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Formel

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MATHEMATIK F1 MEG Sek II > Formeln

Formelsammlung
Mathematik

Sekundarstufe II

--- Grundlagen & Analysis ---


MATHEMATIK F2 MEG Sek II > Formeln

Inhaltsverzeichnis
Zahlbereiche & Intervalle .......................................................................3
Termumformungen.................................................................................3
Bruchrechnung......................................................................................3
Potenzen, Wurzeln, Logarithmen..............................................................4
Prozent – und Zinsrechnung....................................................................5
Proportionalität......................................................................................5
Lineare Gleichungen & Funktionen............................................................5
Quadratische Gleichungen & Funktionen....................................................5
Funktionen – Definition & allgemeine Begriffe............................................6
Transformation von Funktionen ...............................................................7
Lineare Gleichungssysteme (LGS) mit 2 Gleichungen und 2 Variablen............7
Grundfunktionen....................................................................................8

ANALYSIS.......................................................................................9
Rationale Funktionen..............................................................................9
Differenzialrechnung..............................................................................9
Einige wichtige Ableitungsfunktionen........................................................9
Ableitungsregeln für differenzierbare Funktionen.......................................10
Untersuchung von Funktionen mittels der Ableitungsfunktionen..................10
Anwendungen der Differenzialrechnung...................................................11
Grenzwerte.........................................................................................12
Integralrechnung.................................................................................13
Hauptsatz der Differenzial- und Integralrechnung.....................................14
Integrationsregeln................................................................................14
Einige grundlegende unbestimmte Integrale.............................................14
Flächeninhaltsberechnungen..................................................................15
Berechnung von Rotationskörpern .........................................................15
Uneigentliche Integrale.........................................................................15
MATHEMATIK F3 MEG Sek II > Formeln

Zahlbereiche & Intervalle


Natürliche Zahlen ℕ ℕ={0 ;1 ;2 ; 3 ;...}
Ganze Zahlen ℤ ℤ={0 ;±1 ;±2 ;±3 ; ...}
Menge aller Bruchzahlen
Rationale Zahlen ℚ
q
p
{
ℚ= ∣p , q ∈ℤ ; q≠0 } (entspricht den endlichen
und den periodischen
Dezimalzahlen)
Menge aller rationalen Zahlen ( ℚ ) und aller irrationalen
Reelle Zahlen ℝ
Zahlen (unendliche nichtperiodische Zahlen; Bsp: √ 2 ; π )
Geschlossenes alle reellen Zahlen von a bis b
[a; b] = {x|a ≤ x ≤ b}
Intervall einschließlich der Grenzen a und b
Offenes Intervall ]a; b[ = {x|a < x < b} wie oben, jedoch ohne a und b

Termumformungen
a+b=b+a Summanden oder Faktoren können
Kommutativgesetz
a·b=b·a vertauscht werden.
a+(b+c)=(a+b)+c Summanden oder Faktoren können
Assoziativgesetz
a·(b·c) = (a·b)·c beliebig zusammengefasst werden.
Distributivgesetz a·(b+c)=ab+ac Ausmultiplizieren bzw. Ausklammern
Ein Minus vor der Klammer
+(a+b–c) = a+b –c
Klammern auflösen vertauscht beim Auflösen der
– (a+b –c) = –a–b+c
Klammer alle Vorzeichen
Multiplikation von Jeder Summand der ersten Klammer
Summen (erweitertes (a+b)·(c+d) = ac+ad+bc+bd wird mit jedem Summanden der
Distributivgesetz) zweiten Klammer multipliziert.
1.: (a+b)2 =a2+2ab+b2 Bedeutung „Binom“:
Binomische Formeln 2.: (a–b)2 =a2–2ab+b2 Summe oder Differenz aus zwei
3.: (a+b)·(a–b)= a2 – b2 Gliedern (hier a und b)

Bruchrechnung
a b
⋅ =1 Der Kehrwert eines Bruchs entsteht
Kehrwert (Reziprokes) b a durch Vertauschung von Zähler und
Nenner
Zähler und Nenner mit einer Zahl c
a a⋅c
Erweitern / Kürzen = multiplizieren / dividieren verändert
b b⋅c
nicht den Wert des Bruchs
Gleicher Nenner (gleichnamig):
a c a+c
+ = Zähler werden addiert, Nenner bleibt
Addition b b b
erhalten
(Subtraktion analog) a c ad bc ad+bc
+ = + = Ungleichnamig: Zuerst gleichnamig
b d bd bd bd
machen, dann Zähler addieren
a c a⋅c Zähler und Nenner werden separat
Multiplikation ⋅ =
b d b⋅d mulitpliziert
a c a d a⋅d Dividend mit Kehrwert des Divisors
Division : = ⋅ =
b d b c b⋅c multiplizieren
MATHEMATIK F4 MEG Sek II > Formeln

