen (OS) und den
Automatisierungssystemen (AS) muss aktiv sein.
• Für alle Chargen sind die Steuerrezepte generiert, d. h., die Chargen haben den Zustand
"freigegeben".
• Der Bediener (Operator) wurde über die Rechteverwaltung von SIMATIC BATCH für die
Funktionen der Chargensteuerung berechtigt.
BatchCC / Chargen-bersichtsliste
Charge freigeben
ja
Automatik- Charge wird automatisch
betrieb gestartet
nein
Steuerrezept zur Ansicht des Steuerrezeptes mit
Charge ¸ffnen (optional) Schaltfl¦chen zur Steuerung
ja
Parameter
¦ndern
nein In den Objekteigenschaften die
Parameterwerte ¦ndern
Charge ja
bedienen
nein Eine der Schlatfl¦chen dr¾cken:
- ¡Halt nach Schritt¡
- ¡Halt sofort¡
- ¡Fortsetzen¡
- ¡Abbrechen¡
- ¡Stoppen¡
Schritt ja
bedienen
nein Eine der Schlatfl¦chen dr¾cken:
- ¡Halt nach Schritt¡
- ¡Halt sofort¡
- ¡Schritt fortsetzen¡
- ¡Schritt beenden¡
- ¡Schritt abbrechen¡
- ¡Schritt stoppen¡
- ¡Schritt r¾cksetzen¡
Definition
Unter Chargensteuerung verstehen wir:
• Chargenablauf
• Visualisierung und Bedienung der Chargen auf der PCS 7 OS
Chargenablauf
Für jede freigegebene Charge werden die Teilanlagen ermittelt, die zum Start der Charge
erforderlich sind. Anschließend wird anhand der UNIT_PLC Bausteine geprüft, ob die Teilanlagen
zur Benutzung durch SIMATIC BATCH freigegeben und nicht durch andere Chargen belegt sind.
Falls dies zutrifft, kann die Charge gestartet werden, ansonsten werden die dazugehörigen
Parameter zur Überwachung angemeldet.
Die Chargensteuerung ist grundsätzlich empfangsbereit bzgl. OS-Mitteilungen über
die Änderungen von Parametern. Ändert sich ein überwachter Parameter, wird die
Chargensteuerung benachrichtigt und führt die erforderlichen Aktionen durch.
Abarbeitungsreihenfolge
In SIMATIC BATCH wird die Abarbeitungsreihenfolge angelegter Chargen (Status: geplant) durch
die Reihenfolge Ihrer Freigaben bestimmt. Alle frei gegebenen Chargen liegen der
Chargensteuerung in der Reihenfolge der Freigaben vor. Chargen, die nicht die gleichen
Teilanlagen und technischen Einrichtungen benutzen, können auch parallel bearbeitet werden.
Die Chargen werden gestartet, wenn die am Anfang des Steuerrezeptes benötigten
Teilanlagen frei sind, je nach gewähltem Startmodus "sofort", "zeitgesteuert" oder nach
"Bedienung" durch den Operator. Bei "zeitgesteuert" wird entsprechend der eingestellten
Zeit gestartet. Ist die Zeit abgelaufen wird zuerst die Charge gestartet, deren Startzeit am
weitesten in der Vergangenheit liegt.
Hinweis
Die Abarbeitungsreihenfolge von Chargen ist so lange gewährleistet, wie der BATCH Server nicht
beendet wird und keine Redundanzumschaltung stattfindet.
Bei einem redundanten BATCH Server wird die Abarbeitungsreihenfolge beim Umschalten des
Servers ungültig.
Grundsätzlich wird die Abarbeitungsreihenfolge ungültig, wenn der BATCH Server neu gestartet
wird. Dabei spielt es keine Rolle ob der Neustart aufgrund eines Problems oder einer Bedienung
erfolgte.
Wenn die Abarbeitungsreihenfolge nach einem Neustart des Servers gültig sein soll, verketten
Sie die Chargen.
Chargen verketten
Um eine bestimmte Abarbeitungsreihenfolge von Chargen festzulegen (unabhängig von der
Reihenfolge der Freigaben), haben Sie auch die Möglichkeit, Chargen zu verketten. Sie können
zu jeder geplanten Charge angeben, welche Charge gestartet bzw. welche Charge beendet sein
muss, bevor die geplante Charge gestartet wird.
Weitere Information
Verketten von Chargen (Seite 401)
Bild 10-13 Onlinesicht des Steuerrezepts im BCC, Status beendet und abschließend
Hinweis
Steuerrezept wird einmalig durchlaufen
Nach dem Start einer Charge wird das gesamte Steuerrezept einmalig durchlaufen, ohne
Rücksicht auf die am Parameter "MaxCyclRun" parametrierte Zeit.
Prinzip
Die Abarbeitung der Rezeptstruktur eines Steuerrezepts erfolgt durch das Vorgänger-
Nachfolger-Prinzip auf allen Hierarchieebenen. D. h. wenn die Bearbeitung eines
Rezeptelementes beendet ist, wird die Bearbeitung des nachfolgenden Schrittes in der Sequenz
aktiviert.
Hierarchisches Rezept: Innerhalb einer Teilrezeptprozedur (TRP) werden die einzelnen
Rezeptoperationen (ROPs) entsprechend sequentiell abgearbeitet. Bei projektierter
Synchronisation zwischen den ROPs verschiedener TRPs einer Rezeptprozedur können auch
mehrere Rezeptoperationen (TRP übergreifend) parallel gestartet werden. Innerhalb einer
Rezeptoperation werden die einzelnen Schritte (Rezeptfunktionen → EPHs) und Transitionen
(Weiterschaltbedingungen) ebenfalls sequentiell abgearbeitet.
67$57
5(680(
+(/'
DQJHKDOWHQ
5(680,1* +2/',1*
IRUWVHW]HQG DQKDOWHQG
5(6(7
/HJHQGH
(QG]XVWDQG
EHUJDQJV]XVWDQG
.RPPDQGRVVLQGP¸JOLFKI¾U
6723,QDOOHQ=XVW¦QGHQDXVJHQRPPHQ,'/($%257('$%257,1*67233(' XQG &203/7(7('
$%257 ,QDOOHQ=XVW¦QGHQDXVJHQRPPHQ ,'/($%257(' XQG &203/(7('
Weitere Information
Bedienbefehle zu Rezeptschritten (Seite 462)
/¸VFKHQGHV2EMHNWHV 1LFKW2.
)UHLJHEHQ
*HSODQW
YRUEHUHLWHQG
1HX IUHLJHEHQ
/¸ V F
KHQ 2.
GHV
2 EMH
N WH V
)UHLJHEHQ
6WRUQLHUW VWRUQLHUHQ
YRUEHUHLWHW
/¸
V WR
VF
U QLH
/¸VFKHQGHV2EMHNWHV
KH
VWRUQLHUHQ UHQ
H IUHLJHEHQ
QG
DJ
$NWGHU$QODJH
QO
H
$
V2
HU VSHUUHQ
G
Q
EMH
JHVSHUUW
H UH
L
N WH
LV 6SHUUHDXIKHEHQ IUHL
DO
V
X JHJHEHQ
NW JH
/¸ V F K
$NWGHU$QODJH $ U$QOD
Q G H
2.
LHUH
$N WXDOLV
HQGH
VWDUWHQ
IRUWVHW]HQ
N WHV
DQJH ZDUWHQG
DQKDOWHQG +DOWVRIRUW ]%DXIIUHLH
KDOWHQ
7HLODQODJH
DUFKLYLHUW
+D
UW
V RIR OWV
+DOW +DOWVRIRUW RIR
UW
DQJHKDO DQKDOWHQG
WHQQDFK +DOWQDFK6FKULWW O¦XIW
QDFK6FKULWW
6FKULWW
DUFKLYLHUHQG IRUWVHW]HQ
/¸VFKHQGHV Q
2EMHN WHV F KH
/¸ V E UH
V
WH
FK DE
HN
/¸ HQGH
DUFKLYLHUHQ
DEJH
EM
VF V2 DEEUHFKHQG
2
EMH EURFKHQ
V
KH
HQ
N WH
GH
Q
SS
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Q
V WR
V
KH
2
VF
H Q E MH
L H¡
/¸
NW
E V F KO HV
D
DEVFKOLH¡HQ JHVWRSSW VWRSSHQG
:HQQGHUOHW]WH
DE V 5H]SWVFKULWW
F KO
DEJHVFKORVVHQ DEVFKOLH¡HQG L H¡ EHHQGHWLVW
HQ
DE
EU
HF
KH
Q
HQ
SS
V WR )HKOHU
Hinweis
Zustandsübergänge einer Charge
1. "ERROR" (Fehler) ist eine zusätzliche Kennung, die in jedem Zustand ab "WAITING" (Wartend)
auftreten kann. Nach Beseitigung der Fehlerursache, kann die Charge mit "RESUME"
(Fortsetzen) fortgesetzt werden, andernfalls mit "ABORT" (Abbrechen) abgebrochen, oder
mit "STOP" (Stoppen) gestoppt werden.
2. Im Zustand "WAITING" (Wartend) ist eine Charge nur dann, wenn sie auf ihre erste zu
belegende Teilanlage wartet.
3. CLOSED" (Geschlossen) und "ARCHIVED" (Archiviert) sind zusätzliche Kennungen, die
weiterhin anzeigen, ob die Charge abgeschlossen, abgebrochen oder gestoppt wurde.
4. "Charge plausibel" ist im Normalfall ein Zwischenzustand und im Fehlerfall ein Zustand, falls
die Plausibilitätsprüfung vor dem Fehler erfolgreich abgeschlossen wurde.
5. Die zusätzliche Kennung "archivierend" findet nur in Verbindung mit der Technologie
"Zeitnahes archivieren" Verwendung.
Weitere Information
Status der Chargen (Seite 414)
Zustände der Chargenschritte (Seite 474)
Zustände einer Transition (Seite 473)
PH Archivserver - Zeitnahes archivieren (Seite 519)
Hinweis
Alle externen Clients, z. B. API Clients, müssen für zukünftige Versionsverträglichkeit diesem
Diagramm entsprechen.
Alle Clients, die Rezeptereignisse entgegen nehmen, müssen auf die optionalen Zustände für
zukünftige Software-Versionen vorbereitet werden.
,QWHUQHV=XU¾FNVHW]HQ
7UDQVLWLRQHQXQG
EHUZDFKXQJHQ
LQDNWLY 6FKULWW VWDUWHQG O¦XIW
VWDUWHQ
,QWHUQHV=XU¾FNVHW]HQ
,QWHUQHV=XU¾FNVHW]HQ 7UDQVLWLRQHQXQGEHUZDFKXQJHQ
7UDQVLWLRQHQXQG
EHUZDFKXQJHQ
IRUWVHW]HQ IRUWVHW]HQG
DQ
6FKULWW
JHKDOWHQ DQKDOWHQG DQKDOWHQ
VRIRUW
IRUWVHW]HQ
DQKDOWHQG 6FKULWW
DQJHKDOWHQ
QDFK6FKULWW QDFK6FKULWW DQKDOWHQ
QXU&RQWDLQHU
2EMHNWH
QXU&RQWDLQHU
2EMHNWH
QDFK6FKULWW
6FKULWW 6FKULWW
VWRSSHQG
]XU¾FNVHW]HQ JHVWRSSW VWRSSHQ 8QWHUJHRUGQHWHV
2EMHNWDNWLY
8QWHUJHRUGQHWHV
.HLQXQWHUODJHUWHV2EMHNWLPNRQWLQXLHUOLFKHQ%HWULHE 2EMHNWDNWLY
JHVWRSSW VWRSSHQG
DX¡HUNRQWL DX¡HUNRQWL QXU 6FKULWW
QXU
&RQWDLQHU VWRSSHQ
&RQWDLQHU
2EMHNWH 2EMHNWH 8QWHUJHRUGQHWHV
DX¡HU.RQW
2EMHNWDNWLY
6FKULWW]XU¾FNVHW]HQ
NRQWLQXLHUOLFKHU
%HWULHE 7)72 EHUHLW
6FKULWW EHHQGHQG
EHHQGHW XQG&RQWDLQHU ]XP
]XU¾FNVHW]HQ
2EMHNW %HHQGHQ
/HJHQGH
6FKULWWEHHQGHQ
)ROJHQGH%HIHKOHVLQGP¸JOLFK
6FKULWWDQKDOWHQVRIRUW
,QVWDUWHQGO¦XIWEHUHLW]XP%HHQGHQNRQWLQXLHUOLFKHU%HWULHEDQKDOWHQGQDFK
=XVWDQG *UXQG]XVWDQG 6FKULWWDQJHKDOWHQQDFK6FKULWWVWRSSHQGDX¡HUNRQWLQXLHUOLFKHU%HWULHEXQG
JHVWRSSWDX¡HUNRQWLQXLHUOLFKHU%HWULHE
6FKULWWDQKDOWHQ QDFK6FKULWW
,QVWDUWHQGO¦XIWEHUHLW]XP%HHQGHQXQGEHHQGHQG
EHUJDQJV]XVWDQG 6FKULWWDEEUHFKHQ
,QDOOHQ=XVW¦QGHQP¸JOLFKDX¡HULQDNWLYDEJHEURFKHQXQGEHHQGHW
=XVWDQG 5H]HSWVFKULWWHN¸QQHQ=ZLVFKHQ]XVW¦QGH
DQQHKPHQP¾VVHQMHGRFKQLFKW 6FKULWWVWRSSHQ
,QDOOHQ=XVW¦QGHQP¸JOLFKDX¡HULQDNWLYDEEUHFKHQGDEJHEURFKHQJHVWRSSW
XQGEHHQGHW
6FKULWWVWRSSHQ DX¡HU.RQW
%HIHKO =XVWDQGVZHFKVHOGXUFK%HIHKO ,QVWDUWHQGO¦XIWEHUHLW]XP%HHQGHQDQKDOWHQGQDFK6FKULWWDQJHKDOWHQ
QDFK6FKULWWXQGEHHQGHQG
5HJXO¦UHU=XVWDQGVZHFKVHO
6FKULWWEHHQGHQ
,QWHUQHU=XVWDQGVZHFKVHO ,QEHUHLW]XP%HHQGHQXQGNRQWLQXLHUOLFKHU%HWULHE,Q7UDQVLWLRQHQDXFKLP
=XVWDQGO¦XIW
Hinweis
Wenn ein Rezeptschritt den additiven Zustand "Handbetrieb" annimmt und dieser von SIMATIC
BATCH belegt wird, dann ist ein Zustandsübergang von inaktiv bis in einen beliebig anderen
Zustand möglich. Das bedeutet, dass z. B. die Rezeptfunktion den Zustand annimmt, in dem sich
der SFC befindet.
[Link] Sich selbst beendende und sich nicht selbst beendende Rezeptfunktion
RPE stays
RPE = Rezeptfunktion COMPLETING until
EPE = Technische Funktion EPE is reset
RPE
- Flags cmd cmd
- Status IDLE RUNNING COMPLETED
- Belegung RELEASED ALLOCATED RELEASED
Read Setpoints and Actual Values
Write Setpoints and Start
COMPLETING
COMPLETED
ALLOCATED
RELEASED
ALLOCATE
STARTING
Reset
RELEASE
RUNNING
IDLE
EPE
- Flags Start Reset
- Status occupied
- Belegung IDLE RUNNING COMPLETED IDLE
Zeit
RPE
- Flags cmd cmd cmd
- Status IDLE RUNNING READY COMPLETED
- Belegung RELEASED ALLOCATED RELEASED
COMPLETING
Complete
COMPLETED
ALLOCATED
RELEASED
ALLOCATE
Reset
RELEASE
RUNNING
READY
IDLE
EPE
- Flags Start Complete Reset
- Status occupied
- Belegung IDLE RUNNING READY COMPLETED IDLE
Beispiel für eine sich selbst beendende und eine sich nicht selbst beendende Rezeptfunktion
"Dosieren" ist ein sich selbst beendender Vorgang, d.h. die Funktion läuft selbstständig bis zum
Status "Beendet". Danach wird der Vorgang "Dosieren" von der Rezeptsteuerung zurückgesetzt
und die nachfolgende Funktion "Heizen" wird gestartet.
"Rühren" ist ein sich nicht selbst beendender Vorgang, d.h. die Funktion meldet "Ready_TC"
(Bereit zum Beenden) sobald der Rührer mit der Solldrehzahl läuft. Danach entscheidet die
Rezeptsteuerung mit dem Befehl "Beenden", wann der Rührer abgeschaltet werden soll.
Sobald die auf "Rühren" folgende Funktion "Transfer" von der Steuerung belegt ist, wird
der Rührer mit dem Befehl "Beenden" abgeschaltet. Nachdem Rühren den Status "Beendet"
zurückmeldet kann die Funktion "Transfer" gestartet werden.
RPE
- Flags start_lock cmd cmd start_lock cmd
- Status IDLE RUNNING HELD RUNNING
- Belegung RELEASED ALLOCATED
Write Setpoints
Resume
RESUMING
reset lock
RUNNING
ALLOCATED
reset lock
HOLDING
RUNNING
ALLOCATE
Start
Hold
HELD
EPE
param
- IPARAM
param ok
check
EPE Resume
=
- Flags start_lock Start Hold start_lock Start
- Status occupied
- Belegung IDLE RUNNING HELD RUNNING
• Wenn nach dem Belegen der Technischen Funktion bereits die Startsperre sitzt, schreibt die
Rezeptfunktion nur die Sollwerte ohne den ISTART-Eingang. Stattdessen schreibt die
Rezeptfunktion den IPARAM-Eingang, um der Technischen Funktion mitzuteilen, dass neue
Sollwerte anliegen. Die Technische Funktion prüft daraufhin die Sollwerte und setzt den
IPARAM-Eingang sowie die Startsperre zurück.
• Die Technische Funktion kann auch bei Erreichen des Angehalten (HELD) Zustandes die
Startsperre setzen, um ein Fortsetzen (RESUME) zu verhindern. Hierbei ist kein
Parametertrigger nötig, weil die Rezeptfunktion bei aktivem Schritt keine
Parameteränderung zulässt.
VWDUWQRWDOORZHG UHVXPHQRWDOORZHG
53(
)ODJV VWDUWBORFN FPG FPG VWDUWBORFN FPG
6WDWXV ,'/( 5811,1* +(/' 5811,1*
%HOHJXQJ 5(/($6(' $//2&$7('
:ULWH6HWSRLQWV
UHVHWORFN
5(680,1*
5HVXPH
$//2&$7('
5811,1*
UHVHWORFN
+2/',1*
5811,1*
$//2&$7(
+ROG
+(/'
6WDUW
(3(
,3$5$0
SDUDP
5HVXPH
FKHFN
(3(
SDUDPRN
)ODJV VWDUWBORFN 6WDUW +ROG VWDUWBORFN 6WDUW
6WDWXV RFFXSLHG
%HOHJXQJ ,'/( 5811,1* +(/' 5811,1*
Flussdiagramm
Nachfolgend das Ablaufdiagramm einer sich nicht selbst beendenden Technischen Funktion mit
kontinuierlichem Betrieb:
Während des Umschaltens bleibt die Technische Funktion im Status "READY TO COMPLETE".
Anstatt die Technische Funktion zu beenden, setzt die erste Rezeptfunktion lediglich über
den Eingang ICONT additiv zum Grundzustand die Kennung "CONTINUOUS". Zuvor werden
noch die Soll/Istwerte gelesen. Die Ablauflogik behandelt "CONTINUOUS" und "READY TO
COMPLETE" wie "COMPLETED", d. h. der Rezeptablauf geht weiter.
Weil die CONTINUOUS-Kennung sitzt, kann die zweite Rezeptfunktion die Technische
Funktion belegen, obwohl dessen Status nicht IDLE ist. Mit der Belegung wird die
CONTINUOUS-Kennung rückgesetzt. Damit die zweite Rezeptfunktion die Technische
Funktion starten kann, ist im Zustandsübergangsdiagramm der START aus "READY TO
COMPLETE" erlaubt.
continuous = 0
Read Setpoints and Actual Values
RPE
Write Setpoints and Start
(nicht cont.)
- Flags
continuous = 1
RELEASED
Continuous
ALLOCATED
RELEASE
- Status IDLE
ALLOCATE
RUNNING
- Belegung
READY
RELEASED
ALLOCATED
ALLOCATE
RUNNING
EPE CONTINUOUS
- Flags Start Cont Start
- Status occupied
- Belegung IDLE RUNNING READY
(Fortsetzung
hier)
RPE
1 (cont.)
- Flags
COMPLETED - Status
RELEASED - Belegung
RPE
(nicht cont.)
cmd cmd - Flags
RUNNING READY COMPLETED - Status
ALLOCATED RELEASED - Belegung
Read Setpoints and Actual Values
COMPLETED
RELEASED
RELEASE
Complete
Reset
IDLE
READY
EPE
Complete Reset - Flags
occupied - Status
RUNNING READY COMPLETED IDLE - Belegung
Zeit
Projekteinstellung
Die Projekteinstellung in der Gruppe "Chargen" wird beim Erstellen der Charge gelesen und ist
für die gesamte Laufzeit der Charge gültig.
Die Information, mit welcher Projekteinstellung die Charge gelaufen ist, wird auch ins
Chargenarchiv gespeichert.
Die Projekteinstellung können Sie jederzeit ändern. Bereits erstellte Chargen werden von
dieser Änderung nicht mehr beeinflusst.
Bevor die Teilrezeptprozedur frei gegeben wird, wird die erweiterte Technische Funktion frei
gegeben aber nicht beendet.
Um darzustellen, dass diese Schritte nicht mehr durch die beendete Charge gesteuert
werden, werden die Schritte wie folgt gekennzeichnet:
• Status "Beendet" Farbe Dunkelgrün
• Status "Weiterlaufen" zwei Pfeile als Kreis
Sofern sich innerhalb einer Rezeptoperation eine Rezeptfunktion mit der Kennzeichnung
"Weiterlaufen" befindet, wird das Symbol "Weiterlaufen" auch an der aktiven ROP dargestellt.
Das folgende Bild zeigt z. B. Folgendes:
• Die frei gegebene erweiterte Technische Funktion "HeatingEOP CS1" im Status "Beendet" und
"Weiterlaufen"
• Vererbung des Symbols "Weiterlaufen" des Schritts SFCTypEPH CS1 an die ROP der TRP Unit
2
Hinweis
Rezeptschritte im kontinuierlichen Betrieb, die auf frei gegebenen Teilanlagen weiterlaufen,
liegen außerhalb des Einflussbereichs von SIMATIC BATCH. Dadurch können sie nicht durch
Chargenkommandos beeinflusst werden.
Im oben angegebenen Bild laufen zwei Schritte im kontinuierlichen Betrieb:
• HeatingEOP CS1
• SFCTypeEPH CS1
Von diesen beiden Schritten kann nur der Schritt "SFCTypeEPH CS1" mit Chargenkommandos
beeinflusst werden.
Weitere Information
Chargen > Einstellungen (Seite 830)
Abbrechen (Menü Steuerung) (Seite 1087)
Stoppen (Menü Steuerung) (Seite 1090)
Schritt stoppen (Seite 1145)
Schritt abbrechen (Seite 1145)
Chargen-Planungsliste
Die Chargen-Planungsliste zeigt alle Chargen, die geplant, freigegeben oder gesperrt sind an.
Über das Kontextmenü zur Chargenplanungsliste können die Chargen auch gestartet werden.
Wenn eine Charge gestartet wird, dann bleibt diese Charge in der Chargenplanungsliste
weiterhin sichtbar und erhält den neuen Status (z. B. läuft). Beim erneuten Öffnen der
Chargenplanungsliste wird diese Charge jedoch nicht mehr angezeigt.
Wollen Sie alle Chargen während der Chargensteuerung angezeigt bekommen, dann
arbeiten Sie mit der Chargen-Statusliste.
Chargen-Statusliste
Die Chargenstatusliste zeigt den Status jeder freigegebenen, laufenden, angehaltenen,
wartenden und gesperrten Charge an, sowie die Chargen mit Fehler und ermöglicht die
komfortable Bedienung dieser Chargen über das Kontextmenü zum Listenobjekt (rechte
Maustaste) oder über das Menü "Steuerung".
Alternativ können Sie natürlich auch alle Funktionen zu Chargen in der Baumstruktur
(ebenfalls über das Kontext-Menü zum Objekt) anwählen. Das Arbeiten mit der Baumstruktur
bietet sich z. B. bei gleichzeitig geöffnetem Steuerrezeptfenster an.
Chargen-Ergebnisliste
Die Chargenergebnisliste zeigt alle beendeten, abgebrochenen, gestoppten und stornierten
Chargen an. Die Inhalte der Anzeige werden dynamisch aktualisiert. Über das Kontextmenü zur
Chargenergebnisliste können Sie abgeschlossenen Chargen archivieren und anschließend
löschen.
Beispiel
Anpassung der PCS 7 OS (WinCC), damit BatchCC mit aktuellem Teilrezept geöffnet wird
Über WinCC-Scripte ist vorgebbar, dass bei jedem Aufruf vom BatchCC im Applikationsfenster
das aktuelle Teilrezept erscheint, bezogen auf das aktuelle Bedienbild (Teilanlage) auf dem OS-
Client.
Automatisiertes Öffnen eines Steuerrezeptes im BatchCC
Über die Kommandozeile kann dem BatchCC ein Parameter übergeben werden, der
spezifiziert welches Steuerrezept sofort geöffnet werden soll.
Der Parameter zum Öffnen des Steuerrezeptes ist: /B="X;0", X spezifiziert dabei die Chargen-
ID.
Beispiele:
• Öffnen des Steuerrezeptes mit der ID 157: [Link] /B="157;0"
• Öffnen des Steuerrezeptes mit der ID 12: [Link] /B="12;0"
• Öffnen des Steuerrezeptes mit der ID 8: [Link] /B="8;0"
• Öffnen des Steuerrezeptes mit der ID 1012: [Link] /B="1012;0"
Selektieren eines Elementes (RUP/ROP/RPH/TRANS) innerhalb des Steuerrezeptes
Wird über den Parameter '/B' ein Steuerrezept geöffnet, so kann innerhalb dieses
Steuerrezeptes ein Element (RUP/ROP/RPH/TRANS) selektiert werden. Ist dieses Element in
einer Unterstruktur (wie z.B. ROP) enthalten, wird diese Substruktur automatisch geöffnet
und das Element selektiert. Das adressierte Element wird zusammen mit der Selektion auch
in den sichtbaren Bereich der Steuerrezeptansicht verschoben (falls notwendig).
Um ein spezielles Element innerhalb des Steuerrezepts zu selektieren ist der zweite Teil des
Parameters '/B' auszufüllen.
Parameter zum Öffnen des Steuerrezeptes und selektieren eines Elements innerhalb des
Steuerrezepts: /B="X;Y", Y spezifiziert dabei das Element innerhalb der Charge mit der
Chargen-ID "X". Das Element wird adressiert, indem die Schrittnummer angegeben wird.
Die Schrittnummer wird auch in jedem WinCC-Bild in den SIMATIC BATCH Bildbausteinen
(Faceplates) angezeigt. Die Schrittnummer besteht aus einem Teil, der das Container-
Element spezifiziert (C-ID) und einem Teil, der das Terminal-Element innerhalb des
Containers spezifiziert (T-ID). Diese beiden Werte werden durch eine Formel zu einem Wert
zusammengesetzt.
Die Formel lautet: <<C-ID>>*10000 + <<T-ID>>
Unter Container-Elementen sind alle Elemente zu verstehen, die als "Behälter" für weitere
Elemente dienen, z. B. RUP/ROP.
Unter Terminal-Elementen sind alle Elemente zu verstehen, die keinen "Behälter"-Charakter
haben und somit keine weiteren Elemente enthalten können, z. B. RPH/TRANS
Beispiele:
• Öffnen des Steuerrezeptes mit der ID 157, der ROP mit der ID 2 und der RPH mit der ID 4:
[Link] /B="157;20004"
• Öffnen des Steuerrezeptes mit der ID 12, der ROP mit der ID 78 und der RPH mit der ID 203:
[Link] /B="12;780203"
• Öffnen des Steuerrezeptes mit der ID 8, der ROP mit der ID 12 und der RPH mit der ID 24:
[Link] /B="8;12024"
bei der Freigabe erfolgen. Nach erfolgreicher Anpassung wird die Kennung "lineare bzw.
quadratische Anpassung" entfernt. Im Dialog "Eigenschaften" einer Charge werden vor der
Freigabe die nicht angepassten Werte angezeigt, im Steuerrezept die angepassten Werte.
Chargen starten
Nur freigegebene Chargen können gestartet werden. Chargen im Startmodus "sofort" und
"zeitgesteuert" werden automatisch gestartet (auch ein händischer Start ist in diesen Fällen
weiterhin möglich und wirkt wie bei einer Charge mit Startmodus "Bedienung"). Chargen mit
dem Startmodus "Bedienung" müssen explizit im BatchCC gestartet werden. Im folgenden sind
die Bedienmöglichkeiten für den Startmodus "Bedienung" beschrieben.
Hinweis
Sie können eine Charge nicht starten, wenn diese mit einer anderen verkettet ist und diese
Vorgängercharge noch nicht gestartet bzw. beendet (je nach Verkettungsmodus) wurde!
Regeln
Ein Rezeptelement innerhalb eines Steuerrezeptes kann nur gestartet werden, wenn das
Rezeptelement eine Hierarchieebene höher läuft (bereits gestartet wurde). Z. B. kann eine ROP
unter einer TRP nur dann gestartet werden, wenn die TRP schon angelaufen ist.
Ein Abbruch oder Halt eines untergelagerten Rezeptelementes ist immer möglich.
Innerhalb einer Sequenz darf immer nur ein Rezeptelement in Bearbeitung sein. D.h.
läuft z.B. eine Rezeptoperation (ROP) kann innerhalb der gleichen TRP gleichzeitig keine
weitere ROP in der gleichen Sequenz gestartet werden. Ein solcher Startversuch wird mit
Fehlermeldung abgelehnt.
Ergebnis
Die Charge geht in den Zustand "storniert" .
Charge steuern
Die folgende Tabelle beschreibt die Funktion der Steuerschaltflächen und die Reaktion der
Chargen.
Schritte steuern
Die folgende Tabelle beschreibt die Funktion der Steuerschaltflächen und die Reaktion der
Rezeptschritte. Zu allen Kontextmenübefehlen steht Ihnen die Online-Hilfe über F1 zur
Verfügung.
Einleitung
Unter einem manuellen Rezeptsprung versteht man die Möglichkeit, per Bedienung den
Rezeptablauf zu unterbrechen und an anderer Stelle fortzusetzen.
Rezeptablauf unterbrechen
Um ein Rezept an einer anderen Stelle fortzusetzen, dürfen innerhalb einer Schrittkette keine
anderen Schritte aktiv sein. Zum Deaktivieren dieser Schritte bietet SIMATIC BATCH folgende
Möglichkeiten:
• Schritt abbrechen oder Schritt stoppen
Ein Schritt wird über den gleichnamigen Menübefehl abgebrochen oder gestoppt.
Im Dialog "Schritt abbrechen" werden folgende Schaltflächen angeboten:
– Schritt abbrechen
– Schritt abbrechen (außer Konti.)
Im Dialog "Schritt stoppen" werden folgende Schaltflächen angeboten:
– Schritt stoppen
– Schritt stoppen (außer Konti.)
• Schritt zu Ende laufen lassen
Das erreichen Sie, indem Sie auf dem Nachfolgeschritt einen Haltepunkt setzen und warten,
bis der Schritt zu Ende gelaufen ist. Schritte im Zustand "bereit zum Beenden" können Sie per
Menübefehl beenden.
Zur Sicherheit prüft SIMATIC BATCH bei Anwahl des Startkommandos, ob sich in der
Schrittkette vor und hinter dem Startschritt laufende Rezeptelemente befinden und listet
diese ggf. in einer Hinweisbox auf.
Weitere Information
Informationen zu den Projekteinstellungen finden Sie im Abschnitt: Allgemeines (Seite 816).
Informationen zum Befehl "Charge abbrechen" und "Charge stoppen" finden Sie in den
Abschnitten:
• Abbrechen (Menü Steuerung) (Seite 1087)
• Stoppen (Menü Steuerung) (Seite 1090)
Hinweis
In Ausnahmefällen kann es trotz der Fehlermeldung zu einem erfolgreichen Absetzen des
Bedienbefehls kommen.
Das geschieht beispielsweise, wenn bei länger dauernden Zustandsübergängen einer
Rezeptfunktion der Zielzustand erst nach der Quittierzeit erreicht wird, z. B. langer
Übergangszustand "Abbrechend" bis zum Zielzustand "Abgebrochen".
Regeln
Kommentare zu einer laufenden Charge verändern oder löschen nicht die ursprünglichen
Rezeptkommentare.
Steuerrezeptelemente oder die gesamte Charge können mehrfach kommentiert werden, z. B.
um Fehler zu beheben, oder neue Information hinzuzufügen.
Der bisherige Rezeptkommentar erscheint "nur lesbar" neben dem Eingabefeld für den neuen
Text.
Kommentare zur laufenden Charge können solange eingeben werden, bis die Charge
abgeschlossen ist.
Voraussetzungen
Die Operatoranweisungen wurde bei der Erstellung des Grundrezeptes wie im
Abschnitt Operatoranweisung (Menü Einfügen) (Seite 587) beschrieben projektiert.
Das Steuerrezept ist geöffnet.
Prinzip
Eine Operatoranweisung zur Laufzeit wird auf allen laufenden BatchCCs angezeigt, bei denen
das Steuerrezept geöffnet ist. Bei allen anderen BatchCCs erfolgt nur eine Ausgabe im
Meldefenster. Ein Operator bestätigt mit der Schaltfläche "Annehmen", dass er für die
Operatoranweisung zuständig ist (Dialoge auf anderen BatchCCs für eine Eingabe gesperrt).
Alle Operatoren, die die Operatoranweisung nicht betrifft, klicken auf Minimieren oder
Schließen: Damit wird erreicht, dass der Operatordialog verschwindet, jedoch weiterhin für
den Prozess ansteht.
Nach Ausführung der Operatoranweisung und Eingabe evtl. notwendiger Istwerte bestätigt
der Operator mit "OK" im Operatordialog, dass er die Anweisungen ausgeführt hat. Ein
so quittierter Operatordialog wird automatisch aus allen Meldefenstern entfernt. Istwert
können in den Register "Einsatzstoff", "Stoffausstoß" und "Parameter" des Operatordialoges
eingegeben werden (siehe auch nachfolgendes Bild).
Optional kann die Quittierung des Operators als fortsetzungsbedingend projektiert werden.
Eingegebenen Istwerte können im weiteren Rezeptverlauf in Schritten und Transitionen
verwendet werden.
Anzeige in WinCC
In WinCC erscheint eine Bedienaufforderung, die darauf hinweist, dass eine Operatorbedienung
ansteht. Der Operator wird damit auch bei geschlossenem Steuerrezept über anstehende
Bedienaufforderungen informiert.
Operatordialog
1 2 3
Funktionsweise
1. Der BATCH Control Server stellt fest, dass ein Operatordialog oder ein Haltepunkt zu
quittieren ist oder eine Elektronische Unterschrift erforderlich ist.
2. Der BATCH Control Server ermittelt über das betroffene Teilrezept die zugehörige Teilanlage
und setzt am Teilanlagen Baustein einen Eingang zum Auslösen einer kommenden WinCC-
Meldung vom Typ "Bedienanforderung".
3. Im WinCC-Bild ist eine Sammelanzeige auf die Variable "[Link]" verschaltet,
sodass die Bedienanforderung sichtbar wird.
4. Über den zugehörigen Teilanlagen-Bildbaustein kann der Operator das BatchCC öffnen und
die Bedienung vornehmen.
5. Danach setzt der BATCH Control Server den Eingang im Teilanlagen-Baustein zurück, was
zum Auslösen einer gehenden Bedienanforderung führt.
Hinweis
Teilrezept oder Teilanlagenbelegung
Die bereichsspezifische Sammelanzeige kann nur auf solche SIMATIC BATCH
Bedienanforderungen hinweisen, die innerhalb eines Teilrezepts auftreten.
Bei flachen Rezepten erscheint die Sammelanzeige nur dann bei Operatoranweisungen, wenn
diese mit Teilanlagenbelegung projektiert wurden.
Haltepunkte
Haltepunkte führen dann zur Sammelanzeige, wenn sie bei hierarchischen Rezepten innerhalb
von Teilrezepten stehen. Bei flachen Rezepten ist dies leider nicht möglich, weil die
Teilanlagenbelegung an die einzelnen Schritte gebunden ist.
Bildprojektierung
Innerhalb der Bereichsanzeigen sind Sammelanzeigen eingebaut, die auf die einzelnen
Teilanlagen Bausteine verschaltet sind (Variable [Link]). Zweckmäßigerweise
sollte bei einer Teilanlagen Sammelanzeige auch eine Schaltfläche zum Anzeigen des
Teilanlagen Bildbausteins vorhanden sein.
Über diese kann das Rezeptelement gestartet und somit das Steuerrezept fortgesetzt werden.
Ein Aktivieren ist auch per Startbefehl zum Rezeptschritt möglich.
Ergebnis:
Der Haltepunkt erscheint als roter Punkt neben dem Steuerrezeptelement. Mit dem
Menübefehl Haltepunkt > Entfernen können Sie den Haltepunkt wieder wegnehmen.
Hinweis: Beim Entfernen eines aktiven Haltepunktes (d.h. Bedientaste ist angezeigt) wird
automatisch das zugehörige Rezeptelement gestartet.
Übersicht
Eine Transition kann folgende Zustände annehmen:
,'/( ,'/(
LQDNWLY LQDNWLY
RKQH%HGLQJXQJHQ PLW%HGLQJXQJHQ
Hinweis
Die Farben können Sie im Menü Extras > Einstellungen ändern.
Übersicht
Eine Transitions-Bedingung kann folgende 4 Zustände annehmen:
FEHLER Fehler beim Auswerten oder Ermitteln der Be‐ Weißes Kreuz auf
dingung rotem Punkt
Hinweis
Wenn bei einer ODER-Verknüpfung von mehreren Bedingungen eine Bedingung bereits erfüllt
ist, müssen die Werte der anderen Bedingungen nicht mehr ermittelt werden. Dies führt dazu,
dass die Transition erfüllt ist, obwohl einzelne Bedingungen INVALID (ungültig) sind.
)HKOHU
+DQG
/DXI]HLW¾EHUVFKULWWHQ
%HOHJXQJV]XVWDQG
523 DQVWHKHQGHV.RPPDQGR
+DOWHSXQNW
*UXQG]XVWDQG
2
6SHUUHQ
%HGLHQDQIRUGHUXQJHQ
6DPPHODQ]HLJHI¾U8QWHUREMHNWH
%ORFNDGHQ:DUWHQ%HGLHQXQJHQ
Weitere Information
Belegungszustände von Chargenschritten (Seite 479)
Grundzustände von Chargenschritten (Seite 476)
Additive Zustandskennungen (Seite 481)
Anzeige Grundzustand
Der Grundzustand eines Chargenschritts wird durch die Farbe des Schritts sowie durch ein
farbunabhängiges Symbol links unten dargestellt. Ein unausgefülltes Symbol kennzeichnet
einen Übergangszustand.
+HL]HQ +HL]HQ
81'(),1(' ,'/(
XQGHILQLHUW LQDNWLY
Hinweis
Wenn sich in einem Teilrezept, ROP- oder Substrukturschritte im Zustand "kontinuierlicher
Betrieb" befinden, dann wird in der Steuerrezeptansicht unabhängig vom jeweiligen
Grundzustand immer das Weiterlaufen-Symbol angezeigt. Wenn eine Rezeptfunktion, die für
das Weiterlaufen projektiert wurde, den Zustand zum Weiterlaufen aber noch nicht erreicht hat,
dann wird das Weiterlaufen-Symbol nicht angezeigt.
$ Q ]H LJ H
$EODXIPDUNH
7HLODQODJHQEHOHJXQJ [
7HLODQODJHEHOHJW [
(3(%HOHJXQJ [
(3(EHOHJW [
583 583
0 L[H U 0 L[H U
5 3 + 5 3 +
5 2 3 523
5 8 3 E H OH JW8 1 ,7 5 3 + E H OH JW( 3 +
RUP Wartet auf Teilanlage Steuerung will die von der TRP (RUP) benötig‐
te Teilanlage belegen
Mixer
Entweder von einer anderen TRP belegt, oder
es sind nicht genügend Speicherbausteine
vorhanden.
Die Teilanlage kann erst belegt werden, wenn
der PCS 7 OS Server vollständig im Prozessbe‐
trieb befindet.
Wartend auf Technische Steuerung will die von der RF benötigte Tech‐
Funktion nische Funktion belegen
RPH
RPH
Teilanlage belegt und war‐ Steuerung will die von der RF benötigte Tech‐
tend auf Technische Funk‐ nische Funktion belegen
RPH tion
RPH
Weitere Information
BATCH Projektierungsdialog > Register "Planordner" (Seite 1053)
Heizen Heizen
Schreibsperre Startsperre
Doppelklicken Sie auf das Symbol oder öffnen Sie das Steuerrezept. Folgende drei
Bedienanforderungen können in einem Steuerrezeptelement dargestellt werden:
Wenn innerhalb eines Steuerrezeptelementes eines der oben dargestellten Symbole für eine
Bedienanforderung angezeigt wird, ist der Chargenablauf unterbrochen und es ist eine
Bedienung Ihrerseits notwendig, um die Charge fortzusetzen. Klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf das entsprechende Steuerrezeptelement und wählen Sie im Kontextmenü den
entsprechenden Befehl:
• Elektronische Unterschrift erforderlich > Signieren ...
• Operatordialog quittieren > Öffnen Sie den Dialog "Objekteigenschaften" zum Annehmen
bzw. Ändern
• Teilanlagenzuweisung erforderlich > Teilanlage auswählen ...
Additive Zustandskennungen - Internes Warten, Warten auf externe Synchronisation und Halt
nach Schritt
Ein Schritt, der auf ein internes Ereignis wartet, wird mit einer Sanduhr angezeigt. Beispiel:
Schritt wartet auf freie Datenbausteine für SIMATIC BATCH AS based.
Das Synchronisationsliniensymbol zeigt an, dass der Schritt auf externe Synchronisation (z. B.
durch MES über API) wartet.
Mit dem Kommandosymbol für "Halt nach Schritt" werden diejenigen Schritte
gekennzeichnet, die Halt nach Schritt ausgeführt haben.
Hinweis
Beachten Sie folgendes Verhalten der Zustandsvisualisierung:
• Ist mindestens ein Rezeptelement einer Ebene im Zustand "läuft", so werden die
Rezeptelemente der übergeordneten Ebenen im Zustand "läuft" visualisiert.
• Ist kein Rezeptelement im Zustand "läuft", so wird der höchstpriore Zustand an die
übergeordneten Ebenen gemeldet. Als einzig höher priorer Zustand wird "Halt sofort"
gemeldet.
• Geht ein Rezeptelement in den Zustand "Fehler", so wird dieser Zustand sofort an die
übergeordneten Ebenen gemeldet. Sollte die gesamte Charge nicht mehr weitergeführt
werden, so muss diese auf Chargenebene abgebrochen werden.
Die Farben können Sie im Menü Extras > Einstellungen ändern.
Im Gegensatz zur additiven Zustandskennung "Fehler" (roter Blitz) wird die Warnung nicht
über ROP und TRP an die Charge hoch propagiert. Die Prüfung auf Sollwertabweichung findet
bei folgenden Aktionen statt:
• Umschaltung von Hand- in den Automatikbetrieb
• Belegung einer Technischen Funktion
• Projekteinstellung "Bei Umschaltung von Hand nach Automatik Sollwerte übertragen" auf
"nein" eingestellt
• Aktueller Chargenzustand "Beendet" oder "Weiterlaufen"
• Automatikmodus der Technische Funktion
Die Darstellung der Sollwertabweichung gilt sowohl für die Rezeptansicht in BatchCC als
auch im BATCH OS Control "Properties". Der neue Status erzeugt ein Ereignis, welches in der
xml-Archivdatei und im Betrachter für archivierte Chargen enthalten ist.
Siehe auch
Projektierung einer Synchronisation mit SIMATIC IT (Seite 638)
Schritt entsperren (Seite 1146)
Mögliche Anzeigen
Fehler
Der Befehl "Abbrechen (Notfall)" kann unter Beachtung folgender Regeln ausgeführt werden:
• Wird der Befehl "Abbrechen (Notfall)" ausgeführt wenn die Verbindung zum AS existiert,
so ist dieser Befehl gleichzusetzen mit dem normalen "Abbruch". D.h. die Charge ist erst dann
wirklich im Zustand "abgebrochen", wenn auch die Zustände der Bausteine des AS
entsprechend zurückgemeldet wurden.
Aus diesem Grund kann durch die Ausführung dieses Kommandos kein Verhalten garantiert
werden, das (bei einer bestehenden AS-Verbindung) den Abbruch schneller durchführt.
• Wird der Befehl "Abbrechen (Notfall)" ausgeführt, wenn die Verbindung zum AS nicht
existiert, so wird der Status der Charge und der aktiven Elemente ohne Rücksicht auf die
Zustände der Bausteine abgebrochen. Es liegt im Verantwortungsbereich des Benutzers, die
Bausteine in dem AS per Hand in einen unkritischen Zustand zu bringen. Auch wenn die
Verbindung zum AS wieder hergestellt wurde, werden diese Bausteine von SIMATIC BATCH
erst wieder verwendet, wenn sie zurückgesetzt wurden.
• Zur Sicherheit erscheint eine Abfrage, ob wirklich abgebrochen werden soll, mit dem
Hinweis, dass keine AS-Verbindung existiert und dass dort evtl. die Schnittstellenbausteine
der belegten Teilanlagen manuell frei gegeben werden müssen.
• Der Befehl "Abbrechen (Notfall)" wird nicht von SIMATIC BATCH API angeboten.
• Das BatchCC hat keine Information darüber, ob die Verbindung zwischen BATCH Client und
AS existiert oder nicht. Deshalb ist dieser Befehl immer anwählbar - auch bei einer intakten
Verbindung vom BATCH Client zum AS.
Das Anlaufverhalten nach CPU-Neustart wird durch die beiden Systemeinstellungen an der
SFC-Instanz bestimmt:
• SFC initialisieren
• SFC-Zustand beibehalten
BATCH Chargenbetrieb in SIMATIC BATCH: Sie als Anwender haben die Verantwortung,
wann Sie eine unterbrochene Charge, nach einer Handbedienung fortsetzten, abbrechen
oder stoppen. Die Fortsetzung der Charge kann auch an einem anderen Schritt erfolgen.
Szenario: Ein CPU-Stop ist erfolgt und das Anlaufverhalten des SFCs ist auf "SFC-Zustand
beibehalten" eingestellt. Der SFC stoppt am gerade aktiven Schritt.
Bedienung SFC-Visualisierung in der OS: Nach dem CPU-Neustart wird der SFC im
aktuellen Zustand visualisiert. Der vor dem CPU-Stop zuletzt aktive Schritt ist markiert. Der
SFC wartet auf manuelles Bedienen durch den Anwender. Eine Umschaltung der Betriebsart
von AUTO nach HAND ist notwendig. Der fortzusetzende Schritt kann gewählt werden.
Es sind die Funktionen Fortsetzen, Abbrechen oder Stoppen möglich, siehe Bild. Sie als
Anwender entscheiden in Abhängigkeit Ihres Prozesses über die weitere Vorgehensweise.
BATCH Chargenbetrieb in SIMATIC BATCH: Sie als Anwender haben die Verantwortung,
wann Sie eine unterbrochene Charge, nach einer Handbedienung fortsetzten, abbrechen
oder stoppen. Die Fortsetzung der Charge kann auch an einem anderen Schritt erfolgen.
[Link] Bedienung von Chargen nach CPU-Neustart, SFC und Batch Schnittstellenbausteine
Bedienung der Charge: Sie als Anwender haben die Verantwortung, wann Sie eine
unterbrochene Charge, nach einer Handbedienung fortsetzten, abbrechen oder stoppen. Die
Fortsetzung der Charge kann auch an einem anderen Schritt erfolgen.
Einleitung
Während der Chargensteuerung sind Änderungen an Parametern (Sollwerte) eines
Steuerrezepts durch den Operator möglich. Wenn Sie die Geschwindigkeit eines Rührers ändern
möchten, ohne den Rührer zu stoppen, dann verwenden Sie die Funktion. Online änderbar sind
die Parameterwerte für:
• Einsatzstoffe
• Stoffausstoß
• Prozessparameter
Vorausgesetzt, die Online-Änderbarkeit wurde bei der Rezepterstellung für den
entsprechenden Parameter parametriert.
Weitere Informationen sind im Abschnitt "Einstellen der Online-Änderbarkeit von Sollwerten
(Seite 626)" aufgeführt.
Hinweis
Wenn ein Rezeptelement von einem Benutzer zur Bearbeitung geöffnet ist, dann sind
Änderungen an diesem Objekt durch andere Benutzer nicht möglich.
Einleitung
Während der Chargensteuerung kann die Zuordnung der Teilanlage inkl. Strategie an der Charge
manuell geändert werden.
So ist es z. B. möglich, wenn ein Steuerrezept durch eine Störung der Teilanlage - mit der
das Steuerrezept schon gestartet ist - angehalten wird, durch Zuweisung einer anderen
Teilanlage, den Chargenprozess fortzusetzen.
Hinweis
Diese Änderung ist nur in den Eigenschaften zur gesamten Charge möglich.
Teilanlage ändern
Die Teilanlagen-Änderungen nehmen Sie während der Chargensteuerung im
Eigenschaftsdialog zur Rezeptprozedur vor.
Den Eigenschaftsdialog öffnen Sie durch Markierung des Steuerrezeptes und Befehl
"Eigenschaften" im zugehörigen Kontextmenü.
Im Register "Belegungen" werden die aktuell eingestellten Teilanlagen angezeigt.
Nach Drücken der Schaltfläche "Ändern" werden die Felder "Teilanlage, "Strategie" und
"Prozessparameter" editierbar (weiß hinterlegt). Nehmen Sie ggf. Teilanlagenänderungen vor
und drücken Sie anschließend die Schaltfläche "OK". Die möglichen Einstellungen sind über
die Klappliste auswählbar.
Wenn die Belegung der Teilanlage aktiv ist, kann keine Teilanlagen-Änderung durchgeführt
werden.
Schritt 1
Im Beispiel ist "Phase3" innerhalb von ROP2 gestört. Bevor die Charge auf einer neuen
Teilanlage fortgesetzt werden kann, muss zunächst das Produkt in einen "Zwischenbehälter"
befördert werden.
Schritt 2
Um den Ablauf bereits durchlaufener Schritte zu blockieren, wird jeweils das erste Element der
Schrittfolge (ROP1 innerhalb RUP (Teilrezeptprozedur) und 1. Transition innerhalb ROP2) mit
einem Haltepunkt markiert (Befehl: "Haltepunkt" > "Setzen").
Schritt 3
Die gestörte Teilrezeptprozedur kann nun abgebrochen und zurückgesetzt werden (Befehle:
"Schritt abbrechen" und "Schritt zurücksetzen").
Schritt 4
Markieren Sie mit der rechten Maustaste die Rezeptprozedur in dem Steuerrezept und klicken Sie
auf den Befehl "Objekteigenschaften". Im Dialog "Objekteigenschaften" klicken Sie auf den
Register "Belegung". Belegen Sie die Teilanlage neu.
Schritt 5
Durch anschließenden Start der RUP wird die neue Teilanlage belegt. Der Haltepunkt auf der
ROP1 blockiert den weiteren Ablauf.
Nachdem nun die Teilanlage belegt ist, wird das Produkt aus dem "Zwischenbehälter" in die
neue Teilanlage befördert.
Schritt 6
Da auf ROP2 fortgesetzt werden soll, muss als nächstes ROP1 zurückgesetzt werden.
Anschließend kann ROP2 gestartet werden.
Schritt 7
Nachdem die Transition zurückgesetzt wurde, kann die Charge an der unterbrochenen Stelle mit
Starten von Phase3 fortgesetzt werden.
Voraussetzung
Auf dem BATCH Client-Rechner läuft eine PCS 7 OS (WinCC) in Runtime. D. h. es läuft entweder
eine OS-Client-Applikation und/oder eine OS-Server-Applikation auf dem BATCH Client-Rechner.
Prinzip
Alle Meldungen der Chargensteuerung (Systemmeldungen, Prozessmeldungen,
Fehlermeldungen), die in den WinCC-Archiven verwaltet werden, können auch im BatchCC zur
Anzeige gebracht werden.
Dazu kann das Meldefenster der PCS 7 OS (WinCC Alarm Control) in einem eigenen
Anzeigefenster im BatchCC geöffnet werden.
Anpassungen
Es können die Eigenschaften des Meldefensters - wie von WinCC gewohnt - angepasst werden,
z.B. die angezeigten Spalten der Meldezeile und die Selektion der Meldungen.
Die Benutzereinstellungen werden in der globalen Datenbank gespeichert und beim
nächsten Start von BatchCC wiederhergestellt. Ausgenommen hiervon sind einige für
SIMATIC BATCH sinnvolle Einstellungen wie zum Beispiel die Selektion auf BATCH-Meldungen.
Mit dem Menübefehl "Steuerrezept öffnen" kann das zur Meldung passende Steuerrezept
geöffnet werden. Diese Funktion entspricht der Funktion "LoopInAlarm" im WinCC-
Meldefenster.
Hinweis
Wenn das Batch Control Center aus der WinCC Runtime geöffnet wurde, sind die Schaltflächen
zum Öffnen des "Projektierungsdialogs" und des "Selektionsdialogs" aus Sicherheitsgründen
deaktiviert.
Beispiel
Weitere Information
Lokalisieren der Meldungsursachen im Steuerrezept (Seite 504)
Voraussetzung
Der Meldung bezieht sich auf ein Fehlerverhalten bei der Abarbeitung des Steuerrezeptes.
Ergebnis
Es wird das Steuerrezeptfenster an der Stelle des aufgetretenen Fehlers geöffnet.
Einleitung
In SIMATIC BATCH können Sie die Funktion "OSC" (Online Structure Changes, Online
Strukturänderungen) verwenden.
&KDUJHLP=XVWDQG
JHSODQW
IUHLJHJHEHQ
JHVSHUUW
DQJHKDOWHQQDFK6FKULWW
2QOLQH6WUXNWXU¦QGHUXQJ 26&
DQJHKDOWHQ
W
6WHXHUUH]HSW QGHUXQJHQLP 6WUXNWXU¦QGHUXQJ
*UXQGUH]HSW
26&0RGXV EHHQGHQ
753 753
QGHUXQJHQ
6WUXNWXU YHUZHUIHQ
523B ¦QGHUXQJ 523B &KDUJH
5)B EHJLQQHQ 5)B IRUVHW]HQ
1HXHV*UXQGUH]HSW
VSHLFKHUQ
WARNUNG
Operatorverantwortung
Als Operator sind Sie selbst dafür verantwortlich, dass Sie eine laufende Charge in einem
sicheren Zustand hinterlassen, bevor Sie die Charge in den OSC-Bearbeitungsmodus
überführen.
Leistungsumfang
• Online Änderungen der Rezeptstruktur sind sowohl für flache als auch für hierarchische
Rezepte möglich.
• Die in Chargen verwendeten Grundrezepte müssen den Status "Freigabe zum Test"
aufweisen.
• Das Steuerrezept muss im Fenster des BatchCC geöffnet und das Fenster muss aktiv sein.
• Online Strukturänderungen sind unabhängig von den Bausteinversionen nutzbar.
• Alle verfügbaren Befehle für die Online Strukturänderung stehen Ihnen im BatchCC im Menü
"Steuerung" zur Verfügung. Die Befehle für das Einfügen von neuen Rezeptelementen (TRP,
ROP, RF, Schleife, Synchronisation, usw.) werden über die beim Start des OSC-Modus
aktivierte Symbolleiste des BatchCC zur Verfügung gestellt.
• In den Projekteinstellungen, Ordner "Chargen", können Sie die Option "Aktive Chargen
müssen angehalten werden" an- oder abwählen. Bei Anwahl der Option muss für die Online
Strukturänderung die Charge angehalten sein. Bei Abwahl der Option läuft die Charge und
damit der Prozess im AS weiter.
• Für die Online Strukturänderung wurde das Recht "Strukturänderungen beginnen"
eingeführt.
Merkmale / Features
• Auf eine im OSC-Modus befindliche Charge wird der Zugriff von anderen Clients aus gesperrt
und die Prozessbearbeitung dieser Charge wird aus dem BatchCC heraus unterbunden.
• Alle im Wesentlichen gewohnten Editierfunktionen stehen Ihnen zur Verfügung.
• Den "OSC-Bearbeitungsmodus" können Sie auf zwei Arten verlassen:
– Übernahme der Änderungen: Wenn Sie den Befehl "Änderungen übernehmen" wählen,
erfolgt zunächst eine Plausibilitätsprüfung des geänderten Steuerrezepts. Treten keine
Fehler bei der Überprüfung auf, werden die Änderungen in die aktuelle Charge
übernommen und der OSC-Bearbeitungsmodus beendet.
– Verwerfen der Änderungen: Alle durchgeführten Änderungen werden verworfen.
• Sobald Änderungen an einer Charge gespeichert oder verworfen wurden, kann sie entweder
an dem Punkt, an dem sie angehalten wurde, oder an jedem beliebigen anderen Punkt des
Steuerrezepts fortgesetzt werden.
• Die Visualisierung der in der Änderung befindlichen Charge im BatchCC ist während der
Online Strukturänderung auf allen angeschlossenen Clients nicht aktualisiert. Nach
Abschluss der OSC-Bearbeitung wird die Visualisierung der Charge aktualisiert.
• Über die Funktion "Als Rezept speichern" können Sie das Steuerrezept jeder Charge,
unabhängig davon, ob dieses im OSC-Bearbeitungsmodus geändert wurde oder nicht, im
Ordner "Grundrezepte" als neues Grundrezept mit neuem Namen (Vorgabe ist der Name der
Charge) speichern. Sie benötigen dafür das Recht "Speichern als neues Rezept".
[Link] Einschränkungen
• Bei Chargen, die die Betriebsart AS-basiert verwenden, sind Online Strukturänderungen
nicht möglich. Verwenden Sie Online Strukturänderungen bei Chargen, die ausschließlich
für die Betriebsart PC-basiert konzipiert sind. Das für die Charge verwendete Steuerrezept
darf keine Teilrezeptprozeduren enthalten, die im AS ausgeführt werden.
• Während einer Online Strukturänderung sind die Befehle "Substruktur auflösen" und "In
Substruktur verbergen" für flache Rezepte nicht verfügbar.
Verhalten im OSC-Modus
• Beim Beginnen der Online Strukturänderung wird die betreffende Charge für die Bearbeitung
gesperrt.
• Die Charge kann von anderen Benutzern nicht mehr geändert bzw. bedient werden.
• Bei einem Zugriff z. B. auf ein gelöschtes Rezeptelement über die noch vorhandene Referenz
im Steuerrezept wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
[Link] Voraussetzungen
Folgende Voraussetzungen sind für das Bearbeiten von Chargen (Steuerrezepten) im OSC-
Modus zu schaffen.
Voraussetzungen
• Jeder Anwender mit dem Recht "Strukturänderung beginnen" kann eine Charge in den OSC-
Bearbeitungsmodus starten.
• In Menü des BatchCC unter Extras > Einstellungen > Projekteinstellungen > Chargen ist die
Option "Online Strukturänderungen erlauben" aktiviert.
• Keine Teilrezeptprozedur im verwendeten Grundrezept darf im AS ausgeführt werden.
• Das Grundrezept muss zum Test freigegeben sein.
• Das verwendete Steuerrezept muss als Fenster im BatchCC geöffnet und das Fenster muss
aktiv sein. Klicken Sie dazu z. B. mit dem Mauszeiger in das Fenster.
• Das Beginnen des OSC-Bearbeitungsmodus ist zusätzlich abhängig vom Status des
verwendeten Objekts und dem Chargenstatus. In den folgenden Tabellen sind Status von
Objekten (Grundrezepte / Formulas) und Chargen aufgeführt.
Kriterium
Weiterhin ist die Darstellung von geänderten Rezeptelementen von folgenden Zeitkriterien
abhängig:
• Handelt es sich um ein bereits abgeschlossenes Rezeptelement im Steuerrezeptfenster?
• Handelt es ich um ein noch nicht aktives Rezeptelement im Steuerrezeptfenster?
Darstellungen
Erläuterung der Bildelemente:
Grün: Abgeschlossenes Rezeptelement
Hellgrün: Aktives Rezeptelement. Nicht im OSC-Modus löschbar.
Weiß: Noch nicht aktives Rezeptelement
)DOO(LQEHUHLWVJHODXIHQHV2EMHNWZLUG]XP=HLWSXQNWWLP26&0RGXVJHO¸VFKW+LHU523BXQG5)B
Die beiden bereits gelaufenen und gelöschten Rezeptelemente (ROP_1 und RF_1) werden
im Steuerrezeptfenster des BatchCC nicht angezeigt, im Bericht werden sie mit einem
Hinweistext "OSC-Modus: Gelöscht" angezeigt und im XML-Archivformat werden sie
weiterhin angezeigt.
)DOO(LQQLFKWJHODXIHQHV2EMHNWZLUG]XP=HLWSXQNWW LP26&0RGXVJHO¸VFKW+LHU523BXQG5)B
523B 523B
523B 523B
5)B 5)B
523B
5)B
Die beiden noch nicht gelaufenen und gelöschten Rezeptelemente (ROP_3 und RF_3) werden
im Steuerrezeptfenster des BatchCC nicht angezeigt, ebenso wie im Bericht und im XML-
Archivformat.
Einleitung
An folgendem Beispiel zeigen wir Ihnen, wie Sie eine Online Strukturänderung durchführen und
geben Ihnen Hintergrundinformationen zum Systemverhalten.
Voraussetzungen
• SIMATIC Logon ist installiert.
• Sie besitzen das Einzelrecht "Strukturänderung beginnen" in der Rechteverwaltung.
• Der Wert der Projekteinstellung "Online Strukturänderungen erlauben" unter Extras >
Einstellungen > Projekteinstellung > Chargen ist auf "Ja" eingestellt.
• Das für eine Charge verwendete Grundrezept / Formula ist zum Test freigegeben.
• Keine Teilrezeptprozedur im verwendeten Grundrezept darf im AS ausgeführt werden.
Vorgehen
1. Legen Sie eine neue Charge mit dem freigegebenen Grundrezept an.
2. Öffnen Sie das Steuerrezept der angelegten Charge und achten Sie darauf, dass das
geöffnete Steuerrezeptfenster im Vordergrund liegt. Wenn die Titelleiste des Dialogs farbig
hinterlegt erscheint ist das Fenster aktiviert.
3. Über die Befehlsfolge Steuerung > Strukturänderung > Beginnen starten Sie den Vorgang.
Bestätigen Sie den Start des OSC-Bearbeitungsmodus über die Schaltfläche "Ja".
– In der Baumansicht im BatchCC wird die betreffende Charge mit einem blauen Stift
(Bearbeitung) und einem Schloss (Verriegelung) gekennzeichnet.
– In der Statusleiste wird Ihnen und allen weiteren verbundenen BATCH Clients der
Warndialog "Strukturänderung" angezeigt. Den Warndialog können Sie übergehen.
– Ebenfalls in der Statusleiste wird ein blinkendes Bearbeitungssymbol und der Text
"Charge wird editiert" zu Ihrer Information angezeigt. Bewegen Sie den Mauszeiger auf
das Bearbeitungssymbol erscheint der Warndialog erneut.
– Im einem Fenster des BatchCC wird eine erweiterte Symbolleiste zum editieren der
Charge angezeigt.
4. Nehmen Sie an Ihrem Steuerrezept (Charge) eine Änderung vor. Fügen Sie beispielsweise
eine Operatoranweisung in Ihr Steuerrezept ein.
– Die Symbole "Strukturänderung übernehmen" und "Alle Änderungen verwerfen" werden
in der Symbolleiste für die Verwendung aktiviert.
– In der Menüleiste unter Steuerung > Strukturänderung werden die beiden Befehle
"Änderung übernehmen und "Änderung verwerfen" für die Verwendung aktiviert.
5. Möchten Sie Ihre unter Punkt 4 durchgeführte Strukturänderung verwerfen:
– Verwenden Sie in der Menüleiste den Befehl Steuerung > Strukturänderung > Änderung
verwerfen.
– Verwenden Sie in der Symbolleiste den Befehl "Alle Änderungen verwerfen".
6. Möchten Sie Ihre unter Punkt 4 durchgeführten Strukturänderungen übernehmen:
– Verwenden Sie in der Menüleiste den Befehl Steuerung > Strukturänderung >
Änderungen übernehmen.
– Verwenden Sie in der Symbolleiste den Befehl "Strukturänderungen übernehmen".
7. Nach Abschluss der Online Strukturänderung über Punkt 5 oder 6 wird die Symbolleiste
geschlossen.
– Eine vor der Online Strukturänderung angehaltene Charge kann nach der Bearbeitung
fortgesetzt werden.
– Eine vor der Online Strukturänderung freigegebene Charge kann gestartet werden.
– Eine vor der Online Strukturänderung geplante Charge kann frei gegeben und gestartet
werden.
Ergebnis
Sie haben die neuen Befehle und das Vorgehen bei einer Online Strukturänderung beispielhaft
durchgeführt.
Hinweis
Anpassroutinen, wie z. B. die lineare oder quadratische Anpassung, werden für geänderte
Parameter, für die das im Grundrezept projektiert wurde, nicht erneut ausgeführt, wenn der
OSC-Bearbeitungsmodus verlassen wird. Sie als Anwender sind für die korrekten Werte der
Rezeptparameter zum Fortführen der Charge verantwortlich.
Geben Sie im Dialog "Rezept speichern unter" einen Namen und eine Version ein. Der
vom System verwendete Standardname ist der Chargenname, die Versionsangabe ist von
Ihnen, je nach Versionskonzept, zwingend einzugeben bzw. wird vorgegeben. Das neue
Grundrezept wird im Ordner "Grundrezepte" gespeichert. Dabei hat das neue Grundrezept
folgende Eigenschaften:
• Geänderte Parameter und die benutzte Teilanlage werden automatisch in das neue
Grundrezept übernommen.
• Die Belegungsstrategie wird durch die Strategie "Bevorzugte Teilanlage" ersetzt und es wird
die Teilanlage, die in der Charge verwendet wurde, als bevorzugte Teilanlage eingetragen.
• Das neue Grundrezept ist im Bearbeitungsmodus und beginnt mit einem neuen
Änderungslogbuch.
Hinweis
Bitte beachten Sie, dass alle mengenabhängigen Parameter und Zeiten von Ihnen angepasst
werden müssen. Die Anhängigkeiten z. B bei Dosiermengen oder -zeiten müssen wieder
eingetragen und die Parameter prozessspezifisch angepasst werden. Das neue Grundrezept
muss erneut durch die Plausibilitätsprüfung geführt werden.
[Link] Grundlagen
Einleitung
Im BatchCC haben Sie die Möglichkeit, Chargen in Langzeitarchiven im validierungspflichtigen
Umfeld zu archivieren. Die Einstellungen für die Auswahl der gewünschten
Archivierungstechnik und das Drucken von Chargenberichten nehmen Sie in den
Projekteinstellungen vor. Für das Anzeigen von Steuerrezepten archivierter Chargen steht Ihnen
der Betrachter für archivierte Chargen zur Verfügung. Nur abgeschlossene Chargen lassen sich
archivieren.
Voreinstellungen im BatchCC
Im Ordner "Chargen" > "Archivierungstechnik" stehen Ihnen folgende Techniken zum
Archivieren abgeschlossener Chargen zur Auswahl:
• Technik "Verzeichnis".
Die Archivdateien werden in dem angegebenen Pfad in einem frei gegebenen Ordner im
Netzwerk oder lokal als Dateien im XML Format gespeichert. Die Authentifizierung wird über
Windows Sicherheitsmechanismen durchgeführt.
• Technik "SQL-Server".
Die Archivdateien werden in einer SQL-Datenbank gespeichert. Die Authentifizierung wird
über Windows Sicherheitsmechanismen durchgeführt.
• Technik "FTP-Server".
Die Archivdateien werden auf einem FTP-Server gespeichert. Diese Technik verlangt
zwingend ein Login und Passwort. Die Angabe der Domäne ist nur erforderlich, wenn das
Login einer Domäne zugeordnet ist (z. B. bei einem IIS-FTP-Server).
Weitere Information
Weitere Informationen zu den Sicherheitsaspekten und zur Archivierungstechnik "SQL-Server"
finden Sie in den Abschnitten:
• Sicherheitsaspekte (Seite 89)
• SQL-Server Datenbank erzeugen (Seite 516)
• Einrichten eines SQL-Servers (Seite 518)
• Benutzerangaben (Seite 955)
• Chargen > Archivierung > Archivierungstechnik (Seite 836)
Prinzip
• Bereich: SQL-Skript:
Bei einem SQL-Skript handelt sich um eine Datei, in der einfacher Text mit SQL-Anweisungen
enthalten ist. Die im Text enthaltenen Anweisungen können von einem SQL-Administrator
auf einem SQL-Server Rechner ausgeführt werden. Dies ist notwendig, wenn der SQL-Server
nicht auf dem lokalen Rechner installiert ist und auch kein SIMATIC BATCH auf diesem SQL-
Server Rechner installiert ist. Der SIMATIC BATCH Administrator (Superuser) kann dieses SQL-
Skript dem SQL-Server-Administrator übergeben, der damit die passende SQL-Datenbank
anlegen kann.
– Schaltfläche "Skript in Datei": Das SQL-Skript wird als Datei abgelegt.
– Schaltfläche "Skript in Zwischenablage": Das SQL-Skript wird in die Zwischenablage
(Clipboard) kopiert und kann von dort mittels Tastaturkombination "Strg + V" in anderen
Applikationen (z. B. Notepad) wieder eingefügt werden.
Hinweis
Im Skript muss noch der Pfad für die Ablage der Datenbankdatei angepasst bzw. angegeben
werden. Nach dem Ausführen des Skripts wird die Datenbank unter dem von Ihnen
angegebenen Pfad mit einem Dateinamen wie z. B. "SB6_2_25269528_55_Archive_dat.mdf"
abgelegt.
Voraussetzungen
1. Stellen Sie sicher das eine dedizierte SQL-Server-Instanz für die Archivierung zur Verfügung
steht.
Lassen Sie sich hierbei von Ihrem System- Datenbankadministrator unterstützen.
2. Die SQL-Server Instanz muss für die Benutzergruppe "SIMATIC BATCH" zum Lesen und
Schreiben berechtigt sein.
Lassen Sie sich hierbei von Ihrem System- Datenbankadministrator unterstützen.
3. Der am Betriebssystem aktuell angemeldete Benutzer muss bei der SQL-Server Instanz über
Administratorrechte verfügen.
Hinweis
Die Verwendung bereits existierender SQL-Server Instanzen (z. B. von WinCC oder PH) ist nicht
erlaubt.
Vorgehen
1. Starten Sie den lokalen SQL-Server.
2. Wählen Sie im BCC den Menübefehl [Extras] > [Einstellungen] > [Projekteinstellungen]
3. Wählen Sie das Register "Archivieren"
4. Aktivieren Sie das Optionsfeld "SQL Server:".
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Erstellen...".
6. Das Dialogfeld "SQLServer Datenbank erzeugen" wird geöffnet.
7. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Datenbank anlegen".
8. Das Dialogfeld "Verzeichnis auswählen" wird geöffnet.
9. Wählen Sie ein Verzeichnis für die Datenbank.
[Link] Sie auf die Schaltfläche "OK".
[Link] Dialogfeld "SQL Server Login" wird geöffnet.
– Wählen Sie aus der Klappliste den SQL-Server aus.
– Aktivieren Sie das Optionskästchen "Vertrauenswürdige Verbindung verwenden".
[Link] Sie auf die Schaltfläche "OK".
Ergebnis
Die lokale Datenbank des SQL-Servers ist eingerichtet.
Lassen Sie sich bei den vorher beschriebenen Schritten ggf. von Ihrem System-
Datenbankadministrator unterstützen.
Weitere Information
Informationen zu den Sicherheitsaspekten und zur Archivierungstechnik "SQL-Server" finden Sie
in den Abschnitten:
• Sicherheitsaspekte (Seite 89)
• Grundlagen (Seite 515)
• Einrichten eines SQL-Servers (Seite 518)
• Chargen > Archivierung > Archivierungstechnik (Seite 836)
• Benutzerangaben (Seite 955)
Hinweis
Bitte beachten Sie, dass Sie für die Archivierung keine WinCC/PH/IS SQL-Server Instanzen
verwenden dürfen. Installieren/verwenden Sie eine eigene SQL-Server Instanz.
Vorgehen
1. Öffnen Sie das SQL Server Management Studio mit dem Befehl Start > Programme > MS SQL
Server "Version" > SQL Server Management Studio.
2. Melden Sie sich an der entsprechenden SQL-Server Instanz an.
3. Öffnen Sie die Einstellung Security > Logins > Kontextmenü > New Login.
4. Wählen Sie im Eingabefeld "Login Name" die Windows-Benutzergruppe "SIMATIC BATCH" aus.
5. Unter "Default database" wählen Sie die angelegte Batch Datenbank, z. B.
SB8_2_25269528_55_Archive.
6. Wechseln Sie im Navigationsfenster auf "User Mapping" und selektieren Sie Ihre angelegte
Batch Datenbank.
7. Aktivieren Sie im unteren Fenster "Database role membership for: …" die Zugriffsrechte
"db_datareader" und "db_datawriter".
8. Speichern Sie Ihre gemachten Eingaben über die Schaltfläche "OK".
9. Tragen Sie im BATCH Control Center die verwendete SQL-Server Instanz (z. B.
Rechnername\SBArchive).
[Link] Sie im BATCH Control Center in den Projekteinstellungen unter Benutzerangaben
einen beliebigen Benutzer aus der Windows-Benutzergruppe "SIMATIC BATCH" ein.
Ergebnis
Das eingetragene Login und Passwort werden im BATCH Control Center für die
Archivverbindung auf den SQL-Server verwendet.
Weitere Information
Informationen zu den Sicherheitsaspekten und zur Archivierungstechnik "SQL-Server" finden Sie
in den Abschnitten:
• Sicherheitsaspekte (Seite 89)
• Grundlagen (Seite 515)
• SQL-Server Datenbank erzeugen (Seite 516)
• Chargen > Archivierung > Archivierungstechnik (Seite 836)
• Benutzerangaben (Seite 955)
[Link] PH-Archivserver
Zeitnahes Archivieren
Um die neue Funktionalität "Zeitnahes archivieren" in der Archivierungstechnik "PH" in SIMATIC
BATCH zu nutzen, ist eine Projektierung des PH, einfach oder redundant, als PC-Station im
SIMATIC Manager erforderlich. Nach anschließendem "Laden" mit dem SIMATIC BATCH
Projektierungsdialog und "Aktualisieren der Anlage" im BatchCC ändern sich die
Einstellungsmöglichkeiten im Dialog "Projekteinstellungen" für den Ordner
"Archivierungstechnik".
Grundsätzlich gilt, es darf nur ein PH-Objekt (Process Historian Appl./Process Historian
Appl. (Stby)) innerhalb von Projekten des Multiprojekts projektiert sein. Da nicht bei allen
Projektierungsvarianten dieser Grundsatz seitens SIMATIC PCS 7 verriegelt ist, entsteht durch
mehrere PH-Objekte innerhalb eines Multiprojekts ein Fehlverhalten bei SIMATIC BATCH.
Hinweis
Druckvorschau und Druck von Chargen
Ab SIMATIC BATCH V8.1 SP1 werden Messwerte und Meldungen von der PCS 7 OS an den PH-
Archivserver übertragen. Es kann Situationen geben, in denen die Chargendaten von SIMATIC
BATCH auf dem PH-Archivserver zwar vollständig sind, zugehörige Messwerte und Meldungen
aber fehlen. In diesem Fall sind auch in der Druckvorschau bzw. im Ausdruck von Chargen die
Messwerte und Meldungen unvollständig.
Hinweis
Archivieren von Steuerrezepten auf dem Process Historian
Bei der Archivierung von Chargen (d. h. Steuerrezepten) auf dem Process Historian:
Immer wenn eine Wiederherstellung einer Datenbank für SIMATIC BATCH auf dem SIMATIC
BATCH Server durchgeführt wird, muss sichergestellt werden, dass die Process Historian
Maschine im Automatisierungsnetzwerk erreichbar ist.
Wenn diese Voraussetzung bei der Wiederherstellung einer Datenbank für SIMATIC BATCH nicht
erfüllt ist, werden nachfolgende Chargen im Process Historian nicht korrekt gehandhabt.
Hinweis
PH deaktivieren
Unabhängig von der Option "Auf externen Archivserver auslagern" im Eigenschaftendialog der
PCS 7 OS im SIMATIC Manager werden die Prozesswerte von SIMATIC BATCH zeitnah im PH
archiviert, wenn bei der Projektierung die speziellen Anforderungen an SIMATIC Batch erfüllt
sind.
Die Namen der PH-Server im Dialogfeld "Projekteinstellungen" für SIMATIC Batch entsprechen
den Rechner-Namen, die im Dialogfeld "Eigenschaften - SIMATIC PC-Station" in SIMATIC PCS 7
eingegeben wurden.
Die Schaltfläche "Test" dient zum Prüfen der Verbindung.
Hinweis
Wenn für den betreffenden PH-/IS-Rechner bereits ein altes Zertifikat vorhanden ist, löschen Sie
es und importieren Sie das neue.
Die einzutragende URL-Adresse ist abhängig von der Version von SIMATIC BATCH und auf
welcher PC-Station die Anwendungen PH und IS installiert sind.
Die nachfolgenden Tabellen geben einen Überblick.
• URL-Adresse bis SIMATIC BATCH V8.2x
URL-Adresse Anwendungen PH und IS auf einer PC- Anwendungen PH und IS auf ver‐
Station schiedenen PC-Stationen
Genereller Auf‐ [Link] Nicht zulässig
bau der Adresse ReportServer_HISTORIAN
Standardadres‐ [Link]
se Server_HISTORIAN
Beispiel [Link]
ver_HISTORIAN
URL-Adresse Anwendungen PH und IS auf einer PC- Anwendungen PH und IS auf ver‐
Station schiedenen PC-Stationen
Genereller Auf‐ [Link] [Link]
bau der Adresse reporting/rssproxyservice apps/reporting/rssproxyservice
Standardadres‐ [Link] Ändern Sie die Standardadresse:
se reporting/rssproxyservice [Link]
reporting/rssproxyservice
Beispiel [Link] [Link]
rssproxyservice rssproxyservice
URL-Adresse Anwendungen PH und IS auf einer PC- Anwendungen PH und IS auf ver‐
Station schiedenen PC-Stationen
Genereller [Link] Computername mit Do‐ [Link] Computername mit Do‐
Aufbau der main>:<Port>/informationserver/apps/ main>:<Port>/informationserver/apps/
Adresse reporting/rssproxyservice reporting/rssproxyservice
Standardad‐ [Link] Computername mit Do‐ IIS Webserver mit Standardeinstel‐
resse main>:443/informationserver/apps/repor‐ lungen projektieren:
ting/rssproxyservice [Link] Computername mit Do‐
main>:443/informationserver/apps/
reporting/rssproxyservice
IIS Webserver mit Benutzereinstel‐
lungen projektieren:
[Link] Computername mit Do‐
main>:XXX/informationserver/apps/
reporting/rssproxyservice
Beispiel [Link] [Link]
apps/reporting/rssproxyservice apps/reporting/rssproxyservice
Hinweis
Rechner-Name mit Domäne ist sehr wichtig. Wenn der Port in der URL nicht verwendet wird,
kann der IS trotzdem erreicht werden.
Hinweis
In diesem Fall gelten die gleichen Einschränkungen bezüglich Datenvollständigkeit, wie sie im
Kapitel "Archivierungstechnik wechseln" beschrieben sind.
Informationen zu Chargenbefehlen
• Befehl "Abschließen"
Der Befehl "Abschließen" wird nicht mehr angeboten, da eine Charge implizit den Status
"beendet und abgeschlossen" annimmt, wenn alle Chargendaten in das PH-Archiv
übertragen wurden.
• Befehl "Archivieren"
Durch den Befehl "Archivieren" wird die Charge in den Zustand "archivierend" überführt.
Sobald die Chargendaten in den PH übertragen wurden, wechselt der Chargenzustand auf
"Archiviert". Ab dieser Version ist es außerdem möglich, die Charge oder Chargenelemente
bis zum Zustand "Archiviert" zu kommentieren.
Chargenberichte
Sobald die Archivierungsart "PH" aktiv ist, basieren alle Chargenberichte nicht mehr auf Daten
aus der SIMATIC BATCH Datenbank, sondern ausschließlich auf den Daten aus dem PH-Archiv die
zum Zeitpunkt der Berichterstellung vorliegen.
Chargenprotokolle werden sowohl auf den SIMATIC BATCH-Clients als auch auf dem SIMATIC
Information Server erstellt. Im Gegensatz zu den SIMATIC BATCH-Clients können Sie auf dem
SIMATIC Information Server nicht nur Chargenprotokolle eines Projekts erstellen (und somit
einer Anlage), sondern auch Chargenprotokolle von Chargen aus anderen Projekten, sofern
diese archiviert wurden. Einzig die Berichtsvorlagen (Templates) der entsprechenden SIMATIC
BATCH Versionen sind nötig um Berichte von Chargen aus anderen SIMATIC BATCH Versionen
zu erstellen.
Hinweis
Keine Ablage von PDF oder XML
In der Archivierungsart "PH Archivierung" werden keine Informationen im XML- oder PDF-
Format abgelegt; weder im PH-Archiv noch außerhalb, bspw. als Datei. Dieses Verhalten wurde
gegenüber den Vorgängerversionen nicht verändert.
Wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind, werden ab SIMATIC BATCH V10.0 bei der
Archivierungstechnik "PH" Chargenberichte angezeigt bzw. gedruckt:
• Der Benutzer von SIMATIC BATCH muss auf dem IS-Rechner ein Mitglied der Gruppe "SIMATIC
Report Services" sein.
• Der Benutzer von SIMATIC BATCH muss in der PH-Datenbank Leserechte besitzen.
Diese Benutzerrechte werden ausschließlich von einem Administrator eingerichtet.
Archivierungstechnik wechseln
Nach einer Software-Aktualisierung spielt beim Wechsel zur Archivierungstechnik "PH" der
Chargenstatus für die Vollständigkeit der Daten im Archiv und im Bericht eine entscheidende
Rolle. Die folgenden Besonderheiten gelten auch, wenn von der Archivierungstechnik "PH" auf
eine andere Archivierungstechnik gewechselt wird.
Szenario 1: Eine Charge wurde nach dem Wechsel auf die Archivierungstechnik
"PH" gestartet. Bei diesem Szenario sind keinerlei Einschränkungen zu erwarten, die
Chargendaten sind sowohl im PH-Archiv als auch im Chargenbericht vollständig.
Szenario 2: Eine Charge wurde vor dem Wechsel zur Archivierungstechnik "PH" archiviert.
Chargen, die vor dem Wechsel archiviert wurden, können nicht erneut archiviert werden.
Damit sind in Abhängigkeit, ob sie vorher in den PH archiviert wurden oder eine andere
Archivierungsart benutzt wurde, die Daten im PH verfügbar oder nicht. Wenn Sie vorher
in den PH archiviert wurden, dann sind die Chargendaten im PH-Archiv vollständig und es
kann ein Bericht auf einem Information Server Client mit der entsprechenden Berichtvorlage
erstellt werden.
Szenario 3: Eine Charge wurde vor dem Wechsel zur Archivierungstechnik "PH" beendet,
aber nicht archiviert und eine Charge ist während des Wechsels zur Archivierungstechnik
"PH" aktiv. Es ist sichergestellt, dass die Prozesswerte im PH-Archiv und im Chargenbericht
vollständig sind. Bezüglich Meldungen und Messwerte kann diese Garantie nicht gegeben
werden, da es abhängig davon ist, ob über die gesamte Chargenlaufzeit (also auch in der
Zeit vor dem Wechsel zur Archivierungstechnik "PH") diese Daten von der PCS 7 OS in den PH
übertragen wurden.
Hinweis
Empfehlung
Um sicherzustellen, dass die Chargendaten sowohl im PH-Archiv als auch im Chargenbericht
vollständig sind, sollten vor dem Wechsel zur Archivierungstechnik "PH", alle Chargen den Status
"beendet + abgeschlossen + archiviert" aufweisen.
In den Projekteinstellungen sollte die Option "Automatisch archivieren" deaktiviert sein, damit
die Archivierung abgeschlossener Chargen nicht während des Wechsels plötzlich aktiviert wird.
Ob Benutzer dieser Empfehlung nachkommen, liegt in ihrer eigenen Verantwortung und wird
nicht vom System überprüft. Falls die Empfehlung nicht beachtet wird, gelten die ausgeführten
Einschränkungen.
Ausfall des PH
Wenn die Verbindung unterbrochen wird oder wenn der PH ausfällt, können auf den SIMATIC
BATCH-Clients oder auf dem Information Server keine Chargenprotokolle mehr erstellt werden.
Wenn die Verbindung zwischen einem SIMATIC BATCH-Client und dem IS unterbrochen wird, ist
lediglich der SIMATIC BATCH-Client eingeschränkt. Ist dagegen die Verbindung zwischen
SIMATIC BATCH Server und PH PC oder der PH PC selbst gestört, dann werden keine Daten mehr
archiviert.
Wenn ein Ausfall eines PH vorliegt, dann wird immer eine OS-Meldung erzeugt und
angezeigt.
Hinweis
Die Dauer der anschließenden Datensynchronisierung hängt von der zeitlichen Länge des
Ausfalls und der Leistung des PCs ab. In Abhängigkeit von diesen Faktoren dauert es eine
entsprechend lange Zeit, bis die aktuellen Batch-Daten erneut "zeitnah" im PH-Archiv zur
Verfügung stehen.
Standardberichtvorlagen
Für BATCH Objekte können Sie über das Kontextmenü einen Druck bzw. eine Druckvorschau
anstoßen. Nach einer kurzen Zeit werden die angeforderten Berichtdaten dargestellt. Für die
unten aufgeführten Objekte wird jeweils eine Standardberichtvorlage in der Berichtsserver-
Datenbank veröffentlicht. Die Standardberichtvorlage dürfen nicht umbenannt oder modifiziert
werden. Der Name der Standardberichtvorlagen ist nicht sprachabhängig und wird daher nicht
in andere Sprachen übersetzt. Die Berichtvorlagen werden bei der Installation von SIMATIC
BATCH auf den BATCH Server kopiert und in die Datenbank geladen. Sie stehen dann allen BATCH
Clients zur Verfügung.
Symbolleiste im Berichtfenster
Im Fenster der Druckvorschau, in dem der Chargenbericht angezeigt wird, existiert oben links
eine Symbolleiste. Die in der Symbolleiste dargestellten Funktionssymbole dienen Ihnen zu
Navigation in der Vorschau und dem Export des Berichts in eine PDF-Datei.
Weitere Navigationen im Bericht führen Sie mit folgenden Tastatur- und Mausfunktionen
durch:
• Mausrollrad verwenden: Auf- und abwärts scrollen innerhalb einer Berichtseite
• SHIFT-Taste gedrückt halten und zusätzlich das Maus-Scroll-Rad verwenden: Seitenweise
scrollen (Verschieben von Bildschirminhalten)
• Strg-Taste gedrückt halten und zusätzlich Maus-Scroll-Rad: Zoomfunktion
Export
Mit der Funktion "Exportieren" im Druckvorschaufenster exportieren Sie den dargestellten
Bericht.
Die Einstellungen für den Berichtexport nehmen Sie im BatchCC unter Extras >
Einstellungen > Projekteinstellungen > Ordner "Berichterstellung" unter "Standard-
Verzeichnis für PDF-Dateien" vor. Wenn Sie das Optionskästchen "Name und Verzeichnis
der PDF-Datei änderbar" aktivieren, müssen Sie beim Export Name und Ablageort angeben.
Bei deaktiviertem Optionskästchen wird ein Dateiname erzeugt und die PDF-Datei im
angegebenen Ordner gespeichert.
Hinweis
Um Berichte zu abgeschlossenen Chargen jederzeit präsent zu haben, exportieren Sie die
Chargenberichte aus der Druckvorschau heraus in PDF-Dateien. Anschließend können Sie diese
Chargen im BATCH Control Center archivieren und löschen.
• Formelwerte in Berichten
In Berichten der Grundrezepte werden Formelwerte nur mit den projektierten Werten
angezeigt. Erst bei Ablauf der Charge werden die Formeln berechnet und mit den aktuellen
Werten dargestellt.
• Chargen laufen mehrere Tage
Wenn Chargen z. B. in Schleifen mehrere Tage laufen, kann es in einzelnen seltenen Fällen
bei der Generierung von Chargenberichten in einer Druckvorschau oder in einem Druck zu
Fehlern kommen.
Hinweis
Redundante BATCH Server
Beachten Sie, dass selbst erstellte Berichtvorlagen auf einem redundanten BATCH Server nicht
automatisch synchronisiert werden. Diese Berichtvorlagen müssen Sie manuell auf den
redundanten BATCH Server als Datei kopieren und in der Berichtsserver-Datenbank
veröffentlichen.
Weitere Information
Im Windows Startmenü über Start > SIMATIC > Dokumentation > Sprachauswahl finden Sie
das Handbuch "SIMATIC BATCH - Report views". Dieses Handbuch liefert Ihnen weitere
Informationen und die Beschreibung der Sichten auf die Berichtdaten.
Definition Chargenbericht
Der Chargenbericht enthält alle Informationen, die für die Reproduzierbarkeit des
Chargenprozesses, den Qualitätsnachweis und die Erfüllung gesetzlicher Auflagen notwendig
sind. Hierzu gehören die Identifikationsdaten, Steuerrezeptdaten, effektive Produktionsdaten,
zeitlicher Verlauf der Schritte, Zustands-, Fehler- und Störmeldungen sowie Bedienereingriffe.
Prinzip
Der Chargenbericht kann vom Zeitpunkt der Einplanung einer Charge bis zum Chargenende
jederzeit eingesehen bzw. ausgegeben werden. Der Chargenbericht umfasst dabei immer die
Daten bis zur jüngsten beendeten Steuerfunktion, inklusive der zugehörigen Meldungen und
Messwerte. Im Chargenbericht werden für die Zeitdauer, in der die Ebene (Prozedur-, TRP-, ROP-)
aktiv war, Minimal- und Maximalwerte der Messstellen in einer Tabelle aufgelistet, danach
folgen die Kurvendiagramme.
Der Chargenbericht wird vom BatchCC aus geöffnet und gedruckt. Dazu wird die Charge
selektiert und das Kontextmenü geöffnet:
• Drucken > Auswahl der Berichtvorlage: Der Chargenbericht wird sofort, ohne Vorschau am
Bildschirm, ausgedruckt.
• Druckvorschau > Auswahl der Berichtvorlage: Der Chargenbericht wird im
Druckvorschaufenster dargestellt.
Hinweis
Systemverhalten
Meldungen und Messwerte unterliegen einer Verzögerung beim Sammeln der Daten. Die
Verzögerungszeit ist abhängig von der Chargengröße.
Wenn das Rezept beendet bzw. aus dem überwachten Bereich herausläuft, dann werden
Überwachungen abgebrochen. Im Chargenbericht wird daher immer der Status "Abgebrochen"
aufgeführt sein.
