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Batch V10

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Cybersecurity-Hinweise 1

Industrial Security 2

Vorwort 3
SIMATIC
Was ist neu? 4
Prozessleitsystem PCS 7
SIMATIC BATCH V10.0 Produkteinführung und
5
Installation

Technologische
Grundlagen nach ISA-88.01 6
Bedienhandbuch

Einstieg in SIMATIC BATCH 7

Engineering 8

Rationelles Engineering 9

BATCH Control Center 10

BATCH Rezepteditor 11

BATCH OS Controls 12
Unterschiede zwischen
BatchCC und BATCH OS 13
Controls

Empfohlene
Vorgehensweise 14

Anhänge 15

Kontexthilfe-Referenzen 16
05/2024
A5E52421378-AA
Rechtliche Hinweise
Warnhinweiskonzept
Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von
Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise zu Ihrer persönlichen Sicherheit sind durch ein Warndreieck
hervorgehoben, Hinweise zu alleinigen Sachschäden stehen ohne Warndreieck. Je nach Gefährdungsstufe werden
die Warnhinweise in abnehmender Reihenfolge wie folgt dargestellt.

GEFAHR
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten wird, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen
nicht getroffen werden.

WARNUNG
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen
nicht getroffen werden.

VORSICHT
bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht
getroffen werden.

ACHTUNG
bedeutet, dass Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen
werden.
Beim Auftreten mehrerer Gefährdungsstufen wird immer der Warnhinweis zur jeweils höchsten Stufe verwendet.
Wenn in einem Warnhinweis mit dem Warndreieck vor Personenschäden gewarnt wird, dann kann im selben
Warnhinweis zusätzlich eine Warnung vor Sachschäden angefügt sein.
Qualifiziertes Personal
Das zu dieser Dokumentation zugehörige Produkt/System darf nur von für die jeweilige Aufgabenstellung
qualifiziertem Personal gehandhabt werden unter Beachtung der für die jeweilige Aufgabenstellung zugehörigen
Dokumentation, insbesondere der darin enthaltenen Sicherheits- und Warnhinweise. Qualifiziertes Personal ist auf
Grund seiner Ausbildung und Erfahrung befähigt, im Umgang mit diesen Produkten/Systemen Risiken zu erkennen
und mögliche Gefährdungen zu vermeiden.
Bestimmungsgemäße Verwendung von Siemens-Produkten
Beachten Sie Folgendes:

WARNUNG
Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation vorgesehenen
Einsatzfälle verwendet werden. Falls Fremdprodukte und -komponenten zum Einsatz kommen, müssen diese von
Siemens empfohlen bzw. zugelassen sein. Der einwandfreie und sichere Betrieb der Produkte setzt sachgemäßen
Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung, Montage, Installation, Inbetriebnahme, Bedienung und
Instandhaltung voraus. Die zulässigen Umgebungsbedingungen müssen eingehalten werden. Hinweise in den
zugehörigen Dokumentationen müssen beachtet werden.

Marken
Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der
Siemens Aktiengesellschaft. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung
durch Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann.
Haftungsausschluss
Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft.
Dennoch können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden, so dass wir für die vollständige Übereinstimmung
keine Gewähr übernehmen. Die Angaben in dieser Druckschrift werden regelmäßig überprüft, notwendige
Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten.

Siemens Aktiengesellschaft A5E52421378-AA Copyright © Siemens 2024.


Digital Industries Ⓟ 07/2024 Änderungen vorbehalten Alle Rechte vorbehalten
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90026 NÜRNBERG
DEUTSCHLAND
Inhaltsverzeichnis

1 Cybersecurity-Hinweise ....................................................................................................................... 29
2 Industrial Security................................................................................................................................ 31
3 Vorwort ................................................................................................................................................ 33
4 Was ist neu? ......................................................................................................................................... 37
4.1 Unterstützung neuer Betriebssysteme ................................................................................ 37
4.2 Standardbericht für Chargen .............................................................................................. 38
5 Produkteinführung und Installation .................................................................................................... 39
5.1 Was ist SIMATIC BATCH? ..................................................................................................... 39
5.2 Funktionen von SIMATIC BATCH.......................................................................................... 40
5.3 Komponenten von SIMATIC BATCH ..................................................................................... 41
5.3.1 BATCH-Schnittstellenbausteine........................................................................................... 41
5.3.2 BATCH Projektierungsdialog ............................................................................................... 42
5.3.3 BATCH Start-Koordinator .................................................................................................... 43
5.3.4 BATCH Control Server ......................................................................................................... 44
5.3.5 BATCH CDV ........................................................................................................................ 45
5.3.6 BATCH Control Center (BatchCC)......................................................................................... 47
5.3.7 BATCH Rezepteditor............................................................................................................ 49
5.3.8 BATCH Daten in Berichten zusammenstellen ....................................................................... 50
5.3.9 BATCH OS Controls............................................................................................................. 50
5.4 Betriebsarten bei SIMATIC BATCH........................................................................................ 52
5.4.1 Vorstellung der Betriebsarten "AS-basiert" und "PC-basiert" ................................................. 52
5.4.2 Konzepterweiterung .......................................................................................................... 53
5.4.3 Verschiebung der Rezeptlogik in das AS.............................................................................. 54
5.4.4 Rezeptebenen und Rezeptablauf ........................................................................................ 57
5.4.5 Rezeptabarbeitung zur Laufzeit .......................................................................................... 58
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten.............................................................................................. 59
5.5.1 System-Software-Architektur.............................................................................................. 59
5.5.2 Verteilung der SIMATIC Programm-Pakete........................................................................... 61
5.5.3 Client / Server Architektur von SIMATIC BATCH .................................................................... 62
5.5.4 Schnittstelle zu MES/ERP .................................................................................................... 65
5.5.5 Redundanz ........................................................................................................................ 65
[Link] Einleitung .......................................................................................................................... 65
[Link] Beispielkonfiguration - Hochverfügbare Chargensteuerung ................................................. 66
[Link] Verhalten in Runtime ......................................................................................................... 67
[Link] Datenreplikation ................................................................................................................ 68
[Link] Konfiguration des redundanten BATCH Servers ................................................................... 71
[Link] Informationen zu Netzwerkverbindungen........................................................................... 73
[Link] Netzwerkverbindungen konfigurieren................................................................................. 73
[Link] Wichtige Zusatzinformationen ........................................................................................... 74
[Link] Automatischer Wiederanlauf .............................................................................................. 75
[Link] Ausfallverhalten des BATCH Servers im AS-basierten Betrieb ............................................... 77

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 3
Inhaltsverzeichnis

5.6 Mengengerüste ................................................................................................................. 79


5.6.1 Definition Mengengerüste.................................................................................................. 79
5.6.2 Strukturen von Batch-Anlagen ........................................................................................... 80
5.6.3 Grundlagen für die Leistungsermittlung beider Betriebsarten.............................................. 82
5.6.4 Messergebnisse für die Leistungsermittlung beider Betriebsarten........................................ 83
5.7 Sicherheitsaspekte ............................................................................................................. 89
5.8 Konfigurieren der Sicherheitseinstellungen auf dem SIMATIC BATCH Server ......................... 91
5.9 Installation ........................................................................................................................ 93
5.9.1 Lieferform von SIMATIC BATCH ........................................................................................... 93
5.9.2 SIMATIC BATCH Basic.......................................................................................................... 95
5.9.3 Hinweise zur Installation .................................................................................................... 96
5.9.4 Liesmich-Datei mit aktuellen Infos ...................................................................................... 97
5.9.5 Lizenzen ............................................................................................................................ 98
5.9.6 Installieren der Komponenten von SIMATIC BATCH............................................................ 103
5.10 Anlagen-Aktualisierung.................................................................................................... 107
5.11 Uhrzeitsynchronisation .................................................................................................... 112
5.12 Systemeigenschaften....................................................................................................... 113
5.13 BATCH Server: Arbeitspeicher und License Key "BATCH Expansion (500MB)" ...................... 116
5.14 Bedienung der Online-Hilfe .............................................................................................. 118
5.14.1 Hilfe benutzen ................................................................................................................. 118
5.14.2 Suche .............................................................................................................................. 118
5.14.3 Navigation ....................................................................................................................... 121
6 Technologische Grundlagen nach ISA-88.01 ..................................................................................... 125
6.1 Auf welchen Normen basiert SIMATIC BATCH .................................................................... 125
6.2 Einführung technologischer Begriffe................................................................................. 126
6.3 Grundsätzlicher Aufbau eines Rezepts .............................................................................. 129
6.4 Stoff- und Produktionsdaten (Formula) ............................................................................. 130
6.5 Grundsätzlicher Aufbau der Rezeptprozedur ..................................................................... 131
6.6 Zusammenhang zwischen Grundrezept, Formula und Steuerrezept .................................. 132
6.7 Was ist eine Formula-Kategorie? ....................................................................................... 133
6.8 Interne und externe Formula............................................................................................ 134
6.9 Modelle der Norm ANSI/ISA-88.01 ................................................................................... 135
6.9.1 Übersicht über die Modelle der Norm ISA-88 .................................................................... 135
6.9.2 Modell des Steuerungsablaufs.......................................................................................... 136
6.9.3 Physisches Modell ............................................................................................................ 137
6.9.4 Prozessmodell.................................................................................................................. 139
7 Einstieg in SIMATIC BATCH................................................................................................................. 141
7.1 Erste Schritte ................................................................................................................... 141
7.2 Anlagenprojektierung ...................................................................................................... 142
7.3 Rechteverwaltung............................................................................................................ 143

SIMATIC BATCH V10.0


4 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Inhaltsverzeichnis

7.4 Rezepterstellung .............................................................................................................. 144


7.5 Prozessbetrieb ................................................................................................................. 145
8 Engineering ....................................................................................................................................... 147
8.1 Allgemeine Hinweise zum SIMATIC Manager .................................................................... 149
8.2 Basis Engineering für PCS 7 .............................................................................................. 150
8.2.1 Nutzung des PCS 7-Assistenten ........................................................................................ 151
8.2.2 Konfigurieren von BATCH Server, BATCH Clients und AS..................................................... 152
[Link] Installationen auf BATCH Server und BATCH Clients........................................................... 152
[Link] Grundlagen der Konfiguration .......................................................................................... 152
[Link] Konfigurieren des BATCH Servers ...................................................................................... 154
[Link] Konfigurieren der BATCH Clients ....................................................................................... 155
[Link] Lokaldaten der CPU für den AS-basierten Betrieb anpassen ............................................... 157
8.2.3 Technologische Hierarchie ............................................................................................... 158
[Link] Aufbau der Technologischen Hierarchie............................................................................ 158
[Link] Vorgehensweise beim Erstellen der Technologischen Hierarchie ....................................... 160
[Link] Grundeinstellungen der Technologischen Hierarchie festlegen.......................................... 161
[Link] Regeln zum Einfügen der CFC-Pläne ................................................................................. 162
[Link] Hierarchieordner Anlage .................................................................................................. 164
[Link] Hierarchieordner Teilanlage.............................................................................................. 164
[Link] Hierarchieordner Technische Einrichtung.......................................................................... 165
[Link] Objekttyp "Anlage", "Teilanlage" oder "Technische Funktion" zuweisen .............................. 166
[Link] Festlegen von Vorgängern einer Teilanlage....................................................................... 166
[Link] Erweiterung der Technologischen Hierarchie um neutrale Ordner ..................................... 168
[Link] Zusammenhang Technologische Hierarchie, Bausteine, Rezepte ....................................... 169
8.2.4 Schnittstellen zur Technischen Einrichtung erstellen ......................................................... 171
[Link] Einleitung ........................................................................................................................ 171
[Link] Optimaler Einbau der Bausteine für den AS-basierten Betrieb............................................ 175
[Link] Aufbau der Teilanlage mit dem Schnittstellenbaustein UNIT_PLC....................................... 175
[Link] Sich selbst beendende Technische Funktionen.................................................................. 177
[Link] Sich nicht selbst beendende Technische Funktionen ........................................................ 178
[Link] Aufbau der Technischen Einrichtung mit Schnittstellenbausteinen IEPH und IEOP.............. 180
[Link] Aufbau der Technischen Einrichtung mit SFC-Typen .......................................................... 184
[Link] Aufbau von Messstellen mit dem Schnittstellenbaustein TAG_COLL................................... 190
8.2.5 Dynamische Teilanlagenparameter ................................................................................... 191
8.2.6 Erstellen und Einfügen von Anwender-Messstellentypen in CFC-Pläne............................... 193
[Link] Erstellen und Einfügen von Anwender-Messstellentypen in CFC-Pläne............................... 193
[Link] Erste Möglichkeit: Neuen Funktionsbaustein anlegen ....................................................... 194
[Link] Zweite Möglichkeit: CFC-Plan anlegen und als Bausteintyp übersetzen .............................. 196
8.2.7 Ausrüstungseigenschaften und deren Anwendung ........................................................... 199
[Link] Einleitung ........................................................................................................................ 199
[Link] Ausrüstungseigenschaften anlegen.................................................................................. 199
[Link] Ausrüstungseigenschaften den Teilanlagen zuordnen....................................................... 200
[Link] Teilanlagengruppierung projektieren ................................................................................ 200
8.2.8 Übernahme der Archivdaten aus WinCC-Archiven projektieren .......................................... 201
8.2.9 Bausteine in der CFC-Datenhaltung aufräumen................................................................. 204
8.3 PC-Station (PCS 7 OS / WinCC Explorer)............................................................................. 206
8.3.1 Übersetzen der OS ........................................................................................................... 206
8.3.2 PCS 7 OS - Projekttyp ändern ............................................................................................ 207
8.4 BATCH Engineering .......................................................................................................... 208

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 5
Inhaltsverzeichnis

8.4.1 BATCH Projektierungsdialog ............................................................................................. 208


8.4.2 BATCH Engineering Überblick ........................................................................................... 216
8.4.3 Symbole im BATCH Projektierungsdialog........................................................................... 218
8.4.4 Automatische Parametrierung der BATCH Bausteine.......................................................... 219
8.4.5 Vorgehensweise beim Übersetzen und Laden der Anlagendaten ....................................... 220
8.4.6 Anzahl der Teilanlagen anzeigen ...................................................................................... 222
8.4.7 Projektierung von Fahrweisen .......................................................................................... 223
8.4.8 Fahrweisen zuordnen....................................................................................................... 225
8.4.9 Speicherausbau ermitteln und Belegung einstellen........................................................... 226
8.4.10 Übersetzen der Batch-Anlagendaten bei Einzelprojekt-Engineering ................................... 228
8.4.11 Übersetzen der Anlagendaten bei Multiprojekt-Engineering.............................................. 229
8.4.12 Batch-Anlagendaten übersetzen und laden ...................................................................... 231
8.4.13 Mehrfache Instanzierung derselben Bausteintypen innerhalb einer Teilanlage................... 234
8.4.14 Gleichzeitiges Übersetzen und Laden ............................................................................... 238
8.4.15 Kommunikationsüberwachung ........................................................................................ 238
8.4.16 Arbeiten mit mehreren Anlagenprojekten......................................................................... 239
8.4.17 Zielsystem laden, Änderungen ......................................................................................... 240
8.4.18 Festlegen der Typbeschreibung der Anlage....................................................................... 241
[Link] Typbeschreibung der Anlage ............................................................................................ 241
[Link] Typbeschreibung am Einzelprojekt ................................................................................... 243
[Link] Ausführbare Funktionen am Einzelprojekt ........................................................................ 244
[Link] Typbeschreibung am Multiprojekt .................................................................................... 245
[Link] Ausführbare Funktionen am Multiprojekt ......................................................................... 247
[Link] Ausführbare Funktionen am Projekt eines Multiprojektes .................................................. 248
[Link] Ausführbare Funktionen am ausgehängten Projekt........................................................... 249
[Link] Typbeschreibung an andere Projekte propagieren (Multiprojekt) ....................................... 250
9 Rationelles Engineering..................................................................................................................... 251
9.1 Unterscheidung Einzelprojekt- und Multiprojekt-Engineering ............................................ 251
9.2 Einzelprojekt-Engineering ................................................................................................ 252
9.2.1 Projekte zum Bearbeiten entfernen und wieder aufnehmen .............................................. 252
9.2.2 Flussdiagramm: Wie geht man beim Einzelprojekt-Engineering vor ................................... 252
9.3 Multiprojekt-Engineering ................................................................................................ 256
9.3.1 Allgemeine Information ................................................................................................... 256
9.3.2 Externe-Anlage importieren ............................................................................................. 257
9.3.3 ES-Daten für SIMATIC BATCH aufbereiten .......................................................................... 258
9.3.4 PCS 7 - Projekttyp ändern ................................................................................................. 258
9.4 Zentrales Multiprojekt-Engineering .................................................................................. 259
9.4.1 Flussdiagramm: Wie geht man beim zentralen Multiprojekt-Engineering vor ..................... 259
9.5 Dezentrales Multiprojekt-Engineering .............................................................................. 263
9.5.1 Übersicht und wichtige Vorbetrachtungen........................................................................ 263
9.5.2 Schritt 1: Projekt(e) und Stammdatenbibliothek im ZMP archivieren und entfernen ........... 266
9.5.3 Schritt 2: Projekt(e) und Stammdatenbibliothek im DMP dearchivieren, einfügen und das
Projekt anpassen.............................................................................................................. 267
9.5.4 Schritt 3: Projekt(e) im DMP bearbeiten, testen und archivieren ........................................ 269
9.5.5 Schritt 4: Projekt(e) im ZMP dearchivieren und einfügen ................................................... 269
9.5.6 Fehlerquellen beim dezentralen Multiprojekt-Engineering mit SIMATIC BATCH .................. 271
9.6 Betrieb von SIMATIC BATCH mit mehreren PCS 7 OS .......................................................... 274

SIMATIC BATCH V10.0


6 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Inhaltsverzeichnis

10 BATCH Control Center ........................................................................................................................ 277


10.1 Starten und Bedienen ...................................................................................................... 277
10.1.1 Informationen zum BATCH Start-Koordinator .................................................................... 277
10.1.2 Starten des BatchCC......................................................................................................... 279
10.1.3 Aufrufen der Hilfefunktionen ........................................................................................... 280
10.1.4 Benutzungsoberfläche und Bedienung ............................................................................. 282
[Link] Aufbau des Hauptfensters (BatchCC) ................................................................................ 282
[Link] Projekt- und Benutzereinstellungen .................................................................................. 286
[Link] Benutzerspezifische Sitzungsinformationen ...................................................................... 288
[Link] Eigenschaften-Dialoge von RPEs benutzerdefiniert anpassen............................................. 290
[Link] Eigenschaften-Dialoge im BatchCC, Betrachter und OS Controls ........................................ 290
[Link] Parameteranzeige erweitern bzw. verringern.................................................................... 291
[Link] Erzeugen und Manipulieren von Objekten ........................................................................ 292
[Link] Übersichtslisten ............................................................................................................... 295
[Link] Ausgabefenster für Meldungen ........................................................................................ 299
[Link] Erweiterte Chargeninformationen .................................................................................... 300
[Link] Verweisfenster................................................................................................................. 302
[Link] Logbuch .......................................................................................................................... 303
[Link] Bearbeitungsfenster mit den BATCH Objekten................................................................... 305
[Link] Anzeigefenster für aktuelle Bearbeitungen ....................................................................... 305
10.1.5 Objekte und Objekthierarchie........................................................................................... 306
[Link] Objekte und Objekthierarchie........................................................................................... 306
[Link] Bibliotheken mit Bibliotheksoperationen .......................................................................... 308
[Link] Grundrezepte................................................................................................................... 309
[Link] Formulas ......................................................................................................................... 310
[Link] Produktionsaufträge ........................................................................................................ 311
[Link] Stoffe............................................................................................................................... 313
[Link] Rechteverwaltung............................................................................................................ 313
10.2 Festlegen der Benutzerrechte........................................................................................... 314
10.2.1 Einführung in die Rechteverwaltung................................................................................. 314
10.2.2 Festlegen der Benutzerrechte........................................................................................... 316
10.2.3 Ändern der Benutzerrechte .............................................................................................. 321
10.2.4 Anzeigen der Benutzerrechte ........................................................................................... 323
10.2.5 Infodatei mit Einzelrechten erzeugen und anzeigen.......................................................... 323
10.2.6 Notfall-Operator einrichten .............................................................................................. 324
10.3 Einlesen der ES-Daten ...................................................................................................... 326
10.3.1 Einlesen der Anlagendaten in SIMATIC BATCH ................................................................... 326
10.3.2 Aktualisieren der Anlagendaten bei Änderung im Engineering System .............................. 327
10.3.3 Aktualisieren einer BATCH Anlage..................................................................................... 329
10.4 Festlegen der Stoffe ......................................................................................................... 331
10.4.1 Bearbeiten der Stoffe........................................................................................................ 331
10.4.2 Bearbeiten der Qualität .................................................................................................... 332
10.5 Rezepte ........................................................................................................................... 333
10.5.1 Flussdiagramm: Wie erstellt / bearbeitet man ein Grundrezept .......................................... 333
10.5.2 Flussdiagramm: Wie erstellt / bearbeitet man eine Bibliotheksoperation ............................ 334
10.5.3 Grundlagen für die Rezepterstellung ................................................................................ 335
[Link] Zusammenhang zwischen Rezeptkopfparameter, Formula-Kategorie und externer
Formula........................................................................................................................... 335
[Link] Verschalten der Parameter ............................................................................................... 336

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 7
Inhaltsverzeichnis

10.5.4 Bearbeiten von Grundrezepten......................................................................................... 337


[Link] Vorgehensweise zum Projektieren eines Grundrezeptes .................................................... 337
[Link] Anlegen eines neuen Grundrezeptes ................................................................................ 339
[Link] Öffnen und Editieren von Rezepten .................................................................................. 340
[Link] Eigenschaften der Grundrezepte festlegen ....................................................................... 340
[Link] Anlegen einer neuen Formula-Kategorie .......................................................................... 342
[Link] Eigenschaften der Formula-Kategorie festlegen ................................................................ 343
[Link] Anlegen einer neuen externen Formula............................................................................ 344
[Link] Eigenschaften der Formula festlegen................................................................................ 345
[Link] Grundrezeptkopfparameter mit externer Formula verschalten........................................... 346
[Link] Arbeiten mit der Rezept-Übersichtsliste ............................................................................ 348
[Link] Arbeiten mit der Formula-Übersichtliste ........................................................................... 349
10.5.5 Arbeiten mit Bibliotheken................................................................................................. 351
[Link] Vorgehensweise beim Projektieren von Bibliotheksoperationen ........................................ 351
10.5.6 Bearbeitungsstatus und Plausibilität der Rezepte .............................................................. 352
[Link] Zustandsübergänge und Plausibilitätsprüfung ................................................................. 352
[Link] Prüfen der Plausibilität von Rezepten ................................................................................ 354
[Link] Freigabe von Rezepten zum Test....................................................................................... 355
[Link] Freigabe von Rezepten zur Produktion .............................................................................. 356
[Link] Prüfen der Plausibilität von Formulas................................................................................ 356
[Link] Status der Rezepte und Zustandsübergänge ..................................................................... 357
[Link] Status der Formula und Zustandsübergänge..................................................................... 358
[Link] Arbeiten mit extern erstellten Modulen für die Plausibilitätsprüfung ................................. 359
10.5.7 Berichte erstellen ............................................................................................................. 360
[Link] Rezepte drucken .............................................................................................................. 360
10.5.8 Exportieren/Importieren................................................................................................... 361
[Link] Informationen zum Exportieren/Importieren..................................................................... 361
[Link] Exportieren/Importieren von Batch-Objekten .................................................................... 362
[Link] Exportieren mit dem Assistenten ...................................................................................... 363
[Link] Importieren mit dem Assistenten...................................................................................... 364
[Link] Tooltips und Kontextmenü des Import-Assistenten ........................................................... 365
10.5.9 Rezeptobjekte vergleichen................................................................................................ 366
[Link] Fenster mit Vergleichsübersicht........................................................................................ 366
[Link] Grundprinzipien der Darstellung und Interpretation.......................................................... 369
[Link] Spezielle Darstellungen und Interpretationen ................................................................... 372
[Link] Formularvergleich............................................................................................................ 386
10.6 Chargenplanung .............................................................................................................. 387
10.6.1 Flussdiagramm: Wie erstelle/bearbeite ich eine Charge ..................................................... 387
10.6.2 Planung von Chargen....................................................................................................... 388
[Link] Vorgehen beim Projektieren von Chargen ......................................................................... 388
[Link] Anlegen eines neuen Produktionsauftrages ...................................................................... 390
[Link] Einem Produktionsauftrag Chargen zuordnen................................................................... 392
[Link] Eigenschaften eines Produktionsauftrages anzeigen ......................................................... 394
[Link] Chargen zum Produktionsauftrag ergänzen ...................................................................... 395
[Link] Eigenschaften der Charge festlegen ................................................................................. 396
[Link] Startmodus der Chargenbearbeitung einstellen ................................................................ 398
[Link] Teilanlagenbelegung anzeigen und ggf. ändern ............................................................... 399
[Link] Formula-Parameter anzeigen und ggf. ändern .................................................................. 400
[Link] Verkettung der Charge anzeigen ...................................................................................... 400
[Link] Chargen disponieren; Chargen verketten .......................................................................... 401
[Link] Anzeige der Laufzeit einer Charge .................................................................................... 403
[Link] Planung der Teilanlagenbelegung .................................................................................... 404

SIMATIC BATCH V10.0


8 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Inhaltsverzeichnis

[Link] Mögliche Grenzverletzungen bei der Mengenanpassung................................................... 406


10.6.3 Steuerrezept zur Charge öffnen ........................................................................................ 412
[Link] Steuerrezept zur Charge öffnen ........................................................................................ 412
[Link] Symbole in der Steuerrezeptansicht.................................................................................. 413
[Link] Übersicht für Steuerrezepte.............................................................................................. 413
10.6.4 Bearbeitungsstatus der Chargen....................................................................................... 414
[Link] Status der Chargen .......................................................................................................... 414
[Link] Freigabe der Chargen....................................................................................................... 416
[Link] Sperren einer Charge ....................................................................................................... 416
[Link] Stornieren einer Charge ................................................................................................... 417
10.7 Elektronische Signatur ..................................................................................................... 418
10.7.1 Festlegen der Elektronischen Unterschriften..................................................................... 418
10.7.2 Bedienungen signieren .................................................................................................... 421
10.7.3 Kommentareingabe erzwingen ........................................................................................ 422
10.8 Chargensteuerung ........................................................................................................... 424
10.8.1 Voraussetzungen für die Chargenbearbeitung .................................................................. 424
10.8.2 Flussdiagramm: Wie wird eine Charge gestartet und gesteuert ......................................... 425
10.8.3 Grundlagen der Chargensteuerung .................................................................................. 426
[Link] Prinzip der Chargensteuerung .......................................................................................... 426
[Link] Abarbeitungsreihenfolge der Chargen .............................................................................. 426
[Link] Ablauf einer Charge ......................................................................................................... 428
[Link] Abarbeitung der Rezeptstruktur........................................................................................ 431
[Link] Zustandsübergänge bei Technischen Funktionen.............................................................. 432
[Link] Zustandsübergänge bei Chargen ...................................................................................... 435
[Link] Zustandsübergänge bei Rezeptschritten ........................................................................... 438
[Link] Sich selbst beendende und sich nicht selbst beendende Rezeptfunktion............................ 440
[Link] Parametertrigger und Startsperre ..................................................................................... 442
[Link] Kontinuierlicher Betrieb von Technischen Funktionen ....................................................... 444
[Link] Erweiterter kontinuierlicher Betrieb von Technischen Funktionen...................................... 448
10.8.4 Starten der Chargensteuerung ......................................................................................... 451
[Link] Arbeiten mit Listen zur Chargensteuerung........................................................................ 451
[Link] Öffnen des Steuerrezeptes................................................................................................ 453
[Link] Freigeben einer Charge .................................................................................................... 456
[Link] Starten der Chargenbearbeitung ...................................................................................... 457
[Link] Sperren einer Charge ....................................................................................................... 459
[Link] Stornieren einer Charge ................................................................................................... 459
10.8.5 Bedienung während der Chargensteuerung...................................................................... 459
[Link] Bedienbefehle zur Chargensteuerung............................................................................... 459
[Link] Bedienbefehle zu Rezeptschritten..................................................................................... 462
[Link] Manueller Sprung ............................................................................................................ 466
[Link] Time out beim Absetzen von Bedienbefehlen ................................................................... 469
[Link] Kommentieren einer laufenden Charge ............................................................................ 469
[Link] Ausgeben von Operatordialogen zur Laufzeit.................................................................... 470
[Link] Bedienanforderungen über Sammelanzeige in WinCC....................................................... 471
[Link] Setzen von Haltepunkten ................................................................................................. 472
[Link] Zustände einer Transition................................................................................................. 473
[Link] Zustände einer Transitions-Bedingung.............................................................................. 474
[Link] Übersicht der Zustände von Chargenschritten................................................................... 474
[Link] Grundzustände von Chargenschritten............................................................................... 476
[Link] Belegungszustände von Chargenschritten ........................................................................ 479
[Link] Additive Zustandskennung............................................................................................... 481

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 9
Inhaltsverzeichnis

[Link] Statusanzeige am Auftragsordner..................................................................................... 486


[Link] Abbruch einer Charge, wenn keine AS Verbindung vorhanden ist...................................... 487
[Link] Bedienung von Chargen nach CPU-Neustart, SFC-Typen ................................................... 488
[Link] Bedienung von Chargen nach CPU-Neustart, SFC und Batch Schnittstellenbausteine ......... 493
10.8.6 Änderungen während der Chargenbearbeitung ................................................................ 495
[Link] Ändern von Sollwerten .................................................................................................... 495
[Link] Änderung der Teilanlagenzuordnung................................................................................ 497
[Link] Charge nach Teilanlagenwechsel an alter Stelle fortsetzen ................................................ 499
10.8.7 Anzeige von Bedien- und Zustandsmeldungen ................................................................. 503
[Link] Anzeigen von Meldungen ................................................................................................ 503
[Link] Lokalisieren der Meldungsursachen im Steuerrezept ......................................................... 504
10.8.8 Online Strukturänderungen (OSC).................................................................................... 505
[Link] Was bietet die Online Strukturänderung? .......................................................................... 505
[Link] Leistungsumfang und Merkmale/Features ........................................................................ 506
[Link] Einschränkungen ............................................................................................................. 508
[Link] Verhalten von API und SBS ............................................................................................... 509
[Link] Verhalten der Charge ...................................................................................................... 509
[Link] Voraussetzungen ............................................................................................................. 509
[Link] Darstellung von Rezeptelementen .................................................................................... 510
[Link] Wie führe ich die Online Strukturänderung durch? ............................................................ 512
[Link] Charge als Grundrezept speichern .................................................................................... 514
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten ...................................................... 515
10.9.1 Vorbereitungen und Einstellungen ................................................................................... 515
[Link] Grundlagen ..................................................................................................................... 515
[Link] SQL-Server Datenbank erzeugen ...................................................................................... 516
[Link] Einrichten eines SQL-Servers ............................................................................................ 518
[Link] PH-Archivserver ............................................................................................................... 519
10.9.2 Berichte von Objekten...................................................................................................... 529
[Link] Berichte verwenden und bedienen ................................................................................... 529
[Link] Berichterzeugung von Chargen ........................................................................................ 533
10.9.3 Anzeigen archivierter Chargen ......................................................................................... 535
[Link] Betrachter für archivierte Chargen.................................................................................... 535
[Link] Archivierte Chargen vom SQL-Server anzeigen.................................................................. 539
11 BATCH Rezepteditor ........................................................................................................................... 541
11.1 Einleitung ........................................................................................................................ 541
11.2 Starten und Bedienen ...................................................................................................... 543
11.2.1 Starten des BATCH Rezepteditors ...................................................................................... 543
11.2.2 Voraussetzungen für das Arbeiten mit dem BATCH Rezepteditor........................................ 544
11.2.3 Benutzungsoberfläche und Bedienung ............................................................................. 544
[Link] Aufbau des Hauptfensters (Rezepteditor).......................................................................... 544
[Link] Möglichkeiten für Anpassung des Editierfensters .............................................................. 547
[Link] Projekt- und Benutzereinstellungen .................................................................................. 548
[Link] Erzeugen und Manipulieren von Objekten ........................................................................ 549
[Link] Objekte auswählen .......................................................................................................... 551
11.3 Topologie der Rezepte...................................................................................................... 552
11.3.1 Flache Rezepte................................................................................................................. 552
[Link] Aufbau flacher Rezepte .................................................................................................... 552
[Link] Umsetzung von Substrukturen im BATCH Rezepteditor...................................................... 553
11.3.2 Hierarchische Rezepte ...................................................................................................... 554
[Link] Hierarchische Rezepte ...................................................................................................... 554

SIMATIC BATCH V10.0


10 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Inhaltsverzeichnis

[Link] Hierarchische Rezepte mit ROPs........................................................................................ 554


[Link] Hierarchische Rezepte mit RFs .......................................................................................... 555
[Link] Hierarchische Rezepte mit ROPs und RFs........................................................................... 556
[Link] Umsetzung der Hierarchie im BATCH Rezepteditor ............................................................ 557
[Link] Synchronisation zwischen Teilrezeptprozeduren ............................................................... 559
11.3.3 Notwendige und mögliche Strukturelemente der Rezepte ................................................. 562
[Link] Strukturelemente der Rezepte .......................................................................................... 562
[Link] Rezeptprozedur (RP)......................................................................................................... 563
[Link] Teilrezeptprozedur (TRP) .................................................................................................. 564
[Link] Rezeptoperation (ROP) ..................................................................................................... 564
[Link] Rezeptschritte in einer Rezeptoperation (RF)..................................................................... 564
[Link] Substruktur...................................................................................................................... 564
[Link] Bibliotheksverweis ........................................................................................................... 565
[Link] Operatoranweisung ......................................................................................................... 565
[Link] Schrittplatzhalter ............................................................................................................. 565
[Link] Transitionsplatzhalter....................................................................................................... 566
[Link] Kommando-Schritt........................................................................................................... 566
[Link] Parameterschritt .............................................................................................................. 566
[Link] Parallelzweig ................................................................................................................... 566
[Link] Alternativzweig................................................................................................................ 567
[Link] Synchronisationslinie ....................................................................................................... 567
[Link] Synchronisationspunkt..................................................................................................... 567
[Link] Überwachung .................................................................................................................. 567
[Link] Transition ........................................................................................................................ 568
[Link] Schleife ........................................................................................................................... 568
[Link] Sprung ............................................................................................................................ 568
11.4 Rezepterstellung .............................................................................................................. 569
11.4.1 Hinweise zur Rezepterstellung ......................................................................................... 569
11.4.2 So editieren Sie ein Flaches Rezept ................................................................................... 573
11.4.3 So editieren Sie ein Hierarchisches Rezept ........................................................................ 574
11.4.4 Teilanlagenbelegung........................................................................................................ 576
[Link] Zuordnung der Teilanlage bei einem Flachen Rezept......................................................... 576
[Link] Zuordnung der Teilanlage bei einem Hierarchischen Rezept .............................................. 577
[Link] Über Bedingungen Teilanlagen festlegen.......................................................................... 578
[Link] Teilanlagenauswahl über Bedingungen bei einem flachen Rezept ..................................... 579
[Link] Teilanlagenauswahl über Bedingungen bei einem hierarchischen Rezept .......................... 580
[Link] Anlagenoptimierung durch Online-Zuordnung einer Teilanlage......................................... 582
[Link] Ergänzende Information zur Online-Zuordnung einer Teilanlage bei Flachen Rezepten ...... 585
11.4.5 Rezeptelemente einfügen und beschriften........................................................................ 585
[Link] Rezeptprozedurelement (Menü Einfügen) ........................................................................ 585
[Link] Rezeptfunktion/-operation (Menü Einfügen)..................................................................... 586
[Link] Bibliotheksverweis (Menü Einfügen) ................................................................................ 587
[Link] Operatoranweisung (Menü Einfügen) .............................................................................. 587
[Link] Kommando-Schritt (Menü Einfügen) ................................................................................ 588
[Link] Beispiel zum Kommando-Schritt ....................................................................................... 590
[Link] Parallel-Zweig (Menü Einfügen) ....................................................................................... 592
[Link] Synchronisation (Menü Einfügen) .................................................................................... 593
[Link] Überwachung (Menü Einfügen) ....................................................................................... 595
[Link] Beispiel zur Überwachung................................................................................................ 596
[Link] Transition (Menü Einfügen).............................................................................................. 600
[Link] Alternativ-Zweig (Menü Einfügen) ................................................................................... 600
[Link] Schleife (Menü Einfügen)................................................................................................. 601

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 11
Inhaltsverzeichnis

[Link] Sprung (Menü Einfügen).................................................................................................. 603


[Link] Beispiel zum Rezeptsprung............................................................................................... 604
[Link] Synchronisationslinien projektieren.................................................................................. 611
[Link] Arbeiten mit Substrukturen .............................................................................................. 613
[Link] Beschriften von Strukturelementen .................................................................................. 614
[Link] Bibliotheksverweise filtern................................................................................................ 614
11.4.6 Rezepteigenschaften einstellen ........................................................................................ 615
[Link] Weitergabe der Formula-Parameter im Rezept .................................................................. 615
[Link] Parameterverschaltungen ................................................................................................ 616
[Link] Einstellung der Eigenschaften der Rezeptkopfparameter ................................................... 618
[Link] Einstellen der Eigenschaften zu Schritten ......................................................................... 620
[Link] Rezeptgrenzwerte vorgeben............................................................................................. 624
[Link] Einstellen einer Rezeptfunktion für "Kontinuierlichen Betrieb" ........................................... 625
[Link] Einstellen der "Fahrweise" einer Rezeptfunktion................................................................ 625
[Link] Einstellen der Online-Änderbarkeit von Sollwerten ........................................................... 626
[Link] Einstellen der Eigenschaften zu Transitionen .................................................................... 626
[Link] Projektieren des erweiterten Status in Transitionen........................................................... 629
[Link] Informationen zur ROP-Überwachungszeit ....................................................................... 631
[Link] Typen von Anlagenpunkten für Transferparameter auswählen ......................................... 633
[Link] Eigenschaften der Bibliotheksobjekte festlegen ................................................................ 633
[Link] Übersicht über die Eigenschaften der Grundrezepte.......................................................... 634
[Link] Anpassroutinen................................................................................................................ 636
[Link] Projektierung einer Synchronisation mit SIMATIC IT .......................................................... 638
11.5 Weitere Funktionen.......................................................................................................... 640
11.5.1 Abspeichern von Rezepten und Bibliotheksobjekten.......................................................... 640
11.5.2 Prüfen der Plausibilität von Rezepten ................................................................................ 640
11.5.3 Freigeben eines Rezeptes zum Test, zur Produktion........................................................... 641
11.5.4 Freigabe aufheben ........................................................................................................... 641
12 BATCH OS Controls............................................................................................................................. 643
12.1 Einleitung ........................................................................................................................ 643
12.2 Projektierung im Graphics Designer.................................................................................. 647
12.2.1 Control in ein PCS 7 OS Prozessbild einfügen .................................................................... 647
12.2.2 Konzept der Kommunikationskanäle................................................................................. 647
12.2.3 Control als Bildfenster öffnen ........................................................................................... 648
12.2.4 BATCH Vorlagenbild für Multi-VGA editieren ..................................................................... 651
12.2.5 Zwei BATCH-Anlagen in einem Prozessbild darstellen ....................................................... 652
12.2.6 Einfache Chargenerzeugung ............................................................................................ 656
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb ....................................................................................... 658
12.3.1 Control: SIMATIC BATCH OS Master .................................................................................. 658
12.3.2 Control: SIMATIC BATCH OS Process Cell............................................................................ 660
12.3.3 Control: SIMATIC BATCH OS Allocation ............................................................................. 666
12.3.4 Control: SIMATIC BATCH OS Properties ............................................................................. 671
12.3.5 Control: SIMATIC BATCH OS Batch Creation ....................................................................... 684
12.3.6 Control: SIMATIC BATCH OS Monitor ................................................................................. 686
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb ..................................................................................... 690
12.4.1 Aktuelle Menge anzeigen................................................................................................. 690
12.4.2 Tooltips anzeigen............................................................................................................. 690
12.4.3 Farbige Eingabefelder ...................................................................................................... 691
12.4.4 Benutzereinstellungen ..................................................................................................... 692

SIMATIC BATCH V10.0


12 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Inhaltsverzeichnis

12.4.5 Runtimehelp verfügbar machen ....................................................................................... 693


12.4.6 Chargen verketten ........................................................................................................... 694
12.4.7 Einstellung zu Modus und GAP Time bei verketteten Chargen ........................................... 697
12.4.8 Darstellung von Parameterverschaltungen ....................................................................... 698
12.4.9 Charge durchsuchen ........................................................................................................ 699
12.4.10 Darstellung von Transferparametern................................................................................. 700
12.4.11 Stoffe zuweisen................................................................................................................ 700
12.4.12 Anweisung im Operator Dialog......................................................................................... 701
12.4.13 Visualisierung und Bedienung von Transitionsbedingungen.............................................. 702
12.4.14 Positionieren der BATCH OS Controls ................................................................................ 703
12.4.15 Filtern in den BATCH OS Controls...................................................................................... 703
12.4.16 Sortieren im BATCH OS Control......................................................................................... 703
12.4.17 Visualisierung und Bedienung von Steuerrezepten ........................................................... 705
12.4.18 Chargenprotokoll drucken, anzeigen und exportieren ....................................................... 709
[Link] Übersicht zum Drucken und zur Druckvorschau ................................................................ 709
[Link] So drucken Sie ein Chargenprotokoll................................................................................. 710
[Link] So zeigen Sie die Druckvorschau an.................................................................................. 711
12.4.19 Parameter verstecken....................................................................................................... 712
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen ................................................................................... 714
12.5.1 SIMATIC BATCH OS Master ................................................................................................ 714
[Link] CommunicationChannel .................................................................................................. 714
[Link] DisplayMode.................................................................................................................... 714
[Link] ProjectName .................................................................................................................... 714
[Link] DBIdent ........................................................................................................................... 715
[Link] ProjectListColumnWidth ................................................................................................... 715
[Link] ProjectListColumnOrderAndVisibility ................................................................................ 715
[Link] ProjectListColumnResizeEnabled ...................................................................................... 716
[Link] ProjectListColumnFilterVisible .......................................................................................... 716
[Link] ToolbarOrderAndVisibility................................................................................................. 716
[Link] ToolbarVisible .................................................................................................................. 717
[Link] ContextMenuEnabled ...................................................................................................... 717
[Link] PropertiesTabOrderAndVisibility ....................................................................................... 718
[Link] TooltipsEnabled ............................................................................................................... 718
[Link] UserRightsPriority ............................................................................................................ 719
[Link] AutoConnect ................................................................................................................... 719
12.5.2 SIMATIC BATCH OS Allocation ........................................................................................... 719
[Link] CommunicationChannel .................................................................................................. 719
[Link] FilterUnitName ................................................................................................................ 720
[Link] ColumnWidth .................................................................................................................. 720
[Link] ColumnOrderAndVisibility ................................................................................................ 721
[Link] ColumnResizeEnabled...................................................................................................... 721
[Link] ColumnFilterVisible.......................................................................................................... 721
[Link] ToolbarOrderAndVisibility................................................................................................. 721
[Link] ToolbarVisible .................................................................................................................. 723
12.5.3 SIMATIC BATCH OS Properties ........................................................................................... 723
[Link] CommunicationChannel .................................................................................................. 723
[Link] OrderCategoryName ........................................................................................................ 723
[Link] OrderName...................................................................................................................... 723
[Link] BatchName...................................................................................................................... 724
[Link] BatchID............................................................................................................................ 724
[Link] TreeVisibile ...................................................................................................................... 724
[Link] ToolbarOrderAndVisibility................................................................................................. 724

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 13
Inhaltsverzeichnis

[Link] ToolbarVisible .................................................................................................................. 726


[Link] ParametersListColumnOrderAndVisibility.......................................................................... 726
[Link] ParametersListColumnWidth ............................................................................................ 728
[Link] ParametersListColumnResizeEnabled................................................................................ 728
[Link] ParametersListColumnFilterVisible.................................................................................... 729
[Link] AllocationsListColumnWidth............................................................................................. 729
[Link] AllocationsListColumnOrderAndVisibility .......................................................................... 729
[Link] AllocationsListColumnResizeEnabled ................................................................................ 730
[Link] AllocationsListColumnFilterVisible .................................................................................... 730
12.5.4 SIMATIC BATCH OS Batch Creation .................................................................................... 730
[Link] CommunicationChannel .................................................................................................. 730
[Link] OrderCategoryName ........................................................................................................ 730
[Link] OrderName...................................................................................................................... 730
[Link] FilterRecipeEnabled.......................................................................................................... 731
[Link] FilterFormulaEnabled ....................................................................................................... 731
[Link] FilterUnitName ................................................................................................................ 731
[Link] FilterClassName ............................................................................................................... 731
[Link] FilterGroupName ............................................................................................................. 731
[Link] FilterProductName ........................................................................................................... 732
[Link] FilterFormulaCategoryName ............................................................................................ 732
[Link] FilterRecipeName............................................................................................................. 732
[Link] FilterFormulaName .......................................................................................................... 732
[Link] RecipeName .................................................................................................................... 732
[Link] FormulaName.................................................................................................................. 733
[Link] RecipeID .......................................................................................................................... 733
[Link] FormulaID........................................................................................................................ 733
[Link] BrowseRecipeOrFormulaVisible ........................................................................................ 733
[Link] RecipeOrFormulaEnabled ................................................................................................. 733
[Link] BrowseOrderAndOrderCatVisible ...................................................................................... 734
[Link] OrderAndOrderCatEnabled............................................................................................... 734
[Link] BatchSizeEnabled............................................................................................................. 734
[Link] BatchSize......................................................................................................................... 734
[Link] BatchCountEnabled ......................................................................................................... 734
[Link] BatchCount...................................................................................................................... 734
[Link] StartTimeVisible............................................................................................................... 735
[Link] StartModeVisible ............................................................................................................. 735
[Link] StartMode ....................................................................................................................... 735
[Link] AutoReleaseBatchVisible .................................................................................................. 735
[Link] AutoReleaseBatch ............................................................................................................ 736
[Link] BatchNamePattern ........................................................................................................... 736
[Link] BatchNamePatternVisible ................................................................................................. 736
[Link] BatchDescription.............................................................................................................. 736
[Link] BatchDescriptionVisibile ................................................................................................... 736
[Link] StartTrigger...................................................................................................................... 737
[Link] ToolbarOrderAndVisibility................................................................................................. 737
[Link] ToolbarVisible .................................................................................................................. 737
[Link] RecipeOrFormulaListColumnWidth ................................................................................... 738
[Link] RecipeOrFormulaListColumnOrderAndVisibility ................................................................ 738
[Link] RecipeOrFormulaListColumnResizeEnabled ...................................................................... 738
[Link] RecipeOrFormulaListColumnFilterVisible .......................................................................... 739
12.5.5 SIMATIC BATCH OS Monitor .............................................................................................. 739
[Link] CommunicationChannel .................................................................................................. 739

SIMATIC BATCH V10.0


14 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Inhaltsverzeichnis

[Link] ColumnWidth .................................................................................................................. 739


[Link] ColumnOrderAndVisibility ................................................................................................ 739
[Link] ColumnResizeEnabled...................................................................................................... 740
[Link] ColumnFilterVisible.......................................................................................................... 740
[Link] ToolbarOrderAndVisibility................................................................................................. 740
[Link] ToolbarVisible .................................................................................................................. 741
12.5.6 SIMATIC BATCH OS Process Cell......................................................................................... 741
[Link] CommunicationChannel .................................................................................................. 741
[Link] FilterOrderCategoryName ................................................................................................ 741
[Link] FilterOrderName .............................................................................................................. 742
[Link] TabOrderAndVisibility....................................................................................................... 742
[Link] TreeVisibile ...................................................................................................................... 742
[Link] ColumnWidth .................................................................................................................. 743
[Link] ColumnOrderAndVisibility ................................................................................................ 744
[Link] ColumnResizeEnabled...................................................................................................... 745
[Link] ColumnFilterVisible.......................................................................................................... 745
[Link] ToolbarOrderAndVisibility................................................................................................. 745
[Link] ToolbarVisible .................................................................................................................. 746
12.6 OS Controls auf einem Web Client .................................................................................... 747
13 Unterschiede zwischen BatchCC und BATCH OS Controls ................................................................. 749
13.1 Übersicht ......................................................................................................................... 749
13.2 Zusätzliche Funktionen in den BATCH OS Controls ............................................................ 750
13.3 Nicht verfügbare Funktionen in den BATCH OS Controls.................................................... 751
13.4 Unterschiede zwischen BatchCC und BATCH OS Controls................................................... 753
14 Empfohlene Vorgehensweise ............................................................................................................ 755
14.1 Wie setze ich einen SIMATIC BATCH Server in den Urzustand zurück?................................. 755
14.2 Was sollte man über die BATCH Projekt-Datenbank wissen? ............................................... 757
14.3 Welche Auswirkungen haben Änderungen an SFC-Typen auf SIMATIC BATCH? ................... 758
14.4 Wie werden IEPH/IEOP mit Anwenderbausteinen verschaltet? ........................................... 764
14.5 Wie werden Transferparameter projektiert und verwendet? .............................................. 769
14.6 Wie verwende ich S7-PLCSIM bei SIMATIC BATCH für den AS-basierten Betrieb? ................. 770
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet? ...................... 774
14.7.1 Wie werden Parameterschritte projektiert? ....................................................................... 774
14.7.2 Wie werden Parametergruppen projektiert? ...................................................................... 780
14.7.3 Wie werden Bedingungen für die Teilanlagenbelegung projektiert?................................... 793
15 Anhänge ............................................................................................................................................ 799
15.1 Batch-Norm Definitionen ................................................................................................. 799
15.2 Abkürzungen ................................................................................................................... 801
15.3 Tastaturbefehle................................................................................................................ 803
15.3.1 Tastenkombinationen für Menübefehle ............................................................................ 803
15.3.2 Tastenbefehle für Menübefehle........................................................................................ 803
15.3.3 Bewegen des Mauszeigers beim Bearbeiten von Texten .................................................... 805
15.3.4 Bewegen des Mauszeigers in Menüleiste/Kontextmenü..................................................... 805

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 15
Inhaltsverzeichnis

15.3.5 Bewegen des Mauszeigers in Dialogfeldern ...................................................................... 806


15.3.6 Markieren von Texten mit Tastenbefehlen......................................................................... 806
15.3.7 Zugriff auf die Hilfe mit Tastenbefehlen ............................................................................ 807
15.3.8 Tastenbezeichnung International/Deutsch ........................................................................ 807
15.3.9 Nummernblock International/Deutsch .............................................................................. 807
15.4 Kommandozeilenparameter für das BatchCC .................................................................... 809
16 Kontexthilfe-Referenzen.................................................................................................................... 811
16.1 Dialoge............................................................................................................................ 811
16.1.1 BCC und RZE Dialogfeld Benutzereinstellungen................................................................. 811
[Link] Register "Format" ............................................................................................................. 811
[Link] Register "Dimensionen" .................................................................................................... 812
[Link] Register "Zoom" ............................................................................................................... 813
[Link] Register "Schrift" ............................................................................................................. 813
[Link] Register "Sprache" ............................................................................................................ 814
16.1.2 BCC und RZE Dialogfeld Projekteinstellungen.................................................................... 815
[Link] Anzeige .......................................................................................................................... 815
[Link] Allgemeines..................................................................................................................... 816
[Link] Warnung/Fehler ............................................................................................................... 820
[Link] Farbeinstellungen ............................................................................................................ 823
[Link] Versionierung .................................................................................................................. 824
[Link] Verwendete PlugIn Module ............................................................................................. 826
[Link] Dialogfeld "Installierte PlugIn Module" .............................................................................. 827
[Link] Elektronische Unterschriften ............................................................................................ 828
[Link] Chargen > Einstellungen .................................................................................................. 830
[Link] Chargen > Vordefinierter Chargenname............................................................................ 833
[Link] Chargen > Archivierung > Archivierungstechnik................................................................ 836
[Link] Chargen > Archivierung > Berichte erstellen ..................................................................... 841
[Link] Chargen > Archivierung > Prozessdatenarchiv................................................................... 842
[Link] Backup > Einstellungen .................................................................................................... 842
[Link] Backup > Automatisches Backup....................................................................................... 843
[Link] Berichtserstellung ............................................................................................................ 845
16.1.3 BCC Dialogfeld Eigenschaften gemeinsame Register ......................................................... 848
[Link] Register "Belegung".......................................................................................................... 848
[Link] Register "Einsatzstoff" (Eigenschaften Prozedur/Schritt/Formula/Charge)............................ 849
[Link] Register "Abhängigkeiten" ................................................................................................ 854
[Link] Register "ESIG" ................................................................................................................. 854
[Link] Dialogfeld "Rezept"........................................................................................................... 856
[Link] Register "Änderungslogbuch" (Eigenschaften Bibliothek/Rezept/Formula/Charge/Stoffe) .... 856
[Link] Register "Bedingung" (Eigenschaften Rezeptprozedur/Charge) .......................................... 857
[Link] Register "Belegungen" (Eigenschaften Rezeptprozedur/Charge)......................................... 863
[Link] Register "Messstellen" (Eigenschaften RP, TRP, ROP) .......................................................... 865
[Link] Register "Parameter" (Eigenschaften Prozedur/Schritt/Formula/Charge) ............................. 866
[Link] Register "Stoffausstoß" (Eigenschaften Prozedur/Schritt/Formula/Charge) .......................... 871
[Link] Register "Transferparameter" ............................................................................................ 876
16.1.4 BCC Dialogfeld Eigenschaften Bibliotheken ....................................................................... 878
[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften Bibliotheksoperation)................................................ 878
[Link] Register "Belegungen" (Eigenschaften Bibliotheksoperation)............................................. 879
16.1.5 BCC Dialogfeld Eigenschaften Rezepte.............................................................................. 880
[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften Rezeptprozedur) ....................................................... 880
[Link] Parameterauswahl ........................................................................................................... 882
[Link] Register "Produkt" (Eigenschaften Rezeptprozedur)........................................................... 883

SIMATIC BATCH V10.0


16 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Inhaltsverzeichnis

16.1.6 BCC Dialogfeld Eigenschaften Formula ............................................................................. 884


[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaft Formula) ...................................................................... 884
[Link] Register "Produkt" (Eigenschaft Formula).......................................................................... 885
16.1.7 BCC Dialogfeld Eigenschaften Aufträge (Chargen) ............................................................ 886
[Link] Register "Charge hinzufügen" (Erzeugen von Chargen) ..................................................... 886
[Link] Register "Kommentare" .................................................................................................... 888
[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften einer Charge) ........................................................... 889
[Link] Register "Verkettung" (Erzeugen eines Auftrages) ............................................................. 890
[Link] Charge auswählen ........................................................................................................... 892
16.1.8 BCC Dialogfeld Eigenschaften Material (Stoffe) ................................................................. 892
[Link] Register "Qualitäten" (Stoffe) ............................................................................................ 892
[Link] Register "Allgemein" (Stoffe)............................................................................................. 892
[Link] Register "Änderungslogbuch" ........................................................................................... 893
16.1.9 BCC Register .................................................................................................................... 893
[Link] Dialogfeld "Auswahl von Formula oder Grundrezept" (Erzeugen eines Auftrags) ................ 893
[Link] Dialogfeld "Änderung der Kandidaten".............................................................................. 895
[Link] Dialogfeld "Backup/Restore".............................................................................................. 895
[Link] Register "Zuordnung" im Dialog "Aktualisieren der Anlage"................................................ 897
[Link] Register "Vorschau" im Dialog "Aktualisieren der Anlage"................................................... 900
[Link] Dialogfeld "Chargen erzeugen" ......................................................................................... 901
[Link] Dialogfeld "Formula kopieren" .......................................................................................... 902
[Link] Dialogfeld "Kommentar hinzufügen"................................................................................. 902
[Link] Dialogfeld "Meldungen kommentieren" ............................................................................ 902
[Link] Dialogfeld "Objekte importieren aus Datei" ....................................................................... 903
[Link] Dialogfeld "Qualität" (Stoffe)............................................................................................. 903
[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaft Auftragskategorie) ....................................................... 904
[Link] Register "Allgemein" (PlugIn Details)................................................................................. 904
[Link] Register "Allgemein" (Neue Auftragskategorie) ................................................................. 904
[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften Auftrag) ................................................................... 904
[Link] Register "Allgemein" (Erzeugen eines Auftrages) .............................................................. 905
[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften Anweisung TA-Klasse)............................................... 905
[Link] Register "Allgemein" Eigenschaften Kommando-Schritt..................................................... 906
[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften Bibliotheksoperation TA-Klasse) ................................ 908
[Link] Register "Chargen" (Eigenschaften Auftrag) ...................................................................... 909
[Link] Register "Chargen" (Erzeugen eines Auftrags) ................................................................... 910
[Link] Register "Chargen-Meldungen" (Einstellungen)................................................................. 912
[Link] Register "Chargen-Meldungen" (Einstellungen)................................................................. 912
[Link] Register "Umbenennen ..." ............................................................................................... 912
[Link] Register "Kandidaten"....................................................................................................... 912
[Link] Register "Rechner und Teilanlagen"................................................................................... 913
[Link] Register "Erweitert" (PlugIn Details) .................................................................................. 913
16.1.10 RZE Register..................................................................................................................... 914
[Link] Register "Synchronisation"................................................................................................ 914
[Link] Dialogfeld "Auswahl des Stoffes"....................................................................................... 914
[Link] Dialogfeld "Synchronisationslinie" .................................................................................... 915
[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften Anweisung TA-Klasse)............................................... 915
[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften RF TA-Namen) .......................................................... 917
[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften ROP)......................................................................... 918
[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften ROP-Sequenz)........................................................... 919
[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften Transition) ................................................................ 920
[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften Sprung) .................................................................... 920
[Link] Register "Allgemein" Eigenschaften Kommando-Schritt..................................................... 921

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 17
Inhaltsverzeichnis

[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften TRP) ......................................................................... 922


[Link] Register "Allgemein"......................................................................................................... 924
[Link] Register "Anweisung" (Eigenschaften Operatoranweisung) ............................................... 925
[Link] Register "Bedingung" (Eigenschaften Transition)............................................................... 926
[Link] Register "Belegungsliste" (Eigenschaften Bibliotheksverweis) ............................................ 930
[Link] Register "Beschreibung" (Eigenschaften ROP, RF) .............................................................. 931
[Link] Register "Unter-Bedingung" .............................................................................................. 931
16.1.11 Dialogfelder ..................................................................................................................... 931
[Link] Dialogfeld "Plausibilität prüfen" ........................................................................................ 931
[Link] Dialogfeld "Keine Kandidaten vorhanden"......................................................................... 932
[Link] Dialogfeld "Änderungslogbuch" ........................................................................................ 933
[Link] Dialogfeld "Auswahl eines Projektes" ................................................................................ 933
[Link] Dialogfeld "Neue Formula-Kategorie erzeugen"................................................................. 934
[Link] Dialogfeld "Information"................................................................................................... 934
[Link] Dialogfeld "Ordner" (Eigenschaften) ................................................................................. 935
[Link] Dialogfeld "Rechte des angemeldeten Benutzers ansehen" ................................................ 935
[Link] Dialogfeld "Rechteverwaltung" ......................................................................................... 936
[Link] Dialogfeld "Rollen konfigurieren" ...................................................................................... 938
[Link] Dialogfeld "SIMATIC BATCH: Signieren".............................................................................. 939
[Link] Dialogfeld "Teilanlage auswählen" .................................................................................... 941
[Link] Dialogfeld SQL-Server Datenbank erzeugen ...................................................................... 942
[Link] Dialogfeld "Exportieren" ................................................................................................... 942
[Link] Dialog Auswahl Anlage, Rezept, Bibliothek ....................................................................... 943
[Link] Dialog "Speichern unter..."................................................................................................ 944
[Link] Dialog "Standard-Rolle auswählen" ................................................................................... 944
[Link] Dialog "Logins verwalten"................................................................................................. 945
[Link] Dialog "Anlagenpunkte" ................................................................................................... 945
[Link] Dialog "Suchen" ............................................................................................................... 946
[Link] Batch-Anlage (Anlagenobjekt).......................................................................................... 949
[Link] Batch-Objekte (Menü Einfügen) ....................................................................................... 949
[Link] BATCH Applikation ........................................................................................................... 950
[Link] BATCH Applikation (stby).................................................................................................. 950
[Link] BATCH Applikation Client.................................................................................................. 951
[Link] SIMATIC BATCH ................................................................................................................ 951
[Link] Batch-Typen in einer Library oder unter einem Projekt ...................................................... 952
[Link] WinCC-Archivvariable....................................................................................................... 953
[Link] Zusatzfunktion "Anzeigen" ............................................................................................... 953
[Link] Fahrweisen von ............................................................................................................... 954
[Link] WinCC-Archivvariable....................................................................................................... 954
[Link] Zusatzfunktion "Anzeigen" ............................................................................................... 954
[Link] Computereinstellungen (Kontextmenü BATCH Start-Koordinator)...................................... 955
[Link] Benutzerangaben ............................................................................................................ 955
16.1.12 SIMATIC BATCH Projektierungsdialog ............................................................................... 956
[Link] Selektion "S7-Programme"................................................................................................ 956
[Link] Selektion "CPU" ................................................................................................................ 957
[Link] Selektion "S7-Programme"................................................................................................ 959
[Link] Selektion "Verbindungen"................................................................................................. 961
[Link] Selektion "Stationen"........................................................................................................ 962
[Link] Selektion "Station" ........................................................................................................... 964
[Link] Selektion "Multiprojekt/Projekt" ........................................................................................ 966
[Link] Selektion "Batch-Anlage" .................................................................................................. 967
[Link] Selektion "Batch-Typen" im Multiprojekt............................................................................ 969

SIMATIC BATCH V10.0


18 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Inhaltsverzeichnis

[Link] Selektion "Batch-Typen im Projekt eines Multiprojekts" ...................................................... 970


[Link] Selektion "Datentypen" .................................................................................................... 972
[Link] Selektion "Datentyp" ........................................................................................................ 974
[Link] Selektion "Datentypparameter"......................................................................................... 975
[Link] Selektion "Einheiten"........................................................................................................ 977
[Link] Selektion "Einheit"............................................................................................................ 978
[Link] Selektion "Operationstypen"............................................................................................. 980
[Link] Selektion "Operationstyp"................................................................................................. 981
[Link] Selektion "Operationstypparameter"................................................................................. 983
[Link] Selektion "Funktionstypen"............................................................................................... 985
[Link] Selektion "Funktionstyp_EPH"........................................................................................... 986
[Link] Selektion "Funktionstyp_AF"............................................................................................. 988
[Link] Selektion "Funktionstypparameter_EPH" ........................................................................... 990
[Link] Selektion "Funktionstypparameter_AF" ............................................................................. 993
[Link] Selektion "Messstellentypen" ............................................................................................ 995
[Link] Selektion "Messstellentyp" für TAG_COLL-Baustein ............................................................ 997
[Link] Selektion "Messstellentyp" für TRANS-Baustein ................................................................. 998
[Link] Selektion "Messstellentypparameter" für TAG_COLL-Baustein........................................... 1000
[Link] Selektion "Messstellentypparameter" für TRANS-Baustein................................................ 1002
[Link] Selektion "Messstelleninstanzparameter" ........................................................................ 1004
[Link] Selektion "Messstelle" (V4.02) ........................................................................................ 1006
[Link] Selektion "Messstelle"..................................................................................................... 1008
[Link] Selektion "Messstellenparameter" ................................................................................... 1009
[Link] Selektion "Ausrüstungseigenschaften"............................................................................ 1011
[Link] Selektion "Ausrüstungseigenschaftenparameter (Typ)" ................................................... 1013
[Link] Selektion "Ausrüstungseigenschaftparameter (Instanz)" ................................................. 1014
[Link] Selektion "Teilanlage"..................................................................................................... 1016
[Link] Selektion "Technische Einrichtung (EMOD)" .................................................................... 1018
[Link] Selektion "Neutraler Ordner" .......................................................................................... 1019
[Link] Selektion "EPH" .............................................................................................................. 1020
[Link] Selektion "EPH-Parameter".............................................................................................. 1022
[Link] Selektion "EOP" .............................................................................................................. 1024
[Link] Selektion "EOP-Parameter" ............................................................................................. 1026
[Link] Selektion "Batch-Typen im zum Bearbeiten entfernten Projekt" Master-Ausprägung ......... 1028
[Link] Selektion "Batch-Typen im zum Bearbeiten entfernten Projekt" Slave-Ausprägung............ 1029
[Link] Selektion "Batch-Instanzen" zusammenführen ................................................................ 1031
[Link] Selektion "Batch-Instanzen" übersetzen .......................................................................... 1032
[Link] Selektion "Batch-Typen im Multiprojekt" ......................................................................... 1034
[Link] Selektion "Batch-Typen im Projekt eines Multiprojekts" .................................................... 1035
[Link] Selektion "Batch-Typen im Projekt".................................................................................. 1037
[Link] Selektion "AF" ................................................................................................................ 1038
[Link] Selektion "AF-Parameter"................................................................................................ 1040
[Link] Laden von Batch-Anlage ................................................................................................ 1042
[Link] Typen Generieren .......................................................................................................... 1043
[Link] Typen Propagieren ......................................................................................................... 1044
[Link] Zusammenführen/Übersetzen ........................................................................................ 1046
[Link] ES-Daten überprüfen/konvertieren ................................................................................. 1047
[Link] Register "Verteilung" ...................................................................................................... 1048
[Link] Register "OS-Objekte" ..................................................................................................... 1049
[Link] Register "Projektsprachen".............................................................................................. 1050
[Link] Register "Systemverhalten"............................................................................................. 1050
[Link] Register "Anlagen" ......................................................................................................... 1051

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 19
Inhaltsverzeichnis

[Link] Register "Planordner" ..................................................................................................... 1053


[Link] Register "Verbindungen" ................................................................................................ 1056
[Link] Selektion "Externe-Anlagen" ........................................................................................... 1057
[Link] Selektion "Anlage".......................................................................................................... 1059
[Link] Fahrweisen von... .......................................................................................................... 1060
[Link] Parametergruppen der Batch-Anlage .............................................................................. 1060
[Link] Selektion "Batch-Typen".................................................................................................. 1061
[Link] Selektion "Batch-Instanzen"............................................................................................ 1062
16.1.13 Dialoge aus dem SIMATIC Manager heraus ..................................................................... 1063
[Link] Register "Allgemein" Objekteigenschaften der Batch-Anlage ........................................... 1063
[Link] Register "Allgemein" Objekteigenschaften der BATCH Applikationen................................ 1064
[Link] Register "Zusammenführen/Übersetzen"......................................................................... 1065
[Link] Register "Laden" ............................................................................................................ 1067
16.2 BCC Menübefehle .......................................................................................................... 1069
16.2.1 Menü Programm............................................................................................................ 1069
[Link] Neue Anlage (Menü Programm) ..................................................................................... 1069
[Link] Aktualisieren der Anlage ............................................................................................... 1069
[Link] Drucken (Menü Programm) ............................................................................................ 1069
[Link] Druckvorschau ............................................................................................................... 1069
[Link] Drucker einrichten ......................................................................................................... 1069
16.2.2 Menü Bearbeiten ........................................................................................................... 1070
[Link] Plausibilität des Grundrezeptes prüfen (Menü Bearbeiten) .............................................. 1070
[Link] Plausibilität der Bibliotheksoperation prüfen (Menü Bearbeiten) ..................................... 1070
[Link] Plausibilität der Formula prüfen (Menü Bearbeiten) ........................................................ 1071
[Link] Plausibilität der Charge prüfen (Menü Bearbeiten) .......................................................... 1071
[Link] Umbenennen (Menü Bearbeiten) ................................................................................... 1071
[Link] Neue Formula-Kategorie anlegen (Menü Bearbeiten)...................................................... 1071
[Link] Neue Formula anlegen (Menü Bearbeiten) ..................................................................... 1072
[Link] Neue Auftrags-Kategorie anlegen (Menü Bearbeiten) ..................................................... 1072
[Link] Neuen Auftrag anlegen (Menü Bearbeiten) .................................................................... 1072
[Link] Neu (Menü Bearbeiten).................................................................................................. 1072
[Link] Neue Charge anlegen (Menü Bearbeiten) ....................................................................... 1072
[Link] Neue Bibliothekssubstruktur anlegen (Menü Bearbeiten) ................................................ 1073
[Link] Neue Bibliotheksoperation anlegen (Menü Bearbeiten)................................................... 1073
[Link] Neue Qualität (Menü Bearbeiten)................................................................................... 1073
[Link] Neuer Stoff (Menü Bearbeiten) ....................................................................................... 1073
[Link] Neues Flaches Grundrezept anlegen (Menü Bearbeiten) ................................................. 1073
[Link] Neues Hierarchisches Grundrezept anlegen (Menü Bearbeiten)....................................... 1073
[Link] Öffnen der Bibliotheksoperation (Menü Bearbeiten) ....................................................... 1073
[Link] Öffnen der Liste der Anlage (Menü Bearbeiten)............................................................... 1073
[Link] Öffnen der Liste der Aufträge (Menü Bearbeiten)............................................................ 1074
[Link] Öffnen der Liste der Bibliotheksoperationen (Menü Bearbeiten) ...................................... 1074
[Link] Öffnen der Liste der Chargen (Menü Bearbeiten) ............................................................ 1074
[Link] Öffnen der Liste der Formula-Kategorie (Menü Bearbeiten) ............................................. 1074
[Link] Öffnen der Liste der Formulas (Menü Bearbeiten) ........................................................... 1074
[Link] Öffnen der Liste der Grundrezepte (Menü Bearbeiten) .................................................... 1074
[Link] Öffnen der Liste der Rezept-Kategorien (Menü Bearbeiten) ............................................. 1074
[Link] Öffnen der Liste der Stoffe (Menü Bearbeiten)................................................................. 1074
[Link] Öffnen des Grundrezeptes (Menü Bearbeiten) ................................................................ 1074
[Link] Drucken......................................................................................................................... 1075
[Link] Druckvorschau .............................................................................................................. 1075
[Link] Eigenschaften der Auftrags-Kategorie (Menü Bearbeiten) ............................................... 1075

SIMATIC BATCH V10.0


20 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Inhaltsverzeichnis

[Link] Eigenschaften der Bibliotheksoperation (Menü Bearbeiten) ............................................ 1075


[Link] Eigenschaften der Formula-Kategorie (Menü Bearbeiten) ............................................... 1075
[Link] Eigenschaften der Formula (Menü Bearbeiten) ............................................................... 1075
[Link] Eigenschaften der Qualität (Menü Bearbeiten) ............................................................... 1076
[Link] Eigenschaften des Auftrags (Menü Bearbeiten) .............................................................. 1076
[Link] Eigenschaften des Grundrezeptes (Menü Bearbeiten) ..................................................... 1076
[Link] Eigenschaften des Ordners (Menü Bearbeiten) ............................................................... 1076
[Link] Eigenschaften des Stoffes (Menü Bearbeiten) ................................................................. 1076
[Link] Eigenschaften einer Charge (Menü Bearbeiten) .............................................................. 1076
[Link] Freigabe der Bibliotheksoperation zum Test (Menü Bearbeiten) ...................................... 1076
[Link] Freigabe der Bibliotheksoperation zur Produktion (Menü Bearbeiten).............................. 1077
[Link] Freigabe der Formula aufheben (Menü Bearbeiten) ........................................................ 1077
[Link] Freigabe der Formula (Menü Bearbeiten)........................................................................ 1078
[Link] Freigabe des Grundrezeptes zum Test (Menü Bearbeiten) ............................................... 1078
[Link] Freigabe des Grundrezeptes zur Produktion (Menü Bearbeiten)....................................... 1079
[Link] Freigabe zum Test (Menü Bearbeiten)............................................................................. 1080
[Link] Aufheben der Freigabe der Bibliotheksoperation (Menü Bearbeiten) ............................... 1080
[Link] Aufheben der Freigabe des Grundrezeptes (Menü Bearbeiten) ........................................ 1080
[Link] Freigabe zur Produktion (Menü Bearbeiten) .................................................................... 1081
[Link] Kopieren der Formula (Menü Bearbeiten) ....................................................................... 1081
[Link] Aufheben der Sperre (Menü Bearbeiten) ........................................................................ 1081
[Link] Löschen der Auftrags-Kategorie (Menü Bearbeiten) ........................................................ 1082
[Link] Löschen der Bibliotheksoperation (Menü Bearbeiten) ..................................................... 1082
[Link] Löschen der Charge (Menü Bearbeiten) .......................................................................... 1082
[Link] Löschen der Formula-Kategorie (Menü Bearbeiten) ........................................................ 1082
[Link] Löschen der Formula (Menü Bearbeiten) ........................................................................ 1083
[Link] Löschen der Qualität (Menü Bearbeiten)......................................................................... 1083
[Link] Löschen des Auftrags (Menü Bearbeiten) ....................................................................... 1083
[Link] Löschen des Grundrezeptes (Menü Bearbeiten) .............................................................. 1084
[Link] Löschen des Objektes (Menü Bearbeiten) ....................................................................... 1084
[Link] Löschen des Stoffs (Menü Bearbeiten) ............................................................................ 1084
[Link] Lösche Verweise ........................................................................................................... 1084
[Link] Lösche alle Verweise ..................................................................................................... 1084
[Link] Anzeige der Liste der Auftragskategorien (Menü Bearbeiten) .......................................... 1084
[Link] Anzeige der Liste der Stoffe (Menü Bearbeiten)............................................................... 1085
[Link] Archivieren von Chargen (Menü Bearbeiten)................................................................... 1085
[Link] Archivieren der Charge (Menü Bearbeiten) ..................................................................... 1085
[Link] Exportieren Bibliothek.................................................................................................... 1085
[Link] Exportieren Grundrezept................................................................................................ 1085
[Link] Suchen (Menü Bearbeiten)............................................................................................. 1085
[Link] Exportieren Formula-Kategorie....................................................................................... 1085
[Link] Exportieren (Menü Extras) ............................................................................................. 1085
[Link] Ordner erstellen (Menü Bearbeiten) ............................................................................... 1086
[Link] Vergleichen (Menü Bearbeiten) ...................................................................................... 1086
[Link] Vergleichen mit (Menü Bearbeiten) ................................................................................ 1086
[Link] Element aktualisieren (Menü Bearbeiten) ....................................................................... 1086
[Link] Neues Objekt einfügen (Menü Bearbeiten) ..................................................................... 1086
16.2.3 Menü Steuerung ............................................................................................................ 1087
[Link] Abbrechen (Menü Steuerung) ........................................................................................ 1087
[Link] Abbrechen (Notfall) (Menü Steuerung)........................................................................... 1088
[Link] Abschließen (Menü Steuerung) ...................................................................................... 1089
[Link] Charge kommentieren (Menü Steuerung)....................................................................... 1089

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 21
Inhaltsverzeichnis

[Link] Chargenelement kommentieren (Menü Steuerung) ........................................................ 1089


[Link] Fortsetzen (Menü Steuerung)......................................................................................... 1089
[Link] Freigeben (Menü Steuerung).......................................................................................... 1090
[Link] Halt nach Schritt (Menü Steuerung) ............................................................................... 1090
[Link] Halt sofort (Menü Steuerung)......................................................................................... 1090
[Link] Sperre aufheben (Menü Steuerung) ............................................................................... 1090
[Link] Sperren (Menü Steuerung)............................................................................................. 1090
[Link] Starten (Menü Steuerung).............................................................................................. 1090
[Link] Stoppen (Menü Steuerung) ............................................................................................ 1090
[Link] Stornieren (Menü Steuerung) ......................................................................................... 1092
[Link] Steuerrezept öffnen (Menü Steuerung)........................................................................... 1092
[Link] Als Rezept speichern (Menü Steuerung) ......................................................................... 1092
[Link] Beginnen (Menü Steuerung > Strukturänderung) ........................................................... 1092
[Link] Änderungen übernehmen (Menü Steuerung > Strukturänderung) .................................. 1093
[Link] Änderungen verwerfen (Menü Steuerung > Strukturänderung) ...................................... 1093
16.2.4 Menü Planung ............................................................................................................... 1094
[Link] Auftragskategorieliste (Menü Planung)........................................................................... 1094
[Link] Chargen-Ergebnisliste (Menü Planung)........................................................................... 1094
[Link] Chargen-Planungsliste (Menü Planung) .......................................................................... 1094
[Link] Chargen-Statusliste (Menü Planung) .............................................................................. 1095
[Link] Chargen disponieren (Menü Planung) ............................................................................ 1096
[Link] Produktionsauftragsliste (Menü Planung) ....................................................................... 1096
[Link] Teilanlagenbelegung (Menü Planung) ............................................................................ 1096
16.2.5 Menü Extras .................................................................................................................. 1097
[Link] Abmelden (Menü Extras) ............................................................................................... 1097
[Link] Rechteverwaltung (Menü Extras).................................................................................... 1097
[Link] Rollenverwaltung (Menü Extras) .................................................................................... 1097
[Link] Backup (Menü Extras) .................................................................................................... 1098
[Link] Restore (Menü Extras).................................................................................................... 1098
[Link] Exportieren (Menü Extras) ............................................................................................. 1100
[Link] Importieren (Menü Extras) ............................................................................................. 1100
[Link] Logbuch (Menü Extras) .................................................................................................. 1100
[Link] Bearbeitungen (Menü Extras)......................................................................................... 1100
[Link] Daten komprimieren (Menü Extras) ................................................................................ 1100
[Link] Rezepteditor starten (Menü Extras) ................................................................................ 1100
[Link] Betrachter für archivierte Chargen starten (Menü Extras) ................................................ 1100
[Link] Immer im Vordergrund (Menü Extras) ............................................................................ 1101
[Link] Migration > Nachbereiten (Menü Extras) ........................................................................ 1101
[Link] Migration > Vorbereiten (Menü Extras)........................................................................... 1101
16.2.6 Menü Ansicht ................................................................................................................ 1101
[Link] Symbolleiste (Menü Ansicht).......................................................................................... 1101
[Link] Steuerungsleiste (Menü Ansicht) .................................................................................... 1102
[Link] Verweise (Menü Ansicht) ............................................................................................... 1102
[Link] Gesamtansicht Steuerrezept (Menü Ansicht) .................................................................. 1103
[Link] Ausgabe (Menü Ansicht) ................................................................................................ 1103
[Link] Erweiterte Chargeninformationen (Menü Ansicht).......................................................... 1103
[Link] Projekt: (Menü Ansicht).................................................................................................. 1103
[Link] Baumansicht aktualisieren (Menü Ansicht) ..................................................................... 1103
16.2.7 Menü Extras > Importieren............................................................................................. 1104
[Link] Import - Objekte auswählen ........................................................................................... 1104
[Link] Import - Objekte zuordnen ............................................................................................. 1105
[Link] Import - Anlagenabgleich............................................................................................... 1107

SIMATIC BATCH V10.0


22 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Inhaltsverzeichnis

[Link] Import - Parameter zuordnen ......................................................................................... 1108


[Link] Import - Übersicht.......................................................................................................... 1110
[Link] Import - Rezepte (BatchML)............................................................................................ 1111
16.2.8 Steuerungsleiste ............................................................................................................ 1112
[Link] Vergrößern ................................................................................................................... 1112
[Link] Verkleinern ................................................................................................................... 1112
[Link] Vergrößerungsfaktor zurücksetzen ................................................................................. 1112
[Link] Optimaler Vergrößerungsfaktor ...................................................................................... 1113
[Link] Substruktur schließen ................................................................................................... 1113
16.2.9 Menü Fenster ................................................................................................................ 1113
[Link] Aktualisieren (Menü Fenster) ......................................................................................... 1113
16.2.10 Funktionalität des Betrachters für archivierte Chargen .................................................... 1113
[Link] Archivdatei (meist XML) öffnen und anzeigen................................................................. 1113
[Link] Archiv aus PH öffnen und anzeigen................................................................................. 1113
[Link] Dialog "Chargen suchen" ................................................................................................ 1114
[Link] Symbolleiste (Menü Ansicht).......................................................................................... 1115
[Link] Steuerrezept im Betrachter für archivierte Chargen ......................................................... 1115
16.3 RZE Menübefehle........................................................................................................... 1116
16.3.1 Menü Rezept.................................................................................................................. 1116
[Link] Neu > Hierarchisches Rezept (Menü Rezept) ................................................................... 1116
[Link] Neu > Flaches Rezept (Menü Rezept) .............................................................................. 1116
[Link] Neu > Bibliothekselement: Rezeptoperation (Menü Rezept) ............................................ 1116
[Link] Neu > Bibliothekselement: Substruktur (Menü Rezept) ................................................... 1116
[Link] Öffnen... (Menü Rezept)................................................................................................. 1117
[Link] Öffnen Bibliotheksobjekt... (Menü Rezept)...................................................................... 1117
[Link] Schließen (Menü Rezept) ............................................................................................... 1117
[Link] Speichern (Menü Rezept) ............................................................................................... 1117
[Link] Speichern unter... (Menü Rezept) ................................................................................... 1117
[Link] Speichern der Grafik ... (Menü Rezept)............................................................................ 1118
[Link] Kopfparameter... (Menü Rezept)..................................................................................... 1118
[Link] Plausibilität prüfen (Menü Rezept).................................................................................. 1118
[Link] Freigabe zum Test (Menü Rezept)................................................................................... 1118
[Link] Freigabe zur Produktion (Menü Rezept) .......................................................................... 1119
[Link] Freigabe aufheben (Menü Rezept).................................................................................. 1119
[Link] Drucken... (Menü Rezept)............................................................................................... 1119
[Link] Druckvorschau ............................................................................................................... 1119
[Link] Druckvorschau Grafik (Menü Rezept) .............................................................................. 1120
[Link] Drucken Grafik (Menü Rezept) ........................................................................................ 1120
[Link] Zuletzt bearbeitete Rezepte (Menü Rezept)..................................................................... 1120
[Link] Zuletzt bearbeitete Bibliotheken (Menü Rezept).............................................................. 1120
[Link] Dialog "Speichern unter" (BATCH Rezepteditor) ............................................................... 1121
[Link] Unterschied Freigabe zum Test oder zur Produktion ........................................................ 1121
16.3.2 Menü Bearbeiten ........................................................................................................... 1121
[Link] Rückgängig (Menü Bearbeiten) ...................................................................................... 1121
[Link] Wiederherstellen (Menü Bearbeiten) .............................................................................. 1122
[Link] Kopieren (Menü Bearbeiten) .......................................................................................... 1122
[Link] Löschen (Menü Bearbeiten) ........................................................................................... 1122
[Link] Gehe zu > Zum nächsten Fehler (Menü Bearbeiten)........................................................ 1122
[Link] Gehe zu > Zum vorherigen Fehler (Menü Bearbeiten) ..................................................... 1123
[Link] Eigenschaften (Menü Bearbeiten) .................................................................................. 1123
[Link] Objekt öffnen (Menü Bearbeiten) ................................................................................... 1123
[Link] Beschriften... (Menü Bearbeiten) .................................................................................... 1124

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 23
Inhaltsverzeichnis

[Link] Substruktur auflösen (Menü "Bearbeiten") ...................................................................... 1124


[Link] In Substruktur verbergen (Menü Bearbeiten) .................................................................. 1124
[Link] Selektieren (Menü Bearbeiten) ....................................................................................... 1125
16.3.3 Menü Ansicht ................................................................................................................ 1125
[Link] Automatisch einpassen (Menü Ansicht) .......................................................................... 1125
[Link] Zoomausschnitt wählen (Menü Ansicht)......................................................................... 1125
[Link] Symbolleisten > Standard (Menü Ansicht) ...................................................................... 1126
[Link] Symbolleisten > Einfügen (Menü Ansicht) ...................................................................... 1126
[Link] Statusleiste (Menü Ansicht)............................................................................................ 1126
16.3.4 Menü Extras .................................................................................................................. 1127
[Link] Immer im Vordergrund (Menü Extras) ............................................................................ 1127
[Link] Alle Fehler anzeigen (Menü Extras) ................................................................................ 1127
[Link] Fehler anzeigen (Menü Extras) ....................................................................................... 1127
[Link] Fehleranzeige löschen (Menü Extras) ............................................................................. 1127
16.3.5 Menü Fenster ................................................................................................................ 1128
[Link] Neues Fenster (Menü Fenster) ....................................................................................... 1128
16.4 BCC und RZE .................................................................................................................. 1129
16.4.1 Verbindungsstatus zum BATCH Control Server ................................................................ 1129
16.4.2 Angemeldeter Benutzer ................................................................................................. 1129
16.4.3 Druckvorschau ............................................................................................................... 1129
16.4.4 Beenden ........................................................................................................................ 1130
16.5 BCC und RZE Menü Bearbeiten ....................................................................................... 1131
16.5.1 Ausschneiden (Menü Bearbeiten) ................................................................................... 1131
16.5.2 Kopieren (Menü Bearbeiten) .......................................................................................... 1131
16.5.3 Einfügen (Menü Bearbeiten) .......................................................................................... 1132
16.5.4 Alles markieren (Menü Bearbeiten) ................................................................................ 1132
16.5.5 Dialog "Suchen" ............................................................................................................. 1133
16.6 BCC und RZE Menü Extras .............................................................................................. 1137
16.6.1 Wichtige Systemmeldungen (Menü Extras)..................................................................... 1137
16.6.2 Einstellungen > Benutzereinstellungen (Menü Extras)..................................................... 1137
16.6.3 Einstellungen > Projekteinstellungen (Menü Extras)........................................................ 1138
16.7 BCC und RZE Menü Ansicht ............................................................................................ 1139
16.7.1 Beschriftung anzeigen (Menü Ansicht) ........................................................................... 1139
16.7.2 Rezept-/Chargenköpfe fixieren (Menü Ansicht)................................................................ 1139
16.8 BCC und RZE Menü Fenster ............................................................................................ 1140
16.8.1 Überlappend (Menü Fenster) ......................................................................................... 1140
16.8.2 Horizontal (Menü Fenster) ............................................................................................. 1140
16.8.3 Vertikal (Menü Fenster).................................................................................................. 1140
16.8.4 Symbole anordnen (Menü Fenster) ................................................................................ 1140
16.8.5 Alle schließen (Menü Fenster) ........................................................................................ 1140
16.8.6 Fensterverwaltung (Menü Fenster) ................................................................................ 1141
16.9 BCC und RZE Menü Hilfe................................................................................................. 1142
16.9.1 Einführung (Menü Hilfe) ................................................................................................ 1142
16.9.2 Erste Schritte (Menü Hilfe) ............................................................................................. 1142
16.9.3 Hilfe benutzen (Menü Hilfe) ........................................................................................... 1142
16.9.4 Hilfethemen (Menü Hilfe) .............................................................................................. 1142
16.9.5 Info (Menü Hilfe) ........................................................................................................... 1142
16.10 Kontextmenübefehle ..................................................................................................... 1143
16.10.1 Schritt starten................................................................................................................ 1143

SIMATIC BATCH V10.0


24 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Inhaltsverzeichnis

16.10.2 Schritt anhalten (nach Schritt)........................................................................................ 1143


16.10.3 Schritt anhalten (sofort)................................................................................................. 1144
16.10.4 Schritt fortsetzen ........................................................................................................... 1144
16.10.5 Schritt beenden ............................................................................................................. 1144
16.10.6 Schritt stoppen .............................................................................................................. 1145
16.10.7 Schritt abbrechen .......................................................................................................... 1145
16.10.8 Schritt abbrechen (Notfall) ............................................................................................. 1146
16.10.9 Schritt entsperren .......................................................................................................... 1146
16.10.10 Schritt zurücksetzen....................................................................................................... 1146
16.10.11 Haltepunkt setzen .......................................................................................................... 1147
16.10.12 Haltepunkt entfernen..................................................................................................... 1147
16.10.13 Chargenelement kommentieren..................................................................................... 1147
16.10.14 Meldungen kommentieren............................................................................................. 1147
16.10.15 Signieren ....................................................................................................................... 1147
16.10.16 Teilanlage auswählen..................................................................................................... 1148
16.10.17 Teilanlage freigeben....................................................................................................... 1148
16.10.18 Teilanlage zurücksetzen ................................................................................................. 1148
16.10.19 Übersicht öffnen ............................................................................................................ 1148
16.10.20 Ausschnitt öffnen........................................................................................................... 1149
16.10.21 Steuerrezept: Charge...................................................................................................... 1149
16.10.22 Anzahl der anstehenden Jobs......................................................................................... 1149
16.10.23 Gerade bearbeiteter Job ................................................................................................. 1149
16.10.24 Anstehende Jobs abbrechen........................................................................................... 1149
16.11 Transitions-Wizard.......................................................................................................... 1151
16.11.1 Dialogfeld "Allgemein" Transitionsbedingung (1/5) ......................................................... 1151
16.11.2 Dialogfeld "Operand1/2" Parameter (2/5) ........................................................................ 1151
16.11.3 Dialogfeld "Operand1/2" Messstelle (2/5) ........................................................................ 1151
16.11.4 Dialogfeld "Operand1/2" Rezeptelement (2/5) ................................................................ 1152
16.11.5 Dialogfeld "Operator" (3/5) ............................................................................................. 1152
16.11.6 Dialogfeld "Formeleditor" (4/5) ....................................................................................... 1153
16.11.7 Dialogfeld "Operand2" (4/5) ........................................................................................... 1154
16.11.8 Dialogfeld "Operand auswählen" .................................................................................... 1154
16.12 Hilfe-Funktion zum Objekt nicht ausführbar ................................................................... 1155
16.12.1 Aktualisieren der Anlage ................................................................................................ 1155
16.12.2 Prüfen der Plausibilität (Menü Bearbeiten)...................................................................... 1155
16.12.3 Archivieren (Menü Bearbeiten)....................................................................................... 1155
16.12.4 Aufheben der Freigabe (Menü Bearbeiten) ..................................................................... 1155
16.12.5 Aufheben der Sperre ...................................................................................................... 1155
16.12.6 Details (Menü Bearbeiten).............................................................................................. 1155
16.12.7 Drucken (Menü Bearbeiten) ........................................................................................... 1155
16.12.8 Druckvorschau (Menü Bearbeiten) ................................................................................. 1155
16.12.9 Eigenschaften (Menü Bearbeiten) .................................................................................. 1156
16.12.10 Exportieren (Menü Bearbeiten) ...................................................................................... 1156
16.12.11 Suchen (Menü Bearbeiten)............................................................................................. 1156
16.12.12 Kopieren des Objektes (Menü Bearbeiten) ...................................................................... 1156
16.12.13 Löschen (Menü Bearbeiten) ........................................................................................... 1156
16.12.14 Neu (Menü Bearbeiten).................................................................................................. 1156
16.12.15 Öffnen (Menü Bearbeiten).............................................................................................. 1156
16.12.16 Umbenennen ................................................................................................................ 1156

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 25
Inhaltsverzeichnis

Glossar ............................................................................................................................................. 1157


Index ................................................................................................................................................ 1171

Tabellen

Tabelle 5-1 BATCH Programm-Pakete und ihre Komponenten..................................................................... 94


Tabelle 10-1 Symbole für Status und Typ einer Fehlermeldung .................................................................. 300
Tabelle 12-1 Statussymbole der Auftragsordner ....................................................................................... 661
Tabelle 12-2 Überlagertes Auftragssymbol ................................................................................................ 661
Tabelle 12-3 Register im Control Process Cell ............................................................................................ 661

Bilder

Bild 5-1 Verschiebung der Rezeptlogik ................................................................................................. 56


Bild 5-2 Anlagenprojektierung ............................................................................................................. 80
Bild 8-1 BATCH Projektierungsdialog .................................................................................................. 208
Bild 8-2 Protokoll ............................................................................................................................... 209
Bild 8-3 BATCH Projektierungsdialog .................................................................................................. 210
Bild 8-4 Einstellungen im Multiprojekt bzw. Projekt ............................................................................ 211
Bild 8-5 Stationen, CPU Speicherausbau............................................................................................. 212
Bild 8-6 Batch-Typen generieren ........................................................................................................ 213
Bild 8-7 Batch-Instanzen zusammenführen ........................................................................................ 214
Bild 8-8 Batch-Anlage laden............................................................................................................... 214
Bild 8-9 Batch-Anlage laden nicht möglich ......................................................................................... 215
Bild 8-10 Batch-Anlage laden............................................................................................................... 216
Bild 8-11 Fahrweisenzuordnung .......................................................................................................... 226
Bild 8-12 Entscheiden Sie, ob Sie vor dem Übersetzen die Batch-Typen generieren möchten und ob Sie
die Batch-Meldungen an die PCS 7 OS übertragen möchten. Aktivieren oder deaktivieren Sie
dazu das entsprechende Optionskästchen. ............................................................................ 232
Bild 10-1 Auswählen der Funktionen ................................................................................................... 293
Bild 10-2 Symbole (Status und Typ) ..................................................................................................... 298
Bild 10-3 Erweiterte Chargeninformationen ......................................................................................... 300
Bild 10-4 Positionssymbole .................................................................................................................. 302
Bild 10-5 Logbuch ............................................................................................................................... 303
Bild 10-6 SIMATIC Logon Service - Einmalanmeldung ........................................................................... 321
Bild 10-7 Grundrezept V1.0 ................................................................................................................. 369
Bild 10-8 Grundrezept V2.0 ................................................................................................................. 370
Bild 10-9 Bild 1: Rezeptparameter ........................................................................................................ 409
Bild 10-10 Bild 2: Darstellung der Sollwertgrenzen bei mehreren Kandidaten ohne bevorzugte
Teilanlage ............................................................................................................................. 410

SIMATIC BATCH V10.0


26 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Inhaltsverzeichnis

Bild 10-11 Bild 3: Darstellung der Sollwertgrenzen im Kandidatenmode mit bevorzugter Teilanlage
"UNIT_B" ............................................................................................................................... 411
Bild 10-12 Onlinesicht des Steuerrezepts im BCC, Status geplant ............................................................ 428
Bild 10-13 Onlinesicht des Steuerrezepts im BCC, Status beendet und abschließend ............................... 429
Bild 10-14 Onlinesicht des Steuerrezepts im BCC, Status läuft................................................................. 430
Bild 10-15 Zustandsübergänge bei Rezeptschritten ................................................................................ 439
Bild 10-16 Startsperre bei Schnittstellenbausteinen................................................................................ 443
Bild 10-17 Startverhalten bei SFC-Typen................................................................................................. 444
Bild 10-18 Sollwertabweichung ............................................................................................................. 485
Bild 10-19 Chargenfehler....................................................................................................................... 489
Bild 10-20 SFC initialisieren als Einstellung gewählt. .............................................................................. 490
Bild 10-21 SFC starten ........................................................................................................................... 491
Bild 10-22 SFC fortsetzen, abbrechen, stoppen ...................................................................................... 493
Bild 10-23 Run Kette, SFC-Visualisierung auf der OS ............................................................................... 494
Bild 10-24 IEPH, Visualisierung auf der OS ............................................................................................. 495
Bild 10-25 Ordner "Archivierungstechnik" ohne PH ................................................................................ 521
Bild 10-26 Ordner "Prozessdatenarchiv" mit PH....................................................................................... 522
Bild 10-27 Ordner "Berichtserstellung" ................................................................................................... 523
Bild 11-1 Die Zuordnung der Symbole zum Befehl erfolgt von Links nach Rechts................................... 547
Bild 11-2 Blockierender Synchronisationspunkt .................................................................................... 560
Bild 11-3 Nicht blockierender Synchronisationspunkt ........................................................................... 561
Bild 11-4 Eigenschaften-Dialog einer TRP, nicht im AS ausführen .......................................................... 571
Bild 11-5 Eigenschaften-Dialog einer TRP, im AS ausführen .................................................................. 572
Bild 11-6 Strategie Operatorauswahl der Teilanlage.............................................................................. 583
Bild 11-7 Belegung der Teilanlage durch Auswahl des Operators .......................................................... 584
Bild 11-8 Teilanlage auswählen............................................................................................................ 584
Bild 11-9 Überwachung....................................................................................................................... 598
Bild 11-10 Anfangsrezept ...................................................................................................................... 605
Bild 11-11 Endrezept zum Freigeben...................................................................................................... 608
Bild 11-12 Chargenablauf im Prozessbetrieb .......................................................................................... 610
Bild 12-1 Dialog "Suchen" (OS Control) ................................................................................................ 699
Bild 12-2 Springe zur Anweisung ......................................................................................................... 702
Bild 12-3 Steuerrezeptansicht Kontextmenü......................................................................................... 707
Bild 12-4 Fokus auf aktives Chargenelement ........................................................................................ 708
Bild 14-1 SIMATIC BATCH Vorgehensweise 1......................................................................................... 759
Bild 14-2 SIMATIC BATCH Vorgehensweise 2......................................................................................... 760
Bild 14-3 SIMATIC BATCH Vorgehensweise 3......................................................................................... 761
Bild 14-4 Anlegen einer Aufzählung..................................................................................................... 775
Bild 14-5 Aufzählung am Bausteinkontakt auswählen .......................................................................... 776

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 27
Inhaltsverzeichnis

Bild 14-6 Transitionsbedingung projektieren ........................................................................................ 778


Bild 14-7 Rezept mit Transitionsabfrage ............................................................................................... 779
Bild 14-8 Fahrweise anlegen................................................................................................................ 781
Bild 14-9 Fahrweisenparameter anlegen .............................................................................................. 782
Bild 14-10 BATCH Parameter-Schnittstellenbausteine ............................................................................. 783
Bild 14-11 Bausteinanschluss "SP_VAL" von Parameterbaustein "IEPAR_ENUM" Fahrweise zuordnen ........ 784
Bild 14-12 Anschluss Fahrweise und Anfangswert zuweisen................................................................... 785
Bild 14-13 Zuordnung der Parametergruppen zu den Teilanlagen ........................................................... 786
Bild 14-14 Dynamische Teilanlagenparameter, Ausrüstungseigenschaften.............................................. 787
Bild 14-15 Parametergruppenzuordnung der Batch-Anlage .................................................................... 788
Bild 14-16 Parameterschritt anlegen ...................................................................................................... 789
Bild 14-17 Parameterwert auswählen .................................................................................................... 790
Bild 14-18 Transitionsabfrage ................................................................................................................ 791
Bild 14-19 Chargenablauf ...................................................................................................................... 792
Bild 14-20 Bedingung beim Belegen der Teilanlagenklasse ..................................................................... 794
Bild 14-21 Bedingung bei Belegung ....................................................................................................... 795
Bild 14-22 Grundrezept für Teilanlagenauswahl über Bedingung ........................................................... 796
Bild 14-23 Steuerrezept der gelaufenen Charge...................................................................................... 797
Bild 16-1 Eigenschaften einer TRP im Rezepteditor, Register "Bedingungen" ......................................... 858
Bild 16-2 Bedingungen für Kandidat 1 ................................................................................................. 859
Bild 16-3 Bedingungen für Kandidat 2 ................................................................................................. 860
Bild 16-4 Bedingungen für Kandidat 3 ................................................................................................. 861
Bild 16-5 Zwei-stufige Verschaltungs-Logik bei Transitions-Bedingungen .............................................. 929
Bild 16-6 Ergebnis bei Verschaltungen von Bedingungen ..................................................................... 929
Bild 16-7 Belegung der Teilanlage durch Auswahl des Operators .......................................................... 941
Bild 16-8 Dialog "Suchen" .................................................................................................................... 947
Bild 16-9 Benutzersymbol in BCC und RZE .......................................................................................... 1129
Bild 16-10 Dialog "Suchen" .................................................................................................................. 1134

SIMATIC BATCH V10.0


28 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Cybersecurity-Hinweise 1
Siemens bietet Produkte und Lösungen mit Industrial Cybersecurity-Funktionen an, die den
sicheren Betrieb von Anlagen, Systemen, Maschinen und Netzwerken unterstützen.
Um Anlagen, Systeme, Maschinen und Netzwerke gegen Cyber-Bedrohungen zu sichern,
ist es erforderlich, ein ganzheitliches Industrial Cybersecurity-Konzept zu implementieren
(und kontinuierlich aufrechtzuerhalten), das dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Die
Produkte und Lösungen von Siemens formen einen Bestandteil eines solchen Konzepts.
Die Kunden sind dafür verantwortlich, unbefugten Zugriff auf ihre Anlagen, Systeme,
Maschinen und Netzwerke zu verhindern. Diese Systeme, Maschinen und Komponenten
sollten nur mit dem Unternehmensnetzwerk oder dem Internet verbunden werden, wenn
und soweit dies notwendig ist und nur wenn entsprechende Schutzmaßnahmen (z.B.
Firewalls und/oder Netzwerksegmentierung) ergriffen wurden.
Weiterführende Informationen zu möglichen Schutzmaßnahmen im Bereich Industrial
Cybersecurity finden Sie unter:
[Link]
Die Produkte und Lösungen von Siemens werden ständig weiterentwickelt, um sie noch
sicherer zu machen. Siemens empfiehlt ausdrücklich, Produkt-Updates anzuwenden, sobald
sie zur Verfügung stehen und immer nur die aktuellen Produktversionen zu verwenden.
Die Verwendung veralteter oder nicht mehr unterstützter Versionen kann das Risiko von
Cyber-Bedrohungen erhöhen.
Um stets über Produkt-Updates informiert zu sein, abonnieren Sie den Siemens Industrial
Cybersecurity RSS Feed unter:
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SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 29
Cybersecurity-Hinweise

SIMATIC BATCH V10.0


30 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Industrial Security 2
Dieses Produkt ist Teil von SIMATIC PCS 7 und in das Gesamtsicherheitskonzept der Anlage
integriert. Siemens empfiehlt dringend, die Anlagenumgebung gemäß dem SIMATIC PCS 7
Kompendium Teil F - Industrial Security einzurichten, zu betreiben, zu warten und außer Betrieb
zu nehmen: Technische Dokumentation SIMATIC PCS 7 (https://
[Link]/cs/ww/de/view/109815443).

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 31
Industrial Security

SIMATIC BATCH V10.0


32 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Vorwort 3
Zweck des Handbuchs "SIMATIC BATCH"
Diese Dokumentation gibt Ihnen einen vollständigen Überblick über das Automatisieren von
diskontinuierlichen Chargenprozessen mit SIMATIC BATCH. Die Dokumentation unterstützt Sie
bei der Installation und Inbetriebnahme der Software. Die Vorgehensweisen bei der
Anlagenprojektierung und der Erstellung von Chargenrezepten werden erläutert.
Sie werden über die Software-Bestandteile, Einsatzbereiche, Aufbaumöglichkeiten und
Inbetriebnahmen von SIMATIC BATCH im Umfeld von SIMATIC PCS 7 informiert.
Folgende Kernfragen werden Ihnen in diesem Dokument beantwortet:
• Was ist SIMATIC BATCH?
• Welche Software Bestandteile gehören zu SIMATIC BATCH?
• Für welche Einsatzbereiche ist SIMATIC BATCH im SIMATIC Umfeld geeignet?
• Wie wird SIMATIC BATCH im PCS 7 Umfeld geplant, projektiert und bedient?
• Wie überführen Sie ihr bestehendes BATCH-Projekt in ein Projekt, das die neuen Funktionen
dieser Version nutzt?

Gültigkeitsbereich des Handbuchs


Dieses Handbuch ist gültig für das Softwarepaket SIMATIC BATCH V10.0.

Sprachunterstützung für die Software SIMATIC BATCH und die Dokumentation


Folgende Sprachen werden unterstützt:
• Engineering Komponenten und Dokumentation: Deutsch, Englisch und Französisch,
Chinesisch und Japanisch
• Runtime Komponenten: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Chinesisch
und Japanisch

Liesmich-Dateien
Wichtige Informationen zur Installation auf dem System finden Sie im USB-Flash-Laufwerk und
in den folgenden Dokumenten:
• SIMATIC PCS 7: PCS 7 - Liesmich
• SIMATIC BATCH: Liesmich
Bei der Installation von SIMATIC BATCH haben Sie die Möglichkeit aus der Installationsroutine
heraus die Liesmich-Datei aufzurufen und den Inhalt zu lesen. Nach der Installation stehen
Ihnen die Dokumente unter SIMATIC > Produkt-Hinweise > Sprachauswahl zur Verfügung.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 33
Vorwort

Dokumentationen zu SIMATIC BATCH


Die folgende Tabelle zeigt die Dokumentationen zu SIMATIC BATCH im Überblick. Die als PDF
aufbereiteten Dokumentationen finden Sie nach der Installation von SIMATIC BATCH im
Startmenü unter SIMATIC > Dokumentation > Sprachauswahl.

Dokumentation als Hand‐ Inhalt


buch
SIMATIC BATCH Erläutert das Grund- und Referenzwissen über die Vorgehensweise bei
Handbuch der Projektierung und Rezepterstellung mit SIMATIC BATCH.
SIMATIC BATCH Bausteine Referenzwissen, das die Funktion, den Aufbau, sowie das Einbauen und
Handbuch Verschalten der Bausteine im CFC- / SFC- Editor erläutert.
SIMATIC BATCH - Report Erklärt, wie Sie eigene Protokollvorlagen für das Auslesen der SQL-Daten‐
Views bank erstellen. Beschreibt alle Inhalte und Strukturen der BATCH Daten in
Programmierhandbuch der SQL‑Datenbank.
SIMATIC BATCH - COM API Schnittstellenbeschreibung Application Programming Interface (API) für
Handbuch BATCH Objekt- und Datenzugriff. An Beispielen mit Quellcode wird ge‐
zeigt, wie die Schnittstelle verwendet wird.

Weitere Dokumente bzw. Online-Hilfen sind im Installationspfad von SIMATIC BATCH


enthalten:

Dokumentation als Ablageort und Inhalt


Handbuch/Online-Hilfe
SIMATIC BATCH - PlugIn con‐ Pfad: \\ProgramData\Siemens\Automation\Batch\Example\PlugIn
cept Diese Beschreibung enthält Instruktionen, um eigene Plug-in-Module für
Handbuch, Programming SIMATIC BATCH zu entwickeln. Es handelt sich um eine externe Plausibi‐
Manual - nur in englischer litätsprüfung, die anstatt der von SIMATIC BATCH verwendet wird.
Sprache
SIMATIC BATCH - Report Pfad auf dem SIMATIC BATCH Server: \\ProgramData\Siemens\Automati‐
Views on\Batch\Example\Views
Online-Hilfe
SIMATIC BATCH - COM API Pfad: \\ProgramData\Siemens\Automation\Batch\Example\BFApi\_doc
Online-Hilfe

Zugriffsmöglichkeiten auf die Dokumentation zu SIMATIC BATCH und SIMATIC PCS 7


Über die PCS 7-Internetseite [Link]/pcs7-dokumentation ([Link]/pcs7-
dokumentation) haben Sie einen komfortablen Zugriff auf die Gesamtdokumentation zu
SIMATIC PCS 7.
Weitere nützliche Dokumentationen, FAQs, Anwendungen und Tools finden Sie im
Siemens Industry Online Support unter [Link] (http://
[Link]).

PUD Manager
"PUD Manager" ist ein innovatives Werkzeug für den Zugriff auf die Dokumentation und ist
auf dem PCS 7-Installationsmedium enthalten.

SIMATIC BATCH V10.0


34 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Vorwort

Highlights sind unter anderem:


• Anlegen Ihrer eigenen Handbücherbibliothek.
• Anpassen des Dokumentationssatzes an die eigenen Bedürfnisse.
• Effiziente Suchmaschine für schnellen Datenzugriff.
Weitere Informationen zum PUD Manager finden Sie in der Online-Hilfe zum
Prozessleitsystem PCS 7; PUD Manager.

Auf den PUD Manager kann auch wie folgt über den SIMATIC Manager zugegriffen werden:
SIMATIC Manager > Hilfe > Einführung

Nach dem Öffnen des PUD Manager findet der Benutzer die Dokumentation hierarchisch
abgelegt:
Sie können jedoch den Umfang der verfügbaren Benutzerdokumentation nach Ihren
Bedürfnissen erweitern und aktualisieren, indem Sie die einzelnen für die Handbücher
bereitgestellten Zip-Dateien herunterladen und unter dem Ordner "PendingUpdates"
hinzufügen.
Zum Integrieren oder Erneuern des Dokuments muss der Nutzer vom Systemtray aus
den PUD Manager verlassen, die PUD-Anwendung als Administrator ausführen und alle
versteckten Verzeichnisse sichtbar machen.

Das heruntergeladene Paket (Zip-Datei) muss in folgendem Verzeichnis gespeichert werden:


ProgramData > Siemens > PUDManager > Public > BaseSnippetsRepository >
PendingUpdates

Der Benutzer kann die Zip-Dateien über folgenden Link herunterladen:


Anlagen- und Nutzerdokumentationsmanager mit SIMATIC PCS 7 (https://
[Link]/cs/de/de/view/109748882)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 35
Vorwort

SIMATIC BATCH V10.0


36 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Was ist neu? 4
4.1 Unterstützung neuer Betriebssysteme
SIMATIC BATCH V10.0 unterstützt die folgenden Betriebssysteme
• Windows 10 Enterprise 2021 LTSC (64 Bit)
• Windows Server 2022 Standard (64 Bit)
• Windows Server 2022 Datacenter Edition (64 Bit)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 37
Was ist neu?
4.2 Standardbericht für Chargen

4.2 Standardbericht für Chargen


Wenn Sie einen PH in einer Anlagenkonfiguration einsetzen, werden jetzt die Meldetexte aus der
OS im Standardbericht in der Sprache des Berichts angezeigt.
Bisher wurden die Meldetexte aus der OS immer in der Sprache Englisch angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


38 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation 5
5.1 Was ist SIMATIC BATCH?

Was ist SIMATIC BATCH?


SIMATIC BATCH ist ein Programmpaket von SIMATIC PCS 7, mit dem diskontinuierliche Prozesse,
sogenannte Chargenprozesse, geplant, gesteuert und protokolliert werden können.
Einfache Chargenprozesse mit parametrierbaren Ablaufsteuerungen werden mit den im
PCS 7 Engineering System enthaltenen Werkzeugen CFC und SFC automatisiert. Für höhere
Anforderungen mit Rezeptfahrweise wird SIMATIC BATCH eingesetzt. Mit SIMATIC BATCH
werden Rezeptstrukturen auf einer Operator Station oder auf einem separaten PC grafisch
entworfen, modifiziert und zum Ablauf gebracht.
Alle Prozess- und Bediendaten können beim Chargenablauf chargenbezogen erfasst,
verarbeitet und in einem Chargenbericht ausgedruckt werden.

Einsatzmöglichkeiten von SIMATIC BATCH


SIMATIC BATCH eignet sich für Chargenprozesse mit beliebigem Komplexitätsgrad. Dabei
unterstützt es Rezeptsteuerungen von kleinen bis sehr großen Anwendungen in einfacher
Weise.
SIMATIC BATCH zeichnet sich aus durch:
• Einfache grafische Rezepterstellung
• Steuerung und Beobachtung der Rezeptabarbeitung in der gleichen grafischen Darstellung
wie bei der Rezepterstellung
• Zwei Betriebsarten für die Abarbeitung der Rezeptlogik, PC- und AS-basiert
• Fahrweise mit Daten aus mehreren Automatisierungssystemen (AS-übergreifende
Fahrweise)
• Rechteverwaltung mit fein abgestimmten Zugriffsrechten
• Durchgängige Protokollierung aller Ereignisse (auch Handeingriffe) für lückenlosen
Produktionsnachweis
• Einfache und übersichtliche Chargenplanung, bei Bedarf mit Anbindung zu überlagerten
PPS Systemen
• Modulare Ausbaubarkeit
• Anwendung der Standards der NAMUR und ISA-88

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 39
Produkteinführung und Installation
5.2 Funktionen von SIMATIC BATCH

5.2 Funktionen von SIMATIC BATCH


SIMATIC BATCH unterstützt Sie in allen Phasen der Automatisierung von Chargenprozessen.
Prinzipiell lassen sich die Funktionen von SIMATIC BATCH in vier Bereiche unterteilen:
• Rezeptsystem:
Erstellung und Verwaltung für eine beliebige Anzahl von Grundrezepten und
Bibliotheksoperationen.
• Chargenplanung:
Ein- und Umplanung von Chargen und Produktionsaufträgen.
• Chargensteuerung:
Abarbeiten, Visualisieren und Bedienen der zur Produktion freigegebenen Chargen bzw. der
zugehörigen Steuerrezepte sowie Visualisieren der aktuellen Teilanlagenbelegung.
• Chargendatenverwaltung:
Erfassung, Speicherung und Berichterstellung von Chargendaten.

SIMATIC BATCH V10.0


40 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.3 Komponenten von SIMATIC BATCH

5.3 Komponenten von SIMATIC BATCH

5.3.1 BATCH-Schnittstellenbausteine

Einleitung
SIMATIC BATCH nutzt die Funktionalität der SFC-Typen im Engineering System für die Definition
von Operations- und Funktionstypen. Alternativ bietet SIMATIC BATCH weiterhin spezielle
Schnittstellenbausteine als Kommunikationsschnittstelle zu den Verarbeitungsprogrammen im
Automatisierungssystem an. Diese so genannten BATCH Schnittstellenbausteine werden als
Bausteinbibliothek mit SIMATIC BATCH mitgeliefert.
Weitere Information: "Aufbau der Technischen Einrichtung mit Schnittstellenbausteinen IEPH
und IEOP (Seite 180)"

Definition
Die BATCH Schnittstellenbausteine bilden die Kommunikationsschnittstelle zwischen SIMATIC
BATCH und den Verarbeitungsprogrammen der Anlagensteuerung im Automatisierungssystem.
Die BATCH-Schnittstellenbausteine sind als CFC-Bausteine realisiert und werden gemäß ihrer
Funktion in die CFC-Pläne eingefügt und in den entsprechenden Hierarchieordnern in der
Technologischen Sicht im SIMATIC Manager abgelegt.

Funktionen
Folgende Funktionen sind durch den Einsatz der BATCH-Schnittstellenbausteine zusammen mit
SIMATIC BATCH möglich:
• Steuerung des Prozessablaufes:
Hierfür dienen die IEPH/IEOP-Bausteine. Diese geben Befehle (z. B. Start oder Halt) der
Steuerrezeptschritte von der Chargensteuerung an die Verarbeitungsbausteine (z. B.:
SFC_CTL oder Anwenderbausteine). Diese melden ihre aktuellen Zustände hierüber an die
Chargensteuerung zurück.
• Belegen und Freigeben einer Teilanlage durch ein ablaufendes Steuerrezept:
Hierfür dient der Baustein UNIT_PLC.
• Für das Zusammenfassen von Istwerten für die Bildung von Transitionsbedingungen und für
das Protokollieren von Messwertsequenzen im Chargenbericht dienen Ihnen die TAG_COLL
Bausteine.
• Übergabe von Soll- und Istwerten:
Hierfür dienen die IEPAR-Bausteine. In diese schreibt die Chargensteuerung, über die IEPH/
IEOP Bausteine, die Rezeptparameter (Sollwerte) für die Verarbeitungsbausteine. Die
Verarbeitungsbausteine schreiben die Ergebnisdaten (Istwerte) in die IEPAR-Bausteine damit
sie, ebenfalls wieder über die IEPH/IEOP Bausteine, von der Chargensteuerung als
Chargendaten abgelegt werden können.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 41
Produkteinführung und Installation
5.3 Komponenten von SIMATIC BATCH

5.3.2 BATCH Projektierungsdialog

Software-Komponente im SIMATIC Manager


Der BATCH Projektierungsdialog wird im SIMATIC Manager über das Menü Extras > SIMATIC
BATCH geöffnet. Alternativ dazu können Sie ihn auch über das Kontextmenü "SIMATIC BATCH"
zu einem beliebigen Objekt im SIMATIC Manager öffnen.

Funktionen im BATCH-Projektierungsdialog
Im BATCH Projektierungsdialog werden folgende Aufgaben durchgeführt, wenn Sie die
Basisautomatisierung (SFC /CFC) im SIMATIC Manager durchgeführt haben:
• S7-Programm (Objekte) aktualisieren, übersetzen und laden
• Stationen (SIMATIC-Station, z. B. SIMATIC S7-400) aktualisieren, übersetzen und laden
– CPU z. B. 417-4, Speicherausbau und Belegung für die Rezeptlogik angeben
– S7-Programm (Pläne) übersetzen und laden. CFC-Pläne der Teilanlagen, welche dem S7-
Programm zugeordnet sind öffnen.
– Verbindungen anzeigen, aktualisieren, übersetzen und laden
• Batch-Anlage
– Batch-Anlage auf Plausibilität prüfen
– Meldungen der Batch-Anlage an die zugeordnete PCS 7 OS übertragen
– Batch-Anlage laden

SIMATIC BATCH V10.0


42 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.3 Komponenten von SIMATIC BATCH

• Batch-Typen generieren, neue anlegen und löschen


• Batch-Typen propagieren bei einem Multiprojekt
• Batch-Instanzen übersetzen, neue anlegen und löschen.
• Batch-Instanzen zusammenführen bei einem Multiprojekt

Weitere Information
BATCH Engineering (Seite 208)

5.3.3 BATCH Start-Koordinator


Der BATCH Start-Koordinator ist zuständig für Folgendes:
• Bedienen und Beobachten von SIMATIC BATCH
• Beobachten der BATCH Server Applikationen
Das Symbol des BATCH Start-Koordinators wird innerhalb der Taskleiste angezeigt. Wenn Sie
auf dem Symbol einen rechten Mausklick ausführen, dann wird ein Kontextmenü geöffnet,
in dem Ihnen Bedienbefehle zur Auswahl stehen. Weitere Informationen finden Sie im ersten
Verweis weiter unten.

Startverhalten
Der BATCH Start-Koordinator kann automatisch oder manuell starten. Bei automatischem Start
nach der Computeranmeldung muss die Batch-Anlage geladen und WinCC Runtime aktiviert
sein.
Wird der BATCH Start-Koordinator nicht automatisch gestartet, starten Sie ihn mit Befehl
Start > Siemens Automation > SIMATIC BATCH Launch Coordinator.

Starten desBatchCC
Der BATCH Start-Koordinator schafft die Voraussetzungen für den Start von BatchCC. BatchCC
kann erst dann mit der Datenbank der geladenen Batch-Anlage verbunden werden, wenn
SIMATIC BATCH Status "Läuft" anzeigt. Bis dies der Fall ist, wird beim Start des BatchCC ein
entsprechender Dialog "Information" angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 43
Produkteinführung und Installation
5.3 Komponenten von SIMATIC BATCH

Weitere Information
Informationen zum BATCH Start-Koordinator (Seite 277)
Register "Systemverhalten" (Seite 1050)

5.3.4 BATCH Control Server

Definition
Der BATCH Control Server ist eine Komponente von SIMATIC BATCH. Der BATCH Control Server
sorgt für die Kommunikation zum Prozess und übernimmt die Steuerung und Überwachung des
Ablaufs der aktuellen Chargen.
Der BATCH Control Server besitzt keine eigene Benutzeroberfläche. Der BATCH Control Server
wird über den Start-Koordinator auf dem BATCH Server, bzw. bei Redundanz auf beiden
BATCH Servern, gestartet.

Aufgaben des BATCH Control Server


Der BATCH Control Server (BCS) erfüllt eine Vielfalt detaillierter Aufgaben. Nachfolgend sind die
wichtigsten Funktionen aufgeführt:
• Kommunikationsverbindung zum Automatisierungssystem aufbauen
• Erzeugen des Steuerrezeptes
• Laden des Steuerrezeptes auf das Automatisierungssystem
• Bearbeiten der Rezeptsynchronisationen
• Erzeugen von Meldungen zum Serverstatus
• Steuerung der Redundanzmechanismen
• Ausfallüberwachung (Watchdog)
Um Chargendaten (Meldungen) zu erfassen, wird eine Verbindung zum Meldeserver und zur
Prozessdatenerfassung von PCS 7 OS (WinCC) aufgebaut.

Kommunikationsverbindung zum Automatisierungssystem aufbauen


Der BCS sorgt in Verbindung mit dem Kommunikationskanal (über S7DOS) für die
Kommunikation zum Prozess. Damit überwacht er den Ablauf aktueller Chargen.
Im Unterschied zum PC-basierten Konzept hat das AS-basierte Konzept über den
Kommunikationskanal einen direkten Prozesszugang.

Übertragung der Schrittdaten und der Steuerrezeptanforderungen


Über den S7DOS Kommunikationskanal wickelt der BCS die Datenübertragung zum AS ab.
Kommandos und Parameter werden dabei zum Automatisierungssystem gesendet. Status und
Prozesswerte empfängt der BCS.

SIMATIC BATCH V10.0


44 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.3 Komponenten von SIMATIC BATCH

Erzeugen des Steuerrezeptes


Nach dem Start einer Charge im BatchCC oder auf der PCS 7 OS belegt der BCS die Teilanlage in
dem AS, erzeugt das zugehörige Steuerrezept und sendet es zum AS.

Laden des Steuerrezeptes auf das Automatisierungssystem


Das komplette Steuerrezept für jeweils eine Teilanlage wird über die S7-Kommunikation in einen
fest zugeordneten Datenbaustein in dem AS geladen.
In dem Datenbaustein sind alle Schritt- und Rezeptstrukturdaten abgelegt.

Bearbeiten der Rezeptsynchronisationen


Wenn beim Ablauf eines Steuerrezepts auf eine Synchronisation gestoßen wird, sendet das
Automatisierungssystem ein Telegramm an den BCS. Das Telegramm enthält neben der
Chargenkennung auch die Synchronisationsnummer, die eindeutig innerhalb eines Rezepts ist.
Wenn alle an einer Synchronisation beteiligten Teilanlagen an der Synchronisation angelangt
sind, wird an das AS ein Signal übertragen. Daraufhin wird die Chargenbearbeitung in allen
Teilanlagen parallel fortgesetzt.

Erzeugen von Meldungen zum Serverstatus


Der BATCH Control Server erzeugt Statusmeldungen zum BatchCC und zur AS-Kopplung. Die
Meldungen mit den zugehörigen Meldungsnummern werden im PCS 7 Alarm Logging abgelegt.

Erzeugen des Chargenberichts


Nach Start einer Charge werden die Chargendaten in die Online-Datenhaltung von
SIMATIC BATCH gespeichert. Um Chargendaten anzuzeigen bzw. auszudrucken stehen Ihnen
ein Druckvorschaufenster und der Chargenbericht zur Verfügung.

Überprüfen des Anlagenzustands bei Störung im Automatisierungssystem


Bei einer Störung im AS (AS in STOP) gehen die aktiven Automatisierungsfunktionen in Fehler.
In Abhängigkeit von der Einstellung bei den Eigenschaften > Register "Betriebsparameter AS"
unter "SFC-Anlauf nach CPU-Neustart" wird der SFC / SFC-Typ automatisch zurückgesetzt oder
behält den Zustand. In beiden Fällen wird eine Operatorbedienung angefordert. Erst nach
Überprüfung des Anlagenzustands ist ein Neustart bzw. Fortsetzen der Funktion zu empfehlen.

5.3.5 BATCH CDV


Wenn Sie in Ihrer Anlagenkonfiguration einen Process Historian einsetzen, brauchen Sie die
BATCH-Chargendatenverwaltung (BATCH CDV) nicht. Die BATCH CDV wird automatisch
deaktiviert.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 45
Produkteinführung und Installation
5.3 Komponenten von SIMATIC BATCH

Definition
BATCH CDV ist eine Komponente von SIMATIC BATCH. Es handelt sich um eine Server
Komponente, die für die Erfassung, die Speicherung und das Berichten von Chargendaten
zuständig ist.
BATCH CDV besitzt keine eigene Benutzeroberfläche. BATCH CDV wird als Server Applikation
vom BATCH Start-Koordinator Service gesteuert. Der Zustand der Applikation wird über die
Schaltfläche "BATCH Status" im Kontextmenü des BATCH Start-Koordinators angezeigt.

Funktionen
Der Server "BATCH CDV" übernimmt folgende drei Aufgaben:
• Sammeln und Speichern von WinCC-Meldungen.
• Sammeln und Speichern von WinCC-Messwerten. Es werden nur die Messstellen gesammelt
und gespeichert, die in den gelaufenen Chargen projektiert wurden.
• Abschließen von Chargen. Dieser Vorgang gliedert sich in zwei Schritte. Vom
Übergangszustand "Abschließend" erfolgt der Übergang in den Endzustand "Abgeschlossen".

Messwert- und Meldedaten speichern


BATCH CDV wurde dahin gehend erweitert, dass gesammelte Messwert- und Meldedaten nur
dann auf die Festplatte geschrieben werden, wenn noch genügend Festplattenspeicher zur
Verfügung steht.
Weiterhin kann eine Charge den Chargenzustand "Abgeschlossen" erst dann annehmen,
wenn alle chargenspezifischen Messwertdaten gesammelt und auf die Festplatte geschrieben
wurden.

Hinweis
Bei zu geringem Festplattenspeicher können Chargen nicht mehr abgeschlossen werden.

Ursache:
Eine Charge kann den Status "Abgeschlossen" erst dann annehmen, wenn die Charge
den Zustand "Abschließend" angenommen hat und alle chargenspezifischen Messwert-
und Meldedaten gesammelt und auf die Festplatte geschrieben wurden. Bei zu geringem
Festplattenspeicher wird das Speichern der gesammelten Messwert- und Meldedaten nicht
durchgeführt.
Abhilfe:
Sobald wieder genügend Festplattenspeicher zur Verfügung steht, werden die noch
ausstehenden Messwert- und Melde-Daten auf die Festplatte geschrieben. Hatte eine Charge
zu diesem Zeitpunkt den Chargenstatus "Abschließend", wird nach dem Speichern der noch
ausstehenden Messwert- und Meldedaten die Charge automatisch abgeschlossen.

SIMATIC BATCH V10.0


46 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.3 Komponenten von SIMATIC BATCH

5.3.6 BATCH Control Center (BatchCC)

Definition
Das BATCH Control Center (BatchCC) ist die zentrale Komponente in SIMATIC BATCH zur
Chargenplanung und Chargensteuerung. Das BATCH Control Center verwaltet alle Daten, die für
SIMATIC BATCH relevant sind. Daher können auch alle Daten im BatchCC in Berichten dargestellt
werden.
Der Batch Control Server wird entsprechend den Einstellungen im BATCH Start-Koordinator
auf den BATCH Servern gestartet.

Funktionen
Mit dem BATCH Control Center:
• Lesen Sie die Anlagendaten der Basisautomatisierung ein.
• Legen Sie die Benutzerrechte aller Funktionen von BATCH fest.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 47
Produkteinführung und Installation
5.3 Komponenten von SIMATIC BATCH

• Definieren Sie die Namen und Codes der verwendeten Stoffe.


• Verwalten Sie die Grundrezepte und starten den BATCH Rezepteditor zur Eingabe der
Rezeptstruktur.
• Verwalten Sie Bibliotheken mit Rezeptelementen (Bibliotheksoperationen).
• Editieren und verwalten Sie die Formula-Kategorien und die dazugehörigen Formulas.
• Planen Sie die Produktionsaufträge mit Grundrezepten und Chargen.
• Starten und steuern Sie die Chargenbearbeitung.
• Beobachten und diagnostizieren Sie die Chargenbearbeitung.
• Protokollieren Sie Rezept- und Chargendaten in Berichten.

SIMATIC BATCH V10.0


48 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.3 Komponenten von SIMATIC BATCH

5.3.7 BATCH Rezepteditor

Definition
Der BATCH Rezepteditor (RZE) ist Bestandteil von SIMATIC BATCH und bietet Ihnen eine grafische
Bedienoberfläche zum Erstellen und Modifizieren von Grundrezepten und
Bibliotheksoperationen. Basis für die Rezepterstellung bilden die BATCH Objekte aus der BATCH
Anlagenprojektierung im Engineering System (ES) von SIMATIC PCS 7, z. B. durch ISA-88-
Typisierung der Anlage, der Teilanlagen und Technischen Einrichtungen.

Funktionen
Mit dem BATCH Rezepteditor:
• Erstellen Sie neue Grundrezepte und Bibliotheksoperationen.
• Modifizieren Sie bestehende Grundrezepte und Bibliotheksoperationen (Struktur- oder
Parameteränderungen).

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 49
Produkteinführung und Installation
5.3 Komponenten von SIMATIC BATCH

• Protokollieren Sie die Grundrezepte und Bibliotheksoperationen in Berichten.


• Geben Sie Grundrezepte und Bibliotheksoperationen zum Test bzw. zur Produktion frei.
• Führen Sie Plausibilitätsprüfungen durch.
Dabei werden die bei MS Windows Programmen üblichen Funktionen wie Einfügen,
Ausschneiden, Kopieren, Rückgängig Einfügen und Wiederholen Einfügen auf Einzel- oder
gruppierte Objekte angewandt.

5.3.8 BATCH Daten in Berichten zusammenstellen

Berichte
Gedruckte Berichte gewährleistet die Dokumentation Ihrer Chargenprozesse. Bei SIMATIC
BATCH stehen Ihnen Berichte zu folgenden Objekten zur Verfügung:
• BATCH Anlage
• Bibliotheken
• Grundrezepte
• Formulas
• Chargen
Für alle Berichte stehen Ihnen mitgelieferte Standard-Berichtvorlagen zur Verfügung.
Berichtvorlagen dienen der übersichtlichen und strukturierten Darstellung der Daten. Im
Kontextmenü zu einem markierten Objekt befinden sich die Objektbefehle "Drucken" und
"Druckvorschau". Im Fenster der Druckvorschau sind in einer Funktionsleiste Befehle für
Navigation, Ansicht, Druck und Export der Berichte enthalten.

Weitere Information
Berichte von Objekten (Seite 529)

5.3.9 BATCH OS Controls

OLE Custom Controls (OCX) für SIMATIC BATCH


Für das Bedienen und Beobachten von Chargenprozessen auf einem PCS 7 OS Client bieten wir
Ihnen SIMATIC BATCH OS Controls an. In einem Vorlagenbild, das Ihnen nach der Installation von
SIMATIC BATCH zur Verfügung gestellt wird, sind alle BATCH OS Controls zum Bedienen und
Beobachten einer Batch-Anlage enthalten.

SIMATIC BATCH V10.0


50 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.3 Komponenten von SIMATIC BATCH

Graphische Benutzeroberfläche auf einer PCS 7 OS


Die BATCH OS Controls dienen Ihnen als grafische Benutzeroberfläche (GUI). Sie werden im
WinCC Graphics Designer für den Prozessbetrieb projektiert. Im Prozessbetrieb (WinCC Runtime)
lassen sich von einer PCS 7 OS über die BATCH OS Controls alle notwendigen Bedienungen für
den Chargenbetrieb durchführen.

Weitere Information
SIMATIC BATCH OS Controls (Seite 643)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 51
Produkteinführung und Installation
5.4 Betriebsarten bei SIMATIC BATCH

5.4 Betriebsarten bei SIMATIC BATCH

5.4.1 Vorstellung der Betriebsarten "AS-basiert" und "PC-basiert"

BATCH Baustein für beide Betriebsarten


Bei der Erstellung der Grundrezepte können Sie für jede Teilrezeptprozedur (TRP) festlegen, ob
sie AS- oder PC-basiert bearbeitet werden soll. Vorausgesetzt in der entsprechenden TRP ist der
neue Baustein "UNIT_PLC" aus der mitgelieferten Bausteinbibliothek projektiert.

Wodurch wird die Betriebsart AS-basiert möglich?


Erst durch die Verwendung des neuen Teilanlagen Bausteins "UNIT_PLC" kann die AS-basierte
Betriebsart umgesetzt werden. Mit der neuen AS-basierten Betriebsart können Sie Rezepte, die
im AS abgearbeitet werden, über den Baustein UNIT_PLC beeinflussen.

Hinweis
AS-übergreifende Teilanlage
Ein AS-basierter Betrieb ist für AS-übergreifende Teilanlagen, in denen die Technischen
Funktionen/Operationen in verschiedenen Automatisierungssystemen projektiert sind, nicht
möglich. Für Projekte mit Teilanlagen dieser Art muss die AS-basierte Betriebsart im BATCH
Projektierungsdialog abgeschaltet werden (Speicherbelegung 0%).

Welche Funktionen werden in der Betriebsart AS-basiert nicht unterstützt?


• Flache Rezepte werden nicht angeboten.
• Die Funktionalität "Online Strukturänderungen (OSC)" aus SIMATIC BATCH Version 7.1 SP1
mit der Sie im laufenden Chargenbetrieb Strukturänderungen an der Rezeptlogik
vornehmen können ist für die Betriebsart AS-basiert nicht möglich.

Speicherbedarf der CPU und Laufzeiten in der AS-basierten Betriebsart


In folgender Tabelle ist eine Übersicht über den Speicherbedarf einer CPU dargestellt, der durch
SIMATIC BATCH Bausteine im AS-basierter Betrieb belegt ist.

Speicheranteile Beschreibung Speicherbedarf in KByte


Statischer Anteil. Wird vom System be‐ Kommunikation (Event Send) 56
legt. Funktionsbausteine 60
Funktionsaufrufe 41
Dynamischer Anteil. Wird durch Einstel‐ pro Teilanlage 57
lungen im BATCH Projektierungsdialog pro aktive Teilrezeptprozedur (TRP) 128
belegt.

SIMATIC BATCH V10.0


52 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.4 Betriebsarten bei SIMATIC BATCH

In der nachfolgenden Tabelle sind die Laufzeiten von den wichtigsten Rezeptstrukturen,
die zur Ermittlung einer Zykluszeit durch die Bearbeitung einer Teilrezeptprozedur entsteht,
dargestellt.

Rezeptstruktur AS-Laufzeit
Rezeptfunktion beenden (gemessener Mittelwert) 1,8 ms
Aktualisieren des Sollwertes (gemessener Mittelwert) 0,07 ms
Bearbeitung einer Transition (gemessener Mittelwert) 4 ms
Rezeptfunktion starten (gemessener Mittelwert) 1,9 ms
Bearbeitung einer Rezeptfunktion (gemessener Mittelwert) 2 ms

Ein Beispiel zur Ermittlung des Speicherbedarfs und der Laufzeit ist im Kapitel
"Messergebnisse für die Leistungsermittlung beider Betriebsarten (Seite 83)" enthalten.

5.4.2 Konzepterweiterung

Grund für die Konzepterweiterung


Ständig steigende Anforderungen an eine höhere Produktqualität bei gleichzeitig hoher
Anlagenauslastung veranlassen verschiedene Branchen der produzierenden Industrie ihre
Chargenprozesse immer wieder zu verbessern und zu optimieren.
So erwartet zum Beispiel die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie von einem
Chargensteuerungssystem deterministische und vor allem kurze Schrittwechselzeiten, da
lange Schrittwechsel aufsummiert zu einem geringeren Produktausstoß führen können.

Voraussetzungen für schnelle Chargenprozesse


Die Deterministik von Schrittwechseln ist eine Grundvoraussetzung sowohl für schnelle als auch
für parallele Prozessabläufe, die an bestimmten Schritten miteinander synchronisiert werden
müssen. Durch schnelle Prozessabläufe lassen sich zum Beispiel exakte Abschaltpunkte bei
Dosierungen realisieren, während präzise parallele Abläufe den Materialtransfer an
Synchronisationsschritten beschleunigen.
Um die geforderten, schnelleren Chargenprozesse zu erhalten, sind folgende
Voraussetzungen zu erfüllen:
• Deutliche Reduzierung der Schrittwechselzeiten auf weniger als eine Sekunde
• Deutlich ausgeprägte Deterministik der Schrittwechselzeiten bei der Chargenbearbeitung

Merkmale von SIMATIC BATCH


Im Vergleich zu Vorgängerversionen von SIMATIC BATCH bietet diese Version eine schnellere
Steuerung von Chargen. Folgende Merkmale zeichnet SIMATIC BATCH im AS-basierten Betrieb
aus:
• Verlagerung der Rezeptlogik in das Automatisierungssystem (BATCH Baustein UNIT_PLC)
• Reduzierung der Kommunikationswege und des Kommunikationsaufkommens

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 53
Produkteinführung und Installation
5.4 Betriebsarten bei SIMATIC BATCH

• Kürzere Reaktionszeiten
• SFC-Zeitoptimierung durch ereignisgesteuerte Aufrufe

Kompatibilität zu SIMATIC PCS 7 und SIMATIC BATCH


Die bewährten Funktionalitäten, wie Engineering, dem komfortablem Rezeptmanagement und
das Bedienen und Beobachten des Prozesses, bleiben erhalten. Hinzu kommen der
deterministische Algorithmus und Leistungsfähigkeit bei Schrittwechseln, während das
Laufzeitsystem im AS aktiviert ist.
Hierarchische Rezepte werden in den drei Ebenen erstellt: TRP (RUP), ROP (ROP) und
RF (RPH). Diese Rezepte laufen als Chargen im Automatisierungssystem ab. Sie werden
entweder über das BATCH Control Center oder die BATCH OS Controls bedient und
beobachtet.
Online Funktionalitäten, wie das Anlegen und Starten von Chargen, werden zusätzlich zum
BatchCC über die neuen BATCH OS Controls auf einer PCS 7 OS zur Verfügung gestellt.
Offline- und Projektfunktionen, wie z. B. "Aktualisierung der Anlage", "Rechteverwaltung"
"Rollenverwaltung" und das Anlegen von Materialien, Formulas und Formula-Kategorien sind
weiterhin ausschließlich im BatchCC zu verwenden.
Rezepte für den AS-basierten Betrieb werden weiterhin mit dem Rezepteditor von SIMATIC
BATCH erstellt und dort auf ihre Verwendung hin geprüft. Für Rezepte, in denen Teile im
AS ausgeführt werden, wurden zusätzliche Randbedingungen in der Plausibilitätsprüfung
aufgenommen. Geprüft wird, ob zum Ausführen ausgewählter Rezeptteile zur Laufzeit freie
Speicherbausteine im AS vorhanden sind.

Verwendung von vorhandenen Rezepten


Vorhandene hierarchische Rezepte aus SIMATIC BATCH Vorgängerversionen lassen sich mit den
entsprechenden Systemkenntnissen für den AS-basierten Betrieb umprojektieren.

5.4.3 Verschiebung der Rezeptlogik in das AS

Beschleunigung von Rezeptbearbeitungsschritten


Eine wesentliche Maßnahme zur Beschleunigung von Rezeptbearbeitungsschritten ist die
Verschiebung der Rezeptlogik vom BATCH Control Server in das Automatisierungssystem.
Dadurch werden deutlich kürzere, sowie deterministische Schrittwechselzeiten erreicht.
Das Automatisierungssystem arbeitet gegenüber einem Server deterministisch, da in ihm die
einzelnen Zyklen von Organisationsbausteinen gesteuert werden. Bei einem Server dagegen
können die Bearbeitungszeiten der Zyklen variieren, je nach Auslastung der CPU.
Durch die Verschiebung der Rezeptlogik ergeben sich auch Veränderungen in der
Anlagenarchitektur. Wie im Bild "Verschiebung der Rezeptlogik" zu erkennen ist, wird
der BATCH Control Server über einen eigenen Kommunikationskanal (S7DOS) an die AS
angeschlossen. Kürzere und vereinfachte Kommunikationswege sind die Folge.

SIMATIC BATCH V10.0


54 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.4 Betriebsarten bei SIMATIC BATCH

Kommunikationsweg zwischen BATCH Control Server und Automatisierungssystem


Zur Beschleunigung und Stabilisierung des Datenaustausches zwischen dem
BATCH Control Server und dem Automatisierungssystem benutzt das neue Konzept im AS-
basierten Betrieb einen direkten Kommunikationskanal. Dieser Kanal, der auf S7-DOS basiert,
erlaubt dem BATCH Control Server einen direkten Prozesszugang.
Der Kommunikationskanal hat folgende Aufgaben:
• Bausteine mit dem Steuerrezept für den Ablauf einer Teilanlage laden
• Steuerbefehle an die Rezeptsteuerung senden
• Übertragung von Schrittdaten vom Automatisierungssystem zum BATCH Control Server
• Übertragung von Soll-, Ist- und Messwerten aus dem Automatisierungssystem an den BATCH
Control Server
Die Kommunikationsverbindungen zwischen AS und BCS werden automatisch durch den
BATCH Projektierungsdialog angelegt.

Datenaustausch zwischen Server und Automatisierungssystem


Das nachfolgende Bild "Reduzierung des Kommunikationsaufkommens" zeigt auf, wie die
einzelnen Software-Komponenten zur Reduzierung des Kommunikationsaufkommens
verändert wurden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 55
Produkteinführung und Installation
5.4 Betriebsarten bei SIMATIC BATCH

Rückwirkung auf Bearbeitungszeit und Speicherplatz des AS


Je größer die Anzahl der aktuell aktiven Teilrezepte in dem AS ist, umso weniger Speicherplatz
bzw. Bearbeitungszeit für die restlichen Automatisierungsaufgaben stehen in dem AS zur
Verfügung.

6,0$7,&%$7&+3&EDVHG 6,0$7,&%$7&+$6EDVHG

%$7&+&OLHQW %$7&+&OLHQW
 
3&626&OLHQW 3&626&OLHQW

5HFLSH %$7&+
ORJLF &RQWURO6HUYHU

%$7&+
3&6266HUYHU
&RQWURO6HUYHU
5HGXQGDQF\
RSWLRQDO

3&6266HUYHU
5HFLSH
ORJLF
$6
$6

Bild 5-1 Verschiebung der Rezeptlogik

Prozessbedienung auf einer PCS 7 OS via BATCH OS Controls


Für das Erzeugen und Bedienen von Chargen inklusive der Visualisierung der Steuerrezepte
laufender Chargen bietet Ihnen SIMATIC BATCH ein Vorlagenbild auf einer PCS 7 OS mit allen
notwendigen BATCH OS Controls.

Welche Rezeptfunktionen werden weiterhin im BATCH Control Server bearbeitet?


Nachfolgend sind die Rezeptfunktionen aufgelistet, die bei der Betriebsart "AS-basiert"
weiterhin im BATCH Control Server bearbeitet werden:
• Teilanlagenbelegung (Bevorzugte Teilanlage, am längsten nicht benutzt, Operator Auswahl
und Prozessparameter)
• Synchronisationslinien zwischen zwei Teilanlagen

SIMATIC BATCH V10.0


56 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.4 Betriebsarten bei SIMATIC BATCH

• Teilanlagenübergreifende Transitionen und Kommando-Schritte


• Operatoranweisungen

Weitere Information
Speicherausbau ermitteln und Belegung einstellen (Seite 226)
BATCH OS Controls (Seite 643)

5.4.4 Rezeptebenen und Rezeptablauf

Rezeptebenen und Rezeptlogik


SIMATIC BATCH im AS-basierten Betrieb bietet Ihnen mit folgenden Laufzeitfunktionen der
Rezeptsteuerung, die in das Automatisierungssystem verlagert sind, ein Reduzierung und
Reproduzierbarkeit der Schrittwechselzeiten:
• Teilanlage / TRP-Ebene
• Rezeptebene 1 / ROP-Ebene
• Rezeptebene 2 / RF-Ebene
• Logik der Einzelsteuereinheiten
Die Rezeptebene 2 / RF-Ebene beinhaltet die Rezeptlogik und deren beschleunigte
Abarbeitung über einen SFC-Typ bzw. SFC-Plan.
Die Logik der Einzelsteuereinheiten beschreibt die Anwenderprojektierung im AS.
Die für die Rezeptsteuerung und das Laufzeitsystem benötigten Systembausteine sind in der
Bibliothek SIMATIC BATCH Bausteine zusammengefasst.

Rezeptablauf
Die Abbildung des Rezeptablaufs im AS erfolgt auf die folgenden Bausteinklassen:
1. TRP-Ebene -> UNIT_PLC Baustein
2. ROP-Ebene -> EOP-Baustein (Ebene 1)
3. RF-Ebene -> EPH-Baustein (Ebene 2)
Rezepte werden in den Automatisierungssystemen den Teilanlagen als Steuerrezepte
zugeordnet. Diese Eigenschaft ermöglicht die Verteilung eines Projekts auf mehrere
Automatisierungssysteme.
Wenn die Kommunikation zum SIMATIC BATCH Control Server gestört ist, läuft das
AS bis zur nächsten Synchronisationslinie im Rezept oder bis zu einer Referenz
(Transition oder Kommando-Baustein) auf ein anderes Teilrezept weiter. Ereignisse
werden dabei teilanlagenspezifisch so lange zwischengespeichert, bis die projektierten
Kommunikationspuffer gefüllt sind.
Die mögliche zwischengespeicherte Datenmenge in den Kommunikationspuffern hängt vom
jeweiligen Kommunikationsaufkommen der Chargen ab.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 57
Produkteinführung und Installation
5.4 Betriebsarten bei SIMATIC BATCH

5.4.5 Rezeptabarbeitung zur Laufzeit

Steuerrezept Definition
Die Gesamtheit der Steuerungsinformationen, die zum Ablauf einer Charge im
Automatisierungssystem erforderlich sind, wird Steuerrezept genannt. Diese Informationen
werden an die Teilanlagen verteilt und vom BATCH Control Server in das
Automatisierungssystem geladen. Jeder Teilanlage sind ein oder mehrere Datenbausteine für
die Speicherung von Teilrezepten zugeordnet.

Steuerrezeptanforderung durch das AS


Ein Steuerrezept wird vom AS angefordert. Daraufhin wird im BATCH Control Server die
Teilrezeptprozedur erzeugt und in den zum UNIT-Baustein gehörenden Datenbaustein geladen.
Der Start einer Teilanlage geschieht durch:
• Das Auftragssystem (BatchCC) auf dem BATCH Control Server
• Die SIMATIC BATCH OS Controls auf der PCS 7 OS

Rezeptsynchronisationen
Die Rezeptsynchronisationen werden mit dem Steuerrezept in das AS geladen. Wird während
der Steuerung einer Teilanlage eine Rezeptsynchronisation erreicht, finden die folgenden
Einzelaktionen statt:
• Das AS sendet einen Frame an die Rezeptsynchronisation im BATCH Control Server. Neben
der Chargen-ID enthält der Frame auch die Synchronisationsnummer, die innerhalb eines
Rezepts eindeutig ist.
• Der BATCH Control Server ermittelt die Teilnehmer der Synchronisation mit dem ersten
Telegramm. Hierfür wird für das Rezept die Synchronisationsdefinition gelesen. In der
Definition ist hinterlegt, welche Teilrezeptprozeduren (TRPs) an der Synchronisation beteiligt
sind.
• Der BATCH Control Server ermittelt die Teilanlagen-Kandidaten für diese Charge. In den
Kandidaten ist hinterlegt, welche Teilanlage für diese TRP in der aktuellen Charge ausgewählt
ist.
• Wenn die Bedingungen einer Synchronisation erfüllt sind, setzt der BATCH Control Server ein
"Quittierbit". Das Quittierbit wird im AS von jeder beteiligten Teilanlage gesetzt.
• Daraufhin wird im AS der Ablauf in allen Teilanlagen parallel fortgesetzt.

SIMATIC BATCH V10.0


58 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

5.5.1 System-Software-Architektur
System- und Software-Architektur.
Das folgende Bild zeigt die am System beteiligten Hardware-Komponenten (grau gefärbt), die
über Bussysteme (braun gefärbt) untereinander vernetzt sind. Software Programm-Pakete,
bzw. Bestandteile von Software Programm-Paketen (weiß gefärbt) von SIMATIC BATCH sind
jeweils für eine am Prozess beteiligte Hardware-Komponente dargestellt. Blaue Linien mit
Richtungspfeilen zeigen grob das Zusammenwirken der Bestandteile der Software-Pakete an.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 59
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

3&626&OLHQW (QJLQHHULQJ6WDWLRQ (6

%$7&+26&RQWUROV 2&; 6,0$7,&0DQDJHU


&KDUJHQYLVXDOLVLHUHQ
&KDUJHQDQOHJHQ 6,0$7,&%$7&+
&KDUJHQEHGLHQHQ 3URMHNWLHUXQJVGLDORJ
$QODJHQPRGHOO
(40'DWHL
6,0$7,&%$7&+
%DXVWHLQH

6,0$7,&%$7&+
&OLHQW
6,0$7,&%$7&+

6,0$7,&%$7&+
&OLHQW

&OLHQW
6,0$7,&+%$7&+ %$7&+&RQWURO&HQWHU %DWFK&&
(UZHLWHUWHV3URWRNROO %$7&+5H]HSWHGLWRU 5=(

7HUPLQDOEXV

5HGXQGDQWHU6,0$7,&%$7&+6HUYHU
3&626
6,0$7,&%$7&+ 6HUYHU
6HUYHU 6,0$7,&%$7&+
'DWHQEDQN
$6EDVLHUWHU%HWULHE 3&EDVLHUWHU%HWULHE $6.RPP
%$7&+ 5H]HSWNRQYHUWHU
&RQWURO6HUYHU
$6.RPPXQLNDWLRQ

$QODJHQEXV

6,0$7,& 6,0$7,& 6,0$7,&


6 6 6,0$7,&%$7&+ 7HFKQLVFKH)XQNWLRQ 6
6 6 $6EDVLHUWH 6)&7\SRGHU,(3+%DXVWHLQ  6
%HDUEHLWXQJGHV
6WHXHUUH]HSWV
$NXVWLVFKHRGHURSWLVFKH
6LJQDOLVLHUXQJ

SIMATIC BATCH V10.0


60 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

5.5.2 Verteilung der SIMATIC Programm-Pakete

SIMATIC Software Pakete und deren Verteilungsvarianten


Bei der Installation der SIMATIC Software-Pakete auf PCs haben Sie folgende hauptsächlichen
Verteilungsvarianten.

Variante Name Installation der SIMATIC Programm Beurteilung und Einsatzzweck


1 Einplatzsys‐ Alle Programm-Pakete sind auf einem PC installiert. Prozessanschluss zum AS von diesem
tem Beispiel: Engineering Station (ES), OS Server, OS PC. Begrenzte Performance, Enginee‐
Clients, BATCH Server, BATCH Client, RC Server, RC Cli‐ ring und Prozessbetrieb nicht entkop‐
ent. pelt. Zum Beispiel für kleine Anlagen
oder zum Arbeiten mit Getting Started.
2 Einfaches Installation der Programm-Pakete für eine ES und sowie Prozessanschluss zum AS von der ES und
Mehrplatzsys‐ die Installation aller weiteren Programm-Pakete auf ei‐ dem separaten PC. Bessere Perfor‐
tem nem separaten PC. mance. Engineering und Prozessbetrieb
Beispiel: OS Server, OS Client, BATCH Server, BATCH Cli‐ getrennt. Industrie-System.
ent, RC Server, RC Client.
3 Mehrplatzsys‐ Alle Programm-Pakete sind auf verschiedenen PCs in‐ Prozessanschluss zum AS von der ES,
tem stalliert. vom BATCH Server und OS Server. Beste
Die folgenden Programm-Pakete können jeweils auf Performance in Verbindung mit einem
verschiedenen PCs installiert sein. schnellen Netzwerk. Engineering und
Prozessbetrieb getrennt. Industrie-Sys‐
Beispiel: Einzelner PC als ES, einzelner PC als BATCH
tem.
Server, einzelner PC als OS Server, einzelner PC als RC
Server, einzelner PC als BATCH Client, OS Client und RC
Client,

Datenablagen
SIMATIC BATCH arbeitet mit folgenden drei Datenbanken:
• Projekt-DB: Datenablage der Benutzerrechte
• Offline-DB: Datenablage der Rezepte, Formulas und Stoffe
• Online-DB: Datenablage der Chargen
Die BATCH Datenbanken bzw. den BATCH Freigabeordner mit den Datenbanken werden
während der Installation an dem von Ihnen angegebenen Ort auf Ihrer Festplatte oder in
einem neu angegebenen Ordnerpfad angelegt.

BATCH Server
Bei der Installation des Programm-Pakets BATCH Server auf einem PC werden immer folgende
BATCH Applikationen installiert:
• BATCH Control Server (BCS)
• Chargendatenverwaltung (CDV)
• SIMATIC BATCH Server (SBS)
• BATCH Datenbanken
• BATCH Start-Koordinator

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 61
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

BATCH Clients
Bei der Installation des Programm-Pakets BATCH Client auf einem PC werden immer folgende
BATCH Applikationen installiert:
• BATCH Control Center (BatchCC, BCC)
• BATCH Rezepteditor (RZE)
• BATCH OS Controls
• API Schnittstelle

Weitere Information
Eine ausführliche Beschreibung der möglichen Verteilung der SIMATIC BATCH Programm-Pakete
finden Sie im Handbuch Prozessleitsystem PCS 7; PCS 7 - PC-Konfiguration.

5.5.3 Client / Server Architektur von SIMATIC BATCH

Client/Server-Architektur
Das Software-Paket SIMATIC BATCH wird in der Regel auf mehreren PCs installiert. Es werden PCs
als BATCH Clients und immer mindestens ein PC als BATCH Server ausgelegt. Alle beteiligten
BATCH Stationen arbeiten mit einem Anlagenprojekt. Der BATCH Server ist der Diensterbringer
für die BATCH Clients, die die Schnittstelle zum Operator bilden, also als Bedienterminals
fungieren.

PC-basierter Betrieb: Zusammenspiel mit PCS 7 OS Server


Im Prozessbetrieb (Runtime) ist SIMATIC BATCH an die PCS 7 OS Server gekoppelt.
Die Kommunikation zum Automatisierungssystem, z. B. Rezeptparameter schreiben oder
Istwerte lesen, erfolgt über die Datenmanager der PCS 7 OS Server. D. h., ein
BATCH Server benötigt für den PC-basierten Betrieb keine eigene Schnittstelle zum
Automatisierungssystem.
Die Programm-Pakete "BATCH Server" und "OS Server" sollten, wenn möglich
aus Performance-Gründen auf getrennten PCs installiert werden. Bei der Batch-
Anlagenprojektierung werden die Batch-relevanten PCS 7 OS Server dem BATCH Server
bekannt gegeben. BATCH Clients können sowohl auf einem eigenen PC als auch zusammen
mit einem OS Clients auf einem PC laufen. Die PC-Konfiguration dieser Betriebsart ist in
nachstehender Grafik dargestellt.

SIMATIC BATCH V10.0


62 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

3&6:HE&OLHQW
%$7&+6HUYHU 3&62626&OLHQW
6,0$7,&%$7&+ %$7&+&OLHQW %$7&+&OLHQW
%$7&+&RQWURO6HUYHU ,QWUDQHW
'DWHQDEODJHQ ,QWHUQHW

26&OLHQW
3&6:HE6HUYHU

7HUPLQDOEXV

3&626 3&626 (QJLQHHULQJ


266HUYHU 266HUYHU 6WDWLRQ

$QODJHQEXV

6,0$7,&6 6,0$7,&6

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 63
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

AS-basierter Betrieb: Zusammenspiel mit dem Automatisierungssystem


Im Gegensatz zum PC-basierten Betrieb benötigt ein BATCH Server im AS-basierten Betrieb
sowohl eine Netzwerkverbindung zum Terminal- als auch zum Anlagenbus. Dadurch ist die
direkte Kommunikation zwischen BATCH Server und dem AS über einen eigenen
Kommunikationskanal gewährleistet. Über diesen Kanal wird, während das Laufzeitsystem
gestartet ist, aktiv auf die Steuerrezepte im Automatisierungssystem zugegriffen. Um z. B. einen
Schrittwechsel zu beschleunigen, werden Weiterschaltsignale im Steuerrezept und damit im
Automatisierungssystem gesetzt.

3&6:HE&OLHQW
3&62626&OLHQW
%$7&+&OLHQW %$7&+&OLHQW
,QWUDQHW
,QWHUQHW

26&OLHQW
3&6:HE6HUYHU
7HUPLQDOEXV

%$7&+6HUYHU
6,0$7,&%$7&+
%$7&+&RQWURO6HUYHU 3&626 3&626 (QJLQHHULQJ
'DWHQDEODJHQ 266HUYHU 266HUYHU 6WDWLRQ

$QODJHQEXV

6,0$7,&6 6,0$7,&6

Mehrplatzsystem (Verteiltes System)


SIMATIC BATCH unterstützt das Modell der Mehrplatzsysteme bzw. verteilten Systeme. Das
bedeutet, Sie können auf jedem PC eines Mehrplatzsystems das der Verwendung
entsprechende Software Programm-Paket installieren. Zum Beispiel, können Sie Ihr Projekt so
konfigurieren, dass Sie von einer Engineering Station aus auf alle beteiligten Stationen
einschließlich das AS zugreifen können.

Einfaches Mehrplatzsystem (Verteiltes System mit einer PCS 7 OS als BATCH Server und OS
Server)
Die bisher beschriebene Konfiguration gilt für das Konzept eines Mehrplatzsystems bzw. ein
verteiltes System. Bei kleinen Projekten kommt evtl. nur eine PCS 7 OS zum Einsatz. Dann wird
auf dieser PCS 7 OS der BATCH Server und der OS Server installiert. Dieser PC muss dann den
Prozessanschluss zum AS aufweisen. Die ES wird auf einem separaten PC installiert. Dieser bietet
eine Netzwerkverbindung zum Terminal- und Anlagenbus und somit zu BATCH Clients und dem
AS.

SIMATIC BATCH V10.0


64 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

Projektierung auf einer Engineering Station


BATCH Server, BATCH Clients sowie OS Server und OS Clients werden im SIMATIC Manager auf
der Engineering Station konfiguriert und von dort auf die Zielstationen geladen.

Max. Anzahl der BATCH Clients


Auf einen BATCH Server können maximal 40 BATCH Clients verschaltet werden.
Hierbei ist zu beachten, dass das BatchCC sowie die BATCH OS Controls als BATCH Clients zu
betrachten sind.

5.5.4 Schnittstelle zu MES/ERP


Mit der Schnittstelle SIMATIC BATCH - COM API haben Sie die Möglichkeit, Online- und Offline-
Funktionen von SIMATIC BATCH an ein OEM-System oder an eine beliebige MES/ERP-Applikation
anzubinden. Die API-Schnittstelle bietet eine COM-Anbindung (Datenformat XML).
Informieren Sie sich zu den Einsatz- und Projektiermöglichkeiten bitte in der dazugehörigen
Online-Hilfe oder in dem Handbuch. Die Online-Hilfe mit dem Namen "bfapicm_a.chm"
finden Sie unter folgendem Pfad "..\SIEMENS\BATCH\Api_Example\BFApi\_doc". Klicken Sie
doppelt auf die Datei, um die Online-Hilfe zu öffnen. Das Handbuch ist unter Start > Alle
Programme > Siemens Automation > SIMATIC > Dokumentation > Deutsch > SIMATIC BATCH -
COM API aufrufbar als PDF.

5.5.5 Redundanz

[Link] Einleitung

Verfügbarkeit
Zur Erhöhung der Verfügbarkeit der Chargensteuerung und für eine evtl. SW-Aktualisierung im
laufenden Betrieb bietet SIMATIC BATCH die Möglichkeit, den BATCH Server redundant
auszulegen. Im Redundanzfall erfolgt eine Standby/Master-Umschaltung zwischen den
redundanten BATCH Servern.
Die Redundanz wird durch zueinander redundante BATCH Server mit jeweils einer lokalen
Datenhaltung erreicht. Zur Datensicherung und um den Batch-Applikationen die Möglichkeit
zu geben, auf den aktuellen Datenbestand zuzugreifen, erfolgt ein ständiger Abgleich - eine
Datenreplikation - beider lokalen Datenhaltungen.
Dadurch wird sichergestellt, dass nach Ausfall eines BATCH Servers oder Datenbank Servers,
der redundante Server mit dem gleichen Datenbestand weiter arbeiten kann und kein
Datenverlust bzw. Dokumentationslücken entstehen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 65
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

Projektierung und Inbetriebnahme

Hinweis
Voraussetzungen
Wenden Sie sich zur Beschaffung der SW- und HW-Voraussetzungen, zur Projektierung und
Inbetriebnahme von redundanten Servern mit SIMATIC PCS 7 generell immer an Ihren Siemens-
Ansprechpartner.

Literaturhinweis – redundante PCS 7 OS


Eine Einführung in die Redundanzmechanismen von PCS 7 insgesamt gibt das
Funktionshandbuch Prozessleitsystem PCS 7; Hochverfügbare Prozessleitsysteme. Diese
Dokumentation finden Sie auf der CD "PCS 7; Elektronische Handbücher". Es ist eine
übergreifende Dokumentation, die das Gesamtkonzept der Verfügbarkeitskonfigurationen von
PCS 7 beschreibt. Dort finden Sie z. B. auch weiterführende Informationen zur redundanten PCS
7 OS.

[Link] Beispielkonfiguration - Hochverfügbare Chargensteuerung


Im folgenden Bild sehen Sie eine Beispielkonfiguration mit redundantem BATCH Server und
redundanter PCS 7 OS (WinCC):

6,0$7,&%$7&+ 6,0$7,&%$7&+ 3&626


 %$7&+6HUYHU %$7&+6HUYHU %$7&+&OLHQW 26&OLHQW
%$7&+&RQWU6HUYHU %$7&+&RQWU6HUYHU %$7&+&OLHQW
'%6HUYHU  '%6HUYHU 

7HUPLQDOEXV

3&626 3&626
266HUYHU 266HUYHU (QJLQHHULQJ

UHGXQGDQW  6WDWLRQ

3UR]HVVEXV

6,0$7,&6 6,0$7,&6

SIMATIC BATCH V10.0


66 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

(1) Redundante BATCH Server


Die Redundanz wird durch zwei BATCH Server mit Standby/Master-Umschaltung erreicht. Die
Redundanz der BATCH Server stellt sicher, dass bei Ausfall eines BATCH Servers:
• Alle BATCH Clients (mit BATCH Rezepteditor und BatchCC (Chargenplanung,
Chargensteuerung)) nach erfolgter Umschaltung sofort wieder bedienbar sind und
• eine permanente weitere Erfassung der Chargendaten erfolgt.

(2) OS-Redundanz der Standard PCS 7 OSen


Die Redundanz der verteilten PCS 7 OSen mit einer Schnittstelle zu SIMATIC S7-400 wird durch
zwei miteinander gekoppelte OS-Server mit Abgleich bzw. Sicherstellung der Archivdaten
erreicht. Die WinCC-Archive der jeweils zueinander redundanten OS-Server besitzen durch
Datenabgleich den gleichen Datenbestand. Die Funktionalität wird durch die Options-SW
"Redundancy" von WinCC realisiert. Die Beschreibung der Options-SW "Redundancy" finden Sie
im Handbuch SIMATIC HMI; Options.
Die Redundanz der PCS 7 OSen stellt sicher, dass die Chargenprozesse selbst bei Ausfall eines
der beiden OS-Server ununterbrochen weiter laufen und der Operator weiterhin über den
Zustand seiner Anlage informiert wird und in den Prozess eingreifen kann.

[Link] Verhalten in Runtime

Umschaltung des BATCH Servers


BATCH Control Server und Chargendatenverwaltung sind permanent auf beiden zueinander
redundanten BATCH Server aktiv. Aus Sicht der BATCH Server gibt es keinen Vorzugsserver, d. h.,
beide BATCH Server greifen im Gutfall auf den gleichen OS-Server zu.
Fällt der als Master projektierte BATCH Server aus, wird auf den BATCH Server (Standby)
umgeschaltet. Dieser übernimmt nun die Masterschaft.

Mögliche Ursachen für Umschaltung


• Ausfall des BATCH Server PCs (Master), z. B. Ausfall der Hardware oder "Blue Screen".
• Ausfall der Netzverbindung des BATCH Server PC. Der BATCH Server sieht keinen Client und
auch seinen redundanten BATCH Server nicht mehr.
• Ausfall einer BATCH Server Applikation, z. B. BATCH Control Server, Chargendatenverwaltung
(CDV), SIMATIC BATCH Server (SBS).

Umschaltung der BATCH Clients


Fällt der BATCH Server (Master) aus, dann wechseln die BATCH Clients automatisch zum BATCH
Server (Standby).

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 67
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

Anlauf, Wiederanlauf der BATCH Clients

Hinweis
Umschaltzeit
Nach einer Redundanz-Umschaltung der BATCH Server können die BATCH Clients erst nach einer
gewissen Zeit wieder bedient werden.
Über ein Meldungsfenster am Bildschirm werden Sie informiert, dass der BATCH Server zurzeit
nicht erreichbar ist. Nach erfolgreicher Umschaltung verschwindet das Meldungsfenster. Damit
wird angezeigt, dass die Server-Applikation wieder betriebsbereit ist. Wenn der redundante
BATCH Server nicht übernahebereit ist, dann wird die Meldung "Der BATCH Server befindet sich
im Zustand Fehler, aufgeschoben" in der PCS 7 OS angezeigt. Wenn der redundante BATCH
Server den Status "Übernahmefähig" erreicht, dann übernimmt der redundante BATCH Server
automatisch die Server-Applikation.
Während das Meldungsfenster ansteht, kann der BATCH Client nicht bedient werden. Sie haben
jedoch die Möglichkeit, die Client-Applikation zu beenden. Dazu drücken Sie die Schaltfläche
"Applikation beenden". Nach Abschluss der Umschaltung kann der BATCH Client wieder
gestartet werden.

Leittechnikmeldungen
Im Redundanzfall (Umschaltung) wird eine Leittechnikmeldung an der Melde-OS angezeigt.

[Link] Datenreplikation

Datenbanken synchronisieren
Jeder redundante BATCH Server eines Serverpaares (Master, Standby) besitzt eine eigene lokale
Datenbank. Um beide lokalen Datenbanken ständig zu synchronisieren, wird eine unabhängige,
zweite Netzwerkkarte für jeden der beiden Server PCs eingesetzt. Folgende Aufgaben werden
über diese Verbindung durchgeführt:
• Lebenszeichenüberwachung der redundanten Partner
• Datenreplikation
• Datenkonsistenz zwischen den redundanten Partnern
Damit ist gewährleistet, dass beide BATCH Server immer die gleiche Datenbank verwenden.

SIMATIC BATCH V10.0


68 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

Redundanzumschaltung, Startreihenfolge der BATCH Server, Datenbankabgleich mit WinCC


Meldung
• Eine Unterbrechung der Replikationsverbindung (extra Netzwerkkarte in beiden
redundanten SIMATIC BATCH Server PCs mit Netzwerkkabel) hat Rückwirkungen auf die
Kommunikation zwischen AS und BATCH Server. Die Kommunikation wird für ca. 20s
blockiert. Dies bedeutet, dass der Prozess (Charge) weiterläuft, aber deren Visualisierung im
BATCH Control Center bzw. in den BATCH OS Controls bis zu 20s verzögert aktualisiert wird.
• Beim Start eines redundanten BATCH Servers bzw. bei einer Redundanzumschaltung werden
die Datenbanken des Standby Servers mit den Datenbanken des Master Servers abgeglichen.
Brechen Sie den dazu notwendigen Kopiervorgang auf keinen Fall, z. B. durch Runterfahren/
Ausschalten von einem der BATCH Server, ab. Sonst müssen Sie die BATCH Datenbank des
Standby Servers zurücksetzen.
• Nach einer fehlerverursachten Umschaltung an einem redundanten Serverpaar erscheint an
dem ehemaligen Master ein "Neustart-Dialog". Bitte folgen Sie dieser Neustart-
Aufforderung, um den PC korrekt neu zu starten. Beim Quittieren der Neustart-Aufforderung
werden alle aktiven Programme beendet.
• Wenn Sie beide BATCH Server eines redundanten Systems zeitversetzt herunterfahren,
müssen Sie bei Neustart den BATCH Server, den Sie zuletzt heruntergefahren haben zuerst
wieder starten. Sonst droht der Verlust von Chargenmesswerten und - Meldungen für den
zeitversetzten Zeitraum.
• Sowohl bei Start als auch bei Ende des Datenbankabgleichs zwischen Master - und Standby
Server werden die WinCC-Meldungen "Datenabgleich gestartet" bzw. "Datenabgleich
beendet" erzeugt.

7HUPLQDOEXV

UHGXQGDQWH
%$7&+6HUYHU

+RFKYHUI¾JEDUH
5HSOLNDWLRQV
%$7&+
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6HUYHU 'DWHQEDQN 6HUYHU
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SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 69
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

Hardware-Voraussetzungen
• Redundante BATCH Server benötigen zwingend jeweils eine vom Terminal- und Anlagenbus
unabhängige weitere Netzwerkkarte. Diese Netzwerkkarten können vom gleichen Typ sein.
• Die zusätzlichen Netzwerkkarten wurden in Ihre PCs (redundantes BATCH Serverpaar) in
jeweils freie PCI Steckplätze eingefügt.
• Beachten Sie bitte die Hinweise in den entsprechenden Dokumenten zu SIMATIC PCS 7,
speziell im Handbuch Prozessleitsystem PCS 7; PCS 7 - PC-Konfiguration.

Software-Voraussetzungen
• Installation von SIMATIC PCS 7
• Die Batch-Datenreplikation erfolgt ausschließlich über eine unabhängige weitere
Netzwerkkarte in beiden PCs.
• Die Netzwerkkarten wurden innerhalb des Betriebssystems konfiguriert (IP-Adressen und
Subnet mask).
– Subnet mask: Die Netzwerkkarte für die Datenreplikation darf nicht im gleichen Subnet
liegen wie die Netzwerkkarten für die Kommunikation mit den BATCH Clients über den
Terminalbus bzw. mit dem AS über den Anlagenbus.
– Die Adressen (IP und Subnet mask) beider PCs müssen sich im gleichen Netz befinden, da
sonst keine Kommunikation zwischen den Redundanzpartnern möglich ist.

Projektierung
Die Netzwerkkonfiguration der unabhängigen Netzwerkkarte für ein redundantes BATCH
System ist projektunabhängig. Sie wird im Windows Explorer im Systemordner "Simatic Shell"
durchgeführt.
1. Markieren Sie den Ordner "Simatic Shell" mit der rechten Maustaste und klicken Sie im
Kontextmenü auf "Redundanz Einstellungen ...".
2. Im Bereich "Serielle Schnittstelle" wählen Sie "keine, bzw. folgende Symbolik "-------------".
3. Im Bereich "Netzwerkadapter" wählen Sie den bereits konfigurierten und dann verfügbaren
Adapter aus.
4. Beenden Sie den Dialog mit "OK".
5. Öffnen Sie den Dialog "Netzwerkverbindungen". Öffnen Sie den Dialog "Erweiterte
Einstellungen" über den Menübefehl Erweitert > Erweiterte Einstellungen. Setzen Sie in
diesem Dialog über die entsprechenden Schaltflächen Ihre Verbindungen in die richtige
Reihenfolge. Zuerst die Verbindung "Terminalbus" und "Anlagenbus", dann die "Batch-
Replikationsverbindung".
Hinweis
Prüfen Sie bitte, dass bei den Adaptereinstellungen für den Anlagenbus kein Protokoll
angewählt ist (Datei und Druckerfreigabe).

6. Wiederholen Sie die Schritte 1-5 für den Redundanzpartner.

SIMATIC BATCH V10.0


70 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

Ergebnis
Sie haben die nötige Kommunikation der Redundanzpartner konfiguriert und damit die
Datenbankreplikation für SIMATIC BATCH ermöglicht.

[Link] Konfiguration des redundanten BATCH Servers

Konfiguration von Applikationen auf Objekten

WARNUNG
Rechnernamen
Die Konfiguration von Applikationen (WinCC, SIMATIC BATCH, ...) auf getrennten Objekten
"SIMATIC PC-Station" und dem nachträglichen Zusammenführen zu einer PC-Station, indem
den Objekten "SIMATIC PC-Station" der gleiche Rechnername zugewiesen wird, ist nicht
erlaubt!

Gehen Sie im SIMATIC Manager folgendermaßen vor:


1. Selektieren Sie in der Komponentensicht das Projekt.
2. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Station > SIMATIC PC-Station.
Ergebnis: Es wird eine neue SIMATIC PC-Station im aktuellen Projekt eingefügt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 71
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

3. Stellen Sie den Rechnernamen der PC-Station ein.


– Selektieren Sie dazu die SIMATIC PC-Station.
– Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekteigenschaften.
– Geben Sie im letzten Feld den Rechnernamen ein.
4. Konfigurieren Sie diese SIMATIC PC-Station in HW Konfig.
– Selektieren Sie dazu die SIMATIC PC-Station.
– Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekt öffnen.
Ergebnis: HW Konfig wird geöffnet.
– Fügen Sie aus dem Hardware Katalog eine BATCH Applikation ein:
Pfad im Hardware Katalog: Standard > SIMATIC PC-Station > BATCH > BATCH Applikation
(stby).

Wählen Sie den Menübefehl Station > Speichern und Übersetzen.

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72 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

Ergebnis:
In der Komponentensicht erscheint unterhalb der SIMATIC PC-Station eingefügtes Objekt
"BATCH Applikation (stby)".

[Link] Informationen zu Netzwerkverbindungen

Voraussetzungen:
Folgende Voraussetzungen bestehen für Netzwerkkarte, serielle Verbindung und
Redundanzverbindung:
• Ein redundanter BATCH Server muss zwingend eine vom Terminalbus und Anlagenbus
unabhängige, zweite Netzwerkverbindung besitzen. Diese wird für die BATCH Daten-
Replikation verwendet.
• Die serielle Verbindung (COM-Schnittstelle) darf im Zusammenhang mit SIMATIC BATCH
nicht mehr verwendet werden. Bei "Altsystemen" muss sie entfernt werden.
• Die redundante Verbindung zwischen den beiden BATCH Servern lässt sich prinzipiell über
ein gekreuztes Netzwerkkabel (Cross Over Kabel) oder über einen Switch herstellen.

[Link] Netzwerkverbindungen konfigurieren

Einleitung
Die Netzwerkkonfiguration eines redundanten Batch-Systems ist projektunabhängig. Somit
entfällt eine Projektierung der Batch-Redundanz im Batch Engineering, ehemals bei den
Projekteinstellungen im BATCH-Projektierungsdialog.

Vorgehen
1. Die Netzwerkkonfiguration für die redundanten BATCH Server erfolgt über den Ordner
"Simatic Shell" im Windows Explorer. Weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe zu
SIMATIC BATCH im Kapitel Redundanz > Datenreplikation.
2. Wenn Sie BATCH - und WinCC Server auf einem PC installieren, achten Sie darauf, dass Sie im
WinCC Editor "Redundancy" folgende Einstellungen verwenden:
– Verbindung zum redundanten Partner über serielle Schnittstelle: Wählen Sie "keine".
– Verbindung zum redundanten Partner über Netzwerkadapter (MAC-Adresse): Wählen Sie
die von Ihnen für die Datenreplikation eingesetzte Netzwerkkarte und beenden Sie den
Dialog über die Schaltfläche "OK".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 73
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

[Link] Wichtige Zusatzinformationen

Redundantes Serverpaar
• Bei einem kompakten System (WinCC Server und Batch Server auf gleichen PCs) sollte die
Einstellung "automatischer Start von SIMATIC BATCH nach Start von WinCC" erst nach
Erstellen der BATCH-Anlage (Datenbank) vorgenommen werden. Unter der Randbedingung
"nur ein Server eingeschaltet, kein Client gestartet, noch keine BATCH Anlage angelegt" wird
sonst das Hochfahren des Systems mit Fehler abgebrochen.
• Bei einem verteilten System (WinCC Server und Batch Server auf unterschiedlichen PCs) wird
die Einstellung "automatischer Start von SIMATIC BATCH nach Start von WinCC" gesperrt.
• Beim Start eines redundanten BATCH Servers bzw. bei einer Redundanzumschaltung werden
die Datenbanken des Standby Servers mit den Datenbanken des Master Servers abgeglichen.
Brechen Sie den dazu notwendigen Kopiervorgang auf keinen Fall, z. B. durch Runterfahren/
Ausschalten von einem der BATCH Server, ab. Die Datenbank des Standby Servers muss sonst
zurückgesetzt werden.
• Wenn es bei aktiven Client Applikationen, z. B. bei den Aktionen Archivieren von Chargen,
Anlage aktualisieren, Starten einer Druckvorschau bzw. eines Drucks, zu einer
Redundanzumschaltung kommt, dann kann es zu Beeinträchtigungen dieser aktuellen
Aktionen führen.
• Wenn nach dem Ausführen des Befehls "Anlage aktualisieren" auf einem Client eine
Redundanzumschaltung stattfindet, kann es unter Umständen passieren, dass dieser Befehl
nicht ausgeführt wird.
Führen Sie folgende Schritte durch:
– Beenden Sie den Client.
– Starten Sie den Client.
– Führen Sie den Befehl "Anlage aktualisieren" aus.
• Nach einer fehlerverursachten Umschaltung an einem redundanten Serverpaar erscheint an
dem ehemaligen Master ein "Neustart-Dialog". Bitte folgen Sie dieser Neustart-
Aufforderung, um den PC korrekt neu zu starten. Vorher sollten Sie laufende Programme
beenden.
• Sowohl beim Start als auch beim Ende des Datenbankabgleichs zwischen Master und
Standby werden die WinCC-Meldungen "Datenabgleich gestartet" bzw. "Datenabgleich
beendet" erzeugt.
• Chargendatenverwaltung. Bei der Startreihenfolge der BATCH Server in einem redundanten
System gibt es keine Einschränkungen mehr. Das System verschaltet sich automatisch auf die
gültige Projekt-Datenbank. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie in einem verteilten System
nach einem Totalausfall des Systems die Server in folgender Reihenfolge starten. Starten Sie
zuerst den WinCC Server und warten Sie bis dessen redundanter WinCC Server abgeglichen
ist. Erst danach starten Sie den BATCH Server.

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74 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

Laden der BATCH Anlagendaten


Beim Laden der BATCH Anlagendaten aus dem BATCH Projektierungsdialog heraus werden
sowohl die BATCH Server (Master und Standby) als auch alle im Projekt definierten BATCH Clients
mit Daten versorgt. Diese Daten sind im BATCH System nach dem Laden aber nicht direkt gültig,
sondern erst zu einem definierten Zeitpunkt, wenn diese Daten vom BATCH System
übernommen werden. Die Datenübernahme erfolgt durch folgende Aktionen:
• Die Verteilung der Komponenten und die BATCH Server Konfiguration, z. B. CDV ein/aus, wird
beim Hochfahren des BATCH Server PCs (Master und Standby) übernommen.
• Die BATCH Anlagendaten werden durch die aktive Anwenderaktion "Aktualisieren der
Anlage" im BCC übernommen.
Bei einem redundanten System sind nach dem Hochfahren nur eines BATCH Server PCs die
BATCH Anlagendaten nicht automatisch auf dem redundanten BATCH Server abgeglichen.
Das bedeutet, wenn Sie einen BATCH Server neu starten, muss unbedingt auch dessen
redundanter BATCH Server neu gestartet werden. Inkonsistente BATCH Anlagendaten
zwischen Redundanzpartnern können beispielsweise zu folgenden Situationen führen:
• Auf dem Master werden Meldungen und Messwerte erfasst (CDV ein) auf dessen Standby
nicht (CDV aus).
• Die Kommunikation zwischen den redundanten BATCH Servern kann gestört werden.
• Es können Fehler bei der Erfassung von Meldungen und Messwerten durch die PCS 7 OS
entstehen.
• Auf den beiden BATCH Servern können völlig unterschiedliche Batch-Anlagen vorhanden
sein, weil die Datenbanken nicht synchronisiert werden.

Weitere Information
BATCH Engineering (Seite 208)

[Link] Automatischer Wiederanlauf

Welche Sicherheitsstrategien bei Redundanz gibt es?


Ein redundantes Serverpaar bietet Ihnen Ausfallsicherheit für Ihren Prozess. Damit im Fehlerfall
die Umschaltung und der Wiederanlauf gesichert sind, stehen Ihnen folgende Mechanismen zur
Verfügung:
• Prävention beim Beenden einer SIMATIC Server Applikation bei Redundanz
• Automatischer Wiederanlauf von Server Applikationen nach Fehler; für Sie als Anwender
nicht erkennbar
• Isolierung des in Fehler gegangenen SIMATIC BATCH Servers
• Abkapselung der in Fehler gegangenen Server Applikationen
• Automatischer Wiederanlauf eines SIMATIC BATCH Servers nach Zustandsüberprüfung des
Partnerservers

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 75
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

Prävention beim Beenden einer SIMATIC Server Applikation


Wenn Sie eine SIMATIC Server Applikation (WinCC Server, Batch Server, Route Control Sever)
beenden möchten, aus welchen Gründen auch immer, muss sichergestellt sein, dass der Partner
Server vollkommen übernahmefähig ist. D. h. alle auf dem Server laufenden Applikationen
müssen auch auf dem Partner Server laufen und betriebsbereit sein.
Ist der Applikationscheck negativ, wird beim Beenden einer Server Applikation ein
Warndialog aufgeblendet, in dem Sie darauf hingewiesen werden, dass der Partner
Server nicht voll übernahmefähig ist und Sie gefragt werden, ob Sie tatsächlich eine
Redundanzumschaltung auf den Partner Server einleiten möchten.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ja", wird die Server Applikation trotz fehlender
Übernahmebereitschaft des Partner-Servers beendet.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Nein", wird der Dialog geschlossen, ohne dass eine Aktion
angestoßen wird.

Automatischer Wiederanlauf von SIMATIC Server Applikation


Ein automatischer Wiederanlauf erfordert keinen Benutzereingriff. Der Vorgang läuft im
Hintergrund ab. Bei aufgetretenem Fehler können die BATCH Server Applikationen automatisch
wieder gestartet werden. Dadurch wird die Redundanz nicht beeinträchtigt.
Ziel ist es, den Prozessbetrieb immer aufrechtzuerhalten. Wenn eine SIMATIC Server
Applikation in Fehler geht und beendet werden muss soll sichergestellt werden, dass diese
automatisch wieder gestartet wird.
Für den automatischen Wiederanlauf der SIMATIC Server Applikationen sind folgende
Voraussetzungen notwendig:
• Installationsvoraussetzungen: Ab diesen Versionen sind die Wiederanlaufmechanismen in
den zu installierenden Softwarepaketen enthalten.
– SIMATIC PCS 7 größer gleich V6.1 SP4
– SIMATIC BATCH V6.1 SP3 HF18
• Konfigurationsvoraussetzungen:
– Automatischer Wiederanlauf und Isolierung des SIMATIC BATCH Servers werden nur in
einer redundanten Konfiguration unterstützt.
– Alle Mechanismen sind für folgende redundante Umgebungen verfügbar: Redundante
WinCC Server, redundante BATCH Server, redundante Process Historian, redundante
Wartungsserver und redundante Route Control Server.
• Voraussetzungen in den Betriebssystem- und Projekteinstellungen:
– WinCC Autostart muss so konfiguriert sein, dass beim nächsten Hochfahren des PCs das
entsprechende Projekt im WinCC Explorer geöffnet und aktiviert wird. Den Dialog
"AutoStart Konfiguration" finden Sie im Startmenü unter Start > SIMATIC > WinCC >
Autostart.
– Im BATCH Start-Koordinator muss eine der beiden Einstellmöglichkeiten "Automatischer
Start von SIMATIC BATCH nach Start von WinCC" oder "Automatischer Start von SIMATIC
BATCH unabhängig von WinCC" aktiviert sein.
– Wenn Sie zusätzlich SIMATIC Route Control verwenden, dann schalten Sie im
Kontextmenü des Route Control Server die automatische Aktivierung ein.

SIMATIC BATCH V10.0


76 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

Der automatische Wiederanlauf nach Server Applikationsfehler kann wie folgt ablaufen:
• Ausgangssituation: Server und Partner Server sind betriebsbereit
• Fehler auf dem Server
• Partner Server wird zum Master
• Auf dem Server steht der Dialog zum Neustart an.
• Alle Netzwerkverbindungen (Terminalbus, Anlagenbus, Cross over Verbindung) werden
getrennt. Die Netzwerkkarten vom Terminalbus und Cross over Verbindung werden
deaktiviert. Der Server ist isoliert.
• Nach einer dynamisch vom System abhängigen Zeit quittiert der Server automatisch die
Neustartaufforderung mit "OK" und wird neu gestartet.
• Nach Wiederkehr des Servers folgt der Datenbankabgleich zwischen Partner Server und
Server.

[Link] Ausfallverhalten des BATCH Servers im AS-basierten Betrieb

Ausfall des BATCH-Servers


Im AS-basierten Betrieb werden Chargen in der CPU bearbeitet. Bei einem Ausfall des BATCH-
Servers werden gestartete Chargen dann bis zum Ende bearbeitet, wenn der BATCH-Server nicht
in den Rezeptablauf, z.B. bei einer Synchronisation oder einen Operatordialog, eingreifen muss.
Andernfalls laufen die im Steuerrezept verwendeten einzelnen Teilanlagen bis zur nächsten
Synchronisationslinie und warten dann auf die Kommunikation mit dem BATCH-Server.
Weiterhin kann bei plötzlichen Ausfall des SIMATIC BATCH Standby PC (Hardwaredefekt,
Stromausfall, Netzverbindung der Datenbank getrennt) der BATCH-Server die AS-Telegramme
nicht mehr in die Datenbank des Standby-PC abspeichern (Redundante Ablage zur
Datensicherung / Replikation). Die Timeout-Zeit zum Erkennen des Ausfalls ist aus
systemtechnischen Gründen auf 20 Sekunden eingestellt. Werden innerhalb dieser 20
Sekunden mehr Telegramme in dem AS erzeugt als die internen AS-Puffer speichern
können, so gehen die laufenden Chargen in dem AS in den Zustand "Angehalten". Diese
Voreinstellung kann teilanlagenspezifisch im AS geändert werden.
Weitere Informationen finden Sie im Handbuch SIMATIC BATCH Bausteine
V10.0 > Schnittstellenbausteine > BATCH-Schnittstellenbausteine > UNIT_PLC >
Kommandoschnittstelle für die Beeinflussung der gesamten Teilanlage.

Zwischenspeichern von Ereignissen im AS im Pufferspeicher


Wenn die Kommunikation vom AS zum BATCH-Server ausfällt oder der Server selbst ausfällt,
läuft die Chargenbearbeitung im Automatisierungssystem bis zur nächsten
Synchronisationslinie bzw. bis zum Ende der Charge weiter. Dieses Verhalten trifft auch bei
einem redundanten Szenario während der Umschaltphase und bei Ausfall beider BATCH-Server
zu. Hierzu werden die entsprechenden Ereignisse im AS zwischengespeichert (die Anzahl ist
abhängig von der AS-Speichergröße), bis sie von der Laufzeitkomponente des BATCH-Servers
abgeholt werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 77
Produkteinführung und Installation
5.5 Konfigurationsmöglichkeiten

Ist der Puffer voll, sendet das AS eine Meldung zur PCS 7 OS. Über einen Parameter am
UNIT_PLC Baustein können Sie festlegen, ob das Steuerrezept weiterlaufen soll, oder ob die
Teilanlage in einen vorher definierten Zustand übergehen soll.
Weitere Informationen finden Sie im Handbuch SIMATIC BATCH Bausteine V10.0 >
Schnittstellenbausteine > BATCH-Schnittstellenbausteine > UNIT_PLC > Einstellungen zur
Kommunikationsüberwachung und zum Kommunikationspuffer.

SIMATIC BATCH V10.0


78 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.6 Mengengerüste

5.6 Mengengerüste

5.6.1 Definition Mengengerüste

Definition
Ein Mengengerüst bei SIMATIC BATCH beschreibt die mengenmäßige Auslastung des
Prozessleitsystems mit der Durchführung von Chargenprozessen.
Anhand von Mengengerüsten können Sie die Anzahl der Automatisierungssysteme für die
geplante prozesstechnische Anlage berechnen und den SIMATIC BATCH Server entsprechend
dimensionieren. Dabei sollen die Automatisierungskosten verringert werden, die Qualität,
Ausbeute, Sicherheit, Anlagenausnutzung und die Produktivität erhöht werden.
Mengengerüstangaben können jedoch nur einen ungefähren Anhaltspunkt für die Planung
der Komponenten einer prozesstechnischen Anlage darstellen. Zum Beispiel können Chargen
von kurzer Dauer (Minuten bis wenige Stunden) mit sehr vielen Sollwerten einen SIMATIC
BATCH Server oder ein Automatisierungssystem deutlich mehr belasten als Chargen mit
wenigen Sollwerten und einer Dauer von einigen Tagen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 79
Produkteinführung und Installation
5.6 Mengengerüste

5.6.2 Strukturen von Batch-Anlagen

Anlagenkonfiguration mit SIMATIC BATCH


Eine mögliche Anlagenstruktur einer komplexen SIMATIC BATCH Anlage ist im folgenden Bild
dargestellt.

%DWFK$QODJH %DWFK$QODJH %DWFK$QODJH

&OLHQW 26 &OLHQW 26 &OLHQW 26 &OLHQW 26 &OLHQW 26 &OLHQW 26

&OLHQW &OLHQW &OLHQW &OLHQW &OLHQW &OLHQW


%$7&+ %$7&+ %$7&+ %$7&+ %$7&+ %$7&+

7HUPLQDOEXV

6HUYHU 6HUYHU 6HUYHU 6HUYHU 6HUYHU 6HUYHU


UHGXQGDQW UHGXQGDQW UHGXQGDQW UHGXQGDQW UHGXQGDQW UHGXQGDQW (6
26 %$7&+ 26 %$7&+ 26 %$7&+

$QODJHQEXV

$6 $6 $6 $6 $6 $6


$6 $6 $6 $6 $6

Bild 5-2 Anlagenprojektierung

Betrieb von Batch-Anlagen


Das Bild "Anlagenkonfiguration" zeigt, dass drei Batch-Anlagen vollkommen unabhängig
voneinander in einem gemeinsamen Terminal- und Anlagenbus bestehen können. Bei sehr
komplexen prozesstechnischen Anlagen mit großem Mengengerüst ist eine Aufteilung auf
mehrere Batch-Anlagen notwendig.

Anlagenausbau
Wichtige Kenngrößen für die Dimensionierung Ihrer Batch-Anlagen sind folgende:
• Anzahl von Automatisierungssystemen pro Batch-Anlage
• Anzahl der Clients pro Batch-Anlage
• Anzahl der Server pro Batch-Anlage

SIMATIC BATCH V10.0


80 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.6 Mengengerüste

• Anzahl der Teilanlagen in einem Prozessleitsystem


• Dabei müssen Sie Leistungsangaben zu SIMATIC PCS 7 berücksichtigen.

Anlagenausbau
Die Performance einer SIMATIC BATCH Anlage hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Faktoren sind z. B.:
Statisch
• Rezeptgröße
– Anzahl TRPs (RUPs), ROPs (ROPs), RF (RPHs), Parameter, Transitionen
Dynamisch
• Chargen
– Schrittwechselzeiten
– Schleifendurchläufe
– Tags/Trends
– Alarme
– Laufzeit
– Bedieneingriffe, Drucken, Druckvorschau, Chargen abschließen/archivieren
• Aufträge
– Anzahl geplanter, frei gegebener Chargen
– Anzahl aktiver Chargen
– Anzahl abgeschlossener, archivierter Chargen
Hardwarekonfiguration
• Server
– Hauptspeicherausbau
– Festplattengröße
– Festplattentyp
SSD oder herkömmlich
• Anzahl Clients
• Anzahl der ASen
• Anzahl der OSen
• Anbindung eines Process Historian, MES-/ERP-Systems
• Netzwerkanbindung
Z. B. 10BASE-T, 100BASE-T, 1000BASE-T ... 40GBASE-T
• Speicherort der Datenbank
Gemeinsame Festplatte mit dem System oder eigene Festplatte

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 81
Produkteinführung und Installation
5.6 Mengengerüste

• Größe und Fragmentierung der Datenbank


• SIMATIC BATCH Server und WinCC Server auf dem selben oder auf getrennten Rechnern

Weitere Information
• Handbuch Prozessleitsystem PCS 7, Engineering System, Anbindung von
Netzwerkteilnehmern an Ethernet
• Handbuch Prozessleitsystem PCS 7; PCS 7 - PC-Konfiguration
• Handbuch Prozessleitsystem PCS 7; PCS 7-Lizenzen und -Konfigurationsgrenzen

5.6.3 Grundlagen für die Leistungsermittlung beider Betriebsarten


Die angegebenen Daten liefern Ihnen Anhaltswerte welche Lastzustände, bezogen auf typische
Daten, bzw. Basisdaten, mit Ihrer BATCH-Anlage sowohl im PC- als auch im AS-basierten Betrieb
erreicht werden können und wie Sie Ihre Anlage dimensionieren. Sie können so im Vorfeld
Überlastzustände im Betrieb abschätzen und in Ihre Planung einbeziehen.
Die Messergebnisse sind im nachfolgenden Kapitel "Messergebnisse zur Leistungsermittlung
beider Betriebsarten" aufgeführt.

Hard- und Software Grundlagen


Folgende Hard- und Software wurde verwendet:
• Verwendetes Automatisierungssystem CPU 417-4XT05-0AB0
• Der für die Messungen eingesetzte PC ist ausgestattet mit der von SIMATIC PCS 7
empfohlenen Hardware
• Im PC-basierten Betrieb sind die SIMATIC BATCH relevanten Bausteine im OB 32 (1 Sekunden
Zyklus) eingebaut, Empfehlung aus Kapitel "Einführung" (Seite 171)

Engineering Daten (Ausrüstungseigenschaften)

Anzahl der Teilanlagen 50


Anzahl der Stoffe 100
Anzahl der Qualitäten pro Stoff 2

Rezeptdaten
Für die Ermittlung der Leistungsdaten wird ein hierarchisches Rezept mit folgenden Kenndaten
verwendet.
Projektierte Rezeptdaten im BATCH Control Center:

Anzahl TRP pro RP 10


Anzahl ROP pro TRP 10
Anzahl RF pro ROP 15

SIMATIC BATCH V10.0


82 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.6 Mengengerüste

Anzahl RF in Parallelzweigen 5
Anzahl Transitionen pro ROP 15
Anzahl der Bedingungen pro Transition 5
Anzahl Kopfparameter pro Rezept / Formula 100 / 10
Anzahl Parameter pro RF 15
Anzahl Parameter pro Fahrweise 10
Anzahl aktiver TRP pro RP 3
Anzahl Messstellen pro TRP 5
Anzahl Messstellen pro ROP 3
Anzahl projektierte elektronische Unterschriften (ESIG) in einer RP 3
Anzahl aktiver RF innerhalb einer Charge 3

Chargendaten

Anzahl geplanter Chargen 100


Anzahl Chargen pro Auftrag 100
Anzahl gleichzeitig anzulegender Chargen 100
Anzahl freigegebener Chargen 100
Anzahl gleichzeitig freizugebender Chargen 100
Anzahl parallel laufender Chargen 100
Anzahl aktiver RF innerhalb einer Charge 3 PC-basiert
30 AS-basiert
Anzahl aktiver RF innerhalb einer Batch-Anlage 30 PC-basiert
350 AS-basiert
Anzahl geöffneter Chargen (Steuerrezepte) auf allen BATCH Clients 30
Anzahl gleichzeitig abzuschließender Chargen 50
Anzahl gleichzeitig zu archivierender Chargen 30
Anzahl gleichzeitig zu löschender Chargen 30
Anzahl aktiver BATCH Clients (BATCH Control Center) 5
Dauer der RF 10 min
Dauer der Transition 10 s
Erfassungszyklus der Archivvariablen 10 s
Durchführung der Schrittwechsel parallel

5.6.4 Messergebnisse für die Leistungsermittlung beider Betriebsarten


Die Messwerte sind abhängig vom Projekt, von der Ausstattung und Auslastung des
eingesetzten PCs und können von den hier angegebenen Zeiten abweichen. Die Zeiten wurden
mit der von SIMATIC PCS 7 empfohlenen Hardware ermittelt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 83
Produkteinführung und Installation
5.6 Mengengerüste

Ergebnis, Messwert (offline)


Die gemessenen Zeiten legen zu Grunde, dass die durchgeführten Schrittwechsel gleichzeitig
und nicht zeitversetzt bearbeitet werden. Gleichzeitige Schrittwechsel bedeuten
Maximalbelastung.
Ermittelte Daten:

Aktion Laufzeit
Rezept / Bibliothek anlegen <2s
Rezept / Bibliothek löschen <4s
Formula anlegen <2s
Formula löschen <2s
Stoff anlegen <2s
Stoff löschen <2s
Freigabe zum Test / zur Produktion < 90 s
Rezept / Bibliothek öffnen <4s
Rezept auf Plausibilität prüfen / freigeben < 75 s
Anlegen eines Auftrags <2s
Charge anlegen < 20 s
Charge freigeben < 75 s

Ergebnis, Messwert (online)


Mit der Bearbeitung des beschriebenen Basisrezepts ist ein PC, ausgestattet mit einer Größe der
SIMATIC BATCH Online Datenbank, mit 30 % Prozessorlast belegt.
Definition Schrittwechsel: Ein Schrittwechsel beinhaltet, dass eine Rezeptfunktion beendet,
eine Transition durchlaufen und eine nachfolgende Rezeptfunktion gestartet wurde. Damit
sind bei einem Schrittwechsel minimal 3 Rezeptobjekte beteiligt. In der Praxis sind aber
oft mehr als 3 Rezeptobjekte beteiligt, z. B. bei Parallelzweigen, Alternativzweigen oder
bei einer Synchronisierung. Als Mittelwert werden ca. 5-7 Rezeptobjekte pro Schrittwechsel
angenommen.

Aktion Laufzeit
Charge starten <3s
Befehl HALT <2s
Befehl FORTSETZEN nach HALT <2
Befehl PAUSE <2s
Befehl FORTSETZEN nach PAUSE <2s
Charge abschließen 5 bis 10 min
Charge archivieren < 50 s
Parameter ändern <3s
Schrittwechselzeit 4 s PC-basiert
< 1 ms AS-basiert

SIMATIC BATCH V10.0


84 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.6 Mengengerüste

Ergebnis der AS-Laufzeiten für den AS-basierten Betrieb


Als Grundlage für die unten aufgeführten Berechnungen gelten die in der folgenden Tabelle
dargestellten Messergebnisse.

Rezeptstruktur AS-Laufzeit
Rezeptfunktion beenden (gemessener Mittelwert) 1,8 ms
Aktualisieren des Sollwertes (gemessener Mittelwert) 0,07 ms
Bearbeitung einer Transition (gemessener Mittelwert) 4 ms
Rezeptfunktion starten (gemessener Mittelwert) 1,9 ms
Bearbeitung einer Rezeptfunktion (gemessener Mittelwert) 2 ms

Mit diesen Messwerten ergibt sich bei einer Rezeptfunktion mit 5 Parametern eine
Schrittwechselzeit von 8,4 ms (1,8 ms + 5 * 0,07ms + 4ms + 1,9 ms + 5 * 0,07ms). Damit
lässt sich, beispielsweise bei 100 gleichzeitig aktiven Rezeptfunktionen und 32 gleichzeitigen
Schrittwechseln, die Rezeptbearbeitungszeit wie folgt berechnen:
Rezeptbearbeitungszeit = 32 * 8,4 ms + 100 * 2ms = 469ms.
Diese Berechnung gilt jedoch nicht bei Parallelzweigen, Alternativzweigen oder bei
Synchronisierungen, da bei einem Schrittwechsel mehr als 3 Rezeptobjekte beteiligt sind.
32 gleichzeitige Schrittwechsel bei solchen Konstrukten würden zu Performanceeinbußen
führen.
Eine Reduktion der Anzahl gleichzeitiger Schrittwechsel erhöht die Anzahl gleichzeitig aktiver
Rezeptfunktionen und umgekehrt.
Um eine optimale Performance in den Automatisierungssystemen zu gewährleisten,
beachten Sie Folgendes:
• Die berechnete Gesamtzykluszeit (Zeiten für Kommunikation, Firmware, Rezeptbearbeitung
und Anwenderprogramm) sollte immer kleiner als die Zykluszeit des OBs sein, in dem der
UNIT_PLC und die Anwenderbausteine eingebaut sind.
• Berücksichtigen Sie alle CPU Anforderungen bezüglich der Zykluszeit (siehe hierzu auch die
Dokumentation für das Automatisierungssystem S7-400 CPU-Daten).
Über alle mit dem BCS verbundenen Automatisierungsgeräte verteilt, kann der BCS:
• Kurzeitig (max.1s) mit einer Spitzenlast von bis zu 200 gleichzeitigen Schrittwechseln
belastet werden. Dabei dürfen maximal 200 Rezeptfunktionen, die keinen Schrittwechsel
durchführen, zusätzlich aktiv sein. Damit BCS und das AS nach solchen Spitzenlasten
anschließend aber weiterhin synchron arbeiten, müssen Sie unbedingt eine Erholungszeit
von mindestens 60 s einhalten.
• Im Dauerbetrieb mit nicht wesentlich mehr als 350 gleichzeitig aktiven Rezeptfunktionen
belastet werden. Dabei dürfen im Durchschnitt 2 Schrittwechsel pro Sekunde aktiv sein.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 85
Produkteinführung und Installation
5.6 Mengengerüste

Ergebnis der Ermittlung des Arbeitsspeicherbedarfs (Datenbausteine) für die AS-basierte


Betriebsart
In der folgenden Tabelle ist der minimale Arbeitsspeicherbedarf (Datenbausteine) der CPU für
den AS-basierten Betrieb angegeben.

Speicheranteile Beschreibung Arbeitsspeicherbedarf in KByte


Statischer Anteil. Wird vom System be‐ Kommunikation (Event Send) 56
legt. Funktionsbausteine 60
Funktionsaufrufe 41
Dynamischer Anteil. Wird durch Einstel‐ pro Teilanlage 57
lungen im BATCH Projektierungsdialog pro aktive Teilrezeptprozedur (TRP) 128
belegt.

Anhand der Rezeptdaten aus dem Kapitel "Grundlagen für die Leistungsermittlung beider
Betriebsarten" kann der tatsächliche Speicherbedarf ermittelt werden, der nachfolgend
aufgezeigt wird.

Hinweis
Für diese Leistungsermittlung wird vorausgesetzt, dass die Teilanlagen innerhalb eines
Automatisierungssystems projektiert sind und die Teilrezeptprozeduren alle parallel aktiv sind.

Beispielrechnung (nur für die AS-basierte Betriebsart)

Speicheranteile Beschreibung Arbeitsspeicherbedarf in KByte


Statischer Anteil. Wird vom System be‐ Kommunikation (Event Send) 56
legt. Funktionsbausteine 60
Funktionsaufrufe 41
Dynamischer Anteil. Wird durch Einstel‐ 10 Teilanlagen 570
lungen im BATCH Projektierungsdialog 10 gleichzeitige laufende Teilrezeptpro‐ 1280
belegt. zeduren (TRP)
Speicherbedarf Summe in KByte: 2007

Aus dieser Ermittlung geht hervor, dass das AS mindestens 2007 KBytes Speicherplatz
für die Rezeptlogik benötigt. Den vom gesamten Arbeitsspeicher prozentual benötigten
Speicherplatz für die Rezeptlogik stellen Sie im BATCH Projektierungsdialog für die CPU ein.
Um die Größe des Arbeitsspeicherbedarfs einer CPU zu ermitteln, müssen Sie die Standard
BATCH Bausteine (SFC-Typ, SFC, IEPH, usw.) und die Bausteine für die Prozesssteuerung
(Treiber, Aktoren, Sensoren, usw.) hinzuaddieren.

Typische Leistungsdaten beider Betriebsarten


Das folgende Mengengerüst für den AS-basierten Betrieb stellt eine komplexe
prozesstechnische Anlage dar.
Voraussetzung für das AS: Ein Rezept der unten angegebenen Größe kann bei einer
Arbeitsspeicherkapazität des AS von 30 MB und einer angenommenen Nutzung von 60 %
für die Rezeptlogik geladen und bearbeitet werden.

SIMATIC BATCH V10.0


86 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.6 Mengengerüste

Ergebnis: In der folgenden Tabelle ist angegeben, wie das Automatisierungssystem aus
SIMATIC BATCH Sicht unter den oben genannten Voraussetzungen konfiguriert werden kann.

Automatisierungssys‐ Anzahl
tem (AS)
Sollwerte / Parameter 48 Sollwerte / Parameter per Rezeptfunktion mit maximal 5 Text-String Soll‐
pro RF werten / Parameter mit maximal 32 Zeichen pro Text-String
RF pro ROP 96 Rezeptfunktionen und Transitionen (totale Menge) pro Rezeptoperation
(ROP)
ROP pro TRP 20 Rezeptoperationen (ROPs) pro Teilrezeptprozedur (TRP)
TRP pro AS 16 Teilanlagen pro AS mit 48 Sollwerten / Parametern pro Rezeptfunktion
(RF)

Kapazitätsgrenzen BATCH Anzahl


Anzahl gleichzeitig laufender Chargen in einer Batch-Anlage 64
Anzahl gleichzeitig laufender Rezeptfunktionen (RF) in einer Charge 150
Anzahl gleichzeitig laufender Rezeptfunktionen in einer Batch-Anlage 300

Unabhängig von den oben genannten Tabellendaten dürfen pro AS pro Sekunde maximal
100 Rezeptobjekte, z. B. Rezeptoperationen, Rezeptfunktionen und Transitionen ihren Status
wechseln. Die zeitliche Belastung für die Rezeptbearbeitung liegt in diesem Fall bei ca. 60 bis
70 % der maximalen Zykluslast des Automatisierungssystems.
Wir empfehlen Ihnen, auf einem BATCH Server, auch redundant, nicht mehr als 300 aktive
Rezeptfunktionen zu bearbeiten.

Hinweis
Anzahl gleichzeitig laufender Rezeptfunktionen
Abhängig, in welcher Frequenz sich Schrittwechsel in welcher Häufigkeit ereignen, kann der
SIMATIC BATCH Server deutlich mehr als 300 aktive Technische Funktionen/Operationen
bearbeiten.

Berichterstellung und Archivierung


In einem Bericht kann SIMATIC BATCH Daten (XML-Archivdatei) bis max. 200 MB verarbeiten.
Das gilt nur beim Einsatz des XML-Schemaformats unter der SIMATIC BATCH Version kleiner
gleich V7.0. Bei SIMATIC BATCH größer gleich V7.0 SP1 gibt es diese Einschränkung für Berichte,
durch Einsatz eines neuen XML-Formats, nicht mehr.
Diese Datenmenge setzt sich zusammen aus:
• Größe der Batch-Anlage (PCell)
• Anzahl der durchlaufenen Rezeptfunktionen/Rezeptoperationen. Beachten Sie hierbei die
mehrfache Abarbeitung in Schleifen.
• Anzahl der Rezeptparameter
• Anzahl der Trendkurven und die Anzahl der Messwerte pro Kurve. Beachten Sie dabei die
Zeitdauer der Aufzeichnung und Zykluszeit.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 87
Produkteinführung und Installation
5.6 Mengengerüste

Folgende mittlere Datenmengen können für eine Abschätzung verwendet werden:


• ca. 1,1 MB für 100 Rezeptfunktionen
• ca. 0,5 MB für 100 Rezeptparameter
• ca. 0,05 MB für 1 Trendkurve mit 300 Messwerten
• ca. 0,1 MB für 1 Trendkurve mit 600 Messwerten
Kritisch könnte es bei folgenden Rezeptkonstellationen werden:
• Rezeptfunktionen werden in vielen Schleifen durchlaufen.
• Falsche Zykluszeiten werden bei Kurvenarchiven in WinCC projektiert.
Die Anzahl der Messwerte berechnet sich aus Zeitdauer der Trendkurve dividiert durch
die Zykluszeit der Erfassung (z. B. 6000s Laufzeit der Trendkurve / 10 Sek. Zykluszeit =
600 Messwerte). Die Anzahl der Messwerte für Trendkurven kann auf ca. 1000 Messwerte
begrenzt werden, die für eine übersichtliche Darstellung ausreichen. Maximal möglich sind
50000 Messwerte pro Kurve.

Hinweis
Eine Zykluszeit von 1 Sekunde und 24 Stunden Laufzeit bedeuten 86400 Messwerte.
Ein Rezept mit 1500 Rezeptfunktionen ergäbe eine Archivdatengröße von ungefähr 30 MByte
bei ca. 6 Stunden Laufzeit.
Ein Überschreiten der angegebenen Empfehlungen bedeutet, dass Chargenberichte und u. U.
das Archivieren von Chargen nicht mehr möglich sind.
Chargen werden automatisch abgeschlossen und mit einem automatisch generierten PDF-
Bericht archiviert. In diesem Bericht wird der Zustand "archiviert" nicht in der Statusübersicht
angezeigt, sondern nur "beendet" und "abgeschlossen". Beim Drucken einer Vorschau der
archivierten Charge im Batch Control Center werden jedoch die Zustände "beendet",
"abgeschlossen" und "archiviert" angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


88 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.7 Sicherheitsaspekte

5.7 Sicherheitsaspekte
Mit zunehmender Vernetzung der Prozesse in der Automatisierung werden Themen rund um die
IT-Sicherheit immer bedeutsamer. Beachten Sie alle Sicherheitsaspekte, noch bevor Sie Hard-
und Software in Betrieb nehmen. Informationen hierzu finden Sie unter folgendem Link:
[Link]/pcs7-dokumentation ([Link]/pcs7-dokumentation)
SIMATIC PCS 7 stellt die folgenden Dokumentationen zur Verfügung:
• PCS 7 Kompendium Teil F - Industrial Security
In dieser Dokumentation wird das Sicherheitskonzept "Defense in Depth" mit
Musterkonfigurationen vorgestellt.
• SIMATIC PCS 7 Sicherheitshandbücher
In diesen Dokumentationen finden Sie wichtige Informationen zu folgenden Themen:
– Sicherheitskonzept
– Virenscanner

Hinweis
Sicherheitsaspekte bei SIMATIC BATCH
Frei gegebene Verzeichnisse, Daten und Archive sind stets durch geeignete
Sicherheitsmechanismen zu schützen. Beachten Sie dies insbesondere bei folgenden
Funktionen:
• Archivieren von Chargen (Chargen > Archivierung > Archivierungstechnik (Seite 836)
Wenn Sie beim Archivieren von Chargen eine der folgenden Techniken einsetzen, dann sind
die Ablageorte der Archive zu schützen:
– "Verzeichnis"
– "FTP-Server"
• Schützen der Sicherungsdateien (Backup (Seite 1098)/Restore) (Seite 1098) und Export/
Import (Seite 362)
Diese Dateien (.sbx) sind von Ihnen zu schützen, da SIMATIC BATCH derzeit keinerlei
anerkannte Schutzmechanismen für diese Dateien bereitstellt. Eine Möglichkeit besteht
darin, Zugriffsberechtigungen auf das Verzeichnis zu erstellen.
• Drucken im Prozessbetrieb im BatchCC/BATCH Rezepteditor
XPS/PDF-Druckertreiber ermöglichen üblicherweise den Zugriff auf das Betriebssystem.
Wenn Sie den Zugriff auf das Betriebssystem vermeiden wollen, dürfen XPS/PDF-
Druckertreiber nicht vorhanden bzw. in Druckdialogen nicht auswählbar sein. Entfernen Sie
solche Geräte bzw. Drucker in der Systemsteuerung von Windows.
• Einstellungen für sicheren Prozessbetrieb
Um zu vermeiden, dass ein Eingriff in das Betriebssystem erfolgen kann, konfigurieren Sie die
Rechte für die Bediener entsprechend. Entfernen Sie alle Rechte, die für den Prozessbetrieb
nicht unbedingt notwendig sind.
Wir empfehlen Ihnen, die Rechte für die Kommandos "Backup", "Export" und "Import" für den
Prozessbetrieb nicht zu vergeben, da dadurch ein Eingriff in das Betriebssystem erfolgen
kann.
Durch die Rechtevergabe ist es möglich, jeglichen Zugriff nach den eigenen Wünschen zu
reglementieren und somit einen sicheren Prozessbetrieb zu gewährleisten.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 89
Produkteinführung und Installation
5.7 Sicherheitsaspekte

SIMATIC BATCH System


Um die Sicherheit zu erhöhen, wird empfohlen, für die Kommunikation des SIMATIC BATCH
Systems den Modus "NTLM" zu nutzen.

Weitere Information
• Informationen zum Konfigurieren des Modus "NTLM" finden Sie im Abschnitt
Konfigurieren der Sicherheitseinstellungen auf dem SIMATIC BATCH Server (Seite 91).
• Informationen zur Archivierungstechnik "SQL-Server" finden Sie in den Abschnitten:
– Grundlagen (Seite 515)
– SQL-Server Datenbank erzeugen (Seite 516)
– Einrichten eines SQL-Servers (Seite 518)
– Chargen > Archivierung > Archivierungstechnik (Seite 836)
– Benutzerangaben (Seite 955)

SIMATIC BATCH V10.0


90 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.8 Konfigurieren der Sicherheitseinstellungen auf dem SIMATIC BATCH Server

5.8 Konfigurieren der Sicherheitseinstellungen auf dem SIMATIC


BATCH Server

Sicherheitseinstellungen
Sie können die Sicherheit der Kommunikation des SIMATIC BATCH Systems erhöhen.
Wir empfehlen, den Modus "NTLM" einzustellen.
• Für Neuinstallation ab Version V10.0 gilt:
Konfigurieren Sie den Modus "NTLM" manuell nach Abschluss des Setups auf allen beteiligten
Servern.
Hinweis
Das Konfigurieren ist nach der Installation einmalig zwingend erforderlich.

• Für Updates von einer Version kleiner V10.0 gilt:


Das System ist automatisch im Modus "Kompatibel" konfiguriert.
Um die erhöhte Sicherheit zu nutzen, konfigurieren Sie manuell für alle beteiligten Server
den Modus "NTLM".

Hinweis
Stellen Sie bei einem redundanten Server auf beiden Servern denselben Modus ein.

Voraussetzungen für das manuelle Konfigurieren


• Für den Benutzer ist in Windows ein Benutzerkonto (Login) incl. Passwort angelegt.
• Der Benutzer ist Mitglied der Gruppe SIMATIC BATCH, SIMATIC HMI und Mitglied der Gruppe
Administratoren.
• Der Benutzer besitzt die Berechtigung "Anmelden als Dienst" (1).
• Wir empfehlen die Laufzeit des Passworts so einzustellen, dass es nie abläuft.
• BATCH Runtime und das BATCH Projekt sind beendet.

Vorgehen
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol "BATCH Start-Koordinator" in der
Taskleiste von Windows.
2. Wählen Sie den Befehl "Sicherheitseinstellungen ändern ...".
3. Klicken Sie im Dialogfeld "Benutzerkontensteuerung" auf die Schaltfläche "Ja".
4. Aktivieren Sie das Optionsfeld "NTLM (Empfohlen)".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 91
Produkteinführung und Installation
5.8 Konfigurieren der Sicherheitseinstellungen auf dem SIMATIC BATCH Server

5. Tragen Sie im Eingabefeld "Login:" den Benutzernamen ein.


– Für den lokalen Benutzer
".\Benutzername"
Hinweis
Auch wenn im Eingabefeld für das Passwort "Punkte" angezeigt werden, müssen Sie ein
gültiges Passwort eintragen.

– Für den Benutzer einer Domäne


"Domäne\Benutzername"
6. Tragen Sie im Eingabefeld "Passwort:" das Passwort ein.
7. Klicken Sie auf die Schaltfläche "OK".
8. Wählen Sie den Befehl BATCH Projekt > starten.

Ergebnis
Das SIMATIC BATCH Serversystem verwendet den Modus NTLM.

Hinweis
Wenn das Passwort abläuft, der Benutzer deaktiviert oder gelöscht wird, funktioniert das
SIMATIC BATCH Serversystem nicht.

Kompatibler Modus
Wenn der Modus "NTLM" nicht ordnungsgemäß funktioniert, ändern Sie den Modus auf
"Kompatibel".
In diesem Modus arbeitet das SIMATIC BATCH Serversystem, wie in der Vergangenheit.

Weitere Information
Informationen zu Sicherheitsaspekten finden Sie im Abschnitt Sicherheitsaspekte (Seite 89).
(1) Informationen zur Berechtigung "Anmelden als Dienst" finden Sie in der Dokumentation
von Windows.

SIMATIC BATCH V10.0


92 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.9 Installation

5.9 Installation

5.9.1 Lieferform von SIMATIC BATCH

Programm-Pakete
SIMATIC BATCH wird in verschiedenen Programm-Paketen für Engineering und Prozessbetrieb
(Runtime) ausgeliefert. Innerhalb des Setups von SIMATIC PCS 7 wählen Sie, abhängig vom
Einsatzzweck des PCs, die entsprechenden Programme zur Installation aus.

Hinweis
Vom Setup installierte Dateien
Alle Dateien, die mit dem Setup des Produkts installiert sind, sind für die fehlerfreie Funktion des
Produkts erforderlich.
Deshalb sind die folgenden Befehle für die vom Setup installierten Dateien nicht zugelassen:
• Löschen
• Deinstallieren
• Ersetzen
• Umbenennen
• Verschieben
• Editieren

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 93
Produkteinführung und Installation
5.9 Installation

Folgende Programm-Pakete gibt es für SIMATIC BATCH: Diese Tabelle enthält nur die BATCH-
Lizenzen, die zum Ablauf von BATCH erforderlich sind.

Tabelle 5-1 BATCH Programm-Pakete und ihre Komponenten

Einsatzzweck Programm- Komponenten Lizenzen


Paket
PC als Engineering Station (ES) BATCH Engi‐ • BATCH Base Ohne Lizenz
mit BATCH Engineering. neering • BATCH Builder
• BATCH Blocks
• BATCH WinCC Client Options
• BATCH WinCC Server Options
• BATCH WinCC APL Client Options
PC als BATCH Single Station mit BATCH Single • BATCH Base • BATCH Server oder BATCH Sin‐
allen verfügbaren BATCH Kom‐ Station gle Station System
• BATCH Builder
ponenten für Engineering und
• BATCH Fast Objects • BATCH Single Station User oder
Runtime (WinCC und BATCH).
BATCH Client und BATCH Recipe
• BATCH Client
System
• BATCH Server
• BATCH Unit
• BATCH Blocks
• BATCH WinCC Client Options oder
BATCH WinCC APL Client Options
• BATCH WinCC Server Options
PC als klassischer BATCH Server BATCH Server • BATCH Base • BATCH Server oder
mit BATCH Runtime BATCH Single Station System
• BATCH Server
• BATCH Fast Objects • BATCH Unit
PC als OS Server mit WinCC Run‐ OS Server for • BATCH WinCC Server Options Ohne Lizenz
time, BATCH Bildbausteinen BATCH • BATCH WinCC Client Options oder
und BATCH Kommunikation
BATCH WinCC APL Client Options
Connector
PC als OS Client mit BATCH Bild‐ OS Client for • BATCH WinCC Client Options oder Ohne Lizenz
bausteinen BATCH BATCH WinCC APL Client Options
PC als klassischer BATCH Client BATCH Client • BATCH Base BATCH Single Station User oder
BATCH Client und BATCH Recipe
• BATCH Client
System
Information Server auf dem SI‐ - • Information Server - BATCH Opti‐ Der Information Server erfordert
MATIC BATCH Berichte erstellt ons eine dedizierte IS-Lizenz für die Be‐
werden richterstellung, obwohl es sich da‐
bei nicht um eine BATCH-Lizenz
handelt.

Abhängig von Ihrer Anlagensituation installieren Sie das gewünschte SIMATIC BATCH
Software-Paket auf den entsprechenden PCs. Für die Verwendung der BATCH Software-
Pakete sind die beiliegenden License Keys erforderlich. Die erworbenen License Keys werden
über den Automation License Manager verwaltet.
Als Optionspaket zu SIMATIC BATCH gibt es die SIMATIC BATCH COM API. Damit erhalten Sie
eine Schnittstelle, um mit Funktionsaufrufen auf Daten von SIMATIC BATCH zuzugreifen und
Aktionen anzustoßen. Wenn der License Key nicht vorhanden ist, dann greifen Sie lesend auf
die Daten zu. Mit License Key haben Sie schreibenden Zugriff auf die Daten.

SIMATIC BATCH V10.0


94 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.9 Installation

Weitere Information
Weitere Informationen zu Lizenzen finden Sie im Abschnitt "Lizenzen (Seite 98)".

5.9.2 SIMATIC BATCH Basic

Verhalten beim Lizensieren von SIMATIC BATCH Basic


Für SIMATIC BATCH Basic gibt es keine eigene Installation. Die Unterscheidung zwischen SIMATIC
BATCH und SIMATIC BATCH Basic erfolgt über einen BATCH Client, der die License Keys auf einem
BATCH Server prüft. Abhängig von den auf den BATCH Server übertragenen License Keys
präsentiert sich der Funktionsumfang für die BATCH Clients. BATCH Clients sind z. B. Instanzen
von BatchCC, BATCH OS Controls oder API Clients.
Wenn auf einen BATCH Server sowohl der License Key für SIMATIC BATCH als auch der License
Key für SIMATIC BATCH Basic vorhanden ist, dann wird der höherwertige License Key mit
vollem Funktionsumfang verwendet.

Funktionsumfang von SIMATIC BATCH Basic


Folgende Funktionen sind nicht oder eingeschränkt in SIMATIC BATCH Basic enthalten:
• Die Ordner "Bibliotheken" und "Formulas" werden nicht im Navigationsbaum des BatchCC
dargestellt. Damit ist die Verwendung von Bibliotheken und Formulas nicht möglich.
Wenn Sie ein Anlagen-Backup importieren, in dem Bibliotheken oder Formulas enthalten
sind, dann werden die beiden Ordner und die enthaltenen Objekte im BatchCC jedoch
dargestellt. In diesem Fall kann die Bibliothek bzw. Formula freigegeben werden, aber nicht
das Rezept, das die Bibliothek bzw. Formula verwendet.
• Kein Register "Synchronisation" im Eigenschaften Dialog beim Rezept Engineering. Damit ist
die Anbindung an MES (MES_Sync_Request) nicht projektierbar bzw. nutzbar.
• Kein Register "Transferparameter" im Eigenschaften Dialog beim Rezept Engineering. Damit
ist die Anbindung an SIMATIC Route Control nicht projektierbar bzw. nutzbar.
• Keine Freigabe von Rezepten, die Kommando-Schritte oder Überwachungsobjekte
enthalten. Bei der Plausibilitätsprüfung wird eine Liste mit die Freigabe verhindernden
Fehlern angezeigt und auf nicht ausreichende Lizenzen hingewiesen.
• Keine OSC. Dies bedeutet, dass Rezeptstrukturänderungen im laufenden Betrieb nicht
möglich sind.
• Keine elektronischen Unterschriften (ESIG). Damit ist das Projektieren von elektronischen
Unterschriften im Rezept Engineering als auch deren spätere Verwendung in Chargen nicht
möglich.
• Der Verwendung folgender erweiterter Rezeptstrukturelemente (erweiterte SFC-Strukturen)
sind nicht möglich:
– Bibliotheksverweise einfügen
– Kommando-Schritte einfügen
– Überwachungen einfügen

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 95
Produkteinführung und Installation
5.9 Installation

Darstellung des verminderten Funktionsumfangs in den Benutzungsoberflächen


Wenn Sie SIMATIC BATCH Basic lizenzieren, dann sind die oben angegebenen Funktionen
entweder nicht in den Oberflächenmenüs bzw. Dialogen vorhanden oder sie sind gegraut
dargestellt. In beiden Fällen stehen Ihnen die Funktionen nicht zur Verfügung.

Behandlung von Strukturelementen aus Rezepten durch Restore und Import


Rezepte, die Sie durch Import oder Restore in das BatchCC aufnehmen werden einer
Plausibilitätsprüfung unterzogen. Enthalten diese Rezepte Elemente wie "Überwachung",
"Kommando-Schritt" oder "Bibliotheksverweis", schlägt die Plausibilitätsprüfung fehl, da die
enthaltenen Rezeptelemente nicht lizenziert sind. Speichern Sie solche Rezepte unter neuem
Namen, entfernen Sie die Freigabe verhindernden Objekte und geben Sie das Rezept erneut frei.

5.9.3 Hinweise zur Installation

Wichtige Informationen in den Liesmich-Dateien


Für die Installation von SIMATIC BATCH gelten die Hard- und Software Voraussetzungen für
SIMATIC PCS 7.
Die Voraussetzungen für die Installationen sind in der Datei "SIMATIC BATCH - Liesmich
(Online)" sowie in der "PCS 7 - Liesmich (Online)" beschrieben.
Die Dateien sind aus Gründen der Aktualität nur über das Internet zu beziehen.
Die Links zu den Dateien finden Sie im Kapitel "Vorwort (Seite 33)".

Voraussetzungen
• Datensicherung
Sichern Sie Ihre Projektdaten in einer Backup- Datei.
• Kompatibilität
SIMATIC BATCH darf nur im Rahmen von SIMATIC PCS 7, inklusive Service Packs und Updates,
installiert werden.
Die Version von SIMATIC BATCH muss kompatibel zur Version von SIMATIC PCS 7 sein.
• Administratorrechte
Die Installation von SIMATIC BATCH ist nur mit Administratorrechten im jeweiligen
Betriebssystem möglich.
Für Anwender sind die Rechte der Benutzergruppe "Users" erforderlich.
• BATCH Freigabeordner "sbdata" mit Freigabename "BATCH"
Wenn Sie SIMATIC BATCH neu installieren, bestimmen Sie am Anfang der Installation den zu
verwendenden Ordnerpfad. Um den frei gegebenen Ordner im Windows Explorer für
Bearbeitungen zu lokalisieren, markieren Sie in der Computerverwaltung unter Freigaben
die BATCH Freigabe und klicken im Kontextmenü auf "Öffnen".

SIMATIC BATCH V10.0


96 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.9 Installation

Vorgehensweise der Installation


SIMATIC BATCH enthält ein Setup-Programm, das die Installation automatisch durchführt. Je
nach Konfiguration des Betriebssystems startet das Setup-Programm automatisch, sobald der
PCS 7 USB in das Laufwerk eingeführt wird. Falls das nicht der Fall sein sollte, können Sie das
Setup-Programm manuell direkt vom PCS 7 USB starten.
Der mit dem Setup-Programm gestartete Assistent führt Sie Schritt für Schritt durch die
Installationsprozedur und startet nach der Abfrage von Benutzerdaten und gewünschter
Konfiguration den eigentlichen Installationsvorgang.

Von SIMATIC BATCH festgelegte Zugriffsrechte im Betriebssystem


SIMATIC BATCH richtet nach der Installation die lokale Gruppe "SIMATIC BATCH" in der Windows
Benutzer- und Gruppenverwaltung ein. Die Mitglieder dieser Gruppe haben vollen Zugriff auf
das SIMATIC BATCH Freigabeverzeichnis "sbdata". Der Benutzer, der die Installation von SIMATIC
BATCH durchgeführt hat, und der lokale Administrator des PCs werden automatisch in diese
Gruppe aufgenommen. Weitere Mitglieder dieser Gruppe müssen manuell durch einen
Administrator hinzugefügt werden.

Weitere Information
Ausführliche Informationen über die Installationsvoraussetzungen der PC-Stationen für PCS 7
Anlagen finden Sie im Handbuch Prozessleitsystem PCS 7; PCS 7 - PC-Konfiguration.

5.9.4 Liesmich-Datei mit aktuellen Infos

Liesmich-Datei

Hinweis
Stellen Sie sicher, dass Sie die neuesten Informationen zu SIMATIC BATCH in der SB-Liesmich-
Datei auf dem USB lesen.

So wird die Liesmich-Datei geöffnet:


• Doppelklicken Sie auf die Datei [Link] auf dem USB.
• Klicken Sie während des Produkt-Setups bei der Komponente "BATCH Base ...." auf die
Schaltfläche "Liesmich" im rechten Fenster
• Aus dem Startmenü von Windows:
Im Bereich SIMATIC > Documentation > Readmes > Sprachauswahl.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 97
Produkteinführung und Installation
5.9 Installation

5.9.5 Lizenzen

Allgemeine Information
SIMATIC BATCH ist ein lizenzpflichtiges Software-Produkt, für dessen Nutzung Lizenzen
notwendig sind.
Eine Lizenz wird als Recht zur Nutzung von Produkten vergeben. Die Repräsentanten dieses
Rechtes sind:
• CoL (Certificate of License)
Das CoL ist der Nachweis der Lizenz. Das Produkt darf nur durch den Inhaber der Lizenz oder
beauftragte Personen genutzt werden.
• License Key
Der License Key ist der "technische Repräsentant" der Lizenz ("elektronischer Lizenzstempel").
Die so geschützte Software darf nur verwendet werden, wenn der Automation License
Manager (ALM) installierte License Keys für das jeweils installierte Softwarepaket vorfindet.
Für die SIMATIC BATCH Client Lizenzierung, siehe Tabelle unten, können Sie im ALM
konfigurieren, auf welchem PC im Netzwerk nach License Keys gesucht werden soll.
SIMATIC BATCH Server License Keys müssen sich auf dem betreffenden SIMATIC BATCH Server
befinden, da sie von der eingesetzten SIMATIC BATCH Software dort gesucht werden. Wenn
die entsprechenden License Keys nicht erkannt werden, dann erscheint regelmäßig ein
Dialog, der Sie auf fehlende License Keys hinweist und dadurch die Arbeit erschwert.
Die für SIMATIC BATCH benötigten License Keys sind auf dem mitgelieferten Datenträger
enthalten.
Um die License Keys vom Datenträger auf die Festplatte des betreffenden PG/PC zu
transferieren, verwenden Sie das Programm "Automation License Manager".
Wenn Sie im Startmenü von Windows im Suchfeld "Automation License Manager"
eintragen, öffnen Sie das Programm.
Wenn Sie der Installationsanleitung von SIMATIC PCS 7 gefolgt sind, haben Sie bereits
während der Installation von SIMATIC PCS 7 die notwendigen License Keys vom Datenträger
auf die Festplatte des entsprechenden PG/PC übertragen. Falls nicht, können Sie jederzeit
über das Programm "Automation License Manager" nachträglich die erforderlichen License
Keys auf die PCs übertragen.
Über das Programm "Automation License Manager" können Sie die License Keys vom PG/PC
wieder auf den Datenträger übertragen.

License Keys übertragen


Die Anzahl der einzelnen License Keys ist durch einen Zähler festgelegt. Bei der Übertragung
eines License Keys vom Datenträger auf die Festplatte eines PCs, wird der Zähler auf dem
Datenträger um 1 erniedrigt. Steht der Zähler (Anzahl des License Keys) auf dem Wert "Null" ist
auf dem Datenträger kein weiterer License Key vorhanden.
Ausführliche Informationen zur Handhabung von Lizenzen finden Sie in der Basishilfe des
SIMATIC Managers und in der Hilfe zum Automation License Manager.

SIMATIC BATCH V10.0


98 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.9 Installation

License Keys erweitern


Wenn Sie aufgrund von Projektanforderungen eine höhere Anzahl von Teilanlagen (Units)
benötigen, müssen Sie einen neuen, erweiterten License Key im ALM vom Datenträger auf den
betreffenden PC übertragen. In SIMATIC BATCH wird der erforderliche License Key für
Teilanlagen aus der Anzahl der verwendeten Teilanlagenbausteine "UNIT_PLC" abgeleitet.

License Keys nachträglich installieren


Führen Sie einen Neustart des PCs durch.
Installieren Sie nach dem Neustart die License Keys mit Hilfe des Programms "Automation
License Manager".
Wenn auf einem BATCH Client, auf dem das BatchCC bereits gestartet ist, BATCH License
Keys nachinstalliert werden, dann muss das BatchCC erneut gestartet werden. Erst dadurch
werden die neuen License Keys auch verwendet.

Maximale Verteilung der SIMATIC BATCH Software bei Einsatz aller Optionspakete
Ja nach Verwendung eines PCs, z. B. als BATCH Server (BATCH Master Server, BATCH Standby
Server) oder BATCH Client sind verschiedene License Keys auf dem jeweiligen PC erforderlich.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 99
Produkteinführung und Installation
5.9 Installation

SIMATIC BATCH bietet License Keys für folgende Einsatzzwecke:

SIMATIC BATCH V10.0


100 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.9 Installation

Einsatzzweck License Key / Produkt Version Hinweis


SIMATIC BATCH Server BATCH Server V10.0 Diese Lizenz muss auf einem BATCH Server-PC vorhanden
sein. Bei einem redundanten Aufbau muss die Lizenz auf
beiden BATCH Server-PCs vorhanden sein.
Wenn diese Lizenz auf einem BATCH Server vorhanden
ist, dann bietet sie einem verbundenen BATCH Client vol‐
len Funktionsumfang im BatchCC.
BATCH Basic V10.0 Diese Lizenz muss auf einem BATCH Server-PC vorhanden
sein. Bei einem redundanten Aufbau muss die Lizenz auf
beiden BATCH Server-PCs vorhanden sein.
Wenn diese Lizenz auf einem BATCH Server vorhanden
ist, dann bietet sie einem verbundenen BATCH Client ein‐
geschränkten Funktionsumfang im BatchCC.
BATCH 1 Unit - Diese Lizenz wird auf BATCH Server PCs benötigt. Bei Re‐
dundanz wird diese Lizenz auf beiden BATCH Server PCs
benötigt. Die Zahl 1 gibt die Anzahl der möglichen, pro‐
jektierbaren Teilanlagen an.
BATCH 10 Units - Diese Lizenz wird auf BATCH Server PCs benötigt. Bei Re‐
dundanz wird diese Lizenz auf beiden BATCH Server PCs
benötigt. Die Zahl 10 gibt die Anzahl der möglichen, pro‐
jektierbaren Teilanlagen an.
BATCH 50 Units - Diese Lizenz wird auf BATCH Server PCs benötigt. Bei Re‐
dundanz wird diese Lizenz auf beiden BATCH Server PCs
benötigt. Die Zahl 50 gibt die Anzahl der möglichen, pro‐
jektierbaren Teilanlagen an.
BATCH Expansion V10.0 Diese Lizenz ist auf einem BATCH-Server-PC erforderlich,
(500MB) sobald über 1500 MB Arbeitsspeicher für die Chargenver‐
arbeitung benötigt werden. Bei Redundanz wird diese Li‐
zenz auf beiden BATCH Server PCs benötigt. Eine Lizenz
erweitert den benutzbaren Arbeitsspeicher um 500 MB.
Wenn Sie den Arbeitsspeicher um mehr als 500 MB er‐
weitern wollen, installieren Sie entsprechend viele Lizen‐
zen. Die Lizenzwerte werden addiert.
Bei Redundanz wird diese Lizenz auf beiden BATCH Server
PCs benötigt.
Achtung:
Wenn die lizenzierte Speichergrenze erreicht ist, können
keine Chargen frei gegeben und frei gegebene Chargen
nicht gestartet werden.
Bereits laufende Chargen sind davon nicht betroffen.
Hinweis: Die EPL (Enterprise Package License) umfasst
diese 500 MB zusätzlichen Speicher, der Gesamtspeicher
beträgt also 2000 MB (1500 + 500).

BATCH Web Client - Diese Lizenz wird auf einem BATCH Server PC benötigt.
Bei Redundanz wird diese Lizenz auf beiden BATCH Server
PCs benötigt.
Diese Lizenz berechtigt Sie, auf einem Web Client SIMATIC
BATCH über SIMATIC BATCH OS Controls zu beobachten
und zu bedienen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 101
Produkteinführung und Installation
5.9 Installation

Einsatzzweck License Key / Produkt Version Hinweis


Die Anzahl der BATCH Web Clients wird durch die Lizenz
bestimmt. Zur Verfügung stehen Lizenzen für 1 BATCH
Web Client und für 5 BATCH Web Clients.
BATCH API V10.0 Diese Lizenz wird auf BATCH Server PCs benötigt. Bei Re‐
dundanz wird diese Lizenz auf beiden BATCH Server PCs
benötigt. Die Lizenz berechtigt Sie, Application Pro‐
gramming Interface einzusetzen.
Upgrade package BATCH V10.0 Berechtigt Sie, immer die neuesten Updates von SIMATIC
Server BATCH auf einen BATCH Server zu installieren.
BATCH Single Station Sys‐ V10.0 Es handelt sich um eine Bündellizenz, welche folgende
tem Einzellizenzen beinhaltet: BATCH Server.
SIMATIC BATCH Client BATCH Client V10.0 Diese Lizenz wird auf jedem PC benötigt, auf dem ein
BatchCC installiert und verwendet werden soll, unabhän‐
gig davon, ob es sich um einen BATCH Server oder einen
BATCH Client handelt. Es sind beliebig viele BatchCC - und
BATCH OS Control - Instanzen auf diesem PC startbar und
bedienbar.
BATCH Recipe System V10.0 Diese Lizenz wird auf jedem PC benötigt, auf dem das
Rezept Engineering erfolgen soll, unabhängig davon, ob
es sich um einen BATCH Server oder einen BATCH Client
handelt.
Upgrade package BATCH V10.0 Berechtigt Sie, immer die neuesten Updates von SIMATIC
Client BATCH auf einen BATCH Client zu installieren.
BATCH Single Station User V10.0 Es handelt sich um eine Bündellizenz, welche folgende
Einzellizenzen beinhaltet: BATCH Client und BATCH Reci‐
pe Editor.

SB Server Produkte: Sie müssen über einen BATCH UNIT License Key auf einem SIMATIC
BATCH Server verfügen. Je nach Anzahl der projektierten Teilanlagen in Ihrer BATCH-Anlage
müssen ggf. weitere UNIT License Keys übertragen werden. Dabei sind die UNIT - License
Keys addierbar bzw. zählbar. Beispiel: Mit einer BATCH 10 UNITs und einer BATCH 50 UNITs
können Sie eine BATCH-Anlage mit 60 Teilanlagen betreiben.
SB Client Produkte: SIMATIC BATCH Client License Keys werden sowohl lokal, auf
einem angegebenen PC, als auch auf einem im Netzwerk angegebenen PC gesucht. Das
Suchverhalten nach License Keys im Netzwerk müssen Sie im Automation License Manager
projektieren.
Nach SIMATIC BATCH Server License Keys wie z. B. BATCH UNIT License Keys wird auf dem
SB Server gesucht. Meldungen zu fehlenden License Keys werden jedoch auf einem SIMATIC
BATCH Client ausgegeben.

Hinweis
BATCH Engineering: Die Anzahl der Teilanlagen ist die Summe der BATCH
Schnittstellenbausteine "UNIT_PLC". Die Anzahl der projektierten und verwendeten Teilanlagen
wird im Protokoll, welches Sie aus dem BATCH-Projektierungsdialog heraus aufrufen, angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


102 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.9 Installation

Hinweis
Fehlende License Keys
Wenn weder Trial-Lizenzen noch BATCH-Lizenzen auf BATCH PCs vorhanden sind, dann werden
alle Aktionen, die Sie auf BATCH Clients durchführen möchten, verboten, bis auf die Bedienung
von bereits aktiven Chargen. Es ist weiterhin möglich, aktive Chargen zu bedienen,
abzuschließen und zu archivieren.

Weitere Information
• Anzahl der Teilanlagen anzeigen (Seite 222)
• Handbuch Prozessleitsystem PCS 7; PCS 7 - PC-Konfiguration
• Handbuch Prozessleitsystem PCS 7; Lizenzen und Mengengerüste
• Handbuch SIMATIC; Automation License Manager

5.9.6 Installieren der Komponenten von SIMATIC BATCH

Installation
Die Installationsprogramme von SIMATIC BATCH starten Sie innerhalb des Rahmen-Setup von
SIMATIC PCS 7. Die Eingabeaufforderungen auf dem Bildschirm führen Sie Schritt für Schritt
durch den gesamten Installationsvorgang. Das Rahmen-Setup von SIMATIC PCS 7 wird mit der
unter Windows üblichen Standardprozedur zur Installation von Software aufgerufen.

Hinweis
Beachten Sie auch die Hinweise zum Installieren von SIMATIC BATCH in der Datei SB-Liesmich.
Die Liesmich-Datei befindet sich auf demselben USB wie SIMATIC BATCH. Ausführliche
Informationen über die Installation und Konfiguration der PC-Stationen für SIMATIC PCS 7
Anlagen finden Sie im Handbuch Prozessleitsystem PCS 7; PCS 7 - PC-Konfiguration.

Installationsmöglichkeiten der Software-Komponenten


Das Installationsprogramm von SIMATIC BATCH führt Sie durch die Installation.
Beachten Sie, dass Sie bei einem Mehrplatzsystem das Installationsprogramm auf jedem
Client- / Server PC durchgeführt werden muss.
Zu Beginn der Installation werden die nachfolgenden Software-Komponenten zur Auswahl
angeboten:
• BATCH Base (Basis-Software, API, braucht nicht angewählt werden, wird automatisch
installiert)
• BATCH Builder (BATCH Engineering)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 103
Produkteinführung und Installation
5.9 Installation

• BATCH Client (Batch Control Center, BATCH Rezepteditor)


• BATCH Fastobjects (für Datenbankserver)
• BATCH-Server (BATCH Control Server, Chargendatenverwaltung)
• BATCH WinCC Client Options oder BATCH WinCC APL Client Options (Bausteinsymbole und
Bildbausteine in klassischem oder APL Design, BATCH OS Controls und die BATCH Online-
Hilfe)
• BATCH WinCC Server Options (Bausteinsymbole und Bildbausteine in klassischem oder APL
Design)
• BATCH Blocks (SIMATIC BATCH Bausteine)
• Information Server BATCH Options (Vorlagen für Chargenprotokolle auf einem Information
Server)
Die Installation aller Komponenten wird automatisch durchgeführt. Am Ende der Installation
werden Sie gefragt, unter welchem Pfad der BATCH Freigabeordner (Datenbankordner)
"sbdata" angelegt werden soll. Je nach Betriebssystem ist der per Standard vorgeschlagene
Ort verschieden. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit einen selbst bestimmten Ordnerpfad
anzugeben. Beachten Sie, dass es sich je nach Betriebssystem um einen versteckten Ordner
handeln kann, den Sie erst durch bestimmte Ordneroptionen sichtbar machen.
Den Ordnerpfad zum BATCH Freigabeordner finden Sie wie folgt: Öffnen Sie den Ordner
"Shares" im Computer Management unter System > Shared Folders > Shares. Der Name des
frei gegebenen Ordners ist "BATCH" und der Ordnerpfad wird ebenfalls angezeigt.

BATCH Builder (BATCH Engineering)

Hinweis
BATCH Engineering wird nur installiert, wenn SIMATIC PCS 7 (SIMATIC Manager) bereits auf dem
Engineering Station PC installiert wurde. Es ist möglich, nur BATCH Engineering auf einem ES PC
ohne Client- oder Serverfunktionalität zu installieren. Diese Installation ist für eine Projektierung
der Batch-Objekte und deren Verteilung vollkommen ausreichend. Die BATCH Bausteine müssen
bei Bedarf noch separat installiert werden.

BATCH WinCC Client Options oder BATCH WinCC APL Client Options
BATCH Bildbausteine und Bausteinsymbole werden in zwei Varianten geliefert:
• In der gewohnten klassischen Form "BATCH WinCC Client Options"
• Im Stil der Advanced Process Library "BATCH WinCC APL Client Options"

SIMATIC BATCH V10.0


104 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.9 Installation

Hinweis
Installation der Client Options
Bei der Installation ist nur eine Auswahl möglich.
Wenn bereits eine Variante installiert ist, bietet das SIMATIC BATCH Setup nur ein Update dieser
Variante an. Sie können jeweils nur eine der zwei Stilvarianten (Classic oder APL) installieren. Es
ist nicht möglich, diese Auswahl zu ändern, ohne den PC neu zu installieren. Stellen Sie sicher,
dass Sie systemweit (ES, OS-Server, OS-Clients) eine einheitliche Variante der "BATCH WinCC
Options" installieren und verwenden.

Bei der automatischen Aktualisierung hin zu den neuen Bildobjekten im Stil der APL sind
folgende Schritte entscheidend:
• Installation der Komponente "BATCH WinCC APL Client Options"
• Technologische Hierarchie - Bausteinsymbole erzeugen / aktualisieren oder übersetzen der
OS mit der Option "Picture Tree".
Hinweis
Anlagenbilder in denen nicht automatisch erzeugte und verschaltete Bildobjekte enthalten
sind, aktualisieren Sie manuell. Bildobjekte, die Sie aus der Datei "@PCS7Typicals_Batch.pdl"
manuell kopiert und in Ihre Anlagenbilder eingefügt haben, werden gelöscht.

• Ausführen des OS-Projekteditor in WinCC.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 105
Produkteinführung und Installation
5.9 Installation

Hinweis
Web Plug-Ins
Für beide Varianten der WinCC Client Options gibt es ein spezielles Web Plug-In. Abhängig von
Ihrer Auswahl wird das entsprechende Web Plug-In auf einem Web-Server unter folgendem Pfad
installiert:
<Pfad(1)>\Siemens\webplugins
Der Web Configurator kopiert das installierte Web Plug-In in folgenden Pfad:
<Pfad(1)>\Siemens\WinCC\Webnavigator\Server\Web\install\custom
Von diesem Pfad bezieht ein Web Client sein Plug-In.
Wenn Sie ein Variantenwechsel der Bildbausteine auswählen, wird das entsprechende Web Plug-
In in folgendem Pfad gelöscht:
<Pfad(1)>\Siemens\webplugins
Doch der Web Configurator löscht das entsprechende Web Plug-In unter
<Pfad(1)>\Siemens\WinCC\Webnavigator\Server\Web\install\custom nicht. Auf dem Web Client
können dann beide Web Plug-Ins installiert werden, wodurch es zu Fehlern kommen kann.
Um zu vermeiden, dass ein falsches Web Plug-In auf einem Web Client installiert wird, bestehen
mehrere Möglichkeiten:
• Installieren Sie am Ende immer das aktuell verwendete Web Plug-In auf dem Web Client
• Installieren Sie auf neuen Web Clients nur das aktuell verwendete Web Plug-In
• Löschen Sie das bisherige Web Plug-In manuell in folgenden Pfad
<Pfad(1)>\Siemens\WinCC\Webnavigator\Server\Web\install\custom

(1)
Abhängig vom installierten Betriebssystem

Hinweise zur Deinstallation von SIMATIC-BATCH-Komponenten

Hinweis
Die Deinstallation von SIMATIC BATCH über den Systemsetup wird nicht unterstützt.
Die Deinstallation einzelner Softwarenkomponenten über die Windows-Systemsteuerung wird
nicht empfohlen.

Installation in einem redundanten System

Hinweis
In einem redundanten PCS 7 System sind einige Besonderheiten zu beachten. Eine ausführliche
Installationsbeschreibung finden Sie im Abschnitt "Redundanz (Seite 65)".

SIMATIC BATCH V10.0


106 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.10 Anlagen-Aktualisierung

5.10 Anlagen-Aktualisierung

Einleitung
Nachfolgend ist die grundlegende Vorgehensweise bei einer Anlagen-Aktualisierung
beschrieben.
Lesen Sie die Informationen in der Datei "PCS 7-Liesmich" bevor Sie mit der Anlagen-
Aktualisierung beginnen.
Eine Anlagen-Aktualisierung beinhaltet:
• Austausch bestehender Hardware, z. B. PC, AS Speicherausbau, Netzwerkkarten
• Ggf. die Installation von Betriebssystemen wie Windows 10 Enterprise 2019 LTSC (64 Bit) und
Windows Server 2019 Standard / Datacenter Edition (64 Bit)
• Neuinstallation oder Überinstallation von SIMATIC PCS 7 mit SIMATIC BATCH = Software-
Aktualisierung. Dabei wird zwischen den beiden Möglichkeiten wie folgt unterschieden:
– Mit Nutzung neuer Funktionen
– Ohne Nutzung neuer Funktionen
• PCS 7 Projekt mit SIMATIC BATCH aktualisieren = Projekt-Aktualisierung

Hinweise
• Die Verwendung eines "PC-Image" für die unterstützen Betriebssysteme ist möglich.
• Durch die Wahl eines 64bit Betriebssystems kann es notwendig sein, dass Sie die
vorhandenen Kommunikationsprozessoren vom Typ CP1613 A1 durch einen neuen CP1613
A2 bei BATCH Servern, BATCH Clients und der ES ersetzen müssen.
• Bei Einsatz der Betriebsart "AS-basiert" kann ein Ausbau der Speicher Ihrer
Automatisierungssysteme notwendig werden.
• Software-Aktualisierung
Beachten Sie bei der Software-Aktualisierung eines SIMATIC BATCH Servers von V8.x auf
V10.0 Folgendes:
Wenn bei einem SIMATIC BATCH Server V8.x für die Server-Sicherheitseinstellung der Modus
„NTLM“ bzw. "Kompatibel" eingestellt ist, müssen Sie nach der Software-Aktualisierung auf
V10.0 die Server-Sicherheitseinstellungen erneut vornehmen. Dieser Schritt ist zwingend
notwendig, damit der SIMATIC BATCH Server gestartet werden kann.
Informationen zu den Sicherheitseinstellungen finden Sie im Abschnitt "Konfigurieren der
Sicherheitseinstellungen auf dem SIMATIC BATCH Server (Seite 91)".
• Neuinstallation eines SIMATIC BATCH Servers
Bevor Sie das SIMATIC BATCH System starten, konfigurieren Sie die Sicherheitseinstellungen
auf dem SIMATIC BATCH Server.
Informationen zu den Sicherheitseinstellungen finden Sie im Abschnitt "Konfigurieren der
Sicherheitseinstellungen auf dem SIMATIC BATCH Server (Seite 91)".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 107
Produkteinführung und Installation
5.10 Anlagen-Aktualisierung

• Ab SIMATIC BATCH V7.0 werden Enumerationen für den Datentyp BOOL unterstützt.
Verwenden Sie diesen Typ, wird er heute als ENUM und nicht mehr als BOOL interpretiert.
Dies führt beim Erzeugen zu einer Änderung des Typs, d.h. die Plausibilitätskontrolle
markiert die Version solcher Rezeptobjekte als ungültig, wenn Sie die Anlage in BatchCC
aktualisieren. Wenn Sie in Masterrezepten Rezeptparameter des Enumerationsdatentyps
verwenden möchten, konfigurieren Sie in der PCS 7-Projektierung den ENUM- anstatt des
BOOL-Datentyps.
• Wenn Sie in einer SIMATIC BATCH Vorgängerversion auf einem WinCC Client in einem
Prozessbild eine Redundanz-Statusanzeige der SIMATIC BATCH Server projektiert hatten,
dann muss diese zur Anlagen-Aktualisierung auf SIMATIC BATCH V10.0 entfernt werden.
Verwenden Sie stattdessen die Symbole in der Statusleiste des BatchCC, um den Status der
BATCH Server anzuzeigen und zu kontrollieren.

Software-Aktualisierung
Grundsätzlich können Sie PCS 7 Projekte folgender SIMATIC BATCH Versionen auf SIMATIC BATCH
V10.0 aktualisieren:
• SB AS based
– SB AS based V6.1 (inkl. SPs und HFs) (nur mit Siemens Support)
– SB AS based V7.0 (inkl. SPs und HFs)
• SB
– SB V6.0 (bis SP3 und HFs) über SB V6.0 SP4 über SB V6.1 SP3
– SB V7.0 (inkl. SPs und HFs)
– SB V7.1 (inkl. SPs und HFs)
– SB V8.0 (inkl. SPs und UPDs)
– SB V8.1 (inkl. SPs und UPDs)
– SB V8.2 (inkl. SPs und UPDs)
– SB V9.0 SP1

Besonderheiten
Wenn Sie von V6.0 (bis SP4 inkl. HFs) auf V8.0 oder höher aufrüsten wollen, wählen Sie
"BACKUP> RESTORE".
• SB V6.0 (bis SP4 inkl. HFs)
• SB V6.1 (inkl. SP3 und HFs)
• SB V7.0 (inkl. SP1 und HFs)
• SB V7.1 (inkl. SP1 und HFs)
• SB V7.1 (inkl. SP2 und HFs)

SIMATIC BATCH V10.0


108 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.10 Anlagen-Aktualisierung

Vorbereitungen vor einer Software-Aktualisierung


1. Archivieren Sie abgeschlossene Chargen im BATCH Control Center.
2. Erstellen Sie ein Backup Ihrer BATCH-Anlage im BATCH Control Center.
3. Archivieren Sie Ihr PCS 7 Projekt im SIMATIC Manager.
4. Tauschen Sie bestehende Hardware ggf. aus, z. B. PC, AS Speicherausbau, Netzwerkkarten.
5. Wählen Sie die empfohlenen Windows Betriebssysteme für die PCs Ihrer
Anlagenkonfiguration (SB Server, SB Clients).
6. Installieren Sie das Betriebssystem.
Sie können bereits erstellte Images verwenden.

Software-Aktualisierung (Standard)
1. Aktualisieren Sie die Software auf der Engineering Station (ES)
2. Aktualisieren Sie die Software auf dem SB Server Rechner.
3. Aktualisieren Sie die Software auf dem SB Client Rechner.
4. Nach erfolgreicher Aktualisierung und Reboot der Rechner starten Sie ihr SB System.

Hinweis
Da der SB Server und die SB Clients auf demselben Rechner in einem Einzelplatzsystem installiert
sind, ist eine Software-Aktualisierung nur einmal erforderlich.

Software-Aktualisierung im laufenden Betrieb (SUIR)


Damit während einer Software-Aktualisierung der Prozess durchgehend bedienbar bleibt, wird
ein redundanter SB Server vorausgesetzt.
Beachten Sie die nachfolgende Reihenfolge beim Vorgehen:
1. Aktualisieren Sie die Software auf der Engineering Station (ES)
2. Aktualisieren Sie mindestens einen SB Client und den SB Standby Server.
3. Starten Sie den aktualisierten SB Client und den SB Standby Server nach erfolgter
Aktualisierung und Reboot der Rechner.
4. Überprüfen Sie den SB Server Status.
Die SB Serverdaten auf dem Standby-Server sind vollständig mit dem Master-Server
abgeglichen, wenn der Standby-Server den Status "Listening" meldet.
Den Status des SIMATIC BATCH Servers können Sie über das Symbol des BATCH Start
Koordinators oder über den Kontextmenübefehl "BATCH Status …" prüfen.
5. Überprüfen Sie die entsprechende WinCC Statusmeldungen im Alarmlogging "CDV auf SB
Server "Servername": CDV ist betriebsbereit".
Die Meldung wird nur angezeigt, wenn kein PH konfiguriert ist.
Der SB Standby Server ist übernahmefähig, wenn die WinCC Statusmeldung angezeigt wird.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 109
Produkteinführung und Installation
5.10 Anlagen-Aktualisierung

6. Beenden Sie den SB Master Server.


Damit wird die Redundanzumschaltung ausgeführt.
Der aktualisierte SB Standby Server wird zum SB Master Server.
7. Aktualisieren Sie den ehemaligen SB Master Server und alle noch nicht aktualisierten SB
Clients.
8. Starten Sie den ehemaligen SB Master Server und die SB Clients nach erfolgreicher
Aktualisierung und Reboot der Rechner.
Der ehemalige SB Master Server ist jetzt der SB Standby Server.
9. Überprüfen Sie den SB Server Status.
Die SB Serverdaten auf dem Standby-Server sind vollständig mit dem Master-Server
abgeglichen, wenn der Standby-Server den Status "Listening" meldet.
Den Status des SIMATIC BATCH Servers können Sie über das Symbol des BATCH Start
Koordinators oder über den Kontextmenübefehl "BATCH Status …" prüfen.
10.Überprüfen Sie die entsprechende WinCC Statusmeldung im Alarmlogging "CDV auf SB
Server "Servername": CDV ist betriebsbereit".
Die Meldung wird nur angezeigt, wenn kein PH konfiguriert ist.
[Link] Aktualisierung des redundanten SB Systems ist nun abgeschlossen.

Hinweis
Ältere Versionen können nicht im laufenden Betrieb auf die Version SIMATIC BATCH V10.0
hochgerüstet werden.
Beachten Sie den Absatz "Software Update In Run (Software-Aktualisierung im laufenden
Betrieb), SUIR" im Abschnitt "Hinweise".

Vorgehen nach einer Software-Aktualisierung


1. Lizenzieren Sie auf allen PCs alle verwendeten PCS 7 Software Komponenten im Automation
License Manager.
2. Dearchivieren Sie Ihr PCS 7 Projekt im SIMATIC Manager.
3. Neue Hardware-Komponenten, z. B. einen neuen Kommunikationsprozessor, projektieren
Sie in HW-Konfig.
4. Öffnen Sie alle aktuellen Bausteinbibliotheken und aktualisieren Sie Ihre im PCS 7 Projekt
verwendeten Bausteine über den Befehl Extras > Pläne > Bausteintypen aktualisieren.
5. Bei Einsatz der Betriebsart "AS-basiert" muss der Baustein "IUNIT_BLOCK" aus älteren SIMATIC
BATCH Versionen in allen CFC-Plänen durch den erweiterten Baustein "UNIT_PLC" ersetzt
werden. Dazu ziehen Sie diesen direkt aus der SIMATIC BATCH Bibliothek in die
entsprechenden CFC-Pläne und verschalten ihn ggf. neu.
6. Aktualisieren Sie den Baustein "UNIT_PLC" im CFC-Editor unter Menü Extras >
Bausteintypen... > Neue Version .... Dadurch wird der Baustein vom Planordner in den
Bausteinordner "Offline" transferiert.
7. Übersetzen und laden Sie die CFC-Pläne in die Automatisierungssysteme.

SIMATIC BATCH V10.0


110 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.10 Anlagen-Aktualisierung

8. Übersetzen Sie alle PCS 7 Operator Stationen (Server, Clients). Anschließend öffnen Sie jede
einzelne PCS 7 OS Station innerhalb Ihres PCS 7 Projekts auf der ES und führen den OS-
Projekteditor aus. Nach dem Beenden des WinCC Explorers für jede PCS 7 OS laden Sie die
aktuellen Daten auf die entsprechenden Zielstationen.
9. Führen Sie folgende Projektierungen im BATCH Projektierungsdialog durch:
– Bei der Verwendung der Betriebsart "AS-basiert" geben Sie den aktuellen Speicherausbau
an und wählen die prozentuale Belegung durch die Rezeptlogik im AS aus.
– Batch-Typen generieren und propagieren
– BATCH-Instanzen übersetzen und zusammenführen
– Einstellungen ggf. anpassen und aktualisieren
– BATCH Meldungen in die relevante PCS 7 OS übertragen
– BATCH-Server herunterladen. Wenn weitere Aktionen erforderlich sind, werden Sie
entsprechend benachrichtigt. Anlagendaten können erst auf den BATCH-Server
heruntergeladen werden, nachdem alle erforderlichen Aktionen durchgeführt wurden.
[Link] Sie auf allen Servern (OS, BATCH) den Prozessbetrieb.
11.Führen Sie ein Restore auf einem BATCH Client aus und aktualisieren Sie die Anlagendaten im
BatchCC.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 111
Produkteinführung und Installation
5.11 Uhrzeitsynchronisation

5.11 Uhrzeitsynchronisation

Zeitsynchronisation aller beteiligten Komponenten


Die PCS 7 Uhrzeitsynchronisation ist bei SIMATIC BATCH zwingend zu planen, zu projektieren
und zu verwenden.
Basis für die Zeitstempelung der Zustandsübergänge von Rezeptelementen ist die Uhrzeit im
AS. Diese Uhrzeit muss mit der Uhrzeit der PCS 7 OS Server und den Clients abgeglichen sein,
damit die Einträge in den BATCH Protokollen und in der Meldungsliste chronologisch korrekt
angeordnet werden können.

Weitere Information
• Uhrzeit stellen (Seite 533)
• Weitere Informationen finden Sie auf der Internet Seite von Siemens Industry Online Support
unter Angabe des Handbuchtitels: PCS 7 Uhrzeitsynchronisation

SIMATIC BATCH V10.0


112 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.12 Systemeigenschaften

5.12 Systemeigenschaften

Systemeigenschaften
Beachten Sie folgende Systemeigenschaften bei Ihrer Projektierung:
• Chargen, die flache Rezepte verwenden, lassen sich nicht im AS-basierten Betrieb ausführen.
• Die Visualisierung und Bedienung von Chargen mit flachen Rezepten wird in den BATCH OS
Controls nicht unterstützt.
• Die in Ihrem Projekt enthaltenen Schnittstellenbausteine aus SIMATIC BATCH V4.x lassen sich
in SIMATIC BATCH weiterverwenden. Eine Neuprojektierung ist jedoch nicht möglich.
• Gültig nur für Teilrezeptprozeduren (TRPs), die im AS-basierten Betrieb ausgeführt werden:
Zeichenketten größer 32 Zeichen werden abgeschnitten. Beispiel: STRING-Werte innerhalb
von Transitionsbedingungen. Bei Chargenstart findet eine Rezeptkonvertierung statt, in der
Zeichenketten, die länger 32 Zeichen sind, abgeschnitten werden.
• Zahlenformate: Bei der Eingabe von Zahlen, bei deren Darstellung, sowie bei deren
Weiterverwendung innerhalb von SIMATIC BATCH, wird ein Komma zu einem Punkt
gewandelt. Das bedeutet, dass als Dezimaltrennzeichen ein Punkt verwendet wird. Ein
Tausendertrennzeichen wird nicht verwendet oder dargestellt.
• Im Chargenprotokoll werden immer die Istwerte zur projektierten Fahrweise im Grundrezept
ausgegeben. Liegt eine Fahrweisendiskrepanz zwischen SIMATIC BATCH und Funktions- bzw.
Operationstyp (EPH/EOP) vor, dann werden die Istwerte für die Parameter nicht vollständig
protokolliert.

Überwachung des freien Festplattenspeicherplatzes auf dem BATCH Server


Das System überwacht den freien Festplattenspeicherplatz auf dem BATCH Server. Die Werte für
die Überwachung stellen Sie in den Projekteinstellungen "Warnmeldungen und Fehler" ein.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Warnung/Fehler (Seite 820)".

Überwachung des aktuell genutzten Arbeitsspeichers auf dem BATCH Server


Das System überwacht den aktuell genutzten Arbeitsspeicher auf dem BATCH Server beim Start
spezieller Aktionen.
Spezielle Aktionen sind:
• Freigabe einer Charge
• Start einer Charge
Wenn mehr als 80 % des Arbeitsspeichers verbraucht sind, wird im BatchCC und in den
OS-Controls ein Meldefenster angezeigt und eine Meldung in das Meldesystem eingetragen.
Neue Chargen können nicht mehr gestartet werden, bis wieder genügend freier Speicher zur
Verfügung steht.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 113
Produkteinführung und Installation
5.12 Systemeigenschaften

Nicht erlaubte Zeichen


Bei der Namensvergabe im SIMATIC Manager sind folgende Zeichen nicht erlaubt: " / \ [ ] : | < >
+ ; , ? " * = . ! @ { } Leerzeichen
Bei den Namen "EPH", "EOP", "UNIT" und "UNIT_PLC" handelt es sich um Schlüsselwörter. Bitte
verwenden Sie diese Namen bei der Namensvergabe eines SFC-Typs im SIMATIC Manager
nicht. Weiterhin sind folgende Zeichen bei der Namensvergabe (Name der Fahrweise) nicht
erlaubt: Sonderzeichen außer Unterstrich und Leerzeichen
Bei Namensänderungen der Fahrweisen von z. B. "FAHRW1" nach "fahrw1" im
Merkmaledialog bei SFC-Typen, wird diese Änderung des Fahrweisennamens nach dem
Generieren der Batch-Typen nicht übernommen.
Bei der Namensvergabe von WinCC-Projekten sind folgende Zeichen nicht erlaubt:. , ; : ! ? " ' +
= / \ @ * % [ ] { } < > Leerzeichen
Bei AS/OS Verbindungsnamen sind folgende Zeichen nicht erlaubt:. : ? " ' \ * % Leerzeichen
Bei der Namensvergabe von Hierarchieordnern sind folgende Zeichen nicht erlaubt:. " ' / \ %
Bei globalen Deklarationen (Aufzählungen) sind die folgenden Zeichen nicht erlaubt:
Leerzeichen " % . ' \ ? * : @

Hinweis
Beachten Sie auch die umfangreichen Informationen in der Online-Hilfe von PCS 7 OS (WinCC
Information System). Suchen Sie dort nach "nicht erlaubte Zeichen". Wir empfehlen Ihnen, bei
der Projektierung im SIMATIC Manager grundsätzlich auf Sonderzeichen zu verzichten. Einzige
Ausnahme bildet das Sonderzeichen [ _ ] (Unterstrich).

Regeln für die Eingabe von Gleitkommawerten


Um in den Produkten von SIMATIC Batch eine einheitliche Eingabe, Darstellung, Umwandlung,
Umrechnung und Berechnung von Gleitkommawerten zu gewährleisten, wurden Regeln für die
Eingabe von Gleitkommawerten festgelegt.
Die folgende Tabelle listet die Regeln auf:

Regel Erläuterung
1 Wertebereich
Ohne Vorzeichen mit maximal 9 Stellen vor und maximal 6 Stellen nach dem Dezimalpunkt
2 Vor und nach dem Dezimalpunkt
Der Wert ist mit einer Ziffer vor und einer Ziffer nach dem Dezimalpunkt einzugeben.
Wenn der Dezimalpunkt als erstes Zeichen eingegeben wurde und ihm Nullen folgen, wird er nach Verlassen des
Eingabefelds gelöscht.
Wenn der Dezimalpunkt als letztes Zeichen eingegeben wurde, wird er nach Verlassen des Eingabefelds gelöscht.
3 Ungültigen Wert eingegeben
Der Wert wird in roter Schriftfarbe angezeigt.
4 Ungültigen Wert übernehmen
Wurde ein ungültiger Wert eingegeben, wird beim Bestätigen der Eingabe mit der Schaltfläche "OK" ein Meldefenster
angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


114 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.12 Systemeigenschaften

Regel Erläuterung
5 BatchCC/RCE
Wenn die Quelle eines Wertes in einem bearbeitbaren Bereich einen Wert anzeigt, der nicht innerhalb des Wertebe‐
reichs liegt, wird dieser Wert in roter Schriftfarbe angezeigt. Dieser Wert kann nicht im System gespeichert werden,
auch wenn das System darauf nur zugreift. Der Wert muss auf einen gültigen Wert geändert werden, bevor der Wert
mit der Schaltfläche "OK" bestätigt werden kann.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Abbrechen", wenn der Wert nicht geändert werden soll.
OS Controls
Wenn in einer Zeile ein ungültiger Wert eingetragen ist, kann die Zeile nicht gespeichert werden.
6 Exponentialformat
Die Eingabe wird nicht unterstützt.
Die Anzeige solcher Werte ist möglich, wenn bspw. aus anderen Bereichen von PCS 7 (Faceplates, AS, CFC, ...) solche
Werte geliefert werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 115
Produkteinführung und Installation
5.13 BATCH Server: Arbeitspeicher und License Key "BATCH Expansion (500MB)"

5.13 BATCH Server: Arbeitspeicher und License Key "BATCH Expansion


(500MB)"
Ein SIMATIC BATCH Server ermöglicht ohne zusätzliche License Keys die Verwendung von
1500 MB Arbeitsspeicher.

License Key "BATCH Expansion (500MB)"


Ein License Key „BATCH Expansion (500MB)“ erweitert den verwendbaren Arbeitsspeicher um
500 MB. Wenn Sie den verwendbaren Arbeitsspeicher um mehr als 500 MB erweitern wollen,
installieren Sie entsprechend viele License Keys. Die Lizenzwerte werden addiert.

Hinweis
Auf Grund der erhöhten Leistungsfähigkeit des BATCH Servers kann auch der grundsätzliche
Arbeitsspeicherbedarf (auch für kleine Mengengerüste) im Vergleich zu Vorgängerversionen
um bis zu 50 % erhöht sein.
Prüfen Sie vor einer Hochrüstung den vorhandenen Arbeitsspeicher auf den BATCH Servern.
Erweitern Sie den vorhandenen Arbeitsspeicher gegebenenfalls.
Falls Sie hierzu konkrete Hilfestellungen und Informationen brauchen, kontaktieren Sie den
Customer Support.

Wie wird der verwendete Arbeitsspeicher berechnet?


Das SIMATIC BATCH System berücksichtigt nur den Arbeitsspeicher, der direkt einer
Chargenabarbeitung zugeordnet wird.
Andere Daten wie z.B. Anlagendaten gehen nicht in die Berechnung ein.
Die im Betriebssystem von Windows zur Verfügung gestellten Informationen (Taskmanager,
Performance Monitor usw.) ermöglichen keine direkte Anzeige des berechneten
Arbeitsspeichers.
Um den berechneten Arbeitsspeicher anzuzeigen, existiert der Leistungsindikator "SIMATIC
BATCH/Expansion License memory usage in MB" für das Tool von Windows "Performance
Monitor".

Prüfung des lizenzierten Arbeitsspeichers


Wenn eine Charge frei gegeben oder gestartet wird, überprüft das System den benutzten
Arbeitsspeicher. Zusätzlich wird der benutzbare Arbeitsspeicher zyklisch geprüft.
Stehen weniger als 200 MB vom lizenzierten Arbeitsspeicher zur Verfügung, wird eine
Meldung im PCS 7 OS Meldesystem generiert und zusätzlich im BatchCC und in den OS-
Controls gemeldet.

SIMATIC BATCH V10.0


116 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.13 BATCH Server: Arbeitspeicher und License Key "BATCH Expansion (500MB)"

Verhalten bei fehlendem License Key


• BatchCC und OS Controls
Wenn der verwendete Arbeitsspeicher den lizenzierten Arbeitsspeicher übersteigt, wird der
Befehl „Charge starten“ oder „Charge freigeben“ abgelehnt und verkettete Chargen oder für
den automatischen Start projektierte Chargen werden nicht mehr gestartet.
Hinweis
Eine Meldung im PCS 7 OS Meldesystem wird generiert. Bereits laufende Chargen sind davon
nicht betroffen.
Steht ausreichend lizenzierter Arbeitsspeicher wieder zur Verfügung, können Sie Chargen
wieder starten und frei geben.
• SIMATIC BATCH API
Wenn der verwendete Arbeitsspeicher den lizenzierte Arbeitsspeicher übersteigt, werden die
Kommandos "Start" und "Freigabe" über die SIMATIC BATCH API nicht mehr durchgeführt und
abgelehnt.

Weitere Information
Systemeigenschaften (Seite 113)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 117
Produkteinführung und Installation
5.14 Bedienung der Online-Hilfe

5.14 Bedienung der Online-Hilfe

5.14.1 Hilfe benutzen

Einleitung
Informationen zu SIMATIC BATCH sind zentral in der SIMATIC BATCH Online-Hilfe beschrieben.

Inhalt
Die SIMATIC BATCH Online-Hilfe bietet Ihnen bei der Projektierung jederzeit Zugriff auf die
gesamte Dokumentation, die aus folgenden Komponenten besteht:
• Online-Hilfe
• Release Notes mit wichtigen, aktuellen Informationen zu SIMATIC BATCH
• Installationsanleitung von SIMATIC BATCH

SIMATIC BATCH Hilfe öffnen


• Im BATCH Control Center oder im Rezepteditor öffnen Sie die SIMATIC BATCH Online-Hilfe im
Menü "Hilfe" über den Menübefehl "Hilfethemen". Alternativ können Sie über die Taste <F1>
die SIMATIC BATCH Online-Hilfe öffnen.
• Wenn Sie den SIMATIC Manager verwenden, öffnen Sie die SIMATIC BATCH Online-Hilfe
indem Sie in einer beliebigen Sicht ein Objekt markieren und im Kontextmenü "SIMATIC
BATCH" wählen. Im angezeigten BATCH-Projektierungsdialog "Batch-Anlage ... projektieren"
klicken Sie auf Hilfe.

5.14.2 Suche

Suchen in der Online-Hilfe

Einleitung
Auf der Registerkarte "Suchen" haben Sie verschiedene Möglichkeiten, Ihre Suche möglichst
effektiv zu gestalten.