Potenzen, Wurzeln, Logarithmen


Potenzgesetze
Potenzen gleicher Basis werden
a b a+b
Multiplikation x ⋅x =x multipliziert, indem man die
Exponenten addiert

x
a Potenzen gleicher Basis werden
a b a−b
Division x : x = b =x dividiert, indem man die Exponenten
x subtrahiert
b Potenzen werden potenziert, indem
Potenzieren ( xa ) =xa⋅b man die Exponenten multipliziert
a Das Reziproke der Basis erhält bei
Negative Exponenten x =
1
−a
x () =
1
xa
Vorzeichenwechsel des Exponenten
den Wert der ursprünglichen Potenz

a a a
Faktoren aus Potenzen mit gleichem
x ⋅y =( xy) Exponenten können multiplikativ
Gleiche Exponenten zusammengefasst werden
x a +ya ≠( x+y)a ; a≠1 !!! Vorsicht: Summen/Differenzen
lassen sich so nicht vereinfachen !
Wurzelgesetze
Bei rationalen Exponenten gibt der
Zusammenhang von 1 m Nenner den Exponent der Wurzel an,
Potenz und Wurzel
n
x =√ x
n ; n n
x =√ x
m
der Zähler den Exponent des
Radikanden
Wurzeln mit gleichem Exponenten
√n a⋅√n b=√n ab ;
werden mulitpliziert/dividiert, indem
Wurzeln
multiplizieren
/dividieren
√ a : √n b=n a
n

n
b
√ a±√ b≠ a±b n
√√
n
;n≠1 !!!
man die Radikanden multipliziert/
dividiert.
Vorsicht: Summen/Differenzen
lassen sich so nicht vereinfachen !
Wurzeln werden aus Wurzeln
gezogen, indem man die
Wurzeln wurzeln ;) √ √ a= √ a
n m mn
Exponenten multipliziert, den
Radikanden beibehält
Logarithmengesetze
x=loga b ⇔ a =b
x
(a∈ℝ>0) Der Logarithmus x von b zur Basis a
ist die Zahl, mit der a potenziert
werden muss, um b zu erhalten.
Logarithmus
log10 a=lga
→ dekadischer Logarithmus

loge a=ln a (e=Eulersche Zahl) → natürlicher Logarithmus


loga b+loga c=loga (b⋅c) Logarithmen gleicher Basis werden
Addition /Subtraktion b
loga b−loga c=loga ( )
addiert/subtrahiert, indem man die
c Numeri (b,c) multipliziert/dividiert
Logarithmus einer Exponent n als Faktor vor den
loga bn=n⋅loga b Logarithmus der Basis setzen
Potenz
Kehrwert des Wurzelexponenten als
Logarithmus einer n 1
loga √b= ⋅loga b Faktor vor den Logarithmus des
Wurzel n
Radikanden setzen
MATHEMATIK F5 MEG Sek II > Formeln

Prozent – und Zinsrechnung


Prozentrechnung Zinsrechnung
W Z
Grundgleichung = p % = p %
G K
W → Prozentwert Z → Zinsen
Begriffe G → Grundwert K → Kapital
p% → Prozentsatz p% → Zinssatz

Proportionalität
Dem n-fachen einer Größe a Alle Paare (a;b) sind
wird immer das n-fache der quotientengleich:
Direkte Proportionalität Größe b zugeordnet. b1 b2
= =....=k
a1 a2
Schreibweise: a∼b
Dem n-fachen einer Größe a
Umgekehrte wird immer das (1/n)-fache Alle Paare (a;b) sind produktgleich:
(indirekte) einer Größe b zugeordnet.
Proportionalität 1 b1⋅a 1=b 2⋅a2 =....=k ; kist konstant
Schreibweise: a∼
b

Lineare Gleichungen & Funktionen

Lineare Gleichung ax+b=0 Lösungsmenge: L= −


b
{ }
a
Spezialfall: Für a=0 spricht man von
Lineare Funktion y= ax+b (a , b∈ℝ; a≠0) konstanten Funktionen (Graphen
sind parallel zur x-Achse)

Schnittstellen mit den


Der Punkt ( )
b
− ;0 ist der
a
Der Punkt ( 0 ;b ) ist der
Schnittpunkt der Geraden mit der
Achsen Schnittpunkt der Geraden mit
y-Achse.
der x-Achse.

Für zwei beliebige Punkte Der Parameter a gibt die Steigung


der Geraden an.
( x1 ∣ y1) , ( x2 ∣ y2 ) der
Steigung ist das Verhältnis der
Steigung Geraden gilt:
y 2− y 1 Differenz der y-Werte zur Differenz
a = der x-Werte zweier beliebiger Punkte
x 2− x 1
der Geraden.
α gibt den Winkel zwischen der
Steigungswinkel ;
−1
a = tan(α) α =tan ( a)
Geraden und der x-Achse an

