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Inhalt: Leseverstehen, Teil 1 Hörverstehen, Teil 1

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‫النموذج الثالث عشر‬

Inhalt

Leseverstehen, Teil 1 Hörverstehen, Teil 1


Der Lift-eine Würdigung Bargeld

Leseverstehen, Teil 2 Hörverstehen, Teil 2


Dann geh doch zu Fuß, Schatz Drohen

Leseverstehen, Teil 3 Hörverstehen, Teil 3


Auswanderung Ärzten nach Schweden Winterblues

Sprachbausteine
Virtuelles Studium-der Trend des Jahrhunderts
Leseverstehen, Teil 1
Der Lift-eine Würdigung
Lesen Sie den folgenden Text. Welche der Sätze a–h gehören in die Lücken 1–6? Es
gibt jeweils nur eine richtige Lösung. Zwei Sätze können nicht zugeordnet werden.
Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 1–6 auf dem Antwortbogen. Lücke
(0) ist ein Beispiel.

Wer vom Aufzug spricht, redet meist über dessen Ausbleiben: Auf dem Weg in ein wichtiges
Meeting verpasst man ihn, und in der morgendlichen Rushhour, wenn der Lift an jedem einzelnen
Stockwerk anhält, beschließt so mancher, demnächst wieder die Treppen zu nutzen. __0__ Die
Wartezeiten vor New Yorker Liften allerdings summieren sich im Lauf eines Jahres auf 16.6 Jahre.
Daran mag es liegen, dass der Fahrstuhl als technisches Hilfsmittel für gewöhnlich weniger geliebt
als bloß geduldet wird. Dabei wäre ohne den Aufzug die Eroberung der Vertikalen in unseren
Städten Wohl ausgeblieben.
Die Idee des Aufzugs an sich ist mit einiger Sicherheit schon ziemlich alt___1__ im großen stil kam
der Aufzug allerdings erst im 19. Jahrhundert in Mode, als Dampfmaschinen das Hochhieven der
Plattformen übernehmen könnten. Doch beschränkte sich das maschinelle Liften vorerst auf
waren.
Erst Elisha Graves Otis, Gründer der otis Elevator Company, bereitete dem Fahrstuhl als
Verkehrssystem in der vertikalen den weg. ___2__ Die Entwicklung besserer Seite und
Dampfmaschinen sowie der Zustrom von Arbeitskräften in die Städte machten schließlich den
Fahrstuhl zum unverzichtbaren Requisit urbanen Lebens. Bald lösten Elektromotoren die
Dampfmaschinen ab, so dass schon im 1900 Liftkabinen bis in eine Höhe von 30 Stockwerken
fuhren. ___3____
Mit dem Bauboom des beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts tauchte indes ein neues Problem
auf: ___4__ Zugleich wünschten Bauherren einen niedrigen Energieverbrauch bei möglichst hoher
Transportkapazität. Deshalb zogen auf das Elevatoring spezialisierte Ingenieure bald ein ganzes
Dickicht mathematischer Gleichungen zur Optimierung von Liftanlagen heran.
Heute mischt die Fahrstuhlmathematik live bei der Steuerung der Liftkabinen mit, und zwar dann,
wenn Wartende dem Lift via Zielruftaste mitteilen, in welches Stockwerk die Fahrt gehen soll. Dann
ermittelt der Steuercomputer, welche Kabine idealerweise wo anhält.
____5__ Eine Kabine pro Schacht-das ist so, als würden Eisenbahnen entlang jeder Gleisstrecke
jeweils nur einen Zug fahren lassen. Große und hohe Gebäude müssten mit mindesten sechs
Fahrstuhlschächten versehen werden, um die Flut an Fahrgästen bewältigen zu können.
Doch könnte eine neue Technologie die Vorherrschaft der seilbetriebenen Aufzüge beenden.
_____6___ So können mehrere Kabinen im gleichen Schacht fahren. Eine Modellanlage gibt es
bereits, bald soll der neue Fahrstuhl in einem eigens dafür errichteten Turm getestet werden.
Beispiel:
z: 5.9 Jahre verbringen alle Büroangestellten New Yorks zusammengenommen jedes
Jahr mit Fahrten im Lift, errechneten Forscher von IBM unlängst.
a: 1853 stellte er eine Fangvorrichtung vor, die bei einem Riss des Seils verhinderte, dass
die Kabine ungebremst in die Tiefe stürzte.
b: All diesen Neuerungen zum Trotz ist der Fahrstuhl im Grunde selbst heutzutage noch
eine ziemlich ineffiziente Sache.
c: Die bequeme Fahrt im Aufzug muss mit langen Wartezeiten erkauft werden-und je
mehr Fahrgäste, desto komplizierter die Berechnung der günstigen Fahrwege.
d: Dieses bahnbrechende Hochhausprojekt erforderte technische Neuerungen.
e: Einfach Glocken oder Summer besorgten in diesen führen Kabinen die Kommunikation
über die Fahrtrichtung und demnächst anzusteuernde Haltestellen.
f: Magnete sollen die Seite ersetzen, die Kabine wie eine Magnetschwebebahn in der
Vertikalen auf und abgleiten.
g: So fanden Archäologen in altrömischen Ruinen Überreste von Schächten, in denen
Plattformen auf und abfahren konnten.
h: Trotz dieser Rückschläge glaubte er fest an seine Idee.
Leseverstehen, Teil 2