SIMATIC BATCH V10.0


118 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.14 Bedienung der Online-Hilfe

Suche erweitern
Um einen zusammengesetzten Begriff zu suchen, verwenden Sie den Platzhalter "*". Der
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SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 119
Produkteinführung und Installation
5.14 Bedienung der Online-Hilfe

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5.14 Bedienung der Online-Hilfe

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terkarten aus. Die SIMATIC BATCH Online-Hilfe
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terkarten ein.

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Navigiert unter den zuvor angezeigten The‐ Das Thema ist nicht das letzte Thema unter
men ein Thema vor. den zuvor angezeigten Themen.

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Produkteinführung und Installation
5.14 Bedienung der Online-Hilfe

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Die Registerkarte "Index" öffnen Sie gegebene Begriff muss mit einem Schlüsselbegriff aus dem Index übereinstimmen.
auch direkt in SIMATIC BATCH im Me‐ Einem Schlüsselbegriff sind ein oder mehrere Themen zugeordnet.
nü "Hilfe" über den Befehl "Index". Um eines der gefundenen Themen anzuzeigen, klicken Sie auf die Schaltfläche "An‐
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Um zum angezeigten Thema die Inhaltsstruktur anzuzeigen klicken Sie auf das Register
"Inhalt".
Suchen Über eine Volltextsuche suchen Sie anhand eines Suchbegriffs nach Themen. Klicken
Die Registerkarte "Suchen" öffnen Sie Sie auf die Schaltfläche "Themen auflisten". Gefunden werden Themen, die den Such‐
auch direkt in SIMATIC BATCH im Me‐ begriff in der Überschrift oder im Text enthalten. Um eines der gefundenen Themen
nü "Hilfe" über den Befehl "Suchen". anzuzeigen, klicken Sie auf die Schaltfläche "Anzeigen". Alternativ können Sie ein ge‐
fundenes Thema durch einen Doppelklick auf das Thema anzeigen.
Um zum angezeigten Thema die Inhaltsstruktur anzuzeigen klicken Sie auf das Register
"Inhalt".

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Symbol Bedeutung
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Im Themenbereich wird unverändert das Thema angezeigt.
Klicken Sie auf das Symbol, um die in diesem Kapitel enthaltenen Unterkapitel und Themen
auszublenden.
Im Themenbereich wird unverändert das Thema angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


122 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Produkteinführung und Installation
5.14 Bedienung der Online-Hilfe

Symbol Bedeutung
Klicken Sie auf das Symbol, um die Übersicht über dieses Kapitel anzuzeigen.
Doppelklicken Sie auf das Symbol, um die Übersicht über dieses Kapitel anzuzeigen und
gleichzeitig die in diesem Kapitel enthaltenen Unterkapitel und Themen einzublenden.
Wählen Sie im Kontextmenü des Symbols den Befehl "Alle Öffnen", um die Übersicht über
dieses Kapitel anzuzeigen und gleichzeitig alle Unterkapitel und Themen des Inhaltsverzeich‐
nisses einzublenden.
In der Übersicht im Themenbereich navigieren Sie zu den Unterkapiteln und Themen des
Kapitels.
Klicken Sie auf das Symbol, um die Übersicht über dieses Kapitel anzuzeigen.
Doppelklicken Sie auf das Symbol, um die Übersicht über dieses Kapitel anzuzeigen und
gleichzeitig die in diesem Kapitel enthaltenen Unterkapitel und Themen auszublenden.
Wählen Sie im Kontextmenü des Symbols den Befehl "Alle Schließen", um die Übersicht über
dieses Kapitel anzuzeigen und gleichzeitig alle Unterkapitel und Themen des Inhaltsverzeich‐
nisses auszublenden.
In der Übersicht im Themenbereich navigieren Sie zu den Unterkapiteln und Themen des
Kapitels.
Es handelt sich um ein Thema vom Typ "Grundlagen".

Es handelt sich um ein Thema vom Typ "Beispiel".

Es handelt sich um ein Thema vom Typ "Handlungsanweisung".

Registerkarte "Suche"
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gewünschten Information.

Hinweis
Ein Linktyp ist in der Navigationsleiste nicht verfügbar, wenn es zu dem angezeigten Thema
keine Links zu diesem Typ gibt.

Linktyp Bedeutung
Im Abschnitt Links zu den Überschriften des angezeigten Themas.
Anleitung Links zu Handlungsanweisungen.
Farbe: Themen, die als Handlungsanweisung klassifiziert sind, deren Titelleisten werden in
hellbrauner Farbe im Anzeigefenster dargestellt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 123
Produkteinführung und Installation
5.14 Bedienung der Online-Hilfe

Linktyp Bedeutung
Beispiele Links zu Beispielen.
Farbe: Themen, die als Beispiel klassifiziert sind, deren Titelleisten werden in hellgrüner
Farbe im Anzeigefenster dargestellt.
Grundlagen Siehe auch Links zu Hintergrundinformationen z. B. Definitionen, Details, GUI.
Farbe: Themen, die als Grundlagen klassifiziert sind, deren Titelleisten werden in hellblau‐
er Farbe im Anzeigefenster dargestellt.

Verlauf Verlauf der bisher betrachteten Links.


Extras > Start Die Hauptseite der Hilfe wird aufgerufen.
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SIMATIC BATCH V10.0


124 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Technologische Grundlagen nach ISA-88.01 6
6.1 Auf welchen Normen basiert SIMATIC BATCH

Normen
SIMATIC BATCH wurde auf Basis der Norm ISA-88 (1995) Batch Control, Part 1: Models and
Terminology entwickelt.

Verwendung von SFC


Im "Technical Report" ISA-TR88.0.03-1996 wird u. a. die Verwendung von SFC (Sequential
Function Charts, DIN/IEC 1131) als grafische Sprache zur Beschreibung von Rezeptabläufen
empfohlen. Die Rezepterstellung mit dem BATCH Rezepteditor folgt den in dieser Norm
beschriebenen Strukturen und Funktionalitäten.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 125
Technologische Grundlagen nach ISA-88.01
6.2 Einführung technologischer Begriffe

6.2 Einführung technologischer Begriffe


Die nachfolgenden Definitionen sind überwiegend Auszüge aus der Norm ISA-88 (1995) Batch
Control, Part 1

Chargenprozess.
Prozess, der zur Herstellung von endlichen Stoffmengen führt, indem Mengen von
Einsatzstoffen unter Nutzung einer oder mehrerer Einrichtungen innerhalb eines endlichen
Zeitraums einer geordneten Folge von Verarbeitungsaktivitäten unterzogen werden.
Das in einem Chargenprozess hergestellte Produkt wird Charge genannt. Chargenprozesse
sind diskontinuierliche Prozesse.

Typische Technische Funktion eines Chargenprozesses

7HPSHUDWXU

(QWOHHUHQ
'RVLHUHQ +HL]HQ 5HDJLHUHQ .¾KOHQ 5HLQLJHQ

5¾KUHQ

=HLW

Charge
• Ein Stoff, der bei der einmaligen Durchführung eines Chargenprozesses hergestellt wird oder
hergestellt wurde.
• Ein gedankliches Objekt, das den Produktionsvorgang für einen Stoff zu einem beliebigen
Zeitpunkt innerhalb des Prozesses repräsentiert.
Hinweis: Charge bedeutet somit sowohl den durch den Prozess und während des Prozesses
hergestellten Stoff, als auch die Einheit, die den Herstellungsvorgang dieses Stoffes
repräsentiert. Charge wird als Zusammenfassung der Worte "Produktion einer Charge"
verwendet.

SIMATIC BATCH V10.0


126 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Technologische Grundlagen nach ISA-88.01
6.2 Einführung technologischer Begriffe

Rezept
Erforderliche Menge von Informationen, die eindeutig die Produktionserfordernisse für ein
bestimmtes Produkt bestimmen. Das Rezept dient als Vorschrift zur Herstellung eines Produktes
nach einem Verfahren.
In SIMATIC BATCH kommen zwei Rezepttypen zur Anwendung:
• Grundrezept
• Steuerrezept
HQWK¦OW $QODJHQVSH]LILVFKH
*UXQGUH]HSW
,QIRUPDWLRQ

LVWGLH
%DVLVI¾U

HQWK¦OW
&KDUJHQNHQQ]HLFKQXQJ
6WHXHUUH]HSW &KDUJHQJU¸¡H3UR]HVV6\VWHP
RGHU$QODJHQIDKUHU,QIRUPDWLRQ

Grundrezept
Rezeptstufe, welche den Fähigkeiten der Einrichtungen Rechnung trägt und anlagenspezifische
Informationen trägt. Ein Grundrezept ist eine unverzichtbare Rezeptstufe, da ohne ein
Grundrezept keine Steuerrezepte erzeugt und damit keine Chargen produziert werden können.
Grundrezepte können Stoff- und Produktionsparameter enthalten als normierte, berechnete
oder feste Werte.
Ein Grundrezept kann von einem Verfahrens- oder Werksrezept der Unternehmensebene
abgeleitet werden (siehe Norm IEC 61512-1: 1997).

Steuerrezept
Rezeptstufe, welche mit ihrer Abarbeitung die Herstellung einer einzelnen Charge eines
bestimmten Produktes bestimmt.
Das Steuerrezept entsteht als eine Kopie einer bestimmten Version des Grundrezeptes
und wird anschließend wie erforderlich durch Informationen für Dispositionsplanung und
Ausführung verändert, um spezifisch für eine einzelne Charge zu sein.
Ein Steuerrezept kann auch während der Chargenproduktion mehreren Änderungen
unterworfen werden. Beispiele:
• Definition der im Steuerrezept tatsächlich eingesetzten Ausrüstung beim Chargenstart oder
zu dem Zeitpunkt, wenn sie bekannt ist.
• Verändern der Prozedur aufgrund eines unerwarteten Ereignisses.

Fahrweise
Unterschiedliche, sich bezüglich des gleichzeitigen Ablaufs gegenseitig ausschließende
Technische Funktionen derselben Technischen Einrichtung = Fahrweise dieser Technischen
Einrichtung.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 127
Technologische Grundlagen nach ISA-88.01
6.2 Einführung technologischer Begriffe

Verfahren
Ablauf von chemischen, physikalischen oder biologischen Vorgängen zur Wandlung, zum
Transport oder zur Lagerung von Werkstoffen oder Energie.

SIMATIC BATCH V10.0


128 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Technologische Grundlagen nach ISA-88.01
6.3 Grundsätzlicher Aufbau eines Rezepts

6.3 Grundsätzlicher Aufbau eines Rezepts

Bestandteile eines Rezepts


Rezepte beinhalten die folgenden vier Kategorien von Rezeptinformationen:

5H]HSWNRSI
ವ 5H]HSWXQG3URGXNW,GHQWLILNDWLRQ
ವ 9HUVLRQVQXPPHU
ವ 5H]HSWHUVWHOOHUXQG(UVWHOOXQJVGDWXP
ವ )UHLJDEHQ
ವ 6WDWXV

6WRIIXQG3URGXNWLRQVGDWHQ )RUPXOD
ವ 3UR]HVVHLQJ¦QJH5HVVRXUFHQ]XU
 (U]HXJXQJGHV3URGXNWHV
ವ 3UR]HVVDXVJ¦QJHHUZDUWHWH(UJHEQLVVH
ವ 3UR]HVVSDUDPHWHUUH]HSWJOREDOH 
3DUDPHWHU

7HLODQODJHQDQIRUGHUXQJHQ
ವ $QIRUGHUXQJHQDQGLH3URGXNWLRQV 
DQODJHI¾UGLH+HUVWHOOXQJGHV 
 3URGXNWHV

5H]HSWSUR]HGXU
ವ EHVFKUHLEWGLH6WUDWHJLH GDV9HUIDKUHQ
ವ LVWGLH%HVFKUHLEXQJGHV5H]HSWDEODXIV
 XQWHU%HQXW]XQJGHU$EODXIHOHPHQWH
 6)& 

Siehe auch
Stoff- und Produktionsdaten (Formula) (Seite 130)
Grundsätzlicher Aufbau der Rezeptprozedur (Seite 131)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 129
Technologische Grundlagen nach ISA-88.01
6.4 Stoff- und Produktionsdaten (Formula)

6.4 Stoff- und Produktionsdaten (Formula)


Für die Rezepterstellung sind bzgl. Stoff- und Produktionsdaten (Formula) folgende Parameter
zu unterscheiden:
• Prozesseingänge
• Prozessausgänge
• Prozessparameter

Prozesseingänge
Die Prozesseingänge sind die Einsatzstoffe (Ressourcen) zur Erzeugung des Produktes. Jeder
Einsatzstoff ist mit folgenden Eigenschaften versehen:
• Name des Parameters
• Name des Rohstoffs
• Unterer Grenzwert der Menge
• Sollwert der Menge
• Oberer Grenzwert der Menge
• Physikalische Einheit
• Name des Skalier-Algorithmus (Anpassroutine)

Prozessausgänge
Die Prozessausgänge sind die Stoffausstöße (Haupt-, Zwischen-, Neben- und Abfallprodukte) bei
der Erzeugung eines Produktes. Jeder Stoffausstoß ist mit folgenden Eigenschaften versehen:
• Name des Parameters
• Name des Produkts
• Name des Stoffausstoßes
• Unterer Grenzwert der Menge
• Sollwert der Menge
• Oberer Grenzwert der Menge
• Physikalische Einheit
• Name des Skalier-Algorithmus (Anpassroutine)

Prozessparameter
Prozessparameter sind physikalische Parameter wie Drehzahl, Druck oder Temperatur.
Prozessparameter können auch logische Parameter und Zeichenketten sein:
Beispielsweise Loop-Anzahl vom Typ Integer oder Stoffangaben HCL vom Typ String oder
Boolsche Werte wie z.B. Freigaben.

SIMATIC BATCH V10.0


130 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Technologische Grundlagen nach ISA-88.01
6.5 Grundsätzlicher Aufbau der Rezeptprozedur

6.5 Grundsätzlicher Aufbau der Rezeptprozedur

Rezeptprozedur und seine Elemente nach Norm:

5H]HSWSUR]HGXU
53

.DQQHLQHNRQWUROOLHUWH0HQJHVHLQYRQ
7HLOUH]HSW
SUR]HGXU
583

.DQQHLQHNRQWUROOLHUWH0HQJHVHLQYRQ
5H]HSW
RSHUDWLRQ
523

.DQQHLQHNRQWUROOLHUWH0HQJHVHLQYRQ
5H]HSW
SKDVH
53+

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 131
Technologische Grundlagen nach ISA-88.01
6.6 Zusammenhang zwischen Grundrezept, Formula und Steuerrezept

6.6 Zusammenhang zwischen Grundrezept, Formula und


Steuerrezept

Zusammensetzung des Steuerrezepts


Durch die Zuordnung von Formulas zu einem Grundrezept können unterschiedliche
Steuerrezepte zu einer Anlage oder zu einer Gruppe von Einrichtungen einer Anlage gebildet
werden. Das folgende Bild zeigt diesen Zusammenhang an einem Beispiel.

*UXQGUH]HSW + )RUPXOD = 6WHXHUUH]HSW

)RUPXOD
3UR]HGXU
0HQJH NJ
7HPSHUDWXU r&
6WHXHUUH]HSW
+ 'XUFKIOXVV OPLQ =
'DXHU VHF
'UHK]DKO 8PLQ

)RUPXOD

0HQJH NJ
+ 7HPSHUDWXU r& 6WHXHUUH]HSW
=
'XUFKIOXVV OPLQ
'DXHU VHF
'UHK]DKO 8PLQ

SIMATIC BATCH V10.0


132 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Technologische Grundlagen nach ISA-88.01
6.7 Was ist eine Formula-Kategorie?

6.7 Was ist eine Formula-Kategorie?

Definition
Zu einer Formula-Kategorie können beliebig viele Formulas erstellt werden, die die gleiche
Struktur der Stoff- und Produktionsdaten haben. Lediglich die konkreten Parameterwerte
unterscheiden sich zwischen den Formulas einer Formula-Kategorie.
Die Formula-Kategorie ist daher ein "Vorlagentyp" für verschiedene Stoff- und
Produktionsdatensätze.
Die Formula-Kategorie enthält diejenigen Parameter, die bei der Chargenplanung vom
Operator durch ein Formula bedient werden können. In der Formula-Kategorie stehen diese
Parameter mit Datentyp und physikalischer Einheit.

Hinweis
Formula-Kategorien können unabhängig vom Rezept definiert werden.

Sinn und Zweck


Formula-Kategorien erleichtern die Verwaltung von Grundrezepten, die auf den gleichen
Rezeptprozeduren beruhen. Änderungen müssen nur an einer Stelle (einer Rezeptprozedur),
nicht in allen Rezeptprozeduren vorgenommen werden.
In der ISA-88 wird die Formula-Kategorie nicht erwähnt. Die Formula-Kategorie widerspricht
aber nicht der Formula-Definition in der ISA-88, sondern erweitert diese (siehe auch
Abschnitt "Modelle der Norm ISA-88").

Siehe auch
Stoff- und Produktionsdaten (Formula) (Seite 130)
Zusammenhang zwischen Grundrezept, Formula und Steuerrezept (Seite 132)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 133
Technologische Grundlagen nach ISA-88.01
6.8 Interne und externe Formula

6.8 Interne und externe Formula


Um Sie bei der Anwendung von Formulas und Formula-Kategorien besser zu unterstützen,
unterscheidet SIMATIC BATCH zwischen einer internen und einer externen Formula.

Interne Formula
Wenn Sie Ihre Stoff- und Produktionsdaten direkt im Grundrezept halten wollen, so können Sie
dies in der "internen" Formula im Grundrezept tun. Die Parameter können dort bei der
Grundrezepterstellung vorgegeben werden und bei der Chargenplanung und/oder auch
während der Chargenabarbeitung modifiziert werden.

Externe Formula
Wenn Sie mehrere Stoff- und Produktionsdatenlisten getrennt zum Grundrezept verwalten
wollen, so können Sie dies in "externen" Formulas, die einer Formula-Kategorie angehören, tun.
Um die Zugehörigkeit zum Grundrezept herzustellen, ordnen Sie der externen Formula einfach
ein Grundrezept zu. Auch die Parameter von externen Formulas können bei der Chargenplanung
und/oder während der Chargenabarbeitung modifiziert werden.

SIMATIC BATCH V10.0


134 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Technologische Grundlagen nach ISA-88.01
6.9 Modelle der Norm ANSI/ISA-88.01

6.9 Modelle der Norm ANSI/ISA-88.01

6.9.1 Übersicht über die Modelle der Norm ISA-88

Einleitung
In den folgenden Abschnitten beschreiben wir diejenigen Modelle der Normen ISA-88, die
unmittelbar mit der Anwendung von SIMATIC BATCH zusammenhängen. Darüber
hinausgehende Informationen finden Sie direkt in der Norm.

Modelle der Norm ISA-88


Folgende Modelle der Norm ISA-88 bilden die Grundlage für die Projektierung der
chargenorientierten Fahrweise mit SIMATIC BATCH:
• Modell des Steuerungsablaufs
• Physisches Modell
• Prozessmodell

Hierarchische Struktur der Modelle


In folgendem Bild ist die hierarchische Struktur und der Zusammenhang der Modelle – von der
Ablaufsteuerung auf der Einrichtung bis zur Erreichung von Verarbeitungsfunktionalität –
dargestellt.

*UXQGUH]HSW + )RUPXOD = 6WHXHUUH]HSW

)RUPXOD
3UR]HGXU
0HQJH NJ
7HPSHUDWXU r&
6WHXHUUH]HSW
+ 'XUFKIOXVV OPLQ =
'DXHU VHF
'UHK]DKO 8PLQ

)RUPXOD

0HQJH NJ
+ 7HPSHUDWXU r& 6WHXHUUH]HSW
=
'XUFKIOXVV OPLQ
'DXHU VHF
'UHK]DKO 8PLQ

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 135
Technologische Grundlagen nach ISA-88.01
6.9 Modelle der Norm ANSI/ISA-88.01

Umsetzung der Modelle


Die hierarchische Struktur der Modelle ist Grundlage für die Projektierung der
chargenorientierten Fahrweise mit PCS 7:
• Entsprechend dem physischen Modell wird im SIMATIC Manager (Technologische Sicht) die
technologische Hierarchie Ihrer Anlage aufgebaut.
• Entsprechend dem prozeduralen Modell strukturieren Sie mit dem BATCH Rezepteditor die
Rezepte für die Chargensteuerung.

Siehe auch
Aufbau der Technologischen Hierarchie (Seite 158)
Umsetzung der Hierarchie im BATCH Rezepteditor (Seite 557)

6.9.2 Modell des Steuerungsablaufs

Modell des Steuerungsablaufs mit Beispiel – Wie wird hergestellt?

3UR]HGXU 3URGX]LHUH39&

EHVWHKWDXVHLQHU
JHRUGQHWHQ0HQJHYRQ
3RO\PHULVLHUH9LQ\OFKORULG0RQRPHU
*HZLQQH9LQ\OFKORULG5HVW]XU¾FN
7HLOSUR]HGXU 7URFNQH39&

EHVWHKWDXVHLQHU
JHRUGQHWHQ0HQJHYRQ
9RUEHUHLWXQJ 5HDNWRUHYDNXLHUHQXQG5HDNWRU
 Z¦QGHPLW$QWLEHODJEHVFKLFKWHQ
)¾OOHQ 'HVWLOOLHUWHV:DVVHUX/¸VHPLWWHO
2SHUDWLRQ 5HDNWLRQ 9&0XQG.DWDO\VDWRU]XJHEHQ
 KHL]HQXQG$EVLQNHQGHV'UXFNV
 DEZDUWHQ
EHVWHKWDXVHLQHU
JHRUGQHWHQ0HQJHYRQ

9LQ\OFKORULG0RQRPHU]XJHEHQ
)XQNWLRQ .DWDO\VDWRU]XJHEHQ
+HL]HQ

Technische Funktion
Die Technische Funktion ist das kleinste Element einer Prozedursteuerung, das eine
prozessorientierte Aufgabe ausführen kann. Ziel einer Technischen Funktion ist es, eine
prozessorientierte Aktion zu bewirken oder zu definieren.

SIMATIC BATCH V10.0


136 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Technologische Grundlagen nach ISA-88.01
6.9 Modelle der Norm ANSI/ISA-88.01

Merkmale einer Technischen Funktion:


• Kann unterteilt und bestimmt werden in Form von Schritten und Übergängen (wie in IEC
848: 1988).
• Ein Schritt kann ein oder mehrere Aktionen bewirken.
• Die Ausführung einer Technischen Funktion kann resultieren in:
– Befehlen an die Basisautomatisierung,
– Befehlen an andere Technische Funktionen (entweder im gleichen oder einem anderen
Einrichtungsobjekt) oder
– Der Sammlung von Daten.

6.9.3 Physisches Modell

Physisches Modell mit Beispiel – Womit wird hergestellt?

9LHO]ZHFNEHWULHE $QODJH

PXVVHQWKDOWHQ

7HLODQODJH
5HDNWLRQVDQODJH
NDQQHQWKDOWHQ

7HFKQLVFKH
(LQULFKWXQJ NDQQ
HQWKDOWHQ
NDQQHQWKDOWHQ

(LQ]HOVWHXHU
HLQKHLW NDQQ
HQWKDOWHQ

Anlage
Eine Anlage ist die Zusammenfassung aller Einrichtungen für die Herstellung einer Charge. Eine
häufig vorgefundene Untermenge der Anlagen ist der Strang. Ein Strang ist aus allen Teilanlagen
und anderen Geräten zusammengesetzt, die von einer bestimmten Charge genutzt werden
können. Stränge können von Charge zu Charge unverändert bleiben oder für jede Charge anders
festgelegt werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 137
Technologische Grundlagen nach ISA-88.01
6.9 Modelle der Norm ANSI/ISA-88.01

Teilanlage
Eine Teilanlage setzt sich aus Technischen Einrichtungen und Einzelsteuereinheiten zusammen.
Eine Teilanlage ist eine unabhängige Gerätegruppe, gewöhnlich um ein größeres
Bearbeitungsgerät herum angeordnet wie z.B. einen Rührkessel oder Reaktor.
Merkmale einer Teilanlage:
• Eine Teilanlage kann eine oder mehrere größere Bearbeitungsaktivitäten ausführen wie z.B.
Reaktion, Kristallisation oder Lösung.
• Teilanlagen arbeiten weitgehend unabhängig voneinander.
• Eine Teilanlage enthält häufig eine vollständige Charge in einem bestimmten Punkt der
Bearbeitungssequenz der Charge.
• Eine Teilanlage kann nicht mehr als eine Charge zur gleichen Zeit bearbeiten.

Technische Einrichtung
Eine Technische Einrichtung kann aus Einzelsteuereinheiten und untergeordneten technischen
Einrichtungen bestehen. Eine Technische Einrichtung ist gewöhnlich um einen Teil einer
Verarbeitungseinrichtung herum angeordnet, wie z.B. einen Filter.
Merkmale einer technischen Einrichtung:
• Kann Teil einer Teilanlage oder eine eigenständige Einrichtungsgruppe innerhalb einer
Anlage sein
• Kann eine endliche Anzahl bestimmter kleinerer Verarbeitungsaktivitäten ausführen, wie
z.B. Dosieren oder Wiegen
• Muss nicht, kann aber die Rohstoffe einer Charge enthalten

Einzelsteuereinheit
Eine Einzelsteuereinheit ist die Zusammenfassung von Messeinrichtungen, Stellgliedern und
anderen Einzelsteuereinheiten, sowie der zugehörigen Verarbeitungseinrichtung, die vom
Standpunkt der Steuerungstechnik als eine einzelne Einheit betrieben wird.
Eine Einzelsteuereinheit kann auch aus anderen Einzelsteuereinheiten zusammengesetzt
sein. Z.B. könnte eine Dosiereinzelsteuereinheit als Kombination von mehreren
automatischen Schaltventileinzelsteuereinheiten definiert sein.
Für die Einzelsteuereinheit gibt es keine Abbildung im Prozeduralen Modell und im
Prozessmodell.
Sie kann daher auch nicht in SIMATIC BATCH angesprochen werden.

Siehe auch
Übersicht über die Modelle der Norm ISA-88 (Seite 135)

SIMATIC BATCH V10.0


138 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Technologische Grundlagen nach ISA-88.01
6.9 Modelle der Norm ANSI/ISA-88.01

6.9.4 Prozessmodell

Prozessmodell mit Beispiel – Was wird hergestellt?

+HUVWHOOXQJYRQ3RO\YLQ\OFKORULGGXUFK3RO\PHULVDWLRQYRQ
3UR]HVV 9LQ\OFKORULG0RQRPHUHQ

EHVWHKWDXVHLQHU
JHRUGQHWHQ0HQJHYRQ
3RO\PHULVDWLRQ 9LQ\OFKORULG0RQRPHUZLUG]X
 3RO\YLQ\ORULGSRO\PHULVLHUW
3UR]HVV 5¾FNJHZLQQXQJ 9LQ\OFKORULG0RQRPHU
DEVFKQLWW 7URFNQXQJ 3RO\YLQ\OFKORULG3XOYHU

EHVWHKWDXVHLQHU
JHRUGQHWHQ0HQJHYRQ
9RUEHUHLWHQ 5HDNWRUHYDNXLHUHQ
)¾OOHQ 'HVWLOOLHUWHV:DVVHUXQG5HDJHQ]LHQ
3UR]HVV 5HDJLHUHQ =XJHEHQYRQ9LQ\OFKORULG0RQRPHU
RSHUDWLRQ  XQG.DWDO\VDWRU(UKLW]HQDXIr&
 XQG7HPSHUDWXUKDOWHQELV'UXFN
 DEQLPPW
EHVWHKWDXVHLQHU
JHRUGQHWHQ0HQJHYRQ
=XJHEHQ 0HQJH.DWDO\VDWRU
3UR]HVV =XJHEHQ 0HQJH9LQ\OFKORULG0RQRPHU
VFKULWW +HL]HQ 5HDNWRUDXIr&DXIKHL]HQ
7HPSKDOWHQ 7HPSHUDWXUKDOWHQELV'UXFNDEI¦OOW

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 139
Technologische Grundlagen nach ISA-88.01
6.9 Modelle der Norm ANSI/ISA-88.01

SIMATIC BATCH V10.0


140 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Einstieg in SIMATIC BATCH 7
7.1 Erste Schritte

Voraussetzung
Die Komponenten des Basispakets von SIMATIC BATCH sind auf den PG/PCs der BATCH OS (BATCH
Server, BATCH Clients) und des Engineering Systems installiert.

Prinzip der Vorgehensweise


Wenn Sie zum ersten Mal mit SIMATIC BATCH arbeiten, gibt Ihnen die nachfolgende Tabelle
einen Überblick über die wichtigsten Arbeitsschritte.

Anlagenprojektierung 1. Anlagenprojektierung im Engineering System (ES) (Seite 252)


(Seite 142) 2. Übersetzen der Anlagendaten bei Einzelprojekt-Engineering (Seite 228)
3. Anlagendaten auf Zielsystem laden (Seite 231)
4. Einlesen der Anlagendaten in SIMATIC BATCH (Seite 326)
Rechteverwaltung (Sei‐ 1. Festlegen der Benutzerrechte (Seite 316)
te 143)
Rezepterstellung (Off‐ 1. Bearbeiten der Stoffe (Seite 331)
line) (Seite 144) 2. Erstellen und Bearbeiten der Grundrezepte (Seite 333)
3. Erstellen und Bearbeiten der Bibliotheksoperationen (Seite 334)
4. Prüfen der Plausibilität von Rezepten (Seite 354)
5. Freigabe der Rezepte zur Produktion (Seite 356)
6. Anlegen einer neuen Formula-Kategorie (nur bei externer Formula) (Sei‐
te 342)
7. Anlegen der Formulas (nur bei externer Formula) (Seite 344)
8. Parameter zwischen Grundrezept und Formula verschalten (Seite 346)
Prozessbetrieb (Sei‐ 1. Anlegen der Produktionsaufträge (Seite 390)
te 145) 2. Erstellen und Bearbeiten der Chargen (Seite 387)
3. Freigabe der Chargen (Seite 416)
4. Starten der Chargenbearbeitung (Seite 457)
5. Bedienung während der Chargenbearbeitung (Seite 459)
6. Berichterzeugung von Chargen (Seite 533)
7. Archivieren von Chargen (Seite 515)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 141
Einstieg in SIMATIC BATCH
7.2 Anlagenprojektierung

7.2 Anlagenprojektierung
Die Batch-Anlagenprojektierung erfolgt zusammen mit dem Basis-Engineering der S7-400 auf
der Engineering Station (ES) von SIMATIC PCS 7 im SIMATIC Manager (z. B. Funktions- und
Operationstypen, Ausrüstungseigenschaften, Anwenderdatentypen, Einheiten usw.).
Die Batch-Anlagendaten werden auf der Engineering Station übersetzt und gelangen über
die Funktion "Zielsystem laden" in die Datenablage (Projektverzeichnis) von SIMATIC BATCH.
Über die Funktion "Anlage einlesen" bzw. "Anlage aktualisieren" im BatchCC werden die
Anlagendaten am BatchCC auf den BATCH Clients eingelesen.

SIMATIC BATCH V10.0


142 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Einstieg in SIMATIC BATCH
7.3 Rechteverwaltung

7.3 Rechteverwaltung
Für SIMATIC BATCH wird das zentrale Benutzer-Management von PCS 7 genutzt.
Die Definition von Benutzerrollen für SIMATIC BATCH (z.B. Operator) und deren Zuordnung
zu den definierten Windows-Benutzergruppen erfolgt mit der Software SIMATIC Logon.
Innerhalb von SIMATIC BATCH (BatchCC) können die Benutzerrechte einer Benutzerrolle noch
zusätzlich - rechnerspezifisch und teilanlagenspezifisch - eingeschränkt werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 143
Einstieg in SIMATIC BATCH
7.4 Rezepterstellung

7.4 Rezepterstellung
Das Einlesen der Batch-Anlagendaten (Batch-Engineering-Daten) auf einem beliebigen BATCH
Client mit dem BatchCC ermöglicht das Anlegen der Offline-Daten. Das Anlegen der Stoffe,
Formula-Kategorien und Formulas erfolgt mit dem Batch Control Center. Das Anlegen von
Bibliotheken und Grundrezepten erfolgt mit dem Rezepteditor. Die Freigabe der Grundrezepte,
Bibliothekselemente und Formulas ermöglicht deren Nutzung im Prozessbetrieb.

SIMATIC BATCH V10.0


144 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Einstieg in SIMATIC BATCH
7.5 Prozessbetrieb

7.5 Prozessbetrieb
Die erste Phase des Prozessbetriebs ist die Chargenplanung. Dort wird zunächst ein
Produktionsauftrag angelegt. Dieser wird in einzelne Chargenaufträge (mindestens einer)
aufgeteilt, die dann freigegeben und gestartet werden. Die eigentlichen Batch-
Verarbeitungsprogramme (Technische Funktionen) laufen im Automatisierungssystem ab und
werden über die Chargensteuerung (BATCH Control Server) koordiniert. Die Kommunikation mit
den Technischen Funktionen erfolgt über den WinCC Datenmanager.
Die Chargendatenverwaltung bedient sich ebenfalls einzelner WinCC-Komponenten. Aus
dem Messwertarchiv werden die Werte für die erforderlichen Messwertsequenzen für den
Chargenbericht ermittelt und aus dem Meldearchiv werden alle batch-relevanten Meldungen
ausgefiltert.
Eine weitere wichtige Prozessfunktion ist das Bedienen und Beobachten einer Charge bzw.
des Steuerrezepts. Dies erfolgt zum Einen in SIMATIC BATCH selbst und zum Anderen über
Batch-Bildbausteine (Faceplates) in WinCC (OS).

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 145
Einstieg in SIMATIC BATCH
7.5 Prozessbetrieb

SIMATIC BATCH V10.0


146 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering 8
Im Kapitel Engineering sind alle Projektierungsschritte, die Sie im SIMATIC Manager durchführen
beschrieben. Bevor Sie Ihre Automatisierungslösung mit SIMATIC PCS 7 und SIMATIC BATCH
umsetzen sind folgende Betrachtungen ratsam.

Welche Projektform soll gewählt werden und wie soll das Engineering erfolgen?
• Projekt oder Multiprojekt (PCS 7 Projekttyp auswählen)
• Einzelprojekt Engineering oder Multiprojekt Engineering
• Zentrales oder Dezentrales Multiprojekt Engineering

Aus der Automatisierungsaufgabe geht der Anlagenausbau hervor


Wie sieht die Automatisierungsaufgabe aus? Resultierend daraus ergibt sich der
Anlagenausbau. Folgende Anlagenkomponenten sind zu planen:
• AS: Anzahl, Speicher, Redundanz
• PCS 7 OS-Server: Redundanz
• PCS 7 OS Clients / MultiClients
• BATCH Server: Redundanz
• BATCH Clients
• Netzwerk: Ausdehnung, Redundanz
• Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV)
• Zentraler Archivserver

Aus der Automatisierungsaufgabe geht die Anlagenstrukturierung Ihrer Batch-Anlage hervor:


• Anzahl der Teilanlagen?
• Anzahl der Technischen Funktionen?

Engineering der Basis-Automatisierung


Ein Chargenprozess wird durch die Programme in den Automatisierungssystemen (AS)
automatisiert. Diese so genannte "Basis-Automatisierung" wird AS-spezifisch mit CFC und/oder
SFC erstellt. Die zu erstellenden Software-Pläne werden mit Hilfe der Technologischen
Hierarchie im SIMATIC Manager verwaltet. Für SIMATIC BATCH sind dabei festgelegte
Hierarchiestufen einzuhalten.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 147
Engineering

Weitere Information
Aufbau der Technologischen Hierarchie (Seite 158)
Aufbau der Technischen Einrichtung mit SFC-Typen (Seite 184)
Typbeschreibung der Anlage (Seite 241)

SIMATIC BATCH V10.0


148 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.1 Allgemeine Hinweise zum SIMATIC Manager

8.1 Allgemeine Hinweise zum SIMATIC Manager


• Wenn Sie im BATCH Projektierungsdialog (ES) eine andere Batch-Anlage (PCell) laden
möchten als die aktuell geladene, dann darf der BATCH Start-Koordinator nicht gestartet sein
oder muss anschließend neu gestartet werden.
• Beim Übersetzen/Laden der Stationen im BATCH Projektierungsdialog bedeutet der
Betriebszustand "Unbekannt", dass das Automatisierungssystem erreichbar und ein Laden
der CFC-Pläne möglich ist.
• Für SIMATIC BATCH gelten in den globalen Deklarationen folgende Einschränkungen:
– Um Projektanpassungen zu vermeiden, sollten einmal erzeugte Objektnamen
(Aufzählungen, Aufzählungswerte, Einheiten) in den globalen Deklarationen nicht mehr
geändert werden.
– Um Konsistenz im Multiprojekt zu gewährleisten, müssen die globalen Deklarationen in
allen Projekten eines Multiprojekts identisch sein.
• OB 80 (Zykluszeitüberschreitung)
Der OB 80 verhindert einen STOP des Automatisierungssystems, falls eine sporadische
Zyklusüberlast auftreten sollte. Dieser OB muss im AS-basierten Betrieb im Bausteinordner
des Projekts und damit in dem AS vorhanden sein. Weitere Informationen finden Sie im
Handbuch "STEP 7 - Programmieren mit STEP 7" im Kapitel 23.9.6.
• Änderung des symbolischen Rechnernamens der PCS 7 OS
Wenn Sie in Ihrem Projekt den symbolischen Rechnername der OS ändern, dann müssen Sie
für diese OS alle zuvor projektierten BATCH Archivvariablen im BATCH Projektierungsdialog
neu zuordnen.
• Sonderzeichen bei Namensgebung:
– Die Verwendung von Sonderzeichen im Pfad zum Ziel-OS-Rechner ist nicht erlaubt, da die
BATCH-Daten sonst nicht geladen werden.
– Bei SIMATIC PCS 7 sollten Sie bei der Namensgebung (Rechnernamen, Variablennamen,
Archivvariablennamen) keine Sonderzeichen verwenden. Ein Komma "," in
Variablennamen (Prozessvariablen, Archivvariablen ...) ist generell nicht erlaubt.
– Projektnamen, Bildnamen und Rechnernamen dürfen ausschließlich ASCII Zeichen
enthalten.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 149
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

8.2 Basis Engineering für PCS 7

Projektierungen im SIMATIC Manager


Projektierungsschritte für das PCS 7 Basis Engineering:
1. Neues Projekt im SIMATIC Manager einrichten
– Datei > Neu oder Datei > Assistent "Neues Projekt"
– CPU: Produkthinweise beachten
– Globale Deklarationen einfügen
2. AS projektieren
– Hardware einfügen: Kommunikationsbaugruppe
– AS-Netzverbindungen einrichten
– Lokaldaten anpassen.
– Bausteine aus SIMATIC BATCH Bausteinbibliothek in Ihr Anwenderprojekt kopieren.
– Reservierte Bereiche für Datenbausteine und Funktionen im CFC angeben.
– Technologische Hierarchie projektspezifisch anpassen.
– Objekte projektieren: CFCs in Technologische Hierarchieordner einfügen, Bausteine in
CFCs einbauen und verschalten, SFCs / SFC-Typen in Planordner der CPU einfügen, im SFC
die Betriebsart einstellen, im SFC-Typ die Kategorie und die Betriebsart einstellen und
Transitionen und Aktionen einbauen und projektieren.
3. PCS 7 OS Server und PCS 7 ES projektieren
– Hardware einfügen: BATCH Applikation und Kommunikationsprozessor für Industrial
Ethernet
– Projektspezifisch: Rechner- bzw. Objektnamen vergeben
– PCS 7 OS: Netzwerkverbindung einrichten
– NetPro: WinCC Verbindung zum AS einrichten
– Komponenten-Konfigurator konfigurieren
– Im WinCC Explorer: Rechnername prüfen
4. PCS 7 OS Server Standby projektieren (bei Bedarf)
– Hardware einfügen: BATCH Applikation (stby) und Kommunikationsprozessor für
Industrial Ethernet
– Projektspezifisch: Rechner- bzw. Objektnamen vergeben
– PCS 7 OS: Netzwerkverbindung einrichten
– NetPro: WinCC Verbindung zum AS einrichten
– Komponenten-Konfigurator konfigurieren

SIMATIC BATCH V10.0


150 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

5. PCS 7 OS Client projektieren (bei Bedarf)


– Hardware einfügen: BATCH Applikation Client
– Projektspezifisch Rechner- bzw. Objektnamen vergeben
– PCS 7 OS: Netzwerkverbindung einrichten
– Im WinCC Explorer: Rechnername prüfen
6. PCS 7 OS Prozessbilder projektieren
– Vorlagenbild "SIMATIC BATCH OS Controls" unter neuem Namen speichern
– Technologische Hierarchie zuteilen
7. Weiteres AS in das Projekt einfügen
– SIMATIC 400-Station einfügen
– Projektierungsschritte ab "AS projektieren" ausführen

8.2.1 Nutzung des PCS 7-Assistenten


Evtl. in Einleitung einbauen bzw mit Einleitung verheiraten.

Für die Neuerstellung eines Einzelprojekts oder Multiprojekts können Sie auch den PCS 7-
Assistenten im SIMATIC Manager nutzen. Damit können Sie ein Einzelprojekt oder ein
Multiprojekt mit einem Projekt, inklusive einer PC-Station für den BATCH Server sowie für
einen BATCH Client anlegen.

Start des Assistenten


Wählen Sie im SIMATIC Manager den Menübefehl Datei > Assistent "Neues Projekt" und folgen
Sie den dialoggeführten Anweisungen.

Einstellungen für SIMATIC BATCH


Im 3. Dialogfeld "Welche Objekte verwenden Sie noch?" wird die Option "SIMATIC BATCH"
angeboten. Selektieren Sie diese Option, erscheinen im gleichen Dialogfeld auf der rechten
Seite drei weitere Optionen. Wählen Sie die gewünschte Projektversion aus. Nach Durchlauf des
PCS 7-Assistenten, sind die entsprechenden PC-Stationen in der Komponentensicht sichtbar.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 151
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

8.2.2 Konfigurieren von BATCH Server, BATCH Clients und AS

[Link] Installationen auf BATCH Server und BATCH Clients


Eine Übersicht über die auf den BATCH Server und den BATCH Clients installierbaren Batch-
Applikationen und die dazu notwendigen Lizenzierungen finden Sie in folgenden Handbüchern:
• Prozessleitsystem PCS 7; PCS 7 - PC-Konfiguration
• Prozessleitsystem PCS 7; Lizenzen und Mengengerüste

[Link] Grundlagen der Konfiguration

Prinzip
Der BATCH Server und die BATCH Clients eines Anlagenprojektes laufen in der Regel auf
verschiedenen PCs. Um die Anlagendaten eines Projektes verteilt auf diese PCs zu laden, wird in
der Komponentensicht (SIMATIC Manager) für den BATCH Server (BATCH Control Server, DB-
Server) und jeden BATCH Client eine SIMATIC PC-Station angelegt.

Hinweis
Die Konfiguration von Applikationen (WinCC, SIMATIC BATCH, ...) auf getrennten Objekten
"SIMATIC PC-Station" und dem nachträglichen Zusammenführen zu einer PC-Station, indem den
Objekten "SIMATIC PC-Station" der gleiche Rechnername zugewiesen wird, ist nicht erlaubt!

Aufbau des Batch-Projektes im SIMATIC Manager (Komponentensicht)

SIMATIC BATCH V10.0


152 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Ausführbare Funktionen für die BATCH-Projektierung

Objekt Bedeutung Ausführbare Funktionen


BATCH Client- • Konfigurieren der BATCH Clients (Sei‐
Applikation te 155)
BATCH Control • Konfigurieren des BATCH Servers (Sei‐
Server oder te 154)
Datenablagen
Nur bei Redun‐ • Konfiguration des redundanten BATCH
danz: Servers
BATCH Control
Server oder
Datenablagen
standby
WinCC-Appli‐ • Übersetzen der OS (Seite 206)
kation auf
PCS 7 OS

BATCH Applikation Client


"BATCH Applikation Client" steht für den BATCH Rezepteditor, das Batch Control Center (BatchCC)
zum Chargen-Bedienen und Beobachten und die Chargendatenverwaltung.

BATCH Applikation
"BATCH Applikation" steht als Repräsentant für
• DB-Server Projekt: Datenablage der Benutzerrechte
• DB-Server Offline: Datenablage der Rezepte, Formulas, Stoffe
• DB-Server Online: Datenablage der Chargen
• BATCH Control Server (BCS)

BATCH Applikation [stby]


"BATCH Applikation [stby]" steht als Repräsentant für die redundanten Applikationen:
• DB-Server Projekt: Datenablage der Benutzerrechte
• DB-Server Offline: Datenablage der Rezepte, Formulas, Stoffe
• DB-Server Online: Datenablage der Chargen
• BATCH Control Server (BCS)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 153
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

[Link] Konfigurieren des BATCH Servers

Regeln
• Für den PC, auf dem der BATCH Server läuft, muss im SIMATIC Manager eine SIMATIC PC-
Station angelegt und mit einer "BATCH Anwendung" in HW Konfig konfiguriert werden.
• Möchten Sie lokal an der Engineering Station mit BATCH Server/Clients arbeiten (Einzelplatz-
Projekt-Engineering) brauchen Sie nur eine PC-Station mit Server- und Client-Anwendung zu
konfigurieren bei der der Rechnername leer bleibt, oder der lokale Rechnername eintragen
wird.

WARNUNG
Die Konfiguration von Anwendungen (WinCC, SIMATIC BATCH, ...) auf getrennten
Objekten "SIMATIC PC-Station" und dem nachträglichen Zusammenführen zu einer PC-
Station, indem den Objekten "SIMATIC PC-Station" der gleiche Rechnername zugewiesen
wird, ist nicht erlaubt!

Vorgehen im SIMATIC Manager


1. Selektieren Sie in der Komponentensicht das Projekt.
2. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Station > SIMATIC PC-Station.
Ergebnis: Es wird eine neue SIMATIC PC-Station im aktuellen Projekt eingefügt.
3. Stellen Sie den Rechnernamen der PC-Station ein:
– Selektieren Sie dazu die SIMATIC PC-Station.
– Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekteigenschaften.
– Geben Sie im letzten Feld den Rechnernamen ein.

SIMATIC BATCH V10.0


154 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

4. Konfigurieren Sie diese SIMATIC PC-Station in HW Konfig.


– Selektieren Sie dazu die SIMATIC PC-Station.
– Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekt öffnen.
Ergebnis: HW Konfig wird geöffnet.
– Fügen Sie aus dem Hardware Katalog eine BATCH Anwendung ein:
Pfad im Hardware Katalog: Standard > SIMATIC PC-Station > HMI > BATCH
Anwendung.
Im Fall eines redundanten BATCH Server wählen Sie stattdessen "BATCH Anwendung
(stby)".

5. Wählen Sie den Menübefehl Station > Speichern und Übersetzen.

Ergebnis
Das Objekt wird unter der konfigurierten SIMATIC-PC-Station in der Komponentenansicht
angelegt.

[Link] Konfigurieren der BATCH Clients

Regeln
• Für jeden PC, auf dem eine BATCH Client-Applikation läuft, muss im SIMATIC Manager eine
SIMATIC PC-Station angelegt und mit einer "BATCH Applikation Client" in HW Konfig
konfiguriert werden.
• BATCH Clients können auch auf PC-Stationen laufen, auf denen kein OS-Client (Multi-Client)
installiert ist.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 155
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Vorgehen im SIMATIC Manager


1. Selektieren Sie in der Komponentensicht das Projekt.
2. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Station > SIMATIC PC-Station.
Ergebnis: Es wird eine neue SIMATIC PC-Station im aktuellen Projekt eingefügt.
3. Stellen Sie den Rechnernamen der PC-Station ein.
– Selektieren Sie dazu die SIMATIC PC-Station.
– Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekteigenschaften.
– Geben Sie im letzten Feld den Rechnernamen ein.
4. Fügen Sie in gleicher Weise für jeden weiteren BATCH Client des Projektes eine weitere
SIMATIC PC-Station ein.
5. Konfigurieren Sie diese SIMATIC Stationen in HW Konfig:
– Selektieren Sie dazu die SIMATIC PC-Station.
– Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekt öffnen.
Ergebnis: HW Konfig wird geöffnet.
– Fügen Sie aus dem Hardware Katalog eine BATCH Client-Applikation ein. Beim BATCH
Client ist eine WinCC Client Applikation zusätzlich einzufügen, wenn der BATCH Client
zusammen mit einem OS-Client auf einem PC betrieben wird.
Pfad im Hardware Katalog: Standard > SIMATIC PC-Station > HMI > BATCH Applikation
Client.

6. Wählen Sie den Menübefehl Station > Speichern und Übersetzen.

SIMATIC BATCH V10.0


156 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Ergebnis
In der Komponentensicht erscheint unterhalb der konfigurierten SIMATIC PC-Station folgendes
Objekt.

[Link] Lokaldaten der CPU für den AS-basierten Betrieb anpassen

Lokaldaten anpassen
Der Speicherbedarf der Lokaldaten Ihrer CPU muss für den AS-basierten Betrieb ermittelt und
anschließend evtl. angepasst werden. Dieser Vorgang muss für jede CPU in Ihrem PCS 7 Projekt
durchgeführt werden.

Vorgehen
1. Öffnen Sie einen beliebigen CFC-Plan im jeweiligen S7-Programm.
2. Wählen Sie den Menüpunkt Extras > Plan-Referenzdaten.
3. Wählen Sie den Menüpunkt Ansicht > Lokaldaten.
4. Verwenden Sie die dargestellte Lokaldatentabelle in den nachfolgend beschriebenen
Schritten.
5. Öffnen Sie Ihr Projekt im SIMATIC Manager in der Komponentensicht.
6. Öffnen Sie im SIMATIC Manager die Hardwarekonfiguration HWKonfig.
7. Selektieren Sie die CPU im Baugruppenträger.
8. Wählen Sie über das Kontextmenü die Objekteigenschaften der CPU.
9. Klicken Sie im geöffneten Dialog auf das Register "Speicher". Sie sehen die Lokaldaten in
Prioritätsklassen angeordnet.
[Link] Sie die Speichergrößen in den Lokaldaten gemäß den dargestellten Lokaldaten unter
Punkt 4 an.
Hinweis
Lokaldatenoptimierung
Mit der oben beschriebenen Vorgehensweise optimieren Sie Ihre Lokaldaten innerhalb der
Prioritätsklassen

Hinweis
Die CPU 410 SMART und CPU 410E (Entry) unterstützen nicht den AS-basierten
Betriebsmodus.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 157
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

8.2.3 Technologische Hierarchie

[Link] Aufbau der Technologischen Hierarchie

Einleitung
Mit der Technologischen Hierarchie bietet das Engineering System die Mittel, die
technologische Struktur der Anlage im System PCS 7 nachzubilden. Die Objekte wie CFC/SFC-
Pläne, OS-Reports oder OS-Bedienbilder werden in die Technologische Hierarchie eingehängt.

Aufbau der Technologischen Hierarchie


Die obersten Ebenen werden durch Anlegen eines neuen Projekts bzw. Multiprojekts vom
System vorgegeben. Die nächsten Hierarchieebenen können entweder neutrale Ordner sein
oder Ordner mit Projektierungsdaten für SIMATIC BATCH. Die Festlegung wird in den
Objekteigenschaften des jeweiligen Hierarchieordners unter dem Register "S88-Typisierung" in
der Eigenschaft Objekttyp getroffen.
Beim Multiprojekt-Engineering ist die oberste Ebene das Objekt "Multiprojekt", darunter
liegen die einzelnen Projekte, und darunter erst die Anlage.
Für die Projektierungsdaten für SIMATIC BATCH sind die im folgenden Bild dargestellten drei
Hierarchieordner (im Folgenden mit Batch-Hierarchieordner bezeichnet) notwendig.
• Hierarchieordner Anlage (Seite 164)
• Hierarchieordner Teilanlage (Seite 164)
• Hierarchieordner Technische Einrichtung (Seite 165)

SIMATIC BATCH V10.0


158 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Technologische Bedeutung der Batch-Hierarchieordner


Die drei Batch-Hierarchieordner haben entsprechend der Norm ISA-88 in den Ebenen folgende
definierte technologische Bedeutungen:

Batch- Ebene Bedeutung


Hierarchieordner
Anlage Ebene 2 In einem Projekt kann derzeit nur eine Anlage angelegt werden. Ein
Rezept kann somit nur auf die Funktionen dieser Anlage zugreifen.
Beispiele für die Anlagenebene sind Polymerisationsanlage, Färbe‐
rei, Farbpigmentanlage oder Vielzweckbetrieb.
Teilanlage Ebene 3 In einer Anlage können mehrere Teilanlagen definiert werden. In‐
nerhalb eines Rezeptes können diese Teilanlagen verwendet wer‐
den. Beispiele für die Teilanlagenebene sind Neutralisation, Extrak‐
tion, Destillation oder Vorbereitung.
Technische Einrich‐ Ebene 4 In einer Teilanlage können mehrere Technische Einrichtungen, wie
tung z. B. eine Dosier- oder Abfülleinrichtung definiert werden. Für die
Technischen Einrichtungen können Technische Funktionen, wie z.B.
Heizen, Kühlen, Belüften, Inertisieren, Entleeren erstellt werden.

Namensbildend ja/nein
Der Name des Projektes ist einmalig vorhanden und ist für die Erstellung der Variablennamen in
WinCC nicht namensbildend. Alle weiteren Ordner können per Projektierung namensbildend
sein.

Hinweis
Defaultmäßig ist die Namensbildung abgeschaltet. Dies bedeutet, dass kein Hierarchieordner
zur Namensbildung beiträgt.

Ablage der Bausteine


Die Pläne mit den entsprechenden SFC-Typinstanzen (Seite 184) bzw. BATCH
Schnittstellenbausteinen (Seite 180) können Sie technologisch sinnvoll in den entsprechenden
Batch-Hierarchieordner ablegen. Im Anlagenordner können nur TAG_COLL abgelegt werden. In
den Ordnern vom Objekttyp "Teilanlage" können UNIT_PLCs sowie EOP, EPH und TAG_COLL
abgelegt werden. In den Ordnern vom Objekttyp "Technische Einrichtung" können EPH und
TAG_COLL abgelegt werden. Die IEPAR-Bausteine sind ebenfalls in den Batch-Hierarchieordner
abzulegen.
Die Pläne mit den für die Automatisierungsaufgabe notwendigen Funktionsbausteinen
(Ventile, Regler etc.) und Ablaufketten (SFC) können Sie mit in diesen Batch-
Hierarchieordnern ablegen. Sie können die durch SIMATIC BATCH vorgegebene Struktur für
die allgemeinen Funktionsbausteine auch um neutrale Hierarchieordner erweitern, so dass
die für Ihre Belange optimale Anlagenstruktur entsteht.
Beispiel:

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 159
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

[Link] Vorgehensweise beim Erstellen der Technologischen Hierarchie

Informationen zum Erstellen und Einstellen der Technologischen Hierarchie


Ausführliche Informationen zum Erstellen, zum Abändern und zum Einstellen der Eigenschaften
der Technologischen Hierarchie finden Sie in dem Handbuch Prozessleitsystem PCS 7;
Engineering System.
Im Folgenden sind nur die zusätzlichen und speziellen Einstellungen für die Batch-
Projektierung beschrieben.

SIMATIC BATCH V10.0


160 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Spezielle Einstellungen für die Batch-Projektierung


Folgende Einstellungen müssen zusätzlich für die Batch-Projektierung vorgenommen bzw.
beachtet werden:
• Grundeinstellungen der Technologischen Hierarchie festlegen (Seite 161)
• Hierarchieordnern den Objekttyp "Anlage", "Teilanlage" oder "Technische Funktion"
zuweisen (Seite 166)
• Teilanlage eine Teilanlagenklasse zuweisen (Seite 166)
• Ausführbare Funktionen am Einzelprojekt (Seite 244)
• Ausführbare Funktionen am Multiprojekt (Seite 247)
• CFC-Pläne mit EPH/EOPs einfügen (Seite 162)

[Link] Grundeinstellungen der Technologischen Hierarchie festlegen

Notwendige Einstellungen
Für die Technologische Hierarchie des aktuellen Projektes sind folgende Grundeinstellungen
notwendig:
• Anzahl der Hierarchieebenen
• Ob die Hierarchieordnernamen einer gesamten Ebene zum Variablennamen (in WinCC)
beitragen sollen oder nicht (= Anlagenkennzeichen AKZ).

Vorgehen im SIMATIC Manager


Nach dem Anlegen des ersten Hierarchieordners können Sie die Grundeinstellungen festlegen:
1. Markieren Sie einen beliebigen Hierarchieordner in der Technologischen Sicht.
2. Wählen Sie den Menübefehl Extras > Technologische Hierarchie > Einstellungen.
3. Nehmen Sie im Dialogfeld "Technologische Hierarchie – Einstellungen" folgende
Einstellungen vor:
– Geben Sie für die Anzahl der im Projekt maximal möglichen Hierarchieebenen an. Für die
BATCH-Hierarchie sind nur drei Hierarchieebenen relevant. Bei zusätzlicher Verwendung
von neutralen Ordnern sind bis zu acht Hierarchieebenen möglich.
– Über das Kontrollkästen "AKZ bildend" können Sie pro Hierarchieebene angeben, ob der
Hierarchieordnername der gesamten Ebene zum Anlagenkennzeichnen (AKZ) beitragen
soll oder nicht.
Die Einstellung, ob der Name eines einzelnen Hierarchieordners zum AKZ beitragen soll
oder nicht, können Sie bei den BuB-Attributen zu jedem einzelnen Hierarchieordner
festlegen (Menübefehl Bearbeiten >Objekteigenschaften > Register "BuB-Attribute").
4. Bestätigen Sie Ihre Einstellungen mit OK.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 161
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

[Link] Regeln zum Einfügen der CFC-Pläne

Regeln zur Ablage der CFC-Pläne in der Technologischen Hierarchie


Auf Basis der CFC-Pläne und der projektierten Technologischen Hierarchie wird im SIMATIC
Manager das Anlagenmodell erstellt. Beim Einfügen der CFC-Pläne in die Technische Hierarchie
ist Folgendes zu beachten:
• Die Pläne mit den entsprechenden SFC-Typinstanzen bzw. BATCH Schnittstellenbausteinen
können Sie technologisch sinnvoll in den entsprechenden Batch-Hierarchieordner ablegen.
Im Anlagenordner können nur TAG_COLL abgelegt werden. In den Ordnern vom Objekttyp
"Teilanlage" können Sie UNIT_PLC sowie EOP, EPH und TAG_COLL ablegen. In den Ordnern
vom Objekttyp "Technische Einrichtung" können EPH und TAG_COLL abgelegt werden.
• Die CFC-Pläne mit den für die Automatisierungsaufgabe notwendigen Funktionsbausteinen
(Ventile, Regler etc.) und Ablaufketten (SFC) können Sie ebenfalls in diesen Batch-
Hierarchieordnern ablegen.
• Sie können die durch SIMATIC BATCH vorgegebene Hierarchie für die allgemeinen
Funktionsbausteine auch um neutrale Hierarchieordner erweitern, so dass die für Ihre
Belange optimale Anlagenstruktur entsteht.

SIMATIC BATCH V10.0


162 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Beispiel

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 163
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

[Link] Hierarchieordner Anlage

Einleitung
Unterhalb des Projekts legen Sie für SIMATIC BATCH den Hierarchieordner vom Objekttyp
"Anlage" an. Die Auswahl des Objekttyps erfolgt in den Eigenschaften des Hierarchieordners im
Register "S88 Typisierung". Ein Hierarchieordner, der als Anlage typisiert wurde erhält folgendes
Symbol in der technologischen Sicht im SIMATIC Manager:

Definition Anlage
Eine Anlage ist eine logische Gruppierung von Einrichtungen (Behälter, Aktoren, Sensoren, etc.)
zur Herstellung einer oder mehreren Chargen. Eine Anlage bestimmt das Spektrum logischer
Steuerungsmöglichkeiten für eine Gruppe von Prozesseinrichtungen innerhalb eines
Anlagenkomplexes.

Regeln Hierarchieordner "Anlage"


• In einem Projekt kann nur ein Hierarchieordner "Anlage" angelegt werden. Beispiele hierfür
können Polymerisationsanlage, Färberei, Vielzweckbetrieb sein.
• Bei der Erstellung eines Grundrezeptes in SIMATIC BATCH werden die Daten dieser Anlage zur
Verfügung gestellt. Daher müssen alle in einem Grundrezept benötigten Teilanlagen und
Technischen Funktionen unterhalb des Anlagenordners angelegt sein.

Multiprojekt
In einem Multiprojekt befindet sich in jedem Projekt des Multiprojektes das gleiche Objekt
"Anlage". Unterhalb davon, sind in den einzelnen Projekten verschiedene Teilanlagen
projektierbar.

[Link] Hierarchieordner Teilanlage

Einleitung
Unterhalb der Anlage legen Sie die Hierarchieordner vom Objekttyp "Teilanlage" an:
• Wird der Teilanlagenordner direkt unter dem Anlagenordner angelegt, wird der Objekttyp
"Teilanlage" beim Erzeugen vom System automatisch zugewiesen.
• Wird der Teilanlagenordner nicht direkt unter dem Anlagenordner angelegt, sondern unter
einem neutralen Ordner eingefügt, ist der eingefügte Ordner automatisch ebenfalls ein
neutraler Ordner. Die Einstellung des Objekttyps "Teilanlage" können Sie dann nachträglich
in den Eigenschaften des Hierarchieordners im Register "S88-Typisierung" vornehmen.
Ein Hierarchieordner, der als Teilanlage typisiert wurde erhält folgendes Symbol in der
technologischen Sicht im SIMATIC Manager:

SIMATIC BATCH V10.0


164 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Hierarchieordner "Teilanlage"
In einer Anlage können mehrere Teilanlagen definiert werden. Innerhalb eines Grundrezeptes
können mehrere Teilanlagen verwendet werden. Beispiele für diese Ebene könnte die
Unterteilung einer Anlage in Neutralisation, Extraktion, Destillation oder Vorbereitung sein.

Nachfolger/Vorgänger
In der aktuellen Version von PCS 7 / SIMATIC BATCH steht die Schaltfläche 'Vorgänger/Nachfolger'
in den Objekteigenschaften des Ordners für Teilanlagenhierarchie nicht zur Verfügung.

Verwaltung der Teilanlagenbelegung durch den UNIT_PLC


Für die Abbildung der Teilanlage im Automatisierungssystem wird in einem der Pläne des
Hierarchieordners "Teilanlage" genau ein BATCH Schnittstellenbaustein UNIT_PLC instanziiert.
Am Baustein UNIT_PLC wird von der Chargensteuerung die Chargen-ID und die
Chargenbezeichnung hinterlegt, um damit die Belegung der Teilanlagen zu verwalten.
Durch Anwenderprojektierung im AS kann über den UNIT_PLC die Benutzung der Teilanlage
durch die Chargensteuerung verhindert werden (Eingang BA_EN: Batch Enable).

[Link] Hierarchieordner Technische Einrichtung

Einleitung
Unterhalb der Teilanlage legen Sie die Hierarchieordner vom Objekttyp "Technische Einrichtung"
an:
• Wird der Einrichtungsordner direkt unter dem Teilanlagenordner angelegt, wird der
Objekttyp "Technische Einrichtung" beim Erzeugen vom System automatisch zugewiesen.
• Wird der Einrichtungsordner nicht direkt unter dem Teilanlagenordner angelegt, sondern
unter einem neutralen Ordner eingefügt, ist der eingefügte Ordner automatisch ebenfalls
ein neutraler Ordner. Die Einstellung des Objekttyps "Technische Einrichtung" können Sie
dann nachträglich in den Eigenschaften des Hierarchieordners im Register "S88-Typisierung"
vornehmen.
Ein Hierarchieordner, der als Technische Einrichtung typisiert wurde erhält folgendes Symbol
in der technologischen Sicht im SIMATIC Manager:

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 165
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Hierarchieordner "Technische Einrichtung"


In einer Teilanlage können mehrere Technische Einrichtungen, wie z. B. eine Dosier- oder
Abfülleinrichtung definiert werden. Für die Technischen Einrichtungen können Technische
Funktionen, wie z. B. Heizen, Kühlen, Belüften, Inertisieren oder Entleeren erstellt werden.

[Link] Objekttyp "Anlage", "Teilanlage" oder "Technische Funktion" zuweisen


Zur Kennzeichnung der BATCH-Hierarchie wird jedem Hierarchieordner explizit der Objekttyp
"Anlage", "Teilanlage" oder "Technische Funktion" zugewiesen. Anschließend sind abhängig
vom Objekttyp weitere BATCH-Attribute einstellbar.
Nach dem Erzeugen eines neuen Hierarchieordners ist je nach Position automatisch einer der
Objekttypen "Anlage", "Teilanlage", "Technische Funktion" oder "neutral" zugewiesen. Einen
einmal zugewiesenen Objekttyp eines Hierarchieordners können Sie nachträglich wie folgt
ändern.

Vorgehen im SIMATIC Manager


1. Markieren Sie den Hierarchieordner in der Technologischen Sicht.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekteigenschaften.
3. Wechseln Sie zum Register " ISA-88 Typisierung".
4. Stellen Sie bei "Objekttyp" den gewünschten Typ (Anlage, Teilanlage oder Technische
Einrichtung) des Hierarchieordners ein. Bei Wahl des Objekttyps "<neutral>" wird die BATCH
Hierarchie für diesen Ordner wieder ausgeschaltet.
5. Bestätigen Sie mit "OK".
Ergebnis: Die grafische Darstellung des Hierarchieordners entspricht dem gewählten
Objekttyp.

Neutraler Ordner
Mit dem Objekttyp "<neutral>" wird die BATCH-Hierarchie am Objekt "Anlage" wieder
ausgeschaltet. Die untergelagerten BATCH-Hierarchieordner behalten dabei ihren Objekttyp,
sind aber für die SIMATIC BATCH-Projektierung nicht mehr relevant. Im "Objekttyp" werden die
für SIMATIC BATCH nicht mehr relevanten unterlagerten Hierarchieordner in runden Klammern
dargestellt, z.B.: (Teilanlage).

[Link] Festlegen von Vorgängern einer Teilanlage

Einleitung
In den Objekteigenschaften des Hierarchieordners "Teilanlage" können Sie jeder Teilanlage eine
andere Teilanlage desselben oder eines anderen Projektes als Nachfolger auswählen. Für die
Rezepterstellung kann so vermieden werden, dass Teilanlagen ausgewählt werden, die keine
Verbindung in der Anlagenstruktur haben.
Als Nachfolger können Sie auch mehrere Teilanlagen eintragen, z. B. als mögliche
Vorauswahl, um erst in einem Grundrezept den daraus benötigten Nachfolger zu bestimmen.

SIMATIC BATCH V10.0


166 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Für eine als Nachfolger definierte Teilanlage können Sie deren Vorgänger auch wieder als
Nachfolger vorgeben.

Vorgehen im SIMATIC Manager


1. Markieren Sie einen Hierarchieordner "Teilanlage" in der Technologischen Sicht.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekteigenschaften.
3. Wechseln Sie zum Register "S-88 Typisierung".
4. Wählen Sie die Schaltfläche "Nachfolger / Vorgänger". Im angezeigten Dialog werden alle
Teilanlagen, die Sie als Teilanlage typisiert haben angezeigt.
5. Weisen Sie die Nachfolger für die aktuelle Teilanlage zu. Selektieren Sie dazu die
gewünschten Nachfolger im Fenster "Verfügbare Teilanlagen" und klicken Sie auf die
Schaltfläche "Pfeil rechts". Die Teilanlagen werden daraufhin in das Fenster "Nachfolger"
verschoben und erhalten das Attribut "Nachfolger".
6. Bestätigen Sie Ihre Einstellungen mit OK.

Ergebnis
Ein Nachfolger wird im aktuellen Projekt als Hierarchieordner mit Verknüpfung eingefügt, wenn
er nicht im gleichen, sondern in einem anderen Projekt des Multiprojekts enthalten ist.

Nachfolger entfernen
Sie können das Nachfolgerattribut wieder entfernen, indem Sie die Teilanlage im Fenster
"Nachfolger" selektieren und mit der Schaltfläche "Pfeil links" in das Fenster "Verfügbare
Teilanlagen" zurückführen. Wurde für diesen Nachfolger ein Hierarchieordner mit Verknüpfung
angelegt, bleibt dieser allerdings im Projekt erhalten und muss von Ihnen ggf. manuell gelöscht
werden.

Vorgänger
Wenn es sich bei der aktuellen Teilanlage um einen Nachfolger handelt, so wird im Fenster
"Vorgänger" der Hierarchieordner angezeigt, der als unmittelbarer Vorgänger feststeht. Wie
beim Nachfolger, so kann es auch hier mehrere Vorgänger geben.

Arbeiten im Multiprojekt

Hinweis
Beachten Sie bitte, dass im Multiprojekt die Hierarchieordner vom Objekttyp "Anlage" in den
Einzelprojekten namensgleich vorhanden sein müssen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 167
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

[Link] Erweiterung der Technologischen Hierarchie um neutrale Ordner

Neutrale Ordner
Die 3-stufige Hierarchie für SIMATIC BATCH kann, wie schon erwähnt, zur besseren
Strukturierung um neutrale Ordner erweitert werden, z.B. um Teilanlagen in Gruppen
einzuteilen. Die neutralen Ordner können in jeder Ebene angelegt werden. Die Gesamtanzahl
der möglichen Ebenen (Batch-Hierarchieebenen, Ebenen mit neutralen Ordnern) ist auf acht
beschränkt.
Neutrale Ordner können z. B. oberhalb der Ebene "Teilanlage" eingefügt werden. Diese
Ebene dient dann z. B. als Bereichsebene. Außerdem kann z. B. unterhalb der Ebene
"Technische Einrichtung" eine weitere Ebene eingefügt werden. Diese Ebene kann dann als
Einzelsteuerebene dienen.
Neutrale Ordner dienen als Ordnungskriterium und beeinflussen nicht die prinzipielle 3-
Stufigkeit der technologischen Hierarchie.

Hinweis
In den Plänen der neutralen Ordner dürfen sich keine BATCH Schnittstellenbausteine (auch keine
EPAR-Bausteine) befinden.

Beispiel

SIMATIC BATCH V10.0


168 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Ebenen im Beispiel:

Anlage: Produktion
Bereich: Branchen1 bis 7, Buffer, Filter, Kondensator, Overview, PCS 7, Premixer,
Reactor, Silo, Tankfarm
Teilanlage: Im Bereich Reactor: R501, R502
Technische Einrichtung: Im Bereich R501: Add_Water, Dose_Con, MES_Sync_Request, Mix, Stan‐
dard, Temperature, Xfer_inBuf, Xfer_In_Fil, Xfer_In_Pre
Einzelsteuereinheit: M50101, R501_MIX_CFC, R501_MIX_SFC

Batch-Belegung der Ebenen im Beispiel:

Anlage: Daten-/Messwert-/Funktionstypen, Teilanlagenklassen, physikalische


Einheiten
Bereich: Keine (nicht Batch-relevant)
Bereiche werden bei der Rezepterstellung als Filterkriterium für die Teil‐
anlagenzuweisung angezeigt.
Teilanlage: Teilanlagen und evtl. Technische Funktionen
Technische Einrichtung: Technische Funktionen
Einzelsteuereinheit: Keine (nicht Batch-relevant)

[Link] Zusammenhang Technologische Hierarchie, Bausteine, Rezepte

Einleitung
Für die Rezepterstellung und -abarbeitung müssen die Ebenen Anlage und Teilanlage
mindestens einmal vorhanden sein. Ob Sie die Ebene Technische Einrichtung benötigen, ist
davon abhängig, wie Sie die Einrichtungs-Prozedurelemente definieren.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 169
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Zusammenhang zwischen Hierarchieordner, Bausteininstanzen und Rezeptelemente für ein


hierarchisches Rezept

+LHUDUFKLHRUGQHU %DXVWHLQLQVWDQ]HQ 5H]HSWHOHPHQWH

$QODJH
53

=XRUGQXQJ
81,7B3/&
1HXWUDO

7HLODQODJH 753

YHUZHQGHW
,(23 523

,(3+ 5)
YHUZHQGHW
7HFKQLVFKH
(LQULFKWXQJ

7$*B&2//

EHVWHKWDXVELVQ]%HLQH$QODJHKDWELVQ7$*B&2//%DXVWHLQH
9HUZHQGXQJ
HLQVELVQ
RGHU
DOV6FKQLWWVWHOOHQEDXVWHLQRGHUDOV6)&7\SLQVWDQ] (23(3+

Erläuterung der Bildelemente


Batch-Hierarchieordner einer Anlage:
• Process Cell
• Unit
• Equipment Module
• Neutrale Ordner
Bausteininstanzen

IEOP Schnittstelle Technische Operation (Interface Equipment Operation)


IEPH Schnittstelle Technische Funktion (Interface Equipment Phase)
UNIT_PLC Schnittstelle Teilanlagenstatus und -belegung
TAG_COLL Erfassen von Istwerten

SIMATIC BATCH V10.0


170 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Rezeptelemente

Abkürzung Rezeptelement
RP (RP) Recipe Procedure
TRP Recipe Unit Procedure
ROP (ROP) Recipe Operation
RF (RPH) Recipe Phase

8.2.4 Schnittstellen zur Technischen Einrichtung erstellen

[Link] Einleitung

Schnittstellen zur Technischen Einrichtung


SIMATIC BATCH bietet im Engineering ab V10.0 eine zusätzliche Variante der Schnittstelle für die
Technische Einrichtung an.
Die bisherige Variante vereinigt die Technische Funktion mit der Technischen Einrichtung in
einem Objekt. Bei dieser Variante werden die Rezepte betriebsmittelabhängig projektiert.
Bei der Variante ab V10.0 ist die Technische Funktion von der Technischen Einrichtung
getrennt. Dabei kann eine Technische Funktion eine oder mehrere Technische Einrichtungen
steuern. Bei dieser Variante werden die Rezepte betriebsmittelunabhängig projektiert.
• Schnittstelle zur Technischen Einrichtung
Bei dieser Projektierungsweise kommuniziert jede Rezeptfunktion eines Steuerrezepts zur
Laufzeit mit einer Technischen Einrichtung im Automatisierungssystem. Dabei werden
sowohl Soll- und Istwerte als auch der aktuelle Status oder Steuerbefehle ausgetauscht.
Die Technische Einrichtung beinhaltet gleichzeitig die Technische Funktion.
Im SFC-Typ der Technischen Einrichtung kann dazu die Batch-Kategorie Technische Funktion
(EPH) oder Technische Operation (EOP) gewählt werden.
Diese Variante wird im nachfolgenden Bild als Variante "A" gezeigt.
• Varianten als V10.0 verfügbar: Schnittstelle zur Technischen Funktion
Bei dieser Projektierungsweise ist im Engineeringsystem die Technische Funktion (EPH) der
Zuordnungspartner für die Rezeptfunktion (RPH) von SIMATIC BATCH.
Diese Variante wird im nachfolgenden Bild als Variante "B" gezeigt.
Informationen hierzu finden Sie im Handbuch Prozessleitsystem PCS 7; CFC für SIMATIC S7 im
Abschnitt "Technologisch projektieren".
Alternativ bietet SIMATIC BATCH aus Kompatibilitätsgründen auch weiterhin die
BATCH Schnittstellenbausteine (IEPH/IEOP) als Kommunikationsschnittstelle zu den
Verarbeitungsprogrammen im Automatisierungssystem an. Diese Bausteine sind als CFC-
Bausteine realisiert und werden vom SIMATIC BATCH Setup mitgeliefert.
Das folgende Bild zeigt die unterschiedlichen Varianten:

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 171
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

9DULDQWH$ 9DULDQWH%

Rezeptfunktion Rezeptfunktion
(RPH) (RPH)

Befehle,
Fahrweisen, Status
Sollwerte

Technische Funktion (EPH)

Befehle Status

Anforderung & Belegung zur Anforderung & Belegung zur


Laufzeit Laufzeit

Befehle Status Befehle Status

Technische Einrichtung (EM)


Technische Einrichtung (EM) Technische Einrichtung (EM)
Technische Funktion (EPH)

Befehle Status Befehle Status Befehle Status

Einzelsteuer- Einzelsteuer- Einzelsteuer-


einheit (CM) einheit (CM) einheit (CM)

BATCH Schnittstellenbausteine/Teilanlage
Für jede Teilanlage wird ein CFC-Plan erstellt, in dem ein Baustein UNIT_PLC instanziiert und
parametriert wird.

BATCH Schnittstellenbausteine/Technische Funktion


Die Kommunikation von SIMATIC BATCH mit den Technischen Funktionen im
Automatisierungssystem erfolgt über eigene Schnittstellenbausteine (IEPH, IEOP und
IEPAR_xxx). Eine Technische Funktion wird über den Baustein IEPH und eine Technische
Operation über den Baustein IEOP realisiert. Sie werden mit den entsprechenden Ein-/
Ausgängen des SFC-Control Bausteins und der Technologischen Bausteine, entsprechend der
Anlagenanforderung in den CFC-Plänen verschaltet.

SIMATIC BATCH V10.0


172 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Verwendung von SFC-Typen


Für die bessere Unterstützung des Typ-Instanz-Konzepts kann für jeden Technischen
Funktionstyp ein SFC-Typ (BATCH Typbaustein) mit Parametern erstellt werden. Jeder BATCH
Typbaustein wird in der Bausteinbibliothek "Sonstige Bausteine" bzw. der dem SFC-Typ
zugeordneten Familie (z. B. Batch) des CFC angezeigt und kann von dort einfach in den CFC-Plan
eingefügt werden.

Hinweis
Mischbetrieb möglich
Der Mischbetrieb beider Varianten (SFC-Typen, BATCH Schnittstellenbausteine) innerhalb eines
Projektes ist möglich.

Hinweis
Bausteinanschlüsse
Die Bausteinanschlüsse BA_ID_AC bei PI/PO (Parameter für Einsatzstoffe, Parameter Haupt-,
Neben-, Zwischen-, Abfallprodukte) an Schnittstellenbausteinen bzw. "name"_BX (Sollwert
Tracking ID) an SFC-Typen werden bei SIMATIC BATCH nicht verwendet.

Hinweis
PC-basierter Betrieb
In der Betriebsart PC-basiert werden SFCs im 1s Zyklus im AS gelesen. Daher gilt für den PC-
basierten Betrieb, dass der Status einer Technischen Funktion sich nicht schneller als einmal pro
Sekunde ändern darf. Wird dies nicht eingehalten, kann das zu einem Statusverlust im BATCH
Control Server führen.

Fahrweisen
Unterschiedliche, sich bezüglich des gleichzeitigen Ablaufs gegenseitig ausschließende
Technische Funktionen/Operationen derselben Technischen Einrichtung werden als Fahrweisen
dieser Technischen Einrichtung bezeichnet.
Rezeptfunktionen/-operationen können mit verschiedenen Fahrweisen (Satz von Sollwerten)
realisiert werden, die sowohl bei Handbetrieb als auch bei Automatikbetrieb (Rezeptbetrieb)
benutzt werden können. Um die Fahrweisen auch im Automatikbetrieb nutzen zu können,
müssen die Rezeptfunktionen/-operationen ebenfalls die Fahrweisen beherrschen. Die
Fahrweisen mit ihren zugehörigen Sollwertparametern werden im Engineering System bei
den Batch- bzw. SFC-Typen projektiert. Im Rezepteditor stehen dann die Fahrweisen als

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 173
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Satz von Sollwerten mit einem Fahrweisennamen zur Verfügung. Bei der Parametrierung im
Rezept werden nur die zur Fahrweise gehörenden Parameter vorgelegt.

Hinweis
Pro Operations-/Funktionstyp kann immer nur ein Fahrweisenparameter angelegt werden.

Platzierung der BATCH Bausteine in der Technologischen Hierarchie


Die BATCH Schnittstellenbausteine sowie die BATCH Typbausteine werden innerhalb der CFC-
Pläne gemäß ihrer Funktion in den entsprechenden Hierarchie-Ordnern in der Technologischen
Sicht im SIMATIC Manager abgelegt.

Bausteine der BATCH Bausteinbibliothek


Die Namen nachfolgender BATCH Bausteinen dürfen nicht geändert werden:
• UNIT_PLC
• EventSend
• MemIDB64
Der BATCH Projektierungsdialog durchsucht das S7-Projekt nach den oben genannten
Bausteinnamen, um interne Projekteinstellungen durchführen zu können. Wenn die Namen
geändert werden, kann SIMATIC BATCH nicht korrekt projektiert werden.
In CFC-Plänen dürfen nur die Bausteine der Baustein-Familie "BATCH" aus der SIMATIC BATCH
Bibliothek verwendet und damit importiert werden. Die Bausteine der Baustein-Familie
"Runtime" aus der SIMATIC BATCH Bibliothek werden bei Bedarf automatisch in den
Ordner "Bausteine" (Offline-Bausteinordner) importiert und dürfen nicht in den CFC-Plänen
verwendet werden.

Hinweis
Alle SIMATIC BATCH Bausteine der Version BATCHflexible V4 sind voll funktionsfähig in dieser
Version, jedoch im Engineering nicht mehr änderbar. Die beiden Bausteine "IUNIT" und
"UNIT_BLOCK" aus Bausteinbibliotheken kleiner SIMATIC BATCH V7.1 SP2 sind ebenfalls voll
funktionsfähig aber nicht mehr änderbar.

Siehe auch
Aufbau der Technischen Einrichtung mit SFC-Typen (Seite 184)

SIMATIC BATCH V10.0


174 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

[Link] Optimaler Einbau der Bausteine für den AS-basierten Betrieb

Bausteinbearbeitung bei AS-basierter Betriebsart


Die gesamte Rezeptsteuerung in dieser Betriebsart wird durch den Baustein UNIT_PLC gesteuert.
Um optimale Schrittwechselzeiten zu erreichen, müssen folgende Regeln eingehalten werden:
1. Der Baustein UNIT_PLC und SFC-Typ, IEPH/SFC, IEOP/SFC müssen im gleichen OB eingebaut
werden. Falls das nicht der Fall ist, dann wird die Teilrezeptbearbeitung jedoch ausgeführt,
aber der Schrittwechsel kann nicht im gleichen Zyklus durchgeführt werden.
2. Aufrufreihenfolge der Bausteine:
– Aufruf der Bausteine für Rezeptfunktion oder Rezeptoperation (SFC-Typ bzw. IEPH/IEOP/
SFC)
– Aufruf der Bausteine die einen Aktor repräsentieren (zum Beispiel: VALVE oder MOTOR)
– Aufruf der Bausteine zur Ansteuerung der Aktoren (Treiberbausteine)
– Aufruf der Bausteine für die Teilanlagen UNIT_PLC
Hinweis
Aufruf durch OB 32
Auf Grund der AS-Zykluszeit empfehlen wir Ihnen alle Batch-relevanten Bausteine in
OB32 (AS-Aktualisierungszyklus=1s) einzubauen. Eine schnellere Bearbeitung führt
nicht zu schnelleren Schrittwechselzeiten.
Benötigen Sie eine schnellere/langsamere Bearbeitung der RFs als 1s auf Grund der
Prozesssituation, können Sie die Batch-relevanten Bausteine auch in einen schnelleren/
langsameren OB einbauen. Beachten Sie dabei, dass der UNIT_PLC Baustein beim
Bearbeiten der Teilanlagenprozedur nicht die OB-Zykluszeit überschreitet.

[Link] Aufbau der Teilanlage mit dem Schnittstellenbaustein UNIT_PLC


Folgende Funktionen werden von dem BATCH-Schnittstellenbaustein UNIT_PLC ausgeführt:
• Belegen und Freigeben einer Teilanlage durch ein ablaufendes Steuerrezept.
• Steuerung der Teilrezeptprozedur im AS-basierten Betrieb.

Der Baustein UNIT_PLC verwaltet eine Teilanlage


Jeder UNIT_PLC Baustein verwaltet genau eine Teilanlage im Automatisierungssystem. Dieser
Baustein ist der zentrale Baustein für die Chargensteuerung. Für das Einfügen des Bausteins gibt
es folgende Regeln:
• Für die Abbildung einer Teilanlage im AS, muss in einem der Pläne des Hierarchieordners
"Teilanlage" genau ein Baustein UNIT_PLC instanziert werden.
• Es sind keine weiteren Einstellungen oder Verschaltungen am UNIT_PLC notwendig.
• Am Eingang "UNIT_NAME" des UNIT_PLC wird immer der Teilanlagenname angezeigt, der in
der Technologischen Hierarchie definiert wurde. Der Eingang "UNIT_NAME" am Baustein
lässt sich nicht modifizieren.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 175
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Jede Rezeptoperation (ROP), Technische Funktion (TF) oder Transition in der zugeordneten
Teilanlage wird von diesem Baustein geprüft und es werden die Vorgaben für die weiteren
Verarbeitungsschritte festgelegt.
Je mehr ROPs, TFs oder Transitionen in dem Rezept eingebaut sind, desto länger ist die
Zeit, die zur Verarbeitung des Rezeptes aufgewendet werden muss. Damit der Projekteur
der Anlage die Aufteilung zwischen Prozessbearbeitungszeit (Aktoren, Sensoren, Prozesslogik
usw.) und Rezeptbearbeitungszeit optimal einstellen kann, sind am UNIT_PLC zwei Parameter
vorhanden:
• Max_CycleRun IN
Maximale Zeit pro Bearbeitungszyklus, die für die Bearbeitung der Chargensteuerung
aufgebracht werden darf. Der Wert ist auf 25 ms voreingestellt und der Eingang am Baustein
ist nicht sichtbar geschaltet.
• QAvgRecProcTime INOUT
Durchschnittliche Zeit pro Bearbeitungszyklus, die für die Bearbeitung der
Chargensteuerung aktuell aufgebracht wird. Für die Berechnung werden zwei Messwerte,
der durchschnittliche Berechnungswert des letzten Zyklus und der Messwert des aktuellen
Zyklus, berücksichtigt.
Im Folgenden werden Beispiele zur Verdeutlichung der beiden Parameter aufgezeigt. Dabei
wird davon ausgegangen, dass in dem AS nur eine Teilanlage eingebaut ist.

Beispiel 1: UNIT_PLC im OB 32 (1000 ms Weckalarm) eingebaut, vorteilhafte Parametrierung

MaxCyclRun mit 50 ms parametriert Beurteilung


ca. 1/20 Bearbeitungszeit für die Chargenbearbeitung QAvgRecProTime = 30 bis 40 ms OK
ca. 19/20 Bearbeitungszeit für die Prozessbearbeitung im OB 32 QAvgRecProTime = 40 bis 50 ms Noch OK
und in den anderen OBs QAvgRecProTime = 50 bis 60 ms* Nicht OK

Beispiel 2: UNIT_PLC im OB 32 (1000 ms Weckalarm) eingebaut, vorteilhafte Parametrierung

MaxCyclRun mit 100 ms parametriert Beurteilung


ca. 1/10 Bearbeitungszeit für die Chargenbearbeitung QAvgRecProTime = 80 bis 90 ms OK
ca. 9/10 Bearbeitungszeit für die Prozessbearbeitung im OB 32 QAvgRecProTime = 90 bis 100 ms Noch OK
und in den anderen OBs QAvgRecProTime = 100 bis 110 ms* Nicht OK

Beispiel 3: UNIT_PLC im OB 35 (100 ms Weckalarm) eingebaut, zufriedenstellende


Parametrierung

MaxCyclRun mit 30 ms parametriert Beurteilung


ca. 1/3 Bearbeitungszeit für die Chargenbearbeitung QAvgRecProTime = 10 bis 20 ms OK
ca. 2/3 Bearbeitungszeit für die Prozessbearbeitung im OB 35 QAvgRecProTime = 20 bis 30 ms Noch OK
und in den anderen OBs QAvgRecProTime = 30 bis 40 ms* Nicht OK

SIMATIC BATCH V10.0


176 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Beispiel 4: UNIT_PLC im OB 35 (100 ms Weckalarm) eingebaut, schlechte Parametrierung

MaxCyclRun mit 50 ms parametriert Beurteilung


ca. 1/2 Bearbeitungszeit für die Chargenbearbeitung QAvgRecProTime = 30 bis 40 ms OK
ca. 1/2 Bearbeitungszeit für die Prozessbearbeitung im OB 35 QAvgRecProTime = 40 bis 50 ms Noch OK
und in den anderen OBs QAvgRecProTime = 50 bis 60 ms* Nicht OK

* Die Rezeptbearbeitung kann nicht in einem Bearbeitungszyklus ausgeführt werden,


sondern muss auf zwei Bearbeitungszyklen aufgeteilt werden. Dadurch wird die
Chargenlaufzeit systembedingt um jeweils einen Bearbeitungszyklus (Beispiel 1 und 2: 1000
ms; Beispiel 3 und 4: 100 ms) verlängert, wenn die am Parameter "MaxCyclRun" angegebene
Zeit in einem Bearbeitungszyklus überschritten wird.

Hinweis
Wir empfehlen Ihnen den Baustein UNIT_PLC in den OB 32 (1000 ms Weckalarm)
einzubauen. Nur wenn Technische Funktionen beispielsweise im OB 35 eingebaut sind, muss
der zu dieser TF gehörige UNIT_PLC auch im OB 35 eingefügt sein. Grundsätzlich sollte der
UNIT_PLC immer nach den Technischen Funktionen bearbeitet werden.
Ein Einbau in OB 35 bringt keinerlei Vorteile in Hinblick auf die Geschwindigkeit mit der die
Rezepte bearbeitet werden, da die Chargenbearbeitung durch interne Steuerungsmechanismen
unabhängig vom OB-Zyklus bearbeitet wird.

Hinweis
Zeitliche Vorgänge sind vereinfacht dargestellt
Die obigen Beispiele zeigen zur Vereinfachung die zeitlichen Vorgänge für eine Teilanlage pro
AS. Im Normalfall sind in einem AS jedoch mehrere Teilanlagen gleichzeitig aktiv. Zur Ermittlung
der zeitlichen Belastung eines AS durch die Chargenbearbeitung müssen die durchschnittlichen
Bearbeitungszeiten (Parameter "QAVGTecProTime") aller Teilanlagen addiert werden.

Beispiel 5: 6 UNIT_PLCs werden gleichzeitig im OB 32 bearbeitet

MaxCyclRun mit 50 ms parametriert


QAvgRecProTime = 20 bis 40 ms pro UNIT_PLC
Zykluszeitbelastung pro AS maximal 240 ms In der Praxis wird eine mittlere Belastung des AS durch die im Bei‐
spiel genannten 6 Teilanlagen bei ca. 80 ms liegen.

[Link] Sich selbst beendende Technische Funktionen

Definition
Sich selbst beendende Technische Funktionen sind Abläufe, die durch eine Prozessbedingung
beendet werden, d. h. die nach Ende der RUN-Kette selbstständig die COMPLETING-Kette
starten.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 177
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Beispiel: Dosieren
Die RUN-Schrittkette der Funktion "Dosieren" wird durch Erreichen der Dosiermenge beendet
und danach wird selbstständig der erste Schritt der COMPLETING-Kette gestartet. Die
Abarbeitung der Technischen Funktion nach dem Startkommando über die Ablaufketten
STARTING-RUN-COMPLETING-COMPLETED erfolgt durch Bedingungen, die prozessabhängig
sind und nicht über Eingriffe durch einen Operator bzw. SIMATIC BATCH.

67$57 67$57

 

9DOYHRSHQ 9DOYHFORVH

'RVLQJ2.
 

(1' (1'

581 &203/(7,1*

Die Eigenschaft "Sich selbst beendende- bzw. sich nicht selbst beendende Technische
Funktion" kann am SFC-Typ für alle Instanzen oder an allen SFC-Instanz-Bausteinen
eingestellt werden. Es handelt sich um den Bausteineingangskontakt "SELFCOMP".
SELFCOMP=1: Sich selbst beendende Technische Funktion

[Link] Sich nicht selbst beendende Technische Funktionen

Definition
Sich nicht selbst beendende Technische Funktionen sind Abläufe die nicht durch eine
Prozessbedingung beendet werden. Das Ende der RUN-Kette wird nur gemeldet (Ready_TC),
damit diese Technischen Funktionen durch einen externen Befehl beendet werden können.
Dieser Befehl wird entweder vom Operator über die Schaltfläche "Beenden" im SFC-Bildbaustein
oder von SIMATIC BATCH durch den Befehl "Beenden" vorgenommen.

SIMATIC BATCH V10.0


178 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Beispiel: Rühren
Die RUN-Schrittkette der Technischen Funktion "Rühren" wird gestartet. Nachdem der Rührer
seine Solldrehzahl erreicht hat, wird die RUN-Kette beendet und die Technische Funktion
meldet, dass diese beendet werden könnte. Die Schrittkette "COMPLETING" wird nur durch einen
externen Befehl vom Operator bzw. von SIMATIC BATCH gestartet.

67$57 67$57

 

0RWRURQ 0RWRURII

 6SHHG2. 

(1' (1'

581 &203/(7,1*

5($'<B7&

Solange noch kein externer Beenden-Befehl ausgeführt wurde, verbleibt die Technische
Funktion in der RUN-Kette (RUN-Status), was bedeutet, dass die RUN-Kette erneut gestartet
werden würde. Möchten Sie, dass die RUN-Kette nur einmalig und nicht zyklisch durchlaufen
wird, müssen Sie in den Ketteneigenschaften im Register "Startbedingung" folgende
Einstellungen vornehmen.

Die Eigenschaft "Sich selbst beendende- bzw. sich nicht selbst beendende Technische
Funktion" kann am SFC-Typ für alle Instanzen oder an allen SFC-Instanz-Bausteinen
eingestellt werden. Es handelt sich um den Bausteineingangskontakt "SELFCOMP".
SELFCOMP=0: Sich nicht selbst beendende Technische Funktionen

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 179
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

[Link] Aufbau der Technischen Einrichtung mit Schnittstellenbausteinen IEPH und IEOP

SIMATIC BATCH Bausteinbibliothek


Alle notwendigen BATCH Bausteine für beide Betriebsarten sind in der SIMATIC BATCH
Bausteinbibliothek vorhanden. Die Dokumentation als PDF-Datei ist unter START > SIMATIC >
Dokumentation > Deutsch > SIMATIC BATCH Bausteine enthalten. Eine Direkthilfe zu jedem
einzelnen Baustein ist über die Taste F1 im SIMATIC Manager in CFC bei markiertem BATCH
Baustein in der entsprechenden Bibliothek aufrufbar. Die BATCH Schnittstellenbausteine
werden per Drag&Drop aus der BATCH Bausteinbibliothek in die CFC-Pläne eingefügt.

Übersicht BATCH-Schnittstellenbausteine

Baustein Anwendung
IEPH Steuerung einfacher Prozessabläufe
IEOP Steuerung komplexerer Prozessabläufe
UNIT_PLC Verwaltung der Teilanlagenbelegung
TAG_COLL Sammeln von Istwerten für die Archivierung, Berichterstellung und die Bildung
von Transitionen
IEPAR_DINT Parameterbaustein für den Datentyp Double Integer
IEPAR_BOOL Parameterbaustein für den Datentyp Boolean (Binär)
IEPAR_REAL Parameterbaustein für den Datentyp Real (Gleitpunkt)
IEPAR_STR Parameterbaustein für den Datentyp String (Text)
IEPAR_PI Parameterbaustein für den Datentyp Prozess-Input (Einsatzstoff)
IEPAR_PO Parameterbaustein für den Datentyp Prozess-Output (Stoffausstoß)
IEPAR_ENUM Parameterbaustein für den Datentyp Enumeration Type (Anwender-definier‐
ter Aufzählungstyp)
IEPAR_SOURCE Parameterbaustein für den Datentyp Source
IEPAR_DEST Parameterbaustein für den Datentyp Dest
IEPAR_VIA Parameterbaustein für den Datentyp Via

Technische Einrichtung
Folgende Funktionen sind durch den Einsatz der BATCH-Schnittstellenbausteine zusammen mit
SIMATIC BATCH möglich:
• Steuerung des Prozessablaufes:
Hierfür dienen die IEPH/IEOP-Bausteine. Diese geben Befehle (z.B. Start oder Halt) der
Rezeptschritte von der Chargensteuerung an die Verarbeitungsbausteine (z. B.: SFC-
Außenansicht oder Anwenderbausteine). Diese melden ihre aktuellen Zustände hierüber an
die Chargensteuerung zurück.
• Übergabe von Soll- und Istwerten:
Hierfür dienen die IEPAR-Bausteine. In diese schreibt die Chargensteuerung die
Rezeptparameter (Sollwerte) für die Verarbeitungsbausteine. Die Verarbeitungsbausteine
schreiben die Ergebnisdaten (Istwerte) in die IEPAR-Bausteine damit sie von der
Chargensteuerung als Chargendaten abgelegt werden können. Die IEPAR-Bausteine an den
IEPH/IEOP-Bausteinen dienen außerdem zur Bildung von Transitionsbedingungen.

SIMATIC BATCH V10.0


180 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

SFC-Optimierung in Verbindung mit dem IEPH-Baustein


Der IEPH Baustein bildet eine BATCH Schnittstelle im Automatisierungssystem. Ein SFC wird mit
dem IEPH verschaltet. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit eigene Bausteine zu entwickeln,
welche die Aufgaben eines SFCs übernehmen können.
Die zeitlich optimale Bearbeitung bei Schrittwechseln ist nur in Verbindung mit einem SFC-
Typ oder einem IEPH/SFC Pärchen gewährleistet. Die Verwendung eines Anwenderbausteins
mit dem IEPH wird von SIMATIC BATCH unterstützt, führt jedoch unter Umständen zu einer
etwas längeren Schrittwechselzeit.

Regeln für die Schnittstellenbausteine IEPH/IEOP


• Die Schnittstellenbausteine IEPH, IEOP zur Steuerung des Prozessablaufes müssen in den
Ablaufsequenzen vor dem Verarbeitungsbaustein im CFC-Plan eingefügt werden.
• Der Baustein IEPH ist bei einem Rezeptschritt vom Typ Technische Funktion anzuwenden, der
Baustein IEOP ist bei einem Rezeptschritt vom Typ Technische Operation anzuwenden.
• Der Funktions-/Operationstypname wird aus dem Eingang F_TYPE des Bausteins IEPH/IEOP
abgeleitet.

Regeln für die Verschaltung zwischen den Schnittstellenbausteine IEPH/IEOP und SFC-Plan
• Zur Weitergabe der Steuerbefehle von SIMATIC BATCH an den SFC sind folgende
Verschaltungen zwischen IEPH, IEOP und der SFC Außenansicht zu projektieren:

IEPH/IEOP SFC Außenansicht


QBA_EN (OUT) BA_EN (IN)
VSTEP_NO (OUT) STEP_NO (IN)
VBA_ID (OUT) BA_ID (IN)
VBA_NAME (OUT) BA_NA (IN)
Q_OCCUPI (OUT) OCCUPIED (IN)
QSTART (OUT) START (IN)
QHOLD (OUT) HOLD (IN)
QSTOP (OUT) STOP (IN)
QABORT (OUT) ABORT (IN)
QRESET (OUT) RESET (IN)
QTERM (OUT) COMPLETE (IN)
QCONT (OUT) CONT (IN)

• Die Automatisierungsfunktion muss den Ist-Status an SIMATIC BATCH zurückmelden. Dazu


wird folgende Verschaltung benötigt:

SFC Außenansicht IEPH/IEOP


BA_STATE (OUT) USTAT_L (IN)

• Die Bausteine IEPH und IEOP bilden den Befehl RESUME auf START-Befehl ab. Der Anschluss
RESUME bleibt unverschaltet. Der SFC-Plan interpretiert START abhängig von seinem Ist-
Status als START beziehungsweise als RESUME.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 181
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Hinweis
Regel für den Automatikbetrieb
Damit die Befehle des Batch Control Servers im Automatikbetrieb verarbeitet werden können,
müssen folgende Eingänge ENSTART, ENCOMPLETE, ENHOLD, ENRESUME, ENABORT, ENSTOP,
ENRESET im Schnittstellenbaustein unverschaltet bleiben und deren Wert auf 1 gesetzt sein.

Hinweis
Kontinuierlicher Betrieb
Für den kontinuierlichen Betrieb der Automatisierungsfunktion (Betriebsart Weiterlaufen)
müssen beim SFC folgende Eingänge ENASTART = 1 und SELFCOMP = 0 gesetzt sein.

Regeln für den Einbau der Parameterbausteine


• Am Ausgang EPE_CONN der IEPH/IEOP Bausteine sind die untergelagerten
Parameterbausteine (IEPAR_xxx) anzuschließen. Folgende Parametertypen sind möglich:

IEPAR_REAL Gleitpunkt
IEPAR_DINT Integer
IEPAR_BOOL Binärwert
IEPAR_PI Einsatzstoff
IEPAR_PO Stoffausstoß
IEPAR_STR String
IEPAR_ENUM Aufzählung
IEPAR_DEST Ziel
IEPAR_SOURCE Quelle
IEPAR_VIA Via

• Für jeden Parameter (Sollwert/Istwert) einer IEOP/IEPH wird genau ein IEPAR-Baustein
entsprechend dem gewünschten Datentyp benötigt.
• Beim Aufzählungstyp IEPAR_ENUM wird am Bausteinanschluss "ENUM" der Datentypname
angegeben. In den Batch-Typen werden diesem Datentyp die Werte zugewiesen (z. B. 1 =
EIN / 2 = AUS usw.).
• Bei allen IEPAR Bausteinen (außer vom Typ BOOL und ENUM) werden der untere und obere
Grenzwert sowie der Default-Sollwert parametriert. Der Defaultwert muss innerhalb der
Grenzen liegen.

SIMATIC BATCH V10.0


182 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Beispiel

Projektierung von Aufzählungen und Fahrweisen bei IEPH, IEOP


1. Fügen Sie im Ordner Globale Deklarationen > Aufzählungen eine neue Aufzählung ein.
2. Fügen Sie der Aufzählung neue Werte zu.
3. Öffnen Sie die Objekteigenschaften der Aufzählung und aktivieren Sie das Optionskästchen
"Fahrweise".
4. Im CFC-Editor schließen Sie den IEPAR_ENUM-Baustein an den gewünschten IEPH/IEOP an.
Verschalten Sie den Ausgang "EPE_CONN" des Bausteins IEPH/IEOP mit dem gleichnamigen
Eingang am Baustein IEPAR-Baustein.
5. Öffnen Sie die Objekteigenschaften des Eingangs "SP_VAL" des ENUM-Bausteinanschlusses
und treffen Sie eine Wahl für die Aufzählung und die Werte.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 183
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Ergebnis: Nach dem Einlesen der Typbeschreibung im BATCH Projektierungsdialog über die
Schaltfläche "Generieren" werden die so editierten Fahrweisen mit einem roten Fähnchen
markiert und unter Datentypen angezeigt.

[Link] Aufbau der Technischen Einrichtung mit SFC-Typen


Das Erstellen der SFC-Typen und deren Instanzierung in CFC-Plänen für SIMATIC BATCH erfolgt
mit SFC/CFC-Standardmitteln. SIMATIC BATCH muss dafür nicht installiert sein.

Projektieren einer SFC-Instanz


Nachfolgend eine empfohlene Reihenfolge für die Erstellung eines SFC-Typs (Technischen
Funktion) und der Instanzierung im CFC-Plan.

SIMATIC Manager

SFC:
ವ Erstellung des SFC-Typs
ವ Parameter zum SFC-Typ anlegen

CFC:
ವ SFC-Typ in CFC-Plan einf¾gen
ವ Instanz des SFC-Typs verschalten

Erstellung eines SFC-Typs im SIMATIC Manager (Komponentensicht)


1. Markieren Sie in der Komponentensicht das Objekt "S7-Programm".
2. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Neues Objekt einfügen > SFC-Typ.
3. Markieren Sie das neue Objekt "SFC-Typ".
4. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekteigenschaften.
5. Das Dialogfeld "Eigenschaften SFC-Typ" erscheint:
– Ändern Sie bei Name den Funktions-/Operationstypnamen (Batch-Typ).
– Zusätzlich können Sie bei FB-Nummer die gewünschte Nummer und bei Familie den
Namen der Bausteinbibliothek eingeben.
– Wechseln Sie zum Register "Optionen".
– Stellen Sie bei Kategorie die Ausprägung "EOP" oder "EPH" ein und ob dieser
Operationstyp/Funktionstyp als Operatoranweisung zugelassen wird.
Hinweis
Die Einstellung "EOP" oder "EPH" ist für die Generierung der Typbeschreibung im BATCH
Projektierungsdialog notwendig. Nur SFC-Typen einer dieser beiden Kategorien werden
im BATCH Projektierungsdialog über die Funktion "Batch-Typen generieren" in die Batch-
Anlage eingelesen.

SIMATIC BATCH V10.0


184 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

6. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekt öffnen.


Ergebnis: SFC wird mit dem neuen SFC-Typ geöffnet.

7. Editieren Sie hier mit den Standardmitteln des SFC die Ablaufsteuerung der Technischen
Operation/Funktion.

Übersicht der SIMATIC BATCH relevanten Parameter

Parameter Wo zu editieren Bedeutung


Sollwert Unter Merkmale > Sollwerte Parameter für die Technische Operation/Funktion.
Zuweisung zuvor definierter Fahrweisen ist möglich.
Unter Merkmale > Sollwerte > Datentyp BOOL (Binär)
Datentyp Datentyp INT (Integer, Ganze Zahl, 16Bit)
Datentyp DINT (Double Integer, Ganze Zahl, 32Bit)
Datentyp REAL (Gleitpunkt)
Datentyp STRING (Text)
Datentyp PI (Prozess-Input, Einsatzstoff)
Datentyp PO (Prozess-Output, Stoffausstoß)
Datentyp SOURCE
Datentyp DEST
Datentyp VIA
Fahrweisen Unter Merkmale > Fahrweisen Fahrweisenname

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 185
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Hinweis
Bei den Datentypen INT und DINT kann ein Aufzählungsdatentyp in der Spalte "Aufzählungen"
zugeordnet werden. Dieser wird als Systemattribut "S7_enum" an den Schnittstellen-
Anschlüssen hinterlegt.
In der Spalte "Aufzählungen" sind keine Eingaben möglich. Hier werden diejenigen
Aufzählungen zur Auswahl angeboten, die Sie zuvor im SIMATIC Manager unter dem Objekt
"Globale Deklarationen" angelegt haben. Die Aufzählungen stehen danach zur Bedienung und
Beobachtung von SFC-Instanzen in SIMATIC BATCH zur Verfügung.

SIMATIC BATCH V10.0


186 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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8.2 Basis Engineering für PCS 7

Parameter bzw. Sollwerte zum SFC-Typ anlegen


Das Anlegen der Sollwerte (Parameter), die für SIMATIC BATCH relevant sind, erfolgt über die
Merkmale Sicht im SFC.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 187
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

1. Markieren Sie das angelegte Objekt "SFC-Typ" im Planordner.


2. Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Objekt öffnen". SFC wird mit dem SFC-Typ geöffnet.
3. Wechseln Sie in die Ansicht "Merkmale" über den gleichnamigen Menübefehl. Die Ansicht
"Merkmale" wird geöffnet.
4. Editieren Sie hier alle für SIMATIC BATCH relevanten Sollwerte. Markieren Sie dazu in der
linken Spalte "Sollwerte". Auf der rechten Seite können Sie nun den Sollwert mit allen
relevanten Attributen einstellen.

Anlegen von Fahrweisen


Bei der Projektierung des SFC-Typs können mit der Merkmale-Funktion Fahrweisen angegeben
werden, die für diese Technische Funktion/Operation gültig sein sollen. Zusätzlich kann für jede
Fahrweise die Parametermenge aus den Sollwerten zusammengestellt werden.
1. Markieren Sie das angelegte Objekt "SFC-Typ" im Planordner.
2. Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Objekt öffnen". SFC wird mit dem SFC-Typ geöffnet.
3. Wechseln Sie in die Ansicht "Merkmale" über den gleichnamigen Menübefehl. Die Ansicht
"Merkmale" zum ausgewählten SFC-Typ wird geöffnet.
4. Editieren Sie hier alle für SIMATIC BATCH relevanten Fahrweisen. Klicken Sie dazu auf das
Merkmal "Fahrweisen" in der linken Spalte. Ergebnis: Auf der rechten Seite werden zur neu
editierten Fahrweisen alle Sollwerte des SFC-Typs in eigenen Tabellenspalten angezeigt.
5. Wählen Sie hier durch Aktivieren der Optionskästchen die Sollwerte an, die der Fahrweise
zugeordnet werden sollen.
Hinweis
Der Fahrweisentypname muss dem SFC-Typ-Namen entsprechen
Wenn Sie Technische Funktionstypen und deren Instanzen sowohl aus
Schnittstellenbaustein als auch als SFC-Typ implementieren, muss der Fahrweisentypnamen
der in den globalen Deklarationen angelegt wurde den gleichen Namen besitzen wie der SFC-
Typname. Ist dies nicht der Fall kann es zu Plausibilitätsfehlern im BATCH
Projektierungsdialog führen. Der Name des Fahrweisentyps darf nicht nachträglich
verändert werden.

Instanzieren des SFC-Typs


Nach der Erstellung des SFC-Typs und der Ablage kann der SFC-Typ nun im CFC aus der Bibliothek
"Sonstige Bausteine" bzw. der dem SFC-Typ zugeordneten Familie (z. B. Batch) ausgewählt und
in den CFC-Plan gezogen werden. Implizit wird dabei der Kopiervorgang des Typ-FB in das
Projekt, bzw. falls schon vorhanden, ein Update ausgeführt. Ein DB entsteht und damit eine
Instanz des SFC-Typs. Beachten Sie dabei folgende Regeln:
• Die in einem Planbehälter vorhandenen SFC-Typen werden im CFC in den Katalogen unter
"Sonstige Bausteine" bzw. der dem SFC-Typ zugeordneten Familie (z. B.: Batch) angezeigt.
• Wird ein SFC-Typ instanziiert, so wird der SFC-Typ (inklusive FB) mit in das Projekt kopiert
(Planbehälter).
• Nach dem Platzieren der SFC-Instanz in einem CFC kann diese verschaltet werden.

SIMATIC BATCH V10.0


188 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

• Die SFC-Instanz wird nicht im Planbehälter dargestellt (nur der CFC-Plan).


• Dargestellt wird die SFC-Instanz im CFC wie ein Baustein mit Interface.
• Wird eine Instanz des Typs markiert, kann diese über das Kontextmenü "Öffnen" innerhalb
des CFC zur Bearbeitung geöffnet werden.
• Die Verschaltung erfolgt mit der Einzelsteuerebene (CMs), der Verriegelungslogik sowie der
Chargensteuerung.
• Im SFC ist zum SFC-Typ in der Merkmale-Sicht bei den Sollwerten zusätzlich zum Namen des
Operations-/Funktionstyp-Parameters ein Anschlussname anzugeben. Aus einem Sollwert
entstehen mehrere Bausteinanschlüsse:

Anschlussname Bedeutung
<name> (IN) Sollwert von SIMATIC BATCH oder PCS 7 OS
<name>_Q (OUT) Sollwert (Gültiger Wert für SFC)
<name>_AI (IN) Istwert Rückmelde-Eingang für Prozesswert
<name>_ AO (OUT) Istwert für SIMATIC BATCH und PCS 7 OS
<name>_M (IN) Stoff-Code Sollwert von SIMATIC BATCH *
<name>_MQ (OUT) Stoff-Code (Gültiger MatCode für SFC) *
<name>_MAI (IN) Stoff-Code Istwert Rückmelde-Eingang *
<name>_MAO (OUT) Stoff-Code Istwert für PCS 7 OS *
<name>_B (IN) Reserviert für Chargen-ID, z. Z. nicht verwendet*
<name>_BQ (OUT) Reserviert für Chargen-ID, z. Z. nicht verwendet*
<name>_BAI (IN) Reserviert für Chargen-ID, z. Z. nicht verwendet*
<name>_BAO (OUT) Reserviert für Chargen-ID, z. Z. nicht verwendet*

* nur bei Datentyp PI oder PO


• Für die Fahrweise sind folgende Bausteinanschlüsse vorhanden:

Anschlussname Bedeutung
CS (IN) Fahrweise Sollwert von SIMATIC BATCH oder PCS 7 OS
QCS (OUT) Fahrweise (Gültige Fahrweise für SFC)

• In SFCs Enable Bits setzen

Regeln zur Versorgung der Automatisierungsfunktionen mit Chargendaten


Automatisierungsfunktionen, die über SIMATIC BATCH gesteuert werden, müssen mit den
Chargendaten versorgt werden. In den Bildbausteinen wird auf der PCS 7 OS daraufhin
angezeigt, ob diese Automatisierungsfunktion von SIMATIC BATCH belegt ist und welche Charge
läuft. Der Chargenname und die Chargen-ID werden in die Meldungen zur PCS 7 OS
übernommen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 189
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Dazu sind folgende fünf Verschaltungen zu projektieren:

SFC-Typ Automatisierungsfunktion z.B. MEAS_MON, MO‐


TOR...
QBA_EN BA_EN
QOCCUPIED OCCUPIED
QBA_ID BA_ID
QBA_NA BA_NA
QSTEP_NO STEP_NO

Hinweis
Regel für den Automatikbetrieb
Damit die Befehle des Batch Control Servers im Automatikbetrieb verarbeitet werden können,
müssen folgende Eingänge ENSTART, ENCOMPLETE, ENHOLD, ENRESUME, ENABORT, ENSTOP,
ENRESET im SFC-Typ unverschaltet bleiben und deren Wert auf 1 gesetzt sein.

Hinweis
Kontinuierlicher Betrieb
Für den kontinuierlichen Betrieb der Automatisierungsfunktion (Betriebsart Weiterlaufen)
müssen beim SFC folgende Eingänge ENASTART = 1 und SELFCOMP = 0 gesetzt sein.

[Link] Aufbau von Messstellen mit dem Schnittstellenbaustein TAG_COLL


Folgende Funktionen werden von dem BATCH-Schnittstellenbaustein TAG_COLL und IEPAR_xxx
ausgeführt:
• Zusammenfassen von Istwerten für die Bildung von Transitionsbedingungen
• Istwert-Archivierung und Berichterstellung

Regeln zur Verschaltung in den CFC-Plänen


Der Baustein TAG_COLL und IEPAR_xxx bildet eine Messstelle für die folgende Regeln bestehen:
• Wenn Istwerte von IEPAR Bausteinen in Transitionen abfragt werden sollen, die nicht als
IEPAR_xxx am IEPH bzw. IEOP anliegen, muss ein TAG_COLL im CFC eingefügt werden. Dies
ist z. B. dann der Fall, wenn Werte von anderen Teilanlagen abgefragt werden.
• Am Ausgang EPE_CONN des TAG_COLL Bausteins sind die Parameterbausteine (IEPAR_xxx)
anzuschließen.
• Für jeden TAG_COLL muss ein Messstellentypname angegeben werden.
• TAG_COLL Bausteine müssen in einem TH-Ordner mit S-88 Typisierung (Anlage, Teilanlage,
Technische Einrichtung) eingebaut werden.

SIMATIC BATCH V10.0


190 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

• Der Messstellentypname wird aus dem Eingang F_TYPE des TAG_COLL Bausteins abgeleitet.
• Der Messstellenparametername wird aus dem IEPAR_xxx Bausteinname abgeleitet

Beispiel

8.2.5 Dynamische Teilanlagenparameter

Kernaussage
Dynamische Teilanlagen Parameter bieten Ihnen die Möglichkeit, Eigenschaften von
Teilanlagen zu definieren und auszuwerten. Sie werden in Grundrezepten als Parameterschritte
und als Transitionen verwendet und zur Laufzeit einer Charge ausgewertet bzw.
weiterverwendet. SIMATIC BATCH übergibt Parameterwerte an die Teilanlage und kann auf
diese im Chargenablauf reagieren.
In Transitionen definieren Sie Bedingungen, die zwingend vom Wert einer Variablen erfüllt
sein müssen. Damit lassen sich im Rezeptablauf Transitions-Bedingungen projektieren, in
denen z. B. Teilanlagen-Kandidaten ausgewählt und belegt werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 191
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Dynamische Parameter können Sie auf zwei Arten in der Chargensteuerung von SIMATIC
BATCH einsetzen:
• Während der Chargensteuerung werden Teilanlagen Eigenschaften in Form von Sollwerten
übergeben.
• Während der Chargensteuerung erfolgt z. B. die Teilanlagenauswahl über Bedingungen, in
der die dynamischen Teilanlageneigenschaften in Form von Istwerten abgefragt werden.

Engineering Technik
Die zentrale Stelle für die Projektierung ist das Basis und BATCH Engineering im SIMATIC
Manager.
In den globalen Deklarationen Ihres Projekts legen Sie Aufzählungen und Fahrweisen an.
Der Teilanlagenbaustein "UNIT_PLC" wurde um die neuen Eingänge "UnitStatus" und
"L_UnitStatus" erweitert. Diese Eingänge haben "S7_Enum" Attribute und können mit
einem Satz von Aufzählungen verknüpft werden. Alle Teilanlagen müssen mit der gleichen
Aufzählung verbunden werden. Der Eingang "UnitStatus" kann durch eine PCS 7 OS oder
durch die Chargensteuerung SIMATIC BATCH modifiziert werden. Der Eingang "L_UnitStatus"
ist mit dem Anwenderprogramm in der AS gekoppelt und kann von Ihnen mit eigener Logik
verwendet werden. Der Eingang "En_LinkedUnitStatus" blockiert den Eingang "UnitStatus"
und aktiviert den Eingang "L_UnitStatus". Der Bausteinausgang "Q_UnitStatus" zeigt den
aktuellen Status der entsprechenden Teilanlage an.
Aufzählungen verwenden Sie am Baustein "UNIT_PLC" am Eingang "UnitStat". Damit können
Sie einer Teilanlage durch einen Parameterschritt der Chargensteuerung einen Status
vorgeben.
Fahrweisen verwenden Sie am Baustein "IEPAR_ENUM", z. B. am Eingang "SP_VAL". Dazu
muss der Ausgang "EPE_CONN" von "UNIT_PLC" mit dem gleichnamigen Eingang am Baustein
"IEPAR_ENUM" verschaltet sein. Über die Chargensteuerung können Sie die Fahrweise am
Eingang "SP_VAL" vorgeben und weiter verwenden.
Im BATCH Engineering werden die Fahrweisen von Ausrüstungseigenschaften den
entsprechenden Parametern (IEPAR_XXX) zugeordnet. Bei der Chargensteuerung werden
dann nur die ausgewählten Fahrweisenparameter berücksichtigt. Nach dem Generieren,
bzw. Propagieren der BATCH-Typen, dem Übersetzen bzw. Zusammenführen der Batch-
Instanzen und dem Laden der Batch-Anlage stehen Ihnen die globalen Deklarationen
nach dem Aktualisieren Ihrer Batch-Anlage im Rezepteditor für das Rezept Engineering zur
Verfügung.

Benutzungsoberfläche
Der Sollwert sowie der aktuelle Prozesswert werden im Teilanlagen-Bildbaustein auf einer
PCS 7 OS angezeigt. Die angezeigten Parameter werden entsprechend der gewählten
Belegungsstrategie, falls verfügbar, gefiltert. Ähnlich wie bei Sollwerten von Rezeptfunktionen
(EPH, EOP) können Sie dynamische Teilanlagen Sollwerte über den Bildbaustein ändern.

SIMATIC BATCH V10.0


192 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Voraussetzung
Sie verwenden in Ihrem Projekt die aktuellen Bausteintypen aus der SIMATIC BATCH
Bausteinbibliothek. Prüfen Sie, ob der Teilanlagenbaustein "UNIT_PLC" den Eingang "UnitStat"
und "EPE_CONN" enthält. Wenn der Teilanlagenbaustein diese Anschlüsse nicht aufweist, dann
müssen Sie Ihre Bausteintypen aktualisieren oder die entsprechenden Anschlüsse sichtbar
schalten.

Weitere Information
Fahrweisen zuordnen (Seite 225)
Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und erstellt? (Seite 774)

8.2.6 Erstellen und Einfügen von Anwender-Messstellentypen in CFC-Pläne

[Link] Erstellen und Einfügen von Anwender-Messstellentypen in CFC-Pläne

Einführung in das Erstellen und Einfügen von Anwendermessstellentypen in CFC-Pläne


Das Sammeln von Messwerten z. B. für die Bildung von Transitionsbedingungen ist auf zwei
Arten möglich:
• Über den BATCH Schnittstellenbaustein TAG_COLL (wie in BATCH flexible V5.x)
• Über den Standardfunktionsbaustein TAG_COLL, im Folgenden zur Unterscheidung mit dem
Namen TAG_COLLECT versehen (neu in SIMATIC BATCH ab V6.0)
Einzelne Messwerte werden am Schnittstellen- bzw. Standardfunktionsbaustein angelegt.
Aus den TAG_COLL/TAG_COLLECT Bausteinen werden dann im BATCH Projektierungsdialog im
Kontext zu den Batch-Typen die Messstellentypen generiert (Schaltfläche "Generieren").

Anwendung BATCH Schnittstellenbaustein TAG_COLL


Bei Einsatz von BATCH Schnittstellenbausteinen kommt für das Zusammenfassen von Istwerten
zur Bildung von Transitionsbedingungen, sowie für die Archivierung und Berichterstellung von
Messwerten der TAG_COLL-Baustein zur Anwendung: Beschreibung, siehe Abschnitt Regeln
zum Schnittstellenbaustein TAG_COLL (Seite 190). Die anschließend generierten
Messstellentypen können im BATCH Projektierungsdialog weiter bearbeitet und geändert
werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 193
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Anwendung Funktionsbaustein TAG_COLLECT


Bei Projektierung mit SFC-Typen empfiehlt sich die Projektierung eines
Standardfunktionsbausteins TAG_COLLECT für das Sammeln von Istwerten. Die anschließend
generierten Messstellentypen sind im BATCH Projektierungsdialog schreibgeschützt.
Änderungen am Messstellentyp müssen zwangsläufig am Funktionsbaustein erfolgen. Diese
werden dann an ggf. vorhandenen Instanzen übernommen. Nach Änderungen ist ein erneutes
Generieren der Batch-Typen und damit der Messstellentypen notwendig.

Hinweis
Zu beachten:
• Damit ein FB-Typ TAG_COLLECT im BATCH Projektierungsdialog zur Anlage eingelesen
(generiert) werden kann, muss mindestens einmal eine Instanz des TAG_COLLECTs im CFC-
Plan angelegt worden sein.
• FB-Typen sind nur innerhalb eines S7-Programms bzw. einer CPU eindeutig. Für die Batch-
Projektierung ist jedoch eine Eindeutigkeit über das gesamte Projekt bzw. Multiprojekt zu
gewährleisten.

[Link] Erste Möglichkeit: Neuen Funktionsbaustein anlegen


Es gibt zwei Möglichkeiten für die Erstellung:
• Option 1: Es wird direkt ein neuer FB angelegt.
• Option 2: Es wird ein neuer CFC-Plan angelegt und anschließend als Baustein übersetzt.

Option 1: Messstellentypen direkt als FB-Typ TAG_COLLECT zu erstellen


1. Legen Sie in der Komponentensicht im SIMATIC Manager unter einem S7-Programm oder
einem Bausteinordner einen neuen Funktionsbaustein an. Wählen Sie dazu den
Menübefehl Einfügen > Neues Objekt einfügen > Funktionsbaustein.
2. Markieren Sie den Funktionsbaustein und wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekt
öffnen.
3. Editieren Sie hier alle Werte, die als Messwerte gesammelt sollen, als Eingangsparameter.
Hinweis
Es sind nur die bei SIMATIC BATCH zulässigen Datentypen zu verwenden:
Bool, Int, Dint, Real und String.

SIMATIC BATCH V10.0


194 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

4. Vergeben Sie den Parametern folgende Attribute:


– Ggf. Ggf. S7_unit = Wert "Einheit". Einheit entspricht dem Namen der Einheit.
– S7_edit = Wert "para" für die Anzeige und Veränderung in der Prozessobjektsicht.
– S7_measval = Wert "true" für Archivieren ohne automatische Zuweisung einer
Archivvariablen
oder alternativ
– S7_archive = longterm oder shortterm für Archivieren mit automatischer Zuweisung
einer Archivvariablen.
5. Markieren Sie den Funktionsbaustein und wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten >
Objekteigenschaften.
6. Vergeben Sie dem FB einen symbolischen Namen.
7. Wechseln Sie im eingeblendeten Eigenschaftsdialog des Funktionsbausteins zum Register
"Attribute".
8. Setzen Sie hier das Attribut "S7_tagcollect" (Messstellen) auf "true" und zusätzlich das
Attribut "S7_m_c" auf "true". Nur dann werden die Parameter für die Archivierung in die PCS 7
OS übertragen und sind beobachtbar und bedienbar.

9. Öffnen Sie den entsprechenden Baustein und überprüfen Sie, ob bei den Eingängen
ebenfalls das Attribut "S7_m_c" auf "true" gesetzt ist. In der Variablenübersicht navigieren Sie
auf die entsprechenden Eingänge und öffnen über einen rechten Mausklick die
Objekteigenschaften. Im Register "Attribute" muss das Attribut "S7_m_c" vorhanden und auf
"true" gesetzt sein.
10.Übernehmen Sie die Attribute mit "OK".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 195
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

11.Öffnen Sie CFC und fügen Sie den Funktionsbaustein aus dem Ordner "S7-Programm" in
einen CFC-Plan ein.
Ergebnis: Der FB-Typ TAG_COLLECT erscheint in der Bibliothek "Sonstige Bausteine" bzw. in
der dem FB zugeordneten Familie (z .B.: Batch) und kann ab sofort für die Projektierung
weiterer Messstellentypen genutzt werden.
Hinweis
Die Ablage des FB-Typs TAG_COLLECT in der Bibliothek z. B. unter "Sonstige Bausteine" ist
Voraussetzung dafür, dass die so erstellten Messstelltypen auch im BATCH
Projektierungsdialog generiert werden können.

12.Öffnen Sie den BATCH Projektierungsdialog mit dem Menübefehl Extras > SIMATIC BATCH.
[Link] Sie das Objekt "Batch-Typen" im linken Fenster.
[Link]ücken Sie im rechten Bereich die Schaltfläche "Generieren".
Ergebnis: Die so definierten neuen Messstellen werden zusammen mit den parametrierten
Werten (Eingangsparametern) eingelesen und angezeigt (read only).
[Link]ätigen Sie alle Einstellungen im Dialog mit OK.

Ergebnis
Für die Rezepterstellung stehen diese Messstellen zur Verwendung in den Transitionen bereit.
Falls bei den Parametern das Attribut "S7_measval" bzw. "S7_archive" gesetzt wurde und bei den
"Messgrößen", die den Teilanlagen zugeordnet sind, die Verschaltung auf das WinCC-Archiv
hergestellt ist, können diese bei der Rezepterstellung im Register "Messstellen" für
Chargenberichte verwendet werden.

Hinweis
Wenn der Eingang des Funktionsbausteins TAG_COLLECT das Attribut "S7_m_c = true" nicht
gesetzt hat, wird der Ausgang des verschalteten Bausteins verwendet, vorausgesetzt dieser
Ausgang hat das Attribut "S7_m_c = true".

[Link] Zweite Möglichkeit: CFC-Plan anlegen und als Bausteintyp übersetzen

Vorgehen
1. Legen Sie in der Komponentensicht im SIMATIC Manager unter einem Planordner einen
neuen CFC-Plan an. Wählen Sie dazu den Menübefehl Einfügen > Neues Objekt einfügen
> CFC.
2. Markieren Sie den CFC-Plan und wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Objekt öffnen.
3. Öffnen Sie die Anschlusstabelle mit Ansicht > Plananschlüsse.
4. Editieren Sie hier alle Werte, die als Messwerte gesammelt werden sollen als
Eingangsparameter unter IN.

SIMATIC BATCH V10.0


196 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

5. Vergeben Sie den Parametern folgende Attribute (im Dialogfeld "Eigenschaften - Variable"
zum Parameter: Anwahl mit rechter Maustaste und dem Kontextbefehl
"Objekteigenschaften"):
– Ggf. S7_check = true für Prüfen und "S7_unit = Einheit" (Einheit entspricht dem Namen
der Einheit).
– S7_edit = para für die Anzeige und Veränderung in der Prozessobjektsicht.
– S7_measval = true für Archivieren ohne automatische Zuweisung einer Archivvariablen
oder alternativ
– S7_archive = longterm oder shortterm für Archivieren mit automatischer Zuweisung
einer Archivvariablen.

6. Übernehmen Sie die Einstellungen mit OK.


7. Wählen Sie den Menübefehl Plan > Übersetzen > Plan als Bausteintyp.
8. Geben Sie im Register "Allgemein" an: FB-Name, symbolischen Namen und die Familie (z. B.
BATCH)
9. Wechseln Sie zum Register "Attribute".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 197
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8.2 Basis Engineering für PCS 7

[Link] Sie hier das Attribut "S7_tagcollect" (Messstellen) auf "true" und bei automatischer
Zuweisung einer Archivvariable zusätzlich das Attribut "s7_m_c" auf "true". Nur dann werden
die Parameter für die Archivierung in die PCS 7 OS übertragen und sind beobachtbar und
bedienbar.

11.Übernehmen Sie die Einstellung mit OK.

Ergebnis
Der so erstellte FB-Typ TAG_COLLECT kann ab sofort für die Projektierung weiterer
Messstellentypen genutzt werden. Gehen Sie genauso weiter vor wie bei Möglichkeit 1 ab
Schritt 9. beschrieben.

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198 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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8.2 Basis Engineering für PCS 7

8.2.7 Ausrüstungseigenschaften und deren Anwendung

[Link] Einleitung

Wozu werden Ausrüstungseigenschaften definiert


In Vorgängerversionen haben Sie die möglichen Teilanlagenkandidaten statisch bestimmt. Das
heißt, Sie haben die möglichen Teilanlagen auf denen ein Teilrezept abgefahren wird im
Rezepteditor bei der Rezepterstellung ausgewählt. Diese Vorgehensweise können Sie weiterhin
beibehalten.
Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit die neue Strategie "Teilanlagenauswahl
über Bedingungen" einzusetzen. In den Bedingungen werden bestimmte
Ausrüstungseigenschaften gefordert, wie z. B. die Größe der Teilanlage (Fassungsvermögen
eines Silos), bzw. Materialbeschaffenheit des Silomantels.
Bei der Projektierung im ES werden den Teilanlagen Ausrüstungseigenschaften zugeordnet,
diese werden als Bedingungen bei der Rezepterstellung abgefragt. Stimmt die
Ausrüstungseigenschaft mit der festgelegten Bedingung im Rezept überein, wird die
Teilanlage für die Belegung zugelassen.

[Link] Ausrüstungseigenschaften anlegen

Voraussetzung
Der Ordner "Globale Deklarationen" mit den Unterordner "Ausrüstungseigenschaften" existiert
bereits in Ihrem Projekt im SIMATIC Manager.

Vorgehen
1. Selektieren Sie den Ordner "Globale Deklarationen". Im Kontextmenü wählen Sie Neues
Objekt einfügen > Ausrüstungseigenschaft.
2. Benennen Sie die Ausrüstungseigenschaft (Name und Anzeigename).
3. Wählen Sie aus der Klappliste den gewünschten Datentyp und weisen Sie diesem eine
Aufzählung oder Einheit zu. Bei dem Datentyp "Location" weisen Sie die weiteren Typen
"Source", "Destination" und "Via" zu. Weitere Informationen zu diesen Typen finden Sie in der
Dokumentation zu Route Control.
4. Komplettieren Sie Ihre Angaben in diesem Dialog und bestätigen Sie Ihre Eingaben über die
Schaltfläche "OK".

Ergebnis
Diese Ausrüstungseigenschaft können Sie jetzt Ihren Teilanlagen zuordnen. Befinden Sie sich in
einem Multiprojekt, haben Sie die Möglichkeit Ihre angelegten Ausrüstungseigenschaften über
den Befehl Globale Deklarationen > Im Multiprojekt abgleichen im MP abzugleichen.

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 199
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

[Link] Ausrüstungseigenschaften den Teilanlagen zuordnen

Voraussetzungen
• Die Ausrüstungseigenschaften wurden angelegt.
• Im SIMATIC Manager wird die Technologische Sicht angezeigt.

Vorgehen
1. Selektieren Sie den Hierarchieordner der Teilanlage, dem Sie Ausrüstungseigenschaften
zuordnen möchten und wählen Sie im Kontextmenü Neues Objekt einfügen >
Ausrüstungseigenschaft.
2. Markieren Sie die Ausrüstungseigenschaft und wählen Sie im Kontextmenü
Objekteigenschaften.
3. Im Feld Name wählen Sie aus der Klappliste die gewünschte Ausrüstungseigenschaft. Die
Instanz erhält damit den gleichen Namen wie das Original in den Globalen Deklarationen.
4. Im Feld "Wert" geben Sie einen Wert für die Instanz der Ausrüstungseigenschaft ein. Falls Ihre
Ausrüstungseigenschaft eine Aufzählung enthält, haben Sie zusätzlich die Möglichkeit im
Feld "Wert" aus einer Klappliste einen Wert der verwendeten Aufzählung zu wählen.
5. Komplettieren Sie Ihre Angaben in dem Dialog und bestätigen Sie Ihre Eingaben über die
Schaltfläche "OK".

Ergebnis
Den ausgewählten Teilanlagen sind jetzt Ausrüstungseigenschaften und Werte zugeordnet.
Diese stehen Ihnen nach einem Generieren der Batch-Typen bei der Rezepterstellung im
Rezepteditor für Belegungsbedingungen zur Verfügung.

[Link] Teilanlagengruppierung projektieren


Wenn Sie mehrere Teilanlagen mit identischen Ausrüstungseigenschaften verwenden, dann
können Sie diese zu Teilanlagengruppierungen zusammenfassen. Vor der Version SIMATIC PCS 7
V6.1 war die Teilanlagenklasse diese Gruppierung. Bei der Migration älterer Projekte wird diese
Gruppierung als Ausrüstungseigenschaft "UnitClass" übernommen.

Vorgehensweise
1. In der Komponentensicht im SIMATIC Manager legen Sie unter Globale Deklarationen im
Ordner "Aufzählungen" ein neues Objekt "Aufzählung" an. Anschließend vergeben Sie der
Gruppe einen Namen, z. B. Anlagengruppen. Fügen Sie mehrere Objekte "Wert" ein mit
Namen wie z. B. Gruppe_A, Gruppe_B, usw.
2. Legen Sie eine Ausrüstungseigenschaft mit entsprechender Benennung an, z. B.
Anlagengruppe. Weisen Sie dieser Anlagengruppe den Datentyp "INT" oder "DINT" zu und
wählen Sie aus der Klappliste "Aufzählung" die soeben angelegte Aufzählung.
3. Komplettieren Sie Ihre Angaben in dem Dialog und bestätigen Sie Ihre Eingaben über die
Schaltfläche "OK".

SIMATIC BATCH V10.0


200 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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8.2 Basis Engineering für PCS 7

4. Nun ordnen Sie jeder Teilanlage eine der erstellten Teilanlagengruppen zu. Selektieren Sie
dazu den Hierarchieordner der Teilanlage und wählen Sie im Kontextmenü Neues Objekt
einfügen > Ausrüstungseigenschaft.
5. Markieren Sie die Ausrüstungseigenschaft, klicken Sie mit der rechten Maustaste und
wählen Sie im Kontextmenü Objekteigenschaften.
6. Im Feld Name wählen Sie aus der Klappliste die soeben angelegte Ausrüstungseigenschaft,
in unserem Beispiel "Anlagengruppe".
7. Im Feld "Wert" wählen Sie eine Anlagengruppe.
8. Öffnen Sie den Projektierungsdialog "Batch-Anlage ... projektieren".
9. Nachdem Sie die Funktion "Batch-Typen generieren" ausgeführt haben, stehen Ihnen die
projektierten Daten zur Verfügung.
[Link] Sie eine oder mehrere Aufzählungen als Ausrüstungseigenschaft projektiert, können
Sie eine davon als Gruppierungskriterium für den Rezepteditor festlegen. Selektieren Sie den
Ordner "Anlage" und wählen Sie bei "Teilanlagengruppierung" die gewünschte
Anlagengruppierung aus.

Ergebnis
Sie haben mehrere Teilanlagen mit identischen Eigenschaften zu einer Teilanlagengruppe
zusammengefasst. Bei der Rezepterstellung können Sie die Teilanlagengruppe als Kriterium für
die Teilanlagenbelegung verwenden.

8.2.8 Übernahme der Archivdaten aus WinCC-Archiven projektieren

Einleitung
Zu den Chargendaten zählen auch die zeitlichen Verläufe von wichtigen Prozessgrößen. SIMATIC
BATCH zeichnet diese Messwertsequenzen nicht selbst auf, sondern holt sich diese Werte aus
den WinCC-Messwertarchiven. Hierfür muss für jeden Instanzparameter, welcher als Messwert
aufgezeichnet werden soll,
• die Option "Messgröße archivieren" aktiviert werden und
• eine WinCC-Archivvariable zugeordnet werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 201
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Schritt 1 - Festlegung der Option "Messgröße archivieren"


Für jeden Instanzparameter, welcher als Messwert aufgezeichnet werden soll, aktivieren Sie am
Parameter die Option "Messgröße archivieren". Sie haben folgende Möglichkeiten:
• Bei Anwendung der BATCH Schnittstellenbausteine:
– an den IEPAR-Bausteinen am Parameter QACT_VAL oder alternativ
– im BATCH-Projektierungsdialog am Objekt "Batch-Typen".
Hinweis
Diese beiden Einstellungen sind gleichwertig. Über die Funktion "Generieren" im BATCH-
Projektierungsdialog werden die Änderungen an den Instanzen in die Batch-Typen
übernommen bzw. durch Änderung im BATCH-Projektierungsdialog wird diese an alle
Instanzen im CFC übertragen.

• Bei Anwendung von SFC-Typen: Festlegung am SFC-Typ über Merkmale am Sollwert, Spalte
"Archivieren" (Attribut S7_archive).
Hinweis
Bei SFC-Typen ist diese Einstellung nur direkt am SFC-Typ möglich. Im BATCH-
Projektierungsdialog sind alle Batch-Typen des SFC-Typs nur read only sichtbar.

Komfortable Einstellung in der Prozessobjektsicht


Alternativ können Einstellungsänderungen für "Messgröße archivieren" auch in der
Prozessobjektsicht vorgenommen werden. Wechseln Sie dazu in das Register "Parameter". Über
die Spalte "Archivieren" kann die Einstellung in übersichtlicher Form für mehrere Parameter
erfolgen.

Mögliche Einstellungen
• Keine Archivierung
• Archivierung (= shortterm)
• Langzeitarchivierung (= longterm)

Vererbung bei SFC-Typen -> SFC-Instanzen

Hinweis
Wird vom SFC-Typ im CFC-Plan eine Instanz angelegt, dann wird die Einstellung des Attributes
S7_archive am SFC-Typ an die Instanz weiter vererbt. D. h., ist am SFC-Typ der Sollwert für die
Archivierung gekennzeichnet (Para(i)_AO), dann ist diese Einstellung auch automatisch an allen
SFC-Instanzen aktiv.
Eine nachträgliche Veränderung dieser Einstellung an den SFC-Instanzen (gegenüber dem SFC-
Typ) sollte vermieden werden, da im BATCH-Projektierungsdialog nur mit den SFC-Typen für
Operations-, Funktions- und Messstellentypen abgeglichen wird (nicht mit den SFC-Instanzen).
Dies kann zu Plausibilitäts- und damit zu Übersetzungsfehlern führen.

SIMATIC BATCH V10.0


202 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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8.2 Basis Engineering für PCS 7

Schritt 2 - WinCC-Archivvariable anlegen


Um Archivvariablen später zuordnen zu können, müssen Sie das Optionskästchen "Messgröße
archivieren" im Batch-Projektierungsdialog an der zu archivierenden Variable, einer Funktion
oder Operation aktivieren. Sie können auch im CFC die Variable am Ausgang "QACT_VAL" eines
Bausteins auf "Archivieren" setzen. Dadurch wird beim nächsten Generieren der Batch-Typen das
Optionskästchen "Messgröße archivieren" automatisch aktiviert. Durch diese Option können Sie
die Archivvariablen, wie in Möglichkeit 1 beschrieben, automatisch anlegen lassen.
Die Erstellung der WinCC-Archivvariablen ist abhängig von der Einstellung der Option
"Archivvariablen anlegen/aktualisieren" in den "Objekteigenschaften" der OS im SIMATIC
Manager.
Es gibt zwei Möglichkeiten:
• Die Option "Archivvariablen anlegen/aktualisieren" ist aktiv. In diesem Fall wird automatisch
eine entsprechende Archivvariable in WinCC angelegt.
Voraussetzung: Eine OS ist vorhanden und unter "Runtime-Name" wird der OS-Pfad, der
Vorlage für den WinCC-Variablennamen ist, angezeigt.
• Die Option "Archivvariablen anlegen/aktualisieren" ist nicht aktiv. In diesem Fall müssen Sie
die Archivvariable im WinCC Explorer manuell anlegen. Weitere Informationen dazu finden
Sie im WinCC Information System.
Hinweis
Wenn Sie die Option "Archivvariablen anlegen/aktualisieren" deaktivieren, werden die
generierten Archivvariablen in WinCC durch "OS-übersetzen" gelöscht. Im BATCH-
Projektierungsdialog bleiben die Zuordnungen jedoch bestehen. Es erscheint keine
Warnung, dass die Archivvariablen in WinCC nicht mehr existieren.

Schritt 3 - WinCC-Archivvariablen zuordnen


Im BATCH-Projektierungsdialog kann am selektierten Typparameter die Zusatzfunktion
"Instanzen -> Anzeigen" gewählt werden. Es werden alle Instanzparameter, die eine Referenz
auf diesen Typparameter besitzen, angezeigt. Im Folgedialog kann für jeden Instanzparameter
der WinCC-Variablenbrowser geöffnet werden, in dem die gewünschte WinCC-Archivvariable
zugewiesen werden kann.
1. Markieren Sie im BATCH-Projektierungsdialog den gewünschten Typparameter.
2. Drücken Sie die Schaltfläche "Anzeigen" im rechten Fensterbereich.
Ergebnis: Das Dialogfeld "Instanzen welche den Typparameter <Name> benutzen" wird
geöffnet.
3. Klicken Sie hier auf die Zeile auf der rechten Seite und anschließend nochmals auf den jetzt
erscheinenden Pfeil.
Ergebnis: Das Dialogfeld "WinCC-Archivvariable für <Name>" wird geöffnet. Hier werden alle
OSen und deren Archivvariable angezeigt
4. Blenden Sie im WinCC-Variablenbrowser die einzelnen Hierarchien auf.
5. Selektieren Sie die gewünschte WinCC-Archivvariable.
6. Drücken Sie die Schaltfläche "Übernehmen".
Ergebnis: Nach dem Übersetzen und Laden der Anlage können Sie die Archivvariablen in
Ihren Rezepten verwenden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 203
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

Vorgehen im Multiprojekt
Die Festlegung "Messgröße archivieren" nehmen Sie im BATCH-Projektierungsdialog am
Multiprojekt vor (nicht in den einzelnen Projekten), da nur am Multiprojekt die Batch-Typen
editierbar sind.
Die Zuweisung der gewünschten WinCC-Archivvariable zum Instanzparameter erfolgt in
den einzelnen Projekten (nicht am Multiprojekt). Dazu führen Sie zuerst die Funktion
"Aktualisieren" am einzelnen Projekt aus, um die Batch-Typen aus dem Multiprojekt aktuell
in das Projekt einzulesen. Anschließend weisen Sie dem Instanzparameter die WinCC-
Archivvariable zu, so wie oben in der Prozedur beschrieben.
Ergebnis: Im Projekt wird bei den Eigenschaften zum Instanzparameter der Pfad zu
"WinCC-Archivvariable aktualisiert" angezeigt. Am Multiprojekt ist die Zuweisung der WinCC-
Archivvariable erst nach Ausführung der Funktion "Zusammenführen" (Batch-Instanzen)
sichtbar.

8.2.9 Bausteine in der CFC-Datenhaltung aufräumen

Bausteine bereinigen
Bausteine, die in der CFC-Datenhaltung von keinem CFC verwendet werden, können im CFC-
Dialog bereinigt werden.

Verwendete Bausteine im S7-Projekt


Alle in einem S7-Projekt verwendeten Bausteine sind innerhalb des Projektes im Ordner
"Bausteine" enthalten. Eine Untermenge dieser Bausteine, die in einen CFC-Plan eingebaut ist,
wird zusätzlich in der CFC-Datenhaltung verwaltet.

CFC-Datenhaltung aufräumen
Im Menü des CFC unter "Extras" > "Bausteintypen", siehe nachfolgende Abbildung, wird der
Inhalt des Ordners "Bausteine" (linkes Fenster) und der CFC-Datenhaltung (rechtes Fenster)
angezeigt. Im rechten Fenster sollten nur die Bausteine der SIMATIC BATCH Bibliothek enthalten
sein, die auch in den CFC-Plänen eingebaut sind (z. B. UNIT_PLC, MemIDB64, EventSend, IEOP,
IEPH, IPAR…).
Alle anderen Bausteine aus der SIMATIC BATCH Bibliothek, die nicht in einem CFC-Plan
verwendet werden, sollten Sie in diesem Dialog über die Taste "Aufräumen" aus der CFC-
Datenhaltung bereinigen. Die Bausteine dürfen jedoch nicht aus dem Bausteinordner des
Projekts gelöscht werden.

SIMATIC BATCH V10.0


204 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.2 Basis Engineering für PCS 7

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 205
Engineering
8.3 PC-Station (PCS 7 OS / WinCC Explorer)

8.3 PC-Station (PCS 7 OS / WinCC Explorer)

8.3.1 Übersetzen der OS

Einleitung
SIMATIC BATCH kommuniziert über die definierte PCS 7 OS (Melde-OS) mit dem
Automatisierungssystem. Daher muss nach der kompletten PCS 7 Basis Projektierung und nach
jeder Änderung der Batch-Anlagendaten zuerst die PCS 7 OS übersetzt werden. Dadurch werden
sämtliche BATCH Objekte als WinCC-Variable in die entsprechende PCS 7 OS geladen. Durch das
Übersetzen der PCS 7 OS ist es erst beim Generieren der Batch-Anlagendaten möglich, den
korrekten vollständigen Runtime-Namen zu generieren. Vor dem Laden der Batch-
Anlagendaten müssen zuerst die WinCC-Projekte geladen werden.

Vorgehen im SIMATIC Manager


1. Klicken Sie die rechte Maustaste auf Ihrer OS innerhalb Ihrer PC-Station und wählen Sie im
Kontextmenü den Befehl OS > Objekteigenschaften.
2. Wechseln Sie zum Register "Ziel-OS und Standby-OS".
3. Aktivieren Sie das Optionskästchen "Archivvariablen anlegen/aktualisieren", wenn Sie die
Archivierung mit automatischer Zuweisung einer Archivvariable wünschen. Diese
Einstellung wirkt für alle Parameter, bei denen das Attribut "S7_archive" gesetzt ist.
4. Bestätigen Sie mit "OK".
5. Wählen Sie den Menübefehl Extras > Assistent mehrere OS übersetzen > Starten.
6. Gehen Sie in den Folgedialogen des Assistenten wie bei PCS 7 üblich vor. Wählen Sie die
Operator Stationen, die S7-Programme und anschließend den Übersetzungsumfang aus. Es
sind hier keine SIMATIC BATCH spezifischen Einstellungen notwendig.
Hinweis
Der Standard-Übersetzungsmodus bei PCS 7 ist bereichsorientiertes Übersetzen (OS
Bereich). Über den Menübefehl Extras > Assistent mehrere OS übersetzen >
Übersetzungsmodus können Sie diese Einstellung ändern.
Innerhalb eines Projekts oder Multiprojekts darf nicht zwischen bereichsorientiertem und AS-
orientiertem Übersetzen gewechselt werden.

Siehe auch
Vorgehensweise beim Übersetzen und Laden der Anlagendaten (Seite 220)

SIMATIC BATCH V10.0


206 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.3 PC-Station (PCS 7 OS / WinCC Explorer)

8.3.2 PCS 7 OS - Projekttyp ändern

WinCC-Projekttyp ändern
Ändern Sie im WinCC Explorer den Projekttyp einer PCS 7 OS vom z. B. einem Mehrplatz-Projekt
in ein Einzelplatz-Projekt, muss der OS-Projekteditor im Komplettprojektierungsmodus
ausgeführt werden. Erst dadurch werden die benötigten Applikationen in die Anlaufliste des PCs
eingetragen und die Datenkonsistenz im Prozessbetrieb gewährleistet.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 207
Engineering
8.4 BATCH Engineering

8.4 BATCH Engineering

8.4.1 BATCH Projektierungsdialog

Automatisierungsdaten auf den BATCH Server laden


Der BATCH Projektierungsdialog bildet die Zentrale für das BATCH Engineering. Ziel der
Projektierungen ist es, alle notwendigen Daten aus der PCS 7 Basisprojektierung und der BATCH
Projektierung dem SIMATIC BATCH Server für die Automatisierungsaufgabe zur Verfügung zu
stellen.

Bild 8-1 BATCH Projektierungsdialog

Die Projektdaten aus PCS 7 Basis Engineering werden in Form von Objekten in einer
Struktur im Navigationsbereich für SIMATIC BATCH zusammengestellt. Wenn Sie ein Objekt

SIMATIC BATCH V10.0


208 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.4 BATCH Engineering

im Navigationsbereich markieren, dann werden Ihnen dessen Eigenschaften angezeigt und


spezielle, kontextabhängige Funktionen zur Auswahl angeboten.

Hinweis
Sämtliche Aktionen im BATCH Projektierungsdialog müssen in demselben PCS 7 Projekt
ausschließlich von einem PC ausgeführt werden.
Nach dem Anlegen von Batchobjekten (Teilanlagen und Technische Einrichtungen) im Basis
Engineering darf der Name Ihrer Batch-Anlage nicht umbenannt werden. Weder im SIMATIC
Manager innerhalb der Technologischen Sicht, noch im BATCH Projektierungsdialog in den
Anlageneinstellungen.
Nach den Aktionen "Dearchivieren", "Speichern unter", "Speichern unter mit Reorganisieren"
und "Reorganisieren" im SIMATIC Manager müssen Sie im BATCH Projektierungsdialog vor dem
Verteilen der Batch-Daten die BATCH-Typen generieren und die BATCH-Instanzen übersetzen/
zusammenführen.

Plausibilitätsprüfung
Während der Projektierung meldet eine Plausibilitätsprüfung mögliche Fehler und Warnungen.
Die betroffenen Objekte werden sofort durch ein farbiges Blitzsymbol im Navigationsbereich
gekennzeichnet. Wenn Sie auf ein fehlerhaftes Objekt klicken, dann können Sie im
Protokollbereich das entsprechende Protokoll anzeigen und ausdrucken. Die
Protokollinformationen liefern Ihnen Hinweise zu Fehlern und Warnungen in der Projektierung.

Bild 8-2 Protokoll

Zugriffsschutz
Ein im PCS7 Engineering eingerichteter Zugriffsschutz für Projekte wirkt sich ebenfalls im BATCH
Projektierungsdialog aus. Für Funktionen, die Änderungen am Basis Engineering bewirken,
müssen Sie sich in SIMATIC Logon authentifizieren.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 209
Engineering
8.4 BATCH Engineering

Übersicht zur Dialoglandschaft zum BATCH Projektierungsdialog

Bild 8-3 BATCH Projektierungsdialog

SIMATIC BATCH V10.0


210 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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8.4 BATCH Engineering

Bild 8-4 Einstellungen im Multiprojekt bzw. Projekt

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 211
Engineering
8.4 BATCH Engineering

Bild 8-5 Stationen, CPU Speicherausbau

SIMATIC BATCH V10.0


212 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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8.4 BATCH Engineering

Bild 8-6 Batch-Typen generieren

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 213
Engineering
8.4 BATCH Engineering

Bild 8-7 Batch-Instanzen zusammenführen

Bild 8-8 Batch-Anlage laden

SIMATIC BATCH V10.0


214 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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8.4 BATCH Engineering

Bild 8-9 Batch-Anlage laden nicht möglich

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 215
Engineering
8.4 BATCH Engineering

Bild 8-10 Batch-Anlage laden

Weitere Information
Online-Hilfe zu STEP 7 > Wissenswertes zum Zugriffsschutz

8.4.2 BATCH Engineering Überblick

Voraussetzung für das BATCH Engineering


Alle relevanten Punkte aus dem PCS 7 Basis Engineering wurden durchgeführt und die PCS 7 OS
übersetzt und geladen.

SIMATIC BATCH V10.0


216 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.4 BATCH Engineering

SIMATIC BATCH Engineering


Nachfolgend sind die Projektierungsschritte aufgeführt, die für das BATCH Engineering
notwendig sind:
1. Starten Sie den BATCH Projektierungsdialog über den Befehl SIMATIC BATCH >
Projektierungsdialog öffnen im SIMATIC Manager.
2. Im BATCH Projektierungsdialog markieren Sie den obersten Ordner im Navigationsbereich
und klicken im Kontextmenü auf "Einstellungen". Überprüfen Sie die Einstellungen in allen
Registern und stellen Sie das Systemverhalten ein. Wählen Sie die OS aus, in die Batch-
Meldetexte übertragen werden.
3. Wenn Sie die Betriebsart "AS-basiert" verwenden möchten, müssen Sie im Ordner "Stationen"
innerhalb der CPU den prozentualen Anteil vom Gesamtspeicher für die Belegung der
Rezeptlogik eintragen bzw. auswählen.
4. Aktualisieren Sie die Stationen. Die notwendige S7-Verbindung in der BATCH Anwendung
wird automatisch erzeugt und parametriert.
5. Bearbeiten Sie die Zuordnung von Fahrweisen
6. Bearbeiten Sie die Zuordnung der Parametergruppen
7. Generieren Sie die Batch-Typen. Bei Multiprojekt können Sie die Batch-Typen in die Projekte
propagieren.
8. Übersetzen Sie die Batch-Instanzen, bzw. führen Sie die Batch-Instanzen in einem
Multiprojekt zusammen.
9. Ordnen Sie den projektierten Messgrößen WinCC-Archivvariablen zu
[Link] Sie im Navigationsfenster den Ordner Ihrer Batch-Anlage. Übertragen Sie die
Meldungen in die zugewiesene PCS 7 OS.
[Link] Sie Ihre Batch-Anlage in die Datenbank auf dem SIMATIC BATCH Server.
Wenn Ihre Projektierungen Rückwirkungen auf die PCS 7 Basisdaten oder die BATCH
Anlagendaten haben, werden Sie in dem Dialog "Ein Laden der Anlagendaten ist nicht
möglich" darauf aufmerksam gemacht. Die noch auszuführenden Projektierungen können
Sie sofort aus diesem Dialog heraus starten. Danach können Sie das Laden der Batch-Anlage
ausführen.

WARNUNG
Änderung von reservierten Bereichen im S7-Programm
Wenn Sie die "Für andere Anwendungen reservierten Bereiche..." eines S7-Programms
ändern (unter CFC-Plan öffnen und dann "Extras > Einstellungen > Übersetzen/Laden"
wählen und etwas ändern), dann werden den DBs und FCs im aktuellen S7-Programm neue
Bausteinnummern zugeordnet. Dies hat zur Folge, dass die für SIMATIC BATCH intern
abgelegten DB- bzw. FC-Informationen aktualisiert werden müssen.
Sie müssen nach einer Änderung der reservierten Bereiche das SIMATIC BATCH Engineering
erneut ausführen.

Weitere Information
Speicherausbau der eingesetzten CPU (Seite 226)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 217
Engineering
8.4 BATCH Engineering

8.4.3 Symbole im BATCH Projektierungsdialog

Bedeutung der Symbole im BATCH Projektierungsdialog

Objekt / Sym‐ Bedeutung


bol
Externe Anlagen

STEP 7 - Multiprojekt

STEP 7 - Projekt

S7-Programme / Stationen

Automatisierungssysteme

CPU

S7-Programm

Verbindungen

Batch-Anlage

Neutraler Ordner, Strukturierungselement

Batch-Instanzen

Batch-Typen

Datentypen

Einheiten

Funktions- und Operationstypen

Funktions-, Operationstyp auf Basis Schnittstellenbaustein IEPH/IEOP


Funktions-, Operationstyp auf Basis Schnittstellenbaustein IEPH/IEOP und SFC-Typ,
Mischtyp
Funktions-, Operationstyp auf Basis SFC-Typ

Funktions-, Operationstyp auf Basis SFC-Typ mit Fahrweise

Messstellentypen

Messtellentyp
Ausrüstungseigenschaften

Einheit

Aufzählung als Fahrweise

Gleitkommazahl

Integer

String

SIMATIC BATCH V10.0


218 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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8.4 BATCH Engineering

Objekt / Sym‐ Bedeutung


bol
Boolean

Aufzählung

Material
Eingangsmaterial
Ausgangsmaterial

Ausrüstungseigenschaft vom Datentyp LOCATION als Source

Ausrüstungseigenschaft vom Datentyp LOCATION als Destination


Ausrüstungseigenschaft vom Datentyp LOCATION als Via
Ausrüstungseigenschaft vom Datentyp LOCATION

8.4.4 Automatische Parametrierung der BATCH Bausteine

Konzeptübersicht
Im BATCH-Projektierungsdialog werden die aus dem Basis-Engineering verwendeten BATCH
Bausteine (SFC-Typen oder BATCH Schnittstellenbausteine) automatisch parametriert.
Die Elemente und Bausteine für beide Betriebsarten (AS-basiert und PC-basiert) werden
nachfolgend kurz aufgezählt und funktionell beschrieben.

Teilanlagenbaustein: UNIT_PLC ersetzt IUNIT


Für den AS-basierten Betrieb müssen Sie den IUNIT-Baustein durch den UNIT_PLC-Baustein
ersetzen. Der Baustein UNIT_PLC enthält die Funktionalität vom IUNIT-Schnittstellenbaustein
inklusive des AS-basierten Laufzeitsystems.

Automatische Parametrierung der BATCH Bausteine im BATCH Projektierungsdialog


Der SIMATIC BATCH Projektierungsdialog liest und schreibt Parameter an Bausteinen während
der Projektierung:
• Ermittlung sämtlicher Instanzdaten-Bausteine (IDB).
• Schreiben der Information an die entsprechenden Eingänge der Laufzeitbausteine
• Lesen der Parameteradressen der SFC-Instanzen.
• Anlegen der NetPro S7-Verbindungen
• Anlegen der Ausrüstungseigenschaften DBs (EQM) mit den Informationen aus der
Ausrüstungsdatei (EQM)
• Kopieren der Vorlagen - CFCs
• Parametrieren der Bausteine in den Vorlagen CFCs

SIMATIC BATCH V10.0


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8.4 BATCH Engineering

Meldungen zur Chargenbearbeitung


Meldungen zur Chargenbearbeitung werden über den UNIT_PLC-Baustein im AS erzeugt. Diese
Meldungen werden über das AS-OS-Engineering in die PCS 7 OS geladen. Alle Bausteine, die im
CFC platziert sind, können durch den Baustein "Alarm_8P" Meldungen erzeugen.

8.4.5 Vorgehensweise beim Übersetzen und Laden der Anlagendaten

Prinzip der Vorgehensweise

6,0$7,&0DQDJHU

26¾EHUVHW]HQ
VLHKH$EVDW]žEHUVHW]HQGHU26 

ವ 0HOGH26IHVWOHJHQ
ವ 0HOGXQJHQLQ0HOGH26¾EHUWUDJHQ

%DWFK$QODJHQGDWHQ¾EHUVHW]HQ
ವ DXIDOOHQ(65HFKQHUQPLWGHQ
 HLQ]HOQHQ3URMHNWHQGHV0XOWLSURMHNWHVRGHU
ವ DXIGHP]HQWUDOHQ(65HFKQHUGXUFK
 =XVDPPHQI¾KUHQXQGžEHUVHW]HQDP
 0XOWLSURMHNW

:LQ&&3URMHNWHODGHQ
=LHOV\VWHP26

%DWFK$QODJHQGDWHQODGHQ
=LHOV\VWHP%$7&+6HUYHU
%$7&+6HUYHU6WE\XQG%$7&+&OLHQWV

OS übersetzen
Siehe Kapitel "PC-Station" Absatz "Übersetzen der OS (Seite 206)".

SIMATIC BATCH V10.0


220 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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8.4 BATCH Engineering

Festlegen der Melde-OS und zum Übertragen der Batch-Meldungen


Die Prozessautomatisierung erfolgt in vielen Batch-Anlagen nicht ausschließlich
rezeptgesteuert. D. h. es kann durchaus sein, dass es einen oder sogar mehrere OS-Server in der
Anlage gibt, die keine Batch-relevanten Daten führen. Daher müssen für SIMATIC BATCH die
Batch-relevanten OSen festgelegt werden. Um eine optimale Lastverteilung erzielen zu können,
haben Sie die Möglichkeit, eine Melde-OS auszuwählen, in die SIMATIC BATCH seine Meldungen
absetzt.
• Melde-OS festlegen
Sie müssen eine geeignete OS bestimmen, in die SIMATIC BATCH seine Meldungen absetzt.
Die Melde-OS ist außerdem die Kommunikations-OS für den BATCH Server.
• Batch-Meldungen übertragen
Die Meldetexte aller BATCH-Meldungen werden durch die Funktion "Meldungen übertragen"
in die ausgewählte OS übertragen.

Batch-Anlagendaten übersetzen
Für die Nutzung der Anlagendaten durch SIMATIC BATCH müssen diese erzeugt (übersetzt)
werden. Nach der vollständigen Projektierung aller Anlagendaten und auch nach jeder
Änderung der Anlagendaten müssen diese vor dem Laden neu übersetzt werden.
Das Übersetzen der Anlagendaten (Seite 228) erfolgt durch die Funktion "Übersetzen". Bei
diesem Prozess werden die Anlagendaten übersetzt und auf Plausibilität geprüft. Mögliche
Fehler werden angezeigt und in einem Prüfprotokoll abgelegt. Sind die Daten nicht plausibel,
so werden sie nicht übersetzt.

WinCC-Projekte laden
Das Übertragen der WinCC-Projekte erfolgt weiterhin und unabhängig von SIMATIC BATCH
durch die Funktion "Zielsystem laden" zu den PCS 7 Operator Stationen. Der Ladevorgang der
Anlagendaten auf BATCH Server und BATCH Clients bleibt davon unberührt. Es muss allerdings
sichergestellt sein, dass der Ladevorgang der WinCC-Projekte zeitlich vor den BATCH
Ladevorgängen erfolgt.

Hinweis
Wird eine PC-Station mit einer redundanten WinCC-Applikation (stby) auf einen neuen PC
geladen, erkennt SIMATC BATCH den Zielpfad für die Standby OS nicht automatisch. In diesem
Fall öffnen Sie anschließend den BATCH Projektierungsdialog, markieren in den Anlagedaten
Ihre Batch-Anlage und klicken auf die Schaltfläche "Einstellungen". Im Dialog Einstellungen,
Register "Verteilung" klicken Sie auf die Schaltfläche "Aktualisieren". Dadurch wird der neue
Rechnername registriert.

BATCH Anlagendaten laden


Nach dem erfolgreichen Übersetzen übertragen Sie die Anlagendaten auf den BATCH Server,
Datenbank Server und die BATCH Clients. Das Laden der Anlagendaten (Seite 231) erfolgt
automatisch durch die Funktion "Zielsystem laden".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 221
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8.4 BATCH Engineering

Information zu Batch-Anlagendaten einlesen (nicht im Bild "Prinzipielle Vorgehensweise"


vorhanden)
Damit die Anlagendaten gezielt in das Batch-System eingelesen werden können, erfolgt dies
explizit über eine Bedienung. Diese kann an einem beliebigen BATCH Client innerhalb des
BatchCC vorgenommen werden. Dabei erfolgt ein interner Abgleich der neuen mit den
bisherigen Anlagendaten.
Weitere Informationen zum Einlesen der Anlagendaten (Seite 326) finden Sie im Kapitel
"BATCH Control Center".

8.4.6 Anzahl der Teilanlagen anzeigen


Wenn Sie wissen möchten, wie viele belegbare Teilanlagen (UNIT_PLC Instanzen) in Ihrem
Projekt vorhanden sind, um z. B. die nötigen Lizenzen für SIMATIC BATCH zu bestellen, dann
rufen Sie im BATCH Projektierungsdialog das entsprechende Protokoll auf.

Vorgehen im SIMATIC Manager


1. Öffnen Sie den BATCH Projektierungsdialog mit dem Menübefehl Extras > SIMATIC BATCH
> Projektierungsdialog öffnen.
2. Markieren Sie den Ordner Ihrer Batch-Anlage (Anlagenordner) im Navigationsfenster der
Anlagendaten.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Anzeigen" im Bereich "Protokoll".

Ergebnis
Das Protokollfenster mit den Daten wird angezeigt. Unter Anderem wird die Anzahl der
projektierten und belegbaren Teilanlagen angezeigt.

Siehe auch
Lieferform von SIMATIC BATCH (Seite 93)

SIMATIC BATCH V10.0


222 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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8.4 BATCH Engineering

8.4.7 Projektierung von Fahrweisen

Prinzip der Vorgehensweise


Fahrweisen für Technische Funktionen bzw. Technische Operationen können Sie auf
verschiedene Weisen projektieren:
• Projektierung bei SFC-Typen
Bei der Projektierung des SFC-Typs können mit der Merkmalefunktion auch Fahrweisen
angegeben werden, die für diese Technische Funktion/Operation gültig sein sollen.
Zusätzlich kann für jede Fahrweise die Parametermenge aus den Sollwerten
zusammengestellt werden.
• Projektierung bei SFCs (SIMATIC Manager und SFC-Editor)
Neue Fahrweisen werden über neu angelegte Aufzählungen mit deren Eigenschaften und
dem Verschalten des Bausteins IEPAR_ENUM an den gewünschten Baustein IEPH/IEOP
projektiert.
• Projektierung im BATCH Projektierungsdialog
Neue Fahrweisen werden über neue Anwenderdatentypen und dem Zuweisen als Datentyp
am Fahrweisenparameter von Operationstypen/Funktionstypen im BATCH
Projektierungsdialog erstellt.
Fahrweisen und die Fahrweisenparameter werden beim Übersetzen mit in die Anlagendaten
aufgenommen und stehen Ihnen damit später im BATCH Rezepteditor zur Verfügung.
Ergebnis: Nach dem Einlesen der Typbeschreibung im BATCH Projektierungsdialog mit der
Schaltfläche "Generieren" werden die so editierten Fahrweisen mit einem roten Fähnchen
markiert und unter Funktionstypen angezeigt.

Hinweis
Sollwerte der aktuellen und vorbereiteten Fahrweise werden unabhängig vom Betriebszustand
(Automatik-, Handbetrieb) geprüft. Wenn Sie eine Fahrweise vorbereiten, müssen Sie auch die
Grenzen der zugehörigen Sollwerte entsprechend vorbereiten. Nur dann bringt die
Überprüfung keine Fehlermeldung.

Vorgehen für SFC-Typen


Ergebnis: In den Eigenschaften des SFC-Typs im Register "Optionen" unter Fahrweisenauswahl
wird die projektierte Fahrweise in einem Optionskästchen angezeigt. Durch Aktivierung bzw.
Deaktivierung kann bestimmt werden, welche Fahrweisen des SFC-Typs an die SFC-Instanzen
weiter gegeben werden sollen.

Vorgehen für SFCs


Im SFC erstellen Sie die SFC-Typen für SIMATIC BATCH mit folgenden Merkmalen:
• EOP (Technische Operation)
• EPH (Technische Funktion)
Am SFC-Typ werden die Ausprägung (EOP oder EPH) und der Typname festgelegt. Die
Schnittstelle zu SIMATIC BATCH ist damit angelegt.

SIMATIC BATCH V10.0


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8.4 BATCH Engineering

Als Merkmale des SFC-Typs können angelegt werden:


• Die Fahrweisen der Technischen Operation/Funktion
• Die Sollwerte (Parameter) der Technischen Operation/Funktion
Die Istwerte der Technischen Operation/Funktion werden aus den Sollwerten abgeleitet.
Die so erstellten SFC-Typen (= BATCH Typbausteine) werden im Planordner abgelegt.
Im CFC sind diese BATCH Typbausteine in der Bibliothek "Sonstige Bausteine" bzw. der dem
SFC-Typ zugeordneten Familie, z. B. Batch, verfügbar und können per Drag&Drop in den
CFC-Plan eingefügt und verschaltet werden.

Vorgehen ohne PCS 7 Projekt (BATCH Projektierungsdialog)


1. Öffnen Sie den BATCH-Projektierungsdialog mit dem Menübefehl Extras > SIMATIC BATCH.
2. Legen Sie beim Operations-/Funktionstyp einen neuen Parameter, z. B. fw_param an.
Selektieren Sie dazu im linken Fenster unter "Funktionstypen" den gewünschten
"Funktionstyp" und Drücken Sie anschließend die Schaltfläche "Neu". Ergebnis: Ein neuer
Typparameter wird angelegt.
3. Aktivieren Sie das Optionskästchen "Fahrweisenparameter". Drücken Sie die Schaltfläche
"Bearbeiten" rechts neben dem Optionskästchen "Fahrweisenparameter". Ordnen Sie im
geöffneten Eigenschaftsdialog zu den Fahrweisen "Fahrweisen von FW_Heizen" jeder
Fahrweise die gewünschten Sollwerte (Parameterdatensatz) zu.
4. Weisen Sie ihm auf der rechten Seite im Auswahlfeld "zugeordneter Datentyp" die richtige
Fahrweise (z. B. FW_Heizen) zu. Bedingung: In den Datentypen muss die entsprechende
Fahrweise vorhanden sein.
5. Schließen Sie den BATCH Projektierungsdialog mit "OK".
Ergebnis: Im BATCH Projektierungsdialog erscheint die neue Fahrweise im entsprechenden
Anwenderdatentyp.

Hinweis
Bitte beachten Sie, dass die geplante Projektierung der Fahrweisen in Ihrem PCS 7 Projekt mit
derjenigen im BATCH Projektierungsdialog übereinstimmt.

Fahrweisen-Symbole
Zu unterscheiden sind folgende Fahrweisensymbole im BATCH Projektierungsdialog:

Symbol Bedeutung
Aufzählung als Fahrweise
SFC-Typ mit Fahrweise
CFC mit Fahrweise

SIMATIC BATCH V10.0


224 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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8.4 BATCH Engineering

Literaturverweis
Ausführliche Informationen zur Programmierung einer Ablaufsteuerung und der Definition der
SFC-Merkmale finden Sie in der Online-Hilfe zum SFC (<F1> oder Menübefehl Hilfe >
Hilfethemen).

8.4.8 Fahrweisen zuordnen

BATCH Projektierungsdialog
Wenn Sie im Basis Engineering eine Ausrüstungseigenschaft als Fahrweise mit verschiedenen
Fahrweisenparametern für verschiedene Teilanlagen angelegt haben, dann können Sie im
Dialog "Fahrweisen von" bestimmen, welche dieser Parameter bei Auswahl einer Teilanlage für
die Projektierung angezeigt und verwendet werden können. Es handelt sich um einen Filter,
wodurch Sie die Auswahl der Parameter teilanlagen-granular bestimmen.

Voraussetzung
• Es wurde eine Fahrweise mit Fahrweisenparametern angelegt.
• Am Teilanlagen-Baustein "UNIT_PLC" wurden BATCH Parameterbausteine "IEPAR_Typ" über
den Anschluss "EPE_CONN" verschaltet.
• An allen Anschlüssen "SP_VAL" des BATCH Parameterbausteins "IEPAR_ENUM" wurde die
angelegte Fahrweise und ein Anfangswert zugewiesen.
• Alle Daten aus Basis Engineering wurden übersetzt und geladen.
• Im BATCH Projektierungsdialog wurden die Batch-Typen generiert und ggf. propagiert und
die Batch-Instanzen übersetzt bzw. zusammengeführt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 225
Engineering
8.4 BATCH Engineering

Dialog im BATCH Projektierungsdialog


Markieren Sie in Ihrer Batch-Anlage inerhalb der Batch-Typen den Ordner
"Ausrüstungseigenschaften" und markieren Sie die Fahrweise (Aufzählungstyp mit
Fahrweisenparametern). Daraufhin wird in den Eigenschaften unter Fahrweisenparameter die
Schaltfläche "Bearbeiten" angezeigt. Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, dann wird der
Dialog "Fahrweisen von Ausrüstungseigenschaften" geöffnet.

Bild 8-11 Fahrweisenzuordnung

Wählen Sie im Dialog erst eine Teilanlage aus. Anschließend bestimmen Sie durch das
Aktivieren bzw. Deaktivieren der Optionskästchen, welche Parameter einer Fahrweise beim
Rezept-Engineering verfügbar sein sollen.

Weitere Information
Dynamische Teilanlagenparameter projektieren (Seite 774)

8.4.9 Speicherausbau ermitteln und Belegung einstellen

Speicherplatz auf dem AS ermitteln


Der in einem AS zur Verfügung stehende Speicherplatz hängt vom Typ der CPU und bei älteren
CPUs zusätzlich von der Anzahl der verwendeten Speichermodule ab. Der Arbeitsspeicher wird
aufgeteilt, je zur Hälfte in einen festen Codebereich und einen festen Datenbereich.
Um den aktuell zur Verfügung stehenden Speicherplatz zu ermitteln, gehen Sie wie folgt vor:
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die CPU im SIMATIC Manager und wählen Sie
Zielsystem > Baugruppenzustand.
2. Selektieren Sie die Registerkarte "Speicher". Im angezeigten Dialog erkennen Sie den
aktuellen Ausbau des Daten- und Codespeichers der ausgewählten CPU.

SIMATIC BATCH V10.0


226 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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8.4 BATCH Engineering

Speicherung der Rezeptlogik


Die Speicherung der Rezeptlogik im AS erfolgt in Datenbausteinen des Typs "MemIDB64" im
Datenbereich des Arbeitsspeichers. Die Datenbausteine werden im CFC-Plan "@ASB_Mem"
abgelegt.

Belegung des Arbeitspeichers


Die Abbildung zeigt den Dialog zum individuellen Einstellen der Belegung des Arbeitsspeichers
mit Datenbausteinen zur Speicherung der Rezeptlogik.
Das Erzeugen und Einbauen der Bausteine während der Laufzeit des AS ist nicht möglich.

• Speicherausbau (Code+Daten)
Tragen Sie in dieses Feld den online ermittelten Speicherausbau Ihrer CPU ein.
• Belegung für Rezeptlogik
Wählen Sie den prozentualen Anteil des Speicherausbaus, der für die Rezeptlogik reserviert
werden soll. Folgende Auswahlmöglichkeiten bestehen: 0 %, 10 %, 20 %, 30 %, 40 % und
50 %.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 227
Engineering
8.4 BATCH Engineering

Beispiel
Der Speicherausbau einer CPU 417 wird mit 30 MByte angegeben. Davon sind 15 MByte
Codespeicher und 15 MByte Datenspeicher. Im Beispiel sollen 20 % des Speichers für die
Rezeptlogik im AS reserviert werden. Daraus folgt: 20 % von 15 MByte, also 3 MByte werden mit
Datenbausteinen belegt. Ein Datenbaustein vom Typ " MemIDB64" hat eine Größe von 64 KB,
und das bedeutet, dass 3 MB = 3072kB geteilt durch 64kB 48 Datenbausteinen entspricht, die
im CFC-Plan "@ASB_Mem" enthalten sind. Diese Berechnung und dem daraus resultierenden
zahlenmäßigen Einbau in den CFC-Plan wird vom System im BATCH Projektierungsdialog
vorgenommen.
Wie viele Datenbausteine benötige ich?
Je mehr Chargen gleichzeitig auf einer Teilanlage in einem AS verarbeitet werden, desto
größer muss die Anzahl der Instanzbausteine sein.
Ein Grundrezept, das im AS ausgeführt wird, benötigt mindestens 2 Datenbausteine.
Zwanzig gleichzeitig laufende Chargen mit diesem Steuerrezept benötigen 40
Datenbausteine im CFC-Plan "@ASB_Mem".
Ergebnis: Die 20% Belegung des Datenbereichs im Arbeitsspeicher ist ausreichend.

8.4.10 Übersetzen der Batch-Anlagendaten bei Einzelprojekt-Engineering

Einleitung
Das Übersetzen der Anlagendaten erfolgt durch die Funktion "Übersetzen" im BATCH-
Projektierungsdialog. Dabei werden die Anlagendaten auf Plausibilität geprüft. Mögliche Fehler
werden angezeigt und in einem Prüfprotokoll abgelegt. Sind die Daten nicht plausibel, so
werden sie nicht übersetzt.

Vorgehen im SIMATIC Manager


1. Öffnen Sie den BATCH Projektierungsdialog mit dem Menübefehl Extras > SIMATIC BATCH.
2. Selektieren Sie im linken Fenster unter Anlagendaten den Ordner "Batch-Instanzen".
3. Drücken Sie im rechten Bereich auf die Schaltfläche "Übersetzen".
Ergebnis: Nach erfolgreicher Plausibilitätsprüfung werden die Anlagendaten übersetzt. Es
wird ein Protokoll erstellt, welches Sie folgendermaßen einblenden können:
Im BATCH-Projektierungsdialog: unter Protokoll >: Einstellung "Übersetzen" >
Schaltfläche "Anzeigen"
4. Selektieren Sie im linken Fenster unter Anlagendaten das Anlagenobjekt.
5. Drücken Sie im rechten Bereich auf die Schaltfläche "Übertragen in OS".
Ergebnis: Es wird ein Dialogfeld mit allen OSen des Projektes aufgeklappt, die bei
Einstellungen im Register "OS-Objekte" als Batch-relevant definiert wurden. In der Spalte
"Status" wird der aktuelle Status angezeigt. Hier können Sie erkennen, ob die OS-relevanten
Daten schon übertragen sind.
6. Drücken Sie die Schaltfläche "Starten".

SIMATIC BATCH V10.0


228 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.4 BATCH Engineering

Ergebnis: Die Meldungen und die OS-relevanten Daten werden übertragen. Es wird ein
Protokoll erstellt, welches Sie folgendermaßen einblenden können:
Im BATCH-Projektierungsdialog: unter Protokoll -> Einstellung "Übertragen in OS" ->
Schaltfläche "Anzeigen"

8.4.11 Übersetzen der Anlagendaten bei Multiprojekt-Engineering

Einleitung
Das Übersetzen der Anlagendaten erfolgt durch die Funktion "Übersetzen" im BATCH-
Projektierungsdialog. Dabei werden die Anlagendaten auf Plausibilität geprüft. Mögliche Fehler
werden angezeigt und in einem Prüfprotokoll abgelegt. Sind die Daten nicht plausibel, so
werden sie nicht übersetzt.

Vorgehen im SIMATIC Manager


1. Öffnen Sie den BATCH-Projektierungsdialog mit dem Menübefehl Extras > SIMATIC BATCH.
2. Selektieren Sie im linken Fenster unter Anlagendaten den Ordner "Batch-Instanzen".
3. Drücken Sie im rechten Bereich auf die Schaltfläche "Zusammenführen".
Ergebnis: Es wird ein Dialogfeld mit allen Batch-relevanten Projekten geöffnet. Über diesen
Dialog können die Batch-Anlagendaten aller Projekte übersetzt und anschließend
zusammengeführt werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 229
Engineering
8.4 BATCH Engineering

4. Selektieren Sie hier die Projekte, deren Anlagendaten mit einbezogen werden sollen:
Mit den zentralen Optionskästchen "Einbeziehen" und "Übersetzen" im Tabellenkopf werden
alle erforderlichen Einstellungen an den einzelnen Projekten abhängig vom Status
automatisch ausgeführt. Ist beispielsweise an einem Projekt der Status "Typen nicht aktuell"
wird automatisch durch Einbeziehen auch das Optionskästchen für das "Übersetzen"
gecheckt.
Hinweis
Das Übersetzen ist auch in jedem einzelnen Projekt des Multiprojektes möglich.
Bei ausgehängten Projekten sind die Optionskästchen gegraut. Liegen von diesem Projekt
schon zu einem früheren Zeitpunkt übersetzte Anlagendaten vor, dann werden diese Daten
mit übernommen.

5. Drücken Sie die Schaltfläche "Starten".


6. Drücken Sie die Schaltfläche "Schließen".
7. Selektieren Sie im linken Fenster des BATCH-Projektierungsdialogs unter Anlagendaten das
Anlagenobjekt.
8. Drücken Sie im rechten Bereich auf die Schaltfläche "Übertragen in OS".
Ergebnis: Es wird ein Dialogfeld mit allen OSen aller Projekte des Multiprojektes aufgeklappt,
die bei Einstellungen im Register "OS-Objekte" als Batch-relevant definiert wurden.
9. Drücken Sie die Schaltfläche "Starten".
Ergebnis: Sämtliche Batch-relevanten Daten (Meldungen und Anwenderdatentypen)
werden in die entsprechenden OSen geladen.
Ergebnisse:
• Nach erfolgreicher Plausibilitätsprüfung werden die Anlagendaten übersetzt. Es wird ein
Protokoll erstellt, welches Sie folgendermaßen einblenden können:
Im BATCH-Projektierungsdialog: unter Protokoll >: Einstellung "Zusammenführen" ->
Schaltfläche "Anzeigen"
Hinweis
Die Anzeige der Ergebnisse der Plausibilitätskontrolle im Dialog "Zusammenführen/
Übersetzen von PCell..." und im BATCH Projektierungsdialog kann sich im folgenden Fall
unterscheiden:
• An den einzelnen Projekten im Dialog "Zusammenführen/Übersetzen von PCell..." werden
nur Warnungen (gelber Pfeil) oder alles in Ordnung angezeigt. Für die
Plausibilitätskontrolle innerhalb des Projektes ist alles korrekt.
• Im BATCH Projektierungsdialog werden jedoch Fehler angezeigt (roter Pfeil). Dies sind
Fehler, die in Relation zu den anderen Projekten aufgetreten sind und demzufolge im
Gesamt-BATCH Projektierungsdialog angezeigt werden.
Die konkrete Ursache können Sie dem Zusammenführen-Protokoll entnehmen.

• Die Meldungen und die OS-relevanten Daten werden übertragen. Es wird ein Protokoll
erstellt, welches Sie folgendermaßen einblenden können:
Im BATCH-Projektierungsdialog: unter Protokoll -> Einstellung "Übertragen in OS" ->
Schaltfläche "Anzeigen"

SIMATIC BATCH V10.0


230 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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8.4 BATCH Engineering

Tipp
Vergessen Sie nicht, vor dem Übersetzen und Laden immer die Funktion "OS übersetzen"
auszuführen. Dadurch vermeiden Sie auch die Anzeige von Fehlern in den Runtime-Namen
beim Übersetzen der Anlagendaten.

8.4.12 Batch-Anlagendaten übersetzen und laden

Einleitung
Nach der erstmaligen Projektierung im BATCH Projektierungsdialog haben Sie die Möglichkeit,
in diesem Dialog das komplette BATCH Engineering über die Funktion SIMATIC BATCH >
Übersetzen/Laden im SIMATIC Manager durchzuführen. Der Dialog besteht aus zwei Registern,
in denen Sie Ihre gewünschten Einstellungen vornehmen können.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 231
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8.4 BATCH Engineering

Register "Zusammenführen/Übersetzen"

Bild 8-12 Entscheiden Sie, ob Sie vor dem Übersetzen die Batch-Typen generieren möchten und ob Sie die Batch-
Meldungen an die PCS 7 OS übertragen möchten. Aktivieren oder deaktivieren Sie dazu das entsprechende
Optionskästchen.

Register "Laden"
Der Dialog ist unten abgebildet. Komponenten, die geladen werden müssen, werden vom
System automatisch aktiviert. Durch das Aktivieren des Optionskästchens in der
Tabellenspaltenüberschrift "Komponente" werden alle projektierten Komponenten geladen.

SIMATIC BATCH V10.0


232 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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8.4 BATCH Engineering

Voraussetzung zum Laden der BATCH Anlagendaten


Zur Sicherstellung der Datenkonsistenz muss vor dem Laden der BATCH Anlagendaten das AS -
und OS Engineering im SIMATIC Manager abgeschlossen sein. Folgende Reihenfolge sollte
eingehalten werden:
1. Übersetzen und Laden der Automatisierungssysteme
2. Übersetzen und Laden der PCS 7 OS Server
3. Zusammenführen/Übersetzen und Laden der BATCH Server und BATCH Clients

Vorgehen im Dialog "Einstellungen" im SIMATIC Manager


1. Öffnen Sie im Dialog "Einstellungen" das Register "Laden" mit dem Menübefehl Extras >
SIMATIC BATCH > Übersetzen/Laden.
2. Im Register "Zusammenführen/Übersetzen" können Sie einstellen, ob vor dem
Zusammenführen/Übersetzen die Batch-Typen generiert werden sollen und ob die
Meldungen an die PCS 7 OS übertragen werden sollen.
3. Wechseln Sie in das Register "Laden".
4. Im Register "Laden" werden Ihnen alle PC-Stationen für BATCH Server (einzeln, redundant),
Datenbank-Server und der BATCH Clients unter Angabe deren Ladestatus angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 233
Engineering
8.4 BATCH Engineering

5. Drücken Sie die Schaltfläche "OK", um die Ladevorgänge gemäß Ihren Einstellungen auf die
Komponenten zu starten.
6. Bei erfolgreicher Durchführung wird der Status "Geladen" zur entsprechenden Komponenten
im Dialog angezeigt. Zusätzlich wird Ihnen ein Protokoll zu den einzelnen
Projektierungsschritten angezeigt.

Änderungen der Basisautomatisierung

Hinweis
Bei Änderungen in der Basisautomatisierung im ES, wie z. B. Änderungen in CFC/SFC-Plänen, bei
SFC-Typen, in HW Konfig, in der Technologischen Hierarchie, beim AS-OS Engineering, usw.,
müssen die BATCH Anlagendaten erneut geladen werden.

Laden neuer Anlagendaten

Hinweis
Wenn Sie die Daten eines weiteren BATCH-Projekts laden, dann stellen Sie sicher, dass alle BATCH
Server (redundante Server) neu gestartet wurden. Nur dann ist sichergestellt, dass bei der
Auswahl des neuen Projekts alle BATCH Server mit dem neu geladenen Projekt verbunden sind.

Aktionen im SIMATIC Manager

Hinweis
Nach den Aktionen "Dearchivieren", "Speichern unter", "Speichern unter mit Reorganisieren"
und "Reorganisieren" im SIMATIC Manager müssen Sie im BATCH Projektierungsdialog vor dem
Verteilen der Batch-Daten die BATCH-Typen generieren und die BATCH-Instanzen übersetzen/
zusammenführen.

8.4.13 Mehrfache Instanzierung derselben Bausteintypen innerhalb einer


Teilanlage

Einleitung
Ab SIMATIC BATCH Version V8.1 lassen sich mehrere Instanzen des gleichen SFC-Typs innerhalb
einer Teilanlage adressieren.
Um mehrere Bausteininstanzen eines SFC-Typs innerhalb einer Teilanlage zu unterscheiden,
müssen die Bausteininstanznamen verschieden sein.

SIMATIC BATCH V10.0


234 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.4 BATCH Engineering

Bis zur Version SB V8.1 wurden Projektierungen mit mehr als einer Instanz zu einem
Funktions- oder Operationstyp innerhalb einer Teilanlage mit einem Plausibilitätsfehler beim
Übersetzen bzw. Zusammenführen der Batch-Instanzen abgelehnt.

Prinzip
Neu zum bisherigen Typmodus (pro Teilanlage max. eine Instanz zu einem Funktions-/
Operationstyp) ist der Instanzmodus (pro Teilanlage mehr als eine Instanz zu einem Funktions-/
Operationstyp) hinzugekommen.
Systemintern wird automatisch in den Instanzmodus gewechselt, sobald in mindestens einer
Teilanlage die Bedingung (mehrere Instanzen pro Typ) erfüllt ist.

Hinweis
Typ- und Instanzmodus
Entscheiden Sie sich vor Beginn der Projektierung, in welchem Modus die Anlage betrieben
werden soll.
Grundsätzlich wird der Instanzmodus nur für neue Anlagen empfohlen.
Die Umstellung einer bestehenden Anlage vom Typ- auf den Instanzmodus kann gravierende
Auswirkungen haben. Die Auswirkungen werden eventuell erst spät sichtbar, womit
aufwändige Nacharbeiten notwendig werden.

Typmodus
Im Typmodus werden ausschließlich Typnamen angezeigt.
Instanznamen werden nicht angezeigt.
Die Instanznamen in den Teilanlagen können frei vergeben werden.
Wenn Sie vom Typmodus in den Instanzmodus wechseln möchten, achten Sie bei der
Vergabe der Instanznamen darauf, dass die im Typmodus mögliche Teilanlagenumschaltung
auch im Instanzmodus gegeben ist.
Gegebenenfalls müssen Sie die Instanznamen anpassen.
Im Beispiel würde es im Instanzmodus nicht möglich sein für die genannten Typen zwischen
den beiden Teilanlagen umzuschalten.

SFC-Typ Teilanlage 1 Teilanlage 2 Bemerkung


Dosieren DosiTA1 DosiTA2 Zum Typ Dosieren gibt es in den beiden Teilanlagen jeweils eine In‐
stanz.
Heizen HeizTA1 HeizTA2 Zum Typ Heizen gibt es in den beiden Teilanlagen jeweils eine Instanz.
Rühren RührTA1 RührTA2 Zum Typ Rühren gibt es in den beiden Teilanlagen jeweils eine Instanz.

Instanzmodus
Im Instanzmodus werden ausschließlich Instanznamen angezeigt.
Typnamen werden nicht angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 235
Engineering
8.4 BATCH Engineering

In jeder Teilanlage sollte mindestens ein Instanzname identisch sein, damit zwischen
Teilanlagen umgeschaltet werden kann.
In der nachfolgenden Tabelle sind das die Instanzen "DosiInst", "HeizInst" und "RührInst".
Die Instanzen "RührInst1", "RührInst2" und "RührInst3" können nur in der entsprechenden
Teilanlage verwendet werden.

SFC-Typ Teilanlage 1 Teilanlage 2 Bemerkung


Dosieren DosiInst DosiInst Die Instanzen "DosiInst" können in beiden Teilanlagen gleichberechtigt
verwendet werden.
Heizen HeizInst HeizInst Die Instanzen "HeizInst" können in beiden Teilanlagen gleichberechtigt
HeizInst1 verwendet werden.
Die Instanz "HeizInst1" kann nur in Teilanlage1 verwendet werden.
Rühren RührInst RührInst Die Instanzen "RührInst" können in beiden Teilanlagen gleichberechtigt
RührInst1 RührInst3 verwendet werden.
RührInst2 Die Instanzen RührInst1 und RührInst2 können nur in Teilanlage1 und
RührInst3 nur in Teilanlage2 verwendet werden.

Zusammenfassung der wesentlichen Voraussetzungen


• Wenn in allen verfügbaren Teilanlagen pro Teilanlage maximal eine Bausteininstanz pro
Funktions- bzw. Operationstyp existiert, befindet sich die gesamte Batch-Anlage im
Typmodus.
• Wenn in mindestens einer Teilanlage mehr als eine Bausteininstanz pro Funktions- bzw.
Operationstyp existiert, befindet sich die gesamte Batch-Anlage im Instanzmodus.
• Wenn die entsprechende Bedingung erfüllt ist, dann wird eine systeminterne Umschaltung
vom Typmodus auf den Instanzmodus und umgekehrt durchgeführt.
• Nur bei SFC-Typen ist es möglich, mehr als eine Instanz pro Typ in einer Teilanlage zu
projektieren. Demnach ist der Instanzmodus nur mit SFC-Typen möglich. Das gilt auch bei
einer Mischtypprojektierung d. h., auch hier sind nur Mehrfachinstanzen mit SFC-Typen
möglich.
• Mit reinen (I)EPH-Typen oder sogar mit den BATCH flexible V4.02 Bausteinen ist der
Instanzmodus nicht möglich.
• Der Kommentar des Typs wird angezeigt, wenn die Instanz im Rezept oder in der Charge nicht
feststeht.
Eine Instanz steht z. B. nicht fest, wenn im Rezept z. B. die Strategie „Am längsten nicht
benutzt“, „Operatorauswahl“ oder „Prozessparameter“ ausgewählt ist.
Der Kommentar aus der Instanz wird angezeigt, wenn die Instanz im Rezept oder in der
Charge feststeht.
• Ein Wechsel der Modi (Typ- in den Instanzmode oder umgekehrt) führt im SIMATIC BATCH
Engineering zu einem Hinweis-Dialog.
Der Hinweis-Dialog muss quittiert werden, damit ein Laden in das BATCH-System möglich ist.
Der Hinweis ist deshalb so wichtig, da es beim Wechsel vielfältige Probleme z. B. bei der
Namensvergabe von Instanzen geben kann, die nicht automatisch angepasst werden.

SIMATIC BATCH V10.0


236 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.4 BATCH Engineering

Standardinstanz im BATCH Projektierungsdialog auswählen


Wenn mehrere Instanzen eines SFC-Typs in einer Teilanlage existieren, dann sollte die Instanz als
Standardinstanz im BATCH Projektierungsdialog ausgewählt werden, die in allen (oder
möglichst vielen) Teilanlagen mit gleichem Namen verfügbar ist.
Bei Funktions- und Operationstypen wählen Sie am Typ in der Zeile "Standardinstanz" aus der
Klappliste den Bausteininstanznamen der Standardinstanz.
Diese Standardinstanz ist dann die Instanz, die bei der Migration eines Typmodus Projektes in
ein Instanzmodus Projekt verwendet wird. Falls nicht alle Teilanlagen Instanzen dieses Typs
besitzen (d. h. eine Instanz mit diesem Namen besitzen) kommt ein entsprechender Hinweis.
Wählt der Anwender keine Standardinstanz aus, wird beim Generieren der Batchtypen eine
zufällige Instanz automatisch als Standardinstanzname ausgewählt.
Eine manuell getroffene Auswahl bleibt immer erhalten. Die Auswahl kann jederzeit
geändert oder zurückgesetzt werden, sodass die Auswahl wieder automatisch erfolgt.
Im BATCH Projektierungsdialog wird bei mehreren Instanzen innerhalb einer Teilanlage
Folgendes geprüft:
• Ist der Instanzname eindeutig?
Ist der Instanzname nicht eindeutig, wird ein entsprechender Plausibilitätsfehler
ausgegeben.
• Ist ein gemeinsamer Instanzname in allen Teilanlagen, wo dieser SFC-Typ verwendet wird,
vergeben?
Wenn kein gemeinsamer Instanzname vergeben ist, wird ein entsprechender Hinweis
angezeigt.

Auswirkungen auf beteiligte Komponenten


Berichte
Für den Instanzmodus werden im Rezeptbericht und im Chargenbericht nur Instanzname
angezeigt.
SIMATIC BATCH - COM API
Für den Instanzmodus werden bei den Funktionen "GetObjectData" -XML an den Instanzen
der dazugehörige Instanzname angezeigt und nicht der Typname.
SIMATIC BATCH OS Controls
Bei den OS Controls entstehen keine Auswirkungen durch die multiinstanzfähigen Typen.

Messstellen
Messstellen (TAGCOLLs) verhalten sich entsprechend dem Typmodus.

Transitionsbedingungen
Transitionsbedingungen mit TAGCOLL Variable verhalten sich entsprechend dem Typmodus.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 237
Engineering
8.4 BATCH Engineering

8.4.14 Gleichzeitiges Übersetzen und Laden


PCS 7 bietet eine Komplettfunktion "Übersetzen und Laden" über alle PC-Stationen (auch OSen)
an, die auch für eine Batch-Anlage genutzt werden kann.

Vorgehen im SIMATIC Manager


1. Markieren Sie in der Komponentensicht oder Technologischen Sicht das Einzelprojekt oder
Multiprojekt und wählen Sie im Kontext-Menü Zielsystem > Objekte übersetzen und
laden.
Das Dialogfeld "Objekte übersetzen und laden" wird geöffnet.
2. Markieren Sie unter Objekte die Anlage und drücken Sie in der Rubrik "Einstellungen für
Übersetzen/Laden" die Schaltfläche "Bearbeiten"
3. Nehmen Sie folgende Einstellungen in den Registern vor:
– Bei Multiprojekt im Register "Zusammenführen/Übersetzen": Wählen Sie hier alle Projekte
aus, die beim Erzeugen der Batch-Anlagendaten mit einbezogen werden sollen.
– Bei Einzelprojekt/Multiprojekt im Register "Übertragen": Wählen Sie hier Melde-OS und
die batch-relevanten OSen aus.
– Bei Einzelprojekt/Multiprojekt im Register "Laden": Selektieren Sie hier Komponenten, die
geladen werden sollen (BATCH Server, BATCH Clients, DB-Server)
4. Bestätigen Sie mit "OK".
Legen Sie im Dialogfeld "Objekte übersetzen und laden" in den Spalten "Übersetzen" und
"Laden" die Objekte fest, die beim Übersetzen bzw. Laden einbezogen werden sollen.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Starten".
Hinweis
Bei Multiprojekt braucht nur die Anlage unterhalb eines Projektes des Multiprojektes
markiert werden und auch nur an diesem Projekt die Optionen "Übersetzen" und "Laden"
festgelegt werden.

8.4.15 Kommunikationsüberwachung

Kommunikationsüberwachung
Bei SIMATIC BATCH haben Sie die Möglichkeit die Kommunikation zwischen BATCH Server, PCS
7 OS Server und dem AS zu überwachen. Die Kommunikationsüberwachung wird vom
Teilanlagen Baustein UNIT_PLC (FB 266) übernommen. Die Projektierung legen Sie im BATCH
Projektierungsdialog unter Einstellungen im Register "Systemverhalten" im Bereich
"Überwachungszeiten" fest. Bei der Projektierung der Kommunikationsüberwachung in einem
verteilten System sind zu berücksichtigen:
• Die Umschaltzeiten einer Redundanz-Umschaltung und
• Die kritischen Zeiten des Prozesses.

SIMATIC BATCH V10.0


238 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.4 BATCH Engineering

UNIT-Watchdog (Lebenszeichen Überwachung)


Die Überwachung der Teilanlagenbausteine "UNIT_PLC" wird durch den BATCH Control Server
gesteuert. Entfällt die Aktualisierung, bzw. das Rücksetzen des Zählers auf das eingestellte
Zeitintervall, dann wird am Baustein UNIT_PLC ein Verbindungsabbruch signalisiert, auf den im
Automatisierungssystem reagiert werden kann. Die Zeitüberwachung ist nur aktiv, wenn die
Teilanlage mit einer Charge belegt ist. Bei manueller Belegung einer Teilanlage über den
entsprechenden Bildbaustein des "UNIT_PLC" wird die Kommunikationsüberwachung (UNIT-
Watchdog) nicht aktiviert.

Einsatz des UNIT-Watchdog


Die Kommunikationsüberwachung ergänzt das Redundanzkonzept. Sie kann jedoch auch ohne
redundante Server, z. B. bei einem Einplatzsystem, eingesetzt werden. Umgekehrt ist es
ebenfalls für eine Redundanzumschaltung nicht notwendig, die Kommunikationsüberwachung
zu aktivieren. Sie sollte vor allem dann eingesetzt werden, wenn ein kritischer
Automatisierungsprozess abgesichert werden soll.

Einstellung des UNIT-Watchdog

Hinweis
Prozesstoleranz
Sind beide Mechanismen, Redundanz und UNIT-Watchdog aktiv, so beachten Sie bitte folgende
Punkte bei der Einstellung des Zeitintervalls:
Das Zeitintervall sollte immer entsprechend der Prozesstoleranz gewählt werden, so dass eine
deutliche Verlängerung der Umschaltzeit jederzeit erkannt und darauf reagiert werden kann.
Abhängig von den dadurch initiierten Sicherungsmaßnahmen des Prozesses kann dies zur Folge
haben, dass das Aufsynchronisieren der Chargen durch die Chargensteuerung nach erfolgter
Umschaltung länger dauert oder automatisch nicht mehr möglich ist. In diesem Fall ist ein
Handeingriff des Operators notwendig, um die Chargen fortzuführen.

Weitere Information
BATCH Projektierungsdialog > Register "Systemverhalten" (Seite 1050)

8.4.16 Arbeiten mit mehreren Anlagenprojekten

Ein BATCH Server pro Projekt

Hinweis
Bei den nachfolgenden beschriebenen Szenarien darf auch weiterhin immer nur ein BATCH
Server pro S7-Projekt/Multiprojekt projektiert werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 239
Engineering
8.4 BATCH Engineering

Mehrere Anlagen von verschiedenen S7-Projekten


Mit SIMATIC BATCH ist es auch möglich, in mehreren S7-Projekten BATCH Server und BATCH
Clients zu erzeugen. Z. B. ist es möglich, drei S7-Projekte mit je drei PCS 7 OSen und ein- und
demselben Multi-Client (mit BATCH Client) zu fahren. Der Multi-Client (mit BATCH Client) kann
mit dem BATCH Server des jeweiligen S7-Projektes kommunizieren.
Die verschiedenen zu den S7-Projekten dazugehörigen Anlagenprojekte können vom BATCH
Client gleichzeitig geöffnet werden. Die Batch-Applikationen müssen in diesem Fall mehrmals
geöffnet werden. Die Anzeige mehrerer Anlagenprojekte innerhalb einer Batch-Applikation,
z. B. innerhalb eines BatchCC ist dagegen nicht möglich.

Verschiedene Projekte auf einem BATCH Server fahren


Auf einem BATCH Server können nacheinander verschiedene Anlagenprojekte gefahren
werden: Mehrere Projekte können auf ein- und denselben BATCH Server-PC geladen werden.
Aber nur ein Anlagenprojekt (d. h. ein BATCH Server) kann zu einer Zeit aktiv sein. Das ist von
Vorteil, wenn z. B. das "richtige" Projekt und ein Testprojekt getrennt gefahren werden sollen,
ohne die Daten des jeweils anderen Anlagenprojekts zu ändern.
Durch die Wahl des entsprechenden OS-Projektes (PCS 7 OS geht in Prozessbetrieb) wird am
BATCH Server-PC umgeschaltet. SIMATIC BATCH weiß, welches Anlagenprojekt zu welchem
OS-Projekt gehört.

Umschaltung des BATCH Clients


Die Zuordnung BATCH Client <-> BATCH Server wird in der Regel bei der Projektierung im
Engineering System getroffen. Nach dem Einlesen der Anlagendaten arbeitet ein BATCH Client
ab diesem Zeitpunkt mit dem Anlagenprojekt des zugehörigen BATCH Servers.
Sind auf dem BATCH Server mehrere Anlagenprojekte vorhanden, dann wird auf dem BATCH
Client nach dem Menübefehl Programm > Neue Anlage einlesen ein Auswahldialog mit
allen vorhandenen Anlagenprojekten angeboten. Durch die Anwahl eines Anlagenprojektes
wird die Verbindung zum BATCH Server (und damit zum gewünschten Anlagenprojekt)
hergestellt.

8.4.17 Zielsystem laden, Änderungen

Selektives Laden (CFC-Editor)


Die SIMATIC PCS 7-Funktionalität kann zusammen mit SIMATIC BATCH verwendet werden.

Hinweis
Beachten Sie die Hinweise im Handbuch Prozessleitsystem PCS 7, CFC für SIMATIC S7 oder in
der Online Hilfe, CFC für SIMATIC S7 im Abschnitt "Einzelne Pläne selektiv laden“.

SIMATIC BATCH V10.0


240 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.4 BATCH Engineering

Globale Datenbausteine müssen geladen werden


Beim Deltaladen im CFC muss darauf geachtet werden, dass das Optionsfeld "Anwender-
Datenbausteine mit laden" ausgewählt ist.
Die Einstellung nehmen Sie im Register "S7-laden" beim Laden des S7-Pogramms vom BATCH
Projektierungsdialog vor oder vom SIMATIC Manager aus im CFC.

8.4.18 Festlegen der Typbeschreibung der Anlage

[Link] Typbeschreibung der Anlage

Einleitung
Als Basis für die Rezepterstellung in SIMATIC BATCH muss die Typbeschreibung der Anlage
generiert bzw. editiert und ggf. mit den Bausteininstanzen der CFC-Pläne abgeglichen werden.
Für die Rezepterstellung können die nachfolgend aufgeführten Typen definiert werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 241
Engineering
8.4 BATCH Engineering

Batch-Typen (Typbeschreibung einer Anlage)

Typ Bearbeitungsmöglichkeiten und Ergebnisse


Datentypen Vom System sind die Standarddatentypen Gleitkommazahl, Integer, String,
Eingangsmaterial (Stoffeinsatz), Ausgangsmaterial (Stoffausstoß), Material
(V4) und Boolean vorgegeben.
Zusätzlich können Sie eigene Datentypen anlegen und deren Eigenschaften
ändern.
Einheiten Sie können neue physikalische Einheiten anlegen und deren Eigenschaften
ändern.
Operationstypen, Um die Rezepterstellung rein auf der Basis von Typen zu ermöglichen, ist die
Funktionstypen und Vorgabe weiterer Typen notwendig, ohne dass dafür die Bausteininstanzen
Messstellentypen vorhanden sind.
• Operationstypen: Typinformation der Technischen Operationen (EOP)
• Funktionstypen: Typinformation der Technischen Funktionen (EPH)
• Messgrößentypen: Typinformation der TAG_COLL-Bausteine
Operationstypen und Funktionstypen können Fahrweisenparameter zuge‐
ordnet werden.
Ausrüstungs- Sie können die Ausrüstungseigenschaften von Teilanlagen anlegen und deren
eigenschaften Eigenschaften ändern.

Projektierung der Typbeschreibung


Das Generieren bzw. das Editieren der Batch-Typen erfolgt im BATCH Projektierungsdialog. Die
Vorgehensweise hängt von den Antworten auf folgende Fragen ab:
• Verwenden Sie ein Einzel- oder Multiprojekt?
• Verwenden Sie SFC-Typen oder BATCH Schnittstellenbausteine?
Abhängig von Ihrer Verwendung stehen Ihnen verschiedene Funktionen für die Batch-Typen
zur Verfügung. Nicht verwendbare Funktionen werden im BATCH Projektierungsdialog
gegraut dargestellt.

Sprachabhängige Batch-Typen

Hinweis
Sprachabhängige Batch-Typen (z. B. Anwenderdatentypen) werden in SIMATIC BATCH in der
Sprache angezeigt, in der sie bei der Projektierung der Typbeschreibung angelegt wurden. Eine
Sprachumschaltung der Batch-Applikationen wirkt sich hierauf nicht aus.

SIMATIC BATCH V10.0


242 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.4 BATCH Engineering

[Link] Typbeschreibung am Einzelprojekt

Projektierung der Typbeschreibung


Die Projektierung der Typbeschreibung nehmen Sie im BATCH Projektierungsdialog vor. Zu
diesem Dialog gelangt man in der Komponentensicht und in der Technologischen Sicht:
• über Menübefehl Extras > SIMATIC BATCH
• Selektion eines beliebigen Objektes und Kontext-Menübefehl SIMATIC BATCH

BATCH Projektierungsdialog
Für die Typbeschreibung muss im BATCH Projektierungsdialog auf der linken Seite das Objekt
"Batch-Typen" selektiert werden. Durch Aufklappen (Klick auf "+") erhält man alle möglichen
Batch-Typobjekte angezeigt. Die Attribute eines Typobjektes werden unter "Eigenschaften" auf
der rechten Dialogseite dargestellt.

Anzeige von Fehlern


Plausibilitätsfehler und Plausibilitätswarnungen, die bei den Funktionen " Plausibilität prüfen",
"Übersetzen" oder "Generieren" erkannt werden, werden im Protokollfeld angezeigt und können
mithilfe der Schaltfläche "Anzeigen" visualisiert werden. Angezeigt werden jeweils alle dem
selektierten Objekt unterlagerten Fehler/Warnungen.
Die Fehler und Warnungen werden auch am Objekt durch einen roten bzw. gelben
Blitz dargestellt. Durch Selektion des betroffenen Objektes und durch Drücken des Kontext-

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 243
Engineering
8.4 BATCH Engineering

Menübefehls Protokoll anzeigen können die Fehler/Warnungen textuell objektbezogen


angezeigt werden:

Fehler
Warnung

Können die Fehler/Warnungen nicht ermittelt werden, z.B. nach einer Migration, erscheint
auf dem Objekt-Icon ein Fragezeichen.

[Link] Ausführbare Funktionen am Einzelprojekt

Ausführbare Funktionen an den Batch-Typen im BATCH Projektierungsdialog

Funktion Selektiertes Objekt Beschreibung


Generieren Batch-Typen • SFC-Typen: Aus den SFC-Typen mit Kennung EOP/EPH wer‐
den Operations-/Funktionstypen generiert.
• BATCH-Schnittstellenbausteine: Aus den Instanzen der
BATCH Schnittstellenbausteine werden Batch-Typen (Einhei‐
ten, Operations-/Funktionstypen, Messstellentypen) gene‐
riert.
Hinweis: Werden Batch-Instanzen, SFC-Typen oder TAGCOL‐
LECT-FBs geändert, ist vor einem Übersetzen die Funktion "Ge‐
nerieren" auszuführen. Gleiches gilt bei Änderungen in der TH,
z. B. nach Verschieben bzw. Kopieren von CFC-Plänen.
Neu • Funktionstypen Anlegen neuer Funktions-, Operations- und Messstellentypen
unterhalb des selektierten Bereiches und Anlegen der zugehö‐
• Operationstypen
rigen Typparameter.
• Messstellentypen
Löschen • Datentyp Datentypen, Anwenderdatentypen, Einheiten und Ausrüstungs‐
eigenschaften können Sie bei selektiertem Ordner löschen. Es
• Anwenderdatentyp (wenn vor‐
werden alle nicht instanzierten Objekte gelöscht. Diese sind al‐
handen)
lerdings weiterhin in den Globalen Deklarationen vorhanden
• Einheiten und erscheinen beim nächsten Generieren wieder. Bei Operati‐
• Funktionstypen onstypen, Funktionstypen und Messstellentypen können Sie di‐
rekt die einzelnen Objekte selektieren und löschen, solange sie
• Operationstypen nicht instantziert sind.
• Messstellentypen
• Ausrüstungseigenschaften
Editieren • Funktionstypen Editieren der Attribute der Batch-Typen und der Typparameter.
• Operationstypen Ausnahme: SFC-Typen
• Messstellentypen Eine Beschreibung zum Editieren von SFC-Typen finden Sie in
dem Abschnitt "Anlegen eines neuen SFC-Typs (Seite 184)".
Zusatzfunktionen Batch-Typen Drucken:
Drucken Drucken aller Batch-Typen der Anlage in tabellarischer Form.

SIMATIC BATCH V10.0


244 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.4 BATCH Engineering

Funktion Selektiertes Objekt Beschreibung


Zusatzfunktion • Anwenderdatentyp (wenn vor‐ Auflistung aller Instanzen, die auf dieses Typobjekt verweisen.
Anzeigen handen) Über einen Filter können bestimmte Attribute ausgewählt wer‐
den.
• Einheiten
• Funktionstypen
• Operationstypen
• Messstellentypen
• Ausrüstungseigenschaften
Protokoll Batch-Typen Anzeige der Protokolle zu der ausgeführten Funktion "Generie‐
ren".
Hierfür muss die ausgeführte Funktion in einer Klappliste aus‐
gewählt und anschließend die Schaltfläche "Anzeigen" gedrückt
werden.

[Link] Typbeschreibung am Multiprojekt

Projektierung der Typbeschreibung


Die Projektierung der Typbeschreibung erfolgt in einem Multiprojekt ausschließlich am
Multiprojekt selbst.
An allen im Multiprojekt eingehängten Projekten sind die Batch-Typen nicht veränderbar, d.h.
es können keine Batch-Typen editiert oder neu hinzugefügt werden.
Wird ein Projekt aus dem Multiprojekte ausgehängt, dann kann festgelegt werden, ob an
diesem Projekt die Batch-Typen anschließend geändert werden können. Dies gilt für aktuelle
Batch-Typen und jedes Projekt des Multiprojektes (Bedingung zur Editierbarkeit schalten).
Sie haben so die Möglichkeit, in jedem Projekt die eigenen Batch-Typen mit denen des
Multiprojektes anzupassen, d.h. zu aktualisieren.

Hinweis
Alle Projekte des Multiprojektes sind gleichberechtigt.
Projekte mit Batch-Projektierungen benötigen das Anlegen einer Batch-Anlage. Die Verwaltung
der Batch-Typen erfolgt nur an den betreffenden Projekten.

Die Projektierung der Typbeschreibung nehmen Sie im BATCH Projektierungsdialog vor. Zu


diesem Dialog gelangt man in der Komponentensicht und in der Technologischen Sicht:
• über Menübefehl Extras > SIMATIC BATCH
• Selektion des Multiprojektes und Kontext-Menübefehl SIMATIC BATCH

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 245
Engineering
8.4 BATCH Engineering

BATCH Projektierungsdialog
Für die Typbeschreibung muss im BATCH Projektierungsdialog auf der linken Seite das Objekt
"Batch-Typen" selektiert werden. Durch Aufklappen (Klick auf "+") erhält man alle möglichen
Batch-Typobjekte angezeigt. Die Attribute eines Typobjektes werden unter "Eigenschaften" auf
der rechten Dialogseite dargestellt.

Anzeige von Fehlern


Plausibilitätsfehler und Plausibilitätswarnungen, die bei den Funktionen " Plausibilität prüfen",
"Übersetzen" oder "Generieren" erkannt werden, werden im Protokollfeld angezeigt und können
mithilfe der Schaltfläche "Anzeigen" visualisiert werden. Angezeigt werden jeweils alle dem
selektierten Objekt unterlagerten Fehler/Warnungen.
Die Fehler und Warnungen werden auch am Objekt durch einen roten bzw. gelben
Blitz dargestellt. Durch Selektion des betroffenen Objektes und durch Drücken des Kontext-
Menübefehls Protokoll anzeigen können die Fehler/Warnungen textuell objektbezogen
angezeigt werden:

Fehler
Warnung

Können die Fehler/Warnungen nicht ermittelt werden, z.B. nach einer Migration, erscheint
auf dem Objekt-Icon ein Fragezeichen.

SIMATIC BATCH V10.0


246 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.4 BATCH Engineering

[Link] Ausführbare Funktionen am Multiprojekt

Ausführbare Funktionen an den Batch-Typen im BATCH Projektierungsdialog

Funktion Selektiertes Objekt Beschreibung


Generieren Batch-Typen • SFC-Typen: Aus den SFC-Typen mit Kennung EOP/EPH wer‐
den Operations-/Funktionstypen generiert.
• BATCH-Schnittstellenbausteine: Aus den Instanzen der
BATCH Schnittstellenbausteine werden Batch-Typen (Einhei‐
ten, Operations-/Funktionstypen, Messstellentypen) gene‐
riert.
• Bei Multiprojekt-Engineering werden mit diesem Befehl die
Batch-Typen aus den SFC-Typen bzw. BATCH Schnittstellen‐
bausteinen aller Projekte des Multiprojektes generiert.
Hinweis: Werden Batch-Instanzen, SFC-Typen oder TAGCOL‐
LECT-FBs geändert, ist vor einem Übersetzen die Funktion "Ge‐
nerieren" auszuführen. Gleiches gilt bei Änderungen in der TH,
z. B. nach Verschieben bzw. Kopieren von CFC-Plänen.
Propagieren Batch-Typen Bekanntgabe der kompletten Typbeschreibung an die einzelnen
Projekte des Multiprojektes.
Nach Ausführung dieser Funktion können Sie in einem Dialog‐
feld die Projekte selektieren, die beim Propagieren der Batch-
Typen beteiligt sein sollen. Anschließend sind die Typbeschrei‐
bungen aller selektierten Projekte konsistent.
Neu • Funktionstypen Anlegen neuer Funktions-, Operations- und Messstellentypen
unterhalb des selektierten Bereiches und Anlegen der zugehö‐
• Operationstypen
rigen Typparameter.
• Messstellentypen
Löschen • Datentyp Datentypen, Anwenderdatentypen, Einheiten und Ausrüstungs‐
eigenschaften können Sie bei selektiertem Ordner löschen. Es
• Anwenderdatentyp (wenn vor‐
werden alle nicht instanzierten Objekte gelöscht. Diese sind al‐
handen)
lerdings weiterhin in den Globalen Deklarationen vorhanden
• Einheiten und erscheinen beim nächsten Generieren wieder. Bei Operati‐
• Funktionstypen onstypen, Funktionstypen und Messstellentypen können Sie di‐
rekt die einzelnen Objekte selektieren und löschen, solange sie
• Operationstypen nicht instantziert sind.
• Messstellentypen
• Ausrüstungseigenschaften
Editieren • Funktionstypen Editieren der Attribute der Batch-Typen und der Typparameter.
• Operationstypen Ausnahme: SFC-Typen
• Messstellentypen Eine Beschreibung zum Editieren von SFC-Typen finden Sie in
dem Abschnitt "Anlegen eines neuen SFC-Typs (Seite 184)".
Zusatzfunktionen Batch-Typen Drucken:
Drucken Drucken aller Batch-Typen der Anlage in tabellarischer Form.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 247
Engineering
8.4 BATCH Engineering

Funktion Selektiertes Objekt Beschreibung


Zusatzfunktion • Anwenderdatentyp (wenn vor‐ Auflistung aller Instanzen, die auf dieses Typobjekt verweisen.
Instanzen: Anzei‐ handen) Über einen Filter können bestimmte Attribute ausgewählt wer‐
gen den.
• Einheiten
• Funktionstypen
• Operationstypen
• Messstellentypen
• Ausrüstungseigenschaften
Protokoll Batch-Typen Anzeige des Protokolls "Generieren".

[Link] Ausführbare Funktionen am Projekt eines Multiprojektes

Ausführbare Funktionen im BATCH Projektierungsdialog

Funktion Selektiertes Objekt Beschreibung


Zusatzfunktion: Dru‐ Batch-Typen Druckt alle Batch-Typen der Anlage in tabellarischer Form.
cken
Zusatzfunktion: An‐ • Anwenderdatentyp, wenn vorhan‐ Auflistung aller Instanzen, die auf dieses Typobjekt verwei‐
zeigen den sen. Über einen Filter können Sie bestimmte Attribute aus‐
wählen.
• Einheiten
• Funktionstypen
• Operationstypen
• Messstellentypen
• Ausrüstungseigenschaften
Protokoll Batch-Anlage Anzeige des Plausibilitätsprotokolls.
Batch-Instanzen Anzeige des Übersetzungsprotokolls.
Aktualisieren Batch-Typen Aktualisieren der Batch-Typen in diesem Projekt (Einlesen der
Batch-Typen des Multiprojekts).
Plausibilität prüfen Batch-Anlage Die Plausibilität des Projekts wird geprüft.
Übersetzen Batch-Instanzen Übersetzt die Batch-Instanzen.

SIMATIC BATCH V10.0


248 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Engineering
8.4 BATCH Engineering

[Link] Ausführbare Funktionen am ausgehängten Projekt

Funktionen am ausgehängten Projekt mit editierbaren Batch-Typen

Funktion Selektiertes Objekt Beschreibung


Generieren • Batch-Typen • SFC-Typen: Aus den SFC-Typen mit Kennung EOP/EPH werden
Operations-/Funktionstypen generiert.
• BATCH-Schnittstellenbausteine: Aus den Instanzen der BATCH
Schnittstellenbausteine werden Batch-Typen (Einheiten, Ope‐
rations-/Funktionstypen, Messstellentypen) generiert.
• Mit diesem Befehl werden die Batch-Typen aus den SFC-Typen
bzw. BATCH Schnittstellenbausteinen des ausgehängten Pro‐
jektes generiert.
Hinweis: Werden Batch-Instanzen, SFC-Typen oder TAGCOLLECT-
FBs geändert, ist vor einem Übersetzen die Funktion "Generieren"
auszuführen. Gleiches gilt bei Änderungen in der TH, z. B. nach
Verschieben bzw. Kopieren von CFC-Plänen.
Neu • Funktionstypen Anlegen neuer Funktions-, Operations- und Messstellentypen un‐
terhalb des selektierten Bereiches und Anlegen der zugehörigen
• Operationstypen
Typparameter.
• Messstellentypen
Löschen • Datentyp Datentypen, Anwenderdatentypen, Einheiten und Ausrüstungsei‐
genschaften können Sie bei selektiertem Ordner löschen. Es wer‐
• Anwenderdatentyp (wenn vor‐
den alle nicht instanzierten Objekte gelöscht. Diese sind allerdings
handen)
weiterhin in den Globalen Deklarationen vorhanden und erschei‐
• Einheiten nen beim nächsten Generieren wieder. Bei Operationstypen, Funk‐
• Funktionstypen tionstypen und Messstellentypen können Sie direkt die einzelnen
Objekte selektieren und löschen, solange sie nicht instantziert
• Operationstypen sind.
• Messstellentypen
• Ausrüstungseigenschaften
Editieren • Funktionstypen Editieren der Attribute der Batch-Typen und der Typparameter.
• Operationstypen Ausnahme: SFC-Typen
• Messstellentypen Eine Beschreibung zum Editieren von SFC-Typen finden Sie in dem
Abschnitt "Anlegen eines neuen SFC-Typs (Seite 184)".
Zusatz- Batch-Typen Drucken:
funktionen Drucken aller Batch-Typen der Anlage in tabellarischer Form.
Drucken

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 249
Engineering
8.4 BATCH Engineering

Funktion Selektiertes Objekt Beschreibung


Zusatz- • Anwenderdatentyp (wenn vor‐ Auflistung aller Instanzen, die auf dieses Typobjekt verweisen.
funktion handen) Über einen Filter können bestimmte Attribute ausgewählt werden.
• Anzeigen • Einheiten
• Funktionstypen
• Operationstypen
• Messstellentypen
• Ausrüstungseigenschaften
Protokoll Batch-Typen Anzeige der Protokolle zu den ausgeführten Funktionen "Generie‐
ren"
Hierfür muss die ausgeführte Funktion in einer Combobox ausge‐
wählt und anschließend die Schaltfläche "Anzeigen" gedrückt wer‐
den.

[Link] Typbeschreibung an andere Projekte propagieren (Multiprojekt)


Für die Batch-Projektierung in den einzelnen Projekten des Multiprojektes und für die
Übersetzung der Teilanlagendaten mit der aktuellen Typbeschreibung, kann die am Multiprojekt
zentral generierte Typbeschreibung an die einzelnen Projekte des Multiprojektes verteilt
(propagiert) werden.

Vorgehen im SIMATIC Manager


1. Markieren Sie im BATCH Projektierungsdialog das Objekt "Batch-Typen".
2. Drücken Sie die Schaltfläche "Propagieren"
Ergebnis: Das Dialogfeld "Typen propagieren Gesamt-Anlage" wird geöffnet.
3. Aktivieren Sie alle zu propagierenden Projekte.
4. Drücken Sie die Schaltfläche "Starten".

Ergebnis:
Die komplette Typbeschreibung wird den Projekten des Multiprojektes bekannt gegeben. Nach
Ausführung dieser Funktion sind die Batch-Typen in allen angewählten Projekten konsistent.

SIMATIC BATCH V10.0


250 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Rationelles Engineering 9
9.1 Unterscheidung Einzelprojekt- und Multiprojekt-Engineering
Das Engineering einer Batch-Anlage kann sowohl auf einem PC (Einzelprojekt) als auch auf
mehreren PCs (Multiprojekt) erfolgen.

Einzelprojekt-Engineering
Bei kleinen Batch-Anlagen und dort wo nur ein Projekteur zur Verfügung steht, erfolgt das
Engineering in einem Einzelprojekt, d. h. auf einem PC.

Multiprojekt-Engineering
Bei größeren Batch-Anlagen ist die gleichzeitige Projektierung auf verschiedenen PCs und damit
gleichzeitig durch mehrere Projekteure zwingend erforderlich. Dies wird beim Multiprojekt-
Engineering ermöglicht. Dabei kann auf die Daten der anderen PCs zugegriffen werden. Die
einzelnen Projekte der Anlage werden über das Objekt "Multiprojekt" auf einem zentralen ES-PC
zusammengeführt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 251
Rationelles Engineering
9.2 Einzelprojekt-Engineering

9.2 Einzelprojekt-Engineering

9.2.1 Projekte zum Bearbeiten entfernen und wieder aufnehmen


Mit dem Befehl "Zum Bearbeiten entfernen" können Sie Ihre Projekte auf andere Engineering
Stationen im Netzwerk transferieren. Dort können Sie das Projekt vollständig projektieren.
Es war bisher nur an einem zum Bearbeiten entfernten Projekt möglich Batch-Typen zu
bearbeiten. Ab SIMATIC BATCH V7.0 haben Sie die Möglichkeit jedes Projekt zum Bearbeiten
aus einem Multiprojekt zu entfernen. Dabei bleiben die Batch-Typen an jedem Projekt
editierbar.

Vorgehen
1. Selektieren Sie das zu entfernende Projekt im SIMATIC Manager und wählen Sie im
Kontextmenü den Befehl Multiprojekt > Zum Bearbeiten entfernen ....
2. Anschließend wählen Sie ein lokales Verzeichnis oder einen Netzwerkpfad für die Ablage
aus. Die kompletten Projektdaten werden in den gewählten Pfad kopiert und aus Ihrem
Multiprojekt Verzeichnis entfernt. Das entfernte Projekt wird im Multiprojekt gegraut
dargestellt. Es kann dort nicht mehr editiert werden.
3. Selektieren Sie das gegraute Projekt und wählen Sie im Kontextmenü Multiprojekt > Nach
dem Bearbeiten wieder aufnehmen. Damit werden die Projektdaten wieder zurück in das
Multiprojekt Verzeichnis kopiert. Nun können Sie das Multiprojekt in gewohnter Weise weiter
projektieren.

9.2.2 Flussdiagramm: Wie geht man beim Einzelprojekt-Engineering vor

Einleitung
Nachfolgend eine empfohlene Reihenfolge der Projektierungsschritte. Die dargestellte
Reihenfolge der Schritte ist nicht zwingend erforderlich. Wir haben uns für eine mögliche
Vorgehensweise entschieden, an der sich die daran anschließende Beschreibung orientiert.

Voraussetzung
Die Basisautomatisierung wurde erstellt, d. h. die AS-Hardware ist konfiguriert, die CFC- und SFC-
Pläne sind erstellt und übersetzt. Die nachfolgenden Informationen beziehen sich nur noch auf
die ergänzenden ES-Projektierungen für die Rezepterstellung und Chargensteuerung mit
SIMATIC BATCH.

SIMATIC BATCH V10.0


252 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Rationelles Engineering
9.2 Einzelprojekt-Engineering

Beispielkonfiguration für Einzelprojekt-Engineering

(LQ]HOSURMHNW

$XVI¾KUEDUH)XQNWLRQHQ
ವ3URMHNWLHUXQJ6
ವ%$7&+&OLHQWVSURMHNWLHUHQ
ವ%$7&+6HUYHUSURMHNWLHUHQ
ವ6)&7\SHQSURMHNWLHUHQ
(65HFKQHU
ವ7+SURMHNWLHUHQ

$XVI¾KUEDUH)XQNWLRQHQLP
'LDORJIHOGಯ%DWFK$QODJHEHDUEHLWHQಯ
ವDP3URMHNW
 ವ(LQVWHOOXQJHQ9HUWHLOXQJ262EMHNWH
ವDQGHU$QODJH
 ವžEHUWUDJHQLQ26
 ವ/DGHQ
ವDQGHQ%DWFK7\SHQ
 ವ(GLWLHUHQ
 ವ*HQHULHUHQ
 ವ$EJOHLFKHQ
ವDQGHQ%DWFK,QVWDQ]HQ
 ವžEHUVHW]HQ
 ವ3ODXVLELOLW¦WVSU¾IXQJ

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 253
Rationelles Engineering
9.2 Einzelprojekt-Engineering

Wie geht man bei der ES-Projektierung für SIMATIC BATCH vor?

6,0$7,&0DQDJHU
%$7&+6HUYHUXQG
%$7&+&OLHQWVNRQILJXULHUHQ

6)&6)&7\SHQI¾U
6,0$7,&%$7&+HUVWHOOHQ

7HFKQRORJLVFKH+LHUDUFKLH &)&&)&3O¦QHPLW
HUVWHOOHQ 6)&7\SLQVWDQ]HQE]Z
%$7&+6FKQLWWVWHOOHQ
EDXVWHLQHQHUVWHOOHQ
26¾EHUVHW]HQ

ವ 0HOGH26XQG%DWFK
 UHOHYDQWH26HQIHVWOHJHQ
ವ *JI9HUWHLOXQJXQG$QODJH
 DNWXDOLVLHUHQ

%DWFK7\SHQJHQHULHUHQXQG
EHDUEHLWHQ

%DWFK3ODXVLELOLW¦WVSU¾IXQJ

%DWFK$QODJHQGDWHQ
]XVDPPHQI¾KUHQXQG¾EHUVHW]HQ

3ODXVLELOLW¦WV MD )HKOHUNRUUHNWXU
)HKOHU"
QHLQ

žEHUWUDJHQLQGLH26

%DWFK$QODJHQGDWHQODGHQ

QHLQ YHUWHLOWH5HFKQHUVWUXNWXU
%$7&+6HUYHU
ORNDO" :HFKVHO]XPUHPRWHQ5HFKQHU
MD %$7&+6HUYHU

3&626 :LQ&& XQG


%$7&+6HUYHUVWDUWHQ

QHLQ YHUWHLOWH5HFKQHUVWUXNWXU
%$7&+&OLHQW
ORNDO" :HFKVHO]XPUHPRWHQ5HFKQHU
MD %$7&+&OLHQW

%DWFK&&VWDUWHQXQG
$QODJHQGDWHQHLQOHVHQ

SIMATIC BATCH V10.0


254 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Rationelles Engineering
9.2 Einzelprojekt-Engineering

Aktualisierung der Anlagendaten

Hinweis
Bei Änderung der Basisautomatisierung (CFC/SFC-Pläne, HW Konfiguration, Technologischen
Hierarchie usw.) müssen die Anlagendaten erneut aktualisiert und auf das Zielsystem (BATCH
Server, BATCH Clients) geladen sowie Batch-relevante Daten in die OSen übertragen werden.
Davor ist auch immer ein erneutes Übersetzen und Laden der OS notwendig.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 255
Rationelles Engineering
9.3 Multiprojekt-Engineering

9.3 Multiprojekt-Engineering

9.3.1 Allgemeine Information

Übergreifende Dokumentation Multiprojekt-Engineering


Eine Einführung in Multiprojekt-Engineering mit PCS 7 wird im Handbuch Prozessleitsystem
PCS 7; Engineering System geliefert. Diese Dokumentation ist auf der CD "Electronic Manuals,
PCS 7" enthalten. Dabei handelt es sich um eine allgemeine Dokumentation, die die
Projektierung eines Multiprojekts und die Interaktion zwischen einzelnen S7-Projekten aus
neutraler Sicht beschreibt.
Weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe in PCS 7 unter dem Stichwort
"Wissenswertes zum Multiprojekt".
Die nachfolgenden Informationen zeigen die zusätzlichen Engineering-Schritte bei der
Projektierung von Chargenprozessen mit den Komponenten von SIMATIC BATCH.

Eindeutigkeit der Benennung

Hinweis
Bitte beachten Sie bei verteilter Projektierung auf mehreren ES-PCs, dass die Projektnamen und
die Namen der untergelagerten Projektobjekte auf allen ES-PCs eindeutig sein müssen. Der
Anlagenname muss in allen Projekten identisch sein.
Der Name des Batch-Projekts (Multiprojekte und Projekte) darf im PCS 7-Umfeld nur einmal
existieren.
Sie müssen in den globalen Deklarationen im SIMATIC Manager auch erforderliche
Typinformationen wie Maßeinheiten, Ausrüstungseigenschaften und Aufzählungen
deklarieren.

Konsistenz der Projekte

Hinweis
Als Anwender sind Sie selbst für die Konsistenz der Projekte innerhalb eines Multiprojekts
zuständig. Das gilt insbesondere für die Globalen Deklarationen und die SFC-Typen.

SIMATIC BATCH V10.0


256 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Rationelles Engineering
9.3 Multiprojekt-Engineering

Projektsprachen

Hinweis
Bei Multiprojekten müssen alle Projekte in der gleichen Sprache projektiert werden. Wir ein
Projekt entfernt und in einer anderen Sprache weiter projektiert, so lässt sich SIMATIC BATCH
nach dem Wiedereinfügen des Projektes nicht mehr ohne Fehler übersetzten. Die Ursache dafür
liegt an den verschiedensprachigen Anzeigenamen der Parameter für Enumerationen.

Projekte des Multiprojekts

Hinweis
Verwenden Sie in Projekten innerhalb eines Multiprojekts niemals Konfigurationen, bei denen
mehrere PC-Stationen auf dem gleichen PC eingerichtet sind. Konfigurieren Sie besser eine PC-
Station mit mehreren Applikationen (z.B. eine OS und einen BATCH-Server).

9.3.2 Externe-Anlage importieren

Einleitung
Um innerhalb einer Charge mit SIMATIC Route Control Materialtransporte über mehrere
Anlagen zu ermöglichen, können Sie in einem S7-Projekt, zusätzlich zur lokalen Anlage, externe
Anlagen (Remote Pcells) in das lokale S7-Projekt importieren. Hierzu werden Ihnen im SIMATIC
Manager die erforderlichen Funktionalitäten angeboten.
Importierte externe Anlagen enthalten sowohl die komplette technologische Hierarchie als
auch die Information über die Typen und Instanzen der Anlagenpunkte der jeweiligen
Hierarchieordner.

Voraussetzungen
• Ein Import von externen Anlagen ist nur innerhalb eines Multiprojekts möglich.
• Im S7-Projekt müssen Anlagenpunkte projektiert sein.
• Das Multiprojekt ist im SIMATIC Manager geöffnet.

Vorgehen
1. Wechsel Sie in die Technologische Sicht über den Menübefehl Ansicht > Technologische
Sicht.
2. Markieren Sie dem Multiprojekt Ordner und wählen Sie im Kontextmenü den
Befehl Technologische Hierarchie > Anlage importieren.
3. Folgen Sie den Anweisungen in den folgenden Dialogen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 257
Rationelles Engineering
9.3 Multiprojekt-Engineering

Ergebnis
Sie haben eine externe Anlage in Ihr S7-Multiprojekt importiert.

Weitere Information
ES-Daten für SIMATIC BATCH aufbereiten

9.3.3 ES-Daten für SIMATIC BATCH aufbereiten

Einleitung
Sämtliche im ES zur Verfügung stehenden Informationen von importieren externen Anlagen
werden im BATCH-Projektierungsdialog für SIMATIC BATCH aufbereitet.

Funktionen im BATCH-Projektierungsdialog
• Im BATCH-Projektierungsdialog werden mit den Funktionen "Generieren" und "Übersetzen"
die ES-Daten in das EQM-File geschrieben.
• Mit der Funktion "Laden" werden die ES-Daten in das entsprechende Projektverzeichnis von
Batch kopiert.
• Durch die Aktion "Anlage aktualisieren" im BATCH Control Center (BCC) werden die ES-Daten
in die SIMATIC BATCH Datenbank übertragen.

Weitere Information
Typen von Anlagenpunkten für Transferparameter auswählen (Seite 633)

9.3.4 PCS 7 - Projekttyp ändern

PCS 7 - Projekttyp ändern


Möchten Sie ein PCS 7 Projekt in ein PCS 7 Multiprojekt einfügen, sollten Sie im SIMATIC Manager
mit der STEP 7 Stammdatenbibliothek arbeiten, um die Konsistenz bezüglich der AS-Bausteine
zu gewährleisten.
Wie Sie innerhalb eines Multiprojekts eine Stammdatenbibliothek anlegen, ist in der Online-
Hilfe im SIMATIC Manager im Kapitel "Anwendung der Stammdatenbibliothek" beschrieben.

SIMATIC BATCH V10.0


258 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Rationelles Engineering
9.4 Zentrales Multiprojekt-Engineering

9.4 Zentrales Multiprojekt-Engineering

9.4.1 Flussdiagramm: Wie geht man beim zentralen Multiprojekt-Engineering vor

Beispielkonfiguration für zentral verwaltetes Multiprojekt für SIMATIC BATCH


Es wird zuerst auf einem zentralen ES-PC ein Objekt "Multiprojekt" im SIMATIC Manager
angelegt. Unterhalb des Multiprojektes werden alle S7-Projekte mit Laufwerksangabe der ES-
PCs eingerichtet, auf denen die S7-Projekte projektiert werden sollen. Die einzelnen S7-Projekte
können daraufhin zeitgleich auf den ES-PCs (PC 1, PC 2, PC 3, ...) projektiert werden. Auf einem
der ES-PCs werden die Daten für den BATCH Server projektiert (PC 1).

Hinweis
Natürlich kann auf dem zentralen ES-PC auch eines der Projekte projektiert werden, z. B. das mit
der BATCH Server-Projektierung. Zur besseren Übersichtlichkeit wird jedoch in der
nachfolgenden Beschreibung die im folgenden Bild dargestellte Konfiguration betrachtet.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 259
Rationelles Engineering
9.4 Zentrales Multiprojekt-Engineering

0XOWLSURMHNW
$XVI¾KUEDUH)XQNWLRQHQLP
'LDORJIHOGಯ%DWFK$QODJHEHDUEHLWHQಯ
=HQWUDOHU 6,0$7,&0DQDJHU
ವDP0XOWLSURMHNW (65HFKQHU
0XOWLSURMHNW
 ವ(LQVWHOOXQJHQ9HUWHLOXQJ
 262EMHNWH$QODJHQ 63URM
ವDQGHU$QODJH 63URM
 ವžEHUWUDJHQLQ26 63URM
...
 ವ/DGHQ
ವDQGHQ%DWFK7\SHQ
 ವ(GLWLHUHQ
 ವ*HQHULHUHQ
 ವ3URSDJLHUHQ
 ವ$EJOHLFKHQ
ವDQGHQ%DWFK,QVWDQ]HQ
 ವ=XVDPPHQI¾KUHQžEHUVHW]HQ
 ವ3ODXVLELOLW¦WVSU¾IXQJ

63URM 63URM
$XVI¾KUEDUH)XQNWLRQHQEHL
HLQJHK¦QJWHP3URMHNW ...
ವ3URMHNWLHUXQJ6
ವ%$7&+&OLHQWVSURMHNWLHUHQ
ವ%$7&+6HUYHUSURMHNWLHUHQ
ವ6)&7\SHQSURMHNWLHUHQ (65HFKQHU (65HFKQHU
ವ7+SURMHNWLHUHQ
$XVJHK¦QJWHV $XVJHK¦QJWHV
$XVI¾KUEDUH)XQNWLRQHQLP
3URMHNWPLW 3URMHNWPLW
'LDORJIHOGಯ%DWFK$QODJH
HGLWLHUEDUHQ HGLWLHUEDUHQ
EHDUEHLWHQಯ
%DWFK7\SHQ %DWFK7\SHQ
ವDQGHQ%DWFK7\SHQ
 ವ$NWXDOLVLHUHQ
 ವQXUOHVEDU
ವDQGHQ%DWFK,QVWDQ]HQ
 ವžEHUVHW]HQ $XVI¾KUEDUH)XQNWLRQHQ $XVI¾KUEDUH)XQNWLRQHQ
 ವ3ODXVLELOLW¦WVSU¾IXQJ ವ3URMHNWLHUXQJ6 ವ3URMHNWLHUXQJ6
ವ$UFKLY]XRUGQXQJ ವ%$7&+&OLHQWVSURMHNWLHUHQ ವ%$7&+&OLHQWVSURMHNWLHUHQ
 ವ%$7&+6HUYHUSURMHNWLHUHQ ವ%$7&+6HUYHUSURMHNWLHUHQ
 ವ6)&7\SHQSURMHNWLHUHQ ವ6)&7\SHQSURMHNWLHUHQ
ವ7+SURMHNWLHUHQ ವ7+SURMHNWLHUHQ
$XVI¾KUEDUH)XQNWLRQHQLP $XVI¾KUEDUH)XQNWLRQHQLP
'LDORJIHOGಯ%DWFK$QODJH 'LDORJIHOGಯ%DWFK$QODJH
EHDUEHLWHQಯ EHDUEHLWHQಯ
ವDQGHQ%DWFK7\SHQ ವDQGHQ%DWFK7\SHQ
 ವ(GLWLHUHQ  ವ(GLWLHUHQ
 ವ*HQHULHUHQ  ವ*HQHULHUHQ
ವDQGHQ%DWFK,QVWDQ]HQ ವDQGHQ%DWFK,QVWDQ]HQ
 ವžEHUVHW]HQ  ವžEHUVHW]HQ
 ವ3ODXVLELOLW¦WVSU¾IXQJ  ವ3ODXVLELOLW¦WVSU¾IXQJ
 ವ$UFKLY]XRUGQXQJ  ವ$UFKLY]XRUGQXQJ

SIMATIC BATCH V10.0


260 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Rationelles Engineering
9.4 Zentrales Multiprojekt-Engineering

Wie geht man bei der ES-Projektierung für SIMATIC BATCH im Multiprojekt vor?

6,0$7,&0DQDJHU
3URMHNWLHUXQJDP 0XOWLSURMHNWPLW3URMHNWHQDQOHJHQ
0XOWLSURMHNW 3&6$VVLVWHQW

3URMHNWLHUXQJDQGHQ 3URMHNWLHUXQJ3&6 6WDQGDUG


JOHLFKEHUHFKWLJWHQ
3URMHNWHQ %$7&+6HUYHUXQG
%$7&+&OLHQWVNRQILJXULHUHQ

6)&6)&7\SHQI¾U
6,0$7,&%$7&+HUVWHOOHQ

7HFKQRORJLVFKH+LHUDUFKLH
&)&&)&3O¦QHPLW
HUVWHOOHQ 6)&7\SLQVWDQ]HQE]Z
%$7&+6FKQLWWVWHOOHQ
26¾EHUVHW]HQ EDXVWHLQHQHUVWHOOHQ

%DWFK3ODXVLELOLW¦WVSU¾IXQJ

%DWFK$QODJHQGDWHQ¾EHUVHW]HQ

3URMHNWLHUXQJDP ವ 0HOGH26XQG%DWFK
0XOWLSURMHNW  UHOHYDQWH26HQIHVWOHJHQ
ವ *JI9HUWHLOXQJXQG$QODJH
 DNWXDOLVLHUHQ

%DWFK7\SHQJHQHULHUHQXQG
EHDUEHLWHQ

%DWFK3ODXVLELOLW¦WVSU¾IXQJ

%DWFK$QODJHQGDWHQ
]XVDPPHQI¾KUHQXQG¾EHUVHW]HQ

3ODXVLELOLW¦WV MD )HKOHUNRUUHNWXU
)HKOHU"
QHLQ

žEHUWUDJHQLQGLH26

%DWFK$QODJHQGDWHQODGHQ

5XQWLPH5HFKQHU3&626XQG
%$7&+6HUYHUVWDUWHQ

&OLHQW5HFKQHU%DWFK&&VWDUWHQ
X*HVDPW$QODJHQGDWHQHLQOHVHQ

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 261
Rationelles Engineering
9.4 Zentrales Multiprojekt-Engineering

Aktualisieren der Anlagendaten

Hinweis
Bei Änderung der Basisautomatisierung (CFC/SFC-Pläne, HW Konfiguration, Technologischen
Hierarchie usw.) müssen die Anlagendaten erneut übersetzt, die Batch-relevanten Daten in die
OSen übertragen und auf das Zielsystem (DB-Server, BATCH Server, BATCH Clients) geladen
werden.
Davor ist auch immer ein erneutes Übersetzen der OS notwendig.

SIMATIC BATCH V10.0


262 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Rationelles Engineering
9.5 Dezentrales Multiprojekt-Engineering

9.5 Dezentrales Multiprojekt-Engineering

9.5.1 Übersicht und wichtige Vorbetrachtungen

Einleitung
In diesem Abschnitt erklären wir Ihnen das dezentrale Multiprojekt-Engineering mit SIMATIC
BATCH. Das heißt, der Austausch von Projekten zwischen einem zentralen und mehreren
dezentralen Multiprojekten. Diese Projekte dürfen nur SIMATIC AS-Stationen enthalten.
Der Austausch dieser Projekte erfolgt durch das Entfernen aus einem zentralen Multiprojekt,
Einfügen in ein dezentrales Multiprojekt, Bearbeiten im dezentralen Multiprojekt, Entfernen
aus dem dezentralen Multiprojekt und schließlich wieder Einfügen in das zentrale
Multiprojekt.
Da BATCH Multiprojekt Projektierungen ausschließlich für die Bearbeitung im Kontext ein und
desselben Multiprojekts konzipiert sind, sind einige wichtige Regeln und Einschränkungen
beim dezentralen Multiprojekt-Engineering mit SIMATIC BATCH zu beachten. Diese Regeln
werden in diesem Kapitel beschrieben.

Zentrales Multiprojekt-Engineering: Abgrenzung


Im Gegensatz zum dezentralen Multiprojekt-Engineering wird das zentrale Multiprojekt-
Engineering für zentrale Arbeiten eingesetzt. Das zentrale Multiprojekt-Engineering ist nicht
Bestandteil dieser Dokumentation.

Hinweis
Das Vorgehen beim zentralen Multiprojekt-Engineering wird in der Anleitung "PCS 7 V6.1+SP1
Konfigurationsanleitung Multiprojekt-Engineering" mit der Beitrags-ID:22258951 (http://
[Link]/WW/view/de/22258951) erläutert.

Begriffsbestimmungen

Begriff Bedeutung Abkürzung


im Text
Zu übergebendes Projekt Ein zu übergebendes Projekt ist Bestandteil eines Multiprojektes und beinhaltet nur
SIMATIC AS-Komponenten (CPU-Stationen).
Multiprojekt Ein Multiprojekt ist die Verknüpfung mehrerer Projekte und Bibliotheken zu einer MP
umfangreichen Automatisierungslösung. Die Datenhaltung der Projekte verbleibt
in den Projekten.
Multiprojekt-Engineering Projektierungen in einem Multiprojekt. MPE
Zentrales Multiprojekt Ist das Multiprojekt, welches auf der zentralen ES gehalten wird. ZMP
Zentrales Multiprojekt-En‐ Ein auf einem zentralen ES-PC erstelltes Multiprojekt mit seinen einzelnen S7-Pro‐ ZMPE
gineering jekten. Diese werden zeitgleich im Netzwerkverbund auf verschiedenen ES-PCs
projektiert.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 263
Rationelles Engineering
9.5 Dezentrales Multiprojekt-Engineering

Begriff Bedeutung Abkürzung


im Text
Dezentrales Multiprojekt Ist das Multiprojekt, in das ein Projekt zum Weiterbearbeiten und anschließendem DMP
Test aufgenommen wird.
Dezentrales Multiprojekt- Für das Engineering werden z. B. mehrere Ingenieurbüros beauftragt, die an un‐ DMPE
Engineering terschiedlichen Orten die gewünschten Funktionalitäten entwickeln und testen.
Sie führen das Engineering in dezentraler Engineering Umgebung durch.
Engineering Station PC auf dem die Projektierungs-Software SIMATIC PCS 7 eingesetzt wird. ES

Voraussetzungen für das dezentrale Multiprojekt-Engineering mit SIMATIC BATCH


Folgende Voraussetzungen sind zu erfüllen, um DMPE mit SIMATIC BATCH durchzuführen.
• In den auszutauschenden Projekten dürfen ausschließlich AS-Stationen enthalten sein.
• Das zu übergebende Projekt kann, unabhängig von der Hardware-Konfiguration, in jeder
Umgebung verwendet werden. Es müssen nur die Verbindungen angepasst werden.
• Es muss die gleiche PCS 7 Version inklusive der entsprechenden Hotfix-Stände und der IT-
Integrations-Software auf allen beteiligten PCs, bzw. auf allen im Projekt befindlichen PCs
installiert sein.
• Alle Projektierungen, wie z. B. Speichern unter, Löschen, Archivieren, Dearchivieren usw.,
müssen im SIMATIC Manager durchgeführt werden.
• Die Stammdatenbibliothek befindet sich im ZMP und darf nur hier modifiziert werden. Sie ist
Vorlage für alle beteiligten DMPs. Die Stammdatenbibliothek muss immer an alle beteiligten
DMP übergeben werden.
• Um eine möglichst problemlose dezentrale Projektierung zu gewährleisten, sollten Sie
ausschließlich SFC-Typen in Ihrem ZMP und DMPE verwenden. Vermeiden Sie die
Verwendung der BATCH-Schnittstellenbausteine EPH, IEPH, EOP, IEOP, EPAR, IEPAR und AF-
Bausteine.
• Folgende Projektierungen können Sie nur in Stammdatenbibliothek des ZMPs durchführen:
– Änderungen der SFC-Typen, sowie projektspezifischen Bausteinen.
– Globale Deklarationen.
• Bei bereits angelegten und instanzierten SFC-Typen ist eine Namensänderung nicht erlaubt.
• Projekte dürfen nicht umbenannt werden.
• Eine Teilanlage darf nicht über mehrere Projekte verteilt werden.
• Der Anlagenname muss in allen Batch-relevanten Projekten identisch sein.

SIMATIC BATCH V10.0


264 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Rationelles Engineering
9.5 Dezentrales Multiprojekt-Engineering

Mögliche Projektierungen im zentralen Multiprojekt


Alle Projektierungen, die Änderungen bzw. Erweiterungen der Stammdatenbibliothek zur Folge
haben, müssen im ZMP durchführt werden.
• Globale Deklarationen:
– Einheiten
– Ausrüstungseigenschaften in den Globalen Deklarationen
– Aufzählungen in den Globalen Deklarationen
• SFC-Typen (Typicals) erstellen und testen
Typicals sind Funktionstypen wie z. B. Heizen, Kühlen, Dosieren, usw.. Wenn diese
Funktionstypen erstellt werden sind sie ausgiebig zu testen, damit sie später als Instanzen
vervielfältigt werden können. Spätere Änderungen erfordern einen enormen Aufwand, da
die vervielfältigten Typinstanzen evtl. schon im Einsatz sind und alle Instanzen erneut
abgenommen werden müssen.
• Musterlösungen anlegen
• Eigene Bausteine erstellen und testen
• Musterlösungen erstellen und testen
• Teilanlagen erstellen und testen
• Tests von einzelnen Teilanlagen

Mögliche Projektierungen im dezentralen Multiprojekt


• CFC-Pläne
• WinCC Prozessbilder
• Rezepte importieren, erstellen, ändern und exportieren

Was kann im DMP getestet werden?


• Rezepte, Chargenabläufe
• Prozessbilder

Bis zu welchem Zeitpunkt kann DMPE durchgeführt werden?


Bis zu welchem Zeitpunkt in der Inbetriebnahmephase ein DMPE mit SIMATIC BATCH möglich ist,
hängt in erster Linie von Ihnen selber ab.

Hinweis
Sie bestimmen, bis wann eventuell umprojektierte Daten zu Inkonsistenzen in der Batch
Datenbank durch die Aktion "Anlage aktualisieren" führen dürfen. Spätestens ab dem Zeitpunkt,
wo die Datenkonsistenz in der Batch Datenbank garantiert werden muss, darf mit der hier
beschriebenen Vorgehensweise nicht mehr weitergearbeitet werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 265
Rationelles Engineering
9.5 Dezentrales Multiprojekt-Engineering

Im Allgemeinen ist das der Zeitpunkt, an dem der Akzeptanztest mit


Parameterfeinjustierungen abgeschlossen wurde, bzw. spätestens im Produktionsbetrieb.

Projektierungsschritte im Überblick
Schritt 1: Projekt(e) und Stammdatenbibliothek im ZMP archivieren und entfernen.
Schritt 2: Projekt(e) und Stammdatenbibliothek im DMP dearchivieren, einfügen und das
Projekt anpassen.
Schritt 3: Projekt(e) im DMP bearbeiten, testen und archivieren.
Schritt 4: Projekt(e) im ZMP dearchivieren und einfügen.

9.5.2 Schritt 1: Projekt(e) und Stammdatenbibliothek im ZMP archivieren und


entfernen
Das Projekt, welches Sie zur Bearbeitung übergeben möchten, wird zuerst archiviert und
anschließend aus dem Multiprojekt entfernt. Anschließend wird die Stammdatenbibliothek für
die Übergabe archiviert.

Voraussetzung
Das zentrale Multiprojekt auf der zentralen Engineering Station wurde mit allen Projekten des
MPs, deren AS-und OS-Objekten, der Technologischen Hierarchie, der Batch-Zuordnung sowie
der Stammdatenbibliothek angelegt.

Vorgehen
1. Archivieren Sie Ihr Projekt als Anwenderprojekt.
2. Entfernen Sie das zu übergebende Projekt, falls nicht mehr benötigt, aus Ihrem Multiprojekt.
Selektieren Sie Ihren Projektordner und klicken Sie im Kontextmenü auf Multiprojekt > Aus
Multiprojekt entfernen.
3. Archivieren Sie Ihre Stammdatenbibliothek. Datei > Archivieren > Register Bibliotheken >
Stammdatenbibliothek selektieren und OK klicken > Ablagepfad wählen und speichern.
AS-Projekte müssen bei Änderungen in der Stammdatenbibliothek nicht präventiv im ZMP
direkt abgeglichen werden, sondern aus Gründen der Zeitoptimierung erst im DMP.

Ergebnis
Das zu übergebende Projekt und die Stammdatenbibliothek liegen als ZIP-Datei für die Übergabe
an das DMP bereit.

SIMATIC BATCH V10.0


266 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Rationelles Engineering
9.5 Dezentrales Multiprojekt-Engineering

9.5.3 Schritt 2: Projekt(e) und Stammdatenbibliothek im DMP dearchivieren,


einfügen und das Projekt anpassen.

Einleitung
Ein aus einem zentralen Multiprojekt entferntes Projekt und die dazugehörige
Stammdatenbibliothek werden als ZIP-Datei an das Ingenieurbüro übergeben. Dort soll das
Projekt des ZMPs für die dortige Umgebung angepasst werden, sodass eine Weiterbearbeitung
mit anschließendem Test (AS, OS und BATCH Prozessbetrieb) möglich wird.

Voraussetzung
Sie haben das Projekt des ZMPs und die Stammdatenbibliothek als Archivdateien erhalten.

Vorgehen
Nachfolgend sind die erforderlichen Tätigkeiten aufgeführt, die Sie auf der dezentralen
Engineering Station in chronologischer Reihenfolge durchführen.
1. Falls sich in Ihrem dezentralen Multiprojekt bereits ein namensgleiches AS-Projekt im
Zielpfad befindet, archivieren Sie dieses Projekt für eine spätere Wiederverwendung und
löschen Sie es anschließend aus dem DMP.
2. Dearchivieren Sie das übergebende Projekt in den Zielpfad des dezentralen Multiprojekts.
Datei > Dearchivieren > Datei auswählen und Open klicken > Zielverzeichnis auswählen
und OK > OK > Sollen die Verweise auf das Multiprojekt entfernt werden? Ja > Ja
3. Dearchivieren Sie die übergebende Stammdatenbibliothek in das gleiche Verzeichnis.
Öffnen Sie das dearchivierte Projekt, löschen Sie das Objekt "Batch Anlage", entfernen Sie die
ISA-88 Typisierungen und passen Sie die AS Adresse (MAC Adresse) an, wenn dies
erforderlich ist. Die projektierten S7-Verbindungen können im Projekt verbleiben.
Diesbezügliche Systemwarnungen können Sie ignorieren.
– Projekt selektieren und anschließend im Datenfenster die Batch Anlage selektieren >
rechte Maustaste drücken und im Kontextmenü auf "Löschen" klicken.
– In der Technologischen Sicht den Ordner der Batch-Anlage selektieren und im
Kontextmenü auf "Objekteigenschaften klicken > Im Register " ISA-88 Typisierung" aus
dem Auswahlfeld "<neutral>" wählen > OK. An allen unterlagerten Hierarchieordnern
werden die BATCH-Kennungen aufgehoben.
4. Nehmen Sie das Projekt und die Stammdatenbibliothek in das dezentrale Multiprojekt auf.
Selektieren Sie Ihren Multiprojektordner und wählen Sie im Kontextmenü Multiprojekt > In
Multiprojekt einfügen > Wählen Sie das Projekt bzw. die Stammdatenbibliothek und klicken
Sie OK. Legen Sie die eingefügte Bibliothek als Stammdatenbibliothek fest.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 267
Rationelles Engineering
9.5 Dezentrales Multiprojekt-Engineering

5. Führen Sie die Subnetze zusammen, bzw. gleichen Sie die Subnetze Netze im dezentralen
Multiprojekt ab.
Selektieren Sie den Multiprojektordner und klicken Sie im Kontextmenü auf Multiprojekt >
Projekte abgleichen > Im erscheinenden Dialog selektieren Sie im Navigationsfenster die
das Subnetz "Ethernet" und anschließend auf "Ausführen". Im erscheinenden Dialog
selektieren Sie das entsprechende Subnetz im Multiprojekt und übernehmen es mit dem
Rechtspfeil in das Fenster "Zusammengeführt". Öffnen Sie im Fenster "Zusammengeführt"
den angezeigten Ordner, um zu prüfen, ob das Subnetz zusammengeführt wurde.
Anschließend klicken Sie auf die Schaltfläche OK > Übernehmen.
6. Projektieren Sie zu Testzwecken eine S7-Verbindung vom AS zur OS.
Öffnen Sie NetPro > Selektieren Sie in dem AS die CPU > Markieren Sie eine freie Position in
der Verbindungstabelle und klicken Sie im Kontextmenü auf "Neue Verbindung einfügen" >.
Im Dialog "Neue Verbindung einfügen" selektieren Sie im Ordner "Im Multiprojekt: xxx" die
"WinCC Applikation" und klicken auf OK > Im Dialog "Eigenschaften S7-Verbindung" wählen
Sie unter Verbindungsweg die lokale - und die Partnerschnittstelle aus den jeweiligen
Klapplisten und klicken auf OK.
7. Fügen Sie das Objekt Batch-Anlage in Ihr Projekt ein.
Selektieren Sie in der technologischen Sicht den Multiprojektordner und klicken Sie im
Kontextmenü auf Neues Objekt einfügen > Batch Anlage.
8. Typisieren Sie Ihre Batch-Anlage.
Selektieren Sie den obersten Hierarchieordner und klicken Sie im Kontextmenü auf
"Objekteigenschaften" > Im Dialog Eigenschaften, Register " ISA-88 Typisierung", wählen Sie
als Objekttyp "Anlage" und klicken auf OK. Der Ordner der Batch-Anlage wird hellgrün
hinterlegt.
9. Ist der Batch Anlagenname in allen Projekten im ZMP mit dem Anlagennamen auf MP Ebene
identisch? Ist die richtige Stammdatenbibliothek eingebunden?
– Vergleichen Sie die Projektnamen innerhalb beider Multiprojekte. Den Projektnamen
innerhalb des ZMPs mit dem Projektnamen innerhalb des DMPs. Die Namen müssen
identisch sein.
– Vergleichen Sie die Namensgebung der Stammdatenbibliothek innerhalb beider
Multiprojekte.
10.Übersetzen und laden Sie das AS ihres eingefügten Projekts.
[Link] Sie Ihre OS an und anschließend übersetzen und laden Sie diese.
[Link] Sie die Batch Anlage, Generieren und propagieren Sie die Batch-Typen, führen
Sie die Batch-Instanzen zusammen, übertragen Sie die Meldungen zur OS und laden Sie die
Batch Daten.
[Link] Sie die Batch Daten im Batch Control Center (BCC).
Hinweis
Um ein fehlerfreies "Aktualisieren" der Batch Daten zu gewähren, dürfen Sie Namen von
Typobjekten, Funktionstypen, etc. nicht ändern. Ggf. müssen Sie die Objektzuordnung im
Batch Control Center über den Dialog "Anlage aktualisieren" manuell anpassen.

SIMATIC BATCH V10.0


268 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Rationelles Engineering
9.5 Dezentrales Multiprojekt-Engineering

Ergebnis
Sie haben ein Projekt eines ZMPs von einer zentralen ES in ein Multiprojekt an eine dezentrale
ES übergeben. Um im Prozessbetrieb die neu projektierten Funktionen zu testen, haben Sie eine
neue S7-Verbindung angelegt und alle ES-Daten übersetzt und in das AS geladen. Zusätzlich
haben Sie die Batch-Anlage aktualisiert und die Batch-Daten an die entsprechenden
Komponenten verteilt. Um Chargen abzufahren haben Sie eine neue Batch-Anlage angelegt
und Rezepte erstellt.

9.5.4 Schritt 3: Projekt(e) im DMP bearbeiten, testen und archivieren

Einleitung
Sie möchten das eingefügte Projekt bearbeiten und im Prozessbetrieb testen. Anschließend
archivieren Sie das Projekt für die Übergabe an das ZMP. Belassen Sie das übergebende Projekt
und die Stammdatenbibliothek innerhalb des DMPs für evtl. nötige Änderungen.

Vorgehen
Nachdem alle Tests abgeschlossen sind, archivieren Sie Ihr Projekt als Anwenderprojekt unter
einem neuen Projektpfad und schließen alle Projekte.
Datei > Archivieren > Projekt auswählen > OK > Archiv und Pfad auswählen > Speichern.

Ergebnis
Sie haben das Projekt, bzw. Ihre Projekte weiter bearbeitet und im Prozessbetrieb getestet.
Anschließend haben Sie das Projekt als Anwenderprojekt archiviert, um es wieder in das ZMP
aufzunehmen.

9.5.5 Schritt 4: Projekt(e) im ZMP dearchivieren und einfügen

Einleitung
In diesem Schritt binden Sie das Projekt wieder in das ZMP ein.

Voraussetzungen
• Sie haben das Projekt des DMPs als Archivdatei erhalten.
• Es wurden keine Änderungen an der Stammdatenbibliothek vorgenommen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 269
Rationelles Engineering
9.5 Dezentrales Multiprojekt-Engineering

Vorgehen
1. Falls bereits ein namensgleiches Projekt im Zielpfad des ZMPs vorhanden ist, löschen Sie
dieses.
Im SIMATIC Manager > Datei > Löschen > Register Anwenderprojekte > Projekt
selektieren > OK > Ja OK.
2. Dearchivieren Sie das Projekt in den Zielpfad des ZMPs.
Im SIMATIC Manager > Datei > Dearchivieren > Archiv auswählen > Öffnen >
Zielverzeichnis auswählen > OK > OK > Ja > Ja.
Hinweis
Warndialog "Dearchivieren". Sollen die Verweise auf dieses Multiprojekt entfernt werden? Ja.

3. Löschen Sie die zu Testzwecken projektierte S7-Verbindung für die Kommunikation zwischen
AS und OS.
Öffnen Sie NetPro > Selektieren Sie im AS die CPU > Selektieren Sie die zuvor eingefügte S7-
Verbindung > Im Kontextmenü > Löschen.
Hinweis
Haben Sie AS-Adressen von bestehenden S7-Verbindungen verändert, sind die Adressen des
ursprünglichen ZMPs wieder einzustellen.

4. Entfernen Sie die BATCH Anlagenkennung (ISA-88 Typisierung) und löschen Sie das Objekt
"Batch-Anlage".
– Selektieren Sie in der technologischen Sicht den Ordner der Batch-Anlage in Ihrem
Projekt > Im Kontextmenü > Objekteigenschaften > S88-Typisierung > <neutral>
auswählen > OK. Die hellgrüne Batch-Kennung wird im Ordnersymbol entfernt.
– Selektieren Sie das Projekt in der technologischen Sicht > Selektieren Sie im Datenfenster
die Batch-Anlage > Im Kontextmenü > Löschen > OK.
5. Folgende Überprüfungen sollten Sie durchführen.
Haben Sie das Projekt zuvor aus dem ZMP entfernt?
Sind alle Batch-Kennungen zuvor entfernt worden?
Ist der Name des obersten Hierarchieordners in allen Projekten identisch?
Entspricht die MAC Adresse des AS den ZMP Einstellungen?
6. Nehmen Sie das Projekt in das ZMP auf.
Im SIMATIC Manager > Multiprojektordner selektieren > Im Kontextmenü >
Multiprojekt > In Multiprojekt einfügen > Register Anwenderobjekte > Projekt
auswählen > OK. Alternativ: Durchsuchen und zum entsprechendem Pfad navigieren.
7. Führen Sie die Ethernet Subnetze zusammen.
IM SIMATIC Manager > Multiprojektordner selektieren > Im Kontextmenü >
Multiprojekt > Projekte abgleichen > Ethernet selektieren > Ausführen > Subnetz im
Multiprojekt selektieren > Mit Pfeil rechts zusammenführen > OK > Übernehmen.
8. Überprüfen Sie, ob die S7-Verbindung zwischen dem AS und der OS im ZMP besteht und
zuvor im DMP gelöscht wurde. Speichern Sie NetPro.
– Öffnen Sie NetPro, Selektieren Sie innerhalb des AS die CPU und überprüfen Sie die S7-
Verbindung in der Verbindungstabelle.
– Selektieren Sie die innerhalb der OS die WinCC Applikation und überprüfen Sie die S7-
Verbindung in der Verbindungstabelle.

SIMATIC BATCH V10.0


270 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Rationelles Engineering
9.5 Dezentrales Multiprojekt-Engineering

9. Fügen Sie die Batch Anlage und die ISA-88 Typisierung hinzu.
– In der technologischen Sicht im SIMATIC Manager > Selektieren Sie das Projekt > Im
Kontextmenü > Neues Objekt einfügen > Batch-Anlage.
– Selektieren Sie den Anlagenordner in der technologischen Sicht > Im Kontextmenü >
Objekteigenschaften > Register "S88-Typisierung" > Objekttyp "Anlage" auswählen >
OK. Der Ordner der Batch-Anlage wird hellgrün gefärbt.
[Link]üfen Sie, ob der Name der Batch Anlage in allen Projekten im ZMP mit dem Namen der
Batch-Anlage auf MP-Ebene identisch ist.
In der technologischen Sicht des SIMATIC Managers überprüfen Sie die Hierarchienamen und
den Batch-Anlagennamen im gesamten MP.
11.Übersetzen und Laden Sie die AS-Objekte (CFC-Pläne) und die OS-Objekte Ihres
Multiprojekts.
[Link] Sie die Batch Anlage, Generieren und propagieren Sie die Batch-Typen, führen
Sie die Batch-Instanzen zusammen, übertragen Sie die Meldungen zur OS und laden Sie die
Batch Daten.
[Link] Sie die Batch Daten im Batch Control Center (BCC).

Ergebnis
Sie haben das Projekt wieder in das originale ZMP eingefügt. Im Projekt haben Sie alle
Vorbereitungen getroffen, um den Prozessbetrieb zu starten.

9.5.6 Fehlerquellen beim dezentralen Multiprojekt-Engineering mit SIMATIC


BATCH

Einleitung
Wenn die Vorgehensweisen und die Voraussetzungen der einzelnen Projektierungen nicht
eingehalten werden, können folgende Fehler auftreten:
• Die Batch-Daten im ZMP und allen Projekten werden unplausibel
• Die Batch-Daten in der Batch-Datenbank werden unplausibel
• SFC-Typen wurden ohne Rücksprache in der übergebenden Stammdatenbibliothek
geändert.

Problembehandlungen
Wie werden derartige Probleme vermieden?

Vorgehen auf der ES im SIMATIC Manager


1. Öffnen Sie das Multiprojekt im SIMATIC Manager.
2. Entfernen Sie die ISA-88 Typisierung und löschen Sie die Batch-Anlage in allen AS-Projekten
des Multiprojekts. Ausgenommen sind die OS-Projekte.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 271
Rationelles Engineering
9.5 Dezentrales Multiprojekt-Engineering

3. Aktualisieren Sie die Batch-Anlage, Generieren und propagieren Sie die Batch-Typen, führen
Sie die Batch-Instanzen zusammen und übertragen Sie die Meldungen zur OS.
In den Batch-Typen befinden sich nur noch die von Ihnen manuell erzeugten Typen. Die
Batch-Instanzen sind ebenfalls leer.
4. Fügen Sie eine Batch-Anlage und die ISA-88 Typisierung in allen AS-Projekten des
Multiprojektes wieder hinzu. Ausgenommen die OS-Projekte bestehen noch.
5. Aktualisieren Sie die Batch-Anlage, Generieren und propagieren Sie die Batch-Typen, führen
Sie die Batch-Instanzen zusammen, übertragen Sie die Meldungen zur OS und Laden Sie die
Batch-Daten.
In den Batch-Typen befinden sich nun wieder die generierten Typen. Die Batch-Instanzen
haben Sie zusammengeführt.
6. Überprüfen Sie, ob alle Funktionsbausteine und SFC-Typen in allen Projekten des ZMPs
identisch sind und die gleiche Version aufweisen. Am einfachsten ist dieses zu
gewährleisten, indem Sie die Funktionsbausteine der Stammdatenbibliothek in allen
Projekten (AS-Projekte) abgleichen. Zusätzlich kopieren Sie die SFC-Typen in alle Planordner
der S7-Programme.
– Selektieren Sie den Bausteinordner innerhalb Ihres S7-Programms in Ihrem
eingebundenen Projekt. Wählen Sie Extras > Pläne > Bausteintypen aktualisieren.
Wählen Sie das zu prüfende S7-Programm aus und klicken Sie auf Weiter.
Ist keine Aktualisierung erforderlich, wird dieses mit einem Haken im Optionskästchen
"Status" angezeigt. Ist eine Aktualisierung erforderlich, wird der Dialog "Aktualisierung"
angezeigt. Wählen Sie die Bausteintypen aus, die aktualisiert werden sollen. Prüfen Sie
das Protokoll und beenden Sie den Assistenten.
– Kopieren Sie die SFC-Typen im Planordner Ihres eingebundenen Projekts in alle
Planordner innerhalb des ZMPs.

Vorgehen auf den Batch Server


1. Löschen Sie die Batch-Datenbank und laden Sie anschließend die Batch-Daten von der ES in
die Zielstation.
Hinweis
Voraussetzung für ein Löschen der Batch-Datenbank ist, dass Sie Ihre Batch-Daten (Rezepte,
Bibliotheken und Formulas) über einen Export oder ein Backup im BATCH Control Center
zuvor gesichert haben.

2. Starten Sie den BATCH Start-Koordinator. Öffnen Sie das BATCH Control Center und wählen
Sie Programm > Neue Anlage. Aktualisieren Sie die Batch-Anlagendaten.
3. Importieren Sie Ihre Grundrezepte, Bibliotheken, Formulas aus einer aktuellen Export-Datei
oder einer Restore-Datei.
Hinweis
Nehmen Sie für die Vorgehensschritte eins und drei Rücksprache mit Ihrem Siemens Service
Ingenieur. Es dürfen keine Batch-Daten verloren gehen.

SIMATIC BATCH V10.0


272 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Rationelles Engineering
9.5 Dezentrales Multiprojekt-Engineering

Vorgehen auf den OS-Servern


Löschen Sie die Batch-Meldungen auf den beteiligten OS-Servern.

Hinweis
Nehmen Sie Rücksprache mit dem Siemens Service Ingenieur. Auf keinen Fall dürfen Batch-
Daten verloren gehen.

