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Ein Paar Worte Zu Beginn

VWL WU EInheit 1

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Emma Litschka
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Vorlesung Mathematik

Ein paar Worte zu Beginn


Eine kurze Inhaltsübersicht
Hinweise zu Skripten und Lehrmaterialien
Informationen zur Prüfung

1 / 57
Eine kurze Inhaltsübersicht

Was wir vorhaben

In 10 Vorlesungsterminen werden wir folgende


Themen behandeln:

Elementarmathematik

Lineare und quadratische Funktionen


Elementare Finanzmathematik

Analysis 1

Differentialrechnung
Integralrechnung

2 / 57
Eine kurze Inhaltsübersicht

Wahrscheinlichkeitsrechnung

Grundbegriffe
Wichtige Verteilungen

Lineare Algebra

Lineare Gleichungssysteme
Matrizenrechnung

Analysis 2

Differentialrechnung mit Funktionen in zwei Variablen


Optimierung unter Nebenbedingungen

3 / 57
Skripten und Lehrmaterialien

1. Skriptum: Böhm - Mathematik


1. verbesserte Auflage, 2019
Management Book Service gegenüber Teaching Center

2. Im Internet: learn@wu
Ü Mathematik-Seiten

4 / 57
Skripten und Lehrmaterialien

Auf Learn@wu

Portal Mathematik in der STEOP:

Infos zum Stoff und zur Prüfung

5 / 57
Skripten und Lehrmaterialien

Auf Learn@wu

Portal Mathematik in der STEOP:

Infos zum Stoff und zur Prüfung


Übungsaufgaben mit Lösungen

5 / 57
Skripten und Lehrmaterialien

Auf Learn@wu

Portal Mathematik in der STEOP:

Infos zum Stoff und zur Prüfung


Übungsaufgaben mit Lösungen
Musterklausuren

5 / 57
Skripten und Lehrmaterialien

Auf Learn@wu

Portal Mathematik in der STEOP:

Infos zum Stoff und zur Prüfung


Übungsaufgaben mit Lösungen
Musterklausuren
Diverse Downloads (Formelsammlung etc.)

5 / 57
Skripten und Lehrmaterialien

Auf Learn@wu

Portal Mathematik in der STEOP:

Infos zum Stoff und zur Prüfung


Übungsaufgaben mit Lösungen
Musterklausuren
Diverse Downloads (Formelsammlung etc.)
Forum Mathematik

5 / 57
Prüfung

Wie läuft die Prüfung ab

Multiple Choice
20 Aufgaben, 5 Antwortmöglichkeiten
90 Minuten Arbeitszeit

Punktesystem
+1 Punkt für richtige Antwort
0 Punkte für keine Antwort
-0.25 Punkte für eine falsche Antwort

6 / 57
Prüfung

Wie läuft die Prüfung ab

Notenskala
genügend 11.00-13.75 Punkte
befriedigend 14.00-15.75 Punkte
gut 16.00-17.75 Punkte
sehr gut 18.00-20.00 Punkte
Jede Prüfung enthält 20 Aufgaben, davon sind 14 eher
einfache Aufgaben und 6 etwas anspruchsvoller Aufgaben.
Anspruchsvoll = Zeitaufwand zum Lösen ist etwas höher.

7 / 57
Prüfung

Wie läuft die Prüfung ab

Die Prüfungsbeispiele bilden 20 Gruppen, die wir in der LV als


Klausuraufgabe 1, Klausuraufgabe 2, etc. bezeichnen.

Klausuraufgabe 1: Lineare und quadratische Funktionen


Klausuraufgabe 2: Arithmetische Folgen
...
Klausuraufgabe 20: Portfoliooptimierung

Siehe auch die Sammlung Klausuraufgaben 1-20 auf learn@wu!

Diese Aufgaben kommen bei der Prüfung in


zufälliger Reihenfolge!

8 / 57
Prüfung

Wie läuft die Prüfung ab

Prüfungsaufgaben sind die Musteraufgaben und


Übungsaufgaben des Skriptums.
Es kommen aber auch Beispiele zur Prüfung, die nicht auf
learn@wu zu finden sind.
Diese Beispiele, die wir zum Teil auch hier rechnen, sind
einfache Variationen der veröffentlichten Aufgaben.

Details siehe learn@wu

9 / 57
Mitarbeitspunkte - Clickern

Clickerpunkte

Durch Clickern können Sie Mitarbeitspunkte erwerben.


Diese werden als Bonuspunkte bei der Prüfung angerechnet.

10 / 57
Mitarbeitspunkte - Clickern

Clickerpunkte

Durch Clickern können Sie Mitarbeitspunkte erwerben.


Diese werden als Bonuspunkte bei der Prüfung angerechnet.

3 Clickerrunden pro Kurs.

10 / 57
Mitarbeitspunkte - Clickern

Clickerpunkte

Durch Clickern können Sie Mitarbeitspunkte erwerben.


Diese werden als Bonuspunkte bei der Prüfung angerechnet.

3 Clickerrunden pro Kurs.


Bei jeder Runde eine Frage: richtige Antwort = 1 Punkt

10 / 57
Mitarbeitspunkte - Clickern

Clickerpunkte

Durch Clickern können Sie Mitarbeitspunkte erwerben.


Diese werden als Bonuspunkte bei der Prüfung angerechnet.

3 Clickerrunden pro Kurs.


Bei jeder Runde eine Frage: richtige Antwort = 1 Punkt
Keine Abzüge für falsche Antwort!

10 / 57
Mitarbeitspunkte - Clickern

Clickerpunkte

Durch Clickern können Sie Mitarbeitspunkte erwerben.


Diese werden als Bonuspunkte bei der Prüfung angerechnet.

3 Clickerrunden pro Kurs.


Bei jeder Runde eine Frage: richtige Antwort = 1 Punkt
Keine Abzüge für falsche Antwort!
Die 2 besten Resultate zählen =⇒ maximal 2 Clickerpunkte.

10 / 57
Mitarbeitspunkte - Clickern

Clickerpunkte

Durch Clickern können Sie Mitarbeitspunkte erwerben.


Diese werden als Bonuspunkte bei der Prüfung angerechnet.

3 Clickerrunden pro Kurs.


Bei jeder Runde eine Frage: richtige Antwort = 1 Punkt
Keine Abzüge für falsche Antwort!
Die 2 besten Resultate zählen =⇒ maximal 2 Clickerpunkte.
Diese Bonuspunkte gelten für jeden Prüfungsantritt, die
Punkte werden also nicht verbraucht.

10 / 57
Mitarbeitspunkte - Clickern

Clickerpunkte

Durch Clickern können Sie Mitarbeitspunkte erwerben.


Diese werden als Bonuspunkte bei der Prüfung angerechnet.

3 Clickerrunden pro Kurs.


Bei jeder Runde eine Frage: richtige Antwort = 1 Punkt
Keine Abzüge für falsche Antwort!
Die 2 besten Resultate zählen =⇒ maximal 2 Clickerpunkte.
Diese Bonuspunkte gelten für jeden Prüfungsantritt, die
Punkte werden also nicht verbraucht.
Nach 15 Monaten verfallen Clickerpunkte.

10 / 57
Mitarbeitspunkte - Clickern

Wie funktioniert Clickern ?

11 / 57
Mitarbeitspunkte - Clickern

Wie funktioniert Clickern ?

Sie müssen zu dem Kurs als Mitglied angemeldet sein.

11 / 57
Mitarbeitspunkte - Clickern

Wie funktioniert Clickern ?

Sie müssen zu dem Kurs als Mitglied angemeldet sein.