Uhrzeitsynchronisation
Wenn in Chargenberichten oder in Tooltips im Steuerrezept falsche Uhrzeiten dargestellt sind,
dann prüfen Sie die Einstellungen zu Uhrzeitsynchronisation. Im Dialog "Uhrzeit stellen" können
Sie die Uhrzeit der CPU Ihres AS auf UTC Zeit einstellen. Den Dialog erreichen Sie im SIMATIC
Manager. Markieren Sie innerhalb Ihres AS die CPU und wählen Sie im Kontextmenü Zielsystem
> Uhrzeit stellen. Um die Baugruppenzeit zu ändern, deaktivieren Sie das Optionskästchen "von
PG/PC übernehmen".
Hinweis
Die Chargendatenverwaltung sammelt alle Meldungen ab dem Startzeitpunkt einer Charge bis
zur Meldung "Charge abgeschlossen". Die Start- und Abschlussmeldungen beinhalten die
Uhrzeit des PCs, auf dem die Chargendatenverwaltung läuft. Damit alle Meldungen in diesem
Zeitfenster auch erfasst werden, muss die Uhrzeit aller Netzteilnehmer synchronisiert sein.
Grundsätzlich wird auf dem AS die UTC-Zeit als Baugruppenzeit eingestellt.
Die Zeitzone CET/MEZ (Central European Time/Mitteleuropäische Zeit) ist der "Weltzeit", also
UTC, um eine Stunde voraus. Daher: Standarddifferenz zur UTC = +1. Sommerzeit ist dann UTC+2
und Winterzeit UTC+1.
Uhrzeitsynchronisation: Handbuch PCS 7 - PC-Konfiguration
Hinweis
Zeit und Datum werden in den Chargenberichten so dargestellt, wie es in den
Ländereinstellungen projektiert und aktiviert ist.
Dies gilt unabhängig von der Sprache des Betriebssystems und der im PCS 7-Setup gewählten
Sprache.
Für den Tag sollten nicht mehr als zwei Zeichen, für Monat nicht mehr als drei Zeichen und für
das Jahr nicht mehr als vier Zeichen projektiert werden. Wenn Sie größere Formate wählen,
dann können unvollständige Anzeigen des Datums infolge limitierter Ausgabefenster
entstehen.
Übersicht
Chargen, die Sie archiviert haben, lassen sich als Steuerrezepte wieder visualisieren. Mit der
Funktionalität des Betrachters für archivierte Chargen werden Archive aus einem PH (Process
Historian) und auch aus Archivdateien geöffnet. Grundvoraussetzung für eine Verbindung zur
PH-Datenbank ist die Angabe eines Benutzernamens und Kennworts in den
Projekteinstellungen unter "Benutzerangaben".
Um Steuerrezepte von archivierten Chargen anzuzeigen, öffnen Sie den Betrachter über das
Menü "Extras > Betrachter für archivierte Chargen starten" im BATCH Control Center. In
diesem Dialog verwenden Sie einen der folgenden Befehle:
• Charge aus Datei öffnen
• Charge aus PH öffnen
Je nach Ihrer Auswahl, öffnet sich der Auswahldialog "Öffnen" oder der Filterdialog "Charge
suchen" für Archive aus einem PH.
Steuerrezeptansicht im Betrachter
Wenn Sie einen Doppelklick auf einer Zeile im Ergebnisfenster ausführen, dann wird das
Steuerrezept zur betreffenden Charge im Betrachter angezeigt.
Weitere Information
Ordner "Archive" (Seite 836)
Ordner "Versionierung" (Seite 824)
Dialog "Charge suchen" (Seite 1114)
Vorgehen
1. Öffnen Sie das SQL Server Management Studio über den Menübefehl Start > Programme >
MS SQL Server "Version" > SQL Server Management Studio.
2. Melden Sie sich an.
3. Selektieren Sie im Navigationsfenster "Databases" den Batch Datenbank Name z. B.
"2_25269528_55_Archive" und dort die Tabelle "[Link]" und wählen im
Kontextmenü "Open Table".
Ergebnis
Die archivierten Chargen werden angezeigt.
Unterscheidung
Der BATCH Rezepteditor ermöglicht das grafische Erstellen und Modifizieren von Rezepten.
Bei der Bearbeitung von Rezepten wird unterschieden zwischen
• Flachen Rezepten
• Hierarchischen Rezepten
• Bibliotheksobjekt: Rezeptoperationen
• Bibliotheksobjekt: Substruktur
Flaches Rezept
Ein Flaches Rezept wird aus Substrukturen aufgebaut. Die Substruktur dient der
Übersichtlichkeit in großen Rezepten.
Die Rezeptschritte einer Substruktur können sein:
• Weitere Substruktur
• Verweis auf Bibliotheksobjekt: Substruktur
• ROP (Rezeptoperation) mit direktem Zugriff auf eine Rezeptfunktion vom Typ EOP
(Equipment Operation)
• RF (Rezeptfunktion) mit direktem Zugriff auf eine Rezeptfunktion vom Typ EPH (Equipment
Phase)
• Operatoranweisung: Rezeptfunktionen vom Typ EOP und EPH, die für Operatoranweisung
konfiguriert sind und NOP für einfache Operatoranweisung
Hierarchisches Rezept
Ein hierarchisches Rezept besteht aus Teilrezeptprozeduren (TRP), die jeweils einer Teilanlage
zugeordnet sind. Die Teilrezeptprozeduren werden in einem Rezept parallel bearbeitet. Der
Ablauf der Teilrezepte kann über grafische Synchronisationslinien koordiniert werden.
Die Rezeptschritte einer TRP können sein:
• ROP (Rezeptoperation) mit direktem Zugriff auf eine Rezeptfunktion vom Typ EOP
(Equipment Operation)
• ROP mit einer unterlagerten Schrittkette aus Rezeptschritten vom Typ RF (Rezeptfunktion):
– RF mit direktem Zugriff auf eine Rezeptfunktion vom Typ EPH (Equipment Phase) oder
– Operatoranweisung mit oder ohne direkten Zugriff auf eine Rezeptfunktion vom Typ
EPH
• Operatoranweisung: Rezeptfunktionen vom Typ EOP und EPH, die für Operatoranweisung
konfiguriert sind und NOP für einfache Operatoranweisung
• Bibliotheksverweis
Bibliotheksobjekt: Rezeptoperationen
Für Hierarchische Rezepte kann eine Bibliothek aus Bibliotheksoperationen angelegt werden.
Eine Bibliotheksoperation ist eine ROP, bestehend aus Schritten vom Typ RF. Bei der Erstellung
einer Bibliotheksschrittkette wird die Zuordnung zu einer Teilanlagenklasse getroffen, so dass
die Rezeptschritte auf die Funktionen (EPH) dieser Teilanlagenklasse zugreifen. Beim Einbinden
in die Rezeptschrittkette einer Teilrezeptprozedur (TRP), erfolgt die Teilanlagenzuordnung.
Bibliotheksobjekt: Substruktur
Für Flache Rezepte kann eine Bibliothek aus Substrukturen, bestehend aus
Operatoranweisungen, Rezeptoperationen von Typ EOP bzw. Rezeptfunktionen vom Typ EPH
angelegt werden. Den Rezeptschritten der Substruktur können unterschiedliche
Teilanlagenklasse/Teilanlage zugewiesen werden.
Verschiedene Möglichkeiten
Sie haben drei Möglichkeiten den BATCH Rezepteditor zu starten:
• Aus dem Startmenü von Windows
• Im BatchCC über Menübefehl
• Automatisch beim Öffnen eines Rezeptes im BatchCC
Starten im BatchCC
• Wählen Sie im BatchCC die entsprechende Schaltfläche in der entsprechenden Symbolleiste
oder den Menübefehl Extras > Rezepteditor starten, um den BATCH Rezepteditor zu öffnen.
• Durch Markieren eines Grundrezeptes oder eines Bibliotheksobjektes im BatchCC und
anschließendem Menübefehl "Öffnen" (rechte Maustaste) oder Doppelklick, wird mit dem
Rezept automatisch auch der BATCH Rezepteditor gestartet.
Hinweis
Mit Ausnahme des Löschens und Umbenennens von Rezepten, was ausschließlich im
BatchCC durchgeführt werden kann, können Sie sonst alle Modifikationen an Rezepten mit
dem BATCH Rezepteditor vornehmen.
Siehe auch
Aufbau des Hauptfensters (Rezepteditor) (Seite 544)
• Sie müssen durch den Eintrag in der Benutzerliste (Benutzerrechte) für die
Rezepterstellungsfunktionen berechtigt sein.
Übersicht
Der grundsätzliche Aufbau der Bedienoberfläche des BATCH-Rezepteditors wird im
nachfolgenden Bild am Beispiel eines Hierarchischen Rezepts gezeigt. In Editierfenstern können
Sie mit den Strukturelementen des Menüs Einfügen Rezepte erstellen oder ändern.
Das erste Editierfenster stellt entweder die Rezeptstruktur eines Rezeptes oder eines
Bibliotheksobjektes dar (= Editierebene 1). In den anderen Editierfenstern können Sie die
ROP-Sequenzen mit niedrigeren Ebenen (in hierarchischen Rezepten ist das Editierebene 2)
oder Unterstrukturen (in flachen Rezepten sind das die Editierebenen 2 bis 10) bearbeiten.
Hinweis
Rezepteditor ohne geöffnetes Objekt (Bibliothek/Grundrezept)
Wenn kein Objekt im Rezepteditor geöffnet ist, erscheinen in den entsprechenden Leisten nur
Menüpunkte und Funktionen, die verfügbar sind.
Titelleiste
In der Titelzeile des Hauptfensters wird der Name des Grundrezeptes, der Rezeptoperation (ROP)
oder des Bibliotheksobjektes angezeigt. Ebenso befinden sich hier Systemschaltflächen mit
denen Sie:
• Den BATCH Rezepteditor beenden,
• das Hauptfenster auf sein Symbol reduzieren,
• das Hauptfenster auf seine normale Größe wiederherstellen und
• das Hauptfenster in maximaler Größe darstellen.
Menüleiste
Die Menüleiste ist am oberen Rand des Hauptfensters angeordnet. Ihre Funktionen wirken auf
das aktive Editierfenster. Sie können stets nur die Menüpunkte anwählen, die im aktuellen
Zustand des Objektes sinnvoll sind. Beispielsweise können Sie den
Menübefehl Bearbeiten > Löschen nur dann anwählen, wenn mindestens ein Objekt selektiert
ist. Nicht anwählbare Menüpunkte sind grau dargestellt.
Funktionsleiste / Symbolleiste
Die Funktionsleiste befindet sich unterhalb der Menüleiste. Sie enthält eine Reihe von Symbolen
mit häufig benötigten Funktionen der Menüleiste. Welche Funktion dem einzelnen Symbol
hinterlegt ist, können Sie feststellen, indem Sie den Mauszeiger auf ein Symbol positionieren
(nicht klicken). Es erscheint dann ein kleines Feld mit der Bezeichnung. In der Statuszeile werden
ausführliche Informationen dazu angezeigt. Das Anklicken des Symbols löst die Funktion aus.
Nicht anwählbare Symbole sind grau dargestellt.
Statuszeile
Am unteren Rand der Benutzeroberfläche befindet sich die Statuszeile, die wichtige
Informationen und Zustände anzeigt. Der Inhalt ändert sich je nach Bedienung und
Objektzustand.
Im linken Teil der Statuszeile sehen Sie die kontextabhängigen Informationen, z. B.
Erklärungen zu Menübefehlen, Bedienaufforderungen oder Fehlermeldungen.
Im rechten Teil der Statuszeile steht der aktuelle Benutzer sowie die aktuelle Uhrzeit. Bei
Bedarf wird auch eine Fortschrittsanzeige für etwas länger andauernde Vorgänge angezeigt.
Kontextmenü
Über die rechte Maustaste können Sie kontextsensitiv ein Menü aufrufen, das häufig benutzte
Funktionen aus der Menüleiste anbietet. Anwählbar sind dabei nur die für das Rezeptelement
sinnvolle Funktionen, alle anderen sind grau dargestellt.
Siehe auch
Möglichkeiten für Anpassung des Editierfensters (Seite 547)
Objekte auswählen (Seite 551)
Umsetzung der Hierarchie im BATCH Rezepteditor (Seite 557)
Befehle im Rezepteditor
Folgende Befehle stehen Ihnen zur Anpassung der Editierfenster im Rezepteditor zur Verfügung:
Bild 11-1 Die Zuordnung der Symbole zum Befehl erfolgt von Links nach Rechts.
Kommando Bedeutung
Rezept-/Chargenköpfe fixieren Hält die TRP als übergeordnetes Objekt sichtbar
Zoomausschnitt wählen -
Vergrößern -
Verkleinern -
Vergrößerungsfaktor zurückset‐ -
zen
Optimaler Vergrößerungsfaktor -
Substruktur schließen Übergeordnete Ebene wird angezeigt
Kontexthilfe Aufruf der Direkthilfe einschalten
Zusätzlich zu den oben genannten Funktionen können Sie über Menübefehl Ansicht >
Automatisch einpassen auch eine automatische Anpassung einschalten. Bei Vergrößerung
der Rezeptstruktur oder des Editierfensters wird der Inhalt automatisch vergrößert bzw.
verkleinert.
Zoomfunktion
Schnelle Größenanpassung durch die Zoomfunktion in allen Editierfenstern.
Wählen Sie den Menübefehl Extras > Einstellungen > Benutzereinstellungen. Mit
dieser Funktion wird das nachfolgende Dialogfeld geöffnet, in dem Sie individuelle
Benutzereinstellungen vornehmen können.
Informieren Sie sich über die Schaltfläche "Hilfe" in der Online-Hilfe zu den verschiedenen
Projekt- bzw. Benutzereinstellungen.
Generelle Funktionen
Einige grundlegende Handlungen an Objekten sind für alle Objekte gleich. Diese prinzipiellen
Handlungsfolgen finden Sie nachfolgend zusammengefasst. Die Kenntnis wird in den
nachfolgenden Informationen bei der Beschreibung von Vorgehensweisen als bekannt
vorausgesetzt.
Die übliche Handlungsfolge beim Umgang mit Objekten ist:
1. Objekt erzeugen
2. Objekt auswählen
3. Aktionen mit dem Objekt durchführen (z. B. öffnen, löschen)
Hinweis
Beim Einfügen muss die Zielposition mit einem Mausklick angegeben werden.
Nach der n-fachen Bedienung "Rückgängig", kann man auch n-fach die Änderungen
wiederherstellen.
Selektionsergänzung
Wollen Sie mehrere Objekte selektieren, so drücken Sie beim Anklicken mit der Maus zusätzlich
die Strg-Taste. Dann wird das angeklickte Element selektiert, ohne bereits selektierte Elemente
zu deselektieren.
Selektion entfernen
Haben Sie ein Objekt versehentlich selektiert, so können Sie durch nochmaliges Anklicken bei
gedrückter Strg-Taste diese eine Selektion wieder rückgängig machen.
Hinweis
Die Ablaufeigenschaften des Rezeptes werden von den Substrukturen nicht beeinflusst.
Prinzipieller Aufbau
Das folgende Bild zeigt den prinzipiellen Aufbau eines flachen Rezeptes, das sowohl
Rezeptoperationen (ROP) enthalten kann, die EOPs nutzen, als auch Rezeptoperationen die aus
Rezeptfunktionen (RF) aufgebaut sind und EPHs nutzen. Die Realisierung dieser EOPs und EPHs
wird beim Engineering der Basisautomatisierung durchgeführt, siehe Abschnitt: Engineering >
Basis Engineering für PCS 7.
Rezept-
prozedur
(RP)
Rezept- Technische
zugeordnet
operation Operation
(ROP) (Baustein EOP)
ist eine geordnete Menge von ist eine geordnete Menge von
(optional)
Rezept- zugeordnet Technische
funktion Funktion
(RF) (Baustein EPH)
Eigenschaften
Flache Rezepte sind nicht im AS ausführbar und sind in den BATCH OS Controls nicht bedien- und
beobachtbar. Verwenden Sie flache Rezepte, dann erfolgt die Chargenbedienung im BatchCC.
Prinzip
Das folgende Bild zeigt die prinzipielle Umsetzung von Substrukturen beim Editieren von
flachen Rezepten mit dem BATCH Rezepteditor. Eine Substruktur kann wiederum aus weiteren
Substrukturen aufgebaut sein.
Die Rezeptstruktur eines flachen Rezepts kann bei der Nutzung von Substrukturen in bis zu
zirka zwanzig Ebenen editiert werden.
(GLWLHUHEHQH (GLWLHUHEHQH
5H]HSWSUR]HGXU 53 PLW 6XEVWUXNWXU 6XE PLW
6XEVWUXNWXUHQ 6XE XQG3ODW]KDO 6XEVWUXNWXUHQ 6XE (GLWLHUHEHQH
WHUQ 123 XQG3ODW]KDOWHU 123
6WDUW 6WDUW
6XE
6XE 6XE
6XE 123
6XE 6XE
(QGH
6XE 123
(QGH
Synchronisation
Mit der Synchronisation koordinieren Sie den Ablauf der Rezeptschrittketten. In flachen
Rezepten sind Synchronisationen in Zweigen der gleichen Parallelverzweigung möglich.
An jedem Synchronisationspunkt wählen Sie, ob der Ablauf der Kette angehalten wird oder
nicht. Wenn Sie "Blockierend" wählen, dann wartet die Kette, bis die anderen beteiligten
Ketten die Synchronisationslinie erreicht haben oder schon erreicht hätten (können im Ablauf
schon weitergelaufen sein). Wenn "Blockierend" nicht gewählt wird, dann wartet die Kette
nicht auf die anderen Ketten. Es wird aber gespeichert, dass der Synchronisationspunkt
erreicht wurde.
Hierarchische Rezepte
Mit dem BATCH Rezepteditor können hierarchische Rezepte erstellt werden. Unterschieden
werden:
• Hierarchische Rezepte mit ROPs (Seite 554)
• Hierarchische Rezepte mit RFs (Seite 555)
• Hierarchische Rezepte mit ROPs und RFs (Seite 556)
Projektierung
Das folgende Bild zeigt den prinzipiellen Aufbau eines hierarchischen Rezeptes mit ROPs.
Unterhalb der Teilrezeptprozedur (TRP) können sich mehrere Rezeptoperationen (ROP)
befinden. Die Rezeptoperationen nutzen die EOP-Bausteine direkt. Die Realisierung dieser EOPs
wird beim Engineering der Basisautomatisierung durchgeführt (siehe Abschnitt: Projektierung
im ES).
Rezept-
prozedur
(RP)
Teilrezept-
prozedur
(TRP)
Rezept- zugeordnet
Technische
operation Operation
(ROP) (Baustein EOP)
Rezept-
prozedur
(RP)
Teilrezept-
prozedur
(TRP)
Rezept-
operation
(ROP)
Rezept- Technische
zugeordnet
funktion Funktion
(RF) (Baustein EPH)
Rezept-
prozedur
(RP)
Teilrezept-
prozedur
(TRP)
Rezept- Technische
zugeordnet
operation Operation
(ROP) (Baustein EOP)
ist eine geordnete Menge von ist eine geordnete Menge von
(optional)
Rezept- zugeordnet Technische
funktion Funktion
(RF) (Baustein EPH)
Prinzip
Das folgende Bild zeigt die prinzipielle Umsetzung der hierarchischen Struktur beim Editieren
mit dem BATCH Rezepteditor. Die Rezeptstruktur eines hierarchischen Rezeptes wird in zwei
Ebenen (Editierebene 1 und 2) editiert.
Editierebene 1 Editierebene 2
Rezeptprozedur (RP) Rezeptoperation (ROP)
(mit Teilrezeptprozeduren (TRP 1 ...))
Start
Start
TRP 1 TRP 2
RF
ROP ROP
RF RF
ROP ROP
Ende
ROP ROP
Ende
Editierebene 1
Die Editierebene 1 ist für die Technologische Sicht gedacht, in der die Abläufe über mehrere
Teilanlagen synchronisiert werden. Eine Teilrezeptprozedur (TRP/RUP) setzt sich aus
Rezeptoperationen (ROPs) zusammen. Zur Strukturierung stehen Synchronisationen zur
Verfügung (Doppelstriche). Mit einer Synchronisation können Sie ROPs mehrerer Teilanlagen
zeitlich synchronisieren.
Hinweis
Frei editierbarer Modus:
In diesem Modus können auf der Editierebene 1 auch alle Strukturelemente der Editierebene 2
verwendet werden (parallele ROPs, Schleifen, Transitionen,...).
Da dieser Modus nicht der Norm entspricht, wird die Anwendung dieses Modus nicht weiter
beschrieben. Die Funktionsweise der Strukturelemente in beiden Editierebenen ist gleich.
Editierebene 2
Die Editierebene 2 dient zur Erstellung der ROP-Schrittketten. Eine ROP-Schrittkette beginnt mit
einem Start-Schritt. Auf den Start-Schritt folgt eine Transition, die die Startbedingungen
definiert. Jede ROP-Schrittkette endet mit einem Ende-Schritt. Vor jedem Ende-Schritt steht eine
Transition, die die Ende-Bedingung definiert.
Umsetzung im BATCH-Rezepteditor
Z [
Y
]
\
2) Erste Teilrezeptprozedur buffer B202 mit den Rezeptoperationen xferIn und xferOut als
Transferoperationen.
3) Zweite Teilrezeptprozedur reactor R502 mit den Rezeptoperationen add water, xferIn,
temperature, usw..
4) Dritte Teilrezeptprozedur premixer P302 mit der Rezeptoperation xferOut.
5) Editierebene 1: Eine Teilrezeptprozedur wird immer innerhalb einer Spalte dargestellt, d.
h. die Rezeptoperationen werden innerhalb einer Spalte vertikal dargestellt. Die im linken
Fenster angezeigten Inhalte entsprechen der Editierebene 1.
6) Editierebene 2: Schrittkette der Rezeptoperation mit den Rezeptstrukturelementen
Transition, Schritt, Transition. Weitere Elemente sind z. B. Alternativzweig, Schleife, Sprung,
Parallelzweig, Überwachung, Kommando-Schritt.
Prinzip
Mit einer Synchronisation können Sie in der Editierebene 1 ROPs mehrerer Teilrezeptprozeduren
(TRPs) zeitlich zueinander synchronisieren. Jede Position, wo die Synchronisationslinie eine
Teilrezeptprozedur verbindet, kann blockierend oder nicht blockierend wirken. Bei einer
Blockierung wird die Teilrezeptprozedur erst dann fortgesetzt, wenn alle zu synchronisierenden
Teilrezeptprozeduren die Synchronisationsstelle erreicht haben.
Übersicht
Folgende Strukturelemente können in die Rezeptabläufe eingebracht werden:
Übersicht
Die Rezeptprozedur umfasst die Prozedurelemente, die für den verfahrenstechnischen Ablauf
einer Anlage notwendig sind. Bei der Erstellung werden die einrichtungsbezogenen
Prozedurelemente herangezogen, die durch die Basisautomatisierung zur Verfügung stehen.
Rezeptprozedurfenster
Im Rezeptprozedurfenster werden die benötigten Teilanlagen in Spaltenform dargestellt. In den
Spalten können die Strukturelemente Schritte, Transitionen, Schleifen usw. eingebracht
werden, die den Verfahrensablauf bestimmen. Die Koordination der Teilanlagenabläufe erfolgt
durch das Strukturelement "Synchronisationslinie".
Eigenschaften
Die Eigenschaften der Rezeptprozedur geben die Kopfparameter eines Rezeptes wieder. Hierhin
werden die Festlegungen wie Produkt, Parameter, Normansatz, Einsatzstoffe und
Stoffausstoß,... festgelegt.
Übersicht
Die Teilrezeptprozedur umfasst die Prozedurelemente, die für den verfahrenstechnischen
Ablauf einer Teilanlage notwendig sind.
Die Teilrezeptprozedur sind die Spalten im Rezeptprozedurfenster. Die Rezeptoperationen der
Teilanlage sind die Schritte im Rezeptprozedurfenster. In der Spaltenüberschrift werden der
Name und die ausgewählte Teilanlage angezeigt. Mit Doppelklick auf die Spaltenüberschrift
wird der Eigenschaftsdialog zur Teilrezeptprozedur geöffnet.
Übersicht
Die Rezeptoperation umfasst die Prozedurelemente, die für den verfahrenstechnischen Ablauf
einer Rezeptoperation notwendig sind. Bei der Erstellung werden die einrichtungsbezogenen
Prozedurelemente herangezogen, die durch die Basisautomatisierung zur Verfügung stehen.
[Link] Substruktur
Ein Flaches Rezept wird aus Substrukturen aufgebaut. Die Substruktur dient der
Übersichtlichkeit in großen Rezepten. Zusammengehörige Einheiten des Rezeptes können in
einen eigenen Teil verlegt werden und über das Substrukturkästchen SUB abstrahiert werden.
Hinweis
Die Ablaufeigenschaften des Rezeptes werden von den Substrukturen nicht beeinflusst.
[Link] Bibliotheksverweis
Eine Bibliotheksoperation wird nicht direkt, sondern über einen Bibliotheksverweis in eine
Teilrezeptprozedur (TRP) eingebunden. Innerhalb des Grundrezeptes kann die
Bibliotheksoperation nicht verändert werden, dazu muss immer die Bibliotheksoperation
explizit im BATCH Rezepteditor geöffnet werden.
[Link] Operatoranweisung
Die Operatoranweisung bietet im Ablauf eines Rezeptes die Möglichkeit, Anweisungen an den
Operator auszugeben. Dabei wird unterschieden zwischen der Ausgabe
• Von reinen Anweisungen (NOP-Schritt):
– ohne Quittierung, d.h. der Rezeptablauf wird nicht angehalten.
Beispiel: Bitte Schutzbrille aufsetzen!
– Mit Quittierung, d.h. der Rezeptablauf wird solange angehalten, bis Quittierung erfolgt
ist.
Beispiel: Bitte Ventil V127 schließen.
• Einer Anweisung mit Eingabemöglichkeit (Operatordialog):
– ohne Quittierung
Beispiel: Eingabe von Analyse-Istwerten.
– mit Quittierung
Beispiel "Handdosierung": Dem Operator wird angezeigt welches Material und wie viel er
zu dosieren hat. Der Operator gibt dann die Istwerte seiner Dosierung ein und bestätigt
(quittiert) diese.
Eingegebene Werte (Istwerte) können als Sollwerte für nachfolgende Rezeptfunktionen/-
operationen dienen. Die Istwerte können außerdem in Transitionen ausgewertet werden:
Beispiel: Probe gut? ja/nein. In diesem Fall muss mit Quittierung parametriert werden.
[Link] Schrittplatzhalter
Unvollständige Strukturen müssen dynamisch ergänzt werden, um jederzeit syntaktisch und
vollständig zu sein. Dazu fügt der BATCH Rezepteditor automatisch Platzhalter für
Rezeptfunktionen und Transitionen ein.
Ein Rezeptfunktionplatzhalter hat das Aussehen einer leeren Rezeptfunktion. Durch
Doppelklicken oder Einfügen einer Rezeptfunktion über das Menü oder die Symbolleiste wird
der Platzhalter zur Rezeptfunktion.
Diese dynamisch erzeugten Platzhalter werden wieder entfernt, wenn sie nicht mehr
benötigt werden bzw. beim Abspeichern des Rezepts werden daraus NOP-Rezeptfunktionen
(No operation).
NOP-Elemente können auch genutzt werden, z. B. für die Vorgabe einer definierten Laufzeit.
[Link] Transitionsplatzhalter
Unvollständige Strukturen müssen dynamisch ergänzt werden, um jederzeit syntaktisch und
vollständig zu sein. Dazu fügt der Rezepteditor automatisch Platzhalter, Rezeptfunktion und
Transitionen ein.
Ein Transitionsplatzhalter hat das Aussehen einer leeren Transition.
Um aus einem Transitionsplatzhalter eine Transition zu machen, klicken Sie einfach doppelt
auf das Symbol, oder fügen Sie eine Transition über das Menü "Einfügen" oder die
Symbolleiste in das Platzhaltersymbol ein.
[Link] Kommando-Schritt
Ein Kommando-Schritt übergibt im Rezeptablauf ein Kommando (S88-Kommando) an ein oder
mehrere Ziel-Rezeptelemente (RPEs). Zusätzlich lässt sich angeben, in welchem Status das Ziel-
Objekt sein muss, damit es das Kommando erhalten kann. Dieser Statusfilter gilt für die gesamte
Liste der Ziel-Rezeptelemente. Zusätzlich ist es möglich eine Solllaufzeit, die Sie für die
Technische Funktion ermittelt haben, anzugeben. Das bedeutet, dass die Technische Funktion
erst nach Ablauf der Solllaufzeit beendet wird.
Hinweis
Seit der Version SIMATIC BATCH V10.0 führen Kommandoschritte keine Kommandos in inaktiven
Containern mehr aus. Wenn derartige Kommandos in früheren Versionen verwendet wurden,
müssen die Rezepte angepasst werden, da andernfalls die Kommandoausführung verweigert
wird, z. B. das Starten von Schritten im inaktiven Container.
[Link] Parameterschritt
Ein Parameterschritt ist ein Rezeptelement, in dem Parameterwerte an eine Teilanlage
übergeben werden. Teilanlagenparameter werden in Transitionen innerhalb eines Rezepts
abgefragt und als Ergebnis werden entsprechende Teilanlagen belegt.
[Link] Parallelzweig
Eine Parallelverzweigung besteht aus mindestens zwei horizontal angeordneten Zweigen, die
oben und unten durch Doppellinien zusammengefasst werden.
Funktionsweise
Eine Parallelverzweigung führt zu einer parallelen Bearbeitung von mehreren Ablaufketten
(Sequenzen). Sie können damit Vorgänge gleichzeitig (nebenläufig) durchführen.
Bei Parallelverzweigungen werden die Zweige nur bearbeitet, wenn die erste Technische
Funktion aller Zweige belegt werden kann. Die Technische Funktion kann belegt werden,
sobald sie für Batch frei gegeben ist, unabhängig davon, ob sich die Technische Funktion im
Automatik- oder im Handbetrieb befindet. Eine Technische Funktion kann nur dann von Batch
gestartet werden, wenn sie sich im Automatikbetrieb befindet.
Verhalten von Parallelzweigen ist abhängig vom Zustand des Vorgängers:
• Der Vorgänger einer Parallelverzweigung steht im Zustand "Bereit zum Beenden"
Wenn alle Transitionen erfüllt sind, die am Anfang von Nachbarzweigen im Parallelzweig
stehen, werden Parallelzweige aktiviert.
• Der Vorgänger einer Parallelverzweigung steht im Zustand "Beendet"
Unabhängig vom Zustand aller Transitionen, die am Anfang von Nachbarzweigen im
Parallelzweig stehen, werden Parallelzweige aktiviert.
Synchronisationslinien
Eine andere Möglichkeit zum Koordinieren von Abläufen besteht im Anlegen
von Synchronisationslinien (Seite 567) zwischen den Rezeptschritten.
[Link] Alternativzweig
Eine Alternativverzweigung besteht aus mindestens zwei vertikal angeordneten Zweigen, die
oben und unten durch je eine horizontale Linie zusammengefasst werden.
Funktionsweise
Mit Hilfe der Alternativverzweigung passen Sie den Rezeptablauf an Zustände im Prozess an. Die
Bedingungen der obersten Transitionen der Zweige bestimmen, welcher Zweig durchlaufen
wird.
[Link] Synchronisationslinie
Die Synchronisationslinien koordinieren den Ablauf der Rezeptschrittketten in den Teilanlagen
bzw. den Ablauf der Rezeptoperationen (ROPs) zwischen den Teilanlagen.
[Link] Synchronisationspunkt
In jedem Synchronisationspunkt (Synchronisationsstelle) kann entschieden werden, ob der
Ablauf angehalten wird.
[Link] Überwachung
Parallel zu einem definierten Bereich eines Rezepts (Überwachungsbereich) ist eine
Überwachung von Prozessereignissen möglich.
Eine Transition-Bedingung am Anfang überwacht Prozesswerte, -zustände, und -ereignisse.
Wenn die Transitions-Bedingung erfüllt ist, dann wird die Überwachung nebenläufig
abgearbeitet. Die Überwachung wird wie alle Rezeptstrukturen projektiert und kann alle
Topologie-Elemente (Schleifen, Und, Oder, Synchronisationslinien, usw.) enthalten.
[Link] Transition
Eine Transition ist neben dem Schritt ein zweiter Elementtyp zum Aufbau eines Rezeptes. Sie
enthält die Weiterschaltbedingungen zwischen den Schritten.
[Link] Schleife
Eine Schleife besteht aus einer Sequenz mit mindestens einem Rezeptschritt und einem
Rückführungszweig mit einer Transition.
Bedeutung
Die Schleife erlaubt das mehrfache Wiederholen einer Ablaufstruktur.
Die Transitionen hinter der Schleife und im Rückführungszweig bestimmen, wie oft iteriert
wird. Wird die Bedingung der Transition nach der Schleife erfüllt, so wird die Schleife
verlassen. Die Bedingungen der beiden Transitionen sollten sich gegenseitig ausschließen,
damit nicht die Reihenfolge der Auswertung, sondern die der Logik relevant wird.
[Link] Sprung
Ein Sprung ist eine Rezepttransition mit oder ohne ein Sprungziel.
Mit einem Rezeptsprung wird innerhalb einer Rezeptebene (TRP) die sequenzielle
Bearbeitung umgangen und an einem definierten Rezeptschritt fortgesetzt. Dort, wo der
Sprung ohne Sprungziel projektiert ist, wird die gerade laufende TRP/ROP/SUB beendet.
Der Rezeptsprung wird dann ausgeführt, wenn die projektierte Weiterschaltbedingung
(Transition) erfüllt ist.
11.4 Rezepterstellung
Rezept Engineering
Anhand folgender Grafiken aus dem BATCH Rezepteditor wird die unterschiedliche Projektierung
der beiden Betriebsarten dargestellt.
Wenn Sie den Baustein "UNIT_PLC" verwenden, wird bei der Erstellung eines neuen
hierarchischen Grundrezepts immer die Betriebsart AS-basiert standardmäßig automatisch
verwendet und Sie haben die Möglichkeit für jede TRP die Betriebsart zu wählen.
Bei Rezepten, die auf der Basis des Bausteins "IUNIT_BLOCK" projektiert werden, wird
automatisch die PC-basierte Betriebsart verwendet; die AS-basierte Betriebsart kann dann
nicht verwendet werden.
Hinweis
Eine im Rezept gewählte Betriebsart kann in der Charge, wenn diese geplant bzw. freigegeben
ist, nicht mehr verändert werden.
Ergebnis
Nach dem Anlegen/Einfügen hat das Rezept den Status "in Bearbeitung". In diesem Status
können Sie es beliebig oft nachträglich ändern, oder auch zum Test oder zur Produktion
freigeben.
Hilfe
Nutzen Sie zum Editieren auch die integrierte Online-Hilfe:
• zu jedem Eigenschaftsdialog: Schaltfläche "Hilfe"
• Direkthilfe zu jedem Strukturelement: Rezeptelement im Editierfenster markieren und F1
bzw. mit Schaltfläche "Kontexthilfe" in der Symbolleiste.
Siehe auch
Zuordnung der Teilanlage bei einem Flachen Rezept (Seite 576)
Strukturelemente der Rezepte (Seite 562)
Einstellung der Eigenschaften der Rezeptkopfparameter (Seite 618)
Einstellen der Eigenschaften zu Schritten (Seite 620)
Einstellen der Eigenschaften zu Transitionen (Seite 626)
Prüfen der Plausibilität von Rezepten (Seite 640)
Freigeben eines Rezeptes zum Test, zur Produktion (Seite 641)
Freigabe aufheben (Seite 641)
4. Geben Sie in den Editierfenstern die weitere topologische Struktur des Rezeptes ein.
– Wählen Sie dazu eine der folgenden Schaltflächen der Funktionsleiste aus:
Hilfe
Nutzen Sie zum Editieren auch die integrierte Online-Hilfe:
• zu jedem Eigenschaftsdialog: Schaltfläche "Hilfe"
• Direkthilfe zu jedem Strukturelement: Rezeptelement im Editierfenster markieren und F1
bzw. mit Schaltfläche "Kontexthilfe" in der Symbolleiste.
Siehe auch
Zuordnung der Teilanlage bei einem Hierarchischen Rezept (Seite 577)
Strukturelemente der Rezepte (Seite 562)
Einstellung der Eigenschaften der Rezeptkopfparameter (Seite 618)
Einstellen der Eigenschaften zu Schritten (Seite 620)
Einstellen der Eigenschaften zu Transitionen (Seite 626)
Prüfen der Plausibilität von Rezepten (Seite 640)
Freigeben eines Rezeptes zum Test, zur Produktion (Seite 641)
Freigabe aufheben (Seite 641)
11.4.4 Teilanlagenbelegung
Ergebnis
In dem Eigenschaftsdialog des Rezeptelements wird diese Zuordnung angezeigt. Es stehen bei
der Zuweisung der Funktion zum Rezeptelement nur diejenigen Funktionen zur Auswahl, die
alle selektierten Teilanlagen ausführen können.
7. Wählen Sie, falls erforderlich, eine bevorzugte Teilanlage im Feld "Bevorzugte Teilanlage" aus.
Wenn vor dem Anlegen einer Charge keine andere Zuordnung getroffen wird, dann wird die
als bevorzugt angegebene Teilanlage für den Chargenablauf verwendet.
8. Bestätigen Sie die Auswahl mit "OK".
Ergebnis: In den Eigenschaftsdialogen der enthaltenen Rezeptelemente wird diese
Zuordnung unveränderbar angezeigt. Es stehen bei der Zuweisung der Funktion nur die
Funktionen zur Auswahl, die alle selektierten Teilanlagen ausführen können.
Voraussetzung
Das BatchCC ist geöffnet.
Vorgehen
1. Im Menü Extras > Einstellungen > Projekteinstellungen im Ordner "Allgemein" setzen Sie den
Wert der Eigenschaft "Teilanlagenauswahl durch Bedingungen" auf "Ja". Damit haben Sie
diese Strategie als Standard für neue Rezepte bzw. Teilrezepterweiterungen eingestellt.
2. Öffnen Sie ein neues Rezept im Rezepteditor. Öffnen Sie den Dialog "Eigenschaften von ..."
über den Menübefehl Rezept > Kopfparameter... und öffnen Sie das Register "Belegungen".
3. Markieren Sie in der Liste die gewünschte Rezeptzuordnung und klicken Sie auf die
Schaltfläche "Bearbeiten". Sollte noch keine Rezeptzuordnung existieren, klicken Sie zuvor
auf die Schaltfläche "Neu".
4. Im erscheinenden Dialog klicken Sie auf die Schaltfläche "Neu". Dadurch erzeugen Sie eine
neue, noch leere Bedingung. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ändern", um anschließend im
Assistenten die folgenden weiteren Einstellungen vorzunehmen:
– Im ersten Schritt wählen Sie die gewünschte Ausrüstungseigenschaft aus und klicken auf
die Schaltfläche "Weiter".
– Im zweiten Schritt wählen Sie den Operator ("vorhanden" bedeutet, dass nur das
Vorhandensein, nicht aber der Wert der Ausrüstungseigenschaft ausgewertet wird).
– In einem dritten Schritt wählen bzw. geben Sie den erforderlichen Wert der
Ausrüstungseigenschaft ein.
– Im letzten Schritt klicken Sie auf die Schaltfläche "Fertig stellen".
Über logische Operatoren können Sie mehrere Bedingungen mit Abfrage von
Ausrüstungseigenschaften miteinander verknüpfen.
5. Beenden Sie den Dialog mit "OK".
Ergebnis
Im Register "Belegung" werden die möglichen Teilanlagen, auf denen das Teilrezept ablauffähig
ist, angezeigt. Die Teilanlagenbelegung wird durch die verwendeten Rezeptfunktionen und
Bedingungen von SIMATIC BATCH ermittelt und ist nicht editierbar.
Voraussetzung
Damit die Bedingungen für die Teilanlage eingegeben werden können, muss in den
Eigenschaften der Rezeptprozedur im Register "Belegung" die Option "Bedingung" für die
Teilanlage aktiviert sein.
Über die Option "Teilanlagenauswahl durch Bedingungen" in den Systemeinstellungen im
BATCH Control Center kann dies standardmäßig für alle neuen Rezepte aktiviert werden.
Siehe auch
Anlagenoptimierung durch Online-Zuordnung einer Teilanlage (Seite 582)
Voraussetzung
Damit die Bedingungen für die Teilanlage eingegeben werden können, muss in den
Eigenschaften der Rezeptprozedur pro Teilrezeptprozedur (Zeile) die Option "Bedingung"
aktiviert sein. Der Eigenschaftsdialog ist in diesen Fällen um ein Register "Bedingung" erweitert.
Einleitung
Bei einer Anlagenoptimierung durch Online-Zuordnung erfolgt die Zuordnung des Teilrezeptes
zur Teilanlage zum letztmöglichen Zeitpunkt. Wenn die Teilanlage beim Ablauf der Charge die
zugewiesen ist, dann wird die Funktion "Online-Zuordnung" aktiv.
"Online-Zuordnung" bietet folgende vier Möglichkeiten (Strategie) zur Optimierung der
Teilanlagenauslastung:
• Bevorzugte Teilanlage: Wenn vor dem Anlegen einer Charge keine andere Zuordnung
getroffen wird, dann wird die als bevorzugt angegebene Teilanlage für den Chargenablauf
verwendet.
• Am längsten nicht benutzt: Die am längsten nicht benutzte Teilanlage wird genutzt.
• Operator Auswahl: Die Zuordnung der Teilanlage kann manuell durch die Eingabe in einen
Operatordialog erfolgen.
• Prozessparameter: Die in dem Feld Prozessparameter ausgewählte Variable bestimmt die
Teilanlage.
6. Bei Spezifizierung über Prozessparameter wählen Sie noch den entsprechenden Formula-
Parameter aus.
Über eine Auswahlliste können Sie den Parameter mit dem Datentyp "Teilanlage" auswählen,
der im Ablauf der Charge die auszuwählende Teilanlage prozessabhängig bestimmt.
7. Bestätigen Sie die Auswahl mit "OK".
Nach Selektion der Teilrezeptprozedur (bei hierarchischem Rezept) bzw. der Rezeptfunktion
(bei flachem Rezept) mit dem Statussymbol, kann über den Kontextmenübefehl "Teilanlage
auswählen" die gewünschten Teilanlage ausgewählt werden.
Wenn diese Teilanlage gerade belegt ist, dann wartet die Teilrezeptprozedur, bis die
ausgewählte Teilanlage wieder frei wird. Wenn die Bedingungen für die Belegung der
Teilanlage nicht erfüllt sind, dann wartet die Teilrezeptprozedur, bis die Bedingungen erfüllt
sind und die Teilanlage frei ist. Wenn mehrere Benutzer gleichzeitig versuchen die Auswahl
zu treffen, dann erfolgt die Belegung durch den ersten Benutzer. Alle weiteren ausgewählten
Teilanlagen werden ignoriert.
Strategie "Prozessparameter"
Sobald der Rezeptschritt die Teilanlage belegt, bleibt diese angezeigt und in Verwendung, auch
wenn danach der Prozessparameter auf eine andere Teilanlage geändert wird.
Erst nach Freigeben der Teilanlage, d. h., wenn der Rezeptschritt zu Ende gelaufen ist oder
abgebrochen und rückgesetzt wurde, kommt die andere Teilanlage zur Anzeige.
Hinweis
Achten Sie in einem hierarchischen Rezept darauf, dass der Prozessparameter nach dem Start
des betroffenen Teilrezepts sich nicht mehr ändert. Sonst wird am Ende des Teilrezepts eine
Teilanlage angezeigt, die gar nicht verwendet wurde.
Wenn Sie nach dem Start einer Charge die Teilanlage nachträglich verändern, z. B. durch einen
Prozessparameter oder durch einen Neustart der Charge mit einem zusätzlichen Wechsel der zu
belegenden Teilanlage, dann wird weder in der Archivdatei (*.xml) noch im Chargenbericht die
zuletzt belegte Teilanlage angezeigt.
Weitere Information
Dialog "Teilanlage auswählen" (Seite 941)
Erneute Online-Zuordnung
Um eine erneute Online-Zuordnung auszuführen, muss eine bereits durchlaufene oder
abgebrochene Rezeptfunktion rückgesetzt werden. Dabei darf keine der anderen
Rezeptfunktion mit derselben Teilanlagenzuordnung aktiv sein.
Empfehlung
Damit innerhalb eines Flachen Rezeptes eine Online-Zuordnung mehrfach erfolgt, sollten
bereits bei der Rezepterstellung die Rezeptfunktionen auf entsprechend viele unterschiedliche
Teilanlagenzuordnungen verteilt werden.
Übersicht
Mit dieser Funktion fügen Sie Rezeptschritte vom Typ Rezeptprozedurelement innerhalb eines
Rezepts ein. Dieses Schrittelement ist das Ersatzobjekt für die in der unterlagerten
Hierarchiestufe abgelegten Schritte und Schrittketten.
• Hierarchisches Rezept: TRP, ROP, RF
• Flaches Rezept: Substruktur
Eigenschaften
Die Eigenschaften der Schrittelemente und der unterlagerten Schrittkette sind identisch. Es
können die Daten unter den Registern "Allgemein", "Einsatzstoff", "Stoffausstoß", "Parameter"
(Prozessparameter), "Messstellen" bearbeitet werden.
• Hierarchisches Rezept:
Durch den Einbau in die entsprechende Teilanlagenspalte liegt die Teilanlagenklasse, und
wenn vorgewählt, eine für das Anlegen einer Charge bevorzugte Teilanlage fest.
• Flaches Rezept:
Die Teilanlagenklasse/Teilanlage kann zu jedem Rezeptschritt einzeln (und unterschiedlich)
im Register "Allgemein" zugewiesen werden.
Einfügefunktion beenden
Die Einfügefunktion für das Objekt wird durch einen Klick auf den Selektionspfeil oder ein
anderes Einfügeobjekt (Menü oder Funktionsleiste) bzw. mit der Esc-Taste beendet.
Übersicht
Mit dieser Funktion fügen Sie Rezeptschritte vom Typ Rezeptfunktion (RF) ein. Im
Schrittkettenfenster für die Teilrezeptprozedur können Sie im Eigenschaftsdialog einen Schritt
mit einer Rezeptfunktion vom Typ EOP oder EPH verbinden. Im Schrittkettenfenster für die
Rezeptoperation bzw. eines einstufigen Rezeptes können Sie einen Schritt mit einer
Rezeptfunktion vom Typ EPH verbinden.
Eigenschaften
Durch den Einbau in die entsprechende Teilanlagenspalte eines hierarchischen Rezeptes, liegt
die Teilanlagenklasse, und wenn vorgewählt, eine für das Anlegen einer Charge bevorzugte
Teilanlage fest. Es können die Daten unter den Registern "Allgemein", "Einsatzstoff",
"Stoffausstoß", "Parameter" (Prozessparameter), "Messstellen" bearbeitet werden.
Zum Verbinden der Rezeptschritte mit den Daten der Basisautomatisierung müssen die
Projektierungsdaten der zugehörigen Anlage mit dem BatchCC eingelesen bzw. aktualisiert
worden sein.
Einfügefunktion beenden
Die Einfügefunktion für dieses Objekt wird durch Klick auf den Selektionspfeil oder ein anderes
Einfügeobjekt (Menü oder Toolbar) bzw. mit ESC beendet.
Öffnen
Für das selektierte Objekt wird das Fenster zum Ansehen der in der Bibliothek abgelegten
Rezeptschrittkette geöffnet. Zum Ändern der Schrittkette in der Bibliothek muss diese
mit Öffnen Bibliotheksobjekt... (Menü Rezept) (Seite 1117) geöffnet werden.
Eigenschaften
Die Eigenschaften der Schrittelemente und der unterlagerten Schrittkette sind identisch. Durch
den Einbau in die entsprechende Teilanlagenspalte eines hierarchischen Rezeptes, liegt die
Teilanlagenklasse, und wenn vorgewählt, eine für das Anlegen einer Charge bevorzugte
Teilanlage fest. Es können die Daten unter den Registern "Allgemein", "Einsatzstoff",
"Stoffausstoß", "Parameter" (Prozessparameter), "Messstellen" bearbeitet werden.
Einfügefunktion beenden
Die Einfügefunktion für dieses Objekt wird durch Klick auf den Selektionspfeil oder ein anderes
Einfügeobjekt (Menü oder Toolbar) bzw. mit ESC beendet.
Übersicht
Mit dieser Funktion fügen Sie Rezeptschritte vom Typ Operatoranweisung ein. Die
Operatoranweisung bietet im Ablauf eines Rezepts die Möglichkeit, Anweisungen an das
Bedienpersonal auszugeben. Dabei wird zwischen folgenden Operatoranweisungen
unterschieden:
• Anweisung innerhalb eines NOP-Schritts
– Ohne Quittierung: Der Rezeptablauf wird nicht angehalten. Beispiel: Bitte Schutzbrille
aufsetzen!
– Mit Quittierung: Der Rezeptablauf wird so lange angehalten, bis die Quittierung erfolgt
ist. Beispiel: Bitte Ventil V127 schließen.
• Anweisung mit Eingabemöglichkeit (Operatordialog). Bei der Funktion wird eine
Rezeptfunktion/-operation ausgewählt. Dabei wird nur der Parametersatz übernommen. Im
AS wird keine Funktion gestartet.
– Ohne Quittierung, Beispiel: Eingabe von Analyse-Istwerten.
– Mit Quittierung, Beispiel "Handdosierung": Dem Operator wird angezeigt welches
Material und wie viel er zu dosieren hat. Er gibt dann die Istwerte seiner Dosierung ein
und bestätigt (quittiert) dies.
Ohne Quittierung: Aktivierungsstatus "Aktivieren und Charge nicht blockieren" ist ausgewählt.
Hinweis
Chargen
Chargen, die Anweisungen ohne Quittierung enthalten, werden bis in den Zustand "Beendet"
abgearbeitet. Die Anweisung steht nur so lange an, wie die Charge läuft. Wenn ein restriktiveres
Verhalten notwendig ist, dann verwenden Sie die Option mit Quittierung.
Eigenschaften
Es stehen unabhängig von der Teilanlage nur die Funktionen zur Auswahl, die im Engineering
System für die Operatoranweisung freigegeben wurden. Es empfiehlt sich, spezielle
Handoperationen mit dem Engineering System zu projektieren, die dann an allen Teilanlagen
verfügbar sind.
Es können die Daten unter den Registern "Anweisung", "Allgemein", "Einsatzstoffe",
"Stoffausstoß", "Parameter" (Prozessparameter) bearbeitet werden.
Abhängig von der gewählten Funktion im Register "Allgemein" ist es möglich, dass der
Operator auch Parameterwerte eingeben kann (= Anweisung mit Eingabemöglichkeit). Die
in den Registern "Einsatzstoff", "Stoffausstoß", "Parameter" (Prozessparameter) eingestellten
Parameterwerte gelten dann als die vorgegebenen Sollwerte für den Operator.
Das System unterstützt maximal fünfzig gleichzeitig aktive Operatoranweisungen.
Einfügefunktion beenden
Die Einfügefunktion für diese Objekte wird durch Klick auf den Selektionspfeil oder ein anderes
Einfügeobjekt (Menü oder Toolbar) bzw. mit ESC beendet.
Siehe auch
Parameterverschaltungen (Seite 616)
Übersicht
Mit dieser Funktion fügen Sie im BATCH Rezepteditor einen Kommando-Schritt in Ihr
Grundrezept ein.
Funktionsweise
Der Einbau eines Kommando-Schritts in Ihr Rezept ist an allen Stellen möglich, wo Sie auch ein
NOP-Objekt (No Operation = Platzhalter, Leerschritt) einbauen können.
Bei Start des Kommando-Schrittes sendet dieser das projektierte Kommando an alle
zugeordneten Rezeptschritte, die den passenden Status gemäß eingestelltem Filter haben.
In den Chargendaten wird gespeichert, an welche Rezeptschritte das Kommando gesendet
wurde.
Wenn an einem Kommando-Schritt eine Laufzeit angegeben wurde, dann bleibt der Schritt
entsprechend lang im Status RUNNING. Wenn keine Laufzeit angegeben wurde, dann wird
der Schritt beendet, sofort nach dem Senden des Kommandos.
Wenn ein Kommando-Schritt ein Kommando an das Ziel-Rezeptelement übergibt, dann wird
eine Bedienmeldung erzeugt und in der Bedienliste im Meldesystem angezeigt. In der Spalte
Bedienung wird statt dem angemeldeten Benutzer der Name des Kommando-Schritts gefolgt
von der Schrittnummer angegeben. Beispiel: Halt sofort_4:Transition Haltepunkt gesetzt.
Einschränkungen
• Der Kommando-Schritt wird sequenziell bearbeitet und wartet nicht, bis die angesteuerten
Rezeptschritte das übergebene Kommando ausgeführt haben.
Hinweis
Falls es für den weiteren Rezeptablauf wichtig ist, ob das Zielobjekt zuerst das übergebene
Kommando bearbeitet hat, müssen Sie nach dem Kommando-Schritt eine Transition
einbauen, wo der Zielobjekt-Status abgefragt wird.
• Das System kann nicht komplett verhindern, dass bei ungeschicktem Einsatz von Kommando-
Schritten der Rezeptablauf stehen bleibt oder zu viele Schritte aktiv sind.
• Beachten Sie folgende Rezeptkonstruktionen, bei denen der automatische Ablauf gestört
werden kann:
– Durch den Kommando-Schritt werden nicht alle Objekte in parallelen Zweigen gestartet.
– Durch den Kommando-Schritt wird ein Objekt vor einer Synchronisation, die bereits
bearbeitet wurde, gestartet.
– Der Kommando-Schritt beendet alle aktiven Rezeptschritte.
• Der Befehl "Neustart" an einem Rezeptelement wird nur dann wirksam, wenn das Zielobjekt
im Status "Abgebrochen" oder "Gestoppt" ist.
Konsistenzprüfung
Bei Start und Neustart des Kommando-Schritts prüft der BATCH Control Server, ob in den
Schrittketten vor und hinter den Ziel-Schritten bereits ein Rezeptschritt läuft. Ist dies der Fall,
wird das Start-Kommando nicht ausgeführt und der Kommando-Schritt geht in Fehler.
Kommando-Schritt einfügen
Um im Rezepteditor Kommando-Schritte in das Diagramm einzufügen, gehen Sie wie folgt vor:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Kommando-Schritt oder das entsprechende
Symbol der Funktionsleiste.
2. Klicken Sie im geöffneten Rezept an die gewünschte Stelle, bis der Mauszeiger das
Kommando-Symbol annimmt, um einen Kommando-Schritt einzufügen.
3. Öffnen Sie den Eigenschaften Dialog des Kommando-Schritts. Im Register "Allgemein" wird
der Kommando-Schritt projektiert.
4. Wählen Sie aus den angebotenen Kommando-Zielen Ihre gewünschten Ziele aus. Navigieren
Sie dazu in der Baumansicht auf das gewünschte Rezeptelement und verschieben Sie es mit
der Pfeiltaste in die Liste der Kommando-Ziele. Alternativ dazu ist es auch möglich im
Rezepteditor das Ziel-Objekt zu markieren und bei gedrückter linker Maustaste auf das
gewünschte Kommando-Schritt-Objekt zu ziehen und dort die linke Maustaste los zu lassen.
5. Wählen Sie Ihr Kommando aus der Liste der verfügbaren Kommandos aus.
6. Falls Sie ein Kommando nur zu einem gewissen Status übergeben möchten, wählen Sie unter
"Filter" den Status aus, den die betreffende Rezeptfunktion zur Laufzeit aufweisen muss,
damit ein entsprechendes Kommando übergeben wird.
7. Beenden Sie den Dialog mit "OK".
Weitere Information
Register "Allgemein" Eigenschaften Kommando-Schritt (Seite 921)
Beispiel zum Kommando-Schritt (Seite 590)
Einleitung
Im automatischen Betrieb kann es durch Prozessbedienungen möglich sein, dass ein
Rezeptobjekt durch andere Rezeptobjekte beeinflusst werden muss.
Beispielrezept
An einem Rezeptbeispiel zeigen wir Ihnen, wie Sie zwei Kommando-Schritte mit Kommando
Stopp und Neustart projektieren. In der Grafik wird ein Beispielrezept nach der Projektierung im
RZE dargestellt. Dieses Rezept wird nun um die geforderte Funktionalität erweitert.
Projektierung im RZE
In Folgendem wird beschrieben wie Sie die Kommando-Schritte projektieren.
1. Bearbeiten Sie Transition 13. Die Transition beinhaltet eine Prozessbedienung, die RF
"heating" z. B. stoppen soll.
2. Fügen Sie einen Kommando-Schritt hinter die Transition 13 im Parallelzweig ein.
3. Im Eigenschaften Dialog wählen Sie die RF "Heating" als Ziel-Objekt und als Kommando
wählen Sie "Stoppen".
4. Die Transition 6 beinhaltet folgende Status-Abfrage. Ist die RF "heating" gestoppt? Damit wird
erreicht, dass das Folgekommando "Neustart" erst ausgeführt wird, wenn das Zielobjekt
diesen Status aufweist.
5. Fügen Sie einen Kommando-Schritt hinter die Transition 6 im Parallelzweig ein.
6. Im Eigenschaften Dialog wählen Sie die RF "Heating" als Ziel-Objekt und als Kommando
wählen Sie "Neustart".
7. Speichern Sie Ihr Rezept und geben es frei.
Ergebnis
In Transition 13 wird im Prozessbetrieb abgefragt, ob RF "heating" läuft. Danach wird mit
Kommando-Schritt 3 die RF "heating" gestoppt. Die RF "heating" geht nicht sofort in "Stopp",
sondern bearbeitet seinen Übergangszustand "stoppend". In Transition 6 wird abgefragt, ob RF
"heating" gestoppt ist. Ist dies der Fall, wird mit Kommando-Schritt 4 das Kommando "Neustart"
an "RF "heating" übergeben. Damit wird RF "heating" zurückgesetzt und neu gestartet.
Übersicht
Mit dieser Funktion können Sie in dem BATCH Rezepteditor einen Und-Zweig bzw. eine Und-
Verzweigung einfügen. Die Schritte und Transitionen in den Parallelzweigen werden
gleichzeitig abgearbeitet. Erst wenn die letzten Schritte und Transitionen in den Parallelzweigen
abgearbeitet bzw. erfüllt sind, wird in die nachfolgende Transition bzw. den nachfolgenden
Schritt geschaltet.
Bei Parallelzweigen werden die Zweige nur bearbeitet, wenn alle Zweige bearbeitet werden
können. Dadurch kann z.B. sichergestellt werden, dass nur "geheizt" wird, wenn gleichzeitig
auch "gerührt" wird.
Hinweis
Baut man in einem Parallelzweig zwei Technische Funktionen dergleichen Teilanlage ein, und
eine der beiden Technischen Funktionen ist im Automatikbetrieb und die andere im
Handbetrieb, dann wird beim Ablauf die Teilanlage von der Technischen Funktionen im
Automatikbetrieb belegt.
An dieser Stelle bleibt die Abarbeitung des Parallelzweiges stehen. Auch die Technische
Funktion im Automatikbetrieb, die die Teilanlage belegt hat, wird nicht bearbeitet.
Selektion
Durch Klicken auf die Doppellinie wird die ganze Verzweigung selektiert. Wird auf eine der
Linien, die von innen an die Doppellinien mündet, geklickt, wird jeweils ein Zweig selektiert.
Um die Parallelverzweigung (Seite 566) mit einem Lasso zu selektieren, müssen beide
Doppellinien und jeweils rechts und links noch etwas Platz zwischen dem Lassorahmen und
den einzelnen Objekten (Strukturelementen) im Lasso enthalten sein.
Einfügen
Gehen Sie wie folgt vor, wenn Sie im BATCH Rezepteditor Parallelzweige in das Diagramm
einfügen wollen:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Parallel-Zweig oder das entsprechende Symbol der
Funktionsleiste.
2. Klicken Sie zwischen zwei Objekte im Diagramm.
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie im BATCH Rezepteditor zu einer bestehenden
Struktur einen parallelen Vorgang brauchen:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Parallel-Zweig oder das entsprechende Symbol der
Funktionsleiste.
2. Positionieren Sie den Mauszeiger oberhalb des ersten Objekts, zu dem Sie einen parallelen
Zweig benötigen.
3. Halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie bis unterhalb des letzten Objektes, das im
Parallelzweig eingeschlossen werden soll.
Hinweise
• Während des Ziehens erscheint eine Hilfslinie, die Ihnen zeigt, welche Teile beim Loslassen
an der jeweiligen Stelle miteinbezogen werden.
• Abhängig davon, ob Sie links oder rechts der senkrechten Linie loslassen, wird auch der neue
Parallelzweig links oder rechts angefügt.
• Sie können den Vorgang abbrechen, indem Sie zur Ausgangsposition zurückkehren oder die
ESC-Taste drücken.
Übersicht
Mit der Synchronisation können Sie den Ablauf der Rezeptschrittketten in den Teilanlagen und
zwischen den Teilanlagen koordinieren (Hierarchisches Rezept). Synchronisationen sind auch in
Zweigen der gleichen Parallelverzweigung möglich (Hierarchisches Rezept, Flaches Rezept).
Es kann an jedem Synchronisationspunkt gewählt werden, ob der Ablauf der Kette
angehalten wird. Wird Blockierend gewählt, wartet die Kette, bis die anderen beteiligten
Ketten die Synchronisationslinie erreicht haben oder schon erreicht hatten (können im Ablauf
schon weitergelaufen sein). Wenn Blockierend nicht gewählt wird, dann wartet die Kette
nicht auf die anderen Ketten. Es wird aber gespeichert, dass der Synchronisationspunkt
erreicht wurde.
Einfügen
Wenn Sie im BATCH Rezepteditor Synchronisationen zwischen den Teilanlagen eines
Hierarchischen Rezepts einfügen, dann gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Synchronisation oder das entsprechende Symbol
der Funktionsleiste.
2. Ziehen Sie mit der Maus beginnend zwischen zwei Objekte der ersten Teilrezeptprozedur
(TRP) bis zwischen zwei Objekten der zu synchronisierenden Teilrezeptprozedur (TRP).
Liegen zwischen den TRPs weitere Schrittketten, werden diese Ketten nicht in die
Synchronisation eingeschlossen.
Erweitern
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Synchronisation oder das entsprechende Symbol
der Funktionsleiste.
2. Ziehen Sie mit der Maus beginnend in einem Synchronisationspunkt (Kreuzung zwischen
Ablauflinie und Synchronisationslinien) bis zwischen zwei Objekten der zusätzlich zu
synchronisierenden Teilrezeptprozedur (TRP).
Eigenschaften
Sie können der Synchronisation einen Namen geben, und für jeden Synchronisationspunkt
auswählen, ob an diesem Punkt der Ablauf angehalten werden soll.
Übersicht
Parallel zu einem definierten Bereich eines Rezepts (Überwachungsbereich) ist eine
Überwachung von Prozessereignissen möglich. Die Überwachung ist eine eigenständige
Rezeptstruktur, die Sie im Rezepteditor projektieren.
Arbeitsweise
Eine Transition-Bedingung am Anfang überwacht Prozesswerte, -zustände, und -ereignisse.
Wenn die Transitions-Bedingung erfüllt ist, dann wird die Überwachung nebenläufig
abgearbeitet. Die Überwachung wird wie alle Rezeptstrukturen projektiert und kann alle
Topologie-Elemente (Schleifen, Und, Oder, Synchronisationslinien, usw.) enthalten.
Die Überwachung wird wie folgt automatisch gestartet:
• Durch jeden Eintritt in einen Überwachungsbereich
• Durch einen Sprung in eine Überwachung
• Durch den automatischen Start eines Schritts im überwachten Bereich
Die Überwachung wird wie folgt automatisch beendet:
• Beim Verlassen des überwachten Bereichs durch "Abbrechen" und "Zurücksetzen". Dabei ist
der Zustand der gesamten Überwachung "inaktiv"
• Durch eine projektierte Logik, die in einem Sprung ohne Sprungziel endet. Dabei ist der
Zustand der gesamten Überwachung "beendet"
Die Überwachung wird neu gestartet, wenn die letzte Transition in der Überwachung
beendet ist.
Es ist möglich über Synchronisationslinien hinweg zu überwachen. Synchronisationslinien
können Sie auf der obersten Ebene der Überwachung projektieren. Sie werden über die hell-
und dunkel-roten Hintergrundfarbe im Rezepteditor dargestellt.
Für Synchronisationslinien gelten folgende Einschränkungen:
1. Die Knoten zu einer Linie sind in den direkten Sequenzen der Parallel-Verzweigung zu finden.
2. Wenn eine dieser Sequenzen ein Überwachungsobjekt enthält, dann wird auf den Inhalt
Regel 1 angewandt.
Es wird also nach wie vor nicht möglich sein, Synchronisationslinien zwischen zwei
Teilrezepten und einem UND enden zu lassen, obwohl das vom Ablauf keine Probleme
machen würde.
Darstellung im Rezepteditor
Der überwachte Rezeptbereich und die Überwachung selbst werden farblich umrandet
dargestellt. Der überwachte Bereich ist hell, die Überwachung dunkel umrandet. Beide Bereiche
liegen parallel nebeneinander. Jede Überwachung enthält per Standard eine Schleife. Die
Schleife deutet darauf hin, dass der Ablauf am Ende wiederholt wird.
Durch einen Doppelklick auf das selektierte Objekt "Überwachung" wird die gesamte
Rezeptstruktur einer im Rezepteditor eingefügten "Überwachung" geöffnet. Wiederum
durch einen Doppelklick auf dem Namen der Überwachung verkleinern Sie die geöffnete
Überwachungsstruktur.
Einschränkungen
• Eine Überwachung startet keine automatischen Aktionen in einem überwachten Bereich.
• Eine manuelle Bedienung an Rezeptobjekten innerhalb des überwachten Bereichs startet
oder beendet die Überwachung nicht.
• Das System kann nicht verhindern, dass bei ungeschickter Projektierung und Konfigurierung
innerhalb der Überwachung selbst, der Rezeptablauf stehen bleibt weil zu viele oder kein
Rezept-Schritt aktiv ist.
• Das Einfügen einer Überwachung in eine Überwachung wird vom System verhindert.
Überwachung einfügen
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie im BATCH Rezepteditor eine Überwachungen in das
Diagramm einfügen wollen:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Überwachung oder das entsprechende Symbol der
Funktionsleiste.
2. Klicken Sie zwischen zwei einzelne Objekte (Strukturelemente), um eine Überwachung mit
einer Transition und einem Platzhalter-Schritt einzufügen.
3. Mit der Einstellung "Selektion" klicken Sie doppelt auf den Titel "Überwachung" innerhalb der
Überwachung. Die Vorgabe-Struktur der Überwachung wird geöffnet. Die Vorgabestruktur
enthält eine Schleife. Wobei die linke Transition die Überwachungs-Bedingung ist und die
rechte die Wiederholungs-Bedingung.
Weitere Information
Beispiel zur Überwachung (Seite 596)
Einleitung
Im automatischen Betrieb kann notwendig sein, dass eine laufende RF überwacht und bei
gewissen Konditionen automatisch beendet werden muss. In nachfolgendem Beispiel zeigen
wir Ihnen wie Sie eine einfache Überwachung im RZE projektieren.
Theoretische Grundlagen
Folgende Logik soll in einem Grundrezept im RZE projektiert werden:
• Eine laufende RF, hier "filling" soll überwachen werden
• In einer Überwachung (Nebenkondition) soll die RF abgebrochen werden.
• Eine Operator-Anweisung soll einen Hinweis auf die abgebrochenen RF geben, dann soll die
Anweisung quittiert bzw. angenommen werden.
• Dann soll die Überwachung beendet werden.
Das entsprechende Grundrezept ist nachfolgend abgebildet.
Projektierung im RZE
1. Öffnen Sie ein zur Bearbeitung freigegebenes Grundrezept im RZE.
2. Öffnen Sie eine ROP, hier "Exception Test".
3. Fügen Sie das Rezeptobjekt "Überwachung" in Ihr Rezept ein. Verwenden Sie dazu den
Menübefehl Einfügen > Überwachung oder das entsprechende Symbol aus der
Funktionsleiste "Einfügen". Klicken Sie dann in Ihr Rezept auf die Verbindungslinie zwischen
Start- und Ende-Schritt.
4. Mit der Einstellung "Selektion" klicken Sie doppelt auf den Titel "Überwachung" innerhalb der
Überwachung. Die Vorgabe-Struktur der Überwachung wird geöffnet. Die Vorgabestruktur
enthält eine Schleife. Wobei die linke Transition die Überwachungs-Bedingung ist und die
rechte die Wiederholungs-Bedingung. Alle folgenden Rezeptobjekte werden an der linken
Verbindungslinie hinter die Überwachungs-Bedingung eingefügt.
5. Fügen Sie eine RF in den überwachten Bereich (hellrote Außenmarkierung) ein und wählen
Sie im Eigenschaften Dialog der RF die Funktion "filling (EPH)".
6. Fügen Sie einen Kommando-Schritt in Ihre Überwachung (rote Außenmarkierung) ein.
7. Fügen Sie eine Operatoranweisung in Ihre Überwachung ein.
8. Fügen Sie einen Sprung in Ihre Überwachung ein.
9. Fügen Sie RF in Ihre Überwachung ein.
Zwischenergebnis
Sie haben nun alle notwendigen Rezeptelemente in Ihr Beispielrezept eingefügt. Jetzt
konfigurieren Sie die eingefügten Rezeptobjekte.
6. Konfigurieren Sie den Transition des Sprungs. Damit soll die Überwachung beendet werden.
Operand 1 ist RPE Status und Operand 2 ist Konstante. Wählen Sie das Rezeptelement
"filling_1" und belassen Sie das Attribut "Status". Wählen Sie den Wert "beendet" für Operand
2 und beenden Sie alle Dialoge.
7. Geben Sie im Eigenschaften Dialog unter Laufzeit z. B. 2 Sek. ein.
Endergebnis
Sie haben nun alle Rezeptelemente und Transitionen in Ihrem Beispielrezept konfiguriert. Geben
Sie das Rezept frei und verwenden Sie es innerhalb einer Charge im Prozessbetrieb.
Übersicht
Mit dieser Funktion fügen Sie eine Transition in ein Grundrezept ein.
Im Rezeptfenster mit den Teilanlagen können die Rezeptoperationen ohne Transition
abgearbeitet werden. Sie können aber mehrere Transitionen zwischen Schritte und
Synchronisationspunkte einfügen.
Im Schrittkettenfenster für die Rezeptoperation fügen Sie mit einer Transition immer auch
einen Schritt ein, sodass sich zwischen zwei Transitionen immer ein Schritt befindet. Je nach
Einfügepunkt ändert sich die Reihenfolge von Schritt und Transition.
Eigenschaften
Die Daten unter den Registern "Allgemein" und "Bedingung" sind editierbar. Für die Bildung der
Transitionsbedingungen können die in der entsprechenden Rezeptebene definierten
Messstellen (Parameter aus den Eigenschaften einer ROP oder TRP), Konstante und alle mit
TAG_COLL-Baustein erfassten Größen genutzt werden.
Zeichenketten (Textstrings) größer 32 Zeichen innerhalb einer Transitionsabfrage werden
nicht unterstützt.
Übersicht
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor einen Oder-Zweig bzw. eine Oder-
Verzweigung einfügen.
Eine Alternativverzweigung besteht aus mindestens zwei vertikal angeordneten Zweigen,
die oben und unten durch je eine horizontale Linie zusammengefasst werden. Jeder
Alternativzweig hat zu Beginn je eine Transition, deren Ergebnisse darüber entscheiden,
welcher Zweig durchlaufen wird. Die Transitionen sollten so erstellt sein, dass die Ergebnisse
eindeutig den Ablaufweg bestimmen.
Selektion
Durch Klicken auf eine der beiden horizontalen Linien wird die ganze Verzweigung selektiert.
Wird auf eine der Linien, die von innen an die horizontalen Linien münden, geklickt, wird jeweils
ein Zweig selektiert.
Um die Parallelverzweigung mit einem Lasso zu selektieren, müssen beide Doppellinien und
jeweils rechts und links noch etwas Platz zwischen dem Lassorahmen und den einzelnen
Objekten (Strukturelementen (Seite 562)) im Lasso enthalten sein.
Einfügen
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie im BATCH Rezepteditor Alternativzweige in das
Diagramm einfügen wollen:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Alternativzweig oder das entsprechende Symbol
der Funktionsleiste.
2. Klicken Sie zwischen zwei Objekte im Diagramm.
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie im BATCH Rezepteditor zu einer bestehenden
Struktur einen alternativen Vorgang brauchen:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Alternativzweig oder das entsprechende Symbol
der Funktionsleiste.
2. Positionieren Sie die Maus oberhalb des ersten Objekts, zu dem Sie einen alternativen Zweig
benötigen.
3. Halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie bis unterhalb des letzten Objekts, das in die
Alternativverzweigung eingeschlossen werden soll.
Hinweise:
• Während des Ziehens erscheint eine Hilfslinie, die Ihnen zeigt, welche Teile beim Loslassen
an der jeweiligen Stelle miteinbezogen werden.
• Abhängig davon, ob Sie links oder rechts der senkrechten Linie loslassen, wird auch der neue
Alternativzweig links oder rechts angefügt.
• Sie können den Vorgang abbrechen, indem Sie zur Ausgangsposition zurückkehren oder die
ESC-Taste drücken.
Übersicht
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor eine Schleife (Seite 568) einfügen. In
dem Rückweg wird als erstes eine Transition eingefügt. Im geraden Ablauf muss hinter der
Schleife ebenfalls eine Transition eingebracht werden. In den Transitionen müssen Sie
eindeutige Bedingungen für die Verzweigung definieren.
Einfügen
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie im BATCH Rezepteditor Schleifen in das Diagramm
einfügen wollen:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Schleife oder das entsprechende Symbol der
Funktionsleiste.
2. Klicken Sie zwischen zwei einzelne Objekte (Strukturelemente) um eine Schleife mit einem
Schrittpatzhalter und einer Transition im Rückführungszweig zu erhalten. Durch Auswahl
des benötigten Rezeptelementes und Klick auf den Platzhalter wird dieser durch gewünschte
Funktion ersetzt.
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie im BATCH Rezepteditor eine bestehende Folge von
Objekten mit einer Schleife wiederholt bearbeiten möchten:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Schleife oder das entsprechende Symbol der
Funktionsleiste.
2. Drücken Sie die linke Maustaste in der Lücke nach dem letzten Objekt das von der Schleife
umgeben werden soll.
3. Halten Sie die Taste gedrückt und ziehen mit der Maus soweit nach oben, bis alle
gewünschten Objekte eingeschlossen sind und lassen Sie die Maustaste los.
Entfernen
Wenn Sie die ganze Schleife auswählen, wird durch die Löschen-Taste auch der Inhalt entfernt.
Ist nur die Transition im Rückführungszweig ausgewählt, so bleibt beim Löschen der
Schleifenrumpf erhalten.
Hinweise
• Während des Ziehens erscheint eine Hilfslinie, die Ihnen zeigt, welche Teile beim Loslassen
an der jeweiligen Stelle miteinbezogen werden.
• Sie können den Vorgang abbrechen, indem Sie zur Ausgangsposition zurückkehren oder die
ESC-Taste drücken.
Selektieren
Eine Schleife (Seite 568) können Sie auswählen indem Sie entweder
• auf eine der horizontalen Linien oben oder unten klicken,
• auf die Rückführungslinie klicken,
• auf eine der Linien der Sequenz im Schleifenkörper klicken, oder
• indem Sie bei gedrückter linker Maustaste ein Lasso aufziehen, das den ganzen
Schleifenkörper und auch die Transition im Rückführungszweig umfasst.
Übersicht
Ein Sprung ist eine Rezepttransition mit oder ohne ein Sprungziel.
Mit dieser Funktion fügen Sie einen Sprung in Ihre Rezeptstruktur ein. Mit einem
Rezeptsprung wird innerhalb einer Rezeptebene (TRP) die sequenzielle Bearbeitung
unterbrochen und an einem projektierten Sprungziel fortgesetzt. Dort, wo der Sprung ohne
Sprungziel projektiert ist, wird die gerade laufende TRP/ROP beendet. Der Rezeptsprung wird
dann ausgeführt, wenn die projektierte Weiterschaltbedingung (Transition) erfüllt ist.
Einschränkungen
Verhinderte Sprungziele beim Projektieren im Rezepteditor:
• Ein Sprung kann nur innerhalb einer Rezeptebene (TRP/ROP) ausgeführt werden.
• Ein Sprung in einen parallelen Rezeptzweig hinein oder aus ihm heraus ist nicht möglich.
• Sprünge über Synchronisationslinien hinweg.
Hinweis
Beachten Sie bei Sprungzielen über Synchronisationslinien hinweg Folgendes:
• Rezeptelemente in anderen Teilrezeptprozeduren werden nicht gestartet.
• Teilrezeptprozeduren, die noch nicht aktiv waren, bleiben weiterhin nicht aktiv.
Einfügen
Der Rezepteditor erzwingt beim Einfügen automatisch einen Alternativzweig mit Sprung ohne
Sprungziel.
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie im BATCH Rezepteditor Sprünge in das Diagramm
einfügen wollen:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Sprung oder das entsprechende Symbol der
Funktionsleiste.
2. Klicken Sie im geöffneten Rezept an die gewünschte Stelle, bis der Mauszeiger das
Sprungsymbol annimmt, um einen Sprung einzufügen.
3. Die Transition des Sprungs projektieren Sie im Eigenschaften-Dialog im Register "Bedingung"
und anschließend im Transitions-Wizard. Das Sprungziel projektieren Sie im Eigenschaften-
Dialog im Register "Allgemein". Alternativ dazu ist es auch möglich, im Rezepteditor das
Sprungobjekt zu markieren und bei gedrückter linker Maustaste auf das gewünschte
Sprungzielobjekt zu ziehen. Lassen Sie dann die linke Maustaste los.
Weitere Information
Beispiel zum Rezeptsprung (Seite 604)
Einleitung
Das folgende Beispiel zeigt Ihnen, wofür Sie einen Rezeptsprung einsetzen, wie Sie ihn im
Rezepteditor projektieren und wie er sich im Prozessbetrieb verhält. Das Beispiel soll Ihnen
vermitteln wie sie das Rezeptobjekt "Sprung" für Ihre Zwecke in Rezepten verwenden bzw.
anwenden.
Theoretische Grundlagen
Folgendes Grundrezept (Anfangsrezept) wird durch eine Logik erweitert, die mit vier
verschiedenen Sprungmechanismen arbeitet. In diesem Beispiel wird eine einfache Bedingung
für die Ausführung des Sprungs eingesetzt.
Generell stehen Ihnen alle im Transitions-Wizard aufgeführten Operanden für eine Transition
zur Verfügung.
3. Ist der Parameter "JumpTest3" wahr, soll das Rezept zurück in den ersten wait-Schritt
springen. Damit entsteht eine Art Schleife.
4. Ist der Parameter "JumpTest4 wahr, soll die ROP sofort beendet werden.
Projektierung im Rezepteditor
1. Doppelklicken Sie auf die ROP "Jump Test".
2. Klicken Sie auf das Register "Parameter".
3. Legen Sie die folgenden 4 Parameter neu an:
– Name: JumpTest1, Datentyp: Boolean
– Name: JumpTest2, Datentyp: Boolean
– Name: JumpTest3, Datentyp: Boolean
– Name: JumpTest4, Datentyp: Boolean
4. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit der Schaltfläche "OK".
5. Klicken Sie auf den Menübefehl Einfügen > Sprung bzw. auf das entsprechende Rezeptobjekt
in der Werkzeugleiste.
6. Klicken Sie nach dem zweiten wait-Schritt und vor der Transition auf die vertikale
Verbindungslinie. Damit wird der erste Sprung eingefügt.
7. Wiederholen Sie Schritt 2 zwei Mal.
Beispiel 1
Betrachtet wird die Synchronisationslinie 0 über zwei TRPs hinweg, TRP_1 und TRP_2. Wenn
alle ROPs vor der Synchronisationslinie, hier ROP_A und ROP_B beendet sind, werden die
nachfolgenden ROPs, hier ROP_C und ROP_D gestartet.
Beispiel 2
In dieser Rezeptstruktur muss ROP_D auf ROP_A und ROP_B warten. ROP_C hingegen wird
sofort nach beendeter ROP_A gestartet.
Beispiel 3
Die Synchronisation besteht zwischen TRP_1 und TRP_3. TRP_2 ist nicht beteiligt.
Hinweis
Substrukturen werden nur in flachen Rezepten erzeugt.
Substrukturen besitzen die gleichen funktionalen Möglichkeiten wie Rezeptoperationen in
hierarchischen Rezepten.
Einfügen
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie im BATCH Rezepteditor Substrukturen einfügen
wollen:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Rezeptprozedurelement oder das entsprechende
Symbol der Funktionsleiste.
2. Klicken Sie zwischen zwei einzelne Objekte (Strukturelemente) oder auf einen
Substrukturpatzhalter.
Entfernen
Wenn Sie das Substrukturkästchen auswählen, wird durch die Löschen-Taste auch der Inhalt
entfernt.
Wenn Sie den Inhalt der Substruktur nicht löschen wollen, dann wählen Sie den Menübefehl
Bearbeiten >Substruktur auflösen. Es wird daraufhin der Inhalt der Substruktur an Stelle
des Substrukturkästchens ins Diagramm eingebettet.
Schachtelungstiefe
Eine Substruktur kann selbst auch wieder Substrukturen enthalten. Wenn die maximale
Schachtelungstiefe erreicht ist, dann wird das Einfügen von Substrukturen abgelehnt und
folgende Fehlermeldung angezeigt:
Maximale Schachtelungstiefe erreicht. Lösung: Substrukturen auflösen oder geschachtelte
Parallel- und Alternativzweige nebeneinander anordnen.
Weitere Information
Substruktur auflösen (Seite 1124)
Vorgehen
Mit dem Menübefehl Bearbeiten > Beschriften öffnen Sie im BATCH Rezepteditor ein
Dialogfeld, in dem Sie einen Kommentar für das im Rezept selektierte Objekt (Strukturelement)
eingeben können.
Hinweis
Der Beschriftungstext ist neben den Objekten sichtbar, wenn Sie mit dem Menübefehl Ansicht >
Beschriftung die Objektbeschriftung eingeschaltet haben.
Voraussetzung
Bevor Sie Teilanlagenklassen basiert arbeiten können, deaktivieren Sie im Dialog
"Projekteinstellungen" Register "Allgemein" das Optionskästchen "Teilanlagenauswahl durch
Bedingungen". Diese getroffene Einstellung gilt dann für neu zu erstellende
Bibliotheksoperationen bzw. Bibliothekssubstrukturen und Rezepte.
Vorgehen
1. Legen Sie eine neue Bibliotheksoperation / Bibliothekssubstruktur im Batch Control Center
an.
2. Öffnen Sie den Dialog "Eigenschaften" der Bibliotheksoperation bzw. Bibliothekssubstruktur
und klicken auf das Register "Belegungen".
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Bearbeiten" und aktivieren Sie das Register "Kandidaten".
4. Aktivieren Sie nur die gewünschte Teilanlagenklasse und beenden Sie alle Dialoge.
Ergebnis
Bei der Auswahl von Bibliotheksverweisen in einem Rezept ist die Teilanlagenklasse das
Filterkriterium.
Formula Rezeptprozedur
Name Name
Wert Wert
[Link] Parameterverschaltungen
Übersicht
Parameterwerte (Soll- und Istwert) können während der Rezeptbearbeitung zwischen den
Strukturelementen der Rezepthierarchie in beide Richtungen weitergereicht werden. Bei der
Einstellung der Eigenschaften der Rezepte (Seite 634) und den einzelnen Rezeptschritten
können Sie zu jedem Einsatzstoff/Stoffausstoß und Prozessparameter die entsprechenden
Angaben geben zu:
• Quelle
• Datenziel (Target)
Hinweis
Textlänge beim Datentyp STRING
Seit SIMATIC BATCH V6.1 sind bei Parametern vom Datentyp "STRING" in Rezepten nicht mehr
16, sondern 254 Zeichen editierbar.
Sie als Projekteur können die Anzahl der Zeichen der String-Sollwerte innerhalb eines SFC-
Typs per Parametrierung (Merkmale > Sollwerte) erhöhen. Der Baustein vom Typ "IEPAR_STR"
kann nur Sollwerte mit maximal 16 Zeichen verarbeiten. Hier kann die Anzahl der Zeichen
auch nicht erhöht werden.
Wird nun beim Ablauf einer Charge eine größere Anzahl von Zeichen geschrieben als der
Baustein im AS (SFC-Typ oder IEPAR_STR) verarbeiten kann, so wird der Sollwert automatisch
auf die maximal mögliche Länge gekürzt.
Beispiel: Ein Einsatzstoff in der TRP kann Quelle für einen Einsatzstoff in einer ROP sein. Es
wird der Name des Einsatzstoffs referenziert.
Datenquelle = Rezeptprozedur (RP)
Hinweis
Nur Parameter der Rezeptschritte und Transitionen, die als Datenquelle auf die Ebene der
Rezeptprozedur verweisen ("hoch gereichte" Rezeptkopfparameter), können als Formula-
Parameter für die Chargenplanung genutzt werden.
Hinweis
Parameter die eine Referenz auf eine Datenquelle haben, werden nicht als Zielparameter
verwendet.
Registerdialogfeld aufrufen
Sie haben zwei Möglichkeiten, um das Registerdialogfeld "Eigenschaften von <Rezeptname>"
aufzurufen:
• Im BATCH Control Center
• Im BATCH Rezepteditor. Nachfolgend beschrieben.
Elektronische Unterschriften
Bedienungen von Rezepten können signiert werden. Die Projektierung der Elektronischen
Unterschriften erfolgt im Register "ESIG".
Siehe auch Abschnitt: Festlegen der Elektronischen Unterschriften (Seite 418)
• Für die Rezeptobjekte TRP, ROP, RF und SUB können die aufgenommenen Istwerte an die
nächsthöheren Ebenen weiter geleitet werden. Beispiel: Ein Istwert in der TRP kann als Ziel
einen Parameter in einer Rezeptprozedur haben. Hierdurch ist es auch möglich, den Istwert
eines Schritts als Sollwert eines nachfolgenden Schritts zu nutzen.
Hinweis
Voraussetzung für die Weitergabe von Parametern, ist die Übereinstimmung der Parameter
in Typ und Einheit.
Parameter die eine Referenz auf eine Datenquelle haben, können nicht als Zielparameter
verwendet werden.
Eigenschaften zu Bibliotheksverweisen
Hinweis
Im Eigenschaftsdialog zum Bibliotheksverweis werden die meisten Eigenschaften der
Bibliotheksoperation unveränderbar angezeigt. Zum Ändern müssen Sie die
Bibliotheksoperation explizit im BATCH Rezepteditor öffnen.
Hier wird der minimale Wert des Parameters angezeigt, der als Sollwert sinnvoll ist. Ist für
diesen Parameter ein diskreter Parametertyp oder ein Textparameter eingestellt (also nicht
Typ "Gleitkommazahl"!), existiert keine untere Grenze, weil als Wert nur zulässige Eingaben
vorgelegt werden. Bei ausgewählter Anpassung ist er abhängig vom Normansatz und der
unteren Grenze des tatsächlichen Ansatzes aus dem Rezeptkopf.
Die untere Grenze wird so errechnet, dass der Parameterwert nach der Mengenanpassung
nicht die unteren Grenzen des Bausteins unterschreiten kann.
Wert
An dieser Stelle können Sie den Sollwert eintragen. Vorgelegt wird ein Defaultwert, der aus
den Anlagendaten der Basisautomatisierung entnommen wird. Der eingegebene Wert muss
zwischen oberer und unterer Grenze liegen.
Für die Verletzung der Grenzen kann es mehrere Ursachen geben:
• Die Grenzen in den Anlagendaten sind zu eng gefasst
• Die Anpassung ist zu extrem gewählt
• Die Grenzen für die Ansatzmenge im Rezeptkopf sind zu weit vom Normansatz entfernt.
Obere Grenze
Hier wird der maximale Parameterwert angezeigt, der als Sollwert sinnvoll ist. Ist für diesen
Parameter ein diskreter Parametertyp oder ein Textparameter eingestellt (also nicht Typ
"Gleitkommazahl" oder "Integer"!), existiert keine obere Grenze, weil als Wert nur zulässige
Eingaben vorgelegt werden. Bei ausgewählter Anpassung ist er abhängig vom Normansatz
und der oberen Grenze des tatsächlichen Ansatzes aus dem Rezeptkopf.
Die obere Grenze wird so errechnet, dass der Parameterwert nach der Mengenanpassung
nicht die oberen Grenzen des Bausteins überschreiten kann.
Liegt die obere Grenze unterhalb der unteren Grenze, so dass keine Möglichkeit besteht
einen korrekten Wert einzutragen, so liegt das an einer zu großen Spanne zwischen unterer
und oberer Grenze in den Rezeptkopfparametern, oder aber an einer Anpassung, die den
Wert aus den Grenzen hinausführen würde.
Elektronische Unterschriften
Bedienungen von Rezeptschritten können signiert werden. Die Projektierung der Elektronischen
Unterschriften erfolgt im Register "ESIG".
Weitere Informationen sind in folgendem Abschnitt enthalten: Festlegen der Elektronischen
Unterschriften (Seite 418)
Siehe auch
Parameterverschaltungen (Seite 616)
Weitergabe der Formula-Parameter im Rezept (Seite 615)
Begriffsbestimmungen
Rezeptgrenzwerte beziehen sich auf das zu verarbeitende Produkt. Sie bilden zusätzliche
Grenzwerte zu denen bei technischen Einrichtungen aus Basis Engineering. Rezeptgrenzwerte
werden in Grundrezepten im BATCH Rezepteditor an einer Rezeptfunktion im Dialog
"Eigenschaften" projektiert. Wenn Sie den Wert "Ja" bei der Projekteinstellung "Online
Sollwertänderung erlauben" im Ordner "Chargen" eingestellt haben, dann lassen sich
Rezeptgrenzwerte im Chargenbetrieb ändern. Die neuen Rezeptgrenzwerte werden im BATCH
Rezepteditor, im BatchCC und in den BATCH OS Controls angezeigt.
Equipmentgrenzen = Parametergrenzwerte zu technischen Einrichtungen. Basis Engineering
Rezeptgrenzwerte = Parametergrenzwerte zu verschiedenen Produkten. Rezept Engineering
Darstellung in Berichten
Im Chargenbericht sind keinerlei Grenzwerte enthalten. Im Bericht des Grundrezepts werden
sowohl Equipment- als auch Rezeptgrenzwerte dargestellt.
Anwendungsszenario
Auf einer Teilanlage "Reaktor" sind unter anderen die Technische Funktion "Heizen" enthalten.
Die Heizung hat einen Heizbereich von 20 °C bis 100 °C. Diese Temperaturwerte bilden die
untere und obere Equipmentgrenze, innerhalb der ein Sollwert/Anfangswert liegen muss. Bei
der Herstellung eines speziellen Produkts auf diesen Einrichtungen gelten jedoch für das Heizen
produktspezifische Grenzwerte, die eingehalten werden sollen. Ist dem nicht so, dann wird das
Produkt fehlerhaft. In dieser Situation verwenden Sie die neuen zusätzlichen Rezeptgrenzen bei
der Rezepterstellung im BATCH Rezepteditor. Damit wird der Sollwert/Anfangswert innerhalb
der Engineeringgrenzen weiter eingeschränkt, sodass die optimale Produktgüte erreicht wird.
Geben Sie jetzt einen Sollwert/Anfangswert vor, der nicht innerhalb der Rezeptgrenzen liegt,
dann werden Sie auf eine Grenzwertverletzung hingewiesen. Ein Weiterarbeiten ist erst nach
Eingabe eines gültigen Sollwerts/Anfangswerts möglich.