Lesen Sie den folgenden Text. In welchem Textabsatz a–e finden Sie die Antworten auf
die Fragen 7–12?
Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung. Jeder Absatz kann Antworten auf mehrere
Fragen enthalten.
Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 7–12 auf dem Antwortbogen.
In welchem Abschnitt …

7- druckt der Autor Bewunderung aus?


8- kritisiert der Autor die Forschungslage?
9- möchte der Autor auf einen Zwiespalt aufmerksam machen?
10- solidarisiert sich der Autor mit den Fahrern?
11- spricht der Autor Empfehlungen aus?
12- wird der Autor persönlich?

Dann geh doch zu Fuß, Schatz

Beifahrer können nervig sein. Aber sind sie auch gefährlich?

A_Mal knallt ein mit einem Paar besetzter Mercedes gegen eine Garagenwand, mal stoppt
die Polizei einen Raser, der als Grund für die Raserei einen heftigen Ehestreit im Auto
angibt. Streit mit dem Beifahrer ist ein notorisches Motiv in den Berichten der
Verkehrspolizei. Glücklicherweise kommt es nicht immer zu Unfällen. Der Zustand der
Fußmatte des Beifahrers Verrat manchmal etwas über das Ausmaß der Spannungen in der
Fußmatte finden sich faustgroße Locher exakt an der Stelle, wo der. Beifahrer immer mit-
bremst. Die durchlöcherte Matte wäre ein geeignetes Logo für den Club der
verängstigen Beifahrer den es allerdings (noch) nicht gibt Die Jahrestreffen wären erfüllt von
Jammern und Wehklagen über rücksichtslose oder unbelehrbare Fahrer. Wird nicht jeder
wohlgemeinte Hinweis auf ein Tempolimit vom Fahrer als Fundamentalkritik gewertet?
Registriert er nicht jedes Zusammenzucken und antwortet mit Schimpftiraden? Angst um ihr
Leben haben auch Leute, die es aushalten müssen, dass der befreundeten Fahrerschein
Neuling zeigen will was er drauf hat.