Sie brauchen ein Smartphone, Tablet oder Notebook, mit dem
Sie sich unter Ihrem Account in die Portalseite Ihres Kurses
einloggen können.

11 / 57
Mitarbeitspunkte - Clickern

Wie funktioniert Clickern ?

Sie müssen zu dem Kurs als Mitglied angemeldet sein.


Sie brauchen ein Smartphone, Tablet oder Notebook, mit dem
Sie sich unter Ihrem Account in die Portalseite Ihres Kurses
einloggen können.
Ihnen wird individuell eine Zufallsfrage zugewiesen, 2-3
Minuten Arbeitszeit. Formelsammlung und Tabellen dürfen
verwendet werden.

11 / 57
Mitarbeitspunkte - Clickern

Wie funktioniert Clickern ?

Sie müssen zu dem Kurs als Mitglied angemeldet sein.


Sie brauchen ein Smartphone, Tablet oder Notebook, mit dem
Sie sich unter Ihrem Account in die Portalseite Ihres Kurses
einloggen können.
Ihnen wird individuell eine Zufallsfrage zugewiesen, 2-3
Minuten Arbeitszeit. Formelsammlung und Tabellen dürfen
verwendet werden.
Clickerrunden finden ohne Vorankündigung statt.

11 / 57
Mitarbeitspunkte - Clickern

Wie funktioniert Clickern ?

Sie müssen zu dem Kurs als Mitglied angemeldet sein.


Sie brauchen ein Smartphone, Tablet oder Notebook, mit dem
Sie sich unter Ihrem Account in die Portalseite Ihres Kurses
einloggen können.
Ihnen wird individuell eine Zufallsfrage zugewiesen, 2-3
Minuten Arbeitszeit. Formelsammlung und Tabellen dürfen
verwendet werden.
Clickerrunden finden ohne Vorankündigung statt.

Vorteil: 2 Clickerpunkte =⇒ Sie können die Prüfung mit


nur 9 (statt 11) Punkten bestehen!

11 / 57
Ablauf der Lehrveranstaltung

Wie wir unsere Arbeit organisieren

Beginn pünktlich.
Es besteht keine Anwesenheitspflicht.
Bringen Sie das Skriptum mit.
Machen Sie sich Notizen.
Hören Sie zu, lesen und denken Sie mit.
Schreiben Sie nicht die Folien von der Leinwand ab!

12 / 57
Mathematik – Vorlesung 1

Themen der 1. Vorlesung


Lineare Funktionen und Gleichungen
Quadratische Funktionen
Arithmetische Folgen
Elementare Finanzmathematik

Vorbereitung von Klausuraufgaben 1 und 2

Skriptum: Seite 7 bis Seite 48

13 / 57
a Skriptum: Seite 7–16

Kapitel 1
Lineare und quadratische Funktionen

n 1.1 Lineare Funktionen

14 / 57
Lineare Funktionen Skriptum: Seite 7

Der Funktionsterm

f (x) = kx + d

definiert eine lineare Funktion.

15 / 57
Lineare Funktionen Skriptum: Seite 7

Der Funktionsterm

f (x) = kx + d

definiert eine lineare Funktion.

Der Funktionsgraph einer linearen Funktion ist eine Gerade.


Das Steigungsverhältnis ist konstant.

15 / 57
Lineare Funktionen Skriptum: Seite 7

Der Funktionsterm

f (x) = kx + d

definiert eine lineare Funktion.

Der Funktionsgraph einer linearen Funktion ist eine Gerade.


Das Steigungsverhältnis ist konstant.
Steigungsverhältnis = mittlere Änderung des Funktionswerts

15 / 57
Lineare Funktionen Skriptum: Seite 7

Der Funktionsterm

f (x) = kx + d

definiert eine lineare Funktion.

Der Funktionsgraph einer linearen Funktion ist eine Gerade.


Das Steigungsverhältnis ist konstant.
Steigungsverhältnis = mittlere Änderung des Funktionswerts

f (x2 ) − f (x1 ) ∆f
=
x2 − x1 ∆x

15 / 57
Lineare Funktionen Skriptum: Seite 7

Der Funktionsterm

f (x) = kx + d

definiert eine lineare Funktion.

Der Funktionsgraph einer linearen Funktion ist eine Gerade.


Das Steigungsverhältnis ist konstant.
Steigungsverhältnis = mittlere Änderung des Funktionswerts

f (x2 ) − f (x1 ) ∆f (kx2 + d) − (kx1 + d)


= = = k.
x2 − x1 ∆x x2 − x1

15 / 57
Lineare Funktionen Skriptum: Seite 7

Der Funktionsterm

f (x) = kx + d

definiert eine lineare Funktion.

Der Funktionsgraph einer linearen Funktion ist eine Gerade.


Das Steigungsverhältnis ist konstant.
Steigungsverhältnis = mittlere Änderung des Funktionswerts

f (x2 ) − f (x1 ) ∆f (kx2 + d) − (kx1 + d)


= = = k.
x2 − x1 ∆x x2 − x1

k = Anstieg, d = f (0), Funktionswert an der Stelle x = 0


15 / 57
Lineare Funktionen Skriptum: Seite 8

1
3 y =− x +2
2
∆x
2
∆f 1
1 ∆f =−
∆x 2

1 2 3 4

16 / 57
Lineare Funktionen Skriptum: Seite 8

3 y =2

∆x
2
∆f
1 =0
∆x

1 2 3 4

16 / 57
Lineare Funktionen Skriptum: Seite 8

1
3 y= x +2
4
∆f
2
∆x
∆f 1
1 =
∆x 4

1 2 3 4

16 / 57
Lineare Funktionen Skriptum: Seite 8

1
3 ∆f y= x +2
2
2
∆x
∆f 1
1 =
∆x 2

1 2 3 4

16 / 57
Lineare Funktionen Skriptum: Seite 8

∆f
3
3 y= x +2
4
2
∆x
∆f 3
1 =
∆x 4

1 2 3 4

16 / 57
Lineare Funktionen Skriptum: Seite 8

3
1 1
2 y= x−
2 2
1

1 2 3 4

17 / 57
Lineare Funktionen Skriptum: Seite 8

1
y= x +1
2
3

1 2 3 4

17 / 57
Lineare Funktionen Skriptum: Seite 8

1
y= x +3
2

1 2 3 4

17 / 57
Lineare Funktionen - Anwendungen Skriptum: Seite 10

Lineare Kostenfunktionen
x = produzierte Gütermenge, C (x) = Gesamtkosten bei Menge x.
• C (x) = kx + d Gesamtkosten
• C (0) = d Fixkosten
• V (x) = C (x) − C (0) = kx Variable Kosten

18 / 57
Lineare Funktionen - Anwendungen Skriptum: Seite 10

Lineare Kostenfunktionen
x = produzierte Gütermenge, C (x) = Gesamtkosten bei Menge x.
• C (x) = kx + d Gesamtkosten
• C (0) = d Fixkosten
• V (x) = C (x) − C (0) = kx Variable Kosten

Die Durchschnittskosten C (x) bilden keine lineare Funktion:

C (x) kx + d d
C (x) = = =k+
x x x

18 / 57
Lineare Funktionen - Anwendungen Skriptum: Seite 12

Lineare Erlösfunktionen
In Märkten mit vollständiger Konkurrenz ist der Marktpreis für
alle Marktteilnehmer eine Konstante.
p = Marktpreis
x = abgesetzte Menge
Die erzielten Erlöse sind eine lineare Funktion von x:
Erlösfunktion: R(x) = p · x

19 / 57
Lineare Funktionen - Anwendungen Skriptum: Seite 12

Lineare Erlösfunktionen
In Märkten mit vollständiger Konkurrenz ist der Marktpreis für
alle Marktteilnehmer eine Konstante.
p = Marktpreis
x = abgesetzte Menge
Die erzielten Erlöse sind eine lineare Funktion von x:
Erlösfunktion: R(x) = p · x

A
In Monopolmärkten sind Erlöse im Allgemeinen keine
linearen Funktionen der Absatzmenge!