Hinweis
Über die Computereinstellungen im Rezepteditor (Extras > Einstellungen >
Computereinstellungen) werden im Ordner "Chargen" die Standardwerte für die Online
Änderbarkeit in den Eigenschaftsdialogen projektweit einstellen. Es handelt sich um die
Einstellungen "Online Sollwertänderungen erlauben" und "Online Sollwertänderung an aktiven
Schritt übertragen".
Während der Chargensteuerung sind die Parametereingabefelder zur Änderung der
Parameterwert editierbar.
Hinweis
Bei Verwendung einer Messstelle in Verbindung mit einem SFC-Typ wird der Istwert am SFC-Typ
gelesen.
Teilanlagenübergreifende Parameterauswahl
Sie können die Parameter der Basisautomatisierung (Parameter aus der nächst höheren
Rezeptebene) teilanlagenunabhängig auswählen. Zur Chargenlaufzeit wird die gewünschte
Teilanlage ausgewählt und damit auch der teilanlagenspezifische Parameter.
Elektronische Unterschriften
Bedienungen von Transitionen können signiert werden. Die Projektierung der Elektronischen
Unterschriften erfolgt im Register "ESIG".
Siehe auch Abschnitt: Festlegen der Elektronischen Unterschriften (Seite 418)
Einleitung
In diesem Beispiel wird die Projektierung einer Transition, in der ein "Erweiterter Status" eines
Rezeptelements in einer Bedingung abgefragt wird, beschrieben. Mit einer solchen Rezept-
Konstruktion sind Sie in der Lage automatisch auf den Status von bestimmten Rezeptelementen
zu reagieren.
Beispielrezept
Es wird gezeigt, wie ein Fehler in der ersten Rezeptfunktion "heating" abgefragt und darauf
reagiert werden kann. In der Grafik wird ein Beispielrezept um die geforderte Funktionalität
erweitert.
Ergebnis
Im Prozessbetrieb können Sie folgendes Verhalten beobachten. Im Parallelzweig wird in
Transition 27 abgefragt, ob die Rezeptfunktion "AddWater_6" in Fehler ist. Wenn ja folgt eine
Operatoranweisung, die das z. B. Ereignis meldet und quittiert werden muss. Wenn RF
"AddWater_6" nicht in Fehler ist, wird mit Transition 14 in der Abfrage, ob RF "AddWater_6"
beendet ist, der automatische Betrieb fortgesetzt.
Chargenlaufzeit bearbeiten
Für eine bessere Planung von Chargen können Sie die vom System errechnete Laufzeit für
Rezeptoperationen bearbeiten und ggf. überschreiben. Die Überwachungszeit wird von Ihnen
vorgegeben und generiert eine Systemmeldung, wenn die aktuelle ROP Laufzeit überschritten
wird.
Online Überwachung
Die Laufzeit einer ROP können Sie überwachen, indem Sie eine Überwachungslaufzeit größer 0
eingeben. Wenn die abgelaufene Laufzeit größer als die Überwachungszeit ist, dann wird der
erweiterte Status "Zeit abgelaufen" gesetzt. Dieser erweiterte Status (EXSTATE) wird als Uhr-
Symbol auf dem ROP-Objekt im BATCH Control Center dargestellt.
Weiterhin generiert der BCS eine WinCC Meldung mit Nummer 2021221 mit den folgenden
Standard-Eigenschaften:
Class 5 OS Kontroll-Meldung
TYPE 80 Batch Fehler
Text Rezeptoperations-Schritt Laufzeitfehler
Die WinCC Meldung enthält auch Batch Name, Batch ID und Schritt Nummer. Sie können
die Meldeerzeugung nicht deaktivieren, jedoch die Meldeeigenschaften bearbeiten und
anpassen.
Rezepteditor
Im Rezepteditor ist es nun möglich, an Transferparametern (Quelle, Ziel und Via), sowohl aus
den standardmäßig angelegten als auch aus den benutzerdefinierten Belegungen Typen von
Anlagenpunkten aller verfügbaren Anlagen (lokale und externe) auszuwählen.
Belegungsstrategie
Unabhängig von der Belegungsstrategie werden immer alle Standard-Belegungen an den
Transferparameter angeboten, während benutzerdefinierte Belegungen ausschließlich mit den
Belegungsstrategien "bevorzugte Teilanlage" und "Prozessparameter" angeboten werden. Die
Belegungsstrategien "Am längsten nicht benutzt" (Late binding) und "Operatordialog" werden
nicht angeboten, da am Transferparameter der konkrete Anlagenpunkt und damit die Teilanlage
zum Zeitpunkt der Chargenfreigabe feststehen muss.
Weitere Information
Externe-Anlage importieren (Seite 257)
ES-Daten für SIMATIC BATCH aufbereiten (Seite 258)
Definition
Unter "Eigenschaften der Grundrezepte" verstehen wir alle Angaben nach Norm ISA-88 (1995),
die zusätzlich zur Rezeptprozedur für ein Grundrezept festgelegt werden müssen/können. Diese
Eigenschaften umfassen Rezeptname/-version/-status, Stoff- und Produktionsdaten (Formula),
Parameter, Messwerte und Teilanlagenbelegungen.
[Link] Anpassroutinen
Grundrezepte werden im Allgemeinen unabhängig von einer festen Menge eingestellt. Alle
Parameter beziehen sich auf den Normansatz des Rezeptes. Die konkrete Ansatzmenge
(begrenzt durch Unter- oder Obergrenze) wird davon abweichen.
Mit Anpassroutinen können Sie die Vorgänge mengenabhängig gestalten. Je nach konkreter
Ansatzmenge der Charge werden die Parameter über die eingestellte Anpassroutine
korrigiert. Standardmäßig sind zwei Anpassroutinen vorhanden:
• Linear: Der Wert wird mit dem Quotienten Ansatzmenge/Normansatz multipliziert.
Sollwert = Wert * Menge / Normansatz
• Quadratisch: Der Wert wird zweimal mit dem Quotienten Ansatzmenge/Normansatz
multipliziert.
Sollwert = Wert * (Menge / Normansatz)2
Beispiel
Kopfparameter Normansatz: 10
Mindestmenge: 1
Höchstmenge: 100
Unsinnige Werte
Hinweis
Bitte beachten Sie die Eingabe von sinnvollen Werten für die Mindestmenge und die
Höchstmenge im Rezeptkopf (in Abhängigkeit von den Grenzwerten der Parameter aus dem ES).
Im Folgenden finden Sie Beispiele mit unsinnigen Werten und Beispiele mit korrigierten
Grenzwerten.
Anpassung: Linear
Anpassung: quadratisch
Anpassung: Linear
Anpassung: quadratisch
Weitere Information
Schritt entsperren (Seite 1146)
Additive Zustandskennung (Seite 481)
Vorgehen
1. Beim erstmaligen Speichern wählen Sie den Menübefehl Rezept >Speichern unter.
2. Geben Sie im Folgedialog einen Namen und die Version an.
Ergebnis: Beim nächsten Speichern, können Sie den Befehl "Speichern" verwenden. Es sei
denn, Sie möchten z. B. die Versionsbezeichnung ändern.
Einleitung
Die Plausibilitätsprüfung umfasst die Konsistenz der im angelegten Rezept verwendeten
Bibliotheksoperationen und Anlagendaten.
Voraussetzung
Voraussetzung ist die Bearbeitung der Rezeptstruktur mit den Elementen Schritt, Transition und
Strukturelement sowie die dazugehörige Projektierung der Rezeptdaten (Rezeptkopf).
Hinweis
Aus der Fehlerliste kann durch Doppelklick auf den Listeneintrag auf den verursachenden
Rezeptteil gesprungen werden.
Eine Plausibilitätskontrolle können Sie zu jeder beliebigen Zeit vornehmen. Durch die
Plausibilitätsprüfung wird der Rezeptstatus nicht verändert.
Voraussetzung:
Voraussetzung hierfür ist die Plausibilität des Rezeptes. Die Plausibilität wird mit diesem Befehl
automatisch zuerst geprüft.
Hinweis
Aus der Fehlerliste kann durch Doppelklick auf den Listeneintrag auf den verursachenden
Rezeptteil gesprungen werden.
Hinweis
Nur nicht freigegebene Rezepte können editiert werden. Bei bereits freigegebenen
Grundrezepten und Rezeptobjekten muss die Freigabe vor dem Editieren explizit aufgehoben
werden.
Vorausgesetzt, in den generellen Einstellungen des BatchCC ist die Option "Editieren von
Rezepten im Zustand "Freigabe aufgehoben" ermöglichen" aktiv gesetzt. Diese Option erreichen
Sie über Menübefehl Extras > Einstellungen im Register "Allgemein".
Auf welchen PCs im SIMATIC PCS 7 Umfeld können die Controls verwendet werden?
• OS Clients
• BATCH Clients
Die Aktivierung bzw. Deaktivierung kann sowohl im ausgedockten als auch im eingebetteten
Zustand verwendet werden.
Einschränkungen
• Bedienberechtigung ändern
Wenn eine Verbindung zu einem BATCH Projekt über das Control SIMATIC BATCH OS Master
aufgebaut ist und danach Änderungen an den Berechtigungen im BATCH Projekt
durchgeführt werden, dann werden diese Änderungen erst bei einem erneuten Verbinden
mit dem BATCH Projekt (Verbindung trennen und wieder herstellen) oder bei einem
Benutzerwechsel in den Controls wirksam.
• Projekteinstellungen
Änderungen an den Projekteinstellungen im BatchCC werden erst bei einer erneuten
Anmeldung oder Verbindung zu dem Projekt erkannt.
• Teilanlagenbelegung
Das Control SIMATIC BATCH OS Allocation überwacht primär die Anlagen, die auf dem WinCC
Client verfügbar sind und ebenfalls in dem BATCH Projekt vorhanden sind. Verbinden Sie sich
auf ein BATCH Projekt, welches nicht dieselben Teilanlagen kennt wie der WinCC Client,
werden laufende Chargen und Rezeptelemente eventuell verzögert und die Laufzeiten
(Charge/TRP/ROP) nicht korrekt angezeigt. Erst bei einem Statuswechsel der Charge oder des
Rezeptelements werden die Daten in die Teilanlagenübersicht übernommen.
• ESIG
Die OS Controls zu SIMATIC BATCH unterstützen keine elektronischen Unterschriften.
• Während einer Online-Strukturänderung an einer Charge im BatchCC lässt sich diese in den
SIMATIC BATCH OS Controls nicht bedienen und beobachten. Solche Chargen werden in den
OS Controls als gesperrt gekennzeichnet und der Funktionsumfang im Kontextmenü ist
eingeschränkt. Erst wenn Sie die Änderungen an der Rezeptstruktur im BatchCC
übernehmen, lässt sich die Charge wieder über die OS Controls bedienen und beobachten.
Voraussetzung
Eine WinCC Grafik Datei (*.pdl) ist im Graphics Designer geöffnet.
Vorgehen
1. Markieren Sie aus der Objektpalette unter Smart-Objekte den Eintrag Control.
2. Klicken Sie im Bildbereich die linke Maustaste und ziehen Sie bei gedrückter linker Maustaste
ein Rechteck. Lassen Sie dann die linke Maustaste los. Die Größe des Controls können Sie
auch später noch anpassen.
3. Markieren Sie im sich öffnenden Dialog "Control einfügen" das gewünschte Control. Alle
BATCH OS Controls finden Sie in der Liste unter "SIMATIC BATCH OS ...".
Ergebnis
Das Ergebnis der Projektierung ist ein Prozessbild, das als Bedien und Beobachtungs-Plattform
für SIMATIC BATCH eingesetzt wird.
Voraussetzung
Das Vorlagenbild "@simatic_batchos.pdl" ist im Graphics Designer geöffnet.
Ziel
Das OS Control "CtrlBOSMonitor" soll nicht, wie im Vorlagenbild projektiert, ständig angezeigt
werden, sondern nur wenn der Operator eine Schaltfläche im Prozessbild bedient. Im Beispiel
wird über die Schaltfläche zwei Fenster mit dem OS Control "CtrlBOSMonitor" geöffnet. Einmal
als größenveränderbares, verschiebbares und überlagertes neues Prozessbild und gleichzeitig
als größenveränderbares, verschiebbares und überlagertes Bildfenster. Das Bildfenster und das
darin enthaltene Control-Fenster sind frei skalierbar.
3. Klicken Sie auf den Befehl "Aktion erzeugen". Damit wird die C-Aktion geprüft und
gespeichert.
4. Klicken Sie auf "OK" und schließen Sie den Dialog "Objekteigenschaften".
5. Speichern Sie Ihr Bild im Graphics Designer.
Ergebnis
Haben Sie WinCC Runtime aktiviert, können Sie sich nach einem Bildwechsel das Ergebnis
anzeigen lassen. Öffnen Sie dazu das modifizierte Vorlagenbild über den Befehl "Bild über Name"
und klicken Sie auf den Button, hinter dem Sie die C-Aktion platziert haben.
Bei Mausklick auf den Button wird das Prozessbild geöffnet und kann in Größe und Position
im Arbeitsbereich angepasst werden. Das eingefügte OS Control bleibt in der Größe jedoch
unverändert. Das Bildfenster skaliert das enthaltene OS Control bei Größenänderung mit.
Beide Fenster lassen sich schließen und über den Button wieder öffnen. Über den Befehl "Ein-/
Ausdocken" kann das OS Control sowohl aus dem Bildfenster als auch aus dem Prozessbild
herausgelöst werden.
Multi-Monitor-Systeme
Die OS Controls von SIMATIC BATCH können bei einem Multi-Monitor-System auf mehreren
Monitoren gleichzeitig angezeigt werden. Das mitgelieferte Vorlagenbild ist bereits für diesen
Zweck vorbereitet, d. h., ein Skript stellt bei Bildaufschlag für alle Controls den
Kommunikationskanal in Abhängigkeit von der Monitornummer ein. Die Prozessdaten werden
gleichzeitig in allen OS Controls synchron dargestellt, unabhängig davon, auf welchem Monitor
sie angezeigt werden und vorausgesetzt, dass sie mit dem gleichen Projekt verbunden sind.
Dadurch ist sicher gestellt, dass Sie immer die aktuellsten Prozessdaten im Blick haben,
unabhängig davon, an welchem Monitor Sie gerade bedienen und beobachten.
Bei Bedarf können Sie das im Vorlagenbild enthaltene Skript (C-Aktion) anschauen
oder weiter für Ihre Zwecke anpassen. Nachfolgend ist beispielhaft erklärt, wie Sie die
entsprechende C-Aktion editieren.
Voraussetzung
Das Vorlagenbild "@simatic_batchos.pdl" ist im Graphics Designer geöffnet.
Ergebnis
In WinCC Runtime können Sie sich nach einem Bildwechsel das Ergebnis anzeigen lassen.
Öffnen Sie dazu das modifizierte Vorlagenbild über den Befehl "Bild über Name" auf jedem
Monitor. Prüfen Sie, ob bei einer Bedienung in einem OS Control auf einem der Monitore der
Bediendialog nur dort erscheint und ob das Ergebnis der Bedienung/Änderung ggf. auf den
anderen Monitoren angezeigt wird.
Voraussetzungen
• Eine Netzwerkverbindung zwischen den Rechnern "PC1" und "PC2" ist vorhanden.
• Das BATCH-Projekt ist im SIMATIC Manager geöffnet.
• WinCC Explorer und Graphics Designer auf Rechner "PC1" sind geöffnet.
• Von beiden OS-Servern ist das OS-Package geladen.
3. Fügen Sie das BATCH OS Control "CtrlBOSMonitor" nur einmal in Ihr Prozessbild ein.
Meldungen werden für beide BATCH-Anlagen in einem Control ausgegeben.
4. Gruppieren Sie bzw. ordnen Sie alle BATCH OS Controls so an, damit rasch zu erkennen ist,
welche BATCH OS Controls zu welcher Anlage gehören.
Hinweis
Möchten Sie Ihre BATCH Projekte frei wählen und nicht fest hinterlegen, dann tragen Sie die in
Punkt 2 aufgeführten Attribute nicht ein.
Ergebnis
Als Anmelde-PC wurde der Rechner "PC2" aus dem Netzwerk eingerichtet. Nur auf diesem PC
sind die Benutzer und Gruppen und die Rollenverwaltung definiert.
In dem neuen Prozessbild, in dem mit Hilfe der SIMATIC BATCH OS Controls zwei BATCH-
Anlagen gleichzeitig dargestellt werden, kann der Benutzer "brewer1" auf dem lokalen
Rechner "PC1" beide Batch-Anlagen bedienen und beobachten. Dazu muss jedoch in der
Rechteverwaltung auf beiden Rechnern im Register "Rechner und Teilanlagen" das Recht für
die jeweilige Benutzerrolle aktiviert werden.
Um die Rechteverwaltung für SIMATIC BATCH einzustellen, muss der Benutzer "technical1"
der Rolle "Superuser" zugeordnet und so auch im BATCH Control Center eingeloggt sein.
Vorgehen
1. Öffnen Sie im Graphics Designer ein neues Bild.
2. Fügen Sie das OS Control "SIMATIC Batch OS Batch Creation" ein.
3. Fügen Sie das Windows-Objekt "Button" in Ihr Bild ein und vergeben Sie einen Text für den
Button.
4. Entwickeln Sie für das Ereignis "Mauskick" auf dem Button eine C-Aktion. Öffnen Sie das
Editierfenster. Abhängig von Ihren Anforderungen können verschiedene Eigenschaften des
OS Contol Creation angesprochen und gesetzt werden. Den unten aufgeführten
Programmcode können Sie direkt in das Editierfenster übernehmen. Im Beispiel werden
folgende Eigenschaften bei der Chargenerzeugung gesetzt: BatchName, BatchSize,
StartMode, AutoReleaseBatch und StartTrigger.
5. Bestätigen Sie Ihre Eingaben und starten Sie den Übersetzungslauf.
6. Speichern Sie Ihr Bild und testen Sie die Funktionalität im Prozessbetrieb.
Ergebnis
Sie haben einen Button mittel C-Skript dynamisiert und damit die Chargenerzeugung
automatisiert. Jedes Mal bei einem Mausklick auf den Button wird eine Charge mit folgenden
Eigenschaften erzeugt:
• Ohne Angaben wird die Charge im SystemAuftragsordner angelegt, sofern dieser vorhanden
ist. Auskommentierte Programmzeilen.
• Die Charge verwendet das Steuerrezept "Rec-Superglue V1.0"
• Die Chargenmenge beträgt 100 kg.
• Die Charge wird sofort gestartet.
• Die Charge wird frei gegeben.
• Die Charge wird angelegt.
Beispiel
Programmcode
#include "apdefap.h"
void OnClick(char* lpszPictureName, char* lpszObjectName, char* lpszPropertyName){
{
// SetPropChar( lpszPictureName, "ctrlBosBatchCreation", "OrderCategoryName",
"OrderCat" ) ;
// SetPropChar( lpszPictureName, "ctrlBosBatchCreation", "OrderCategory",
"Order" ) ;
SetPropChar( lpszPictureName, "ctrlBosBatchCreation", "RecipeName",
"Rec_Superglue V1.0" ) ;
SetPropChar( lpszPictureName, "ctrlBosBatchCreation", "BatchSize",
"100" ) ;
SetPropWord( lpszPictureName, "ctrlBosBatchCreation", "StartMode",
1 ) ;
SetPropBOOL( lpszPictureName, "ctrlBosBatchCreation", "AutoReleaseBatch",
TRUE ) ;
SetPropBOOL( lpszPictureName, "ctrlBosBatchCreation", "StartTrigger",
TRUE ) ;}
}
Hinweis
Jedes Master Control kann immer nur mit einem SIMATIC BATCH Projekt verbunden sein. Wenn
Sie sich auf ein anderes BATCH Projekt verbinden, wird die bestehende Verbindung gelöst. Sind
mehrere Master Contols über unterschiedliche Kommunikationskanäle auf das gleiche Projekt
verbunden und ein Master Control trennt diese Verbindung, haben alle anderen Master Controls
ebenfalls keine Verbindung mehr.
Informationen im Control
Die Informationen im Control werden in Tabellenform dargestellt. Jede Tabellenzeile enthält ein
BATCH Projekt. Zu jedem BATCH Projekt werden der Projektname, der Rechnername auf dem sich
das Projekt befindet und der Rechnername des redundanten PCs angezeigt. Eine fett markierte
Tabellenzeile bedeutet, dass es sich um ein BATCH Projekt auf dem lokalen PC handelt. In den
Spalten "Projekt", "Rechnername" und "Redundanz" werden zusätzlich Symbole angezeigt, die
Ihnen den Status der Verbindung und der Server angeben.
Kontextmenü im Control
Klicken Sie die rechte Maustaste auf einer beliebigen Tabellenzeile mit Inhalt, wird ein
Kontextmenü geöffnet. Das Kontextmenü zeigt nur aktuell verfügbare Funktionen an. Hier
stehen Ihnen folgende Funktionen zur Verfügung:
Informationen im Control
Navigationsbereich: Im Navigationsbereich wird die Ordnerstruktur Ihrer Batch-Anlage
dargestellt. Die Ordnerstruktur mit Namen und Inhalten wird aus dem aktivierten BATCH-Projekt
übernommen. Der oberste Ordner trägt den Namen Ihrer Batch-Anlage. Die darunter
angeordneten Ordner entsprechen den Auftragskategorieordnern mit den darin angelegten
Auftragsordnern. Jeder Auftragsordner wird mit Name, Ordner- und Statussymbol dargestellt.
In den Symbolen der Auftragsordner wird der tatsächliche Status des Auftrags angezeigt.
Folgende Symbole werden einem Auftrag zugewiesen:
Sym‐ Status
bol
Auftrag inaktiv
Auftrag läuft
Auftrag angehalten
Auftrag beendet
Weitere Informationen zum Status "Beendet" finden Sie im Kapitel "Statusanzeige am Auf‐
tragsordner (Seite 486)".
Zusätzlich werden dem Auftragordnersymbol überlagert die erweiterten Status der aktuellen
Chargen dargestellt.
Fehler
Im Eigenschaftsdialog eines Auftrags wird ebenfalls das überlagerte Symbol unter Status
angezeigt.
Anzeigebereich: Im Anzeigebereich des Controls werden die Chargenlisten und die
Favoritenliste angezeigt. Sie wählen eine der Listen aus durch einen Mausklick auf das
gewünschte Register. Aus Gesamt-, Planungs- und Statusliste lassen sich beliebige Chargen in
das Register "Favoriten" übernehmen.
Symbol Status
Geplant
Freigegeben
Storniert
Abgebrochen
Beendet
Symbol Status
Läuft
Gesperrte Charge
Kontextmenüs im OS Control
Es gibt jeweils ein Kontextmenü für den Navigationsbereich und für den Anzeigebereich.
Markieren Sie ein Objekt (Ordner im Navigationsbereich, Charge im Anzeigebereich) und
klicken die rechte Maustaste, stehen Ihnen im Kontextmenü folgende Befehle zur Verfügung.
Befehle sind nur dann im Kontextmenü enthalten, wenn Sie zum markierten Objekt auch
verwendet werden können.
Kontextmenübefehle im Navigationsbereich:
Charge freigeben Gibt die markierte geplante Charge nach Ihrer Bestätigung frei.
Charge stornieren Storniert die markierte und frei gegebene Charge nach Ihrer Bestätigung.
Charge sperren Sperrt die markierte und frei gegebene Charge nach Ihrer Bestätigung.
Sperre aufheben Hebt eine Sperre zu einer markierten und zuvor gesperrten Charge wieder auf.
Charge starten Startet die markierte und frei gegebene Charge nach Ihrer Bestätigung.
Charge nach Schritt anhal‐ Hält die markierte und laufende Charge nach dem aktuellen Schritt an, wenn Sie den
ten Befehl bestätigt haben.
Charge stoppen Stoppt die markierte und laufende Charge nach Ihrer Bestätigung.
Charge abbrechen Bricht die markierte und laufende Charge nach Ihrer Bestätigung ab.
Charge abbrechen (Not‐ Bricht die markierte und laufende Charge nach Ihrer Bestätigung ab.
fall)
Charge abschließen Schließt beendete, gestoppte oder abgebrochene Chargen ab. Dies ist die Voraus‐
setzung für den Befehl "Archivieren".
Charge archivieren Startet die Archivierung einer abgeschlossenen Charge, nachdem Sie den Bestäti‐
gungsdialog mit "Ja" verlassen haben. Voraussetzung: Sie haben in den Projektein‐
stellungen im Register "Archivieren" eine erreichbare Verbindung zur Archivablage
eingestellt.
Steuerrezept anzeigen Zeigt das Steuerrezept zur markierten Charge im Control "SIMATIC BATCH OS Pro‐
perties" an.
Kurzinfo Öffnet ein Fenster, in dem Informationen zum markierten Objekt angezeigt werden.
Kommentar eingeben Öffnet zum markierten Objekt im Dialog "Eigenschaften der Charge" das Register
"Kommentar". Dort geben Sie einen Kommentar zur Charge ein.
Aktualisieren Aktualisiert die Batch-Anlagendaten im gesamten Control.
Favoriten > Charge zu Fa‐ Fügt die markierten Chargen dem Register "Favoriten" zu.
voriten hinzufügen
Öffnen mit BatchCC Markieren Sie eine Charge, unabhängig in welchem Register, dann wird diese im
BatchCC angezeigt.
3. Legen Sie mit dem Befehl "Neu Charge(n)" aus dem Kontextmenü neue Chargen an.
Markieren Sie dazu im Navigationsbereich einen Auftragsordner oder im Anzeigebereich im
Register "Gesamtliste" oder "Planungsliste" eine bestehende Charge und wählen Sie im
Kontextmenü "Neu Charge(n)". Die Daten des markierten Objekts dienen als Vorlage und
werden zum Erzeugen neuer Chargen in das Control SIMATIC BATCH OS Creation
übernommen. Nur dort können Sie dann neue Chargen mit dem Befehl "Charge(n)
erzeugen" und der Eingabe der gewünschten Anzahl anlegen. Die neuen Chargen werden
dann in der Gesamtliste bzw. Planungsliste an.
4. Zeigen Sie eine frei gegebene Charge im Control "SIMATIC BATCH OS Properties" an, um sie
zu überwachen. Doppelklicken Sie auf die entsprechende Charge in eine der beiden oben
angegebenen Listen. Daraufhin wird das Steuerrezept der Charge im Control SIMATIC BATCH
OS Properties angezeigt. In diesem Control lässt sich der Chargenablauf im Detail bedienen
und beobachten.
5. Starten Sie eine frei gegebene Charge in der Gesamt- bzw. Planungsliste. Markieren Sie die
gewünschte Charge und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Charge starten".
Sie haben die wichtigsten Befehle und Arbeitsweisen in diesem Control angewendet.
Control Eigenschaften
Das Control kann über die Eigenschaften (Attribute) so konfiguriert werden, dass genau nur eine
Teilanlage oder einzelne Teilanlagen, die zu einem bestimmten Namensschema passen,
angezeigt werden. Die Eigenschaften des Controls können Sie im Prozessbetrieb via Script
ändern oder im WinCC Graphics Designer fest vorgeben.
Mit dem Befehl "Steuerrezept anzeigen" im Kontextmenü zu einem markierten Objekt wird
das Steuerrezept der entsprechenden Charge im Control SIMATIC BATCH OS Properties
angezeigt.
Informationen im Control
Die Belegungsdaten der Teilanlagen werden in Tabellenform im Control dargestellt. Jede
Tabellenzeile enthält eine Teilanlage. Zu jeder Teilanlage werden in Tabellenspalten
Informationen angezeigt bzw. aus dem verbundenen BATCH Projekt ausgelesen und
aktualisiert. Eine durch eine laufende Charge belegte Teilanlage wird durch das entsprechende
Statussymbol in der Tabellenspalte "Charge" visualisiert und überlagert evtl. vorhandene
Chargenvorgängerinformationen. Für die Tabellenspalte "Charge" sind nur die wichtigen
Statussymbole der Charge aufgeführt.
Kontextmenü im Control
Die im Control angebotenen Befehle im Kontextmenü sind in nachfolgender Tabelle beispielhaft
beschrieben.
Bei den Befehlen handelt es sich im Wesentlichen um Bedienbefehlen zu laufenden Chargen,
wie sie bereits zum Control SIMATIC BATCH OS Process Cell aufgeführt sind.
Werkzeugsymbol Bedeutung
Synchronisation aus. Das im Anzeigebereich dargestellte Steuerrezept bleibt
in der eingestellten Größe immer erhalten, unabhängig davon, ob Sie im
Navigationsbereich, im Registerbereich oder im Übersichtsbereich neue Se‐
lektionen ausführen.
Synchronisation ein. Das im Anzeigebereich dargestellte Steuerrezept wird je
nach Selektion im Navigationsbereich, im Registerbereich oder im Übersichts‐
bereich in der Größe angepasst dargestellt.
Werkzeugsymbol Bedeutung
Ruft den Suchdialog auf. Ermöglicht die Suche nach Textelementen in Steu‐
errezept einer Charge.
Autofokus ein. Standardeinstellung ist Autofokus ein. Das Befehlssymbol wird
nur dann im OS Control angezeigt, wenn bei Chargen einfache lineare Steu‐
errezepte zum Einsatz kommen. Einfache lineare Steuerrezepte bestehen aus
einer TRP, enthalten keine Synchronisation, keinen Sprung, keinen Alterna‐
tivzweig und keinen Parallelzweig.
Bei allen anderen Rezeptstrukturen wird das Befehlssymbol nicht angezeigt.
Hinweis:
Wenn ein anderes Objekt als das gerade im Fokus stehende Objekt angewählt
wird, dann wird der Autofokus deaktiviert. Der Autofokus muss anschließend
wieder aktiviert werden.
Die Registeransicht wird umgeschaltet, wenn der Autofokus eingeschaltet ist.
Die Umschaltung erfolgt zwischen dem Standardregister-Ansicht und dem
Register "Übersicht".
Übergeordneten Rezeptstrukturordner des Steuerrezepts anzeigen.
Werkzeugleiste, im Bild ⑥
In der Werkzeugleiste sind die Werkzeugsymbole, die Sie zum markierten Objekt verwenden
können farbig dargestellt. Die Symbole, die Sie nicht verwenden können, werden gegraut.
Registerbereich
Abhängig davon, welche Rezeptobjekte Sie im Navigationsfenster markieren, werden folgende
Register mit deren Detailinformationen im Registerbereich angezeigt.
Bei einfachen, linearen Steuerrezepten wird automatisch das Register "Übersicht" angezeigt.
Einfache lineare Steuerrezepte bestehen aus einer TRP, enthalten keine Synchronisation,
keinen Sprung, keinen Alternativzweig und keinen Parallelzweig.
Stoff/Produkt gelöscht
• Aktuelle Laufzeit
Aktuelle Laufzeit der Charge
• Plan-Start und Plan-Ende
Geplante Startzeit und geplante Endezeit für die Charge
• Startzeit und Endezeit
Tatsächliche Startzeit und die tatsächliche Endezeit der Charge
• Beschreibung
Eingabefeld für eine Beschreibung
Parameter Die Parameter aus dem Chargenkopf (RP) bzw. aus der Teilanlage (TRP), Rezeptoperation (ROP) oder
der Rezeptfunktion (RF) werden aufgelistet.
Hinweis
Status von BATCH Rezeptobjekten (TRP, ROP, RF und Transition)
Informationen zum Status von Rezeptobjekten sind im Kapitel "Belegungszustände von
Chargenschritten (Seite 479)" angegeben.
Charge stornieren Storniert die markierte und frei gegebene Charge nach Ihrer
Bestätigung.
Charge sperren Sperrt die markierte und frei gegebene Charge nach Ihrer Be‐
stätigung. Eine gesperrte Charge erkennen Sie am Symbol "Ge‐
sperrte Charge".
Sperre aufheben Hebt eine Sperre zu einer markierten und zuvor gesperrten
Charge wieder auf.
Charge starten Startet die markierte und frei gegebene Charge nach Ihrer Be‐
stätigung.
Charge nach Hält die markierte und laufende Charge nach dem aktuellen
Schritt anhalten Schritt an, wenn Sie den Befehl bestätigt haben.
Charge stoppen Stoppt die markierte und laufende Charge nach Ihrer Bestäti‐
gung.
Charge abbre‐ Bricht die markierte und laufende Charge nach Ihrer Bestäti‐
chen gung ab.
Charge abbre‐ Bricht die markierte und frei gegebene Charge nach Ihrer Be‐
chen (Notfall) stätigung ab.
Charge abschlie‐ Beendete, oder auch gestoppte oder abgebrochene Chargen
ßen können Sie im BatchCC abschließen. Dies ist die Voraussetzung
für den Befehl "Archivieren".
Charge archivie‐ Startet die Archivierung einer abgeschlossenen Charge, nach‐
ren dem Sie den Bestätigungsdialog mit "Ja" verlassen haben. Vo‐
raussetzung: Sie haben in den Projekteinstellungen im Register
"Archivieren" eine erreichbare Verbindung zur Archivablage
eingestellt.
Kommentar ein‐ Öffnet zum markierten Objekt im Dialog "Eigenschaften der
geben Charge" das Register "Kommentar". Geben Sie dann einen
Kommentar zur Charge ein.
Schritt starten Startet das markierte Rezeptelement (Teilrezept bzw. Rezept‐
schritt) nach einem Abbruch oder einem Rücksetzen.
Schritt anhalten Hält das markierte Rezeptelement nach dessen Bearbeitung an.
(nach Schritt)
Schritt anhalten Hält das markierte Rezeptelement sofort an.
(sofort)
Schritt fortsetzen Setzt das markierte und zuvor angehaltene Rezeptelement
fort.
Schritt stoppen Stoppt markierte Rezeptelemente, die nicht ordnungsgemäß
beendet werden können.
Schritt abbrechen Bricht das markierte Rezeptelement ab. Das Element ist im Zu‐
stand Aktiv oder Angehalten. Ein abgebrochener Chargen‐
schritt kann nicht fortgesetzt werden.
Schritt abbre‐ Bricht das markierte Rezeptelement ab, auch wenn keine AS-
chen (Notfall) Verbindung besteht.
Schritt zurückset‐ Setzt das markierte und zuvor abgebrochene Rezeptelement
zen zurück. Zurückgesetzte Rezeptelemente können Sie mit dem
Befehl "Schritt starten" erneut starten.
Schritt beenden Beendet das markierte Rezeptelement.
Schritt entsperren Erzwingt das Beenden auf das Warten einer externen Synchro‐
nisation, z. B. durch SIT.
Haltepunkt set‐ Setzt bzw. entfernt einen Haltepunkt. Der Chargenablauf wird
zen/entfernen am Haltepunkt gestoppt. Zum Setzen von Haltepunkten muss
die betreffende Charge mindestens den Status "frei gegeben"
aufweisen. Haltepunkte werden im Navigationsbereich dem
Objekt überlagert dargestellt.
Weitere Information
Anwendungen im Prozessbetrieb (Seite 690)
Siehe auch
Parameter verstecken (Seite 712)
Hier markieren Sie das gewünschte Grundrezept bzw. die Formula und klicken auf die
Schaltfläche "OK".
Hinweis
Aktualisierung im Control
Das Verschieben von Rezepten/Formulas in neue Ordner innerhalb des BatchCC wird in diesem
Control erst nach erneutem Aktivieren des entsprechenden BATCH Projekts im OS Master
Control sichtbar.
Bei allen neu erstellten Rezepten/Formulas, auch in neuen Ordnern, gelten diese
Einschränkungen nicht.
Um eine Charge einem Auftrag zuzuordnen, klicken Sie auf die Schaltfläche rechts neben
dem Feld "Auftragskategorie". Folgender Dialog wird geöffnet:
Markieren Sie den gewünschten Auftrag und klicken auf die Schaltfläche "OK".
Werkzeugleiste
In der Werkzeugleiste sind die Befehle "Ein-/Ausdocken", "Automatisch ausdocken" und
"Wechsel" aufgeführt. Mit dem Befehl "Wechsel" können Sie eines der aufgeführten OS Controls
im Arbeitsbereich als ausgedocktes OS Control darstellen, wenn dort der Befehl "Automatisches
Ausdocken" aktiviert ist.
Hinweis
Auch wenn Sie mehrere Batch-Anlagen in einem Prozessbild bedienen und beobachten
möchten, dann fügen Sie das BATCH OS Control "Monitor" (CtrlBOSMonitor) nur einmal pro
Prozessbild ein. Meldungen werden für alle Batch-Anlagen in diesem einen Control ausgegeben.
Meldungen dokumentieren Ihren Prozess und entstehen fortlaufend durch das System oder
durch Ihre Bedienungen. Die Meldungen werden in einer Tabelle dargestellt. Sie werden
nach ihrem zeitlichen Eingang sortiert und in jeweils einer Tabellenzeile dargestellt. Jede
Tabellenzeile ist unterteilt in folgende Tabellenspalten: Meldenummer, Status der Meldung
mit Symbol, Meldetext und Datum der Meldung. Die Sortierung der Meldungen kann über
einen Mausklick auf die Spaltenüberschrift beliebig verändert werden. In der Filterzeile
können Sie zu jeder Spalte ein Filterkriterium eingeben und damit nach bestimmten
Meldungen filtern. Über Befehle in der Werkzeugleiste und im Kontextmenü werden
Meldungen aktualisiert, abgebrochen, gelöscht oder bestätigt.
Weitere Information
Wichtige Systemmeldungen (Seite 643)
Schaltflächen:
Schaltfläche Bedeutung
Symbol
Optionskästchen
Ja. Sie bestätigen mit Klick auf die Schaltfläche "Ja" die gewähl‐
Hinweis: Der Schaltflächentext kann je te Aktion.
nach Aktion variieren
Ja, alle. Sie bestätigen mit Klick auf die Schaltfläche "Ja, alle", dass
Ihre gewählte Aktion für alle Objekte durchgeführt wird.
Nein. Die gewählte Aktion wird nicht ausgeführt.
Abbrechen Einzelne oder mehrere Aktionen abbrechen. Die Aktion
wird nicht durchgeführt.
Dialog schließen Schließt den Bestätigungsdialog und führt keine Aktion aus.
(Schließen-Schaltfläche im Dialog rechts Die Aktion bleibt weiter bestehen und kann zu einem spä‐
oben). teren Zeitpunkt durchgeführt werden. Rufen Sie dazu die
Meldung erneut auf.
Titelleiste Ein zur Aktion passendes Symbol wird mit dem Dialogna‐
men angezeigt.
Aktionssymbol mit Meldetext Zu jeder Aktion werden das entsprechende Symbol und der
Meldetext im Dialog angezeigt.
Optionskästchen "Dialog automatisch in ... Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren, dann wird der
Sekunden schließen" Bestätigungsdialog nach einer vom System vorgegebenen
Zeit automatisch geschlossen.
Wenn Sie das Optionskästchen deaktivieren, dann bleibt
der Dialog geöffnet, bis Sie ihn schließen.
Spaltenüberschriften im Control
Folgende Spaltenüberschriften sind im Control aufgeführt:
• Msg.-Nr: Meldenummer. Die Meldenummer wird vom System fortlaufend generiert.
• Status: Jeder Meldestatus enthält zur Verdeutlichung neben der Statusangabe in Textform
auch ein Statussymbol. Siehe Symbole zum Meldestatus.
Die BATCH Anlagendaten des verbundenen Projekts werden gerade neu angelegt,
aktualisiert, wiederhergestellt (Restore), oder komprimiert.
Informationen im Tooltip
Verweilen Sie mit dem Mauszeiger auf einem Objekt innerhalb eines OS Controls wird ein
entsprechender Tooltip angezeigt. Im Tooltip werden viele nützliche Informationen zum Objekt
angegeben. Erst wenn Sie den Mauszeiger außerhalb des Tooltip-Bereichs bewegen wird der
Tooltip geschlossen.
Tooltips anzeigen
Tooltips werden per Standard nicht in den Control Eigenschaften aktiviert und sind somit im
Prozessbetrieb nicht verfügbar.
Möchten Sie Tooltips verwenden, müssen Sie bei der Projektierung im Graphics Designer
die Control Eigenschaft "TooltipsEnable" für das Control SIMATIC BATCH OS Master auf "Ja"
setzten. Diese Einstellung gilt dann für alle BATCH OS Controls, die Tooltips anzeigen können.
12.4.4 Benutzereinstellungen
Einleitung
Innerhalb der BATCH OS Controls können Sie die vorprojektierten Standardeinstellungen für das
Aussehen der Controls individuell verändern.
Folgende Benutzereinstellungen werden in allen OS Controls gespeichert:
• Fenstergröße
• Fensterposition
• Größenänderung der einzelnen Bereiche innerhalb des Controls durch den perforierten
Verschiebebalken.
Die Größenänderung der einzelnen Bereiche durch den Verschiebebalken kann für ein
ausgedocktes und nicht ausgedocktes Controls verschieden eingestellt sein.
• Layout, bzw. die Anordnung der Bereiche im Control. Diese Einstellung gilt nur für das
Properties Control und nur wenn keine Voreinstellung für das Attribut
"ToolbarOrderAndVisibility" vorgenommen wurde.
Voraussetzungen
• Das BATCH-Projekt befindet sich im Prozessbetrieb (Runtime).
• Alle BATCH OS Controls werden am Bildschirm in einem Anlagenbild dargestellt.
• Sie besitzen die notwendigen Benutzerrechte.
• Der WinCC Explorer ist geöffnet.
Ergebnis
Das Projekt wurde neu konfiguriert. Wenn Sie in ein Prozessbild, in dem alle BATCH OS Controls
enthalten sind, wechseln, stellen Sie fest, dass am rechten Ende einer jeden Werkzeugleiste das
Hilfesymbol für den Aufruf der Online-Hilfe hinzugefügt wurde. Die entsprechende Kontexthilfe
öffnen Sie mit einem Mausklick auf das Hilfesymbol.
Um die Online-Hilfe zu den einzelnen BATCH OS Controls nicht verfügbar zu machen,
deaktivieren Sie im Dialog "OS-Projekteditor" die Option "Runtimehelp verfügbar".
Kontextmenü "Verkettung"
Der Befehl "Verkettung" wird nur dann im Kontextmenü angeboten, wenn Sie zwei Chargen
markieren.
Wenn Sie eine bereits verkette Charge markieren und öffnen das Kontextmenü "Verkettung",
dann stehen Ihnen folgende Befehle für die Bearbeitung zur Verfügung.
Kontext-Menübefehl Bedeutung
Gehe zur Vorgänger Dieser Befehl im Kontextmenü ist nur dann freigeschaltet,
wenn eine Vorgängercharge existiert.
Markiert die zur Verkettung gehörende Vorgängercharge in
der entsprechenden Liste.
Gehe zu Nachfolger Dieser Befehl im Kontextmenü ist nur dann freigeschaltet,
wenn eine Vorgängercharge existiert. Markiert die zur Verket‐
tung gehörende Nachfolgercharge in der entsprechenden Lis‐
te.
Verkettung lösen Hebt für zwei markierte und verkettete Chargen die Verket‐
tung zur Nachfolgercharge auf.
Verkettung mit Vorgänger lösen Löst die Verkettung zur Vorgängercharge. Welche Charge die
Vorgängercharge ist, wird im Folgemenü angezeigt. Dieser
Befehl ist nur dann freigeschaltet, wenn eine Vorgängerchar‐
ge existiert.
Verkettung mit Nachfolger lösen Hebt für die markierte Charge die Verkettung mit dem ange‐
gebenen Nachfolger auf.
Alle Verkettungen lösen Hebt die Verkettung für die markierten Chargen mit seiner
Vorgänger- und Nachfolgercharge auf.
Weitere Information
Informationen zum Einstellen des Modus und zur GAP Time finden Sie im Abschnitt:
"AUTOHOTSPOT".
Weitere Information
Informationen zur Verkettung von Chargen finden Sie im Abschnitt: Chargen verketten
(Seite 694)
Jede aufgeführte Parameterzeile, in der eines der drei o. g. Symbole angezeigt wird,
enthält im Kontextmenü den/die Befehle, um zum entsprechenden Parameter (Quelle/Ziel)
zu navigieren. Markieren Sie z. B. im Navigationsbereich den Chargenordner und haben
dabei das Register "Parameter" ausgewählt, werden Ihnen alle verschalteten Parameter des
Steuerrezepts der Charge auf einen Blick aufgezeigt. Im Kontextmenü wird Ihnen durch die
Symbole vorgegeben, in welche Richtung Sie in der Rezepthierarchie navigieren können.
Weitere Information
Parameterverschaltungen (Seite 616)
Einschränkungen
Bei der Suche in dem OS Control Properties bestehen folgende Einschränkungen gegenüber der
Suche im BatchCC:
• Die Suche nach Text ignoriert Beschriftungen an Rezeptelementen.
• Das Speichern des Suchergebnisses ist nicht möglich.
• Die Suche innerhalb von Kommentaren wird nicht unterstützt.
• Bei der Suche nach Text, z. B. Zahlen, werden Grenzwerte, Sollwerte und Istwerte nicht
berücksichtig.
Weitere Information
Rezeptelemente suchen (Seite 1133)
Transferparameter Destination
Zu jeder aufgeführten Transferparameterzeile können Sie über die in der Spalte "Ort"
aufgerufene Klappliste einen Transfer-Ort auswählen und zuweisen. Dazu darf die Charge
entweder noch nicht gestartet sein oder der betreffende Rezeptschritt darf noch nicht in
Bearbeitung sein.
Wenn ein Rezeptprozedurelement läuft werden Transferparameteränderungen nur dann in
das AS übernommen, wenn Sie die Option "Sofort wirksam" in den Parameter-Eigenschaften
des Rezepts verwenden.
Über die Schaltfläche "Übernehmen" speichern Sie Ihre Änderungen für Route Control.
Symbol Bedeutung
Eingangsstoff
Stoffausstoß
Sobald eine Operatoranweisung ansteht, wird der betreffende Chargenschritt durch ein
blaues Symbol überlagert im Navigationsbereich dargestellt. Zusätzlich wird folgendes
Symbol im Registerbereich dargestellt:
Wenn Sie auf das Symbol klicken, dann wird zum betreffenden Chargenschritt im Register
"Anweisung" navigiert. Alternativ läßt sich der Chargenschritt im Navigationsbereich
markieren und das Register "Anweisung" öffnen. Im Register "Anweisung" wird der
Anweisungstext angezeigt und über die Schaltfläche "Übernehmen" quittiert. Danach wird
die Chargenbearbeitung fortgesetzt.
Anstehenden Operatoranweisungen werden automatisch in der Meldeliste des Registers
"Meldungen" angezeigt. In diesem Register stehen Ihnen ebenfalls die Funktionen
"Übernehmen" und "Springe zur Anweisung" zur Verfügung.
Transitionsbedingung erfüllen
Wird eine Transition nicht weitergeschaltet, da die Transitionsbedingungen vom Prozess nicht
erfüllt werden, kann ein manuelles Weiterschalten durch das Kommando "Schritt beenden"
erreicht werden.
Transitionsbedingung anzeigen
Klicken Sie auf die Transition im Navigationsbereich werden die entsprechenden Register zur
Transition im Registerbereich angezeigt. Wechseln Sie in das Register "Bedingung" wird die
Transitionsbedingung angezeigt.
Beispiel
Das Suchkriterium "a*|b*" zeigt alle Zeilen, deren Spalteninhalt mit a oder b anfangen, an.
Hinweis
Wenn Sie das Verkettungszeichen " | " in Ordnernamen innerhalb des BatchCC verwenden, dann
kann es als Suchkriterium in den OS Controls nicht aufgelöst werden.
• Favoriten
• Auftragsliste
Die Sortierung ist pro Benutzer persistent.
Voraussetzung
Das OS Control wird angezeigt.
Vorgehen
1. Klicken Sie auf den Namen der Spalte.
Ergebnis
Beim ersten Klick wird der Inhalt der Spalte in aufsteigender Reihenfolge sortiert.
Beim zweiten Klick wird der Inhalt der Spalte in absteigender Reihenfolge sortiert.
Mit jedem weiterem Klick wechselt die Sortierung zwischen aufsteigender und absteigender
Reihenfolge.
Funktionalitäten
Wenn Sie im Anzeigebereich einen Doppelklick auf einem Rezeptprozedurelement (RPE)
ausführen, dann wird die entsprechende Registerkarte im Registerbereich dargestellt. Dort
nehmen Sie Einstellungen und Bedienungen zum selektierten RPE vor.
Folgende Funktionalitäten werden angeboten.
Anzeigebereich:
• Rezeptschrittbearbeitung im Kontextmenü
• Eigenschaften von RPEs anzeigen und bearbeiten
• Zoomfunktion
• Verschiebebalken zur Navigation
• Suchfunktion
• Autofokusfunktion
• Anzeigen von Substrukturen im Tooltip, soweit verwendet
• Automatisches und manuelles Aktualisieren der Rezeptgrafik
• Verwenden der Funktionalität "manueller Sprung"
Registerbereich:
• Sollwerte an RPEs im Modus "Online Parameteränderung" eingeben
• Operatordialoge anzeigen und bedienen
• Istwerte eingeben und quittieren
• Transitionsbedingungen anzeigen und bedienen. Transitionslogik oder Transitionswerte
ändern
Bild 12-3 Steuerrezeptansicht Kontextmenü
Bild 12-4 Fokus auf aktives Chargenelement
Weitere Information
Control: SIMATIC BATCH OS Properties (Seite 671)
Hinweis
Eventuell wird der Zugriff auf das Betriebssystem ermöglicht
• Bei der Einrichtung des Systems bei Verwendung von XPS- und PDF-Druckertreibern
• Bei der Bedienung in der Druckvorschau
– "Drucken"
Öffnet den Systemdialog zur Auswahl des Druckers, der Anzahl Kopien usw..
– "Speichern" der Berichte (Export)
Öffnet einen Systemdialog zur Auswahl von Verzeichnis/Dateiname
Durch die Rechteverwaltung können diese Möglichkeiten gemäß den Kundenanforderungen
eingeschränkt werden.
Voraussetzungen
• Sie haben die Einstellungen im BatchCC für die Berichtserstellung durchgeführt.
Um die Einstellungen durchzuführen, wählen Sie den Menübefehl Extras > Einstellungen >
Projekteinstellungen im Bereich "Berichtserstellung".
• Sie besitzen die erforderlichen Berechtigungen.
Um die Berechtigungen festzulegen, wählen Sie den Menübefehl Extras >
Rechteverwaltung im Register "Einzelrechte" im Bereich "Operator > OS-Controls".
Kontextmenübefehle
Die Tabelle zeigt die möglichen Kontextmenübefehle:
Weitere Information
Informationen zu Benutzerrechten finden Sie im Abschnitt "Festlegen der Benutzerrechte
(Seite 314)".
Informationen zum Drucken finden Sie im Abschnitt "So drucken Sie ein Chargenprotokoll
(Seite 710)".
Informationen zur Druckvorschau finden Sie im Abschnitt "So zeigen Sie die Druckvorschau
an (Seite 711)".
Informationen zum OS Control "SIMATIC BATCH OS Process Cell" finden Sie im Abschnitt
"Control: SIMATIC BATCH OS Process Cell (Seite 660)".
Informationen zum Drucken im Prozessbetrieb finden Sie im Abschnitt "Sicherheitsaspekte
(Seite 89)".
Voraussetzungen
• Die Einstellungen im BatchCC für die Berichtserstellung sind durchgeführt.
• Der Benutzer besitzt die erforderliche Bedienberechtigung.
• Das OS Control "SIMATIC BATCH OS Process Cell" ist im Prozessbetrieb geöffnet.
Vorgehen
1. Wählen Sie das gewünschte Register.
2. Markieren Sie die Charge.
3. Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Drucken > <Auswahl der Berichtsvorlage>".
Ergebnis
Der Befehl "Drucken" sendet das Chargenprotokoll ohne weitere Rückfrage direkt an unter
Windows festgelegten Standarddrucker.
Ein erfolgreicher oder nicht erfolgreicher Druckauftrag wird in einem Hinweisfenster und im
OS Control "Meldungen" angezeigt.
Weitere Information
Informationen zu den Einstellungen für die Berichtserstellung und zu den
Bedienberechtigungen finden Sie im Abschnitt "Übersicht zum Drucken und zur Druckvorschau
(Seite 709)".
Voraussetzung
• Die Einstellungen im BatchCC für die Berichtserstellung sind durchgeführt.
• Der Benutzer besitzt die erforderliche Bedienberechtigung.
• Das OS Control "SIMATIC BATCH OS Process Cell" ist im Prozessbetrieb geöffnet.
Vorgehen
1. Wählen Sie das gewünschte Register.
2. Markieren Sie die Charge.
3. Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Druckvorschau > <Auswahl der Berichtvorlage>".
4. Wenn Sie das Chargenprotokoll drucken wollen, klicken Sie auf die Schaltflächen "Drucken".
– Ein Dialog wird angezeigt.
In diesem Dialog können Sie z. B. einen Seitenbereich auswählen, den Drucker auswählen
und die Anzahl der Kopien bestimmen.
– Klicken Sie im Dialog auf die Schaltfläche "Drucken".
5. Wenn Sie das Chargenprotokoll exportieren wollen, klicken Sie auf die Schaltfläche
"Exportieren".
– Der Standarddialog "Speichern unter" wird angezeigt.
– Speichern Sie das Chargenprotokoll.
6. Schließen Sie die Druckvorschau.
Ergebnis
• Drucken
Der Befehl "Drucken" sendet das Chargenprotokoll ohne weitere Rückfrage direkt an unter
Windows festgelegten Standarddrucker.
• Export
Das Chargenprotokoll wird als PDF exportiert.
Ein erfolgreicher oder nicht erfolgreicher Druckauftrag wird in einem Hinweisfenster und im
OS Control "Meldungen" angezeigt.
Weitere Information
Informationen zu den Einstellungen für die Berichtserstellung und zu den
Bedienberechtigungen finden Sie im Abschnitt "Übersicht zum Drucken und zur Druckvorschau
(Seite 709)".
Informationen zu den Sicherheitsaspekten finden Sie im Abschnitt "Sicherheitsaspekte
(Seite 89)".
Voraussetzung
• Der Benutzer besitzt das Benutzerrecht "Versteckte Parameter anzeigen (OS-Contols)".
Um die Berechtigungen festzulegen, wählen Sie den Menübefehl Extras >
Rechteverwaltung im Register "Einzelrechte" im Bereich "Operator > OS-Controls".
• Im Rezepteditor im Register "Parameter" sind in der Spalte "Verstecken" für die betroffenen
Parameter bei Phasen die Optionskästchen aktiviert.
• Das OS Control "SIMATIC BATCH OS Process Cell" ist im Prozessbetrieb geöffnet. Das Register
"Parameter" ist ausgewählt.
Symbol
Vorgehen
1. Klicken Sie auf das Symbol um die Parameter ein- oder auszublenden.
Weitere Information
Informationen zu Benutzerrechten finden Sie im Abschnitt "Festlegen der Benutzerrechte
(Seite 314)".
Informationen zum OS Control "SIMATIC BATCH OS Properties" finden Sie im Abschnitt
"Control: SIMATIC BATCH OS Properties (Seite 671)".
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen
[Link] CommunicationChannel
String.
Definiert den Kommunikationskanal für das gewählte BATCH Projekt. Alle weiteren SIMATIC
BATCH OS Controls, die über diesen Kanal kommunizieren, können mit diesem BATCH Projekt
arbeiten.
Hinweis zur Dynamisierung
Eine bestehende Verbindung zu einem BATCH Projekt bleibt auch bei einem Wechsel
des Kommunikationskanals bestehen. Das bedeutet, dass auf dem vorherigen und auf
dem neuen Kanal das BATCH Projekt verwendet werden kann. Ist dieses Verhalten
nicht erwünscht, sollte die Verbindung zum BATCH Projekt vor einem Wechsel des
Kommunikationskanals beendet werden. Löschen Sie dazu den Projektnamen im Attribut
ProjectName oder die Datenbank-Identifikation im Attribut DBIdent.
Voreingestellter Wert = 1, maximaler Wert = 100.
Das Attribut ist mit dem Namen CommunicationChannel dynamisierbar.
[Link] DisplayMode
Das Attribut "DisplayMode" ist ohne Funktion.
Das Attribut ist nicht mit dem Namen DisplayMode dynamisierbar.
[Link] ProjectName
String.
Geben Sie einen Projektnamen ein, wird nur dieses Projekt im Control angezeigt und
automatisch verbunden, vorausgesetzt ein Projekt dieses Namens ist verfügbar und das
Attribut "AutoConnect" hat den Wert "Ja".
Wenn Sie keinen Projektnamen eintragen, ist das Verhalten abhängig vom Wert des Attributs
"AutoConnect".
Weiterhin können Sie durch Dynamisierung (Scripting) dieser Eigenschaft die Verbindung zu
einem BATCH Projekt herstellen und durch einen leeren Namen wieder trennen. Geben Sie
die Datenbank-Identifikation über das Attribut DBIdent an, wird das Attribut ProjectName
ignoriert.
Es kann nur immer ein BATCH Projekt verbunden sein. Möchten Sie sich auf ein
anderes BATCH Projekt verbinden, wird die bestehende Verbindung gelöst. Sind mehrere
Controls vom Typ "SIMATIC BATCH Master" (Master Control) über unterschiedliche
Kommunikationskanäle auf das gleiche Projekt verbunden und ein Master Control trennt
diese Verbindung, haben alle anderen Master Controls ebenfalls keine Verbindung mehr.
[Link] DBIdent
String.
Geben Sie eine Datenbank-Identifikation ein, wird nur das zugehörige Projekt im Control
angezeigt, vorausgesetzt ein Projekt mit dieser Identifikation ist verfügbar und das Attribut
"AutoConnect" hat den Wert "Ja".
Wenn Sie keine Datenbank-Identifikation eintragen, ist das Verhalten abhängig vom Wert des
Attributs "AutoConnect".
Weiterhin können Sie durch Dynamisierung (Scripting) dieser Eigenschaft die Verbindung zu
einem BATCH Projekt herstellen und durch eine leere Identifikation wieder trennen. Geben
Sie die Datenbank-Identifikation über dieses Attribut an, wird das Attribut ProjectName
ignoriert.
Es kann nur immer ein BATCH Projekt verbunden sein. Möchten Sie sich auf ein
anderes BATCH Projekt verbinden, wird die bestehende Verbindung gelöst. Sind mehrere
Controls vom Typ "SIMATIC BATCH Master" (Master Control) über unterschiedliche
Kommunikationskanäle auf das gleiche Projekt verbunden und ein Master Control trennt
diese Verbindung, haben alle anderen Master Controls ebenfalls keine Verbindung mehr.
Voreinstellung: Kein fest eingetragener Wert.
Das Attribut ist mit dem Namen DBIdent dynamisierbar.
[Link] ProjectListColumnWidth
String.
Gibt die Breite der Tabellenspalten im Control an. Vorausgesetzt Sie verwenden bei
Attribut DisplayMode, Gridlist - 1. Die Angabe der Spaltenbreite ist unabhängig von der
Spaltenanordnung und wird separiert durch ein Semikolon.
Die voreingestellten Werte für die Spaltenbreite sind in folgender Tabelle angegeben.
Tabellenspalte Spaltenbreite
Projekt 130
Anlage; 120
kann nicht verwendet werden
Rechnername 120
Redundanz 130
[Link] ProjectListColumnOrderAndVisibility
String.
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben:
1;3;4. Durch Ändern der Wertereihenfolge erreichen Sie eine entsprechende Änderung
der Spaltenreihenfolge. Durch weglassen eines Werts wird die entsprechende
Tabellenspaltenüberschrift nicht im OS Control angezeigt.
Voreinstellung: 1;3;4.
Das Attribut ist mit dem Namen ProjectListColumnOrderAndVisibility dynamisierbar.
[Link] ProjectListColumnResizeEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Gibt an, ob die Spaltenbreite im Prozessbetrieb geändert werden darf oder nicht. Bei der
Einstellung ja darf ein Operator die Spaltenbreite im Prozessbetrieb anpassen.
Das Attribut ist mit dem Namen ProjectListColumnResizeEnabled dynamisierbar.
[Link] ProjectListColumnFilterVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Gibt an, ob ein Filter zu jeder Tabellenspalte dargestellt werden soll oder nicht. Bei der
Einstellung ja wird im Control eine Filterzeile eingefügt, bei nein nicht.
Das Attribut ist mit dem Namen ProjectListColumnFilterVisible dynamisierbar.
[Link] ToolbarOrderAndVisibility
String.
Gibt die Reihenfolge der Elemente in der Werkzeugleiste an. Wenn einzelne Werte nicht
angegeben werden, dann werden die entsprechenden Werkzeugsymbole nicht dargestellt.
Der Wert 0 wird als Separator (Gruppieren von Symbolen) verwendet. In der nachstehenden
Tabelle sind die Elemente mit ihren Werten aufgeführt:
10
Projekt aktivieren 2
Projekt deaktivieren 3
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt, z. B. in folgender Syntax eingegeben:
1;2;3;4. Eine andere Reihenfolge der Werkzeugsymbole würden z. B. folgende Werte
ergeben: 2;;1;3;;4. Wenn zwischen den einzelnen Werten zwei Semikolons gesetzt werden,
dann entsprechen diese einem senkrechten Trennstrich zwischen den Werkzeugsymbolen.
Das zuletzt genannte Beispiel ergibt folgende Werkzeugleiste:
Durch einen negativen bzw. positiven Wert können Sie vorgeben, ob die Funktion
"Automatisch ausdocken" standardmäßig verwendet wird oder nicht. Beispiel: Geben Sie
beim Attribut für die Funktion "Automatisch ausdocken" statt dem vorgegebenen Wert 6 den
Wert -6 ein, dann wird die Schaltfläche im OS Control gedrückt dargestellt, d. h. das OS
Control wird automatisch ausgedockt dargestellt.
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarOrderAndVisibility dynamisierbar.
[Link] ToolbarVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Toolbar im Control angezeigt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja, die Toolbar wird angezeigt.
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarVisible dynamisierbar.
[Link] ContextMenuEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob ein Kontextmenü für Objekte innerhalb des Controls angeboten
wird oder nicht. Bei der Einstellung ja wird ein Kontextmenü mit weiteren Funktionen
angeboten.
Die verfügbaren Befehle im Kontextmenü sind von dem Attribut ToolbarOrderAndVisibility
abhängig.
Voreinstellung: Ja, Kontextmenü verwenden.
[Link] PropertiesTabOrderAndVisibility
String.
Die Zeichenkette gibt die logische Reihenfolge der Register in Eigenschaftsdialogen und im
OS Control "SIMATIC BATCH OS Properties" an.
• Für die Register mit den Werten 1 bis 8 gilt:
Wenn ein Wert aufgelistet ist, wird das zugehörige Register angezeigt.
Wenn ein Wert nicht aufgelistet ist, wird das zugehörige Register nicht angezeigt.
• Für die Register mit den Werten 9 / -9 bis 15 / -15 gilt:
Wenn ein Wert nicht aufgelistet ist, wird das zugehörige Register angezeigt.
Wenn der Wert mit negativem Vorzeichen aufgelistet ist, wird das zugehörige Register
ausgeblendet.
Wenn der Wert ohne Vorzeichen aufgelistet ist, wird das zugehörige ausgeblendete Register
wieder eingeblendet.
Beachten Sie, dass es durch das Ausblenden von Registern, in denen Projektierungen
enthalten sind, zu Fehlfunktionen bei der Bedienung im Prozessbetrieb kommen kann.
Registername Wert
Auftragskategorie 1
Auftrag 2
Charge 3
Rezeptprozedurelement (RPE) 4
Transition 5
Parameter 6
Belegungen 7
Kommentare 8
Bedingungen 9 / -9
Steuerrezept 10 / -10
Verkettung 11 / -11
Favoriten 12 / -12
Verweise 13 / -13
Meldungen 14 / -14
Übersicht 15 / -15
[Link] TooltipsEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob Tooltips zu Objekten auf denen Sie mit dem Mauszeiger verweilen
in den BATCH OS Controls angezeigt werden sollen oder nicht. Es handelt sich um eine
zentrale Control Eigenschaft die dann für alle BATCH OS Control angewandt wird.
[Link] UserRightsPriority
Aufzählungsliste (Enumeration).
Es wird derzeit das Benutzerberechtigungssystem von SIMATIC Logon verwendet.
Bei "SIMATIC Logon - 1" müssen Sie in HW Konfig im PCS 7 Engineering für die SIMATIC
PC-Station eine BATCH Applikation Client projektieren. Erst dadurch ist der PC in der BATCH
Rechteverwaltung vorhanden und Sie können die entsprechenden Rechte für diesen PC und
deren Bediener vergeben.
Voreingestellter Wert ist "SIMATIC Logon - 1".
Das Attribut ist mit dem Namen UserRightsPriority dynamisierbar.
[Link] AutoConnect
Boolsche Variable (Boolean)
Das Attribut legt fest, ob das Projekt auf der PCS 7 OS im Prozessbetrieb automatisch
verbunden wird.
Damit das Projekt automatisch verbunden wird, muss auf jeder PCS 7 OS ein SIMATIC BATCH
Client projektiert sein.
• Wert für AutoConnect: Ja
– Ein Projekt ist beim Attribut "ProjektName" eingetragen
Das eingetragene Projekt wird automatisch verbunden.
– Ein Projekt ist beim Attribut "DBIdent" eingetragen
Das eingetragene Projekt wird automatisch verbunden.
– Kein Projekt ist beim Attribut "ProjektName" oder "DBIdent" eingetragen
Auf einem Einplatzsystem wird das lokale oder redundante Projekt automatisch
verbunden.
• Wert für AutoConnect: Nein
– Kein Projekt wird automatisch verbunden.
Voreinstellung: Ja
Das Attribut ist mit dem Namen "AutoConnect" dynamisierbar.
[Link] CommunicationChannel
String.
Definiert den Kommunikationskanal für das gewählte BATCH Projekt. Wählen Sie den
gleichen Kommunikationskanal, den Sie auch im Control "SIMATIC BATCH OS Master"
verwenden. Damit ist sicher gestellt, dass Sie die Daten für die Teilanlagenbelegung aus
dem entsprechenden BATCH Projekt beziehen.
Voreingestellter Wert = 1.
Das Attribut ist mit dem Namen CommunicationChannel dynamisierbar.
[Link] FilterUnitName
String
Über das Attribut geben Sie ein Filterkriterium für die Tabellenspalte "Teilanlage" vor.
Nur die Teilanlagen mit dem fest vorgegebenen Namensmuster werden aufgelistet. Das
Namensmuster können Sie mit Platzhaltern beschreiben. Folgende Platzhalter sind möglich:
• ?: Platzhalter für genau ein Zeichen.
• *: Platzhalter für beliebig viele Zeichen.
Beispiel: Eingabe des Kriteriums "M*vessel". Liefert alle Teilanlagen mit dem
Anfangsbuchstaben "M", beliebig vielen Zwischenzeichen und dem Postfix "vessel".
Wird nur eine Teilanlage dargestellt, wird eine auf dieser Teilanlage laufende Charge
automatisch im Control SIMATIC BATCH OS Properties angezeigt.
Voreinstellung: Ja
Das Attribut ist mit dem Namen FilterUnitName dynamisierbar.
[Link] ColumnWidth
String.
Gibt die Breite der Tabellenspalten im Control an. Die Angabe der Spaltenbreite ist
unabhängig von der Spaltenanordnung. Die voreingestellten Werte für die Spaltenbreite sind:
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt eingegeben. Das Attribut ist mit dem
Namen ColumnWidth dynamisierbar.
[Link] ColumnOrderAndVisibility
String.
Gibt die Reihenfolge der Tabellenüberschriften im Control an. Die in folgender Tabelle
angegebenen Werte definieren die Tabellenspalte.
Spaltenname Wert
Teilanlage 1
Charge 2
Chargenlaufzeit 3
Auftragskategorie 4
Auftrag 5
Grundrezept 6
TRP (Teilrezeptprozedur) 7
TRP-Laufzeit 8
ROP (Rezeptoperation) 9
ROP-Laufzeit 10
Formula 11
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben:
1;2;3;4;5;6;7;8;9;10;11. Durch Änderungen der Reihenfolge der Werte erreichen Sie eine
entsprechende Änderung der Reihenfolge der Spaltennamen.
Das Attribut ist mit dem Namen ColumnOrderAndVisibility dynamisierbar.
[Link] ColumnResizeEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Spaltenbreite der Tabelle im Control vom Operator angepasst
werden kann, oder nicht. Bei der Einstellung Ja darf ein Operator die Spaltenbreite im
Prozessbetrieb anpassen.
Voreinstellung: Ja, die Spaltenbreite kann geändert werden.
Das Attribut ist mit dem Namen ColumnResizeEnabled dynamisierbar.
[Link] ColumnFilterVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob eine Filterzeile zu jeder Tabellenspalte dargestellt werden soll oder
nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen ColumnFilterVisible dynamisierbar.
[Link] ToolbarOrderAndVisibility
String.
Das Attribut gibt die Reihenfolge der Elemente in der Werkzeugleiste an. Wenn einzelne
Werte nicht angegeben werden, dann werden die entsprechenden Werkzeugsymbole im
OS Control nicht dargestellt. Die hier vorgenommenen Einstellungen beeinflussen auch das
Kontextmenü. In der nachstehenden Tabelle sind die Elemente mit ihren Symbolen und
Werten aufgeführt.
Wechsel 18
17
19
20
Eigenschaften 3
Charge fortsetzen 6
Charge stoppen 7
Charge abbrechen 8
Steuerrezept anzeigen 10
Aktualisieren 11
Charge abschließen 15
Charge archivieren 16
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt eingegeben. Eine geänderte Reihenfolge der
Symbole würden z. B. folgende Werte ergeben: 1;13;;2;3;14;;4;5;6;7;8;9;;15;16;;10;11;;12.
Das doppelte Semikolon, bzw. der Wert 0, erzeugen einen senkrechten Trennstrich
(Separator) in der Werkzeugleiste. Damit können Sie die Befehlssymbole gruppieren.
Durch einen negativen bzw. positiven Wert können Sie vorgeben, ob die Funktion
"Automatisch ausdocken" standardmäßig verwendet wird oder nicht. Beispiel: Geben Sie
beim Attribut für die Funktion "Automatisch ausdocken" statt dem vorgegebenen Wert 13
den Wert -13 ein, dann wird die Schaltfläche im OS Control gedrückt dargestellt, d. h. das OS
Control wird automatisch ausgedockt dargestellt.
Voreinstellung: 1;13;;18;17;19;20;;2;3;14;;4;5;6;7;8;9;;15;16;;10;11;;12
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarOrderAndVisibility dynamisierbar.
[Link] ToolbarVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Toolbar im Control angezeigt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja, die Toolbar wird verwendet bzw. angezeigt.
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarVisible dynamisierbar.
[Link] CommunicationChannel
String.
Definiert den Kommunikationskanal für das gewählte BATCH Projekt. Wählen Sie den
gleichen Kommunikationskanal, den Sie auch im Control "SIMATIC BATCH OS Master"
verwenden. Damit ist sicher gestellt, dass Sie die Daten für die Teilanlagenbelegung aus
dem entsprechenden BATCH Projekt beziehen.
Voreingestellter Wert = 1.
Das Attribut ist mit dem Namen CommunicationChannel dynamisierbar.
[Link] OrderCategoryName
String.
Mit diesem Attribut legen Sie fest, welche Charge aus dieser Auftragskategorie im
Control angezeigt werden soll. Neben dem Attribut OrderCategoryName ist das Attribut
OrderName und BatchName zur Chargenidentifizierung notwendig.
Alternativ dazu können Sie das Attribut BatchID verwenden, das aus Performance-Gründen
bevorzugt werden sollte.
Voreinstellung: Keine
Das Attribut ist mit dem Namen OrderCategoryName dynamisierbar.
[Link] OrderName
String.
Mit diesem Attribut legen Sie fest, welche Charge aus diesem Auftrag im Control
angezeigt werden soll. Neben dem Attribut OrderName ist das Attribut BatchName und
OrderCategoryName zur Chargenidentifizierung notwendig.
Alternativ dazu können Sie das Attribut BatchID verwenden, das aus Performance-Gründen
bevorzugt werden sollte.
Voreinstellung: Keine
Das Attribut ist mit dem Namen OrderName dynamisierbar.
[Link] BatchName
String.
Mit diesem Attribut legen Sie fest, welche Charge im Control angezeigt werden soll.
Neben dem Attribut BatchName ist das Attribut OrderName und OrderCategoryName zur
Chargenidentifizierung notwendig.
Alternativ dazu können Sie das Attribut BatchID verwenden, das aus Performance-Gründen
bevorzugt werden sollte.
Voreinstellung: Keine
Das Attribut ist mit dem Namen BatchName dynamisierbar.
[Link] BatchID
Long Integer (Zahl).
Das Attribut legt fest, welche Charge im Control angezeigt werden soll. Die Eingabe einer
BATCH ID hat eine höhere Priorität als die Eingabe des Attributs BatchName.
Voreinstellung: Keine
Das Attribut ist mit dem Namen BatchID dynamisierbar.
[Link] TreeVisibile
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob der Navigationsbereich im Control dargestellt werden soll oder nicht.
Im Navigationsbereich wird die Rezeptstruktur in Form von Ordnern und Inhalten dargestellt.
Der Status von Chargen wird den Ordnersymbolen überlagert angezeigt. Im Prozessbetrieb
lässt sich der Navigationsbereich bei gedrückter linker Maustaste in der Größe anpassen.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen TreeVisible dynamisierbar.
[Link] ToolbarOrderAndVisibility
String.
Gibt die Reihenfolge der Symbole in der Werkzeugleiste des OS Controls an. Wenn einzelne
Werte nicht angegeben werden, dann werden die entsprechenden Werkzeugsymbole im
Control nicht angezeigt. Für einige Werkzeugsymbole sind negative Werte erforderlich, um
sie nicht anzuzeigen.
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben:
1;2;3;...39. Eine geänderte Reihenfolge der Werkzeugsymbole in der Werkzeugleiste
würden z. B. folgende Werte ergeben: 2;1;;3;...39. Ein doppeltes Semikolon oder der
Wert 0 erzeugen in der Werkzeugleiste einen senkrechten Trennstrich (Separator). Damit
37
38
39
Neue Charge(n) 31
Charge löschen 2
Charge freigeben 3
Charge stornieren 4
Charge sperren 5
Sperre aufheben 6
Charge starten 7
Charge fortsetzen 10
Charge stoppen 11
Charge abbrechen 12
Charge abschließen 14
Charge archivieren 15
Kommentar eingeben 25
Schritt starten 16
Schritt fortsetzen 19
Schritt stoppen 20
Schritt abbrechen 21
Schritt beenden 24
Haltepunkt setzen/entfernen 34
Haltepunkt quittieren 35
Parameter verstecken 28
Aktualisieren 26
Schließen 27
Ansicht -
Übersicht 40 / -40
Rechts 41 / -41
Links 42 / -42
Oben 43 / -43
Unten 44 / -44
Über 45 / -45
Unter 46 / -46
Durch einen negativen bzw. positiven Wert können Sie vorgeben, ob die Funktion
"Automatisch ausdocken" standardmäßig verwendet wird oder nicht. Beispiel: Geben im
Attribut für die Funktion "Automatisch ausdocken" statt dem vorgegebenen Wert 30 den
Wert -30 ein, dann wird die Schaltfläche im OS Control gedrückt dargestellt, d. h. das OS
Control wird automatisch ausgedockt dargestellt.
Voreinstellung:
1;30;;36;37;38;39;;31;2;;3;4;5;6;;7;8;9;10;11;12;13;;14;15;25;;16;17;18;19;20;21;22;23;24
;;34;35;;28;26;;32;33;29;;27
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarOrderAndVisibility dynamisierbar.
[Link] ToolbarVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Toolbar im Control angezeigt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja, die Toolbar wird verwendet bzw. angezeigt.
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarVisible dynamisierbar.
[Link] ParametersListColumnOrderAndVisibility
String.
Das Attribut definiert die Reihenfolge der Tabellenspalten im Register "Parameter" des
Eigenschaften-Dialogs und im Control SIMATIC BATCH OS Properties.
Wenn Werte nicht angegeben werden, dann werden die entsprechenden Spalten im Control
nicht angezeigt.
Wenn Sie alle Werte aus dem Attribut löschen, dann werden die Spalten "Unterer
Rezeptgrenzwert", "Oberer Rezeptgrenzwert" und "Stoff (Ist)" trotzdem angezeigt.
Die Spalten "Unterer Rezeptgrenzwert", "Oberer Rezeptgrenzwert" und "Stoff (Ist)" werden
durch die Eingabe der entsprechenden Werte mit negativem Vorzeichen im OS Control
ausgeblendet.
Folgende Spalten sind vorhanden:
Spaltenname Wert
Name 1
Typ 2
Datentyp 3
Untere Grenze 4
Sollwert 5
Obere Grenze 6
Istwert 7
Qualität (1) 8
Einheit 9
Anpassung 10
Material 11
Quelle 12
Ziel 13
Referenz 14
Ort 15
OrtID 16
Beschreibung 17
Restzeit 18
Hinweis: Um die Tabellenspalte "Restzeit" im Con‐
trol sichtbar zu machen, tragen Sie den zugeord‐
neten Wert 18 manuell ein.
Sofort wirksam 19
Unterer Rezeptgrenzwert 20 / -20
Oberer Rezeptgrenzwert 21 / -21
Formel 22
Hinweis: Um die Tabellenspalte "Formel" im Control
sichtbar zu machen, tragen Sie den zugeordneten
Wert 22 manuell ein.
Stoff (Ist) 23 / -23
(1) Die Spalte Qualität wird nicht unterstützt und existiert nur noch aus
Kompatibilitätsgründen.
Voreinstellung: 1;2;3;4;5;6;7;9;10;11;12;13;14;15;16;17;19
[Link] ParametersListColumnWidth
String.
Das Attribut definiert die Breite der Tabellenspalten im Register "Parameter" des
Eigenschaften Dialogs und im Control SIMATIC BATCH OS Properties. Die voreingestellten
Werte für die Spaltenbreite sind:
(1) Die Spalte Qualität wird nicht unterstützt und existiert nur noch aus
Kompatibilitätsgründen.
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt eingegeben.
Das Attribut ist mit dem Namen ParametersListColumnWidth dynamisierbar.
[Link] ParametersListColumnResizeEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Spaltenbreite im Register "Parameter" des Eigenschaften Dialogs
und im Control SIMATIC BATCH OS Properties im Control angepasst werden kann, oder nicht.
Bei der Einstellung Ja darf ein Operator die Spaltenbreite im Prozessbetrieb anpassen.
[Link] ParametersListColumnFilterVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob ein Filter zu jeder Tabellenspalte im Register "Parameter" des
Eigenschaften Dialogs und im Control SIMATIC BATCH OS Properties dargestellt werden soll
oder nicht.
Voreinstellung: Ja, eine Filterzeile wird für alle Tabellenspalten angezeigt.
Das Attribut ist mit dem Namen ParametersListColumnFilterVisibile dynamisierbar
[Link] AllocationsListColumnWidth
String.
Das Attribut definiert die Breite der Tabellenspalten im Register "Belegungen" des
Eigenschaften Dialogs und im Control SIMATIC BATCH OS Properties. Die voreingestellten
Werte für die Spaltenbreite sind:
[Link] AllocationsListColumnOrderAndVisibility
String.
Das Attribut definiert die Reihenfolge der Tabellenspalten im Register "Belegungen" des
Eigenschaften-Dialogs und im Control SIMATIC BATCH OS Properties. Wenn Werte nicht
angegeben werden, dann werden die entsprechenden Spalten im Control nicht angezeigt.
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben: 1;2;3;4;5;6
Durch Ändern der Reihenfolge der Werte erreichen Sie eine entsprechende Änderung der
Spaltenreihenfolge.
Voreinstellung: 1;2;4;3;5;6.
Das Attribut ist mit dem Namen AllocationsListColumnOrderAndVisibility dynamisierbar.
[Link] AllocationsListColumnResizeEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Spaltenbreite im Register "Belegungen" des Eigenschaften
Dialogs und im Control SIMATIC BATCH OS Properties angepasst werden kann oder nicht.
Bei der Einstellung ja darf ein Operator die Spaltenbreite im Prozessbetrieb anpassen.
Voreinstellung: Ja, die Spaltenbreite kann geändert werden.
Das Attribut ist mit dem Namen AllocationsListColumnResizeEnabled dynamisierbar.
[Link] AllocationsListColumnFilterVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob ein Filter zu jeder Tabellenspalte im Register "Belegungen" des
Eigenschaften Dialogs und im Control SIMATIC BATCH OS Properties dargestellt werden soll
oder nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen AllocationsListColumnFilterVisible dynamisierbar.
[Link] CommunicationChannel
String.
Definiert den Kommunikationskanal für das gewählte BATCH Projekt. Wählen Sie den
gleichen Kommunikationskanal, den Sie auch im Control "SIMATIC BATCH OS Master"
verwenden. Damit ist sicher gestellt, dass Sie die Daten für die Chargenerzeugung aus dem
entsprechenden BATCH Projekt beziehen.
Voreingestellter Wert = 1.
Das Attribut ist mit dem Namen CommunicationChannel dynamisierbar.
[Link] OrderCategoryName
String.
Über dieses Attribut geben Sie einen Namen für eine Auftragskategorie vor, in der Chargen
angelegt werden sollen. Der eingegebene Name der Auftragskategorie wird im Control
angezeigt.
Voreinstellung: Kein Name
Das Attribut ist mit dem Namen OrderCategoryName dynamisierbar.
[Link] OrderName
String.
Mit diesem Attribut legen Sie fest, in welchem Auftrag Chargen angelegt werden sollen.
Voreinstellung: Keine
Das Attribut ist mit dem Namen OrderName dynamisierbar.
[Link] FilterRecipeEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut bestimmt, ob Grundrezepte im Auswahldialog für Rezepte/Formulas angezeigt
werden sollen oder nicht. Bei der Einstellung "Ja" werden Rezepte zur Auswahl angeboten.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen FilterRecipeEnabled dynamisierbar.
[Link] FilterFormulaEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut bestimmt, ob Formulas im Auswahldialog für Rezepte/Formulas angezeigt
werden sollen oder nicht. Bei der Einstellung "Ja" werden Formulas zur Auswahl angeboten.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen FilterFormulaEnabled dynamisierbar.
[Link] FilterUnitName
String.
Das Attribut hat keine Funktion.
[Link] FilterClassName
String.
Das Attribut legt den Filter für die erste Ordnerebene der Grundrezepte oder Formulas im
Auswahldialog für Rezepte/Formulas fest. Es werden dann nur noch Ihrem Filterkriterium
entsprechende Ordnerinhalte mit Grundrezepten und/oder Formulas im Auswahldialog
angezeigt.
Voreinstellung: Kein Filter.
Das Attribut ist mit dem Namen FilteClassName dynamisierbar.
[Link] FilterGroupName
String.
Das Attribut legt den Filter für die zweite Ordnerebene der Grundrezepte und/oder Formulas
im Auswahldialog für Rezepte/Formulas fest. Es werden dann nur noch Ihrem Filterkriterium
entsprechende Ordnerinhalte mit Grundrezepten und/oder Formulas im Auswahldialog
angezeigt.
[Link] FilterProductName
String.
Das Attribut legt für den Auswahldialog Rezepte/Formulas einen vorgegebenen Filter für die
Spalte "Produkt" fest.
Voreinstellung: Kein Filter.
Das Attribut ist mit dem Namen FilterProductName dynamisierbar.
[Link] FilterFormulaCategoryName
String.
Das Attribut legt für den Auswahldialog Rezepte/Formulas einen vorgegebenen Filter für die
Spalte "Formula-Kategorie" fest.
Voreinstellung: Kein Filter.
Das Attribut ist mit dem Namen FilterFormulaCategoryName dynamisierbar.
[Link] FilterRecipeName
String.
Das Attribut legt für den Auswahldialog Rezepte/Formulas einen vorgegebenen Filter für die
Spalte "Rezept" fest.
Voreinstellung: Kein Filter.
Das Attribut ist mit dem Namen FilterRecipeName dynamisierbar.
[Link] FilterFormulaName
String.
Das Attribut legt für den Auswahldialog Rezepte/Formulas einen vorgegebenen Filter für die
Spalte "Formula" fest.
Voreinstellung: Kein Filter.
Das Attribut ist mit dem Namen FilterFormulaName dynamisierbar.
[Link] RecipeName
String.
Über dieses Attribut geben Sie einen Namen für ein Grundrezept fest im Control vor.
Der Name im OS Control im Prozessbetrieb wird nach einem Bildwechsel aktualisiert.
Voreinstellung: Keine.
Das Attribut ist mit dem Namen RecipeName dynamisierbar.
[Link] FormulaName
String.
Über dieses Attribut geben Sie einen Namen für eine Formula fest im Control vor.
Der Name im OS Control im Prozessbetrieb wird nach einem Bildwechsel aktualisiert.
Voreinstellung: Keine.
Das Attribut ist mit dem Namen FormulaName dynamisierbar.
[Link] RecipeID
Long Integer (Zahl).
Mit dem Attribut hinterlegen Sie eine feste Grundrezept ID, die im Control verwendet wird.
Voreinstellung: 0, keine Rezept ID.
Das Attribut ist mit dem Namen RecipeID dynamisierbar.
[Link] FormulaID
Long Integer (Zahl).
Mit dem Attribut hinterlegen Sie eine feste Formula ID, die im Control verwendet wird.
Voreinstellung: 0, keine Formula ID.
Das Attribut ist mit dem Namen FormulaID dynamisierbar.
[Link] BrowseRecipeOrFormulaVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Über das Attribut bestimmen Sie, ob eine Suchschaltfläche für Rezepte und Formulas im
Control dargestellt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen BrowseRecipeOrFormulaVisible dynamisierbar.
[Link] RecipeOrFormulaEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Über das Attribut bestimmen Sie, ob die Zeile in der "Rezept", "Formula" und die Such-
Schaltfläche angeordnet sind im Control dargestellt werden sollen oder nicht.
Voreinstellung: Ja, die gesamte Zeile mit Inhalten soll dargestellt werden.
Das Attribut ist mit dem Namen RecipeOrFormulaEnabled dynamisierbar.
[Link] BrowseOrderAndOrderCatVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Über das Attribut bestimmen Sie, ob eine Suchschaltfläche für Aufträge und
Auftragskategorien im Control dargestellt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen BrowseOrderAndOrderCatVisible dynamisierbar.
[Link] OrderAndOrderCatEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Über das Attribut bestimmen Sie, ob die Zeile in der "Auftrag", "Auftragskategorie" und die
Such-Schaltfläche angeordnet sind im Control dargestellt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja, die gesamte Zeile mit Inhalten soll dargestellt werden.
Das Attribut ist mit dem Namen OrderAndOrderCatEnabled dynamisierbar.
[Link] BatchSizeEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Über das Attribut legen Sie fest, ob ein Operator das Eingabefeld für die Anzahl der Chargen
editieren darf oder nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen BatchSizeEnabled dynamisierbar.
[Link] BatchSize
Gleitkommazahl (floating point number).
Über das Attribut geben Sie einen Wert für die Menge im Control vor.
Voreinstellung: 0, keine Mengenvorgabe.
Das Attribut ist mit dem Namen BatchSize dynamisierbar.
[Link] BatchCountEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Über das Attribut bestimmen Sie, ob die Anzahl gelaufener Chargen im Control angezeigt
wird oder nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen BatchCountEnabled dynamisierbar.
[Link] BatchCount
Long Integer (Zahl).
Über das Attribut geben Sie die gewünschte Anzahl der zu erzeugenden Chargen vor.
Voreinstellung: 1.
Das Attribut ist mit dem Namen BatchCount dynamisierbar.
[Link] StartTimeVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob die Startzeit von Chargen im Control angezeigt werden soll oder
nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen StartTimeVisibile dynamisierbar.
[Link] StartModeVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob der Startmodus von Chargen im Control angezeigt werden soll oder
nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen StartModeVisibile dynamisierbar.
[Link] StartMode
Aufzählung (Enumeration).
Über dieses Attribut bestimmen Sie einen Startmodus für Chargen. Sie haben drei
Möglichkeiten zur Auswahl:
• Manual - 0: Manueller Start.
• Instant - 1: Sofortiger Start.
• Time - 2: Zeitgesteuerter Start.
Voreinstellung: Manual - 0:
Das Attribut ist mit dem Namen StartMode dynamisierbar.
[Link] AutoReleaseBatchVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Über das Attribut bestimmen Sie, ob das Optionskästchen "Chargen automatisch freigeben"
zur Aktivierung im Control angezeigt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen AutoReleaseBatchVisible dynamisierbar.
[Link] AutoReleaseBatch
Boolsche Variable (Boolean).
Über das Attribut bestimmen Sie, ob das Optionskstchen "Chargen automatisch freigeben" im
Control aktiviert sein soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen AutoReleaseBatch dynamisierbar.
[Link] BatchNamePattern
String.
Mit dem Attribut hinterlegen Sie, unter welchem Namen die Charge angelegt wird.
Voreinstellung: Keine.
Das Attribut ist mit dem Namen BatchNamePattern dynamisierbar.
[Link] BatchNamePatternVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Mit dem Attribut definieren Sie, ob der Namen unter dem die Charge angelegt werden soll
editiert werden kann oder nicht. Der angezeigte Name kann jederzeit durch die Funktion
"Neue Charge anlegen" oder eine Benutzereingabe überschrieben werden.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen BatchNamePatternVisible dynamisierbar.
[Link] BatchDescription
String.
Mit diesem Attribut geben Sie einen festen Beschreibungstext für die zu erzeugende Charge
vor.
Voreinstellung: leer, kein Text.
Das Attribut ist mit Namen BatchDescription dynamisierbar.
[Link] BatchDescriptionVisibile
Boolsche Variable (Boolean)
Das Attribut legt fest, ob ein Textfeld in dem Sie eine Chargenbeschreibung eingeben können
im Control angezeigt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen BatchDescriptionVisible dynamisierbar.
[Link] StartTrigger
Boolsche Variable (Boolean).
Benutzen Sie dieses Attribut im Prozessbetrieb, um das Control zu veranlassen eine Charge
mit den vorhandenen Einstellungen anzulegen. Setzen Sie dafür das Attribut auf Ja. Wenn
das Control die Charge angelegt hat, wird das Attribut wieder auf Nein zurückgesetzt.
Tritt beim Anlegen einer Charge ein Fehler auf, dann wird das Ereignis
"OnBatchCreationFault" ausgelöst. Auf dieses Ereignis können Sie z. B. in Form einer
Rückmeldung an den Operator reagieren.
Voreinstellung: Nein.
Das Attribut ist mit dem Namen StartTrigger dynamisierbar.
[Link] ToolbarOrderAndVisibility
String.
Das Attribut gibt die Reihenfolge der Werkzeugsymbole in der Werkzeugleiste an.
Werden einzelne Werte nicht angegeben, werden die entsprechenden Werkzeugsymbole
nicht in der Werkzeugleiste dargestellt. Zwei aufeinander folgende Semikolons erzeugen
einen senkrechten Trennstrich in der Werkzeugleiste. Damit können Sie Werkzeugsymbole
individuell zu Gruppen zusammenfassen. Die hier vorgenommenen Einstellungen
beeinflussen auch das Kontextmenü. In der nachstehenden Tabelle sind die Elemente mit
ihren Symbolen und Werten aufgeführt:
Durch einen negativen bzw. positiven Wert können Sie vorgeben, ob die Funktion
"Automatisch ausdocken" standardmäßig verwendet wird oder nicht. Beispiel: Geben Sie
beim Attribut für die Funktion "Automatisch ausdocken" statt dem vorgegebenen Wert 2 den
Wert -2 ein, dann wird die Schaltfläche im OS Control gedrückt dargestellt, d. h. das OS
Control wird automatisch ausgedockt dargestellt.
Voreinstellung: 1;2;;3;4;5;6.
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarOrderAndVisibility dynamisierbar.