B_Dach wir Fahrer haben gute Grunde, manchen Beifahrer zum Teufel zu wünschen. Ich
kenne das aus eigener Erfahrung Muss meine Liebe Gattin, die am Steuer selbst eine
Schnarch Tüte und Sonntagsfahrern ist. ihr altes Autoritätsproblem ausgerechnet auf dem
Beifahrersitz aufarbeiten? Und immer diese ätzenden Besserwisser Sprüche, ausgerechnet
von ihr: „Grüner wird es nicht, Schatz“ Oder. Schönen Gruß vom Getriebe Es stimmt ja, dass
man manchmal etwas sportlich unterwegs ist - aber wo bleibt das Vertrauen? Und dieses
theatralische Verkrampfen, wenn man mal etwas zügig durch die
Kurve fährt. Für die einen ist die gemeinsame Autofahrt pures Vergnügen, für den andern
pureren Stress. Verstehen Sie mich nicht falsch: Meine Frau und ich sind seit 16 Jahren
verheiratet und im normalen Leben ein eingespieltes Team. Aber im Auto wird unsere Ehe
mitunter auf eine harte Probe gestellt.
C_Die Beifahrerfrage ist bedauerlicherweise ein wenig beachtetes Thema der
Verkehrssicherheit Welche Folgen es für den Fahrer hat, wenn ein technisches Problem die
Sicherheit beeinträchtigt, wird bis ins Kleinste untersucht. Doch was passiert, wenn der
Nebenmann das Problem ist,-hierbei handelt es sich weitgehend um Terra inkognito der
Verkehres Psychologie Untersuchungen zur Rolle des Beifahrers in unseren als
Verkehrsteilnehmer sind rar und wenig aussagekräftig, Dabei werden Blechkisten täglich
Machtspiele vom Feinsten ausgetragen. Soziologen beschreiben das Auto als ein
dynamisches Soziosystem auf Rädern, indem die sozialen Beziehungen einen bedeutsamen
Einfluss auf das Fahren haben können. Bernhard Schlag, Verkehrspsychologe an der TU
Dresden, hat. die psychologischen und soziologischen Aspekte des Zusammenspiels von
Fahrer und Beifahrer untersucht.

D_Beifahrer, so das Ergebnis, können zur Verkehrssicherheit beitragen oder aber diese
bedrohen. Darüber sollten wir einmal nachdenken, ist nicht das schönste Beispiel für die
ambivalente Wirkung, die ein Beifahrer erzielen kann, der Beifahrerschlaf? Wenn ich als
Fahrer das Vertrauen meines Mitreisender, spure, bin ich glücklich. Gleichzeitig wirkt die
Gleichmäßigkeit des Atmens auch beruhigend auf mich. Möglicherweise kann dieser Effekt
so stark sein, dass ich von dem Schlafenden angesteckt werde und selber einknicke. Und der
Sekundenschlaf ist zu Recht gefürchtet: Nach Schätzungen des Deutschen
Verkehrssicherheitsrats werden sehr viele Unfälle. Auf Autobahnen durch Sekundenschlaf
verursacht. Anderes Beispiel: der Griff ins Lenkrad. Schlimmer kann, der Beifahrer den
Fahrer nicht bevormunden als durch eine spontane Lenkhilfe; zum Beispiel, wenn der
Abstand zu einem parkenden Auto zu gering scheint. Und doch war es just eine solche Untat,
die vor zwei Jahren einen Kollegen meines Vaters „Jens Weinrich“ zu meinem Helden
machte. Weinrich war als Beifahrer mit meinem Vater unterwegs, als dieser plötzlich einen
Schwächeanfall erlitt und des Bewusstsein verlor. Weinrich griff geistesgegenwärtig ins
Lenkrad und steuerte mit mühevollen Verrenkungen das Auto sicher an den Straßenrand.
Sein reaktionsschnelles. Eingreifen verhinderte nicht nur ein Unglück, es zeigt auch, dass
man tatsächlich nicht pauschal sagen kann, welches Beifahrerverhalten die Sicherheit fördert
oder diese eher bedroht.

E_Dass sich das Verhalten eines Beifahrers so schwer vorhersehbar auf den Fahrer, seine
Fahrweise und die Verkehrssicherheit auswirkt, liegt in der Psyche der Beteiligten. Erfordert
jedoch die Verkehrssituation die volle Konzentration des Fahrers, so kommt es oft zu
Aufmerksamkeitskonflikten, Norbert Bremer Sozialpsychologe an der Universität Siegen,
sagt „Fühlt der Fahrer sich durch das Verhalten des Beifahrers dann noch in seinem Stolz
gekränkt, führt das schnell zu Fehlreaktionen. Am gefährlichste erscheint die sogenannte
Realtanz als Antwort auf die unerwünschte Einflussnahme durch den Beifahrer: jetzt erst
recht (rasen, schnelle, Kurven fahren, überholen)! Es geht schließlich ums Äußerste: die
Einengung der Freiheit Dem
bibbernden Beifahrer kann man da nur mit auf den Weg geben: Nicht die Kompetenz des
Fahrers infrage stellen! Den Fahrstil nicht kritisieren! Weder Angst noch Unbehagen zeigen
Streit vermeiden, stattdessen loben Und weiterhin Löcher in die Fußmatte bremsen!
Beifahrerangstseminare. so stelle ich erstaunt fest, gibt es im Gegensatz zu
Flugangstseminaren
noch nicht.
Leseverstehen, Teil 3