Quadratische Gleichungen & Funktionen


Allgemeine Form: Normalform:
Quadratische
Gleichung ax2+bx+c=0 (a , b ,c ∈ℝ)
x2+px+q=0 ( b
p= ; q=
a
c
a )
Der Graph einer quadratischen
Funktion ist eine Parabel.
Quadratische Funktion f(x)=ax2+bx+c
Der Fall a=1;b=c=0 heißt
Normalparabel
y-Achsenabschnitt Der Punkt (0;f(0))=(0;c) ist Schnittpunkt von Parabel und y-Achse
MATHEMATIK F6 MEG Sek II > Formeln

Lösungsformel x1 und x2 sind Lösungen der


√( )
2
p p
(„p-q-Formel“) x 1;2 =− ± −q quadratischen Gleichung x2+px+q=0
2 2
2
Die Diskriminante ist der Radikand
Diskriminante D= ()
p
2
−q der Lösungsformel

D>0 → L={x1 ; x2} - zwei verschiedene Lösungen

Anzahl der Nullstellen - genau eine Lösung


D=0 → L={x1}={x2 }
über Diskriminante
D<0 → L={ }=∅ - keine Lösung

Der Scheitelpunkt S ist der höchste


f(x)=a(x+d)2+e
bzw tiefste Punkt der Parabel. Die
Scheitelpunktform
Parabel ist symmetrisch zur Geraden
⇒ S(–d;e)
x=–d (Parallele zur y-Achse)
Eine Gleichung der Form x4+px2+q=0 kann mittels der Substitution
(Ersetzung) x2=z in eine quadratische Gleichung z2+pz+q=0
Biquadratische umgeformt werden. Sind dann z1 und z2 nichtnegative Lösungen, so
Gleichungen sind x 1;2 =±√ z1 und x 3;4 =±√ z2 Lösungen der ursprünglichen
Gleichung.

Funktionen – Definition & allgemeine Begriffe


Eine Funktion ist eine Abbildung f, die jedem Element x einer Menge D f genau ein
Element y einer Menge Wf zuordnet.
x heißt Argument (bei physikalischen
Definitionsbereich Df → Menge der x-Werte Aufgaben wird oft die Variable t statt x
verwendet; t steht für Zeit (time))

Wertebereich Wf → Menge der y-Werte y heißt Funktionswert


Funktion y=f(x) oder: x → f(x)

Graph einer Funktion Menge aller Punkte P(x; f(x)) mit x∈Df ; Bezeichnung: Gf

Nullstellen sind die Schnittstellen


Nullstelle Alle x N∈D mit f (x N)=0 des Funktionsgraphen mit der x-
Achse
Abbildung, die jedem Element f ( x)∈W f eindeutig das
Ausgangselement x∈D zurodnet. Der Graph von f–1 entsteht durch
Umkehrfunktion f–1 Spiegelung des Graphen von f an der Geraden y=x.
Der Funktionsterm wird durch Vertauschen der Variablen x und y in
der Gleichung y=f(x) ermittelt.
Gilt für alle x1 ,x2 aus einem Intervall [a,b] aus Df ,wobei x1<x2:

Monotonie f ( x1 )⩾f ( x 2 ) , f ( x 1 )>f ( x2 ) , f ( x 1 )<f ( x 2 ) , f ( x 1 )<f ( x2 ) ,


so fällt Gf so fällt Gf streng so wächst Gf so wächst Gf
monoton monoton streng monoton monoton
Der Graph einer geraden Funktion Der Graph einer ungeraden
ist achsensymmetrisch zur y- Funktion ist punktsymmetrisch
Symmetrie Achse. zum Urspung (0;0).
Für alle x∈Df gilt: f(x)=f(-x) Für alle x∈Df gilt: –f(x)=f(-x)
Existiert ein h>0, so dass für jedes x∈Df auch x+h∈Df und des
Periodizität Weiteren f(x)=f(x+h) gilt, so heißt f periodisch. Die kleinste Zahl h
mit dieser Eigenschaft heißt Periode von f.
MATHEMATIK F7 MEG Sek II > Formeln

Transformation von Funktionen


Gilt für zwei Funktionen f und g mit gemeinsamem Definitionsbereich D für alle x ∈D
eine der folgenden Gleichungen, so ist der Graph von g (Gg) gegenüber dem Graphen
von f (Gf ) auf eindeutige Weise transformiert.
Gg entsteht durch Spiegelung von
g(x)=−f (x)
Gf an der x-Achse
Gg entsteht durch Spiegelung von
Spiegelung g(x)=f (−x)
Gf an der y-Achse
Gg entsteht durch Spiegelung von
g(x)=−f (−x)
Gf am Ursprung
Gg entsteht durch Verschiebung
g(x)=f (x)+c ( c∈ℝ ) von Gf um c Einheiten in
y-Richtung
Verschiebung Gg entsteht durch Verschiebung
von Gf um c Einheiten in
g(x)=f (x+c) ( c∈ℝ )
x-Richtung nach links (c>0) bzw
nach rechts (c<0)
Gg ist gegenüber Gf um Faktor a:
Streckung /Stauchung g(x)=a⋅f (x) ( a∈ℝ>0 ) gestreckt (steiler), falls a>1;
gestaucht (flacher), falls 0<a<1