Mögliche Probleme und Lösungen, FAQ


1. Zentrale Einstellungen der projektierten Ausrüstungseigenschaften gehen beim Ein- und
Aushängen verloren.
Empfehlung: BATCH-Projektierung ohne Bedingungen nur über Klassenansicht (Auswahl der
Teilanlagen über Haken setzen), wenn anderweitige Bedingungen (z. B. verschiedene
Behältergrößen) nicht verwendet werden.
Projektieren der Ausrüstungseigenschaften zu einem späteren Zeitpunkt.
2. Rechteverwaltung und Stoffe in SIMATIC BATCH können nicht separat archiviert bzw. ex- und
importiert werden.
Wenn es notwendig wird, auf eine neue Datenbank aufzusetzen, dann sind
Rechteverwaltung sowie Stoffe nicht mehr importierbar ohne ein "Restore". Ein Einpflegen
der Rechteverwaltung und der Stoffe in eine leere Datenbank verursacht einen enormen
Aufwand.
Empfehlung: Beim erstmaligen Anlegen der BATCH-Datenbank sollen als Erstes die Rechte
projektiert werden und dann dieses als Backup gesichert werden, um den enormen Aufwand
der Neuprojektierung der Rechte zu vermeiden. Erfolgt dieses am Anfang, haben Sie eine
korrekte Backup-Datei, um damit einen "Restore" durchzuführen.
3. Beim Ändern von bestehenden Teilanlagennamen.
Empfehlung: Zuweisung des geänderten Teilanlagennamens beim Aktualisieren der Anlage
im BatchCC (Aktualisierungsdialog). Die neuen bzw. umbenannten Teilanlagennamen
sollten Sie nach dem Aktualisieren der Batch-Anlage im BATCH-Projektierungsdialog
zugeordnet werden. Erfolgt dieses nicht in dem Dialog, werden die Rezepte unplausibel und
die Belegung der Teilanlagen müssen Sie bei jedem einzelnem Rezept neu anpassen.
4. Bei Namensänderung von bestehenden Technischen Einrichtungen (TE).
Empfehlung: Zuweisung der Namensänderung von bestehenden Technischen
Einrichtungen (TE) bei Anlagen aktualisieren im BCC (Aktualisierungsdialog). Die neuen bzw.
umbenannten technischen Einrichtungen sollten Sie nach dem Aktualisieren der Batch
Anlage im Dialog zuordnen. Erfolgt dieses nicht in dem Dialog, werden die Rezepte
unplausibel und die neuen Zuordnungen müssen Sie bei jedem einzelnen Rezept neu
anpassen.
5. Bei Ändern / Hinzufügen von Sollwerten, Fahrweisen an SFC-Typen.
Empfehlung: Zuweisung der Namensänderung von Sollwerten eines SFC-Typen bei Anlagen
aktualisieren im BatchCC (Aktualisierungsdialog). Umbenannte Sollwerte sollten nach dem
Aktualisieren der Batch-Anlage im Dialog zugeordnet werden. Erfolgt dieses nicht in dem
Dialog, werden die Rezepte unplausibel und die neue Zuordnung muss in jedem einzelnen
Rezept neu angepasst werden. Werden Sollwerte oder Fahrweisen neu hinzugefügt oder
gelöscht, müssen auf jeden Fall in jedem Rezept die Funktionen, wo Änderungen
stattgefunden haben, angewählt und gespeichert werden. Sonst erreichen Sie keine
Plausibilität der Rezepte.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 273
Rationelles Engineering
9.6 Betrieb von SIMATIC BATCH mit mehreren PCS 7 OS

9.6 Betrieb von SIMATIC BATCH mit mehreren PCS 7 OS


Im Standardfall kann SIMATIC BATCH entweder als Einplatzsystem (SB Server mit SB Clients und
OS Server mit OS Client) auf einem Rechner oder als verteiltes System (Mehrplatzsystem) mit
mehreren OS Servern (einfach oder redundant) eingesetzt werden.

Redundanz mit mehreren PCS 7 OS


Für die PCS 7 OS wird eine zusätzliche Variante angeboten, die über mehrere PCS 7 OS
Einzelplatz-Projekte bei entsprechender Projektierung der Automatisierungssysteme eine
Mehrfachredundanz ermöglicht.

Projektierungsbedingungen
Damit SIMATIC BATCH mit mehreren PCS 7 OS im Projekttyp Einzelplatz-Projekt als
Mehrfachredundanz betrieben werden kann, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Auf einer der PCS 7 OS muss ein SIMATIC BATCH Server installiert sein.
2. Sämtliche für SIMATIC BATCH relevanten Automatisierungssysteme müssen mit dieser PCS 7
OS verbunden sein.
3. Sämtliche S7-Programme, der für SIMATIC BATCH relevanten Automatisierungssysteme,
müssen im Übersetzungsmodus "AS-orientiert" in diese PCS 7 OS übersetzt und geladen sein.
Im Konfigurationsbeispiel sind das die S7‑Programme der AS 1, AS 2 und AS 3.
4. Diese PCS 7 OS muss als Melde-OS festgelegt sein.

SIMATIC BATCH V10.0


274 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Rationelles Engineering
9.6 Betrieb von SIMATIC BATCH mit mehreren PCS 7 OS

Konfigurationsbeispiel

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 275
Rationelles Engineering
9.6 Betrieb von SIMATIC BATCH mit mehreren PCS 7 OS

SIMATIC BATCH V10.0


276 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center 10
10.1 Starten und Bedienen

10.1.1 Informationen zum BATCH Start-Koordinator

Startart und Startverhalten


Beachten Sie beim Einrichten eines PCs als SIMATIC BATCH Server folgende Besonderheiten zu
der Startart des BATCH Servers und dem Status des BATCH Start-Koordinator Service und die
durch ihn initialisierten BATCH Server Applikationen:
1. Wenn nach einer PC Erstinstallation der Service des BATCH Start-Koordinator erstmals
gestartet wird, ist die Startart "Automatisch" eingestellt. Im Automatikbetrieb gibt es zwei
Startarten für den BATCH Start-Koordinator, "Automatisch nach Start von WinCC" und
"Automatisch unabhängig von WinCC". Welche der beiden automatischen Startarten für den
BATCH Server eingestellt ist, hängt von der Installation von SIMATIC WinCC ab. Ist WinCC auf
dem BATCH Server installiert, dann ist die Startart "Automatisch nach Start von WinCC"
eingestellt. Wenn keine WinCC Installation auf dem BATCH Server vorliegt, dann wird die
Startart "Automatisch unabhängig von WinCC" eingestellt.
2. Generelles Verhalten: Das Symbol des BATCH Start-Koordinators in der Infoleiste wird
gestartet, sobald sich ein Anwender auf dem PC anmeldet. Abhängig von Ihren BATCH Daten
wird der aktuelle Zustand innerhalb des Symbols des BATCH Start-Koordinators dargestellt.
Die verschiedenen Zustände mit Ihren Bedeutungen sind weiter hinten in diesem Kapitel
aufgeführt. Das Symbol und damit die Bedienoberfläche des BATCH Start-Koordinator kann
beendet werden, ohne dass der Service bzw. SIMATIC BATCH beendet werden muss.
3. Meldet sich ein Anwender auf dem BATCH Server PC ab, dann wird das Symbol bzw. die
Bedienoberfläche der BATCH Start-Koordinator beendet. Der BATCH Start-Koordinator
Service und die Server Applikationen laufen jedoch weiter.
4. Die Funktion "Startart wechseln von" > "automatisch nach manuell" und umgekehrt ist im
Kontextmenü des BATCH Start-Koordinators enthalten. Die Standardeinstellung
"automatisch" ist voreingestellt. Bei einer Umschaltung der Startart werden keine
Benutzerrechte geprüft.

Kontextmenü des BATCH Start-Koordinators


Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol des BATCH Start-Koordinators, wird dessen
Kontextmenü angezeigt. Folgende Funktionen sind enthalten:

Funktion Subfunktion Bedeutung


BATCH Runtime Starten Die Funktion steht Ihnen nur dann zur Verfügung, wenn SIMATIC BATCH den Zu‐
stand "Bereit" aufweist. Wechsel des Zustandes von "Bereit" nach "Läuft" bzw. "Hö‐
rend".
Beenden Wechsel des Zustands von "Läuft" bzw. "Hörend" nach "Bereit".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 277
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Funktion Subfunktion Bedeutung


BATCH Projekt Starten Das BATCH Projekt ist geladen und die BATCH Server Applikationen (Service) sind
noch nicht gestartet. Dann werden die Server Applikationen für das geladene Pro‐
jekt gestartet.
Beenden Die BATCH Server Applikationen (Service) werden beendet.
Information Es wird ein Informationsdialog geöffnet, der die BATCH Daten des geladenen Pro‐
jekts anzeigt.
Wartet auf BATCH Die Funktion steht Ihnen nur dann zur Verfügung, wenn die Daten Ihrer Batch-
Daten Anlage noch nicht auf den BATCH Server geladen wurden. Es öffnet sich ein Dialog,
der automatisch beendet wird, sobald die Daten Ihrer Batch-Anlage auf den BATCH
Server geladen wurden.
Konfigurations-feh‐ Sobald das System einen Konfigurationsfehler in Ihrem BATCH Projekt erkennt, wird
ler ein Warndialog am Bildschirm angezeigt. Sie können den Dialog über die Schaltflä‐
che "OK" beenden, oder über die Schaltfläche "Mehr Informationen" Details zum
Fehler in einem weiteren Dialog erhalten. Das System gibt Ihnen Hinweise, um Ihre
Projektkonfiguration plausibel zu gestalten. Erst dann ist das Projekt für den Betrieb
freigegeben.
Auswählen Dieser Menüpunkt wird nur auf einem BATCH Client ohne Installation eines BATCH
Servers freigeschaltet. Über diese Funktion öffnen Sie den Dialog "BATCH Projekt
auswählen". Im Dialog werden alle im Netzwerk vorhandenen BATCH Projekte mit
deren eindeutiger Datenbank-Identifikation (DBIdent) zu Auswahl angezeigt. Wenn
Sie ein Projekt markieren und anschließend auf die Schaltfläche "Auswählen" kli‐
cken, wird dieses Projekt auf dem BATCH Client visualisiert. Über die Schaltfläche
"Information" öffnen Sie einen Dialog, in dem wichtige Daten zum Projekt darge‐
stellt sind. Beispiel: Name der Batch-Anlage, usw.
Startart wechseln Manuell nach auto‐ Wechselt die Startart von manuell nach automatisch. Für die Umschaltung benöti‐
von matisch gen Sie Administratorrechte. Das Menü für die Umschaltung wird nur im Zustand
"bereit", "läuft", bzw. "hörend" angeboten. Ist eine WinCC Server Installation auf
dem BATCH Server vorhanden, dann startet der BATCH Start-Koordinator automa‐
tisch nach Start von WinCC Runtime. Ist kein WinCC Server vorhanden, dann startet
der Start-Koordinator automatisch nach Ablauf einer Wartezeit von ca. 15 Sekun‐
den.
Automatisch nach Wechselt die Startart von automatisch nach manuell. Für die Umschaltung benöti‐
manuell gen Sie Administratorrechte.
BATCH Status BATCH Start-Koor‐ Öffnet einen Dialog, in dem Statusinformationen zum BATCH Server, zum Start-
dinator Koordinator, zum PCS 7 Status und zu den Batch Server Applikationen angezeigt
werden.
WinCC Runtime Batch Server State wird in der WinCC Runtime angezeigt.
Serversprache än‐ - Öffnet einen Dialog, in dem Sie die gewünschte Sprache für das Kontextmenü und
dern den Tooltip Text des BATCH Start-Koordinators ändern können.
Beenden - Schließt das Symbol des BATCH Start-Koordinator in der Infoleiste.

Beobachten eines BATCH Start-Koordinators von einem BATCH Client aus


Über den Start des BATCH Start-Koordinator auf einem BATCH Client, ohne BATCH Server
Installation, können Sie den Zustand einer beliebigen Batch-Anlage beobachten. Hierzu öffnet
sich beim Start des Start-Koordinators ein Dialog mit allen geladenen Batch-Anlagen. Nach
Auswahl einer Batch-Anlage erscheint das Symbol des Start-Koordinators mit dessen
Anlagenzustand in der Infoleiste des BATCH Clients.

SIMATIC BATCH V10.0


278 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Zustandssymbole des BATCH Start-Koordinators


Das Symbol enthält eine Zustandsanzeige für SIMATIC BATCH. Die möglichen Zustände sind in
der nachstehenden Tabelle enthalten.

Symbol Bedeutung
Ohne Zustandssymbol. Keine Verbindung zum BATCH Projekt. Das BATCH Projekt ist
nicht geladen und SIMATIC BATCH wartet auf BATCH Daten. Oder die BATCH Daten
sind geladen, jedoch die Server Applikationen noch nicht gestartet.
SIMATIC BATCH ist bereit (Ready). Das BATCH Projekt ist geladen und gestartet.

Zwischenzustand. Ein Zustandswechsel ist in Bearbeitung (Processing).

Zwischenzustand. Vorbereitung zum Übergang in den Zustand "Läuft" (Running


Prepared).
SIMATIC BATCH läuft (Running) auf BATCH Master oder BATCH Einplatzsystem. Das
BATCH Projekt ist geladen, gestartet und BATCH Runtime ist gestartet.
SIMATIC BATCH läuft (Listening) auf BATCH Standby. Das BATCH Projekt ist geladen,
gestartet und BATCH Runtime ist gestartet.
Zwischenzustand. Vorbereitung zum Übergang in den Zustand "Hörend" (Listening
Prepared).
Zwischenzustand, Umschaltung auf BATCH Master (Switch up). Zustandswechsel
von Listening nach Running.
Zwischenzustand, Umschaltung auf BATCH Standby (Switch down). Zustandswech‐
sel von Running nach Listening.
Fehler in SIMATIC BATCH (Fault).

Hinweis
Kombinierte Zustände mit Processing, Switch up, Running Prepared, Switch down, Listening
Prepared werden temporär, z. B. während einer Redundanzumschaltung des BATCH Servers
durchlaufen.

Weitere Information
BATCH Start-Koordinator (Seite 43)

10.1.2 Starten des BatchCC


Nach der Installation von SIMATIC BATCH finden Sie im Startmenü von Windows unter Siemens
Automation > SIMATIC > Batch folgende Komponenten:
• SIMATIC BATCH Control Center: Damit wird das BatchCC gestartet.
• SIMATIC BATCH Start-Koordinator. Damit wird der BATCH Startkoordinator gestartet.
• SIMATIC BATCH Rezepteditor: Damit wird der BATCH Rezepteditor gestartet.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 279
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Voraussetzung
Um das BatchCC oder den BATCH Rezepteditor zu starten, muss der BATCH Start-Koordinator
gestartet sein und den Status "Läuft" in der Infoleiste anzeigen. Das Symbol sieht
folgendermaßen aus:

Gehen Sie folgendermaßen vor, um BatchCC zu starten:


1. Wählen Sie Menübefehl Start > Siemens Automation > BATCH Control Center im Windows
Startmenü.
Ergebnis: Wenn beim Start des BatchCC mehrere Projekte erkannt werden oder wenn keine
Verbindung mit dem Projekt aufgebaut werden kann, erscheint ein Auswahldialog.
2. Wählen Sie das gewünschte Projekt aus.

Ergebnis
Nach Auswahl wird das BatchCC mit dem ausgewählten Projekt gestartet. Bei Anwahl eines
Projekte ohne Verbindung wird die Applikation beendet.

Sprachumstellung von BatchCC und BATCH Rezepteditor


Im BatchCC und auch im BATCH Rezepteditor können Sie über den Menübefehl Extras >
Einstellungen > Benutzereinstellungen > Register "Sprache" eine Sprachumstellung
vornehmen. Aktivieren Sie dazu das Optionskästchen zur gewünschten Sprache.

Siehe auch
Aufbau des Hauptfensters (BatchCC) (Seite 282)

10.1.3 Aufrufen der Hilfefunktionen

Online-Hilfe
Sie können die Online-Hilfe auf verschiedene Arten aufrufen:

Aufruf Art der Hilfe


Menü Hilfe Einführende Informationen, Beschreibung der Bedienoberfläche,
konkrete Handlungsanweisungen
Schaltfläche "Hilfe" oder F1 im Di‐ Kontextsensitive Hilfe zu jedem Dialogfeld
alogfeld
Markieren eines Menübefehls Kontextsensitive Hilfe zu jedem Menübefehl
und Drücken von F1

SIMATIC BATCH V10.0


280 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Aufrufen der Kurzhilfe


Eine Kurzhilfe zu Schaltflächen in der Funktionsleiste wird angezeigt, wenn Sie den Cursor auf
eine Schaltfläche positionieren und ihn dort kurze Zeit stehen lassen.

Schriftgröße ändern
Mit dem Menübefehl Optionen > Schriftart im Hilfefenster können Sie die Schriftgröße auf
"Klein", "Normal" oder "Groß" stellen.

Hinweis
Starten Sie das Batch Control Center oder den BATCH Rezepteditor aus einem WinCC Bild im
Prozessbetrieb, steht Ihnen aus Sicherheitsgründen keine Online-Hilfe zur Verfügung.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 281
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

10.1.4 Benutzungsoberfläche und Bedienung

[Link] Aufbau des Hauptfensters (BatchCC)


Der grundsätzliche Aufbau der Bedienoberfläche des BatchCC besteht aus einzelnen Fenstern
und ist in nachfolgendem Bild dargestellt. Im linken Teil wird die Batch-Anlage, bzw. das BATCH
Projekt in einer Baumstruktur mit seinen Objekten ausgegeben. Im Hauptfenster erfolgt die
Ausgabe der BATCH Objekte, z. B. in Listenform. Die Ansichten bzw. Fenster steuern Sie über das
Menü "Ansicht". Dort stehen Ihnen Befehle zum Ein- und Ausblenden weiterer Fenster zur
Verfügung.

SIMATIC BATCH V10.0


282 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

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Anordnen der verschiedenen Fenster


Im BatchCC können Sie Fenster individuell anordnen. Folgende Fenster werden angeboten:
• Steuerrezept. Wird im Hauptfenster angeordnet.
• Übersicht für Steuerrezept. Unverankert rechts neben dem Hauptfenster angeordnet.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 283
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

• Ausgabe. Verankert unten im Hauptfenster angeordnet.


• Erweiterte Chargeninformationen. Unverankert im BatchCC.
Unverankerte Fenster lassen sich mit einem Doppelklick auf der Titelleiste andocken.
Klicken Sie auf die Titelleiste eines Fensters und halten die linke Maustaste gedrückt, dann
werden Fensterpositionskästchen dargestellt. Um Fenster beliebig anzuordnen, ziehen Sie
ein Fenster auf eines dieser Positionskästchen und lassen Sie die Maustaste los. Um mehrere
Fenster in einem Bereich als Register darzustellen, ziehen Sie ein Fenster auf das im Zentrum
angeordnete Positionskästchen und lassen die gedrückte Maustaste los.

Hinweis
Das im BatchCC vorhandene Ausgabefenster für WinCC Meldungen wird nur aktualisiert, wenn
sich auf dem gleichen PC eine laufende WinCC Applikation befindet (OS Server oder OS Client).
In allen anderen Fällen kann das Ausgabefenster zwar geöffnet werden, es erfolgt aber keine
Meldungsausgabe.

Titelleiste
In der Titelzeile des Hauptfensters befinden sich die Systemschaltflächen mit denen Sie:
• das BatchCC beenden,
• das Hauptfenster auf sein Symbol reduzieren,
• das Hauptfenster auf seine normale Größe wiederherstellen und
• das Hauptfenster als Vollbild darstellen können.

Menüleiste
Die Menüleiste ist am oberen Rand des Hauptfensters angeordnet. Ihre Funktionen wirken auf
das aktive Arbeitsfenster. Sie können stets nur die Menüpunkte anwählen, die im aktuellen
Zustand des Objektes sinnvoll sind. Beispielsweise können Sie den
Menübefehl Bearbeiten > Löschen nur dann anwählen, wenn mindestens ein Objekt selektiert
ist. Nicht anwählbare Menüpunkte sind grau dargestellt.

Funktionsleiste / Symbolleiste
Die Funktionsleiste befindet sich unterhalb der Menüleiste. Sie enthält eine Reihe von Symbolen
mit häufig benötigten Funktionen der Menüleiste. Welche Funktion dem einzelnen Symbol
hinterlegt ist, können Sie feststellen, indem Sie den Mauszeiger auf ein Symbol positionieren
(nicht klicken). Es erscheint dann ein kleines Feld mit der Bezeichnung. In der Statuszeile werden
ausführliche Informationen dazu angezeigt. Das Anklicken des Symbols löst die Funktion aus.
Nicht anwählbare Symbole sind grau dargestellt.

SIMATIC BATCH V10.0


284 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Statuszeile
Am unteren Rand der Benutzeroberfläche befindet sich die Statuszeile, die wichtige
Informationen und Zustände anzeigt. Der Inhalt ändert sich je nach Bedienung und
Objektzustand. Bei Bedarf wird auch eine Fortschrittsanzeige für etwas länger andauernde
Vorgänge in der Statuszeile angezeigt.
Im linken Teil der Statuszeile sehen Sie die kontextabhängigen Informationen, z. B.
Erklärungen zu Menübefehlen, Bedienaufforderungen oder Fehlermeldungen.
Im rechten Teil der Statuszeile werden der aktuell eingeloggte Benutzer, die aktuelle Uhrzeit
und der Status des BATCH Control Servers, bzw. bei Redundanz der BATCH Control Server,
angezeigt.

Redundanzstatus Symbole
Die Verbindung zu den BATCH Control Servern kann folgende Status annehmen.

Symbol in der Statusleiste Redundante Konfiguration Nicht redundante Konfigurati‐


on
Beide, Master - und Standby - BATCH Der BATCH Control Server ist ver‐
Control Server, verfügbar. fügbar.
Redundanter Server verfügbar, Daten‐ -
abgleich zwischen Master und Stand‐
by - Server aktiv.
Redundanter Server verfügbar, aufge‐ -
schobener Fehler. Master - Server war‐
tet, bis Standby - Server übernehmen
kann. Standby - Server nicht übernah‐
mefähig.
Redundanter Server verfügbar, aufge‐ -
schobener Fehler am Master. Master -
Server wartet, bis Standby - Server
übernehmen kann. Standby - Server
nicht übernahmefähig. Datenab‐
gleich zwischen Master und Standby -
Server aktiv.
Warnung. Der Standby - Server einer -
redundanten Konfiguration ist nicht
verfügbar.
Warnung. Der Master - Server einer re‐ -
dundanten Konfiguration ist nicht ver‐
fügbar. Master - Server wartet, bis
Standby - Server verfügbar und über‐
nahmefähig ist.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 285
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Symbol in der Statusleiste Redundante Konfiguration Nicht redundante Konfigurati‐


on
Warnung. Der Master - Server einer re‐ -
dundanten Konfiguration ist noch
nicht verfügbar. Master - Server war‐
tet, bis Standby - Server verfügbar und
übernahmefähig ist. Datenabgleich
zwischen Master und Standby - Server
aktiv.
Keiner der beiden redundanten BATCH Der BATCH Control Server ist
Control Server ist verfügbar. nicht verfügbar. Das BATCH Con‐
Das BATCH Control Center ist nicht ein‐ trol Center ist nicht einsatzbereit.
satzbereit.

Siehe auch
Objekte und Objekthierarchie (Seite 306)
Übersichtslisten (Seite 295)

[Link] Projekt- und Benutzereinstellungen


Die grafische Benutzeroberfläche von SIMATIC BATCH lässt sich ganz nach Ihren Erfordernissen
gestalten und benutzerspezifisch anpassen. Sie entscheiden über das Aussehen und den
Funktionsumfang. Die Einstellungen stehen Ihnen zentral in den beiden Dialogen
"Projekteinstellungen" und "Benutzereinstellungen" in BatchCC und Rezepteditor zur
Verfügung.
Der Dialog "Projekteinstellungen" enthält einige Elemente, zu denen Sie
allgemeine Festlegungen zu Aussehen und Funktionsumfang einstellen. Im Dialog
"Benutzereinstellungen" bestimmen Sie die Einstellungen zu Sprache, Zoom, Layout und
Formate der Benutzeroberfläche.

SIMATIC BATCH V10.0


286 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Anwahl der Dialoge


Wählen Sie den Menübefehl Extras > Einstellungen > Projekteinstellungen. Mit dieser
Funktion wird das nachfolgende Dialogfeld geöffnet, in dem Sie individuelle
Projekteinstellungen vornehmen.

Wählen Sie den Menübefehl Extras > Einstellungen > Benutzereinstellungen. Mit
dieser Funktion wird das nachfolgende Dialogfeld geöffnet, in dem Sie individuelle
Benutzereinstellungen vornehmen können.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 287
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Informieren Sie sich über die Schaltfläche "Hilfe" in der Online-Hilfe zu den verschiedenen
Projekt- bzw. Benutzereinstellungen.

[Link] Benutzerspezifische Sitzungsinformationen

Einleitung
Benutzerspezifische Sitzungsinformationen werden beim Abmelden z. B. über SIMATIC Logon
dauerhaft und automatisch gespeichert und Ihnen bei erneutem Anmelden, auch an einem
anderen PC im Netzwerk, unter Ihrem Login wieder zugewiesen. Diese Funktionalität steht
Ihnen im BATCH Control Center wie auch im Rezepteditor zur Verfügung.

Einschränkungen
• Projekteinstellungen: Projekteinstellungen gehören nicht zu benutzerspezifischen
Sitzungsinformationen.
• Backup / Restore: Sitzungsinformationen werden nicht im Backup-File gesichert.

Randbedingungen
Die aufgeführten Randbedingungen gelten für beide Client-Applikationen, das BATCH Control
Center und den Rezepteditor:
• Wenn Sie kein SIMATIC Logon einsetzen, verwenden die Applikationen den in Windows
angemeldeten Benutzer.
• Verwenden Sie SIMATIC Logon, dann verwenden die Applikationen den in SIMATIC Logon
angemeldeten Benutzer.

SIMATIC BATCH V10.0


288 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

• Ist bei SIMATIC Logon die Option "Default User" aktiviert, so wird nach einem Abmelden des
aktuellen angemeldeten Benutzers automatisch von SIMATIC Logon der "Default User"
eingeloggt. Für SIMATIC BATCH ist dieser Automatismus transparent. Auch für diesen
Benutzer wird ein Sitzungsprofil in der Batch-Datenbank erzeugt und verwaltet.
• Ist ein Benutzer an mehr als einem PC gleichzeitig angemeldet, so werden Änderungen
seiner Sitzungsinformationen auf dem anderen PC nicht sofort (während der aktuellen
Sitzung) angezeigt.

Beispiel:
Beendet ein Benutzer seine Sitzung auf einem Rechner "A" und hat vorher
Sitzungsinformationen auf Rechner "B" verändert, so wird er nach einem erneuten Anmelden
auf Rechner "A" diejenigen Sitzungsinformation vorfinden, die über Rechner "B" in der
Datenbank abgelegt worden sind.

Zeitraum, in dem benutzerspezifische Daten gespeichert werden


Eine Sitzung ist definiert als der Zeitraum, in dem ein bestimmter Benutzer bei einer Client-
Applikation (BCC oder RZE) angemeldet ist. Ist SIMATIC Logon installiert und die Applikation
bereits gestartet, so beginnt die Sitzung mit dem Login. Wird die Applikation nach einem Login
gestartet, so wird automatisch der aktuelle SIMATIC LOGON-Benutzer verwendet. In diesem Fall
beginnt die Sitzung mit dem Start der Applikation BATCH Control Center. Die Sitzung endet mit
dem Logout, mit der Anmeldung eines anderen Benutzers oder dem Beenden der Applikation.

Sitzungsinformationen, die gespeichert werden


Folgende Daten gehören zu einer Sitzung und werden somit auch als Sitzungsinformationen in
der Datenbank gespeichert:
• Größe und Position der Hauptfenster (BCC und RZE) werden nur beim Start dieser
Applikationen verändert, nicht bei einem Benutzerwechsel.
• Größe und Position von Dialogen, die größenänderbar sind.
• Eingestellte Sprache.
• Ausgewählte Verweise "Shortcuts".
• Falls eine Liste die Möglichkeit bietet Spaltenbreiten zu verändern und/oder Spalten ein-/
auszublenden: Breite der Spalten, Anordnung der Spalten und Sichtbarkeit der Spalten.
• Position, Größe und Sichtbarkeit der Menüleisten.
• Zuletzt eingestelltes Verzeichnis in allen SIMATIC BATCH Dialogen, wo diese Auswahl möglich
ist.
• Fenstereinstellungen bei Chargen (Größe und Position).
• Fenstereinstellungen bei SUBs und ROPs (Größe und Position).
• Geöffnete Steuerrezeptfenster werden für jeden Benutzer am Ende der Sitzung gespeichert
und zu Beginn der nächsten Sitzung wieder geöffnet. Möchten Sie das verhindern, halten Sie
bei der Anmeldung/Ummeldung die Umschalt-Taste gedrückt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 289
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

[Link] Eigenschaften-Dialoge von RPEs benutzerdefiniert anpassen


Die Entscheidung, welche Register in den Eigenschaften-Dialogen aller
Rezeptprozedurelemente (RPEs) im Rezepteditor dargestellt werden sollen, treffen Sie in den
Projekteinstellungen im Ordner "Anzeige" in "Registerkarten für die Rezeptbearbeitung". Die
Standardeinstellung ist immer alle Register in den Dialogen anzeigen. Die Einstellungen gelten
nur für die Dialoge im Rezepteditor und für Online Strukturänderungen. Im Prozessbetrieb
werden weiterhin alle Register in den Dialogen dargestellt.

Systemverhalten beim Ausblenden von Registern


Für den Fall, dass Sie Register ausblenden, beachten Sie bitte folgendes Systemverhalten:
• Wenn Register im Rezepteditor ausgeblendet sind, obwohl sie Parameter enthalten, z. B. im
Register Transferparameter, dann können Sie diese Parameter in Transitionsbedingungen im
Prozessbetrieb abfragen und auch im Chargenprotokoll werden sie aufgeführt. Das System
behandelt Parameter nicht angezeigter Register immer als vorhanden, z. B. beim Import von
Grundrezepten,und diese werden auch bei einer Plausibilitätsprüfung berücksichtigt. Das
System generiert keine gesonderten Fehlermeldungen zu diesem Sachverhalt. Folgende
Register sind von dieser Funktionalität betroffen:
– Transferparameter
– Prozessparameter
– Eingangsstoff
– Stoffausstoß
• Wenn Register im Rezepteditor ausgeblendet sind, obwohl sie elektronische Unterschriften
und/oder Synchronisationen enthalten, dann werden diese bei einem Import voll
berücksichtigt, jedoch ist deren Funktionalität im Prozessbetrieb deaktiviert. Im
Chargenprotokoll wird die projektierte Funktionalität aufgeführt. Folgende Register sind von
dieser Funktionalität betroffen:
– Elektronische Signatur
– Synchronisation

[Link] Eigenschaften-Dialoge im BatchCC, Betrachter und OS Controls

Systemverhalten bei BatchCC und Betrachter für archivierte Chargen


Da für das BatchCC und den Betrachter keine spezielle Projekteinstellung für das Anzeigen bzw.
Ausblenden von Registern in den Eigenschaften Dialogen existiert, werden Register immer dann
anzeigt, wenn sie auch Projektierungen, z. B. eine elektronische Unterschrift oder
Transferparameter enthalten. Daraus folgt, dass Register ausgeblendet sind, wenn sie keine
Projektierungen enthalten. Für folgende Register gilt dieses Verhalten:
• Transferparameter
• Prozessparameter
• Eingangsstoff
• Stoffausstoß

SIMATIC BATCH V10.0


290 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

• Elektronische Signatur
• Synchronisation

Systemverhalten bei den SIMATIC BATCH OS Controls


Bei Eigenschaften Dialoge zu den BATCH OS Controls im Prozessbetrieb haben Sie die
Möglichkeit über das Attribut "PropertiesTabOrderAndVisibility" im OS Master Control Register
für folgende Elemente ein- oder auszublenden:
• Auftragskategorie
• Auftrag
• Charge
• RPEs
• Transition
• Parameter
• Belegungen
• Bedingungen
• Steuerrezept
• Verkettung
• Favoriten
• Verweise
Hinweis
Bitte beachten Sie, dass durch das Ausblenden von Registern, in denen Projektierungen
enthalten sind, Einschränkung und Fehlfunktionen in der Bedienbarkeit im Prozessbetrieb
resultieren können.

Weitere Information
Attribut "PropertiesTabOrderAndVisibility" (Seite 718)

[Link] Parameteranzeige erweitern bzw. verringern

In Registern der Eigenschaften Dialoge von RPEs Spalten ein- bzw. ausblenden
Um die Anzahl von Spalten in folgenden Registern der Eigenschaften Dialoge von RPEs
benutzerspezifisch anzupassen, ist keine spezielle Systemeinstellung vorhanden oder nötig:
• Transferparameter
• Eingangsstoff
• Stoffausstoß
• Parameter

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 291
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Sind z. B. im Eigenschaften Dialog eines RPE im Register "Parameter" Werte vorhanden, dann
wird eine Schaltfläche zum Ein- bzw. Ausblenden folgender Tabellenspalten angezeigt. Alle
aufgeführten Spalten werden gemeinsam ein- bzw. ausgeblendet.
• Datentyp
• Quelle
• Ziel
• IST-Wert ID
• SOLL-Wert ID
• Anzeigen
• Änderbar
• Sofort wirksam
• Formel
• Extern sichtbar
• Datentyp

Systemverhalten
Diese benutzerdefinierte Anpassung ist für alle BATCH Client-Anwendungen, wie BCC, RZE und
Betrachter für archivierte Chargen identisch.
Die Standardeinstellung ist, alle oben aufgeführten Spalten ausblenden. Änderungen an der
Spaltendarstellung stehen nur so lange an, wie der Dialog geöffnet ist und werden nicht
permanent benutzerspezifisch gespeichert.
Im Vorlagenbild zu den BATCH OS Controls ist im Control OS Properties mit Hilfe von WinCC
Dynamisierung ein Optionskästchen projektiert, welches ebenfalls die oben genannten
Tabellenspalten ein- bzw. ausblendet. Bei der Verwendung der Tooltip Anzeige heißt das
Optionskästchen "Erweiterte Parameteranzeige".

Weitere Information
Register "Parameter" (Seite 866)

[Link] Erzeugen und Manipulieren von Objekten

Anwahl der Funktionen


Alle wichtigen Funktionen zu einem Objekt werden im zugehörigen Kontextmenü angeboten.
Alternativ sind die gleichen Funktionen auch über das Menü "Bearbeiten" möglich.
Funktionen, die im momentanen Status des Objektes gerade nicht ausführbar sind, sind im
Menü "Bearbeiten" gegraut.

SIMATIC BATCH V10.0


292 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

0HQ¾%HDUEHLWHQ .RQWH[WPHQ¾]XP2EMHNW

6WDWXVGHU%$7&+6HUYHU $QJHPHOGHWHU%HQXW]HU
Bild 10-1 Auswählen der Funktionen

Generelle Funktionen
Einige grundlegende Handlungen an Objekten sind für alle Objekte gleich. Diese prinzipiellen
Handlungsfolgen finden Sie nachfolgend zusammengefasst. Die Kenntnis wird in den
nachfolgenden Informationen bei der Beschreibung von Vorgehensweisen als bekannt
vorausgesetzt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 293
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Die übliche Handlungsfolge beim Umgang mit Objekten ist:


• Objekt erzeugen,
• Objekt auswählen und
• Die Aktionen mit dem Objekt durchführen (z. B. öffnen, löschen).

Erzeugen von Objekten


Zum Erzeugen eines neuen Objektes markieren Sie das Ziel des Objektes im Bearbeitungsfenster
vom BATCH Objektfenster (z. B. Ordner "Formulas", wenn eine neue Formula-Kategorie angelegt
werden soll). Zum Aufruf der Funktion wählen Sie anschließend den
Menübefehl Bearbeiten > Neu.

Öffnen von Objekten


Es gibt mehrere Möglichkeiten, um ein Objekt zu öffnen:
• Doppel- oder Einfachklick auf das Objektsymbol
• Objekt selektieren und Menübefehl Bearbeiten > Öffnen. Dies funktioniert nur bei
Objekten, die keine Ordner sind, z. B. bei Grundrezepten.
Nach dem Öffnen eines Objekts können Sie dessen Inhalt erstellen oder ändern.

Eigenschaften von Objekten


Objekteigenschaften sind Daten des Objekts, die dessen Verhalten festlegen, z. B. die
Eigenschaften eines Grundrezeptes.
Mit dem Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften wird ein Dialogfeld aufgerufen, in dem
sich die Eigenschaften des ausgewählten Objekts ablesen oder einstellen lassen.

Umbenennen von Objekten


Der Name von Batch-Objekten wird beim Anlegen dieser Objekte angegeben. Dieser Name kann
durch Auswahl des Befehls "Umbenennen" geändert werden.
Der Befehl "Umbenennen" wird nicht immer angeboten. Z. B. bei Stoffen, Qualitäten oder
Ordnern ist das Umbenennen nur im zugehörigen Dialogfeld "Eigenschaften" möglich.

Löschen von Objekten


Sie können sowohl Ordner als auch Objekte löschen. Das Löschen wird bei den meisten Ordnern
nur dann angeboten, wenn keine Elemente enthalten sind.
Der Löschvorgang kann nicht rückgängig gemacht werden. Wenn Sie nicht sicher sind, ob
Sie ein Objekt wirklich nicht mehr brauchen, ist es besser, das gesamte Projekt vorher zu
archivieren.

SIMATIC BATCH V10.0


294 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

[Link] Übersichtslisten

Wofür Übersichtslisten?
In Übersichtslisten werden sinnvolle Informationen zu ausgewählten Objekten aus dem
BatchCC zusammengestellt. Mit Übersichtlisten lässt sich Ihre Batch-Anlage einfach verwalten.
Zu den in Listen enthaltenen Objekten werden im Kontextmenü verwendbare
Bedienfunktionen angeboten.

Welche Übersichtslisten gibt es?


Folgende Listen sind aufrufbar:
• Bibliotheksübersichtsliste
• Grundrezeptübersichtsliste
• Formula-Übersichtsliste
• Auftragsübersichtsliste
• Chargenübersichtsliste
• Stoffübersichtsliste

Anwahl der Übersichtslisten:


Markieren Sie einen Ordner im Navigationsfenster, z. B. einen Grundrezeptordner, und wählen
Sie anschließend den Menübefehl Bearbeiten > Details.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 295
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Beispiel

Listen für die Chargenplanung


Für Aufträge und Chargen gibt es noch folgende weitere Listen.

Liste Beschreibung
Auftragskategorieliste Liste mit allen Auftragskategorien der Anlage.
Vor der Anwahl muss der Ordner "Aufträge" im BatchCC selektiert sein.
Produktionsauftragsliste Liste mit Produktionsaufträgen:
• Wenn der Ordner vom Typ "Aufträge" selektiert ist, dann werden alle Produktionsaufträge
angezeigt.
• Wenn ein Ordner vom Typ "Auftragskategorie" selektiert ist, dann werden die zu dieser Kate‐
gorie vorhandenen Produktionsaufträge angezeigt.
Chargen-Planungsliste Liste mit allen Chargen, die geplant, freigegeben und gesperrt sind. Über Befehle im Kontextmenü
zu einer oder mehreren markierten Chargen können Chargen gesteuert werden. Die Statusan‐
zeige an jeder aufgeführten Charge wird dynamisch aktualisiert.
Chargen werden vom System, je nach ihrem Status, von der Chargen-Planungs- über die Chargen-
Status- in die Chargen-Ergebnisliste verschoben.
Szenario: Wenn aus dieser Liste heraus eine Charge gestartet wird, dann bleibt diese Charge in der
Liste weiterhin sichtbar und erhält den neuen Status "Läuft". Gleichzeitig wird die Charge in die
Chargen-Statusliste verschoben. Sobald die Charge beendet ist, wird sie in die Chargen-Ergeb‐
nisliste verschoben.
Der Inhalt der Chargen-Planungsliste wird erst nach erneutem Öffnen aktualisiert und die in die
Chargen-Statusliste verschobene Charge nicht mehr angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


296 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Liste Beschreibung
Chargen-Statusliste Liste mit allen Chargen mit Status freigegeben, läuft, angehalten, wartend, gesperrt und Fehler.
Über das Kontextmenü zu einer oder mehreren markierten Chargen können Chargen gesteuert
werden. Die Statusanzeige an jeder aufgeführten Charge wird dynamisch aktualisiert.
Chargen werden vom System, je nach ihrem Status, von der Chargen-Planungs- über die Chargen-
Status- in die Chargen-Ergebnisliste verschoben.
Der Inhalt der Chargen-Statusliste wird erst nach erneutem Öffnen aktualisiert und die in die
Chargen-Ergebnisliste verschobene Charge nicht mehr aufgeführt.
Chargen-Ergebnisliste Liste mit allen beendeten, abgebrochenen, stornierten, archivierten, gestoppten und abgeschlos‐
senen Chargen. Über das Kontextmenü zu einer oder mehreren Chargen können diese abge‐
schlossenen, archiviert und gelöscht werden.
Chargen werden vom System, je nach ihrem Status, von der Chargen-Planungs- über die Chargen-
Status- in die Chargen-Ergebnisliste verschoben.

Anwahl der Chargenlisten


Sie können Chargenlisten zu folgenden Ordnern anzeigen:
• Ordner "Aufträge"
• Ordnern vom Typ "Auftragskategorie"
• Ordnern vom Typ "Auftrag"
Markieren Sie den gewünschten Ordner.
Wählen Sie die gewünschte Chargenliste im Menü "Planung" oder im Kontextmenü.

Arbeiten mit Listen, Filter und der Darstellung


Kontextmenü mit möglichen Funktionen: Durch Anwahl eines Listenobjekts und einen Klick
mit rechter Maustaste wird das Kontextmenü mit den möglichen Funktionen zum Listenobjekt
aufgerufen.
Inhalt der Tabelle sortieren: Durch Klick mit linker Maustaste auf einen Spaltenkopf wird die
Tabelle nach den Inhalten des angewählten Spaltenkopfs auf- und abwärts sortiert.
Inhalt von Tabellenspalten filtern: Durch Eingeben eines Filtertextes in das Eingabefeld
unterhalb des Spaltenkopfes wird die Tabelle danach gefiltert. Es können auch mehrere
Spalten gleichzeitig gefiltert werden. Die einzelnen Filterbedingungen werden dann mit
einer UND Logik verknüpft. Das bedeutet, dass nur Objekte angezeigt werden, die allen
eingegebenen Filterbedingungen entsprechen. Wenn z. B. der Text "Wa*" in das Eingabefeld
der Spalte "Hauptprodukt" eingegeben, dann erscheinen in der Tabelle nur noch die Einträge,
deren Hauptprodukt mit den Buchstaben "Wa" beginnen.
Tabellenspalten anordnen: Die Anordnung der einzelnen Tabellenspalten lässt sich beliebig
verändern. Klicken Sie auf eine Spaltenüberschrift und halten Sie die linke Maustaste
gedrückt. Ziehen Sie das Objekt an die gewünschte Spaltenposition und lassen Sie die
Maustaste los. Beim Anordnen der Spalten wandern die in einer Spalte enthaltenen Symbole
mit an die neue Position. Die neue Anordnung einer Liste wird beim Schließen der Liste
automatisch gespeichert und beim nächsten Öffnen wieder hergestellt.
Spalten lassen sich auch aus- und einblenden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
eine Spaltenüberschrift und im Kontextmenü auf den Namen der Spalte, die Sie aus der Liste
entfernen, oder wieder anzeigen möchten. Eine neue Anordnung in einer Liste wird beim
Schließen der Liste automatisch gespeichert und beim nächsten Öffnen wieder hergestellt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 297
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Typsymbole und Statussymbole interpretieren: Zu jedem aufgeführten Objekt in den


Listen (Übersichtslisten und Chargenlisten) werden entsprechende Symbole dargestellt.
Folgende Objektsymbole gibt es:
• Bibliotheken
• Grundrezepte
• Formulas
• Auftragskategorie
• Auftrag
• Charge
• Stoffe
Zu Objekten (Bibliotheken, Grundrezepte, Formulas, Aufträge und Chargen), die einen Status
annehmen können, werden zusätzlich zu Typsymbolen auch Statussymbole vorangestellt. Bei
Chargen wird das Typsymbol von Zusatzsymbolen überlagert.

1 2 3

Bild 10-2 Symbole (Status und Typ)

① Statussymbol einer Charge


② Typsymbol von Chargen
③ Tabellenspalte "Auftrag"

Alles markieren
Mit CRTL+A oder mit Menübefehl Bearbeiten > Alles markieren können alle Objekte einer Liste
selektiert werden, z B. um alle Chargen über Kontextmenü frei zu geben.

Weitere Information
Status der Chargen (Seite 414)

SIMATIC BATCH V10.0


298 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

[Link] Ausgabefenster für Meldungen

Voraussetzung
Auf dem BATCH Client-PC läuft eine PCS 7 OS (WinCC) im Prozessbetrieb.

Ausgabefenster
Alle Meldungen der Chargensteuerung (Systemmeldungen, Prozessmeldungen,
Fehlermeldungen), die in den WinCC-Archiven verwaltet werden, können auch im BatchCC zur
Anzeige gebracht werden.
Dazu kann das Meldefenster der PCS 7 OS (WinCC Alarm Control) in einem eigenen
Ausgabefenster im BatchCC geöffnet werden.
Das Ausgabefenster öffnen Sie über den Menübefehl Ansicht > Symbolleisten > Ausgabe.

Anpassungen
• Es können die Eigenschaften des Meldefensters - wie von WinCC gewohnt - angepasst
werden, z. B. die angezeigten Spalten der Meldezeile und die Selektion der Meldungen.
• Die Benutzereinstellungen werden in der globalen Datenbank gespeichert und beim
nächsten Start von BatchCC wieder hergestellt. Ausgenommen hiervon sind einige für
SIMATIC BATCH sinnvolle Einstellungen wie z. B. die Selektion auf BATCH-Meldungen.
• Markieren Sie eine Meldezeile und klicken Sie im Kontextmenü auf den Befehl "Steuerrezept
öffnen". Damit öffnen Sie das zur Meldung passende Steuerrezept.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 299
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

[Link] Erweiterte Chargeninformationen


Im Fenster "Erweiterte Chargeninformationen" werden Informationen zu laufenden Chargen in
Klartext angezeigt. Damit erhalten Sie neben Informationen aus der Steuerrezeptansicht durch
Statussymbole und Tooltipps, zusätzlich ein unabhängiges Meldefenster mit wichtigen
Meldungen zu Chargen im laufendem Betrieb.
Nur wenn Sie als eingeloggter Benutzer das Recht "Steuerrezept für die Charge öffnen"
besitzen, können Sie das Fenster im BatchCC verwenden.

Bild 10-3 Erweiterte Chargeninformationen

Mögliche Symbole im Dialog

Tabelle 10-1 Symbole für Status und Typ einer Fehlermeldung

Symbol Bedeutung
Fehlerstatus: Abgeschlossen

Fehlerstatus: Zurückgesetzt

Fehlerstatus: Gegangen

Fehlerstatus: Gegangen und quittiert

Fehlerstatus: Anstehend

Fehlerstatus: Anstehend und quittiert

Fehlertyp: Fehler

Fehlertyp: Information

Fehlertyp: Warnung

SIMATIC BATCH V10.0


300 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Meldetexte
Während der Chargenbearbeitung werden Meldungen zu auftretenden
Warngrenzverletzungen oder Fehlern angezeigt. Einige Beispiele sind nachfolgend beschrieben:
• Fehler an der Technischen Einrichtung wie z. B. anstehender externer Fehler
• Fehler durch fehlende Lizenzen, z. B. zu wenige UNIT Lizenzen, keine SIMATIC BATCH Server
Lizenz
• Fehler bei der Belegung, z. B. Rezeptelement wartet auf Teilanlagenbelegung
• Fehler bei Verbindungen, z. B. keine Verbindung zum Automatisierungssystem
• Fehler bei Transitionsbedingungen
• Zeitüberschreitung bei Chargen- oder Schrittkommandos

Tabellenaufbau
Jede Meldung wird in einer Tabellenzeile aufgeführt. Zu allen Meldungen werden Typ, Status,
Name, Pfad, Meldetext und Zeitstempel angegeben. Wenn Sie eine Meldung in der Tabelle
markieren, dann wird der Meldetext unten in einem Beschreibungsfeld angezeigt.

Navigation von der Meldezeile zum Fehler


Mit einem Doppelklick auf eine Meldezeile gelangen Sie an das Fehler verursachende
Rezeptelement innerhalb der Steuerrezeptansicht im BatchCC. Zusätzlich lassen sich die in der
Tabelle enthaltenen Meldungen sortieren und nach eigenen Kriterien filtern. Filtereinstellungen
im Meldefenster werden nur dann gespeichert, wenn zu diesem Zeitpunkt das
Steuerrezeptfenster im BatchCC geöffnet war.

Chargeninformationsfenster anordnen
Das Chargeninformationsfenster können Sie über das Menü Ansicht > Symbolleisten ein- oder
ausblenden. Das Fenster lässt sich beliebig verschieben und lässt sich als Register zusammen mit
anderen Fenstern kombinieren.
Um das Fenster neu zu positionieren, klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Titelleiste
und halten die Maustaste dedrückt. Beim Verschieben werden Positionssymbole für die
Anordnung des Fensters dargestellt. Verschieben Sie das Fenster auf eines der Symbole.
Wenn Sie das Fenster auf das innere Positionssymbol innerhalb eines dargestellten Fensters
verschieben, dann wird das Fenster als weiteres Register dargestellt. Mit einem Doppelklick
auf die Titelleiste lösen Sie das Fenster wieder heraus.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 301
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Bild 10-4 Positionssymbole

[Link] Verweisfenster
In das Fenster "Verweise" können Sie Objekte aus dem Navigationsfenster des BatchCC, z. B.
Chargen, Grundrezepte und Stoffe per Drag&Drop ablegen. Klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf einen Verweissymbol im Verweisfenster werden Ihnen im Kontextmenü die
möglichen Befehle zur Auswahl angeboten. Diese sind identisch mit denen, die Ihnen im
Navigationsfenster angeboten werden.

Schnellzugriff
Das Verweis-Fenster stellt eine Art Schnellzugriff für häufig verwendete Objekte dar. Sie
ersparen sich die Navigation durch die Ordnerstrukturen im Navigationsfenster des BatchCC.
Das Verweis-Fenster können Sie ein- oder ausblenden.

SIMATIC BATCH V10.0


302 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Alle Objekte im Verweisfenster löschen


Klicken Sie die rechten Maustaste an beliebiger Position im Verweisfenster wird der Befehl
"Lösche alle Verweise" angezeigt. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf den Befehl werden
alle Objekte im Fenster gelöscht.

Beispiel
Legen Sie dort z. B. ein Grundrezept ab, können Sie dieses über die Funktion "Öffnen" im
Kontextmenü zur weiteren Bearbeitung sofort im Rezepteditor öffnen.

[Link] Logbuch
Im Logbuch werden Benutzeraktionen aufgezeichnet, die Sie im BatchCC durchgeführt haben.
Benutzeraktionen werden verschiedenen Typen zugeordnet. Folgende Typen gibt es.

Bild 10-5 Logbuch

Typen Benutzeraktionen
Projekt Process Histrorian wurde aktiviert / deaktiviert
Anlage Anlagendaten durch Server aktiviert. Anlagendaten bereinigt
Bibliothekselement Bibliothekselement gelöscht
Grundrezept Grundrezept gelöscht
Formula-Kategorie Formula-Kategorie
Formel Formula gelöscht
Auftragskategorie Auftragskategorie gelöscht

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 303
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Typen Benutzeraktionen
Auftrag Auftrag gelöscht
Charge Charge gelöscht
Stoffe Stoffe gelöscht
Rolle Rolle in der Benutzerverwaltung gelöscht
Archive Restore aus einer Backup-Datei durchgeführt. Beim Restore wurde das Logbuch nicht importiert

Jede Benutzeraktion wird als Zeile mit speziellen Attributen innerhalb einer Tabelle
aufgeführt. Die Attribute von Benutzeraktionen werden in Spalten sortiert.
Folgende Attribute werden als Tabellenspalten dargestellt.

Spaltenname Bedeutung
Typ Typ der Benutzeraktion. Typen aus obiger Tabelle.
Aktion Benutzeraktion aus obiger Tabelle.
Name Der in der Spalte "Name" angezeigte Text bezieht sich auf den Typ der Benutzeraktion. Beispiel: Beim
Löschen einer Charge wird deren Chargenname angezeigt.
Datum Zeit und Datum der Benutzeraktion mit Angabe der Zeitzone.
Rechner In der Spalte "Rechner" wird der Computername von dem PC angegeben, auf dem die Benutzeraktion
durchgeführt wurde.
Benutzer Angabe des Benutzers, der an dem PC angemeldet ist.
Kommentar Anzeige eines Kommentartexts, der vom System oder vom Benutzer zur Aktion vordefinierte bzw.
eingegebene wurde. Kommentare werden in der Sprache angezeigt, in der sie erstellt wurden.
ChargenID/Code/etc. Bei Chargen wird die ChargenID angegeben. Bei einem Restore wird DB-Indent (SB8_) angegeben. Bei
Stoffen wird der Stoffname angezeigt.
Version Bei Benutzeraktionen an Objekten (Stoffe, Bibliothekselemente, Grundrezepte und Formulas) wird die
Version des Objekts angegeben.

Hinweis
• Ereignisse im Logbuch werden durch erneutes Öffnen des Logbuchs aktualisiert.
• Bei einem Restore ist es möglich, die Wiederherstellung des ewigen Logbuchs abzuwählen.
Das Optionskästchen heißt "ohne Logbuch". Damit wird ein noch leeres Logbuch im BatchCC
angelegt.
• Chargendaten, die beim Ändern von Prozessparametern entstehen, werden nicht im
Logbuch, sondern im Chargenbericht ausgegeben.

Nach Ereignissen im Logbuch filtern


Über einen Filter suchen Sie nach den gewünschten Benutzeraktionen. Geben Sie in die Felder
"Name", "Typ", "Datum von" "bis", "Benutzer" und "Kommentar" Ihre Suchkriterien ein oder
wählen Sie es aus der Klappliste aus. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche "Filtern". Bei
Filtereinträgen sind Platzhalter (Wildcards) erlaubt. Die Zeichen "*" oder "?" sind als Variablen
zugelassen. Mit "A*" filtern Sie nach allen Objekten, die mit A anfangen. Mit "?" in einem Namen
filtern Sie nach allen Objekten mit diesem Namen und der variablen Stelle "?".
Wenn das Suchergebnis als Tabelle angezeigt wird, dann ist ein weiteres Filtern in den
Spalten über einen Mausklick auf die gewünschte Spaltenüberschrift möglich. Damit
sortieren Sie die Listeneinträge entsprechend.

SIMATIC BATCH V10.0


304 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Schaltfläche "Einstellungen verbergen"


Mit der Schaltfläche "Einstellungen verbergen" werden im Fenster "Logbuch" die
Filtereinstellungen und die Kommentaranzeige verborgen. Um diese Fensteransicht wieder zu
verlassen, klicken Sie auf die Schaltfläche "Einstellungen anzeigen".

[Link] Bearbeitungsfenster mit den BATCH Objekten

Objekt-Hierarchie
Vergleichbar zur Verzeichnisstruktur des Windows-Explorers mit Ordnern und Dateien, kann
auch im BatchCC eine Objekt-Hierarchie aufgebaut werden.
Oberster Ordner ist die Batch-Anlage mit der Rechteverwaltung. Innerhalb des Ordners
Batch-Anlage sind die Ordner für "Bibliotheken", "Grundrezepte", "Formulas", "Aufträge", und
"Stoffe" angeordnet. Innerhalb dieser Ordner können Sie weitere Strukturordner anlegen, in
denen die verschiedenen Objekte (Bibliotheken, Rezepte, Formulas, usw.) angelegt werden.
Doppelklicken Sie auf die Rechteverwaltung wird der Dialog "Rechteverwaltung" geöffnet.

[Link] Anzeigefenster für aktuelle Bearbeitungen


In diesem Dialog werden Ihnen Informationen über gestartete BATCH Applikationen, z. B. BCC
und RZE, und über darin geöffnete Elemente, wie z. B. Rezepte angezeigt. Diese Elemente
befinden sich dann in Bearbeitung von einem angegebenen Benutzer auf einem angegebenen
PC.

Bedienung im Dialog bzw. Auslesen der Belegungsinformationen


Die BATCH-Applikationen werden in Form einer grauen Leiste und die zur Bearbeitung
geöffneten Elemente werden in Form einer braunen Leiste im Zeitfenster dargestellt. Bewegen
Sie dem Mauszeiger auf einen Balken oder eine Leiste wird Ihnen im Tooltip die Startzeit für
Applikation oder Element-Bearbeitung angezeigt.
Erst ab dem Startzeitpunkt einer Bearbeitung (Applikation oder Element) entsteht mit
fortlaufender Zeit Balken und Leisten. Ist das Fenster verkleinert dargestellt können Sie zum
aktuellen Zeitpunkt navigieren, also an den rechten Rand der Zeitskala, indem Sie beim
Klicken auf die Zeitskala die rechte Maustaste gedrückt und dem Mauszeiger nach links
verschieben.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 305
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Öffnen des Dialogs


Um das Anzeigefenster mit den aktuellen Anwendungen zu öffnen, wählen Sie Menübefehl
Extras > Bearbeitungen im BatchCC. Mit dieser Funktion wird ein Fenster mit den aktuell aktiven
Anwendungen geöffnet.

10.1.5 Objekte und Objekthierarchie

[Link] Objekte und Objekthierarchie


Vergleichbar zur Verzeichnisstruktur des Windows-Explorers mit Ordnern und Dateien, kann
auch im BatchCC die Objekthierarchie für Bibliotheksoperationen, Grundrezepte, Formulas und
Produktionsaufträgen aufgebaut werden.
Das nachfolgende Bild zeigt eine mögliche Strukturierung im Projektfenster innerhalb des
BatchCC.

SIMATIC BATCH V10.0


306 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Benutzerdefinierte Struktur von Objekten und Ordner


Unterhalb der Ordner Bibliotheken, Grundrezepte, Formulas, Produktionsaufträge und Stoffe
können Sie selbstdefinierte Ordnerstrukturen erstellen.

Hinweis
Benutzerdefinierte Hierarchiestruktur
Zur besseren Strukturierung Ihre Anlage können Sie im BatchCC auch eine beliebig andere
benutzerdefinierte Hierarchiestruktur aus BATCH Objekten und Ordnern aufbauen. Die oberste
Ordnerebene kann nicht verändert bzw. frei definiert werden. Das betrifft die Ordner "Anlage",
"Bibliotheken", "Grundrezepte", "Formulas", "Aufträge", "Stoffe" und "Rechteverwaltung".

Abhängige Elemente, Referenzen zwischen BATCH Objekten anzeigen


Im Register "Abhängigkeiten" des Dialogs "Eigenschaften" werden zu markierten Objekten im
BatchCC (Bibliotheksoperationen und Grundrezepte) die zugewiesenen Referenzen auf die
andere BATCH Objekte, sowie die projektierten Teilanlagenbelegungen, angezeigt.

Weitere Information
• Bibliotheken mit Bibliotheksoperationen (Seite 308)
• Grundrezepte (Seite 309)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 307
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

• Formulas (Seite 310)


• Produktionsaufträge (Seite 311)
• Stoffe (Seite 313)
• Rechteverwaltung (Seite 313)
• Erzeugen und Manipulieren von Objekten (Seite 292)

[Link] Bibliotheken mit Bibliotheksoperationen

Wiederverwendung von Rezeptelementen


In Bibliotheken können mit dem BATCH Rezepteditor erzeugte Rezeptelemente abgelegt
werden, die in den Grundrezepten häufig wieder verwendet werden. In Bibliotheken können
Rezeptoperationen (für hierarchische Rezepte) und Substrukturen (für flache Rezepte) abgelegt
und verwaltet werden. Im Folgenden werden Rezeptoperationen bzw. Substrukturen aus
Bibliotheken als Bibliotheksoperationen bzw. Bibliothekssubstrukturen bezeichnet.

Position der Objekte

Ausführbare Funktionen
• Öffnen und Editieren von Rezepten (Seite 340)
• Eigenschaften der Bibliotheksoperationen festlegen (Seite 633)
• Prüfen der Plausibilität von Rezepten (Seite 354)

SIMATIC BATCH V10.0


308 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

• Freigabe von Rezepten zum Test (Seite 355)


• Freigabe von Rezepten zur Produktion (Seite 356)
• Status der Rezepte und Zustandsübergänge (Seite 357)

[Link] Grundrezepte

Ablage von Rezeptprozeduren


In diesem Bereich legen Sie die mit dem BATCH Rezepteditor erstellte Rezept-Prozeduren
entsprechend der technologischen Struktur Ihrer Anlage ab. Durch die Referenz (über Dialogfeld
einstellbar) auf eine Formula-Kategorie und letztendlich auf eine konkrete Formula entsteht ein
vollständiges Grundrezept. Es gibt sowohl flache als auch hierarchische Grundrezepte. Zur
besseren Strukturierung können Grundrezepte - bei großer Anzahl - in verschiedenen Ordnern
(ohne Semantik) abgelegt werden.

Position der Objekte

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 309
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Ausführbare Funktionen
• Anlegen eines neuen Grundrezeptes (Seite 339)
• Öffnen und Editieren von Rezepten (Seite 340)
• Eigenschaften der Grundrezepte festlegen (Seite 340)
• Grundrezeptkopfparameter mit externer Formula verschalten (Seite 346)
• Arbeiten mit der Rezept-Übersichtsliste (Seite 348)
• Prüfen der Plausibilität von Rezepten (Seite 354)
• Freigabe von Rezepten zum Test (Seite 355)
• Freigabe von Rezepten zur Produktion (Seite 356)
• Status der Rezepte und Zustandsübergänge (Seite 357)

[Link] Formulas

Anlegen von Formula-Kategorien


In diesem Bereich legen Sie die Formula-Kategorien mit den untergeordneten Formulas
entsprechend der technologischen Vielfalt Ihrer Anlage an. Zur besseren Strukturierung können
Formulas einer Kategorie - bei großer Anzahl - in verschiedenen Ordnern (ohne Semantik)
abgelegt werden.

Position der Objekte

SIMATIC BATCH V10.0


310 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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10.1 Starten und Bedienen

Ausführbare Funktionen
• Anlegen einer neuen Formula-Kategorie (Seite 342)
• Eigenschaften der Formula-Kategorie festlegen (Seite 343)
• Anlegen einer neuen externen Formula (Seite 344)
• Eigenschaften der Formulas festlegen (Seite 345)
• Grundrezeptkopfparameter mit externer Formula verschalten (Seite 346)
• Arbeiten mit der Formula-Übersichtliste (Seite 349)
• Prüfen der Plausibilität von Formulas (Seite 356)

[Link] Produktionsaufträge

Anlegen von Produktionsauftragskategorien


In diesem Bereich legen Sie die Produktionsauftragskategorien mit untergeordneten
Produktionsaufträgen an. Zu einem Produktionsauftrag können Sie Chargen anlegen.
Außerdem nehmen Sie Einstellungen für die Chargenbearbeitung, z. B. Startmodus, vor.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 311
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Position der Objekte

 

Legende zum Bild:


① Auftragskategorie
② Produktionsaufträge mit Chargen
③ Statusanzeige der Chargen

SIMATIC BATCH V10.0


312 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.1 Starten und Bedienen

Ausführbare Funktionen
• Anlegen eines neuen Produktionsauftrages (Seite 390)
• Eigenschaften eines Produktionsauftrages festlegen (Seite 394)
• Chargen zum Produktionsauftrag ergänzen (Seite 395)
• Eigenschaften der Charge festlegen (z. B. Menge) (Seite 396)
• Startmodus der Chargenbearbeitung einstellen (Seite 398)
• Teilanlagenbelegung anzeigen und ggf. ändern (Seite 399)
• Verketten von Chargen (Seite 401)
• Anzeige der Laufzeit einer Charge (Seite 403)
• Arbeiten mit Übersichtslisten (Seite 295)
• Status der Chargen (Seite 414)

[Link] Stoffe

Anlegen von Stoffen


Um in Rezepten und Formulas Einsatzstoffe und Stoffausstöße verwenden zu können, müssen
diese vorher im BatchCC eingegeben werden.

Ausführbare Funktionen
• Definieren der Stoffe (Seite 331)
• Bearbeiten der Qualität (Seite 332)

[Link] Rechteverwaltung

Einrichten der Rechteverwaltung


Die Rechteverwaltung richtet der Systemadministrator ein. Hier werden die Benutzerrechte der
Benutzerrollen rechnerspezifisch und teilanlagenspezifisch für alle Funktionen von BatchCC und
BATCH Rezepteditor festgelegt. Vorausgesetzt die PCS 7 Software SIMATIC Logon ist installiert.
Ohne dieses Zusatzprodukt hat jeder Benutzer in SIMATIC BATCH alle Rechte, vergleichbar mit
der Rolle "Superuser".

Ausführbare Funktionen
• Festlegen der Benutzerrechte (Seite 316)
• Ändern der Benutzerrechte (Seite 321)
• Anzeigen der Benutzerrechte (Seite 323)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 313
BATCH Control Center
10.2 Festlegen der Benutzerrechte

10.2 Festlegen der Benutzerrechte

10.2.1 Einführung in die Rechteverwaltung


SIMATIC BATCH unterstützt das zentrale Benutzer-Management SIMATIC Logon von SIMATIC PCS
7, welches auf den Grundmechanismen des Benutzer-Managements von Windows aufsetzt.

Prinzipielle Vorgehensweise
• Die Definition von Benutzern, Benutzergruppen, die auf dem jeweiligen Windows-Server
verfügbar sind, und die Definition von Passwörtern werden zentral in Windows durchgeführt.
• Die Definition von Benutzerrollen für SIMATIC BATCH und deren Zuordnung zu den
definierten Windows-Benutzergruppen erfolgt mit der Software SIMATIC Logon.
• Innerhalb von SIMATIC BATCH (BatchCC) können ergänzend festgelegt werden:
– Benutzerrechte einer Benutzerrolle (global)
– Erlaubte Benutzerrollen pro Rechner (Rechner-spezifisch)
– Erlaubte Benutzerrollen pro Teilanlage (Teilanlagen-spezifisch)
• Die in SIMATIC PCS 7 enthaltenen Komponenten von SIMATIC BATCH werden über einen
zentralen Logon-Service mit den Daten des sich einloggenden Benutzers versorgt und über
mögliche Login-Wechsel informiert.

Benutzerrollen für SIMATIC BATCH


Für SIMATIC BATCH sind folgende Benutzerrollen und den damit verbundenen Benutzerrechten
standardmäßig vorgegeben. Diese können Sie in der SIMATIC Logon Rollenverwaltung um
weitere Benutzerrollen ergänzen. Weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe zu
SIMATIC Logon.

Hinweis
Benutzergruppen und Rollen
Ist ein Benutzer Mitglied mehrerer Windows Benutzergruppen, die verschiedenen Rollen in
SIMATIC BATCH zugewiesen sind, besitzt dieser Benutzer die Vereinigungsmenge der
Einzelrechte für alle zugewiesenen Rollen.

Vorkonfigurierte Rollen und Zu‐ Vorkonfigurierte Benutzerrechte


weisungstypen (Benutzergrup‐
pen / Funktion)
Superuser Uneingeschränkter Vollzugriff auf alle Funktionen von SIMATIC
BATCH.
Automatisierungsingenieur Anlagendaten einlesen und aktualisieren.
Betriebsleiter Rezepte bearbeiten, verändern oder freigeben. Chargen anlegen.
Notfall-Operator Besitzt keinerlei Standard-Rechte. Diese müssen Sie konfigurieren.

SIMATIC BATCH V10.0


314 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.2 Festlegen der Benutzerrechte

Vorkonfigurierte Rollen und Zu‐ Vorkonfigurierte Benutzerrechte


weisungstypen (Benutzergrup‐
pen / Funktion)
Operator Chargen starten, freigeben, anhalten, fortsetzen, sperren, abschlie‐
ßen und archivieren.
Schichtführer Chargen und Formulas erstellen und bearbeiten.
Verfahrensingenieur Rezepte erstellen und ändern.

Superuser
Ein Administrator von SIMATIC BATCH nimmt die Benutzerrolle "Superuser" ein. Ein Benutzer der
Rolle Superuser hat alle Benutzerrechte in SIMATIC BATCH und er kann Änderungen in der
Rechteverwaltung vornehmen. Folgendes Symbol definiert einen Superuser:

Regeln zu Superuser
• Es gibt mindestens eine Rolle, deren Benutzer den Status "Superuser" aufweisen.
• In der Rollenverwaltung unter Extras > Rollenverwaltung im BatchCC können Sie den
Namen dieser und aller weiteren Rolle ändern. Dadurch ist nicht mehr einfach zu erkennen,
ob eine Rolle Superuser-Status hat oder nicht.
• SIMATIC BATCH legt eine Rolle "Superuser" standardmäßig beim Erzeugen der Datenhaltung
an.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 315
BATCH Control Center
10.2 Festlegen der Benutzerrechte

• Um herauszufinden, welche Rollen Superuser-Status haben, können Sie die


Rechteverwaltung über Extras > Rechteverwaltung, Register "Einzelrechte" im BatchCC
öffnen. Dort haben alle Symbole der Rollen mit Superuser-Status eine gelbe Umrandung.

• Werden einer Rolle über die Rechteverwaltung alle Rechte zugewiesen, alle Einträge mit
Haken versehen, ist diese Rolle nicht gleichzusetzen mit einer Rolle mit Superuser-Status.
• Die Rollen mit Superuser-Status haben per Definition immer alle Rechte und verfügen
darüber hinaus noch über zusätzliche Rechte, die anderen Benutzern nicht zugewiesen
werden können. Aus diesem Grund können die Rechte dieser Rollen nicht editiert werden:
Alle Haken sind in der Rechteverwaltung immer gesetzt.

10.2.2 Festlegen der Benutzerrechte

Voraussetzungen
Auf jedem PC, der mit BATCH-Applikationen muss SIMATIC Logon installiert sein. SIMATIC Logon
besteht aus zwei Komponenten:
• SIMATIC Logon Rollenverwaltung (im BatchCC integriert)
• SIMATIC Logon Service (Anmeldedialoge)

SIMATIC BATCH V10.0


316 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.2 Festlegen der Benutzerrechte

Grundvoraussetzung für das Arbeiten mit SIMATIC Logon:


• Um SIMATIC Logon für die Verwendung in SIMATIC BATCH zu konfigurieren muss ein
Windows Benutzer in der Gruppe "Logon_Administrator" als Mitglied existieren. Sie können
sich mit dieser Mitgliedschaft anmelden (Start > SIMATIC > SIMATIC Logon > SIMATIC Logon
konfigurieren) und den Dialog "SIMATIC Logon konfigurieren" öffnen. Dort bestimmen Sie z.
B. die Spracheinstellung für den Anmeldedialog im BatchCC. Mit dieser
Gruppenzugehörigkeit können Sie sich im BatchCC anmelden und die Rollenverwaltung
öffnen und konfigurieren. In SIMATIC BATCH haben Sie jedoch keinerlei
Bedienmöglichkeiten.
• Benutzer, die SIMATIC BATCH verwenden sollen, müssen Sie in der Windowsgruppe "SIMATIC
BATCH" und "SIMATIC HMI" als Mitglieder hinzufügen. Erst danach können Sie diese Benutzer
in der SIMATIC Logon Rollenverwaltung (Extras > Rollenverwaltung im BatchCC) den
entsprechenden Rollen für SIMATIC BATCH zuordnen.
• Zu jeder Rolle sind bestimmte Einzelrechte definiert. Damit lassen sich fein abgestimmte
Rechte für jeden Bediener der Batch-Anlage definieren. Für das Anpassen der Einzelrechte
und der Rechte für Rechner und Teilanlagen im Dialog "Rechteverwaltung" benötigen Sie
einen Benutzer, der der Rolle Superuser in der Rollenverwaltung zugeordnet wurde.
Hinweis
Rechteverwaltung auf dem BATCH Server
Soll die Rechteverwaltung auf dem BATCH Server erfolgen, genügt es nicht, dass SIMATIC
Logon auf dem BATCH Server PC installiert ist. Zusätzlich muss auf dem BATCH Server PC noch
ein BATCH Client installiert werden.

Windows-Benutzer und -Benutzergruppen festlegen


1. Wählen Sie den Menübefehl Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Verwaltung >
Dialog "Computerverwaltung" > System > Lokale Benutzer und Gruppen > Benutzer/
Gruppen.
2. Legen Sie hier über Vorgang > Neuer Benutzer/Neue Gruppe alle Benutzer (mit Kennwort)
und Benutzergruppen im Windows-Verbund (Windows-Server) an.

Benutzerrollen für SIMATIC BATCH definieren


1. Öffnen Sie das BCC.
Es erscheint der Anmeldedialog vom SIMATIC Logon Service.
2. Geben Sie hier Benutzername, Passwort und Domäne eines Windowsbenutzers ein, der
Mitglied der Gruppe "Logon_Administrator" ist, und bestätigen Sie mit "OK".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 317
BATCH Control Center
10.2 Festlegen der Benutzerrechte

3. Starten Sie den Rollenverwaltungsdialog im BatchCC mit dem Menübefehl Extras >
Rollenverwaltung.
Es erscheint der Dialog "SIMATIC Logon Rollenverwaltung":
– In der oberen Hälfte des Dialogfeldes kann man Benutzerrollen für SIMATIC BATCH
anlegen und diesen Benutzerrollen Windows-Benutzergruppen/Windows-Benutzer
zuordnen. Somit erhalten Windowsbenutzer in SIMATIC BATCH die zugeordneten Rechte
der BATCH Benutzerrollen.
– In der unteren Hälfte des Dialogfeldes kann man durch die Windows-Benutzergruppen/
Windows-Benutzer der verfügbaren Rechner und Domänen navigieren.
4. Legen Sie die Benutzerrollen für SIMATIC BATCH an und verknüpfen Sie die Benutzerrollen
mit einer Windows-Benutzergruppe/einem Windowsbenutzer.
Die hier aufgelisteten Benutzerrollen dienen als Vorlage zum Anlegen neuer Rollen. Jede
vom System vordefinierte Benutzerrolle hat spezielle Benutzerrechte innerhalb von SIMATIC
BATCH. Diese Benutzerrechte werden der neuen Benutzerrolle vererbt.
5. Klicken Sie doppelt auf die gewünschte Rolle im oberen Dialog und anschließend mit der
rechten Maustaste auf das Objekt "Gruppen und Benutzer". Klicken Sie im Kontextmenü auf
den einen Befehl "Bearbeiten". Der Dialog "Bearbeiten von Gruppen und Benutzern" wird
geöffnet. Dort markieren Sie die Windowsgruppe, bzw. den Windowsbenutzer, dem Sie der
entsprechenden Rolle hinzufügen möchten und verschieben Gruppe bzw. Benutzer mit der
roten Pfeiltaste in das Feld "Konfigurierte Gruppen und Benutzer".
Hinweis
Ausführliche Informationen
Ausführliche Informationen zur Vorgehensweise finden Sie in der Online-Hilfe und im
Handbuch SIMATIC Logon. Das Handbuch finden Sie im Windowsstartmenü über
Menübefehl Start > SIMATIC > Dokumentation > Sprache > SIMATIC Logon.

6. Bestätigen Sie die vorgenommenen Einstellungen mit der Schaltfläche "OK".


Hinweis
Zuordnung nach Restore
Nach einem Restore von BATCH Backup-Daten im BatchCC muss evtl. die in SIMATIC Logon
bereits durchgeführte Zuordnung der Benutzerrollen und Rechteverwaltung geprüft und
ggf. angepasst werden.

SIMATIC BATCH V10.0


318 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.2 Festlegen der Benutzerrechte

Benutzerrechte für SIMATIC BATCH definieren


1. Loggen Sie sich mit Ihrem Login für die Rolle "Superuser" im BatchCC ein.
Hinweis
Superuser-Status
Nur Mitglieder der Rolle Superuser können Benutzerrechte editieren, d. h. Benutzerrechte
definieren, ändern und erweitern. Es ist nicht möglich, einer anderen Gruppe dieses Recht
zuzuweisen. Die Rolle Superuser kann in der SIMATIC Logon Rollenverwaltung umbenannt
werden, dabei geht der Status "Superuser" auf die umbenannte Rolle über. Im Bild unter, z.
B. Rolle Administrator.

2. Klicken Sie auf den Menübefehl Extras > Rechteverwaltung oder den entsprechenden
Befehl aus der Funktionsleiste. Der Dialog "Rechteverwaltung" wird angezeigt.
3. Legen Sie im Register "Einzelrechte" für jede Benutzerrolle die Benutzerrechte fest:

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 319
BATCH Control Center
10.2 Festlegen der Benutzerrechte

4. Legen Sie im Register "Rechner und Teilanlagen" fest, an welchem Rechner bzw. an welcher
Teilanlage welche Benutzerrollen bedienen dürfen.
– Im Ordner "Alle Rechner" werden die Rechnernamen und darunter die Benutzerrollen
angezeigt.
– Im Ordner "Teilanlagen der Anlage" werden die Teilanlagen und darunter die
Benutzerrollen angezeigt.

5. Sichern Sie Ihre neu erstellten Benutzerrechte mit "OK".

Benutzerwechsel
Um einen Loginwechsel in einer BATCH-Anwendung (BATCH Rezepteditor, BatchCC)
durchzuführen, doppelklicken Sie in der Statuszeile der BATCH Anwendung unten rechts auf die
Logon-Anzeige. Alternativ können Sie auch auf das Schlüsselsymbol klicken oder im Menü
"Extras" den Befehl "Abmelden" verwenden.

SIMATIC BATCH V10.0


320 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.2 Festlegen der Benutzerrechte

Ergebnis
Der SIMATIC PCS 7 Logon-Service wird ausgelöst und ein neuer Logon-Dialog wird geöffnet.

Bild 10-6 SIMATIC Logon Service - Einmalanmeldung

Die Sprache für diesen Dialog stellen Sie in SIMATIC Logon, Register "Allgemein" ein. Sie
erreichen den Dialog über das Windows Startmenü Start > SIMATIC > SIMATIC Logon >
SIMATIC Logon konfigurieren. Mitglieder der Gruppe "Logon_Administrator", die durch die
Installation von SIMATIC Logon in der Windowsbenutzerverwaltung angelegt wird, können
sich anmelden. Für die Anmeldung verwenden Sie den Benutzernamen "logon" mit dem
dazugehörigen Passwort "logon".

10.2.3 Ändern der Benutzerrechte

Allgemeines
Die Benutzerrechte können im laufenden Betrieb, das heißt, während Sie ein Rezept erstellen
oder etwas anderes bearbeiten, geändert werden. Benutzerrechte können zu einem Zeitpunkt
nur von einer Person geändert werden. Einzelrechte der Rolle "Superuser" können Sie nicht
bearbeiten.

Voraussetzung
Um Benutzerrechte der verschiedenen Rollen zu ändern bzw. anzupassen, müssen Sie als
Benutzer der Rolle Superuser im BatchCC angemeldet sein.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 321
BATCH Control Center
10.2 Festlegen der Benutzerrechte

Vorgehen:
1. Klicken Sie auf den Menübefehl Extras > Rechteverwaltung im BatchCC. Das Register
"Einzelrechte" des Dialogs "Rechteverwaltung" wird angezeigt.
2. Navigieren Sie durch die entsprechenden Benutzergruppen / Funktionen und ändern Sie die
Einzelrechte durch aktivieren bzw. deaktivieren von Optionskästchen.

3. Sichern Sie Ihre geänderten Einzelrechte der entsprechenden Rollen bzw. Benutzergruppen
mit "OK".

SIMATIC BATCH V10.0


322 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.2 Festlegen der Benutzerrechte

10.2.4 Anzeigen der Benutzerrechte

Vorgehen:
1. Klicken Sie auf den Menübefehl Extras > Rechteverwaltung im BatchCC. Das Register
Einzelrechte des Dialogs "Rechteverwaltung" wird geöffnet.
2. Im Register "Einzelrechte" können Sie sich über die Rechte aller Benutzerrollen informieren.
Navigieren Sie dazu in der Baumstruktur der Benutzerrollen bzw. Benutzergruppen /
Funktionen.
3. Im Register "Rechner und Teilanlagen" können Sie sich informieren, an welchem Rechner
bzw. an welcher Teilanlage, welche Benutzerrollen ausgeführt werden dürfen.

Weitere Information
Register "Rechner und Teilanlagen" (Seite 913)

10.2.5 Infodatei mit Einzelrechten erzeugen und anzeigen

Infodatei mit Einzelrechten für die Benutzerrollen


Im Dialog "Rechteverwaltung" haben Sie die Möglichkeit über die Schaltfläche "Infodatei
erzeugen" eine komplette Übersicht Ihrer projektierten Einzelrechte für Ihre Benutzerrollen zu
erzeugen und anschließend im Windows Internet Explorer anzuzeigen und auszudrucken.

Hinweis
Logische Abhängigkeiten zwischen Einzelrechten
Es gibt Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Funktionen (und damit auch den Rechten), die
nicht durch die Software abgefangen werden. Sie besitzen beispielsweise das Einzelrecht
"Grundrezept editieren" besitzen aber das Recht "Rezepteditor starten" nicht. Weil Sie das Recht
"Rezepteditor starten" nicht besitzen, können Sie das Recht "Grundrezept editieren" nicht
ausführen. Das bedeutet, dass Sie beide Rechte benötigen um ein Grundrezept zu editieren.

Hinweis
Software-Aktualisierung, Projektmigration mit neuen Einzelrechten
Bitte beachten Sie, dass Sie bei einer Software-Aktualisierung und einer Projektmigration nicht
von der Software darauf hingewiesen werden, dass neue Rollen in die Benutzerverwaltung
eingeführt wurden. Bitte prüfen Sie Ihre konfigurierten Rollen und stellen Sie sicher, dass Sie in
der Benutzerverwaltung die nötigen Rechte für die Bedienung besitzen. Es kann nötig sein, dass
Sie ein neues Einzelrecht der entsprechenden Rolle neu zuweisen, damit Sie den projektierten
Funktionsumfang weiterhin behalten.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 323
BATCH Control Center
10.2 Festlegen der Benutzerrechte

Aufbau der Info-Datei


In der Kopfzeile sind die SIMATIC BATCH Version, das Erzeugungsdatum der Html-Datei sowie ein
Hinweis zu verwendeten ID-Nummern, die keinen Bezug zu SIMATIC BATCH aufweisen,
angegeben.
Die im Inhaltsverzeichnis angezeigten Kapitel sind verlinkt. Von hier navigieren Sie in das
gewünschte Kapitel.
Im ersten Kapitel sind alle verfügbaren Einzelrechte in Tabellenform dargestellt. Alle
Einzelrechte entsprechen denen die im Dialog Rechteverwaltung, Register "Einzelrechte" im
Knoten "Alle Funktionen" zu jeder Rolle aufgeführt sind. Zu jedem Einzelrecht sind eine
Kurzbeschreibung und eine ausführliche Beschreibung angegeben. Bitte beachten Sie, dass
es in neuen Software-Versionen zu SIMATIC BATCH neue Einzelrechte geben kann. Das
bedeutet, dass nur diese erzeugte Html-Datei immer alle aktuellen Einzelrechte enthält.
Was ist bei neuen Einzelrechten in Hinblick auf die im Projekt konfigurierten Rollen zu
beachten?
Im zweiten Kapitel "Funktionsgruppen" sind alle Einzelrechte Funktionsgruppen zugeordnet.
Gegenwärtig gibt es zehn Funktionsgruppen. Die Funktionsgruppen enthalten entsprechend
ihrer Aufgaben die dazu erforderlichen Einzelrechte. Das soll Ihnen helfen Ihre verschiedenen
Benutzerrollen mit den ihrer Funktion entsprechenden Einzelrechten auszustatten. Beachten
Sie, dass Einzelrechte auch mehreren Funktionsgruppen zugeordnet sein können. Jedes
Einzelrecht einer Funktionsgruppe ist auf das Kapitel Einzelrechte verlinkt.
Im dritten Kapitel "Rollen" sind alle Einzelrechte verschieden Rollen zugeordnet. Diese Rollen
entsprechen den angegebenen Rollen im Dialog "Rechteverwaltung", Register "Einzelrechte".
Auch in dieser Darstellung kann ein Einzelrecht mehreren Rollen zugeordnet sein. Ebenfalls
wird Ihnen eine Verlinkung vom jedem Einzelrecht zu dessen Beschreibung angeboten.
Das vierte Kapitel "Alle Rechner" zeigt Informationen aus dem Dialog Rechteverwaltung,
Register "Rechner und Teilanlagen" im BCC. Es wird angezeigt, welche Rolle auf welchen
PC eingeloggt ist. Es wird der Rechnername angezeigt. Jede angezeigte Rolle ist als Link
ausgeführt und mit der entsprechenden Rolle und den Einzelrechten verknüpft.
Das fünfte Kapitel "Teilanlagen" zeigt Informationen aus dem Dialog Rechteverwaltung,
Register "Rechner und Teilanlagen". Es wird angezeigt, welche Rolle auf welcher Teilanlage
eingeloggt ist. Jede angezeigte Rolle ist als Link ausgeführt und mit der entsprechenden
Rolle und den Einzelrechten verknüpft.

10.2.6 Notfall-Operator einrichten

Standard-Benutzer, bzw. Notfall-Operator automatisch anmelden


In Verbindung mit SIMATIC Logon können Sie bei SIMATIC BATCH einen Notfall-Operator
einrichten. Wenn sich im BatchCC ein angemeldeter Benutzer abmeldet, dann wird automatisch
der angegebene Benutzer als Notfall-Operator im BatchCC angemeldet. Damit ist die Bedienung
der Anlage stets gewährleistet.
Für diese Funktion legen Sie im BatchCC eine neue Rolle mit dem Namen
"Emergency_Operator" an und administrieren die Rechte dieser Benutzergruppe. Der als
Notfall-Operator angemeldete Benutzer kann sich im BatchCC nicht abmelden.

SIMATIC BATCH V10.0


324 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.2 Festlegen der Benutzerrechte

Voraussetzungen
• Sie verwenden SIMATIC Logon.
• Sie besitzen die notwendigen Rechte im BatchCC und bei SIMATIC Logon, um die
Konfiguration durchzuführen.

Vorgehen
1. Öffnen den Dialog "SIMATIC Logon konfigurieren" über Start > SIMATIC > SIMATIC Logon >
SIMATIC Logon konfigurieren.
2. Aktivieren Sie das Optionskästchen "Ohne explizite Anmeldung folgende Daten benutzen"
im Dialog "SIMATIC Logon konfigurieren", Register "Allgemein".
3. Im Eingabefeld "Gruppe" geben Sie einen Namen ein. Bei "Benutzer" geben Sie einen Namen
eines Notfall-Operators ein. Der hier angebenen Name des Notfall-Operators wird im
BatchCC als angemeldeter Benutzername angezeigt.
4. Beenden Sie den Dialog mit "OK".
5. Öffnen Sie im BatchCC die Rollenverwaltung. Legen Sie eine neue Rolle mit dem Namen
"Emergency_Operator" an. Der Rolle muss kein Benutzer zugewiesen werden. Speichern Sie
die Rollenverwaltung.
6. Öffnen Sie im BatchCC die Rechteverwaltung. Im Register "Rechner und Teilanlagen" geben
Sie der neu angelegten Gruppe "Emergency_Operator" die Rechte für den PC und die
Teilanlagen. Aktivieren Sie dafür das Optionskästchen zu dieser Benutzergruppe.
7. Wechseln Sie in das Register "Einzelrechte" und stellen Sie die notwendigen Rechte, bzw.
Funktionen für die Gruppe "Emergency_Operator" ein. Beenden Sie den Dialog mit "OK".

Ergebnis
Wenn Sie sich jetzt vom BatchCC abmelden, dann wird automatisch der Notfall-Operator mit den
zugewiesenen Rechten im BatchCC angemeldet.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 325
BATCH Control Center
10.3 Einlesen der ES-Daten

10.3 Einlesen der ES-Daten

10.3.1 Einlesen der Anlagendaten in SIMATIC BATCH

Erstmaliges Einlesen der Anlagendaten


Beim erstmaligen Öffnen des BATCH Control Centers werden im linken Bearbeitungsfenster
keine BATCH Objekte angezeigt, da sie noch nicht vorliegen. Um die im Engineering System (ES)
erstellten Batch-relevanten Anlagendaten verwenden zu können, müssen sie in SIMATIC BATCH
erst mal eingelesen werden. Dazu legen Sie im BATCH Control Center eine neue Anlage an.

Voraussetzung
Die im Engineering System (ES) erstellten Batch-Anlagendaten wurden von der Engineering
Station aus auf die PCS 7 OS (Runtime PC) des BATCH Server geladen.

Vorgehen
1. Wählen Sie den Menübefehl Programm > Neue Anlage.
2. Selektieren Sie im Dialog die Zeile mit der neu einzulesenden Anlage und bestätigen Sie mit
"OK".

Ergebnis
Die Anlagendaten werden eingelesen und stehen nun im BATCH Control Center und BATCH
Rezepteditor zur Verfügung. Sie können nun mit der Projektierung der Rezepte und mit der
Chargenplanung beginnen.

Weitere Information
Aktualisieren der Anlagendaten bei Änderung im Engineering System (Seite 327)
Aktualisieren einer BATCH Anlage (Seite 329)
Register "Zuordnung" im Dialog "Aktualisieren der Anlage" (Seite 897)
Register "Vorschau" im Dialog "Aktualisieren der Anlage" (Seite 900)

SIMATIC BATCH V10.0


326 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.3 Einlesen der ES-Daten

10.3.2 Aktualisieren der Anlagendaten bei Änderung im Engineering System

Aktualisieren der Anlagendaten


Wenn Sie im Engineering System (ES) Änderungen an den BATCH relevanten Anlagendaten
vorgenommen oder neue Daten, z. B. eine weitere Teilanlage eingegeben haben, müssen Sie
diese Änderungen auch in SIMATIC BATCH bekannt machen. Hierzu lesen Sie die Anlagendaten
erneut im BATCH Control Center ein. Dabei findet eine Aktualisierung aller BATCH Daten statt.

Hinweis
Aktualisieren der Anlage auf dem BATCH Client
Das Aktualisieren der Anlagendaten läuft parallel, d. h., die Aktualisierung erfolgt immer nur auf
dem jeweiligen BATCH Client, auf dem diese Funktion gerade gestartet wurde. Alle anderen
BATCH Clients haben weiterhin Zugriff auf den BATCH Server, bzw. auf den Chargenprozess.
Eine Änderung von Grundrezepten, Bibliotheksoperationen, Formulas und Formula-Kategorien
sind jedoch in dieser Phase nicht möglich. Der Benutzer wird durch einen Dialog darauf
hingewiesen.

Voraussetzung
Die im Engineering System (ES) erstellten Batch-Anlagendaten wurden von der Engineering
Station aus auf den Runtime-Rechner des BATCH Server geladen.

Was wurde im Basis Engineering geändert bzw. ergänzt?


Bevor Sie sich für eine Aktualisierung entscheiden, können Sie mit dem Tab „Vorschau" alle
Änderungen anzeigen, die zwischen den aktuell in Batch geladenen Anlagendaten und den
neuen Anlagendaten gemacht wurden.
Wenn Sie die Daten später aktualisieren wollen, klicken Sie im Dialog auf die Schaltfläche
„Abbrechen".
In der Vorschau ist farblich gekennzeichnet, welche Objekte gelöscht, geändert oder
hinzugefügt wurden.
Zusätzlich wird der Zeitpunkt angezeigt, wann die Anlagendaten im BCC das letzte Mal
aktualisiert wurden und wann die Anlagendaten das letzte Mal vom ES geladen wurden.
Wenn sich beide Zeitstempel unterscheiden, arbeitet SB nicht mit den aktuellen
Anlagendaten, was u U. zu Problemen führen kann.
Da die Aufbereitung der Daten in einer HTML-Datei realisiert wird, ergeben sich einige IE
spezifische Systemverhalten:
• Das Kontextmenü des IE wird auch in der Vorschau unverändert angezeigt.
• Sämtliche vom IE abgeleiteten Dinge wie Kontextmenü, Druckoptionen, usw. werden in der
Sprache des Betriebssystems bzw. der installierten IE-Version angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 327
BATCH Control Center
10.3 Einlesen der ES-Daten

• Die Druckeinstellungen vom BCC werden für Druck und Druckvorschau nicht verwendet. Für
Druck und Druckvorschau gelten die Druckeinstellungen des IE.
• Die Druckeinstellungen gelten für alle IE-Instanzen, unabhängig davon ob die
Druckeinstellungen über das Kontextmenü des IE in der Vorschau oder direkt über das
Kontextmenü des IE gemacht werden.
Zusätzlich gilt:
• Die Aktion Drucken führen Sie sowohl direkt im Dialog als auch über das Kontextmenü aus.
• Im Gegensatz dazu führen Sie die Druckvorschau ausschließlich über das Kontextmenü aus.
• Wenn der BCC aus WinCC heraus gestartet wird, wird der Tab „Vorschau" im Dialog
„Aktualisieren der Anlage" nicht angezeigt.

Auswirkungen auf den Status der Rezepte und Formulas


Nach dem Aktualisieren der Anlage werden alle "zur Produktion frei gegebenen" und "zum Test
frei gegebenen" Rezepte (Grundrezepte, Bibliotheksoperationen) dieser Anlage in den Zustand
"Freigabe in Prüfung" versetzt. Objekte im Zustand "Freigabe in Prüfung" werden automatisch
geprüft. Ist die Prüfung erfolgreich, werden die Objekte wieder in ihren ursprünglichen Zustand
versetzt. Ist die Prüfung nicht erfolgreich, werden die Objekte in den Zustand "Freigabe ungültig"
versetzt. Jetzt können diese, in Abhängigkeit von den Projekteinstellungen, editiert und wieder
frei gegeben werden.
In den Übersichtslisten (Seite 295) können Sie durch Anwahl mehrerer Zeilen inklusive dem
Befehl "Freigabe zur Produktion" (Kontextmenü) z. B. die Rezepte mit einer Aktion wieder frei
geben.

Chargenzustandsübergänge beim "Aktualisieren der Anlage"


Chargen, die den Zustand "blockiert" und "frei gegeben" aufweisen, werden nach der
Anlagenaktualisierung automatisch geprüft. Dazu werden sie in den Zustand "Freigabe in
Prüfung" gesetzt.
Bei einer Anlagenaktualisierung wird zunächst der Chargenzustand geprüft. Beim Ergebnis
der Prüfung wird zwischen fehlerhaften und korrekten Chargen unterschieden.

Zustand der Charge vor der Prü‐ Ergebnis der Prüfung Zustand der Charge nach der Prü‐
fung fung
Frei gegeben Charge ist OK Frei gegeben
Blockiert Charge ist OK Blockiert
Frei gegeben Charge ist fehlerhaft Freigabe ungültig
Blockiert Charge ist fehlerhaft Freigabe ungültig

Ist nach der Prüfung eine Charge im Zustand "Freigabe ungültig", können Sie diese Charge
nicht mehr verwenden. Diese können Sie nur noch löschen.

Weitere Information
Register "Zuordnung" im Dialog "Aktualisieren der Anlage" (Seite 897)
Register "Vorschau" im Dialog "Aktualisieren der Anlage" (Seite 900)

SIMATIC BATCH V10.0


328 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.3 Einlesen der ES-Daten

Aktualisieren einer BATCH Anlage (Seite 329)

10.3.3 Aktualisieren einer BATCH Anlage

Aktualisieren der Anlagendaten


In Folgendem ist beschrieben, wie Sie eine Anlagenaktualisierung durchführen. Ein
Aktualisieren Ihrer Anlage ist immer dann notwendig, wenn Sie Änderungen im Basis
Engineering durchführen, die Sie auch SIMATIC BATCH bekannt machen müssen.

Voraussetzung
Die im Engineering System (ES) erstellten Batch-Anlagendaten wurden von der Engineering
Station aus auf den Runtime-Rechner des BATCH Server geladen.

Vorgehen
1. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Aktualisieren der Anlage.
2. Selektieren Sie im Dialog die Zeile mit dem geänderten Anlagenprojekt und bestätigen Sie
mit "OK".
Ergebnis: Es erscheint das Dialogfeld "Anlage aktualisieren". Nach dem Bestätigen dieses
Dialogs werden die Anlagendaten aktualisiert. Änderungen an den Objekten werden
überschrieben. Neue Objekte werden ergänzt.
Die Anzeige der Zuordnungen erfolgt nach folgenden Symbolen:

Objekt nicht zugeordnet


Objekt zugeordnet aber mindestens ein untergeordnetes Objekt nicht
Objekt und alle untergeordneten Objekte zugeordnet

3. Nehmen Sie hier ggf. fehlende Zuordnungen zwischen den Objekten der alten und der
neuen Anlagenprojektierung vor. Markieren Sie das Objekt im linken Fenster, das eine
fehlende Zuordnung anzeigt. Markieren Sie im rechten oberen Fenster den Wert, der nicht
zugeordnet ist und führen Sie dazu auf dem Objekt ein Doppelklick aus.
4. Wiederholen Sie Schritt 3 für alle nicht zugeordneten Objekte und bestätigen Sie erst dann
Ihre Änderungen, indem Sie die Schaltfläche "OK" im Dialog betätigen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 329
BATCH Control Center
10.3 Einlesen der ES-Daten

Ergebnis
Die Anlagendaten werden aktualisiert. In dieser Zeit ist die Anlage für die Bearbeitung gesperrt.
Die Anlagenaktualisierung beinhaltet eine Plausibilitätsprüfung, in der alle in SIMATIC BATCH
verwendeten Objekte geprüft werden. Bei fehlerhaften Zuordnungen können in SIMATIC BATCH
verwendete Objekte unplausibel werden. In diesem Fall müssen Sie BATCH Objekte, wie
Grundrezepte, Bibliotheksoperationen oder Formulas, die nach der Plausibilitätsprüfung den
Zustand "Freigabe ungültig" aufweisen, anpassen und wieder frei geben. Laufende Chargen
sind von einer Anlagenaktualisierung nicht betroffen. Bereits frei gegebene Chargen, die nach
der Prüfung den Zustand "Freigabe ungültig" aufweisen, können Sie nicht mehr verwenden.
Löschen Sie solche Chargen und legen Sie eine neue Charge mit dem angepassten Grundrezept
an.

Weitere Information
Register "Zuordnung" im Dialog "Aktualisieren der Anlage" (Seite 897)
Register "Vorschau" im Dialog "Aktualisieren der Anlage" (Seite 900)
Aktualisieren der Anlagendaten bei Änderung im Engineering System (Seite 327)

SIMATIC BATCH V10.0


330 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.4 Festlegen der Stoffe

10.4 Festlegen der Stoffe

10.4.1 Bearbeiten der Stoffe

Sinn und Zweck


Zu Beginn einer Chargenplanung müssen Sie bzgl. der Stoffe (Produkte, Nebenprodukte,
Abfallprodukte) einmalig für SIMATIC BATCH definieren:
• Die Stoffe für Einsatzstoffe und Stoffausstoß
• Die Qualität für das Hauptprodukt
Diese Stofffestlegungen werden Ihnen in den weiteren Dialogfeldern zur Rezepterstellung
und Chargenplanung in den Auswahlfeldern angeboten.
Stoffe und Qualitäten müssen hier mit einem eindeutigen alphanumerischen Code (z. B.
einem internen Firmencode) in Form eines Strings versehen werden. Dieser Code kann z. B.
zur Sollwertvorgabe und Istwertübernahme an den Schnittstellenbausteinen bzw. SFC-Typen
angegeben werden, um den Stoff bzw. das Produkt zu identifizieren.

Hinweis
Zentrale Stoffverwaltung
Wenn Sie eine zentrale Stoffverwaltung in Ihrem Haus haben, können Sie auch die Stoffe daraus
über die Anwenderschnittstelle (API) von SIMATIC BATCH in die Batch-Datenhaltung schreiben.

Regeln
• Der Stoff oder die Qualität können maximal 255 Zeichen besitzen.
• Der Stoff-Code ist alphanumerisch und kann maximal 16 Zeichen besitzen.
• Der Qualitäts-Code ist numerisch und im Bereich von 0 bis 2147483647 möglich.
• Der Stoffname sowie der Stoff-Code müssen eindeutig sein.
• Die Qualität und der Qualitätscode müssen innerhalb eines Stoffs eindeutig sein.
• Beim Löschen eines Stoffes wird überprüft, in welchen Rezepten, Bibliotheken und Formulas
er verwendet wird. Wenn dieser Stoff dort verwendet wird, dann kann er nicht gelöscht
werden.

So legen Sie einen neuen Stoff an


1. Markieren Sie den Ordner "Stoffe" im BatchCC.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Neu.
Ergebnis: Ein Dialogfeld "Neuer Stoff" wird geöffnet.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 331
BATCH Control Center
10.4 Festlegen der Stoffe

3. Geben Sie im Register "Stoffe" Folgendes an:


– Name des Stoffs,
– Eindeutigen alphanumerischen Code (String) für den Stoff und
– Ob es sich um einen Einsatzstoff- und/oder Stoffausstoß handelt.
4. Wechseln Sie zum Register "Qualitäten".
5. Fügen Sie über die Schaltfläche "Neu" neue Qualitäten ein. Es sind mehrere Qualitäten zu
einem Stoff möglich.
Hinweis
Qualitäten zu einem Stoff
Die Eingabe von Qualitäten zu einem Stoff ist optional.

6. Bestätigen Sie Ihren neu erstellten Stoff mit "OK".


Hinweis
Kontextmenü zum Ordner "Stoffe"
Alternativ können Sie diese Einstellungen auch über die Befehle "Neu" und "Eigenschaften"
im Kontextmenü zum Ordner "Stoffe" in der Baumstruktur vornehmen.

Ändern und Löschen


Über die Kontextmenübefehle "Eigenschaften" und "Löschen" können Sie vorhandene Stoffe
ggf. ändern oder auch wieder löschen.

10.4.2 Bearbeiten der Qualität

Gehen Sie folgendermaßen vor:


1. Markieren Sie die Qualität BatchCC (im Ordner "Stoffe").
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften.
3. Ändern Sie die Einstellungen zu den Qualitäten im Dialogfeld "Qualität".
4. Sichern Sie Ihre neuen Eingaben mit "OK".
Hinweis
Kontextmenü zum Objekt "Qualität"
Alternativ können Sie diese Einstellungen auch über den Befehl "Eigenschaften" im
Kontextmenü zu dem Objekt in der Baumstruktur vornehmen.

SIMATIC BATCH V10.0


332 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

10.5 Rezepte

10.5.1 Flussdiagramm: Wie erstellt / bearbeitet man ein Grundrezept

Wie erstellt / bearbeitet man ein Grundrezept

BATCH Rezepteditor BatchCC


ja ES- ja
Voraussetzungen
erf¾llt?

nein BatchCC
BATCH Rezepteditor
starten starten
Voraussetzungen
erf¾llen: siehe
Grundrezept neu Projektierung ES Grundrezept
anlegen oder einf¾gen
bestehendes ¸ffnen
ES-Daten in
SIMATIC BATCH Grundrezept ¸ffnen
einlesen (BATCH Rezepteditor
wird gestartet)

Arbeiten mit ja Siehe


Bibliotheken? 1 Flu'‹ diagramm: Wie erstellt /
bearbeitet man Bibliotheks-
operationen
nein
Rezept-Topologie
erstellen

Eigenschaften festlegen
(Rezeptkopf, TRP, ROP,
RF, SUB, Transitionen)
2
Ergebnis:
Grundrezept
Grundrezept ist im BatchCC
speichern
unter ¡Grundrezepte¡ abgelegt

Formula-Kategorie
ggf. zuweisen Eigenschaften
Rezeptkopf ggf. ¦ndern
Grundrezept
freigeben zum Test
Formula-Kategorie
ggf. zuweisen
Grundrezept
freigeben zur Produktion
Grundrezept
freigeben zum Test

Grundrezept freigeben
zur Produktion

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 333
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

10.5.2 Flussdiagramm: Wie erstellt / bearbeitet man eine Bibliotheksoperation

Wie erstellt / bearbeitet man Bibliotheksoperationen und fügt sie in Grundrezepte ein?

BATCH Rezepteditor BatchCC


ja ES- ja
Voraussetzungen
erf¾llt?

nein
BATCH Rezepteditor BatchCC
starten starten
Voraussetzungen
1 erf¾llen: siehe
Projektierung ES Bibliotheksoperation
Bibliotheksoperation einf¾gen
neu anlegen oder
bestehende ¸ffnen ES-Daten in
SIMATIC BATCH Bibliotheksoperation
einlesen ¸ffnen (BATCH Rezept-
Eigenschaften festlegen editor wird gestartet)
(Operationskopf,
Schritte, Transitionen)
Ergebnis:
Bibliotheksoperation ist im
Bibliotheksoperation
BatchCC unter ¡Bibliotheken¡
speichern
abgelegt

Bibliotheksoperation
freigeben zum Test Eigenschaften Opera-
oder zur Produktion tionskopf ggf. ¦ndern

Bibliotheksoperation
Bibliotheks- freigeben zum Test
nein
operation im Rezept
verwenden?
Bibliotheksoperation
ja freigeben zur Produktion
Grundrezept neu
anlegen oder ¸ffnen

Bibliotheksverweis
einf¾gen
Bibliotheksoperation
Grundrezept ist f¾r sp¦tere Verwendung
speichern vorbereitet

2
Siehe
Flu'‹ diagramm: Wie erstellt /
bearbeitet man ein Rezept?

SIMATIC BATCH V10.0


334 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

10.5.3 Grundlagen für die Rezepterstellung

[Link] Zusammenhang zwischen Rezeptkopfparameter, Formula-Kategorie und externer


Formula

Rezeptkopfparameter (interne Formula)


Wenn Sie Ihre Stoff- und Produktionsdaten direkt im Grundrezept halten wollen, so können Sie
dies im Rezeptkopf tun. Wir sprechen dann von der internen Formula. Die Stoff- und
Produktionsdaten können dort bei der Grundrezepterstellung vorgegeben werden und bei der
Chargenplanung und/oder auch während der Chargenabarbeitung modifiziert werden. Diese
Parameter können vom Rezeptkopf zu einzelnen Rezeptschritten oder von den Rezeptschritten
in den Rezeptkopf "weitergereicht" werden.

Zusammenspiel von Rezeptkopfparameter, Formula-Kategorie und externer Formula


Wenn Sie mehrere Stoff- und Produktionsdatenlisten zu einem Grundrezept verwalten wollen,
dann müssen Sie dies außerhalb des Grundrezeptes in externen Formulas, die einer Formula-
Kategorie angehören, tun.
In diesem Fall wird einem Grundrezept eine Formula-Kategorie zugewiesen. Anschließend
werden die Parameter des Grundrezeptes mit denen der Formula-Kategorie verschaltet
und diejenigen Parameter markiert, die bei der Chargenplanung vom Operator durch
eine Formula bedient werden können. In der Formula-Kategorie stehen die Parameter mit
Datentyp und physikalischer Einheit. Konkrete Parameterwerte, Ober- und Untergrenze der
Parameter und Referenzen auf die Prozedur (Grundrezept) stehen in der Formula.
Auch die Parameter von externen Formulas können bei der Chargenplanung und/oder
während der Chargenabarbeitung modifiziert werden.

Hinweis
Interne und externe Formulas müssen nicht deckungsgleich sein, d. h. es müssen nicht alle
Rezeptkopfparameter mit einer externen Formula verschaltet sein. Und umgekehrt müssen
auch nicht alle Parameter einer externen Formula in einem Grundrezept verwendet werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 335
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Beispiel für Zusammenspiel

*UXQGUH]HSW )RUPXOD.DWHJRULH
 0HQJH UHDO NJ
5H]HSWNRSISDUDPHWHU
 0HQJH NJ 7HPSHUDWXU UHDO r&

 :DVVHU NJ
 7HPSHUDWXU r&  'XUFKIOXVV UHDO OPLQ
 'DPSI  =HLW UHDO VHF
 'XUFKIOXVV OPLQ  'UHK]DKO UHDO 8PLQ
 =HLW VHF

 'UHK]DKO 
 PLQ'UHK]DKO 8PLQ

([WHUQH)RUPXOD
([WHUQH)RUPXOD
3DUDPHWHUDXV
GHUH[WHUQHQ)RUPXOD ([WHUQH)RUPXOD
 0HQJH  NJ

 7HPSHUDWXU  r&

 'XUFKIOXVV  OPLQ


 =HLW  VHF
 'UHK]DKO  8PLQ

[Link] Verschalten der Parameter

Parameter zwischen Grundrezept und externer Formula verschalten


Nach der Zuweisung von Grundrezept und Formula-Kategorie müssen die Parameter zu
Einsatzstoffen, zum Stoffausstoß und zu Prozessparametern noch verschaltet werden.
Der Vorteil besteht darin, dass man in der Formula-Kategorie von einem Grundrezept
unabhängige Parameternamen verwenden kann. Nach der Zuweisung einer Formula-
Kategorie zu einem Grundrezept legen Sie im Eigenschaftsdialog den Verweis auf die
Parameter in der Formula-Kategorie. Es werden jeweils die Parameter gleichen Datentyps
und gleicher physikalischer Einheit aus der Formula-Kategorie angeboten.

SIMATIC BATCH V10.0


336 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Name Typ
Keine benutzerdefinierte 1 ab float 1:m Relation
Relation 2 cd integer
3 ef string
4 gh float Formula Parameter
Grundrezepte unabh¦ngig vom
Rezept definieren
Formula-
Kategorie
Name Typ Quelle UG Wert OG Externe
1 ghi floa gh 2 80 100
2 abc strin cd zu
Formulas
3 xyz strin ein Benutzerdefinierte
4 gsg floa ab 2 50 80 Relation

Benutzerdefinierter Name Typ UG Wert OG


(weicher) Verweis 1 ab float 2 50 80
zum Parameter in der 2 cd integer 0 10 12
Formula-Kategorie 3 ef string zu
4 gh float 2 80 100

10.5.4 Bearbeiten von Grundrezepten

[Link] Vorgehensweise zum Projektieren eines Grundrezeptes

Hinweis
Die dargestellte Reihenfolge der Schritte muss nicht übernommen werden. Wir haben uns für
eine mögliche Vorgehensweise entschieden, an der sich die daran anschließende Beschreibung
der ausführlichen Handlungsanweisungen orientiert.
Sie können Grundrezepte auch ohne die Anwendung der Objekte "Formula-Kategorie" und
"Formulas" nutzen. In diesem Fall sind Stoff- und Produktionsdaten (Formula) in den
Eigenschaften zum Grundrezept fest eingestellt.

Projektieren eines Grundrezeptes


Nachfolgend eine empfohlene Reihenfolge der Projektierung eines Grundrezeptes im
BatchCC. Es wird deutlich, wie die Projektierung der Zuweisungen zwischen Grundrezept,
Formula-Kategorie und Formula vorzunehmen sind.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 337
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Die Erstellung der eigentlichen Rezeptstruktur und die Einstellung der Eigenschaften der
Rezeptelemente (Schritt 2) erfolgt im BATCH Rezepteditor. Alle anderen Schritte können im
BatchCC ausgeführt werden.

BatchCC

Anlegen des Grundrezeptes

BATCH Rezepteditor:
ವ Erstellung der Rezeptstruktur
ವ Eigenschaften von TRP, ROP, RF
und Transitionen festlegen

Eigenschaften des Grundrezeptes festlegen:


ವ Stoff- und Produktionsdaten (Formula)
ವ Teilanlagenbelegungen
ವ Messwerte zum Protokollieren
ವ Referenz auf Formula-Kategorie
(nur wenn Formula-Kategorie vorhanden)

Anlegen der Formula-Kategorie

Eigenschaften der Formula-Kategorie festlegen:


ವ Parametername
ವ Datentyp (nur bei Ppozessparametern)
ವ Physikalische Einheit

Eigenschaften des Grundrezeptes erg¦nzen:


ವ Referenz auf neue Formula-Kategorie

Anlegen der Formula


unterhalb der Formula-Kategorie

Eigenschaften der Formula festlegen:


ವ Parameterwerte
ವ Referenz auf Grundrezept

Eigenschaften des Grundrezeptes erg¦nzen:


ವ Parameter zwischen Grundrezept
und Formula verschalten

SIMATIC BATCH V10.0


338 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Prinzipielle Vorgehensweise
Im BATCH Rezepteditor erstellen Sie die Grundrezepte
• Bei Hierarchischen Rezepten: als Struktur von Teilrezeptprozeduren (TRPs),
Rezeptoperationen (ROPs) und Rezeptfunktionen (RFs)
• Bei Flachen Rezepten: als Struktur von Substrukturen (SUBs)
Im BatchCC können Sie in den Eigenschaften zum Grundrezept (Rezeptkopfparameter) die
Referenz auf eine Formula-Kategorie legen. Bei den Eigenschaften zu dem Formula legen Sie
die Referenz auf die Prozedur (Grundrezept). Damit liegt ein vollständiges Grundrezept für
die Chargenplanung vor.

[Link] Anlegen eines neuen Grundrezeptes


Sie haben zwei Möglichkeiten, um ein neues Grundrezept anzulegen:
• Im BATCH Rezepteditor: siehe Abschnitt "BATCH Rezepteditor"
• Im BatchCC: nachfolgend beschrieben

Gehen Sie im BatchCC folgendermaßen vor:


1. Markieren Sie den Ordner "Grundrezepte".
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Neu >hierarchisch/flach.
3. Geben Sie im Folgedialog Name und Version des neuen Grundrezeptes an und bestätigen Sie
mit "OK".
Ergebnis: Das neue Grundrezept wird als Objekt eingefügt. Das Grundrezept befindet
sich im Ausgangszustand "in Bearbeitung" und kann nun weiter bearbeitet werden.

Weitere Bearbeitung
Die weitere Bearbeitung des Grundrezeptes erfolgt entweder über das Kontextmenü zum
Objekt oder alternativ über das Menü "Bearbeiten" der Menüleiste:
• Erstellen der Rezepttopologie (Seite 574)
Zur Bearbeitung des Grundrezeptes öffnen Sie das Objekt mit dem Menübefehl "Öffnen". Im
Ergebnis wird der BATCH Rezepteditor geöffnet. Im BATCH Rezepteditor erzeugen Sie die
Topologie des Grundrezeptes mit Schritten und Transitionen und definieren die
Eigenschaften der Rezeptelemente (TRP, ROP, RF, SUB und Transitionen).
• Eigenschaften des Grundrezeptes festlegen (Seite 340)
Zur Festlegung der Eigenschaften der Rezeptkopfparameter wählen Sie den Menübefehl
"Eigenschaften".
• Arbeiten mit der Rezept-Übersichtsliste (Seite 348)
Alternativ zur Baumstruktur können die Objekte "Grundrezepte" auch aus der Rezept-
Übersichtliste bearbeitet werden. Die Rezept-Übersichtliste öffnen Sie mit dem Menübefehl
"Details". Markieren Sie vorher in der Baumstruktur den Ordner mit den gewünschten
Grundrezepten.
• Prüfen der Plausibilität von Rezepten (Seite 354)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 339
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

• Freigabe von Rezepten zum Test (Seite 355)


• Freigabe von Rezepten zur Produktion (Seite 356)

[Link] Öffnen und Editieren von Rezepten

Bearbeitung von Rezepten


Die Rezeptprozeduren der Grundrezepte und die Bibliotheksoperationen werden mit dem
BATCH Rezepteditor erstellt.
Mit Ausnahme des Löschens, das ausschließlich mit dem BatchCC vorgenommen wird,
sind alle Modifikationen an Rezeptprozeduren und Bibliotheksoperationen mit dem BATCH
Rezepteditor möglich.

Gehen Sie im BatchCC folgendermaßen vor


Zur Bearbeitung der Grundrezepte und Bibliotheksoperationen müssen diese Objekte geöffnet
werden:
1. Markieren Sie das Grundrezept bzw. die Bibliotheksoperation im BatchCC.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Öffnen.
Ergebnis: Der BATCH Rezepteditor wird geöffnet, mit Anzeige der grafischen Struktur der
obersten Hierarchiebene des Rezeptobjektes.

[Link] Eigenschaften der Grundrezepte festlegen

Registerdialogfeld aufrufen
Sie haben zwei Möglichkeiten, um das Registerdialogfeld "Eigenschaften von <Rezeptname>"
aufzurufen:
• Im BATCH Rezepteditor: Siehe Abschnitt "BATCH Rezepteditor"
• Im BatchCC: nachfolgend beschrieben

SIMATIC BATCH V10.0


340 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Gehen Sie im BatchCC folgendermaßen vor:


1. Markieren Sie im BatchCC im Ordner "Grundrezepte" oder ggf. in einem darunter angelegten
Ordner das Grundrezept.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften.
Ergebnis: Es erscheint das Registerdialogfeld "Eigenschaften von <Rezeptname>" mit den
Rezeptkopfparametern. In den Registerdialogen stehen alle Eigenschaften des
Grundrezeptes (Seite 634), die zusätzlich zur Rezeptstruktur für ein Grundrezept festgelegt
werden müssen/können.
Einige Eigenschaften (Parameter) sind bereits durch die Detailprojektierung der einzelnen
Rezeptelemente (TRP, ROP, RF, SUB, Transitionen) auf Grundlage der Anlagenprojektierung
im Engineering System fest vorgegeben. Noch veränderbare Parameter/Einstellungen sind
durch weiße Editierfelder sichtbar gemacht.
3. Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen in den Registerdialogen vor und bestätigen Sie
mit "OK".

Eingabe der Eigenschaften


Die Eingabe der Eigenschaften der Grundrezepte erfolgt über das folgende Registerdialogfeld.
Über die Schaltfläche "Hilfe" erhalten Sie kontextsensitive Hinweise zu jedem einzelnen Ein-/
Ausgabefeld der Register.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 341
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Referenz auf Formula-Kategorie


Über das Eingabefeld "Formula-Kategorie" im Register "Allgemein" weisen Sie dem Grundrezept
die Formula-Kategorie mit der gewünschten Struktur der Stoff- und Produktionsdaten (Formula)
zu. Vorausgesetzt die Formula-Kategorie wurde bereits erstellt.
Siehe auch Abschnitt: Zusammenhang zwischen Rezeptkopfparameter, Formula-Kategorie
und Formula (Seite 335)

Verschalten der Parameter


Nach der Zuweisung von Grundrezept und Formula-Kategorie müssen die Parameter noch
miteinander verschaltet werden. Nach der Zuweisung einer Formula-Kategorie zu einem
Grundrezept legen Sie im Eigenschaftsdialog (Register "Einsatzstoff", "Stoffausstoß" und
"Parameter") den Verweis auf die Parameter in der Formula-Kategorie an.
Siehe auch Abschnitt: Parameter zwischen Grundrezept und Formula verschalten (Seite 346)

Elektronische Unterschriften
Bedienungen von Rezepten und Rezeptelementen können signiert werden. Die Projektierung
der Elektronischen Unterschriften erfolgt im Register "ESIG".
Siehe auch Abschnitt: Festlegen der Elektronischen Unterschriften (Seite 418)

Weitere Information
Übersicht über die Eigenschaften der Grundrezepte (Seite 634)

[Link] Anlegen einer neuen Formula-Kategorie

Gehen Sie im BatchCC folgendermaßen vor:


1. Markieren Sie den Ordner "Formulas".
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Neu.
3. Geben Sie im Folgedialog den Namen der neuen Formula-Kategorie an und bestätigen Sie
mit "OK".
Ergebnis: Die neue Formula-Kategorie wird als folgendes Objekt eingefügt.

Mit der Formula-Kategorie kann nun eine Klasse von Formulas erzeugt werden, die die
gleiche Struktur der Stoff- und Produktionsdaten haben.

SIMATIC BATCH V10.0


342 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Weitere Bearbeitung
Zur weiteren Bearbeitung der Formulas sind folgende Aktionen möglich:
• Eigenschaften der Formula-Kategorie festlegen (Seite 343)
• Anlegen einer neuen externen Formula (Seite 344)

[Link] Eigenschaften der Formula-Kategorie festlegen

Gehen Sie im BatchCC folgendermaßen vor


1. Markieren Sie im Ordner "Formulas" oder ggf. in einem darunter angelegten Ordner die
Formula-Kategorie.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften.
Ergebnis: Es erscheint das Registerdialogfeld "Eigenschaften von <Kategoriename>". In den
Registerdialogen kann die Struktur der "Stoff- und Produktionsdaten (Formula) (Seite 130)"
speziell für diese Formula-Kategorie (externe Formula) angelegt werden.
3. Geben Sie die Struktur der Formula-Kategorie bestehend aus Parameternamen, Datentyp
(nur bei Prozessparametern) und physikalischen Einheit ein und bestätigen Sie mit "OK".
Ergebnis: Mit der Formula-Kategorie können nun Formulas erzeugt werden, die die gleiche
Struktur der Stoff- und Produktionsdaten haben. Dazu erzeugen Sie neue Formulas unterhalb
dieser Formula-Kategorie innerhalb der Baumstruktur.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 343
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Eingabe der Eigenschaften


Die Eingabe der Eigenschaften der Formula-Kategorie erfolgt über das folgende
Registerdialogfeld. Über die Schaltfläche "Hilfe" erhalten Sie kontextsensitive Hinweise zu jedem
einzelnen Ein-/Ausgabefeld der Register.

[Link] Anlegen einer neuen externen Formula

Gehen Sie im BatchCC folgendermaßen vor


1. Markieren Sie im Ordner "Formula" die gewünschte Formula-Kategorie. Passt die Formula zu
keiner Formula-Kategorie, müssen Sie zuerst die entsprechende Formula-Kategorie anlegen
(Seite 342).
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Neu.
3. Geben Sie im Folgedialog den Namen und die Version der neuen Formula an.
Ergebnis: Die neue Formula wird als Objekt eingefügt. Im Eigenschaftsdialog zur
Formula können nun die konkreten Angaben zu Stoff, Menge und Qualität gemacht werden.
Es werden jeweils die Parameter der übergeordneten Formula-Kategorie angezeigt. Bei
fehlenden Parametern muss die Formula-Kategorie entsprechend angepasst werden.

SIMATIC BATCH V10.0


344 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Weitere Bearbeitung
Zur weiteren Bearbeitung der Formulas sind folgende Aktionen möglich:
• Eigenschaften der Formula festlegen (Seite 345)
• Grundrezeptkopfparameter mit externer Formula verschalten (Seite 346)

[Link] Eigenschaften der Formula festlegen

Gehen Sie im BatchCC folgendermaßen vor


1. Markieren Sie unterhalb der Formula-Kategorie die Formula.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften.
Ergebnis: Es erscheint das Registerdialogfeld "Formula <Formulaname>". Für die Parameter
der Formula wird der mögliche Wertebereich durch obere und untere Grenze angezeigt.
3. Geben Sie die konkreten Parameterwerte ein und wählen Sie das zugehörige Grundrezept
aus.
Hinweis
Im Eingabefeld "Grundrezept" stehen diejenigen Grundrezepte zur Auswahl, denen die
Formula-Kategorie der vorliegenden Formula bereits zugewiesen wurde. Wird das
gewünschte Grundrezept nicht zur Auswahl angeboten, dann wechseln Sie bitte in den
Eigenschaftsdialog zum Grundrezept und tragen dort zuvor die Referenz auf die Formula-
Kategorie ein.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 345
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Eingabe der Eigenschaften


Die Eingabe der Eigenschaften der Formula erfolgt über das folgende Register-Dialogfeld. Über
die Schaltfläche "Hilfe" erhalten Sie kontextsensitive Hinweise zu jedem einzelnen Ein-/
Ausgabefeld der Register.

Referenz auf Grundrezept


Über das Eingabefeld "Grundrezept" im Register "Allgemein" weisen Sie der Formula ein ganz
bestimmtes Grundrezept zu. Damit liegt ein vollständiges Grundrezept für die Chargenplanung
vor.
Siehe auch Abschnitt: Zusammenhang zwischen Rezeptkopfparameter, Formula-Kategorie
und Formula (Seite 335)

[Link] Grundrezeptkopfparameter mit externer Formula verschalten

Verschalten der Parameter


Nach der Zuweisung von Grundrezept und Formula-Kategorie müssen die Parameter der
Einsatzstoffe, Stoffausstoß und Prozessparameter noch verschaltet werden. Die Verschaltung
der Parameter nehmen Sie im Eigenschaftsdialog zum Grundrezept vor, vorausgesetzt, die
Formula-Kategorie wurde dort bereit zugewiesen (siehe auch Abschnitt Eigenschaften der
Grundrezepte festlegen (Seite 340)).

SIMATIC BATCH V10.0


346 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Gehen Sie folgendermaßen vor:


1. Markieren Sie im BatchCC im Ordner "Grundrezepte" oder ggf. in einem darunter angelegten
Ordner das Grundrezept.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften.
Ergebnis: Es erscheint das Registerdialogfeld "Eigenschaften von <Rezeptname>".
3. Wechseln Sie in die Registerdialoge zu Einsatzstoffe, Stoffausstoß oder Parameter.
4. Erzeugen Sie in der Spalte "Quelle" die Referenz auf einen Parameter in der Formula-
Kategorie:
– Klick mit linker Maustaste: Es werden in der aufblendbaren Listbox alle Formula-
Parameter des gleichen Datentyps und gleicher physikalischer Einheit angeboten.
Eventuell muss vorher in der Spalte "Einheit" die Einheit vorgegeben werden. Unter Wert
erscheint "<E>" für extern (siehe Bild).
– Klick mit rechter Maustaste: Es wird ein weiteres Dialogfeld geöffnet. Hier können Sie
beim Erstellen von neuen Parametern nachschauen, ob kein gleichnamiger Parameter
einer anderen Ebenen überschrieben wird - bzw. bei einem "Überschreiber"
nachschauen, in welcher Ebene der Parameter vorhanden ist.

5. Bestätigen Sie die Referenzen mit "OK".


Der Kopfparameter ist über den Parameter der Formula-Kategorie mit dem Parameter der
externen Formula verschaltet, vorausgesetzt, dieses Grundrezept wurde bereits einer
Formula zugewiesen (siehe auch Abschnitt Eigenschaften der Formulas festlegen
(Seite 345)). Die Werte der Formula werden in den Parametern des Grundrezeptes
verwendet.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 347
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Anzeige der Parameterverschaltung


Die Verschaltung wird im Eigenschaftsdialog zur Formula durch ein Verbindungssymbol in der
Spalte "Verwendung" angezeigt:
: verschaltet
: nicht verschaltet (oder nicht mehr verschaltet)

Weitere Information
Verschalten der Parameter (Seite 336)

[Link] Arbeiten mit der Rezept-Übersichtsliste

Rezeptübersichtsliste
In der Rezeptübersichtsliste haben Sie eine Gesamtaufstellung über die Grundrezepte eines
gewählten Bereiches. Neben den aus der Baumstruktur bekannten Eigenschaften, werden in
dieser Ansicht noch der Bearbeiter und das Datum der letzten Bearbeitung auf einem Blick
angezeigt.
Über das Kontextmenü zum Listenobjekt können Sie die möglichen Funktionen genauso wie
in der Baumstruktur anwählen (alternatives Bearbeiten).

SIMATIC BATCH V10.0


348 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Anwahl der Rezeptübersichtsliste


Markieren Sie den gewünschten Bereich durch Anwahl eines Grundrezeptordners in der
Baumstruktur und wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Details.

[Link] Arbeiten mit der Formula-Übersichtliste

Formula-Übersichtsliste
In der Formula-Übersichtsliste haben Sie eine Gesamtaufstellung über die Formulas eines
gewählten Bereichs. Neben den aus der Baumstruktur bekannten Eigenschaften, werden in
dieser Ansicht noch der Bearbeiter und das Datum der letzten Bearbeitung auf einem Blick
angezeigt.
Über das Kontextmenü zum Listenobjekt können Sie die möglichen Funktionen genauso wie
in der Baumstruktur anwählen (alternatives Bearbeiten).

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 349
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Anwahl der Formula-Übersichtsliste


Markieren Sie den gewünschten Bereich durch Anwahl eines Formula-Ordners in der
Baumstruktur und wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Details.

SIMATIC BATCH V10.0


350 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

10.5.5 Arbeiten mit Bibliotheken

[Link] Vorgehensweise beim Projektieren von Bibliotheksoperationen

Projektieren von Bibliotheksoperationen


Nachfolgend eine empfohlene Reihenfolge der Projektierung einer Bibliotheksoperation im
BATCH Rezepteditor. Die Verwaltung der Bibliotheksoperationen erfolgt im BatchCC. Alle
anderen Schritte können im BATCH Rezepteditor ausgeführt werden.

BATCH Rezepteditor

Anlegen einer neuen Bibliotheksoperation


im BATCH Rezepteditor

Topologie der Bibliotheksoperation erstellen:


ವ Erstellung der Rezeptstruktur
ವ Eigenschaften der Schritte und
Transitionen festlegen

Eigenschaften der Bibliotheksoperation


festlegen:
ವ Stoff- und Produktionsdaten (Formula)
ವ Referenz auf Teilanlagenklasse

Bibliotheks-Operation abspeichern im Ordner


<Bibliothek> im BatchCC

Einf¾gen der Bibliotheksreferenz


im Grundrezept im BATCH Rezepteditor

Prinzip der Vorgehensweise


Im BATCH Rezepteditor erstellen Sie die wiederverwendbaren Bibliotheksoperationen
• Bei Hierarchischen Rezepten: als Struktur von Rezeptfunktionen (RFs)
• Bei Flachen Rezepten: als Struktur von Substrukturen, Rezeptoperationen ROPs und
Rezeptfunktionen (RFs)
Eine Bibliotheksoperation für Hierarchischen Rezepte wird jeweils für eine spezifische
Teilanlagenklasse erstellt. Die Teilanlagenklasse wird im Kopf der Bibliotheksoperation
referenziert. Erfolgt die Auswahl der Teilanlage über Bedingungen, dann geben Sie zu der
Bibliotheksoperation die Bedingungen an die zukünftige Teilanlage an.
Vom BATCH Rezepteditor aus legen Sie die so erstellten Bibliotheksoperationen über
Menübefehl im BatchCC im Ordner "Bibliotheken" ab.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 351
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Bei der Erstellung der Rezeptstruktur im BATCH Rezepteditor fügen Sie die gewünschte
Bibliotheksoperation über einen Bibliotheksverweis ein. Dabei wird die Bibliotheksoperation
nicht kopiert, sondern immer eine Verlinkung zu der Bibliotheksoperation innerhalb der
Bibliothek angelegt.
Änderungen nehmen Sie immer an der in der Bibliothek abgelegten Bibliotheksoperation
vor. Durchgeführte Änderungen der Bibliotheksoperation wirken sich auf alle Verlinkungen
(Bibliotheksverweis) in den Grundrezepten der Anlage aus.

Mehrfachverwendung
Eine Bibliotheksoperation kann verwendet werden:
• Mehrmals in einer Anlage
• Mehrmals innerhalb einer Rezeptprozedur (RP)
• Mehrmals innerhalb einer Teilrezeptprozedur (TRP) – nur bei Hierarchischen Rezepten
• Mehrmals innerhalb einer Substruktur (SUB) – nur bei Flachen Rezepten

Siehe auch
Eigenschaften der Bibliotheksobjekte festlegen (Seite 633)

10.5.6 Bearbeitungsstatus und Plausibilität der Rezepte

[Link] Zustandsübergänge und Plausibilitätsprüfung

Zustandsübergänge und Plausibilitätsprüfung der Grundrezepte und Bibliotheksoperationen


Der Ausgangszustand eines neu angelegten Grundrezepts oder Bibliotheksoperation ist immer
"in Bearbeitung". Die weiteren Zustandsübergänge erhalten Sie durch entsprechende
Bedienungen. Für die Chargenplanung muss das Grundrezept plausibel sein.

Status Ausgelöst durch Bedeutung


Menübefehl Neu Ein Grundrezept oder eine Bibliotheksoperation hat
in Bearbeitung nach dem Neuanlegen immer den Status in Bearbeitung.

Menübefehl Plausi‐ Die Plausibilität der Parameter mit den Anlagendaten


plausibel bilitätsprüfung (Sei‐ wird überprüft.
te 354) Ausgegeben wird eine Ergebnisanzeige bzw. Fehlerliste,
die z. B. angibt, welche Parametereinstellungen fehlen.
Voraussetzung:
Das Grundrezept bzw. die Bibliotheksoperation besitzen
Rezeptkopfparameter und eine Rezeptstruktur.

SIMATIC BATCH V10.0


352 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Status Ausgelöst durch Bedeutung


Menübefehle Beide Freigaben unterscheiden sich lediglich dadurch,
freigegeben Freigabe zum Test dass unterschiedliche Rechte mit verschiedenen Anwen‐
(Seite 355) derroutinen einsetzbar sind.
Freigabe zur Pro‐ Beide Freigaben können auch ohne vorherige explizite
duktion (Seite 356) Plausibilitätsprüfung angestoßen werden. In diesem Fall
erfolgt automatisch eine Plausibilitätsprüfung im Hin‐
tergrund.
Menübefehl Aufhe‐ War ein Grundrezept bzw. Bibliotheksoperation bereits
Freigabe ben der Freigabe zur Produktion freigegeben, kann die Freigabe wieder
aufgehoben zurückgesetzt werden (um z. B. zu modifizieren).

Beim Aktualisieren Nach dem Aktualisieren werden alle "zur Produktion


Freigabe in der Anlagendaten freigegebenen" und "zum Test freigegebenen" Rezepte
Pr¾fung (Grundrezepte, Bibliotheksoperationen) dieser Anlage
in den Zustand "Freigabe in Prüfung" versetzt. Nach dem
Aktualisieren der Anlagendaten werden die Rezepte und
Bibliotheksoperationen im Zustand "Freigabe in Prü‐
fung" automatisch geprüft. Ist die Prüfung erfolgreich,
werden die Grundrezepte und Bibliotheksoperationen
Freigabe wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt. Ist die
ung¾ltig Prüfung nicht erfolgreich, werden die Elemente in den
Zustand "Freigabe ungültig" versetzt. Jetzt können sie
editiert und, in Abhängigkeit von den Projekteinstellun‐
gen, wieder freigegeben werden.

Unterschied zwischen Freigabe zum Test und Freigabe zur Produktion


In der Plausibilitätsprüfung für die Freigabe eines Rezeptes können eigene Prüfroutinen
eingebunden werden. Durch die Unterscheidung zwischen Freigabe zum Test und Freigabe zur
Produktion können entsprechende Prüfroutinen bearbeitet werden. So können Sie
beispielsweise für die zum Test freigegebenen Rezepte als Produkt nur Wasser zulassen. Dafür
können auch unterschiedliche Benutzerrechte definiert werden.
Zum Test freigegebene Rezepte können nach Aufhebung der Freigabe direkt editiert
werden. Bei zur Produktion freigegebenen Rezepten ist ein Editieren nur bei bestimmten
Einstellungen im BatchCC möglich (Extras > Einstellungen > Projekteinstellungen).

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 353
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Plausibilität der Formula


Für die Chargenplanung muss die Formula (mit zugewiesenem Grundrezept) plausibel sein.

Status Ausgelöst durch Bedeutung


Menübefehl Neu Eine Formula hat nach dem Neuanlegen immer den
in Bearbeitung Status in Bearbeitung.

Menübefehl Es wird die Zuweisung eines Grundrezepts und die


plausibel Plausibilitätsprüfung Plausibilität der Formula-Parameter geprüft. Ausge‐
(Seite 354) geben wird eine Ergebnisanzeige bzw. Fehlerliste, die
angibt, welche Parameter nicht verschaltet sind.
Voraussetzungen:
• Der Formula ist ein zum Test oder zur Produktion
freigegebenes Grundrezept zugewiesen
• Erfolgreiche Verschaltung der Formula-Parameter
• Formula-Parameter liegen innerhalb unterer /
oberer Grenzwert
Menübefehl Freigeben Die Freigabe kann auch ohne vorherige explizite Plau‐
freigegeben sibilitätsprüfung angestoßen werden. In diesem Fall
erfolgt automatisch eine Plausibilitätsprüfung im Hin‐
tergrund.

Menübefehl Aufheben War eine Formula bereits freigegeben, kann die Frei‐
Freigabe der Freigabe gabe wieder zurückgesetzt werden (um z. B. zu mo‐
aufgehoben difizieren). Dieser Zustand wird auch erreicht, wenn
in den Eigenschaftsdialogen Veränderungen vorge‐
nommen werden.

Voraussetzungen für Chargensteuerung

Hinweis
Nur plausible Formulas mit zur Produktion freigegebenen Grundrezepten können letztendlich
für die Chargensteuerung verwendet werden.
Mit zum Test freigegebenen Grundrezepten und Bibliotheksoperationen lassen sich nur
Testchargen (z. B.: Testbetrieb mit Wasser) erzeugen.

[Link] Prüfen der Plausibilität von Rezepten

Definition
Die Plausibilitätsprüfung umfasst die Konsistenz der im angelegten Rezept verwendeten
Bibliotheksoperationen und Anlagendaten.

SIMATIC BATCH V10.0


354 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Voraussetzung
Voraussetzung ist die Bearbeitung der Rezeptstruktur mit den Elementen Schritt, Transition und
Strukturelementen sowie die dazugehörige Projektierung der Rezeptdaten (Rezeptkopf).

Gehen Sie im BATCH Control Center folgendermaßen vor:


1. Selektieren Sie das zu prüfende Rezept (Grundrezept oder Bibliotheksoperation) in der
Baumstruktur.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Plausibilitätsprüfung.

Ergebnis
Ausgegeben wird eine Ergebnisanzeige bzw. Fehlerliste, die zeigt, ob z. B. der Rezeptkopf
ausgefüllt ist, ob Stoffe vorhanden, Schritte und Transitionen im Rezept projektiert sind bzw. ob
die normierte Ansatzmenge stimmt. Die Plausibilitätsprüfung kann auch im BATCH Rezepteditor
erfolgen.

Hinweis
Ist das Rezept im BATCH Rezepteditor geöffnet, kann aus der Fehlerliste, durch Doppelklick auf
den Listeneintrag, auf den verursachenden Rezeptteil gesprungen werden. Eine
Plausibilitätskontrolle können Sie zu jeder beliebigen Zeit vornehmen. Durch die
Plausibilitätsprüfung wird der Rezeptstatus nicht verändert.

Externe Plausibilitätsprüfung
Die Plausibilitätsprüfung können Sie auch auf Basis von extern erstellbaren und modifizierbaren
Modulen (PlugIn Module) durchführen.
Wie Sie diese Module programmieren können ist in der Dokumentation SIMATIC BATCH;
Plugin Concept beschrieben. Wie diese Module in SIMATIC BATCH registriert und deren
Funktionen aktiviert werden, erfahren Sie im Abschnitt "Arbeiten mit extern erstellten
Modulen für die Plausibilitätsprüfung (Seite 359)".

[Link] Freigabe von Rezepten zum Test

Voraussetzung:
Voraussetzung hierfür ist die Plausibilität des Rezeptes. Die Plausibilität wird mit diesem Befehl
automatisch zuerst geprüft.

Gehen Sie im BatchCC folgendermaßen vor:


1. Selektieren Sie das Rezept (Grundrezept oder Bibliotheksoperation) in der Baumstruktur.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Freigabe zum Test.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 355
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Ergebnis: Nach dem Freigeben erhält das Rezept den Status "zum Test freigegeben". Dies wird
durch folgendes Symbol dargestellt.

Falls Fehler bei der Plausibilitätsprüfung auftreten, werden diese Mängel angezeigt und
der Rezeptzustand bleibt "in Bearbeitung". Die Freigabe kann auch im BATCH Rezepteditor
erfolgen.

Hinweis
Ist das Rezept im BATCH Rezepteditor geöffnet, kann aus der Fehlerliste, durch Doppelklick auf
den Listeneintrag, auf den verursachenden Rezeptteil gesprungen werden.

[Link] Freigabe von Rezepten zur Produktion

Voraussetzung:
Voraussetzung hierfür ist die Plausibilität des Rezeptes. Die Plausibilität wird mit diesem Befehl
automatisch zuerst geprüft.

Gehen Sie im BatchCC folgendermaßen vor


1. Selektieren Sie das Rezept (Grundrezept oder Bibliotheksoperation) in der Baumstruktur.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Freigabe zur Produktion.
Ergebnis: Nach dem Freigeben erhält das Rezept den Status "zur Produktion freigegeben"
. Falls Fehler bei der Plausibilitätsprüfung auftreten, werden diese Mängel angezeigt
und der Rezeptzustand bleibt "in Bearbeitung". Die Freigabe kann auch im BATCH
Rezepteditor erfolgen.

Hinweis
Ist das Rezept im BATCH Rezepteditor geöffnet, kann aus der Fehlerliste, durch Doppelklick auf
den Listeneintrag, auf den verursachenden Rezeptteil gesprungen werden.

[Link] Prüfen der Plausibilität von Formulas

Definition
Bei der Plausibilitätsprüfung wird geprüft, ob ein freigegebenes Grundrezept zugewiesen ist.
Zusätzlich wird die Konsistenz der Formula-Parameter und deren Verschaltung mit den
Parametern des Grundrezeptes geprüft.

SIMATIC BATCH V10.0


356 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Voraussetzungen:
• Ein zum Test oder zur Produktion freigegebenes Grundrezept ist zugewiesen
• Erfolgreiche Verschaltung der Formula-Parameter
• Formula-Parameter liegen innerhalb unterer / oberer Grenzwert

Gehen Sie im BatchCC folgendermaßen vor


1. Selektieren Sie die zu prüfende Formula in der Baumstruktur.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Plausibilität.
Ergebnis: Ausgegeben wird eine Ergebnisanzeige bzw. Fehlerliste, die zeigt, ob z.B. das
zugewiesene Grundrezept nicht freigegeben ist.

Hinweis
Eine Plausibilitätskontrolle können Sie zu jeder beliebigen Zeit vornehmen. Durch die
Plausibilitätsprüfung wird der Status des zugewiesenen Grundrezeptes nicht verändert.

[Link] Status der Rezepte und Zustandsübergänge


Der Ausgangszustand eines neuen Rezeptes ist immer "in Bearbeitung". Die weiteren
Zustandsübergänge erhalten Sie durch entsprechende Bedienungen. Dazu müssen Sie zuerst
mit der rechten Maustaste das Kontextmenü aufrufen und die entsprechenden Befehle zur
Veränderung des Rezeptes bedienen.
Prinzip des Ikons: Links ist das Statusikon (z. B. freigegeben/Freigabe aufgehoben/ ....), rechts
das Typikon (z. B. Hierarchisch / Flach) zu sehen.

Statusanzeigen der Rezepte mit ihren Bedeutungen

Symbol Status Bedeutung


In Bearbeitung Ausgangszustand eines neu angelegten Rezeptes und Zu‐
stand nach Änderung eines Rezeptes.
Zum Test freigegeben Zum Test freigegebene Rezepte können zum Testen be‐
reits für die Chargenerstellung verwendet werden. Wird
die Funktion mit abgestuften Rechten belegt, kann zwi‐
schen Test der Funktionalität (z.B. Testbetrieb mit Was‐
ser...) und der Produktion unterschieden werden.
Zur Produktion freigegeben Dieser Zustand zeigt, dass das Rezept getestet zur regulä‐
ren Produktion vorgesehen ist. Nach dem Befehl Freigabe
aufheben bzw. Anlage konfigurieren gehen sie in den Zu‐
stand "Freigabe aufgehoben" über.
Freigabe aufgehoben War ein Rezept bereits zur Produktion oder zum Test frei‐
gegeben, kann es über "Freigabe aufheben" in diesen Zu‐
stand gelangen, um evtl. Fehler zu beheben.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 357
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Symbol Status Bedeutung


Freigabe in Prüfung Nach dem Aktualisieren der Anlagendaten werden alle
"zur Produktion freigegebenen" und "zum Test freigege‐
benen" Rezepte (Grundrezepte, Bibliotheksoperationen)
dieser Anlage in den Zustand "Freigabe in Prüfung" ver‐
setzt.
Freigabe ungültig Nach dem Aktualisieren der Anlagendaten werden die Re‐
zepte und Bibliotheksoperationen im Zustand "Freigabe in
Prüfung" automatisch geprüft. Ist die Prüfung nicht er‐
folgreich, werden die Elemente in den Zustand "Freigabe
ungültig" versetzt.

Ein Rezept, das bereits geöffnet ist und bearbeitet wird, ist für andere Bearbeiter gesperrt.
Dies wird durch das Zusatzsymbol gesperrt angezeigt.
Die freigegebenen Rezepte werden im BatchCC beim Erstellen von Chargen vorgelegt.

[Link] Status der Formula und Zustandsübergänge


Der Ausgangszustand einer neuen Formula ist immer "in Bearbeitung". Die weiteren
Zustandsübergänge erhalten Sie durch entsprechende Bedienungen. Dazu müssen Sie zuerst
mit der rechten Maustaste das Kontextmenü aufrufen und die entsprechenden Befehle zur
Veränderung der Formula bedienen.
Prinzip des Ikons: Links ist das Statusikon (z. B. freigegeben/Freigabe aufgehoben/ ....), rechts
das Typikon zu sehen.

Statusanzeigen der Formula mit ihren Bedeutungen

Symbol Status Bedeutung


In Bearbeitung Ausgangszustand einer neu angelegten Formula.
Zur Produktion freigegeben Dieser Zustand zeigt, dass die Formula zur regulären Pro‐
duktion vorgesehen ist. Nach dem Befehl Freigabe aufhe‐
ben bzw. Anlage konfigurieren gehen sie in den Zustand
"Freigabe aufgehoben" über.
Freigabe aufgehoben War eine Formula bereits zur Produktion freigegeben, kann
sie über "Freigabe aufheben" in diesen Zustand gelangen,
um evtl. Fehler zu beheben.
Freigabe in Prüfung Nach dem Aktualisieren der Anlagendaten werden alle frei‐
gegebenen Formulas dieser Anlage in den Zustand "Freiga‐
be in Prüfung" versetzt.
Freigabe ungültig Nach dem Aktualisieren der Anlagendaten werden die For‐
mulas im Zustand "Freigabe in Prüfung" automatisch ge‐
prüft. Ist die Prüfung nicht erfolgreich, werden die Elemen‐
te in den Zustand "Freigabe ungültig" versetzt.

Eine Formula, die bereits geöffnet ist und bearbeitet wird, ist für andere Bearbeiter gesperrt.
Dies wird durch das Zusatzsymbol gesperrt angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


358 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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10.5 Rezepte

[Link] Arbeiten mit extern erstellten Modulen für die Plausibilitätsprüfung


Die Plausibilitätsprüfung können Sie auch auf Basis von extern erstellbaren und modifizierbaren
Modulen (PlugIn Module) durchführen.
Wie Sie diese Module programmieren können ist in der Dokumentation SIMATIC BATCH;
Plugin Concept beschrieben. Im Folgenden erfahren Sie, wie diese Module in SIMATIC BATCH
registriert, und deren Funktionen aktiviert werden.

Gehen Sie folgendermaßen vor:


1. Installieren Sie die Plugin Module auf den BATCH Clients.
2. Wählen Sie in SIMATIC BATCH den Menübefehl Extras > Einstellungen.
3. Wechseln Sie zum Register "Verwendete PlugIn Module".
4. Fügen Sie ggf. über die Schaltfläche "Hinzufügen" neue Module hinzu, die SIMATIC BATCH
noch nicht bekannt sind und deren Dateien sich auf dem Rechner befinden.
5. Markieren Sie im Register "Verwendete PlugIn Module" das zu verwendende Modul und
bestätigen Sie mit "OK".
6. Ergebnis: Das Dialogfeld "PlugIn Details" wird geöffnet.
7. Konfigurieren Sie hier die Funktionalität des Moduls und bestätigen Sie mit "OK".
8. Ergebnis: Wird keine Funktionalität ausgewählt, wird ein Hinweis eingeblendet, dass keine
Funktionalität des Moduls ausgewählt ist.
Hinweis
Es muss mindestens eine der unterstützten Funktionalitäten ausgewählt werden. Erst dann
wird das Modul bei der nächsten Plausibilitätsprüfung aktiv.

9. Bestätigen Sie mit "OK".


10.Führen Sie die Plausibilitätsprüfung wie im Abschnitt "Prüfen der Plausibilität von Rezepten
(Seite 354)" beschrieben durch.

Ergebnis
Werden durch die Funktionalität der Module Rezeptelemente nicht durchlaufen, werden sie im
geöffneten Steuerrezept durchgekreuzt gekennzeichnet.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 359
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

10.5.7 Berichte erstellen

[Link] Rezepte drucken

Definition Rezeptprotokoll
Der vorkonfektionierte Rezeptbericht enthält alle Daten, die zur Produktion notwendig sind.
Hierzu gehören die Rezeptkopfdaten, die Rezepttopologie, die Einsatzstoffe, der Stoffausstoß,
die Parameterliste sowie die Verfahrensvorschrift.

Prinzip
Die Rezeptdaten für einen Bericht werden zentral von der Batch-Datenbank zur Verfügung
gestellt. Im BatchCC können Sie den Bericht zu einem Grundrezept zu Dokumentationszwecken
ausdrucken, oder sich die Druckvorschau ansehen.

Vorgehen im BatchCC
1. Wählen Sie im BatchCC den Menübefehl Bearbeiten > Druckvorschau > 1 Standard zum
zuvor selektieren Grundrezept in der Baumstruktur. Alternativ können Sie auch direkt am
selektierten Grundrezept mit rechtem Mausklick die Druckvorschau auswählen.
Ergebnis: Im Druckvorschaufenster wird der Rezeptbericht dargestellt.
2. Zur Navigation innerhalb des Berichts klicken Sie auf die entsprechenden Funktionen in der
oben angeordneten Steuerungsleiste.
3. Mit dem Menübefehl Bearbeiten > Drucken > 1 Standard werden die angezeigten
Berichtdaten zu Dokumentationszwecken ausgedruckt.

Direktes Drucken eines Rezepts


Im BatchCC lassen sich die gesamten Berichtdaten zu einem Rezept auch ohne Vorschau sofort
ausdrucken.

Weitere Information
Druckvorschau (Seite 1129)

SIMATIC BATCH V10.0


360 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

10.5.8 Exportieren/Importieren

[Link] Informationen zum Exportieren/Importieren

Verwendung
Der Export/Import-Assistent in SIMATIC BATCH bietet die Möglichkeit Batch-Objekte
(Grundrezepte und Bibliotheken) aus einem PCS 7-Projekt in ein anderes PCS 7-Projekt zu
übertragen. Sie müssen die Batch-Objekte nicht Schritt für Schritt neu erstellen.
Der Assistent bietet eine Hilfestellung und dient nicht als Sicherungsmechanismus (z. B. für
Datenverlust). Nutzen Sie dafür die Backup/Restore-Funktion.
Anwendungsbeispiel: Batch-Objekte aus einer Testanlage exportieren und diese Batch-
Objekte in eine Produktivanlage importieren.

Datenformat
Das beim Export erstellte Datenformat ist grundsätzlich nur "maschinenlesbar", nicht
dokumentiert und darf nicht durch Anwender „Reverse Engineered“ (interpretiert) werden.
Eine Veränderung oder Erstellung durch externe Werkzeuge oder manuelle Eingriffe ist nicht
erlaubt.

Funktionsweise und Grenzen


Die Batch-Objekte sind sehr eng mit den zugehörigen Anlagendaten verknüpft. Der Export/
Import-Assitent bietet nur eine Hilfestellung und erstellt keine 100-%-Kopie.
Der Importvorgang wird als „automatische Neuerstellung“ betrachtet.
Das automatisch erstellte Batch-Objekt wird genauso erstellt, wie wenn Sie das Batch-Objekt
im Rezepteditor erstellen. Das Batch-Objekt unterscheidet sich nicht in der Struktur vom
originalen Batch-Objekt. Die interne Darstellung entspricht nicht einer 100-%-Kopie der
internen Darstellung des originalen Batch-Objekts. Die Daten der Batch-Objekte können sich
wegen der unterschiedlichen PCS 7-Projekte durchaus unterscheiden.
Deshalb müssen Sie die importierten Batch-Objekte prüfen. Nur Sie können entscheiden, ob
eine vom Import durchgeführte Anpassung korrekt ist.
Nach dem Import ist ein BATCH-Objekt immer im Zustand „In Bearbeitung“.
Sie können beim Import mit dem Assistenten die Batch-Objekte anpassen. Der Assistent
zeigt für alle beeinflussbaren Zuordnungen einen Vorschlag an. Der Vorschlag muss durch
Sie geprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Am Ende des Importdialogs wird eine
Zusammenfassung angezeigt.
Den Importdialog beenden Sie durch Klicken auf die Schaltfläche "Fertigstellen". Die
Rezeptdaten werden entsprechend der getroffenen Zuordnung angepasst. Ein zur
tatsächlichen Anlage angepasstes Rezept wird erstellt.
Im Rezeptvergleicher wird das Batch-Objekt nicht als identisch dargestellt. Für den
Rezeptvergleich spielen die genauen Schritte der Bearbeitung eine Rolle. Der existierende

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 361
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Rezeptvergleich ist kein Ähnlichkeitsvergleich. Um sein Ergebnis zu berechnen, betrachtet


der Rezeptvergleicher auch die Bearbeitungshistorie um sein Ergebnis zu berechnen.

Hinweis
Eine Übertragung eines Batch-Objekts von einem Projekt in ein anderes Projekt kann niemals
vom SIMATIC BATCH System auf Korrektheit überprüft werden.
Kleine Unterschiede zwischen den Projekten und die Anpassungen der Batch-Objekte beim
Import können zu einem unerwarteten und nicht mehr dem Original entsprechenden Ergebnis
führen.
Ob die Änderungen automatisch oder vom Anwender durchgeführt wurden, ist unerheblich.

[Link] Exportieren/Importieren von Batch-Objekten

Export/Import-Assistent
Für das Exportieren und Importieren von Batch-Objekten steht Ihnen ein komfortabler Assistent
zur Verfügung, der Sie dialoggeführt unterstützt.

Batch-Objekte, die exportiert/importiert werden können


• Bibliotheken
• Grundrezepte
• Formula-Kategorien

Export
Die exportierten Daten werden in eine Datei mit der Dateierweiterung "*.sbx" gespeichert.

Import
Das für SIMATIC BATCH verwendete Format mit der Dateierweiterung "*.sbx" steht nicht für
externe Applikationen zur Verfügung.
Falls Dateien mit der Dateierweiterung "*.sbx" nicht von SIMATIC BATCH erzeugt wurden,
kann eine fehlerfreie Funktionalität nicht garantiert werden.
Um einen fehlerfreien Betrieb für den Import extern generierter Grundrezepte, Formulas
oder Bibliotheken zu gewährleisten, ist ausschließlich das Format “BatchML“ zu verwenden.
Die Dateierweiterung kann "*.xml" oder "*.sbml" sein.
Wie Sie externe Rezeptdaten im Format BatchML für Chargenprozesse in SIMATIC BATCH
erstellen, ist im Dokument "BatchML" beschrieben.
Das Dokument und Beispiele stehen im Internet in der Sprache Englisch zur Verfügung und
sind für BatchML-/XML-Experten bestimmt. Grundlegende Kenntnisse in BatchML und XML
sind zwingende Voraussetzungen.

SIMATIC BATCH V10.0


362 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Sie finden das Dokument und die Beispiele zum Download unter der Beitrags-ID 109747147
im Internet:
Internet-Link ([Link]
Informationen zum Standard "BatchML" finden Sie im Internet:
Internet-Link ([Link]/en/[Link])

Kompatibilität
Das Exportieren ist ab Version V6.1 möglich. Exportdaten aus der aktuellen oder einer älteren
SIMATIC BATCH Version werden beim Importieren unterstützt.

Performance
Beim Export/Import großer Rezepte sollten Sie aus Performance-Gründen nur jeweils ein großes
Rezept in eine Datei exportieren bzw. aus einer Datei importieren.

Start des Export-/Import-Assistenten


• Den Export-Assistenten starten Sie über den Menübefehl Extras > Exportieren
• Den Import-Assistenten starten Sie über den Menübefehl Extras > Importieren
• Alternative Möglichkeiten, um einen Export-Vorgang ohne Assistenten anzustoßen:
– Kontextmenü (Bibliotheken, Grundrezepte, Formula-Kategorien) für jeweils ein Element
– Übersichtlisten (Bibliotheken, Grundrezepte) für ein oder mehrere Elemente
Hinweis
Es werden jeweils alle referenzierten Objekte, wie Stoffe, Bibliotheken und Formula-
Kategorien mit exportiert.
Zu einer Formula-Kategorie werden zusätzlich immer alle Formulas exportiert.

[Link] Exportieren mit dem Assistenten

Vorgehen
1. Wählen Sie im BatchCC den Menübefehl Extras > Exportieren.
Ergebnis: Der Assistent wird geöffnet.
2. Wählen Sie hier aus, ob Sie Bibliotheken und/oder Grundrezepte und/oder Formula-
Kategorien exportieren möchten.
Hinweis
Es werden jeweils alle referenzierten Objekte, wie Stoffe, Bibliotheken und Formula-
Kategorien mit exportiert. Zu einer Formula-Kategorie werden zusätzlich immer alle
Formulas exportiert.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 363
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

3. Drücken Sie die Schaltfläche "Selektierte Elemente exportieren".


Ergebnis: Der Folgedialog "Speichern unter" erscheint.
4. Wählen Sie hier den Speicherort und den Dateinamen für die Exportdatei aus.

[Link] Importieren mit dem Assistenten

Prinzip des Importierens


Der Importassistent wird dazu verwendet, exportierte Anlagendaten (Dateierweiterung *.sbx)
oder Anlagendaten aus einer extern erstellten Datei im Format BatchML (Dateiformat *.xml
oder *.sbml) zu importieren.
Die Rezeptdaten, die auf einer Quellanlage exportiert wurden (siehe vorhergehender
Abschnitt), können wieder in die Quellanlage oder andere Zielanlagen importiert werden.
Der Importassistent unterstützt Sie beim Import dialoggeführt.
Nach Auswahl der gewünschten Importdatei und Festlegung des Typs (Grundrezepte,
Bibliotheken, Formula-Kategorien) wird auf der ersten Seite des Assistenten der jeweilige
Inhalt der Importdatei angezeigt. Sie haben hier die Möglichkeit, festzulegen, welche
Elemente der Importdatei importiert werden sollen. Gibt es in der aktuell geöffneten Batch-
Anlage schon ein gespeichertes Objekt mit dem gleichen Namen, dann wird dies angezeigt.
Geben Sie in diesem Fall einen neuen Namen an oder schließen Sie das Objekt vom
Importvorgang aus.
In den weiteren Dialogen vergleicht der Import Assistent die Anlagendaten der zu
importierenden Datei mit den Anlagendaten der im BatchCC geöffneten Batch-Anlage
(Zielanlage). Der Status, der gefundenen Zuordnungen, wird Ihnen grafisch angezeigt.
Fehlende Zuordnungen können über das Aktivieren von Optionskästchen manuell aufgelöst
werden. Zuordnungen lassen sich nur bei Übereinstimmung von Namen und Datentyp
herstellen.
Wenn sich eine Zuordnung nicht herstellen lässt, bzw. soll ein Element nicht berücksichtigt
werden, dann lassen Sie das betreffende Optionskästchen deaktiviert.

Hinweis
Wenn Sie das Importieren von einzelnen Elementen deaktivieren, dann ist die Plausibilität nicht
mehr gewährleistet. Die dadurch entstehenden Fehler in der Plausibilitätsprüfung werden im
Protokoll der Plausibilitätsprüfung angezeigt. Diese Fehler können Sie im Rezepteditor des
betreffenden Rezepts beheben.

Bei Formula-Kategorien und Bibliotheken müssen zusätzlich noch Parameterzuordnungen


getroffen werden. Wenn z. B. eine Formula-Kategorie ersetzt wird, muss dem
Importassistenten mitgeteilt werden, welcher Parameter aus der neuen Formula-Kategorie
welchem Parameter aus der alten Formula-Kategorie entspricht. Dies ist vor allem wichtig,
damit die verschalteten Parameter aus dem Rezeptkopf eine Zuordnung zur neuen
Formula-Kategorie erhalten. Sofern möglich, belegt der Importassistent die möglichen
Parameterzuordnungen vor. Diese Zuordnungen müssen Sie ebenfalls prüfen und ggf.
korrigieren. Parameter können nur zugeordnet werden, wenn Zieldatentyp und Zieleinheit
des Originalparameters mit dem Datentyp und der Einheit des zugeordneten Parameters
übereinstimmen.

SIMATIC BATCH V10.0


364 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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10.5 Rezepte

Vorgehen
1. Wählen Sie im BatchCC den Menübefehl Extras > Importieren.
2. Wählen Sie die zu importierende Datei aus.
Abhängig vom Inhalt der Datei werden die Typen (Grundrezepte, Bibliotheken, Formula-
Kategorien) und die Anzahl der zum Typ gehörenden Objekte angezeigt.
3. Markieren Sie die Typen, die Sie importieren möchten.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Öffnen".
– Wenn Sie eine Datei mit der Dateierweiterung *.sbx importieren, fahren Sie mit Schritt 5
fort.
– Wenn Sie eine Datei mit der Dateierweiterung *.xml oder *.sbml importieren, wird ein
Dialogfeld geöffnet.
Falls Diskrepanzen festgestellt wurden, werden diese im Dialogfeld angezeigt.
Nach dem Beseitigen der Diskrepanzen klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter".
5. Aktivieren Sie die Optionskästchen für die Elemente, die Sie importieren wollen.
6. Folgen Sie den dialoggeführten Anweisungen und drücken Sie nach Abschluss der
Einstellungen für einen Dialog jeweils auf die Schaltfläche "Weiter".
Immer vor Abschluss eines Dialogs werden die Eintragungen auf Diskrepanzen überprüft. Es
wird geprüft, ob wirklich alle mit einem Häkchen versehenen Elemente eine Zuordnung
haben. Wenn nicht, dann ziehen Sie diese nach. Anschließend klicken Sie erneut auf die
Schaltfläche "Weiter".
7. Drücken Sie nach erfolgreichem Durchlauf aller Dialoge auf "Fertig stellen".
Alle ausgewählten Elemente werden importiert und in der Baumstruktur angezeigt.
Hinweis
Es werden jeweils alle referenzierten Objekte (wie Stoffe, Bibliotheken, Formula-Kategorien)
entsprechend Ihrer Einstellungen mit importiert.
Zu einer Formula-Kategorie werden zusätzlich immer alle Formulas importiert.

Weitere Information
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Menü Extras > Importieren... (Seite 1104)".

[Link] Tooltips und Kontextmenü des Import-Assistenten

Tooltips in den Dialogfeldern des Assistenten


Wenn Sie mit dem Mauszeiger auf Listenelementen verweilen, werden Tooltips angezeigt. Diese
enthalten beispielsweise Informationen wie Name, Objekt-ID und/oder Einheit.

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 365
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10.5 Rezepte

Kontextmenü in den Dialogfeldern des Assistenten


Zu den Dialogen mit Zuordnungslisten kann mit der rechten Maustaste ein Kontextmenü
geöffnet werden. In Abhängigkeit des Status der geklickten Listenzeile sind folgende Funktionen
möglich:

Kontext-Menübefehl Beschreibung
Import Mit diesem Befehl wird das Optionskästchen aktiviert.
Wenn das Optionskästchen zur Listenzeile nicht aktiviert ist, dann ist dieser
Befehl der einzige im Kontextmenü.
Vom Import ausschließen Der Befehl ist nur dann im Kontextmenü enthalten, wenn das Optionskäst‐
chen zur Listenzeile aktiviert ist.
Mit diesem Befehl wird das Optionskästchen deaktiviert und evtl. vorgenom‐
mene Zuordnungen oder Umbenennungen entfernt.
Umbenennen Dieser Befehl ist nur im Kontextmenü enthalten, wenn das Optionskästchen
aktiviert ist und eine Umbenennung erlaubt ist.
Mit diesem Befehl können Sie dem Element einen neuen Namen geben,
unter dem das Element importiert werden soll.
Neuen Namen verwerfen Dieser Befehl ist nur im Kontextmenü enthalten, wenn das Optionskästchen
aktiviert wurde und eine Umbenennung durchgeführt wurde.
Wenn Sie einen Element-Namen versehentlich geändert haben, dann kön‐
nen Sie mit diesem Befehl den Originalnamen wieder aktivieren. Der Eintrag
in der entsprechenden Spalte wird gelöscht.
Zuordnung lösen Dieser Befehl ist nur dann im Kontextmenü enthalten, wenn das Options‐
kästchen
aktiviert ist und bereits eine Zuordnung getroffen wurde.
Mit diesem Befehl kann die getroffene Zuordnung wieder entfernt werden.
Der Befehl entspricht der folgenden Schaltfläche im Import-Assistenten.

10.5.9 Rezeptobjekte vergleichen

[Link] Fenster mit Vergleichsübersicht


Die Funktionalität "Vergleich von Rezeptobjekten" wird im BatchCC angeboten. Sie können
verschiedene Versionen von Grundrezepten, Bibliotheken und Formulas miteinander auf
Unterschiede vergleichen.

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366 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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10.5 Rezepte

Auswahl der Vergleichsobjekte


Um einen Vergleich zu starten, gibt es folgende Möglichkeiten:
• In der Baumansicht des BatchCC ein Objekt auswählen und im Kontextmenü unter
"Erweitert" den Befehl "Vergleichen mit …" auswählen
Der Dialog "Vergleichen mit ..." wird geöffnet. Im Dialog wählen Sie das zu vergleichende
Objekt aus.
• Im BatchCC das Detailfenster eines Hierarchieordners öffnen und dort zwei
Vergleichsobjekte selektieren. Anschließend im Kontextmenü unter "Erweitert" den Befehl
"Vergleichen" auswählen

Darstellung der Vergleichsergebnisse


Nachdem zwei Vergleichsobjekte ausgewählt sind und der Vergleich über den entsprechenden
Kontextmenübefehl gestartet wurde, wird das Ergebnisfenster mit den Vergleichsergebnissen
geöffnet.
Im Ergebnisfenster werden bei der Standardeinstellung im Filter folgende Elemente
angezeigt:
• Geänderte
• Eingefügte
• Gelöschte

Abhängig von Größe und Komplexität der Vergleichsobjekte dauert es eine gewisse
Zeit, bis alle Ergebnisse vollständig vorliegen. Die Anzahl der unterschiedlichen Attribute/
Elemente werden am linken unteren Fensterrand und der Fortschritt des Vergleichs am

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 367
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

rechten unteren Fensterrand der Statusleiste dargestellt. Am oberen Fensterrand wird eine
Funktionsleiste zum Ausführen von Aktionen und Filtern von Ergebnisobjekten angeboten.
Im Anzeigebereich des Ergebnisfensters werden die aufklappbaren Ergebnisblöcke mit
ihren kontextabhängigen Daten gelistet. Oberhalb eines jeden Ergebnisblocks wird am
rechten Rand der Elementtyp angezeigt und die Möglichkeit zum Auf- und Zuklappen
eines Ergebnisblocks angeboten. Jeweils am linken Rand werden der Elementname und der
vollständige Pfad innerhalb des Gesamtobjekts (Rezept, Bibliothek oder Formula) angezeigt.
Vertikal sind drei Spaltenüberschriften "Eigenschaft", "Wert (linke Seite)" und "Wert (rechte
Seite)" dargestellt.
Bedeutung der Befehle in der Funktionsleiste:

Symbol Befehl / Aktion


Die gefilterten Vergleichsergebnisse werden, entsprechend der Darstellung auf dem Bild‐
schirm aber mit aufgeklappten Ergebnisblöcken als Druckvorschau aufbereitet.
Die gefilterten Vergleichsergebnisse werden, entsprechend der Darstellung auf dem Bild‐
schirm aber mit aufgeklappten Ergebnisblöcken ausgedruckt.

Ein gestarteter und noch nicht abgeschlossener Vergleich wird abgebrochen.

Der Vergleich wird erneut gestartet

Wechselt die Vergleichsrichtung. Dadurch wechselt in der Anzeige das Vergleichsobjekt der
linken Spalte, mit dem der rechten Spalte und die Symbole "Nur rechts / links vorhandene
Elemente anzeigen" ebenfalls.

Hinweis
Vergleichsergebnisse speichern
Vergleichsergebnisse können Sie über einen entsprechenden Drucker als PDF/XPS-Dateien
speichern.

Bedeutung der Filter in der Funktionsleiste:

Symbol Befehl / Aktion


Hier werden alle Elemente angezeigt/verborgen, die sich nicht geändert haben. Die Werte
werden sowohl in der Spalte "Wert (rechte Seite)" als auch in der Spalte "Wert (linke Seite)"
dargestellt.
Hier werden alle Elemente angezeigt/verborgen, die sich geändert haben. Die Werte
werden sowohl in der Spalte "Wert (rechte Seite)" als auch in der Spalte "Wert (linke Seite)"
dargestellt.
Hier werden die Elemente in der Spalte "Wert (rechte Seite)" angezeigt/verborgen, die nur
im Vergleichsobjekt (Rezept, Bibliothek oder Formula) in der Spalte "Wert (rechte Seite)"
existieren.
Hier werden die Elemente in der linken Spalte "Wert (linke Seite)" angezeigt/verborgen,
die nur im Vergleichsobjekt (Rezept, Bibliothek oder Formula) in der Spalte "Wert (linke
Seite)" existieren.

SIMATIC BATCH V10.0


368 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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10.5 Rezepte

Weitere Information
Grundprinzipien der Darstellung und Interpretation (Seite 369)
Spezielle Darstellungen und Interpretationen (Seite 372)
Formularvergleich (Seite 386)

[Link] Grundprinzipien der Darstellung und Interpretation


Anhand folgender Rezepte wird das Grundprinzip des Vergleichs von Rezeptobjekten bezüglich
Darstellung und Interpretation der Ergebnisse erklärt:
• Rezept mit dem Namen Rezeptbeispiel der Version 1.0
• Rezept mit dem Namen Rezeptbeispiel der Version 2.0

Vergleich von Rezept mit dem Namen Rezeptbeispiel V1.0 mit Rezept mit dem Namen
Rezeptbeispiel V2.0
Das Grundrezept mit dem Namen Rezeptbeispiel V1.0 ist wie folgt aufgebaut und enthält
folgende Elemente.

Bild 10-7 Grundrezept V1.0

In dem zu vergleichenden Grundrezept mit dem Namen Rezeptbeispiel V2.0 wurde wie folgt
geändert.

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 369
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10.5 Rezepte

Bild 10-8 Grundrezept V2.0

Änderungen:
1. Der Name der "ROP" wurde auf den Namen "Rezeptoperation" geändert.
2. Der Rezeptschritt Heizen_1 wurde gelöscht.
3. Die Transition "Trans_2" wurde gelöscht.
4. Der Rezeptschritt "Ruehren_4" wurde hinzugefügt.
5. Die Transition "Trans_5" wurde hinzugefügt.

Bedingungen für den Vergleich der beiden Grundrezepte V1.0 und V2.0
• Für das folgende Vergleichsergebnis wurde zuerst das Grundrezept V1.0 und dann das
Grundrezept V2.0 ausgewählt. Daher stehen im Ergebnis in der linken Spalte die Werte von
Rezept der Version 1.0 und in der rechten Spalte die Werte des Rezepts der Version 2.0.
• Es werden nur Daten, die zur Erklärung des Prinzips nötig sind, dargestellt und nicht die
vollständigen Daten.
• Zusätzlich sind die Ergebniselemente im aufgeklappten Zustand, wie im Ausdruck,
dargestellt.

Ergebnis des Vergleichs, Darstellung und Interpretation


In den folgenden Ergebnisblöcken werden die einzelnen Attribute angezeigt. Die Darstellung
wird durch Ihre Filterwahl aus der Funktionsleiste beeinflusst. Das Ergebnisfenster enthält:
• Alle Elemente in der rechten und linken Spalte, die sich nicht geändert haben oder/und
• Alle Elemente in der rechten und linken Spalte, die sich geändert haben oder/und

SIMATIC BATCH V10.0


370 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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10.5 Rezepte

• Die Elemente in der rechten Spalte, die nur im Vergleichsobjekt der rechten Spalte existieren
• Die Elemente in der linken Spalte, die nur im Vergleichsobjekt der linken Spalte existieren

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Name Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 01.06.2015 11:06:05 (UTC
(UTC +2:00) +2:00)
<weitere Attribute> … …
RUP_1 Teilrezeptprozedur
<absoluter Pfad>
Name TRP TRP
<weitere Attribute> … …
Rezeptoperation_2 Rezeptoperation
<absoluter Pfad>
Name ROP Rezeptoperation
<weitere Attribute> … …
Heizen_1 Schritt
<absoluter Pfad>
Name Heizen
<weitere Attribute> …
Trans_2 Transition
<absoluter Pfad>
Name Trans
<weitere Attribute> …
Ruehren_4 Schritt
<absoluter Pfad>
Name Ruehren
<weitere Attribute> …
Trans_5 Transition
<absoluter Pfad>
Name Trans
<weitere Attribute> …

Jede Tabellenzeile stellt eine Ergebniszeile dar. Der erste Ergebnisblock zeigt immer die
Kopfdaten der beiden Grundrezepte. Das sind Name, Version und das letzte Änderungsdatum
der Vergleichsobjekte. Allen Ergebniszeilen sind aussagefähige Filtersymbole vorangestellt.
Dann folgen die Angaben des Namens der Elemente und die Angabe des absoluten
Pfads. Auf der rechten Seite wird der Elementtyp aufgeführt, gefolgt von einem
Pluszeichen. Über das Pluszeichen am rechten Rand jeder Ergebniszeile erweitern bzw.
verkleinern Sie die Anzeige um weitere Vergleichsdaten zum ausgewählten Element. Die
erweiterten Tabellenzeilen zum Vergleichselement werden zur besseren Überschaubarkeit
grau hinterlegt. Die aufgeklappte Darstellung wird als Ergebnisblock bezeichnet.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 371
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10.5 Rezepte

Einzelbetrachtung des Vergleichsergebnisses


Ergebnisblock 1: Element "Rezeptkopf"

Das Rezept "Rezeptbeispiel" der Version 1.0 wurde mit dem Rezept "Rezeptbeispiel" der
Version 2.0 verglichen.
Ergebnisblock 2: Element "RUP_1"

Das dargestellte Symbol zeigt an, dass sich in diesem Element nichts geändert hat. In der
linken und rechten Spalte sind die Werte identisch.
Ergebnisblock 3: Element "Rezeptoperation_2"

Das dargestellte Symbol zeigt an, dass sich in diesem Element etwas geändert hat. Es
werden nur die Werte angezeigt, die sich geändert haben. In der linken Spalte steht der
Wert vor der Änderung, in der rechten Spalte der Wert nach der Änderung, hier "ROP" links
und "Rezeptoperation" rechts.
Ergebnisblock 4: Element "Heizen_1"

Das dargestellte Symbol zeigt, dass das Element "Heizen" nur im Rezept "Rezeptbeispiel
V1.0" existiert. Es werden die Werte sämtlicher in diesem Typkontext verfügbaren Attri‐
bute in der linken Spalte dargestellt.
Ergebnisblock 5: Element "Trans_2"

Das dargestellte Symbol zeigt an, dass das Element "Trans_2" nur im Rezept "Rezeptbeispiel
V1.0" existiert. Es werden die Werte sämtlicher in dem Typkontext verfügbaren Attribute
in der linken Spalte dargestellt. Bei Transitionen wird der systeminterne Name verwendet.
Ergebnisblock 6: Element "Ruehren_4"

Das dargestellte Symbol zeigt an, dass das Element "Ruehren" nur im Rezept "Rezeptbei‐
spiel V2.0" existiert. Es werden die Werte sämtlicher in dem Typkontext verfügbaren At‐
tribute in der rechten Spalte dargestellt.
Ergebnisblock 7 -> Element "Trans_5"

Das dargestellte Symbol zeigt an, dass das Element "Trans_5" nur im Rezept "Rezeptbei‐
spiel V2.0" existiert. Es werden die Werte sämtlicher in dem Typkontext verfügbaren At‐
tribute in der rechten Spalte dargestellt. Bei Transitionen wird der systeminterne Name
verwendet.

[Link] Spezielle Darstellungen und Interpretationen


Da zu den folgenden SIMATIC BATCH Konstrukten die Erklärungen im Kapitel “Grundprinzipien
der Darstellung und Interpretation“ nicht ausreichend sind, wird in diesem Kapitel auf deren
Besonderheiten eingegangen:
• Parallelzweig
• Alternativzweig
• Synchronisationslinie

SIMATIC BATCH V10.0


372 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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10.5 Rezepte

• Überwachungscontainer
• Rezeptschleife
• Transitionsbedingung
• ESIG (Elektronische Unterschrift)
• Fahrweise
• Substruktur/Bibliotheksverweis

Interpretationsregeln
1. Wenn Rezeptelemente (RUP, ROP, Parallelzweig, Alternativzweig, Synchronisationslinie,
Überwachungscontainer, Rezeptschleife, Substruktur) neu hinzugefügt oder gelöscht
werden, dann werden die darin enthaltenen Rezeptelemente im Vergleich nicht dargestellt.
2. Wenn in bestehenden Rezeptelementen (RUP, ROP, Parallelzweig, Alternativzweig,
Synchronisationslinie, Überwachungscontainer, Rezeptschleife, Substruktur,
Unterelemente) geändert, hinzugefügt oder gelöscht wird, dann werden diese
Rezeptelemente im Vergleich entsprechend als geändert, hinzugefügt oder gelöscht
dargestellt.
3. Verschobene Rezeptelemente werden im ursprünglichen Rezept als gelöscht und im
modifizierten Rezept als eingefügt dargestellt.
4. Obere und untere Rezeptgrenzwerte werden wie folgt angezeigt:
– Bei unveränderten Rezeptgrenzwerten wird folgendes Zeichen den angezeigten
Rezeptgrenzwerten nachgestellt "*".
Das Zeichen bedeutet, dass die Rezeptgrenzwerte den Engineeringgrenzen entsprechen
und noch nie verändert wurden.
– Bei veränderten Rezeptgrenzwerten werden nur die Grenzwerte dargestellt.
Obere und untere Rezeptgrenzwerte aus dem Basis Engineering werden im Rezeptvergleich
nicht dargestellt, da diese Rezeptgrenzwerte nicht im Rezepteditor änderbar sind.
Die Darstellung der Rezeptelemente entspricht den Erklärungen im Kapitel "Grundprinzipien
der Darstellung und Interpretation" und wird daher als vorausgesetzt angenommen und nicht
weiter erklärt.

Parallelzweig
Ein Parallelzweig wurde hinzugefügt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 373
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Der Parallelzweig wurde hinzugefügt. Der neue Parallelzweig enthält im Rezept


"Rezeptbeispiel V2.0" drei Elemente.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 01.06.2015 11:06:05
(UTC +2:00) (UTC +2:00)
<weitere Attribute> … …
AND_3 Parallelzweig
<absoluter Pfad>
Kommentar Parallel
Anzahl Unterelemente 3

Die Anzahl der Elemente im Parallelzweig wurde geändert.


Der Parallelzweig mit dem Namen “AND_3“ wurde geändert. Der Parallelzweig enthält
im Rezept "Rezeptbeispiel V1.0" drei Elemente und im Rezept "Rezeptbeispiel V2.0" vier
Elemente.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 01.06.2015 11:06:05
(UTC +2:00) (UTC +2:00)
<weitere Attribute> … …
AND_3 Parallelzweig
<absoluter Pfad>
Anzahl Unterelemente 3 4
Elemente die hinzugefügt wurden

Alternativzweig
Ein Alternativzweig wurde hinzugefügt.

SIMATIC BATCH V10.0


374 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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10.5 Rezepte

Der Alternativzweig wurde hinzugefügt. Der Alternativzweig enthält im Rezept


"Rezeptbeispiel V2.0" drei Elemente.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 01.06.2015 11:06:05
(UTC +2:00) (UTC +2:00)
<weitere Attribute> … …
OR_4 Alternativzweig
<absoluter Pfad>
Kommentar Alternative
Anzahl Unterelemente 3
Elemente über die der Alternativzweig hinzugefügt wurde

Die Anzahl der Elemente im Alternativzweig wurde geändert.


Der Alternativzweig mit dem Namen “OR_11“ wurde geändert. Der Alternativzweig enthält
im Rezept “Rezeptbeispiel V1.0“ drei Elemente und im Rezept “Rezeptbeispiel V2.0“ vier
Elemente.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 01.06.2015 11:06:05
(UTC +2:00) (UTC +2:00)
<weitere Attribute> … …
OR_11 Alternativzweig
<absoluter Pfad>
Anzahl Unterelemente 3 4
Elemente die hinzugefügt wurden

Synchronisationslinie
Eine Synchronisationslinie wurde hinzugefügt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 375
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Die Synchronisationslinie wurde hinzugefügt. Mit der Synchronisationslinie sind im


Rezept “Rezeptbeispiel V2.0“ 3 Elemente verbunden.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 (UTC 01.06.2015
+2:00) 11:06:05 (UTC
+2:00)
<weitere Attribute> … …
Sync_13 Synchronisationslinie
<absoluter Pfad>
Kommentar
Anzahl Verbindungen 3
Synchronisationspunkt (Knoten ID1) ROP_2 - ROP_5
Kommentar (Knoten ID1)
Blockierend (Knoten ID1) Ja
Synchronisationspunkt (Knoten ID2) ROP_4 - ROP_6
Kommentar (Knoten ID2)
Blockierend (Knoten ID2) Ja
Synchronisationspunkt (Knoten ID3) ROP_8 - ROP_9
Kommentar (Knoten ID3)
Blockierend (Knoten ID3) Ja

Die Anzahl der Verbindungen an Synchronisationslinie wurde geändert.


Die Synchronisationslinie wurde geändert. Mit der Synchronisationslinie sind im Rezept
"Rezeptbeispiel V1.0" zwei Elemente und im Rezept "Rezeptbeispiel V2.0" drei Elemente
verbunden.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 (UTC 01.06.2015
+2:00) 11:06:05 (UTC
+2:00)
<weitere Attribute> … …
Sync_14 Synchronisationslinie
<absoluter Pfad>
Anzahl Verbindungen 2 3
Synchronisationspunkt (Knoten ID) ROP_8 - ROP_9
Kommentar (Knoten ID)
Blockierend (Knoten ID) Ja

SIMATIC BATCH V10.0


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10.5 Rezepte

Eine Synchronisationslinie mit Attributen wurde hinzugefügt.


Die eingefügte Synchronisationslinie ist mit 2 Elementen im Rezept verbunden und folgende
Attribute wurden vergeben:
• Kommentar bzw. Beschreibung über Dialog "Eigenschaften" der Synchronisationslinie
(SyncLinie Kommentar)
• Kommentar bzw. Beschreibung über Dialog "Beschriften" für jeden der beiden
Verbindungspunkte angegeben (SyncKnoten-2.1 Kommentar und SyncKnoten-2.2
Kommentar)
• An Verbindungspunkt (KnotenID2) wurde die Eigenschaft "Blockierend" auf "Nein" gesetzt

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 (UTC 01.06.2015
+2:00) 11:06:05 (UTC
+2:00)
<weitere Attribute> … …
Sync_15 Synchronisationslinie
<absoluter Pfad>
Kommentar SyncLinie Kommen‐
tar
Anzahl Verbindungen 2
Synchronisationspunkt (Knoten ID1) ROP_2 - ROP_5
Kommentar (Knoten ID1) SyncKnoten-2.1
Kommentar
Blockierend (Knoten ID1) Ja
Synchronisationspunkt (Knoten ID2) ROP_4 - ROP_6
Kommentar (Knoten ID2) SyncKnoten-2.2
Kommentar
Blockierend (Knoten ID2) Nein

Überwachungscontainer
Ein Überwachungscontainer wurde hinzugefügt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 377
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Der Überwachungscontainer mit dem Namen "Monitoring" wurde hinzugefügt. Der


Überwachungscontainer enthält im Rezept "Rezeptbeispiel V2.0" zwei Elemente und es
werden drei Elemente überwacht.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 (UTC 01.06.2015 11:06:05
+2:00) (UTC +2:00)
<weitere Attribute> … …
Monitoring_8 Monitor
<absoluter Pfad>
Name Überwachen
Anzahl Elemente im Überwachungs‐ 2
container
Kommentar zu überwachter Elemente
Anzahl überwachter Elemente 3
Kommentar zu Überwachungscontai‐
ner
Beschreibung
Geplante Laufzeit 00 S
Überwachungszeit 00 S
Laufzeit überschreiben Nein
Anpassung der Laufzeit
ESIG aktiviert Nein

Die Anzahl der Elemente im Überwachungskontainer wurde geändert.


Der Überwachungskontainer mit dem Namen “Monitoring“ wurde geändert. Der
Überwachungskontainer enthält im Rezept “Rezeptbeispiel V1.0" zwei Elemente und im
Rezept “Rezeptbeispiel V2.0“ drei Elemente.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 (UTC 01.06.2015 11:06:05
+2:00) (UTC +2:00)
<weitere Attribute> … …
Monitoring_8 Monitor
<absoluter Pfad>
Anzahl Elemente im Überwachungs‐ 2 3
container
Elemente die hinzugefügt wurden

SIMATIC BATCH V10.0


378 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Die Anzahl der überwachten Elemente wurde geändert.


Der Überwachungskontainer mit dem Namen “Monitoring“ wurde geändert. Mit dem
Überwachungskontainer werden im Rezept “Rezeptbeispiel V1.0“ drei Elemente und im
Rezept “Rezeptbeispiel V2.0“ vier Elemente überwacht.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 (UTC 01.06.2015 11:06:05
+2:00) (UTC +2:00)
<weitere Attribute> … …
Monitoring_8 Monitor
<absoluter Pfad>
Anzahl überwachter Elemente 3 4
Elemente die im überwachten Bereich hinzugefügt wurden

Rezeptschleife
Eine Rezeptschleife wurde hinzugefügt.
Die Rezeptschleife wurde hinzugefügt. Die Rezeptschleife enthält im Rezept “Rezeptbeispiel
V2.0“ zwei Elemente.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 (UTC 01.06.2015 11:06:05
+2:00) (UTC +2:00)
<weitere Attribute> … …
Loop_11 Schleife
<absoluter Pfad>
Kommentar Schleife
Anzahl Unterelemente 2
Elemente die in die Schleife integriert wurden

Die Anzahl der Elemente in der Rezeptschleife wurde geändert.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 379
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Die Rezeptschleife wurde geändert. Die Rezeptschleife enthält im Rezept “Rezeptbeispiel


V1.0“ zwei Elemente und im Rezept “Rezeptbeispiel V2.0“ drei Elemente.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 (UTC 01.06.2015 11:06:05
+2:00) (UTC +2:00)
<weitere Attribute> … …
Schleife Schleife
<absoluter Pfad>
Anzahl Unterelemente 2 3
Elemente die in der Schleife hinzugekommen sind

Transitionsbedingungen
Eine Bedingung 3 einer Transition wurde hinzugefügt.
Es wurde eine 3. Bedingung in der Transition "Trans_4" hinzugefügt. Der Name der Transition
steht im absoluten Pfad. Die Bedingung selbst wird durch die Attribute repräsentiert.
Das Beispiel entspricht der Bedingung:
Wert U3_String aus der Teilanlage RUP_2 darf nicht den Wert "ERROR" haben

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 (UTC 01.06.2015 11:06:05
+2:00) (UTC +2:00)
<weitere Attribute> … …
Trans_4 Transition
<absoluter Pfad>
Anzahl Bedingungen 2 3
Verknüpfungslogik (C1 OR C2) (C1 OR C2 OR C3)
Bedingung_12 Bedingung
<absoluter Pfad>
Beschreibung
Operator <>
Rechter Wert FEHLER
Linker Wert U3_String (RUP_2:Teilanla‐
genParameter)
Sofort wirksam (links) Ja

SIMATIC BATCH V10.0


380 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Eine Bedingung einer Transition wurde geändert.


Es wurden in der 3. Bedingung einer Transition "Trans_4" der Operator und der rechte Wert
geändert. Der Name der Transition steht im absoluten Pfad.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 (UTC 01.06.2015 11:06:05
+2:00) (UTC +2:00)
<weitere Attribute> … …
Bedingung Bedingung
<absoluter Pfad>
Operator <> =
Linker Wert FEHLER NULL

ESIG (Elektronische Unterschrift)


Haken am globalen Attribut "Aktivieren" setzen.
Eine ESIG wird dann als eingefügt dargestellt, wenn im Eigenschaftsdialog des
entsprechenden Objekts (Rezept, Rezeptfunktion, …) im Register ESIG am globalen Attribut
"Aktivieren" der Haken gesetzt wird. Zusätzlich muss mindestens eine ESIG konfiguriert
werden.
Anbei ein Beispiel für eine neu eingefügte ESIG für ein Rezept mit allen verfügbaren
rezeptspezifischen Aktionen zu denen ESIGs möglich sind:
• Charge abbrechen
• Charge fortsetzen
• Charge freigeben
• …
• Sperre aufheben

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 (UTC 01.06.2015 11:06:05
+2:00) (UTC +2:00)
ESIG aktiviert Nein Ja
<weitere Attribute> … …
ESIG die für dieses Rezept verfügbar sind ESIG

Hacken am globalen Attribut "Aktivieren" entfernen

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 381
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Der Hacken am globalen Attribut "Aktivieren" wurde entfernt.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 (UTC 01.06.2015 11:06:05
+2:00) (UTC +2:00)
ESIG aktiviert Ja Nein
<weitere Attribute> … …

Der Haken am globalen Attribut "Aktivieren" wurde entfernt und zusätzlich für die Aktion
"Charge abbrechen" das Attribut Reihe geändert.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 (UTC 01.06.2015 11:06:05
+2:00) (UTC +2:00)
ESIG aktiviert Ja Nein
<weitere Attribute> ... ...
ESIG ESIG
Elektronische Unterschrift/Charge abbrechen
Vorgegebene Unterschriftenreihenfol‐ Nein Ja
ge

Aktion, zu der eine ESIG möglich ist, wurde geändert


Für die Aktion "Charge abbrechen" wurde für die ESIG die Rolle Superuser hinzugefügt.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 (UTC 01.06.2015 11:06:05
+2:00) (UTC +2:00)
<weitere Attribute> ... ...
ESIG ESIG
Elektronische Unterschrift/Charge abbrechen
Anzahl konfigurierter Rollen 1 2
Konfigurierte Rollen Operator Operator; Superuser

SIMATIC BATCH V10.0


382 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Fahrweise
Die Fahrweise wurde geändert.
Am Rezeptelement "Heizen_10" wurde die Fahrweise gewechselt. Die Fahrweise enthält
im Rezept "Rezeptbeispiel V1.0" die Fahrweise1 und im Rezept "Rezeptbeispiel V2.0" die
Fahrweise2.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Name Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 (UTC 01.06.2015 11:06:05
+2:00) (UTC +2:00)
<weitere Attribute> … …
Heizen_10 Schritt
<absoluter Pfad>
Fahrweise Fahrweise 1 Fahrweise 2

Substruktur und Bibliotheksverweis


Ein Bibliotheksverweis im hierarchischen Rezept wurde aufgelöst.
Da Substrukturen in hierarchischen Rezepten nicht möglich sind, gilt das Kommando
"Substruktur auflösen" hier für Bibliotheksverweise. Der Bibliotheksverweis wird als gelöscht
dargestellt.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 (UTC 01.06.2015
+2:00) 11:06:05 (UTC +2:00)
<weitere Attribute> … …
BibreferenzTest_27 Rezeptoperation
<absoluter Pfad>
Kommentar
Name BibreferenzTest
Beschreibung
Geplante Laufzeit 00 S
Überwachungszeit 00 S
Laufzeit überschreiben Nein
Anpassung der Laufzeit
ESIG aktiviert Nein

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 383
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


BibreferenzTest_25 Bibliotheksverweis
<absoluter Pfad>
Kommentar
Bibliotheksverweis BibreferenzTest
Beschreibung
Geplante Laufzeit 00 S
Überwachungszeit 00 S
Anpassung der Laufzeit
Laufzeit überschreiben Nein
ESIG aktiviert Nein

Ein Bibliotheksverweis im flachen Rezept wurde aufgelöst.


Das Kommando "Substruktur auflösen" gilt in flachen Rezepten auch für Bibliotheksverweise.
Der Bibliotheksverweis wird als gelöscht und eine Substruktur mit dem Namen der
vorherigen Bibliotheksreferenz als hinzugefügt dargestellt.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 01.06.2015 11:06:05
(UTC +2:00) (UTC +2:00)
<weitere Attribute> … …
BibreferenzTest_6 Bibliothekselement
<absoluter Pfad>
Kommentar
Name BibreferenzTest
Beschreibung
Geplante Laufzeit 00 S
Überwachungszeit 00 S
Laufzeit überschreiben Nein
Anpassung der Laufzeit
ESIG aktiviert Nein
BibreferenzTest Bibliotheksverweis
<absoluter Pfad>
Kommentar
Bibliotheksverweis BibreferenzTest1
Beschreibung
Geplante Laufzeit 00 S
Überwachungszeit 00 S
Anpassung Laufzeit
Laufzeit überschreiben Nein
ESIG aktiviert Nein

SIMATIC BATCH V10.0


384 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

Eine Substruktur wurde im flachen Rezept aufgelöst.


Die Substruktur wird als gelöscht und alle Elemente aus der Substruktur als hinzugefügt
dargestellt.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 01.06.2015 11:06:05
(UTC +2:00) (UTC +2:00)
<weitere Attribute> … …
Sub_6 Bibliothekselement
<absoluter Pfad>
Kommentar
Name Sub
Beschreibung
Geplante Laufzeit 00 S
Überwachungszeit 00 S
Laufzeit überschreiben Nein
Anpassung der Laufzeit
ESIG aktiviert Nein
Rezeptfunktionen die in der aufgelösten Substruktur enthalten sind

Es wurden Elemente im flachen Rezept in einer Substruktur verborgen.


Alle Elemente, die in die Substruktur verborgen werden, werden als gelöscht und die
Substruktur als hinzugefügt dargestellt.

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


Rezeptbeispiel_1 Rezept
<absoluter Pfad>
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Version V1.0 V2.0
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 01.06.2015 11:06:05
(UTC +2:00) (UTC +2:00)
<weitere Attribute> … …
Sub_17 Bibliothekselement
<absoluter Pfad>
Kommentar
Name Sub
<weitere Attribute> ...
Elemente die in der Substruktur verborgen sind

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 385
BATCH Control Center
10.5 Rezepte

[Link] Formularvergleich
Bei einem Formulavergleich können Sie zwei Formulas innerhalb einer Formula-Kategorie
miteinander vergleichen.
Im Vergleichskopf werden, entsprechend dem ausgewählten Filter die Formula-Attribute
auf beiden Seiten angezeigt. Dann folgen, entsprechend dem ausgewählten Filter,
Rezeptparameter, Transferparameter und Parameter für Stoffausstoß und Einsatzstoff. Auch
hier werden die Attribute auf beiden Seiten angezeigt. Auf beiden Seiten deshalb, da es
innerhalb einer Formula-Kategorie nicht möglich ist, etwas in einer Formula hinzuzufügen
oder zu löschen und in der anderen Formula nicht. Es können also nur Attribute geändert
werden.

Formulas vergleichen

Eigenschaft Wert (linke Seite) Wert (rechte Seite)


FormP1 Formula
<absoluter Pfad>
Name FormP1 FormP1
Version V1.0 V2.0
Rezept Rezeptbeispiel Rezeptbeispiel
Letzte Änderung 08.06.2015 14:36:58 (UTC 01.06.2015 11:06:05
+2:00) (UTC +2:00)
Einsatzstoff1 Einsatzstoff
<absoluter Pfad>
Sollwert 11 21
Materialname Einsatzstoff 001 Einsatzstoff 002
Materialcode E001 E002
Stoffausstoß1 Stoffausstoß
<absoluter Pfad>
Sollwert 15 25
Materialname Produkt 001 Produkt 002
Materialcode P001 P002
Parameter1 Rezeptparameter
<absoluter Pfad>
Sollwert 20 40

SIMATIC BATCH V10.0


386 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.6 Chargenplanung

10.6 Chargenplanung

10.6.1 Flussdiagramm: Wie erstelle/bearbeite ich eine Charge

Flussdiagramm

BatchCC

BatchCC
starten

Produktionsauftrag
neu anlegen

Chargen zum
Produktionsauftrag anlegen

Jeder Charge die Formula


(Grundrezept) zuweisen

Ansatzmenge der Chargen


einstellen

Startmodus der Chargen


einstellen

Formula und Teilanlagen-


belegung ggf. ¦ndern

Chargen ja
verketten?
Reihenfolge der Abarbeitung
nein
der Chargen festlegen

Chargen freigeben

Ergebnis:
Steuerrezept zur Abarbeitung
der Chargen wird angelegt

Was kann geplant werden?


Mit dem Produktionsauftrag wird festgelegt, welches Produkt hergestellt wird. Einem
Produktionsauftrag können Chargen manuell oder automatisch zugeordnet werden.
Das einer Charge zugrundeliegende Rezept legt den Produktionsprozess und die Dauer der
Teilanlagenbelegung fest.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 387
BATCH Control Center
10.6 Chargenplanung

Chargenspezifisch lassen sich zusätzlich festlegen:


• Ansatzmenge
• Formula/Grundrezept
• Verwendete Teilanlagen
• Startmodus und Startzeit
Die Abarbeitungsreihenfolge mehrerer Chargen lässt sich durch Verketten festlegen.

10.6.2 Planung von Chargen

[Link] Vorgehen beim Projektieren von Chargen


Sie können Chargen durch Anwendung von Grundrezepten oder Formulas (mit zugewiesenen
Grundrezepten) erstellen. In beiden Fällen gehen Sie identisch vor. Im Folgenden ist das
Arbeiten mit Formulas beschrieben.

Projektieren von Chargen


Mit SIMATIC BATCH können Sie Chargen einplanen und die zeitliche Abfolge mehrerer Chargen
festlegen, ohne diese gleich für die Produktion frei geben zu müssen. Chargen lassen sich aus
Produktionsaufträgen ableiten.
Nachfolgend eine empfohlene Reihenfolge der Projektierung von Produktionsaufträgen mit
Chargen im BatchCC. Es wird gezeigt, welche Einstellungen zu Chargen vorzunehmen sind.

SIMATIC BATCH V10.0


388 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.6 Chargenplanung

Anlegen eines neuen Produktionsauftrages

Eigenschaften des Auftrags:


ವ Auftragsname
ವ Voreinstellung Gesamt-Ansatzmenge
(Auftragsmenge)
ವ Fr¾hester Start und sp¦testes Ende

Eigenschaften zu jeder Charge:


ವ voreingestellte Ansatzmenge
ವ Startmodus und Startzeit (bei zeitgesteuert)
ವ Referenz auf Formula (mit zugewie-
senem Grundrezept)
ವ Formula, Teilanlagenbelegung ggf. ¦ndern
ವ Bearbeitungsfolge durch Verkettung
anderen Chargen ggf. ¦ndern

Kontrollieren:
ವ Gesamtansatzmenge ¾ber alle Chargen
ವ Laufzeit jeder einzelnen Charge

Prinzipielle Vorgehensweise
Im BatchCC legen Sie die Chargen zu den Produktionsaufträgen an. Über die Definition und
Auswahl einer Mastercharge kann schnell eine Vielzahl von Chargen mit ähnlichen
Eigenschaften erzeugt werden. In den Eigenschaften zu jeder einzelnen Charge legen Sie die
Referenz auf eine frei gegebene Formula (mit zugewiesenem) Grundrezept oder auf ein frei
gegebenes Grundrezept ohne Formula-Kategorie-Zuordnung fest. Für jede Charge können Sie
einzeln die Ansatzmenge und den Startmodus bestimmen. Durch Verkettung kann die
Bearbeitungsreihenfolge der Chargen definiert werden.

Hinweis
Blockiereffekte bei Chargen ausschließen
Je nach aktuellem Zustand der Chargen, der Chargenstruktur, der Anzahl freigegebener
Chargen und deren Startmodus kann es dazu kommen, dass sich Chargen im Ablauf gegenseitig
blockieren. Besonders bei einer Umschaltung redundanter BATCH Server oder beim Beenden
und neu Starten eines BATCH Servers kann dieser Effekt eintreten.
Um sicherzustellen, dass sich Chargen nicht im Ablauf gegenseitig blockieren, projektieren Sie
Startbelegungen oder arbeiten mit Verkettungen im Modus "Ende". Dies ist besonders bei der
Verwendung von Synchronisationen zu beachten.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 389
BATCH Control Center
10.6 Chargenplanung

Weitere Information
Register "Belegung" (Seite 848)
Abarbeitungsreihenfolge der Chargen (Seite 426)

[Link] Anlegen eines neuen Produktionsauftrages

Vorgehen im BatchCC:
1. Markieren Sie einen Auftragskategorie-Ordner unterhalb des Ordners "Aufträge".
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Neu.
Es wird ein Dialog mit den zwei Registern "Allgemein" und "Chargen" geöffnet.

SIMATIC BATCH V10.0


390 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.6 Chargenplanung

3. Nehmen Sie im Register "Allgemein" folgende Einstellungen zum Produktionsauftrag vor:


– Name des Produktionsauftrages
– Geplante Gesamt-Ansatzmenge des Auftrags
– Frühester Start und spätestes Ende der Chargen
4. Sie haben zwei Möglichkeiten für die weitere Projektierung.
1. Möglichkeit
Sie wollen noch keine konkreten Chargen erzeugen. Dann bestätigen Sie alle bisherigen
Einstellungen an dieser Stelle mit "OK".
Ergebnis: Der Produktionsauftrag wird als Objekt im BatchCC eingefügt. Zu einem späteren
Zeitpunkt können Sie Chargen zu diesem Auftrag ergänzen und die konkreten Eigenschaften
zu jeder Charge einzeln einstellen.
Siehe auch Abschnitt: Chargen zum Produktionsauftrag ergänzen (Seite 395)
2. Möglichkeit
Sie wechseln gleich weiter zum Register "Chargen".
Weitere Bearbeitung:
Siehe Abschnitt: Einem Produktionsauftrag Chargen zuordnen (Seite 392)

Siehe auch
Eigenschaften eines Produktionsauftrages anzeigen (Seite 394)
Übersichtslisten (Seite 295)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 391
BATCH Control Center
10.6 Chargenplanung

[Link] Einem Produktionsauftrag Chargen zuordnen

Vorgehen im BatchCC:
1. Wechseln Sie beim Anlegen eines neuen Auftrags zum Register "Chargen"
(Eigenschaftsdialog zum Auftrag).

2. Legen Sie die Chargen zum Produktionsauftrag an:


– Über die Schaltfläche "Neu" können Sie neue Chargen anlegen. Anschließend nehmen Sie
die Einstellung zur Ansatzmenge, Startmodus, Formula usw. vor.
– Arbeiten mit Master-Charge: Markieren Sie in der Tabelle eine Charge und Drücken
anschließend "Kopieren", dann bekommt die markierte Charge den Status einer Master-
Charge und alle nachfolgend erzeugten Chargen haben die Eigenschaften der Master-
Charge.
– Automatik: Über die Schaltfläche "Automatik" können sie komfortabel Chargen für eine
bestimmte Menge eines Stoffes berechnen.

SIMATIC BATCH V10.0


392 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.6 Chargenplanung

3. Ändern Sie ggf. die Zuweisung zu einer Teilanlage oder zu einem Grundrezept bzw. Formula.
Klicken Sie dazu auf eines der Tabellenfelder "Belegungen", "Produkt" oder "Rezept/Formula".
Ergebnis:

4. Geben Sie in diesem Folgedialog das Produkt, die Formula oder die Formula-Kategorie vor.
Als Ergebnis werden alle Zuordnungen mit freigegebenen Grundrezept und/oder plausibler
Formulas aufgelistet.
5. Selektieren Sie die Zeile mit der richtigen Zuordnung und bestätigen Sie mit "OK".
Ergebnis: Im Register "Chargen" ist der Charge die neue Formula bzw. das neue Grundrezept
zugewiesen.
Tipp: Stellen Sie zu Beginn alle Eigenschaften (Ansatzmenge, Startmodus, Formula) der
Master-Charge im Register "Chargen" ein oder machen Sie eine beliebige Charge durch
Markierung zur Master-Charge und erzeugen Sie erst danach die weiteren Chargen mit der
Schaltfläche "Kopieren".
6. Stellen Sie im Tabellenfeld "Menge" die Ansatzmenge der Charge ein. Als Voreinstellung wird
der Normansatz angezeigt. Bei Einstellung außerhalb von min. Ansatz und max. Ansatz wird
auf den Grenzwert korrigiert.
7. Ändern Sie ggf. die Angaben zum Startmodus und zur Startzeit in den Tabellenfeldern
"Modus" und "Start".
8. Bestätigen Sie alle Eingaben mit "OK".
Ergebnis: Im Register "Allgemein" sind die Angaben zur Anzahl der Chargen und der
Gesamtansatzmenge des Produktionsauftrages aktualisiert. Die Chargen werden als Objekte
unterhalb des Produktionsauftrags angelegt. Die Chargen befinden sich im Ausgangszustand
"geplant".

Automatisches Erzeugen von Chargen


Im Register "Chargen" können Sie über die Schaltfläche "Automatik" Chargen auch automatisch
anlegen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 393
BATCH Control Center
10.6 Chargenplanung

Vorgehen beim automatischen Erzeugen von Chargen:


1. Markieren Sie eine Charge als Master-Charge.
2. Wählen Sie die Schaltfläche "Automatik".
Ergebnis: Es erscheint der Dialog zur Auswahl von Formula/Grundrezept.
3. Wählen Sie hier die Formula bzw. das Grundrezept aus und bestätigen Sie mit "OK".
Ergebnis: Es erscheint der Folgedialog "Chargen erzeugen".

4. Machen Sie hier alle geforderten Eingaben und bestätigen Sie mit "OK".

Ergebnis
Entsprechend der Eingabe einer Gesamtmenge, wird die Anzahl der Chargen mit den
entsprechenden Mengen automatisch berechnet und angelegt.

[Link] Eigenschaften eines Produktionsauftrages anzeigen

Vorgehen im BatchCC:
1. Markieren Sie im BatchCC im Ordner "Aufträge" den Produktionsauftrag.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften.
Ergebnis: Im angezeigten Dialog können Sie sich zum aktuellen Zustand des
Produktionsauftrags informieren. Im Register "Chargen" werden alle zum Auftrag angelegten
Chargen mit ihren Eigenschaften aufgelistet. Im Register "Allgemein" stehen folgende
Eigenschaften des Auftrags.

SIMATIC BATCH V10.0


394 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.6 Chargenplanung

Eigenschaften des Produktionsauftrages

Eigenschaft Bedeutung Änderbar


Name Name des Auftrags. Veränderbar über den Kontextbefehl "Umbe‐
nennen", sofern der Auftrag noch nicht freige‐
geben ist.
Status Bearbeitungszustand des Auf‐ Wird vom BatchCC aktualisiert.
trags.
Geplante Menge Ansatzmenge: Geplante Ge‐ Unveränderbar*
samt-Ansatzmenge des Auf‐
trags.
Aktuelle Menge Ansatzmenge: Hier wird die Wird vom BatchCC aktualisiert.
Summe der Ansatzmengen aller
Chargen des Auftrags ange‐
zeigt.
Einheit Einheit der Mengenangaben** Wird vom BatchCC aktualisiert.
Frühester Start und Zeitfenster für Bearbeitung der Unveränderbar*
spätestes Ende der Chargen.
Chargen
Chargen Anzahl der Chargen zu diesem Wird vom BatchCC aktualisiert.
Auftrag.

Erläuterung der Bildelemente:


* Änderung nur durch Anlegen eines neuen Produktionsauftrags möglich.
** Bei Chargen mit unterschiedlichen Einheiten oder unterschiedlichen Stoffen, wird "***"
angezeigt.

[Link] Chargen zum Produktionsauftrag ergänzen


Sie haben mehrere Möglichkeiten Chargen zum Produktionsauftrag zu ergänzen:
• Beim Anlegen eines neuen Produktionsauftrags: siehe Abschnitt: "Einem Produktionsauftrag
Chargen zuordnen". (Seite 392)
• Nachträglich zu einem vorhandenen Produktionsauftrag: nachfolgend beschrieben.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 395
BATCH Control Center
10.6 Chargenplanung

Vorgehen im BatchCC
1. Markieren Sie den Produktionsauftrag im Ordner "Aufträge".
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Neu.
Ergebnis: Es erscheint der Eigenschaftsdialog "Chargen" zum Produktionsauftrag.

3. Gehen Sie in gleicher Weise weiter vor, wie im Abschnitt "Produktionsauftrag Chargen
zuordnen" (Seite 392) beschrieben ist.

Siehe auch
Übersichtslisten (Seite 295)
Freigabe der Chargen (Seite 416)
Steuerrezept zur Charge öffnen (Seite 412)

[Link] Eigenschaften der Charge festlegen


Sie haben drei Möglichkeiten die Eigenschaften der Chargen festzulegen:
• Beim Anlegen eines neuen Produktionsauftrags: siehe Abschnitt: Einem Produktionsauftrag
Chargen zuordnen (Seite 392).
• Beim Ergänzen einer Charge zum Produktionsauftrag: Siehe Abschnitt Chargen zum
Produktionsauftrag ergänzen. (Seite 395)
• Nachträglich zu einer bereits angelegten Charge. Diese Möglichkeit wird nachfolgend
beschrieben.

SIMATIC BATCH V10.0


396 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.6 Chargenplanung

Voraussetzung
Die Charge ist im Zustand "Geplant" und das Steuerrezept ist nicht geöffnet.

Vorgehen im BatchCC
1. Markieren Sie im BatchCC im Ordner "Aufträge", unterhalb des Produktionsauftrags, das
Objekt "Charge".
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften.
Ergebnis: Es erscheint das Dialogfeld "Eigenschaften von <Chargenname>". In diesem
Dialogfeld sind folgende Handlungen möglich:
– Ansatzmenge der Charge anzeigen und ggf. ändern
– Startmodus der Chargenbearbeitung einstellen (Seite 398)
– Teilanlagenbelegung anzeigen und ggf. ändern (Seite 398)
– Formula-Parameter anzeigen und ggf. ändern (Seite 400)
– Verkettung der Charge anzeigen und ggf. ändern (Seite 400)
– Anzeige der Laufzeit einer Charge (Seite 403)
3. Nehmen Sie alle Einstellungen zur Charge vor und bestätigen Sie mit "OK".
Ergebnis: Nach Freigabe der Charge kann die Chargenbearbeitung in Abhängigkeit vom
eingestellten Startmodus und der Teilanlagenbelegung erfolgen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 397
BATCH Control Center
10.6 Chargenplanung

Eingabe der Eigenschaften


Die Eingabe der Eigenschaften der Chargen erfolgt über das folgende Dialogfeld. Über die
Schaltfläche "Hilfe" erhalten Sie kontextsensitive Hinweise zu jedem einzelnen Ein-/Ausgabefeld
der Register.

[Link] Startmodus der Chargenbearbeitung einstellen

Vorgehen im BatchCC:
1. Markieren Sie im BatchCC im Ordner "Aufträge", unterhalb des Produktionsauftrags, das
Objekt "Charge".
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften.
Ergebnis: Es erscheint das Dialogfeld "Eigenschaften von <Chargenname>".
3. Wählen Sie im Eingabefeld "Startmodus" zwischen "Bedienung", "sofort" und
"zeitgesteuert".
4. Stellen Sie zusätzlich noch Startzeit und -datum ein.
5. Bestätigen Sie mit "OK".

SIMATIC BATCH V10.0


398 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.6 Chargenplanung

Einstellbarer Startmodus

Startart Bedeutung
Operator Der Start der freigegeben Charge wird mit Menübefehl Steuerung > Starten aus‐
gelöst.
Sofort Die Charge wird mit der Freigabe gestartet, sobald die am Beginn des Steuerrezepts
benötigten Teilanlagen frei sind.
Zeit gesteuert Die Charge wird an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit gestartet.
Startzeit und -datum müssen vorgegeben werden.

Hinweis
Chargen mit dem Startmodus "sofort" werden vor Chargen mit dem Startmodus "zeitgesteuert"
gestartet, (Startmodus "sofort" vor vorrangig bearbeitet), wenn gleiche Teilanlagen betroffen
sind.

[Link] Teilanlagenbelegung anzeigen und ggf. ändern

Teilanlagenbelegung und Laufzeit


Grundsätzlich kann eine Teilanlage zu einem gegebenen Zeitpunkt nur an der Produktion einer
Charge beteiligt sein. Die Teilanlagenzuordnung wird rezeptübergreifend mit Angabe der
Laufzeiten angezeigt. Die Laufzeiten der an einer Charge beteiligten Teilanlagen werden bei der
Rezepterstellung vorbesetzt. Die Zeiten sind relativ zum Start der Charge, und berücksichtigen
die konkrete Ansatzmenge.
Über den Eigenschaftsdialog zur Charge können Sie die Teilanlagenbelegung ggf. anpassen.

Hinweis
Die Belegungszeiten der Teilanlagen sind reine Planwerte und dienen zur Optimierung der
Anlagenauslastung. Bitte berücksichtigen Sie, dass diese Belegungszeiten nicht genau mit den
tatsächlichen Zeiten der Chargensteuerung übereinstimmen.

Vorgehen im BatchCC:
1. Markieren Sie im BatchCC im Ordner "Aufträge" unterhalb des Produktionsauftrages das
Objekt "Charge".
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften.
Ergebnis: Es erscheint das Dialogfeld "Eigenschaften von <Chargenname>".
3. Selektieren Sie die Registerkarte "Belegung".
Ergebnis: In der aufgeblendeten Tabelle werden die vorbelegten Teilanlagen zu den
Rezepten angezeigt.
4. Ändern Sie ggf. die Teilanlagenzuordnung. In der Listbox "Teilanlage" stehen nur diejenigen
Teilanlagen zur Auswahl, die die verwendeten Rezeptfunktionen ebenfalls haben.
5. Bestätigen Sie Ihre Änderungen mit der Schaltfläche "OK".

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 399
BATCH Control Center
10.6 Chargenplanung

Übersicht der Teilanlagenbelegungen


Eine Übersicht (read only) über die Teilanlagenbelegungen können Sie auch mit dem
Menübefehl Planung > Teilanlagenbelegung öffnen.

[Link] Formula-Parameter anzeigen und ggf. ändern

Formula ändern
Über den Eigenschaftsdialog zur Charge können Sie die Formula-Parameter letztmalig anpassen.

Hinweis
An dieser Stelle geänderte Formula-Parameter gelten nur für diese Charge. In der verwendeten
Formula oder im verwendeten Grundrezept in der Baumstruktur des BatchCC werden die
Parameterwerte nicht verändert.

Vorgehen im BatchCC:
1. Markieren Sie im BatchCC im Ordner "Aufträge" unterhalb des Produktionsauftrages das
Objekt "Charge".
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften.
Ergebnis: Es erscheint das Dialogfeld "Eigenschaften von <Chargenname>".
3. Wechseln Sie zum Register "Einsatzstoff", "Stoffausstoß" oder "Parameter".
Ergebnis: In den aufgeblendeten Tabellen werden alle Rezeptkopfparameter zum
Grundrezept mit den aktuellen Werten der Formula-Parameter angezeigt.
4. Ändern Sie ggf. die Werte der Formula-Parameter. Es wird der mögliche Wertebereich durch
obere und untere Grenze angezeigt.
5. Bestätigen Sie Änderungen mit "OK".

[Link] Verkettung der Charge anzeigen


Über den Eigenschaftsdialog zur Charge können Sie eine mögliche Verkettung der Charge
anzeigen lassen und den Startmodus einstellen und ändern.

Vorgehen im BatchCC:
1. Markieren Sie im BatchCC im Ordner "Aufträge" unterhalb des Produktionsauftrages das
Objekt "Charge".
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften.
Ergebnis: Es erscheint das Dialogfeld "Eigenschaften von <Chargenname>".
3. Wechseln Sie zum Register "Verkettung".
Ergebnis: In der aufgeblendeten Tabelle werden der definierte Vorgänger/die definierten
Nachfolger angezeigt.

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400 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.6 Chargenplanung

4. Ändern Sie ggf. die Verkettung.


5. Bestätigen Sie Änderungen mit "OK".

[Link] Chargen disponieren; Chargen verketten


Um sicherzustellen, dass eine Charge erst nach Bearbeitung einer Vorgängercharge gestartet
wird, haben Sie die Möglichkeit, geplante und noch nicht frei gegebene Chargen zu verketten.
Sie können eine Vorgängercharge festlegen und angeben, ob die Vorgängercharge gestartet
oder schon beendet sein soll.

Regel 1: Zeiten im Tooltip, Gantt-Symbol, Eigenschaftsdialog und Baumansicht


• Bei nicht verketteten Chargen sind die angezeigten Zeiten überall identisch.
• Wenn bei verketteten Chargen die geplante Startzeit einer Nachfolgercharge hinter der
Endezeit ihrer Vorgängercharge liegt, dann sind die angezeigten Zeiten überall identisch.
• Wenn bei verketteten Chargen die geplante Startzeit einer Nachfolgercharge vor der
Endezeit ihrer Vorgängercharge liegt, dann wird im Eigenschaftsdialog die geplante Startzeit
angezeigt. Alle anderen Dialoge zeigen die reale Startzeit an.

Regel 2: Startart
• Eine Charge im Startmodus "sofort" wird in einer Verkettung direkt an die Endezeit der
Vorgängercharge positioniert und sofort nach Ablauf der Vorgängercharge gestartet.
• Wenn die geplante Startzeit hinter der Endezeit der Vorgängercharge liegt, dann wird eine
Charge im Startmodus "zeitgesteuert" gestartet. Wenn die geplante Startzeit vor der Endezeit
der Vorgängercharge liegt, dann wird entsprechend dem Verkettungsalgorithmus
positioniert und gestartet.
• Alle Chargen im Startmodus "manuell" müssen immer per Bedienung gestartet werden, auch
wenn sie miteinander verkettet sind. Dieser Startmodus empfiehlt sich daher höchstens für
die erste Charge einer Kette. Alle nachfolgenden Chargen sollten den Startmodus "sofort"
oder "zeitgesteuert" aufweisen.

Regel 3: Zeitlicher Mindestabstand beim Verketten von Chargen (GAP Time)


• Die GAP Time garantiert einen zeitlichen Mindestabstand zwischen zwei verketteten
Chargen.
• Im Startmodus "zeitgesteuert" ergibt sich je nach geplanter Startzeit der Nachfolgecharge ein
zeitlicher Versatz t zur Vorgängercharge. Bei einer projektierten GAP Time ≥ t entspricht der
tatsächliche Zeitversatz der GAP Time, bei einer GAP Time < t ist der Zeitversatz gleich t, d.
h. die Nachfolgecharge startet zur geplanten Startzeit.
• Im Startmodus "sofort" spielt die geplante Startzeit keine Rolle, der Zeitversatz entspricht der
GAP Time.
• Bei manuellem Start einer Charge (verkettet oder nicht) wird eine projektierte GAP Time nie
berücksichtigt.

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10.6 Chargenplanung

Regel 4: Verschieben im Gantt-Diagramm


• Chargen einer Chargenkette mit dem Startmodus "zeitgesteuert" oder "manuell" können im
Gantt-Diagramm (Menü Planung > Chargen disponieren) in beiden Richtungen verschoben
werden.
• Eine Verschiebung nach links ist bis maximal an die Endezeit der Vorgängercharge möglich.
Bei dieser Aktion wird die geplante Startzeit immer angepasst.
• Eine Verschiebung nach rechts ist beliebig weit möglich. Beim Erreichen der geplanten
Startzeit ihrer Nachfolgercharge wird auch diese und entsprechend alle weiteren nach rechts
verschoben. Für alle Chargen, die sich bei dieser Aktion nach rechts verschieben, wird die
geplante Startzeit aktualisiert.
• Nur die erste Charge einer Chargenkette kann im Startmodus "sofort" nach links oder rechts
verschoben werden

Regel 5: Geplante Startzeit im Eigenschaftsdialog ändern


• Wird die geplante Startzeit im Eigenschaftsdialog größer als die Endezeit ihrer
Vorgängercharge eingestellt, verschiebt sich die Position und damit der reale Start im Gantt-
Diagramm nach rechts.
• Wird die geplante Startzeit im Eigenschaftsdialog kleiner als die Endezeit ihrer
Vorgängercharge eingestellt, verschiebt sich die Position und damit der reale Start im Gantt-
Diagramm ans Ende ihrer Vorgängercharge.

Regel 6:
• Bei manuellem Start einer verketteten Charge wird immer sofort gestartet, unabhängig von
Startmodus, Position im Gantt-Diagramm, beendeter Vorgängercharge, geplanter Startzeit
oder GAP Time.
Hinweis
Beachten Sie, dass die hier beschriebenen Regeln sich grundsätzlich auf Endeverkettungen
beziehen, sie gelten aber bei korrekter Interpretation auch analog für Startverkettungen.

Vorgehen im BatchCC:
1. Wählen Sie den Menübefehl Planung > Chargen disponieren.
Ergebnis: Es erscheint das Dialogfeld "Chargen disponieren". Es werden auf der linken Seite
alle Chargen und deren Start- und Ende-Zeit angezeigt.
2. Wählen Sie rechts den richtigen Zeitbereich aus.
3. Markieren Sie in dem Zeitfenster eine geplante Charge, die mit einer anderen Charge
verkettet werden soll.
4. Wählen Sie im Kontextmenü einen der Befehle "Verketten mit Vorgänger" oder "Verketten mit
Nachfolger".
5. Wählen Sie dazu die Vorgänger- bzw. die Nachfolger-Charge aus.

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402 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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10.6 Chargenplanung

Modus der Verkettung


• Bei der Charge können Sie über die "Eigenschaften" (Kontextmenü) im Register "Verkettung"
noch folgende Modi der Verkettung festlegen:
• Startverkettung: Diese Charge startet, wenn die Vorgängercharge gestartet wurde.
• Endverkettung: Diese Charge läuft erst los, wenn Vorgängercharge beendet ist. Bei einem
Abbrechen/Stoppen erscheint eine Abfrage, ob die nächste Charge trotzdem gestartet
werden soll.

Ergebnis
Miteinander verkettete Chargen werden durch eine Verbindungslinie in dem Zeitfenster
angezeigt. Durch Markieren der Chargen und anschließendem Kontextmenübefehl
"Verbindung zum Vorgänger aufheben" wird die Verkettung wieder gelöst.

Hinweis
• Das Löschen von verketteten Chargen kann zur Unterbrechung einer Chargenkette führen.
Tipps:
• Mit der Strg-Taste und gleichzeitigem Drücken der rechten Maustaste wird die Zeitskala
gezoomt.
• Mit Markieren einer Charge und Kontextmenübefehl "Einblenden" wird im Zeitfenster der zur
Charge gehörende Zeitausschnitt angezeigt. Hinweis zum Kontextmenübefehl: Wenn die zu
verkettende Charge durch den Befehl "Einblenden" im Zeitausschnitt dargestellt wird, dann
geht der Verkettungsmodus verloren. Verschieben Sie stattdessen das Zeitfenster, bis die zu
verkettende Charge im Zeitausschnitt sichtbar wird.
• Durch Markieren der Chargen und Verwendung des Kontextmenübefehls "Gehe zum
Vorgänger" wird zum Vorgänger in dem Zeitfenster gesprungen.

[Link] Anzeige der Laufzeit einer Charge

Vorgehen im BatchCC:
1. Markieren Sie im BatchCC im Ordner "Aufträge" unterhalb des Produktionsauftrages das
Objekt "Charge".
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften von <Chargenname>" wird geöffnet.
Im Ausgabefeld "Laufzeit" wird die im Rezepteditor aus den Einzelschrittzeiten errechnete
Laufzeit für das Steuerrezept ausgegeben.
Hinweis
Die Laufzeiten dienen zur optimalen Planung. Bitte berücksichtigen Sie, dass diese
Laufzeiten nicht genau mit den tatsächlichen Zeiten der Chargensteuerung übereinstimmen.

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10.6 Chargenplanung

[Link] Planung der Teilanlagenbelegung

Teilanlagenbelegung
In einem Dialog haben Sie eine Gesamtaufstellung über alle Chargen und deren Belegung von
Teilanlagen. Durch bestimmte Symbolik wird Ihnen angezeigt, wenn es einen Konflikt bzw. eine
Doppelbelegung der Teilanlagen durch anstehende Chargen gibt oder in Zukunft geben kann.
Der Dialog liefert sowohl im Prozessbetrieb als auch während der Planung
Belegungsinformationen zu Chargen und Teilanlagen.

Hinweis
Werden Teilanlagen durch Belegungsstrategie "am längsten nicht benutzt", "Operator Auswahl"
oder "Prozessparameter" belegt, so werden diese nicht im oberen Abschnitt "Teilanlagen"
angezeigt. Damit wird ein Belegungskonflikt nur eindeutig angezeigt, wenn ausschließlich die
Belegungsstrategie "Bevorzugte Teilanlage" benutzt ist.

Anwahl der Übersicht Teilanlagenbelegung


Wählen Sie den Menübefehl Planung > Teilanlagenbelegung.
Im linken oberen Bereich können Sie die Teilanlagen und die zugehörigen Chargen
aufblenden. Im linken unteren Bereich werden auf erster Ebene die Chargen und
dann die notwendigen Teilanlagen angezeigt. Sie können so durch verschiedene
Einstiegsmöglichkeiten die Teilanlagenbelegung optimieren. Ein Zeitkonflikt wird durch einen
roten Blitz dargestellt. Zeitkonflikte können Sie in diesem Übersichtsdialog durch einfaches
Verschieben der Chargen im rechten Zeitfenster wieder beheben.

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404 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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10.6 Chargenplanung

Bedeutung der Symbolik


• Gelber Balken: Teilanlage ohne Konflikt
• Grauer Balken: Chargen mit einer Laufzeit größer als sechs Stunden. Das Symbol an der
linken Seite des Balkens entspricht dem aktuellen Status der Charge.

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10.6 Chargenplanung

• Blauer Balken: Chargen deren Laufzeit kürzer als sechs Stunden sind. Diese Chargen werden
immer mit derselben Ausdehnung angezeigt. D. h. ein Zoomen führt nicht zu einem
vergrößern oder verkleinern der Zeitelemente dieser Chargen.
• Roter Balken: Teilanlagen mit Konflikt. Die gleiche Teilanlage soll von einer oder mehreren
Chargen zur selben Zeit belegt werden.
Hinweis
Solange eine Charge im Zustand "geplant" ist, kann sie in dieser Ansicht durch Ziehen und
Loslassen in horizontaler Richtung (Zeitskala) verschoben werden.
Unterhalb einer Teilanlage werden alle Chargen angezeigt die noch nicht beendet sind und
zu deren Ablauf die betreffende Teilanlage verwendet wird. Eine Charge kann also unter
"Teilanlagen" mehrmals auftreten.

Verschieben der Zeitskala


Der Zeitbereich kann durch die beiden Pfeilsymbole am linken und rechten Ende der Skala
verschoben werden:
• Linker Pfeil: Verschiebt die Zeitskala in die Vergangenheit.
• Rechter Pfeil: Verschiebt die Zeitskala in die Vergangenheit.
Alternativ kann der Zeitbereich auch mit Mausklick auf den Bereich zwischen den beiden
Pfeilen verschoben werden.

Zeitskala stufenlos vergrößern und verkleinern


Der sichtbare Zeitbereich (z. B. eine Woche) kann verkleinert (z. B. zwei Stunden) oder
vergrößert (z.B. zehn Tage) werden.
Mit Mausklick auf den Bereich zwischen den beiden Pfeilen und dem gleichzeitigen Drücken
der Taste "Strg" kann die Zeitskala gezoomt werden.
• Linksbewegung der Maus: die Zeitskala wird verkleinert.
• Rechtsbewegung der Maus: die Zeitskala wird vergrößert.

[Link] Mögliche Grenzverletzungen bei der Mengenanpassung

Empfehlungen zur Vermeidung von möglichen Grenzwertverletzungen bei der Erstellung eines
Grundrezepts und darauf basierender Steuerrezepte (Chargen)
Nachfolgende Erläuterungen demonstrieren, wie Grenzwertverletzungen bei einer
Chargenfreigabe vermieden werden können. Solche Grenzwertverletzungen werden im
allgemein durch eine Mengenanpassung der Sollwertparameter bei der Erstellung eines
Steuerrezepts aus einem Grundrezept hervorgerufen.

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406 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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10.6 Chargenplanung

Definitionen

Rezept
Ein Rezept besteht aus dem Rezeptkopf, Rezeptschritten und Transitionen.

Rezeptkopf
Der Rezeptkopf enthält neben anderen Daten den Normansatz sowie eine untere und obere
Rezeptgrenze. Sämtliche im Grundrezept eingestellten Parametersollwerte beziehen sich auf
diesen Normansatz. Der Normansatz wird i. d. R. innerhalb der angegebenen Rezeptgrenzen
festgelegt. Aus Gründen der Flexibilität für größere und kleinere Mengen ist ein Normansatz
auch außerhalb der Rezeptgrenzen möglich, begrenzt jedoch die beabsichtigte Unterstützung
des Rezepterstellers durch das System. Eine Freigabe solcher Grundrezepte ist prinzipiell
zulässig.

Rezeptschritt
Sämtliche Rezeptschritte (RUP, ROP, SUB, RPH) enthalten Sollwerte, wie Prozessparameter,
Einsatzstoffe und Ausgangsstoffe. Im Folgenden werden nur diejenigen Rezeptschritte
berücksichtigt, die eine Entsprechung in Form eines EPH- oder EOP-Funktionsbausteins
im Automatisierungssystem besitzen. Die Sollwerte dieser Rezeptschritte besitzen eine
untere und obere Grenze, auch Parametergrenze genannt, welche im Engineering System
projektiert werden und im Grundrezept nicht mehr verändert werden können. Für jeden
Sollwert kann optional während der Grundrezepterstellung einzeln projektiert werden, ob bei
der Freigabe des Steuerrezeptes eine Mengenanpassung dieses Wertes durchgeführt werden
soll (mögliche Mengenanpassungen: linear und quadratisch).

Teilanlage
Ein Teilrezept enthält eine Kandidatenliste von verwendbaren Teilanlagen. Die Kandidaten
ergeben sich entweder durch eine manuelle Auswahl der Teilanlagen in der Kandidatenliste
(Kandidaten-Modus), oder durch Evaluierung projektierter Bedingungen (Constraints-Modus).

Anpassung der Rezeptparameter


Wenn am Rezeptparameter eine Anpassung gewählt wurde, so können Sollwerte während der
Rezepterstellung durch dynamisch berechnete Grenzwerte im angezeigten Tooltip optimal
eingegeben werden. Diese vom System dynamisch berechneten Grenzen basieren auf der
Kandidatenliste und der Belegungsstrategie der jeweiligen RUP (hierarchisches Rezept) bzw. des
jeweiligen RPHs (flaches Rezept). Befindet sich der eingestellte Sollwert innerhalb dieser vom
System berechneten Rezeptgrenzen, so werden bei der Freigabe des Steuerrezeptes
(Chargenfreigabe) keine Parametergrenzen verletzt. Dies setzt jedoch voraus, dass der
Normansatz innerhalb der eingestellten Rezeptgrenzen liegt! Liegt der Normansatz außerhalb
der Rezeptgrenzen, so ist eine Grenzwertverletzung nicht auszuschließen, auch wenn der
Sollwert innerhalb der Tooltip - Grenzen liegt.
Im Rezepteditor werden die Parametergrenzen bei ausgewählter linearer Anpassung
entsprechend den folgenden Formeln angepasst und im Tooltip angezeigt:
• Angepasster Parameter UG = ( Normansatz / Rezept UG ) * Parameter UG
• Angepasster Parameter OG = ( Normansatz / Rezept OG ) * Parameter OG

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 407
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10.6 Chargenplanung

Grün hervorgehobene Visualisierung / Tooltip


Bei Verwendung angepasster Sollwerte erfolgt bei der Freigabe eines Steuerrezepts
(Chargenfreigabe) eine Prüfung, ob die angepassten Sollwerte innerhalb der vom
Engineering-System definierten Grenzen liegen. Dabei werden nicht mehr zulässige
Kandidaten aus der Kandidatenliste entfernt. Ebenfalls kann es vorkommen, dass kein
gültiger Kandidat mehr für dieses Steuerrezept existiert. Damit jedoch solche Probleme
nicht erst zu einem sehr späten Zeitpunkt bemerkt werden, nämlich als Plausibilitätsfehler
(Grenzwertverletzung) bei der Chargenfreigabe, wird der Rezeptersteller bereits bei der
Arbeit im Rezepteditor durch das System unterstützt und mögliche Konflikte werden für
Ansatzmengen innerhalb der festgelegten Rezeptgrenzen aufgezeigt.
Falls für eine RUP (hierarchisches Rezept) bzw. ein RPH (flaches Rezept) mehrere Kandidaten
zur Auswahl stehen, so werden die obere und untere Parametergrenze grün dargestellt.
Diese Grenzwerte werden gemäß den jeweiligen Parametern aller möglichen Teilanlagen
angepasst, nämlich für UG die kleinste untere Grenze und für OG die größte obere Grenze.
Die angezeigten Werte im Tooltip berechnen sich bei linearer Anpassung nach den o. g.
Formeln.

Charge
Beim Anlegen eines Steuerrezeptes (Charge) wird die eigentliche Ansatzmenge ggf.
abweichend vom Normansatz vorgegeben (voreingestellt ist stets der Normansatz). Für
die Produktion muss das Steuerrezept freigegeben werden. Erst bei der Freigabe werden
die im Grundrezept eingestellten Sollwerte angepasst, d.h. hier findet die eigentliche
Mengenanpassung statt. Die Sollwerte werden entsprechend der eingestellten Anpassung
(linear oder quadratisch) neu berechnet, jedoch nur dann, wenn die Ansatzmenge vom
Normansatz abweicht. Wird die Ansatzmenge am Steuerrezept nicht verändert, so findet
auch keine Mengenanpassung statt.
Nachdem die Sollwerte angepasst sind, werden sie gegen die Grenzen aller möglichen
Teilanlagen geprüft. Ergibt sich bei dieser Prüfung, dass keine Teilanlage die Grenzen erfüllt,
so wird eine Freigabe des Steuerrezeptes mit einem entsprechenden Hinweis abgewiesen.
Bei der Überprüfung der angepassten Sollwerte werden stets die Grenzen aus dem
Engineering verwendet, niemals die dynamisch berechneten Grenzen des Rezepts. Die
dynamisch berechneten Grenzen sind lediglich eine Hilfe für den Rezeptersteller zur
Vermeidung von Grenzwertverletzungen, die erst bei der Chargenfreigabe bemerkt würden.

Hinweis
Es gibt auch Chargenfreigaben, die zur Laufzeit der Charge zu Grenzwertverletzungen führen
können, insbesondere bei Schleifendurchläufen, siehe auch Beispiel 2. Das System kann Sie
hierbei nicht in allen Fällen unterstützen! Hier ist der Anwender in der Pflicht und Probeläufe des
Rezeptes, wie z. B. ein so genannter Wasserlauf, sollten durchgeführt werden.

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408 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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10.6 Chargenplanung

Beispiel 1
Ein Rezept habe folgende Vorgaben:

Rezeptkopf
Referenzmenge ① REFRecipe 1000 Kg
Mindestmenge ② LLRecipe 100 Kg
Höchstmenge ③ HLRecipe 5000 Kg

Teilanlage Unit A Unit B

Sollwert-Untergrenze LLSP 100 0


Sollwert-Obergrenze HLSP 1500 100
Sollwert SP 250 50




Bild 10-9 Bild 1: Rezeptparameter

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 409
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10.6 Chargenplanung

Wenn z. B. im Kandidatenmode für ein Teilrezept mehrere Teilanlagen möglich sind aber
keine bevorzugte Teilanlage angegeben wurde, so wird die niedrigste Untergrenze (0, 100)
0 bzw. die höchste Obergrenze (100, 1500 ) 1500 aller Kandidaten für den anzupassenden
Sollwert angegeben. Um dies zu verdeutlichen, werden die Sollwerte grün dargestellt (siehe
Bild 2).
Um dem Rezeptersteller das Rezeptdesign zu erleichtern, werden als Tooltip die Grenzwerte
angezeigt, innerhalb derer sich der Sollwert bewegen darf, ohne die Sollwertgrenzen bei
Ansatzmengen zwischen Mindest- und Höchstmenge zu verletzen. Diese berechnen sich bei
linearer Anpassung wie folgt:
• Angepasster Parameter UG = (1000 / 100) * 0 = 0
• Angepasster Parameter OG = (1000 / 5000) * 1500 = 300

Bild 10-10 Bild 2: Darstellung der Sollwertgrenzen bei mehreren Kandidaten ohne bevorzugte Teilanlage

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410 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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10.6 Chargenplanung

Wenn als bevorzugte Teilanlage UNIT_B angegeben wurde, werden als Unter-/Obergrenze die
Werte aus der entsprechenden Funktion/Operation (hier UG = 0 und OG =100) in schwarz
dargestellt. (siehe Bild 3). Die Tooltip-Grenzen ergeben sich dann wie folgt:
• Angepasster Parameter UG = (1000 / 100) * 0 = 0
• Angepasster Parameter OG = (1000 / 5000) * 100 = 20

Bild 10-11 Bild 3: Darstellung der Sollwertgrenzen im Kandidatenmode mit bevorzugter Teilanlage "UNIT_B"

Sollte der Sollwert außerhalb der Werte der im Tooltip berechneten Grenzen liegen, führt
dies zu einer Warnung bei der Freigabe des Rezeptes, obwohl er sich innerhalb der
Sollwertgrenzen befindet.

Beispiel 2

Rezeptkopf
Referenzmenge REFRecipe 1000 Kg
Mindestmenge LLRecipe 100 Kg
Höchstmenge HLRecipe 5000 Kg

Teilanlage Unit_A

Sollwert-Untergrenze LLSP 100 Kg


Sollwert-Obergrenze HLSP 1500 Kg
Sollwert SP 250 Kg

Ansatzmenge = 1000kg
Da die Ansatzmenge identisch ist mit dem Normansatz, findet keine Anpassung statt. Eine
Einzeldosierung hat eine Gesamtmenge von 250 Kg im Behälter zur Folge. Die Charge ist
plausibel und wird freigegeben.

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 411
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10.6 Chargenplanung

Ansatzmenge = 5.000kg
Da die Ansatzmenge 5 Mal so groß ist wie der Normansatz, wird der Sollwert bei linearer
Anpassung von 250kg auf 1250kg angepasst. Hiermit wird die OG von 1500 Kg bei
Einzeldosierung nicht überschritten, die Charge wird freigegeben.

Ansatzmenge = 6.000kg
Da die Ansatzmenge 6 Mal so groß ist wie der Normansatz, wird der Sollwert bei linearer
Anpassung von 250kg auf 1500kg angepasst. Hiermit erhält man bei 4 Einzeldosierungen von
je 1500kg eine Gesamtmenge von 6000kg im Behälter. Der Behälter wird mit 1000kg
überdosiert, obwohl die Einzeldosiermengen innerhalb der Grenzen des Einzelschrittes liegen.
Da das System aber ausschließlich die Grenzen der Einzeldosierungen prüft, eine Über- bzw.
Unterschreitung des Normansatzes aber zulässt, ist die Charge plausibel und wird frei gegeben.

Abhilfe
Das Fehlverhalten dieser Charge kann durch eine Projektierungsänderung an der oberen Grenze
des Einzelschritts von 1500 Kg auf 1250 kg verhindert werden. Die Zusammenarbeit zwischen
Engineering und Rezepterstellung ist nötig. Bitte führen Sie Testdurchläufe durch.

10.6.3 Steuerrezept zur Charge öffnen

[Link] Steuerrezept zur Charge öffnen


Schon bei der Chargenplanung können Sie, z. B. zur Kontrolle, die grafische Rezeptstruktur des
Steuerrezeptes öffnen. In diesem Fall (Charge ist noch geplant) wird beim Öffnen automatisch
eine Plausibilitätsprüfung durchgeführt. Ist die Charge freigegeben, wird diese
Plausibilitätsprüfung nicht mehr durchgeführt.

Vorgehen im BatchCC:
1. Markieren Sie im BatchCC im Ordner "Aufträge" unterhalb des Produktionsauftrages das
Objekt "Charge".
2. Wählen Sie den Menübefehl Steuerung > Steuerrezept öffnen.

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412 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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10.6 Chargenplanung

[Link] Symbole in der Steuerrezeptansicht

Was bedeuten die Symbole in der Steuerrezeptansicht?


Bei Chargen, die gestartet wurden, können folgende Symbole an den entsprechenden
Rezeptelementen im Steuerrezeptfenster eingeblendet werden.

Symbol Beschreibung
Elektronische Unterschrift erforderlich
Operatordialog liegt an
Rezeptelement gesperrt (in Bearbeitung)
Rezeptelement läuft
Haltepunkt gesetzt
Fehler
Pfad des Rezeptelementes

Kommentar zur Eigenschaft

[Link] Übersicht für Steuerrezepte


Im BatchCC können Sie zusätzlich zum geöffneten Steuerrezeptfenster eine strukturelle
Übersicht des Steuerrezeptes über den Menübefehl Ansicht > Symbolleisten > Übersicht für
Steuerrezept öffnen.
Im Übersichtsfenster wird immer das komplette Steuerrezept dargestellt. Das
Übersichtsfenster wird bei komplexeren Steuerrezepten eingesetzt, die Sie im
Steuerrezeptfenster vergrößert darstellen. Mit dieser Funktion visualisieren Sie Details in
großen Rezepten.

Übersichtsfenster verwenden
Der vergrößerte Bereich wird im Übersichtsfenster schraffiert dargestellt.

Hinweis
Erst wenn Objekte in der Steuerrezeptansicht so vergrößert dargestellt sind, dass sie im Fenster
abgeschnitten werden, wird der schraffierte Bereich zum Verschieben frei gegeben.

Wenn Sie mit gedrückter linker Maustaste auf den schraffierten Bereich klicken, lässt sich
der Bereich auf die Stelle im Steuerrezept verschieben, die Sie interessiert. Dabei wird der
Inhalt im Steuerrezeptfenster sofort aktualisiert. Somit navigieren Sie komfortabel an die
gewünschte Stelle, ohne den Vergrößerungsfaktor wieder zu verändern. Der verschobene
Bereich wird simultan in der Steuerrezeptansicht dargestellt.

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 413
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10.6 Chargenplanung

10.6.4 Bearbeitungsstatus der Chargen

[Link] Status der Chargen

Status der Chargen


Der Status einer Charge gibt Ihnen Aufschluss über den Verlauf der Chargenabarbeitung.
Beispiel: Ist die Charge beendet, oder abgebrochen? Die Statussymbole werden dynamisch
aktualisiert.
Die Symbole zum Status einer Charge werden im Auftragsordner in der Baumstruktur und
in den Chargenlisten (Planung, Status und Ergebnis) im BATCH Control Center dargestellt.
Welche Statussymbole in welchen Chargenlisten angezeigt werden können, entnehmen Sie
der nachstehenden Tabelle.

Symbol Status Bedeutung Planungsliste Statusliste Ergebnisliste


Geplant Die Charge wurde bei der Chargenpla‐ X
nung neu angelegt.
Freigabe vorbereitet Beim Freigeben der Charge ist ein Feh‐ X
ler in der Kommunikation zwischen
BatchCC und dem BATCH Server (Batch
Control Server) aufgetreten.
Frei gegeben Die Charge ist angelegt und freigege‐ X X
ben. Es existiert ein Steuerrezept.
Gesperrt Die Charge ist angelegt und wurde X X
nach Freigabe gegen das Starten der
Bearbeitung durch die Chargensteue‐
rung gesperrt.
Storniert Die Charge wurde storniert. Eine wei‐ X
tere Bearbeitung ist nicht mehr mög‐
lich.
Wartend Die Charge wurde gestartet und war‐ X
tet, dass der oder die am Anfang des
Rezepts benötigte(n) Teilanlage(n) frei
werden.
Läuft Die Charge wurde gestartet oder fort‐ X
gesetzt und wird abgearbeitet.
Anhaltend nach Die Charge wurde angehalten, die ge‐ X
Schritt rade bearbeiteten Schritte werden
noch beendet.
Angehalten nach Die Charge wurde angehalten, die ge‐ X
Schritt rade bearbeiteten Schritte werden
noch beendet.
Angehalten Die Charge wurde angehalten. X
Abgebrochen Die Charge wurde durch Bedienung ab‐ X
gebrochen. Ein Fortsetzen ist nicht
mehr möglich.
Gestoppt Die Charge wurde durch Bedienung ge‐ X
stoppt. Ein Fortsetzen ist nicht mehr
möglich

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414 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.6 Chargenplanung

Symbol Status Bedeutung Planungsliste Statusliste Ergebnisliste


Abgeschlossen Die Charge wurde ordnungsgemäß be‐ X
endet.
Freigabe in Prüfung Nach dem Aktualisieren der Anlagen‐ X X
daten werden freigegebenen Chargen
in den Zustand "Freigabe in Prüfung"
versetzt.
Nach dem Aktualisieren werden die
Chargen im Zustand "Freigabe in Prü‐
fung" automatisch geprüft. Ist die Prü‐
fung erfolgreich, werden die Chargen
in ihren ursprünglichen Zustand ver‐
setzt. Ist die Prüfung nicht erfolgreich,
werden die Elemente in den Zustand
"Freigabe ungültig" versetzt. Solche
Chargen dürfen nicht mehr verwendet
werden und können nur noch gelöscht
werden.
Freigabe ungültig X X

Zusatzstatus
Die folgenden Symbole kennzeichnen zusätzliche Chargenstatus zu den oben aufgelisteten
Status. Diese Symbole werden dem Typsymbol für Aufträge überlagert dargestellt.

Symbol Status Bedeutung Planungsliste Chargen-Statuslis‐ Ergebnisliste


te
Verkettet Charge ist mit einer Vorgän‐ X X
gercharge verkettet.
Abgeschlossen Die Charge ist abgeschlossen X X
und kann archiviert werden.
Archiviert Die Charge ist archiviert. X X
Jetzt kann sie gelöscht wer‐
den
Fehler Mindestens eine Rezeptfunk‐ X X
tion im Steuerrezept der
Charge hat einen Fehler ge‐
meldet oder die Chargen‐
steuerung selbst befindet
sich in einem Ausnahmezu‐
stand.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 415
BATCH Control Center
10.6 Chargenplanung

Symbol Status Bedeutung Planungsliste Chargen-Statuslis‐ Ergebnisliste


te
Bedien- Anstehende Bedienanforde‐ X X
anforderung rungen im Steuerrezept:
• Operatoranweisung/-dia‐
log oder
• Elektronische Unter‐
schriften (ESIG) oder
• Haltepunkte oder
• Einzelne Schritte halten
den Chargenablauf auf
Online Struktur‐ Eine Online Strukturände‐ X X
änderung rung wurde begonnen.

[Link] Freigabe der Chargen


Eine geplante Charge geben Sie folgendermaßen frei.

Vorgehen
1. Markieren Sie die Charge, die Sie frei geben möchten, entweder in Ihrem Auftragsordner im
Navigationsfenster im BatchCC oder in der Planungsliste.
2. Wählen Sie den Menübefehl Steuerung > Freigeben.

Ergebnis
Die Charge wird zur Produktion frei gegeben. Falls Fehler bei der Plausibilitätsprüfung auftreten,
werden diese Mängel angezeigt und der Chargenzustand bleibt "geplant". Wenn keine Fehler
auftreten, dann wird das Steuerrezept erzeugt. Abhängig vom Startmodus wird die Bearbeitung
der Charge gestartet. Vorausgesetzt, die beim Start des Steuerrezepts benötigten Teilanlagen
sind frei. Wenn Fehler in der Kommunikation zwischen BatchCC und dem BATCH Server (Batch
Control Server) auftreten, dann geht die Charge nur in den Zustand "Freigabe vorbereitet" über.
Nachdem die Kommunikation zwischen BatchCC und BATCH Server (Batch Control Server)
wieder funktionsfähig ist, kann durch nochmaliges Ausführen von "Freigeben" die Freigabe
abgeschlossen werden.

[Link] Sperren einer Charge


Um zu verhindern, dass eine freigegebene Charge gestartet wird (per Bedienung oder
automatisch), können Sie diese sperren.

Vorgehen
1. Selektieren Sie die Charge in der Baumstruktur im BatchCC oder in der Planungsliste.
2. Wählen Sie den Menübefehl Steuerung > Sperren.

SIMATIC BATCH V10.0


416 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.6 Chargenplanung

Ergebnis:
Die Charge geht in den Zustand "gesperrt".
Um eine gesperrte Charge wieder in den Zustand "freigegeben" zu überführen verwenden
Sie den Menübefehl Steuerung > Sperre aufheben.

[Link] Stornieren einer Charge


Chargen können auch storniert werden. Nach einer Stornierung können Sie die Charge nicht
mehr verwenden, dass bedeutet, die Charge kann nicht mehr freigegeben oder gestartet
werden.

Vorgehen
1. Selektieren Sie die Charge in der Planungsliste oder im Navigationsfenster des BatchCC.
2. Wählen Sie den Menübefehl Steuerung > Stornieren.

Ergebnis
Die Charge geht in den Zustand "storniert". Eine stornierte Charge können Sie nur noch löschen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 417
BATCH Control Center
10.7 Elektronische Signatur

10.7 Elektronische Signatur

10.7.1 Festlegen der Elektronischen Unterschriften


SIMATIC BATCH unterstützt die Funktion "Elektronische Unterschriften" entsprechend den
Anforderungen bzgl. FDA bzw. 21 CFR Part 11.
Die Funktion "Elektronische Unterschriften" bietet Ihnen die Möglichkeit, bei definierten
Bedienungen von BATCH Objekten wie Chargen, Rezepte, Rezeptelemente, usw. eine oder
mehrere elektronische Unterschriften in Form von Dialogen entsprechend der in Windows
üblichen Login Eingabeaufforderungen einzufordern.
Nicht geleistete elektronische Unterschriften verhindern, dass die entsprechende Bedienung
ausgeführt wird.
Die übergebenen Unterschriftsdaten werden innerhalb der Chargenhistorie, bzw. am
jeweiligen Objekt, das bedient wird, gespeichert und stehen für eine spätere Auswertung
(Protokollierung) zur Verfügung.
Bei welchen Bedienungen von BATCH Objekten die Funktion "Elektronische Unterschriften"
aktiviert werden soll, können Sie in Abhängigkeit von Benutzerrollen (-rechten) über das
Dialogfeld "ESIG" definieren. Die Abkürzung "ESIG" steht für "Electronic Signature".

Voraussetzung
Die Login-Daten werden anhand der Software SIMATIC Logon verifiziert. Es wird vorausgesetzt,
dass SIMATIC Logon auf den BATCH Clients installiert ist.

Was kann unterschrieben werden?


Bedienungen von BATCH Objekten wie Chargen, Steuerrezepten, Teilrezepten,
Rezeptoperationen, Rezeptfunktionen und Transitionen.
Alle möglichen Bedienungen zum ausgewählten Objekt werden Ihnen im Dialogfeld "ESIG"
angeboten. Sie können nur für die im Dialog aufgeführten Bedienungen elektronische
Unterschriften konfigurieren. Die Anzahl und Art der Bedienungen sind abhängig vom
ausgewählten BATCH Objekt.

SIMATIC BATCH V10.0


418 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.7 Elektronische Signatur

Vorgehen
1. Markieren Sie im BatchCC die Charge, das Grundrezept oder die Bibliotheksoperation und
wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten> Eigenschaften oder markieren Sie im BATCH
Rezepteditor die Rezeptprozedur, die Teilrezeptprozedur, die Rezeptoperation, die
Rezeptfunktion oder die Transition und wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten >
Objekteigenschaften.
Ergebnis: Das Dialogfeld "Eigenschaften von <Objektname>" wird geöffnet.
2. Wechseln Sie zum Register "ESIG" (im nachfolgenden Bild für eine Charge) und aktivieren Sie
das Optionskästchen "Aktivieren". Ergebnis: Es wird eine Tabelle mit möglichen Bedienungen
zum Objekt dargestellt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 419
BATCH Control Center
10.7 Elektronische Signatur

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "..." in der Spalte "Rollen" zur gewünschten Bedienung.
Ergebnis: Der Dialog "Rollen konfigurieren" wird angezeigt.
4. Wählen Sie hier diejenigen Benutzerrollen aus, die bei der ausgewählten Bedienung eine
elektronische Unterschrift leisten sollen:

Über diese Symbole schieben Sie die "verfügbaren Rollen" zur Bedienung in Richtung
"konfigurierte Rollen" bzw. wieder zurück, um bereits konfigurierte Benutzerrollen wieder
zu löschen.

Über diese Symbole legen Sie bei mehreren zu leistenden Unterschriften die Reihenfolge
der zu leistenden Unterschriften zur ausgewählten Bedienung fest. Markieren zuvor Sie
diejenige Benutzerrolle die Sie anordnen möchten in der Liste "konfigurierte Rollen".

1. Übernehmen Sie die Einstellungen mit "OK". Ergebnis: Im Dialogfeld "ESIG" werden in der
Tabelle "konfigurierten Rollen" alle zu leistenden Unterschriften und deren Reihenfolge
angezeigt. Erst wenn einer Bedienung Benutzerrollen zugewiesen wurden, ist das
Optionskästchen in der Spalte "Aktiv" aktiviert und bedienbar. Danach können Sie in der
Spalte "Aktiv" die gewünschten Bedienungen, die signiert werden aktivieren oder
deaktivieren.
2. Markieren Sie in der Spalte "Reihe" die Bedienungen, bei denen, falls mehrere Unterschriften
pro Bedienung geleistet werden sollen, eine bestimmte Unterschriftenreihenfolge
eingehalten werden soll.
3. Das Optionskästchen "Zusammen" ist für alle Bedienungen immer aktiviert, dies entspricht
der Standardeinstellung und kann nicht verändert werden. Bei mehreren Unterschriften pro
Bedienung müssen alle Unterschriften gleichzeitig geleistet werden, d. h. alle elektronischen
Unterschriften aller geforderten Rollen müssen in einem geöffneten Signierdialogfeld
abgegeben werden.
4. Bestätigen Sie am Ende die Projektierung über die Schaltfläche "OK".

Ergebnis
Zur Laufzeit des Objekts (Charge, RF, ROP, RUP, Transition) wird nach ausgeführter Bedienung
das Dialogfeld "SIMATIC BATCH: Signieren" geöffnet. Wie die elektronischen Unterschriften
eingegeben werden, erfahren Sie im Abschnitt "Signieren von Bedienungen (Seite 421)".

Hinweis
Einmal angelegte elektronische Unterschriften können wieder deaktiviert aber nicht mehr
gelöscht werden.

Projekteinstellungen > Elektronische Unterschriften


In der Projekteinstellungen, Register "Elektronische Unterschriften" haben Sie die Möglichkeit
weitere Bedienungen, bezogen auf eine Aktion im gesamten Projekt, zentral zu Aktivieren bzw.
zu Deaktivieren. Weitere Informationen erhalten Sie im Kapitel Register Elektronische
Unterschriften (Seite 828).

SIMATIC BATCH V10.0


420 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.7 Elektronische Signatur

10.7.2 Bedienungen signieren


Zur Laufzeit des Objekts (Charge, RF, ROP, RUP, Transition) wird nach ausgeführter Bedienung
das Dialogfeld "SIMATIC BATCH: Signieren" geöffnet.
Die Signaturanforderung des entsprechenden Objekts wird im Steuerrezept und in der
Baumansicht des BatchCC mit folgenden Symbolen visualisiert:

Symbol Beschreibung
Hervorhebung im Steuerrezept.

Hervorhebung im BatchCC.

Mit einem rechten Mausklick auf das zu signierende Objekt und dem Kontextmenübefehl
"Signieren" kann hier ebenfalls dieses Dialogfeld geöffnet werden.
Über die Schaltfläche "Signieren" im Dialogfeld "SIMATIC BATCH: Signieren" kann die Eingabe
der Unterschrift gestartet werden. Vorausgesetzt, Sie haben die Abgabe von elektronischen
Unterschriften für dieses Objekt projektiert.

Voraussetzung
Die Login-Daten werden anhand der Software SIMATIC Logon verifiziert. Es wird vorausgesetzt,
dass SIMATIC Logon auf den BATCH Clients installiert ist.

Ausgangssituation:
Nach einer Bedienung wird automatisch das Dialogfeld "SIMATIC BATCH: Signieren" geöffnet. Als
Vertreter einer Benutzerrolle sind Sie aufgefordert, die Aktion zu signieren.

Vorgehen
Ihre Benutzerrolle erscheint im Dialogfeld "SIMATIC BATCH: Signieren" in der Tabelle
"Signaturen":
1. Drücken Sie die Schaltfläche "Signieren".
Ergebnis: Das Dialogfeld "SIMATIC Logon Service - Signature" wird geöffnet.
2. Geben Sie hier Ihren Benutzername, Ihr Passwort ein wählen Sie die korrekte Domäne bzw.
den korrekten Rechner aus.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 421
BATCH Control Center
10.7 Elektronische Signatur

3. Bestätigen Sie mit "OK".


Ergebnis: In der Tabelle "Signaturen" werden die Angaben zur Unterschrift angezeigt.
– Müssen mehrere Unterschriften geleistet werden und die Option "Alle zusammen" ist
aktiv, müssen in dem einen geöffneten Dialogfeld "SIMATIC Logon Service - Signature"
gleichzeitig alle Unterschriften geleistet werden, bevor ein "OK" erfolgt.
– Müssen mehrere Unterschriften geleistet werden und die Option "Einzeln" ist aktiv, dann
kann der geöffneten Dialogfeld "SIMATIC Logon Service - Signature" nach einer
Signierung mit "OK" geschlossen werden.
In beiden Fällen ist die Unterschrift erst abgeschlossen, wenn alle Unterschriften geleistet
wurden.
4. Bestätigen Sie das Dialogfeld "SIMATIC Logon Service - Signature" mit "OK".
Hinweis
Beachten Sie, dass die Signierung unter Umständen innerhalb einer vorgegebenen Zeit
erfolgen muss. Die Zeitvorgabe und deren Ablauf wird im Bereich "Zeiten" im Dialogfeld
"SIMATIC Logon Service - Signature" angezeigt.

10.7.3 Kommentareingabe erzwingen

Kommentarfeld im Dialog "Signieren"


Für das Signieren von Bedienungen oder bei Rezeptbearbeitungen, können Sie jetzt zusätzlich
die Eingabe eines Kommentars erzwingen. Damit wird der Operator, bzw. derjenige, der per
Benutzerrolle zur elektronischen Unterschrift erforderlich ist, gezwungen zusätzlich zum
elektronischen Signieren auch einen Kommentar in das Kommentarfeld des Dialogs "Signieren"
einzugeben. Erst dann kann der Dialog über die Schaltfläche "OK" verlassen werden.

Voraussetzung
Zur Projektierung im BATCH Control Center aktivieren Sie das Optionskästchen "Beim Signieren
Kommentareingabe erzwingen" im Register "Elektronische Unterschriften" im Dialog
"Projekteinstellungen" im Menü Extras > Einstellungen.

Signieren und Kommentareingabe


Wird für einen Aktion eine elektronische Unterschrift mit erzwungenem Kommentar projektiert,
bleibt die Charge an dem Schritt an dem eine Signatur erforderlich ist stehen und es wird eine
WinCC Leittechnikmeldung erzeugt. Zusätzlich wird an dem jeweiligen Schritt ein Symbol zur
Signaturanforderung und an der Charge ein Symbol zur Bedienanforderung dargestellt.

Symbol Beschreibung
Signaturanforderung am Rezeptschritt.
Bedienanforderung an der Charge im BCC.

SIMATIC BATCH V10.0


422 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.7 Elektronische Signatur

Vorgehen
1. Öffnen Sie das Steuerrezept im BCC.
2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Rezeptschritt mit dem ESIG-Symbol und
wählen Sie im Kontextmenü "Signieren".
3. Geben Sie die erforderliche elektronische Unterschrift und einen Kommentar ein.
4. Beenden Sie den Dialog mit "OK".

Ergebnis
Nach dem Signieren mit erzwungener Kommentareingabe wird der angehaltene Schritt
fortgesetzt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 423
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

10.8 Chargensteuerung

10.8.1 Voraussetzungen für die Chargenbearbeitung

Voraussetzungen
Die Chargensteuerung von SIMATIC BATCH setzt auf dem System PCS 7 OS (WinCC) auf. Für die
Chargenbearbeitung müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
• Das System PCS 7 OS muss im Runtime-Modus (online) arbeiten.
• Die SFC-Typinstanzen bzw. BATCH-Schnittstellenbausteine müssen dem PCS 7 OS
Datenmanager bekannt sein.
• Die Busverbindung zwischen den PCS 7 Operator Stationen (OS) und den
Automatisierungssystemen (AS) muss aktiv sein.
• Für alle Chargen sind die Steuerrezepte generiert, d. h., die Chargen haben den Zustand
"freigegeben".
• Der Bediener (Operator) wurde über die Rechteverwaltung von SIMATIC BATCH für die
Funktionen der Chargensteuerung berechtigt.

SIMATIC BATCH V10.0


424 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

10.8.2 Flussdiagramm: Wie wird eine Charge gestartet und gesteuert

Wie wird eine Charge gestartet und gesteuert?

BatchCC / Chargen-žbersichtsliste

Charge freigeben

ja
Automatik- Charge wird automatisch
betrieb gestartet
nein
Steuerrezept zur Ansicht des Steuerrezeptes mit
Charge ¸ffnen (optional) Schaltfl¦chen zur Steuerung

Visualisierung der Schritte und


Schaltfl¦che ಱStarten¡
Transition mit Sollwertanzeige
dr¾cken
und Statusanzeigen

ja
Parameter
¦ndern
nein In den Objekteigenschaften die
Parameterwerte ¦ndern
Charge ja
bedienen
nein Eine der Schlatfl¦chen dr¾cken:
- ¡Halt nach Schritt¡
- ¡Halt sofort¡
- ¡Fortsetzen¡
- ¡Abbrechen¡
- ¡Stoppen¡
Schritt ja
bedienen
nein Eine der Schlatfl¦chen dr¾cken:
- ¡Halt nach Schritt¡
- ¡Halt sofort¡
- ¡Schritt fortsetzen¡
- ¡Schritt beenden¡
- ¡Schritt abbrechen¡
- ¡Schritt stoppen¡
- ¡Schritt r¾cksetzen¡

Charge wird beendet

Mögliche Hantierungen zur Chargensteuerung


Öffnen des Steuerrezeptes (Seite 453)
Starten der Chargenbearbeitung (Seite 457)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 425
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Ändern von Sollwerten (Seite 495)


Bedienbefehle zur Chargensteuerung (Seite 459)
Bedienbefehle zu Rezeptschritten (Seite 462)
Sperren einer Charge (Seite 416)
Stornieren einer Charge (Seite 417)

10.8.3 Grundlagen der Chargensteuerung

[Link] Prinzip der Chargensteuerung

Definition
Unter Chargensteuerung verstehen wir:
• Chargenablauf
• Visualisierung und Bedienung der Chargen auf der PCS 7 OS

Chargenablauf
Für jede freigegebene Charge werden die Teilanlagen ermittelt, die zum Start der Charge
erforderlich sind. Anschließend wird anhand der UNIT_PLC Bausteine geprüft, ob die Teilanlagen
zur Benutzung durch SIMATIC BATCH freigegeben und nicht durch andere Chargen belegt sind.
Falls dies zutrifft, kann die Charge gestartet werden, ansonsten werden die dazugehörigen
Parameter zur Überwachung angemeldet.
Die Chargensteuerung ist grundsätzlich empfangsbereit bzgl. OS-Mitteilungen über
die Änderungen von Parametern. Ändert sich ein überwachter Parameter, wird die
Chargensteuerung benachrichtigt und führt die erforderlichen Aktionen durch.

Visualisierung und Bedienung der Chargen


Im BatchCC lässt sich zu einer Charge das Steuerrezept öffnen. Dabei entspricht die Darstellung
des Steuerrezepts der des BATCH Rezepteditors. Beim Abarbeiten der Charge werden die
Zustände von Schritten und Transitionen farblich gekennzeichnet. Der dynamisierte Ablauf am
Bildschirm bietet auch Möglichkeiten für Bedieneingriffe.

[Link] Abarbeitungsreihenfolge der Chargen

Abarbeitungsreihenfolge
In SIMATIC BATCH wird die Abarbeitungsreihenfolge angelegter Chargen (Status: geplant) durch
die Reihenfolge Ihrer Freigaben bestimmt. Alle frei gegebenen Chargen liegen der
Chargensteuerung in der Reihenfolge der Freigaben vor. Chargen, die nicht die gleichen
Teilanlagen und technischen Einrichtungen benutzen, können auch parallel bearbeitet werden.

SIMATIC BATCH V10.0


426 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Die Chargen werden gestartet, wenn die am Anfang des Steuerrezeptes benötigten
Teilanlagen frei sind, je nach gewähltem Startmodus "sofort", "zeitgesteuert" oder nach
"Bedienung" durch den Operator. Bei "zeitgesteuert" wird entsprechend der eingestellten
Zeit gestartet. Ist die Zeit abgelaufen wird zuerst die Charge gestartet, deren Startzeit am
weitesten in der Vergangenheit liegt.

Hinweis
Die Abarbeitungsreihenfolge von Chargen ist so lange gewährleistet, wie der BATCH Server nicht
beendet wird und keine Redundanzumschaltung stattfindet.
Bei einem redundanten BATCH Server wird die Abarbeitungsreihenfolge beim Umschalten des
Servers ungültig.
Grundsätzlich wird die Abarbeitungsreihenfolge ungültig, wenn der BATCH Server neu gestartet
wird. Dabei spielt es keine Rolle ob der Neustart aufgrund eines Problems oder einer Bedienung
erfolgte.
Wenn die Abarbeitungsreihenfolge nach einem Neustart des Servers gültig sein soll, verketten
Sie die Chargen.

Szenario an einem Beispiel


• Wenn für eine Teilanlage A "Startbelegung" ausgewählt wurde, startet die Charge erst, wenn
sie auch diese Teilanlage A belegen kann. Ist die Teilanlage A von einer anderen Charge
belegt geht die Charge nicht in den Status "läuft" oder "wartend" über.
• Anderes Verhalten wenn "Startbelegung" nicht ausgewählt wurde: Die Charge geht dann in
den Status "wartend" über. D. h., die Charge läuft und wartet bis die Teilanlage A frei gegeben
wird.

Chargen verketten
Um eine bestimmte Abarbeitungsreihenfolge von Chargen festzulegen (unabhängig von der
Reihenfolge der Freigaben), haben Sie auch die Möglichkeit, Chargen zu verketten. Sie können
zu jeder geplanten Charge angeben, welche Charge gestartet bzw. welche Charge beendet sein
muss, bevor die geplante Charge gestartet wird.

Weitere Information
Verketten von Chargen (Seite 401)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 427
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

[Link] Ablauf einer Charge

Abarbeitung eines Rezeptes in SIMATIC BATCH AS based


Das folgende Rezept soll die Abarbeitung eines Rezeptes für AS-basiertes SIMATIC BATCH
verdeutlichen:

Bild 10-12 Onlinesicht des Steuerrezepts im BCC, Status geplant

Platzhalter (No Operation = NOP) ohne Laufzeit


In dem abgebildeten Rezept sind in den einzelnen Rezeptfunktionen (RFs) nur NOPs ohne
Laufzeit projektiert. Da dieses Rezept ohne Rückmeldungen aus dem Prozess oder Laufzeiten der
Rezeptfunktionen auskommt, ist es gut geeignet die Arbeitsweise von SIMATIC BATCH AS-
basiert zu demonstrieren. In dem Beispiel wird davon ausgegangen, dass der UNIT_PLC Baustein
im OB 32 eingebaut ist.

SIMATIC BATCH V10.0


428 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Chargenlaufzeit passt in Zyklus


Die Charge benötigt eine Laufzeit von ca. 34 ms. Ist der Parameter "MaxCyclRun" auf einen Wert
größer oder gleich 34 ms eingestellt, dann kann die gesamte Charge innerhalb eines OB 32-
Aufrufes bearbeitet werden. Das Ergebnis ist im nachfolgenden Bild zu sehen. Der Status aller
Rezeptelemente wird innerhalb der 34 ms an den BATCH Control Server, über den direkten
Kommunikationskanal zwischen BATCH Control Server (BCS) und dem AS, geschickt.

Bild 10-13 Onlinesicht des Steuerrezepts im BCC, Status beendet und abschließend

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 429
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Chargenlaufzeit passt nicht in Zyklus


Wenn nun der Parameter "MaxCyclRun" auf einen Wert kleiner 34 ms eingestellt ist, so wird die
Charge nicht innerhalb eines OB 32 Aufrufes komplett bearbeitet, sondern die Bearbeitung wird
auf mehrere OB 32 Aufrufe verteilt (siehe nachfolgendes Bild). Das Bearbeiten der Charge
dauert in diesem Fall mehrere Sekunden.

Bild 10-14 Onlinesicht des Steuerrezepts im BCC, Status läuft

Hinweis
Steuerrezept wird einmalig durchlaufen
Nach dem Start einer Charge wird das gesamte Steuerrezept einmalig durchlaufen, ohne
Rücksicht auf die am Parameter "MaxCyclRun" parametrierte Zeit.

SIMATIC BATCH V10.0


430 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

[Link] Abarbeitung der Rezeptstruktur

Prinzip
Die Abarbeitung der Rezeptstruktur eines Steuerrezepts erfolgt durch das Vorgänger-
Nachfolger-Prinzip auf allen Hierarchieebenen. D. h. wenn die Bearbeitung eines
Rezeptelementes beendet ist, wird die Bearbeitung des nachfolgenden Schrittes in der Sequenz
aktiviert.
Hierarchisches Rezept: Innerhalb einer Teilrezeptprozedur (TRP) werden die einzelnen
Rezeptoperationen (ROPs) entsprechend sequentiell abgearbeitet. Bei projektierter
Synchronisation zwischen den ROPs verschiedener TRPs einer Rezeptprozedur können auch
mehrere Rezeptoperationen (TRP übergreifend) parallel gestartet werden. Innerhalb einer
Rezeptoperation werden die einzelnen Schritte (Rezeptfunktionen → EPHs) und Transitionen
(Weiterschaltbedingungen) ebenfalls sequentiell abgearbeitet.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 431
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Beispiel für ein Hierarchisches Rezept


Das folgende Bild zeigt durch die farbliche Visualisierung die Abarbeitung eines Steuerrezepts
mit typischer hierarchischer Rezeptstruktur. Im mittleren Fenster wird das gesamte Steuerrezept
dargestellt und im rechten Fenster der Durchlauf einer Rezeptoperation. Diese Rezeptoperation
erhält erst dann den Status "Beendet", wenn die Synchronisation erfüllt ist.

[Link] Zustandsübergänge bei Technischen Funktionen


SIMATIC BATCH verwendet für den Rezeptablauf so genannte Technische Funktionen (EPE,
Equipment Procedural Elemente). Diese können, wie wir schon beschrieben haben, vom Typ
EPH oder EOP sein.
Um eine saubere Zusammenarbeit mit der überlagerten Steuerung zu gewährleisten,
muss die Technische Funktion folgende Hauptzustände (Endzustände) bieten, die
Übergangszustände sind optional und nicht zwingend erforderlich.

SIMATIC BATCH V10.0


432 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

67$57
5(680(

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IRUWVHW]HQG DQKDOWHQG

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$%257 ,QDOOHQ=XVW¦QGHQDXVJHQRPPHQ ,'/($%257(' XQG &203/(7('

READY TO COMPLETE und COMPLETED


Bzgl. einer Technischen Funktion sind zu unterscheiden:
• Selbstbeendende Technische Funktion. Eine solche Funktion geht nach Ablauf in den
Zustand COMPLETED.
• Nicht selbstbeendende Technische Funktion. Eine solche Funktion geht nach Ablauf in den
Zustand READY TO COMPLETE. Mit dem Status READY TO COMPLETE signalisiert ein EPE, dass
es von der Steuerung aktiv beendet werden muss.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 433
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Bedienung im Handbetrieb (Chargenstartmodus "Bedienung")


Über die Bedienbefehle zu Rezeptschritten können diese Zustandsübergänge z. B. bei der
Inbetriebnahme auch manuell ausgeführt werden.