Auswanderung Ärzten nach Schweden

Lesen Sie den folgenden Text und die Aussagen 13–23. Welche der Aussagen sind
richtig (r), falsch (f)
oder gar nicht im Text enthalten (–)? Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung.
Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 13–23 auf dem Antwortbogen.

1 100 Stühle stehen im Tagungsraum des Swissair Hotel am Berliner Ku'damm bereit, gleich
werden sie alle besetzt sein. Dalarna eine Region in Mittelschweden, deren Markenzeichen
rote Holzpferdchen sind, hat an diesem Samstagvormittag geladen. Arzte sollen rekrutiert
werden, die bereit sind, dorthin auszuwandern. Assistenz- oder Fachärzte wie Hans-Joachim
Haubold.

2 Zwei unterschriftsreife Verträge aus der Schweiz liegen ihm bereits vor, aber die Schweden
will er sich auch noch anschauen, da ist er flexibel. Sicher ist für ihn nur, dass er im Juli
auswandern wird, Hauptsache weg irgendwohin, wo meine Fähigkeiten mehr geschätzt
werden«. Zehn Jahre als niedergelassener Facharzt in Bad Kreuznach, zehn Jahre Kampf mit
der Bürokratie hätten ihn mürbegemacht, sagt er: »Die Bedingungen werden immer
schlechter, und ich will nicht zehn weitere Jahre darüber lamentieren.

3 Die Entscheidung sei ein langer Prozess gewesen, doch nun sei das Maß voll: »ich warte
nicht mehr auf bessere Zustände. Sie werden nicht kommen, egal, was die Politiker sagen.
Ein Diaprojektor wirft bis zum Beginn der Veranstaltung schwedische
Bilderbuchimpressionen auf die Leinwand: Blaubeeren, Braunbären, Wälder, rote
Blockhütten an wilden Seeufern; die Holzpferdchen gibt es in verschiedenen Größen. Das
Spektrum der hundert Auswanderungsinteressierten reicht vom Studienanfänger bis zur
Mittfünfzigerin, die sich erkundigt, ob sie auch in ihrem Alter noch Chancen in Schweden
hätte.

4 Die Antwort: Ja, unbedingt; das Durchschnittsalter der Ärzte in Dalarna liege bei 57
Jahren. Sebastian Böttcher, 24, studiert noch zwei Jahre Medizin an der Charité: »Ein
Klinikarzt, der dieses Jahr nach Schweden gehen wird, hat so davon geschwärmt, dass ich
mal mit einem Kumpel hierhergekommen bin.« Nelli Fock, 20 die ihr Medizinstudium
gerade erst begonnen hat, sagt, sie wollte »immer schon ins Ausland gehen. Das kann
Schweden sein, muss es aber nicht. Die Veranstaltung beginnt. Christiane Schmidt, 34,
studierte Romanistin. und Germanistin, wird sie moderieren. Sie ist extra aus Schweden
angereist und hat einige Vertreter des dalmatischen Gesundheitswesens mitgebracht.
Personalchef Robert Carlsson kommentiert eine Diashow.