Lineare Gleichungssysteme (LGS) mit 2 Gleichungen und 2 Variablen


Das LGS besteht aus zwei
(I) a1 x+b1 y=c 1 linearen Gleichungen mit
Form beliebigen, aber konstanten
(II) a2 x+b2 y=c2
Koeffizienten ai ,bi , c i∈ℝ

Lösung des LGS Ein Paar (x;y), das beide Gleichungen erfüllt, ist eine Lösung des LGS

Der Punkt (xS ; yS ) ist der


1. genau eine Lösung:
L={(x S ; yS )} Schnittpunkt der Geraden zu (I)
und (II)
Die beiden Geraden sind echt
2. keine Lösung:
Mögliche Lösungen parallel zueinander, schneiden
L={∅}
sich also nicht.
3. unendlich viele Lösungen: Die beiden Geraden sind
a c identisch.
L={(x ;y)}mit y=− x+
b b
Lösungsverfahren
Eine Gleichung wird nach einer Variablen 1 aufgelöst, der Term für
diese Variable in die andere Gleichung anstelle der Variablen
Einsetzungsverfahren
eingesetzt und diese Gleichung dann gelöst. Abschließend mit dieser
Lösung die fehlende Variable 1 bestimmen.
Beide Gleichungen nach einer Variable 1 auflösen, Terme für diese
Gleichsetzungs-
Variable gleichsetzen und nach Variable 2 auflösen. Mit dieser Lösung
verfahren abschließend Variable 1 bestimmen.
Beide Gleichungen durch Multiplikation/Division so umformen, dass
entweder a1=−a2 oder b1 =−b 2 gilt, dann die Gleichungen addieren,
Additionsverfahren
so dass eine Gleichung mit einer Variablen entsteht. Diese lösen, mit
der Lösung dann die fehlende Variable bestimmen.
MATHEMATIK F8 MEG Sek II > Formeln

Grundfunktionen
Potenzfunktion:
n gerade n ungerade
n
f (x)=x ; (n∈ ℤ)
Gf ist symmetrisch zur y-Achse Gf ist symmetrisch zum Ursprung
liegende Parabel liegende Parabel

n positiv

Df =ℝ; Wf =ℝ⩾0 Df =ℝ; Wf =ℝ


Gf ist symmetrisch zur y-Achse Gf ist symmetrisch zum Ursprung
liegende Hyperbel liegende Hyperbel

n negativ

Df =ℝ≠0 ; Wf =ℝ⩾0 Df =ℝ≠0 ; Wf =ℝ

ist Umkehrfunktion zum positiven ist Umkehrfunktion zu xn


Ast von xn
Wurzelfunktion:

1
n
f (x)=x =√ x
n

(n∈ℕ)
Df =W f =ℝ
Df =ℝ⩾0 ; Wf =ℝ⩾0

◦ Df =ℝ; W f =ℝ>0
◦ keine Nullstelle;
◦ gemeinsamer Punkt
Exponentialfunktion (0;1)
◦ 0<a<1: streng
f (x)=ax ; (a∈ℝ>0) monoton fallend;
◦ a>1: streng monoton
wachsend
◦ f-1(x)=logax

◦ Df =ℝ>0 ; W f =ℝ
◦ Nullstelle (1;0)
Logarithmusfunktion ◦ 0<a<1: streng
monoton fallend;
f (x)=loga x ;(a∈ℝ>0) ◦ a>1: streng monoton
wachsend
◦ f-1(x)=ax
MATHEMATIK F9 MEG Sek II > Formeln

ANALYSIS
Rationale Funktionen
Eine ganzrationale Funktion ist eine Funktion des Typs
n n−1
f (x)=an x +an−1 x +...+a1 x+a0 ;(an≠0 ;ai ∈ℝ ;n∈ℕ)
Ganzrationale oder
Polynomfunktion
Die Faktoren ai heißen Koeffizienten von f.
n gibt den Grad der Funktion an [grad(f)=n].
f achsensymmetrisch zur y- Merkregel: Kommen bei einer
Achse genau dann, wenn gilt: Polynomfunktion ausschließlich
f (x)=f (−x) gerade Exponenten vor (a0
beliebig), so ist f achsen-
Symmetrie
f punktsymmetrisch zum symmetrisch; kommen
Ursprung genau dann, wenn ausschließlich ungerade
gilt: −f (x)=f (−x) Exponenten vor (und a0=0!),
so ist f punktsymmetrisch.
Nullstellen Eine ganzrationale Funktion vom Grad n hat höchstens n Nullstellen.
Eine ganzrationale Funktion vom Grad n hat höchstens n-1
Extrempunkte
Extrempunkte. Zwischen zwei Nullstellen befindet sich mindestens ein
(Hoch-& Tiefpunkte) Extrempunkt.