19 / 57
Rentabilität im linearen Kostenmodell Skriptum: Seite 13

Kostenfunktion: C (x) = kx + d, Erlösfunktion: R(x) = px

20 / 57
Rentabilität im linearen Kostenmodell Skriptum: Seite 13

Kostenfunktion: C (x) = kx + d, Erlösfunktion: R(x) = px

Rentabilität: Die Erlöse müssen die Kosten decken!

Rentabilitätsbedingung: R(x) ≥ C (x)

20 / 57
Rentabilität im linearen Kostenmodell Skriptum: Seite 13

Kostenfunktion: C (x) = kx + d, Erlösfunktion: R(x) = px

Rentabilität: Die Erlöse müssen die Kosten decken!

Rentabilitätsbedingung: R(x) ≥ C (x)


px ≥ kx + d =⇒ (p − k)x ≥ d

20 / 57
Rentabilität im linearen Kostenmodell Skriptum: Seite 13

Kostenfunktion: C (x) = kx + d, Erlösfunktion: R(x) = px

Rentabilität: Die Erlöse müssen die Kosten decken!

Rentabilitätsbedingung: R(x) ≥ C (x)


px ≥ kx + d =⇒ (p − k)x ≥ d
Die Differenz p − k nennt man Deckungsbeitrag.

20 / 57
Rentabilität im linearen Kostenmodell Skriptum: Seite 13

Kostenfunktion: C (x) = kx + d, Erlösfunktion: R(x) = px

Rentabilität: Die Erlöse müssen die Kosten decken!

Rentabilitätsbedingung: R(x) ≥ C (x)


px ≥ kx + d =⇒ (p − k)x ≥ d
Die Differenz p − k nennt man Deckungsbeitrag.
Break-Even Point
Aus (p − k)x = d folgt:

d Fixkosten
x0 = =
p−k Deckungsbeitrag
x0 = Gewinnschwelle oder Break-Even Point.
20 / 57
Musteraufgabe 1.8 Skriptum: Seite 13

Musteraufgabe 1.8 (frei nach: ABWL Prof. König)


Die Privatbrauerei Naturgold plant die Einführung eines neuen
Produkts, eines Starkbiers, das unter dem Namen Favoritner Black
Bock vertrieben werden soll. Lt. Planung werden die wöchentlichen
Fixkosten der Produktion 12 000 GE betragen. Die variablen
Kosten betragen pro Flasche Black Bock 0.9 GE, der Verkaufspreis
wird mit 2.4 GE pro Flasche festgesetzt.
Wie lautet der Break-Even Point?
Ab welchem Preis würde der Break-Even schon bei 6000
Flaschen erreicht werden?

21 / 57
Musteraufgabe 1.8 Skriptum: Seite 14

Lösung (a). Aus der Angabe Erlös- und Kostenfunktion:

R(x) = 2.4 x, C (x) = 0.9x + 12000

22 / 57
Musteraufgabe 1.8 Skriptum: Seite 14

Lösung (a). Aus der Angabe Erlös- und Kostenfunktion:

R(x) = 2.4 x, C (x) = 0.9x + 12000

Im Break-Even Point: R(x) = C (x):

22 / 57
Musteraufgabe 1.8 Skriptum: Seite 14

Lösung (a). Aus der Angabe Erlös- und Kostenfunktion:

R(x) = 2.4 x, C (x) = 0.9x + 12000

Im Break-Even Point: R(x) = C (x):

12000
2.4x = 0.9x + 12000 =⇒ x = = 8000 Fl./Woche
2.4 − 0.9

22 / 57
Musteraufgabe 1.8 Skriptum: Seite 14

Lösung (a). Aus der Angabe Erlös- und Kostenfunktion:

R(x) = 2.4 x, C (x) = 0.9x + 12000

Im Break-Even Point: R(x) = C (x):

12000
2.4x = 0.9x + 12000 =⇒ x = = 8000 Fl./Woche
2.4 − 0.9

Lösung (b). Wenn Break-Even bei x = 6000 Fl./Woche, dann gilt


für den Preis p:

22 / 57
Musteraufgabe 1.8 Skriptum: Seite 14

Lösung (a). Aus der Angabe Erlös- und Kostenfunktion:

R(x) = 2.4 x, C (x) = 0.9x + 12000

Im Break-Even Point: R(x) = C (x):

12000
2.4x = 0.9x + 12000 =⇒ x = = 8000 Fl./Woche
2.4 − 0.9

Lösung (b). Wenn Break-Even bei x = 6000 Fl./Woche, dann gilt


für den Preis p:
12 000
6000 = =⇒ p − 0.9 = 2 =⇒ p = 2.9
p − 0.9

22 / 57
Musteraufgabe 1.8 Skriptum: Seite 14

30000

R(x) = 2.4x
20000

C (x)

10000

2000 4000 6000 8000 10000

23 / 57
Musteraufgabe 1.8 Skriptum: Seite 14

30000 R(x) = 2.9x

R(x) = 2.4x
20000

C (x)

10000

2000 4000 6000 8000 10000

23 / 57
a Skriptum: Seite 16–25

Kapitel 1
Lineare und quadratische Funktionen

n 1.2 Quadratische Funktionen

24 / 57
Quadratische Funktionen Skriptum: Seite 16

Definition
Unter einer quadratischen Funktion versteht man eine reelle
Funktion mit einem Funktionsterm der Form

f (x) = ax 2 + bx + c, a 6= 0.

25 / 57
Quadratische Funktionen Skriptum: Seite 16

Definition
Unter einer quadratischen Funktion versteht man eine reelle
Funktion mit einem Funktionsterm der Form

f (x) = ax 2 + bx + c, a 6= 0.

konvex

25 / 57
Quadratische Funktionen Skriptum: Seite 16

Definition
Unter einer quadratischen Funktion versteht man eine reelle
Funktion mit einem Funktionsterm der Form

f (x) = ax 2 + bx + c, a 6= 0.

konvex konkav

25 / 57
Quadratische Funktionen Skriptum: Seite 16

Definition
Unter einer quadratischen Funktion versteht man eine reelle
Funktion mit einem Funktionsterm der Form

f (x) = ax 2 + bx + c, a 6= 0.

b
Scheitel in S = −
2a
konvex konkav

25 / 57
Quadratische Funktionen Skriptum: Seite 16

Definition
Unter einer quadratischen Funktion versteht man eine reelle
Funktion mit einem Funktionsterm der Form

f (x) = ax 2 + bx + c, a 6= 0.

b
Scheitel in S = −
2a
konvex konkav Minimum, wenn a > 0

Maximum, wenn a < 0

25 / 57
Ein lineares Marktmodell für Monopole Skriptum: Seite 17

Erlösmaximierung eines Monopolisten

26 / 57
Ein lineares Marktmodell für Monopole Skriptum: Seite 17

Erlösmaximierung eines Monopolisten

Annahme:
Die nachgefragte Menge sei eine lineare Funktion des Preises p:

26 / 57
Ein lineares Marktmodell für Monopole Skriptum: Seite 17

Erlösmaximierung eines Monopolisten

Annahme:
Die nachgefragte Menge sei eine lineare Funktion des Preises p:

q
D(p) : q = −ap + α

α 1
a

26 / 57
Ein lineares Marktmodell für Monopole Skriptum: Seite 17

Erlösmaximierung eines Monopolisten

Der Monopolist setzt den Preis p fest:

Erlös R(p) = p · D(p) = p(−ap + α)

27 / 57
Ein lineares Marktmodell für Monopole Skriptum: Seite 17

Erlösmaximierung eines Monopolisten

Der Monopolist setzt den Preis p fest:

Erlös R(p) = p · D(p) = p(−ap + α)

= −ap 2 + αp

27 / 57
Ein lineares Marktmodell für Monopole Skriptum: Seite 17

Erlösmaximierung eines Monopolisten

Der Monopolist setzt den Preis p fest:

Erlös R(p) = p · D(p) = p(−ap + α)

= −ap 2 + αp

A
Das ist eine quadratische Funktion!
Sie hat ihr Maximum im Scheitel, denn −a < 0.