5 Besonders gefragt sind Allgemeinmediziner, Radiologen, Gastroenterologien,


Psychiater. Und nicht nur in Dalarnn. Auch andere schwedische Regionen werben
deutsche Mediziner an, die Recruiting-Veranstaltungen werden beispielsweise im
Deutschen Ärzteblatt vermeldet. Schon jetzt gibt es im schwedischen Gesundheitswesen
viele unbesetzte Stellen, weil der Staat in der Vergangenheit zu wenig ausgebildet hat.
6 Die anstehenden Pensionierungen werden die Situation deutlich verschärfen. Derzeit
kommen in Dalarna 2396 Patienten auf einen Arzt; die Zielvorgabe liegt bei 1600. Was
nicht gesagt wird: Viele schwedische Arzte wandern nach aus, weil sie dort mehr verdienen. So
kommt es zu einem großen Teil von Ärzten aus Osteuropa gefüllt. Die Verdienstmöglichkeiten, die
der Diaprojektor an die Leinwand wirft, sehen auch für deutsche Arztverhältnisse zunächst einmal
wenig berauschend aus: 2549 bis 2722 Euro netto bringt ein Assistenzarzt nach Hause, ein Facharzt
3172 bis 3555 Euro. Das sei jedoch »ein gutes schwedisches Gehalt, versichert Christiane Schmidt.
»Die Einkommensverhältnisse lassen sich nicht eins zu eins übertragen, so ist beispielsweise die
Kinderbetreuung sehr viel günstiger. Ein Ganztagskindergartenplatz inklusive Essen für 100 Euro
im Monat bei einem Rechtsanspruch schon für Einjährige davon können deutsche Eltern allerdings
nur träumen.

7 erzählt ein Arztehepaar aus dem Rheinland, 30 und 29 Jahre alt. Sie möchten nicht
namentlich genannt werden, weil sein Arbeitgeber des Mannes noch nichts von den
Auswanderungsplänen weiß. Ihre Kinder sind dreieinhalb und anderthalb Jahre alt, seit
einem Jahr versucht die Mutter, eine Stelle als Assistenzärztin zu bekommen: “ Als
Assistenzärzte ist es für uns beide nur möglich, in Teilzeit zu arbeiten. Es gibt viele Angebote - aber
keines, das sich mit Familie vereinbaren lässt.

8 Da klingen die schwedischen Arbeitsbedingungen in deutschen Ohren paradiesisch.


Selbstständige Praxen kennt man dort nicht, alle Ärzte sind festangestellt, arbeiten
wochentags von 7.45 bis 16.15 Uhr. Wer Wochenenddienst hat, bekommt sechs bis acht Stunden
Anwesenheit pro Tag mit 240 Prozent des Normallohnes entgolten oder mit 200 Prozent
Stundenausgleich. Fünf Minuten telefonieren im Bereitschaftsdienst von zu Hause aus werden mit
30 Minuten Arbeitszeit verrechnet. Deutsche Ärzte sind in Schweden gefragt, weil die Ausbildung
einen guten Ruf hat, sich die beiden Völker kulturell und geografisch nahe sind und auch die
Sprachen nicht zu weit auseinanderliegen. Florian Klär, 36, ist seit August 2007 als
Allgemeinmediziner in Schweden und berichtet von seinen Erfahrungen. Dass als Hausarzt im
Angestelltenverhältnis die finanzielle und die personelle Verantwortung wegfallen. Dass er nicht
mehr in den Interessenkonflikt zwischen wirtschaftlichen und
medizinischen Aspekten kommt. „man hat mehr Zeit für die ärztliche Tätigkeit. Weiterbildung zählt
als Arbeitszeit" sagt Klär.