[Link] ToolbarVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Toolbar im Control angezeigt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja.
[Link] RecipeOrFormulaListColumnWidth
String.
Das Attribut definiert die Breite der einzelnen Tabellenspalten im Auswahldialog für Rezepte/
Formulas. Die voreingestellten Werte für die Spaltenbreite sind:
[Link] RecipeOrFormulaListColumnOrderAndVisibility
String.
Das Attribut definiert die Reihenfolge der Tabellenspalten im Auswahldialog für Rezepte/
Formulas.
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben:
1;2;3;4;5;6;7. Durch Ändern der Reihenfolge der Werte erreichen Sie eine entsprechende
Änderung der Spaltenreihenfolge. Der Wert 5 hat keine Funktion, darf aber nicht gelöscht
werden.
Voreinstellung: 1;2;3;4;5;6;7.
Das Attribut ist mit dem Namen RecipeOrFormulaListColumnOrderAndVisibility
dynamisierbar.
[Link] RecipeOrFormulaListColumnResizeEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Tabellenspalten im Auswahldialog für Rezepte/Formulas in der
Breite angepasst werden dürfen oder nicht. Bei der Einstellung "Ja" darf ein Operator die
Spaltenbreite im Prozessbetrieb anpassen.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen RecipeOrFormulaListColumnResizeEnable dynamisierbar.
[Link] RecipeOrFormulaListColumnFilterVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob eine Filterzeile zu jeder Tabellenspalte im Auswahldialog für Rezepte/
Formulas angezeigt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen RecipeOrFormulaListColumnFilterVisible dynamisierbar.
[Link] CommunicationChannel
String.
Definiert den Kommunikationskanal für das gewählte BATCH Projekt. Wählen Sie den
gleichen Kommunikationskanal, den Sie auch im Control "SIMATIC BATCH OS Master"
verwenden. Damit ist sicher gestellt, dass Sie die Daten für die Teilanlagenbelegung aus
dem entsprechenden BATCH Projekt beziehen.
Voreingestellter Wert = 1.
Das Attribut ist mit dem Namen CommunicationChannel dynamisierbar.
[Link] ColumnWidth
String.
Gibt die Breite der Tabellenspalten im Control an. Die Angabe der Spaltenbreite ist
unabhängig von der Spaltenanordnung.
Die voreingestellten Werte für die Spaltenbreiten sind:
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben:
50;75;250;170.
Das Attribut ist mit dem Namen ColumnWidth dynamisierbar.
[Link] ColumnOrderAndVisibility
String.
Gibt die Reihenfolge der Tabellenüberschriften im Control an. Die in folgender Tabelle
angegebenen Werte definieren die Tabellenspalte.
Tabellenüberschrift Wert
Meldenummer (Msg.-Nr.) 1
Status 2
Meldung 3
Datum 4
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben: 1;2;3;4.
Durch Ändern der Reihenfolge der Werte erreichen Sie eine entsprechende Änderung der
Spaltenreihenfolge.
Das Attribut ist mit dem Namen ColumnOrderAndVisibility dynamisierbar.
[Link] ColumnResizeEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Spaltenbreite der Tabelle im Control vom Operator angepasst
werden kann, oder nicht. Bei der Einstellung Ja darf ein Operator die Spaltenbreite im
Prozessbetrieb anpassen.
Voreinstellung: Ja, die Spaltenbreite kann geändert werden.
Das Attribut ist mit dem Namen ColumnResizeEnabled dynamisierbar.
[Link] ColumnFilterVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob eine Filterzeile zu jeder Tabellenspalte dargestellt werden soll oder
nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen ColumnFilterVisible dynamisierbar.
[Link] ToolbarOrderAndVisibility
String.
Das Attribut gibt die Reihenfolge der Werkzeugsymbole in der Werkzeugleiste an. Werden
einzelne Werte nicht angegeben, werden die entsprechenden Werkzeugsymbole nicht in
der Werkzeugleiste dargestellt. Die hier vorgenommenen Einstellungen beeinflussen auch
das Kontextmenü. In der nachstehenden Tabelle sind die Elemente mit ihren Symbolen und
Werten aufgeführt:
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben: 1;;3;4;;5;2.
Eine geänderte Reihenfolge der Werkzeugelemente würden z. B. folgende Werte ergeben:
2;;1;3;4;5. Ein doppeltes Semikolon oder der Wert 0 erzeugen in der Werkzeugleiste einen
senkrechten Trennstrich (Separator). Damit können Sie Werkzeugsymbole individuell in der
Werkzeugleiste gruppieren.
Voreinstellung: 1;;3;4;;5;;2
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarOrderAndVisibility dynamisierbar.
[Link] ToolbarVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Toolbar im Control angezeigt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja, die Toolbar wird verwendet bzw. angezeigt.
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarVisible dynamisierbar.
[Link] CommunicationChannel
String.
Definiert den Kommunikationskanal für das gewählte BATCH Projekt. Wählen Sie den
gleichen Kommunikationskanal, den Sie auch im Control "SIMATIC BATCH OS Master"
verwenden. Damit ist sicher gestellt, dass Sie die Daten für die Teilanlagenbelegung aus
dem entsprechenden BATCH Projekt beziehen.
Voreingestellter Wert = 1.
Das Attribut ist mit dem Namen CommunicationChannel dynamisierbar.
[Link] FilterOrderCategoryName
String
Das Attribut definiert den Filter der Spalte Auftragskategorie. Auf diese Weise können Sie die
angezeigten Chargen auf die im Filter angegebene Auftragskategorie beschränken. Folgende
Platzhalter sind möglich:
• ?: Platzhalter für genau ein Zeichen.
• *: Platzhalter für beliebig viele Zeichen.
Voreinstellung: Keine.
Das Attribut ist mit dem Namen FilterOrderCategoryName dynamisierbar.
[Link] FilterOrderName
String.
Das Attribut definiert den Filter der Spalte Auftrag. Auf diese Weise können Sie die
angezeigten Chargen auf den im Filter angegebenen Auftrag beschränken. Folgende
Platzhalter sind möglich:
• ?: Platzhalter für genau ein Zeichen.
• *: Platzhalter für beliebig viele Zeichen.
Voreinstellung: Keine.
Das Attribut ist mit dem Namen FilterOrderName dynamisierbar.
[Link] TabOrderAndVisibility
String.
Das Attribut definiert die Reihenfolge der Register und welche Register im OS Control
angezeigt werden. Wenn Sie im Attribut Werte weglassen, oder wenn Sie stattdessen einen
Wert mit negativem Vorzeichen verwenden, dann wird dieses Register nicht im OS Control
angezeigt.
Beispiel: 1;2;3;4;6;-5. Im OS Control "Process Cell" wird das Register "Favoriten" nicht
dargestellt. Die Register werden in folgender Reihenfolge von links nach rechts im OS Control
"Process Cell" angeordnet: Gesamtliste, Planungsliste, Statusliste, Ergebnisliste, Auftragsliste.
Werte der Voreinstellung: 1;2;3;4;5;6
Folgende Werte stehen zur Verfügung:
• 1 Register Gesamtliste
• 2 Register Planungsliste
• 3 Register Statusliste
• 4 Register Ergebnisliste
• 5 Register Favoriten. Das Register wird ohne Angabe des Werts immer angezeigt. Wenn das
Register nicht im OS Control dargestellt werden soll, dann muss explizit der Wert mit
negativem Vorzeichen angegeben werden.
• 6 Register Auftragsliste. Das Register wird ohne Angabe des Werts immer angezeigt. Wenn
das Register nicht im OS Control dargestellt werden soll, dann muss explizit der Wert mit
negativem Vorzeichen angegeben werden.
Das Attribut ist mit dem Namen TabOrderAndVisibility dynamisierbar.
[Link] TreeVisibile
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob ein Navigationsbereich im Control dargestellt werden soll oder
nicht. Im Navigationsbereich wird die Batch-Anlage mit deren Ordnern Auftragskategorie
und Aufträgen dargestellt. Im Prozessbetrieb lässt sich der Navigationsbereich bei gedrückter
linker Maustaste in der Größe anpassen.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen TreeVisible dynamisierbar.
[Link] ColumnWidth
String.
Das Attribut gibt die Breiten der Tabellenspalten folgender Register in den OS Controls an:
Gesamtliste, Planungsliste, Statusliste, Ergebnisliste und Favoriten. Die Spaltenbreiten für
die Tabellenspalten im Register "Auftragsliste" werden nach dem Trennzeichen "#" separat
angegeben. Die Angabe der Spaltenbreite ist unabhängig von der Spaltenanordnung. Die
Werte werden durch ein Semikolon getrennt eingegeben. Die voreingestellten Werte für die
Spaltenbreite sind:
[Link] ColumnOrderAndVisibility
String.
Das Attribut definiert die Reihenfolge und die Darstellung der Tabellenspalten für die Register
im OS Control.
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben:
1;2;3;4;5;6;18;7;17;8;9;10;15;11;16;12;13;14#1;2;3;4;5;6;7;8;9;10;11.
Durch Ändern der Reihenfolge der Werte erreichen Sie eine entsprechende Änderung der
Spaltenreihenfolge im OS Control.
Wenn Sie im Attribut Werte weglassen, dann werden die entsprechenden Spalten nicht
angzeigt.
Wenn Sie alle Werte aus dem Attribut löschen, dann werden die Spalten "Verkettung",
"Vorgänger","Nachfolger", "Produkt" und "Aktuelle Menge" trotzdem angezeigt.
Die Spalten "Verkettung", "Vorgänger", "Nachfolger", "Produkt" und "Aktuelle Menge" werden
durch die Eingabe der entsprechenden Werte mit negativem Vorzeichen im OS Control
ausgeblendet.
Spaltenüberschrift Wert
Charge 1
Auftragskategorie 2
Auftrag 3
ID der Charge 4
Grundrezept 5
Formula 6
Produkt 18 / -18
Status 7
Aktuelle Menge 17 / -17
Geplante Menge 8
Modus 9
Plan-Start 10
Startzeit 15
Plan-End 11
Endezeit 16
Verkettung 12 / -12
Vorgänger 13 / -13
Nachfolger 14 / -14
Seperator "#" -
Auftrag 1
Auftragskategorie 2
Status 3
Produkt 4
Geplante Menge 5
Spaltenüberschrift Wert
Aktuell geplante Menge 6
Aktuelle Menge 7
Einheit 8
Charge 9
Frühester Anfang 10
Spätestes Ende 11
[Link] ColumnResizeEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Spaltenbreite der Tabelle im Control vom Operator angepasst
werden kann, oder nicht. Bei der Einstellung Ja darf ein Operator die Spaltenbreite im
Prozessbetrieb anpassen.
Voreinstellung: Ja, die Spaltenbreite kann geändert werden.
Das Attribut ist mit dem Namen ColumnResizeEnabled dynamisierbar.
[Link] ColumnFilterVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob eine Filterzeile zu jeder Tabellenspalte dargestellt werden soll oder
nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen ColumnFilterVisible dynamisierbar.
[Link] ToolbarOrderAndVisibility
String.
Das Attribut gibt die Reihenfolge der Symbole in der Werkzeugleiste des OS Control an. Wenn
einzelne Werte nicht angegeben werden, dann werden die entsprechenden Symbole nicht in
der Werkzeugleiste dargestellt.
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben:
1;13;;18;17;...26. Eine geänderte Reihenfolge der Elemente würden z. B. folgende
Werte ergeben: 2;13;;17;...26. Zwei aufeinander folgende Semikolons oder der Wert
0 erzeugen einen senkrechten Trennstrich in der Werkzeugleiste. Damit können Sie
Werkzeugsymbole individuell zu Gruppen zusammenfassen. Die hier vorgenommenen
Einstellungen beeinflussen auch das Kontextmenü.
In der nachstehenden Tabelle sind die Elemente mit ihren Symbolen und Werten aufgeführt:
Charge stornieren 6
Charge sperren 7
Sperre aufheben 8
Charge starten 9
Aktualisieren 20
Öffnen mit BCC 21
Wechsel 24
25
23
26
Durch einen negativen bzw. positiven Wert können Sie vorgeben, ob die Funktion
"Automatisch ausdocken" standardmäßig verwendet wird oder nicht. Beispiel: Geben Sie
beim Attribut für die Funktion "Automatisch ausdocken" statt dem vorgegebenen Wert 22
den Wert -22 ein, dann wird die Schaltfläche im OS Control gedrückt dargestellt, d. h. das OS
Control wird automatisch ausgedockt dargestellt.
Voreinstellung: 1;22;24;25;23;26;2;3;4;5;6;7;8;9;10;11;12;13;14;15;16;17;19;18;20;21
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarOrderAndVisibility dynamisierbar.
[Link] ToolbarVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Toolbar im Control angezeigt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja, die Toolbar wird verwendet bzw. angezeigt.
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarVisible dynamisierbar.
Voraussetzungen
• Im Engineering-System muss in der PC-Station des Web-Servers ein SIMATIC BATCH Client
projektiert, übersetzt, geladen usw. sein.
• Die Rollen und Rechte müssen eingerichtet werden (siehe "Rolle und Rechte").
• Das PlugIn muss installiert sein (siehe Absatz "PlugIn").
• Auf dem SIMATIC BATCH Server ist die erforderliche Anzahl an License Keys "BATCH Web
Client" installiert.
• Die Basisanforderungen für Web-Option für OS sind erfüllt.
Informationen zur Rolle und zum Recht und zum PlugIn finden Sie in den nachfolgenden
Absätzen.
Hinweis
Alle Anwender, unabhängig von ihrem konkreten Benutzer-Login, arbeiten im Web Client mit
diesen Rechten.
Auch wenn der Anwender im SIMATIC BATCH System in anderen Gruppen Mitglied ist und ggf.
mehr oder weniger Rechte hat, hat das im Web Client keine Auswirkungen.
Für die Festlegung der Rechte wählen Sie Menübefehl Extras > Rechteverwaltung im
Bereich "WebClientUser" in Register "Einzelrechte".
Im Web Client werden für die Bedienung der OS Controls immer die Rechte der Rolle
"WebClientUser" verwendet. Alle Benutzer arbeiten mit demselben "virtuellen" Benutzer und
somit auch mit denselben Rechten.
Alle Bedienungen auf OS Control im Web Client werden mit dem angemeldeten Benutzer
verknüpft. Die Daten in Audit Trails, Logs usw. stammen vom tatsächlich angemeldeten
Benutzer.
Sie können keinen Superuser-Status im Web Client erhalten. Somit können keine
Bedienungen vorgenommen werden, die nur für Benutzer erlaubt sind, die in einer
Superuser-Rolle Mitglied sind. Das gilt auch dann, wenn der angemeldete Benutzer in
SIMATIC BATCH einer Superuser-Rolle angehört. Dies wird bei einer Anmeldung im Web Client
nicht berücksichtigt.
PlugIn
Installieren Sie auf dem Web Client für SIMATIC BATCH zusätzlich das PlugIn "SIMATIC Batch OS
Controls".
Besonderheiten
• Der Name des angemeldeten Benutzers wird im Web Client angezeigt.
• Wenn Sie die WinCC-Option "WinCC/Audit" verwenden, wird im Audit der Name des
angemeldeten Benutzers angezeigt.
• Die Performance auf einem Web Client ist abhängig von äußeren Faktoren und liegt
typischerweise unter der Performance eines normalen Clients.
Äußere Faktoren sind zum Beispiel:
– Last auf dem Server
– Netzauslastung
– Mengengerüst
• Die Kontextmenübefehle "Drucken, Druckvorschau, SFC-Visualisierung Übersicht, SFC-
Visualisierung Ausschnitt" stehen auf einem Web Client nicht zur Verfügung.
• Ein Web-Client verbindet sich immer nur mit dem PCS 7 Projekt des Web-Servers. Wenn in den
Eigenschaften der OS-Controls andere Projekte angegeben sind, werden diese Angaben im
Web-Umfeld nicht beachtet.
Weitere Information
Informationen zu Benutzerrechten finden Sie im Abschnitt "Festlegen der Benutzerrechte
(Seite 314)".
Informationen zu Software-Bestandteilen, Einsatzbereichen, Aufbaumöglichkeiten und
Inbetriebnahme von Web-Option finden Sie im Handbuch Prozessleitsystem PCS 7; Web-
Option für OS.
Informationen zu den Lizenzen finden Sie im Abschnitt "Lizenzen (Seite 98)".
Einleitung
In den nachfolgenden Kapiteln sind Unterschiede zwischen dem BATCH Control Center
(BatchCC) und den BATCH OS Controls beschrieben:
• Zusätzliche Funktionen in den BATCH OS Controls (Seite 750)
• Nicht verfügbare Funktionen in den BATCH OS Controls (Seite 751)
• Unterschiede zwischen BatchCC und BATCH OS Controls (Seite 753)
BATCH OS Controls
Die BATCH OS Controls geben dem Anwender die Möglichkeit, den Chargenprozess direkt aus
den Prozessbildern zu beobachten und zu steuern, ohne eine zusätzliche BATCH-Applikation
aufzurufen.
Sie sind für den reinen Anlagenbetrieb in Runtime vorgesehen und haben daher im
Gegensatz zum Batch Control Center eingeschränkte Bedienmöglichkeiten.
Weitere Information
Weitere Informationen zum BATCH Control Center finden Sie im Abschnitt "BATCH Control Center
(Seite 277)".
Weitere Informationen zu den BATCH OS Controls finden Sie im Abschnitt "BATCH OS Controls
(Seite 643)".
Funktion Beschreibung
Teilanlagenliste mit RUP/ROP Die aktuelle Belegung einer Teilanlage wird angezeigt, bis diese erneut
belegt wird.
Über das Kontextmenü der Teilanlage können weiterführende Funktio‐
nen aufgerufen werden.
Freigabe und Wartungsmo‐ Über BATCH OS Controls können Sie Folgendes für Teilanlagen ausfüh‐
dus für Teilanlagen ren:
• Wartungsmodus ein-/ausschalten
• Freigabe ein-/ausschalten
Scripting/Konfigurationsmög‐ Die BATCH OS Controls sind als ActiveX-Komponenten realisiert und kön‐
lichkeiten nen in Prozessbildern eingebaut werden.
Dadurch stehen weitreichende Möglichkeiten der Parametrierung zur
Verfügung.
Auf BATCH OS Controls kann auch mit Hilfe von OS-Scripting zugegriffen
werden.
Protokollierung der Aktionen Nur in BATCH OS Controls werden die Aktionen der Anwender in einer
Liste protokolliert. Diese Liste wird beim Bildwechsel gelöscht und neu
generiert.
Parameterübersicht bei linea‐ Es gibt eine spezielle tabellarische Darstellung für Rezepte, die linear
ren Rezepten (Autofokus) aufgebaut sind.
Lineare Rezepte mit Verzweigungen, Schleifen, o. ä. sind möglich.
Funktion Beschreibung
Elektronische Signatur Keine Projektierung und Eingabe von elektronischen Unterschriften
Falls eine elektronische Unterschrift angefordert ist, wird eine Meldung
mit dem Hinweis auf die projektierte elektronische Unterschrift ange‐
zeigt.
Aktualisieren der Anlage Menübefehl ist nicht verfügbar
Eine Hinweisbox, dass ein Aktualisieren der Anlage notwendig ist (neue
Daten wurden von der ES geladen), wird nicht angezeigt.
Strukturänderung (OSC) Menübefehl ist nicht verfügbar
Rechte-/Benutzerverwaltung Menübefehl ist nicht verfügbar
Die Rechte werden nicht angezeigt und können nicht bearbeitet werden.
Projekt-/Benutzereinstellun‐ Menübefehl ist nicht verfügbar
gen Die Projekt-/Benutzereinstellungen werden nicht angezeigt und können
nicht bearbeitet werden.
Backup/Restore Menübefehl ist nicht verfügbar
Exportieren/Importieren Menübefehl ist nicht verfügbar
Neutrale Ordner Im BatchCC angelegte und angezeigte neutrale Ordner unterhalb der
obersten "Aufträge"-Ebene werden nicht angezeigt und können nicht
bearbeitet werden.
Flache Rezepte (Chargenpla‐ Die grafische Darstellung der Inhalte von flachen Rezepten ist nicht mög‐
nung) lich.
Nur die Chargenköpfe sind sichtbar. Am Kopf werden z. B. Parameter
angezeigt.
Menübefehle auf Chargenebene sind möglich.
Hinweis
Operatoranweisungen werden nicht unterstützt.
Verkettung und Teilanlagen‐ Kein Gantt-Diagramm für Verkettung und Teilanlagenbelegung
belegung Alternative Darstellungen in Tabellenform sind möglich.
Bibliotheken Die Bibliotheken werden nicht angezeigt.
Formulas/Formula-Kategori‐ Formulas/Formula-Kategorien können nicht bearbeitet werden.
en Nur die Auswahl z. B. beim Erstellen einer neuen Charge ist möglich.
Anzeige der Elemente, die ak‐ Menübefehl ist nicht verfügbar
tuell in Bearbeitung sind
Rezepte/Bibliotheken verglei‐ Menübefehl ist nicht verfügbar
chen
Rezepte/Bibliotheken/Formu‐ Menübefehle bzw. Elemente sind nicht verfügbar
las/Formula-Kategorien/Stof‐
fe bearbeiten (Anlegen, Öff‐
nen, Freigeben, Freigabe auf‐
heben, ...)
Logbuch Menübefehl ist nicht verfügbar
PCS 7 OS-Meldungen kom‐ Menübefehl ist nicht verfügbar
mentieren
Detaillierte Info bei einer Plausibilitätsfehler werden nicht im Detail angezeigt, sondern nur als
Chargenfreigabe allgemeine Fehlermeldung.
Funktion Beschreibung
Charge erzeugen: Menübefehl ist nicht verfügbar
Automatische Berechnung
der Chargenanzahl inkl. Men‐
ge
Charge als Rezept speichern Menübefehl ist nicht verfügbar
Warte-NOPs Die Laufzeit kann nicht geändert werden.
Register "Messstellen" Das Register wird nicht im Control "SIMATIC BATCH OS Properties" für
Rezeptobjekte des Steuerrezepts angezeigt.
Charge als Baumdarstellung Innere Elemente einer Charge wer‐ Nur der Rezeptkopf bzw. Chargen‐
den in einer Baumansicht darge‐ kopf wird angezeigt.
stellt.
Fragestellung
Wie kann ich einen SIMATIC BATCH Server in den Urzustand zurückversetzen?
Ziel
Ziel ist es, mit dem Befehl Extras > Restore eine zuvor erstellte Backup-Datei der Rezeptdaten
auf dem SIMATIC BATCH Server wieder herzustellen.
Voraussetzungen
• Die Datenbank des SIMATIC BATCH Servers muss leer bzw. noch nicht vorhanden sein.
• Sie haben im BatchCC mit dem Befehl Extras > Backup eine Backup-Datei erstellt.
• Benötigte Chargendaten müssen Sie vorher im BatchCC archivieren. Sie sind nicht
Bestandteil der Backup-Datei.
Vorgehen
1. Beenden Sie anlagenweit alle SIMATIC BATCH Applikationen und beenden Sie den BATCH
Start-Koordinator. Rechter Mausklick auf das entsprechende Symbol in der Taskleiste >
Beenden. Damit ist gesichert, dass keine BATCH-Prozesse den Löschvorgang in folgendem
Schritt verhindern.
2. Löschen Sie auf den SIMATIC BATCH Server im frei gegebenen BATCH Ordner "sbdata" die
folgenden Ordner. Sie finden den BATCH-Ordner "sbdata", abhängig von der Installationsart
und dem eingesetzten Betriebssystem wie folgt. Den Ordnerpfad zum BATCH Freigabeordner
finden Sie wie folgt: Öffnen Sie in der Computerverwaltung den Ordner "Freigaben" unter
System > Freigegebene Ordner > Freigaben.
– Löschen Sie den Ordner "EDS" (auf einem "Verteilten System" ist dieser auf dem OS-Server
abgelegt).
– Löschen Sie den betreffenden Projektordner "SB8_*".
Bei mehreren BATCH Projektordnern kann das entsprechende Projekt gemäß den
Einträgen in der "SB8_*.INI"-Datei in den Zeilen "PCellName" und "ProjectName"
überprüft werden.
3. Führen Sie im Redundanzfall Schritt Nr. 1 und 2 auch auf dem redundanten SIMATIC BATCH
Server aus.
4. Laden Sie die Batch Daten von der ES (SIMATIC Manager) im BATCH-Projektierungsdialog auf
den/die BATCH Server. Damit wird ein neuer Projektordner erzeugt: "SB8_*".
5. Starten Sie den BATCH Start-Koordinator. Start > SIMATIC > BATCH > BATCH Start-Koordinator.
6. Aktivieren Sie den BATCH Start-Koordinator. Rechter Mausklick auf das entsprechende
Symbol in der Taskleiste > Hoch-, Runterfahren > Start. Abhängig von Ihrer Einstellung im
BATCH Start-Koordinator kann dieser auch automatisch gestartet werden.
7. Starten Sie das BatchCC und laden Sie die zuvor gesicherten BATCH-Projektdaten (Backup-
Datei) mit dem Befehl Extras > Restore.
Ergebnis
Sie haben den SIMATIC BATCH Server in den Urzustand versetzt und anschließend mit den
Projektdaten aus der Backup-Datei neu geladen.
Siehe auch
Restore (Menü Extras) (Seite 1098)
Projektdatenbank
Die BATCH-Projektdatenbank wächst ständig durch Ihre Eingaben und Projektierungen. Ein
Anwachsen der Datenbank beeinflusst die Reaktionszeit, mit der die Daten aus der Datenbank
gelesen werden und verlangsamt Ihr System. Um dies zu verhindern, können Sie nicht benötigte
Datensätze aus der Datenbank entfern.
Tipps:
• Schließen Sie beendete Chargen ab. Befehl im Kontextmenü: Schließen
• Archivieren Sie abgeschlossene Chargen. Befehl im Kontextmenü: Archivieren
• Löschen Sie archivierte Chargen. Befehl im Kontextmenü: Löschen des Objektes.
• Folgende Einstellungen in den Projekteinstellungen im Register "Chargen" im BatchCC
leisten die oben aufgeführten Punkte automatisch:
– Chargen automatisch Abschließen und archivieren
– Archivierte Chargen automatisch löschen
– Löschen von beendeten, nicht archivierten Chargen erlauben. Beachten Sie, dass bei
dieser Einstellung die Charge nicht archiviert wurde und damit die Chargendaten nicht
mehr verfügbar sind.
Unter dem Begriff "Parameter", der in der Tabelle verwendet wird, werden nur BATCH
relevante Parameter, wie Fahrweisen und Sollwerte, verstanden.
Hinweis
Grundsätzlich sind bei Änderungen am Projekt Abstimmungen mit allen am Projekt beteiligten
Projekteuren erforderlich.
%DWFK
(QJLQHHULQJQGHUXQJHQ
DQGHU0HOGHSURMHNWLHUXQJ"
MD 0DQXHOOHV
$QSDVVHQGHU%DWFK
7\SHQ".HLQ$EELOGLP
&)&
%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ
=XPEHWUHIIHQGHQ3URMHNW
%DWFK7\SHQJHQHULHUHQ
%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ
%DWFK$QODJH!0HOGXQJHQ
¾EHUWUDJHQ
%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ
%DWFK$QODJHODGHQ
%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ
%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ $6ODGHQ QXUEHWURIIHQHV
%DWFK$QODJHODGHQ $6LQNOXVLYH'%V
%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ %$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ
$6ODGHQ QXUEHWURIIHQHV $6ODGHQ QXUEHWURIIHQHV
$6LQNOXVLYH'%V $6LQNOXVLYH'%V
%DWFK&&$NWXDOLVLHUHQGHU
$QODJH
=XVW¦QGHYRQ(OHPHQWHQLP
%&&XQGYRQ&KDUJHQVLHKH
IROJHQGH%HVFKUHLEXQJ
(QGH
6WDUW
3&6(QJLQHHULQJ
(6
&)&6)&
%DWFK(QJLQHHULQJ QGHUXQJ"
QGHUXQJHQDQGHU
%DWFK$QODJH"6,0$7,& MD
6WDWLRQHQ
&)&6)&¾EHUVHW]HQ
XQGODGHQ
MD
QGHUXQJHQ:LQ&&UHOHYDQW" QHLQ
$WWULEXWH0HOGHWH[WH
9DULDEOHQDUFKLY
6)&/RJLN
MD
26¾EHUVHW]HQ
QGHUXQJHQ%$7&+UHOHYDQW"
6)&6FKQLWWVWHOOHPLW6ROOZHUWHQ QHLQ
XQG)DKUZHLVHQ0D¡HLQKHLWHQ
0HVVVWHOOHQW\SHQ
8QLW%DXVWHLQ
MD
1XU%$7&+LQVWDQ]VSH]LILVFKH MD
QGHUXQJHQ")DKUZHLVHQ¦QGH
UXQJHQ6ROOZHUWJUHQ]HQ
+/XQG//
QHLQ
%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ
=XPEHWUHIIHQGHQ3URMHNW
%DWFK7\SHQJHQHULHUHQ
%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ
%DWFK7\SHQSURSDJLHUHQ
%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ
%DWFK,QVWDQ]HQ]XVDPPHQ
I¾KUHQ¾EHUVHW]HQ
QGHUXQJHQGHU6 QHLQ
9HUELQGXQJ"
MD
$OOH266HUYHULQNO QHLQ
UHGXQGDQWHSURMHNWLHUW"
266HUYHULQ0XOWL
MD 3URMHNW
+:.RQILJXQG1HW3UR
NRQILJXULHUHQLQNO
PDQXHOOHP$QOHJHQGHU
QHXHQ69HUELQGXQJ
PLWGHUVHOEHQ,'EHL
UHGXQGDQWHP266HUYHU
QHLQ
5HGXQGDQWHU%DWFK
6HUYHU"
%DWFK6HUYHULQ0XOWL
MD
3URMHNW
+:.RQILJNRQILJXULHUHQ
LQ1HW3URZHUGHQ
69HUELQGXQJHQ
DXWRPDWLVFKDQJHOHJW,P
%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLD
ORJ
$NWXDOLVLHUHQGHU(LQVWHO
OXQJHQ
69HUELQGXQJ %$7&+
0DQXHOOH QHLQ I¾UHLQQHXHV$6RGHU $6EDVHG
69HUELQGXQJ" HLQHQUHGXQGDQWHU6HUYHU"
5&RGHU%$7&+
$6EDVHG"
MD
5&6
%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ
1HXH69HUELQGXQJDXI
EHWURIIHQHV$6XQG6HUYHU
ODGHQ
Bild 14-3 SIMATIC BATCH Vorgehensweise 3
Allgemeine Information
Zu allen Schnittstellenänderungen erscheinen Warndialoge, in denen Sie auf mögliche
Konsequenzen hingewiesen werden.
Änderungen an SFC-Typen ohne Schnittstellenänderungen haben keine Auswirkungen auf
laufende Chargen in SIMATIC BATCH.
Spezialfall
Wenn Sie einen Rezeptschritt mit einem selbst erstellten Anwenderbaustein (SCL-Code)
verschalten möchten, orientieren Sie sich bitte an der nachfolgenden Beschreibung.
Funktionsbeschreibung
Über den IEPH-/IEOP-Baustein werden die Steuerbefehle der Chargensteuerung an den
Anwenderbaustein (Grundfunktionsbausteine) weitergeleitet und die Statusmeldungen des
Anwenderbausteins im Statuswort des IEPH-/IEOP-Bausteins für die Chargensteuerung
aufbereitet.
Der Anwenderbaustein enthält die Statusbearbeitung einer Technischen Funktion. Der
interne Algorithmus erlaubt nur die nachfolgend beschriebenen Statusübergänge.
Hinweis
Das Anwenderprogramm muss sich genau an diese Vorgaben halten, damit SIMATIC BATCH die
"Technische Funktion" gemäß den BATCH Spezifikationen bearbeiten kann.
Der Anwenderbaustein muss im gleichen Zyklus wie der zugehörige IEPH-/IEOP Baustein
bearbeitet werden.
3&626 6,0$7,&%$7&+
:LQ&&'DWD0DQDJHU
6WUXFW6%B,(3+,QVWDQFHB[ &RPPDQGEXIIHU
3/& 5HFHLYHEXIIHU
,(3+,(23 8VHUEORFN
4%$B(1 %$B(1
467$57 67$57
4+2/' +2/'
45(6(7 5(6(7
47(50 &203/(7(
4&217 &217
967(3B12 67(3B12
9%$B,' %$B,'
9%$B1$0( %$B1$0(
Hinweis
Das Statuswort BA_STATE kann einen ISA 88 Status und weitere Betriebszustände, z. B.
Automatik oder Manuell enthalten. Das gleichzeitige Anstehen von mehreren ISA-88 Zuständen
ist nicht möglich. Der kontinuierliche Betrieb (Weiterlaufen) darf nur im Status Bereit zum
Beenden gesetzt sein.
67$57
5(680(
+(/'
%$B67$7( [
5(680,1* +2/',1*
+2/' +2/'
5($'<72
QRQVHOIWHUPLQDWLQJ &203/(7(
%$B67$7( [
,'/( 5811,1*
%$B67$7( [ 67$57 67$57,1* %$B67$7( [
&217,18286
&217 &203/(7(
&217 %$B67$7(
[
VHOIWHUPLQDWLQJ &203/(7,1*
6723 $%257
67233,1* $%257,1*
&203/(7('
%$B67$7( [
67233(' $%257('
%$B67$7( [ %$B67$7( [
5(6(7
/HJHQG
2SHUDWLRQ
,6$VWDWH
[+H[DGHFLPDO'DWD &DVHGLIIHUHQWLDWLRQ
6SHFLDO&DVH
7UDQVLWLRQDOVWDWH
&RQWLQXRXV
Einleitung
Transferparameter verwenden Anlagenpunkte vom Typ "LOCATION" (Source, Via, Dest). Der
Begriff Anlagenpunkte definiert Eingangs- und Ausgangsstellen an Teilanlagen, z. B. das
Auslassventil eines Tanks.
Zuvor definierte Anlagenpunkte können Sie in einem Rezept als Transferparameter
auswählen und dessen eindeutiger Wert kann im Chargenbetrieb in Ihrem
Automatisierungsprogramm weiter verwendet werden.
Projektierung
1. Anlagenpunkte werden als Ausrüstungseigenschaft vom Datentyp "LOCATION" in den
globalen Deklarationen unter Ausrüstungseigenschaften im SIMATIC Manager angelegt. Als
weitere Eigenschaft stehen Ihnen die Einstellungen "Source", "Via" und "Dest" (Destination)
zur Verfügung. Ein Anlagenpunkt kann alle Eigenschaften aufweisen (Source, Via, Dest).
2. In den Ausrüstungseigenschaften einer Teilanlage (Technologische Sicht) legen Sie eine
neue Instanz des Anlagenpunktes über eine neue Ausrüstungseigenschaft an. In den
Objekteigenschaften ordnen Sie unter Typ, den globalen Anlagenpunkt zu. Jetzt wird das
Objekt instanziert und erhält einen anlagenweit eindeutigen Wert bzw. eine Nummer.
3. Öffnen Sie den SFC-Typ, bzw. den Schnittstellenbaustein der entsprechenden Technischen
Funktion, in der Sie den Transferparameter verwenden möchten. Legen Sie in den
Merkmalen einen neuen Sollwert an. Vergeben Sie in der neuen Deklarationszeile einen
Namen und wählen Sie den entsprechenden Transferparameter in der Spalte "Datentyp". Bei
einer Aktualisierung im CFC-Plan der Technischen Funktion wird der Baustein um die neuen
Eingänge/Ausgänge erweitert.
4. Nach abgeschlossenem Engineering von AS, PCS 7 OS und BATCH können Sie die angelegten
Transferparameter bei der Rezepterstellung verwenden und die instanzierten
Anlagenpunkte zuordnen.
Ergebnis
Im Chargenbetrieb wird der Wert des Anlagenpunktes durch den Transferparameter an die
entsprechende Technische Funktion geschrieben. Den am entsprechenden Bausteinausgang
anstehenden Wert können z. B. bei der Wegesteuerung von SIMATIC Route Control verwenden.
Weitere Information
Darstellung von Transferparametern (Seite 700)
Dialog "Anlagenpunkte" (Seite 945)
Register "Transferparameter" (Seite 876)
Typen von Anlagenpunkten für Transferparameter auswählen (Seite 633)
14.6 Wie verwende ich S7-PLCSIM bei SIMATIC BATCH für den AS-
basierten Betrieb?
S7-PLCSIM
In S7-PLCSIM können Sie Ihr STEP 7-Anwenderprogramm in einer simulierten
speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) ausführen und testen.
Mit wenigen Anpassungen ist es auf einem Einplatzsystem möglich, ein bestehendes PCS
7-Projekt mit SIMATIC BATCH für die Verwendung mit S7-PLCSIM einzurichten.
Hinweis
Simulation nur für Testzwecke
Alle nachstehend genannten Einstellungen gelten ausschließlich für die Simulation zu
Testzwecken auf einem Einplatzsystem ohne Anschluss an reale Automatisierungssysteme.
Wenn Sie nach einer Testsimulation wieder in den Anlagenbetrieb wechseln möchten, müssen
Sie ggf. alle beschriebenen Vorgehenspunkte in umgekehrte Reihenfolge rückgängig machen.
Hinweis
TCP/IP
S7-PLCSIM kann nur über eine S7-Verbindung kommunizieren, die auf dem TCP/IP-Protokoll
basiert.
Ziel
Ziel ist es, im BatchCC Chargenabläufe zu Testzwecken zu bedienen und zu beobachten, deren
Rezeptlogik im Automatisierungssystem abläuft und in S7-PLCSIM simuliert wird.
Voraussetzungen
• Installation SIMATIC PCS 7 Option S7-PLCSIM V5.4 SP5 Upd1
• Ein im SIMATIC Manager geöffnetes PCS 7-Projekt mit SIMATIC BATCH
• Grundrezept, das Teilrezeptprozeduren enthält, die im AS ausgeführt werden
Vorgehen
1. Klicken Sie im SIMATIC Manager auf den Menübefehl Extras > Baugruppen simulieren.
Damit wird S7-PLCSIM gestartet. Wählen Sie in der Auswahlliste die Verbindungsart "PLCSIM
(TCP/IP)" und stellen Sie im Menü > Ausführen > Position Schlüsselschalter auf RUN-P.
2. Öffnen Sie HWKonfig zu Ihrem AS. Öffnen Sie die Objekteigenschaften zum konfigurierten
Kommunikationsprozessor und überprüfen Sie im Register "Optionen", ob die Option
"Projektierungsdaten in der CPU speichern" aktiviert ist. Diese Einstellung ist für S7-PLCSIM
zwingend notwendig.
3. Übersetzen Sie die Hardware-Konfiguration und laden Sie sie nach S7-PLCSIM. Nach dem
Laden wird in der Statuszeile des SIMATIC Managers die in S7-PLCSIM eingestellte
Verbindungsart übernommen und angezeigt.
4. Öffnen Sie NetPro. Speichern und übersetzen Sie Ihre Netzkonfiguration. Anschließend
markieren Sie Ihr AS und laden die markierte Station ebenfalls nach S7-PLCSIM. Die PC-
Station muss nicht geladen werden, da die Kommunikation zum AS nicht über den
Komponenten Konfigurator gesteuert wird. Beenden Sie Netpro und HWKonfig.
5. Öffnen Sie einen CFC-Plan und übersetzen Sie ihr gesamtes Programm. Nach dem Laden der
CFC-Pläne in das AS beenden Sie CFC.
6. Markieren Sie in Ihrer PC-Station die PCS 7 OS und übersetzen Sie diese. Klicken Sie dabei im
Assistent auf die Schaltfläche "Verbindung". Im Dialog "Netzverbindung auswählen" prüfen
bzw. wählen Sie in der Spalte "WinCC Unit" TCP/IP für das Subnetz Ethernet und klicken auf
"OK". Führen Sie anschließend alle weiteren Schritte im Assistent durch und klicken Sie am
Ende auf "Übersetzen".
7. Öffnen Sie die PCS 7 OS und kontrollieren Sie im WinCC Explorer, ob die neue
Verbindungseinstellung übernommen wurde. Hierzu markieren Sie im Variablenhaushalt >
SIMATIC S7 Protokoll Suite die Kanal Unit TCP/IP und klicken im Kontextmenü auf
"Systemparameter". Wechsel Sie in das Register "Unit" und überprüfen Sie, ob in der
Auswahlliste unter "Logischer Gerätename" "[Link].1" eingestellt ist. Ist dies nicht der
Fall, wählen Sie aus der Klappliste den entsprechenden Eintrag (siehe in der Statusleiste im
SIMATIC Manager) und übernehmen die Einstellung.
8. Öffnen Sie im SIMATIC Manager den BATCH-Projektierungsdialog und führen Sie alle
notwendigen BATCH Projektierungen durch.
9. Markieren Sie in den Anlagendaten Ihr AS. Aktivieren Sie in den Eigenschaften die Option
"Simulation (TCP/IP) ein/aus". Danach laden Sie den SIMATIC BATCH Server. Achten Sie
darauf, dass für die AS-basierte Betriebsart der Speicherausbau Ihrer CPU und die davon für
die Rezeptlogik verwendete Belegung eingetragen bzw. ausgewählt sind.
[Link] Sie die Simulation über den Menübefehl Simulation > Zielsystem speichern
unter.
[Link] die S7-Verbindung zum AS aufgebaut werden kann, muss der Dienst "SIMATIC BATCH
Server Control Service" nicht im Systemkontext, sondern im Benutzerkontext manuell
gestartet werden.
– Öffnen Sie dazu den Dialog "Services" über Start > Ausführen unter Angabe von
"[Link]".
– Doppelklicken Sie auf den Dienst "SIMATIC BATCH Server Control Service".
– Wechseln Sie in das Register "Allgemein".
– Wählen Sie aus der Klappliste den Starttyp "Manuell".
– Wechseln Sie in das Register "Anmelden".
– Aktivieren Sie das Optionsfeld "Dieses Konto".
– Klicken Sie auf die Schaltfläche "Durchsuchen ...".
– Geben Sie im Eingabefeld den lokalen Administrator der Arbeitsgruppe oder der Domäne
aus Ihrer Windows Benutzerverwaltung ein.
– Klicken Sie auf die Schaltfläche "Name überprüfen".
Der hier ausgewählte Benutzer muss auch für die Windows-Anmeldung zur Verwendung
von PLCSim genutzt werden.
– Klicken Sie auf die Schaltfläche "OK".
– Schließen Sie alle geöffneten Dialoge.
12.Für die Betriebssysteme Windows Server und Windows 7 muss der BATCH Control Server so
modifiziert werden, dass er nicht vom Start-Koordinator im System-Modus, sondern als
interaktiver Benutzer gestartet wird.
– Öffnen Sie dazu den Dialog "Eigenschaften von "Bfserverhostx" über Start > Ausführen
unter Angabe von "dcomcnfg".
– Markieren Sie die DCOM-Konfiguration "Bfserverhostx".
– Klicken Sie im Kontextmenü auf "Eigenschaften".
– Wechseln Sie in das Register "Identität".
– Aktivieren Sie die Option "Interaktiver Benutzer".
– Beenden Sie den Dialog mit "OK".
13.Führen Sie einen Neustart des PCs durch.
14.Öffnen Sie den Dialog "Services" über Start > Ausführen unter Angabe von "[Link]".
[Link] Sie den Dienst "SIMATIC BATCH Server Control Service".
Dieser Schritt muss nach jedem Neustart des PCs erneut erfolgen.
[Link] erneutem Start von BATCH Runtime starten Sie das BatchCC.
17.Führen Sie zur Datenübernahme eine Anlagenaktualisierung durch.
[Link] Sie eine neue Charge an, in der ein Steuerrezept verwendet wird in dem
Teilrezeptprozeduren im AS ausgeführt werden.
[Link] Sie die Charge frei.
[Link] Sie die Charge zu Simulationszwecken.
Ergebnis
Sie haben Ihr Anwenderprogramm in S7-PLCSIM simuliert.
Voraussetzungen
• Es wurde eine Software-Aktualisierung und eine Projektaktualisierung durchgeführt.
• Sie verwenden BATCH Bausteine aus der aktuellen Bausteinbibliothek.
3. Wählen Sie danach den Wert der Aufzählung, z. B. clean und beenden Sie den Dialog.
4. Übersetzen und Laden Sie die CFC-Pläne und beenden Sie danach CFC.
PCS 7 OS
1. Übersetzen und Laden Sie Ihre PCS 7 OS.
2. Starten Sie auf der PCS 7 OS den Prozessbetrieb.
8. Speichern Sie Ihr Grundrezept und geben Sie es frei für die Produktion. Das fertige
Grundrezept kann wie folgt aussehen:
Hinweis
Fahrweisenzuordnung am Baustein IEPAR_ENUM
• Es darf nur einen dynamischen Fahrweisenparameter geben. An jedem Baustein
IEPAR_ENUM muss derselbe Fahrweisendatentyp am Anschluss "SP_VAL" ausgewählt
werden.
• Der Anschluss "SP_VAL" eines in einem Plan verschalteten Schnittstellenbausteins
IEPAR_ENUM muss stets einer Aufzählung bzw. einem Fahrweisendatentyp zugeordnet
werden.
In beiden Fällen meldet die Plausibilitätsprüfung im BATCH-Projektierungsdialog einen Fehler,
der vor dem Laden beseitigt werden muss.
Voraussetzungen
• Es wurde eine Software-Aktualisierung und eine Projektaktualisierung durchgeführt.
• Sie verwenden BATCH Bausteine aus der aktuellen Bausteinbibliothek.
7. In dem sich öffnenden Dialog legen Sie fest, welcher Parametergruppe Sie welche Parameter
zuordnen möchten. Weitere Informationen erhalten Sie in der Online-Hilfe. Beim Rezept
Engineering werden zu einer ausgewählten Parametergruppe nur die hier markierten
Parameter zur Verfügung gestellt.
Hinweis
Die hier getroffene Auswahl bezieht sich immer auf die gesamte Batch-Anlage.
8. Laden Sie Ihre Anlagendaten auf den BATCH Server. Markieren Sie dazu Ihre Anlage und
wählen Sie im Kontextmenü "Laden".
Rezept Engineering
1. Stellen Sie sicher, dass das Projekt auf der PCS 7 OS und auf dem BATCH Server aktiviert wurde
und öffnen Sie dann das BatchCC.
2. Aktualisieren Sie im BatchCC die Anlagendaten.
3. Markieren Sie ein bestehendes Grundrezept und heben Sie ggf. dessen Freigabe auf. Öffnen
Sie es dann im Rezepteditor.
4. Im Rezepteditor wird nun das bestehende Grundrezept um einen Parameterschritt und eine
Parameterabfrage beispielhaft erweitert. Das bedeutet, die Teilrezeptprozedur Reactor R501
wird bearbeitet.
5. Fügen Sie eine Rezeptfunktion ein. Wählen Sie in den Eigenschaften unter Funktion
"Teilanlage (Unit)" und bei Fahrweise eine der projektierten Fahrweisen aus.
6. Wechseln Sie in das Register "Parameter". Hier stehen Ihnen die im Basis Engineering
angelegten Parameter für die Eingabe und Auswahl von Werten zur Verfügung. Die
eingegebenen Werte werden durch die Chargensteuerung an den Prozess übergeben und
können verwendet werden.
7. Sie können die von der Chargensteuerung übergebenen Werte aus einem Parameterschritt,
hier "set_state", in Transitionsbedingungen abfragen und dadurch den Chargenablauf von
den dynamischen Werten an der Teilanlage, hier R501, Name: UnitStatus_Param. Ein um
diese Funktionalität erweitertes Grundrezept kann wie folgt aussehen. In den Transitionen
werden die Werte an der Teilanlage in Bedingungen abgefragt. Abhängig vom Wert werden
die nachfolgenden Schritte ausgeführt oder in einem Alternativzweig umgangen.
Ergebnis
Voraussetzungen
• An die zur Auswahl stehenden Teilanlagen werden dynamisch Parameter aus der
Chargensteuerung oder aus dem Prozess, z. B. Messfühler, übergeben. In unserem Beispiel
wird am Reactor R501 der Wert des Eingangs "UnitStatus" auf "Clean" gesetzt und der Wert
bei Reactor R502 auf "Dirty".
• An den möglichen Teilanlagen wurden die entsprechenden IEPAR Parameterbausteine
projektiert.
• Alle Engineering Daten wurden übersetzt und geladen und stehen Ihnen aktualisiert im
BatchCC zur Verfügung.
Vorgehen
1. Öffnen Sie ein bestehendes Grundrezept in Rezepteditor. Beachten Sie, dass die Freigabe
aufgehoben ist.
2. Öffnen Sie die Kopfparameter des Rezepts und wechseln Sie in das Register "Belegungen".
Aktivieren Sie das Optionskästchen "Bedingung", bei der Teilanlage "Reactor". Erst dadurch
können Sie an der Teilanlage im Grundrezept eine Bedingung für die Teilanlagenbelegung
definieren.
3. Markieren Sie die Teilanlagenrezeptprozedur, hier "Reactor", auf der Sie die Bedingung für die
Belegung einbauen möchten. Im Register "Belegung" wählen Sie als Strategie "Am längsten
nicht benutzt". Damit wird eine der beiden Teilanlagen belegt, auch wenn beide möglich
sind.
4. Wechseln Sie in das Register "Bedingung" und klicken Sie auf die Schaltfläche "Neu", um die
Bedingungen zu formulieren. Wählen Sie im Transitions Wizard z. B. * UnitStatus_Param
(TA_states)" als Parameter der Aufzählung "TA_States" und klicken Sie auf "Weiter". Wählen
Sie den Operator "=" und klicken Sie auf "Weiter". Wählen Sie den Wert des Parameters, z. B.
"clean" und klicken Sie auf "Weiter". Klicken Sie auf die erste Schaltfläche "AND" und
anschließend auf "Neu". Wählen Sie das Anlagenattribut "UnitClass [UnitClasses]" und klicken
Sie auf "Weiter". Wählen Sie den Operator "=" und klicken Sie auf "Weiter". Legen Sie im
nächsten Dialog den Zielwert fest, hier ist das die Teilanlagenklasse "Reactor", und klicken Sie
auf "Weiter" und anschließend auf "Fertigstellen".
5. Beenden Sie den Eigenschaftendialog, speichern Sie das Rezept und geben Sie es frei.
6. Legen Sie eine Charge mit dem soeben erstelltem Grundrezept an.
7. Stellen Sie am Baustein "UNIT_PLC" von Reactor R502 den Eingang "UnitStatus" auf die
erstellte Aufzählung "TA_states" ein und wählen Sie dabei den Wert "dirty". Dadurch kann bei
der Belegungsbedingung für die Teilanlagenklasse Reactor nur Reactor 501 als zutreffende
Teilanlage dynamisch für den weiteren Chargenablauf ausgewählt werden.
Ergebnis
Im Chargenablauf wird die Teilanlage "R501" belegt und die Transferfunktion von Buffer B202
nach Reactor R501 durchgeführt. Die Bedingung bei der Belegung war für Reaktor R501
zutreffend und nicht für Reaktor R502.
15.2 Abkürzungen
Die in dieser Dokumentation verwendeten Abkürzungen haben folgende Bedeutung:
Abkürzung Bedeutung
AF Automatisierungsfunktion
AS Automatisierungssystem
API Application Programming Interface
BCC BATCH Control Center
BCS BATCH Control Server
CBSN Consistence BATCH State Notification
BDM (CDV) Chargendatenverwaltung
CFC Continuous Function Chart
CoL Certificate of License
EMOD Technische Einrichtung
EOP Technische Operation
EPAR Equipment Parameter
EPE Automatisierungsfunktion
EPH Technische Funktion
ES Engineering System
HMI Human Machine Interface (Schnittstelle Mensch Maschine)
IDLE Nicht in Betrieb, Leerlauf
IEOP Interface Equipment Operation (Schnittstelle Technische Operation)
IEPH Interface Equipment Phase (Schnittstelle Technische Funktion)
ISA Instrumentation, Systems & Automation Society
LUT LookUp Tables
MES Manufacturing Execution System
NOP No Operation, Platzhalter (Leer-Schritt / Leer-Transition)
OS Operator Station
PCell Anlage
PCS 7 Process Control System 7
PDM Process Device Manager
PLC Programmable Logic Control (CPU)
RC Route Control
RF Rezeptfunktion
ROP Rezeptoperation
RP Rezeptprozedur
RPE Rezeptprozedurelement
RZE Rezepteditor
SCI SIMATIC Control Interface
SFC Sequential Function Chart
SP Sollwert
SB SIMATIC BATCH
SIT SIMATIC IT
SUB Substruktur
Abkürzung Bedeutung
SUIR Software Update In Run (Software-Aktualisierung im laufenden Betrieb)
EPH Technische Funktion
TIA Totally Integrated Automation
EOP Technische Operation
TRP Teilrezeptprozedur
VAB Verarbeitungsbaustein
XML Extensible Markup Language
15.3 Tastaturbefehle
Einleitung
Jeder Menübefehl kann über das Eingeben der entsprechenden ALT-Tastenkombination
ausgelöst werden.
Beispiele
Menübefehle Tasten
Rezept > Neu... ALT, R, N
Bearbeiten > Gehe zu, Zu vorigem Fehler ALT, B, G, V
Funktionen
In der folgenden Tabelle werden beispielhaft Menübefehle mit den dazu zugehörenden
Tastenbefehlen für den Rezepteditor aufgelistet.
Funktion Tasten
Öffnen... (Menü Rezept) (Seite 1117) Strg + O
Speichern (Menü Rezept) (Seite 1117) Strg + S
Speichern der Grafik ... (Menü Rezept) (Seite 1118) Strg + Umschalt + G
Plausibilität prüfen (Menü Rezept) (Seite 1118) Strg + Alt + K
Beenden (Seite 1130) Alt + F4
Rückgängig (Menü Bearbeiten) (Seite 1121) Strg + Z
Funktion Tasten
Wiederherstellen (Menü Bearbeiten) (Seite 1122) Strg + Y
Ausschneiden (Menü Bearbeiten) (Seite 1131) Strg + X
Kopieren (Menü Bearbeiten) (Seite 1131) Strg + C
Einfügen (Menü Bearbeiten) (Seite 1132) Strg + V
Löschen (Menü Bearbeiten) (Seite 1122) Entf
Alles markieren (Menü Bearbeiten) (Seite 1132) Strg + A
Gehe zu Gehe zu > Zum vorherigen Fehler (Menü Bearbeiten) Alt + F7
(Seite 1123)
Gehe zu > Zum nächsten Fehler (Menü Bearbeiten) Alt + F8
(Seite 1122)
Dialog "Suchen" (Seite 1133) Strg + F
Eigenschaften (Menü Bearbeiten) (Seite 1123) Alt + Eingabe
Objekt öffnen (Menü Bearbeiten) (Seite 1123) Strg + Alt + O
Rezeptprozedurelement (Menü Einfügen) (Seite 585) Strg + R
Rezeptfunktion/-operation (Menü Einfügen) (Seite 586) F4
Bibliotheksverweis (Menü Einfügen) (Seite 587) Strg + B
Operatoranweisung (Menü Einfügen) (Seite 587) Strg + F2
Parallel-Zweig (Menü Einfügen) (Seite 592) F9
Transition (Menü Einfügen) (Seite 600) F3
Alternativ-Zweig (Menü Einfügen) (Seite 600) Strg + F9
Schleife (Menü Einfügen) (Seite 601) Strg + F7
Vergrößern (Seite 1112) Alt + +
Verkleinern (Seite 1112) Alt + -
Normalgröße Strg + 1
Vergrößerungsfaktor zurücksetzen (Seite 1112)
Einpassen Ende
Optimaler Vergrößerungsfaktor (Seite 1113)
Automatisch einpassen Umschalten + Ende
Möglichkeiten für Anpassung des Editierfensters (Seite 547)
Fehler anzeigen (Menü Extras) (Seite 1127) F11
Alle Fehler anzeigen (Menü Extras) (Seite 1127) Umschalten + F11
Hilfethemen (Menü Hilfe) (Seite 1142) F1
Besteht ein aktueller Kontext, z.B.
markierter Menübefehl, wird das
entsprechende Hilfethema aufge‐
rufen, andernfalls das Inhaltsver‐
zeichnis der Hilfe.
Weitere Information
Tastenbezeichnung International/Deutsch (Seite 807)
Nummernblock International/Deutsch (Seite 807)
Funktionen
Funktion Tasten
Eine Zeile nach oben oder ein Zeichen nach links in einem Text, der NACH-OBEN
nur aus einer Zeile besteht.
Eine Zeile nach unten oder ein Zeichen nach rechts in einem Text, NACH-UNTEN
der nur aus einer Zeile besteht.
Ein Zeichen nach rechts. RECHTER PFEIL
Ein Zeichen nach links. LINKER PFEIL
Ein Wort nach rechts. STRG+NACH-RECHTS
Ein Wort nach links. STRG+NACH-LINKS
Zum Anfang der Zeile. POS1
Zum Ende der Zeile. ENDE
Einen Bildschirm nach oben. Bild-Auf
Einen Bildschirm nach unten. Bild-Ab
Zum Textanfang. STRG+POS1
Zum Textende. STRG+ENDE
Weitere Information:
Tastenbezeichnung International/Deutsch (Seite 807)
Funktionen
Funktion Tasten
Zur Menüleiste. F10
Zum Kontext-Menü UMSCHALT+F10
Zu dem Menü, das den unterstrichenen Buchstaben A enthält. ALT+A
Zugeordneter Menübefehl. Unterstrichener Buchstabe im Me‐
nübefehl
Einen Menübefehl nach links. LINKER PFEIL
Einen Menübefehl nach links. RECHTER PFEIL
Einen Menübefehl nach oben. NACH-OBEN
Einen Menübefehl nach unten. NACH-UNTEN
Aktiviert den markierten Menübefehl. EINGABE
Verlässt das Menü bzw. zurück zum Text. ESC
Weitere Information
Tastenbezeichnung International/Deutsch (Seite 807)
Funktionen
Funktion Tasten
Zum nächsten Eingabefeld (von links nach rechts und von oben nach TAB
unten).
Ein Eingabefeld zurück. UMSCHALT+TAB
Zu dem Eingabefeld, das den unterstrichenen Buchstaben X enthält. ALT+X
Markiert in Auswahlliste. Richtungstasten
Öffnet eine Auswahlliste. ALT+NACH-UNTEN
Markiert ein Objekt bzw. macht Markierung rückgängig. LEERTASTE
Bestätigt Einträge und schließt das Dialogfeld (Schaltfläche "OK"). EINGABE
Schließt das Dialogfeld, ohne die Auswahl zu speichern (Schaltfläche ESC
"Abbrechen").
Weitere Information
Tastenbezeichnung International/Deutsch (Seite 807)
Funktionen
Funktion Tasten
Ein Zeichen nach rechts. UMSCHALT+NACH RECHTS
Ein Zeichen nach links. UMSCHALT+NACH LINKS
Ein Wort nach rechts. STRG+UMSCHALT+NACH RECHTS
Ein Wort nach links. STRG+UMSCHALT+NACH LINKS
Bis zum Anfang der Zeile. UMSCHALT+POS1
Bis zum Ende der Zeile. UMSCHALT+ENDE
Eine Zeile nach oben. UMSCHALT+NACH OBEN
Eine Zeile nach unten. UMSCHALT+NACH UNTEN
Einen Bildschirm nach oben. UMSCHALT+Bild-Auf
Einen Bildschirm nach unten. UMSCHALT+Bild-Ab
Bis zum Dateianfang. STRG+UMSCHALT+POS1
Bis zum Dateiende. STRG+UMSCHALT+ENDE
Weitere Information
Tastenbezeichnung International/Deutsch (Seite 807)
Funktionen
Funktion Tasten
Öffnet die Hilfe. F1
Besteht ein aktueller Kontext, z.B.
markierter Menübefehl, wird das
entsprechende Hilfethema aufge‐
rufen, andernfalls das Inhaltsver‐
zeichnis der Hilfe
Schließt das Hilfefenster. ALT+F4
Funktionen
Tasten im Nummernblock
Die Codierung der Tasten im Nummernblock ist sprachabhängig.
Benutzen Sie die Tasten im Hauptblock der Tastatur für Tastenbefehle.
Beispiel:
Um den Tastenbefehl „Strg+1" auszuführen, drücken Sie die Tasten „Strg" und „1".
Benutzen Sie die „1" aus dem Hauptblock. Die „1" aus dem Nummernblock funktioniert nur
bei einigen Sprachen.
Parameter
In nachstehender Tabelle sind die notwendigen Kommandozeilenparameter für das Starten des
BatchCC und Betrachter für archivierte Chargen aufgeführt.
Ausrichtung
Die Ausrichtung gibt die Darstellung von Rezeptobjekten an Anschlusspunkte von Parallel-
(Seite 566) und der Alternativverzweigung (Seite 567) in Rezepten an. Je nachdem, ob die
Anschlusspunkte links, zentriert oder rechts liegen, ergibt sich ein unterschiedliches Aussehen.
Wenn Sie die Option von "Links" nach "Zentriert" oder nach "Rechts" ändern, wird die Ansicht
sofort umgestellt. Die Option gilt für Bibliotheken, Grundrezepte und Chargen.
Schritt/Transition:
Die Rezeptfunktionen (EOP/EPH) und die Transitionen können in vier verschiedenen
Darstellungen angezeigt werden.
Teilanlage anzeigen
Mit dieser Option können Sie die Anzeige der Teilanlage auf den Kästchen der Schritte in Flachen
Rezepten verhindern.
Bei eingeschalteter Option wird auf einer Rezeptfunktion der Name der Teilanlage, der dieser
EOP/EPH zugewiesen wurde, angezeigt.
Der Teilanlage erscheint allerdings nur, wenn keine Sollwerte zur Anzeige ausgewählt sind.
Linienbreite:
Bezeichnet die Zeichenbreite der Linien. "0" kennzeichnet eine Haarlinie, ihre Stärke ist von der
jeweiligen Auflösung abhängig.
Raster in X-/Y-Richtung:
Das Raster dient als Faktor für alle anderen Dimensionen. Er vergrößert oder verkleinert alles,
ähnlich wie das Zoomen.
Minimale Zoomgröße:
Bestimmt die Untergrenze des Zooms.
Normalgröße:
Wenn ein Rezept geöffnet oder neu erstellt wird, wird es mit der Größe gezeichnet, die als
Normalgröße angegeben wurde. Zusätzlich wird das Symbol Normalgröße auf der Symbolleiste
auf diese Größe eingestellt.
Maximale Zoomgröße:
Bestimmt die Obergrenze des Zooms.
Hinweis
Diese Einstellungen gelten für alle Anwendungen, die mit derselben Datenbank verbunden sind.
Benutzerspezifische Oberflächensprache
Die Änderung der Oberflächensprache im BATCH Control Center und im BATCH Rezepteditor ist
anwenderspezifisch. Diese Einstellung ändert nicht die Sprache der Dialoge und Kontextmenüs
des BATCH Start-Koordinators, BATCH Control Servers und der BATCH Chargendatenverwaltung
(CDV). Die Sprachumstellung für diese Objekte wird auf dem BATCH-Server über den Befehl
"Serversprache" im Kontextmenü des BATCH Start-Koordinators durchgeführt.
[Link] Anzeige
Einleitung
Unter "Anzeige" bearbeiten Sie grundlegende Projekteinstellungen für die Darstellung und den
Funktionsumfang von SIMATIC BATCH. Alle Eigenschaften sind in entsprechenden Ordnern
zusammengefasst. Der Wert einer jeden Eigenschaft lässt sich einstellen. Dabei entscheiden Sie
über die Werte "Ja" oder "Nein", ob Sie die jeweilige Eigenschaft im BatchCC verwenden oder
nicht.
Die Standardeinstellung für alle Werte ist "Ja". Damit werden per Standard alle aufgeführten
Eigenschaften in SIMATIC BATCH angezeigt und sind verwendbar.
Belegungsstrategien
Unter Belegungsstrategien sind die Strategien aufgeführt, die Sie bei der Erstellung von
Grundrezepten im Rezepteditor möglich sind. Entscheiden Sie, welche der aufgeführten
Strategien bei der Rezepterstellung verwendet werden. Wählen Sie den entsprechenden Wert
"Ja" oder "Nein".
Baumansicht im BatchCC
Entscheiden Sie, welche der aufgeführten Objekte im BatchCC in der Baumansicht bzw. im
Navigationsfenster angezeigt werden. Den Wert der Objekte, die nicht dargestellt werden
sollen, setzen Sie auf "Nein". Ein- oder ausgeblendete Objekte beziehen sich ausschließlich auf
die Darstellung im BatchCC.
Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.
Schaltfläche "Standard"
Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, dann werden alle von Ihnen veränderten
Projekteinstellungen auf Standard "Ja" zurückgesetzt.
Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.
Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.
Weitere Information
Eigenschaften-Dialoge von RPEs benutzerdefiniert anpassen (Seite 290)
[Link] Allgemeines
Einleitung
Im Ordner "Allgemein" bearbeiten Sie grundlegende Projekteinstellungen für die Darstellung
und den Funktionsumfang von SIMATIC BATCH.
Weitere Information:
• Sprung (Menü Einfügen) (Seite 603)
• Überwachung (Menü Einfügen) (Seite 595)
Die Standardeinstellung dieser Eigenschaft ist "Nein".
Strengere Plausibilitätsprüfung
Wenn Sie den Wert der Eigenschaft auf "Ja" einstellen, dann wird eine strengere
Plausibilitätsprüfung vom System veranlasst. Die Plausibilitätsprüfung prüft, ob
Prozessparameter vom Typ Teilanlage ausgewählt sind oder nicht. Wenn Teilanlagen zum
Zeitpunkt der Plausibilitätsprüfung nicht ausgewählt sind, dann wird ein Fehler gemeldet. Ohne
strengere Prüfung wird nur eine Warnung gemeldet und die Plausibilitätsprüfung erfolgreich
beendet.
Die Standardeinstellung dieser Eigenschaft ist "Ja".
Anzeige Indizes
Bei der Erstellung von Rezepten (flach, hierarchisch) im Rezepteditor werden beim Einfügen von
Rezeptelementen automatisch Indizes vergeben und rechts unten am Element dargestellt.
Indizes sind bei der Grundrezepterstellung im Rezepteditor und bei Chargen in der
Steuerrezeptansicht im BatchCC und im OS Control "Properties" sichtbar. Eine getroffene
Einstellung lässt sich jederzeit ändern. Eine verwendete Einstellung wird sofort in den
entsprechenden Ansichten umgesetzt und die Indizes entsprechend angezeigt.
Hinweis
Rezepte vergleichen
Der Vergleich von Grundrezepten basiert auf eindeutigen Indizes für einzelne Rezeptelemente.
Daher sollten Sie für die Projekteinstellung "Anzeige Indizes" im Register "Allgemein" den Wert
"Eindeutig" verwenden.
Hinweis
Bibliothekselemente in Grundrezepten
Für Bibliotheksreferenzen innerhalb von Grundrezepten gelten besondere Regeln für die
Indizes. Bei der Einstellung "Eindeutig" gilt Folgendes:
• Platzhalterelement im Grundrezept: Für das Platzhalterelement der referenzierten Bibliothek
wird ein eindeutiger Indize vergeben und angezeigt.
• Bibliothek: Die Rezeptelemente innerhalb der eigentlichen Bibliothek bekommen einen
neuen Bereich von unabhängigen Indizes. Beim Erstellen von Bibliotheken werden neue,
eindeutige Indizes für alle Rezeptelemente erzeugt und angezeigt.
Schritt-Transition-Schritt-Abfolge erzwingen
Mit dieser Projekteinstellung legen Sie fest, ob bei der Rezepterstellung im Rezepteditor die
Abfolgen Schritt-Tansition-Schritt in der Editierebene 2 (ROP) eingehalten werden muss oder
nicht. Wenn Sie den Wert dieser Eigenschaft auf "Nein" einstellen, dann werden Schritte und
Transitionen nur dann automatisch ergänzt, wenn sie unbedingt notwendig sind. Beispiel:
Schleifen, Oder-Verzweigungen.
Die Standardeinstellung dieser Eigenschaft ist "Ja".
Bereichsorientierte WinCC-Meldungen
Mit der Projekteinstellung bestimmen Sie, ob WinCC-Meldungen bereichsgranular auf der PCS
7 OS ausgegeben werden oder nicht. Bisher wurde in der Spalte "Bereich" einer WinCC-Meldung
die zur Meldung passende Teilanlage eingetragen.
Wenn die Option "Ja" eingestellt ist, dann wird in der Spalte "Bereich" der WinCC-Meldung
die entsprechende OS-Bereichskennung verwendet. Die OS-Bereichskennung ist in den
Einstellungen der technologischen Hierarchie einstellbar.
Wenn die Option "Nein" eingestellt ist, dann wird in der Spalte "Bereich" der Name der
betroffenen Teilanlage angegeben.
Die Einstellung wirkt sich nur auf WinCC-Meldungen aus, die einen Bezug zu einer OS-
Bereichskennung haben. WinCC-Meldungen, die keiner OS-Bereichskennung zugeordnet
sind, werden ohne Bereichskennung erzeugt.
Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.
Schaltfläche "Standard"
Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, dann werden alle von Ihnen in diesem Register
veränderten Projekteinstellungen auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt.
Übernehmen
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.
Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.
[Link] Warnung/Fehler
Einleitung
In diesem Dialog legen Sie Projekteinstellungen zu Warnmeldungen und Fehlermeldungen fest.
Hinweis
Bei der Eigenschaft zu Festplattenspeicherplatz wird zwischen Warnung und Fehler
unterschieden. Der Unterschied ist der, dass bei einer Unterschreitung des freien
Festplattenspeicherplatzes der bei Fehler angegeben wurde, zusätzlich zu den Meldungen
bestimmte Funktionen gesperrt werden. In beiden Fällen beschränken die Eingabefelder die
möglichen Werte auf den erlaubten Bereich.
Hinweis
Alternativ können Sie schreibgeschützte Objekte auch durch andere Hintergrundfarben
kenntlich machen.
Wird der eingetragene Wert unterschritten, wird eine Meldung im Meldesystem der OS und
im OS Control „Meldungen“ ausgegeben.
Hinweis
Unterschreitung des Werts für den Fehler
Aktive Chargen laufen weiter und können bedient werden.
Folgende Funktionseinschränkungen treten auf:
• Die Aktualisierung der Anlagendaten im BCC ist nicht möglich.
• Steuerrezepte können nicht freigegeben oder gestartet werden.
• Neue Bibliotheken, Grundrezepte, Formulas, Formula-Kategorien, Materialien, Qualitäten,
Neue Auftragsordner und Chargen können nicht angelegt werden
Ein stabiles Systemverhalten kann nicht mehr gewährleistet werden, bis der
Festplattenspeicherplatz erhöht wurde.
Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.
Schaltfläche "Standard"
Wenn Sie auf die Schaltfläche klicken, dann werden alle von Ihnen in diesem Ordner
veränderten Projekteinstellungen auf die Standardvoreinstellungen zurückgesetzt.
Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.
Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.
[Link] Farbeinstellungen
Die hier vorgenommenen Einstellungen des Layout gelten für das Arbeiten mit dem BATCH
Rezepteditor und bei der Rezeptansicht im BatchCC während der Chargensteuerung.
Die Farben der Rezeptschritte (Start, Ende, Substrukturen,...) und der Transitionen sind
statusabhängig und können getrennt nach Text auf dem Symbol, Symbol-Fläche und Symbol-
Rahmen eingestellt werden.
Hinweis
Diese Einstellungen gelten für alle Anwendungen, die mit derselben Datenbank verbunden sind.
Für Farbanpassungen einer Eigenschaft klicken Sie in eine Zeile. In der markierten Zeile
erscheint ganz rechts ein Link-Symbol. Klicken Sie auf das Link-Symbol und wählen Sie eine
neue Farbe für die markierte Eigenschaft.
Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.
Schaltfläche "Standard"
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, werden alle von Ihnen in diesem Register veränderten
Projekteinstellungen auf die Standard-Voreinstellung "Ja" zurückgesetzt.
Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.
Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.
[Link] Versionierung
Übersicht
In diesem Dialog nehmen Sie Einstellungen für die Versionierung vor.
Techniken
Ihnen stehen zwei Möglichkeiten für die Versionierung Ihrer Rezepte, Formulas und
Bibliotheken zur Verfügung:
• Freie Versionierung
• Systemunterstützte Versionierung
Hinweis
Rezepte, Formulas und Bibliotheken, die aus älteren SIMATIC BATCH Versionen über die
Funktion "Restore" importiert wurden, benutzen weiterhin das Versionskonzept "freie
Versionierung". Eine Umstellung auf "systemunterstützte" Versionierung ist nicht möglich.
Die Archivierungstechnik, die beim Exportieren eingestellt ist, sollte ebenfalls beim
Importieren verwendet werden. Sonst haben Sie beim Import evtl. keine Möglichkeit die
Version einzustellen. Verwenden Sie in diesem Fall eindeutige Objektnamen, da sonst evtl.
mehrere Objektnamen mit gleicher Version vorhanden sind.
Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.
Schaltfläche "Standard"
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, werden alle von Ihnen in diesem Register veränderten
Projekteinstellungen auf die Standard-Voreinstellung "Ja" zurückgesetzt.
Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.
Modul nicht verwendbar, Modul ist aber für das aktuelle Projekt registriert:
Das bedeutet, dass SIMATIC BATCH nicht alle Funktionalitäten ausführen kann. Dieser Zustand
wird z. B. erreicht, wenn ein Modul registriert ist und es zwischenzeitlich z. B. gelöscht oder
umbenannt wurde.
Modul verwendbar.
Sagt nichts darüber aus, ob das Modul auch tatsächlich verwendet wird. Dazu muss der Dialog
mittels der Schaltfläche "Mehr" geöffnet werden.
Modul ist vorhanden, aber die interne Logik des Moduls signalisiert ein Problem.
Aktualisieren
Diese Schalfläche ist nur aktiv, wenn ein Modul den Zustand "Modul nicht verwendbar" aufweist.
Ist das Modul (Datei) auf dem PC vorhanden, aber noch nicht korrekt registriert, so kann
hiermit die Datei ausgewählt und der Zustand in "Modul verwendbar" verändert werden.
Dieser Zustand wird nur dann erreicht, wenn das Modul selbst auch korrekt funktioniert.
Hinzufügen
Öffnet den Dialog "Installierte PlugIn Module" zum Hinzufügen von Modulen, deren Dateien sich
auf dem Rechner befinden.
Entfernen
Diese Schaltfläche ist nur aktiv, wenn ein Modul selektiert ist. Hiermit wird die Registrierung für
das Projekt aufgehoben. Alle Funktionalitäten dieses Moduls sind damit deaktiviert.
Mehr
Diese Schaltfläche ist nur aktiv, wenn ein Modul selektiert ist. Öffnet den Dialog "PlugIn Details"
zum Festlegen der Funktionalität des Moduls.
Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.
Schaltfläche "Standard"
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, werden alle von Ihnen in diesem Register veränderten
Projekteinstellungen auf die Standard-Voreinstellung "Ja" zurückgesetzt.
Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.
Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.
Hinweis
Die zu verwendende PlugIn DLL sollte auf dem lokalen PC, vorzugsweise im BATCH-
Installationsordner, abgelegt werden. Wenn die DLL-Datei in einem anderen Verzeichnis, auf
einem Netzlaufwerk oder über einen Netzwerkpfad angesprochen wird, dann kann das durch
fehlende Windowsbenutzerrechte zu Fehlfunktionen und Fehlermeldungen führen.
Symbol Beschreibung
Modul nicht verwendbar, Modul ist aber für das aktuelle Projekt registriert:
Das bedeutet, dass SIMATIC BATCH nicht alle Funktionalitäten ausführen kann. Dieser Zustand wird z. B.
erreicht, wenn ein Modul registriert ist und es zwischenzeitlich z. B. gelöscht oder umbenannt wurde.
Modul verwendbar.
Sagt nichts darüber aus, ob das Modul auch tatsächlich verwendet wird. Dazu muss der Dialog mittels der
Schaltfläche "Mehr" geöffnet werden.
Modul ist vorhanden, aber die interne Logik des Moduls signalisiert ein Problem.
Hinzufügen
Hinzufügen von installierten und SIMATIC BATCH noch nicht bekannten Modulen.
Einleitung
Der Dialog zeigt eine Übersicht über die Aktionen an, die projektweit mit einer elektronischen
Unterschrift belegt werden können. Die Einträge in der Liste sind fest vorgegeben und können
nicht verändert oder erweitert werden.
Durch Markieren einer Aktion und anschließendes Drücken auf die Schaltfläche "Bearbeiten"
wird der ausgewählten Aktion eine Benutzerrolle für die zu leistende elektronische
Unterschrift zugeordnet. Erst jetzt ist das Optionskästchen zum Aktivieren bzw. Deaktivieren
frei geschaltet. Durch das Setzen bzw. Entfernen des Häkchens in einem entsprechenden
Optionskästchen werden die zugehörigen "Elektronische Unterschriften", bezogen auf das
gesamte Projekt, aktiviert bzw. deaktiviert. Die Einstellungen, die Sie hier treffen sind
nicht benutzer- oder rechnerspezifisch. Im Unterschied zu den elektronischen Unterschriften
bei Chargenelementen, gilt diese Einstellung zentral für alle Objekte - auf denen eine
entsprechende Aktion ausgeführt werden kann.
ESIG für Chargenablauf projektieren / Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren, dann ist die Verwendung von ESIGs für
aktivieren Objekte möglich. Wenn die Option deaktiviert ist, dann wird eine im Grundrezept
projektierte ESIG nicht ausgewertet und das Register "ESIG" ist in den Eigenschaften
Dialog (Objekteigenschaften) des Objekts nicht enthalten. Diese Option ist mit dem
License Key "BATCH Basic" nicht möglich.
Hinweis: Schon vorhandenen ESIGs werden beim Deaktivieren dieser Option nicht
gelöscht.
Beim Signieren Kommentareingabe Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren, dann muss der/die für das Signieren konfi‐
erzwingen gurierte/n Benutzer zusätzlich zur elektronischen Unterschrift ein Kommentar in das
Kommentarfeld eingegeben. Wenn kein Kommentar eigegeben wird, dann lässt sich
der Dialog nicht beenden und der Rezeptablauf nicht fortsetzen.
Bearbeiten Öffnet den Dialog "Rollen konfigurieren". In diesem Dialog definieren Sie die Benut‐
zerrollen.
OK Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Standard Setzt die von Ihnen vorgenommenen Einstellungen auf Standardeinstellungen (Aus‐
lieferzustand) zurück.
Abbrechen Verlässt den Dialog ohne Ihre Änderungen zu übernehmen.
Hilfe Öffnet die Hilfe zu diesem Kontext.
Signaturvorgang stornieren
Bevor diese Aktion tatsächlich ausgeführt wird, müssen die projektierten elektronischen
Unterschriften geleistet werden. Ist mehr als eine Unterschrift notwendig, dann kann das Objekt
in den Zustand "in Prüfung" übergehen. Das bedeutet, dass mindestens eine - aber noch nicht
alle der erforderlichen Unterschriften - geleistet wurden. Ein Element im Zustand "in Prüfung"
kann wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt werden, indem im Dialog Dialogfeld
"SIMATIC BATCH: Signieren" die Funktion "Signaturvorgang stornieren" verwendet wird.
Die Einstellungen aus diesem Dialog werden immer nur beim ersten Ausführen einer
Aktion beachtet. Ist das Element bereits im Zustand "in Prüfung", muss – auch nach
einem Deaktivieren der Unterschriften – der Signaturvorgang entweder vervollständigt oder
storniert werden. D. h. bei einem Deaktivieren von elektronischen Unterschriften werden
nicht die Zustände der Elemente verändert (also z. B. "in Prüfung").
Einleitung
In diesem Dialog bearbeiten Sie grundlegende Projekteinstellungen für Chargen. Alle
einstellbaren Eigenschaften sind in Gruppen zusammengefasst. Wenn Sie auf eine Eigenschaft
klicken, wählen Sie in der Spalte "Wert" eine Einstellung aus. Zusätzlich erhalten Sie in einem
Textfenster Beschreibungen zu jeder markierten Eigenschaft.
Standardeinstellung: Ja.
Hinweis
Der Benutzer kann die maximale Wartezeit für Online Strukturanpassung in den
"Projekteinstellungen" ändern.
Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.
Schaltfläche "Standard"
Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, werden alle von Ihnen in diesem Register veränderten
Projekteinstellungen auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt.
Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.
Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.
Weitere Information
Voraussetzungen für Online Strukturänderungen (Seite 509)
Erweiterter kontinuierlicher Betrieb (Seite 448)
durch einen Unterstrich gefolgt von einer Zahl, angefangen bei Eins. Die Zahlen werden
automatisch erhöht.
Voraussetzung
Für die Verwendung von vordefinierten Chargennamen stellen Sie den Wert der Eigenschaft
"Vordefinierten Chargennamen benutzen" auf "Ja". Die Eigenschaft ist in den
Projekteinstellungen unter Chargen > Einstellungen vorhanden.
Bereich Chargenname
Folgende statische und dynamische Namenselemente stehen Ihnen zur Auswahl:
• <Keines>: Keinem speziellen Namenselement zugeordnet.
• Rezept/Formula
• Formula-Kategorie
• Auftrag
• Auftragskategorie
Zu den aufgeführten Elementen stehen Ihnen folgende Attribute zur Auswahl zur Verfügung:
• Text
• Datum
• Zeit
Rezept/Formula
• Name
• Version
• ID: Identifizierungszahl für Rezepte und Formulas
• Produktname
• Produktcode
Formulakategorie, Auftrag und Auftragskategorie
• Name
Nur wenn Sie als Element "<Keines>" und als Attribut "Text" wählen, dann wird das
Eingabefeld "Textzusatz" zur Texteingabe freigeschaltet. Hier geben Sie einen beliebigen
statischen Namensanteil ein. Beachten Sie, dass die Gesamtnamenslänge auf 32 Zeichen
beschränkt ist. Mehr Zeichen verhindern eine Chargenfreigabe.
Wenn Sie einen Chargennamen definiert haben, dann klicken Sie auf die Schaltfläche
"Hinzufügen". Damit werden das ausgewählte Element und das Attribut in einer
Tabellenanzeige übernommen. Der aus diesen Namensteilen bestehende Chargenname wird
im Bereich Beispiel angezeigt.
Wiederholen Sie den Vorgang für jedes gewünschte namensbildende Element. Damit wird
der Chargenname immer länger.
Tabellenanzeige
Mit den Schaltflächen "Auf" und "Ab" bestimmen Sie, welche Namenselemente an welcher Stelle
des Chargennamens positioniert werden. Markieren Sie dazu ein Namenselement in der
Tabellenanzeige und klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche "Auf" oder "Ab". Die neu
positionierten Namenselemente werden im Beispielfenster dargestellt.
Beispiel
In Bereich "Beispiel" werden die ausgewählten Namenselemente in der eingestellten
Reihenfolge dargestellt.
statischerText{{Rezept/Formula:Id}}{{Auftrag:Name}}
Die gewählten Einstellungen für die Chargennamen werden in der Systemdatenbank
gespeichert.
Plausibilitätsprüfung
Beim Hinzufügen von Chargen in einen Auftrag findet eine Plausibilitätsprüfung statt, in der
geprüft wird, ob der Chargenname eindeutig ist. Wenn dem nicht so ist, dann wird die Charge
nicht angelegt.
Schaltfläche "Löschen"
Mit der Schaltfläche "Löschen" werden markierte Namenselemente gelöscht.
Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.
Schaltfläche "Standard"
Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, dann werden alle von Ihnen in diesem Register
veränderten Projekteinstellungen auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt.
Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.
Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.
Einleitung
In diesem Dialog bestimmen Sie die Einstellungen für die Archivierung von abgeschlossenen
Chargen. Die Chargendaten werden bei folgenden angebotenen Techniken im XML-Format
gespeichert:
• Verzeichnis
• SQL-Server
• FTP-Server
Der Dialog ist in folgende Bereiche aufgeteilt:
• Technik. Wählen Sie die von Ihnen gewünschte Archivierungstechnik aus.
Hinweis
Aus Sicherheitsgründen und im Hinblick auf vertrauliche Rezept- und Herstellungsdaten
empfehlen wir Ihnen die Techniken PH und SQL-Server.
Technik "Verzeichnis"
Diese einfache Archivierungstechnik können Sie einsetzen, um Archivdateien in einen frei
gegebenen Ordner im Netzwerk zu kopieren. Die betreffend der Sicherheitseinstellungen
einfachste mögliche Konfiguration ist, das freigegebene Verzeichnis für die Windows-
Benutzergruppe "Jeder" schreibend frei zu geben.
Hinweis
Um den Zugriff auf den freigegebenen Ordner herzustellen, werden die Benutzerangaben des
angemeldeten Benutzers verwendet. Sie sind als Benutzer selbst dafür verantwortlich, dass eine
Applikation auf den freigegebenen Ordner zugreifen kann. Nutzen Sie diese Möglichkeit um den
Zugriff auf den angegebenen Benutzer einzuschränken. Die Freigabe für die Gruppe "Jeder" ist
aus Sicherheitsaspekten bedenklich und wird deshalb nicht empfohlen.
Vorgehensweise
Technik "SQL-Server"
Diese Technik speichert die Archivdatei als XML in einer SQL-Server Datenbank. Dabei wird die
Archivdatei nicht verändert oder in mehrere Tabellen aufgeteilt. Zusätzlich zur Archivdatei, die
in einem Feld der Datenbank abgelegt wird, werden noch Zusatzinformationen über die Charge
im selben Datensatz abgelegt. Diese Zusatzinformationen sind z. B. Produkt, Chargenname,
Beginn der Charge, Ende der Charge oder Angaben über den Benutzer, der die Archivierung
durchgeführt hat.
Zusätzlich zur Erstellung einer neuen SQL-Serverdatenbank, sofern diese noch nicht existiert,
erfordert diese Methode auch die Angabe der Daten für "Logon" und "Passwort" im Ordner
"Benutzerangaben" zur Anmeldung am SQL-Server. Verwendet ein Benutzer eine Domäne für
den Zugriff, muss auch der Name der Domäne eingegeben werden.
Vorgehensweise
1. Aktivieren Sie das Optionsfeld "SQL-Server".
2. Ist bereits eine SQL-Server Datenbank im Netzwerk vorhanden, können Sie entweder den
Namen direkt in das Eingabefeld eintragen, oder über die in der Klappliste verfügbaren
Einträge den gewünschten SQL-Server Name auswählen.
Beachten Sie, dass für diese Technik eine eigene SQL-Server Instanz vorausgesetzt wird.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Erstellen", um eine neue SQL-Server Datenbank zu erzeugen.
Es wird der Dialog "SQLServer Datenbank erzeugen" geöffnet. Klicken Sie in diesem Dialog
auf die Schaltfläche "Hilfe", um weitere Informationen zu diesem Dialog zu erhalten. Hierfür
sind Administratorenrechte auf dem SQL-Server und bei SIMATIC BATCH erforderlich.
4. Geben Sie im Ordner "Benutzerangaben" einen Benutzer an, der Mitglied der Windows
Benutzergruppe "SIMATIC BATCH" ist.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Test", um die Verbindung zu testen.
6. Beenden Sie den Dialog.
Technik "FTP-Server"
Diese Technik benötigt neben einem fertig eingerichteten FTP-Server, die Angabe von "Login:",
"Passwort" im Ordner "Benutzerangaben" und den zu verwendenden Anschluss (Standard:
Port 21). Die Angabe der Domäne ist nur erforderlich, wenn der Benutzername in der FTP-Server
Konfiguration von einem Domänenbenutzer abgeleitet wurde (Standard bei FTP-Server des IIS
(Internet Information Server)).
Ob das Login mit oder ohne den Namen der Domäne erfolgen muss, hängt von der
Konfiguration der FTP-Server ab. Wird der Zugriff für das Login aus einer Domäne
konfiguriert, beispielsweise XX001\User1, muss auch eine Domäne für SIMATIC BATCH
angegeben werden. Wenn der Zugriff auf den FTP-Server nur für ein lokales Login
konfiguriert wird, dann lassen Sie das Eingabefeld "Domäne" im Ordner "Benutzerangaben"
frei. Das ist gleichbedeutend mit dem Namen des PCs, auf dem der FTP-Server läuft. Bei
dieser Technik kann auch ein nur lokal auf dem PC des FTP-Servers vorhandenes Login
verwendet werden.
Folgen Sie dem Verweis "FTP-Server einrichten" unter "Weitere Informationen" am Ende des
Kapitels, um zusätzliche Informationen zu erhalten.
Vorgehensweise
1. Aktivieren Sie das Optionsfeld "FTP-Server".
2. Geben Sie im Eingabefeld den Rechnernamen oder die IP-Adresse des FTP-Servers ein.
3. Zusätzlich zur Angabe des Rechnernamens oder der IP Adresse des FTP-Servers ist auch die
Angabe der Anschlussnummer (Port) möglich. Bitten Sie denjenigen, der den FTP-Server
konfiguriert hat, um die Anschlussnummer des FTP Servers, auf dem Sie archivieren
möchten.
4. Geben Sie im Ordner "Benutzerangaben" die Domäne, Ihr Login und das Passwort an.
5. Um die Verbindung zu testen, klicken Sie auf die Schaltfläche "Test".
6. Beenden Sie den Dialog.
Bei einem Test der Verbindung wird Folgendes geprüft:
• Wurde ein Wert in das Eingabefeld "FTP-Server" eingegeben?
• Ist der angegebene FTP-Server erreichbar?
• Kann auf den FTP-Server schreibend zugegriffen werden?
Wenn die Prüfungen fehlschlagen, dann erscheint eine Meldung und der Dialog kann mit
den aktuellen Angaben nicht verlassen werden. Korrigieren Sie die Angaben und führen Sie
den Test erneut aus oder brechen Sie ihn ab.
Hinweis
Ein FTP-Server legt die Dateien auf einem konfigurierten Verzeichnis ab. Um die Archivdaten zu
schützen, versehen Sie dieses Verzeichnis mit Zugriffsschutz.
Das Ablegen von Archivdaten in Unterordnern wird von SIMATIC BATCH nicht unterstützt. Es
wird immer in das Stammverzeichnis gespeichert.
Version
In SIMATIC BATCH stehen Ihnen XML-Archivformate folgender SIMATIC BATCH Versionen zur
Verfügung. Die Versionsangaben beziehen sich auf die Archivierungstechniken "Verzeichnis",
"SQL-Server" und "FTP-Server". Die Auswahl der Archivformate ist dann zu beachten, wenn Sie
die XML-Archivdateien nachgelagert nutzen, z. B. im Betrachter für archivierte Chargen. Es wird
immer das XML Archivformat der installierten SIMATIC BATCH Version voreingestellt. Damit ist
sichergestellt, dass alle neuen Funktionen einer Version in der Archivdatei gespeichert sind. Die
folgende Tabelle gilt für alle Techniken außer PH.
Optionskästchen Bedeutung
V7.0 V7.0 entspricht dem bisher existierenden Archivformat in SIMATIC BATCH
V7.0 und V6.1.x.
Wenn Sie Chargenarchive mit SBReport drucken, dann verwenden Sie das
Archivformat V7.0.
V7.0 SP1 Das Archivformat V7.0 SP1 unterscheidet sich gegenüber V7.0 in Struktur
und Syntax. Die objektrelational aufgebaute Archivdatei eignet sich für
eine automatisierte Weiterverarbeitung zur Ablage der Daten in relatio‐
nalen Datenbanken. Hierzu existiert ein XML-Schema, das mit installiert
wird.
V7.0.8 Es handelt sich um das Archivformat von SIMATIC BATCH AS based V7.0
SP2. Ähnlich dem Archivformat V7.0 SP1 mit zusätzlichen Attributen.
Hierzu existiert ein XML-Schema, das mit installiert wird.