Weitere Information
Bedienbefehle zu Rezeptschritten (Seite 462)

SIMATIC BATCH V10.0


434 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

[Link] Zustandsübergänge bei Chargen

Zustände einer Charge


Das nachfolgende Bild zeigt die möglichen Zustände und Zustandsübergänge einer Charge in
Abhängigkeit von ihrem Ausgangszustand.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 435
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

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SIMATIC BATCH V10.0


436 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Erläuterung der Bildelemente


1. Der Fehlerzustand einer Charge ist abhängig von den Rezeptprozedurelementen (RPEs).
2. Für spätere Verwendung.
3. Nach "Freigegeben" von allen Zuständen aus erreichbar, außer von "abbrechen" und
"abgeschlossen", nicht über Zusatzkennung.
4. Nach "Freigegeben" von allen Zuständen aus erreichbar, außer von "abbrechen",
"abbrechend", "gestoppt" und "abgeschlossen", nicht über Zusatzkennung.
5. Abhängig von Projekteinstellungen im Register "Chargen", "Löschen von beendeten, nicht
archivierter Chargen erlauben".
6. Zusätzlich: "archiviert", "archivierend", "beendet" und "beendend", nur Zusatzkennung.

Hinweis
Zustandsübergänge einer Charge
1. "ERROR" (Fehler) ist eine zusätzliche Kennung, die in jedem Zustand ab "WAITING" (Wartend)
auftreten kann. Nach Beseitigung der Fehlerursache, kann die Charge mit "RESUME"
(Fortsetzen) fortgesetzt werden, andernfalls mit "ABORT" (Abbrechen) abgebrochen, oder
mit "STOP" (Stoppen) gestoppt werden.
2. Im Zustand "WAITING" (Wartend) ist eine Charge nur dann, wenn sie auf ihre erste zu
belegende Teilanlage wartet.
3. CLOSED" (Geschlossen) und "ARCHIVED" (Archiviert) sind zusätzliche Kennungen, die
weiterhin anzeigen, ob die Charge abgeschlossen, abgebrochen oder gestoppt wurde.
4. "Charge plausibel" ist im Normalfall ein Zwischenzustand und im Fehlerfall ein Zustand, falls
die Plausibilitätsprüfung vor dem Fehler erfolgreich abgeschlossen wurde.
5. Die zusätzliche Kennung "archivierend" findet nur in Verbindung mit der Technologie
"Zeitnahes archivieren" Verwendung.

Weitere Information
Status der Chargen (Seite 414)
Zustände der Chargenschritte (Seite 474)
Zustände einer Transition (Seite 473)
PH Archivserver - Zeitnahes archivieren (Seite 519)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 437
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

[Link] Zustandsübergänge bei Rezeptschritten

Zustände eines Rezeptschritts


Das nachfolgende Bild zeigt die möglichen Zustände und Übergänge eines Rezeptschritts in
Abhängigkeit von seinem Ausgangszustand.

Hinweis
Alle externen Clients, z. B. API Clients, müssen für zukünftige Versionsverträglichkeit diesem
Diagramm entsprechen.
Alle Clients, die Rezeptereignisse entgegen nehmen, müssen auf die optionalen Zustände für
zukünftige Software-Versionen vorbereitet werden.

SIMATIC BATCH V10.0


438 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

,QWHUQHV=XU¾FNVHW]HQ
7UDQVLWLRQHQXQG
žEHUZDFKXQJHQ
LQDNWLY 6FKULWW VWDUWHQG O¦XIW
VWDUWHQ
,QWHUQHV=XU¾FNVHW]HQ
,QWHUQHV=XU¾FNVHW]HQ 7UDQVLWLRQHQXQGžEHUZDFKXQJHQ
7UDQVLWLRQHQXQG
žEHUZDFKXQJHQ
IRUWVHW]HQ IRUWVHW]HQG

DQ
6FKULWW
JHKDOWHQ DQKDOWHQG DQKDOWHQ 
VRIRUW
IRUWVHW]HQ
DQKDOWHQG 6FKULWW
DQJHKDOWHQ
QDFK6FKULWW QDFK6FKULWW DQKDOWHQ 
QXU&RQWDLQHU
2EMHNWH
QXU&RQWDLQHU
2EMHNWH
QDFK6FKULWW

6FKULWW DEJHEUR 6FKULWW


DEEUHFKHQG 
]XU¾FNVHW]HQ FKHQ DEEUHFKHQ

6FKULWW 6FKULWW
VWRSSHQG 
]XU¾FNVHW]HQ JHVWRSSW VWRSSHQ 8QWHUJHRUGQHWHV
2EMHNWDNWLY
8QWHUJHRUGQHWHV
.HLQXQWHUODJHUWHV2EMHNWLPNRQWLQXLHUOLFKHQ%HWULHE 2EMHNWDNWLY

JHVWRSSW VWRSSHQG
DX¡HUNRQWL DX¡HUNRQWL QXU 6FKULWW
QXU
&RQWDLQHU VWRSSHQ 
&RQWDLQHU
2EMHNWH 2EMHNWH 8QWHUJHRUGQHWHV
DX¡HU.RQW
2EMHNWDNWLY

6FKULWW]XU¾FNVHW]HQ

NRQWLQXLHUOLFKHU
%HWULHE 7)72 EHUHLW
6FKULWW EHHQGHQG
EHHQGHW XQG&RQWDLQHU ]XP
]XU¾FNVHW]HQ
2EMHNW %HHQGHQ

/HJHQGH
6FKULWWEHHQGHQ 
)ROJHQGH%HIHKOHVLQGP¸JOLFK
6FKULWWDQKDOWHQVRIRUW
,QVWDUWHQGO¦XIWEHUHLW]XP%HHQGHQNRQWLQXLHUOLFKHU%HWULHEDQKDOWHQGQDFK
=XVWDQG *UXQG]XVWDQG  6FKULWWDQJHKDOWHQQDFK6FKULWWVWRSSHQGDX¡HUNRQWLQXLHUOLFKHU%HWULHEXQG
JHVWRSSWDX¡HUNRQWLQXLHUOLFKHU%HWULHE

 6FKULWWDQKDOWHQ QDFK6FKULWW 
,QVWDUWHQGO¦XIWEHUHLW]XP%HHQGHQXQGEHHQGHQG

žEHUJDQJV]XVWDQG 6FKULWWDEEUHFKHQ
 ,QDOOHQ=XVW¦QGHQP¸JOLFKDX¡HULQDNWLYDEJHEURFKHQXQGEHHQGHW
=XVWDQG 5H]HSWVFKULWWHN¸QQHQ=ZLVFKHQ]XVW¦QGH
DQQHKPHQP¾VVHQMHGRFKQLFKW 6FKULWWVWRSSHQ
 ,QDOOHQ=XVW¦QGHQP¸JOLFKDX¡HULQDNWLYDEEUHFKHQGDEJHEURFKHQJHVWRSSW
XQGEHHQGHW
6FKULWWVWRSSHQ DX¡HU.RQW 
%HIHKO =XVWDQGVZHFKVHOGXUFK%HIHKO  ,QVWDUWHQGO¦XIWEHUHLW]XP%HHQGHQDQKDOWHQGQDFK6FKULWWDQJHKDOWHQ
QDFK6FKULWWXQGEHHQGHQG
5HJXO¦UHU=XVWDQGVZHFKVHO
6FKULWWEHHQGHQ
,QWHUQHU=XVWDQGVZHFKVHO  ,QEHUHLW]XP%HHQGHQXQGNRQWLQXLHUOLFKHU%HWULHE,Q7UDQVLWLRQHQDXFKLP
=XVWDQGO¦XIW

Bild 10-15 Zustandsübergänge bei Rezeptschritten

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 439
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Abkürzungen und Hinweise zum Diagramm


TF = Technische Funktion, z. B. Heizen
TO = Technische Operation
Containerobjekt = Ist ein Objekt, welches ein unterlagertes Objekt enthalten kann.
Beispielsweise bei hierarchischen Grundrezepten ein Teilrezeptprozedurelement (TRP) und
eine Rezeptoperation (ROP). Bei einem flachen Grundrezept z. B. eine Substruktur (Sub).
Kont. = Kontinuierlicher Betrieb (Weiterlaufen)

Hinweis
Wenn ein Rezeptschritt den additiven Zustand "Handbetrieb" annimmt und dieser von SIMATIC
BATCH belegt wird, dann ist ein Zustandsübergang von inaktiv bis in einen beliebig anderen
Zustand möglich. Das bedeutet, dass z. B. die Rezeptfunktion den Zustand annimmt, in dem sich
der SFC befindet.

[Link] Sich selbst beendende und sich nicht selbst beendende Rezeptfunktion

Sich selbst beendende und sich nicht selbst beendende Rezeptfunktion


Eine sich selbst beendende Rezeptfunktion geht normalerweise von IDLE (Leerlauf) über
RUNNING (läuft) nach COMPLETED (beendet). Nachfolgend das Ablaufdiagramm einer sich
selbst beendenden Rezeptfunktion.

RPE stays
RPE = Rezeptfunktion COMPLETING until
EPE = Technische Funktion EPE is reset

RPE
- Flags cmd cmd
- Status IDLE RUNNING COMPLETED
- Belegung RELEASED ALLOCATED RELEASED
Read Setpoints and Actual Values
Write Setpoints and Start

COMPLETING

COMPLETED
ALLOCATED

RELEASED
ALLOCATE

STARTING

Reset

RELEASE
RUNNING

IDLE

EPE
- Flags Start Reset
- Status occupied
- Belegung IDLE RUNNING COMPLETED IDLE

Zeit

SIMATIC BATCH V10.0


440 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Sich nicht selbst beendende Rezeptfunktion


Eine sich nicht selbst beendende Rezeptfunktion geht von IDLE (Leerlauf) über RUNNING (läuft)
nach READY TO COMPLETE (bereit zum Beenden) und wartet auf den COMPLETE/TERMINATE-
Befehl der übergeordneten Steuerung. Mit dem Status READY TO COMPLETE signalisiert die
Rezeptfunktion, dass sie von der Steuerung aktiv beendet werden muss (sich nicht selbst
beendende Rezeptfunktion). Nachfolgend das Ablaufdiagramm einer nicht selbst beendenden
Rezeptfunktion:

RPE
- Flags cmd cmd cmd
- Status IDLE RUNNING READY COMPLETED
- Belegung RELEASED ALLOCATED RELEASED

Read Setpoints and Actual Values


Write Setpoints and Start

COMPLETING
Complete

COMPLETED
ALLOCATED

RELEASED
ALLOCATE

Reset

RELEASE
RUNNING

READY

IDLE
EPE
- Flags Start Complete Reset
- Status occupied
- Belegung IDLE RUNNING READY COMPLETED IDLE

EPE stays READY, Zeit


RPE = Rezeptfunktion
EPE = Technische Funktion until RPE completes it

Beispiel für eine sich selbst beendende und eine sich nicht selbst beendende Rezeptfunktion
"Dosieren" ist ein sich selbst beendender Vorgang, d.h. die Funktion läuft selbstständig bis zum
Status "Beendet". Danach wird der Vorgang "Dosieren" von der Rezeptsteuerung zurückgesetzt
und die nachfolgende Funktion "Heizen" wird gestartet.
"Rühren" ist ein sich nicht selbst beendender Vorgang, d.h. die Funktion meldet "Ready_TC"
(Bereit zum Beenden) sobald der Rührer mit der Solldrehzahl läuft. Danach entscheidet die
Rezeptsteuerung mit dem Befehl "Beenden", wann der Rührer abgeschaltet werden soll.
Sobald die auf "Rühren" folgende Funktion "Transfer" von der Steuerung belegt ist, wird
der Rührer mit dem Befehl "Beenden" abgeschaltet. Nachdem Rühren den Status "Beendet"
zurückmeldet kann die Funktion "Transfer" gestartet werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 441
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

[Link] Parametertrigger und Startsperre

Sollwerte prüfen bei Parametertrigger


Durch das Setzen des IPARAM-Eingangs teilt die Rezeptfunktion der Technischen Funktion mit,
dass neue Sollwerte anliegen. Das ist der Fall vor dem Starten, bei Fahrweisenwechsel oder nach
Parameteränderungen bei aktiver Funktion. Damit hat die Technischen Funktion Gelegenheit,
die Sollwerte zu überprüfen und ggf. mittels Startsperre den Start zu verbieten.

SIMATIC BATCH V10.0


442 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Startsperre bei IEPH- und IEOP-Schnittstellenbausteinen


Bei den IEPH- und IEOP-Schnittstellenbausteinen berücksichtigt die Rezeptfunktion die
Startsperre gemäß folgendem Diagramm:

when lock flag exists,only


setpoints are written.
start not allowed Start only when lock is reset. resume not allowed

RPE
- Flags start_lock cmd cmd start_lock cmd
- Status IDLE RUNNING HELD RUNNING
- Belegung RELEASED ALLOCATED
Write Setpoints

Resume

RESUMING
reset lock

RUNNING
ALLOCATED

reset lock
HOLDING
RUNNING
ALLOCATE

Start

Hold

HELD
EPE
param
- IPARAM
param ok
check

EPE Resume
=
- Flags start_lock Start Hold start_lock Start
- Status occupied
- Belegung IDLE RUNNING HELD RUNNING

RPE sets parameter trigger RPE = Rezeptfunktion Zeit


when writing new setpoints EPE = Technische Funktion

Bild 10-16 Startsperre bei Schnittstellenbausteinen

• Wenn nach dem Belegen der Technischen Funktion bereits die Startsperre sitzt, schreibt die
Rezeptfunktion nur die Sollwerte ohne den ISTART-Eingang. Stattdessen schreibt die
Rezeptfunktion den IPARAM-Eingang, um der Technischen Funktion mitzuteilen, dass neue
Sollwerte anliegen. Die Technische Funktion prüft daraufhin die Sollwerte und setzt den
IPARAM-Eingang sowie die Startsperre zurück.
• Die Technische Funktion kann auch bei Erreichen des Angehalten (HELD) Zustandes die
Startsperre setzen, um ein Fortsetzen (RESUME) zu verhindern. Hierbei ist kein
Parametertrigger nötig, weil die Rezeptfunktion bei aktivem Schritt keine
Parameteränderung zulässt.

Startverhalten bei SFC-Typen


Um schnellere Schrittwechselzeiten zu erreichen, wurde seit SIMATIC BATCH V6.1 bei den SFC-
Typen das Startverhalten optimiert.
SIMATIC BATCH schreibt unabhängig von einer evtl. vorhandenen Startsperre die
Belegungen, die Sollwerte, den IPARAM und den Startbefehl immer in einem Schreibauftrag
an den Baustein. Der SFC-Typ prüft darauf hin die Sollwerte auf Verwendbarkeit und führt
den Start aus, bzw. lehnt den Start ab.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 443
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

VWDUWQRWDOORZHG UHVXPHQRWDOORZHG

53(
)ODJV VWDUWBORFN FPG FPG VWDUWBORFN FPG
6WDWXV ,'/( 5811,1* +(/' 5811,1*
%HOHJXQJ 5(/($6(' $//2&$7('
:ULWH6HWSRLQWV

UHVHWORFN

5(680,1*
5HVXPH
$//2&$7('

5811,1*
UHVHWORFN
+2/',1*
5811,1*
$//2&$7(

+ROG

+(/'
6WDUW
(3(
,3$5$0
SDUDP
5HVXPH
FKHFN

(3(
SDUDPRN


)ODJV VWDUWBORFN 6WDUW +ROG VWDUWBORFN 6WDUW
6WDWXV RFFXSLHG
%HOHJXQJ ,'/( 5811,1* +(/' 5811,1*

53(VHWVSDUDPHWHUWULJJHU 53( 5H]HSWIXQNWLRQ =HLW


ZKHQZULWLQJQHZVHWSRLQWV (3( 7HFKQLVFKH)XQNWLRQ

Bild 10-17 Startverhalten bei SFC-Typen

[Link] Kontinuierlicher Betrieb von Technischen Funktionen


Mit SIMATIC BATCH ist es möglich,
in einem Rezept für eine Technische Funktion unterschiedliche Parameter vorzugeben,
ohne dass die Technische Funktion dabei ausgeschaltet und wieder eingeschaltet wird.
Nebenläufigkeiten wie Rühren, Temperieren, Druck halten auch über Rezeptoperationen
hinweg. Das heißt z. B., dass ein Rührer am Ende einer ROP nicht ausgeschaltet wird und
am Anfang der darauf folgenden ROP nicht wieder eingeschaltet werden muss.

Flussdiagramm
Nachfolgend das Ablaufdiagramm einer sich nicht selbst beendenden Technischen Funktion mit
kontinuierlichem Betrieb:
Während des Umschaltens bleibt die Technische Funktion im Status "READY TO COMPLETE".
Anstatt die Technische Funktion zu beenden, setzt die erste Rezeptfunktion lediglich über
den Eingang ICONT additiv zum Grundzustand die Kennung "CONTINUOUS". Zuvor werden
noch die Soll/Istwerte gelesen. Die Ablauflogik behandelt "CONTINUOUS" und "READY TO
COMPLETE" wie "COMPLETED", d. h. der Rezeptablauf geht weiter.
Weil die CONTINUOUS-Kennung sitzt, kann die zweite Rezeptfunktion die Technische
Funktion belegen, obwohl dessen Status nicht IDLE ist. Mit der Belegung wird die
CONTINUOUS-Kennung rückgesetzt. Damit die zweite Rezeptfunktion die Technische
Funktion starten kann, ist im Zustandsübergangsdiagramm der START aus "READY TO
COMPLETE" erlaubt.

SIMATIC BATCH V10.0


444 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

RPE sets Continuous RPE stays continuous until (Fortset-


instead of Complete EPE is started by the next zung)
command RPE
RPE
(cont.) 1
- Flags cmd cmd
- Status IDLE RUNNING READY CONTINUOUS
- Belegung RELEASED ALLOCATED RELEASED

continuous = 0
Read Setpoints and Actual Values
RPE
Write Setpoints and Start

(nicht cont.)
- Flags

continuous = 1

RELEASED
Continuous
ALLOCATED

RELEASE
- Status IDLE
ALLOCATE

RUNNING

- Belegung
READY
RELEASED

ALLOCATED
ALLOCATE

RUNNING
EPE CONTINUOUS
- Flags Start Cont Start
- Status occupied
- Belegung IDLE RUNNING READY

RPE = Rezeptfunktion Zeit


EPE stays READY
EPE = Technische Funktion until next RPE starts
again

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 445
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

(Fortsetzung
hier)
RPE
1 (cont.)
- Flags
COMPLETED - Status
RELEASED - Belegung

RPE
(nicht cont.)
cmd cmd - Flags
RUNNING READY COMPLETED - Status
ALLOCATED RELEASED - Belegung
Read Setpoints and Actual Values
COMPLETED

RELEASED
RELEASE
Complete

Reset

IDLE
READY

EPE
Complete Reset - Flags
occupied - Status
RUNNING READY COMPLETED IDLE - Belegung

Zeit

Beispiel für Kontinuierlicher Betrieb


Die Befüllung eines Kondensators über das Ventil Z soll in zwei Schritten durchgeführt werden.
Während der ersten Befüllung mit der Menge X wird mit einer Drehzahl eins gerührt. Zwischen
dem zweiten Dosiervorgang soll zehn Sekunden gewartet werden und der Rührer mit der
gleichen Drehzahl weiterlaufen. Bei dem zweiten Schritt der Befüllung mit Menge Y soll mit der
Drehzahl 2 gerührt werden.
Bei der ES-Projektierung ist es erforderlich, bei allen Instanzen von "Rühren" die
Bausteinanschlüsse des SFC zu versorgen:
• ENASTART=1 erlaubt das wieder Starten, auch wenn SFC noch läuft
• SELFCOMP=0 SFC beendet sich nicht selbstständig
Im Rezepteditor ist bei der Rezeptfunktion "Rühren", die weiterlaufen soll, im Dialog
"Eigenschaften", Register "Allgemein" das Optionsfeld "Weiterlaufen" zu aktivieren. Nachdem
der Rührer läuft, meldet er "Ready_TC" (Bereit zum Beenden) und anstatt die Funktion
zu beenden wird "CONTIUNOUS" (Weiterlaufen) gesetzt und der Rezeptablauf mit der
nachfolgenden Funktion fortgesetzt.
Im späteren Rezeptablauf kann dieselbe Funktion mit neuen Sollwerten versorgt werden und
damit erneut gestartet werden.

SIMATIC BATCH V10.0


446 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 447
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

[Link] Erweiterter kontinuierlicher Betrieb von Technischen Funktionen


In den Projekteinstellungen entscheiden Sie, welches Verhalten Technische Funktionen im
kontinuierlichen Betrieb aufweisen sollen. Sie haben die beiden folgenden Möglichkeiten:
• Technische Funktion im kontinuierlichen Betrieb soll bei beendeter Teilrezeptprozedur oder
nach Chargenende (Teilanlage ist frei gegeben) beendet werden.
• Technische Funktion im kontinuierlichen Betrieb soll bei beendeter Teilrezeptprozedur oder
nach Chargenende (Teilanlage ist frei gegeben) weiterlaufen (Ready_TC) und soll wieder
belegt werden können.
Hinweis
Sie haben die Möglichkeit explizit den erweiterten kontinuierlichen Betrieb zu unterbinden.
Weitere Informationen finden Sie im Absatz "Automatisches Beenden entfällt".

Projekteinstellung
Die Projekteinstellung in der Gruppe "Chargen" wird beim Erstellen der Charge gelesen und ist
für die gesamte Laufzeit der Charge gültig.
Die Information, mit welcher Projekteinstellung die Charge gelaufen ist, wird auch ins
Chargenarchiv gespeichert.
Die Projekteinstellung können Sie jederzeit ändern. Bereits erstellte Chargen werden von
dieser Änderung nicht mehr beeinflusst.

Darstellung des erweiterten kontinuierlichen Betriebs


Der Status "Weiterlaufen" wird bei belegten Technischen Funktionen im erweiterten
kontinuierlichen Betrieb auf dieselbe Weise angezeigt, wie beim kontinuierlichen Betrieb.
Der Status "Weiterlaufen" wird durch die Farbe Blau repräsentiert.
Das folgende Bild zeigt z. B. den Staus "Weiterlaufen" für die TRP Unit 1 und für HeatingEOP
CS1:

SIMATIC BATCH V10.0


448 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Bevor die Teilrezeptprozedur frei gegeben wird, wird die erweiterte Technische Funktion frei
gegeben aber nicht beendet.
Um darzustellen, dass diese Schritte nicht mehr durch die beendete Charge gesteuert
werden, werden die Schritte wie folgt gekennzeichnet:
• Status "Beendet" Farbe Dunkelgrün
• Status "Weiterlaufen" zwei Pfeile als Kreis
Sofern sich innerhalb einer Rezeptoperation eine Rezeptfunktion mit der Kennzeichnung
"Weiterlaufen" befindet, wird das Symbol "Weiterlaufen" auch an der aktiven ROP dargestellt.
Das folgende Bild zeigt z. B. Folgendes:
• Die frei gegebene erweiterte Technische Funktion "HeatingEOP CS1" im Status "Beendet" und
"Weiterlaufen"
• Vererbung des Symbols "Weiterlaufen" des Schritts SFCTypEPH CS1 an die ROP der TRP Unit
2

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 449
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Automatisches Beenden entfällt


Wenn Sie in den Projekteinstellungen unter Chargen die Einstellung "Ja" für den "Erweiterter
kontinuierlicher Betrieb" ausgewählt haben, dann entfällt das automatische Beenden durch
SIMATIC BATCH bei hierarchischen Rezepten am Ende einer TRP oder bei flachen Rezepten am
Ende der Charge.
Bauen Sie innerhalb des bestehenden Grundrezepts eine nicht kontinuierliche
Rezeptfunktion (weiterlaufen nicht aktiviert) ein, wenn das automatische Beenden trotzdem
erfolgen soll:
• Bei hierarchischen Rezepten am Ende einer TRP
• Bei flachen Rezepten am Ende einer Charge

SIMATIC BATCH V10.0


450 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Stoppen oder Abbrechen im erweiterten kontinuierlichen Betrieb


Wenn die zugehörige Teilanlage noch nicht frei gegeben ist, kann eine Technische Funktion im
erweiterten kontinuierlichen Betrieb gestoppt oder abgebrochen werden.

Hinweis
Rezeptschritte im kontinuierlichen Betrieb, die auf frei gegebenen Teilanlagen weiterlaufen,
liegen außerhalb des Einflussbereichs von SIMATIC BATCH. Dadurch können sie nicht durch
Chargenkommandos beeinflusst werden.
Im oben angegebenen Bild laufen zwei Schritte im kontinuierlichen Betrieb:
• HeatingEOP CS1
• SFCTypeEPH CS1
Von diesen beiden Schritten kann nur der Schritt "SFCTypeEPH CS1" mit Chargenkommandos
beeinflusst werden.

Weitere Information
Chargen > Einstellungen (Seite 830)
Abbrechen (Menü Steuerung) (Seite 1087)
Stoppen (Menü Steuerung) (Seite 1090)
Schritt stoppen (Seite 1145)
Schritt abbrechen (Seite 1145)

10.8.4 Starten der Chargensteuerung

[Link] Arbeiten mit Listen zur Chargensteuerung

Anwahl der Listen zur Chargensteuerung


Markieren Sie ein Objekt des Ordners "Aufträge" im Bearbeitungsfenster und wählen Sie
anschließend die gewünschte Liste im Menü Planung >
• Chargen-Planungsliste
• Chargen-Statusliste
• Chargen-Ergebnisliste

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 451
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Chargen-Planungsliste
Die Chargen-Planungsliste zeigt alle Chargen, die geplant, freigegeben oder gesperrt sind an.
Über das Kontextmenü zur Chargenplanungsliste können die Chargen auch gestartet werden.
Wenn eine Charge gestartet wird, dann bleibt diese Charge in der Chargenplanungsliste
weiterhin sichtbar und erhält den neuen Status (z. B. läuft). Beim erneuten Öffnen der
Chargenplanungsliste wird diese Charge jedoch nicht mehr angezeigt.
Wollen Sie alle Chargen während der Chargensteuerung angezeigt bekommen, dann
arbeiten Sie mit der Chargen-Statusliste.

Chargen-Statusliste
Die Chargenstatusliste zeigt den Status jeder freigegebenen, laufenden, angehaltenen,
wartenden und gesperrten Charge an, sowie die Chargen mit Fehler und ermöglicht die
komfortable Bedienung dieser Chargen über das Kontextmenü zum Listenobjekt (rechte
Maustaste) oder über das Menü "Steuerung".
Alternativ können Sie natürlich auch alle Funktionen zu Chargen in der Baumstruktur
(ebenfalls über das Kontext-Menü zum Objekt) anwählen. Das Arbeiten mit der Baumstruktur
bietet sich z. B. bei gleichzeitig geöffnetem Steuerrezeptfenster an.

SIMATIC BATCH V10.0


452 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Chargen-Ergebnisliste
Die Chargenergebnisliste zeigt alle beendeten, abgebrochenen, gestoppten und stornierten
Chargen an. Die Inhalte der Anzeige werden dynamisch aktualisiert. Über das Kontextmenü zur
Chargenergebnisliste können Sie abgeschlossenen Chargen archivieren und anschließend
löschen.

[Link] Öffnen des Steuerrezeptes


Detailinformationen zum Ablauf der Charge sehen Sie im Steuerrezeptfenster. Dargestellt wird
hier das Steuerrezept der Charge, so wie Sie es im BATCH Rezepteditor angelegt haben.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 453
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Gehen Sie folgendermaßen vor:


1. Markieren Sie die Charge in der Chargenstatusliste oder in der Baumstruktur.
2. Wählen Sie den Befehl "Steuerrezept öffnen" über das Kontextmenü zur Charge (rechte
Maustaste) oder alternativ über das Menü "Steuerung".
Ergebnis: Das zugehörige Steuerrezept wird in der grafischen Darstellungsform (analog zur
Ansicht im BATCH Rezepteditor) geöffnet. In der Funktionsleiste des BatchCC befinden sich
die Steuerbefehle zur Chargenbedienung. Beim Öffnen von geplanten Chargen wird eine
Plausibilitätsprüfung durchgeführt!

Übersicht für Steuerrezept


Im BatchCC können Sie zusätzlich zum Steuerrezept eine strukturelle Übersicht des
Steuerrezeptes öffnen. Bei komplexeren Steuerrezepten können Sie in der Übersicht durch Klick
auf ein Rezeptelement schnell an die betreffende Stelle im Steuerrezeptfenster springen.
Wählen Sie den Menübefehl Ansicht > Übersicht für Steuerrezept.
Ergebnis: Die zum aktiven Steuerrezeptfenster gehörende Übersicht wird geöffnet (im
nachfolgenden Bild: links unten). Ist kein Steuerrezept geöffnet, bleibt die Übersicht leer
(gegraut).

SIMATIC BATCH V10.0


454 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Beispiel

Anpassung der PCS 7 OS (WinCC), damit BatchCC mit aktuellem Teilrezept geöffnet wird
Über WinCC-Scripte ist vorgebbar, dass bei jedem Aufruf vom BatchCC im Applikationsfenster
das aktuelle Teilrezept erscheint, bezogen auf das aktuelle Bedienbild (Teilanlage) auf dem OS-
Client.
Automatisiertes Öffnen eines Steuerrezeptes im BatchCC
Über die Kommandozeile kann dem BatchCC ein Parameter übergeben werden, der
spezifiziert welches Steuerrezept sofort geöffnet werden soll.
Der Parameter zum Öffnen des Steuerrezeptes ist: /B="X;0", X spezifiziert dabei die Chargen-
ID.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 455
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Beispiele:
• Öffnen des Steuerrezeptes mit der ID 157: [Link] /B="157;0"
• Öffnen des Steuerrezeptes mit der ID 12: [Link] /B="12;0"
• Öffnen des Steuerrezeptes mit der ID 8: [Link] /B="8;0"
• Öffnen des Steuerrezeptes mit der ID 1012: [Link] /B="1012;0"
Selektieren eines Elementes (RUP/ROP/RPH/TRANS) innerhalb des Steuerrezeptes
Wird über den Parameter '/B' ein Steuerrezept geöffnet, so kann innerhalb dieses
Steuerrezeptes ein Element (RUP/ROP/RPH/TRANS) selektiert werden. Ist dieses Element in
einer Unterstruktur (wie z.B. ROP) enthalten, wird diese Substruktur automatisch geöffnet
und das Element selektiert. Das adressierte Element wird zusammen mit der Selektion auch
in den sichtbaren Bereich der Steuerrezeptansicht verschoben (falls notwendig).
Um ein spezielles Element innerhalb des Steuerrezepts zu selektieren ist der zweite Teil des
Parameters '/B' auszufüllen.
Parameter zum Öffnen des Steuerrezeptes und selektieren eines Elements innerhalb des
Steuerrezepts: /B="X;Y", Y spezifiziert dabei das Element innerhalb der Charge mit der
Chargen-ID "X". Das Element wird adressiert, indem die Schrittnummer angegeben wird.
Die Schrittnummer wird auch in jedem WinCC-Bild in den SIMATIC BATCH Bildbausteinen
(Faceplates) angezeigt. Die Schrittnummer besteht aus einem Teil, der das Container-
Element spezifiziert (C-ID) und einem Teil, der das Terminal-Element innerhalb des
Containers spezifiziert (T-ID). Diese beiden Werte werden durch eine Formel zu einem Wert
zusammengesetzt.
Die Formel lautet: <<C-ID>>*10000 + <<T-ID>>
Unter Container-Elementen sind alle Elemente zu verstehen, die als "Behälter" für weitere
Elemente dienen, z. B. RUP/ROP.
Unter Terminal-Elementen sind alle Elemente zu verstehen, die keinen "Behälter"-Charakter
haben und somit keine weiteren Elemente enthalten können, z. B. RPH/TRANS
Beispiele:
• Öffnen des Steuerrezeptes mit der ID 157, der ROP mit der ID 2 und der RPH mit der ID 4:
[Link] /B="157;20004"
• Öffnen des Steuerrezeptes mit der ID 12, der ROP mit der ID 78 und der RPH mit der ID 203:
[Link] /B="12;780203"
• Öffnen des Steuerrezeptes mit der ID 8, der ROP mit der ID 12 und der RPH mit der ID 24:
[Link] /B="8;12024"

[Link] Freigeben einer Charge

Mengenanpassung auf die Chargenmenge


Mit der Freigabe einer Charge wird diese an die BATCH Chargensteuerung (BATCH Control
Server) übergeben. In diesem Moment wird eine Mengenanpassung durchgeführt.
Bei der Anpassung werden die Werte aus dem Rezept, die für den Normansatz gelten, auf die
tatsächliche Chargenmenge umgerechnet. Da nach Anlegen der Charge die Chargenmenge
noch modifiziert werden kann, muss die Anpassung für die endgültige Chargenmenge

SIMATIC BATCH V10.0


456 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

bei der Freigabe erfolgen. Nach erfolgreicher Anpassung wird die Kennung "lineare bzw.
quadratische Anpassung" entfernt. Im Dialog "Eigenschaften" einer Charge werden vor der
Freigabe die nicht angepassten Werte angezeigt, im Steuerrezept die angepassten Werte.

[Link] Starten der Chargenbearbeitung

Chargen starten
Nur freigegebene Chargen können gestartet werden. Chargen im Startmodus "sofort" und
"zeitgesteuert" werden automatisch gestartet (auch ein händischer Start ist in diesen Fällen
weiterhin möglich und wirkt wie bei einer Charge mit Startmodus "Bedienung"). Chargen mit
dem Startmodus "Bedienung" müssen explizit im BatchCC gestartet werden. Im folgenden sind
die Bedienmöglichkeiten für den Startmodus "Bedienung" beschrieben.

Hinweis
Sie können eine Charge nicht starten, wenn diese mit einer anderen verkettet ist und diese
Vorgängercharge noch nicht gestartet bzw. beendet (je nach Verkettungsmodus) wurde!

Starten des gesamten Steuerrezeptes (Charge)


1. Öffnen Sie das Steuerrezept.
2. Drücken Sie folgende Schaltfläche.

Alternativ führen Sie den Menübefehl Steuerung > Starten aus.


Ergebnis: Die Charge wird gestartet. Die Bearbeitung des Steuerrezeptes ist durch die farbige
Markierung der einzelnen Schritte und Transitionen sichtbar.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 457
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Starten einzelner Rezeptelemente


Markieren Sie dazu das Rezeptelement im Steuerrezept und wählen Sie dann über rechte
Maustaste im Kontextmenü "Schritt starten" an.

Regeln
Ein Rezeptelement innerhalb eines Steuerrezeptes kann nur gestartet werden, wenn das
Rezeptelement eine Hierarchieebene höher läuft (bereits gestartet wurde). Z. B. kann eine ROP
unter einer TRP nur dann gestartet werden, wenn die TRP schon angelaufen ist.
Ein Abbruch oder Halt eines untergelagerten Rezeptelementes ist immer möglich.
Innerhalb einer Sequenz darf immer nur ein Rezeptelement in Bearbeitung sein. D.h.
läuft z.B. eine Rezeptoperation (ROP) kann innerhalb der gleichen TRP gleichzeitig keine
weitere ROP in der gleichen Sequenz gestartet werden. Ein solcher Startversuch wird mit
Fehlermeldung abgelehnt.

SIMATIC BATCH V10.0


458 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

[Link] Sperren einer Charge


Um zu verhindern, dass eine freigegebene Charge gestartet wird (per Bedienung oder
automatisch), können Sie diese sperren.

Gehen Sie folgendermaßen vor:


1. Selektieren Sie die Charge in der Chargenübersichtsliste oder in der Baumstruktur (BatchCC).
2. Wählen Sie den Menübefehl Steuerung > Sperren.
Ergebnis: Die Charge geht in den Zustand "gesperrt" .
Mit dem Menübefehl Steuerung > Sperre aufheben können Sie die gesperrte Charge wieder
in den Zustand "freigegeben" überführen.

[Link] Stornieren einer Charge


Chargen können auch storniert werden. Nach der Stornierung kann die Charge nicht mehr
freigegeben oder gestartet werden.

Gehen Sie folgendermaßen vor:


1. Selektieren Sie die Charge in der Chargenübersichtsliste oder in der Baumstruktur (BatchCC).
2. Wählen Sie den Menübefehl Steuerung > Stornieren.

Ergebnis
Die Charge geht in den Zustand "storniert" .

10.8.5 Bedienung während der Chargensteuerung

[Link] Bedienbefehle zur Chargensteuerung


Über die Bedienbefehle zur Chargensteuerung können Sie die selektierte Charge starten (nur bei
Startmodus "Bedienung"), anhalten, fortsetzen oder abbrechen (nur bei Startmodus
"Bedienung"!).

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 459
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Steuerschaltflächen zur Charge (auch im Kontextmenü zur Charge vorhanden)

Charge steuern
Die folgende Tabelle beschreibt die Funktion der Steuerschaltflächen und die Reaktion der
Chargen.

Schaltfläche Bedeutung Reaktion


Starten Start der Abarbeitung Mit diesem Befehl starten Sie eine frei gegebene Charge im
des Steuerrezeptes Startmodus "Bedienung". Chargen im Startmodus "sofort" und
"zeitgesteuert" werden automatisch gestartet.
Sie können eine Charge nicht starten, wenn diese mit einer
anderen verkettet ist und diese Vorgängercharge noch nicht
gestartet wurde.
Halt nach Steuerrezept-bearbei‐ Laufende Chargen können Sie mit dem Befehl "Halt nach
Schritt tung wird angehalten, Schritt" anhalten. Angehalten wird hierbei im Gegensatz zum
die gerade bearbeite‐ Halt lediglich das Weiterschalten im Steuerrezept. Aktive Re‐
ten Schritte werden zeptfunktionen werden nicht angehalten, sondern laufen wei‐
noch beendet ter, bis sie fertig sind.
Die Chargensteuerung wartet für die Bearbeitung der nächsten
Transition bzw. den Start des nächsten Rezeptschrittes auf den
Befehl "Fortsetzen".
Halt sofort Steuerrezept-bearbei‐ Laufende Chargen können Sie mit dem Befehl "Halt sofort" so‐
tung wird angehalten, fort anhalten. Angehalten werden hierbei im Gegensatz zu
gerade bearbeitete "Halt nach Schritt" nicht nur die Charge selbst, sondern auch
Schritte werden nicht alle im Steuerrezept befindlichen aktiven Rezeptfunktionen.
beendet
Fortsetzen Die Bearbeitung des Mit dem Befehl "Fortsetzen" können Sie angehaltene Chargen
Steuerrezeptes wird in der Chargensteuerung fortsetzen. Wurden auch Rezeptfunk‐
an der angehaltenen tionen angehalten, so gehen auch diese wieder in den Zustand
Stelle fortgesetzt "Läuft".
Stoppen Die Bearbeitung des Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Stoppen (Menü
Steuerrezeptes wird Steuerung) (Seite 1090)".
bei diesem Schritt ge‐
stoppt.
Abbrechen Die Bearbeitung des Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Abbrechen
Steuerrezeptes wird (Menü Steuerung) (Seite 1087)".
bei diesem Schritt ab‐
gebrochen.

SIMATIC BATCH V10.0


460 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Beenden einer Charge


Eine Charge wird:
Automatisch, nach erfolgreichem Durchlauf aller Rezeptschritte der Charge, oder
Mit dem Bedienbefehl "Abbrechen" oder "Stoppen"
beendet.

Abbruch einer Charge, wenn keine AS Verbindung vorhanden ist


Siehe Abschnitt "Abbruch einer Charge, wenn keine AS Verbindung vorhanden ist (Seite 487)".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 461
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Beispiel für Steuerung der Chargenbearbeitung

[Link] Bedienbefehle zu Rezeptschritten


Sie können, z. B. in der Inbetriebnahmephase, auch alle Rezeptprozedurelemente (TRP, SUB,
ROP, NOP, RF) innerhalb des hierarchischen Steuerrezeptes einzeln anhalten, fortsetzen oder
abbrechen. Zusätzlich gibt es die Befehle "Schritt beenden" und "Schritt rücksetzen". Auch die
Weiterschaltung von Transitionen können Sie mit diesen Befehlen steuern.

SIMATIC BATCH V10.0


462 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Menübefehle zur Steuerung einzelner Rezeptelemente


Markieren Sie ein beliebiges Rezeptprozedurelement (TRP, SUB, ROP, RF, Transition) innerhalb
des Steuerrezeptes und wählen Sie den betreffenden Befehl im zugehörigen Kontextmenü.
Befehle, die im momentanen Status des Elementes nicht möglich sind, sind gegraut.

Schritte steuern
Die folgende Tabelle beschreibt die Funktion der Steuerschaltflächen und die Reaktion der
Rezeptschritte. Zu allen Kontextmenübefehlen steht Ihnen die Online-Hilfe über F1 zur
Verfügung.

Befehl im Kontextmenü Bedeutung Reaktion


Schritt starten Start der Abarbeitung Inaktive, beendete oder abgebrochene Schrit‐
des Steuerrezeptes ab te (TRP, SUB, ROP, RF, Transition) können mit
diesem Schritt. diesem Befehl neu gestartet werden.
Schritt anhalten (nach Schritt) Die Steuerrezept-bear‐ Laufende Schritte (TRP, SUB, ROP) können Sie
beitung wird bei die‐ mit dem Befehl "Halt nach Schritt" anhalten.
sem Schritt angehal‐ Angehalten wird hierbei im Gegensatz zum
ten, der gerade bear‐ "Halt sofort" lediglich das Weiterschalten im
beitete Schritt wird Steuerrezept. Die aktiven Rezeptfunktionen
noch beendet. des Schrittes werden nicht angehalten, son‐
dern laufen weiter, bis sie fertig sind.
Die Chargensteuerung wartet für die Bearbei‐
tung der nächsten Transition bzw. den Start
des nächsten Rezeptschrittes der gleichen Ebe‐
ne (TRP, SUB, ROP) auf den Befehl "Schritt fort‐
setzen".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 463
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Befehl im Kontextmenü Bedeutung Reaktion


Schritt anhalten (sofort) Steuerrezept-bearbei‐ Laufende Schritte (TRP, SUB, ROP, RF, Transiti‐
tung wird bei diesem on) können Sie mit dem Befehl "Halt sofort"
Schritt angehalten, sofort anhalten. Angehalten werden alle im
der gerade bearbeitete Schritt befindlichen aktiven Rezeptfunktionen.
Schritt wird nicht be‐
endet.
Schritt fortsetzen Die Bearbeitung des Mit dem Befehl "Schritt fortsetzen" können Sie
Steuerrezeptes wird angehaltene Schritte (TRP, SUB, ROP) fortset‐
an dem angehaltenen zen. Wurden auch Rezeptfunktionen angehal‐
Schritt fortgesetzt. ten, so gehen auch diese wieder in den Zu‐
stand "Läuft".
Hinweis:
Schritte im Fehlerstatus können mit "Schritt
fortsetzen" wieder aktiviert werden.
Schritt beenden Die Bearbeitung des Mit diesem Befehl werden die nicht selbst be‐
Schrittes wird beendet. endende Rezeptfunktionen eines Schrittes
(TRP, SUB, ROP, RF) beendet (Voraussetzung:
Ready-Status).
Schritt stoppen Die Bearbeitung des Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt
Steuerrezeptes wird "Schritt stoppen (Seite 1145)".
bei diesem Schritt ge‐
stoppt.
Schritt abbrechen Die Bearbeitung des Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt
Steuerrezeptes wird "Schritt abbrechen (Seite 1145)".
bei diesem Schritt ab‐
gebrochen.
Schritt zurücksetzen Die Bearbeitung des Nach einem Abbrechen sind in der Regel die
Schrittes wird zurück‐ Teilanlage oder die technischen Einrichtun‐
gesetzt gen des Schrittes noch belegt. Mit "Schritt
rücksetzen" werden die Belegkennungen aller
im Schritt (TRP, SUB, ROP, RF) befindlichen Re‐
zeptfunktionen aufgehoben.
Haltepunkt Setzen/Entfernen Der Haltepunkt er‐ Weitere Informationen finden Sie im Kapitel
scheint als roter Punkt "Setzen von Haltepunkten (Seite 472)".
neben dem Steuerre‐
zeptelement.
SFC Visualisierung > Übersicht Mit dieser Funktion öff‐ Voraussetzungen:
öffnen nen Sie ein Übersichts‐ • Die entsprechende Rezeptfunktion muss
fenster der SFC-Visua‐ als SFC-Typ im PCS 7 Engineering projek‐
lisierung. Klicken Sie
tiert sein.
doppelt in das Fenster
wird der Inhalt darge‐ • Zusätzlich zu der Installation des BATCH
stellt. Client muss auf dem betreffenden PC auch
die Option PCS 7 OS Client installiert sein.
SFC Visualisierung > Aus‐ Mit dieser Funktion öff‐ Voraussetzungen:
schnitt öffnen nen Sie ein Aus‐ • Die entsprechende Rezeptfunktion muss
schnittsfenster der als SFC-Typ im PCS 7 Engineering projek‐
SFC-Visualisierung.
tiert sein.
• Zusätzlich zu der Installation des BATCH
Client muss auf dem betreffenden PC auch
die Option PCS 7 OS Client installiert sein.

SIMATIC BATCH V10.0


464 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Befehl im Kontextmenü Bedeutung Reaktion


Chargenelement kommentie‐ Fügen Sie Kommenta‐ -
ren ... re einzelnen Charge‐
nelementen hinzu.
Dies ist vor, während
und nach der Laufzeit
einer Charge möglich.
Meldungen kommentieren ... Öffnet einen Dialog für Voraussetzung:
die Eingabe von Kom‐ Wenn im Multiprojekt kein Process Historian
mentaren zu den vor‐ projektiert ist, ist der Kontextmenübefehl be‐
handenen Meldungen dienbar.
der Chargensteuerung
(Systemmeldungen,
Prozessmeldungen,
Fehlermeldungen).
Signieren ... Mit dieser Funktion öff‐ -
nen Sie den Dialog "SI‐
MATIC BATCH: Signie‐
ren" zur Eingabe der
elektronischen Unter‐
schrift.
Teilanlage auswählen ... Öffnet einen Dialog in -
dem Sie eine mögliche
Teilanlage auswählen.
Diese Funktion ist nur
möglich bei Rezeptele‐
menten, an denen ei‐
ne Belegungsstrategie
projektiert wurde.
Objekteigenschaften Öffnet den Dialog "Ob‐ -
jekteigenschaften" in
dem Sie Informatio‐
nen über das selektier‐
te Objekt erhalten und
es bearbeiten können.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 465
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Beispiel für die Steuerung von Rezeptschritten

[Link] Manueller Sprung

Einleitung
Unter einem manuellen Rezeptsprung versteht man die Möglichkeit, per Bedienung den
Rezeptablauf zu unterbrechen und an anderer Stelle fortzusetzen.

SIMATIC BATCH V10.0


466 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Rezeptablauf unterbrechen
Um ein Rezept an einer anderen Stelle fortzusetzen, dürfen innerhalb einer Schrittkette keine
anderen Schritte aktiv sein. Zum Deaktivieren dieser Schritte bietet SIMATIC BATCH folgende
Möglichkeiten:
• Schritt abbrechen oder Schritt stoppen
Ein Schritt wird über den gleichnamigen Menübefehl abgebrochen oder gestoppt.
Im Dialog "Schritt abbrechen" werden folgende Schaltflächen angeboten:
– Schritt abbrechen
– Schritt abbrechen (außer Konti.)
Im Dialog "Schritt stoppen" werden folgende Schaltflächen angeboten:
– Schritt stoppen
– Schritt stoppen (außer Konti.)
• Schritt zu Ende laufen lassen
Das erreichen Sie, indem Sie auf dem Nachfolgeschritt einen Haltepunkt setzen und warten,
bis der Schritt zu Ende gelaufen ist. Schritte im Zustand "bereit zum Beenden" können Sie per
Menübefehl beenden.

Rezeptablauf an anderer Stelle fortsetzen


Mit dem Menübefehl "Schritt starten" können Sie je nach ausgewähltem Schritt
Rezeptabschnitte überspringen (Vorwärtssprung) oder nochmals durchlaufen
(Rückwärtssprung). Dabei werden bei einem Rückwärtssprung bereits durchlaufene Schritte
nach dem Startbefehl automatisch rückgesetzt und damit frei gegeben. Bei einem
Vorwärtssprung müssen jedoch Sie selbst vorausgegangene Schritte in diesen Zustand setzten.
Vor dem Start eines Schritts müssen Sie selbst dafür sorgen, dass in der betreffenden TRP keine
Schritte mehr belegt bzw. aktiv sind, sowie keine Haltepunkte mehr aktiv sind. Beachten Sie
hierzu folgende Hinweise:
• Freigeben der belegten Schritte
Normalerweise bleiben Schritte nach dem Stoppen oder Abbrechen belegt und müssen
daher noch rückgesetzt werden. Mit der neuen Projekteinstellung "Rezeptelement nach
Stoppen/Abbrechen freigeben" erfolgt die Freigabe automatisch direkt nach dem Abbrechen
bzw. Stoppen.
Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die abgebrochenen bzw. gestoppten Rezeptelemente
jeweils den Status "Abgebrochen" bzw. "Gestoppt" im Steuerrezept beibehalten, obwohl die
zugehörigen Rezeptfunktionen im Hintergrund, also im Automatisierungssystem frei
gegeben wurden und damit den Status "Inaktiv" besitzen, wie in den entsprechenden
Bildbausteinen im OS-Runtime zu sehen ist.
• Haltepunkte deaktivieren
Zum Deaktivieren eines aktiven Haltepunkts brauchen Sie nur den betreffenden Schritt
zurücksetzen. Achtung: Das Entfernen eines aktiven Haltepunktes bewirkt, dass der Schritt
losläuft.
Der Menübefehl "Schritt starten" ist nicht nur bei inaktiven, sondern auch bei beendeten,
gestoppten oder abgebrochenen Schritten erlaubt. Damit ist es u. a. möglich, ein Teilrezept
abzubrechen und wieder zu starten, ohne dass die Teilanlage zwischendurch frei gegeben
wird.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 467
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Zur Sicherheit prüft SIMATIC BATCH bei Anwahl des Startkommandos, ob sich in der
Schrittkette vor und hinter dem Startschritt laufende Rezeptelemente befinden und listet
diese ggf. in einer Hinweisbox auf.

Einschränkungen beim manuellen Sprung


• Sie können nur Rezeptelemente starten, die in einer aktiven ROP oder in einer aktiven
Teilrezeptprozedur liegen. Innerhalb einer nicht aktiven ROP/Teilrezeptprozedur kann kein
Rezeptelement manuell gestartet werden.
• Die folgenden Kommandos gelten ausschließlich für selektierte Objekte und nicht für alle
Rezeptschritte einer Charge:
– Schritt abbrechen (außer Konti.)
– Schritt stoppen (außer Konti.)
• Wenn in einem Rezept mehrere Instanzen derselben Rezeptfunktion enthalten sind und in
einem Parallelzweig ist einer dieser Instanzen aktiv, dann bleibt eine vom Anwender manuell
gestartete Instanz dieser Rezeptfunktion in "wartend", bis die aktive Rezeptfunktion beendet
ist. Dadurch kann die Charge an diesem Rezeptschritt hängen bleiben.
• Beim Starten von Rezeptschritten in Parallelzweigen oder nach Synchronisationslinien
werden Partnerobjekte nicht mitgestartet.
• Befinden sich innerhalb einer Überwachungsstruktur Rezeptfunktionen im kontinuierlichen
Betrieb, bleiben diese bei einem "manuellen Sprung" hinter den überwachten Bereich auch
weiterhin in diesem Zustand.

Weitere Information
Informationen zu den Projekteinstellungen finden Sie im Abschnitt: Allgemeines (Seite 816).
Informationen zum Befehl "Charge abbrechen" und "Charge stoppen" finden Sie in den
Abschnitten:
• Abbrechen (Menü Steuerung) (Seite 1087)
• Stoppen (Menü Steuerung) (Seite 1090)

SIMATIC BATCH V10.0


468 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

[Link] Time out beim Absetzen von Bedienbefehlen

Time out Zeitfenster


Innerhalb eines fest eingestellten Zeitfensters muss eine positive Quittierung von dem AS an
den BATCH Control Server (BCS) erfolgen. Andernfalls erfolgt eine Fehlermeldung, dass der
Bedienbefehl nicht ordnungsgemäß ausgeführt wurde.

Hinweis
In Ausnahmefällen kann es trotz der Fehlermeldung zu einem erfolgreichen Absetzen des
Bedienbefehls kommen.
Das geschieht beispielsweise, wenn bei länger dauernden Zustandsübergängen einer
Rezeptfunktion der Zielzustand erst nach der Quittierzeit erreicht wird, z. B. langer
Übergangszustand "Abbrechend" bis zum Zielzustand "Abgebrochen".

[Link] Kommentieren einer laufenden Charge


Während oder nach einer Chargensteuerung hat der Operator die Möglichkeit, Kommentare zu
jedem Steuerrezeptelement (TRP, SUB, ROP, RF) oder zentral zur gesamten Charge
(Steuerrezeptkopf) einzugeben, ohne dass dabei die Charge angehalten werden muss (z.B.
Eintragen von Labormesswerten oder Bemerkungen über wichtige Ereignisse).

Regeln
Kommentare zu einer laufenden Charge verändern oder löschen nicht die ursprünglichen
Rezeptkommentare.
Steuerrezeptelemente oder die gesamte Charge können mehrfach kommentiert werden, z. B.
um Fehler zu beheben, oder neue Information hinzuzufügen.
Der bisherige Rezeptkommentar erscheint "nur lesbar" neben dem Eingabefeld für den neuen
Text.
Kommentare zur laufenden Charge können solange eingeben werden, bis die Charge
abgeschlossen ist.

Gehen Sie folgendermaßen vor:


1. Öffnen Sie das Steuerrezept zur laufenden Chargen (falls nicht schon geöffnet).
2. Markieren Sie ein Steuerrezeptelement oder das gesamte Steuerrezept (erscheint hellblau
hinterlegt).
3. Wählen Sie den Befehl Charge kommentieren bzw. Chargenelement kommentieren im
Kontextmenü.
4. Geben Sie im Dialogfeld einen beliebigen Text ein und schließen Sie das Dialogfeld mit "OK".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 469
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

[Link] Ausgeben von Operatordialogen zur Laufzeit


Mit Hilfe des Rezeptstrukturelementes "Operatoranweisung" können Sie dem Operator zur
Laufzeit von Chargen eine Anweisung einblenden oder die Vorgaben für einen Handeingriff (z.B.
manuelle Dosierung) projektieren.

Voraussetzungen
Die Operatoranweisungen wurde bei der Erstellung des Grundrezeptes wie im
Abschnitt Operatoranweisung (Menü Einfügen) (Seite 587) beschrieben projektiert.
Das Steuerrezept ist geöffnet.

Prinzip
Eine Operatoranweisung zur Laufzeit wird auf allen laufenden BatchCCs angezeigt, bei denen
das Steuerrezept geöffnet ist. Bei allen anderen BatchCCs erfolgt nur eine Ausgabe im
Meldefenster. Ein Operator bestätigt mit der Schaltfläche "Annehmen", dass er für die
Operatoranweisung zuständig ist (Dialoge auf anderen BatchCCs für eine Eingabe gesperrt).
Alle Operatoren, die die Operatoranweisung nicht betrifft, klicken auf Minimieren oder
Schließen: Damit wird erreicht, dass der Operatordialog verschwindet, jedoch weiterhin für
den Prozess ansteht.
Nach Ausführung der Operatoranweisung und Eingabe evtl. notwendiger Istwerte bestätigt
der Operator mit "OK" im Operatordialog, dass er die Anweisungen ausgeführt hat. Ein
so quittierter Operatordialog wird automatisch aus allen Meldefenstern entfernt. Istwert
können in den Register "Einsatzstoff", "Stoffausstoß" und "Parameter" des Operatordialoges
eingegeben werden (siehe auch nachfolgendes Bild).
Optional kann die Quittierung des Operators als fortsetzungsbedingend projektiert werden.
Eingegebenen Istwerte können im weiteren Rezeptverlauf in Schritten und Transitionen
verwendet werden.

Anzeige in WinCC
In WinCC erscheint eine Bedienaufforderung, die darauf hinweist, dass eine Operatorbedienung
ansteht. Der Operator wird damit auch bei geschlossenem Steuerrezept über anstehende
Bedienaufforderungen informiert.

SIMATIC BATCH V10.0


470 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Verzweigung nach dem Operatordialog


Die Eingabe der Istwerte durch den Operator ermöglicht es, im Steuerrezept nach dem
Operatordialog zu verzweigen.

Operatordialog

Parameter 1 Parameter 1 Parameter 1


== 4711 == 4712 == 4714

1 2 3

[Link] Bedienanforderungen über Sammelanzeige in WinCC


Bedienanforderungen der Chargenabarbeitung an den Operator werden über die
Sammelanzeige in WinCC angezeigt. Der Operator kann daraufhin das BatchCC öffnen und die
Bedienung ausführen.
Für folgende Bedienanforderungen wird eine Sammelanzeige ausgelöst:
• Operatordialog quittieren
• Elektronische Unterschrift eingeben (ESIG)
• Haltepunkt quittieren

Funktionsweise
1. Der BATCH Control Server stellt fest, dass ein Operatordialog oder ein Haltepunkt zu
quittieren ist oder eine Elektronische Unterschrift erforderlich ist.
2. Der BATCH Control Server ermittelt über das betroffene Teilrezept die zugehörige Teilanlage
und setzt am Teilanlagen Baustein einen Eingang zum Auslösen einer kommenden WinCC-
Meldung vom Typ "Bedienanforderung".
3. Im WinCC-Bild ist eine Sammelanzeige auf die Variable "[Link]" verschaltet,
sodass die Bedienanforderung sichtbar wird.
4. Über den zugehörigen Teilanlagen-Bildbaustein kann der Operator das BatchCC öffnen und
die Bedienung vornehmen.
5. Danach setzt der BATCH Control Server den Eingang im Teilanlagen-Baustein zurück, was
zum Auslösen einer gehenden Bedienanforderung führt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 471
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Hinweis
Teilrezept oder Teilanlagenbelegung
Die bereichsspezifische Sammelanzeige kann nur auf solche SIMATIC BATCH
Bedienanforderungen hinweisen, die innerhalb eines Teilrezepts auftreten.
Bei flachen Rezepten erscheint die Sammelanzeige nur dann bei Operatoranweisungen, wenn
diese mit Teilanlagenbelegung projektiert wurden.
Haltepunkte
Haltepunkte führen dann zur Sammelanzeige, wenn sie bei hierarchischen Rezepten innerhalb
von Teilrezepten stehen. Bei flachen Rezepten ist dies leider nicht möglich, weil die
Teilanlagenbelegung an die einzelnen Schritte gebunden ist.

Bildprojektierung
Innerhalb der Bereichsanzeigen sind Sammelanzeigen eingebaut, die auf die einzelnen
Teilanlagen Bausteine verschaltet sind (Variable [Link]). Zweckmäßigerweise
sollte bei einer Teilanlagen Sammelanzeige auch eine Schaltfläche zum Anzeigen des
Teilanlagen Bildbausteins vorhanden sein.

[Link] Setzen von Haltepunkten


Während einer Chargensteuerung hat der Operator die Möglichkeit, Haltepunkte im geöffneten
Steuerrezept zu jedem Steuerrezeptelement zu setzen. Der Haltepunkt erscheint als roter Punkt
neben dem Steuerrezeptelement. Trifft das Steuerrezept auf ein Rezeptelement mit Haltepunkt,
wird das Rezeptelement nicht aktiviert. Es wird dort nur die Ablaufmarke gesetzt und der
Haltepunkt in folgende bedienbare Taste gewandelt.

Über diese kann das Rezeptelement gestartet und somit das Steuerrezept fortgesetzt werden.
Ein Aktivieren ist auch per Startbefehl zum Rezeptschritt möglich.

Gehen Sie folgendermaßen vor:


1. Öffnen Sie das Steuerrezept zur laufenden Chargen (falls nicht schon geöffnet).
2. Markieren Sie ein Steuerrezeptelement.
3. Wählen Sie den Befehl Haltepunkt > Setzen im Kontextmenü.

Ergebnis:
Der Haltepunkt erscheint als roter Punkt neben dem Steuerrezeptelement. Mit dem
Menübefehl Haltepunkt > Entfernen können Sie den Haltepunkt wieder wegnehmen.
Hinweis: Beim Entfernen eines aktiven Haltepunktes (d.h. Bedientaste ist angezeigt) wird
automatisch das zugehörige Rezeptelement gestartet.

SIMATIC BATCH V10.0


472 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

[Link] Zustände einer Transition

Übersicht
Eine Transition kann folgende Zustände annehmen:

,'/( ,'/(
LQDNWLY  LQDNWLY
RKQH%HGLQJXQJHQ PLW%HGLQJXQJHQ

5811,1* +(/' 67233(' $%257('


O¦XIW DQJHKDOWHQ JHVWRSSW DEJHEURFKHQ
7UDQVLWLRQ 7UDQVLWLRQZHUWHW
¾EHUSU¾IWLKUH %HGLQJXQJHQ
%HGLQJXQJHQ QLFKWDXV

5($'< &203/(7,1* &203/(7('


EHUHLW]XP%HHQGHQ EHHQGHQG EHHQGHW
7UDQVLWLRQLVWHUI¾OOWXQG 7UDQVLWLRQEHHQGHW
EHOHJW1DFKIROJHVFKULWWH 9RUJ¦QJHUVFKULWWH

Hinweis
Die Farben können Sie im Menü Extras > Einstellungen ändern.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 473
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

[Link] Zustände einer Transitions-Bedingung

Übersicht
Eine Transitions-Bedingung kann folgende 4 Zustände annehmen:

Ergebnis Beschreibung Symbol


TRUE (WAHR) Bedingung ist erfüllt Grünes Häkchen

FALSE (FALSCH) Bedingung ist nicht erfüllt (kein Symbol)


INVALID (UNGÜLTIG) Bedingungswerte noch nicht ermittelt Fragezeichen

FEHLER Fehler beim Auswerten oder Ermitteln der Be‐ Weißes Kreuz auf
dingung rotem Punkt

Hinweis
Wenn bei einer ODER-Verknüpfung von mehreren Bedingungen eine Bedingung bereits erfüllt
ist, müssen die Werte der anderen Bedingungen nicht mehr ermittelt werden. Dies führt dazu,
dass die Transition erfüllt ist, obwohl einzelne Bedingungen INVALID (ungültig) sind.

[Link] Übersicht der Zustände von Chargenschritten


Der Zustand eines Chargenschrittes beinhaltet Informationen über:
• Die Belegung einer Teilanlage oder einer Technischen Funktion, z. B. wartend auf Teilanlage
oder Technische Funktion belegt
• Den Grundzustand einer Technischen Funktion, z. B. inaktiv, läuft, angehalten oder beendet
• Zusätzliche Merkmale wie Fehler, anstehendes Kommando, Sperren, Bedienanforderungen
Entsprechend ist die Zustandsanzeige eines Chargenschrittes gestaltet.

SIMATIC BATCH V10.0


474 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Struktur der Zustandsanzeige eines Chargenschrittes


Prinzipiell gibt es zwei Zustände und zusätzliche Zustandskennungen:
• Belegungszustand
• Grundzustand
• Additive Zustandskennungen

)HKOHU
+DQG
/DXI]HLW¾EHUVFKULWWHQ

%HOHJXQJV]XVWDQG
523 DQVWHKHQGHV.RPPDQGR
+DOWHSXQNW
*UXQG]XVWDQG
2
6SHUUHQ

%HGLHQDQIRUGHUXQJHQ

6DPPHODQ]HLJHI¾U8QWHUREMHNWH
%ORFNDGHQ:DUWHQ%HGLHQXQJHQ

Weitere Information
Belegungszustände von Chargenschritten (Seite 479)
Grundzustände von Chargenschritten (Seite 476)
Additive Zustandskennungen (Seite 481)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 475
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

[Link] Grundzustände von Chargenschritten

Anzeige Grundzustand
Der Grundzustand eines Chargenschritts wird durch die Farbe des Schritts sowie durch ein
farbunabhängiges Symbol links unten dargestellt. Ein unausgefülltes Symbol kennzeichnet
einen Übergangszustand.

+HL]HQ +HL]HQ

81'(),1(' ,'/(
XQGHILQLHUW LQDNWLY

+HL]HQ +HL]HQ +HL]HQ

67$57,1* 5811,1* 5(680,1*


VWDUWHQG O¦XIW IRUWVHW]HQG

+HL]HQ +HL]HQ +HL]HQ +HL]HQ

+2/',1* +(/' 3$86,1* 3$86('


DQKDOWHQG DQJHKDOWHQ DQKDOWHQG DQJHKDOWHQ
QDFK6FKULWW QDFK6FKULWW

+HL]HQ +HL]HQ +HL]HQ +HL]HQ

67233,1* 67233(' $%257,1* $%257('


VWRSSHQG JHVWRSSW DEEUHFKHQG DEJHEURFKHQ

+HL]HQ +HL]HQ +HL]HQ +HL]HQ +HL]HQ

&217,18286 5($'< &203/(7,1* &203/(7(' &203/(7('


ZHLWHUODXIHQ EHUHLW]XP EHHQGHQG EHHQGHW ZHLWHUODXIHQ
%HHQGHQ

SIMATIC BATCH V10.0


476 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Möglicher Status (Grundzustand) von Rezeptprozedurelementen (RPEs)

Status Wert, Dezi‐ Beschreibung


mal
RPE_STATE_UNDEFINED 0 Undefiniert
RPE_STATE_EDITED 1 Editiert
RPE_STATE_IDLE 2 Inaktiv
RPE_STATE_STARTING 3 Gestartet
RPE_STATE_RUNNING 4 Läuft
RPE_STATE_READY 5 Bereit zum Beenden
RPE_STATE_COMPLETING 6 Beendend
RPE_STATE_COMPLETED 7 Beendet
RPE_STATE_CONTINUOUS 8 Weiterlaufen
RPE_STATE_ABORTED 9 Abgebrochen
RPE_STATE_ABORTING 10 Abbrechend
RPE_STATE_STOPPED 11 Gestoppt
RPE_STATE_STOPPING 12 Stoppend
RPE_STATE_HELD 13 Angehalten
RPE_STATE_HOLDING 14 Anhaltend
RPE_STATE_RESUMING 15 Fortsetzend
RPE_STATE_PAUSED 16 Angehalten nach Schritt
RPE_STATE_PAUSING 17 Anhaltend nach Schritt
RPE_STATE_SOFT_STOPPED 18 Gestoppt ausgenommen Weiterlaufen
RPE_STATE_SOFT_STOPPING 19 Stoppend ausgenommen Weiterlaufen

Hinweis
Wenn sich in einem Teilrezept, ROP- oder Substrukturschritte im Zustand "kontinuierlicher
Betrieb" befinden, dann wird in der Steuerrezeptansicht unabhängig vom jeweiligen
Grundzustand immer das Weiterlaufen-Symbol angezeigt. Wenn eine Rezeptfunktion, die für
das Weiterlaufen projektiert wurde, den Zustand zum Weiterlaufen aber noch nicht erreicht hat,
dann wird das Weiterlaufen-Symbol nicht angezeigt.

Mögliche erweiterte Status von Rezeptprozedurelementen (RPEs)

Status Wert, Hexa‐ Wert, Dezimal Beschreibung


dezimal
RPE_EXSTATE_0 0x0 0 Initialwert
RPE_EXSTATE_ERROR 0x1 1 Fehler
RPE_EXSTATE_FOCUS 0x2 2 Bearbeitungsmerker gesetzt
RPE_EXSTATE_CMD_PROCESSING 0x4 4 Befehlsbearbeitung aktiv

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 477
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Status Wert, Hexa‐ Wert, Dezimal Beschreibung


dezimal
RPE_EXSTATE_BREAKPOINT 0x8 8 Haltepunkt
RPE_EXSTATE_UNIT_ALLOCATING 0x10 16 Auf Belegung der Teilanlage
warten
RPE_EXSTATE_UNIT_ALLOCATED 0x20 32 Teilanlage belegt
RPE_EXSTATE_EPE_ALLOCATING 0x40 64 Auf Belegung der Technischen
Funktion oder Operation war‐
ten
RPE_EXSTATE_EPE_ALLOCATED 0x80 128 Technische Funktion oder Ope‐
ration belegt
RPE_EXSTATE_SIGNATURE 0x100 256 Eingabe einer elektronische
Unterschrift erforderlich
RPE_EXSTATE_DIALOG 0x200 512 Operator Dialog geöffnet
RPE_EXSTATE_WRITE_LOCK 0x400 1024 Schreibschutz gesetzt
RPE_EXSTATE_START_LOCK 0x80 2048 Startsperre gesetzt
RPE_EXSTATE_CONTINUOUS 0x1000 4096 Weiterlaufen läuft
RPE_EXSTATE_HOOKED 0x2000 8192 Automatische Ablauffolge un‐
terbrochen. Rezeptelement
wartet auf Trigger (z. B.
Mes_Sync_Request)
RPE_EXSTATE_MANUAL 0x4000 16384 Manueller Service
RPE_EXSTATE_TIME_EXPIRED 0x8000 32768 Laufzeit überschritten
RPE_EXSTATE_CHILD_BLOCKING 0x0001000 65536 Unterlagertes Objekt blockiert
(angehalten, abgebrochen
oder gestoppt)
RPE_EXSTATE_CHILD_WAITING 0x0002000 131072 Unterlagertes Objekt wartet
RPE_EXSTATE_CHILD_OPERATING 0x0004000 262144 Unterlagertes Objekt erwartet
Operatoreingriff
RPE_EXSTATE_CHILD_ERROR 0x0008000 524288 Unterlagertes Objekt in Fehler
Status
RPE_EXSTATE_EQUIPMENT_ERROR 0x0010000 1048576 Fehler in den Ausrüstungsei‐
genschaften
RPE_EXSTATE_ALLOCATION_ERROR 0x0020000 2097152 Verbindungsfehler beim Bele‐
gen
RPE_EXSTATE_PAUSE 0x0040000 4194304 Angehalten
BF_API_RPE_EXSTATE2_VIRTUALALLOC 0x0080000 8388608 Virtuelle Belegung - die Teilan‐
lage ist noch belegt (flache Re‐
zepte)
RPE_EXSTATE_UNIT_DIALOG 0x0100000 16777216 TRP Dialog geöffnet
RPE_EXSTATE_CONNECTION_ERROR 0x0200000 33554432 Verbindungsfehler
RPE_EXSTATE_WAITING 0x0400000 67108864 Objekt wartet
RPE_EXSTATE_WARNING 0x0800000 134217728 Warnung, wie Sollwertabwei‐
chung
RPE_EXSTATE_DEACTIVATED 0x2000000 536870912 Deaktiviert
RPE_EXSTATE_DELETED 0x4000000 1073741824 Objekt, das während einer On‐
line Strukturänderung ge‐
löscht wurde

SIMATIC BATCH V10.0


478 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

[Link] Belegungszustände von Chargenschritten

Unabhängige Anzeige des Belegungszustands


Der Belegungszustand wird unabhängig von Grundzustand in Kombination mit der
Ablaufmarke angezeigt:

$ Q ]H LJ H        

$EODXIPDUNH
        
7HLODQODJHQEHOHJXQJ  [       
7HLODQODJHEHOHJW  [       
(3(%HOHJXQJ  [       
(3(EHOHJW  [       

+ LH UD UFK LVFK H V5 H ]H S W D OOH D OOH 5 8 3 5 8 3 5 3 + 5 3 +  

) OD FK H V5 H ]H SW D OOH D OOH 5 3 + 5 3 +   5 3 + 5 3 +

Unterschiedliche Kennzeichnung beim Belegen von Teilanlagen und Einrichtungs-


Prozedurelement (EPE)
Wichtig ist die unterschiedliche Kennzeichnung beim Belegen einer Teilanlage oder eines EPE.
Im hierarchischen Rezept übernimmt die RUP die Teilanlagen-Belegung und die Technische
Funktion die EPE-Belegung. Im flachen Rezept muss die Technische Funktion beides
durchführen.
Belegung bei einem Hierarchischen Rezept

583 583
0 L[H U 0 L[H U

5 3 + 5 3 +
5 2 3 523

5 8 3 E H OH JW8 1 ,7  5 3 + E H OH JW( 3 + 

Belegung bei einem Flachen Rezept

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 479
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

53+  53+  53+ 53+


 

53+EHOHJW81,7  XQG  53+EHOHJW(3+ 

Anzeige Belegungszustand – Hierarchisches Rezept

Darstellung Bezeichnung Bedeutung

RUP Wartet auf Teilanlage Steuerung will die von der TRP (RUP) benötig‐
te Teilanlage belegen
Mixer
Entweder von einer anderen TRP belegt, oder
es sind nicht genügend Speicherbausteine
vorhanden.
Die Teilanlage kann erst belegt werden, wenn
der PCS 7 OS Server vollständig im Prozessbe‐
trieb befindet.

RUP Teilanlage belegt Steuerung hat TRP (RUP) belegt


Mixer
ROP wird durchlaufen Steuerung hat ROP belegt
ROP

Wartend auf Technische Steuerung will die von der RF benötigte Tech‐
Funktion nische Funktion belegen
RPH

Technische Funktion be‐ Steuerung hat RF (RPH) belegt


legt
RPH

Belegungsfehler Belegungsfehler oder Verbindungsausfall

RPH

Fehlende AS-OS-Verbin‐ OS hat keine Verbindung zum AS


dung

SIMATIC BATCH V10.0


480 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Anzeige Belegungszustand – Flaches Rezept

Darstellung Bezeichnung Bedeutung


Wartet auf Teilanlage Steuerung will die von der RF (RPH) benötigte
Teilanlage belegen
RPH
Entweder von einer anderen RF belegt, oder
es sind nicht genügend Speicherbausteine
vorhanden.
Teilanlage belegt Steuerung hat die für die RF (RPH) benötigte
Teilanlage belegt
RPH

Teilanlage belegt und war‐ Steuerung will die von der RF benötigte Tech‐
tend auf Technische Funk‐ nische Funktion belegen
RPH tion

Teilanlage und Technische Steuerung hat RF (RPH) belegt


Funktion belegt
RPH

Belegungsfehler Belegungsfehler oder Verbindungsausfall

RPH

Fehlende AS-OS-Verbin‐ OS hat keine Verbindung zum AS


dung

Weitere Information
BATCH Projektierungsdialog > Register "Planordner" (Seite 1053)

[Link] Additive Zustandskennung

Additive Zustandskennungen - Haltepunkt und Kommando


Der Haltepunkt wird durch einen roten Kreis dargestellt. Beim Aktivieren des Schrittes wird der
Kreis durch die Haltepunktbedientaste ersetzt. Das Symbol der Haltepunktbedientaste
entspricht dem des Start-Symbols aus der Werkzeugleiste.
Das anstehende Kommando wird mit einem, der Bedientaste entsprechenden, Symbol
angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 481
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

+HL]HQ +HL]HQ 523 523


1 1 2 2

+DOWHSXQNW +DOWHSXQNW %HLVSLHO %HLVSLHO


EHGLHQWDVWH +2/'.RPPDQGR 5¾FNVHW]HQ
.RPPDQGR

Additive Zustandskennungen - Sperren


Die Schreibsperre wird gesetzt, wenn ein BATCH Client gerade Online-Parameteränderungen
oder Operatordialogeingaben durchführt. Die Startsperre wird gesetzt, wenn der AS-Baustein
das LOCK-Flag signalisiert. Sollten beide Sperren existieren, wird die Schreibsperre angezeigt
(Priorität: Schreibsperre vor Startsperre).

Heizen Heizen

Schreibsperre Startsperre

Additive Zustandskennungen - Bedienanforderungen


Bei allen Bedienanforderungen wird bei der aktuellen Charge im BCC ein weißes Ausrufezeichen
auf blauem runden Grund dargestellt.

Doppelklicken Sie auf das Symbol oder öffnen Sie das Steuerrezept. Folgende drei
Bedienanforderungen können in einem Steuerrezeptelement dargestellt werden:

+HL]HQ +HL]HQ +HL]HQ

HOHNWURQLVFKH8QWHUVFKULIW 7HLODQODJHQ]XZHLVXQJ 2SHUDWRUGLDORJ


HUIRUGHUOLFK HUIRUGHUOLFK TXLWWLHUHQHUIRUGHUOLFK

SIMATIC BATCH V10.0


482 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Wenn innerhalb eines Steuerrezeptelementes eines der oben dargestellten Symbole für eine
Bedienanforderung angezeigt wird, ist der Chargenablauf unterbrochen und es ist eine
Bedienung Ihrerseits notwendig, um die Charge fortzusetzen. Klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf das entsprechende Steuerrezeptelement und wählen Sie im Kontextmenü den
entsprechenden Befehl:
• Elektronische Unterschrift erforderlich > Signieren ...
• Operatordialog quittieren > Öffnen Sie den Dialog "Objekteigenschaften" zum Annehmen
bzw. Ändern
• Teilanlagenzuweisung erforderlich > Teilanlage auswählen ...

Additive Zustandskennungen - Internes Warten, Warten auf externe Synchronisation und Halt
nach Schritt
Ein Schritt, der auf ein internes Ereignis wartet, wird mit einer Sanduhr angezeigt. Beispiel:
Schritt wartet auf freie Datenbausteine für SIMATIC BATCH AS based.
Das Synchronisationsliniensymbol zeigt an, dass der Schritt auf externe Synchronisation (z. B.
durch MES über API) wartet.
Mit dem Kommandosymbol für "Halt nach Schritt" werden diejenigen Schritte
gekennzeichnet, die Halt nach Schritt ausgeführt haben.

+HL]HQ +HL]HQ +HL]HQ

,QWHUQHV:DUWHQ :DUWHQDXIH[WHUQH +DOWQDFK6FKULWW


6\QFKURQLVDWLRQ

Additive Zustandskennungen - Sammelanzeige bei Containerobjekten


Ein Chargenschritt, der aus unterlagerten Chargenschritten besteht (Teilrezept,
Rezeptoperation oder Substruktur), bezeichnet man als Containerschritt. Der Zustand eines
solchen Containerschrittes bestimmt sich aus dem Zustand seiner unterlagerten Schritte. Um
darauf hinzuweisen, wenn einzelne Unterobjekte den Ablauf unterbrechen, gibt es bei
Containerschritten Sammelanzeigen:

523 523 523 523

8QWHUREMHNWLVWLQ)HKOHU 8QWHUREMHNWEORFNLHUW 8QWHUREMHNWZDUWHW 8QWHUREMHNWHUIRUGHUW


%HGLHQXQJ

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 483
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Ein Unterobjekt blockiert den Ablauf, wenn es gestoppt, abgebrochen, angehalten


oder angehalten nach Schritt ist. Ein Unterobjekt wartet im Falle einer externen
Synchronisation. Ein Unterobjekt erfordert Bedienungen im Handbetrieb, bei Operatordialog,
Teilanlagenauswahl, elektronischer Unterschrift oder wenn ein Haltepunkt gesetzt wurde.

Additive Zustandskennungen - Fehler, Hand, Laufzeit überschritten, deaktiviert


Diese Symbole können überlagert dargestellt werden (z. B. Fehler + Hand).

+HL]HQ +HL]HQ +HL]HQ +HL]HQ

)HKOHU +DQGEHWULHE /DXI]HLW¾EHUVFKULWWHQ GHDNWLYLHUW

Hinweis
Beachten Sie folgendes Verhalten der Zustandsvisualisierung:
• Ist mindestens ein Rezeptelement einer Ebene im Zustand "läuft", so werden die
Rezeptelemente der übergeordneten Ebenen im Zustand "läuft" visualisiert.
• Ist kein Rezeptelement im Zustand "läuft", so wird der höchstpriore Zustand an die
übergeordneten Ebenen gemeldet. Als einzig höher priorer Zustand wird "Halt sofort"
gemeldet.
• Geht ein Rezeptelement in den Zustand "Fehler", so wird dieser Zustand sofort an die
übergeordneten Ebenen gemeldet. Sollte die gesamte Charge nicht mehr weitergeführt
werden, so muss diese auf Chargenebene abgebrochen werden.
Die Farben können Sie im Menü Extras > Einstellungen ändern.

SIMATIC BATCH V10.0


484 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Additive Zustandskennungen - Warnung, z. B. Sollwertabweichung


Um an einem Rezeptprozedurelement eine Warnung anzuzeigen, gibt es die additive
Zustandskennung "RPE_EXSTATE_WARNING". Diese Zustandskennung wird eingesetzt, um
Sollwertabweichungen zwischen Technischer Funktion und Technischer Einrichtung
anzuzeigen. Als Warnsymbol erscheint auf dem Schrittkästchen ein Ausrufezeichen. Im Tooltip
wird die Sollwertabweichung angezeigt.

Bild 10-18 Sollwertabweichung

Im Gegensatz zur additiven Zustandskennung "Fehler" (roter Blitz) wird die Warnung nicht
über ROP und TRP an die Charge hoch propagiert. Die Prüfung auf Sollwertabweichung findet
bei folgenden Aktionen statt:
• Umschaltung von Hand- in den Automatikbetrieb
• Belegung einer Technischen Funktion
• Projekteinstellung "Bei Umschaltung von Hand nach Automatik Sollwerte übertragen" auf
"nein" eingestellt
• Aktueller Chargenzustand "Beendet" oder "Weiterlaufen"
• Automatikmodus der Technische Funktion

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 485
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Die Darstellung der Sollwertabweichung gilt sowohl für die Rezeptansicht in BatchCC als
auch im BATCH OS Control "Properties". Der neue Status erzeugt ein Ereignis, welches in der
xml-Archivdatei und im Betrachter für archivierte Chargen enthalten ist.

Siehe auch
Projektierung einer Synchronisation mit SIMATIC IT (Seite 638)
Schritt entsperren (Seite 1146)

[Link] Statusanzeige am Auftragsordner


Ein Symbol, zusätzlich zum Symbol des Chargenauftragsordners, zeigt den kombinierten Status
aller im Auftragsordner enthaltenen Chargen an. Diesem Symbol überlagert werden erweiterte
Chargeninformationen dynamisch angezeigt.

Mögliche Anzeigen

Symbol Kombinierter Chargenstatus


Mindestens eine Charge befindet sich in einem der folgenden
Zustände:
Status "Inaktiv" • Geplant
• Freigabe vorbereitet
• Frei gegeben
• Freigabe ungültig
• Gesperrt
Keine Charge befindet sich in einem der folgenden Zustände:
• Läuft
• Angehalten
Mindestens eine Charge des Auftrags befindet sich im Zustand
"Wartend" oder "Läuft".
Status "Aktiv"
Mindestens eine Charge des Auftrags befindet sich im Zustand
"Anhaltend (nach Schritt/sofort)" oder "Angehalten (nach
Status "Angehalten" Schritt/sofort)". Alle anderen Chargen sind inaktiv oder been‐
det/abgebrochen/gestoppt.

SIMATIC BATCH V10.0


486 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Symbol Kombinierter Chargenstatus


Das Symbol zeigt an, dass alle im Auftragsordner enthaltenen
Chargen einen der folgenden Zustände aufweisen:
Status "Beendet" • Beendet
• Abgebrochen
• Gestoppt
• Storniert
Da alle diese Chargenzustände als beendete Produktion zu in‐
terpretieren sind, signalisiert das dargestellte Symbol den Pro‐
duktionsabschluss. Sobald neue Chargen im Ordner angelegt
werden, wechselt das Symbol entsprechen.
Das Symbol zeigt an, das eine Zeitspanne benötigt wird, um
die Statusinformationen aller Auftragsordner zu ermitteln. Es
Status "Nicht bekannt" handelt sich um einen Übergangsstatus, der in einen der drei
obigen Status führt.

Dem Auftragsordner überlagertes Symbol Erweiterter kombinierter Chargenstatus


An mindestens einer Charge des Auftrags ist manuelle Bedie‐
nung durch den Operator notwendig.
Bedienung
An mindestens einer Charge des Auftrags liegt ein Fehler an.

Fehler

[Link] Abbruch einer Charge, wenn keine AS Verbindung vorhanden ist


Um eine Charge abzubrechen, wenn keine AS-Verbindung vorhanden ist, steht ein weiterer
Befehl "Abbrechen (Notfall)" zur Verfügung.

Der Befehl "Abbrechen (Notfall)" kann unter Beachtung folgender Regeln ausgeführt werden:

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 487
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Regeln zum Abbrechen (Notfall)


• Dieser Befehl ist nur aktiv bzw. sichtbar, wenn der aktuell angemeldete Benutzer in einer
Rolle mit Superuser-Status ist. Hinweis: Der Status "Superuser" hat nichts mit dem Namen der
Rolle zu tun. Die Rolle muss auch den Superuser-Status besitzen, zu erkennen an der gelben
Umrandung des Icons.

• Wird der Befehl "Abbrechen (Notfall)" ausgeführt wenn die Verbindung zum AS existiert,
so ist dieser Befehl gleichzusetzen mit dem normalen "Abbruch". D.h. die Charge ist erst dann
wirklich im Zustand "abgebrochen", wenn auch die Zustände der Bausteine des AS
entsprechend zurückgemeldet wurden.
Aus diesem Grund kann durch die Ausführung dieses Kommandos kein Verhalten garantiert
werden, das (bei einer bestehenden AS-Verbindung) den Abbruch schneller durchführt.
• Wird der Befehl "Abbrechen (Notfall)" ausgeführt, wenn die Verbindung zum AS nicht
existiert, so wird der Status der Charge und der aktiven Elemente ohne Rücksicht auf die
Zustände der Bausteine abgebrochen. Es liegt im Verantwortungsbereich des Benutzers, die
Bausteine in dem AS per Hand in einen unkritischen Zustand zu bringen. Auch wenn die
Verbindung zum AS wieder hergestellt wurde, werden diese Bausteine von SIMATIC BATCH
erst wieder verwendet, wenn sie zurückgesetzt wurden.
• Zur Sicherheit erscheint eine Abfrage, ob wirklich abgebrochen werden soll, mit dem
Hinweis, dass keine AS-Verbindung existiert und dass dort evtl. die Schnittstellenbausteine
der belegten Teilanlagen manuell frei gegeben werden müssen.

• Der Befehl "Abbrechen (Notfall)" wird nicht von SIMATIC BATCH API angeboten.
• Das BatchCC hat keine Information darüber, ob die Verbindung zwischen BATCH Client und
AS existiert oder nicht. Deshalb ist dieser Befehl immer anwählbar - auch bei einer intakten
Verbindung vom BATCH Client zum AS.

[Link] Bedienung von Chargen nach CPU-Neustart, SFC-Typen

Chargenbedienung nach CPU-Neustart bei Verwendung von SFC-Typen


CPU-Stop und anschließender CPU-Neustart erzeugt bei einer laufenden Charge einen Fehler,
der die Charge unterbricht. Zum Fortsetzen, Abbrechen oder Stoppen muss die Charge manuell
bedient werden.
In SIMATIC BATCH gibt es zwei Projektierungsmöglichkeiten. In Folgendem wird die
Vorgehensweise bei der Verwendung von SFC-Typen beschrieben.

SIMATIC BATCH V10.0


488 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Verhalten bei Verwendung von SFC-Typen


Nach der Anzeige eines Chargenfehlers im BCC muss immer eine manuelle Bedienung erfolgen.
Das Fragezeichen, siehe Bild "Chargenfehler) zeigt den Verbindungsabbruch zur CPU. Im BATCH-
Status "BA_STATE" ist das BIT31 (=Sammelfehler) gesetzt. Eine manuelle Fortsetzung oder der
Abbruch der Charge ist erst möglich, wenn der SFC nach Abwägung aller Prozessbedingungen,
manuell gestartet wurde (Handbetrieb) und der BATCH-Status "BA_STATE", d. h BIT31 dadurch
wieder zurückgesetzt ist.

Bild 10-19 Chargenfehler

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 489
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Das Anlaufverhalten nach CPU-Neustart wird durch die beiden Systemeinstellungen an der
SFC-Instanz bestimmt:
• SFC initialisieren
• SFC-Zustand beibehalten

Bild 10-20 SFC initialisieren als Einstellung gewählt.

Eigenschaft SFC-Anlauf nach CPU-Neustart: "SFC initialisieren"


Szenario: Ein CPU-Stop ist erfolgt und das Anlaufverhalten des SFCs ist auf "SFC initialisieren"
eingestellt. Der SFC stoppt am gerade aktiven Schritt.
Ergebnis: Nach einem CPU-Neustart wird der SFC initialisiert, d. h. der Betriebszustand ist
"Bereit" (IDLE) und alle Schritte sind initialisiert. Die Betriebsart bleibt unverändert, AUTO
oder HAND.
Im Betriebszustand "Bereit" ist nur ein Start-Befehl möglich, in der Betriebsart HAND der
Befehl "Starten" oder in der Betriebsart AUTO der Start-Befehl von BATCH.
Bedienung SFC-Visualisierung in der OS: Zur manuellen Bedienung ist eine Umschaltung
der Betriebsart von AUTO nach HAND notwendig. Nur die Funktion "Starten" ist möglich. Der
SFC wird erneut durchgeführt.

SIMATIC BATCH V10.0


490 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Bild 10-21 SFC starten

BATCH Chargenbetrieb in SIMATIC BATCH: Sie als Anwender haben die Verantwortung,
wann Sie eine unterbrochene Charge, nach einer Handbedienung fortsetzten, abbrechen
oder stoppen. Die Fortsetzung der Charge kann auch an einem anderen Schritt erfolgen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 491
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Eigenschaft SFC-Anlauf nach CPU-Neustart: "SFC-Zustand beibehalten"

Szenario: Ein CPU-Stop ist erfolgt und das Anlaufverhalten des SFCs ist auf "SFC-Zustand
beibehalten" eingestellt. Der SFC stoppt am gerade aktiven Schritt.
Bedienung SFC-Visualisierung in der OS: Nach dem CPU-Neustart wird der SFC im
aktuellen Zustand visualisiert. Der vor dem CPU-Stop zuletzt aktive Schritt ist markiert. Der
SFC wartet auf manuelles Bedienen durch den Anwender. Eine Umschaltung der Betriebsart
von AUTO nach HAND ist notwendig. Der fortzusetzende Schritt kann gewählt werden.
Es sind die Funktionen Fortsetzen, Abbrechen oder Stoppen möglich, siehe Bild. Sie als
Anwender entscheiden in Abhängigkeit Ihres Prozesses über die weitere Vorgehensweise.

SIMATIC BATCH V10.0


492 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Bild 10-22 SFC fortsetzen, abbrechen, stoppen

BATCH Chargenbetrieb in SIMATIC BATCH: Sie als Anwender haben die Verantwortung,
wann Sie eine unterbrochene Charge, nach einer Handbedienung fortsetzten, abbrechen
oder stoppen. Die Fortsetzung der Charge kann auch an einem anderen Schritt erfolgen.

Online-Hilfe: SFC für SIMATIC S7


Weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe: SFC für SIMATIC S7, Thema: Bearbeitung
eines SFC nach CPU-Stopp und Neustart

[Link] Bedienung von Chargen nach CPU-Neustart, SFC und Batch Schnittstellenbausteine

Chargenbedienung nach CPU-Neustart bei Verwendung von SFC-Plan und BATCH


Schnittstellenbaustein
CPU-Stop und anschließender CPU-Neustart erzeugt bei einer laufenden Charge einen Fehler,
der die Charge unterbricht. Zum Fortsetzen, Abbrechen oder Stoppen muss die Charge manuell
bedient werden.
In SIMATIC BATCH gibt es zwei Projektierungsmöglichkeiten. In Folgendem wird die
Vorgehensweise bei der Verwendung von SFC-Plan und BATCH Schnittstellenbaustein
beschrieben.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 493
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

SFC Plan und BATCH Schnittstellenbaustein


BATCH Bausteine (IEPH, IEOP) bekommen den Status vom SFC-Plan. Das Verhalten von Chargen
nach einem CPU-Neustart wird entsprechend den getroffenen Einstellungen für den SFC-Plan
bestimmt. Es wird zwischen der Einstellung "SFC initialisieren" und "SFC Zustand beibehalten"
unterschieden.
SFC initialisieren: Nach einem CPU-Neustart wird der SFC initialisiert, d. h. der
Betriebszustand ist "Bereit" (IDLE) und alle Ketten sind initialisiert. Die Betriebsart bleibt
unverändert, AUTO oder HAND. Die BATCH Bausteine haben ebenfalls den Status "Bereit"
(IDLE). Chargen sind in Fehler und der Status "BA_State" bzw. Bit 31 wird gesetzt. Die weitere
Bedienung erfolgt wie im Kapitel "Chargenbedienung nach CPU-Neustart bei Verwendung
von SFC-Typen" beschrieben ist.
SFC-Zustand beibehalten: Nach dem CPU-Neustart wird der SFC im aktuellen Zustand
visualisiert. Der vor dem CPU-Stop zuletzt aktive Schritt ist markiert. Der SFC wartet auf
manuelles Bedienen durch den Anwender. Eine Umschaltung der Betriebsart von AUTO
nach HAND ist notwendig. Der fortzusetzende Schritt kann gewählt werden. Es sind die
Funktionen Fortsetzen, Abbrechen oder Stoppen möglich.
Die BATCH Bausteine nehmen den Status wie im SFC-Plan an. In den folgenden Bildern wird
der Status "Running" dargestellt.

Bild 10-23 Run Kette, SFC-Visualisierung auf der OS

SIMATIC BATCH V10.0


494 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Bild 10-24 IEPH, Visualisierung auf der OS

Bedienung der Charge: Sie als Anwender haben die Verantwortung, wann Sie eine
unterbrochene Charge, nach einer Handbedienung fortsetzten, abbrechen oder stoppen. Die
Fortsetzung der Charge kann auch an einem anderen Schritt erfolgen.

Online-Hilfe: SFC für SIMATIC S7


Weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe: SFC für SIMATIC S7, Thema: Bearbeitung
eines SFC nach CPU-Stopp und Neustart

10.8.6 Änderungen während der Chargenbearbeitung

[Link] Ändern von Sollwerten

Einleitung
Während der Chargensteuerung sind Änderungen an Parametern (Sollwerte) eines
Steuerrezepts durch den Operator möglich. Wenn Sie die Geschwindigkeit eines Rührers ändern
möchten, ohne den Rührer zu stoppen, dann verwenden Sie die Funktion. Online änderbar sind
die Parameterwerte für:
• Einsatzstoffe
• Stoffausstoß
• Prozessparameter
Vorausgesetzt, die Online-Änderbarkeit wurde bei der Rezepterstellung für den
entsprechenden Parameter parametriert.
Weitere Informationen sind im Abschnitt "Einstellen der Online-Änderbarkeit von Sollwerten
(Seite 626)" aufgeführt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 495
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Wirkungsweise der Änderung bei RF und Operatordialog


Die neuen Werte stehen bei allen noch nicht aktiven Rezeptfunktionen (EPH, EOP) und
Operatordialogen sofort zur Verfügung.
Bei laufenden Rezeptfunktionen (EPH, EOP) und Operatordialogen gibt es folgende
Verhaltensweisen:
• Parameter ist "Änderbar":
Wenn Rezeptschritte gerade in Bearbeitung sind, dann werden Parameteränderungen durch
den Operator nicht sofort übernommen. Geänderte Parameterwerte werden erst bei
erneutem Durchlaufen des Rezeptschritts wirksam.
• Parameter wird "Sofort wirksam":
Wenn der Rezeptschritt gerade in Bearbeitung ist, dann werden vom Operator geänderte
Parameterwerte sofort übernommen. Parameterwerte zum laufenden Rezeptschritt im
Steuerrezept werden direkt in das Automatisierungssystem übertragen. Damit beeinflussen
Sie den laufenden Baustein.

Wirkungsweise der Änderung bei ROP und TRP


Die neuen Werte stehen bei allen noch nicht aktiven Rezeptelementen (ROP, TRP) und
Operatordialogen sofort zur Verfügung.
Parameter ist "Änderbar":
Wenn Rezeptelemente gerade in Bearbeitung sind, dann werden Parameteränderungen
durch den Operator nicht sofort übernommen. Erst bei einem erneuten Durchlauf werden
geänderte Parameterwerte wirksam (z. B. bei Positionierung innerhalb einer Schleife).

Hinweis
Wenn ein Rezeptelement von einem Benutzer zur Bearbeitung geöffnet ist, dann sind
Änderungen an diesem Objekt durch andere Benutzer nicht möglich.

Ändern von Sollwerten


Die Sollwertänderungen nehmen Sie während der Chargensteuerung im Eigenschaftsdialog
zum Rezeptelement vor. Nachfolgend beispielhaft der Dialog zur Parameteränderung eines
Rezeptschritts.
Den Eigenschaftsdialog öffnen Sie durch Markieren des Rezeptelements und den Befehl
"Eigenschaften" im zugehörigen Kontextmenü.
Die die Register "Einsatzstoffe", "Stoffausstoß" und "Parameter" werden nur dann angezeigt,
wenn hierzu auch Parameter vorhanden sind.
Nach Drücken der Schaltfläche "Ändern" werden die Parameterfelder mit der Option
"Änderbar" editierbar (weiß hinterlegt). Ändern Sie die Sollwerte und drücken Sie
anschließend die Schaltfläche "OK".
Bei den Parameterfeldern befindet sich ein Optionskästchen. Bei Änderung der Sollwerte wird
dieses Optionskästchen gesetzt. Nur die Sollwerte mit aktivierten Optionskästchen werden
als geändert an die Chargensteuerung übergeben. Wenn Änderungen nicht sofort wirksam
werden sollen, dann deaktivieren Sie vorläufig das Optionskästchen.

SIMATIC BATCH V10.0


496 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Ergebnis: Die geänderten Sollwerte werden übernommen. Je nach Parametrierung werden


die Sollwerte sofort oder erst bei einem erneuten Durchlauf des Rezeptelements wirksam.

Verhalten bei Parameterreferenzen


Bei Parameterreferenzen (Quell- oder Zielverschaltungen) gilt folgendes Verhalten:
• Wenn Parameter als "Änderbar" gekennzeichnet sind, dann ist die Eingabe neuer Werte durch
den Bediener erlaubt.
• Wenn Parameter als "Nicht änderbar" gekennzeichnet sind, dann ist die Eingabe neuer Werte
durch den Bediener nicht erlaubt.
• Wenn Parameter als "Nicht änderbar" gekennzeichnet und mit einer Quelle verschaltet sind,
dann nehmen Parameter trotzdem geänderte Werte der Quelle an.
Hinweis
Wenn der Bediener an einem mit einer Quelle verschalteten Parameter einen neuen Wert
eingibt, dann wird die Parameterreferenz aufgelöst. Aufgelöste Parameterreferenzen
bleiben auch im weiteren Rezeptverlauf aufgelöst.

[Link] Änderung der Teilanlagenzuordnung

Einleitung
Während der Chargensteuerung kann die Zuordnung der Teilanlage inkl. Strategie an der Charge
manuell geändert werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 497
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

So ist es z. B. möglich, wenn ein Steuerrezept durch eine Störung der Teilanlage - mit der
das Steuerrezept schon gestartet ist - angehalten wird, durch Zuweisung einer anderen
Teilanlage, den Chargenprozess fortzusetzen.

Hinweis
Diese Änderung ist nur in den Eigenschaften zur gesamten Charge möglich.

Teilanlage ändern
Die Teilanlagen-Änderungen nehmen Sie während der Chargensteuerung im
Eigenschaftsdialog zur Rezeptprozedur vor.
Den Eigenschaftsdialog öffnen Sie durch Markierung des Steuerrezeptes und Befehl
"Eigenschaften" im zugehörigen Kontextmenü.
Im Register "Belegungen" werden die aktuell eingestellten Teilanlagen angezeigt.
Nach Drücken der Schaltfläche "Ändern" werden die Felder "Teilanlage, "Strategie" und
"Prozessparameter" editierbar (weiß hinterlegt). Nehmen Sie ggf. Teilanlagenänderungen vor
und drücken Sie anschließend die Schaltfläche "OK". Die möglichen Einstellungen sind über
die Klappliste auswählbar.
Wenn die Belegung der Teilanlage aktiv ist, kann keine Teilanlagen-Änderung durchgeführt
werden.

SIMATIC BATCH V10.0


498 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

[Link] Charge nach Teilanlagenwechsel an alter Stelle fortsetzen


Nachfolgend ist beschrieben, wie nach einem gestörten Chargenablauf nach einem
Teilanlagenwechsel die Charge an der alten Stelle fortgesetzt werden kann.
An einem Beispiel wird die prinzipielle Bedienreihenfolgen aufgezeigt.

Schritt 1

Im Beispiel ist "Phase3" innerhalb von ROP2 gestört. Bevor die Charge auf einer neuen
Teilanlage fortgesetzt werden kann, muss zunächst das Produkt in einen "Zwischenbehälter"
befördert werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 499
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Schritt 2
Um den Ablauf bereits durchlaufener Schritte zu blockieren, wird jeweils das erste Element der
Schrittfolge (ROP1 innerhalb RUP (Teilrezeptprozedur) und 1. Transition innerhalb ROP2) mit
einem Haltepunkt markiert (Befehl: "Haltepunkt" > "Setzen").

Schritt 3
Die gestörte Teilrezeptprozedur kann nun abgebrochen und zurückgesetzt werden (Befehle:
"Schritt abbrechen" und "Schritt zurücksetzen").

SIMATIC BATCH V10.0


500 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Schritt 4
Markieren Sie mit der rechten Maustaste die Rezeptprozedur in dem Steuerrezept und klicken Sie
auf den Befehl "Objekteigenschaften". Im Dialog "Objekteigenschaften" klicken Sie auf den
Register "Belegung". Belegen Sie die Teilanlage neu.

Schritt 5
Durch anschließenden Start der RUP wird die neue Teilanlage belegt. Der Haltepunkt auf der
ROP1 blockiert den weiteren Ablauf.

Nachdem nun die Teilanlage belegt ist, wird das Produkt aus dem "Zwischenbehälter" in die
neue Teilanlage befördert.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 501
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Schritt 6
Da auf ROP2 fortgesetzt werden soll, muss als nächstes ROP1 zurückgesetzt werden.
Anschließend kann ROP2 gestartet werden.

Schritt 7
Nachdem die Transition zurückgesetzt wurde, kann die Charge an der unterbrochenen Stelle mit
Starten von Phase3 fortgesetzt werden.

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502 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

10.8.7 Anzeige von Bedien- und Zustandsmeldungen

[Link] Anzeigen von Meldungen

Voraussetzung
Auf dem BATCH Client-Rechner läuft eine PCS 7 OS (WinCC) in Runtime. D. h. es läuft entweder
eine OS-Client-Applikation und/oder eine OS-Server-Applikation auf dem BATCH Client-Rechner.

Prinzip
Alle Meldungen der Chargensteuerung (Systemmeldungen, Prozessmeldungen,
Fehlermeldungen), die in den WinCC-Archiven verwaltet werden, können auch im BatchCC zur
Anzeige gebracht werden.
Dazu kann das Meldefenster der PCS 7 OS (WinCC Alarm Control) in einem eigenen
Anzeigefenster im BatchCC geöffnet werden.

Anzeigen von Meldungen


Das Meldefenster der PCS 7 OS (WinCC Alarm Control) öffnen Sie über den Menübefehl Ansicht
> Ausgabefenster.

Einstellung des WinCC Alarm Controls


Damit die Meldungen angezeigt werden, muss die PCS 7 OS noch zugewiesen werden. Gehen
Sie folgendermaßen vor:
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Meldefenster und wählen Sie den
Kontextmenübefehl "Eigenschaften".
Ergebnis: Das Dialogfeld "Eigenschaften von WinCC Alarm Control" erscheint.
2. Wählen Sie die Schaltfläche "Auswahl" unter "Serverauswahl".
Ergebnis: Das Dialogfeld "Server selektieren" erscheint.
3. Wählen Sie hier die PCS 7 OS (Melde-OS) aus.
4. Bestätigen Sie die Auswahl mit "OK".

Anpassungen
Es können die Eigenschaften des Meldefensters - wie von WinCC gewohnt - angepasst werden,
z.B. die angezeigten Spalten der Meldezeile und die Selektion der Meldungen.
Die Benutzereinstellungen werden in der globalen Datenbank gespeichert und beim
nächsten Start von BatchCC wiederhergestellt. Ausgenommen hiervon sind einige für
SIMATIC BATCH sinnvolle Einstellungen wie zum Beispiel die Selektion auf BATCH-Meldungen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 503
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Mit dem Menübefehl "Steuerrezept öffnen" kann das zur Meldung passende Steuerrezept
geöffnet werden. Diese Funktion entspricht der Funktion "LoopInAlarm" im WinCC-
Meldefenster.

Hinweis
Wenn das Batch Control Center aus der WinCC Runtime geöffnet wurde, sind die Schaltflächen
zum Öffnen des "Projektierungsdialogs" und des "Selektionsdialogs" aus Sicherheitsgründen
deaktiviert.

Beispiel

Weitere Information
Lokalisieren der Meldungsursachen im Steuerrezept (Seite 504)

[Link] Lokalisieren der Meldungsursachen im Steuerrezept

Voraussetzung
Der Meldung bezieht sich auf ein Fehlerverhalten bei der Abarbeitung des Steuerrezeptes.

SIMATIC BATCH V10.0


504 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Gehen Sie folgendermaßen vor:


Markieren Sie die Meldezeile und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Steuerrezept öffnen".

Ergebnis
Es wird das Steuerrezeptfenster an der Stelle des aufgetretenen Fehlers geöffnet.

10.8.8 Online Strukturänderungen (OSC)

[Link] Was bietet die Online Strukturänderung?

Einleitung
In SIMATIC BATCH können Sie die Funktion "OSC" (Online Structure Changes, Online
Strukturänderungen) verwenden.

Online Strukturänderungen (OSC)


Damit ist es möglich Rezeptstrukturen in geplanten, freigegebenen und gestarteten Chargen zu
ändern. Die angepasste bzw. geänderte Rezeptstruktur im Steuerrezept (Charge) kann als neues
Grundrezept zur weiteren Verwendung gespeichert werden. Somit sind Sie in der Lage, im
Testbetrieb Ihre Grundrezepte zu verfeinern und damit optimal an Ihre Prozesse anzupassen.
Einen Überblick gibt Ihnen folgende Funktionsgrafik:

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 505
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

&KDUJHLP=XVWDQG
JHSODQW
IUHLJHJHEHQ
JHVSHUUW
DQJHKDOWHQQDFK6FKULWW
2QOLQH6WUXNWXU¦QGHUXQJ 26&
DQJHKDOWHQ

 W
6WHXHUUH]HSW †QGHUXQJHQLP 6WUXNWXU¦QGHUXQJ
*UXQGUH]HSW
26&0RGXV EHHQGHQ
753 753
†QGHUXQJHQ
6WUXNWXU YHUZHUIHQ
523B ¦QGHUXQJ 523B &KDUJH
5)B EHJLQQHQ 5)B IRUVHW]HQ

523B 523B †QGHUXQJHQ


¾EHUQHKPHQ
 W 5)B 5)B
1(8
523B
1(8
5)B

1HXHV*UXQGUH]HSW
VSHLFKHUQ

WARNUNG
Operatorverantwortung
Als Operator sind Sie selbst dafür verantwortlich, dass Sie eine laufende Charge in einem
sicheren Zustand hinterlassen, bevor Sie die Charge in den OSC-Bearbeitungsmodus
überführen.

[Link] Leistungsumfang und Merkmale/Features

Leistungsumfang
• Online Änderungen der Rezeptstruktur sind sowohl für flache als auch für hierarchische
Rezepte möglich.
• Die in Chargen verwendeten Grundrezepte müssen den Status "Freigabe zum Test"
aufweisen.
• Das Steuerrezept muss im Fenster des BatchCC geöffnet und das Fenster muss aktiv sein.
• Online Strukturänderungen sind unabhängig von den Bausteinversionen nutzbar.

SIMATIC BATCH V10.0


506 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

• Alle verfügbaren Befehle für die Online Strukturänderung stehen Ihnen im BatchCC im Menü
"Steuerung" zur Verfügung. Die Befehle für das Einfügen von neuen Rezeptelementen (TRP,
ROP, RF, Schleife, Synchronisation, usw.) werden über die beim Start des OSC-Modus
aktivierte Symbolleiste des BatchCC zur Verfügung gestellt.
• In den Projekteinstellungen, Ordner "Chargen", können Sie die Option "Aktive Chargen
müssen angehalten werden" an- oder abwählen. Bei Anwahl der Option muss für die Online
Strukturänderung die Charge angehalten sein. Bei Abwahl der Option läuft die Charge und
damit der Prozess im AS weiter.
• Für die Online Strukturänderung wurde das Recht "Strukturänderungen beginnen"
eingeführt.

Merkmale / Features
• Auf eine im OSC-Modus befindliche Charge wird der Zugriff von anderen Clients aus gesperrt
und die Prozessbearbeitung dieser Charge wird aus dem BatchCC heraus unterbunden.
• Alle im Wesentlichen gewohnten Editierfunktionen stehen Ihnen zur Verfügung.
• Den "OSC-Bearbeitungsmodus" können Sie auf zwei Arten verlassen:
– Übernahme der Änderungen: Wenn Sie den Befehl "Änderungen übernehmen" wählen,
erfolgt zunächst eine Plausibilitätsprüfung des geänderten Steuerrezepts. Treten keine
Fehler bei der Überprüfung auf, werden die Änderungen in die aktuelle Charge
übernommen und der OSC-Bearbeitungsmodus beendet.
– Verwerfen der Änderungen: Alle durchgeführten Änderungen werden verworfen.
• Sobald Änderungen an einer Charge gespeichert oder verworfen wurden, kann sie entweder
an dem Punkt, an dem sie angehalten wurde, oder an jedem beliebigen anderen Punkt des
Steuerrezepts fortgesetzt werden.
• Die Visualisierung der in der Änderung befindlichen Charge im BatchCC ist während der
Online Strukturänderung auf allen angeschlossenen Clients nicht aktualisiert. Nach
Abschluss der OSC-Bearbeitung wird die Visualisierung der Charge aktualisiert.
• Über die Funktion "Als Rezept speichern" können Sie das Steuerrezept jeder Charge,
unabhängig davon, ob dieses im OSC-Bearbeitungsmodus geändert wurde oder nicht, im
Ordner "Grundrezepte" als neues Grundrezept mit neuem Namen (Vorgabe ist der Name der
Charge) speichern. Sie benötigen dafür das Recht "Speichern als neues Rezept".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 507
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

[Link] Einschränkungen

Folgende Einschränkungen bei Online Strukturänderungen bestehen:


• Wenn Sie vorhandene Transitionen und Schritte im OSC-Modus ändern wollen, führen Sie die
folgenden Schritte durch:
– Schneiden Sie die Transitionen und Schritte aus.
– Fügen Sie die Transitionen und Schritte an gleicher Stelle wieder ein.
• Das Löschen aktiver Rezeptschritte ist nicht möglich. Ein Objekt im Steuerrezept kann nur in
folgenden Zuständen gelöscht werden:
– Beendet
– Abgebrochen
– Gestoppt
– Inaktiv, Leerlauf
• Während der Online Strukturänderung ist eine Anlagenaktualisierung im BatchCC nicht
erlaubt, ebenso ist auch umgekehrt während einer Anlagenaktualisierung keine Online-
Strukturänderung möglich.
• Wenn während des OSC-Modus der Prozess weiter läuft kann ein vollständiger
Chargenbericht nicht gewährleistet werden.
• Die Auswahl des Funktionstyps eines bestehenden Rezeptschritts kann nicht geändert
werden. Beispielsweise Rühren wird nicht zu Heizen. Alternativ können Sie die vorhandene
Rezeptfunktion löschen und eine neue Rezeptfunktion mit der passenden Technischen
Funktion erstellen. Natürlich können Sie bei neuen Rezeptfunktionen den Funktionstyp
modifizieren.
• Folgende Rezeptobjekte können während der Online-Strukturänderung nicht geändert bzw.
gelöscht werden:
– Bestehenden Parameter und dessen Datentypen
– Teilanlagenkandidaten
– Messstellen
• Online-Strukturänderungen werden von den Schnittstellen SIMATIC BATCH API und SIMATIC
BATCH Server nicht unterstützt.
• Für die Online Strukturänderung wird keine spezielle elektronische Unterschrift benötigt.
• Bei Verwendung von SIMATIC BATCH zusammen mit SIMATIC IT sind Online-
Strukturänderungen nicht empfohlen. Deshalb können Sie die Optionen für OSC in den
Projekteinstellungen > Ordner "Chargen" unter Strukturänderung deaktivieren.
• Bei einem Benutzerwechsel, der auch durch andere Applikationen (z. B. Rezepteditor, PCS 7
OS) angestoßen werden kann, werden alle geöffneten Dialoge im BatchCC geschlossen und
die im OSC-Modus vorgenommenen und noch nicht übernommenen Änderungen eines
Steuerrezepts verworfen.

SIMATIC BATCH V10.0


508 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

• Bei Chargen, die die Betriebsart AS-basiert verwenden, sind Online Strukturänderungen
nicht möglich. Verwenden Sie Online Strukturänderungen bei Chargen, die ausschließlich
für die Betriebsart PC-basiert konzipiert sind. Das für die Charge verwendete Steuerrezept
darf keine Teilrezeptprozeduren enthalten, die im AS ausgeführt werden.
• Während einer Online Strukturänderung sind die Befehle "Substruktur auflösen" und "In
Substruktur verbergen" für flache Rezepte nicht verfügbar.

[Link] Verhalten von API und SBS

Verhalten im OSC-Modus
• Beim Beginnen der Online Strukturänderung wird die betreffende Charge für die Bearbeitung
gesperrt.
• Die Charge kann von anderen Benutzern nicht mehr geändert bzw. bedient werden.
• Bei einem Zugriff z. B. auf ein gelöschtes Rezeptelement über die noch vorhandene Referenz
im Steuerrezept wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

[Link] Verhalten der Charge

Verhalten der Charge


Wenn eine aktive Charge in den OSC-Bearbeitungsmodus versetzt wird, dann schaltet der BCS
(BATCH Control Sever) die Charge in den so genannten "Suspend Mode" (Entkopplungs-Modus).
In diesem Modus ist die Charge über das BatchCC nicht mehr kontrollier- und steuerbar ist. Die
Visualisierung der Charge im BatchCC wird nicht mehr aktualisiert, da keine Prozesswerte von
der Anlage eingelesen werden.

[Link] Voraussetzungen
Folgende Voraussetzungen sind für das Bearbeiten von Chargen (Steuerrezepten) im OSC-
Modus zu schaffen.

Voraussetzungen
• Jeder Anwender mit dem Recht "Strukturänderung beginnen" kann eine Charge in den OSC-
Bearbeitungsmodus starten.
• In Menü des BatchCC unter Extras > Einstellungen > Projekteinstellungen > Chargen ist die
Option "Online Strukturänderungen erlauben" aktiviert.
• Keine Teilrezeptprozedur im verwendeten Grundrezept darf im AS ausgeführt werden.
• Das Grundrezept muss zum Test freigegeben sein.

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 509
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

• Das verwendete Steuerrezept muss als Fenster im BatchCC geöffnet und das Fenster muss
aktiv sein. Klicken Sie dazu z. B. mit dem Mauszeiger in das Fenster.
• Das Beginnen des OSC-Bearbeitungsmodus ist zusätzlich abhängig vom Status des
verwendeten Objekts und dem Chargenstatus. In den folgenden Tabellen sind Status von
Objekten (Grundrezepte / Formulas) und Chargen aufgeführt.

Status des Objekts OSC-Bearbeitungsmodus


Freigabe zum Test Erlaubt
Freigabe zur Produktion Nicht erlaubt

Status der Charge OSC-Bearbeitungsmodus


Geplant Erlaubt
Freigegeben Erlaubt
Gesperrt Erlaubt
Anhaltend nach Schritt Erlaubt
Angehalten Erlaubt
Storniert Nicht erlaubt
Wartend Nicht erlaubt
Abgebrochen Nicht erlaubt
Gestoppt Nicht erlaubt
Abgeschlossen Nicht erlaubt
Freigabe in Prüfung Nicht erlaubt
Freigabe vorbereitet Nicht erlaubt
Freigabe ungültig Nicht erlaubt

[Link] Darstellung von Rezeptelementen

Unterschiede in der Darstellungsart


An verschiedenen Stellen innerhalb und außerhalb des BatchCC werden die im OSC-Modus
vorgenommenen Änderungen an Rezeptelementen unterschiedlich dargestellt. Als Beispiel
wird das Löschen einer ROP (Rezeptoperation) und einer RF (Rezeptfunktion) vorgenommen.
Anzeigearten:
• Anzeige des Steuerrezeptfensters im BatchCC vor der Änderung (Ausgangspunkt)
• Anzeige des Steuerrezeptfensters im BatchCC nach der Änderung
• Anzeige des Druckvorschaufensters im BatchCC nach der Änderung (Bericht)
• Anzeige der XML-Archivdatei z. B. im Internet Explorer

SIMATIC BATCH V10.0


510 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Kriterium
Weiterhin ist die Darstellung von geänderten Rezeptelementen von folgenden Zeitkriterien
abhängig:
• Handelt es sich um ein bereits abgeschlossenes Rezeptelement im Steuerrezeptfenster?
• Handelt es ich um ein noch nicht aktives Rezeptelement im Steuerrezeptfenster?

Darstellungen
Erläuterung der Bildelemente:
Grün: Abgeschlossenes Rezeptelement
Hellgrün: Aktives Rezeptelement. Nicht im OSC-Modus löschbar.
Weiß: Noch nicht aktives Rezeptelement

)DOO(LQEHUHLWVJHODXIHQHV2EMHNWZLUG]XP=HLWSXQNWWLP26&0RGXVJHO¸VFKW+LHU523BXQG5)B

6WHXHUUH]HSWIHQVWHU 6WHXHUUH]HSWIHQVWHULP 3URWRNROO ;0/$UFKLYIRUPDW


LP%&& $XVJDQJVSXQNW %&&QDFKGHU†QGHUXQJ
753 753 753 753

523B 523B 26&0RGXV*HO¸VFKW


523B 523B
5)B 5)B
26&0RGXV*HO¸VFKW
523B 523B 5)B 5)B

5)B 5)B 523B 523B


26& W
5)B 5)B

523B 523B 523B

5)B 5)B 5)B

Die beiden bereits gelaufenen und gelöschten Rezeptelemente (ROP_1 und RF_1) werden
im Steuerrezeptfenster des BatchCC nicht angezeigt, im Bericht werden sie mit einem
Hinweistext "OSC-Modus: Gelöscht" angezeigt und im XML-Archivformat werden sie
weiterhin angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 511
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

)DOO(LQQLFKWJHODXIHQHV2EMHNWZLUG]XP=HLWSXQNWW LP26&0RGXVJHO¸VFKW+LHU523BXQG5)B

6WHXHUUH]HSWIHQVWHULP 6WHXHUUH]HSWIHQVWHULP 3URWRNROO ;0/$UFKLYIRUPDW


%&& $XVJDQJVSXQNW %&&QDFKGHU†QGHUXQJ
753 753 753 753

523B 523B
523B 523B
5)B 5)B

523B 523B 5)B 5)B

5)B 5)B 523B 523B


26& W 
5)B 5)B

523B

5)B

Die beiden noch nicht gelaufenen und gelöschten Rezeptelemente (ROP_3 und RF_3) werden
im Steuerrezeptfenster des BatchCC nicht angezeigt, ebenso wie im Bericht und im XML-
Archivformat.

[Link] Wie führe ich die Online Strukturänderung durch?

Einleitung
An folgendem Beispiel zeigen wir Ihnen, wie Sie eine Online Strukturänderung durchführen und
geben Ihnen Hintergrundinformationen zum Systemverhalten.

Voraussetzungen
• SIMATIC Logon ist installiert.
• Sie besitzen das Einzelrecht "Strukturänderung beginnen" in der Rechteverwaltung.
• Der Wert der Projekteinstellung "Online Strukturänderungen erlauben" unter Extras >
Einstellungen > Projekteinstellung > Chargen ist auf "Ja" eingestellt.
• Das für eine Charge verwendete Grundrezept / Formula ist zum Test freigegeben.
• Keine Teilrezeptprozedur im verwendeten Grundrezept darf im AS ausgeführt werden.

SIMATIC BATCH V10.0


512 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Vorgehen
1. Legen Sie eine neue Charge mit dem freigegebenen Grundrezept an.
2. Öffnen Sie das Steuerrezept der angelegten Charge und achten Sie darauf, dass das
geöffnete Steuerrezeptfenster im Vordergrund liegt. Wenn die Titelleiste des Dialogs farbig
hinterlegt erscheint ist das Fenster aktiviert.
3. Über die Befehlsfolge Steuerung > Strukturänderung > Beginnen starten Sie den Vorgang.
Bestätigen Sie den Start des OSC-Bearbeitungsmodus über die Schaltfläche "Ja".
– In der Baumansicht im BatchCC wird die betreffende Charge mit einem blauen Stift
(Bearbeitung) und einem Schloss (Verriegelung) gekennzeichnet.
– In der Statusleiste wird Ihnen und allen weiteren verbundenen BATCH Clients der
Warndialog "Strukturänderung" angezeigt. Den Warndialog können Sie übergehen.
– Ebenfalls in der Statusleiste wird ein blinkendes Bearbeitungssymbol und der Text
"Charge wird editiert" zu Ihrer Information angezeigt. Bewegen Sie den Mauszeiger auf
das Bearbeitungssymbol erscheint der Warndialog erneut.
– Im einem Fenster des BatchCC wird eine erweiterte Symbolleiste zum editieren der
Charge angezeigt.
4. Nehmen Sie an Ihrem Steuerrezept (Charge) eine Änderung vor. Fügen Sie beispielsweise
eine Operatoranweisung in Ihr Steuerrezept ein.
– Die Symbole "Strukturänderung übernehmen" und "Alle Änderungen verwerfen" werden
in der Symbolleiste für die Verwendung aktiviert.
– In der Menüleiste unter Steuerung > Strukturänderung werden die beiden Befehle
"Änderung übernehmen und "Änderung verwerfen" für die Verwendung aktiviert.
5. Möchten Sie Ihre unter Punkt 4 durchgeführte Strukturänderung verwerfen:
– Verwenden Sie in der Menüleiste den Befehl Steuerung > Strukturänderung > Änderung
verwerfen.
– Verwenden Sie in der Symbolleiste den Befehl "Alle Änderungen verwerfen".
6. Möchten Sie Ihre unter Punkt 4 durchgeführten Strukturänderungen übernehmen:
– Verwenden Sie in der Menüleiste den Befehl Steuerung > Strukturänderung >
Änderungen übernehmen.
– Verwenden Sie in der Symbolleiste den Befehl "Strukturänderungen übernehmen".
7. Nach Abschluss der Online Strukturänderung über Punkt 5 oder 6 wird die Symbolleiste
geschlossen.
– Eine vor der Online Strukturänderung angehaltene Charge kann nach der Bearbeitung
fortgesetzt werden.
– Eine vor der Online Strukturänderung freigegebene Charge kann gestartet werden.
– Eine vor der Online Strukturänderung geplante Charge kann frei gegeben und gestartet
werden.

Ergebnis
Sie haben die neuen Befehle und das Vorgehen bei einer Online Strukturänderung beispielhaft
durchgeführt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 513
BATCH Control Center
10.8 Chargensteuerung

Im Dialog "Eigenschaften", Register "Änderungslogbuch" einer Charge im BatchCC können Sie


die Information abrufen, dass an dieser Charge eine Strukturänderung durchgeführt wurde.

[Link] Charge als Grundrezept speichern

Eigenschaften des neuen Grundrezepts


Zu jedem Zeitpunkt können Sie eine Charge über den Befehl "Als Rezept speichern" als neues
Grundrezept speichern und weiter verwenden. Die einzige Ausnahme gilt für den begonnenen
OSC-Modus. Während der OSC-Bearbeitung ist der Befehl "Als Rezept speichern" nicht verfügbar.
Sie benötigen dafür das Recht "Speichern als neues Rezept".

Hinweis
Anpassroutinen, wie z. B. die lineare oder quadratische Anpassung, werden für geänderte
Parameter, für die das im Grundrezept projektiert wurde, nicht erneut ausgeführt, wenn der
OSC-Bearbeitungsmodus verlassen wird. Sie als Anwender sind für die korrekten Werte der
Rezeptparameter zum Fortführen der Charge verantwortlich.

Geben Sie im Dialog "Rezept speichern unter" einen Namen und eine Version ein. Der
vom System verwendete Standardname ist der Chargenname, die Versionsangabe ist von
Ihnen, je nach Versionskonzept, zwingend einzugeben bzw. wird vorgegeben. Das neue
Grundrezept wird im Ordner "Grundrezepte" gespeichert. Dabei hat das neue Grundrezept
folgende Eigenschaften:
• Geänderte Parameter und die benutzte Teilanlage werden automatisch in das neue
Grundrezept übernommen.
• Die Belegungsstrategie wird durch die Strategie "Bevorzugte Teilanlage" ersetzt und es wird
die Teilanlage, die in der Charge verwendet wurde, als bevorzugte Teilanlage eingetragen.
• Das neue Grundrezept ist im Bearbeitungsmodus und beginnt mit einem neuen
Änderungslogbuch.

Hinweis
Bitte beachten Sie, dass alle mengenabhängigen Parameter und Zeiten von Ihnen angepasst
werden müssen. Die Anhängigkeiten z. B bei Dosiermengen oder -zeiten müssen wieder
eingetragen und die Parameter prozessspezifisch angepasst werden. Das neue Grundrezept
muss erneut durch die Plausibilitätsprüfung geführt werden.

SIMATIC BATCH V10.0


514 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

10.9.1 Vorbereitungen und Einstellungen

[Link] Grundlagen

Einleitung
Im BatchCC haben Sie die Möglichkeit, Chargen in Langzeitarchiven im validierungspflichtigen
Umfeld zu archivieren. Die Einstellungen für die Auswahl der gewünschten
Archivierungstechnik und das Drucken von Chargenberichten nehmen Sie in den
Projekteinstellungen vor. Für das Anzeigen von Steuerrezepten archivierter Chargen steht Ihnen
der Betrachter für archivierte Chargen zur Verfügung. Nur abgeschlossene Chargen lassen sich
archivieren.

Einzelne Chargen archivieren


Über das Kontextmenü können Sie jede abgeschlossene Charge einzeln archivieren. Selektieren
Sie dazu die Charge in der Baumstruktur und wählen Sie den Menübefehl "Archivieren" im
Kontextmenü (rechte Maustaste).

Mehrere Chargen archivieren


Auch mehrere abgeschlossene Chargen lassen sich durch eine Aktion archivieren. Öffnen Sie
dazu eine Chargenübersichtsliste und markieren Sie die zu archivierenden Chargen. Wählen Sie
dann den Menübefehl "Archivieren" im Kontextmenü (rechte Maustaste).

Voreinstellungen im BatchCC
Im Ordner "Chargen" > "Archivierungstechnik" stehen Ihnen folgende Techniken zum
Archivieren abgeschlossener Chargen zur Auswahl:
• Technik "Verzeichnis".
Die Archivdateien werden in dem angegebenen Pfad in einem frei gegebenen Ordner im
Netzwerk oder lokal als Dateien im XML Format gespeichert. Die Authentifizierung wird über
Windows Sicherheitsmechanismen durchgeführt.
• Technik "SQL-Server".
Die Archivdateien werden in einer SQL-Datenbank gespeichert. Die Authentifizierung wird
über Windows Sicherheitsmechanismen durchgeführt.
• Technik "FTP-Server".
Die Archivdateien werden auf einem FTP-Server gespeichert. Diese Technik verlangt
zwingend ein Login und Passwort. Die Angabe der Domäne ist nur erforderlich, wenn das
Login einer Domäne zugeordnet ist (z. B. bei einem IIS-FTP-Server).

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 515
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Weitere Information
Weitere Informationen zu den Sicherheitsaspekten und zur Archivierungstechnik "SQL-Server"
finden Sie in den Abschnitten:
• Sicherheitsaspekte (Seite 89)
• SQL-Server Datenbank erzeugen (Seite 516)
• Einrichten eines SQL-Servers (Seite 518)
• Benutzerangaben (Seite 955)
• Chargen > Archivierung > Archivierungstechnik (Seite 836)

[Link] SQL-Server Datenbank erzeugen


Der Dialog "SQL-Server Datenbank erzeugen" bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten eine
neue SQL-Server Datenbank anzulegen.

Prinzip
• Bereich: SQL-Skript:
Bei einem SQL-Skript handelt sich um eine Datei, in der einfacher Text mit SQL-Anweisungen
enthalten ist. Die im Text enthaltenen Anweisungen können von einem SQL-Administrator
auf einem SQL-Server Rechner ausgeführt werden. Dies ist notwendig, wenn der SQL-Server
nicht auf dem lokalen Rechner installiert ist und auch kein SIMATIC BATCH auf diesem SQL-
Server Rechner installiert ist. Der SIMATIC BATCH Administrator (Superuser) kann dieses SQL-
Skript dem SQL-Server-Administrator übergeben, der damit die passende SQL-Datenbank
anlegen kann.
– Schaltfläche "Skript in Datei": Das SQL-Skript wird als Datei abgelegt.
– Schaltfläche "Skript in Zwischenablage": Das SQL-Skript wird in die Zwischenablage
(Clipboard) kopiert und kann von dort mittels Tastaturkombination "Strg + V" in anderen
Applikationen (z. B. Notepad) wieder eingefügt werden.

Hinweis
Im Skript muss noch der Pfad für die Ablage der Datenbankdatei angepasst bzw. angegeben
werden. Nach dem Ausführen des Skripts wird die Datenbank unter dem von Ihnen
angegebenen Pfad mit einem Dateinamen wie z. B. "SB6_2_25269528_55_Archive_dat.mdf"
abgelegt.

• Bereich: Datenbank mit lokalem SQL-Server erstellen:


Läuft der SQL-Server auf dem lokalen Rechner und haben Sie als Benutzer die notwendigen
Rechte um eine SQL-Server Datenbanken anzulegen, so können Sie über die Schaltfläche
"Datenbank anlegen" direkt eine Datenbank anlegen.

SIMATIC BATCH V10.0


516 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Voraussetzungen
1. Stellen Sie sicher das eine dedizierte SQL-Server-Instanz für die Archivierung zur Verfügung
steht.
Lassen Sie sich hierbei von Ihrem System- Datenbankadministrator unterstützen.
2. Die SQL-Server Instanz muss für die Benutzergruppe "SIMATIC BATCH" zum Lesen und
Schreiben berechtigt sein.
Lassen Sie sich hierbei von Ihrem System- Datenbankadministrator unterstützen.
3. Der am Betriebssystem aktuell angemeldete Benutzer muss bei der SQL-Server Instanz über
Administratorrechte verfügen.

Hinweis
Die Verwendung bereits existierender SQL-Server Instanzen (z. B. von WinCC oder PH) ist nicht
erlaubt.

Vorgehen
1. Starten Sie den lokalen SQL-Server.
2. Wählen Sie im BCC den Menübefehl [Extras] > [Einstellungen] > [Projekteinstellungen]
3. Wählen Sie das Register "Archivieren"
4. Aktivieren Sie das Optionsfeld "SQL Server:".
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Erstellen...".
6. Das Dialogfeld "SQLServer Datenbank erzeugen" wird geöffnet.
7. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Datenbank anlegen".
8. Das Dialogfeld "Verzeichnis auswählen" wird geöffnet.
9. Wählen Sie ein Verzeichnis für die Datenbank.
[Link] Sie auf die Schaltfläche "OK".
[Link] Dialogfeld "SQL Server Login" wird geöffnet.
– Wählen Sie aus der Klappliste den SQL-Server aus.
– Aktivieren Sie das Optionskästchen "Vertrauenswürdige Verbindung verwenden".
[Link] Sie auf die Schaltfläche "OK".

Ergebnis
Die lokale Datenbank des SQL-Servers ist eingerichtet.
Lassen Sie sich bei den vorher beschriebenen Schritten ggf. von Ihrem System-
Datenbankadministrator unterstützen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 517
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Weitere Information
Informationen zu den Sicherheitsaspekten und zur Archivierungstechnik "SQL-Server" finden Sie
in den Abschnitten:
• Sicherheitsaspekte (Seite 89)
• Grundlagen (Seite 515)
• Einrichten eines SQL-Servers (Seite 518)
• Chargen > Archivierung > Archivierungstechnik (Seite 836)
• Benutzerangaben (Seite 955)

[Link] Einrichten eines SQL-Servers


Für den Zugriff auf eine SQL-Datenbank muss ein Login mit Zugriffsrechten im SQL-Server
Management Studio eingerichtet werden.

Hinweis
Bitte beachten Sie, dass Sie für die Archivierung keine WinCC/PH/IS SQL-Server Instanzen
verwenden dürfen. Installieren/verwenden Sie eine eigene SQL-Server Instanz.

Vorgehen
1. Öffnen Sie das SQL Server Management Studio mit dem Befehl Start > Programme > MS SQL
Server "Version" > SQL Server Management Studio.
2. Melden Sie sich an der entsprechenden SQL-Server Instanz an.
3. Öffnen Sie die Einstellung Security > Logins > Kontextmenü > New Login.
4. Wählen Sie im Eingabefeld "Login Name" die Windows-Benutzergruppe "SIMATIC BATCH" aus.
5. Unter "Default database" wählen Sie die angelegte Batch Datenbank, z. B.
SB8_2_25269528_55_Archive.
6. Wechseln Sie im Navigationsfenster auf "User Mapping" und selektieren Sie Ihre angelegte
Batch Datenbank.
7. Aktivieren Sie im unteren Fenster "Database role membership for: …" die Zugriffsrechte
"db_datareader" und "db_datawriter".
8. Speichern Sie Ihre gemachten Eingaben über die Schaltfläche "OK".
9. Tragen Sie im BATCH Control Center die verwendete SQL-Server Instanz (z. B.
Rechnername\SBArchive).
[Link] Sie im BATCH Control Center in den Projekteinstellungen unter Benutzerangaben
einen beliebigen Benutzer aus der Windows-Benutzergruppe "SIMATIC BATCH" ein.

Ergebnis
Das eingetragene Login und Passwort werden im BATCH Control Center für die
Archivverbindung auf den SQL-Server verwendet.

SIMATIC BATCH V10.0


518 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Ablage der Archive


Das BATCH Control Center speichert beim Archivieren die einzelnen Chargen-Protokolle (XML-
Archive und je nach Projekteinstellung auch die PDF-Protokolle) in der neuen Datenbank.

Weitere Information
Informationen zu den Sicherheitsaspekten und zur Archivierungstechnik "SQL-Server" finden Sie
in den Abschnitten:
• Sicherheitsaspekte (Seite 89)
• Grundlagen (Seite 515)
• SQL-Server Datenbank erzeugen (Seite 516)
• Chargen > Archivierung > Archivierungstechnik (Seite 836)
• Benutzerangaben (Seite 955)

[Link] PH-Archivserver

Zeitnahes Archivieren
Um die neue Funktionalität "Zeitnahes archivieren" in der Archivierungstechnik "PH" in SIMATIC
BATCH zu nutzen, ist eine Projektierung des PH, einfach oder redundant, als PC-Station im
SIMATIC Manager erforderlich. Nach anschließendem "Laden" mit dem SIMATIC BATCH
Projektierungsdialog und "Aktualisieren der Anlage" im BatchCC ändern sich die
Einstellungsmöglichkeiten im Dialog "Projekteinstellungen" für den Ordner
"Archivierungstechnik".
Grundsätzlich gilt, es darf nur ein PH-Objekt (Process Historian Appl./Process Historian
Appl. (Stby)) innerhalb von Projekten des Multiprojekts projektiert sein. Da nicht bei allen
Projektierungsvarianten dieser Grundsatz seitens SIMATIC PCS 7 verriegelt ist, entsteht durch
mehrere PH-Objekte innerhalb eines Multiprojekts ein Fehlverhalten bei SIMATIC BATCH.

Hinweis
Druckvorschau und Druck von Chargen
Ab SIMATIC BATCH V8.1 SP1 werden Messwerte und Meldungen von der PCS 7 OS an den PH-
Archivserver übertragen. Es kann Situationen geben, in denen die Chargendaten von SIMATIC
BATCH auf dem PH-Archivserver zwar vollständig sind, zugehörige Messwerte und Meldungen
aber fehlen. In diesem Fall sind auch in der Druckvorschau bzw. im Ausdruck von Chargen die
Messwerte und Meldungen unvollständig.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 519
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Hinweis
Archivieren von Steuerrezepten auf dem Process Historian
Bei der Archivierung von Chargen (d. h. Steuerrezepten) auf dem Process Historian:
Immer wenn eine Wiederherstellung einer Datenbank für SIMATIC BATCH auf dem SIMATIC
BATCH Server durchgeführt wird, muss sichergestellt werden, dass die Process Historian
Maschine im Automatisierungsnetzwerk erreichbar ist.
Wenn diese Voraussetzung bei der Wiederherstellung einer Datenbank für SIMATIC BATCH nicht
erfüllt ist, werden nachfolgende Chargen im Process Historian nicht korrekt gehandhabt.

Hinweis
PH deaktivieren
Unabhängig von der Option "Auf externen Archivserver auslagern" im Eigenschaftendialog der
PCS 7 OS im SIMATIC Manager werden die Prozesswerte von SIMATIC BATCH zeitnah im PH
archiviert, wenn bei der Projektierung die speziellen Anforderungen an SIMATIC Batch erfüllt
sind.

Detaillierte Informationen über einen PH-Archivserver und einen SIMATIC Information


Server, deren Installationsvoraussetzungen und deren Einrichtung entnehmen Sie der
entsprechenden Produktdokumentation.

SIMATIC BATCH V10.0


520 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Ordner "Archivierungstechnik" in den Projekteinstellungen


Wenn kein PH in SIMATIC PCS 7 projektiert wurde, dann sieht der Dialog wie folgt aus:

Bild 10-25 Ordner "Archivierungstechnik" ohne PH

Die Schaltfläche "Test" dient zum Prüfen der Verbindung.


Wenn ein PH in SIMATIC PCS 7 projektiert wurde, dann sieht der Dialog wie folgt aus:

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 521
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Bild 10-26 Ordner "Prozessdatenarchiv" mit PH

Die Namen der PH-Server im Dialogfeld "Projekteinstellungen" für SIMATIC Batch entsprechen
den Rechner-Namen, die im Dialogfeld "Eigenschaften - SIMATIC PC-Station" in SIMATIC PCS 7
eingegeben wurden.
Die Schaltfläche "Test" dient zum Prüfen der Verbindung.

Projekteinstellungen für Archivierungstechnik "PH"


Um ein Chargenprotokoll und die Druckvorschau einer Charge in BatchCC starten zu können,
muss die URL des Information Server (IS) in Feld "Information Server" im Ordner
"Berichtserstellung" eingegeben werden.
Wenn ein "PH" durch die Projektierung im SIMATIC Manager gewählt ist, dann ist keine
andere Archivierungsart möglich.
Die Verbindungsdaten für "Reporting Services" werden vom System ermittelt und
eingetragen.
Das folgende Bild zeigt z. B. die URL-Adresse in SIMATIC BATCH V10.0.

SIMATIC BATCH V10.0


522 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Bild 10-27 Ordner "Berichtserstellung"

Zertifikat aus einem Information Server exportieren


Das Zertifikat muss mit folgenden Schritten aus dem Information Server exportiert werden:
1. Öffnen Sie "Start > Systemsteuerung > System und Sicherheit > Verwaltung".
Das Dialogfeld "Verwaltung" wird geöffnet.
2. Doppelklicken Sie auf den Link "Internet Information Services (IIS) Manager".
Das Dialogfeld "Internet Information Services (IIS) Manager" wird geöffnet.
3. Wählen Sie links unter "Verbindungen" den Server aus.
4. Doppelklicken Sie in der Übersicht unter "Features" im Bereich "IIS" auf "Serverzertifikate".
5. Wählen Sie in der Liste das spezifische Zertifikat aus, das Sie exportieren möchten. Diese
Aktion aktiviert die Option "Exportieren".
6. Wählen Sie direkt unter "Aktionen" die Option "Exportieren..." aus.
Das Dialogfeld "Zertifikat exportieren" wird geöffnet.
7. Klicken Sie auf die Schaltfläche "...".
Daraufhin wird ein Dialogfeld geöffnet, in dem Sie den Speicherort auswählen können.
8. Bestätigen Sie das Backup.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 523
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Zertifikat aus einem Information Server importieren


Das Zertifikat (benutzerdefinierter [Link]) muss in den BATCH-Server und die BATCH-
Clients kopiert werden. Gehen Sie zum Importieren des Zertifikats wie folgt vor:
1. Doppelklicken Sie auf die kopierte Datei oder wählen Sie im Kontextmenü "Zertifikat
installieren" aus.
Der "Zertifikat-Import-Assistent" wird geöffnet.
2. Bestätigen Sie die vom Assistenten durchgeführten Schritte mit den Standardeinstellungen.
Das Zertifikat wird importiert.
3. Überprüfen Sie das importierte Zertifikat im Ordner "Vertrauenswürdige
Stammzertifizierungsstellen".

Hinweis
Wenn für den betreffenden PH-/IS-Rechner bereits ein altes Zertifikat vorhanden ist, löschen Sie
es und importieren Sie das neue.

Die einzutragende URL-Adresse ist abhängig von der Version von SIMATIC BATCH und auf
welcher PC-Station die Anwendungen PH und IS installiert sind.
Die nachfolgenden Tabellen geben einen Überblick.
• URL-Adresse bis SIMATIC BATCH V8.2x

URL-Adresse Anwendungen PH und IS auf einer PC- Anwendungen PH und IS auf ver‐
Station schiedenen PC-Stationen
Genereller Auf‐ [Link] Nicht zulässig
bau der Adresse ReportServer_HISTORIAN
Standardadres‐ [Link]
se Server_HISTORIAN
Beispiel [Link]
ver_HISTORIAN

• URL-Adresse ab SIMATIC BATCH V9.0

URL-Adresse Anwendungen PH und IS auf einer PC- Anwendungen PH und IS auf ver‐
Station schiedenen PC-Stationen
Genereller Auf‐ [Link] [Link]
bau der Adresse reporting/rssproxyservice apps/reporting/rssproxyservice
Standardadres‐ [Link] Ändern Sie die Standardadresse:
se reporting/rssproxyservice [Link]
reporting/rssproxyservice
Beispiel [Link] [Link]
rssproxyservice rssproxyservice

SIMATIC BATCH V10.0


524 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

• URL-Adresse ab SIMATIC BATCH V9.1

URL-Adresse Anwendungen PH und IS auf einer PC- Anwendungen PH und IS auf ver‐
Station schiedenen PC-Stationen
Genereller [Link] Computername mit Do‐ [Link] Computername mit Do‐
Aufbau der main>:<Port>/informationserver/apps/ main>:<Port>/informationserver/apps/
Adresse reporting/rssproxyservice reporting/rssproxyservice
Standardad‐ [Link] Computername mit Do‐ IIS Webserver mit Standardeinstel‐
resse main>:443/informationserver/apps/repor‐ lungen projektieren:
ting/rssproxyservice [Link] Computername mit Do‐
main>:443/informationserver/apps/
reporting/rssproxyservice
IIS Webserver mit Benutzereinstel‐
lungen projektieren:
[Link] Computername mit Do‐
main>:XXX/informationserver/apps/
reporting/rssproxyservice
Beispiel [Link] [Link]
apps/reporting/rssproxyservice apps/reporting/rssproxyservice

[Link] infor‐ [Link] infor‐


mationserver/apps/reporting/rssproxyser‐ mationserver/apps/reporting/rssproxy‐
vice service

Hinweis
Rechner-Name mit Domäne ist sehr wichtig. Wenn der Port in der URL nicht verwendet wird,
kann der IS trotzdem erreicht werden.

• Variable Bestandteile der URL-Adresse

Variabler Be‐ Inhalt


standteil
PH-Rechner- Name der PC-Station, auf der die Anwendung PH installiert ist
Name
IS-Rechner- Name der PC-Station, auf der die Anwendung IS installiert ist
Name
<Port> TCP/IP-Port, den die Microsoft ReportingServices verwenden
Den TCP/IP-Port den die Microsoft ReportingServices verwenden, können Sie im
"Reporting Services Configuration Manager" (Microsoft) überprüfen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 525
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Backup und Restore


Wurde die Projektierung erfolgreich durchgeführt und die Archivierungsart "PH-Archivierung" in
SIMATIC BATCH übernommen, ändert sich daran auch nach einem "Backup" und
anschließendem "Restore" nichts. Wenn allerdings eine Backup-Datei verwendet wurde, die zu
einem Zeitpunkt erstellt wurde, in dem die Archivierungstechnik "PH" nicht aktiv war, dann ist
zwingend ein "Aktualisieren der Anlage" im BatchCC nach einem "Restore" erforderlich.
Zusätzlich ist die entsprechende URL in den Projekteinstellungen im Ordner "Berichtserstellung"
anzupassen.

Hinweis
In diesem Fall gelten die gleichen Einschränkungen bezüglich Datenvollständigkeit, wie sie im
Kapitel "Archivierungstechnik wechseln" beschrieben sind.

Informationen zu Chargenbefehlen
• Befehl "Abschließen"
Der Befehl "Abschließen" wird nicht mehr angeboten, da eine Charge implizit den Status
"beendet und abgeschlossen" annimmt, wenn alle Chargendaten in das PH-Archiv
übertragen wurden.
• Befehl "Archivieren"
Durch den Befehl "Archivieren" wird die Charge in den Zustand "archivierend" überführt.
Sobald die Chargendaten in den PH übertragen wurden, wechselt der Chargenzustand auf
"Archiviert". Ab dieser Version ist es außerdem möglich, die Charge oder Chargenelemente
bis zum Zustand "Archiviert" zu kommentieren.

Chargenberichte
Sobald die Archivierungsart "PH" aktiv ist, basieren alle Chargenberichte nicht mehr auf Daten
aus der SIMATIC BATCH Datenbank, sondern ausschließlich auf den Daten aus dem PH-Archiv die
zum Zeitpunkt der Berichterstellung vorliegen.
Chargenprotokolle werden sowohl auf den SIMATIC BATCH-Clients als auch auf dem SIMATIC
Information Server erstellt. Im Gegensatz zu den SIMATIC BATCH-Clients können Sie auf dem
SIMATIC Information Server nicht nur Chargenprotokolle eines Projekts erstellen (und somit
einer Anlage), sondern auch Chargenprotokolle von Chargen aus anderen Projekten, sofern
diese archiviert wurden. Einzig die Berichtsvorlagen (Templates) der entsprechenden SIMATIC
BATCH Versionen sind nötig um Berichte von Chargen aus anderen SIMATIC BATCH Versionen
zu erstellen.

Hinweis
Keine Ablage von PDF oder XML
In der Archivierungsart "PH Archivierung" werden keine Informationen im XML- oder PDF-
Format abgelegt; weder im PH-Archiv noch außerhalb, bspw. als Datei. Dieses Verhalten wurde
gegenüber den Vorgängerversionen nicht verändert.

SIMATIC BATCH V10.0


526 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind, werden ab SIMATIC BATCH V10.0 bei der
Archivierungstechnik "PH" Chargenberichte angezeigt bzw. gedruckt:
• Der Benutzer von SIMATIC BATCH muss auf dem IS-Rechner ein Mitglied der Gruppe "SIMATIC
Report Services" sein.
• Der Benutzer von SIMATIC BATCH muss in der PH-Datenbank Leserechte besitzen.
Diese Benutzerrechte werden ausschließlich von einem Administrator eingerichtet.

Archivierungstechnik wechseln
Nach einer Software-Aktualisierung spielt beim Wechsel zur Archivierungstechnik "PH" der
Chargenstatus für die Vollständigkeit der Daten im Archiv und im Bericht eine entscheidende
Rolle. Die folgenden Besonderheiten gelten auch, wenn von der Archivierungstechnik "PH" auf
eine andere Archivierungstechnik gewechselt wird.
Szenario 1: Eine Charge wurde nach dem Wechsel auf die Archivierungstechnik
"PH" gestartet. Bei diesem Szenario sind keinerlei Einschränkungen zu erwarten, die
Chargendaten sind sowohl im PH-Archiv als auch im Chargenbericht vollständig.
Szenario 2: Eine Charge wurde vor dem Wechsel zur Archivierungstechnik "PH" archiviert.
Chargen, die vor dem Wechsel archiviert wurden, können nicht erneut archiviert werden.
Damit sind in Abhängigkeit, ob sie vorher in den PH archiviert wurden oder eine andere
Archivierungsart benutzt wurde, die Daten im PH verfügbar oder nicht. Wenn Sie vorher
in den PH archiviert wurden, dann sind die Chargendaten im PH-Archiv vollständig und es
kann ein Bericht auf einem Information Server Client mit der entsprechenden Berichtvorlage
erstellt werden.
Szenario 3: Eine Charge wurde vor dem Wechsel zur Archivierungstechnik "PH" beendet,
aber nicht archiviert und eine Charge ist während des Wechsels zur Archivierungstechnik
"PH" aktiv. Es ist sichergestellt, dass die Prozesswerte im PH-Archiv und im Chargenbericht
vollständig sind. Bezüglich Meldungen und Messwerte kann diese Garantie nicht gegeben
werden, da es abhängig davon ist, ob über die gesamte Chargenlaufzeit (also auch in der
Zeit vor dem Wechsel zur Archivierungstechnik "PH") diese Daten von der PCS 7 OS in den PH
übertragen wurden.

Hinweis
Empfehlung
Um sicherzustellen, dass die Chargendaten sowohl im PH-Archiv als auch im Chargenbericht
vollständig sind, sollten vor dem Wechsel zur Archivierungstechnik "PH", alle Chargen den Status
"beendet + abgeschlossen + archiviert" aufweisen.
In den Projekteinstellungen sollte die Option "Automatisch archivieren" deaktiviert sein, damit
die Archivierung abgeschlossener Chargen nicht während des Wechsels plötzlich aktiviert wird.
Ob Benutzer dieser Empfehlung nachkommen, liegt in ihrer eigenen Verantwortung und wird
nicht vom System überprüft. Falls die Empfehlung nicht beachtet wird, gelten die ausgeführten
Einschränkungen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 527
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Ausfall des PH
Wenn die Verbindung unterbrochen wird oder wenn der PH ausfällt, können auf den SIMATIC
BATCH-Clients oder auf dem Information Server keine Chargenprotokolle mehr erstellt werden.
Wenn die Verbindung zwischen einem SIMATIC BATCH-Client und dem IS unterbrochen wird, ist
lediglich der SIMATIC BATCH-Client eingeschränkt. Ist dagegen die Verbindung zwischen
SIMATIC BATCH Server und PH PC oder der PH PC selbst gestört, dann werden keine Daten mehr
archiviert.
Wenn ein Ausfall eines PH vorliegt, dann wird immer eine OS-Meldung erzeugt und
angezeigt.

Hinweis
Die Dauer der anschließenden Datensynchronisierung hängt von der zeitlichen Länge des
Ausfalls und der Leistung des PCs ab. In Abhängigkeit von diesen Faktoren dauert es eine
entsprechend lange Zeit, bis die aktuellen Batch-Daten erneut "zeitnah" im PH-Archiv zur
Verfügung stehen.

Betrachter für archivierte Chargen


Ab der Version SIMATIC BATCH V8.1 SP1 können nur Archive angezeigt werden, die mit
derselben Version archiviert wurden.

SIMATIC BATCH V10.0


528 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

10.9.2 Berichte von Objekten

[Link] Berichte verwenden und bedienen

Standardberichtvorlagen
Für BATCH Objekte können Sie über das Kontextmenü einen Druck bzw. eine Druckvorschau
anstoßen. Nach einer kurzen Zeit werden die angeforderten Berichtdaten dargestellt. Für die
unten aufgeführten Objekte wird jeweils eine Standardberichtvorlage in der Berichtsserver-
Datenbank veröffentlicht. Die Standardberichtvorlage dürfen nicht umbenannt oder modifiziert
werden. Der Name der Standardberichtvorlagen ist nicht sprachabhängig und wird daher nicht
in andere Sprachen übersetzt. Die Berichtvorlagen werden bei der Installation von SIMATIC
BATCH auf den BATCH Server kopiert und in die Datenbank geladen. Sie stehen dann allen BATCH
Clients zur Verfügung.

Objekte Dateninhalte Namensteil- Kompletter Name


Kennung der Standard-
Berichtvorlagen
in der Datenbank
Batch-Anla‐ Der Anlagenbericht enthält Daten aus dem PCS 7 En‐ _pcell standard_pcell.rdl
ge gineering bzw. aus dem BATCH Engineering. Im Anla‐
genbericht werden folgende Anlagedaten aufgeführt:
• Datentypen
• Teilanlagen
• Technischen Einrichtungen
• Technische Funktionen
• Messstellentypen
• Operationstypen
• Funktionstypen
• Einheiten
Bibliotheken Der Bibliotheksbericht ist wie der Grundrezeptbericht _library standard_library.rdl
aufgebaut.
Formulas Der Formularbericht enthält Daten wie: _formula standard_formula.rdl
• Allgemeine Eigenschaften der Formula
• Änderungshistorie
• Eingangsstoffe, Stoffausstoß und Parameter

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 529
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Objekte Dateninhalte Namensteil- Kompletter Name


Kennung der Standard-
Berichtvorlagen
in der Datenbank
Rezepte Der Grundrezeptbericht enthält alle Daten, die zur Pro‐ _recipe standard_recipe.rdl
duktion Ihres Produkts notwendig sind. Hierzu gehö‐
ren:
• Rezeptkopfdaten
• Einsatzstoff- und Stoffausstoßlisten
• Verfahrensvorschrift
• Grafische Darstellung des Grundrezepts mit Bear‐
beitungshistorie und allen verwendeten Rezeptele‐
menten
Chargen Der Chargenbericht enthält alle Informationen, die für _batch standard_batch.rdl
die Reproduzierbarkeit des Chargenprozesses, den
Qualitätsnachweis und die Erfüllung gesetzlicher Auf‐
lagen notwendig sind. Hierzu gehören:
• Identifikationsdaten
• Steuerrezeptdaten
• Effektive Produktionsdaten
• Zeitlicher Verlauf der Rezeptschritte
• Fehler- und Störmeldungen
• Bedienereingriffe

Symbolleiste im Berichtfenster
Im Fenster der Druckvorschau, in dem der Chargenbericht angezeigt wird, existiert oben links
eine Symbolleiste. Die in der Symbolleiste dargestellten Funktionssymbole dienen Ihnen zu
Navigation in der Vorschau und dem Export des Berichts in eine PDF-Datei.
Weitere Navigationen im Bericht führen Sie mit folgenden Tastatur- und Mausfunktionen
durch:
• Mausrollrad verwenden: Auf- und abwärts scrollen innerhalb einer Berichtseite
• SHIFT-Taste gedrückt halten und zusätzlich das Maus-Scroll-Rad verwenden: Seitenweise
scrollen (Verschieben von Bildschirminhalten)
• Strg-Taste gedrückt halten und zusätzlich Maus-Scroll-Rad: Zoomfunktion

Export
Mit der Funktion "Exportieren" im Druckvorschaufenster exportieren Sie den dargestellten
Bericht.
Die Einstellungen für den Berichtexport nehmen Sie im BatchCC unter Extras >
Einstellungen > Projekteinstellungen > Ordner "Berichterstellung" unter "Standard-
Verzeichnis für PDF-Dateien" vor. Wenn Sie das Optionskästchen "Name und Verzeichnis
der PDF-Datei änderbar" aktivieren, müssen Sie beim Export Name und Ablageort angeben.

SIMATIC BATCH V10.0


530 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Bei deaktiviertem Optionskästchen wird ein Dateiname erzeugt und die PDF-Datei im
angegebenen Ordner gespeichert.

Hinweis
Um Berichte zu abgeschlossenen Chargen jederzeit präsent zu haben, exportieren Sie die
Chargenberichte aus der Druckvorschau heraus in PDF-Dateien. Anschließend können Sie diese
Chargen im BATCH Control Center archivieren und löschen.

Besonderheiten bei der Berichterstellung


• Zusätzliche Last bei der Berichterzeugung
Wenn Ihr Mengengerüst erheblich über den typischen Werten für die Leistungsermittlung
liegt, dann wird der BATCH Server durch die Berichterzeugung noch weiter belastet. Durch
den Einsatz eines PH erreichen Sie eine deutliche Lastverteilung.
• Berichte auf PH oder PCS 7 Web Option anzeigen
Auf einem PH oder einem PC mit PCS 7 Web Option für OS werden Berichtdateien im PDF-
Format nur dann angezeigt, wenn dort der Adobe Reader installiert ist.
• Darstellung von nicht geschalteten Transitionen im Chargenbericht
Bei der PC-basierten Betriebsart werden Prozesswerte von nicht geschalteten Transitionen in
Alternativzweigen durch folgendes Zeichen dargestellt "-". Bei der AS-basierten Betriebsart
hingegen werden auch diese Prozesswerte im Chargenbericht angezeigt.
• Nicht druckbare Zeichen bei Druckvorschau, Druckausgabe und PDF-Erzeugung
Eine europäische SIMATIC BATCH Installation benutzt standardmäßig den Schriftzeichensatz
Arial. Das bedeutet, dass für die Druckvorschau, die Druckausgabe und die PDF-Erzeugung
aus dem BatchCC nur europäische, arabische und hebräische Schriftzeichen verwendet
werden. Andere im BatchCC verwendete Schriftzeichen führen beim Druck zu nicht
darstellbaren Zeichen.
• Fahrweisen
Bei Fahrweisen wird der Ist- und Sollwert ausgegeben. Unterscheiden sich Ist- und Sollwert
voneinander, werden beide Werte im Bericht zur besseren Kennzeichnung rot markiert. Ist-
und Sollwerte werden mit einer Genauigkeit von maximal zwei Stellen nach dem Komma
angezeigt.
• Berichterstellung beim automatischen Beenden von Rezeptfunktionen
Rezeptfunktionen mit der Option "Weiterlaufen" werden entweder mit einer Rezeptfunktion
desselben Typs ohne gesetzte Option "Weiterlaufen" beendet, oder die Rezeptfunktion wird
am Ende des Teilrezepts automatisch beendet. Beim automatischen Beenden wird die
Rezeptoperation, die diese Rezeptfunktion enthält und die Teilrezeptprozedur nochmals
aktiviert. Bei der Berichterstellung wird dieses Verhalten dokumentiert.
• Verzögerung beim Abschließen von Chargen
Für Chargenberichte werden Meldungen zyklisch aus den Archiven der PCS 7 OS gesammelt.
Dadurch ist es möglich, das Meldungsdaten von laufenden Chargen erst im nächsten Zyklus
aktuell sind. Nach dem Befehl "Charge abschließen" werden alle aktuellen Daten gesammelt.
Bis der Chargenstatus von "abschließend" auf "abgeschlossen" im Bericht dokumentiert wird,
kann eine Zeit vergehen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 531
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

• Formelwerte in Berichten
In Berichten der Grundrezepte werden Formelwerte nur mit den projektierten Werten
angezeigt. Erst bei Ablauf der Charge werden die Formeln berechnet und mit den aktuellen
Werten dargestellt.
• Chargen laufen mehrere Tage
Wenn Chargen z. B. in Schleifen mehrere Tage laufen, kann es in einzelnen seltenen Fällen
bei der Generierung von Chargenberichten in einer Druckvorschau oder in einem Druck zu
Fehlern kommen.

Selbst erstellte Berichtvorlagen


Mit z. B. Visual Studio, oder einer vergleichbaren SQL Datenbankanwendung, welche mit dem
MS Reporting Services arbeiten kann, können Sie eigene Berichtvorlagen (Templates) gestalten
und sie für das Drucken, bzw. für die Druckvorschau verwenden. Beachten Sie dabei die
nachfolgend beschriebenen Namenskonventionen.

Hinweis
Redundante BATCH Server
Beachten Sie, dass selbst erstellte Berichtvorlagen auf einem redundanten BATCH Server nicht
automatisch synchronisiert werden. Diese Berichtvorlagen müssen Sie manuell auf den
redundanten BATCH Server als Datei kopieren und in der Berichtsserver-Datenbank
veröffentlichen.

Konventionen für den Berichtvorlagennamen


Die Dateinamen für die verschiedenen Berichte müssen folgenden Regeln entsprechen.
Beispiel: "TemplateFamily_ReportObjectType_*.RDL"; "MeinBericht_batch_*.RDL".

Namensteil im Da‐ Bedeutung


teinamen
TemplateFamily Dieser Teil des Dateinamens kann von Ihnen frei gewählt werden. Der Name, den Sie hier vorgeben, ist
der Anzeigename bei den Objektbefehlen "Druck" und "Druckvorschau". Der Name "standard" ist für das
Produkt SIMATIC BATCH reserviert.
_ReportObjectType Berichtobjekttypen:
• Objekttyp für den Bericht zur Batch-Anlage: _pcell
• Objekttyp für Berichte zu Bibliotheken: _library
• Objekttyp für Berichte zu Grundrezepten: _recipe
• Objekttyp für Berichte zu Formulas: _formula
• Objekttyp für Berichte zu Chargen: _batch

_* Der Namensteil kann individuell genutzt werden und ist optional.

SIMATIC BATCH V10.0


532 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Weitere Information
Im Windows Startmenü über Start > SIMATIC > Dokumentation > Sprachauswahl finden Sie
das Handbuch "SIMATIC BATCH - Report views". Dieses Handbuch liefert Ihnen weitere
Informationen und die Beschreibung der Sichten auf die Berichtdaten.

[Link] Berichterzeugung von Chargen

Definition Chargenbericht
Der Chargenbericht enthält alle Informationen, die für die Reproduzierbarkeit des
Chargenprozesses, den Qualitätsnachweis und die Erfüllung gesetzlicher Auflagen notwendig
sind. Hierzu gehören die Identifikationsdaten, Steuerrezeptdaten, effektive Produktionsdaten,
zeitlicher Verlauf der Schritte, Zustands-, Fehler- und Störmeldungen sowie Bedienereingriffe.

Prinzip
Der Chargenbericht kann vom Zeitpunkt der Einplanung einer Charge bis zum Chargenende
jederzeit eingesehen bzw. ausgegeben werden. Der Chargenbericht umfasst dabei immer die
Daten bis zur jüngsten beendeten Steuerfunktion, inklusive der zugehörigen Meldungen und
Messwerte. Im Chargenbericht werden für die Zeitdauer, in der die Ebene (Prozedur-, TRP-, ROP-)
aktiv war, Minimal- und Maximalwerte der Messstellen in einer Tabelle aufgelistet, danach
folgen die Kurvendiagramme.
Der Chargenbericht wird vom BatchCC aus geöffnet und gedruckt. Dazu wird die Charge
selektiert und das Kontextmenü geöffnet:
• Drucken > Auswahl der Berichtvorlage: Der Chargenbericht wird sofort, ohne Vorschau am
Bildschirm, ausgedruckt.
• Druckvorschau > Auswahl der Berichtvorlage: Der Chargenbericht wird im
Druckvorschaufenster dargestellt.

Hinweis
Systemverhalten
Meldungen und Messwerte unterliegen einer Verzögerung beim Sammeln der Daten. Die
Verzögerungszeit ist abhängig von der Chargengröße.
Wenn das Rezept beendet bzw. aus dem überwachten Bereich herausläuft, dann werden
Überwachungen abgebrochen. Im Chargenbericht wird daher immer der Status "Abgebrochen"
aufgeführt sein.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 533
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Uhrzeitsynchronisation
Wenn in Chargenberichten oder in Tooltips im Steuerrezept falsche Uhrzeiten dargestellt sind,
dann prüfen Sie die Einstellungen zu Uhrzeitsynchronisation. Im Dialog "Uhrzeit stellen" können
Sie die Uhrzeit der CPU Ihres AS auf UTC Zeit einstellen. Den Dialog erreichen Sie im SIMATIC
Manager. Markieren Sie innerhalb Ihres AS die CPU und wählen Sie im Kontextmenü Zielsystem
> Uhrzeit stellen. Um die Baugruppenzeit zu ändern, deaktivieren Sie das Optionskästchen "von
PG/PC übernehmen".

Hinweis
Die Chargendatenverwaltung sammelt alle Meldungen ab dem Startzeitpunkt einer Charge bis
zur Meldung "Charge abgeschlossen". Die Start- und Abschlussmeldungen beinhalten die
Uhrzeit des PCs, auf dem die Chargendatenverwaltung läuft. Damit alle Meldungen in diesem
Zeitfenster auch erfasst werden, muss die Uhrzeit aller Netzteilnehmer synchronisiert sein.
Grundsätzlich wird auf dem AS die UTC-Zeit als Baugruppenzeit eingestellt.
Die Zeitzone CET/MEZ (Central European Time/Mitteleuropäische Zeit) ist der "Weltzeit", also
UTC, um eine Stunde voraus. Daher: Standarddifferenz zur UTC = +1. Sommerzeit ist dann UTC+2
und Winterzeit UTC+1.
Uhrzeitsynchronisation: Handbuch PCS 7 - PC-Konfiguration

SIMATIC BATCH V10.0


534 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Zeit und Datum

Hinweis
Zeit und Datum werden in den Chargenberichten so dargestellt, wie es in den
Ländereinstellungen projektiert und aktiviert ist.
Dies gilt unabhängig von der Sprache des Betriebssystems und der im PCS 7-Setup gewählten
Sprache.
Für den Tag sollten nicht mehr als zwei Zeichen, für Monat nicht mehr als drei Zeichen und für
das Jahr nicht mehr als vier Zeichen projektiert werden. Wenn Sie größere Formate wählen,
dann können unvollständige Anzeigen des Datums infolge limitierter Ausgabefenster
entstehen.

10.9.3 Anzeigen archivierter Chargen

[Link] Betrachter für archivierte Chargen

Übersicht
Chargen, die Sie archiviert haben, lassen sich als Steuerrezepte wieder visualisieren. Mit der
Funktionalität des Betrachters für archivierte Chargen werden Archive aus einem PH (Process
Historian) und auch aus Archivdateien geöffnet. Grundvoraussetzung für eine Verbindung zur
PH-Datenbank ist die Angabe eines Benutzernamens und Kennworts in den
Projekteinstellungen unter "Benutzerangaben".
Um Steuerrezepte von archivierten Chargen anzuzeigen, öffnen Sie den Betrachter über das
Menü "Extras > Betrachter für archivierte Chargen starten" im BATCH Control Center. In
diesem Dialog verwenden Sie einen der folgenden Befehle:
• Charge aus Datei öffnen
• Charge aus PH öffnen
Je nach Ihrer Auswahl, öffnet sich der Auswahldialog "Öffnen" oder der Filterdialog "Charge
suchen" für Archive aus einem PH.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 535
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Einschränkungen beim Betrachten von Archivdateien (XML-Formate)


Für die Archivierungstechniken Verzeichnis, SQL Server und FTP-Server gelten folgende
Einschränkungen:
• Archivierte Chargen im Format V7.0 können in keiner SIMATIC BATCH Version betrachtet
werden.
• Archivierte Chargen im Format V7.0 SP1 haben beim Betrachten folgende Einschränkungen:
– XML-Archiv wurde in den Versionen SB V7.0.1 bis SB V7.0.1.14 bzw. in den Versionen SB
V7.1.1 bis SB V7.1.1.5 erzeugt. Bedingungsmodus wird nicht dargestellt; Bedingungen
von Transitionen werden nicht dargestellt; Beschreibungen von Bedingungen in
Transitionen werden nicht dargestellt; Eigenschaften wie "Weiterlaufen" und
Synchronisationsaktionen mit SIMATIC IT (MES_SYNC_REQUEST) werden nicht
dargestellt und Eigenschaft "Startbelegung" wird nicht dargestellt.
– XML-Archiv wurde ab der Version SB V7.0.1.15 bzw. ab der Version SB V7.1.1.6 erzeugt.
Beschreibungen von Bedingungen in Transitionen werden nicht dargestellt.
– XML Archiv wurde in der Version SB V7.1.2 erzeugt. Beschreibungen von Bedingungen in
Transitionen werden nicht dargestellt; Überwachungszeit und Istwert für Material und
Materialcode werden nicht dargestellt; neue Konstrukte aus SB V7.1.2 wie Sprung und
Kommandoschritt werden nicht dargestellt.
• Archivierte Chargen im Format SB V7.0.8 haben beim Betrachten folgende Einschränkung:
– XML Archiv wurde in der Version SB V7.1.2 erzeugt. Beschreibungen von Bedingungen in
Transitionen werden nicht dargestellt.
• Für archivierte Chargen ab Format V7.1.2 und höher besteht für den Betrachter für
archivierte Chargen keinerlei Einschränkungen.
• Im Betrachter für archivierte Chargen werden Filter bei Kommando-Schritten nur im
Archivformat ab V7.1.2 angezeigt.
• Um archivierte Chargen im Betrachter für archivierte Chargen wieder anzuzeigen, muss die
Archivierung im XML-Format ab V7.0.1 erfolgen.
Für die Archivierungstechnik "PH" gibt es hinsichtlich des XML-Formats keine
Einschränkungen.

SIMATIC BATCH V10.0


536 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Filterdialog "Charge suchen"


Im Filterdialog suchen Sie nach archivierten Chargen aus einem PH und wählen anschließend
die gewünschte Charge aus.

Eigenschaften des Filterdialogs "Charge suchen":


• Beim Öffnen des Dialogs wird automatisch eine Verbindung zur angegebenen PH-Datenbank
hergestellt.
• Für einige Filterobjekte (Projekt, Anlage, SB Version und weitere) werden Klapplisten
angeboten, in denen bereits vorhandene Daten auf dem PH zur Auswahl angeboten werden.
Andere Filter lassen sich editieren und benutzerindividuell mit Platzhaltern gestalten.
• Die Abfrage startet ausschließlich durch Aktivierung der Schaltfläche "Filtern".
• Die Ergebnismenge wird dynamisch verwaltet, sodass ein Vor- und Zurückblättern auch bei
großen Ergebnismengen möglich ist.
• Durch Betätigung der Schaltfläche "Zurücksetzen" wird das Abfrageergebnis gelöscht und in
den Auswahldialogen jedes Objekts <Alle> eingetragen. Ausnahme bei den Objekten
Auftragskategorie und Auftrag, hier wird das Platzhalterzeichen "*" eingetragen. Wenn eine
erneute Abfrage gestartet wird, dann werden alle Chargen aufgelistet, die in der PH-
Datenbank gespeichert sind.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 537
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Steuerrezeptansicht im Betrachter
Wenn Sie einen Doppelklick auf einer Zeile im Ergebnisfenster ausführen, dann wird das
Steuerrezept zur betreffenden Charge im Betrachter angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


538 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Eigenschaften der Steuerrezeptansicht:


• Im BatchCC lesen und betrachten Sie das Steuerrezept zur ausgewählten Charge.
• Nur ein Steuerrezept lässt sich im Dialog zur Ansicht bringen. Bei Auswahl einer anderen
Charge wird ein vorher geöffnetes Steuerrezept automatisch geschlossen.
• Die Hintergrundfarbe des Steuerrezeptfensters lässt sich benutzerindividuell gestalten. In
den Projekteinstellungen im Register "Farben" stellen Sie die Hintergrundfarbe ein. Im
Bereich "Farbe" klicken Sie doppelt auf den Eintrag "Hintergrund (Chargenarchiv)" und
klicken auf die gewünschte Farbe. Danach bestätigen Sie Ihre Auswahl über die Schaltfläche
"OK".
• Innerhalb der Steuerrezeptgrafik werden das Expandieren von Rezeptelementen und die
Anzeige von Rezeptelementeigenschaften angeboten.
• Bei den Objekteigenschaften werden die letzten verfügbaren Istwerte bei Einsatzstoff,
Stoffausstoß, Parametern, Transferparametern und Transitionsbedingungen angezeigt. Eine
Istwerthistorie wird nicht angeboten.
Einschränkungen bei der Steuerrezeptansicht:
• Chargendaten, die Sie in den Archivformaten V7.0 gespeichert hatten, werden nicht als
Steuerrezept im Betrachter angezeigt.
• Die Funktionalität des Betrachters für archivierte Chargen wird nicht in den BATCH OS Control
zur Verfügung gestellt.
• Für visualisierte Steuerrezepte stehen Ihnen keine Berichte bzw. Chargenprotokolle zur
Verfügung.
• Chargenmeldungen werden nicht angezeigt.
• Für über die ODBC-Schnittstelle archivierten Chargen wird keine Visualisierung angeboten.

Weitere Information
Ordner "Archive" (Seite 836)
Ordner "Versionierung" (Seite 824)
Dialog "Charge suchen" (Seite 1114)

[Link] Archivierte Chargen vom SQL-Server anzeigen


Die Abfrage der archivierten Chargen erfolgt über das Microsoft SQL Server Management Studio.

Vorgehen
1. Öffnen Sie das SQL Server Management Studio über den Menübefehl Start > Programme >
MS SQL Server "Version" > SQL Server Management Studio.
2. Melden Sie sich an.
3. Selektieren Sie im Navigationsfenster "Databases" den Batch Datenbank Name z. B.
"2_25269528_55_Archive" und dort die Tabelle "[Link]" und wählen im
Kontextmenü "Open Table".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 539
BATCH Control Center
10.9 Berichterstellung und Archivierung der Chargendaten

Ergebnis
Die archivierten Chargen werden angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


540 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor 11
11.1 Einleitung

Unterscheidung
Der BATCH Rezepteditor ermöglicht das grafische Erstellen und Modifizieren von Rezepten.
Bei der Bearbeitung von Rezepten wird unterschieden zwischen
• Flachen Rezepten
• Hierarchischen Rezepten
• Bibliotheksobjekt: Rezeptoperationen
• Bibliotheksobjekt: Substruktur

Flaches Rezept
Ein Flaches Rezept wird aus Substrukturen aufgebaut. Die Substruktur dient der
Übersichtlichkeit in großen Rezepten.
Die Rezeptschritte einer Substruktur können sein:
• Weitere Substruktur
• Verweis auf Bibliotheksobjekt: Substruktur
• ROP (Rezeptoperation) mit direktem Zugriff auf eine Rezeptfunktion vom Typ EOP
(Equipment Operation)
• RF (Rezeptfunktion) mit direktem Zugriff auf eine Rezeptfunktion vom Typ EPH (Equipment
Phase)
• Operatoranweisung: Rezeptfunktionen vom Typ EOP und EPH, die für Operatoranweisung
konfiguriert sind und NOP für einfache Operatoranweisung

Hierarchisches Rezept
Ein hierarchisches Rezept besteht aus Teilrezeptprozeduren (TRP), die jeweils einer Teilanlage
zugeordnet sind. Die Teilrezeptprozeduren werden in einem Rezept parallel bearbeitet. Der
Ablauf der Teilrezepte kann über grafische Synchronisationslinien koordiniert werden.
Die Rezeptschritte einer TRP können sein:
• ROP (Rezeptoperation) mit direktem Zugriff auf eine Rezeptfunktion vom Typ EOP
(Equipment Operation)
• ROP mit einer unterlagerten Schrittkette aus Rezeptschritten vom Typ RF (Rezeptfunktion):
– RF mit direktem Zugriff auf eine Rezeptfunktion vom Typ EPH (Equipment Phase) oder
– Operatoranweisung mit oder ohne direkten Zugriff auf eine Rezeptfunktion vom Typ
EPH

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 541
BATCH Rezepteditor
11.1 Einleitung

• Operatoranweisung: Rezeptfunktionen vom Typ EOP und EPH, die für Operatoranweisung
konfiguriert sind und NOP für einfache Operatoranweisung
• Bibliotheksverweis

Bibliotheksobjekt: Rezeptoperationen
Für Hierarchische Rezepte kann eine Bibliothek aus Bibliotheksoperationen angelegt werden.
Eine Bibliotheksoperation ist eine ROP, bestehend aus Schritten vom Typ RF. Bei der Erstellung
einer Bibliotheksschrittkette wird die Zuordnung zu einer Teilanlagenklasse getroffen, so dass
die Rezeptschritte auf die Funktionen (EPH) dieser Teilanlagenklasse zugreifen. Beim Einbinden
in die Rezeptschrittkette einer Teilrezeptprozedur (TRP), erfolgt die Teilanlagenzuordnung.

Bibliotheksobjekt: Substruktur
Für Flache Rezepte kann eine Bibliothek aus Substrukturen, bestehend aus
Operatoranweisungen, Rezeptoperationen von Typ EOP bzw. Rezeptfunktionen vom Typ EPH
angelegt werden. Den Rezeptschritten der Substruktur können unterschiedliche
Teilanlagenklasse/Teilanlage zugewiesen werden.

SIMATIC BATCH V10.0


542 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.2 Starten und Bedienen

11.2 Starten und Bedienen

11.2.1 Starten des BATCH Rezepteditors

Verschiedene Möglichkeiten
Sie haben drei Möglichkeiten den BATCH Rezepteditor zu starten:
• Aus dem Startmenü von Windows
• Im BatchCC über Menübefehl
• Automatisch beim Öffnen eines Rezeptes im BatchCC

Starten aus Startmenü von Windows


• Wählen Sie im Startmenü von Windows den Menübefehl
Start > Siemens Automation >SIMATIC > SIMATIC BATCH > Rezepteditor.

Starten im BatchCC
• Wählen Sie im BatchCC die entsprechende Schaltfläche in der entsprechenden Symbolleiste
oder den Menübefehl Extras > Rezepteditor starten, um den BATCH Rezepteditor zu öffnen.
• Durch Markieren eines Grundrezeptes oder eines Bibliotheksobjektes im BatchCC und
anschließendem Menübefehl "Öffnen" (rechte Maustaste) oder Doppelklick, wird mit dem
Rezept automatisch auch der BATCH Rezepteditor gestartet.
Hinweis
Mit Ausnahme des Löschens und Umbenennens von Rezepten, was ausschließlich im
BatchCC durchgeführt werden kann, können Sie sonst alle Modifikationen an Rezepten mit
dem BATCH Rezepteditor vornehmen.

Siehe auch
Aufbau des Hauptfensters (Rezepteditor) (Seite 544)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 543
BATCH Rezepteditor
11.2 Starten und Bedienen

11.2.2 Voraussetzungen für das Arbeiten mit dem BATCH Rezepteditor


Folgende Voraussetzungen müssen für das Arbeiten mit dem BATCH Rezepteditor erfüllt sein:
• Ein Rezept arbeitet auf Grundlage der in den CFC-Plänen angelegten Bausteininstanzen der
SFC-Typen bzw. der BATCH-Schnittstellenbausteine IUNIT_PLC, IEOP, IEPH, IEPAR_xxx und
TAG_COLL, sowie der ergänzenden Daten in den Batch-Hierarchieordnern (SIMATIC-
Manager).
Die so erzeugten Anlagendaten müssen auf den BATCH Server geladen und im BatchCC mit
Menübefehl Programm > Neue Anlage – oder nach Änderung der Anlagendaten mit
Menübefehl Bearbeiten > Aktualisieren der Anlage – eingelesen sein.
Hinweis
Es ist möglich, Rezepte zu erstellen, bevor die Projektierung der Bausteininstanzen
abgeschlossen ist. Hierzu kann im SIMATIC Manager die Typbeschreibung (Batch-Typen)
erstmal manuell (ohne CFC-Abgleich) editiert und als Bestandteil der Anlagendaten auf den
BATCH Server geladen werden.
Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die CFC-Pläne fertig projektiert sind, müssen Sie im
BatchCC den Menübefehl Programm > Aktualisieren der Anlage noch mal ausführen.

• Sie müssen durch den Eintrag in der Benutzerliste (Benutzerrechte) für die
Rezepterstellungsfunktionen berechtigt sein.

11.2.3 Benutzungsoberfläche und Bedienung

[Link] Aufbau des Hauptfensters (Rezepteditor)

Übersicht
Der grundsätzliche Aufbau der Bedienoberfläche des BATCH-Rezepteditors wird im
nachfolgenden Bild am Beispiel eines Hierarchischen Rezepts gezeigt. In Editierfenstern können
Sie mit den Strukturelementen des Menüs Einfügen Rezepte erstellen oder ändern.
Das erste Editierfenster stellt entweder die Rezeptstruktur eines Rezeptes oder eines
Bibliotheksobjektes dar (= Editierebene 1). In den anderen Editierfenstern können Sie die
ROP-Sequenzen mit niedrigeren Ebenen (in hierarchischen Rezepten ist das Editierebene 2)
oder Unterstrukturen (in flachen Rezepten sind das die Editierebenen 2 bis 10) bearbeiten.

SIMATIC BATCH V10.0


544 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.2 Starten und Bedienen

7LWHOOHLVWH 0HQ¾OHLVWH )XQNWLRQVOHLVWH 6FKDOWIO¦FKHQ]XU


$QVLFKWV¦QGHUXQJ

6WDWXV]HLOHPLW (GLWLHUIHQVWHUPLW5H]HSWVWUXNWXU (GLWLHUIHQVWHUPLWHLQHU523


NRQWH[WDEK¦QJLJHQ HLQHV+LHUDUFKLVFKHQ*UXQGUH]HSWHV 6FKULWWNHWWH (GLWLHUEHQH
,QIRUPDWLRQHQ PLW523V (GLWLHUHEHQH

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 545
BATCH Rezepteditor
11.2 Starten und Bedienen

Hinweis
Rezepteditor ohne geöffnetes Objekt (Bibliothek/Grundrezept)
Wenn kein Objekt im Rezepteditor geöffnet ist, erscheinen in den entsprechenden Leisten nur
Menüpunkte und Funktionen, die verfügbar sind.

Titelleiste
In der Titelzeile des Hauptfensters wird der Name des Grundrezeptes, der Rezeptoperation (ROP)
oder des Bibliotheksobjektes angezeigt. Ebenso befinden sich hier Systemschaltflächen mit
denen Sie:
• Den BATCH Rezepteditor beenden,
• das Hauptfenster auf sein Symbol reduzieren,
• das Hauptfenster auf seine normale Größe wiederherstellen und
• das Hauptfenster in maximaler Größe darstellen.

Menüleiste
Die Menüleiste ist am oberen Rand des Hauptfensters angeordnet. Ihre Funktionen wirken auf
das aktive Editierfenster. Sie können stets nur die Menüpunkte anwählen, die im aktuellen
Zustand des Objektes sinnvoll sind. Beispielsweise können Sie den
Menübefehl Bearbeiten > Löschen nur dann anwählen, wenn mindestens ein Objekt selektiert
ist. Nicht anwählbare Menüpunkte sind grau dargestellt.

Funktionsleiste / Symbolleiste
Die Funktionsleiste befindet sich unterhalb der Menüleiste. Sie enthält eine Reihe von Symbolen
mit häufig benötigten Funktionen der Menüleiste. Welche Funktion dem einzelnen Symbol
hinterlegt ist, können Sie feststellen, indem Sie den Mauszeiger auf ein Symbol positionieren
(nicht klicken). Es erscheint dann ein kleines Feld mit der Bezeichnung. In der Statuszeile werden
ausführliche Informationen dazu angezeigt. Das Anklicken des Symbols löst die Funktion aus.
Nicht anwählbare Symbole sind grau dargestellt.

Statuszeile
Am unteren Rand der Benutzeroberfläche befindet sich die Statuszeile, die wichtige
Informationen und Zustände anzeigt. Der Inhalt ändert sich je nach Bedienung und
Objektzustand.
Im linken Teil der Statuszeile sehen Sie die kontextabhängigen Informationen, z. B.
Erklärungen zu Menübefehlen, Bedienaufforderungen oder Fehlermeldungen.
Im rechten Teil der Statuszeile steht der aktuelle Benutzer sowie die aktuelle Uhrzeit. Bei
Bedarf wird auch eine Fortschrittsanzeige für etwas länger andauernde Vorgänge angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


546 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.2 Starten und Bedienen

Kontextmenü
Über die rechte Maustaste können Sie kontextsensitiv ein Menü aufrufen, das häufig benutzte
Funktionen aus der Menüleiste anbietet. Anwählbar sind dabei nur die für das Rezeptelement
sinnvolle Funktionen, alle anderen sind grau dargestellt.

Namensgebung der Rezeptelemente


Neben den Rezeptelementen befinden sich Zahlen, diese bilden zusammen mit dem vom
Benutzer frei wählbaren Namen des Rezeptelementes den eindeutigen Systemnamen. Selbst
für den Fall, dass gleiche Namen vergeben werden, ist der Name im System dadurch eindeutig.

Siehe auch
Möglichkeiten für Anpassung des Editierfensters (Seite 547)
Objekte auswählen (Seite 551)
Umsetzung der Hierarchie im BATCH Rezepteditor (Seite 557)

[Link] Möglichkeiten für Anpassung des Editierfensters

Befehle im Rezepteditor
Folgende Befehle stehen Ihnen zur Anpassung der Editierfenster im Rezepteditor zur Verfügung:

Bild 11-1 Die Zuordnung der Symbole zum Befehl erfolgt von Links nach Rechts.

Kommando Bedeutung
Rezept-/Chargenköpfe fixieren Hält die TRP als übergeordnetes Objekt sichtbar
Zoomausschnitt wählen -
Vergrößern -
Verkleinern -
Vergrößerungsfaktor zurückset‐ -
zen
Optimaler Vergrößerungsfaktor -
Substruktur schließen Übergeordnete Ebene wird angezeigt
Kontexthilfe Aufruf der Direkthilfe einschalten

Zusätzlich zu den oben genannten Funktionen können Sie über Menübefehl Ansicht >
Automatisch einpassen auch eine automatische Anpassung einschalten. Bei Vergrößerung
der Rezeptstruktur oder des Editierfensters wird der Inhalt automatisch vergrößert bzw.
verkleinert.

Zoomfunktion
Schnelle Größenanpassung durch die Zoomfunktion in allen Editierfenstern.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 547
BATCH Rezepteditor
11.2 Starten und Bedienen

[Link] Projekt- und Benutzereinstellungen


Die grafische Benutzeroberfläche von SIMATIC BATCH lässt sich ganz nach Ihren Erfordernissen
gestalten und benutzerspezifisch anpassen. Sie entscheiden über das Aussehen und den
Funktionsumfang. Die Einstellungen stehen Ihnen zentral in den beiden Dialogen
"Projekteinstellungen" und "Benutzereinstellungen" in BatchCC und Rezepteditor zur
Verfügung.
Der Dialog "Projekteinstellungen" enthält einige Elemente, zu denen Sie
allgemeine Festlegungen zu Aussehen und Funktionsumfang einstellen. Im Dialog
"Benutzereinstellungen" bestimmen Sie die Einstellungen zu Sprache, Zoom, Layout und
Formate der Benutzeroberfläche.

Anwahl der Dialoge


Wählen Sie den Menübefehl Extras > Einstellungen > Projekteinstellungen. Mit dieser
Funktion wird das nachfolgende Dialogfeld geöffnet, in dem Sie individuelle
Projekteinstellungen vornehmen.

Wählen Sie den Menübefehl Extras > Einstellungen > Benutzereinstellungen. Mit
dieser Funktion wird das nachfolgende Dialogfeld geöffnet, in dem Sie individuelle
Benutzereinstellungen vornehmen können.

SIMATIC BATCH V10.0


548 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.2 Starten und Bedienen

Informieren Sie sich über die Schaltfläche "Hilfe" in der Online-Hilfe zu den verschiedenen
Projekt- bzw. Benutzereinstellungen.

[Link] Erzeugen und Manipulieren von Objekten

Anwahl der Funktionen


Alle wichtigen Funktionen zu einem Objekt werden im zugehörigen Kontextmenü angeboten.
Alternativ sind die gleichen Funktionen auch über das Menü "Bearbeiten" möglich.
Funktionen, die im momentanen Status des Objektes gerade nicht ausführbar sind, sind im
Menü "Bearbeiten" gegraut.

Generelle Funktionen
Einige grundlegende Handlungen an Objekten sind für alle Objekte gleich. Diese prinzipiellen
Handlungsfolgen finden Sie nachfolgend zusammengefasst. Die Kenntnis wird in den
nachfolgenden Informationen bei der Beschreibung von Vorgehensweisen als bekannt
vorausgesetzt.
Die übliche Handlungsfolge beim Umgang mit Objekten ist:
1. Objekt erzeugen
2. Objekt auswählen
3. Aktionen mit dem Objekt durchführen (z. B. öffnen, löschen)

Erzeugen von Objekten


Über das Menü "Einfügen" werden alle Objekte des Grundrezeptes erzeugt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 549
BATCH Rezepteditor
11.2 Starten und Bedienen

Alternativ können Sie auch die entsprechenden Objektsymbole in der Funktionsleiste


verwenden. Mit Ansicht > Funktionsleisten > Einfügen wird die Funktionsleiste sichtbar.

Öffnen von Objekten


Es gibt mehrere Möglichkeiten, um ein Objekt zu öffnen:
• Doppelklick auf das Objektsymbol oder
• Das Objekt selektieren und Menübefehl Bearbeiten > Objekt öffnen.
Nach dem Öffnen eines Objekts können Sie dessen Inhalt erstellen oder ändern.

Eigenschaften von Objekten


Objekteigenschaften sind Daten des Objektes, die dessen Verhalten festlegen,
z. B. die Eigenschaften einer Rezeptoperation.
Mit dem Menübefehl Bearbeiten > Eigenschaften wird ein Dialogfeld aufgerufen, in dem
sich die Eigenschaften des ausgewählten Objekts ablesen oder einstellen lassen.

Ausschneiden, Einfügen oder Kopieren


Die meisten Objekte können Sie, wie unter Windows üblich: ausschneiden, einfügen oder
kopieren. Die zugehörigen Menübefehle befinden sich im Menü "Bearbeiten".
Sie können auch durch "Ziehen und Loslassen" (Drag&Drop) Objekte kopieren. Wenn Sie
dabei auf ein unzulässiges Ziel zeigen, wird der Cursor als Verbotszeichen dargestellt.
Wenn Sie ein Objekt kopieren, wird damit die gesamte darunter liegende Hierarchie mit
kopiert. Dadurch ergeben sich weitreichende Möglichkeiten zur Wiederverwendung von
einmal entwickelten Komponenten.

Hinweis
Beim Einfügen muss die Zielposition mit einem Mausklick angegeben werden.

Umbenennen von Objekten


Der Name eines Objektes kann in den Objekteigenschaften nachträglich geändert werden.

Löschen von Objekten


Sie können alle Objekte wieder löschen. Der Löschvorgang kann rückgängig gemacht werden.
Ein Grundrezept oder eine Bibliotheksoperation kann nur im BatchCC gelöscht werden.

Rückgängig/Wiederherstellen von Aktionen


Mit Rückgängig/Wiederherstellen von Aktionen können Änderungen schrittweise rückgängig
gemacht werden.

SIMATIC BATCH V10.0


550 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.2 Starten und Bedienen

Nach der n-fachen Bedienung "Rückgängig", kann man auch n-fach die Änderungen
wiederherstellen.

[Link] Objekte auswählen

Selektion durch Klicken


Nach Anwahl des Selektionsmodus gibt es folgende Möglichkeiten:
• Durch einfaches Anklicken mit der Maus werden alle Objekte (Strukturelemente), die bis
dahin selektiert waren, deselektiert.
• TRP, ROP, RF, SUB, Bibliotheksverweise und Transitionen selektieren Sie, indem Sie diese mit
der linken Maustaste anklicken.
• Sequenzen bzw. Ketten, Zweige und Schleifen selektieren Sie, indem Sie nicht auf einen
Schritt oder eine Transition klicken, sondern auf die Linie zwischen Schritt und Transition
(Sequenz bzw. Kette selektieren), auf die obere oder untere horizontale Linie (Parallel- oder
Alternativ-Zweig selektieren) oder auf die obere oder untere horizontale Linie der
Rückführung (Schleife selektieren) klicken.
• Eine geöffnete ROP selektieren Sie, indem Sie den Startschritt, den Endschritt oder die
Sequenz selektieren, die den Start- bzw. Endschritt enthält.
• Bei der Selektion werden andere selektierte Objekte deselektiert.

Selektion durch Lasso


Ziehen Sie die Maus bei gedrückter linker Maustaste, um ein Lasso in Form eines Rahmens
aufzuspannen. Alle Elemente, die vollständig in diesem Rahmen liegen, werden nach dem
Loslassen der Maustaste selektiert. Bis dahin selektierte Elemente werden deselektiert, falls sie
außerhalb des Lassos liegen.

Selektionsergänzung
Wollen Sie mehrere Objekte selektieren, so drücken Sie beim Anklicken mit der Maus zusätzlich
die Strg-Taste. Dann wird das angeklickte Element selektiert, ohne bereits selektierte Elemente
zu deselektieren.

Selektion entfernen
Haben Sie ein Objekt versehentlich selektiert, so können Sie durch nochmaliges Anklicken bei
gedrückter Strg-Taste diese eine Selektion wieder rückgängig machen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 551
BATCH Rezepteditor
11.3 Topologie der Rezepte

11.3 Topologie der Rezepte

11.3.1 Flache Rezepte

[Link] Aufbau flacher Rezepte


Mit dem BATCH Rezepteditor können Sie flache Rezepte erstellen. Zur besseren Übersichtlichkeit
können bestehende Folgen von Rezeptelementen in eine Substruktur verlegt werden.

Hinweis
Die Ablaufeigenschaften des Rezeptes werden von den Substrukturen nicht beeinflusst.

Prinzipieller Aufbau
Das folgende Bild zeigt den prinzipiellen Aufbau eines flachen Rezeptes, das sowohl
Rezeptoperationen (ROP) enthalten kann, die EOPs nutzen, als auch Rezeptoperationen die aus
Rezeptfunktionen (RF) aufgebaut sind und EPHs nutzen. Die Realisierung dieser EOPs und EPHs
wird beim Engineering der Basisautomatisierung durchgeführt, siehe Abschnitt: Engineering >
Basis Engineering für PCS 7.

Rezept-
prozedur
(RP)

ist eine geordnete Menge von

Rezept- Technische
zugeordnet
operation Operation
(ROP) (Baustein EOP)

ist eine geordnete Menge von ist eine geordnete Menge von
(optional)
Rezept- zugeordnet Technische
funktion Funktion
(RF) (Baustein EPH)

Eigenschaften
Flache Rezepte sind nicht im AS ausführbar und sind in den BATCH OS Controls nicht bedien- und
beobachtbar. Verwenden Sie flache Rezepte, dann erfolgt die Chargenbedienung im BatchCC.

SIMATIC BATCH V10.0


552 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.3 Topologie der Rezepte

[Link] Umsetzung von Substrukturen im BATCH Rezepteditor

Prinzip
Das folgende Bild zeigt die prinzipielle Umsetzung von Substrukturen beim Editieren von
flachen Rezepten mit dem BATCH Rezepteditor. Eine Substruktur kann wiederum aus weiteren
Substrukturen aufgebaut sein.
Die Rezeptstruktur eines flachen Rezepts kann bei der Nutzung von Substrukturen in bis zu
zirka zwanzig Ebenen editiert werden.

(GLWLHUHEHQH (GLWLHUHEHQH
5H]HSWSUR]HGXU 53 PLW 6XEVWUXNWXU 6XE PLW
6XEVWUXNWXUHQ 6XE XQG3ODW]KDO 6XEVWUXNWXUHQ 6XE  (GLWLHUHEHQH
WHUQ 123 XQG3ODW]KDOWHU 123 

6WDUW 6WDUW

6XE

6XE 6XE
6XE 123
6XE 6XE

(QGH
6XE 123

(QGH

Synchronisation

Mit der Synchronisation koordinieren Sie den Ablauf der Rezeptschrittketten. In flachen
Rezepten sind Synchronisationen in Zweigen der gleichen Parallelverzweigung möglich.
An jedem Synchronisationspunkt wählen Sie, ob der Ablauf der Kette angehalten wird oder
nicht. Wenn Sie "Blockierend" wählen, dann wartet die Kette, bis die anderen beteiligten
Ketten die Synchronisationslinie erreicht haben oder schon erreicht hätten (können im Ablauf
schon weitergelaufen sein). Wenn "Blockierend" nicht gewählt wird, dann wartet die Kette
nicht auf die anderen Ketten. Es wird aber gespeichert, dass der Synchronisationspunkt
erreicht wurde.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 553
BATCH Rezepteditor
11.3 Topologie der Rezepte

11.3.2 Hierarchische Rezepte

[Link] Hierarchische Rezepte

Hierarchische Rezepte
Mit dem BATCH Rezepteditor können hierarchische Rezepte erstellt werden. Unterschieden
werden:
• Hierarchische Rezepte mit ROPs (Seite 554)
• Hierarchische Rezepte mit RFs (Seite 555)
• Hierarchische Rezepte mit ROPs und RFs (Seite 556)

[Link] Hierarchische Rezepte mit ROPs

Projektierung
Das folgende Bild zeigt den prinzipiellen Aufbau eines hierarchischen Rezeptes mit ROPs.
Unterhalb der Teilrezeptprozedur (TRP) können sich mehrere Rezeptoperationen (ROP)
befinden. Die Rezeptoperationen nutzen die EOP-Bausteine direkt. Die Realisierung dieser EOPs
wird beim Engineering der Basisautomatisierung durchgeführt (siehe Abschnitt: Projektierung
im ES).

Rezept-
prozedur
(RP)

ist eine geordnete Menge von

Teilrezept-
prozedur
(TRP)

ist eine geordnete Menge von

Rezept- zugeordnet
Technische
operation Operation
(ROP) (Baustein EOP)

ist eine geordnete Menge von


(optional)
Technische
Funktion
(Baustein EPH)

Parallele Rezeptoperationen (ROPs) bearbeiten


Parallele Zweige in hierarchischen Rezepten können Sie nur dann editieren, wenn Sie im BATCH
Control Center unter Extras > Einstellungen > Projekteinstellungen >Register "Allgemein" die
Option "Parallele ROPs erlauben" aktivieren.

SIMATIC BATCH V10.0


554 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.3 Topologie der Rezepte

[Link] Hierarchische Rezepte mit RFs


Das folgende Bild zeigt den prinzipiellen Aufbau eines hierarchischen Rezeptes mit
Rezeptfunktionen (RF). Bei diesem Modell wird beim Engineering mittels ES die Anlage feiner
strukturiert. Eine Teilanlage hat mehrere Technische Einrichtungen, die mehrere EPHs enthalten
können.
Unterhalb einer Teilrezeptprozedur (TRP) sind direkt keine Rezeptfunktionen möglich.
Rezeptfunktionen können aber in der untergelagerten ROP verwendet werden. Diesen
Rezeptfunktionen sind EPHs zugeordnet.

Rezept-
prozedur
(RP)

ist eine geordnete Menge von

Teilrezept-
prozedur
(TRP)

ist eine geordnete Menge von

Rezept-
operation
(ROP)

ist eine geordnete Menge von

Rezept- Technische
zugeordnet
funktion Funktion
(RF) (Baustein EPH)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 555
BATCH Rezepteditor
11.3 Topologie der Rezepte

[Link] Hierarchische Rezepte mit ROPs und RFs


Mit SIMATIC BATCH können auch Rezepte erstellt werden, die sowohl Rezeptoperationen (ROP)
enthalten, die EOPs nutzen, als auch Rezeptoperationen die aus Rezeptfunktionen (RF)
aufgebaut sind.

Rezept-
prozedur
(RP)

ist eine geordnete Menge von

Teilrezept-
prozedur
(TRP)

ist eine geordnete Menge von

Rezept- Technische
zugeordnet
operation Operation
(ROP) (Baustein EOP)

ist eine geordnete Menge von ist eine geordnete Menge von
(optional)
Rezept- zugeordnet Technische
funktion Funktion
(RF) (Baustein EPH)

SIMATIC BATCH V10.0


556 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.3 Topologie der Rezepte

[Link] Umsetzung der Hierarchie im BATCH Rezepteditor

Prinzip
Das folgende Bild zeigt die prinzipielle Umsetzung der hierarchischen Struktur beim Editieren
mit dem BATCH Rezepteditor. Die Rezeptstruktur eines hierarchischen Rezeptes wird in zwei
Ebenen (Editierebene 1 und 2) editiert.

Editierebene 1 Editierebene 2
Rezeptprozedur (RP) Rezeptoperation (ROP)
(mit Teilrezeptprozeduren (TRP 1 ...))

Start
Start
TRP 1 TRP 2
RF

ROP ROP
RF RF
ROP ROP

Ende
ROP ROP

Ende

Editierebene 1
Die Editierebene 1 ist für die Technologische Sicht gedacht, in der die Abläufe über mehrere
Teilanlagen synchronisiert werden. Eine Teilrezeptprozedur (TRP/RUP) setzt sich aus
Rezeptoperationen (ROPs) zusammen. Zur Strukturierung stehen Synchronisationen zur
Verfügung (Doppelstriche). Mit einer Synchronisation können Sie ROPs mehrerer Teilanlagen
zeitlich synchronisieren.

Hinweis
Frei editierbarer Modus:
In diesem Modus können auf der Editierebene 1 auch alle Strukturelemente der Editierebene 2
verwendet werden (parallele ROPs, Schleifen, Transitionen,...).
Da dieser Modus nicht der Norm entspricht, wird die Anwendung dieses Modus nicht weiter
beschrieben. Die Funktionsweise der Strukturelemente in beiden Editierebenen ist gleich.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 557
BATCH Rezepteditor
11.3 Topologie der Rezepte

Editierebene 2
Die Editierebene 2 dient zur Erstellung der ROP-Schrittketten. Eine ROP-Schrittkette beginnt mit
einem Start-Schritt. Auf den Start-Schritt folgt eine Transition, die die Startbedingungen
definiert. Jede ROP-Schrittkette endet mit einem Ende-Schritt. Vor jedem Ende-Schritt steht eine
Transition, die die Ende-Bedingung definiert.

Umsetzung im BATCH-Rezepteditor

Z [

Y
]
\

Legende zum Bild


1) Synchronisationslinie zwischen den Teilrezeptprozeduren (TRPs). Im Bild z. B. buffer B202
und reactor R502.

SIMATIC BATCH V10.0


558 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.3 Topologie der Rezepte

2) Erste Teilrezeptprozedur buffer B202 mit den Rezeptoperationen xferIn und xferOut als
Transferoperationen.
3) Zweite Teilrezeptprozedur reactor R502 mit den Rezeptoperationen add water, xferIn,
temperature, usw..
4) Dritte Teilrezeptprozedur premixer P302 mit der Rezeptoperation xferOut.
5) Editierebene 1: Eine Teilrezeptprozedur wird immer innerhalb einer Spalte dargestellt, d.
h. die Rezeptoperationen werden innerhalb einer Spalte vertikal dargestellt. Die im linken
Fenster angezeigten Inhalte entsprechen der Editierebene 1.
6) Editierebene 2: Schrittkette der Rezeptoperation mit den Rezeptstrukturelementen
Transition, Schritt, Transition. Weitere Elemente sind z. B. Alternativzweig, Schleife, Sprung,
Parallelzweig, Überwachung, Kommando-Schritt.

[Link] Synchronisation zwischen Teilrezeptprozeduren

Prinzip
Mit einer Synchronisation können Sie in der Editierebene 1 ROPs mehrerer Teilrezeptprozeduren
(TRPs) zeitlich zueinander synchronisieren. Jede Position, wo die Synchronisationslinie eine
Teilrezeptprozedur verbindet, kann blockierend oder nicht blockierend wirken. Bei einer
Blockierung wird die Teilrezeptprozedur erst dann fortgesetzt, wenn alle zu synchronisierenden
Teilrezeptprozeduren die Synchronisationsstelle erreicht haben.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 559
BATCH Rezepteditor
11.3 Topologie der Rezepte

Beispiel für Synchronisation (blockierend)


Im nachfolgenden Bild bewirken die Synchronisationslinien (blockierend) zwischen den beiden
dargestellten Teilrezeptprozeduren (TRPs) folgendes:
• Linie 1: ROP 10 und ROP 6 starten die Schritte 20, 5, 13
• Linie 0: ROP 5 und ROP 14 starten die Schritte 11, 16

Bild 11-2 Blockierender Synchronisationspunkt

Umstellung blockierend / nicht blockierend


Jede Synchronisationsstelle kann zwischen blockierend und nicht blockierend umgestellt
werden. Gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Selektieren Sie die Synchronisationsstelle (Synchronisationspunkt).
2. Wählen Sie den Befehl "Eigenschaften" im Kontextmenü zur Synchronisationsstelle.
3. Aktivieren/Deaktivieren Sie das Optionskästchen "blockierend".
4. Bestätigen Sie mit "OK".
Ergebnis: Die Synchronisationsstelle wird mit einer Einfachlinie dargestellt. In der Sequenz
nachfolgende ROPs/NOPs werden sofort gestartet (ohne auf die Synchronisation zu warten).

SIMATIC BATCH V10.0


560 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.3 Topologie der Rezepte

Beispiel für Synchronisation (nicht blockierend)


Die nicht blockierende Stelle unter "Feststoffeintrag 10" bewirkt,
• dass ROP 20 von TRP "Dosiervorlage" sofort weiter bearbeitet wird, wenn ROP 10 fertig ist.
• dass ROP 5 und ROP 13 erst gestartet werden, wenn ROP 10 und ROP 6 beendet sind.

Bild 11-3 Nicht blockierender Synchronisationspunkt

SIMATIC BATCH V10.0


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BATCH Rezepteditor
11.3 Topologie der Rezepte

11.3.3 Notwendige und mögliche Strukturelemente der Rezepte

[Link] Strukturelemente der Rezepte

Übersicht
Folgende Strukturelemente können in die Rezeptabläufe eingebracht werden:

Strukturelement Symbol Einfügen durch Schaltfläche / Menübefehl ...


Rezeptprozedur (RP) Rezept > Neu
(Seite 563)
Teilrezeptprozedur Rezeptprozedurelement (Menü Einfügen) (Seite 585)
(TRP) (Seite 564)
Rezeptoperation Rezeptprozedurelement (Menü Einfügen) (Seite 585)
(ROP) (Seite 564)

Rezeptfunktion (RF) Rezeptprozedurelement (Menü Einfügen) (Seite 585)


(Seite 564) Rezeptfunktion (Menü Einfügen) (Seite 586)
Substruktur (Sei‐ Rezeptprozedurelement (Menü Einfügen) (Seite 585)
te 564) (nur bei Fla‐
chen Rezepten)
Bibliotheksverweis Bibliotheksverweis (Menü Einfügen) (Seite 587)
(Seite 565)
Parameterschritt (Sei‐ Parameterschritt projektieren (Seite 774)
te 566)
Operatoranweisung Operatoranweisung (Menü Einfügen) (Seite 587)
(Seite 565)
Schrittplatzhalter (Sei‐ wird automatisch eingefügt
te 565)
Transitionsplatzhalter wird automatisch eingefügt
(Seite 566)
Kommando-Schritt Kommando-Schritt (Menü Einfügen) (Seite 588)
(Seite 588)
Parallelzweig (Sei‐ Parallel-Zweig (Menü Einfügen) (Seite 592)
te 566)
Synchronisationslinie Synchronisation (Menü Einfügen) (Seite 593)
(Seite 567)
Synchronisations‐ Synchronisation (Menü Einfügen) (Seite 593)
punkt (Seite 567)
Überwachung (Sei‐ Überwachung (Menü Einfügen) (Seite 595)
te 595)
Transition (Sei‐ Transition (Menü Einfügen) (Seite 600)
te 568)
Alternativzweig (Sei‐ Alternativ-Zweig (Menü Einfügen) (Seite 600)
te 567)

SIMATIC BATCH V10.0


562 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.3 Topologie der Rezepte

Strukturelement Symbol Einfügen durch Schaltfläche / Menübefehl ...


Schleife (Seite 568) Schleife (Menü Einfügen) (Seite 601)

Sprung (Seite 603) Sprung (Menü Einfügen) (Seite 603)

Darstellung der Rezeptelemente


• Containerelemente für ROP, Bibliotheken und Substrukturen sind durch zwei senkrechte
Randlinien im grafischen Symbol (Kasten) gekennzeichnet.
• Grafische Symbole (Kasten) ohne zwei senkrechte Randlinien sind Objekte mit
untergelagerten Operationen und Funktionen (EOP, EPH)
• Grafische Symbole (Kasten) mit fetter, gesamter Umrandungslinie kennzeichnet
Parameterschritte.

Arbeiten mit Sequenz


Die Strukturelemente werden in Sequenzen eingefügt. Eine Sequenz ist eine vertikal
angeordnete Folge von Strukturelementen. Sie wird durch eine vertikale Linie zwischen ihren
Elementen angedeutet.
Bedeutung
Aktionen, die nacheinander ausgeführt werden sollen, müssen vertikal in einer Sequenz
angeordnet ein. Eine Transition wird erst ausgewertet, wenn die darüber liegende
Rezeptfunktion (Bereit zum Beenden o. ä.) fertig ist. Der nächste Rezeptschritt wird erst
angestoßen, wenn die darüber liegende Transition erfüllt ist.

[Link] Rezeptprozedur (RP)

Übersicht
Die Rezeptprozedur umfasst die Prozedurelemente, die für den verfahrenstechnischen Ablauf
einer Anlage notwendig sind. Bei der Erstellung werden die einrichtungsbezogenen
Prozedurelemente herangezogen, die durch die Basisautomatisierung zur Verfügung stehen.

Rezeptprozedurfenster
Im Rezeptprozedurfenster werden die benötigten Teilanlagen in Spaltenform dargestellt. In den
Spalten können die Strukturelemente Schritte, Transitionen, Schleifen usw. eingebracht
werden, die den Verfahrensablauf bestimmen. Die Koordination der Teilanlagenabläufe erfolgt
durch das Strukturelement "Synchronisationslinie".

Eigenschaften
Die Eigenschaften der Rezeptprozedur geben die Kopfparameter eines Rezeptes wieder. Hierhin
werden die Festlegungen wie Produkt, Parameter, Normansatz, Einsatzstoffe und
Stoffausstoß,... festgelegt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 563
BATCH Rezepteditor
11.3 Topologie der Rezepte

[Link] Teilrezeptprozedur (TRP)

Übersicht
Die Teilrezeptprozedur umfasst die Prozedurelemente, die für den verfahrenstechnischen
Ablauf einer Teilanlage notwendig sind.
Die Teilrezeptprozedur sind die Spalten im Rezeptprozedurfenster. Die Rezeptoperationen der
Teilanlage sind die Schritte im Rezeptprozedurfenster. In der Spaltenüberschrift werden der
Name und die ausgewählte Teilanlage angezeigt. Mit Doppelklick auf die Spaltenüberschrift
wird der Eigenschaftsdialog zur Teilrezeptprozedur geöffnet.

Die Schritte in einer Teilrezeptprozedur können folgende Funktion annehmen


• Schritte mit dem Zugriff auf eine Rezeptfunktion vom Typ EOP
• Ersatzdarstellung für eine im Rezept eingebundene Ablaufkette für diese Teilanlage
• Bibliotheksverweis für eine Bibliotheksoperation
• Operatoranweisung

[Link] Rezeptoperation (ROP)

Übersicht
Die Rezeptoperation umfasst die Prozedurelemente, die für den verfahrenstechnischen Ablauf
einer Rezeptoperation notwendig sind. Bei der Erstellung werden die einrichtungsbezogenen
Prozedurelemente herangezogen, die durch die Basisautomatisierung zur Verfügung stehen.

Folgende Formen können die Schritte annehmen


• Operatoranweisung
• Schritte mit dem Zugriff auf eine Rezeptfunktion vom Typ EPH

[Link] Rezeptschritte in einer Rezeptoperation (RF)


In dieser Ebene werden Rezeptschritte in der Form von Operatoranweisungen oder
Rezeptfunktionen vom Typ EPH eingegeben.

[Link] Substruktur
Ein Flaches Rezept wird aus Substrukturen aufgebaut. Die Substruktur dient der
Übersichtlichkeit in großen Rezepten. Zusammengehörige Einheiten des Rezeptes können in
einen eigenen Teil verlegt werden und über das Substrukturkästchen SUB abstrahiert werden.

SIMATIC BATCH V10.0


564 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.3 Topologie der Rezepte

Eine Substruktur kann aus Rezeptschritten in der Form von Operatoranweisungen,


Rezeptoperationen von Typ EOP, Rezeptfunktionen vom Typ EPH bestehen. Jedem
Rezeptschritt kann eine andere Teilanlage zugewiesen werden.

Hinweis
Die Ablaufeigenschaften des Rezeptes werden von den Substrukturen nicht beeinflusst.

[Link] Bibliotheksverweis
Eine Bibliotheksoperation wird nicht direkt, sondern über einen Bibliotheksverweis in eine
Teilrezeptprozedur (TRP) eingebunden. Innerhalb des Grundrezeptes kann die
Bibliotheksoperation nicht verändert werden, dazu muss immer die Bibliotheksoperation
explizit im BATCH Rezepteditor geöffnet werden.

[Link] Operatoranweisung
Die Operatoranweisung bietet im Ablauf eines Rezeptes die Möglichkeit, Anweisungen an den
Operator auszugeben. Dabei wird unterschieden zwischen der Ausgabe
• Von reinen Anweisungen (NOP-Schritt):
– ohne Quittierung, d.h. der Rezeptablauf wird nicht angehalten.
Beispiel: Bitte Schutzbrille aufsetzen!
– Mit Quittierung, d.h. der Rezeptablauf wird solange angehalten, bis Quittierung erfolgt
ist.
Beispiel: Bitte Ventil V127 schließen.
• Einer Anweisung mit Eingabemöglichkeit (Operatordialog):
– ohne Quittierung
Beispiel: Eingabe von Analyse-Istwerten.
– mit Quittierung
Beispiel "Handdosierung": Dem Operator wird angezeigt welches Material und wie viel er
zu dosieren hat. Der Operator gibt dann die Istwerte seiner Dosierung ein und bestätigt
(quittiert) diese.
Eingegebene Werte (Istwerte) können als Sollwerte für nachfolgende Rezeptfunktionen/-
operationen dienen. Die Istwerte können außerdem in Transitionen ausgewertet werden:
Beispiel: Probe gut? ja/nein. In diesem Fall muss mit Quittierung parametriert werden.

[Link] Schrittplatzhalter
Unvollständige Strukturen müssen dynamisch ergänzt werden, um jederzeit syntaktisch und
vollständig zu sein. Dazu fügt der BATCH Rezepteditor automatisch Platzhalter für
Rezeptfunktionen und Transitionen ein.
Ein Rezeptfunktionplatzhalter hat das Aussehen einer leeren Rezeptfunktion. Durch
Doppelklicken oder Einfügen einer Rezeptfunktion über das Menü oder die Symbolleiste wird
der Platzhalter zur Rezeptfunktion.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 565
BATCH Rezepteditor
11.3 Topologie der Rezepte

Diese dynamisch erzeugten Platzhalter werden wieder entfernt, wenn sie nicht mehr
benötigt werden bzw. beim Abspeichern des Rezepts werden daraus NOP-Rezeptfunktionen
(No operation).
NOP-Elemente können auch genutzt werden, z. B. für die Vorgabe einer definierten Laufzeit.

[Link] Transitionsplatzhalter
Unvollständige Strukturen müssen dynamisch ergänzt werden, um jederzeit syntaktisch und
vollständig zu sein. Dazu fügt der Rezepteditor automatisch Platzhalter, Rezeptfunktion und
Transitionen ein.
Ein Transitionsplatzhalter hat das Aussehen einer leeren Transition.
Um aus einem Transitionsplatzhalter eine Transition zu machen, klicken Sie einfach doppelt
auf das Symbol, oder fügen Sie eine Transition über das Menü "Einfügen" oder die
Symbolleiste in das Platzhaltersymbol ein.

[Link] Kommando-Schritt
Ein Kommando-Schritt übergibt im Rezeptablauf ein Kommando (S88-Kommando) an ein oder
mehrere Ziel-Rezeptelemente (RPEs). Zusätzlich lässt sich angeben, in welchem Status das Ziel-
Objekt sein muss, damit es das Kommando erhalten kann. Dieser Statusfilter gilt für die gesamte
Liste der Ziel-Rezeptelemente. Zusätzlich ist es möglich eine Solllaufzeit, die Sie für die
Technische Funktion ermittelt haben, anzugeben. Das bedeutet, dass die Technische Funktion
erst nach Ablauf der Solllaufzeit beendet wird.

Hinweis
Seit der Version SIMATIC BATCH V10.0 führen Kommandoschritte keine Kommandos in inaktiven
Containern mehr aus. Wenn derartige Kommandos in früheren Versionen verwendet wurden,
müssen die Rezepte angepasst werden, da andernfalls die Kommandoausführung verweigert
wird, z. B. das Starten von Schritten im inaktiven Container.

[Link] Parameterschritt
Ein Parameterschritt ist ein Rezeptelement, in dem Parameterwerte an eine Teilanlage
übergeben werden. Teilanlagenparameter werden in Transitionen innerhalb eines Rezepts
abgefragt und als Ergebnis werden entsprechende Teilanlagen belegt.

[Link] Parallelzweig
Eine Parallelverzweigung besteht aus mindestens zwei horizontal angeordneten Zweigen, die
oben und unten durch Doppellinien zusammengefasst werden.

Funktionsweise
Eine Parallelverzweigung führt zu einer parallelen Bearbeitung von mehreren Ablaufketten
(Sequenzen). Sie können damit Vorgänge gleichzeitig (nebenläufig) durchführen.

SIMATIC BATCH V10.0


566 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.3 Topologie der Rezepte

Bei Parallelverzweigungen werden die Zweige nur bearbeitet, wenn die erste Technische
Funktion aller Zweige belegt werden kann. Die Technische Funktion kann belegt werden,
sobald sie für Batch frei gegeben ist, unabhängig davon, ob sich die Technische Funktion im
Automatik- oder im Handbetrieb befindet. Eine Technische Funktion kann nur dann von Batch
gestartet werden, wenn sie sich im Automatikbetrieb befindet.
Verhalten von Parallelzweigen ist abhängig vom Zustand des Vorgängers:
• Der Vorgänger einer Parallelverzweigung steht im Zustand "Bereit zum Beenden"
Wenn alle Transitionen erfüllt sind, die am Anfang von Nachbarzweigen im Parallelzweig
stehen, werden Parallelzweige aktiviert.
• Der Vorgänger einer Parallelverzweigung steht im Zustand "Beendet"
Unabhängig vom Zustand aller Transitionen, die am Anfang von Nachbarzweigen im
Parallelzweig stehen, werden Parallelzweige aktiviert.

Synchronisationslinien
Eine andere Möglichkeit zum Koordinieren von Abläufen besteht im Anlegen
von Synchronisationslinien (Seite 567) zwischen den Rezeptschritten.

[Link] Alternativzweig
Eine Alternativverzweigung besteht aus mindestens zwei vertikal angeordneten Zweigen, die
oben und unten durch je eine horizontale Linie zusammengefasst werden.

Funktionsweise
Mit Hilfe der Alternativverzweigung passen Sie den Rezeptablauf an Zustände im Prozess an. Die
Bedingungen der obersten Transitionen der Zweige bestimmen, welcher Zweig durchlaufen
wird.

[Link] Synchronisationslinie
Die Synchronisationslinien koordinieren den Ablauf der Rezeptschrittketten in den Teilanlagen
bzw. den Ablauf der Rezeptoperationen (ROPs) zwischen den Teilanlagen.

[Link] Synchronisationspunkt
In jedem Synchronisationspunkt (Synchronisationsstelle) kann entschieden werden, ob der
Ablauf angehalten wird.

[Link] Überwachung
Parallel zu einem definierten Bereich eines Rezepts (Überwachungsbereich) ist eine
Überwachung von Prozessereignissen möglich.
Eine Transition-Bedingung am Anfang überwacht Prozesswerte, -zustände, und -ereignisse.
Wenn die Transitions-Bedingung erfüllt ist, dann wird die Überwachung nebenläufig
abgearbeitet. Die Überwachung wird wie alle Rezeptstrukturen projektiert und kann alle
Topologie-Elemente (Schleifen, Und, Oder, Synchronisationslinien, usw.) enthalten.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 567
BATCH Rezepteditor
11.3 Topologie der Rezepte

[Link] Transition
Eine Transition ist neben dem Schritt ein zweiter Elementtyp zum Aufbau eines Rezeptes. Sie
enthält die Weiterschaltbedingungen zwischen den Schritten.

[Link] Schleife
Eine Schleife besteht aus einer Sequenz mit mindestens einem Rezeptschritt und einem
Rückführungszweig mit einer Transition.

Bedeutung
Die Schleife erlaubt das mehrfache Wiederholen einer Ablaufstruktur.
Die Transitionen hinter der Schleife und im Rückführungszweig bestimmen, wie oft iteriert
wird. Wird die Bedingung der Transition nach der Schleife erfüllt, so wird die Schleife
verlassen. Die Bedingungen der beiden Transitionen sollten sich gegenseitig ausschließen,
damit nicht die Reihenfolge der Auswertung, sondern die der Logik relevant wird.

[Link] Sprung
Ein Sprung ist eine Rezepttransition mit oder ohne ein Sprungziel.
Mit einem Rezeptsprung wird innerhalb einer Rezeptebene (TRP) die sequenzielle
Bearbeitung umgangen und an einem definierten Rezeptschritt fortgesetzt. Dort, wo der
Sprung ohne Sprungziel projektiert ist, wird die gerade laufende TRP/ROP/SUB beendet.
Der Rezeptsprung wird dann ausgeführt, wenn die projektierte Weiterschaltbedingung
(Transition) erfüllt ist.

SIMATIC BATCH V10.0


568 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

11.4 Rezepterstellung

11.4.1 Hinweise zur Rezepterstellung

Erweiterung im Dialog "Eigenschaften von ..."


Für jede Teilrezeptprozedur (TRP) können Sie entscheiden, ob diese AS- oder PC-basiert
ausgeführt werden soll. Sie treffen diese Entscheidung bei der Rezepterstellung im
Eigenschaften Dialog einer jeden Teilrezeptprozedur. Ein Mischbetrieb innerhalb eines Rezepts
ist zulässig.

Mischbetrieb und Bausteine


Mischbetrieb bezeichnet die Möglichkeit beide Betriebsarten, PC- und AS-basiert, in einem
Rezept zu verwenden. Das könnte z. B. bedeuten, dass die Rezeptlogik für eine TRP im
Automatisierungssystem und für eine andere TRP im SIMATIC BATCH Server bearbeitet wird.
Das ist nur dann möglich, wenn Sie den Baustein "UNIT_PLC" aus der mitgelieferten SIMATIC
BATCH Bausteinbibliothek in Ihrem PCS 7 Projekt verwenden. Mit diesem Baustein sind beide
Betriebsarten möglich. Der Baustein "IUNIT_BLOCK" aus Vorgängerversionen von SIMATIC
BATCH ist nur für die Betriebart PC-basiert zugelassen und für den AS-basierten Betrieb
verriegelt.
Beide Bausteine koordinieren während der Chargensteuerung die Belegung der einzelnen
Teilanlagen durch die ablaufenden Chargen. Für jede Teilanlage muss eine Instanz einer der
beiden Bausteine in einem der Pläne des Hierarchieordners vorhanden sein.

Möglichkeiten beim Mischbetrieb


Folgende Möglichkeiten für einen Mischbetrieb in einem Grundrezept bestehen:
• Rezept im AS-basierten Betrieb mit dem Baustein "UNIT_PLC"
• Rezept im PC-basierten Betrieb mit dem Bausteinen "UNIT_PLC"
• Rezept im PC-basierten Betrieb mit dem Baustein "IUNIT_BLOCK"; nur bei einem migrierten
PCS 7 Projekt möglich, da dieser Baustein nicht in der SIMATIC BATCH Baustein-Bibliothek
mitgeliefert wird.
• Rezept im Mischbetrieb mit dem Baustein "UNIT_PLC"
• Rezept im Mischbetrieb mit dem Baustein "UNIT_PLC" und "IUNIT_BLOCK"; nur bei einem
migrierten PCS 7 Projekt möglich, da dieser Baustein nicht in der SIMATIC BATCH Baustein-
Bibliothek mitgeliefert wird.
Im BATCH Projektierungsdialog wird durch die Plausibilitätsprüfung vor dem Laden geprüft,
ob innerhalb einer Teilanlagenklasse der gleiche Bausteintyp "UNIT" verwendet ist. Innerhalb
einer Teilanlagenklasse dürfen Sie entweder nur mit dem Baustein "IUNIT_BLOCK" oder nur
mit dem "UNIT_PLC" arbeiten. Eine Mischung der Bausteine innerhalb einer Teilanlagenklasse
ist nicht zulässig und wird bei der Plausibilitätsprüfung mit Fehler abgelehnt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 569
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Rezepte mit Referenzen auf weitere Teilanlagen


Generelle Eigenschaft des AS-basierten Betriebs.
Innerhalb einer Teilanlage wird eine Referenz immer innerhalb dieses AS ausgeführt.
Der BATCH Server ist in diesem Fall nicht involviert. Dadurch entstehen bei Ausfall des
BCS oder der Netzwerkverbindung zwischen AS und BATCH Server keine Probleme für
den Rezeptablauf und damit Ihres Chargenprozesses. Die Rezeptsteuerung läuft im AS
unbeeinflusst weiter.
Wird in einem Rezept eine Referenz über Teilanlagengrenzen hinweg durchgeführt, dann
wartet die Rezeptfunktion, in der der Parameter als Ziel landet nicht mit dem Start, bis die
Rezeptfunktion, aus der der Parameter als Quelle herkommt, beendet ist. Der Ablauf der
beiden Rezeptfunktionen ist entkoppelt. Möchten Sie, dass die Ziel-Rezeptfunktion für den
Parameter mit dem Start wartet, bis die Quell-Rezeptfunktion des Parameters beendet ist, so
müssen Sie im Rezept an der gewünschten Stelle eine Synchronisation setzen.
Synchronisationen zwischen Teilanlagen und Referenzen über Teilanlagengrenzen hinweg
werden vom BATCH Server gesteuert.

Rezept Engineering
Anhand folgender Grafiken aus dem BATCH Rezepteditor wird die unterschiedliche Projektierung
der beiden Betriebsarten dargestellt.
Wenn Sie den Baustein "UNIT_PLC" verwenden, wird bei der Erstellung eines neuen
hierarchischen Grundrezepts immer die Betriebsart AS-basiert standardmäßig automatisch
verwendet und Sie haben die Möglichkeit für jede TRP die Betriebsart zu wählen.
Bei Rezepten, die auf der Basis des Bausteins "IUNIT_BLOCK" projektiert werden, wird
automatisch die PC-basierte Betriebsart verwendet; die AS-basierte Betriebsart kann dann
nicht verwendet werden.

Hinweis
Eine im Rezept gewählte Betriebsart kann in der Charge, wenn diese geplant bzw. freigegeben
ist, nicht mehr verändert werden.

SIMATIC BATCH V10.0


570 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Bild 11-4 Eigenschaften-Dialog einer TRP, nicht im AS ausführen

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 571
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Bild 11-5 Eigenschaften-Dialog einer TRP, im AS ausführen

Rezeptoperationen, die im AS ausgeführt werden, werden im RZE automatisch in der Farbe


Hellgelb hinterlegt.

SIMATIC BATCH V10.0


572 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

11.4.2 So editieren Sie ein Flaches Rezept

Vorgehen im BATCH Rezepteditor:


1. Wählen Sie den Menübefehl Rezept > Neu > Flaches Rezept für ein Grundrezept bzw.
Bibliothekselement: Rezeptoperation/Substruktur.
Ergebnis: Es wird ein neues Editierfenster für die Editierebene 1 eingeblendet.
2. Geben Sie in das Editierfenster 1 und evtl. unterlagerte Editierfenster (Substrukturen) die
topologische Struktur des Rezepts ein.
Gewünschte Substrukturen (= SUB) können über das Element "Rezeptprozedurelement"
angelegt werden. Über Doppelklick auf ein "SUB" wird das Editierfenster zur Substruktur
geöffnet.
– Wählen Sie zum Anlegen eines neuen Rezeptelementes eine der folgenden Schaltflächen
in der Funktionsleiste aus:

Ergebnis: Das Element hängt am Mauszeiger.


– Bewegen Sie die Maus an die gewünschte Stelle im Editierfenster und klicken Sie.
Ergebnis: Das Element wird eingefügt. Am Mauszeiger hängt immer noch das Symbol für
das Rezeptelement. Die Funktion des Mauszeigers ändert sich erst nach Anwahl eines
anderen Elementes.
– Klicken Sie auf Selektionspfeil oder auf die Taste ESC, um vom Editier- wieder in den
Selektiermodus zu wechseln.
3. Treffen Sie die Zuordnung der Teilanlage über den Eigenschaftsdialog zu jedem
Rezeptschritt. Anwahl über den Befehl "Eigenschaften" im Kontextmenü zum Rezeptschritt.
4. Selektieren Sie die Rezeptelemente nacheinander und nehmen Sie im zugehörigen
Eigenschaftsdialog die notwendigen weiteren Einstellungen vor. Wählen Sie dazu den Befehl
"Eigenschaften" im zugehörigen Kontextmenü (Anwahl über rechte Maustaste).
5. Prüfen Sie die Plausibilität der Rezepte. Wählen Sie dazu den Menübefehl Rezept >
Plausibilität prüfen.
6. Speichern Sie das Rezept am gewünschten Ort in der Baumstruktur des BatchCC ab. Wählen
Sie dazu den Menübefehl Rezept > Speichern unter.

Ergebnis
Nach dem Anlegen/Einfügen hat das Rezept den Status "in Bearbeitung". In diesem Status
können Sie es beliebig oft nachträglich ändern, oder auch zum Test oder zur Produktion
freigeben.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 573
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Hilfe
Nutzen Sie zum Editieren auch die integrierte Online-Hilfe:
• zu jedem Eigenschaftsdialog: Schaltfläche "Hilfe"
• Direkthilfe zu jedem Strukturelement: Rezeptelement im Editierfenster markieren und F1
bzw. mit Schaltfläche "Kontexthilfe" in der Symbolleiste.

Siehe auch
Zuordnung der Teilanlage bei einem Flachen Rezept (Seite 576)
Strukturelemente der Rezepte (Seite 562)
Einstellung der Eigenschaften der Rezeptkopfparameter (Seite 618)
Einstellen der Eigenschaften zu Schritten (Seite 620)
Einstellen der Eigenschaften zu Transitionen (Seite 626)
Prüfen der Plausibilität von Rezepten (Seite 640)
Freigeben eines Rezeptes zum Test, zur Produktion (Seite 641)
Freigabe aufheben (Seite 641)

11.4.3 So editieren Sie ein Hierarchisches Rezept

Vorgehen im BATCH Rezepteditor:


1. Wählen Sie den Menübefehl Rezept > Neu > Hierarchisches Rezept (für ein Grundrezept) bzw.
Bibliothekselement: Rezeptoperation.
Ergebnis: Bei Erstellung eines Hierarchischen Rezeptes wird ein neues Editierfenster für eine
TRP eingeblendet (Editierebene 1). Bei Erstellung einer Rezeptoperation wird ein Fenster mit
angelegter ROP Grundstruktur (mit Start und Ende) eingeblendet (Editierebene 2).
2. Fügen Sie im Fall eines Hierarchischen Rezeptes als erstes ein Rezeptprozedurelement ein
(Einfügen > Rezeptprozedurelement).
Die erste TRP wird eingeblendet.
3. Treffen Sie die Zuordnung der Teilanlage über den Eigenschaftsdialog zur Teilrezeptprozedur
(TRP). Anwahl mit Befehl "Eigenschaften" im Kontextmenü zur TRP oder zur
Bibliotheksoperation (Register "Belegung").
Hinweis
Nehmen Sie die Zuordnung der Teilanlage immer vor der Projektierung der einzelnen
Rezeptschritte vor. In den Eigenschaftsdialogen der Rezeptschritte werden dann nur
diejenigen Funktionen zur Auswahl angezeigt, die in der Teilanlage bzw. entsprechend den
Teilanlagenbedingungen verfügbar sind.

SIMATIC BATCH V10.0


574 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

4. Geben Sie in den Editierfenstern die weitere topologische Struktur des Rezeptes ein.
– Wählen Sie dazu eine der folgenden Schaltflächen der Funktionsleiste aus:

Ergebnis: Das Element hängt am Mauszeiger.


– Bewegen Sie die Maus im Editierfenster und legen das Element an der gewünschten Stelle
per Mausklick ab.
Ergebnis: Das Element wird eingefügt. Am Mauszeiger hängt immer noch das Symbol für
das Rezeptelement. Die Funktion des Mauszeigers ändert sich erst nach Anwahl eines
anderen Elementes.
– Klicken Sie auf Selektionspfeil oder auf die Taste ESC, um vom Editier- wieder in den
Selektiermodus zu wechseln.
5. Selektieren Sie die Rezeptelemente nacheinander und nehmen Sie im zugehörigen
Eigenschaftsdialog die notwendigen Einstellungen vor. Wählen Sie dazu den Befehl
Eigenschaften im zugehörigen Kontext-Menü (Anwahl über rechte Maustaste).
6. Prüfen Sie die Plausibilität der Rezepte. Wählen Sie dazu den Menübefehl Rezept >
Plausibilität prüfen.
7. Speichern Sie das Rezept am gewünschten Ort in der Baumstruktur des BatchCC ab. Wählen
Sie dazu den Menübefehl Rezept > Speichern unter.
Ergebnis: Nach dem Anlegen/Einfügen hat das Rezept den Status "in Bearbeitung". In
diesem Status können Sie es beliebig oft nachträglich ändern, oder auch zum Test oder zur
Produktion freigeben.

Hilfe
Nutzen Sie zum Editieren auch die integrierte Online-Hilfe:
• zu jedem Eigenschaftsdialog: Schaltfläche "Hilfe"
• Direkthilfe zu jedem Strukturelement: Rezeptelement im Editierfenster markieren und F1
bzw. mit Schaltfläche "Kontexthilfe" in der Symbolleiste.

Siehe auch
Zuordnung der Teilanlage bei einem Hierarchischen Rezept (Seite 577)
Strukturelemente der Rezepte (Seite 562)
Einstellung der Eigenschaften der Rezeptkopfparameter (Seite 618)
Einstellen der Eigenschaften zu Schritten (Seite 620)
Einstellen der Eigenschaften zu Transitionen (Seite 626)
Prüfen der Plausibilität von Rezepten (Seite 640)
Freigeben eines Rezeptes zum Test, zur Produktion (Seite 641)
Freigabe aufheben (Seite 641)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 575
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

11.4.4 Teilanlagenbelegung

[Link] Zuordnung der Teilanlage bei einem Flachen Rezept


Die Teilanlagen werden in den Objekteigenschaften zu jedem Rezeptschritt einzeln angegeben.
Dabei erfolgt die Teilanlagenzuordnung entsprechend der Untergliederung der
Technologischen Hierarchie im Engineering System. Das bedeutet, wenn zusätzliche Ebenen zur
dreistufigen Batch-Hierarchie, z. B. eine Bereichsebene zwischen Anlage und Teilanlage
eingefügt wurden, werden diese auch bei der Teilanlagenzuordnung zur besseren
Übersichtlichkeit als Auswahlkriterien angeboten.
Wenn Sie nicht die "Anlagenoptimierung durch Online-Zuordnung einer Teilanlage
(Seite 582)" nutzen, dann gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor.

Zuordnung der Teilanlage mit/ohne Bedingungen?


• Wenn Sie die Teilanlagen ohne Bedingungen auswählen wollen, dann gehen Sie wie in
diesem Abschnitt beschrieben vor.
• Wenn Sie die Teilanlagen über Bedingungen auswählen wollen, dann gehen Sie wie im
Abschnitt "Teilanlagenauswahl über Bedingungen bei einem flachen Rezept (Seite 579)"
beschrieben vor.

Vorgehen im BATCH Rezepteditor


1. Öffnen Sie das Rezept.
2. Markieren Sie einen Rezeptschritt.
3. Wählen Sie den Befehl "Eigenschaften" im Kontextmenü (Anwahl mit rechter Maustaste).
Wählen Sie die Schaltfläche "Neue Zuordnung".
Das Register "Belegungen" erscheint.
4. Wählen Sie zuerst die Darstellung der Baumstruktur aus:
– Klassenansicht: Alle Teilanlagenklassen ohne Bereichsstruktur werden im Feld
"Teilanlagenauswahl" aufgelistet.
– Anlagenkomplexansicht: Alle Bereiche mit den untergelagerten Teilanlagen werden im
Feld "Teilanlagenauswahl" aufgelistet.
5. Wählen Sie im Feld "Geräteauswahl" die Teilanlagenklasse aus und deselektieren Sie
diejenigen Teilanlagen (Teilanlagenkandidaten), die nicht für diese Teilrezeptprozedur
geeignet sind.
Zur Auswahl stehen die Teilanlagenklassen und Teilanlagen aus dem Basisengineering.
Durch Auswahl einer Teilanlagenklasse und dem nachfolgenden Deselektieren der
Teilanlagenkandidaten schränken Sie die im Ablauf dieses Teilrezepts verwendbaren
Funktionen ein (angezeigt im Feld "Verfügbare Funktionen").
6. Wählen Sie, falls erforderlich, eine bevorzugte Teilanlage im Feld "Bevorzugte Teilanlage" aus.
Wenn vor dem Anlegen einer Charge keine andere Zuordnung getroffen wird, dann wird die
als bevorzugt angegebene Teilanlage für den Chargenablauf verwendet.
7. Bestätigen Sie die Auswahl mit "OK".

SIMATIC BATCH V10.0


576 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Ergebnis
In dem Eigenschaftsdialog des Rezeptelements wird diese Zuordnung angezeigt. Es stehen bei
der Zuweisung der Funktion zum Rezeptelement nur diejenigen Funktionen zur Auswahl, die
alle selektierten Teilanlagen ausführen können.

[Link] Zuordnung der Teilanlage bei einem Hierarchischen Rezept


Eine Teilrezeptprozedur (TRP) ist ausgelegt auf eine bestimmte Auswahl an verwendbaren
Teilanlagen (feste Anzahl), oder auf einen Satz von Bedingungen zur Bestimmung der Auswahl
der Teilanlagen (variable Anzahl: abhängig von Änderungen im Engineering-System).
Die Teilanlagen (und ggf. die Bedingungen) werden in den Objekteigenschaften zur
TRP angegeben. Dabei erfolgt die Teilanlagenzuordnung entsprechend der Strukturierung
der Technologischen Hierarchie im Engineering-System. Das bedeutet, wenn zusätzliche
Ebenen zur dreistufigen Batch-Hierarchie, z. B. eine Bereichsebene zwischen Anlage und
Teilanlage eingefügt wurden, werden diese auch bei der Teilanlagenzuordnung zur besseren
Übersichtlichkeit als Auswahlkriterien angeboten.
Wenn Sie nicht die Online-Zuordnung einer Teilanlage (Seite 582) nutzen, dann gehen Sie
wie nachfolgend beschrieben vor.

Zuordnung der Teilanlage mit/ohne Bedingungen?


• Wenn Sie die Teilanlagen ohne Bedingungen auswählen wollen, dann gehen Sie wie in
diesem Abschnitt beschrieben vor.
• Wenn Sie die Teilanlagen über Bedingungen auswählen wollen, dann gehen Sie wie im
Abschnitt "Teilanlagenauswahl über Bedingungen bei einem Hierarchischen Rezept
(Seite 580)" beschrieben vor.

Vorgehen im BATCH Rezepteditor


1. Öffnen Sie das Rezept.
2. Markieren Sie eine TRP (Spalte erscheint hellblau hinterlegt).
3. Wählen Sie den Befehl "Eigenschaften" im Kontextmenü (Anwahl mit rechter Maustaste).
4. Selektieren Sie die Registerkarte "Belegung".
5. Wählen Sie zuerst die Darstellung der Baumstruktur aus:
– Klassenansicht: Alle Teilanlagenklassen ohne Bereichsstruktur werden im Feld
"Teilanlagenauswahl" aufgelistet.
– Anlagenkomplexansicht: Alle Bereiche mit den untergelagerten Teilanlagen werden im
Feld "Teilanlagenauswahl" aufgelistet.
6. Wählen Sie im Feld "Geräteauswahl" die Teilanlagenklasse aus und deselektieren Sie
diejenigen Teilanlagen (Teilanlagenkandidaten), die nicht für diese Teilrezeptprozedur
geeignet sind.
Zur Auswahl stehen die Teilanlagenklassen und Teilanlagen aus dem Basisengineering.
Durch Auswahl einer Teilanlagenklasse und dem nachfolgenden Deselektieren der
Teilanlagenkandidaten, schränken Sie die im Ablauf dieses Teilrezepts verwendbaren
Funktionen ein (angezeigt im Feld "Verfügbare Funktionen").

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 577
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

7. Wählen Sie, falls erforderlich, eine bevorzugte Teilanlage im Feld "Bevorzugte Teilanlage" aus.
Wenn vor dem Anlegen einer Charge keine andere Zuordnung getroffen wird, dann wird die
als bevorzugt angegebene Teilanlage für den Chargenablauf verwendet.
8. Bestätigen Sie die Auswahl mit "OK".
Ergebnis: In den Eigenschaftsdialogen der enthaltenen Rezeptelemente wird diese
Zuordnung unveränderbar angezeigt. Es stehen bei der Zuweisung der Funktion nur die
Funktionen zur Auswahl, die alle selektierten Teilanlagen ausführen können.

[Link] Über Bedingungen Teilanlagen festlegen


Im Rezepteditor können Sie über Bedingungen die Teilanlagen festlegen, für welche die
notwendigen Ausrüstungseigenschaften zutreffen. Bei einer Anlagenerweiterung oder
Änderung wird damit die Liste der möglichen Teilanlagen automatisch angepasst ohne
Änderung des Rezepts.

Voraussetzung
Das BatchCC ist geöffnet.

Vorgehen
1. Im Menü Extras > Einstellungen > Projekteinstellungen im Ordner "Allgemein" setzen Sie den
Wert der Eigenschaft "Teilanlagenauswahl durch Bedingungen" auf "Ja". Damit haben Sie
diese Strategie als Standard für neue Rezepte bzw. Teilrezepterweiterungen eingestellt.
2. Öffnen Sie ein neues Rezept im Rezepteditor. Öffnen Sie den Dialog "Eigenschaften von ..."
über den Menübefehl Rezept > Kopfparameter... und öffnen Sie das Register "Belegungen".
3. Markieren Sie in der Liste die gewünschte Rezeptzuordnung und klicken Sie auf die
Schaltfläche "Bearbeiten". Sollte noch keine Rezeptzuordnung existieren, klicken Sie zuvor
auf die Schaltfläche "Neu".
4. Im erscheinenden Dialog klicken Sie auf die Schaltfläche "Neu". Dadurch erzeugen Sie eine
neue, noch leere Bedingung. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ändern", um anschließend im
Assistenten die folgenden weiteren Einstellungen vorzunehmen:
– Im ersten Schritt wählen Sie die gewünschte Ausrüstungseigenschaft aus und klicken auf
die Schaltfläche "Weiter".
– Im zweiten Schritt wählen Sie den Operator ("vorhanden" bedeutet, dass nur das
Vorhandensein, nicht aber der Wert der Ausrüstungseigenschaft ausgewertet wird).
– In einem dritten Schritt wählen bzw. geben Sie den erforderlichen Wert der
Ausrüstungseigenschaft ein.
– Im letzten Schritt klicken Sie auf die Schaltfläche "Fertig stellen".

Über logische Operatoren können Sie mehrere Bedingungen mit Abfrage von
Ausrüstungseigenschaften miteinander verknüpfen.
5. Beenden Sie den Dialog mit "OK".

SIMATIC BATCH V10.0


578 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Ergebnis
Im Register "Belegung" werden die möglichen Teilanlagen, auf denen das Teilrezept ablauffähig
ist, angezeigt. Die Teilanlagenbelegung wird durch die verwendeten Rezeptfunktionen und
Bedingungen von SIMATIC BATCH ermittelt und ist nicht editierbar.

[Link] Teilanlagenauswahl über Bedingungen bei einem flachen Rezept


Zur effizienteren Auswahl geeigneter Teilanlagen können Bedingungen an die Teilanlage
definiert werden. Bei der Auswahl der Teilanlagen stehen dann alle Teilanlagen zur Verfügung,
die diese Bedingungen erfüllen (Vereinigungsmenge). Damit ist es z. B. möglich, bei
Anlagenerweiterungen nach einem Aktualisieren der Anlage im BATCH Control Center, weitere
Teilanlagen in den Chargenprozess (bei noch nicht freigegebenen Chargen) einzubeziehen.

Voraussetzung
Damit die Bedingungen für die Teilanlage eingegeben werden können, muss in den
Eigenschaften der Rezeptprozedur im Register "Belegung" die Option "Bedingung" für die
Teilanlage aktiviert sein.
Über die Option "Teilanlagenauswahl durch Bedingungen" in den Systemeinstellungen im
BATCH Control Center kann dies standardmäßig für alle neuen Rezepte aktiviert werden.

Mögliche Festlegungen von Bedingungen


Die Bedingungen können Sie auf den gleichen Rezeptebenen einstellen, in denen Sie auch eine
Teilanlage zuweisen können.
Beim Einbinden einer Bibliothekssubstruktur in ein Grundrezept, bringt diese Ihre
Bedingungen mit.

Vorgehen auf der Ebene Teilrezeptprozedur


1. Öffnen Sie das Rezept.
2. Markieren Sie bei einem Flachen Rezept: den Rezeptschritt.
3. Wählen Sie den Befehl "Eigenschaften" im Kontextmenü (Anwahl mit rechter Maustaste).
4. Wählen Sie im Register "Allgemein" die Schaltfläche "Neue Zuordnung".
Ergebnis: Das Dialogfeld "Eigenschaften von Neue Belegung" erscheint.
5. Wählen Sie im Register "Bedingung" die Schaltfläche "Neu".
Ergebnis: In der Tabelle wird eine neue Zeile zur Eingabe einer weiteren Bedingung angelegt.
6. Wählen Sie die Schaltfläche "Ändern".
Ergebnis: Das Dialogfeld "Operand 1" erscheint.
7. Wählen Sie aus der Liste das Attribut der Teilanlage aus, was einer Bedingung genügen soll.
8. Wählen Sie die Schaltfläche "Weiter".
Ergebnis: Das Dialogfeld "Operator" erscheint.
9. Wählen Sie hier in dem mittleren Feld den Operator aus, der die Verknüpfungsbedingung der
beiden Operanden festlegt und damit der Bedingung entspricht.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 579
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

10.Wählen Sie die Schaltfläche "Weiter".


Ergebnis: Das Dialogfeld "Operand 2" erscheint.
11.Wählen Sie aus der Liste den Wert des Attributes der Teilanlage aus, um die gewünschte
Bedingung zu erreichen. Bei einigen Werten müssen auch noch Folgedialoge bearbeitet
werden. Informieren Sie sich dazu in der kontextsensitiven Online-Hilfe (Schaltfläche "Hilfe").
12.Wählen Sie die Schaltfläche "Weiter".
Ergebnis: Das Dialogfeld "Operator" erscheint erneut. Alle Elemente der Bedingung werden
angezeigt und sind nicht änderbar.
13.Wählen Sie die Schaltfläche "Fertig stellen".
Ergebnis: In dem Register "Bedingung" ist die komplette Bedingung eingetragen. Tragen Sie
ggf. noch weiter Bedingungen in gleicher Weise ein.
Ergebnis: Im Register "Belegung" werden angezeigt:
– Links: Unter "Geräteauswahl" werden alle Teilanlagen als nicht änderbar angezeigt. Die
Teilanlagen, die es sein sollen, sind schon automatisch markiert.
– Rechts: Unter "Verfügbare Funktionen" wird die Vereinigungsmenge von allen markierten
Teilanlagen angezeigt.
14.Wählen Sie zuerst die Darstellung der Baumstruktur aus:
– Klassenansicht: Alle Teilanlagenklassen ohne Bereichsstruktur werden im Feld
"Teilanlagenauswahl" aufgelistet.
– Anlagenkomplexansicht: Alle Bereiche mit den untergelagerten Teilanlagen werden im
Feld "Teilanlagenauswahl" aufgelistet.
15.Wählen Sie die gewünschte Belegungsstrategie aus und verlassen Sie den Dialog über die
Schaltfläche "OK".
[Link]ätigen Sie die Auswahl mit "OK".
17.Über die Schaltfläche "Zuordnung bearbeiten" im Dialogfeld "Eigenschaften von
<Rezeptfunktion>" können Sie diese Einstellungen ggf. wieder ändern.

Siehe auch
Anlagenoptimierung durch Online-Zuordnung einer Teilanlage (Seite 582)

[Link] Teilanlagenauswahl über Bedingungen bei einem hierarchischen Rezept


Zur effizienteren Auswahl geeigneter Teilanlagen können Bedingungen an die Teilanlage
definiert werden. Bei der Auswahl der Teilanlagen stehen dann alle Teilanlagen zur Verfügung,
die diese Bedingungen erfüllen (Vereinigungsmenge). Damit ist es z. B. möglich, bei
Anlagenerweiterungen nach einem Aktualisieren der Anlage im BatchCC, weitere Teilanlagen in
den Chargenprozess (bei noch nicht freigegebenen Chargen) einzubeziehen.

Voraussetzung
Damit die Bedingungen für die Teilanlage eingegeben werden können, muss in den
Eigenschaften der Rezeptprozedur pro Teilrezeptprozedur (Zeile) die Option "Bedingung"
aktiviert sein. Der Eigenschaftsdialog ist in diesen Fällen um ein Register "Bedingung" erweitert.

SIMATIC BATCH V10.0


580 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Über die Option "Teilanlagenauswahl durch Bedingungen" in den Systemeinstellungen im


BATCH Control Center kann dies standardmäßig für alle neuen Rezepte aktiviert werden.

Mögliche Festlegungen von Bedingungen


Diese Bedingungen können Sie auf den gleichen Rezeptebenen einstellen, in denen Sie auch
eine Teilanlage zuweisen können. Beim Einbinden einer Bibliotheksoperation in ein
Grundrezept, bringt diese ihre Bedingungen mit. In diesem Fall ist der Eigenschaftsdialog noch
um ein weiteres Register "Unter-Bedingung" erweitert.

Vorgehen auf der Ebene Teilrezeptprozedur


1. Öffnen Sie das Rezept.
2. Markieren Sie bei einem hierarchischen Rezept: die TRP (Spalte erscheint hellblau hinterlegt).
3. Wählen Sie den Befehl "Eigenschaften" im Kontextmenü (Anwahl mit rechter Maustaste).
4. Wechseln Sie zum Register "Bedingung".
5. Wählen Sie die Schaltfläche "Neu".
Ergebnis: In der Tabelle wird eine neue Zeile zur Eingabe einer weiteren Bedingung angelegt.
6. Wählen Sie die Schaltfläche "Ändern".
Ergebnis: Das Dialogfeld "Operand 1" erscheint.
7. Wählen Sie aus der Liste das Attribut der Teilanlage aus, was einer Bedingung genügen soll.
8. Wählen Sie die Schaltfläche "Weiter".
Ergebnis: Das Dialogfeld "Operator" erscheint.
9. Wählen Sie hier in dem mittleren Feld den Operator aus, der die Verknüpfungsbedingung der
beiden Operanden festlegt und damit der Bedingung entspricht.
10.Wählen Sie die Schaltfläche "Weiter".
Ergebnis: Das Dialogfeld "Operand 2" erscheint.
11.Wählen Sie aus der Liste den Wert des Attributes der Teilanlage aus, um die gewünschte
Bedingung zu erreichen. Bei einigen Werten müssen auch noch Folgedialoge bearbeitet
werden. Informieren Sie sich dazu in der kontextsensitiven Online-Hilfe (Schaltfläche "Hilfe").
12.Wählen Sie die Schaltfläche "Weiter".
Ergebnis: Das Dialogfeld "Operator" erscheint erneut. Alle Elemente der Bedingung werden
angezeigt und sind nicht änderbar.
13.Wählen Sie die Schaltfläche "Fertig stellen".
Ergebnis: In dem Register "Bedingung" ist die komplette Bedingung eingetragen. Tragen Sie
ggf. noch weiter Bedingungen in gleicher Weise ein.
[Link]ätigen Sie mit "OK".
Ergebnis: Im Register "Belegung" werden angezeigt:
– Links: Unter "Geräteauswahl" werden alle Teilanlagen als nicht änderbar angezeigt. Die
Teilanlagen, die es sein sollen sind schon automatisch markiert.
– Rechts: Unter "Verfügbare Funktionen" wird die Vereinigungsmenge von allen markierten
Teilanlagen angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 581
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

15.Wählen Sie zuerst die Darstellung der Baumstruktur aus:


– Klassenansicht: Alle Teilanlagenklassen ohne Bereichsstruktur werden im Feld
"Teilanlagen-Auswahl" aufgelistet.
– Anlagenkomplexansicht: Alle Bereiche mit den untergelagerten Teilanlagen werden im
Feld "Teilanlagen-Auswahl" aufgelistet.
16.Wählen Sie die gewünschte Belegungsstrategie aus und verlassen Sie den Dialog über die
Schaltfläche "OK".

[Link] Anlagenoptimierung durch Online-Zuordnung einer Teilanlage

Einleitung
Bei einer Anlagenoptimierung durch Online-Zuordnung erfolgt die Zuordnung des Teilrezeptes
zur Teilanlage zum letztmöglichen Zeitpunkt. Wenn die Teilanlage beim Ablauf der Charge die
zugewiesen ist, dann wird die Funktion "Online-Zuordnung" aktiv.
"Online-Zuordnung" bietet folgende vier Möglichkeiten (Strategie) zur Optimierung der
Teilanlagenauslastung:
• Bevorzugte Teilanlage: Wenn vor dem Anlegen einer Charge keine andere Zuordnung
getroffen wird, dann wird die als bevorzugt angegebene Teilanlage für den Chargenablauf
verwendet.
• Am längsten nicht benutzt: Die am längsten nicht benutzte Teilanlage wird genutzt.
• Operator Auswahl: Die Zuordnung der Teilanlage kann manuell durch die Eingabe in einen
Operatordialog erfolgen.
• Prozessparameter: Die in dem Feld Prozessparameter ausgewählte Variable bestimmt die
Teilanlage.

Vorgehen im BATCH Rezepteditor


1. Öffnen Sie das Rezept.
2. Auswählen
– Markieren Sie bei einem Flachen Rezept: den Rezeptschritt.
– Markieren Sie bei einem hierarchischen Rezept: die TRP (Spalte erscheint hellblau
hinterlegt).
3. Wählen Sie den Befehl "Eigenschaften" im Kontextmenü (Anwahl mit rechter Maustaste).
4. Wechseln Sie zum Register "Belegungen" (bei flachen Rezepten über die Schaltfläche
"Zuordnung bearbeiten").
5. Wählen Sie im Eingabefeld "Strategie" eine der oben beschriebenen Möglichkeiten für die
Online-Zuordnung aus.

SIMATIC BATCH V10.0


582 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

6. Bei Spezifizierung über Prozessparameter wählen Sie noch den entsprechenden Formula-
Parameter aus.
Über eine Auswahlliste können Sie den Parameter mit dem Datentyp "Teilanlage" auswählen,
der im Ablauf der Charge die auszuwählende Teilanlage prozessabhängig bestimmt.
7. Bestätigen Sie die Auswahl mit "OK".

Strategie "Operator Auswahl"


Bei projektierter Strategie "Operator Auswahl' wird am Rezeptschritt (sichtbar im geöffneten
Steuerrezept) ein Statussymbol gesetzt, sobald SIMATIC BATCH eine Teilanlage belegen will.

Bild 11-6 Strategie Operatorauswahl der Teilanlage

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 583
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Bild 11-7 Belegung der Teilanlage durch Auswahl des Operators

Nach Selektion der Teilrezeptprozedur (bei hierarchischem Rezept) bzw. der Rezeptfunktion
(bei flachem Rezept) mit dem Statussymbol, kann über den Kontextmenübefehl "Teilanlage
auswählen" die gewünschten Teilanlage ausgewählt werden.

Bild 11-8 Teilanlage auswählen

Wenn diese Teilanlage gerade belegt ist, dann wartet die Teilrezeptprozedur, bis die
ausgewählte Teilanlage wieder frei wird. Wenn die Bedingungen für die Belegung der
Teilanlage nicht erfüllt sind, dann wartet die Teilrezeptprozedur, bis die Bedingungen erfüllt
sind und die Teilanlage frei ist. Wenn mehrere Benutzer gleichzeitig versuchen die Auswahl
zu treffen, dann erfolgt die Belegung durch den ersten Benutzer. Alle weiteren ausgewählten
Teilanlagen werden ignoriert.

Strategie "Prozessparameter"
Sobald der Rezeptschritt die Teilanlage belegt, bleibt diese angezeigt und in Verwendung, auch
wenn danach der Prozessparameter auf eine andere Teilanlage geändert wird.
Erst nach Freigeben der Teilanlage, d. h., wenn der Rezeptschritt zu Ende gelaufen ist oder
abgebrochen und rückgesetzt wurde, kommt die andere Teilanlage zur Anzeige.

Hinweis
Achten Sie in einem hierarchischen Rezept darauf, dass der Prozessparameter nach dem Start
des betroffenen Teilrezepts sich nicht mehr ändert. Sonst wird am Ende des Teilrezepts eine
Teilanlage angezeigt, die gar nicht verwendet wurde.
Wenn Sie nach dem Start einer Charge die Teilanlage nachträglich verändern, z. B. durch einen
Prozessparameter oder durch einen Neustart der Charge mit einem zusätzlichen Wechsel der zu
belegenden Teilanlage, dann wird weder in der Archivdatei (*.xml) noch im Chargenbericht die
zuletzt belegte Teilanlage angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


584 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Weitere Information
Dialog "Teilanlage auswählen" (Seite 941)

[Link] Ergänzende Information zur Online-Zuordnung einer Teilanlage bei Flachen


Rezepten

Online-Zuordnung bei mehreren Rezeptfunktionen mit derselben Teilanlagenzuordnung


Befinden sich in einem flachen Rezept mehrere Rezeptfunktion mit derselben
Teilanlagenzuordnung, so wird eine Online-Zuordnung nur bei der ersten Rezeptfunktion
ausgeführt.
Aus Sicherheitsgründen bleibt die zugeordnete Teilanlage für alle nachfolgenden
Rezeptfunktionen erhalten, auch wenn die Teilanlage nach Ende einer Funktion freigegeben
wird.

Erneute Online-Zuordnung
Um eine erneute Online-Zuordnung auszuführen, muss eine bereits durchlaufene oder
abgebrochene Rezeptfunktion rückgesetzt werden. Dabei darf keine der anderen
Rezeptfunktion mit derselben Teilanlagenzuordnung aktiv sein.

Empfehlung
Damit innerhalb eines Flachen Rezeptes eine Online-Zuordnung mehrfach erfolgt, sollten
bereits bei der Rezepterstellung die Rezeptfunktionen auf entsprechend viele unterschiedliche
Teilanlagenzuordnungen verteilt werden.

11.4.5 Rezeptelemente einfügen und beschriften

[Link] Rezeptprozedurelement (Menü Einfügen)

Übersicht
Mit dieser Funktion fügen Sie Rezeptschritte vom Typ Rezeptprozedurelement innerhalb eines
Rezepts ein. Dieses Schrittelement ist das Ersatzobjekt für die in der unterlagerten
Hierarchiestufe abgelegten Schritte und Schrittketten.
• Hierarchisches Rezept: TRP, ROP, RF
• Flaches Rezept: Substruktur

Öffnen oder Doppelklick


Für das selektierte Objekt wird das Fenster zum Bearbeiten der Rezeptschritte oder -schrittketten
in der unterlagerten Hierarchiestufe geöffnet.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 585
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Eigenschaften
Die Eigenschaften der Schrittelemente und der unterlagerten Schrittkette sind identisch. Es
können die Daten unter den Registern "Allgemein", "Einsatzstoff", "Stoffausstoß", "Parameter"
(Prozessparameter), "Messstellen" bearbeitet werden.
• Hierarchisches Rezept:
Durch den Einbau in die entsprechende Teilanlagenspalte liegt die Teilanlagenklasse, und
wenn vorgewählt, eine für das Anlegen einer Charge bevorzugte Teilanlage fest.
• Flaches Rezept:
Die Teilanlagenklasse/Teilanlage kann zu jedem Rezeptschritt einzeln (und unterschiedlich)
im Register "Allgemein" zugewiesen werden.

Einfügefunktion beenden
Die Einfügefunktion für das Objekt wird durch einen Klick auf den Selektionspfeil oder ein
anderes Einfügeobjekt (Menü oder Funktionsleiste) bzw. mit der Esc-Taste beendet.

[Link] Rezeptfunktion/-operation (Menü Einfügen)

Übersicht
Mit dieser Funktion fügen Sie Rezeptschritte vom Typ Rezeptfunktion (RF) ein. Im
Schrittkettenfenster für die Teilrezeptprozedur können Sie im Eigenschaftsdialog einen Schritt
mit einer Rezeptfunktion vom Typ EOP oder EPH verbinden. Im Schrittkettenfenster für die
Rezeptoperation bzw. eines einstufigen Rezeptes können Sie einen Schritt mit einer
Rezeptfunktion vom Typ EPH verbinden.

Eigenschaften
Durch den Einbau in die entsprechende Teilanlagenspalte eines hierarchischen Rezeptes, liegt
die Teilanlagenklasse, und wenn vorgewählt, eine für das Anlegen einer Charge bevorzugte
Teilanlage fest. Es können die Daten unter den Registern "Allgemein", "Einsatzstoff",
"Stoffausstoß", "Parameter" (Prozessparameter), "Messstellen" bearbeitet werden.
Zum Verbinden der Rezeptschritte mit den Daten der Basisautomatisierung müssen die
Projektierungsdaten der zugehörigen Anlage mit dem BatchCC eingelesen bzw. aktualisiert
worden sein.

Einfügefunktion beenden
Die Einfügefunktion für dieses Objekt wird durch Klick auf den Selektionspfeil oder ein anderes
Einfügeobjekt (Menü oder Toolbar) bzw. mit ESC beendet.

SIMATIC BATCH V10.0


586 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

[Link] Bibliotheksverweis (Menü Einfügen)

Öffnen
Für das selektierte Objekt wird das Fenster zum Ansehen der in der Bibliothek abgelegten
Rezeptschrittkette geöffnet. Zum Ändern der Schrittkette in der Bibliothek muss diese
mit Öffnen Bibliotheksobjekt... (Menü Rezept) (Seite 1117) geöffnet werden.

Eigenschaften
Die Eigenschaften der Schrittelemente und der unterlagerten Schrittkette sind identisch. Durch
den Einbau in die entsprechende Teilanlagenspalte eines hierarchischen Rezeptes, liegt die
Teilanlagenklasse, und wenn vorgewählt, eine für das Anlegen einer Charge bevorzugte
Teilanlage fest. Es können die Daten unter den Registern "Allgemein", "Einsatzstoff",
"Stoffausstoß", "Parameter" (Prozessparameter), "Messstellen" bearbeitet werden.

Einfügefunktion beenden
Die Einfügefunktion für dieses Objekt wird durch Klick auf den Selektionspfeil oder ein anderes
Einfügeobjekt (Menü oder Toolbar) bzw. mit ESC beendet.

[Link] Operatoranweisung (Menü Einfügen)

Übersicht
Mit dieser Funktion fügen Sie Rezeptschritte vom Typ Operatoranweisung ein. Die
Operatoranweisung bietet im Ablauf eines Rezepts die Möglichkeit, Anweisungen an das
Bedienpersonal auszugeben. Dabei wird zwischen folgenden Operatoranweisungen
unterschieden:
• Anweisung innerhalb eines NOP-Schritts
– Ohne Quittierung: Der Rezeptablauf wird nicht angehalten. Beispiel: Bitte Schutzbrille
aufsetzen!
– Mit Quittierung: Der Rezeptablauf wird so lange angehalten, bis die Quittierung erfolgt
ist. Beispiel: Bitte Ventil V127 schließen.
• Anweisung mit Eingabemöglichkeit (Operatordialog). Bei der Funktion wird eine
Rezeptfunktion/-operation ausgewählt. Dabei wird nur der Parametersatz übernommen. Im
AS wird keine Funktion gestartet.
– Ohne Quittierung, Beispiel: Eingabe von Analyse-Istwerten.
– Mit Quittierung, Beispiel "Handdosierung": Dem Operator wird angezeigt welches
Material und wie viel er zu dosieren hat. Er gibt dann die Istwerte seiner Dosierung ein
und bestätigt (quittiert) dies.
Ohne Quittierung: Aktivierungsstatus "Aktivieren und Charge nicht blockieren" ist ausgewählt.

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 587
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Mit Quittierung: Aktivierungsstatus "Aktivieren und Charge blockieren" ist ausgewählt.

Hinweis
Chargen
Chargen, die Anweisungen ohne Quittierung enthalten, werden bis in den Zustand "Beendet"
abgearbeitet. Die Anweisung steht nur so lange an, wie die Charge läuft. Wenn ein restriktiveres
Verhalten notwendig ist, dann verwenden Sie die Option mit Quittierung.

Eingegebene Werte (Istwerte) können als Sollwerte für nachfolgende Rezeptfunktionen/-


operationen dienen. Zusätzlich können Sie auch Vorgabewerte oder Diagnosewerte an
nachfolgende Rezeptschritte übergeben. Dazu wird der vom Operator eingegebene Istwert
an eine höhere Rezeptebene übergeben. Der Übergabewert wird in einem nachfolgenden
Rezeptschritt als Quelle abgefragt. Die Istwerte können außerdem in Transitionen
ausgewertet werden, Beispiel: Ist die Probe gut? Ja/Nein. In diesem Fall muss mit Quittierung
parametriert werden.

Eigenschaften
Es stehen unabhängig von der Teilanlage nur die Funktionen zur Auswahl, die im Engineering
System für die Operatoranweisung freigegeben wurden. Es empfiehlt sich, spezielle
Handoperationen mit dem Engineering System zu projektieren, die dann an allen Teilanlagen
verfügbar sind.
Es können die Daten unter den Registern "Anweisung", "Allgemein", "Einsatzstoffe",
"Stoffausstoß", "Parameter" (Prozessparameter) bearbeitet werden.
Abhängig von der gewählten Funktion im Register "Allgemein" ist es möglich, dass der
Operator auch Parameterwerte eingeben kann (= Anweisung mit Eingabemöglichkeit). Die
in den Registern "Einsatzstoff", "Stoffausstoß", "Parameter" (Prozessparameter) eingestellten
Parameterwerte gelten dann als die vorgegebenen Sollwerte für den Operator.
Das System unterstützt maximal fünfzig gleichzeitig aktive Operatoranweisungen.

Einfügefunktion beenden
Die Einfügefunktion für diese Objekte wird durch Klick auf den Selektionspfeil oder ein anderes
Einfügeobjekt (Menü oder Toolbar) bzw. mit ESC beendet.

Siehe auch
Parameterverschaltungen (Seite 616)

[Link] Kommando-Schritt (Menü Einfügen)

Übersicht
Mit dieser Funktion fügen Sie im BATCH Rezepteditor einen Kommando-Schritt in Ihr
Grundrezept ein.

SIMATIC BATCH V10.0


588 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Ein Kommando-Schritt wird eingesetzt, um im Rezeptablauf ein Kommando (S88-


Kommando) an ein oder mehrere Ziel-Rezeptelemente (RPEs) zu übergeben. Zusätzlich
lässt sich angeben, in welchem Status das Ziel-Objekt sein muss, damit es das Kommando
erhalten kann. Dieser Statusfilter gilt für die gesamte Liste der Ziel-Rezeptelemente.
Zusätzlich ist es möglich eine Solllaufzeit, die Sie für die Technische Funktion ermittelt
haben, anzugeben. Das bedeutet, dass die Technische Funktion erst nach Ablauf der
Solllaufzeit beendet wird.

Funktionsweise
Der Einbau eines Kommando-Schritts in Ihr Rezept ist an allen Stellen möglich, wo Sie auch ein
NOP-Objekt (No Operation = Platzhalter, Leerschritt) einbauen können.
Bei Start des Kommando-Schrittes sendet dieser das projektierte Kommando an alle
zugeordneten Rezeptschritte, die den passenden Status gemäß eingestelltem Filter haben.
In den Chargendaten wird gespeichert, an welche Rezeptschritte das Kommando gesendet
wurde.
Wenn an einem Kommando-Schritt eine Laufzeit angegeben wurde, dann bleibt der Schritt
entsprechend lang im Status RUNNING. Wenn keine Laufzeit angegeben wurde, dann wird
der Schritt beendet, sofort nach dem Senden des Kommandos.
Wenn ein Kommando-Schritt ein Kommando an das Ziel-Rezeptelement übergibt, dann wird
eine Bedienmeldung erzeugt und in der Bedienliste im Meldesystem angezeigt. In der Spalte
Bedienung wird statt dem angemeldeten Benutzer der Name des Kommando-Schritts gefolgt
von der Schrittnummer angegeben. Beispiel: Halt sofort_4:Transition Haltepunkt gesetzt.

Einschränkungen
• Der Kommando-Schritt wird sequenziell bearbeitet und wartet nicht, bis die angesteuerten
Rezeptschritte das übergebene Kommando ausgeführt haben.
Hinweis
Falls es für den weiteren Rezeptablauf wichtig ist, ob das Zielobjekt zuerst das übergebene
Kommando bearbeitet hat, müssen Sie nach dem Kommando-Schritt eine Transition
einbauen, wo der Zielobjekt-Status abgefragt wird.

• Das System kann nicht komplett verhindern, dass bei ungeschicktem Einsatz von Kommando-
Schritten der Rezeptablauf stehen bleibt oder zu viele Schritte aktiv sind.
• Beachten Sie folgende Rezeptkonstruktionen, bei denen der automatische Ablauf gestört
werden kann:
– Durch den Kommando-Schritt werden nicht alle Objekte in parallelen Zweigen gestartet.
– Durch den Kommando-Schritt wird ein Objekt vor einer Synchronisation, die bereits
bearbeitet wurde, gestartet.
– Der Kommando-Schritt beendet alle aktiven Rezeptschritte.
• Der Befehl "Neustart" an einem Rezeptelement wird nur dann wirksam, wenn das Zielobjekt
im Status "Abgebrochen" oder "Gestoppt" ist.

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 589
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Konsistenzprüfung
Bei Start und Neustart des Kommando-Schritts prüft der BATCH Control Server, ob in den
Schrittketten vor und hinter den Ziel-Schritten bereits ein Rezeptschritt läuft. Ist dies der Fall,
wird das Start-Kommando nicht ausgeführt und der Kommando-Schritt geht in Fehler.

Besonderes Systemverhalten bei der Überwachung


Wenn Sie das Kommando "Start" oder "Neustart" in einem Kommando-Schritt an einem
Rezeptelement verwenden, das in einer Überwachung liegt, dann wird die Überwachung mit
gestartet.

Kommando-Schritt einfügen
Um im Rezepteditor Kommando-Schritte in das Diagramm einzufügen, gehen Sie wie folgt vor:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Kommando-Schritt oder das entsprechende
Symbol der Funktionsleiste.
2. Klicken Sie im geöffneten Rezept an die gewünschte Stelle, bis der Mauszeiger das
Kommando-Symbol annimmt, um einen Kommando-Schritt einzufügen.
3. Öffnen Sie den Eigenschaften Dialog des Kommando-Schritts. Im Register "Allgemein" wird
der Kommando-Schritt projektiert.
4. Wählen Sie aus den angebotenen Kommando-Zielen Ihre gewünschten Ziele aus. Navigieren
Sie dazu in der Baumansicht auf das gewünschte Rezeptelement und verschieben Sie es mit
der Pfeiltaste in die Liste der Kommando-Ziele. Alternativ dazu ist es auch möglich im
Rezepteditor das Ziel-Objekt zu markieren und bei gedrückter linker Maustaste auf das
gewünschte Kommando-Schritt-Objekt zu ziehen und dort die linke Maustaste los zu lassen.
5. Wählen Sie Ihr Kommando aus der Liste der verfügbaren Kommandos aus.
6. Falls Sie ein Kommando nur zu einem gewissen Status übergeben möchten, wählen Sie unter
"Filter" den Status aus, den die betreffende Rezeptfunktion zur Laufzeit aufweisen muss,
damit ein entsprechendes Kommando übergeben wird.
7. Beenden Sie den Dialog mit "OK".