Differenzialrechnung
Der Differenzenquotient gibt die
Mittlere Änderungsrate f (x)−f (x0 ) Δy mittlere bzw. durchschnittliche
m= =
(Differenzenquotient) x−x 0 Δx Steigung der Sekante durch die
Punkte (x;f(x)) und (x0;f(x0)) an.
Ableitung f(x)− f(x 0) Die Ableitung ist der
f ´(x0 )= lim Differenzialquotient (=Grenzwert des
x →x 0 x− x0
Momentane / lokale Differenzenquotienten) für
f (x0 +h)−f (x0 )
Änderungsrate =lim x → x0 und gibt die Steigung der
(Differenzialquotient) h →0 h Tangente im Punkt (x0;f(x0)) an.

Existiert der obige Grenzwert, d.h. existiert f´(x0), so heißt f


Differenzierbarkeit differenzierbar an der Stelle x0. Ist f für alle x∈Df differenzierbar,
so heißt f differenzierbare Funktion.
Die Funktion f´, die jedem x∈Df die Ableitung f´(x) zuordnet, heißt
Ableitungsfunktion
Ableitungsfunktion von f.

Einige wichtige Ableitungsfunktionen


f(x)= → f´(x)= f(x)= → f´(x)= f(x)= → f´(x)=
1 1 1
x 1 − 2 ln x
x x x

x
xn n·xn-1 a (a>0) x
a ⋅lna sin x cos x

1
√x ex ex cos x –sin x
2 √x
MATHEMATIK F 10 MEG Sek II > Formeln

Ableitungsregeln für differenzierbare Funktionen


Regel Funktion Ableitungsfunktion
Konstante Funktionen
Konstantenregel f(x)=c ; c∈ℝ f´(x)=0 (waagerechte Geraden)
besitzen die Steigung Null.
Koeffizienten werden in die
Faktorregel f(x)=c·g(x) f´(x)=c·g´(x) Ableitungsfunktion
übertragen.
Summanden werden einzeln
Summenregel f(x)=g(x)+h(x) f`(x)=g´(x)+h´(x)
abgeleitet.
Produktregel f(x)=g(x)·h(x) f`= g´·h + g·h´
g(x) g´⋅h−g⋅h ´ Wichtig: Erst den Zählerterm
Quotientenregel f (x)= f ´=
h(x) h
2
ableiten!!
g ist die äußere,
Kettenregel f(x)=g(i(x)) f´(x)=g´[i(x)]·i´(x)
i die innere Funktion

Untersuchung von Funktionen mittels der Ableitungsfunktionen


Begriff Bedingung / Kriterium Aussage
Die Funktion f ist in [a;b] streng
f´(x)>0 für alle x∈[a ;b ]
monoton wachsend.
Monotonie
Die Funktion f ist in [a;b] streng
f´(x)<0 für alle x ∈[a ;b ]
monoton fallend.
Graph von f ist linksgekrümmt in
f″((x)>0 für alle x ∈[a ; b ]
[a;b] (konvex)
Krümmung
Graph von f ist rechtsgekrümmt in
f″((x)<0 für alle x ∈[a ; b ]
[a;b] (konkav)
Notwendig: f´(xH)=0 Der Punkt (xH ; f(xH)) ist ein
Hochpunkt
lokaler Hochpunkt.
(Maximalstelle;
Hinreichend: zusätzlich xH heißt lok. Maximalstelle,
Maximum) f″((xH)<0 f(xH) lok. Maximum
Notwendig: f´(xT)=0 Der Punkt (xH ; f(xH)) ist ein
Tiefpunkt
lokaler Tiefpunkt.
(Minimalstelle;
Hinreichend: zusätzlich xH heißt lok. Minimalstelle,
Minimum) f″((xT)>0 f(xH) lok. Minimum
Notwendig: f″((xW)=0 Der Punkt (xW ; f(xW)) ist ein Links-
Rechts-Wendepunkt von f, d.h.
L-R-Wendepunkt
Hinreichend: zusätzlich Wendestelle mit maximalem
(Wendestelle) f‴(xW) < 0 Anstieg oder minimalem Gefälle.
xW heißt Wendestelle.
Notwendig: f″((xW)=0 Der Punkt (xW ; f(xW)) ist ein
Rechts-Links-Wendepunkt von f,
R-L-Wendepunkt
Hinreichend: zusätzlich d.h. Wendestelle mit maximalem
(Wendestelle) f‴(xW) > 0 Gefälle oder minimalem Anstieg.
xW heißt Wendestelle.
Notwendig: f´(xS)=0 und Der Punkt (xS ; f(xS)) ist ein
f″(xS)=0 Sattelpunkt von f. Ein Sattelpunkt
Sattelpunkt
Hinreichend: zusätzlich ist ein Wendepunkt mit Steigung
f‴(xS) ≠ 0 Null. (Horizontalwendepunkt)
MATHEMATIK F 11 MEG Sek II > Formeln

f´(x) wechselt beim Durchgang


Vorzeichenwechsel- durch xH mit wachsendem x das xH ist lokale Maximalstelle.
kriterium Vorzeichen von plus zu minus.
für Extrema
(es gilt f´(xE)=0) f´(x) wechselt beim Durchgang
durch xT mit wachsendem x das xT ist lokale Maximalstelle.
Vorzeichen von minus zu plus.
f″(x) wechselt beim Durchgang
Vorzeichenwechsel- durch xW mit wachsendem x das XW ist Links-Rechts-Wendepunkt
kriterium Vorzeichen von plus zu minus.
für Wendestellen
(es gilt f″(xW)=0)
f″(x) wechselt beim Durchgang
durch xW mit wachsendem x das XW ist Rechts-Links-Wendepunkt
Vorzeichen von minus zu plus.