V7.1.2 Wenn Sie SIMATIC BATCH V7.1 SP2 installieren, dann wird dieses Archiv‐
format voreingestellt und verwendet. Hierzu existiert ein XML-Schema,
das mit installiert wird.
V8.0.0 Wenn Sie SIMATIC BATCH V8.0.0 installieren, dann wird dieses Archivfor‐
mat per Standard voreingestellt und verwendet. Hierzu existiert ein XML-
Schema, das mit installiert wird.
V8.0.1 Wenn Sie SIMATIC BATCH V8.0.1 installieren, dann wird dieses Archivfor‐
mat voreingestellt und verwendet. Hierzu existiert ein XML-Schema, das
mit installiert wird.
V8.1.0 Wenn Sie SIMATIC BATCH V8.1.0 installieren, dann wird dieses Archivfor‐
mat voreingestellt und verwendet. Hierzu existiert ein XML-Schema, das
mit installiert wird.
Optionskästchen Bedeutung
V8.2.0 Wenn Sie SIMATIC BATCH V8.2.0 installieren, dann wird dieses Archivfor‐
mat voreingestellt und verwendet. Hierzu existiert ein XML-Schema, das
mit installiert wird.
V9.0 Wenn Sie SIMATIC BATCH V9.0 oder V9.0.1 installieren, dann wird dieses
Archivformat voreingestellt und verwendet. Hierzu existiert ein XML-Sche‐
ma, das mit installiert wird.
Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.
Schaltfläche "Standard"
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, werden alle von Ihnen in diesem Register veränderten
Projekteinstellungen auf die Standard-Voreinstellung "Ja" zurückgesetzt.
Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.
Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.
Weitere Information
• Informationen zur Versionierung finden Sie im Abschnitt "Versionierung (Seite 824)".
• Informationen zu den Sicherheitsaspekten und zur Archivierungstechnik "SQL-Server" finden
Sie in den Abschnitten:
– Sicherheitsaspekte (Seite 89)
– Grundlagen (Seite 515)
– SQL-Server Datenbank erzeugen (Seite 516)
– Einrichten eines SQL-Servers (Seite 518)
– Benutzerangaben (Seite 955)
Einleitung
In diesem Dialog bestimmen Sie die Druckvorlagen für Berichte, die beim Archivieren von
Chargen verwendet werden.
Hinweis
Löschen Sie nicht die mitgelieferten Vorlagedateien für Berichte.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "Lieferform von SIMATIC BATCH (Seite 93)".
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Standard"
Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, dann werden alle von Ihnen in diesem Register
veränderten Projekteinstellungen auf die Voreinstellung "Ja" zurückgesetzt.
Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.
Weitere Information
Projekteinstellungen Ordner "Archivierung" (Seite 836)
Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.
Schaltfläche "Standard"
Die Funktion ist in diesem Dialog nicht ausführbar.
Schaltfläche "Übernehmen"
Die Funktion ist in diesem Dialog nicht ausführbar.
Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.
Weitere Information
PH-Archivserver (Seite 519)
Funktionalität des Betrachters für archivierte Chargen (Seite 535)
Bereich Eigenschaften
Die Werte folgender Eigenschaften lassen sich einstellen.
Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.
Schaltfläche "Standard"
Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, werden alle von Ihnen in diesem Register veränderten
Projekteinstellungen auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt.
Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.
Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.
Bereich Sicherungsdatei
Dateiname
Im Bereich Sicherungsdatei geben Sie unter "Dateiname" einen frei gewählten Namen für die
Sicherungsdateien ein. Der Dateiname darf aus maximal zehn Buchstaben bestehen.
Wenn Sie die Eigenschaft "Dateiname automatisch ergänzen" ausgewählt haben, dann
werden Datum und Uhrzeit dem gewählten Dateinamen angehängt. Diese Eigenschaft
stellen Sie im Dialog Backup > Einstellungen ein.
Wenn der Wert der Option "Namen der Backup-Datei automatisch ergänzen" auf "Nein"
eingestellt ist, dann wird dem Dateinamen eine Zahl mit vier Ziffern hinzugefügt. Die Zahl 1
entspricht dann dem Format "0001". Wenn nur eine Backupdatei eingestellt ist, dann wird die
Zahl bei jedem neuen Backup erhöht. Dabei werden alle Backupdateien im eingestellten
Verzeichnis berücksichtigt. Wenn ein gewählter Dateiname mit einem bereits erstellten
Backupdateinamen übereinstimmt, dann sorgt das System dafür, dass die höchste Zahl
ermittelt wird und erhöht diese. Solange der gewählte Dateiname nicht geändert wird, wird
die errechnete Zahl für die maximale Anzahl von Backupdateien berücksichtigt. Dies ist auch
so für Backupdateien, die durch einen Benutzer manuell in dem Zielverzeichnis hinzugefügt
werden. Wenn diese Backupdateien dem eingestellten Namensschema von SIMATIC BATCH
entsprechen, dann werden sie auch gelöscht. Ein Löschvorgang wird immer dann gestartet,
bevor ein automatisches Backup gestartet wird. Im Dateisystem wird oder Löschvorgang
nicht sofort aktualisiert.
Verzeichnis
Unter Verzeichnis wählen Sie den Speicherort für die Sicherungsdateien. Klicken Sie auf die
Schaltfläche "..." und wählen Sie einen Ordner für die Dateiablage aus. Es werden nur frei
gegebene Ordner zur Auswahl angeboten.
Bereich Intervall
Im Bereich Intervall wählen Sie den Zeitpunkt für automatische Sicherungen aus. Dabei wählen
Sie eines der vorgegebenen Zeitintervalle aus und stellen die von Ihnen gewünschte
Ausführungszeit mit Uhrzeit und Datum ein.
Intervall Bemerkung
Einmal Die automatische Datensicherung startet einmalig.
Anschließend ist die automatische Datensicherung beendet
und es wird keine weitere Datensicherung ausgeführt.
Täglich Die automatische Datensicherung startet täglich.
Wöchentlich Die automatische Datensicherung startet wöchentlich.
Monatlich Die automatische Datensicherung startet monatlich.
Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.
Schaltfläche "Standard"
Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, dann werden alle von Ihnen in diesem Register
veränderten Projekteinstellungen auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt.
Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.
Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.
Weitere Information
Backup (Menü Extras) (Seite 1098)
Sicherheitsaspekte (Seite 89)
[Link] Berichtserstellung
Einleitung
In diesem Dialog entscheiden Sie, welche Inhalte Ihre Berichte enthalten. Zusätzlich sind
Einstellungen für die Microsoft Reporting Services und für das automatische Speichern der
Berichte als PDF-Datei aus der Druckvorschau heraus enthalten.
Eigenschaft
Die Werte folgender Berichteigenschaften können Sie von den anfänglichen
Standardeinstellungen, "Ja", alles anzeigen, auf individuelle Einstellungen ändern:
• In Berichten Historie anzeigen: Legt fest, ob die Bearbeitungshistorie im Bericht einer Charge
dargestellt werden soll oder nicht.
• In Chargenberichten Meldungen anzeigen: Legt fest, ob WinCC-Meldungen
(Bedienmeldungen und Bedienanforderungen) im Bericht einer Charge dargestellt werden
sollen, oder nicht.
• In Chargenberichten Transitionen anzeigen: Legt fest, ob Transitionen im Bericht einer
Charge angezeigt werden sollen oder nicht.
Reporting Services
Die Verbindungsdaten für die „Reporting Services“ werden vom System ermittelt.
• Reporting Services Protokoll:
Das Übertragungsprotokoll für den Zugriff auf die Microsoft Reporting Services wird
angezeigt.
Die Protokolle "http" und "https" stehen zur Verfügung.
Voreingestellt ist das Hypertext Übertragungsprotokoll. Das sichere Hypertext
Übertragungsprotokoll wird zur Verschlüsselung und zur Authentifizierung der
Kommunikation zwischen Server und Client verwendet.
• Reporting Services Host-Name:
Der Server-Suffix für den Zugriff auf die Microsoft Reporting Services wird angezeigt.
• Reporting Services Port:
Der Port für den Zugriff auf die Microsoft Reporting Services wird angezeigt.
Ein Port stellt einen Teil der Netzwerk-Adresse dar.
Druckvorschau speichern
Mit den folgenden Eigenschaften stellen Sie ein Standardverzeichnis für die Ablage von aus der
Druckvorschau exportierten Berichten als PDF-Dateien ein. Weiterhin bestimmen Sie, ob der
Dateiname und das Verzeichnis von dem Speichern der PDF-Datei änderbar ist. Verwenden Sie
keine lokalen Pfade, verwenden Sie stattdessen einen UNC-Pfad.
• Standardverzeichnis für PDF-Dateien: Eingabefeld für die Angabe eines
Standardverzeichnisses, in dem die PDF-Dateien, die aus der Druckvorschau heraus erzeugt
werden, gespeichert werden. Über die rechts angeordnete Schaltfläche öffnen Sie einen
Suchdialog zur Auswahl des gewünschten frei gegebenen Ordners. Dieser Ordner wird nicht
für die Ablage archivierter Chargen verwendet.
• Mit der zusätzlichen Option "Name und Verzeichnis der PDF-Datei änderbar" können Sie
bestimmen, ob Sie vor dem Speichen der Berichte die Möglichkeit haben, den Dateinamen
und das Verzeichnis zu ändern oder nicht. Wenn die Option deaktiviert ist, wird die
entsprechende PDF-Datei mit einem vom System generierten Dateinamen im eingestellten
Verzeichnis gespeichert. Ein Teil des generierten Dateinamens enthält den Objektnamen,
den Sie in BatchCC zugewiesen haben. Beachten Sie, dass PDF-Dateien möglicherweise
überschrieben werden, wenn die Option "Name und Verzeichnis der PDF-Datei änderbar"
nicht aktiviert ist.
Information Server
Wenn Sie in der PCS 7 Projektierung einen PH-Archivserver eingebunden haben, ist für den
Zugriff auf die Druckvorlagen für das Drucken und die Druckvorschau von Chargendaten auf
einem BATCH Client die Angabe der Web Service URL auf dem SIMATIC Information Server
notwendig. Siehe auch Kapitel Projekteinstellungen für Archivierungstechnik "PH" in PH-
Archivserver (Seite 519).
Hinweis
Näheres zu Berichtsvorlagen für SIMATIC BATCH finden Sie in der Produktinformation zum
SIMATIC Information Server.
Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.
Schaltfläche "Standard"
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um alle von Ihnen in diesem Register veränderten
Projekteinstellungen auf die Standard-Voreinstellung "Ja" zurückzusetzen.
Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.
Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.
Baumstruktur
Über die Baumstruktur legen Sie fest, in welcher Strukturansicht im Feld "Geräteauswahl" die
Teilanlagen zur Auswahl angeboten werden:
• Klassenansicht: Alle Teilanlagen werden sortiert nach Teilanlagenklassen ohne
Bereichsstruktur im Feld "Teilanlagenauswahl" aufgelistet. Teilanlagen, die zu keiner
Teilanlagenklasse gehören, werden flach im Baum angezeigt.
• Anlagenkomplexansicht: Alle Bereiche mit den untergelagerten Teilanlagen werden im Feld
"Teilanlagenauswahl" aufgelistet. Teilanlagen, die zu keinem Bereich gehöre, werden flach
im Baum angezeigt.
Geräteauswahl:
• Bei Teilanlagenauswahl ohne Bedingungen:
In dieser Liste werden je nach Baumstruktur die vorhandenen Bereiche und
Teilanlagenklassen aus dem Basis Engineering zur Auswahl angeboten. Darunter sind die
jeweils zur Verfügung stehenden Teilanlagen sichtbar. Wählen Sie hier die möglichen
Teilanlagenkandidaten aus. Die Teilanlagenkandidaten schränken die im Ablauf dieses
Teilrezepts verwendbaren Funktionen ein.
• Bei Teilanlagenauswahl mit Bedingungen:
Unter "Geräteauswahl" werden alle Teilanlagen als nicht änderbar angezeigt. Die
Teilanlagen, die es sein sollen, sind schon automatisch markiert.
Strategie:
Über die Strategie legen Sie fest, wie eine der möglichen Teilanlagen für den tatsächlichen
Chargenablauf ausgewählt wird:
• Bevorzugte Teilanlage: Wenn vor Anlegen einer Charge keine andere Zuordnung getroffen
wird, dann wird die als bevorzugt angegebene Teilanlage für den Chargenablauf verwendet.
• Am längsten nicht benutzt: Die am längsten nicht benutzte Teilanlage wird genutzt.
• Operator Auswahl: Die Zuordnung der Teilanlage erfolgt manuell durch die Eingabe in einem
Operatordialog.
• Prozessparameter: Die in dem Feld "Prozessparameter" ausgewählte Variable bestimmt die
Teilanlage.
Bevorzugte Teilanlage:
Sie wählen die für die Chargenbearbeitung bevorzugte Teilanlage aus.
Prozessparameter:
Sie wählen die Variable mit dem Datentyp "Teilanlage" aus, die im Ablauf der Charge die
auszuwählende Teilanlage prozessabhängig bestimmt. Über die Schaltfläche rechts daneben
gelangen Sie in den Folgedialog Dialogfeld "Ebene/....". Hier kann die Verschaltung des
Prozessparameters geprüft und eingestellt werden.
Startbelegung:
Wenn dieses Optionskästchen aktiviert wird, dann wird die gesamte Chargenbearbeitung erst
dann gestartet, wenn die von diesem Teilrezept benötigte Teilanlage frei ist. Dabei wird beim
Chargenstart diese Teilanlage belegt, auch wenn die Bearbeitung erst später erfolgt. Wenn die
Verfügbarkeit der Teilanlage gewährleistet sein soll, ist dieses Verfahren zu wählen.
Verfügbare Funktionen:
• Bei Teilanlagenauswahl ohne Bedingungen:
Bei Rezepten werden hier die durch die Einschränkungen noch verfügbaren Technischen
Funktionen angezeigt (Schnittmenge).
Bei Bibliotheksoperationen wird hier bei Anwahl mehrerer Teilanlagenklassen die
Vereinigungsmenge der Technischen Funktionen angezeigt.
• Bei Teilanlagenauswahl mit Bedingungen:
Unter "Verfügbare Funktionen" wird die Vereinigungsmenge von allen markierten
Teilanlagen angezeigt.
Hinweis
Die Auswahl einer "Strategie" oder "Bevorzugte Teilanlage" hat keine Auswirkungen auf die
Anzeige der verfügbaren Funktionen. Hier werden die Funktionen entsprechend der
selektierten Teilanlagen unter "Geräte-Auswahl" angezeigt. Es sind zunächst erst mal alle
Funktionen möglich (Vereinigungsmenge). Nach Auswahl von Funktionen im Rezept
(verwendete Funktionen) werden die möglichen Teilanlagen und damit auch die hier
angezeigten Funktionen eingeschränkt.
Liste:
• Name: Bei den Schritten, die an eine EOP, EPH oder Bibliothekssequenz angebunden
werden, wird der Name vom ES bzw. dem Bibliotheksobjekt übernommen. Für die anderen
Schritte können Sie einen Namen eingeben.
• Stoff (Soll): Sie können aus den im BatchCC angelegten Einsatzstoffen auswählen. Über die
Schaltfläche rechts neben dem Eingabefeld gelangen Sie in einem Folgedialog zur Auswahl
der Stoffe.
• Stoff (Ist): Zeigt den letzten (neuesten) verfügbaren Istwert an.
• Code (Soll): Zeigt eine eindeutige Codierung, z. B. einen internen Firmencode für den
ausgewählten Einsatzstoff in Form eines Strings, an.
• Code (Ist): Zeigt eine eindeutige Codierung, z. B. einen internen Firmencode zum letzten
(neuesten) verfügbaren Istwert in Form eines Strings, an.
• Unterer Grenzwert: Bei den Schritten, die an eine EOP, EPH oder Bibliothekssequenz
angebunden werden, wird die untere Wertegrenze vom ES bzw. dem Bibliotheksobjekt
übernommen. Sie ist Teilanlagen-abhängig. Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle
oder Ziel verbunden sind, werden die Grenzen übernommen.
• Unterer Rezeptgrenzwert: Eingabe des unteren Rezeptgrenzwerts. Der untere
Rezeptgrenzwert muss innerhalb der Engineering-Grenzwerte liegen. Werte außerhalb
dieses Bereichs werden während der Eingabe rot markiert und sind nicht zulässig. Wenn Sie
auf die Schaltfläche X klicken, dann wird der eingegebene Wert auf den ursprünglichen
Grenzwert aus dem ES zurückgesetzt. Der Sollwert für die Menge des Einsatzstoffs muss
dann innerhalb der Rezeptgrenzen liegen. Die Plausibilitätsprüfung meldet sonst einen
Fehler. Der untere Rezeptgrenzwert ist nicht teilanlagenabhängig, jedoch
mengenabhängig. Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle oder Ziel verbunden sind,
werden die Rezeptgrenzen übernommen.
• Menge (Soll): Eingabe des konkreten Rezeptwerts. Für einen Dosiervorgang kann hier der
Dosierendwert zu einem Einsatzstoff angegeben werden. Bei der Verbindung mit einer
Datenquelle wird dieser Wert von der übergeordneten Ebene geholt und kann nur dort
verändert werden.
• OK: Die Spalte "OK" mit dem enthaltenen Optionskästchen wird dann angezeigt, wenn Sie
den Dialog "Eigenschaften" > "Register Parameter" eines Steuerrezepts während der
Chargenbearbeitung aufrufen und bei markierter Parmameterzeile auf die Schaltfläche
"Ändern" klicken. Grundsätzlich gilt, wenn das Optionskästchen in der Spalte "OK" aktiviert
ist, dann werden eingegebene Werte übernommen. Wenn das Optionskästchen deaktiviert
ist, dann werden keine Werte übernommen. Bei Grenzverletzungen wird der eingegebene
Wert rot markiert. Es wird zwischen Rezeptfunktionen und Operatoranweisungen
unterschieden:
– Bei Rezeptfunktionen: Wenn das Optionskästchen aktiviert ist, dann liegt der
eingegebene Sollwert innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte und kann an das AS
übergeben werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Ändern von
Sollwerten (Seite 495)".
– Bei Operatoranweisungen: Wenn das Optionskästchen aktiviert ist, dann liegt der
eingegebene Istwert innerhalb der vorgegebenen Grenzenwerte und wird vom System
übernommen. Wenn das System eine Grenzverletzung feststellt, dann wird der Hacken
aus dem Optionsfeld entfernt. Der eigegebene Wert wird nicht vom System übernommen
und nicht im Chargenbericht angezeigt. Wenn Sie als Anwender den Wert trotzdem
übernehmen und im Chargenbericht anzeigen möchten, dann aktivieren Sie das
Optionskästchen wieder.
• Menge (Ist): Zeigt den letzten (neuesten) verfügbaren Istwert an.
• Oberer Rezeptgrenzwert: Eingabe des oberen Rezeptgrenzewerts. Der obere
Rezeptgrenzwert muss innerhalb der Engineering-Grenzwerte liegen. Werte außerhalb
dieses Bereichs werden während der Eingabe rot markiert und sind nicht zulässig. Wenn Sie
auf die Schaltfläche X klicken, dann wird der eingegebene Wert auf den ursprünglichen
Grenzwert aus dem ES zurückgesetzt. Der Sollwert für die Menge des Einsatzstoffs muss
dann innerhalb der Rezeptgrenzen liegen. Die Plausibilitätsprüfung meldet sonst einen
Fehler. Der obere Rezeptgrenzwert ist nicht teilanlagenabhängig, jedoch mengenabhängig.
Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle oder Ziel verbunden sind, werden die
Rezeptgrenzen übernommen.
• Oberer Grenzwert: Bei den Schritten, die an eine EOP, EPH oder Bibliothekssequenz
angebunden werden, wird die obere Wertegrenze vom ES bzw. dem Bibliotheksobjekt
übernommen. Sie ist Teilanlagen-abhängig. Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle
oder Ziel verbunden sind, werden die Grenzen übernommen.
Hinweis
Erfolgte noch keine Zuordnung des Grundrezeptes zu einer Teilanlage, dann werden obere
und untere Grenzwerte grün markiert angezeigt. Diese Grenzwerte zeigen die "Hülle" über
alle Teilanlagenkandidaten.
• Einheit: Parameter werden durch Einheiten genauer spezifiziert. Die Einheiten werden im ES
eingegeben und beim Import der Anlagendaten übernommen.
• Anpassung: Mit Anpassroutinen (Seite 636) können Sie Vorgänge mengenabhängig
gestalten. Je nach konkreter Ansatzmenge der Charge wird die Menge in dieser Zeile über die
eingestellte Anpassroutine korrigiert. Standardmäßig sind die Anpassroutinen Linear und
Quadratisch vorhanden.
• Quelle: Für die Rezeptobjekte TRP, ROP und RF kann ein Einsatzstoff als Datenquelle von der
nächsthöheren Ebene in dem Auswahlfeld ausgewählt werden. Vorausgesetzt, es existiert
ein Einsatzstoff in der übergeordneten Rezeptebene mit gleichem Datentyp und gleicher
Einheit.
Existiert kein verschaltbarer Einsatzstoff im Auswahlfeld, klicken Sie auf die Schaltfläche "...",
um einen neuen Einsatzstoff in der entsprechenden Rezeptebene anzulegen und zu
verschalten.
Beispiele:
Die Rezeptfunktion holt sich den Sollwert aus der ROP-Ebene. Diese kann den Sollwert aus
der Teilrezeptprozedur-Ebene holen, usw..
• Ziel: Für die Rezeptobjekte TRP, ROP und RF können die Istwerte aus dem Prozess an die
nächsthöheren Ebenen weitergeleitet werden.
Beispiel:
Der Istwert einer Rezeptfunktion kann bis in die Rezeptebene des Rezeptkopfes hochgereicht
werden. Hierdurch ist es auch möglich, den Istwert eines Rezeptschrittes als Sollwert eines
nachfolgenden Rezeptschrittes zu nutzen. Mit der Schaltfläche neben dem Parameter öffnen
Sie einen Dialog, in dem Sie neue Parameter bis in alle Ebenen anlegen und verschalten
können.
• Ist-Wert ID / Soll-Wert ID: Mithilfe der ID-Nummer kann festgelegt werden, ob der
Parameterwert für die Protokollierung im SIMATIC BATCH Archiv abgespeichert wird. Mit
einer ID-Nummer größer Null wird der Soll- bzw. Istwert zusätzlich an einer Schnittstelle für
ein externes Programm zur Verfügung gestellt. Durch die Vergabe eindeutiger ID-Nummern
zu den Parameterwerten wird die Verarbeitung in einer externen Anwendung erleichtert. Es
können ID-Nummern von 0 bis 32767 eingegeben werden. Nach Neuanlegen eines
Operationstyps ist der Standardwert 1, bzw. der Wert, der im ES eingestellt wurde.
• Erfolgte noch keine Zuordnung des Grundrezeptes zu einer Teilanlage, dann werden obere
und untere Grenzwerte grün markiert angezeigt. Diese Grenzwerte zeigen die "Hülle" über
alle Teilanlagenkandidaten.
• Verwendung (Formula): Es wird hier durch eine Steckverbindung grafisch angezeigt, ob die
Variable die Quelle für einen Parameter im zugeordneten Grundrezept ist.
• Anzeigen: Es können maximal drei Parameter in den Schrittkästchen der SFC-Darstellung
angezeigt werden. Durch das Markieren können Sie festlegen, welche der Parameter im
Schrittkästchen eingeblendet werden soll. Alle Parameter werden im Tooltip-Text
ausgegeben.
• Sofort Wirksam (Schritt vom Typ EPH, EOP, Operatordialog): Parameter soll während der
Chargensteuerung änderbar sein. Ist der Rezeptschritt gerade in Bearbeitung, dann soll der
geänderte Parameterwert sofort wirksam werden, d. h. von dem laufenden Rezeptschritt im
Steuerrezept direkt in das Automatisierungssystem übertragen werden, um Einfluss auf den
laufenden Baustein zu nehmen. Diese Option kann auch bei Parameterreferenzen gesetzt
werden.
• Verstecken: Aktivieren Sie das Optionskästchen, wird der Wert des Parameters nicht
dargestellt, bzw. die Parameterzeile wird in der Tabelle nicht angezeigt.
• Formel: Projektieren Sie arithmetische Ausdrücke an Transitions- und Rezeptparametern von
Teilrezeptprozeduren (TRPs), Rezeptoperationen (ROPs) und Rezeptfunktionen (RFs), um aus
Parametern aus der nächsthöheren Rezeptebene und Konstanten Sollwerte berechnen zu
lassen.
• Extern sichtbar: Aktivieren Sie das Optionskästchen, wird der Parameter unabhängig von
der Rezeptstruktur auch ohne Verschaltung auf den Rezeptkopf über den API-Befehl
"GET_PARAMETER" auf die Charge ausgegeben.
Beschreibung:
In den Dialogen zur Rezeptprozedur, der TRP und der ROP-Sequenz können Sie einen
erläuternden Text eingeben.
Weitere Information
Informationen zu Rezeptgrenzwerten finden Sie im Abschnitt "Rezeptgrenzwerte vorgeben
(Seite 624)".
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".
Tabellenspalte "Name"
Die Spalte "Name" besteht aus 3 Teilen. 2 Symbole und den Namen des Elements. Das erste
Symbol gibt den Bearbeitungszustand des Elements an, z. B. "In Bearbeitung". Das zweite
Symbol gibt den Typ des Elements an, z. B. flaches oder hierarchisches Rezept.
Tabellenspalte "Status"
In der Spalte "Status" wird der aktuelle Status des Elements im Klartext angezeigt.
Einleitung
Über dieses Register legen Sie die für Bedienungen einer Charge, Rezeptprozedur,
Teilrezeptprozedur, Rezeptoperationen, Rezeptfunktionen oder Transitionen zu leistenden
elektronischen Unterschriften fest.
Nach dem Aktivieren der Funktion ordnen Sie jeder Bedienzeile über die Schaltfläche
"..." in der Spalte "Rollen" im Dialog "Rollen konfigurieren" Benutzer für die zu leistende
elektronische Unterschrift zu.
Aktivieren
Durch Aktivieren des Kontrollkästchens wird die Funktion "Elektronische Unterschrift" zum
Objekt aktiviert. Der Dialog wird aktualisiert und mögliche Benutzerbedienungen zum Objekt
werden in einer Tabelle aufgelistet.
Konfigurierte Rollen
Wenn Sie eine Bedienung im obigen Fenster markieren, dann werden Ihnen die projektierten
Benutzerrollen, die eine elektronische Unterschrift leisten müssen, in der erforderlichen
Reihenfolge im unteren Fenster angezeigt.
OK
Speichert Ihre Eingaben und schließt den Dialog.
Abbrechen
Verwirft Ihre Eingaben und schließt den Dialog.
Hilfe
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.
Weitere Information
Festlegen der Elektronischen Unterschriften (Seite 418)
Symbol Bedeutung
Dieser Parameter wird nach einem Mausklick auf die Schaltfläche "OK" angelegt.
Auf dieser Rezeptebene wird kein neuer Parameter angelegt.
Der Parametername ist auf dieser Rezeptebene bereits vorhanden und kann nicht angelegt werden.
Verwenden Sie in diesem Fall einen neuen Parameternamen.
• Parametername: Klicken Sie auf den Parameter der selektierten Rezeptebene, werden im
rechten Fenster bereits vorhandene Parameternamen angezeigt. Diese können Sie als neue
Parameternamen nicht verwenden. Klicken Sie erneut auf den Parameternamen wird dieser
für die Namensänderung frei geschaltet.
Liste:
• Datum: Der Listeneintrag wird vom System mit dem aktuellen Datum und der Systemuhrzeit
vorgenommen.
• Benutzer: Angabe des Namens, der als Benutzer im BatchCC angemeldet ist.
• Aktion: Hier werden vom System erfasste Aktionen wie "Neu Anlegen" eines Objektes
protokolliert. Sie haben aber die Möglichkeit diese Systemeinträge mit der Taste "Neu" zu
ergänzen.
• Computername: Jede von Ihnen durchgeführte Aktion erhält den Eintrag des
Computernamens. Das ist der Name des Computers, an dem Sie diese Aktion gestartet
hatten.
Neu:
Bietet die Möglichkeit diese Systemeinträge mit eigenen Informationen zu ergänzen. Nach
Betätigen der Schaltfläche "Neu" erscheint eine Zeile mit Datum und Benutzer. Die
Eingabemöglichkeit für einen beschreibenden Text wird freigegeben. Nach einem Klick auf die
Schaltfläche "OK" wird der Eintrag gesichert und kann nicht mehr verändert werden.
Beschreibung:
Eingabefeld für beschreibenden Text nach Betätigen der Taste "Neu".
Löschen
Das Löschen eines Eintrags im Logbuch ist nur möglich, wenn Sie den Eintrag angelegt und den
Dialog noch nicht mit "OK" verlassen haben.
Weitere Information
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".
Im Prozessbetrieb werden die Ergebnisse der einzelnen Bedingung für jeden Kandidaten
angezeigt. Anhand der Symbolik erkennen Sie, welche der Bedingungen geschaltet haben
und damit eine bestimmte Teilanlage für die Chargenbearbeitung belegt wird.
Beim Öffnen des Dialogs wird immer die erste Zeile der möglichen Kandidaten automatisch
markiert. Wenn Sie einen anderen Kandidaten markieren, dann werden dessen Bedingungen
mit den Schaltungsergebnissen im Bereich "Bedingungen" angezezeigt. Das Markieren eines
Kandidaten erfolgt immer über einen linken Mausklick auf der Kandidatennummer.
Wenn Sie die Belegungsstrategie "Bevorzugte Teilanlage" bei einer Bedingung verwenden,
dann muss spätestens bei der Chargenplanung eine bevorzugte Teilanlage ausgewählt
werden. Sonst lässt sich die Charge nicht frei geben.
Liste
• Variable (erste Variable): Die erste Variable zeigt das Attribut der Teilanlage
(Ausrüstungseigenschaft), was einer Bedingung genügen soll.
• Vergleichsoperator OP: Der Vergleichsoperator zeigt an, wie die beiden Variablen
miteinander verglichen werden. Die Symbole der Vergleichsoperatoren haben folgende
Bedeutung:
– = : Gleichheit.
– <>: Ungleichheit.
– >=: Ist die linke Variable größer oder gleich der rechten?
– <=: Ist die linke Variable kleiner oder gleich der rechten Variablen?
– >: Ist die linke Variable größer als die rechte?
– <: Ist die linke Variable kleiner als die rechte?
• Variable/Wert (zweite Variable): Die zweite Variable zeigt den Wert des Attributs der
Teilanlage (Ausrüstungseigenschaft), um die gewünschte Bedingung zu erreichen.
• Einheit: Die für die Variable spezifizierte physikalische Einheit wird hier angezeigt.
• Logische Operatoren: Mit Hilfe der logischen Operatoren können Sie Ihre Bedingungen
flexibel miteinander verknüpfen (Kontextmenübefehle). Durch Einfachklick mit der rechten
Maustaste auf die Schaltfläche öffnen Sie ein Menü zur Auswahl der logischen Verknüpfung.
Die logischen Verknüpfungen liefern das Ergebnis "erfüllt", wenn:
– AND : alle Bedingungen erfüllt sind
– OR : mindestens eine der Bedingungen erfüllt ist
– NAND: nicht alle Bedingungen erfüllt sind
– NOR : keine der Bedingungen erfüllt ist
– XOR : höchstens eine Bedingung erfüllt ist
• Ändern: Mit der Schaltfläche "Ändern" starten Sie die dialoggeführte Eingabe einer zu vor
über Schaltfläche "Neu" anlegten Bedingung.
• Neu: Mit der Schaltfläche "Neu" fügen Sie neue Zeile für weitere Bedingungen ein.
• Löschen: Mit der Schaltfläche "Löschen" wird die selektierte Bedingung (Zeile) gelöscht.
Symbol Bedeutung
OK, Teilanlage kann als möglicher Kandidat verwendet werden.
Nicht OK, Teilanlage kann nicht als möglicher Kandidat verwendet werden.
Im Bereich "Bedingungen" werden die Auswertungen der Bedingungen zur Laufzeit in einer
Tabelle als Ergebnis dargestellt. Folgende Symbole werden dargestellt:
Symbol Bedeutung
OK, Bedingung wurde erfüllt.
Weitere Information
Teilanlagenauswahl über Bedingungen bei einem flachen Rezept (Seite 579)
Teilanlagenauswahl über Bedingungen bei einem hierarchischen Rezept (Seite 580)
Register "Belegungen"
In diesem Register werden Ihnen Informationen zu Belegungen von Teilanlagen durch
ablaufende Chargen in Tabellenform dargestellt.
Liste:
• Rezeptzuordnungen: In dieser Spalte sind die in dem Rezept verwendeten Teilrezepte mit
ihren Namen aufgelistet. Den Namen des Teilrezeptes können Sie im hierarchischen Rezept
über die Eigenschaften des Teilrezepts eingeben, im flachen Rezept können Sie den Namen
hier direkt eingeben.
• Teilanlage: In dieser Spalte ist die für das Teilrezept bevorzugte Teilanlage eingetragen. Die
Auswahl der Teilanlagenklasse und die bevorzugte Teilanlage können Sie mit der
Schaltfläche "Ändern" oder über die Eigenschaften des Teilrezepts eingeben.
• Teilanlagenklasse: In dieser Spalte ist die für das Teilrezept festgelegte Teilanlagenklasse
eingetragen. Diese Festlegung erfolgt z. B. durch die Auswahl von Teilanlagen für das
Teilrezept. Wenn dieser Wert gesetzt ist, dann können nur Bibliotheksoperationen mit
gleicher zugeordneter Teilanlagenklasse in der Teilrezeptprozedur verwendet werden.
• Start: Es wird die errechnete Startzeit relativ zum Start der ersten Teilanlage angegeben.
Wird der erste Schritt eines Teilrezeptes in Abhängigkeit von einer Synchronisation gestartet,
ergibt sich der Startwert aus der errechneten Zeit des ersten Teilrezeptes bis zur
Synchronisationslinie.
• Laufzeit: Errechnete Dauer aus den in den Rezeptschritten eingegebenen Zeitwerten im
Format Tag:Stunden:Minuten:Sekunden.
• Strategie: In dieser Spalte ist angegeben, wie eine der möglichen Teilanlagen für den
tatsächlichen Chargenablauf ausgewählt wird:
– Bevorzugte Teilanlage: Wenn vor Anlegen einer Charge keine andere Zuordnung
getroffen wird, dann wird die als bevorzugt angegebene Teilanlage für den
Chargenablauf verwendet.
– Am längsten nicht benutzt: Die am längsten nicht benutzte Teilanlage wird genutzt.
– Operator Auswahl: Die Zuordnung der Teilanlage kann manuell durch die Eingabe in
einen Operatordialog erfolgen.
– Prozessparameter: Die in dem Feld Prozessparameter ausgewählte Variable bestimmt die
Teilanlage.
• Prozessparameter: Variable mit dem Datentyp "Teilanlage", die im Ablauf der Charge die
auszuwählende Teilanlage prozessabhängig bestimmt.
• Bei Start: Wenn dieses Optionskästchen aktiviert wird, dann wird die gesamte
Chargenbearbeitung erst dann gestartet, wenn die von diesem Teilrezept benötigte
Teilanlage frei ist. Unabhängig davon, ob die Teilanlagen anderer Teilrezepte, die in der
zeitlichen Abfolge vor diesem Teilrezept bearbeitet werden, frei sind.
• Bedingung: Wenn dieses Optionskästchen aktiviert wird, dann erfolgt die Auswahl der für
dieses Teilrezept verwendbaren Teilanlagen durch einen Satz von Bedingungen. Es werden
spezielle Dialoge zur Eingabe der Bedingungen freigeschaltet. Nach Aktivieren des
Optionskästchens ist die 3. Spalte "Teilanlagenklasse" auswählbar.
Weitere Information
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".
Teilanlage
In dem Fenster Teilanlage können in Baumstruktur über die Teilanlage und die Technische
Funktion die Messgrößen ausgewählt werden, die archiviert werden sollen. Angeboten werden
hier alle Messgrößen, denen bei der Projektierung im ES eine WinCC-Messstellenvariable
zugeordnet wurde (siehe auch Abschnitt Übernahme der Archivdaten aus WinCC-Archiven
projektieren (Seite 201)). Mit der Pfeiltaste wird eine selektierte Messgröße in die Liste der
Messstellen, die aufgezeichnet werden sollen (Archivwerteliste) übernommen.
Als Messgrößen stehen die Istwerte der über die Bausteine EOP, EPH und TAG_COLL
angebundenen Parameterbausteine (EPAR_) zur Verfügung.
Die Messgrößen werden während des Ablaufes des Objekts erfasst, bei dem sie in der
Archivwerteliste eingetragen sind. D. h., Werte die über eine gesamte Charge erfasst
werden müssen, werden in der Archivwerteliste zur Rezeptprozedur eingetragen. Werte,
die nur während einer Rezeptoperation mitgeschrieben werden sollen, werden in den ROP
Eigenschaften in die Archivwerteliste eingetragen.
Liste:
Folgende Spaltenüberschriften werden angezeigt:
• Name: Bei Rezeptschritten, denen eine EOP, EPH oder ein Bibliotheksverweis zugeordnet
wird, wird der Name von der Projektierung (ES/BatchCC) übernommen und kann nicht
geändert werden. Für die anderen Schritte können Sie einen Namen eingeben.
• Unterer Grenzwert: Bei den Schritten, die an eine EOP, EPH oder Bibliothekssequenz
angebunden werden, wird die untere Wertegrenze vom ES bzw. dem Bibliotheksobjekt
übernommen. Sie ist teilanlagenabhängig. Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle
oder Ziel verbunden sind, werden die Grenzen übernommen.
• Unterer Rezeptgrenzwert: Eingabe des unteren Rezeptgrenzwerts. Der untere
Rezeptgrenzwert muss innerhalb der Engineering-Grenzwerte liegen. Werte außerhalb
dieses Bereichs werden während der Eingabe rot markiert und sind nicht zulässig. Wenn Sie
auf die Schaltfläche X klicken, dann wird der eingegebene Wert auf den ursprünglichen
Grenzwert aus dem ES zurückgesetzt. Der Sollwert für die Menge des Einsatzstoffs muss
dann innerhalb der Rezeptgrenzen liegen. Die Plausibilitätsprüfung meldet sonst einen
Fehler. Der untere Rezeptgrenzwert ist nicht teilanlagenabhängig, jedoch
mengenabhängig. Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle oder Ziel verbunden sind,
werden die Rezeptgrenzen übernommen.
• Wert: Eingabe des konkreten Rezeptwerts. Bei der Verbindung mit Datenquelle wird dieser
Wert von der übergeordneten Ebene geholt und kann nur dort verändert werden.
Hinweis
Sollwertänderungen einer Funktion durch CFC/SFC können zu unerwünschtem Verhalten
führen, wenn die Phase durch Batch belegt ist.
• OK: Die Spalte "OK" mit dem enthaltenen Optionskästchen wird dann angezeigt, wenn Sie
den Dialog "Eigenschaften" > "Register Parameter" eines Steuerrezepts während der
Chargenbearbeitung aufrufen und bei markierter Parmameterzeile auf die Schaltfläche
"Ändern" klicken.
Grundsätzlich gilt, wenn das Optionskästchen in der Spalte "OK" aktiviert ist, dann werden
eingegebene Werte übernommen. Wenn das Optionskästchen deaktiviert ist, dann werden
keine Werte übernommen. Bei Grenzverletzungen wird der eingegebene Wert rot markiert.
Es wird zwischen Rezeptfunktionen und Operatoranweisungen unterschieden:
– Bei Rezeptfunktionen: Wenn das Optionskästchen aktiviert ist, dann liegt der
eingegebene Sollwert innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte und kann an das AS
übergeben werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Ändern von
Sollwerten (Seite 495)".
– Bei Operatoranweisungen: Wenn das Optionskästchen aktiviert ist, dann liegt der
eingegebene Istwert innerhalb der vorgegebenen Grenzenwerte und wird vom System
übernommen. Wenn das System eine Grenzverletzung feststellt, dann wird der Hacken
aus dem Optionsfeld entfernt. Der eigegebene Wert wird nicht vom System übernommen
und nicht im Chargenbericht angezeigt. Wenn Sie als Anwender den Wert trotzdem
übernehmen und im Chargenbericht anzeigen möchten, dann aktivieren Sie das
Optionskästchen wieder.
• Wert (Ist): Anzeige des aktuellen Istwertes. Istwerte von laufenden Chargen werden dann
angezeigt, wenn der entsprechende Chargenschritt aktiv ist, z. B. Status Läuft oder
Angehalten. Zusätzlich muss die entsprechende Teilanlage belegt sein. Der Wert wird im BCC
im Dialog ständig aktualisiert. Erst wenn der Chargenschritt einen Endstatus wie Beendet,
Abgebrochen oder Weiterlaufen erreicht hat, wird der Istwert in die BATCH-Datenbank
übernommen. Schieben Sie den Mauszeiger auf die Zelle bekommen Sie weitere
Informationen in einem Tooltip. Der Zeitstempel informiert Sie darüber, wann der Istwert
aufgenommen wurde. Der Aktivierungszähler zeigt Ihnen, wie oft das Element aktiviert
wurde. In Schleifen entspricht dieser Zähler meistens der Anzahl der Durchläufe. Allerdings
ist eine Aktivierung per Hand (Rücksetzen, Starten) auch eine Aktivierung und erhöht
ebenfalls diesen Zähler.
Hinweis: Wenn der Hintergrund dieser Zelle in einer roten Farbe dargestellt wird, dann
entspricht der darin dargestellte (Ist-)Wert nicht den möglichen Sollwerten. In diesem Fall
wird der Wert so dargestellt wie er gelesen wurde.
• Oberer Rezeptgrenzwert: Eingabe des oberen Rezeptgrenzewerts. Der obere
Rezeptgrenzwert muss innerhalb der Engineering-Grenzwerte liegen. Werte außerhalb
dieses Bereichs werden während der Eingabe rot markiert und sind nicht zulässig. Wenn Sie
auf die Schaltfläche X klicken, dann wird der eingegebene Wert auf den ursprünglichen
Grenzwert aus dem ES zurückgesetzt. Der Sollwert für die Menge des Einsatzstoffs muss
dann innerhalb der Rezeptgrenzen liegen. Die Plausibilitätsprüfung meldet sonst einen
Fehler. Der obere Rezeptgrenzwert ist nicht teilanlagenabhängig, jedoch mengenabhängig.
Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle oder Ziel verbunden sind, werden die
Rezeptgrenzen übernommen.
• Oberer Grenzwert: Bei den Schritten, die an eine EOP, EPH oder Bibliothekssequenz
angebunden werden, wird die obere Wertegrenze vom ES bzw. dem Bibliotheksobjekt
übernommen. Sie ist teilanlagenabhängig. Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle
oder Ziel verbunden sind, werden die Grenzen übernommen.
Hinweis
Erfolgte noch keine Zuordnung des Grundrezeptes zu einer Teilanlage, dann werden obere
und untere Grenzwerte grün markiert angezeigt. Diese Grenzwerte zeigen die "Hülle" über
alle Teilanlagenkandidaten.
• Einheit: Parameter werden durch Einheiten genauer spezifiziert. Die Einheiten werden im ES
eingegeben und beim Import der Anlagendaten übernommen.
• Datentyp: Bei Rezeptschritten, denen eine EOP, EPH oder ein Bibliotheksverweis zugeordnet
wird, wird der Datentyp von der Projektierung (ES/BatchCC) übernommen und kann nicht
geändert werden. Erstellen Sie einen neuen Parameter, haben Sie die Möglichkeit
selbstständig einen Datentyp zu erstellen. Sie haben die Auswahl zwischen
Standarddatentypen wie BOOL, REAL, INTEGER, usw. und den Anwenderdatentypen aus den
Globalen Deklarationen im ES. Weiterhin können Sie den Standarddatentyp "Status" in
Transitionen verwenden, um z. B. abhängig vom Status einer ROP eine andere ROP zu
steuern.
Textlänge beim Datentyp STRING
Seit SIMATIC BATCH V6.1 sind bei Parametern vom Datentyp "STRING" in Rezepten nicht mehr
16, sondern 254 Zeichen editierbar.
Sie als Projekteur können die Anzahl der Zeichen der String-Sollwerte innerhalb eines SFC-
Typs per Parametrierung (Merkmale > Sollwerte) erhöhen. Der Baustein vom Typ "IEPAR_STR"
kann nur Sollwerte mit maximal 16 Zeichen verarbeiten. Hier kann die Anzahl der Zeichen
auch nicht erhöht werden. Wird nun beim Ablauf einer Charge eine größere Anzahl von
Zeichen geschrieben als der Baustein im AS (SFC-Typ oder IEPAR_STR) verarbeiten kann, so
wird der Sollwert automatisch auf die maximal mögliche Länge gekürzt.
• Quelle: Für die Rezeptobjekte TRP, ROP und RF kann ein Parameter als Datenquelle von der
nächsthöheren Ebene in dem Auswahlfeld ausgewählt werden. Vorausgesetzt, es existiert
ein Parameter in der übergeordneten Rezeptebene mit gleichem Datentyp und gleicher
Einheit. Existiert kein verschaltbarer Parameter im Auswahlfeld, klicken Sie auf die
Schaltfläche "...", um einen neuen Parameter in der entsprechenden Rezeptebene anzulegen
und zu verschalten
Beispiel:
Die Rezeptfunktion holt sich den Sollwert aus der ROP-Ebene. Diese kann den Sollwert aus
der Teilrezeptprozedur-Ebene holen, usw..
• Anpassung: Mit Anpassroutinen (Seite 636) können Sie Vorgänge mengenabhängig
gestalten. Je nach konkreter Ansatzmenge der Charge werden die Parameter in dieser Zeile
über die eingestellte Anpassroutine korrigiert. Standardmäßig sind die Anpassroutinen
Linear und Quadratisch vorhanden.
• Ziel: Für die Rezeptobjekte TRP, ROP und RF können die Istwerte aus dem Prozess an die
nächsthöhere Ebene weitergeleitet werden.
Beispiel:
Der Istwert einer Rezeptfunktion kann bis in die Rezeptebene des Rezeptkopfes hochgereicht
werden. Hierdurch ist es auch möglich, den Istwert eines Rezeptschrittes als Sollwert eines
nachfolgenden Rezeptschrittes zu nutzen. Mit der Schaltfläche neben dem Parameter öffnen
Sie einen Dialog, in dem Sie neue Parameter bis in alle Ebenen anlegen und verschalten
können.
• Verwendung (Formula): Es wird hier durch eine Steckverbindung grafisch angezeigt, ob die
Variable die Quelle für einen Parameter im zugeordneten Grundrezept ist.
• Soll-Wert ID, Ist-Wert ID: Mit einer ID-Nummer größer Null wird der Soll- bzw. Istwert
zusätzlich an einer Schnittstelle für ein externes Programm zur Verfügung gestellt. Durch die
Vergabe eindeutiger ID-Nummern zu den Parameterwerten wird die Verarbeitung in einer
externen Anwendung erleichtert. Nach Neuanlegen eines Operationstyps ist der
Standardwert 1 bzw. der Wert, der in der ES eingestellt wurde.
• Anzeigen: Es können maximal drei Parameter in den Schrittkästchen der SFC-Darstellung
angezeigt werden. Durch das Markieren können Sie festlegen, welche der Parameter im
Schrittkästchen eingeblendet werden soll. Alle Parameter werden im Tooltip-Text
ausgegeben.
• Änderbar (Prozedur, Schritt): Der Parameter soll während der Chargensteuerung änderbar
sein. Ist der Rezeptschritt gerade in Bearbeitung, dann soll noch keine Reaktion auf die
Parameteränderung erfolgen. Erst bei einem erneuten Durchlauf soll ein geänderter
Parameterwert wirksam werden.
Hinweis
Verhalten bei Parameterreferenzen
Bei Parameterreferenzen (Quell- oder Zielverschaltungen) gilt folgendes Verhalten:
• Wenn Parameter als "Änderbar" gekennzeichnet sind, dann ist die Eingabe neuer Werte
durch den Bediener erlaubt.
• Wenn Parameter als "Nicht änderbar" gekennzeichnet sind, dann ist die Eingabe neuer
Werte durch den Bediener nicht erlaubt.
• Wenn Parameter als "Nicht änderbar" gekennzeichnet und mit einer Quelle verschaltet
sind, dann nehmen Parameter trotzdem geänderte Werte der Quelle an. Wenn der
Bediener an einem mit einer Quelle verschalteten Parameter einen neuen Wert eingibt,
dann wird die Parameterreferenz aufgelöst. Aufgelöste Parameterreferenzen bleiben
auch im weiteren Rezeptverlauf aufgelöst.
• Sofort Wirksam (Schritt vom Typ EPH, EOP, Operatordialog): Parameter soll während der
Chargensteuerung änderbar sein. Ist der Rezeptschritt gerade in Bearbeitung, dann soll der
geänderte Parameterwert sofort wirksam werden, d.h. von dem laufenden Rezeptschritt im
Steuerrezept direkt in das Automatisierungssystem übertragen werden, um Einfluss auf den
laufenden Baustein zu nehmen. Diese Option kann auch bei Parameterreferenzen gesetzt
werden.
• Verstecken: Aktivieren Sie das Optionskästchen, wird der Wert des Parameters nicht
dargestellt, bzw. die Parameterzeile wird in der Tabelle nicht angezeigt.
• Formel: Projektieren Sie arithmetische Ausdrücke an Transitions- und Rezeptparametern von
Teilrezeptprozeduren (TRPs), Rezeptoperationen (ROPs) und Rezeptfunktionen (RFs), um aus
Parametern aus der nächsthöheren Rezeptebene und Konstanten Sollwerte berechnen zu
lassen.
• Extern sichtbar: Aktivieren Sie das Optionskästchen, wird der Parameter unabhängig von
der Rezeptstruktur auch ohne Verschaltung auf den Rezeptkopf über den API-Befehl
"GET_PARAMETER" auf die Charge ausgegeben.
Nur bei Operatoranweisungen
• Soll änderbar: Ist das Optionskästchen aktiviert, kann der Sollwert in der
Operatoranweisung geändert werden. Der Sollwert ist der erwartete Diagnosewert, den der
Operator beim Erscheinen der Operatoranweisung beim Chargenablauf einzugeben hat. Das
erwartete Ereignis (Sollwert) ist im Steuerrezept änderbar.
• Ist änderbar: Wenn das Optionskästchen aktiviert ist, kann der Operator in der
Operatoranweisung im Chargenablauf den Diagnosewert als Istwert eingeben. Ist das
Optionskästchen nicht aktiviert, wird der Istwert angezeigt, der jedoch nicht änderbar ist.
• Verstecken: Ist das Optionskästchen aktiviert, sind die Werte nicht sichtbar und nicht
änderbar.
Beschreibung:
In den Dialogen zur Rezeptprozedur, der TRP und der ROP-Sequenz können Sie einen
erläuternden Text eingeben.
Weitere Information
Informationen zu Rezeptgrenzwerten finden Sie im Abschnitt "Rezeptgrenzwerte vorgeben
(Seite 624)".
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".
Liste:
• Name: Bei den Schritten, die an eine EOP, EPH oder Bibliothekssequenz angebunden
werden, wird der Name vom ES bzw. dem Bibliotheksobjekt übernommen. Für die anderen
Schritte können Sie einen Namen eingeben.
• Stoff (Soll): Sie können aus den im BatchCC angelegten Stoffausstößen auswählen. Über die
Schaltfläche rechts neben dem Eingabefeld gelangen Sie in einem Folgedialog zur Auswahl
der Stoffe.
• Stoff (Ist): Zeigt den letzten (neuesten) verfügbaren Istwert an.
• Code (Soll): Zeigt eine eindeutige Codierung, z. B. einen internen Firmencode für das
ausgewählte Endprodukt (Stoffausstoß) in Form eines Strings, an.
• Code (Ist): Zeigt eine eindeutige Codierung, z. B. einen internen Firmencode zum letzten
(neuesten) verfügbaren Istwert in Form eines Strings, an.
• Unterer Grenzwert: Bei den Schritten, die an eine EOP, EPH oder Bibliothekssequenz
angebunden werden, wird die untere Wertegrenze vom ES bzw. dem Bibliotheksobjekt
übernommen. Sie ist Teilanlagen-abhängig. Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle
oder Ziel verbunden sind, werden die Grenzen übernommen.
• Unterer Rezeptgrenzwert: Eingabe des unteren Rezeptgrenzwerts. Der untere
Rezeptgrenzwert muss innerhalb der Engineering-Grenzwerte liegen. Werte außerhalb
dieses Bereichs werden während der Eingabe rot markiert und sind nicht zulässig. Wenn Sie
auf die Schaltfläche X klicken, dann wird der eingegebene Wert auf den ursprünglichen
Grenzwert aus dem ES zurückgesetzt. Der Sollwert für die Menge des Einsatzstoffs muss
dann innerhalb der Rezeptgrenzen liegen. Die Plausibilitätsprüfung meldet sonst einen
Fehler. Der untere Rezeptgrenzwert ist nicht teilanlagenabhängig, jedoch
mengenabhängig. Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle oder Ziel verbunden sind,
werden die Rezeptgrenzen übernommen.
• Menge (Soll): Eingabe des konkreten Rezeptwertes. Für einen Dosiervorgang kann hier der
Dosierendwert zu einer Abfüllung angegeben werden. Bei der Verbindung mit Datenquelle
wird dieser Wert von der übergeordneten Ebene geholt und kann nur dort verändert werden.
• OK: Die Spalte "OK" mit dem enthaltenen Optionskästchen wird dann angezeigt, wenn Sie
den Dialog "Eigenschaften" > "Register Parameter" eines Steuerrezepts während der
Chargenbearbeitung aufrufen und bei markierter Parmameterzeile auf die Schaltfläche
"Ändern" klicken. Grundsätzlich gilt, wenn das Optionskästchen in der Spalte "OK" aktiviert
ist, dann werden eingegebene Werte übernommen. Wenn das Optionskästchen deaktiviert
ist, dann werden keine Werte übernommen. Bei Grenzverletzungen wird der eingegebene
Wert rot markiert. Es wird zwischen Rezeptfunktionen und Operatoranweisungen
unterschieden:
– Bei Rezeptfunktionen: Wenn das Optionskästchen aktiviert ist, dann liegt der
eingegebene Sollwert innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte und kann an das AS
übergeben werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Ändern von
Sollwerten (Seite 495)".
– Bei Operatoranweisungen: Wenn das Optionskästchen aktiviert ist, dann liegt der
eingegebene Istwert innerhalb der vorgegebenen Grenzenwerte und wird vom System
übernommen. Wenn das System eine Grenzverletzung feststellt, dann wird der Haken aus
dem Optionsfeld entfernt. Der eigegebene Wert wird nicht vom System übernommen
und nicht im Chargenbericht angezeigt. Wenn Sie als Anwender den Wert trotzdem
übernehmen und im Chargenbericht anzeigen möchten, dann aktivieren Sie das
Optionskästchen wieder.
• Menge (Ist): Zeigt den letzten (neuesten) verfügbaren Istwert an.
• Oberer Rezeptgrenzwert: Eingabe des oberen Rezeptgrenzewerts. Der obere
Rezeptgrenzwert muss innerhalb der Engineering-Grenzwerte liegen. Werte außerhalb
dieses Bereichs werden während der Eingabe rot markiert und sind nicht zulässig. Wenn Sie
auf die Schaltfläche X klicken, dann wird der eingegebene Wert auf den ursprünglichen
Grenzwert aus dem ES zurückgesetzt. Der Sollwert für die Menge des Einsatzstoffs muss
dann innerhalb der Rezeptgrenzen liegen. Die Plausibilitätsprüfung meldet sonst einen
Fehler. Der obere Rezeptgrenzwert ist nicht teilanlagenabhängig, jedoch mengenabhängig.
Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle oder Ziel verbunden sind, werden die
Rezeptgrenzen übernommen.
• Oberer Grenzwert: Bei den Schritten, die an eine EOP, EPH oder Bibliothekssequenz
angebunden werden, wird die obere Wertegrenze vom ES bzw. dem Bibliotheksobjekt
übernommen. Sie ist Teilanlagen-abhängig. Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle
oder Ziel verbunden sind, werden die Grenzen übernommen.
Hinweis
Erfolgte noch keine Zuordnung des Grundrezeptes zu einer Teilanlage, dann werden obere
und untere Grenzwerte grün markiert angezeigt. Diese Grenzwerte zeigen die "Hülle" über
alle Teilanlagenkandidaten.
• Einheit: Parameter werden durch Einheiten genauer spezifiziert. Die Einheiten werden im ES
eingegeben und beim Import der Anlagendaten übernommen.
• Quelle: Für die Rezeptobjekte TRP, ROP und RF kann ein Stoffausstoß als Datenquelle von der
nächsthöheren Ebene in dem Auswahlfeld ausgewählt werden. Vorausgesetzt, es existiert
ein Stoffausstoß in der übergeordneten Rezeptebene mit gleichem Datentyp und gleicher
Einheit.
Existiert kein verschaltbarer Stoffausstoß im Auswahlfeld, klicken Sie auf die Schaltfläche
"...", um einen neuen Einsatzstoff in der entsprechenden Rezeptebene anzulegen und zu
verschalten.
Beispiele:
Die Rezeptfunktion holt sich den Sollwert aus der ROP-Ebene. Diese kann den Sollwert aus
der Teilrezeptprozedur-Ebene holen, usw..
• Ziel: Für die Rezeptobjekte TRP, ROP und RF können die Istwerte aus dem Prozess an die
nächsthöheren Ebenen weitergeleitet werden.
Beispiel:
Der Istwert einer Rezeptfunktion kann bis in die Rezeptebene des Rezeptkopfes hochgereicht
werden. Hierdurch ist es auch möglich, den Istwert eines Rezeptschrittes als Sollwert eines
nachfolgenden Rezeptschrittes zu nutzen. Mit der Schaltfläche neben dem Parameter öffnen
Sie einen Dialog, in dem Sie neue Parameter bis in alle Ebenen anlegen und verschalten
können.
• Soll-Wert ID, Ist-Wert ID: Mithilfe der ID-Nummer kann festgelegt werden, ob der
Parameterwert für die Protokollierung im SIMATIC BATCH Archiv abgespeichert wird. Mit
einer ID-Nummer größer Null wird der Soll- bzw. Istwert zusätzlich an einer Schnittstelle für
ein externes Programm zur Verfügung gestellt. Durch die Vergabe eindeutiger ID-Nummern
zu den Parameterwerten wird die Verarbeitung in einer externen Anwendung erleichtert. Es
können ID-Nummern von 0 bis 32767 eingegeben werden. Nach Neuanlegen eines
Operationstyps ist der Standardwert 1 bzw. der Wert, der in der ES eingestellt wurde.
• Anpassung: Mit Anpassroutinen (Seite 636) können Sie Vorgänge mengenabhängig
gestalten. Je nach konkreter Ansatzmenge der Charge wird die Menge in dieser Zeile über die
eingestellte Anpassroutine korrigiert. Standardmäßig sind die Anpassroutinen Linear und
Quadratisch vorhanden.
• Änderbar (Prozedur, Schritt): Der Parameter soll während der Chargensteuerung änderbar
sein. Ist der Rezeptschritt gerade in Bearbeitung, dann soll noch keine Reaktion auf die
Parameteränderung erfolgen. Erst bei einem erneuten Durchlauf soll ein geänderter
Parameterwert wirksam werden.
Hinweis
Verhalten bei Parameterreferenzen
Bei Parameterreferenzen (Quell- oder Zielverschaltungen) gilt folgendes Verhalten:
• Wenn Parameter als "Änderbar" gekennzeichnet sind, dann ist die Eingabe neuer Werte
durch den Bediener erlaubt.
• Wenn Parameter als "Nicht änderbar" gekennzeichnet sind, dann ist die Eingabe neuer
Werte durch den Bediener nicht erlaubt.
• Wenn Parameter als "Nicht änderbar" gekennzeichnet und mit einer Quelle verschaltet
sind, dann nehmen Parameter trotzdem geänderte Werte der Quelle an. Wenn der
Bediener an einem mit einer Quelle verschalteten Parameter einen neuen Wert eingibt,
dann wird die Parameterreferenz aufgelöst. Aufgelöste Parameterreferenzen bleiben
auch im weiteren Rezeptverlauf aufgelöst.
• Sofort Wirksam (Schritt vom Typ EPH, EOP, Operatordialog): Parameter soll während der
Chargensteuerung änderbar sein. Ist der Rezeptschritt gerade in Bearbeitung, dann soll der
geänderte Parameterwert sofort wirksam werden, d. h. von dem laufenden Rezeptschritt im
Steuerrezept direkt in das Automatisierungssystem übertragen werden, um Einfluss auf den
laufenden Baustein zu nehmen. Diese Option kann auch bei Parameterreferenzen gesetzt
werden.
• Formel: Projektieren Sie arithmetische Ausdrücke an Transitions- und Rezeptparametern von
Teilrezeptprozeduren (TRPs), Rezeptoperationen (ROPs) und Rezeptfunktionen (RFs), um aus
Parametern aus der nächsthöheren Rezeptebene und Konstanten Sollwerte berechnen zu
lassen.
• Extern sichtbar: Aktivieren Sie das Optionskästchen, wird der Parameter unabhängig von
der Rezeptstruktur auch ohne Verschaltung auf den Rezeptkopf über den API-Befehl
"GET_PARAMETER" auf die Charge ausgegeben.
• Verwendung (Formula): Es wird hier durch eine Steckverbindung grafisch angezeigt, ob die
Variable die Quelle für einen Parameter im zugeordneten Grundrezept ist.
• Anzeigen: Es können maximal drei Parameter in den Schrittkästchen der SFC-Darstellung
angezeigt werden. Durch das Markieren können Sie festlegen, welche der Parameter im
Schrittkästchen eingeblendet werden soll. Alle Parameter werden im Tooltip-Text
ausgegeben.
• Verstecken:Aktivieren Sie das Optionskästchen, wird der Wert des Parameters nicht
dargestellt, bzw. die Parameterzeile wird in der Tabelle nicht angezeigt.
Beschreibung:
In den Dialogen zur Rezeptprozedur, der TRP und der ROP-Sequenz können Sie einen
erläuternden Text eingeben.
Weitere Information
Informationen zu Rezeptgrenzwerten finden Sie im Abschnitt "Rezeptgrenzwerte vorgeben
(Seite 624)".
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".
Voraussetzungen
• Route Control muss auf den entsprechenden PCs installiert sein.
• Im SIMATIC Manager wurde in den Globalen Deklarationen eine Ausrüstungseigenschaft
vom Datentyp "Location" projektiert.
• Der gewünschte Anlagenpunkt muss jeder gewünschten Teilanlage (Unit) zugeordnet
werden (Instanzierung).
Liste:
• Name: Es wird der Name, der am Funktionsbaustein vergeben wurde, angezeigt.
• Ort (Ist): Zeigt die Referenz, den Ort und die Ort-ID, jeweils getrennt durch einen
Schrägstrich "/", an. Beispiel: "TRP(Reaktor_A2) / Dest_L / 203". Istwerte werden nur bei
beendeten, abgebrochenen und gestoppten Chargen angezeigt. Die Reihenfolge der
angezeigten Istwerte ist: Referenz, Ort, Ort-ID. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ändern", um
anschließend anstatt der Quellverschaltung eine neue Verschaltung (Istwerte)
auszuwählen. Bei der Auswahl von Istwerten bei den Transferparametern werden die
existierenden Quellverschaltungen gelöscht.
• Referenz (Soll): Hier wird der Name der Teilrezeptprozedur angezeigt. Wenn Sie einen Ort
(Anlagenpunkt) ausgewählt haben, wird automatisch die Ort ID und die Anlagenreferenz in
der entsprechenden Parameterzeile angezeigt. Verwenden Sie den optionalen Parameter
"Via" nicht, bleibt die Spalte "Referenz" und "Ort" leer. Ist die endgültige Teilanlage noch nicht
bestimmt, erscheint in der Spalte "Ort ID" ein Fragezeichen.
• Ort (Soll): Klicken Sie auf die Schaltfläche "..." wird der Dialog "Anlagenpunkte" geöffnet.
Dort navigieren Sie zu der gewünschten Teilanlage, markieren den gewünschten
Anlagenpunkt und bestätigen Ihre Auswahl mit "OK". Abhängig davon, welchem
Parametertyp Sie einen Anlagenpunkt zuweisen möchten, werden z. B. nur Anlagenpunkte
vom Typ "Quelle" angezeigt. Haben Sie nicht die nötigen Ausrüstungseigenschaften
projektiert, werden keine Anlagenpunkte zur Auswahl angeboten.
Bedeutung: n. a. Teilanlage = nicht für SIMATIC BATCH belegbare Teilanlage.
• Datentyp: Bei den Schritten, die an eine EOP, EPH oder Bibliothekssequenz angebunden
werden, wird der Datentyp vom ES bzw. dem Bibliotheksobjekt übernommen. Der
Parametertyp/Transfertypen Quelle, Ziel oder Via wird angezeigt.
• Quelle: Für die Rezeptobjekte TRP, ROP und RF kann ein Parameter als Datenquelle von der
nächst höheren Ebene in dem Auswahlfeld ausgewählt werden. Vorausgesetzt, es existiert
ein Parameter in der übergeordneten Rezeptebene mit gleichem Datentyp.
Existiert kein verschaltbarer Parameter im Auswahlfeld, klicken Sie auf die Schaltfläche "...",
um einen neuen Parameter in der entsprechenden Rezeptebene anzulegen und zu
verschalten.
Beispiel:
Die Rezeptfunktion holt sich den Sollwert aus der ROP-Ebene. Diese kann den Sollwert aus
der Teilrezeptprozedur-Ebene holen, usw..
• Ort ID (Soll): Hier wird die eindeutige Ort ID angezeigt, die vom System beim Engineering im
SIMATIC Manager erzeugt wurde.
• Ziel: Für die Rezeptobjekte TRP, ROP und RF können die Istwerte aus dem Prozess an die
nächsthöhere Ebene weitergeleitet werden.
Beispiel:
Der Istwert einer Rezeptfunktion kann bis in die Rezeptebene des Rezeptkopfes hochgereicht
werden. Hierdurch ist es auch möglich, den Istwert eines Rezeptschrittes als Sollwert eines
nachfolgenden Rezeptschrittes zu nutzen. Mit der Schaltfläche neben dem Parameter öffnen
Sie einen Dialog, in dem Sie neue Parameter bis in alle Ebenen anlegen und verschalten
können.
• Verstecken: Aktivieren Sie das Optionskästchen, wird der Wert des Parameters nicht
dargestellt, bzw. die Parameterzeile wird in der Tabelle nicht angezeigt.
• Änderbar (Prozedur, Schritt): Der Parameter soll während der Chargensteuerung änderbar
sein. Ist der Rezeptschritt gerade in Bearbeitung, dann soll noch keine Reaktion auf die
Parameteränderung erfolgen. Erst bei einem erneuten Durchlauf soll ein geänderter
Parameterwert wirksam werden.
• Extern sichtbar: Aktivieren Sie das Optionskästchen, wird der Parameter unabhängig von
der Rezeptstruktur auch ohne Verschaltung auf den Rezeptkopf über den API-Befehl
"GET_PARAMETER" auf die Charge ausgegeben.
Schaltfläche "Ändern"
Klicken Sie die Schaltfläche "Ändern" um Änderungen bei den Transferparametern
vorzunehmen.
Schaltfläche "Löschen"
Sie können eine selektierte Zeile löschen.
Weitere Information
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".
Status:
Der Status gibt Auskunft über den Bearbeitungszustand der Bibliotheksoperation:
• In Bearbeitung: Ausgangszustand einer neu angelegten oder kopierten
Bibliotheksoperation.
• Zum Test freigegeben: Zum Test freigegebene Bibliotheksoperationen können zum Testen
bereits für die Chargenerstellung verwendet werden.
• Zur Produktion freigegeben: Dieser Zustand zeigt, dass die Bibliotheksoperation getestet
zur regulären Produktion vorgesehen ist.
• Freigabe in Prüfung: Dieser Zustand zeigt, dass nach einer Anlagenaktualisierung gerade
auf Fehlerfreiheit geprüft wird (Konsistenzprüfung).
• Freigabe aufgehoben: Dieser Zustand zeigt, dass die Bibliotheksoperation nicht mehr für
neue Chargen verwendet werden darf.
• Unbekannt: Zustand einer Bibliotheksoperation unbekannt. Evtl. trat ein Fehler beim
Anlegen der Bibliotheksoperation auf. Löschen Sie diese Bibliotheksoperation oder öffnen
Sie sie erneut, damit die Bibliotheksoperation den Status "in Bearbeitung" erlangt.
Dauer:
Hier wird die für einen Durchlauf längste Zeit des Rezeptablaufes berechnet (Verwendung "in
Bearbeitung"). Sie ergibt sich aus der Summe der Schrittzeiten des Weges durch das Rezept, der
in Summe die größte Zeit ergibt. In den Schritten wird die Zeit als Erfahrungswert eingetragen.
Das Ausgabeformat ist Tag:Stunden:Minuten:Sekunden.
Beschreibung:
Für die Bibliotheksoperation können Sie hier eine erläuternde Beschreibung eingeben.
Parameter:
• Rezeptzuordnungen: In dieser Spalte sind die in dem Rezept verwendeten Teilrezepte mit
ihren Namen aufgelistet. Den Name des Teilrezeptes können Sie über die Eigenschaften des
Teilrezeptes eingeben.
• Teilanlagenklasse: In dieser Spalte werden die Teilanlagenklassen der Teilrezepte
angezeigt. Die Auswahl der Teilanlagenklasse können Sie über die Eigenschaften des
Teilrezeptes eingeben.
• Start: Es wird die errechnete Startzeit relativ zum Start der ersten Teilanlage angegeben.
Wird der erste Schritt eines Teilrezeptes in Abhängigkeit von einer Synchronisation gestartet,
ergibt sich der Startwert aus der errechneten Zeit des ersten Teilrezeptes bis zur
Synchronisationslinie.
• Laufzeit: Errechnete Dauer aus den in den Rezeptschritten eingegebenen Zeitwerten im
Format Tag:Stunden:Minuten:Sekunden.
• Bedingung: Wenn dieses Optionskästchen aktiviert wird, dann sind bei diesem Teilrezept die
Bedingungen zur Teilanlage editierbar. Nach Aktivieren des Optionskästchens ist die 3.
Spalte "Teilanlagenklasse" auswählbar.
Beschreibung:
Für eine selektierte Zeile können Sie hier eine erläuternde Beschreibung eingeben.
Bearbeiten:
Für eine selektierte Zeile wird ein Dialog geöffnet:
• War die Option "Bedingung" aktiv, dann erscheinen zwei Register. Im ersten Register
"Bedingung" editieren Sie die Bedingung an die Teilanlage. Im zweiten Register "Belegung"
sehen Sie die Vorschau:
– Links: Unter "Geräteauswahl" werden alle Teilanlagen als selektiert angezeigt, welche die
gegebenen Bedingungen erfüllen..
– Rechts: Unter "Verfügbare Funktionen" wird die Vereinigungsmenge der Funktionen von
allen markierten Teilanlagen angezeigt.
• War die Option "Bedingung" nicht aktiv, dann erscheint nur das Register "Belegung" zur
Teilanlagenauswahl.
Neu:
Legt neue Referenz auf Teilrezepte an. Verwenden Sie die Funktion "Neu" dann, wenn Sie mit
Route Control oder mit einem flachen Rezept arbeiten.
Löschen:
Löscht die selektierte Zeile, wenn auch das zugehörige Teilrezept in der Grafikoberfläche
gelöscht wurde.
Weitere Information
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".
Status:
Der Status gibt Auskunft über den Bearbeitungszustand der Rezeptprozedur:
• In Bearbeitung: Ausgangszustand einer neu angelegten oder kopierten Rezeptprozedur.
• Zum Test freigegeben: Zum Test freigegebene Rezeptprozeduren können zum Testen
bereits für die Chargenerstellung verwendet werden.
• Zur Produktion freigegeben: Dieser Zustand zeigt, dass die Rezeptprozeduren getestet und
zur regulären Produktion vorgesehen sind.
• Freigabe in Prüfung: Dieser Zustand zeigt, dass nach einer Anlagenaktualisierung gerade
auf Fehlerfreiheit geprüft wird (Konsistenzprüfung).
• Freigabe aufgehoben: Dieser Zustand zeigt, dass das Rezept nicht mehr für neue Chargen
verwendet werden darf.
• Freigabe ungültig: Dieser Zustand zeigt an, dass die Prüfung des Rezepts beim Aktualisieren
der Anlagendaten nicht erfolgreich war. In diesem Zustand können Sie Rezeptprozeduren
editieren und frei geben.
• Unbekannt: Zustand eines Rezepts unbekannt. Evtl. trat ein Fehler beim Anlegen des
Rezepts auf. Löschen Sie dieses Rezept oder öffnen Sie es erneut, damit das Rezept den Status
"in Bearbeitung" erlangt.
Formula-Kategorie
Über dieses Auswahlfeld kann dem geöffneten Rezept eine Formulakategorie (aus dem Ordner
"Formula") zugeordnet werden.
Genau diesen Formulas können später dann die betreffenden Grundrezepte zugeordnet
werden.
Dauer:
Hier wird die für einen Durchlauf längste Zeit des Rezeptablaufs berechnet (Verwendung "in
Bearbeitung") und angezeigt. Sie ergibt sich aus der Summe der Schrittzeiten des Wegs durch
das Rezept, der in Summe die größte Zeit ergibt. In den Schritten wird die Zeit als Erfahrungswert
eingetragen. Das Ausgabeformat ist Tag:Stunden:Minuten:Sekunden.
Laufzeit überschreiben:
Normalerweise wird im Feld "Dauer" die vom System errechnete Laufzeit angezeigt. Wenn Sie
das Optionskästchen "Laufzeit überschreiben" aktivieren, dann können Sie in das Eingabefeld
"Dauer" eine eigene Laufzeit vorgeben. Zusätzlich können Sie eine der beiden standardmäßigen
Anpassroutinen "Linear" oder "Quadratisch" auswählen und verwenden.
Istwertreferenz:
Um den Parameter, der den Wert der aktuellen Menge repräsentiert anzugeben, klicken Sie auf
die nebenstehende Schaltfläche "...". In dem sich öffnenden Auswahldialog wird der
entsprechende Parameter gesucht und ausgewählt. Der Parameter ist ein Standardparameter,
der im SIMATIC Manager auf der ES projektiert ist. An der Charge wird der Wert des
ausgewählten Parameters angezeigt und gespeichert.
Der Wert wird nur bei solchen Chargen angezeigt, die den Status "Beendet", "Angehalten"
oder "Abgebrochen" erreichen. Alle anderen Status werden nicht unterstützt. In den
Listenansichten wird dies mit einem Symbol gekennzeichnet. Wenn kein Parameter als
Istwertreferenz ausgewählt wurde, dann wird ein Bindestrich, "-" bei dem Wert für "Aktuelle
Menge" in Dialogen und Übersichtslisten dargestellt.
Beschreibung:
Für das Rezept geben Sie in diesem Textfeld eine erläuternde Beschreibung ein.
Weitere Information
Übersichtslisten (Seite 295)
[Link] Parameterauswahl
In diesem Dialog werden alle verfügbaren Parameter in einer Baumansicht dargestellt. Mit dem
Optionsfeld bestimmen Sie, ob die Parameter als Rezept- oder Anlagenreferenzen angezeigt
werden. Sie navigieren zu dem Parameter, dessen aktueller Wert verwendet wird und bestätigen
den Dialog nach Auswahl einer Istwertreferenz über die Schaltfläche "OK". Die
Parameterauswahl wird als Pfadangabe im Feld "Istwertreferenz" im Dialog "Eigenschaften
von ..." angezeigt und gespeichert. Änderungen an Ihrer Auswahl sind jederzeit möglich.
Referenztyp:
Mit diesem Optionsfeld bestimmen Sie, in welcher Art die Parameterauswahl in der
Baumansicht dargestellt wird. Unabhängig von Ihrer Auswahl werden in beiden Ansichten
immer alle im ES projektierten Parameter des geöffneten Grundrezepts angezeigt.
Rezeptreferenz: Zeigt alle Parameter der Rezeptfunktionen innerhalb der
Teilrezeptprozeduren des geöffneten Grundrezepts in der Baumansicht.
Anlagenreferenz: Zeigt alle Parameter der Technischen Funktionen innerhalb der
Teilrezeptprozeduren des geöffneten Grundrezepts in der Baumansicht.
Keine: Die aktivierte Referenz wird deaktiviert.
Baumansicht
In diesem Bereich markieren Sie den gewünschten Parameter.
Schaltflächen
OK: Verwendet den markierten Parameter für die Anzeige des aktuellen Werts und beendet den
Dialog.
Abbrechen: Übernimmt keine Auswahl und beendet den Dialog.
Hilfe: Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.
Weitere Information
Übersichtslisten (Seite 880)
Dialog Eigenschaften "Charge"
Produkt:
Über die Schaltfläche rechts neben dem Eingabefeld gelangen Sie in einen Folgedialog zur
Auswahl der Stoffe, die als Produkte verwendet werden können (BatchCC > Stoffe). Das
ausgewählte Produkt wird zum Hauptprodukt des Rezeptes, auf das sich die Mengenangaben
beziehen.
Qualität:
Zu einem ausgewählten Produkt kann eine Qualität ausgewählt werden, um das Produkt
genauer zu spezifizieren. Es werden nur Qualitäten vorgelegt, die dem ausgewählten Produkt
zugeordnet sind.
Produktcode:
Hier wird der Code zum ausgewählten Produkt angezeigt.
Einheit:
Hier können Sie eine physikalische Einheit für Min./Max.- und Normansatz angeben.
Hinweis
Die Angaben für Normansatz, Mindestmenge und Höchstmenge einer Charge sind Basis für alle
mengenabhängigen Parameter im Grundrezept. Die Parameter haben ebenfalls obere und
untere Grenzwerte.
Vermeiden Sie bei Nutzung der Anpassroutinen linear/quadratisch, dass ein Grundrezept
sowohl für große als auch für kleine Ansatzmengen verwendet wird. Dies kann dazu führen, dass
angepasste Sollwerte außerhalb von Parametergrenzen liegen. Solche Überschreitungen
werden bei der Plausibilitätsprüfung erkannt und als "Warnung" angezeigt.
Zusätzliche Hilfestellung: Die aus den Angaben Normansatz, Mindestmenge und Höchstmenge
einer Charge pro Parameter angepassten Sollwerte werden als Tooltip zu jedem Parameterwert
in den Registern "Einsatzstoff", "Stoffausstoß" und "Parameter" angezeigt.
Einleitung
Es werden die Eigenschaften der Formula angezeigt:
• Name
• Version
• Status (Bearbeitungsstatus)
• Formula-Kategorie zu der die Formula angelegt wurde
• Normansatz für die Mengenanpassung (aus dem referenzierten Grundrezept)
Grundrezept:
In diesem Eingabefeld wählen Sie für dir selektierte Formula ein geeignetes Grundrezept aus. Es
werden Ihnen die Grundrezepte zur Auswahl angeboten, die der entsprechenden Formula-
Kategorie zugeordnet sind (Eigenschaften Grundrezept). Nach Auswahl wird der "Normansatz
für die Mengenanpassung" im Feld daneben aktuell angezeigt.
Beschreibung:
Sie können eine Erläuterung zu der Formula eingeben.
Das Textfeld "Beschreibung" ist auf 255 Zeichen limitiert. Weitere eingegebene Zeichen
werden nicht gespeichert.
Produkt:
Über die Schaltfläche rechts neben dem Eingabefeld gelangen Sie in einen Folgedialog zur
Auswahl der Stoffe, die als Produkte verwendet werden können (BatchCC > Stoffe). Das
ausgewählte Produkt wird zum Hauptprodukt der Formula, auf das sich die Mengenangaben
beziehen.
Produktcode:
Hier wird der Code zum ausgewählten Produkt angezeigt. Der Produkt Code wird aus dem
angelegten Stoff ausgelesen und ist nur dort änderbar.
Der Wert für die Höchstmenge einer Charge wird aus dem verwendeten Grundrezept
ausgelesen und ist nur dort änderbar.
Register "Hauptmerkmale"
In diesem Register legen Sie neue Chargen an. Neue Chargen werden als Zeile innerhalb einer
Liste dargestellt. Wenn die Liste noch leer ist, dann fügen Sie über die Schaltfläche "Neu" eine
neue Charge hinzu. Haben Sie auf Basis eines bestehenden Grundrezepts oder einer Formula die
Funktion aufgerufen, dann enthält die Liste eine Zeile, in der die Daten des Basisobjekts
übernommen werden und ein eindeutiger Name für die neue Charge angezeigt wird. Die so
erzeugten Chargen werden in einem vom System angelegten Auftrag und Auftragskategorie
angelegt. Die Chargeneigenschaften bzw. Chargendaten bearbeiten Sie in den einzelnen
Spalten. Felder, die für die Bearbeitung frei gegeben sind, sind weiß hervorgehoben.
Auswahldialoge erreichen Sie über Schaltflächen an den einzelnen Feldern. Jede Charge enthält
folgende Eigenschaften:
• Name: Eingabe eines neuen oder Änderung eines bestehenden Chargennamens. Innerhalb
eines Auftrages muss dieser Chargenname eindeutig sein.
• Schaltfläche "Parameter":
Öffnet einen Dialog mit den Registern "Belegungen", "Einsatzstoff", "Stoffausstoß",
"Parameter" und "Transferparameter". Das Register "Belegungen" zeigt die im verwendeten
Grundrezept enthaltenen Teilrezepte und deren zugeordneten Teilanlagen. Die Werte in den
Spalten "Teilanlage", "Strategie" und "Bei Start" lassen sich bearbeiten. In den Registern
"Einsatzstoff", "Stoffausstoß" und "Parameter" werden die Sollwerte zu dieser Charge
bearbeitet.
• Status: Für neu anzulegende Chargen wird vom System der Status geplant vorgegeben.
• Freigabe: Aktiviert den Status "Freigegeben" für diese Charge bei deren Erzeugung.
• Modus: Sie bestimmen den Startmodus:
– Bedienung: Der Start der freigegebenen Charge wird durch den Bediener ausgelöst.
– Sofort: Eine Charge wird mit dem Freigeben sofort gestartet.
– Zeitgesteuert: Wenn Sie diesen Modus wählen, dann können Sie der Spalte "Start" ein
Startdatum und eine Startzeit vorgegeben.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Abarbeitungsreihenfolge der Chargen
(Seite 426)".
• Start: Im Modus "zeitgesteuert" wird hier die Startzeit der Charge vorgegeben. In einem
anderen Modus kann dieses Feld auch verwendet werden. Das System ignoriert jedoch diese
Angaben. Ausnahme: Anlagenbelegungsliste - dort werden diese Angaben verwendet, um
einen potentiellen Konflikt anzuzeigen.
Wenn in der Spalte "Start" Chargenstartzeiten rot hinterlegt sind, dann bedeutet das, dass ein
Konflikt mit der im Auftrag selbst angegebenen Endzeit vorliegt. Die Zeit der Charge liegt
nicht zwischen der Start- und Endzeit, die Sie im Auftrag angegeben haben. Um die
Auftragszeit zu kontrollieren, öffnen Sie den Dialog "Eigenschaften von ..." des
entsprechenden Auftrags.
• Min: Mindestmenge: Sie begrenzt die konkrete Ansatzmenge nach unten.
• Menge: Ansatzmenge für die Mengenanpassung der im Rezept verwendeten
mengenabhängigen Werte. Die Anpassroutinen der Werte beziehen sich auf diese Menge,
der Eintrag kann vor Start einer Charge noch verändert werden.
• Max: Höchstmenge, begrenzt die konkrete Ansatzmenge nach oben
• Produkt, Rezeptprozedur / Formula, Formula-Kategorie: Hier weisen Sie die Formula bzw.
das Grundrezept (ohne Formula-Referenz) zu.
• Einheit: Gibt die Einheit des Produkts an.
• Qualität: Zeigt die Qualität des Produkts.
• Dauer: Hier wird die im Rezepteditor aus den Einzelschrittzeiten errechnete Laufzeit für das
Rezept ausgegeben.
Schaltfläche "Kopieren"
Arbeiten mit einer Vorlage: Wenn Sie in der Tabelle eine Charge markieren und anschließend auf
die Schaltfläche "Kopieren" drücken, dann wird die markierte Charge zu Vorlage für alle weiteren
Kopien. Die durch die Schaltfläche "Kopieren" erzeugten Chargen erhalten die Eigenschaften
dieser Vorlage.
Wenn Sie mit einer Vorlage arbeiten, dann stellen Sie noch vor dem Kopieren alle
Eigenschaften (Ansatzmenge, Startmodus, Formula) dieser Charge ein.
Kopierte Chargen werden immer am Listenende eingefügt.
Schaltfläche "Automatik"
Hiermit können Sie die Chargenerstellung automatisieren. Nach Eingabe einer Gesamtmenge
wird die Anzahl der Chargen mit den entsprechenden Mengen automatisch berechnet. Im
Automatikmodus können maximal 100 Chargen erzeugt werden.
Schaltfläche "Neu"
Über die Schaltfläche "Neu" gelangen Sie in einen Dialog zur Auswahl einer Formula oder eines
Grundrezepts. Anschließend nehmen Sie die Einstellungen zur Ansatzmenge, Startmodus,
Grundrezept / Formula usw. vor.
Schaltfläche "Löschen"
Über die Schaltfläche "Löschen" wird eine zuvor markierte Charge wieder gelöscht.
Schaltfläche "OK"
Erzeugt die in der Tabelle angezeigten Chargen im entsprechenden Auftragsordner.
Schaltfläche "Drucken"
Druckt die in der Tabellenliste angezeigten Chargen sofort, ohne vorherige
Layoutierungsmöglichkeit, auf dem eingestellten Drucker aus.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Chargen anzulegen.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.
Weitere Information
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".
Einleitung
Dieser Dialog wird als Register im Dialog Eigenschaften von TRP (RUP), ROP, RF (RPH) usw.
angezeigt. Sie haben die Möglichkeit Kommentare zu einem Element eines Steuerrezepts
anzulegen.
Voraussetzung
Das Register "Kommentare" im Dialog Eigenschaften ist nur im Steuerrezept sichtbar.
Vorgehen
1. Um einen neuen Kommentar hinzuzufügen, klicken Sie auf die Schaltfläche "Kommentar
hinzufügen".
2. In dem sich öffnenden Fenster geben Sie Ihren Kommentartext ein und beenden den Dialog
über die Schaltfläche "OK".
Ergebnis
Im Register "Kommentare" des Dialogs Eigenschaften wird eine neue Kommentarzeile mit dem
von Ihnen eingegebenen Kommentartext eingefügt. Zusätzlich werden in die Spalten
"Zeitstempel", "Benutzer" und "Rechner" die entsprechenden Daten automatisch eingetragen.
Vorgänger
Falls die Charge schon mit einer Vorgängercharge verkettet ist wird im Bereich Vorgänger
folgendes angezeigt. Ist die Charge in Zustand "geplant" können Sie die Vorgänger-Verkettungs-
Einstellungen ändern.
• Name: Name der Vorgängercharge.
• Auswahlfeld: Klicken Sie auf das Auswahlfeld wird der Dialog "Charge auswählen" geöffnet.
Hier wählen Sie die Vorgänger-Charge aus.
• Schaltfläche "Löschen". Klicken Sie auf diese Schaltfläche werden alle Einstellungen zu
Verkettung mit dem Vorgänger gelöscht.
• Modus: Wählen Sie den Modus für Ihre Vorgänger-Verkettung.
– Start: Diese Charge startet, wenn die Vorgängercharge gestartet wurde.
– Ende: Diese Charge startet, wenn die Vorgängercharge beendet ist.
• Zeitlicher Abstand zur Vorgängercharge: Geben Sie hier den gewünschten zeitlichen
Abstand zur Vorgängercharge ein. Das Zeitformat ist "Tag:Stunde:Min:Sek". Geben Sie zum
Beispiel 500 sec ein, wird das entsprechend dem Anzeigeformat in 08:20 Min:Sek
gewandelt. Sie können nur Zeiten von maximal 24 Tagen angeben.
Nachfolger
Falls die Charge schon mit Nachfolgerchargen verkettet ist wird im Bereich Nachfolger folgendes
angezeigt. Ist die Charge in Zustand "geplant" können Sie die Nachfolger-Verkettungs-
Einstellungen ändern.
• Nummer der Nachfolger.
• Charge: Name der Nachfolger-Charge.
• Status: Der Status der Nachfolger-Charge.
• Auftrag: Name des Auftrags aus dem die Nachfolger-Charge stammt.
• Modus: Wählen Sie den Modus für Ihre Nachfolger-Verkettung.
– Start: Diese Charge startet, wenn die Nachfolger-Charge gestartet wurde.
– Ende: Diese Charge startet, wenn die Nachfolger-Charge beendet ist.
• Zeitversatz: Geben Sie hier den gewünschten zeitlichen Abstand zur Nachfolger-Charge ein.
Das Zeitformat ist "Tag:Stunde:Min:Sek". Geben Sie zum Beispiel 500 sec ein, wird das
entsprechend dem Anzeigeformat in 08:20 Min:Sek gewandelt.
• Schaltfläche "Hinzufügen". Klicken Sie auf die Schaltfläche wird der Dialog "Charge
auswählen" geöffnet. Hier wählen Sie die Nachfolger-Charge aus.
• Schaltfläche "Löschen". Klicken Sie auf die Schaltfläche wird die markierte Nachfolger-Charge
gelöscht.
Weitere Information
Chargen verketten (Seite 401)
Einleitung
In diesem Register können Sie die Qualitäten eines Stoffes bearbeiten, erzeugen oder löschen.
Löschen:
Wenn Sie eine Qualität für einen Stoff in der Liste ausgewählt haben, können Sie Löschen
wählen, um die ausgewählte Qualität aus der Datenbank zu löschen. Die gelöschte Qualität
erscheint nicht mehr in der Liste.
Neu:
Wählen Sie Neu..., um eine Qualität für einen Stoff in der Datenbank zu erzeugen. Mit dem
Konfigurationsdialog "Eigenschaften von <Qualität>" können Sie die Daten für die neue Qualität
eingeben. Die neue Qualität erscheint in der Liste.
Einleitung
In diesem Register können Sie Stoffe erzeugen oder bearbeiten.
Regeln
• Ein Stoff oder eine Qualität kann maximal 255 Zeichen haben.
• Der Stoff-Code ist alphanumerisch und kann maximal 16 Zeichen besitzen.
• Der Qualitäts-Code ist numerisch und möglich im Bereich von 0 bis 2147483647.
• Der Stoffname sowie der Stoff-Code müssen eindeutig sein.
• Die Qualität und der Qualitätscode müssen innerhalb eines Stoffs eindeutig sein.
• Beim Löschen eines Stoffes wird überprüft, in welchen Rezepten, Bibliotheken und Formulas
er verwendet wird. Wenn dieser Stoff dort verwendet wird, dann kann er nicht gelöscht
werden.
Name:
Geben Sie eine Bezeichnung für den Stoff ein.
Code:
Hier müssen Sie eine eindeutige Identifikation (z. B. einen internen Firmencode) für den Stoff in
Form eines Strings eingeben. Dieser Code kann zur Sollwert-Vorgabe und Istwert-Übernahme
an den Schnittstellenbausteinen IEPAR_PI, IEPAR_PO bzw. IUNIT_BLOCK angegeben werden, um
den Stoff bzw. das Produkt zu identifizieren.
Siehe auch:
Register "Qualität" (Stoffe) (Seite 892)
[Link] Dialogfeld "Auswahl von Formula oder Grundrezept" (Erzeugen eines Auftrags)
In diesem Dialog selektieren Sie für eine neu anzulegende Charge das zu verwendende Rezept
bzw. die zu verwendende Formula.