Weitere Information
Register "Allgemein" Eigenschaften Kommando-Schritt (Seite 921)
Beispiel zum Kommando-Schritt (Seite 590)

[Link] Beispiel zum Kommando-Schritt

Einleitung
Im automatischen Betrieb kann es durch Prozessbedienungen möglich sein, dass ein
Rezeptobjekt durch andere Rezeptobjekte beeinflusst werden muss.

SIMATIC BATCH V10.0


590 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Beispielrezept
An einem Rezeptbeispiel zeigen wir Ihnen, wie Sie zwei Kommando-Schritte mit Kommando
Stopp und Neustart projektieren. In der Grafik wird ein Beispielrezept nach der Projektierung im
RZE dargestellt. Dieses Rezept wird nun um die geforderte Funktionalität erweitert.

Projektierung im RZE
In Folgendem wird beschrieben wie Sie die Kommando-Schritte projektieren.
1. Bearbeiten Sie Transition 13. Die Transition beinhaltet eine Prozessbedienung, die RF
"heating" z. B. stoppen soll.
2. Fügen Sie einen Kommando-Schritt hinter die Transition 13 im Parallelzweig ein.

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 591
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

3. Im Eigenschaften Dialog wählen Sie die RF "Heating" als Ziel-Objekt und als Kommando
wählen Sie "Stoppen".
4. Die Transition 6 beinhaltet folgende Status-Abfrage. Ist die RF "heating" gestoppt? Damit wird
erreicht, dass das Folgekommando "Neustart" erst ausgeführt wird, wenn das Zielobjekt
diesen Status aufweist.
5. Fügen Sie einen Kommando-Schritt hinter die Transition 6 im Parallelzweig ein.
6. Im Eigenschaften Dialog wählen Sie die RF "Heating" als Ziel-Objekt und als Kommando
wählen Sie "Neustart".
7. Speichern Sie Ihr Rezept und geben es frei.

Ergebnis
In Transition 13 wird im Prozessbetrieb abgefragt, ob RF "heating" läuft. Danach wird mit
Kommando-Schritt 3 die RF "heating" gestoppt. Die RF "heating" geht nicht sofort in "Stopp",
sondern bearbeitet seinen Übergangszustand "stoppend". In Transition 6 wird abgefragt, ob RF
"heating" gestoppt ist. Ist dies der Fall, wird mit Kommando-Schritt 4 das Kommando "Neustart"
an "RF "heating" übergeben. Damit wird RF "heating" zurückgesetzt und neu gestartet.

[Link] Parallel-Zweig (Menü Einfügen)

Übersicht
Mit dieser Funktion können Sie in dem BATCH Rezepteditor einen Und-Zweig bzw. eine Und-
Verzweigung einfügen. Die Schritte und Transitionen in den Parallelzweigen werden
gleichzeitig abgearbeitet. Erst wenn die letzten Schritte und Transitionen in den Parallelzweigen
abgearbeitet bzw. erfüllt sind, wird in die nachfolgende Transition bzw. den nachfolgenden
Schritt geschaltet.
Bei Parallelzweigen werden die Zweige nur bearbeitet, wenn alle Zweige bearbeitet werden
können. Dadurch kann z.B. sichergestellt werden, dass nur "geheizt" wird, wenn gleichzeitig
auch "gerührt" wird.

Hinweis
Baut man in einem Parallelzweig zwei Technische Funktionen dergleichen Teilanlage ein, und
eine der beiden Technischen Funktionen ist im Automatikbetrieb und die andere im
Handbetrieb, dann wird beim Ablauf die Teilanlage von der Technischen Funktionen im
Automatikbetrieb belegt.
An dieser Stelle bleibt die Abarbeitung des Parallelzweiges stehen. Auch die Technische
Funktion im Automatikbetrieb, die die Teilanlage belegt hat, wird nicht bearbeitet.

Selektion
Durch Klicken auf die Doppellinie wird die ganze Verzweigung selektiert. Wird auf eine der
Linien, die von innen an die Doppellinien mündet, geklickt, wird jeweils ein Zweig selektiert.

SIMATIC BATCH V10.0


592 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Um die Parallelverzweigung (Seite 566) mit einem Lasso zu selektieren, müssen beide
Doppellinien und jeweils rechts und links noch etwas Platz zwischen dem Lassorahmen und
den einzelnen Objekten (Strukturelementen) im Lasso enthalten sein.

Einfügen
Gehen Sie wie folgt vor, wenn Sie im BATCH Rezepteditor Parallelzweige in das Diagramm
einfügen wollen:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Parallel-Zweig oder das entsprechende Symbol der
Funktionsleiste.
2. Klicken Sie zwischen zwei Objekte im Diagramm.
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie im BATCH Rezepteditor zu einer bestehenden
Struktur einen parallelen Vorgang brauchen:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Parallel-Zweig oder das entsprechende Symbol der
Funktionsleiste.
2. Positionieren Sie den Mauszeiger oberhalb des ersten Objekts, zu dem Sie einen parallelen
Zweig benötigen.
3. Halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie bis unterhalb des letzten Objektes, das im
Parallelzweig eingeschlossen werden soll.

Hinweise
• Während des Ziehens erscheint eine Hilfslinie, die Ihnen zeigt, welche Teile beim Loslassen
an der jeweiligen Stelle miteinbezogen werden.
• Abhängig davon, ob Sie links oder rechts der senkrechten Linie loslassen, wird auch der neue
Parallelzweig links oder rechts angefügt.
• Sie können den Vorgang abbrechen, indem Sie zur Ausgangsposition zurückkehren oder die
ESC-Taste drücken.

[Link] Synchronisation (Menü Einfügen)

Übersicht
Mit der Synchronisation können Sie den Ablauf der Rezeptschrittketten in den Teilanlagen und
zwischen den Teilanlagen koordinieren (Hierarchisches Rezept). Synchronisationen sind auch in
Zweigen der gleichen Parallelverzweigung möglich (Hierarchisches Rezept, Flaches Rezept).
Es kann an jedem Synchronisationspunkt gewählt werden, ob der Ablauf der Kette
angehalten wird. Wird Blockierend gewählt, wartet die Kette, bis die anderen beteiligten
Ketten die Synchronisationslinie erreicht haben oder schon erreicht hatten (können im Ablauf
schon weitergelaufen sein). Wenn Blockierend nicht gewählt wird, dann wartet die Kette
nicht auf die anderen Ketten. Es wird aber gespeichert, dass der Synchronisationspunkt
erreicht wurde.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 593
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Einfügen
Wenn Sie im BATCH Rezepteditor Synchronisationen zwischen den Teilanlagen eines
Hierarchischen Rezepts einfügen, dann gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Synchronisation oder das entsprechende Symbol
der Funktionsleiste.
2. Ziehen Sie mit der Maus beginnend zwischen zwei Objekte der ersten Teilrezeptprozedur
(TRP) bis zwischen zwei Objekten der zu synchronisierenden Teilrezeptprozedur (TRP).
Liegen zwischen den TRPs weitere Schrittketten, werden diese Ketten nicht in die
Synchronisation eingeschlossen.

Erweitern
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Synchronisation oder das entsprechende Symbol
der Funktionsleiste.
2. Ziehen Sie mit der Maus beginnend in einem Synchronisationspunkt (Kreuzung zwischen
Ablauflinie und Synchronisationslinien) bis zwischen zwei Objekten der zusätzlich zu
synchronisierenden Teilrezeptprozedur (TRP).

Entfernen eines Synchronisationspunkts


Sie können einzelne Synchronisationspunkte oder die Synchronisationslinie selektieren und
löschen.

Eigenschaften
Sie können der Synchronisation einen Namen geben, und für jeden Synchronisationspunkt
auswählen, ob an diesem Punkt der Ablauf angehalten werden soll.

Darstellung des Synchronisationspunkts:


Ein Synchronisationspunkt wird als Doppellinie dargestellt und die Ablauflinie unterbrochen,
wenn es ein Synchronisationspunkt für den Ablaufzweig ist und die Eigenschaft "Blockierend"
angewählt wurde.
Ein Synchronisationspunkt wird als Einzellinie dargestellt, wenn es ein Synchronisationspunkt
für den Ablaufzweig ist und die Eigenschaft "Blockierend" nicht angewählt wurde.
Ein Synchronisationspunkt wird als Doppellinie dargestellt und die Ablauflinie nicht
unterbrochen, wenn es kein Synchronisationspunkt für den Ablaufzweig ist.
Sie erkennen aufeinanderliegenden Synchronisationslinien durch die an den Enden
dargestellten Spitzen oder durch die Selektion der Synchronisationslinien. Nicht mit der
Synchronisationslinie verbunde Objekte (TRPs) erkennen Sie an deren Aussparung.

SIMATIC BATCH V10.0


594 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

[Link] Überwachung (Menü Einfügen)

Übersicht
Parallel zu einem definierten Bereich eines Rezepts (Überwachungsbereich) ist eine
Überwachung von Prozessereignissen möglich. Die Überwachung ist eine eigenständige
Rezeptstruktur, die Sie im Rezepteditor projektieren.

Arbeitsweise
Eine Transition-Bedingung am Anfang überwacht Prozesswerte, -zustände, und -ereignisse.
Wenn die Transitions-Bedingung erfüllt ist, dann wird die Überwachung nebenläufig
abgearbeitet. Die Überwachung wird wie alle Rezeptstrukturen projektiert und kann alle
Topologie-Elemente (Schleifen, Und, Oder, Synchronisationslinien, usw.) enthalten.
Die Überwachung wird wie folgt automatisch gestartet:
• Durch jeden Eintritt in einen Überwachungsbereich
• Durch einen Sprung in eine Überwachung
• Durch den automatischen Start eines Schritts im überwachten Bereich
Die Überwachung wird wie folgt automatisch beendet:
• Beim Verlassen des überwachten Bereichs durch "Abbrechen" und "Zurücksetzen". Dabei ist
der Zustand der gesamten Überwachung "inaktiv"
• Durch eine projektierte Logik, die in einem Sprung ohne Sprungziel endet. Dabei ist der
Zustand der gesamten Überwachung "beendet"
Die Überwachung wird neu gestartet, wenn die letzte Transition in der Überwachung
beendet ist.
Es ist möglich über Synchronisationslinien hinweg zu überwachen. Synchronisationslinien
können Sie auf der obersten Ebene der Überwachung projektieren. Sie werden über die hell-
und dunkel-roten Hintergrundfarbe im Rezepteditor dargestellt.
Für Synchronisationslinien gelten folgende Einschränkungen:
1. Die Knoten zu einer Linie sind in den direkten Sequenzen der Parallel-Verzweigung zu finden.
2. Wenn eine dieser Sequenzen ein Überwachungsobjekt enthält, dann wird auf den Inhalt
Regel 1 angewandt.
Es wird also nach wie vor nicht möglich sein, Synchronisationslinien zwischen zwei
Teilrezepten und einem UND enden zu lassen, obwohl das vom Ablauf keine Probleme
machen würde.

Darstellung im Rezepteditor
Der überwachte Rezeptbereich und die Überwachung selbst werden farblich umrandet
dargestellt. Der überwachte Bereich ist hell, die Überwachung dunkel umrandet. Beide Bereiche
liegen parallel nebeneinander. Jede Überwachung enthält per Standard eine Schleife. Die
Schleife deutet darauf hin, dass der Ablauf am Ende wiederholt wird.
Durch einen Doppelklick auf das selektierte Objekt "Überwachung" wird die gesamte
Rezeptstruktur einer im Rezepteditor eingefügten "Überwachung" geöffnet. Wiederum

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 595
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

durch einen Doppelklick auf dem Namen der Überwachung verkleinern Sie die geöffnete
Überwachungsstruktur.

Einschränkungen
• Eine Überwachung startet keine automatischen Aktionen in einem überwachten Bereich.
• Eine manuelle Bedienung an Rezeptobjekten innerhalb des überwachten Bereichs startet
oder beendet die Überwachung nicht.
• Das System kann nicht verhindern, dass bei ungeschickter Projektierung und Konfigurierung
innerhalb der Überwachung selbst, der Rezeptablauf stehen bleibt weil zu viele oder kein
Rezept-Schritt aktiv ist.
• Das Einfügen einer Überwachung in eine Überwachung wird vom System verhindert.

Überwachung einfügen
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie im BATCH Rezepteditor eine Überwachungen in das
Diagramm einfügen wollen:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Überwachung oder das entsprechende Symbol der
Funktionsleiste.
2. Klicken Sie zwischen zwei einzelne Objekte (Strukturelemente), um eine Überwachung mit
einer Transition und einem Platzhalter-Schritt einzufügen.
3. Mit der Einstellung "Selektion" klicken Sie doppelt auf den Titel "Überwachung" innerhalb der
Überwachung. Die Vorgabe-Struktur der Überwachung wird geöffnet. Die Vorgabestruktur
enthält eine Schleife. Wobei die linke Transition die Überwachungs-Bedingung ist und die
rechte die Wiederholungs-Bedingung.

Weitere Information
Beispiel zur Überwachung (Seite 596)

[Link] Beispiel zur Überwachung

Einleitung
Im automatischen Betrieb kann notwendig sein, dass eine laufende RF überwacht und bei
gewissen Konditionen automatisch beendet werden muss. In nachfolgendem Beispiel zeigen
wir Ihnen wie Sie eine einfache Überwachung im RZE projektieren.

Theoretische Grundlagen
Folgende Logik soll in einem Grundrezept im RZE projektiert werden:
• Eine laufende RF, hier "filling" soll überwachen werden
• In einer Überwachung (Nebenkondition) soll die RF abgebrochen werden.

SIMATIC BATCH V10.0


596 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

• Eine Operator-Anweisung soll einen Hinweis auf die abgebrochenen RF geben, dann soll die
Anweisung quittiert bzw. angenommen werden.
• Dann soll die Überwachung beendet werden.
Das entsprechende Grundrezept ist nachfolgend abgebildet.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 597
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Bild 11-9 Überwachung

SIMATIC BATCH V10.0


598 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Projektierung im RZE
1. Öffnen Sie ein zur Bearbeitung freigegebenes Grundrezept im RZE.
2. Öffnen Sie eine ROP, hier "Exception Test".
3. Fügen Sie das Rezeptobjekt "Überwachung" in Ihr Rezept ein. Verwenden Sie dazu den
Menübefehl Einfügen > Überwachung oder das entsprechende Symbol aus der
Funktionsleiste "Einfügen". Klicken Sie dann in Ihr Rezept auf die Verbindungslinie zwischen
Start- und Ende-Schritt.
4. Mit der Einstellung "Selektion" klicken Sie doppelt auf den Titel "Überwachung" innerhalb der
Überwachung. Die Vorgabe-Struktur der Überwachung wird geöffnet. Die Vorgabestruktur
enthält eine Schleife. Wobei die linke Transition die Überwachungs-Bedingung ist und die
rechte die Wiederholungs-Bedingung. Alle folgenden Rezeptobjekte werden an der linken
Verbindungslinie hinter die Überwachungs-Bedingung eingefügt.
5. Fügen Sie eine RF in den überwachten Bereich (hellrote Außenmarkierung) ein und wählen
Sie im Eigenschaften Dialog der RF die Funktion "filling (EPH)".
6. Fügen Sie einen Kommando-Schritt in Ihre Überwachung (rote Außenmarkierung) ein.
7. Fügen Sie eine Operatoranweisung in Ihre Überwachung ein.
8. Fügen Sie einen Sprung in Ihre Überwachung ein.
9. Fügen Sie RF in Ihre Überwachung ein.

Zwischenergebnis
Sie haben nun alle notwendigen Rezeptelemente in Ihr Beispielrezept eingefügt. Jetzt
konfigurieren Sie die eingefügten Rezeptobjekte.

Konfiguration der Rezeptobjekte


1. Konfigurieren Sie die Start-Bedingung T 2 für die Überwachung, Transition 2. Operand 1 ist
RPE Status und Operand 2 ist Konstante. Wählen Sie das Rezeptelement "filling_1" und
belassen Sie das Attribut "Status". Wählen Sie den Wert "läuft" für Operand 2 und beenden Sie
alle Dialoge.
2. Konfigurieren Sie den Kommando-Schritt 3 innerhalb der Überwachung. Mittels des
Kommando-Schritts soll die RF "filling" abgebrochen werden. Markieren Sie die RF "filling_1"
und verschieben Sie die RF in das rechte Fenster. Wählen Sie unter Kommando das
Kommando "Abbrechen". Beenden Sie den Dialog.
3. Konfigurieren Sie Transition 4. In der Transition soll abgefragt werden, ob die RF "filling_1"
abgebrochen ist. Operand 1 ist RPE Status und Operand 2 ist Konstante. Wählen Sie das
Rezeptelement "filling_1" innerhalb der Überwachung und belassen Sie das Attribut "Status".
Wählen Sie den Wert "abgebrochen" für Operand 2 und beenden Sie alle Dialoge.
4. Konfigurieren Sie die Operatoranweisung im Eigenschaften Dialog, Register "Anweisung".
Hier könnte ein Eintrag im Feld "Auftrag" beispielsweise folgendermaßen lauten. "Prüfe das
Rezeptelement "filling_1". Beenden Sie den Dialog.
5. Konfigurieren Sie Transition 9. Die Überwachung soll nun beendet werden. Dazu darf diese
Transition 9 nie erfüllt werden. Operand 1 ist RPE Status und Operand 2 ist Konstante.
Wählen Sie das Rezeptelement "filling_1" und belassen Sie das Attribut "Status". Wählen Sie
den Wert "läuft" für Operand 2 und beenden Sie alle Dialoge.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 599
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

6. Konfigurieren Sie den Transition des Sprungs. Damit soll die Überwachung beendet werden.
Operand 1 ist RPE Status und Operand 2 ist Konstante. Wählen Sie das Rezeptelement
"filling_1" und belassen Sie das Attribut "Status". Wählen Sie den Wert "beendet" für Operand
2 und beenden Sie alle Dialoge.
7. Geben Sie im Eigenschaften Dialog unter Laufzeit z. B. 2 Sek. ein.

Endergebnis
Sie haben nun alle Rezeptelemente und Transitionen in Ihrem Beispielrezept konfiguriert. Geben
Sie das Rezept frei und verwenden Sie es innerhalb einer Charge im Prozessbetrieb.

[Link] Transition (Menü Einfügen)

Übersicht
Mit dieser Funktion fügen Sie eine Transition in ein Grundrezept ein.
Im Rezeptfenster mit den Teilanlagen können die Rezeptoperationen ohne Transition
abgearbeitet werden. Sie können aber mehrere Transitionen zwischen Schritte und
Synchronisationspunkte einfügen.
Im Schrittkettenfenster für die Rezeptoperation fügen Sie mit einer Transition immer auch
einen Schritt ein, sodass sich zwischen zwei Transitionen immer ein Schritt befindet. Je nach
Einfügepunkt ändert sich die Reihenfolge von Schritt und Transition.

Eigenschaften
Die Daten unter den Registern "Allgemein" und "Bedingung" sind editierbar. Für die Bildung der
Transitionsbedingungen können die in der entsprechenden Rezeptebene definierten
Messstellen (Parameter aus den Eigenschaften einer ROP oder TRP), Konstante und alle mit
TAG_COLL-Baustein erfassten Größen genutzt werden.
Zeichenketten (Textstrings) größer 32 Zeichen innerhalb einer Transitionsabfrage werden
nicht unterstützt.

[Link] Alternativ-Zweig (Menü Einfügen)

Übersicht
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor einen Oder-Zweig bzw. eine Oder-
Verzweigung einfügen.
Eine Alternativverzweigung besteht aus mindestens zwei vertikal angeordneten Zweigen,
die oben und unten durch je eine horizontale Linie zusammengefasst werden. Jeder
Alternativzweig hat zu Beginn je eine Transition, deren Ergebnisse darüber entscheiden,
welcher Zweig durchlaufen wird. Die Transitionen sollten so erstellt sein, dass die Ergebnisse
eindeutig den Ablaufweg bestimmen.

SIMATIC BATCH V10.0


600 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Selektion
Durch Klicken auf eine der beiden horizontalen Linien wird die ganze Verzweigung selektiert.
Wird auf eine der Linien, die von innen an die horizontalen Linien münden, geklickt, wird jeweils
ein Zweig selektiert.
Um die Parallelverzweigung mit einem Lasso zu selektieren, müssen beide Doppellinien und
jeweils rechts und links noch etwas Platz zwischen dem Lassorahmen und den einzelnen
Objekten (Strukturelementen (Seite 562)) im Lasso enthalten sein.

Einfügen
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie im BATCH Rezepteditor Alternativzweige in das
Diagramm einfügen wollen:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Alternativzweig oder das entsprechende Symbol
der Funktionsleiste.
2. Klicken Sie zwischen zwei Objekte im Diagramm.
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie im BATCH Rezepteditor zu einer bestehenden
Struktur einen alternativen Vorgang brauchen:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Alternativzweig oder das entsprechende Symbol
der Funktionsleiste.
2. Positionieren Sie die Maus oberhalb des ersten Objekts, zu dem Sie einen alternativen Zweig
benötigen.
3. Halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie bis unterhalb des letzten Objekts, das in die
Alternativverzweigung eingeschlossen werden soll.

Hinweise:
• Während des Ziehens erscheint eine Hilfslinie, die Ihnen zeigt, welche Teile beim Loslassen
an der jeweiligen Stelle miteinbezogen werden.
• Abhängig davon, ob Sie links oder rechts der senkrechten Linie loslassen, wird auch der neue
Alternativzweig links oder rechts angefügt.
• Sie können den Vorgang abbrechen, indem Sie zur Ausgangsposition zurückkehren oder die
ESC-Taste drücken.

[Link] Schleife (Menü Einfügen)

Übersicht
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor eine Schleife (Seite 568) einfügen. In
dem Rückweg wird als erstes eine Transition eingefügt. Im geraden Ablauf muss hinter der
Schleife ebenfalls eine Transition eingebracht werden. In den Transitionen müssen Sie
eindeutige Bedingungen für die Verzweigung definieren.

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 601
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Einfügen
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie im BATCH Rezepteditor Schleifen in das Diagramm
einfügen wollen:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Schleife oder das entsprechende Symbol der
Funktionsleiste.
2. Klicken Sie zwischen zwei einzelne Objekte (Strukturelemente) um eine Schleife mit einem
Schrittpatzhalter und einer Transition im Rückführungszweig zu erhalten. Durch Auswahl
des benötigten Rezeptelementes und Klick auf den Platzhalter wird dieser durch gewünschte
Funktion ersetzt.
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie im BATCH Rezepteditor eine bestehende Folge von
Objekten mit einer Schleife wiederholt bearbeiten möchten:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Schleife oder das entsprechende Symbol der
Funktionsleiste.
2. Drücken Sie die linke Maustaste in der Lücke nach dem letzten Objekt das von der Schleife
umgeben werden soll.
3. Halten Sie die Taste gedrückt und ziehen mit der Maus soweit nach oben, bis alle
gewünschten Objekte eingeschlossen sind und lassen Sie die Maustaste los.

Entfernen
Wenn Sie die ganze Schleife auswählen, wird durch die Löschen-Taste auch der Inhalt entfernt.
Ist nur die Transition im Rückführungszweig ausgewählt, so bleibt beim Löschen der
Schleifenrumpf erhalten.

Hinweise
• Während des Ziehens erscheint eine Hilfslinie, die Ihnen zeigt, welche Teile beim Loslassen
an der jeweiligen Stelle miteinbezogen werden.
• Sie können den Vorgang abbrechen, indem Sie zur Ausgangsposition zurückkehren oder die
ESC-Taste drücken.

Selektieren
Eine Schleife (Seite 568) können Sie auswählen indem Sie entweder
• auf eine der horizontalen Linien oben oder unten klicken,
• auf die Rückführungslinie klicken,
• auf eine der Linien der Sequenz im Schleifenkörper klicken, oder
• indem Sie bei gedrückter linker Maustaste ein Lasso aufziehen, das den ganzen
Schleifenkörper und auch die Transition im Rückführungszweig umfasst.

SIMATIC BATCH V10.0


602 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

[Link] Sprung (Menü Einfügen)

Übersicht
Ein Sprung ist eine Rezepttransition mit oder ohne ein Sprungziel.
Mit dieser Funktion fügen Sie einen Sprung in Ihre Rezeptstruktur ein. Mit einem
Rezeptsprung wird innerhalb einer Rezeptebene (TRP) die sequenzielle Bearbeitung
unterbrochen und an einem projektierten Sprungziel fortgesetzt. Dort, wo der Sprung ohne
Sprungziel projektiert ist, wird die gerade laufende TRP/ROP beendet. Der Rezeptsprung wird
dann ausgeführt, wenn die projektierte Weiterschaltbedingung (Transition) erfüllt ist.

Einschränkungen
Verhinderte Sprungziele beim Projektieren im Rezepteditor:
• Ein Sprung kann nur innerhalb einer Rezeptebene (TRP/ROP) ausgeführt werden.
• Ein Sprung in einen parallelen Rezeptzweig hinein oder aus ihm heraus ist nicht möglich.
• Sprünge über Synchronisationslinien hinweg.

Projekteinstellung, um Sprungziele über Synchronisationslinien hinweg zuzulassen


In dem Dialog Projekteinstellungen unter Extras > Einstellungen > Projekteinstellungen im
BatchCC, Register "Allgemein" ist ein Auswahlfeld, um unsichere Sprungziele zuzulassen. Als
Standardprojekteinstellung ist dieses Auswahlfeld nicht aktiviert. Wenn die Auswahl aktiviert
ist, werden unsichere Sprünge über Synchronisationslinien hinweg zugelassen. Diese Sprünge
machen den Rezeptablauf unsicher. Eventuell werden damit Schritte doppelt gestartet oder das
Rezept bleibt hängen.

Hinweis
Beachten Sie bei Sprungzielen über Synchronisationslinien hinweg Folgendes:
• Rezeptelemente in anderen Teilrezeptprozeduren werden nicht gestartet.
• Teilrezeptprozeduren, die noch nicht aktiv waren, bleiben weiterhin nicht aktiv.

Besonderes Systemverhalten bei der Überwachung


Wenn Sie mit einem Sprung in einen überwachten Bereich hinein springen, dann wird die
Überwachung mit gestartet. Wenn Sie aus einem überwachten Bereich heraus springen, dann
wird die Überwachung beendet.

Einfügen
Der Rezepteditor erzwingt beim Einfügen automatisch einen Alternativzweig mit Sprung ohne
Sprungziel.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 603
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie im BATCH Rezepteditor Sprünge in das Diagramm
einfügen wollen:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Sprung oder das entsprechende Symbol der
Funktionsleiste.
2. Klicken Sie im geöffneten Rezept an die gewünschte Stelle, bis der Mauszeiger das
Sprungsymbol annimmt, um einen Sprung einzufügen.
3. Die Transition des Sprungs projektieren Sie im Eigenschaften-Dialog im Register "Bedingung"
und anschließend im Transitions-Wizard. Das Sprungziel projektieren Sie im Eigenschaften-
Dialog im Register "Allgemein". Alternativ dazu ist es auch möglich, im Rezepteditor das
Sprungobjekt zu markieren und bei gedrückter linker Maustaste auf das gewünschte
Sprungzielobjekt zu ziehen. Lassen Sie dann die linke Maustaste los.

Weitere Information
Beispiel zum Rezeptsprung (Seite 604)

[Link] Beispiel zum Rezeptsprung

Einleitung
Das folgende Beispiel zeigt Ihnen, wofür Sie einen Rezeptsprung einsetzen, wie Sie ihn im
Rezepteditor projektieren und wie er sich im Prozessbetrieb verhält. Das Beispiel soll Ihnen
vermitteln wie sie das Rezeptobjekt "Sprung" für Ihre Zwecke in Rezepten verwenden bzw.
anwenden.

Theoretische Grundlagen
Folgendes Grundrezept (Anfangsrezept) wird durch eine Logik erweitert, die mit vier
verschiedenen Sprungmechanismen arbeitet. In diesem Beispiel wird eine einfache Bedingung
für die Ausführung des Sprungs eingesetzt.
Generell stehen Ihnen alle im Transitions-Wizard aufgeführten Operanden für eine Transition
zur Verfügung.

SIMATIC BATCH V10.0


604 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Bild 11-10 Anfangsrezept

Umzusetzende Logik durch das Rezeptelement "Sprung"


Das oben dargestellte Rezept beinhaltet keine Sprünge und wird sequenziell bzw. von links nach
rechts abgearbeitet. Mit dem Einbau von Sprüngen in die ROP "Jump Test" soll erreicht werden,
dass z. B. abhängig von 4 Parametern (JumpTest1 bis 4) beim Heizen im Mashvessel das Rezept
folgende Logik aufweist:
1. Ist der Parameter "JumpTest1" wahr, soll das Rezept ohne Verzögerung weiter bearbeitet
werden.
2. Ist der Parameter "JumpTest2" wahr, soll das Rezept die anschließenden Rezeptschritte
"filling" und "heating" überspringen und sofort mit dem Rezeptschritt "agitating" fortsetzen.

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 605
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

3. Ist der Parameter "JumpTest3" wahr, soll das Rezept zurück in den ersten wait-Schritt
springen. Damit entsteht eine Art Schleife.
4. Ist der Parameter "JumpTest4 wahr, soll die ROP sofort beendet werden.

Voraussetzung für die Projektierung


Im Rezepteditor haben Sie ein neues Grundrezept, ähnlich wie oben abgebildet, projektiert und
geöffnet.

Projektierung im Rezepteditor
1. Doppelklicken Sie auf die ROP "Jump Test".
2. Klicken Sie auf das Register "Parameter".
3. Legen Sie die folgenden 4 Parameter neu an:
– Name: JumpTest1, Datentyp: Boolean
– Name: JumpTest2, Datentyp: Boolean
– Name: JumpTest3, Datentyp: Boolean
– Name: JumpTest4, Datentyp: Boolean
4. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit der Schaltfläche "OK".
5. Klicken Sie auf den Menübefehl Einfügen > Sprung bzw. auf das entsprechende Rezeptobjekt
in der Werkzeugleiste.
6. Klicken Sie nach dem zweiten wait-Schritt und vor der Transition auf die vertikale
Verbindungslinie. Damit wird der erste Sprung eingefügt.
7. Wiederholen Sie Schritt 2 zwei Mal.

Projektierung der ersten Transitionsbedingungen


Jetzt konfigurieren Sie die Transition 5 nach der oben aufgeführten Logik.
1. Doppelklicken Sie auf die Transition 5 und legen Sie eine neue Bedingung an und klicken Sie
auf "Ändern".
2. Im Transitions-Wizard wählen Sie für Operand 1 "Parameter aus der nächst höheren
Rezeptebene" und für Operand 2 "Konstante". Klicken Sie anschließen auf "Weiter".
3. Markieren Sie den Parameter "JumpTest1,PP" und klicken Sie auf "Weiter".
4. Den angezeigten Operator "=" belassen Sie und klicken auf "Weiter".
5. Markieren Sie den Zielwert "Wahr" und klicken auf "Weiter". Anschließend auf "Fertigstellen".
6. Beenden Sie den Eigenschaften Dialog mit der Schaltfläche "OK".
Damit ist die erste Transitionsbedingung fertig bearbeitet.

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606 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Projektierung der weiteren Transitionsbedingungen


Projektieren Sie jetzt die Transitionen 2, 9 und 10 nach der oben aufgeführten Logik. Führen Sie
die oben aufgeführten Schritte 1 bis 6 mit den drei verbleibenden Parametern durch.
Sie haben jetzt alle Transitionen mit Sprungzielen im Grundrezept projektiert. Speichern Sie
Ihr Rezept.

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 607
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Rezept nach der Projektierung im Rezepteditor


Nach der Projektierung sieht Ihr Grundrezept wie folgt aus.

Bild 11-11 Endrezept zum Freigeben

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608 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Testen des Rezepts im Prozessbetrieb


Um das Verhalten des erweiterten Grundrezepts im Prozessbetrieb mit den Vorgaben zu
überprüfen, gehen Sie wie folgt vor:
1. Geben Sie Ihr Grundrezept im BATCH Control Center frei (Freigabe zum Test, zur Produktion).
2. Legen Sie im BatchCC eine neue Charge mit dem oben projektierten Grundrezept an.
3. Geben Sie die Charge frei.
4. Starten Sie die Charge.
5. Das in der Charge verwendete Grundrezept wartet bei den vier Transitionen auf Ihre
Bedienung.
6. Klicken Sie auf die ROP "Jump Test" und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl
"Objekteigenschaften".
7. Wechseln Sie in das Register "Parameter" und klicken Sie auf die Schaltfläche "Ändern".
8. Abhängig von Ihrem Testszenario, wählen Sie zu einem der vier Parameter "JumpTestX" den
Wert "Wahr" und klicken anschließend auf "OK".

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 609
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Ergebnis für die zweite Bedingung


Der Chargenablauf für die zweite Bedingung ist als Ergebnis nachfolgend dargestellt.

Bild 11-12 Chargenablauf im Prozessbetrieb

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610 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

[Link] Synchronisationslinien projektieren


Nachfolgend sind drei Beispiele aufgeführt, die Ihnen den Umgang und die Semantik bei
Synchronisationslinien erklären und darstellen.

Beispiel 1

Betrachtet wird die Synchronisationslinie 0 über zwei TRPs hinweg, TRP_1 und TRP_2. Wenn
alle ROPs vor der Synchronisationslinie, hier ROP_A und ROP_B beendet sind, werden die
nachfolgenden ROPs, hier ROP_C und ROP_D gestartet.

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 611
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Beispiel 2

In dieser Rezeptstruktur muss ROP_D auf ROP_A und ROP_B warten. ROP_C hingegen wird
sofort nach beendeter ROP_A gestartet.

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612 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Beispiel 3

Die Synchronisation besteht zwischen TRP_1 und TRP_3. TRP_2 ist nicht beteiligt.

[Link] Arbeiten mit Substrukturen


Durch Klicken auf das Symbol oder Umrahmen mit dem Lasso selektieren Sie eine Substruktur.
Um in die Substruktur zu wechseln, doppelklicken Sie auf das Symbol der Substruktur. Es wird
ein neues Fenster geöffnet, das den Inhalt der Substruktur zeigt.

Hinweis
Substrukturen werden nur in flachen Rezepten erzeugt.
Substrukturen besitzen die gleichen funktionalen Möglichkeiten wie Rezeptoperationen in
hierarchischen Rezepten.

Einfügen
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie im BATCH Rezepteditor Substrukturen einfügen
wollen:
1. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen > Rezeptprozedurelement oder das entsprechende
Symbol der Funktionsleiste.
2. Klicken Sie zwischen zwei einzelne Objekte (Strukturelemente) oder auf einen
Substrukturpatzhalter.

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 613
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Entfernen
Wenn Sie das Substrukturkästchen auswählen, wird durch die Löschen-Taste auch der Inhalt
entfernt.
Wenn Sie den Inhalt der Substruktur nicht löschen wollen, dann wählen Sie den Menübefehl
Bearbeiten >Substruktur auflösen. Es wird daraufhin der Inhalt der Substruktur an Stelle
des Substrukturkästchens ins Diagramm eingebettet.

Schachtelungstiefe
Eine Substruktur kann selbst auch wieder Substrukturen enthalten. Wenn die maximale
Schachtelungstiefe erreicht ist, dann wird das Einfügen von Substrukturen abgelehnt und
folgende Fehlermeldung angezeigt:
Maximale Schachtelungstiefe erreicht. Lösung: Substrukturen auflösen oder geschachtelte
Parallel- und Alternativzweige nebeneinander anordnen.

Weitere Information
Substruktur auflösen (Seite 1124)

[Link] Beschriften von Strukturelementen

Vorgehen
Mit dem Menübefehl Bearbeiten > Beschriften öffnen Sie im BATCH Rezepteditor ein
Dialogfeld, in dem Sie einen Kommentar für das im Rezept selektierte Objekt (Strukturelement)
eingeben können.

Hinweis
Der Beschriftungstext ist neben den Objekten sichtbar, wenn Sie mit dem Menübefehl Ansicht >
Beschriftung die Objektbeschriftung eingeschaltet haben.

[Link] Bibliotheksverweise filtern


Wird innerhalb eines Rezeptes ein Bibliotheksverweis eingebaut, werden alle
Bibliotheksoperationen / Bibliothekssubstrukturen gleicher Teilanlagenklassen zur Auswahl
angeboten. Wird die Teilanlagenbelegung über Bendingungen gebildet, gibt es keine
Teilanlagenklassen. Dadurch werden Ihnen alle Bibliotheksoperationen und
Bibliothekssubstrukturen zur Auswahl angeboten.
Möchten Sie die Auswahl von Bibliotheksverweisen auf zulässige Teilanlagenklassen
beschränken, so sollten Sie basiert auf Teilanlagenklassen arbeiten und dadurch die Auswahl
filtern.
Bei hierarchischen Rezepten werden Bibliotheksoperationen gleicher Teilanlagenklassen zur
Auswahl angeboten.

SIMATIC BATCH V10.0


614 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Voraussetzung
Bevor Sie Teilanlagenklassen basiert arbeiten können, deaktivieren Sie im Dialog
"Projekteinstellungen" Register "Allgemein" das Optionskästchen "Teilanlagenauswahl durch
Bedingungen". Diese getroffene Einstellung gilt dann für neu zu erstellende
Bibliotheksoperationen bzw. Bibliothekssubstrukturen und Rezepte.

Vorgehen
1. Legen Sie eine neue Bibliotheksoperation / Bibliothekssubstruktur im Batch Control Center
an.
2. Öffnen Sie den Dialog "Eigenschaften" der Bibliotheksoperation bzw. Bibliothekssubstruktur
und klicken auf das Register "Belegungen".
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Bearbeiten" und aktivieren Sie das Register "Kandidaten".
4. Aktivieren Sie nur die gewünschte Teilanlagenklasse und beenden Sie alle Dialoge.

Ergebnis
Bei der Auswahl von Bibliotheksverweisen in einem Rezept ist die Teilanlagenklasse das
Filterkriterium.

11.4.6 Rezepteigenschaften einstellen

[Link] Weitergabe der Formula-Parameter im Rezept

Weitergabe der Formula-Parameter im Rezept


Ein- und derselbe Formula-Parameter kann mehrfach in verschiedenen Rezeptschritten
verschiedenen Typs genutzt werden. Ein Formula-Parameter kann auch gleichzeitig in
Transitionsbedingungen verwendet werden.
Das folgende Bild zeigt die mögliche Verwendung eines Formula-Parameters:

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 615
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Formula Rezeptprozedur

Name Name
Wert Wert

Teilrezeptprozedur Rezeptoperation Rezeptfunktion Techn. Funktion

Name Name Name Name


Wert Wert Wert Wert
Name Name Name
Ziel Ziel Ziel

[Link] Parameterverschaltungen

Übersicht
Parameterwerte (Soll- und Istwert) können während der Rezeptbearbeitung zwischen den
Strukturelementen der Rezepthierarchie in beide Richtungen weitergereicht werden. Bei der
Einstellung der Eigenschaften der Rezepte (Seite 634) und den einzelnen Rezeptschritten
können Sie zu jedem Einsatzstoff/Stoffausstoß und Prozessparameter die entsprechenden
Angaben geben zu:
• Quelle
• Datenziel (Target)
Hinweis
Textlänge beim Datentyp STRING
Seit SIMATIC BATCH V6.1 sind bei Parametern vom Datentyp "STRING" in Rezepten nicht mehr
16, sondern 254 Zeichen editierbar.
Sie als Projekteur können die Anzahl der Zeichen der String-Sollwerte innerhalb eines SFC-
Typs per Parametrierung (Merkmale > Sollwerte) erhöhen. Der Baustein vom Typ "IEPAR_STR"
kann nur Sollwerte mit maximal 16 Zeichen verarbeiten. Hier kann die Anzahl der Zeichen
auch nicht erhöht werden.
Wird nun beim Ablauf einer Charge eine größere Anzahl von Zeichen geschrieben als der
Baustein im AS (SFC-Typ oder IEPAR_STR) verarbeiten kann, so wird der Sollwert automatisch
auf die maximal mögliche Länge gekürzt.

Referenz auf Datenquelle (Source)


Für die Rezeptobjekte TRP, ROP, RF und SUB kann eine Datenquelle (Sollwerte) von der
nächsthöheren Ebene zugewiesen werden.

SIMATIC BATCH V10.0


616 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Beispiel: Ein Einsatzstoff in der TRP kann Quelle für einen Einsatzstoff in einer ROP sein. Es
wird der Name des Einsatzstoffs referenziert.
Datenquelle = Rezeptprozedur (RP)

Hinweis
Nur Parameter der Rezeptschritte und Transitionen, die als Datenquelle auf die Ebene der
Rezeptprozedur verweisen ("hoch gereichte" Rezeptkopfparameter), können als Formula-
Parameter für die Chargenplanung genutzt werden.

Referenz auf Datenziel (Target)


Für die Rezeptobjekte TRP, ROP, RF und SUB können die aufgenommenen Istwerte an die
nächsthöhere Ebene weitergeleitet werden.
Beispiel: Ein Istwert in der ROP kann als Ziel einen Parameter in einer TRP haben. Hierdurch
ist es auch möglich, den Istwert eines Schritts als Sollwert eines nachfolgenden Schritts zu
nutzen. Es wird der Name des Parameters referenziert.

Hinweis
Parameter die eine Referenz auf eine Datenquelle haben, werden nicht als Zielparameter
verwendet.

Beispiel für ein Hierarchisches Rezept

Rezeptoperation 1 (ROP) Teilrezeptprozedur (TRP)

Name ABC 1 Name XYZ


Wert Wert
Quelle Quelle
Ziel Name 2 Ziel Name

Rezeptoperation 1 l¦dt den aus der


Rezeptoperation 2 (ROP) 1 Techn. Funktion geholten Istwert an die
Teilrezeptprozedur hoch (Upload)
Name ABC
Wert Rezeptoperation 2 liest aus der Teil-
2 rezeptprozedur den als Rezeptfunktions-
Quelle Name
parameter oder als Transitionsvariable
Ziel
verwendeten Sollwert (Download)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 617
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

[Link] Einstellung der Eigenschaften der Rezeptkopfparameter


In den Eigenschaften des Rezeptkopfes (Rezeptkopfparameter) projektieren Sie
die Eigenschaften der Rezepte (Seite 634). Bei den Stoff- und Produktionsdaten sowie bei den
Prozessparametern stehen alle hoch gereichten Parameter für die Operatorbedienung
(Formula) aus denen in der Hierarchie unterlagerten Rezeptprozedurelementen (TRP, ROP, RF).
Diese Parameter können um weitere erweitert werden.

Registerdialogfeld aufrufen
Sie haben zwei Möglichkeiten, um das Registerdialogfeld "Eigenschaften von <Rezeptname>"
aufzurufen:
• Im BATCH Control Center
• Im BATCH Rezepteditor. Nachfolgend beschrieben.

Vorgehen im BATCH Rezepteditor


1. Öffnen Sie das Rezept.
2. Wählen Sie den Menübefehl Rezept > Kopfparameter.
Ergebnis: Es erscheint das Registerdialogfeld "Eigenschaften von <Rezeptname>" mit den
Rezeptkopfparametern. In den Registerdialogen stehen alle Eigenschaften des Rezeptes, die
zusätzlich zur Rezeptstruktur für eine Rezept festgelegt werden müssen/können. Es ist der
gleiche Eigenschaftsdialog, der im Menübefehl BatchCC mit Bearbeiten > Eigenschaften
angewählt werden kann.
Einige Eigenschaften (Parameter) sind bereits durch die Detailprojektierung der einzelnen
Rezeptelemente (TRP, ROP, EPHs, Transitionen) auf Grundlage der Basisautomatisierung fest
vorgegeben. Noch veränderbare Parameter/Einstellungen sind durch weiße Editierfelder
sichtbar gemacht.
3. Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen in den Registerdialogen vor und bestätigen Sie
mit "OK".

SIMATIC BATCH V10.0


618 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Eingabe der Eigenschaften


Die Eingabe der Eigenschaften der Rezepte erfolgt über das folgende Register-Dialogfeld. Über
die Schaltfläche "Hilfe" erhalten Sie kontextsensitive Hinweise zu jedem einzelnen Ein-/
Ausgabefeld der Register.

Referenz auf Formula-Kategorie


Über das Eingabefeld "Kategorie" im Register "Allgemein" weisen Sie dem Grundrezept die
Formula-Kategorie mit der gewünschten Struktur der Stoff- und Produktionsdaten (Formula) zu.
Vorausgesetzt die Formula-Kategorie wurde im BatchCC bereits erstellt. Diese Option können
Sie auch noch später im BatchCC einstellen.
Siehe auch Abschnitt: Zusammenhang zwischen Rezeptkopfparameter, Formula-Kategorie
und Formula (Seite 335)

Elektronische Unterschriften
Bedienungen von Rezepten können signiert werden. Die Projektierung der Elektronischen
Unterschriften erfolgt im Register "ESIG".
Siehe auch Abschnitt: Festlegen der Elektronischen Unterschriften (Seite 418)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 619
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

[Link] Einstellen der Eigenschaften zu Schritten

Eigenschaften der Schritte


In den Objekteigenschaften der Rezeptprozedurelemente (TRP, ROP, NOP, RF, SUB) definieren Sie
die Stoff- und Produktionsdaten (Formula) und die Parameter zu jedem einzelnen Element. Zu
den Rezeptfunktionen in den Schrittketten werden durch die Zuweisung der Rezeptfunktion
(vom Typ EOP, EPH) die Parameter für Einsatzstoffe, Stoffausstoß und Prozessparameter
vorgegeben. Diese Parameter können um weitere erweitert werden.

Vorgehen im BATCH Rezepteditor


1. Öffnen Sie das Grundrezept.
2. Selektieren Sie ein Rezeptprozedurelement.
3. Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Eigenschaften".
Das Registerdialogfeld "Eigenschaften von <Schrittname>" wird geöffnet.
In den Registerdialogen stehen alle Eigenschaften, die für das betreffende
Rezeptprozedurelement festgelegt werden müssen/können.
4. Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen in den Registerdialogen vor und bestätigen Sie
mit "OK".

SIMATIC BATCH V10.0


620 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Eingabe der Eigenschaften


Die Eingabe der Eigenschaften der Schritte erfolgt über das folgende Registerdialogfeld. Über
die Schaltfläche "Hilfe" erhalten Sie kontextsensitive Hinweise zu jedem einzelnen Ein-/
Ausgabefeld der Register.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 621
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Weitergabe von Parametern


Über die Angaben in der Tabellenspalte "Quellen" und "Ziel" können Sie die Parameter
verschiedener Hierarchieebenen in beide Richtungen miteinander verschalten (Mausklick auf
Schaltfläche neben dem Parameter):
• Für die Rezeptobjekte TRP, ROP, RF kann eine Datenquelle von der nächsthöheren Ebene
ausgewählt werden. Beispiel: Ein Parameter in der Rezeptprozedur kann Quelle für einen
Parameter in einer TRP sein.
Hinweis
Parameter der Rezeptschritte, die als Datenquelle auf die Ebene der Rezeptprozedur
verweisen ("hochgereichte" Rezeptkopfparameter), können als Formula-Parameter für die
Chargenplanung genutzt werden.

• Für die Rezeptobjekte TRP, ROP, RF und SUB können die aufgenommenen Istwerte an die
nächsthöheren Ebenen weiter geleitet werden. Beispiel: Ein Istwert in der TRP kann als Ziel
einen Parameter in einer Rezeptprozedur haben. Hierdurch ist es auch möglich, den Istwert
eines Schritts als Sollwert eines nachfolgenden Schritts zu nutzen.
Hinweis
Voraussetzung für die Weitergabe von Parametern, ist die Übereinstimmung der Parameter
in Typ und Einheit.
Parameter die eine Referenz auf eine Datenquelle haben, können nicht als Zielparameter
verwendet werden.

Eigenschaften zu Bibliotheksverweisen

Hinweis
Im Eigenschaftsdialog zum Bibliotheksverweis werden die meisten Eigenschaften der
Bibliotheksoperation unveränderbar angezeigt. Zum Ändern müssen Sie die
Bibliotheksoperation explizit im BATCH Rezepteditor öffnen.

Mengenanpassung mit Unterer und Oberer Grenze


Als Grenzwerte werden die physikalischen Grenzen der Anlageninstanz angezeigt. Wenn der
Sollwert angepasst wird, dann wird zusätzlich im Tooltip-Text der minimal bzw. maximal
mögliche Sollwert angezeigt.
Wenn man innerhalb dieser Grenzen (Tooltip) bleibt, dann ist gewährleistet, dass bei
einer Charge Ansatzmengen zulässig sind, die zwischen "Mindestmenge einer Charge" und
"Höchstmenge einer Charge" liegen.
Auch Sollwerte außerhalb der im Tooltip-Text angegebenen Grenzen sind möglich. In diesem
Fall werden Warnungen bei der Plausibilitätsprüfung gemeldet, und die Ansatzmenge bei
einer Charge ist eingeschränkt.
Untere Grenze

SIMATIC BATCH V10.0


622 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Hier wird der minimale Wert des Parameters angezeigt, der als Sollwert sinnvoll ist. Ist für
diesen Parameter ein diskreter Parametertyp oder ein Textparameter eingestellt (also nicht
Typ "Gleitkommazahl"!), existiert keine untere Grenze, weil als Wert nur zulässige Eingaben
vorgelegt werden. Bei ausgewählter Anpassung ist er abhängig vom Normansatz und der
unteren Grenze des tatsächlichen Ansatzes aus dem Rezeptkopf.
Die untere Grenze wird so errechnet, dass der Parameterwert nach der Mengenanpassung
nicht die unteren Grenzen des Bausteins unterschreiten kann.
Wert
An dieser Stelle können Sie den Sollwert eintragen. Vorgelegt wird ein Defaultwert, der aus
den Anlagendaten der Basisautomatisierung entnommen wird. Der eingegebene Wert muss
zwischen oberer und unterer Grenze liegen.
Für die Verletzung der Grenzen kann es mehrere Ursachen geben:
• Die Grenzen in den Anlagendaten sind zu eng gefasst
• Die Anpassung ist zu extrem gewählt
• Die Grenzen für die Ansatzmenge im Rezeptkopf sind zu weit vom Normansatz entfernt.
Obere Grenze
Hier wird der maximale Parameterwert angezeigt, der als Sollwert sinnvoll ist. Ist für diesen
Parameter ein diskreter Parametertyp oder ein Textparameter eingestellt (also nicht Typ
"Gleitkommazahl" oder "Integer"!), existiert keine obere Grenze, weil als Wert nur zulässige
Eingaben vorgelegt werden. Bei ausgewählter Anpassung ist er abhängig vom Normansatz
und der oberen Grenze des tatsächlichen Ansatzes aus dem Rezeptkopf.
Die obere Grenze wird so errechnet, dass der Parameterwert nach der Mengenanpassung
nicht die oberen Grenzen des Bausteins überschreiten kann.
Liegt die obere Grenze unterhalb der unteren Grenze, so dass keine Möglichkeit besteht
einen korrekten Wert einzutragen, so liegt das an einer zu großen Spanne zwischen unterer
und oberer Grenze in den Rezeptkopfparametern, oder aber an einer Anpassung, die den
Wert aus den Grenzen hinausführen würde.

Elektronische Unterschriften
Bedienungen von Rezeptschritten können signiert werden. Die Projektierung der Elektronischen
Unterschriften erfolgt im Register "ESIG".
Weitere Informationen sind in folgendem Abschnitt enthalten: Festlegen der Elektronischen
Unterschriften (Seite 418)

Siehe auch
Parameterverschaltungen (Seite 616)
Weitergabe der Formula-Parameter im Rezept (Seite 615)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 623
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

[Link] Rezeptgrenzwerte vorgeben

Begriffsbestimmungen
Rezeptgrenzwerte beziehen sich auf das zu verarbeitende Produkt. Sie bilden zusätzliche
Grenzwerte zu denen bei technischen Einrichtungen aus Basis Engineering. Rezeptgrenzwerte
werden in Grundrezepten im BATCH Rezepteditor an einer Rezeptfunktion im Dialog
"Eigenschaften" projektiert. Wenn Sie den Wert "Ja" bei der Projekteinstellung "Online
Sollwertänderung erlauben" im Ordner "Chargen" eingestellt haben, dann lassen sich
Rezeptgrenzwerte im Chargenbetrieb ändern. Die neuen Rezeptgrenzwerte werden im BATCH
Rezepteditor, im BatchCC und in den BATCH OS Controls angezeigt.
Equipmentgrenzen = Parametergrenzwerte zu technischen Einrichtungen. Basis Engineering
Rezeptgrenzwerte = Parametergrenzwerte zu verschiedenen Produkten. Rezept Engineering

Prüfung der Rezeptgrenzwerte


Die Eingaben zu Parametergrenzwerten werden bei der Rezepterstellung als auch vor
Chargenfreigabe geprüft. Dabei wird das Schreiben von Sollwerten immer gegen die
Rezeptgrenzwerte geprüft. Auch Ziel- und Quellverschaltungen sind Sollwertänderungen, die
geprüft werden. Bei der Rezepterstellung wird jede Grenzwertverletzung innerhalb der
Plausibilitätsprüfung als Warnung ausgegeben. Im Chargenbetrieb werden entsprechende
Meldungen im Fenster "Erweiterte Chargeninformationen" im BatchCC angezeigt.
Die Rezeptgrenzwerte werden bei der Mengenanpassung (linear, oder quadratisch) wie die
zugehörigen Sollwerte verändert.
Weitere Information: Anpassroutinen (Seite 636)

Wechselwirkung zwischen Equipment- und Rezeptgrenzwerten


Rezeptgrenzen sind optional und nicht zwingend in Grundrezept oder bei einer Charge
erforderlich. Wenn Sie nur die obere Rezeptgrenze zu einem Sollwert angeben, dann bezieht die
untere Grenze seinen Wert aus der technischen Einrichtung. Wenn Sie keine Rezeptgrenzwerte
angegeben, dann gelten die Grenzwerte der technischen Einrichtungen.

Eingabe und Darstellung der Rezeptgrenzwerte


Rezeptgrenzen geben Sie bei Rezeptfunktionen, Operatoranweisungen und bei
Parameterschritten ein. Die Grenzwerte werden in den Registern "Parameter", "Einsatzstoff" und
"Stoffausstoß" des Dialogs "Eigenschaften" einer Rezeptfunktion, eines Containers (TRP, ROP,
SUP) und einer Formula angezeigt. Bei laufenden Chargen sind die Rezeptgrenzwerte
ausschließlich per OSC (Online Strukturänderungen) an zum Test freigegebenen Chargen mit
entsprechendem OSC-Benutzerrecht änderbar.
Rezeptgrenzwerte sind an Bildbausteinen nicht sichtbar oder änderbar.

Darstellung in Berichten
Im Chargenbericht sind keinerlei Grenzwerte enthalten. Im Bericht des Grundrezepts werden
sowohl Equipment- als auch Rezeptgrenzwerte dargestellt.

SIMATIC BATCH V10.0


624 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Anwendungsszenario
Auf einer Teilanlage "Reaktor" sind unter anderen die Technische Funktion "Heizen" enthalten.
Die Heizung hat einen Heizbereich von 20 °C bis 100 °C. Diese Temperaturwerte bilden die
untere und obere Equipmentgrenze, innerhalb der ein Sollwert/Anfangswert liegen muss. Bei
der Herstellung eines speziellen Produkts auf diesen Einrichtungen gelten jedoch für das Heizen
produktspezifische Grenzwerte, die eingehalten werden sollen. Ist dem nicht so, dann wird das
Produkt fehlerhaft. In dieser Situation verwenden Sie die neuen zusätzlichen Rezeptgrenzen bei
der Rezepterstellung im BATCH Rezepteditor. Damit wird der Sollwert/Anfangswert innerhalb
der Engineeringgrenzen weiter eingeschränkt, sodass die optimale Produktgüte erreicht wird.
Geben Sie jetzt einen Sollwert/Anfangswert vor, der nicht innerhalb der Rezeptgrenzen liegt,
dann werden Sie auf eine Grenzwertverletzung hingewiesen. Ein Weiterarbeiten ist erst nach
Eingabe eines gültigen Sollwerts/Anfangswerts möglich.

[Link] Einstellen einer Rezeptfunktion für "Kontinuierlichen Betrieb"


Bei der Rezepterstellung kann bei einer sich nicht selbst beendenden Rezeptfunktion ein Flag
gesetzt werden, sodass diese Rezeptfunktion (Technische Funktion) nicht beendet wird.
• Dies ist dann notwendig, wenn eine Technische Funktion (z. B. Rühren) auch über
Rezeptoperationen hinweg weiterlaufen soll.
• Ein zweiter Anwendungsfall ist die Vorgabe von unterschiedlichen Parametern für die
Technische Funktion, ohne dass diese aus- und wieder eingeschaltet wird (z.B. bei
"fliegendem Fahrweisenwechsel").

Vorgehen im BATCH Rezepteditor


1. Öffnen Sie das Grundrezept.
2. Selektieren Sie ein Rezeptprozedurelement.
3. Wählen Sie den Befehl "Eigenschaften" im Kontextmenü (Anwahl mit rechter Maustaste).
Ergebnis: Der Dialog "Eigenschaften von <Schrittname>" wird angezeigt.
4. Aktivieren Sie das Optionskästchen "Weiterlaufen".
5. Bestätigen Sie mit "OK".

[Link] Einstellen der "Fahrweise" einer Rezeptfunktion


Rezeptfunktionen können mit verschiedenen Fahrweisen (Satz von Sollwerten) realisiert
werden, die sowohl bei Handbetrieb als auch bei Automatikbetrieb (Rezeptbetrieb) benutzt
werden können. Die Fahrweisen werden mit ihren Parametern im Engineering System
projektiert. Im Rezepteditor stehen die so definierten Fahrweisen in Klartext mit dem
Fahrweisennamen zur Verfügung. Bei der Parametrierung werden nur die zur Fahrweise
gehörenden Parameter vorgelegt.

Vorgehen im BATCH Rezepteditor


1. Öffnen Sie das Grundrezept.
2. Selektieren Sie ein Rezeptprozedurelement.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 625
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

3. Wählen Sie den Befehl "Eigenschaften" im Kontextmenü.


Ergebnis: Es erscheint das Registerdialogfeld "Eigenschaften von <Schrittname>".
4. Wählen Sie im Feld "Fahrweisen" die gewünschte Fahrweise des Rezeptschrittes aus.
Ergebnis: In den Registern "Einsatzstoff", "Stoffausstoß" und "Parameter" werden nur die zu
der gewählten Fahrweise gehörenden Parameterwerte und damit die für diesen
Rezeptschritt gültigen Parameter angezeigt.
5. Bestätigen Sie mit "OK".

[Link] Einstellen der Online-Änderbarkeit von Sollwerten

Festlegen der Online Änderbarkeit bei Rezeptfunktionen, Operatordialog, Rezeptoperationen


und Teilrezeptprozeduren
Die Online Änderbarkeit der Parameterwerte wird in den Eigenschaftsdialogen zu
Rezeptfunktionen, Operatordialogen, Rezeptoperationen und Teilrezeptprozeduren
vorgenommen. Den Eigenschaftsdialog öffnen Sie durch markieren eines Rezeptelements und
Mausklick auf den Befehl "Eigenschaften" im zugehörigen Kontextmenü. Die Festlegung der
Online Änderbarkeit nehmen Sie in den Registern "Einsatzstoffe", "Stoffausstoß" oder
"Prozessparameter" über die Spalten "Änderbar" bzw. "Sofort wirksam" vor.

Hinweis
Über die Computereinstellungen im Rezepteditor (Extras > Einstellungen >
Computereinstellungen) werden im Ordner "Chargen" die Standardwerte für die Online
Änderbarkeit in den Eigenschaftsdialogen projektweit einstellen. Es handelt sich um die
Einstellungen "Online Sollwertänderungen erlauben" und "Online Sollwertänderung an aktiven
Schritt übertragen".
Während der Chargensteuerung sind die Parametereingabefelder zur Änderung der
Parameterwert editierbar.

Änderbarkeit bei Transitionen


Bei Transitionen sind ebenfalls während der Laufzeit aktualisierte Prozessparameter für die
Auswertung von Transition heranziehbar. Die Festlegung der sofortigen Wirksamkeit erfolgt im
Eigenschaftsdialog zur Transition. Über die Spalten "Sofort wirksam" zum Operanden 1 und 2
wird festgelegt, dass der Wert des Prozessparameters bei Änderung sofort berücksichtigt wird.

[Link] Einstellen der Eigenschaften zu Transitionen

Eigenschaften der Transitionen


In den Eigenschaften zu den Transitionen projektieren Sie die Weiterschaltbedingungen. Die
Weiterschaltbedingungen werden als "Boolsche Ausdrücke" angegeben. Eine Einzelbedingung
besteht immer aus zwei Operanden (1. Operand = Variable, 2. Operand = Variable oder Zahl),
die durch den Vergleichsoperator miteinander verknüpft werden.

SIMATIC BATCH V10.0


626 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Ergebnisparameter die in einer Formel berechnet werden, dürfen nicht in derselben


Rezeptebene liegen.
Andernfalls könnte es dazu führen, dass diese Parameter, sollten sie in einer Rezeptfunktion
quellverschaltet sein, hier nicht mehr richtig aktualisiert werden. Verwenden sie daher für
den Ergebnisparameter nur zielverschaltete Parameter aus einer höheren Rezeptebene.

Vorgehen im BATCH Rezepteditor


1. Öffnen Sie das Rezept.
2. Selektieren Sie eine Transition.
3. Wählen Sie den Befehl "Eigenschaften" im Kontextmenü.
Ergebnis: Es erscheint das Registerdialogfeld "Eigenschaften von <Transitionsname>". Im
Registerdialog "Bedingung" projektieren Sie die Weiterschaltbedingungen.
4. Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen vor:
– Über die Schaltfläche "Neu" legen Sie eine weitere Weiterschaltbedingung an.
– Über die Schaltfläche "Ändern" können Sie eine vorhandene, zuvor markierte
Weiterschaltbedingung modifizieren.
5. Ändern Sie, falls erforderlich, die logische Verknüpfung der einzelnen Bedingungen:
– Mit der rechten Maustaste klicken Sie auf ein logisches Gatter. Es erscheint eine Auswahl
von BOOLschen Verknüpfungsoperatoren. Wählen Sie die passende Verknüpfung aus.
6. Bestätigen Sie mit "OK".

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 627
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Eingabe der Eigenschaften


Die Eingabe der Eigenschaften der Transitionen erfolgt über das folgende Registerdialogfeld.
Über die Schaltflächen "Neu" bzw. "Ändern" erscheint der Folgedialog zur Konfiguration einer
Bedingung. Hier legen Sie die Art der Operanden (Parameter aus der nächst höheren
Rezeptebene, Messstelle, RPE Status, Konstante oder Formel) einer Bedingung fest. Über die
Schaltfläche "Hilfe" erhalten Sie kontextsensitive Hinweise zu jedem einzelnen Ein-/Ausgabefeld
der Register.

Hinweis
Bei Verwendung einer Messstelle in Verbindung mit einem SFC-Typ wird der Istwert am SFC-Typ
gelesen.

Teilanlagenübergreifende Parameterauswahl
Sie können die Parameter der Basisautomatisierung (Parameter aus der nächst höheren
Rezeptebene) teilanlagenunabhängig auswählen. Zur Chargenlaufzeit wird die gewünschte
Teilanlage ausgewählt und damit auch der teilanlagenspezifische Parameter.

SIMATIC BATCH V10.0


628 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Elektronische Unterschriften
Bedienungen von Transitionen können signiert werden. Die Projektierung der Elektronischen
Unterschriften erfolgt im Register "ESIG".
Siehe auch Abschnitt: Festlegen der Elektronischen Unterschriften (Seite 418)

[Link] Projektieren des erweiterten Status in Transitionen

Einleitung
In diesem Beispiel wird die Projektierung einer Transition, in der ein "Erweiterter Status" eines
Rezeptelements in einer Bedingung abgefragt wird, beschrieben. Mit einer solchen Rezept-
Konstruktion sind Sie in der Lage automatisch auf den Status von bestimmten Rezeptelementen
zu reagieren.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 629
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Beispielrezept
Es wird gezeigt, wie ein Fehler in der ersten Rezeptfunktion "heating" abgefragt und darauf
reagiert werden kann. In der Grafik wird ein Beispielrezept um die geforderte Funktionalität
erweitert.

SIMATIC BATCH V10.0


630 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Projektierung der Transitions-Bedingungen


Nachfolgend wird beschrieben, wie Sie die Transitions-Bedingungen 14 und 25 projektieren.
1. Öffnen Sie ein zur Bearbeitung frei gegebenes Grundrezept im Rezepteditor.
2. Doppelklicken Sie auf die Transition 14 im Parallelzweig. Klicken Sie auf die Schaltfläche
"Neu" im Register "Bedingung". Anschließen klicken Sie auf die Schaltfläche "Ändern".
3. Im Transitions-Wizard aktivieren Sie für "Operand 1" "RPE Status" und für "Operand 2"
"Konstante". Klicken Sie anschließen auf "Weiter".
4. Öffnen Sie im Navigationsfenster "Rezeptelement" die gesamte Struktur ihres Rezepts und
markieren Sie "AddWater_6", wählen Sie das Attribut "Erw. Status" und klicken Sie die
Schaltfläche "Weiter".
5. Klicken Sie auf "Weiter".
6. Wählen Sie aus der Liste den erweiterten Status mit dem Wert "Fehler" und klicken Sie
"Weiter" und anschließend "Fertigstellen".
7. Beenden Sie den Eigenschaften Dialog der Transition.
8. Doppelklicken Sie auf die Transition 25 im Parallelzweig. Klicken Sie auf die Schaltfläche
"Neu" im Register "Bedingung". Anschließen klicken Sie auf die Schaltfläche "Ändern".
9. Im Transitions-Wizard aktivieren Sie für "Operand 1" "RPE Status" und für "Operand 2"
"Konstante". Klicken Sie anschließen auf "Weiter".
10.Öffnen Sie im Navigationsfenster "Rezeptelement" die gesamte Struktur ihres Rezepts und
markieren Sie "AddWater_6", wählen Sie das Attribut "Status" und klicken Sie die
Schaltfläche "Weiter".
[Link] Sie auf "Weiter".
12.Wählen Sie aus der Liste den Status mit dem Wert "beendet" und klicken Sie "Weiter" und
anschließend "Fertigstellen".
[Link] Sie den Eigenschaften Dialog der Transition.
[Link] Sie Ihr Grundrezept und geben Sie es frei.

Ergebnis
Im Prozessbetrieb können Sie folgendes Verhalten beobachten. Im Parallelzweig wird in
Transition 27 abgefragt, ob die Rezeptfunktion "AddWater_6" in Fehler ist. Wenn ja folgt eine
Operatoranweisung, die das z. B. Ereignis meldet und quittiert werden muss. Wenn RF
"AddWater_6" nicht in Fehler ist, wird mit Transition 14 in der Abfrage, ob RF "AddWater_6"
beendet ist, der automatische Betrieb fortgesetzt.

[Link] Informationen zur ROP-Überwachungszeit

Chargenlaufzeit bearbeiten
Für eine bessere Planung von Chargen können Sie die vom System errechnete Laufzeit für
Rezeptoperationen bearbeiten und ggf. überschreiben. Die Überwachungszeit wird von Ihnen
vorgegeben und generiert eine Systemmeldung, wenn die aktuelle ROP Laufzeit überschritten
wird.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 631
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Projektierung Offline und Online


Offline Konfiguration im Rezepteditor.
Der Dialog "Eigenschaften ROP" ist im Register "Allgemein" um folgende neuen Eingabefelder
erweitert:
• Eingabefeld "Laufzeit" in Sekunden
• Eingabefeld "Überwachungszeit" in Sekunden
• Auswahlfeld "Anpassung der Laufzeit"
• Optionskästchen "Laufzeit überschreiben".
Im Eingabefeld "Laufzeit" wird normalerweise die vom System errechnete Laufzeit angezeigt.
Sie können eine eigene Laufzeit eingeben, wenn Sie zuvor das Optionskästchen "Laufzeit
überschreiben" ankreuzen.
Online Darstellung in WinCC Prozessbild mittels Smart – Objekte (Controls) aus der
Objektpalette in WinCC Graphics Designer.
Die abgelaufene Laufzeit wird sowohl im BATCH Control Center als Tooltip an der
entsprechenden Rezeptoperation als auch in WinCC Runtime in einem Prozessbild mit dem
entsprechenden Control angezeigt.
Während die ROP läuft wird die abgelaufene Laufzeit als aktuelle Zeit minus der Startzeit
dargestellt. Wenn die ROP abgearbeitet ist wird die abgelaufene Zeit als Endzeit minus
Startzeit dargestellt.
Die Zeitnahme beginnt, wenn die ROP im Status "STARTING" ist und endet, wenn die ROP den
Status "COMPLETED", "ABORTED" oder "STOPPED" aufweist. Die Zeitnahme erfolgt auch für
den Fall die ROP ist im STATUS "HELD".
Die Attribute "Laufzeit", "Überwachungszeit" und "Laufzeitanpassung" sind online nicht
änderbar. Änderbar ist ausschließlich das Attribut "Laufzeit (Runtime)" am Kommando- und
am NOP-Baustein.

Online Überwachung
Die Laufzeit einer ROP können Sie überwachen, indem Sie eine Überwachungslaufzeit größer 0
eingeben. Wenn die abgelaufene Laufzeit größer als die Überwachungszeit ist, dann wird der
erweiterte Status "Zeit abgelaufen" gesetzt. Dieser erweiterte Status (EXSTATE) wird als Uhr-
Symbol auf dem ROP-Objekt im BATCH Control Center dargestellt.
Weiterhin generiert der BCS eine WinCC Meldung mit Nummer 2021221 mit den folgenden
Standard-Eigenschaften:

Class 5 OS Kontroll-Meldung
TYPE 80 Batch Fehler
Text Rezeptoperations-Schritt Laufzeitfehler

Die WinCC Meldung enthält auch Batch Name, Batch ID und Schritt Nummer. Sie können
die Meldeerzeugung nicht deaktivieren, jedoch die Meldeeigenschaften bearbeiten und
anpassen.

SIMATIC BATCH V10.0


632 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Unit_PLC block interface


Ausgang – BOOL - "QErrContMonTime": Dieser Ausgang wird als wahr gesetzt, wenn mindestens
eine aktive Rezeptstruktur den gesetzten Überwachungszeitpunkt erreicht hat.

[Link] Typen von Anlagenpunkten für Transferparameter auswählen

Rezepteditor
Im Rezepteditor ist es nun möglich, an Transferparametern (Quelle, Ziel und Via), sowohl aus
den standardmäßig angelegten als auch aus den benutzerdefinierten Belegungen Typen von
Anlagenpunkten aller verfügbaren Anlagen (lokale und externe) auszuwählen.

Unterschied Standard-Belegung und Benutzerdefinierte-Belegung


Der Unterschied der Belegungen besteht darin, dass in den standardmäßigen Belegungen
ausschließlich auf belegbare und nicht belegbare Teilanlagen der lokalen Anlage referenziert
wird und in den benutzerdefinierten Belegungen zusätzlich auf nicht belegbare Teilanlagen von
externen Anlagen (Remote PCells) referenziert werden kann.

Belegungsstrategie
Unabhängig von der Belegungsstrategie werden immer alle Standard-Belegungen an den
Transferparameter angeboten, während benutzerdefinierte Belegungen ausschließlich mit den
Belegungsstrategien "bevorzugte Teilanlage" und "Prozessparameter" angeboten werden. Die
Belegungsstrategien "Am längsten nicht benutzt" (Late binding) und "Operatordialog" werden
nicht angeboten, da am Transferparameter der konkrete Anlagenpunkt und damit die Teilanlage
zum Zeitpunkt der Chargenfreigabe feststehen muss.

Weitere Information
Externe-Anlage importieren (Seite 257)
ES-Daten für SIMATIC BATCH aufbereiten (Seite 258)

[Link] Eigenschaften der Bibliotheksobjekte festlegen

Eigenschaften der Schritte und Transitionen


Die Eigenschaften der Schritte und Transitionen innerhalb der Bibliotheksobjekte werden in
gleicher Weise wie bei den Grundrezepten in den zugehörigen Eigenschaftsdialogen
eingegeben:
• Einstellen der Eigenschaften zu Schritten (Seite 620)
• Einstellen der Eigenschaften zu Transitionen (Seite 626)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 633
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Eigenschaften der Kopfparameter


Die Kopfparameter der Bibliotheksoperation in Hierarchischen Rezepten unterscheiden sich nur
in folgender Eigenschaft zu Grundrezepten:
Teilanlagenklasse
Eine Bibliotheksoperation wird jeweils für eine spezifische Teilanlagenklasse erstellt.
Die Teilanlagenklasse wird bei der Rezepterstellung im BATCH Rezepteditor im Register
"Allgemein" des Eigenschaftsdialoges referenziert. Eine Teilanlage wird nicht zugewiesen.
Dies erfolgt erst durch die Einbindung als Bibliotheksverweis in die Teilrezeptprozedur (TRP)
eines Grundrezeptes
Alle anderen Kopfparameter, sind wie bei einem Grundrezept zu projektieren:
Einstellung der Eigenschaften der Rezeptkopfparameter (Seite 618)

[Link] Übersicht über die Eigenschaften der Grundrezepte

Definition
Unter "Eigenschaften der Grundrezepte" verstehen wir alle Angaben nach Norm ISA-88 (1995),
die zusätzlich zur Rezeptprozedur für ein Grundrezept festgelegt werden müssen/können. Diese
Eigenschaften umfassen Rezeptname/-version/-status, Stoff- und Produktionsdaten (Formula),
Parameter, Messwerte und Teilanlagenbelegungen.

Einstellbare Eigenschaften der Grundrezepte


Nachfolgend sind alle Eigenschaften aufgeführt, die zu jedem Grundrezept im zugehörigen
Registerdialogfeld "Eigenschaften von <Rezeptname>" angezeigt und/oder geändert werden
können. Diese Parameter zum Grundrezept werden auch Rezeptkopfparameter genannt.

Register Was wird eingestellt Bedeutung/Bemerkung


bzw. angezeigt
Allgemeines Name und Version Name des Grundrezepts, unveränderbar
Status Statusanzeige des Grundrezepts, z. B. "in Bearbeitung"
Dauer Hier wird die für einen Durchlauf längste Zeit des Re‐
zeptablaufs berechnet. Sie ergibt sich aus der Summe
der Schrittzeiten des Wegs durch das Rezept.
Formula-Kategorie Ggf. Referenz auf vorhandene Formula-Kategorie
Belegungen Belegungsliste Hier werden die Teilanlagenbelegungen des Rezepts
aufgeführt, die durch die Detailprojektierung der Teilre‐
zeptprozeduren (TRP) bestimmt wurden; mit Angabe
von errechneter Startzeit und Dauer.
Über einen Folgedialog können Teilanlagenklasse und
bevorzugte Teilanlage (mit Auswahlstrategie) geändert
werden. Bei Teilanlagenauswahl durch Bedingungen
können die möglichen Teilanlagen durch Bedingungen
festgelegt werden.

SIMATIC BATCH V10.0


634 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Register Was wird eingestellt Bedeutung/Bemerkung


bzw. angezeigt
Produkt Produkt, Qualität Einstellungen für das Hauptprodukt
Produktcode Eindeutiger numerischer Code für das Produkt (z. B. in‐
terner Firmencode), über den das Produkt identifiziert
wird.
Referenzmenge Normansatz dient als Referenz bei der Mengenanpas‐
sung, d. h. die Parameter sind im Rezept auf diesen Wert
ausgelegt und müssen bei Abweichung der Ansatzmen‐
ge ggf. angepasst werden.
Mindestmenge, Begrenzt die konkrete Ansatzmenge nach oben und un‐
Höchstmenge ten. Bei der Chargenplanung wird geprüft, ob die Men‐
genangabe nicht größer/kleiner als die hier eingegebe‐
nen Werte sind.
Eingangsstoff Stoffliste Für die Schritte mit Anbindung an EOP, EPH bzw. für die
Operatordialoge werden die Einträge von der Basisauto‐
matisierung übernommen, für den Bibliotheksverweis
aus der Bibliotheksoperation. Es können auch neue Stof‐
fe angelegt werden. Pro Einsatzstoff werden Stoff, An‐
passroutine und konkrete Menge angegeben.
Entweder konkrete Werte (interne Formula) oder Ver‐
weis auf Werte einer externen Formula.
Stoffausstoß Stoffliste Für die Schritte mit Anbindung an EOP, EPH bzw. für die
Operatordialoge werden die Einträge von der Basisauto‐
matisierung übernommen, für den Bibliotheksverweis
aus der Bibliotheksoperation. Es können auch neue Stof‐
fe angelegt werden. Pro Stoffausstoß werden Stoff, An‐
passroutine und konkrete Menge angegeben.
Entweder konkrete Werte (interne Formula) oder Ver‐
weis auf Werte einer externen Formula.
Parameter Parameterliste Für die Schritte mit Anbindung an EOP, EPH bzw. für die
Operatordialoge werden die Parameter von der Basisau‐
tomatisierung übernommen, für den Bibliotheksverweis
aus der Bibliotheksoperation. Es können auch neue Pa‐
rameter vom Typ Real, Bool, Integer, String und Aufzäh‐
lungstyp angelegt werden.
Entweder konkrete Werte (interne Formula) oder Ver‐
weis auf Werte einer externen Formula.
Messstellen Messgrößen, die auf‐ Messgrößensequenzen für den Chargenbericht:
gezeichnet werden Es können Messgrößen ausgewählt werden, die archi‐
viert werden sollen. Als Messgrößen stehen die Istwerte
der über die Bausteine EOP, EPH und TAG_COLL ange‐
bundenen Parameterbausteine (EPAR) zur Verfügung.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 635
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Register Was wird eingestellt Bedeutung/Bemerkung


bzw. angezeigt
Änderungslogbuch Liste der Änderungen Liste, in der die am Rezept vorgenommenen Änderun‐
gen dokumentiert werden.
ESIG Elektronische Signatur Festlegung der Elektronischen Unterschriften gemäß
FDA bzw. 21 CFR Part 11:
Die Funktion "Elektronische Unterschriften" bietet dem
Bediener die Möglichkeit, bei vom Anwender durchge‐
führten Bedienungen an von Rezepten, Rezeptschritten
usw. eine oder mehrere Unterschriften in Form von Dia‐
logen entsprechend der in Windows üblichen Login-Ein‐
gabeaufforderungen abzugeben.

[Link] Anpassroutinen
Grundrezepte werden im Allgemeinen unabhängig von einer festen Menge eingestellt. Alle
Parameter beziehen sich auf den Normansatz des Rezeptes. Die konkrete Ansatzmenge
(begrenzt durch Unter- oder Obergrenze) wird davon abweichen.
Mit Anpassroutinen können Sie die Vorgänge mengenabhängig gestalten. Je nach konkreter
Ansatzmenge der Charge werden die Parameter über die eingestellte Anpassroutine
korrigiert. Standardmäßig sind zwei Anpassroutinen vorhanden:
• Linear: Der Wert wird mit dem Quotienten Ansatzmenge/Normansatz multipliziert.
Sollwert = Wert * Menge / Normansatz
• Quadratisch: Der Wert wird zweimal mit dem Quotienten Ansatzmenge/Normansatz
multipliziert.
Sollwert = Wert * (Menge / Normansatz)2

Beispiel

Kopfparameter Normansatz: 10
Mindestmenge: 1
Höchstmenge: 100

Rezeptfunktion Parameter: Sollwert_A: Wert: 1


Anpassung: linear
Sollwert_B: Wert: 5
Anpassung: linear
Sollwert_C: Wert: 10
Anpassung: linear

Charge_A Menge: 1 Sollwert_A: 0.1


Sollwert_B: 0.5
Sollwert_C: 1

SIMATIC BATCH V10.0


636 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Charge_B Menge: 5 Sollwert_A: 0.5


Sollwert_B: 2.5
Sollwert_C: 5
Charge_C Menge: 10 Sollwert_A: 1
Sollwert_B: 5
Sollwert_C: 10

Unsinnige Werte

Hinweis
Bitte beachten Sie die Eingabe von sinnvollen Werten für die Mindestmenge und die
Höchstmenge im Rezeptkopf (in Abhängigkeit von den Grenzwerten der Parameter aus dem ES).
Im Folgenden finden Sie Beispiele mit unsinnigen Werten und Beispiele mit korrigierten
Grenzwerten.

Beispiel mit ungültigen Grenzen (Grenzen im Rezeptkopf sind zu weit)


Das Grundrezept ist für Mengen von 2 bis 15 vorgesehen. Bei diesen Grenzwerten gibt es keine
gültigen Werte für die Parameter der Rezeptfunktionen:

Anpassung: Linear

Untere Grenze Parameter/Normansatz Obere Grenze


Instanzparameter 3 20
Rezeptkopf 2 10 15
Parameter 15 13 13.33333333
Ansatzmenge der Charge 15
Online 19.5

Anpassung: quadratisch

Untere Grenze Parameter/Normansatz Obere Grenze


Instanzparameter 3 20
Rezeptkopf 2 10 15
Parameter 75 13 8.88888889
Ansatzmenge der Charge 12
Online 18.72

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 637
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Beispiel mit gültigen Grenzen (Rezeptgrenzen sind korrigiert)


Der Bereich wurde im Rezeptkopf eingeschränkt. Der Wert 13 kann verwendet werden.

Anpassung: Linear

Untere Grenze Parameter/Normansatz Obere Grenze


Instanzparameter 3 20
Rezeptkopf 3 10 15
Parameter 10 13 13.33333333
Ansatzmenge der Charge 15
Online 19.5

Anpassung: quadratisch

Untere Grenze Parameter/Normansatz Obere Grenze


Instanzparameter 3 20
Rezeptkopf 5 10 10
Parameter 12 13 20
Ansatzmenge der Charge 12
Online 18.72

Erläuterung der Bildelemente


Instanzparameter: Grenzen aus dem Engineering System
Rezeptkopf: Grenzen für die Ansatzmenge
Parameter: Grenzen, die Im Dialog zur Rezeptfunktion angezeigt werden
Ansatzmenge: Konkrete Menge für die Charge

[Link] Projektierung einer Synchronisation mit SIMATIC IT


SIMATIC BATCH bietet zur Interaktion mit SIMATIC IT MES (Manufacturing Execution System)
einen Synchronisations-Mechanismus an.
Zu diesem Zweck kann die Synchronisations-Funktion "Mes_Sync_Request" direkt in den
Eigenschaften der Elemente TRP, ROP, RF im Grundrezept projektiert werden. Hierfür muss in
den Eigenschaften dieses Elements im Register "Synchronisation" unter der Aktion "Start" das
Ereignis "MES_Sync_Request" ausgewählt werden.
Nach Aktivierung des Ereignisses "Mes_Sync_Request" durch SIMATIC BATCH wird, um
den Chargenablauf zu starten bzw. fortzusetzen, auf das benötigte Rückmeldungsereignis
"MES_Sync_Req_Release" von SIMATIC IT gewartet.
Wenn jedoch SIMATIC IT nicht verfügbar ist können Sie mit dem Befehl "Schritt entsperren"
im Kontextmenü der Chargensteuerung die Charge ohne Abbruch entsperren und fortsetzen.

SIMATIC BATCH V10.0


638 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.4 Rezepterstellung

Weitere Information
Schritt entsperren (Seite 1146)
Additive Zustandskennung (Seite 481)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 639
BATCH Rezepteditor
11.5 Weitere Funktionen

11.5 Weitere Funktionen

11.5.1 Abspeichern von Rezepten und Bibliotheksobjekten


Ein neues Rezept wird nach dem Menübefehl "Neu" immer mit einem Defaultnamen geöffnet.
Vor dem Beenden des Editierens muss das Rezept gespeichert werden.

Vorgehen
1. Beim erstmaligen Speichern wählen Sie den Menübefehl Rezept >Speichern unter.
2. Geben Sie im Folgedialog einen Namen und die Version an.
Ergebnis: Beim nächsten Speichern, können Sie den Befehl "Speichern" verwenden. Es sei
denn, Sie möchten z. B. die Versionsbezeichnung ändern.

11.5.2 Prüfen der Plausibilität von Rezepten

Einleitung
Die Plausibilitätsprüfung umfasst die Konsistenz der im angelegten Rezept verwendeten
Bibliotheksoperationen und Anlagendaten.

Voraussetzung
Voraussetzung ist die Bearbeitung der Rezeptstruktur mit den Elementen Schritt, Transition und
Strukturelement sowie die dazugehörige Projektierung der Rezeptdaten (Rezeptkopf).

Vorgehen im BATCH Rezepteditor


1. Öffnen Sie das zu prüfende Rezept (Grundrezept oder Bibliotheksobjekt).
2. Wählen Sie den Menübefehl Rezept > Plausibilität prüfen.
Ergebnis: Ausgegeben wird eine Ergebnisanzeige bzw. Fehlerliste, die zeigt, ob z. B.
der Rezeptkopf ausgefüllt ist, ob Stoffe vorhanden, Schritte und Transitionen im Rezept
projektiert sind bzw. ob die normierte Ansatzmenge stimmt. In der grafischen Rezeptstruktur
sind die fehlerhaften Elemente rot markiert. Die Plausibilitätsprüfung kann auch im BatchCC
erfolgen.

Hinweis
Aus der Fehlerliste kann durch Doppelklick auf den Listeneintrag auf den verursachenden
Rezeptteil gesprungen werden.
Eine Plausibilitätskontrolle können Sie zu jeder beliebigen Zeit vornehmen. Durch die
Plausibilitätsprüfung wird der Rezeptstatus nicht verändert.

SIMATIC BATCH V10.0


640 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH Rezepteditor
11.5 Weitere Funktionen

11.5.3 Freigeben eines Rezeptes zum Test, zur Produktion

Voraussetzung:
Voraussetzung hierfür ist die Plausibilität des Rezeptes. Die Plausibilität wird mit diesem Befehl
automatisch zuerst geprüft.

Vorgehen im BATCH Rezepteditor


1. Öffnen Sie das Rezept, das getestet werden soll (Grundrezept oder Bibliotheksobjekt).
2. Wählen Sie den Menübefehl Rezept > zum Test freigeben bzw. zur Produktion freigeben.
Ergebnis: Nach dem Freigeben erhält das Rezept den Status "zum Test freigegeben" bzw.
"zum Produktion freigegeben". Falls Fehler bei der Plausibilitätsprüfung auftreten, werden
diese Mängel angezeigt und der Rezeptzustand bleibt "in Bearbeitung". Die Freigabe kann
auch im BatchCC erfolgen.

Hinweis
Aus der Fehlerliste kann durch Doppelklick auf den Listeneintrag auf den verursachenden
Rezeptteil gesprungen werden.

11.5.4 Freigabe aufheben

Hinweis
Nur nicht freigegebene Rezepte können editiert werden. Bei bereits freigegebenen
Grundrezepten und Rezeptobjekten muss die Freigabe vor dem Editieren explizit aufgehoben
werden.
Vorausgesetzt, in den generellen Einstellungen des BatchCC ist die Option "Editieren von
Rezepten im Zustand "Freigabe aufgehoben" ermöglichen" aktiv gesetzt. Diese Option erreichen
Sie über Menübefehl Extras > Einstellungen im Register "Allgemein".

Vorgehen im BATCH Rezepteditor


1. Öffnen Sie das Rezept (Grundrezept oder Bibliotheksobjekte).
2. Wählen Sie den Menübefehl Rezept > Freigabe aufheben.
Ergebnis: Nach dem Aufheben der Freigabe erhält ein zum Test freigegebenes Rezept den
Status "in Bearbeitung", bzw. ein zur Produktion freigegebenes Rezept den Status "Freigabe
aufgehoben" und kann editiert werden.
Die Aufhebung der Freigabe kann auch im BatchCC erfolgen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 641
BATCH Rezepteditor
11.5 Weitere Funktionen

SIMATIC BATCH V10.0


642 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls 12
12.1 Einleitung

OLE Custom Controls (OCX) für SIMATIC BATCH


Für das Bedienen und Beobachten von Chargenprozessen auf einem PCS 7 OS Client stehen
Ihnen die neuen BATCH OS Controls zur Verfügung. Die BATCH OS Controls dienen Ihnen als
grafische Benutzeroberfläche (GUI). Sie werden im WinCC Graphics Designer für den
Prozessbetrieb projektiert. Im Prozessbetrieb (Runtime) lassen sich über die OS Controls alle
notwendigen Bedienungen zu SIMATIC BATCH durchführen.

Welche BATCH Controls gibt es?


Folgende SIMATIC BATCH OS Controls stehen Ihnen im WinCC Graphics Designer in der
Objektpalette unter Smart - Objekte zum Einbau in ein Prozessbild zur Verfügung:
• BATCH Projekte auswählen und verbinden: SIMATIC BATCH OS Master (Seite 658)
• Batch-Anlage, Batch-Aufträge erstellen: SIMATIC BATCH OS Process Cell (Seite 660)
• Teilanlagenübersicht: SIMATIC BATCH OS Allocation (Seite 666)
• ROP-Übersicht, Chargen bedienen und beobachten: SIMATIC BATCH OS Properties
(Seite 671)
• Chargenerzeugung: SIMATIC BATCH OS Batch Creation (Seite 684)
• BATCH Meldungen anzeigen: SIMATIC BATCH OS Monitor (Seite 686)

Wie werden die Controls installiert?


Die sechs OS Controls (*.ocx) werden durch die Installation von SIMATIC BATCH mit der
Programm-Komponente "BATCH Base" bereitgestellt. Mit diesen Programmen werden die
folgenden Komponenten für die OS Controls installiert:
• OS Controls (*.ocx)
• Vorlagenbild mit allen sechs SIMATIC BATCH OS Controls
• Verbindung der OS Controls zum SIMATIC BATCH Server
• Online-Hilfe und Direkthilfe

Auf welchen PCs im SIMATIC PCS 7 Umfeld können die Controls verwendet werden?
• OS Clients
• BATCH Clients

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 643
BATCH OS Controls
12.1 Einleitung

Vorlagenbild mit allen SIMATIC BATCH OS Controls


Alle vorhandenen BATCH OS Controls werden Ihnen in einem Vorlagenbild zur Verfügung
gestellt. Das Vorlagenbild finden Sie im WinCC-Projektordner "wincproj\Rechnername\GraCS"
mit Namen "@simatic_batchos.pdl".
Projektieren Sie die OS Controls in eigenen Prozessbildern beachten Sie, dass folgende OS
Controls immer in Ihrem Prozessbild präsent sein müssen:
• OS Control "Master": Notwendig, da hiermit die Verbindung zum BATCH-Projekt hergestellt
wird.
• OS Control "Monitor": Notwendig, da hierdurch Bedien- und Bestätigungsdialoge angezeigt
und quittiert werden.
• OS Control "Batch Creation": Nur notwendig, wenn Chargen erzeugt werden. Nicht
notwendig, wenn Chargen in einem Prozessbild beobachten werden.

Optionskästchen zu den OS Controls "Process Cell", "Properties", "Allocation" und "Creation"


Zu den OS Controls sind Optionskästchen für folgende Einstellungen im Vorlagenbild enthalten:

Optionskästchen im OS Control "Process Bedeutung


Cell"
Baumstruktur anzeigen Aktivieren bzw. deaktivieren Sie das Optionskästchen
wird die Baumstruktur im Navigationsbereich ein- bzw.
ausgeblendet. Die Baumstruktur dient Ihnen als Naviga‐
tion innerhalb einer Charge. Bei Deaktivierung wird im
linken Bereich des OS Controls die Listenansicht darge‐
stellt.
Chargen Disponierungs-Modus Bei Aktivierung werden einige Tabellenspalten, die nicht
beim Disponieren von Chargen notwendig sind, aus‐
geblendet. Damit ist die Darstellung im Prozessbetrieb
übersichtlicher.

Optionskästchen im OS Control "Properties" Bedeutung


Baumstruktur anzeigen Aktivieren bzw. deaktivieren Sie das Optionskästchen
wird die Baumstruktur im Navigationsbereich ein- bzw.
ausgeblendet. Die Baumstruktur dient Ihnen als Naviga‐
tion innerhalb einer Charge. Bei Deaktivierung wird das
verwendete Steuerrezept im linken Bereich des OS Con‐
trols angezeigt.
Erweiterte Parameteranzeige Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren bzw. deakti‐
vieren, dann werden einige Tabellenspalten, ein- bzw.
ausgeblendet.
Vereinfachte Prozesssicht Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren bzw. deakti‐
vieren, wird die Baumstruktur bzw. das verwendete
Steuerrezept im linken Bereich aus- bzw. eingeblendet.

SIMATIC BATCH V10.0


644 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.1 Einleitung

Optionskästchen im OS Control "Allocation" Bedeutung


Erweiterte Ansicht Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren bzw. deakti‐
vieren, dann werden einige Tabellenspalten, ein- bzw.
ausgeblendet.

Optionskästchen im OS Control "Creation" Bedeutung


Erweiterte Chargen-Erzeugung Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren bzw. deakti‐
vieren, dann werden einige Felder, die bei der Chargen‐
erzeugung nicht unbedingt notwendig sind, ein- bzw.
ausgeblendet.

Die Aktivierung bzw. Deaktivierung kann sowohl im ausgedockten als auch im eingebetteten
Zustand verwendet werden.

Control Eigenschaften (Attribute)


Alle OS Controls besitzen spezielle Eigenschaften (Attribute), die Sie im Graphics Designer
konfigurieren. Mit den Eigenschaften lassen sich die OS Controls genau für Ihre Anforderungen
anpassen. Die Attribute sind dynamisierbar. Dabei stehen Ihnen alle Arten der Dynamisierung
von WinCC zur Verfügung. Weitere Informationen zum Thema "Prozessbilder dynamisieren" sind
im WinCC Information System unter "Arbeiten mit WinCC" enthalten.

Einschränkungen
• Bedienberechtigung ändern
Wenn eine Verbindung zu einem BATCH Projekt über das Control SIMATIC BATCH OS Master
aufgebaut ist und danach Änderungen an den Berechtigungen im BATCH Projekt
durchgeführt werden, dann werden diese Änderungen erst bei einem erneuten Verbinden
mit dem BATCH Projekt (Verbindung trennen und wieder herstellen) oder bei einem
Benutzerwechsel in den Controls wirksam.
• Projekteinstellungen
Änderungen an den Projekteinstellungen im BatchCC werden erst bei einer erneuten
Anmeldung oder Verbindung zu dem Projekt erkannt.
• Teilanlagenbelegung
Das Control SIMATIC BATCH OS Allocation überwacht primär die Anlagen, die auf dem WinCC
Client verfügbar sind und ebenfalls in dem BATCH Projekt vorhanden sind. Verbinden Sie sich
auf ein BATCH Projekt, welches nicht dieselben Teilanlagen kennt wie der WinCC Client,
werden laufende Chargen und Rezeptelemente eventuell verzögert und die Laufzeiten
(Charge/TRP/ROP) nicht korrekt angezeigt. Erst bei einem Statuswechsel der Charge oder des
Rezeptelements werden die Daten in die Teilanlagenübersicht übernommen.
• ESIG
Die OS Controls zu SIMATIC BATCH unterstützen keine elektronischen Unterschriften.
• Während einer Online-Strukturänderung an einer Charge im BatchCC lässt sich diese in den
SIMATIC BATCH OS Controls nicht bedienen und beobachten. Solche Chargen werden in den
OS Controls als gesperrt gekennzeichnet und der Funktionsumfang im Kontextmenü ist
eingeschränkt. Erst wenn Sie die Änderungen an der Rezeptstruktur im BatchCC
übernehmen, lässt sich die Charge wieder über die OS Controls bedienen und beobachten.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 645
BATCH OS Controls
12.1 Einleitung

Anzeigen von wichtigen Systemmeldungen


Wenn das SIMATIC BATCH System Situationen, wie z. B. zu wenig Festplattenspeicherplatz,
erkennt, dann werden wichtige Systemmeldungen in einem extra Fenster automatisch
angezeigt. Das Fenster mit den Meldungen erscheint immer als Vordergrundfenster.
Voraussetzungen für Anzeigen von wichtigen Systemmeldungen sind:
• Die beiden OS Controls "SIMATIC BATCH OS Master" und "SIMATIC BATCH OS Monitor" sind in
einem Prozessbild projektiert.
• Im Prozessbetieb wurde über das OS Control "SIMATIC BATCH OS Master" eine Verbindung zu
einem BATCH Projekt hergestellt.
Einige der Meldungen (kritische Meldungen) müssen Sie auch quittieren, damit sie nicht
erneut angezeigt werden. Wenn solche Meldungen bereits beim Verbinden auf das BATCH
Projekt anstehen, dann wird das Meldefenster sofort nach dem Verbinden angezeigt. Wenn
Sie dieses Fenster schließen, dann lässt sich das Fenster jederzeit mit einem Doppelklick auf
die quittierpflichtige Meldung im OS Control "SIMATIC BATCH OS Monitor" oder mit einem
Mausklick auf das entsprechende Symbol in der Werzeugleiste des OS Controls "SIMATIC
BATCH OS Master" erneut anzeigen.

SIMATIC BATCH V10.0


646 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.2 Projektierung im Graphics Designer

12.2 Projektierung im Graphics Designer

12.2.1 Control in ein PCS 7 OS Prozessbild einfügen

Arbeiten im Graphics Designer


Die BATCH Controls werden im Graphics Designer projektiert. Dort fügen Sie das gewünschte
Control in Ihr Prozessbild ein. Anschließend stellen Sie die Control Eigenschaften mit der
entsprechenden Dynamisierung oder dem Eigenschafts-Dialog vom Graphics Designer ein.

Voraussetzung
Eine WinCC Grafik Datei (*.pdl) ist im Graphics Designer geöffnet.

Vorgehen
1. Markieren Sie aus der Objektpalette unter Smart-Objekte den Eintrag Control.
2. Klicken Sie im Bildbereich die linke Maustaste und ziehen Sie bei gedrückter linker Maustaste
ein Rechteck. Lassen Sie dann die linke Maustaste los. Die Größe des Controls können Sie
auch später noch anpassen.
3. Markieren Sie im sich öffnenden Dialog "Control einfügen" das gewünschte Control. Alle
BATCH OS Controls finden Sie in der Liste unter "SIMATIC BATCH OS ...".

Ergebnis
Das Ergebnis der Projektierung ist ein Prozessbild, das als Bedien und Beobachtungs-Plattform
für SIMATIC BATCH eingesetzt wird.

Aktualisieren der Controls


Ändern Sie die Control-Eigenschaften im Graphics Designer und speichern Sie diese, werden
Ihre Änderungen nach einem Bildwechsel im Prozessbetrieb sofort übernommen.

12.2.2 Konzept der Kommunikationskanäle

Warum gibt es innerhalb eines jeden Controls einen Kommunikationskanal?


Die Controls sind unabhängige Komponenten, die untereinander in Verbindung treten müssen.
Nur so können sie sich verständigen, Aktionen in anderen Controls auslösen oder andere
Controls überwachen. Über den Kanal können mehrere Controls innerhalb eines Prozessbildes
gleichzeitig auf verschiedene Projekte schauen und unabhängig interagieren. Nur so lassen sich
mehrere Controls in ein Bild integrieren und für verschiedene Projekte unterschiedlich
konfigurieren.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 647
BATCH OS Controls
12.2 Projektierung im Graphics Designer

Wie funktionieren sie?


Jedes Control wird über das Property "CommunicationChannel" an einen Kommunikationskanal
gebunden. Alle Controls, die den gleichen Kommunikationskanal aufweisen, können
untereinander kommunizieren.

Was für Daten können sie verarbeiten?


Über das Control "CtrlBOSMaster" wird ein BATCH Projekt und dessen Daten an einen
Kommunikationskanal gebunden. Alle Controls auf diesem Kanal können die Daten aus diesem
Projekt verarbeiten.

Wie lange ist der Kanal gültig?


Ein Control ist solange an einen Kanal gebunden, bis der Kommunikationskanal dynamisch über
ein Skript verändert wird oder das Control aus dem Prozess entfernt wird, z. B. durch einen
Bildwechsel.

Wie viele Controls können an einen Kanal gebunden werden?


Sie können beliebig viele Controls an einen Kanal binden. Dies gilt auch für gleiche Controls.
Werden mehrere Controls vom gleichen Typ an ein und denselben Kanal gebunden, führen sie
alle die geforderte Aktion aus oder stellen die gleichen Daten dar.

Wie lange bleibt ein Projekt mit einem Kanal verbunden?


Bis es explizit über das Control "CtrlBOSMaster" getrennt wird. Erst dann können Controls auf
dem entsprechenden Kanal nicht mehr auf die Projektdaten zugreifen. Somit bleibt eine
Verbindung zum Projekt auch bei einem Kanal-Wechsel aktiv.

12.2.3 Control als Bildfenster öffnen

Dynamisieren von Objekten im Graphics Designer


Das folgende Beispiel soll Ihnen Ideen für die Projektierung der BATCH OS Controls aufzeigen. Im
Graphics Designer zeigen wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten ein BATCH OS Control per C-
Script zu dynamisieren.

Voraussetzung
Das Vorlagenbild "@simatic_batchos.pdl" ist im Graphics Designer geöffnet.

SIMATIC BATCH V10.0


648 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.2 Projektierung im Graphics Designer

Ziel
Das OS Control "CtrlBOSMonitor" soll nicht, wie im Vorlagenbild projektiert, ständig angezeigt
werden, sondern nur wenn der Operator eine Schaltfläche im Prozessbild bedient. Im Beispiel
wird über die Schaltfläche zwei Fenster mit dem OS Control "CtrlBOSMonitor" geöffnet. Einmal
als größenveränderbares, verschiebbares und überlagertes neues Prozessbild und gleichzeitig
als größenveränderbares, verschiebbares und überlagertes Bildfenster. Das Bildfenster und das
darin enthaltene Control-Fenster sind frei skalierbar.

Vorgehensweise "Vorlagenbild modifizieren"


Für die Projektierung benötigen Sie ein neues Prozessbild auf Basis des Vorlagenbilds und ein
weiteres neues Prozessbild in das Sie das OS Control "CtrlBOSMonitor" einfügen.
1. Speichern Sie das geöffnete Vorlagenbild unter einem neuen Namen.
2. Löschen Sie das OS Control "CtrlBOSMonitor" aus dem Prozessbild. Das Textfeld mit dem Text
"Meldungen" bitte nicht löschen. Speichern Sie das Bild.
3. Legen Sie ein neues Prozessbild an und fügen Sie das OS Control "CtrlBOSMonitor" ein.
Speichern Sie das Bild.
4. Kopieren Sie das Textfeld aus dem Vorlagenbild und fügen Sie es oberhalb des Controls in das
neue Prozessbild ein.
5. In den Eigenschaften des Bilds passen Sie unter Geometrie die Bildbreite und -höhe an die
Größe des OS Controls an. Speichern Sie Ihr Bild.
6. Wechseln Sie in Ihr neues Vorlagenbild und fügen Sie unterhalb des Textfeldes das
Grafikobjekt "Button" aus dem Ordner "Windows-Objekte" ein. Geben Sie der Schaltfläche
einen Namen und klicken Sie auf OK.
7. Fügen Sie aus dem Ordner "Smart-Objekte" ein Bildfenster unterhalb des Button ein und
klicken Sie doppelt, um die Objekteigenschaften zu bearbeiten.
8. Stellen Sie folgende Attribute in den Eigenschaften ein:
– Objektname - z. B.: bildfenster
– Anzeige - nein, weil es über einen Mausklick auf die entsprechende Schaltfläche geöffnet
werden soll.
– Größe veränderbar - ja
– Verschiebbar - ja
– Bildname - z. B.: [Link]
9. Speichern Sie Ihr Prozessbild im Graphics Designer.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 649
BATCH OS Controls
12.2 Projektierung im Graphics Designer

Vorgehensweise "C-Aktion für den Button schreiben"


1. Öffnen Sie die Objekteigenschaften für den projektierten Button und wechseln Sie in das
Register "Ereignis". Dort klicken Sie doppelt auf "Mausklick". Nun wird die Aktion editiert.
2. Fügen Sie in die C-Aktion, wie im Bild dargestellt, die beiden Zeilen unterhalb der
Kommentare ein.
Die Zeile SSMOpenTopField(SSMGetScreen(lpszPictureName),"[Link]"); öffnet
das neue Prozessbild. Die Zeile SetPropBOOL(lpszPictureName,"bildfenster","Visible",TRUE);
öffnet das Bildfenster. Da beide Anweisungen dem Button hinterlegt sind, werden beide
Aktionen gleichzeitig ausgeführt. Eine alternative Variante ist ebenso möglich. Eine Zeile
lässt sich auskommentieren. Denken Sie an die schließende geschweifte Klammer für das
Programmende.
Hinweis
Standard - und Interne Funktionen
Im Navigationsfenster sind neben der Projektfunktion die beiden Ordner Standard- und
Interne Funktionen enthalten. Im Ordner "Standardfunktionen" finden Sie die Funktion
"SSMOpenTopField" im Ordner "Split Screen Manager", im Ordner "Interne Funktionen"
finden Sie die Funktion "SetPropBool" im Ordner graphics > set > property.

3. Klicken Sie auf den Befehl "Aktion erzeugen". Damit wird die C-Aktion geprüft und
gespeichert.
4. Klicken Sie auf "OK" und schließen Sie den Dialog "Objekteigenschaften".
5. Speichern Sie Ihr Bild im Graphics Designer.

Ergebnis
Haben Sie WinCC Runtime aktiviert, können Sie sich nach einem Bildwechsel das Ergebnis
anzeigen lassen. Öffnen Sie dazu das modifizierte Vorlagenbild über den Befehl "Bild über Name"
und klicken Sie auf den Button, hinter dem Sie die C-Aktion platziert haben.
Bei Mausklick auf den Button wird das Prozessbild geöffnet und kann in Größe und Position
im Arbeitsbereich angepasst werden. Das eingefügte OS Control bleibt in der Größe jedoch
unverändert. Das Bildfenster skaliert das enthaltene OS Control bei Größenänderung mit.
Beide Fenster lassen sich schließen und über den Button wieder öffnen. Über den Befehl "Ein-/
Ausdocken" kann das OS Control sowohl aus dem Bildfenster als auch aus dem Prozessbild
herausgelöst werden.

SIMATIC BATCH V10.0


650 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.2 Projektierung im Graphics Designer

12.2.4 BATCH Vorlagenbild für Multi-VGA editieren

Multi-Monitor-Systeme
Die OS Controls von SIMATIC BATCH können bei einem Multi-Monitor-System auf mehreren
Monitoren gleichzeitig angezeigt werden. Das mitgelieferte Vorlagenbild ist bereits für diesen
Zweck vorbereitet, d. h., ein Skript stellt bei Bildaufschlag für alle Controls den
Kommunikationskanal in Abhängigkeit von der Monitornummer ein. Die Prozessdaten werden
gleichzeitig in allen OS Controls synchron dargestellt, unabhängig davon, auf welchem Monitor
sie angezeigt werden und vorausgesetzt, dass sie mit dem gleichen Projekt verbunden sind.
Dadurch ist sicher gestellt, dass Sie immer die aktuellsten Prozessdaten im Blick haben,
unabhängig davon, an welchem Monitor Sie gerade bedienen und beobachten.
Bei Bedarf können Sie das im Vorlagenbild enthaltene Skript (C-Aktion) anschauen
oder weiter für Ihre Zwecke anpassen. Nachfolgend ist beispielhaft erklärt, wie Sie die
entsprechende C-Aktion editieren.

Voraussetzung
Das Vorlagenbild "@simatic_batchos.pdl" ist im Graphics Designer geöffnet.

Vorgehensweise "C-Aktion editieren"


Für die Projektierung benötigen Sie ein neues Prozessbild auf Basis des Vorlagenbilds.
1. Speichern Sie das geöffnete Vorlagenbild unter einem neuen Namen.
2. Stellen Sie sicher, dass kein Grafikobjekt selektiert ist. Klicken Sie mit der rechten Maustaste
im Bild auf eine Stelle, an der keine Objekte vorhanden sind und wählen Sie den Befehl
"Eigenschaften".
3. Wechseln Sie in das Register "Ereignis" und öffnen Sie den Ordner "Sonstige".
4. Klicken Sie doppelt auf das Attribut "Bildanwahl" oder klicken Sie mit der rechten Maustaste
in der Spalte "Aktion" auf den Blitz und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "C-Aktion".
5. Passen Sie die vorgegebene C-Aktion Ihren Vorgaben an.
6. Klicken Sie in der Werkzeugleiste auf den Befehl "Aktion erzeugen" und beenden Sie den
Dialog über die Schaltfläche OK.
7. Schließen Sie den Dialog "Objekteigenschaften" und Speichern Sie Ihr Prozessbild.

Ergebnis
In WinCC Runtime können Sie sich nach einem Bildwechsel das Ergebnis anzeigen lassen.
Öffnen Sie dazu das modifizierte Vorlagenbild über den Befehl "Bild über Name" auf jedem
Monitor. Prüfen Sie, ob bei einer Bedienung in einem OS Control auf einem der Monitore der
Bediendialog nur dort erscheint und ob das Ergebnis der Bedienung/Änderung ggf. auf den
anderen Monitoren angezeigt wird.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 651
BATCH OS Controls
12.2 Projektierung im Graphics Designer

12.2.5 Zwei BATCH-Anlagen in einem Prozessbild darstellen

Daten von zwei Batch-Anlagen in einem Prozessbild darstellen


In diesem Beispiel ist beschrieben, wie Sie im Graphics Designer ein Prozessbild projektieren, mit
dem Sie zwei Batch-Anlagen inklusive ihrer Teilanlagenbelegung im Chargenbetrieb bedienen
und beobachten können.

Grundlagen und Rahmenbedingungen


• Die Rechner, von denen die beiden Batch-Anlagen gesteuert werden, sind Bestandteil einer
Windows - Arbeitsgruppe oder Domäne im selben lokalen Netzwerk.
• SIMATIC Logon wird verwendet.
• In dem zu projektierenden Prozessbild sollen die Daten einer lokalen Batch-Anlage
(Einzelplatzsystem, Rechner "PC1") und einer Remote-Batch-Anlage (Einzelplatzsystem,
Rechner "PC2") dargestellt werden.
• Ziel ist es, die aktuellen Teilanlagenbelegungen von beiden BATCH-Anlagen während der
Chargenbearbeitung gleichzeitig in einem Bild anzuzeigen.

Voraussetzungen
• Eine Netzwerkverbindung zwischen den Rechnern "PC1" und "PC2" ist vorhanden.
• Das BATCH-Projekt ist im SIMATIC Manager geöffnet.
• WinCC Explorer und Graphics Designer auf Rechner "PC1" sind geöffnet.
• Von beiden OS-Servern ist das OS-Package geladen.

Vorgehen: "OS Controls in Anlagenbild einfügen"


Für das Anzeigen zweier BATCH-Anlagen bzw. Teilanlagen benötigen Sie ein neues Prozessbild
mit den BATCH OS Controls für beide Anlagen-Projekte.
Gehen Sie wie folgt vor (auf dem Rechner "PC1"):
1. Legen Sie im Graphics Designer eine neue Datei (Prozessbild) an und speichern Sie diese
unter einem beliebigen Namen.
2. Fügen Sie jeweils zwei der folgenden BATCH OS Controls in Ihr Prozessbild ein:
– Control "CtrlBOSMaster"
– Control "CtrlBOSPCell"
– Control "CtrlBOSCreation"
– Control "CtrlBOSProperties"
– Control "CtrlBOSAllocation".

SIMATIC BATCH V10.0


652 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.2 Projektierung im Graphics Designer

3. Fügen Sie das BATCH OS Control "CtrlBOSMonitor" nur einmal in Ihr Prozessbild ein.
Meldungen werden für beide BATCH-Anlagen in einem Control ausgegeben.
4. Gruppieren Sie bzw. ordnen Sie alle BATCH OS Controls so an, damit rasch zu erkennen ist,
welche BATCH OS Controls zu welcher Anlage gehören.

Vorgehen: "Control Eigenschaften einstellen"


Um die Kommunikation zwischen den BATCH OS Controls und den entsprechenden SIMATIC
BATCH Servern (SBS) herzustellen, stellen Sie in den OS Controls "CtrlBOSMaster" die Attribute
"SBIdent" oder "ProjectName" ein. Das Attribut für "CommunicationChannel" dient zur internen
Kommunikation und muss bei allen OS Controls eingestellt werden.

Hinweis
Möchten Sie Ihre BATCH Projekte frei wählen und nicht fest hinterlegen, dann tragen Sie die in
Punkt 2 aufgeführten Attribute nicht ein.

Gehen Sie folgendermaßen vor:


1. Öffnen Sie die Objekteigenschaften des Controls "CtrlBOSMaster" für die Anlage 1 (auf
Rechner "PC1").
2. Doppelklicken Sie unter Control Eigenschaften auf das Attribut "ProjectName" und tragen Sie
den Projektname des lokalen BATCH-Projekts ein. Sie können alternativ das Attribut "DBIdent"
angeben.
3. Prüfen Sie, ob für das Attribut "CommunicationChannel" bei allen fünf BATCH OS Controls für
Anlage 1 der gleiche Kommunikationskanal (z.B. "1") eingestellt ist.
4. Öffnen Sie die Objekteigenschaften des Controls "CtrlBOSMaster" für die Anlage 2 (auf
Rechner "PC2").
5. Doppelklicken Sie unter Control Eigenschaften auf das Attribut "ProjectName" und tragen Sie
den Projektname des Remote-BATCH-Projekts ein. Sie können alternativ das Attribut
"DBIdent" eintragen.
6. Ändern Sie in allen fünf BATCH OS Controls für Anlage 2 das Attribut
"CommunicationChannel" auf einen eigenen Kommunikationskanal, z. B. 2. Alle BATCH OS
Controls für Anlage 2 müssen den gleichen Kommunikationskanal verwenden.
7. Das Attribut "CommunicationChannel" für das BATCH OS Control "CtrlBOSMonitor" stellen Sie
auf den Wert 0 ein.
8. Speichern Sie Ihr Prozessbild im Graphics Designer.

Anzeige des neuen Prozessbilds in OS Runtime


Um das neue Prozessbild im Prozessbetrieb anzuzeigen, haben Sie zwei Möglichkeiten:
• Das Prozessbild in die technologische Hierarchie des PCS 7 Projekts einzufügen, oder
• Das Prozessbild über den Befehl "Bild über Name" aufzurufen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 653
BATCH OS Controls
12.2 Projektierung im Graphics Designer

Die letztere Möglichkeit soll hier kurz erläutert werden:


1. Starten Sie, falls noch nicht geschehen, OS Runtime.
2. Drücken Sie unten im Tastenbereich auf die Schaltfläche "Bild über Namen".
3. Wählen Sie im erscheinenden Dialog Ihr neu erzeugtes Prozessbild aus und öffnen Sie es mit
"OK".
Das neue Bild wird jetzt angezeigt.

Vorgehen: "Anmeldekonzept und Rollenverwaltung umsetzen"


Um in WinCC Runtime den Zugriff auf das lokale Projekt auf Rechner "PC1" und das Remote-
BATCH-Projekt auf Rechner "PC2" zu gewährleisten, benötigen Sie die erforderlichen Rechte in
der SIMATIC BATCH Rechteverwaltung. Weitere Informationen zur SIMATIC BATCH
Rechteverwaltung finden Sie in der Hilfe zu SIMATIC BATCH unter BATCH Control Center >
Festlegen der Benutzerrechte.
Die nachfolgenden Schritte beziehen sich auf das Anmeldekonzept, in dem die
Benutzerverwaltung ein (Anmelde-) Rechner in einer Windows-Arbeitsgruppe übernimmt.
Zur Anmeldung wird hier der Rechner "PC2" benutzt, auf dem das Remote-Projekt läuft. D.
h. alle benötigten Benutzer und Benutzergruppen werden auf diesem Rechner verwaltet.
Es kann aber auch ein beliebiger anderer Rechner innerhalb der Arbeitsgruppe als
Anmelderechner definiert werden.

Einstellungen in der Computerverwaltung auf dem Rechner "PC2"


1. Legen Sie in der Computerverwaltung zwei neue Benutzer an. Beispiel: "brewer1" und
"technical1".
2. Legen Sie in der Computerverwaltung zwei neue Gruppen an. Beispiel: "batchbrewer" und
"batchadmins".
3. Fügen Sie den Benutzer "brewer1" in die Gruppe "batchbrewer" und den Benutzer
"technical1" in die Gruppe "batchadmins" ein.
4. Fügen Sie zusätzlich den Benutzer "technical1" der Gruppe "Logon_Adminstrator" hinzu.
Mitglieder der Gruppe Logon_Administrator haben das Recht, SIMATIC Logon zu
konfigurieren und in SIMATIC BATCH die Rollenverwaltung zu öffnen.

SIMATIC BATCH V10.0


654 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.2 Projektierung im Graphics Designer

Einstellungen im WinCC Explorer auf beiden Rechnern


1. Öffnen Sie den User Administrator und aktivieren Sie das Optionskästchen "SIMATIC Logon".
Bei dieser Einstellung werden zur Anmeldung für WinCC Runtime die Benutzerdaten von
SIMATIC Logon herangezogen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Hilfe zu WinCC
unter Arbeiten mit WinCC > Aufbau einer Benutzerverwaltung.
2. Legen Sie im User Administrator auf der Registerkarte „Gruppen“ die beiden Gruppen
"batchadmins" und "batchbrewer" an. Durch die Namensgleichheit der Gruppen in der WinCC
Benutzerverwaltung und in der Windows-Benutzerverwaltung wird die Verbindung
zwischen diesen beiden hergestellt. Meldet sich also unter SIMATIC Logon der Benutzer
"brewer1" an, so erhält dieser die im User Administrator eingestellten Rechte für WinCC und
für SIMATIC BATCH die Rechte, die dort in der Rechteverwaltung seiner Rolle zugewiesen
wurden. Weitere Informationen zur SIMATIC BATCH Rechteverwaltung und zur SIMATIC
Logon Rollenverwaltung finden Sie in der Hilfe zu SIMATIC BATCH unter BATCH Control Center
> Festlegen der Benutzerrechte bzw. unter SIMATIC Logon > SIMATIC Logon
Rollenverwaltung. Weisen Sie den beiden Gruppen im User Administrator die
entsprechenden Rechte zu. Um die BATCH OS Controls im Prozessbetrieb darzustellen,
benötigen Sie das Recht "Freigabe für Bereich".

Einstellungen in SIMATIC Logon auf dem Rechner "PC1"


1. Legen Sie in der Computerverwaltung einen neuen Benutzer, z. B. User1 an und weisen
diesen der Gruppe "Logon_Administrator" zu.
2. Starten Sie SIMATIC Logon über Start > SIMATIC > SIMATIC Logon > SIMATIC Logon
konfigurieren.
3. Melden Sie sich mit dem eben angelegten Benutzer "User1" an.
4. Klicken Sie im Register "Arbeitsumgebung" auf das Optionsfeld "einem anderen Rechner" und
geben Sie dort den Namen ihres Anmelderechners, hier "PC2" an. Speichern Sie die
Einstellungen mit OK.
Der eben angelegte Benutzer "User1" kann jetzt je nach Bedarf wieder gelöscht werden,
da der gesamte Anmeldevorgang jetzt über den Anmelderechner "PC2" läuft. Durch
den Benutzer "technical1" auf dem Rechner "PC2" ist gewährleistet, dass auch auf dem
Rechner "PC1" die Anwendung "SIMATIC Logon konfigurieren" geöffnet werden kann und
Einstellungen hier vorgenommen werden können.

Überprüfung der Einstellungen in SIMATIC Logon auf dem Rechner "PC2"


1. Starten Sie SIMATIC Logon.
2. Melden Sie sich mit dem Benutzer "technical1" des Rechners "PC2" an.
3. Kontrollieren Sie die Einstellungen unter dem Register "Arbeitsumgebung". Standardmäßig
sollte hier das Optionsfeld "diesem Rechner oder einer Windowsdomäne" angewählt sein.
Bestätigen Sie den Dialog mit OK und verlassen Sie die Anwendung wieder.

Ergebnis
Als Anmelde-PC wurde der Rechner "PC2" aus dem Netzwerk eingerichtet. Nur auf diesem PC
sind die Benutzer und Gruppen und die Rollenverwaltung definiert.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 655
BATCH OS Controls
12.2 Projektierung im Graphics Designer

In dem neuen Prozessbild, in dem mit Hilfe der SIMATIC BATCH OS Controls zwei BATCH-
Anlagen gleichzeitig dargestellt werden, kann der Benutzer "brewer1" auf dem lokalen
Rechner "PC1" beide Batch-Anlagen bedienen und beobachten. Dazu muss jedoch in der
Rechteverwaltung auf beiden Rechnern im Register "Rechner und Teilanlagen" das Recht für
die jeweilige Benutzerrolle aktiviert werden.
Um die Rechteverwaltung für SIMATIC BATCH einzustellen, muss der Benutzer "technical1"
der Rolle "Superuser" zugeordnet und so auch im BATCH Control Center eingeloggt sein.

12.2.6 Einfache Chargenerzeugung


Wie Sie per Knopfdruck automatisiert Chargen erzeugen, wird nachfolgend beschrieben.

Vorgehen
1. Öffnen Sie im Graphics Designer ein neues Bild.
2. Fügen Sie das OS Control "SIMATIC Batch OS Batch Creation" ein.
3. Fügen Sie das Windows-Objekt "Button" in Ihr Bild ein und vergeben Sie einen Text für den
Button.
4. Entwickeln Sie für das Ereignis "Mauskick" auf dem Button eine C-Aktion. Öffnen Sie das
Editierfenster. Abhängig von Ihren Anforderungen können verschiedene Eigenschaften des
OS Contol Creation angesprochen und gesetzt werden. Den unten aufgeführten
Programmcode können Sie direkt in das Editierfenster übernehmen. Im Beispiel werden
folgende Eigenschaften bei der Chargenerzeugung gesetzt: BatchName, BatchSize,
StartMode, AutoReleaseBatch und StartTrigger.
5. Bestätigen Sie Ihre Eingaben und starten Sie den Übersetzungslauf.
6. Speichern Sie Ihr Bild und testen Sie die Funktionalität im Prozessbetrieb.

Ergebnis
Sie haben einen Button mittel C-Skript dynamisiert und damit die Chargenerzeugung
automatisiert. Jedes Mal bei einem Mausklick auf den Button wird eine Charge mit folgenden
Eigenschaften erzeugt:
• Ohne Angaben wird die Charge im SystemAuftragsordner angelegt, sofern dieser vorhanden
ist. Auskommentierte Programmzeilen.
• Die Charge verwendet das Steuerrezept "Rec-Superglue V1.0"
• Die Chargenmenge beträgt 100 kg.
• Die Charge wird sofort gestartet.
• Die Charge wird frei gegeben.
• Die Charge wird angelegt.

SIMATIC BATCH V10.0


656 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.2 Projektierung im Graphics Designer

Beispiel

Programmcode
#include "apdefap.h"
void OnClick(char* lpszPictureName, char* lpszObjectName, char* lpszPropertyName){
{
// SetPropChar( lpszPictureName, "ctrlBosBatchCreation", "OrderCategoryName",
"OrderCat" ) ;
// SetPropChar( lpszPictureName, "ctrlBosBatchCreation", "OrderCategory",
"Order" ) ;
SetPropChar( lpszPictureName, "ctrlBosBatchCreation", "RecipeName",
"Rec_Superglue V1.0" ) ;
SetPropChar( lpszPictureName, "ctrlBosBatchCreation", "BatchSize",
"100" ) ;
SetPropWord( lpszPictureName, "ctrlBosBatchCreation", "StartMode",
1 ) ;
SetPropBOOL( lpszPictureName, "ctrlBosBatchCreation", "AutoReleaseBatch",
TRUE ) ;
SetPropBOOL( lpszPictureName, "ctrlBosBatchCreation", "StartTrigger",
TRUE ) ;}
}

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 657
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

12.3.1 Control: SIMATIC BATCH OS Master

Wozu dient das Control "SIMATIC BATCH OS Master"?


Dieses Control ist die Grundlage für alle weiteren BATCH OS Controls im selben Prozessbild und
muss deshalb immer vorhanden und entsprechend konfiguriert sein. Damit ist die
Kommunikation zwischen den einzelnen Controls und dem BATCH Projekt (Master)
gewährleistet. Sie sollten für jedes zu ladende Projekt innerhalb des gleichen Prozessbildes
einen eigenen Kommunikationskanal definieren. Es wird nicht empfohlen, im selben Prozessbild
das Master OS Control über mehrere Kommunikationskanäle mit dem gleichen Projekt zu
verbinden.
Das SIMATIC BATCH Projekt, das Sie bedienen und beobachten möchten, kann manuell oder
automatisch verbunden werden.
• Manuelles Verbinden
– Aktualisieren Sie Ihre Projektdaten mit der entsprechenden Funktion aus der
Werkzeugleiste.
– Markieren Sie aus der Liste der angezeigten SIMATIC BATCH Projekte, das Projekt, das Sie
bedienen und beobachten möchten.
– Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Projekt verbinden".
• Automatisches Verbinden
Sie haben folgende Möglichkeiten:
– Attribut "AutoConnect"
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "AutoConnect (Seite 719)".
– Attribut "ProjectName"
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "ProjectName (Seite 714)".
– Attribut "DBIdent"
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "DBIdent (Seite 715)".
Nach erfolgreicher Verbindung zum SIMATIC BATCH Projekt wird im Control in der
betreffenden Projektzeile das Symbol "Projekt ist aktiviert" dargestellt.
Um ein SIMATIC BATCH Projekt zu aktivieren, müssen der BATCH Start-Koordinator mit seinen
Applikationen auf dem betreffenden BATCH Server den Status "Läuft" aufweisen. Alle fünf
weiteren OS Controls beziehen Ihre Daten aus dem aktivierten SIMATIC BATCH Projekt in
diesem OS Control, sofern sie auf den gleichen Kommunikationskanal eingestellt wurden.

Hinweis
Jedes Master Control kann immer nur mit einem SIMATIC BATCH Projekt verbunden sein. Wenn
Sie sich auf ein anderes BATCH Projekt verbinden, wird die bestehende Verbindung gelöst. Sind
mehrere Master Contols über unterschiedliche Kommunikationskanäle auf das gleiche Projekt
verbunden und ein Master Control trennt diese Verbindung, haben alle anderen Master Controls
ebenfalls keine Verbindung mehr.

SIMATIC BATCH V10.0


658 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Informationen im Control
Die Informationen im Control werden in Tabellenform dargestellt. Jede Tabellenzeile enthält ein
BATCH Projekt. Zu jedem BATCH Projekt werden der Projektname, der Rechnername auf dem sich
das Projekt befindet und der Rechnername des redundanten PCs angezeigt. Eine fett markierte
Tabellenzeile bedeutet, dass es sich um ein BATCH Projekt auf dem lokalen PC handelt. In den
Spalten "Projekt", "Rechnername" und "Redundanz" werden zusätzlich Symbole angezeigt, die
Ihnen den Status der Verbindung und der Server angeben.

Tabellenspalte Symbole Bedeutung


Projekt (Projektname) Projekt aktivieren bzw. Projekt ist aktiviert.

Projekt deaktivieren, bzw. Projekt ist deaktiviert.

Rechnername Server ist Master. Der BATCH Startkoordinator ist im Zustand


"Läuft".
Server ist nicht verbunden. Der BATCH Start-Koordinator ist nicht
im Zustand "Läuft".
Server in Fehler. Der BATCH Start-Koordinator ist im Zustand "Feh‐
ler" (rotes Kreuz).
Server eines Einzelplatzsystems. Der BATCH Startkoordinator ist im
Zustand "Läuft".
Redundanz Standby Server.

Server ist nicht verbunden.

Kontextmenü im Control
Klicken Sie die rechte Maustaste auf einer beliebigen Tabellenzeile mit Inhalt, wird ein
Kontextmenü geöffnet. Das Kontextmenü zeigt nur aktuell verfügbare Funktionen an. Hier
stehen Ihnen folgende Funktionen zur Verfügung:

Symbol Funktion Bedeutung


Ein-/Ausdocken Ausdocken: Das betreffende OS Control wird aus dem Prozessbild
herausgelöst und lässt sich in der Größe verändern und im Arbeits‐
bereich frei positionieren.
Eindocken: Das betreffende herausgelöste OS Control wird wieder an
die Originalstelle im Prozessbild eingefügt.
Automatisch aus‐ Aktivieren Sie den Befehl für das entsprechende OS Control, wird es
docken bei jeder Verwendung automatisch im Arbeitsbereich geöffnet und
positioniert.
Wechsel Klicken Sie mit der linken Maustaste auf den Befehl "Wechsel", wird
ein Aufklappmenü mit weiteren Befehlen geöffnet.
Die aufgeführten Befehle setzen Sie ein, um in das entsprechenden
OS Controls zu wechseln. Wenn Sie im Ziel OS Control den Befehl
"Automatisch ausdocken" aktiviert haben, wird das OS Control in
ausgedocktem Zustand an der zuletzt gespeicherten Stelle im Ar‐
beitsbereich angezeigt.
Das Aufkappmenü bietet immer den Wechsel in alle OS Controls an,
bis auf den Wechsel in das eigene und in das OS Control Monitor.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 659
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Symbol Funktion Bedeutung


Projekt aktivieren Aktiviert das markierte BATCH Projekt. Sie beziehen alle BATCH Daten
für alle weiteren BATCH Controls auf dem gleichen Kanal vom aktiven
Server.
Projekt deaktivie‐ Deaktiviert das markierte Projekt. Die BATCH Daten dieses Projekts
ren sind in allen BATCH Controls nicht mehr verfügbar.
Geladenes Projekt Sie verwenden diese Funktion, wenn neue Daten aus dem BATCH
aktualisieren Engineering (SIMATIC Manager / BATCH Projektierungsdialog) vor‐
handen sind. Damit stellen Sie sicher, dass die neuesten Daten im OS
Control angezeigt werden.
Wichtige System‐ Öffnet den Dialog "Wichtige Systemmeldungen". Das Symbol ist so
meldungen lange gegraut, bis eine wichtige Systemmeldung zu SIMATIC BATCH
ansteht. Erst dann wird das Symbol farbig angezeigt und lässt sich
dauerhaft verwenden.

Werkzeugleiste mit Bedienfunktionen


Im OS Control wird je nach eingestellter Control Eigenschaft auch eine Werkzeugleiste
dargestellt. Die möglichen Funktionen entsprechen denen, die im Kontextmenü verfügbar sind.

Bedienung des Control im Prozessbetrieb


Voraussetzungen:
• Das Control "SIMATIC BATCH OS Master" wurde in ein Prozessbild eingefügt und
entsprechend konfiguriert.
• WinCC Runtime ist gestartet und das Prozessbild mit diesem Control wird angezeigt.
• SIMATIC BATCH ist auf dem betreffenden PC, von dem das BATCH-Projekt stammt, gestartet.

12.3.2 Control: SIMATIC BATCH OS Process Cell

Wozu dient das Control "SIMATIC BATCH OS Process Cell"?


Das Control zeigt die Batch-Anlage zum ausgewählten BATCH-Projekt. Es wird für die
Chargenplanung, Chargenerstellung bis hin zur Chargenbedienung eingesetzt. Das OS Control
ist in zwei Bereiche aufgeteilt, den Navigationsbereich auf der linken und den Anzeigebereich
auf der rechten Seite. Die Größen beider Bereiche lassen sich individuell anpassen. Der
Anzeigebereich besitzt die Register "Gesamtliste", "Planungsliste", "Statusliste", "Ergebnisliste",
"Favoriten" und "Auftragsliste". Sowohl in der Werkzeugleiste als auch im Kontextmenü sind
Bedienfunktionen für die Chargenbearbeitung verfügbar.

SIMATIC BATCH V10.0


660 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Informationen im Control
Navigationsbereich: Im Navigationsbereich wird die Ordnerstruktur Ihrer Batch-Anlage
dargestellt. Die Ordnerstruktur mit Namen und Inhalten wird aus dem aktivierten BATCH-Projekt
übernommen. Der oberste Ordner trägt den Namen Ihrer Batch-Anlage. Die darunter
angeordneten Ordner entsprechen den Auftragskategorieordnern mit den darin angelegten
Auftragsordnern. Jeder Auftragsordner wird mit Name, Ordner- und Statussymbol dargestellt.
In den Symbolen der Auftragsordner wird der tatsächliche Status des Auftrags angezeigt.
Folgende Symbole werden einem Auftrag zugewiesen:

Tabelle 12-1 Statussymbole der Auftragsordner

Sym‐ Status
bol
Auftrag inaktiv

Auftrag läuft

Auftrag angehalten

Auftrag beendet
Weitere Informationen zum Status "Beendet" finden Sie im Kapitel "Statusanzeige am Auf‐
tragsordner (Seite 486)".

Zusätzlich werden dem Auftragordnersymbol überlagert die erweiterten Status der aktuellen
Chargen dargestellt.

Tabelle 12-2 Überlagertes Auftragssymbol

Auftrags‐ Überlager‐ Status


ordnersym‐ tes Symbol
bol
Bedienung erforderlich

Fehler

Im Eigenschaftsdialog eines Auftrags wird ebenfalls das überlagerte Symbol unter Status
angezeigt.
Anzeigebereich: Im Anzeigebereich des Controls werden die Chargenlisten und die
Favoritenliste angezeigt. Sie wählen eine der Listen aus durch einen Mausklick auf das
gewünschte Register. Aus Gesamt-, Planungs- und Statusliste lassen sich beliebige Chargen in
das Register "Favoriten" übernehmen.

Tabelle 12-3 Register im Control Process Cell

Symbol Register Bedeutung


Gesamtliste Zeigt alle Chargen zum markierten Ordner im Navigationsbereich
an, unabhängig vom deren Status.
Planungsliste Zeigt geplante und frei gegebene Chargen zum markierten Ordner
im Navigationsbereich an.
Statusliste Zeigt frei gegebene und laufende Chargen zum markierten Ordner
im Navigationsbereich an.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 661
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Symbol Register Bedeutung


Ergebnisliste Zeigt beendete, abgebrochene, stornierte und gestoppte Chargen
zum markierten Ordner im Navigationsbereich an.
Favoriten Zeigt die Chargen an, die Sie zuvor zu Favoriten hinzugefügt ha‐
ben.
Auftragsliste Zeigt alle Aufträge zum markierten Ordner der Batch-Anlage.

Übersichtslisten (Planungs-, Status- und Ergebnisliste): Wenn Chargen während des


Prozessbetriebs ihren Status ändern, dann bleiben sie in ihrer ursprünglichen Liste erhalten
und werden zusätzlich in die zum Status passende Liste übertragen. Um die Charge mit nun
nicht mehr passendem Status aus den Listen zu entfernen, führen Sie den Befehl "Daten
aktualisieren" bzw. einen "Bildwechsel" aus.
Auftragsliste: In der Spalte "Produkt" wird nur dann ein Produktname angezeigt, wenn
alle Produktnamen der Chargen des Auftrags den gleichen Namen besitzen. In allen
anderen Fällen wird ein Platzhalter in Form von "<nicht eindeutig>" dargestellt. Ebenso
wird in der Spalte ein Platzhalter dargestellt, wenn die Einheiten der Chargen des Auftrags
unterschiedlich sind. Wenn die beteiligten Chargen eines Auftrags unterschiedliche Einheiten
aufweisen, dann wird der Wert "<nicht eindeutig>" in der Spalte "Einheit" dargestellt. In
der Spalte "Aktuelle geplante Menge" wird der Wert der "Menge" aus der Auftragserstellung
angezeigt. Solange keine Chargen im Auftrag angelegt sind, wird ein Platzhalter in Form
von "******" dargestellt. In der Spalte "Aktuelle Menge" wird die aktuelle Auftragsmenge
angezeigt. Es wird nur dann ein Wert angezeigt, wenn in dem für die Chargen verwendeten
Grundrezept eine Istwertreferenz projektiert wurde. Zusätzlich muss mindestens eine Charge
des Auftrags einen Endzustand erreicht haben. Der Istwert wird je nach Bearbeitungsstand
der im Auftrag enthaltenen Chargen aktualisiert. Wenn keine Istwertreferenz projektiert ist,
oder keine der im Auftrag enthaltenen Chargen einen Endzustand erreicht hat, dann wird als
Platzhalter ein Bindestrich dargestellt.
Weitere Informationen: Register "Allgemein" (Eigenschaften Rezeptprozedur) (Seite 880)

Statussymbole von Chargen


In allen Registern bzw. Listen werden assoziierbare Symbole zum Status von Chargen
dargestellt. Nachfolgend ist eine Übersicht zu den gebräuchlichsten Statussymbolen, die denen
im BATCH Control Center entsprechen.

Symbol Status
Geplant

Freigegeben

Storniert

Abgebrochen

Beendet

Beendet und abgeschlossen

Beendet, abgeschlossen und archiviert

Gestoppt und abgeschlossen

Abgebrochen, Fehler, abgeschlossen, archiviert

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662 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Symbol Status
Läuft

Angehalten nach Schritt und Bedienung erforderlich

Gesperrte Charge

Kontextmenüs im OS Control
Es gibt jeweils ein Kontextmenü für den Navigationsbereich und für den Anzeigebereich.
Markieren Sie ein Objekt (Ordner im Navigationsbereich, Charge im Anzeigebereich) und
klicken die rechte Maustaste, stehen Ihnen im Kontextmenü folgende Befehle zur Verfügung.
Befehle sind nur dann im Kontextmenü enthalten, wenn Sie zum markierten Objekt auch
verwendet werden können.
Kontextmenübefehle im Navigationsbereich:

Symbol Kommando Bedeutung


Neue Auftragskatego‐ Markieren Sie die Batch-Anlage und klicken auf diesen Befehl, wird
rie der Dialog "Neue Auftragskategorie" geöffnet. In dem Dialog legen
Sie eine neue Auftragskategorie (Ordner) an. Zusätzlich ist die Ein‐
gabe eines Beschreibungstexts möglich.
Neuer Auftrag Markieren Sie eine Auftragskategorie (Ordner) und klicken auf diesen
Befehl, wird der Dialog "Neuer Auftrag" geöffnet. In diesem Dialog
geben Sie Name, geplante Menge, eine Beschreibung und Start- bzw.
Endzeit des neuen Auftrags ein.
Neue Charge(n) Konfiguriert das Control SIMATIC BATCH Creation.
Hinweis:
Auch bei Auswahl mehrerer Objekte wird ausschließlich die erste
Charge erzeugt.
Eigenschaften Öffnet, abhängig vom markierten Objekt, den Dialog "Eigenschaften
Auftragskategorie" oder "Eigenschaften des Auftrags". Im Dialog "Ei‐
genschaften Auftragskategorie" geben Sie den Namen und eine Be‐
schreibung zur Auftragskategorie ein. Im Dialog "Eigenschaften des
Auftrags" geben Sie eine Beschreibung zum Auftrag ein. Im Dialog
können Sie über Auswahl des Registers zwischen den beiden Dialo‐
gen hin- und herschalten.
Löschen Löscht das markierte Objekt. Im Navigationsbereich können Sie erst
Objekte (Ordner) löschen, wenn deren Inhalte zuvor gelöscht wur‐
den. Sonst steht Ihnen der Befehl nicht zur Verfügung.
Aktualisieren Aktualisiert die Batch-Anlagendaten im gesamten Control und sor‐
tiert die Chargen in den entsprechenden Listen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 663
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Kontextmenübefehle im Anzeigebereich und in der Werkzeugleiste:

Symbol Kommando Bedeutung


Ein-/Ausdocken Ausdocken: Das betreffende OS Control wird aus dem Prozessbild herausgelöst und
lässt sich in der Größe verändern und im Arbeitsbereich frei positionieren.
Eindocken: Das herausgelöste OS Control wird wieder an die Originalstelle im Pro‐
zessbild eingefügt.
Automatisch ausdocken Wenn Sie den Befehl für das entsprechende OS Control aktivieren, dann wird das OS
Control bei jeder Verwendung automatisch im Arbeitsbereich geöffnet und positi‐
oniert.
Wechsel Wenn Sie mit der linken Maustaste auf den Befehl "Wechsel" klicken, dann wird ein
Aufklappmenü mit weiteren Befehlen geöffnet.
Die aufgeführten Befehle setzen Sie ein, um in das entsprechenden OS Controls zu
wechseln. Wenn Sie im Ziel OS Control den Befehl "Automatisch ausdocken" akti‐
viert haben, wird das OS Control in ausgedocktem Zustand an der zuletzt gespei‐
cherten Stelle im Arbeitsbereich angezeigt.
Das Aufkappmenü bietet immer den Wechsel in alle OS Controls an, bis auf den
Wechsel in das eigene und in das OS Control Monitor.
Drucken > Standard Der Druckauftrag wird direkt an den Standarddrucker gesendet.
Informationen zum Kontextmenübefehl "Drucken" finden Sie im Abschnitt "Char‐
genprotokoll drucken, anzeigen und exportieren (Seite 709)".
Druckvorschau > Standard Die Druckvorschau zum Chargenprotokoll wird angezeigt.
Informationen zum Kontextmenübefehl "Druckvorschau" finden Sie im Abschnitt
"Chargenprotokoll drucken, anzeigen und exportieren (Seite 709)".
Neue Charge(n) Legt, auf Basis einer markierten Charge, im Anzeigebereich des OS Controls Creati‐
on neue Chargen an. Bei Mehrfachselektion werden immer die Daten der zuerst
selektierten Charge als Vorlagedaten verwendet.
Objekt erzeugen Erzeugt, abhängig vom markierten Ordner im Navigationsbereich, ein neues Objekt
(neue Auftragskategorie).
Eigenschaften Öffnet den Dialog "Eigenschaften der Charge". Der Dialog bietet Ihnen Chargenin‐
formationen in folgenden Registern an:
• Auftragskategorie
• Auftrag
• Charge
• Parameter
• Belegung
• Kommentare
Charge löschen Löscht die markierte Charge nach Ihrer Bestätigung unwiderruflich.

Charge freigeben Gibt die markierte geplante Charge nach Ihrer Bestätigung frei.

Charge stornieren Storniert die markierte und frei gegebene Charge nach Ihrer Bestätigung.

Charge sperren Sperrt die markierte und frei gegebene Charge nach Ihrer Bestätigung.

Sperre aufheben Hebt eine Sperre zu einer markierten und zuvor gesperrten Charge wieder auf.

Charge starten Startet die markierte und frei gegebene Charge nach Ihrer Bestätigung.

Charge nach Schritt anhal‐ Hält die markierte und laufende Charge nach dem aktuellen Schritt an, wenn Sie den
ten Befehl bestätigt haben.

SIMATIC BATCH V10.0


664 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Symbol Kommando Bedeutung


Charge sofort anhalten Hält die markierte und laufende Charge sofort nach Ihrer Bestätigung an.

Charge fortsetzen Setzt eine zuvor angehaltene Charge wieder fort.

Charge stoppen Stoppt die markierte und laufende Charge nach Ihrer Bestätigung.

Charge abbrechen Bricht die markierte und laufende Charge nach Ihrer Bestätigung ab.

Charge abbrechen (Not‐ Bricht die markierte und laufende Charge nach Ihrer Bestätigung ab.
fall)
Charge abschließen Schließt beendete, gestoppte oder abgebrochene Chargen ab. Dies ist die Voraus‐
setzung für den Befehl "Archivieren".
Charge archivieren Startet die Archivierung einer abgeschlossenen Charge, nachdem Sie den Bestäti‐
gungsdialog mit "Ja" verlassen haben. Voraussetzung: Sie haben in den Projektein‐
stellungen im Register "Archivieren" eine erreichbare Verbindung zur Archivablage
eingestellt.
Steuerrezept anzeigen Zeigt das Steuerrezept zur markierten Charge im Control "SIMATIC BATCH OS Pro‐
perties" an.
Kurzinfo Öffnet ein Fenster, in dem Informationen zum markierten Objekt angezeigt werden.

Kommentar eingeben Öffnet zum markierten Objekt im Dialog "Eigenschaften der Charge" das Register
"Kommentar". Dort geben Sie einen Kommentar zur Charge ein.
Aktualisieren Aktualisiert die Batch-Anlagendaten im gesamten Control.

Favoriten > Charge zu Fa‐ Fügt die markierten Chargen dem Register "Favoriten" zu.
voriten hinzufügen
Öffnen mit BatchCC Markieren Sie eine Charge, unabhängig in welchem Register, dann wird diese im
BatchCC angezeigt.

Werkzeugleiste mit Bedienfunktionen


Die Werkzeuge in der Werkzeugleiste sind ebenfalls kontextabhängig. Es werden nur diejenigen
Werkzeuge für die Verwendung freigeschaltet, die auch sinnvoll sind.

Bedienung des Control im Prozessbetrieb


Voraussetzungen für die Bedienung im Prozessbetrieb sind:
• Das BATCH Control wurde in ein Prozessbild eingefügt und entsprechend konfiguriert.
• WinCC Runtime ist gestartet und das Prozessbild mit den BATCH Controls wird angezeigt.
• Ein BATCH Projekt ist über den Master verbunden.
• SIMATIC BATCH ist auf dem betreffenden PC, von dem das BATCH-Projekt stammt, gestartet.
Nachfolgend sind einige Prozessbedienungen im Control aufgeführt:
1. Aktualisieren Sie Ihre Projektdaten mit der entsprechenden Funktion aus der Werkzeugleiste.
2. Legen Sie über die Befehle "Neue Auftragskategorie" und "Neuer Auftrag" eine neue
Auftragskategorie und einen neuen Auftrag an. Markieren Sie dazu im Navigationsbereich
nacheinander die Ordner "Batch-Anlage", und "Auftragskategorie" und wählen im
Kontextmenü jeweils den entsprechenden Befehl.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 665
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

3. Legen Sie mit dem Befehl "Neu Charge(n)" aus dem Kontextmenü neue Chargen an.
Markieren Sie dazu im Navigationsbereich einen Auftragsordner oder im Anzeigebereich im
Register "Gesamtliste" oder "Planungsliste" eine bestehende Charge und wählen Sie im
Kontextmenü "Neu Charge(n)". Die Daten des markierten Objekts dienen als Vorlage und
werden zum Erzeugen neuer Chargen in das Control SIMATIC BATCH OS Creation
übernommen. Nur dort können Sie dann neue Chargen mit dem Befehl "Charge(n)
erzeugen" und der Eingabe der gewünschten Anzahl anlegen. Die neuen Chargen werden
dann in der Gesamtliste bzw. Planungsliste an.
4. Zeigen Sie eine frei gegebene Charge im Control "SIMATIC BATCH OS Properties" an, um sie
zu überwachen. Doppelklicken Sie auf die entsprechende Charge in eine der beiden oben
angegebenen Listen. Daraufhin wird das Steuerrezept der Charge im Control SIMATIC BATCH
OS Properties angezeigt. In diesem Control lässt sich der Chargenablauf im Detail bedienen
und beobachten.
5. Starten Sie eine frei gegebene Charge in der Gesamt- bzw. Planungsliste. Markieren Sie die
gewünschte Charge und wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Charge starten".
Sie haben die wichtigsten Befehle und Arbeitsweisen in diesem Control angewendet.

12.3.3 Control: SIMATIC BATCH OS Allocation

Wozu dient das Control "SIMATIC BATCH OS Allocation"?


Dieses Control dient Ihnen als Überblick über Ihre Teilanlagen, die innerhalb Ihrer Batch-Anlage
definiert sind. Neben der Visualisierung der Teilanlagen mit deren Belegung sind auch
Prozessbedienungen zur Chargenlaufzeit im Kontextmenü und/oder in der Werkzeugleiste
möglich.

Control Eigenschaften
Das Control kann über die Eigenschaften (Attribute) so konfiguriert werden, dass genau nur eine
Teilanlage oder einzelne Teilanlagen, die zu einem bestimmten Namensschema passen,
angezeigt werden. Die Eigenschaften des Controls können Sie im Prozessbetrieb via Script
ändern oder im WinCC Graphics Designer fest vorgeben.
Mit dem Befehl "Steuerrezept anzeigen" im Kontextmenü zu einem markierten Objekt wird
das Steuerrezept der entsprechenden Charge im Control SIMATIC BATCH OS Properties
angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


666 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Informationen im Control
Die Belegungsdaten der Teilanlagen werden in Tabellenform im Control dargestellt. Jede
Tabellenzeile enthält eine Teilanlage. Zu jeder Teilanlage werden in Tabellenspalten
Informationen angezeigt bzw. aus dem verbundenen BATCH Projekt ausgelesen und
aktualisiert. Eine durch eine laufende Charge belegte Teilanlage wird durch das entsprechende
Statussymbol in der Tabellenspalte "Charge" visualisiert und überlagert evtl. vorhandene
Chargenvorgängerinformationen. Für die Tabellenspalte "Charge" sind nur die wichtigen
Statussymbole der Charge aufgeführt.

Tabellenspalte Beschreibung Symbol Bedeutung


Teilanlage Teilanlagenname mit Symbol. Teilanlage für BATCH freigege‐
ben und frei für neue Chargen.
Freigabe der Teilanlage für
BATCH aufgehoben.
Teilanlage für BATCH freigege‐
ben und derzeit durch Charge
belegt.
Teilanlage ist zur Wartung an‐
gemeldet.
Teilanlage belegt und Freigabe
für BATCH aufgehoben
Keine Information über den Zu‐
stand der Teilanlage verfüg‐
bar, z. B. AS nicht erreichbar
oder in STOP.
Die Teilanlage ist nicht defi‐
niert oder unbekannt.
Nicht definiert:
Die Teilanlage ist nicht projek‐
tiert.
Unbekannt:
Die Teilanlage ist projektiert,
aber innerhalb der Anlage
nicht bekannt.
Charge Statussymbole der Charge, Charge läuft auf der Teilanlage.
Name der Charge.
Charge angehalten nach
Schritt und Rezeptelement er‐
fordert Bedienung.

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 667
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Tabellenspalte Beschreibung Symbol Bedeutung


Chargenlaufzeit Die vom System ermittelte -
Chargenlaufzeit.
Auftragskategorie Name der Auftragskategorie.
Auftrag Name des Auftrags.
Grundrezept Name des Grundrezepts.
Formel Name der verwendeten For‐
mula.
TRP (Teilrezeptpro‐ Symbol der TRP, Statussymbol
zedur) der TRP, Name der TRP.
TRP-Laufzeit Die vom System ermittelte
Laufzeit für eine Teilrezeptpro‐
zedur (TRP). Bei Zeitüber‐
schreitung wird ein Zeitsym‐
bol angezeigt.
ROP (Rezeptopera‐ Symbol der ROP, Statussymbol
tion) der ROP, Name der ROP. Bei
Warteschritten wird ein Zeit‐
symbol angezeigt.
Kursiver Schriftschnitt, wenn
mehr als eine ROP aktiv ist.
ROP-Laufzeit Die vom System ermittelte
Laufzeit für eine Rezeptopera‐
tion. Bei Zeitüberschreitung
wird ein Zeitsymbol angezeigt.

Kontextmenü im Control
Die im Control angebotenen Befehle im Kontextmenü sind in nachfolgender Tabelle beispielhaft
beschrieben.
Bei den Befehlen handelt es sich im Wesentlichen um Bedienbefehlen zu laufenden Chargen,
wie sie bereits zum Control SIMATIC BATCH OS Process Cell aufgeführt sind.

Symbol Kontext-Me‐ Symbol Subbefehl Bedeutung


nübefehl
Teilanlage Freigabe aufheben Mit diesem Befehl heben Sie die Frei‐
gabe der Teilanlage für SIMATIC BATCH
auf. Das bedeutet, dass SIMATIC BATCH
diese Teilanlage nicht belegen kann.
Für Wartung anmelden Mit diesem Befehl melden Sie die Teil‐
anlage für eine Wartung an.

SIMATIC BATCH V10.0


668 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
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12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Symbol Kontext-Me‐ Symbol Subbefehl Bedeutung


nübefehl
Charge Neue Charge(n) Legt, auf Basis einer markierten Char‐
ge, im Anzeigebereich des OS Controls
Creation neue Chargen an. Bei Mehr‐
fachselektion werden immer die Daten
der zuerst selektierten Charge als Vor‐
lagedaten verwendet.
Eigenschaften Öffnet den Dialog "Eigenschaften der
Charge". Der Dialog bietet Ihnen Char‐
gen-Informationen und Einstellungen
in folgenden Registern an:
• Auftragskategorie
• Auftrag
• Charge
• Parameter
• Belegung: Teilanlagen- und Strate‐
gieauswahl
• Kommentare
• Verkettung
Charge löschen Löscht die Charge. Dabei werden alle
Listeneinträge in diesem Control von
dieser Charge entfernt.
Charge abschließen Schließt beendete, gestoppte oder
auch abgebrochene Chargen ab.
Charge nach aktivem Hält die markierte und laufende Char‐
Schritt anhalten ge nach dem aktuellen Schritt an,
wenn Sie den Befehl bestätigt haben.
Charge sofort anhalten Hält die markierte und laufende Char‐
ge sofort nach Ihrer Bestätigung an.
Charge stoppen Stoppt die markierte und laufende
Charge nach Ihrer Bestätigung.
Charge abbrechen Bricht die markierte und laufende Char‐
ge nach Ihrer Bestätigung ab.
Charge abbrechen Bricht die markierte und laufende Char‐
(Notfall) ge nach Ihrer Bestätigung ab.
Charge zu Favoriten Fügt die Charge als Favorit dem Regis‐
hinzufügen ter "Favoriten" im OS Control Proper‐
ties hinzu.
Charge von Favoriten Entfernt die Charge von den Favoriten
entfernen im Register "Favoriten" im OS Control
Properties.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 669
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Symbol Kontext-Me‐ Symbol Subbefehl Bedeutung


nübefehl
TRP, Teilrezept‐ Schritt anhalten (nach Hält das markierte Rezeptelement
prozedur Schritt) nach dessen Bearbeitung an.
Schritt anhalten (so‐ Hält das markierte Rezeptelement so‐
fort) fort an.
Schritt stoppen Stoppt markierte Rezeptelemente.

Schritt abbrechen Bricht das markierte Rezeptelement ab.


Das Element ist im Zustand Aktiv oder
Angehalten.
Ein abgebrochener Chargenschritt
kann nicht fortgesetzt werden.
Schritt abbrechen (Not‐ Bricht das markierte Rezeptelement
fall) ab, auch wenn keine AS-Verbindung
besteht.
Haltepunkt setzen Setzt einen Haltepunkt.
Der Chargenablauf wird am Halte‐
punkt gestoppt. Zum Setzen von Hal‐
tepunkten muss die betreffende Char‐
ge mindestens den Status "frei gege‐
ben" aufweisen. Haltepunkte werden
im Navigationsbereich dem Objekt
überlagert dargestellt.
Rezeptelement zu Fa‐ Fügt das Rezeptelement TRP als Favorit
voriten hinzufügen dem Register "Favoriten" im OS Control
Properties hinzu.
Rezeptelement von Fa‐ Entfernt das Rezeptelement TRP von
voriten entfernen den Favoriten im Register "Favoriten"
im OS Control Properties.
ROP, Rezept‐ Analog zur TRP
operation
Steuerrezept - Zeigt die markierte Charge im Control
anzeigen "SIMATIC BATCH OS Properties" an.
Kurzinfo Zeigt Detailinformationen zum mar‐
kierten Objekt in einem extra Fenster
an.
Aktualisieren Aktualisiert die Batch-Anlagendaten
im gesamten Control.

Werkzeugleiste mit Bedienbefehlen


Bis auf die Befehle "Charge freigeben", "Charge stornieren", "Charge sperren" und "Sperre
aufheben" entsprechen alle angebotenen Befehle in der Werkzeugleiste denen die Ihnen im OS
Control Process Cell zur Verfügung stehen. Die Befehle in der Werkzeugleiste sind ebenfalls
kontextabhängig. Es werden nur diejenigen Befehle für die Verwendung freigeschaltet, die auch
sinnvoll sind.

SIMATIC BATCH V10.0


670 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

12.3.4 Control: SIMATIC BATCH OS Properties

Wozu dient das Control "SIMATIC BATCH OS Properties"?


Das Control sollte Ihr zentrales OS Control für die Bedienung und Beobachtung von Chargen im
Prozessbetrieb sein. Hier wird eine Charge mit dessen Steuerrezept detailliert zur Ansicht
gebracht. Das Control ist in Navigations-, Register-, Anzeige- und Übersichtsbereich aufgeteilt.
Bringen Sie das Control in den Vordergrund und vergrößern Sie es maximal.

     

 

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 671
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Navigationsbereich, im Bild oben ①


Im Navigationsbereich navigieren Sie durch Ihre Rezeptstruktur. Der oberste Ordner wird durch
den Chargennamen bezeichnet. Unterhalb sind die im Rezept verwendeten Teilanlagen
(Teilrezeptprozeduren) dargestellt. Unterhalb der Teilanlagen werden die Rezeptoperationen
und Rezeptfunktionen mit Transitionen und weiteren Rezeptobjekten dargestellt. Wenn Sie ein
Rezeptobjekt in der Ordnerstruktur markieren, dann erhalten Sie Detailinformationen, die in
den Fenstern, Registerbereich ②, Anzeigebereich ③ und Übersichtsbereich ④ synchronisiert
angezeigt werden. Zusätzlich stehen Ihnen im Kontextmenü sowie in der Werkzeugleiste ⑥
Befehle das markierte Rezeptobjekt zur Verfügung. Es werden nur zugelassene Befehle für die
Verwendung angeboten. Mit dem Befehl Synchronisation ⑤ stellen Sie ein, ob Sie markierte
Objekte in einer festen oder variablen Größe im Anzeigebereich darstellen möchten. Über die
Schaltfläche ⑧ öffnen Sie die Suchfunktion. Mit der Suchfunktion finden Sie im Steuerrezept der
Charge Rezeptelemente, die Ihrem eingegebenen Suchkriterien entsprechen. Alle
Fensterbereiche lassen sich in der Größe variable anpassen. Klicken Sie mit der linken Maustaste
auf eine perforierte Trennlinie ⑦ zwischen den Fensterbereichen und schieben Sie die
Trennlinie bei gedrückter Maustaste in die gewünschte Position.

Registerbereich, im Bild oben ②


Im Registerbereich wird der Kontext zum markierten Objekt im Navigationsbereich in
verschieden Registern dargestellt. Parameter einer Rezeptfunktion werden im Register
"Parameter" angezeigt und Sollwerte vorgegeben. Nur wenn entsprechende Daten vorhanden
sind, dann werden die verschiedenen Register gebildet und dargestellt.
Wenn Chargen auf linearen, hierarchischen Steuerrezepten basieren, dann wird
standardmäßig der Autofokus verwendet. Im Registerbereich wird dann das Register
"Übersicht" anstatt der vielen Standardregister dargestellt. Im Register "Übersicht" werden
die Parameter, die den aktuellen Chargenschritt betreffen in fetter, blauer Schriftfarbe
hervorgehoben. Um zwischen beiden Registeransichten zu wechseln, wird die folgende
Befehlsschaltfläche verwendet:

Weitere Information: Visualisierung und Bedienung von Steuerrezepten (Seite 705)

Anzeigebereich, im Bild oben ③


Im Anzeigebereich wird das von der Charge verwendete Steuerrezept mit allen enthaltenen
Rezeptelementen dargestellt. Die Steuerrezeptansicht bietet Ihnen im Kontextmenü Befehle zur
Bearbeitung der einzelnen Chargenschritte. Weitere Bedienungen und Einstellungen sind in der
nachstehenden Tabelle enthalten. Navigationen und Zoom-Einstellungen haben direkte
Rückwirkungen auf die Darstellung im Übersichtsbereich.

Werkzeugsymbol Bedeutung
Synchronisation aus. Das im Anzeigebereich dargestellte Steuerrezept bleibt
in der eingestellten Größe immer erhalten, unabhängig davon, ob Sie im
Navigationsbereich, im Registerbereich oder im Übersichtsbereich neue Se‐
lektionen ausführen.
Synchronisation ein. Das im Anzeigebereich dargestellte Steuerrezept wird je
nach Selektion im Navigationsbereich, im Registerbereich oder im Übersichts‐
bereich in der Größe angepasst dargestellt.

SIMATIC BATCH V10.0


672 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Werkzeugsymbol Bedeutung
Ruft den Suchdialog auf. Ermöglicht die Suche nach Textelementen in Steu‐
errezept einer Charge.
Autofokus ein. Standardeinstellung ist Autofokus ein. Das Befehlssymbol wird
nur dann im OS Control angezeigt, wenn bei Chargen einfache lineare Steu‐
errezepte zum Einsatz kommen. Einfache lineare Steuerrezepte bestehen aus
einer TRP, enthalten keine Synchronisation, keinen Sprung, keinen Alterna‐
tivzweig und keinen Parallelzweig.
Bei allen anderen Rezeptstrukturen wird das Befehlssymbol nicht angezeigt.
Hinweis:
Wenn ein anderes Objekt als das gerade im Fokus stehende Objekt angewählt
wird, dann wird der Autofokus deaktiviert. Der Autofokus muss anschließend
wieder aktiviert werden.
Die Registeransicht wird umgeschaltet, wenn der Autofokus eingeschaltet ist.
Die Umschaltung erfolgt zwischen dem Standardregister-Ansicht und dem
Register "Übersicht".
Übergeordneten Rezeptstrukturordner des Steuerrezepts anzeigen.

Steuerrezept in 1:1 Originalgröße anzeigen

Steuerrezept in Fenster einpassend darstellen.

Übersichtsbereich, im Bild oben ④


Im Übersichtsbereich wird das Steuerrezept als Übersichtsbild dargestellt. Mit den Zoom-
Einstellungen im Anzeigebereich beeinflussen Sie die Größe der Fokusfläche auf das
Steuerrezept im Übersichtsbereich. Die Fokusfläche im Übersichtsbereich können Sie
verschieben. Damit ändern Sie den Fokus auf das Steuerrezept im Anzeigebereich.

Werkzeugleiste, im Bild ⑥
In der Werkzeugleiste sind die Werkzeugsymbole, die Sie zum markierten Objekt verwenden
können farbig dargestellt. Die Symbole, die Sie nicht verwenden können, werden gegraut.

Registerbereich
Abhängig davon, welche Rezeptobjekte Sie im Navigationsfenster markieren, werden folgende
Register mit deren Detailinformationen im Registerbereich angezeigt.
Bei einfachen, linearen Steuerrezepten wird automatisch das Register "Übersicht" angezeigt.
Einfache lineare Steuerrezepte bestehen aus einer TRP, enthalten keine Synchronisation,
keinen Sprung, keinen Alternativzweig und keinen Parallelzweig.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 673
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Im Register "Übersicht" werden die Parameter zum aktuell fokussiertem Chargenelement in


fetter, blauer Schriftfarbe hervorgehoben.

Register Information / Bearbeitung


Auftragskategorie • Name
Name der Auftragskategorie.
Sie können den Namen im Eingabefeld ändern. Klicken Sie nach Ihrer Änderung auf die Schalt‐
fläche "Übernehmen". Der geänderte Name wird z. B. im OS Control "OSPCell" sofort übernom‐
men. Bei bereits beendeten Chargen wird der zum Ausführungszeitpunkt bestehende Name der
Auftragskategorie angezeigt. Beispielsweise im OS Control "OSAllocation".
• Beschreibung
Eingabefeld für eine Beschreibung
Auftrag Angegeben sind:
• Name
Name des Auftrags.
• Chargen
Anzahl der Chargen des Auftrags
• Geplante Menge
Geplante Menge des Auftrags
• Aktuell geplante Menge
Aktuell geplante Menge des Auftrags
• Aktuelle Menge
Aktuelle Menge des Auftrags
• Einheit
Einheit für die Menge
• Status
Als Symbol und Text
• Frühester Anfang und spätestes Ende
Frühester geplanter Anfang und spätestes geplantes Ende
• Beschreibung
Eingabefeld für eine Beschreibung

SIMATIC BATCH V10.0


674 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Register Information / Bearbeitung


Charge Bei laufenden Chargen wird das Chargensymbol in der Registerlasche durch das Symbol des Status
der aktuellen Charge ersetzt.
Angegeben sind:
• Name/ID
Name und ID der Charge
• Geplante Menge
Geplante Menge der Charge
• Rezept
Name des verwendeten Grundrezepts (nur hierarchisch)
• Aktuelle Menge
Aktuelle Menge der Charge
• Formel
Verwendete Formula (falls vorhanden)
• Modus
Der Startmodus ist aus der Klappliste auswählbar z. B. "Bedienung", "Sofort" oder "Zeitgesteuert".
• Status, z. B. freigegeben, läuft, beendet.
• Geplante Laufzeit
Hier wird für die Einzelschrittzeiten die im Rezepteditor errechnete Laufzeit für das Grundrezept
ausgegeben.
• Produkt
Produktname des im Grundrezept verwendeten Stoffs
Wenn ein Stoff im BatchCC gelöscht wird, der in der Charge verwendet wird, dann wird das
Papierkorbsymbol angezeigt.

Stoff/Produkt gelöscht
• Aktuelle Laufzeit
Aktuelle Laufzeit der Charge
• Plan-Start und Plan-Ende
Geplante Startzeit und geplante Endezeit für die Charge
• Startzeit und Endezeit
Tatsächliche Startzeit und die tatsächliche Endezeit der Charge
• Beschreibung
Eingabefeld für eine Beschreibung
Parameter Die Parameter aus dem Chargenkopf (RP) bzw. aus der Teilanlage (TRP), Rezeptoperation (ROP) oder
der Rezeptfunktion (RF) werden aufgelistet.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 675
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Register Information / Bearbeitung


Teilrezeptprozedur Angegeben sind:
(TRP) • Name
Name der TRP
• In AS
Aktiviert: Teilrezept läuft AS-basiert
Deaktiviert: Teilrezept läuft PC-basiert
• Teilanlage
Name der verwendeten Teilanlage
• Geplante Laufzeit
Hier wird für die Einzelschrittzeiten die im Rezepteditor errechnete Laufzeit für die TRP ausge‐
geben.
• Aktuelle Laufzeit
Aktuelle Laufzeit der TRP
• Überwachungszeit
Die Überwachungszeit ist eine für die TRP im Rezept definierte Zeit.
Wenn die aktuelle TRP-Laufzeit größer oder gleich ist als die von Ihnen eingetragene Überwa‐
chungszeit, wird eine Systemmeldung ausgegeben.
Wenn Sie die Überwachungszeit "0" eingeben, ist die Überwachung deaktiviert.
• Startzeit und Endezeit
Tatsächliche Startzeit und die tatsächliche Endezeit der TRP
• Status
Status als Symbol und Text
• Beschreibung
Eingabefeld für eine Beschreibung

SIMATIC BATCH V10.0


676 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Register Information / Bearbeitung


Rezeptoperation (ROP) Angegeben sind:
• Name
Name der ROP
• In AS
Aktiviert: Teilrezept läuft AS-basiert
Deaktiviert: Teilrezept läuft PC-basiert
• Teilanlage
Name der verwendeten Teilanlage
• Geplante Laufzeit
Hier wird für die Einzelschrittzeiten die in der Rezeptoperation errechnete Laufzeit für die ROP
ausgegeben.
• Aktuelle Laufzeit
Aktuelle Laufzeit der ROP
• Überwachungszeit
Die Überwachungszeit ist eine für die ROP im Rezept definierte Zeit.
Wenn die aktuelle ROP-Laufzeit größer oder gleich ist als die von Ihnen eingetragene Überwa‐
chungszeit, wird eine Systemmeldung ausgegeben.
Wenn Sie die Überwachungszeit "0" eingeben, ist die Überwachung deaktiviert.
• Startzeit und Endezeit
Tatsächliche Startzeit und die tatsächliche Endezeit der ROP
• Status
Als Symbol und Text
• Beschreibung
Eingabefeld für eine Beschreibung

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 677
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Register Information / Bearbeitung


Rezeptfunktion Angegeben sind:
• Name
Name der RF
• Fahrweise
Name der Fahrweise
• In AS
Aktiviert: Teilrezept läuft AS-basiert
Deaktiviert: Teilrezept läuft PC-basiert
• Teilanlage
Name der verwendeten Teilanlage
• Geplante Laufzeit
Hier wird für die Einzelschrittzeiten die im Rezepteditor errechnete Laufzeit für die RF ausgege‐
ben.
• Aktuelle Laufzeit
Aktuelle Laufzeit der RF
• Überwachungszeit
Die Überwachungszeit ist eine für die RF im Rezept definierte Zeit.
Wenn die aktuelle RF-Laufzeit größer oder gleich ist als die von Ihnen eingetragene Überwa‐
chungszeit, wird eine Systemmeldung ausgegeben.
Wenn Sie die Überwachungszeit "0" eingeben, ist die Überwachung deaktiviert.
• Start- und Endzeit
Tatsächliche Startzeit und die tatsächliche Endezeit der RF
• Status
Als Symbol und Text
• Beschreibung
Eingabefeld für eine Beschreibung.
Überwachung Angegeben ist:
Der Name der Überwachung
Kommando-Schritt Informationen zum Kommando-Schritt, der andere Rezeptelemente steuert, die im Register "Ver‐
weise" aufgeführt werden.
Transition Angegeben sind:
• Name
Name der Transition
• Aktuelle Laufzeit
Aktuelle Laufzeit der Transition
• In AS
Aktiviert: Teilrezept läuft AS-basiert
Deaktiviert: Teilrezept läuft PC-basiert
• Startzeit und Endezeit
Tatsächliche Startzeit und die tatsächliche Endezeit der Transition
• Status
Als Symbol und Text
• Beschreibung
Eingabefeld für eine Beschreibung.
Sprung Angegeben sind:
Der Name des Sprungs und des Sprungziels

SIMATIC BATCH V10.0


678 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Register Information / Bearbeitung


Anweisung Angegeben ist:
Der Text zur Anweisung, den Sie in den Eigenschaften des Anweisungsschritts im Grundrezept ein‐
gegeben haben.
Operatordialog Angegeben sind:
• Name
Name der Anweisung
• Fahrweise
Name der Fahrweise
• Teilanlage
Name der verwendeten Teilanlage
• Geplante Laufzeit
Geplante Laufzeit für den Operatordialog
• Aktuelle Laufzeit
Aktuelle Laufzeit des Operatordialogs
• Überwachungszeit
Die Überwachungszeit ist eine für den Operatordialog im Rezept definierte Zeit.
Wenn die aktuelle Operatordialog-Laufzeit größer oder gleich ist als die von Ihnen eingetragene
Überwachungszeit, wird eine Systemmeldung ausgegeben.
Wenn Sie die Überwachungszeit "0" eingeben, ist die Überwachung deaktiviert.
• Start- und Endzeit
Tatsächliche Startzeit und die tatsächliche Endezeit des Operatordialogs
• Status
Als Symbol und Text
• Über die Schaltfläche "Übernehmen" quittieren Sie die Anweisung bzw. den Operatordialog und
abhängig von Ihrer Rezeptprojektierung setzen Sie damit den Chargenablauf fort.
Leerschritt Rezeptelement ohne Funktion.
Warteschritt Leerschritt mit definierter Zeitvorgabe bis zur Weiterführung des Rezeptablaufs.
Bedingungen Liste der verknüpften Bedingungen zum Schalten der Transition.
Kommentare Kommentare einfügen und übernehmen.
Belegungen Darstellung von Belegungsdaten des Steuerrezepts.
Auf Chargenebene passen Sie die Belegungen und Strategien zur Belegung an.
Steuerrezept Steuerrezept zum ausgewählten Objekt anzeigen.
Meldung Zeigt zu fehlerhaften Objekten während der Chargensteuerung Meldungen an.
In den Spalten werden der Typ, der Status, der Name, der Pfad, die Meldung und der Zeitstempel zu
fehlerhaften Objekten angezeigt.

Hinweis
Status von BATCH Rezeptobjekten (TRP, ROP, RF und Transition)
Informationen zum Status von Rezeptobjekten sind im Kapitel "Belegungszustände von
Chargenschritten (Seite 479)" angegeben.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 679
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Kontextmenü und Werkzeugleiste für markierte Objekte im Navigationsbereich


Zu jedem markierten Objekt im Navigationsbereich stehen Ihnen im Kontextmenü und in der
Werkzeugleiste Bedienbefehle für die Rezeptschrittbearbeitung bei laufenden Chargen zur
Verfügung. Sowohl im Kontextmenü wie auch in der Werkzeugleiste werden zur Selektion nur
die zur Verwendung möglichen Befehle angeboten.

Symbol in der Befehl Bedeutung


Werkzeugleiste
bzw. Kontextme‐

Ein-/Ausdocken Ausdocken: Das betreffende OS Control wird aus dem Prozess‐
bild herausgelöst und lässt sich in der Größe verändern und im
Arbeitsbereich frei positionieren.
Eindocken: Das betreffende herausgelöste OS Control wird
wieder an die Originalstelle im Prozessbild eingefügt.
Automatisch aus‐ Wenn Sie den Befehl für das entsprechende OS Control ver‐
docken wenden, dann wird das OS Control bei jeder Verwendung au‐
tomatisch im Arbeitsbereich geöffnet und positioniert. Das be‐
deutet, dass bei bestimmten Bedienungen in einem der OS
Controls ein entsprechend anderes OS Control automatisch
geöffnet wird.
Wechsel Wenn Sie mit der linken Maustaste auf den Befehl "Wechsel"
klicken, dann wird ein Aufklappmenü mit weiteren Befehlen
geöffnet.
Die aufgeführten Befehle setzen Sie ein, um in das entsprech‐
enden OS Controls zu wechseln. Wenn Sie im Ziel OS Control
den Befehl "Automatisch ausdocken" aktiviert haben, wird das
OS Control in ausgedocktem Zustand an der zuletzt gespei‐
cherten Stelle im Arbeitsbereich angezeigt.
Das Aufkappmenü bietet immer den Wechsel in alle OS Con‐
trols an, bis auf den Wechsel in das eigene und in das OS Con‐
trol Monitor.
Neue Charge(n) Legt, auf Basis einer markierten Charge, im Anzeigebereich des
OS Controls Creation neue Chargen an. Bei Mehrfachselektion
werden immer die Daten der zuerst selektierten Charge als
Vorlagedaten verwendet.
Charge löschen Löscht die markierte Charge nach Ihrer Bestätigung unwider‐
ruflich.
Charge freigeben Gibt die markierte geplante Charge nach Ihrer Bestätigung frei.

Charge stornieren Storniert die markierte und frei gegebene Charge nach Ihrer
Bestätigung.
Charge sperren Sperrt die markierte und frei gegebene Charge nach Ihrer Be‐
stätigung. Eine gesperrte Charge erkennen Sie am Symbol "Ge‐
sperrte Charge".
Sperre aufheben Hebt eine Sperre zu einer markierten und zuvor gesperrten
Charge wieder auf.
Charge starten Startet die markierte und frei gegebene Charge nach Ihrer Be‐
stätigung.
Charge nach Hält die markierte und laufende Charge nach dem aktuellen
Schritt anhalten Schritt an, wenn Sie den Befehl bestätigt haben.

SIMATIC BATCH V10.0


680 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Symbol in der Befehl Bedeutung


Werkzeugleiste
bzw. Kontextme‐

Charge sofort an‐ Hält die markierte und laufende Charge sofort nach Ihrer Be‐
halten stätigung an.
Charge fortsetzen Setzt die angehaltene Charge nach ihrer Bestätigung fort.

Charge stoppen Stoppt die markierte und laufende Charge nach Ihrer Bestäti‐
gung.
Charge abbre‐ Bricht die markierte und laufende Charge nach Ihrer Bestäti‐
chen gung ab.
Charge abbre‐ Bricht die markierte und frei gegebene Charge nach Ihrer Be‐
chen (Notfall) stätigung ab.
Charge abschlie‐ Beendete, oder auch gestoppte oder abgebrochene Chargen
ßen können Sie im BatchCC abschließen. Dies ist die Voraussetzung
für den Befehl "Archivieren".
Charge archivie‐ Startet die Archivierung einer abgeschlossenen Charge, nach‐
ren dem Sie den Bestätigungsdialog mit "Ja" verlassen haben. Vo‐
raussetzung: Sie haben in den Projekteinstellungen im Register
"Archivieren" eine erreichbare Verbindung zur Archivablage
eingestellt.
Kommentar ein‐ Öffnet zum markierten Objekt im Dialog "Eigenschaften der
geben Charge" das Register "Kommentar". Geben Sie dann einen
Kommentar zur Charge ein.
Schritt starten Startet das markierte Rezeptelement (Teilrezept bzw. Rezept‐
schritt) nach einem Abbruch oder einem Rücksetzen.
Schritt anhalten Hält das markierte Rezeptelement nach dessen Bearbeitung an.
(nach Schritt)
Schritt anhalten Hält das markierte Rezeptelement sofort an.
(sofort)
Schritt fortsetzen Setzt das markierte und zuvor angehaltene Rezeptelement
fort.
Schritt stoppen Stoppt markierte Rezeptelemente, die nicht ordnungsgemäß
beendet werden können.
Schritt abbrechen Bricht das markierte Rezeptelement ab. Das Element ist im Zu‐
stand Aktiv oder Angehalten. Ein abgebrochener Chargen‐
schritt kann nicht fortgesetzt werden.
Schritt abbre‐ Bricht das markierte Rezeptelement ab, auch wenn keine AS-
chen (Notfall) Verbindung besteht.
Schritt zurückset‐ Setzt das markierte und zuvor abgebrochene Rezeptelement
zen zurück. Zurückgesetzte Rezeptelemente können Sie mit dem
Befehl "Schritt starten" erneut starten.
Schritt beenden Beendet das markierte Rezeptelement.

Schritt entsperren Erzwingt das Beenden auf das Warten einer externen Synchro‐
nisation, z. B. durch SIT.
Haltepunkt set‐ Setzt bzw. entfernt einen Haltepunkt. Der Chargenablauf wird
zen/entfernen am Haltepunkt gestoppt. Zum Setzen von Haltepunkten muss
die betreffende Charge mindestens den Status "frei gegeben"
aufweisen. Haltepunkte werden im Navigationsbereich dem
Objekt überlagert dargestellt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 681
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Symbol in der Befehl Bedeutung


Werkzeugleiste
bzw. Kontextme‐

Haltepunkt quit‐ Setzt die durch einen Haltepunkt unterbrochene Charge fort.
tieren
Parameter verste‐ Es werden die Parameterzeilen ein- bzw. ausgeblendet, bei de‐
cken nen die Parametereigenschaft "Parameter verstecken" im
Grundrezept aktiviert ist.
Informationen zum Bedienen der Schaltfläche finden Sie im
Abschnitt "Visualisierung und Bedienung von Steuerrezepten
(Seite 705)".
Aktualisieren Aktualisiert alle Daten im OS Control.

SFC Visualisie‐ Öffnet zur markierten Rezeptfunktion das SFC Übersichtsfens‐


rung: Übersicht ter im Arbeitsbereich des Prozessbilds. Dieser Befehl wird nur
bei Verwendung von SFC-Typen unterstützt.
Wenn in den SFC Topologieeinstellungen im WinCC Explorer
das Optionskästchen "Immer im Bildbaustein anzeigen" akti‐
viert ist, dann wird die SFC Visualisierung stets mit SFC Über‐
sichtsfenster und SFC Ausschnittsfenster gemeinsam ange‐
zeigt.
SFC Visualisie‐ Öffnet zur markierten Rezeptfunktion das SFC Ausschnittsfens‐
rung: Ausschnitt ter im Arbeitsbereich des Prozessbilds.
Dieser Befehl wird nur bei Verwendung von SFC-Typen unter‐
stützt.
Wenn in den SFC Topologieeinstellungen im WinCC Explorer
das Optionskästchen "Immer im Bildbaustein anzeigen" akti‐
viert ist, dann wird die SFC Visualisierung stets mit SFC Über‐
sichtsfenster und SFC Ausschnittsfenster gemeinsam ange‐
zeigt.
Öffnen mit BCC Öffnet die im OS Control dargestellte Charge im BATCH Control
Center.
Schließen Die im Control angezeigte Charge wird geschlossen, sodass
keinerlei Daten im Control angezeigt werden. Sie können je‐
derzeit eine neue Charge im Control zur Ansicht bringen.
Ansicht Öffnet ein Menü zur Auswahl einer Steuerrezept-Ansicht. Fol‐
gende Ansichten stehen zur Auswahl:
• Übersicht
• Rechts
• Links
• Oben
• Unten
• Über
• Unter
Zu Favoriten hin‐ Fügt das markierte Objekt zu den Favoriten hinzu.
zufügen
Entfernt das markierte Objekt von den Favoriten.

SIMATIC BATCH V10.0


682 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Favoriten des Steuerrezepts


Die Favoriten des Steuerrezepts beziehen sich auf das verwendete Grundrezept. Das bedeutet,
dass wenn ein anderes Steuerrezept basierend auf dem gleichen Grundrezept geöffnet wird,
Ihnen die rezeptbezogenen Favoriten ebenfalls zur Verfügung stehen.

Bedienung des Control im Prozessbetrieb


Voraussetzungen für die Bedienung im Prozessbetrieb sind:
• Das Control wurde in ein Prozessbild eingefügt und entsprechend konfiguriert.
• WinCC Runtime ist gestartet und das Prozessbild mit den BATCH Controls wird angezeigt.
• Ein BATCH Projekt ist über den Master verbunden.
• SIMATIC BATCH ist auf dem betreffenden PC, von dem das BATCH-Projekt stammt, gestartet.
Nachfolgend sind einige Prozessbedienungen im Control aufgeführt:
1. Aktualisieren Sie Ihre Projektdaten mit der entsprechenden Funktion aus der Werkzeugleiste.
2. Bringen Sie eine geplante Charge im Control "SIMATIC BATCH OS Properties" zur Ansicht.
Doppelklicken Sie dazu auf die entsprechende Charge in der Planungsliste im Control
"SIMATIC BATCH OS Process Cell".
3. Geben Sie die Charge frei. Markieren Sie die Charge im Navigationsbereich und wählen Sie
im Kontextmenü "Charge frei geben".
4. Starten Sie die frei gegebene Charge. Markieren Sie die Charge im Navigationsbereich und
wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Charge starten".
5. Beobachten Sie den Chargenablauf im Register "Steuerrezept" und in der
Steuerrezeptansicht im Anzeigebereich. Öffnen Sie alle Ordner bis in die
Rezeptfunktionsebene, um den jeweiligen Status anzuzeigen.
6. Halten Sie ein Rezeptelement sofort an. Markieren Sie eine ROP im Navigationsbereich und
wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Schritt anhalten".
7. Setzen Sie das sofort angehaltene Rezeptelement wieder fort. Markieren Sie das
angehaltene Rezeptelement und klicken Sie im Kontextmenü auf "Charge fortsetzen".
8. Ändern Sie einen Rezeptparameter. Markieren Sie die entsprechende Rezeptfunktion im
Navigationsbereich und klicken Sie auf das Register "Parameter". Geben Sie in der
Tabellenspalte "Sollwert" zum gewünschten Parameter den neuen Sollwert ein.
9. Ändern Sie die Teilanlagenbelegung. Markieren Sie die entsprechende Teilanlage Ihrer
Charge im Navigationsbereich und klicken Sie im Anzeigebereich auf das Register
"Belegung". Wählen Sie im Auswahlfeld in der Spalte "Teilanlage" die gewünschte Teilanlage.
Sie haben die wichtigsten Befehle und Arbeitsweisen in diesem Control angewendet.

Weitere Information
Anwendungen im Prozessbetrieb (Seite 690)

Siehe auch
Parameter verstecken (Seite 712)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 683
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

12.3.5 Control: SIMATIC BATCH OS Batch Creation

Wozu dient das Control "SIMATIC BATCH OS Batch Creation"?


Das Control dient der Chargen-Erzeugung. Es gibt zwei Arten neue Chargen zu erzeugen.
Entweder wählen Sie ein bestehendes Rezept bzw. eine bestehende Formula und die
Auftragskategorie aus, oder Sie verwenden die Daten einer bestehenden Charge als Vorlage. Im
letzteren Fall verwenden Sie den Befehl "Neue Charge(n)" in den OS Controls "Process Cell",
"Allocation" und "Properties". Bei Mehrfachselektion von Vorlage-Chargen werden immer die
Daten, der zuerst markierten Charge im Control übernommen.

Bestehende Chargen als Basis für neue Chargen-Erzeugung nutzen


Immer wenn Sie in den OS Controls "Process Cell", "Allocation" und "Properties" den Befehl "Neu"
verwenden, werden die Grunddaten der aktuell markierten Charge (Auftragskategorie, Auftrag,
etc.) in das Control "SIMATIC BATCH OS Creation" übernommen und dort angezeigt. Im OS
Control "Creation" verwenden Sie die Schaltfläche "Charge(n) erzeugen" bzw. "Chargen
freigeben", um eine oder mehrere Chargen anzulegen. Neue Chargen werden dann als geplante
bzw. freigegebene Charge in der Gesamtliste oder Planungsliste des OS Controls "SIMATIC
BATCH OS PCell" aufgeführt. Auf diese Weise erzeugen Sie einfach und schnell neue Chargen auf
der Basis einer vorhandenen Charge.

Auswahldialoge zu Grundrezept/Formula und Auftragskategorie öffnen


Um einer Charge ein Grundrezept bzw. eine Formula zuzuweisen, klicken Sie auf die
Schaltfläche rechts neben dem Feld "Formula:". Folgender Dialog wird geöffnet:

SIMATIC BATCH V10.0


684 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Hier markieren Sie das gewünschte Grundrezept bzw. die Formula und klicken auf die
Schaltfläche "OK".

Hinweis
Aktualisierung im Control
Das Verschieben von Rezepten/Formulas in neue Ordner innerhalb des BatchCC wird in diesem
Control erst nach erneutem Aktivieren des entsprechenden BATCH Projekts im OS Master
Control sichtbar.
Bei allen neu erstellten Rezepten/Formulas, auch in neuen Ordnern, gelten diese
Einschränkungen nicht.

Um eine Charge einem Auftrag zuzuordnen, klicken Sie auf die Schaltfläche rechts neben
dem Feld "Auftragskategorie". Folgender Dialog wird geöffnet:

Markieren Sie den gewünschten Auftrag und klicken auf die Schaltfläche "OK".

Werkzeugleiste
In der Werkzeugleiste sind die Befehle "Ein-/Ausdocken", "Automatisch ausdocken" und
"Wechsel" aufgeführt. Mit dem Befehl "Wechsel" können Sie eines der aufgeführten OS Controls
im Arbeitsbereich als ausgedocktes OS Control darstellen, wenn dort der Befehl "Automatisches
Ausdocken" aktiviert ist.

Neue Chargen erzeugen


Neue Chargen erzeugen Sie wie folgt:
1. Klicken Sie im Control auf die Schaltfläche "..." rechts neben dem Anzeigefeld "Formula".
2. Wählen Sie im sich öffnenden Dialog ein Rezept oder eine Formula aus.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "..." rechts neben dem Anzeigefeld "Auftragskategorie".
4. Wählen Sie im sich öffnenden Dialog den gewünschten "Auftrag".
5. Vergeben Sie einen Chargenamen im Eingabefeld "Name".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 685
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

6. Geben Sie die gewünschte Chargenmenge in das Eingabefeld "Menge" ein.


7. Geben Sie die gewünschte Start-Zeit ein.
8. Wählen Sie den Startmodus aus. Zur Auswahl stehen:
– Bedienung: Chargen-Start durch manuelle Bedienung.
– Sofort: Chargen-Start sofort nach der Freigabe der Charge.
– Zeitgesteuert: Chargen-Start durch Angabe der Startzeit.
9. Geben Sie einen Beschreibungstext zur Charge ein.
[Link] Sie die Anzahl der Chargen an, die Sie erzeugen möchten. Der Chargenname wird
automatisch mit einer fortlaufenden Nummer versehen.
[Link] Sie die neuen Chargen automatisch vom System frei geben lassen möchten, dann
aktivieren Sie das Optionskästchen "Chargen automatisch frei geben".
[Link] Sie auf die Schaltfläche "Charge(n) erzeugen", bzw. "Charge frei geben". Die
Schaltflächenbezeichnung und damit der Befehl ist abhängig von der Aktivierung des
Optionskästchens "Chargen automatisch frei geben".
Sie haben die wichtigsten Befehle und Arbeitsweisen in diesem Control angewendet.

12.3.6 Control: SIMATIC BATCH OS Monitor

Wozu dient das Control "SIMATIC BATCH OS Monitor"?


In diesem Control werden Meldungen zu Aktionen und zu Reaktionen in den OS Controls
angezeigt. Fügen Sie dieses Control immer in Ihr Prozessbild ein. So können Sie alle im
Prozessbetrieb durchgeführten Aktionen anhand der Meldungen verfolgen.

Hinweis
Auch wenn Sie mehrere Batch-Anlagen in einem Prozessbild bedienen und beobachten
möchten, dann fügen Sie das BATCH OS Control "Monitor" (CtrlBOSMonitor) nur einmal pro
Prozessbild ein. Meldungen werden für alle Batch-Anlagen in diesem einen Control ausgegeben.

Meldungen dokumentieren Ihren Prozess und entstehen fortlaufend durch das System oder
durch Ihre Bedienungen. Die Meldungen werden in einer Tabelle dargestellt. Sie werden
nach ihrem zeitlichen Eingang sortiert und in jeweils einer Tabellenzeile dargestellt. Jede
Tabellenzeile ist unterteilt in folgende Tabellenspalten: Meldenummer, Status der Meldung
mit Symbol, Meldetext und Datum der Meldung. Die Sortierung der Meldungen kann über
einen Mausklick auf die Spaltenüberschrift beliebig verändert werden. In der Filterzeile
können Sie zu jeder Spalte ein Filterkriterium eingeben und damit nach bestimmten
Meldungen filtern. Über Befehle in der Werkzeugleiste und im Kontextmenü werden
Meldungen aktualisiert, abgebrochen, gelöscht oder bestätigt.

Weitere Information
Wichtige Systemmeldungen (Seite 643)

SIMATIC BATCH V10.0


686 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Prozessbedienungen und deren Bestätigung im Dialog


Zu all Ihren Prozessbedienungen erscheint ein Dialog, in dem Sie die angestoßene Aktion
bestätigen. Alle Aktionen im Bestätigungsdialog erzeugen Meldungen im Control, die Ihnen
wichtige Hinweise zu Prozessbedienungen und dem System geben.

Schaltflächen:

Schaltfläche Bedeutung
Symbol
Optionskästchen
Ja. Sie bestätigen mit Klick auf die Schaltfläche "Ja" die gewähl‐
Hinweis: Der Schaltflächentext kann je te Aktion.
nach Aktion variieren
Ja, alle. Sie bestätigen mit Klick auf die Schaltfläche "Ja, alle", dass
Ihre gewählte Aktion für alle Objekte durchgeführt wird.
Nein. Die gewählte Aktion wird nicht ausgeführt.
Abbrechen Einzelne oder mehrere Aktionen abbrechen. Die Aktion
wird nicht durchgeführt.
Dialog schließen Schließt den Bestätigungsdialog und führt keine Aktion aus.
(Schließen-Schaltfläche im Dialog rechts Die Aktion bleibt weiter bestehen und kann zu einem spä‐
oben). teren Zeitpunkt durchgeführt werden. Rufen Sie dazu die
Meldung erneut auf.
Titelleiste Ein zur Aktion passendes Symbol wird mit dem Dialogna‐
men angezeigt.
Aktionssymbol mit Meldetext Zu jeder Aktion werden das entsprechende Symbol und der
Meldetext im Dialog angezeigt.
Optionskästchen "Dialog automatisch in ... Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren, dann wird der
Sekunden schließen" Bestätigungsdialog nach einer vom System vorgegebenen
Zeit automatisch geschlossen.
Wenn Sie das Optionskästchen deaktivieren, dann bleibt
der Dialog geöffnet, bis Sie ihn schließen.

Spaltenüberschriften im Control
Folgende Spaltenüberschriften sind im Control aufgeführt:
• Msg.-Nr: Meldenummer. Die Meldenummer wird vom System fortlaufend generiert.
• Status: Jeder Meldestatus enthält zur Verdeutlichung neben der Statusangabe in Textform
auch ein Statussymbol. Siehe Symbole zum Meldestatus.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 687
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

• Meldung: Aussagekräftige Meldung in Textform.


• Datum: Zeitstempel der Meldung im Datumsformat ([Link]) und Uhrzeitformat
(HH:MM:SS) (UTC +1). UTC = Universal Time Code.

Symbole zum Meldestatus

Symbol Meldestatus Hinweis


Beendet Die Aktion ist beendet.
1 von 1 bedeutet, dass ein Befehl von einem Befehl bearbeitet
wurde.
Wenn Sie z. B. zehn Objekte markieren und dann für alle Objekte
den Befehl „Charge freigeben“ nutzen, wird nach Beendigung
aller Befehle 10 von 10 angezeigt.
Fehler Ein Fehler steht an.

Benutzereingriff erfor‐ Diese Aktion erfordert einen Benutzereingriff im Dialog „Bestä‐


derlich tigen“ und gilt für alle Aktionen bis auf die Aktion „Charge bzw.
Chargen anlegen“.
Benutzereingriff erfor‐ Diese Aktion erfordert einen Benutzereingriff im Dialog „Bestä‐
derlich tigen“ und gilt nur für die Aktion "Charge bzw. Chargen anlegen".
Abgebrochen Die Aktion wurde abgebrochen.
Diese Aktion bleibt so lange im Meldefenster angezeigt, bis sie
gelöscht wird.
0 von 1 bedeutet, dass kein Befehl von einem Befehl bearbeitet
wurde.
Läuft Aktion läuft.

Wichtige Systemmel‐ Eine wichtige Systemmeldung steht an.


dung

Symbole und Meldetext zur Meldung


In der Tabellenspalte "Meldung" werden zu vielen Meldetexten zusätzlich passende Symbole
dargestellt. Damit wird Ihnen die Zuordnung vom Symbol zum Meldetext erleichtert und Sie
können die Meldung leicht interpretieren.

Symbol im Mel‐ Hinweis


detext
Der Master Server des Projekts ist nicht verfügbar.

Die BATCH Anlagendaten des verbundenen Projekts werden gerade neu angelegt,
aktualisiert, wiederhergestellt (Restore), oder komprimiert.

SIMATIC BATCH V10.0


688 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.3 Bedienungen im Prozessbetrieb

Werkzeugleiste und Kontextmenü mit Bedienfunktionen


Die Bedienfunktionen in der Werkzeugleiste und im Kontextmenü sind kontextabhängig. D. h.
es werden nur die jeweils verfügbaren Bedienfunktionen / Befehle zur Verwendung angeboten
bzw. freigeschaltet.

Symbol Befehl Hinweis


Ein-/Ausdocken Ausdocken: Das betreffende OS Control wird aus dem Pro‐
zessbild herausgelöst und lässt sich in der Größe verändern
und im Arbeitsbereich frei positionieren.
Eindocken: Das betreffende herausgelöste OS Control wird
wieder an die Originalstelle im Prozessbild eingefügt.
Eigenschaften anzeigen Öffnet einen Bestätigungsdialog, wenn die markierten Mel‐
dungen den Status "Benutzereingriff nötig" aufweisen.
Oder zeigt den Fehler in einem Dialog an.
Abbrechen Bricht eine gestartete Aktion ab. Den Befehl "Abbrechen"
können Sie nur verwenden, wenn der Status der Meldung
"Benutzereingriff nötig" aufweist.
Löschen Nur im Status "Benutzereingriff nötig" und "Abgebrochen"
können Sie markierte Meldungen löschen.
Aktualisieren Inhalt des Meldefensters aktualisieren.

Bedienung des Control im Prozessbetrieb


Voraussetzungen für die Bedienung im Prozessbetrieb sind:
• Das BATCH Control wurde in ein Prozessbild eingefügt und entsprechend konfiguriert.
• WinCC Runtime ist gestartet und das Prozessbild mit den BATCH Controls wird angezeigt.
• Ein BATCH Projekt ist über den Master verbunden.
• SIMATIC BATCH ist auf dem betreffenden PC, von dem das BATCH-Projekt stammt, gestartet.

Nachfolgend sind einige Prozessbedienungen im Control aufgeführt:


1. Aktualisieren Sie Ihre Projektdaten mit der entsprechenden Funktion aus der Werkzeugleiste.
2. Ordnen Sie die Meldungen nach Ihren Wünschen. Beispielsweise nach Meldenummer
absteigend oder aufsteigend. Doppelklicken Sie dazu auf die Überschriften-Spalte "Msg.-Nr."
3. Löschen Sie bestimmte Meldungen. Markieren Sie die gewünschten Meldungen im Control
und klicken Sie in der Werkzeugleiste auf den Befehl "Löschen". Die Meldungen werden aus
dem Meldefenster gelöscht.
4. Zeigen Sie erneut einen Bestätigungsdialog an. Markieren Sie die Meldezeile und klicken Sie
in der Werkzeugleiste auf das Symbol "Eigenschaften".
5. Brechen Sie eine Meldung ab, in der ein Benutzereingriff nötig ist und löschen Sie diese.
Markieren Sie die Meldung, die sich im Status "Benutzereingriff notwendig" befindet. Klicken
Sie auf das Symbol "Abbrechen" in der Werkzeugleiste und anschließen auf das Symbol
"Löschen".
Sie haben die wichtigsten Befehle und Arbeitsweisen in diesem Control angewendet.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 689
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

12.4.1 Aktuelle Menge anzeigen


Die aktuelle Auftragsmenge, sowie Chargenmenge wird in folgenden OS Controls angezeigt.
Voraussetzung zur Anzeige des Werts ist die Angabe einer entsprechenden Istwertreferenz im
für die Charge verwendeten Grundrezept. Erst bei beendeten Chargen werden die Istwerte in
den Dialogen angezeigt. Eine Aktualisierung bei geöffneten Dialogen ist nicht vorgesehen.

Angabe der aktuellen Menge


OS Control "Process Cell":
• Eigenschaftsdialog einer Charge
• Übersichtslisten (Gesamtliste und Ergebnisliste)
• Eigenschaftsdialog eines Auftrags. Bei nicht einheitlichen Einheiten für Istwertreferenz und
geplanter Menge wird bei Einheit "<nicht eindeutig>" anstatt der Einheit angezeigt.
OS Control "Properties":
• Register Charge

12.4.2 Tooltips anzeigen

Informationen im Tooltip
Verweilen Sie mit dem Mauszeiger auf einem Objekt innerhalb eines OS Controls wird ein
entsprechender Tooltip angezeigt. Im Tooltip werden viele nützliche Informationen zum Objekt
angegeben. Erst wenn Sie den Mauszeiger außerhalb des Tooltip-Bereichs bewegen wird der
Tooltip geschlossen.

Tooltips anzeigen
Tooltips werden per Standard nicht in den Control Eigenschaften aktiviert und sind somit im
Prozessbetrieb nicht verfügbar.
Möchten Sie Tooltips verwenden, müssen Sie bei der Projektierung im Graphics Designer
die Control Eigenschaft "TooltipsEnable" für das Control SIMATIC BATCH OS Master auf "Ja"
setzten. Diese Einstellung gilt dann für alle BATCH OS Controls, die Tooltips anzeigen können.

SIMATIC BATCH V10.0


690 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

Welche Objekte in welchen OS Controls enthalten Tooltips?


Tooltips sind in folgenden OS Controls enthalten:

OS Control Tooltips werden bei folgenden Oberflächenobjekten an‐


gezeigt:
SIMATIC BATCH OS Process Cell Symbole der Werkzeugleiste
SIMATIC BATCH OS Allocation Symbole der Werkzeugleiste, Belegung
SIMATIC BATCH OS Properties Symbole der Werkzeugleiste, Grafische Rezeptdarstellung

12.4.3 Farbige Eingabefelder

Information durch Farbgebung der Eingabefelder


Ihre Eingaben in Eingabefelder der BATCH OS Controls werden vom System geprüft und mittels
farbiger Markierung der entsprechenden Zelle klassifiziert.
Eine gelbe Markierung der Zelle bedeutet, dass die Zelle editiert wurde und die Eingabe
gültig ist. Sie können Ihre Eingabe über die Schaltfläche "Abbrechen" verwerfen oder über die
Schaltfläche "Übernehmen" speichern.
Eine orange Hintergrundmarkierung bedeutet, dass noch eine Eingabe fehlt.
Eine rote Markierung bedeutet, dass Ihre Eingabe fehlerhaft war und nicht vom System
übernommen werden kann oder, dass der BATCH Server die eingegebenen Werte ablehnt.
Ändern Sie Ihre Auswahl oder den Wert für die Zelle und klicken Sie dann auf die Schaltfläche
"Übernehmen". Eine gelbe Markierung bedeutet, dass das Feld editiert wird.
Ein Achtung-Symbol wird in einer Zelle dargestellt, wenn Sie bei der Eingabe von Parametern
die vorgegebenen Grenzwerte überschreiten.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 691
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

12.4.4 Benutzereinstellungen

Einleitung
Innerhalb der BATCH OS Controls können Sie die vorprojektierten Standardeinstellungen für das
Aussehen der Controls individuell verändern.
Folgende Benutzereinstellungen werden in allen OS Controls gespeichert:
• Fenstergröße
• Fensterposition
• Größenänderung der einzelnen Bereiche innerhalb des Controls durch den perforierten
Verschiebebalken.
Die Größenänderung der einzelnen Bereiche durch den Verschiebebalken kann für ein
ausgedocktes und nicht ausgedocktes Controls verschieden eingestellt sein.
• Layout, bzw. die Anordnung der Bereiche im Control. Diese Einstellung gilt nur für das
Properties Control und nur wenn keine Voreinstellung für das Attribut
"ToolbarOrderAndVisibility" vorgenommen wurde.

SIMATIC BATCH V10.0


692 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

Allgemeine Verhaltensweise von BATCH OS Controls in Prozessbildern


• Beim Schließen eines Prozessbilds werden alle Benutzereinstellungen für dieses Bild client-
individuell, temporär lokal auf dem OS Client gespeichert. Damit gehen nach dem Schließen
eines OS Clients alle gespeicherten Benutzereinstellungen für diesen OS Client verloren,
sodass nach jedem Neustart eines OS Clients immer wieder die Standardeinstellungen
gelten.
• Beim Öffnen eines entsprechenden Prozessbilds werden client-individuell alle geänderten
Einstellungen wieder eingelesen.
• Bei jedem Bildwechsel wird immer die zuletzt abgespeicherte Benutzereinstellung
eingelesen. Auch bei einer Visualisierung auf mehreren Bildschirmen wird immer die
Einstellung, die Sie zuletzt abgespeichert haben, dargestellt. Wird beispielsweise ein
Prozessbild, das auf mehreren Bildschirmen geöffnet ist, sukzessiv auf den Bildschirmen
geschlossen, bleibt ausschließlich die Einstellung des zuletzt geschlossenen Bildes
gespeichert.
• Alle Benutzereinstellungen, die durch Skripte vorgenommen werden, haben eine höhere
Priorität und überschreiben client-individuelle Benutzereinstellungen.
• Sämtliche Vereinbarungen gelten zusätzlich uneingeschränkt separat auch für ausgedockte
Controls, d. h. für Controls, die außerhalb des WinCC Bilds im Arbeitsbereich platziert sind.

12.4.5 Runtimehelp verfügbar machen

Hilfesymbol in der Werkzeugleiste der BATCH OS Controls


Sie können in jedem BATCH OS Control ein Hilfesymbol zusätzlich in die Werkzeugleiste
aufnehmen. Über dieses Symbol starten Sie im Prozessbetrieb die Online-Hilfe zum
entsprechenden BATCH OS Control. Der Lieferzustand enthält den Aufruf der Online-Hilfe nicht.
Sie projektieren die Verfügbarkeit der Online-Hilfe im WinCC Explorer.

Voraussetzungen
• Das BATCH-Projekt befindet sich im Prozessbetrieb (Runtime).
• Alle BATCH OS Controls werden am Bildschirm in einem Anlagenbild dargestellt.
• Sie besitzen die notwendigen Benutzerrechte.
• Der WinCC Explorer ist geöffnet.

Vorgehen im WinCC Explorer


1. Öffnen Sie den OS-Projekteditor.
2. Im Dialog "OS-Projekteditor", Register "Layout" aktivieren Sie das Optionskästchen
"Runtimehelp verfügbar".
3. Beenden Sie den Dialog mit "OK".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 693
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

Ergebnis
Das Projekt wurde neu konfiguriert. Wenn Sie in ein Prozessbild, in dem alle BATCH OS Controls
enthalten sind, wechseln, stellen Sie fest, dass am rechten Ende einer jeden Werkzeugleiste das
Hilfesymbol für den Aufruf der Online-Hilfe hinzugefügt wurde. Die entsprechende Kontexthilfe
öffnen Sie mit einem Mausklick auf das Hilfesymbol.
Um die Online-Hilfe zu den einzelnen BATCH OS Controls nicht verfügbar zu machen,
deaktivieren Sie im Dialog "OS-Projekteditor" die Option "Runtimehelp verfügbar".

12.4.6 Chargen verketten

Chargenverkettung im Control BATCH OS Process Cell


In diesem Control können Sie Chargen miteinander verketten oder die Verkettung wieder
aufheben. Eine Verkettung ist möglich, wenn die Vorgängercharge nicht den Status "Archiviert",
bzw. "Archivierend" aufweist und wenn die Nachfolgercharge den Status "Geplant",
"Freigegeben" oder "Gesperrt" mit Verriegelung (keine Bearbeitung möglich) aufweist. Es darf
keine Verkettung bereits vorhanden sein und es darf kein Zyklus in der Verkettung entstehen.
Für das Verketten von zwei selektierten Chargen steht Ihnen ein Kontextmenü mit der
Befehlgruppe "Verkettung" zur Verfügung. Die Verkettung von bereits verketteten Chargen
können Sie wieder lösen. Auch hierzu wird Ihnen ein entsprechender Befehl im Kontextmenü
angeboten.
Verkettungsparameter, wie Modus und zeitlicher Abstand zur Vorgängercharge (GAP Time)
stellen Sie im BATCH OS Properties Control ein, nachdem Sie die Charge im BATCH OS Process
Cell Control verkettet haben.

Benutzerrechte für die Verkettung


Mit den erforderlichen Benutzerrechten sind Einstellungen für den Modus der
Verkettungsparameter und der Zeitversatz (GAP Time) an einer Nachfolgercharge möglich.

Nicht unterstützte Funktionen


• Elektronische Signaturen (ESIGs) bei Chargenverkettungsaktionen werden im Control nicht
unterstützt.
• Eine Projektierung der Chargenverkettung gemäß dem Gantt-Diagramm im BatchCC wird im
OS Control nicht angeboten.
• Ein Gantt-Diagramm, wie es im BatchCC dargestellt wird, ist für die BATCH OS Controls nicht
verfügbar. Die Startzeit für die Startcharge einer Chargenverkettung, geben Sie im BATCH OS
Properties Control bei markierter Charge im Register "Charge" unter "Plan-Start" ein.

SIMATIC BATCH V10.0


694 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

Kontextmenü "Verkettung"
Der Befehl "Verkettung" wird nur dann im Kontextmenü angeboten, wenn Sie zwei Chargen
markieren.

Kontext-Me‐ Submenü 1 Submenü 2 Bedeutung


nübefehl
Verkettung Verketten → Verkettet die markierten Chargen, wobei der Pfeil auf
← den Nachfolger zeigt.
Alle verketten Verkettet alle markierten Chargen miteinander.

Wenn Sie eine bereits verkette Charge markieren und öffnen das Kontextmenü "Verkettung",
dann stehen Ihnen folgende Befehle für die Bearbeitung zur Verfügung.

Kontext-Menübefehl Bedeutung
Gehe zur Vorgänger Dieser Befehl im Kontextmenü ist nur dann freigeschaltet,
wenn eine Vorgängercharge existiert.
Markiert die zur Verkettung gehörende Vorgängercharge in
der entsprechenden Liste.
Gehe zu Nachfolger Dieser Befehl im Kontextmenü ist nur dann freigeschaltet,
wenn eine Vorgängercharge existiert. Markiert die zur Verket‐
tung gehörende Nachfolgercharge in der entsprechenden Lis‐
te.
Verkettung lösen Hebt für zwei markierte und verkettete Chargen die Verket‐
tung zur Nachfolgercharge auf.
Verkettung mit Vorgänger lösen Löst die Verkettung zur Vorgängercharge. Welche Charge die
Vorgängercharge ist, wird im Folgemenü angezeigt. Dieser
Befehl ist nur dann freigeschaltet, wenn eine Vorgängerchar‐
ge existiert.
Verkettung mit Nachfolger lösen Hebt für die markierte Charge die Verkettung mit dem ange‐
gebenen Nachfolger auf.
Alle Verkettungen lösen Hebt die Verkettung für die markierten Chargen mit seiner
Vorgänger- und Nachfolgercharge auf.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 695
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

Alle verketteten Chargen anzeigen


In allen Registern im SIMATIC BATCH OS Process Cell Control können Sie nach verketteten
Chargen filtern, sofern sie in den verschiedenen Listen vorhanden sind. Nutzen Sie die Spalten
"Verkettung" "Vorgänger" und "Nachfolger", um sich Informationen zu verketteten Chargen
anzuzeigen.
Wenn Sie mehrere verkettete Chargen anzeigen möchten, dann geben Sie ein kombiniertes
Filterkriterium ein.
In der folgenden Abbildung zum Beispiel Charge 9 [11]|Charge 15 [18]:

Spaltenüberschriften für die Verkettung


Informationen zu verketteten Chargen sind in den Spalten "Verkettung", "Vorgänger" und
"Nachfolger" angegeben.
In der Spalte "Verkettung" wird der Name gefolgt von der ID-Nummer der ersten Charge in
der Verkettung dargestellt. Die ID wird in eckigen Klammern angegeben. Wenn eine Charge
nicht mit anderen Charge verkettet ist, dann ist die Spalte leer. Auch die beiden folgenden
Spalten "Vorgänger" und "Nachfolger" sind leer.
In den Spalten "Vorgänger" und "Nachfolger" werden, falls vorhanden, verkettete Vorgänger-
bzw. Nachfolger-Chargen mit Chargenname gefolgt von der Chargen ID angegeben.

Weitere Information
Informationen zum Einstellen des Modus und zur GAP Time finden Sie im Abschnitt:
"AUTOHOTSPOT".

SIMATIC BATCH V10.0


696 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

12.4.7 Einstellung zu Modus und GAP Time bei verketteten Chargen

BATCH OS Properties Control, Register "Verkettung"


Die Einstellungen für Modus und Zeitversatz bei bereits verketteten Chargen kann im BATCH OS
Properties Control durchgeführt werden. Um Verkettungseigenschaften zu ändern werden die
entsprechenden Benutzerrechte für die Controls vorausgesetzt. Das Register Verkettung ist wie
folgt aufgebaut.

Tabellenaufbau Register "Verkettung"


Verkettete Chargen zeigen Sie über den Befehl "Steuerrezept öffnen" im Kontextmenü an. Es
werden immer alle miteinander verkette Chargen angezeigt.

Tabellenspalten Bedeutung Funktionen


Charge Hier werden alle Chargen einer Über das Plus- / Minus-Zeichen kön‐
Kette dargestellt. nen Sie die Vorgänger- / Nachfol‐
ger Chargen zur Ansicht bringen.
Modus Start-Verknüpfung oder Ende- Bei Mausklick auf eine Zelle in der
Verknüpfung. Spalte "Modus" zu einer verkette‐
Die Nachfolger-Charge soll ten Charge, wird das Auswahlme‐
gestartet werden, wenn die nü mit den beiden Modus "Start"
Vorgänger-Charge startet oder oder "Ende" angeboten. Wählen
wenn sie beendet ist? Sie die Verknüpfungsart.
Zeitversatz Der Zeitversatz, auch als GAP Bei einem Mausklick auf eine Zelle
Time bezeichnet, ist der Zeit‐ in der Spalte "Zeitversatz" zu einer
raum zwischen Ende und Start verketteten Charge, können Sie
von zwei verketteten Chargen. den gewünschten Zeitversatz in
Sekunden eingeben. Die Nachfol‐
ger-Charge startet erst nach dem
der von Ihnen vorgegebene Zeit‐
versatz erreicht wurde.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 697
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

Tabellenspalten Bedeutung Funktionen


Startzeit Anzeige der ursprünglich ge‐ Keine.
planten Startzeit für Chargen.
Die Startzeit wird bei der Char‐
generzeugung angegeben.
Endezeit Anzeige der ursprünglich be‐ Keine
rechneten Endezeit. Die Ende‐
zeit ergibt sich aus dem verwen‐
deten Grundrezept und wird
vom System berechnet.

Weitere Information
Informationen zur Verkettung von Chargen finden Sie im Abschnitt: Chargen verketten
(Seite 694)

12.4.8 Darstellung von Parameterverschaltungen

Darstellung von verschalteten Parametern


Verschaltete Parameter (Quell- und Zielverschaltungen) werden im Register "Parameter" im OS
Properties Control angezeigt und bearbeitet.

Symbol in der Tabel‐ Bedeutung


lenspalte "Name"
Teil einer Quellverschaltung.

Teil einer Zielverschaltung.

Teil einer Quell- und Zielverschaltung.

Jede aufgeführte Parameterzeile, in der eines der drei o. g. Symbole angezeigt wird,
enthält im Kontextmenü den/die Befehle, um zum entsprechenden Parameter (Quelle/Ziel)
zu navigieren. Markieren Sie z. B. im Navigationsbereich den Chargenordner und haben
dabei das Register "Parameter" ausgewählt, werden Ihnen alle verschalteten Parameter des
Steuerrezepts der Charge auf einen Blick aufgezeigt. Im Kontextmenü wird Ihnen durch die
Symbole vorgegeben, in welche Richtung Sie in der Rezepthierarchie navigieren können.

Weitere Information
Parameterverschaltungen (Seite 616)

SIMATIC BATCH V10.0


698 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

12.4.9 Charge durchsuchen

Einsatz der Suche im OS Control Properties


Für die Suche nach Elementen in einem Steuerrezept einer geöffneten Charge, steht Ihnen im
OS Control Properties eine Schaltfläche für den Aufruf eines Suchdialogs zur Verfügung.
Die Suche bezieht sich immer auf das im OS Control angezeigte Steuerrezept einer Charge.
Mit Ihrer Eingabe bzw. Auswahl an Suchkriterien wird gleichzeitig das Suchergebnis in
Tabellenform angezeigt. Jede Fundstelle wird in einer Zeile mit folgenden Spalten dargestellt:
• Typ: Angabe des gefundenen Typs, z. B. Parameter
• Element: Angabe des gefundenen Elements im Steuerrezept bzw. in der Charge
• Text: Angabe des gefundenen Texts
Den Inhalt jeder Spalte (Typ, Element, Text) können Sie nach Ihren Ansprüchen filtern. Geben
Sie dazu Ihr Filterargument in die entsprechende Filterzeile einer Spalte ein.
Im unteren Bereich wird der gefundene Text angezeigt.
Wenn Sie auf einer Ergebniszeile einen Doppelklick ausführen, dann wird das gefunde
Element im Steuerrezept markiert.

Bild 12-1 Dialog "Suchen" (OS Control)

Einschränkungen
Bei der Suche in dem OS Control Properties bestehen folgende Einschränkungen gegenüber der
Suche im BatchCC:
• Die Suche nach Text ignoriert Beschriftungen an Rezeptelementen.
• Das Speichern des Suchergebnisses ist nicht möglich.
• Die Suche innerhalb von Kommentaren wird nicht unterstützt.
• Bei der Suche nach Text, z. B. Zahlen, werden Grenzwerte, Sollwerte und Istwerte nicht
berücksichtig.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 699
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

Weitere Information
Rezeptelemente suchen (Seite 1133)

12.4.10 Darstellung von Transferparametern

Darstellung von Transferparametern


Verschaltete Transferparameter (Via, Source, Destination) werden im Register "Parameter" im
OS Properties Control bearbeitet.

Symbol zum Transfer‐ Bedeutung


parameter
Transferparameter Via
Transferparameter Source

Transferparameter Source Destination

Transferparameter Source Destination Via

Transferparameter Source Via

Transferparameter Destination Via

Transferparameter Destination

Zu jeder aufgeführten Transferparameterzeile können Sie über die in der Spalte "Ort"
aufgerufene Klappliste einen Transfer-Ort auswählen und zuweisen. Dazu darf die Charge
entweder noch nicht gestartet sein oder der betreffende Rezeptschritt darf noch nicht in
Bearbeitung sein.
Wenn ein Rezeptprozedurelement läuft werden Transferparameteränderungen nur dann in
das AS übernommen, wenn Sie die Option "Sofort wirksam" in den Parameter-Eigenschaften
des Rezepts verwenden.
Über die Schaltfläche "Übernehmen" speichern Sie Ihre Änderungen für Route Control.

12.4.11 Stoffe zuweisen

Eingangsstoff und Stoffausstoß


Angelegte Stoffe im BCC können als Einsatzstoff, als Stoffausstoß und als Einsatzstoff und
Stoffausstoß verwendet werden. Diese Verwendung können Sie ändern, wenn die Charge noch
nicht gestartet ist oder die Charge noch nicht den betreffenden Rezeptschritt bearbeitet.
Im Control BATCH OS Properties markieren Sie die betreffende Charge/TRP/RF und klicken
auf den Register "Parameter". In der Spalte "Stoffe" können Sie zu jeder angegebenen
Parameterzeile die vorgewählte Stoffverwendung über die in der Klappliste aufgeführten
Verwendungen überschreiben bzw. ändern. Bitte berücksichtigen Sie, dass für die

SIMATIC BATCH V10.0


700 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

Parameterübernahme in das AS die Option "sofort wirksam" in dem verwendeten


Grundrezept im Rezepteditor aktiviert wurde.
Folgende Symbole definieren die Stoffe:

Symbol Bedeutung
Eingangsstoff

Stoffausstoß

Eingangsstoff und Stoffausstoß

12.4.12 Anweisung im Operator Dialog

Anweisung im Operator Dialog


Wenn Sie in einem Grundrezept Operatoranweisungen mit blockieren der Charge projektieren,
dann wird die Charge erst dann automatisch weiterbearbeitet, wenn Sie die einzelnen
Anweisungen übernehmen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 701
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

Sobald eine Operatoranweisung ansteht, wird der betreffende Chargenschritt durch ein
blaues Symbol überlagert im Navigationsbereich dargestellt. Zusätzlich wird folgendes
Symbol im Registerbereich dargestellt:

Bild 12-2 Springe zur Anweisung

Wenn Sie auf das Symbol klicken, dann wird zum betreffenden Chargenschritt im Register
"Anweisung" navigiert. Alternativ läßt sich der Chargenschritt im Navigationsbereich
markieren und das Register "Anweisung" öffnen. Im Register "Anweisung" wird der
Anweisungstext angezeigt und über die Schaltfläche "Übernehmen" quittiert. Danach wird
die Chargenbearbeitung fortgesetzt.
Anstehenden Operatoranweisungen werden automatisch in der Meldeliste des Registers
"Meldungen" angezeigt. In diesem Register stehen Ihnen ebenfalls die Funktionen
"Übernehmen" und "Springe zur Anweisung" zur Verfügung.

12.4.13 Visualisierung und Bedienung von Transitionsbedingungen

BATCH OS Properties Control, Register "Bedingung"


Enthält ein verwendetes Grundrezept Transitionsbedingungen für die Rezeptweiterschaltung,
werden diese Transitions-Schritte im Navigationsbereich schwarz ausgefüllt dargestellt.

Transitionsbedingung erfüllen
Wird eine Transition nicht weitergeschaltet, da die Transitionsbedingungen vom Prozess nicht
erfüllt werden, kann ein manuelles Weiterschalten durch das Kommando "Schritt beenden"
erreicht werden.

Transitionsbedingung anzeigen
Klicken Sie auf die Transition im Navigationsbereich werden die entsprechenden Register zur
Transition im Registerbereich angezeigt. Wechseln Sie in das Register "Bedingung" wird die
Transitionsbedingung angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


702 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

12.4.14 Positionieren der BATCH OS Controls

OS Controls ausdocken und automatisch ausdocken


Bei Verwendung der Befehle "Ein-/Ausdocken" oder "Automatisch ausdocken" werden die OS
Controls generell auf dem Bildschirm geöffnet, auf dem der Mauszeiger positioniert ist. Ein
Verschieben der OS Controls ist im Arbeitsbereich möglich. Die Größe sowie die Position eines
jeden OS Controls werden gespeichert. Bei einem erneuten manuellen oder automatischen
Ausdocken wird das OS Control an der gespeicherten Stelle und mit der gespeicherten Größe im
Arbeitsbereich dargestellt.

Größe eines OS Controls verändern


Alle ausgedockten OS Controls lassen sich in der Breite so verkleinern, dass die Werkzeugleiste
mit den Befehlen abgeschnitten wird. Klicken Sie dann auf das Chevron Symbol, um die
Werkzeugleiste zu erweitern.

12.4.15 Filtern in den BATCH OS Controls

Einsatz der Filter in den OS Controls


Zur Filterung der Listen können Sie generell in allen OS Controls die Platzhalter " * " und "?" für
andere Zeichen verwenden. Es wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.
Das Verkettungszeichen " | ", oft auch "Pipe" genannt, wird als "oder" interpretiert.

Beispiel
Das Suchkriterium "a*|b*" zeigt alle Zeilen, deren Spalteninhalt mit a oder b anfangen, an.

Hinweis
Wenn Sie das Verkettungszeichen " | " in Ordnernamen innerhalb des BatchCC verwenden, dann
kann es als Suchkriterium in den OS Controls nicht aufgelöst werden.

12.4.16 Sortieren im BATCH OS Control


In OS Controls können Sie Inhalte in Spalten in folgenden Chargenlisten sortieren:
• Gesamtliste
• Planungsliste
• Statusliste
• Ergebnisliste

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 703
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

• Favoriten
• Auftragsliste
Die Sortierung ist pro Benutzer persistent.

Voraussetzung
Das OS Control wird angezeigt.

Vorgehen
1. Klicken Sie auf den Namen der Spalte.

Ergebnis
Beim ersten Klick wird der Inhalt der Spalte in aufsteigender Reihenfolge sortiert.
Beim zweiten Klick wird der Inhalt der Spalte in absteigender Reihenfolge sortiert.
Mit jedem weiterem Klick wechselt die Sortierung zwischen aufsteigender und absteigender
Reihenfolge.

SIMATIC BATCH V10.0


704 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

12.4.17 Visualisierung und Bedienung von Steuerrezepten

Visualisierung des Steuerrezepts im Control BATCH OS Properties


In diesem OS Control werden alle Rezeptschritte des Steuerrezepts einer Charge angezeigt. Der
Status einzelner Rezeptschritte ist farbig gekennzeichnet. Die Rezeptübersicht wird im
Anzeigebereich dargestellt, dem rot umrandeten Bereich.

Funktionalitäten
Wenn Sie im Anzeigebereich einen Doppelklick auf einem Rezeptprozedurelement (RPE)
ausführen, dann wird die entsprechende Registerkarte im Registerbereich dargestellt. Dort
nehmen Sie Einstellungen und Bedienungen zum selektierten RPE vor.
Folgende Funktionalitäten werden angeboten.
Anzeigebereich:
• Rezeptschrittbearbeitung im Kontextmenü
• Eigenschaften von RPEs anzeigen und bearbeiten
• Zoomfunktion
• Verschiebebalken zur Navigation
• Suchfunktion

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 705
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

• Autofokusfunktion
• Anzeigen von Substrukturen im Tooltip, soweit verwendet
• Automatisches und manuelles Aktualisieren der Rezeptgrafik
• Verwenden der Funktionalität "manueller Sprung"
Registerbereich:
• Sollwerte an RPEs im Modus "Online Parameteränderung" eingeben
• Operatordialoge anzeigen und bedienen
• Istwerte eingeben und quittieren
• Transitionsbedingungen anzeigen und bedienen. Transitionslogik oder Transitionswerte
ändern

Handhabung der Steuerrezeptansicht im OS Control


Die Steuerrezeptansicht im OS Control ist ein stets aktuelles Abbild der aktiven Charge. Der
Status jeder Rezeptfunktion und die Bedingungen jeder Transition werden in Echtzeit angezeigt.
Mit der Zoomfunktion ① können Sie das Steuerrezept nach Ihren Wünschen in der
Größe an den zur Verfügung stehenden Platz anpassen. Der Zoomfaktor ② wirkt sich
auf die Fokusfenstergröße im Übersichtsfenster aus. Das Fokusfenster ③ kann innerhalb
des Übersichtsfensters verschoben werden und damit verschieben Sie auch den Fokus
auf das Steuerrezept im Anzeigebereich. Einstellungen in der Steuerrezeptansicht im
Anzeigebereich ④ haben keinen Einfluss auf die Steuerrezeptansicht im Registerbereich,
Register "Steuerrezept".
Im Kontextmenü ⑤ zu einem markierten Rezeptelement stehen Ihnen Befehle für die
Rezeptbearbeitung und für die Größe ⑥ der Rezeptansicht innerhalb des OS Controls
zur Verfügung. Das eingestellte Layout, bzw. die Anordnung der Bereiche im OS Control
werden als Benutzereinstellungen gespeichert, wenn keine Voreinstellung für das Attribut
"ToolbarOrderAndVisibility" vorgenommen wurde.
Wenn Sie die Schaltfläche Synchronisation ⑦ aktivieren, dann werden Bedienungen und
Selektionen in allen Anzeigebereichen synchronisiert. Wenn die Schaltfläche deaktiviert
wird, dann werden Bedienungen im Navigationsbereich nicht mit den entsprechenden
Rezeptschritten im Übersichtsbereich synchronisiert.
Mit Mausklick auf die Schaltfläche Suche ⑧ öffnen Sie den Dialog "Charge durchsuchen".

SIMATIC BATCH V10.0


706 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

  

    
Bild 12-3 Steuerrezeptansicht Kontextmenü

Fokus auf aktives Chargenelement


Im folgenden Bild wird z. B. das SIMATIC BATCH OS Control Propertie für ein einfaches lineares
Steuerrezept gezeigt.
Einfache lineare Steuerrezepte bestehen aus einer TRP, enthalten keine Synchronisation,
keinen Sprung, keinen Alternativzweig und keinen Parallelzweig.
Bei Chargen auf Basis solcher Steuerrezepte wird automatisch der Autofokus aktiviert.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 707
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

  


Bild 12-4 Fokus auf aktives Chargenelement

Im Anzeigebereich wird das Befehlssymbol Autofokus ② und Fensterwechsel ④ zur


Verwendung angeboten. Im Registerbereich wird das Register "Übersicht" ① angezeigt.
Parameter des aktiven Chargenschritts werden in blauer Farbe hervorgehoben ③.
Im Anzeigebereich wird fortlaufend das aktive Chargenelement automatisch bis auf
Rezeptfunktionsebene geöffnet und fokussiert.
Über die Schaltfläche ② wird der Autofokus aktiviert, bzw. deaktiviert. Mit einem Mausklick
auf die Schaltfläche ④ wechselt die Ansicht im Registerbereich von Register "Übersicht" in
die Standardregister.

Weitere Information
Control: SIMATIC BATCH OS Properties (Seite 671)

SIMATIC BATCH V10.0


708 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

12.4.18 Chargenprotokoll drucken, anzeigen und exportieren

[Link] Übersicht zum Drucken und zur Druckvorschau

OS Control "SIMATIC BATCH OS Process Cell"


Sie können im OS Control "SIMATIC BATCH OS Process Cell" über Kontextmenübefehle einer
Charge das Chargenprotokoll drucken oder für das Chargenprotokoll eine Druckvorschau
anzeigen.
In der Druckvorschau können Sie das Chargenprotokoll drucken oder exportieren.
Sie können nur eine Druckvorschau öffnen, unabhängig von der Anzahl der verwendeten OS
Controls und der mit den OS Controls verbundenen Projekten.
Die Ansicht der Druckvorschau entspricht der Ansicht der Druckvorschau im BatchCC.
Der Kontextmenübefehl "Drucken" gibt das gesamte Chargenprotokoll ohne weitere
Rückfrage direkt an den Standarddrucker. Der Standarddrucker ist der Drucker, der unter
Windows als Standarddrucker festgelegt ist.
Die Kontextmenübefehle stehen nicht auf einem Web Client zur Verfügung.

Hinweis
Eventuell wird der Zugriff auf das Betriebssystem ermöglicht
• Bei der Einrichtung des Systems bei Verwendung von XPS- und PDF-Druckertreibern
• Bei der Bedienung in der Druckvorschau
– "Drucken"
Öffnet den Systemdialog zur Auswahl des Druckers, der Anzahl Kopien usw..
– "Speichern" der Berichte (Export)
Öffnet einen Systemdialog zur Auswahl von Verzeichnis/Dateiname
Durch die Rechteverwaltung können diese Möglichkeiten gemäß den Kundenanforderungen
eingeschränkt werden.

Voraussetzungen
• Sie haben die Einstellungen im BatchCC für die Berichtserstellung durchgeführt.
Um die Einstellungen durchzuführen, wählen Sie den Menübefehl Extras > Einstellungen >
Projekteinstellungen im Bereich "Berichtserstellung".
• Sie besitzen die erforderlichen Berechtigungen.
Um die Berechtigungen festzulegen, wählen Sie den Menübefehl Extras >
Rechteverwaltung im Register "Einzelrechte" im Bereich "Operator > OS-Controls".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 709
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

Kontextmenübefehle
Die Tabelle zeigt die möglichen Kontextmenübefehle:

Kontext-Menübefehl Berechtigung Funktion


Drucken > <Auswahl der Berichtsvorlage > Chargenprotokoll dru‐
1)
Alle passenden Berichtsvorlagen, die auf dem Infor‐
cken (OS-Contols) mation Server zur Verfügung stehen, werden ange‐
Druckvorschau > <Auswahl der Berichtsvor‐ Druckvorschau öffnen zeigt und können ausgewählt werden.
lage1)> (OS-Controls)
Druckvorschau > <Auswahl der Berichtsvor‐ Druckvorschau öffnen Das Chargenprotokoll wird gedruckt.
lage1)> Schaltfläche "Drucken" (OS-Controls) und
Chargenprotokoll dru‐
cken (OS-Contols)
Druckvorschau > <Auswahl der Berichtsvor‐ Druckvorschau öffnen Das Chargenprotokoll wird exportiert.
lage1)> Schaltfläche "Exportieren" (OS-Controls) und
Chargenprotokoll expor‐
tieren (OS-Contols)
1)
Wählen Sie eine passende Berichtsvorlage aus. Die Berichtsvorlagen stehen auf dem IS zur Verfügung.
Die Kontextmenübefehle stehen in folgenden Registern zur Verfügung:
• Gesamtliste
• Planungsliste
• Statusliste
• Ergebnisliste
• Favoriten

Weitere Information
Informationen zu Benutzerrechten finden Sie im Abschnitt "Festlegen der Benutzerrechte
(Seite 314)".
Informationen zum Drucken finden Sie im Abschnitt "So drucken Sie ein Chargenprotokoll
(Seite 710)".
Informationen zur Druckvorschau finden Sie im Abschnitt "So zeigen Sie die Druckvorschau
an (Seite 711)".
Informationen zum OS Control "SIMATIC BATCH OS Process Cell" finden Sie im Abschnitt
"Control: SIMATIC BATCH OS Process Cell (Seite 660)".
Informationen zum Drucken im Prozessbetrieb finden Sie im Abschnitt "Sicherheitsaspekte
(Seite 89)".

[Link] So drucken Sie ein Chargenprotokoll


Die Funktion steht nicht auf einem Web Client zur Verfügung.

SIMATIC BATCH V10.0


710 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

Voraussetzungen
• Die Einstellungen im BatchCC für die Berichtserstellung sind durchgeführt.
• Der Benutzer besitzt die erforderliche Bedienberechtigung.
• Das OS Control "SIMATIC BATCH OS Process Cell" ist im Prozessbetrieb geöffnet.

Vorgehen
1. Wählen Sie das gewünschte Register.
2. Markieren Sie die Charge.
3. Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Drucken > <Auswahl der Berichtsvorlage>".

Ergebnis
Der Befehl "Drucken" sendet das Chargenprotokoll ohne weitere Rückfrage direkt an unter
Windows festgelegten Standarddrucker.
Ein erfolgreicher oder nicht erfolgreicher Druckauftrag wird in einem Hinweisfenster und im
OS Control "Meldungen" angezeigt.

Weitere Information
Informationen zu den Einstellungen für die Berichtserstellung und zu den
Bedienberechtigungen finden Sie im Abschnitt "Übersicht zum Drucken und zur Druckvorschau
(Seite 709)".

[Link] So zeigen Sie die Druckvorschau an


Die Funktion steht nicht auf einem Web Client zur Verfügung.

Voraussetzung
• Die Einstellungen im BatchCC für die Berichtserstellung sind durchgeführt.
• Der Benutzer besitzt die erforderliche Bedienberechtigung.
• Das OS Control "SIMATIC BATCH OS Process Cell" ist im Prozessbetrieb geöffnet.

Vorgehen
1. Wählen Sie das gewünschte Register.
2. Markieren Sie die Charge.
3. Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl "Druckvorschau > <Auswahl der Berichtvorlage>".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 711
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

4. Wenn Sie das Chargenprotokoll drucken wollen, klicken Sie auf die Schaltflächen "Drucken".
– Ein Dialog wird angezeigt.
In diesem Dialog können Sie z. B. einen Seitenbereich auswählen, den Drucker auswählen
und die Anzahl der Kopien bestimmen.
– Klicken Sie im Dialog auf die Schaltfläche "Drucken".
5. Wenn Sie das Chargenprotokoll exportieren wollen, klicken Sie auf die Schaltfläche
"Exportieren".
– Der Standarddialog "Speichern unter" wird angezeigt.
– Speichern Sie das Chargenprotokoll.
6. Schließen Sie die Druckvorschau.

Ergebnis
• Drucken
Der Befehl "Drucken" sendet das Chargenprotokoll ohne weitere Rückfrage direkt an unter
Windows festgelegten Standarddrucker.
• Export
Das Chargenprotokoll wird als PDF exportiert.
Ein erfolgreicher oder nicht erfolgreicher Druckauftrag wird in einem Hinweisfenster und im
OS Control "Meldungen" angezeigt.

Weitere Information
Informationen zu den Einstellungen für die Berichtserstellung und zu den
Bedienberechtigungen finden Sie im Abschnitt "Übersicht zum Drucken und zur Druckvorschau
(Seite 709)".
Informationen zu den Sicherheitsaspekten finden Sie im Abschnitt "Sicherheitsaspekte
(Seite 89)".

12.4.19 Parameter verstecken


Im OS Control "SIMATIC BATCH OS Properties" können Sie Parameter bei Phasen aus- oder
einblenden.

Voraussetzung
• Der Benutzer besitzt das Benutzerrecht "Versteckte Parameter anzeigen (OS-Contols)".
Um die Berechtigungen festzulegen, wählen Sie den Menübefehl Extras >
Rechteverwaltung im Register "Einzelrechte" im Bereich "Operator > OS-Controls".
• Im Rezepteditor im Register "Parameter" sind in der Spalte "Verstecken" für die betroffenen
Parameter bei Phasen die Optionskästchen aktiviert.
• Das OS Control "SIMATIC BATCH OS Process Cell" ist im Prozessbetrieb geöffnet. Das Register
"Parameter" ist ausgewählt.

SIMATIC BATCH V10.0


712 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.4 Anwendungen im Prozessbetrieb

Symbol

Symbol Funktion Berechtigung


Standardeinstellung: "Versteckte Parameter anzeigen (OS-Con‐
Die Parameter sind ausgeblendet. tols)".
Die Parameter sind eingeblendet.

Vorgehen
1. Klicken Sie auf das Symbol um die Parameter ein- oder auszublenden.

Weitere Information
Informationen zu Benutzerrechten finden Sie im Abschnitt "Festlegen der Benutzerrechte
(Seite 314)".
Informationen zum OS Control "SIMATIC BATCH OS Properties" finden Sie im Abschnitt
"Control: SIMATIC BATCH OS Properties (Seite 671)".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 713
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

12.5.1 SIMATIC BATCH OS Master

[Link] CommunicationChannel
String.
Definiert den Kommunikationskanal für das gewählte BATCH Projekt. Alle weiteren SIMATIC
BATCH OS Controls, die über diesen Kanal kommunizieren, können mit diesem BATCH Projekt
arbeiten.
Hinweis zur Dynamisierung
Eine bestehende Verbindung zu einem BATCH Projekt bleibt auch bei einem Wechsel
des Kommunikationskanals bestehen. Das bedeutet, dass auf dem vorherigen und auf
dem neuen Kanal das BATCH Projekt verwendet werden kann. Ist dieses Verhalten
nicht erwünscht, sollte die Verbindung zum BATCH Projekt vor einem Wechsel des
Kommunikationskanals beendet werden. Löschen Sie dazu den Projektnamen im Attribut
ProjectName oder die Datenbank-Identifikation im Attribut DBIdent.
Voreingestellter Wert = 1, maximaler Wert = 100.
Das Attribut ist mit dem Namen CommunicationChannel dynamisierbar.

[Link] DisplayMode
Das Attribut "DisplayMode" ist ohne Funktion.
Das Attribut ist nicht mit dem Namen DisplayMode dynamisierbar.

[Link] ProjectName
String.
Geben Sie einen Projektnamen ein, wird nur dieses Projekt im Control angezeigt und
automatisch verbunden, vorausgesetzt ein Projekt dieses Namens ist verfügbar und das
Attribut "AutoConnect" hat den Wert "Ja".
Wenn Sie keinen Projektnamen eintragen, ist das Verhalten abhängig vom Wert des Attributs
"AutoConnect".
Weiterhin können Sie durch Dynamisierung (Scripting) dieser Eigenschaft die Verbindung zu
einem BATCH Projekt herstellen und durch einen leeren Namen wieder trennen. Geben Sie
die Datenbank-Identifikation über das Attribut DBIdent an, wird das Attribut ProjectName
ignoriert.
Es kann nur immer ein BATCH Projekt verbunden sein. Möchten Sie sich auf ein
anderes BATCH Projekt verbinden, wird die bestehende Verbindung gelöst. Sind mehrere
Controls vom Typ "SIMATIC BATCH Master" (Master Control) über unterschiedliche
Kommunikationskanäle auf das gleiche Projekt verbunden und ein Master Control trennt
diese Verbindung, haben alle anderen Master Controls ebenfalls keine Verbindung mehr.

SIMATIC BATCH V10.0


714 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Die Voreinstellung ist kein fest eingetragener Projektname.


Das Attribut ist mit dem Namen ProjectName dynamisierbar.

[Link] DBIdent
String.
Geben Sie eine Datenbank-Identifikation ein, wird nur das zugehörige Projekt im Control
angezeigt, vorausgesetzt ein Projekt mit dieser Identifikation ist verfügbar und das Attribut
"AutoConnect" hat den Wert "Ja".
Wenn Sie keine Datenbank-Identifikation eintragen, ist das Verhalten abhängig vom Wert des
Attributs "AutoConnect".
Weiterhin können Sie durch Dynamisierung (Scripting) dieser Eigenschaft die Verbindung zu
einem BATCH Projekt herstellen und durch eine leere Identifikation wieder trennen. Geben
Sie die Datenbank-Identifikation über dieses Attribut an, wird das Attribut ProjectName
ignoriert.
Es kann nur immer ein BATCH Projekt verbunden sein. Möchten Sie sich auf ein
anderes BATCH Projekt verbinden, wird die bestehende Verbindung gelöst. Sind mehrere
Controls vom Typ "SIMATIC BATCH Master" (Master Control) über unterschiedliche
Kommunikationskanäle auf das gleiche Projekt verbunden und ein Master Control trennt
diese Verbindung, haben alle anderen Master Controls ebenfalls keine Verbindung mehr.
Voreinstellung: Kein fest eingetragener Wert.
Das Attribut ist mit dem Namen DBIdent dynamisierbar.

[Link] ProjectListColumnWidth
String.
Gibt die Breite der Tabellenspalten im Control an. Vorausgesetzt Sie verwenden bei
Attribut DisplayMode, Gridlist - 1. Die Angabe der Spaltenbreite ist unabhängig von der
Spaltenanordnung und wird separiert durch ein Semikolon.
Die voreingestellten Werte für die Spaltenbreite sind in folgender Tabelle angegeben.

Tabellenspalte Spaltenbreite
Projekt 130
Anlage; 120
kann nicht verwendet werden
Rechnername 120
Redundanz 130

Das Attribut ist mit dem Namen ProjectListColumnWidth dynamisierbar.

[Link] ProjectListColumnOrderAndVisibility
String.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 715
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Gibt die Reihenfolge der Tabellenüberschriften im OS Control an. Vorausgesetzt, Sie


verwenden bei Attribut DisplayMode, Gridlist - 1. Die in folgender Tabelle angegebenen
Werte definieren die Tabellenspalte.

Tabellenspalten- Wert Beschreibung


überschrift
Projekt 1 Name des BATCH Projekts
Rechnername 3 Name des BATCH Servers (Master)
Redundanz 4 Name des BATCH Servers (Standby)

Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben:
1;3;4. Durch Ändern der Wertereihenfolge erreichen Sie eine entsprechende Änderung
der Spaltenreihenfolge. Durch weglassen eines Werts wird die entsprechende
Tabellenspaltenüberschrift nicht im OS Control angezeigt.
Voreinstellung: 1;3;4.
Das Attribut ist mit dem Namen ProjectListColumnOrderAndVisibility dynamisierbar.

[Link] ProjectListColumnResizeEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Gibt an, ob die Spaltenbreite im Prozessbetrieb geändert werden darf oder nicht. Bei der
Einstellung ja darf ein Operator die Spaltenbreite im Prozessbetrieb anpassen.
Das Attribut ist mit dem Namen ProjectListColumnResizeEnabled dynamisierbar.

[Link] ProjectListColumnFilterVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Gibt an, ob ein Filter zu jeder Tabellenspalte dargestellt werden soll oder nicht. Bei der
Einstellung ja wird im Control eine Filterzeile eingefügt, bei nein nicht.
Das Attribut ist mit dem Namen ProjectListColumnFilterVisible dynamisierbar.

[Link] ToolbarOrderAndVisibility
String.
Gibt die Reihenfolge der Elemente in der Werkzeugleiste an. Wenn einzelne Werte nicht
angegeben werden, dann werden die entsprechenden Werkzeugsymbole nicht dargestellt.
Der Wert 0 wird als Separator (Gruppieren von Symbolen) verwendet. In der nachstehenden
Tabelle sind die Elemente mit ihren Werten aufgeführt:

Elemente der Werkzeugleiste Symbol Symbol Aufklappmenü Wert


Ein-/Ausdocken 1
Automatisch ausdocken 6 / -6

SIMATIC BATCH V10.0


716 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Elemente der Werkzeugleiste Symbol Symbol Aufklappmenü Wert


Wechsel 7

10

Projekt aktivieren 2

Projekt deaktivieren 3

Geladenes Projekt aktualisieren 4

Wichtige Systemmeldungen 11 / -11

Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt, z. B. in folgender Syntax eingegeben:
1;2;3;4. Eine andere Reihenfolge der Werkzeugsymbole würden z. B. folgende Werte
ergeben: 2;;1;3;;4. Wenn zwischen den einzelnen Werten zwei Semikolons gesetzt werden,
dann entsprechen diese einem senkrechten Trennstrich zwischen den Werkzeugsymbolen.
Das zuletzt genannte Beispiel ergibt folgende Werkzeugleiste:

Durch einen negativen bzw. positiven Wert können Sie vorgeben, ob die Funktion
"Automatisch ausdocken" standardmäßig verwendet wird oder nicht. Beispiel: Geben Sie
beim Attribut für die Funktion "Automatisch ausdocken" statt dem vorgegebenen Wert 6 den
Wert -6 ein, dann wird die Schaltfläche im OS Control gedrückt dargestellt, d. h. das OS
Control wird automatisch ausgedockt dargestellt.
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarOrderAndVisibility dynamisierbar.

[Link] ToolbarVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Toolbar im Control angezeigt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja, die Toolbar wird angezeigt.
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarVisible dynamisierbar.

[Link] ContextMenuEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob ein Kontextmenü für Objekte innerhalb des Controls angeboten
wird oder nicht. Bei der Einstellung ja wird ein Kontextmenü mit weiteren Funktionen
angeboten.
Die verfügbaren Befehle im Kontextmenü sind von dem Attribut ToolbarOrderAndVisibility
abhängig.
Voreinstellung: Ja, Kontextmenü verwenden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 717
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Das Attribut ist mit dem Namen ContextMenuEnabled dynamisierbar.

[Link] PropertiesTabOrderAndVisibility
String.
Die Zeichenkette gibt die logische Reihenfolge der Register in Eigenschaftsdialogen und im
OS Control "SIMATIC BATCH OS Properties" an.
• Für die Register mit den Werten 1 bis 8 gilt:
Wenn ein Wert aufgelistet ist, wird das zugehörige Register angezeigt.
Wenn ein Wert nicht aufgelistet ist, wird das zugehörige Register nicht angezeigt.
• Für die Register mit den Werten 9 / -9 bis 15 / -15 gilt:
Wenn ein Wert nicht aufgelistet ist, wird das zugehörige Register angezeigt.
Wenn der Wert mit negativem Vorzeichen aufgelistet ist, wird das zugehörige Register
ausgeblendet.
Wenn der Wert ohne Vorzeichen aufgelistet ist, wird das zugehörige ausgeblendete Register
wieder eingeblendet.
Beachten Sie, dass es durch das Ausblenden von Registern, in denen Projektierungen
enthalten sind, zu Fehlfunktionen bei der Bedienung im Prozessbetrieb kommen kann.

Registername Wert
Auftragskategorie 1
Auftrag 2
Charge 3
Rezeptprozedurelement (RPE) 4
Transition 5
Parameter 6
Belegungen 7
Kommentare 8
Bedingungen 9 / -9
Steuerrezept 10 / -10
Verkettung 11 / -11
Favoriten 12 / -12
Verweise 13 / -13
Meldungen 14 / -14
Übersicht 15 / -15

Voreinstellung: Register-Reihenfolge 1;2;3;4;13;5;6;7;8,9;10;11;12;14;15


Das Attribut ist mit dem Namen PropertiesTabOrderAndVisibility dynamisierbar.

[Link] TooltipsEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob Tooltips zu Objekten auf denen Sie mit dem Mauszeiger verweilen
in den BATCH OS Controls angezeigt werden sollen oder nicht. Es handelt sich um eine
zentrale Control Eigenschaft die dann für alle BATCH OS Control angewandt wird.

SIMATIC BATCH V10.0


718 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Voreinstellung: Nein, Tooltips werden nicht angezeigt.


Das Attribut ist mit dem Namen TooltipsEnabled dynamisierbar.

[Link] UserRightsPriority
Aufzählungsliste (Enumeration).
Es wird derzeit das Benutzerberechtigungssystem von SIMATIC Logon verwendet.
Bei "SIMATIC Logon - 1" müssen Sie in HW Konfig im PCS 7 Engineering für die SIMATIC
PC-Station eine BATCH Applikation Client projektieren. Erst dadurch ist der PC in der BATCH
Rechteverwaltung vorhanden und Sie können die entsprechenden Rechte für diesen PC und
deren Bediener vergeben.
Voreingestellter Wert ist "SIMATIC Logon - 1".
Das Attribut ist mit dem Namen UserRightsPriority dynamisierbar.

[Link] AutoConnect
Boolsche Variable (Boolean)
Das Attribut legt fest, ob das Projekt auf der PCS 7 OS im Prozessbetrieb automatisch
verbunden wird.
Damit das Projekt automatisch verbunden wird, muss auf jeder PCS 7 OS ein SIMATIC BATCH
Client projektiert sein.
• Wert für AutoConnect: Ja
– Ein Projekt ist beim Attribut "ProjektName" eingetragen
Das eingetragene Projekt wird automatisch verbunden.
– Ein Projekt ist beim Attribut "DBIdent" eingetragen
Das eingetragene Projekt wird automatisch verbunden.
– Kein Projekt ist beim Attribut "ProjektName" oder "DBIdent" eingetragen
Auf einem Einplatzsystem wird das lokale oder redundante Projekt automatisch
verbunden.
• Wert für AutoConnect: Nein
– Kein Projekt wird automatisch verbunden.
Voreinstellung: Ja
Das Attribut ist mit dem Namen "AutoConnect" dynamisierbar.

12.5.2 SIMATIC BATCH OS Allocation

[Link] CommunicationChannel
String.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 719
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Definiert den Kommunikationskanal für das gewählte BATCH Projekt. Wählen Sie den
gleichen Kommunikationskanal, den Sie auch im Control "SIMATIC BATCH OS Master"
verwenden. Damit ist sicher gestellt, dass Sie die Daten für die Teilanlagenbelegung aus
dem entsprechenden BATCH Projekt beziehen.
Voreingestellter Wert = 1.
Das Attribut ist mit dem Namen CommunicationChannel dynamisierbar.

[Link] FilterUnitName
String
Über das Attribut geben Sie ein Filterkriterium für die Tabellenspalte "Teilanlage" vor.
Nur die Teilanlagen mit dem fest vorgegebenen Namensmuster werden aufgelistet. Das
Namensmuster können Sie mit Platzhaltern beschreiben. Folgende Platzhalter sind möglich:
• ?: Platzhalter für genau ein Zeichen.
• *: Platzhalter für beliebig viele Zeichen.
Beispiel: Eingabe des Kriteriums "M*vessel". Liefert alle Teilanlagen mit dem
Anfangsbuchstaben "M", beliebig vielen Zwischenzeichen und dem Postfix "vessel".
Wird nur eine Teilanlage dargestellt, wird eine auf dieser Teilanlage laufende Charge
automatisch im Control SIMATIC BATCH OS Properties angezeigt.
Voreinstellung: Ja
Das Attribut ist mit dem Namen FilterUnitName dynamisierbar.

[Link] ColumnWidth
String.
Gibt die Breite der Tabellenspalten im Control an. Die Angabe der Spaltenbreite ist
unabhängig von der Spaltenanordnung. Die voreingestellten Werte für die Spaltenbreite sind:

Tabellenspalte Spaltenbreite in Pixel


Teilanlage 80
Charge 90
Chargenlaufzeit 50
Auftragskategorie 65
Auftrag 65
Grundrezept 70
TRP (Teilrezeptprozedur) 70
TRP-Laufzeit 50
ROP (Rezeptoperation) 70
ROP-Laufzeit 50
Formula 65

Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt eingegeben. Das Attribut ist mit dem
Namen ColumnWidth dynamisierbar.

SIMATIC BATCH V10.0


720 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

[Link] ColumnOrderAndVisibility
String.
Gibt die Reihenfolge der Tabellenüberschriften im Control an. Die in folgender Tabelle
angegebenen Werte definieren die Tabellenspalte.

Spaltenname Wert
Teilanlage 1
Charge 2
Chargenlaufzeit 3
Auftragskategorie 4
Auftrag 5
Grundrezept 6
TRP (Teilrezeptprozedur) 7
TRP-Laufzeit 8
ROP (Rezeptoperation) 9
ROP-Laufzeit 10
Formula 11

Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben:
1;2;3;4;5;6;7;8;9;10;11. Durch Änderungen der Reihenfolge der Werte erreichen Sie eine
entsprechende Änderung der Reihenfolge der Spaltennamen.
Das Attribut ist mit dem Namen ColumnOrderAndVisibility dynamisierbar.

[Link] ColumnResizeEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Spaltenbreite der Tabelle im Control vom Operator angepasst
werden kann, oder nicht. Bei der Einstellung Ja darf ein Operator die Spaltenbreite im
Prozessbetrieb anpassen.
Voreinstellung: Ja, die Spaltenbreite kann geändert werden.
Das Attribut ist mit dem Namen ColumnResizeEnabled dynamisierbar.

[Link] ColumnFilterVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob eine Filterzeile zu jeder Tabellenspalte dargestellt werden soll oder
nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen ColumnFilterVisible dynamisierbar.

[Link] ToolbarOrderAndVisibility
String.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 721
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Das Attribut gibt die Reihenfolge der Elemente in der Werkzeugleiste an. Wenn einzelne
Werte nicht angegeben werden, dann werden die entsprechenden Werkzeugsymbole im
OS Control nicht dargestellt. Die hier vorgenommenen Einstellungen beeinflussen auch das
Kontextmenü. In der nachstehenden Tabelle sind die Elemente mit ihren Symbolen und
Werten aufgeführt.

Elemente der Werkzeugleiste Symbol Symbol Aufklappmenü Wert


Ein-/Ausdocken 1
Automatisch ausdocken 13 / -13
Neue Charge(n) 2

Wechsel 18

17

19

20

Eigenschaften 3

Charge nach Schritt anhalten 4

Charge sofort anhalten 5

Charge fortsetzen 6

Charge stoppen 7

Charge abbrechen 8

Charge abbrechen (Notfall) 9

Steuerrezept anzeigen 10

Aktualisieren 11

Öffnen mit BCC 12


Charge löschen 14

Charge abschließen 15

Charge archivieren 16

Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt eingegeben. Eine geänderte Reihenfolge der
Symbole würden z. B. folgende Werte ergeben: 1;13;;2;3;14;;4;5;6;7;8;9;;15;16;;10;11;;12.
Das doppelte Semikolon, bzw. der Wert 0, erzeugen einen senkrechten Trennstrich
(Separator) in der Werkzeugleiste. Damit können Sie die Befehlssymbole gruppieren.
Durch einen negativen bzw. positiven Wert können Sie vorgeben, ob die Funktion
"Automatisch ausdocken" standardmäßig verwendet wird oder nicht. Beispiel: Geben Sie
beim Attribut für die Funktion "Automatisch ausdocken" statt dem vorgegebenen Wert 13
den Wert -13 ein, dann wird die Schaltfläche im OS Control gedrückt dargestellt, d. h. das OS
Control wird automatisch ausgedockt dargestellt.
Voreinstellung: 1;13;;18;17;19;20;;2;3;14;;4;5;6;7;8;9;;15;16;;10;11;;12
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarOrderAndVisibility dynamisierbar.

SIMATIC BATCH V10.0


722 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

[Link] ToolbarVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Toolbar im Control angezeigt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja, die Toolbar wird verwendet bzw. angezeigt.
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarVisible dynamisierbar.

12.5.3 SIMATIC BATCH OS Properties

[Link] CommunicationChannel
String.
Definiert den Kommunikationskanal für das gewählte BATCH Projekt. Wählen Sie den
gleichen Kommunikationskanal, den Sie auch im Control "SIMATIC BATCH OS Master"
verwenden. Damit ist sicher gestellt, dass Sie die Daten für die Teilanlagenbelegung aus
dem entsprechenden BATCH Projekt beziehen.
Voreingestellter Wert = 1.
Das Attribut ist mit dem Namen CommunicationChannel dynamisierbar.

[Link] OrderCategoryName
String.
Mit diesem Attribut legen Sie fest, welche Charge aus dieser Auftragskategorie im
Control angezeigt werden soll. Neben dem Attribut OrderCategoryName ist das Attribut
OrderName und BatchName zur Chargenidentifizierung notwendig.
Alternativ dazu können Sie das Attribut BatchID verwenden, das aus Performance-Gründen
bevorzugt werden sollte.
Voreinstellung: Keine
Das Attribut ist mit dem Namen OrderCategoryName dynamisierbar.

[Link] OrderName
String.
Mit diesem Attribut legen Sie fest, welche Charge aus diesem Auftrag im Control
angezeigt werden soll. Neben dem Attribut OrderName ist das Attribut BatchName und
OrderCategoryName zur Chargenidentifizierung notwendig.
Alternativ dazu können Sie das Attribut BatchID verwenden, das aus Performance-Gründen
bevorzugt werden sollte.
Voreinstellung: Keine
Das Attribut ist mit dem Namen OrderName dynamisierbar.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 723
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

[Link] BatchName
String.
Mit diesem Attribut legen Sie fest, welche Charge im Control angezeigt werden soll.
Neben dem Attribut BatchName ist das Attribut OrderName und OrderCategoryName zur
Chargenidentifizierung notwendig.
Alternativ dazu können Sie das Attribut BatchID verwenden, das aus Performance-Gründen
bevorzugt werden sollte.
Voreinstellung: Keine
Das Attribut ist mit dem Namen BatchName dynamisierbar.

[Link] BatchID
Long Integer (Zahl).
Das Attribut legt fest, welche Charge im Control angezeigt werden soll. Die Eingabe einer
BATCH ID hat eine höhere Priorität als die Eingabe des Attributs BatchName.
Voreinstellung: Keine
Das Attribut ist mit dem Namen BatchID dynamisierbar.

[Link] TreeVisibile
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob der Navigationsbereich im Control dargestellt werden soll oder nicht.
Im Navigationsbereich wird die Rezeptstruktur in Form von Ordnern und Inhalten dargestellt.
Der Status von Chargen wird den Ordnersymbolen überlagert angezeigt. Im Prozessbetrieb
lässt sich der Navigationsbereich bei gedrückter linker Maustaste in der Größe anpassen.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen TreeVisible dynamisierbar.

[Link] ToolbarOrderAndVisibility
String.
Gibt die Reihenfolge der Symbole in der Werkzeugleiste des OS Controls an. Wenn einzelne
Werte nicht angegeben werden, dann werden die entsprechenden Werkzeugsymbole im
Control nicht angezeigt. Für einige Werkzeugsymbole sind negative Werte erforderlich, um
sie nicht anzuzeigen.
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben:
1;2;3;...39. Eine geänderte Reihenfolge der Werkzeugsymbole in der Werkzeugleiste
würden z. B. folgende Werte ergeben: 2;1;;3;...39. Ein doppeltes Semikolon oder der
Wert 0 erzeugen in der Werkzeugleiste einen senkrechten Trennstrich (Separator). Damit

SIMATIC BATCH V10.0


724 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

werden Werkzeugsymbole individuell gruppiert. Die hier vorgenommenen Einstellungen


beeinflussen auch das Kontextmenü.

Elemente der Werkzeugleiste Symbol Symbol Aufklappmenü Wert


Ein-/Ausdocken 1
Automatisch ausdocken 30 / -30
Wechsel 36

37

38

39

Neue Charge(n) 31

Charge löschen 2
Charge freigeben 3
Charge stornieren 4

Charge sperren 5

Sperre aufheben 6

Charge starten 7

Charge nach Schritt anhalten 8

Charge sofort anhalten 9

Charge fortsetzen 10

Charge stoppen 11

Charge abbrechen 12

Charge abbrechen (Notfall) 13

Charge abschließen 14

Charge archivieren 15
Kommentar eingeben 25

Schritt starten 16

Schritt anhalten (nach Schritt) 17

Schritt anhalten (sofort) 18

Schritt fortsetzen 19

Schritt stoppen 20

Schritt entsperren 48 / -48

Schritt abbrechen 21

Schritt abbrechen (Notfall) 22

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 725
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Elemente der Werkzeugleiste Symbol Symbol Aufklappmenü Wert


Schritt zurücksetzen 23

Schritt beenden 24

Haltepunkt setzen/entfernen 34

Haltepunkt quittieren 35

Parameter verstecken 28

Aktualisieren 26

SFC Visualisierung: Übersicht 32

SFC Visualisierung: Ausschnitt 33

Öffnen mit BCC 29

Schließen 27

Ansicht -

Übersicht 40 / -40
Rechts 41 / -41
Links 42 / -42
Oben 43 / -43
Unten 44 / -44
Über 45 / -45
Unter 46 / -46

Durch einen negativen bzw. positiven Wert können Sie vorgeben, ob die Funktion
"Automatisch ausdocken" standardmäßig verwendet wird oder nicht. Beispiel: Geben im
Attribut für die Funktion "Automatisch ausdocken" statt dem vorgegebenen Wert 30 den
Wert -30 ein, dann wird die Schaltfläche im OS Control gedrückt dargestellt, d. h. das OS
Control wird automatisch ausgedockt dargestellt.
Voreinstellung:
1;30;;36;37;38;39;;31;2;;3;4;5;6;;7;8;9;10;11;12;13;;14;15;25;;16;17;18;19;20;21;22;23;24
;;34;35;;28;26;;32;33;29;;27
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarOrderAndVisibility dynamisierbar.

[Link] ToolbarVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Toolbar im Control angezeigt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja, die Toolbar wird verwendet bzw. angezeigt.
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarVisible dynamisierbar.

[Link] ParametersListColumnOrderAndVisibility
String.

SIMATIC BATCH V10.0


726 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Das Attribut definiert die Reihenfolge der Tabellenspalten im Register "Parameter" des
Eigenschaften-Dialogs und im Control SIMATIC BATCH OS Properties.
Wenn Werte nicht angegeben werden, dann werden die entsprechenden Spalten im Control
nicht angezeigt.
Wenn Sie alle Werte aus dem Attribut löschen, dann werden die Spalten "Unterer
Rezeptgrenzwert", "Oberer Rezeptgrenzwert" und "Stoff (Ist)" trotzdem angezeigt.
Die Spalten "Unterer Rezeptgrenzwert", "Oberer Rezeptgrenzwert" und "Stoff (Ist)" werden
durch die Eingabe der entsprechenden Werte mit negativem Vorzeichen im OS Control
ausgeblendet.
Folgende Spalten sind vorhanden:

Spaltenname Wert
Name 1
Typ 2
Datentyp 3
Untere Grenze 4
Sollwert 5
Obere Grenze 6
Istwert 7
Qualität (1) 8
Einheit 9
Anpassung 10
Material 11
Quelle 12
Ziel 13
Referenz 14
Ort 15
OrtID 16
Beschreibung 17
Restzeit 18
Hinweis: Um die Tabellenspalte "Restzeit" im Con‐
trol sichtbar zu machen, tragen Sie den zugeord‐
neten Wert 18 manuell ein.
Sofort wirksam 19
Unterer Rezeptgrenzwert 20 / -20
Oberer Rezeptgrenzwert 21 / -21
Formel 22
Hinweis: Um die Tabellenspalte "Formel" im Control
sichtbar zu machen, tragen Sie den zugeordneten
Wert 22 manuell ein.
Stoff (Ist) 23 / -23

(1) Die Spalte Qualität wird nicht unterstützt und existiert nur noch aus
Kompatibilitätsgründen.
Voreinstellung: 1;2;3;4;5;6;7;9;10;11;12;13;14;15;16;17;19

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 727
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Das Attribut ist mit dem Namen ParametersListColumnOrderAndVisibility dynamisierbar.

[Link] ParametersListColumnWidth
String.
Das Attribut definiert die Breite der Tabellenspalten im Register "Parameter" des
Eigenschaften Dialogs und im Control SIMATIC BATCH OS Properties. Die voreingestellten
Werte für die Spaltenbreite sind:

Tabellenspalte Spaltenbreite in Pixel


Name 150
Typ 75
Datentyp 75
Untere Grenze 75
Unterer Rezeptgrenzwert 75
Sollwert 75
Oberer Rezeptgrenzwert 75
Obere Grenze 50
Ist-Wert 75
Einheit 75
Anpassung 75
Material 100
Quelle 75
Ziel 75
Referenz 70
Ort 50
OrtID 150
Beschreibung 75
Sofort 40
Restzeit 75
Formula 75
Qualität (1) 75

(1) Die Spalte Qualität wird nicht unterstützt und existiert nur noch aus
Kompatibilitätsgründen.
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt eingegeben.
Das Attribut ist mit dem Namen ParametersListColumnWidth dynamisierbar.

[Link] ParametersListColumnResizeEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Spaltenbreite im Register "Parameter" des Eigenschaften Dialogs
und im Control SIMATIC BATCH OS Properties im Control angepasst werden kann, oder nicht.
Bei der Einstellung Ja darf ein Operator die Spaltenbreite im Prozessbetrieb anpassen.

SIMATIC BATCH V10.0


728 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Voreinstellung: Ja, die Spaltenbreite kann geändert werden.


Das Attribut ist mit dem Namen ParametersListColumnResizeEnabled dynamisierbar.

[Link] ParametersListColumnFilterVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob ein Filter zu jeder Tabellenspalte im Register "Parameter" des
Eigenschaften Dialogs und im Control SIMATIC BATCH OS Properties dargestellt werden soll
oder nicht.
Voreinstellung: Ja, eine Filterzeile wird für alle Tabellenspalten angezeigt.
Das Attribut ist mit dem Namen ParametersListColumnFilterVisibile dynamisierbar

[Link] AllocationsListColumnWidth
String.
Das Attribut definiert die Breite der Tabellenspalten im Register "Belegungen" des
Eigenschaften Dialogs und im Control SIMATIC BATCH OS Properties. Die voreingestellten
Werte für die Spaltenbreite sind:

Tabellenspalte Spaltenbreite in Pixel


Rezeptzuordnung 100
Teilanlage 100
Klasse 150
Strategie 100
Prozessparameter 200
Startbelegung 30

Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt eingegeben.


Das Attribut ist mit dem Namen AllocationsListColumnWidth dynamisierbar

[Link] AllocationsListColumnOrderAndVisibility
String.
Das Attribut definiert die Reihenfolge der Tabellenspalten im Register "Belegungen" des
Eigenschaften-Dialogs und im Control SIMATIC BATCH OS Properties. Wenn Werte nicht
angegeben werden, dann werden die entsprechenden Spalten im Control nicht angezeigt.
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben: 1;2;3;4;5;6
Durch Ändern der Reihenfolge der Werte erreichen Sie eine entsprechende Änderung der
Spaltenreihenfolge.
Voreinstellung: 1;2;4;3;5;6.
Das Attribut ist mit dem Namen AllocationsListColumnOrderAndVisibility dynamisierbar.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 729
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

[Link] AllocationsListColumnResizeEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Spaltenbreite im Register "Belegungen" des Eigenschaften
Dialogs und im Control SIMATIC BATCH OS Properties angepasst werden kann oder nicht.
Bei der Einstellung ja darf ein Operator die Spaltenbreite im Prozessbetrieb anpassen.
Voreinstellung: Ja, die Spaltenbreite kann geändert werden.
Das Attribut ist mit dem Namen AllocationsListColumnResizeEnabled dynamisierbar.

[Link] AllocationsListColumnFilterVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob ein Filter zu jeder Tabellenspalte im Register "Belegungen" des
Eigenschaften Dialogs und im Control SIMATIC BATCH OS Properties dargestellt werden soll
oder nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen AllocationsListColumnFilterVisible dynamisierbar.

12.5.4 SIMATIC BATCH OS Batch Creation

[Link] CommunicationChannel
String.
Definiert den Kommunikationskanal für das gewählte BATCH Projekt. Wählen Sie den
gleichen Kommunikationskanal, den Sie auch im Control "SIMATIC BATCH OS Master"
verwenden. Damit ist sicher gestellt, dass Sie die Daten für die Chargenerzeugung aus dem
entsprechenden BATCH Projekt beziehen.
Voreingestellter Wert = 1.
Das Attribut ist mit dem Namen CommunicationChannel dynamisierbar.

[Link] OrderCategoryName
String.
Über dieses Attribut geben Sie einen Namen für eine Auftragskategorie vor, in der Chargen
angelegt werden sollen. Der eingegebene Name der Auftragskategorie wird im Control
angezeigt.
Voreinstellung: Kein Name
Das Attribut ist mit dem Namen OrderCategoryName dynamisierbar.

[Link] OrderName
String.

SIMATIC BATCH V10.0


730 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Mit diesem Attribut legen Sie fest, in welchem Auftrag Chargen angelegt werden sollen.
Voreinstellung: Keine
Das Attribut ist mit dem Namen OrderName dynamisierbar.

[Link] FilterRecipeEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut bestimmt, ob Grundrezepte im Auswahldialog für Rezepte/Formulas angezeigt
werden sollen oder nicht. Bei der Einstellung "Ja" werden Rezepte zur Auswahl angeboten.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen FilterRecipeEnabled dynamisierbar.

[Link] FilterFormulaEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut bestimmt, ob Formulas im Auswahldialog für Rezepte/Formulas angezeigt
werden sollen oder nicht. Bei der Einstellung "Ja" werden Formulas zur Auswahl angeboten.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen FilterFormulaEnabled dynamisierbar.

[Link] FilterUnitName
String.
Das Attribut hat keine Funktion.

[Link] FilterClassName
String.
Das Attribut legt den Filter für die erste Ordnerebene der Grundrezepte oder Formulas im
Auswahldialog für Rezepte/Formulas fest. Es werden dann nur noch Ihrem Filterkriterium
entsprechende Ordnerinhalte mit Grundrezepten und/oder Formulas im Auswahldialog
angezeigt.
Voreinstellung: Kein Filter.
Das Attribut ist mit dem Namen FilteClassName dynamisierbar.

[Link] FilterGroupName
String.
Das Attribut legt den Filter für die zweite Ordnerebene der Grundrezepte und/oder Formulas
im Auswahldialog für Rezepte/Formulas fest. Es werden dann nur noch Ihrem Filterkriterium
entsprechende Ordnerinhalte mit Grundrezepten und/oder Formulas im Auswahldialog
angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 731
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Voreinstellung: Kein Filter.

Das Attribut ist mit dem Namen FilterGroupName dynamisierbar.

[Link] FilterProductName
String.
Das Attribut legt für den Auswahldialog Rezepte/Formulas einen vorgegebenen Filter für die
Spalte "Produkt" fest.
Voreinstellung: Kein Filter.
Das Attribut ist mit dem Namen FilterProductName dynamisierbar.

[Link] FilterFormulaCategoryName
String.
Das Attribut legt für den Auswahldialog Rezepte/Formulas einen vorgegebenen Filter für die
Spalte "Formula-Kategorie" fest.
Voreinstellung: Kein Filter.
Das Attribut ist mit dem Namen FilterFormulaCategoryName dynamisierbar.

[Link] FilterRecipeName
String.
Das Attribut legt für den Auswahldialog Rezepte/Formulas einen vorgegebenen Filter für die
Spalte "Rezept" fest.
Voreinstellung: Kein Filter.
Das Attribut ist mit dem Namen FilterRecipeName dynamisierbar.

[Link] FilterFormulaName
String.
Das Attribut legt für den Auswahldialog Rezepte/Formulas einen vorgegebenen Filter für die
Spalte "Formula" fest.
Voreinstellung: Kein Filter.
Das Attribut ist mit dem Namen FilterFormulaName dynamisierbar.

[Link] RecipeName
String.
Über dieses Attribut geben Sie einen Namen für ein Grundrezept fest im Control vor.
Der Name im OS Control im Prozessbetrieb wird nach einem Bildwechsel aktualisiert.

SIMATIC BATCH V10.0


732 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Voreinstellung: Keine.
Das Attribut ist mit dem Namen RecipeName dynamisierbar.

[Link] FormulaName
String.
Über dieses Attribut geben Sie einen Namen für eine Formula fest im Control vor.
Der Name im OS Control im Prozessbetrieb wird nach einem Bildwechsel aktualisiert.
Voreinstellung: Keine.
Das Attribut ist mit dem Namen FormulaName dynamisierbar.

[Link] RecipeID
Long Integer (Zahl).
Mit dem Attribut hinterlegen Sie eine feste Grundrezept ID, die im Control verwendet wird.
Voreinstellung: 0, keine Rezept ID.
Das Attribut ist mit dem Namen RecipeID dynamisierbar.

[Link] FormulaID
Long Integer (Zahl).
Mit dem Attribut hinterlegen Sie eine feste Formula ID, die im Control verwendet wird.
Voreinstellung: 0, keine Formula ID.
Das Attribut ist mit dem Namen FormulaID dynamisierbar.

[Link] BrowseRecipeOrFormulaVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Über das Attribut bestimmen Sie, ob eine Suchschaltfläche für Rezepte und Formulas im
Control dargestellt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen BrowseRecipeOrFormulaVisible dynamisierbar.