27 / 57
Ein lineares Marktmodell für Monopole Skriptum: Seite 18

Musteraufgabe 1.14
Der Betreiber eines Schilifts besitzt in einem wunderschönen
Schigebiet ein lokales Monopol. Vor zwei Jahren hatte der
Betreiber bei einem Preis von 45 GE pro Stück 750 Tageskarten pro
Tag verkaufen können. Als er im vergangenen Jahr den Preis auf
40 GE pro Karte senkte, stieg der Absatz auf 800 Karten pro Tag.
Bei welchem Kartenpreis erzielt er die höchsten Einkünfte pro Tag?

28 / 57
Musteraufgabe 1.14 Skriptum: Seite 18

Lösung.
Nachfragefunktion D(p) = −ap + α,
verläuft durch die Punkte P = (45, 750) und Q = (40, 800):

29 / 57
Musteraufgabe 1.14 Skriptum: Seite 18

Lösung.
Nachfragefunktion D(p) = −ap + α,
verläuft durch die Punkte P = (45, 750) und Q = (40, 800):

∆q 800 − 750
Anstieg: − a = = = −10 =⇒ a = 10
∆p 40 − 45

29 / 57
Musteraufgabe 1.14 Skriptum: Seite 18

Lösung.
Nachfragefunktion D(p) = −ap + α,
verläuft durch die Punkte P = (45, 750) und Q = (40, 800):

∆q 800 − 750
Anstieg: − a = = = −10 =⇒ a = 10
∆p 40 − 45

Konstante α bestimmen wir mit Hilfe des Punkts Q = (40, 800):

29 / 57
Musteraufgabe 1.14 Skriptum: Seite 18

Lösung.
Nachfragefunktion D(p) = −ap + α,
verläuft durch die Punkte P = (45, 750) und Q = (40, 800):

∆q 800 − 750
Anstieg: − a = = = −10 =⇒ a = 10
∆p 40 − 45

Konstante α bestimmen wir mit Hilfe des Punkts Q = (40, 800):

α = D(p) + ap = 800 + 40 · 10 = 1200

29 / 57
Musteraufgabe 1.14 Skriptum: Seite 18

Lösung.
Nachfragefunktion D(p) = −ap + α,
verläuft durch die Punkte P = (45, 750) und Q = (40, 800):

∆q 800 − 750
Anstieg: − a = = = −10 =⇒ a = 10
∆p 40 − 45

Konstante α bestimmen wir mit Hilfe des Punkts Q = (40, 800):

α = D(p) + ap = 800 + 40 · 10 = 1200

Nachfragefunktion:

D(p) = −10p + 1200

29 / 57
Musteraufgabe 1.14 Skriptum: Seite 18

Nachfragefunktion D(p) = −10p + 1200

30 / 57
Musteraufgabe 1.14 Skriptum: Seite 18

Nachfragefunktion D(p) = −10p + 1200

Erlösfunktion: R(p) = pD(p) = −10p 2 + 1200p

30 / 57
Musteraufgabe 1.14 Skriptum: Seite 18

Nachfragefunktion D(p) = −10p + 1200

Erlösfunktion: R(p) = pD(p) = −10p 2 + 1200p

Erlösmaximum im Scheitelpunkt:
1200
pmax = − = 60
2 · (−10)

30 / 57
Musteraufgabe 1.14 Skriptum: Seite 18

Nachfragefunktion D(p) = −10p + 1200

Erlösfunktion: R(p) = pD(p) = −10p 2 + 1200p

Erlösmaximum im Scheitelpunkt:
1200
pmax = − = 60
2 · (−10)

Bei diesem Preis werden

D(pmax ) = D(60) = −10 · 60 + 1200 = 600

Karten nachgefragt.

30 / 57
Musteraufgabe 1.14 Skriptum: Seite 19

R(p)

1200
D(p)
600

60 120 p

31 / 57
Gewinnmaximierung Skriptum: Seite 20

Optimierung
Mit den einfachen Methoden, die uns nun zur Verfügung stehen,
können wir Optimierungsaufgaben lösen, wenn
Erlöse und/oder
Kosten
quadratische Funktionen sind.

32 / 57
Gewinnmaximierung Skriptum: Seite 20

Optimierung
Mit den einfachen Methoden, die uns nun zur Verfügung stehen,
können wir Optimierungsaufgaben lösen, wenn
Erlöse und/oder
Kosten
quadratische Funktionen sind.

Grundgleichung:

Gewinn = Erlöse − Kosten

π(q) = R(q) − C (q)

32 / 57
Gewinnmaximierung Skriptum: Seite 22

Musteraufgabe 1.18
Ein Unternehmen produziert ein Gut, das es zu einem Preis von 76
GE absetzen kann. Die Fixkosten der Produktion betragen 51700
GE, die variablen Kosten sind in Abhängigkeit von der produzierten
Menge q
1 2
Cv (q) = q + 46q
404
Bei welcher Produktionsmenge erzielt das Unternehmen den
größten Gewinn?

33 / 57
Musteraufgabe 1.18 Skriptum: Seite 22

Lösung.
Konkurrenzmarkt mit fixem Preis p = 76 und quadratischer
Kostenfunktion!

34 / 57
Musteraufgabe 1.18 Skriptum: Seite 22

Lösung.
Konkurrenzmarkt mit fixem Preis p = 76 und quadratischer
Kostenfunktion!
Gewinnfunktion:

34 / 57
Musteraufgabe 1.18 Skriptum: Seite 22

Lösung.
Konkurrenzmarkt mit fixem Preis p = 76 und quadratischer
Kostenfunktion!
Gewinnfunktion:

π(q) = R(q) − C (q)

34 / 57
Musteraufgabe 1.18 Skriptum: Seite 22

Lösung.
Konkurrenzmarkt mit fixem Preis p = 76 und quadratischer
Kostenfunktion!
Gewinnfunktion:

π(q) = R(q) − C (q)


 
1 2
= 76q − q + 46q + 51700
404

34 / 57
Musteraufgabe 1.18 Skriptum: Seite 22

Lösung.
Konkurrenzmarkt mit fixem Preis p = 76 und quadratischer
Kostenfunktion!
Gewinnfunktion:

π(q) = R(q) − C (q)


 
1 2
= 76q − q + 46q + 51700
404
q2
=− + 30q − 51700
404

34 / 57
Musteraufgabe 1.18 Skriptum: Seite 22

Lösung.
Konkurrenzmarkt mit fixem Preis p = 76 und quadratischer
Kostenfunktion!
Gewinnfunktion:

π(q) = R(q) − C (q)


 
1 2
= 76q − q + 46q + 51700
404
q2
=− + 30q − 51700
404
Der Gewinn wird maximal bei
30
qopt = − = 6060.
2(−1/404)

34 / 57
Gewinnmaximierung mit Besteuerung Skriptum: Seite 23

Musteraufgabe 1.19 - Besteuerung


Ein Unternehmen produziert ein Gut, dessen Preis durch staatliche
Verordnung auf 120 GE festgesetzt wurde. Die Fixkosten der
Produktion betragen 60000 GE, die variablen Kosten sind in
Abhängigkeit von der produzierten Menge q

Cv (q) = 0.0019q 2 + 59q

Das Unternehmen muß eine spezifische Mengensteuer von 20 GE


pro abgesetzter Mengeneinheit abführen.
Wie hoch ist der Gewinn, den das Unternehmen maximal erzielen
kann?
Eine (auch nur teilweise) Überwälzung der Steuer auf die
Konsumenten ist nicht möglich.