Anwendungen der Differenzialrechnung


Tangentensteigung: Normalensteigung:
mT =f´(a) mN = −
1
Tangente und f ´ (a )
Normale Tangentengleichung: Normalengleichung:
an Gf im Punkt y=mT (x-a) + f(a) y=mN (x-a) + f(a)
(a ; f(a))
Steigungswinkel: (Die Normale ist die Senkrechte
tan (α)= f ´(a) zur Tangente im Punkt (a ; f(a)) )
Zielsetzung:
Eine bestimmte Größe soll maximiert oder minimiert werden. Dazu
muss diese Größe als Funktion modelliert werden, um sie mit den
Methoden der Differenzialrechnung auf Extrema zu untersuchen.
Methode:
1. Aufstellen einer Zielfunktion z, die die Größe beschreibt.
Extremwert-
2. Hängt z von mehr als einer Variablen ab, müssen Nebenbedingun-
probleme gen gesucht und umgeformt werden, um alle bis auf eine Variable zu
eliminieren.
3. Sinnvollen Definitionsbereich für z festlegen.
4. Relative und absolute Extrema von z im Definitionsbereich bestimmen.
(Randwerte untersuchen!)
5. Ergebnisse interpretieren.
Zielsetzung:
Suche Funktion f, die einen bestimmten Sachverhalt möglichst gut
beschreibt, um z.B. weitere Prognosen machen zu können.
Methode:
Modellierung 1. Auswahl einer geeigneten Funktionsart (falls nicht vorgegeben):
von Funktionen ganzrational vom Grad n; exponentiell, etc.
(„Steckbrief- 2. Formulieren der Bedingungen für Funktionswerte, Steigungen,
aufgaben“) Krümmungen, Extrema etc. mithilfe der allgemeinen
Funktionsgleichung und deren Ableitungsfunktionen.
3. Lösen des Linearen Gleichungssystems (oder der Koeffizientenmatrix)
der formulierten Bedingungsgleichungen.
4. Die Lösungens des LGS sind die Koeffizienten der gesuchten Funktion.
Aus einem (hinreichend guten) Näherungswert x1 für die gesuchte Nullstelle
Approxiamtion x0 bestimmt man einen genaueren Näherungswert x2 mit
von Nullstellen f (x1 )
x2= x1− ; Das Verfahren wird unter Verwendung von x2 fortgesetzt.
(Newtonsches f ´ (x1 )
Tangentennäherungs
verfahren) f (x) ⋅ f ´ ´(x)
Bedingung: f´(xi)≠ 0 , sowie <1
[f ´(x)]2
MATHEMATIK F 12 MEG Sek II > Formeln

Grenzwerte
Existiert ein Grenzwert G, so sagen wir, die Funktion konvergiert.
Wird f(x) aber unendlich groß (positiv oder negativ), so divergiert die Funktion.

Definition & Eine Zahl G heißt Grenzwert einer Funktion f für x →∞ , wenn es
zu jeder positiven Zahl ε eine Stelle x1 gibt, sodass für alle x>x1 gilt:
Schreibweise
|f(x) – G|<ε .
Anders gesagt: Der Abstand der Funktionswerte vom Grenzwert G
für x →±∞ wird beliebig gering, die Funktion nähert sich G immer weiter an.
Eine Zahl G heißt Grenzwert einer Funktion f für x → x0 , wenn es zu
jeder positiven Zahl ε eine Zahl δ>0 gibt, sodass für alle
Definition &
x∈[x 0 −δ ; x0 +δ] gilt: |f(x) – G|<ε .
Schreibweise
Anders gesagt: Die Funktion nähert sich dem Punkt (x0 ; G) von links
für x → x0
und rechts beliebig nahe an. Unterscheiden sich Links- und
Rechtslimes voneinander, divergiert die Funktion für x → x0
lim f( x)=G ; lim f( x)=G ; lim f (x)=G lim steht für „limes“:
Schreibweisen x →+∞ x →−∞ x →x 0
Grenze, Grenzwert
lim [f (x)±g(x)]=lim f (x)±lim g(x)
Grenzwertsätze f( x) lim f (x)
lim [f (x)⋅g(x)]=lim f (x)⋅lim g(x) ; lim =
g (x) lim g(x)
u(x)
f (x)= ; Abhängig von grad(u) und grad(v) nähert sich der
v(x)
Graph von f für x →±∞ einer Geraden, der Asymptote an.
Asymptoten
grad(u) < grad(v): grad(u) = grad(v)=n: grad(u) = grad(v)+1:
gebrochenrationaler
an
Funktionen Asymptote y=0 Asymptote y= ; Schiefe Asymptote
bn
(an;bn: Leitkoeffizienten von
(x-Achse!) u bzw v) (Term mittels
Polynomdivision!)