[Link] RecipeOrFormulaEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Über das Attribut bestimmen Sie, ob die Zeile in der "Rezept", "Formula" und die Such-
Schaltfläche angeordnet sind im Control dargestellt werden sollen oder nicht.
Voreinstellung: Ja, die gesamte Zeile mit Inhalten soll dargestellt werden.
Das Attribut ist mit dem Namen RecipeOrFormulaEnabled dynamisierbar.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 733
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

[Link] BrowseOrderAndOrderCatVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Über das Attribut bestimmen Sie, ob eine Suchschaltfläche für Aufträge und
Auftragskategorien im Control dargestellt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen BrowseOrderAndOrderCatVisible dynamisierbar.

[Link] OrderAndOrderCatEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Über das Attribut bestimmen Sie, ob die Zeile in der "Auftrag", "Auftragskategorie" und die
Such-Schaltfläche angeordnet sind im Control dargestellt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja, die gesamte Zeile mit Inhalten soll dargestellt werden.
Das Attribut ist mit dem Namen OrderAndOrderCatEnabled dynamisierbar.

[Link] BatchSizeEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Über das Attribut legen Sie fest, ob ein Operator das Eingabefeld für die Anzahl der Chargen
editieren darf oder nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen BatchSizeEnabled dynamisierbar.

[Link] BatchSize
Gleitkommazahl (floating point number).
Über das Attribut geben Sie einen Wert für die Menge im Control vor.
Voreinstellung: 0, keine Mengenvorgabe.
Das Attribut ist mit dem Namen BatchSize dynamisierbar.

[Link] BatchCountEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Über das Attribut bestimmen Sie, ob die Anzahl gelaufener Chargen im Control angezeigt
wird oder nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen BatchCountEnabled dynamisierbar.

[Link] BatchCount
Long Integer (Zahl).

SIMATIC BATCH V10.0


734 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Über das Attribut geben Sie die gewünschte Anzahl der zu erzeugenden Chargen vor.
Voreinstellung: 1.
Das Attribut ist mit dem Namen BatchCount dynamisierbar.

[Link] StartTimeVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob die Startzeit von Chargen im Control angezeigt werden soll oder
nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen StartTimeVisibile dynamisierbar.

[Link] StartModeVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob der Startmodus von Chargen im Control angezeigt werden soll oder
nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen StartModeVisibile dynamisierbar.

[Link] StartMode
Aufzählung (Enumeration).
Über dieses Attribut bestimmen Sie einen Startmodus für Chargen. Sie haben drei
Möglichkeiten zur Auswahl:
• Manual - 0: Manueller Start.
• Instant - 1: Sofortiger Start.
• Time - 2: Zeitgesteuerter Start.
Voreinstellung: Manual - 0:
Das Attribut ist mit dem Namen StartMode dynamisierbar.

[Link] AutoReleaseBatchVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Über das Attribut bestimmen Sie, ob das Optionskästchen "Chargen automatisch freigeben"
zur Aktivierung im Control angezeigt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen AutoReleaseBatchVisible dynamisierbar.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 735
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

[Link] AutoReleaseBatch
Boolsche Variable (Boolean).
Über das Attribut bestimmen Sie, ob das Optionskstchen "Chargen automatisch freigeben" im
Control aktiviert sein soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen AutoReleaseBatch dynamisierbar.

[Link] BatchNamePattern
String.
Mit dem Attribut hinterlegen Sie, unter welchem Namen die Charge angelegt wird.
Voreinstellung: Keine.
Das Attribut ist mit dem Namen BatchNamePattern dynamisierbar.

[Link] BatchNamePatternVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Mit dem Attribut definieren Sie, ob der Namen unter dem die Charge angelegt werden soll
editiert werden kann oder nicht. Der angezeigte Name kann jederzeit durch die Funktion
"Neue Charge anlegen" oder eine Benutzereingabe überschrieben werden.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen BatchNamePatternVisible dynamisierbar.

[Link] BatchDescription
String.
Mit diesem Attribut geben Sie einen festen Beschreibungstext für die zu erzeugende Charge
vor.
Voreinstellung: leer, kein Text.
Das Attribut ist mit Namen BatchDescription dynamisierbar.

[Link] BatchDescriptionVisibile
Boolsche Variable (Boolean)
Das Attribut legt fest, ob ein Textfeld in dem Sie eine Chargenbeschreibung eingeben können
im Control angezeigt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen BatchDescriptionVisible dynamisierbar.

SIMATIC BATCH V10.0


736 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

[Link] StartTrigger
Boolsche Variable (Boolean).
Benutzen Sie dieses Attribut im Prozessbetrieb, um das Control zu veranlassen eine Charge
mit den vorhandenen Einstellungen anzulegen. Setzen Sie dafür das Attribut auf Ja. Wenn
das Control die Charge angelegt hat, wird das Attribut wieder auf Nein zurückgesetzt.
Tritt beim Anlegen einer Charge ein Fehler auf, dann wird das Ereignis
"OnBatchCreationFault" ausgelöst. Auf dieses Ereignis können Sie z. B. in Form einer
Rückmeldung an den Operator reagieren.
Voreinstellung: Nein.
Das Attribut ist mit dem Namen StartTrigger dynamisierbar.

[Link] ToolbarOrderAndVisibility
String.
Das Attribut gibt die Reihenfolge der Werkzeugsymbole in der Werkzeugleiste an.
Werden einzelne Werte nicht angegeben, werden die entsprechenden Werkzeugsymbole
nicht in der Werkzeugleiste dargestellt. Zwei aufeinander folgende Semikolons erzeugen
einen senkrechten Trennstrich in der Werkzeugleiste. Damit können Sie Werkzeugsymbole
individuell zu Gruppen zusammenfassen. Die hier vorgenommenen Einstellungen
beeinflussen auch das Kontextmenü. In der nachstehenden Tabelle sind die Elemente mit
ihren Symbolen und Werten aufgeführt:

Elemente der Werkzeugleiste Symbol Symbol Aufklappmenü Wert


Ein-/Ausdocken 1
Automatisch ausdocken 2 / -2
Wechsel 3

Durch einen negativen bzw. positiven Wert können Sie vorgeben, ob die Funktion
"Automatisch ausdocken" standardmäßig verwendet wird oder nicht. Beispiel: Geben Sie
beim Attribut für die Funktion "Automatisch ausdocken" statt dem vorgegebenen Wert 2 den
Wert -2 ein, dann wird die Schaltfläche im OS Control gedrückt dargestellt, d. h. das OS
Control wird automatisch ausgedockt dargestellt.
Voreinstellung: 1;2;;3;4;5;6.
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarOrderAndVisibility dynamisierbar.

[Link] ToolbarVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Toolbar im Control angezeigt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 737
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarVisible dynamisierbar.

[Link] RecipeOrFormulaListColumnWidth
String.
Das Attribut definiert die Breite der einzelnen Tabellenspalten im Auswahldialog für Rezepte/
Formulas. Die voreingestellten Werte für die Spaltenbreite sind:

Tabellenspalte Spaltenbreite in Pixel


Rezept 175
Formula 160
Formula-Kategorie 200
Produkt 75
Keine Funktionalität. Der Wert darf jedoch nicht gelöscht werden. 75
Klasse 75
Gruppe 75

Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt eingegeben.


Das Attribut ist mit dem RecipeOrFormulaListColumnWidth dynamisierbar

[Link] RecipeOrFormulaListColumnOrderAndVisibility
String.
Das Attribut definiert die Reihenfolge der Tabellenspalten im Auswahldialog für Rezepte/
Formulas.
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben:
1;2;3;4;5;6;7. Durch Ändern der Reihenfolge der Werte erreichen Sie eine entsprechende
Änderung der Spaltenreihenfolge. Der Wert 5 hat keine Funktion, darf aber nicht gelöscht
werden.
Voreinstellung: 1;2;3;4;5;6;7.
Das Attribut ist mit dem Namen RecipeOrFormulaListColumnOrderAndVisibility
dynamisierbar.

[Link] RecipeOrFormulaListColumnResizeEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Tabellenspalten im Auswahldialog für Rezepte/Formulas in der
Breite angepasst werden dürfen oder nicht. Bei der Einstellung "Ja" darf ein Operator die
Spaltenbreite im Prozessbetrieb anpassen.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen RecipeOrFormulaListColumnResizeEnable dynamisierbar.

SIMATIC BATCH V10.0


738 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

[Link] RecipeOrFormulaListColumnFilterVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob eine Filterzeile zu jeder Tabellenspalte im Auswahldialog für Rezepte/
Formulas angezeigt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen RecipeOrFormulaListColumnFilterVisible dynamisierbar.

12.5.5 SIMATIC BATCH OS Monitor

[Link] CommunicationChannel
String.
Definiert den Kommunikationskanal für das gewählte BATCH Projekt. Wählen Sie den
gleichen Kommunikationskanal, den Sie auch im Control "SIMATIC BATCH OS Master"
verwenden. Damit ist sicher gestellt, dass Sie die Daten für die Teilanlagenbelegung aus
dem entsprechenden BATCH Projekt beziehen.
Voreingestellter Wert = 1.
Das Attribut ist mit dem Namen CommunicationChannel dynamisierbar.

[Link] ColumnWidth
String.
Gibt die Breite der Tabellenspalten im Control an. Die Angabe der Spaltenbreite ist
unabhängig von der Spaltenanordnung.
Die voreingestellten Werte für die Spaltenbreiten sind:

Tabellenspalten Spaltenbreite in Pixel


Meldenummer (Msg.-Nr.) 50
Status 75
Meldung 250
Datum 170

Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben:
50;75;250;170.
Das Attribut ist mit dem Namen ColumnWidth dynamisierbar.

[Link] ColumnOrderAndVisibility
String.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 739
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Gibt die Reihenfolge der Tabellenüberschriften im Control an. Die in folgender Tabelle
angegebenen Werte definieren die Tabellenspalte.

Tabellenüberschrift Wert
Meldenummer (Msg.-Nr.) 1
Status 2
Meldung 3
Datum 4

Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben: 1;2;3;4.
Durch Ändern der Reihenfolge der Werte erreichen Sie eine entsprechende Änderung der
Spaltenreihenfolge.
Das Attribut ist mit dem Namen ColumnOrderAndVisibility dynamisierbar.

[Link] ColumnResizeEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Spaltenbreite der Tabelle im Control vom Operator angepasst
werden kann, oder nicht. Bei der Einstellung Ja darf ein Operator die Spaltenbreite im
Prozessbetrieb anpassen.
Voreinstellung: Ja, die Spaltenbreite kann geändert werden.
Das Attribut ist mit dem Namen ColumnResizeEnabled dynamisierbar.

[Link] ColumnFilterVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob eine Filterzeile zu jeder Tabellenspalte dargestellt werden soll oder
nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen ColumnFilterVisible dynamisierbar.

[Link] ToolbarOrderAndVisibility
String.
Das Attribut gibt die Reihenfolge der Werkzeugsymbole in der Werkzeugleiste an. Werden
einzelne Werte nicht angegeben, werden die entsprechenden Werkzeugsymbole nicht in
der Werkzeugleiste dargestellt. Die hier vorgenommenen Einstellungen beeinflussen auch
das Kontextmenü. In der nachstehenden Tabelle sind die Elemente mit ihren Symbolen und
Werten aufgeführt:

Elemente der Werkzeugleiste Symbol Wert


Ein-/Ausdocken 1
Aktualisieren 2
Eigenschaften anzeigen 3

SIMATIC BATCH V10.0


740 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Elemente der Werkzeugleiste Symbol Wert


Abbrechen 4
Löschen 5

Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben: 1;;3;4;;5;2.
Eine geänderte Reihenfolge der Werkzeugelemente würden z. B. folgende Werte ergeben:
2;;1;3;4;5. Ein doppeltes Semikolon oder der Wert 0 erzeugen in der Werkzeugleiste einen
senkrechten Trennstrich (Separator). Damit können Sie Werkzeugsymbole individuell in der
Werkzeugleiste gruppieren.
Voreinstellung: 1;;3;4;;5;;2
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarOrderAndVisibility dynamisierbar.

[Link] ToolbarVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Toolbar im Control angezeigt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja, die Toolbar wird verwendet bzw. angezeigt.
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarVisible dynamisierbar.

12.5.6 SIMATIC BATCH OS Process Cell

[Link] CommunicationChannel
String.
Definiert den Kommunikationskanal für das gewählte BATCH Projekt. Wählen Sie den
gleichen Kommunikationskanal, den Sie auch im Control "SIMATIC BATCH OS Master"
verwenden. Damit ist sicher gestellt, dass Sie die Daten für die Teilanlagenbelegung aus
dem entsprechenden BATCH Projekt beziehen.
Voreingestellter Wert = 1.
Das Attribut ist mit dem Namen CommunicationChannel dynamisierbar.

[Link] FilterOrderCategoryName
String
Das Attribut definiert den Filter der Spalte Auftragskategorie. Auf diese Weise können Sie die
angezeigten Chargen auf die im Filter angegebene Auftragskategorie beschränken. Folgende
Platzhalter sind möglich:
• ?: Platzhalter für genau ein Zeichen.
• *: Platzhalter für beliebig viele Zeichen.
Voreinstellung: Keine.
Das Attribut ist mit dem Namen FilterOrderCategoryName dynamisierbar.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 741
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

[Link] FilterOrderName
String.
Das Attribut definiert den Filter der Spalte Auftrag. Auf diese Weise können Sie die
angezeigten Chargen auf den im Filter angegebenen Auftrag beschränken. Folgende
Platzhalter sind möglich:
• ?: Platzhalter für genau ein Zeichen.
• *: Platzhalter für beliebig viele Zeichen.
Voreinstellung: Keine.
Das Attribut ist mit dem Namen FilterOrderName dynamisierbar.

[Link] TabOrderAndVisibility
String.
Das Attribut definiert die Reihenfolge der Register und welche Register im OS Control
angezeigt werden. Wenn Sie im Attribut Werte weglassen, oder wenn Sie stattdessen einen
Wert mit negativem Vorzeichen verwenden, dann wird dieses Register nicht im OS Control
angezeigt.
Beispiel: 1;2;3;4;6;-5. Im OS Control "Process Cell" wird das Register "Favoriten" nicht
dargestellt. Die Register werden in folgender Reihenfolge von links nach rechts im OS Control
"Process Cell" angeordnet: Gesamtliste, Planungsliste, Statusliste, Ergebnisliste, Auftragsliste.
Werte der Voreinstellung: 1;2;3;4;5;6
Folgende Werte stehen zur Verfügung:
• 1 Register Gesamtliste
• 2 Register Planungsliste
• 3 Register Statusliste
• 4 Register Ergebnisliste
• 5 Register Favoriten. Das Register wird ohne Angabe des Werts immer angezeigt. Wenn das
Register nicht im OS Control dargestellt werden soll, dann muss explizit der Wert mit
negativem Vorzeichen angegeben werden.
• 6 Register Auftragsliste. Das Register wird ohne Angabe des Werts immer angezeigt. Wenn
das Register nicht im OS Control dargestellt werden soll, dann muss explizit der Wert mit
negativem Vorzeichen angegeben werden.
Das Attribut ist mit dem Namen TabOrderAndVisibility dynamisierbar.

[Link] TreeVisibile
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob ein Navigationsbereich im Control dargestellt werden soll oder
nicht. Im Navigationsbereich wird die Batch-Anlage mit deren Ordnern Auftragskategorie
und Aufträgen dargestellt. Im Prozessbetrieb lässt sich der Navigationsbereich bei gedrückter
linker Maustaste in der Größe anpassen.

SIMATIC BATCH V10.0


742 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen TreeVisible dynamisierbar.

[Link] ColumnWidth
String.
Das Attribut gibt die Breiten der Tabellenspalten folgender Register in den OS Controls an:
Gesamtliste, Planungsliste, Statusliste, Ergebnisliste und Favoriten. Die Spaltenbreiten für
die Tabellenspalten im Register "Auftragsliste" werden nach dem Trennzeichen "#" separat
angegeben. Die Angabe der Spaltenbreite ist unabhängig von der Spaltenanordnung. Die
Werte werden durch ein Semikolon getrennt eingegeben. Die voreingestellten Werte für die
Spaltenbreite sind:

Tabellenspalte Spaltenbreite in Pixel


Charge 140
Auftragskategorie 100
Auftrag 100
ID der Charge 40
Grundrezept 75
Formula 75
Produkt 75
Status 50
Aktuelle Menge 75
Geplante Menge 170
Modus 170
Plan-Start 75
Startzeit 75
Plan-End 75
Endezeit 170
Verkettung 170
Vorgänger 50
Nachfolger 75
Seperator "#" -
Auftrag 140
Auftragskategorie 100
Status 50
Produkt 60
Geplante Menge 50
Aktuell geplante Menge 50
Aktuelle Menge 50
Einheit 40
Chargen 40
Frühester Anfang 170
Spätestes Ende 170

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 743
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Das Attribut ist mit dem Namen ColumnWidth dynamisierbar.

[Link] ColumnOrderAndVisibility
String.
Das Attribut definiert die Reihenfolge und die Darstellung der Tabellenspalten für die Register
im OS Control.
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben:
1;2;3;4;5;6;18;7;17;8;9;10;15;11;16;12;13;14#1;2;3;4;5;6;7;8;9;10;11.
Durch Ändern der Reihenfolge der Werte erreichen Sie eine entsprechende Änderung der
Spaltenreihenfolge im OS Control.
Wenn Sie im Attribut Werte weglassen, dann werden die entsprechenden Spalten nicht
angzeigt.
Wenn Sie alle Werte aus dem Attribut löschen, dann werden die Spalten "Verkettung",
"Vorgänger","Nachfolger", "Produkt" und "Aktuelle Menge" trotzdem angezeigt.
Die Spalten "Verkettung", "Vorgänger", "Nachfolger", "Produkt" und "Aktuelle Menge" werden
durch die Eingabe der entsprechenden Werte mit negativem Vorzeichen im OS Control
ausgeblendet.

Spaltenüberschrift Wert
Charge 1
Auftragskategorie 2
Auftrag 3
ID der Charge 4
Grundrezept 5
Formula 6
Produkt 18 / -18
Status 7
Aktuelle Menge 17 / -17
Geplante Menge 8
Modus 9
Plan-Start 10
Startzeit 15
Plan-End 11
Endezeit 16
Verkettung 12 / -12
Vorgänger 13 / -13
Nachfolger 14 / -14
Seperator "#" -
Auftrag 1
Auftragskategorie 2
Status 3
Produkt 4
Geplante Menge 5

SIMATIC BATCH V10.0


744 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Spaltenüberschrift Wert
Aktuell geplante Menge 6
Aktuelle Menge 7
Einheit 8
Charge 9
Frühester Anfang 10
Spätestes Ende 11

Das Attribut ist mit dem Namen ColumnOrderAndVisibility dynamisierbar.

[Link] ColumnResizeEnabled
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Spaltenbreite der Tabelle im Control vom Operator angepasst
werden kann, oder nicht. Bei der Einstellung Ja darf ein Operator die Spaltenbreite im
Prozessbetrieb anpassen.
Voreinstellung: Ja, die Spaltenbreite kann geändert werden.
Das Attribut ist mit dem Namen ColumnResizeEnabled dynamisierbar.

[Link] ColumnFilterVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut gibt an, ob eine Filterzeile zu jeder Tabellenspalte dargestellt werden soll oder
nicht.
Voreinstellung: Ja.
Das Attribut ist mit dem Namen ColumnFilterVisible dynamisierbar.

[Link] ToolbarOrderAndVisibility
String.
Das Attribut gibt die Reihenfolge der Symbole in der Werkzeugleiste des OS Control an. Wenn
einzelne Werte nicht angegeben werden, dann werden die entsprechenden Symbole nicht in
der Werkzeugleiste dargestellt.
Die Werte werden durch ein Semikolon getrennt in folgender Syntax eingegeben:
1;13;;18;17;...26. Eine geänderte Reihenfolge der Elemente würden z. B. folgende
Werte ergeben: 2;13;;17;...26. Zwei aufeinander folgende Semikolons oder der Wert
0 erzeugen einen senkrechten Trennstrich in der Werkzeugleiste. Damit können Sie
Werkzeugsymbole individuell zu Gruppen zusammenfassen. Die hier vorgenommenen
Einstellungen beeinflussen auch das Kontextmenü.
In der nachstehenden Tabelle sind die Elemente mit ihren Symbolen und Werten aufgeführt:

Elemente der Werkzeugleiste Symbol Symbol Aufklappmenü Wert


Ein-/Ausdocken. 1
Automatisch ausdocken. 22 / -22

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 745
BATCH OS Controls
12.5 Control-Eigenschaften-Referenzen

Elemente der Werkzeugleiste Symbol Symbol Aufklappmenü Wert


Neue Chargen 2
Eigenschaften 3
Charge löschen 4
Charge freigeben 5

Charge stornieren 6

Charge sperren 7

Sperre aufheben 8

Charge starten 9

Charge nach Schritt anhalten 10


Charge sofort anhalten 11
Charge fortsetzen 12
Charge stoppen 13
Charge abbrechen 14
Charge abbrechen (Notfall) 15
Charge abschließen 16
Charge archivieren 17
Steuerrezept anzeigen 18
Kommentar eingeben 19

Aktualisieren 20
Öffnen mit BCC 21
Wechsel 24

25

23

26

Durch einen negativen bzw. positiven Wert können Sie vorgeben, ob die Funktion
"Automatisch ausdocken" standardmäßig verwendet wird oder nicht. Beispiel: Geben Sie
beim Attribut für die Funktion "Automatisch ausdocken" statt dem vorgegebenen Wert 22
den Wert -22 ein, dann wird die Schaltfläche im OS Control gedrückt dargestellt, d. h. das OS
Control wird automatisch ausgedockt dargestellt.
Voreinstellung: 1;22;24;25;23;26;2;3;4;5;6;7;8;9;10;11;12;13;14;15;16;17;19;18;20;21
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarOrderAndVisibility dynamisierbar.

[Link] ToolbarVisible
Boolsche Variable (Boolean).
Das Attribut legt fest, ob die Toolbar im Control angezeigt werden soll oder nicht.
Voreinstellung: Ja, die Toolbar wird verwendet bzw. angezeigt.
Das Attribut ist mit dem Namen ToolbarVisible dynamisierbar.

SIMATIC BATCH V10.0


746 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
BATCH OS Controls
12.6 OS Controls auf einem Web Client

12.6 OS Controls auf einem Web Client


Sie können auf einem Web Client OS Controls anzeigen.

Voraussetzungen
• Im Engineering-System muss in der PC-Station des Web-Servers ein SIMATIC BATCH Client
projektiert, übersetzt, geladen usw. sein.
• Die Rollen und Rechte müssen eingerichtet werden (siehe "Rolle und Rechte").
• Das PlugIn muss installiert sein (siehe Absatz "PlugIn").
• Auf dem SIMATIC BATCH Server ist die erforderliche Anzahl an License Keys "BATCH Web
Client" installiert.
• Die Basisanforderungen für Web-Option für OS sind erfüllt.
Informationen zur Rolle und zum Recht und zum PlugIn finden Sie in den nachfolgenden
Absätzen.

Rolle und Rechte


In der Rollenverwaltung von SIMATIC BATCH muss die Rolle "WebClientUser" existieren und
konfiguriert sein.
In allen Sprachen wird als Name der Rolle "WebClientUser" verwendet.
Die Rolle "WebClientUser" wird automatisch vom System angelegt und kann nicht angepasst
oder gelöscht werden.
Legen Sie die Rechte der Rolle "WebClientUser" in der Rechteverwaltung fest. Im
Auslieferungszustand sind für die Rolle keine Rechte vergeben.

Hinweis
Alle Anwender, unabhängig von ihrem konkreten Benutzer-Login, arbeiten im Web Client mit
diesen Rechten.
Auch wenn der Anwender im SIMATIC BATCH System in anderen Gruppen Mitglied ist und ggf.
mehr oder weniger Rechte hat, hat das im Web Client keine Auswirkungen.

Für die Festlegung der Rechte wählen Sie Menübefehl Extras > Rechteverwaltung im
Bereich "WebClientUser" in Register "Einzelrechte".
Im Web Client werden für die Bedienung der OS Controls immer die Rechte der Rolle
"WebClientUser" verwendet. Alle Benutzer arbeiten mit demselben "virtuellen" Benutzer und
somit auch mit denselben Rechten.
Alle Bedienungen auf OS Control im Web Client werden mit dem angemeldeten Benutzer
verknüpft. Die Daten in Audit Trails, Logs usw. stammen vom tatsächlich angemeldeten
Benutzer.
Sie können keinen Superuser-Status im Web Client erhalten. Somit können keine
Bedienungen vorgenommen werden, die nur für Benutzer erlaubt sind, die in einer
Superuser-Rolle Mitglied sind. Das gilt auch dann, wenn der angemeldete Benutzer in

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 747
BATCH OS Controls
12.6 OS Controls auf einem Web Client

SIMATIC BATCH einer Superuser-Rolle angehört. Dies wird bei einer Anmeldung im Web Client
nicht berücksichtigt.

PlugIn
Installieren Sie auf dem Web Client für SIMATIC BATCH zusätzlich das PlugIn "SIMATIC Batch OS
Controls".

Besonderheiten
• Der Name des angemeldeten Benutzers wird im Web Client angezeigt.
• Wenn Sie die WinCC-Option "WinCC/Audit" verwenden, wird im Audit der Name des
angemeldeten Benutzers angezeigt.
• Die Performance auf einem Web Client ist abhängig von äußeren Faktoren und liegt
typischerweise unter der Performance eines normalen Clients.
Äußere Faktoren sind zum Beispiel:
– Last auf dem Server
– Netzauslastung
– Mengengerüst
• Die Kontextmenübefehle "Drucken, Druckvorschau, SFC-Visualisierung Übersicht, SFC-
Visualisierung Ausschnitt" stehen auf einem Web Client nicht zur Verfügung.
• Ein Web-Client verbindet sich immer nur mit dem PCS 7 Projekt des Web-Servers. Wenn in den
Eigenschaften der OS-Controls andere Projekte angegeben sind, werden diese Angaben im
Web-Umfeld nicht beachtet.

Verhalten bei fehlendem License Key


Wenn kein "BATCH Web Client" License Key für den BATCH Web Client auf einem BATCH-Server-
PC vorhanden ist, wird eine Fehlermeldung beim Herstellen einer Verbindung auf der OS-
Control auf dem BATCH Web Client angezeigt.
Eine Verbindung ist ohne Lizenz nicht möglich.

Weitere Information
Informationen zu Benutzerrechten finden Sie im Abschnitt "Festlegen der Benutzerrechte
(Seite 314)".
Informationen zu Software-Bestandteilen, Einsatzbereichen, Aufbaumöglichkeiten und
Inbetriebnahme von Web-Option finden Sie im Handbuch Prozessleitsystem PCS 7; Web-
Option für OS.
Informationen zu den Lizenzen finden Sie im Abschnitt "Lizenzen (Seite 98)".

SIMATIC BATCH V10.0


748 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Unterschiede zwischen BatchCC und BATCH OS
Controls 13
13.1 Übersicht

Einleitung
In den nachfolgenden Kapiteln sind Unterschiede zwischen dem BATCH Control Center
(BatchCC) und den BATCH OS Controls beschrieben:
• Zusätzliche Funktionen in den BATCH OS Controls (Seite 750)
• Nicht verfügbare Funktionen in den BATCH OS Controls (Seite 751)
• Unterschiede zwischen BatchCC und BATCH OS Controls (Seite 753)

BATCH OS Controls
Die BATCH OS Controls geben dem Anwender die Möglichkeit, den Chargenprozess direkt aus
den Prozessbildern zu beobachten und zu steuern, ohne eine zusätzliche BATCH-Applikation
aufzurufen.
Sie sind für den reinen Anlagenbetrieb in Runtime vorgesehen und haben daher im
Gegensatz zum Batch Control Center eingeschränkte Bedienmöglichkeiten.

BATCH Control Center


Das BATCH Control Center (BatchCC) beinhaltet zusätzliche Funktionen zur Administration und
Chargenplanung, die für den normalen Anlagenbediener nicht zugänglich sein müssen.

Weitere Information
Weitere Informationen zum BATCH Control Center finden Sie im Abschnitt "BATCH Control Center
(Seite 277)".
Weitere Informationen zu den BATCH OS Controls finden Sie im Abschnitt "BATCH OS Controls
(Seite 643)".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 749
Unterschiede zwischen BatchCC und BATCH OS Controls
13.2 Zusätzliche Funktionen in den BATCH OS Controls

13.2 Zusätzliche Funktionen in den BATCH OS Controls


Die folgende Tabelle listet Funktionen auf, die nur in den OS Controls verfügbar sind:

Funktion Beschreibung
Teilanlagenliste mit RUP/ROP Die aktuelle Belegung einer Teilanlage wird angezeigt, bis diese erneut
belegt wird.
Über das Kontextmenü der Teilanlage können weiterführende Funktio‐
nen aufgerufen werden.
Freigabe und Wartungsmo‐ Über BATCH OS Controls können Sie Folgendes für Teilanlagen ausfüh‐
dus für Teilanlagen ren:
• Wartungsmodus ein-/ausschalten
• Freigabe ein-/ausschalten
Scripting/Konfigurationsmög‐ Die BATCH OS Controls sind als ActiveX-Komponenten realisiert und kön‐
lichkeiten nen in Prozessbildern eingebaut werden.
Dadurch stehen weitreichende Möglichkeiten der Parametrierung zur
Verfügung.
Auf BATCH OS Controls kann auch mit Hilfe von OS-Scripting zugegriffen
werden.
Protokollierung der Aktionen Nur in BATCH OS Controls werden die Aktionen der Anwender in einer
Liste protokolliert. Diese Liste wird beim Bildwechsel gelöscht und neu
generiert.
Parameterübersicht bei linea‐ Es gibt eine spezielle tabellarische Darstellung für Rezepte, die linear
ren Rezepten (Autofokus) aufgebaut sind.
Lineare Rezepte mit Verzweigungen, Schleifen, o. ä. sind möglich.

SIMATIC BATCH V10.0


750 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Unterschiede zwischen BatchCC und BATCH OS Controls
13.3 Nicht verfügbare Funktionen in den BATCH OS Controls

13.3 Nicht verfügbare Funktionen in den BATCH OS Controls


Die folgende Tabelle listet Funktionen auf, die in den BATCH OS Controls nicht verfügbar sind:

Funktion Beschreibung
Elektronische Signatur Keine Projektierung und Eingabe von elektronischen Unterschriften
Falls eine elektronische Unterschrift angefordert ist, wird eine Meldung
mit dem Hinweis auf die projektierte elektronische Unterschrift ange‐
zeigt.
Aktualisieren der Anlage Menübefehl ist nicht verfügbar
Eine Hinweisbox, dass ein Aktualisieren der Anlage notwendig ist (neue
Daten wurden von der ES geladen), wird nicht angezeigt.
Strukturänderung (OSC) Menübefehl ist nicht verfügbar
Rechte-/Benutzerverwaltung Menübefehl ist nicht verfügbar
Die Rechte werden nicht angezeigt und können nicht bearbeitet werden.
Projekt-/Benutzereinstellun‐ Menübefehl ist nicht verfügbar
gen Die Projekt-/Benutzereinstellungen werden nicht angezeigt und können
nicht bearbeitet werden.
Backup/Restore Menübefehl ist nicht verfügbar
Exportieren/Importieren Menübefehl ist nicht verfügbar
Neutrale Ordner Im BatchCC angelegte und angezeigte neutrale Ordner unterhalb der
obersten "Aufträge"-Ebene werden nicht angezeigt und können nicht
bearbeitet werden.
Flache Rezepte (Chargenpla‐ Die grafische Darstellung der Inhalte von flachen Rezepten ist nicht mög‐
nung) lich.
Nur die Chargenköpfe sind sichtbar. Am Kopf werden z. B. Parameter
angezeigt.
Menübefehle auf Chargenebene sind möglich.
Hinweis
Operatoranweisungen werden nicht unterstützt.
Verkettung und Teilanlagen‐ Kein Gantt-Diagramm für Verkettung und Teilanlagenbelegung
belegung Alternative Darstellungen in Tabellenform sind möglich.
Bibliotheken Die Bibliotheken werden nicht angezeigt.
Formulas/Formula-Kategori‐ Formulas/Formula-Kategorien können nicht bearbeitet werden.
en Nur die Auswahl z. B. beim Erstellen einer neuen Charge ist möglich.
Anzeige der Elemente, die ak‐ Menübefehl ist nicht verfügbar
tuell in Bearbeitung sind
Rezepte/Bibliotheken verglei‐ Menübefehl ist nicht verfügbar
chen
Rezepte/Bibliotheken/Formu‐ Menübefehle bzw. Elemente sind nicht verfügbar
las/Formula-Kategorien/Stof‐
fe bearbeiten (Anlegen, Öff‐
nen, Freigeben, Freigabe auf‐
heben, ...)
Logbuch Menübefehl ist nicht verfügbar
PCS 7 OS-Meldungen kom‐ Menübefehl ist nicht verfügbar
mentieren
Detaillierte Info bei einer Plausibilitätsfehler werden nicht im Detail angezeigt, sondern nur als
Chargenfreigabe allgemeine Fehlermeldung.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 751
Unterschiede zwischen BatchCC und BATCH OS Controls
13.3 Nicht verfügbare Funktionen in den BATCH OS Controls

Funktion Beschreibung
Charge erzeugen: Menübefehl ist nicht verfügbar
Automatische Berechnung
der Chargenanzahl inkl. Men‐
ge
Charge als Rezept speichern Menübefehl ist nicht verfügbar
Warte-NOPs Die Laufzeit kann nicht geändert werden.
Register "Messstellen" Das Register wird nicht im Control "SIMATIC BATCH OS Properties" für
Rezeptobjekte des Steuerrezepts angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


752 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Unterschiede zwischen BatchCC und BATCH OS Controls
13.4 Unterschiede zwischen BatchCC und BATCH OS Controls

13.4 Unterschiede zwischen BatchCC und BATCH OS Controls


Die folgende Tabelle listet Funktionen auf, die unterschiedlich gelöst sind:

Funktion BATCH OS Controls BatchCC


Grundsätzlicher Aufbau und Durch die Projektierung der BATCH Die Darstellung und das Bedien-Pa‐
Funktionsweise der Oberflä‐ OS Controls nach einem Kompo‐ radigma sind einheitlich.
che nentenansatz sind die Darstellung
und das Bedien-Paradigma nicht
einheitlich.
Operatordialog Die Operator Dialoge werden nicht Die Operator Dialoge werden als
als eigenes Fenster geöffnet. eigenes Fenster geöffnet.
Eigenschaften von Rezepten/ In den BATCH OS Controls werden Das BatchCC hat mehrere Register
Chargen alle Parameter in einer Liste ange‐ für verschiedene Parameter (PP, PI,
zeigt. PO, TP).
Parametrierte MES-Sync-Requests Parametrierte MES-Sync-Requests
werden in einer Grafik angezeigt, werden im BatchCC in einem sepa‐
nicht aber in Form einer Parame‐ raten Register dargestellt.
terliste
Online-Hilfe Optional kann über die Einstellun‐ Eine F1-Hilfe ist vorhanden.
gen der Operator Station die Stan‐
dardhilfe aktiviert werden.
Eine F1-Hilfe ist nicht vorhanden.
Kommando-Verriegelung Die Kommandos (Menüpunkte) Die Kommandos (Menüpunkte)
während einer Anlagen Aktu‐ werden unabhängig vom Status werden während einer Anlagen Ak‐
alisierung der Anlage angeboten. tualisierung nicht angeboten.
Bei der Ausführung eines Komman‐
dos bei einer laufenden Anlagen
Aktualisierung wird eine entspre‐
chende Hinweisbox angezeigt.
Abfrage, ob der BATCH Con‐ Die Abfrage erfolgt nicht. Die Abfrage erfolgt beim Starten
trol Server ohne redundanten des BatchCC.
Partner starten soll
Sollwerte ändern, solange die Ändern an Phasen, in Transitionen Ändern nur am Rezeptkopf möglich
Charge geplant ist und am Rezeptkopf möglich
Rezeptelemente (z. B. Phase) Einzelne Elemente können mit Im Fenster "Verweise" können per
als "Favorit" dem Attribut "Favorit" versehen Drag&Drop Rezepte, Bibliotheken,
werden. Formulas, Chargen, usw. für den
Diese Elemente werden in der Liste direkten Zugriff abgelegt werden.
"Favoriten" dargestellt.

Charge als Baumdarstellung Innere Elemente einer Charge wer‐ Nur der Rezeptkopf bzw. Chargen‐
den in einer Baumansicht darge‐ kopf wird angezeigt.
stellt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 753
Unterschiede zwischen BatchCC und BATCH OS Controls
13.4 Unterschiede zwischen BatchCC und BATCH OS Controls

Funktion BATCH OS Controls BatchCC


Chargen automatisch frei ge‐ Die Funktion "Chargen automa‐ Die Funktion kann in den Projek‐
ben tisch freigeben" kann über das Op‐ teinstellungen "Chargen/Chargen
tionskästchen "Chargen automa‐ automatisch freigeben" aktiviert
tisch freigeben" aktiviert und deak‐ und deaktiviert werden.
tiviert werden. Hinweis
Hinweis Die Funktion ist unabhängig und
Die Funktion ist unabhängig und hat keinen Einfluss auf die Funkti‐
hat keinen Einfluss auf die Funkti‐ on in den OS Controls "Charge an‐
on im BatchCC. legen".
Recht des angemeldeten Be‐ Dieses Recht hat keinen Einfluss Die Eigenschaften werden nur an‐
nutzers “Eigenschaften anzei‐ auf das Verhalten in den OS Con‐ gezeigt, wenn das Optionskäst‐
gen“ trols. Die Eigenschaften werden chen in der Rechteverwaltung akti‐
immer angezeigt. viert wurde.

SIMATIC BATCH V10.0


754 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise 14
14.1 Wie setze ich einen SIMATIC BATCH Server in den Urzustand
zurück?

Fragestellung
Wie kann ich einen SIMATIC BATCH Server in den Urzustand zurückversetzen?

Ziel
Ziel ist es, mit dem Befehl Extras > Restore eine zuvor erstellte Backup-Datei der Rezeptdaten
auf dem SIMATIC BATCH Server wieder herzustellen.

Voraussetzungen
• Die Datenbank des SIMATIC BATCH Servers muss leer bzw. noch nicht vorhanden sein.
• Sie haben im BatchCC mit dem Befehl Extras > Backup eine Backup-Datei erstellt.
• Benötigte Chargendaten müssen Sie vorher im BatchCC archivieren. Sie sind nicht
Bestandteil der Backup-Datei.

Vorgehen
1. Beenden Sie anlagenweit alle SIMATIC BATCH Applikationen und beenden Sie den BATCH
Start-Koordinator. Rechter Mausklick auf das entsprechende Symbol in der Taskleiste >
Beenden. Damit ist gesichert, dass keine BATCH-Prozesse den Löschvorgang in folgendem
Schritt verhindern.
2. Löschen Sie auf den SIMATIC BATCH Server im frei gegebenen BATCH Ordner "sbdata" die
folgenden Ordner. Sie finden den BATCH-Ordner "sbdata", abhängig von der Installationsart
und dem eingesetzten Betriebssystem wie folgt. Den Ordnerpfad zum BATCH Freigabeordner
finden Sie wie folgt: Öffnen Sie in der Computerverwaltung den Ordner "Freigaben" unter
System > Freigegebene Ordner > Freigaben.
– Löschen Sie den Ordner "EDS" (auf einem "Verteilten System" ist dieser auf dem OS-Server
abgelegt).
– Löschen Sie den betreffenden Projektordner "SB8_*".
Bei mehreren BATCH Projektordnern kann das entsprechende Projekt gemäß den
Einträgen in der "SB8_*.INI"-Datei in den Zeilen "PCellName" und "ProjectName"
überprüft werden.
3. Führen Sie im Redundanzfall Schritt Nr. 1 und 2 auch auf dem redundanten SIMATIC BATCH
Server aus.
4. Laden Sie die Batch Daten von der ES (SIMATIC Manager) im BATCH-Projektierungsdialog auf
den/die BATCH Server. Damit wird ein neuer Projektordner erzeugt: "SB8_*".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 755
Empfohlene Vorgehensweise
14.1 Wie setze ich einen SIMATIC BATCH Server in den Urzustand zurück?

5. Starten Sie den BATCH Start-Koordinator. Start > SIMATIC > BATCH > BATCH Start-Koordinator.
6. Aktivieren Sie den BATCH Start-Koordinator. Rechter Mausklick auf das entsprechende
Symbol in der Taskleiste > Hoch-, Runterfahren > Start. Abhängig von Ihrer Einstellung im
BATCH Start-Koordinator kann dieser auch automatisch gestartet werden.
7. Starten Sie das BatchCC und laden Sie die zuvor gesicherten BATCH-Projektdaten (Backup-
Datei) mit dem Befehl Extras > Restore.

Ergebnis
Sie haben den SIMATIC BATCH Server in den Urzustand versetzt und anschließend mit den
Projektdaten aus der Backup-Datei neu geladen.

Siehe auch
Restore (Menü Extras) (Seite 1098)

SIMATIC BATCH V10.0


756 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.2 Was sollte man über die BATCH Projekt-Datenbank wissen?

14.2 Was sollte man über die BATCH Projekt-Datenbank wissen?

Projektdatenbank
Die BATCH-Projektdatenbank wächst ständig durch Ihre Eingaben und Projektierungen. Ein
Anwachsen der Datenbank beeinflusst die Reaktionszeit, mit der die Daten aus der Datenbank
gelesen werden und verlangsamt Ihr System. Um dies zu verhindern, können Sie nicht benötigte
Datensätze aus der Datenbank entfern.

Tipps:
• Schließen Sie beendete Chargen ab. Befehl im Kontextmenü: Schließen
• Archivieren Sie abgeschlossene Chargen. Befehl im Kontextmenü: Archivieren
• Löschen Sie archivierte Chargen. Befehl im Kontextmenü: Löschen des Objektes.
• Folgende Einstellungen in den Projekteinstellungen im Register "Chargen" im BatchCC
leisten die oben aufgeführten Punkte automatisch:
– Chargen automatisch Abschließen und archivieren
– Archivierte Chargen automatisch löschen
– Löschen von beendeten, nicht archivierten Chargen erlauben. Beachten Sie, dass bei
dieser Einstellung die Charge nicht archiviert wurde und damit die Chargendaten nicht
mehr verfügbar sind.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 757
Empfohlene Vorgehensweise
14.3 Welche Auswirkungen haben Änderungen an SFC-Typen auf SIMATIC BATCH?

14.3 Welche Auswirkungen haben Änderungen an SFC-Typen auf


SIMATIC BATCH?

Änderungsprojektierung mit und ohne Schnittstellenänderung


Änderungen an SFC-Typen im PCS 7 Basis Engineering können zu Schnittstellenänderungen
führen oder nicht. Abhängig davon, unterscheiden sich die Vorgehensweisen bei der
Projektierung um Ihre Batch-Anlage zu aktualisieren. Ein Aktualisieren der Batch-Anlage wirkt
sich ebenfalls auf das Verhalten von Chargen im Prozessbetrieb als auch auf Objekte, die Sie im
BatchCC angelegt haben, aus.

Änderungen am SFC-Typ Schnittstellenänderung?


Parameter hinzufügen
Parameter löschen Ja
Typ des Parameters ändern (z. B. Bool nach Real)
Parameter umbenennen
Sollwertgrenzen ändern
Einheit eines Parameters ändern Nein

Änderungen an der Schritt- und Transitions-Projektierung

Unter dem Begriff "Parameter", der in der Tabelle verwendet wird, werden nur BATCH
relevante Parameter, wie Fahrweisen und Sollwerte, verstanden.

Flussdiagramm für Projektierungsschritte


Das nachfolgende Flussdiagramm veranschaulicht Ihnen die Projektierungsschritte für
Änderungen im PCS 7 Basis Engineering und im SIMATIC BATCH Engineering.

Hinweis
Grundsätzlich sind bei Änderungen am Projekt Abstimmungen mit allen am Projekt beteiligten
Projekteuren erforderlich.

SIMATIC BATCH V10.0


758 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.3 Welche Auswirkungen haben Änderungen an SFC-Typen auf SIMATIC BATCH?

%DWFK
(QJLQHHULQJ†QGHUXQJHQ
DQGHU0HOGHSURMHNWLHUXQJ"

MD 0DQXHOOHV
$QSDVVHQGHU%DWFK
7\SHQ".HLQ$EELOGLP
&)&

%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ
=XPEHWUHIIHQGHQ3URMHNW
%DWFK7\SHQJHQHULHUHQ

%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ
%DWFK$QODJH!0HOGXQJHQ
¾EHUWUDJHQ

%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ
%DWFK$QODJHODGHQ   

%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ
%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ $6ODGHQ QXUEHWURIIHQHV
%DWFK$QODJHODGHQ $6LQNOXVLYH'%V

%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ %$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ
$6ODGHQ QXUEHWURIIHQHV $6ODGHQ QXUEHWURIIHQHV
$6LQNOXVLYH'%V $6LQNOXVLYH'%V

6,0$7,&0DQDJHU 6,0$7,&0DQDJHU26ODGHQ 6,0$7,&0DQDJHU


26ODGHQ 26ODGHQ

%DWFK&&$NWXDOLVLHUHQGHU
$QODJH

=XVW¦QGHYRQ(OHPHQWHQLP
%&&XQGYRQ&KDUJHQVLHKH

IROJHQGH%HVFKUHLEXQJ

(QGH

Bild 14-1 SIMATIC BATCH Vorgehensweise 1

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 759
Empfohlene Vorgehensweise
14.3 Welche Auswirkungen haben Änderungen an SFC-Typen auf SIMATIC BATCH?

6WDUW

3&6(QJLQHHULQJ
(6
 

&)&6)&
%DWFK(QJLQHHULQJ †QGHUXQJ"
†QGHUXQJHQDQGHU
%DWFK$QODJH"6,0$7,& MD
6WDWLRQHQ
&)&6)&¾EHUVHW]HQ
XQGODGHQ
MD

†QGHUXQJHQ:LQ&&UHOHYDQW" QHLQ
$WWULEXWH0HOGHWH[WH
9DULDEOHQDUFKLY
6)&/RJLN

MD

26¾EHUVHW]HQ

†QGHUXQJHQ%$7&+UHOHYDQW"
6)&6FKQLWWVWHOOHPLW6ROOZHUWHQ QHLQ
XQG)DKUZHLVHQ0D¡HLQKHLWHQ
0HVVVWHOOHQW\SHQ
8QLW%DXVWHLQ

MD

1XU%$7&+LQVWDQ]VSH]LILVFKH MD
†QGHUXQJHQ")DKUZHLVHQ¦QGH
UXQJHQ6ROOZHUWJUHQ]HQ
+/XQG//

QHLQ
%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ
=XPEHWUHIIHQGHQ3URMHNW
%DWFK7\SHQJHQHULHUHQ

%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ
%DWFK7\SHQSURSDJLHUHQ

%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ
%DWFK,QVWDQ]HQ]XVDPPHQ
I¾KUHQ¾EHUVHW]HQ

  

Bild 14-2 SIMATIC BATCH Vorgehensweise 2

SIMATIC BATCH V10.0


760 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.3 Welche Auswirkungen haben Änderungen an SFC-Typen auf SIMATIC BATCH?

†QGHUXQJHQGHU6 QHLQ
9HUELQGXQJ"

MD

$OOH266HUYHULQNO QHLQ
UHGXQGDQWHSURMHNWLHUW"

266HUYHULQ0XOWL
MD 3URMHNW
+:.RQILJXQG1HW3UR
NRQILJXULHUHQLQNO
PDQXHOOHP$QOHJHQGHU
QHXHQ69HUELQGXQJ
PLWGHUVHOEHQ,'EHL
UHGXQGDQWHP266HUYHU

QHLQ
5HGXQGDQWHU%DWFK
6HUYHU"
%DWFK6HUYHULQ0XOWL
MD
3URMHNW
+:.RQILJNRQILJXULHUHQ
LQ1HW3URZHUGHQ
69HUELQGXQJHQ
DXWRPDWLVFKDQJHOHJW,P
%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLD
ORJ
$NWXDOLVLHUHQGHU(LQVWHO
OXQJHQ

69HUELQGXQJ %$7&+
0DQXHOOH QHLQ I¾UHLQQHXHV$6RGHU $6EDVHG
69HUELQGXQJ" HLQHQUHGXQGDQWHU6HUYHU"
5&RGHU%$7&+
$6EDVHG"
MD

5&6

1HW3UR 5&:L]DUGVWDUWHQ :HFKVHOLQGLH9RUKHU


1HXH9HUELQGXQJ 69HUELQGXQJHQ JHQVZHLVHರ†QGHUXQJHQ
HLQI¾JHQVSHLFKHUQXQG DQPHOGHQXQG$QZHL DQGHU%DWFK$QODJHರ
¾EHUVHW]HQ VXQJHQEHIROJHQDOOH$6 ,P$QVFKOX¡KLHUZHLWHU
XQG5&6ODGHQ YRUJHKHQ

%$7&+3URMHNWLHUXQJVGLDORJ
1HXH69HUELQGXQJDXI
EHWURIIHQHV$6XQG6HUYHU
ODGHQ


Bild 14-3 SIMATIC BATCH Vorgehensweise 3

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 761
Empfohlene Vorgehensweise
14.3 Welche Auswirkungen haben Änderungen an SFC-Typen auf SIMATIC BATCH?

Auswirkungen auf Objekte im BatchCC und auf Chargen


Folgende Auswirkungen haben Schnittstellenänderungen und deren Übernahme in das
BatchCC bzw. in den laufenden Chargenbetrieb:
• Geplante Chargen können Sie frei geben und starten.
• Frei gegebene Chargen können Sie starten.
• Laufende Chargen. Definition: Nach dem Aktualisieren der Anlage sind alle im Grundrezept
angegebenen Teilanlagen von einer Charge belegt und die Charge ist im Zustand "Läuft".
– Die Charge wird bis zu dem Rezeptschritt fortgesetzt, in dem die Schnittstellenänderung
vorgenommen wurde.
– Die Charge geht an dieser Stelle in Fehler. Das Symbol "roter Blitz" wird an der Charge im
BatchCC dargestellt.
– Sie müssen die geänderte Technische Funktion manuell über einen entsprechenden
Bildbaustein in Ihrem Prozessbild (WinCC Runtime) steuern und bedienen.
– Setzen Sie den fehlerhaften Schritt im Batch CC zurück.
– Setzen Sie die Charge nach der manuell bedienten technischen Funktion fort.
• Laufende Chargen. Definition: Nach dem Aktualisieren der Anlage ist noch keine der im
Grundrezept angegebenen Teilanlagen belegt bzw. die Teilanlagen warten auf Belegung.
– Die Teilanlage, in der die Änderung vorgenommen wurde, kann nicht durch die Charge
belegt werden. Im Prozessbetrieb wird eine WinCC Meldung erzeugt und angezeigt. Im
BatchCC wird das Symbol "roter Blitz" an der Charge dargestellt.
– Setzen Sie im BatchCC den fehlerhaften Schritt zurück und starten Sie ihn erneut.

Auswirkungen auf existierende Grundrezepte bei Schnittstellenänderungen im Basis


Engineering
Eine Änderung des SFC-Typs mit Schnittstellenänderung kann folgende Auswirkungen auf
bestehende Grundrezepte und Chargen haben:
• Grundrezepte, in denen Objekte des geänderten SFC-Typs verwendet werden, verlieren ihre
Freigabe (Freigabe ungültig).
• Angelegte Chargen, die eine Kopie des Grundrezepts verwenden, können nicht frei gegeben
werden.
• Frei gegebene Chargen verlieren ihre Freigabe und sind nicht mehr plausibel. Diese Chargen
können nicht verwendet werden und müssen gelöscht werden.
• Laufende Chargen können in Fehler gehen und spätere Rezeptfunktionen werden nicht
mehr gestartet, da die betroffene Instanz des SFC Typ angehalten wird und nicht wieder
gestartet werden kann.

Verhalten bei Fehlern in der Plausibilitätsprüfung


Um gemeldete Fehler der Plausibilitätsprüfung zu beseitigen, bzw. um Ihre SFC-Typen Änderung
zu bestätigen, klicken Sie auf die entsprechende Fehlerzeile im Dialog der Plausibilitätsprüfung
und verlassen den Dialog über die Schaltfläche "OK". Dadurch bestätigen Sie die
Instanzänderungen.

SIMATIC BATCH V10.0


762 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.3 Welche Auswirkungen haben Änderungen an SFC-Typen auf SIMATIC BATCH?

Allgemeine Information
Zu allen Schnittstellenänderungen erscheinen Warndialoge, in denen Sie auf mögliche
Konsequenzen hingewiesen werden.
Änderungen an SFC-Typen ohne Schnittstellenänderungen haben keine Auswirkungen auf
laufende Chargen in SIMATIC BATCH.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 763
Empfohlene Vorgehensweise
14.4 Wie werden IEPH/IEOP mit Anwenderbausteinen verschaltet?

14.4 Wie werden IEPH/IEOP mit Anwenderbausteinen verschaltet?

Spezialfall
Wenn Sie einen Rezeptschritt mit einem selbst erstellten Anwenderbaustein (SCL-Code)
verschalten möchten, orientieren Sie sich bitte an der nachfolgenden Beschreibung.

Der IEPH-/IEOP-Baustein dient als Schnittstelle


Zwischen einem BATCH-Rezeptschritt vom Typ RF (Rezeptfunktion) und einem selbst erstellten
Anwenderbaustein im Automatisierungssystem für Steuer- und Statusinformationen dient der
IEPH-/IEOP-Baustein als Schnittstelle.

Funktionsbeschreibung
Über den IEPH-/IEOP-Baustein werden die Steuerbefehle der Chargensteuerung an den
Anwenderbaustein (Grundfunktionsbausteine) weitergeleitet und die Statusmeldungen des
Anwenderbausteins im Statuswort des IEPH-/IEOP-Bausteins für die Chargensteuerung
aufbereitet.
Der Anwenderbaustein enthält die Statusbearbeitung einer Technischen Funktion. Der
interne Algorithmus erlaubt nur die nachfolgend beschriebenen Statusübergänge.

Hinweis
Das Anwenderprogramm muss sich genau an diese Vorgaben halten, damit SIMATIC BATCH die
"Technische Funktion" gemäß den BATCH Spezifikationen bearbeiten kann.
Der Anwenderbaustein muss im gleichen Zyklus wie der zugehörige IEPH-/IEOP Baustein
bearbeitet werden.

SIMATIC BATCH V10.0


764 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.4 Wie werden IEPH/IEOP mit Anwenderbausteinen verschaltet?

Schnittstellen zu BATCH und PCS 7 OS (WinCC)


Die Kommunikation zwischen dem BATCH Control Server (BCS), dem WinCC Datenmanager und
der CPU ist im nachfolgenden Bild dargestellt.

3&626 6,0$7,&%$7&+
:LQ&&'DWD0DQDJHU

6WUXFW6%B,(3+,QVWDQFHB[ &RPPDQGEXIIHU

3/& 5HFHLYHEXIIHU

,(3+,(23 8VHUEORFN

4%$B(1 %$B(1

467$57 67$57

4+2/' +2/'

2&&83,(' 46723 6723

867$7B/ 4$%257 $%257

45(6(7 5(6(7

47(50 &203/(7(

4&217 &217

967(3B12 67(3B12

9%$B,' %$B,'

9%$B1$0( %$B1$0(

4B2&&83,(' 2&&83,(' %$B67$7(

Beim Start einer Charge werden die zugehörigen Teilanlagen (Stellvertreterbaustein


UNIT_PLC) über den WinCC Datenmanager belegt. Der UNIT_PLC gibt die Belegung an

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 765
Empfohlene Vorgehensweise
14.4 Wie werden IEPH/IEOP mit Anwenderbausteinen verschaltet?

den IEPH-IEOP-Baustein weiter. Die Steuerung des IEPH-IEOP-Bausteins durch SIMATIC


BATCH erfolgt über die S7-DOS-Verbindung zwischen SIMATIC BATCH und dem AS. Der
IEPH-IEOP-Baustein gibt seine Steuerbefehle entsprechend dem vorhergehenden Bild an den
verschalteten Anwenderbaustein weiter.

BATCH relevante Ein- und Ausgangsparameter


Der mit dem IEPH / IEOP verschaltete Anwenderbaustein benötigt die folgenden Parameter:

IN-Parameter OUT-Parameter Parameterart Beschreibung


BA_EN BOOL Freigabe für BATCH
START BOOL Kommando: Start
HOLD BOOL Kommando: Halt
STOP BOOL Kommando: Stopp
ABORT BOOL Kommando: Abbruch
RESET BOOL Kommando: Rücksetzen
COMPLETE BOOL Kommando: Beenden
CONT BOOL Kontinuierlicher Betrieb
STEP_NO DWORD Batch-Schrittnummer
BA_ID DWORD ID der Charge
BA_NAME STRING[32] Name der Charge
OCCUPIED BOOL Belegung der Teilanlage
BA_STATE DWORD Statuswort für BATCH

Belegung des Statuswortes "BA_STATE"


Das Statuswort BA_STATE muss die folgende Belegung haben:

Bit Hex-Wert Bedeutung Bit Hex-Wert Bedeutung


0 0x0000 0001 IDLE 16 0x0001 0000 Reserviert
1 0x0000 0002 RUNNING, ISA-88- 17 0x0002 0000 Automatik /
State Manuell
2 0x0000 0004 COMPLETED, 18 0x0004 0000 Für Batch frei‐
ISA-88-State geben
3 0x0000 0008 HELD, ISA-88-State 19 0x0008 0000 Fehler Über-
wachungszeit
4 0x0000 0010 ABORTED, ISA-88- 20 0x0010 0000 Reserviert
State
5 0x0000 0020 READY, ISA-88-State 21 0x0020 0000 Aktualisieren
(Soll- und Ist‐
werte schrei‐
ben)
6 0x0000 0040 STOPPED, ISA-88- 22 0x0040 0000 Lock start
State
7 0x0000 0080 Nicht verwendet 23 0x0080 0000 Option Weiter‐
laufen
8 0x0000 0100 Nicht verwendet 24 0x0100 0000 Belegt

SIMATIC BATCH V10.0


766 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.4 Wie werden IEPH/IEOP mit Anwenderbausteinen verschaltet?

Bit Hex-Wert Bedeutung Bit Hex-Wert Bedeutung


9 0x0000 0200 STARTING, ISA-88- 25 0x0200 0000 Reserviert
State
10 0x0000 0400 RESUMING, ISA-88- 26 0x0400 0000 Reserviert
State
11 0x0000 0800 COMPLETING, 27 0x0800 0000 Reserviert
ISA-88-State
12 0x0000 1000 HOLDING, ISA-88- 28 0x1000 0000 Reserviert
State
13 0x0000 2000 ABORTING, ISA-88- 29 0x2000 0000 Reserviert
State
14 0x0000 4000 STOPPING, ISA-88- 30 0x4000 0000 Reserviert
State
15 0x0000 8000 Nicht verwendet 31 0x8000 0000 Allgemeiner
Fehler

Hinweis
Das Statuswort BA_STATE kann einen ISA 88 Status und weitere Betriebszustände, z. B.
Automatik oder Manuell enthalten. Das gleichzeitige Anstehen von mehreren ISA-88 Zuständen
ist nicht möglich. Der kontinuierliche Betrieb (Weiterlaufen) darf nur im Status Bereit zum
Beenden gesetzt sein.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 767
Empfohlene Vorgehensweise
14.4 Wie werden IEPH/IEOP mit Anwenderbausteinen verschaltet?

Zustandsdiagramm einer Technischen Funktion


Das Zustandsdiagramm, das der Anwenderbaustein abbilden muss, ist in der nachfolgenden
Zeichnung zu sehen.

67$57

5(680(

+(/'
%$B67$7( [

5(680,1* +2/',1*

+2/' +2/'
5($'<72
QRQVHOIWHUPLQDWLQJ &203/(7(
%$B67$7( [
,'/( 5811,1*
%$B67$7( [ 67$57 67$57,1* %$B67$7( [
&217,18286
&217  &203/(7(
&217  %$B67$7(
[

VHOIWHUPLQDWLQJ &203/(7,1*

6723 $%257

67233,1* $%257,1*
&203/(7('
%$B67$7( [

67233(' $%257('
%$B67$7( [ %$B67$7( [

5(6(7

/HJHQG
2SHUDWLRQ
,6$VWDWH

[+H[DGHFLPDO'DWD &DVHGLIIHUHQWLDWLRQ

6SHFLDO&DVH
7UDQVLWLRQDOVWDWH
&RQWLQXRXV

SIMATIC BATCH V10.0


768 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.5 Wie werden Transferparameter projektiert und verwendet?

14.5 Wie werden Transferparameter projektiert und verwendet?

Einleitung
Transferparameter verwenden Anlagenpunkte vom Typ "LOCATION" (Source, Via, Dest). Der
Begriff Anlagenpunkte definiert Eingangs- und Ausgangsstellen an Teilanlagen, z. B. das
Auslassventil eines Tanks.
Zuvor definierte Anlagenpunkte können Sie in einem Rezept als Transferparameter
auswählen und dessen eindeutiger Wert kann im Chargenbetrieb in Ihrem
Automatisierungsprogramm weiter verwendet werden.

Projektierung
1. Anlagenpunkte werden als Ausrüstungseigenschaft vom Datentyp "LOCATION" in den
globalen Deklarationen unter Ausrüstungseigenschaften im SIMATIC Manager angelegt. Als
weitere Eigenschaft stehen Ihnen die Einstellungen "Source", "Via" und "Dest" (Destination)
zur Verfügung. Ein Anlagenpunkt kann alle Eigenschaften aufweisen (Source, Via, Dest).
2. In den Ausrüstungseigenschaften einer Teilanlage (Technologische Sicht) legen Sie eine
neue Instanz des Anlagenpunktes über eine neue Ausrüstungseigenschaft an. In den
Objekteigenschaften ordnen Sie unter Typ, den globalen Anlagenpunkt zu. Jetzt wird das
Objekt instanziert und erhält einen anlagenweit eindeutigen Wert bzw. eine Nummer.
3. Öffnen Sie den SFC-Typ, bzw. den Schnittstellenbaustein der entsprechenden Technischen
Funktion, in der Sie den Transferparameter verwenden möchten. Legen Sie in den
Merkmalen einen neuen Sollwert an. Vergeben Sie in der neuen Deklarationszeile einen
Namen und wählen Sie den entsprechenden Transferparameter in der Spalte "Datentyp". Bei
einer Aktualisierung im CFC-Plan der Technischen Funktion wird der Baustein um die neuen
Eingänge/Ausgänge erweitert.
4. Nach abgeschlossenem Engineering von AS, PCS 7 OS und BATCH können Sie die angelegten
Transferparameter bei der Rezepterstellung verwenden und die instanzierten
Anlagenpunkte zuordnen.

Ergebnis
Im Chargenbetrieb wird der Wert des Anlagenpunktes durch den Transferparameter an die
entsprechende Technische Funktion geschrieben. Den am entsprechenden Bausteinausgang
anstehenden Wert können z. B. bei der Wegesteuerung von SIMATIC Route Control verwenden.

Weitere Information
Darstellung von Transferparametern (Seite 700)
Dialog "Anlagenpunkte" (Seite 945)
Register "Transferparameter" (Seite 876)
Typen von Anlagenpunkten für Transferparameter auswählen (Seite 633)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 769
Empfohlene Vorgehensweise
14.6 Wie verwende ich S7-PLCSIM bei SIMATIC BATCH für den AS-basierten Betrieb?

14.6 Wie verwende ich S7-PLCSIM bei SIMATIC BATCH für den AS-
basierten Betrieb?

S7-PLCSIM
In S7-PLCSIM können Sie Ihr STEP 7-Anwenderprogramm in einer simulierten
speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) ausführen und testen.
Mit wenigen Anpassungen ist es auf einem Einplatzsystem möglich, ein bestehendes PCS
7-Projekt mit SIMATIC BATCH für die Verwendung mit S7-PLCSIM einzurichten.

Hinweis
Simulation nur für Testzwecke
Alle nachstehend genannten Einstellungen gelten ausschließlich für die Simulation zu
Testzwecken auf einem Einplatzsystem ohne Anschluss an reale Automatisierungssysteme.
Wenn Sie nach einer Testsimulation wieder in den Anlagenbetrieb wechseln möchten, müssen
Sie ggf. alle beschriebenen Vorgehenspunkte in umgekehrte Reihenfolge rückgängig machen.

Hinweis
TCP/IP
S7-PLCSIM kann nur über eine S7-Verbindung kommunizieren, die auf dem TCP/IP-Protokoll
basiert.

Ziel
Ziel ist es, im BatchCC Chargenabläufe zu Testzwecken zu bedienen und zu beobachten, deren
Rezeptlogik im Automatisierungssystem abläuft und in S7-PLCSIM simuliert wird.

Voraussetzungen
• Installation SIMATIC PCS 7 Option S7-PLCSIM V5.4 SP5 Upd1
• Ein im SIMATIC Manager geöffnetes PCS 7-Projekt mit SIMATIC BATCH
• Grundrezept, das Teilrezeptprozeduren enthält, die im AS ausgeführt werden

Vorgehen
1. Klicken Sie im SIMATIC Manager auf den Menübefehl Extras > Baugruppen simulieren.
Damit wird S7-PLCSIM gestartet. Wählen Sie in der Auswahlliste die Verbindungsart "PLCSIM
(TCP/IP)" und stellen Sie im Menü > Ausführen > Position Schlüsselschalter auf RUN-P.
2. Öffnen Sie HWKonfig zu Ihrem AS. Öffnen Sie die Objekteigenschaften zum konfigurierten
Kommunikationsprozessor und überprüfen Sie im Register "Optionen", ob die Option
"Projektierungsdaten in der CPU speichern" aktiviert ist. Diese Einstellung ist für S7-PLCSIM
zwingend notwendig.

SIMATIC BATCH V10.0


770 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.6 Wie verwende ich S7-PLCSIM bei SIMATIC BATCH für den AS-basierten Betrieb?

3. Übersetzen Sie die Hardware-Konfiguration und laden Sie sie nach S7-PLCSIM. Nach dem
Laden wird in der Statuszeile des SIMATIC Managers die in S7-PLCSIM eingestellte
Verbindungsart übernommen und angezeigt.
4. Öffnen Sie NetPro. Speichern und übersetzen Sie Ihre Netzkonfiguration. Anschließend
markieren Sie Ihr AS und laden die markierte Station ebenfalls nach S7-PLCSIM. Die PC-
Station muss nicht geladen werden, da die Kommunikation zum AS nicht über den
Komponenten Konfigurator gesteuert wird. Beenden Sie Netpro und HWKonfig.
5. Öffnen Sie einen CFC-Plan und übersetzen Sie ihr gesamtes Programm. Nach dem Laden der
CFC-Pläne in das AS beenden Sie CFC.
6. Markieren Sie in Ihrer PC-Station die PCS 7 OS und übersetzen Sie diese. Klicken Sie dabei im
Assistent auf die Schaltfläche "Verbindung". Im Dialog "Netzverbindung auswählen" prüfen
bzw. wählen Sie in der Spalte "WinCC Unit" TCP/IP für das Subnetz Ethernet und klicken auf
"OK". Führen Sie anschließend alle weiteren Schritte im Assistent durch und klicken Sie am
Ende auf "Übersetzen".
7. Öffnen Sie die PCS 7 OS und kontrollieren Sie im WinCC Explorer, ob die neue
Verbindungseinstellung übernommen wurde. Hierzu markieren Sie im Variablenhaushalt >
SIMATIC S7 Protokoll Suite die Kanal Unit TCP/IP und klicken im Kontextmenü auf
"Systemparameter". Wechsel Sie in das Register "Unit" und überprüfen Sie, ob in der
Auswahlliste unter "Logischer Gerätename" "[Link].1" eingestellt ist. Ist dies nicht der
Fall, wählen Sie aus der Klappliste den entsprechenden Eintrag (siehe in der Statusleiste im
SIMATIC Manager) und übernehmen die Einstellung.
8. Öffnen Sie im SIMATIC Manager den BATCH-Projektierungsdialog und führen Sie alle
notwendigen BATCH Projektierungen durch.
9. Markieren Sie in den Anlagendaten Ihr AS. Aktivieren Sie in den Eigenschaften die Option
"Simulation (TCP/IP) ein/aus". Danach laden Sie den SIMATIC BATCH Server. Achten Sie
darauf, dass für die AS-basierte Betriebsart der Speicherausbau Ihrer CPU und die davon für
die Rezeptlogik verwendete Belegung eingetragen bzw. ausgewählt sind.
[Link] Sie die Simulation über den Menübefehl Simulation > Zielsystem speichern
unter.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 771
Empfohlene Vorgehensweise
14.6 Wie verwende ich S7-PLCSIM bei SIMATIC BATCH für den AS-basierten Betrieb?

[Link] die S7-Verbindung zum AS aufgebaut werden kann, muss der Dienst "SIMATIC BATCH
Server Control Service" nicht im Systemkontext, sondern im Benutzerkontext manuell
gestartet werden.
– Öffnen Sie dazu den Dialog "Services" über Start > Ausführen unter Angabe von
"[Link]".
– Doppelklicken Sie auf den Dienst "SIMATIC BATCH Server Control Service".
– Wechseln Sie in das Register "Allgemein".
– Wählen Sie aus der Klappliste den Starttyp "Manuell".
– Wechseln Sie in das Register "Anmelden".
– Aktivieren Sie das Optionsfeld "Dieses Konto".
– Klicken Sie auf die Schaltfläche "Durchsuchen ...".
– Geben Sie im Eingabefeld den lokalen Administrator der Arbeitsgruppe oder der Domäne
aus Ihrer Windows Benutzerverwaltung ein.
– Klicken Sie auf die Schaltfläche "Name überprüfen".
Der hier ausgewählte Benutzer muss auch für die Windows-Anmeldung zur Verwendung
von PLCSim genutzt werden.
– Klicken Sie auf die Schaltfläche "OK".
– Schließen Sie alle geöffneten Dialoge.
12.Für die Betriebssysteme Windows Server und Windows 7 muss der BATCH Control Server so
modifiziert werden, dass er nicht vom Start-Koordinator im System-Modus, sondern als
interaktiver Benutzer gestartet wird.
– Öffnen Sie dazu den Dialog "Eigenschaften von "Bfserverhostx" über Start > Ausführen
unter Angabe von "dcomcnfg".
– Markieren Sie die DCOM-Konfiguration "Bfserverhostx".
– Klicken Sie im Kontextmenü auf "Eigenschaften".
– Wechseln Sie in das Register "Identität".
– Aktivieren Sie die Option "Interaktiver Benutzer".
– Beenden Sie den Dialog mit "OK".
13.Führen Sie einen Neustart des PCs durch.
14.Öffnen Sie den Dialog "Services" über Start > Ausführen unter Angabe von "[Link]".
[Link] Sie den Dienst "SIMATIC BATCH Server Control Service".
Dieser Schritt muss nach jedem Neustart des PCs erneut erfolgen.
[Link] erneutem Start von BATCH Runtime starten Sie das BatchCC.
17.Führen Sie zur Datenübernahme eine Anlagenaktualisierung durch.
[Link] Sie eine neue Charge an, in der ein Steuerrezept verwendet wird in dem
Teilrezeptprozeduren im AS ausgeführt werden.
[Link] Sie die Charge frei.
[Link] Sie die Charge zu Simulationszwecken.

SIMATIC BATCH V10.0


772 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.6 Wie verwende ich S7-PLCSIM bei SIMATIC BATCH für den AS-basierten Betrieb?

Ergebnis
Sie haben Ihr Anwenderprogramm in S7-PLCSIM simuliert.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 773
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und


verwendet?

14.7.1 Wie werden Parameterschritte projektiert?


Ein Parameterschritt bezeichnet einen Rezeptschritt in einem Grundrezept, an dem
Parameterwerte projektiert sind, die einer Teilanlage übergeben werden. Bei der Projektierung
im Rezepteditor wird der Parameterschritt durch eine spezielle Symbolik, einen Rahmen am
Rezeptschrittsymbol, gekennzeichnet. In diesem Beispiel übergeben Sie einer Teilanlage
Sollwerte, die Sie dann in einer Transitionsbedingung abfragen. Um die Eigenschaften von
Teilanlagen über die Chargensteuerung zu steuern und zu regeln, sind einige Projektierungen in
Komponenten aus Basis Engineering und BATCH Engineering notwendig.

Voraussetzungen
• Es wurde eine Software-Aktualisierung und eine Projektaktualisierung durchgeführt.
• Sie verwenden BATCH Bausteine aus der aktuellen Bausteinbibliothek.

Beschreibung der Projektierungen


Die nachfolgenden Projektierungen geben Ihnen beispielhaft einen Überblick über die
verschiedenen Projektierungsschritte und Anwendungsmöglichkeiten für Ihre Prozesse.

SIMATIC BATCH V10.0


774 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

Anlegen einer Aufzählung


1. Öffnen Sie im SIMATIC Manager den Ordner "Aufzählungen" innerhalb der "Globalen
Deklarationen" Ihres Projekts. Legen Sie eine neue Aufzählung an. Beispiel: "TA_states".
2. Legen Sie zwei Werte für die Teilanlageneigenschaft "UnitState" an, z. B. clean und dirty.

Bild 14-4 Anlegen einer Aufzählung

CFC-Plan einer Teilanlage öffnen und Bausteinanschlüsse bearbeiten


1. Öffnen Sie einen CFC-Plan einer bestehenden Teilanlage und schalten Sie in den
Projekteigenschaften den Anschluss "UnitStatus" sichtbar.
Platzieren Sie aus der o. a. BATCH Bausteinbibliothek den Baustein "UNIT_PLC" als neue
Instanz in Ihren Plan, sind dieser und weitere Bausteinanschlüsse bereits sichtbar geschaltet.
2. Klicken Sie doppelt auf den nun sichtbaren Anschluss und wählen Sie unter Aufzählung die
angelegte Aufzählung "TA_states" aus.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 775
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

3. Wählen Sie danach den Wert der Aufzählung, z. B. clean und beenden Sie den Dialog.

Bild 14-5 Aufzählung am Bausteinkontakt auswählen

4. Übersetzen und Laden Sie die CFC-Pläne und beenden Sie danach CFC.

Engineering im BATCH Projektierungsdialog


1. Um SIMATIC BATCH die neuen Projektierungsdaten zur Verfügung zu stellen, müssen Sie die
Batch-Typen generieren/propagieren und die Batch-Instanzen übersetzen/
zusammenführen. Öffnen Sie dazu im SIMATIC Manager den BATCH-Projektierungsdialog
und starten Sie diese Aktionen.
2. Übertragen Sie ggf. die BATCH-Meldungen in die PCS 7 OS und laden Sie anschließend Ihre
Batch-Anlage.

SIMATIC BATCH V10.0


776 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

PCS 7 OS
1. Übersetzen und Laden Sie Ihre PCS 7 OS.
2. Starten Sie auf der PCS 7 OS den Prozessbetrieb.

Engineering im BatchCC und im Rezepteditor


1. Falls im BATCH Start-Koordinator BATCH Runtime nicht gestartet ist, bitte starten Sie es mit
dem entsprechenden Befehl aus dem Kontextmenü des BATCH Start-Koordinator.
2. Öffnen Sie das BatchCC und aktualisieren Sie ihre Batch-Anlage. Erst dadurch werden die
neuen Engineering Daten in SIMATIC BATCH verwendbar.
3. Öffnen Sie ein Grundrezept, in dem Sie einen Parameterschritt projektieren möchten.
4. Fügen Sie in die entsprechende Teilanlagenprozedur, entweder eine Rezeptfunktion oder
eine Rezeptoperation, in der die Rezeptfunktion enthalten ist, ein.
5. Öffnen Sie die Objekteigenschaften der Rezeptfunktion und wählen Sie im Register
"Allgemein" unter Funktion "Teilanlage (Unit)" aus. Im Register "Parameter" wählen Sie den
Wert, den die Funktion bei Chargenablauf enthalten soll, hier "dirty".
6. Speichern Sie das Rezept.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 777
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

7. Die an die Teilanlage übergebene Eigenschaft können Sie z. B. in einer Transitionsabfrage


verwenden. Zum Beispiel wird eine weitere Technische Funktion nur dann ausgeführt, wenn
die Eigenschaft der Teilanlage "clean" ist. In diesem Fall projektieren Sie im Transitions Wizard
als Operand1 eine Messstelle und als Operand2 eine Konstante. Die Messstelle (clean, dirty)
finden Sie unter "_Teilanlageneigenschaften" > "UnitStatus_Param".

Bild 14-6 Transitionsbedingung projektieren

8. Speichern Sie Ihr Grundrezept und geben Sie es frei für die Produktion. Das fertige
Grundrezept kann wie folgt aussehen:

SIMATIC BATCH V10.0


778 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

Bild 14-7 Rezept mit Transitionsabfrage

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 779
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

Verhalten der Charge


Legen Sie mit dem erstellten Grundrezept eine neue Charge an. Geben Sie die Charge frei und
starten Sie sie.
Während der Chargenbearbeitung wird der Parameterschritt auf der entsprechenden
Teilanlage, hier R501, den Eingang "UnitStatus" auf den Wert "dirty" setzen. Ob die
anschließende Transferfunktion oder der Alternativzweig durchlaufen wird, hängt vom
Ergebnis der Transistion ab. Nur wenn der Wert gleich "clean" ist, wird die Transferfunktion
gestartet. In unserem Beispiel wird der Alternativzweig ausgeführt. Das bedeutet, es werden
keine weiteren Funktionen ausgeführt und die Charge wird beendet.

14.7.2 Wie werden Parametergruppen projektiert?


Die Projektierung einer Fahrweise als dynamische Teilanlagenparameter erfolgt ebenso wie die
Fahrweisenprojektierung an den Schnittstellenbausteinen IEPH oder IEOP.

Hinweis
Fahrweisenzuordnung am Baustein IEPAR_ENUM
• Es darf nur einen dynamischen Fahrweisenparameter geben. An jedem Baustein
IEPAR_ENUM muss derselbe Fahrweisendatentyp am Anschluss "SP_VAL" ausgewählt
werden.
• Der Anschluss "SP_VAL" eines in einem Plan verschalteten Schnittstellenbausteins
IEPAR_ENUM muss stets einer Aufzählung bzw. einem Fahrweisendatentyp zugeordnet
werden.
In beiden Fällen meldet die Plausibilitätsprüfung im BATCH-Projektierungsdialog einen Fehler,
der vor dem Laden beseitigt werden muss.

Voraussetzungen
• Es wurde eine Software-Aktualisierung und eine Projektaktualisierung durchgeführt.
• Sie verwenden BATCH Bausteine aus der aktuellen Bausteinbibliothek.

Beschreibung der Projektierungen


Die nachfolgenden Projektierungen geben Ihnen beispielhaft einen Überblick über die
verschiedenen Projektierungsschritte und Anwendungsmöglichkeiten für Ihre Prozesse.

SIMATIC BATCH V10.0


780 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

Fahrweise in den Globalen Deklarationen einfügen


Legen Sie im Ordner "Globalen Deklarationen" Ihres Projekts eine neue Fahrweise mit z. B. drei
Werten an.

Bild 14-8 Fahrweise anlegen

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 781
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

Bild 14-9 Fahrweisenparameter anlegen

SIMATIC BATCH V10.0


782 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

IEPAR_X Bausteine einbauen und mit Teilanlagenbaustein "UNIT_PLC" verschalten


Sie können alle Parameter-Schnittstellenbausteine der verschiedenen Datentypen über den
Anschluss "EPE_CONN" mit einem Teilanlagenbaustein "UNIT_PLC" verbinden.
1. Öffnen Sie im CFC einen Plan, in dem ein Teilanlagenbaustein "UNIT_PLC" ihrer Anlage
enthalten ist. An diesem Teilanlagenbaustein wird SIMATIC BATCH Sollwerte übergeben.
2. Wählen Sie das Register "Bibliotheken" und navigieren Sie in der BATCH Bausteinbibliothek zu
den Parameter-Schnittstellenbausteinen.

Bild 14-10 BATCH Parameter-Schnittstellenbausteine

3. Fügen Sie die für Ihre Projektierung notwendigen Parameter-Schnittstellenbausteine in den


geöffneten Plan ein. Beispielhaft werden die Bausteine vom Typ BOOL, ENUM, REAL und DINT
für spätere Verwendung in SIMATIC BATCH projektiert. Anschließend verschalten Sie den

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 783
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

Anschluss "EPE_CONN" am Baustein "UNIT_PLC" mit allen Anschlüssen "EPC_CONN" an den


Parameter-Schnittstellenbausteinen. Vergeben Sie in den Objekteigenschaften eines jeden
Schnittstellenbausteins einen Namen.

Fahrweise und Wert für Anschluss "SP_VAL" an Baustein "IEPAR_ENUM" auswählen


Weisen Sie in den Eigenschaften des Anschlusses "SP_VAL" die in den globalen Deklarationen
angelegte Fahrweise "TA_strategy" und "clean" als Anfangswert zu.

Bild 14-11 Bausteinanschluss "SP_VAL" von Parameterbaustein "IEPAR_ENUM" Fahrweise zuordnen

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784 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

Bild 14-12 Anschluss Fahrweise und Anfangswert zuweisen

CFC übersetzen und laden, PCS 7 OS übersetzen und laden


1. Übersetzen Sie Ihre Änderungen in den CFC-Plänen und laden Sie sie in das AS.
2. Übersetzen Sie Ihre PCS 7 OS und laden Sie die Änderungen auf die Zielstation.

BATCH Engineering im SIMATIC Manager


1. Öffnen Sie den BATCH-Projektierungsdialog für Ihr Multiprojekt oder für Ihr Projekt.
2. Generieren Sie die Batch-Typen und propagieren Sie sie im Multiprojekt.
3. Übersetzen Sie die Batch-Instanzen und führen Sie sie im Multiprojekt zusammen.
4. Zur Kontrolle öffnen Sie in den Instanzen, die Strukturen, die Sie erweitert haben. In unserem
Beispiel sind das im Ordner "Reactor" > "R501" die Instanzen "DynREAL", "DynBOOL",
"DynDINT" und "DynENUM", die neu aufgelistet werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 785
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

5. Ordnen Sie jeder Teilanlage die gewünschten Parametergruppen zu.

Bild 14-13 Zuordnung der Parametergruppen zu den Teilanlagen

SIMATIC BATCH V10.0


786 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

6. Für die Parametergruppenzuordnung navigieren Sie unter Batch-Typen >


Ausrüstungseigenschaften zum Fahrweisenparameter. Klicken Sie dann im Anzeigefenster
auf "Bearbeiten".

Bild 14-14 Dynamische Teilanlagenparameter, Ausrüstungseigenschaften

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 787
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

7. In dem sich öffnenden Dialog legen Sie fest, welcher Parametergruppe Sie welche Parameter
zuordnen möchten. Weitere Informationen erhalten Sie in der Online-Hilfe. Beim Rezept
Engineering werden zu einer ausgewählten Parametergruppe nur die hier markierten
Parameter zur Verfügung gestellt.
Hinweis
Die hier getroffene Auswahl bezieht sich immer auf die gesamte Batch-Anlage.

Bild 14-15 Parametergruppenzuordnung der Batch-Anlage

8. Laden Sie Ihre Anlagendaten auf den BATCH Server. Markieren Sie dazu Ihre Anlage und
wählen Sie im Kontextmenü "Laden".

Rezept Engineering
1. Stellen Sie sicher, dass das Projekt auf der PCS 7 OS und auf dem BATCH Server aktiviert wurde
und öffnen Sie dann das BatchCC.
2. Aktualisieren Sie im BatchCC die Anlagendaten.
3. Markieren Sie ein bestehendes Grundrezept und heben Sie ggf. dessen Freigabe auf. Öffnen
Sie es dann im Rezepteditor.
4. Im Rezepteditor wird nun das bestehende Grundrezept um einen Parameterschritt und eine
Parameterabfrage beispielhaft erweitert. Das bedeutet, die Teilrezeptprozedur Reactor R501
wird bearbeitet.
5. Fügen Sie eine Rezeptfunktion ein. Wählen Sie in den Eigenschaften unter Funktion
"Teilanlage (Unit)" und bei Fahrweise eine der projektierten Fahrweisen aus.

SIMATIC BATCH V10.0


788 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

6. Wechseln Sie in das Register "Parameter". Hier stehen Ihnen die im Basis Engineering
angelegten Parameter für die Eingabe und Auswahl von Werten zur Verfügung. Die
eingegebenen Werte werden durch die Chargensteuerung an den Prozess übergeben und
können verwendet werden.

Bild 14-16 Parameterschritt anlegen

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 789
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

Bild 14-17 Parameterwert auswählen

7. Sie können die von der Chargensteuerung übergebenen Werte aus einem Parameterschritt,
hier "set_state", in Transitionsbedingungen abfragen und dadurch den Chargenablauf von
den dynamischen Werten an der Teilanlage, hier R501, Name: UnitStatus_Param. Ein um
diese Funktionalität erweitertes Grundrezept kann wie folgt aussehen. In den Transitionen
werden die Werte an der Teilanlage in Bedingungen abgefragt. Abhängig vom Wert werden
die nachfolgenden Schritte ausgeführt oder in einem Alternativzweig umgangen.

SIMATIC BATCH V10.0


790 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

Bild 14-18 Transitionsabfrage

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 791
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

Ergebnis

Bild 14-19 Chargenablauf

SIMATIC BATCH V10.0


792 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

14.7.3 Wie werden Bedingungen für die Teilanlagenbelegung projektiert?


Mit Teilanlagenparametern werden die Eigenschaften von Teilanlagen dynamisch definiert.
Sollwerte werden an die Teilanlagen übergeben und die tatsächlichen Istwerte abgefragt. Bei
der Belegung einer Teilanlage werden die Istwerte von möglichen Teilanlagen per
Chargensteuerung in einer Transition abfragt.

Beschreibung der Projektierungen


Als Beispiel dienen zwei Reaktoren. Abhängig von ihren dynamischen Eigenschaften soll einer
der beiden Reaktoren für den weiteren Chargenablauf belegt werden. In einem entsprechenden
Grundrezept wird dafür eine Bedingung projektiert.

Voraussetzungen
• An die zur Auswahl stehenden Teilanlagen werden dynamisch Parameter aus der
Chargensteuerung oder aus dem Prozess, z. B. Messfühler, übergeben. In unserem Beispiel
wird am Reactor R501 der Wert des Eingangs "UnitStatus" auf "Clean" gesetzt und der Wert
bei Reactor R502 auf "Dirty".
• An den möglichen Teilanlagen wurden die entsprechenden IEPAR Parameterbausteine
projektiert.
• Alle Engineering Daten wurden übersetzt und geladen und stehen Ihnen aktualisiert im
BatchCC zur Verfügung.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 793
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

Vorgehen
1. Öffnen Sie ein bestehendes Grundrezept in Rezepteditor. Beachten Sie, dass die Freigabe
aufgehoben ist.
2. Öffnen Sie die Kopfparameter des Rezepts und wechseln Sie in das Register "Belegungen".
Aktivieren Sie das Optionskästchen "Bedingung", bei der Teilanlage "Reactor". Erst dadurch
können Sie an der Teilanlage im Grundrezept eine Bedingung für die Teilanlagenbelegung
definieren.

Bild 14-20 Bedingung beim Belegen der Teilanlagenklasse

SIMATIC BATCH V10.0


794 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

3. Markieren Sie die Teilanlagenrezeptprozedur, hier "Reactor", auf der Sie die Bedingung für die
Belegung einbauen möchten. Im Register "Belegung" wählen Sie als Strategie "Am längsten
nicht benutzt". Damit wird eine der beiden Teilanlagen belegt, auch wenn beide möglich
sind.
4. Wechseln Sie in das Register "Bedingung" und klicken Sie auf die Schaltfläche "Neu", um die
Bedingungen zu formulieren. Wählen Sie im Transitions Wizard z. B. * UnitStatus_Param
(TA_states)" als Parameter der Aufzählung "TA_States" und klicken Sie auf "Weiter". Wählen
Sie den Operator "=" und klicken Sie auf "Weiter". Wählen Sie den Wert des Parameters, z. B.
"clean" und klicken Sie auf "Weiter". Klicken Sie auf die erste Schaltfläche "AND" und
anschließend auf "Neu". Wählen Sie das Anlagenattribut "UnitClass [UnitClasses]" und klicken
Sie auf "Weiter". Wählen Sie den Operator "=" und klicken Sie auf "Weiter". Legen Sie im
nächsten Dialog den Zielwert fest, hier ist das die Teilanlagenklasse "Reactor", und klicken Sie
auf "Weiter" und anschließend auf "Fertigstellen".

Bild 14-21 Bedingung bei Belegung

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 795
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

5. Beenden Sie den Eigenschaftendialog, speichern Sie das Rezept und geben Sie es frei.

Bild 14-22 Grundrezept für Teilanlagenauswahl über Bedingung

6. Legen Sie eine Charge mit dem soeben erstelltem Grundrezept an.
7. Stellen Sie am Baustein "UNIT_PLC" von Reactor R502 den Eingang "UnitStatus" auf die
erstellte Aufzählung "TA_states" ein und wählen Sie dabei den Wert "dirty". Dadurch kann bei
der Belegungsbedingung für die Teilanlagenklasse Reactor nur Reactor 501 als zutreffende
Teilanlage dynamisch für den weiteren Chargenablauf ausgewählt werden.

SIMATIC BATCH V10.0


796 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

Ergebnis
Im Chargenablauf wird die Teilanlage "R501" belegt und die Transferfunktion von Buffer B202
nach Reactor R501 durchgeführt. Die Bedingung bei der Belegung war für Reaktor R501
zutreffend und nicht für Reaktor R502.

Bild 14-23 Steuerrezept der gelaufenen Charge

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 797
Empfohlene Vorgehensweise
14.7 Wie werden dynamische Teilanlagenparameter projektiert und verwendet?

SIMATIC BATCH V10.0


798 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Anhänge 15
15.1 Batch-Norm Definitionen
Liste aller ISA-88 Begriffe in Deutsch, Englisch und Französisch.

Deutsch English Français


Anlage process cell Cellule de processus
Anlagenkomplex area Zone
Anpassroutine scaling function Routine d'ajustement
Basisautomatisierung basic control Automatisation de base
Bediener operator Opérateur
Belegung allocation Affectation
Betriebsmittel resource Ressource
Charge batch Lot
Chargenplan batch schedule Programme de lots
Chargenbericht batch report Journal des lots
Chargenprozess batch process Processus de fabrication par lots
Chargensteuerung batch control Commande des lots
Einrichtung equipment d'équipement
Einsatzstoff(e) input material Matière(s) d'entrée
Einzelsteuereinheit control module Module de commande
Fahrweise mode of operation Mode d'opération
Formula formula Formule
Formula-Kategorie formula category Affecter la catégorie de formule
Geräte process equipment Machines
Grundfunktion master recipe phase Phase de recette principale
Grundoperation master recipe operation Opération de recette principale
Grundrezept master recipe Recette principale
Istwert process value Valeur de mesure
Messstelle tag Point de mesure
Nebenprodukt by-product Sous-produit
Normansatz reference scale Quantité prescrite
Operation operation Opération
Produktionsauftrag production order Ordre de fabrication
Produktionsstrang line Ligne de production
Prozedur procedure Procédure
Prozedurelement procedural element Elément de procédure
Prozedurmodell procedural model Modèle procédural
Prozedursteuerung procedural control Automatisation de procédure
Prozess process Processus
Prozessabschnitt process stage Stade de processus

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 799
Anhänge
15.1 Batch-Norm Definitionen

Deutsch English Français


Prozessausstoß process output Sortie de processus
Prozesseinsatz process input Entrée de processus
Prozessoperation process operation Opération de processus
Prozessparameter process parameter les paramètres de processus
Prozessschritt process action Action de processus
Rezept recipe Recette
Rezeptersteller recipe creater recipe author
Rezepterstellung recipe creation Création des recettes
Rezeptfunktion recipe phase Phase de recette
Rezeptkopf recipe header En-tête de recette
Rezeptoperation recipe operation opération de recette
Rezeptprozedur recipe procedure Procédure de recette
Rezeptverwaltung recipe management Gestion des recettes
Sollwert setpoint Valeur de consigne
Steuerfunktion control recipe phase Phase de recette exécutable
Steueroperation control recipe operation Opération de recette exécutable
Steuerrezept control recipe Recette exécutable
Stoff material Matière
Stoffausstoß output material les matières de sortie
Strang path Ligne, train
Techn. Einrichtung equipment module Module d'équipement
Technische Funktion equipment phase Phase d'équipement
Technische Operation equipment operation Opération d'équipement
Teilanlage unit Unité
Teilanlagenprozedur equipment unit procedure Procédure d'unité d'équipement
Teilprozedur unit procedure Procédure d'unité
Teilrezept unit recipe Recette d'unité
Teilrezeptprozedur recipe unit procedure procédure de recette d'unité
Verfahrensrezept general recipe Recette générale
Werksrezept site recipe Recette de site

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800 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Anhänge
15.2 Abkürzungen

15.2 Abkürzungen
Die in dieser Dokumentation verwendeten Abkürzungen haben folgende Bedeutung:

Abkürzung Bedeutung
AF Automatisierungsfunktion
AS Automatisierungssystem
API Application Programming Interface
BCC BATCH Control Center
BCS BATCH Control Server
CBSN Consistence BATCH State Notification
BDM (CDV) Chargendatenverwaltung
CFC Continuous Function Chart
CoL Certificate of License
EMOD Technische Einrichtung
EOP Technische Operation
EPAR Equipment Parameter
EPE Automatisierungsfunktion
EPH Technische Funktion
ES Engineering System
HMI Human Machine Interface (Schnittstelle Mensch Maschine)
IDLE Nicht in Betrieb, Leerlauf
IEOP Interface Equipment Operation (Schnittstelle Technische Operation)
IEPH Interface Equipment Phase (Schnittstelle Technische Funktion)
ISA Instrumentation, Systems & Automation Society
LUT LookUp Tables
MES Manufacturing Execution System
NOP No Operation, Platzhalter (Leer-Schritt / Leer-Transition)
OS Operator Station
PCell Anlage
PCS 7 Process Control System 7
PDM Process Device Manager
PLC Programmable Logic Control (CPU)
RC Route Control
RF Rezeptfunktion
ROP Rezeptoperation
RP Rezeptprozedur
RPE Rezeptprozedurelement
RZE Rezepteditor
SCI SIMATIC Control Interface
SFC Sequential Function Chart
SP Sollwert
SB SIMATIC BATCH
SIT SIMATIC IT
SUB Substruktur

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 801
Anhänge
15.2 Abkürzungen

Abkürzung Bedeutung
SUIR Software Update In Run (Software-Aktualisierung im laufenden Betrieb)
EPH Technische Funktion
TIA Totally Integrated Automation
EOP Technische Operation
TRP Teilrezeptprozedur
VAB Verarbeitungsbaustein
XML Extensible Markup Language

SIMATIC BATCH V10.0


802 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Anhänge
15.3 Tastaturbefehle

15.3 Tastaturbefehle

15.3.1 Tastenkombinationen für Menübefehle

Einleitung
Jeder Menübefehl kann über das Eingeben der entsprechenden ALT-Tastenkombination
ausgelöst werden.

Drücken Sie nacheinander folgende Tasten:


• ALT-Taste
• Buchstabe, der im gewünschten Menü unterstrichen ist (z.B. ALT, R für Menü "Rezept" - wenn
Menü "Rezept" in der Menüleiste eingetragen ist). Das Menü wird aufgeschlagen.
• Buchstabe, der im gewünschten Menübefehl unterstrichen ist (z.B. N für Menübefehl "Neu").
Handelt es sich um einen Menübefehl mit weiteren Untermenüs, so werden diese daraufhin
aufgeschlagen. Verfahren Sie in gleicher Weise, bis Sie den gesamten Menübefehl durch
Eingabe der jeweiligen Buchstaben ausgewählt haben.
Mit Eingabe des letzten Buchstabens der Tastenkombination wird der Menübefehl ausgelöst.

Beispiele

Menübefehle Tasten
Rezept > Neu... ALT, R, N
Bearbeiten > Gehe zu, Zu vorigem Fehler ALT, B, G, V

15.3.2 Tastenbefehle für Menübefehle

Funktionen
In der folgenden Tabelle werden beispielhaft Menübefehle mit den dazu zugehörenden
Tastenbefehlen für den Rezepteditor aufgelistet.

Funktion Tasten
Öffnen... (Menü Rezept) (Seite 1117) Strg + O
Speichern (Menü Rezept) (Seite 1117) Strg + S
Speichern der Grafik ... (Menü Rezept) (Seite 1118) Strg + Umschalt + G
Plausibilität prüfen (Menü Rezept) (Seite 1118) Strg + Alt + K
Beenden (Seite 1130) Alt + F4
Rückgängig (Menü Bearbeiten) (Seite 1121) Strg + Z

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Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 803
Anhänge
15.3 Tastaturbefehle

Funktion Tasten
Wiederherstellen (Menü Bearbeiten) (Seite 1122) Strg + Y
Ausschneiden (Menü Bearbeiten) (Seite 1131) Strg + X
Kopieren (Menü Bearbeiten) (Seite 1131) Strg + C
Einfügen (Menü Bearbeiten) (Seite 1132) Strg + V
Löschen (Menü Bearbeiten) (Seite 1122) Entf
Alles markieren (Menü Bearbeiten) (Seite 1132) Strg + A
Gehe zu Gehe zu > Zum vorherigen Fehler (Menü Bearbeiten) Alt + F7
(Seite 1123)
Gehe zu > Zum nächsten Fehler (Menü Bearbeiten) Alt + F8
(Seite 1122)
Dialog "Suchen" (Seite 1133) Strg + F
Eigenschaften (Menü Bearbeiten) (Seite 1123) Alt + Eingabe
Objekt öffnen (Menü Bearbeiten) (Seite 1123) Strg + Alt + O
Rezeptprozedurelement (Menü Einfügen) (Seite 585) Strg + R
Rezeptfunktion/-operation (Menü Einfügen) (Seite 586) F4
Bibliotheksverweis (Menü Einfügen) (Seite 587) Strg + B
Operatoranweisung (Menü Einfügen) (Seite 587) Strg + F2
Parallel-Zweig (Menü Einfügen) (Seite 592) F9
Transition (Menü Einfügen) (Seite 600) F3
Alternativ-Zweig (Menü Einfügen) (Seite 600) Strg + F9
Schleife (Menü Einfügen) (Seite 601) Strg + F7
Vergrößern (Seite 1112) Alt + +
Verkleinern (Seite 1112) Alt + -
Normalgröße Strg + 1
Vergrößerungsfaktor zurücksetzen (Seite 1112)
Einpassen Ende
Optimaler Vergrößerungsfaktor (Seite 1113)
Automatisch einpassen Umschalten + Ende
Möglichkeiten für Anpassung des Editierfensters (Seite 547)
Fehler anzeigen (Menü Extras) (Seite 1127) F11
Alle Fehler anzeigen (Menü Extras) (Seite 1127) Umschalten + F11
Hilfethemen (Menü Hilfe) (Seite 1142) F1
Besteht ein aktueller Kontext, z.B.
markierter Menübefehl, wird das
entsprechende Hilfethema aufge‐
rufen, andernfalls das Inhaltsver‐
zeichnis der Hilfe.

Weitere Information
Tastenbezeichnung International/Deutsch (Seite 807)
Nummernblock International/Deutsch (Seite 807)

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804 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Anhänge
15.3 Tastaturbefehle

15.3.3 Bewegen des Mauszeigers beim Bearbeiten von Texten

Funktionen

Funktion Tasten
Eine Zeile nach oben oder ein Zeichen nach links in einem Text, der NACH-OBEN
nur aus einer Zeile besteht.
Eine Zeile nach unten oder ein Zeichen nach rechts in einem Text, NACH-UNTEN
der nur aus einer Zeile besteht.
Ein Zeichen nach rechts. RECHTER PFEIL
Ein Zeichen nach links. LINKER PFEIL
Ein Wort nach rechts. STRG+NACH-RECHTS
Ein Wort nach links. STRG+NACH-LINKS
Zum Anfang der Zeile. POS1
Zum Ende der Zeile. ENDE
Einen Bildschirm nach oben. Bild-Auf
Einen Bildschirm nach unten. Bild-Ab
Zum Textanfang. STRG+POS1
Zum Textende. STRG+ENDE

Weitere Information:
Tastenbezeichnung International/Deutsch (Seite 807)

15.3.4 Bewegen des Mauszeigers in Menüleiste/Kontextmenü

Funktionen

Funktion Tasten
Zur Menüleiste. F10
Zum Kontext-Menü UMSCHALT+F10
Zu dem Menü, das den unterstrichenen Buchstaben A enthält. ALT+A
Zugeordneter Menübefehl. Unterstrichener Buchstabe im Me‐
nübefehl
Einen Menübefehl nach links. LINKER PFEIL
Einen Menübefehl nach links. RECHTER PFEIL
Einen Menübefehl nach oben. NACH-OBEN
Einen Menübefehl nach unten. NACH-UNTEN
Aktiviert den markierten Menübefehl. EINGABE
Verlässt das Menü bzw. zurück zum Text. ESC

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 805
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15.3 Tastaturbefehle

Weitere Information
Tastenbezeichnung International/Deutsch (Seite 807)

15.3.5 Bewegen des Mauszeigers in Dialogfeldern

Funktionen

Funktion Tasten
Zum nächsten Eingabefeld (von links nach rechts und von oben nach TAB
unten).
Ein Eingabefeld zurück. UMSCHALT+TAB
Zu dem Eingabefeld, das den unterstrichenen Buchstaben X enthält. ALT+X
Markiert in Auswahlliste. Richtungstasten
Öffnet eine Auswahlliste. ALT+NACH-UNTEN
Markiert ein Objekt bzw. macht Markierung rückgängig. LEERTASTE
Bestätigt Einträge und schließt das Dialogfeld (Schaltfläche "OK"). EINGABE
Schließt das Dialogfeld, ohne die Auswahl zu speichern (Schaltfläche ESC
"Abbrechen").

Weitere Information
Tastenbezeichnung International/Deutsch (Seite 807)

15.3.6 Markieren von Texten mit Tastenbefehlen

Funktionen

Funktion Tasten
Ein Zeichen nach rechts. UMSCHALT+NACH RECHTS
Ein Zeichen nach links. UMSCHALT+NACH LINKS
Ein Wort nach rechts. STRG+UMSCHALT+NACH RECHTS
Ein Wort nach links. STRG+UMSCHALT+NACH LINKS
Bis zum Anfang der Zeile. UMSCHALT+POS1
Bis zum Ende der Zeile. UMSCHALT+ENDE
Eine Zeile nach oben. UMSCHALT+NACH OBEN
Eine Zeile nach unten. UMSCHALT+NACH UNTEN
Einen Bildschirm nach oben. UMSCHALT+Bild-Auf
Einen Bildschirm nach unten. UMSCHALT+Bild-Ab
Bis zum Dateianfang. STRG+UMSCHALT+POS1
Bis zum Dateiende. STRG+UMSCHALT+ENDE

SIMATIC BATCH V10.0


806 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Anhänge
15.3 Tastaturbefehle

Weitere Information
Tastenbezeichnung International/Deutsch (Seite 807)

15.3.7 Zugriff auf die Hilfe mit Tastenbefehlen

Funktionen

Funktion Tasten
Öffnet die Hilfe. F1
Besteht ein aktueller Kontext, z.B.
markierter Menübefehl, wird das
entsprechende Hilfethema aufge‐
rufen, andernfalls das Inhaltsver‐
zeichnis der Hilfe
Schließt das Hilfefenster. ALT+F4

15.3.8 Tastenbezeichnung International/Deutsch

Funktionen

Internationale Tastenbezeichnung Deutsche Tastenbezeichnung


POS1 Pos1-Taste
END-Taste Ende-Taste
PAGE-UP-Taste Bild-Auf-Taste
PAGE-DOWN-Taste Bild-Ab-Taste
CTRL-Taste Strg-Taste
SHIFT-Taste Umschalt-Taste
ENTER-Taste Eingabetaste
DEL-Taste Entf-Taste
INSERT-Taste Einfg-Taste
BACKSPACE-Taste Zurück-Taste

15.3.9 Nummernblock International/Deutsch

Tasten im Nummernblock
Die Codierung der Tasten im Nummernblock ist sprachabhängig.
Benutzen Sie die Tasten im Hauptblock der Tastatur für Tastenbefehle.
Beispiel:

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 807
Anhänge
15.3 Tastaturbefehle

Um den Tastenbefehl „Strg+1" auszuführen, drücken Sie die Tasten „Strg" und „1".
Benutzen Sie die „1" aus dem Hauptblock. Die „1" aus dem Nummernblock funktioniert nur
bei einigen Sprachen.

SIMATIC BATCH V10.0


808 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Anhänge
15.4 Kommandozeilenparameter für das BatchCC

15.4 Kommandozeilenparameter für das BatchCC

Parameter
In nachstehender Tabelle sind die notwendigen Kommandozeilenparameter für das Starten des
BatchCC und Betrachter für archivierte Chargen aufgeführt.

Kommandozeilenparame‐ Beschreibung Beispiel


ter
-v Startet das BatchCC im Modus "Betrachter für "C:\Program Files (x86)\SIE‐
archivierte Chargen" MENS\BATCH\[Link]" -v
-o Startet das BatchCC im Modus 'Vordergrund'. "C:\Program Files (x86)\SIE‐
Dadurch liegt das Fenster immer über allen an‐ MENS\BATCH\[Link]" -o
deren normalen Fenstern und auch über
WinCC-Runtime. Andere Fenster mit dem Attri‐
but 'Vordergrund' können sich allerdings über
das BatchCC-Fenster legen.
-c="x;y;dx;dy" Erlaubter Anzeigebereich. Die Bildschirmkoor‐ "C:\Program Files (x86)\SIE‐
dinaten geben an, in welchem Bereich sich das MENS\BATCH\[Link]"
BatchCC bewegen darf. -c="0;0;1000;1000"
x,y: Obere linke Ecke des Bereichs, dx,dy; Breite
und Höhe des Bereichs.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 809
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15.4 Kommandozeilenparameter für das BatchCC

SIMATIC BATCH V10.0


810 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen 16
16.1 Dialoge

16.1.1 BCC und RZE Dialogfeld Benutzereinstellungen

[Link] Register "Format"


Die hier vorgenommenen Einstellungen des Layouts gelten für das Arbeiten mit dem BATCH
Rezepteditor und bei der Rezeptansicht während der Chargensteuerung.

Ausrichtung
Die Ausrichtung gibt die Darstellung von Rezeptobjekten an Anschlusspunkte von Parallel-
(Seite 566) und der Alternativverzweigung (Seite 567) in Rezepten an. Je nachdem, ob die
Anschlusspunkte links, zentriert oder rechts liegen, ergibt sich ein unterschiedliches Aussehen.
Wenn Sie die Option von "Links" nach "Zentriert" oder nach "Rechts" ändern, wird die Ansicht
sofort umgestellt. Die Option gilt für Bibliotheken, Grundrezepte und Chargen.

Schritt/Transition:
Die Rezeptfunktionen (EOP/EPH) und die Transitionen können in vier verschiedenen
Darstellungen angezeigt werden.

Teilanlage anzeigen
Mit dieser Option können Sie die Anzeige der Teilanlage auf den Kästchen der Schritte in Flachen
Rezepten verhindern.
Bei eingeschalteter Option wird auf einer Rezeptfunktion der Name der Teilanlage, der dieser
EOP/EPH zugewiesen wurde, angezeigt.
Der Teilanlage erscheint allerdings nur, wenn keine Sollwerte zur Anzeige ausgewählt sind.

Einzeilige Beschriftungen größer anzeigen


Um Texte besser sichtbar bei den Schritten ablegen zu können, werden mit dieser
eingeschalteten Option die Texte größer angezeigt.

Hinweise zu den Werkzeugen anzeigen


Bei eingeschalteter Option werden die Eigenschaften zu den Rezeptschritten als Tooltip
angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 811
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Max. Parameteranzahl in Hinweisen


Maximale Anzahl der Parameter in den Tooltips zum Rezeptschritt.

Max. Anzahl Zeilen in den Hinweisen


Maximale Anzahl der Textzeilen in den Tooltips zum Rezeptschritt.

[Link] Register "Dimensionen"


Die hier vorgenommenen Einstellungen des Layouts gelten für das Arbeiten mit dem BATCH
Rezepteditor und bei der Rezeptansicht während der Chargensteuerung.

Vertikaler Abstand der Objekte:


Bezeichnet den Abstand, den die Objekte über und unter ihrem Symbol voneinander haben.

Horizontaler Abstand der Objekte:


Bezeichnet den Abstand, den die Objekte links und rechts ihres Symbols voneinander haben.

Selektionsbereich von Linien:


Bezeichnet die Toleranz bei der Linienselektion. Bei niedrigen Werten muss man die Linie genau
treffen, um die Sequenz zu selektieren.

Linienbreite:
Bezeichnet die Zeichenbreite der Linien. "0" kennzeichnet eine Haarlinie, ihre Stärke ist von der
jeweiligen Auflösung abhängig.

Raster in X-/Y-Richtung:
Das Raster dient als Faktor für alle anderen Dimensionen. Er vergrößert oder verkleinert alles,
ähnlich wie das Zoomen.

Breite und Höhe der Schritte und Transitionen:


Sie können die Breite und Höhe der Schritte und Transitionen einstellen.

Anschluss-Abstand vom Rand:


Sie können hier die Position der Schritte und Transitionen zur Linie verändern.

SIMATIC BATCH V10.0


812 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Register "Zoom"


Die hier vorgenommenen Einstellungen des Layouts gelten für das Arbeiten mit dem BATCH
Rezepteditor und bei der Rezeptansicht während der Chargensteuerung.

Minimale Zoomgröße:
Bestimmt die Untergrenze des Zooms.

Normalgröße:
Wenn ein Rezept geöffnet oder neu erstellt wird, wird es mit der Größe gezeichnet, die als
Normalgröße angegeben wurde. Zusätzlich wird das Symbol Normalgröße auf der Symbolleiste
auf diese Größe eingestellt.

Maximale Zoomgröße:
Bestimmt die Obergrenze des Zooms.

Faktor eines Zoomschritts:


Der Faktor wirkt auf das Vergrößern und Verkleinern:
• Wenn Sie die Schaltflächen in der Symbolleiste "Vergrößern (Alt + +)" und "Verkleinern (Alt +
-)" bedienen
• Wenn Sie die Strg-Taste gedrückt halten und zusätzlich das Maus-Scroll-Rad bedienen
Für den Faktor gilt der Einstellbereich von 110 % bis 400 %.
Das Vergrößern und Verkleinern über die Bedienung in der Statuszeile wird vom Faktor nicht
beeinflusst.

Zoomausschnitt auf selektierte Objekte zentrieren:


Wenn diese Option aktiviert ist, wird der Zoom auf ein selektiertes Objekt zentriert. Bei
ausgeschalteter Option ändert sich die Zentrierung des Zooms nicht mehr.

[Link] Register "Schrift"


Hier können Sie unterschiedliche Schriften einstellen.

Hinweis
Diese Einstellungen gelten für alle Anwendungen, die mit derselben Datenbank verbunden sind.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 813
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Register "Sprache"

Oberflächensprache für BatchCC und BATCH Rezepteditor


Im Register "Sprache" stellen Sie die gewünschte Oberflächensprache für das BATCH Control
Center und den BATCH Rezepteditor ein. Aktivieren Sie das entsprechende Optionskästchen und
beenden Sie den Dialog über die Schaltfläche "OK".
Einige Texte und Elemente sind vom installierten Betriebssystem abhängig.
• Texte
Betriebssystemanhängige Texte werden bei einer Sprachumschaltung weiterhin in der
Sprache angezeigt, in der das Betriebssystem installiert wurde.
Es handelt sich um folgende Objekte des Betriebssystems innerhalb von BatchCC und
Rezepteditor:
– Texte für Tooltips "Minimieren", "Maximieren" und "Schließen"
– Hinweistexte bei Filterverwendung in den Listenansichten
– Texte in Systemmenü der Titelleisten
– Texte im Vorschaufenster und im Druck des Vorschaufensters, Dialog Aktualisieren der
Anlage, Register Vorschau
– Tastaturkürzel sind von der eingestellten Sprache für Textdienste und Eingabesprachen
abhängig.
• Elemente
Die empfohlene Anzeigesprache des Betriebssystems ist Englisch oder Deutsch. Bei
abweichender Anzeigesprache z. B. Chinesisch kann es zu Anzeigefehlern kommen.
Schaltflächen können sich z.B. außerhalb des Anzeigebereichs befinden. Durch manuelle
Größenänderung können Sie nicht sichtbare Elemente sichtbar machen.

Benutzerspezifische Oberflächensprache
Die Änderung der Oberflächensprache im BATCH Control Center und im BATCH Rezepteditor ist
anwenderspezifisch. Diese Einstellung ändert nicht die Sprache der Dialoge und Kontextmenüs
des BATCH Start-Koordinators, BATCH Control Servers und der BATCH Chargendatenverwaltung
(CDV). Die Sprachumstellung für diese Objekte wird auf dem BATCH-Server über den Befehl
"Serversprache" im Kontextmenü des BATCH Start-Koordinators durchgeführt.

SIMATIC BATCH V10.0


814 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

16.1.2 BCC und RZE Dialogfeld Projekteinstellungen

[Link] Anzeige

Einleitung
Unter "Anzeige" bearbeiten Sie grundlegende Projekteinstellungen für die Darstellung und den
Funktionsumfang von SIMATIC BATCH. Alle Eigenschaften sind in entsprechenden Ordnern
zusammengefasst. Der Wert einer jeden Eigenschaft lässt sich einstellen. Dabei entscheiden Sie
über die Werte "Ja" oder "Nein", ob Sie die jeweilige Eigenschaft im BatchCC verwenden oder
nicht.
Die Standardeinstellung für alle Werte ist "Ja". Damit werden per Standard alle aufgeführten
Eigenschaften in SIMATIC BATCH angezeigt und sind verwendbar.

Belegungsstrategien
Unter Belegungsstrategien sind die Strategien aufgeführt, die Sie bei der Erstellung von
Grundrezepten im Rezepteditor möglich sind. Entscheiden Sie, welche der aufgeführten
Strategien bei der Rezepterstellung verwendet werden. Wählen Sie den entsprechenden Wert
"Ja" oder "Nein".

Baumansicht im BatchCC
Entscheiden Sie, welche der aufgeführten Objekte im BatchCC in der Baumansicht bzw. im
Navigationsfenster angezeigt werden. Den Wert der Objekte, die nicht dargestellt werden
sollen, setzen Sie auf "Nein". Ein- oder ausgeblendete Objekte beziehen sich ausschließlich auf
die Darstellung im BatchCC.

Registerkarten für die Rezeptbearbeitung


Entscheiden Sie, welche Register in den Eigenschaftendialogen bei der Rezepterstellung und
Bearbeitung (Online Strukturänderungen) angezeigt werden. Die Werte der Eigenschaften, die
nicht dargestellt werden sollen, setzen Sie auf "Nein".

Rezeptelemente im Rezepteditor aktivieren


Entscheiden Sie, welche Rezeptelemente im Navigationsfenster des Rezepteditors angezeigt
werden. Die Werte der Eigenschaften, die nicht dargestellt werden sollen, setzen Sie auf "Nein".

Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.

Schaltfläche "Standard"
Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, dann werden alle von Ihnen veränderten
Projekteinstellungen auf Standard "Ja" zurückgesetzt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 815
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.

Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.

Weitere Information
Eigenschaften-Dialoge von RPEs benutzerdefiniert anpassen (Seite 290)

[Link] Allgemeines

Einleitung
Im Ordner "Allgemein" bearbeiten Sie grundlegende Projekteinstellungen für die Darstellung
und den Funktionsumfang von SIMATIC BATCH.

Parallele ROPs erlauben


Wenn Sie parallele Rezeptoperationen (ROPs) in Grundrezepten projektieren, dann stellen Sie
den Wert dieser Eigenschaft auf "Ja". Damit ist der Befehl "Parallelzweig einfügen" im
Rezepteditor auswählbar. Wenn Sie die Eigenschaft "Parallele ROPs erlauben" auf "Nein" stellen,
dann sind nur Ketten von ROPs projektierbar. Dabei sind mehrere ROPs nie gleichzeitig aktiv.
Die Standardeinstellung dieser Eigenschaft ist "Ja".

Editieren von Rezepten im Zustand "Freigabe aufgehoben/ungültig" erlauben


Mit der Einstellung "Nein" verhindern Sie, dass Rezepte im Zustand "Freigabe aufgehoben/
ungültig" und unter gleichem Namen/Version erneut frei gegeben werden. Diese Einstellung
wirkt sich ausschließlich auf Rezepte aus, die zur Produktion frei gegeben sind.
Die Standardeinstellung dieser Eigenschaft ist "Ja".

Sprung über Synchronisationslinien hinweg erlauben


Wenn Sie den Wert dieser Eigenschaft auf "Ja" einstellen, dann sind Sprungziele über
Synchronisationslinien hinweg erlaubt.

SIMATIC BATCH V10.0


816 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Weitere Information:
• Sprung (Menü Einfügen) (Seite 603)
• Überwachung (Menü Einfügen) (Seite 595)
Die Standardeinstellung dieser Eigenschaft ist "Nein".

Bei Umschaltung von Hand nach Automatik Sollwerte übertragen


Bei Umschaltung einer aktiven Funktion von Hand- in den Automatikbetrieb wird der SFC-Typ
zunächst mit den im Handbetrieb eingestellten Sollwerten weiter abgearbeitet. SIMATIC BATCH
hat in diesem Fall bisher keine Sollwerte an die Funktion geliefert. Durch die Einstellung "Ja"
erreichen Sie, dass bei der Umschaltung von Hand- in den Automatikbetrieb SIMATIC BATCH die
Sollwerte an die Funktion übergibt, sofern die Fahrweise bei SFC-Typ und SIMATIC BATCH
übereinstimmt. Dadurch wird der SFC-Typ veranlasst, im Automatikbetrieb die Sollwerte von
SIMATIC BATCH zu übernehmen.
Die Standardeinstellung dieser Eigenschaft ist "Nein".

Strengere Plausibilitätsprüfung
Wenn Sie den Wert der Eigenschaft auf "Ja" einstellen, dann wird eine strengere
Plausibilitätsprüfung vom System veranlasst. Die Plausibilitätsprüfung prüft, ob
Prozessparameter vom Typ Teilanlage ausgewählt sind oder nicht. Wenn Teilanlagen zum
Zeitpunkt der Plausibilitätsprüfung nicht ausgewählt sind, dann wird ein Fehler gemeldet. Ohne
strengere Prüfung wird nur eine Warnung gemeldet und die Plausibilitätsprüfung erfolgreich
beendet.
Die Standardeinstellung dieser Eigenschaft ist "Ja".

Teilanlagenauswahl durch Bedingungen


Bei allen Teilanlagenzuordnungen, ab dem Zeitpunkt, wo diese Eigenschaft aktiviert ist, wird die
Teilanlagenauswahl durch Bedingungen bestimmt. In Folge ist in den Eigenschaftsdialogen des
Rezeptkopfs im Register "Belegungen" die Option "Bedingungen" aktiv gesetzt. Diese Option
bewirkt, dass die verwendbaren Teilanlagen eingeschränkt werden. Damit werden für
Rezeptschritte nur noch Technische Funktionen/Operationen angeboten, die in der
eingeschränkten Teilanlagenmenge verfügbar sind.
Die Standardeinstellung dieser Eigenschaft ist "Nein".

Importieren von Stoffen erlauben


Wenn Sie den Wert der Eigenschaft auf "Ja" einstellen, dann werden bei einem Import von
Rezepten die dazugehörigen Stoffe, die noch nicht im BatchCC enthalten sind, importiert.
Die Standardeinstellung dieser Eigenschaft ist "Nein".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 817
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Anzeige Indizes
Bei der Erstellung von Rezepten (flach, hierarchisch) im Rezepteditor werden beim Einfügen von
Rezeptelementen automatisch Indizes vergeben und rechts unten am Element dargestellt.
Indizes sind bei der Grundrezepterstellung im Rezepteditor und bei Chargen in der
Steuerrezeptansicht im BatchCC und im OS Control "Properties" sichtbar. Eine getroffene
Einstellung lässt sich jederzeit ändern. Eine verwendete Einstellung wird sofort in den
entsprechenden Ansichten umgesetzt und die Indizes entsprechend angezeigt.

Hinweis
Rezepte vergleichen
Der Vergleich von Grundrezepten basiert auf eindeutigen Indizes für einzelne Rezeptelemente.
Daher sollten Sie für die Projekteinstellung "Anzeige Indizes" im Register "Allgemein" den Wert
"Eindeutig" verwenden.

Bei der Einstellung gibt es drei Auswahlmöglichkeiten:


• Container/Terminal: Wenn Sie diesen Wert verwenden, dann wird die Vergabe der Indizes
durch noch freie Indizes gesteuert. Bei der Bearbeitung (Löschen oder Einfügen von
Rezeptelementen) kann ein buntes Gemisch von Indizes entstehen, sowie doppelte Indizes.
Elemente wie Synchronisationslinien, Parallelzweige, Alternativzweige, Schleifen und
Sprünge werden nicht nummeriert. In Berichten werden immer die Indizes angezeigt, die
vom System vergeben wurden, unabhängig von dieser Projekteinstellung.
• Chronologisch: Wenn Sie diesen Wert verwenden, dann wird die Vergabe der Indizes durch
noch freie Indizes gesteuert. Die angezeigten Indizes werden innerhalb der Elemente
fortlaufend vergeben und angezeigt. Bei der Bearbeitung (Löschen oder Einfügen von
Rezeptelementen) kann ein buntes Gemisch von Indizes entstehen, sowie doppelte Indizes.
Elemente wie Synchronisationslinien, Parallelzweige, Alternativzweige, Schleifen und
Sprünge werden nicht nummeriert. In Berichten werden immer die Indizes angezeigt, die
vom System vergeben wurden, unabhängig von dieser Projekteinstellung.
• Eindeutig: Wenn Sie diesen Wert verwenden, dann werden niemals doppelte IDs vom System
erzeugt und angezeigt. Bei intensiven Änderungen an Grundrezepten entstehen große ID-
Nummern.

Hinweis
Bibliothekselemente in Grundrezepten
Für Bibliotheksreferenzen innerhalb von Grundrezepten gelten besondere Regeln für die
Indizes. Bei der Einstellung "Eindeutig" gilt Folgendes:
• Platzhalterelement im Grundrezept: Für das Platzhalterelement der referenzierten Bibliothek
wird ein eindeutiger Indize vergeben und angezeigt.
• Bibliothek: Die Rezeptelemente innerhalb der eigentlichen Bibliothek bekommen einen
neuen Bereich von unabhängigen Indizes. Beim Erstellen von Bibliotheken werden neue,
eindeutige Indizes für alle Rezeptelemente erzeugt und angezeigt.

Die Standardeinstellung dieser Eigenschaft ist "Eindeutig".

SIMATIC BATCH V10.0


818 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Rezeptelement nach Stoppen/Abbrechen frei geben


Mit dieser Einstellung werden bei dem Befehl "Schritt stoppen" bzw. "Schritt abbrechen" die dem
Rezeptelement zugeordneten Anlagenobjekte (EPHs, EOPs, nicht aber die Teilanlage) frei
gegeben und zurückgesetzt (Leerlaufzustand). Das bediente Rezeptelement wird in der
Steuerrezeptansicht ohne Belegungskennung, aber im Zustand gestoppt bzw. abgebrochen
angezeigt.
Die Standardeinstellung dieser Eigenschaft ist "Ja".
Weitere Information:
Manueller Sprung (Seite 466)

Schritt-Transition-Schritt-Abfolge erzwingen
Mit dieser Projekteinstellung legen Sie fest, ob bei der Rezepterstellung im Rezepteditor die
Abfolgen Schritt-Tansition-Schritt in der Editierebene 2 (ROP) eingehalten werden muss oder
nicht. Wenn Sie den Wert dieser Eigenschaft auf "Nein" einstellen, dann werden Schritte und
Transitionen nur dann automatisch ergänzt, wenn sie unbedingt notwendig sind. Beispiel:
Schleifen, Oder-Verzweigungen.
Die Standardeinstellung dieser Eigenschaft ist "Ja".

Bereichsorientierte WinCC-Meldungen
Mit der Projekteinstellung bestimmen Sie, ob WinCC-Meldungen bereichsgranular auf der PCS
7 OS ausgegeben werden oder nicht. Bisher wurde in der Spalte "Bereich" einer WinCC-Meldung
die zur Meldung passende Teilanlage eingetragen.
Wenn die Option "Ja" eingestellt ist, dann wird in der Spalte "Bereich" der WinCC-Meldung
die entsprechende OS-Bereichskennung verwendet. Die OS-Bereichskennung ist in den
Einstellungen der technologischen Hierarchie einstellbar.
Wenn die Option "Nein" eingestellt ist, dann wird in der Spalte "Bereich" der Name der
betroffenen Teilanlage angegeben.
Die Einstellung wirkt sich nur auf WinCC-Meldungen aus, die einen Bezug zu einer OS-
Bereichskennung haben. WinCC-Meldungen, die keiner OS-Bereichskennung zugeordnet
sind, werden ohne Bereichskennung erzeugt.

Start von IEPH/IEOP im Fehlerzustand erlauben


Mit dieser Projekteinstellung bestimmen Sie, ob ein Startbefehl von SIMATIC BATCH an die
Schnittstellenbausteine IEPH/IEOP im Fehlerzustand gesendet wird.
Wenn bei den Schnittstellenbausteinen IEOP/IEPH ein Fehler ansteht, dann wurde bisher von
SIMATIC BATCH kein Startbefehl an den Baustein gesendet. Der Startbefehl war an der Charge
bedienbar, wurde jedoch nicht an den Baustein gesendet. Die Standardeinstellung dieser
Eigenschaft ist "Nein".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 819
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Optimiertes Startverhalten beim SFC-Typ nutzen


Wenn eine Charge einen SFC-Typ startet, gilt Folgendes:
• Wert dieser Eigenschaft "Nein"
Die Fahrweise und die Sollwerte werden zuerst an den Baustein gesendet. Im Anschluss wird
der Startbefehl an den Baustein gesendet.
• Wert dieser Eigenschaft "Ja"
Die Fahrweise, die Sollwerte und der Startbefehl werden gleichzeitig an den Baustein
gesendet.
Der SFC-Typ wird schneller gestartet.
Der Wert "Nein" für die Eigenschaft ist nur bei der Betriebsart PC-basiert relevant. Bei der
Betriebsart AS-basiert ist auch bei Wert "Nein" das optimierte Startverhalten eingeschaltet.
Die Standardeinstellung dieser Eigenschaft ist "Ja".

Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.

Schaltfläche "Standard"
Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, dann werden alle von Ihnen in diesem Register
veränderten Projekteinstellungen auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt.

Übernehmen
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.

Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.

[Link] Warnung/Fehler

Einleitung
In diesem Dialog legen Sie Projekteinstellungen zu Warnmeldungen und Fehlermeldungen fest.

SIMATIC BATCH V10.0


820 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Meldungen werden in separaten Dialogen und im Dialogfenster "Erweiterte


Chargeninformationen" innerhalb des BatchCC angezeigt.

Hinweis
Bei der Eigenschaft zu Festplattenspeicherplatz wird zwischen Warnung und Fehler
unterschieden. Der Unterschied ist der, dass bei einer Unterschreitung des freien
Festplattenspeicherplatzes der bei Fehler angegeben wurde, zusätzlich zu den Meldungen
bestimmte Funktionen gesperrt werden. In beiden Fällen beschränken die Eingabefelder die
möglichen Werte auf den erlaubten Bereich.

Warnung Anzahl Chargen pro Auftrag / Anzahl der Chargen


Stellen Sie den Wert dieser Eigenschaft auf "Ja" und stellen Sie ein, ab wie vielen Chargen pro
Auftrag eine Warnmeldung ausgegeben werden soll.

Warnung Datenbankgröße / Datenbankgröße


Stellen Sie den Wert dieser Eigenschaft auf "Ja" und stellen Sie ein, ab welcher Datenbankgröße
eine Warnung ausgegeben werden soll. Voreingestellt ist keine Warnmeldung ausgeben und
4000 MB Datenbankgröße.

Plausibilitätsprüfung: Warnungen immer anzeigen


Wenn Sie diese Eigenschaft verwenden, dann erscheinen die Meldungen, auch wenn nur
Warnungen aber keine Fehler gefunden wurden. In anderem Fall erscheint die Meldung nur im
Fehlerfall, zeigt aber sowohl Fehler als auch Warnungen an.

Öffnen von schreibgeschützten Rezepten melden


Frei gegebene Rezepte sind schreibgeschützt. Wenn Sie diese Eigenschaft verwenden, dann
werden Sie beim Öffnen von schreibgeschützten Rezepten auf diesen Sachverhalt hingewiesen.

Hinweis
Alternativ können Sie schreibgeschützte Objekte auch durch andere Hintergrundfarben
kenntlich machen.

Fehler: Freier Festplattenspeicherplatz / Warnung: Freier Festplattenspeicherplatz


Der Festplattenspeicher, auf dem die Datenbank für Daten von SIMATIC BATCH abgelegt wird,
wird auf seinen freien Speicherplatz überwacht.
Für die Überwachung tragen Sie einen Wert für die Eigenschaft „Fehler: Freier
Festplattenspeicherplatz“ und einen Wert für die Eigenschaft „Warnung: freier
Festplattenspeicherplatz" ein.
Der Wert repräsentiert den freien Speicherplatz in Prozent vom Gesamtspeicherplatz der
Festplatte.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 821
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Wird der eingetragene Wert unterschritten, wird eine Meldung im Meldesystem der OS und
im OS Control „Meldungen“ ausgegeben.

Hinweis
Unterschreitung des Werts für den Fehler
Aktive Chargen laufen weiter und können bedient werden.
Folgende Funktionseinschränkungen treten auf:
• Die Aktualisierung der Anlagendaten im BCC ist nicht möglich.
• Steuerrezepte können nicht freigegeben oder gestartet werden.
• Neue Bibliotheken, Grundrezepte, Formulas, Formula-Kategorien, Materialien, Qualitäten,
Neue Auftragsordner und Chargen können nicht angelegt werden
Ein stabiles Systemverhalten kann nicht mehr gewährleistet werden, bis der
Festplattenspeicherplatz erhöht wurde.

Für die Werte gelten folgende Bedingungen:


• Wert für den Fehler < Wert für die Warnung
• Wertebereich für den Fehler: 1 bis 89
• Wertebereich für die Warnung: 2 bis 90

Überwachungszeit für Chargen- und Schrittkommandos


Wenn ein Chargen- oder Schrittkommando nicht innerhalb der gewählten Zeit in Sekunden zum
gewünschten Zielzustand führt, dann wird das Kommando als nicht ordnungsgemäß beendet
behandelt und eine Warnmeldung ausgegeben. Die als Dialog eingeblendete Warnmeldung
wird über die Schaltfläche "OK" quittiert, bzw. zur Kenntnis genommen. Der weitere
Rezeptablauf wird durch die Warnmeldung nicht beeinflusst. Die Warnmeldung dient Ihrer
Information. Im Dialogfenster "Erweiterte Chargeninformationen" im BatchCC wird die
Warnmeldung ebenso aufgeführt.
Der voreingestellte Wert ist 30 Sekunden. Zahlen zwischen 10 und 10000 Sekunden sind
erlaubt.
Weitere Informationen sind im Kapitel "Erweiterte Chargeninformationen (Seite 300)"
enthalten.

Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.

Schaltfläche "Standard"
Wenn Sie auf die Schaltfläche klicken, dann werden alle von Ihnen in diesem Ordner
veränderten Projekteinstellungen auf die Standardvoreinstellungen zurückgesetzt.

SIMATIC BATCH V10.0


822 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.

Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.

[Link] Farbeinstellungen
Die hier vorgenommenen Einstellungen des Layout gelten für das Arbeiten mit dem BATCH
Rezepteditor und bei der Rezeptansicht im BatchCC während der Chargensteuerung.
Die Farben der Rezeptschritte (Start, Ende, Substrukturen,...) und der Transitionen sind
statusabhängig und können getrennt nach Text auf dem Symbol, Symbol-Fläche und Symbol-
Rahmen eingestellt werden.

Hinweis
Diese Einstellungen gelten für alle Anwendungen, die mit derselben Datenbank verbunden sind.

Für Farbanpassungen einer Eigenschaft klicken Sie in eine Zeile. In der markierten Zeile
erscheint ganz rechts ein Link-Symbol. Klicken Sie auf das Link-Symbol und wählen Sie eine
neue Farbe für die markierte Eigenschaft.

Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.

Schaltfläche "Standard"
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, werden alle von Ihnen in diesem Register veränderten
Projekteinstellungen auf die Standard-Voreinstellung "Ja" zurückgesetzt.

Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.

Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 823
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Versionierung

Übersicht
In diesem Dialog nehmen Sie Einstellungen für die Versionierung vor.

Techniken
Ihnen stehen zwei Möglichkeiten für die Versionierung Ihrer Rezepte, Formulas und
Bibliotheken zur Verfügung:
• Freie Versionierung
• Systemunterstützte Versionierung
Hinweis
Rezepte, Formulas und Bibliotheken, die aus älteren SIMATIC BATCH Versionen über die
Funktion "Restore" importiert wurden, benutzen weiterhin das Versionskonzept "freie
Versionierung". Eine Umstellung auf "systemunterstützte" Versionierung ist nicht möglich.
Die Archivierungstechnik, die beim Exportieren eingestellt ist, sollte ebenfalls beim
Importieren verwendet werden. Sonst haben Sie beim Import evtl. keine Möglichkeit die
Version einzustellen. Verwenden Sie in diesem Fall eindeutige Objektnamen, da sonst evtl.
mehrere Objektnamen mit gleicher Version vorhanden sind.

Optionsfeld "freie Versionierung"


Aktivieren Sie diese Option und geben zusätzlich unter "Voreingestellte Version" eine
Versionsnummer an, wird diese Versionsnummer in Rezepten, Formulas und Bibliotheken
verwendet. Die Standardeinstellung der voreingestellten Version ist V1.0.
Verwenden Sie die Funktion "Speichern unter" können Sie den Elementnamen umbenennen
und die Versionskennung eingeben.

Optionsfeld "systemunterstützte Versionierung"


Aktivieren Sie diese Option und geben zusätzlich unter "Voreingestellte Version" eine Zahl für
Haupt - bzw. Nebenversion an, wird diese zusammengesetzte Versionsnummer in Rezepten,
Formulas und Bibliotheken verwendet. Die Standardeinstellung der voreingestellten Version ist
V01.00.

SIMATIC BATCH V10.0


824 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Verwenden Sie die systemunterstützte Versionierung, ist das Verhalten folgendermaßen:


• Speichern: Beim "Speichern" eines Elements wird z. B. das bearbeitete Rezept mit dem
bestehenden Namen und der bestehenden Version überschrieben. Name und Version
ändern sich nicht.
• Speichern unter: Beim "Speichern unter" eines Elements haben Sie folgende Möglichkeiten:
– Vergeben Sie einen neuen Namen. Die Versionsnummer wird auf voreingestellte Version
gesetzt.
– Erhöhen Sie die Hauptversion. Die Hauptversion wird inkrementiert, die Nebenversion
wird zurückgesetzt.
– Erhöhen Sie die Nebenversion. Die Nebenversion wird inkrementiert.
Hinweis
Bei dem Verfahren "systemunterstützte Versionierung" haben Sie in den Dialogen
"Speichern" und Speichern unter" die Möglichkeit den eigentlichen
Restriktionsmechanismus zu umgehen. In beiden Dialogen wird die Option "Version
beibehalten [1.0]" bzw. "neuer Name mit voreingestellter Version [1.0]" zur Auswahl
angeboten.

Bei eingestellter Option "systemunterstützte Versionierung" können Sie ein bestehendes


Rezept, eine bestehende Formula oder eine bestehende Bibliothek nicht umbenennen. Diese
Funktion wird im Kontextmenü des Elements nicht angeboten.

Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.

Schaltfläche "Standard"
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, werden alle von Ihnen in diesem Register veränderten
Projekteinstellungen auf die Standard-Voreinstellung "Ja" zurückgesetzt.

Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 825
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Verwendete PlugIn Module


Dieser Dialog ist nur relevant, wenn Sie die Plausibilitätsprüfung auf Basis von extern
erstellbaren und modifizierbaren Modulen (PlugIn Module) durchführen lassen
Hier werden alle PlugIn Module aufgelistet, die für das aktuelle Projekt registriert sind,
unabhängig davon, ob das Modul vorhanden ist oder korrekt funktioniert.

Statusanzeige zu den Modulen

Modul nicht verwendbar, Modul ist aber für das aktuelle Projekt registriert:
Das bedeutet, dass SIMATIC BATCH nicht alle Funktionalitäten ausführen kann. Dieser Zustand
wird z. B. erreicht, wenn ein Modul registriert ist und es zwischenzeitlich z. B. gelöscht oder
umbenannt wurde.
Modul verwendbar.
Sagt nichts darüber aus, ob das Modul auch tatsächlich verwendet wird. Dazu muss der Dialog
mittels der Schaltfläche "Mehr" geöffnet werden.
Modul ist vorhanden, aber die interne Logik des Moduls signalisiert ein Problem.

Aktualisieren
Diese Schalfläche ist nur aktiv, wenn ein Modul den Zustand "Modul nicht verwendbar" aufweist.
Ist das Modul (Datei) auf dem PC vorhanden, aber noch nicht korrekt registriert, so kann
hiermit die Datei ausgewählt und der Zustand in "Modul verwendbar" verändert werden.
Dieser Zustand wird nur dann erreicht, wenn das Modul selbst auch korrekt funktioniert.

Hinzufügen
Öffnet den Dialog "Installierte PlugIn Module" zum Hinzufügen von Modulen, deren Dateien sich
auf dem Rechner befinden.

Entfernen
Diese Schaltfläche ist nur aktiv, wenn ein Modul selektiert ist. Hiermit wird die Registrierung für
das Projekt aufgehoben. Alle Funktionalitäten dieses Moduls sind damit deaktiviert.

Mehr
Diese Schaltfläche ist nur aktiv, wenn ein Modul selektiert ist. Öffnet den Dialog "PlugIn Details"
zum Festlegen der Funktionalität des Moduls.

Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.

SIMATIC BATCH V10.0


826 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Standard"
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, werden alle von Ihnen in diesem Register veränderten
Projekteinstellungen auf die Standard-Voreinstellung "Ja" zurückgesetzt.

Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.

Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.

[Link] Dialogfeld "Installierte PlugIn Module"


In diesem Dialog wählen Sie aus den installierten Modulen die jenigen aus, die später von
SIMATIC BATCH verwendet werden. Dazu selektieren Sie eine Zeile und drücken anschließend
OK.
Zur Auswahl werden in diesem Dialog alle installierten Module aufgelistet, die noch nicht
von SIMATIC BATCH verwendet werden. Die Module sind auf dem Rechner installiert. Das
Symbol kennzeichnet den Status des Moduls.
Dieses Dialogfeld bietet außerdem die Möglichkeit, PlugIn Module hinzuzufügen, deren Datei
auf dem Rechner vorhanden ist, SIMATIC BATCH aber noch nicht bekannt sind. Dies ist dann
sinnvoll, wenn das Modul nicht automatisch als SIMATIC BATCH PlugIn registriert werden
konnte (z. B. wenn die Installation des Moduls vor der Installation von SIMATIC BATCH
durchgeführt wurde).

Hinweis
Die zu verwendende PlugIn DLL sollte auf dem lokalen PC, vorzugsweise im BATCH-
Installationsordner, abgelegt werden. Wenn die DLL-Datei in einem anderen Verzeichnis, auf
einem Netzlaufwerk oder über einen Netzwerkpfad angesprochen wird, dann kann das durch
fehlende Windowsbenutzerrechte zu Fehlfunktionen und Fehlermeldungen führen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 827
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Statusanzeige zu den Modulen

Symbol Beschreibung
Modul nicht verwendbar, Modul ist aber für das aktuelle Projekt registriert:
Das bedeutet, dass SIMATIC BATCH nicht alle Funktionalitäten ausführen kann. Dieser Zustand wird z. B.
erreicht, wenn ein Modul registriert ist und es zwischenzeitlich z. B. gelöscht oder umbenannt wurde.
Modul verwendbar.
Sagt nichts darüber aus, ob das Modul auch tatsächlich verwendet wird. Dazu muss der Dialog mittels der
Schaltfläche "Mehr" geöffnet werden.
Modul ist vorhanden, aber die interne Logik des Moduls signalisiert ein Problem.

Hinzufügen
Hinzufügen von installierten und SIMATIC BATCH noch nicht bekannten Modulen.

[Link] Elektronische Unterschriften

Einleitung
Der Dialog zeigt eine Übersicht über die Aktionen an, die projektweit mit einer elektronischen
Unterschrift belegt werden können. Die Einträge in der Liste sind fest vorgegeben und können
nicht verändert oder erweitert werden.
Durch Markieren einer Aktion und anschließendes Drücken auf die Schaltfläche "Bearbeiten"
wird der ausgewählten Aktion eine Benutzerrolle für die zu leistende elektronische
Unterschrift zugeordnet. Erst jetzt ist das Optionskästchen zum Aktivieren bzw. Deaktivieren
frei geschaltet. Durch das Setzen bzw. Entfernen des Häkchens in einem entsprechenden
Optionskästchen werden die zugehörigen "Elektronische Unterschriften", bezogen auf das
gesamte Projekt, aktiviert bzw. deaktiviert. Die Einstellungen, die Sie hier treffen sind
nicht benutzer- oder rechnerspezifisch. Im Unterschied zu den elektronischen Unterschriften
bei Chargenelementen, gilt diese Einstellung zentral für alle Objekte - auf denen eine
entsprechende Aktion ausgeführt werden kann.

SIMATIC BATCH V10.0


828 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Aufbau des Registers


Der Dialog ist als Tabelle mit folgenden Inhalten aufgebaut:

Tabellenspalten Bedienung Anzeige


Spaltenüberschriften Klicken Sie auf eine der Spaltenüber‐ Rechts neben der Spaltenüberschrift
schriften, werden die Inhalte aufstei‐ wird ein Zeichen für "absteigend" und
gend oder absteigend angeordnet. "aufsteigend" dargestellt.
Aktion Klicken Sie in ein Optionskästchen um Das Optionskästchen ist aktiviert bzw.
die gewünschte Aktion zu aktivieren deaktiviert.
bzw. zu deaktivieren.
Rollen Klicken Sie auf eine Aktion und anschlie‐ Die Anzahl der zugeordneten Benutzer‐
ßend auf die Schaltfläche "Bearbeiten", rollen für diese Aktion wird als Zahl dar‐
um der Aktion eine oder mehrere Benut‐ gestellt.
zerrollen zuzuordnen.
Reihenfolge Aktiviertes Optionskästchen: Bei mehre‐ Das Optionskästchen ist aktiviert bzw.
ren vergebenen Benutzerrollen wird die deaktiviert.
konfigurierte Reihenfolge beim elektron‐
ischen Signieren verwendet.
Deaktiviertes Optionskästchen: Es wird
keine Reihenfolge bei mehreren verge‐
benen Benutzerrollen verwendet.
Um die Reihenfolge bei mehreren verge‐
benen Benutzerrollen zu ändern, markie‐
ren Sie eine Aktion und klicken anschlie‐
ßend auf die Schaltfläche "Bearbeiten".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 829
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltflächen und Optionskästchen

ESIG für Chargenablauf projektieren / Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren, dann ist die Verwendung von ESIGs für
aktivieren Objekte möglich. Wenn die Option deaktiviert ist, dann wird eine im Grundrezept
projektierte ESIG nicht ausgewertet und das Register "ESIG" ist in den Eigenschaften
Dialog (Objekteigenschaften) des Objekts nicht enthalten. Diese Option ist mit dem
License Key "BATCH Basic" nicht möglich.
Hinweis: Schon vorhandenen ESIGs werden beim Deaktivieren dieser Option nicht
gelöscht.
Beim Signieren Kommentareingabe Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren, dann muss der/die für das Signieren konfi‐
erzwingen gurierte/n Benutzer zusätzlich zur elektronischen Unterschrift ein Kommentar in das
Kommentarfeld eingegeben. Wenn kein Kommentar eigegeben wird, dann lässt sich
der Dialog nicht beenden und der Rezeptablauf nicht fortsetzen.
Bearbeiten Öffnet den Dialog "Rollen konfigurieren". In diesem Dialog definieren Sie die Benut‐
zerrollen.
OK Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.
Standard Setzt die von Ihnen vorgenommenen Einstellungen auf Standardeinstellungen (Aus‐
lieferzustand) zurück.
Abbrechen Verlässt den Dialog ohne Ihre Änderungen zu übernehmen.
Hilfe Öffnet die Hilfe zu diesem Kontext.

Signaturvorgang stornieren
Bevor diese Aktion tatsächlich ausgeführt wird, müssen die projektierten elektronischen
Unterschriften geleistet werden. Ist mehr als eine Unterschrift notwendig, dann kann das Objekt
in den Zustand "in Prüfung" übergehen. Das bedeutet, dass mindestens eine - aber noch nicht
alle der erforderlichen Unterschriften - geleistet wurden. Ein Element im Zustand "in Prüfung"
kann wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt werden, indem im Dialog Dialogfeld
"SIMATIC BATCH: Signieren" die Funktion "Signaturvorgang stornieren" verwendet wird.
Die Einstellungen aus diesem Dialog werden immer nur beim ersten Ausführen einer
Aktion beachtet. Ist das Element bereits im Zustand "in Prüfung", muss – auch nach
einem Deaktivieren der Unterschriften – der Signaturvorgang entweder vervollständigt oder
storniert werden. D. h. bei einem Deaktivieren von elektronischen Unterschriften werden
nicht die Zustände der Elemente verändert (also z. B. "in Prüfung").

[Link] Chargen > Einstellungen

Einleitung
In diesem Dialog bearbeiten Sie grundlegende Projekteinstellungen für Chargen. Alle
einstellbaren Eigenschaften sind in Gruppen zusammengefasst. Wenn Sie auf eine Eigenschaft
klicken, wählen Sie in der Spalte "Wert" eine Einstellung aus. Zusätzlich erhalten Sie in einem
Textfenster Beschreibungen zu jeder markierten Eigenschaft.

Allgemein > Online Sollwertänderung erlauben


Legt die Voreinstellung "Änderbar" für neu angelegte Parameter im Rezepteditor fest.

SIMATIC BATCH V10.0


830 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Wenn "Änderbar" ausgewählt ist, sind während der Chargensteuerung Änderungen an


Parametern (Sollwerte) des Steuerrezepts erlaubt.
Standardeinstellung: Ja.

Allgemein > Löschen von beendeten, nicht archivierten Chargen erlauben


Wenn Sie diese Eigenschaft verwenden, werden Chargen auch ohne vorheriges "Abschließen"
und "Archivieren" gelöscht. Der entsprechende Befehl heißt "sofort löschen" und erfordert im
BatchCC das entsprechende Benutzerrecht.
Standardeinstellung: Nein.

Allgemein > Online Sollwertänderung an aktiven Schritt übertragen


Legt die Voreinstellung "Sofort wirksam" für neu angelegte Parameter im Rezepteditor fest.
Bei Rezeptfunktionen vom Typ EPH und EOP können geänderte Parameterwerte sofort
wirksam werden, d. h. von laufenden Rezeptschritten (EPH und EOP) im Steuerrezept
direkt in das Automatisierungssystem übertragen werden, um so Einfluss auf den
laufenden Baustein im AS zu nehmen. Wenn Sie die Eigenschaft verwenden, wird eine
Sollwertänderung sofort im AS übernommen. Wenn die Eigenschaft nicht aktiviert ist, wird
ein neu eingegebener Wert erst gespeichert und bei beim nächsten Aufruf der Funktion
verwendet.
Standardeinstellung: Nein.

Allgemein > Archivierte Chargen automatisch löschen


Wenn Sie den Wert dieser Eigenschaft auf "Ja" einstellen, werden Chargen automatisch aus dem
entsprechenden Auftragsordner im BatchCC gelöscht, die bereits archiviert wurden.
Standardeinstellung: Nein.

Allgemein > Vordefinierten Chargenname benutzen


Wenn Sie den Wert dieser Eigenschaft auf "Ja" einstellen, werden bei der Chargenerzeugung die
vordefinierten Einstellungen bei der Chargennamensgebung herangezogen.
Standardeinstellung: Nein.

Allgemein > Chargen automatisch frei geben


Wenn Sie den Wert dieser Eigenschaft auf "Ja" einstellen, werden neu hinzugefügte Chargen
beim Erzeugen automatisch frei gegeben.
Standardeinstellung: Nein.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 831
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Allgemein > Operatordialoge automatisch öffnen


Wenn Sie den Wert dieser Eigenschaft auf "Ja" einstellen, werden alle projektierten
Operatordialoge beim Öffnen eines Steuerrezepts automatisch in der Steuerrezeptansicht im
BatchCC geöffnet. Um zu verhindern, dass alle Operatordialoge von geöffneten Chargen sofort
geöffnet und angezeigt werden, verwenden Sie den Wert "Nein".
Standardeinstellung: Ja.

Allgemein > Erweiterter kontinuierlicher Betrieb


Wenn Sie den Wert dieser Eigenschaft auf "Ja" einstellen, laufen Technische Funktionen im
kontinuierlichen Betrieb auch nach Chargenende weiter und werden nicht automatisch
beendet.
Technische Funktionen im erweiterten kontinuierlichen Betrieb können von anderen Chargen
übernommen werden.
Bei der Standardeinstellung "Nein" werden Technische Funktionen bei Ende der
Teilrezeptprozedur bzw. bei Chargenende automatisch beendet und laufen nicht weiter,
wenn die entsprechende Teilanlage frei gegeben ist.
Standardeinstellung: Nein

Abschließen und Archivieren > Automatisch archivieren


Wenn Sie den Wert dieser Eigenschaft auf "Ja" einstellen, werden beendete, abgebrochene oder
gestoppte Chargen automatisch abgeschlossen und archiviert. Chargen, die eine elektronische
Unterschrift für diese Aktionen benötigen, werden nicht berücksichtigt.
Standardeinstellung: Nein

Abschließen und Archivieren > Wartezeit nach Abschließen


Geben Sie eine Wartezeit vor, zwischen dem manuellen Abschließen und dem Archivieren der
Charge. Wählen Sie dazu aus dem Auswahlfeld die gewünschte Wartezeit in Tagen.
Voreingestellter Standardwert ist sieben Tage. Geben Sie eine Zahl zwischen 0 und 30 ein.

Strukturänderungen > Online Strukturänderungen erlauben


Wenn Sie den Wert dieser Eigenschaft auf "Ja" einstellen, sind Strukturänderungen online auf
diesem BATCH Client möglich. Die Standardeinstellung dieser Eigenschaft ist "Nein" bzw. nicht
erlaubt. Beachten Sie die weiteren Voraussetzungen für Rezeptstrukturänderungen im
laufenden Betrieb. Ein Verweis auf das Thema ist ganz unten in diesem Abschnitt aufgeführt.
Standardeinstellung: Nein.

Strukturänderungen > Aktive Chargen müssen angehalten sein


Wenn die Eigenschaft "Strukturänderung erlauben" auf "Ja" eingestellt wurde, ist diese
Eigenschaft verwendbar. Online Strukturänderung sind nur dann möglich, wenn aktive Chargen
angehalten sind. Nach Ende der Online Strukturänderung müssen Sie die Chargen wieder
fortsetzen.

SIMATIC BATCH V10.0


832 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Standardeinstellung: Ja.

Strukturänderungen > Maximale Wartezeit für Online Strukturanpassung


Wenn Sie die Online Strukturänderung für das größere Rezept durchführen, gibt die "Maximale
Wartezeit für Online Strukturanpassung" (in Sekunden) an, wie lange auf die erfolgreiche
Akzeptanz einer Online Strukturänderung gewartet werden muss (15 Sekunden).

Hinweis
Der Benutzer kann die maximale Wartezeit für Online Strukturanpassung in den
"Projekteinstellungen" ändern.

Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.

Schaltfläche "Standard"
Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, werden alle von Ihnen in diesem Register veränderten
Projekteinstellungen auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt.

Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.

Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.

Weitere Information
Voraussetzungen für Online Strukturänderungen (Seite 509)
Erweiterter kontinuierlicher Betrieb (Seite 448)

[Link] Chargen > Vordefinierter Chargenname


In diesem Dialog definieren Sie den statischen und dynamischen Anteil für die automatische
Generierung von Chargennamen.
Chargennamen, die mit vordefinierten Namen erzeugt werden, bekommen immer
automatisch eine Dateiendung (Dateisuffix) hinzugefügt. Die Dateiendung erkennen Sie

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 833
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

durch einen Unterstrich gefolgt von einer Zahl, angefangen bei Eins. Die Zahlen werden
automatisch erhöht.

Voraussetzung
Für die Verwendung von vordefinierten Chargennamen stellen Sie den Wert der Eigenschaft
"Vordefinierten Chargennamen benutzen" auf "Ja". Die Eigenschaft ist in den
Projekteinstellungen unter Chargen > Einstellungen vorhanden.

Bereich Chargenname
Folgende statische und dynamische Namenselemente stehen Ihnen zur Auswahl:
• <Keines>: Keinem speziellen Namenselement zugeordnet.
• Rezept/Formula
• Formula-Kategorie
• Auftrag
• Auftragskategorie
Zu den aufgeführten Elementen stehen Ihnen folgende Attribute zur Auswahl zur Verfügung:
• Text
• Datum
• Zeit
Rezept/Formula
• Name
• Version
• ID: Identifizierungszahl für Rezepte und Formulas
• Produktname
• Produktcode
Formulakategorie, Auftrag und Auftragskategorie
• Name
Nur wenn Sie als Element "<Keines>" und als Attribut "Text" wählen, dann wird das
Eingabefeld "Textzusatz" zur Texteingabe freigeschaltet. Hier geben Sie einen beliebigen
statischen Namensanteil ein. Beachten Sie, dass die Gesamtnamenslänge auf 32 Zeichen
beschränkt ist. Mehr Zeichen verhindern eine Chargenfreigabe.
Wenn Sie einen Chargennamen definiert haben, dann klicken Sie auf die Schaltfläche
"Hinzufügen". Damit werden das ausgewählte Element und das Attribut in einer
Tabellenanzeige übernommen. Der aus diesen Namensteilen bestehende Chargenname wird
im Bereich Beispiel angezeigt.
Wiederholen Sie den Vorgang für jedes gewünschte namensbildende Element. Damit wird
der Chargenname immer länger.

SIMATIC BATCH V10.0


834 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Ein vordefinierter Chargenname wird vom System automatisch inkrementiert. Der


vordefinierte Chargenname bleibt so lange erhalten, bis er in diesem Dialog geändert wird,
oder die Funktionalität in den Einstellungen zu Chargen auf "Nein" zurück gestellt wird.

Tabellenanzeige
Mit den Schaltflächen "Auf" und "Ab" bestimmen Sie, welche Namenselemente an welcher Stelle
des Chargennamens positioniert werden. Markieren Sie dazu ein Namenselement in der
Tabellenanzeige und klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche "Auf" oder "Ab". Die neu
positionierten Namenselemente werden im Beispielfenster dargestellt.

Beispiel
In Bereich "Beispiel" werden die ausgewählten Namenselemente in der eingestellten
Reihenfolge dargestellt.
statischerText{{Rezept/Formula:Id}}{{Auftrag:Name}}
Die gewählten Einstellungen für die Chargennamen werden in der Systemdatenbank
gespeichert.

Plausibilitätsprüfung
Beim Hinzufügen von Chargen in einen Auftrag findet eine Plausibilitätsprüfung statt, in der
geprüft wird, ob der Chargenname eindeutig ist. Wenn dem nicht so ist, dann wird die Charge
nicht angelegt.

Schaltfläche "Löschen"
Mit der Schaltfläche "Löschen" werden markierte Namenselemente gelöscht.

Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.

Schaltfläche "Standard"
Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, dann werden alle von Ihnen in diesem Register
veränderten Projekteinstellungen auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt.

Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.

Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 835
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.

[Link] Chargen > Archivierung > Archivierungstechnik

Einleitung
In diesem Dialog bestimmen Sie die Einstellungen für die Archivierung von abgeschlossenen
Chargen. Die Chargendaten werden bei folgenden angebotenen Techniken im XML-Format
gespeichert:
• Verzeichnis
• SQL-Server
• FTP-Server
Der Dialog ist in folgende Bereiche aufgeteilt:
• Technik. Wählen Sie die von Ihnen gewünschte Archivierungstechnik aus.
Hinweis
Aus Sicherheitsgründen und im Hinblick auf vertrauliche Rezept- und Herstellungsdaten
empfehlen wir Ihnen die Techniken PH und SQL-Server.

• Auswahl der Version bzw. Auswahl der XML-Archivformate.


• Schaltfläche für einen Verbindungstest. Wenn Sie auf die Schaltfläche "Test" klicken, dann
wird ein Verbindungstest zum ausgewählten Archivablageort mit der gewählten
Archivierungstechnik durchgeführt.

Technik "Verzeichnis"
Diese einfache Archivierungstechnik können Sie einsetzen, um Archivdateien in einen frei
gegebenen Ordner im Netzwerk zu kopieren. Die betreffend der Sicherheitseinstellungen
einfachste mögliche Konfiguration ist, das freigegebene Verzeichnis für die Windows-
Benutzergruppe "Jeder" schreibend frei zu geben.

Hinweis
Um den Zugriff auf den freigegebenen Ordner herzustellen, werden die Benutzerangaben des
angemeldeten Benutzers verwendet. Sie sind als Benutzer selbst dafür verantwortlich, dass eine
Applikation auf den freigegebenen Ordner zugreifen kann. Nutzen Sie diese Möglichkeit um den
Zugriff auf den angegebenen Benutzer einzuschränken. Die Freigabe für die Gruppe "Jeder" ist
aus Sicherheitsaspekten bedenklich und wird deshalb nicht empfohlen.

Vorgehensweise

SIMATIC BATCH V10.0


836 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Aktivieren Sie das Optionsfeld "Verzeichnis:".


1. Im Eingabefeld geben Sie den der UNC-Notation entsprechenden Ordnernamen ein.
Beispiel: \\<Rechnername>\<Name des frei gegebenen Ordners>. Wenn Sie bereits einen frei
gegebenen Ordner im Netzwerk erstellt haben, dann können Sie über die Schaltfläche "..."
Durchsuchen diesen Ordner auswählen.
2. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Test", um die Verbindung zu testen.
3. Beenden Sie den Dialog.
Bei einem Test der Verbindung wird Folgendes geprüft:
• Wurde ein Wert in das Eingabefeld "Verzeichnis" eingegeben?
• Entspricht das angegebene Verzeichnis der UNC-Notation?
• Kann auf den angegebenen PC zugegriffen werden?
• Kann auf das angegebene Verzeichnis schreibend zugegriffen werden?
Schlägt eine dieser Prüfungen fehl, so erscheint eine Meldung und der Dialog kann mit den
aktuellen Angaben nicht verlassen werden. Korrigieren Sie die Angaben und führen Sie den
Test erneut aus oder brechen Sie ihn ab.

Technik "SQL-Server"
Diese Technik speichert die Archivdatei als XML in einer SQL-Server Datenbank. Dabei wird die
Archivdatei nicht verändert oder in mehrere Tabellen aufgeteilt. Zusätzlich zur Archivdatei, die
in einem Feld der Datenbank abgelegt wird, werden noch Zusatzinformationen über die Charge
im selben Datensatz abgelegt. Diese Zusatzinformationen sind z. B. Produkt, Chargenname,
Beginn der Charge, Ende der Charge oder Angaben über den Benutzer, der die Archivierung
durchgeführt hat.
Zusätzlich zur Erstellung einer neuen SQL-Serverdatenbank, sofern diese noch nicht existiert,
erfordert diese Methode auch die Angabe der Daten für "Logon" und "Passwort" im Ordner
"Benutzerangaben" zur Anmeldung am SQL-Server. Verwendet ein Benutzer eine Domäne für
den Zugriff, muss auch der Name der Domäne eingegeben werden.
Vorgehensweise
1. Aktivieren Sie das Optionsfeld "SQL-Server".
2. Ist bereits eine SQL-Server Datenbank im Netzwerk vorhanden, können Sie entweder den
Namen direkt in das Eingabefeld eintragen, oder über die in der Klappliste verfügbaren
Einträge den gewünschten SQL-Server Name auswählen.
Beachten Sie, dass für diese Technik eine eigene SQL-Server Instanz vorausgesetzt wird.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Erstellen", um eine neue SQL-Server Datenbank zu erzeugen.
Es wird der Dialog "SQLServer Datenbank erzeugen" geöffnet. Klicken Sie in diesem Dialog
auf die Schaltfläche "Hilfe", um weitere Informationen zu diesem Dialog zu erhalten. Hierfür
sind Administratorenrechte auf dem SQL-Server und bei SIMATIC BATCH erforderlich.
4. Geben Sie im Ordner "Benutzerangaben" einen Benutzer an, der Mitglied der Windows
Benutzergruppe "SIMATIC BATCH" ist.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Test", um die Verbindung zu testen.
6. Beenden Sie den Dialog.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 837
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Bei einem Test der Verbindung wird Folgendes geprüft:


• Wurde ein Wert in das Eingabefeld "SQL Server" eingegeben?
• Ist der angegebene SQL-Server erreichbar?
• Existiert eine Datenbank mit dem vorgegebenen Namen? Dieser Name leitet sich aus der
internen Bezeichnung des SIMATIC BATCH Projekts ab.
• Existiert in der Datenbank eine Tabelle mit dem Namen "tblBatches"?
• Kann auf die Tabelle "tblBatches" schreibend zugegriffen werden?
Wenn eine dieser Prüfungen fehlschlägt, dann erscheint eine Meldung und der Dialog kann
mit den aktuellen Angaben nicht verlassen werden. Korrigieren Sie die Angaben und führen
Sie den Test erneut aus oder brechen Sie ihn ab.

Technik "FTP-Server"
Diese Technik benötigt neben einem fertig eingerichteten FTP-Server, die Angabe von "Login:",
"Passwort" im Ordner "Benutzerangaben" und den zu verwendenden Anschluss (Standard:
Port 21). Die Angabe der Domäne ist nur erforderlich, wenn der Benutzername in der FTP-Server
Konfiguration von einem Domänenbenutzer abgeleitet wurde (Standard bei FTP-Server des IIS
(Internet Information Server)).
Ob das Login mit oder ohne den Namen der Domäne erfolgen muss, hängt von der
Konfiguration der FTP-Server ab. Wird der Zugriff für das Login aus einer Domäne
konfiguriert, beispielsweise XX001\User1, muss auch eine Domäne für SIMATIC BATCH
angegeben werden. Wenn der Zugriff auf den FTP-Server nur für ein lokales Login
konfiguriert wird, dann lassen Sie das Eingabefeld "Domäne" im Ordner "Benutzerangaben"
frei. Das ist gleichbedeutend mit dem Namen des PCs, auf dem der FTP-Server läuft. Bei
dieser Technik kann auch ein nur lokal auf dem PC des FTP-Servers vorhandenes Login
verwendet werden.
Folgen Sie dem Verweis "FTP-Server einrichten" unter "Weitere Informationen" am Ende des
Kapitels, um zusätzliche Informationen zu erhalten.
Vorgehensweise
1. Aktivieren Sie das Optionsfeld "FTP-Server".
2. Geben Sie im Eingabefeld den Rechnernamen oder die IP-Adresse des FTP-Servers ein.
3. Zusätzlich zur Angabe des Rechnernamens oder der IP Adresse des FTP-Servers ist auch die
Angabe der Anschlussnummer (Port) möglich. Bitten Sie denjenigen, der den FTP-Server
konfiguriert hat, um die Anschlussnummer des FTP Servers, auf dem Sie archivieren
möchten.
4. Geben Sie im Ordner "Benutzerangaben" die Domäne, Ihr Login und das Passwort an.
5. Um die Verbindung zu testen, klicken Sie auf die Schaltfläche "Test".
6. Beenden Sie den Dialog.
Bei einem Test der Verbindung wird Folgendes geprüft:
• Wurde ein Wert in das Eingabefeld "FTP-Server" eingegeben?
• Ist der angegebene FTP-Server erreichbar?
• Kann auf den FTP-Server schreibend zugegriffen werden?

SIMATIC BATCH V10.0


838 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Wenn die Prüfungen fehlschlagen, dann erscheint eine Meldung und der Dialog kann mit
den aktuellen Angaben nicht verlassen werden. Korrigieren Sie die Angaben und führen Sie
den Test erneut aus oder brechen Sie ihn ab.

Hinweis
Ein FTP-Server legt die Dateien auf einem konfigurierten Verzeichnis ab. Um die Archivdaten zu
schützen, versehen Sie dieses Verzeichnis mit Zugriffsschutz.
Das Ablegen von Archivdaten in Unterordnern wird von SIMATIC BATCH nicht unterstützt. Es
wird immer in das Stammverzeichnis gespeichert.

Version
In SIMATIC BATCH stehen Ihnen XML-Archivformate folgender SIMATIC BATCH Versionen zur
Verfügung. Die Versionsangaben beziehen sich auf die Archivierungstechniken "Verzeichnis",
"SQL-Server" und "FTP-Server". Die Auswahl der Archivformate ist dann zu beachten, wenn Sie
die XML-Archivdateien nachgelagert nutzen, z. B. im Betrachter für archivierte Chargen. Es wird
immer das XML Archivformat der installierten SIMATIC BATCH Version voreingestellt. Damit ist
sichergestellt, dass alle neuen Funktionen einer Version in der Archivdatei gespeichert sind. Die
folgende Tabelle gilt für alle Techniken außer PH.

Optionskästchen Bedeutung
V7.0 V7.0 entspricht dem bisher existierenden Archivformat in SIMATIC BATCH
V7.0 und V6.1.x.
Wenn Sie Chargenarchive mit SBReport drucken, dann verwenden Sie das
Archivformat V7.0.
V7.0 SP1 Das Archivformat V7.0 SP1 unterscheidet sich gegenüber V7.0 in Struktur
und Syntax. Die objektrelational aufgebaute Archivdatei eignet sich für
eine automatisierte Weiterverarbeitung zur Ablage der Daten in relatio‐
nalen Datenbanken. Hierzu existiert ein XML-Schema, das mit installiert
wird.
V7.0.8 Es handelt sich um das Archivformat von SIMATIC BATCH AS based V7.0
SP2. Ähnlich dem Archivformat V7.0 SP1 mit zusätzlichen Attributen.
Hierzu existiert ein XML-Schema, das mit installiert wird.
V7.1.2 Wenn Sie SIMATIC BATCH V7.1 SP2 installieren, dann wird dieses Archiv‐
format voreingestellt und verwendet. Hierzu existiert ein XML-Schema,
das mit installiert wird.
V8.0.0 Wenn Sie SIMATIC BATCH V8.0.0 installieren, dann wird dieses Archivfor‐
mat per Standard voreingestellt und verwendet. Hierzu existiert ein XML-
Schema, das mit installiert wird.
V8.0.1 Wenn Sie SIMATIC BATCH V8.0.1 installieren, dann wird dieses Archivfor‐
mat voreingestellt und verwendet. Hierzu existiert ein XML-Schema, das
mit installiert wird.
V8.1.0 Wenn Sie SIMATIC BATCH V8.1.0 installieren, dann wird dieses Archivfor‐
mat voreingestellt und verwendet. Hierzu existiert ein XML-Schema, das
mit installiert wird.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 839
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Optionskästchen Bedeutung
V8.2.0 Wenn Sie SIMATIC BATCH V8.2.0 installieren, dann wird dieses Archivfor‐
mat voreingestellt und verwendet. Hierzu existiert ein XML-Schema, das
mit installiert wird.
V9.0 Wenn Sie SIMATIC BATCH V9.0 oder V9.0.1 installieren, dann wird dieses
Archivformat voreingestellt und verwendet. Hierzu existiert ein XML-Sche‐
ma, das mit installiert wird.

Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.

Schaltfläche "Standard"
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, werden alle von Ihnen in diesem Register veränderten
Projekteinstellungen auf die Standard-Voreinstellung "Ja" zurückgesetzt.

Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.

Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.

Weitere Information
• Informationen zur Versionierung finden Sie im Abschnitt "Versionierung (Seite 824)".
• Informationen zu den Sicherheitsaspekten und zur Archivierungstechnik "SQL-Server" finden
Sie in den Abschnitten:
– Sicherheitsaspekte (Seite 89)
– Grundlagen (Seite 515)
– SQL-Server Datenbank erzeugen (Seite 516)
– Einrichten eines SQL-Servers (Seite 518)
– Benutzerangaben (Seite 955)

SIMATIC BATCH V10.0


840 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Chargen > Archivierung > Berichte erstellen

Einleitung
In diesem Dialog bestimmen Sie die Druckvorlagen für Berichte, die beim Archivieren von
Chargen verwendet werden.

Berichte beim Archivieren von Chargen erstellen:


In der Tabelle werden Berichtvorlagen, auch selbst erstellte, vom Typ "Charge" angezeigt. Der
Dateiname zum Typ "Charge" ist wie folgt aufgebaut: "name_batch.rdl". Dabei darf der
Dateiname nur im Bereich "name" verändert werden. Die Berichtvorlagen für Chargen sind
durch die nicht veränderbare Bezeichnung "_batch" im Dateinamen gekennzeichnet. Im
gesamten Dateinamen darf nur einmal der Unterstrich verwendet werden. Die Berichtvorlagen
liegen entsprechend Ihrer Installation im Installationsordner \SIEMENS\BATCH\RSTemplates.
Aktivieren Sie für die PDF-Berichterstellung eine oder auch mehrere Berichtvorlagen über das
dazugehörige Optionskästchen. Die beim Archivieren automatisch generierten PDF-Dateien
werden dann abhängig von der gewählten Archivierungstechnik in dem dort angegebenen
Verzeichnis, zusätzlich zur Archivdatei der Charge (*.xml), gespeichert.

Hinweis
Löschen Sie nicht die mitgelieferten Vorlagedateien für Berichte.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "Lieferform von SIMATIC BATCH (Seite 93)".

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Standard"
Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, dann werden alle von Ihnen in diesem Register
veränderten Projekteinstellungen auf die Voreinstellung "Ja" zurückgesetzt.

Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 841
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Weitere Information
Projekteinstellungen Ordner "Archivierung" (Seite 836)

[Link] Chargen > Archivierung > Prozessdatenarchiv

Information und Verbindungstest


Dieser Dialog dient zu Ihrer Information. Die angezeigten Daten stammen aus Ihrem PCS 7
Projekt. Es werden die Namen der PH-Archivserver, falls redundant projektiert, angezeigt. Mit
einem Mausklick auf die Schaltfläche "Test" starten Sie einen Verbindungstest zum PH-
Archivserver.

Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.

Schaltfläche "Standard"
Die Funktion ist in diesem Dialog nicht ausführbar.

Schaltfläche "Übernehmen"
Die Funktion ist in diesem Dialog nicht ausführbar.

Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.

Weitere Information
PH-Archivserver (Seite 519)
Funktionalität des Betrachters für archivierte Chargen (Seite 535)

[Link] Backup > Einstellungen


In diesem Dialog definieren Sie die Einstellungen für automatische Exporte Ihrer Batch-
Anlagendaten. In eine Backup-Datei werden alle BATCH-Projektdaten wie
Anlageneinstellungen, Projekteinstellungen, Bibliotheken, Formeln, Grundrezepte und
Materialien gespeichert. Chargendaten werden in Archivdateien, nicht in Backup-Dateien
gespeichert. Den Einsatz einer Backup-Datei als Restore, setzt eine konsistente
Anlagenumgebung voraus. Eine Backup-Datei darf nur auf der BATCH-Anlage wieder hergestellt
werden auf der es erzeugt wurde.

SIMATIC BATCH V10.0


842 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Bereich Eigenschaften
Die Werte folgender Eigenschaften lassen sich einstellen.

Eigenschaft Standardwert Bemerkung


Automatisches Backup verwenden? Nein Entscheiden Sie, ob Sie das automatische Backup einsetzen oder
nicht.
Ja: Das automatische Backup ist aktiv und wird verwendet.
Nein: Das automatische Backup ist nicht aktiv und wird nicht ver‐
wendet.
Ein automatisches Backup schließt ein manuelles Backup nicht
aus.
Dateiname der Backupdatei automa‐ Nein Entscheiden Sie, ob Ihr gewählter Dateiname der Backupdatei
tisch ergänzen? automatisch um Datum und Uhrzeit ergänzt wird.
Maximale Anzahl Backupdateien 5 Wählen Sie die maximale Anzahl der Backupdateien für das an‐
gegebene Zielverzeichnis aus. Die maximale Anzahl ist auf 100
Backupdateien begrenzt. Wenn die maximale Anzahl an Backup‐
dateien erreicht wird, wird immer die Backupdatei mit dem ältes‐
ten Datum gelöscht.

Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.

Schaltfläche "Standard"
Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, werden alle von Ihnen in diesem Register veränderten
Projekteinstellungen auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt.

Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.

Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.

[Link] Backup > Automatisches Backup


In diesem Dialog definieren Sie den Namen der Backupdatei und legen den Zeitpunkt für die
Durchführung des automatischen Backup fest.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 843
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Bereich Sicherungsdatei
Dateiname
Im Bereich Sicherungsdatei geben Sie unter "Dateiname" einen frei gewählten Namen für die
Sicherungsdateien ein. Der Dateiname darf aus maximal zehn Buchstaben bestehen.
Wenn Sie die Eigenschaft "Dateiname automatisch ergänzen" ausgewählt haben, dann
werden Datum und Uhrzeit dem gewählten Dateinamen angehängt. Diese Eigenschaft
stellen Sie im Dialog Backup > Einstellungen ein.
Wenn der Wert der Option "Namen der Backup-Datei automatisch ergänzen" auf "Nein"
eingestellt ist, dann wird dem Dateinamen eine Zahl mit vier Ziffern hinzugefügt. Die Zahl 1
entspricht dann dem Format "0001". Wenn nur eine Backupdatei eingestellt ist, dann wird die
Zahl bei jedem neuen Backup erhöht. Dabei werden alle Backupdateien im eingestellten
Verzeichnis berücksichtigt. Wenn ein gewählter Dateiname mit einem bereits erstellten
Backupdateinamen übereinstimmt, dann sorgt das System dafür, dass die höchste Zahl
ermittelt wird und erhöht diese. Solange der gewählte Dateiname nicht geändert wird, wird
die errechnete Zahl für die maximale Anzahl von Backupdateien berücksichtigt. Dies ist auch
so für Backupdateien, die durch einen Benutzer manuell in dem Zielverzeichnis hinzugefügt
werden. Wenn diese Backupdateien dem eingestellten Namensschema von SIMATIC BATCH
entsprechen, dann werden sie auch gelöscht. Ein Löschvorgang wird immer dann gestartet,
bevor ein automatisches Backup gestartet wird. Im Dateisystem wird oder Löschvorgang
nicht sofort aktualisiert.
Verzeichnis
Unter Verzeichnis wählen Sie den Speicherort für die Sicherungsdateien. Klicken Sie auf die
Schaltfläche "..." und wählen Sie einen Ordner für die Dateiablage aus. Es werden nur frei
gegebene Ordner zur Auswahl angeboten.

Bereich Intervall
Im Bereich Intervall wählen Sie den Zeitpunkt für automatische Sicherungen aus. Dabei wählen
Sie eines der vorgegebenen Zeitintervalle aus und stellen die von Ihnen gewünschte
Ausführungszeit mit Uhrzeit und Datum ein.

Intervall Bemerkung
Einmal Die automatische Datensicherung startet einmalig.
Anschließend ist die automatische Datensicherung beendet
und es wird keine weitere Datensicherung ausgeführt.
Täglich Die automatische Datensicherung startet täglich.
Wöchentlich Die automatische Datensicherung startet wöchentlich.
Monatlich Die automatische Datensicherung startet monatlich.

Zeit Auswahl oder Eingabe der Uhrzeit


Datum: Auswahl oder eingabe des Datums

Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.

SIMATIC BATCH V10.0


844 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Standard"
Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, dann werden alle von Ihnen in diesem Register
veränderten Projekteinstellungen auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt.

Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.

Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.

Weitere Information
Backup (Menü Extras) (Seite 1098)
Sicherheitsaspekte (Seite 89)

[Link] Berichtserstellung

Einleitung
In diesem Dialog entscheiden Sie, welche Inhalte Ihre Berichte enthalten. Zusätzlich sind
Einstellungen für die Microsoft Reporting Services und für das automatische Speichern der
Berichte als PDF-Datei aus der Druckvorschau heraus enthalten.

Eigenschaft
Die Werte folgender Berichteigenschaften können Sie von den anfänglichen
Standardeinstellungen, "Ja", alles anzeigen, auf individuelle Einstellungen ändern:
• In Berichten Historie anzeigen: Legt fest, ob die Bearbeitungshistorie im Bericht einer Charge
dargestellt werden soll oder nicht.
• In Chargenberichten Meldungen anzeigen: Legt fest, ob WinCC-Meldungen
(Bedienmeldungen und Bedienanforderungen) im Bericht einer Charge dargestellt werden
sollen, oder nicht.
• In Chargenberichten Transitionen anzeigen: Legt fest, ob Transitionen im Bericht einer
Charge angezeigt werden sollen oder nicht.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 845
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• In Chargenberichten Kurven anzeigen: Legt fest, ob Messkurven im Bericht einer Charge


angezeigt werden sollen oder nicht. Messwerte und Kurven stehen erst dann im
Chargenbericht zur Verfügung, wenn die Chargendatenverwaltung CDV alle Messwerte aus
der PCS 7 OS gesammelt und aufbereitet hat. Die Übertragung kann einige Minuten dauern.
• In Chargenberichten alle Ebenen anzeigen: Ja: Es werden alle Objekte aller Ebenen
dargestellt. Nein: In flachen Steuerrezepten werden alle Objekte der ersten Ebene (SUB,
RP, ...) angezeigt. In hierarchischen Steuerrezepten werden alle Objekte der ersten beiden
Ebenen (TRP, ROP, Überwachung, ...) dargestellt.
Zusätzliche Informationen zu jeder markierten Berichteigenschaft werden dynamisch in
einem Textfeld unten angezeigt.

Reporting Services
Die Verbindungsdaten für die „Reporting Services“ werden vom System ermittelt.
• Reporting Services Protokoll:
Das Übertragungsprotokoll für den Zugriff auf die Microsoft Reporting Services wird
angezeigt.
Die Protokolle "http" und "https" stehen zur Verfügung.
Voreingestellt ist das Hypertext Übertragungsprotokoll. Das sichere Hypertext
Übertragungsprotokoll wird zur Verschlüsselung und zur Authentifizierung der
Kommunikation zwischen Server und Client verwendet.
• Reporting Services Host-Name:
Der Server-Suffix für den Zugriff auf die Microsoft Reporting Services wird angezeigt.
• Reporting Services Port:
Der Port für den Zugriff auf die Microsoft Reporting Services wird angezeigt.
Ein Port stellt einen Teil der Netzwerk-Adresse dar.

Druckvorschau speichern
Mit den folgenden Eigenschaften stellen Sie ein Standardverzeichnis für die Ablage von aus der
Druckvorschau exportierten Berichten als PDF-Dateien ein. Weiterhin bestimmen Sie, ob der
Dateiname und das Verzeichnis von dem Speichern der PDF-Datei änderbar ist. Verwenden Sie
keine lokalen Pfade, verwenden Sie stattdessen einen UNC-Pfad.
• Standardverzeichnis für PDF-Dateien: Eingabefeld für die Angabe eines
Standardverzeichnisses, in dem die PDF-Dateien, die aus der Druckvorschau heraus erzeugt
werden, gespeichert werden. Über die rechts angeordnete Schaltfläche öffnen Sie einen
Suchdialog zur Auswahl des gewünschten frei gegebenen Ordners. Dieser Ordner wird nicht
für die Ablage archivierter Chargen verwendet.
• Mit der zusätzlichen Option "Name und Verzeichnis der PDF-Datei änderbar" können Sie
bestimmen, ob Sie vor dem Speichen der Berichte die Möglichkeit haben, den Dateinamen
und das Verzeichnis zu ändern oder nicht. Wenn die Option deaktiviert ist, wird die
entsprechende PDF-Datei mit einem vom System generierten Dateinamen im eingestellten
Verzeichnis gespeichert. Ein Teil des generierten Dateinamens enthält den Objektnamen,
den Sie in BatchCC zugewiesen haben. Beachten Sie, dass PDF-Dateien möglicherweise
überschrieben werden, wenn die Option "Name und Verzeichnis der PDF-Datei änderbar"
nicht aktiviert ist.

SIMATIC BATCH V10.0


846 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Information Server
Wenn Sie in der PCS 7 Projektierung einen PH-Archivserver eingebunden haben, ist für den
Zugriff auf die Druckvorlagen für das Drucken und die Druckvorschau von Chargendaten auf
einem BATCH Client die Angabe der Web Service URL auf dem SIMATIC Information Server
notwendig. Siehe auch Kapitel Projekteinstellungen für Archivierungstechnik "PH" in PH-
Archivserver (Seite 519).

Hinweis
Näheres zu Berichtsvorlagen für SIMATIC BATCH finden Sie in der Produktinformation zum
SIMATIC Information Server.

Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.

Schaltfläche "Standard"
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um alle von Ihnen in diesem Register veränderten
Projekteinstellungen auf die Standard-Voreinstellung "Ja" zurückzusetzen.

Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.

Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 847
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

16.1.3 BCC Dialogfeld Eigenschaften gemeinsame Register

[Link] Register "Belegung"

Baumstruktur
Über die Baumstruktur legen Sie fest, in welcher Strukturansicht im Feld "Geräteauswahl" die
Teilanlagen zur Auswahl angeboten werden:
• Klassenansicht: Alle Teilanlagen werden sortiert nach Teilanlagenklassen ohne
Bereichsstruktur im Feld "Teilanlagenauswahl" aufgelistet. Teilanlagen, die zu keiner
Teilanlagenklasse gehören, werden flach im Baum angezeigt.
• Anlagenkomplexansicht: Alle Bereiche mit den untergelagerten Teilanlagen werden im Feld
"Teilanlagenauswahl" aufgelistet. Teilanlagen, die zu keinem Bereich gehöre, werden flach
im Baum angezeigt.

Geräteauswahl:
• Bei Teilanlagenauswahl ohne Bedingungen:
In dieser Liste werden je nach Baumstruktur die vorhandenen Bereiche und
Teilanlagenklassen aus dem Basis Engineering zur Auswahl angeboten. Darunter sind die
jeweils zur Verfügung stehenden Teilanlagen sichtbar. Wählen Sie hier die möglichen
Teilanlagenkandidaten aus. Die Teilanlagenkandidaten schränken die im Ablauf dieses
Teilrezepts verwendbaren Funktionen ein.
• Bei Teilanlagenauswahl mit Bedingungen:
Unter "Geräteauswahl" werden alle Teilanlagen als nicht änderbar angezeigt. Die
Teilanlagen, die es sein sollen, sind schon automatisch markiert.

Strategie:
Über die Strategie legen Sie fest, wie eine der möglichen Teilanlagen für den tatsächlichen
Chargenablauf ausgewählt wird:
• Bevorzugte Teilanlage: Wenn vor Anlegen einer Charge keine andere Zuordnung getroffen
wird, dann wird die als bevorzugt angegebene Teilanlage für den Chargenablauf verwendet.
• Am längsten nicht benutzt: Die am längsten nicht benutzte Teilanlage wird genutzt.
• Operator Auswahl: Die Zuordnung der Teilanlage erfolgt manuell durch die Eingabe in einem
Operatordialog.
• Prozessparameter: Die in dem Feld "Prozessparameter" ausgewählte Variable bestimmt die
Teilanlage.

Bevorzugte Teilanlage:
Sie wählen die für die Chargenbearbeitung bevorzugte Teilanlage aus.

SIMATIC BATCH V10.0


848 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Prozessparameter:
Sie wählen die Variable mit dem Datentyp "Teilanlage" aus, die im Ablauf der Charge die
auszuwählende Teilanlage prozessabhängig bestimmt. Über die Schaltfläche rechts daneben
gelangen Sie in den Folgedialog Dialogfeld "Ebene/....". Hier kann die Verschaltung des
Prozessparameters geprüft und eingestellt werden.

Startbelegung:
Wenn dieses Optionskästchen aktiviert wird, dann wird die gesamte Chargenbearbeitung erst
dann gestartet, wenn die von diesem Teilrezept benötigte Teilanlage frei ist. Dabei wird beim
Chargenstart diese Teilanlage belegt, auch wenn die Bearbeitung erst später erfolgt. Wenn die
Verfügbarkeit der Teilanlage gewährleistet sein soll, ist dieses Verfahren zu wählen.

Verfügbare Funktionen:
• Bei Teilanlagenauswahl ohne Bedingungen:
Bei Rezepten werden hier die durch die Einschränkungen noch verfügbaren Technischen
Funktionen angezeigt (Schnittmenge).
Bei Bibliotheksoperationen wird hier bei Anwahl mehrerer Teilanlagenklassen die
Vereinigungsmenge der Technischen Funktionen angezeigt.
• Bei Teilanlagenauswahl mit Bedingungen:
Unter "Verfügbare Funktionen" wird die Vereinigungsmenge von allen markierten
Teilanlagen angezeigt.
Hinweis
Die Auswahl einer "Strategie" oder "Bevorzugte Teilanlage" hat keine Auswirkungen auf die
Anzeige der verfügbaren Funktionen. Hier werden die Funktionen entsprechend der
selektierten Teilanlagen unter "Geräte-Auswahl" angezeigt. Es sind zunächst erst mal alle
Funktionen möglich (Vereinigungsmenge). Nach Auswahl von Funktionen im Rezept
(verwendete Funktionen) werden die möglichen Teilanlagen und damit auch die hier
angezeigten Funktionen eingeschränkt.

[Link] Register "Einsatzstoff" (Eigenschaften Prozedur/Schritt/Formula/Charge)


In den Eigenschaften des Rezeptkopfes (Rezeptprozedur), der Teilrezepte, der Schritte sowie der
Formula-Kategorie, Formula und Charge werden die Eingangsstoffe aufgelistet.
Für die Schritte mit Anbindung an EOP, EPH bzw. für die Operatordialoge werden die Einträge
vom Basis-Engineering übernommen, für die Bibliothekssequenz aus dem Bibliotheksobjekt.
In den anderen Objekten können Parameter angelegt und gelöscht werden.
In der Formula-Kategorie können hier die Prozedur-unabhängigen Parameter als
Datenstruktur festgelegt werden. In der Formula werden die "echten" Rezeptwerte zu der
Datenstruktur eingegeben.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 849
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche zum Ein- und Ausblenden von Tabellenspalten


Hinter der unten aufgeführten Spalte "Einheit" befindet sich eine Leerspalte mit einer
Schaltfläche zum Ein- bzw. Ausblenden der nachfolgenden Spalten. Damit können Sie das
Register Parameter übersichtlicher und einfacher gestalten.

Schaltfläche zum Drucken der Parameter


Über eine Schaltfläche in der Tabellenansicht können Sie ein Kontextmenü zum Drucken der
angezeigten Parameter öffnen. Klicken Sie im Kontextmenü auf die Schaltfläche Drucken, wird
die Tabellendarstellung samt Parameter sofort auf den unter Windows eingestellten
Standarddrucker ausgegeben.
Klicken Sie auf Drucken... wird ein Windows Dialog geöffnet, in dem Sie einen anderen unter
Windows eingerichteten Drucker auswählen können. Wenn Sie nach der Auswahl auf die
Schaltfläche "OK" klicken, dann werden die Parameter gedruckt.

Liste:
• Name: Bei den Schritten, die an eine EOP, EPH oder Bibliothekssequenz angebunden
werden, wird der Name vom ES bzw. dem Bibliotheksobjekt übernommen. Für die anderen
Schritte können Sie einen Namen eingeben.
• Stoff (Soll): Sie können aus den im BatchCC angelegten Einsatzstoffen auswählen. Über die
Schaltfläche rechts neben dem Eingabefeld gelangen Sie in einem Folgedialog zur Auswahl
der Stoffe.
• Stoff (Ist): Zeigt den letzten (neuesten) verfügbaren Istwert an.
• Code (Soll): Zeigt eine eindeutige Codierung, z. B. einen internen Firmencode für den
ausgewählten Einsatzstoff in Form eines Strings, an.
• Code (Ist): Zeigt eine eindeutige Codierung, z. B. einen internen Firmencode zum letzten
(neuesten) verfügbaren Istwert in Form eines Strings, an.
• Unterer Grenzwert: Bei den Schritten, die an eine EOP, EPH oder Bibliothekssequenz
angebunden werden, wird die untere Wertegrenze vom ES bzw. dem Bibliotheksobjekt
übernommen. Sie ist Teilanlagen-abhängig. Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle
oder Ziel verbunden sind, werden die Grenzen übernommen.
• Unterer Rezeptgrenzwert: Eingabe des unteren Rezeptgrenzwerts. Der untere
Rezeptgrenzwert muss innerhalb der Engineering-Grenzwerte liegen. Werte außerhalb
dieses Bereichs werden während der Eingabe rot markiert und sind nicht zulässig. Wenn Sie
auf die Schaltfläche X klicken, dann wird der eingegebene Wert auf den ursprünglichen
Grenzwert aus dem ES zurückgesetzt. Der Sollwert für die Menge des Einsatzstoffs muss
dann innerhalb der Rezeptgrenzen liegen. Die Plausibilitätsprüfung meldet sonst einen
Fehler. Der untere Rezeptgrenzwert ist nicht teilanlagenabhängig, jedoch
mengenabhängig. Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle oder Ziel verbunden sind,
werden die Rezeptgrenzen übernommen.
• Menge (Soll): Eingabe des konkreten Rezeptwerts. Für einen Dosiervorgang kann hier der
Dosierendwert zu einem Einsatzstoff angegeben werden. Bei der Verbindung mit einer
Datenquelle wird dieser Wert von der übergeordneten Ebene geholt und kann nur dort
verändert werden.

SIMATIC BATCH V10.0


850 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• OK: Die Spalte "OK" mit dem enthaltenen Optionskästchen wird dann angezeigt, wenn Sie
den Dialog "Eigenschaften" > "Register Parameter" eines Steuerrezepts während der
Chargenbearbeitung aufrufen und bei markierter Parmameterzeile auf die Schaltfläche
"Ändern" klicken. Grundsätzlich gilt, wenn das Optionskästchen in der Spalte "OK" aktiviert
ist, dann werden eingegebene Werte übernommen. Wenn das Optionskästchen deaktiviert
ist, dann werden keine Werte übernommen. Bei Grenzverletzungen wird der eingegebene
Wert rot markiert. Es wird zwischen Rezeptfunktionen und Operatoranweisungen
unterschieden:
– Bei Rezeptfunktionen: Wenn das Optionskästchen aktiviert ist, dann liegt der
eingegebene Sollwert innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte und kann an das AS
übergeben werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Ändern von
Sollwerten (Seite 495)".
– Bei Operatoranweisungen: Wenn das Optionskästchen aktiviert ist, dann liegt der
eingegebene Istwert innerhalb der vorgegebenen Grenzenwerte und wird vom System
übernommen. Wenn das System eine Grenzverletzung feststellt, dann wird der Hacken
aus dem Optionsfeld entfernt. Der eigegebene Wert wird nicht vom System übernommen
und nicht im Chargenbericht angezeigt. Wenn Sie als Anwender den Wert trotzdem
übernehmen und im Chargenbericht anzeigen möchten, dann aktivieren Sie das
Optionskästchen wieder.
• Menge (Ist): Zeigt den letzten (neuesten) verfügbaren Istwert an.
• Oberer Rezeptgrenzwert: Eingabe des oberen Rezeptgrenzewerts. Der obere
Rezeptgrenzwert muss innerhalb der Engineering-Grenzwerte liegen. Werte außerhalb
dieses Bereichs werden während der Eingabe rot markiert und sind nicht zulässig. Wenn Sie
auf die Schaltfläche X klicken, dann wird der eingegebene Wert auf den ursprünglichen
Grenzwert aus dem ES zurückgesetzt. Der Sollwert für die Menge des Einsatzstoffs muss
dann innerhalb der Rezeptgrenzen liegen. Die Plausibilitätsprüfung meldet sonst einen
Fehler. Der obere Rezeptgrenzwert ist nicht teilanlagenabhängig, jedoch mengenabhängig.
Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle oder Ziel verbunden sind, werden die
Rezeptgrenzen übernommen.
• Oberer Grenzwert: Bei den Schritten, die an eine EOP, EPH oder Bibliothekssequenz
angebunden werden, wird die obere Wertegrenze vom ES bzw. dem Bibliotheksobjekt
übernommen. Sie ist Teilanlagen-abhängig. Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle
oder Ziel verbunden sind, werden die Grenzen übernommen.
Hinweis
Erfolgte noch keine Zuordnung des Grundrezeptes zu einer Teilanlage, dann werden obere
und untere Grenzwerte grün markiert angezeigt. Diese Grenzwerte zeigen die "Hülle" über
alle Teilanlagenkandidaten.

• Einheit: Parameter werden durch Einheiten genauer spezifiziert. Die Einheiten werden im ES
eingegeben und beim Import der Anlagendaten übernommen.
• Anpassung: Mit Anpassroutinen (Seite 636) können Sie Vorgänge mengenabhängig
gestalten. Je nach konkreter Ansatzmenge der Charge wird die Menge in dieser Zeile über die
eingestellte Anpassroutine korrigiert. Standardmäßig sind die Anpassroutinen Linear und
Quadratisch vorhanden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 851
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• Quelle: Für die Rezeptobjekte TRP, ROP und RF kann ein Einsatzstoff als Datenquelle von der
nächsthöheren Ebene in dem Auswahlfeld ausgewählt werden. Vorausgesetzt, es existiert
ein Einsatzstoff in der übergeordneten Rezeptebene mit gleichem Datentyp und gleicher
Einheit.
Existiert kein verschaltbarer Einsatzstoff im Auswahlfeld, klicken Sie auf die Schaltfläche "...",
um einen neuen Einsatzstoff in der entsprechenden Rezeptebene anzulegen und zu
verschalten.
Beispiele:
Die Rezeptfunktion holt sich den Sollwert aus der ROP-Ebene. Diese kann den Sollwert aus
der Teilrezeptprozedur-Ebene holen, usw..
• Ziel: Für die Rezeptobjekte TRP, ROP und RF können die Istwerte aus dem Prozess an die
nächsthöheren Ebenen weitergeleitet werden.
Beispiel:
Der Istwert einer Rezeptfunktion kann bis in die Rezeptebene des Rezeptkopfes hochgereicht
werden. Hierdurch ist es auch möglich, den Istwert eines Rezeptschrittes als Sollwert eines
nachfolgenden Rezeptschrittes zu nutzen. Mit der Schaltfläche neben dem Parameter öffnen
Sie einen Dialog, in dem Sie neue Parameter bis in alle Ebenen anlegen und verschalten
können.
• Ist-Wert ID / Soll-Wert ID: Mithilfe der ID-Nummer kann festgelegt werden, ob der
Parameterwert für die Protokollierung im SIMATIC BATCH Archiv abgespeichert wird. Mit
einer ID-Nummer größer Null wird der Soll- bzw. Istwert zusätzlich an einer Schnittstelle für
ein externes Programm zur Verfügung gestellt. Durch die Vergabe eindeutiger ID-Nummern
zu den Parameterwerten wird die Verarbeitung in einer externen Anwendung erleichtert. Es
können ID-Nummern von 0 bis 32767 eingegeben werden. Nach Neuanlegen eines
Operationstyps ist der Standardwert 1, bzw. der Wert, der im ES eingestellt wurde.
• Erfolgte noch keine Zuordnung des Grundrezeptes zu einer Teilanlage, dann werden obere
und untere Grenzwerte grün markiert angezeigt. Diese Grenzwerte zeigen die "Hülle" über
alle Teilanlagenkandidaten.
• Verwendung (Formula): Es wird hier durch eine Steckverbindung grafisch angezeigt, ob die
Variable die Quelle für einen Parameter im zugeordneten Grundrezept ist.
• Anzeigen: Es können maximal drei Parameter in den Schrittkästchen der SFC-Darstellung
angezeigt werden. Durch das Markieren können Sie festlegen, welche der Parameter im
Schrittkästchen eingeblendet werden soll. Alle Parameter werden im Tooltip-Text
ausgegeben.

SIMATIC BATCH V10.0


852 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• Änderbar (Prozedur, Schritt): Parameter soll während der Chargensteuerung änderbar


sein. Ist der Rezeptschritt gerade in Bearbeitung, dann soll noch keine Reaktion auf die
Parameteränderung erfolgen. Erst bei einem erneuten Durchlauf soll ein geänderter
Parameterwert wirksam werden.
Hinweis
Verhalten bei Parameterreferenzen
Bei Parameterreferenzen (Quell- oder Zielverschaltungen) gilt folgendes Verhalten:
• Wenn Parameter als "Änderbar" gekennzeichnet sind, dann ist die Eingabe neuer Werte
durch den Bediener erlaubt.
• Wenn Parameter als "Nicht änderbar" gekennzeichnet sind, dann ist die Eingabe neuer
Werte durch den Bediener nicht erlaubt.
• Wenn Parameter als "Nicht änderbar" gekennzeichnet und mit einer Quelle verschaltet
sind, dann nehmen Parameter trotzdem geänderte Werte der Quelle an. Wenn der
Bediener an einem mit einer Quelle verschalteten Parameter einen neuen Wert eingibt,
dann wird die Parameterreferenz aufgelöst. Aufgelöste Parameterreferenzen bleiben
auch im weiteren Rezeptverlauf aufgelöst.

• Sofort Wirksam (Schritt vom Typ EPH, EOP, Operatordialog): Parameter soll während der
Chargensteuerung änderbar sein. Ist der Rezeptschritt gerade in Bearbeitung, dann soll der
geänderte Parameterwert sofort wirksam werden, d. h. von dem laufenden Rezeptschritt im
Steuerrezept direkt in das Automatisierungssystem übertragen werden, um Einfluss auf den
laufenden Baustein zu nehmen. Diese Option kann auch bei Parameterreferenzen gesetzt
werden.
• Verstecken: Aktivieren Sie das Optionskästchen, wird der Wert des Parameters nicht
dargestellt, bzw. die Parameterzeile wird in der Tabelle nicht angezeigt.
• Formel: Projektieren Sie arithmetische Ausdrücke an Transitions- und Rezeptparametern von
Teilrezeptprozeduren (TRPs), Rezeptoperationen (ROPs) und Rezeptfunktionen (RFs), um aus
Parametern aus der nächsthöheren Rezeptebene und Konstanten Sollwerte berechnen zu
lassen.
• Extern sichtbar: Aktivieren Sie das Optionskästchen, wird der Parameter unabhängig von
der Rezeptstruktur auch ohne Verschaltung auf den Rezeptkopf über den API-Befehl
"GET_PARAMETER" auf die Charge ausgegeben.

Neu (in den Dialogen zu Rezeptprozedur, TRP, ROP-Sequenz, Formula-Kategorie):


Sie können neue Zeilen für Einsatzstoff anlegen.

Löschen (in den Dialogen zu Rezeptprozedur, TRP, ROP-Sequenz, Formula-Kategorie):


Sie können eine selektierte Zeile löschen. Dabei ist zu beachten, dass diese Zeile Datenquelle
oder -ziel sein kann.

Beschreibung:
In den Dialogen zur Rezeptprozedur, der TRP und der ROP-Sequenz können Sie einen
erläuternden Text eingeben.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 853
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Weitere Information
Informationen zu Rezeptgrenzwerten finden Sie im Abschnitt "Rezeptgrenzwerte vorgeben
(Seite 624)".
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".

[Link] Register "Abhängigkeiten"


In dem Dialog werden Ihnen alle Elemente, die mit dem ausgewählten Element in Verbindung
stehen in Tabellenform angezeigt. Abhängige Elemente können Bibliotheks-, Grundrezept- oder
Formula-Elemente sein.

Was wird angezeigt?


Je nachdem von wo aus Sie diesen Dialog aufrufen, werden unterschiedliche Elemente
angezeigt.
Beim Aufruf des Dialogs im BCC über Grundrezept > Eigenschaften > Register "Abhängigkeiten"
werden alle Formulas und Bibliotheken, die diesem Grundrezept zugewiesen bzw. in diesem
Grundrezept verwendet werden, angezeigt.
Beim Aufruf des Dialogs im BCC über Bibliothek > Eigenschaften > Register "Abhängigkeiten"
werden alle Grundrezepte, die diese Bibliothek verwenden angezeigt.

Tabellenspalte "Name"
Die Spalte "Name" besteht aus 3 Teilen. 2 Symbole und den Namen des Elements. Das erste
Symbol gibt den Bearbeitungszustand des Elements an, z. B. "In Bearbeitung". Das zweite
Symbol gibt den Typ des Elements an, z. B. flaches oder hierarchisches Rezept.

Tabellenspalte "Status"
In der Spalte "Status" wird der aktuelle Status des Elements im Klartext angezeigt.

[Link] Register "ESIG"

Einleitung
Über dieses Register legen Sie die für Bedienungen einer Charge, Rezeptprozedur,
Teilrezeptprozedur, Rezeptoperationen, Rezeptfunktionen oder Transitionen zu leistenden
elektronischen Unterschriften fest.
Nach dem Aktivieren der Funktion ordnen Sie jeder Bedienzeile über die Schaltfläche
"..." in der Spalte "Rollen" im Dialog "Rollen konfigurieren" Benutzer für die zu leistende
elektronische Unterschrift zu.

SIMATIC BATCH V10.0


854 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Aktivieren
Durch Aktivieren des Kontrollkästchens wird die Funktion "Elektronische Unterschrift" zum
Objekt aktiviert. Der Dialog wird aktualisiert und mögliche Benutzerbedienungen zum Objekt
werden in einer Tabelle aufgelistet.

Tabelle für Bedienungen


• Bedienung: Anzeige aller Bedienungen zum Objekt, die signiert werden können. Die
Anzeige wird aktualisiert, wenn Sie die Schaltfläche "Neu" drücken.
• Aktiv: Hier selektieren Sie diejenigen Bedienungen, die signiert werden sollen.
• Reihenfolge: Hier selektieren Sie diejenigen Bedienungen, bei denen - falls mehrere
Unterschriften pro Bedienung geleistet werden sollen - eine bestimmte
Unterschriftenreihenfolge eingehalten werden soll.
• Alle zusammen: Zusammen signieren bedeutet, dass alle zu leistenden elektronischen
Unterschriften nacheinander in einem geöffneten Signierdialogfeld abgegeben werden,
bevor die Bedienung erfolgt.
Einige Bedienungen, die grau hinterlegt sind, funktionieren nur, wenn sie zusammen
signiert werden. Bei Aktionen, die unterlagerte Aktionen auslösen, ist das Signieren von
Bedienungen immer zusammen an einem PC innerhalb eines Signierdialogs zu leisten. Nicht
zusammen bedeutet, dass mehrere Signaturen einzeln auf verschiedenen PCs in
verschiedenen Signierdialogen erbracht werden können. Die Bedienung für die signiert
wird, wird erst dann durchgeführt, wenn alle Signaturen eingegeben wurden.
• Rollen: Mit Klicken auf diese Spalte wird das Dialogfeld "Rollen konfigurieren" zur Auswahl
der Benutzerrollen geöffnet, dessen Vertreter die Unterschriften leisten sollen.

Konfigurierte Rollen
Wenn Sie eine Bedienung im obigen Fenster markieren, dann werden Ihnen die projektierten
Benutzerrollen, die eine elektronische Unterschrift leisten müssen, in der erforderlichen
Reihenfolge im unteren Fenster angezeigt.

Schaltfläche "Rollen bearbeiten"


Über diese Schaltfläche wird der Dialog "Rollen konfigurieren" geöffnet. Hier weisen Sie einer
Bedienung eine Benutzerrolle für die zu leistende elektronische Unterschrift zu.

OK
Speichert Ihre Eingaben und schließt den Dialog.

Abbrechen
Verwirft Ihre Eingaben und schließt den Dialog.

Hilfe
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 855
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Weitere Information
Festlegen der Elektronischen Unterschriften (Seite 418)

[Link] Dialogfeld "Rezept"


In diesem Dialog legen Sie neue Parameter auf Rezeptprozedurebene (Rezeptkopfparameter),
auf Teilrezeptprozedurebene (TRP) und auf Rezeptoperationsebene (ROP) an. Zusätzlich wird
die Verbindung auf die neuen Parameter hergestellt.
Abhängig davon, ob Sie eine Quell- oder Ziel-Verbindung herstellen, gilt Folgendes:

Quelle : Lese den Sollwert des Parameters.


Ziel : Schreibe den Istwert auf den Parameter.

Bedienung und Handhabung im Dialog


Im linken Fenster sind die Parameter der verschiedenen Rezeptebenen in Tabellenform
angegeben. In der Spalte "Parameter" stehen Ihnen folgende Funktionalitäten zur Verfügung:
• Optionskästchen aktivieren/deaktivieren: Ist der Hacken auf der selektierten Ebene gesetzt,
wird ein neuer Parameter auf dieser Rezeptebene angelegt.
• Symbole: Folgende Symbole können dargestellt werden.

Symbol Bedeutung
Dieser Parameter wird nach einem Mausklick auf die Schaltfläche "OK" angelegt.
Auf dieser Rezeptebene wird kein neuer Parameter angelegt.
Der Parametername ist auf dieser Rezeptebene bereits vorhanden und kann nicht angelegt werden.
Verwenden Sie in diesem Fall einen neuen Parameternamen.

• Parametername: Klicken Sie auf den Parameter der selektierten Rezeptebene, werden im
rechten Fenster bereits vorhandene Parameternamen angezeigt. Diese können Sie als neue
Parameternamen nicht verwenden. Klicken Sie erneut auf den Parameternamen wird dieser
für die Namensänderung frei geschaltet.

[Link] Register "Änderungslogbuch" (Eigenschaften Bibliothek/Rezept/Formula/Charge/


Stoffe)
In dieser Liste können Sie die am Objekt vorgenommenen Änderungen dokumentieren.

Schaltfläche zum Drucken der Parameter


Über eine Schaltfläche in der Tabellenansicht können Sie ein Kontextmenü zum Drucken der
angezeigten Parameter öffnen. Klicken Sie im Kontextmenü auf die Schaltfläche Drucken, wird
die Tabellendarstellung samt Parameter sofort auf den unter Windows eingestellten
Standarddrucker ausgegeben.
Klicken Sie auf Drucken... wird ein Windows Dialog geöffnet, in dem Sie einen anderen unter
Windows eingerichteten Drucker auswählen können. Klicken Sie nach der Auswahl auf die
Schaltfläche "OK" werden die Parameter gedruckt.

SIMATIC BATCH V10.0


856 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Liste:
• Datum: Der Listeneintrag wird vom System mit dem aktuellen Datum und der Systemuhrzeit
vorgenommen.
• Benutzer: Angabe des Namens, der als Benutzer im BatchCC angemeldet ist.
• Aktion: Hier werden vom System erfasste Aktionen wie "Neu Anlegen" eines Objektes
protokolliert. Sie haben aber die Möglichkeit diese Systemeinträge mit der Taste "Neu" zu
ergänzen.
• Computername: Jede von Ihnen durchgeführte Aktion erhält den Eintrag des
Computernamens. Das ist der Name des Computers, an dem Sie diese Aktion gestartet
hatten.

Neu:
Bietet die Möglichkeit diese Systemeinträge mit eigenen Informationen zu ergänzen. Nach
Betätigen der Schaltfläche "Neu" erscheint eine Zeile mit Datum und Benutzer. Die
Eingabemöglichkeit für einen beschreibenden Text wird freigegeben. Nach einem Klick auf die
Schaltfläche "OK" wird der Eintrag gesichert und kann nicht mehr verändert werden.

Beschreibung:
Eingabefeld für beschreibenden Text nach Betätigen der Taste "Neu".

Löschen
Das Löschen eines Eintrags im Logbuch ist nur möglich, wenn Sie den Eintrag angelegt und den
Dialog noch nicht mit "OK" verlassen haben.

Weitere Information
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".

[Link] Register "Bedingung" (Eigenschaften Rezeptprozedur/Charge)


Das Register "Bedingungen" im Eigenschaftsdialog einer ausgewählten Teilrezeptprozedur lässt
sich aus dem BATCH Rezepteditor als auch aus dem BatchCC heraus öffnen.
Im BATCH Rezepteditor projektieren an einer Teilrezeptprozedur nach welchen Bedingungen
die Belegung der Teilanlagenkandidaten erflolgt. Bedingungen sind so zu definieren, dass
sie für mindestens einen Kandidaten erfüllt werden. Wenn keiner der Kandidaten den
Bedingungen entspricht, dann meldet die Plausibilitätsprüfung einen Fehler.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 857
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Bild 16-1 Eigenschaften einer TRP im Rezepteditor, Register "Bedingungen"

Im Prozessbetrieb werden die Ergebnisse der einzelnen Bedingung für jeden Kandidaten
angezeigt. Anhand der Symbolik erkennen Sie, welche der Bedingungen geschaltet haben
und damit eine bestimmte Teilanlage für die Chargenbearbeitung belegt wird.
Beim Öffnen des Dialogs wird immer die erste Zeile der möglichen Kandidaten automatisch
markiert. Wenn Sie einen anderen Kandidaten markieren, dann werden dessen Bedingungen
mit den Schaltungsergebnissen im Bereich "Bedingungen" angezezeigt. Das Markieren eines
Kandidaten erfolgt immer über einen linken Mausklick auf der Kandidatennummer.

SIMATIC BATCH V10.0


858 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Bild 16-2 Bedingungen für Kandidat 1

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Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Bild 16-3 Bedingungen für Kandidat 2

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860 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Bild 16-4 Bedingungen für Kandidat 3

Auswahl von Teilanlagen


Zur effizienteren Auswahl geeigneter Teilanlagen im BATCH Rezepteditor geben Sie über dieses
Register die prozessspezifischen Bedingungen an der Teilanlage vor. Im Register "Belegung"
werden dann alle Teilanlagen angezeigt, die diese Bedingungen erfüllen. Damit ist es z. B.
möglich, bei Anlagenerweiterungen, nach einem Aktualisieren der Anlage im BATCH Control
Center, ohne Rezeptänderung weitere Teilanlagen in den Chargenprozess (bei noch nicht frei
gegebenen Chargen) einzubeziehen.
Bei der erstmaligen Anwahl des Registers ist die Tabelle noch leer. Über die Schaltfläche
"Neu" wird eine neue Bedingungszeile angelegt. Über die Schaltfläche "Ändern" und
zuvor markierter Bedingungszeile wird der Folgedialog zur Konfiguration von Bedingungen
geöffnet. Dialoggeführt werden die Operanden und die Verschaltungsoperation eingegeben.
Ergebnis: Nach Abschluss der Folgedialoge wird das Register "Bedingung" entsprechend
aktualisiert. Eine Zeile enthält immer die Informationen genau einer Bedingung.
Nacheinander können so über die Schaltfläche "Neu" weitere Bedingungen eingegeben
werden. Über die Schaltfläche "Ändern" oder alternativ über Doppelklick können bestehende
"Bedingungen" geändert werden. Eine direkte Eingabe im Register "Bedingung" ist nicht
möglich.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 861
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Wenn Sie die Belegungsstrategie "Bevorzugte Teilanlage" bei einer Bedingung verwenden,
dann muss spätestens bei der Chargenplanung eine bevorzugte Teilanlage ausgewählt
werden. Sonst lässt sich die Charge nicht frei geben.

Verknüpfung von Bedingungen


Über logische Operatoren, siehe unten, werden Bedingungen miteinander verknüpft. Die
gewünschten logischen Operatoren wählen Sie über Kontextmenübefehle auf den
dargestellten Operatorenschaltflächen. Beachten Sie, dass Sie vor dem Einfügen einer
Bedingung entscheiden, mit welcher anderen Bedingung die neue Bedingung verknüpft
werden soll. Dementsprechend wählen Sie vorher die passende Verknüpfungsebene durch
drücken der entsprechenden Operatorenschaltfläche hinter der zu verknüpfenden
Bedingungszeile.
Durch Betätigen der Schaltfläche "Löschen" kann eine selektierte Bedingungszeile gelöscht
werden.

Liste
• Variable (erste Variable): Die erste Variable zeigt das Attribut der Teilanlage
(Ausrüstungseigenschaft), was einer Bedingung genügen soll.
• Vergleichsoperator OP: Der Vergleichsoperator zeigt an, wie die beiden Variablen
miteinander verglichen werden. Die Symbole der Vergleichsoperatoren haben folgende
Bedeutung:
– = : Gleichheit.
– <>: Ungleichheit.
– >=: Ist die linke Variable größer oder gleich der rechten?
– <=: Ist die linke Variable kleiner oder gleich der rechten Variablen?
– >: Ist die linke Variable größer als die rechte?
– <: Ist die linke Variable kleiner als die rechte?
• Variable/Wert (zweite Variable): Die zweite Variable zeigt den Wert des Attributs der
Teilanlage (Ausrüstungseigenschaft), um die gewünschte Bedingung zu erreichen.
• Einheit: Die für die Variable spezifizierte physikalische Einheit wird hier angezeigt.
• Logische Operatoren: Mit Hilfe der logischen Operatoren können Sie Ihre Bedingungen
flexibel miteinander verknüpfen (Kontextmenübefehle). Durch Einfachklick mit der rechten
Maustaste auf die Schaltfläche öffnen Sie ein Menü zur Auswahl der logischen Verknüpfung.
Die logischen Verknüpfungen liefern das Ergebnis "erfüllt", wenn:
– AND : alle Bedingungen erfüllt sind
– OR : mindestens eine der Bedingungen erfüllt ist
– NAND: nicht alle Bedingungen erfüllt sind
– NOR : keine der Bedingungen erfüllt ist
– XOR : höchstens eine Bedingung erfüllt ist
• Ändern: Mit der Schaltfläche "Ändern" starten Sie die dialoggeführte Eingabe einer zu vor
über Schaltfläche "Neu" anlegten Bedingung.

SIMATIC BATCH V10.0


862 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• Neu: Mit der Schaltfläche "Neu" fügen Sie neue Zeile für weitere Bedingungen ein.
• Löschen: Mit der Schaltfläche "Löschen" wird die selektierte Bedingung (Zeile) gelöscht.

Auswertung von Bedienungen mit grafischer Darstellung


Zur Laufzeit einer Charge werden die projektierten Bedingungen aufgelöst und das Ergebnis
grafisch dargestellt.
Im Bereich "Kandidaten" werden alle im Rezepteditor projektierten Kandidaten, die für die
Bedingung herangezogen werden, zeilenweise in einer Tabelle dargestellt.
• Spalte "Teilanlage": Bezeichnung der Teilanlage aus dem Grundrezept.
• Spalte "OK": Folgende Symbole werden dargestellt:

Symbol Bedeutung
OK, Teilanlage kann als möglicher Kandidat verwendet werden.

Nicht OK, Teilanlage kann nicht als möglicher Kandidat verwendet werden.

Teilanlage oder deren Parameter ungültig, nicht initialisiert oder unbekannt.

Im Bereich "Bedingungen" werden die Auswertungen der Bedingungen zur Laufzeit in einer
Tabelle als Ergebnis dargestellt. Folgende Symbole werden dargestellt:

Symbol Bedeutung
OK, Bedingung wurde erfüllt.

Nicht OK, Bedingung wurde nicht erfüllt.

Aktueller Wert oder Bedingung ungültig, nicht initialisiert oder unbekannt.

Weitere Information
Teilanlagenauswahl über Bedingungen bei einem flachen Rezept (Seite 579)
Teilanlagenauswahl über Bedingungen bei einem hierarchischen Rezept (Seite 580)

[Link] Register "Belegungen" (Eigenschaften Rezeptprozedur/Charge)

Register "Belegungen"
In diesem Register werden Ihnen Informationen zu Belegungen von Teilanlagen durch
ablaufende Chargen in Tabellenform dargestellt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 863
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche zum Drucken der Parameter


Über eine Schaltfläche in der Tabellenansicht können Sie ein Kontextmenü zum Drucken der
angezeigten Parameter öffnen. Klicken Sie im Kontextmenü auf die Schaltfläche "Drucken", wird
die Tabellendarstellung samt Parameter sofort auf den unter Windows eingestellten
Standarddrucker ausgegeben.
Wenn Sie auf die Schaltfläche "Drucken..." klicken, dann wird ein Windows Dialog geöffnet, in
dem Sie einen anderen unter Windows eingerichteten Drucker auswählen können. Wenn Sie
nach der Auswahl auf die Schaltfläche "OK" klicken, dann werden die Parameter gedruckt.

Liste:
• Rezeptzuordnungen: In dieser Spalte sind die in dem Rezept verwendeten Teilrezepte mit
ihren Namen aufgelistet. Den Namen des Teilrezeptes können Sie im hierarchischen Rezept
über die Eigenschaften des Teilrezepts eingeben, im flachen Rezept können Sie den Namen
hier direkt eingeben.
• Teilanlage: In dieser Spalte ist die für das Teilrezept bevorzugte Teilanlage eingetragen. Die
Auswahl der Teilanlagenklasse und die bevorzugte Teilanlage können Sie mit der
Schaltfläche "Ändern" oder über die Eigenschaften des Teilrezepts eingeben.
• Teilanlagenklasse: In dieser Spalte ist die für das Teilrezept festgelegte Teilanlagenklasse
eingetragen. Diese Festlegung erfolgt z. B. durch die Auswahl von Teilanlagen für das
Teilrezept. Wenn dieser Wert gesetzt ist, dann können nur Bibliotheksoperationen mit
gleicher zugeordneter Teilanlagenklasse in der Teilrezeptprozedur verwendet werden.
• Start: Es wird die errechnete Startzeit relativ zum Start der ersten Teilanlage angegeben.
Wird der erste Schritt eines Teilrezeptes in Abhängigkeit von einer Synchronisation gestartet,
ergibt sich der Startwert aus der errechneten Zeit des ersten Teilrezeptes bis zur
Synchronisationslinie.
• Laufzeit: Errechnete Dauer aus den in den Rezeptschritten eingegebenen Zeitwerten im
Format Tag:Stunden:Minuten:Sekunden.
• Strategie: In dieser Spalte ist angegeben, wie eine der möglichen Teilanlagen für den
tatsächlichen Chargenablauf ausgewählt wird:
– Bevorzugte Teilanlage: Wenn vor Anlegen einer Charge keine andere Zuordnung
getroffen wird, dann wird die als bevorzugt angegebene Teilanlage für den
Chargenablauf verwendet.
– Am längsten nicht benutzt: Die am längsten nicht benutzte Teilanlage wird genutzt.
– Operator Auswahl: Die Zuordnung der Teilanlage kann manuell durch die Eingabe in
einen Operatordialog erfolgen.
– Prozessparameter: Die in dem Feld Prozessparameter ausgewählte Variable bestimmt die
Teilanlage.
• Prozessparameter: Variable mit dem Datentyp "Teilanlage", die im Ablauf der Charge die
auszuwählende Teilanlage prozessabhängig bestimmt.

SIMATIC BATCH V10.0


864 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• Bei Start: Wenn dieses Optionskästchen aktiviert wird, dann wird die gesamte
Chargenbearbeitung erst dann gestartet, wenn die von diesem Teilrezept benötigte
Teilanlage frei ist. Unabhängig davon, ob die Teilanlagen anderer Teilrezepte, die in der
zeitlichen Abfolge vor diesem Teilrezept bearbeitet werden, frei sind.
• Bedingung: Wenn dieses Optionskästchen aktiviert wird, dann erfolgt die Auswahl der für
dieses Teilrezept verwendbaren Teilanlagen durch einen Satz von Bedingungen. Es werden
spezielle Dialoge zur Eingabe der Bedingungen freigeschaltet. Nach Aktivieren des
Optionskästchens ist die 3. Spalte "Teilanlagenklasse" auswählbar.

Beschreibung von Zeile n:


Für eine selektierte Zeile können Sie hier eine erläuternde Beschreibung eingeben.

Bearbeiten (in den Dialogen zur Rezeptprozedur):


Für eine selektierte Zeile wird ein Dialog geöffnet:
• Wenn die Option "Bedingung" aktiv war, dann erscheinen zwei Register. Im ersten Register
"Bedingung" editieren Sie die Bedingung an der Teilanlage. Im zweiten Register "Belegung"
sehen Sie die Vorschau:
– Links: Unter "Geräteauswahl" werden alle Teilanlagen als selektiert angezeigt, welche die
gegebenen Bedingungen erfüllen.
– Rechts: Unter "Verfügbare Funktionen" wird die Vereinigungsmenge der Funktionen von
allen markierten Teilanlagen angezeigt.
• Wenn die Option "Bedingung" nicht aktiv war, dann erscheint nur das Register "Belegung" zur
Teilanlagenauswahl.

Neu (in den Dialogen zur Rezeptprozedur):


Legt neue Referenz auf Teilrezepte an.

Löschen (in den Dialogen zur Rezeptprozedur):


Löscht die selektierte Zeile, wenn auch das zugehörige Teilrezept in der Grafikoberfläche
gelöscht wurde.

Weitere Information
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".

[Link] Register "Messstellen" (Eigenschaften RP, TRP, ROP)


Für die Rezeptobjekte Rezeptprozedur (RP), Teilrezeptprozedur (TRP) und Sequenz in einer
Rezeptoperation (ROP Sequenz) bzw. in den Kopfdaten der Bibliotheksoperation können Daten
ausgewählt werden, die im Archiv von SIMATIC BATCH als Kurvendaten abgelegt werden sollen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 865
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Teilanlage
In dem Fenster Teilanlage können in Baumstruktur über die Teilanlage und die Technische
Funktion die Messgrößen ausgewählt werden, die archiviert werden sollen. Angeboten werden
hier alle Messgrößen, denen bei der Projektierung im ES eine WinCC-Messstellenvariable
zugeordnet wurde (siehe auch Abschnitt Übernahme der Archivdaten aus WinCC-Archiven
projektieren (Seite 201)). Mit der Pfeiltaste wird eine selektierte Messgröße in die Liste der
Messstellen, die aufgezeichnet werden sollen (Archivwerteliste) übernommen.
Als Messgrößen stehen die Istwerte der über die Bausteine EOP, EPH und TAG_COLL
angebundenen Parameterbausteine (EPAR_) zur Verfügung.
Die Messgrößen werden während des Ablaufes des Objekts erfasst, bei dem sie in der
Archivwerteliste eingetragen sind. D. h., Werte die über eine gesamte Charge erfasst
werden müssen, werden in der Archivwerteliste zur Rezeptprozedur eingetragen. Werte,
die nur während einer Rezeptoperation mitgeschrieben werden sollen, werden in den ROP
Eigenschaften in die Archivwerteliste eingetragen.

[Link] Register "Parameter" (Eigenschaften Prozedur/Schritt/Formula/Charge)


In den Eigenschaften des Rezeptkopfs (Rezeptprozedur), der Teilrezepte, der Schritte sowie der
Formula-Kategorie, Formula und Charge werden die Parameter aufgelistet.
Für die Schritte mit Anbindung an EOP, EPH bzw. für die Operatordialoge werden die
Parameter vom Basis Engineering übernommen, für die Bibliothekssequenz aus dem
Bibliotheksobjekt. In den anderen Objekten können Parameter angelegt und gelöscht werden.
In der Formula-Kategorie können hier die prozedurunabhängigen Parameter als
Datenstruktur festgelegt werden. In der Formula werden die tatsächlichen Rezeptwerte zu
der Datenstruktur eingegeben.

Schaltfläche zum Ein- und Ausblenden von Tabellenspalten


Hinter der unten aufgeführten Spalte "Einheit" befindet sich eine Leerspalte mit einer
Schaltfläche zum Ein- bzw. Ausblenden der nachfolgenden Spalten. Damit können Sie das
Register Parameter übersichtlicher und einfacher gestalten.

Schaltfläche zum Drucken der Parameter


Über eine Schaltfläche in der Tabellenansicht können Sie ein Kontextmenü zum Drucken der
angezeigten Parameter öffnen. Klicken Sie im Kontextmenü auf die Schaltfläche Drucken, wird
die Tabellendarstellung samt Parameter sofort auf den unter Windows eingestellten
Standarddrucker ausgegeben.
Klicken Sie auf Drucken... wird ein Windows Dialog geöffnet, in dem Sie einen anderen unter
Windows eingerichteten Drucker auswählen können. Klicken Sie nach der Auswahl auf die
Schaltfläche "OK" werden die Parameter gedruckt.

SIMATIC BATCH V10.0


866 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Liste:
Folgende Spaltenüberschriften werden angezeigt:
• Name: Bei Rezeptschritten, denen eine EOP, EPH oder ein Bibliotheksverweis zugeordnet
wird, wird der Name von der Projektierung (ES/BatchCC) übernommen und kann nicht
geändert werden. Für die anderen Schritte können Sie einen Namen eingeben.
• Unterer Grenzwert: Bei den Schritten, die an eine EOP, EPH oder Bibliothekssequenz
angebunden werden, wird die untere Wertegrenze vom ES bzw. dem Bibliotheksobjekt
übernommen. Sie ist teilanlagenabhängig. Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle
oder Ziel verbunden sind, werden die Grenzen übernommen.
• Unterer Rezeptgrenzwert: Eingabe des unteren Rezeptgrenzwerts. Der untere
Rezeptgrenzwert muss innerhalb der Engineering-Grenzwerte liegen. Werte außerhalb
dieses Bereichs werden während der Eingabe rot markiert und sind nicht zulässig. Wenn Sie
auf die Schaltfläche X klicken, dann wird der eingegebene Wert auf den ursprünglichen
Grenzwert aus dem ES zurückgesetzt. Der Sollwert für die Menge des Einsatzstoffs muss
dann innerhalb der Rezeptgrenzen liegen. Die Plausibilitätsprüfung meldet sonst einen
Fehler. Der untere Rezeptgrenzwert ist nicht teilanlagenabhängig, jedoch
mengenabhängig. Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle oder Ziel verbunden sind,
werden die Rezeptgrenzen übernommen.
• Wert: Eingabe des konkreten Rezeptwerts. Bei der Verbindung mit Datenquelle wird dieser
Wert von der übergeordneten Ebene geholt und kann nur dort verändert werden.
Hinweis
Sollwertänderungen einer Funktion durch CFC/SFC können zu unerwünschtem Verhalten
führen, wenn die Phase durch Batch belegt ist.

• OK: Die Spalte "OK" mit dem enthaltenen Optionskästchen wird dann angezeigt, wenn Sie
den Dialog "Eigenschaften" > "Register Parameter" eines Steuerrezepts während der
Chargenbearbeitung aufrufen und bei markierter Parmameterzeile auf die Schaltfläche
"Ändern" klicken.
Grundsätzlich gilt, wenn das Optionskästchen in der Spalte "OK" aktiviert ist, dann werden
eingegebene Werte übernommen. Wenn das Optionskästchen deaktiviert ist, dann werden
keine Werte übernommen. Bei Grenzverletzungen wird der eingegebene Wert rot markiert.
Es wird zwischen Rezeptfunktionen und Operatoranweisungen unterschieden:
– Bei Rezeptfunktionen: Wenn das Optionskästchen aktiviert ist, dann liegt der
eingegebene Sollwert innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte und kann an das AS
übergeben werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Ändern von
Sollwerten (Seite 495)".
– Bei Operatoranweisungen: Wenn das Optionskästchen aktiviert ist, dann liegt der
eingegebene Istwert innerhalb der vorgegebenen Grenzenwerte und wird vom System
übernommen. Wenn das System eine Grenzverletzung feststellt, dann wird der Hacken
aus dem Optionsfeld entfernt. Der eigegebene Wert wird nicht vom System übernommen
und nicht im Chargenbericht angezeigt. Wenn Sie als Anwender den Wert trotzdem
übernehmen und im Chargenbericht anzeigen möchten, dann aktivieren Sie das
Optionskästchen wieder.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 867
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• Wert (Ist): Anzeige des aktuellen Istwertes. Istwerte von laufenden Chargen werden dann
angezeigt, wenn der entsprechende Chargenschritt aktiv ist, z. B. Status Läuft oder
Angehalten. Zusätzlich muss die entsprechende Teilanlage belegt sein. Der Wert wird im BCC
im Dialog ständig aktualisiert. Erst wenn der Chargenschritt einen Endstatus wie Beendet,
Abgebrochen oder Weiterlaufen erreicht hat, wird der Istwert in die BATCH-Datenbank
übernommen. Schieben Sie den Mauszeiger auf die Zelle bekommen Sie weitere
Informationen in einem Tooltip. Der Zeitstempel informiert Sie darüber, wann der Istwert
aufgenommen wurde. Der Aktivierungszähler zeigt Ihnen, wie oft das Element aktiviert
wurde. In Schleifen entspricht dieser Zähler meistens der Anzahl der Durchläufe. Allerdings
ist eine Aktivierung per Hand (Rücksetzen, Starten) auch eine Aktivierung und erhöht
ebenfalls diesen Zähler.
Hinweis: Wenn der Hintergrund dieser Zelle in einer roten Farbe dargestellt wird, dann
entspricht der darin dargestellte (Ist-)Wert nicht den möglichen Sollwerten. In diesem Fall
wird der Wert so dargestellt wie er gelesen wurde.
• Oberer Rezeptgrenzwert: Eingabe des oberen Rezeptgrenzewerts. Der obere
Rezeptgrenzwert muss innerhalb der Engineering-Grenzwerte liegen. Werte außerhalb
dieses Bereichs werden während der Eingabe rot markiert und sind nicht zulässig. Wenn Sie
auf die Schaltfläche X klicken, dann wird der eingegebene Wert auf den ursprünglichen
Grenzwert aus dem ES zurückgesetzt. Der Sollwert für die Menge des Einsatzstoffs muss
dann innerhalb der Rezeptgrenzen liegen. Die Plausibilitätsprüfung meldet sonst einen
Fehler. Der obere Rezeptgrenzwert ist nicht teilanlagenabhängig, jedoch mengenabhängig.
Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle oder Ziel verbunden sind, werden die
Rezeptgrenzen übernommen.
• Oberer Grenzwert: Bei den Schritten, die an eine EOP, EPH oder Bibliothekssequenz
angebunden werden, wird die obere Wertegrenze vom ES bzw. dem Bibliotheksobjekt
übernommen. Sie ist teilanlagenabhängig. Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle
oder Ziel verbunden sind, werden die Grenzen übernommen.
Hinweis
Erfolgte noch keine Zuordnung des Grundrezeptes zu einer Teilanlage, dann werden obere
und untere Grenzwerte grün markiert angezeigt. Diese Grenzwerte zeigen die "Hülle" über
alle Teilanlagenkandidaten.

• Einheit: Parameter werden durch Einheiten genauer spezifiziert. Die Einheiten werden im ES
eingegeben und beim Import der Anlagendaten übernommen.

SIMATIC BATCH V10.0


868 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• Datentyp: Bei Rezeptschritten, denen eine EOP, EPH oder ein Bibliotheksverweis zugeordnet
wird, wird der Datentyp von der Projektierung (ES/BatchCC) übernommen und kann nicht
geändert werden. Erstellen Sie einen neuen Parameter, haben Sie die Möglichkeit
selbstständig einen Datentyp zu erstellen. Sie haben die Auswahl zwischen
Standarddatentypen wie BOOL, REAL, INTEGER, usw. und den Anwenderdatentypen aus den
Globalen Deklarationen im ES. Weiterhin können Sie den Standarddatentyp "Status" in
Transitionen verwenden, um z. B. abhängig vom Status einer ROP eine andere ROP zu
steuern.
Textlänge beim Datentyp STRING
Seit SIMATIC BATCH V6.1 sind bei Parametern vom Datentyp "STRING" in Rezepten nicht mehr
16, sondern 254 Zeichen editierbar.
Sie als Projekteur können die Anzahl der Zeichen der String-Sollwerte innerhalb eines SFC-
Typs per Parametrierung (Merkmale > Sollwerte) erhöhen. Der Baustein vom Typ "IEPAR_STR"
kann nur Sollwerte mit maximal 16 Zeichen verarbeiten. Hier kann die Anzahl der Zeichen
auch nicht erhöht werden. Wird nun beim Ablauf einer Charge eine größere Anzahl von
Zeichen geschrieben als der Baustein im AS (SFC-Typ oder IEPAR_STR) verarbeiten kann, so
wird der Sollwert automatisch auf die maximal mögliche Länge gekürzt.
• Quelle: Für die Rezeptobjekte TRP, ROP und RF kann ein Parameter als Datenquelle von der
nächsthöheren Ebene in dem Auswahlfeld ausgewählt werden. Vorausgesetzt, es existiert
ein Parameter in der übergeordneten Rezeptebene mit gleichem Datentyp und gleicher
Einheit. Existiert kein verschaltbarer Parameter im Auswahlfeld, klicken Sie auf die
Schaltfläche "...", um einen neuen Parameter in der entsprechenden Rezeptebene anzulegen
und zu verschalten
Beispiel:
Die Rezeptfunktion holt sich den Sollwert aus der ROP-Ebene. Diese kann den Sollwert aus
der Teilrezeptprozedur-Ebene holen, usw..
• Anpassung: Mit Anpassroutinen (Seite 636) können Sie Vorgänge mengenabhängig
gestalten. Je nach konkreter Ansatzmenge der Charge werden die Parameter in dieser Zeile
über die eingestellte Anpassroutine korrigiert. Standardmäßig sind die Anpassroutinen
Linear und Quadratisch vorhanden.
• Ziel: Für die Rezeptobjekte TRP, ROP und RF können die Istwerte aus dem Prozess an die
nächsthöhere Ebene weitergeleitet werden.
Beispiel:
Der Istwert einer Rezeptfunktion kann bis in die Rezeptebene des Rezeptkopfes hochgereicht
werden. Hierdurch ist es auch möglich, den Istwert eines Rezeptschrittes als Sollwert eines
nachfolgenden Rezeptschrittes zu nutzen. Mit der Schaltfläche neben dem Parameter öffnen
Sie einen Dialog, in dem Sie neue Parameter bis in alle Ebenen anlegen und verschalten
können.
• Verwendung (Formula): Es wird hier durch eine Steckverbindung grafisch angezeigt, ob die
Variable die Quelle für einen Parameter im zugeordneten Grundrezept ist.
• Soll-Wert ID, Ist-Wert ID: Mit einer ID-Nummer größer Null wird der Soll- bzw. Istwert
zusätzlich an einer Schnittstelle für ein externes Programm zur Verfügung gestellt. Durch die
Vergabe eindeutiger ID-Nummern zu den Parameterwerten wird die Verarbeitung in einer
externen Anwendung erleichtert. Nach Neuanlegen eines Operationstyps ist der
Standardwert 1 bzw. der Wert, der in der ES eingestellt wurde.
• Anzeigen: Es können maximal drei Parameter in den Schrittkästchen der SFC-Darstellung
angezeigt werden. Durch das Markieren können Sie festlegen, welche der Parameter im
Schrittkästchen eingeblendet werden soll. Alle Parameter werden im Tooltip-Text
ausgegeben.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 869
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• Änderbar (Prozedur, Schritt): Der Parameter soll während der Chargensteuerung änderbar
sein. Ist der Rezeptschritt gerade in Bearbeitung, dann soll noch keine Reaktion auf die
Parameteränderung erfolgen. Erst bei einem erneuten Durchlauf soll ein geänderter
Parameterwert wirksam werden.
Hinweis
Verhalten bei Parameterreferenzen
Bei Parameterreferenzen (Quell- oder Zielverschaltungen) gilt folgendes Verhalten:
• Wenn Parameter als "Änderbar" gekennzeichnet sind, dann ist die Eingabe neuer Werte
durch den Bediener erlaubt.
• Wenn Parameter als "Nicht änderbar" gekennzeichnet sind, dann ist die Eingabe neuer
Werte durch den Bediener nicht erlaubt.
• Wenn Parameter als "Nicht änderbar" gekennzeichnet und mit einer Quelle verschaltet
sind, dann nehmen Parameter trotzdem geänderte Werte der Quelle an. Wenn der
Bediener an einem mit einer Quelle verschalteten Parameter einen neuen Wert eingibt,
dann wird die Parameterreferenz aufgelöst. Aufgelöste Parameterreferenzen bleiben
auch im weiteren Rezeptverlauf aufgelöst.

• Sofort Wirksam (Schritt vom Typ EPH, EOP, Operatordialog): Parameter soll während der
Chargensteuerung änderbar sein. Ist der Rezeptschritt gerade in Bearbeitung, dann soll der
geänderte Parameterwert sofort wirksam werden, d.h. von dem laufenden Rezeptschritt im
Steuerrezept direkt in das Automatisierungssystem übertragen werden, um Einfluss auf den
laufenden Baustein zu nehmen. Diese Option kann auch bei Parameterreferenzen gesetzt
werden.
• Verstecken: Aktivieren Sie das Optionskästchen, wird der Wert des Parameters nicht
dargestellt, bzw. die Parameterzeile wird in der Tabelle nicht angezeigt.
• Formel: Projektieren Sie arithmetische Ausdrücke an Transitions- und Rezeptparametern von
Teilrezeptprozeduren (TRPs), Rezeptoperationen (ROPs) und Rezeptfunktionen (RFs), um aus
Parametern aus der nächsthöheren Rezeptebene und Konstanten Sollwerte berechnen zu
lassen.
• Extern sichtbar: Aktivieren Sie das Optionskästchen, wird der Parameter unabhängig von
der Rezeptstruktur auch ohne Verschaltung auf den Rezeptkopf über den API-Befehl
"GET_PARAMETER" auf die Charge ausgegeben.
Nur bei Operatoranweisungen
• Soll änderbar: Ist das Optionskästchen aktiviert, kann der Sollwert in der
Operatoranweisung geändert werden. Der Sollwert ist der erwartete Diagnosewert, den der
Operator beim Erscheinen der Operatoranweisung beim Chargenablauf einzugeben hat. Das
erwartete Ereignis (Sollwert) ist im Steuerrezept änderbar.
• Ist änderbar: Wenn das Optionskästchen aktiviert ist, kann der Operator in der
Operatoranweisung im Chargenablauf den Diagnosewert als Istwert eingeben. Ist das
Optionskästchen nicht aktiviert, wird der Istwert angezeigt, der jedoch nicht änderbar ist.
• Verstecken: Ist das Optionskästchen aktiviert, sind die Werte nicht sichtbar und nicht
änderbar.

SIMATIC BATCH V10.0


870 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Neu (in den Dialogen zu Rezeptprozedur, TRP, ROP-Sequenz, Formula-Kategorie):


Sie können neue Parameter vom Typ anwenderdefinierter Aufzählungstyp, Gleitpunkt, Integer
und String anlegen.

Löschen (in den Dialogen zu Rezeptprozedur, TRP, ROP-Sequenz, Formula-Kategorie):


Sie können eine selektierte Parameterzeile löschen. Dabei ist zu beachten, dass dieser Parameter
Daten-Quelle oder -Ziel sein kann.

Beschreibung zu einem referenzierten Objekt:


In den Dialogen zu den Schritten mit Anbindung an EOP, EPH oder Bibliothekssequenz wird hier
das angebundene Objekt angezeigt.

Beschreibung:
In den Dialogen zur Rezeptprozedur, der TRP und der ROP-Sequenz können Sie einen
erläuternden Text eingeben.

Weitere Information
Informationen zu Rezeptgrenzwerten finden Sie im Abschnitt "Rezeptgrenzwerte vorgeben
(Seite 624)".
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".

[Link] Register "Stoffausstoß" (Eigenschaften Prozedur/Schritt/Formula/Charge)


In den Eigenschaften des Rezeptkopfes (Rezeptprozedur), der Teilrezepte, der Schritte sowie der
Formula-Kategorie, Formula und Charge werden die Stoffausstöße aufgelistet.
Für die Schritte mit Anbindung an EOP, EPH bzw. für die Operatordialoge werden die Einträge
vom Basis-Engineering übernommen, für die Bibliothekssequenz aus dem Bibliotheksobjekt.
In den anderen Objekten können Parameter angelegt und gelöscht werden.
In der Formula-Kategorie können hier die Prozedur-unabhängigen Parameter als
Datenstruktur festgelegt werden. In der Formula werden die "echten" Rezeptwerte zu der
Datenstruktur eingegeben.

Schaltfläche zum Ein- und Ausblenden von Tabellenspalten


Hinter der unten aufgeführten Spalte "Einheit" befindet sich eine Leerspalte mit einer
Schaltfläche zum Ein- bzw. Ausblenden der nachfolgenden Spalten. Damit können Sie das
Register Parameter übersichtlicher und einfacher gestalten.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 871
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche zum Drucken der Parameter


Über eine Schaltfläche in der Tabellenansicht können Sie ein Kontextmenü zum Drucken der
angezeigten Parameter öffnen. Klicken Sie im Kontextmenü auf die Schaltfläche Drucken, wird
die Tabellendarstellung samt Parameter sofort auf den unter Windows eingestellten
Standarddrucker ausgegeben.
Klicken Sie auf Drucken... wird ein Windows Dialog geöffnet, in dem Sie einen anderen unter
Windows eingerichteten Drucker auswählen können. Klicken Sie nach der Auswahl auf die
Schaltfläche "OK" werden die Parameter gedruckt.

Liste:
• Name: Bei den Schritten, die an eine EOP, EPH oder Bibliothekssequenz angebunden
werden, wird der Name vom ES bzw. dem Bibliotheksobjekt übernommen. Für die anderen
Schritte können Sie einen Namen eingeben.
• Stoff (Soll): Sie können aus den im BatchCC angelegten Stoffausstößen auswählen. Über die
Schaltfläche rechts neben dem Eingabefeld gelangen Sie in einem Folgedialog zur Auswahl
der Stoffe.
• Stoff (Ist): Zeigt den letzten (neuesten) verfügbaren Istwert an.
• Code (Soll): Zeigt eine eindeutige Codierung, z. B. einen internen Firmencode für das
ausgewählte Endprodukt (Stoffausstoß) in Form eines Strings, an.
• Code (Ist): Zeigt eine eindeutige Codierung, z. B. einen internen Firmencode zum letzten
(neuesten) verfügbaren Istwert in Form eines Strings, an.
• Unterer Grenzwert: Bei den Schritten, die an eine EOP, EPH oder Bibliothekssequenz
angebunden werden, wird die untere Wertegrenze vom ES bzw. dem Bibliotheksobjekt
übernommen. Sie ist Teilanlagen-abhängig. Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle
oder Ziel verbunden sind, werden die Grenzen übernommen.
• Unterer Rezeptgrenzwert: Eingabe des unteren Rezeptgrenzwerts. Der untere
Rezeptgrenzwert muss innerhalb der Engineering-Grenzwerte liegen. Werte außerhalb
dieses Bereichs werden während der Eingabe rot markiert und sind nicht zulässig. Wenn Sie
auf die Schaltfläche X klicken, dann wird der eingegebene Wert auf den ursprünglichen
Grenzwert aus dem ES zurückgesetzt. Der Sollwert für die Menge des Einsatzstoffs muss
dann innerhalb der Rezeptgrenzen liegen. Die Plausibilitätsprüfung meldet sonst einen
Fehler. Der untere Rezeptgrenzwert ist nicht teilanlagenabhängig, jedoch
mengenabhängig. Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle oder Ziel verbunden sind,
werden die Rezeptgrenzen übernommen.
• Menge (Soll): Eingabe des konkreten Rezeptwertes. Für einen Dosiervorgang kann hier der
Dosierendwert zu einer Abfüllung angegeben werden. Bei der Verbindung mit Datenquelle
wird dieser Wert von der übergeordneten Ebene geholt und kann nur dort verändert werden.

SIMATIC BATCH V10.0


872 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• OK: Die Spalte "OK" mit dem enthaltenen Optionskästchen wird dann angezeigt, wenn Sie
den Dialog "Eigenschaften" > "Register Parameter" eines Steuerrezepts während der
Chargenbearbeitung aufrufen und bei markierter Parmameterzeile auf die Schaltfläche
"Ändern" klicken. Grundsätzlich gilt, wenn das Optionskästchen in der Spalte "OK" aktiviert
ist, dann werden eingegebene Werte übernommen. Wenn das Optionskästchen deaktiviert
ist, dann werden keine Werte übernommen. Bei Grenzverletzungen wird der eingegebene
Wert rot markiert. Es wird zwischen Rezeptfunktionen und Operatoranweisungen
unterschieden:
– Bei Rezeptfunktionen: Wenn das Optionskästchen aktiviert ist, dann liegt der
eingegebene Sollwert innerhalb der vorgegebenen Grenzwerte und kann an das AS
übergeben werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Ändern von
Sollwerten (Seite 495)".
– Bei Operatoranweisungen: Wenn das Optionskästchen aktiviert ist, dann liegt der
eingegebene Istwert innerhalb der vorgegebenen Grenzenwerte und wird vom System
übernommen. Wenn das System eine Grenzverletzung feststellt, dann wird der Haken aus
dem Optionsfeld entfernt. Der eigegebene Wert wird nicht vom System übernommen
und nicht im Chargenbericht angezeigt. Wenn Sie als Anwender den Wert trotzdem
übernehmen und im Chargenbericht anzeigen möchten, dann aktivieren Sie das
Optionskästchen wieder.
• Menge (Ist): Zeigt den letzten (neuesten) verfügbaren Istwert an.
• Oberer Rezeptgrenzwert: Eingabe des oberen Rezeptgrenzewerts. Der obere
Rezeptgrenzwert muss innerhalb der Engineering-Grenzwerte liegen. Werte außerhalb
dieses Bereichs werden während der Eingabe rot markiert und sind nicht zulässig. Wenn Sie
auf die Schaltfläche X klicken, dann wird der eingegebene Wert auf den ursprünglichen
Grenzwert aus dem ES zurückgesetzt. Der Sollwert für die Menge des Einsatzstoffs muss
dann innerhalb der Rezeptgrenzen liegen. Die Plausibilitätsprüfung meldet sonst einen
Fehler. Der obere Rezeptgrenzwert ist nicht teilanlagenabhängig, jedoch mengenabhängig.
Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle oder Ziel verbunden sind, werden die
Rezeptgrenzen übernommen.
• Oberer Grenzwert: Bei den Schritten, die an eine EOP, EPH oder Bibliothekssequenz
angebunden werden, wird die obere Wertegrenze vom ES bzw. dem Bibliotheksobjekt
übernommen. Sie ist Teilanlagen-abhängig. Für die übergeordneten Schritte, die mit Quelle
oder Ziel verbunden sind, werden die Grenzen übernommen.
Hinweis
Erfolgte noch keine Zuordnung des Grundrezeptes zu einer Teilanlage, dann werden obere
und untere Grenzwerte grün markiert angezeigt. Diese Grenzwerte zeigen die "Hülle" über
alle Teilanlagenkandidaten.

• Einheit: Parameter werden durch Einheiten genauer spezifiziert. Die Einheiten werden im ES
eingegeben und beim Import der Anlagendaten übernommen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 873
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• Quelle: Für die Rezeptobjekte TRP, ROP und RF kann ein Stoffausstoß als Datenquelle von der
nächsthöheren Ebene in dem Auswahlfeld ausgewählt werden. Vorausgesetzt, es existiert
ein Stoffausstoß in der übergeordneten Rezeptebene mit gleichem Datentyp und gleicher
Einheit.
Existiert kein verschaltbarer Stoffausstoß im Auswahlfeld, klicken Sie auf die Schaltfläche
"...", um einen neuen Einsatzstoff in der entsprechenden Rezeptebene anzulegen und zu
verschalten.
Beispiele:
Die Rezeptfunktion holt sich den Sollwert aus der ROP-Ebene. Diese kann den Sollwert aus
der Teilrezeptprozedur-Ebene holen, usw..
• Ziel: Für die Rezeptobjekte TRP, ROP und RF können die Istwerte aus dem Prozess an die
nächsthöheren Ebenen weitergeleitet werden.
Beispiel:
Der Istwert einer Rezeptfunktion kann bis in die Rezeptebene des Rezeptkopfes hochgereicht
werden. Hierdurch ist es auch möglich, den Istwert eines Rezeptschrittes als Sollwert eines
nachfolgenden Rezeptschrittes zu nutzen. Mit der Schaltfläche neben dem Parameter öffnen
Sie einen Dialog, in dem Sie neue Parameter bis in alle Ebenen anlegen und verschalten
können.
• Soll-Wert ID, Ist-Wert ID: Mithilfe der ID-Nummer kann festgelegt werden, ob der
Parameterwert für die Protokollierung im SIMATIC BATCH Archiv abgespeichert wird. Mit
einer ID-Nummer größer Null wird der Soll- bzw. Istwert zusätzlich an einer Schnittstelle für
ein externes Programm zur Verfügung gestellt. Durch die Vergabe eindeutiger ID-Nummern
zu den Parameterwerten wird die Verarbeitung in einer externen Anwendung erleichtert. Es
können ID-Nummern von 0 bis 32767 eingegeben werden. Nach Neuanlegen eines
Operationstyps ist der Standardwert 1 bzw. der Wert, der in der ES eingestellt wurde.
• Anpassung: Mit Anpassroutinen (Seite 636) können Sie Vorgänge mengenabhängig
gestalten. Je nach konkreter Ansatzmenge der Charge wird die Menge in dieser Zeile über die
eingestellte Anpassroutine korrigiert. Standardmäßig sind die Anpassroutinen Linear und
Quadratisch vorhanden.
• Änderbar (Prozedur, Schritt): Der Parameter soll während der Chargensteuerung änderbar
sein. Ist der Rezeptschritt gerade in Bearbeitung, dann soll noch keine Reaktion auf die
Parameteränderung erfolgen. Erst bei einem erneuten Durchlauf soll ein geänderter
Parameterwert wirksam werden.
Hinweis
Verhalten bei Parameterreferenzen
Bei Parameterreferenzen (Quell- oder Zielverschaltungen) gilt folgendes Verhalten:
• Wenn Parameter als "Änderbar" gekennzeichnet sind, dann ist die Eingabe neuer Werte
durch den Bediener erlaubt.
• Wenn Parameter als "Nicht änderbar" gekennzeichnet sind, dann ist die Eingabe neuer
Werte durch den Bediener nicht erlaubt.
• Wenn Parameter als "Nicht änderbar" gekennzeichnet und mit einer Quelle verschaltet
sind, dann nehmen Parameter trotzdem geänderte Werte der Quelle an. Wenn der
Bediener an einem mit einer Quelle verschalteten Parameter einen neuen Wert eingibt,
dann wird die Parameterreferenz aufgelöst. Aufgelöste Parameterreferenzen bleiben
auch im weiteren Rezeptverlauf aufgelöst.

SIMATIC BATCH V10.0


874 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• Sofort Wirksam (Schritt vom Typ EPH, EOP, Operatordialog): Parameter soll während der
Chargensteuerung änderbar sein. Ist der Rezeptschritt gerade in Bearbeitung, dann soll der
geänderte Parameterwert sofort wirksam werden, d. h. von dem laufenden Rezeptschritt im
Steuerrezept direkt in das Automatisierungssystem übertragen werden, um Einfluss auf den
laufenden Baustein zu nehmen. Diese Option kann auch bei Parameterreferenzen gesetzt
werden.
• Formel: Projektieren Sie arithmetische Ausdrücke an Transitions- und Rezeptparametern von
Teilrezeptprozeduren (TRPs), Rezeptoperationen (ROPs) und Rezeptfunktionen (RFs), um aus
Parametern aus der nächsthöheren Rezeptebene und Konstanten Sollwerte berechnen zu
lassen.
• Extern sichtbar: Aktivieren Sie das Optionskästchen, wird der Parameter unabhängig von
der Rezeptstruktur auch ohne Verschaltung auf den Rezeptkopf über den API-Befehl
"GET_PARAMETER" auf die Charge ausgegeben.
• Verwendung (Formula): Es wird hier durch eine Steckverbindung grafisch angezeigt, ob die
Variable die Quelle für einen Parameter im zugeordneten Grundrezept ist.
• Anzeigen: Es können maximal drei Parameter in den Schrittkästchen der SFC-Darstellung
angezeigt werden. Durch das Markieren können Sie festlegen, welche der Parameter im
Schrittkästchen eingeblendet werden soll. Alle Parameter werden im Tooltip-Text
ausgegeben.
• Verstecken:Aktivieren Sie das Optionskästchen, wird der Wert des Parameters nicht
dargestellt, bzw. die Parameterzeile wird in der Tabelle nicht angezeigt.

Neu (in den Dialogen zu Rezeptprozedur, TRP, ROP-Sequenz, Formula-Kategorie):


Sie können neue Zeilen für Stoffausstoß anlegen.

Löschen (in den Dialogen zu Rezeptprozedur, TRP, ROP-Sequenz, Formula-Kategorie):


Sie können eine selektierte Zeile löschen. Dabei ist zu beachten, dass diese Zeile Datenquelle
oder -ziel sein kann.

Beschreibung:
In den Dialogen zur Rezeptprozedur, der TRP und der ROP-Sequenz können Sie einen
erläuternden Text eingeben.

Weitere Information
Informationen zu Rezeptgrenzwerten finden Sie im Abschnitt "Rezeptgrenzwerte vorgeben
(Seite 624)".
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 875
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Register "Transferparameter"


In diesem Dialog projektieren Sie die Wegesteuerung von einem Quell-Anlagenpunkt über einen
Zwischen-Anlagenpunkt zum einem Ziel-Anlagenpunkt. Alle Projektierungen, die Sie im ES
vorgenommen haben werden in diesem Dialog angezeigt. Um die Wegesteuerung für SIMATIC
BATCH zu projektieren, müssen Sie mindestens für zwei Parameter (Quelle und Ziel)
Anlagenpunkte in der Spalte "Ort" über die Schaltfläche "..." auswählen.
Nur an einer Technischen Funktion mit Transferparametern, die Sie im Rezepteditor
projektieren, ist es sinnvoll Wegesteuerungen zu definieren.

Schaltfläche zum Ein- und Ausblenden von Tabellenspalten


In der Tabellendarstellung befindet sich eine Leerspalte mit einer Schaltfläche zum Ein- bzw.
Ausblenden der nachfolgenden Spalten. Damit können Sie das Register Parameter
übersichtlicher und einfacher gestalten.

Schaltfläche zum Drucken der Parameter


Über eine Schaltfläche in der Tabellenansicht können Sie ein Kontextmenü zum Drucken der
angezeigten Parameter öffnen. Klicken Sie im Kontextmenü auf die Schaltfläche Drucken, wird
die Tabellendarstellung samt Parameter sofort auf den unter Windows eingestellten
Standarddrucker ausgegeben.
Klicken Sie auf Drucken... wird ein Windows Dialog geöffnet, in dem Sie einen anderen unter
Windows eingerichteten Drucker auswählen können. Klicken Sie nach der Auswahl auf die
Schaltfläche "OK" werden die Parameter gedruckt.

Voraussetzungen
• Route Control muss auf den entsprechenden PCs installiert sein.
• Im SIMATIC Manager wurde in den Globalen Deklarationen eine Ausrüstungseigenschaft
vom Datentyp "Location" projektiert.
• Der gewünschte Anlagenpunkt muss jeder gewünschten Teilanlage (Unit) zugeordnet
werden (Instanzierung).

Liste:
• Name: Es wird der Name, der am Funktionsbaustein vergeben wurde, angezeigt.
• Ort (Ist): Zeigt die Referenz, den Ort und die Ort-ID, jeweils getrennt durch einen
Schrägstrich "/", an. Beispiel: "TRP(Reaktor_A2) / Dest_L / 203". Istwerte werden nur bei
beendeten, abgebrochenen und gestoppten Chargen angezeigt. Die Reihenfolge der
angezeigten Istwerte ist: Referenz, Ort, Ort-ID. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ändern", um
anschließend anstatt der Quellverschaltung eine neue Verschaltung (Istwerte)
auszuwählen. Bei der Auswahl von Istwerten bei den Transferparametern werden die
existierenden Quellverschaltungen gelöscht.

SIMATIC BATCH V10.0


876 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• Referenz (Soll): Hier wird der Name der Teilrezeptprozedur angezeigt. Wenn Sie einen Ort
(Anlagenpunkt) ausgewählt haben, wird automatisch die Ort ID und die Anlagenreferenz in
der entsprechenden Parameterzeile angezeigt. Verwenden Sie den optionalen Parameter
"Via" nicht, bleibt die Spalte "Referenz" und "Ort" leer. Ist die endgültige Teilanlage noch nicht
bestimmt, erscheint in der Spalte "Ort ID" ein Fragezeichen.
• Ort (Soll): Klicken Sie auf die Schaltfläche "..." wird der Dialog "Anlagenpunkte" geöffnet.
Dort navigieren Sie zu der gewünschten Teilanlage, markieren den gewünschten
Anlagenpunkt und bestätigen Ihre Auswahl mit "OK". Abhängig davon, welchem
Parametertyp Sie einen Anlagenpunkt zuweisen möchten, werden z. B. nur Anlagenpunkte
vom Typ "Quelle" angezeigt. Haben Sie nicht die nötigen Ausrüstungseigenschaften
projektiert, werden keine Anlagenpunkte zur Auswahl angeboten.
Bedeutung: n. a. Teilanlage = nicht für SIMATIC BATCH belegbare Teilanlage.
• Datentyp: Bei den Schritten, die an eine EOP, EPH oder Bibliothekssequenz angebunden
werden, wird der Datentyp vom ES bzw. dem Bibliotheksobjekt übernommen. Der
Parametertyp/Transfertypen Quelle, Ziel oder Via wird angezeigt.
• Quelle: Für die Rezeptobjekte TRP, ROP und RF kann ein Parameter als Datenquelle von der
nächst höheren Ebene in dem Auswahlfeld ausgewählt werden. Vorausgesetzt, es existiert
ein Parameter in der übergeordneten Rezeptebene mit gleichem Datentyp.
Existiert kein verschaltbarer Parameter im Auswahlfeld, klicken Sie auf die Schaltfläche "...",
um einen neuen Parameter in der entsprechenden Rezeptebene anzulegen und zu
verschalten.
Beispiel:
Die Rezeptfunktion holt sich den Sollwert aus der ROP-Ebene. Diese kann den Sollwert aus
der Teilrezeptprozedur-Ebene holen, usw..
• Ort ID (Soll): Hier wird die eindeutige Ort ID angezeigt, die vom System beim Engineering im
SIMATIC Manager erzeugt wurde.
• Ziel: Für die Rezeptobjekte TRP, ROP und RF können die Istwerte aus dem Prozess an die
nächsthöhere Ebene weitergeleitet werden.
Beispiel:
Der Istwert einer Rezeptfunktion kann bis in die Rezeptebene des Rezeptkopfes hochgereicht
werden. Hierdurch ist es auch möglich, den Istwert eines Rezeptschrittes als Sollwert eines
nachfolgenden Rezeptschrittes zu nutzen. Mit der Schaltfläche neben dem Parameter öffnen
Sie einen Dialog, in dem Sie neue Parameter bis in alle Ebenen anlegen und verschalten
können.
• Verstecken: Aktivieren Sie das Optionskästchen, wird der Wert des Parameters nicht
dargestellt, bzw. die Parameterzeile wird in der Tabelle nicht angezeigt.
• Änderbar (Prozedur, Schritt): Der Parameter soll während der Chargensteuerung änderbar
sein. Ist der Rezeptschritt gerade in Bearbeitung, dann soll noch keine Reaktion auf die
Parameteränderung erfolgen. Erst bei einem erneuten Durchlauf soll ein geänderter
Parameterwert wirksam werden.
• Extern sichtbar: Aktivieren Sie das Optionskästchen, wird der Parameter unabhängig von
der Rezeptstruktur auch ohne Verschaltung auf den Rezeptkopf über den API-Befehl
"GET_PARAMETER" auf die Charge ausgegeben.

Schaltfläche "Ändern"
Klicken Sie die Schaltfläche "Ändern" um Änderungen bei den Transferparametern
vorzunehmen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 877
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Löschen"
Sie können eine selektierte Zeile löschen.

Weitere Information
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".

16.1.4 BCC Dialogfeld Eigenschaften Bibliotheken

[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften Bibliotheksoperation)

Name und Version


Der Name und die Version der Bibliotheksoperation wird beim Anlegen einer neuen
Bibliotheksoperation bzw. bei Speichern unter... angegeben. Er kann in diesem Register nicht
geändert werden.

Status:
Der Status gibt Auskunft über den Bearbeitungszustand der Bibliotheksoperation:
• In Bearbeitung: Ausgangszustand einer neu angelegten oder kopierten
Bibliotheksoperation.
• Zum Test freigegeben: Zum Test freigegebene Bibliotheksoperationen können zum Testen
bereits für die Chargenerstellung verwendet werden.
• Zur Produktion freigegeben: Dieser Zustand zeigt, dass die Bibliotheksoperation getestet
zur regulären Produktion vorgesehen ist.
• Freigabe in Prüfung: Dieser Zustand zeigt, dass nach einer Anlagenaktualisierung gerade
auf Fehlerfreiheit geprüft wird (Konsistenzprüfung).
• Freigabe aufgehoben: Dieser Zustand zeigt, dass die Bibliotheksoperation nicht mehr für
neue Chargen verwendet werden darf.
• Unbekannt: Zustand einer Bibliotheksoperation unbekannt. Evtl. trat ein Fehler beim
Anlegen der Bibliotheksoperation auf. Löschen Sie diese Bibliotheksoperation oder öffnen
Sie sie erneut, damit die Bibliotheksoperation den Status "in Bearbeitung" erlangt.

Dauer:
Hier wird die für einen Durchlauf längste Zeit des Rezeptablaufes berechnet (Verwendung "in
Bearbeitung"). Sie ergibt sich aus der Summe der Schrittzeiten des Weges durch das Rezept, der
in Summe die größte Zeit ergibt. In den Schritten wird die Zeit als Erfahrungswert eingetragen.
Das Ausgabeformat ist Tag:Stunden:Minuten:Sekunden.

SIMATIC BATCH V10.0


878 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Beschreibung:
Für die Bibliotheksoperation können Sie hier eine erläuternde Beschreibung eingeben.

[Link] Register "Belegungen" (Eigenschaften Bibliotheksoperation)

Parameter:
• Rezeptzuordnungen: In dieser Spalte sind die in dem Rezept verwendeten Teilrezepte mit
ihren Namen aufgelistet. Den Name des Teilrezeptes können Sie über die Eigenschaften des
Teilrezeptes eingeben.
• Teilanlagenklasse: In dieser Spalte werden die Teilanlagenklassen der Teilrezepte
angezeigt. Die Auswahl der Teilanlagenklasse können Sie über die Eigenschaften des
Teilrezeptes eingeben.
• Start: Es wird die errechnete Startzeit relativ zum Start der ersten Teilanlage angegeben.
Wird der erste Schritt eines Teilrezeptes in Abhängigkeit von einer Synchronisation gestartet,
ergibt sich der Startwert aus der errechneten Zeit des ersten Teilrezeptes bis zur
Synchronisationslinie.
• Laufzeit: Errechnete Dauer aus den in den Rezeptschritten eingegebenen Zeitwerten im
Format Tag:Stunden:Minuten:Sekunden.
• Bedingung: Wenn dieses Optionskästchen aktiviert wird, dann sind bei diesem Teilrezept die
Bedingungen zur Teilanlage editierbar. Nach Aktivieren des Optionskästchens ist die 3.
Spalte "Teilanlagenklasse" auswählbar.

Beschreibung:
Für eine selektierte Zeile können Sie hier eine erläuternde Beschreibung eingeben.

Bearbeiten:
Für eine selektierte Zeile wird ein Dialog geöffnet:
• War die Option "Bedingung" aktiv, dann erscheinen zwei Register. Im ersten Register
"Bedingung" editieren Sie die Bedingung an die Teilanlage. Im zweiten Register "Belegung"
sehen Sie die Vorschau:
– Links: Unter "Geräteauswahl" werden alle Teilanlagen als selektiert angezeigt, welche die
gegebenen Bedingungen erfüllen..
– Rechts: Unter "Verfügbare Funktionen" wird die Vereinigungsmenge der Funktionen von
allen markierten Teilanlagen angezeigt.
• War die Option "Bedingung" nicht aktiv, dann erscheint nur das Register "Belegung" zur
Teilanlagenauswahl.

Neu:
Legt neue Referenz auf Teilrezepte an. Verwenden Sie die Funktion "Neu" dann, wenn Sie mit
Route Control oder mit einem flachen Rezept arbeiten.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 879
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Löschen:
Löscht die selektierte Zeile, wenn auch das zugehörige Teilrezept in der Grafikoberfläche
gelöscht wurde.

Weitere Information
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".

16.1.5 BCC Dialogfeld Eigenschaften Rezepte

[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften Rezeptprozedur)


Sie haben zum geöffneten Grundrezept über den Menüentrag "Kopfparameter" im Rezepteditor
diesen Eigenschaftendialog aufgerufen.

Name und Version


Der Name und die Version der Rezeptprozedur werden beim Anlegen eines neuen Rezepts bzw.
bei Speichern unter... angegeben. Falls Sie Name und Version ändern möchten, verwenden Sie
am markierten Grundrezept den Kontextmenübefehl "Umbenennen".

Status:
Der Status gibt Auskunft über den Bearbeitungszustand der Rezeptprozedur:
• In Bearbeitung: Ausgangszustand einer neu angelegten oder kopierten Rezeptprozedur.
• Zum Test freigegeben: Zum Test freigegebene Rezeptprozeduren können zum Testen
bereits für die Chargenerstellung verwendet werden.
• Zur Produktion freigegeben: Dieser Zustand zeigt, dass die Rezeptprozeduren getestet und
zur regulären Produktion vorgesehen sind.
• Freigabe in Prüfung: Dieser Zustand zeigt, dass nach einer Anlagenaktualisierung gerade
auf Fehlerfreiheit geprüft wird (Konsistenzprüfung).
• Freigabe aufgehoben: Dieser Zustand zeigt, dass das Rezept nicht mehr für neue Chargen
verwendet werden darf.
• Freigabe ungültig: Dieser Zustand zeigt an, dass die Prüfung des Rezepts beim Aktualisieren
der Anlagendaten nicht erfolgreich war. In diesem Zustand können Sie Rezeptprozeduren
editieren und frei geben.
• Unbekannt: Zustand eines Rezepts unbekannt. Evtl. trat ein Fehler beim Anlegen des
Rezepts auf. Löschen Sie dieses Rezept oder öffnen Sie es erneut, damit das Rezept den Status
"in Bearbeitung" erlangt.

SIMATIC BATCH V10.0


880 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Formula-Kategorie
Über dieses Auswahlfeld kann dem geöffneten Rezept eine Formulakategorie (aus dem Ordner
"Formula") zugeordnet werden.
Genau diesen Formulas können später dann die betreffenden Grundrezepte zugeordnet
werden.

Dauer:
Hier wird die für einen Durchlauf längste Zeit des Rezeptablaufs berechnet (Verwendung "in
Bearbeitung") und angezeigt. Sie ergibt sich aus der Summe der Schrittzeiten des Wegs durch
das Rezept, der in Summe die größte Zeit ergibt. In den Schritten wird die Zeit als Erfahrungswert
eingetragen. Das Ausgabeformat ist Tag:Stunden:Minuten:Sekunden.

Anpassung der Laufzeit:


Hier wird die Art der Laufzeitanpassung angezeigt. Mit Anpassroutinen können Sie Vorgänge
mengenabhängig gestalten. Je nach konkreter Ansatzmenge der Charge wird auch die Dauer
eines Schrittes über die eingestellte Anpassroutine korrigiert. Standardmäßig sind die
Anpassroutinen Linear und Quadratisch vorhanden.

Laufzeit überschreiben:
Normalerweise wird im Feld "Dauer" die vom System errechnete Laufzeit angezeigt. Wenn Sie
das Optionskästchen "Laufzeit überschreiben" aktivieren, dann können Sie in das Eingabefeld
"Dauer" eine eigene Laufzeit vorgeben. Zusätzlich können Sie eine der beiden standardmäßigen
Anpassroutinen "Linear" oder "Quadratisch" auswählen und verwenden.

Istwertreferenz:
Um den Parameter, der den Wert der aktuellen Menge repräsentiert anzugeben, klicken Sie auf
die nebenstehende Schaltfläche "...". In dem sich öffnenden Auswahldialog wird der
entsprechende Parameter gesucht und ausgewählt. Der Parameter ist ein Standardparameter,
der im SIMATIC Manager auf der ES projektiert ist. An der Charge wird der Wert des
ausgewählten Parameters angezeigt und gespeichert.
Der Wert wird nur bei solchen Chargen angezeigt, die den Status "Beendet", "Angehalten"
oder "Abgebrochen" erreichen. Alle anderen Status werden nicht unterstützt. In den
Listenansichten wird dies mit einem Symbol gekennzeichnet. Wenn kein Parameter als
Istwertreferenz ausgewählt wurde, dann wird ein Bindestrich, "-" bei dem Wert für "Aktuelle
Menge" in Dialogen und Übersichtslisten dargestellt.

Beschreibung:
Für das Rezept geben Sie in diesem Textfeld eine erläuternde Beschreibung ein.

Weitere Information
Übersichtslisten (Seite 295)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 881
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Parameterauswahl (Seite 882)

[Link] Parameterauswahl
In diesem Dialog werden alle verfügbaren Parameter in einer Baumansicht dargestellt. Mit dem
Optionsfeld bestimmen Sie, ob die Parameter als Rezept- oder Anlagenreferenzen angezeigt
werden. Sie navigieren zu dem Parameter, dessen aktueller Wert verwendet wird und bestätigen
den Dialog nach Auswahl einer Istwertreferenz über die Schaltfläche "OK". Die
Parameterauswahl wird als Pfadangabe im Feld "Istwertreferenz" im Dialog "Eigenschaften
von ..." angezeigt und gespeichert. Änderungen an Ihrer Auswahl sind jederzeit möglich.

Referenztyp:
Mit diesem Optionsfeld bestimmen Sie, in welcher Art die Parameterauswahl in der
Baumansicht dargestellt wird. Unabhängig von Ihrer Auswahl werden in beiden Ansichten
immer alle im ES projektierten Parameter des geöffneten Grundrezepts angezeigt.
Rezeptreferenz: Zeigt alle Parameter der Rezeptfunktionen innerhalb der
Teilrezeptprozeduren des geöffneten Grundrezepts in der Baumansicht.
Anlagenreferenz: Zeigt alle Parameter der Technischen Funktionen innerhalb der
Teilrezeptprozeduren des geöffneten Grundrezepts in der Baumansicht.
Keine: Die aktivierte Referenz wird deaktiviert.

Baumansicht
In diesem Bereich markieren Sie den gewünschten Parameter.

Schaltflächen
OK: Verwendet den markierten Parameter für die Anzeige des aktuellen Werts und beendet den
Dialog.
Abbrechen: Übernimmt keine Auswahl und beendet den Dialog.
Hilfe: Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.

Weitere Information
Übersichtslisten (Seite 880)
Dialog Eigenschaften "Charge"

SIMATIC BATCH V10.0


882 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Register "Produkt" (Eigenschaften Rezeptprozedur)

Produkt:
Über die Schaltfläche rechts neben dem Eingabefeld gelangen Sie in einen Folgedialog zur
Auswahl der Stoffe, die als Produkte verwendet werden können (BatchCC > Stoffe). Das
ausgewählte Produkt wird zum Hauptprodukt des Rezeptes, auf das sich die Mengenangaben
beziehen.

Qualität:
Zu einem ausgewählten Produkt kann eine Qualität ausgewählt werden, um das Produkt
genauer zu spezifizieren. Es werden nur Qualitäten vorgelegt, die dem ausgewählten Produkt
zugeordnet sind.

Produktcode:
Hier wird der Code zum ausgewählten Produkt angezeigt.