35 / 57
Musteraufgabe 1.19 Skriptum: Seite 23

Lösung.
Spezifische Mengensteuer:
Steuersatz t GE/Mengeneinheit
Reduziert den Gewinn um t · q
Klassisches Beispiel: Mineralölsteuer, Biersteuer

36 / 57
Musteraufgabe 1.19 Skriptum: Seite 23

Lösung.
Spezifische Mengensteuer:
Steuersatz t GE/Mengeneinheit
Reduziert den Gewinn um t · q
Klassisches Beispiel: Mineralölsteuer, Biersteuer

π(q) = R(q) − C (q) − t · q

36 / 57
Musteraufgabe 1.19 Skriptum: Seite 23

Lösung.
Spezifische Mengensteuer:
Steuersatz t GE/Mengeneinheit
Reduziert den Gewinn um t · q
Klassisches Beispiel: Mineralölsteuer, Biersteuer

π(q) = R(q) − C (q) − t · q

= 120q − [0.0019q 2 + 59q + 60000] − t · q

36 / 57
Musteraufgabe 1.19 Skriptum: Seite 23

Lösung.
Spezifische Mengensteuer:
Steuersatz t GE/Mengeneinheit
Reduziert den Gewinn um t · q
Klassisches Beispiel: Mineralölsteuer, Biersteuer

π(q) = R(q) − C (q) − t · q

= 120q − [0.0019q 2 + 59q + 60000] − t · q

= −0.0019q 2 + (61 − t)q − 60000

36 / 57
Musteraufgabe 1.19 Skriptum: Seite 23

Lösung.
Spezifische Mengensteuer:
Steuersatz t GE/Mengeneinheit
Reduziert den Gewinn um t · q
Klassisches Beispiel: Mineralölsteuer, Biersteuer

π(q) = R(q) − C (q) − t · q

= 120q − [0.0019q 2 + 59q + 60000] − t · q

= −0.0019q 2 + (61 − t)q − 60000


Gewinnmaximierende Absatzmenge in Abhängigkeit von dem
Steuersatz t:
(61 − t) 61 − t
q ∗ (t) = − =
2(−0.0019) 0.0038
36 / 57
Musteraufgabe 1.19 Skriptum: Seite 24

Bei einem Steuersatz von t = 20 GE ergibt das:


41
q ∗ (20) = ' 10789 ME
0.0038

37 / 57
Musteraufgabe 1.19 Skriptum: Seite 24

Bei einem Steuersatz von t = 20 GE ergibt das:


41
q ∗ (20) = ' 10789 ME
0.0038
Einsetzen in die Gewinnfunktion π(q)
→ maximal möglicher Gewinn:

π(q ∗ (20)) ' 161184

37 / 57
Musteraufgabe 1.19 Skriptum: Seite 24

Bei einem Steuersatz von t = 20 GE ergibt das:


41
q ∗ (20) = ' 10789 ME
0.0038
Einsetzen in die Gewinnfunktion π(q)
→ maximal möglicher Gewinn:

π(q ∗ (20)) ' 161184

Ohne Steuer (t = 0) sind Angebot und Gewinn wesentlich höher:

61
q ∗ (0) = ' 16052 und π(q ∗ (0)) ' 429605
0.0038

37 / 57
Musteraufgabe 1.19 Skriptum: Seite 24

Bei einem Steuersatz von t = 20 GE ergibt das:


41
q ∗ (20) = ' 10789 ME
0.0038
Einsetzen in die Gewinnfunktion π(q)
→ maximal möglicher Gewinn:

π(q ∗ (20)) ' 161184

Ohne Steuer (t = 0) sind Angebot und Gewinn wesentlich höher:

61
q ∗ (0) = ' 16052 und π(q ∗ (0)) ' 429605
0.0038
A
Klassische Theorie: Preisregelung und Steuer bewirken
Wohlfahrtsverlust.
37 / 57
m Skriptum: Seite 26-33

Kapitel 1
Lineare und quadratische Funktionen

n 1.3 Arithmetische Folgen

38 / 57
Arithmetische Folgen Skriptum: Seite 26

Definition 1.22
Eine Zahlenfolge xn ist eine arithmetische Folge, wenn die
Differenzen ∆xn zwischen aufeinanderfolgenden Gliedern konstant
sind.

39 / 57
Arithmetische Folgen Skriptum: Seite 26

Definition 1.22
Eine Zahlenfolge xn ist eine arithmetische Folge, wenn die
Differenzen ∆xn zwischen aufeinanderfolgenden Gliedern konstant
sind.

Satz 1.23 - Bildungsgesetz einer arithmetischen Folge


Eine Folge mit dem allgemeinen Glied xn ist genau dann eine
arithmetische Folge, wenn xn die Form hat

xn = x0 + nd

Der Term des allgemeinen Gliedes ist eine lineare Funktion von n.

39 / 57
Arithmetische Folgen Skriptum: Seite 28

x3

x2 d

x1 d

x0 d

0 1 2 3 n

40 / 57
Arithmetische Folgen Skriptum: Seite 29

Manchmal ist es von Vorteil bei n = 1 mit dem Zählen zu


beginnen.
Die arithmetische Folge (xn ) besitzt dann das Bildungsgesetz:

xn = x1 + (n − 1)d, n = 1, 2, . . .

41 / 57
Arithmetische Folgen Skriptum: Seite 29

Manchmal ist es von Vorteil bei n = 1 mit dem Zählen zu


beginnen.
Die arithmetische Folge (xn ) besitzt dann das Bildungsgesetz:

xn = x1 + (n − 1)d, n = 1, 2, . . .

Satz 1.26 - Summe einer arithmetischen Folge


Die Summe der ersten n Glieder einer arithmetischen Folge
x1 , x2 , . . . , xn beträgt
x1 + xn
Sn = x1 + x2 + · · · + xn = n ·
2

41 / 57
Arithmetische Folgen Skriptum: Seite 29

Manchmal ist es von Vorteil bei n = 1 mit dem Zählen zu


beginnen.
Die arithmetische Folge (xn ) besitzt dann das Bildungsgesetz:

xn = x1 + (n − 1)d, n = 1, 2, . . .

Satz 1.26 - Summe einer arithmetischen Folge


Die Summe der ersten n Glieder einer arithmetischen Folge
x1 , x2 , . . . , xn beträgt
x1 + xn
Sn = x1 + x2 + · · · + xn = n ·
2

Das ist der n-fache Mittelwert aus dem ersten und dem
letzten Folgenglied.