Im linken Fenster wird die Ordnerstruktur mit den enthaltenen frei gegebenen Elementen
ihrer SIMATIC BATCH Anlage angezeigt.
Entsprechend der Markierung eines Ordners im linken Fenster werden im rechten Fenster alle
unterlagerten Elemente ohne Ordnerstruktur angezeigt.
In diesem Fenster können Sie Filterzeilen verwenden, um nach bestimmten Elementen zu
suchen.
Selektieren Sie im linken oder rechten Fenster das gewünschte Grundrezept bzw. die
gewünschte Formula und bestätigen Sie Ihre Auswahl mit der Schaltfläche "OK".
Um Ihre Auswahl zu unterstützen, können Sie das Vorschaufenster aktivieren. Darin wird zum
ausgewählten Element die grafische Struktur dargestellt.
Ergebnis: Der Charge wurde ein Grundrezept bzw. eine Formula zugewiesen.
Selektiertes Element
In diesem Bereich des Dialogs werden Informationen zum selektierten Grundrezept bzw. zur
selektierten Formula angezeigt.
• Name: Name des Grundrezepts bzw. der Formula
• Typ: Typ des Grundrezepts bzw. Formula. Beispielsweise bei Grundrezepten, hierarchisches
oder flaches Grundrezept.
• Status: Freigabestatus des Grundrezepts bzw. der Formula. Beispielsweise zum Test frei
gegeben.
• Produkt: Das im Grundrezept verwendete Produkt. Beispiel: Wasser.
Schaltfläche "Eigenschaften":
Selektieren Sie ein Rezept bzw. eine Formula können Sie über die Schaltfläche "Eigenschaften"
den Eigenschaften-Dialog zum Grundrezept bzw. zur Formula öffnen. In den verschiedenen
Registern des Dialogs sind alle Parameter des Grundrezepts bzw. der Formula dargestellt.
Optionskästchen "Vorschau"
Wenn Sie das Optionskästchen "Vorschau" aktivieren, dann wird der Dialog durch ein neues
rechtes Fenster erweitert, in dem das ausgewählte Grundrezept, bzw. die Formula, grafisch
dargestellt wird.
Optionskästchen "AS-basiert"
Das Optionskästchen ist nur dann aktiviert, wenn Sie in den Auswahlfenstern ein Grundrezept
markieren, in dem eine Teilrezeptprozedur (TRP) im AS ausgeführt wird.
Einleitung
Beim Freigeben einer Charge oder beim Ändern von Sollwerten (online) zeigt dieses Dialogfeld
die zur Ausführung der Aktion neu zu aktivierenden oder zu deaktivierenden Teilanlagen an.
Kann die Aktion nur abgeschlossen werden, wenn ein oder mehrere Teilanlagenkandidaten
deaktiviert oder aktiviert werden, so bekommen Sie hier die notwendigen Informationen und
die Möglichkeit diese Aktion zu bestätigen oder abzubrechen.
Hinweis
Bei der Freigabe einer Charge führt der Abbruch zu einem Abbruch der Freigabe: Die Charge wird
nicht freigegeben.
Beim Ändern von Sollwerten kann der Parameterdialog nicht mit "OK" verlassen werden. Ein
Abbrechen des Parameterdialogs ohne Parameteränderung ist weiterhin möglich.
Teilanlage
Name der Teilanlage.
Teilanlagenname
Name der Teilrezeptprozedur in der Charge.
Beschreibung
Hier werden die noch auszuführenden Aktivierungen/Deaktivierungen der Teilanlagen
angezeigt:
• Wird aktiviert: Teilanlage war deaktiviert und muss nun aktiviert werden.
• Wird deaktiviert: Teilanlage war aktiviert und muss nun deaktiviert werden.
Einleitung
In diesem Dialog können Sie ein komplettes Backup Ihrer projektierten Daten (Bibliotheken,
Grundrezepte, Produktionsaufträge, Stoffe, Benutzerrechte usw.) als sbb-Datei erzeugen oder
wieder herstellen.
Dateiauswahlfeld
Mit Hilfe der üblichen Funktionen navigieren Sie sich zu dem Ordner, in dem sich die gewünschte
Wiederherstellungsdatei (sbb-Datei) befindet und markieren sie.
Speichern/Suchen
Ziel-/Quellpfad der sbb-Datei.
Dateiname
Name der Datei, die wiederhergestellt werden soll.
Dateityp
Wiederherstellungsdateien (*.sbb / *.xml).
Speichern
Nach der Wahl des Zielpfades wird mit dieser Schaltfläche das Backup erzeugt.
Öffnen
Nach der Wahl des Quellpfades werden mit dieser Schaltfläche die Backupdateien wieder
hergestellt. Die Datenbank zu SIMATIC BATCH wird mit den Daten der Backupdatei neu angelegt.
Hinweis
Nach einem Restore von Backupdateien im BatchCC muss die in SIMATIC Logon bereits
durchgeführte Zuordnung der Benutzerrollen (Rechteverwaltung) nochmals durchgeführt
werden.
Weitere Information
Restore (Menü Extras) (Seite 1098)
Automatisches Backup (Seite 843)
Dialog anzeigen
Sie haben den Befehl "Aktualisierung der Anlage" ausgeführt. Nach einem Import der
Anlagenobjekte aus der ausgewählten Anlage wird immer der Dialog "Aktualisierung der
Anlage" im Register "Zuordnung" angezeigt.
angezeigt. In der Tabellenspalte "editiert" wird durch ein Kreuz dargestellt, wenn Sie eine
Zuordnung verändert haben. Jedem Anlagenobjekt ist in der Tabellenspalte "Aktuelle Anlage"
ein Optionskästchen mit folgenden Bedeutungen vorangestellt.
Sie können hier die bestehende Zuordnung für ein Objekt aufheben. Klicken Sie dazu in
das Optionskästchen. Das Häkchen wird dann ausgeblendet. Damit ist dem markierten
Datenbankobjekt kein Wert aus dem Basis Engineering zugeordnet.
Im rechten oberen Fenster "Werte ohne Zuordnung" werden nicht zugeordnete
Anlagenobjekte, der zu importierenden Anlage, passend zu dem im linken Fenster
selektierten Objekt angezeigt. Wenn hier Werte angezeigt werden, können Sie diese
durch einen Doppelklick einem markierten Objekt im linken Fenster zuordnen. Alle
untergeordneten Objekte werden hierdurch ebenfalls zugeordnet. Eine bestehende
Zuordnung wird hierdurch automatisch gelöscht. Als Ergebnis erscheint der neu zugeordnete
Wert im rechten unteren Fenster und in der Spalte "editiert" im linken Fenster wird zum
markierten Objekt ein Kreuz gesetzt. Das rechte untere Fenster dient nur als Information.
Hier erfolgt keine Bedienung.
Hinweis
Löschen von Objekten im ES
Gelöschte Objekte im ES werden nicht automatisch aus der Datenbank entfernt, d. h. alle
gelöschten Zuordnungen bleiben im Dialog enthalten und werden auch in der Datenbank der
neuen Anlage wieder gespeichert.
Möchten Sie diese Objekte in der Datenbank sowie im Dialog löschen, verwenden Sie den Befehl
"Daten komprimieren" im BATCH Control Center. Damit werden die gelöschten ES Objekte auch
aus der Anlagendatenbank entfernt.
Weitere Information
Einlesen der Anlagendaten in SIMATIC BATCH (Seite 326)
Aktualisieren der Anlagendaten bei Änderung im Engineering System (Seite 327)
Aktualisieren einer BATCH Anlage (Seite 329)
Register "Vorschau" im Dialog "Aktualisieren der Anlage" (Seite 900)
Projekteinstellungen "Allgemein" (Seite 816)
Einleitung
Im Vorschaufenster werden alle für die BATCH Anlage relevanten Änderungen im Engineering
angezeigt und können zu Dokumentationszwecken ausgedruckt werden. Besonders wenn sich
Änderungen an Funktionstypen ergeben, z. B. beim neu Anlegen, Löschen, Ändern, oder auch
wenn Parameter von Funktionstypen ergänzt werden.
Weitere Information
Register "Zuordnung" im Dialog "Aktualisieren der Anlage" (Seite 897)
Einleitung
Über dieses Dialogfeld können Sie die Chargenerstellung automatisieren. Nach Eingabe einer
Gesamtmenge, wird die Anzahl der Chargen mit den entsprechenden Mengen automatisch
berechnet.
Grundrezept
Anzeige des im vorherigen Dialog ausgewählten Grundrezeptes.
Formula
Anzeige der im vorherigen Dialog ausgewählten Formula.
Geforderte Menge
Geben Sie hier die geforderte Menge des Produktes ein.
Charge berechnen
Mit dieser Schaltfläche starten Sie die Berechnung der notwendigen Chargen. In nachfolgender
Tabelle werden die Chargen und deren Produktionsmenge angezeigt.
Einleitung
Der Dialog dient zum Kommentieren von einzelnen Meldungen. Er wird im BatchCC aufgerufen,
wenn Sie die Steuerrezeptansicht geöffnet haben. Selektieren Sie das gesamte Steuerrezept,
eine TRP, eine ROP, eine RF oder eine Transition und klicken Sie im Kontextmenü auf den Befehl
"Meldungen kommentieren ...".
Wenn im Multiprojekt kein Process Historian projektiert ist, ist der Kontextmenübefehl
bedienbar.
Voraussetzungen
• Sie haben die Steuerrezeptansicht im BatchCC geöffnet.
• Der Dialog "Meldungen kommentieren ..."ist geöffnet.
Vorgehen
1. Selektieren Sie eine Meldung im obigen Meldefenster.
2. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche "Kommentar hinzufügen ...".
3. In dem sich öffnenden Dialog "Kommentar hinzufügen" geben Sie den Kommentar zu der
selektierten Meldung ein. Beenden Sie den Dialog mit "OK".
Ergebnis
Ein neuer Kommentar zu einer selektierten Meldung wird sofort in dem unteren
Kommentarfenster mit Zeitstempel, Benutzerkennung, Rechnername und Kommentartext
dargestellt. Der Kommentartext wird zusätzlich im Anzeigefeld "Kommentar:" vollständig
dargestellt.
Einleitung
In diesem Dialogfeld können Sie eine Qualität erzeugen oder bearbeiten.
Name:
Geben Sie eine Bezeichnung für die Qualität ein.
Code:
Für die von Ihnen eingegebene Qualität müssen Sie einen Code (positive, ganze Zahl) eingeben.
Beschreibung
Im Textfeld "Beschreibung" können Sie erläuternden Text zur neu angelegten Qualität eingeben.
Auftrag:
• Name: Eingabe eines Auftragsnamen.
• Status: Die Statusanzeige wird derzeit nicht verwendet.
• Geplante Menge: Geplante Gesamtmenge des Auftrags (Auftragsmenge). Wird bei
Auftragserstellung angegeben und lässt sich für diesen Auftrag nicht mehr ändern.
• Aktuell geplante Menge: Geforderte Menge. Solange keine Chargen im Auftrag angelegt
sind, wird ein Platzhalter dargestellt. Wenn Chargen im Auftrag angelegt sind, dann wird der
Wert "Geforderte Menge" aus dem Dialog "Chargen erzeugen" angezeigt.
• Aktuelle Menge: Summe der einzelnen Mengen aller im Ordner vorhandenen Chargen.
Wenn keine Istwertreferenz angegeben wurde, dann wird im Anzeigefeld ein Bindestrich
angegeben. Solange keine Charge des Auftrags einen Endzustand (Beendet, Gestoppt,
Abgebrochen) erreicht hat, wird die Zahl Null angezeigt. Immer dann, wenn eine Charge des
Auftrags einen Endzustand erreicht hat, wird der Wert im Feld "Aktuelle Menge" aktualisiert
und angezeigt.
Wenn die Zahl nicht mehr dargestellt und gespeichert werden kann, dann wird im Feld
"1.#INF" angezeigt. Der Wert ist größer als 3.40282e+038".
• Einheit: Einheit des Produkts. Wenn die Einheiten von Istwertreferenz und Produkt nicht
einheitlich sind, dann wird der Wert <nicht einheitlich> anstatt einer Einheit angezeigt.
• Frühester Start / Spätestes Ende der Chargen: Frühester Start und spätestes Ende (Datum,
Zeit) des Auftrags (optional).
• Chargen: Anzahl der Chargen in diesem Auftrag.
• Beschreibung: Feld für die Texteingabe. Geben Sie erläuternden Text für den
Auftragsordner ein.
Weitere Information
Istwertreferenz, Register "Allgemein" (Eigenschaften Rezeptprozedur) (Seite 880)
Funktion:
Sie erhalten eine Auswahlliste der im Basis-Engineering hinterlegten Funktionen.
Teilanlagenklasse:
Es wird die in der TRP im Register "Belegungen" ausgewählte Teilanlagenklasse ausgegeben.
Bevorzugte Teilanlage:
Es wird die in der TRP im Register "Belegungen" ausgewählte bevorzugte Teilanlage zu der
Teilanlagenklasse ausgegeben.
Laufzeit:
Sie können eine Zeit eingeben, die Sie für den Ablauf dieser Funktion ermittelt haben. Das
Format ist Tag:Stunden:Minuten:Sekunden.
Funktion:
Im Register "Allgemein" eines Kommando-Schritts projektieren Sie den Kommando-Schritt. Sie
wählen ein Ziel-Schritt, das zu übergebene Ziel-Kommando und evtl. zusätzlich den Status in
dem sich das Zielobjekt befinden muss, um ein ISA88-Kommando an ein oder mehrere
Rezeptobjekte zu übergeben.
Kommando:
Wählen Sie Ihr gewünschtes Kommando aus der Liste der verfügbaren Kommandos aus. Alle
verfügbaren Kommandos sind im Ordner Kontextmenübefehle (Seite 1143) aufgeführt.
Hinweis
Das Kommando Neustart ist ein Kombinations-Kommando und enthält die beiden Kommandos
Rücksetzen und Starten.
Es können nur Kommandos übergeben werden, die im aktuellen Zielobjekt-Status zulässig
sind. Siehe Zustandsübergänge bei Rezeptschritten (Seite 438).
Filter:
Wählen Sie unter "Filter" den Status aus, den die betreffende Rezeptfunktion zur Laufzeit
aufweisen muss, damit ein entsprechendes Kommando übergeben wird.
Laufzeit
Wurde am Kommando-Schritt eine Laufzeit angegeben, bleibt der Schritt entsprechend lang im
Status RUNNING. Ansonsten beendet er sich sofort nach dem Senden des Kommandos.
Überwachungszeit
Für den Kommando-Schritt ist die Eingabe einer Überwachungszeit nicht möglich und das
Eingabefeld ist immer gegraut. Die Ausführung von Kommandos an Rezeptprozedurelementen
kann nicht überwacht werden. Der Kommando-Schritt kann nicht warten bis alle Befehle
ausgeführt sind.
Status:
Der Status gibt Auskunft über den Bearbeitungszustand der Bibliotheksoperation:
• In Bearbeitung: Ausgangszustand einer neu angelegten oder kopierten
Bibliotheksoperation.
• Zum Test freigegeben: Zum Test freigegebene Bibliotheksoperationen können zum Testen
bereits für die Chargenerstellung verwendet werden.
• Zur Produktion freigegeben: Dieser Zustand zeigt, dass die Bibliotheksoperation getestet
zur Produktion vorgesehen ist.
• Freigabe in Prüfung: Dieser Zustand zeigt, dass nach einer Anlagenaktualisierung gerade
auf Fehlerfreiheit geprüft wird (Konsistenzprüfung).
• Freigabe aufgehoben: Dieser Zustand zeigt, dass die Bibliotheksoperation nicht mehr für
neue Chargen verwendet werden darf.
• Freigabe ungültig: Dieser Zustand zeigt, dass die Prüfung des Bibliotheksoperation beim
Aktualisieren der Anlagendaten nicht erfolgreich war. In diesem Zustand können Sie die
Bibliotheksoperation editieren und frei geben.
• Unbekannt: Zustand einer Bibliotheksoperation unbekannt. Evtl. trat ein Fehler beim
Anlegen der Bibliotheksoperation auf. Löschen Sie diese Bibliotheksoperation oder öffnen
Sie sie erneut, damit die Bibliotheksoperation den Status "in Bearbeitung" erlangt.
Teilanlagenklasse:
Es wird die in dem Register "Belegung" der Bibliotheksoperation ausgewählte Teilanlagenklasse
ausgegeben.
Beschreibung:
Für die Rezeptoperation können Sie hier eine erläuternde Beschreibung eingeben.
• Produkt, Rezeptprozedur/Formula, Kategorie: Hier weisen Sie die Formula bzw. das
Grundrezept (ohne Formula-Referenz) zu.
• Einheit: Hier wird die Einheit des Produkts angezeigt.
• Qualität: Hier wird die Qualität des Produkts angezeigt.
• Dauer: Hier wird die im Rezepteditor aus den Einzelschrittzeiten errechnete Laufzeit für das
Rezept ausgegeben.
Anz. Kopien:
Gibt die Anzahl der zu erzeugenden Kopien an, wenn Sie die Schaltfläche "Kopieren" anklicken.
Kopieren
Arbeiten mit Kopien: Markieren Sie in der Tabelle eine Charge und drücken anschließend
"Kopieren". Die Kopie wird innerhalb der Tabelle immer als letzte Zeile hinzugefügt. Die
markierte Charge ist immer diejenige Charge, die als Vorlage kopiert wird. Alle nachfolgend
kopierten Chargen haben die Eigenschaften der Vorlage.
Automatisch
Hiermit können Sie die Chargenerstellung automatisieren. Nach Eingabe einer Gesamtmenge,
wird die Anzahl der Chargen mit den entsprechenden Mengen automatisch berechnet. Im
Automatikmodus können maximal 100 Chargen erzeugt werden.
Neu
Über die Schaltfläche "Neu" legen Sie neue Chargen an. Anschließend nehmen Sie die
Einstellung zur Ansatzmenge, Startmodus, Grundrezept/Formula usw. vor.
Löschen:
Über die Schaltfläche "Löschen" wird eine zuvor markierte Charge wieder gelöscht.
Weitere Information
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".
Baumstruktur
Über die Baumstruktur legen Sie fest, in welcher Strukturansicht im Feld "Teilanlagen nach
Bedingung" die Teilanlagen angezeigt werden:
• Instanzlose Klassenansicht: Alle Teilanlagenklassen werden angezeigt.
Alle Rechner
In der Auswahlliste "Alle Rechner" werden alle projektierten BATCH Clients angezeigt. Sie
benötigen Rechte eines Superusers, um Benutzerrollen für die angezeigten BATCH Clients
festzulegen. Durch Aktivieren oder Deaktivieren der Optionskästchen zu jedem Rechner
bestimmen Sie die dort ausführbaren Benutzerrollen. Durch Klicken auf "+" können Sie die
Benutzerrollen unterhalb eines Rechners aufblättern, mit "-" wird ein Rechner wieder
geschlossen.
Hinweis
Die Einstellungen wirken sich erst für die Chargenbedienung ab der TRP-Ebene (TRP, ROP,
Rezeptfunktion) aus. Chargen können weiterhin bedient werden, auch wenn der Benutzer nicht
für alle Teilanlagen berechtigt ist.
Statusanzeigen
Symbolisiert die Zugehörigkeit zum eingeloggten Benutzer (z. B. Benutzerrolle zum einge‐
loggten Benutzer).
Benutzerrollen mit gelber Umrandung besitzen den Superuser-Status.
Achtung: Der Name dieser Rolle muss nicht notwendigerweise "Superuser" o. ä. sein.
Ein Mitglied dieser Rolle hat automatisch alle Rechte. Die Rechte einer Rolle mit Superuser-
Status sind nicht änderbar.
Synchronisation
Einstellungen im Register "Synchronisation" sind nur für SIMATIC IT relevant.
Liste:
• Aktion: Die Belegung der Teilanlagen bzw. alle RPEs, außer Transitionen, müssen erst von
SIMATIC IT bzw. einem externen Client (API) bestätigt werden, bevor SIMATIC BATCH den
Chargenablauf fortsetzt.
• Ereignis: Auswahl des Ereignis, bzw. Aktivierung der Synchronisation mit einem externen
Client. Mit der Funktion "Schritt entsperren" können Sie ein Element, welches durch die
Synchronisation blockiert ist, entsperren.
Stoffe suchen
In diesem Dialogfeld können Sie nach Eingabe von Filtereingaben nach den gewünschten
Stoffen suchen. Geben Sie Name, Code, Eingangsstoff und drücken Sie anschließend die
Schaltfläche "Filtern".
Sie können auch die Wildcard * oder ? zum Filtern anwenden. Z.B. können Sie mit A* nach
allen Objekten filtern, die mit A anfangen. Mit ? in einem Namen können Sie nach allen
Objekten mit diesem Namen und der variablen Stelle ? suchen.
Ordner:
Hier können Sie noch den Ordner der Baumstruktur im BatchCC vorselektieren.
Name:
Geben Sie hier einen Namen zu dem Synchronisationspunkt ein.
Weitere Information
Synchronisation zwischen Teilrezeptprozeduren (Seite 559)
Synchronisationslinien projektieren (Seite 611)
Funktion:
Sie erhalten eine Auswahlliste der im Basis Engineering hinterlegten Funktionen vom Typ EPH.
Die Auswahl ist eingeschränkt auf die in der TRP gewählten Teilanlagenklasse und zugelassenen
Teilanlagen.
Teilanlagenklasse:
Es wird die in der TRP im Register "Belegung" ausgewählte Teilanlagenklasse ausgegeben.
Fahrweise:
Es werden die im Basis Engineering hinterlegten Fahrweisen zur Funktion angezeigt. Wählen Sie
hier die gewünschte Fahrweise aus. Im Register "Parameter" werden die zur Fahrweise
gehörenden Parameter entsprechend angezeigt und können dort geändert werden.
Hinweis
Es können jeweils nur die zur aktuell eingestellten Fahrweise angezeigten Defaultwerte der
Parameter geändert werden. Ein Durchsuchen aller Fahrweisen zur Funktion und dem
jeweiligen Einstellen von neuen Parameterwerten ist nicht möglich. Bei einem Wechsel zu einer
anderen Fahrweise wird immer erst mal der Default-Parametersatz aus dem Basis Engineering
angezeigt und kann für diese eine aktuelle Fahrweise verändert werden.
Bevorzugte Teilanlage:
Es wird die in der TRP im Register "Belegungen" ausgewählte bevorzugte Teilanlage zu der
Teilanlagenklasse ausgegeben.
Laufzeit:
Sie können eine Zeit eingeben, die Sie für den Ablauf dieser Funktion ermittelt haben. Das
Format ist Tag:Stunden:Minuten:Sekunden.
Überwachungszeit
Sie können eine Zeit zur Überwachung der Funktion eingeben. Wenn nach dessen Ablauf diese
Funktion noch nicht ausgeführt wurde, wird die Meldung "Laufzeit überschritten" ausgegeben.
Weiterlaufen:
Bei einer nicht selbst beendenden Rezeptfunktion wird durch diese Option ein Flag gesetzt, so
dass diese Rezeptfunktion beim Beenden des "läuft"-Zustandes nicht beendet wird. Damit kann
ein fliegender Fahrweisenwechsel mit zwei aufeinanderfolgenden Rezeptschritten realisiert
werden, ohne dass die Automatisierungsebene unterbrochen wird.
Ist die Option "Weiterlaufen" aktiviert, wird dies auch in der Rezeptfunktion durch drei Punkte
als Kennung für "Weiterlaufen" dargestellt.
Hinweis
Das Flag für die Option "Weiterlaufen" kann immer gesetzt werden. Es liegt jedoch in
Anwenderverantwortung, ob diese Betriebsart auch wirksam werden kann.
Dazu sind zwei Voraussetzungen zu erfüllen, die sich sogar noch zur Laufzeit der Charge ändern
können:
• Anschluss SELFCOMP = 0 (bei SFC-Außenansicht bzw. SFC-Typ-Instanz)
Damit sich die Technische Funktion nach Ablauf nicht selbstständig beendet und damit
Weiterlaufen ermöglicht, muss bei der Projektierung im CFC diese Bedingung erfüllt sein.
• Anschluss ENASTART = 1 (bei SFC-Außenansicht bzw. SFC-Typ-Instanz)
Soll dieselbe Technische Funktion in einem zweiten Rezeptschritt erneut mit neuen
geänderten Sollwerten gestartet werden, muss diese Bedingung im CFC erfüllt sein.
Funktion:
Sie erhalten eine Auswahlliste der im Basis Engineering hinterlegten Funktionen vom Typ EPH.
Hinweis
Die ausgewählten Rezeptfunktionen beeinflussen als zusätzliche Bedingung die Auswahl
möglicher Teilanlagen. Gleichzeitige Verwendung von Rezeptfunktionen, die nicht auf
derselben Teilanlage laufen können, führen zu einer leeren Teilanlagenliste.
Fahrweise:
Es werden die im Basis Engineering hinterlegten Fahrweisen zur Funktion angezeigt. Wählen Sie
hier die gewünschte Fahrweise aus. Im Register "Parameter" werden die zur Fahrweise
gehörenden Parameter entsprechend angezeigt und können dort geändert werden.
Hinweis
Es können jeweils nur die zur aktuell eingestellten Fahrweise angezeigten Defaultwerte der
Parameter geändert werden. Ein Durchsuchen aller Fahrweisen zur Funktion und dem
jeweiligen Einstellen von neuen Parameterwerten ist nicht möglich. Bei einem Wechsel zu einer
anderen Fahrweise wird immer erst mal der Default-Parametersatz aus dem Basis Engineering
angezeigt und kann für diese eine aktuelle Fahrweise verändert werden.
Teilanlagennamen
Aufgelistet werden hier alle dem Rezept bekannten Zuordnungen durch Angabe des
Teilrezeptnamens (Rezeptzuordnungen). Diese Anzeige entspricht den Angaben im Rezeptkopf
im Register "Belegungen". Durch Aktivierung des Kontrollkästchens vor einer Zuordnung wird
die gewünschte Teilanlagenzuordnung für die Rezeptfunktion aktiv geschaltet.
Über die Schaltfläche "Neue Zuordnung" können Sie eine weitere (neue) Zuordnung zu
einer Teilanlage anlegen. Eine zuvor markierte vorhandene Zuordnung kann über die
Schaltfläche "Zuordnung bearbeiten" geändert werden. Die Angaben im Rezeptkopf im
Register "Belegungen" werden entsprechend aktualisiert.
Laufzeit:
Sie können eine Zeit eingeben, die Sie für den Ablauf dieser Funktion ermittelt haben. Das
Format ist Tag:Stunden:Minuten:Sekunden.
Überwachungszeit
Sie können eine Zeit zur Überwachung der Funktion eingeben. Wenn nach dessen Ablauf diese
Funktion noch nicht ausgeführt wurde, wird die Meldung "Laufzeit überschritten" ausgegeben.
Weiterlaufen:
Bei einer nicht selbst beendenden Rezeptfunktion wird durch diese Option ein Flag gesetzt, so
dass diese Rezeptfunktion beim Beenden des "läuft"-Zustandes nicht beendet wird. Damit kann
ein fliegender Fahrweisenwechsel mit zwei aufeinanderfolgenden Rezeptschritten realisiert
werden, ohne dass die Automatisierungsebene unterbrochen wird.
Ist die Option "Weiterlaufen" aktiviert, wird dies auch in der Rezeptfunktion durch drei Punkte
als Kennung für "Weiterlaufen" dargestellt.
Hinweis
Das Flag für die Option "Weiterlaufen" kann immer gesetzt werden. Es liegt jedoch in
Anwenderverantwortung, ob diese Betriebsart auch wirksam werden kann.
Dazu sind zwei Voraussetzungen zu erfüllen, die sich sogar noch zur Laufzeit der Charge ändern
können:
• Anschluss SELFCOMP = 0 (bei SFC-Außenansicht bzw. SFC-Typ-Instanz)
Damit sich die Technische Funktion nach Ablauf nicht selbstständig beended und damit
Weiterlaufen ermöglicht, muss bei der Projektierung im CFC diese Bedingung erfüllt sein.
• Anschluss ENASTART = 1 (bei SFC-Außenansicht bzw. SFC-Typ-Instanz)
Soll dieselbe Technische Funktion in einem zweiten Rezeptschritt erneut mit neuen
geänderten Sollwerten gestartet werden, muss diese Bedingung im CFC erfüllt sein.
Funktion/Bibliotheksverweis:
Sie erhalten eine Auswahlliste der im Basis-Engineering hinterlegten Funktionen vom Typ EOP
oder EPH oder einer in der Bibliothek abgelegten Sequenz. Die Auswahl ist eingeschränkt auf die
in der TRP gewählten Teilanlagenklasse und zugelassenen Teilanlagen.
Teilanlagenklasse:
Es wird die in der TRP im Register "Belegungen" ausgewählte Teilanlagenklasse ausgegeben.
Bevorzugte Teilanlage:
Es wird die in der TRP im Register "Belegungen" ausgewählte bevorzugte Teilanlage zu der
Teilanlagenklasse ausgegeben.
Laufzeit:
Sie können eine Zeit eingeben, die Sie für den Ablauf dieser Funktion ermittelt haben. Das
Format ist Tag:Stunden:Minuten:Sekunden.
Name:
Einer ROP können Sie einen Namen geben.
Teilanlagenklasse:
Es wird die in dem Register "Belegung" ausgewählte Teilanlagenklasse ausgegeben.
Bevorzugte Teilanlage:
Es wird die in dem Register "Belegung" ausgewählte bevorzugte Teilanlage zu der
Teilanlagenklasse ausgegeben.
Sie können eine eigene Laufzeit eingeben, wenn Sie zuvor das Optionskästchen "Laufzeit
überschreiben" aktivieren.
Beschreibung:
Für das Teilrezept können Sie hier eine erläuternde Beschreibung eingeben.
Name:
Einer Transition wird automatisch ein Name vorgegeben.
Beschreibung:
Geben Sie hier einen erläuternden Text ein.
Name:
Einer Transition wird automatisch ein Name vorgegeben.
Beschreibung:
Geben Sie hier einen erläuternden Text ein.
Sprungziel:
Wählen Sie aus dem Auswahlfeld Ihr gewünschtes Ziel für das Objekt "Sprung" aus. Es werden
nur mögliche Sprungziele zur Auswahl angeboten.
Weitere Information
Sprung (Menü Einfügen) (Seite 603)
Funktion:
Im Register "Allgemein" eines Kommando-Schritts projektieren Sie den Kommando-Schritt. Sie
wählen ein Ziel-Schritt, das zu übergebene Ziel-Kommando und evtl. zusätzlich den Status in
dem sich das Zielobjekt befinden muss, um ein ISA88-Kommando an ein oder mehrere
Rezeptobjekte zu übergeben.
Kommando:
Wählen Sie Ihr gewünschtes Kommando aus der Liste der verfügbaren Kommandos aus. Alle
verfügbaren Kommandos sind im Ordner Kontextmenübefehle (Seite 1143) aufgeführt.
Hinweis
Das Kommando Neustart ist ein Kombinations-Kommando und enthält die beiden Kommandos
Rücksetzen und Starten.
Es können nur Kommandos übergeben werden, die im aktuellen Zielobjekt-Status zulässig
sind. Siehe Zustandsübergänge bei Rezeptschritten (Seite 438).
Filter:
Wählen Sie unter "Filter" den Status aus, den die betreffende Rezeptfunktion zur Laufzeit
aufweisen muss, damit ein entsprechendes Kommando übergeben wird.
Laufzeit
Wurde am Kommando-Schritt eine Laufzeit angegeben, bleibt der Schritt entsprechend lang im
Status RUNNING. Ansonsten beendet er sich sofort nach dem Senden des Kommandos.
Überwachungszeit
Für den Kommando-Schritt ist die Eingabe einer Überwachungszeit nicht möglich und das
Eingabefeld ist immer gegraut. Die Ausführung von Kommandos an Rezeptprozedurelementen
kann nicht überwacht werden. Der Kommando-Schritt kann nicht warten bis alle Befehle
ausgeführt sind.
Name:
Einer Teilrezeptprozedur können Sie einen Namen vergeben.
Teilanlagenklasse:
Es wird die in dem Register "Belegung" ausgewählte Teilanlagenklasse ausgegeben.
Bevorzugte Teilanlage:
Es wird die in dem Register "Belegung" ausgewählte bevorzugte Teilanlage zu der
Teilanlagenklasse ausgegeben.
Laufzeit:
Hier wird die für einen geraden Durchlauf längste Zeit für das Teilrezept berechnet. Sie ergibt
sich aus der Summe der Schrittzeiten des Weges durch das Rezept, der in Summe die größte Zeit
ergibt. In den Schritten wird die Zeit als Erfahrungswert eingetragen. Das Ausgabeformat ist
Tag:Stunden:Minuten:Sekunden.
Beschreibung:
Für das Teilrezept können Sie hier eine erläuternde Beschreibung eingeben.
Funktion:
Der Dialog "Anweisung" zum Annehmen einer Anweisung enthält die Register "Anweisung" und
"Allgemein". Der Dialog wird bei der Rezeptabarbeitung im Chargenbetrieb angezeigt, wenn
eine Anweisung durch den Operator zu quittieren ist. In beiden Registern können Sie die
Anweisung annehmen.
Im Register "Allgemein" sind folgende Daten zu Ihrer Information enthalten.
Funktion:
Der Name Rezeptfunktion wird angezeigt.
Aktuelle Teilanlage:
Der Name der verwendeten Teilanlage wird angezeigt.
Geplante Laufzeit:
Die bei der Rezepterstellung eingegebene, geplante Laufzeit in Sekunden wird angezeigt.
Pfad:
Der Pfad der Anweisungs-Funktion innerhalb des Steuerrezepts wird angegeben. Beispiel:
reactor / acid_11 / batch1 / reactor_9 / xferCon_10 / Anweisung_4
Die Angaben stammen aus: Auftragskategorie / Auftrag / Charge / Teilrezeptprozedur /
Rezeptoperation / Rezeptfunktion
Die angehängten Nummern stammen aus dem Steuerrezept.
Schaltfläche "Übernehmen"
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Annehmen" wird die Anweisung quittiert und die Schaltfläche
"OK" wird für die Bedienung frei gegeben.
Schaltfläche "OK"
Erst wenn Sie die Anweisung angenommen haben wird die Schaltfläche frei gegeben. Klicken
Sie auf die Schaltfläche "OK" wird, je nach Ihrer Projektierung im verwendeten Grundrezept, die
Rezeptabarbeitung fortgesetzt.
Auftrag
Wenn Sie dem Operator im Ablauf einer Charge eine Anweisung, z. B. Gebinde einschütten oder
wichtige Informationen, z. B. Probe entnehmen, geben wollen, dann tragen Sie hier den
Anweisungstext ein. Dieser Text wird dann, je nach Ihrer Projektierung des Aktivierungsstatus,
im Chargenbetrieb angezeigt. Drei Aktivierungsstatus sind möglich. Sie sind unter
Aktivierungsstatus beschrieben. Anweisungstexte lassen sich beliebig formatieren. Für
individuelle Textformatierungen stehen Ihnen Werkzeuge in einer Funktionsleiste zur
Verfügung. Im Rezeptablauf wird der formatierte Text in der Steuerrezeptansicht im BatchCC
oder in den BATCH OS Controls ausgegeben.
Folgende Einschränkungen bestehen:
• Textformatierungen für Anweisungstexte werden in Grundrezepten projektiert. Nur im
Modus OSC sind Änderungen an Anweisungstexten im Rezeptablauf möglich.
• In der SQL-Datenbank sowie im Bericht, Archiv, Archiv-XML und API werden keine
Formatinformationen gespeichert, sondern ausschließlich Text.
• Bilder und Hyperlinks werden in Anweisungstexten nicht unterstützt.
Hinweis
Ein Anweisungstext ist zur Laufzeit nur in den Sprachen verfügbar, in der er im Rezepteditor
projektiert wurde. Beispiel: Wenn ein Anweisungstext nur unter deutscher Spracheinstellung im
Rezepteditor projektiert wird, dann wird er zur Laufzeit nur dann angezeigt, wenn die
eingestellte Sprache im BatchCC ebenfalls Deutsch ist. Bei allen anderen Sprachen bleibt das
Anweisungsfeld leer. Wenn der Text, sowohl in deutscher, als auch englischer Sprache angezeigt
werden soll, dann muss dieser im Rezepteditor mit Spracheinstellung Deutsch und erneut mit
Sprache Englisch projektiert werden.
Aktivierungsstatus
• Aktivieren und Charge nicht blockieren: Die Ausgabe der Anweisung dient nur der
Information. Der Ablauf dieses Rezeptteils wird nicht angehalten.
• Aktivieren und Charge blockieren: Der Ablauf dieses Rezeptteils wartet in dem Schritt bis zur
Quittierung der Anweisung.
• Nicht aktivieren: Keine Ausgabe der Operatoranweisung (kommentierte NOP-Funktion).
Hinweis
Wenn die Operatoranweisung im BatchCC während einem Verbindungsabbruch zum AS
oder zu WinCC angenommen wird, dann bleibt die Bedienanforderung im Bildbaustein der
Teilanlage (UNIT_PLC) so lange anstehen, bis die zugehörige Teilanlage von der
Rezeptsteuerung wieder frei gegeben wird.
Schaltflächen im Chargenbetrieb
Wenn ein Anweisungstext den Chargenablauf unterbricht, dann stehen Ihnen folgende
Schaltflächen für dessen Annahme zur Verfügung.
Schaltfläche Bedeutung
OK Schließt den Dialog und setzt die Chargenbearbeitung fort.
Wenn Sie die Anweisung angenommen haben, dann wird die Schaltfläche
"OK" zur Auswahl freigeschaltet.
Drucken Die Schaltfläche "Drucken" ist für den Anweisungstext nicht verfügbar.
Übernehmen Nur wenn Sie auf die Schaltfläche "Annehmen" klicken, quittieren Sie die
anstehende Anweisung bzw. den Auftrag.
Schließen Schließt den Dialog, ohne die Anweisung anzunehmen. Der Chargenbetrieb
wird nicht fortgesetzt.
Hilfe Öffnet die Hilfe zum Kontext.
Liste
• Sofort wirksam: Prozesswert für Operand 1 ist während der Chargensteuerung änderbar. Ist
die Transition gerade in Bearbeitung, dann soll der geänderte Parameterwert sofort wirksam
werden. Diese Option kann auch bei Parameterreferenzen gesetzt werden.
• Variable: Es wird der Name der Variablen angegeben, der im Engineering projektiert wurde.
Es handelt sich um die Variable, die als 1. Operand für die Bedingung herangezogen wird. Der
erste Operand kann ein Parameter aus der nächst höheren Rezeptebene, eine Messtelle
(Istwert aus dem Automatisierungsprozess) oder ein RPE Status (Status des
Rezeptprozedurelements) sein.
• Akt. Wert: Hier wird der aktuelle Wert des 1. Operanden angezeigt. Falls kein Istwert
vorhanden ist, wird ein Symbol angezeigt. Führen Sie den Mauszeiger über das Symbol wird
ein entsprechender Tooltip angezeigt. Dadurch ist auf einen Blick der Unterschied zwischen
einem leeren Feld (z. B. einer leeren Zeichenkette) und einem nicht vorhandenen Istwert (z.
b. Teilanlage, auf der der Rezeptschritt abgearbeitet werden soll, ist noch nicht belegt) zu
erkennen.
• OP, Vergleichsoperator: Der Vergleichsoperator (OP) zeigt an, wie die beiden Operanden
miteinander verglichen werden. Die Symbole der Vergleichsoperatoren haben folgende
Bedeutung:
– = : Gleichheit.
– <>: Ungleichheit.
– >=: Ist die linke Variable größer oder gleich der rechten?
– <=: Ist die linke Variable kleiner oder gleich der rechten?
– >: Ist die linke Variable größer als die rechte?
– <: Ist die linke Variable kleiner als die rechte?
Hinweis
Gleitkommawerte dürfen in Transitionen nicht auf Gleichheit oder Ungleichheit geprüft
werden. Dies kann zu verfälschten Wertübernahmen (z. B. 2.1. -> 2.09999996) führen.
• Akt. Wert: Hier wird der aktuelle Wert des 2. Operanden angezeigt. Falls kein Istwert
vorhanden ist, wird ein Symbol angezeigt. Führen Sie den Mauszeiger über das Symbol wird
ein entsprechender Tooltip angezeigt. Dadurch ist auf einen Blick der Unterschied zwischen
einem leeren Feld (z. B. einer leeren Zeichenkette) und einem nicht vorhandenen Istwert (z.
b. Teilanlage, auf der der Rezeptschritt abgearbeitet werden soll, ist noch nicht belegt) zu
erkennen.
• Variable / Wert: Es wird der Name der Variablen angegeben, der im Engineering projektiert
wurde. Es handelt sich um die Variable, die als 2. Operand für die Bedingung herangezogen
wird. Der zweite Operand kann ein Parameter aus der nächst höheren Rezeptebene, eine
Messstelle, eine Konstante, eine Formel oder ein RPE Status sein. Bei einer Konstante können
Sie optional eine lineare oder quadratische Mengenanpassung vornehmen. Eine Formel
dient zur arithmetischen Berechnung von Sollwerten.
Werte von Konstanten können Sie über die Schaltfläche "Ändern" unten rechts im Dialog im
Chargenbetrieb ändern. Anschließend wird die Zelle "Variable / Wert" für die Eingabe eines
neuen Werts freigeschaltet. Gleichzeitig wird im Steuerrezept an der Transition das Symbol
Schreibsperre dargestellt. Geben Sie einen neuen Wert der Konstanten ein und beenden Sie
den Dialog über die Schaltfläche "OK". Der neue Wert wird sofort im Chargenbetrieb wirksam
und gilt für diese Charge.
Hinweis
Operanden der Bedingung Konstanten, so wird die Konstante sowohl in der Spalte "Variable /
Wert" als auch in der Spalte "akt. Wert" angezeigt.
• Sofort wirksam: Eine Variable für Operand 2 ist während der Chargensteuerung änderbar.
Ist die Transition gerade in Bearbeitung, dann soll der geänderte Parameterwert sofort
wirksam werden. Diese Option kann auch bei Parameterreferenzen gesetzt werden.
• Einheit: Die für die Messstelle des ersten Operanden spezifizierte physikalische Einheit wird
hier angezeigt.
• Ergebnisanzeige für Bedingungen: Auf der rechten Seite des Dialogs befindet sich die
Ergebnisanzeige für die einzelnen Bedingungen. Ein Häkchensymbol zeigt an, ob die
Bedingung erfüllt war als die Transition geschaltet wurde. Ein Fragezeichen bedeutet, dass
der Transitionsstatus nicht bekannt ist, bzw. die Transition noch nicht geschaltet wurde und
ein Kreuz bedeutet, dass die Transitionsbedingung nicht erfüllt wurde.
Logische Operatoren
Mit Hilfe der Schaltflächen, auf denen Sie jeweils einen logischen Operator auswählen, können
Sie Ihre Bedingungen flexibel mit zweistufigen Operatoren miteinander verknüpfen. Durch
einen Klick mit der rechten Maustaste auf eine der beiden Operatorschaltflächen öffnen Sie das
Kontextmenü zur Auswahl der logischen Verknüpfung.
Die logischen Verknüpfungen liefern das Ergebnis "erfüllt", wenn:
• AND : alle Bedingungen erfüllt sind,
• OR : mindestens eine der Bedingungen erfüllt ist,
• NAND : nicht alle Bedingungen erfüllt sind,
• NOR : keine der Bedingungen erfüllt ist,
• XOR : höchstens eine Bedingung erfüllt ist.
Möchten Sie beispielsweise folgende Logik für Ihre Bedingungen projektieren, gehen Sie wie
folgt vor:
Vorgehen
1. Fügen Sie über die Schaltfläche "Neu" eine neue Bedingung ein und projektieren Sie diese
über die Schaltfläche "Ändern". Die neue Bedingung wird per Standard mit "UND" verknüpft.
2. Klicken Sie auf die erste Operatorschaltfläche "UND" und anschließend auf "Neu" um eine
neue Bedingungszeile mit einer UND-Verknüpfung einzufügen. Anschließend projektieren
Sie die Bedingung über die Schaltfläche "Ändern".
3. Klicken Sie auf die zweite Operatorschaltfläche "UND", fügen Sie eine neue Bedingung ein
und konfigurieren Sie sie.
4. Klicken Sie auf die erste untere Operatorschaltfläche "UND" und fügen Sie eine noch leere
Bedingung ein. Projektieren Sie die Bedingung über die Schaltfläche "Ändern".
5. Klicken Sie die rechte Maustaste auf die zweite Operatorschaltfläche und ändern Sie im
Kontextmenü den Operator auf "ODER".
Ergebnis:
Sie haben eine zwei-stufige Verschaltungslogik für Ihre Bedingungen erstellt.
Das erste Teilergebnis ist erfüllt, wenn die ersten beiden Bedingungen erfüllt sind. Das zweite
Teilergebnis ist erfüllt, wenn Bedingung 3 und 4 erfüllt sind. Das Gesamtergebnis für die
Transition ist erfüllt, wenn entweder das erstes oder das zweites Teilergebnis erfüllt ist.
Dialogschaltflächen
• OK: Speichert Ihre Eingaben und schließt den Dialog.
• Drucken: Druckt die am Bildschirm unter Liste aufgeführte Bedingungen in Tabellenform
sofort auf dem eingerichteten Drucker aus.
• Ändern: Die Schaltfläche hat je nach Kontext verschiedene Bedeutungen. Beim Rezept
Engineering im Rezepteditor starten Sie mit der Schaltfläche "Ändern" die dialoggeführte
Eingabe einer zuvor über Schaltfläche "Neu" anlegten Bedingung. Im Chargenbetrieb
können Sie über diese Schaltfläche den Wert einer Konstanten im Steuerrezept ändern.
• Neu: Mit der Taste "Neu" fügen Sie neue Zeilen für weitere Transitionen ein. Die Schaltfläche
ist nur im Rezepteditor verfügbar.
• Löschen: Mit der Schaltfläche "Löschen" wird die selektierte Bedingung (Zeile) gelöscht. Die
Schaltfläche ist nur im Rezepteditor verfügbar.
• Schließen: Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Weitere Information
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".
Parameter:
• Bibliotheksverweis: In dieser Spalte sind die Teilanlagen, auf die Transitionsabfragen der
Bibliotheksoperation verweisen, mit ihren Namen aufgelistet.
• Teilanlagenklasse: In dieser Spalte wird die Teilanlagenklasse der Bibliotheksoperation
angezeigt.
• Belegung: In dieser Spalte sind die Teilrezepte zugewiesen, zu denen die Abfragen innerhalb
der Bibliotheksoperation (z. B. Transitionsabfragen zu anderen Teilrezepten) erfolgen.
Stehen mehrere Teilrezepte zur Auswahl, kann eine neue Zuweisung getroffen werden.
Beschreibung:
In den Dialogen zu den Schritten mit Anbindung an EOP, EPH oder Bibliothekssequenz können
Sie einen erläuternden Text eingeben.
16.1.11 Dialogfelder
Anzeige
Durch Aktivieren oder Deaktivieren der Optionskästchen legen Sie fest, welche Ereignistypen
angezeigt werden. Folgende Ereignistypen sind möglich:
• Fehler und/oder
• Warnungen und/oder
• Information
Das System zeigt generell alle drei Ereignistypen an. Die Ziffern in Klammern geben die
Anzahl der Objekte bezogen auf den Ereignistyp an.
Gemeldete Fehler müssen Sie beseitigen, da sonst die Plausibilitätsprüfung nicht erfolgreich
abschließt. Ein fehlerhaftes Objekt wird nicht verwendet.
Speichern in Datei
Die Angaben in der Plausibilitätsprüfung lassen sich über die Schaltfläche "Speichern in Datei"
als Textdatei speichern.
Anzeige
Durch Aktivieren oder Deaktivieren der Optionskästchen legen Sie fest, welche Ereignistypen
angezeigt werden. Folgende Ereignistypen sind möglich:
• Fehler und/oder
• Warnungen und/oder
• Information
Das System zeigt generell alle drei Ereignistypen an. Die Ziffern in Klammern geben die
Anzahl der Objekte bezogen auf den Ereignistyp an.
Gemeldete Fehler müssen Sie beseitigen, da sonst die Plausibilitätsprüfung nicht erfolgreich
abschließt. Ein fehlerhaftes Objekt wird nicht verwendet.
Speichern in Datei
Die Angaben in der Plausibilitätsprüfung lassen sich über die Schaltfläche "Speichern in Datei"
als Textdatei speichern.
Einleitung
Dieses Dialogfeld erscheint sowohl beim Starten der BATCH Clients als auch bei einer
Redundanzumschaltung. Dieses Dialogfeld steht so lange an, bis alle notwendigen DBs/
Serverapplikationen verfügbar sind, die der BATCH Client benötigt.
Angezeigt werden alle Rechner und deren Ressourcen eines Teilsystems von SIMATIC BATCH:
• DB-Server Projekt
• DB-Server Offline
• DB-Server Online
• SIMATIC BATCH Applikationen
Dialogbeschreibung
Folgende Spalten sind vorhanden:
• Die Spalte "Rechner" enthält den Rechnernamen der entsprechenden Ressource.
• In der Spalte "Redundanzstatus" wird der Redundanzstatus des Rechners ausgegeben.
• Unter der Spalte "Status der Applikationen / Hinweise" wird ein zusätzlicher Text - in
Abhängigkeit vom Status der SIMATIC BATCH-Applikationen - angezeigt.
Regel
Grundsätzlich müssen alle im Dialog aufgelisteten Komponenten folgende Kriterien erfüllen,
damit die BATCH Clients starten können:
• Redundanzstatus: Master oder Standalone
• Starten des BATCH Start-Koordinators: Läuft
Das bedeutet, dass mit der Applikation gearbeitet werden kann, ohne dass die Server BATCH
Control Server, Chargendatenverwaltung usw. einsatzbereit sind. Es kann u. U. nur offline
gearbeitet werden.
Hinweis
Die Funktion "Status von BATCH Server Applikationen ignorieren" kann beim Einsatz
redundanter BATCH Server nicht verwendet werden.
Hinweis
Wenn ein Rechner ohne seinen redundanten Partner verwendet wird, dann sind alle
Redundanzeigenschaften des Gesamtsystems nicht mehr vorhanden.
Applikation beenden
BatchCC bzw. BATCH Rezepteditor beenden.
Einleitung
In diesem Dialogfeld werden die vom System-Administrator für den angemeldeten Benutzer
festgelegten Benutzerrechte angezeigt – für alle Funktionen von BatchCC und BATCH
Rezepteditor.
Benutzergruppen/Funktion
In der Auswahlliste "Benutzergruppen/Funktion" werden alle für den angemeldeten Benutzers
definierten Benutzerrollen und deren möglichen Funktionen an den einzelnen Batch-Objekten
(Rezepte, Chargen, usw.) angezeigt (read only).
Beschreibung
Hier erscheint eine Kurzerläuterung der Funktion.
Anwendung
In der Spalte "Anwendung" werden die Applikationen aufgeführt, in denen sich dieses Recht
auswirkt.
Einleitung
In diesem Dialog bestimmen Sie die Rechte zu Anwenderfunktionen für die bei SIMATIC Logon
Rollenverwaltung definierten Benutzergruppen bzw. Benutzerrollen. Jeder Rolle sind der
Gruppe entsprechende Rechte für Anwenderfunktionen zugewiesen. Durch die Rechtevergabe
bestimmen Sie für jede Benutzerrolle den Anwenderfunktionsumfang bei BatchCC, BATCH
Rezepteditor und BATCH OS Controls .
Voraussetzungen
• Benutzer und Benutzergruppen wurden in der Computerverwaltung von Windows angelegt.
• Die unter Windows angelegten Benutzer und Gruppen wurden in der SIMATIC Logon
Rollenverwaltung im BatchCC den gewünschten Benutzerrollen zugeordnet. Weitere
Informationen erhalten Sie in unten angegebenen Kapitel "Festlegen der Benutzerrollen".
• Sie sind als Benutzer der Benutzerrolle "Superuser" im BatchCC angemeldet.
Symbol Bedeutung
Symbolisiert, dass ein Benutzer dieser Rolle angemeldet ist.
Die Benutzerrolle "Superuser" wird mit gelber Umrandung dargestellt. Ein Mitglied dieser
Gruppe besitzt automatisch die Rechte für alle Anwenderfunktionen. Die Rechte der Rolle
"Superuser" sind nicht änderbar.
Hinweis: Der Name dieser Benutzerrolle muss nicht notwendigerweise "Superuser" oder
ähnlich sein. Der Name der Benutzerrolle lässt sich in der SIMATIC Logon Rollenverwal‐
tung ändern.
Benutzergruppen/Funktion
In der Auswahlliste "Benutzergruppen/Funktion" werden alle in der SIMATIC Logon
Rollenverwaltung für SIMATIC BATCH definierten Benutzerrollen angezeigt. Jede Rolle enthält
identische Funktionsgruppen, in denen Rechte für Anwenderfunktionen zusammengefasst
sind. Funktionsgruppen enthalten einzelne Anwenderfunktionen oder
Anwenderfunktionsgruppen. In Anwenderfunktionsgruppen sind mehrere
Anwenderfunktionen zusammengefasst. Die Zusammenfassung erleichtert die Rechtevergabe.
Die Rechte für Anwenderfunktionen wie "Editieren", "Löschen" und Exportieren sind in Gruppen
zusammengefasst.
Über die Plus- und Minuszeichen vor Ordnern navigieren Sie in der Auswahlliste.
Durch Aktivieren oder Deaktivieren der Optionskästchen vergeben Sie die Rechte für
Anwenderfunktionen bezogen auf die Benutzerrolle.
Folgende Benutzerrollen sind in der SIMATIC Logon Rollenverwaltung vordefiniert und in der
Rechteverwaltung unter Einzelrechte angezeigt:
• Superuser
• Betriebsleiter
• Schichtführer
• Verfahrensingenieur
• Automatisierungsingenieur
• Notfall-Operator
• Operator
Beschreibung
Kurzerläuterung zur Anwenderfunktion.
Anwendung
Hier erscheinen die zur Ausführung der Anwenderfunktion notwendigen BATCH Applikationen.
Beispielsweise das BATCH Control Center (BatchCC) und den BATCH Rezepteditor.
Hinweis
Rechte für Anwenderfunktionen für die BATCH-Applikation "OS Controls" sind in der Spalte
"Anwendung" nicht gekennzeichnet. Grundsätzlich gelten die Anwenderfunktionen auch für
die BATCH OS Controls, sofern sie zu den BATCH OS Controls zählen.
Logins verwalten...
Öffnet den Dialog "Logins verwalten". In diesem Dialog werden individuelle Einstellungen am
Erscheinungsbild von BatchCC und Rezepteditor auf die Standardwerte zurückgesetzt.
Standardrechte zuweisen...
Durch einen Klick auf die Schaltfläche "Standardrechte zuweisen" wird der Dialog "Standard-
Rolle auswählen" geöffnet. Diesen Dialog setzen Sie ein, um die Rechte einer Benutzergruppe
mit den Standardrechten einer beliebigen andern Gruppe zu überschreiben.
Zuerst markieren Sie die Benutzergruppe, der Sie Standardrechte einer anderen Gruppe
zuweisen möchten. Nur durch eine markierte Benutzergruppe wird die Schaltfläche
"Standardrechte zuweisen..." freigeschaltet. Aktivieren Sie eine der sechs Standardrollen, um
die Rechte der markierten Benutzergruppe durch die Rechte der ausgewählten Standardrolle
zu ersetzen. Bestätigen Sie Ihre Änderungen mit der Schaltfläche "OK". Im anschließend
eingeblendeten Sicherheitsdialog klicken Sie auf die Schaltfläche "Ja". Erst wenn Sie die
Schaltfläche "OK" im Dialog Rechteverwaltung betätigen, werden Ihre Änderungen wirksam.
Infodatei erzeugen...
Durch einen Klick auf die Schaltfläche "Infodatei erzeugen ..." wird ein Auswahldialog geöffnet,
in dem Sie angeben, wo die zu erstellende Infodatei "[Link]" gespeichert werden soll.
Diese Datei enthält alle Informationen zu Benutzerrollen und deren eingerichteten Rechte für
Anwenderfunktionen in SIMATIC BATCH.
Weitere Information
Einführung in die Rechteverwaltung (Seite 314)
Festlegen der Benutzerrechte (Seite 316)
Ändern der Benutzerrechte (Seite 321)
Infodatei mit Einzelrechten erzeugen und anzeigen (Seite 323)
Standard-Rolle auswählen (Seite 944)
Einleitung
In diesem Dialogfeld werden die zu leistenden elektronischen Unterschriften zur Bedienung und
deren Reihenfolge durch Auswahl der Benutzerrollen definiert.
Verfügbare Rollen
Alle Benutzerrollen, die die Bedienung ausführen bzw. signieren dürfen.
Konfigurierte Rollen
Alle Benutzerrollen, die unterschreiben müssen. Die Reihenfolge der Liste gibt die
Unterschriftenreihenfolge an, wenn im Register "ESIG" die Option "Reihe" aktiviert ist.
Über diese Symbole schieben Sie die "verfügbaren Rollen" zur Bedienung in Richtung "kon‐
figurierte Rollen" und umgekehrt.
Über diese Symbole legen Sie, bei mehreren zu leistenden Unterschriften, die Unterschrif‐
tenreihenfolge fest. Klicken Sie zuvor auf eine Benutzerrolle in der Liste "konfigurierte
Rollen".
Einleitung
Über dieses Dialogfeld signieren Sie eine Bedienung.
Hinweis
Ein Benutzer kann nur einmal innerhalb eines Dialogfeldes signieren. Auch für den Fall, dass der
Benutzer in mehreren notwendigen Benutzerrollen vorkommt.
Element
Name des Objekts (Charge, Rezeptprozedur, Teilrezeptprozedur, Rezeptoperation,
Rezeptfunktion, Transition).
Bereich Information
Zustandsübergang: In diesem Bereich wird die Art der Bedienung, die signiert werden muss,
angegeben. Bedienung: Anzeige der Bedienung
Bedingungen: In diesem Bereich wird die Bedingung, für die eine Eingabe der elektronischen
Unterschrift erforderlich ist, angezeigt.
• Eingabe: Beispielsweise "Alle zusammen" oder "Einzeln".
Alle zusammen: Diese Einstellung wird angezeigt, wenn Sie bei der Projektierung das
Optionskästchen "Zusammen" aktiviert haben. Falls mehrere Unterschriften geleistet
werden sollen, dann müssen alle Unterschriften gleichzeitig, d. h. in einem geöffneten
Signierdialogfeld, eingegeben werden.
Einzeln: Falls mehrere Unterschriften geleistet werden sollen, dann können die
Unterschriften einzeln abgegeben werden, d. h. das Signierdialogfeld kann zur Signierung
mehrmals auf verschiedenen BATCH Clients geöffnet werden.
• Reihenfolge: Beispielsweise "Beliebig" oder "Vorgegeben".
Beliebig: Diese Einstellung wird angezeigt, wenn Sie bei der Projektierung das
Optionskästchen "Reihe" aktiviert haben. Falls mehrere Unterschriften geleistet werden
sollen, dann ist keine Unterschriftenreihenfolge festgelegt.
Vorgegeben: Falls mehrere Unterschriften pro Bedienung geleistet werden sollen, dann
muss eine bestimmte Unterschriftenreihenfolge eingehalten werden.
Zeiten: In diesem Bereich wird der Zeitpunkt der Anforderung zu einer elektronischen
Unterschrift angezeigt und dessen Gültigkeit angezeigt.
• Anforderung: Zeitpunkt, zu dem die Unterschriften angefordert wurden.
• Gültigkeit: Zeitpunkt, bis zu dem alle Unterschriften geleistet sein sollen. Derzeit nicht
verwendet.
Signaturen
Hier werden alle Benutzerrollen angezeigt, die signieren müssen. Wenn eine
Unterschriftenreihenfolge vorgegeben ist, dann ist die aufgelistete Reihenfolge einzuhalten.
Schaltfläche "Signieren"
Über diese Schaltfläche tätigen Sie die Unterschrift, nachdem Sie vorher Ihre Benutzerrolle unter
"Signaturen" markiert haben.
Abbruch Signatur
Hier wird die Benutzerrolle angezeigt, die den Signaturvorgang storniert hat.
Signaturvorgang stornieren
Über diese Schaltfläche kann die Aufforderung zur Unterschrifteingabe generell storniert
werden. Diese Funktion ist nur durch eine der obigen Benutzerrollen möglich.
Hier können Sie erkennen, welche Charge gerade welche Teilanlage belegt. Durch
Selektieren eines Eintrags und Bestätigen des Dialogs mit "OK" wird die selektierte Teilanlage
ausgewählt.
Wenn diese Teilanlage gerade belegt ist, dann wartet die Teilrezeptprozedur, bis die
ausgewählte Teilanlage wieder frei wird. Wenn die Bedingungen für die Belegung der
Teilanlage nicht erfüllt sind, dann wartet die Teilrezeptprozedur, bis die Bedingungen erfüllt
sind und die Teilanlage frei ist.
Hinweis
Bevor Sie eine Teilanlage auswählen, informieren Sie sich im Dialog "Eigenschaften von" im
Register "Bedingungen" über die aktuelle Werte zu den einzelnen Bedingungen.
Wenn mehrere Benutzer gleichzeitig versuchen die Auswahl zu treffen, dann erfolgt die
Belegung durch den ersten Benutzer. Alle weiteren ausgewählten Teilanlagen werden
ignoriert.
Siehe auch
Anlagenoptimierung durch Online-Zuordnung einer Teilanlage (Seite 582)
Einleitung
Der Dialog "SQL-Server Datenbank erzeugen" bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten eine
neue SQL-Server Datenbank anzulegen:
• Bereich: SQL-Skript:
Bei einem SQL-Skript handelt sich um eine Datei, in der einfacher Text mit SQL-Anweisungen
enthalten ist. Die im Text enthaltenen Anweisungen können von einem SQL-Administrator
auf einem SQL-Server Rechner ausgeführt werden. Dies ist notwendig, wenn der SQL-Server
nicht auf dem lokalen Rechner installiert ist und auch kein SIMATIC BATCH auf diesem SQL-
Server Rechner installiert ist. Der SIMATIC BATCH Administrator (Superuser) kann dieses SQL-
Skript an den SQL-Server Administrator verschicken. Dieser legt mit der enthaltenen
Information die SQL-Datenbank an.
Einleitung
Mit Hilfe dieses Dialogfelds können Sie Grundrezepte, Bibliotheken und Formula-Kategorien in
eine Datei exportieren. Das Dateiformat ist "*.sbx". Die erzeugte Datei können Sie für einen
Import im BATCH Control Center nutzen.
Regeln
• Es werden immer alle benötigten Daten exportiert. Wenn Sie z. B. nur Grundrezepte
auswählen, werden auch alle in diesen Grundrezepten verwendeten Bibliotheken und
Formula-Kategorien mit exportiert.
• Exportieren Sie Formula-Kategorien, direkt durch Auswahl oder indirekt über ein
Grundrezept, dann werden auch immer alle Formulas exportiert.
Dialogelemente
Navigations- und Aus‐ Im Navigation- und Auswahlfenster wählen Sie die zu exportierenden Elemente, bzw. alle Ele‐
wahlfenster mente Ihrer Batch-Anlage. Navigieren Sie in der Baumstruktur über die Schaltfläche "+" und akti‐
vieren Sie das entsprechende Optionskästchen zum gewünschten Element.
Fortschritt Die Gesamtfortschrittsanzeige zeigt Ihnen das zeitliche Fortschreiten des Exportvorgangs an.
Info- und Ergebnisanzeige Es werden Bearbeitungsinformationen und am Ende des Exportvorgangs das Ergebnis angezeigt.
Bibliotheken Fortschrittsanzeige für Bibliotheken.
Grundrezepte Fortschrittsanzeige für Grundrezepte.
Formula-Kategorien Fortschrittsanzeige für Formula-Kategorien.
Schaltflächen
Selektierte Elemente ex‐ Mit dieser Schaltfläche starten Sie den Exportvorgang für die aktivierten Elemente. Über einen
portieren Folgedialog können Sie das Zielverzeichnis und Namen der Exportdatei angegeben.
Abbrechen Die Schaltfläche wird nur während des Exportvorgangs sichtbar. Hiermit kann der Exportvorgang
abgebrochen werden. Bei Abbruch des Exportvorgangs wird kein Protokoll erstellt.
Protokoll Die Schaltfläche wird nur angezeigt, wenn Fehler beim Exportieren aufgetreten sind.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Protokoll", wird ein Protokollfenster geöffnet. Im Bereich Einträge
werden Ihnen Fehlerinformationen im Klartext angezeigt.
Über die Schaltfläche "Speichern in Datei" können Sie die Protokolldatei speichern.
Schließen Der Exportvorgang ist abgeschlossen, wenn die Fortschrittsbalken ihr Ende erreicht haben. Ist der
Exportvorgang abgeschlossen, schließen Sie den Dialog über diese Schaltfläche.
Hilfe Öffnet die Hilfe zu diesem Kontext.
Einleitung
In diesem Dialog werden die Rechte für Anwenderfunktionen von ausgewählten Standardrollen
zurückgesetzt. Dadurch erreichen Sie, dass Benutzerrollen wieder auf die anfänglichen
Standardwerte des Lieferzustands zurückgesetzt werden.
Voraussetzung
Im Dialog Rechteverwaltung Register "Einzelrechte" haben Sie die Benutzergruppe markiert, der
Sie wieder die Standardrechte einer Benutzerrolle zuweisen möchten.
Vorgehen
1. Markieren Sie die Benutzergruppe, der Sie wieder Standardrechte zuweisen wollen. Nur
wenn Sie ein Optionskästchen zu einer Benutzergruppe aktivieren, dann wird die
Schaltfläche "Standardrechte zuweisen..." frei geschaltet.
2. Aktivieren Sie eine der sechs Standardrollen, um die Rechte dieser Benutzergruppe auf den
Lieferzustand zurückzusetzen.
3. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit der Schaltfläche "OK".
4. Im anschließend eingeblendeten Sicherheitsdialog klicken Sie auf die Schaltfläche "Ja".
5. Erst wenn Sie die Schaltfläche "OK" im Dialog "Rechteverwaltung" betätigen, werden Ihre
Änderungen wirksam.
Ergebnis
Die individuell angepassten Rechte für Anwenderfunktionen zur markierten Benutzergruppe
wurden auf die Standardwerte zurückgesetzt.
Anlagenpunkte auswählen
Im Dialog "Anlagenpunkte" werden alle Teilrezeptprozeduren mit ihren Anlagenpunkten vom
ausgewählten Datentyp (Source, Destination, Via) aufgelistet.
Anlagenpunkte werden im SIMATIC Manager unter Ausrüstungseigenschaften projektiert.
Nach Auswahl eines Anlagenpunktes werden die Eigenschaften "Referenz", "Ort, und "Ort ID"
im Eigenschaften-Dialog der Rezeptfunktion, Register "Transferparameter" übernommen.
Prozessbetrieb
Während des Prozessbetriebs kann im Steuerrezept nur der Ort (Anlagenpunkt) neu zugewiesen
werden, die Referenz ist dort nicht änderbar.
Weitere Information
Register "Transferparameter" (Seite 876)
Weiterführende Informationen finden Sie in der Online-Hilfe zu SIMATIC Route Control im
Abschnitt "Zusammenspiel von SIMATIC BATCH und SIMATIC Route Control".
Rezeptelemente suchen
Den Dialog "Suchen" verwenden Sie, um bestimmte Elemente in Rezepten, Chargen oder
Bibliotheken zu suchen. Sie können die Suchfunktion im BatchCC, im BATCH Rezepteditor und in
den BATCH OS Controls verwenden. Die Fundstellen werden in einer Tabelle dargestellt. Durch
einen Doppelklick auf ein Tabellenobjekt wird das betreffende Rezept im Editor geöffnet und die
Fundstelle farbig hervorgehoben. Das Suchergebnis kann als Textdatei gespeichert werden.
Sie können z. B. nach folgenden Elementen suchen:
• Text
• Datenarten wie Datentyp, Fahrweisentyp, Einheit, Bibliotheksverweis, Kategorie oder Stoff
• Strukturen wie Querreferenzen, Quell- und Zielverschaltungen, Sprünge, Überwachung,
Kommandoschritte, Operatoranweisungen und Synchronisation
• Stoffe
• Status und erweiterter Status
• Teilrezeptprozeduren, Rezeptschritten und Transitionen
• Parameter
Ist ein einzelnes Grundrezept im Rezepteditor geöffnet, können Sie auch nach dem Objekt
Anlagenreferenz suchen.
Die Suche nach diesen Elementen kann in Rezeptschritten, Transitionen, Containerobjekten
(TRP/ROP/SUB), im Rezeptkopf oder in Bibliotheken gefunden werden.
Der Dialog wird über den Menübefehl "Suchen" im Menü "Bearbeiten" aufgerufen, oder
über den entsprechenden Menübefehl aus dem Kontextmenü heraus. Bei markiertem
bzw. geöffnetem Grundrezept/Bibliothek können Sie auch die Tastenkombination "Strg+F"
verwenden. Durch Mehrfachselektion in einer Detailansicht können Sie in mehreren
Objekten gleichzeitig suchen.
Dialogbeschreibung
Der Dialog ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt.
Im oberen Bereich "Suchen nach" spezifizieren Sie Ihre Suche. Sie suchen nach Text,
Datenarten und Strukturen. Dynamisch zu Ihrer Auswahl werden weitere Felder angeboten.
Bei einer Textsuche geben Sie den Suchbegriff in das Eingabefeld ein und klicken auf
"Starten". Als Suchbegriffe verwenden Sie alle druckbaren Zeichen, auch Textteile, in
beliebiger Länge. Platzhalter lassen sich nicht einsetzen. Die Textsuche findet nur Elemente,
die Sie bei der Rezepterstellung auswählen oder eingeben konnten. Es werden z. B.
keine Kommentare zu Bausteinen oder Einheiten aus dem PCS 7 Engineering durchsucht.
Parameternamen werden durchsucht. Für die Auswahl "Datenarten" und "Strukturen" stehen
weitere Kriterien zur Verfügung, wodurch Sie Ihre Suche spezifizieren.
Wenn Sie nicht nur die ausgewählten Rezepte / Bibliothekselemente durchsuchen möchten,
sondern auch die von Ihnen referenzierten Bibliothekselemente, dann aktivieren Sie das
Optionskästchen und starten die Suche neu.
Hinweis
Der Dialog "Suchen" wird ebenfalls für das Suchen nach Anlagenreferenzen verwendet:
Dialog "Eigenschaften von Grundrezept", Register "Belegungen", Schaltfläche "Referenzen ...".
In dem so geöffneten Dialog ist das Kontrollkästchen "Bibliothekselemente durchsuchen" nicht
enthalten.
Die Anlagenreferenzen werden in diesen Dialogen immer zusätzlich in den
Bibliothekselementen gesucht.
Die Fundstellen werden im Dialog angezeigt. Fundstellen in Bibliothekselementen können an
dieser Stelle nicht geöffnet werden.
Das Suchergebnis wird in Tabellenform im mittleren Bereich dargestellt. Für jede Spalte
stehen Ihnen Filter zur Verfügung, um das Suchergebnis entsprechend Ihren Vorgaben weiter
zu filtern oder zu sortieren. Hier verwenden Sie Platzhalter (Wildcards).
Im unteren Bereich wird der dem Kriterium entsprechend gefundene Text vollständig
angezeigt.
Dynamisches Suchverhalten
Bei geöffneten Objekten im Rezepteditor startet die Suche sofort bei Eingabe bzw.
Veränderungen der Kriterien in den Auswahlfeldern. Wenn Sie in einer Detailansicht oder im
Navigationsbaum Objekte selektiert haben, dann wird die Suche erst nach einem Mausklick auf
die Schaltfläche "Starten" begonnen.
Fundstelle anzeigen
Wenn Sie auf eine in der Tabelle angezeigte Fundstelle klicken, dann wird das entsprechende
Rezeptobjekt im BATCH Rezepteditor geöffnet und markiert. Der Suchdialog bleibt dabei
geöffnet und Sie können im geöffneten Grundrezept editieren, sofern das entsprechende
Grundrezept nicht freigegeben ist. In diesem Zustand beziehen sich die angezeigten
Fundstellen im Suchdialog immer auf die Kriterien, für die die Suche geöffnet bzw. gestartet
wurde.
Beispiele
Frage: In welchen Objekten kommt die Einheit "Liter" vor? Suche nach: Datenarten > Einheit >
l.
Frage: In welchen Elementen sind Parameter in Form von Quellverschaltungen enthalten?
Suche nach: Strukturen > Quellverschaltungen.
Frage: In welchen Objekten ist die Rezeptreferenz Sprung enthalten? Suche nach: Strukturen
> Sprünge.
Frage: Ist das Element mit der ID 2:14 in einem Rezept vorhanden? Suche nach: Strukturen:
ContID:TermID > 2:14.
Schaltfläche Starten
Startet die Suche.
Schaltfläche Speichern
Ruft einen Dialog auf, in dem Sie Ihr Suchergebnis als Textdatei an beliebigem Ort auf Ihrer
Festplatte speichern können.
Schaltfläche Schließen
Schließt den Dialog.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe.
Definition
An diesem Objekt projektiert der Anwender die Batch-Anlage. Als Basis für die
Rezepterstellung in SIMATIC BATCH werden an diesem Objekt die Batch-Typen der Anlage
editiert und mit den Bausteininstanzen der CFC-Pläne abgeglichen. Durch die Übersetzung der
Anlage werden hier die Batch-Instanzen erzeugt.
Das Objekt kennt die Verteilung der Batch-Anlage (alle Informationen der PC-Stationen
mit BATCH Applikationen). Durch das Laden werden entsprechend dieser Verteilung die
Projektierungs-Daten in die Zielsysteme geladen.
Siehe auch
Vorgehensweise beim Übersetzen und Laden der Anlagendaten (Seite 220)
Übersetzen der Batch-Anlagendaten bei Einzelprojekt-Engineering (Seite 228)
Übersetzen der Anlagendaten bei Multiprojekt-Engineering (Seite 229)
Batch-Anlagendaten übersetzen und laden (Seite 231)
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ja", um ein neues Objekt des Typs "Batch-Anlage" in Ihr
Projekt einzufügen. Wenn in der Technologischen Hierarchie ein Objekttyp "Anlage" existiert,
wird dessen bestehender Name durch den der Batch-Anlage überschrieben. Dabei wird die
Technologische Hierarchie (S88-Typisierung) in Bezug auf die "Technologische Sicht" nicht
beeinflusst und bleibt unverändert. Auch die Daten im BATCH Projektierungsdialog werden
nicht verändert.
Wenn Sie auf "Nein" klicken, wird die Objekterstellung mit diesem Befehl abgebrochen. Sie
können für die Konfígurationen für SIMATIC BATCH folgende Batch-Objekte anlegen:
An diesem Objekt kann der Nutzer die Batch-Anlage projektieren. Als Basis für die
Rezepterstellung in SIMATIC BATCH werden an diesem Objekt die Batch-Typen der Anlage
editiert und mit den Bausteininstanzen der CFC-Pläne abgeglichen. Durch die Übersetzung
der Anlage werden hier die Batch-Instanzen erzeugt.
Das Objekt kennt die Verteilung der Batch-Anlage (alle Informationen der PC-Stationen
mit BATCH-Anwendungen). Durch das Laden werden entsprechend dieser Verteilung die
Projektierungs-Daten in die Zielsysteme geladen.
Definition
Dieses Objekt repräsentiert eine BATCH Applikation und steht hier als Repräsentant für die
Komponenten BATCH Control Server, Projekt-Datenbank, Offline-Datenbank und/oder Online-
Datenbank.
Der BATCH Server (BATCH Control Server) und die BATCH Clients eines Anlagenprojektes
laufen in der Regel auf verschiedenen PCs. Um die Anlagendaten eines Projekts verteilt auf
diese PCs zu laden, muss in der Komponentensicht (SIMATIC Manager) für jeden BATCH
Server und BATCH Client eine SIMATIC PC-Station angelegt werden. Die dafür notwendigen
SIMATIC PC-Stationen werden in HW-Konfig mit der BATCH Applikation konfiguriert.
Siehe auch
Grundlagen der Konfiguration (Seite 152)
Konfigurieren des BATCH Servers (Seite 154)
Definition
Dieses Objekt repräsentiert eine BATCH Applikation und steht hier als Repräsentant für die
redundanten Komponenten BATCH Control Server, Projekt-Datenbank, Offline-Datenbank und/
oder Online-Datenbank.
Für jede redundante BATCH Applikation muss in der Komponentensicht (SIMATIC Manager)
eine SIMATIC PC-Station angelegt werden. Die dafür notwendigen SIMATIC PC-Stationen
werden in HW-Konfig mit der "BATCH Applikation (stby)" konfiguriert.
Siehe auch
Grundlagen der Konfiguration (Seite 152)
Definition
Dieses Objekt repräsentiert eine BATCH Client Applikation. Ein BATCH Client steht hier als
Repräsentant für den BATCH Rezepteditor, das Batch Control Center (BatchCC) zum Bedienen
und Beobachten von Chargen und die Chargendatenverwaltung.
Der BATCH Server und die BATCH Clients eines Anlagenprojektes laufen in der Regel auf
verschiedenen PCs. Um die Anlagendaten eines Projekts verteilt auf diese PCs zu laden, muss
in der Komponentensicht (SIMATIC Manager) für jeden BATCH Server und BATCH Client eine
SIMATIC PC-Station angelegt werden. Diese SIMATIC PC-Stationen werden in HW-Konfig mit
den BATCH Applikationen konfiguriert.
Siehe auch
Grundlagen der Konfiguration (Seite 152)
Konfigurieren des BATCH Servers (Seite 154)
Dialogfeld
In diesem Dialogfeldfeld können Batch-Typen projektiert werden, die später in konkreten Batch-
Anlagen eingefügt werden können.
• Batch-Typen
– Datentypen: Vom System sind die Standard-Datentypen Ausgangsmaterial
(Stoffausstoß), Boolean, Eingangsmaterial (Stoffeinsatz), Gleitkommazahl, Integer und
String vorgegeben. Anwenderdatentypen werden im Ordner "Globale Deklarationen" in
der Komponentensicht des SIMATIC Managers erzeugt, gelöscht und geändert.
– Einheiten: Durch die Selektion des Ordners "Einheiten" können Sie neue physikalische
Einheiten anlegen, durch Selektion einer angelegten Einheit können dessen
Eigenschaften geändert werden.
– Operationstypen, Funktionstypen und Messstellentypen: Durch die Selektion des
entsprechenden Ordners können Sie neue Operationstypen, Funktionstypen und
Messstellentypen anlegen, durch Selektion eines angelegten Objektes können dessen
Eigenschaften geändert werden. Die Reihenfolge der Typparameter kann im
Anlagenbaum per Drag & Drop geändert werden. Bei Anwendung der SFC-Typen in der
Ausprägung EOP/EPH werden in diesem Dialogfeldfeld die Batch-Typen nur eingelesen
und angezeigt (read only). Evtl. Änderungen müssen im SFC vorgenommen werden.
– Ausrüstungseigenschaften: Durch die Selektion des Ordners
"Ausrüstungseigenschaften" können Sie neue Ausrüstungseigenschaften
(Teilanlagenparameter) anlegen, durch Selektion eines angelegten
Teilanlagenparameter können dessen Eigenschaften geändert werden.
Bei Projektdaten, die mit SIMATIC BATCH < V6.1 erstellt wurden, wird hier die
Teilanlagenklasse als Ausrüstungseigenschaft angezeigt, mit dem Anwenderdatentyp
Teilanlagenklassen "Unit Classes". Dieser Anwenderdatentyp besitzt als Werte alle
vorhandenen Teilanlagenklassen. Unter "Batch-Typen" erhält jede Teilanlage die
Ausrüstungseigenschaft "Unit Class", mit dem Wert, den sie vorher als Teilanlagenklasse
hatte (z. B. Reaktor).
Editieren
Die Batch-Typen sind editierbar.
[Link] WinCC-Archivvariable
Dialogfeld
In diesem Dialogfeld werden in einem Browser alle OSen und deren WinCC-Archive eines
Einzelprojektes, bzw. in einem beliebigen Projekt eines Multiprojektes, alle OSen aller Projekte
angezeigt. Durch Browsen in den WinCC-Archiven können Sie die WinCC-Messstellenvariable
auswählen und mit der Schaltfläche "Übernehmen" dem Instanzparameter zuordnen.
Hinweis
Befindet sich im Projekt eine OS mit dem Namen "wincc", dann werden in diesem Dialogfeld
keine der vorhandenen WinCC TagLogging-Archive angezeigt. Vermeiden Sie daher in Batch-
Projekten die Verwendung des Namens "wincc".
Am Multiprojekt ist die Messgröße an der Parameterinstanz nur lesbar.
Übernehmen
Bei Übernahme wird die Variable übernommen und es erfolgt die Verbindung der
Instanzparameter der Teilanlage mit den selektierten Messgrößen.
Dialogfeld
In diesem Dialogfeld werden alle Objekte angezeigt, die den vorher selektierten Batch-Typ
verwenden. Dies können sowohl Instanzen, Instanzparameter, Teilanlagen oder
Ausrüstungseigenschaften sein.
Über einen Filter können entweder alle Attribute eines bestimmten Objektes oder nur
bestimmte Attribute angezeigt werden.
Weitere Funktionen können sein:
• Öffnen eines CFC-Plans
• Bearbeiten eines Fahrweisenparameters
• Zuordnen einer WinCC-Archivvariablen
Funktion
In diesem Dialogfeld werden einer Fahrweise die entsprechenden Parameter zugeordnet.
Hierdurch werden später in der Chargensteuerung bei einer entsprechend eingestellten
Fahrweise, auch nur die hier ausgewählten Parameter berücksichtigt. Werden die Fahrweisen
an der dem Funktionstyp bzw. Operationstyp zugeordneten Instanz (EPH oder EOP)
eingeschränkt, können später im Rezept auch nur die hier freigegeben Fahrweisen benutzt
werden.
[Link] WinCC-Archivvariable
Funktion
In diesem Dialogfeld werden alle Operator Stationen und deren WinCC-Archive eines
Einzelprojekts, bzw. in einem beliebigen Projekt eines Multiprojekts, alle Operator Stationen
aller Projekte angezeigt. Durch Suchen in den WinCC-Archiven können Sie die WinCC-
Messstellenvariable auswählen und mit der Schaltfläche "Übernehmen" dem Instanzparameter
zuordnen.
Hinweis
Befindet sich im Projekt eine OS mit dem Namen "wincc", dann werden in diesem Dialogfeld
keine der vorhandenen WinCC TagLogging-Archive angezeigt. Vermeiden Sie daher in Batch-
Projekten die Verwendung des Namens "wincc".
Am Multiprojekt ist die Messgröße an der Parameterinstanz nur lesbar.
Übernehmen
Bei Übernahme wird die Variable übernommen und es erfolgt die Verbindung der
Instanzparameter der Teilanlage mit den selektierten Messgrößen.
Funktion
In diesem Dialogfeld werden alle Objekte angezeigt, die den vorher selektierten Batch-Typ
verwenden. Dies können sowohl Instanzen, Instanzparameter, Teilanlagen oder
Ausrüstungseigenschaften sein.
Über einen Filter können entweder alle Attribute eines bestimmten Objektes oder nur
bestimmte Attribute angezeigt werden.
Sprache einstellen
In diesem Dialog wählen Sie die gewünschte Sprache für das Kontextmenü und Tooltip-Text des
BATCH Start-Koordinator in der Taskleiste.
[Link] Benutzerangaben
In diesem Dialog authentifizieren Sie sich für folgende Funktionen innerhalb von SIMATIC BATCH:
• Authentifizierung für die Archivierungstechniken SQL-Server, FTP-Server und PH
• Authentifizierung für das Speichern von automatisch erzeugten PDF-Dateien in einem
ausgewählten Standardverzeichnis
• Authentifizierung für das Speichern eines automatischen Backup in einem ausgewählten
Verzeichnis
Eigenschaft
Benutzerangaben:
• Domäne: Eingabefeld für den Namen der Domäne.
• Login: Eingabefeld für den Namen Ihres Login.
• Passwort: Eingabefeld für die Zeichen Ihres Passworts.
Hinweis
Der Benutzer muss Mitglied der Windows-Benutzergruppe "SIMATIC BATCH" sein.
Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.
Schaltfläche "Standard"
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, werden alle von Ihnen in diesem Register veränderten
Projekteinstellungen auf die Standard-Voreinstellung "Ja" zurückgesetzt.
Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.
Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.
Weitere Information
Informationen zu den Sicherheitsaspekten und zur Archivierungstechnik "SQL-Server" finden Sie
in den Abschnitten:
• Sicherheitsaspekte (Seite 89)
• Grundlagen (Seite 515)
• SQL-Server Datenbank erzeugen (Seite 516)
• Einrichten eines SQL-Servers (Seite 518)
• Chargen > Archivierung > Archivierungstechnik (Seite 836)
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Logischer Pfad innerhalb des Navigationsbaums.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.
S7-Programme / Objekte
Schaltfläche Funktion
Aktualisieren Die Basisdaten der BATCH Anlage werden erzeugt bzw. aktualisiert.
Die notwendigen Projektierungsdaten aus dem Basis Engineering im
SIMATIC Manager werden für die BATCH Anlage erzeugt, bzw. aktuali‐
siert.
Übersetzen / Laden Öffnet den Dialog "Übersetzen/Laden". Der Dialog besteht aus verschie‐
denen Registern, in denen Sie das Übersetzen/Laden für Bausteine (Da‐
ten- und Speicherbausteine) Pläne bzw. Programme durchführen.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "S7-Programm" werden immer alle Fehler bzw. Warn‐
ungen des S7-Programms angezeigt. An einem selektierten Objekt kön‐
nen Sie außerdem durch Drücken der rechten Maustaste und Auswahl
der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warnungen auch objek‐
tindividuell anzeigen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Logischer Pfad innerhalb des Navigationsbaums
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
CPU
Schaltfläche Funktion
Aktualisieren Die Speicherbausteine der BATCH Anlage werden aktualisiert.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "CPU" werden immer alle Fehler bzw. Warnungen der
CPU angezeigt. An einem selektierten Objekt können Sie außerdem
durch Drücken der rechten Maustaste und Auswahl der Funktion "Pro‐
tokoll anzeigen" Fehler bzw. Warnungen auch objektindividuell anzei‐
gen.
Zusatzfunktionen
Keine Zusatzfunktionen vorhanden.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Siehe auch
Register "Planordner" (Seite 1053)
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Logischer Pfad innerhalb des Navigationsbaums.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
S7-Programm
In Bereich "S7-Programm" stehen Ihnen folgende Funktionen für Ihre Pläne zur Verfügung:
Schaltflächenname Funktion
Übersetzen Öffnet den Dialog "Programm übersetzen" aus dem SIMATIC Ma‐
nager.
Laden Öffnet den Dialog "Zielsystem laden" aus dem SIMATIC Manager.
Beim Gesamtladen müssen Sie die CPU zuvor manuell in den
Betriebszustand "STOP" setzen.
Hinweis: Die Schaltfläche "Laden" wird nur angezeigt, wenn S7-
Programme einem Automatisierungssystem zugeordnet sind.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "S7-Programm" werden immer alle Fehler bzw. Warn‐
ungen des S7-Programms angezeigt. An einem selektierten Objekt kön‐
nen Sie außerdem durch Drücken der rechten Maustaste und Auswahl
der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warnungen auch objek‐
tindividuell anzeigen.
Zusatzfunktionen
Teilanlagen: Schaltfläche "Anzeigen": In diesem Dialog werden die zu diesem S7-Programm
zugeordneten Teilanlagen aufgelistet.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Logischer Pfad innerhalb des Navigationsbaums.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.
In der Tabelle wird die lokale S7-Verbindung zwischen der BATCH Applikation auf dem PC
und dem Automatisierungssystem angegeben. Es handelt sich um Ihre Verbindungsdaten
aus NetPro.
Verbindungen
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Verbindungen" werden immer alle Fehler bzw. Warn‐
ungen der Verbindungen angezeigt. An einem selektierten Objekt kön‐
nen Sie außerdem durch Drücken der rechten Maustaste und Auswahl
der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warnungen auch objek‐
tindividuell anzeigen.
Zusatzfunktionen
Schaltfläche "Anzeigen": Öffnet Ihre aktuelle Verbindungsprojektierung in NetPro.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Nur wenn Sie
Änderungen im Dialog vornehmen, ist der Schaltfläche verfügbar.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Logischer Pfad innerhalb des Navigationsbaums.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten. Sie öffnen z. B die Struktur der Anlagenobjekte über das
vorangestellte Plus-Zeichen, bzw. verkleinern die Strukturen über das Minus-Zeichen. Der Name
des Ordners wird aus dem Basis Engineering im SIMATIC Manager übernommen.
Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.
Stationen
Schaltfläche Funktion
Aktualisieren Die Basisdaten der BATCH Anlage werden erzeugt bzw. aktualisiert.
Bei AS-basiertem Betrieb wird die Projektierung aus dem Basis Engineering fol‐
gendermaßen angepasst:
• Für den AS-basierten Betrieb werden die nötigen CFC-Pläne angelegt bzw.
aktualisiert. Beispiel: @ASB_Mem.
• Die BATCH Applikation, bzw. Standby BATCH Applikation, in Ihrer SIMATIC PC
Station wird / werden ausgetauscht.
• Fehlende S7-Verbindungen zwischen der Batch Apllikation und dem AS wer‐
den angelegt.
Hinweis
Bei H-CPUs werden S7-Verbindungen angelegt. Hochverfügbare Verbindun‐
gen müssen Sie in Netpro selbstständig projektieren. Diese werden dann
auch von SIMATIC BATCH verwendet.
Übersetzen / Laden Öffnet den Dialog "Übersetzen/Laden". Der Dialog besteht aus verschiedenen
Registern, in denen Sie das Übersetzen/Laden für Bausteine (Daten- und Spei‐
cherbausteine) Pläne bzw. Programme durchführen.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Stationen" werden immer alle Fehler bzw. Warnun‐
gen der Stationen angezeigt. An einem selektierten Objekt können Sie
außerdem durch Drücken der rechten Maustaste und Auswahl der
Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warnungen auch objektindi‐
viduell anzeigen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Logischer Pfad innerhalb des Navigationsbaums.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts. Im Textfeld "Beschreibung" werden
Informationen über die Station angezeigt. Haben Sie im Basis Engineering zum Objekt in den
Eigenschaften einen Kommentar eingegeben wird dieser hier angezeigt.
Simulation (TCP/IP) ein / aus: Achtung, aktivieren Sie das Optionskästchen nur für den
Testbetrieb auf einem Einplatzsystem mit der Simulations-Software S7-PLCSIM. Beachten Sie
bitte, dass zur Simulation weitere Projektierungsschritte vorzunehmen sind. Eine detaillierte
Anleitung finden Sie hier (Seite 770). Wenn Sie die Option aktivieren, dann müssen Sie
anschließend die Stationsdaten aktualisieren und auf den BATCH Server laden. Erst durch die
Anlagenaktualisierung im BatchCC wird neue Kommunikationsverbindung übernommen.
Für den Produktionsbetrieb, bzw. Normalbetrieb muss die Option deaktiviert sein.
Station
Schaltfläche Funktion
Aktualisieren Die Basisdaten der BATCH Anlage werden erzeugt bzw. aktualisiert. Bei AS-basier‐
tem Betrieb wird die Projektierung aus dem Basis Engineering folgendermaßen
angepasst:
• Für den AS-basierten Betrieb werden die nötigen CFC-Pläne angelegt bzw. ak‐
tualisiert. Beispiel: @ASB_Mem.
• Die BATCH Applikation, bzw. Standby BATCH Applikation, in Ihrer SIMATIC PC
Station wird / werden ausgetauscht.
• Fehlende S7-Verbindungen zwischen der Batch Apllikation und dem AS werden
angelegt.