u(x)
f (x)= ; u,v ganzrational, grad(v)>0
v(x)
Die Nullstellen von u(x) sind die Nullstellen von f(x). Nf =Nu
Die Nullstellen von v(x) sind die Definitionslücken von f(x), f ist
Gebrochenrationale also an diesen Stellen nicht definiert: Df =ℝ∖ Nv Diese Stellen
Funktion heißen Polstellen.
Gilt u(xN)=v(xN)=0 für eine Nullstelle xN, so spricht man von einer
hebbaren Definitionslücke bei xN. Kürzt man (x-xN) aus Zähler-
und Nennerterm, so entsteht eine Funtion f1(x), die f entspricht und
zusätzlich für xN definiert ist.
Regel von l´Hospital f ( x) ∞ f( x) 0
Ist lim =∞ bzw. lim = , so spricht man von
zur Ermittlung von x →a g (x) x →a g (x) 0
unbestimmten Grenzwerten
unbestimmten Ausdrücken, da diese nicht definiert sind.
Sind aber f und g in [b;c] mit a∈[b ; c] differenzierbar und existiert
f ´(x) f( x) f ´(x)
lim , so gilt: lim = lim .
x →a g ´( x) x →a g (x) x →a g ´( x)

Die Regel lässt sich wiederholen, sollte auch dieser Grenzwert nicht
existieren.
MATHEMATIK F 13 MEG Sek II > Formeln

Integralrechnung
Grundbegriffe Zusammenhänge
Gesucht ist die „Fläche“, die auf einem Intervall [a;b] zwischen dem
Graphen einer Funktion f und der x-Achse entsteht. Je nach Kontext
Idee des Integrals
muss diese „Fläche“ als Flächeninhalt, Wirkung oder Bestand einer
Größe interpretiert werden.
Näherungsweise Bestimmung der „Fläche“ durch Zerlegung des
b−a
Intervalls [a; b] in n Teilintervalle der Länge Δx= ;
n
Produktsummen n n

(Ober- und Obersumme: O n =∑ f ( x̄i )⋅Δ x ; Untersumme: U n=∑ f (x i )⋅Δ x ,


i=1 i=1
Untersumme)
mit f ( x̄i ) (bzw. f (x i ) ) ist größter (bzw. kleinster)
Funktionswert im i-ten Teilintervall.
Je größer n, desto genauer ist die Approximation der „Fläche“
Wenn die Grenzwerte lim On und lim Un existieren und
n →∞ n →∞
übereinstimmen, so wird dieser Grenzwert als bestimmtes Intergral
der Funktion f über dem Intervall [a; b] bezeichnet.
Bestimmtes Integral
b f(x) – Integrand
Schreibweise: ∫ f ( x) dx x – Integrationsvariable
a
a, b – Integrationsgrenzen
Eigenschaften des bestimmten Integrals
a b a

Bezüglich der
∫ f ( x) dx =0 ; ∫ f ( x) dx =−∫ f ( x)dx ;
a a b
b c c
Integrationsgrenzen
∫ f ( x) dx +∫ f ( x) dx=∫ f ( x) dx (für b∈[a ; c] )
a b a

b b b b b

Linearität ∫ k⋅f ( x) dx= k⋅∫ f ( x)dx ; ∫ [ f ( x)± g( x)]dx =∫ f ( x) dx±∫ g( x) dx


a a a a a

b b

Monotonie Gilt f(x)<g(x) für alle x∈[a ; b] , so folgt: ∫ f ( x) dx<∫ g ( x) dx


a a

Ist f stetig im Intervall [a; b], so gibt es mindestens eine Zahl c mit
b

Mittelwertsatz der a<c<b, so dass gilt: ∫ f ( x) dx = f (c)⋅(b−a) .


a
Integralrechnung b
1
f (c)= ∫ f ( x) dx heißt Integralmittelwert von f über [a; b]
b−a a

Stammfunktion und der Zusammenhang mit dem bestimmtem Integral


Eine Funktion F ist eine Stammfunktion der Funktion f , wenn für
alle x aus dem gemeinsamen Definitionsbereich von f und F gilt:
Stammfunktion
F´(x) = f(x)
Mit F(x) ist auch jede Funktion F(x)+C eine Stammfunktion von f.
Die Menge aller Stammfunktionen von f heißt unbestimmtes
Unbestimmtes Integral Integral von f.
Schreibweise: ∫ f ( x) dx =F ( x)+C C – Integrationskonstante
x

F a ( x)=∫ f ( t )dt heißt Integralfunktion von f zur Untergrenze a.


a
Integralfunktion - Ist f stetig auf einem Intervall I mit a∈ I , so ist Fa eine
Stammfunktion von f und besitzt an der Stelle x=a eine Nullstelle.
→ Fa(x) = F(x) + C , mit C= – F(a)
MATHEMATIK F 14 MEG Sek II > Formeln