9 Und Sprechstunden sind anders organisiert: In der Akutsprechstunde habe ich 20 Minuten Zeit für
den Patienten. Hinzu kommen terminierte Sprechstunden mit 30 Minuten pro Patient und
Telefonsprechzeiten. Ein Facharzt kommt so auf 12 bis 14 Patientenkontakte pro Tag. „Ungläubiges
Gelächter im Publikum“. »Lachen Sie ruhig, das ist die natürliche Reaktion«, sagt Christiane
Schmidt s rund 30 Fragen beantwortet hat, löst sie die Runde auf: »Der Warteraum für die
Bewerbungsgespräche ist ausgeschildert. 10 Das Ärzteehepaar aus dem Rheinland hat die
Bewerbungsunterlagen schon parat und muss sie nur noch abgeben. Und was nehmen die beiden
nun nach Hause mit? »Wir hatten uns schon vorher eingehend informiert, aber es gab noch einige
interessante Details, beispielsweise zur Kinderbetreuung.« Insgesamt habe die Veranstaltung einen
sehr netten Eindruck gemacht. Und es sei eine wichtige Information, dass man die Kosten für den
viermonatigen Intensiv-Sprachkurs nicht zurückzahlen müsse, falls einen das Heimweh überwältigt
und man zurück nach Deutschland geht. Das sei in der mittelschwedischen Region Gävle, die sich
am Tag zuvor in präsentiert habe anders gewesen. Ansonsten spiele die finanzielle Seite aber keine
große le, meint der Arzt
und junge Vater: »Wir wollen einfach Lebensqualität gewinnen.
Welche der Aussagen sind richtig (r), falsch (f oder nicht im Text enthalten
(-)?

13 Bei der Veranstaltung im Berliner Hotel werden Ärzte für ganz Schweden
gemacht.

14 Hans Joachim Haubold ist fest Auswanderung entschlossen.

15 Ärzte sind in Schweden im Durchschnitt wesentlich jünger als in Deutschland.

16 In Schweden studieren heute mehr Menschen Medizin als früher.

17 Da viele Ärzte in Schweden bald in den Ruhestand gehen, benötigt man dort
meisten viele neue Ärzte.

18 In Schweden ist alles teurer als in Deutschland.

19 In Deutschland ist es Assistenzärzte schwierig, eine familienfreundliche Stelle


zu finden.

20 Ärzte sind in Schweden wie in Deutschland überwiegend selbstständig.

21 Manche deutschen Ärzte betonen die Vorteile des Angestelltenverhältnisses.

22 Die Patienten sind in Schweden zufriedener mit den Ärzten als in


Deutschland.

23 In manchen Regionen muss man die kosten für den Schwedischer es


zurückzahlen, wenn
man nicht in Schweden bleibt.

Welche der Überschriften a/b oder c, trifft die Aussage des Textes am besten?
Markieren Sie
Ihre Lösung für die Auf Gabe 24 auf dem Antwortbogen.
24
a Auswanderer in Schweden
b Immer weniger Ärzte in Deutschland
c Schweden umwirbt deutsche Ärzte
Sprachbausteine
Virtuelles Studium-der Trend des Jahrhunderts
Mit rasender Geschwindigkeit haben neue Informations- und
Kommunikationstechnologien die Welt des Studiums ___0___ Jahrzehnt
komplett verändert. Das Internet bietet heute unvorstellbare Möglichkeiten, orts-
und zeitunabhängig___25___ Sekundenschnelle universitäre Lehrprogramme,
Studiengänge und akademische Bildungsangebote zu nutzen. ,Perfekt
durchstrukturierte Online- Vorlesungen, elektronisch___26___ Lehrvideos in
Tonqualität, Foliensätze, Übungsaufgaben und Testfragen mit Musterantworten
sind mühelos und ___27___ abrufbar. Cross-und multimediale Zusatzangebote
aus Mediatheken, Hintergrundmaterialien, ___28___ Datenbanken, Quellen und
weiterführende Literatur gehören___29___ dazu wie Case Studies aus der Praxis,
Anwendungsbeispiele, Chatrooms, Netzwerke, interaktive Foren, Seminare und
Tutorien. Das ,,Studium virtuelle" ermöglicht täglich, werk-und feiertags,
___30___ Zugang zum Wissen der klügsten Gelehrten und zu ___31___ feinsten
und besten Ideen. Wer braucht___32___ so exzellenten Online-
Studienbedingungen noch Lehrveranstaltungen, die zu fixen Zeiten an festen
Orten ___33___ werden von Professoren, deren Interesse an der Lehre___34___
ist oder deren pädagogische Fähigkeiten niemals wirklich gefördert wurden?
Wieso sollen Studierende noch in (überfüllten)Hörsälen sitzen, ___35___ sie von
zu Hause aus oder von wo und wann ___36___ Vorlesungen von den weltweit
besten, hoch motivierten und ___37___ bestens geschulten Professoren besuchen
können, dargeboten mit den modernsten Hilfsmitteln?
Wie eine Flutwelle wird ___38___ die Lehre aus dem Hörsaal heraus und
___39___ ins Internet stürzen ___40___ auch, weil das ,,Studium virtuale" dem
Verhalten junger Menschen und ihren Erfahrungen mit neuen Medien ___41___ .
Die jüngere Generation erwerbe sich ihr Wissen immer weniger durch ,,Lesen"
oder ,,Hören‘‘, sondern immer stärker durch ,,Schauen‘‘ und ,, Klicken‘‘. Was
nicht visualisiert und verlinkt___42___ , finde
nur schwer Aufmerksamkeit und Interesse, so Beobachter. Man kann das
Aussterben der Hörsäle___43___ . Korrigieren wird sich die Verlagerung des
Studiums ins Internet kaum mehr___44___ . Sie wird von hinten nach vorne das
Wesen der universitären Ausbildung umpflügen. ___45___ werden die oft
berufsbegleitenden und vermehrt interdisziplinären
Angebote für Zeitstudien, Nachtdiplom-oder Zusatzstudiengänge online gehen,
die ___46___ von Wiedereinsteigern und Umsteigern nachgefragt werden. Später
werden die Doktoranden-und Masterprogramme folgen, Schlussendlich werden
auch mehr und mehr Bachelorstudiengänge als Fernstudium angeboten werden.
0) a-im letztem 25) a-in 26) a-verbrauchbare 27) a-Kosten günstig
b-im letzten b-in den b-verfügbare b- kosten günstig
c-in letztem c-in der c-vertretbare c- kostengünstig
d-in letzter d-innerhalb d-verwertbare d- kostgünstig