41 / 57
Arithmetische Folgen Skriptum: Seite 31

Musteraufgabe 1.29
Eine Bibliothek verleiht kostenlos Bücher an Studenten, die
maximale Entlehnzeit beträgt 14 Tage. Wird diese Zeit
überschritten, dann verrechnet die Bibliothek eine Strafe von 6 GE
pro Buch für den ersten Tag, und diese tägliche Strafgebühr erhöht
sich von Tag zu Tag um weitere 2 GE.
Wie hoch fällt die Strafe aus, wenn ein Buch um 8 Tage zuspät
zurückgegeben wird?

42 / 57
Arithmetische Folgen Skriptum: Seite 31

Musteraufgabe 1.29
Eine Bibliothek verleiht kostenlos Bücher an Studenten, die
maximale Entlehnzeit beträgt 14 Tage. Wird diese Zeit
überschritten, dann verrechnet die Bibliothek eine Strafe von 6 GE
pro Buch für den ersten Tag, und diese tägliche Strafgebühr erhöht
sich von Tag zu Tag um weitere 2 GE.
Wie hoch fällt die Strafe aus, wenn ein Buch um 8 Tage zuspät
zurückgegeben wird?

Lösung. Täglichen Strafgebühren = arithmetische Folge:


x1 = 6, d = 2, =⇒ xn = 6 + 2(n − 1)

42 / 57
Arithmetische Folgen Skriptum: Seite 31

Musteraufgabe 1.29
Eine Bibliothek verleiht kostenlos Bücher an Studenten, die
maximale Entlehnzeit beträgt 14 Tage. Wird diese Zeit
überschritten, dann verrechnet die Bibliothek eine Strafe von 6 GE
pro Buch für den ersten Tag, und diese tägliche Strafgebühr erhöht
sich von Tag zu Tag um weitere 2 GE.
Wie hoch fällt die Strafe aus, wenn ein Buch um 8 Tage zuspät
zurückgegeben wird?

Lösung. Täglichen Strafgebühren = arithmetische Folge:


x1 = 6, d = 2, =⇒ xn = 6 + 2(n − 1)
Für 8 Tage fällige Strafgebühr beträgt daher:
x1 + x8
S8 = 8 · = 4(6 + 6 + 2 · 7) = 104.
2

42 / 57
Elementare Finanzmathematik Skriptum: Seite 37-48

Kapitel 2
Elementare Finanzmathematik

n 2.1 Verzinsungsmodelle

43 / 57
Verzinsungsmodelle Skriptum: Seite 38

K0 : Kapital
r : Zinssatz, meist 0 ≤ r ≤ 1, kann aber auch negativ sein!
Risikoprämie, siehe auch Zinstheorien in der VWL

44 / 57
Verzinsungsmodelle Skriptum: Seite 38

K0 : Kapital
r : Zinssatz, meist 0 ≤ r ≤ 1, kann aber auch negativ sein!
Risikoprämie, siehe auch Zinstheorien in der VWL

Wenn am Ende der Verzinsungsperiode die Zinsen K0 r dem


Anfangskapital K0 zugeschlagen werden, dann beträgt das
Endkapital K1 am Ende der Periode:

44 / 57
Verzinsungsmodelle Skriptum: Seite 38

K0 : Kapital
r : Zinssatz, meist 0 ≤ r ≤ 1, kann aber auch negativ sein!
Risikoprämie, siehe auch Zinstheorien in der VWL

Wenn am Ende der Verzinsungsperiode die Zinsen K0 r dem


Anfangskapital K0 zugeschlagen werden, dann beträgt das
Endkapital K1 am Ende der Periode:

K1 = K0 + K0 r

44 / 57
Verzinsungsmodelle Skriptum: Seite 38

K0 : Kapital
r : Zinssatz, meist 0 ≤ r ≤ 1, kann aber auch negativ sein!
Risikoprämie, siehe auch Zinstheorien in der VWL

Wenn am Ende der Verzinsungsperiode die Zinsen K0 r dem


Anfangskapital K0 zugeschlagen werden, dann beträgt das
Endkapital K1 am Ende der Periode:

K1 = K0 + K0 r = K0 (1 + r ).

44 / 57
Verzinsungsmodelle Skriptum: Seite 38

K0 : Kapital
r : Zinssatz, meist 0 ≤ r ≤ 1, kann aber auch negativ sein!
Risikoprämie, siehe auch Zinstheorien in der VWL

Wenn am Ende der Verzinsungsperiode die Zinsen K0 r dem


Anfangskapital K0 zugeschlagen werden, dann beträgt das
Endkapital K1 am Ende der Periode:

K1 = K0 + K0 r = K0 (1 + r ).

q = 1 + r : Aufzinsungsfaktor

44 / 57
Verzinsungsmodelle Skriptum: Seite 38

K0 : Kapital
r : Zinssatz, meist 0 ≤ r ≤ 1, kann aber auch negativ sein!
Risikoprämie, siehe auch Zinstheorien in der VWL

Wenn am Ende der Verzinsungsperiode die Zinsen K0 r dem


Anfangskapital K0 zugeschlagen werden, dann beträgt das
Endkapital K1 am Ende der Periode:

K1 = K0 + K0 r = K0 (1 + r ).

q = 1 + r : Aufzinsungsfaktor

Grundgleichung der Finanzmathematik


K1 = K0 (1 + r ) = K0 q

44 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 39

Bei zusammengesetzter Verzinsung entwickelt sich das Kapital


nach folgendem Schema:

45 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 39

Bei zusammengesetzter Verzinsung entwickelt sich das Kapital


nach folgendem Schema:

K1 = K0 + K0 r

45 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 39

Bei zusammengesetzter Verzinsung entwickelt sich das Kapital


nach folgendem Schema:

K1 = K0 + K0 r = K0 (1 + r )

45 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 39

Bei zusammengesetzter Verzinsung entwickelt sich das Kapital


nach folgendem Schema:

K1 = K0 + K0 r = K0 (1 + r )
K2 = K1 + K1 r

45 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 39

Bei zusammengesetzter Verzinsung entwickelt sich das Kapital


nach folgendem Schema:

K1 = K0 + K0 r = K0 (1 + r )
K2 = K1 + K1 r = K1 (1 + r ) = K0 (1 + r )2

45 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 39

Bei zusammengesetzter Verzinsung entwickelt sich das Kapital


nach folgendem Schema:

K1 = K0 + K0 r = K0 (1 + r )
K2 = K1 + K1 r = K1 (1 + r ) = K0 (1 + r )2
K3 = K2 + K2 r

45 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 39

Bei zusammengesetzter Verzinsung entwickelt sich das Kapital


nach folgendem Schema:

K1 = K0 + K0 r = K0 (1 + r )
K2 = K1 + K1 r = K1 (1 + r ) = K0 (1 + r )2
K3 = K2 + K2 r = K2 (1 + r ) = K0 (1 + r )3
...