Normansatz für die Mengenanpassung:


Der Normansatz ist die Referenz für Mengenanpassungen. Alle mengenabhängigen Werte im
Rezept sind auf diese Menge bezogen.
Der Faktor Mengenanpassung ergibt sich aus dem Verhältnis: konkrete Ansatzmenge zu
Normansatz.

Einheit:
Hier können Sie eine physikalische Einheit für Min./Max.- und Normansatz angeben.

Mindestmenge einer Charge:


Der minimale Ansatz begrenzt die konkrete Ansatzmenge nach unten. In der Chargenplanung
wird sichergestellt, dass die Menge nicht kleiner als der hier eingegebene Wert ist.
In den Parametern der Rezeptfunktionen (EOP/EPH) und der Operatordialoge (OD) wird zur
Ermittlung der Untergrenzen dieser Wert in die Berechnung einbezogen. Liegt der minimale
Ansatz zu tief, kann das dazu führen, dass nach einer Mengenanpassung die Untergrenze des
Parameters verletzt wird.

Höchstmenge einer Charge:


Der maximale Ansatz begrenzt die konkrete Ansatzmenge nach oben. In der Chargenplanung
wird sichergestellt, dass die Menge nicht größer als der hier eingegebene Wert ist.
In den Parametern der Rezeptfunktionen/Operatordialoge wird zur Ermittlung der
Obergrenzen dieser Wert in die Berechnung mit einbezogen. Liegt der maximale Ansatz
zu hoch, kann dies dazu führen, dass nach einer Mengenanpassung die Obergrenze des
Parameters verletzt wird!

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 883
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Hinweis zu den Mengenangaben

Hinweis
Die Angaben für Normansatz, Mindestmenge und Höchstmenge einer Charge sind Basis für alle
mengenabhängigen Parameter im Grundrezept. Die Parameter haben ebenfalls obere und
untere Grenzwerte.
Vermeiden Sie bei Nutzung der Anpassroutinen linear/quadratisch, dass ein Grundrezept
sowohl für große als auch für kleine Ansatzmengen verwendet wird. Dies kann dazu führen, dass
angepasste Sollwerte außerhalb von Parametergrenzen liegen. Solche Überschreitungen
werden bei der Plausibilitätsprüfung erkannt und als "Warnung" angezeigt.
Zusätzliche Hilfestellung: Die aus den Angaben Normansatz, Mindestmenge und Höchstmenge
einer Charge pro Parameter angepassten Sollwerte werden als Tooltip zu jedem Parameterwert
in den Registern "Einsatzstoff", "Stoffausstoß" und "Parameter" angezeigt.

Beispiel – Obergrenze 10000 verletzt:


• Im Register "Produkt": Normansatz = 600, Mindestmenge der Charge = 400, Höchstmenge
der Charge = 800
• Im Register "Parameter": Untere Grenze = 0, Wert = 9000, Obere Grenze = 10000
Ergebnis: Aus Höchstmenge = 800, Normansatz = 600 und Sollwert = 9000 ergibt sich ein
angepasster Sollwert von 12000, erlaubt sind aber nur maximal 10000 für diesen Parameter.
Für dieses Grundrezept ist die Höchstmenge der Charge von 800 zu groß, sie dürfte maximal
666,667 betragen.

16.1.6 BCC Dialogfeld Eigenschaften Formula

[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaft Formula)

Einleitung
Es werden die Eigenschaften der Formula angezeigt:
• Name
• Version
• Status (Bearbeitungsstatus)
• Formula-Kategorie zu der die Formula angelegt wurde
• Normansatz für die Mengenanpassung (aus dem referenzierten Grundrezept)

SIMATIC BATCH V10.0


884 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Grundrezept:
In diesem Eingabefeld wählen Sie für dir selektierte Formula ein geeignetes Grundrezept aus. Es
werden Ihnen die Grundrezepte zur Auswahl angeboten, die der entsprechenden Formula-
Kategorie zugeordnet sind (Eigenschaften Grundrezept). Nach Auswahl wird der "Normansatz
für die Mengenanpassung" im Feld daneben aktuell angezeigt.

Beschreibung:
Sie können eine Erläuterung zu der Formula eingeben.
Das Textfeld "Beschreibung" ist auf 255 Zeichen limitiert. Weitere eingegebene Zeichen
werden nicht gespeichert.

[Link] Register "Produkt" (Eigenschaft Formula)

Produkt:
Über die Schaltfläche rechts neben dem Eingabefeld gelangen Sie in einen Folgedialog zur
Auswahl der Stoffe, die als Produkte verwendet werden können (BatchCC > Stoffe). Das
ausgewählte Produkt wird zum Hauptprodukt der Formula, auf das sich die Mengenangaben
beziehen.

Produktcode:
Hier wird der Code zum ausgewählten Produkt angezeigt. Der Produkt Code wird aus dem
angelegten Stoff ausgelesen und ist nur dort änderbar.

Normansatz für die Mengenanpassung:


Der Normansatz ist die Referenz für Mengenanpassungen. Alle mengenabhängigen Werte im
Rezept sind auf diese Menge bezogen. Der Faktor Mengenanpassung ergibt sich aus dem
Verhältnis: Konkrete Ansatzmenge zu Normansatz.
Der Wert für den Normansatz für die Mengenanpassung wird aus dem verwendeten
Grundrezept ausgelesen und ist nur dort änderbar.

Mindestmenge einer Charge:


Der minimale Ansatz begrenzt die konkrete Ansatzmenge nach unten. In der Chargenplanung
wird sichergestellt, dass die Menge nicht kleiner als der hier eingegebene Wert ist.
Der Wert für die Mindestmenge einer Charge wird aus dem verwendeten Grundrezept
ausgelesen und ist nur dort änderbar.

Höchstmenge einer Charge:


Der maximale Ansatz begrenzt die konkrete Ansatzmenge nach oben. In der Chargenplanung
wird sichergestellt, dass die Menge nicht größer als der hier eingegebene Wert ist.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 885
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Der Wert für die Höchstmenge einer Charge wird aus dem verwendeten Grundrezept
ausgelesen und ist nur dort änderbar.

Beschreibung des Produkts


Die Beschreibung des Produkts wird aus dem angelegten Stoff ausgelesen und ist nur dort
änderbar.

16.1.7 BCC Dialogfeld Eigenschaften Aufträge (Chargen)

[Link] Register "Charge hinzufügen" (Erzeugen von Chargen)

Register "Hauptmerkmale"
In diesem Register legen Sie neue Chargen an. Neue Chargen werden als Zeile innerhalb einer
Liste dargestellt. Wenn die Liste noch leer ist, dann fügen Sie über die Schaltfläche "Neu" eine
neue Charge hinzu. Haben Sie auf Basis eines bestehenden Grundrezepts oder einer Formula die
Funktion aufgerufen, dann enthält die Liste eine Zeile, in der die Daten des Basisobjekts
übernommen werden und ein eindeutiger Name für die neue Charge angezeigt wird. Die so
erzeugten Chargen werden in einem vom System angelegten Auftrag und Auftragskategorie
angelegt. Die Chargeneigenschaften bzw. Chargendaten bearbeiten Sie in den einzelnen
Spalten. Felder, die für die Bearbeitung frei gegeben sind, sind weiß hervorgehoben.
Auswahldialoge erreichen Sie über Schaltflächen an den einzelnen Feldern. Jede Charge enthält
folgende Eigenschaften:
• Name: Eingabe eines neuen oder Änderung eines bestehenden Chargennamens. Innerhalb
eines Auftrages muss dieser Chargenname eindeutig sein.
• Schaltfläche "Parameter":
Öffnet einen Dialog mit den Registern "Belegungen", "Einsatzstoff", "Stoffausstoß",
"Parameter" und "Transferparameter". Das Register "Belegungen" zeigt die im verwendeten
Grundrezept enthaltenen Teilrezepte und deren zugeordneten Teilanlagen. Die Werte in den
Spalten "Teilanlage", "Strategie" und "Bei Start" lassen sich bearbeiten. In den Registern
"Einsatzstoff", "Stoffausstoß" und "Parameter" werden die Sollwerte zu dieser Charge
bearbeitet.
• Status: Für neu anzulegende Chargen wird vom System der Status geplant vorgegeben.
• Freigabe: Aktiviert den Status "Freigegeben" für diese Charge bei deren Erzeugung.
• Modus: Sie bestimmen den Startmodus:
– Bedienung: Der Start der freigegebenen Charge wird durch den Bediener ausgelöst.
– Sofort: Eine Charge wird mit dem Freigeben sofort gestartet.
– Zeitgesteuert: Wenn Sie diesen Modus wählen, dann können Sie der Spalte "Start" ein
Startdatum und eine Startzeit vorgegeben.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Abarbeitungsreihenfolge der Chargen
(Seite 426)".

SIMATIC BATCH V10.0


886 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• Start: Im Modus "zeitgesteuert" wird hier die Startzeit der Charge vorgegeben. In einem
anderen Modus kann dieses Feld auch verwendet werden. Das System ignoriert jedoch diese
Angaben. Ausnahme: Anlagenbelegungsliste - dort werden diese Angaben verwendet, um
einen potentiellen Konflikt anzuzeigen.
Wenn in der Spalte "Start" Chargenstartzeiten rot hinterlegt sind, dann bedeutet das, dass ein
Konflikt mit der im Auftrag selbst angegebenen Endzeit vorliegt. Die Zeit der Charge liegt
nicht zwischen der Start- und Endzeit, die Sie im Auftrag angegeben haben. Um die
Auftragszeit zu kontrollieren, öffnen Sie den Dialog "Eigenschaften von ..." des
entsprechenden Auftrags.
• Min: Mindestmenge: Sie begrenzt die konkrete Ansatzmenge nach unten.
• Menge: Ansatzmenge für die Mengenanpassung der im Rezept verwendeten
mengenabhängigen Werte. Die Anpassroutinen der Werte beziehen sich auf diese Menge,
der Eintrag kann vor Start einer Charge noch verändert werden.
• Max: Höchstmenge, begrenzt die konkrete Ansatzmenge nach oben
• Produkt, Rezeptprozedur / Formula, Formula-Kategorie: Hier weisen Sie die Formula bzw.
das Grundrezept (ohne Formula-Referenz) zu.
• Einheit: Gibt die Einheit des Produkts an.
• Qualität: Zeigt die Qualität des Produkts.
• Dauer: Hier wird die im Rezepteditor aus den Einzelschrittzeiten errechnete Laufzeit für das
Rezept ausgegeben.

Eingabefeld "Anz. Kopien"


Geben Sie in das Eingabefeld eine Zahl zwischen 0 und 100 für die Anzahl der Kopien für das
markierte Objekt ein. Sie können maximal 100 Kopien erstellen.
Klicken Sie danach auf die Schaltfläche "Kopieren". Anschließend wird die gewünschte Anzahl
von Chargen in der Tabellenliste angezeigt.

Schaltfläche "Kopieren"
Arbeiten mit einer Vorlage: Wenn Sie in der Tabelle eine Charge markieren und anschließend auf
die Schaltfläche "Kopieren" drücken, dann wird die markierte Charge zu Vorlage für alle weiteren
Kopien. Die durch die Schaltfläche "Kopieren" erzeugten Chargen erhalten die Eigenschaften
dieser Vorlage.
Wenn Sie mit einer Vorlage arbeiten, dann stellen Sie noch vor dem Kopieren alle
Eigenschaften (Ansatzmenge, Startmodus, Formula) dieser Charge ein.
Kopierte Chargen werden immer am Listenende eingefügt.

Schaltfläche "Automatik"
Hiermit können Sie die Chargenerstellung automatisieren. Nach Eingabe einer Gesamtmenge
wird die Anzahl der Chargen mit den entsprechenden Mengen automatisch berechnet. Im
Automatikmodus können maximal 100 Chargen erzeugt werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 887
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Neu"
Über die Schaltfläche "Neu" gelangen Sie in einen Dialog zur Auswahl einer Formula oder eines
Grundrezepts. Anschließend nehmen Sie die Einstellungen zur Ansatzmenge, Startmodus,
Grundrezept / Formula usw. vor.

Schaltfläche "Löschen"
Über die Schaltfläche "Löschen" wird eine zuvor markierte Charge wieder gelöscht.

Schaltfläche "OK"
Erzeugt die in der Tabelle angezeigten Chargen im entsprechenden Auftragsordner.

Schaltfläche "Drucken"
Druckt die in der Tabellenliste angezeigten Chargen sofort, ohne vorherige
Layoutierungsmöglichkeit, auf dem eingestellten Drucker aus.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Chargen anzulegen.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.

Weitere Information
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".

[Link] Register "Kommentare"

Einleitung
Dieser Dialog wird als Register im Dialog Eigenschaften von TRP (RUP), ROP, RF (RPH) usw.
angezeigt. Sie haben die Möglichkeit Kommentare zu einem Element eines Steuerrezepts
anzulegen.

Voraussetzung
Das Register "Kommentare" im Dialog Eigenschaften ist nur im Steuerrezept sichtbar.

SIMATIC BATCH V10.0


888 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Vorgehen
1. Um einen neuen Kommentar hinzuzufügen, klicken Sie auf die Schaltfläche "Kommentar
hinzufügen".
2. In dem sich öffnenden Fenster geben Sie Ihren Kommentartext ein und beenden den Dialog
über die Schaltfläche "OK".

Ergebnis
Im Register "Kommentare" des Dialogs Eigenschaften wird eine neue Kommentarzeile mit dem
von Ihnen eingegebenen Kommentartext eingefügt. Zusätzlich werden in die Spalten
"Zeitstempel", "Benutzer" und "Rechner" die entsprechenden Daten automatisch eingetragen.

Hinweise zum Dialog


• In der Spalte "Kommentar" werden nur die ersten 138 Zeichen des Kommentars angezeigt.
Ist der Kommentar länger, so kann er nur im Anzeigefeld "Kommentar:", unten im Dialog,
komplett angeschaut werden.
• Vorhandene Kommentare können nicht verändert und nicht gelöscht werden. Es ist lediglich
möglich neue Kommentare einzutragen.
• Wird der Dialog mit "Abbrechen" verlassen, so werden alle neuen Kommentare verworfen.
• Um die neuen Kommentare zu speichern ist es zwingend notwendig den Dialog über die
Schaltfläche "OK" zu verlassen.
• Die erste Zeile unter den Spalten dient als Suchfunktion. Möchten Sie nach Kommentaren
suchen, geben Sie ein Suchkriterium als Filter ein. Möchten Sie nach Rechnernamen suchen,
geben Sie z. B. den Anfangsbuchstaben des zu suchenden PCs ein gefolgt von einem *, z. B.
"A*". Alle Rechnernamen mit Anfangsbuchstaben A werden angezeigt bzw. gefiltert.

[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften einer Charge)


In diesem Register können Sie die Daten zu einer angelegten Charge editieren.
• Name: Der Name der Charge wurde beim Anlegen vergeben.
• Auftrag: Der Auftrag wurde beim Anlegen der Charge zugewiesen.
• Auftragskategorie: Die Auftragskategorie wurde beim Anlegen der Charge zugewiesen.
• Grundrezept: Es wird der Name des in der Charge verwendeten Grundrezepts angezeigt.
• Formula: Die Formula wird beim Anlegen einer Charge zugeordnet.
• Status: Der aktuelle Status einer Charge wird vom System eingetragen, z. B. geplant, frei
gegeben, beendet.
• Produkt: Das Produkt aus dem Grundrezept wird in der Charge angezeigt.
• Geplante Menge: Ansatzmenge für die Mengenanpassung der im Grundrezept
verwendeten mengenabhängigen Werte. Die Anpassroutinen der Werte vom Grundrezept in
der Charge beziehen sich auf diese Menge. Exponentialzahlen als Eingabewert sind nicht
erlaubt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 889
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• Aktuelle Menge: Ist der Wert des zugewiesenen Prozessparameters.


Um einen Wert anzuzeigen, wird eine Istwert-Referenz unter den Kopfparametern des
Grundrezepts im Register "Allgemein" ausgewählt.
Aktuelle Werte werden nur bei beendeten, gestoppten und abgebrochenen Chargen
angezeigt.
Hinweis
Anstelle des Werts wird Folgendes angezeigt:
• Ein Strich, wenn keine Istwert-Referenz angegeben ist
• Ein Symbol, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
– Im Rezept wurde ein Wert konfiguriert.
– Der Status der Charge ist nicht beendet, gestoppt oder abgebrochen.
Das Symbol stellt das "Warten" auf einen Istwert dar.

• Startzeit: Die gewünschte Startzeit der Charge


• Chargen ID: Die Chargen ID wird vom System vergeben.
• Dauer: Hier wird für die Einzelschrittzeiten die im Rezepteditor errechnete Laufzeit für das
Grundrezept ausgegeben.
• Bereich: Hier wird der zulässige Bereich (Untergrenze / Obergrenze) der Ansatzmenge aus
dem Grundrezept angezeigt.
• Startmodus: Sie bestimmen den Startmodus:
– Bedienung: Der Start der freigegebenen Charge wird durch den Bediener ausgelöst. In
einem anderen Modus kann dieses Feld auch verwendet werden. Das System ignoriert
jedoch diese Angaben. Ausnahme: Anlagenbelegungsliste - dort werden diese Angaben
verwendet um einen potenziellen Konflikt anzuzeigen.
– Sofort: Eine Charge wird mit dem Freigeben sofort gestartet.
– Zeitgesteuert: Wird dieser Modus gewählt, kann in der Startzeit ein Startdatum und eine
Startzeit vorgegeben werden.
• Beschreibung: In diesem Feld können Sie einen erläuternden Text zur Charge eingeben.

[Link] Register "Verkettung" (Erzeugen eines Auftrages)

Verkettung anzeigen und konfigurieren


Falls projektiert, wird in diesem Register die Verkettung der ausgewählten Charge (Vorgänger,
Nachfolger) anzeigt.
Zusätzlich können Sie eine Verkettung der betreffenden Charge in Zustand "geplant"
vornehmen. Wählen Sie dazu den Startmodus und -zeit. Die Verkettung einer geplanten
Charge kann bis zu ihrer Freigabe modifiziert werden. Ist eine Charge verkettet, erscheint
an der Charge im BCC das Verkettungssymbol. Verkettungs-Einstellungen, die Sie hier
vornehmen, werden in den Dialog "Chargen disponieren" übernommen. Die verkettete
Charge (Nachfolge-Charge) startet im Prozessbetrieb nie automatisch vor der ursprünglich
gewählten Startzeit. Manuelle Eingriffe sind jedoch möglich.

SIMATIC BATCH V10.0


890 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Vorgänger
Falls die Charge schon mit einer Vorgängercharge verkettet ist wird im Bereich Vorgänger
folgendes angezeigt. Ist die Charge in Zustand "geplant" können Sie die Vorgänger-Verkettungs-
Einstellungen ändern.
• Name: Name der Vorgängercharge.
• Auswahlfeld: Klicken Sie auf das Auswahlfeld wird der Dialog "Charge auswählen" geöffnet.
Hier wählen Sie die Vorgänger-Charge aus.
• Schaltfläche "Löschen". Klicken Sie auf diese Schaltfläche werden alle Einstellungen zu
Verkettung mit dem Vorgänger gelöscht.
• Modus: Wählen Sie den Modus für Ihre Vorgänger-Verkettung.
– Start: Diese Charge startet, wenn die Vorgängercharge gestartet wurde.
– Ende: Diese Charge startet, wenn die Vorgängercharge beendet ist.
• Zeitlicher Abstand zur Vorgängercharge: Geben Sie hier den gewünschten zeitlichen
Abstand zur Vorgängercharge ein. Das Zeitformat ist "Tag:Stunde:Min:Sek". Geben Sie zum
Beispiel 500 sec ein, wird das entsprechend dem Anzeigeformat in 08:20 Min:Sek
gewandelt. Sie können nur Zeiten von maximal 24 Tagen angeben.

Nachfolger
Falls die Charge schon mit Nachfolgerchargen verkettet ist wird im Bereich Nachfolger folgendes
angezeigt. Ist die Charge in Zustand "geplant" können Sie die Nachfolger-Verkettungs-
Einstellungen ändern.
• Nummer der Nachfolger.
• Charge: Name der Nachfolger-Charge.
• Status: Der Status der Nachfolger-Charge.
• Auftrag: Name des Auftrags aus dem die Nachfolger-Charge stammt.
• Modus: Wählen Sie den Modus für Ihre Nachfolger-Verkettung.
– Start: Diese Charge startet, wenn die Nachfolger-Charge gestartet wurde.
– Ende: Diese Charge startet, wenn die Nachfolger-Charge beendet ist.
• Zeitversatz: Geben Sie hier den gewünschten zeitlichen Abstand zur Nachfolger-Charge ein.
Das Zeitformat ist "Tag:Stunde:Min:Sek". Geben Sie zum Beispiel 500 sec ein, wird das
entsprechend dem Anzeigeformat in 08:20 Min:Sek gewandelt.
• Schaltfläche "Hinzufügen". Klicken Sie auf die Schaltfläche wird der Dialog "Charge
auswählen" geöffnet. Hier wählen Sie die Nachfolger-Charge aus.
• Schaltfläche "Löschen". Klicken Sie auf die Schaltfläche wird die markierte Nachfolger-Charge
gelöscht.

Weitere Information
Chargen verketten (Seite 401)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 891
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Charge auswählen

Vorgänger- und Nachfolger Charge auswählen


Es werden alle Chargen, unabhängig von ihrem Status, zur Auswahl angeboten. Markieren Sie
die gewünschte Vorgänger - oder Nachfolger Charge für Ihre Verkettung und klicken Sie
anschließend auf die Schaltfläche "OK". Klicken Sie auf "Abbrechen" wird Ihre Auswahl
verworfen.

16.1.8 BCC Dialogfeld Eigenschaften Material (Stoffe)

[Link] Register "Qualitäten" (Stoffe)

Einleitung
In diesem Register können Sie die Qualitäten eines Stoffes bearbeiten, erzeugen oder löschen.

Löschen:
Wenn Sie eine Qualität für einen Stoff in der Liste ausgewählt haben, können Sie Löschen
wählen, um die ausgewählte Qualität aus der Datenbank zu löschen. Die gelöschte Qualität
erscheint nicht mehr in der Liste.

Neu:
Wählen Sie Neu..., um eine Qualität für einen Stoff in der Datenbank zu erzeugen. Mit dem
Konfigurationsdialog "Eigenschaften von <Qualität>" können Sie die Daten für die neue Qualität
eingeben. Die neue Qualität erscheint in der Liste.

[Link] Register "Allgemein" (Stoffe)

Einleitung
In diesem Register können Sie Stoffe erzeugen oder bearbeiten.

Regeln
• Ein Stoff oder eine Qualität kann maximal 255 Zeichen haben.
• Der Stoff-Code ist alphanumerisch und kann maximal 16 Zeichen besitzen.
• Der Qualitäts-Code ist numerisch und möglich im Bereich von 0 bis 2147483647.
• Der Stoffname sowie der Stoff-Code müssen eindeutig sein.

SIMATIC BATCH V10.0


892 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• Die Qualität und der Qualitätscode müssen innerhalb eines Stoffs eindeutig sein.
• Beim Löschen eines Stoffes wird überprüft, in welchen Rezepten, Bibliotheken und Formulas
er verwendet wird. Wenn dieser Stoff dort verwendet wird, dann kann er nicht gelöscht
werden.

Name:
Geben Sie eine Bezeichnung für den Stoff ein.

Code:
Hier müssen Sie eine eindeutige Identifikation (z. B. einen internen Firmencode) für den Stoff in
Form eines Strings eingeben. Dieser Code kann zur Sollwert-Vorgabe und Istwert-Übernahme
an den Schnittstellenbausteinen IEPAR_PI, IEPAR_PO bzw. IUNIT_BLOCK angegeben werden, um
den Stoff bzw. das Produkt zu identifizieren.

Verwendung als Einsatzstoff und/oder Stoffausstoß:


Für den von Ihnen eingegebenen Stoff können Sie wählen, ob es sich um einen Einsatzstoff oder
um ein Endprodukt / Stoffausstoß handelt.

Siehe auch:
Register "Qualität" (Stoffe) (Seite 892)

[Link] Register "Änderungslogbuch"


Im Register "Änderungslogbuch" werden alle vorgenommenen Aktionen zu diesem Element in
Tabellenform dokumentiert. Es werden folgende Tabellenspalten angezeigt:
• Datum: Der Eintrag des Datums und der Uhrzeit wird vom System vorgenommen.
• Benutzer: Der Eintrag des angemeldeten Benutzers wird vom System vorgenommen.
• Aktion: Hier wird die erfasste Aktionen zu diesem Element vom System angezeigt. Eine
Aktion ist z. B. "erstellt, Name:IM_A, Version: 1.1, ID: 17" oder "editiert". Die ID wird vom
System generiert und dient der Zuordnung in der Datenbank.
• Computername: Jede von Ihnen durchgeführte Aktion erhält den Eintrag des
Computernamens. Das ist der Name des Computers, an dem Sie diese Aktion gestartet
hatten.

16.1.9 BCC Register

[Link] Dialogfeld "Auswahl von Formula oder Grundrezept" (Erzeugen eines Auftrags)
In diesem Dialog selektieren Sie für eine neu anzulegende Charge das zu verwendende Rezept
bzw. die zu verwendende Formula.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 893
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Im linken Fenster wird die Ordnerstruktur mit den enthaltenen frei gegebenen Elementen
ihrer SIMATIC BATCH Anlage angezeigt.
Entsprechend der Markierung eines Ordners im linken Fenster werden im rechten Fenster alle
unterlagerten Elemente ohne Ordnerstruktur angezeigt.
In diesem Fenster können Sie Filterzeilen verwenden, um nach bestimmten Elementen zu
suchen.
Selektieren Sie im linken oder rechten Fenster das gewünschte Grundrezept bzw. die
gewünschte Formula und bestätigen Sie Ihre Auswahl mit der Schaltfläche "OK".
Um Ihre Auswahl zu unterstützen, können Sie das Vorschaufenster aktivieren. Darin wird zum
ausgewählten Element die grafische Struktur dargestellt.
Ergebnis: Der Charge wurde ein Grundrezept bzw. eine Formula zugewiesen.

Selektiertes Element
In diesem Bereich des Dialogs werden Informationen zum selektierten Grundrezept bzw. zur
selektierten Formula angezeigt.
• Name: Name des Grundrezepts bzw. der Formula
• Typ: Typ des Grundrezepts bzw. Formula. Beispielsweise bei Grundrezepten, hierarchisches
oder flaches Grundrezept.
• Status: Freigabestatus des Grundrezepts bzw. der Formula. Beispielsweise zum Test frei
gegeben.
• Produkt: Das im Grundrezept verwendete Produkt. Beispiel: Wasser.

Schaltfläche "Eigenschaften":
Selektieren Sie ein Rezept bzw. eine Formula können Sie über die Schaltfläche "Eigenschaften"
den Eigenschaften-Dialog zum Grundrezept bzw. zur Formula öffnen. In den verschiedenen
Registern des Dialogs sind alle Parameter des Grundrezepts bzw. der Formula dargestellt.

Optionskästchen "Vorschau"
Wenn Sie das Optionskästchen "Vorschau" aktivieren, dann wird der Dialog durch ein neues
rechtes Fenster erweitert, in dem das ausgewählte Grundrezept, bzw. die Formula, grafisch
dargestellt wird.

Optionskästchen "AS-basiert"
Das Optionskästchen ist nur dann aktiviert, wenn Sie in den Auswahlfenstern ein Grundrezept
markieren, in dem eine Teilrezeptprozedur (TRP) im AS ausgeführt wird.

SIMATIC BATCH V10.0


894 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Dialogfeld "Änderung der Kandidaten"

Einleitung
Beim Freigeben einer Charge oder beim Ändern von Sollwerten (online) zeigt dieses Dialogfeld
die zur Ausführung der Aktion neu zu aktivierenden oder zu deaktivierenden Teilanlagen an.
Kann die Aktion nur abgeschlossen werden, wenn ein oder mehrere Teilanlagenkandidaten
deaktiviert oder aktiviert werden, so bekommen Sie hier die notwendigen Informationen und
die Möglichkeit diese Aktion zu bestätigen oder abzubrechen.

Hinweis
Bei der Freigabe einer Charge führt der Abbruch zu einem Abbruch der Freigabe: Die Charge wird
nicht freigegeben.
Beim Ändern von Sollwerten kann der Parameterdialog nicht mit "OK" verlassen werden. Ein
Abbrechen des Parameterdialogs ohne Parameteränderung ist weiterhin möglich.

Teilanlage
Name der Teilanlage.

Teilanlagenname
Name der Teilrezeptprozedur in der Charge.

Beschreibung
Hier werden die noch auszuführenden Aktivierungen/Deaktivierungen der Teilanlagen
angezeigt:
• Wird aktiviert: Teilanlage war deaktiviert und muss nun aktiviert werden.
• Wird deaktiviert: Teilanlage war aktiviert und muss nun deaktiviert werden.

[Link] Dialogfeld "Backup/Restore"

Einleitung
In diesem Dialog können Sie ein komplettes Backup Ihrer projektierten Daten (Bibliotheken,
Grundrezepte, Produktionsaufträge, Stoffe, Benutzerrechte usw.) als sbb-Datei erzeugen oder
wieder herstellen.

Dateiauswahlfeld
Mit Hilfe der üblichen Funktionen navigieren Sie sich zu dem Ordner, in dem sich die gewünschte
Wiederherstellungsdatei (sbb-Datei) befindet und markieren sie.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 895
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Speichern/Suchen
Ziel-/Quellpfad der sbb-Datei.

Dateiname
Name der Datei, die wiederhergestellt werden soll.

Dateityp
Wiederherstellungsdateien (*.sbb / *.xml).

Optionskästchen "Ohne Logbuch"


Wenn Sie bei der Wiederherstellung Ihrer BATCH-Daten auf die archivierten Daten im Logbuch
verzichten möchten, dann aktivieren Sie das Optionskästchen. Damit wird ein neues Logbuch
erzeugt ohne die aus der Backupdatei enthaltenen Logbuchdaten zu berücksichtigen.

Start ID, letzte ID und Schaltfläche "IDs auslesen"


Damit für Chargen-, Rezepte/Bibl.-, Formula-, Kategorie- und Stoff-Objekte nach einem Restore
keine gelöschten IDs systemintern wiederverwendet werden, besteht ab der Version SB V7.1
SP2 die Möglichkeit die zuletzt vergebene ID für diese Objekte im Dialog "Restore" vom System
ermitteln zu lassen und einzustellen. Diese Aktion wird durch die Funktion "IDs auslesen" im
Dialog "Restore" ausgeführt. Neu erzeugte Objekte nach einem Restore beginnen dann bei der
nächsthöheren ID. Wird diese Funktion nicht aktiviert (Standardeinstellung) ist bei der Start ID
= 1 eingetragen und es bleibt beim bisherigen Verhalten, d. h. neu angelegte Objekte beginnt
mit der Ersten freien ID.

Speichern
Nach der Wahl des Zielpfades wird mit dieser Schaltfläche das Backup erzeugt.

Öffnen
Nach der Wahl des Quellpfades werden mit dieser Schaltfläche die Backupdateien wieder
hergestellt. Die Datenbank zu SIMATIC BATCH wird mit den Daten der Backupdatei neu angelegt.

Hinweis
Nach einem Restore von Backupdateien im BatchCC muss die in SIMATIC Logon bereits
durchgeführte Zuordnung der Benutzerrollen (Rechteverwaltung) nochmals durchgeführt
werden.

Weitere Information
Restore (Menü Extras) (Seite 1098)
Automatisches Backup (Seite 843)

SIMATIC BATCH V10.0


896 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Register "Zuordnung" im Dialog "Aktualisieren der Anlage"

Dialog anzeigen
Sie haben den Befehl "Aktualisierung der Anlage" ausgeführt. Nach einem Import der
Anlagenobjekte aus der ausgewählten Anlage wird immer der Dialog "Aktualisierung der
Anlage" im Register "Zuordnung" angezeigt.

Was wird im Dialog dargestellt?


Im Dialog werden Zuordnungen von Anlagenobjekten dargestellt. Anlagenobjekte, der von
Ihnen ausgewählten Anlage, werden vom System aus der betreffenden Datenbank geladen und
im Dialog den Anlagenobjekten aus dem aktuellen Engineering gegenübergestellt.

Welche Bedienungen sind durchzuführen?


Haben Sie im Basis Engineering Änderungen oder Erweiterungen vorgenommen müssen diese
in der Datenbank abgeglichen bzw. aktualisiert werden. Vom System werden bei dem Abgleich
automatische Zuordnungen durchgeführt und angezeigt. Diese gilt es zu prüfen, ggf. zu ändern
und zu übernehmen. Wenn Sie den Dialog über die Schaltfläche "OK" verlassen, dann werden die
angezeigten bzw. eingestellten Objektzuordnungen in der Datenbank der neuen Anlage
übernommen und damit die alten Zuordnungen überschrieben.

Wie werden die Informationen im Dialog dargestellt und verwendet?


Die Objektzuordnungen werden in drei Fenstern dargestellt.

Im linken Fenster sind alle Zuordnungsobjekte in der Tabellenspalte "Aktuelle Anlage", in


der Sie navigieren können, dargestellt. Es handelt sich um die Anlagenobjekte aus der
Anlagendatenbank. In der Tabellenspalte "Neue Anlage" werden zu jedem Objekt in der
Spalte "Aktuelle Anlage" die Anlagenobjekte aus dem Basis Engineering mit ihrer Zuordnung

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 897
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

angezeigt. In der Tabellenspalte "editiert" wird durch ein Kreuz dargestellt, wenn Sie eine
Zuordnung verändert haben. Jedem Anlagenobjekt ist in der Tabellenspalte "Aktuelle Anlage"
ein Optionskästchen mit folgenden Bedeutungen vorangestellt.

Symbol Beschreibung Bedeutung


Optionskästchen mit wei‐ Es konnte von der neu zu importierenden Anlage kein Objekt zugeordnet werden.
ßem Hintergrund Das Datenbank Objekt ist keinem aktuellen Objekt aus dem Basis Engineering zuge‐
ordnet.
Optionskästchen mit Häk‐ Das Datenbank-Objekt ist einem aktuellen Objekt aus dem Basis Engineering zuge‐
chen auf grauem Hinter‐ ordnet, jedoch mindestens ein Unterobjekt nicht.
grund Das Objekt kann zugeordnet werden, aber mindestens ein Unterelement hat keine
Zuordnung.
Optionskästchen mit Häk‐ Das Objekt und alle untergeordneten Objekte sind entsprechend den zu importier‐
chen auf weißem Hinter‐ enden Objekten zugeordnet.
grund Das Datenbank-Objekt ist einem aktuellen Objekt aus dem Basis Engineering zuge‐
ordnet, jedoch mindestens ein Unterobjekt nicht.

Sie können hier die bestehende Zuordnung für ein Objekt aufheben. Klicken Sie dazu in
das Optionskästchen. Das Häkchen wird dann ausgeblendet. Damit ist dem markierten
Datenbankobjekt kein Wert aus dem Basis Engineering zugeordnet.
Im rechten oberen Fenster "Werte ohne Zuordnung" werden nicht zugeordnete
Anlagenobjekte, der zu importierenden Anlage, passend zu dem im linken Fenster
selektierten Objekt angezeigt. Wenn hier Werte angezeigt werden, können Sie diese
durch einen Doppelklick einem markierten Objekt im linken Fenster zuordnen. Alle
untergeordneten Objekte werden hierdurch ebenfalls zugeordnet. Eine bestehende
Zuordnung wird hierdurch automatisch gelöscht. Als Ergebnis erscheint der neu zugeordnete
Wert im rechten unteren Fenster und in der Spalte "editiert" im linken Fenster wird zum
markierten Objekt ein Kreuz gesetzt. Das rechte untere Fenster dient nur als Information.
Hier erfolgt keine Bedienung.

Hilfetext: Objekte wurden ... zugeordnet


Beim Öffnen des Dialogs "Aktualisieren der Anlage" werden allen Anlagenobjekten automatisch
Werte zugeordnet. Die Zuordnung der Werte kann über "interne IDs" oder "Namen" erfolgen. Bei
der Zuordnung gilt Folgendes:
• Bei Import von Rezepten, die aus einer anderen Batch-Anlage stammen, werden die
Anlagenobjekte (Einheiten, Datentypen, Klassen und Instanzen) über die Namen
zugeordnet.
• Bei Öffnen des Dialogs "Aktualisieren der Anlage" werden interne IDs verwendet, die im ES
vergeben werden.
• Wenn im ES ein Reorganisieren angestoßen wird, oder die internen IDs zu groß werden, dann
werden alle Anlagenobjekte neu nummeriert und die Zuordnung erfolgt über Namen.
Je nachdem, welcher Fall zutrifft, gibt der Hilfetext Ihnen an, wie die Objekte zugeordnet
wurden. Über IDs oder über Namen. Diese Information hilft Ihnen, die vorgenommenen
Zuordnungen zu bewerten und bei Bedarf zu ändern.

SIMATIC BATCH V10.0


898 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Gelöschte Objekte anzeigen"


Wenn Sie diese Option aktivieren werden im linken Fenster gelöschte Objekte angezeigt. Bei
dieser Einstellung können Sie solche Objekte der BATCH Datenbank zuordnen. Die
Standardeinstellung zeigt gelöschte Objekte nicht an. Jedes Objekt des Baums, das bei einer
Anlagenaktualisierung nicht zugeordnet ist, wird zu einem gelöschten Objekt. Gelöschte
Objekte können Sie über den Befehl Extras > Daten komprimieren dauerhaft aus der BATCH
Datenbank entfernen, vorausgesetzt diese Objekte sind in keinem Rezept oder Formula
referenziert bzw. verwendet.

Welche Folgen haben fehlerhafte oder fehlende Zuordnung?


Änderungen im Basis Engineering, wie z. B. das Löschen, das Verschienen, das Umbenennen
von Objekten, oder das Verwenden eines gespeicherten PCS 7 Projekts, das mit der Option
"Reorganisieren" erstellt wurde, können zu Folge haben, dass die im Dialog angezeigten und
automatisch vergebenen Zuordnungen fehlerhaft sind. Daher sollten Sie in diesem Fall immer
Ihre Änderungen in diesem Dialog prüfen und ggf. die Zuordnung aufheben oder korrigieren
und erst dann den Dialog mit der Schaltfläche "OK" beenden.
Beim Hinzufügen oder Löschen von Objekten im ES sind die automatischen Zuordnungen
als unkritisch anzusehen, da diese Objekte mit ihren Zuordnungen neu angelegt werden
oder bereits enthaltene Objekte mit deren Wert-Zuordnungen nicht mehr verwendet
werden. In jedem Fall führen fehlerhafte oder fehlende Zuordnungen zu Fehler bei der
Plausibilitätsprüfung, die während der Anlagenaktualisierung automatisch durchgeführt
wird. Dabei wird geprüft, ob bei allen im BATCH Engineering verwendeten Objekten die
Zuordnungen zwischen Datenbank und Basis Engineering konsistent sind. Inkonsistenzen bei
Objekten führen dazu, das sie in den Status "Freigabe ungültig" übergehen. Anlagenobjekte,
die während der Anlagenaktualisierung unplausibel werden, werden im BatchCC kenntlich
gemacht. In Abhängigkeit von den Projekteinstellungen editieren Sie solche Anlagenobjekte
und beseitigen Sie die fehlerverursachenden Stellen.

Hinweis
Löschen von Objekten im ES
Gelöschte Objekte im ES werden nicht automatisch aus der Datenbank entfernt, d. h. alle
gelöschten Zuordnungen bleiben im Dialog enthalten und werden auch in der Datenbank der
neuen Anlage wieder gespeichert.
Möchten Sie diese Objekte in der Datenbank sowie im Dialog löschen, verwenden Sie den Befehl
"Daten komprimieren" im BATCH Control Center. Damit werden die gelöschten ES Objekte auch
aus der Anlagendatenbank entfernt.

Weitere Information
Einlesen der Anlagendaten in SIMATIC BATCH (Seite 326)
Aktualisieren der Anlagendaten bei Änderung im Engineering System (Seite 327)
Aktualisieren einer BATCH Anlage (Seite 329)
Register "Vorschau" im Dialog "Aktualisieren der Anlage" (Seite 900)
Projekteinstellungen "Allgemein" (Seite 816)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 899
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Register "Vorschau" im Dialog "Aktualisieren der Anlage"

Einleitung
Im Vorschaufenster werden alle für die BATCH Anlage relevanten Änderungen im Engineering
angezeigt und können zu Dokumentationszwecken ausgedruckt werden. Besonders wenn sich
Änderungen an Funktionstypen ergeben, z. B. beim neu Anlegen, Löschen, Ändern, oder auch
wenn Parameter von Funktionstypen ergänzt werden.

Änderungen im Engineering, die in dem Vorschaufenster angezeigt werden


• "Name wurde geändert von <%s> nach <%s>"
• "Kommentar wurde geändert von <%s> nach <%s>"
• "Code wurde geändert von %d nach %d"
• "CFC-Planname wurde geändert von <%s> nach <%s>"
• "Onlinename wurde geändert von <%s> nach <%s>"
• "Typ wurde geändert von %s(%d) nach %s(%d)"
• "Verschoben von <%s> nach <%s>"
• "Stand der Daten alt:<%s> neu:<%s>"
• "Einheit wurde geändert von %s(%d) nach %s(%d)"
• "Datentyp wurde geändert von %s(%d) nach %s(%d)"
• "UG wurde geändert von %g nach %g"
• "OG wurde geändert von %g nach %g"
• "Reihenfolge der Parameter wurde geändert"
• "gelöscht"
• "neu"
• "Anzahl der möglichen Belegungen wurde geändert von %d nach %d"
• "Parameter %s RTName wurde geändert <%s> <%s>"
• "Parameter %s Neuer Wert hinzugefügt"
• "Attribut %s geändert von <%s> nach <%s>"
Bei den Zeichen "<% gefolgt von einem Buchstaben>", bzw. "% gefolgt von einem
Buchstaben" handelt es sich um Platzhalter für Parameter.

Schaltfläche "Drucken ..."


Über die Schaltfläche "Drucken" wird das im Vorschaufenster dargestellte Änderungsprotokoll
auf einem Drucker ausgegeben.

Weitere Information
Register "Zuordnung" im Dialog "Aktualisieren der Anlage" (Seite 897)

SIMATIC BATCH V10.0


900 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Dialogfeld "Chargen erzeugen"

Einleitung
Über dieses Dialogfeld können Sie die Chargenerstellung automatisieren. Nach Eingabe einer
Gesamtmenge, wird die Anzahl der Chargen mit den entsprechenden Mengen automatisch
berechnet.

Grundrezept
Anzeige des im vorherigen Dialog ausgewählten Grundrezeptes.

Formula
Anzeige der im vorherigen Dialog ausgewählten Formula.

Mindest-/Höchstmenge einer Charge


Anzeige der Mindest- und Höchstmenge der im vorherigen Dialog "Auswahl der Formula"
ausgewählten Formula/Grundrezept.
Bei der Eingabe von Zahlen, bei deren Darstellung, sowie deren Weiterverwendung innerhalb
von SIMATIC BATCH, wird ein Komma zu einem Punkt gewandelt. Das bedeutet, dass
als Dezimaltrennzeichen ein Punkt verwendet wird. Ein Tausendertrennzeichen wird nicht
verwendet oder dargestellt.

Geforderte Menge
Geben Sie hier die geforderte Menge des Produktes ein.

Name der Chargen


Geben Sie hier dem gewünschten Namen der Chargen ein.

Startmodus der Chargen


Wählen Sie den Startmodus aller neuen Chargen (Bedienung, sofort, Zeitgesteuert) aus.

Geplante Startzeit der Chargen


Wählen Sie die geplante Startzeit aller neuen Chargen aus.

Strategie, maximale Auslastung


Aktivieren Sie diese Option, wenn jede Charge die maximal mögliche Menge produzieren soll.
Die letzte Charge produziert den Rest.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 901
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Strategie, proportionale Menge


Aktivieren Sie diese Option, wenn jede Charge die gleiche Menge produzieren soll.

Charge berechnen
Mit dieser Schaltfläche starten Sie die Berechnung der notwendigen Chargen. In nachfolgender
Tabelle werden die Chargen und deren Produktionsmenge angezeigt.

[Link] Dialogfeld "Formula kopieren"


Über dieses Dialogfeld können Sie eine Formula innerhalb der gleichen Formula-Kategorie
kopieren. Geben Sie dazu den neuen Namen und die Version der Kopie ein.

[Link] Dialogfeld "Kommentar hinzufügen"


Dieser Dialog dient der Eingabe eines neuen Kommentars. Der Kommentar kann aus mehreren
Zeilen bestehen. Wird der Dialog mit "Abbrechen" verlassen, so werden bereits eingegebene
Texte verworfen. Die maximale Länge eines einzelnen Kommentars beträgt 1024 Zeichen.

[Link] Dialogfeld "Meldungen kommentieren"

Einleitung
Der Dialog dient zum Kommentieren von einzelnen Meldungen. Er wird im BatchCC aufgerufen,
wenn Sie die Steuerrezeptansicht geöffnet haben. Selektieren Sie das gesamte Steuerrezept,
eine TRP, eine ROP, eine RF oder eine Transition und klicken Sie im Kontextmenü auf den Befehl
"Meldungen kommentieren ...".
Wenn im Multiprojekt kein Process Historian projektiert ist, ist der Kontextmenübefehl
bedienbar.

Voraussetzungen
• Sie haben die Steuerrezeptansicht im BatchCC geöffnet.
• Der Dialog "Meldungen kommentieren ..."ist geöffnet.

Vorgehen
1. Selektieren Sie eine Meldung im obigen Meldefenster.
2. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche "Kommentar hinzufügen ...".
3. In dem sich öffnenden Dialog "Kommentar hinzufügen" geben Sie den Kommentar zu der
selektierten Meldung ein. Beenden Sie den Dialog mit "OK".

SIMATIC BATCH V10.0


902 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Ergebnis
Ein neuer Kommentar zu einer selektierten Meldung wird sofort in dem unteren
Kommentarfenster mit Zeitstempel, Benutzerkennung, Rechnername und Kommentartext
dargestellt. Der Kommentartext wird zusätzlich im Anzeigefeld "Kommentar:" vollständig
dargestellt.

Hinweise zum Dialog


• Im obigen Meldefenster werden alle aktuell vorhandenen Meldungen des WinCC
Langzeitarchivs zeitnah angezeigt.
• Das untere Kommentarfenster und das darunter liegende Anzeigefeld "Kommentar" werden
durch das Gruppenfeld "Kommentare" umschlossen. Beide gehören zusammen und zeigen
die vorhandenen Kommentare zu einer selektierten Meldung (Zeile in der oberen Liste) an.
Wird in der oberen Liste eine andere Zeile selektiert, so ändert sich auch der Inhalt der
zweiten Liste. Im Kommentarfenster in der Spalte "Kommentar" wird ein Kommentartext mit
max. 128 Zeichen dargestellt. Umfasst der Kommentar mehr Zeichen, so kann er im darunter
liegenden Anzeigefeld "Kommentar:" vollständig erfasst werden.
• Vorhandene Kommentare können nicht verändert und nicht gelöscht werden. Es ist lediglich
möglich neue Kommentare einzutragen.
• Wird der Dialog mit "Abbrechen" verlassen, so werden alle neuen Kommentare verworfen.
• Um die neuen Kommentare zu speichern ist es zwingend notwendig den Dialog über die
Schaltfläche "OK" zu verlassen.

[Link] Dialogfeld "Objekte importieren aus Datei"


Über diesen Dialog wählen Sie die zu importierende Datei aus. Stellen Sie dazu den Dateityp auf
"Export Dateien (*.sbx)".
Tipp:
Nach Selektion einer Datei mit der Extension *.sbx wird die rechte Tabelle "In Export-
Datei enthaltene Elemente" gefüllt. Abhängig vom Inhalt der sbx-Datei werden der Typ
(Grundrezept, Bibliotheken, Formula-Kategorie) und die Anzahl der Objekte des Typs in
jeweils einer Zeile angezeigt.
Nach Auswahl der gewünschten Datei kann durch Bestätigung mit OK der Assistent für den
Import-Vorgang gestartet werden.

[Link] Dialogfeld "Qualität" (Stoffe)

Einleitung
In diesem Dialogfeld können Sie eine Qualität erzeugen oder bearbeiten.

Name:
Geben Sie eine Bezeichnung für die Qualität ein.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 903
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Code:
Für die von Ihnen eingegebene Qualität müssen Sie einen Code (positive, ganze Zahl) eingeben.

Beschreibung
Im Textfeld "Beschreibung" können Sie erläuternden Text zur neu angelegten Qualität eingeben.

[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaft Auftragskategorie)


In diesem Dialogfeld können Sie den Namen der Auftrags-Kategorie und eine Beschreibung
eingeben bzw. modifizieren.

[Link] Register "Allgemein" (PlugIn Details)


In diesem Dialog wählen Sie die Funktionalität des Moduls aus und konfigurieren es für die
Anwendung bei der Plausibilitätsprüfung.
Die Optionen bei den jeweiligen Funktionalitäten sind nur dann aktiv (aktivierbar),
wenn das Modul die entsprechende Funktionalität anbietet. Ein Modul muss nicht alle
Funktionalitäten anbieten. Es gibt auch (theoretisch) die Möglichkeit, dass keine der
möglichen Funktionalitäten angeboten werden.
Wählt der Benutzer eine Funktionalität aus, so wird vom System sicher gestellt, dass nur
ein Modul dafür konfiguriert werden kann, wenn mehrere Module diese Funktionalität
angeboten werden. Ist bereits ein anderes Modul für diese Funktionalität konfiguriert, wird
dieses durch einen Hinweis angezeigt.

[Link] Register "Allgemein" (Neue Auftragskategorie)


In diesem Dialogfeld können Sie den Namen und eine Beschreibung der Auftragskategorie
eingeben bzw. modifizieren.

[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften Auftrag)


In diesem Register werden die Daten zu einem neuen Auftrag und der darin anzulegenden
Chargen angezeigt.

Auftrag:
• Name: Eingabe eines Auftragsnamen.
• Status: Die Statusanzeige wird derzeit nicht verwendet.
• Geplante Menge: Geplante Gesamtmenge des Auftrags (Auftragsmenge). Wird bei
Auftragserstellung angegeben und lässt sich für diesen Auftrag nicht mehr ändern.
• Aktuell geplante Menge: Geforderte Menge. Solange keine Chargen im Auftrag angelegt
sind, wird ein Platzhalter dargestellt. Wenn Chargen im Auftrag angelegt sind, dann wird der
Wert "Geforderte Menge" aus dem Dialog "Chargen erzeugen" angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


904 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• Aktuelle Menge: Summe der einzelnen Mengen aller im Ordner vorhandenen Chargen.
Wenn keine Istwertreferenz angegeben wurde, dann wird im Anzeigefeld ein Bindestrich
angegeben. Solange keine Charge des Auftrags einen Endzustand (Beendet, Gestoppt,
Abgebrochen) erreicht hat, wird die Zahl Null angezeigt. Immer dann, wenn eine Charge des
Auftrags einen Endzustand erreicht hat, wird der Wert im Feld "Aktuelle Menge" aktualisiert
und angezeigt.
Wenn die Zahl nicht mehr dargestellt und gespeichert werden kann, dann wird im Feld
"1.#INF" angezeigt. Der Wert ist größer als 3.40282e+038".
• Einheit: Einheit des Produkts. Wenn die Einheiten von Istwertreferenz und Produkt nicht
einheitlich sind, dann wird der Wert <nicht einheitlich> anstatt einer Einheit angezeigt.
• Frühester Start / Spätestes Ende der Chargen: Frühester Start und spätestes Ende (Datum,
Zeit) des Auftrags (optional).
• Chargen: Anzahl der Chargen in diesem Auftrag.
• Beschreibung: Feld für die Texteingabe. Geben Sie erläuternden Text für den
Auftragsordner ein.

Weitere Information
Istwertreferenz, Register "Allgemein" (Eigenschaften Rezeptprozedur) (Seite 880)

[Link] Register "Allgemein" (Erzeugen eines Auftrages)


In diesem Register können Sie folgende Daten zu einem neuen Auftrag und der darin
anzulegenden Chargen editieren:
• Name: Eingabe eines Auftragsnamen.
• Status: Die Statusanzeige wird derzeit nicht verwendet.
• Geplante Menge: Geplante Gesamtmenge des Auftrags (Auftragsmenge).
• Aktuelle Menge: Die tatsächliche Gesamtmenge des Auftrags (Auftragsmenge) wird aus
der Chargenanzahl und den jeweiligen Chargenmengen angepasst.
• Einheit: Einheit des Produkts
• Frühester Start / Spätestes Ende der Chargen: Frühester Start und spätestes Ende (Datum,
Zeit) des Auftrags (optional)
• Chargen: Anzahl der Chargen in diesem Auftrag
• Beschreibung: Erläuternder Text eingebbar

[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften Anweisung TA-Klasse)

Funktion:
Sie erhalten eine Auswahlliste der im Basis-Engineering hinterlegten Funktionen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 905
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Teilanlagenklasse:
Es wird die in der TRP im Register "Belegungen" ausgewählte Teilanlagenklasse ausgegeben.

Bevorzugte Teilanlage:
Es wird die in der TRP im Register "Belegungen" ausgewählte bevorzugte Teilanlage zu der
Teilanlagenklasse ausgegeben.

Laufzeit:
Sie können eine Zeit eingeben, die Sie für den Ablauf dieser Funktion ermittelt haben. Das
Format ist Tag:Stunden:Minuten:Sekunden.

Anpassung der Laufzeit:


Mit Anpassroutinen (Seite 636) können Sie Vorgänge mengenabhängig gestalten. Je nach
konkreter Ansatzmenge der Charge wird auch die Dauer eines Schrittes über die eingestellte
Anpassroutine korrigiert. Standardmäßig sind die Anpassroutinen Linear und Quadratisch
vorhanden.

Beschreibung der Funktion:


Es wird der Text, der im Basis-Engineering an der EPH eingegeben wurde, angezeigt.

[Link] Register "Allgemein" Eigenschaften Kommando-Schritt

Funktion:
Im Register "Allgemein" eines Kommando-Schritts projektieren Sie den Kommando-Schritt. Sie
wählen ein Ziel-Schritt, das zu übergebene Ziel-Kommando und evtl. zusätzlich den Status in
dem sich das Zielobjekt befinden muss, um ein ISA88-Kommando an ein oder mehrere
Rezeptobjekte zu übergeben.

Ziel-Objekte im Navigationsbereich wählen und in Kommando-Ziel-Liste transferieren


Wählen Sie aus den angebotenen Kommando-Zielen Ihre gewünschten Ziele aus. Navigieren Sie
dazu in der Baumansicht auf das gewünschte Rezeptelement und verschieben Sie es mit der
Pfeiltaste in die Liste der Kommando-Ziele. Die Auswahl mehrerer Ziele ist möglich. Möchten Sie
ein Zielobjekt aus der Liste der Kommando-Ziele löschen, markieren Sie es und klicken auf die
Pfeiltaste links.

SIMATIC BATCH V10.0


906 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Kommando:
Wählen Sie Ihr gewünschtes Kommando aus der Liste der verfügbaren Kommandos aus. Alle
verfügbaren Kommandos sind im Ordner Kontextmenübefehle (Seite 1143) aufgeführt.

Hinweis
Das Kommando Neustart ist ein Kombinations-Kommando und enthält die beiden Kommandos
Rücksetzen und Starten.
Es können nur Kommandos übergeben werden, die im aktuellen Zielobjekt-Status zulässig
sind. Siehe Zustandsübergänge bei Rezeptschritten (Seite 438).

Filter:
Wählen Sie unter "Filter" den Status aus, den die betreffende Rezeptfunktion zur Laufzeit
aufweisen muss, damit ein entsprechendes Kommando übergeben wird.

Optionskästchen "Wähle alle Überwachten":


Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren, dann werden alle möglichen Ziel-Objekte, die
innerhalb Ihrer Überwachung angeordnet sind, aufgeführt. Wenn Sie keine Kommando-Schritte
in überwachten Rezeptbereichen verwenden, dann wird das Optionskästchen nicht dargestellt.
Die Standardeinstellung ist deaktiviert.

Laufzeit
Wurde am Kommando-Schritt eine Laufzeit angegeben, bleibt der Schritt entsprechend lang im
Status RUNNING. Ansonsten beendet er sich sofort nach dem Senden des Kommandos.

Überwachungszeit
Für den Kommando-Schritt ist die Eingabe einer Überwachungszeit nicht möglich und das
Eingabefeld ist immer gegraut. Die Ausführung von Kommandos an Rezeptprozedurelementen
kann nicht überwacht werden. Der Kommando-Schritt kann nicht warten bis alle Befehle
ausgeführt sind.

Anpassung der Laufzeit


Mit Anpassroutinen (Seite 636) gestalten Sie Vorgänge mengenabhängig. Je nach konkreter
Ansatzmenge der Charge wird auch die Dauer eines Schrittes über die eingestellte
Anpassroutine korrigiert. Standardmäßig sind die Anpassroutinen "Linear" und "Quadratisch"
zur Auswahl vorhanden. Durch die Anpassung werden Laufzeit und die Überwachungszeit
angepasst.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 907
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften Bibliotheksoperation TA-Klasse)

Name und Version


Der Name und die Version der Bibliotheksoperation wird beim Anlegen einer neuen
Bibliotheksoperation bzw. bei Speichern unter... angegeben. Er kann in diesem Register nicht
geändert werden.

Status:
Der Status gibt Auskunft über den Bearbeitungszustand der Bibliotheksoperation:
• In Bearbeitung: Ausgangszustand einer neu angelegten oder kopierten
Bibliotheksoperation.
• Zum Test freigegeben: Zum Test freigegebene Bibliotheksoperationen können zum Testen
bereits für die Chargenerstellung verwendet werden.
• Zur Produktion freigegeben: Dieser Zustand zeigt, dass die Bibliotheksoperation getestet
zur Produktion vorgesehen ist.
• Freigabe in Prüfung: Dieser Zustand zeigt, dass nach einer Anlagenaktualisierung gerade
auf Fehlerfreiheit geprüft wird (Konsistenzprüfung).
• Freigabe aufgehoben: Dieser Zustand zeigt, dass die Bibliotheksoperation nicht mehr für
neue Chargen verwendet werden darf.
• Freigabe ungültig: Dieser Zustand zeigt, dass die Prüfung des Bibliotheksoperation beim
Aktualisieren der Anlagendaten nicht erfolgreich war. In diesem Zustand können Sie die
Bibliotheksoperation editieren und frei geben.
• Unbekannt: Zustand einer Bibliotheksoperation unbekannt. Evtl. trat ein Fehler beim
Anlegen der Bibliotheksoperation auf. Löschen Sie diese Bibliotheksoperation oder öffnen
Sie sie erneut, damit die Bibliotheksoperation den Status "in Bearbeitung" erlangt.

Teilanlagenklasse:
Es wird die in dem Register "Belegung" der Bibliotheksoperation ausgewählte Teilanlagenklasse
ausgegeben.

Eingabefeld "Überwachungszeit" in Sekunden


Die Überwachungszeit wird von Ihnen vorgegeben und generiert eine Systemmeldung, wenn
die aktuelle ROP-Laufzeit größer oder gleich ist als die von Ihnen eingetragene
Überwachungszeit. Wenn Sie die Überwachungszeit "0" eingeben, ist die Überwachung
deaktiviert.

Anpassung der Laufzeit:


Mit Anpassroutinen können Sie Vorgänge mengenabhängig gestalten. Je nach konkreter
Ansatzmenge der Charge wird auch die Dauer eines Schrittes über die eingestellte
Anpassroutine korrigiert. Standardmäßig sind die Anpassroutinen Linear und Quadratisch
vorhanden.

SIMATIC BATCH V10.0


908 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Optionskästchen "Laufzeit überschreiben".


Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren, wird das Eingabefeld "Laufzeit" zur Bearbeitung frei
geschaltet. Sie haben dann die Möglichkeit die vom System errechnete Laufzeit zu ändern.
Deaktivieren Sie das Optionskästchen wieder, wird die vom System errechnete Laufzeit
eingetragen und verwendet.

Beschreibung:
Für die Rezeptoperation können Sie hier eine erläuternde Beschreibung eingeben.

[Link] Register "Chargen" (Eigenschaften Auftrag)


In diesem Register können Sie sich die Daten zu den Charge des Auftrags anschauen und ggf.
ändern.
• Name: Eingabe eines Chargennamen. Innerhalb eines Auftrages muss dieser Chargenname
eindeutig sein.
• Schaltfläche "Parameter":
Öffnet einen Dialog mit den Registern "Allgemein", "Einsatzstoff", "Stoffausstoß" und
"Parameter". Das Register "Allgemein" gibt Auskunft über das in dieser Charge verwendete
Rezept. In den Registern "Einsatzstoff", "Stoffausstoß" und "Parameter" können Sie die
Sollwerte zu dieser Charge ändern.
• Status: Für neu anzulegende Chargen wird vom System der Status geplant vorgegeben.
• Modus: Sie bestimmen den Startmodus:
– Bedienung: Der Start der freigegebenen Charge wird durch den Bediener ausgelöst. In
einem anderen Modus kann dieses Feld auch verwendet werden. Das System ignoriert
jedoch diese Angaben. Ausnahme: Anlagenbelegungsliste - dort werden diese Angaben
verwendet um einen potentiellen Konflikt anzuzeigen.
– sofort: Eine Charge wird mit dem Freigeben sofort gestartet.
– zeitgesteuert: Wird dieser Modus gewählt, kann in der Startzeit ein Startdatum und eine
Startzeit vorgegeben werden.
• Start: Im Modus "zeitgesteuert" wird hier die Startzeit der Charge vorgegeben.
• Min: Mindestmenge, begrenzt die konkrete Ansatzmenge nach unten.
• Geplante Menge: Ansatzmenge für die Mengenanpassung der im Rezept verwendeten
mengenabhängigen Werte. Die Anpassroutinen der Werte beziehen sich auf diese Menge.
Der Eintrag kann vor Start einer Charge noch verändert werden.
• Aktuelle Menge: Summe der einzelnen Mengen aller im Ordner vorhandenen Chargen. Die
tatsächliche Gesamtmenge des Auftrags (Auftragsmenge) wird aus der Chargenanzahl und
den jeweiligen Chargenmengen gebildet. Wenn die Zahl nicht mehr dargestellt und
gespeichert werden kann, dann wird im Feld "1.#INF" angezeigt. Der Wert ist größer als
3.40282e+038". Die Summenberechnungen von einzelnen Chargenmengen sind nur dann
sinnvoll, wenn sie sich auf eine Mengeneinheit beziehen. Bei unterschiedlichen
Mengeneinheiten wird der Wert "nicht einheitlich" anstatt des konkreten Werts angezeigt.
• Max: Höchstmenge, begrenzt die konkrete Ansatzmenge nach oben

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 909
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• Produkt, Rezeptprozedur/Formula, Kategorie: Hier weisen Sie die Formula bzw. das
Grundrezept (ohne Formula-Referenz) zu.
• Einheit: Hier wird die Einheit des Produkts angezeigt.
• Qualität: Hier wird die Qualität des Produkts angezeigt.
• Dauer: Hier wird die im Rezepteditor aus den Einzelschrittzeiten errechnete Laufzeit für das
Rezept ausgegeben.

[Link] Register "Chargen" (Erzeugen eines Auftrags)

Eingabefelder und Schaltflächen


In diesem Register können Sie neue Chargen anlegen und die Daten zu neuen bzw.
vorhandenen Chargen editieren.
• Name: Eingabe eines Chargennamen. Innerhalb eines Auftrages muss dieser Chargenname
eindeutig sein.
• Schaltfläche "Parameter":
Öffnet einen Dialog mit den Registern "Allgemein", "Einsatzstoff", "Stoffausstoß" und
"Parameter". Das Register "Allgemein" gibt Auskunft über das in dieser Charge verwendete
Rezept. In den Registern "Einsatzstoff", "Stoffausstoß" und "Parameter" können Sie die
Sollwerte zu dieser Charge ändern.
• Status: Für neu anzulegende Chargen wird vom System der Status geplant vorgegeben.
• Freigabe: Aktiviert den Status "Freigegeben" für diese Charge bei deren Erzeugung.
• Modus: Sie bestimmen den Startmodus:
– Bedienung: Der Start der freigegebenen Charge wird durch den Bediener ausgelöst.
– Sofort: Eine Charge wird mit dem Freigeben sofort gestartet.
– Zeitgesteuert: Wenn Sie diesen Modus wählen, dann kann in der Spalte "Start" ein
Startdatum und eine Startzeit vorgegeben werden.
• Start: Im Modus "zeitgesteuert" wird hier die Startzeit der Charge vorgegeben. In einem
anderen Modus kann dieses Feld auch verwendet werden. Das System ignoriert jedoch diese
Angaben. Ausnahme: Anlagenbelegungsliste - dort werden diese Angaben verwendet um
einen potenziellen Konflikt anzuzeigen.
• Min: Mindestmenge: Begrenzt die konkrete Ansatzmenge nach unten.
• Menge: Ansatzmenge für die Mengenanpassung der im Rezept verwendeten
mengenabhängigen Werte. Die Anpassroutinen der Werte beziehen sich auf diese Menge,
der Eintrag kann vor Start einer Charge noch verändert werden.
• Max: Höchstmenge, begrenzt die konkrete Ansatzmenge nach oben.
• Produkt, Rezeptprozedur/Formula, Kategorie: Hier weisen Sie der Charge die Formula,
bzw. das Grundrezept (ohne Formula-Referenz) zu.
• Einheit: Zeigt die Einheit des Produkts.

SIMATIC BATCH V10.0


910 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• Qualität: Zeigt die Qualität des Produkts.


• Dauer: Zeigt die im Rezepteditor aus den Einzelschrittzeiten errechnete Laufzeit für das
Rezept.

Anz. Kopien:
Gibt die Anzahl der zu erzeugenden Kopien an, wenn Sie die Schaltfläche "Kopieren" anklicken.

Kopieren
Arbeiten mit Kopien: Markieren Sie in der Tabelle eine Charge und drücken anschließend
"Kopieren". Die Kopie wird innerhalb der Tabelle immer als letzte Zeile hinzugefügt. Die
markierte Charge ist immer diejenige Charge, die als Vorlage kopiert wird. Alle nachfolgend
kopierten Chargen haben die Eigenschaften der Vorlage.

Automatisch
Hiermit können Sie die Chargenerstellung automatisieren. Nach Eingabe einer Gesamtmenge,
wird die Anzahl der Chargen mit den entsprechenden Mengen automatisch berechnet. Im
Automatikmodus können maximal 100 Chargen erzeugt werden.

Neu
Über die Schaltfläche "Neu" legen Sie neue Chargen an. Anschließend nehmen Sie die
Einstellung zur Ansatzmenge, Startmodus, Grundrezept/Formula usw. vor.

Löschen:
Über die Schaltfläche "Löschen" wird eine zuvor markierte Charge wieder gelöscht.

Arbeiten mit Chargen als Vorlage


Stellen Sie zu Beginn alle Eigenschaften (Ansatzmenge, Startmodus, Formula) einer Charge ein
und machen Sie diese Charge durch Markierung zur Vorlage. Erzeugen Sie erst danach die
weiteren Chargen mit der Schaltfläche "Kopieren".
Markieren Sie in der Tabelle eine andere Charge und drücken Sie anschließend "Kopieren",
dann bekommt die markierte Charge den Status einer Vorlage und alle nachfolgend
erzeugten Chargen haben die Eigenschaften der neuen Vorlage.

Weitere Information
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 911
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Register "Chargen-Meldungen" (Einstellungen)


Die hier vorgenommenen Einstellungen gelten für die Anzeige von Meldungen während des
Chargenprozesses beim Arbeiten mit der BATCH Chargendatenverwaltung.
Die Anzeige kann pro Ebene des Chargenberichts verschieden eingestellt werden:
• Statusmeldung: Anzeige der Statusmeldungen der Technischen Funktionen/Operationen
bzw. der Chargensteuerung. Die Auflistung erfolgt in zeitlich aufsteigender Reihenfolge.
Angezeigt werden pro Statusmeldung der Zeitstempel, das Ereignis und die Herkunft.
• Bedienmeldung: Anzeige des Bedientextes, des Zeitstempels, des Ereignisses, des
Benutzernamens und des Kommentars des Bedieners pro Bedienmeldung.
• Fehlermeldung: Anzeige von Fehler- und Störmeldung in zeitlich aufsteigender Reihenfolge.
• Grenzwertverletzung: Anzeige von Grenzwertüberschreitungen bei Einsatzstoffen,
Stoffausstößen und Prozessparametern.

[Link] Register "Chargen-Meldungen" (Einstellungen)


Die hier vorgenommenen Einstellungen gelten für die Darstellung der Messwerte beim Arbeiten
mit der BATCH Chargendatenverwaltung. Die Anzeige der Messgrößen kann pro Ebene
(Prozedurebene, TRP-Ebene, ROP-Ebene) des Chargenberichts aktiviert werden.
Auf dieser Ebene werden dann alle projektierten Messgrößen mit Anlagenkennzeichen
aufgelistet. Im Anschluss der Messgrößenauflistung werden die Messgrößen als Kurve
dargestellt.

[Link] Register "Umbenennen ..."


Über diese Dialogfeld können Sie für ein bereits vorhandenes Batch-Objekt (Grundrezept,
Formula, usw.) einen neuen Namen oder/und eine neue Version eingeben.

[Link] Register "Kandidaten"

Baumstruktur
Über die Baumstruktur legen Sie fest, in welcher Strukturansicht im Feld "Teilanlagen nach
Bedingung" die Teilanlagen angezeigt werden:
• Instanzlose Klassenansicht: Alle Teilanlagenklassen werden angezeigt.

Teilanlagen nach Bedingung


Unter "Teilanlagen nach Bedingung" werden alle den Bedingungen entsprechenden
Teilanlagenkandidaten angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


912 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Register "Rechner und Teilanlagen"

Alle Rechner
In der Auswahlliste "Alle Rechner" werden alle projektierten BATCH Clients angezeigt. Sie
benötigen Rechte eines Superusers, um Benutzerrollen für die angezeigten BATCH Clients
festzulegen. Durch Aktivieren oder Deaktivieren der Optionskästchen zu jedem Rechner
bestimmen Sie die dort ausführbaren Benutzerrollen. Durch Klicken auf "+" können Sie die
Benutzerrollen unterhalb eines Rechners aufblättern, mit "-" wird ein Rechner wieder
geschlossen.

Teilanlagen der Anlage


In der Auswahlliste "Teilanlagen der Anlage" werden alle für SIMATIC BATCH typisierten
Teilanlagen Ihrer Anlage dargestellt. Legen Sie durch Aktivieren oder Deaktivieren der
Optionskästchen zu jeder Teilanlage die dort ausführbaren Benutzerrollen fest. Durch Klicken
auf "+" können Sie die Benutzerrollen unterhalb einer Teilanlage aufblättern, mit "-" wird eine
Teilanlage wieder geschlossen. Diese Festlegung gilt nur für die Chargenbedienung.

Hinweis
Die Einstellungen wirken sich erst für die Chargenbedienung ab der TRP-Ebene (TRP, ROP,
Rezeptfunktion) aus. Chargen können weiterhin bedient werden, auch wenn der Benutzer nicht
für alle Teilanlagen berechtigt ist.

Statusanzeigen

Symbolisiert die Zugehörigkeit zum eingeloggten Benutzer (z. B. Benutzerrolle zum einge‐
loggten Benutzer).
Benutzerrollen mit gelber Umrandung besitzen den Superuser-Status.
Achtung: Der Name dieser Rolle muss nicht notwendigerweise "Superuser" o. ä. sein.
Ein Mitglied dieser Rolle hat automatisch alle Rechte. Die Rechte einer Rolle mit Superuser-
Status sind nicht änderbar.

[Link] Register "Erweitert" (PlugIn Details)


Dieser Dialog bietet zusätzliche Informationen über das Modul.
Folgende Informationen werden von dem Modul selbst geliefert:
• Datum/Uhrzeit, wann das Modul erstellt wurde.
• Ausführliche Beschreibung.
Folgende Information wird aus der Registrierdatenbank ausgelesen: Installationspfad.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 913
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

16.1.10 RZE Register

[Link] Register "Synchronisation"

Synchronisation
Einstellungen im Register "Synchronisation" sind nur für SIMATIC IT relevant.

Liste:
• Aktion: Die Belegung der Teilanlagen bzw. alle RPEs, außer Transitionen, müssen erst von
SIMATIC IT bzw. einem externen Client (API) bestätigt werden, bevor SIMATIC BATCH den
Chargenablauf fortsetzt.
• Ereignis: Auswahl des Ereignis, bzw. Aktivierung der Synchronisation mit einem externen
Client. Mit der Funktion "Schritt entsperren" können Sie ein Element, welches durch die
Synchronisation blockiert ist, entsperren.

Schaltfläche zum Drucken der Parameter


Über eine Schaltfläche in der Tabellenansicht können Sie ein Kontextmenü zum Drucken der
angezeigten Parameter öffnen. Klicken Sie im Kontextmenü auf die Schaltfläche Drucken, wird
die Tabellendarstellung samt Parameter sofort auf den unter Windows eingestellten
Standarddrucker ausgegeben.
Klicken Sie auf Drucken... wird ein Windows Dialog geöffnet, in dem Sie einen anderen unter
Windows eingerichteten Drucker auswählen können. Klicken Sie nach der Auswahl auf die
Schaltfläche "OK" werden die Parameter gedruckt.

SIMATIC BATCH und SIMATIC IT


Bei Rezeptprozedurelementen (RPEs), an denen die Aktion "MES_SYNC_REQUEST" im
Rezepteditor projektiert ist, hält der BATCH Control Server (BCS) die Rezeptbearbeitung an, das
RPE geht in den Zustand "blockiert" und der BCS wartet, bis er ein Kommando zum Fortfahren
vom API-Server erhält. Erst dann startet der BCS die Bearbeitung des angehaltenen RPEs.

[Link] Dialogfeld "Auswahl des Stoffes"

Stoffe suchen
In diesem Dialogfeld können Sie nach Eingabe von Filtereingaben nach den gewünschten
Stoffen suchen. Geben Sie Name, Code, Eingangsstoff und drücken Sie anschließend die
Schaltfläche "Filtern".
Sie können auch die Wildcard * oder ? zum Filtern anwenden. Z.B. können Sie mit A* nach
allen Objekten filtern, die mit A anfangen. Mit ? in einem Namen können Sie nach allen
Objekten mit diesem Namen und der variablen Stelle ? suchen.

SIMATIC BATCH V10.0


914 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Ordner:
Hier können Sie noch den Ordner der Baumstruktur im BatchCC vorselektieren.

[Link] Dialogfeld "Synchronisationslinie"

Name:
Geben Sie hier einen Namen zu dem Synchronisationspunkt ein.

Blockierend / Nicht blockierend


Mit der Aktivierung können Sie für diesen Synchronisationspunkt entscheiden, ob auf die über
die Synchronisationslinie verbundenen Teilrezepte im Ablauf gewartet werden soll oder nicht.

Weitere Information
Synchronisation zwischen Teilrezeptprozeduren (Seite 559)
Synchronisationslinien projektieren (Seite 611)

[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften Anweisung TA-Klasse)

Funktion:
Sie erhalten eine Auswahlliste der im Basis Engineering hinterlegten Funktionen vom Typ EPH.
Die Auswahl ist eingeschränkt auf die in der TRP gewählten Teilanlagenklasse und zugelassenen
Teilanlagen.

Teilanlagenklasse:
Es wird die in der TRP im Register "Belegung" ausgewählte Teilanlagenklasse ausgegeben.

Fahrweise:
Es werden die im Basis Engineering hinterlegten Fahrweisen zur Funktion angezeigt. Wählen Sie
hier die gewünschte Fahrweise aus. Im Register "Parameter" werden die zur Fahrweise
gehörenden Parameter entsprechend angezeigt und können dort geändert werden.

Hinweis
Es können jeweils nur die zur aktuell eingestellten Fahrweise angezeigten Defaultwerte der
Parameter geändert werden. Ein Durchsuchen aller Fahrweisen zur Funktion und dem
jeweiligen Einstellen von neuen Parameterwerten ist nicht möglich. Bei einem Wechsel zu einer
anderen Fahrweise wird immer erst mal der Default-Parametersatz aus dem Basis Engineering
angezeigt und kann für diese eine aktuelle Fahrweise verändert werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 915
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Bevorzugte Teilanlage:
Es wird die in der TRP im Register "Belegungen" ausgewählte bevorzugte Teilanlage zu der
Teilanlagenklasse ausgegeben.

Laufzeit:
Sie können eine Zeit eingeben, die Sie für den Ablauf dieser Funktion ermittelt haben. Das
Format ist Tag:Stunden:Minuten:Sekunden.

Überwachungszeit
Sie können eine Zeit zur Überwachung der Funktion eingeben. Wenn nach dessen Ablauf diese
Funktion noch nicht ausgeführt wurde, wird die Meldung "Laufzeit überschritten" ausgegeben.

Anpassung der Laufzeit:


Mit Anpassroutinen (Seite 636) können Sie Vorgänge mengenabhängig gestalten. Je nach
konkreter Ansatzmenge der Charge wird auch die Dauer eines Schrittes über die eingestellte
Anpassroutine korrigiert. Standardmäßig sind die Anpassroutinen "Linear" und "Quadratisch"
zur Auswahl vorhanden. Durch die Anpassung wird die Laufzeit und die Überwachungszeit
angepasst.

Weiterlaufen:
Bei einer nicht selbst beendenden Rezeptfunktion wird durch diese Option ein Flag gesetzt, so
dass diese Rezeptfunktion beim Beenden des "läuft"-Zustandes nicht beendet wird. Damit kann
ein fliegender Fahrweisenwechsel mit zwei aufeinanderfolgenden Rezeptschritten realisiert
werden, ohne dass die Automatisierungsebene unterbrochen wird.
Ist die Option "Weiterlaufen" aktiviert, wird dies auch in der Rezeptfunktion durch drei Punkte
als Kennung für "Weiterlaufen" dargestellt.

Hinweis
Das Flag für die Option "Weiterlaufen" kann immer gesetzt werden. Es liegt jedoch in
Anwenderverantwortung, ob diese Betriebsart auch wirksam werden kann.
Dazu sind zwei Voraussetzungen zu erfüllen, die sich sogar noch zur Laufzeit der Charge ändern
können:
• Anschluss SELFCOMP = 0 (bei SFC-Außenansicht bzw. SFC-Typ-Instanz)
Damit sich die Technische Funktion nach Ablauf nicht selbstständig beendet und damit
Weiterlaufen ermöglicht, muss bei der Projektierung im CFC diese Bedingung erfüllt sein.
• Anschluss ENASTART = 1 (bei SFC-Außenansicht bzw. SFC-Typ-Instanz)
Soll dieselbe Technische Funktion in einem zweiten Rezeptschritt erneut mit neuen
geänderten Sollwerten gestartet werden, muss diese Bedingung im CFC erfüllt sein.

Beschreibung der Funktion:


Es wird der Text, der im Basis Engineering an der EPH eingegeben wurde, angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


916 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften RF TA-Namen)

Funktion:
Sie erhalten eine Auswahlliste der im Basis Engineering hinterlegten Funktionen vom Typ EPH.

Hinweis
Die ausgewählten Rezeptfunktionen beeinflussen als zusätzliche Bedingung die Auswahl
möglicher Teilanlagen. Gleichzeitige Verwendung von Rezeptfunktionen, die nicht auf
derselben Teilanlage laufen können, führen zu einer leeren Teilanlagenliste.

Fahrweise:
Es werden die im Basis Engineering hinterlegten Fahrweisen zur Funktion angezeigt. Wählen Sie
hier die gewünschte Fahrweise aus. Im Register "Parameter" werden die zur Fahrweise
gehörenden Parameter entsprechend angezeigt und können dort geändert werden.

Hinweis
Es können jeweils nur die zur aktuell eingestellten Fahrweise angezeigten Defaultwerte der
Parameter geändert werden. Ein Durchsuchen aller Fahrweisen zur Funktion und dem
jeweiligen Einstellen von neuen Parameterwerten ist nicht möglich. Bei einem Wechsel zu einer
anderen Fahrweise wird immer erst mal der Default-Parametersatz aus dem Basis Engineering
angezeigt und kann für diese eine aktuelle Fahrweise verändert werden.

Teilanlagennamen
Aufgelistet werden hier alle dem Rezept bekannten Zuordnungen durch Angabe des
Teilrezeptnamens (Rezeptzuordnungen). Diese Anzeige entspricht den Angaben im Rezeptkopf
im Register "Belegungen". Durch Aktivierung des Kontrollkästchens vor einer Zuordnung wird
die gewünschte Teilanlagenzuordnung für die Rezeptfunktion aktiv geschaltet.
Über die Schaltfläche "Neue Zuordnung" können Sie eine weitere (neue) Zuordnung zu
einer Teilanlage anlegen. Eine zuvor markierte vorhandene Zuordnung kann über die
Schaltfläche "Zuordnung bearbeiten" geändert werden. Die Angaben im Rezeptkopf im
Register "Belegungen" werden entsprechend aktualisiert.

Laufzeit:
Sie können eine Zeit eingeben, die Sie für den Ablauf dieser Funktion ermittelt haben. Das
Format ist Tag:Stunden:Minuten:Sekunden.

Überwachungszeit
Sie können eine Zeit zur Überwachung der Funktion eingeben. Wenn nach dessen Ablauf diese
Funktion noch nicht ausgeführt wurde, wird die Meldung "Laufzeit überschritten" ausgegeben.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 917
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Anpassung der Laufzeit:


Mit Anpassroutinen (Seite 636) können Sie Vorgänge mengenabhängig gestalten. Je nach
konkreter Ansatzmenge der Charge wird auch die Dauer eines Schrittes über die eingestellte
Anpassroutine korrigiert. Standardmäßig sind die Anpassroutinen Linear und Quadratisch
vorhanden.

Teilanlage nach Ende freigeben


Nach dem vollständigen Durchlauf der Rezeptfunktion wird die benutze Teilanlage freigegeben.

Weiterlaufen:
Bei einer nicht selbst beendenden Rezeptfunktion wird durch diese Option ein Flag gesetzt, so
dass diese Rezeptfunktion beim Beenden des "läuft"-Zustandes nicht beendet wird. Damit kann
ein fliegender Fahrweisenwechsel mit zwei aufeinanderfolgenden Rezeptschritten realisiert
werden, ohne dass die Automatisierungsebene unterbrochen wird.
Ist die Option "Weiterlaufen" aktiviert, wird dies auch in der Rezeptfunktion durch drei Punkte
als Kennung für "Weiterlaufen" dargestellt.

Hinweis
Das Flag für die Option "Weiterlaufen" kann immer gesetzt werden. Es liegt jedoch in
Anwenderverantwortung, ob diese Betriebsart auch wirksam werden kann.
Dazu sind zwei Voraussetzungen zu erfüllen, die sich sogar noch zur Laufzeit der Charge ändern
können:
• Anschluss SELFCOMP = 0 (bei SFC-Außenansicht bzw. SFC-Typ-Instanz)
Damit sich die Technische Funktion nach Ablauf nicht selbstständig beended und damit
Weiterlaufen ermöglicht, muss bei der Projektierung im CFC diese Bedingung erfüllt sein.
• Anschluss ENASTART = 1 (bei SFC-Außenansicht bzw. SFC-Typ-Instanz)
Soll dieselbe Technische Funktion in einem zweiten Rezeptschritt erneut mit neuen
geänderten Sollwerten gestartet werden, muss diese Bedingung im CFC erfüllt sein.

Beschreibung der Funktion:


Es wird der Text, der im Basis Engineering an der EPH eingegeben wurde, angezeigt.

[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften ROP)

Funktion/Bibliotheksverweis:
Sie erhalten eine Auswahlliste der im Basis-Engineering hinterlegten Funktionen vom Typ EOP
oder EPH oder einer in der Bibliothek abgelegten Sequenz. Die Auswahl ist eingeschränkt auf die
in der TRP gewählten Teilanlagenklasse und zugelassenen Teilanlagen.

SIMATIC BATCH V10.0


918 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Teilanlagenklasse:
Es wird die in der TRP im Register "Belegungen" ausgewählte Teilanlagenklasse ausgegeben.

Bevorzugte Teilanlage:
Es wird die in der TRP im Register "Belegungen" ausgewählte bevorzugte Teilanlage zu der
Teilanlagenklasse ausgegeben.

Laufzeit:
Sie können eine Zeit eingeben, die Sie für den Ablauf dieser Funktion ermittelt haben. Das
Format ist Tag:Stunden:Minuten:Sekunden.

Beschreibung der Funktion:


Es wird der Text, der im Basis-Engineering an der EOP oder EPH oder in der Bibliothekssequenz
eingegeben wurde, angezeigt.

[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften ROP-Sequenz)

Ersatzdarstellung für Schrittkette


Eine ROP-Sequenz ist in der grafischen Darstellung des Teilrezeptes die Ersatzdarstellung für eine
Schrittkette. In der unterlagerten Schrittkette können nur Funktionen vom Typ EPH
angesprochen werden.

Name:
Einer ROP können Sie einen Namen geben.

Teilanlagenklasse:
Es wird die in dem Register "Belegung" ausgewählte Teilanlagenklasse ausgegeben.

Bevorzugte Teilanlage:
Es wird die in dem Register "Belegung" ausgewählte bevorzugte Teilanlage zu der
Teilanlagenklasse ausgegeben.

Eingabefeld "Laufzeit" in Sekunden


Hier wird die für einen geraden Durchlauf längste Zeit für das Teilrezept vom System berechnet
und angezeigt. Sie ergibt sich aus der Summe der Schrittzeiten des Weges durch das Rezept, der
in Summe die größte Zeit ergibt. In den Schritten wird die Zeit als Erfahrungswert eingetragen.
Bei Rezeptoperationen, in denen Sie Schleifen verwenden, kann die Berechnung
Ungenauigkeiten enthalten. Das Ausgabeformat ist Tag:Stunden:Minuten:Sekunden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 919
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Sie können eine eigene Laufzeit eingeben, wenn Sie zuvor das Optionskästchen "Laufzeit
überschreiben" aktivieren.

Eingabefeld "Überwachungszeit" in Sekunden


Die Überwachungszeit wird von Ihnen vorgegeben und generiert eine Systemmeldung, wenn
die aktuelle ROP-Laufzeit größer oder gleich ist als die von Ihnen eingetragene
Überwachungszeit. Wenn Sie die Überwachungszeit "0" eingeben, ist die Überwachung
deaktiviert.

Anpassung der Laufzeit:


Mit Anpassroutinen können Sie Vorgänge mengenabhängig gestalten. Je nach konkreter
Ansatzmenge der Charge wird auch die Dauer eines Schrittes über die eingestellte
Anpassroutine korrigiert. Standardmäßig sind die Anpassroutinen Linear und Quadratisch
vorhanden.

Optionskästchen "Laufzeit überschreiben".


Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren, wird das Eingabefeld "Laufzeit" zur Bearbeitung frei
geschaltet. Sie haben dann die Möglichkeit, die vom System errechnete Laufzeit zu ändern, bzw.
zu überschreiben. Deaktivieren Sie das Optionskästchen wieder, dann wird die vom System
errechnete Laufzeit eingetragen und verwendet.

Beschreibung:
Für das Teilrezept können Sie hier eine erläuternde Beschreibung eingeben.

[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften Transition)

Name:
Einer Transition wird automatisch ein Name vorgegeben.

Beschreibung:
Geben Sie hier einen erläuternden Text ein.

[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften Sprung)

Name:
Einer Transition wird automatisch ein Name vorgegeben.

SIMATIC BATCH V10.0


920 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Beschreibung:
Geben Sie hier einen erläuternden Text ein.

Sprungziel:
Wählen Sie aus dem Auswahlfeld Ihr gewünschtes Ziel für das Objekt "Sprung" aus. Es werden
nur mögliche Sprungziele zur Auswahl angeboten.

Weitere Information
Sprung (Menü Einfügen) (Seite 603)

[Link] Register "Allgemein" Eigenschaften Kommando-Schritt

Funktion:
Im Register "Allgemein" eines Kommando-Schritts projektieren Sie den Kommando-Schritt. Sie
wählen ein Ziel-Schritt, das zu übergebene Ziel-Kommando und evtl. zusätzlich den Status in
dem sich das Zielobjekt befinden muss, um ein ISA88-Kommando an ein oder mehrere
Rezeptobjekte zu übergeben.

Ziel-Objekte im Navigationsbereich wählen und in Kommando-Ziel-Liste transferieren


Wählen Sie aus den angebotenen Kommando-Zielen Ihre gewünschten Ziele aus. Navigieren Sie
dazu in der Baumansicht auf das gewünschte Rezeptelement und verschieben Sie es mit der
Pfeiltaste in die Liste der Kommando-Ziele. Die Auswahl mehrerer Ziele ist möglich. Möchten Sie
ein Zielobjekt aus der Liste der Kommando-Ziele löschen, markieren Sie es und klicken auf die
Pfeiltaste links.

Kommando:
Wählen Sie Ihr gewünschtes Kommando aus der Liste der verfügbaren Kommandos aus. Alle
verfügbaren Kommandos sind im Ordner Kontextmenübefehle (Seite 1143) aufgeführt.

Hinweis
Das Kommando Neustart ist ein Kombinations-Kommando und enthält die beiden Kommandos
Rücksetzen und Starten.
Es können nur Kommandos übergeben werden, die im aktuellen Zielobjekt-Status zulässig
sind. Siehe Zustandsübergänge bei Rezeptschritten (Seite 438).

Filter:
Wählen Sie unter "Filter" den Status aus, den die betreffende Rezeptfunktion zur Laufzeit
aufweisen muss, damit ein entsprechendes Kommando übergeben wird.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 921
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Optionskästchen "Wähle alle Überwachten":


Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren, dann werden alle möglichen Ziel-Objekte, die
innerhalb Ihrer Überwachung angeordnet sind, aufgeführt. Wenn Sie keine Kommando-Schritte
in überwachten Rezeptbereichen verwenden, dann wird das Optionskästchen nicht dargestellt.
Die Standardeinstellung ist deaktiviert.

Laufzeit
Wurde am Kommando-Schritt eine Laufzeit angegeben, bleibt der Schritt entsprechend lang im
Status RUNNING. Ansonsten beendet er sich sofort nach dem Senden des Kommandos.

Überwachungszeit
Für den Kommando-Schritt ist die Eingabe einer Überwachungszeit nicht möglich und das
Eingabefeld ist immer gegraut. Die Ausführung von Kommandos an Rezeptprozedurelementen
kann nicht überwacht werden. Der Kommando-Schritt kann nicht warten bis alle Befehle
ausgeführt sind.

Anpassung der Laufzeit


Mit Anpassroutinen (Seite 636) gestalten Sie Vorgänge mengenabhängig. Je nach konkreter
Ansatzmenge der Charge wird auch die Dauer eines Schrittes über die eingestellte
Anpassroutine korrigiert. Standardmäßig sind die Anpassroutinen "Linear" und "Quadratisch"
zur Auswahl vorhanden. Durch die Anpassung werden Laufzeit und die Überwachungszeit
angepasst.

[Link] Register "Allgemein" (Eigenschaften TRP)

Name:
Einer Teilrezeptprozedur können Sie einen Namen vergeben.

Optionskästchen "In AS ausführen"


Aktivieren Sie das Optionskästchen "In AS ausführen" wird die Rezeptlogik für die markierte
Teilrezeptprozedur im Automatisierungssystem ausgeführt. Folgende Voraussetzungen
müssen erfüllt sein, damit das Optionskästchen frei geschaltet ist:
• Für eine im Grundrezept markierte Teilrezeptprozedur muss in der Teilanlage
(Technologische Sicht) ein CFC-Plan mit dem Baustein "UNIT_PLC" enthalten sein.
• Das Rezept muss für die Bearbeitung im Rezepteditor freigegeben sein.
• Es darf keine Strukturänderung (OSC) aktiv sein.
Wenn das Achtung Symbol im Dialog dargestellt wird, dann ist eine der Voraussetzungen
nicht gegeben und das Optionskästchen ist gegraut. Positionieren Sie den Mauszeiger auf
dem Achtung Symbol, erhalten Sie einen Hinweis, warum das Optionskästchen nicht frei
geschaltet ist.

SIMATIC BATCH V10.0


922 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Teilanlagenklasse:
Es wird die in dem Register "Belegung" ausgewählte Teilanlagenklasse ausgegeben.

Bevorzugte Teilanlage:
Es wird die in dem Register "Belegung" ausgewählte bevorzugte Teilanlage zu der
Teilanlagenklasse ausgegeben.

Laufzeit:
Hier wird die für einen geraden Durchlauf längste Zeit für das Teilrezept berechnet. Sie ergibt
sich aus der Summe der Schrittzeiten des Weges durch das Rezept, der in Summe die größte Zeit
ergibt. In den Schritten wird die Zeit als Erfahrungswert eingetragen. Das Ausgabeformat ist
Tag:Stunden:Minuten:Sekunden.

Eingabefeld "Überwachungszeit" in Sekunden


Die Überwachungszeit wird von Ihnen vorgegeben und generiert eine Systemmeldung, wenn
die aktuelle ROP-Laufzeit größer oder gleich ist als die von Ihnen eingetragene
Überwachungszeit. Wenn Sie die Überwachungszeit "0" eingeben, ist die Überwachung
deaktiviert.

Anpassung der Laufzeit:


Mit Anpassroutinen können Sie Vorgänge mengenabhängig gestalten. Je nach konkreter
Ansatzmenge der Charge wird auch die Dauer eines Schrittes über die eingestellte
Anpassroutine korrigiert. Standardmäßig sind die Anpassroutinen Linear und Quadratisch
vorhanden.

Optionskästchen "Laufzeit überschreiben".


Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren, wird das Eingabefeld "Laufzeit" zur Bearbeitung frei
geschaltet. Sie haben dann die Möglichkeit die vom System errechnete Laufzeit zu ändern.
Wenn Sie das Optionskästchen deaktivieren, dann wird die vom System errechnete Laufzeit
eingetragen und verwendet.

Beschreibung:
Für das Teilrezept können Sie hier eine erläuternde Beschreibung eingeben.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 923
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Register "Allgemein"

Funktion:
Der Dialog "Anweisung" zum Annehmen einer Anweisung enthält die Register "Anweisung" und
"Allgemein". Der Dialog wird bei der Rezeptabarbeitung im Chargenbetrieb angezeigt, wenn
eine Anweisung durch den Operator zu quittieren ist. In beiden Registern können Sie die
Anweisung annehmen.
Im Register "Allgemein" sind folgende Daten zu Ihrer Information enthalten.

Funktion:
Der Name Rezeptfunktion wird angezeigt.

Aktuelle Teilanlage:
Der Name der verwendeten Teilanlage wird angezeigt.

Geplante Laufzeit:
Die bei der Rezepterstellung eingegebene, geplante Laufzeit in Sekunden wird angezeigt.

Pfad:
Der Pfad der Anweisungs-Funktion innerhalb des Steuerrezepts wird angegeben. Beispiel:
reactor / acid_11 / batch1 / reactor_9 / xferCon_10 / Anweisung_4
Die Angaben stammen aus: Auftragskategorie / Auftrag / Charge / Teilrezeptprozedur /
Rezeptoperation / Rezeptfunktion
Die angehängten Nummern stammen aus dem Steuerrezept.

TRP (Teilrezeptprozedur) in Grafik selektieren


Klicken Sie auf diese Schaltfläche wird die TRP, in der die Anweisung enthalten, im
entsprechenden Steuerrezept markiert.

OPD (Operatordialog) in Grafik selektieren


Klicken Sie auf diese Schaltfläche wird die Anweisung im entsprechenden Steuerrezept markiert.

Beschreibung der Funktion:


Der von Ihnen bei der Grundrezepterstellung angegebene Text wird angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


924 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Übernehmen"
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Annehmen" wird die Anweisung quittiert und die Schaltfläche
"OK" wird für die Bedienung frei gegeben.

Schaltfläche "OK"
Erst wenn Sie die Anweisung angenommen haben wird die Schaltfläche frei gegeben. Klicken
Sie auf die Schaltfläche "OK" wird, je nach Ihrer Projektierung im verwendeten Grundrezept, die
Rezeptabarbeitung fortgesetzt.

[Link] Register "Anweisung" (Eigenschaften Operatoranweisung)

Auftrag
Wenn Sie dem Operator im Ablauf einer Charge eine Anweisung, z. B. Gebinde einschütten oder
wichtige Informationen, z. B. Probe entnehmen, geben wollen, dann tragen Sie hier den
Anweisungstext ein. Dieser Text wird dann, je nach Ihrer Projektierung des Aktivierungsstatus,
im Chargenbetrieb angezeigt. Drei Aktivierungsstatus sind möglich. Sie sind unter
Aktivierungsstatus beschrieben. Anweisungstexte lassen sich beliebig formatieren. Für
individuelle Textformatierungen stehen Ihnen Werkzeuge in einer Funktionsleiste zur
Verfügung. Im Rezeptablauf wird der formatierte Text in der Steuerrezeptansicht im BatchCC
oder in den BATCH OS Controls ausgegeben.
Folgende Einschränkungen bestehen:
• Textformatierungen für Anweisungstexte werden in Grundrezepten projektiert. Nur im
Modus OSC sind Änderungen an Anweisungstexten im Rezeptablauf möglich.
• In der SQL-Datenbank sowie im Bericht, Archiv, Archiv-XML und API werden keine
Formatinformationen gespeichert, sondern ausschließlich Text.
• Bilder und Hyperlinks werden in Anweisungstexten nicht unterstützt.

Hinweis
Ein Anweisungstext ist zur Laufzeit nur in den Sprachen verfügbar, in der er im Rezepteditor
projektiert wurde. Beispiel: Wenn ein Anweisungstext nur unter deutscher Spracheinstellung im
Rezepteditor projektiert wird, dann wird er zur Laufzeit nur dann angezeigt, wenn die
eingestellte Sprache im BatchCC ebenfalls Deutsch ist. Bei allen anderen Sprachen bleibt das
Anweisungsfeld leer. Wenn der Text, sowohl in deutscher, als auch englischer Sprache angezeigt
werden soll, dann muss dieser im Rezepteditor mit Spracheinstellung Deutsch und erneut mit
Sprache Englisch projektiert werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 925
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Aktivierungsstatus
• Aktivieren und Charge nicht blockieren: Die Ausgabe der Anweisung dient nur der
Information. Der Ablauf dieses Rezeptteils wird nicht angehalten.
• Aktivieren und Charge blockieren: Der Ablauf dieses Rezeptteils wartet in dem Schritt bis zur
Quittierung der Anweisung.
• Nicht aktivieren: Keine Ausgabe der Operatoranweisung (kommentierte NOP-Funktion).
Hinweis
Wenn die Operatoranweisung im BatchCC während einem Verbindungsabbruch zum AS
oder zu WinCC angenommen wird, dann bleibt die Bedienanforderung im Bildbaustein der
Teilanlage (UNIT_PLC) so lange anstehen, bis die zugehörige Teilanlage von der
Rezeptsteuerung wieder frei gegeben wird.

Schaltflächen im Chargenbetrieb
Wenn ein Anweisungstext den Chargenablauf unterbricht, dann stehen Ihnen folgende
Schaltflächen für dessen Annahme zur Verfügung.

Schaltfläche Bedeutung
OK Schließt den Dialog und setzt die Chargenbearbeitung fort.
Wenn Sie die Anweisung angenommen haben, dann wird die Schaltfläche
"OK" zur Auswahl freigeschaltet.
Drucken Die Schaltfläche "Drucken" ist für den Anweisungstext nicht verfügbar.
Übernehmen Nur wenn Sie auf die Schaltfläche "Annehmen" klicken, quittieren Sie die
anstehende Anweisung bzw. den Auftrag.
Schließen Schließt den Dialog, ohne die Anweisung anzunehmen. Der Chargenbetrieb
wird nicht fortgesetzt.
Hilfe Öffnet die Hilfe zum Kontext.

[Link] Register "Bedingung" (Eigenschaften Transition)

Wie werden Transitions-Bedingungen projektiert?


In diesem Register können Sie Bedingungen einer Transition projektieren. Bei der erstmaligen
Anwahl des Registers ist die Tabelle noch leer. Über die Schaltfläche "Neu" wird eine neue
Bedingungszeile angelegt. Über die Schaltfläche "Ändern" und zuvor markierter
Bedingungszeile wird der Dialog zur Konfiguration von Bedingungen geöffnet. Dialoggeführt
werden die Operanden und die Verschaltungsoperation eingegeben.
Ergebnis: Nach Abschluss aller Dialoge wird das Register "Bedingung" entsprechend
aktualisiert. Eine Zeile enthält immer die Informationen genau einer Bedingung.
Nacheinander können Sie so über die Schaltfläche "Neu" weitere Bedingungen eingeben.
Über die Schaltfläche "Ändern" oder alternativ über einen Doppelklick auf der gewünschten
Bedingungszeile können Sie die bestehende "Bedingung" ändern. Eine direkte Eingabe im
Register "Bedingung" ist nicht möglich.

SIMATIC BATCH V10.0


926 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Über logische Operatoren können Sie die projektierten Bedingungen miteinander


verknüpfen. Sie stellen die logischen Operatoren über einen rechten Mausklick auf der
Operatorschaltfläche via Kontextmenü ein.
Durch Betätigen der Schaltfläche "Löschen" kann eine Bedingung gelöscht werden.
Die projektierten Bedingen werden im Steuerrezept im Tooltip der Transition dargestellt.

Liste
• Sofort wirksam: Prozesswert für Operand 1 ist während der Chargensteuerung änderbar. Ist
die Transition gerade in Bearbeitung, dann soll der geänderte Parameterwert sofort wirksam
werden. Diese Option kann auch bei Parameterreferenzen gesetzt werden.
• Variable: Es wird der Name der Variablen angegeben, der im Engineering projektiert wurde.
Es handelt sich um die Variable, die als 1. Operand für die Bedingung herangezogen wird. Der
erste Operand kann ein Parameter aus der nächst höheren Rezeptebene, eine Messtelle
(Istwert aus dem Automatisierungsprozess) oder ein RPE Status (Status des
Rezeptprozedurelements) sein.
• Akt. Wert: Hier wird der aktuelle Wert des 1. Operanden angezeigt. Falls kein Istwert
vorhanden ist, wird ein Symbol angezeigt. Führen Sie den Mauszeiger über das Symbol wird
ein entsprechender Tooltip angezeigt. Dadurch ist auf einen Blick der Unterschied zwischen
einem leeren Feld (z. B. einer leeren Zeichenkette) und einem nicht vorhandenen Istwert (z.
b. Teilanlage, auf der der Rezeptschritt abgearbeitet werden soll, ist noch nicht belegt) zu
erkennen.
• OP, Vergleichsoperator: Der Vergleichsoperator (OP) zeigt an, wie die beiden Operanden
miteinander verglichen werden. Die Symbole der Vergleichsoperatoren haben folgende
Bedeutung:
– = : Gleichheit.
– <>: Ungleichheit.
– >=: Ist die linke Variable größer oder gleich der rechten?
– <=: Ist die linke Variable kleiner oder gleich der rechten?
– >: Ist die linke Variable größer als die rechte?
– <: Ist die linke Variable kleiner als die rechte?
Hinweis
Gleitkommawerte dürfen in Transitionen nicht auf Gleichheit oder Ungleichheit geprüft
werden. Dies kann zu verfälschten Wertübernahmen (z. B. 2.1. -> 2.09999996) führen.

• Akt. Wert: Hier wird der aktuelle Wert des 2. Operanden angezeigt. Falls kein Istwert
vorhanden ist, wird ein Symbol angezeigt. Führen Sie den Mauszeiger über das Symbol wird
ein entsprechender Tooltip angezeigt. Dadurch ist auf einen Blick der Unterschied zwischen
einem leeren Feld (z. B. einer leeren Zeichenkette) und einem nicht vorhandenen Istwert (z.
b. Teilanlage, auf der der Rezeptschritt abgearbeitet werden soll, ist noch nicht belegt) zu
erkennen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 927
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

• Variable / Wert: Es wird der Name der Variablen angegeben, der im Engineering projektiert
wurde. Es handelt sich um die Variable, die als 2. Operand für die Bedingung herangezogen
wird. Der zweite Operand kann ein Parameter aus der nächst höheren Rezeptebene, eine
Messstelle, eine Konstante, eine Formel oder ein RPE Status sein. Bei einer Konstante können
Sie optional eine lineare oder quadratische Mengenanpassung vornehmen. Eine Formel
dient zur arithmetischen Berechnung von Sollwerten.
Werte von Konstanten können Sie über die Schaltfläche "Ändern" unten rechts im Dialog im
Chargenbetrieb ändern. Anschließend wird die Zelle "Variable / Wert" für die Eingabe eines
neuen Werts freigeschaltet. Gleichzeitig wird im Steuerrezept an der Transition das Symbol
Schreibsperre dargestellt. Geben Sie einen neuen Wert der Konstanten ein und beenden Sie
den Dialog über die Schaltfläche "OK". Der neue Wert wird sofort im Chargenbetrieb wirksam
und gilt für diese Charge.
Hinweis
Operanden der Bedingung Konstanten, so wird die Konstante sowohl in der Spalte "Variable /
Wert" als auch in der Spalte "akt. Wert" angezeigt.

• Sofort wirksam: Eine Variable für Operand 2 ist während der Chargensteuerung änderbar.
Ist die Transition gerade in Bearbeitung, dann soll der geänderte Parameterwert sofort
wirksam werden. Diese Option kann auch bei Parameterreferenzen gesetzt werden.
• Einheit: Die für die Messstelle des ersten Operanden spezifizierte physikalische Einheit wird
hier angezeigt.
• Ergebnisanzeige für Bedingungen: Auf der rechten Seite des Dialogs befindet sich die
Ergebnisanzeige für die einzelnen Bedingungen. Ein Häkchensymbol zeigt an, ob die
Bedingung erfüllt war als die Transition geschaltet wurde. Ein Fragezeichen bedeutet, dass
der Transitionsstatus nicht bekannt ist, bzw. die Transition noch nicht geschaltet wurde und
ein Kreuz bedeutet, dass die Transitionsbedingung nicht erfüllt wurde.

SIMATIC BATCH V10.0


928 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Logische Operatoren
Mit Hilfe der Schaltflächen, auf denen Sie jeweils einen logischen Operator auswählen, können
Sie Ihre Bedingungen flexibel mit zweistufigen Operatoren miteinander verknüpfen. Durch
einen Klick mit der rechten Maustaste auf eine der beiden Operatorschaltflächen öffnen Sie das
Kontextmenü zur Auswahl der logischen Verknüpfung.
Die logischen Verknüpfungen liefern das Ergebnis "erfüllt", wenn:
• AND : alle Bedingungen erfüllt sind,
• OR : mindestens eine der Bedingungen erfüllt ist,
• NAND : nicht alle Bedingungen erfüllt sind,
• NOR : keine der Bedingungen erfüllt ist,
• XOR : höchstens eine Bedingung erfüllt ist.
Möchten Sie beispielsweise folgende Logik für Ihre Bedingungen projektieren, gehen Sie wie
folgt vor:

Bild 16-5 Zwei-stufige Verschaltungs-Logik bei Transitions-Bedingungen

Vorgehen
1. Fügen Sie über die Schaltfläche "Neu" eine neue Bedingung ein und projektieren Sie diese
über die Schaltfläche "Ändern". Die neue Bedingung wird per Standard mit "UND" verknüpft.
2. Klicken Sie auf die erste Operatorschaltfläche "UND" und anschließend auf "Neu" um eine
neue Bedingungszeile mit einer UND-Verknüpfung einzufügen. Anschließend projektieren
Sie die Bedingung über die Schaltfläche "Ändern".
3. Klicken Sie auf die zweite Operatorschaltfläche "UND", fügen Sie eine neue Bedingung ein
und konfigurieren Sie sie.
4. Klicken Sie auf die erste untere Operatorschaltfläche "UND" und fügen Sie eine noch leere
Bedingung ein. Projektieren Sie die Bedingung über die Schaltfläche "Ändern".
5. Klicken Sie die rechte Maustaste auf die zweite Operatorschaltfläche und ändern Sie im
Kontextmenü den Operator auf "ODER".
Ergebnis:
Sie haben eine zwei-stufige Verschaltungslogik für Ihre Bedingungen erstellt.

Bild 16-6 Ergebnis bei Verschaltungen von Bedingungen

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 929
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Das erste Teilergebnis ist erfüllt, wenn die ersten beiden Bedingungen erfüllt sind. Das zweite
Teilergebnis ist erfüllt, wenn Bedingung 3 und 4 erfüllt sind. Das Gesamtergebnis für die
Transition ist erfüllt, wenn entweder das erstes oder das zweites Teilergebnis erfüllt ist.

Dialogschaltflächen
• OK: Speichert Ihre Eingaben und schließt den Dialog.
• Drucken: Druckt die am Bildschirm unter Liste aufgeführte Bedingungen in Tabellenform
sofort auf dem eingerichteten Drucker aus.
• Ändern: Die Schaltfläche hat je nach Kontext verschiedene Bedeutungen. Beim Rezept
Engineering im Rezepteditor starten Sie mit der Schaltfläche "Ändern" die dialoggeführte
Eingabe einer zuvor über Schaltfläche "Neu" anlegten Bedingung. Im Chargenbetrieb
können Sie über diese Schaltfläche den Wert einer Konstanten im Steuerrezept ändern.
• Neu: Mit der Taste "Neu" fügen Sie neue Zeilen für weitere Transitionen ein. Die Schaltfläche
ist nur im Rezepteditor verfügbar.
• Löschen: Mit der Schaltfläche "Löschen" wird die selektierte Bedingung (Zeile) gelöscht. Die
Schaltfläche ist nur im Rezepteditor verfügbar.
• Schließen: Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Weitere Information
Informationen zur Anzeige von Schaltflächen finden Sie im Abschnitt "Register "Sprache"
(Seite 814)".

[Link] Register "Belegungsliste" (Eigenschaften Bibliotheksverweis)


Transitionsabfragen innerhalb einer Bibliotheksoperation können Abfragen auf andere
Teilrezepte enthalten. Da eine Bibliotheksoperation unabhängig von einem Grundrezept erstellt
wird, muss nach deren Einfügen als Bibliotheksverweis in ein Teilrezept u. U. noch eine
eindeutige Zuordnung zwischen solchen Transitionsabfragen und den anderen Teilrezepten
getroffen werden.

Parameter:
• Bibliotheksverweis: In dieser Spalte sind die Teilanlagen, auf die Transitionsabfragen der
Bibliotheksoperation verweisen, mit ihren Namen aufgelistet.
• Teilanlagenklasse: In dieser Spalte wird die Teilanlagenklasse der Bibliotheksoperation
angezeigt.
• Belegung: In dieser Spalte sind die Teilrezepte zugewiesen, zu denen die Abfragen innerhalb
der Bibliotheksoperation (z. B. Transitionsabfragen zu anderen Teilrezepten) erfolgen.
Stehen mehrere Teilrezepte zur Auswahl, kann eine neue Zuweisung getroffen werden.

SIMATIC BATCH V10.0


930 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Register "Beschreibung" (Eigenschaften ROP, RF)

Beschreibung:
In den Dialogen zu den Schritten mit Anbindung an EOP, EPH oder Bibliothekssequenz können
Sie einen erläuternden Text eingeben.

[Link] Register "Unter-Bedingung"


Hier werden die Bedingungen an die Teilanlagen der darunter liegenden Rezeptebenen
angezeigt.
Die unterlagerten Bedingungen sind mit der oberen Ebene mit AND verschaltet (nicht
änderbar).

16.1.11 Dialogfelder

[Link] Dialogfeld "Plausibilität prüfen"


Dieser Dialog zeigt die Ergebnisse der Plausibilitätsprüfung an. Die Plausibilitätsprüfung rufen
Sie selbstständig auf, oder sie wird vom System bei Projektierungen automatisch aufgerufen,
angestoßen und ausgeführt. Bei folgenden Projektierungen wird die Plausibilitätsprüfung
angeboten bzw. ausgeführt:
• Im Rezepteditor für die Rezeptprüfung
• Beim Hinzufügen einer Charge
• Bei Freigabe einer Charge
• Bei einer Anlagenaktualisierung

Anzeige
Durch Aktivieren oder Deaktivieren der Optionskästchen legen Sie fest, welche Ereignistypen
angezeigt werden. Folgende Ereignistypen sind möglich:
• Fehler und/oder
• Warnungen und/oder
• Information
Das System zeigt generell alle drei Ereignistypen an. Die Ziffern in Klammern geben die
Anzahl der Objekte bezogen auf den Ereignistyp an.
Gemeldete Fehler müssen Sie beseitigen, da sonst die Plausibilitätsprüfung nicht erfolgreich
abschließt. Ein fehlerhaftes Objekt wird nicht verwendet.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 931
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Sortier- und Filterfunktion


Durch Klicken auf einen der Tabellenköpfe einer jeden Spalte sortieren Sie die Spalteninhalte.
Unterhalb der Tabellenköpfe ist zu jeder Spalte eine Filterfunktion enthalten. Um damit nur
gewünschte Plausibilitätsmeldungen anzuzeigen, geben Sie hier Ihr Filterkriterium ein.

Fehlerbehebung mit Hinweistext


Zu jedem Fehler werden Typ, Nummer, Elementname und Hinweistext in einer Tabellenzeile
angegeben. Die Hinweistexte enthalten Informationen zur Lokalisierung und Behebung von
Fehlern. Wenn Sie eine Zeile markieren, dann werden im unteren Bereich weitere Informationen
angegeben. Die Angaben sind objektabhängig und enthalten z. B. Datum, Uhrzeit, ID, Name,
Mengenangaben, usw.
Wenn es sich um einen Fehler in einem Grundrezept handelt und der Rezepteditor ist
geöffnet, dann wird mit einem Doppelklick auf einer der Fehlerzeilen das entsprechende
Grundrezept an der Fehlerstelle geöffnet.

Speichern in Datei
Die Angaben in der Plausibilitätsprüfung lassen sich über die Schaltfläche "Speichern in Datei"
als Textdatei speichern.

[Link] Dialogfeld "Keine Kandidaten vorhanden"


Dieser Dialog zeigt die Ergebnisse der Plausibilitätsprüfung an. Die Plausibilitätsprüfung rufen
Sie selbstständig auf, oder sie wird vom System bei Projektierungen automatisch aufgerufen,
angestoßen und ausgeführt. Bei folgenden Projektierungen wird die Plausibilitätsprüfung
angeboten bzw. ausgeführt:
• Im Rezepteditor für die Rezeptprüfung
• Beim Hinzufügen einer Charge
• Bei Freigabe einer Charge
• Bei einer Anlagenaktualisierung

Anzeige
Durch Aktivieren oder Deaktivieren der Optionskästchen legen Sie fest, welche Ereignistypen
angezeigt werden. Folgende Ereignistypen sind möglich:
• Fehler und/oder
• Warnungen und/oder
• Information
Das System zeigt generell alle drei Ereignistypen an. Die Ziffern in Klammern geben die
Anzahl der Objekte bezogen auf den Ereignistyp an.
Gemeldete Fehler müssen Sie beseitigen, da sonst die Plausibilitätsprüfung nicht erfolgreich
abschließt. Ein fehlerhaftes Objekt wird nicht verwendet.

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932 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Sortier- und Filterfunktion


Durch Klicken auf einen der Tabellenköpfe einer jeden Spalte sortieren Sie die Spalteninhalte.
Unterhalb der Tabellenköpfe ist zu jeder Spalte eine Filterfunktion enthalten. Um damit nur
gewünschte Plausibilitätsmeldungen anzuzeigen, geben Sie hier Ihr Filterkriterium ein.

Fehlerbehebung mit Hinweistext


Zu jedem Fehler werden Typ, Nummer, Elementname und Hinweistext in einer Tabellenzeile
angegeben. Die Hinweistexte enthalten Informationen zur Lokalisierung und Behebung von
Fehlern. Wenn Sie eine Zeile markieren, dann werden im unteren Bereich weitere Informationen
angegeben. Die Angaben sind objektabhängig und enthalten z. B. Datum, Uhrzeit, ID, Name,
Mengenangaben, usw.
Wenn es sich um einen Fehler in einem Grundrezept handelt und der Rezepteditor ist
geöffnet, dann wird mit einem Doppelklick auf einer der Fehlerzeilen das entsprechende
Grundrezept an der Fehlerstelle geöffnet.

Speichern in Datei
Die Angaben in der Plausibilitätsprüfung lassen sich über die Schaltfläche "Speichern in Datei"
als Textdatei speichern.

[Link] Dialogfeld "Änderungslogbuch"

Liste der Änderungen


Hier werden die vom System-Administrator durchgeführten Änderungen mit Datum,
Bearbeiter, Aktion und Rechnernamen dokumentiert, z. B. Rechte der Teilanlagen geändert.

Von der Aktion betroffene Daten


Detailinformationen, zu den Änderungen, z. B. zu welchen Teilanlagen wurden Rechte geändert.

[Link] Dialogfeld "Auswahl eines Projektes"


Beim Start des BatchCC (BATCH Client) wurden mehrere BATCH Server mit Anlagenprojekten
gefunden. Die zweite Spalte der Auflistung zeigt den Status der BATCH Server an. Erscheint
"keine Verbindung", dann läuft der betreffende BATCH Server momentan nicht oder es kann
keine Verbindung aufgebaut werden.
Durch Markieren eines Projektes und Drücken der Schaltfläche "OK" stellen Sie die
Verbindung zum BATCH Server mit dem gewünschten Anlagenprojekt her. Alternativ können
Sie auch auf den gewünschten Eintrag doppelklicken.
Mit der Schaltfläche Aktualisieren wird die Auflistung der Anlagenprojekte erneut
aktualisiert. D. h., dass BATCH Server (Anlagenprojekte), die während des geöffneten
Dialogfeldes "Anwahl eines Projektes" gestartet wurden, ebenfalls angezeigt werden.
Mit der Option Zykl. aktualisieren und Angabe einer Zeit kann die Auflistung der möglichen
Anlagenprojekte zyklisch aktualisiert werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 933
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Dialogfeld "Neue Formula-Kategorie erzeugen"


In diesem Dialogfeld können Sie den Namen und eine Beschreibung zu dem neuen Objekt
eingeben.
Über den Menübefehl Bearbeiten > Umbenennen im BatchCC können Sie diese Angaben
nachträglich wieder ändern.

[Link] Dialogfeld "Information"

Einleitung
Dieses Dialogfeld erscheint sowohl beim Starten der BATCH Clients als auch bei einer
Redundanzumschaltung. Dieses Dialogfeld steht so lange an, bis alle notwendigen DBs/
Serverapplikationen verfügbar sind, die der BATCH Client benötigt.
Angezeigt werden alle Rechner und deren Ressourcen eines Teilsystems von SIMATIC BATCH:
• DB-Server Projekt
• DB-Server Offline
• DB-Server Online
• SIMATIC BATCH Applikationen

Dialogbeschreibung
Folgende Spalten sind vorhanden:
• Die Spalte "Rechner" enthält den Rechnernamen der entsprechenden Ressource.
• In der Spalte "Redundanzstatus" wird der Redundanzstatus des Rechners ausgegeben.
• Unter der Spalte "Status der Applikationen / Hinweise" wird ein zusätzlicher Text - in
Abhängigkeit vom Status der SIMATIC BATCH-Applikationen - angezeigt.

Regel
Grundsätzlich müssen alle im Dialog aufgelisteten Komponenten folgende Kriterien erfüllen,
damit die BATCH Clients starten können:
• Redundanzstatus: Master oder Standalone
• Starten des BATCH Start-Koordinators: Läuft

Status von BATCH Server Applikationen ignorieren


Mit dieser Option wird der BATCH Client sofort gestartet (nur beim Start der Applikation
möglich), ohne darauf zu warten, dass alle notwendigen Serverapplikationen verfügbar sind.
Der Status der "SIMATIC BATCH Applikationen" wird ignoriert.

SIMATIC BATCH V10.0


934 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Das bedeutet, dass mit der Applikation gearbeitet werden kann, ohne dass die Server BATCH
Control Server, Chargendatenverwaltung usw. einsatzbereit sind. Es kann u. U. nur offline
gearbeitet werden.

Hinweis
Die Funktion "Status von BATCH Server Applikationen ignorieren" kann beim Einsatz
redundanter BATCH Server nicht verwendet werden.

Ohne redundanten Partner arbeiten


Durch Selektion einer Zeile mit der Beschreibung "Benutzereingriff erforderlich" wird die
Schaltfläche "Ohne redundanten Partner arbeiten" aktiviert. Mit dieser Schaltfläche kann auf
dem entsprechenden Rechner angewiesen werden, ohne seinen redundanten Partner und - im
Falle von Redundanz mit Datenreplikation - ohne seine Partner-Datenbank zu arbeiten.

Hinweis
Wenn ein Rechner ohne seinen redundanten Partner verwendet wird, dann sind alle
Redundanzeigenschaften des Gesamtsystems nicht mehr vorhanden.

Applikation beenden
BatchCC bzw. BATCH Rezepteditor beenden.

[Link] Dialogfeld "Ordner" (Eigenschaften)


In diesem Dialogfeld können Sie den Namen und eine Beschreibung zu dem neuen Ordner
eingeben.

[Link] Dialogfeld "Rechte des angemeldeten Benutzers ansehen"

Einleitung
In diesem Dialogfeld werden die vom System-Administrator für den angemeldeten Benutzer
festgelegten Benutzerrechte angezeigt – für alle Funktionen von BatchCC und BATCH
Rezepteditor.

Benutzergruppen/Funktion
In der Auswahlliste "Benutzergruppen/Funktion" werden alle für den angemeldeten Benutzers
definierten Benutzerrollen und deren möglichen Funktionen an den einzelnen Batch-Objekten
(Rezepte, Chargen, usw.) angezeigt (read only).

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 935
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Beschreibung
Hier erscheint eine Kurzerläuterung der Funktion.

Anwendung
In der Spalte "Anwendung" werden die Applikationen aufgeführt, in denen sich dieses Recht
auswirkt.

[Link] Dialogfeld "Rechteverwaltung"

Einleitung
In diesem Dialog bestimmen Sie die Rechte zu Anwenderfunktionen für die bei SIMATIC Logon
Rollenverwaltung definierten Benutzergruppen bzw. Benutzerrollen. Jeder Rolle sind der
Gruppe entsprechende Rechte für Anwenderfunktionen zugewiesen. Durch die Rechtevergabe
bestimmen Sie für jede Benutzerrolle den Anwenderfunktionsumfang bei BatchCC, BATCH
Rezepteditor und BATCH OS Controls .

Voraussetzungen
• Benutzer und Benutzergruppen wurden in der Computerverwaltung von Windows angelegt.
• Die unter Windows angelegten Benutzer und Gruppen wurden in der SIMATIC Logon
Rollenverwaltung im BatchCC den gewünschten Benutzerrollen zugeordnet. Weitere
Informationen erhalten Sie in unten angegebenen Kapitel "Festlegen der Benutzerrollen".
• Sie sind als Benutzer der Benutzerrolle "Superuser" im BatchCC angemeldet.

Statusanzeigen an den Benutzergruppen

Symbol Bedeutung
Symbolisiert, dass ein Benutzer dieser Rolle angemeldet ist.
Die Benutzerrolle "Superuser" wird mit gelber Umrandung dargestellt. Ein Mitglied dieser
Gruppe besitzt automatisch die Rechte für alle Anwenderfunktionen. Die Rechte der Rolle
"Superuser" sind nicht änderbar.
Hinweis: Der Name dieser Benutzerrolle muss nicht notwendigerweise "Superuser" oder
ähnlich sein. Der Name der Benutzerrolle lässt sich in der SIMATIC Logon Rollenverwal‐
tung ändern.

SIMATIC BATCH V10.0


936 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Benutzergruppen/Funktion
In der Auswahlliste "Benutzergruppen/Funktion" werden alle in der SIMATIC Logon
Rollenverwaltung für SIMATIC BATCH definierten Benutzerrollen angezeigt. Jede Rolle enthält
identische Funktionsgruppen, in denen Rechte für Anwenderfunktionen zusammengefasst
sind. Funktionsgruppen enthalten einzelne Anwenderfunktionen oder
Anwenderfunktionsgruppen. In Anwenderfunktionsgruppen sind mehrere
Anwenderfunktionen zusammengefasst. Die Zusammenfassung erleichtert die Rechtevergabe.
Die Rechte für Anwenderfunktionen wie "Editieren", "Löschen" und Exportieren sind in Gruppen
zusammengefasst.
Über die Plus- und Minuszeichen vor Ordnern navigieren Sie in der Auswahlliste.
Durch Aktivieren oder Deaktivieren der Optionskästchen vergeben Sie die Rechte für
Anwenderfunktionen bezogen auf die Benutzerrolle.
Folgende Benutzerrollen sind in der SIMATIC Logon Rollenverwaltung vordefiniert und in der
Rechteverwaltung unter Einzelrechte angezeigt:
• Superuser
• Betriebsleiter
• Schichtführer
• Verfahrensingenieur
• Automatisierungsingenieur
• Notfall-Operator
• Operator

Beschreibung
Kurzerläuterung zur Anwenderfunktion.

Anwendung
Hier erscheinen die zur Ausführung der Anwenderfunktion notwendigen BATCH Applikationen.
Beispielsweise das BATCH Control Center (BatchCC) und den BATCH Rezepteditor.

Hinweis
Rechte für Anwenderfunktionen für die BATCH-Applikation "OS Controls" sind in der Spalte
"Anwendung" nicht gekennzeichnet. Grundsätzlich gelten die Anwenderfunktionen auch für
die BATCH OS Controls, sofern sie zu den BATCH OS Controls zählen.

Logins verwalten...
Öffnet den Dialog "Logins verwalten". In diesem Dialog werden individuelle Einstellungen am
Erscheinungsbild von BatchCC und Rezepteditor auf die Standardwerte zurückgesetzt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 937
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Standardrechte zuweisen...
Durch einen Klick auf die Schaltfläche "Standardrechte zuweisen" wird der Dialog "Standard-
Rolle auswählen" geöffnet. Diesen Dialog setzen Sie ein, um die Rechte einer Benutzergruppe
mit den Standardrechten einer beliebigen andern Gruppe zu überschreiben.
Zuerst markieren Sie die Benutzergruppe, der Sie Standardrechte einer anderen Gruppe
zuweisen möchten. Nur durch eine markierte Benutzergruppe wird die Schaltfläche
"Standardrechte zuweisen..." freigeschaltet. Aktivieren Sie eine der sechs Standardrollen, um
die Rechte der markierten Benutzergruppe durch die Rechte der ausgewählten Standardrolle
zu ersetzen. Bestätigen Sie Ihre Änderungen mit der Schaltfläche "OK". Im anschließend
eingeblendeten Sicherheitsdialog klicken Sie auf die Schaltfläche "Ja". Erst wenn Sie die
Schaltfläche "OK" im Dialog Rechteverwaltung betätigen, werden Ihre Änderungen wirksam.

Infodatei erzeugen...
Durch einen Klick auf die Schaltfläche "Infodatei erzeugen ..." wird ein Auswahldialog geöffnet,
in dem Sie angeben, wo die zu erstellende Infodatei "[Link]" gespeichert werden soll.
Diese Datei enthält alle Informationen zu Benutzerrollen und deren eingerichteten Rechte für
Anwenderfunktionen in SIMATIC BATCH.

Weitere Information
Einführung in die Rechteverwaltung (Seite 314)
Festlegen der Benutzerrechte (Seite 316)
Ändern der Benutzerrechte (Seite 321)
Infodatei mit Einzelrechten erzeugen und anzeigen (Seite 323)
Standard-Rolle auswählen (Seite 944)

[Link] Dialogfeld "Rollen konfigurieren"

Einleitung
In diesem Dialogfeld werden die zu leistenden elektronischen Unterschriften zur Bedienung und
deren Reihenfolge durch Auswahl der Benutzerrollen definiert.

Verfügbare Rollen
Alle Benutzerrollen, die die Bedienung ausführen bzw. signieren dürfen.

Konfigurierte Rollen
Alle Benutzerrollen, die unterschreiben müssen. Die Reihenfolge der Liste gibt die
Unterschriftenreihenfolge an, wenn im Register "ESIG" die Option "Reihe" aktiviert ist.

SIMATIC BATCH V10.0


938 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Anwendung der Schaltflächen:

Über diese Symbole schieben Sie die "verfügbaren Rollen" zur Bedienung in Richtung "kon‐
figurierte Rollen" und umgekehrt.

Über diese Symbole legen Sie, bei mehreren zu leistenden Unterschriften, die Unterschrif‐
tenreihenfolge fest. Klicken Sie zuvor auf eine Benutzerrolle in der Liste "konfigurierte
Rollen".

[Link] Dialogfeld "SIMATIC BATCH: Signieren"

Einleitung
Über dieses Dialogfeld signieren Sie eine Bedienung.

Hinweis
Ein Benutzer kann nur einmal innerhalb eines Dialogfeldes signieren. Auch für den Fall, dass der
Benutzer in mehreren notwendigen Benutzerrollen vorkommt.

Element
Name des Objekts (Charge, Rezeptprozedur, Teilrezeptprozedur, Rezeptoperation,
Rezeptfunktion, Transition).

Bereich Information
Zustandsübergang: In diesem Bereich wird die Art der Bedienung, die signiert werden muss,
angegeben. Bedienung: Anzeige der Bedienung

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 939
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Bedingungen: In diesem Bereich wird die Bedingung, für die eine Eingabe der elektronischen
Unterschrift erforderlich ist, angezeigt.
• Eingabe: Beispielsweise "Alle zusammen" oder "Einzeln".
Alle zusammen: Diese Einstellung wird angezeigt, wenn Sie bei der Projektierung das
Optionskästchen "Zusammen" aktiviert haben. Falls mehrere Unterschriften geleistet
werden sollen, dann müssen alle Unterschriften gleichzeitig, d. h. in einem geöffneten
Signierdialogfeld, eingegeben werden.
Einzeln: Falls mehrere Unterschriften geleistet werden sollen, dann können die
Unterschriften einzeln abgegeben werden, d. h. das Signierdialogfeld kann zur Signierung
mehrmals auf verschiedenen BATCH Clients geöffnet werden.
• Reihenfolge: Beispielsweise "Beliebig" oder "Vorgegeben".
Beliebig: Diese Einstellung wird angezeigt, wenn Sie bei der Projektierung das
Optionskästchen "Reihe" aktiviert haben. Falls mehrere Unterschriften geleistet werden
sollen, dann ist keine Unterschriftenreihenfolge festgelegt.
Vorgegeben: Falls mehrere Unterschriften pro Bedienung geleistet werden sollen, dann
muss eine bestimmte Unterschriftenreihenfolge eingehalten werden.
Zeiten: In diesem Bereich wird der Zeitpunkt der Anforderung zu einer elektronischen
Unterschrift angezeigt und dessen Gültigkeit angezeigt.
• Anforderung: Zeitpunkt, zu dem die Unterschriften angefordert wurden.
• Gültigkeit: Zeitpunkt, bis zu dem alle Unterschriften geleistet sein sollen. Derzeit nicht
verwendet.

Signaturen
Hier werden alle Benutzerrollen angezeigt, die signieren müssen. Wenn eine
Unterschriftenreihenfolge vorgegeben ist, dann ist die aufgelistete Reihenfolge einzuhalten.

Schaltfläche "Signieren"
Über diese Schaltfläche tätigen Sie die Unterschrift, nachdem Sie vorher Ihre Benutzerrolle unter
"Signaturen" markiert haben.

Abbruch Signatur
Hier wird die Benutzerrolle angezeigt, die den Signaturvorgang storniert hat.

Signaturvorgang stornieren
Über diese Schaltfläche kann die Aufforderung zur Unterschrifteingabe generell storniert
werden. Diese Funktion ist nur durch eine der obigen Benutzerrollen möglich.

SIMATIC BATCH V10.0


940 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Dialogfeld "Teilanlage auswählen"


Dieses Dialogfeld kann bei projektierter Strategie "Operator Auswahl" geöffnet werden, sobald
SIMATIC BATCH eine Teilanlage belegen will und im Steuerrezept am Rezeptschritt der
entsprechende Status gesetzt ist. Dies wird durch folgendes Symbol dargestellt.

Bild 16-7 Belegung der Teilanlage durch Auswahl des Operators

Hier können Sie erkennen, welche Charge gerade welche Teilanlage belegt. Durch
Selektieren eines Eintrags und Bestätigen des Dialogs mit "OK" wird die selektierte Teilanlage
ausgewählt.
Wenn diese Teilanlage gerade belegt ist, dann wartet die Teilrezeptprozedur, bis die
ausgewählte Teilanlage wieder frei wird. Wenn die Bedingungen für die Belegung der
Teilanlage nicht erfüllt sind, dann wartet die Teilrezeptprozedur, bis die Bedingungen erfüllt
sind und die Teilanlage frei ist.

Hinweis
Bevor Sie eine Teilanlage auswählen, informieren Sie sich im Dialog "Eigenschaften von" im
Register "Bedingungen" über die aktuelle Werte zu den einzelnen Bedingungen.

Wenn mehrere Benutzer gleichzeitig versuchen die Auswahl zu treffen, dann erfolgt die
Belegung durch den ersten Benutzer. Alle weiteren ausgewählten Teilanlagen werden
ignoriert.

Siehe auch
Anlagenoptimierung durch Online-Zuordnung einer Teilanlage (Seite 582)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 941
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Dialogfeld SQL-Server Datenbank erzeugen

Einleitung
Der Dialog "SQL-Server Datenbank erzeugen" bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten eine
neue SQL-Server Datenbank anzulegen:
• Bereich: SQL-Skript:
Bei einem SQL-Skript handelt sich um eine Datei, in der einfacher Text mit SQL-Anweisungen
enthalten ist. Die im Text enthaltenen Anweisungen können von einem SQL-Administrator
auf einem SQL-Server Rechner ausgeführt werden. Dies ist notwendig, wenn der SQL-Server
nicht auf dem lokalen Rechner installiert ist und auch kein SIMATIC BATCH auf diesem SQL-
Server Rechner installiert ist. Der SIMATIC BATCH Administrator (Superuser) kann dieses SQL-
Skript an den SQL-Server Administrator verschicken. Dieser legt mit der enthaltenen
Information die SQL-Datenbank an.

Schaltfläche "Skript in Datei": Das SQL-Skript wird als Datei abgelegt.

Schaltfläche "Skript in Zwischenablage": Das SQL-Skript wird in die Zwischenablage


(Clipboard) kopiert und kann von dort mittels Tastaturkombination "Strg" und "V" (Einfügen)
in anderen Applikationen wieder eingefügt werden.
• Bereich: Datenbank mit lokalem SQL-Server erstellen:
Läuft der SQL-Server auf dem lokalen Rechner und haben Sie als Benutzer die notwendigen
Rechte um eine SQL-Server Datenbanken anzulegen, so können Sie über die Schaltfläche
"Datenbank anlegen" direkt eine Datenbank anlegen. Dies erfordert keinen zusätzlichen
Zwischenschritt, wie z. B. das Kopieren von Dateien oder Texten.

[Link] Dialogfeld "Exportieren"

Einleitung
Mit Hilfe dieses Dialogfelds können Sie Grundrezepte, Bibliotheken und Formula-Kategorien in
eine Datei exportieren. Das Dateiformat ist "*.sbx". Die erzeugte Datei können Sie für einen
Import im BATCH Control Center nutzen.

Regeln
• Es werden immer alle benötigten Daten exportiert. Wenn Sie z. B. nur Grundrezepte
auswählen, werden auch alle in diesen Grundrezepten verwendeten Bibliotheken und
Formula-Kategorien mit exportiert.
• Exportieren Sie Formula-Kategorien, direkt durch Auswahl oder indirekt über ein
Grundrezept, dann werden auch immer alle Formulas exportiert.

SIMATIC BATCH V10.0


942 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Dialogelemente

Navigations- und Aus‐ Im Navigation- und Auswahlfenster wählen Sie die zu exportierenden Elemente, bzw. alle Ele‐
wahlfenster mente Ihrer Batch-Anlage. Navigieren Sie in der Baumstruktur über die Schaltfläche "+" und akti‐
vieren Sie das entsprechende Optionskästchen zum gewünschten Element.
Fortschritt Die Gesamtfortschrittsanzeige zeigt Ihnen das zeitliche Fortschreiten des Exportvorgangs an.
Info- und Ergebnisanzeige Es werden Bearbeitungsinformationen und am Ende des Exportvorgangs das Ergebnis angezeigt.
Bibliotheken Fortschrittsanzeige für Bibliotheken.
Grundrezepte Fortschrittsanzeige für Grundrezepte.
Formula-Kategorien Fortschrittsanzeige für Formula-Kategorien.

Schaltflächen

Selektierte Elemente ex‐ Mit dieser Schaltfläche starten Sie den Exportvorgang für die aktivierten Elemente. Über einen
portieren Folgedialog können Sie das Zielverzeichnis und Namen der Exportdatei angegeben.
Abbrechen Die Schaltfläche wird nur während des Exportvorgangs sichtbar. Hiermit kann der Exportvorgang
abgebrochen werden. Bei Abbruch des Exportvorgangs wird kein Protokoll erstellt.
Protokoll Die Schaltfläche wird nur angezeigt, wenn Fehler beim Exportieren aufgetreten sind.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Protokoll", wird ein Protokollfenster geöffnet. Im Bereich Einträge
werden Ihnen Fehlerinformationen im Klartext angezeigt.
Über die Schaltfläche "Speichern in Datei" können Sie die Protokolldatei speichern.
Schließen Der Exportvorgang ist abgeschlossen, wenn die Fortschrittsbalken ihr Ende erreicht haben. Ist der
Exportvorgang abgeschlossen, schließen Sie den Dialog über diese Schaltfläche.
Hilfe Öffnet die Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Dialog Auswahl Anlage, Rezept, Bibliothek


In diesem Dialog wird in einer Ordnerstruktur die Auswahl des benötigten Elements ermöglicht.
Öffnen Sie den obersten Anlagenordner können unterlagert die beiden Ordner "Bibliotheken"
und "Grundrezepte" aufgeführt sein. Nur für den Ordner "Bibliotheken" können Sie in den
Projekteinstellungen im Ordner "Anzeige" unter "Rezeptelemente aktivieren" den Wert für
"Erweiterte SFC-Strukturen anzeigen" auf "Nein" ändern. Damit wird in diesem Dialog nur der
immer enthaltene Ordner "Grundrezepte" angezeigt. Die weitere unterlagerte Ordnerstruktur
entspricht der aus dem BatchCC.
Ein markiertes Objekt, für das die Schaltfläche "OK" freigegeben wird, können Sie öffnen.
Im Bereich Beschreibung kann ein im BatchCC im Dialog "Eigenschaften" eingegebener Text
zum markierten Objekt angezeigt werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 943
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Dialog "Speichern unter..."


Wenn Sie eine Bibliothek, ein Rezept, oder eine Formula speichern, dann wird eine Kopie
erzeugt. Für das "Speichern unter" der Kopie stehen Ihnen drei Optionen zur Verfügung:
• Neuer Name mit eingestellter Version [Versionsnummer]
Sie verwenden zum "Speichern unter" einen neuen Namen für das Element. Die
Versionsnummer wird übernommen.
• Hauptversion erhöhen
Die Hauptversionsnummer wird inkrementiert.
• Nebenversion erhöhen
Die Nebenversionsnummer wird auf den Standardwert der Nebenversion zurückgesetzt.

[Link] Dialog "Standard-Rolle auswählen"

Einleitung
In diesem Dialog werden die Rechte für Anwenderfunktionen von ausgewählten Standardrollen
zurückgesetzt. Dadurch erreichen Sie, dass Benutzerrollen wieder auf die anfänglichen
Standardwerte des Lieferzustands zurückgesetzt werden.

Voraussetzung
Im Dialog Rechteverwaltung Register "Einzelrechte" haben Sie die Benutzergruppe markiert, der
Sie wieder die Standardrechte einer Benutzerrolle zuweisen möchten.

Vorgehen
1. Markieren Sie die Benutzergruppe, der Sie wieder Standardrechte zuweisen wollen. Nur
wenn Sie ein Optionskästchen zu einer Benutzergruppe aktivieren, dann wird die
Schaltfläche "Standardrechte zuweisen..." frei geschaltet.
2. Aktivieren Sie eine der sechs Standardrollen, um die Rechte dieser Benutzergruppe auf den
Lieferzustand zurückzusetzen.
3. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit der Schaltfläche "OK".
4. Im anschließend eingeblendeten Sicherheitsdialog klicken Sie auf die Schaltfläche "Ja".
5. Erst wenn Sie die Schaltfläche "OK" im Dialog "Rechteverwaltung" betätigen, werden Ihre
Änderungen wirksam.

Ergebnis
Die individuell angepassten Rechte für Anwenderfunktionen zur markierten Benutzergruppe
wurden auf die Standardwerte zurückgesetzt.

SIMATIC BATCH V10.0


944 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Dialog "Logins verwalten"


In diesem Dialog setzen Sie die individuell vorgenommenen Einstellungen für ausgewählte
Benutzer-Logins auf Standardwerte zurück. Aktivieren Sie das Optionskästchen zum
entsprechenden Benutzer und klicken Sie auf die Schaltfläche "Zurücksetzen". In dem darauf
erscheinenden Dialog bestätigen Sie, dass die Benutzereinstellungen für den/die ausgewählten
Benutzer zurückgesetzt wurden.

[Link] Dialog "Anlagenpunkte"

Was wird in diesem Dialog eingestellt?


In diesem Dialog geben Sie Anfangs- und Endpunkt (Quelle und Ziel) eines Materialtransports
an. SIMATIC BATCH belegt die Teilanlagen und gibt die Transferparameter an SIMATIC Route
Control weiter. SIMATIC Route Control führt den Materialtransfer durch und meldet an SIMATIC
BATCH, dass der Transfer erfolgreich durchgeführt wurde.

Anlagenpunkte auswählen
Im Dialog "Anlagenpunkte" werden alle Teilrezeptprozeduren mit ihren Anlagenpunkten vom
ausgewählten Datentyp (Source, Destination, Via) aufgelistet.
Anlagenpunkte werden im SIMATIC Manager unter Ausrüstungseigenschaften projektiert.
Nach Auswahl eines Anlagenpunktes werden die Eigenschaften "Referenz", "Ort, und "Ort ID"
im Eigenschaften-Dialog der Rezeptfunktion, Register "Transferparameter" übernommen.

Prozessbetrieb
Während des Prozessbetriebs kann im Steuerrezept nur der Ort (Anlagenpunkt) neu zugewiesen
werden, die Referenz ist dort nicht änderbar.

Schaltfläche "Neue Zuordnung"


Öffnet einen Dialog, in dem Sie eine Teilanlage auswählen, um dieser den entsprechenden
Anlagenpunkt zuzuordnen.

Schaltfläche "Zuordnung bearbeiten"


Öffnet einen Dialog, in dem Sie eine bestehende Zuordnung ändern können.

Weitere Information
Register "Transferparameter" (Seite 876)
Weiterführende Informationen finden Sie in der Online-Hilfe zu SIMATIC Route Control im
Abschnitt "Zusammenspiel von SIMATIC BATCH und SIMATIC Route Control".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 945
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Dialog "Suchen"

Rezeptelemente suchen
Den Dialog "Suchen" verwenden Sie, um bestimmte Elemente in Rezepten, Chargen oder
Bibliotheken zu suchen. Sie können die Suchfunktion im BatchCC, im BATCH Rezepteditor und in
den BATCH OS Controls verwenden. Die Fundstellen werden in einer Tabelle dargestellt. Durch
einen Doppelklick auf ein Tabellenobjekt wird das betreffende Rezept im Editor geöffnet und die
Fundstelle farbig hervorgehoben. Das Suchergebnis kann als Textdatei gespeichert werden.
Sie können z. B. nach folgenden Elementen suchen:
• Text
• Datenarten wie Datentyp, Fahrweisentyp, Einheit, Bibliotheksverweis, Kategorie oder Stoff
• Strukturen wie Querreferenzen, Quell- und Zielverschaltungen, Sprünge, Überwachung,
Kommandoschritte, Operatoranweisungen und Synchronisation
• Stoffe
• Status und erweiterter Status
• Teilrezeptprozeduren, Rezeptschritten und Transitionen
• Parameter
Ist ein einzelnes Grundrezept im Rezepteditor geöffnet, können Sie auch nach dem Objekt
Anlagenreferenz suchen.
Die Suche nach diesen Elementen kann in Rezeptschritten, Transitionen, Containerobjekten
(TRP/ROP/SUB), im Rezeptkopf oder in Bibliotheken gefunden werden.
Der Dialog wird über den Menübefehl "Suchen" im Menü "Bearbeiten" aufgerufen, oder
über den entsprechenden Menübefehl aus dem Kontextmenü heraus. Bei markiertem
bzw. geöffnetem Grundrezept/Bibliothek können Sie auch die Tastenkombination "Strg+F"
verwenden. Durch Mehrfachselektion in einer Detailansicht können Sie in mehreren
Objekten gleichzeitig suchen.

SIMATIC BATCH V10.0


946 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Bild 16-8 Dialog "Suchen"

Dialogbeschreibung
Der Dialog ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt.
Im oberen Bereich "Suchen nach" spezifizieren Sie Ihre Suche. Sie suchen nach Text,
Datenarten und Strukturen. Dynamisch zu Ihrer Auswahl werden weitere Felder angeboten.
Bei einer Textsuche geben Sie den Suchbegriff in das Eingabefeld ein und klicken auf
"Starten". Als Suchbegriffe verwenden Sie alle druckbaren Zeichen, auch Textteile, in
beliebiger Länge. Platzhalter lassen sich nicht einsetzen. Die Textsuche findet nur Elemente,
die Sie bei der Rezepterstellung auswählen oder eingeben konnten. Es werden z. B.
keine Kommentare zu Bausteinen oder Einheiten aus dem PCS 7 Engineering durchsucht.
Parameternamen werden durchsucht. Für die Auswahl "Datenarten" und "Strukturen" stehen
weitere Kriterien zur Verfügung, wodurch Sie Ihre Suche spezifizieren.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 947
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Wenn Sie nicht nur die ausgewählten Rezepte / Bibliothekselemente durchsuchen möchten,
sondern auch die von Ihnen referenzierten Bibliothekselemente, dann aktivieren Sie das
Optionskästchen und starten die Suche neu.

Hinweis
Der Dialog "Suchen" wird ebenfalls für das Suchen nach Anlagenreferenzen verwendet:
Dialog "Eigenschaften von Grundrezept", Register "Belegungen", Schaltfläche "Referenzen ...".
In dem so geöffneten Dialog ist das Kontrollkästchen "Bibliothekselemente durchsuchen" nicht
enthalten.
Die Anlagenreferenzen werden in diesen Dialogen immer zusätzlich in den
Bibliothekselementen gesucht.
Die Fundstellen werden im Dialog angezeigt. Fundstellen in Bibliothekselementen können an
dieser Stelle nicht geöffnet werden.

Das Suchergebnis wird in Tabellenform im mittleren Bereich dargestellt. Für jede Spalte
stehen Ihnen Filter zur Verfügung, um das Suchergebnis entsprechend Ihren Vorgaben weiter
zu filtern oder zu sortieren. Hier verwenden Sie Platzhalter (Wildcards).
Im unteren Bereich wird der dem Kriterium entsprechend gefundene Text vollständig
angezeigt.

Dynamisches Suchverhalten
Bei geöffneten Objekten im Rezepteditor startet die Suche sofort bei Eingabe bzw.
Veränderungen der Kriterien in den Auswahlfeldern. Wenn Sie in einer Detailansicht oder im
Navigationsbaum Objekte selektiert haben, dann wird die Suche erst nach einem Mausklick auf
die Schaltfläche "Starten" begonnen.

Fundstelle anzeigen
Wenn Sie auf eine in der Tabelle angezeigte Fundstelle klicken, dann wird das entsprechende
Rezeptobjekt im BATCH Rezepteditor geöffnet und markiert. Der Suchdialog bleibt dabei
geöffnet und Sie können im geöffneten Grundrezept editieren, sofern das entsprechende
Grundrezept nicht freigegeben ist. In diesem Zustand beziehen sich die angezeigten
Fundstellen im Suchdialog immer auf die Kriterien, für die die Suche geöffnet bzw. gestartet
wurde.

Beispiele
Frage: In welchen Objekten kommt die Einheit "Liter" vor? Suche nach: Datenarten > Einheit >
l.
Frage: In welchen Elementen sind Parameter in Form von Quellverschaltungen enthalten?
Suche nach: Strukturen > Quellverschaltungen.
Frage: In welchen Objekten ist die Rezeptreferenz Sprung enthalten? Suche nach: Strukturen
> Sprünge.

SIMATIC BATCH V10.0


948 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Frage: Ist das Element mit der ID 2:14 in einem Rezept vorhanden? Suche nach: Strukturen:
ContID:TermID > 2:14.

Schaltfläche Starten
Startet die Suche.

Schaltfläche Speichern
Ruft einen Dialog auf, in dem Sie Ihr Suchergebnis als Textdatei an beliebigem Ort auf Ihrer
Festplatte speichern können.

Schaltfläche Schließen
Schließt den Dialog.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe.

[Link] Batch-Anlage (Anlagenobjekt)

Definition
An diesem Objekt projektiert der Anwender die Batch-Anlage. Als Basis für die
Rezepterstellung in SIMATIC BATCH werden an diesem Objekt die Batch-Typen der Anlage
editiert und mit den Bausteininstanzen der CFC-Pläne abgeglichen. Durch die Übersetzung der
Anlage werden hier die Batch-Instanzen erzeugt.
Das Objekt kennt die Verteilung der Batch-Anlage (alle Informationen der PC-Stationen
mit BATCH Applikationen). Durch das Laden werden entsprechend dieser Verteilung die
Projektierungs-Daten in die Zielsysteme geladen.

Siehe auch
Vorgehensweise beim Übersetzen und Laden der Anlagendaten (Seite 220)
Übersetzen der Batch-Anlagendaten bei Einzelprojekt-Engineering (Seite 228)
Übersetzen der Anlagendaten bei Multiprojekt-Engineering (Seite 229)
Batch-Anlagendaten übersetzen und laden (Seite 231)

[Link] Batch-Objekte (Menü Einfügen)


Mit diesem Befehl legen Sie auf der Projektebene eine neue Batch-Anlage an. Für ein Projekt darf
nur ein Objekt des Typs "Batch-Anlage" existieren.
Wenn bereits ein Objekt des Typs "Batch-Anlage" in Ihrem Projekt existiert, werden Sie in
einem Dialog gefragt, ob Sie gesamten Inhalt des Objekts ersetzen möchten.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 949
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ja", um ein neues Objekt des Typs "Batch-Anlage" in Ihr
Projekt einzufügen. Wenn in der Technologischen Hierarchie ein Objekttyp "Anlage" existiert,
wird dessen bestehender Name durch den der Batch-Anlage überschrieben. Dabei wird die
Technologische Hierarchie (S88-Typisierung) in Bezug auf die "Technologische Sicht" nicht
beeinflusst und bleibt unverändert. Auch die Daten im BATCH Projektierungsdialog werden
nicht verändert.
Wenn Sie auf "Nein" klicken, wird die Objekterstellung mit diesem Befehl abgebrochen. Sie
können für die Konfígurationen für SIMATIC BATCH folgende Batch-Objekte anlegen:
An diesem Objekt kann der Nutzer die Batch-Anlage projektieren. Als Basis für die
Rezepterstellung in SIMATIC BATCH werden an diesem Objekt die Batch-Typen der Anlage
editiert und mit den Bausteininstanzen der CFC-Pläne abgeglichen. Durch die Übersetzung
der Anlage werden hier die Batch-Instanzen erzeugt.
Das Objekt kennt die Verteilung der Batch-Anlage (alle Informationen der PC-Stationen
mit BATCH-Anwendungen). Durch das Laden werden entsprechend dieser Verteilung die
Projektierungs-Daten in die Zielsysteme geladen.

[Link] BATCH Applikation

Definition

Dieses Objekt repräsentiert eine BATCH Applikation und steht hier als Repräsentant für die
Komponenten BATCH Control Server, Projekt-Datenbank, Offline-Datenbank und/oder Online-
Datenbank.
Der BATCH Server (BATCH Control Server) und die BATCH Clients eines Anlagenprojektes
laufen in der Regel auf verschiedenen PCs. Um die Anlagendaten eines Projekts verteilt auf
diese PCs zu laden, muss in der Komponentensicht (SIMATIC Manager) für jeden BATCH
Server und BATCH Client eine SIMATIC PC-Station angelegt werden. Die dafür notwendigen
SIMATIC PC-Stationen werden in HW-Konfig mit der BATCH Applikation konfiguriert.

Siehe auch
Grundlagen der Konfiguration (Seite 152)
Konfigurieren des BATCH Servers (Seite 154)

[Link] BATCH Applikation (stby)

Definition

SIMATIC BATCH V10.0


950 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Dieses Objekt repräsentiert eine BATCH Applikation und steht hier als Repräsentant für die
redundanten Komponenten BATCH Control Server, Projekt-Datenbank, Offline-Datenbank und/
oder Online-Datenbank.
Für jede redundante BATCH Applikation muss in der Komponentensicht (SIMATIC Manager)
eine SIMATIC PC-Station angelegt werden. Die dafür notwendigen SIMATIC PC-Stationen
werden in HW-Konfig mit der "BATCH Applikation (stby)" konfiguriert.

Siehe auch
Grundlagen der Konfiguration (Seite 152)

[Link] BATCH Applikation Client

Definition

Dieses Objekt repräsentiert eine BATCH Client Applikation. Ein BATCH Client steht hier als
Repräsentant für den BATCH Rezepteditor, das Batch Control Center (BatchCC) zum Bedienen
und Beobachten von Chargen und die Chargendatenverwaltung.
Der BATCH Server und die BATCH Clients eines Anlagenprojektes laufen in der Regel auf
verschiedenen PCs. Um die Anlagendaten eines Projekts verteilt auf diese PCs zu laden, muss
in der Komponentensicht (SIMATIC Manager) für jeden BATCH Server und BATCH Client eine
SIMATIC PC-Station angelegt werden. Diese SIMATIC PC-Stationen werden in HW-Konfig mit
den BATCH Applikationen konfiguriert.

Siehe auch
Grundlagen der Konfiguration (Seite 152)
Konfigurieren des BATCH Servers (Seite 154)

[Link] SIMATIC BATCH


Öffnet ein Dialogfeld mit dem sämtliche Batch-relevanten Projektierungen vorgenommen
werden können.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 951
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Batch-Typen in einer Library oder unter einem Projekt

Dialogfeld
In diesem Dialogfeldfeld können Batch-Typen projektiert werden, die später in konkreten Batch-
Anlagen eingefügt werden können.
• Batch-Typen
– Datentypen: Vom System sind die Standard-Datentypen Ausgangsmaterial
(Stoffausstoß), Boolean, Eingangsmaterial (Stoffeinsatz), Gleitkommazahl, Integer und
String vorgegeben. Anwenderdatentypen werden im Ordner "Globale Deklarationen" in
der Komponentensicht des SIMATIC Managers erzeugt, gelöscht und geändert.
– Einheiten: Durch die Selektion des Ordners "Einheiten" können Sie neue physikalische
Einheiten anlegen, durch Selektion einer angelegten Einheit können dessen
Eigenschaften geändert werden.
– Operationstypen, Funktionstypen und Messstellentypen: Durch die Selektion des
entsprechenden Ordners können Sie neue Operationstypen, Funktionstypen und
Messstellentypen anlegen, durch Selektion eines angelegten Objektes können dessen
Eigenschaften geändert werden. Die Reihenfolge der Typparameter kann im
Anlagenbaum per Drag & Drop geändert werden. Bei Anwendung der SFC-Typen in der
Ausprägung EOP/EPH werden in diesem Dialogfeldfeld die Batch-Typen nur eingelesen
und angezeigt (read only). Evtl. Änderungen müssen im SFC vorgenommen werden.
– Ausrüstungseigenschaften: Durch die Selektion des Ordners
"Ausrüstungseigenschaften" können Sie neue Ausrüstungseigenschaften
(Teilanlagenparameter) anlegen, durch Selektion eines angelegten
Teilanlagenparameter können dessen Eigenschaften geändert werden.
Bei Projektdaten, die mit SIMATIC BATCH < V6.1 erstellt wurden, wird hier die
Teilanlagenklasse als Ausrüstungseigenschaft angezeigt, mit dem Anwenderdatentyp
Teilanlagenklassen "Unit Classes". Dieser Anwenderdatentyp besitzt als Werte alle
vorhandenen Teilanlagenklassen. Unter "Batch-Typen" erhält jede Teilanlage die
Ausrüstungseigenschaft "Unit Class", mit dem Wert, den sie vorher als Teilanlagenklasse
hatte (z. B. Reaktor).

Editieren
Die Batch-Typen sind editierbar.

SIMATIC BATCH V10.0


952 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] WinCC-Archivvariable

Dialogfeld
In diesem Dialogfeld werden in einem Browser alle OSen und deren WinCC-Archive eines
Einzelprojektes, bzw. in einem beliebigen Projekt eines Multiprojektes, alle OSen aller Projekte
angezeigt. Durch Browsen in den WinCC-Archiven können Sie die WinCC-Messstellenvariable
auswählen und mit der Schaltfläche "Übernehmen" dem Instanzparameter zuordnen.

Hinweis
Befindet sich im Projekt eine OS mit dem Namen "wincc", dann werden in diesem Dialogfeld
keine der vorhandenen WinCC TagLogging-Archive angezeigt. Vermeiden Sie daher in Batch-
Projekten die Verwendung des Namens "wincc".
Am Multiprojekt ist die Messgröße an der Parameterinstanz nur lesbar.

Übernehmen
Bei Übernahme wird die Variable übernommen und es erfolgt die Verbindung der
Instanzparameter der Teilanlage mit den selektierten Messgrößen.

[Link] Zusatzfunktion "Anzeigen"

Dialogfeld
In diesem Dialogfeld werden alle Objekte angezeigt, die den vorher selektierten Batch-Typ
verwenden. Dies können sowohl Instanzen, Instanzparameter, Teilanlagen oder
Ausrüstungseigenschaften sein.
Über einen Filter können entweder alle Attribute eines bestimmten Objektes oder nur
bestimmte Attribute angezeigt werden.
Weitere Funktionen können sein:
• Öffnen eines CFC-Plans
• Bearbeiten eines Fahrweisenparameters
• Zuordnen einer WinCC-Archivvariablen

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 953
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Fahrweisen von ...

Funktion
In diesem Dialogfeld werden einer Fahrweise die entsprechenden Parameter zugeordnet.
Hierdurch werden später in der Chargensteuerung bei einer entsprechend eingestellten
Fahrweise, auch nur die hier ausgewählten Parameter berücksichtigt. Werden die Fahrweisen
an der dem Funktionstyp bzw. Operationstyp zugeordneten Instanz (EPH oder EOP)
eingeschränkt, können später im Rezept auch nur die hier freigegeben Fahrweisen benutzt
werden.

[Link] WinCC-Archivvariable

Funktion
In diesem Dialogfeld werden alle Operator Stationen und deren WinCC-Archive eines
Einzelprojekts, bzw. in einem beliebigen Projekt eines Multiprojekts, alle Operator Stationen
aller Projekte angezeigt. Durch Suchen in den WinCC-Archiven können Sie die WinCC-
Messstellenvariable auswählen und mit der Schaltfläche "Übernehmen" dem Instanzparameter
zuordnen.

Hinweis
Befindet sich im Projekt eine OS mit dem Namen "wincc", dann werden in diesem Dialogfeld
keine der vorhandenen WinCC TagLogging-Archive angezeigt. Vermeiden Sie daher in Batch-
Projekten die Verwendung des Namens "wincc".
Am Multiprojekt ist die Messgröße an der Parameterinstanz nur lesbar.

Übernehmen
Bei Übernahme wird die Variable übernommen und es erfolgt die Verbindung der
Instanzparameter der Teilanlage mit den selektierten Messgrößen.

[Link] Zusatzfunktion "Anzeigen"

Funktion
In diesem Dialogfeld werden alle Objekte angezeigt, die den vorher selektierten Batch-Typ
verwenden. Dies können sowohl Instanzen, Instanzparameter, Teilanlagen oder
Ausrüstungseigenschaften sein.
Über einen Filter können entweder alle Attribute eines bestimmten Objektes oder nur
bestimmte Attribute angezeigt werden.

SIMATIC BATCH V10.0


954 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Weitere Funktionen können sein:


• Öffnen eines CFC-Plans
• Bearbeiten eines Fahrweisenparameters
• Zuordnen einer WinCC-Archivvariablen

[Link] Computereinstellungen (Kontextmenü BATCH Start-Koordinator)

Sprache einstellen
In diesem Dialog wählen Sie die gewünschte Sprache für das Kontextmenü und Tooltip-Text des
BATCH Start-Koordinator in der Taskleiste.

[Link] Benutzerangaben
In diesem Dialog authentifizieren Sie sich für folgende Funktionen innerhalb von SIMATIC BATCH:
• Authentifizierung für die Archivierungstechniken SQL-Server, FTP-Server und PH
• Authentifizierung für das Speichern von automatisch erzeugten PDF-Dateien in einem
ausgewählten Standardverzeichnis
• Authentifizierung für das Speichern eines automatischen Backup in einem ausgewählten
Verzeichnis

Eigenschaft
Benutzerangaben:
• Domäne: Eingabefeld für den Namen der Domäne.
• Login: Eingabefeld für den Namen Ihres Login.
• Passwort: Eingabefeld für die Zeichen Ihres Passworts.

Hinweis
Der Benutzer muss Mitglied der Windows-Benutzergruppe "SIMATIC BATCH" sein.

Schaltfläche "OK"
Beendet den Dialog und speichert Ihre Einstellungen.

Schaltfläche "Standard"
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, werden alle von Ihnen in diesem Register veränderten
Projekteinstellungen auf die Standard-Voreinstellung "Ja" zurückgesetzt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 955
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Übernehmen"
Speichert Ihre gemachten Einstellungen ohne den Dialog zu schließen.

Schaltfläche "Abbrechen"
Beendet den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe zu diesem Dialog.

Weitere Information
Informationen zu den Sicherheitsaspekten und zur Archivierungstechnik "SQL-Server" finden Sie
in den Abschnitten:
• Sicherheitsaspekte (Seite 89)
• Grundlagen (Seite 515)
• SQL-Server Datenbank erzeugen (Seite 516)
• Einrichten eines SQL-Servers (Seite 518)
• Chargen > Archivierung > Archivierungstechnik (Seite 836)

16.1.12 SIMATIC BATCH Projektierungsdialog

[Link] Selektion "S7-Programme"


Sie haben in der Liste Anlagendaten das Objekt "S7-Programme" selektiert.
Es werden S7-Programme aus dem Basis Engineering im SIMATIC Manager angezeigt, die
noch keinem Automatisierungssystem zugeordnet sind. Zusätzlich muss das S7-Programm
BATCH Objekte enthalten. Beispielsweise einen SFC-Typ der Kategorie "EPH".

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Logischer Pfad innerhalb des Navigationsbaums.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.

SIMATIC BATCH V10.0


956 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

S7-Programme / Objekte

Schaltfläche Funktion
Aktualisieren Die Basisdaten der BATCH Anlage werden erzeugt bzw. aktualisiert.
Die notwendigen Projektierungsdaten aus dem Basis Engineering im
SIMATIC Manager werden für die BATCH Anlage erzeugt, bzw. aktuali‐
siert.
Übersetzen / Laden Öffnet den Dialog "Übersetzen/Laden". Der Dialog besteht aus verschie‐
denen Registern, in denen Sie das Übersetzen/Laden für Bausteine (Da‐
ten- und Speicherbausteine) Pläne bzw. Programme durchführen.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "S7-Programm" werden immer alle Fehler bzw. Warn‐
ungen des S7-Programms angezeigt. An einem selektierten Objekt kön‐
nen Sie außerdem durch Drücken der rechten Maustaste und Auswahl
der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warnungen auch objek‐
tindividuell anzeigen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "CPU"


Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "CPU" selektiert.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 957
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Logischer Pfad innerhalb des Navigationsbaums

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In dieser Spalte werden Texte, die Sie im Eigenschaften Dialog des Objekts im
SIMATIC Manager als Kommentar eingetragen haben, angezeigt.
Speichererweite‐ Geben Sie hier den aktuellen Arbeitsspeicherausbau Ihrer CPU ein.
rung (Code+Daten) Den aktuellen Speicherausbau Ihrer CPU finden Sie über Anwahl der CPU in der
Komponentenansicht im SIMATIC Manager. Wählen Sie im Kontextmenü Option
"PLC > Baugruppenzustand..." und klicken Sie auf Register "Speicher".
Belegung für Rezept‐ Wählen Sie den Prozentsatz von Ihrem Arbeitsspeicher, den Sie für die Belegung
logik mit der Rezeptlogik vorsehen. Folgende Prozentsätze stehen zur Auswahl: 0 %,
10 %, 20 %, 30 %, 40 % und 50 %.
Hinweis: Wenn Sie die Betriebsart AS-basiert nicht verwenden, wählen Sie für die
Belegung der Rezeptlogik 0%. Weite Informationen zu Planung des benötigten
Speicherplatzes für die Rezeptlogik im AS finden Sie im Absatz "Speicherausbau
ermitteln und Belegung einstellen (Seite 226)".

CPU

Schaltfläche Funktion
Aktualisieren Die Speicherbausteine der BATCH Anlage werden aktualisiert.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "CPU" werden immer alle Fehler bzw. Warnungen der
CPU angezeigt. An einem selektierten Objekt können Sie außerdem
durch Drücken der rechten Maustaste und Auswahl der Funktion "Pro‐
tokoll anzeigen" Fehler bzw. Warnungen auch objektindividuell anzei‐
gen.

Zusatzfunktionen
Keine Zusatzfunktionen vorhanden.

SIMATIC BATCH V10.0


958 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

Siehe auch
Register "Planordner" (Seite 1053)

[Link] Selektion "S7-Programme"


Sie haben in der Liste Anlagendaten das Objekt "S7-Programm" selektiert. Das S7-Programm ist
einer CPU in einem Automatisierungssystem zugeordnet. Als Ordnername wird der Name
dargestellt, den Sie im Basis Engineering im SIMATIC Manager vergeben haben.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Logischer Pfad innerhalb des Navigationsbaums.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld werden Informationen zum selektierten Objekt angezeigt.
Haben Sie im Basis Engineering zum Objekt in den Eigenschaften einen Kom‐
mentar eingegeben wird dieser hier angezeigt.
Letzte Änderung am In diesem Textfeld wird das Datum und die Uhrzeit der letzten Änderung in
folgendem Format angezeigt:
Beispiel: 15.09.2010 08:24:47 (UTC +2:00), Coordinated Universal Time. Die
Angaben "UTC +X" oder "UTC -X" geben die tatsächliche momentane Differenz
der jeweiligen Landeszeit zur UTC an.
Logischer Pfad In diesem Textfeld wird der logische Pfad des S7-Programms angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 959
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

S7-Programm
In Bereich "S7-Programm" stehen Ihnen folgende Funktionen für Ihre Pläne zur Verfügung:

Schaltflächenname Funktion
Übersetzen Öffnet den Dialog "Programm übersetzen" aus dem SIMATIC Ma‐
nager.
Laden Öffnet den Dialog "Zielsystem laden" aus dem SIMATIC Manager.
Beim Gesamtladen müssen Sie die CPU zuvor manuell in den
Betriebszustand "STOP" setzen.
Hinweis: Die Schaltfläche "Laden" wird nur angezeigt, wenn S7-
Programme einem Automatisierungssystem zugeordnet sind.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "S7-Programm" werden immer alle Fehler bzw. Warn‐
ungen des S7-Programms angezeigt. An einem selektierten Objekt kön‐
nen Sie außerdem durch Drücken der rechten Maustaste und Auswahl
der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warnungen auch objek‐
tindividuell anzeigen.

Zusatzfunktionen
Teilanlagen: Schaltfläche "Anzeigen": In diesem Dialog werden die zu diesem S7-Programm
zugeordneten Teilanlagen aufgelistet.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

SIMATIC BATCH V10.0


960 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Selektion "Verbindungen"


Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Verbindungen" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Logischer Pfad innerhalb des Navigationsbaums.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.
In der Tabelle wird die lokale S7-Verbindung zwischen der BATCH Applikation auf dem PC
und dem Automatisierungssystem angegeben. Es handelt sich um Ihre Verbindungsdaten
aus NetPro.

Verbindungen

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Aktualisieren Klicken auf die Schaltfläche, nachdem Sie Änderungen in der Verbindungspro‐
jektierung in NetPro vorgenommen haben. Damit werden die aktuellen Ver‐
bindungsdaten aus dem Basis Engineering in den BATCH-Projektierungsdialog
übernommen.
Übersetzen Damit speichern und übersetzen Sie die aktuellen Verbindungsdaten im aktu‐
ellen Projekt.
Laden Damit laden Sie aktuellen Verbindungsdaten in die entsprechenden Stationen
im aktuellen Projekt.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Verbindungen" werden immer alle Fehler bzw. Warn‐
ungen der Verbindungen angezeigt. An einem selektierten Objekt kön‐
nen Sie außerdem durch Drücken der rechten Maustaste und Auswahl
der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warnungen auch objek‐
tindividuell anzeigen.

Zusatzfunktionen
Schaltfläche "Anzeigen": Öffnet Ihre aktuelle Verbindungsprojektierung in NetPro.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 961
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Nur wenn Sie
Änderungen im Dialog vornehmen, ist der Schaltfläche verfügbar.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Stationen"


Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Stationen" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Logischer Pfad innerhalb des Navigationsbaums.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten. Sie öffnen z. B die Struktur der Anlagenobjekte über das
vorangestellte Plus-Zeichen, bzw. verkleinern die Strukturen über das Minus-Zeichen. Der Name
des Ordners wird aus dem Basis Engineering im SIMATIC Manager übernommen.

Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.

SIMATIC BATCH V10.0


962 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Stationen

Schaltfläche Funktion
Aktualisieren Die Basisdaten der BATCH Anlage werden erzeugt bzw. aktualisiert.
Bei AS-basiertem Betrieb wird die Projektierung aus dem Basis Engineering fol‐
gendermaßen angepasst:
• Für den AS-basierten Betrieb werden die nötigen CFC-Pläne angelegt bzw.
aktualisiert. Beispiel: @ASB_Mem.
• Die BATCH Applikation, bzw. Standby BATCH Applikation, in Ihrer SIMATIC PC
Station wird / werden ausgetauscht.
• Fehlende S7-Verbindungen zwischen der Batch Apllikation und dem AS wer‐
den angelegt.

Hinweis
Bei H-CPUs werden S7-Verbindungen angelegt. Hochverfügbare Verbindun‐
gen müssen Sie in Netpro selbstständig projektieren. Diese werden dann
auch von SIMATIC BATCH verwendet.
Übersetzen / Laden Öffnet den Dialog "Übersetzen/Laden". Der Dialog besteht aus verschiedenen
Registern, in denen Sie das Übersetzen/Laden für Bausteine (Daten- und Spei‐
cherbausteine) Pläne bzw. Programme durchführen.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Stationen" werden immer alle Fehler bzw. Warnun‐
gen der Stationen angezeigt. An einem selektierten Objekt können Sie
außerdem durch Drücken der rechten Maustaste und Auswahl der
Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warnungen auch objektindi‐
viduell anzeigen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 963
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Station"


Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Station" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Logischer Pfad innerhalb des Navigationsbaums.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts. Im Textfeld "Beschreibung" werden
Informationen über die Station angezeigt. Haben Sie im Basis Engineering zum Objekt in den
Eigenschaften einen Kommentar eingegeben wird dieser hier angezeigt.
Simulation (TCP/IP) ein / aus: Achtung, aktivieren Sie das Optionskästchen nur für den
Testbetrieb auf einem Einplatzsystem mit der Simulations-Software S7-PLCSIM. Beachten Sie
bitte, dass zur Simulation weitere Projektierungsschritte vorzunehmen sind. Eine detaillierte
Anleitung finden Sie hier (Seite 770). Wenn Sie die Option aktivieren, dann müssen Sie
anschließend die Stationsdaten aktualisieren und auf den BATCH Server laden. Erst durch die
Anlagenaktualisierung im BatchCC wird neue Kommunikationsverbindung übernommen.
Für den Produktionsbetrieb, bzw. Normalbetrieb muss die Option deaktiviert sein.

SIMATIC BATCH V10.0


964 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Station

Schaltfläche Funktion
Aktualisieren Die Basisdaten der BATCH Anlage werden erzeugt bzw. aktualisiert. Bei AS-basier‐
tem Betrieb wird die Projektierung aus dem Basis Engineering folgendermaßen
angepasst:
• Für den AS-basierten Betrieb werden die nötigen CFC-Pläne angelegt bzw. ak‐
tualisiert. Beispiel: @ASB_Mem.
• Die BATCH Applikation, bzw. Standby BATCH Applikation, in Ihrer SIMATIC PC
Station wird / werden ausgetauscht.
• Fehlende S7-Verbindungen zwischen der Batch Apllikation und dem AS werden
angelegt.

Hinweis
Bei H-CPUs werden S7-Verbindungen angelegt. Hochverfügbare Verbindungen
müssen Sie in Netpro selbstständig projektieren. Diese werden dann auch von
SIMATIC BATCH verwendet.
Übersetzen / Laden Öffnet den Dialog "Übersetzen/Laden". Der Dialog besteht aus verschiedenen Re‐
gistern, in denen Sie das Übersetzen/Laden für Bausteine (Daten- und Speicher‐
bausteine) Pläne bzw. Programme durchführen.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Station" werden immer alle Fehler bzw. Warnungen
der Station angezeigt. An einem selektierten Objekt können Sie außer‐
dem durch Drücken der rechten Maustaste und Auswahl der Funktion
"Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warnungen auch objektindividuell an‐
zeigen.

Zusatzfunktionen
Keine Zusatzfunktionen vorhanden.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 965
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Multiprojekt/Projekt"

Selektion Multiprojekt/Projekt
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Multiprojekt/Projekt" selektiert.

Pfad im obersten Anzeigefeld


Logischer Pfad vom Multiprojekt.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung Es wird der Kommentar angezeigt, den Sie im SIMATIC Manager in den "Ob‐
jekteigenschaften" für das Multiprojekt bzw. Projekt eingegeben haben.

Multiprojekt/Projekt

Schaltfläche
Einstellungen Die Schaltfläche wird nur bei einem Einzel- und Multiprojekt dargestellt.
Klicken Sie auf diese Schaltfläche wird ein weiterer Dialog geöffnet, der aus
folgenden vier Registern besteht:
• Verteilung
• OS-Objekte
• Anlagen. Nur am Multiprojekt.
• Systemverhalten

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

SIMATIC BATCH V10.0


966 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche Übernehmen
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Batch-Anlage"


Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Batch-Anlage" selektiert.

Pfad im obersten Anzeigefeld


Logischer Pfad innerhalb des Navigationsbaums.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld beschreiben Sie Ihre Batch-Anlage.
Teilanlagengruppierung Wenn Sie eine oder mehrere Aufzählungen als Ausrüstungseigenschaft
im SIMATIC Manager projektiert haben, dann können Sie eine davon als
Gruppierungskriterium für den Rezepteditor aus der Klappliste festle‐
gen. Diese Teilanlagengruppierung wird im Rezepteditor als Teilanla‐
genklasse verwendet.
Verwendung von V4-Baustei‐ Aktivieren Sie das Optionskästchen, wenn Sie Batch-Typen für V4-Bau‐
nen steine projektieren und verwenden möchten. Gibt es bereits Batch-Ty‐
pen für V4-Bausteine ist das Optionskästchen aktiviert.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 967
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Batch-Anlage

Schaltflächen
Plausibilität prüfen Wie beim Übersetzen werden alle Batch-Instanzbausteine der selektierten
technischen Einrichtungen eingelesen. Anschließend erfolgt eine Prüfung
auf Konsistenz mit den Batch-Typen und eine Konformitätsprüfung nach
ISA-88. Plausibilitätsfehler und -Warnungen werden im Protokollfeld ange‐
zeigt und können mit Hilfe der Schaltfläche "Anzeigen" visualisiert werden.
Zusätzlich werden Fehler und Warnungen auch an jedem einzelnen Objekt
durch einen roten bzw. gelben Blitz dargestellt. Durch Selektion des betrof‐
fenen Objekts und durch Drücken der Schaltfläche "Anzeigen" können Sie die
Fehler bzw. Warnungen objektbezogen anzeigen.
Meldungen übertragen Diese Schalfläche ist nur an einem Einzel- und Multiprojekt frei geschaltet.
Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird der Dialog "Meldungen übertragen
zur ..." zur Übertragung der batch-spezifischen Meldungen in die OS geöff‐
net. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ja" starten Sie den Übertragungsvor‐
gang. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Nein" wird der Übertragungsvorgang
nicht gestartet und der Dialog beendet.
Laden... Diese Schalfläche ist nur an einem Einzel- und Multiprojekt frei geschaltet.
Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird der Dialog zum Laden der Batch-
Komponenten geöffnet.

Protokoll

Klappliste In einer Klappliste werden die Protokolle für folgende Batch-Vorgänge


zur Auswahl angeboten:
• Plausibilität
• Meldungen übertragen
• Laden
Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

SIMATIC BATCH V10.0


968 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Batch-Typen" im Multiprojekt

Selektion Batch-Typen
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Batch-Typen" selektiert.

Pfad im obersten Anzeigefeld


Logischer Pfad innerhalb des Navigationsbaums.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld beschreiben Sie Ihre Batch-Typen.
Letzte Änderung am Die letzte Änderung der Batch-Typen wird mit Datum und Uhrzeit angege‐
ben.

Batch-Typen

Schaltflächen
Propagieren Mit dieser Schaltfläche öffnen Sie das Dialogfeld "Typen propagieren Gesamt-
Anlage".
Generieren Mit dieser Schaltfläche starten Sie den Dialog "Typen generieren Gesamt-
Anlage".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 969
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Batch-Typen" werden immer alle Fehler bzw. Warn‐
ungen der Batch-Typen angezeigt. An einem selektierten Objekt kön‐
nen Sie außerdem durch Drücken der rechten Maustaste und Auswahl
der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warnungen auch objek‐
tindividuell anzeigen.

Zusatzfunktionen

Drucken Druckt alle Batch-Typen der Anlage in tabellarischer Form aus.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Batch-Typen im Projekt eines Multiprojekts"

Selektion Batch-Typen im Projekt eines Multiprojekts


Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "BATCH-Typen im Projekt eines Multiprojekts"
selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

SIMATIC BATCH V10.0


970 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung Ihre Batch-Typen angezeigt.
Letzte Änderung am: Die letzte Änderung der Batch-Typen wird mit Datum mit Uhrzeit angegeben.

Batch-Typen

Schaltfläche
Zustandsanzeige Zeigt den gegenwärtigen Zustand der Batch-Typen des Projekts an. Es kön‐
nen die drei folgenden Zustände in der Zustandsanzeige angezeigt werden:
1. Aktuell: Alle Informationen zu den Batch-Typen des Projekts stimmen mit
den Batch-Typen des Multiprojekts überein.
2. Nicht aktuell: Alle Informationen zu den Batch-Typen des Projekts stim‐
men nicht mit den Batch-Typen des Multiprojekts überein.
3. ????????: Dieser Zustand entsteht, wenn ein Projekt nicht editierbar aus
einem Multiprojekt zum Bearbeiten entfernt wird. Eine Aussage zum
Zustand der Batch-Typen im Projekt ist in diesem Fall nicht möglich.
Aktualisieren Mit der Schaltfläche "Aktualisieren" aktualisieren Sie die Batch-Typen in Ih‐
rem Projekt, welches Bestandteil eines Multiprojekts ist. D. h., die Batch-Ty‐
pen des Multiprojekts werden eingelesen.

Zusatzfunktionen
Schaltfläche Drucken: Druckt alle Batch-Typen der Anlage in tabellarischer Form aus.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 971
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Selektion "Datentypen"

Selektion Datentypen
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Datentypen" selektiert.
Vom System sind folgende Standard-Datentypen im Navigationsbaum vorgegeben:
• Gleitkommazahl
• Integer
• String
• Eingangsmaterial
• Ausgangsmaterial
• Material
• Source
• Dest.
• Via
• TKey
• Location
• Boolean
Nach dem letzten Standarddatentyp folgen die vom Anwender definierten Batch-Typen. Diese
Anwenderdatentypen werden im Ordner "Globale Deklarationen" > "Aufzählungen" des PCS 7
Projekts im SIMATIC Manager erzeugt, gelöscht und geändert.

Pfad im obersten Anzeigefeld


Logischer Pfad innerhalb des Navigationsbaums.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.

SIMATIC BATCH V10.0


972 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Datentypen

Schaltfläche
Löschen Klicken Sie auf die Schaltfläche "Löschen", wird der Dialog "Datentypen lö‐
schen" geöffnet. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ja", werden alle nicht ver‐
wendeten Anwenderdatentypen innerhalb von SIMATIC BATCH gelöscht.
Verwenden Sie im BATCH-Projektierungsdialog die Funktion "Generieren"
werden die Datentypen aus den ES wieder übernommen.
Der Einsatz dieser Funktion ist sinnvoll, wenn Sie Anwenderdatentypen de‐
klariert haben, die für SIMATIC BATCH nicht relevant sind.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche Übernehmen
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 973
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Selektion "Datentyp"

Selektion Datentyp
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Datentyp" selektiert.

Pfad im obersten Anzeigefeld


Logischer Pfad innerhalb des Navigationsbaums.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung des Datentyps angezeigt.
Für die Standarddatentypen ist ein Beschreibungstext vorgegeben und nicht von Ih‐
nen änderbar.
Für Anwenderdatentypen geben Sie die Beschreibungstexte innerhalb der globalen
Deklarationen unter Aufzählungen bei Anwahl eines Objekts in den Objekteigen‐
schaften im SIMATIC Manager ein.
Fahrweise Das Optionskästchen wird nur bei Anwenderdatentypen angezeigt.
Die Fahrweise kann innerhalb der globalen Deklarationen unter Aufzählungen, bei
Anwahl eines Objekts, in den Objekteigenschaften im SIMATIC Manager aktiviert bzw.
deaktiviert werden.

Datentyp
Keine Funktionen verfügbar.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

SIMATIC BATCH V10.0


974 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Zusatzfunktionen

Parameter
Anzeigen... Nur bei selektierten Anwenderdatentypen verfügbar.
Es werden in einem Dialogfeld alle Instanzparameter, die auf diesen Anwenderdatentyp
verweisen, aufgelistet.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche Übernehmen
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Datentypparameter"

Selektion Datentypparameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Datentypparameter" selektiert.

Pfad im obersten Anzeigefeld


Logischer Pfad innerhalb des Navigationsbaums.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 975
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung des Datentypparameters ange‐
zeigt.
Geben Sie die Beschreibungstexte innerhalb der globalen Deklarationen >
Aufzählungen > Aufzählungstyp > Wert in den Objekteigenschaften im Feld
Kommentar im SIMATIC Manager ein.
Kennung Geben Sie die Kennung innerhalb der globalen Deklarationen > Aufzählun‐
gen > Aufzählungstyp > Wert in den Objekteigenschaften im Feld Wert im
SIMATIC Manager ein.

Wert
Keine Funktionalität verfügbar.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Keine.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche Übernehmen
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

SIMATIC BATCH V10.0


976 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Einheiten"

Selektion Einheiten
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Einheiten" selektiert. Einheiten werden im
Ordner "Globale Deklarationen-Einheiten" des Projektes im SIMATIC Manager erzeugt, gelöscht
und geändert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.

Einheiten

Schaltfläche
Löschen Klicken Sie auf die Schaltfläche " Löschen " wird der Dialog "Einheiten lö‐
schen" geöffnet.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ja", werden alle in SIMATIC BATCH nicht
verwendeten Einheiten gelöscht. Dabei können Verwendungsstellen in Re‐
zepten, Bibliotheken und Chargen nicht geprüft werden.
Der Einsatz dieser Funktion ist sinnvoll, wenn Sie im SIMATIC Manager in‐
nerhalb der Globalen Deklarationen Einheiten deklariert haben, die für SI‐
MATIC BATCH nicht relevant sind.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 977
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche Übernehmen
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Einheit"

Selektion Einheit
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Einheit" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

SIMATIC BATCH V10.0


978 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung der Einheit angezeigt. Beschreibungstexte
geben Sie in den Objekteigenschaften im SIMATIC Manager ein.

Einheit
Anzeige von möglichen Funktionen.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Parameter: Anzeigen.
In einem Dialogfeld werden alle Instanzparameter, die auf diese Einheit verweisen,
aufgelistet. Über einen Filter können Sie bestimmte Attribute auswählen, oder es existiert
keine Instanz.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 979
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Operationstypen"

Selektion Operationstyp
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Operationstyp" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.

Operationstypen

Schaltfläche Beschreibung
Neu Klicken Sie auf die Schaltfläche "Neu" wird ein neuer Operationstyp
der Version 5/6i hinzugefügt.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

SIMATIC BATCH V10.0


980 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche Übernehmen
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Operationstyp"

Selektion Operationstyp
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Operationstyp" selektiert. Eigenschaften und
Funktionen des selektierten Objektes können Sie nur bei den Versionen 5 und 6i verändern und
nutzen.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung des Operationstyps angezeigt bzw.
eingegeben.
Optionskästchen "Opera‐ Mit dieser Option geben Sie an, ob diese Operation von einer Operatoran‐
toranweisung zulassen" weisung genutzt werden kann.
Standardinstanz Wenn mindestens zwei Bausteininstanzen eines SFC-Typs innerhalb eines
Teilanlagenorders in der Technologischen Hierarchie projektiert sind, dann
wird die Zeile angezeigt. Wenn mehrfache Bausteininstanzen gelöscht wer‐
den, dann verschwindet die Zeile wieder.
Wählen Sie aus der Klappliste einen der möglichen Baustein-Instanznamen
aus. Die ausgewählte Standardinstanz wird bei der Rezepterstellung bevor‐
zugt verwendet.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 981
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Operationstyp

Schaltflächen
Neu Wenn Sie auf die Schaltfläche "Neu" klicken, dann wird ein neuer Operati‐
onstypparameter der Version 5/6i hinzugefügt.
Löschen Um den selektierten Operationstyp zu löschen, klicken Sie auf die Schaltflä‐
che "Löschen".

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen

Instanzen
Schaltfläche "Anzeigen" Es werden in einem Dialogfeld alle Instanzparameter, die auf diese
Einheit verweisen, aufgelistet. Über einen speziellen Filter können
bestimmte Attribute ausgewählt werden.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

SIMATIC BATCH V10.0


982 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Selektion "Operationstypparameter"

Selektion Operationstypparameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Operationstypparameter" selektiert.
Eigenschaften und Funktionen des selektierten Objektes können Sie nur bei den Versionen 5
und 6i verändern und nutzen.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung des Operationstypparameters an‐
gezeigt bzw. eingegeben.
Zugeordneter Datentyp Ordnen Sie hier dem Typparameter den gewünschten Datentyp zu. Zur Aus‐
wahl stehen alle Standard-Datentypen und Anwenderdatentypen. Ge‐
wünschte Anwenderdatentypen müssen Sie unter den Globalen Deklarati‐
onen deklarieren und durch die Funktion "Generieren" SIMATIC BATCH zur
Verfügung stellen.
Schaltfläche "Datentyp" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche, wird zum entsprechenden Datentyp
gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" am Datentyp kommt man wieder
an die Ausgangsselektion zurück.
Zugeordnete Einheit Ordnen Sie hier dem Typparameter die physikalische Einheit zu. Gewünschte
Einheiten sind zuvor unter "Einheiten" in den Globalen Deklarationen zu
deklarieren und durch die Funktion "Generieren" SIMATIC BATCH zur Verfü‐
gung zu stellen.
Schaltfläche "Einheit" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird zur entsprechenden Einheit gesp‐
rungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" an der Einheit kommen Sie wieder an
diese Stelle zurück.
Optionskästchen "Mess‐ Aktivieren Sie dieses Optionskästchen, wenn zu den Instanzparametern eine
größe archivieren" Verbindung zu einer WinCC-Archivvariablen herstellen möchten. Diese Op‐
tion ist Voraussetzung für die Zuordnung von Instanzparametern zu WinCC-
Archivvariablen. Diese Zuordnung nehmen Sie anschließend an den Instanz‐
parametern des entsprechenden Operationstyps vor.
Optionskästchen "Ferti‐ Hier wird ein Typparameter markiert, wenn er im Chargenprotokoll für die
gungsanweisung prüfen" manuelle Prüfung (Fertigungsanweisung) vorgesehen werden soll.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 983
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Optionskästchen "Fahr‐ Ist diese Option aktiviert, können Sie an dem Typparameter die Fahrweise‐
weisenparameter" neinstellungen für diesen Typ vornehmen.
Diese Option steht erst zur Verfügung, nachdem unter Datentypen mindes‐
tens ein Fahrweisentyp projektiert wurde.
Ablaufprotokoll-ID: Hier kann ein Wert von 0 bis 65535 angeben werden, der später in einem
Anwender-Chargenprotokoll für Filterfunktionen ausgewertet werden
kann. Für Soll- und Istwert sind unterschiedliche Werte zulässig. Es könnte
damit z. B. nach Sollwerten mit der Sollwert-ID < 1000 AND Sollwert-ID ≥
500 und nach Istwerten mit der Istwert-ID ≤ 2000 gefiltert werden. Wie
komfortabel eine solche Abfrage ist, legt der Anwender in seiner Protokoll-
Software selber fest.

Parameter

Schaltfläche
Löschen Klicken Sie auf die Schaltfläche "Löschen", um den selektierten Operations‐
typparameter zu löschen.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen

Instanzen
Schaltfläche "Anzeigen" Es werden in einem Dialogfeld alle Instanzparame‐
ter, die auf diese Einheit verweisen, aufgelistet.
Über einen speziellen Filter können bestimmte At‐
tribute ausgewählt werden.
Oder es existiert keine Instanz.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

SIMATIC BATCH V10.0


984 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Funktionstypen"

Selektion Funktionstypen
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Funktionstypen" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.

Funktionstypen

Schaltfläche
Neu Wenn Sie auf die Schaltfläche "Neu" klicken, dann wird ein neuer Funktionstyp hinzugefügt.
Die Vorbelegung ist Version 5/6i.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 985
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" immer
alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem selektierten
Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maustaste und Aus‐
wahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warnungen auch ob‐
jektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche Übernehmen
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Funktionstyp_EPH"

Selektion Funktionstyp
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Funktionstyp_EPH" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

SIMATIC BATCH V10.0


986 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung des Funktionstyps eingegeben
bzw. angezeigt.
Operatoranweisung zu‐ Mit dieser Option geben Sie an, ob diese Funktion von einer Operatoran‐
lassen: weisung genutzt werden kann.
V-Bausteine Gibt die Version des verwendeten Funktionstyps an. In der Klappliste stehen
Ihnen folgende Bausteintypen zu Auswahl zur Verfügung:
AF24: Der Baustein verfügt über 24 Parameter.
AF12: Der Baustein verfügt über 12 Parameter.
AF6: Der Baustein verfügt über 6 Parameter.
AF16S: Der Baustein verfügt über 16 Parameter.
Durch Verwendung von Batch-Bausteininstanzen unterschiedlicher Versio‐
nen (EOP, IEOP, SFC-TYP), aber desselben Funktionstyps, kommt es automa‐
tisch zum so genannten Mischbetrieb. Der Mischbetrieb ist aber ausschließ‐
lich aus Kombinationen der Versionen 5, 6i und SFC-Typ erlaubt. Ein Misch‐
betrieb der Version V4.02 mit anderen Versionen ist nicht erlaubt.
Erlaubte Versionen / Kombinationen sind:
Version = 4.02
Version = V5
Version = V6i
Version = V6
Mischversion = V5 / V6i
Mischversion = V5 / V6
Mischversion = V6i / V6
Mischversion = V5 / V6i / V6
Standardinstanz Wenn mindestens zwei Bausteininstanzen eines SFC-Typs innerhalb eines
Teilanlagenorders in der Technologischen Hierarchie projektiert sind, dann
wird die Zeile angezeigt. Wenn mehrfache Bausteininstanzen gelöscht wer‐
den, dann verschwindet die Zeile wieder.
Wählen Sie aus der Klappliste einen der möglichen Baustein-Instanznamen
aus. Die ausgewählte Standardinstanz wird bei der Rezepterstellung bevor‐
zugt verwendet.

Funktionstyp

Schaltflächen
Neu Wenn Sie auf die Schaltfläche "Neu" klicken, dann wird ein neuer Funktions‐
typparameter der ausgewählten Version hinzugefügt.
Wenn ein Funktionstypparameter angelegt ist, dann kann die Version des
Typs nicht mehr verändert werden.
Löschen Klicken Sie auf die Schaltfläche "Löschen", um den selektierten Funktionstyp
zu löschen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 987
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen

Instanzen
Schaltfläche "Anzeigen" In einem Dialog werden alle Instanzen, die auf diesen Funktionstyp verwei‐
sen, aufgelistet.
Oder es existiert keine Instanz.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Funktionstyp_AF"

Selektion Funktionstyp
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Funktionstyp_AF" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

SIMATIC BATCH V10.0


988 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung des Funktionstyps eingegeben
bzw. angezeigt.
Optionskästchen "Opera‐ Mit dieser Option geben Sie an, ob diese Funktion von einer Operatoran‐
toranweisung zulassen" weisung genutzt werden kann.
V4-Baustein Gibt die Version des verwendeten Funktionstyps an.
In der Klappliste stehen Ihnen folgende Bausteintypen zu Auswahl zur Ver‐
fügung:
AF24: Der Baustein verfügt über 24 Parameter.
AF12: Der Baustein verfügt über 12 Parameter.
AF6: Der Baustein verfügt über 6 Parameter.
AF16S: Der Baustein verfügt über 16 Parameter.
Durch Verwendung von Batch-Bausteininstanzen unterschiedlicher Versio‐
nen (EOP, IEOP, SFC-TYP), aber desselben Funktionstyps, kommt es automa‐
tisch zum so genannten Mischbetrieb. Der Mischbetrieb ist aber ausschließ‐
lich aus Kombinationen der Versionen 5, 6i und SFC-Typ erlaubt. Ein Misch‐
betrieb der Version V4.02 mit anderen Versionen ist nicht erlaubt.
Erlaubte Versionen / Kombinationen sind:
Version = 4.02
Version = V5
Version = V6i
Version = V6
Mischversion = V5 / V6i
Mischversion = V5 / V6
Mischversion = V6i / V6
Mischversion = V5 / V6i / V6

Funktionstyp

Schaltflächen
Neu Klicken Sie auf die Schaltfläche "Neu" wird ein neuer Funktionstypparameter
der ausgewählten Version hinzugefügt.
Ist ein Funktionstypparameter angelegt, kann die Version des Typs nicht
mehr verändert werden.
Löschen Klicken Sie auf die Schaltfläche "Löschen", um den selektierten Funktionstyp
zu löschen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 989
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen

Instanzen
Schaltfläche "Anzeigen" In einem Dialog werden alle Instanzen, die auf diesen Funktionstyp verwei‐
sen, aufgelistet.
Oder es existiert keine Instanz.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Funktionstypparameter_EPH"

Selektion Funktionstypparameter_EPH
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Funktionstypparameter_EPH" selektiert.
Eigenschaften und Funktionen des selektierten Objektes können Sie nur bei den Versionen 5
und 6i verändern und nutzen.

SIMATIC BATCH V10.0


990 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung des Funktionstypparameters
angezeigt bzw. eingegeben.
Anzeigename Der Anzeigename stammt aus dem Basis Engineering des SFC-Typs. Der
unter Merkmale > Sollwerte eingegebene Anzeigename wird im Projek‐
tierungsdialog angezeigt. Namensänderungen sind im Basis Engineering
vorzunehmen.
Anschlussname Der Anschlussname stammt aus dem Basis Engineering des SFC-Typs. Der
unter Merkmale > Sollwerte eingegebene Anschlussname wird im Pro‐
jektierungsdialog angezeigt. Namensänderungen sind im Basis Enginee‐
ring vorzunehmen.
Zugeordneter Datentyp Ordnen Sie hier dem Typparameter den gewünschten Datentyp zu. Zur
Auswahl stehen alle Standard-Datentypen und Anwenderdatentypen.
Gewünschte Anwenderdatentypen müssen Sie unter den Globalen De‐
klarationen deklarieren und durch die Funktion "Generieren" SIMATIC
BATCH zur Verfügung stellen.
Schaltfläche "Datentyp" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche, wird zum entsprechenden Daten‐
typ gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" am Datentyp kommt man
wieder an die Ausgangsselektion zurück.
Zugeordnete Einheit Ordnen Sie hier dem Typparameter die physikalische Einheit zu. Ge‐
wünschte Einheiten sind zuvor unter "Einheiten" in den Globalen Dekla‐
rationen zu deklarieren und durch die Funktion "Generieren" SIMATIC
BATCH zur Verfügung zu stellen.
Schaltfläche "Einheit" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird zur entsprechenden Einheit
gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" an der Einheit kommen Sie
wieder an diese Stelle zurück.
Optionskästchen "Messgröße Aktivieren Sie dieses Optionskästchen, wenn Sie zu den Instanzparame‐
archivieren" tern eine Verbindung zu einer WinCC-Archivvariablen herstellen möch‐
ten. Diese Option ist Voraussetzung für die Zuordnung von Instanzpara‐
metern zu WinCC-Archivvariablen. Diese Zuordnung nehmen Sie an‐
schließend an den Instanzparametern des entsprechenden Operations‐
typs vor.
Optionskästchen "Ferti‐ Hier wird ein Typparameter markiert, wenn er im Chargenprotokoll für
gungsanweisung prüfen" die manuelle Prüfung (Fertigungsanweisung) vorgesehen werden soll.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 991
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Optionskästchen "Fahrwei‐ Ist diese Option aktiviert, können Sie an dem Typparameter die Fahrwei‐
senparameter" seneinstellungen für diesen Typ vornehmen.
Diese Option steht erst zur Verfügung, nachdem unter Datentypen min‐
destens ein Fahrweisentyp projektiert wurde.
Ablaufprotokoll-ID: Hier kann ein Wert von 0 bis 65535 angeben werden, der später in einem
Anwender-Chargenprotokoll für Filterfunktionen ausgewertet werden
kann. Für Soll- und Istwert sind unterschiedliche Werte zulässig. Es könn‐
te damit z. B. nach Sollwerten mit der Sollwert-ID < 1000 AND Sollwert-ID
≥ 500 und nach Istwerten mit der Istwert-ID ≤ 2000 gefiltert werden. Wie
komfortabel eine solche Abfrage ist, legt der Anwender in seiner Proto‐
koll-Software selber fest.

Parameter

Schaltfläche
Löschen Klicken Sie auf die Schaltfläche "Löschen", um den selektierten Funktions‐
typparameter zu löschen.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen

Instanzen
Schaltfläche "Anzeigen" Es werden in einem Dialogfeld alle Instanzparameter, die auf diese Einheit
verweisen, aufgelistet. Über einen speziellen Filter können bestimmte Attri‐
bute ausgewählt werden.
Oder es existiert keine Instanz.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

SIMATIC BATCH V10.0


992 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Funktionstypparameter_AF"

Selektion Funktionstypparameter_AF
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Funktionstypparameter_AF" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung des Funktionstypparameters an‐
gezeigt bzw. eingegeben.
Zugeordneter Datentyp Ordnen Sie hier dem Typparameter den gewünschten Datentyp zu. Zur Aus‐
wahl stehen alle Standard-Datentypen und Anwenderdatentypen. Ge‐
wünschte Anwenderdatentypen müssen Sie unter den Globalen Deklarati‐
onen deklarieren und durch die Funktion "Generieren" SIMATIC BATCH zur
Verfügung stellen.
Schaltfläche "Datentyp" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche, wird zum entsprechenden Datentyp
gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" am Datentyp kommt man wieder
an die Ausgangsselektion zurück.
Zugeordnete Einheit Ordnen Sie hier dem Typparameter die physikalische Einheit zu. Gewünschte
Einheiten sind zuvor unter "Einheiten" in den Globalen Deklarationen zu
deklarieren und durch die Funktion "Generieren" SIMATIC BATCH zur Verfü‐
gung zu stellen.
Schaltfläche "Einheit" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird zur entsprechenden Einheit gesp‐
rungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" an der Einheit kommen Sie wieder an
diese Stelle zurück.
Parameterart In den Optionsfeldern legen Sie fest, ob es sich um einen Sollwert oder um
einen Istwert handelt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 993
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Parameter In Abhängigkeit ob es sich um einen Soll- oder Istwert handelt, wird hier aus
den verfügbaren Parameternamen eines AF-Bausteins einer ausgewählt:
Sollwertparameter:
• AF6: URP_1 bis URP_6
• AF12: URP_1 bis URP_12
• AF16S: URP_1 bis URP16
• AF24: URP_1 bis URP_24
Istwertparameter:
• AF6: PV_1_1 bis PV_1_6
• AF12: PV_1_1 bis PV_1_6 ... PV_2_1 bis PV_2_6
• AF16S: PV_1_1 bis PV_1_6 ... PV_2_1 bis PV_2_6 ... PV_3_1 bis PV_3_4
• AF24: PV_1_1 bis PV_1_6 ... PV_2_1 bis PV_2_6 ... PV_3_1 bis PV_3_6 ...
PV_4_1 bis PV_4_6
Klappliste zu Parameter In der folgenden Klappliste kann entschieden werden, ob es ....
• Ein Sollwertparameter ohne Referenz auf einen Istwertparameter (kei‐
ne)
• Ein Istwertparameter ohne Referenz auf einen Sollwertparameter (kei‐
ne)
• Ein Sollwertparameter mit Referenz auf einen Istwertparameter
(PV_x_x)
• Ein Istwertparameter mit Referenz auf einen Sollwertparameter (URP_x)
.
Als Referenzparameter werden immer nur die freien, d. h. noch nicht refe‐
renzierte und die vom Datentyp und der Einheit her passenden Parameter
angeboten.
Schaltfläche "Referenz" Die Schaltfläche wird angezeigt, wenn eine Referenz vom Soll- auf den Ist‐
wert oder umgekehrt besteht. Klicken Sie auf die Schaltfläche springen Sie
zwischen den Referenzparametern von Soll- und Istwert hin und her.
Optionskästchen "Mess‐ Aktivieren Sie dieses Optionskästchen, wenn zu den Instanzparametern eine
größe archivieren" Verbindung zu einer WinCC-Archivvariablen hergestellt möchten. Diese Op‐
tion ist Voraussetzung für die Zuordnung von Instanzparametern zu WinCC-
Archivvariablen. Diese Zuordnung nehmen Sie anschließend an den Instanz‐
parametern des entsprechenden Operationstyps vor.
Optionskästchen "Ferti‐ Hier wird ein Typparameter markiert, wenn er im Chargenprotokoll für die
gungsanweisung prüfen" manuelle Prüfung (Fertigungsanweisung) vorgesehen werden soll.
Optionskästchen "Fahr‐ Ist diese Option aktiviert, können Sie an dem Typparameter die Fahrweise‐
weisenparameter" neinstellungen für diesen Typ vornehmen.
Diese Option steht erst zur Verfügung, nachdem unter Datentypen mindes‐
tens ein Fahrweisentyp projektiert wurde.

Parameter

Schaltfläche
Löschen Löscht einen Funktionstypparameter.

SIMATIC BATCH V10.0


994 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen

Instanzen
Schaltfläche "Anzeigen" Es werden in einem Dialogfeld alle Instanzparameter, die auf diese Einheit
verweisen, aufgelistet. Über einen speziellen Filter können bestimmte Attri‐
bute ausgewählt werden.
Oder es existiert keine Instanz.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Messstellentypen"

Selektion Messstellentypen
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Messstellentypen" selektiert.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 995
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.

Messstellentypen

Schaltfläche
Neu Klicken Sie auf die Schaltfläche "Neu", um einen neuen Messstellentyp anzulegen.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

SIMATIC BATCH V10.0


996 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Messstellentyp" für TAG_COLL-Baustein

Selektion Messstellentyp
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Messstellentyp" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung des Messstellentypparameters an‐
gezeigt bzw. eingegeben.

Messtellentyp

Schaltflächen
Neu Klicken Sie auf die Schaltfläche "Neu" wird ein neuer Messstellentyp angelegt.
Löschen Klicken Sie auf die Schaltfläche "Löschen", um den selektierten Messstellentyp zu lö‐
schen.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 997
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Zusatzfunktion
Instanzen: Anzeigen
In einem Dialog werden alle Instanzparameter, die auf diese Messstellentyp verweisen,
aufgelistet.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Messstellentyp" für TRANS-Baustein

Selektion Messstellentyp
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Messstellentyp" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung des Messstellentypparameters an‐
gezeigt bzw. eingegeben.

SIMATIC BATCH V10.0


998 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Messtellentyp

Schaltflächen
Neu Hinzufügen eines neuen Messstellentypparameters.
Löschen Löschen des kompletten Messstellentyps.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Instanzen: Anzeigen
Es werden in einem Dialogfeld alle Instanzen die auf diesen Messstellentyp verweisen,
aufgelistet. Über einen speziellen Filter können bestimmte Attribute ausgewählt werden.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 999
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Selektion "Messstellentypparameter" für TAG_COLL-Baustein

Selektion Messstellentypparameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Messstellentypparameter" selektiert.
Eigenschaften und Funktionen des selektierten Objektes können Sie nur bei den Versionen 5
und 6i verändern und nutzen.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.
Im Kontextmenü sind folgende Befehle enthalten: Löschen, Umbenennen und Instanzen
anzeigen. Verwenden Sie den Befehl "Umbenennen", um den Messstellentypparameter einen
neuen Namen zu geben.
Sortierung der Messstellentypparameter im Navigationsbaum
Selektieren Sie einen Messstellentypparameter und verschieben Sie diesen bei gedrückter
Maustaste innerhalb der Typen an die gewünschte Position. In der so festgelegten
Reihenfolge erscheinen die Parameter dieses Funktionstyps bei der Rezepterstellung in der
Parameterliste des Rezeptschrittes. Fahrweisenparameter können nicht verschoben werden.
Diese werden immer als letztes Objekt angezeigt.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung des Messstellentypparameters
angezeigt bzw. eingegeben.
Zugeordneter Datentyp Der dem Typparameter zugeordnete Datentyp wird hier angezeigt. Ge‐
wünschte Anwenderdatentypen müssen Sie unter den Globalen Deklarati‐
onen deklarieren und durch die Funktion "Generieren" SIMATIC BATCH zur
Verfügung stellen.
Schaltfläche "Datentyp" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche, wird zum entsprechenden Datentyp
gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" am Datentyp kommt man wie‐
der an die Ausgangsselektion zurück.
Zugeordnete Einheit Aus der Klappliste können Sie dem selektierten Typparameter eine Einheit
zuordnen. Die Zeile wird nur bei möglicher Zuordnung angezeigt.
Schaltfläche "Einheit" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird zur entsprechenden Einheit gesp‐
rungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" an der Einheit kommen Sie wieder an
diese Stelle zurück.
Messgröße archivieren Aktivieren Sie dieses Optionskästchen, wenn zu den Instanzparametern
eine Verbindung zu einer WinCC-Archivvariablen herstellen möchten. Die‐
se Option ist Voraussetzung für die Zuordnung von Instanzparametern zu
WinCC-Archivvariablen.

SIMATIC BATCH V10.0


1000 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Fertigungsanweisung prü‐ Hier wird ein Typparameter markiert, wenn er im Chargenprotokoll für die
fen manuelle Prüfung (Fertigungsanweisung) vorgesehen werden soll.
Ablaufprotokoll-ID Hier kann ein Wert von 0 bis 65535 angeben werden, der später in einem
Anwender-Chargenprotokoll für Filterfunktionen ausgewertet werden
kann. Für Soll- und Istwert sind unterschiedliche Werte zulässig. Es könnte
damit z. B. nach Sollwerten mit der Sollwert-ID < 1000 AND Sollwert-ID ≥
500 und nach Istwerten mit der Istwert-ID ≤ 2000 gefiltert werden. Wie
komfortabel eine solche Abfrage ist, legt der Anwender in seiner Protokoll-
Software selber fest.

Parameter

Schaltfläche
Löschen Klicken Sie auf die Schaltfläche "Löschen", um den selektierten Messstellen‐
typparameter zu löschen.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Instanzen: Anzeigen
Es werden in einem Dialog alle Instanzparameter, die auf diesen Messstellentypparameter
verweisen, aufgelistet.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1001
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Messstellentypparameter" für TRANS-Baustein

Selektion Messstellentypparameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Messstellentypparameter" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung des Messstellentypparameters an‐
gezeigt bzw. eingegeben.
Zugeordneter Datentyp Ordnen Sie hier dem Typparameter den gewünschten Datentyp zu. Zur Aus‐
wahl stehen alle Standard-Datentypen und Anwenderdatentypen. Ge‐
wünschte Anwenderdatentypen sind zuvor unter "Datentypen" von Ihnen
festzulegen.
Zugeordnete Einheit Ordnen Sie hier dem Typparameter die physikalische Einheit zu. Gewünschte
Einheiten sind zuvor unter "Einheiten" von Ihnen festzulegen.
Schaltfläche "Einheit" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird zur entsprechenden Einheit gesp‐
rungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" an der Einheit kommen Sie wieder an
diese Stelle zurück.
Parameter Hier wird aus den verfügbaren Parameternamen eines TRANS-Bausteins ei‐
ner ausgewählt:
• Parameter vom Datentyp Boolean: TP1 bis TP10
• Parameter vom Datentyp Gleitkommazahl: TP11 bis TP20
Messgröße archivieren Hier wird ein Typparameter markiert, wenn eine Verbindung zu einer WinCC-
Messstellen Variablen hergestellt werden soll. Diese Markierung ist Voraus‐
setzung für die Zuordnung Typparameter -> Messstellenarchivvariable, die
Sie anschließend am Instanzparameter des entsprechenden Operationstyps
vornehmen.
Fertigungsanweisung Hier wird ein Typparameter markiert, wenn er im Chargenprotokoll für die
prüfen händische Prüfung (Fertigungsanweisung) vorgesehen werden soll.

SIMATIC BATCH V10.0


1002 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Nach oben verschieben / Durch Öffnen des Typs im Anlagenbaum werden alle Messstellentyppara‐
Nach unten verschieben meter zu einem selektierten Messstellentyp angezeigt. Diese können durch
Selektion und Verschieben mit der Maus innerhalb eines Messstellentyps an
eine beliebige Stelle verschoben werden. In der so festgelegten Reihenfolge
erscheinen die Parameter dieses Messstellentyps bei der Rezepterstellung in
der Parameterliste des Rezeptschrittes.
Datentyp Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird zum entsprechenden Batch-Da‐
tentyp gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" am Batch-Datentyp
kommt man wieder an diese Stelle zurück.

Hinweis
Ein Editieren, Neu Anlegen und Löschen von Batch-Typen ist nur im Singleprojekt oder im
Multiprojekt möglich. In allen anderen Projekten sind die Typbeschreibungen nur lesbar.

Parameter

Schaltfläche
Löschen Löscht den selektierten Messstellentypparameter.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Instanzen: Anzeigen
Es werden in einem Dialogfeld alle Instanzparameter die auf diese Messstellentypparameter
verweisen, aufgelistet. Über einen Filter können bestimmte Attribute ausgewählt werden.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1003
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Messstelleninstanzparameter"

Selektion Messstelleninstanzparameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Messstelleninstanzparameter" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung des Messstellentypparameters an‐
gezeigt bzw. eingegeben.
Runtime-Name Entspricht dem WinCC-Variablennamen plus dem OS-Namen als Präfix.
CFC-Plan CFC Planname, in dem der Baustein platziert ist. Durch Betätigen der Schalt‐
Am Multiprojekt nicht fläche "Öffnen" wird der entsprechende CFC-Plan geöffnet und der Baustein
möglich. selektiert

SIMATIC BATCH V10.0


1004 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Messwert Bei aktivierter Option "Generierung/Update von Archivvariablen" (Objektei‐


Am Multiprojekt nicht genschaft der OS): In diesem Fall wird hier die zugewiesene Archivvariable
möglich. schreibgeschützt angezeigt.
Bei deaktivierter Option "Generierung/Update von Archivvariablen" (Objek‐
teigenschaft der OS): In diesem Fall muss hier - nachdem am Typparameter
das Häkchen Messgröße gesetzt ist - eine Zuordnung zu einer WinCC-Ar‐
chivvariablen vorgenommen werden. Hierzu wird durch Selektion dieser
Zeile rechts außen ein Pfeil eingeblendet, der wiederum durch Selektion den
WinCC-Archivvariablendialog öffnet. In diesem Dialog ist es möglich, alle
WinCC-Archivvariablen aller verfügbaren Operator Stationen des Projekts
bzw. aller Projekte eines Multiprojekts zu suchen.
Parameter Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird zum entsprechenden Messstellen‐
typparameter gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" am Messstellen‐
typparameter kommt man wieder an diese Stelle zurück.

Parameter

Schaltfläche
Übersetzen Alle Batch-Instanzbausteine des CFC-Plans des selektierten Objektes werden
Am Multiprojekt nicht eingelesen. Dabei findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz mit den Batch-
möglich. Typen, sowie eine Konformitätsprüfung auf ISA-88 statt.

Protokoll

Am Multiprojekt nicht möglich


Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1005
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Messstelle" (V4.02)

Selektion Messstelle
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Messstelle" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung Beschreibung: In diesem Textfeld wird die Beschreibung des Interface Blocks
angezeigt. Beschreibungstexte geben Sie in den Objekteigenschaften im
SIMATIC Manager ein.
Runtime-Name Entspricht dem WinCC-Variablennamen plus dem OS-Namen als Präfix.
CFC-Plan CFC Planname, in dem der Baustein platziert ist.
Schaltfläche "Öffnen" Durch Betätigen der Schaltfläche "Öffnen" wird der entsprechende CFC-Plan
Am Multiprojekt nicht geöffnet und der Baustein selektiert
möglich.
Zugewiesener Messstel‐ Typisierung für die anlagenneutrale Rezepterstellung.
lentyp
Schaltfläche "Typ" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird zum entsprechenden Messstellen‐
typ gesprungen. Mit der Schaltfläche Zurück am Messstellentyp kommt man
wieder an diese Stelle zurück.

SIMATIC BATCH V10.0


1006 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Baustein

Schaltfläche
Übersetzen Alle Batch-Instanzbausteine des CFC-Plans des selektierten Objektes werden
Die Schaltfläche ist nur eingelesen. Dabei findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz mit den Batch-
bei einem Projekt, nicht Typen, sowie eine Konformitätsprüfung auf ISA-88 statt.
beim Multiprojekt vorhan‐
den.

Protokoll

Am Multiprojekt nicht möglich.


Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1007
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Selektion "Messstelle"

Selektion Messstelle
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Messstelle" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung Beschreibung: In diesem Textfeld wird die Beschreibung des Interface Blocks
angezeigt. Beschreibungstexte geben Sie in den Objekteigenschaften im
SIMATIC Manager ein.
Runtime-Name Entspricht dem WinCC-Variablennamen plus dem OS-Namen als Präfix.
CFC-Plan CFC Planname, in dem der Baustein platziert ist.
Schaltfläche "Öffnen" Durch Betätigen der Schaltfläche "Öffnen" wird der entsprechende CFC-Plan
Am Multiprojekt nicht geöffnet und der Baustein selektiert
möglich.
Zugewiesener Messstel‐ Typisierung für die anlagenneutrale Rezepterstellung.
lentyp
Schaltfläche "Typ" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird zum entsprechenden Messstellen‐
typ gesprungen. Mit der Schaltfläche Zurück am Messstellentyp kommt man
wieder an diese Stelle zurück.

Baustein

Schaltfläche
Übersetzen Alle Batch-Instanzbausteine des CFC-Plans des selektierten Objektes werden
Die Schaltfläche ist nur eingelesen. Dabei findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz mit den Batch-
bei einem Projekt, nicht Typen, sowie eine Konformitätsprüfung auf ISA-88 statt.
beim Multiprojekt vorhan‐
den.

SIMATIC BATCH V10.0


1008 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Messstellenparameter"

Selektion Messstellenparameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Messstellenparameter" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1009
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung des Interface Blocks angezeigt.
Beschreibungstexte geben Sie in den Objekteigenschaften im SIMATIC Ma‐
nager ein.
Runtime-Name Entspricht dem WinCC-Variablennamen plus dem OS-Namen als Präfix.
CFC-Plan CFC Planname, in dem der Baustein platziert ist.
Schaltfläche "Öffnen" Durch Betätigen der Schaltfläche "Öffnen" wird der entsprechende CFC-Plan
Am Multiprojekt nicht geöffnet und der Baustein selektiert
möglich.
Schaltfläche "Parameter" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird zum entsprechenden Messstellen‐
typparameter gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" am Messstellen‐
typparameter kommt man wieder an diese Stelle zurück.

Baustein

Schaltfläche
Übersetzen Alle Batch-Instanzbausteine des CFC-Plans des selektierten Objektes werden
Die Schaltfläche ist nur eingelesen. Dabei findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz mit den Batch-
bei einem Projekt, nicht Typen, sowie eine Konformitätsprüfung auf ISA-88 statt.
beim Multiprojekt vorhan‐
den.

Protokoll

Am Multiprojekt nicht möglich


Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

SIMATIC BATCH V10.0


1010 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Ausrüstungseigenschaften"

Selektion Ausrüstungseigenschaften
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Ausrüstungseigenschaften" selektiert.
Ausrüstungseigenschaften werden im Ordner "Globale Deklarationen-Einheiten" des Projektes
im SIMATIC Manager erzeugt, gelöscht und geändert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten. Im Kontextmenü wird der Befehl "Löschen" angeboten,
dessen Funktion unter Ausrüstungseigenschaften beschrieben ist.

Eigenschaften
Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1011
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Ausrüstungseigenschaften

Schaltfläche
Löschen Klicken Sie auf die Schaltfläche "Löschen" wird der Dialog "Ausrüstungsei‐
genschaften löschen" geöffnet. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Ja", werden
alle nicht verwendeten Ausrüstungseigenschaften innerhalb von SIMATIC
BATCH gelöscht. Verwenden Sie im BATCH Projektierungsdialog die Funktion
"Generieren" werden die Ausrüstungseigenschaften aus der ES wieder über‐
nommen.
Der Einsatz dieser Funktion ist sinnvoll, wenn Sie Ausrüstungseigenschaften
deklariert haben, die für SIMATIC BATCH nicht relevant sind.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

SIMATIC BATCH V10.0


1012 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Selektion "Ausrüstungseigenschaftenparameter (Typ)"

Selektion Ausrüstungseigenschaftenparameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Ausrüstungseigenschaftenparameter"
selektiert. Eigenschaften und Funktionen des selektierten Objektes können Sie nur bei den
Versionen 5 und 6i verändern und nutzen.
Alle im Dialog angezeigten Daten stammen aus den Globalen Deklarationen, die Sie im
SIMATIC Manager projektiert haben.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung des Ausrüstungseigenschaftenpa‐
rameters angezeigt.
Zugeordneter Datentyp Hier wird der zugeordnete Datentyp angezeigt. Gewünschte Anwenderda‐
tentypen müssen Sie unter den Globalen Deklarationen deklarieren und
durch die Funktion "Generieren" SIMATIC BATCH zur Verfügung stellen.
Zugeordnete "Einheit" Hier wird die zugeordnete Einheit angezeigt. Gewünschte Einheiten müssen
Sie unter den Globalen Deklarationen deklarieren und durch die Funktion
"Generieren" SIMATIC BATCH zur Verfügung stellen.
Schaltfläche "Datentyp" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird zum entsprechenden Datentyp
gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" am Datentyp kommt man wieder
an die Ausgangsselektion zurück.

Parameter
Keine Funktionalität.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1013
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Instanzen: Anzeigen.
In einem Dialogfeld werden alle Instanzparameter, die auf diese Typ-Parameterverweisen,
aufgelistet. Über einen Filter können bestimmte Attribute ausgewählt werden.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Ausrüstungseigenschaftparameter (Instanz)"

Selektion Ausrüstungseigenschaftparameter (Instanz)


Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Ausrüstungseigenschaftparameter (Instanz)"
selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

SIMATIC BATCH V10.0


1014 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung Allgemeiner Kommentar zu diesem Objekt.
Sollwert Wert, der in der Technologischen Sicht unter Teilanlage > Objekteigenschaf‐
ten > BATCH-Attribute angegeben wurde.
Parameter Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird zum entsprechenden Typ Ausrüs‐
tungseigenschaft gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" kommt man
wieder an diese Stelle zurück.

Batch-Anlage
Keine Funktionalität.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1015
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Teilanlage"

Selektion Teilanlage
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Teilanlage" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung der Teilanlage angezeigt. Beschrei‐
bungstexte geben Sie in den Objekteigenschaften der Teilanlage im SIMATIC
Manager ein.
Nachfolger/Vorgänger Hier werden die in Technologischen Hierarchie der Teilanlageeigenschaften
unter Register "ISA-88 Typisierung" zugewiesenen Vorgänger bzw. Nachfol‐
ger (-Teilanlagen) angezeigt.
Belegbar Haben Sie die Option "Teilanlage für Chargen belegbar" im Eigenschaften
Dialog der Teilanlage in der technologischen Hierarchie aktiviert, dann ist in
dem Optionskästchen ein Hacken dargestellt. Wird die Option nicht verwen‐
den ist kein Hacken im Optionskästchen vorhanden.
Runtime-Name Der Runtime-Name wird beim Übersetzen/Zusammenführen der Batch-In‐
stanzen automatisch erzeugt und hier angezeigt. Er entspricht dem WinCC-
Variablennamen plus dem OS-Namen als Präfix.
CFC-Plan Hier wird der CFC-Plan-Name angezeigt, in dem die Teilanlage projektiert
wurde.
Schaltfläche "Öffnen" Durch Betätigen der Schaltfläche "Öffnen" wird der entsprechende CFC-Plan
Am Multiprojekt nicht geöffnet und der Baustein selektiert
möglich.
Anschluss UNIT_NAME Haben Sie am Parameter UNIT_NAME des UNIT_BLOCK Bausteins ein Be‐
zeichner angegeben, wird dieser hier angezeigt und bei der späteren Re‐
zepterstellung verwendet. Wurde an diesem Parameter kein Bezeichner an‐
gegeben, ist der Eintrag leer und der Name des Hierarchieordners wird für
die spätere Rezepterstellung verwendet. Der Grund hierfür liegt darin, dass
die Bezeichner von Hierarchieordner in der TH häufig einem bestimmten
Namensschema unterliegen und deshalb kein frei wählbarer Teilanlagenna‐
me möglich ist. Um dies dennoch zu ermöglichen, kann der Parameter
UNIT_NAME am UNIT_BLOCK Baustein verwendet werden.

SIMATIC BATCH V10.0


1016 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Teilanlage

Schaltfläche
Übersetzen Alle Batch-Instanzbausteine des CFC-Plans des selektierten Objektes
Die Schaltfläche ist nur bei ei‐ werden eingelesen. Dabei findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz
nem Projekt, nicht beim Multi‐ mit den Batch-Typen, sowie eine Konformitätsprüfung auf ISA-88 statt.
projekt vorhanden.

Protokoll

Am Multiprojekt nicht möglich


Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1017
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Selektion "Technische Einrichtung (EMOD)"

Selektion Technische Einrichtung


Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Technische Einrichtung" selektiert.

Anzeigefeld unter Dialogtitel


Anzeige des logischen Pfads.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung der Technischen Einrichtung angezeigt. Be‐
schreibungstexte geben Sie in den Objekteigenschaften der Teilanlage im SIMATIC
Manager ein.

Technische Einrichtung
Keine Funktionalität.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

SIMATIC BATCH V10.0


1018 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Neutraler Ordner"

Selektion Neutraler Ordner


Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Neutraler Ordner" selektiert.

Anzeigefeld unter Dialogtitel


Anzeige des logischen Pfads.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung der Technischen Einrichtung angezeigt. Be‐
schreibungstexte geben Sie in den Objekteigenschaften des neutralen Ordners im
SIMATIC Manager ein.

Neutrale Ordner
Durch die Selektion des Objektes "Neutraler Ordner" im Anlagenbaum sind keine speziellen
Funktionalitäten verfügbar.

Hinweis
Neutrale Ordner dienen lediglich dazu, Teilanlagen oder technische Einrichtungen zu
gruppieren und dadurch den Anlagenbaum übersichtlicher zu gestalten. CFC-Pläne mit BATCH-
Bausteinen, die unmittelbar in einem neutralen Ordner liegen, werden vom BATCH Engineering
nicht berücksichtigt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1019
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Über die Schaltfläche "Anzeigen" werden Ihnen die im selektierten Ordner projektierten Batch-
Instanzen angezeigt.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "EPH"

Selektion EPH-Technische Funktion


Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "EPH-Technische Funktion" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

SIMATIC BATCH V10.0


1020 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung der Technischen Einrichtung an‐
gezeigt. Beschreibungstexte geben Sie in den Objekteigenschaften im SI‐
MATIC Manager ein.
Runtime-Name: Entspricht dem WinCC-Variablennamen plus dem OS-Namen als Präfix.
CFC-Plan CFC Planname, in dem der Baustein platziert ist.
Zugewiesener Funktions‐ Typisierung für die anlagenneutrale Rezepterstellung.
typ:
Schaltfläche "Typ" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche, wird zum entsprechenden Funktions‐
typ gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" am Funktionstyp gelangen Sie
wieder an die Ausgangsstelle zurück.
Fahrweisen: Wurde der zugewiesene Funktionstyp als Fahrweisentyp definiert, können
Sie hier mit Hilfe der Schaltfläche "Ändern" aus allen am Typ definierten
Fahrweisen bestimmte ausschließen. Die so ausgeschlossenen Fahrweisen,
stehen Ihnen für diese Instanz dann später in der Chargensteuerung nicht
mehr zur Verfügung. Bei SFC-Typen ist das nicht möglich, da die Fahrweisen
im Baustein definiert sind. Ist keine Fahrweise definiert, wird die Zeile nicht
dargestellt.
Schaltfläche "Ändern" Sie können hier mit Hilfe der Schaltfläche "Ändern" aus allen am Typ defi‐
nierten Fahrweisen bestimmte ausschließen.
Schaltfläche "Öffnen" Am Durch Betätigen der Schaltfläche "Öffnen" wird der entsprechende CFC-Plan
Multiprojekt nicht mög‐ geöffnet und der Baustein selektiert
lich.

Baustein
Keine Funktionalität.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1021
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "EPH-Parameter"

Selektion EPH-Parameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "EPH-Parameter" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung der Technischen Einrichtung an‐
gezeigt. Beschreibungstexte geben Sie in den Objekteigenschaften der Teil‐
anlage im SIMATIC Manager ein.
Runtime-Name Entspricht dem WinCC-Variablennamen plus dem OS-Namen als Präfix.
CFC-Plan CFC Planname, in dem der Baustein platziert ist.
Sollwert Hier wird der Sollwert angezeigt, der am Parameter des entsprechenden
Bausteins im CFC-Plan definiert wurde. Es gilt "unterer Grenzwert <= Soll‐
wert <= oberer Grenzwert". Die Gültigkeit wird in der Plausibilitätsprüfung
überprüft.

SIMATIC BATCH V10.0


1022 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Parameter" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche, wird zum entsprechenden Funktions‐
typparameter gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" am Funktionstyp‐
parameter gelangen Sie wieder an die Ausgangsstelle zurück.
Messwert Bei aktivierter Option "Generierung/Update von Archivvariablen" (Objektei‐
genschaft der OS):
In diesem Fall wird hier die zugewiesene Archivvariable schreibgeschützt
angezeigt.
Bei deaktivierter Option "Generierung/Update von Archivvariablen" (Objek‐
teigenschaft der OS):
In diesem Fall muss hier, nachdem am Typparameter das Häkchen "Mess‐
größe" gesetzt ist, eine Zuordnung zu einer WinCC-Archivvariablen vorge‐
nommen werden. Hierzu wird durch Selektion dieser Zeile rechts außen ein
Pfeil eingeblendet, der wiederum durch Selektion den WinCC Archivvariab‐
lenbrowser öffnet. In diesem Dialog ist es möglich, jede beliebige WinCC-
Archivvariable aller verfügbaren OSen des Projektes bzw. aller Projekte eines
Multiprojektes zu auszuwählen.
Oberer Grenzwert Hier wird der obere Grenzwert des Sollwertes angezeigt, der am Parameter
des entsprechenden Bausteins im CFC-Plan definiert wurde. Bei den Daten‐
typen REAL, INTEGER, Eingangs- und Ausgangsmaterial wird der obere
Grenzwert angezeigt. Die Datentypen Boolean, String und Anwenderdaten‐
typ besitzen keine Grenzwerte.
Unterer Grenzwert Hier wird der untere Grenzwert des Sollwertes angezeigt, der am Parameter
des entsprechenden Bausteins im CFC-Plan definiert wurde. Bei den Daten‐
typen REAL, INTEGER, Eingangs- und Ausgangsmaterial wird der untere
Grenzwert angezeigt. Die Datentypen Boolean, String und Anwenderdaten‐
typ besitzen keine Grenzwerte.
Sollwert Hier wird der Sollwert angezeigt, der am Parameter des entsprechenden
Bausteins im CFC-Plan definiert wurde. Es gilt "unterer Grenzwert <= Soll‐
wert <= oberer Grenzwert". Die Gültigkeit wird in der Plausibilitätsprüfung
überprüft.

Baustein
Keine Funktionalitäten.

Protokoll

Am Multiprojekt nicht möglich


Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1023
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "EOP"

Selektion EOP-Technische Operation


Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "EOP-Technische Operation" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung der Technischen Operation ange‐
zeigt. Beschreibungstexte geben Sie in den Objekteigenschaften im SIMATIC
Manager ein.
Teilanlagengruppierung Runtime-Name: Entspricht dem WinCC-Variablennamen plus dem OS-Na‐
men als Präfix.
CFC-Plan CFC Planname, in dem der Baustein platziert ist.

SIMATIC BATCH V10.0


1024 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Öffnen" Durch Betätigen der Schaltfläche "Öffnen" wird der entsprechende CFC-Plan
Am Multiprojekt nicht geöffnet und der Baustein selektiert
möglich.
Zugewiesener Operati‐ Typisierung für die anlagenneutrale Rezepterstellung.
onstyp
Schaltfläche "Typ" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche, wird zum entsprechenden Operations‐
typ gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" am Operationstyp gelangen
Sie wieder an die Ausgangsstelle zurück.
Fahrweisen Wurde der zugewiesene Operationstyp als Fahrweisentyp definiert, können
Sie hier mit Hilfe der Schaltfläche "Ändern" aus allen am Typ definierten
Fahrweisen bestimmte ausschließen. Die so ausgeschlossenen Fahrweisen,
stehen Ihnen für diese Instanz dann später in der Chargensteuerung nicht
mehr zur Verfügung. Bei SFC-Typen ist das nicht möglich, da die Fahrweisen
im Baustein definiert sind. Ist keine Fahrweise definiert, wird die Zeile nicht
dargestellt.
Schaltfläche "Ändern" Sie können hier mit Hilfe der Schaltfläche "Ändern" aus allen am Typ defi‐
nierten Fahrweisen bestimmte ausschließen.

Batch-Anlage

Schaltflächen
Übersetzen Alle Batch-Instanzbausteine des CFC-Plans des selektierten Objektes werden
Die Schaltfläche ist nur eingelesen. Dabei findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz mit den Batch-
bei einem Projekt, nicht Typen, sowie eine Konformitätsprüfung auf ISA-88 statt.
beim Multiprojekt vorhan‐
den.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1025
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "EOP-Parameter"

Selektion EOP-Parameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "EOP-Parameter" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung Beschreibung: In diesem Textfeld wird die Beschreibung der Technischen
Einrichtung angezeigt. Beschreibungstexte geben Sie in den Objekteigen‐
schaften der Teilanlage im SIMATIC Manager ein.
Runtime-Name Entspricht dem WinCC-Variablennamen plus dem OS-Namen als Präfix.
CFC-Plan CFC Planname, in dem der Baustein platziert ist.
Schaltfläche "Öffnen" Durch Betätigen der Schaltfläche "Öffnen" wird der entsprechende CFC-Plan
Am Multiprojekt nicht geöffnet und der Baustein selektiert
möglich
Oberer Grenzwert Hier wird der oberer Grenzwert des Sollwertes angezeigt, der am Parameter
des entsprechenden Bausteins im CFC-Plan definiert wurde. Bei den Daten‐
typen REAL, INTEGER, Eingangs- und Ausgangsmaterial wird der obere
Grenzwert angezeigt. Die Datentypen Boolean, String und Anwenderdaten‐
typ besitzen keine Grenzwerte.
Unterer Grenzwert Hier wird der untere Grenzwert des Sollwertes angezeigt, der am Parameter
des entsprechenden Bausteins im CFC-Plan definiert wurde. Bei den Daten‐
typen REAL, INTEGER, Eingangs- und Ausgangsmaterial wird der untere
Grenzwert angezeigt. Die Datentypen Boolean, String und Anwenderdaten‐
typ besitzen keine Grenzwerte.

SIMATIC BATCH V10.0


1026 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Sollwert Hier wird der Sollwert angezeigt, der am Parameter des entsprechenden
Bausteins im CFC-Plan definiert wurde. Es gilt "unterer Grenzwert <= Soll‐
wert <= oberer Grenzwert". Die Gültigkeit wird in der Plausibilitätsprüfung
überprüft.
Schaltfläche "Parameter" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche, wird zum entsprechenden Funktions‐
typparameter gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" am Funktionstyp‐
parameter gelangen Sie wieder an die Ausgangsstelle zurück.

EOP-Parameter

Schaltfläche
Übersetzen Alle Batch-Instanzbausteine des CFC-Plans des selektierten Objektes werden
Nur bei einem Projekt, eingelesen. Dabei findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz mit den Batch-
nicht beim Multiprojekt Typen, sowie eine Konformitätsprüfung auf ISA-88 statt.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1027
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Batch-Typen im zum Bearbeiten entfernten Projekt" Master-Ausprägung

Selektion Batch-Typen im zum Bearbeiten entfernten Projekt


Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Batch-Typen im zum Bearbeiten entfernten
Projekt" selektiert. Master-Ausprägung.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld beschreiben Sie Ihre Batch-Typen.
Letzte Änderung am Die letzte Änderung der Batch-Typen wird mit Datum und Uhrzeit angege‐
ben.

Batch-Typen

Schaltfläche
Generieren Mit dieser Schaltfläche starten Sie den Dialog "Typen generieren Gesamt-
Anlage" zum Erzeugen bzw. Einlesen der Batch-Typen. Eingelesen werden
von den Projekten, die Sie selektiert haben, alle SFC-Typen (EPH, EOP), alle
in den CFC-Plänen vorhandenen BATCH Schnittstellenbausteine, aus denen
die Typen generiert werden, und die globalen Deklarationen (Aufzählungen,
Einheiten und Ausrüstungseigenschaften).

SIMATIC BATCH V10.0


1028 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen

Drucken Druckt alle Batch-Typen der Anlage in tabellarischer Form.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu schließen, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Batch-Typen im zum Bearbeiten entfernten Projekt" Slave-Ausprägung

Selektion Batch-Typen im zum Bearbeiten entfernten Projekt


Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Batch-Typen im zum Bearbeiten entfernten
Projekt" selektiert. Slave-Ausprägung.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1029
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld beschreiben Sie Ihre Batch-Typen.
Letzte Änderung am Die letzte Änderung der Batch-Typen wird mit Datum und Uhrzeit angege‐
ben.

Batch-Anlage

Schaltfläche
Generieren Mit dieser Schaltfläche starten Sie den Dialog "Typen generieren Gesamt-
Anlage" zum Erzeugen bzw. Einlesen der Batch-Typen. Von den Projekten,
die Sie selektiert haben, werden alle SFC-Typen (EPH, EOP), alle in den CFC-
Plänen vorhandenen BATCH-Schnittstellenbausteine aus denen die Typen
generiert werden, und die globalen Deklarationen (Aufzählungen, Einhei‐
ten und Ausrüstungseigenschaften) eingelesen.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen

Schaltfläche
Drucken Drucken aller Batch-Typen der Anlage in tabellarischer Form.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

SIMATIC BATCH V10.0


1030 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Batch-Instanzen" zusammenführen

Selektion Batch-Instanzen
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Batch-Instanzen" selektiert.

Anzeigefeld unter Dialogtitel


Anzeige des logischen Pfads.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld geben Sie eine Beschreibung der Batch-Instanzen ein.
Letzte Änderung am Hier wird der lokale Zeitstempel der letzten Änderung an den Batch-Instan‐
zen angezeigt.

Batch-Instanzen

Schaltfläche
Zusammenführen Befinden sich in Ihrem PCS 7 Multiprojekt Projekte, die eine Anlage typisiert
nach ISA-88 enthalten, dann ist die Schaltfläche aktiviert bzw. verwendbar.
Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird der Dialog "Zusammenführen/
Übersetzen" aller im Multiprojekt verfügbaren Projekte geöffnet. Diese Akti‐
on bewirkt zusätzlich ein Propagieren aller selektierten Projekte.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1031
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Batch-Instanzen" übersetzen

Selektion Batch-Instanzen
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Batch-Instanzen" selektiert.

Anzeigefeld unter Dialogtitel


Anzeige des logischen Pfads.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

SIMATIC BATCH V10.0


1032 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld geben Sie eine Beschreibung der Batch-Instanzen ein.
Letzte Übersetzung am Lokaler Zeitstempel der letzten Übersetzung.

Batch-Instanzen

Schaltfläche
Übersetzen Befindet sich in Ihrem PCS 7-Projekt eine Anlage typisiert nach ISA-88, dann ist die
Schaltfläche aktiviert, bzw. verwendbar.
Es werden alle Batch-Instanzbausteine aller CFC-Pläne im Projekt (UNIT-/EPH-/EOP-,
EPAR*-, IUNIT-/IEPH-/IEOP-, IEPAR-, TAGCOLL- und SFC-Typ- Bausteine) eingelesen. Dabei
findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz mit den Batch-Typen, sowie eine Konformi‐
tätsprüfung auf ISA-88 statt. Die Plausibilitätsfehler und Plausibilitätswarnungen wer‐
den im Protokollfeld angezeigt und können mit Hilfe der Schaltfläche "Anzeigen" visua‐
lisiert werden.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1033
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Batch-Typen im Multiprojekt"

Selektion Batch-Typen im Multiprojekt


Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Batch-Typen im Multiprojekt" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld beschreiben Sie Ihre Batch-Typen.
Letzte Änderung am Die letzte Änderung der Batch-Typen wird mit Datum und Uhrzeit angege‐
ben.

Batch-Typen

Schaltflächen
Propagieren Mit dieser Schaltfläche öffnen Sie das Dialogfeld zur Selektion der Projekte,
die beim Propagieren der Batch-Typen beteiligt sein sollen. Nach Ausführung
dieser Funktion ist die Typbeschreibung aller selektierten Projekte konsis‐
tent.
Generieren Mit dieser Schaltfläche starten Sie den Dialog "Typen generieren Gesamt-
Anlage" zum Erzeugen bzw. Einlesen der Batch-Typen. Eingelesen werden
von den Projekten, die Sie selektiert haben, alle SFC-Typen (EPH, EOP), alle
in den CFC-Plänen vorhandenen BATCH Schnittstellenbausteine, aus denen
die Typen generiert werden, und die globalen Deklarationen (Aufzählungen,
Einheiten und Ausrüstungseigenschaften).

SIMATIC BATCH V10.0


1034 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen

Schaltflächen
Drucken Druckt alle Batch-Typen der Anlage in tabellarischer Form.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Batch-Typen im Projekt eines Multiprojekts"

Selektion Batch-Typen im Projekt eines Multiprojekts


Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Batch-Typen im Projekt eines Multiprojekts"
selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1035
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung Ihre Batch-Typen angezeigt.
Letzte Änderung am: Die letzte Änderung der Batch-Typen wird mit Datum und Uhrzeit angege‐
ben.
Zustandsanzeige Zeigt den gegenwärtigen Zustand der Batch-Typen des Projekts an. Es kön‐
nen die drei folgenden Zustände in der Zustandsanzeige angezeigt werden:
1. Aktuell: Alle Informationen zu den Batch-Typen des Projekts stimmen mit
den Batch-Typen des Multiprojekts überein.
2. Nicht aktuell: Alle Informationen zu den Batch-Typen des Projekts stim‐
men nicht mit den Batch-Typen des Multiprojekts überein.
3. ????????: Dieser Zustand entsteht, wenn ein Projekt nicht editierbar aus
einem Multiprojekt zum Bearbeiten entfernt wird. Eine Aussage zum
Zustand der Batch-Typen im Projekt ist in diesem Fall nicht möglich.

Batch-Typen

Schaltfläche
Aktualisieren Mit der Schaltfläche "Aktualisieren" aktualisieren Sie die Batch-Typen in Ih‐
rem Projekt, welches Bestandteil eines Multiprojekts ist. D. h., die Batch-Ty‐
pen des Multiprojekts werden eingelesen.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Drucken: Druckt alle Batch-Typen der Anlage in tabellarischer Form aus.

SIMATIC BATCH V10.0


1036 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Batch-Typen im Projekt"

Selektion Batch-Typen im Projekt


Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Batch-Typen im Projekt" selektiert.
Definition Projekt: Es handelt sich um ein eigenständiges PCS 7-Projekt.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld beschreiben Sie Ihre Batch-Typen.
Letzte Änderung am Die letzte Änderung der Batch-Typen wird mit Datum und Uhrzeit angege‐
ben.

Batch-Typen

Schaltfläche
Generieren Mit dieser Schaltfläche starten Sie das Erzeugen bzw. Einlesen der Batch-
Typen. Eingelesen werden sowohl alle SFC-Typen (EPH, EOP) als auch alle in
den CFC-Plänen vorhandenen BATCH Schnittstellenbausteine, aus denen die
Typen generiert werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1037
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Protokoll

Klappliste Das Protokoll für das Generieren wird angeboten.


Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Drucken: Druckt alle Batch-Typen der Anlage in tabellarischer Form aus.

Hinweis
Ein Editieren, neu Anlegen und Löschen von Batch-Typen ist nur im Projekt eines Multiprojekts
oder im Multiprojekt möglich, nicht aber in einem eigenständigen Projekt.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "AF"

Selektion Automatisierungsfunktion
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "Automatisierungsfunktion" selektiert.

SIMATIC BATCH V10.0


1038 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung des Schnittstellenbausteins (Inter‐
face Blocks) angezeigt. Beschreibungstexte geben Sie in den Objekteigen‐
schaften im SIMATIC Manager ein.
Runtime-Name Entspricht dem WinCC-Variablennamen plus dem OS-Namen als Präfix.
CFC-Plan CFC Planname, in dem der Baustein platziert ist.
Schaltfläche "Öffnen" Durch Betätigen der Schaltfläche "Öffnen" wird der entsprechende CFC-Plan
Am Multiprojekt nicht geöffnet und der Baustein selektiert
möglich.
Zugewiesener Funktions‐ Typisierung für die anlagenneutrale Rezepterstellung.
typ:
Schaltfläche "Typ" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche wird zum entsprechenden Bausteintyp
gesprungen. Mit der Schaltfläche Zurück am Bausteintyp kommt man wie‐
der an diese Stelle zurück.

Baustein

Schaltfläche
Übersetzen Alle Batch-Instanzbausteine des CFC-Plans des selektierten Objektes werden
Die Schaltfläche ist nur eingelesen. Dabei findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz mit den Batch-
bei einem Projekt, nicht Typen, sowie eine Konformitätsprüfung auf ISA-88 statt.
beim Multiprojekt vorhan‐
den.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1039
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "AF-Parameter"

Selektion AF-Parameter
Sie haben in der Liste "Anlagendaten" das Objekt "AF-Parameter" selektiert.

Runtime-Name in Dialogüberschrift
Anzeige des Runtime-Namens.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften

Name des im Anlagenbaum markierten Objekts.


Beschreibung In diesem Textfeld wird die Beschreibung des Schnittstellenbausteins (Inter‐
face Blocks) angezeigt. Beschreibungstexte geben Sie in den Objekteigen‐
schaften im SIMATIC Manager ein.
Runtime-Name Entspricht WinCC-Variablennamen plus OS-Namen als Präfix.
CFC-Plan CFC Planname, in dem der Baustein platziert ist.
Schaltfläche "Öffnen" Durch Betätigen der Schaltfläche "Öffnen" wird der entsprechende CFC-Plan
Am Multiprojekt nicht geöffnet und der Baustein selektiert
möglich.

SIMATIC BATCH V10.0


1040 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Oberer Grenzwert Der obere Grenzwert entfällt beim Datentyp Boolean, String und Anwen‐
derdatentyp. Hier wird der obere Grenzwert des Sollwertes angezeigt, der
am Parameter des entsprechenden Bausteins im CFC-Plan definiert wurde.
Bei Istwerten ist dieser Wert immer 0.
Unterer Grenzwert Der untere Grenzwert entfällt beim Datentyp Boolean, String und Anwen‐
derdatentyp. Hier wird der untere Grenzwert des Sollwertes angezeigt, der
am Parameter des entsprechenden Bausteins im CFC-Plan definiert wurde.
Bei Istwerten ist dieser Wert immer 0.
Sollwert Hier wird der Sollwert angezeigt, der am Parameter des entsprechenden
Bausteins im CFC-Plan definiert wurde. Es gilt "unterer Grenzwert ≤ Sollwert
≥ oberer Grenzwert". Die Gültigkeit wird in der Plausibilitätsprüfung über‐
prüft. Bei Istwerten ist dieser Wert immer 0.
Schaltfläche "Parameter" Durch Aktivieren dieser Schaltfläche, wird zum entsprechenden Funktions‐
typparameter gesprungen. Mit der Schaltfläche "Zurück" am Funktionstyp‐
parameter kommt man wieder an diese Stelle zurück.

Parameter

Schaltfläche
Übersetzen Alle Batch-Instanzbausteine des CFC-Plans des selektierten Objektes werden
Die Schaltfläche ist nur eingelesen. Dabei findet implizit eine Prüfung auf Konsistenz mit den Batch-
bei einem Projekt, nicht Typen, sowie eine Konformitätsprüfung auf ISA-88 statt.
beim Multiprojekt vorhan‐
den.

Protokoll

Am Multiprojekt nicht möglich.


Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Anzeige von möglichen Zusatzfunktionen.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1041
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Laden von Batch-Anlage ...

Dialogfeld
In diesem Dialogfeld wird die komplette Verteilung der Batch-Anlage dargestellt.

Komponente
Wenn ein Laden erforderlich ist, sind die Optionskästchen automatisch gesetzt und können
nicht verändert werden. Nach einem erfolgreichen Laden ist das Optionskästchen wieder
deaktiviert und kann wieder aktiviert werden.

PC-Station
Der Name der übergeordneten PC-Station wird angezeigt.

Zielsystem
Der Rechnername der jeweiligen Komponente wird angezeigt.

Prüfen
Bei externen Zielsystemen können Sie in dieser Spalte durch Klicken der Schaltfläche die
Aktualität der geladenen Daten überprüfen. Bei dieser Aktion wird überprüft, ob die Zielrechner
erreichbar und die geladenen Daten aktuell sind. Das Ergebnis wird in der Spalte "Status"
angezeigt.
Klicken Sie auf die Schaltfläche in der Spaltenüberschrift, werden alle Komponenten
überprüft.

Hinweis
Komponenten von lokalen Zielsystemen werden automatisch geprüft.

SIMATIC BATCH V10.0


1042 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Status
Folgende Statusanzeigen sind möglich:

BATCH Installation prüfen Es existiert keine BATCH-Installation auf dem Zielrechner.


WinCC Installation prüfen Es existiert keine WinCC Installation auf dem Zielrechner.
Freigabe überprüfen Der BATCH Ordner "sbdata" ist nicht korrekt frei gegeben oder der Frei‐
gabename ist nicht "BATCH". Berechtigungen bzw. Freigabename müs‐
sen überprüft werden.
Nicht erreichbar Remote PC-Station ist nicht erreichbar, der Ladevorgang ist nicht mög‐
lich.
Projekt ausgecheckt Das Projekt mit der erforderlichen Komponente ist ausgecheckt.
Nicht geladen Es wurden noch keine Anlagendaten geladen. Der Ladevorgang kann
angestoßen werden.
Geladen Anlagendaten geladen. Ein erneuter Ladevorgang kann angestoßen
werden.
Nicht aktuell Die geladenen Daten sind nicht mehr aktuell. Ein erneuter Ladevor‐
gang kann angestoßen werden.
System-Fehler Beim Laden kam es zu einem Systemfehler.
OS prüfen / laden Die OS wurde noch nicht korrekt geladen.

Starten
Aktiviert den Ladevorgang.

[Link] Typen Generieren

Dialogfeld
In diesem Dialogfeld starten Sie das Erzeugen bzw. Einlesen der Batch-Typen aller einbezogenen
Projekte. Folgendes wird eingelesen:
• SFC-Typen der Kategorie EPH oder EOP
• Anwender-Funktionsbausteine mit dem UDA "S7_tagcollect", V6-TAG_COLLECT
• BATCH Schnittstellenbausteine in CFC-Plänen
Sollte vorher ein Abgleich notwendig sein, wird vom System ein Propagieren an allen
relevanten Projekten ausgeführt.

Projekt
Name aller Projekte des Multiprojekts mit einer Batch-Anlage.

Hinweis
Projekte, die zum Bearbeiten entfernt wurden, werden durch ein transparentes Symbol
gekennzeichnet. Batch-Typen dieser Projekte können Sie nicht generieren, das Optionskästchen
ist gegraut.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1043
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Einbeziehen
Aktivieren Sie das Optionskästchen in der Spaltenüberschrift, werden die Typen zu allen
Projekten generiert. In der Spalte können Sie Projekte zum Einbeziehen auch einzeln aktivieren.

Pfad
Pfade aller Projekte des Multiprojekts mit einer Batch-Anlage.

Anlage
Name der TH-Anlage aus dem ES.

Typen-Status
Folgende Statusanzeigen sind möglich:
• Aktuell: Die lokalen Typen sind identisch mit den Typen des Multiprojekts (Master).
• Nicht aktuell: Die lokalen Typen sind nicht identisch mit den Typen des Multiprojekts
(Master).

Ergebnis
Folgende Ergebnisse sind möglich:
• OK
• Fehler. Details entnehmen Sie dem Protokoll "Generieren".

Starten
Startet das Generieren aller Batch-Typen.

[Link] Typen Propagieren

Dialogfeld
In diesem Dialogfeld werden die Batch-Typen des Multiprojekts für alle einbezogenen Projekte
propagiert. Nach Ausführung der Funktion "Typen propagieren" sind die Batch-Typen in den
einbezogenen Projekten aktuell. Sollte ein Abgleich der CFC-Pläne erforderlich sein, wird dieser
automatisch durchgeführt.

SIMATIC BATCH V10.0


1044 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Projekt
Zeigt alle Projekte des Multiprojekts mit einer Batch-Anlage.

Hinweis
Projekte, die zum Bearbeiten entfernt wurden, werden durch ein transparentes Symbol
gekennzeichnet. An diesen Projekten können die Batch-Typen nicht propagiert werden, das
Optionskästchen ist gegraut.

Einbeziehen
Aktivieren Sie das Optionskästchen in der Spaltenüberschrift, werden die Batch-Typen zu allen
Projekten propagiert. In der Spalte können Sie Projekte zum Einbeziehen auch einzeln aktivieren.

Pfad
Pfade aller Projekte des Multiprojekts mit einer Batch-Anlage.

Batch-Anlage
Name des Batch-Anlagenobjekts.

Typen-Status
Folgende Statusanzeigen sind möglich:
• Aktuell: Die lokalen Typen sind identisch mit den Typen des Multiprojekts (Master).
• Nicht aktuell: Die lokalen Typen sind nicht identisch mit den Typen des Multiprojekts
(Master).

Ergebnis
Ergebnisse der Aktion Propagieren. Im Einzelnen sind folgende Ergebnisse möglich:
• OK
• Fehler. Details entnehmen Sie dem Protokoll "Propagieren".

Starten
Startet den Vorgang Propagieren. Alle Batch-Typen des Multiprojekts werden an alle selektierten
Projekte propagiert.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1045
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Zusammenführen/Übersetzen

Dialogfeld
In diesem Dialog werden alle Batch-relevanten Projekte des Multiprojekts angezeigt. Batch-
relevante Projekte sind solche mit einem Batch- und einem TH-Anlagenobjekt. Liegt im
jeweiligen Projekt keine aktuelle Übersetzung vor, ist das Optionskästchen in der Spalte
Übersetzen automatisch aktiviert. Ist das Optionskästchen nicht aktiviert, werden die
vorhandenen Teilanlagendaten für das Zusammenführen verwendet.
Nicht aktuelle Batch-Typen werden vor dem Übersetzen aktualisiert. Ein notwendiger
Abgleich der CFC-Pläne mit den Batch-Typen wird automatisch durchgeführt.

Projekt
Hier sind alle Projekte des Multiprojekts mit einer Batch-Anlage aufgelistet.

Hinweis
Projekte eines Multiprojekts, die zum Bearbeiten entfernt wurden, werden durch ein
transparentes Symbol gekennzeichnet. Solche Projekte können nicht übersetzt werden, das
Optionskästchen ist gegraut.

Einbeziehen
Möchten Sie alle Teilanlagen in den Projekten beim Zusammenführen berücksichtigen,
aktivieren Sie das Optionskästchen in der Spaltenüberschrift. Nicht aktivierte Optionskästchen
werden beim Zusammenführen nicht berücksichtigt.

Hinweis
Ist ein Übersetzen eines Projekts erforderlich, wird das Optionskästchen für die Übersetzung
automatisch aktiviert.
Beim Einbeziehen von Projekten, die zum Bearbeiten entfernt sind, wird eine Kopie des letzten
Standes für die Zusammenführung verwendet. Bedenken Sie dabei, dass die Übersetzung des
zum Bearbeiten entfernten Projekts evtl. aktueller ist als die Kopie. Dieser Zustand wird in der
entsprechenden Tabellenzelle farbig hinterlegt.

Übersetzen
Möchten Sie alle Teilanlagen in den Projekten vor dem Zusammenführen übersetzen, aktivieren
Sie das Optionskästchen in der Spaltenüberschrift. Nicht aktivierte Optionskästchen werden
beim Übersetzen nicht berücksichtigt. In dieser Spalte können Sie auch einzelne Projekte für das
Übersetzen aktivieren.

Pfad
Pfade aller Projekte des Multiprojekts.

SIMATIC BATCH V10.0


1046 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Batch-Anlage
Name des Batch-Anlagenobjektes.

Hinweis
In Projekten, die zum Bearbeiten entfernt sind, können Sie die Batch-Typen alle Batch-Anlagen
um Operations-, Funktions- und Messstellentypen ergänzen. Diese Batch-Anlagen werden
durch eine besondere Markierung, einen blauen Balken, gekennzeichnet.

Typen-Status
Folgende Statusanzeigen sind möglich:
• Aktuell: Die lokalen Typen sind identisch mit den Typen des Multiprojekts (Master).
• Nicht aktuell: Die lokalen Typen sind nicht identisch mit den Typen des Multiprojekts
(Master). Propagieren Sie Ihre Batch-Typen.

Hinweis
Bei Projekten, die zum Bearbeiten entfernt sind, wird der Typen-Status der Übersetzungskopie
angezeigt. Bedenken Sie dabei, dass die Batch-Typen im zum Bearbeiten entfernten Projekt evtl.
aktueller sind als die Batch-Typen im Multiprojekt.

Übersetzungs-Status
Anzeige der Ergebnisse der Einzelaktionen (Propagieren, Aktualisieren und Übersetzen).

Starten
Startet das Übersetzen und Zusammenführen.

[Link] ES-Daten überprüfen/konvertieren

Einleitung
Nach der Installation einer neuen CFC/SFC-Version ist evtl. die Umsetzung des
Datenbankformats notwendig. Ohne eine Überprüfung wird der BATCH-Projektierungsdialog
nicht geöffnet.

Starten
Bei Klick auf die Schaltfläche "Starten" wird geprüft, ob eine Formatumsetzung notwendig ist. Ist
keine Formatumsetzung notwendig, wird Ihnen das in der Spalte "Format umsetzen" durch
einen grünen Punkt mit der Bezeichnung "OK" angezeigt. Ist eine Formatumsetzung notwendig,
startet diese unmittelbar nach der Formatprüfung.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1047
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schließen
Schließt den Dialog.

[Link] Register "Verteilung"

Dialogfeld
In diesem Dialog wird die Verteilung der Batch-Anlage dargestellt. Im Einzelnen sind das die
Zielrechner der folgenden Komponenten:
• Batch Datenbank-Server Master
• Batch Datenbank-Server Standby
• BATCH Server
• BATCH Server Standby
• BATCH Client.
Hinweis
Eine Verteilung der Master- bzw. Standby-Komponenten auf unterschiedliche Zielsysteme ist
nicht zulässig.

PC-Station
In einer Klappliste werden alle im Projekt definierten PC-Stationen zu den einzelnen Server-
Komponenten aufgelistet. Wenn im Projekt, z. B. mehrere BATCH Server existieren, können Sie
entschieden, welcher BATCH Server für den Prozessbetrieb (Runtime) verwendet werden soll.
Ändern Sie die PC-Station einer Komponente, werden die anderen Komponenten automatisch
auf die gewählte PC-Station umgestellt. Daher sind nur zulässige Verteilungen möglich. Wo Sie
die Zuordnung ändern ist beliebig.

Zielsystem
Der Rechnername der PC-Station der jeweiligen Komponente wird angezeigt.

Aktualisieren
Mit dieser Schaltfläche wird die Verteilungstopologie neu eingelesen und damit die Daten in
diesem Dialog aktualisiert.
Um sicher zu gehen, dass bei einer Aktion aus dem SB-Projektierungsdialog "Batch-Anlage
projektieren" heraus alle extern geänderte Daten korrekt berücksichtigt werden, sollten Sie
vor einer solchen Aktion diese Funktion ausführen.

SIMATIC BATCH V10.0


1048 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Register "OS-Objekte"

Einstellungen im Register "OS-Objekte"


In diesem Dialog werden Informationen aller Operator Stationen (PCS 7 OS) des Projekts bzw.
aller Projekte des Multiprojekts angezeigt. Weiterhin geben Sie hier an, welche OS als Melde-OS
eingesetzt wird. Nur in diese ausgewählte OS werden die Batch-Meldungen übertragen.
Für die Standby-OS und den OS-Client sind nicht alle Spalteninformationen gefüllt.

Operator Stationen
• Meldetexte
Wählen Sie die OS aus, in die durch die Schaltfläche "Meldungen übertragen" die Batch-
Meldetexte geladen werden. Diese OS ist diejenige, mit der im Prozessbetrieb der BATCH
Control Server (BCS) kommuniziert. Nur eine OS kann als Melde-OS ausgewählt werden.
• Name
Auflistung der Namen aller Operator Stationen des Projekts bzw. alle Projekte des
Multiprojekts.
• Zielsystem
Auflistung der Rechnername der jeweiligen Ziel-OS.
• Projekttyp
Der Projekttyp der Operator Station wird angezeigt, Einzelplatz- oder Mehrplatz-Projekt.
• Symbolischer Rechnername
Anzeige des symbolischen Rechnernamens der jeweiligen OS. Der symbolische
Rechnername setzt sich aus dem S7-Projektnamen und dem Namen der OS zusammen,
getrennt durch einen Unterstrich.
• Archivvariablen anlegen/aktualisieren
Anzeige des Zustands des Optionskästchens "Archivvariablen anlegen/aktualisieren" aus
dem Dialog "Eigenschaften -OS", Register "Ziel-OS und Standby-OS".
• Projekt
Name des Projekts der Operator Station. Diese Spalte wird nur bei Multiprojekten angezeigt.
• Pfad
Pfad des Projekts der Operator Station. Diese Spalte wird nur bei Multiprojekten angezeigt.

Aktualisieren
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, werden die Informationen der Operator Stationen neu
eingelesen und damit die Daten in diesem Dialog aktualisiert.
Um sicher zu gehen, dass bei einer Aktion aus dem SIMATIC BATCH-Projektierungsdialog
"Batch-Anlage projektieren" heraus alle extern geänderte Daten korrekt berücksichtigt
werden, sollten Sie vor einer solchen Aktion diese Funktion ausführen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1049
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Register "Projektsprachen"

Anzeigesprache und im Projekt installierte Sprachen


In diesem Dialog werden Informationen aller im PCS 7 Projekt projektierten Sprachen angezeigt.
Die angezeigten Informationen stammen aus den Spracheinstellungen, die im SIMATIC
Manager vorgenommen wurden.
In der Tabellenspalte "Anzeigesprache" werden die im SIMATIC Manager, Dialog
"Sprachwechsel" eingestellten Sprachen als aktiviert angezeigt. Der Dialog ist im SIMATIC
Manager über Extras > Texte mehrsprachig verwalten > Sprachwechsel aufrufbar.
In der Tabellenspalte "Im Projekt installierte Sprachen" werden die im Dialog "Sprache
hinzufügen, entfernen, Standardsprache setzen" eingestellten Sprachen angezeigt, bzw. die
Sprachen die als Standardsprachen gesetzt wurden. Der Dialog ist im SIMATIC Manager über
Extras > Sprache für Anzeigegeräte erreichbar.

[Link] Register "Systemverhalten"

Dialogfeld
In diesem Dialog wird das Systemverhalten der Batch-Anlage konfiguriert. Der Dialog ist in
folgende Bereiche aufgeteilt:
• Startverhalten mit Zeitangaben
• Laufzeitverhalten mit Zeitangabe für eine Überwachung und einer Einstellung für
Teilanlagen
• Chargendatenverwaltung deaktivieren und Meldesprache einstellen
• Batch-Anlage laden ohne Übersetzen und Laden der Basisprojektierung

Zeiten
Die eingetragenen Zeiten geben an, wann beim Hochlaufen oder Beenden der BATCH Server
Anwendungen eine Zeitüberschreitung gemeldet werden soll. Da diese Zeiten von gewissen
Randbedingungen, z. B. Größe der Batch-Anlage (Pcell), Rechnerleistung, etc. abhängig sind,
dürfen sie nicht zu klein gewählt werden.
Voreinstellung: Hochlauf 300 s und Beenden 90 s.

Überwachungszeiten
SIMATIC BATCH bietet Ihnen die Möglichkeit, von den beteiligten Automatisierungssystemen
aus, die Kommunikationsfähigkeit des BATCH Servers projektspezifisch zu überwachen.
Die Überwachung übernimmt der von SIMATIC BATCH belegbare Teilanlagen-Baustein
"UNIT_PLC". Hierbei setzt der BATCH Server zyklisch, bei ca. einem Drittel der eingestellten
Überwachungszeit, den LIFE-Eingang der belegten "UNIT_PLC" Bausteine. Wenn dieses
Lebenszeichen nicht innerhalb der Überwachungszeit eingeht, dann setzt der Baustein
"UNIT_PLC" den Ausgang "AS_OS_ERR" gleich 0. Wenn das Lebenszeichen wieder gesendet
wird, dann wird der Ausgang "AS_OS_ERR" auf 1 zurückgesetzt. Damit reagieren Sie im

SIMATIC BATCH V10.0


1050 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Automatisierungssystem auf die fehlende Kommunikationskopplung zum BATCH Server. Die


Überwachung findet nur dann statt, wenn Sie eine Zeit ungleich 0 eingegeben. Ein Wert
kleiner 15 Sekunden kann nicht eingestellt werden.
Weitere Information: Kommunikationsüberwachung (Seite 238)

Teilanlagen
Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren, dann werden alle Texteinträge (Chargenname,
Chargen ID, Produkt, Produktversion, Rezept, Rezeptversion, sowie Formula) im Baustein
"UNIT_PLC" und in dem entsprechenden Bildbaustein gelöscht, wenn die entsprechende
Teilanlage frei gegeben wurde.
Wenn Sie das Optionskästchen deaktivieren, werden nur die Texteinträge (Chargenname und
Chargen ID) im Baustein und im Bildbaustein "UNIT_PLC" gelöscht. Alle weiteren Texteinträge
bleiben erhalten, wenn die entsprechende Teilanlage frei gegeben wurde.

Chargendatenverwaltung (CDV) deaktivieren


Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren, dann wird die BATCH-Komponente "CDV" deaktiviert.
Bei dieser Einstellung werden BATCH Meldungen und Prozessmesswerte nicht von der CDV
eingesammelt. Diese Daten fehlen in Berichten und Archiven. In der Druckvorschau und im
Chargenbericht wird ein entsprechender Hinweis aufgeführt. Die Einstellung wird nicht im
laufenden Betrieb umgesetzt. Laden Sie im BATCH Projektierungsdialog die Änderung im BATCH
Engineering auf den BATCH Server. Beenden Sie BATCH Runtime und das BATCH Projekt im
BATCH Start-Koordinator. Anschließend starten Sie Projekt und Runtime neu.
Die Voreinstellung dieser Option ist deaktiviert.

Meldesprache
Wählen Sie aus der Klappliste die Sprache, in der die Chargendatenverwaltung (CDV) die BATCH
Meldungen einsammelt.

Batch-Anlage laden
Wenn Sie das Optionskästchen aktivieren, dann können Sie trotz Änderungen im Basis
Engineering (SFC und CFC), die nicht übersetzt und in das AS geladen werden, die Batch-Anlage
auf den BATCH Server laden.
Die Voreinstellung dieser Option ist deaktiviert. Das bedeutet, dass ein Laden der Batch-
Anlage nur möglich ist, wenn auch die aktuellen Daten aus dem Basis Engineering übersetzt
und in das AS geladen wurden.

[Link] Register "Anlagen"

Einleitung
Dieses Register ist nur bei einem Multiprojekt verfügbar.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1051
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Der Dialog dient dazu, Anlagennamen anzuzeigen und bei Namensungleichheit


eine notwendige Namensanpassung vorzunehmen. Auf Grund der SIMATIC BATCH
Projektierungsvorschrift, ist es erforderlich, Namensgleichheit zwischen TH-Anlage und Batch-
Anlage über alle Projekte eines Multiprojekts herzustellen.

Name der Batch-Anlage des Multiprojekts


In diesem Eingabefeld können Sie einen neuen Namen für Ihre Batch-Anlage vergeben. Beim
Verlassen des Dialogs über die Schaltfläche "OK" werden alle Batch- und TH-Anlagen auf diesen
Namen umbenannt.

Nur S88-Anlagen
Das Optionskästchen ist per Voreinstellung aktiviert. Dadurch werden in der unten dargestellten
Tabelle nur TH-Anlagen angezeigt, welche die ISA S88-Typisierung vorweisen.

Projekt
Name des Projekts.

Pfad
Anzeige des Projektpfads.

Batch-Anlage
Name der Batch-Anlage.

Anlage
Diese Tabellenspalte wird nur angezeigt, wenn das Optionskästchen "Nur S88-Anlagen" aktiviert
ist.
Bei Namensgleichheit im Multiprojekt handelt es sich um ein Anzeigefeld.
Bei Namensungleichheit im Multiprojekt handelt es sich um ein Eingabefeld. Die Namen,
die eine Abweichung vom Namen der Batch-Anlage vorweisen, werden in roter Schriftfarbe
angezeigt. Das bedeutet, dass Sie Namensgleichheit herstellen müssen. Benennen Sie
einheitlich entweder den rot angezeigten Namen um, alle schwarz dargestellten Namen um,
oder verwenden Sie einen neuen Namen.

Hinweis
Bei Namensungleichheit können alle Anlagennamen nur dann umbenannt werden, wenn im
Multiprojekt alle Projekte eingefügt sind.

SIMATIC BATCH V10.0


1052 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

TH-Ordner
Diese Tabellenspalte wird nur angezeigt, wenn das Optionskästchen "Nur S88-Anlagen"
deaktiviert ist.
Es werden alle Hierarchieordner der 1. Ebene aus dem ES angezeigt.
Kommt es beim Umbenennen einer Anlage (ISA-88 Typisierung) zu einem Namenskonflikt,
kann der Name des betreffenden TH-Ordners hier umbenannt werden.

Aktualisieren
Mit dieser Schaltfläche wird die Anlagentopologie neu eingelesen und damit die Daten in
diesem Dialog aktualisiert.
Um sicher zu gehen, dass bei einer Aktion aus dem SB-Projektierungsdialog "Batch-Anlage
projektieren" heraus alle extern geänderte Daten korrekt berücksichtigt werden, sollten Sie
vor einer solchen Aktion diese Funktion ausführen.

[Link] Register "Planordner"

Welche Aufgaben führen Sie im Register "Planordner" durch?


Im Register "Planordner" aktualisieren, übersetzen und laden Sie die Pläne Ihres S7-Programms
und die für den AS-basierten Betrieb notwendigen Speicherbausteine in das AS. Verwenden Sie
ein Multiprojekt kann jedes Projekt eine AS und damit einen Planordner, in dem Pläne als
Programm übersetzt und geladen werden müssen, enthalten.

Voraussetzungen für AS-basierten Betrieb


• Für die Betriebsart "AS-basiert" muss im BATCH Projektierungsdialog unter Eigenschaften der
CPU der Speicherausbau für Code und Daten im MByte angegeben sein und die davon für die
Rezeptlogik verwendete Belegung in %.
• Pro AS muss ein CFC-Plan (@ASB_Mem) in dem die Speicherbausteine (MemIDB64) platziert
sind angelegt sein. Entsprechend Ihren Einstellungen für den Speicherausbau wird die
Anzahl der CFC-Pläne und der darin enthaltenen Speicherbausteine nach einer Formel
systemseitig neu berechnet und angepasst. Die Anpassung kann ein neu Erzeugen, ein
Hinzufügen oder ein Löschen von CFC-Plänen oder von Speicherbausteinen beinhalten und
wird vom System automatisch bei Änderungen im Basis Engineering beim Aktualisieren
durchgeführt. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der CFC-Pläne maßgeblich den
Speicherplatz auf dem AS bestimmen.
• Um diese Projektierungen vom System vornehmen zu lassen, müssen die SIMATIC BATCH
Bausteine installiert worden sein und im Bausteinordner des Projekts enthalten sein.

Wie wird der Dialog mit seinen Registern angezeigt?


Sie öffnen den Dialog "Übersetzen/Laden" wenn Sie im BATCH Projektierungsdialog den Ordner
"Stationen" bzw. den Ordner "SIMATIC Station" markiert haben und die Schaltfläche
"Übersetzen / Laden..." klicken. Klicken Sie dann auf das Register "Planordner".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1053
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Aufbau des Registers


Die Bedeutung der Spaltenüberschriften, der in der Tabelle enthaltenen Informationen sowie
der bedienbaren Funktionen (Schaltflächen und Optionskästchen) sind nachfolgend
beschrieben.

Name
Name des CFC Plans @ASB_Mem in dem die Speicherbausteine MemIDB64 enthalten sind. Der
CFC-Plan stammt aus dem Planordner im Basis Engineering.

Optionskästchen "Aktualisieren"
Durch Aktivieren des Optionskästchens in der Spaltenüberschrift "Aktualisieren" oder unterhalb
zum einzelnen Objekt und anschließendes Klicken auf die Schaltfläche "Starten" werden die
Anzahl der Speicherbausteine vom System neu berechnet und angepasst. Damit werden
Änderungen im Basis Engineering übernommen.

Name
Name des Ordners in dem die CFC-/SFC-Pläne und SFC-Typen enthalten sind. Name des S7-
Planordners.