28) a-Zugriff auf 29) a-egal 30) a-rund um der Uhr 31) a-denen
b-Zugriff durch b-einerlei b-rund um die Uhr b-deren
c-Zugriff mit c-genauso c-rund um Uhr c-dessen
d-Zugriff wegen d-gleich d-rundum Uhr d-die

32) a-an 33)a-angehalten 34) a-abhängig 35) a-als ob


b-bei b-aufgehalten b-untertan b-da
c-trotz c-festgehalten c-unterworfen c-falls
d-wegen d-gehalten d-zweitrangig d-wenn

363) a-auch immer 37) a-belehrend 38) a-in den kommenden Jahren 39) a-hinein
b-für immer b-didaktisch b-in die kommenden Jahre b-hinauf
c-schon immer c-lehrhaft c-Kommenden Jahres c-herab
d-wie immer d-schulmäßig d-Kommenden Jahre d-herein

40) a-Mit allem 41Entgegenkommen 42) a-werde 43) a-bedauern


b-Trotz allem b-Entgegenläuft b-werden b-bemitleiden
c-Vor allem c-entgegensieht c-wurde c-betrübt sein
d-Wegen allem d-entgegentritt d-würden d-leidtun

44) a-lassen 45) a-Früher 46) a-besondere


b-nachlassen b-Eher b-durch besondere
c-überlassen c-Vorher c-insbesondere
d-vorlassen d-Zuerst d-ins Besondere
Hörverstehen, Teil 1

Bargeld
a. Bargeldlose Zahlen ist zu unpersönlich

b. Der bargeldlose Zahlungsverkehr ist ein wichtiger Faktor in der


Kriminalitätsbekämpfung

[Link] digitale Zahlungsverkehr kann nicht gut genug gegen Angriffe abgeschirmt
werden.

[Link] wird viel Geld in bargeldlose Zahlungssysteme investiert.

e. Die Abschaffung von Bargeld ist ein Eingriff in die persönliche Freiheit der
Menschen.

f. Die Abschaffung von Bargeld ist kein effizient Mittle gegen Steuerbetrug.

g. Der Versuch Bargeld abzuschaffen, hat in den meisten Ländern schlecht


funktioniert.

h. In einigen Staaten wird die Verwendung von Bargeld bereits eingeschränkt.