Hauptsatz der Differenzial- und Integralrechnung


b

Ist F eine Stammfunktion einer in [a; b] stetigen Funktion f, so gilt: ∫ f (x )dx=F (b)−F (a )
a

Integrationsregeln
Name Funktion Regel

Konstantenregel f(x)=c ; c∈ℝ ∫ f ( x) dx =cx+C

Faktorregel f(x)=c·g(x) ∫ f ( x) dx = c⋅∫ g ( x) dx

Summenregel f(x)=g(x) ±h(x) ∫ f ( x) dx =∫ g ( x)dx ±∫ h( x) dx


∫ f ( g ( x))⋅g ´ ( x) dx=∫ f ( z) dz =F ( z)+C (mit z=g(x) und dz=g´(x)dx)

Substitutionsregel Dies ist die Umkehrung der Kettenregel der Differenzialrechnung!

Spezialfall:
∫ [ f ´ ( x)⋅g ( x)]dx = f ( x)⋅g ( x)−∫ [ f ( x)⋅g ´ ( x)] dx
Partielle Integration
Dies ist die Umkehrung der Produktregel der Differenzialrechnung!

Einige grundlegende unbestimmte Integrale

∫ 0 dx=C ∫ sin x dx=−cos x+C


∫ a dx=ax+C (a ∈ℝ) ∫ cos x dx=sin x +C
1 n+ 1
∫ xn dx= n+1 x +C (n∈ℝ ; n≠−1) ∫ tan x dx=−ln ∣cos x∣+C
∫ 1x dx=ln∣x∣+C ∫ ln x dx= x⋅ln x −x+C ( x>0)

f ´( x )
∫ e x dx=e x+C ∫ f ( x)
dx=ln∣ f ( x)∣+C ( f ( x)≠0)

x ax
∫ a dx= ln a
+C (a >0 ; a ≠1) ∫ f ´ ( x )⋅e f ( x ) dx=e f ( x )+C
MATHEMATIK F 15 MEG Sek II > Formeln

Flächeninhaltsberechnungen
Fläche zwischen dem Graphen einer Funktion und der x-Achse
Verläuft der Graph einer Funktion f im Intervall [a; b] unterhalb der
b

Flächenbilanz ...
x-Achse, so ist ∫ f ( x) dx < 0. Dies macht bei der Interpretation des
a
Integrals als Wirkung oder Bestand einer Größe Sinn. Wechselt der
Graph zwischen positiven und negativen Werten im Intervall, so kann
das bestimmte Integral als Bilanz der positiven und der negativen
„Flächen“ interpretiert werden; die Berechnung erfolgt wie gewohnt.
Soll das Integral aber einen geometrischen Flächeninhalt A
beschreiben (z.B. m²), so machen negative Flächen keinen Sinn!
Es gilt daher:
Falls f(x)≥0 für alle x∈[a ; b] : Falls f(x) ≤0 für alle x∈[a ; b] :
b b b

… und Flächeninhalt
A= ∫ f ( x) dx
a
A= ∣∫
a

f ( x) dx =−∫ f ( x) dx
a

Besitzt f auf [a; b] Nullstellen (x1, x2,...xn), so werden die


Absolutbeträge der Teilflächen summiert:
x1 x2

∣ ∣∣ ∣ ∣
b

A= ∫ f ( x) dx + ∫ f ( x) dx +...+∫ f ( x) dx
a x1 xn

Flächeninhalt zwischen den Graphen zweier Funktionen
b

f(x) ≥ g(x) für alle A= ∫ [ f ( x)− g( x)]dx


x∈[a ; b] a

f und g schneiden x1 x2

∣ ∣∣ ∣ ∣
b

einander in [a; b] bei


x1,x2...xn
A= ∫ [ f ( x)− g ( x)]dx + ∫ [ f ( x)− g( x)] dx +...+ ∫ [ f ( x)− g( x)]dx
a x1 xn

Berechnung von Rotationskörpern
Rotationstyp Gleichung Beschreibung
Volumen:
b

V= π⋅∫ [ f ( x)]2 dx Der Rotationskörper entsteht durch


Rotation um die a Rotation des Flächenstücks
zwischen dem Graphen von f und
x-Achse Mantelfläche: der x-Achse auf dem Intervall [a;b]
b um die x-Achse herum.
M= 2 π⋅∫ f ( x)⋅√ 1+[ f ´ ( x)]2 dx
a

Uneigentliche Integrale
Ist f eine in einem offenen Intervall [a; ∞[ stetige Funktion mit einer
Stammfunktion F,
Uneigentliche Integrale
b
mit unbeschränktem

Integrationsintervall
dann gilt: ∫ f ( x) dx =lim
b →∞
∫ f ( x) dx=lim
b →∞
F (b)− F ( a)
a a

Für die Intervalle ]- ∞; b] und ]- ∞; ∞[ gilt die Regel analog.

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