45 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 39

Bei zusammengesetzter Verzinsung entwickelt sich das Kapital


nach folgendem Schema:

K1 = K0 + K0 r = K0 (1 + r )
K2 = K1 + K1 r = K1 (1 + r ) = K0 (1 + r )2
K3 = K2 + K2 r = K2 (1 + r ) = K0 (1 + r )3
...
Kt = Kt−1 + Kt−1 r

45 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 39

Bei zusammengesetzter Verzinsung entwickelt sich das Kapital


nach folgendem Schema:

K1 = K0 + K0 r = K0 (1 + r )
K2 = K1 + K1 r = K1 (1 + r ) = K0 (1 + r )2
K3 = K2 + K2 r = K2 (1 + r ) = K0 (1 + r )3
...
Kt = Kt−1 + Kt−1 r = Kt−1 (1 + r ) = K0 (1 + r )t

45 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 39

Bei zusammengesetzter Verzinsung entwickelt sich das Kapital


nach folgendem Schema:

K1 = K0 + K0 r = K0 (1 + r )
K2 = K1 + K1 r = K1 (1 + r ) = K0 (1 + r )2
K3 = K2 + K2 r = K2 (1 + r ) = K0 (1 + r )3
...
Kt = Kt−1 + Kt−1 r = Kt−1 (1 + r ) = K0 (1 + r )t

Verzinsung mit Zinseszinsen - Endwertformel


Endwert Kt = K0 (1 + r )t = K0 q t , r > −1

45 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 40

Musteraufgabe 2.3 - Berechnung des Endwerts


Wie hoch ist der Endwert des Kapitals K0 = 1000 nach 10
Perioden bei Verzinsung mit dem Zinssatz r = 0.075 ?

46 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 40

Musteraufgabe 2.3 - Berechnung des Endwerts


Wie hoch ist der Endwert des Kapitals K0 = 1000 nach 10
Perioden bei Verzinsung mit dem Zinssatz r = 0.075 ?

Lösung mit Hilfe der Endwertformel:

46 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 40

Musteraufgabe 2.3 - Berechnung des Endwerts


Wie hoch ist der Endwert des Kapitals K0 = 1000 nach 10
Perioden bei Verzinsung mit dem Zinssatz r = 0.075 ?

Lösung mit Hilfe der Endwertformel:

K10 = K0 (1 + r )10

46 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 40

Musteraufgabe 2.3 - Berechnung des Endwerts


Wie hoch ist der Endwert des Kapitals K0 = 1000 nach 10
Perioden bei Verzinsung mit dem Zinssatz r = 0.075 ?

Lösung mit Hilfe der Endwertformel:

K10 = K0 (1 + r )10 = 1000(1 + 0.075)10

46 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 40

Musteraufgabe 2.3 - Berechnung des Endwerts


Wie hoch ist der Endwert des Kapitals K0 = 1000 nach 10
Perioden bei Verzinsung mit dem Zinssatz r = 0.075 ?

Lösung mit Hilfe der Endwertformel:

K10 = K0 (1 + r )10 = 1000(1 + 0.075)10 = 2061.03

46 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 40

Berechnung des Barwertes


Lösen der Endwertformel nach K0 :

Kt = K0 (1 + r )t
 t
Kt 1
K0 = = Kt = Kt d t
(1 + r )t 1+r

1
Abzinsungsfaktor oder Diskontfaktor d =
1+r

47 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 40

Berechnung des Barwertes


Lösen der Endwertformel nach K0 :

Kt = K0 (1 + r )t
 t
Kt 1
K0 = = Kt = Kt d t
(1 + r )t 1+r

1
Abzinsungsfaktor oder Diskontfaktor d =
1+r

Barwert = Gegenwartswert einer Schuld


present value

47 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 41

Musteraufgabe 2.4 - Berechnung des Barwerts


Wie hoch ist der Barwert eines Kapitals K10 = 30000 bei einem
Zinssatz r = 0.05?

48 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 41

Musteraufgabe 2.4 - Berechnung des Barwerts


Wie hoch ist der Barwert eines Kapitals K10 = 30000 bei einem
Zinssatz r = 0.05?

Lösung:
1 1
d= =
1+r 1.05

48 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 41

Musteraufgabe 2.4 - Berechnung des Barwerts


Wie hoch ist der Barwert eines Kapitals K10 = 30000 bei einem
Zinssatz r = 0.05?

Lösung:
1 1
d= =
1+r 1.05

K0 = K10 d 10

48 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 41

Musteraufgabe 2.4 - Berechnung des Barwerts


Wie hoch ist der Barwert eines Kapitals K10 = 30000 bei einem
Zinssatz r = 0.05?

Lösung:
1 1
d= =
1+r 1.05
30000
K0 = K10 d 10 = = 18417.40
1.0510

48 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 41

Musteraufgabe 2.5 - Berechnung des Barwerts


Eine Person A sei verpflichtet, in 5 Jahren an eine Person B eine
Zahlung von 10000 GE zu leisten. Nach einem Jahr wird
vereinbart, eine gleichwertige Zahlung aber sofort zu leisten.
Wir hoch muß diese Zahlung sein, wenn das Kapital mit 8 %
verzinst wird?

49 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 41

Musteraufgabe 2.5 - Berechnung des Barwerts


Eine Person A sei verpflichtet, in 5 Jahren an eine Person B eine
Zahlung von 10000 GE zu leisten. Nach einem Jahr wird
vereinbart, eine gleichwertige Zahlung aber sofort zu leisten.
Wir hoch muß diese Zahlung sein, wenn das Kapital mit 8 %
verzinst wird?

Lösung. Der Betrag ist der Barwert der Schuld K5 = 10000.

49 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 41

Musteraufgabe 2.5 - Berechnung des Barwerts


Eine Person A sei verpflichtet, in 5 Jahren an eine Person B eine
Zahlung von 10000 GE zu leisten. Nach einem Jahr wird
vereinbart, eine gleichwertige Zahlung aber sofort zu leisten.
Wir hoch muß diese Zahlung sein, wenn das Kapital mit 8 %
verzinst wird?

Lösung. Der Betrag ist der Barwert der Schuld K5 = 10000.


Abgezinst wird mit d = 1/1.08.

49 / 57
Zusammengesetzte Verzinsung Skriptum: Seite 41

Musteraufgabe 2.5 - Berechnung des Barwerts


Eine Person A sei verpflichtet, in 5 Jahren an eine Person B eine
Zahlung von 10000 GE zu leisten. Nach einem Jahr wird
vereinbart, eine gleichwertige Zahlung aber sofort zu leisten.
Wir hoch muß diese Zahlung sein, wenn das Kapital mit 8 %
verzinst wird?

Lösung. Der Betrag ist der Barwert der Schuld K5 = 10000.


Abgezinst wird mit d = 1/1.08.
Bei Zahlung nach einem Jahr:
10000
K1 = K5 d 4 = = 7350.30
1.084

49 / 57
Berechnung des Zinssatzes Skriptum: Seite 41

Berechnung des Zinssatzes


Lösen der Endwertgleichung nach dem Zinssatz r :
Kt
Kt = K0 (1 + r )t =⇒ (1 + r )t =
K0
 1/t
Kt
1+r =
K0
 1/t
Kt
r= −1
K0

50 / 57
Berechnung des Zinssatzes Skriptum: Seite 42

Definition
Zero Bond oder Nullkupon-Anleihe
Schuldpapier, bei dem während der Laufzeit weder Zinsen
noch Tilgungsraten bezahlt werden.
Die Zinsen einschließlich der Zinseszinsen werden erst am
Ende der Laufzeit zusammen mit der Tilgung (Nominale)
bezahlt.

51 / 57
Berechnung des Zinssatzes Skriptum: Seite 42

Definition
Zero Bond oder Nullkupon-Anleihe
Schuldpapier, bei dem während der Laufzeit weder Zinsen
noch Tilgungsraten bezahlt werden.
Die Zinsen einschließlich der Zinseszinsen werden erst am
Ende der Laufzeit zusammen mit der Tilgung (Nominale)
bezahlt.

Zero Bonds = endfällige Schuld


Interessant als langfristige Anlage für Pensionsfonds,
Versicherungen, etc.