Optionskästchen "Übersetzen"
Wenn Sie das Optionskästchen "Übersetzen" in der Spaltenüberschrift oder unterhalb zum
einzelnen Objekt aktivieren und anschließend auf die Schaltfläche "Starten" klicken wird der
Dialog "Programm übersetzen" angezeigt. Hier können Sie den Umfang für das Übersetzen der
Pläne als Programm einstellen. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche "OK" wird der
Übersetzungsvorgang gemäß Ihren Einstellungen durchgeführt. Am Ende des
Übersetzungsvorgangs wird das dazugehörige Protokoll angezeigt.
Die Symbole zu den Funktionen "Übersetzen" und "Laden" sind die Folgenden:

Symbol Bedeutung
Objekt muss übersetzt / geladen werden

Objekt wurde nicht übersetzt / geladen. Beachten Sie Protokoll zum Vorgang. Klicken Sie da
zu auf die Schaltfläche in der Spalte "Protokoll" und wiederholen Sie den Vorgang.
Objekt wurde erfolgreich übersetzt / geladen jedoch mit Warnungen. Bitte klicken Sie auf die
Schaltfläche "Protokoll", um die Warnung zu lesen.
Objekt wurde erfolgreich übersetzt / geladen.

Betriebszustand
Es wird die Erreichbarkeit des AS geprüft.

SIMATIC BATCH V10.0


1054 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Optionskästchen "Laden"
Wenn Sie das Optionskästchen "Laden" in der Spaltenüberschrift oder unterhalb zum einzelnen
Objekt aktivieren und anschließend auf die Schaltfläche "Starten" klicken, dann wird der Dialog
"S7 laden" angezeigt. Hier können Sie den Lademodus einstellen. Klicken Sie anschließend auf
die Schaltfläche "OK" wird der Ladevorgang in das AS durchgeführt. Am Ende des Ladevorgangs
wird das dazugehörige Protokoll angezeigt.

Schaltfläche "Protokoll"
Jedes in der Tabelle aufgeführte Objekt entspricht einem S7-Planordner eines Projekts. Zu jeder
Objektzeile gibt es in der Spalte "Protokoll" zwei Schaltfläche. Klicken Sie auf die linke
Schaltfläche, wird die BATCH Plausibilitätsprüfung der Stationen angezeigt. Klicken Sie auf die
rechte Schaltfläche, werden die Ergebnisprotokolle zum Übersetzen und Laden des S7-
Programms angezeigt.

Programmpfad
In der Spalte "Programmpfad" wird der Projektpfad zu Ihrem S7-Programm im SIMATIC Manager
angezeigt. Dort befinden sich alle Datenbausteine, die in das AS geladen werden.

Projekt
In der Spalte "Projekt" wird der Name Ihres Projekts im SIMATIC Manager angezeigt. Dort
befinden sich die Teilanlagen.

Pfad
In der Spalte "Pfad" wird der Ablagepfad Ihres Projekts auf der Festplatte angezeigt.

Schaltfläche "Starten"
Wenn Sie die zum Aktualisieren, Übersetzen oder Laden ausgewählten Objekte aktiviert haben
wird die Schaltfläche "Starten" für die Verwendung frei geschaltet. Sind die nötigen
Einstellungen nicht gegeben ist die Schaltfläche gegraut und nicht verwendbar.

Schaltfläche "Schließen"
Über diese Schaltfläche schließen Sie den Dialog "Übersetzen/Laden".

Schaltfläche "Hilfe"
Über diese Schaltfläche gelangen Sie zum entsprechenden Thema in der Online-Hilfe.

Weitere Information
Selektion "CPU" (Seite 957)
Speicherausbau ermitteln und Belegung einstellen (Seite 226)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1055
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Register "Verbindungen"

Welche Aufgaben führen Sie im Register "Verbindungen" durch?


Im Register "Verbindungen" übersetzen und laden Sie die in HWKonfig und NetPro erstellte
Stations- und Verbindungskonfiguration. Es werden die Funktionen aus dem Basis Engineering
verwendet.

Wie wird der Dialog mit seinen Registern angezeigt?


Sie öffnen den Dialog "Übersetzen/Laden" wenn Sie im BATCH Projektierungsdialog den Ordner
"Stationen" bzw. den Ordner "SIMATIC Station" markiert haben und die Schaltfläche
"Übersetzen / Laden..." klicken. Klicken Sie dann auf das Register "Planordner".

Aufbau des Registers


Die Bedeutung der Spaltenüberschriften, der in der Tabelle enthaltenen Informationen sowie
der bedienbaren Funktionen (Schaltflächen und Optionskästchen) sind nachfolgend
beschrieben.

Name
Name der Verbindungstabelle aus dem Basis Engineering. Eine Verbindungstabelle wird in
NetPro geöffnet.

Optionskästchen "Übersetzen"
Durch Aktivieren des Optionskästchens in der Spaltenüberschrift "Übersetzen" oder unterhalb
zum einzelnen Objekt und anschließendes Klicken auf die Schaltfläche "Starten" werden die
Netzdaten aus der Verbindungstabelle in NetPro gespeichert und übersetzt.
Die Symbole zu den Funktionen "Übersetzen" und "Laden" sind die Folgenden:

Symbol Bedeutung
Objekt muss übersetzt / geladen werden

Objekt wurde nicht übersetzt / geladen. Beachten Sie Protokoll zum Vorgang. Klicken Sie da
zu auf die Schaltfläche in der Spalte "Protokoll" und wiederholen Sie den Vorgang.
Objekt wurde erfolgreich übersetzt / geladen jedoch mit Warnungen. Bitte klicken Sie auf die
Schaltfläche "Protokoll", um die Warnung zu lesen.
Objekt wurde erfolgreich übersetzt / geladen.

Betriebszustand
Der Betriebszustand des AS wird ausgelesen. Ist das AS nicht erreichbar wird dieser Zustand
angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


1056 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Optionskästchen "Laden"
Durch Aktivieren des Optionskästchens in der der Spaltenüberschrift "Laden" oder unterhalb
zum einzelnen Objekt und anschließendes Klicken auf die Schaltfläche "Starten" werden die
Daten aus der Verbindungstabelle in die Zielstationen geladen.

Schaltfläche "Protokoll"
Jedes in der Tabelle aufgeführte Objekt bildet eine Zeile. Zu jeder Objektzeile gibt es in der Spalte
"Protokoll" eine Schaltfläche. Klicken Sie auf die Schaltfläche wird das Ergebnis zum Übersetzen
und Laden der Verbindungen angezeigt.

Programmpfad
In der Spalte "Programmpfad" wird der Projektpfad zu Ihrem S7-Programm im SIMATIC Manager
angezeigt. Dort befinden sich alle Datenbausteine, die in das AS geladen werden.

Projekt
In der Spalte "Projekt" wird der Name Ihres Projekts im SIMATIC Manager angezeigt.

Pfad
In der Spalte "Pfad" wird der Ablagepfad Ihres Projekts auf der Festplatte angezeigt.

Schaltfläche "Starten"
Wenn Sie die zum Übersetzen bzw. Laden ausgewählten Verbindungen aktiviert haben, wird die
Schaltfläche "Starten" für die Verwendung frei geschaltet. Sind die nötigen Einstellungen nicht
gegeben ist die Schaltfläche gegraut und nicht verwendbar.

Schaltfläche "Schließen"
Über diese Schaltfläche schließen Sie den Dialog "Übersetzen/Laden".

Schaltfläche "Hilfe"
Über diese Schaltfläche gelangen Sie zum entsprechenden Thema in der Online-Hilfe.

[Link] Selektion "Externe-Anlagen"

Selektion Externe-Anlagen
Unter dem Knoten werden alle importierten, externen Anlagen aufgeführt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1057
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Externe-Anlagen im Navigationsbereich

Schaltfläche
Aktualisieren Es wird im SIMATIC Manager nach importierten, externen Anlagen gesucht
und im Navigationsbereich des Dialogs angezeigt.
Generieren Die Anlagenpunkte aller externen Anlagen werden generiert.
Übersetzen Alle Instanzen von Anlagenpunkten mit der dazugehörigen Ordnerstruktur
werden übersetzt.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

SIMATIC BATCH V10.0


1058 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Selektion "Anlage"

Selektion Anlage innerhalb externer Anlagen


Unter dem Knoten Anlage werden Batch-Typen und –Instanzen der externen Anlage aufgeführt.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften
Name der Anlage als fette Überschrift. Der Name wird in dem Quell-Projekt vergeben und kann
hier nicht geändert werden.
Beschreibung: Beschreibungstext zur externen Anlage aus dem Quell-Projekt und kann hier
nicht geändert werden.

Externe-Anlage

Schaltfläche
Plausibilität prüfen Es wird geprüft, ob alle Anlagenpunkte, die Sie im Quell-Projekt projektiert
haben, für SIMATIC BATCH plausibel, bzw. verwendbar sind.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1059
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Fahrweisen von...


In diesem Dialogfeld werden einer Fahrweise die entsprechenden Parameter zugeordnet.
Hierdurch werden später in der Chargensteuerung bei einer entsprechend eingestellten
Fahrweise, auch nur die hier ausgewählten Parameter berücksichtigt. Werden die Fahrweisen
an der dem Funktionstyp bzw. Operationstyp zugeordneten Instanz (EPH oder EOP)
eingeschränkt, können später im Rezept auch nur die hier freigegeben Fahrweisen benutzt
werden.

[Link] Parametergruppen der Batch-Anlage


In diesem Dialogfeld bestimmen Sie, welche dynamischen Parameter, welcher
Parametergruppe zugeordnet werden. Die Parametergruppen sind in den Zeilen und die
Parameter in den Spalten einer Tabelle angeordnet. Um die Parametergruppenzuordnung
festzulegen, aktivieren bzw. deaktivieren Sie die entsprechenden Optionskästchen. Ihre
getroffene Auswahl gilt nicht teilanlagengranular, sondern für die gesamte Batch-Anlage.
Filter und Filtereigenschaften
Über den Eintrag "Sortierung nach Teilanlagen" in der Klappliste können Sie eine Teilanlage
als Filter auswählen. Das Filterkriterium beschränkt, entsprechend Ihrer Auswahl, die
Tabellenanzeige auf die ausgewählte Teilanlage.
• Wenn kein Filterargument ausgewählt ist, dann werden in den Zeilen alle Parametergruppen
der Batch-Anlage angezeigt. In den Spalten werden die dynamischen Parameter aller
Teilanlagen angezeigt, die den dynamischen Fahrweisenparameter instanziert haben. Die
Parametergruppenzuordnung ist für alle dynamischen Parameter frei gegeben.
• Wenn Sie eine Teilanlage auswählen, dann werden in den Zeilen alle Parametergruppen
angezeigt, die dieser Teilanlage zugeordnet sind. In den Spalten werden alle dynamischen
Parameter der Teilanlagen angezeigt, denen eine dieser Parametergruppen ebenfalls
zugeordnet wurde. Die Parametergruppenzuordnung ist nur für die dynamischen Parameter
frei gegeben, die der Teilanlage über die gefiltert wurde, entsprechen.

SIMATIC BATCH V10.0


1060 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

[Link] Selektion "Batch-Typen"

Selektion Batch-Typen
Unter dem Knoten werden alle importierten Ausrüstungseigenschaften (Anlagenpunkte) der
importierten, externen Anlage aufgeführt.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften
Name des im den Anlagedaten selektierten Objekts als fettgedruckte Überschrift.
Beschreibung: Beschreibungstext zu den Batch-Typen der externen Anlage.
Letzte Änderung am: Die letzte Änderung der Batch-Typen wird mit Datum mit Uhrzeit
angegeben.

Batch-Typen

Schaltfläche
Generieren Es werden alle projektierten Ausrüstungseigenschaften (Anlagenpunkte)
für SIMATIC BATCH angelegt.

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Zusatzfunktionen
Schaltfläche "Drucken": Druckt alle projektierten Ausrüstungseigenschaften der Anlage in
tabellarischer Form aus.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1061
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

[Link] Selektion "Batch-Instanzen"

Selektion Batch-Instanzen
Unter dem Knoten werden alle importierten Ausrüstungseigenschaften (Anlagenpunkte der
Teilanlagen) externer Anlagen aufgeführt.

Anlagedaten
Zur Navigation in den Anlagendaten.

Eigenschaften
Name des im den Anlagedaten selektierten Objekts als fettgedruckte Überschrift.
Beschreibung: Beschreibungstext zu den Batch-Instanzen der externen Anlage.
Letzte Änderung: Die letzte Änderung der Batch-Instanzen wird mit Datum mit Uhrzeit
angegeben.

Batch-Instanzen

Schaltfläche
Übersetzen Es werden alle projektierten Ausrüstungseigenschaften (Anlagenpunkte der
Teilanlagen) und deren Ordnerstruktur für SIMATIC BATCH angelegt.

SIMATIC BATCH V10.0


1062 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Protokoll

Anzeigefeld "Fehler" Die Anzahl der Fehler zum ausgewählten Protokoll werden angezeigt.
Anzeigefeld "Warnungen" Die Anzahl der Warnungen zum ausgewählten Protokoll werden ange‐
zeigt.
Schaltfläche "Anzeigen" Mit der Schaltfläche "Anzeigen" wird die Protokollierung aktiviert. Das
ausgewählte Protokoll wird als XML-Datei in vorgegebenem Layout er‐
zeugt und im Internet Explorer zur Anzeige gebracht.
Bei der Selektion "Anlage" werden mit der Schaltfläche "Anzeigen" im‐
mer alle Fehler bzw. Warnungen der Anlage angezeigt. An einem se‐
lektierten Objekt können außerdem durch Drücken der rechten Maus‐
taste und Auswahl der Funktion "Protokoll anzeigen" Fehler bzw. Warn‐
ungen auch objektindividuell angezeigt werden.

Schaltfläche "OK"
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Schaltfläche "Übernehmen"
Ihre Einstellungen werden, ohne den Dialog zu beenden, gespeichert. Die Schaltfläche ist nur
verfügbar, wenn Sie Änderungen im Dialog vorgenommen haben.

Schaltfläche "Abbrechen"
Schließt den Dialog ohne Änderungen zu speichern.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die SIMATIC BATCH Online-Hilfe zu diesem Kontext.

16.1.13 Dialoge aus dem SIMATIC Manager heraus

[Link] Register "Allgemein" Objekteigenschaften der Batch-Anlage

Funktion
In diesem Dialogfeld werden die allgemeinen Eigenschaften des Objekts Batch-Anlage
angezeigt.

Name:
Den Namen des aktuellen Objekts können Sie ändern, sofern keine gleichnamige TH-Anlage im
ES existiert.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1063
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Projektpfad:
Der logische Pfad vom Projekt über die Komponenten bis zum aktuellen Objekt wird angezeigt.

Speicherort des Projekts:


Physikalischer Pfad des Projekts.

Autor:
Name des Projekteurs.

Erstellt am:
Erstellungsdatum des Objekts.

Zuletzt geändert am:


Datum der letzten Änderung am Objekt.

Kommentar:
Geben Sie hier einen Kommentar ein, um spezifische Informationen zum Objekt anzugeben. Die
Angabe des Kommentars ist optional.

[Link] Register "Allgemein" Objekteigenschaften der BATCH Applikationen

Funktion
Das Register "Allgemein" informiert über die BATCH Applikationen.

Kurzbezeichnung:
Es wird Ihnen eine Kurzbeschreibung zur Aufgabe der Applikation angezeigt. Die angezeigten
Kurzinformationen sind zu jeder Komponente im Hardware-Katalog hinterlegt.

Name:
Im Feld "Name" steht der Name der Applikation, den Sie nach Ihren Vorgaben ändern können.
Wenn Sie die Bezeichnung ändern, erscheint die neue Bezeichnung im SIMATIC Manager.

SIMATIC BATCH V10.0


1064 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Kommentar
In diesem Feld können Sie z. B. den Einsatzzweck der Applikation eingeben.

Hinweis
Um Namen bzw. Kommentare zu ändern, öffnen Sie die Objekteigenschaften in HW Konfig.
Achtung: Namensgleichheit wird nicht geprüft.

[Link] Register "Zusammenführen/Übersetzen"

Einleitung
In diesem Register werden alle BATCH Projekte des Multiprojekts angezeigt. BATCH Projekte sind
solche mit einem Batch- und einem TH-Anlagenobjekt.

Hinweis
In einem ausgehängten BATCH Projekt ist das Laden der Batch-Daten und das Übertragen der
Meldungen nicht möglich.

Vor dem Übersetzen Typen generieren


Aktivieren Sie das Optionskästchen, wenn vor der Aktion "Zusammenführen/Übersetzen" die
Batch-Typen generiert werden sollen. Nicht aktuelle Batch-Typen werden dann vor dem
Übersetzen aktualisiert. Ein notwendiger Abgleich der CFC-Pläne mit den Batch-Typen wird
automatisch durchgeführt.
In der Standardeinstellung ist das Optionskästchen nicht aktiviert.

Hinweis
Es werden die Batch-Typen aus allen Projekten des Multi-Projekts generiert.

Meldungen übertragen
Aktivieren Sie das Optionskästchen, wenn vor der Aktion "Zusammenführen/Übersetzen" die
BATCH Meldungen an die PCS 7 OS übertragen werden sollen. In der Standardeinstellung ist das
Optionskästchen nicht aktiviert.

Batch-Anlagen in den Projekten


In diesem Bereich des Dialogs werden die Batch-Anlagen in den Projekten eines Multiprojekts in
Tabellenform angezeigt. Pro Zeile wird ein Projekt des Multiprojekts aufgeführt. In den
dazugehörigen Spalten werden weitere Informationen zum Projekt angegeben.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1065
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Projekt
In der Spalte "Projekt" wird der Name des Projekts angezeigt.

Hinweis
Projekte, die zum Bearbeiten entfernt wurden, werden durch ein transparentes Symbol
gekennzeichnet. Solche Projekte können nicht übersetzt werden, das Optionskästchen ist
gegraut.

Pfad
In der Spalte "Pfad" wird der Pfad des Projekts angezeigt.

Batch-Anlage
In der Spalte "Batch-Anlage" wird der Name der Batch-Anlage angezeigt, den Sie im BatchCC
vergeben haben.

Hinweis
In Projekten, die zum Bearbeiten entfernt sind, können Sie die Batch-Typen alle Batch-Anlagen
um Operations-, Funktions- und Messstellentypen ergänzen. Diese Batch-Anlagen werden
durch eine besondere Markierung, einen blauen Balken, gekennzeichnet.

Anlage
In der Spalte "Anlage" wird der Name der aus der Technologischen Sicht angezeigt. Es handelt
sich um den Namen, den Sie bei der S88-Typisierung den Objekttyp "Anlage" zugeordnet haben.

Hinweis
Der Name der Batch-Anlage und der Name der Anlage müssen identisch sein.

OK
Speichert Ihre Einstellungen und beginnt je nach Ihren Einstellungen das Erzeugen,
Zusammenführen der Basis-Daten und anschließend das Übersetzen der Instanzen. Achten Sie
darauf, dass Meldungen nicht übertragen werden können, wenn eine OS aktiv ist.

Abbrechen
Verwirft Ihre Einstellungen und schließt den Dialog.

Hilfe
Öffnet die Hilfe zu diesem Kontext.

SIMATIC BATCH V10.0


1066 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Weitere Information
Batch-Anlagendaten übersetzen und laden (Seite 231)

[Link] Register "Laden"

Einleitung
In diesem Register wird die komplette Verteilung Ihrer Batch-Anlage in Tabellenform dargestellt.
In der Spalte "Status" wird mit farbigen Ampelsymbolen der Status aller beteiligten
Komponenten angezeigt. Anhand des Farbschemas können Sie schnell erkennen, welche
Komponenten geladen werden müssen.
Mögliche Komponenten einer Batch-Anlage, die auf die Zielsysteme geladen werden müssen:
• Batch Datenbank Server (Master/Standby)
– Projektdatenbank
– Offline Datenbank
– Online Datenbank
• Batch Server (Master/Standby)
• BATCH Client

Komponente
Wenn ein Laden einzelner Komponenten erforderlich ist, dann sind die Optionskästchen zu
diesen Komponenten automatisch gesetzt und können nicht verändert werden. Nach einem
erfolgreichen Laden sind die Optionskästchen wieder deaktiviert und können wieder aktiviert
werden.
Durch Aktivieren des Optionskästchens in der Spalte "Komponente" werden alle vorhandenen
Komponenten geladen.

PC-Station
Der Name der übergeordneten PC-Station wird angezeigt.

Zielsystem
Der Rechnername der jeweiligen Komponente wird angezeigt.

Prüfen
Bei externen Zielsystemen können Sie in dieser Spalte durch Klicken der Schaltfläche die
Aktualität der geladenen Daten überprüfen. Bei dieser Aktion wird überprüft, ob die Zielrechner
erreichbar und die geladenen Daten aktuell sind. Das Ergebnis wird in der Spalte "Status"
angezeigt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1067
Kontexthilfe-Referenzen
16.1 Dialoge

Wenn Sie auf die Schaltfläche in der Spaltenüberschrift klicken, dann werden alle
Komponenten überprüft.

Hinweis
Komponenten von lokalen Zielsystemen werden automatisch geprüft.

Status
Folgende Statusanzeigen sind möglich:

Status Symbol Bemerkung


Geladen Anlagendaten geladen. Ein erneuter Ladevorgang kann angesto‐
ßen werden.
Nicht aktuell Die geladenen Daten sind nicht mehr aktuell. Ein erneuter Ladevor‐
gang kann angestoßen werden.
Nicht vorhanden bzw. nicht projektiert

BATCH Installation prüfen Es existiert keine BATCH-Installation auf dem Zielrechner.


WinCC Installation prüfen Es existiert keine WinCC Installation auf dem Zielrechner.
Freigabe überprüfen Der BATCH-Ordner "sbdata" ist nicht korrekt freigegeben oder der
freigegebene Name lautet nicht "BATCH". Berechtigungen bzw. Frei‐
gabename müssen überprüft werden.
Nicht erreichbar Remote PC-Station ist nicht erreichbar, der Ladevorgang ist nicht
möglich.
Projekt ausgecheckt Das Projekt mit der erforderlichen Komponente ist ausgecheckt.
Nicht geladen Es wurden noch keine Anlagendaten geladen. Der Ladevorgang
kann angestoßen werden.
System-Fehler Beim Laden kam es zu einem Systemfehler.
OS prüfen / laden Die PCS 7 OS wurde noch nicht korrekt geladen.

OK
Speichert Ihre Einstellungen und beendet den Dialog.

Abbrechen
Verwirft Ihre Einstellungen und schließt den Dialog.

Hilfe
Öffnet die Online-Hilfe zum diesem Kontext.

SIMATIC BATCH V10.0


1068 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

16.2 BCC Menübefehle

16.2.1 Menü Programm

[Link] Neue Anlage (Menü Programm)


Mit dieser Funktion lesen Sie die Daten der Basisautomatisierung für eine auszuwählende
Anlage ein. Die Daten der Basisautomatisierung bestehen aus den Bausteininstanzen der in den
CFC-Plänen erstellten SFC-Typen oder den SIMATIC BATCH-spezifischen Bausteinen
UNIT_BLOCK, IEOP, IEPH, EPAR und TAG_COLL, sowie weiteren Daten in den Hierarchieordnern.

[Link] Aktualisieren der Anlage


Wenn Sie im Engineering System (ES) Änderungen in den BATCH-relevanten Anlagendaten
vorgenommen haben (z. B. in CFC-Plänen mit SFC-Typen/BATCH-Schnittstellenbausteinen oder
bei den Typbeschreibungen), dann müssen Sie die Anlagendaten im BatchCC aktualisieren.
Aktualisieren der Anlagendaten bei Änderung im Engineering System (Seite 327)

[Link] Drucken (Menü Programm)


Mit dieser Funktion können Sie im BatchCC den Ausdruck der im Listenfenster dargestellten
Daten anstoßen.

[Link] Druckvorschau
Mit dieser Funktion lassen Sie sich die ausgewählten Daten in einer Druckvorschau anzeigen. Im
Vorschaufenster steht Ihnen u. a. ein Druckbefehl zur Verfügung. In der Druckvorschau ist keine
Bearbeitung möglich.
Der Menübefehl ist erst dann verfügbar, wenn Sie ein Steuerrezept im Anzeigefenster des
BCC darstellen und markieren.

[Link] Drucker einrichten


Mit dieser Funktion öffnen Sie ein Dialogfeld, in dem Sie Einstellungen zum aktuellen Drucker
vornehmen können.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1069
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

16.2.2 Menü Bearbeiten

[Link] Plausibilität des Grundrezeptes prüfen (Menü Bearbeiten)

Voraussetzung:
Voraussetzung ist die Bearbeitung der Rezeptstruktur mit den Elementen Schritt, Transition und
Strukturelement sowie die dazugehörige Projektierung der Rezeptdaten (Rezeptkopf).

Plausibilität prüfen:
Selektieren Sie das zu prüfende Rezept.
Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Plausibilität prüfen oder den Kontextmenübefehl
(rechte Maustaste).
Die Plausibilitätsprüfung umfasst die Konsistenz der im angelegten Rezept verwendeten
Bibliotheksoperationen und Anlagendaten. Ausgegeben wird eine Ergebnisanzeige bzw.
Fehlerliste, die zeigt, ob z. B. der Rezeptkopf ausgefüllt ist, ob Stoffe vorhanden, Schritte
und Transitionen im Rezept projektiert sind bzw. ob die normierte Ansatzmenge stimmt.
Innerhalb des Rezepteditors kann aus der Fehlerliste durch Doppelklick auf den Listeneintrag
auf den verursachenden Rezeptteil gesprungen werden.
Durch die Plausibilitätsprüfung wird der Rezeptstatus (Seite 357) nicht verändert.

Siehe auch:
Öffnen von Rezepten (Seite 1074)

[Link] Plausibilität der Bibliotheksoperation prüfen (Menü Bearbeiten)

Voraussetzung:
Voraussetzung ist die Bearbeitung der der Rezeptstruktur mit den Elementen Schritt, Transition
und Strukturelement sowie die dazugehörige Projektierung der Bibliotheksoperationsdaten
(Rezeptkopf).

Plausibilitätsprüfung:
1. Selektieren Sie die zu prüfende Bibliotheksoperation.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Plausibilität prüfen oder den
Kontextmenübefehl (rechte Maustaste).
Die Plausibilitätsprüfung umfasst die Konsistenz der in der angelegten Bibliotheksoperation
verwendeten Anlagendaten. Ausgegeben wird eine Ergebnisanzeige bzw. Fehlerliste, die

SIMATIC BATCH V10.0


1070 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

zeigt, ob z. B. der Rezeptkopf ausgefüllt ist, ob Stoffe vorhanden, Schritte und Transitionen im
Rezept projektiert sind.

Hinweis
Aus der Fehlerliste kann durch Doppelklick auf den Listeneintrag auf den verursachenden
Rezeptteil - innerhalb des BATCH Rezepteditors - gesprungen werden.

[Link] Plausibilität der Formula prüfen (Menü Bearbeiten)


Eine Formula wird auf folgende Fehler überprüft:
• Die Werte in den liegen innerhalb der Grenzen der verbundenen Grundrezeptparameter
• Das Löschen und Hinzufügen von Parametern in der Formula-Kategorie
• Parametertypänderungen in der Formula-Kategorie
• Grundrezept muss freigegeben sein
• Es müssen Einsatzstoffe und Stoffausstoß ausgewählt sein.
Die Prüffehler werden in einem Fenster ausgegeben und können in eine Datei abgespeichert
werden.

[Link] Plausibilität der Charge prüfen (Menü Bearbeiten)


Bei geplanten Chargen kann eine "Prüfung der Plausibilität" erforderlich werden, wenn
beispielsweise folgende Sachverhalte eintreten:
• Wenn Sie eine Aktualisierung Ihrer Batch-Anlage durchführen.
• Wenn Sie folgende Chargeneigenschaften ändern, sodass die projektierten
Randbedingungen ungültig werden:
– Ansatzmenge ändern
– Zuordnung der Teilanlagen ändern
– Ändern von Sollwerten
• Wenn Sie Materialien (Stoffe) löschen die verwendet werden.

[Link] Umbenennen (Menü Bearbeiten)


Mit dieser Funktion können Sie den Namen und die Version des selektierten Objektes ändern.

[Link] Neue Formula-Kategorie anlegen (Menü Bearbeiten)


Im BatchCC legen Sie mit diesem Befehl eine neue Formula-Kategorie mit Name und
Beschreibung an.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1071
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

[Link] Neue Formula anlegen (Menü Bearbeiten)


Mit dieser Funktion können Sie ein neues Formula zu der selektierten Formula-Kategorie mit
Name und Beschreibung anlegen. Das Editieren erfolgt in den Eigenschaften der neuen Formula

[Link] Neue Auftrags-Kategorie anlegen (Menü Bearbeiten)


Im BatchCC legen Sie mit diesem Befehl eine neue Auftrags-Kategorie mit Name und
Beschreibung an.

[Link] Neuen Auftrag anlegen (Menü Bearbeiten)


Mit dieser Funktion legen Sie einen neuen Auftrag und eine vorgebbare Anzahl neuer Chargen
an. Beim Anlegen einer neuen Chargen, können Sie die Formula oder das Grundrezept zuweisen.

Hinweis
Es gibt eine feste Zuordnung zwischen einer Charge und Formula/Grundrezept.

[Link] Neu (Menü Bearbeiten)


Mit dieser Funktion legen Sie eine neue Charge zu einem Auftrag an. In der Eingabemaske
stehen Ihnen beim Anlegen der Charge die zum Test oder zur Produktion freigegebenen
Grundrezepte und Formulas zur Verfügung. Es werden jedoch nur die Grundrezepte angezeigt,
die keiner Formula-Kategorie zugeordnet wurden. Sie können die Formula oder das
Grundrezept zuweisen.

[Link] Neue Charge anlegen (Menü Bearbeiten)


Mit dieser Funktion öffnet sich ein Dialog, in dem Sie auf Basis des markierten Objekts
(Grundrezept oder Formula) neue Chargen anlegen können. Dabei werden die Eigenschaften
(Kopfparameter) des Basisobjekts übernommen, können aber auch noch angepasst werden.
Wenn die Daten des verwendeten Basisobjekts zum Erzeugen einer Charge plausibel sind, dann
können Sie über die Schaltfläche "OK" sofort eine neue Charge anlegen. So erzeugte Chargen
werden in folgender vom System angelegten Auftragsordnerstruktur im BatchCC angelegt:
Aufträge\SystemAuftragskategorie\Systemauftrag.

Hinweis
Grundrezept mit Formula-Kategorie
Wenn Sie ein Grundrezept zur Chargenerzeugung verwenden, welches mit einer Formula-
Kategorie verknüpft ist in der genau nur eine Formula enthalten ist, dann werden diese
Rezeptdaten bei der Chargenerzeugung verwendet.

Weitere Information
Register "Charge hinzufügen" (Seite 886)

SIMATIC BATCH V10.0


1072 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

[Link] Neue Bibliothekssubstruktur anlegen (Menü Bearbeiten)


Mit dieser Funktion können Sie eine neue Bibliothekssubstruktur für Flache Grundrezepte
(Seite 552) anlegen. Für die weitere Bearbeitung müssen Sie den Rezepteditor starten.

[Link] Neue Bibliotheksoperation anlegen (Menü Bearbeiten)


Mit dieser Funktion legen Sie eine neue Bibliotheksoperation für Hierarchische Grundrezepte
(Seite 554) an. Für die weitere Bearbeitung müssen Sie den Rezepteditor starten.

[Link] Neue Qualität (Menü Bearbeiten)


Im BatchCC erzeugen Sie mit diesem Befehl einen neue Qualität mit Name, Code und
Beschreibung.

[Link] Neuer Stoff (Menü Bearbeiten)


Im BatchCC erzeugen Sie mit diesem Befehl einen neuen Stoff mit Name, Code, Beschreibung
und evtl. Qualität.

[Link] Neues Flaches Grundrezept anlegen (Menü Bearbeiten)


Mit dieser Funktion können Sie ein neues Flaches Grundrezept (Seite 552) mit Name, Version
und Beschreibung anlegen. Das Editieren des Rezeptes erfolgt mit Hilfe des Rezepteditors.

[Link] Neues Hierarchisches Grundrezept anlegen (Menü Bearbeiten)


Mit dieser Funktion können Sie ein neues Hierarchisches Grundrezept (Seite 554) mit Name,
Version und Beschreibung anlegen. Das Editieren des Rezeptes erfolgt mit Hilfe des
Rezepteditors.

[Link] Öffnen der Bibliotheksoperation (Menü Bearbeiten)


Sie können eine Bibliotheksoperation durch doppelklicken auf die gewünschte
Bibliotheksoperation oder über das Kontext-Menü (rechte Maustaste) öffnen. Es wird die
korrespondierende Applikation BATCH Rezepteditor mit der Bibliotheksoperation gestartet.
Ist der BATCH Rezepteditor schon gestartet, wird ein (weiteres) Fenster mit der
Bibliotheksoperation geöffnet.

Hinweis
Die weiteren Bearbeitungen sind anschließend mit der BATCH Rezepteditor möglich.

[Link] Öffnen der Liste der Anlage (Menü Bearbeiten)


Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1073
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

[Link] Öffnen der Liste der Aufträge (Menü Bearbeiten)


Mit diesem Befehl wird ein neues Fenster geöffnet, in dem alle Aufträge zur Auftrags-Kategorie
mit den projektierten Chargen und deren Eigenschaften aufgelistet sind.

[Link] Öffnen der Liste der Bibliotheksoperationen (Menü Bearbeiten)


Mit diesem Befehl wird ein neues Fenster geöffnet, in dem alle Bibliotheksoperationen mit dem
Bearbeitungsstatus, dem Bearbeiter und dem letzten Änderungsdatum aufgelistet sind.

[Link] Öffnen der Liste der Chargen (Menü Bearbeiten)


Mit diesem Befehl wird ein neues Fenster geöffnet, in dem alle Chargen zum Auftrag mit allen
projektierten Chargeneigenschaften aufgelistet sind.

[Link] Öffnen der Liste der Formula-Kategorie (Menü Bearbeiten)


Mit diesem Befehl wird die Baumstruktur mit den Grundrezepten der selektierten
Grundrezeptkategorie erweitert.

[Link] Öffnen der Liste der Formulas (Menü Bearbeiten)


Mit diesem Befehl wird ein neues Fenster geöffnet, in dem die Formulas der selektierten
Formula-Kategorie mit dem Bearbeitungsstatus, dem Bearbeiter und dem letzten
Änderungsdatum aufgelistet sind.

[Link] Öffnen der Liste der Grundrezepte (Menü Bearbeiten)


Mit diesem Befehl wird ein neues Fenster geöffnet, in dem alle Rezepte mit dem
Bearbeitungsstatus, dem Bearbeiter und dem letzten Änderungsdatum aufgelistet sind.

[Link] Öffnen der Liste der Rezept-Kategorien (Menü Bearbeiten)


Mit diesem Befehl wird ein neues Fenster geöffnet, in dem alle Rezepte mit dem
Bearbeitungsstatus, dem Bearbeiter und dem letzten Änderungsdatum aufgelistet sind.

[Link] Öffnen der Liste der Stoffe (Menü Bearbeiten)


Mit diesem Befehl wird ein neues Fenster geöffnet, in dem die Stoffe mit den definierten Codes
und Qualitäten aufgelistet sind.

[Link] Öffnen des Grundrezeptes (Menü Bearbeiten)


Sie können ein Rezepte durch doppelklicken auf das gewünschte Rezept oder über das Kontext-
Menü (rechte Maustaste) öffnen. Es wird die korrespondierende Applikation BATCH Rezepteditor
mit dem Rezept gestartet.

SIMATIC BATCH V10.0


1074 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Ist der BATCH Rezepteditor schon gestartet, wird ein (weiteres) Fenster mit dem Rezept
geöffnet.

Hinweis
Die weiteren Bearbeitungen sind anschließend mit der BATCH Rezepteditor möglich.

[Link] Drucken
Mit diesem Befehl drucken Sie den Chargenbericht zu einem vorher selektierten Element.

[Link] Druckvorschau
Mit diesem Befehl wird der Chargenbericht in einem Vorschaufenster innerhalb des BatchCC zur
Anzeige gebracht. Maximal werden zwei Objekte gleichzeitig zur Ansicht im Vorschaufenster
unterstützt. Innerhalb des Vorschaufensters bietet Ihnen eine Werkzeugleiste Schaltflächen für
die Seitennavigation innerhalb des Chargenberichts an. Zusätzlich steht Ihnen eine
Schaltfläche für den Export des Chargenberichts im PDF-Format zur Verfügung.

[Link] Eigenschaften der Auftrags-Kategorie (Menü Bearbeiten)


Dieser Befehl öffnet das Dialogfeld zur Auftrags-Kategorie. Sie können eine Auftrags-Kategorie
mit dem Namen und eine Beschreibung eingeben.

[Link] Eigenschaften der Bibliotheksoperation (Menü Bearbeiten)


Mit dieser Funktion öffnen Sie den Dialog zum Editieren der Kopfdaten einer
Bibliotheksoperation. Hier können die Sollwerte für Stoff und Parameter und die
Teilanlagenzuordnung für ein nicht freigegebene Bibliotheksoperation geändert werden.

[Link] Eigenschaften der Formula-Kategorie (Menü Bearbeiten)


Formulas dienen der prozedurunabhängigen Definition der für ein Rezept benötigten
Parameter. Über die Eigenschaften der Formula-Kategorie legen Sie die Parameterstruktur für
eine Gruppe von Rezepten fest.
Diese Kategorie wird den Rezepten fest zugeordnet (Auswahl in den Kopfeigenschaften einer
Rezeptprozedur, Grundrezept).
Rezepte, die einer Kategorie zugeordnet sind, werden dann in den Formulas innerhalb der
Kategorie zu Auswahl angeboten.

[Link] Eigenschaften der Formula (Menü Bearbeiten)


Mit dieser Funktion öffnen Sie den Dialog zum Editieren der Formula-Eigenschaften. Hier
können Sie die Werte der Parameterstruktur (Stoff und Parameter) eingeben und die
Zuordnungen zu den Variablen im Grundrezept festlegen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1075
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

[Link] Eigenschaften der Qualität (Menü Bearbeiten)


Dieser Befehl öffnet das Dialogfeld für die selektierte Qualität. Sie können den Namen, den Code
und eine Beschreibung zu dieser Qualitäten eingeben.

[Link] Eigenschaften des Auftrags (Menü Bearbeiten)


Mit dieser Funktion öffnen Sie den Dialog für einen Auftrag.

[Link] Eigenschaften des Grundrezeptes (Menü Bearbeiten)


Mit dieser Funktion öffnen Sie den Dialog zum Editieren der Rezeptkopfdaten. Hier können
Produkt, die Sollwerte für Stoffe und Parameter und die Teilanlagenzuordnungen für ein nicht
freigegebenes Rezept geändert werden.

[Link] Eigenschaften des Ordners (Menü Bearbeiten)


Dieser Befehl öffnet das Dialogfeld für den selektieren Ordner. Sie können den Namen, den Code
und eine Beschreibung zu diesem Ordner eingeben.

[Link] Eigenschaften des Stoffes (Menü Bearbeiten)


Dieser Befehl öffnet das Dialogfeld für den selektierten Stoff. Sie können den Namen, den Code,
eine Beschreibung und die Qualitäten zu diesem Stoff eingeben.

[Link] Eigenschaften einer Charge (Menü Bearbeiten)


Mit dieser Funktion öffnen Sie den Dialog zum Eingeben eines Chargennamens, Auswahl eines
Grundrezeptes, Vorgabe einer Ansatzmenge und Start-, Endezeit der Charge.

[Link] Freigabe der Bibliotheksoperation zum Test (Menü Bearbeiten)

Voraussetzung:
Voraussetzung hierfür ist die Plausibilität der Bibliotheksoperation. Die Plausibilität wird mit
dem Befehl zuerst geprüft.

Freigeben von Bibliotheksoperationen:


1. Selektieren Sie die Bibliotheksoperation.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Freigabe zum Test oder den Kontextmenübefehl
(rechte Maustaste).

SIMATIC BATCH V10.0


1076 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Ergebnis
Nach dem Freigeben erhält die Bibliotheksoperation den Status "zum Test freigegeben".

Hinweis
Falls Fehler bei der Plausibilitätsprüfung auftreten, werden diese Mängel angezeigt und der
Bibliotheksoperationszustand bleibt "in Bearbeitung".

Siehe auch:
Unterschied Freigabe zum Test oder zur Produktion (Seite 1121)

[Link] Freigabe der Bibliotheksoperation zur Produktion (Menü Bearbeiten)

Voraussetzung:
Voraussetzung hierfür ist die Plausibilität der Bibliotheksoperation. Die Plausibilität wird mit
dem Befehl zuerst geprüft.

Freigeben von Bibliotheksoperationen:


1. Selektieren Sie die Bibliotheksoperation.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Freigabe zur Produktion oder den
Kontextmenübefehl (rechte Maustaste).

Ergebnis
Nach dem Freigeben erhält die Bibliotheksoperation den Status "zur Produktion freigegeben".

Siehe auch:
Unterschied Freigabe zum Test oder zur Produktion (Seite 1121)

[Link] Freigabe der Formula aufheben (Menü Bearbeiten)

Einleitung
Sie können die Freigabe für eine Formula im BatchCC aufheben.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1077
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Freigabe aufheben:
1. Selektieren Sie die Formula.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Aufheben der Freigabe oder den
Kontextmenübefehl (rechte Maustaste).

Ergebnis
Nach dem Aufheben der Freigabe erhält eine zum Test freigegebene Formula den Status "in
Bearbeitung", bzw. eine zur Produktion freigegebene Formula den Status "Freigabe
aufgehoben".

Symbol Bedeutung
In Bearbeitung
Freigabe aufgehoben

[Link] Freigabe der Formula (Menü Bearbeiten)

Voraussetzung:
Voraussetzung für die Freigabe ist die Plausibilität der Formula und ein frei gegebenes
Grundrezept. Die Plausibilität wird mit dem Befehl zuerst geprüft.

Freigeben von Formulas:


1. Selektieren Sie die Formula.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Freigeben oder den Kontextmenübefehl (rechte
Maustaste).

Ergebnis
Nach dem Freigeben erhält die Formula den Status "Freigabe".

Hinweis:
Falls Fehler bei der Plausibilitätsprüfung auftreten, werden diese Mängel angezeigt und der
Formula-Zustand bleibt "in Bearbeitung".

[Link] Freigabe des Grundrezeptes zum Test (Menü Bearbeiten)


Voraussetzung hierfür ist die Plausibilität des Rezeptes. Die Plausibilität wird mit dem Befehl
zuerst geprüft.

SIMATIC BATCH V10.0


1078 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Freigeben von Rezepten:


1. Selektieren Sie das Rezept.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Freigabe zum Test oder den Kontextmenübefehl
(rechte Maustaste).

Ergebnis
Nach dem Freigeben erhält das Rezept den Status "zum Test freigegeben".

Hinweis:
Falls Fehler bei der Plausibilitätsprüfung auftreten, werden diese Mängel angezeigt und der
Rezeptzustand bleibt "in Bearbeitung". Die Freigabe kann auch im BATCH Rezepteditor erfolgen.

Siehe auch:
Plausibilitätsprüfung (Seite 1070)
Status der Rezepte und Zustandsübergänge (Seite 357)
Öffnen von Rezepten (Seite 1074)
Unterschied Freigabe zum Test oder zur Produktion (Seite 1121)

[Link] Freigabe des Grundrezeptes zur Produktion (Menü Bearbeiten)

Voraussetzung:
Voraussetzung hierfür ist die Plausibilität des Rezepts. Die Plausibilität wird mit dem Befehl
zuerst geprüft.

Freigeben von Rezepten:


1. Selektieren Sie das Rezept.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Freigabe zur Produktion oder den
Kontextmenübefehl (rechte Maustaste).

Ergebnis
Nach dem Freigeben erhält das Rezept den Status "zur Produktion freigegeben" .

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1079
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Weitere Information:
Plausibilität prüfen (Seite 1070)
Status der Rezepte und Zustandsübergänge (Seite 357)
Öffnen von Rezepten (Seite 1074)
Unterschied Freigabe zum Test oder zur Produktion (Seite 1121)

[Link] Freigabe zum Test (Menü Bearbeiten)


Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

[Link] Aufheben der Freigabe der Bibliotheksoperation (Menü Bearbeiten)

Vorgehen
1. Selektieren Sie die Bibliotheksoperation.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Aufheben der Freigabe oder den
Kontextmenübefehl (rechte Maustaste).

Ergebnis
Nach dem Aufheben der Freigabe erhält eine zum Test freigegebene Bibliotheksoperation den
Status "in Bearbeitung", bzw. ein zur Produktion freigegebene Bibliotheksoperation den Status
"Freigabe aufgehoben".

Symbol Bedeutung
In Bearbeitung
Freigabe aufgehoben

[Link] Aufheben der Freigabe des Grundrezeptes (Menü Bearbeiten)

Einleitung
Sie können die Freigabe für ein Grundrezept im BatchCC aufheben.

Freigabe aufheben:
1. Selektieren Sie das Rezept.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Aufheben der Freigabe oder den
Kontextmenübefehl (rechte Maustaste).

SIMATIC BATCH V10.0


1080 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Symbole im BatchCC
Nach dem Aufheben der Freigabe erhält ein zum Test freigegebenes Rezept den Status "in
Bearbeitung", bzw. ein zur Produktion freigegebenes Rezept den Status "Freigabe aufgehoben".

Symbol Bedeutung
In Bearbeitung
Freigabe aufgehoben

Prinzip
Es ist nicht möglich ein Rezept, das zur Produktion freigegeben ist, über den Befehl "Freigabe
aufheben" direkt in den Zustand "Freigabe zum Test" zu überführen.
Nach einer manuellen Rezeptanpassung im Rezepteditor, hervorgerufen durch z. B
eine Anlagenaktualisierung mit Plausibilitätsfehler, kann ein ehemals zur Produktion
freigegebenes Grundrezept über den "Bearbeitungszustand" in den Zustand "Freigabe zum
Test" überführt werden.

Weitere Information
Freigabe von Rezepten zur Produktion (Seite 1079)
Status der Rezepte und Zustandsübergänge (Seite 357)
Öffnen von Rezepten (Seite 1074)

[Link] Freigabe zur Produktion (Menü Bearbeiten)


Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

[Link] Kopieren der Formula (Menü Bearbeiten)


Mit diesem Befehl können Sie eine selektierte Formula innerhalb des Auftrages kopieren.

[Link] Aufheben der Sperre (Menü Bearbeiten)


Wenn ein Batch-Objekt von einem anderen Anwender bearbeitet wird, dann wird es für andere
gesperrt. Mit dieser Funktion können Sie die Bearbeitungssperre wieder aufheben.
In dem Moment, in dem ein anderer BATCH Client - das kann auch auf demselben PC sein
- die Sperre eines schreibgeschützten Objekts aufheben möchte, erscheint ein Warndialog,
in dem Sie darauf hingewiesen werden, dass wenn Sie den Schreibschutz aufheben, die
sperrende BATCH Applikation - das kann auch ein BATCH Server sein - von der Datenbank
getrennt wird und nicht mehr verwendbar ist. Es ist jedoch nicht immer sofort ersichtlich,
dass die Applikation nicht mehr verwendbar ist. In jedem Fall muss die BATCH-Applikation
beendet, notfalls mit dem Task-Manager, und dann neu gestartet werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1081
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Der Befehl "Aufheben der Sperre" ist nur für Benutzer, die einer Rolle mit Superuser-Status
angehören ausführbar. Das bedeutet, es gibt kein spezielles Recht, das einem beliebigen
Anwender zugeordnet werden kann.

Hinweis
Der Befehl dient dazu, in Notfallsituationen die Bedienung eines BATCH-Objekts zu ermöglichen.
Verwenden Sie den Befehl "Aufheben der Sperre" nur dann, wenn die Applikation, z. B. das
BatchCC, die das Objekt sperrt nicht zugänglich ist und Sie die Bearbeitung dort nicht regulär
beenden können.

[Link] Löschen der Auftrags-Kategorie (Menü Bearbeiten)


Selektieren Sie die Auftrags-Kategorie, die Sie löschen wollen.
Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Löschen oder den Kontextmenübefehl (rechte
Maustaste).

[Link] Löschen der Bibliotheksoperation (Menü Bearbeiten)


Selektieren Sie die Bibliotheksoperation, das Sie löschen möchten.
Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Löschen oder den Kontextmenübefehl (rechte
Maustaste).
Die von Ihnen selektierte Bibliotheksoperation wird nach Rückfrage gelöscht. Diese Funktion
ist nicht reversibel. Bei Mehrfachselektion erfolgt für jede selektierte Bibliotheksoperation
eine Sicherheitsabfrage. Bibliotheksoperationen können nur gelöscht werden, wenn sie nicht
in Rezepten verwendet werden.

[Link] Löschen der Charge (Menü Bearbeiten)

Vorgehen
1. Selektieren Sie die Charge, die Sie löschen wollen.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Löschen oder den Kontextmenübefehl (rechte
Maustaste).
Hinweis
Die von Ihnen selektierte Charge wird nach Rückfrage gelöscht. Diese Funktion ist nicht
reversibel. Bei Mehrfachselektion erfolgt für jede selektierte Charge eine Sicherheitsabfrage.

[Link] Löschen der Formula-Kategorie (Menü Bearbeiten)


Selektieren Sie die Formula-Kategorie, die Sie löschen wollen.

SIMATIC BATCH V10.0


1082 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Löschen oder den Kontextmenübefehl (rechte
Maustaste).

Hinweis
Die von Ihnen selektierte Formula-Kategorie wird nach Rückfrage gelöscht. Diese Funktion ist
nicht reversibel. Bei Mehrfachselektion erfolgt für jede selektierte Formula-Kategorie eine
Sicherheitsabfrage. Formula-Kategorien können nur gelöscht werden, wenn hierzu keine
Formulas existieren.

[Link] Löschen der Formula (Menü Bearbeiten)


Selektieren Sie die Formula, die Sie löschen wollen.
Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Löschen oder den Kontextmenübefehl (rechte
Maustaste).

Hinweis
Die von Ihnen selektierte Formula wird nach Rückfrage gelöscht. Diese Funktion ist nicht
reversibel.

[Link] Löschen der Qualität (Menü Bearbeiten)


Selektieren Sie die Qualität, die Sie löschen wollen.
Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Löschen oder den Kontextmenübefehl (rechte
Maustaste).

Hinweis
Die selektierte Qualität wird nach der Sicherheitsabfrage sofort gelöscht. Der Löschvorgang
kann nicht rückgängig gemacht werden.

[Link] Löschen des Auftrags (Menü Bearbeiten)


Selektieren Sie den Auftrag, den Sie löschen wollen.
Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Löschen oder den Kontextmenübefehl (rechte
Maustaste).
Der von Ihnen selektierte Auftrag wird nach Rückfrage gelöscht. Diese Funktion ist
nicht reversibel. Bei Mehrfachselektion erfolgt für jeden selektierten Auftrag eine
Sicherheitsabfrage.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1083
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

[Link] Löschen des Grundrezeptes (Menü Bearbeiten)

Vorgehen
1. Selektieren Sie das Rezept, das Sie löschen möchten.
2. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Löschen oder den Kontextmenübefehl (rechte
Maustaste).

Hinweis:
Das von Ihnen selektierte Rezept wird nach Rückfrage gelöscht. Diese Funktion ist nicht
reversibel. Bei Mehrfachselektion erfolgt für jedes selektierte Rezept eine Sicherheitsabfrage.

[Link] Löschen des Objektes (Menü Bearbeiten)


Selektieren Sie den Ordner, den Sie löschen wollen.
Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten > Löschen des Objektes oder den gleichnamigen
Befehl aus den Kontextmenü.

[Link] Löschen des Stoffs (Menü Bearbeiten)


Selektieren Sie den Stoff, den Sie löschen wollen. Wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten >
Löschen oder den Kontextmenübefehl (rechte Maustaste).

Hinweis
Informationen zum Löschen
Stoffe, die in Bibliotheken, Formulas oder Grundrezepten verwendet werden, können nicht
gelöscht werden. Sie können die Suchfunktion verwenden, um die Verwendungsstelle zu
lokalisieren. Heben Sie dann die Verwendung auf und speichern Sie das Objekt. Erst dann kann
der Soff gelöscht werden.

[Link] Lösche Verweise


Löscht ein zuvor selektiertes Objekt aus dem Verweisfenster.

[Link] Lösche alle Verweise


Löscht alle Verweise die im Verweisfenster enthalten sind.

[Link] Anzeige der Liste der Auftragskategorien (Menü Bearbeiten)


Mit diesem Befehl wird ein neues Fenster geöffnet, in dem alle Auftrags-Kategorien mit den
projektierten Aufträgen und Chargen, sowie deren Eigenschaften aufgelistet sind.

SIMATIC BATCH V10.0


1084 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

[Link] Anzeige der Liste der Stoffe (Menü Bearbeiten)


Mit diesem Befehl wird ein neues Fenster geöffnet, in dem alle Stoffe sowie deren Qualitäten
aufgelistet sind.

[Link] Archivieren von Chargen (Menü Bearbeiten)


Mit dieser Funktion können mehrere abgeschlossene Chargen durch eine Aktion archiviert
werden. Öffnen Sie dazu eine Chargenübersichtliste und markieren Sie die zu archivierenden
Chargen. Wählen Sie dann den Menübefehl Archivieren im Kontext-Menü (rechte Maustaste).

[Link] Archivieren der Charge (Menü Bearbeiten)


Mit dieser Funktion können Sie jede abgeschlossene Charge einzeln archivieren. Selektieren Sie
dazu das Objekt in der Baumstruktur und wählen Sie den Menübefehl Archivieren im Kontext-
Menü (rechte Maustaste).

[Link] Exportieren Bibliothek


Startet den Assistenten zum Exportieren der Bibliothek.

[Link] Exportieren Grundrezept


Startet den Assistenten zum Exportieren des Grundrezeptes.

[Link] Suchen (Menü Bearbeiten)


Öffnet einen Dialog, in dem Sie nach bestimmten Elementen in Rezepten, Bibliotheken und
Chargen suchen können. Wenn Sie die Suchfunktion in einer Detailansicht verwenden, dann
können Sie mehrere Objekte für die Suche auswählen.

Weitere Information
Dialog "Suchen" (Seite 946)

[Link] Exportieren Formula-Kategorie


Startet den Assistenten zum Exportieren der Formula-Kategorie. Exportiert werden alle
zugehörigen Formulas.

[Link] Exportieren (Menü Extras)


Startet den Assistenten zum Exportieren von Bibliotheken, Grundrezepten und Formula-
Kategorien.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1085
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

[Link] Ordner erstellen (Menü Bearbeiten)


Mit dieser Funktion erstellen Sie, zur besseren Übersicht, unter einem Objekt einen neuen
Ordner.

Hinweis
Strukturtiefe von Ordner im BatchCC
Mit zunehmender Ordner-Strukturtiefe erhöht sich die Zeit, z. B. bis zur Anzeige von der
Detailansicht. Wir empfehlen Ihnen eine Strukturtiefe von 5 Ordnern nicht zu überschreiten.

[Link] Vergleichen (Menü Bearbeiten)


Startet den Vergleich der beiden markierten Objekte. Das Ergebnis wird im Fenster
"Rezeptvergleich" innerhalb des BatchCC angezeigt.

Weitere Information
Rezeptobjekte vergleichen (Seite 366)

[Link] Vergleichen mit (Menü Bearbeiten)


Öffnet einen Dialog zu Auswahl eines Vergleichsobjekts. Abhängig vom Typ des zuerst
markierten Objekts, werden die entsprechenden Vergleichsobjekte in den Ordnern
Grundrezepte, Bibliotheken oder Formulas zur Auswahl dargestellt.

Weitere Information
Rezeptobjekte vergleichen (Seite 366)

[Link] Element aktualisieren (Menü Bearbeiten)


Mit dieser Funktion aktualisieren Sie im BatchCC die selektierten Einträge. Dies ist sinnvoll wenn
ein Verbindungsproblem zwischen BATCH Server und BATCH Client vorliegt. Wenn der BATCH
Server die Änderungen nicht mehr an den Client weitergeben kann, zeigt z. B. das BatchCC
falsche (alte) Daten an. Durch diesen Befehl veranlassen Sie das BatchCC aktiv beim BATCH
Server die aktuellen Daten für einen Eintrag abzufragen.

[Link] Neues Objekt einfügen (Menü Bearbeiten)

Funktion
Dynamische Auswahl zum Anlegen eines neuen Objektes (z.B. Rezept). Durch Klicken auf dieses
Icon erhalten Sie das Auswahlmenü der möglichen Objekte.

SIMATIC BATCH V10.0


1086 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

16.2.3 Menü Steuerung

[Link] Abbrechen (Menü Steuerung)

Übersicht
Mit diesem Befehl können Sie eine Charge vor dem geplanten Ende beenden.
Der Befehl wird erst ausgeführt, wenn Sie die Sicherheitsabfrage bestätigen.
Im Rahmen der Sicherheitsabfrage haben Sie verschiedene Möglichkeiten eine Charge über
folgende Schaltflächen abzubrechen:
• "Charge abbrechen"
• "Charge abbrechen (außer Konti.)"
Hinweis! Schritte in kontinuierlichem Betrieb werden nicht abgebrochen!
Die Charge wird in den Status „Abgebrochen" überführt.
Beim Abbrechen der Chargen werden sämtliche von der Charge belegte Teilanlagen wieder
frei gegeben.
Sie können eine abgebrochene Charge nicht fortsetzen.

Hinweis
Wenn eine Charge keine Rezeptschritte im kontinuierlichen Betrieb enthält, kommt nur die
standardmäßige Sicherheitsabfrage.

Funktion der Schaltfläche „Charge abbrechen"


Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, brechen Sie die Charge inklusive aller Rezeptschritte im
kontinuierlichen Betrieb ab.

Charge abbrechen (außer Konti.)


Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, werden alle Rezeptschritte sowie deren technische
Funktionen abgebrochen, außer technische Funktionen von Rezeptschritten, die im
kontinuierlichen Betrieb laufen.
Diese werden bis zum Chargenende zunächst nicht abgebrochen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1087
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Wie sich die Technischen Funktionen am Chargenende verhalten, wird durch die
Projekteinstellung für den erweiterten kontinuierlichen Betrieb festgelegt.
• Wenn Sie für den erweiterten kontinuierlichen Betrieb „Ja" gewählt haben, laufen diese
technischen Funktionen nach dem Chargenende weiter.
Diese technischen Funktionen können wieder von anderen Chargen belegt werden.
• Wenn Sie für den erweiterten kontinuierlichen Betrieb „Nein" gewählt haben, wird diese
Schaltfläche an der Charge nicht angeboten.
An ROP und RUP gilt wie oben beschrieben, dass alle Rezeptschritte sowie deren tech.
Funktionen gestoppt werden, außer tech. Funktionen von Rezeptschritten die im
kontinuierlichen Betrieb laufen.

Hinweis
Rezeptschritte, die im kontinuierlichen Betrieb projektiert wurden, aber noch nicht den Zustand
"Bereit zum Beenden" erreicht haben, werden ebenfalls abgebrochen.

Weitere Information
• Chargen > Einstellungen (Seite 830)
• Erweiterter kontinuierlicher Betrieb von Technischen Funktionen (Seite 448)
• Manueller Sprung (Seite 466)
• Bedienbefehle zur Chargensteuerung (Seite 459)
• Schritt abbrechen (Seite 1145)

[Link] Abbrechen (Notfall) (Menü Steuerung)


Um eine Charge abzubrechen, wenn keine AS-Verbindung vorhanden ist, steht ein weiterer
Befehl "Abbrechen (Notfall)" zur Verfügung.
Der Befehl "Abbrechen (Notfall)" kann unter Beachtung folgender Regeln ausgeführt werden:
• Dieser Befehl ist nur aktiv bzw. sichtbar, wenn der aktuell angemeldete Benutzer in einer
Rolle mit Superuser-Status ist. Hinweis: Der Status "Superuser" hat nichts mit dem Namen der
Rolle zu tun. Die Rolle muss auch den Superuser-Status besitzen, zu erkennen an der gelben
Umrandung des Symbols.

• Wird der Befehl "Abbrechen (Notfall)" ausgeführt wenn die Verbindung zum AS existiert, so
ist dieser Befehl gleichzusetzen mit dem normalen "Abbruch". D. h., die Charge ist erst dann
wirklich im Zustand "abgebrochen", wenn auch die Zustände der Bausteine des AS
entsprechend zurückgemeldet wurden.
Aus diesem Grund kann durch die Ausführung dieses Kommandos kein Verhalten garantiert
werden, das (bei einer bestehenden AS-Verbindung) den Abbruch schneller durchführt.

SIMATIC BATCH V10.0


1088 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

• Wird der Befehl "Abbrechen (Notfall)" ausgeführt, wenn die Verbindung zum AS nicht
existiert, so wird der Status der Charge und der aktiven Elemente ohne Rücksicht auf die
Zustände der Bausteine abgebrochen. Es liegt im Verantwortungsbereich des Benutzers, die
Bausteine in dem AS per Hand in einen unkritischen Zustand zu bringen. Auch wenn die
Verbindung zum AS wieder hergestellt wurde, werden diese Bausteine von SIMATIC BATCH
erst wieder verwendet, wenn sie zurückgesetzt wurden.
• Zur Sicherheit erscheint eine Abfrage, ob wirklich abgebrochen werden soll, mit dem
Hinweis, dass keine AS-Verbindung existiert und dass dort evtl. die Schnittstellenbausteine
der belegten Teilanlagen manuell frei gegeben werden müssen.
• Der Befehl Abbrechen (Notfall) wird nicht von SIMATIC BATCH API angeboten.
• Das BatchCC hat keine Information darüber, ob die Verbindung zwischen BATCH Client und
AS existiert oder nicht. Deshalb ist dieser Befehl immer anwählbar - auch bei einer intakten
Verbindung vom BATCH Client zum AS.
Hinweis
Als zusätzliche Sicherheit werden Chargen erst bei dreimaliger Verwendung des Befehls
"Abbrechen (Notfall)" wirklich abgebrochen.
Der erste Befehl versucht zunächst das nomale "Abbrechen", der zweite Befehl versucht die
Rezeptfunktionen und Teilanlagen frei zu geben, der dritte Befehl setzt dann in jedem Fall die
Charge in den Zustand "abgebrochen", auch wenn dabei noch Rezeptfunktionen aktiv und/
oder belegt sind.

[Link] Abschließen (Menü Steuerung)


Beendete, oder auch gestoppte oder abgebrochene Chargen können Sie im BatchCC
abschließen. Dies ist die Voraussetzung für den Befehl "Archivieren".

[Link] Charge kommentieren (Menü Steuerung)


Öffnet einen Dialog für die Eingabe von Kommentaren zur Charge. Sie können zum Zeitpunkt,
ab dem die Charge geplant ist, während oder nach einem Chargenablauf Kommentare zu einer
Charge eingeben, ohne dass dabei die Charge angehalten werden muss. Abgeschlossene
Chargen können nicht mehr kommentiert werden.

[Link] Chargenelement kommentieren (Menü Steuerung)


Öffnet einen Dialog für die Eingabe von Kommentaren zu einzelnen Chargenelementen - vom
Zeitpunkt der geplanten Charge, während oder nach deren Laufzeit, ohne das dabei die Charge
angehalten werden muss.

[Link] Fortsetzen (Menü Steuerung)


Mit dem Befehl "Fortsetzen" können Sie angehaltene Chargen in der Chargensteuerung
fortsetzen. Wurden auch Einrichtungs-Prozedurelemente angehalten, so gehen auch diese
wieder in den Zustand "Läuft".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1089
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

[Link] Freigeben (Menü Steuerung)


Mit diesem Befehl geben Sie eine geplante Charge zur Produktion frei.

[Link] Halt nach Schritt (Menü Steuerung)


Laufende Chargen können Sie mit dem Befehl "Halt nach Schritt" (Pause) in der
Chargensteuerung anhalten. Angehalten wird hierbei im Gegensatz zum "Halt sofort" lediglich
das Weiterschalten im Steuerrezept. Aktive Einrichtungs-Prozedurelemente werden nicht
angehalten, sondern laufen weiter, bis sie fertig sind.
Die Chargensteuerung wartet für die Bearbeitung der nächsten Transition bzw. der Start des
Rezeptschrittes auf den Befehl "Fortsetzen".

[Link] Halt sofort (Menü Steuerung)


Laufende Chargen können Sie mit dem Befehl "Halt sofort" (Hold) in der Chargensteuerung
sofort anhalten. Angehalten werden hierbei im Gegensatz zu "Halt nach Schritt" (Pause) nicht
nur die Charge selbst, sondern auch alle im Steuerrezept befindlichen aktiven Einrichtungs-
Prozedurelemente.

[Link] Sperre aufheben (Menü Steuerung)


Mit diesem Befehl haben Sie die Möglichkeit, die Sperrung einer Charge wieder aufzuheben.

[Link] Sperren (Menü Steuerung)


Mit diesem Befehl haben Sie die Möglichkeit, eine Charge zu sperren. Eine gesperrte Charge
kann auch in einer automatischen Folge oder über einen zeitgesteuerten Start nicht gestartet
werden. Für die weitere Bearbeitung steht die Aufhebung der Sperre oder der Abbruch der
Charge zur Verfügung.

[Link] Starten (Menü Steuerung)


Mit diesem Befehl starten Sie eine freigegebene Charge. Chargen im Startmodus "sofort" und
"zeitgesteuert" werden automatisch gestartet, können aber hiermit auch gestartet werden.

Hinweis
Sie können eine Charge nicht starten, wenn diese mit einer anderen verkettet ist und diese
Vorgängercharge noch nicht gestartet bzw. beendet (je nach Verkettungsmodus) wurde!

[Link] Stoppen (Menü Steuerung)

Übersicht
Mit diesem Befehl können Sie eine Charge vor dem geplanten Ende beenden.

SIMATIC BATCH V10.0


1090 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Der Befehl wird erst ausgeführt, wenn Sie die Sicherheitsabfrage bestätigen.
Im Rahmen der Sicherheitsabfrage haben Sie verschiedene Möglichkeiten eine Charge über
folgende Schaltflächen zu stoppen:
• "Charge stoppen"
• "Charge stoppen (außer Konti.)"
Hinweis! Schritte in kontinuierlichem Betrieb werden nicht gestoppt!
Die Charge wird in den Status „Gestoppt" überführt.
Beim Stoppen der Chargen werden sämtliche von der Charge belegte Teilanlagen wieder frei
gegeben.
Sie können eine gestoppte Charge nicht fortsetzen.

Hinweis
Wenn eine Charge keine Rezeptschritte im kontinuierlichen Betrieb enthält, kommt nur die
standardmäßige Sicherheitsabfrage.

Funktion der Schaltfläche „Charge stoppen"


Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, stoppen Sie die Charge inklusive aller Rezeptschritte im
kontinuierlichen Betrieb.

Funktion der Schaltfläche „Charge stoppen (außer Konti.)"


Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, werden alle Rezeptschritte sowie deren technische
Funktionen gestoppt, außer technische Funktionen von Rezeptschritten, die im kontinuierlichen
Betrieb laufen. Diese werden bis zum Chargenende zunächst nicht gestoppt.
Wie sich die Technischen Funktionen am Chargenende verhalten, wird durch die
Projekteinstellung für den erweiterten kontinuierlichen Betrieb festgelegt.
• Wenn Sie für den erweiterten kontinuierlichen Betrieb „Ja" gewählt haben, laufen diese
technischen Funktionen nach dem Chargenende weiter.
Diese technischen Funktionen können wieder von anderen Chargen belegt werden.
• Wenn Sie für den erweiterten kontinuierlichen Betrieb „Nein" gewählt haben, wird diese
Schaltfläche an der Charge nicht angeboten.
An ROP und RUP gilt wie oben beschrieben, dass alle Rezeptschritte sowie deren tech.
Funktionen gestoppt werden, außer tech. Funktionen von Rezeptschritten die im
kontinuierlichen Betrieb laufen.

Hinweis
Rezeptschritte, die im kontinuierlichen Betrieb projektiert wurden, aber noch nicht den Zustand
"Bereit zum Beenden" erreicht haben, werden ebenfalls gestoppt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1091
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Weitere Information
• Chargen > Einstellungen (Seite 830)
• Erweiterter kontinuierlicher Betrieb von Technischen Funktionen (Seite 448)
• Manueller Sprung (Seite 466)
• Bedienbefehle zur Chargensteuerung (Seite 459)
• Schritt stoppen (Seite 1145)

[Link] Stornieren (Menü Steuerung)


Mit diesem Befehl können Sie eine Charge stornieren. Nach der Ausführung kann die Charge
nicht mehr freigegeben oder gestartet werden.

[Link] Steuerrezept öffnen (Menü Steuerung)


Mit diesem Befehl öffnen Sie die grafische Rezeptdarstellung einer Charge. In dieser Darstellung
werden die Schritte und Transitionen in grafischer Form dargestellt.

[Link] Als Rezept speichern (Menü Steuerung)


Mit diesem Befehl speichern Sie eine Charge als neues Grundrezept im BatchCC im Ordner
Grundrezepte. Der neue Rezeptname bildet sich aus dem Chargennamen und kann von Ihnen
umbenannt werden. Ein modifiziertes Rezept kann dann in einer neu angelegten Charge
verwendet werden.
Sinnvoll ist dieser Befehl, um modifizierte Steuerrezepte (OSC-Modus) als wieder
verwendbare Grundrezepte zu speichern.
Das bei der Grundrezepterstellung gewählte bzw. eingestellte Versionierungskonzept (freie
bzw. systemunterstützte Versionierung) wird ebenfalls für das neue Grundrezept (Charge als
Grundrezept speichern) verwendet.
Der Befehl "Als Rezept speichern" hat keinerlei Abhängigkeit davon, ob im OSC-Modus
Änderungen durchgeführt werden oder wurden. Man kann jede Charge, auch unveränderte
Chargen, als Rezept speichern.

Siehe auch
Leistungsumfang und Merkmale/Features (Seite 506)

[Link] Beginnen (Menü Steuerung > Strukturänderung)


Mit diesem Befehl beginnen Sie den OSC-Modus und damit eine Rezept-Strukturänderung im
laufenden Chargenbetrieb.

SIMATIC BATCH V10.0


1092 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Der Menübefehl ist nur verfügbar bei folgenden Voraussetzungen:


• In den Projekteinstellungen im Ordner "Chargen" muss unter Strukturänderungen das
Optionskästchen "Online-Strukturänderungen erlauben" aktiviert sein. Kontrollieren Sie
ebenfalls den Wert für Eigenschaft "Aktive Chargen müssen angehalten werden".
• Sie besitzen als angemeldeter Benutzer das Recht "Strukturänderungen beginnen".
• Das in der Charge verwendete Grundrezept muss zum Test freigegeben sein.
• Das verwendete Steuerrezept darf keine Teilrezeptprozeduren enthalten, die im AS
ausgeführt werden.
• Das Fenster mit dem entsprechenden Steuerrezept ist im BatchCC geöffnet und es ist aktiv.
• Die Charge ist in einem der folgenden Zustände:
– Geplant
– Gesperrt
– Freigegeben
– Angehalten
– Angehalten nach Schritt
Beachten Sie bitte, dass in diesem Modus eine weitere Bearbeitung durch andere Benutzer
nicht möglich ist.

Siehe auch
Leistungsumfang und Merkmale/Features (Seite 506)

[Link] Änderungen übernehmen (Menü Steuerung > Strukturänderung)


Mit diesem Befehl speichern Sie Ihre im Steuerrezept vorgenommenen Änderungen im OSC-
Modus (Strukturänderungen im laufenden Betrieb).
Der Menübefehl ist nur verfügbar, wenn Sie auch eine Änderung am Steuerrezept
vorgenommen haben.

Siehe auch
Leistungsumfang und Merkmale/Features (Seite 506)

[Link] Änderungen verwerfen (Menü Steuerung > Strukturänderung)


Mit diesem Befehl verwerfen Sie Ihre im Steuerrezept vorgenommenen Änderungen im OSC-
Modus (Strukturänderungen im laufenden Betrieb). Damit werden keine Änderungen am
Steuerrezept übernommen.

Siehe auch
Leistungsumfang und Merkmale/Features (Seite 506)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1093
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

16.2.4 Menü Planung

[Link] Auftragskategorieliste (Menü Planung)


Öffnet die Liste mit allen Auftrags-Kategorien der Anlage.
Voraussetzung: Der Ordner "Auftrag" ist im BatchCC zuvor selektiert.

[Link] Chargen-Ergebnisliste (Menü Planung)


Öffnet einen Dialog, in dem alle abgelaufenen Chargen in einer tabellarischen Übersicht
dargestellt werden. Folgende Tabellenspalten sind im Dialog aufgeführt: Auftragskategorie,
Auftrag, Charge, Chargen ID, Produkt, Grundrezept, Formula, Status, Geplante Menge, Aktuelle
Menge, Modus, Start und Ende.
Die Inhalte der Anzeige werden dynamisch aktualisiert.

Hinweis
Je nach Status werden Chargen beispielesweise aus der Planungs- in die Statusliste oder von der
Status- in die Ergebnisliste übertragen. Solche Chargen bleiben aber in der aktuell geöffneten
Liste erstmal vorhanden. Erst bei erneutem Öffnen tauchen diese Chargen nicht mehr in der
entsprechenden Liste auf.

Chargensteuerung
Markieren Sie eine Charge und klicken die rechte Maustaste stehen Ihnen im Kontextmenü
entsprechende Steuerbefehle zur Verfügung.

Filtermechanismus
In jeder Tabellenspalte ist eine Filterzelle angeordnet. In diesen Filterzellen können Sie ein
Filterkriterium eingeben, um nur spezielle Chargen anzuzeigen. Als Platzhalter können Sie die
Zeichen "*" und "?" einsetzen. Das Fragezeichen ist ein Platzhalter für ein beliebiges Zeichen und
das Malzeichen für eine beliebige Zeichenfolge. Beispiel: ?a*. Zeigt z. B. alle Aufträge mit einem
Namen, der als 2. Zeichen ein a enthält an. Groß- und Kleinschreibung wird nicht beachtet.

Weitere Information
Status der Chargen (Seite 414)

[Link] Chargen-Planungsliste (Menü Planung)


Öffnet einen Dialog, in dem alle neu angelegten bzw. geplanten Chargen, die noch nicht aktiv
sind in einer tabellarischen Übersicht dargestellt werden. Folgende Tabellenspalten sind im
Dialog aufgeführt: Charge, Chargen ID, Produkt, Grundrezept, Formula, Status, Geplante
Menge, Aktuelle Menge, Modus, Start und Ende.

SIMATIC BATCH V10.0


1094 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Die Inhalte der Anzeige werden dynamisch aktualisiert.

Hinweis
Je nach Status werden Chargen beispielesweise aus der Planungs- in die Statusliste oder von der
Status- in die Ergebnisliste übertragen. Solche Chargen bleiben aber in der aktuell geöffneten
Liste erstmal vorhanden. Erst bei erneutem Öffnen tauchen diese Chargen nicht mehr in der
entsprechenden Liste auf.

Chargensteuerung
Markieren Sie eine Charge und klicken die rechte Maustaste stehen Ihnen im Kontextmenü
entsprechende Steuerbefehle zur Verfügung.

Filtermechanismus
In jeder Tabellenspalte ist eine Filterzelle angeordnet. In diesen Filterzellen können Sie ein
Filterkriterium eingeben, um nur spezielle Chargen anzuzeigen. Als Platzhalter können Sie die
Zeichen "*" und "?" einsetzen. Das Fragezeichen ist ein Platzhalter für ein beliebiges Zeichen und
das Malzeichen für eine beliebige Zeichenfolge. Beispiel: ?a*. Zeigt z. B. alle Aufträge mit einem
Namen, der als 2. Zeichen ein a enthält an. Groß- und Kleinschreibung wird nicht beachtet.

Weitere Information
Status der Chargen (Seite 414)

[Link] Chargen-Statusliste (Menü Planung)


Öffnet einen Dialog, in dem alle freigegebenen und aktivierten Chargen in einer tabellarischen
Übersicht dargestellt werden. Folgende Tabellenspalten sind im Dialog aufgeführt:
Auftragskategorie, Auftrag, Charge, Chargen ID, Produkt, Grundrezept, Formula, Status,
Geplante Menge, Aktuelle Menge, Modus, Start und Ende.
Die Inhalte der Anzeige werden dynamisch aktualisiert.

Hinweis
Je nach Status werden Chargen beispielesweise aus der Planungs- in die Statusliste oder von der
Status- in die Ergebnisliste übertragen. Solche Chargen bleiben aber in der aktuell geöffneten
Liste erstmal vorhanden. Erst bei erneutem Öffnen tauchen diese Chargen nicht mehr in der
entsprechenden Liste auf.

Chargensteuerung
Markieren Sie eine Charge und klicken die rechte Maustaste stehen Ihnen im Kontextmenü
entsprechende Steuerbefehle zur Verfügung.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1095
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Filtermechanismus
In jeder Tabellenspalte ist eine Filterzelle angeordnet. In diesen Filterzellen können Sie ein
Filterkriterium eingeben, um nur spezielle Chargen anzuzeigen. Als Platzhalter können Sie die
Zeichen "*" und "?" einsetzen. Das Fragezeichen ist ein Platzhalter für ein beliebiges Zeichen und
das Malzeichen für eine beliebige Zeichenfolge. Beispiel: ?a*. Zeigt z. B. alle Aufträge mit einem
Namen, der als 2. Zeichen ein a enthält an. Groß- und Kleinschreibung wird nicht beachtet.

Weitere Information
Status der Chargen (Seite 414)

[Link] Chargen disponieren (Menü Planung)


Öffnet einen Dialog für die Verkettung von Chargen. Sie bestimmen, ob eine Charge mit einer
Vorgänger- oder Nachfolgercharge verkettet wird. Verkettungen, die bereits im BatchCC
projektiert wurden, werden im Dialog "Chargen disponieren" dargestellt und sind modifizierbar.
Sie bestimmen eine Vorgängercharge bzw. Nachfolgercharge und geben an, ob die Vor- bzw.
Nachfolgercharge gestartet oder schon beendet sein soll, bevor das Chargenobjekt startet.
Ebenfalls bestimmen Sie die zeitliche Anordnung verketteter Chargen.

Hinweis
Es ist möglich Chargen so zu verketten, dass zwei Chargen zueinander jeweils ihr Nachfolger und
Vorgänger zugleich sind. Das führt dazu, dass beide Chargen nie gestartet werden. Achten Sie
bei der Projektierung darauf, dass es beim Löschen von verketteten Chargen nicht zu
Kreisabläufen oder Unterbrechungen kommen kann.

Weitere Information
Chargen disponieren; Chargen verketten (Seite 401)

[Link] Produktionsauftragsliste (Menü Planung)


Öffnet die Liste mit Produktionsaufträgen:
• Wenn Sie zuvor den Ordner "Aufträge" selektiert haben, dann werden alle
Produktionsaufträge angezeigt.
• Wenn Sie zuvor einen Ordner "Auftrags-Kategorie" selektiert haben, werden nur die zu dieser
Kategorie vorhandenen Produktionsaufträge angezeigt.

[Link] Teilanlagenbelegung (Menü Planung)


Öffnet eine Übersicht mit einer Gesamtaufstellung über alle Chargen und deren Belegung von
Teilanlagen. Durch bestimmte Symbolik wird Ihnen angezeigt, wenn es einen Konflikt bzgl.
einer Doppelbelegung der Teilanlagen durch anstehende Chargen gibt oder in Zukunft geben
kann.

SIMATIC BATCH V10.0


1096 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

16.2.5 Menü Extras

[Link] Abmelden (Menü Extras)


Diese Funktion meldet den aktuellen Benutzer ab.

Hinweis
Nach dem Anmelden über einen ChipcardReader muss das Abmelden auch über den
ChipcardReader erfolgen und darf nicht über den Menübefehl "Extras > Abmelden" im BatchCC
oder Rezepteditor durchgeführt werden.

[Link] Rechteverwaltung (Menü Extras)


Diese Funktion öffnet den Dialog "Rechteverwaltung". Hier können Sie Einstellungen zu
Einzelrechten der Benutzergruppen / Funktionen für Rechner (PC) und Teilanlagen der Batch-
Anlage vornehmen.

[Link] Rollenverwaltung (Menü Extras)


Mit dieser Funktion öffnen Sie den Dialog "SIMATIC Logon Rollenverwaltung". In diesem Dialog
weisen Sie unter Windows angelegte Benutzer speziellen Rollen in SIMATIC BATCH zu.

Voraussetzungen für das Ausführen bzw. die Freischaltung des Befehls im BatchCC:
• Installation von SIMATIC Logon.
• Der im BatchCC angemeldete Benutzer ist Mitglied der Windows Benutzergruppe
"Logon_Administrator", oder er ist Mitglied der Windows Gruppe "SIMATIC BATCH" und der
Rolle "Superuser" zugeordnet.
Hinweis
Wenn Sie in der Windows-Gruppe "Logon_Administrator" einen neuen Windows Benutzer
hinzufügen, dann wird der Befehl "Rollenverwaltung" im Menü "Extras" im BatchCC erst nach
Neuanmeldung über das Menü Extras > Abmelden für die Verwendung frei geschaltet.

Wenn Sie kein SIMATIC Logon verwenden, dann wird der Benutzer, der unter Windows
angemeldet ist auch als Benutzer für die Anmeldung im BatchCC verwendet bzw. zugelassen.
Dieser Benutzer besitzt dann alle Rechte, die eines Benutzers der Rolle Superuser, in SIMATIC
BATCH. Folgende Funktionen im Menü "Extras" im BatchCC können Sie nicht verwenden:
• Abmelden
• Rechteverwaltung
• Rollenverwaltung

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1097
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

[Link] Backup (Menü Extras)


Mit diesem Befehl können Sie ein komplettes Backup Ihrer projektierten Daten wie Bibliotheken,
Grundrezepte, Stoffe, Benutzerrechte, usw. als Backup-Datei erzeugen.
Als Dateierweiterung steht Ihnen das interne, komprimierte xml-Format "*.sbb" zur
Verfügung.
Existieren beendete Chargen, die noch nicht archiviert wurden, werden Sie in einem
Infodialog darauf hingewiesen, diese Chargen zu archivieren bevor Sie ein Backup
durchführen.
Mit dem Menübefehl Extras > Restore können Sie die Backup-Daten im BatchCC wieder
herstellen. Dazu muss die BATCH Datenbank leer bzw. noch nicht vorhanden sein.

Weitere Information
Sicherheitsaspekte (Seite 89)

[Link] Restore (Menü Extras)


Mit diesem Befehl können Sie gesicherte Rezeptdaten aus einer Backupdatei (Befehl Extras >
Backup) in den Formaten *.sbb und *.xml komplett wieder herstellen.

Vorgabe von Start-IDs für Chargen-, Rezepte/Bibl.-, Formula-, Kategorie- und Stoff-Objekte
Damit für Chargen-, Rezepte/Bibl.-, Formula-, Kategorie- und Stoff-Objekte nach einem Restore
keine gelöschten IDs systemintern wiederverwendet werden, besteht ab der Version SB V7.1
SP2 die Möglichkeit die zuletzt vergebene ID für diese Objekte im Dialog "Restore" vom System
ermitteln zu lassen und vor einzustellen. Diese Aktion wird durch die Funktion "IDs auslesen" im
Dialog "Restore" ausgeführt. Neu erzeugte Objekte nach einem Restore beginnen dann bei der
nächsten ID. Wird diese Funktion nicht aktiviert (Standardeinstellung) ist bei der Start ID = 1
eingetragen und es bleibt beim bisherigen Verhalten, d. h. neu angelegte Objekte beginnt mit
der Ersten freien ID.

Hinweis
Um diese Funktion zu nutzen, muss die Backup-Datei mit einer Software-Version ab SIMATIC
BATCH V7.1 SP2 erstellt worden sein.

Voraussetzungen
• Die BATCH Datenbank ist noch leer, bzw. noch nicht vorhanden. Nur in diesem Fall ist die
Restore-Funktion im BATCH Control Center anwählbar bzw. ausführbar.
• Es werden nur Backupdateien aus der aktuellen oder einer älteren SIMATIC BATCH Version
unterstützt.

SIMATIC BATCH V10.0


1098 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Vorgehen
Für die Ausführung der Funktion "Restore" fürhren Sie folgende Schritte durch:
1. Starten Sie BatchCC.
Ergebnis: Im BatchCC ist das Bearbeitungsfenster noch leer.
2. Wählen Sie den Menübefehl Extras > Restore. Wählen Sie hier die gewünschte Backupdatei
(*.sbb) aus.
3. Entscheiden Sie, ob auch das Logbuch (Datenbankprotokoll) wieder hergestellt werden soll.
Aktivieren bzw. Deaktivieren Sie das Optionskästchen.
4. In den Eingabefeldern können Sie für Objekte wie Chargen, Rezepte/Bibliotheken, Formulas,
Kategorien und Stoffe jeweils eine Start-ID vorgeben. Um zu wissen, mit welcher
Zählernummer Sie starten, klicken Sie auf die Schaltfläche "IDs auslesen". Anschließend
werden die im Backup enthaltenen letzten IDs angezeigt. Wählen Sie dann mindestens eine
höhere Start-ID Nummer.
5. Geben Sie dann in den Feldern für Chargen, Rezepte/Bibliotheken, Formulas, Kategorien und
Stoffe, in dem jeweils danebenstehenden Eingabefeld unter "Start-ID", die ID für z. B. Ihre
erste neue Charge vor, oder belassen Sie die Voreinstellung bei Start-ID = 1.
6. Drücken Sie die Schaltfläche "Öffnen".

Ergebnis
Im BatchCC werden die Daten wieder hergestellt. Die aktuelle Datenbank zu SIMATIC BATCH ist
mit den Daten der Backup-Datei neu angelegt.

Hinweis
Sie benötigen für einen Restore von BATCH Backupdaten kein Benutzerrecht. Vor einem Restore
sollten Sie den Rollen in der SIMATIC Logon Rollenverwaltung keine Benutzer oder Gruppen
zuweisen, da diese sonst von den in der Restoredatei gespeicherten Zuweisungen
überschrieben werden. Es ist dann erforderlich, die in SIMATIC Logon bereits durchgeführte
Zuordnung, nochmals durchzuführen.

Hinweis
Prüfen Sie nach einem Restore die Verbindungsangaben für den Reporting Services im Dialog
Projekteinstellungen unter Protokollierung > Protokoll und passen Sie die Einstellungen an.

Hinweis
Nach einem "Restore" behalten alle OS-Meldungen den Zustand, den die OS-Meldungen vor
dem "Backup" hatten.
Die für die Zustandsänderungen benötigten Informationen stehen nicht mehr zur Verfügung.

Weitere Information
Dialogfeld "Backup/Restore" (Seite 895)
Wie setze ich einen SIMATIC BATCH Server in den Urzustand zurück? (Seite 755)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1099
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Sicherheitsaspekte (Seite 89)

[Link] Exportieren (Menü Extras)


Startet den Assistenten zum Exportieren von Bibliotheken, Grundrezepten und Formula-
Kategorien.

[Link] Importieren (Menü Extras)


Mit dieser Funktion können Sie Bibliotheken, Formula-Kategorien, Grundrezepte (inkl. der
verwendeten Bibliotheksoperationen und Formula-Kategorien) importieren.

[Link] Logbuch (Menü Extras)


Öffnet das Fenster "Logbuch" im BatchCC. Im Logbuch werden Benutzeraktionen, die im
BatchCC durchgeführt wurden, zur Anzeige gebracht.

Weitere Information
Logbuch (Seite 303)

[Link] Bearbeitungen (Menü Extras)


Öffnet den Dialog "Elemente in Bearbeitung". Der Dialog ist in Navigations- und
Darstellungsbereich unterteilt. Im Navigationsbereich werden die Applikationen zu den
Elementen, die durch einen Benutzer bearbeitet werden, dargestellt. Das Öffnen, bzw.
Schließen, der Baumstruktur veranlassen Sie über Knotenelemente. Im Darstellungsbereich
wird zur belegten Applikation ein Balken dargestellt. Der Zeitbalken zeigt die Dauer, das Datum
und die Uhrzeit zur belegten Applikation auf diesem PC an.

[Link] Daten komprimieren (Menü Extras)


Mit diesem Befehl können Sie die Daten komprimieren (reorganisieren). Das Komprimieren
ändert nicht den vorhandenen Datenbestand.
Hinweis: Das Komprimieren kann einige Zeit (in Abhängigkeit von den Daten) dauern. In
dieser Zeit kann nur eingeschränkt mit dem System gearbeitet werden!

[Link] Rezepteditor starten (Menü Extras)


Mit dieser Funktion starten Sie im BatchCC die Applikation BATCH Rezepteditor.

[Link] Betrachter für archivierte Chargen starten (Menü Extras)


Mit dieser Funktion starten Sie im BatchCC die Funktionalität des Betrachters für archivierte
Chargen. Den Betrachter setzen Sie ein, um archivierte Chargen in einer Steuerrezeptansicht
darzustellen und zu drucken.

SIMATIC BATCH V10.0


1100 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

[Link] Immer im Vordergrund (Menü Extras)

Mit diesem Befehl erscheint das Fenster des Batch Control Centers immer im Vordergrund,
unabhängig davon, ob andere Software-Applikationen am PC geöffnet sind bzw. geöffnet
werden.

[Link] Migration > Nachbereiten (Menü Extras)


Bei einer Aktualisierung des BATCH Projekts auf eine neue Software-Version zu SIMATIC BATCH,
beispielsweise ein Servicepack, kann es notwendig sein, dass im BatchCC die Projektdaten an die
Anforderungen der neuen Software-Version angepasst werden müssen.
In einem solchen Fall muss nach der Installation der neuen Software-Version der Menübefehl
Migration > Nachbereiten ausgeführt werden.
Bitte informieren Sie sich in der Liesmich-Datei zu der neuen Software-Version, ob eine
Nachbereitung notwendig ist. In der Liesmich ist die dazu notwendige Vorgehensweise
beschrieben.

[Link] Migration > Vorbereiten (Menü Extras)


Bei einer Aktualisierung des BATCH Projekts auf eine neue Software-Version zu SIMATIC BATCH,
beispielsweise ein Servicepack, kann es notwendig sein, dass im BatchCC die Projektdaten an die
Anforderungen der neuen Software-Version angepasst werden müssen.
In einem solchen Fall muss vor der Installation der neuen Software-Version und nach der
evtl. Installation von Vorbereitungsdaten der neuen SW-Version, der Menübefehl Migration
> Vorbereiten ausgeführt werden.
Informieren Sie sich in der Liesmich-Datei zu der neuen Software-Version, ob eine
Vorbereitung notwendig ist. In der Liesmich ist die dazu notwendige Vorgehensweise
beschrieben.

16.2.6 Menü Ansicht

[Link] Symbolleiste (Menü Ansicht)


Mit dieser Funktion schalten Sie die Symbolleiste ein (Häkchen) oder aus.
Die Funktionsleiste befindet sich unterhalb der Menüleiste. Sie enthält eine Reihe von
Symbolen mit häufig benötigten Funktionen der Menüleiste. In der Statuszeile werden
ausführliche Informationen dazu angezeigt. Das Anklicken des Symbols löst die Funktion
aus. Nicht anwählbare Symbole sind grau dargestellt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1101
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Welche Funktion zu dem einzelnen Symbol hinterlegt ist, können Sie feststellen, indem Sie
den Mauszeiger auf ein Symbol positionieren (nicht klicken). Es erscheint dann ein kleines
Feld mit der Bezeichnung.

Hinweis
Die Symbole können Sie nur mit einer Maus bzw. Trackball aktivieren.

[Link] Steuerungsleiste (Menü Ansicht)


Mit dieser Funktion schalten Sie die Steuerungsleiste ein (Häkchen) oder aus. Die
Steuerungsleiste befindet sich unterhalb der Menüleiste.
Sie enthält die Symbole zur Bedienung des Chargenablaufes:
• Start: Start: Starten einer freigegebenen selektierten Charge
• Halt nach Schritt: Anhalten einer Charge nach Ende der aktiven Schritte
• Halt sofort: Anhalten einer Charge und der aktiven Schritte
• Fortsetzen: Fortsetzen einer angehaltenen Charge
• Stoppen: Stoppen einer Charge
• Abbrechen: Abbrechen einer Charge
und Symbole zum optimieren des Bildausschnittes in der grafischen Rezeptdarstellung der
Charge:
• Vergrößern: in fester Stufung vergrößern
• Verkleinern: in fester Stufung verkleinern
• Normalgröße: Anzeige in die Normaldarstellung schalten
• Genutzte Fläche: die Rezeptdarstellung in die Anzeigefläche einpassen
Das Anklicken des Symbols löst die Funktion aus. Nicht anwählbare Symbole sind grau
dargestellt.
Welche Funktion dem einzelnen Symbol hinterlegt ist, können Sie feststellen, indem Sie den
Mauszeiger auf ein Symbol positionieren (nicht klicken). Es erscheint dann ein kleines Feld
mit der Bezeichnung.

Hinweis
Die Symbole können Sie nur mit einer Maus bzw. Trackball aktivieren.

[Link] Verweise (Menü Ansicht)


Mit dieser Funktion öffnen Sie das Fenster "Verweise". Das Fenster wird im BatchCC im rechten
Fensterbereich dargestellt. Es ist dann frei positionierbar. Das Verweisfenster dient zur Ablage
von Objekten als Favoriten.

SIMATIC BATCH V10.0


1102 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Weitere Information
Verweisfenster (Seite 302)

[Link] Gesamtansicht Steuerrezept (Menü Ansicht)


Mit dieser Funktion öffnen Sie das Fenster "Übersicht für Steuerrezept". Das Fenster wird im
BatchCC im rechten Fensterbereich dargestellt. Es ist dann frei positionierbar. Die Übersicht für
Steuerrezepte dient zur Orientierung und Navigation in platzraubenden Rezeptstrukturen.

Weitere Information
Übersicht für Steuerrezepte (Seite 413)

[Link] Ausgabe (Menü Ansicht)


Mit dieser Funktion schalten Sie das Ausgabefenster für BATCH Meldungen ein (Häkchen) oder
aus.
Wenn das BatchCC auf einem PC aufgerufen wird, wo der redundante BATCH Server läuft,
dann wird das Ausgabefenster für BATCH Meldungen nicht angezeigt.

Weitere Information
Ausgabefenster für Meldungen (Seite 299)

[Link] Erweiterte Chargeninformationen (Menü Ansicht)


Mit dieser Funktion schalten Sie das Fenster "Erweiterte Chargeninformationen" ein (Häkchen)
oder aus.

Weitere Information
Erweiterte Chargeninformationen (Seite 300)

[Link] Projekt: (Menü Ansicht)


Im Projektfenster werden alle verfügbaren Objekte, wie z. B. Bibliotheken, Grundrezepte und
Aufträge, eines BATCH Projekts in einer Baumstruktur dargestellt. Mit dieser Funktion schalten
Sie das Projektfenster ein bzw. aus.

Weitere Information
Bearbeitungsfenster mit den BATCH Objekten (Seite 305)

[Link] Baumansicht aktualisieren (Menü Ansicht)


Mit dieser Funktion aktualisieren Sie alle Objekte in der Baumansicht im Projektfenster.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1103
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

16.2.7 Menü Extras > Importieren...

[Link] Import - Objekte auswählen

Einleitung
Im Feld "Importdatei" wird der Name der zuvor ausgewählten Importdatei angezeigt. In der
darunter aufgeführten Liste werden die enthaltenen Objekte des zuvor ausgewählten Typs
(Grundrezepte, Bibliotheken, Formula-Kategorien) angezeigt.

Hinweis
Haben Sie die falsche Importdatei ausgewählt, können Sie über die Schaltfläche Durchsuchen
"..." oder durch Eingabe des Dateinamens die richtige Importdatei für den gewählten Typ
auswählen.
Haben Sie versehentlich bei der Importdatei den falschen Typ ausgewählt, müssen Sie den
Import-Assistenten abbrechen und den Import über das Menü Extras > Importieren ... erneut
starten.

Nach Auswahl der Importdatei werden alle enthaltenen Batch-Objekte angezeigt. Sie können
jetzt die angezeigten Objekte, welche importiert werden sollen, auswählen.

Hinweis
Eine Mehrfachselektion ist möglich. Werden mehrere Zeilen markiert, können Sie die
Checkboxen mittels der Leertaste zwischen auswählen und nicht auswählen umschalten.
Alternativ können Sie das Kontextmenü dazu verwenden.

Voraussetzung: Die angegebene oder ausgewählte Datei wurde aus dem BATCH Control
Center heraus über den Menübefehl Extras > Export exportiert. Es werden nur
Exportdateien aus der aktuellen oder einer älteren SIMATIC BATCH Version unterstützt.
Ergebnis: Vor Abschluss des Dialogfeldes werden die Eintragungen auf Diskrepanzen
überprüft. Beispielsweise, gibt es in der aktuell geöffneten Batch-Anlage schon ein
gespeichertes Rezept mit dem gleichen Namen? Wenn dem so ist, dann wird dies durch
ein rotes Ausrufezeichen in der Rezeptzeile angezeigt und der Dialog kann nicht über die
Schaltfläche "Weiter" verlassen werden. Geben Sie in diesem Fall einen neuen Rezeptnamen
an oder schließen Sie das Rezept durch Entfernen des Häkchens vom Importvorgang aus und
drücken Sie erneut "Weiter".

Rezept/Bibliothek/Formula-Kategorie
In dieser Spalte stehen die zu importierenden Objekte, z. B. Grundrezepte. Das Optionskästchen
gibt an, ob das Element importiert werden soll oder nicht.

SIMATIC BATCH V10.0


1104 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Statusanzeigen:

Symbol Bedeutung
Es besteht ein Konflikt, der behoben werden muss.
Daten werden unter neuem Namen importiert.
Daten werden durch Daten aus der Zielanlage ersetzt.
Daten werden unverändert importiert.
Daten wurden für den Import abgewählt.

Neuer Name
Hier kann ein neuer Name für das zu importierende Objekt angegeben werden. Nach dem
Import, erscheint dann nur noch dieser Name. Wenn der Name in der Zielanlage bereits
verwendet wird und das in der Zielanlage vorhandene Objekt nicht verwendet werden soll, dann
muss an dieser Stelle eine Umbenennung stattfinden. Der Importprozess kann sonst nicht weiter
durchgeführt werden.
Markieren Sie das zu importierende Element und klicken Sie im Kontextmenü auf
"Umbenennen", um so den Namen zu verändern. Anschließend wird ein Dialogfeld zum
Ändern der notwendigen Daten geöffnet.

Hinweis
Hier werden Informationen zum Status des Objekts angegeben.

Weiter
Wechselt zur nächsten Seite. Wenn die Daten auf der aktuellen Seite nicht fertig bearbeitet sind,
wird eine Fehlermeldung ausgegeben und in der Liste das problembehaftete Element markiert.

[Link] Import - Objekte zuordnen

Einleitung
In diesem Dialogfeld treffen Sie die Zuordnung zwischen den Rezeptelementen: Bibliotheken,
Formula-Kategorien, Stoffe oder Rollen.
• Auf der linken Seite sind die Anlagendaten der Importdatei aufgelistet.
• Auf der rechten Seite sind die Anlagendaten der geöffneten Batch-Anlage (Zielanlage)
aufgelistet.
Der Importstatus der einzelnen Elemente ist wie folgt angezeigt:
• Kästchen mit Häkchen bedeuten, dass das Element importiert werden soll.
• Leere Kästchen bedeuten, dass das Element nicht importiert werden soll. Wenn Sie ein
Element nicht importieren wird das/die importierte Rezept, Bibliothek/Formula-Kategorie
nicht plausibel sein.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1105
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Zuordnungen herstellen:
• Der Import-Assistent prüft ob einzelne Elemente in der Zielanlage bereits vorhanden sind.
Wenn ja schlägt der Import-Assistent vor, diese Elemente statt der Originalelemente zu
verwenden, indem er automatisch eine Zuordnung herstellt.
• Wenn Sie eine Zuordnung ändern/herstellen möchten, markieren Sie die Zeile mit dem
Element, für das Sie eine Zuordnung herstellen möchten und doppelklicken Sie rechts - im
Fenster mit den aufgelisteten vorhandenen, noch zuordenbaren Elementen – auf das
zugehörige Element. Alternativ können Sie statt Doppelklick auch den Linkspfeil betätigen.
• Wenn Sie eine Zuordnung nicht verwenden wollen, können Sie diese entweder per
Kontextmenü oder mit dem Rechtspfeil entfernen.
Ergebnis: Es wird geprüft, ob wirklich alle mit einem Häkchen versehenen Elemente
eindeutig sind. Wenn nicht, importieren Sie diese unter neuem Namen/Version/Code oder
tauschen Sie das betreffende Element durch das in der Zielanlage vorhandene Element aus,
sofern dieses passt.

Bibliotheken/Formula-Kategorien/Stoffe/Rollen
In dieser Spalte stehen die zu importierenden Objekte (z.B. Bibliotheken). Die Checkbox gibt an,
ob Sie das Element importieren möchten. Wenn Sie ein Element nicht importieren wird das/die
importierte Rezept, Bibliothek/Formula-Kategorie nicht plausibel sein.
Statusanzeigen:

Symbol Bedeutung
Es besteht ein Konflikt, der behoben werden muss.
Daten werden unter neuem Namen importiert.
Daten werden durch Daten aus der Zielanlage ersetzt.
Daten werden unverändert importiert.
Daten wurden für den Import abgewählt.

Neuer Name
Wenn vorhanden, kann hier ein neuer Name für das zu importierende Objekt angegeben
werden. Nach dem Import, erscheint dann nur noch dieser Name. Wenn der Name in der
Zielanlage bereits verwendet wird und das in der Zielanlage vorhandene Objekt nicht verwendet
werden soll (nicht zugeordnet), dann muss an dieser Stelle ein Umbenennung stattfinden. Der
Importprozess kann sonst nicht weiter durchgeführt werden.
Über Doppelklick auf der Zeile oder per Kontextmenü kann der Name verändert werden. Es
öffnet sich dann ein Dialogfeld zum Ändern der notwendigen Daten.

Zugeordnet
Hier wird das zugeordnete Element angezeigt.

Hinweis:
Hier werden Informationen zum Status des Objektes angegeben.

SIMATIC BATCH V10.0


1106 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Verwendete/s Bibliothek, Formula-Kategorie, Material/Stoff, Rollen


Hier wird der Name des in der linken Liste markierten Objektes angezeigt.

Austauschen durch
Hier werden die Objekte aufgelistet, die in der geöffneten Batch-Anlage vorhanden sind.

Zurück
Wechselt zur vorhergehenden Seite. Die bisher projektierten Daten (Zuordnungen) bleiben
erhalten.

Weiter
Wechselt zur nächsten Seite. Wenn die Daten auf der aktuellen Seite nicht fertig bearbeitet sind,
wird eine Fehlermeldung ausgegeben und in der Liste das problembehaftete Element markiert.

[Link] Import - Anlagenabgleich

Einleitung
In diesem Dialog werden in der linken Spalte "Anlage aus Importdatei" die Anlagendaten der
Importdatei in Baumstruktur aufgelistet. In der Spalte "Aktuelle Anlage" sind die zugeordneten
Elemente der geöffneten Batch-Anlage aufgelistet. Links neben den Elementen in der
Baumstruktur ist jeweils ein Optionskästchen mit folgender Bedeutung:
• Weißer Hintergrund: Von der geöffneten Batch-Anlage konnte kein Element zugeordnet
werden.
• Häkchen auf weißem Hintergrund: Das Element und alle untergeordneten Elemente sind
entsprechend den zu importierenden Elementen zugeordnet.
Hinweis
Die Zuordnung wird über Namensgleichheit hergestellt.

• Häkchen auf grauem Hintergrund: Das Element konnte zugeordnet werden, aber
mindestens ein Unterelement hat keine Zuordnung.
In der Spalte "Aktuelle Anlage" sind die zugeordneten Listenelemente angegeben. In der
Spalte "Editiert" wird mit einem "x" ein von Ihnen geänderter Eintrag markiert. Im Fenster
"Verwendetes Element" wird das Element aus der Importdatei angezeigt, welches gerade
bearbeitet wird.

Hinweis
Kontrollieren Sie jede in der linken Liste getroffene Zuordnung und korrigieren Sie diese
gegebenenfalls.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1107
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Abgleich bei Unterschieden zwischen Quell- und Zielanlage


Da in die Batch-Anlage nicht importiert, sondern Objekte ausgetauscht werden, ist ein direktes
Aktivieren eines Optionskästchens durch Klicken in der linken Spalte hier nicht möglich. Wenn
ein Objekt aus der rechten Spalte für den Austausch markiert wird, dann wird das
Optionskästchen automatisch aktiviert.

Austauschen durch
Das Fenster "Verfügbare Elemente" gibt die nicht zugeordneten Elemente der geöffneten
Anlage, passend zu dem im linken Fenster ausgewählten Element an. Mit Doppelklick auf ein
Element in dieser Liste ordnen Sie dieses Element dem selektierten Element im Baum neu zu.
Alle Unterelemente werden hierdurch ebenfalls zugeordnet. Eine bestehende Zuordnung wird
hierdurch automatisch gelöscht.

Löschen von Zuordnungen


Durch Klicken auf das Optionskästchen im Baum wird die Zuordnung entfernt.

Zurück
Wechselt zur vorhergehenden Seite. Die bisher projektierten Daten (Zuordnungen) bleiben
erhalten.

Weiter
Wechselt zur nächsten Seite. Wenn Daten auf aktueller Seite nicht fertig bearbeitet sind, wird
eine Fehlermeldung ausgegeben und in der linken Liste das problembehaftete Element
markiert.

[Link] Import - Parameter zuordnen

Einleitung
Für Formula-Kategorien und Bibliotheken müssen noch weitere Zuordnungen getroffen
werden. Wenn z. B. eine Formula-Kategorie ersetzt wird, muss mitgeteilt werden, wie die
verschalteten Parameter ersetzt werden müssen.
In der Klappliste "getroffene Zuordnungen" sind die Bibliotheks- oder Formula-Kategorie-
Zuordnungen aufgelistet. Für jede dieser Zuordnungen muss definiert werden, wie die
zugehörigen Parameter verschaltet werden sollen. Sofern möglich, belegt der Import-
Assistent die möglichen Zuordnungen über Namensgleichheit vor.
Prüfen und korrigieren Sie diese gegebenenfalls. Wenn Sie eine Zuordnung nicht herstellen
können, entfernen Sie den Haken im Optionskästchen der entsprechenden Zeile. Das
Ergebnis wird dann ein(e) nicht plausible(s) Rezept/Bibliothek/Formula-Kategorie sein.
• Auf der linken Seite sind die Parameter des Elements aus der Importdatei aufgelistet.
• Auf der rechten Seite sind die Parameter, die zur aktuell markierten Zeile in der linken Liste
ausgetauscht werden können, aufgelistet.

SIMATIC BATCH V10.0


1108 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Der Status der gefundenen Zuordnungen ist wie folgt angezeigt:


• Kästchen mit Häkchen bedeuten, dass das Element importiert werden soll.
• Leere Kästchen bedeuten, dass das Element nicht importiert werden soll. Wenn Sie ein
Element nicht importieren wird das/die importierte Rezept, Bibliothek nicht plausibel sein.

Zuordnungen herstellen
• Der Import-Assistent prüft ob einzelne Elemente in der Zielanlage bereits vorhanden sind.
Wenn ja, schlägt der Import-Assistent vor diese Elemente zu verwenden, indem er
automatisch eine Zuordnung herstellt.
• Wenn Sie eine Zuordnung ändern/herstellen möchten, markieren Sie die Zeile mit dem
Element für das Sie eine Zuordnung herstellen möchten und doppelklicken Sie rechts - im
Fenster mit den aufgelisteten vorhandenen noch nicht zugewiesenen Elementen – auf das
zugehörige Element. Alternativ können Sie statt Doppelklick auch den Linkspfeil betätigen.
• Wenn Sie eine Zuordnung nicht verwenden wollen, können Sie diese entweder per
Kontextmenü oder mit dem Rechtspfeil entfernen.

Ergebnis
Es wird geprüft, ob wirklich alle mit einem Häkchen versehenen Elemente eine Zuordnung
haben. Wenn nicht, dann korrigieren Sie diese und drücken erneut die Schaltfläche "Weiter".

Parameter
In dieser Spalte stehen die zu importierende Objekte (z. B. Parameter). Das Optionskästchen gibt
an, ob Sie das Element importieren möchten. Wenn Sie einen Parameter nicht importieren, dann
wird das/die importierte Rezept/Bibliothek nicht plausibel sein.

Statusanzeigen

Symbol Bedeutung
Es besteht ein Konflikt, der behoben werden muss.
Daten werden unter neuem Namen importiert.
Daten werden durch Daten aus der Zielanlage ersetzt.
Daten werden unverändert importiert.
Daten wurden für den Import abgewählt.

Zugeordnet
Hier wird das zugeordnete Element angezeigt.

Hinweis
Hier werden Informationen zum Status des Objektes angegeben.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1109
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Verwendeter Parameter
Hier wird der Name des selektierten Objektes angezeigt.

Austauschen durch
Hier werden die Objekte aufgelistet, die in der geöffneten Batch-Anlage vorhanden und noch
nicht zugewiesenen sind. Es werden nur die Parameter angezeigt, die zum in der linken Liste
gewählten Parameter passen. Dies ist genau dann der Fall, wenn Datentyp und Einheit des
Originalparameters nach Ersetzung dieser (getroffen im Anlagen(PCell)-Abgleich) mit dem
Datentyp und der Einheit der verfügbaren Parameter übereinstimmen.

Zurück
Wechselt zur vorhergehenden Seite. Die bisher projektierten Daten (Zuordnungen) bleiben
erhalten.

Weiter
Wechselt zur nächsten Seite. Wenn die Daten auf der aktuellen Seite nicht fertig bearbeitet sind,
dann wird eine Fehlermeldung ausgegeben und in der Liste das problembehaftete Element
markiert.

[Link] Import - Übersicht

Einleitung
In diesem Dialogfeld werden alle von Ihnen vorgenommenen Zuordnungen noch mal
aufgelistet. Bitte prüfen Sie die Auflistung und starten Sie dann den Importvorgang.

Hinweis
Kopieren Sie den bereits markierten Text über die Zwischenablage in ein Dokument der
Anwendung "Wordpad", um so die Zuordnungsinformationen zum Import formatiert zu
dokumentieren.

Zurück
Wechselt zur vorhergehenden Seite. Bisher projektierten Daten (Zuordnungen) können so
korrigiert werden.

Fertigstellen
Mit dieser Schaltfläche wird der Import angestoßen.

SIMATIC BATCH V10.0


1110 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

[Link] Import - Rezepte (BatchML)

Einleitung
Beim BatchML-Import werden Plausibilitätsprüfungen vom System durchgeführt. Diese
Plausibilitätsprüfungen betreffen nur die BatchML-Datei und die darin enthaltenen Daten. Es
wird keine Plausibilitätsprüfung des Rezeptes wie im Rezepteditor oder im BatchCC
durchgeführt.
In diesem Dialogfeld werden Meldungen zum BatchML-Import der Meldeklasse Fehler,
Warnung und Information angezeigt.

Bereich "Importdatei"
Der Pfad und der Name der BatchML-Importdatei werden angezeigt.

Bereich "Meldungen filtern"


Aktivieren Sie das Optionskästchen einer Meldeklasse, um die zugehörige Meldung im Bereich
„Weitere Informationen“ anzuzeigen.

Schaltfläche "Meldungen exportieren"


Hiermit können Sie alle Meldungen in eine CSV-Datei exportieren.
Nach Abschluss des Imports können diese Meldungen nicht mehr angezeigt werden. Ein
Export in eine Datei ist die einzige Möglichkeit diese Meldungen aufzubewahren.

Schaltfläche "Zurück"
Wechselt zur vorhergehenden Seite.

Schaltfläche "Weiter"
Wechselt zur nächsten Seite.
Gemeldete Fehler müssen Sie beseitigen, da sonst der Dialog nicht fortgesetzt werden kann.
Bei gemeldeten Warnungen und Informationen entscheiden Sie, ob Sie den Dialog fortsetzen.
Wir empfehlen in jedem Fall die Meldungen der Klasse „Warnung“ zu sichten, um über ggf.
erfolgte Änderungen oder Unvollständigkeiten des zu erstellenden Rezeptes informiert zu
sein.

Schaltfläche "Abbrechen"
Der Dialog wird geschlossen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1111
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

16.2.8 Steuerungsleiste

[Link] Vergrößern

Phase
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor und bei der Chargensteuerung die
Darstellung des Rezepts im jeweils aktiven Arbeitsfenster um eine Stufe vergrößern. Der Befehl
kann wiederholt werden, bis die maximal einstellbare Größe erreicht ist.

Weitere Information
Register "Zoom" (Einstellungen) (Seite 813)

[Link] Verkleinern

Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor und bei der Chargensteuerung die
Darstellung des Rezepts im jeweils aktiven Arbeitsfenster um eine Stufe verkleinern. Der Befehl
kann wiederholt werden, bis die minimal einstellbare Größe erreicht ist.

Weitere Information
Register "Zoom" (Einstellungen) (Seite 813)

[Link] Vergrößerungsfaktor zurücksetzen

Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor und bei der Chargensteuerung die
Darstellung des Rezepts im jeweils aktiven Arbeitsfenster auf eine mittlere Zoomstufe
(Normalgröße) einstellen. Diese Zoomstufe stellt bei noch lesbarer Schrift möglichst viel dar und
ist je nach Bildschirmauflösung Ihres PG/PC unterschiedlich.

Weitere Information
Register "Zoom" (Einstellungen) (Seite 813)

SIMATIC BATCH V10.0


1112 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

[Link] Optimaler Vergrößerungsfaktor

Funktion
Mit dieser Funktion passen Sie im BATCH Rezepteditor und bei der Chargensteuerung im
BatchCC die Darstellung des Rezepts im jeweils aktiven Arbeitsfenster der genutzten Fläche an.

[Link] Substruktur schließen

Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor die Substruktur schließen und im
gleichen Fenster die übergeordnete Struktur anzeigen lassen.

16.2.9 Menü Fenster

[Link] Aktualisieren (Menü Fenster)


Aktualisiert den Inhalt der Detailansicht. Die Detailansicht zu den BATCH Anlagenobjekten
"Bibliotheken", "Grundrezepte", "Formulas", "Aufträge" und "Stoffe" öffnen Sie über den Befehl
"Details" im Kontextmenü jeder dieser Objekte.

16.2.10 Funktionalität des Betrachters für archivierte Chargen

[Link] Archivdatei (meist XML) öffnen und anzeigen


Über diesen Befehl öffnen Sie einen Suchdialog, in dem Sie zu einer Archivdatei navigieren
können. Das voreingestellte Archivdatei-Format ist XML Dateien (*.xml). Im Dialog "Öffnen"
navigieren Sie auf die gewünschte Archivdatei und klicken die Schaltfläche "Öffnen". Daraufhin
wird das Steuerrezept der archivierten Charge angezeigt.

[Link] Archiv aus PH öffnen und anzeigen


Über diesen Befehl öffnen Sie ein Suchdialog, um archivierte Chargen, die auf einem PH-
Archivserver (Process Historian) gespeichert wurden, auszuwählen und anschließend im
Betrachter anzuzeigen. Stellen Sie sicher, dass in den Projekteinstellungen, Ordner
"Prozessdatenarchiv" ein Verbindungstest über die Schaltfläche "Test" erfolgreich durchgeführt
wird.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1113
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

[Link] Dialog "Chargen suchen"

Einleitung
In diesem Dialog filtern Sie in Archiven nach Chargen, die auf einem PH archiviert wurden. Sie
wählen einzelne Suchkriterien und bestimmen dadurch, welche Chargen zur Auswahl angezeigt
werden. Anschließend wählen Sie die gesuchte Charge aus und bringen Sie im Betrachter für
archivierte Chargen zur Ansicht.

Voraussetzungen
• Die betreffende Charge muss abgeschlossen und auf dem PH archiviert worden sein.
• Die betreffende Charge muss vom Archiv-Ablageort (ArchivDir) in die Datenbank übertragen
worden sein. Erst dann wird die betreffende Charge über den Suchdialog in einem Archiv auf
dem PH gefunden, angezeigt und zur Ansicht gebracht.
• Das WinCC-Projekt auf dem PH muss sich im Prozessbetrieb (Runtime) befinden.

Bereiche des Dialogs


Der Dialog ist in vier Bereiche aufgeteilt. In drei Bereichen geben Sie Ihre Suchkriterien ein, das
Suchergebnis wird anschließend im vierten Bereich dargestellt.
• Zeitbereich: Chargensuche durch Vorgabe eines Zeitbereichs. Nur wenn sich die Start- und
Endzeit einer Charge innerhalb des eingestellten Zeitbereichs befindet, dann wird die
betreffende Charge gefunden.
• Charge: Chargensuche durch Vorgabe eines Chargennamens und oder einer Chargen ID.
• Allgemeine Suchkriterien: Chargensuche nach allgemeinen Kriterien, wie z. B. Projekt,
Anlage, usw.. Beachten Sie, dass Sie für die Auswahlfelder "Projekt" und "Anlage"
ausschließlich Kriterien aus der Klappliste auswählen können. Bei allen anderen Kriterien
sind individuelle Eingaben mit Plazhaltern möglich.
• Suchergebnisanzeige: Zeigt die Ihren Suchkriterien entsprechenden Chargen in
tabellarischer Form an.

Suchkriterien und Platzhalter


Die Eingabe folgender Platzhalter sind möglich:
• ? Platzhalter für ein beliebiges Zeichen.
• * Platzhalter für beliebig viele Zeichen
Platzhalter dürfen Sie nur am Anfang und am Ende des Suchkriteriums verwenden. Beispiel:
*abc? Gesucht wird nach Chargennamen, die beliebig vielen Zeichen vor den Zeichen abc
und einem beliebigen Zeichen an Ende aufweisen.

SIMATIC BATCH V10.0


1114 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.2 BCC Menübefehle

Auswahl einer Charge


Um eine Charge zur Ansicht zu bringen, markieren Sie in der Ergebnisanzeige die Zeile, in der die
betreffende Charge angezeigt wird und klicken auf die Schaltfläche "OK". Mit einem Doppelkick
auf die betreffende Charge wird diese ebenfalls angezeigt. In der Ergebnisanzeige können Sie
nur jeweils eine Charge zur Darstellung auswählen. Die ausgewählte Charge wird anschließend
im Betrachter für archivierte Chargen dargestellt.

Schaltflächen und Anzeige im Dialog

Schaltfläche / Anzei‐ Bedeutung


ge
Anzeigefeld Zeigt die Anzahl der gefundenen Chargen an, die in der Ergebnisanzeige dar‐
gestellt sind.
Rücksetzen Setzt alle Ihre eingegebenen Filterkriterien zurück auf die Standardwerte.
Filtern Wenn Sie auf die Schaltfläche klicken, dann startet die Suche nach Chargen, die
Ihren eingestellten Filterkriterien entsprechen.
OK Zeigt eine zuvor markierte Charge in einer Rezeptansicht im Betrachter für ar‐
chivierte Chargen an. Ein Doppelklick auf die betreffenden Charge führt eben‐
falls die Charge im Betrachter zur Ansicht.
Abbrechen Schließt den Dialog ohne Ihre Einstellungen zu speichern.
Hilfe Öffnet die Hilfe zu diesem Dialog.

[Link] Symbolleiste (Menü Ansicht)


Mit dieser Funktion schalten Sie die Symbolleiste ein (Häkchen) oder aus.
Die Funktionsleiste befindet sich unterhalb der Menüleiste. Sie enthält eine Reihe von
Symbolen mit häufig benötigten Funktionen der Menüleiste. In der Statuszeile werden
ausführliche Informationen dazu angezeigt. Das Anklicken des Symbols löst die Funktion
aus. Nicht anwählbare Symbole sind grau dargestellt.
Welche Funktion zu dem einzelnen Symbol hinterlegt ist, können Sie feststellen, indem Sie
den Mauszeiger auf ein Symbol positionieren (nicht klicken). Es erscheint dann ein kleines
Feld mit der Bezeichnung.

Hinweis
Die Symbole können Sie nur mit einer Maus bzw. Trackball aktivieren.

[Link] Steuerrezept im Betrachter für archivierte Chargen


Dies ist das Steuerrezept zur der von Ihnen zur Ansicht gebrachten Charge.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1115
Kontexthilfe-Referenzen
16.3 RZE Menübefehle

16.3 RZE Menübefehle

16.3.1 Menü Rezept

[Link] Neu > Hierarchisches Rezept (Menü Rezept)

Funktion
Mit dieser Funktion erstellen Sie im BATCH Rezepteditor ein neues Hierarchisches Rezept
(Seite 554). Es wird ein neues Rezeptfenster geöffnet. Durch Einfügen eines Schrittes wird die
erste Spalte entsprechend dem Teilrezept einer Teilanlage angelegt.

[Link] Neu > Flaches Rezept (Menü Rezept)

Funktion
Mit dieser Funktion erstellen Sie im BATCH Rezepteditor ein neues Flaches Rezept (Seite 552). Es
wird ein neues Rezeptfenster geöffnet, das eine Grundstruktur mit Start- und Endesymbol
enthält, in die Substrukturen eingefügt werden können.

[Link] Neu > Bibliothekselement: Rezeptoperation (Menü Rezept)

Funktion
Mit dieser Funktion erstellen Sie im BATCH Rezepteditor eine neue Rezeptoperation als
Bibliotheksobjekt für die spätere Verwendung in einem Hierarchischen Rezept. Es wird ein neues
Rezeptfenster geöffnet, das eine Grundstruktur mit Start- und Endesymbol enthält.

[Link] Neu > Bibliothekselement: Substruktur (Menü Rezept)

Funktion
Mit dieser Funktion erstellen Sie im BATCH Rezepteditor eine neue Substruktur als
Bibliotheksobjekt für die spätere Verwendung in einem Flachen Rezept. Es wird ein neues
Rezeptfenster geöffnet, das eine Grundstruktur mit Start- und Endesymbol enthält.

SIMATIC BATCH V10.0


1116 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.3 RZE Menübefehle

[Link] Öffnen... (Menü Rezept)

Funktion
Mit dieser Funktion öffnen Sie ein im BATCH Rezepteditor bereits bestehendes Rezept. Es wird
ein Auswahlfenster geöffnet, in dem Sie in Baumstruktur mit den Stufen Anlage, Rezepte das zu
bearbeitende Rezept auswählen können.

[Link] Öffnen Bibliotheksobjekt... (Menü Rezept)

Funktion
Mit dieser Funktion öffnen Sie im BATCH Rezepteditor eine bereits in der Bibliothek bestehende
Bibliotheksoperation. Es wird ein Auswahlfenster geöffnet, in dem Sie in Baumstruktur mit den
Stufen Anlage, Teilanlagenklasse, Rezepte das zu bearbeitende Rezept auswählen können.

[Link] Schließen (Menü Rezept)

Funktion
Mit dieser Funktion schließen Sie im BATCH Rezepteditor das Rezept oder die für die Bibliothek
erstellte Bibliotheksoperationen im aktiven Rezeptfenster.

[Link] Speichern (Menü Rezept)

Funktion
Mit dieser Funktion speichern Sie im BATCH Rezepteditor das Rezept oder ein
Bibliotheksoperation im aktiven Rezeptfenster.

[Link] Speichern unter... (Menü Rezept)

Funktion
Mit dieser Funktion speichern Sie im BATCH Rezepteditor ein bestehendes Rezept oder ein
bestehendes Bibliothekselement, welches im aktiven Rezeptfenster dargestellt wird, unter
einem neuen Namen, bzw. unter einer neuen Version in der Datenbank.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1117
Kontexthilfe-Referenzen
16.3 RZE Menübefehle

[Link] Speichern der Grafik ... (Menü Rezept)

Funktion
Mit dieser Funktion speichern Sie die Rezeptgrafik, die im aktiven Fenster im BATCH Rezepteditor
angezeigt wird, als Datei auf Ihrer Festplatte. Der vorgegebene Dateiname ist der des
geöffneten Grundrezepts. Der Speicherort ist unter ..\Documents and Settings\All
Users\Application Data\Siemens\Automation\Logfiles\Batch. Dateiname und Speicherort sind
frei wählbar. Die verschiedenen Bildformate sind vorgegeben.

[Link] Kopfparameter... (Menü Rezept)

Funktion
Mit dieser Funktion öffnen Sie im BATCH Rezepteditor ein Dialogfeld, in dem die Eigenschaften
des Rezepts im aktiven Rezeptfenster angezeigt und bearbeitet werden können.

[Link] Plausibilität prüfen (Menü Rezept)

Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor die Konsistenz und Vollständigkeit des
Rezepts im aktiven Rezeptfenster prüfen.

Weitere Information
Plausibilität Rezept prüfen (Seite 1070)

[Link] Freigabe zum Test (Menü Rezept)

Funktion
Mit dieser Funktion geben Sie im BATCH Rezepteditor das Rezept im aktiven Rezeptfenster zum
Test frei.

Weitere Information
Freigabe Rezept zum Test (Seite 1078)
Unterschied Freigabe zum Test oder zur Produktion (Seite 1121)

SIMATIC BATCH V10.0


1118 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.3 RZE Menübefehle

[Link] Freigabe zur Produktion (Menü Rezept)

Funktion
Mit dieser Funktion geben Sie im BATCH Rezepteditor das Rezept im aktiven Rezeptfenster zur
Produktion, d.h. zur Erzeugung von Chargen frei.

Weitere Information
Freigabe Rezept zur Produktion (Seite 1079)
Unterschied Freigabe zum Test oder zur Produktion (Seite 1121)

[Link] Freigabe aufheben (Menü Rezept)

Funktion
Mit dieser Funktion heben Sie im BATCH Rezepteditor die Freigabe des Rezepts im aktiven
Rezeptfenster auf.

Weitere Information
Freigabe Rezept aufheben (Seite 1080)

[Link] Drucken... (Menü Rezept)

Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor die Grafik des Rezeptes ausdrucken

[Link] Druckvorschau

Funktion
Mit dieser Funktion können Sie sich die Daten so anzeigen lassen, wie sie gedruckt werden.

Hinweis
In der Druckvorschau ist keine Bearbeitung möglich!

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1119
Kontexthilfe-Referenzen
16.3 RZE Menübefehle

[Link] Druckvorschau Grafik (Menü Rezept)

Funktion
Mit dieser Funktion können Sie sich im BATCH Rezepteditor die Grafik des Rezepts im aktiven
Rezeptfenster so anzeigen lassen, wie es gedruckt wird.

Hinweis
In der Grafik Druckvorschau ist keine Bearbeitung möglich!

Weitere Information
Drucken... (Menü Rezept) (Seite 1119)
Drucken Grafik (Menü Rezept) (Seite 1120)

[Link] Drucken Grafik (Menü Rezept)

Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor die Grafik des Rezepts im aktiven
Rezeptfenster drucken. Dazu wird das Dialogfeld "Drucken" geöffnet, in dem Sie den Drucker,
den Druckbereich und die Anzahl der Exemplare angeben können.
Bei Bedarf wird die Grafik auf mehrere Seiten aufgeteilt.

Weitere Information
Druckvorschau Grafik (Menü Rezept) (Seite 1120)

[Link] Zuletzt bearbeitete Rezepte (Menü Rezept)

Funktion
Listet die zuletzt bearbeiteten Rezepte auf. Über diese Funktion können Sie Rezepte schnell im
BATCH Rezepteditor wieder öffnen.

[Link] Zuletzt bearbeitete Bibliotheken (Menü Rezept)

Funktion
Listet die zuletzt bearbeiteten Bibliotheken auf. Über diese Funktion können Sie
Bibliothekselemente schnell im BATCH Rezepteditor wieder öffnen.

SIMATIC BATCH V10.0


1120 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.3 RZE Menübefehle

[Link] Dialog "Speichern unter" (BATCH Rezepteditor)

Funktion
Zum Speichern eines bestehenden Rezepts oder eines Bibliothekselements, z. B. als Vorlage,
können Sie den Namen und eine Versionsnummer neu eingeben.
Über die Schaltfläche "Neuer Ordner" können Sie zuvor einen neuen Ordner für das Objekt
anlegen. Diese Schaltfläche ist nur aktiv, wenn im Baum ein Element selektiert wurde,
welches das Erzeugen von Ordnern unterstützt.

Systemeigenschaft
Je nach dem, mit welchen Parametern, Name und Version, Sie die Funktion "Speichern unter"
verwenden, ergibt sich ein unterschiedliches Verhalten:
• Wenn ein bestehendes Objekt mit geändertem Namen gespeichert wird, dann wird das
Änderungslogbuch des neuen Objekts neu angelegt, bzw. ist leer.
• Wenn ein bestehendes Objekt mit gleichem Namen jedoch mit geänderter Version
gespeichert, dann bleibt das bestehende Änderungslogbuch mit seinen Einträgen erhalten.

[Link] Unterschied Freigabe zum Test oder zur Produktion


In der Plausibilitätsprüfung für die Freigabe eines Rezeptes können eigene Prüfroutinen
eingebunden werden. Durch die Unterscheidung Freigabe zum Test oder zur Produktion können
entsprechende Prüfroutinen bearbeitet werden. So können Sie beispielsweise für die zum Test
freigegebenen Rezepte als Produkt nur Wasser zulassen.

16.3.2 Menü Bearbeiten

[Link] Rückgängig (Menü Bearbeiten)

Funktion
Mit dieser Funktion machen Sie die letzte Aktion rückgängig. Sie können diese Funktion
mehrfach ausführen und damit alle Änderungen seit dem Öffnen oder dem letzten Speichern
ungeschehen machen.

Weitere Information
Wiederherstellen (Menü Bearbeiten) (Seite 1122)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1121
Kontexthilfe-Referenzen
16.3 RZE Menübefehle

[Link] Wiederherstellen (Menü Bearbeiten)

Funktion
Mit dieser Funktion stellen Sie die zuletzt rückgängig gemachte Aktion wieder her. Sie können
damit alle Rückgängig-Befehle wieder ungeschehen machen, wenn sie seither noch keine
Änderungen vorgenommen haben.

Weitere Information
Rückgängig (Menü Bearbeiten) (Seite 1121)

[Link] Kopieren (Menü Bearbeiten)


Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

[Link] Löschen (Menü Bearbeiten)

Funktion
Mit dieser Funktion werden im BATCH Rezepteditor die im Rezept selektierten Objekte
(Strukturelemente) gelöscht.

Weitere Information
Ausschneiden (Menü Bearbeiten) (Seite 1131)
Einfügen (Menü Bearbeiten) (Seite 1132)
Kopieren (Menü Bearbeiten) (Seite 1131)

[Link] Gehe zu > Zum nächsten Fehler (Menü Bearbeiten)

Funktion
Mit dieser Funktion wird im BATCH Rezepteditor das nächste fehlerhafte Objekt
(Strukturelement) angezeigt und im Rezept selektiert. Sie können mit dieser Funktion so alle
Fehlerstellen, die in der Plausibilitätsprüfung erkannt wurden, durchlaufen.
Vorausgesetzt, vorher ist eine Plausibilitätsüberprüfung erfolgt.

Weitere Information
Gehe zu > Zum vorherigen Fehler (Menü Bearbeiten) (Seite 1123)
Plausibilität prüfen (Menü Rezept) (Seite 1118)

SIMATIC BATCH V10.0


1122 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.3 RZE Menübefehle

[Link] Gehe zu > Zum vorherigen Fehler (Menü Bearbeiten)

Funktion
Mit dieser Funktion wird im BATCH Rezepteditor das vorhergehende fehlerhafte Objekt
(Strukturelement) angezeigt und im Rezept selektiert. Sie können mit dieser Funktion so alle
Fehlerstellen, die in der Plausibilitätsprüfung erkannt wurden, durchlaufen.

Weitere Information
Gehe zu > Zum nächsten Fehler (Menü Bearbeiten) (Seite 1122)
Plausibilität prüfen (Menü Rezept) (Seite 1118)

[Link] Eigenschaften (Menü Bearbeiten)

Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor ein Dialogfeld für das im Rezept
selektierte Objekt (Rezeptkopf, Rezeptfunktion, Transition) öffnen, um Informationen über das
Objekt zu erhalten oder um das Objekt bearbeiten zu können.

Hinweis
Wenn Sie Hilfe zu dem entsprechenden Dialogfeld benötigen, klicken Sie auf die Schaltfläche
"Hilfe" oder drücken Sie die Taste F1, während Sie sich im Dialogfeld befinden.

[Link] Objekt öffnen (Menü Bearbeiten)

Funktion
Mit dieser Funktion öffnen Sie im BATCH Rezepteditor und im BATCH Control Center ein neues
Fenster für die im Rezept selektierte Substruktur. In diesem Fenster wird der Inhalt der
Substruktur angezeigt. Das übergeordnete Fenster, z. B. ein Rezeptfenster bleibt dabei geöffnet.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1123
Kontexthilfe-Referenzen
16.3 RZE Menübefehle

[Link] Beschriften... (Menü Bearbeiten)

Phase
Mit dieser Funktion öffnen Sie im BATCH Rezepteditor ein Dialogfeld, in dem Sie einen Text für
das im Rezept selektierte Objekt (Strukturelement) eingeben können.

Hinweis
Der Beschriftungstext ist neben den Objekten sichtbar, wenn Sie mit dem Menübefehl Ansicht
> Beschriftung anzeigen die Objektbeschriftung eingeschaltet haben.

[Link] Substruktur auflösen (Menü "Bearbeiten")

Funktion
Mit dieser Funktion lösen Sie im BATCH Rezepteditor eine Substruktur (z. B. eine
Bibliotheksoperation) auf und betten sie in das Rezept ein. Klicken Sie zuvor auf das gewünschte
Objekt.
Substruktur auflösen bedeutet, dass die unterlagerte Rezeptstruktur anstelle der Substruktur
eingefügt wird.

[Link] In Substruktur verbergen (Menü Bearbeiten)

Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor innerhalb eines flachen Rezeptes aus
einzelnen Rezeptelementen eine Substruktur bilden. Selektieren Sie zuvor das gewünschte
Objekt.
• Selektion durch Lasso
Ziehen Sie die Maus bei gedrückter linker Maustaste, um ein Lasso in Form eines Rahmens
aufzuspannen. Alle Elemente, die vollständig in diesem Rahmen liegen, werden nach dem
Loslassen der Maustaste selektiert.
• Selektionsergänzung
Drücken Sie beim Anklicken mit der Maus zusätzlich die Strg-Taste. Dann wird das angeklickte
Element selektiert, ohne bereits selektierte Elemente zu deselektieren.

SIMATIC BATCH V10.0


1124 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.3 RZE Menübefehle

Hinweis
Wird eine Zielverschaltung verborgen, wird automatisch der Parametername der
Zielverschaltung umbenannt.
Richten Sie in einem flachen Rezept eine Zielverschaltung zwischen Kopf- und
Funktionsparameter ein, bleibt der Parametername unverändert und damit eindeutig.
Verbergen Sie die Funktion innerhalb einer Substruktur, wird der Parametername der
Zielverschaltung mit dem Originalnamen der Variablen überschrieben.

[Link] Selektieren (Menü Bearbeiten)

Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor den Editiermodus auf Selektion
umstellen. Sie haben dann zwei Möglichkeiten, ein Objekt (Strukturelement) im Rezept zu
selektieren:
• Klicken Sie zur Selektion auf das gewünschte Objekt
• Selektieren Sie das gewünschte Objekt, indem Sie das Objekt mit dem Lasso markieren.

Weitere Information
Objekte auswählen (Seite 551)

16.3.3 Menü Ansicht

[Link] Automatisch einpassen (Menü Ansicht)

Funktion
Mit dieser Funktion passt sich im BATCH Rezepteditor und bei der Chargensteuerung die
Darstellung des Rezepts im jeweils aktiven Arbeitsfensters automatisch der Fenstergröße an
(Häkchen), wenn Sie die Größe der genutzten Fläche ändern.

[Link] Zoomausschnitt wählen (Menü Ansicht)

Funktion
Mit dieser Funktion passen Sie im BATCH Rezepteditor und bei der Chargensteuerung den
Zoomfaktor der Anzeige im aktiven Arbeitsfenster dem zu markierenden Ausschnitt an.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1125
Kontexthilfe-Referenzen
16.3 RZE Menübefehle

[Link] Symbolleisten > Standard (Menü Ansicht)

Funktion
Mit dieser Funktion schalten Sie die Funktionsleiste ein (Häkchen) oder aus.
Die Funktionsleiste Standard befindet sich unterhalb der Menüleiste. Sie enthält eine Reihe
von Symbolen mit häufig benötigten Funktionen der Menüleiste. In der Statuszeile werden
ausführliche Informationen dazu angezeigt. Das Anklicken des Symbols löst die Funktion
aus. Nicht anwählbare Symbole sind grau dargestellt. Wenn kein Objekt im Rezepteditor
geöffnet ist, dann werden nur die Funktionssymbole in der Funktionsleiste angezeigt, die
verwendebar sind.
Welche Funktion zu dem einzelnen Symbol hinterlegt ist, können Sie feststellen, indem Sie
den Mauszeiger auf ein Symbol positionieren (nicht klicken). Es erscheint dann ein kleines
Feld mit der Bezeichnung.

Hinweis
Die Symbole können Sie nur mit einer Maus bzw. Trackball aktivieren.

[Link] Symbolleisten > Einfügen (Menü Ansicht)

Funktion
Mit dieser Funktion schalten Sie im BATCH Rezepteditor und bei der Chargensteuerung die
Funktionsleiste für das Einfügen von Strukturelementen in Rezepte ein (Häkchen) bzw. aus.

[Link] Statusleiste (Menü Ansicht)

Funktion
Mit dieser Funktion schalten Sie die Statuszeile ein (Häkchen) oder aus. Die Statusleiste wird am
unteren Fensterrahmen horizontal eingeblendet. Folgende Informationen können enthalten
sein:
• Zeit
• Angemeldeter Benutzer
• Server-Status
• Hinweistext zu Befehlen aus den Symbolleisten

Weitere Information
Aufbau des Hauptfensters

SIMATIC BATCH V10.0


1126 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.3 RZE Menübefehle

16.3.4 Menü Extras

[Link] Immer im Vordergrund (Menü Extras)

Funktion
Mit diesem Befehl erscheint der Rezepteditor immer im Vordergrund, unabhängig davon, ob
andere Software-Applikationen am PC geöffnet sind bzw. geöffnet werden.

[Link] Alle Fehler anzeigen (Menü Extras)

Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor nach einer Plausibilitätsprüfung die
Fehler aller Objekte (Strukturelemente) in der Rezeptstruktur anzeigen lassen.

Weitere Information
Plausibilitätsprüfung (Seite 1070)
Fehler anzeigen (Seite 1127)
Fehleranzeige Löschen (Seite 1127)

[Link] Fehler anzeigen (Menü Extras)

Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor nach einer Plausibilitätsprüfung die
Fehler des markierten Objekts (Strukturelements) in der Rezeptstruktur anzeigen lassen.

Weitere Information
Plausibilitätsprüfung (Seite 1070)
Alle Fehler anzeigen (Seite 1127)
Fehleranzeige Löschen (Seite 1127)

[Link] Fehleranzeige löschen (Menü Extras)

Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor nach einer Plausibilitätsprüfung die
farbige Markierung fehlerhafter Objekte (Strukturelemente) in der Rezeptstruktur entfernen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1127
Kontexthilfe-Referenzen
16.3 RZE Menübefehle

Weitere Information
Plausibilitätsprüfung (Seite 1070)
Fehler anzeigen (Seite 1127)
Alle Fehler anzeigen (Seite 1127)

16.3.5 Menü Fenster

[Link] Neues Fenster (Menü Fenster)

Funktion
Öffnet eine weitere Ansicht für das aktuelle Fenster.

SIMATIC BATCH V10.0


1128 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.4 BCC und RZE

16.4 BCC und RZE

16.4.1 Verbindungsstatus zum BATCH Control Server


Im rechten Teil der Statuszeile wird der Status des BATCH Control Servers angezeigt. Der
Verbindungsstatus zum BATCH Control Server kann folgende Status annehmen.

Symbol in der Statusleiste Redundante Konfiguration Nicht redundante Konfigurati‐


on
Beide, Master - und Standby - BATCH Der BATCH Control Server ist ver‐
Control Server, verfügbar. fügbar.
Der Master-Server einer redundanten -
Konfiguration ist verfügbar. Dessen
Standby Server ist nicht verfügbar.
Eine in diesem Status stattfindende
Redundanzumschaltung kann nicht
erfolgen.
Keiner der beiden redundanten BATCH Der BATCH Control Server ist
Control Server ist verfügbar. nicht verfügbar. Das BATCH Con‐
Das BATCH Control Center ist nicht ein‐ trol Center ist nicht einsatzbereit.
satzbereit.

Bei Bedarf wird auch eine Fortschrittsanzeige für etwas länger andauernde Vorgänge
angezeigt.

16.4.2 Angemeldeter Benutzer


Im rechten Teil der Statuszeile werden ein Benutzersymbol, der Benutzername des aktuell
eingeloggten Benutzers und die aktuelle Systemzeit angezeigt.

Bild 16-9 Benutzersymbol in BCC und RZE

16.4.3 Druckvorschau
Sie befinden sich im Fenster der Druckvorschau. In der Druckvorschau werden, abhängig vom
ausgewählten Objekt (Charge, Grundrezept, Formula, Bibliothek) im BatchCC oder im
Rezepteditor, die entsprechenden Druckdaten in Form von druckfähigen Seiten aufbereitet. In
der Steuerungsleiste am oberen Fensterrand des Vorschaufensters stehen Ihnen Funktionen zur
Darstellung, zum Drucken und zur Weiterverarbeitung der Dokumente zur Verfügung.

Hinweis
Pro BatchCC Instanz darf das Druckvorschaufenster maximal zwei Mal gleichzeitig geöffnet sein.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1129
Kontexthilfe-Referenzen
16.4 BCC und RZE

Steuerungsleiste
Die Steuerungsleiste bietet Ihnen folgende Funktionen an:

Symbol / Schaltfläche Bedeutung


Erste Seite Navigiert zur ersten Seite des Dokuments.
Eine Seite zurück blättern Blättert eine Seite im Dokument zurück.
Aktuelle Seite Zeigt die Seitenzahl der Seite an, die gerade im Vorschaufenster
dargestellt wird.
Seiten gesamt Zeigt die gesamte Seitenanzahl des Dokuments an.
Nächste Seite Blättert zur nächsten Seite des Dokuments.
Letzte Seite Navigiert zur letzten Seite des Dokuments.
Zurück Funktion derzeit nicht verwendbar.
Anhalten Bricht den Vorgang der Druckdatenaufbereitung ab.
Fenstergröße, Fensterbreite Auswahl der Größe, in der das Dokument innerhalb des Vorschau‐
fensters dargestellt werden soll.
Drucken Druckt alle Seiten des Dokuments auf dem angebundenen Dru‐
cker aus.
Aktualisieren Aktualisiert die Druckdaten im Vorschaufenster.
Exportieren Wenn die auf die Schaltfläche klicken, dann wird ein Dialog geöff‐
net, in dem Sie das angezeigte Dokument als PDF speichern. Ge‐
ben Sie Dateiname und Ablageort an und klicken Sie auf Spei‐
chern.

16.4.4 Beenden
Mit dieser Funktion schließen Sie alle geöffneten Fenster und beenden die Applikation.

SIMATIC BATCH V10.0


1130 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.5 BCC und RZE Menü Bearbeiten

16.5 BCC und RZE Menü Bearbeiten

16.5.1 Ausschneiden (Menü Bearbeiten)

Funktion
Mit dieser Funktion werden im BATCH Rezepteditor im Rezept selektierte Objekte
(Strukturelemente) gelöscht und in der Zwischenablage abgelegt. Die Objekte können somit an
anderer Stelle wieder eingefügt werden. Sie bleiben solange in der Zwischenablage erhalten, bis
erneut Objekte ausgeschnitten oder kopiert werden.

Hinweis
Ausschneiden können Sie, wenn Sie nur ein Objekt selektiert haben, oder die selektierten
Objekte neben- oder übereinander liegen.

Weitere Information
Einfügen (Menü Bearbeiten) (Seite 1132)
Kopieren (Menü Bearbeiten) (Seite 1131)
Löschen (Menü Bearbeiten) (Seite 1122)
Rückgängig (Menü Bearbeiten) (Seite 1121)

16.5.2 Kopieren (Menü Bearbeiten)

Funktion
Mit dieser Funktion werden im BATCH Rezepteditor die im Rezept selektierten Objekte
(Strukturelemente) in der Zwischenablage abgelegt. Die Objekte können somit an anderer Stelle
wieder eingefügt werden. Sie bleiben solange in der Zwischenablage erhalten, bis erneut
Objekte ausgeschnitten oder kopiert werden.

Hinweis
Kopieren können Sie, wenn Sie nur ein Objekt selektiert haben, oder die selektierten Objekte
neben- oder übereinander liegen.

Hinweis
Beim Kopieren von Transitionen in eine andere Rezeptoperation (ROP) werden Verweise in
dieser ROP auf nicht existierende Parameter aufgelöst und müssen neu parametriert werden.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1131
Kontexthilfe-Referenzen
16.5 BCC und RZE Menü Bearbeiten

Weitere Information
Ausschneiden (Menü Bearbeiten) (Seite 1131)
Einfügen (Menü Bearbeiten) (Seite 1132)
Löschen (Menü Bearbeiten) (Seite 1122)

16.5.3 Einfügen (Menü Bearbeiten)

Funktion
Mit dieser Funktion wird im BATCH Rezepteditor der Inhalt der Zwischenablage an der
Cursorposition im Rezept eingefügt, wenn sich darin Objekte (Strukturelemente) befinden.

Hinweis
Achten Sie bitte darauf, dass Sie nach dem Ausführen dieses Befehls mit der Maus auf die
Zielposition zwischen zwei Objekte klicken, damit der Inhalt der Zwischenablage dort eingefügt
werden kann!
Nicht eingefügt werden können:
• Teile von einem Hierarchischen Rezept in ein Flaches Rezept und umgekehrt
• Teile einer Rezeptfunktion in eine Rezeptoperation

Weitergereichte Parameter (Defer-Beziehungen)


Beim Einfügen von Rezeptelementen mit weitergereichten (defered) Parametern, erhalten alle
Parameter dem angezeigten Wert. Es werden keine neue Defer-Beziehungen angelegt. Defer-
Beziehungen innerhalb einer Kopie bleiben erhalten. Transitionsverweise aus der eigenen TRP
heraus werden nach Möglichkeit auf bestehende TRPs mit der gleichen Teilanlagenklasse
verschaltet.

Weitere Information
Ausschneiden (Menü Bearbeiten) (Seite 1131)
Kopieren (Menü Bearbeiten) (Seite 1131)
Löschen (Menü Bearbeiten) (Seite 1122)

16.5.4 Alles markieren (Menü Bearbeiten)

Funktion
Mit dieser Funktion können Sie im BATCH Rezepteditor und der BATCH Chargensteuerung alle
Objekte (Strukturelemente) im Rezept selektieren.

SIMATIC BATCH V10.0


1132 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.5 BCC und RZE Menü Bearbeiten

Im BatchCC können mit dieser Funktion alle Objekt der Detaillisten markiert werden.

Weitere Information
Objekte auswählen (Seite 551)

16.5.5 Dialog "Suchen"

Rezeptelemente suchen
Den Dialog "Suchen" verwenden Sie, um bestimmte Elemente in Rezepten, Chargen oder
Bibliotheken zu suchen. Sie können die Suchfunktion im BatchCC, im BATCH Rezepteditor und in
den BATCH OS Controls verwenden. Die Fundstellen werden in einer Tabelle dargestellt. Durch
einen Doppelklick auf ein Tabellenobjekt wird das betreffende Rezept im Editor geöffnet und die
Fundstelle farbig hervorgehoben. Das Suchergebnis kann als Textdatei gespeichert werden.
Sie können z. B. nach folgenden Elementen suchen:
• Text
• Datenarten wie Datentyp, Fahrweisentyp, Einheit, Bibliotheksverweis, Kategorie oder Stoff
• Strukturen wie Querreferenzen, Quell- und Zielverschaltungen, Sprünge, Überwachung,
Kommandoschritte, Operatoranweisungen und Synchronisation
• Stoffe
• Status und erweiterter Status
• Teilrezeptprozeduren, Rezeptschritten und Transitionen
• Parameter
Ist ein einzelnes Grundrezept im Rezepteditor geöffnet, können Sie auch nach dem Objekt
Anlagenreferenz suchen.
Die Suche nach diesen Elementen kann in Rezeptschritten, Transitionen, Containerobjekten
(TRP/ROP/SUB), im Rezeptkopf oder in Bibliotheken gefunden werden.
Der Dialog wird über den Menübefehl "Suchen" im Menü "Bearbeiten" aufgerufen, oder
über den entsprechenden Menübefehl aus dem Kontextmenü heraus. Bei markiertem
bzw. geöffnetem Grundrezept/Bibliothek können Sie auch die Tastenkombination "Strg+F"
verwenden. Durch Mehrfachselektion in einer Detailansicht können Sie in mehreren
Objekten gleichzeitig suchen.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1133
Kontexthilfe-Referenzen
16.5 BCC und RZE Menü Bearbeiten

Bild 16-10 Dialog "Suchen"

Dialogbeschreibung
Der Dialog ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt.
Im oberen Bereich "Suchen nach" spezifizieren Sie Ihre Suche. Sie suchen nach Text,
Datenarten und Strukturen. Dynamisch zu Ihrer Auswahl werden weitere Felder angeboten.
Bei einer Textsuche geben Sie den Suchbegriff in das Eingabefeld ein und klicken auf
"Starten". Als Suchbegriffe verwenden Sie alle druckbaren Zeichen, auch Textteile, in
beliebiger Länge. Platzhalter lassen sich nicht einsetzen. Die Textsuche findet nur Elemente,
die Sie bei der Rezepterstellung auswählen oder eingeben konnten. Es werden z. B.
keine Kommentare zu Bausteinen oder Einheiten aus dem PCS 7 Engineering durchsucht.
Parameternamen werden durchsucht. Für die Auswahl "Datenarten" und "Strukturen" stehen
weitere Kriterien zur Verfügung, wodurch Sie Ihre Suche spezifizieren.

SIMATIC BATCH V10.0


1134 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.5 BCC und RZE Menü Bearbeiten

Wenn Sie nicht nur die ausgewählten Rezepte / Bibliothekselemente durchsuchen möchten,
sondern auch die von Ihnen referenzierten Bibliothekselemente, dann aktivieren Sie das
Optionskästchen und starten die Suche neu.

Hinweis
Der Dialog "Suchen" wird ebenfalls für das Suchen nach Anlagenreferenzen verwendet:
Dialog "Eigenschaften von Grundrezept", Register "Belegungen", Schaltfläche "Referenzen ...".
In dem so geöffneten Dialog ist das Kontrollkästchen "Bibliothekselemente durchsuchen" nicht
enthalten.
Die Anlagenreferenzen werden in diesen Dialogen immer zusätzlich in den
Bibliothekselementen gesucht.
Die Fundstellen werden im Dialog angezeigt. Fundstellen in Bibliothekselementen können an
dieser Stelle nicht geöffnet werden.

Das Suchergebnis wird in Tabellenform im mittleren Bereich dargestellt. Für jede Spalte
stehen Ihnen Filter zur Verfügung, um das Suchergebnis entsprechend Ihren Vorgaben weiter
zu filtern oder zu sortieren. Hier verwenden Sie Platzhalter (Wildcards).
Im unteren Bereich wird der dem Kriterium entsprechend gefundene Text vollständig
angezeigt.

Dynamisches Suchverhalten
Bei geöffneten Objekten im Rezepteditor startet die Suche sofort bei Eingabe bzw.
Veränderungen der Kriterien in den Auswahlfeldern. Wenn Sie in einer Detailansicht oder im
Navigationsbaum Objekte selektiert haben, dann wird die Suche erst nach einem Mausklick auf
die Schaltfläche "Starten" begonnen.

Fundstelle anzeigen
Wenn Sie auf eine in der Tabelle angezeigte Fundstelle klicken, dann wird das entsprechende
Rezeptobjekt im BATCH Rezepteditor geöffnet und markiert. Der Suchdialog bleibt dabei
geöffnet und Sie können im geöffneten Grundrezept editieren, sofern das entsprechende
Grundrezept nicht freigegeben ist. In diesem Zustand beziehen sich die angezeigten
Fundstellen im Suchdialog immer auf die Kriterien, für die die Suche geöffnet bzw. gestartet
wurde.

Beispiele
Frage: In welchen Objekten kommt die Einheit "Liter" vor? Suche nach: Datenarten > Einheit >
l.
Frage: In welchen Elementen sind Parameter in Form von Quellverschaltungen enthalten?
Suche nach: Strukturen > Quellverschaltungen.
Frage: In welchen Objekten ist die Rezeptreferenz Sprung enthalten? Suche nach: Strukturen
> Sprünge.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1135
Kontexthilfe-Referenzen
16.5 BCC und RZE Menü Bearbeiten

Frage: Ist das Element mit der ID 2:14 in einem Rezept vorhanden? Suche nach: Strukturen:
ContID:TermID > 2:14.

Schaltfläche Starten
Startet die Suche.

Schaltfläche Speichern
Ruft einen Dialog auf, in dem Sie Ihr Suchergebnis als Textdatei an beliebigem Ort auf Ihrer
Festplatte speichern können.

Schaltfläche Schließen
Schließt den Dialog.

Schaltfläche "Hilfe"
Öffnet die Online-Hilfe.

SIMATIC BATCH V10.0


1136 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.6 BCC und RZE Menü Extras

16.6 BCC und RZE Menü Extras

16.6.1 Wichtige Systemmeldungen (Menü Extras)


Öffnet das Fenster für "Wichtige Systemmeldungen".
Wenn das SIMATIC BATCH System Situationen, wie z. B. zu wenig Festplattenspeicherplatz
erkennt, dann werden diese wichtigen Systemmeldungen im BatchCC, im BATCH
Rezepteditor und im BATCH OS Control Monitor automatisch angezeigt.
Einige dieser Systemmeldungen (kritische Meldungen) müssen Sie quittieren, damit sie nicht
erneut angezeigt werden. Wenn Systemmeldungen bereits vor dem Start der Applikationen
anstehen, dann wird das Fenster mit den Meldungen sofort bei Applikationsstart bzw. beim
Verbinden auf einen BATCH Server, angezeigt.
Wenn Sie das Fenster schließen, dann lässt sich das Fenster jederzeit erneut anzeigen.

Anwendung Symbol Öffnen des Fensters mit wichtigen Systemmeldungen


BatchCC / BATCH Rezept‐ - Menü Extras > Wichtige Systemmeldungen
editor
BATCH OS Control Mas‐ Mausklick auf das Symbol in der Werkzeugleiste.
ter

Siehe auch
Control: SIMATIC BATCH OS Monitor (Seite 686)

16.6.2 Einstellungen > Benutzereinstellungen (Menü Extras)

Funktion
Mit dieser Funktion öffnen Sie den Dialog "Benutzereinstellungen für ...".
Der Dialog enthält Register, in denen Sie individuelle Benutzereinstellungen vornehmen. Alle
benutzerspezifischen Einstellungen zum aktuell angemeldeten Benutzer werden angezeigt.
Alle Einstellungen die Sie hier vornehmen werden benutzerspezifisch in einer Datenbank
gespeichert und stehen diesem Benutzer bei einer erneuten Anmeldung bei SIMATIC BATCH
wieder zur Verfügung.
Beim Öffnen des Dialogs wird das Register "Format" angezeigt.

Weitere Information
Register "Format" (Einstellungen) (Seite 811)
Register "Dimensionen" (Einstellungen) (Seite 812)
Register "Zoom" (Einstellungen) (Seite 813)
Register "Sprache" (Einstellungen) (Seite 814)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1137
Kontexthilfe-Referenzen
16.6 BCC und RZE Menü Extras

Benutzerspezifische Sitzungsinformationen (Seite 288)

16.6.3 Einstellungen > Projekteinstellungen (Menü Extras)

Funktion
Mit dieser Funktion öffnen Sie den Dialog "Projekteinstellungen für ...".
Der Dialog enthält Register, in denen Sie Einstellungen zum Projekt anpassen.
Projekteinstellungen dürfen von Benutzern, die das Recht "Projekteinstellungen ändern"
besitzen, modifiziert werden. Die Projekteinstellungen gelten für alle Benutzer, die mit diesem
Projekt arbeiten.
Beim Öffnen des Dialogs wird das Register "Allgemein" angezeigt.

Weitere Register in diesem Dialog


Register "Allgemein" (Seite 924)
Register "Farben" (Seite 823)
Register "Schrift" (Seite 813)
Register "Archivieren" (Seite 836)
Register "Versionierung" (Seite 824)
Register "Verwendete PlugIn Module" (Seite 826)
Register "Elektronische Unterschriften" (Seite 828)

SIMATIC BATCH V10.0


1138 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.7 BCC und RZE Menü Ansicht

16.7 BCC und RZE Menü Ansicht

16.7.1 Beschriftung anzeigen (Menü Ansicht)

Funktion
Mit dieser Funktion wird im BATCH Rezepteditor und bei der Chargensteuerung die
Objektbeschriftung ein- (Häkchen) bzw. ausgeschaltet.

16.7.2 Rezept-/Chargenköpfe fixieren (Menü Ansicht)

Funktion
Mit dieser Funktion fixieren Sie die Rezept- bzw. Chargenköpfe in Ihrer Rezeptansicht. Dadurch
verhindern Sie, dass die Rezept-/Chargenköpfe beim Navigieren an das Ende langer Rezepte
verschwinden. Dadurch werden die Lesbarkeit und die Zuordnung der Rezeptfunktionen zur TRP
verbessert.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1139
Kontexthilfe-Referenzen
16.8 BCC und RZE Menü Fenster

16.8 BCC und RZE Menü Fenster

16.8.1 Überlappend (Menü Fenster)

Funktion
Ordnet die geöffneten Fenster so an, dass sie sich überlappen, wobei die Titelzeile der einzelnen
Fenster sichtbar bleibt. Um ein Fenster in den Vordergrund zu bringen, klicken Sie die Titelzeile
des entsprechenden Fensters an.

16.8.2 Horizontal (Menü Fenster)

Funktion
Ordnet alle geöffneten Fenster untereinander an, so dass alle Fenster sichtbar sind und sich nicht
überlappen.

16.8.3 Vertikal (Menü Fenster)

Funktion
Ordnet alle geöffneten Fenster nebeneinander an, so dass alle Fenster sichtbar sind und sich
nicht überlappen.

16.8.4 Symbole anordnen (Menü Fenster)

Funktion
Ordnet die Symbole aller auf Symbolgröße verkleinerten Fenster am unteren Rand des
Arbeitsbereichs an.

16.8.5 Alle schließen (Menü Fenster)

Funktion
Schließt alle geöffneten Fenster.

SIMATIC BATCH V10.0


1140 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.8 BCC und RZE Menü Fenster

16.8.6 Fensterverwaltung (Menü Fenster)


Öffnet den Windows Betriebssystem Dialog "Fenster". Die im Dialog enthaltenen Funktionen
bieten Ihnen die Möglichkeiten geöffnete Objekte als Fenster im Hauptfenster des BatchCC
individuell anzupassen und die zu speichern. Folgende Funktionen stehen Ihnen zur Verfügung,
wenn Sie die die im Hauptfenster geöffneten Fenster selektieren:
• Fenster in Kaskaden
• Fenster minimieren
• Fenster schließen
• Fenster horizontal
• Fenster vertikal

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1141
Kontexthilfe-Referenzen
16.9 BCC und RZE Menü Hilfe

16.9 BCC und RZE Menü Hilfe

16.9.1 Einführung (Menü Hilfe)

Funktion
Öffnet das Hilfefenster zu SIMATIC BATCH und zeigt das Hilfethema "Einführung" an. Dieses
Thema gibt einen knappen Überblick über die wesentlichen Merkmale der Applikation.

16.9.2 Erste Schritte (Menü Hilfe)

Funktion
Ruft ein Hilfethema auf, das Ihnen eine Übersicht bietet, welche Aufgaben Sie mit SIMATIC
BATCH ausführen können. Die schrittweise Anleitung gewährt einen leichten Einstieg in die
Handhabung der SIMATIC BATCH Applikation.

16.9.3 Hilfe benutzen (Menü Hilfe)

Funktion
Bietet Informationen über die Verwendung der Online-Hilfe. Diese Informationen sind für Sie
sehr hilfreich, wenn Sie noch nie mit Software-Produkten auf Windows-Basis gearbeitet haben.

16.9.4 Hilfethemen (Menü Hilfe)

Funktion
Öffnet das Hilfefenster zu SIMATIC BATCH und zeigt die Liste der Hilfethemen an, unter denen Sie
auswählen können.

Weitere Information
Hilfe benutzen (Seite 1142)

16.9.5 Info (Menü Hilfe)


Dieses Dialogfeld gibt Ihnen Informationen über die installierte Version der Applikation und
über das Copyright.

SIMATIC BATCH V10.0


1142 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.10 Kontextmenübefehle

16.10 Kontextmenübefehle

16.10.1 Schritt starten


Mit diesem Befehl starten Sie eine Teilrezeptprozedur (TRP) oder ein Rezeptprozedurelement
(RPE). Der Kontextmenübefehl "Schritt starten" ist möglich bei folgenden Zuständen der
Rezeptprozedurelemente bzw. Teilrezeptprozeduren:
• Im Zustand Leerlauf. Das Element wird gestartet.
• Bei den Zuständen Beendet, Abgebrochen und Gestoppt wird das RPE zuerst vom System
zurück gesetzt, d. h. der Schritt geht in Leerlauf und anschließend wird der Schritt
automatisch gestartet. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Manueller Sprung
(Seite 466)".
• Im Zustand "Weiterlaufen" (Continuous) wird der Rezeptschritt vom System erst beendet,
dann zurück gesetzt und anschließend gestartet.

16.10.2 Schritt anhalten (nach Schritt)


Halt nach Chargenschritt/Transition bewirkt, dass die gerade aktiven unterlagerten
Rezeptfunktionen zu Ende laufen und das Steuerrezept danach nicht weiterschaltet. Auf dem
Schrittsymbol der zu Ende gelaufenen Rezeptfunktionen erscheint rechts oben die Kennung
"Halt nach Schritt".

ZDUWHQ
6HN
1

Hinweis:
Bei nicht selbst beendenden Schritten verbleibt der Schritt im Zustand "Bereit zum Beenden".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1143
Kontexthilfe-Referenzen
16.10 Kontextmenübefehle

+HL]HQ

Bei einer aktiven Transition wirkt der Befehl "Halt nach Schritt" wie der Befehl "Halt sofort".

16.10.3 Schritt anhalten (sofort)


In der Chargensteuerung können Sie das selektierte Schrittobjekt (gesamtes Rezept, Teilrezept,
einzelnen Schritt, einzelne Transition) sofort anhalten.
Bei der Selektion von einzelnen Schritten/Transitionen wird die Abarbeitung der Schritte in
Parallel-Zweigen oder auf anderen Teilanlagen fortgesetzt.
Die Funktion zu dem aktiven Schritt wird in dem Automatisierungssystem sofort angehalten.

16.10.4 Schritt fortsetzen


In der Chargensteuerung können Sie die angehaltenen und selektierten Schrittobjekte
(gesamtes Rezept, Teilrezept, einzelnen Schritt, einzelne Transition) fortsetzen.

16.10.5 Schritt beenden


Mit diesem Befehl beenden Sie den oder die selektierten Rezeptschritte.

SIMATIC BATCH V10.0


1144 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.10 Kontextmenübefehle

16.10.6 Schritt stoppen

Übersicht
Mit dem Befehl "Schritt stoppen" können Sie einen Rezeptschritt oder eine RUP/ROP vor dem
geplanten Ende stoppen.
• Rezeptschritt stoppen
Der Rezeptschritt wird gestoppt unabhängig davon, ob der Rezeptschritt im kontinuierlichen
Betrieb läuft oder nicht.
Der Befehl wird erst nach einer Sicherheitsabfrage ausgeführt.
Hinweis
Sie können einen gestoppten Rezeptschritt nicht fortsetzen.

• RUP/ROP stoppen
Eine RUP/ROP wird vor dem geplanten Ende analog einer Charge vor dem geplanten Ende
gestoppt.
Informationen wie Sie eine Charge vor dem geplanten Ende stoppen finden Sie im Abschnitt
"Stoppen (Menü Steuerung) (Seite 1090)".

Weitere Information
Bedienbefehle zu Rezeptschritten (Seite 462)

16.10.7 Schritt abbrechen

Übersicht
Mit dem Befehl "Schritt abbrechen" können Sie einen Rezeptschritt oder eine RUP/ROP vor dem
geplanten Ende abbrechen.
• Rezeptschritt abbrechen
Der Rezeptschritt wird abgebrochen unabhängig davon, ob der Rezeptschritt im
kontinuierlichen Betrieb läuft oder nicht.
Der Befehl wird erst nach einer Sicherheitsabfrage ausgeführt.
Hinweis
Sie können einen abgebrochenen Rezeptschritt nicht fortsetzen.

• RUP/ROP abbrechen
Eine RUP/ROP wird vor dem geplanten Ende analog einer Charge vor dem geplanten Ende
abgebrochen.
Informationen wie Sie eine Charge vor dem geplanten Ende abbrechen finden Sie im
Abschnitt "Abbrechen (Menü Steuerung) (Seite 1087)".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1145
Kontexthilfe-Referenzen
16.10 Kontextmenübefehle

Weitere Information
Bedienbefehle zu Rezeptschritten (Seite 462)

16.10.8 Schritt abbrechen (Notfall)


Mit dieser Funktion können Sie in der Chargensteuerung einen aktiven oder angehaltenen
selektierten Chargenschritt abbrechen, auch wenn kenn AS-Verbindung besteht.
Diese Funktion ist nur aktiv bzw. sichtbar, wenn der aktuell angemeldete Benutzer in einer
Rolle mit Superuser-Status ist.
Hinweis: Der Status "Superuser" hat nichts mit dem Namen der Rolle zu tun. Die Rolle muss
auch den Superuser-Status besitzen, zu erkennen an der gelben Umrandung des Symbols.

Hinweis
Ein abgebrochener Chargenschritt kann nicht fortgesetzt werden.
Der Ablauf in diesem Rezeptteil bleibt, bis zum Start der Kette z. B. mit der folgenden Transition
stehen.

16.10.9 Schritt entsperren


Mit dieser Funktion können Sie in der Chargensteuerung ein zu aktivierendes Chargenelement
(TRP, ROP, RF) entsperren, falls die Synchronisation zwischen SIMATIC BATCH und SIMATIC IT
über MES_SYNC_REQUEST nicht funktioniert, z. B. Ausfall der SIMATIC IT Verbindung.

Weitere Information
Additive Zustandskennung (Seite 481)
Projektierung einer Synchronisation mit SIMATIC IT (Seite 638)

16.10.10 Schritt zurücksetzen


Eine abgebrochenes Schrittobjekt (gesamtes Rezept, Teilrezept, Rezeptschritt /Transition)
können Sie mit diesem Befehl zurücksetzen und anschließend durch den Befehl "Start" erneut
starten.

SIMATIC BATCH V10.0


1146 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.10 Kontextmenübefehle

16.10.11 Haltepunkt setzen


Während einer Chargensteuerung haben Sie die Möglichkeit, Haltpunkte im geöffneten
Steuerrezept zu jedem Steuerrezeptelement zu setzen. Trifft der Rezeptablauf auf ein
Rezeptelement mit Haltepunkt, wird dort nur die Ablaufmarke gesetzt, das Rezeptelement
jedoch nicht belegt/aktiviert.

16.10.12 Haltepunkt entfernen


Entfernt einen gesetzten Haltepunkt im geöffneten Steuerrezept zu einem
Steuerrezeptelement. Das Steuerrezeptelement muss zuvor selektiert werden.

16.10.13 Chargenelement kommentieren


In der Chargensteuerung können Sie Kommentare zu einem einzelnen Chargenelement
eingeben - während oder nach der Laufzeit einer Charge - ohne dass dabei die Charge
angehalten werden muss.

16.10.14 Meldungen kommentieren

Funktion
Öffnet einen Dialog für die Eingabe von Kommentaren zu den vorhandenen Meldungen der
Chargensteuerung (Systemmeldungen, Prozessmeldungen, Fehlermeldungen).

Voraussetzung
Wenn im Multiprojekt kein Process Historian projektiert ist, ist der Kontextmenübefehl
bedienbar.

16.10.15 Signieren
Mit dieser Funktion können Sie in der Chargensteuerung bei eine Signaturanforderung das
Dialogfeld "SIMATIC BATCH: Signieren" zur Eingabe der Unterschrift öffnen.

Weitere Information
Signieren von Bedingungen und Zustandswechseln (Seite 421)

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1147
Kontexthilfe-Referenzen
16.10 Kontextmenübefehle

16.10.16 Teilanlage auswählen


Während einer Chargensteuerung haben Sie die Möglichkeit, z. B. nach dem Abbruch der
Teilanlage über diesen Befehl eine neue Teilanlage auszuwählen. Diese Funktion ist nur
möglich, bei Rezeptelementen, an denen eine Belegungsstrategie projektierbar ist.

16.10.17 Teilanlage freigeben


Während einer Chargensteuerung haben Sie die Möglichkeit, die betroffenen Teilanlagen
abzubrechen. Diese Funktion kann auf die Elemente RP, TRP, ROP, RF und Transition angewendet
werden, die eine eindeutige Zuordnung zu einer von SIMATIC BATCH belegten Teilanlage haben.
In einem flachen Rezept werden mit diesem Befehl alle Rezeptfunktionen die diese Teilanlage
belegen abgebrochen, bevor die Teilanlage abgebrochen wird.
Entfernt einen gesetzten Haltepunkt im geöffneten Steuerrezept zu einem
Steuerrezeptelement. Das Steuerrezeptelement muss zuvor selektiert werden.

16.10.18 Teilanlage zurücksetzen


Während einer Chargensteuerung haben Sie die Möglichkeit, die betroffenen Teilanlage zurück
zu setzen. Diese Funktion kann auf die Elemente RP, TRP, ROP, RF und Transition angewendet
werden, die ein eindeutige Zuordnung zu einer von SIMATIC BATCH belegten Teilanlage haben.
In einem flachen Rezept werden mit diesem Befehl alle Rezeptfunktionen die diese Teilanlage
belegen zurückgesetzt, bevor die Teilanlage zurückgesetzt wird.

16.10.19 Übersicht öffnen

Funktion
Mit dieser Funktion öffnen Sie ein Übersichtsfenster der SFC-Visualisierung. Klicken Sie doppelt
in das Fenster wird der Inhalt dargestellt. Das Übersichtsfenster wird nicht automatisch
geschlossen, auch dann nicht, wenn das BatchCC geschlossen wird. Wenn Sie das
Übersichtsfenster nochmals in einem weiteren BatchCC öffnen, dann kann das
Übersichtsfenster zwei Mal dargestellt sein.
Wenn in den SFC Topologieeinstellungen im WinCC Explorer das Optionskästchen "Immer
im Bildbaustein anzeigen" aktiviert ist, dann wird die SFC Visualisierung stets mit SFC
Übersichtsfenster und SFC Ausschnittsfenster gemeinsam angezeigt.

Voraussetzungen
• Die entsprechende Rezeptfunktion muss als SFC-Typ im PCS 7 Engineering projektiert sein.
• Zusätzlich zu der Installation des BATCH Client muss auf dem betreffenden PC auch die
Option PCS 7 OS Client installiert sein.

SIMATIC BATCH V10.0


1148 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.10 Kontextmenübefehle

16.10.20 Ausschnitt öffnen

Funktion
Mit dieser Funktion öffnen Sie ein Ausschnittsfenster der SFC-Visualisierung. Das
Ausschnittsfenster wird nicht automatisch geschlossen, auch dann nicht, wenn das BatchCC
geschlossen wird. Wenn Sie das Ausschnittsfenster nochmals in einem weiteren BatchCC
öffnen, dann kann das Ausschnittsfenster zwei Mal dargestellt sein.
Wenn in den SFC Topologieeinstellungen im WinCC Explorer das Optionskästchen "Immer
im Bildbaustein anzeigen" aktiviert ist, dann wird die SFC Visualisierung stets mit SFC
Übersichtsfenster und SFC Ausschnittsfenster gemeinsam angezeigt.

Voraussetzungen
• Die entsprechende Rezeptfunktion muss als SFC-Typ im PCS 7 Engineering projektiert sein.
• Zusätzlich zu der Installation des BATCH Client muss auf dem betreffenden PC auch die
Option PCS 7 OS Client installiert sein.

16.10.21 Steuerrezept: Charge


Dies ist das Steuerrezept zur der von Ihnen zur Ansicht gebrachten Charge.

16.10.22 Anzahl der anstehenden Jobs


Zeigt die Anzahl der anstehenden Job an. Bisher erledigte Jobs bezogen auf die Gesamtanzahl
der Jobs.

Weitere Information
Aufbau des Hauptfensters (BatchCC) (Seite 282)

16.10.23 Gerade bearbeiteter Job


Zeigt den gerade beareiteten Job an.

Weitere Information
Aufbau des Hauptfensters (BatchCC) (Seite 282)

16.10.24 Anstehende Jobs abbrechen


Mit diesem Befehl brechen Sie die Abarbeitung der anstehenden Jobs ab.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1149
Kontexthilfe-Referenzen
16.10 Kontextmenübefehle

Weitere Information
Aufbau des Hauptfensters (BatchCC) (Seite 282)

SIMATIC BATCH V10.0


1150 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.11 Transitions-Wizard

16.11 Transitions-Wizard

16.11.1 Dialogfeld "Allgemein" Transitionsbedingung (1/5)

Variablentyp auswählen
Auf der linken Seite wählen Sie den Variablentyp für Operand 1 aus, auf der rechten Seite den
Typ der Variablen für Operand 2. Beide Operanden werden durch einen Vergleichsoperator
verknüpft. Folgende Operanden stehen Ihnen zur Auswahl zur Verfügung:
• Parameter aus der nächst höheren Rezeptebene.
• Messstelle: Istwert aus dem Automatisierungsprozess
• Konstante: Konstanter Wert. Optional ist eine lineare/quadratische Mengenanpassung
möglich.
• Formel: Arithmetische Berechnung für Sollwerte
• RPE Status: Status des Rezeptprozedurelements (RP, TRP,ROP,RF)
Hinweis
Es werden nur sinnvolle Kombinationen zugelassen.

Weiter:
Nach Auswahl der Variablentypen gelangen Sie über die Schalfläche "Weiter" zum
entsprechenden Konfigurationsdialog für den konfigurierten Variablentyp von Operand1.
Anschließend gelangen Sie zur Selektion des Operators und dann zur Konfiguration von
Operand2. Die letzte Seite des Assistenten zeigt Ihnen die fertig konfigurierte Bedingung.

Fertigstellen
Mit Fertigstellen wird der Dialog beendet.

16.11.2 Dialogfeld "Operand1/2" Parameter (2/5)


Hier geben Sie den Operand ein, um die gewünschte Bedingung zu erreichen. Wählen Sie dazu
aus der Liste der aufgeführten Parameter den gewünschten Parameter aus.
Über die Schaltfläche "Weiter" gelangen Sie zum Dialogfeld "Operator".

16.11.3 Dialogfeld "Operand1/2" Messstelle (2/5)


Hier geben Sie den Operand ein, um die gewünschte Bedingung zu erreichen. Wählen Sie dazu
aus der Liste der aufgeführten Messwerte den gewünschten Messwert aus.
Über die Schaltfläche "Weiter" gelangen Sie zum Dialogfeld "Operator".

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1151
Kontexthilfe-Referenzen
16.11 Transitions-Wizard

16.11.4 Dialogfeld "Operand1/2" Rezeptelement (2/5)

Rezeptelement auswählen
Hier geben Sie den Operand (RPE bzw. Transition) ein, um die gewünschte Bedingung zu
erreichen. Wählen Sie dazu aus der Liste der aufgeführten Objekte aus dem aktuellen Rezept das
gewünschte Objekt aus, dessen Status Sie überwachen möchten.

Attribut auswählen
Wählen Sie eines der beiden folgenden Attribute aus:

Attribut Beschreibung
Status ISA88-Status. Beispiel: Läuft, angehalten, fortsetzend, beendet, beendend.
Erw. Status Erweiterter Status. Folgende erweiterte Status sind zur Auswahl als Operand2 in
einem Dialog im Transistions-Wizard verfügbar:
• Belegungsfehler
• Fehler
• Haltepunkt
• Handbetrieb
• Startsperre
• Zeit abgelaufen

Mit der Schaltfläche "Weiter" gelangen Sie in den nächsten Dialog.

Erweiterten Status verwenden


Neben den ISA88 Status von Rezeptelementen können Sie auch den erweiterten Status von
Rezeptelementen in Transitionen als Bedingung zu Rezeptweiterschaltung verwenden.
Sie haben die Möglichkeit zu bestimmen, ob z. B. die ROP Überwachungszeit überschritten
ist. Diese Informationen sind in dem erweiterten Status "Zeit abgelaufen" der ROP enthalten.
Mit Aktivierung des erweiterten Status in einer Transitions-Bedingung können Sie z. B. einen
Trigger in einer Überwachungs-Struktur setzen.
Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit zu einem Rezeptelement in mehreren Bedingungen
verschiedene erweiterte Status innerhalb einer Transition abzufragen. Im Gegensatz dazu
kann man in einem Rezeptelement mit dem Attribut "Status" nur einen Status abfragen.

16.11.5 Dialogfeld "Operator" (3/5)

Dialog 3/5: Operator für die Bedingung auswählen


Diese Dialogseite zeigt Ihnen die bis dahin fertig gestellte Konfiguration der Bedingung an, und
erlaubt die Eingabe des Vergleichsoperators. Wählen Sie hier in dem mittleren Feld den Operator
aus, der die Verknüpfungsbedingung der beiden Operanden festlegt und damit der Bedingung
entspricht.

SIMATIC BATCH V10.0


1152 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.11 Transitions-Wizard

Dialog 5/5: Übersicht Ihrer Transitions-Bedingung


Nach Abschluss der Konfiguration wird diese Seite noch mal ausgefüllt angezeigt. Über die
Schaltfläche "Fertig stellen" können Sie die Eingaben abschließen. Als Ergebnis ist im Register
"Bedingung" die komplette Bedingung eingetragen.

16.11.6 Dialogfeld "Formeleditor" (4/5)


In diesem Dialogfeld können Sie arithmetische Ausdrücke in Transitionen und an
Rezeptparametern von Teilrezeptprozeduren (TRPs), Rezeptoperationen (ROPs) und
Rezeptfunktionen (RFs) projektieren, um aus Parametern aus der nächst höheren Rezeptebene
und Konstanten Sollwerte berechnen zu lassen.

Zugelassene Operatoren und Operanden


Als Operatoren werden Ihnen die vier Grundrechenarten (+;-;/;*) zur Auswahl angeboten. Als
Operanden werden nur Gleitkommazahlen und Integer angeboten. Es werden Ihnen Parameter
aus der nächst höheren Rezeptebene und Konstanten zur Auswahl angeboten. In
Rezeptprozedurelementen (TRP, ROP und RF) werden auch die benachbarten Parameter
angeboten.

Vorgehen
1. Klicken Sie im Bereich "Operation eingeben" auf die Schaltfläche des gewünschten
Operators. Im Feld "Formel" wird "[...] Operation [...]" angezeigt.
2. Möchten Sie die Formel erweitern, markieren Sie einen der Operanden [...] innerhalb der
Formel und klicken Sie anschließend auf das gewünschte Operationszeichen. Der markierte
Operand wird durch den neuen Ausdruck erweitert.

Die arithmetischen Regeln werden beachtet, im Bedarfsfall werden die Klammern


automatisch erzeugt.
3. Klicken Sie im Feld "Formel" auf einen der Operanden [...]. Daraufhin werden die beiden
Felder "Parameter auswählen" und "Konstante eingeben" für die Auswahl bzw. Eingabe frei
geschaltet. Beachten Sie bei der Auswahl der Parameter die Darstellung:
– Parameter aus höheren Rezeptebenen erhalten als Präfix den Namen der übergeordneten
Rezeptebene, z. B. ROPx::parameter
– "benachbarte" Prozessparameter dieses Rezeptprozedurelementes sind ohne Präfix
– In Transitionen entfällt das Präfix
4. Wählen Sie aus der Klappliste den gewünschten Parameter oder geben Sie eine Konstante ein
und klicken Sie auf die Schaltfläche "Übernehmen". Der Begriff [...] wird durch den gewählten
Parameter oder die Konstante ersetzt.
5. Wiederholen Sie Schritt 3 für alle Operanden.
6. Beenden Sie den Dialog mit "OK".
7. Möchten Sie Ihre Eingaben verwerfen, klicken Sie auf die Schaltfläche "Löschen". Dabei wird
die Formel entfernt.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1153
Kontexthilfe-Referenzen
16.11 Transitions-Wizard

Ergebnis
Der Sollwert wird durch die arithmetische Operation berechnet.

16.11.7 Dialogfeld "Operand2" (4/5)


Hier geben Sie den Operand ein, um die gewünschte Bedingung zu erreichen. In Anhängigkeit
vom Datentyp des Operanden1 sind die Eingaben folgender Konstanten möglich:
• Gleitkommazahl und optional die Anpassroutine (Linear, Quadratisch)
• Aufzählungstyp: Text-Auswahl aus Liste
• Teilanlage, auch optional über Nachfolger/Vorgänger aus dem Basis-Engineering
Es wird der jeweils im linken Fenster markierte Wert übernommen.
Über die Schaltfläche "Weiter" gelangen Sie zum Dialogfeld "Operator".

16.11.8 Dialogfeld "Operand auswählen"


Auf der linken Seite können Sie den Typ der Variablen für Operand 1 auswählen und auf der
rechten Seite den Typ der Variablen für Operand 2:
• Parameter aus der nächst höheren Rezeptebene
• Messstelle: Istwert aus dem Automatisierungsprozess
• RPE Status: Status des Rezeptprozedurelements
• Konstante: Konstanter Wert mit optionaler linearer oder quadratischer Mengenanpassung
• Formel: Arithmetische Berechnung für Sollwerte

Schaltfläche "Weiter"
Nach Auswahl des Operandentyps gelangen Sie über die Schalfläche "Weiter" zum
Auswahlfenster für die in SIMATIC BATCH bekannten Parameter zu diesem Operanden (jeweils
für Operand 1 und Operand 2).

SIMATIC BATCH V10.0


1154 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Kontexthilfe-Referenzen
16.12 Hilfe-Funktion zum Objekt nicht ausführbar

16.12 Hilfe-Funktion zum Objekt nicht ausführbar

16.12.1 Aktualisieren der Anlage


Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

16.12.2 Prüfen der Plausibilität (Menü Bearbeiten)


Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

16.12.3 Archivieren (Menü Bearbeiten)


Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

16.12.4 Aufheben der Freigabe (Menü Bearbeiten)


Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

16.12.5 Aufheben der Sperre


Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

16.12.6 Details (Menü Bearbeiten)


Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

16.12.7 Drucken (Menü Bearbeiten)


Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

16.12.8 Druckvorschau (Menü Bearbeiten)


Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1155
Kontexthilfe-Referenzen
16.12 Hilfe-Funktion zum Objekt nicht ausführbar

16.12.9 Eigenschaften (Menü Bearbeiten)


Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

16.12.10 Exportieren (Menü Bearbeiten)


Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

16.12.11 Suchen (Menü Bearbeiten)


Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

16.12.12 Kopieren des Objektes (Menü Bearbeiten)


Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

16.12.13 Löschen (Menü Bearbeiten)


Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

16.12.14 Neu (Menü Bearbeiten)


Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

16.12.15 Öffnen (Menü Bearbeiten)


Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

16.12.16 Umbenennen
Diese Funktion ist zum selektierten Objekt nicht ausführbar.

SIMATIC BATCH V10.0


1156 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Glossar

Ablaufsteuerung
Steuerung, die geräteorientierte Aktionen in einer geordneten Weise führt, um damit eine
prozessorientierte Aufgabe auszuführen.

Alternativzweig
Strukturelement eines Rezeptes, mit dem ein Oder-Zweig bzw. eine Oder-Verzweigung
erreicht wird. Ein Alternativzweig besteht aus mindestens zwei vertikal angeordneten
Zweigen, die oben und unten durch je eine horizontale Linie zusammengefasst werden. Mit
Hilfe der Alternativverzweigung passen Sie den Rezeptablauf an Zustände im Prozess an. Die
Bedingungen der obersten Transitionen der Zweige bestimmen, welcher Zweig durchlaufen
wird.

Anlage
Eine logische Gruppierung von Einrichtungen, die die zur Herstellung einer oder
mehrerer Chargen benötigten Einrichtungen beinhaltet. Die Anlage bestimmt das Spektrum
logischer Steuerungsmöglichkeiten einer Gruppe von Prozesseinrichtungen innerhalb eines
Anlagenkomplexes.
In der Technologischen Hierarchie ist die Anlage die oberste Ebene, es folgen Teilanlage und
Technische Einrichtung.

Anlagenkomplex
Ein Anlagenkomplex besteht aus mehreren gleichrangigen oder miteinander wirkenden
verfahrenstechnischen Anlagen mit den dazugehörigen Nebenanlagen (nach DIN 28004). Er
ist Teil eines Werkes mit Chargenproduktion, der durch physische, geografische oder logische
Abgrenzung innerhalb des Werkes bestimmt ist.

Anpassroutine
Mit Anpassroutinen können Sie Vorgänge mengenabhängig gestalten. Je nach konkreter
Ansatzmenge der Charge werden die Parameter über die eingestellte Anpassroutine
korrigiert. Standardmäßig sind zwei Anpassroutinen vorhanden:
• Linear: Der Wert wird mit dem Quotienten Ansatzmenge/Normansatz multipliziert.
• Quadratisch: Der Wert wird zweimal mit dem Quotienten Ansatzmenge/Normansatz
multipliziert.

Automatisierungssystem
Eine Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS), die aus einem Zentralgerät, einer CPU und
diversen Ein-/Ausgabebaugruppen besteht.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1157
Glossar

Abkürzung: AS

Basisautomatisierung
Die Basisautomatisierung ist die Konfigurierung der AS-Anlage. Sie ist unabhängig von der
Rezeptfahrweise vorzunehmen. Als Hilfsmittel stehen Ihnen der CFC- bzw. SFC-Editor hierfür
zur Verfügung.

BATCH Berichte
BATCH Berichte sind Komponenten von SIMATIC BATCH und gewährleisten die
Dokumentation der Rezepte und Chargendaten. Der Chargenbericht enthält alle
Informationen, die für die Reproduzierbarkeit des Chargenprozesses, den Qualitätsnachweis
und die Erfüllung gesetzlicher Auflagen notwendig sind.

BATCH Control Center (BatchCC, BCC)


Das BATCH Control Center ist eine Komponente von SIMATIC BATCH und bietet Ihnen eine
grafische Bedienoberfläche zur Überwachung und Steuerung von Chargenprozessen. Das
BATCH Control Center verwaltet alle Daten, die für SIMATIC BATCH relevant sind.

BATCH Control Server


Der BATCH Control Server ist eine Komponente von SIMATIC BATCH. Der BATCH Control
Server sorgt für die Kommunikation zum Prozess und übernimmt die Steuerung und
Überwachung des Ablaufs der aktuellen Chargen.
Der BATCH Control Server besitzt keine eigene Benutzeroberfläche. Der BATCH Control Server
wird auf dem Runtime-PC gestartet.

BATCH Rezepteditor (RZE)


Der BATCH Rezepteditor ist eine Komponente von SIMATIC BATCH und bietet Ihnen
eine grafische Bedienoberfläche zum Erstellen und Modifizieren von Grundrezepten und
Bibliotheksoperationen. Basis für die Rezepterstellung bilden die BATCH Objekte aus der
Batch-Anlagenprojektierung im Engineering System von SIMATIC PCS 7, z. B. Teilanlagen und
Technische Funktionen.

BatchCC
Siehe BATCH Control Center (BatchCC).

Batch-Prozess
Ein diskontinuierlich ablaufender Prozess, bei dem nach einer vorgegeben Vorschrift
(Rezept) das gewünschte Produkt in einer zeitsequentiellen Folge von verfahrenstechnischen
Teilaufgaben portionsweise (d. h. in Chargen) hergestellt wird.

SIMATIC BATCH V10.0


1158 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Glossar

Belegung
Eine Art der Koordinierungssteuerung, die ein Betriebsmittel einer Charge oder einer
Teilanlage zuordnet.

Betriebsmittel
Betriebsmittel sind Teilanlagen (einschließlich Transport- und Reinigungseinrichtungen),
Einsatzstoffe, Produkte usw., aber auch Personal.

Bibliotheksoperation
In Bibliotheken können mit dem BATCH Rezepteditor erzeugte Rezeptelemente abgelegt
werden, die in den Anlagenrezepten häufig wieder verwendet werden. Als Rezeptelemente
können nur Rezeptoperationen (ROPs) abgelegt werden. Rezeptoperationen, die in
Bibliotheken verwaltet werden, werden als Bibliotheksoperationen bezeichnet.

Bibliotheksverweis
Eine Bibliotheksoperation wird nicht direkt, sondern über einen Bibliotheksverweis
in eine Teilrezeptprozedur (TRP) eingebunden. Innerhalb des Grundrezeptes kann die
Bibliotheksoperation nicht verändert werden, dazu muss immer die Bibliotheksoperation
explizit im BATCH Rezepteditor geöffnet werden.

CFC
Continuous Function Chart (CFC): Programmiersprache zur komfortablen Beschreibung
kontinuierlicher Vorgänge durch grafische Verschaltung komplexer Funktionen.

Charge
• Stoff, der bei der einmaligen Durchführung eines Chargenprozesses hergestellt wird oder
hergestellt wurde.
• Ein gedankliches Objekt, das den Produktionsvorgang für einen Stoff zu einem beliebigen
Zeitpunkt innerhalb des Prozesses repräsentiert.
Hinweis: Charge bedeutet somit sowohl den durch den Prozess und während des Prozesses
hergestellten Stoff, als auch die Einheit, die den Herstellungsvorgang dieses Stoffes
repräsentiert. Charge wird als Zusammenfassung der Worte "Produktion einer Charge"
verwendet.

Chargenbericht
Datenauswahl, die sich auf eine oder mehrere Chargen bezieht. Ein Chargenbericht
dokumentiert die Herstellung einer Charge und enthält ausgewählte Rezeptdaten, Ist-Daten
und Ereignisse.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1159
Glossar

Chargen-Planungsliste
Eine Liste von Chargen, die auf einer bestimmten Anlage produziert werden. Er enthält
Informationen, wie ein herzustellendes Produkt, eine gewünschte Produktionsmenge, wann
und in welcher Reihenfolge die Chargen produziert werden und welche Einrichtungen
verwendet werden sollen.

Chargensteuerung
Ermöglicht die Online-Beobachtung und -bedienung sowie die Abarbeitung des
Steuerrezepts.

Determinismus (Algorithmus)
Ein deterministischer Algorithmus ist ein Algorithmus bei dem nur definierte und
reproduzierbare Zustände auftreten. Anders gesprochen heißt das, auf eine Anweisung
im Algorithmus folgt unter den gleichen Voraussetzungen immer die gleiche Anweisung.
Zu jedem Zeitpunkt ist der nachfolgende Abarbeitungsschritt des Algorithmus eindeutig
festgelegt. Das bedeutet auch, dass alle Zwischenergebnisse innerhalb des Algorithmus
immer gleich sind.

Einheit
Die physikalische Einheit ist eine Größe mit einem ganz bestimmten Wert. Beispiele für
Einheiten: 1 m, 1 kg, 1 €.

Einrichtung
Sammelbegriff für: Anlagen, Teilanlagen, Technische Einrichtungen und
Einzelsteuereinheiten.

Einsatzstoff
Bezeichnung und Menge eines Rohstoffs oder einer anderen Ressource, die benötigt wird,
um ein Produkt herzustellen.

Einzelsteuereinheit
Die unterste Ebene der Gruppierung von Einrichtungen im physischen Modell, die
Basisautomatisierung realisieren können.

Engineering Station
PC-Station, auf dem mit dem Engineering System (ES) das Prozessleitsystem an die gestellten
Aufgaben angepasst wird.

SIMATIC BATCH V10.0


1160 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Glossar

Engineering System
Projektiersystem (ES) auf PC-Basis, mit dem auf komfortable, visuelle Weise das
Prozessleitsystem an die gestellten Aufgaben angepasst wird.

Fahrweise
Unterschiedliche, sich bezüglich des gleichzeitigen Ablaufs gegenseitig ausschließende
Technische Funktionen derselben Technischen Einrichtung werden als Fahrweisen dieser
Technischen Einrichtung bezeichnet, z. B.:
Technische Einrichtung: Lüften in Stufe 1 bei Fahrweise 1, Lüften in Stufe 2 bei Fahrweise 2
Fahrweise 1: Drucküberlagerung
Fahrweise 2: Spülen

Formel
Stoff- und Produktionsdaten: Bestandteil des Rezeptes, die folgende Rezeptinformationen
enthält:
• Prozesseingänge (Ressourcen zur Erzeugung des Produktes)
• Prozessausgänge: (erwartete Ergebnisse)
• Prozessparameter (rezeptglobale Parameter)

Formula-Kategorie
Einer Formula-Kategorie kann eine Klasse von Formulas zugeordnet werden, die die gleiche
Struktur der Stoff- und Produktionsdaten haben. Lediglich die konkreten Parameterwerte
unterscheiden sich zwischen den Formulas einer Formula-Kategorie.
Die Formula-Kategorie enthält diejenigen Parameter, die bei der Chargenplanung mit
SIMATIC BATCH vom Operator durch ein Formula bedient werden können. In der Formula-
Kategorie stehen diese Parameter mit Datentyp und physikalischer Einheit.

Gerät
Siehe Technische Einrichtung.

Grundrezept
Rezeptstufe, die die Fähigkeiten der Einrichtungen berücksichtigt und anlagenspezifische
Informationen enthält. Ein Grundrezept ist eine unverzichtbare Rezeptstufe, da ohne ein
Grundrezept keine Steuerrezepte erzeugt und damit keine Chargen produziert werden
können.
Grundrezepte können Stoff- und Produktionsparameter enthalten als normalisierte,
berechnete oder feste Werte. Ein Grundrezept kann von einem Verfahrens- oder Werksrezept
der Unternehmensebene abgeleitet werden (siehe Norm IEC 61512-1: 1997.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1161
Glossar

Halt nach Schritt


Charge (Steuerrezeptbearbeitung) wird angehalten, alle aktiven Schritte laufen noch zu
Ende, es werden keine neuen Schritte gestartet. Angehalten wird hierbei im Gegensatz zum
"Halt sofort" lediglich das Weiterschalten im Steuerrezept.

Halt sofort
Charge (Steuerrezeptbearbeitung) wird angehalten und alle aktiven Schritte werden
ebenfalls angehalten.

Hierarchieordner
Der Hierarchieordner dient zur hierarchischen Gliederung einer Anlage (eines Projekts).
Er kann weitere Hierarchieordner oder Objekte wie CFC-/SFC-Pläne, Bilder, Reports und
Zusatzunterlagen enthalten.

NTLM
NT LAN Manager ist ein Authentifizierungsverfahren für Rechnernetze.

Operation
Ein Prozedurelement, das eine unabhängige Verarbeitungsaktivität bestimmt, bestehend aus
den erforderlichen Algorithmen für die Auslösung, die Organisation und die Steuerung von
Funktionen.

Operator
Der Operator ist der Nutzer dieser Software und koordiniert das Batch während der Laufzeit.

Operator Station
BuB-Station (Bedien- und Beobachtungsstation)
Abkürzung: OS, PCS 7 OS

Operatoranweisung
Die Operatoranweisung (Bedieneranweisung) bietet im Ablauf eines Rezeptes die
Möglichkeit, Anweisungen an den Operator (Bediener) auszugeben. Dabei wird
unterschieden zwischen der Ausgabe von reinen Anweisungen (NOP-Schritt) und einer
Anweisung mit Eingabemöglichkeit (Operatordialog). Zusätzlich kann eine Quittierung durch
den Operator notwendig sein.

SIMATIC BATCH V10.0


1162 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Glossar

Operatordialog
Eingabe- und Anzeigemöglichkeit für Operatoranweisung:
• Ohne Quittierung
Beispiel: Eingabe von Analyse-Istwerten.
• Mit Quittierung
Beispiel "Handdosierung": Dem Operator wird angezeigt, welches Material und wie viel er zu
dosieren hat. Der Operator gibt dann die Istwerte seiner Dosierung ein und bestätigt
(quittiert) diese.

OSC (Online Structure changes, Online Strukturänderung)


Änderungen in Rezeptstrukturen bei geplanten, freigegebenen und gestarteten Chargen
werden als Online Strukturänderungen bezeichnet. Mit Online Strukturänderungen sind Sie
in der Lage, im Testbetrieb Ihre Grundrezepte zu verfeinern und damit optimal an Ihre
Prozesse anzupassen.

Parallelzweig
Strukturelement eines Rezeptes, mit dem ein Und-Zweig bzw. eine Und-Verzweigung erreicht
wird. Eine Parallelverzweigung besteht aus mindestens zwei horizontal angeordneten
Zweigen, die oben und unten durch Doppellinien zusammengefasst werden. Ein
Parallelzweig führt zu einer parallelen Bearbeitung von mehreren Ablaufketten. Sie können
damit Vorgänge gleichzeitig (nebenläufig) durchführen.

Produktionsanforderung
Enthält die Vorgabe von Produktionsauftragsdaten um eine bestimmte Menge eines Produkts
mit einer bestimmten Sollqualität zu einem bestimmten Termin produzieren zu können.

Produktionsauftrag
Ein Produktionsauftrag (auch Produktionsanforderung genannt) umfasst Vorgaben über
Produkt, Menge, Sollqualität und Termin.

Projekt
Ein Behälter für alle Objekte einer Automatisierungslösung, unabhängig von der Anzahl der
Stationen, Baugruppen und deren Vernetzung.

Prozedurelement
Ein Baustein für Prozedursteuerungen, das durch das Modell der Prozedursteuerung definiert
wird.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1163
Glossar

Prozedursteuerung
Eine Steuerung, die einrichtungsorientierte Aktionen in einer geordneten Weise führt, um
damit eine prozessorientierte Aufgabe auszuführen.

Prozess
Ein Ablauf chemischer, physikalischer oder biologischer Vorgänge zur Umwandlung, zum
Transport oder zur Speicherung von Stoffen oder Energie.
Definiert in DIN 28004: Ein Ablauf chemischer, physikalischer oder biologischer Vorgänge zur
Umwandlung, zum Transport oder zur Speicherung von Stoffen oder Energie.
Im üblichen Sprachgebrauch ist ein Verfahren eine Vorgehensweise zum Erreichen eines
Ziels. Die Verfahrensindustrie bedient sich chemischer, physikalischer und biologischer
Kenntnisse und Methoden mit dem Ziel der Gewinnung, Herstellung, Umwandlung oder
Beseitigung von Stoffen. Beispiel: Synthese von Ammoniak nach Haber und Bosch.

Prozessabschnitt
Ein Teil eines Prozesses, der gewöhnlich unabhängig von anderen Prozessabschnitten
abläuft und eine geplante Folge von chemischen und physikalischen Umwandlungen des
verarbeiteten Stoffes ergibt.

Prozessoperation
Eine größere Verarbeitungsaktivität, die gewöhnlich eine chemische oder physikalische
Umwandlung des verarbeiteten Stoffs bewirkt und die unabhängig von der verwendeten
Einrichtungszielkonfiguration festgelegt ist.

Prozessparameter
Informationen, die benötigt werden, um einen Stoff herzustellen, die aber nicht in die
Kategorien des Prozesseinsatzes und des Prozessausstoßes fallen. Beispiele für Informationen
in Prozessparametern sind Temperatur, Druck, Zeit.

Prozessschritt
Kleinere Verarbeitungsaktivitäten, die kombiniert werden, um eine Prozessoperation zu
bilden.

Referenzmenge
Der Normansatz ist die Referenz für Mengenanpassungen. Alle mengenabhängigen Werte im
Rezept sind auf diese Menge bezogen.
Der Faktor Mengenanpassung ergibt sich dann aus dem Verhältnis: konkrete Ansatzmenge zu
Normansatz.

SIMATIC BATCH V10.0


1164 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Glossar

Rezept
Eine erforderliche Menge von Informationen, die eindeutig die Produktionserfordernisse
für ein bestimmtes Produkt bestimmen. Das Rezept ist eine Vorschrift zur Herstellung
eines Produktes nach einem Verfahren. Es gibt die Rezepte: Verfahrensrezept, Werksrezept,
Grundrezept und Steuerrezept.
In SIMATIC BATCH kommen folgende Rezepttypen zur Anwendung:
• Grundrezept
• Steuerrezept

Rezeptfahrweise
Bei einer Rezeptfahrweise ist die Abfolge der Produktionsschritte zur Herstellung eines
Produktes von einer Charge zur nächsten variabel.
Das Wesentliche an einer echten Rezeptfahrweise ist, dass ...
• der Chemiker bzw. der Verfahrenstechniker (nicht ein Programmierer oder
Leitsystemspezialist)
• über eine an seine Bedürfnisse angepasste Bedienoberfläche (nicht über Programmier-/
Konfigurieroberfläche des Leitsystems)
• ohne Eingriffe in die Softwarestruktur des Leitsystems (also auch ohne die Gefahr,
Verriegelungen oder validierte Strukturen zu verändern)
• im laufenden Betrieb (ohne Neuladen/Neustarten) des Leitsystems
... neue Produktionsabläufe (= Rezepte) vorgeben und ausführen lassen kann. Hiermit sind
durchaus auch Änderungen in den Abläufen der Verfahrensschritte gemeint, nicht etwa nur
Änderungen in den Parametern.

Rezeptfunktion
Eine Funktion, die Teil einer Rezeptprozedur in einem Grund- oder Steuerrezept ist. Je nach
Rezepttyp wird daraus die Grundfunktion oder die Steuerfunktion.
Abkürzung: RF

Rezeptkopf
Information über den Zweck, die Quelle und die Version des Rezeptes, wie z. B. Rezept- und
Produktidentifikation, Urheber und Ausgabedatum.

Rezeptoperation
Eine Operation, die Teil einer Rezeptprozedur in einem Grund- oder Steuerrezept ist. Je nach
Rezepttyp wird daraus die Grundoperation oder die Steueroperation.
Abkürzung: ROP

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1165
Glossar

Rezeptprozedur
Der Teil eines Rezepts, der die Strategie für die Herstellung einer Charge beschreibt.
Abkürzung: RP

Schleife
Strukturelement eines Rezeptes, das aus einer Sequenz mit mindestens einem Rezeptschritt
und einem Rückführungszweig mit einer Transition besteht.

Schritt
Ein Schritt ist die kleinste funktionelle Einheit eines SFC-Diagrammes. Im Rezept wird die
kleinste Struktureinheit als Rezeptschritt bezeichnet.

SFC
Sequential Function Chart (SFC): Eine grafische Darstellung eines sequentiellen Programms,
bestehend aus miteinander verbundenen Schritten, Aktionen und zielgerichteten
Verknüpfungen mit Weiterschaltbedingungen.
Der SFC ist eine geeignete Darstellungsart (Ablaufbeschreibung) der gesamten
Verfahrensvorschrift mit sequentiellen und parallelen Schritten, der zur übersichtlichen
Steuerung von Prozessen benötigt wird.

Steuerrezept
Rezeptstufe, welche mit ihrer Abarbeitung die Herstellung einer einzelnen Charge eines
bestimmten Produktes bestimmt.
Das Steuerrezept entsteht als eine Kopie einer bestimmten Version des Grundrezeptes
und wird anschließend wie erforderlich durch Informationen für Dispositionsplanung und
Ausführung verändert, um spezifisch für eine einzelne Charge zu sein.

Stoffausstoß
Ein Stoff (Produkt, Nebenprodukt oder Abfallprodukt), der als Ergebnis der Durchführung
eines Rezeptes erwartet wird.

Strukturelement
Strukturelemente eines Rezeptes bestehen aus einer Anordnung von Basiselementen. Als
solche werden z. B. bezeichnet: "Parallelzweig", "Alternativzweig" und "Schleife".

SUIR
Software Update In Run (Software-Aktualisierung im laufenden Betrieb)

SIMATIC BATCH V10.0


1166 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Glossar

Synchronisationslinie
Die Synchronisationslinien koordinieren den Ablauf der Rezeptschrittketten in den
Teilanlagen bzw. den Ablauf der Rezeptoperationen (ROPs) zwischen den Teilanlagen.

Synchronisationspunkt
In jedem Synchronisationspunkt (Synchronisationsstelle) kann entschieden werden, ob der
Ablauf der Rezeptschrittkette angehalten wird.

Technische Einrichtung
Eine funktionale Zusammenfassung von Einrichtungen, die eine begrenzte Anzahl von
bestimmten kleineren Verarbeitungsaktivitäten ausführen kann.

Technische Funktion
Das kleinste Element einer Prozedursteuerung, das eine prozessorientierte Aufgabe
ausführen kann.

Technologische Hierarchie
Die Technologische Hierarchie besteht aus Hierarchieordnern, die weitere Hierarchieordner
wie CFC-/SFC-Pläne, Bilder, Reports und Zusatzunterlagen enthalten können. Sie stellt die
funktionale, hierarchische Gliederung der Anlage dar, unabhängig von der Zuordnung zu
Automatisierungssystemen bzw. Bedien- und Beobachtungssystemen. Angezeigt wird sie in
der Technologischen Sicht des SIMATIC Managers.

Teilanlage
Eine Gruppierung von zusammengehörenden Einzelsteuereinheiten und/oder Technischen
Einrichtungen und anderen Einrichtungen, in denen eine oder mehrere größere
Verarbeitungsaktivitäten ausgeführt werden können.
Auf einer Teilanlage wird immer nur jeweils eine Charge zur gleichen Zeit verarbeitet.
Teilanlagen arbeiten weitestgehend unabhängig voneinander. Beispiele für größere
Verarbeitungseinheiten sind Natronlauge, Carbenaddition, Extraktion, Destillation.

Teilanlagenklasse
In der Technologischen Hierarchie kann für jede Teilanlage die Zugehörigkeit zu einer
Teilanlagenklasse festlegt werden.
Im BATCH Rezepteditor ist die Auswahlmöglichkeit der Teilanlagenkandidaten und den
zugehörigen Funktionen (EOP/EPH) dann auf eine Teilanlagenklasse beschränkt. Dies hat
den großen Vorteil, dass bei der Umsetzung des Grundrezeptes in das Steuerrezept die
konkrete Teilanlagenzuordnung immer erfolgreich ist, da im Grundrezept nur die zulässigen
Teilanlagenkandidaten hinterlegt sind.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1167
Glossar

Teilanlagenprozedur
Eine Strategie für die Ausführung eines zusammenhängenden Prozesses innerhalb einer
Teilanlage. Sie besteht aus aufeinander folgenden Operationen und den erforderlichen
Algorithmen für die Auslösung, Organisation und Steuerung dieser Operationen.

Teilrezept
Ein Teil eines (Steuer-)Rezepts, der eindeutig die aufeinander folgenden
Produktionserfordernisse für eine Teilanlage festlegt. Das Teilrezept beinhaltet die
Teilprozedur und die zugehörigen Stoff- und Produktionsparameter, Rezeptkopf,
Anforderungen an die Einrichtungen sowie andere Informationen.

Teilrezeptprozedur
Eine Teilprozedur, die Teil einer Rezeptprozedur in einem Grund- oder Steuerrezept ist.
Abkürzung: TRP

Transition
Eine Transition enthält Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit die Steuerung von einem
Zustand zum nächsten bzw. von einem Schritt zum nächsten weiterschaltet.

Verarbeitungsbaustein
Die Technische Funktion/Operation besteht in SIMATIC BATCH aus dem BATCH-
Schnittstellenbaustein (CFC) und dem Verarbeitungsbaustein (meist SFC).

Verfahrensrezept
Rezepttyp, der einrichtungs- und standortunabhängige Verarbeitungsanforderungen
beschreibt.

Vorgehen
Die Strategie, nach der ein Prozess durchgeführt wird. Das kann sich auf die Herstellung einer
Charge oder auch auf einen nicht produktiven Prozess, wie z. B. einen Reinigungsvorgangs
beziehen.

Werksrezept
Ein Rezepttyp, der werksspezifisch ist. Werksrezepte können aus Verfahrensrezepten unter
Berücksichtigung regionaler Randbedingungen wie Sprache oder verfügbare Rohstoffe
abgeleitet werden.

SIMATIC BATCH V10.0


1168 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Glossar

WinCC
WinCC ist ein branchen- und technologieneutrales System für Windows zur
Lösung von visualisierungs- und leittechnischen Aufgaben in der Produktions- und
Prozessautomatisierung.
WinCC bietet industriegerechte Funktionsmodule zur Grafikdarstellung, zum Melden,
Archivieren und Protokollieren. Mit seiner leistungsfähigen Prozesskopplung, der schnellen
Bildaktualisierung und der sicheren Datenarchivierung gewährleistet es eine hohe
Verfügbarkeit.

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1169
Glossar

SIMATIC BATCH V10.0


1170 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Index
Änderung der Teilanlagenzuordnung, 497
Änderungslogbuch, 513, 856
@ Anlage, 166, 1059
Anlage importieren, 257
@ASB_Mem, 958, 1054
Anlagedaten, 956, 958, 959, 961, 962, 964
Anlagenaktualisierung
Vorschau-Protokoll, 327
A Anlagen-Aktualisierung, 107
Abarbeitung Steuerrezept, 428 Anlagenausbau, 80
Abbrechen, 1092, 1147 Anlagendaten aktualisieren (Menü Bearbeiten), 1069
Abbrechen (Notfall), 1088 Anlagendaten übersetzen und laden, 217
Abbrechen Chargenschritte/Transition, 1147 Anlagenkennzeichen, 161
Abbruch (Notfall) einer Charge (Menü Anlagenobjekt, 949
Steuerung), 1088 Anlagenoptimierung mit Late Binding, 582
Abbruch einer Charge, wenn keine AS Verbindung Anlagenprojektierung, 142, 143
vorhanden ist, 487 Anlagenpunkte, 876, 945, 1058
Abhängige Elemente, 307 Anlagenreferenz, 882
Abkürzungen, 801 Anlaufliste, 207
Ablaufmarke, 479 Anlegen, 339, 342, 344, 886
Abschließen, 1089 Anlegen einer neuen Auftragskategorie, 388
Abschließen einer Charge (Menü Steuerung), 1089 Anlegen einer neuen Formula, 344
AF-Parameter, 1040 Anlegen einer neuen Formula-Kategorie, 342
Aktive Chargen, 832 Anlegen einer neuen Grundrezept-Kategorie, 342
Aktivierungsstatus, 926 Anlegen einer neuen Rezeptprozedur, 339
Aktualisieren, 107 Anlegen einer neuen SQL-Datenbank, 516
Aktualisieren (Menü Bearbeiten), 1086 Anlegen eines neuen Produktionsauftrages, 390
Aktualisieren der Anlage, 327 Bearbeitungsreihenfolge der Chargen, 426
Register "Vorschau", 900 Projektieren von Chargen, 388
Register "Zuordnung", 897 Anlegen einer neuen Formula, 344
Vorgehen, 329 Anlegen einer neuen Formula-Kategorie, 342
Aktuell geplante Menge, 904 Anlegen eines Auftrags, 894
Aktuelle Menge, 662, 690, 889 Anlegen eines neuen Grundrezeptes, 339
Aktuelle Menge", 904 Anlegen von Produktionsauftragskategorien, 311
Alle Fehler anzeigen (Menü Extras), 1127 Anordnen
Alle schließen (Menü Fenster), 1140 Horizontal (Menü Fenster), 1140
Alles markieren (Menü Bearbeiten), 1132 Überlappend (Menü Fenster), 1140
Allgemein, 905 Vertikal (Menü Fenster), 1140
Allgemeine Information zu Multiprojekt- Anpassroutinen, 636
Engineering, 256 Anpassung, 406, 456
Allgemeines, 816 Ansicht, 706
AllocationsListColumnFilterVisible, 730 Ansicht synchronisieren, 672
AllocationsListColumnOrderAndVisibility, 729 Anwahl eines Projektes, 933
AllocationsListColumnResizeEnabled, 730 Anweisung, 701, 925
AllocationsListColumnWidth, 729 Anwender-Datenbausteine, 241
ALM, 98 Anwenderfunktionen, 936
Als Rezept speichern, 514, 1092 Anzahl der Teilanlagen, 222
Alternativzweig, 567 Anzeige, 815
Alternativ-Zweig (Menü Einfügen), 600 Anzeige der Laufzeit einer Charge, 403
Ändern von Sollwerten, 495

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1171
Index

Anzeige der Liste der Auftragskategorien (Menü Aufzählung, 183, 775


Bearbeiten), 1074, 1084 Ausdocken, 703
Anzeigebereich, 672 Ausfall des PH, 528
Anzeigen der Benutzerrechte, 323 Ausführbare Funktionen, 244
Anzeigen von Meldungen, 503 Ausführbare Funktionen am ausgehängten
API, 508, 509 Projekt, 249
API Schnittstelle, 65 Ausführbare Funktionen am Projekt eines
Application Programming Interface, 509 Multiprojektes, 248
Applikationen, 257 Ausgabefenster, 299
Arbeiten mit Chargen-Übersichtslisten, 451 Ausgabefenster (Menü Ansicht), 1103
Arbeiten mit der Formula-Übersichtliste, 349 Ausgabefenster für Meldungen, 299
Arbeiten mit der Rezept-Übersichtsliste, 348, 349 Ausgangsparameter, 766
Arbeiten mit extern erstellten Modulen für die Ausgeben von Operatordialogen zur Laufzeit, 470
Plausibilitätsprüfung, 359 Ausrichtung, 811
Arbeiten mit mehreren Anlagenprojekten, 240 Ausrüstungseigenschaft anlegen, 199
Arbeiten mit Strukturelementen, 551 Ausrüstungseigenschaften, 199, 1011
Arbeiten mit Substrukturen, 613 Den Teilanlagen zuordnen, 200
Arbeitsspeicher, 116, 226 Ausrüstungseigenschaftenparameter, 1013
überwachen, 113 Ausrüstungseigenschaftparameter (Instanz), 1014
Arbeitsweise, 428 Ausschneiden (Menü Bearbeiten), 1131
Archiv aus PH öffnen und anzeigen, 1114 Ausschnitt öffnen, 1149
Archivanzeige, 528 Auswahl der Formula, 894
Archivdatei öffnen und anzeigen, 1113 Auswahl eines Projekts, 234
Archive, 836 Automation License Manager, 98
Archivformate, 536 Automatisch, 886, 910
Archivieren, 87, 836 Automatisch archivieren, 832
Archivierte Chargen automatisch löschen, 831 Automatisch ausdocken, 703, 716
Archivierung von Rezepten und Chargen, 515 Automatisch einpassen (Menü Ansicht), 1125
Archivierungstechnik, 521 Automatische Sicherungsdatei, 842
Archivierungstechnik "PH", 522 Automatischer Wiederanlauf, 76
Archivierungstechnik wechseln, 527 Automatisches Backup, 842, 844
Archivierungstechniken auswählen, 836 Automatisierungsfunktion, 1038
Archivserver, 842 Automatisierungsfunktion (Menü Einfügen), 586
Archivvariablen anlegen/aktualisieren, 206 AutoReleaseBatchVisible, 735
AS-basiert, 958
AS-basierter Betrieb, 52, 64, 1053
AS-orientiert, 274 B
AS-OS-Verbindungsdaten transferieren, 220
Backup, 362, 526, 755, 842, 895
Assistent, 151
Backup (Menü Extras), 1098
Attribute, 370
Backupdatei, 842
Auf welchen Normen/Standards basiert SIMATIC
Basis Automatisierung, 147
BATCH, 125
BATCH Anlagendaten, 75
Aufbau der Technologischen Hierarchie, 158
BATCH Bausteinbibliothek, 41
Aufbau eines Flachen Rezepts, 552
BATCH CDV, 46
Aufbau eines Grundrezepts, 129
BATCH Client, 951
Aufbau von hierarchischen Rezepten, 554
BATCH Clients
Aufheben der Sperre, 1081, 1090
Max. Anzahl, 65
Aufräumen, 204
Batch Control Center, 47
Aufrufen der Hilfefunktionen, 280
BATCH Control Center (BatchCC), 47
Auftrag, 909
BATCH Control Server, 44
Auftragskategorieliste (Menü Planung), 1094
Aufgaben, 44
Auftragsordner, 486
BATCH Freigabe, 1042

SIMATIC BATCH V10.0


1172 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Index

BATCH OS Control einfügen, 647 Baumstruktur anzeigen, 644


BATCH OS Vorlagenbild, 651 Baustein
BATCH Projekt, 277, 658 Im AS, 219
BATCH Projektierungsdialog, 75, 217 Baustein Alarm_8P, 220
BATCH Rezepteditor, 49 Bausteinanschlüsse, 173, 181
BATCH Runtime, 277 Bausteinbearbeitung, 175
BATCH Schnittstellenbaustein, 181, 494 Bausteinbibliothek, 173
BATCH Server, 75, 154, 950, 951 Bausteine, 169
Daten komprimieren, 1100 Bausteinname, 174
BATCH Server und BATCH Client, 152 Bausteinpläne in der TH, 159
Batch share, 61, 755 Bausteintypen aufräumen, 204
BATCH Start-Koordinator, 43, 755, 814 BDM (CDV), 46
BATCH Status, 46, 277 Bearbeiten der Qualität, 332
Batch-Anlage, 164, 208, 660, 1063 Bearbeitung von Schritten und Transitionen, 431
Anlagenprojektierung, 80 Bearbeitungen (Menü Extras), 1100
Umbenennen, 1052 Bearbeitungsfenster mit den BATCH-Objekten, 305
Batch-Anlage laden, 1051 Bearbeitungsstatus der Rezepte, 352
Batch-Anlagename umbenennen, 209 Bedienanforderung, 421, 422, 470
Batch-Begriffe, 126 Bedienanforderungen, 482
BatchCC, 47, 809 Bedienanforderungen über Sammelanzeige in
Funktionen, 749 WinCC, 471
BatchCC starten, 43, 279 Bedienbefehle
BatchCount, 734 Bedienbefehle zu Rezeptschritten, 462
BatchCountEnabled, 734 Bedienbefehle zur Chargensteuerung, 459
BATCH-Datenbank, 755 Bedienelemente, 285
BATCH-Datenbank voll, 1137 Bedienung
BatchDescription, 736 Chargen, 435
BatchDescriptionVisibile, 736 Bedienung der Online-Hilfe, 121
BATCH-Freigabeordner, 755 Bedienungen signieren, 421, 855
Batch-Hierarchieordner, 159 Bedingungen, 199, 578, 862
BatchID, 724 Bedingungen für einen Vergleich, 370
Batch-Instanzen, 208, 1062 Beenden, 1130, 1144
Batch-Instanzen übersetzen, 1032 Beenden einer Transitionsabfrage, 1144
Batch-Instanzen zusammenführen, 1031 Beispiel
BatchML, 362 Kommando-Schritt, 590
BatchName, 724 OSC-Bearbeitungsmodus, 512
BatchNamePattern, 736 Beispielkonfiguration mit redundantem BATCH
BatchNamePatternVisible, 736 Server, 66
Batch-Objekte (Menü Einfügen), 950 Belegung, 633
BATCH-Schnittstellenbausteine, 175, 180 Belegungskommando, 475
BatchSize, 734 Belegungsstrategie, 633
BatchSizeEnabled, 734 Belegungszustand, 475, 479
Batch-Typen, 208, 241, 969, 1061 Benennungen, 256
Batch-Typen im Multiprojekt, 1034 Benutzerangaben, 955
Batch-Typen im Projekt, 1037 Benutzereinstellungen, 286, 548, 811, 1137
Batch-Typen im Projekt eines Multiprojekts, 970, Für die BATCH OS Controls, 692
1035 Benutzergruppen, 321
Batch-Typen in einer Library oder unter einem Benutzerrechte, 321
Projekt, 952 Benutzerrechte (Menü Extras), 1097
Baugruppen simulieren, 770 Benutzerrolle, 936
Baugruppenzustand, 958 Benutzerrollen, 316
Baumstruktur, 306 Benutzerspezifisches Sitzungsprofil, 288

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1173
Index

Benutzerverwaltung, 313 Chargen, 830, 886, 910


Benutzerwechsel, 320 Bearbeitungsreihenfolge, 426
Benutzungsoberfläche, 282 Chargen automatisch frei geben, 831
Bereichsorientierte WinCC-Meldungen, 819 Chargen disponieren, 401, 1096
Bericht, 50, 87, 845 Chargen Disponierungs-Modus, 644
Bericht exportieren, 530 Chargen kopieren, 886, 911
Berichte, 841 Chargen löschen, 757
Berichteigenschaften, 845 Chargen pro Auftrag, 821
Berichtserstellung, 522 Chargen suchen, 1114
Berichtvorlagen, 841 Chargen verketten, 1096
Beschreibung, 964 Chargen zum Produktionsauftrag ergänzen, 395
Beschriften von Strukturelementen, 614 Chargenablauf, 389
Beschriften... (Menü Bearbeiten), 1124 Chargenaufträge, 311
Beschriftung (Menü Ansicht), 1139 Chargenbedienung, 435
Betrachter, 535 Chargenbericht, 45, 531, 533
Betrachter für archivierte Chargen, 809 Chargenberichte, 526
Betrachter für archivierte Chargen starten, 1100 Chargendaten
Bewegen des Mauszeigers beim Bearbeiten von Verwalten, 360
Texten, 805 Chargendatenverwaltung, 46
Bewegen des Mauszeigers in Dialogfeldern, 806 Chargenelement kommentieren, 1147
Bewegen des Mauszeigers in Menüleiste/Pop-Up- Chargen-Ergebnisliste, 1094
Menü, 805 Chargenfehler, 489
Bibliothek, 180 Chargeninformationen, 300
Bibliothek auswählen, 943 Chargenlaufzeit, 429
Bibliotheken mit Bibliotheksoperationen, 308 Chargenlaufzeit passt nicht, 430
Bibliothekselemente, 948, 1135 Chargenlisten
Bibliotheksverweis, 565 Sortieren, 703
Bibliotheksverweise filtern, 614 Chargen-Planungsliste, 1095
Blockierend, 915 Chargenschritt, 476
Blockierend (Blocking), 560 Chargenschritt starten, 1143
BrowseOrderAndOrderCatVisible, 734 Chargen-Statusliste, 1095
BrowseRecipeOrFormulaVisible, 733 Chargensymbole, 414
Chevron, 703
ChipcardReader, 1097
C Client / Server Architektur, 62
Codebereich, 226
CDV deaktivieren, 1051
ColumnFilterVisible, 721, 740, 745
CET/MEZ, 534
ColumnOrderAndVisibility, 721, 739, 744
CFC-Plan, 157
ColumnResizeEnabled, 721, 740, 745
CFC-Pläne mit BATCH-Schnittstellenbausteine
ColumnWidth, 720, 739, 743
einfügen, 162
CommunicationChannel, 714, 719, 723, 730, 739,
Charge, 126, 435
741
Abbrechen, 1092
COM-Schnittstelle, 73
Freigeben, 1090
CONT, 444
Sperren, 1090
ContextMenuEnabled, 717
Charge abbrechen
Control
Menü Steuerung, 1087
Kommunikationskanal, 647
Charge abbrechen (außer Konti.)
Control Eigenschaften, 645
Menü Steuerung, 1087
Control einfügen, 647
Charge hinzufügen, 886
Controls, 643
Charge kommentieren (Menü Steuerung), 1089
Eingabefelder, 691
Charge nach Teilanlagenwechsel an alter Stelle
Controls aktualisieren, 647
fortzusetzen, 499

SIMATIC BATCH V10.0


1174 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Index

CPU, 157 Dialogfeld Operand2, 1154


CPU-Neustart, 488 Dokumentationen zu SIMATIC BATCH, 34
CPU-Stop, 488 Drucken, 50, 533, 709, 1075
Cross Over Kabel, 73 Drucken (Menü Programm), 1069
Drucken... (Menü Rezept), 1119
Drucker einrichten... (Menü Programm), 1069
D Druckvorschau, 50, 533, 1075, 1119, 1130
Drucken, 709
Darstellung der Rezeptelemente, 563
Export, 709
Darstellung von Parametern, 1153
Druckvorschau speichern, 846
Darstellung von Rezeptelementen, 510
Druckvorschaufenster, 1129
Dateiendung, 834
Funktionsleiste / Symbolleiste, 530
Datenbank, 68, 755, 757
Dynamische Teilanlagenparameter, 191
Datenbankabgleich, 76
Dynamisierung, 645, 650
Datenbanken, 61
Datenbankgröße, 821
Datenbaustein, 227
Datenbausteine, 58, 86, 241
E
Datenbereich, 226 Ebene, 161
Datenreplikation, 68, 73 Ebene höher, 672
Datensicherung, 844 Editierfenster anpassen, 547
Datentyp, 869, 974 Eigenschaften, 340, 343, 345, 634
STRING, 616 Eigenschaften (Menü Bearbeiten), 1076
Datentypen, 972 Eigenschaften Auftrag (Menü Bearbeiten), 1076
Datentypparameter, 975 Eigenschaften Bibliotheksoperation (Menü
Datenübertragung, 44 Bearbeiten), 1075
DBIdent, 715 Eigenschaften der Auftrags-Kategorie (Menü
dcomcnfg, 770 Bearbeiten), 1075
Dearchivieren, 209 Eigenschaften der Bibliotheksoperationen
Defense in depth, 89 festlegen, 633
Delegierung der Formulaparameter im Rezept, 615 Eigenschaften der Charge festlegen, 396
Deterministik, 54 Eigenschaften der Formula-Kategorie, 1075
Dezentrales Multiprojekt-Engineering, 263 Eigenschaften der Formula-Kategorie
Dialog festlegen, 343
Charge suchen, 535 Eigenschaften der Formulas festlegen, 345
Dialog "Qualität erzeugen", 903 Eigenschaften der Qualität (Menü
Dialog "Speichern unter", 1121 Bearbeiten), 1076
Dialogfeld, 895 Eigenschaften des Rezeptprozedur festlegen, 340
Dialogfeld "Auswahl des Stoffes", 914 Eigenschaften des Stoffes (Menü
Dialogfeld "Backup/Restore", 895 Bearbeiten), 1076
Dialogfeld "Chargen erzeugen", 901 Eigenschaften einer Charge (Menü
Dialogfeld "Formeleditor", 1153 Bearbeiten), 1076
Dialogfeld "Formula kopieren", 902 Eigenschaften eines Produktionsauftrages
Dialogfeld "Information", 934 anzeigen, 394
Dialogfeld "Installierte PlugIn Module", 827 Eigenschaften Formula (Menü Bearbeiten), 1075
Dialogfeld "Kommentar hinzufügen", 902 Eigenschaften Rezept (Menü Bearbeiten), 1076
Dialogfeld "Objekte importieren aus Datei", 903 Eigenschaften von Grundezepten, 634
Dialogfeld "Operand auswählen", 1154 Grundrezept, 514
Dialogfeld "PlugIn Details", 904, 913 Löschen der Qualität (Menü Bearbeiten), 1083
Dialogfeld "Rezept", 856 Eigenschaften (Menü Bearbeiten), 1123
Dialogfeld "Rollen definieren", 939 Eigenschaften Auftrag, 904, 909
Dialogfeld "Teilanlage auswählen", 941 Eigenschaften der Formula festlegen, 345
Dialogfeld Allgemein, 1151 Eigenschaften der Formula-Kategorie festlegen, 343

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1175
Index

Eigenschaften der Grundrezepte festlegen, 340 Erzeugen der Anlagendaten bei Einzelprojekt-
Eigenschaften einer Charge, 889 Engineering, 228
Einbinden des bearbeiteten und getesteten Projekts in Erzeugen eines Auftrags, 894
das zentrale Multiprojekt, 269 Erzeugen und Manipulieren von Objekten, 292, 549
Einem Produktionsauftrag Chargen zuordnen, 392 ES-Daten überprüfen/konvertieren, 1047
Einfaches Mehrplatzsystem, 64 ESIG, 418, 645, 854
Einfügen (Menü Bearbeiten), 1132 Export, 361, 942
Einführung (Menü Hilfe), 1142 Rezepte, 362
Einführung der technologischen Begriffe, 126 Exportieren (Menü Extras), 1085, 1100
Einführung in die Rechteverwaltung, 314 Exportieren mit dem Assistenten, 363
Eingangsparameter, 766 Exportieren/Importieren von Batch-Objekten, 362
Eingeben der Eingangs- und Externe Synchronisation, 483
Ausgangsmaterialien, 331 Externe-Anlagen, 1057, 1061, 1062
Einheit, 978
Einheiten, 977
Einleitung, 65, 184, 541 F
Einlesen der Anlagendaten, 326
Fahrweise, 127, 188, 781
einmalig durchlaufen, 430
Fahrweisen, 183
Einplatzsystem, 61, 76
Fahrweisen für einen SFC-Typ festlegen, 188
Einschränkungen, 536, 645
Fahrweisen für einen Typ festlegen, 173
Einstellen
Fahrweisen von ..., 954, 1060
Einstellen der Eigenschaften zu Schritten, 620
Fahrweisenparameter, 192
Einstellen der Eigenschaften zu Transitionen, 626
Fahrweisen-Symbole, 224
Einstellen des "Kontinuierlicher Betrieb" einer
Fahrweisentypname, 188
Rezeptfunktion, 625
Fahrweisenzuordnung, 226
Einstellen des "Kontinuierlicher Betriebs" einer
Farbcodierung, 691
Rezeptfunktion, 625
Farbeinstellungen, 823
Einstellungen, 161, 286, 548
Farbinformationen, 691
Einstig in SIMATIC BATCH, 141
Favoriten, 661
Einzelrechte ändern, 321
Fehler anzeigen (Menü Extras), 1127
Elektronische Signatur, 418, 421, 629, 854
Fehleranzeige löschen (Menü Extras), 1127
Elektronische Unterschriften, 828
Fehlerbehebung, 932, 933
Elemente in Bearbeitung, 306
Fenster, 284
Engineering Station, 65
Fenster anordnen, 283, 301
EOP-Parameter, 1026
Fensterbereiche, 671
EOP-Technische Operation, 171, 1024
Fensterverwaltung (Menü Fenster), 1141
EPH-Parameter, 1022
Festlegen der BATCH Attribute, 187
EPH-Technische Funktion, 171, 1020
Festlegen der Benutzerrechte, 316
Ereignis, 737
Festlegen der Typbeschreibung der Anlage, 247
Ergebnisliste, 414
Festlegen von Vorgängern einer Teilanlage, 166
Erste Schritte (Menü Hilfe), 1142
Festplatte voll, 1137
Erstellen der Rezepttobologie (SFC), 574
Festplattenspeicher, 46
Erstellen eines hierarchischen Rezepts, 574
überwachen, 113
Erweiterte Chargeninformationen (Menü
Filter
Ansicht), 1103
Anlegen eines Auftrags, 894
Erweiterte Parameteranzeige, 644
FilterClassName, 731
Erweiterter kontinuierlicher Betrieb, 832
FilterFormulaCategoryName, 732
Erweiterter Status, 477, 1152
FilterFormulaEnabled, 731
Erweiterung der Technologischen Hierarchie um
FilterFormulaName, 732
neutrale Ordner, 168
FilterGroupName, 731
Erzeugen der Anlagendaten, 229
Filtern, 696, 699, 703, 1114
Filtern im Logbuch, 304

SIMATIC BATCH V10.0


1176 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Index

FilterOrderName, 742 Freigabe Rezept zum Test (Menü


FilterProductName, 732 Bearbeiten), 1078
FilterRecipeEnabled, 731 Freigabe Rezept zur Produktion (Menü
FilterRecipeName, 732 Bearbeiten), 1079
FilterUnitName, 720, 731, 741 Freigabe von Rezepten, 355
Flache Rezepte, 552, 573 Freigabe von Rezepten zur Produktion, 356
Flussdiagramm, 252, 259, 333, 334, 438 Freigeben eines Rezeptes zum Test, zur
Wie erstelle/bearbeite ich eine Charge, 387 Produktion, 641
Flussdiagramm Wie geht man bei der Projektierung Freigeben einer Charge, 456
der ES vor, FTP-Server, 838
Flussdiagramm Wie erstellt / bearbeitet man ein Funktionen beim Festlegen der
Rezept, 334 Typbeschreibung, 247
Flussdiagramm wie geht man beim zentralen Funktionsleiste / Symbolleiste, 284
Multiprojekt-Engineering vor, 259 Funktionsleiste Rezept (Menü Ansicht), 1126
Flussdiagramm Wie wird eine Charge Funktionsleiste Standard (Menü Ansicht), 1101
abgearbeitet, 425 Funktionsleite Steuerung (Menü Ansicht), 1102
Format, 1047 Funktionstyp_AF, 988
Formatumsetzung, 1047 Funktionstyp_EPH, 986
Formula anzeigen und ggf. ändern, 400 Funktionstypen, 985
FormulaID, 733 Funktionstypparameter_AF, 993
Formula-Kategorie, 335 Funktionstypparameter_EPH, 990
Formula-Kategorie einer Rezeptprozedur
zuweisen, 335
Formula-Kategorien, 310 G
FormulaName, 733
Gantt-Diagramm, 401
Formulas, 310, 335, 344, 345, 356, 894
GAP Time, 695
Fortsetzen, 1089, 1144
Gehe zu > Zum nächsten Fehler (Menü
Fortsetzen Chargenschritte/Transition, 1144
Bearbeiten), 1122
Fortsetzen einer Charge (Menü Steuerung), 1089
Gehe zu > Zum vorherigen Fehler (Menü
Freigabe aufgehoben, 816
Bearbeiten), 1123
Freigabe aufheben, 1080
Geplante Menge, 889
Freigabe von Rezepten zum Test, 355
Geplante Menge", 904
Freigabe von Rezepten zur Produktion, 356
Gleichzeitiges Übersetzen und Laden, 238
Freigabe vorbereitet, 416
Gleitkommawerte
Freigabe zum Test, 1081
Regeln, 114
Freigabe zum Test (Menü Rezept), 1118
Globale Deklarationen, 199
Freigabe zur Produktion (Menü Rezept), 1119
Grafik Drucken... (Menü Rezept), 1120
Freigabeordner, 97
Grafik-Druckvorschau (Menü Rezept), 1120
Freigabeverzeichnis, 97
Graphics Designer, 645, 647
Freigeben, 1090
Grenzwertverletzungen, 406
Aufheben der Freigabe der Bibliotheksoperation
Grundlagen
(Menü Bearbeiten), 1080
Leistungsermittlung, 82
Freigabe aufheben, 641
Grundlagen der Konfiguration, 152
Freigabe aufheben (Menü Rezept), 1119
Grundrezept, 127
Freigabe der Bibliotheksoperation zum Test (Menü
Charge anlegen, 889
Bearbeiten), 1076
Grundrezepte, 309, 340
Freigabe der Bibliotheksoperation zur Produktion
Grundrezeptstatus, 1081
(Menü Bearbeiten), 1077
Grundsätzlicher Aufbau der Rezeptprozedur, 131
Freigabe der Chargen, 416
Grundzustand, 475, 476
Freigabe Rezept aufheben (Menü
Gruppe Logon_Administrator, 1097
Bearbeiten), 1077

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1177
Index

In AS ausführen, 509, 569, 922


In Substruktur verbergen (Menü Bearbeiten), 1124
H Indizes, 818
Industrial Security, 89
Halt nach Chargenschritt/Transition, 1143
Info (Menü Hilfe), 1142
Halt nach Schritt, 483, 1090, 1143
Infodatei, 323
Halt nach Schritt (Menü Steuerung), 1090
Installation, 93
Halt sofort, 1090, 1144
Installationen auf BATCH Server und BATCH
Halt sofort (Menü Steuerung), 1090
Clients, 152
Halt sofort (Schritt/Transition), 1144
Installieren und Start, 103
Halt sofort Chargenschritte/Transition, 1144
Instanzieren des SFC-Typs in einen CFC-Plan, 188
Haltepunkt > Entfernen, 1147, 1148
Instanzmodus, 235
Haltepunkt > Setzen, 1147, 1148
Interne und externe Formula, 134
Handbuch
Internes Warten, 483
Abgrenzung, 33
Intervall, 844
Hantieren von Rezepten, 357, 358
Istwert, 868
Hauptfenster (BatchCC)
Istwertreferenz, 662, 881, 904
BatchCC, 282
IUNIT, 219
Hauptfenster (Rezepteditor)
Rezepteditor, 544
Hierarchieordner, 158, 164, 165, 167
Hierarchische Rezepte, 554
K
Hierarchische Rezepte mit EPHs, 555 Kanal, 647
Hierarchisches Rezept mit EOPs und EPHs, 556 Kandidaten, 895
Projektierung, 554 Kennzeichnung beim Belegen, 479
Hierarchische Struktur von Modellen der ISA-88, 135 Kommando-Schritt, 566, 590
Hilfe Kommando-Schritt (Menü Einfügen), 588
Verwenden, 118 Kommandozeilenparameter, 809
Hilfe benutzen (Menü Hilfe), 1142 Kommentar, 830, 902
Hilfethemen (Menü Hilfe), 1142 Kommentare, 888
Hochrüstung, 107 Kommentareingabe erzwingen, 828
HWKonfig, 157 Kommentieren einer Charge, 469
Kommunikation, 44
Kommunikationskanal, 55, 647
I Kommunikationsüberwachung, 238
Kommunikationswege, 55
IDs auslesen, 896, 1099
Kompatibel
IEOP, 494
Sicherheitseinstellungen, 91
IEPAR_ENUM, 192
Kompatibilität, 54
IEPH, 494
Komponenten, 93
IEPH-/IEOP Baustein als Schnittstelle, 764
Konfiguration der Transitionsbedingung, 777
Immer in den Vordergrund, 1101, 1127
Konfiguration des redundanten BATCH Servers, 71
Import, 96, 257, 361
Konfigurationsmöglichkeiten von PC/PG, 62
Anlagenaktualisierung, 1107
Konfigurieren
Objekte auswählen, 1104
Sicherheitseinstellungen, 91
Objekte zuordnen, 1105
Konfigurieren der BATCH Clients, 155
Parameter zuordnen, 1108
Konfigurieren der SIMATIC PC-Stationen, 154
Rezepte, 362, 365
Konfigurieren des BATCH Servers, 154
Rezepte (BatchML), 362, 365, 1111
Konsistenz der Projekte, 256
Übersicht, 1110
Konsistenzprüfung, 590
Import-Assistent, 361, 365
Kontextmenü, 277
Importieren > Grundrezepte Menü Extras, 1100
Kontinuierlicher Betrieb, 182, 190, 477
Importieren mit dem Assistenten, 364
Kopfparameter, 880

SIMATIC BATCH V10.0


1178 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Index

Kopfparameter... (Menü Rezept), 1118 Löschen von nicht archivierten Chargen, 831
Kopieren (Menü Bearbeiten), 1131
Kopieren einer Charge (Menü Bearbeiten), 1081
Kurvendaten, 866 M
Manueller Sprung, 466
Markieren von Texten mit Tastenbefehlen, 806
L Materialtransfer, 945
Laden, 75, 232, 1042, 1067 Max_CycleRun, 176
Laden von Batch-Anlage ..., 1042 Mehrplatzsystem, 64, 103
Langzeitarchiv, 903 Meldefenster, 284, 299, 1103
Lastverteilung, 531 Meldesprache einstellen, 1051
Laufzeit anzeigen, 632 Meldetexte, 301
Laufzeitsystem Meldungen, 45, 301
Konzept, 219 Meldungen in die Melde-OS übertragen, 951
Meldungen, 220 Meldungen kommentieren, 902, 1147
Optimierung, 181 Meldungen übertragen, 231
Steuerrezept, 58 MemIDB64, 227
Synchronisation, 58 Mengenanpassung, 622
Laufzeitverhalten, 1050 Mengengerüst, 86
Lebenszyklus eines Rezeptes, 333 Menü Ansicht, 1101, 1102
Leistungsdaten, 86 Menü Steuerung, 1088, 1089, 1090, 1092, 1093
Leistungsumfang, 506 Charge abbrechen, 1087
Letzte ID, 896 Charge abbrechen (außer Konti.), 1087
License Key, 116 Charge stoppen, 1090
License Keys, 98 Charge stoppen (außer Konti.), 1090
Lieferform von SIMATIC BATCH, 93 Menübefehle
Liesmich-Datei mit aktuellen Infos, 97 Tastenbefehle, 803
Liste, 660 Menüleiste, 284
Lizenzen, 98 Merkmale / Features, 507
Lizenzierung, 93, 98 Merkmale von SIMATIC BATCH, 53
Logbuch, 303 MES (Manufacturing Execution Systems), 914
Login, 518 Mes Sync_Request, 1146
Login und Passwort einrichten, 518 Messergebnisse, 84
Logins verwalten, 937 Messgrößen, 866
Lokaldaten, 157 Messstelle, 1006, 1008
Lokalisieren der Meldungsursachen im Messstelleninstanzparameter, 1004
Steuerrezept, 504 Messstellenparameter, 1009
Lösche alle Verweise, 303 Messstellentypen, 194, 995
Löschen Messstellentypen anlegen, 193, 196
Löschen (Menü Bearbeiten), 1122 Messstellentypparameter, 1000, 1002
Löschen der Auftrags-Kategorie (Menü Messtellentyp, 997, 998
Bearbeiten), 1082 Messwerte, 87
Löschen der Bibliotheksoperation (Menü Microsoft Reporting Services, 532
Bearbeiten), 1082 Migration, 107
Löschen der Formula (Menü Bearbeiten), 1083 Migration > Nachbereiten (Menü Extras), 1101
Löschen des Auftrags (Menü Bearbeiten), 1083 Migration > Vorbereiten, 1101
Löschen des Objektes (Menü Bearbeiten), 1084 Migration bestehender Rezepte, 54
Löschen Rezept (Menü Bearbeiten), 1084 Mischbetrieb, 173, 569
Löschen von Chargen (Menü Bearbeiten), 1082, Modell des Steuerungsablaufs, 136
1085 Modelle der ISA-88, 135
Löschen der Auftrags-Kategorie (Menü Modus, 695
Bearbeiten), 1082

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1179
Index

MPE Nutzung des PCS 7-Assistenten, 151


Allgemeine Information, 256
Projekt entfernen, 266
Stammdatenbibliothek archivieren, 266 O
Multi VGA, 651
OB 32, 175
Multi-Monitor-Systeme, 651
Oberer Rezeptgrenzwert, 624
Multiprojekt, 252, 258
Objekt "Batch-Anlage", 967
Multiprojekt/Projekt, 966
Objekt öffnen (Menü Bearbeiten), 1123
Multiprojekt-Engineering, 256
Objekte aktualisieren, 1103
Fehlerquellen, 271
Objekte auswählen, 551
Objekte und Objekthierarchie, 306
Objekteigenschaften der Batch-Anlage, 1063
N Objekttyp, 166
Nachfolger, 167, 696 Objekttyp "Anlage", "Teilanlage" oder "Technische
Name der Charge, 834 Funktion" zuweisen, 166
Namenskonvention, 167 Objekttyp Anlage, 164
Navigationsbereich, 672 OCX, 50, 643
Navigationsbereich der Online-Hilfe, 122 Öffnen, 1092
Navigieren in Parameterverschaltungen, 698 Öffnen Bibliotheksobjekt... (Menü Rezept), 1117
Netzwerkkarte, 73 Öffnen der Bibliotheksoperation (Menü
Neu - Bibliotheks-Operation (Menü Rezept), 1116 Bearbeiten), 1073
Neu > Bibliothekselement Rezeptoperation (Menü Öffnen der Liste der Aufträge (Menü
Rezept), 1116 Bearbeiten), 1074
Neu > Flaches Rezept (Menü Rezept), 1116 Öffnen der Liste der Bibliotheksoperationen (Menü
Neu > Hierarchisches Rezept (Menü Rezept), 1116 Bearbeiten), 1074
Neu Charge (Menü Bearbeiten), 1072 Öffnen der Liste der Formula-Kategorie (Menü
Neue Anlage einlesen (Menü Programm BOM), 1069 Bearbeiten), 1074
Neue Auftrags-Kategorie anlegen (Menü Öffnen der Liste der Formulas (Menü
Bearbeiten), 1072 Bearbeiten), 1073, 1074
Neue Bibliotheksoperation anlegen, 1073 Öffnen der Liste der Grundrezepte (Menü
Neue Bibliothekssubstruktur anlegen, 1073 Bearbeiten), 1074
Neue Charge anlegen (Menü Bearbeiten), 1072 Öffnen der Liste der Rezepte (Menü
Neue Chargen erzeugen, 685 Bearbeiten), 1074
Neue Formula anlegen (Menü Bearbeiten), 1072 Öffnen des Steuerrezept (Menü Steuerung), 1092
Neue Formula-Kategorie anlegen (Menü Öffnen Objekt (Rezepteditor), 1117
Bearbeiten), 1071 Öffnen Rezept (Menü Bearbeiten), 1074
Neue Qualität (Menü Bearbeiten), 1073 Öffnen und Editieren von Rezepten, 340
Neuen Auftrag anlegen (Menü Bearbeiten), 1072 Steuerrezept, 1092
Neuer Stoff (Menü Bearbeiten), 1073 Öffnen des Steuerrezeptes, 453
Neues Fenster (Menü Fenster), 1128 Ohne Logbuch, 304, 896, 1099
Neues Grundrezept anlegen (Menü OnBatchCreationFault, 737
Bearbeiten), 1073 Online Sollwertänderungen, 626
Neues Objekt einfügen (Rezepteditor), 1086 Online Strukturänderung
Neutraler Ordner, 1019 Beispielprojektierung, 512
Nicht einheitlich, 904 Eigenschaften / Merkmale, 505
nicht erlaubte Zahlen, 889 Online-Hilfe, 118
Normalgröße (Menü Ansicht), 1112 Bedienung, 121
Notfall-Operator einrichten, 324 Suche, 118
NTLM Online-Hilfe für die BATCH OS Controls, 693
Sicherheitseinstellungen, 91 Online-Strukturänderungen, 505, 508, 832
Nummernblock Operationstyp, 980, 981
Tastaturbedienung, 807 Operationstypparameter, 983

SIMATIC BATCH V10.0


1180 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Index

Operator, 929 Parameter-Konzept, 130


Operator Station, 1049 Parametername, 1125
Operatoranweisung, 565, 588 Parameterschritt, 566
Status bei Verbindungsabbruch, 925 ParametersListColumnFilterVisible, 729
Operatoranweisung (Menü Einfügen), 587 ParametersListColumnOrderAndVisibility, 726
Operatordialog, 701 ParametersListColumnResizeEnabled, 728
Operatordialoge automatisch öffnen, 832 ParametersListColumnWidth, 728
Operatorverantwortung, 505 Parametertrigger, 442
Optimale Schrittwechselzeiten, 175 Parameterverschaltungen, 616, 698
Optimaler Vergrößerungsfaktor, 1113 Parameterwerte ändern, 626
Optimierung, 157 Partner Server, 76
Optionspaket, 93 Passwort, 518
OrderAndOrderCatEnabled, 734 PC-basierter Betrieb, 52, 62
OrderCategoryName, 723, 730 PCell, 164
OrderName, 723, 730 PCS 7 - Liesmich, 96
Ordner erstellen (Menü Bearbeiten), 1086 PCS 7 Basis Engineering, 147, 150, 758
Ordnerstruktur, 306 PCS 7 OS, 50
OS Control, 51 PCS 7-Projekttyp ändern, 258
OS Controls PC-Station, 257
Drucken, 709 PDF-Datei, 45, 368, 531, 846
Druckvorschau, 709, (Drucken), (Export) PH, 535, 842, 1114
Funktionen, 749 PH-Archivserver, 842
Parameter verstecken, 712 Phase
Web Client, 747 Nicht selbst beendend, 178
OS Properties, 671 Selbst beendend, 177
OS übersetzen, 206 Physisches Modell, 137
OS-Bereich, 161 Pläne, 159
OSC, 505, 512, 624 Plan-Referenzdaten, 157
Einschränkungen, 508 Plan-Start, 694
Rechte, 509 Planung der Teilanlagenbelegung, 404
Voraussetzungen, 509 Planungsliste, 414
OSC-Bearbeitungsmodus, 505 Platzhalter, 1114
OSC-Modus, 505, 1092 Plausibilität, 352
Änderungen übernehmen, 1093 Plausibilität der Bibliotheksoperation prüfen (Menü
Änderungen verwerfen, 1093 Bearbeiten), 1070
Eigenschaften des neuen Grundrezepts, 514 Plausibilität der Formula prüfen (Menü
Verhalten der Charge, 509 Bearbeiten), 1071
OS-Projekteditor, 207 Plausibilität prüfen, 931, 932
Plausibilität prüfen (Menü Rezept), 1118
Plausibilität Rezept prüfen (Menü Bearbeiten), 1070
P Plausibilitätsfehler, 188
Plausibilitätsprüfung, 96, 209, 416, 507, 762, 817,
Paralelle ROPs bearbeiten, 554
821, 826
Parallele ROPs, 816
Plug-In, 106
Parallelzweig, 566
Präfix, 1153
Parallel-Zweig (Menü Einfügen), 592
Prävention beim Beenden, 76
Parameter, 766
Process Historian, 535, 841
Parameter verstecken
Produktionsauftragsliste (Menü Planung), 1096
OS Controls, 712
Programm-Pakete, 61
Parameter zwischen Grundrezept und Formula
ProjectColumnResizeEnable, 716
verschalten, 346
ProjectListColumnFilterVisible, 716
Parameterauswahl, 628
ProjectListColumnOrderAndVisibility, 715
Parametergruppe, 1060

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1181
Index

ProjectListColumnWidth, 715 RecipeOrFormulaListColumnFilter Visible, 739


ProjectName, 714 RecipeOrFormulaListColumnOrderAndVisibility, 738
Projekt dearchivieren und anpassen, 268 RecipeOrFormulaListColumnResizeEnable, 738
Projekt weiter bearbeiten und testen, 269 RecipeOrFormulaListColumnWidth, 738
Projekt-Aktualisierung, 107 Redundanz, 67, 68, 73, 74, 274
Projektdatenbank, 757 Ausfallverhalten, 75
Projekte, 658 Wichtige Zusatzinformationen, 74
Projekte zum Bearbeiten entfernen und wieder Redundanzstatus Symbole, 285
aufnehmen, 252 Redundanzumschaltung, 68
Projekteinstellungen, 286, 548, 645, 816, 830, 1138 Reduzierung der Kommunikationswege, 55
Projektfenster (Menü Ansicht), 1103 Referenzen auf weitere Teilanlagen, 570
Projektierung und Inbetriebnahme, 66 Referenztyp, 882
Projektierung von Fahrweisen, 224 Regeln
Projektsprachen, 256 für Gleitkommawerte, 114
Projekttyp, 274 Register, 290, 301, 812, 905, 906, 908, 921, 1064
PropertiesTabOrderAndVisibility, 718 Register "Abhängige Elemente" (Eigenschaften von
Property "CommunicationChannel", 648 …), 854
Prozessbearbeitungszeit, 176 Register "Allgemein", 880, 924
Prozessbedienung, 56 Register "Allgemein" (Bibliotheksoperation), 878
Prozessbetrieb, 145 Register "Allgemein" (Eigenschaft
Prozessdatenarchiv, 842 Auftragskategorie), 904
Prozessmodell, 139 Register "Allgemein" (Eigenschaft Formula), 884
Prozesswerte, 926 Register "Allgemein" (Eigenschaften Anweisung), 905
Prüfen der Plausibilität von Formulas, 356 Register "Allgemein" (Eigenschaften einer
Prüfen der Plausibilität von Rezepten, 354, 356, 640 Charge), 889
PUD Manager, 34 Register "Allgemein" (Eigenschaften RF), 915, 917
Pufferspeicher, 77 Register "Allgemein" (Eigenschaften ROP), 918
Register "Allgemein" (Eigenschaften ROP-
Sequenz), 919
Q Register "Allgemein" (Eigenschaften Sprung), 920
Register "Allgemein" (Eigenschaften Transition), 920
QAvgRecProcTime, 176
Register "Allgemein" (Eigenschaften TRP), 922
Quelle, 633
Register "Allgemein" (Erzeugen eines Auftrags), 910
Quellverschaltung, 616, 624, 698
Register "Allgemein" (Neue Auftragskategorie), 904
Quittieren, 587
Register "Allgemein" (PlugIn Details), 904
Quittierung von Bedienbefehlen, 469
Register "Allgemein" (Stoffe), 892
Register "Änderungslogbuch", 893
Register "Anlagen", 1051
R Register "Bedingung" (Eigenschaften Rezeptprozedur/
Rahmen-Setup, 103 Charge), 861
READY TO COMPLETE, 441 Register "Bedingung" (Eigenschaften Transition), 926
READY_TC, 766 Register "Belegung" (Eigenschaften TRP), 848
Ready_TC (Bereit zum Beenden), 441 Register "Belegungen" (Eigenschaften
Rechner und Teilanlagen, 323 Bibliotheksoperation), 879
Rechte, 321 Register "Belegungen" (Eigenschaften
Einzelrechte, 323 Rezeptprozedur/Charge), 864, 912, 1151
Infodatei erzeugen, 938 Register "Belegungsliste" (Eigenschaften
Rechteverwaltung, 314, 319, 321, 936 Bibliotheksverweis), 930
Rechteverwaltung (Menü Extras), 1097 Register "Chargen", 909
RecipeID, 733 Register "Chargen-Meldungen" (Einstellungen), 912
RecipeName, 732 Register "Chargen-Messwerte" (Einstellungen), 912
RecipeOrFormulaEnabled, 733

SIMATIC BATCH V10.0


1182 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Index

Register "Einsatzstoff" (Eigenschaften Prozedur/ Rezeptgrenzwerte, 624


Schritt/Formula/Charge), 849 Rezeptkopfparameter, 618
Register "Einzelrechte", 936 Rezeptlogik, 54, 227
Register "Erweitert" (PlugIn Details), 913 Rezeptobjekte, 508
Register "Format", 811 Rezeptoperation (ROP), 564
Register "OS-Objekte", 1049 Rezeptprozedur, 431
Register "Parameter", 867 Rezeptprozedur (RP), 563
Register "Produkt" (Eigenschaft Formula), 885 Rezeptprozedurelement (Menü Einfügen), 585
Register "Produkt" (Eigenschaften Rezeptreferenz, 882
Rezeptprozedur), 883 Rezeptschritte, 438
Register "Projektsprachen", 1050 Rezeptschritte in einer Rezeptoperation (RF), 564
Register "Qualitäten" (Stoffe), 892 Rezeptstrukturänderung übernehmen, 1093
Register "Rechner und Teilanlagen", 913 Rezeptstrukturänderung verwerfen, 1093
Register "Rechte" (Eigenschaften Benutzer /- Rezeptstrukturänderungen speichern, 1092
gruppe), 933, 935 Rezepttopologie (SFC), 573
Register "Schrift" (Einstellungen), 813 Rezeptvergleich, 367
Register "Stoffausstoß" (Eigenschaften Prozedur/ Roaming User, 288
Schritt/Formula/Charge), 871 Rolle, 321
Register "Synchronisation", 914 Rolle "Emergency_Operator", 325
Register "Systemverhalten", 1050 Rolle "Superuser", 936
Register "Transferparameter", 876 Rollen, 828
Register "Umbenennen ...", 912 Rollen konfigurieren, 938
Register "Unter-Bedingung", 931 Rollenverwaltung, 314, 936, 1097
Register "Verteilung", 1048 ROP
Register "Zoom" (Einstellungen), 813 Laufzeit, 631
Registerbereich, 672 ROP Übersicht, 705
Reihenfolge, 938 Rückgängig (Menü Bearbeiten), 1121
Remote PCell, 257 Rücksetzen Chargenschritt/Transition, 1146
Reorganisieren, 209 RUN-P, 770
Replikation, 68 Runtimehelp verfügbar, 693
Reporting Services, 846
Restore, 96, 526, 755, 895
Restore (Menü Extras), 1099 S
Rezept, 127, 169
S7 laden
Rezept auswählen, 943
Globale Datenbausteine, 241
Rezept-/Chargenköpfe fixieren, 1139
Selektives Laden, 240
Rezeptablauf, 57
S7-PLCSIM, 770
Rezeptbearbeitungszeit, 176
S7-Programm, 1053
Rezepte, 352
S88-Typisierung, 164, 165
betriebsmittelabhängig, 171
Satzzeichen, 114
betriebsmittelunabhängig, 171
sbb-Datei, 895
Export, 362
sbdata, 97, 1042
Import, 362, 365
SBS, 509
Rezepte (BatchML)
Schachtelungstiefe, 614
Import, 362, 365, 1111
Schleife, 568
Rezepteditor, 49
Schleife (Menü Einfügen), 601
Rezepteditor (Menü Extras BOM), 1100
Schließen (Menü Rezept), 1117
Rezeptelement frei geben, 819
Schnittstelle zu MES, 65
Rezeptelemente, 510
Schnittstellen, 765
Rezepterstellung, 144
Schnittstellenänderung, 762
Rezeptfunktionen, 56
Schnittstellenbausteine, 41, 180
Gleichzeitig laufend, 86
Schnittstellenbausteine instanzieren, 181

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1183
Index

Schritt abbrechen Funktionen, 40


Abbrechen, 1145 OS Controls, 51
Schritt abbrechen (Notfall), 1146 Sicherheitshinweise, 89
Schritt entsperren, 638, 1146 SIMATIC BATCH - Liesmich, 96
Schritt starten, 1143 SIMATIC BATCH Basic, 95
Schritt stoppen SIMATIC BATCH Bausteine, 180
Schritt, 1145 SIMATIC BATCH OS Batch Creation, 684
Schrittplatzhalter, 565 SIMATIC BATCH OS Controls, 643
Schritt-Transition-Schritt-Abfolge, 819 SIMATIC BATCH OS Master, 658
Schrittwechsel, 84 SIMATIC BATCH OS Monitor, 686
Schrittwechselzeit, 181 SIMATIC BATCH OS Process Cell, 660
Security, 89 SIMATIC BATCH Projektierungsdialog, 208
Selbst erstellte Berichtvorlagen, 532 SIMATIC BATCH Server, 509
Selbst erstellter Anwenderbaustein, 764 SIMATIC IT, 914
Selektieren (Menü Bearbeiten), 1125 SIMATIC Logon, 325, 1097
Selektion "Batch-Typen im zum Bearbeiten entfernten SIMATIC Manager
Projekt" Master-Ausprägung, 1028 Allgemeine Information, 149
Selektion "Batch-Typen im zum Bearbeiten entfernten SIMATIC Route Control, 945
Projekt" Slave-Ausprägung, 1029 SIMATIC Shell, 70, 73
SELFCOMP, 177, 178 Simulation, 770
Sequenzen, 563 Simulation (TCP/IP), 964
Serielle Verbindung, 73 Sofort löschen, 831
Server Applikation, 76 Sofort wirksam, 700, 831
Server isolieren, 76 Software-Aktualisierung, 107
Serversprache, 814 Software-Architektur, 59
Serversprache ändern, 277 Software-Komponenten, 103
[Link], 770 Sollwertabweichung, 485
Setzen von Haltepunkten, 472 Sollwertänderung an aktiven Schritt übertragen, 831
SFC initialisieren, 490 Sollwertänderung erlauben, 830
SFC-Typ anlegen, 184 Sollwerte, 817
SFC-Typen, 489, 758 Fahrweisen zuordnen, 188
SFC-Zustand beibehalten, 492 Sollwerte anlegen, 187
Sich nicht selbst beendende Rezeptfunktion, 440 Sonderzeichen, 114
Sich nicht selbst beendende Technische Sortieren
Funktionen, 178 Chargenlisten, 703
Sich selbst beendende Rezeptfunktion, 440 Sortierung nach Teilanlage, 1060
Sich selbst beendende Technische Funktionen, 177 Speicherausbau, 958
Sicherer Prozessbetrieb, 89 Speicherbausteine, 480
Sicherheitseinstellungen Speicherbedarf
Kompatibel, 91 CPU, 86
Konfigurieren, 91 Speichermedium voll, 820
NTLM, 90, 91 Speichern (Menü Rezept), 1117
Sicherheitshandbücher, 89 Speichern der Grafik... (Menü Rezept), 1118
Sicherheitskonzept, 89 Speichern in Datei, 932, 933
Signatur, 418, 421, 854 Speichern unter, 209, 944
Signaturanforderung, 422 Speichern unter... (Menü Rezept), 1117
Signaturvorgang stornieren, 830 Speicherplatz auf dem AS, 56, 226
Signieren, 421 Sperre aufheben, 417, 1090
Kommentar erzwingen, 422 Sperren, 1090
SIMATIC BATCH, 103 Sperren einer Charge, 416, 459
Einleitende Informationen, 33 Sprachabhängigkeit, 925
Einsatzmöglichkeiten, 39 Sprache einstellen, 955

SIMATIC BATCH V10.0


1184 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Index

Sprache umstellen, 280 Stornieren einer Charge, 417, 459


Spracheinstellung, 814 Störung im AS, 45
Sprachunterstützung, 33 Stoßfreies Umschalten von Technologischen
Sprung, 568 Funktionen, 444
Sprung (Menü Einfügen), 603 Struktur, 306
SQL-Server, 518, 837 Strukturänderung, 505, 512, 1092
SQL-Server Datenbank erzeugen, 516, 942 Strukturänderung übernehmen, 1093
Stammdatenbibliothek, 258, 266, 267 Strukturelemente, 562
Standardinstanz, 237 Strukturelemente der Rezepte, 562
Standardrechte zuweisen, 938 Substruktur, 564
Standardrolle zurücksetzten, 944 Substruktur auflösen (Menü bearbeiten), 1113, 1124
Standardverzeichnis für PDF-Dateien, 846 Substrukturen, 552, 553
Startart, 416 Suche, 119
Startbelegung, 389 Suchen, 699, 703, 946, 1133
Starten, 1090 Suchkriterium, 699, 703
Starten, 1090 Suffix, 834
Starten der Chargenbearbeitung, 457 SUIR, 107
Starten des BATCH Rezepteditors, 543 Superuser, 913
Starten einer Charge (Menü Steuerung), 1090 Superuser-Status, 1081
Startmodus der Chargenbearbeitung Symbol, 285, 300, 486
einstellen, 398 Symbole, 218, 368, 474, 563
Start-ID, 896, 1099 Auftragsordner, 661
Start-Koordinator Eingangsstoff / Stoffausstoß, 700
Zustandssymbole, 279 Transferparameter, 700
StartMode, 735 Symbole anordnen (Menü Fenster), 1140
StartModeVisible, 735 Symbolleiste der Online-Hilfe, 121
Startreihenfolge der redundanten BATCH Server, 68 Synchronisation, 45, 68, 706
Startsperre, 443 Blockierend (Blocking), 553
StartTimeVisible, 735 Synchronisation (Menü Einfügen), 593
StartTrigger, 737 Synchronisation zwischen Teilanlagen-
Startverhalten, 43, 442 Prozeduren, 559
Station, 964 Synchronisationsbeispiele, 611
Stationen, 962 Synchronisationslinie, 567, 570, 915
Status, 414, 438, 476, 486, 1152 Synchronisationslinien projektieren, 611
Status bei OSC, 509 Synchronisationspunkt, 567
Status der Rezepte und Zustandsübergänge, 357, Synchronisieren, 672
358 Systemarchitektur, 59
Statusdiagramm, 433, 435 Systemeigenschaften, 113
Statusleiste (Menü Ansicht), 1126
Statusliste, 414
Statussymbole, 414 T
Statuswechsel, 173
TabOrderAndVisibility, 742
Statuswort, 766
TAG_COLL, 190, 193
Statuszeile, 285
TAG_COLLECT, 193
Steuerrezept, 45, 127
Tastaturbedienung, 803, 805, 806, 807
Zusammensetzung, 132
Nummernblock, 807
Steuerrezept zur Charge öffnen, 412
Tastenbefehle
Steuerrezeptansicht, 672
Menübefehle, 803
Steuerungsleiste, 1102
Tastenbezeichnung International/Deutsch, 807
Stoff löschen, 1084
Tastenkombinationen für Menübefehle, 803
Stoffe, 817
TCP, 770
Stoffe zuweisen, 700
Technische Einrichtung, 165, 171, 1018

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1185
Index

Technische Funktion, 166, 171, 433


Nicht selbst beendend, 178
Selbst beendend, 177 U
Technische Operation, 171
Überlagerte Symbole, 661
Technologische Begriffe, 126
Übernahme der Archivdaten aus WinCC-Archiven
Technologische Hierarchie, 161, 169
projektieren, 201
Teilanlage, 98, 164, 166, 777, 1016
Übersicht, 263
Teilanlagen, 98, 222
Übersicht der Vorgehensweise, 141
Teilanlagen festlegen, 578
Übersicht öffnen, 1148
Teilanlagenauswahl, 199
Übersichtsfenster, 413, 1103
Teilanlagenauswahl durch Bedingungen, 817
Übersichtslisten, 295
Teilanlagenauswahl über Bedingungen bei einem
Überwachen, 533
flachen Rezept, 579
Überwachung, 567, 590, 596, 603, 816
Teilanlagenauswahl über Bedingungen bei einem
Beispiel, 596
hierarchischen Rezept, 580
Überwachung (Menü Einfügen), 595
Teilanlagenbelegung, 56, 645
Überwachungsbereich, 595
Teilanlagenbelegung (Menü Planung), 1096
Überwachungszeit, 301, 632, 822
Teilanlagenbelegung anzeigen und ggf. ändern, 399
Kommando-Schritt, 907, 922
Teilanlagengruppierung projektieren, 200
Uhrzeit stellen, 534
Teilanlagenrezept (TRP), 564
Uhrzeitsynchronisation, 112, 534
Telegramme, 77
Umsetzung der Hierarchie im BATCH
Testbetrieb, 964
Rezepteditor, 557
Text formatieren, 925
Unit_PLC, 192
Textlänge beim Datentyp STRING, 616, 869
UNIT_PLC, 52, 77, 165, 172, 175, 219, 222, 238
Time out, 469
Parametrierung, 175
Timeout-Zeit, 77
Texteinträge löschen, 1051
Titelleiste, 284
UNIT-Baustein
ToolbarOrderAndVisibility, 716, 721, 724, 737, 740,
Rückmeldung, 1050
745
UnitState, 775
ToolbarVisible, 717, 723, 726, 737, 741, 746
UnitStatus, 192
Tooltip, 485
UnitStatus_Param, 777
Tooltip-Grenzen, 409
Unterer Rezeptgrenzwert, 624
Tooltips, 365
Unterlagerte Chargenschritte, 483
Tooltips anzeigen, 690
Unterscheidung Einzelprojekt- und Multiprojekt-
TooltipsEnabled, 718
Engineering, 251
Transferparameter, 633, 700, 876
Unterschied Freigabe zum Test oder zur
Transition, 474
Produktion, 1121
Transition (Menü Einfügen), 600
UserRightsPriority, 719
Transitionen, 56, 626
UTC, 534
Transitionen abfragen, 190
Transitionsbedingungen, 628
Transitionsplatzhalter, 566
Transitionsplatzhalter im Teilanlagenfenster, 568
V
TreeVisibile, 724, 742 Verarbeitungsbaustein, 181
Trennzeichen"#", 743 Verbindungen, 1056
Typbeschreibung am Einzelprojekt, 243 Verfahren, 128
Typbeschreibung am Multiprojekt, 245 Vergleich, 367
Typbeschreibung an andere Projekte propagieren Vergleich starten, 367
(Multiprojekt), 250 Vergleichen mit, 943
Typen Generieren, 1043 Vergleichsergebnis, 367, 372
Typen Propagieren, 1044 Vergleichs-Operator, 929
Typmodus, 235 Vergrößern, 1112

SIMATIC BATCH V10.0


1186 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA
Index

Verhalten der Charge, 509 Weiterlaufen, 477, 1143


Verhalten der Online-Zuordnung einer Teilanlage bei Weiterlaufen (Continuous), 444
Flachen Rezepten, 585 Werkzeugleiste, 1101, 1115
Verhalten in Runtime, 67 Einfügen (Menü Ansicht), 1126
Verhalten von Benutzerrollen, 316 Werkzeugleiste erweitern, 703
Verketten von Chargen, 401, 427 Werte zuordnen, 897
Verkettung, 389, 694, 695 Wichtige Systemmeldungen, 646
Verkettung der Chargen anzeigen, 400 Wichtige Systemmeldungen (Menü Extras), 1137
Verkleinern, 1112 Wiederherstellen (Menü Bearbeiten), 1122
Verknüpfungslogik, 929 Wiederherstellung, 1099
Verriegelung, 512 WinCC APL Client Options, 104
Verschalten der Parameter, 336, 622 WinCC Client Options, 104
Verschiebung der Rezeptlogik, 54 WinCC Meldung, 632
Version, 824 WinCC-Archivvariable, 953, 954
Versionierung, 824, 944, 1092 WinCC-Archivvariable anlegen, 203
Verteilung der BATCH Programm-Pakete, 61 WinCC-Projekte laden, 221
Verweis löschen, 1084 WinCC-Projekttyp ändern, 207
Verweise, 925 Windows Benutzergruppe SIMATIC BATCH, 316
Verweisfenster, 1102 Windows Benutzergruppe SIMATIC HMI, 316
Verweisfenster ein-/ausblenden, 302
Verwendete PlugIn Module, 826
Via, 633 X
Virenscanner, 89
xml Archiv, 536
Voraussetzungen
XML-Archivformate, 839
Voraussetzungen für das Arbeiten mit dem
XPS-Datei, 368
Rezepteditor, 544
Voraussetzungen für die
Chargenbearbeitung, 424
Vorgehensweise beim Projektieren von
Z
Bibliotheksoperationen, 351 Zahlenformate, 113
Vorberechnung, 456 Zeichen, 114
Vordefinierter Chargenname, 831 Zeitnahes Archivieren, 519
Vorgänger, 167, 694 Zeitversatz, 695
Vorgehensweise beim Erstellen der Technologischen Ziel, 633
Hierarchie, 160 Zielsystem laden, 220
Vorgehensweise beim Erzeugen und Laden der Änderungen, 240
Anlagendaten, 220 Globale Datenbausteine, 241
Vorgehensweise beim Projektieren von Selektives Laden (CFC-Editor), 240
Bibliotheksoperationen, 351 Zielverschaltung, 617, 624, 698
Vorgehensweise zum Projektieren eines ZMPE, 259
Grundrezeptes, 337 Zoom, 672, 706
Vorgehenweise bei der Chargensteuerung, 426 Zoomausschnitt wählen (Menü Ansicht), 1125
Vorlage, 644, 649, 887 Zugriff auf die Hilfe mit Tastenbefehlen, 807
Zugriffsschutz, 209
Zuletzt bearbeitete Rezepte (Menü Rezept), 1120
W Zuordnung der Teilanlage EPH, 576, 577
Zuordnungen, 897
Warnung, 485
Zusammenführen/Übersetzen, 231, 1046, 1065
Was ist eine Formula-Kategorie?, 133
Zusammenhang Technologische Hierarchie,
Was ist SIMATIC BATCH?, 39
Bausteine, Rezepte, 169
Watchdog, 238
Zusatzfunktion "Anzeigen", 953, 954
Web Client, 106
Zusatzsymbole, 415
OS Controls, 747

SIMATIC BATCH V10.0


Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA 1187
Index

Zustände einer Transition, 473


Zustände einer Transitions-Bedingung, 474
Zustandsanzeige, 475
Zustandsdiagramm einer Technischen Funktion, 768
Zustandskennung, 475
Zustandsübergänge, 433, 435, 438
Zustandsübergänge durch Bedienung, 435
Zuweisen, 166
Zykluszeit, 173
Zykluszeitbelastung, 177

SIMATIC BATCH V10.0


1188 Bedienhandbuch, 05/2024, A5E52421378-AA

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