Hinweis
Bei H-CPUs werden S7-Verbindungen angelegt. Hochverfügbare Verbindungen
müssen Sie in Netpro selbstständig projektieren. Diese werden dann auch von
SIMATIC BATCH verwendet.
Übersetzen / Laden Öffnet den Dialog "Übersetzen/Laden". Der Dialog besteht aus verschiedenen Re‐
gistern, in denen Sie das Übersetzen/Laden für Bausteine (Daten- und Speicher‐
bausteine) Pläne bzw. Programme durchführen.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Station" werden immer alle Fehler bzw. Warnungen
der Station angezeigt. An einem selektierten Objekt können Sie außer‐
dem durch Drücken der rechten Maustaste und Auswahl der Funktion
"Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warnungen auch objektindividuell an‐
zeigen.
Zusatzfunktionen
Keine Zusatzfunktionen vorhanden.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Multiprojekt/Projekt
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Multiprojekt/Projekt" selektiert.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
Multiprojekt/Projekt
Schaltfläche
Einstellungen Die Schaltfläche wird nur bei einem Einzel- und Multiprojekt dargestellt.
Klicken Sie auf diese Schaltfläche wird ein weiterer Dialog geöffnet, der aus
folgenden vier Registern besteht:
• Verteilung
• OS-Objekte
• Anlagen. Nur am Multiprojekt.
• Systemverhalten
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche Übernehmen
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Batch-Anlage
Schaltflächen
Plausibilität prüfen Wie beim Übersetzen werden alle Batch-Instanzbausteine der selektierten
technischen Einrichtungen eingelesen. Anschließend erfolgt eine Prüfung
auf Konsistenz mit den Batch-Typen und eine Konformitätsprüfung nach
ISA-88. Plausibilitätsfehler und -Warnungen werden im Protokollfeld ange‐
zeigt und können mit Hilfe der Schaltfläche "Anzeigen" visualisiert werden.
Zusätzlich werden Fehler und Warnungen auch an jedem einzelnen Objekt
durch einen roten bzw. gelben Blitz dargestellt. Durch Selektion des betrof‐
fenen Objekts und durch Drücken der Schaltfläche "Anzeigen" können Sie die
Fehler bzw. Warnungen objektbezogen anzeigen.
Meldungen übertragen Diese Schalfläche ist nur an einem Einzel- und Multiprojekt frei geschaltet.
Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird der Dialog "Meldungen übertragen
zur ..." zur Übertragung der batch-spezifischen Meldungen in die OS geöff‐
net. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ja" starten Sie den Übertragungsvor‐
gang. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Nein" wird der Übertragungsvorgang
nicht gestartet und der Dialog beendet.
Laden... Diese Schalfläche ist nur an einem Einzel- und Multiprojekt frei geschaltet.
Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird der Dialog zum Laden der Batch-
Komponenten geöffnet.
Protokoll
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Batch-Typen
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Batch-Typen" selektiert.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Batch-Typen
Schaltflächen
Propagieren Mit dieser Schaltfläche öffnen Sie das Dialogfeld "Typen propagieren Gesamt-
Anlage".
Generieren Mit dieser Schaltfläche starten Sie den Dialog "Typen generieren Gesamt-
Anlage".
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Batch-Typen" werden immer alle Fehler bzw. Warn‐
ungen der Batch-Typen angezeigt. An einem selektierten Objekt kön‐
nen Sie außerdem durch Drücken der rechten Maustaste und Auswahl
der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warnungen auch objek‐
tindividuell anzeigen.
Zusatzfunktionen
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
Batch-Typen
Schaltfläche
Zustandsanzeige Zeigt den gegenwärtigen Zustand der Batch-Typen des Projekts an. Es kön‐
nen die drei folgenden Zustände in der Zustandsanzeige angezeigt werden:
1. Aktuell: Alle Informationen zu den Batch-Typen des Projekts stimmen mit
den Batch-Typen des Multiprojekts überein.
2. Nicht aktuell: Alle Informationen zu den Batch-Typen des Projekts stim‐
men nicht mit den Batch-Typen des Multiprojekts überein.
3. ????????: Dieser Zustand entsteht, wenn ein Projekt nicht editierbar aus
einem Multiprojekt zum Bearbeiten entfernt wird. Eine Aussage zum
Zustand der Batch-Typen im Projekt ist in diesem Fall nicht möglich.
Aktualisieren Mit der Schaltfläche "Aktualisieren" aktualisieren Sie die Batch-Typen in Ih‐
rem Projekt, welches Bestandteil eines Multiprojekts ist. D. h., die Batch-Ty‐
pen des Multiprojekts werden eingelesen.
Zusatzfunktionen
Schaltfläche Drucken: Druckt alle Batch-Typen der Anlage in tabellarischer Form aus.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Datentypen
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Datentypen" selektiert.
Vom System sind folgende Standard-Datentypen im Navigationsbaum vorgegeben:
• Gleitkommazahl
• Integer
• String
• Eingangsmaterial
• Ausgangsmaterial
• Material
• Source
• Dest.
• Via
• TKey
• Location
• Boolean
Nach dem letzten Standarddatentyp folgen die vom Anwender definierten Batch-Typen. Diese
Anwenderdatentypen werden im Ordner "Globale Deklarationen" > "Aufzählungen" des PCS 7
Projekts im SIMATIC Manager erzeugt, gelöscht und geändert.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.
Datentypen
Schaltfläche
Löschen Klicken Sie auf die Schaltfläche "Löschen", wird der Dialog "Datentypen lö‐
schen" geöffnet. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ja", werden alle nicht ver‐
wendeten Anwenderdatentypen innerhalb von SIMATIC BATCH gelöscht.
Verwenden Sie im BATCH-Projektierungsdialog die Funktion "Generieren"
werden die Datentypen aus den ES wieder übernommen.
Der Einsatz dieser Funktion ist sinnvoll, wenn Sie Anwenderdatentypen de‐
klariert haben, die für SIMATIC BATCH nicht relevant sind.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche Übernehmen
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Datentyp
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Datentyp" selektiert.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
Datentyp
Keine Funktionen verfügbar.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Parameter
Anzeigen... Nur bei selektierten Anwenderdatentypen verfügbar.
Es werden in einem Dialogfeld alle Instanzparameter, die auf diesen Anwenderdatentyp
verweisen, aufgelistet.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche Übernehmen
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Datentypparameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Datentypparameter" selektiert.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
Wert
Keine Funktionalität verfügbar.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Keine.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche Übernehmen
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Einheiten
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Einheiten" selektiert. Einheiten werden im
Ordner "Globale Deklarationen-Einheiten" des Projektes im SIMATIC Manager erzeugt, gelöscht
und geändert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.
Einheiten
Schaltfläche
Löschen Klicken Sie auf die Schaltfläche " Löschen " wird der Dialog "Einheiten lö‐
schen" geöffnet.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ja", werden alle in SIMATIC BATCH nicht
verwendeten Einheiten gelöscht. Dabei können Verwendungsstellen in Re‐
zepten, Bibliotheken und Chargen nicht geprüft werden.
Der Einsatz dieser Funktion ist sinnvoll, wenn Sie im SIMATIC Manager in‐
nerhalb der Globalen Deklarationen Einheiten deklariert haben, die für SI‐
MATIC BATCH nicht relevant sind.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche Übernehmen
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Einheit
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Einheit" selektiert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
Einheit
Anzeige von möglichen Funktionen.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Parameter: Anzeigen.
In einem Dialogfeld werden alle Instanzparameter, die auf diese Einheit verweisen,
aufgelistet. Über einen Filter können Sie bestimmte Attribute auswählen, oder es existiert
keine Instanz.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Operationstyp
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Operationstyp" selektiert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.
Operationstypen
Schaltfläche Beschreibung
Neu Klicken Sie auf die Schaltfläche "Neu" wird ein neuer Operationstyp
der Version 5/6i hinzugefügt.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche Übernehmen
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Operationstyp
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Operationstyp" selektiert. Eigenschaften und
Funktionen des selektierten Objektes können Sie nur bei den Versionen 5 und 6i verändern und
nutzen.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
Operationstyp
Schaltflächen
Neu Wenn Sie auf die Schaltfläche "Neu" klicken, dann wird ein neuer Operati‐
onstypparameter der Version 5/6i hinzugefügt.
Löschen Um den selektierten Operationstyp zu löschen, klicken Sie auf die Schaltflä‐
che "Löschen".
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Instanzen
Schaltfläche "Anzeigen" Es werden in einem Dialogfeld alle Instanzparameter, die auf diese
Einheit verweisen, aufgelistet. Über einen speziellen Filter können
bestimmte Attribute ausgewählt werden.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Operationstypparameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Operationstypparameter" selektiert.
Eigenschaften und Funktionen des selektierten Objektes können Sie nur bei den Versionen 5
und 6i verändern und nutzen.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Optionskästchen "Fahr‐ Ist diese Option aktiviert, können Sie an dem Typparameter die Fahrweise‐
weisenparameter" neinstellungen für diesen Typ vornehmen.
Diese Option steht erst zur Verfügung, nachdem unter Datentypen mindes‐
tens ein Fahrweisentyp projektiert wurde.
Ablaufprotokoll-ID: Hier kann ein Wert von 0 bis 65535 angeben werden, der später in einem
Anwender-Chargenprotokoll für Filterfunktionen ausgewertet werden
kann. Für Soll- und Istwert sind unterschiedliche Werte zulässig. Es könnte
damit z. B. nach Sollwerten mit der Sollwert-ID < 1000 AND Sollwert-ID ≥
500 und nach Istwerten mit der Istwert-ID ≤ 2000 gefiltert werden. Wie
komfortabel eine solche Abfrage ist, legt der Anwender in seiner Protokoll-
Software selber fest.
Parameter
Schaltfläche
Löschen Klicken Sie auf die Schaltfläche "Löschen", um den selektierten Operations‐
typparameter zu löschen.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Instanzen
Schaltfläche "Anzeigen" Es werden in einem Dialogfeld alle Instanzparame‐
ter, die auf diese Einheit verweisen, aufgelistet.
Über einen speziellen Filter können bestimmte At‐
tribute ausgewählt werden.
Oder es existiert keine Instanz.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Funktionstypen
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Funktionstypen" selektiert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.
Funktionstypen
Schaltfläche
Neu Wenn Sie auf die Schaltfläche "Neu" klicken, dann wird ein neuer Funktionstyp hinzugefügt.
Die Vorbelegung ist Version 5/6i.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" immer
alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem selektierten
Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maustaste und Aus‐
wahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warnungen auch ob‐
jektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche Übernehmen
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Funktionstyp
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Funktionstyp_EPH" selektiert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
Funktionstyp
Schaltflächen
Neu Wenn Sie auf die Schaltfläche "Neu" klicken, dann wird ein neuer Funktions‐
typparameter der ausgewählten Version hinzugefügt.
Wenn ein Funktionstypparameter angelegt ist, dann kann die Version des
Typs nicht mehr verändert werden.
Löschen Klicken Sie auf die Schaltfläche "Löschen", um den selektierten Funktionstyp
zu löschen.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Instanzen
Schaltfläche "Anzeigen" In einem Dialog werden alle Instanzen, die auf diesen Funktionstyp verwei‐
sen, aufgelistet.
Oder es existiert keine Instanz.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Funktionstyp
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Funktionstyp_AF" selektiert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Funktionstyp
Schaltflächen
Neu Klicken Sie auf die Schaltfläche "Neu" wird ein neuer Funktionstypparameter
der ausgewählten Version hinzugefügt.
Ist ein Funktionstypparameter angelegt, kann die Version des Typs nicht
mehr verändert werden.
Löschen Klicken Sie auf die Schaltfläche "Löschen", um den selektierten Funktionstyp
zu löschen.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Instanzen
Schaltfläche "Anzeigen" In einem Dialog werden alle Instanzen, die auf diesen Funktionstyp verwei‐
sen, aufgelistet.
Oder es existiert keine Instanz.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Funktionstypparameter_EPH
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Funktionstypparameter_EPH" selektiert.
Eigenschaften und Funktionen des selektierten Objektes können Sie nur bei den Versionen 5
und 6i verändern und nutzen.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Optionskästchen "Fahrwei‐ Ist diese Option aktiviert, können Sie an dem Typparameter die Fahrwei‐
senparameter" seneinstellungen für diesen Typ vornehmen.
Diese Option steht erst zur Verfügung, nachdem unter Datentypen min‐
destens ein Fahrweisentyp projektiert wurde.
Ablaufprotokoll-ID: Hier kann ein Wert von 0 bis 65535 angeben werden, der später in einem
Anwender-Chargenprotokoll für Filterfunktionen ausgewertet werden
kann. Für Soll- und Istwert sind unterschiedliche Werte zulässig. Es könn‐
te damit z. B. nach Sollwerten mit der Sollwert-ID < 1000 AND Sollwert-ID
≥ 500 und nach Istwerten mit der Istwert-ID ≤ 2000 gefiltert werden. Wie
komfortabel eine solche Abfrage ist, legt der Anwender in seiner Proto‐
koll-Software selber fest.
Parameter
Schaltfläche
Löschen Klicken Sie auf die Schaltfläche "Löschen", um den selektierten Funktions‐
typparameter zu löschen.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Instanzen
Schaltfläche "Anzeigen" Es werden in einem Dialogfeld alle Instanzparameter, die auf diese Einheit
verweisen, aufgelistet. Über einen speziellen Filter können bestimmte Attri‐
bute ausgewählt werden.
Oder es existiert keine Instanz.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Funktionstypparameter_AF
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Funktionstypparameter_AF" selektiert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Parameter In Abhängigkeit ob es sich um einen Soll- oder Istwert handelt, wird hier aus
den verfügbaren Parameternamen eines AF-Bausteins einer ausgewählt:
Sollwertparameter:
• AF6: URP_1 bis URP_6
• AF12: URP_1 bis URP_12
• AF16S: URP_1 bis URP16
• AF24: URP_1 bis URP_24
Istwertparameter:
• AF6: PV_1_1 bis PV_1_6
• AF12: PV_1_1 bis PV_1_6 ... PV_2_1 bis PV_2_6
• AF16S: PV_1_1 bis PV_1_6 ... PV_2_1 bis PV_2_6 ... PV_3_1 bis PV_3_4
• AF24: PV_1_1 bis PV_1_6 ... PV_2_1 bis PV_2_6 ... PV_3_1 bis PV_3_6 ...
PV_4_1 bis PV_4_6
Klappliste zu Parameter In der folgenden Klappliste kann entschieden werden, ob es ....
• Ein Sollwertparameter ohne Referenz auf einen Istwertparameter (kei‐
ne)
• Ein Istwertparameter ohne Referenz auf einen Sollwertparameter (kei‐
ne)
• Ein Sollwertparameter mit Referenz auf einen Istwertparameter
(PV_x_x)
• Ein Istwertparameter mit Referenz auf einen Sollwertparameter (URP_x)
.
Als Referenzparameter werden immer nur die freien, d. h. noch nicht refe‐
renzierte und die vom Datentyp und der Einheit her passenden Parameter
angeboten.
Schaltfläche "Referenz" Die Schaltfläche wird angezeigt, wenn eine Referenz vom Soll- auf den Ist‐
wert oder umgekehrt besteht. Klicken Sie auf die Schaltfläche springen Sie
zwischen den Referenzparametern von Soll- und Istwert hin und her.
Optionskästchen "Mess‐ Aktivieren Sie dieses Optionskästchen, wenn zu den Instanzparametern eine
größe archivieren" Verbindung zu einer WinCC-Archivvariablen hergestellt möchten. Diese Op‐
tion ist Voraussetzung für die Zuordnung von Instanzparametern zu WinCC-
Archivvariablen. Diese Zuordnung nehmen Sie anschließend an den Instanz‐
parametern des entsprechenden Operationstyps vor.
Optionskästchen "Ferti‐ Hier wird ein Typparameter markiert, wenn er im Chargenprotokoll für die
gungsanweisung prüfen" manuelle Prüfung (Fertigungsanweisung) vorgesehen werden soll.
Optionskästchen "Fahr‐ Ist diese Option aktiviert, können Sie an dem Typparameter die Fahrweise‐
weisenparameter" neinstellungen für diesen Typ vornehmen.
Diese Option steht erst zur Verfügung, nachdem unter Datentypen mindes‐
tens ein Fahrweisentyp projektiert wurde.
Parameter
Schaltfläche
Löschen Löscht einen Funktionstypparameter.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Instanzen
Schaltfläche "Anzeigen" Es werden in einem Dialogfeld alle Instanzparameter, die auf diese Einheit
verweisen, aufgelistet. Über einen speziellen Filter können bestimmte Attri‐
bute ausgewählt werden.
Oder es existiert keine Instanz.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Messstellentypen
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Messstellentypen" selektiert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.
Messstellentypen
Schaltfläche
Neu Klicken Sie auf die Schaltfläche "Neu", um einen neuen Messstellentyp anzulegen.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Messstellentyp
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Messstellentyp" selektiert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
Messtellentyp
Schaltflächen
Neu Klicken Sie auf die Schaltfläche "Neu" wird ein neuer Messstellentyp angelegt.
Löschen Klicken Sie auf die Schaltfläche "Löschen", um den selektierten Messstellentyp zu lö‐
schen.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktion
Instanzen: Anzeigen
In einem Dialog werden alle Instanzparameter, die auf diese Messstellentyp verweisen,
aufgelistet.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Messstellentyp
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Messstellentyp" selektiert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
Messtellentyp
Schaltflächen
Neu Hinzufügen eines neuen Messstellentypparameters.
Löschen Löschen des kompletten Messstellentyps.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Instanzen: Anzeigen
Es werden in einem Dialogfeld alle Instanzen die auf diesen Messstellentyp verweisen,
aufgelistet. Über einen speziellen Filter können bestimmte Attribute ausgewählt werden.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Messstellentypparameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Messstellentypparameter" selektiert.
Eigenschaften und Funktionen des selektierten Objektes können Sie nur bei den Versionen 5
und 6i verändern und nutzen.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Im Kontextmenü sind folgende Befehle enthalten: Löschen, Umbenennen und Instanzen
anzeigen. Verwenden Sie den Befehl "Umbenennen", um den Messstellentypparameter einen
neuen Namen zu geben.
Sortierung der Messstellentypparameter im Navigationsbaum
Selektieren Sie einen Messstellentypparameter und verschieben Sie diesen bei gedrückter
Maustaste innerhalb der Typen an die gewünschte Position. In der so festgelegten
Reihenfolge erscheinen die Parameter dieses Funktionstyps bei der Rezepterstellung in der
Parameterliste des Rezeptschrittes. Fahrweisenparameter können nicht verschoben werden.
Diese werden immer als letztes Objekt angezeigt.
Eigenschaften
Fertigungsanweisung prü‐ Hier wird ein Typparameter markiert, wenn er im Chargenprotokoll für die
fen manuelle Prüfung (Fertigungsanweisung) vorgesehen werden soll.
Ablaufprotokoll-ID Hier kann ein Wert von 0 bis 65535 angeben werden, der später in einem
Anwender-Chargenprotokoll für Filterfunktionen ausgewertet werden
kann. Für Soll- und Istwert sind unterschiedliche Werte zulässig. Es könnte
damit z. B. nach Sollwerten mit der Sollwert-ID < 1000 AND Sollwert-ID ≥
500 und nach Istwerten mit der Istwert-ID ≤ 2000 gefiltert werden. Wie
komfortabel eine solche Abfrage ist, legt der Anwender in seiner Protokoll-
Software selber fest.
Parameter
Schaltfläche
Löschen Klicken Sie auf die Schaltfläche "Löschen", um den selektierten Messstellen‐
typparameter zu löschen.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Instanzen: Anzeigen
Es werden in einem Dialog alle Instanzparameter, die auf diesen Messstellentypparameter
verweisen, aufgelistet.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Messstellentypparameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Messstellentypparameter" selektiert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
Nach oben verschieben / Durch Öffnen des Typs im Anlagenbaum werden alle Messstellentyppara‐
Nach unten verschieben meter zu einem selektierten Messstellentyp angezeigt. Diese können durch
Selektion und Verschieben mit der Maus innerhalb eines Messstellentyps an
eine beliebige Stelle verschoben werden. In der so festgelegten Reihenfolge
erscheinen die Parameter dieses Messstellentyps bei der Rezepterstellung in
der Parameterliste des Rezeptschrittes.
Datentyp Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird zum entsprechenden Batch-Da‐
tentyp gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" am Batch-Datentyp
kommt man wieder an diese Stelle zurück.
Hinweis
Ein Editieren, Neu Anlegen und Löschen von Batch-Typen ist nur im Singleprojekt oder im
Multiprojekt möglich. In allen anderen Projekten sind die Typbeschreibungen nur lesbar.
Parameter
Schaltfläche
Löschen Löscht den selektierten Messstellentypparameter.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Instanzen: Anzeigen
Es werden in einem Dialogfeld alle Instanzparameter die auf diese Messstellentypparameter
verweisen, aufgelistet. Über einen Filter können bestimmte Attribute ausgewählt werden.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Messstelleninstanzparameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Messstelleninstanzparameter" selektiert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Parameter
Schaltfläche
Übersetzen Alle Batch-Instanzbausteine des CFC-Plans des selektierten Objektes werden
Am Multiprojekt nicht eingelesen. Dabei findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz mit den Batch-
möglich. Typen, sowie eine Konformitätsprüfung auf ISA-88 statt.
Protokoll
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Messstelle
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Messstelle" selektiert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Baustein
Schaltfläche
Übersetzen Alle Batch-Instanzbausteine des CFC-Plans des selektierten Objektes werden
Die Schaltfläche ist nur eingelesen. Dabei findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz mit den Batch-
bei einem Projekt, nicht Typen, sowie eine Konformitätsprüfung auf ISA-88 statt.
beim Multiprojekt vorhan‐
den.
Protokoll
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Messstelle
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Messstelle" selektiert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
Baustein
Schaltfläche
Übersetzen Alle Batch-Instanzbausteine des CFC-Plans des selektierten Objektes werden
Die Schaltfläche ist nur eingelesen. Dabei findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz mit den Batch-
bei einem Projekt, nicht Typen, sowie eine Konformitätsprüfung auf ISA-88 statt.
beim Multiprojekt vorhan‐
den.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Messstellenparameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Messstellenparameter" selektiert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Baustein
Schaltfläche
Übersetzen Alle Batch-Instanzbausteine des CFC-Plans des selektierten Objektes werden
Die Schaltfläche ist nur eingelesen. Dabei findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz mit den Batch-
bei einem Projekt, nicht Typen, sowie eine Konformitätsprüfung auf ISA-88 statt.
beim Multiprojekt vorhan‐
den.
Protokoll
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Ausrüstungseigenschaften
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Ausrüstungseigenschaften" selektiert.
Ausrüstungseigenschaften werden im Ordner "Globale Deklarationen-Einheiten" des Projektes
im SIMATIC Manager erzeugt, gelöscht und geändert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten. Im Kontextmenü wird der Befehl "Löschen" angeboten,
dessen Funktion unter Ausrüstungseigenschaften beschrieben ist.
Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.
Ausrüstungseigenschaften
Schaltfläche
Löschen Klicken Sie auf die Schaltfläche "Löschen" wird der Dialog "Ausrüstungsei‐
genschaften löschen" geöffnet. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ja", werden
alle nicht verwendeten Ausrüstungseigenschaften innerhalb von SIMATIC
BATCH gelöscht. Verwenden Sie im BATCH Projektierungsdialog die Funktion
"Generieren" werden die Ausrüstungseigenschaften aus der ES wieder über‐
nommen.
Der Einsatz dieser Funktion ist sinnvoll, wenn Sie Ausrüstungseigenschaften
deklariert haben, die für SIMATIC BATCH nicht relevant sind.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Ausrüstungseigenschaftenparameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Ausrüstungseigenschaftenparameter"
selektiert. Eigenschaften und Funktionen des selektierten Objektes können Sie nur bei den
Versionen 5 und 6i verändern und nutzen.
Alle im Dialog angezeigten Daten stammen aus den Globalen Deklarationen, die Sie im
SIMATIC Manager projektiert haben.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
Parameter
Keine Funktionalität.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Instanzen: Anzeigen.
In einem Dialogfeld werden alle Instanzparameter, die auf diese Typ-Parameterverweisen,
aufgelistet. Über einen Filter können bestimmte Attribute ausgewählt werden.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Batch-Anlage
Keine Funktionalität.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
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Selektion Teilanlage
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Teilanlage" selektiert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Teilanlage
Schaltfläche
Übersetzen Alle Batch-Instanzbausteine des CFC-Plans des selektierten Objektes
Die Schaltfläche ist nur bei ei‐ werden eingelesen. Dabei findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz
nem Projekt, nicht beim Multi‐ mit den Batch-Typen, sowie eine Konformitätsprüfung auf ISA-88 statt.
projekt vorhanden.
Protokoll
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
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Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
Technische Einrichtung
Keine Funktionalität.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
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Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten
Eigenschaften
Neutrale Ordner
Durch die Selektion des Objektes "Neutraler Ordner" im Anlagenbaum sind keine speziellen
Funktionalitäten verfügbar.
Hinweis
Neutrale Ordner dienen lediglich dazu, Teilanlagen oder technische Einrichtungen zu
gruppieren und dadurch den Anlagenbaum übersichtlicher zu gestalten. CFC-Pläne mit BATCH-
Bausteinen, die unmittelbar in einem neutralen Ordner liegen, werden vom BATCH Engineering
nicht berücksichtigt.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Über die Schaltfläche "Anzeigen" werden Ihnen die im selektierten Ordner projektierten Batch-
Instanzen angezeigt.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
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Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Baustein
Keine Funktionalität.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
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Selektion EPH-Parameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "EPH-Parameter" selektiert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Schaltfläche "Parameter" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche, wird zum entsprechenden Funktions‐
typparameter gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" am Funktionstyp‐
parameter gelangen Sie wieder an die Ausgangsstelle zurück.
Messwert Bei aktivierter Option "Generierung/Update von Archivvariablen" (Objektei‐
genschaft der OS):
In diesem Fall wird hier die zugewiesene Archivvariable schreibgeschützt
angezeigt.
Bei deaktivierter Option "Generierung/Update von Archivvariablen" (Objek‐
teigenschaft der OS):
In diesem Fall muss hier, nachdem am Typparameter das Häkchen "Mess‐
größe" gesetzt ist, eine Zuordnung zu einer WinCC-Archivvariablen vorge‐
nommen werden. Hierzu wird durch Selektion dieser Zeile rechts außen ein
Pfeil eingeblendet, der wiederum durch Selektion den WinCC Archivvariab‐
lenbrowser öffnet. In diesem Dialog ist es möglich, jede beliebige WinCC-
Archivvariable aller verfügbaren OSen des Projektes bzw. aller Projekte eines
Multiprojektes zu auszuwählen.
Oberer Grenzwert Hier wird der obere Grenzwert des Sollwertes angezeigt, der am Parameter
des entsprechenden Bausteins im CFC-Plan definiert wurde. Bei den Daten‐
typen REAL, INTEGER, Eingangs- und Ausgangsmaterial wird der obere
Grenzwert angezeigt. Die Datentypen Boolean, String und Anwenderdaten‐
typ besitzen keine Grenzwerte.
Unterer Grenzwert Hier wird der untere Grenzwert des Sollwertes angezeigt, der am Parameter
des entsprechenden Bausteins im CFC-Plan definiert wurde. Bei den Daten‐
typen REAL, INTEGER, Eingangs- und Ausgangsmaterial wird der untere
Grenzwert angezeigt. Die Datentypen Boolean, String und Anwenderdaten‐
typ besitzen keine Grenzwerte.
Sollwert Hier wird der Sollwert angezeigt, der am Parameter des entsprechenden
Bausteins im CFC-Plan definiert wurde. Es gilt "unterer Grenzwert <= Soll‐
wert <= oberer Grenzwert". Die Gültigkeit wird in der Plausibilitätsprüfung
überprüft.
Baustein
Keine Funktionalitäten.
Protokoll
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
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Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Schaltfläche "Öffnen" Durch Betätigen der Schaltfläche "Öffnen" wird der entsprechende CFC-Plan
Am Multiprojekt nicht geöffnet und der Baustein selektiert
möglich.
Zugewiesener Operati‐ Typisierung für die anlagenneutrale Rezepterstellung.
onstyp
Schaltfläche "Typ" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche, wird zum entsprechenden Operations‐
typ gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" am Operationstyp gelangen
Sie wieder an die Ausgangsstelle zurück.
Fahrweisen Wurde der zugewiesene Operationstyp als Fahrweisentyp definiert, können
Sie hier mit Hilfe der Schaltfläche "Ändern" aus allen am Typ definierten
Fahrweisen bestimmte ausschließen. Die so ausgeschlossenen Fahrweisen,
stehen Ihnen für diese Instanz dann später in der Chargensteuerung nicht
mehr zur Verfügung. Bei SFC-Typen ist das nicht möglich, da die Fahrweisen
im Baustein definiert sind. Ist keine Fahrweise definiert, wird die Zeile nicht
dargestellt.
Schaltfläche "Ändern" Sie können hier mit Hilfe der Schaltfläche "Ändern" aus allen am Typ defi‐
nierten Fahrweisen bestimmte ausschließen.
Batch-Anlage
Schaltflächen
Übersetzen Alle Batch-Instanzbausteine des CFC-Plans des selektierten Objektes werden
Die Schaltfläche ist nur eingelesen. Dabei findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz mit den Batch-
bei einem Projekt, nicht Typen, sowie eine Konformitätsprüfung auf ISA-88 statt.
beim Multiprojekt vorhan‐
den.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
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Selektion EOP-Parameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "EOP-Parameter" selektiert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Sollwert Hier wird der Sollwert angezeigt, der am Parameter des entsprechenden
Bausteins im CFC-Plan definiert wurde. Es gilt "unterer Grenzwert <= Soll‐
wert <= oberer Grenzwert". Die Gültigkeit wird in der Plausibilitätsprüfung
überprüft.
Schaltfläche "Parameter" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche, wird zum entsprechenden Funktions‐
typparameter gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" am Funktionstyp‐
parameter gelangen Sie wieder an die Ausgangsstelle zurück.
EOP-Parameter
Schaltfläche
Übersetzen Alle Batch-Instanzbausteine des CFC-Plans des selektierten Objektes werden
Nur bei einem Projekt, eingelesen. Dabei findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz mit den Batch-
nicht beim Multiprojekt Typen, sowie eine Konformitätsprüfung auf ISA-88 statt.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
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Schaltfläche "Hilfe"
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Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Batch-Typen
Schaltfläche
Generieren Mit dieser Schaltfläche starten Sie den Dialog "Typen generieren Gesamt-
Anlage" zum Erzeugen bzw. Einlesen der Batch-Typen. Eingelesen werden
von den Projekten, die Sie selektiert haben, alle SFC-Typen (EPH, EOP), alle
in den CFC-Plänen vorhandenen BATCH Schnittstellenbausteine, aus denen
die Typen generiert werden, und die globalen Deklarationen (Aufzählungen,
Einheiten und Ausrüstungseigenschaften).
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
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Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Batch-Anlage
Schaltfläche
Generieren Mit dieser Schaltfläche starten Sie den Dialog "Typen generieren Gesamt-
Anlage" zum Erzeugen bzw. Einlesen der Batch-Typen. Von den Projekten,
die Sie selektiert haben, werden alle SFC-Typen (EPH, EOP), alle in den CFC-
Plänen vorhandenen BATCH-Schnittstellenbausteine aus denen die Typen
generiert werden, und die globalen Deklarationen (Aufzählungen, Einhei‐
ten und Ausrüstungseigenschaften) eingelesen.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Schaltfläche
Drucken Drucken aller Batch-Typen der Anlage in tabellarischer Form.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
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Schaltfläche "Hilfe"
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Selektion Batch-Instanzen
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Batch-Instanzen" selektiert.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Batch-Instanzen
Schaltfläche
Zusammenführen Befinden sich in Ihrem PCS 7 Multiprojekt Projekte, die eine Anlage typisiert
nach ISA-88 enthalten, dann ist die Schaltfläche aktiviert bzw. verwendbar.
Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird der Dialog "Zusammenführen/
Übersetzen" aller im Multiprojekt verfügbaren Projekte geöffnet. Diese Akti‐
on bewirkt zusätzlich ein Propagieren aller selektierten Projekte.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Batch-Instanzen
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Batch-Instanzen" selektiert.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Batch-Instanzen
Schaltfläche
Übersetzen Befindet sich in Ihrem PCS 7-Projekt eine Anlage typisiert nach ISA-88, dann ist die
Schaltfläche aktiviert, bzw. verwendbar.
Es werden alle Batch-Instanzbausteine aller CFC-Pläne im Projekt (UNIT-/EPH-/EOP-,
EPAR*-, IUNIT-/IEPH-/IEOP-, IEPAR-, TAGCOLL- und SFC-Typ- Bausteine) eingelesen. Dabei
findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz mit den Batch-Typen, sowie eine Konformi‐
tätsprüfung auf ISA-88 statt. Die Plausibilitätsfehler und Plausibilitätswarnungen wer‐
den im Protokollfeld angezeigt und können mit Hilfe der Schaltfläche "Anzeigen" visua‐
lisiert werden.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Batch-Typen
Schaltflächen
Propagieren Mit dieser Schaltfläche öffnen Sie das Dialogfeld zur Selektion der Projekte,
die beim Propagieren der Batch-Typen beteiligt sein sollen. Nach Ausführung
dieser Funktion ist die Typbeschreibung aller selektierten Projekte konsis‐
tent.
Generieren Mit dieser Schaltfläche starten Sie den Dialog "Typen generieren Gesamt-
Anlage" zum Erzeugen bzw. Einlesen der Batch-Typen. Eingelesen werden
von den Projekten, die Sie selektiert haben, alle SFC-Typen (EPH, EOP), alle
in den CFC-Plänen vorhandenen BATCH Schnittstellenbausteine, aus denen
die Typen generiert werden, und die globalen Deklarationen (Aufzählungen,
Einheiten und Ausrüstungseigenschaften).
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Schaltflächen
Drucken Druckt alle Batch-Typen der Anlage in tabellarischer Form.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Batch-Typen
Schaltfläche
Aktualisieren Mit der Schaltfläche "Aktualisieren" aktualisieren Sie die Batch-Typen in Ih‐
rem Projekt, welches Bestandteil eines Multiprojekts ist. D. h., die Batch-Ty‐
pen des Multiprojekts werden eingelesen.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Drucken: Druckt alle Batch-Typen der Anlage in tabellarischer Form aus.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Batch-Typen
Schaltfläche
Generieren Mit dieser Schaltfläche starten Sie das Erzeugen bzw. Einlesen der Batch-
Typen. Eingelesen werden sowohl alle SFC-Typen (EPH, EOP) als auch alle in
den CFC-Plänen vorhandenen BATCH Schnittstellenbausteine, aus denen die
Typen generiert werden.
Protokoll
Zusatzfunktionen
Drucken: Druckt alle Batch-Typen der Anlage in tabellarischer Form aus.
Hinweis
Ein Editieren, neu Anlegen und Löschen von Batch-Typen ist nur im Projekt eines Multiprojekts
oder im Multiprojekt möglich, nicht aber in einem eigenständigen Projekt.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Automatisierungsfunktion
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Automatisierungsfunktion" selektiert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Baustein
Schaltfläche
Übersetzen Alle Batch-Instanzbausteine des CFC-Plans des selektierten Objektes werden
Die Schaltfläche ist nur eingelesen. Dabei findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz mit den Batch-
bei einem Projekt, nicht Typen, sowie eine Konformitätsprüfung auf ISA-88 statt.
beim Multiprojekt vorhan‐
den.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion AF-Parameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "AF-Parameter" selektiert.
Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Oberer Grenzwert Der obere Grenzwert entfällt beim Datentyp Boolean, String und Anwen‐
derdatentyp. Hier wird der obere Grenzwert des Sollwertes angezeigt, der
am Parameter des entsprechenden Bausteins im CFC-Plan definiert wurde.
Bei Istwerten ist dieser Wert immer 0.
Unterer Grenzwert Der untere Grenzwert entfällt beim Datentyp Boolean, String und Anwen‐
derdatentyp. Hier wird der untere Grenzwert des Sollwertes angezeigt, der
am Parameter des entsprechenden Bausteins im CFC-Plan definiert wurde.
Bei Istwerten ist dieser Wert immer 0.
Sollwert Hier wird der Sollwert angezeigt, der am Parameter des entsprechenden
Bausteins im CFC-Plan definiert wurde. Es gilt "unterer Grenzwert ≤ Sollwert
≥ oberer Grenzwert". Die Gültigkeit wird in der Plausibilitätsprüfung über‐
prüft. Bei Istwerten ist dieser Wert immer 0.
Schaltfläche "Parameter" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche, wird zum entsprechenden Funktions‐
typparameter gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" am Funktionstyp‐
parameter kommt man wieder an diese Stelle zurück.
Parameter
Schaltfläche
Übersetzen Alle Batch-Instanzbausteine des CFC-Plans des selektierten Objektes werden
Die Schaltfläche ist nur eingelesen. Dabei findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz mit den Batch-
bei einem Projekt, nicht Typen, sowie eine Konformitätsprüfung auf ISA-88 statt.
beim Multiprojekt vorhan‐
den.
Protokoll
Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Dialogfeld
In diesem Dialogfeld wird die komplette Verteilung der Batch-Anlage dargestellt.
Komponente
Wenn ein Laden erforderlich ist, sind die Optionskästchen automatisch gesetzt und können
nicht verändert werden. Nach einem erfolgreichen Laden ist das Optionskästchen wieder
deaktiviert und kann wieder aktiviert werden.
PC-Station
Der Name der übergeordneten PC-Station wird angezeigt.
Zielsystem
Der Rechnername der jeweiligen Komponente wird angezeigt.
Prüfen
Bei externen Zielsystemen können Sie in dieser Spalte durch Klicken der Schaltfläche die
Aktualität der geladenen Daten überprüfen. Bei dieser Aktion wird überprüft, ob die Zielrechner
erreichbar und die geladenen Daten aktuell sind. Das Ergebnis wird in der Spalte "Status"
angezeigt.
Klicken Sie auf die Schaltfläche in der Spaltenüberschrift, werden alle Komponenten
überprüft.
Hinweis
Komponenten von lokalen Zielsystemen werden automatisch geprüft.
Status
Folgende Statusanzeigen sind möglich:
Starten
Aktiviert den Ladevorgang.
Dialogfeld
In diesem Dialogfeld starten Sie das Erzeugen bzw. Einlesen der Batch-Typen aller einbezogenen
Projekte. Folgendes wird eingelesen:
• SFC-Typen der Kategorie EPH oder EOP
• Anwender-Funktionsbausteine mit dem UDA "S7_tagcollect", V6-TAG_COLLECT
• BATCH Schnittstellenbausteine in CFC-Plänen
Sollte vorher ein Abgleich notwendig sein, wird vom System ein Propagieren an allen
relevanten Projekten ausgeführt.
Projekt
Name aller Projekte des Multiprojekts mit einer Batch-Anlage.
Hinweis
Projekte, die zum Bearbeiten entfernt wurden, werden durch ein transparentes Symbol
gekennzeichnet. Batch-Typen dieser Projekte können Sie nicht generieren, das Optionskästchen
ist gegraut.
Einbeziehen
Aktivieren Sie das Optionskästchen in der Spaltenüberschrift, werden die Typen zu allen
Projekten generiert. In der Spalte können Sie Projekte zum Einbeziehen auch einzeln aktivieren.
Pfad
Pfade aller Projekte des Multiprojekts mit einer Batch-Anlage.
Anlage
Name der TH-Anlage aus dem ES.
Typen-Status
Folgende Statusanzeigen sind möglich:
• Aktuell: Die lokalen Typen sind identisch mit den Typen des Multiprojekts (Master).
• Nicht aktuell: Die lokalen Typen sind nicht identisch mit den Typen des Multiprojekts
(Master).
Ergebnis
Folgende Ergebnisse sind möglich:
• OK
• Fehler. Details entnehmen Sie dem Protokoll "Generieren".
Starten
Startet das Generieren aller Batch-Typen.
Dialogfeld
In diesem Dialogfeld werden die Batch-Typen des Multiprojekts für alle einbezogenen Projekte
propagiert. Nach Ausführung der Funktion "Typen propagieren" sind die Batch-Typen in den
einbezogenen Projekten aktuell. Sollte ein Abgleich der CFC-Pläne erforderlich sein, wird dieser
automatisch durchgeführt.
Projekt
Zeigt alle Projekte des Multiprojekts mit einer Batch-Anlage.
Hinweis
Projekte, die zum Bearbeiten entfernt wurden, werden durch ein transparentes Symbol
gekennzeichnet. An diesen Projekten können die Batch-Typen nicht propagiert werden, das
Optionskästchen ist gegraut.
Einbeziehen
Aktivieren Sie das Optionskästchen in der Spaltenüberschrift, werden die Batch-Typen zu allen
Projekten propagiert. In der Spalte können Sie Projekte zum Einbeziehen auch einzeln aktivieren.
Pfad
Pfade aller Projekte des Multiprojekts mit einer Batch-Anlage.
Batch-Anlage
Name des Batch-Anlagenobjekts.
Typen-Status
Folgende Statusanzeigen sind möglich:
• Aktuell: Die lokalen Typen sind identisch mit den Typen des Multiprojekts (Master).
• Nicht aktuell: Die lokalen Typen sind nicht identisch mit den Typen des Multiprojekts
(Master).
Ergebnis
Ergebnisse der Aktion Propagieren. Im Einzelnen sind folgende Ergebnisse möglich:
• OK
• Fehler. Details entnehmen Sie dem Protokoll "Propagieren".
Starten
Startet den Vorgang Propagieren. Alle Batch-Typen des Multiprojekts werden an alle selektierten
Projekte propagiert.
[Link] Zusammenführen/Übersetzen
Dialogfeld
In diesem Dialog werden alle Batch-relevanten Projekte des Multiprojekts angezeigt. Batch-
relevante Projekte sind solche mit einem Batch- und einem TH-Anlagenobjekt. Liegt im
jeweiligen Projekt keine aktuelle Übersetzung vor, ist das Optionskästchen in der Spalte
Übersetzen automatisch aktiviert. Ist das Optionskästchen nicht aktiviert, werden die
vorhandenen Teilanlagendaten für das Zusammenführen verwendet.
Nicht aktuelle Batch-Typen werden vor dem Übersetzen aktualisiert. Ein notwendiger
Abgleich der CFC-Pläne mit den Batch-Typen wird automatisch durchgeführt.
Projekt
Hier sind alle Projekte des Multiprojekts mit einer Batch-Anlage aufgelistet.
Hinweis
Projekte eines Multiprojekts, die zum Bearbeiten entfernt wurden, werden durch ein
transparentes Symbol gekennzeichnet. Solche Projekte können nicht übersetzt werden, das
Optionskästchen ist gegraut.
Einbeziehen
Möchten Sie alle Teilanlagen in den Projekten beim Zusammenführen berücksichtigen,
aktivieren Sie das Optionskästchen in der Spaltenüberschrift. Nicht aktivierte Optionskästchen
werden beim Zusammenführen nicht berücksichtigt.
Hinweis
Ist ein Übersetzen eines Projekts erforderlich, wird das Optionskästchen für die Übersetzung
automatisch aktiviert.
Beim Einbeziehen von Projekten, die zum Bearbeiten entfernt sind, wird eine Kopie des letzten
Standes für die Zusammenführung verwendet. Bedenken Sie dabei, dass die Übersetzung des
zum Bearbeiten entfernten Projekts evtl. aktueller ist als die Kopie. Dieser Zustand wird in der
entsprechenden Tabellenzelle farbig hinterlegt.
Übersetzen
Möchten Sie alle Teilanlagen in den Projekten vor dem Zusammenführen übersetzen, aktivieren
Sie das Optionskästchen in der Spaltenüberschrift. Nicht aktivierte Optionskästchen werden
beim Übersetzen nicht berücksichtigt. In dieser Spalte können Sie auch einzelne Projekte für das
Übersetzen aktivieren.
Pfad
Pfade aller Projekte des Multiprojekts.
Batch-Anlage
Name des Batch-Anlagenobjektes.
Hinweis
In Projekten, die zum Bearbeiten entfernt sind, können Sie die Batch-Typen alle Batch-Anlagen
um Operations-, Funktions- und Messstellentypen ergänzen. Diese Batch-Anlagen werden
durch eine besondere Markierung, einen blauen Balken, gekennzeichnet.
Typen-Status
Folgende Statusanzeigen sind möglich:
• Aktuell: Die lokalen Typen sind identisch mit den Typen des Multiprojekts (Master).
• Nicht aktuell: Die lokalen Typen sind nicht identisch mit den Typen des Multiprojekts
(Master). Propagieren Sie Ihre Batch-Typen.
Hinweis
Bei Projekten, die zum Bearbeiten entfernt sind, wird der Typen-Status der Übersetzungskopie
angezeigt. Bedenken Sie dabei, dass die Batch-Typen im zum Bearbeiten entfernten Projekt evtl.
aktueller sind als die Batch-Typen im Multiprojekt.
Übersetzungs-Status
Anzeige der Ergebnisse der Einzelaktionen (Propagieren, Aktualisieren und Übersetzen).
Starten
Startet das Übersetzen und Zusammenführen.
Einleitung
Nach der Installation einer neuen CFC/SFC-Version ist evtl. die Umsetzung des
Datenbankformats notwendig. Ohne eine Überprüfung wird der BATCH-Projektierungsdialog
nicht geöffnet.
Starten
Bei Klick auf die Schaltfläche "Starten" wird geprüft, ob eine Formatumsetzung notwendig ist. Ist
keine Formatumsetzung notwendig, wird Ihnen das in der Spalte "Format umsetzen" durch
einen grünen Punkt mit der Bezeichnung "OK" angezeigt. Ist eine Formatumsetzung notwendig,
startet diese unmittelbar nach der Formatprüfung.
Schließen
Schließt den Dialog.
Dialogfeld
In diesem Dialog wird die Verteilung der Batch-Anlage dargestellt. Im Einzelnen sind das die
Zielrechner der folgenden Komponenten:
• Batch Datenbank-Server Master
• Batch Datenbank-Server Standby
• BATCH Server
• BATCH Server Standby
• BATCH Client.
Hinweis
Eine Verteilung der Master- bzw. Standby-Komponenten auf unterschiedliche Zielsysteme ist
nicht zulässig.
PC-Station
In einer Klappliste werden alle im Projekt definierten PC-Stationen zu den einzelnen Server-
Komponenten aufgelistet. Wenn im Projekt, z. B. mehrere BATCH Server existieren, können Sie
entschieden, welcher BATCH Server für den Prozessbetrieb (Runtime) verwendet werden soll.
Ändern Sie die PC-Station einer Komponente, werden die anderen Komponenten automatisch
auf die gewählte PC-Station umgestellt. Daher sind nur zulässige Verteilungen möglich. Wo Sie
die Zuordnung ändern ist beliebig.
Zielsystem
Der Rechnername der PC-Station der jeweiligen Komponente wird angezeigt.
Aktualisieren
Mit dieser Schaltfläche wird die Verteilungstopologie neu eingelesen und damit die Daten in
diesem Dialog aktualisiert.
Um sicher zu gehen, dass bei einer Aktion aus dem SB-Projektierungsdialog "Batch-Anlage
projektieren" heraus alle extern geänderte Daten korrekt berücksichtigt werden, sollten Sie
vor einer solchen Aktion diese Funktion ausführen.
Operator Stationen
• Meldetexte
Wählen Sie die OS aus, in die durch die Schaltfläche "Meldungen übertragen" die Batch-
Meldetexte geladen werden. Diese OS ist diejenige, mit der im Prozessbetrieb der BATCH
Control Server (BCS) kommuniziert. Nur eine OS kann als Melde-OS ausgewählt werden.
• Name
Auflistung der Namen aller Operator Stationen des Projekts bzw. alle Projekte des
Multiprojekts.
• Zielsystem
Auflistung der Rechnername der jeweiligen Ziel-OS.
• Projekttyp
Der Projekttyp der Operator Station wird angezeigt, Einzelplatz- oder Mehrplatz-Projekt.
• Symbolischer Rechnername
Anzeige des symbolischen Rechnernamens der jeweiligen OS. Der symbolische
Rechnername setzt sich aus dem S7-Projektnamen und dem Namen der OS zusammen,
getrennt durch einen Unterstrich.
• Archivvariablen anlegen/aktualisieren
Anzeige des Zustands des Optionskästchens "Archivvariablen anlegen/aktualisieren" aus
dem Dialog "Eigenschaften -OS", Register "Ziel-OS und Standby-OS".
• Projekt
Name des Projekts der Operator Station. Diese Spalte wird nur bei Multiprojekten angezeigt.
• Pfad
Pfad des Projekts der Operator Station. Diese Spalte wird nur bei Multiprojekten angezeigt.
Aktualisieren
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, werden die Informationen der Operator Stationen neu
eingelesen und damit die Daten in diesem Dialog aktualisiert.
Um sicher zu gehen, dass bei einer Aktion aus dem SIMATIC BATCH-Projektierungsdialog
"Batch-Anlage projektieren" heraus alle extern geänderte Daten korrekt berücksichtigt
werden, sollten Sie vor einer solchen Aktion diese Funktion ausführen.
Dialogfeld
In diesem Dialog wird das Systemverhalten der Batch-Anlage konfiguriert. Der Dialog ist in
folgende Bereiche aufgeteilt:
• Startverhalten mit Zeitangaben
• Laufzeitverhalten mit Zeitangabe für eine Überwachung und einer Einstellung für
Teilanlagen
• Chargendatenverwaltung deaktivieren und Meldesprache einstellen
• Batch-Anlage laden ohne Übersetzen und Laden der Basisprojektierung
Zeiten
Die eingetragenen Zeiten geben an, wann beim Hochlaufen oder Beenden der BATCH Server
Anwendungen eine Zeitüberschreitung gemeldet werden soll. Da diese Zeiten von gewissen
Randbedingungen, z. B. Größe der Batch-Anlage (Pcell), Rechnerleistung, etc. abhängig sind,
dürfen sie nicht zu klein gewählt werden.
Voreinstellung: Hochlauf 300 s und Beenden 90 s.
Überwachungszeiten
SIMATIC BATCH bietet Ihnen die Möglichkeit, von den beteiligten Automatisierungssystemen
aus, die Kommunikationsfähigkeit des BATCH Servers projektspezifisch zu überwachen.
Die Überwachung übernimmt der von SIMATIC BATCH belegbare Teilanlagen-Baustein
"UNIT_PLC". Hierbei setzt der BATCH Server zyklisch, bei ca. einem Drittel der eingestellten
Überwachungszeit, den LIFE-Eingang der belegten "UNIT_PLC" Bausteine. Wenn dieses
Lebenszeichen nicht innerhalb der Überwachungszeit eingeht, dann setzt der Baustein
"UNIT_PLC" den Ausgang "AS_OS_ERR" gleich 0. Wenn das Lebenszeichen wieder gesendet
wird, dann wird der Ausgang "AS_OS_ERR" auf 1 zurückgesetzt. Damit reagieren Sie im
Teilanlagen
Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren, dann werden alle Texteinträge (Chargenname,
Chargen ID, Produkt, Produktversion, Rezept, Rezeptversion, sowie Formula) im Baustein
"UNIT_PLC" und in dem entsprechenden Bildbaustein gelöscht, wenn die entsprechende
Teilanlage frei gegeben wurde.
Wenn Sie das Optionskästchen deaktivieren, werden nur die Texteinträge (Chargenname und
Chargen ID) im Baustein und im Bildbaustein "UNIT_PLC" gelöscht. Alle weiteren Texteinträge
bleiben erhalten, wenn die entsprechende Teilanlage frei gegeben wurde.
Meldesprache
Wählen Sie aus der Klappliste die Sprache, in der die Chargendatenverwaltung (CDV) die BATCH
Meldungen einsammelt.
Batch-Anlage laden
Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren, dann können Sie trotz Änderungen im Basis
Engineering (SFC und CFC), die nicht übersetzt und in das AS geladen werden, die Batch-Anlage
auf den BATCH Server laden.
Die Voreinstellung dieser Option ist deaktiviert. Das bedeutet, dass ein Laden der Batch-
Anlage nur möglich ist, wenn auch die aktuellen Daten aus dem Basis Engineering übersetzt
und in das AS geladen wurden.
Einleitung
Dieses Register ist nur bei einem Multiprojekt verfügbar.
Nur S88-Anlagen
Das Optionskästchen ist per Voreinstellung aktiviert. Dadurch werden in der unten dargestellten
Tabelle nur TH-Anlagen angezeigt, welche die ISA S88-Typisierung vorweisen.
Projekt
Name des Projekts.
Pfad
Anzeige des Projektpfads.
Batch-Anlage
Name der Batch-Anlage.
Anlage
Diese Tabellenspalte wird nur angezeigt, wenn das Optionskästchen "Nur S88-Anlagen" aktiviert
ist.
Bei Namensgleichheit im Multiprojekt handelt es sich um ein Anzeigefeld.
Bei Namensungleichheit im Multiprojekt handelt es sich um ein Eingabefeld. Die Namen,
die eine Abweichung vom Namen der Batch-Anlage vorweisen, werden in roter Schriftfarbe
angezeigt. Das bedeutet, dass Sie Namensgleichheit herstellen müssen. Benennen Sie
einheitlich entweder den rot angezeigten Namen um, alle schwarz dargestellten Namen um,
oder verwenden Sie einen neuen Namen.
Hinweis
Bei Namensungleichheit können alle Anlagennamen nur dann umbenannt werden, wenn im
Multiprojekt alle Projekte eingefügt sind.
TH-Ordner
Diese Tabellenspalte wird nur angezeigt, wenn das Optionskästchen "Nur S88-Anlagen"
deaktiviert ist.
Es werden alle Hierarchieordner der 1. Ebene aus dem ES angezeigt.
Kommt es beim Umbenennen einer Anlage (ISA-88 Typisierung) zu einem Namenskonflikt,
kann der Name des betreffenden TH-Ordners hier umbenannt werden.
Aktualisieren
Mit dieser Schaltfläche wird die Anlagentopologie neu eingelesen und damit die Daten in
diesem Dialog aktualisiert.
Um sicher zu gehen, dass bei einer Aktion aus dem SB-Projektierungsdialog "Batch-Anlage
projektieren" heraus alle extern geänderte Daten korrekt berücksichtigt werden, sollten Sie
vor einer solchen Aktion diese Funktion ausführen.
Name
Name des CFC Plans @ASB_Mem in dem die Speicherbausteine MemIDB64 enthalten sind. Der
CFC-Plan stammt aus dem Planordner im Basis Engineering.
Optionskästchen "Aktualisieren"
Durch Aktivieren des Optionskästchens in der Spaltenüberschrift "Aktualisieren" oder unterhalb
zum einzelnen Objekt und anschließendes Klicken auf die Schaltfläche "Starten" werden die
Anzahl der Speicherbausteine vom System neu berechnet und angepasst. Damit werden
Änderungen im Basis Engineering übernommen.
Name
Name des Ordners in dem die CFC-/SFC-Pläne und SFC-Typen enthalten sind. Name des S7-
Planordners.
Optionskästchen "Übersetzen"
Wenn Sie das Optionskästchen "Übersetzen" in der Spaltenüberschrift oder unterhalb zum
einzelnen Objekt aktivieren und anschließend auf die Schaltfläche "Starten" klicken wird der
Dialog "Programm übersetzen" angezeigt. Hier können Sie den Umfang für das Übersetzen der
Pläne als Programm einstellen. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche "OK" wird der
Übersetzungsvorgang gemäß Ihren Einstellungen durchgeführt. Am Ende des
Übersetzungsvorgangs wird das dazugehörige Protokoll angezeigt.
Die Symbole zu den Funktionen "Übersetzen" und "Laden" sind die Folgenden:
Symbol Bedeutung
Objekt muss übersetzt / geladen werden
Objekt wurde nicht übersetzt / geladen. Beachten Sie Protokoll zum Vorgang. Klicken Sie da
zu auf die Schaltfläche in der Spalte "Protokoll" und wiederholen Sie den Vorgang.
Objekt wurde erfolgreich übersetzt / geladen jedoch mit Warnungen. Bitte klicken Sie auf die
Schaltfläche "Protokoll", um die Warnung zu lesen.
Objekt wurde erfolgreich übersetzt / geladen.
Betriebszustand
Es wird die Erreichbarkeit des AS geprüft.
Optionskästchen "Laden"
Wenn Sie das Optionskästchen "Laden" in der Spaltenüberschrift oder unterhalb zum einzelnen
Objekt aktivieren und anschließend auf die Schaltfläche "Starten" klicken, dann wird der Dialog
"S7 laden" angezeigt. Hier können Sie den Lademodus einstellen. Klicken Sie anschließend auf
die Schaltfläche "OK" wird der Ladevorgang in das AS durchgeführt. Am Ende des Ladevorgangs
wird das dazugehörige Protokoll angezeigt.
Schaltfläche "Protokoll"
Jedes in der Tabelle aufgeführte Objekt entspricht einem S7-Planordner eines Projekts. Zu jeder
Objektzeile gibt es in der Spalte "Protokoll" zwei Schaltfläche. Klicken Sie auf die linke
Schaltfläche, wird die BATCH Plausibilitätsprüfung der Stationen angezeigt. Klicken Sie auf die
rechte Schaltfläche, werden die Ergebnisprotokolle zum Übersetzen und Laden des S7-
Programms angezeigt.
Programmpfad
In der Spalte "Programmpfad" wird der Projektpfad zu Ihrem S7-Programm im SIMATIC Manager
angezeigt. Dort befinden sich alle Datenbausteine, die in das AS geladen werden.
Projekt
In der Spalte "Projekt" wird der Name Ihres Projekts im SIMATIC Manager angezeigt. Dort
befinden sich die Teilanlagen.
Pfad
In der Spalte "Pfad" wird der Ablagepfad Ihres Projekts auf der Festplatte angezeigt.
Schaltfläche "Starten"
Wenn Sie die zum Aktualisieren, Übersetzen oder Laden ausgewählten Objekte aktiviert haben
wird die Schaltfläche "Starten" für die Verwendung frei geschaltet. Sind die nötigen
Einstellungen nicht gegeben ist die Schaltfläche gegraut und nicht verwendbar.
Schaltfläche "Schließen"
Über diese Schaltfläche schließen Sie den Dialog "Übersetzen/Laden".
Schaltfläche "Hilfe"
Über diese Schaltfläche gelangen Sie zum entsprechenden Thema in der Online-Hilfe.
Weitere Information
Selektion "CPU" (Seite 957)
Speicherausbau ermitteln und Belegung einstellen (Seite 226)
Name
Name der Verbindungstabelle aus dem Basis Engineering. Eine Verbindungstabelle wird in
NetPro geöffnet.
Optionskästchen "Übersetzen"
Durch Aktivieren des Optionskästchens in der Spaltenüberschrift "Übersetzen" oder unterhalb
zum einzelnen Objekt und anschließendes Klicken auf die Schaltfläche "Starten" werden die
Netzdaten aus der Verbindungstabelle in NetPro gespeichert und übersetzt.
Die Symbole zu den Funktionen "Übersetzen" und "Laden" sind die Folgenden:
Symbol Bedeutung
Objekt muss übersetzt / geladen werden
Objekt wurde nicht übersetzt / geladen. Beachten Sie Protokoll zum Vorgang. Klicken Sie da
zu auf die Schaltfläche in der Spalte "Protokoll" und wiederholen Sie den Vorgang.
Objekt wurde erfolgreich übersetzt / geladen jedoch mit Warnungen. Bitte klicken Sie auf die
Schaltfläche "Protokoll", um die Warnung zu lesen.
Objekt wurde erfolgreich übersetzt / geladen.
Betriebszustand
Der Betriebszustand des AS wird ausgelesen. Ist das AS nicht erreichbar wird dieser Zustand
angezeigt.
Optionskästchen "Laden"
Durch Aktivieren des Optionskästchens in der der Spaltenüberschrift "Laden" oder unterhalb
zum einzelnen Objekt und anschließendes Klicken auf die Schaltfläche "Starten" werden die
Daten aus der Verbindungstabelle in die Zielstationen geladen.
Schaltfläche "Protokoll"
Jedes in der Tabelle aufgeführte Objekt bildet eine Zeile. Zu jeder Objektzeile gibt es in der Spalte
"Protokoll" eine Schaltfläche. Klicken Sie auf die Schaltfläche wird das Ergebnis zum Übersetzen
und Laden der Verbindungen angezeigt.
Programmpfad
In der Spalte "Programmpfad" wird der Projektpfad zu Ihrem S7-Programm im SIMATIC Manager
angezeigt. Dort befinden sich alle Datenbausteine, die in das AS geladen werden.
Projekt
In der Spalte "Projekt" wird der Name Ihres Projekts im SIMATIC Manager angezeigt.
Pfad
In der Spalte "Pfad" wird der Ablagepfad Ihres Projekts auf der Festplatte angezeigt.
Schaltfläche "Starten"
Wenn Sie die zum Übersetzen bzw. Laden ausgewählten Verbindungen aktiviert haben, wird die
Schaltfläche "Starten" für die Verwendung frei geschaltet. Sind die nötigen Einstellungen nicht
gegeben ist die Schaltfläche gegraut und nicht verwendbar.
Schaltfläche "Schließen"
Über diese Schaltfläche schließen Sie den Dialog "Übersetzen/Laden".
Schaltfläche "Hilfe"
Über diese Schaltfläche gelangen Sie zum entsprechenden Thema in der Online-Hilfe.
Selektion Externe-Anlagen
Unter dem Knoten werden alle importierten, externen Anlagen aufgeführt.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Externe-Anlagen im Navigationsbereich
Schaltfläche
Aktualisieren Es wird im SIMATIC Manager nach importierten, externen Anlagen gesucht
und im Navigationsbereich des Dialogs angezeigt.
Generieren Die Anlagenpunkte aller externen Anlagen werden generiert.
Übersetzen Alle Instanzen von Anlagenpunkten mit der dazugehörigen Ordnerstruktur
werden übersetzt.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Name der Anlage als fette Überschrift. Der Name wird in dem Quell-Projekt vergeben und kann
hier nicht geändert werden.
Beschreibung: Beschreibungstext zur externen Anlage aus dem Quell-Projekt und kann hier
nicht geändert werden.
Externe-Anlage
Schaltfläche
Plausibilität prüfen Es wird geprüft, ob alle Anlagenpunkte, die Sie im Quell-Projekt projektiert
haben, für SIMATIC BATCH plausibel, bzw. verwendbar sind.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Batch-Typen
Unter dem Knoten werden alle importierten Ausrüstungseigenschaften (Anlagenpunkte) der
importierten, externen Anlage aufgeführt.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Name des im den Anlagedaten selektierten Objekts als fettgedruckte Überschrift.
Beschreibung: Beschreibungstext zu den Batch-Typen der externen Anlage.
Letzte Änderung am: Die letzte Änderung der Batch-Typen wird mit Datum mit Uhrzeit
angegeben.
Batch-Typen
Schaltfläche
Generieren Es werden alle projektierten Ausrüstungseigenschaften (Anlagenpunkte)
für SIMATIC BATCH angelegt.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Zusatzfunktionen
Schaltfläche "Drucken": Druckt alle projektierten Ausrüstungseigenschaften der Anlage in
tabellarischer Form aus.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Selektion Batch-Instanzen
Unter dem Knoten werden alle importierten Ausrüstungseigenschaften (Anlagenpunkte der
Teilanlagen) externer Anlagen aufgeführt.
Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Eigenschaften
Name des im den Anlagedaten selektierten Objekts als fettgedruckte Überschrift.
Beschreibung: Beschreibungstext zu den Batch-Instanzen der externen Anlage.
Letzte Änderung: Die letzte Änderung der Batch-Instanzen wird mit Datum mit Uhrzeit
angegeben.
Batch-Instanzen
Schaltfläche
Übersetzen Es werden alle projektierten Ausrüstungseigenschaften (Anlagenpunkte der
Teilanlagen) und deren Ordnerstruktur für SIMATIC BATCH angelegt.
Protokoll
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.
Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.
Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.
Funktion
In diesem Dialogfeld werden die allgemeinen Eigenschaften des Objekts Batch-Anlage
angezeigt.
Name:
Den Namen des aktuellen Objekts können Sie ändern, sofern keine gleichnamige TH-Anlage im
ES existiert.
Projektpfad:
Der logische Pfad vom Projekt über die Komponenten bis zum aktuellen Objekt wird angezeigt.
Autor:
Name des Projekteurs.
Erstellt am:
Erstellungsdatum des Objekts.
Kommentar:
Geben Sie hier einen Kommentar ein, um spezifische Informationen zum Objekt anzugeben. Die
Angabe des Kommentars ist optional.
Funktion
Das Register "Allgemein" informiert über die BATCH Applikationen.
Kurzbezeichnung:
Es wird Ihnen eine Kurzbeschreibung zur Aufgabe der Applikation angezeigt. Die angezeigten
Kurzinformationen sind zu jeder Komponente im Hardware-Katalog hinterlegt.
Name:
Im Feld "Name" steht der Name der Applikation, den Sie nach Ihren Vorgaben ändern können.
Wenn Sie die Bezeichnung ändern, erscheint die neue Bezeichnung im SIMATIC Manager.
Kommentar
In diesem Feld können Sie z. B. den Einsatzzweck der Applikation eingeben.
Hinweis
Um Namen bzw. Kommentare zu ändern, öffnen Sie die Objekteigenschaften in HW Konfig.
Achtung: Namensgleichheit wird nicht geprüft.
Einleitung
In diesem Register werden alle BATCH Projekte des Multiprojekts angezeigt. BATCH Projekte sind
solche mit einem Batch- und einem TH-Anlagenobjekt.
Hinweis
In einem ausgehängten BATCH Projekt ist das Laden der Batch-Daten und das Übertragen der
Meldungen nicht möglich.
Hinweis
Es werden die Batch-Typen aus allen Projekten des Multi-Projekts generiert.
Meldungen übertragen
Aktivieren Sie das Optionskästchen, wenn vor der Aktion "Zusammenführen/Übersetzen" die
BATCH Meldungen an die PCS 7 OS übertragen werden sollen. In der Standardeinstellung ist das
Optionskästchen nicht aktiviert.
Projekt
In der Spalte "Projekt" wird der Name des Projekts angezeigt.
Hinweis
Projekte, die zum Bearbeiten entfernt wurden, werden durch ein transparentes Symbol
gekennzeichnet. Solche Projekte können nicht übersetzt werden, das Optionskästchen ist
gegraut.
Pfad
In der Spalte "Pfad" wird der Pfad des Projekts angezeigt.
Batch-Anlage
In der Spalte "Batch-Anlage" wird der Name der Batch-Anlage angezeigt, den Sie im BatchCC
vergeben haben.
Hinweis
In Projekten, die zum Bearbeiten entfernt sind, können Sie die Batch-Typen alle Batch-Anlagen
um Operations-, Funktions- und Messstellentypen ergänzen. Diese Batch-Anlagen werden
durch eine besondere Markierung, einen blauen Balken, gekennzeichnet.
Anlage
In der Spalte "Anlage" wird der Name der aus der Technologischen Sicht angezeigt. Es handelt
sich um den Namen, den Sie bei der S88-Typisierung den Objekttyp "Anlage" zugeordnet haben.
Hinweis
Der Name der Batch-Anlage und der Name der Anlage müssen identisch sein.
OK
Speichert Ihre Einstellungen und beginnt je nach Ihren Einstellungen das Erzeugen,
Zusammenführen der Basis-Daten und anschließend das Übersetzen der Instanzen. Achten Sie
darauf, dass Meldungen nicht übertragen werden können, wenn eine OS aktiv ist.
Abbrechen
Verwirft Ihre Einstellungen und schließt den Dialog.
Hilfe
Öffnet die Hilfe zu diesem Kontext.
Weitere Information
Batch-Anlagendaten übersetzen und laden (Seite 231)
Einleitung
In diesem Register wird die komplette Verteilung Ihrer Batch-Anlage in Tabellenform dargestellt.
In der Spalte "Status" wird mit farbigen Ampelsymbolen der Status aller beteiligten
Komponenten angezeigt. Anhand des Farbschemas können Sie schnell erkennen, welche
Komponenten geladen werden müssen.
Mögliche Komponenten einer Batch-Anlage, die auf die Zielsysteme geladen werden müssen:
• Batch Datenbank Server (Master/Standby)
– Projektdatenbank
– Offline Datenbank
– Online Datenbank
• Batch Server (Master/Standby)
• BATCH Client
Komponente
Wenn ein Laden einzelner Komponenten erforderlich ist, dann sind die Optionskästchen zu
diesen Komponenten automatisch gesetzt und können nicht verändert werden. Nach einem
erfolgreichen Laden sind die Optionskästchen wieder deaktiviert und können wieder aktiviert
werden.
Durch Aktivieren des Optionskästchens in der Spalte "Komponente" werden alle vorhandenen
Komponenten geladen.
PC-Station
Der Name der übergeordneten PC-Station wird angezeigt.
Zielsystem
Der Rechnername der jeweiligen Komponente wird angezeigt.
Prüfen
Bei externen Zielsystemen können Sie in dieser Spalte durch Klicken der Schaltfläche die
Aktualität der geladenen Daten überprüfen. Bei dieser Aktion wird überprüft, ob die Zielrechner
erreichbar und die geladenen Daten aktuell sind. Das Ergebnis wird in der Spalte "Status"
angezeigt.
Wenn Sie auf die Schaltfläche in der Spaltenüberschrift klicken, dann werden alle
Komponenten überprüft.
Hinweis
Komponenten von lokalen Zielsystemen werden automatisch geprüft.
Status
Folgende Statusanzeigen sind möglich:
OK
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Abbrechen
Verwirft Ihre Einstellungen und schließt den Dialog.
Hilfe
Öffnet die Online-Hilfe zum diesem Kontext.
[Link] Druckvorschau
Mit dieser Funktion lassen Sie sich die ausgewählten Daten in einer Druckvorschau anzeigen. Im
Vorschaufenster steht Ihnen u. a. ein Druckbefehl zur Verfügung. In der Druckvorschau ist keine
Bearbeitung möglich.
Der Menübefehl ist erst dann verfügbar, wenn Sie ein Steuerrezept im Anzeigefenster des
BCC darstellen und markieren.
Voraussetzung:
Voraussetzung ist die Bearbeitung der Rezeptstruktur mit den Elementen Schritt, Transition und
Strukturelement sowie die dazugehörige Projektierung der Rezeptdaten (Rezeptkopf).
Plausibilität prüfen:
Selektieren Sie das zu prüfende Rezept.
Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Plausibilität prüfen oder den Kontextmenübefehl
(rechte Maustaste).
Die Plausibilitätsprüfung umfasst die Konsistenz der im angelegten Rezept verwendeten
Bibliotheksoperationen und Anlagendaten. Ausgegeben wird eine Ergebnisanzeige bzw.
Fehlerliste, die zeigt, ob z. B. der Rezeptkopf ausgefüllt ist, ob Stoffe vorhanden, Schritte
und Transitionen im Rezept projektiert sind bzw. ob die normierte Ansatzmenge stimmt.
Innerhalb des Rezepteditors kann aus der Fehlerliste durch Doppelklick auf den Listeneintrag
auf den verursachenden Rezeptteil gesprungen werden.
Durch die Plausibilitätsprüfung wird der Rezeptstatus (Seite 357) nicht verändert.
Siehe auch:
Öffnen von Rezepten (Seite 1074)
Voraussetzung:
Voraussetzung ist die Bearbeitung der der Rezeptstruktur mit den Elementen Schritt, Transition
und Strukturelement sowie die dazugehörige Projektierung der Bibliotheksoperationsdaten
(Rezeptkopf).
Plausibilitätsprüfung:
1. Selektieren Sie die zu prüfende Bibliotheksoperation.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Plausibilität prüfen oder den
Kontextmenübefehl (rechte Maustaste).
Die Plausibilitätsprüfung umfasst die Konsistenz der in der angelegten Bibliotheksoperation
verwendeten Anlagendaten. Ausgegeben wird eine Ergebnisanzeige bzw. Fehlerliste, die
zeigt, ob z. B. der Rezeptkopf ausgefüllt ist, ob Stoffe vorhanden, Schritte und Transitionen im
Rezept projektiert sind.
Hinweis
Aus der Fehlerliste kann durch Doppelklick auf den Listeneintrag auf den verursachenden
Rezeptteil - innerhalb des BATCH Rezepteditors - gesprungen werden.
Hinweis
Es gibt eine feste Zuordnung zwischen einer Charge und Formula/Grundrezept.
Hinweis
Grundrezept mit Formula-Kategorie
Wenn Sie ein Grundrezept zur Chargenerzeugung verwenden, welches mit einer Formula-
Kategorie verknüpft ist in der genau nur eine Formula enthalten ist, dann werden diese
Rezeptdaten bei der Chargenerzeugung verwendet.
Weitere Information
Register "Charge hinzufügen" (Seite 886)
Hinweis
Die weiteren Bearbeitungen sind anschließend mit der BATCH Rezepteditor möglich.
Ist der BATCH Rezepteditor schon gestartet, wird ein (weiteres) Fenster mit dem Rezept
geöffnet.
Hinweis
Die weiteren Bearbeitungen sind anschließend mit der BATCH Rezepteditor möglich.
[Link] Drucken
Mit diesem Befehl drucken Sie den Chargenbericht zu einem vorher selektierten Element.
[Link] Druckvorschau
Mit diesem Befehl wird der Chargenbericht in einem Vorschaufenster innerhalb des BatchCC zur
Anzeige gebracht. Maximal werden zwei Objekte gleichzeitig zur Ansicht im Vorschaufenster
unterstützt. Innerhalb des Vorschaufensters bietet Ihnen eine Werkzeugleiste Schaltflächen für
die Seitennavigation innerhalb des Chargenberichts an. Zusätzlich steht Ihnen eine
Schaltfläche für den Export des Chargenberichts im PDF-Format zur Verfügung.
Voraussetzung:
Voraussetzung hierfür ist die Plausibilität der Bibliotheksoperation. Die Plausibilität wird mit
dem Befehl zuerst geprüft.
Ergebnis
Nach dem Freigeben erhält die Bibliotheksoperation den Status "zum Test freigegeben".
Hinweis
Falls Fehler bei der Plausibilitätsprüfung auftreten, werden diese Mängel angezeigt und der
Bibliotheksoperationszustand bleibt "in Bearbeitung".
Siehe auch:
Unterschied Freigabe zum Test oder zur Produktion (Seite 1121)
Voraussetzung:
Voraussetzung hierfür ist die Plausibilität der Bibliotheksoperation. Die Plausibilität wird mit
dem Befehl zuerst geprüft.
Ergebnis
Nach dem Freigeben erhält die Bibliotheksoperation den Status "zur Produktion freigegeben".
Siehe auch:
Unterschied Freigabe zum Test oder zur Produktion (Seite 1121)
Einleitung
Sie können die Freigabe für eine Formula im BatchCC aufheben.
Freigabe aufheben:
1. Selektieren Sie die Formula.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Aufheben der Freigabe oder den
Kontextmenübefehl (rechte Maustaste).
Ergebnis
Nach dem Aufheben der Freigabe erhält eine zum Test freigegebene Formula den Status "in
Bearbeitung", bzw. eine zur Produktion freigegebene Formula den Status "Freigabe
aufgehoben".
Symbol Bedeutung
In Bearbeitung
Freigabe aufgehoben
Voraussetzung:
Voraussetzung für die Freigabe ist die Plausibilität der Formula und ein frei gegebenes
Grundrezept. Die Plausibilität wird mit dem Befehl zuerst geprüft.
Ergebnis
Nach dem Freigeben erhält die Formula den Status "Freigabe".
Hinweis:
Falls Fehler bei der Plausibilitätsprüfung auftreten, werden diese Mängel angezeigt und der
Formula-Zustand bleibt "in Bearbeitung".
Ergebnis
Nach dem Freigeben erhält das Rezept den Status "zum Test freigegeben".
Hinweis:
Falls Fehler bei der Plausibilitätsprüfung auftreten, werden diese Mängel angezeigt und der
Rezeptzustand bleibt "in Bearbeitung". Die Freigabe kann auch im BATCH Rezepteditor erfolgen.
Siehe auch:
Plausibilitätsprüfung (Seite 1070)
Status der Rezepte und Zustandsübergänge (Seite 357)
Öffnen von Rezepten (Seite 1074)
Unterschied Freigabe zum Test oder zur Produktion (Seite 1121)
Voraussetzung:
Voraussetzung hierfür ist die Plausibilität des Rezepts. Die Plausibilität wird mit dem Befehl
zuerst geprüft.
Ergebnis
Nach dem Freigeben erhält das Rezept den Status "zur Produktion freigegeben" .
Weitere Information:
Plausibilität prüfen (Seite 1070)
Status der Rezepte und Zustandsübergänge (Seite 357)
Öffnen von Rezepten (Seite 1074)
Unterschied Freigabe zum Test oder zur Produktion (Seite 1121)
Vorgehen
1. Selektieren Sie die Bibliotheksoperation.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Aufheben der Freigabe oder den
Kontextmenübefehl (rechte Maustaste).
Ergebnis
Nach dem Aufheben der Freigabe erhält eine zum Test freigegebene Bibliotheksoperation den
Status "in Bearbeitung", bzw. ein zur Produktion freigegebene Bibliotheksoperation den Status
"Freigabe aufgehoben".
Symbol Bedeutung
In Bearbeitung
Freigabe aufgehoben
Einleitung
Sie können die Freigabe für ein Grundrezept im BatchCC aufheben.
Freigabe aufheben:
1. Selektieren Sie das Rezept.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Aufheben der Freigabe oder den
Kontextmenübefehl (rechte Maustaste).
Symbole im BatchCC
Nach dem Aufheben der Freigabe erhält ein zum Test freigegebenes Rezept den Status "in
Bearbeitung", bzw. ein zur Produktion freigegebenes Rezept den Status "Freigabe aufgehoben".
Symbol Bedeutung
In Bearbeitung
Freigabe aufgehoben
Prinzip
Es ist nicht möglich ein Rezept, das zur Produktion freigegeben ist, über den Befehl "Freigabe
aufheben" direkt in den Zustand "Freigabe zum Test" zu überführen.
Nach einer manuellen Rezeptanpassung im Rezepteditor, hervorgerufen durch z. B
eine Anlagenaktualisierung mit Plausibilitätsfehler, kann ein ehemals zur Produktion
freigegebenes Grundrezept über den "Bearbeitungszustand" in den Zustand "Freigabe zum
Test" überführt werden.
Weitere Information
Freigabe von Rezepten zur Produktion (Seite 1079)
Status der Rezepte und Zustandsübergänge (Seite 357)
Öffnen von Rezepten (Seite 1074)
Der Befehl "Aufheben der Sperre" ist nur für Benutzer, die einer Rolle mit Superuser-Status
angehören ausführbar. Das bedeutet, es gibt kein spezielles Recht, das einem beliebigen
Anwender zugeordnet werden kann.
Hinweis
Der Befehl dient dazu, in Notfallsituationen die Bedienung eines BATCH-Objekts zu ermöglichen.
Verwenden Sie den Befehl "Aufheben der Sperre" nur dann, wenn die Applikation, z. B. das
BatchCC, die das Objekt sperrt nicht zugänglich ist und Sie die Bearbeitung dort nicht regulär
beenden können.
Vorgehen
1. Selektieren Sie die Charge, die Sie löschen wollen.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Löschen oder den Kontextmenübefehl (rechte
Maustaste).
Hinweis
Die von Ihnen selektierte Charge wird nach Rückfrage gelöscht. Diese Funktion ist nicht
reversibel. Bei Mehrfachselektion erfolgt für jede selektierte Charge eine Sicherheitsabfrage.
Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Löschen oder den Kontextmenübefehl (rechte
Maustaste).
Hinweis
Die von Ihnen selektierte Formula-Kategorie wird nach Rückfrage gelöscht. Diese Funktion ist
nicht reversibel. Bei Mehrfachselektion erfolgt für jede selektierte Formula-Kategorie eine
Sicherheitsabfrage. Formula-Kategorien können nur gelöscht werden, wenn hierzu keine
Formulas existieren.
Hinweis
Die von Ihnen selektierte Formula wird nach Rückfrage gelöscht. Diese Funktion ist nicht
reversibel.
Hinweis
Die selektierte Qualität wird nach der Sicherheitsabfrage sofort gelöscht. Der Löschvorgang
kann nicht rückgängig gemacht werden.
Vorgehen
1. Selektieren Sie das Rezept, das Sie löschen möchten.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Löschen oder den Kontextmenübefehl (rechte
Maustaste).
Hinweis:
Das von Ihnen selektierte Rezept wird nach Rückfrage gelöscht. Diese Funktion ist nicht
reversibel. Bei Mehrfachselektion erfolgt für jedes selektierte Rezept eine Sicherheitsabfrage.
Hinweis
Informationen zum Löschen
Stoffe, die in Bibliotheken, Formulas oder Grundrezepten verwendet werden, können nicht
gelöscht werden. Sie können die Suchfunktion verwenden, um die Verwendungsstelle zu
lokalisieren. Heben Sie dann die Verwendung auf und speichern Sie das Objekt. Erst dann kann
der Soff gelöscht werden.
Weitere Information
Dialog "Suchen" (Seite 946)
Hinweis
Strukturtiefe von Ordner im BatchCC
Mit zunehmender Ordner-Strukturtiefe erhöht sich die Zeit, z. B. bis zur Anzeige von der
Detailansicht. Wir empfehlen Ihnen eine Strukturtiefe von 5 Ordnern nicht zu überschreiten.
Weitere Information
Rezeptobjekte vergleichen (Seite 366)
Weitere Information
Rezeptobjekte vergleichen (Seite 366)
Funktion
Dynamische Auswahl zum Anlegen eines neuen Objektes (z.B. Rezept). Durch Klicken auf dieses
Icon erhalten Sie das Auswahlmenü der möglichen Objekte.
Übersicht
Mit diesem Befehl können Sie eine Charge vor dem geplanten Ende beenden.
Der Befehl wird erst ausgeführt, wenn Sie die Sicherheitsabfrage bestätigen.
Im Rahmen der Sicherheitsabfrage haben Sie verschiedene Möglichkeiten eine Charge über
folgende Schaltflächen abzubrechen:
• "Charge abbrechen"
• "Charge abbrechen (außer Konti.)"
Hinweis! Schritte in kontinuierlichem Betrieb werden nicht abgebrochen!
Die Charge wird in den Status „Abgebrochen" überführt.
Beim Abbrechen der Chargen werden sämtliche von der Charge belegte Teilanlagen wieder
frei gegeben.
Sie können eine abgebrochene Charge nicht fortsetzen.
Hinweis
Wenn eine Charge keine Rezeptschritte im kontinuierlichen Betrieb enthält, kommt nur die
standardmäßige Sicherheitsabfrage.
Wie sich die Technischen Funktionen am Chargenende verhalten, wird durch die
Projekteinstellung für den erweiterten kontinuierlichen Betrieb festgelegt.
• Wenn Sie für den erweiterten kontinuierlichen Betrieb „Ja" gewählt haben, laufen diese
technischen Funktionen nach dem Chargenende weiter.
Diese technischen Funktionen können wieder von anderen Chargen belegt werden.
• Wenn Sie für den erweiterten kontinuierlichen Betrieb „Nein" gewählt haben, wird diese
Schaltfläche an der Charge nicht angeboten.
An ROP und RUP gilt wie oben beschrieben, dass alle Rezeptschritte sowie deren tech.
Funktionen gestoppt werden, außer tech. Funktionen von Rezeptschritten die im
kontinuierlichen Betrieb laufen.
Hinweis
Rezeptschritte, die im kontinuierlichen Betrieb projektiert wurden, aber noch nicht den Zustand
"Bereit zum Beenden" erreicht haben, werden ebenfalls abgebrochen.
Weitere Information
• Chargen > Einstellungen (Seite 830)
• Erweiterter kontinuierlicher Betrieb von Technischen Funktionen (Seite 448)
• Manueller Sprung (Seite 466)
• Bedienbefehle zur Chargensteuerung (Seite 459)
• Schritt abbrechen (Seite 1145)
• Wird der Befehl "Abbrechen (Notfall)" ausgeführt wenn die Verbindung zum AS existiert, so
ist dieser Befehl gleichzusetzen mit dem normalen "Abbruch". D. h., die Charge ist erst dann
wirklich im Zustand "abgebrochen", wenn auch die Zustände der Bausteine des AS
entsprechend zurückgemeldet wurden.
Aus diesem Grund kann durch die Ausführung dieses Kommandos kein Verhalten garantiert
werden, das (bei einer bestehenden AS-Verbindung) den Abbruch schneller durchführt.
• Wird der Befehl "Abbrechen (Notfall)" ausgeführt, wenn die Verbindung zum AS nicht
existiert, so wird der Status der Charge und der aktiven Elemente ohne Rücksicht auf die
Zustände der Bausteine abgebrochen. Es liegt im Verantwortungsbereich des Benutzers, die
Bausteine in dem AS per Hand in einen unkritischen Zustand zu bringen. Auch wenn die
Verbindung zum AS wieder hergestellt wurde, werden diese Bausteine von SIMATIC BATCH
erst wieder verwendet, wenn sie zurückgesetzt wurden.
• Zur Sicherheit erscheint eine Abfrage, ob wirklich abgebrochen werden soll, mit dem
Hinweis, dass keine AS-Verbindung existiert und dass dort evtl. die Schnittstellenbausteine
der belegten Teilanlagen manuell frei gegeben werden müssen.
• Der Befehl Abbrechen (Notfall) wird nicht von SIMATIC BATCH API angeboten.
• Das BatchCC hat keine Information darüber, ob die Verbindung zwischen BATCH Client und
AS existiert oder nicht. Deshalb ist dieser Befehl immer anwählbar - auch bei einer intakten
Verbindung vom BATCH Client zum AS.
Hinweis
Als zusätzliche Sicherheit werden Chargen erst bei dreimaliger Verwendung des Befehls
"Abbrechen (Notfall)" wirklich abgebrochen.
Der erste Befehl versucht zunächst das nomale "Abbrechen", der zweite Befehl versucht die
Rezeptfunktionen und Teilanlagen frei zu geben, der dritte Befehl setzt dann in jedem Fall die
Charge in den Zustand "abgebrochen", auch wenn dabei noch Rezeptfunktionen aktiv und/
oder belegt sind.
Hinweis
Sie können eine Charge nicht starten, wenn diese mit einer anderen verkettet ist und diese
Vorgängercharge noch nicht gestartet bzw. beendet (je nach Verkettungsmodus) wurde!
Übersicht
Mit diesem Befehl können Sie eine Charge vor dem geplanten Ende beenden.
Der Befehl wird erst ausgeführt, wenn Sie die Sicherheitsabfrage bestätigen.
Im Rahmen der Sicherheitsabfrage haben Sie verschiedene Möglichkeiten eine Charge über
folgende Schaltflächen zu stoppen:
• "Charge stoppen"
• "Charge stoppen (außer Konti.)"
Hinweis! Schritte in kontinuierlichem Betrieb werden nicht gestoppt!
Die Charge wird in den Status „Gestoppt" überführt.
Beim Stoppen der Chargen werden sämtliche von der Charge belegte Teilanlagen wieder frei
gegeben.
Sie können eine gestoppte Charge nicht fortsetzen.
Hinweis
Wenn eine Charge keine Rezeptschritte im kontinuierlichen Betrieb enthält, kommt nur die
standardmäßige Sicherheitsabfrage.
Hinweis
Rezeptschritte, die im kontinuierlichen Betrieb projektiert wurden, aber noch nicht den Zustand
"Bereit zum Beenden" erreicht haben, werden ebenfalls gestoppt.
Weitere Information
• Chargen > Einstellungen (Seite 830)
• Erweiterter kontinuierlicher Betrieb von Technischen Funktionen (Seite 448)
• Manueller Sprung (Seite 466)
• Bedienbefehle zur Chargensteuerung (Seite 459)
• Schritt stoppen (Seite 1145)
Siehe auch
Leistungsumfang und Merkmale/Features (Seite 506)
Siehe auch
Leistungsumfang und Merkmale/Features (Seite 506)
Siehe auch
Leistungsumfang und Merkmale/Features (Seite 506)
Siehe auch
Leistungsumfang und Merkmale/Features (Seite 506)
Hinweis
Je nach Status werden Chargen beispielesweise aus der Planungs- in die Statusliste oder von der
Status- in die Ergebnisliste übertragen. Solche Chargen bleiben aber in der aktuell geöffneten
Liste erstmal vorhanden. Erst bei erneutem Öffnen tauchen diese Chargen nicht mehr in der
entsprechenden Liste auf.
Chargensteuerung
Markieren Sie eine Charge und klicken die rechte Maustaste stehen Ihnen im Kontextmenü
entsprechende Steuerbefehle zur Verfügung.
Filtermechanismus
In jeder Tabellenspalte ist eine Filterzelle angeordnet. In diesen Filterzellen können Sie ein
Filterkriterium eingeben, um nur spezielle Chargen anzuzeigen. Als Platzhalter können Sie die
Zeichen "*" und "?" einsetzen. Das Fragezeichen ist ein Platzhalter für ein beliebiges Zeichen und
das Malzeichen für eine beliebige Zeichenfolge. Beispiel: ?a*. Zeigt z. B. alle Aufträge mit einem
Namen, der als 2. Zeichen ein a enthält an. Groß- und Kleinschreibung wird nicht beachtet.
Weitere Information
Status der Chargen (Seite 414)
Hinweis
Je nach Status werden Chargen beispielesweise aus der Planungs- in die Statusliste oder von der
Status- in die Ergebnisliste übertragen. Solche Chargen bleiben aber in der aktuell geöffneten
Liste erstmal vorhanden. Erst bei erneutem Öffnen tauchen diese Chargen nicht mehr in der
entsprechenden Liste auf.
Chargensteuerung
Markieren Sie eine Charge und klicken die rechte Maustaste stehen Ihnen im Kontextmenü
entsprechende Steuerbefehle zur Verfügung.
Filtermechanismus
In jeder Tabellenspalte ist eine Filterzelle angeordnet. In diesen Filterzellen können Sie ein
Filterkriterium eingeben, um nur spezielle Chargen anzuzeigen. Als Platzhalter können Sie die
Zeichen "*" und "?" einsetzen. Das Fragezeichen ist ein Platzhalter für ein beliebiges Zeichen und
das Malzeichen für eine beliebige Zeichenfolge. Beispiel: ?a*. Zeigt z. B. alle Aufträge mit einem
Namen, der als 2. Zeichen ein a enthält an. Groß- und Kleinschreibung wird nicht beachtet.
Weitere Information
Status der Chargen (Seite 414)
Hinweis
Je nach Status werden Chargen beispielesweise aus der Planungs- in die Statusliste oder von der
Status- in die Ergebnisliste übertragen. Solche Chargen bleiben aber in der aktuell geöffneten
Liste erstmal vorhanden. Erst bei erneutem Öffnen tauchen diese Chargen nicht mehr in der
entsprechenden Liste auf.
Chargensteuerung
Markieren Sie eine Charge und klicken die rechte Maustaste stehen Ihnen im Kontextmenü
entsprechende Steuerbefehle zur Verfügung.
Filtermechanismus
In jeder Tabellenspalte ist eine Filterzelle angeordnet. In diesen Filterzellen können Sie ein
Filterkriterium eingeben, um nur spezielle Chargen anzuzeigen. Als Platzhalter können Sie die
Zeichen "*" und "?" einsetzen. Das Fragezeichen ist ein Platzhalter für ein beliebiges Zeichen und
das Malzeichen für eine beliebige Zeichenfolge. Beispiel: ?a*. Zeigt z. B. alle Aufträge mit einem
Namen, der als 2. Zeichen ein a enthält an. Groß- und Kleinschreibung wird nicht beachtet.