51 / 57
Berechnung des Zinssatzes Skriptum: Seite 42

Musteraufgabe 2.8
Jemand erwirbt einen Zero Bond zum Ausgabepreis von 80 245.10
GE, fünf Jahren Laufzeit und zugesagtem Rückzahlungswert
(Nominale) von 100 000 GE.
Was ist die Rendite dieses Wertpapiers?

52 / 57
Berechnung des Zinssatzes Skriptum: Seite 42

Musteraufgabe 2.8
Jemand erwirbt einen Zero Bond zum Ausgabepreis von 80 245.10
GE, fünf Jahren Laufzeit und zugesagtem Rückzahlungswert
(Nominale) von 100 000 GE.
Was ist die Rendite dieses Wertpapiers?

Lösung. Verzinsung r = Rendite


Schuld = Ausgabepreis (Barwert)
Endwert der Schuld = Rückzahlung.

52 / 57
Berechnung des Zinssatzes Skriptum: Seite 42

Musteraufgabe 2.8
Jemand erwirbt einen Zero Bond zum Ausgabepreis von 80 245.10
GE, fünf Jahren Laufzeit und zugesagtem Rückzahlungswert
(Nominale) von 100 000 GE.
Was ist die Rendite dieses Wertpapiers?

Lösung. Verzinsung r = Rendite


Schuld = Ausgabepreis (Barwert)
Endwert der Schuld = Rückzahlung.

Lösen der Endwertgleichung nach r :

100000 = 80245.10 · (1 + r )5

52 / 57
Berechnung des Zinssatzes Skriptum: Seite 42

Musteraufgabe 2.8
Jemand erwirbt einen Zero Bond zum Ausgabepreis von 80 245.10
GE, fünf Jahren Laufzeit und zugesagtem Rückzahlungswert
(Nominale) von 100 000 GE.
Was ist die Rendite dieses Wertpapiers?

Lösung. Verzinsung r = Rendite


Schuld = Ausgabepreis (Barwert)
Endwert der Schuld = Rückzahlung.

Lösen der Endwertgleichung nach r :


 1/5
5 100000
100000 = 80245.10 · (1 + r ) =⇒ r = − 1 = 0.045
80245.10

52 / 57
Berechnung des Zinssatzes Skriptum: Seite 42

Musteraufgabe 2.8
Jemand erwirbt einen Zero Bond zum Ausgabepreis von 80 245.10
GE, fünf Jahren Laufzeit und zugesagtem Rückzahlungswert
(Nominale) von 100 000 GE.
Was ist die Rendite dieses Wertpapiers?

Lösung. Verzinsung r = Rendite


Schuld = Ausgabepreis (Barwert)
Endwert der Schuld = Rückzahlung.

Lösen der Endwertgleichung nach r :


 1/5
5 100000
100000 = 80245.10 · (1 + r ) =⇒ r = − 1 = 0.045
80245.10
Es wird also eine Rendite von 4.5 % erzielt.
52 / 57
Laufzeit von Veranlagungen Skriptum: Seite 44

Laufzeiten
Die vierte Größe in der Endwertgleichung

Kt = K0 (1 + r )t

ist die Veranlagungslaufzeit t.

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Laufzeit von Veranlagungen Skriptum: Seite 44

Laufzeiten
Die vierte Größe in der Endwertgleichung

Kt = K0 (1 + r )t

ist die Veranlagungslaufzeit t.

Laufzeitprobleme führen auf Exponentialgleichungen.

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Laufzeiten
Die vierte Größe in der Endwertgleichung

Kt = K0 (1 + r )t

ist die Veranlagungslaufzeit t.

Laufzeitprobleme führen auf Exponentialgleichungen.

Exponentialgleichungen
sind Gleichungen der Form: ax = b mit a > 0 und a 6= 1.

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Laufzeiten
Die vierte Größe in der Endwertgleichung

Kt = K0 (1 + r )t

ist die Veranlagungslaufzeit t.

Laufzeitprobleme führen auf Exponentialgleichungen.

Exponentialgleichungen
sind Gleichungen der Form: ax = b mit a > 0 und a 6= 1.

Formaler Lösungsweg: Logarithmieren!


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Dekadische Logarithmen
Die Gleichung

10y = x, x >0

besitzt eine eindeutig bestimmte Lösung:

y = log x,

der dekadische Logarithmus von x.


Wichtigste Regel → Logarithmen von Potenzen:

log ax = x log a

Weitere Regeln und Erläuterungen: siehe Skriptum Seite 45.

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Die Exponentialgleichung ax = b mit a > 0 und a 6= 1.

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Die Exponentialgleichung ax = b mit a > 0 und a 6= 1.

Formaler Lösungsweg:

ax = b =⇒ log ax = log b

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Laufzeit von Veranlagungen Skriptum: Seite 46

Die Exponentialgleichung ax = b mit a > 0 und a 6= 1.

Formaler Lösungsweg:

ax = b =⇒ log ax = log b
=⇒ x log a = log b

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Laufzeit von Veranlagungen Skriptum: Seite 46

Die Exponentialgleichung ax = b mit a > 0 und a 6= 1.

Formaler Lösungsweg:

ax = b =⇒ log ax = log b
=⇒ x log a = log b
log b
=⇒ x =
log a

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Laufzeit von Veranlagungen Skriptum: Seite 46

Die Exponentialgleichung ax = b mit a > 0 und a 6= 1.

Formaler Lösungsweg:

ax = b =⇒ log ax = log b
=⇒ x log a = log b
log b
=⇒ x =
log a
Beispiel:
log 7
3x = 7 =⇒ x log 3 = log 7 =⇒ x = = 1.7712
log 3

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Musteraufgabe 2.17 - Laufzeit eines Zero Bonds


Ein Zero Bond mit Nominale 500 000 GE wird zu einem Preis von
372 047 GE erworben. Der Bond wird mit 3 % pro Jahr verzinst.
Was ist seine Laufzeit?

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Musteraufgabe 2.17 - Laufzeit eines Zero Bonds


Ein Zero Bond mit Nominale 500 000 GE wird zu einem Preis von
372 047 GE erworben. Der Bond wird mit 3 % pro Jahr verzinst.
Was ist seine Laufzeit?

Lösung. Aus der Endwertformel folgt die Exponentialgleichung:

500000 = 372047 · 1.03t

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Musteraufgabe 2.17 - Laufzeit eines Zero Bonds


Ein Zero Bond mit Nominale 500 000 GE wird zu einem Preis von
372 047 GE erworben. Der Bond wird mit 3 % pro Jahr verzinst.
Was ist seine Laufzeit?

Lösung. Aus der Endwertformel folgt die Exponentialgleichung:


500000
500000 = 372047 · 1.03t =⇒ = 1.03t
372047

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Musteraufgabe 2.17 - Laufzeit eines Zero Bonds


Ein Zero Bond mit Nominale 500 000 GE wird zu einem Preis von
372 047 GE erworben. Der Bond wird mit 3 % pro Jahr verzinst.
Was ist seine Laufzeit?

Lösung. Aus der Endwertformel folgt die Exponentialgleichung:


500000
500000 = 372047 · 1.03t =⇒ = 1.03t
372047
Ihre Lösung finden wir durch Logarithmieren:

log(500000/372047)
t= = 10 Jahre
log 1.03

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Ihre Aufgabe zuhause

Wiederholen Sie gründlich den heutigen


Stoff. Sie finden diesen im Skriptum auf den
Seiten 7–48.
Rechnen Sie die Übungsaufgaben im Folder
Vorlesung 1 auf learn@wu.

Das nächste Mal machen wir eine Proberunde Clickern


Bitte Smartphone, Tablet oder Notebook mitbringen!

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