[Link] Umfragen belegen eine geringe Akzeptanz von bargeldlosem


Zahlungsverkehr

j. Viele Deutsche fühlen sich mit Barern in der Tasche wohl.


Hörverstehen, Teil 2 Drohen
Sie hören eine Radiosendung Sie hören d Sendung nur einmal. Entscheiden Sie beim
Horen, welche Aussage (a, b oder o) am besten passt Markieren Sie ihre Lösungen für
die Aufgaben 55- 64 auf dem Antwortbogen. Lesen Sie jetzt die Aufgaben 55-64 Sie
haben drei Minuten Zeit.
55 Der Studiogast
a. beschäftigt sich beruflich mit den neuesten Entwicklungen im Bereich Drohnen
b. entwickelt mit großer Begeisterung sogenannte „fliegende Augen“.
c. findet Drohnen manchmal auch furchterregend.
56 Der Begriff „Drohen
a. steht heute gleichbedeutend für „militärisches Übungszeit.
b. umfasst militärische und nicht-militärische Flugobjekte.
c. wurde zuerst von den Vereinten Nationen eingeführt.
57 Nikola Tesla
a. entwickelte ein Gerät, das den heutigen Drohnen ähnelt.
b. gründete ein Unternehmen, das Elektroautos produziert.
c. ließ den ersten elektrischen Automotor patentieren.
58 Ein Quadrocopter
a. besitzt in der Regel zwei bis vier Propeller.
b. ist besonders stabil und leicht zu dirigieren.
c. wird von der Windkraft angetrieben.
59 Drohnen
a. brauchen eine ausreichende Infrastruktur am Boden.
b. müssen noch etwas sparsamer werden.
c. verringern das Gefahrenpotenzial für Rettungskräfte.
60 Mithilfe von Drohnen
a. können Einsätze nach extremen Naturereignissen besser geplant werden.
b. lassen sich Vulkanausbrüche vorhersagen.
c. werden Helfer in die Einsatzgebiete transportiert.
61 Im Vergleich zu Satelliten
a. haben Drohnenkameras eine schwächere Auflösung.
b. können Drohnen nur aus einer einzigen Perspektive aufnehmen.
c. werden Drohnenaufnahmen nicht durch Wolken gestört.
62 Die Organisation Ärzte ohne Grenzen
a. brauchte ein neues Transportmittel für medizinische Produkte.
b. suchte nach alternativen Diagnosetestes.
c. Unterstützte auch den Bau besserer Straßen in Papua-Neuguinea.
63 In den USA
a. Drängen auch illegale Anbieter auf den Drohnenmarkt.
b. Gibt es bereits zahlreiche Anbieter für Frachtdrohnen.
c. Werden schon Medikamente per Drohne zugestellt.
64 Die Nutzung von Drohnen
a. Ist weltweit über Lizenzverträge geregelt.c. Wird durch ein eigenes Gesetz reguliert.
b. Muss auch dem Datenschutzgesetz entsprechen.
Hörverstehen, Teil 3
Winterblues
Vortragsreihe
"Gesund durchs Jahr“ 0 …........................ Winterblues..................................
Heute Julia Ammon . So kommen Sie durch die Jahreszeit
Hauptproblem: Licht Mangel macht müde
Zwei Tippers
65. …................................................................
….....................................................................
66.....................................................................
…....................................................................
Weitere Symptome des Winterblues
Verstärker Appetit
67. ….............................. ...............................................
. Empfindlichkeit .
. Reizbarkeit
Die richtige Ernährung 68 …..............................................................................

Ideale Nahrungsmittels Z.B. Vollkornbrot Nudeln, Gemüse


69. …................................................................ Milch mit Honig.
Die richtige Atmung
Übung 70. …............... ........................ ......................

Zeichen für bessere Sauerstoff Versorgung


71.....................................................................
Düfte Macht glücklich; und beruhige
72. ….............
Übung
73 ….............................................................................................................................

Evolution
Warum war der Winterblues sinnvoll

74. ….............................................................................................................
…................................................................…................................................................
[Link]

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