Weitere Information
Status der Chargen (Seite 414)
Hinweis
Es ist möglich Chargen so zu verketten, dass zwei Chargen zueinander jeweils ihr Nachfolger und
Vorgänger zugleich sind. Das führt dazu, dass beide Chargen nie gestartet werden. Achten Sie
bei der Projektierung darauf, dass es beim Löschen von verketteten Chargen nicht zu
Kreisabläufen oder Unterbrechungen kommen kann.
Weitere Information
Chargen disponieren; Chargen verketten (Seite 401)
Hinweis
Nach dem Anmelden über einen ChipcardReader muss das Abmelden auch über den
ChipcardReader erfolgen und darf nicht über den Menübefehl "Extras > Abmelden" im BatchCC
oder Rezepteditor durchgeführt werden.
Voraussetzungen für das Ausführen bzw. die Freischaltung des Befehls im BatchCC:
• Installation von SIMATIC Logon.
• Der im BatchCC angemeldete Benutzer ist Mitglied der Windows Benutzergruppe
"Logon_Administrator", oder er ist Mitglied der Windows Gruppe "SIMATIC BATCH" und der
Rolle "Superuser" zugeordnet.
Hinweis
Wenn Sie in der Windows-Gruppe "Logon_Administrator" einen neuen Windows Benutzer
hinzufügen, dann wird der Befehl "Rollenverwaltung" im Menü "Extras" im BatchCC erst nach
Neuanmeldung über das Menü Extras > Abmelden für die Verwendung frei geschaltet.
Wenn Sie kein SIMATIC Logon verwenden, dann wird der Benutzer, der unter Windows
angemeldet ist auch als Benutzer für die Anmeldung im BatchCC verwendet bzw. zugelassen.
Dieser Benutzer besitzt dann alle Rechte, die eines Benutzers der Rolle Superuser, in SIMATIC
BATCH. Folgende Funktionen im Menü "Extras" im BatchCC können Sie nicht verwenden:
• Abmelden
• Rechteverwaltung
• Rollenverwaltung
Weitere Information
Sicherheitsaspekte (Seite 89)
Vorgabe von Start-IDs für Chargen-, Rezepte/Bibl.-, Formula-, Kategorie- und Stoff-Objekte
Damit für Chargen-, Rezepte/Bibl.-, Formula-, Kategorie- und Stoff-Objekte nach einem Restore
keine gelöschten IDs systemintern wiederverwendet werden, besteht ab der Version SB V7.1
SP2 die Möglichkeit die zuletzt vergebene ID für diese Objekte im Dialog "Restore" vom System
ermitteln zu lassen und vor einzustellen. Diese Aktion wird durch die Funktion "IDs auslesen" im
Dialog "Restore" ausgeführt. Neu erzeugte Objekte nach einem Restore beginnen dann bei der
nächsten ID. Wird diese Funktion nicht aktiviert (Standardeinstellung) ist bei der Start ID = 1
eingetragen und es bleibt beim bisherigen Verhalten, d. h. neu angelegte Objekte beginnt mit
der Ersten freien ID.
Hinweis
Um diese Funktion zu nutzen, muss die Backup-Datei mit einer Software-Version ab SIMATIC
BATCH V7.1 SP2 erstellt worden sein.
Voraussetzungen
• Die BATCH Datenbank ist noch leer, bzw. noch nicht vorhanden. Nur in diesem Fall ist die
Restore-Funktion im BATCH Control Center anwählbar bzw. ausführbar.
• Es werden nur Backupdateien aus der aktuellen oder einer älteren SIMATIC BATCH Version
unterstützt.
Vorgehen
Für die Ausführung der Funktion "Restore" fürhren Sie folgende Schritte durch:
1. Starten Sie BatchCC.
Ergebnis: Im BatchCC ist das Bearbeitungsfenster noch leer.
2. Wählen Sie den Menübefehl Extras > Restore. Wählen Sie hier die gewünschte Backupdatei
(*.sbb) aus.
3. Entscheiden Sie, ob auch das Logbuch (Datenbankprotokoll) wieder hergestellt werden soll.
Aktivieren bzw. Deaktivieren Sie das Optionskästchen.
4. In den Eingabefeldern können Sie für Objekte wie Chargen, Rezepte/Bibliotheken, Formulas,
Kategorien und Stoffe jeweils eine Start-ID vorgeben. Um zu wissen, mit welcher
Zählernummer Sie starten, klicken Sie auf die Schaltfläche "IDs auslesen". Anschließend
werden die im Backup enthaltenen letzten IDs angezeigt. Wählen Sie dann mindestens eine
höhere Start-ID Nummer.
5. Geben Sie dann in den Feldern für Chargen, Rezepte/Bibliotheken, Formulas, Kategorien und
Stoffe, in dem jeweils danebenstehenden Eingabefeld unter "Start-ID", die ID für z. B. Ihre
erste neue Charge vor, oder belassen Sie die Voreinstellung bei Start-ID = 1.
6. Drücken Sie die Schaltfläche "Öffnen".
Ergebnis
Im BatchCC werden die Daten wieder hergestellt. Die aktuelle Datenbank zu SIMATIC BATCH ist
mit den Daten der Backup-Datei neu angelegt.
Hinweis
Sie benötigen für einen Restore von BATCH Backupdaten kein Benutzerrecht. Vor einem Restore
sollten Sie den Rollen in der SIMATIC Logon Rollenverwaltung keine Benutzer oder Gruppen
zuweisen, da diese sonst von den in der Restoredatei gespeicherten Zuweisungen
überschrieben werden. Es ist dann erforderlich, die in SIMATIC Logon bereits durchgeführte
Zuordnung, nochmals durchzuführen.
Hinweis
Prüfen Sie nach einem Restore die Verbindungsangaben für den Reporting Services im Dialog
Projekteinstellungen unter Protokollierung > Protokoll und passen Sie die Einstellungen an.
Hinweis
Nach einem "Restore" behalten alle OS-Meldungen den Zustand, den die OS-Meldungen vor
dem "Backup" hatten.
Die für die Zustandsänderungen benötigten Informationen stehen nicht mehr zur Verfügung.
Weitere Information
Dialogfeld "Backup/Restore" (Seite 895)
Wie setze ich einen SIMATIC BATCH Server in den Urzustand zurück? (Seite 755)
Weitere Information
Logbuch (Seite 303)
Mit diesem Befehl erscheint das Fenster des Batch Control Centers immer im Vordergrund,
unabhängig davon, ob andere Software-Applikationen am PC geöffnet sind bzw. geöffnet
werden.
Welche Funktion zu dem einzelnen Symbol hinterlegt ist, können Sie feststellen, indem Sie
den Mauszeiger auf ein Symbol positionieren (nicht klicken). Es erscheint dann ein kleines
Feld mit der Bezeichnung.
Hinweis
Die Symbole können Sie nur mit einer Maus bzw. Trackball aktivieren.
Hinweis
Die Symbole können Sie nur mit einer Maus bzw. Trackball aktivieren.
Weitere Information
Verweisfenster (Seite 302)
Weitere Information
Übersicht für Steuerrezepte (Seite 413)
Weitere Information
Ausgabefenster für Meldungen (Seite 299)
Weitere Information
Erweiterte Chargeninformationen (Seite 300)
Weitere Information
Bearbeitungsfenster mit den BATCH Objekten (Seite 305)
Einleitung
Im Feld "Importdatei" wird der Name der zuvor ausgewählten Importdatei angezeigt. In der
darunter aufgeführten Liste werden die enthaltenen Objekte des zuvor ausgewählten Typs
(Grundrezepte, Bibliotheken, Formula-Kategorien) angezeigt.
Hinweis
Haben Sie die falsche Importdatei ausgewählt, können Sie über die Schaltfläche Durchsuchen
"..." oder durch Eingabe des Dateinamens die richtige Importdatei für den gewählten Typ
auswählen.
Haben Sie versehentlich bei der Importdatei den falschen Typ ausgewählt, müssen Sie den
Import-Assistenten abbrechen und den Import über das Menü Extras > Importieren ... erneut
starten.
Nach Auswahl der Importdatei werden alle enthaltenen Batch-Objekte angezeigt. Sie können
jetzt die angezeigten Objekte, welche importiert werden sollen, auswählen.
Hinweis
Eine Mehrfachselektion ist möglich. Werden mehrere Zeilen markiert, können Sie die
Checkboxen mittels der Leertaste zwischen auswählen und nicht auswählen umschalten.
Alternativ können Sie das Kontextmenü dazu verwenden.
Voraussetzung: Die angegebene oder ausgewählte Datei wurde aus dem BATCH Control
Center heraus über den Menübefehl Extras > Export exportiert. Es werden nur
Exportdateien aus der aktuellen oder einer älteren SIMATIC BATCH Version unterstützt.
Ergebnis: Vor Abschluss des Dialogfeldes werden die Eintragungen auf Diskrepanzen
überprüft. Beispielsweise, gibt es in der aktuell geöffneten Batch-Anlage schon ein
gespeichertes Rezept mit dem gleichen Namen? Wenn dem so ist, dann wird dies durch
ein rotes Ausrufezeichen in der Rezeptzeile angezeigt und der Dialog kann nicht über die
Schaltfläche "Weiter" verlassen werden. Geben Sie in diesem Fall einen neuen Rezeptnamen
an oder schließen Sie das Rezept durch Entfernen des Häkchens vom Importvorgang aus und
drücken Sie erneut "Weiter".
Rezept/Bibliothek/Formula-Kategorie
In dieser Spalte stehen die zu importierenden Objekte, z. B. Grundrezepte. Das Optionskästchen
gibt an, ob das Element importiert werden soll oder nicht.
Statusanzeigen:
Symbol Bedeutung
Es besteht ein Konflikt, der behoben werden muss.
Daten werden unter neuem Namen importiert.
Daten werden durch Daten aus der Zielanlage ersetzt.
Daten werden unverändert importiert.
Daten wurden für den Import abgewählt.
Neuer Name
Hier kann ein neuer Name für das zu importierende Objekt angegeben werden. Nach dem
Import, erscheint dann nur noch dieser Name. Wenn der Name in der Zielanlage bereits
verwendet wird und das in der Zielanlage vorhandene Objekt nicht verwendet werden soll, dann
muss an dieser Stelle eine Umbenennung stattfinden. Der Importprozess kann sonst nicht weiter
durchgeführt werden.
Markieren Sie das zu importierende Element und klicken Sie im Kontextmenü auf
"Umbenennen", um so den Namen zu verändern. Anschließend wird ein Dialogfeld zum
Ändern der notwendigen Daten geöffnet.
Hinweis
Hier werden Informationen zum Status des Objekts angegeben.
Weiter
Wechselt zur nächsten Seite. Wenn die Daten auf der aktuellen Seite nicht fertig bearbeitet sind,
wird eine Fehlermeldung ausgegeben und in der Liste das problembehaftete Element markiert.
Einleitung
In diesem Dialogfeld treffen Sie die Zuordnung zwischen den Rezeptelementen: Bibliotheken,
Formula-Kategorien, Stoffe oder Rollen.
• Auf der linken Seite sind die Anlagendaten der Importdatei aufgelistet.
• Auf der rechten Seite sind die Anlagendaten der geöffneten Batch-Anlage (Zielanlage)
aufgelistet.
Der Importstatus der einzelnen Elemente ist wie folgt angezeigt:
• Kästchen mit Häkchen bedeuten, dass das Element importiert werden soll.
• Leere Kästchen bedeuten, dass das Element nicht importiert werden soll. Wenn Sie ein
Element nicht importieren wird das/die importierte Rezept, Bibliothek/Formula-Kategorie
nicht plausibel sein.
Zuordnungen herstellen:
• Der Import-Assistent prüft ob einzelne Elemente in der Zielanlage bereits vorhanden sind.
Wenn ja schlägt der Import-Assistent vor, diese Elemente statt der Originalelemente zu
verwenden, indem er automatisch eine Zuordnung herstellt.
• Wenn Sie eine Zuordnung ändern/herstellen möchten, markieren Sie die Zeile mit dem
Element, für das Sie eine Zuordnung herstellen möchten und doppelklicken Sie rechts - im
Fenster mit den aufgelisteten vorhandenen, noch zuordenbaren Elementen – auf das
zugehörige Element. Alternativ können Sie statt Doppelklick auch den Linkspfeil betätigen.
• Wenn Sie eine Zuordnung nicht verwenden wollen, können Sie diese entweder per
Kontextmenü oder mit dem Rechtspfeil entfernen.
Ergebnis: Es wird geprüft, ob wirklich alle mit einem Häkchen versehenen Elemente
eindeutig sind. Wenn nicht, importieren Sie diese unter neuem Namen/Version/Code oder
tauschen Sie das betreffende Element durch das in der Zielanlage vorhandene Element aus,
sofern dieses passt.
Bibliotheken/Formula-Kategorien/Stoffe/Rollen
In dieser Spalte stehen die zu importierenden Objekte (z.B. Bibliotheken). Die Checkbox gibt an,
ob Sie das Element importieren möchten. Wenn Sie ein Element nicht importieren wird das/die
importierte Rezept, Bibliothek/Formula-Kategorie nicht plausibel sein.
Statusanzeigen:
Symbol Bedeutung
Es besteht ein Konflikt, der behoben werden muss.
Daten werden unter neuem Namen importiert.
Daten werden durch Daten aus der Zielanlage ersetzt.
Daten werden unverändert importiert.
Daten wurden für den Import abgewählt.
Neuer Name
Wenn vorhanden, kann hier ein neuer Name für das zu importierende Objekt angegeben
werden. Nach dem Import, erscheint dann nur noch dieser Name. Wenn der Name in der
Zielanlage bereits verwendet wird und das in der Zielanlage vorhandene Objekt nicht verwendet
werden soll (nicht zugeordnet), dann muss an dieser Stelle ein Umbenennung stattfinden. Der
Importprozess kann sonst nicht weiter durchgeführt werden.
Über Doppelklick auf der Zeile oder per Kontextmenü kann der Name verändert werden. Es
öffnet sich dann ein Dialogfeld zum Ändern der notwendigen Daten.
Zugeordnet
Hier wird das zugeordnete Element angezeigt.
Hinweis:
Hier werden Informationen zum Status des Objektes angegeben.
Austauschen durch
Hier werden die Objekte aufgelistet, die in der geöffneten Batch-Anlage vorhanden sind.
Zurück
Wechselt zur vorhergehenden Seite. Die bisher projektierten Daten (Zuordnungen) bleiben
erhalten.
Weiter
Wechselt zur nächsten Seite. Wenn die Daten auf der aktuellen Seite nicht fertig bearbeitet sind,
wird eine Fehlermeldung ausgegeben und in der Liste das problembehaftete Element markiert.
Einleitung
In diesem Dialog werden in der linken Spalte "Anlage aus Importdatei" die Anlagendaten der
Importdatei in Baumstruktur aufgelistet. In der Spalte "Aktuelle Anlage" sind die zugeordneten
Elemente der geöffneten Batch-Anlage aufgelistet. Links neben den Elementen in der
Baumstruktur ist jeweils ein Optionskästchen mit folgender Bedeutung:
• Weißer Hintergrund: Von der geöffneten Batch-Anlage konnte kein Element zugeordnet
werden.
• Häkchen auf weißem Hintergrund: Das Element und alle untergeordneten Elemente sind
entsprechend den zu importierenden Elementen zugeordnet.
Hinweis
Die Zuordnung wird über Namensgleichheit hergestellt.
• Häkchen auf grauem Hintergrund: Das Element konnte zugeordnet werden, aber
mindestens ein Unterelement hat keine Zuordnung.
In der Spalte "Aktuelle Anlage" sind die zugeordneten Listenelemente angegeben. In der
Spalte "Editiert" wird mit einem "x" ein von Ihnen geänderter Eintrag markiert. Im Fenster
"Verwendetes Element" wird das Element aus der Importdatei angezeigt, welches gerade
bearbeitet wird.
Hinweis
Kontrollieren Sie jede in der linken Liste getroffene Zuordnung und korrigieren Sie diese
gegebenenfalls.
Austauschen durch
Das Fenster "Verfügbare Elemente" gibt die nicht zugeordneten Elemente der geöffneten
Anlage, passend zu dem im linken Fenster ausgewählten Element an. Mit Doppelklick auf ein
Element in dieser Liste ordnen Sie dieses Element dem selektierten Element im Baum neu zu.
Alle Unterelemente werden hierdurch ebenfalls zugeordnet. Eine bestehende Zuordnung wird
hierdurch automatisch gelöscht.
Zurück
Wechselt zur vorhergehenden Seite. Die bisher projektierten Daten (Zuordnungen) bleiben
erhalten.
Weiter
Wechselt zur nächsten Seite. Wenn Daten auf aktueller Seite nicht fertig bearbeitet sind, wird
eine Fehlermeldung ausgegeben und in der linken Liste das problembehaftete Element
markiert.
Einleitung
Für Formula-Kategorien und Bibliotheken müssen noch weitere Zuordnungen getroffen
werden. Wenn z. B. eine Formula-Kategorie ersetzt wird, muss mitgeteilt werden, wie die
verschalteten Parameter ersetzt werden müssen.
In der Klappliste "getroffene Zuordnungen" sind die Bibliotheks- oder Formula-Kategorie-
Zuordnungen aufgelistet. Für jede dieser Zuordnungen muss definiert werden, wie die
zugehörigen Parameter verschaltet werden sollen. Sofern möglich, belegt der Import-
Assistent die möglichen Zuordnungen über Namensgleichheit vor.
Prüfen und korrigieren Sie diese gegebenenfalls. Wenn Sie eine Zuordnung nicht herstellen
können, entfernen Sie den Haken im Optionskästchen der entsprechenden Zeile. Das
Ergebnis wird dann ein(e) nicht plausible(s) Rezept/Bibliothek/Formula-Kategorie sein.
• Auf der linken Seite sind die Parameter des Elements aus der Importdatei aufgelistet.
• Auf der rechten Seite sind die Parameter, die zur aktuell markierten Zeile in der linken Liste
ausgetauscht werden können, aufgelistet.
Zuordnungen herstellen
• Der Import-Assistent prüft ob einzelne Elemente in der Zielanlage bereits vorhanden sind.
Wenn ja, schlägt der Import-Assistent vor diese Elemente zu verwenden, indem er
automatisch eine Zuordnung herstellt.
• Wenn Sie eine Zuordnung ändern/herstellen möchten, markieren Sie die Zeile mit dem
Element für das Sie eine Zuordnung herstellen möchten und doppelklicken Sie rechts - im
Fenster mit den aufgelisteten vorhandenen noch nicht zugewiesenen Elementen – auf das
zugehörige Element. Alternativ können Sie statt Doppelklick auch den Linkspfeil betätigen.
• Wenn Sie eine Zuordnung nicht verwenden wollen, können Sie diese entweder per
Kontextmenü oder mit dem Rechtspfeil entfernen.
Ergebnis
Es wird geprüft, ob wirklich alle mit einem Häkchen versehenen Elemente eine Zuordnung
haben. Wenn nicht, dann korrigieren Sie diese und drücken erneut die Schaltfläche "Weiter".
Parameter
In dieser Spalte stehen die zu importierende Objekte (z. B. Parameter). Das Optionskästchen gibt
an, ob Sie das Element importieren möchten. Wenn Sie einen Parameter nicht importieren, dann
wird das/die importierte Rezept/Bibliothek nicht plausibel sein.
Statusanzeigen
Symbol Bedeutung
Es besteht ein Konflikt, der behoben werden muss.
Daten werden unter neuem Namen importiert.
Daten werden durch Daten aus der Zielanlage ersetzt.
Daten werden unverändert importiert.
Daten wurden für den Import abgewählt.
Zugeordnet
Hier wird das zugeordnete Element angezeigt.
Hinweis
Hier werden Informationen zum Status des Objektes angegeben.
Verwendeter Parameter
Hier wird der Name des selektierten Objektes angezeigt.
Austauschen durch
Hier werden die Objekte aufgelistet, die in der geöffneten Batch-Anlage vorhanden und noch
nicht zugewiesenen sind. Es werden nur die Parameter angezeigt, die zum in der linken Liste
gewählten Parameter passen. Dies ist genau dann der Fall, wenn Datentyp und Einheit des
Originalparameters nach Ersetzung dieser (getroffen im Anlagen(PCell)-Abgleich) mit dem
Datentyp und der Einheit der verfügbaren Parameter übereinstimmen.
Zurück
Wechselt zur vorhergehenden Seite. Die bisher projektierten Daten (Zuordnungen) bleiben
erhalten.
Weiter
Wechselt zur nächsten Seite. Wenn die Daten auf der aktuellen Seite nicht fertig bearbeitet sind,
dann wird eine Fehlermeldung ausgegeben und in der Liste das problembehaftete Element
markiert.
Einleitung
In diesem Dialogfeld werden alle von Ihnen vorgenommenen Zuordnungen noch mal
aufgelistet. Bitte prüfen Sie die Auflistung und starten Sie dann den Importvorgang.
Hinweis
Kopieren Sie den bereits markierten Text über die Zwischenablage in ein Dokument der
Anwendung "Wordpad", um so die Zuordnungsinformationen zum Import formatiert zu
dokumentieren.
Zurück
Wechselt zur vorhergehenden Seite. Bisher projektierten Daten (Zuordnungen) können so
korrigiert werden.
Fertigstellen
Mit dieser Schaltfläche wird der Import angestoßen.
Einleitung
Beim BatchML-Import werden Plausibilitätsprüfungen vom System durchgeführt. Diese
Plausibilitätsprüfungen betreffen nur die BatchML-Datei und die darin enthaltenen Daten. Es
wird keine Plausibilitätsprüfung des Rezeptes wie im Rezepteditor oder im BatchCC
durchgeführt.
In diesem Dialogfeld werden Meldungen zum BatchML-Import der Meldeklasse Fehler,
Warnung und Information angezeigt.
Bereich "Importdatei"
Der Pfad und der Name der BatchML-Importdatei werden angezeigt.
Schaltfläche "Zurück"
Wechselt zur vorhergehenden Seite.
Schaltfläche "Weiter"
Wechselt zur nächsten Seite.
Gemeldete Fehler müssen Sie beseitigen, da sonst der Dialog nicht fortgesetzt werden kann.
Bei gemeldeten Warnungen und Informationen entscheiden Sie, ob Sie den Dialog fortsetzen.
Wir empfehlen in jedem Fall die Meldungen der Klasse „Warnung“ zu sichten, um über ggf.
erfolgte Änderungen oder Unvollständigkeiten des zu erstellenden Rezeptes informiert zu
sein.
Schaltfläche "Abbrechen"
Der Dialog wird geschlossen.
16.2.8 Steuerungsleiste
[Link] Vergrößern
Phase
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor und bei der Chargensteuerung die
Darstellung des Rezepts im jeweils aktiven Arbeitsfenster um eine Stufe vergrößern. Der Befehl
kann wiederholt werden, bis die maximal einstellbare Größe erreicht ist.
Weitere Information
Register "Zoom" (Einstellungen) (Seite 813)
[Link] Verkleinern
Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor und bei der Chargensteuerung die
Darstellung des Rezepts im jeweils aktiven Arbeitsfenster um eine Stufe verkleinern. Der Befehl
kann wiederholt werden, bis die minimal einstellbare Größe erreicht ist.
Weitere Information
Register "Zoom" (Einstellungen) (Seite 813)
Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor und bei der Chargensteuerung die
Darstellung des Rezepts im jeweils aktiven Arbeitsfenster auf eine mittlere Zoomstufe
(Normalgröße) einstellen. Diese Zoomstufe stellt bei noch lesbarer Schrift möglichst viel dar und
ist je nach Bildschirmauflösung Ihres PG/PC unterschiedlich.
Weitere Information
Register "Zoom" (Einstellungen) (Seite 813)
Funktion
Mit dieser Funktion passen Sie im BATCH Rezepteditor und bei der Chargensteuerung im
BatchCC die Darstellung des Rezepts im jeweils aktiven Arbeitsfenster der genutzten Fläche an.
Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor die Substruktur schließen und im
gleichen Fenster die übergeordnete Struktur anzeigen lassen.
Einleitung
In diesem Dialog filtern Sie in Archiven nach Chargen, die auf einem PH archiviert wurden. Sie
wählen einzelne Suchkriterien und bestimmen dadurch, welche Chargen zur Auswahl angezeigt
werden. Anschließend wählen Sie die gesuchte Charge aus und bringen Sie im Betrachter für
archivierte Chargen zur Ansicht.
Voraussetzungen
• Die betreffende Charge muss abgeschlossen und auf dem PH archiviert worden sein.
• Die betreffende Charge muss vom Archiv-Ablageort (ArchivDir) in die Datenbank übertragen
worden sein. Erst dann wird die betreffende Charge über den Suchdialog in einem Archiv auf
dem PH gefunden, angezeigt und zur Ansicht gebracht.
• Das WinCC-Projekt auf dem PH muss sich im Prozessbetrieb (Runtime) befinden.
Hinweis
Die Symbole können Sie nur mit einer Maus bzw. Trackball aktivieren.
Funktion
Mit dieser Funktion erstellen Sie im BATCH Rezepteditor ein neues Hierarchisches Rezept
(Seite 554). Es wird ein neues Rezeptfenster geöffnet. Durch Einfügen eines Schrittes wird die
erste Spalte entsprechend dem Teilrezept einer Teilanlage angelegt.
Funktion
Mit dieser Funktion erstellen Sie im BATCH Rezepteditor ein neues Flaches Rezept (Seite 552). Es
wird ein neues Rezeptfenster geöffnet, das eine Grundstruktur mit Start- und Endesymbol
enthält, in die Substrukturen eingefügt werden können.
Funktion
Mit dieser Funktion erstellen Sie im BATCH Rezepteditor eine neue Rezeptoperation als
Bibliotheksobjekt für die spätere Verwendung in einem Hierarchischen Rezept. Es wird ein neues
Rezeptfenster geöffnet, das eine Grundstruktur mit Start- und Endesymbol enthält.
Funktion
Mit dieser Funktion erstellen Sie im BATCH Rezepteditor eine neue Substruktur als
Bibliotheksobjekt für die spätere Verwendung in einem Flachen Rezept. Es wird ein neues
Rezeptfenster geöffnet, das eine Grundstruktur mit Start- und Endesymbol enthält.
Funktion
Mit dieser Funktion öffnen Sie ein im BATCH Rezepteditor bereits bestehendes Rezept. Es wird
ein Auswahlfenster geöffnet, in dem Sie in Baumstruktur mit den Stufen Anlage, Rezepte das zu
bearbeitende Rezept auswählen können.
Funktion
Mit dieser Funktion öffnen Sie im BATCH Rezepteditor eine bereits in der Bibliothek bestehende
Bibliotheksoperation. Es wird ein Auswahlfenster geöffnet, in dem Sie in Baumstruktur mit den
Stufen Anlage, Teilanlagenklasse, Rezepte das zu bearbeitende Rezept auswählen können.
Funktion
Mit dieser Funktion schließen Sie im BATCH Rezepteditor das Rezept oder die für die Bibliothek
erstellte Bibliotheksoperationen im aktiven Rezeptfenster.
Funktion
Mit dieser Funktion speichern Sie im BATCH Rezepteditor das Rezept oder ein
Bibliotheksoperation im aktiven Rezeptfenster.
Funktion
Mit dieser Funktion speichern Sie im BATCH Rezepteditor ein bestehendes Rezept oder ein
bestehendes Bibliothekselement, welches im aktiven Rezeptfenster dargestellt wird, unter
einem neuen Namen, bzw. unter einer neuen Version in der Datenbank.
Funktion
Mit dieser Funktion speichern Sie die Rezeptgrafik, die im aktiven Fenster im BATCH Rezepteditor
angezeigt wird, als Datei auf Ihrer Festplatte. Der vorgegebene Dateiname ist der des
geöffneten Grundrezepts. Der Speicherort ist unter ..\Documents and Settings\All
Users\Application Data\Siemens\Automation\Logfiles\Batch. Dateiname und Speicherort sind
frei wählbar. Die verschiedenen Bildformate sind vorgegeben.
Funktion
Mit dieser Funktion öffnen Sie im BATCH Rezepteditor ein Dialogfeld, in dem die Eigenschaften
des Rezepts im aktiven Rezeptfenster angezeigt und bearbeitet werden können.
Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor die Konsistenz und Vollständigkeit des
Rezepts im aktiven Rezeptfenster prüfen.
Weitere Information
Plausibilität Rezept prüfen (Seite 1070)
Funktion
Mit dieser Funktion geben Sie im BATCH Rezepteditor das Rezept im aktiven Rezeptfenster zum
Test frei.
Weitere Information
Freigabe Rezept zum Test (Seite 1078)
Unterschied Freigabe zum Test oder zur Produktion (Seite 1121)
Funktion
Mit dieser Funktion geben Sie im BATCH Rezepteditor das Rezept im aktiven Rezeptfenster zur
Produktion, d.h. zur Erzeugung von Chargen frei.
Weitere Information
Freigabe Rezept zur Produktion (Seite 1079)
Unterschied Freigabe zum Test oder zur Produktion (Seite 1121)
Funktion
Mit dieser Funktion heben Sie im BATCH Rezepteditor die Freigabe des Rezepts im aktiven
Rezeptfenster auf.
Weitere Information
Freigabe Rezept aufheben (Seite 1080)
Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor die Grafik des Rezeptes ausdrucken
[Link] Druckvorschau
Funktion
Mit dieser Funktion können Sie sich die Daten so anzeigen lassen, wie sie gedruckt werden.
Hinweis
In der Druckvorschau ist keine Bearbeitung möglich!
Funktion
Mit dieser Funktion können Sie sich im BATCH Rezepteditor die Grafik des Rezepts im aktiven
Rezeptfenster so anzeigen lassen, wie es gedruckt wird.
Hinweis
In der Grafik Druckvorschau ist keine Bearbeitung möglich!
Weitere Information
Drucken... (Menü Rezept) (Seite 1119)
Drucken Grafik (Menü Rezept) (Seite 1120)
Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor die Grafik des Rezepts im aktiven
Rezeptfenster drucken. Dazu wird das Dialogfeld "Drucken" geöffnet, in dem Sie den Drucker,
den Druckbereich und die Anzahl der Exemplare angeben können.
Bei Bedarf wird die Grafik auf mehrere Seiten aufgeteilt.
Weitere Information
Druckvorschau Grafik (Menü Rezept) (Seite 1120)
Funktion
Listet die zuletzt bearbeiteten Rezepte auf. Über diese Funktion können Sie Rezepte schnell im
BATCH Rezepteditor wieder öffnen.
Funktion
Listet die zuletzt bearbeiteten Bibliotheken auf. Über diese Funktion können Sie
Bibliothekselemente schnell im BATCH Rezepteditor wieder öffnen.
Funktion
Zum Speichern eines bestehenden Rezepts oder eines Bibliothekselements, z. B. als Vorlage,
können Sie den Namen und eine Versionsnummer neu eingeben.
Über die Schaltfläche "Neuer Ordner" können Sie zuvor einen neuen Ordner für das Objekt
anlegen. Diese Schaltfläche ist nur aktiv, wenn im Baum ein Element selektiert wurde,
welches das Erzeugen von Ordnern unterstützt.
Systemeigenschaft
Je nach dem, mit welchen Parametern, Name und Version, Sie die Funktion "Speichern unter"
verwenden, ergibt sich ein unterschiedliches Verhalten:
• Wenn ein bestehendes Objekt mit geändertem Namen gespeichert wird, dann wird das
Änderungslogbuch des neuen Objekts neu angelegt, bzw. ist leer.
• Wenn ein bestehendes Objekt mit gleichem Namen jedoch mit geänderter Version
gespeichert, dann bleibt das bestehende Änderungslogbuch mit seinen Einträgen erhalten.
Funktion
Mit dieser Funktion machen Sie die letzte Aktion rückgängig. Sie können diese Funktion
mehrfach ausführen und damit alle Änderungen seit dem Öffnen oder dem letzten Speichern
ungeschehen machen.
Weitere Information
Wiederherstellen (Menü Bearbeiten) (Seite 1122)
Funktion
Mit dieser Funktion stellen Sie die zuletzt rückgängig gemachte Aktion wieder her. Sie können
damit alle Rückgängig-Befehle wieder ungeschehen machen, wenn sie seither noch keine
Änderungen vorgenommen haben.
Weitere Information
Rückgängig (Menü Bearbeiten) (Seite 1121)
Funktion
Mit dieser Funktion werden im BATCH Rezepteditor die im Rezept selektierten Objekte
(Strukturelemente) gelöscht.
Weitere Information
Ausschneiden (Menü Bearbeiten) (Seite 1131)
Einfügen (Menü Bearbeiten) (Seite 1132)
Kopieren (Menü Bearbeiten) (Seite 1131)
Funktion
Mit dieser Funktion wird im BATCH Rezepteditor das nächste fehlerhafte Objekt
(Strukturelement) angezeigt und im Rezept selektiert. Sie können mit dieser Funktion so alle
Fehlerstellen, die in der Plausibilitätsprüfung erkannt wurden, durchlaufen.
Vorausgesetzt, vorher ist eine Plausibilitätsüberprüfung erfolgt.
Weitere Information
Gehe zu > Zum vorherigen Fehler (Menü Bearbeiten) (Seite 1123)
Plausibilität prüfen (Menü Rezept) (Seite 1118)
Funktion
Mit dieser Funktion wird im BATCH Rezepteditor das vorhergehende fehlerhafte Objekt
(Strukturelement) angezeigt und im Rezept selektiert. Sie können mit dieser Funktion so alle
Fehlerstellen, die in der Plausibilitätsprüfung erkannt wurden, durchlaufen.
Weitere Information
Gehe zu > Zum nächsten Fehler (Menü Bearbeiten) (Seite 1122)
Plausibilität prüfen (Menü Rezept) (Seite 1118)
Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor ein Dialogfeld für das im Rezept
selektierte Objekt (Rezeptkopf, Rezeptfunktion, Transition) öffnen, um Informationen über das
Objekt zu erhalten oder um das Objekt bearbeiten zu können.
Hinweis
Wenn Sie Hilfe zu dem entsprechenden Dialogfeld benötigen, klicken Sie auf die Schaltfläche
"Hilfe" oder drücken Sie die Taste F1, während Sie sich im Dialogfeld befinden.
Funktion
Mit dieser Funktion öffnen Sie im BATCH Rezepteditor und im BATCH Control Center ein neues
Fenster für die im Rezept selektierte Substruktur. In diesem Fenster wird der Inhalt der
Substruktur angezeigt. Das übergeordnete Fenster, z. B. ein Rezeptfenster bleibt dabei geöffnet.
Phase
Mit dieser Funktion öffnen Sie im BATCH Rezepteditor ein Dialogfeld, in dem Sie einen Text für
das im Rezept selektierte Objekt (Strukturelement) eingeben können.
Hinweis
Der Beschriftungstext ist neben den Objekten sichtbar, wenn Sie mit dem Menübefehl Ansicht
> Beschriftung anzeigen die Objektbeschriftung eingeschaltet haben.
Funktion
Mit dieser Funktion lösen Sie im BATCH Rezepteditor eine Substruktur (z. B. eine
Bibliotheksoperation) auf und betten sie in das Rezept ein. Klicken Sie zuvor auf das gewünschte
Objekt.
Substruktur auflösen bedeutet, dass die unterlagerte Rezeptstruktur anstelle der Substruktur
eingefügt wird.
Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor innerhalb eines flachen Rezeptes aus
einzelnen Rezeptelementen eine Substruktur bilden. Selektieren Sie zuvor das gewünschte
Objekt.
• Selektion durch Lasso
Ziehen Sie die Maus bei gedrückter linker Maustaste, um ein Lasso in Form eines Rahmens
aufzuspannen. Alle Elemente, die vollständig in diesem Rahmen liegen, werden nach dem
Loslassen der Maustaste selektiert.
• Selektionsergänzung
Drücken Sie beim Anklicken mit der Maus zusätzlich die Strg-Taste. Dann wird das angeklickte
Element selektiert, ohne bereits selektierte Elemente zu deselektieren.
Hinweis
Wird eine Zielverschaltung verborgen, wird automatisch der Parametername der
Zielverschaltung umbenannt.
Richten Sie in einem flachen Rezept eine Zielverschaltung zwischen Kopf- und
Funktionsparameter ein, bleibt der Parametername unverändert und damit eindeutig.
Verbergen Sie die Funktion innerhalb einer Substruktur, wird der Parametername der
Zielverschaltung mit dem Originalnamen der Variablen überschrieben.
Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor den Editiermodus auf Selektion
umstellen. Sie haben dann zwei Möglichkeiten, ein Objekt (Strukturelement) im Rezept zu
selektieren:
• Klicken Sie zur Selektion auf das gewünschte Objekt
• Selektieren Sie das gewünschte Objekt, indem Sie das Objekt mit dem Lasso markieren.
Weitere Information
Objekte auswählen (Seite 551)
Funktion
Mit dieser Funktion passt sich im BATCH Rezepteditor und bei der Chargensteuerung die
Darstellung des Rezepts im jeweils aktiven Arbeitsfensters automatisch der Fenstergröße an
(Häkchen), wenn Sie die Größe der genutzten Fläche ändern.
Funktion
Mit dieser Funktion passen Sie im BATCH Rezepteditor und bei der Chargensteuerung den
Zoomfaktor der Anzeige im aktiven Arbeitsfenster dem zu markierenden Ausschnitt an.
Funktion
Mit dieser Funktion schalten Sie die Funktionsleiste ein (Häkchen) oder aus.
Die Funktionsleiste Standard befindet sich unterhalb der Menüleiste. Sie enthält eine Reihe
von Symbolen mit häufig benötigten Funktionen der Menüleiste. In der Statuszeile werden
ausführliche Informationen dazu angezeigt. Das Anklicken des Symbols löst die Funktion
aus. Nicht anwählbare Symbole sind grau dargestellt. Wenn kein Objekt im Rezepteditor
geöffnet ist, dann werden nur die Funktionssymbole in der Funktionsleiste angezeigt, die
verwendebar sind.
Welche Funktion zu dem einzelnen Symbol hinterlegt ist, können Sie feststellen, indem Sie
den Mauszeiger auf ein Symbol positionieren (nicht klicken). Es erscheint dann ein kleines
Feld mit der Bezeichnung.
Hinweis
Die Symbole können Sie nur mit einer Maus bzw. Trackball aktivieren.
Funktion
Mit dieser Funktion schalten Sie im BATCH Rezepteditor und bei der Chargensteuerung die
Funktionsleiste für das Einfügen von Strukturelementen in Rezepte ein (Häkchen) bzw. aus.
Funktion
Mit dieser Funktion schalten Sie die Statuszeile ein (Häkchen) oder aus. Die Statusleiste wird am
unteren Fensterrahmen horizontal eingeblendet. Folgende Informationen können enthalten
sein:
• Zeit
• Angemeldeter Benutzer
• Server-Status
• Hinweistext zu Befehlen aus den Symbolleisten
Weitere Information
Aufbau des Hauptfensters
Funktion
Mit diesem Befehl erscheint der Rezepteditor immer im Vordergrund, unabhängig davon, ob
andere Software-Applikationen am PC geöffnet sind bzw. geöffnet werden.
Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor nach einer Plausibilitätsprüfung die
Fehler aller Objekte (Strukturelemente) in der Rezeptstruktur anzeigen lassen.
Weitere Information
Plausibilitätsprüfung (Seite 1070)
Fehler anzeigen (Seite 1127)
Fehleranzeige Löschen (Seite 1127)
Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor nach einer Plausibilitätsprüfung die
Fehler des markierten Objekts (Strukturelements) in der Rezeptstruktur anzeigen lassen.
Weitere Information
Plausibilitätsprüfung (Seite 1070)
Alle Fehler anzeigen (Seite 1127)
Fehleranzeige Löschen (Seite 1127)
Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor nach einer Plausibilitätsprüfung die
farbige Markierung fehlerhafter Objekte (Strukturelemente) in der Rezeptstruktur entfernen.
Weitere Information
Plausibilitätsprüfung (Seite 1070)
Fehler anzeigen (Seite 1127)
Alle Fehler anzeigen (Seite 1127)
Funktion
Öffnet eine weitere Ansicht für das aktuelle Fenster.
Bei Bedarf wird auch eine Fortschrittsanzeige für etwas länger andauernde Vorgänge
angezeigt.
16.4.3 Druckvorschau
Sie befinden sich im Fenster der Druckvorschau. In der Druckvorschau werden, abhängig vom
ausgewählten Objekt (Charge, Grundrezept, Formula, Bibliothek) im BatchCC oder im
Rezepteditor, die entsprechenden Druckdaten in Form von druckfähigen Seiten aufbereitet. In
der Steuerungsleiste am oberen Fensterrand des Vorschaufensters stehen Ihnen Funktionen zur
Darstellung, zum Drucken und zur Weiterverarbeitung der Dokumente zur Verfügung.
Hinweis
Pro BatchCC Instanz darf das Druckvorschaufenster maximal zwei Mal gleichzeitig geöffnet sein.
Steuerungsleiste
Die Steuerungsleiste bietet Ihnen folgende Funktionen an:
16.4.4 Beenden
Mit dieser Funktion schließen Sie alle geöffneten Fenster und beenden die Applikation.
Funktion
Mit dieser Funktion werden im BATCH Rezepteditor im Rezept selektierte Objekte
(Strukturelemente) gelöscht und in der Zwischenablage abgelegt. Die Objekte können somit an
anderer Stelle wieder eingefügt werden. Sie bleiben solange in der Zwischenablage erhalten, bis
erneut Objekte ausgeschnitten oder kopiert werden.
Hinweis
Ausschneiden können Sie, wenn Sie nur ein Objekt selektiert haben, oder die selektierten
Objekte neben- oder übereinander liegen.
Weitere Information
Einfügen (Menü Bearbeiten) (Seite 1132)
Kopieren (Menü Bearbeiten) (Seite 1131)
Löschen (Menü Bearbeiten) (Seite 1122)
Rückgängig (Menü Bearbeiten) (Seite 1121)
Funktion
Mit dieser Funktion werden im BATCH Rezepteditor die im Rezept selektierten Objekte
(Strukturelemente) in der Zwischenablage abgelegt. Die Objekte können somit an anderer Stelle
wieder eingefügt werden. Sie bleiben solange in der Zwischenablage erhalten, bis erneut
Objekte ausgeschnitten oder kopiert werden.
Hinweis
Kopieren können Sie, wenn Sie nur ein Objekt selektiert haben, oder die selektierten Objekte
neben- oder übereinander liegen.
Hinweis
Beim Kopieren von Transitionen in eine andere Rezeptoperation (ROP) werden Verweise in
dieser ROP auf nicht existierende Parameter aufgelöst und müssen neu parametriert werden.
Weitere Information
Ausschneiden (Menü Bearbeiten) (Seite 1131)
Einfügen (Menü Bearbeiten) (Seite 1132)
Löschen (Menü Bearbeiten) (Seite 1122)
Funktion
Mit dieser Funktion wird im BATCH Rezepteditor der Inhalt der Zwischenablage an der
Cursorposition im Rezept eingefügt, wenn sich darin Objekte (Strukturelemente) befinden.
Hinweis
Achten Sie bitte darauf, dass Sie nach dem Ausführen dieses Befehls mit der Maus auf die
Zielposition zwischen zwei Objekte klicken, damit der Inhalt der Zwischenablage dort eingefügt
werden kann!
Nicht eingefügt werden können:
• Teile von einem Hierarchischen Rezept in ein Flaches Rezept und umgekehrt
• Teile einer Rezeptfunktion in eine Rezeptoperation
Weitere Information
Ausschneiden (Menü Bearbeiten) (Seite 1131)
Kopieren (Menü Bearbeiten) (Seite 1131)
Löschen (Menü Bearbeiten) (Seite 1122)
Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor und der BATCH Chargensteuerung alle
Objekte (Strukturelemente) im Rezept selektieren.
Im BatchCC können mit dieser Funktion alle Objekt der Detaillisten markiert werden.
Weitere Information
Objekte auswählen (Seite 551)
Rezeptelemente suchen
Den Dialog "Suchen" verwenden Sie, um bestimmte Elemente in Rezepten, Chargen oder
Bibliotheken zu suchen. Sie können die Suchfunktion im BatchCC, im BATCH Rezepteditor und in
den BATCH OS Controls verwenden. Die Fundstellen werden in einer Tabelle dargestellt. Durch
einen Doppelklick auf ein Tabellenobjekt wird das betreffende Rezept im Editor geöffnet und die
Fundstelle farbig hervorgehoben. Das Suchergebnis kann als Textdatei gespeichert werden.
Sie können z. B. nach folgenden Elementen suchen:
• Text
• Datenarten wie Datentyp, Fahrweisentyp, Einheit, Bibliotheksverweis, Kategorie oder Stoff
• Strukturen wie Querreferenzen, Quell- und Zielverschaltungen, Sprünge, Überwachung,
Kommandoschritte, Operatoranweisungen und Synchronisation
• Stoffe
• Status und erweiterter Status
• Teilrezeptprozeduren, Rezeptschritten und Transitionen
• Parameter
Ist ein einzelnes Grundrezept im Rezepteditor geöffnet, können Sie auch nach dem Objekt
Anlagenreferenz suchen.
Die Suche nach diesen Elementen kann in Rezeptschritten, Transitionen, Containerobjekten
(TRP/ROP/SUB), im Rezeptkopf oder in Bibliotheken gefunden werden.
Der Dialog wird über den Menübefehl "Suchen" im Menü "Bearbeiten" aufgerufen, oder
über den entsprechenden Menübefehl aus dem Kontextmenü heraus. Bei markiertem
bzw. geöffnetem Grundrezept/Bibliothek können Sie auch die Tastenkombination "Strg+F"
verwenden. Durch Mehrfachselektion in einer Detailansicht können Sie in mehreren
Objekten gleichzeitig suchen.
Dialogbeschreibung
Der Dialog ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt.
Im oberen Bereich "Suchen nach" spezifizieren Sie Ihre Suche. Sie suchen nach Text,
Datenarten und Strukturen. Dynamisch zu Ihrer Auswahl werden weitere Felder angeboten.
Bei einer Textsuche geben Sie den Suchbegriff in das Eingabefeld ein und klicken auf
"Starten". Als Suchbegriffe verwenden Sie alle druckbaren Zeichen, auch Textteile, in
beliebiger Länge. Platzhalter lassen sich nicht einsetzen. Die Textsuche findet nur Elemente,
die Sie bei der Rezepterstellung auswählen oder eingeben konnten. Es werden z. B.
keine Kommentare zu Bausteinen oder Einheiten aus dem PCS 7 Engineering durchsucht.
Parameternamen werden durchsucht. Für die Auswahl "Datenarten" und "Strukturen" stehen
weitere Kriterien zur Verfügung, wodurch Sie Ihre Suche spezifizieren.
Wenn Sie nicht nur die ausgewählten Rezepte / Bibliothekselemente durchsuchen möchten,
sondern auch die von Ihnen referenzierten Bibliothekselemente, dann aktivieren Sie das
Optionskästchen und starten die Suche neu.
Hinweis
Der Dialog "Suchen" wird ebenfalls für das Suchen nach Anlagenreferenzen verwendet:
Dialog "Eigenschaften von Grundrezept", Register "Belegungen", Schaltfläche "Referenzen ...".
In dem so geöffneten Dialog ist das Kontrollkästchen "Bibliothekselemente durchsuchen" nicht
enthalten.
Die Anlagenreferenzen werden in diesen Dialogen immer zusätzlich in den
Bibliothekselementen gesucht.
Die Fundstellen werden im Dialog angezeigt. Fundstellen in Bibliothekselementen können an
dieser Stelle nicht geöffnet werden.
Das Suchergebnis wird in Tabellenform im mittleren Bereich dargestellt. Für jede Spalte
stehen Ihnen Filter zur Verfügung, um das Suchergebnis entsprechend Ihren Vorgaben weiter
zu filtern oder zu sortieren. Hier verwenden Sie Platzhalter (Wildcards).
Im unteren Bereich wird der dem Kriterium entsprechend gefundene Text vollständig
angezeigt.
Dynamisches Suchverhalten
Bei geöffneten Objekten im Rezepteditor startet die Suche sofort bei Eingabe bzw.
Veränderungen der Kriterien in den Auswahlfeldern. Wenn Sie in einer Detailansicht oder im
Navigationsbaum Objekte selektiert haben, dann wird die Suche erst nach einem Mausklick auf
die Schaltfläche "Starten" begonnen.
Fundstelle anzeigen
Wenn Sie auf eine in der Tabelle angezeigte Fundstelle klicken, dann wird das entsprechende
Rezeptobjekt im BATCH Rezepteditor geöffnet und markiert. Der Suchdialog bleibt dabei
geöffnet und Sie können im geöffneten Grundrezept editieren, sofern das entsprechende
Grundrezept nicht freigegeben ist. In diesem Zustand beziehen sich die angezeigten
Fundstellen im Suchdialog immer auf die Kriterien, für die die Suche geöffnet bzw. gestartet
wurde.
Beispiele
Frage: In welchen Objekten kommt die Einheit "Liter" vor? Suche nach: Datenarten > Einheit >
l.
Frage: In welchen Elementen sind Parameter in Form von Quellverschaltungen enthalten?
Suche nach: Strukturen > Quellverschaltungen.
Frage: In welchen Objekten ist die Rezeptreferenz Sprung enthalten? Suche nach: Strukturen
> Sprünge.
Frage: Ist das Element mit der ID 2:14 in einem Rezept vorhanden? Suche nach: Strukturen:
ContID:TermID > 2:14.
Schaltfläche Starten
Startet die Suche.
Schaltfläche Speichern
Ruft einen Dialog auf, in dem Sie Ihr Suchergebnis als Textdatei an beliebigem Ort auf Ihrer
Festplatte speichern können.
Schaltfläche Schließen
Schließt den Dialog.
Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe.
Siehe auch
Control: SIMATIC BATCH OS Monitor (Seite 686)
Funktion
Mit dieser Funktion öffnen Sie den Dialog "Benutzereinstellungen für ...".
Der Dialog enthält Register, in denen Sie individuelle Benutzereinstellungen vornehmen. Alle
benutzerspezifischen Einstellungen zum aktuell angemeldeten Benutzer werden angezeigt.
Alle Einstellungen die Sie hier vornehmen werden benutzerspezifisch in einer Datenbank
gespeichert und stehen diesem Benutzer bei einer erneuten Anmeldung bei SIMATIC BATCH
wieder zur Verfügung.
Beim Öffnen des Dialogs wird das Register "Format" angezeigt.
Weitere Information
Register "Format" (Einstellungen) (Seite 811)
Register "Dimensionen" (Einstellungen) (Seite 812)
Register "Zoom" (Einstellungen) (Seite 813)
Register "Sprache" (Einstellungen) (Seite 814)
Funktion
Mit dieser Funktion öffnen Sie den Dialog "Projekteinstellungen für ...".
Der Dialog enthält Register, in denen Sie Einstellungen zum Projekt anpassen.
Projekteinstellungen dürfen von Benutzern, die das Recht "Projekteinstellungen ändern"
besitzen, modifiziert werden. Die Projekteinstellungen gelten für alle Benutzer, die mit diesem
Projekt arbeiten.
Beim Öffnen des Dialogs wird das Register "Allgemein" angezeigt.
Funktion
Mit dieser Funktion wird im BATCH Rezepteditor und bei der Chargensteuerung die
Objektbeschriftung ein- (Häkchen) bzw. ausgeschaltet.
Funktion
Mit dieser Funktion fixieren Sie die Rezept- bzw. Chargenköpfe in Ihrer Rezeptansicht. Dadurch
verhindern Sie, dass die Rezept-/Chargenköpfe beim Navigieren an das Ende langer Rezepte
verschwinden. Dadurch werden die Lesbarkeit und die Zuordnung der Rezeptfunktionen zur TRP
verbessert.
Funktion
Ordnet die geöffneten Fenster so an, dass sie sich überlappen, wobei die Titelzeile der einzelnen
Fenster sichtbar bleibt. Um ein Fenster in den Vordergrund zu bringen, klicken Sie die Titelzeile
des entsprechenden Fensters an.
Funktion
Ordnet alle geöffneten Fenster untereinander an, so dass alle Fenster sichtbar sind und sich nicht
überlappen.
Funktion
Ordnet alle geöffneten Fenster nebeneinander an, so dass alle Fenster sichtbar sind und sich
nicht überlappen.
Funktion
Ordnet die Symbole aller auf Symbolgröße verkleinerten Fenster am unteren Rand des
Arbeitsbereichs an.
Funktion
Schließt alle geöffneten Fenster.
Funktion
Öffnet das Hilfefenster zu SIMATIC BATCH und zeigt das Hilfethema "Einführung" an. Dieses
Thema gibt einen knappen Überblick über die wesentlichen Merkmale der Applikation.
Funktion
Ruft ein Hilfethema auf, das Ihnen eine Übersicht bietet, welche Aufgaben Sie mit SIMATIC
BATCH ausführen können. Die schrittweise Anleitung gewährt einen leichten Einstieg in die
Handhabung der SIMATIC BATCH Applikation.
Funktion
Bietet Informationen über die Verwendung der Online-Hilfe. Diese Informationen sind für Sie
sehr hilfreich, wenn Sie noch nie mit Software-Produkten auf Windows-Basis gearbeitet haben.
Funktion
Öffnet das Hilfefenster zu SIMATIC BATCH und zeigt die Liste der Hilfethemen an, unter denen Sie
auswählen können.
Weitere Information
Hilfe benutzen (Seite 1142)
16.10 Kontextmenübefehle
ZDUWHQ
6HN
1
Hinweis:
Bei nicht selbst beendenden Schritten verbleibt der Schritt im Zustand "Bereit zum Beenden".
+HL]HQ
Bei einer aktiven Transition wirkt der Befehl "Halt nach Schritt" wie der Befehl "Halt sofort".
Übersicht
Mit dem Befehl "Schritt stoppen" können Sie einen Rezeptschritt oder eine RUP/ROP vor dem
geplanten Ende stoppen.
• Rezeptschritt stoppen
Der Rezeptschritt wird gestoppt unabhängig davon, ob der Rezeptschritt im kontinuierlichen
Betrieb läuft oder nicht.
Der Befehl wird erst nach einer Sicherheitsabfrage ausgeführt.
Hinweis
Sie können einen gestoppten Rezeptschritt nicht fortsetzen.
• RUP/ROP stoppen
Eine RUP/ROP wird vor dem geplanten Ende analog einer Charge vor dem geplanten Ende
gestoppt.
Informationen wie Sie eine Charge vor dem geplanten Ende stoppen finden Sie im Abschnitt
"Stoppen (Menü Steuerung) (Seite 1090)".
Weitere Information
Bedienbefehle zu Rezeptschritten (Seite 462)
Übersicht
Mit dem Befehl "Schritt abbrechen" können Sie einen Rezeptschritt oder eine RUP/ROP vor dem
geplanten Ende abbrechen.
• Rezeptschritt abbrechen
Der Rezeptschritt wird abgebrochen unabhängig davon, ob der Rezeptschritt im
kontinuierlichen Betrieb läuft oder nicht.
Der Befehl wird erst nach einer Sicherheitsabfrage ausgeführt.
Hinweis
Sie können einen abgebrochenen Rezeptschritt nicht fortsetzen.
• RUP/ROP abbrechen
Eine RUP/ROP wird vor dem geplanten Ende analog einer Charge vor dem geplanten Ende
abgebrochen.
Informationen wie Sie eine Charge vor dem geplanten Ende abbrechen finden Sie im
Abschnitt "Abbrechen (Menü Steuerung) (Seite 1087)".
Weitere Information
Bedienbefehle zu Rezeptschritten (Seite 462)
Hinweis
Ein abgebrochener Chargenschritt kann nicht fortgesetzt werden.
Der Ablauf in diesem Rezeptteil bleibt, bis zum Start der Kette z. B. mit der folgenden Transition
stehen.
Weitere Information
Additive Zustandskennung (Seite 481)
Projektierung einer Synchronisation mit SIMATIC IT (Seite 638)
Funktion
Öffnet einen Dialog für die Eingabe von Kommentaren zu den vorhandenen Meldungen der
Chargensteuerung (Systemmeldungen, Prozessmeldungen, Fehlermeldungen).
Voraussetzung
Wenn im Multiprojekt kein Process Historian projektiert ist, ist der Kontextmenübefehl
bedienbar.
16.10.15 Signieren
Mit dieser Funktion können Sie in der Chargensteuerung bei eine Signaturanforderung das
Dialogfeld "SIMATIC BATCH: Signieren" zur Eingabe der Unterschrift öffnen.
Weitere Information
Signieren von Bedingungen und Zustandswechseln (Seite 421)
Funktion
Mit dieser Funktion öffnen Sie ein Übersichtsfenster der SFC-Visualisierung. Klicken Sie doppelt
in das Fenster wird der Inhalt dargestellt. Das Übersichtsfenster wird nicht automatisch
geschlossen, auch dann nicht, wenn das BatchCC geschlossen wird. Wenn Sie das
Übersichtsfenster nochmals in einem weiteren BatchCC öffnen, dann kann das
Übersichtsfenster zwei Mal dargestellt sein.
Wenn in den SFC Topologieeinstellungen im WinCC Explorer das Optionskästchen "Immer
im Bildbaustein anzeigen" aktiviert ist, dann wird die SFC Visualisierung stets mit SFC
Übersichtsfenster und SFC Ausschnittsfenster gemeinsam angezeigt.
Voraussetzungen
• Die entsprechende Rezeptfunktion muss als SFC-Typ im PCS 7 Engineering projektiert sein.
• Zusätzlich zu der Installation des BATCH Client muss auf dem betreffenden PC auch die
Option PCS 7 OS Client installiert sein.
Funktion
Mit dieser Funktion öffnen Sie ein Ausschnittsfenster der SFC-Visualisierung. Das
Ausschnittsfenster wird nicht automatisch geschlossen, auch dann nicht, wenn das BatchCC
geschlossen wird. Wenn Sie das Ausschnittsfenster nochmals in einem weiteren BatchCC
öffnen, dann kann das Ausschnittsfenster zwei Mal dargestellt sein.
Wenn in den SFC Topologieeinstellungen im WinCC Explorer das Optionskästchen "Immer
im Bildbaustein anzeigen" aktiviert ist, dann wird die SFC Visualisierung stets mit SFC
Übersichtsfenster und SFC Ausschnittsfenster gemeinsam angezeigt.
Voraussetzungen
• Die entsprechende Rezeptfunktion muss als SFC-Typ im PCS 7 Engineering projektiert sein.
• Zusätzlich zu der Installation des BATCH Client muss auf dem betreffenden PC auch die
Option PCS 7 OS Client installiert sein.
Weitere Information
Aufbau des Hauptfensters (BatchCC) (Seite 282)
Weitere Information
Aufbau des Hauptfensters (BatchCC) (Seite 282)
Weitere Information
Aufbau des Hauptfensters (BatchCC) (Seite 282)
16.11 Transitions-Wizard
Variablentyp auswählen
Auf der linken Seite wählen Sie den Variablentyp für Operand 1 aus, auf der rechten Seite den
Typ der Variablen für Operand 2. Beide Operanden werden durch einen Vergleichsoperator
verknüpft. Folgende Operanden stehen Ihnen zur Auswahl zur Verfügung:
• Parameter aus der nächst höheren Rezeptebene.
• Messstelle: Istwert aus dem Automatisierungsprozess
• Konstante: Konstanter Wert. Optional ist eine lineare/quadratische Mengenanpassung
möglich.
• Formel: Arithmetische Berechnung für Sollwerte
• RPE Status: Status des Rezeptprozedurelements (RP, TRP,ROP,RF)
Hinweis
Es werden nur sinnvolle Kombinationen zugelassen.
Weiter:
Nach Auswahl der Variablentypen gelangen Sie über die Schalfläche "Weiter" zum
entsprechenden Konfigurationsdialog für den konfigurierten Variablentyp von Operand1.
Anschließend gelangen Sie zur Selektion des Operators und dann zur Konfiguration von
Operand2. Die letzte Seite des Assistenten zeigt Ihnen die fertig konfigurierte Bedingung.
Fertigstellen
Mit Fertigstellen wird der Dialog beendet.
Rezeptelement auswählen
Hier geben Sie den Operand (RPE bzw. Transition) ein, um die gewünschte Bedingung zu
erreichen. Wählen Sie dazu aus der Liste der aufgeführten Objekte aus dem aktuellen Rezept das
gewünschte Objekt aus, dessen Status Sie überwachen möchten.
Attribut auswählen
Wählen Sie eines der beiden folgenden Attribute aus:
Attribut Beschreibung
Status ISA88-Status. Beispiel: Läuft, angehalten, fortsetzend, beendet, beendend.
Erw. Status Erweiterter Status. Folgende erweiterte Status sind zur Auswahl als Operand2 in
einem Dialog im Transistions-Wizard verfügbar:
• Belegungsfehler
• Fehler
• Haltepunkt
• Handbetrieb
• Startsperre
• Zeit abgelaufen
Vorgehen
1. Klicken Sie im Bereich "Operation eingeben" auf die Schaltfläche des gewünschten
Operators. Im Feld "Formel" wird "[...] Operation [...]" angezeigt.
2. Möchten Sie die Formel erweitern, markieren Sie einen der Operanden [...] innerhalb der
Formel und klicken Sie anschließend auf das gewünschte Operationszeichen. Der markierte
Operand wird durch den neuen Ausdruck erweitert.
Ergebnis
Der Sollwert wird durch die arithmetische Operation berechnet.
Schaltfläche "Weiter"
Nach Auswahl des Operandentyps gelangen Sie über die Schalfläche "Weiter" zum
Auswahlfenster für die in SIMATIC BATCH bekannten Parameter zu diesem Operanden (jeweils
für Operand 1 und Operand 2).
16.12.16 Umbenennen
Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.
Ablaufsteuerung
Steuerung, die geräteorientierte Aktionen in einer geordneten Weise führt, um damit eine
prozessorientierte Aufgabe auszuführen.
Alternativzweig
Strukturelement eines Rezeptes, mit dem ein Oder-Zweig bzw. eine Oder-Verzweigung
erreicht wird. Ein Alternativzweig besteht aus mindestens zwei vertikal angeordneten
Zweigen, die oben und unten durch je eine horizontale Linie zusammengefasst werden. Mit
Hilfe der Alternativverzweigung passen Sie den Rezeptablauf an Zustände im Prozess an. Die
Bedingungen der obersten Transitionen der Zweige bestimmen, welcher Zweig durchlaufen
wird.
Anlage
Eine logische Gruppierung von Einrichtungen, die die zur Herstellung einer oder
mehrerer Chargen benötigten Einrichtungen beinhaltet. Die Anlage bestimmt das Spektrum
logischer Steuerungsmöglichkeiten einer Gruppe von Prozesseinrichtungen innerhalb eines
Anlagenkomplexes.
In der Technologischen Hierarchie ist die Anlage die oberste Ebene, es folgen Teilanlage und
Technische Einrichtung.
Anlagenkomplex
Ein Anlagenkomplex besteht aus mehreren gleichrangigen oder miteinander wirkenden
verfahrenstechnischen Anlagen mit den dazugehörigen Nebenanlagen (nach DIN 28004). Er
ist Teil eines Werkes mit Chargenproduktion, der durch physische, geografische oder logische
Abgrenzung innerhalb des Werkes bestimmt ist.
Anpassroutine
Mit Anpassroutinen können Sie Vorgänge mengenabhängig gestalten. Je nach konkreter
Ansatzmenge der Charge werden die Parameter über die eingestellte Anpassroutine
korrigiert. Standardmäßig sind zwei Anpassroutinen vorhanden:
• Linear: Der Wert wird mit dem Quotienten Ansatzmenge/Normansatz multipliziert.
• Quadratisch: Der Wert wird zweimal mit dem Quotienten Ansatzmenge/Normansatz
multipliziert.
Automatisierungssystem
Eine Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS), die aus einem Zentralgerät, einer CPU und
diversen Ein-/Ausgabebaugruppen besteht.
Abkürzung: AS
Basisautomatisierung
Die Basisautomatisierung ist die Konfigurierung der AS-Anlage. Sie ist unabhängig von der
Rezeptfahrweise vorzunehmen. Als Hilfsmittel stehen Ihnen der CFC- bzw. SFC-Editor hierfür
zur Verfügung.
BATCH Berichte
BATCH Berichte sind Komponenten von SIMATIC BATCH und gewährleisten die
Dokumentation der Rezepte und Chargendaten. Der Chargenbericht enthält alle
Informationen, die für die Reproduzierbarkeit des Chargenprozesses, den Qualitätsnachweis
und die Erfüllung gesetzlicher Auflagen notwendig sind.
BatchCC
Siehe BATCH Control Center (BatchCC).
Batch-Prozess
Ein diskontinuierlich ablaufender Prozess, bei dem nach einer vorgegeben Vorschrift
(Rezept) das gewünschte Produkt in einer zeitsequentiellen Folge von verfahrenstechnischen
Teilaufgaben portionsweise (d. h. in Chargen) hergestellt wird.
Belegung
Eine Art der Koordinierungssteuerung, die ein Betriebsmittel einer Charge oder einer
Teilanlage zuordnet.
Betriebsmittel
Betriebsmittel sind Teilanlagen (einschließlich Transport- und Reinigungseinrichtungen),
Einsatzstoffe, Produkte usw., aber auch Personal.
Bibliotheksoperation
In Bibliotheken können mit dem BATCH Rezepteditor erzeugte Rezeptelemente abgelegt
werden, die in den Anlagenrezepten häufig wieder verwendet werden. Als Rezeptelemente
können nur Rezeptoperationen (ROPs) abgelegt werden. Rezeptoperationen, die in
Bibliotheken verwaltet werden, werden als Bibliotheksoperationen bezeichnet.
Bibliotheksverweis
Eine Bibliotheksoperation wird nicht direkt, sondern über einen Bibliotheksverweis
in eine Teilrezeptprozedur (TRP) eingebunden. Innerhalb des Grundrezeptes kann die
Bibliotheksoperation nicht verändert werden, dazu muss immer die Bibliotheksoperation
explizit im BATCH Rezepteditor geöffnet werden.
CFC
Continuous Function Chart (CFC): Programmiersprache zur komfortablen Beschreibung
kontinuierlicher Vorgänge durch grafische Verschaltung komplexer Funktionen.
Charge
• Stoff, der bei der einmaligen Durchführung eines Chargenprozesses hergestellt wird oder
hergestellt wurde.
• Ein gedankliches Objekt, das den Produktionsvorgang für einen Stoff zu einem beliebigen
Zeitpunkt innerhalb des Prozesses repräsentiert.
Hinweis: Charge bedeutet somit sowohl den durch den Prozess und während des Prozesses
hergestellten Stoff, als auch die Einheit, die den Herstellungsvorgang dieses Stoffes
repräsentiert. Charge wird als Zusammenfassung der Worte "Produktion einer Charge"
verwendet.
Chargenbericht
Datenauswahl, die sich auf eine oder mehrere Chargen bezieht. Ein Chargenbericht
dokumentiert die Herstellung einer Charge und enthält ausgewählte Rezeptdaten, Ist-Daten
und Ereignisse.
Chargen-Planungsliste
Eine Liste von Chargen, die auf einer bestimmten Anlage produziert werden. Er enthält
Informationen, wie ein herzustellendes Produkt, eine gewünschte Produktionsmenge, wann
und in welcher Reihenfolge die Chargen produziert werden und welche Einrichtungen
verwendet werden sollen.
Chargensteuerung
Ermöglicht die Online-Beobachtung und -bedienung sowie die Abarbeitung des
Steuerrezepts.
Determinismus (Algorithmus)
Ein deterministischer Algorithmus ist ein Algorithmus bei dem nur definierte und
reproduzierbare Zustände auftreten. Anders gesprochen heißt das, auf eine Anweisung
im Algorithmus folgt unter den gleichen Voraussetzungen immer die gleiche Anweisung.
Zu jedem Zeitpunkt ist der nachfolgende Abarbeitungsschritt des Algorithmus eindeutig
festgelegt. Das bedeutet auch, dass alle Zwischenergebnisse innerhalb des Algorithmus
immer gleich sind.
Einheit
Die physikalische Einheit ist eine Größe mit einem ganz bestimmten Wert. Beispiele für
Einheiten: 1 m, 1 kg, 1 €.
Einrichtung
Sammelbegriff für: Anlagen, Teilanlagen, Technische Einrichtungen und
Einzelsteuereinheiten.
Einsatzstoff
Bezeichnung und Menge eines Rohstoffs oder einer anderen Ressource, die benötigt wird,
um ein Produkt herzustellen.
Einzelsteuereinheit
Die unterste Ebene der Gruppierung von Einrichtungen im physischen Modell, die
Basisautomatisierung realisieren können.
Engineering Station
PC-Station, auf dem mit dem Engineering System (ES) das Prozessleitsystem an die gestellten
Aufgaben angepasst wird.
Engineering System
Projektiersystem (ES) auf PC-Basis, mit dem auf komfortable, visuelle Weise das
Prozessleitsystem an die gestellten Aufgaben angepasst wird.
Fahrweise
Unterschiedliche, sich bezüglich des gleichzeitigen Ablaufs gegenseitig ausschließende
Technische Funktionen derselben Technischen Einrichtung werden als Fahrweisen dieser
Technischen Einrichtung bezeichnet, z. B.:
Technische Einrichtung: Lüften in Stufe 1 bei Fahrweise 1, Lüften in Stufe 2 bei Fahrweise 2
Fahrweise 1: Drucküberlagerung
Fahrweise 2: Spülen
Formel
Stoff- und Produktionsdaten: Bestandteil des Rezeptes, die folgende Rezeptinformationen
enthält:
• Prozesseingänge (Ressourcen zur Erzeugung des Produktes)
• Prozessausgänge: (erwartete Ergebnisse)
• Prozessparameter (rezeptglobale Parameter)
Formula-Kategorie
Einer Formula-Kategorie kann eine Klasse von Formulas zugeordnet werden, die die gleiche
Struktur der Stoff- und Produktionsdaten haben. Lediglich die konkreten Parameterwerte
unterscheiden sich zwischen den Formulas einer Formula-Kategorie.
Die Formula-Kategorie enthält diejenigen Parameter, die bei der Chargenplanung mit
SIMATIC BATCH vom Operator durch ein Formula bedient werden können. In der Formula-
Kategorie stehen diese Parameter mit Datentyp und physikalischer Einheit.
Gerät
Siehe Technische Einrichtung.
Grundrezept
Rezeptstufe, die die Fähigkeiten der Einrichtungen berücksichtigt und anlagenspezifische
Informationen enthält. Ein Grundrezept ist eine unverzichtbare Rezeptstufe, da ohne ein
Grundrezept keine Steuerrezepte erzeugt und damit keine Chargen produziert werden
können.
Grundrezepte können Stoff- und Produktionsparameter enthalten als normalisierte,
berechnete oder feste Werte. Ein Grundrezept kann von einem Verfahrens- oder Werksrezept
der Unternehmensebene abgeleitet werden (siehe Norm IEC 61512-1: 1997.
Halt sofort
Charge (Steuerrezeptbearbeitung) wird angehalten und alle aktiven Schritte werden
ebenfalls angehalten.
Hierarchieordner
Der Hierarchieordner dient zur hierarchischen Gliederung einer Anlage (eines Projekts).
Er kann weitere Hierarchieordner oder Objekte wie CFC-/SFC-Pläne, Bilder, Reports und
Zusatzunterlagen enthalten.
NTLM
NT LAN Manager ist ein Authentifizierungsverfahren für Rechnernetze.
Operation
Ein Prozedurelement, das eine unabhängige Verarbeitungsaktivität bestimmt, bestehend aus
den erforderlichen Algorithmen für die Auslösung, die Organisation und die Steuerung von
Funktionen.
Operator
Der Operator ist der Nutzer dieser Software und koordiniert das Batch während der Laufzeit.
Operator Station
BuB-Station (Bedien- und Beobachtungsstation)
Abkürzung: OS, PCS 7 OS
Operatoranweisung
Die Operatoranweisung (Bedieneranweisung) bietet im Ablauf eines Rezeptes die
Möglichkeit, Anweisungen an den Operator (Bediener) auszugeben. Dabei wird
unterschieden zwischen der Ausgabe von reinen Anweisungen (NOP-Schritt) und einer
Anweisung mit Eingabemöglichkeit (Operatordialog). Zusätzlich kann eine Quittierung durch
den Operator notwendig sein.
Operatordialog
Eingabe- und Anzeigemöglichkeit für Operatoranweisung:
• Ohne Quittierung
Beispiel: Eingabe von Analyse-Istwerten.
• Mit Quittierung
Beispiel "Handdosierung": Dem Operator wird angezeigt, welches Material und wie viel er zu
dosieren hat. Der Operator gibt dann die Istwerte seiner Dosierung ein und bestätigt
(quittiert) diese.
Parallelzweig
Strukturelement eines Rezeptes, mit dem ein Und-Zweig bzw. eine Und-Verzweigung erreicht
wird. Eine Parallelverzweigung besteht aus mindestens zwei horizontal angeordneten
Zweigen, die oben und unten durch Doppellinien zusammengefasst werden. Ein
Parallelzweig führt zu einer parallelen Bearbeitung von mehreren Ablaufketten. Sie können
damit Vorgänge gleichzeitig (nebenläufig) durchführen.
Produktionsanforderung
Enthält die Vorgabe von Produktionsauftragsdaten um eine bestimmte Menge eines Produkts
mit einer bestimmten Sollqualität zu einem bestimmten Termin produzieren zu können.
Produktionsauftrag
Ein Produktionsauftrag (auch Produktionsanforderung genannt) umfasst Vorgaben über
Produkt, Menge, Sollqualität und Termin.
Projekt
Ein Behälter für alle Objekte einer Automatisierungslösung, unabhängig von der Anzahl der
Stationen, Baugruppen und deren Vernetzung.
Prozedurelement
Ein Baustein für Prozedursteuerungen, das durch das Modell der Prozedursteuerung definiert
wird.
Prozedursteuerung
Eine Steuerung, die einrichtungsorientierte Aktionen in einer geordneten Weise führt, um
damit eine prozessorientierte Aufgabe auszuführen.
Prozess
Ein Ablauf chemischer, physikalischer oder biologischer Vorgänge zur Umwandlung, zum
Transport oder zur Speicherung von Stoffen oder Energie.
Definiert in DIN 28004: Ein Ablauf chemischer, physikalischer oder biologischer Vorgänge zur
Umwandlung, zum Transport oder zur Speicherung von Stoffen oder Energie.
Im üblichen Sprachgebrauch ist ein Verfahren eine Vorgehensweise zum Erreichen eines
Ziels. Die Verfahrensindustrie bedient sich chemischer, physikalischer und biologischer
Kenntnisse und Methoden mit dem Ziel der Gewinnung, Herstellung, Umwandlung oder
Beseitigung von Stoffen. Beispiel: Synthese von Ammoniak nach Haber und Bosch.
Prozessabschnitt
Ein Teil eines Prozesses, der gewöhnlich unabhängig von anderen Prozessabschnitten
abläuft und eine geplante Folge von chemischen und physikalischen Umwandlungen des
verarbeiteten Stoffes ergibt.
Prozessoperation
Eine größere Verarbeitungsaktivität, die gewöhnlich eine chemische oder physikalische
Umwandlung des verarbeiteten Stoffs bewirkt und die unabhängig von der verwendeten
Einrichtungszielkonfiguration festgelegt ist.
Prozessparameter
Informationen, die benötigt werden, um einen Stoff herzustellen, die aber nicht in die
Kategorien des Prozesseinsatzes und des Prozessausstoßes fallen. Beispiele für Informationen
in Prozessparametern sind Temperatur, Druck, Zeit.
Prozessschritt
Kleinere Verarbeitungsaktivitäten, die kombiniert werden, um eine Prozessoperation zu
bilden.
Referenzmenge
Der Normansatz ist die Referenz für Mengenanpassungen. Alle mengenabhängigen Werte im
Rezept sind auf diese Menge bezogen.
Der Faktor Mengenanpassung ergibt sich dann aus dem Verhältnis: konkrete Ansatzmenge zu
Normansatz.
Rezept
Eine erforderliche Menge von Informationen, die eindeutig die Produktionserfordernisse
für ein bestimmtes Produkt bestimmen. Das Rezept ist eine Vorschrift zur Herstellung
eines Produktes nach einem Verfahren. Es gibt die Rezepte: Verfahrensrezept, Werksrezept,
Grundrezept und Steuerrezept.
In SIMATIC BATCH kommen folgende Rezepttypen zur Anwendung:
• Grundrezept
• Steuerrezept
Rezeptfahrweise
Bei einer Rezeptfahrweise ist die Abfolge der Produktionsschritte zur Herstellung eines
Produktes von einer Charge zur nächsten variabel.
Das Wesentliche an einer echten Rezeptfahrweise ist, dass ...
• der Chemiker bzw. der Verfahrenstechniker (nicht ein Programmierer oder
Leitsystemspezialist)
• über eine an seine Bedürfnisse angepasste Bedienoberfläche (nicht über Programmier-/
Konfigurieroberfläche des Leitsystems)
• ohne Eingriffe in die Softwarestruktur des Leitsystems (also auch ohne die Gefahr,
Verriegelungen oder validierte Strukturen zu verändern)
• im laufenden Betrieb (ohne Neuladen/Neustarten) des Leitsystems
... neue Produktionsabläufe (= Rezepte) vorgeben und ausführen lassen kann. Hiermit sind
durchaus auch Änderungen in den Abläufen der Verfahrensschritte gemeint, nicht etwa nur
Änderungen in den Parametern.
Rezeptfunktion
Eine Funktion, die Teil einer Rezeptprozedur in einem Grund- oder Steuerrezept ist. Je nach
Rezepttyp wird daraus die Grundfunktion oder die Steuerfunktion.
Abkürzung: RF
Rezeptkopf
Information über den Zweck, die Quelle und die Version des Rezeptes, wie z. B. Rezept- und
Produktidentifikation, Urheber und Ausgabedatum.
Rezeptoperation
Eine Operation, die Teil einer Rezeptprozedur in einem Grund- oder Steuerrezept ist. Je nach
Rezepttyp wird daraus die Grundoperation oder die Steueroperation.
Abkürzung: ROP
Rezeptprozedur
Der Teil eines Rezepts, der die Strategie für die Herstellung einer Charge beschreibt.
Abkürzung: RP
Schleife
Strukturelement eines Rezeptes, das aus einer Sequenz mit mindestens einem Rezeptschritt
und einem Rückführungszweig mit einer Transition besteht.
Schritt
Ein Schritt ist die kleinste funktionelle Einheit eines SFC-Diagrammes. Im Rezept wird die
kleinste Struktureinheit als Rezeptschritt bezeichnet.
SFC
Sequential Function Chart (SFC): Eine grafische Darstellung eines sequentiellen Programms,
bestehend aus miteinander verbundenen Schritten, Aktionen und zielgerichteten
Verknüpfungen mit Weiterschaltbedingungen.
Der SFC ist eine geeignete Darstellungsart (Ablaufbeschreibung) der gesamten
Verfahrensvorschrift mit sequentiellen und parallelen Schritten, der zur übersichtlichen
Steuerung von Prozessen benötigt wird.
Steuerrezept
Rezeptstufe, welche mit ihrer Abarbeitung die Herstellung einer einzelnen Charge eines
bestimmten Produktes bestimmt.
Das Steuerrezept entsteht als eine Kopie einer bestimmten Version des Grundrezeptes
und wird anschließend wie erforderlich durch Informationen für Dispositionsplanung und
Ausführung verändert, um spezifisch für eine einzelne Charge zu sein.
Stoffausstoß
Ein Stoff (Produkt, Nebenprodukt oder Abfallprodukt), der als Ergebnis der Durchführung
eines Rezeptes erwartet wird.
Strukturelement
Strukturelemente eines Rezeptes bestehen aus einer Anordnung von Basiselementen. Als
solche werden z. B. bezeichnet: "Parallelzweig", "Alternativzweig" und "Schleife".
SUIR
Software Update In Run (Software-Aktualisierung im laufenden Betrieb)
Synchronisationslinie
Die Synchronisationslinien koordinieren den Ablauf der Rezeptschrittketten in den
Teilanlagen bzw. den Ablauf der Rezeptoperationen (ROPs) zwischen den Teilanlagen.
Synchronisationspunkt
In jedem Synchronisationspunkt (Synchronisationsstelle) kann entschieden werden, ob der
Ablauf der Rezeptschrittkette angehalten wird.
Technische Einrichtung
Eine funktionale Zusammenfassung von Einrichtungen, die eine begrenzte Anzahl von
bestimmten kleineren Verarbeitungsaktivitäten ausführen kann.
Technische Funktion
Das kleinste Element einer Prozedursteuerung, das eine prozessorientierte Aufgabe
ausführen kann.
Technologische Hierarchie
Die Technologische Hierarchie besteht aus Hierarchieordnern, die weitere Hierarchieordner
wie CFC-/SFC-Pläne, Bilder, Reports und Zusatzunterlagen enthalten können. Sie stellt die
funktionale, hierarchische Gliederung der Anlage dar, unabhängig von der Zuordnung zu
Automatisierungssystemen bzw. Bedien- und Beobachtungssystemen. Angezeigt wird sie in
der Technologischen Sicht des SIMATIC Managers.
Teilanlage
Eine Gruppierung von zusammengehörenden Einzelsteuereinheiten und/oder Technischen
Einrichtungen und anderen Einrichtungen, in denen eine oder mehrere größere
Verarbeitungsaktivitäten ausgeführt werden können.
Auf einer Teilanlage wird immer nur jeweils eine Charge zur gleichen Zeit verarbeitet.
Teilanlagen arbeiten weitestgehend unabhängig voneinander. Beispiele für größere
Verarbeitungseinheiten sind Natronlauge, Carbenaddition, Extraktion, Destillation.
Teilanlagenklasse
In der Technologischen Hierarchie kann für jede Teilanlage die Zugehörigkeit zu einer
Teilanlagenklasse festlegt werden.
Im BATCH Rezepteditor ist die Auswahlmöglichkeit der Teilanlagenkandidaten und den
zugehörigen Funktionen (EOP/EPH) dann auf eine Teilanlagenklasse beschränkt. Dies hat
den großen Vorteil, dass bei der Umsetzung des Grundrezeptes in das Steuerrezept die
konkrete Teilanlagenzuordnung immer erfolgreich ist, da im Grundrezept nur die zulässigen
Teilanlagenkandidaten hinterlegt sind.
Teilanlagenprozedur
Eine Strategie für die Ausführung eines zusammenhängenden Prozesses innerhalb einer
Teilanlage. Sie besteht aus aufeinander folgenden Operationen und den erforderlichen
Algorithmen für die Auslösung, Organisation und Steuerung dieser Operationen.
Teilrezept
Ein Teil eines (Steuer-)Rezepts, der eindeutig die aufeinander folgenden
Produktionserfordernisse für eine Teilanlage festlegt. Das Teilrezept beinhaltet die
Teilprozedur und die zugehörigen Stoff- und Produktionsparameter, Rezeptkopf,
Anforderungen an die Einrichtungen sowie andere Informationen.
Teilrezeptprozedur
Eine Teilprozedur, die Teil einer Rezeptprozedur in einem Grund- oder Steuerrezept ist.
Abkürzung: TRP
Transition
Eine Transition enthält Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit die Steuerung von einem
Zustand zum nächsten bzw. von einem Schritt zum nächsten weiterschaltet.
Verarbeitungsbaustein
Die Technische Funktion/Operation besteht in SIMATIC BATCH aus dem BATCH-
Schnittstellenbaustein (CFC) und dem Verarbeitungsbaustein (meist SFC).
Verfahrensrezept
Rezepttyp, der einrichtungs- und standortunabhängige Verarbeitungsanforderungen
beschreibt.
Vorgehen
Die Strategie, nach der ein Prozess durchgeführt wird. Das kann sich auf die Herstellung einer
Charge oder auch auf einen nicht produktiven Prozess, wie z. B. einen Reinigungsvorgangs
beziehen.
Werksrezept
Ein Rezepttyp, der werksspezifisch ist. Werksrezepte können aus Verfahrensrezepten unter
Berücksichtigung regionaler Randbedingungen wie Sprache oder verfügbare Rohstoffe
abgeleitet werden.
WinCC
WinCC ist ein branchen- und technologieneutrales System für Windows zur
Lösung von visualisierungs- und leittechnischen Aufgaben in der Produktions- und
Prozessautomatisierung.
WinCC bietet industriegerechte Funktionsmodule zur Grafikdarstellung, zum Melden,
Archivieren und Protokollieren. Mit seiner leistungsfähigen Prozesskopplung, der schnellen
Bildaktualisierung und der sicheren Datenarchivierung gewährleistet es eine hohe
Verfügbarkeit.
Eigenschaften der Grundrezepte festlegen, 340 Erzeugen der Anlagendaten bei Einzelprojekt-
Eigenschaften einer Charge, 889 Engineering, 228
Einbinden des bearbeiteten und getesteten Projekts in Erzeugen eines Auftrags, 894
das zentrale Multiprojekt, 269 Erzeugen und Manipulieren von Objekten, 292, 549
Einem Produktionsauftrag Chargen zuordnen, 392 ES-Daten überprüfen/konvertieren, 1047
Einfaches Mehrplatzsystem, 64 ESIG, 418, 645, 854
Einfügen (Menü Bearbeiten), 1132 Export, 361, 942
Einführung (Menü Hilfe), 1142 Rezepte, 362
Einführung der technologischen Begriffe, 126 Exportieren (Menü Extras), 1085, 1100
Einführung in die Rechteverwaltung, 314 Exportieren mit dem Assistenten, 363
Eingangsparameter, 766 Exportieren/Importieren von Batch-Objekten, 362
Eingeben der Eingangs- und Externe Synchronisation, 483
Ausgangsmaterialien, 331 Externe-Anlagen, 1057, 1061, 1062
Einheit, 978
Einheiten, 977
Einleitung, 65, 184, 541 F
Einlesen der Anlagendaten, 326
Fahrweise, 127, 188, 781
einmalig durchlaufen, 430
Fahrweisen, 183
Einplatzsystem, 61, 76
Fahrweisen für einen SFC-Typ festlegen, 188
Einschränkungen, 536, 645
Fahrweisen für einen Typ festlegen, 173
Einstellen
Fahrweisen von ..., 954, 1060
Einstellen der Eigenschaften zu Schritten, 620
Fahrweisenparameter, 192
Einstellen der Eigenschaften zu Transitionen, 626
Fahrweisen-Symbole, 224
Einstellen des "Kontinuierlicher Betrieb" einer
Fahrweisentypname, 188
Rezeptfunktion, 625
Fahrweisenzuordnung, 226
Einstellen des "Kontinuierlicher Betriebs" einer
Farbcodierung, 691
Rezeptfunktion, 625
Farbeinstellungen, 823
Einstellungen, 161, 286, 548
Farbinformationen, 691
Einstig in SIMATIC BATCH, 141
Favoriten, 661
Einzelrechte ändern, 321
Fehler anzeigen (Menü Extras), 1127
Elektronische Signatur, 418, 421, 629, 854
Fehleranzeige löschen (Menü Extras), 1127
Elektronische Unterschriften, 828
Fehlerbehebung, 932, 933
Elemente in Bearbeitung, 306
Fenster, 284
Engineering Station, 65
Fenster anordnen, 283, 301
EOP-Parameter, 1026
Fensterbereiche, 671
EOP-Technische Operation, 171, 1024
Fensterverwaltung (Menü Fenster), 1141
EPH-Parameter, 1022
Festlegen der BATCH Attribute, 187
EPH-Technische Funktion, 171, 1020
Festlegen der Benutzerrechte, 316
Ereignis, 737
Festlegen der Typbeschreibung der Anlage, 247
Ergebnisliste, 414
Festlegen von Vorgängern einer Teilanlage, 166
Erste Schritte (Menü Hilfe), 1142
Festplatte voll, 1137
Erstellen der Rezepttobologie (SFC), 574
Festplattenspeicher, 46
Erstellen eines hierarchischen Rezepts, 574
überwachen, 113
Erweiterte Chargeninformationen (Menü
Filter
Ansicht), 1103
Anlegen eines Auftrags, 894
Erweiterte Parameteranzeige, 644
FilterClassName, 731
Erweiterter kontinuierlicher Betrieb, 832
FilterFormulaCategoryName, 732
Erweiterter Status, 477, 1152
FilterFormulaEnabled, 731
Erweiterung der Technologischen Hierarchie um
FilterFormulaName, 732
neutrale Ordner, 168
FilterGroupName, 731
Erzeugen der Anlagendaten, 229
Filtern, 696, 699, 703, 1114
Filtern im Logbuch, 304
Kopfparameter... (Menü Rezept), 1118 Löschen von nicht archivierten Chargen, 831
Kopieren (Menü Bearbeiten), 1131
Kopieren einer Charge (Menü Bearbeiten), 1081
Kurvendaten, 866 M
Manueller Sprung, 466
Markieren von Texten mit Tastenbefehlen, 806
L Materialtransfer, 945
Laden, 75, 232, 1042, 1067 Max_CycleRun, 176
Laden von Batch-Anlage ..., 1042 Mehrplatzsystem, 64, 103
Langzeitarchiv, 903 Meldefenster, 284, 299, 1103
Lastverteilung, 531 Meldesprache einstellen, 1051
Laufzeit anzeigen, 632 Meldetexte, 301
Laufzeitsystem Meldungen, 45, 301
Konzept, 219 Meldungen in die Melde-OS übertragen, 951
Meldungen, 220 Meldungen kommentieren, 902, 1147
Optimierung, 181 Meldungen übertragen, 231
Steuerrezept, 58 MemIDB64, 227
Synchronisation, 58 Mengenanpassung, 622
Laufzeitverhalten, 1050 Mengengerüst, 86
Lebenszyklus eines Rezeptes, 333 Menü Ansicht, 1101, 1102
Leistungsdaten, 86 Menü Steuerung, 1088, 1089, 1090, 1092, 1093
Leistungsumfang, 506 Charge abbrechen, 1087
Letzte ID, 896 Charge abbrechen (außer Konti.), 1087
License Key, 116 Charge stoppen, 1090
License Keys, 98 Charge stoppen (außer Konti.), 1090
Lieferform von SIMATIC BATCH, 93 Menübefehle
Liesmich-Datei mit aktuellen Infos, 97 Tastenbefehle, 803
Liste, 660 Menüleiste, 284
Lizenzen, 98 Merkmale / Features, 507
Lizenzierung, 93, 98 Merkmale von SIMATIC BATCH, 53
Logbuch, 303 MES (Manufacturing Execution Systems), 914
Login, 518 Mes Sync_Request, 1146
Login und Passwort einrichten, 518 Messergebnisse, 84
Logins verwalten, 937 Messgrößen, 866
Lokaldaten, 157 Messstelle, 1006, 1008
Lokalisieren der Meldungsursachen im Messstelleninstanzparameter, 1004
Steuerrezept, 504 Messstellenparameter, 1009
Lösche alle Verweise, 303 Messstellentypen, 194, 995
Löschen Messstellentypen anlegen, 193, 196
Löschen (Menü Bearbeiten), 1122 Messstellentypparameter, 1000, 1002
Löschen der Auftrags-Kategorie (Menü Messtellentyp, 997, 998
Bearbeiten), 1082 Messwerte, 87
Löschen der Bibliotheksoperation (Menü Microsoft Reporting Services, 532
Bearbeiten), 1082 Migration, 107
Löschen der Formula (Menü Bearbeiten), 1083 Migration > Nachbereiten (Menü Extras), 1101
Löschen des Auftrags (Menü Bearbeiten), 1083 Migration > Vorbereiten, 1101
Löschen des Objektes (Menü Bearbeiten), 1084 Migration bestehender Rezepte, 54
Löschen Rezept (Menü Bearbeiten), 1084 Mischbetrieb, 173, 569
Löschen von Chargen (Menü Bearbeiten), 1082, Modell des Steuerungsablaufs, 136
1085 Modelle der ISA-88, 135
Löschen der Auftrags-Kategorie (Menü Modus, 695
Bearbeiten), 1082