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Krebsarten von A bis Z
Gebärmutterkörperkrebs
Jedes Jahr erkranken in der Schweiz etwa 950 Frauen
neu an Gebärmutterkörperkrebs. Die Mehrheit der
Betroffenen ist älter als 65 Jahre.
1. Eileiter 2. Eierstock 3. Gebärmutter 4. Scheide 5.
Höhle der Gebärmutter 6. Gebärmutterkörper
(Muskelschicht) 7. Endometrium (Schleimhaut der
Gebärmutter) 8. Muttermund
Die Gebärmutter ist ein birnenförmiges Organ im
Unterleib der Frau. In der Gebärmutter wächst das
ungeborene Kind bis zur Geburt heran.
Die Gebärmutter besteht aus dem Gebärmutterkörper
und dem Gebärmutterhals.
Welche Formen von Gebärmutterkörperkrebs gibt es?
Der Gebärmutterkörper besteht aus verschiedenen
Gewebearten. Deshalb gibt es unterschiedliche Arten
von Gebärmutterkörperkrebs. Die häufigsten Arten
heissen Endometriumkarzinom und Uterussarkom.
Endometriumkarzinome entwickeln sich in der
Schleimhaut der Gebärmutter. Sie machen etwa 90
Prozent aller Krebserkrankungen des
Gebärmutterkörpers aus.
Uterussarkome entstehen in der Muskelwand des
Gebärmutterkörpers. Sie machen etwa 10 Prozent der
Krebserkrankungen des Gebärmutterkörpers aus.
Wie ist der Verlauf?
Gebärmutterkörperkrebs wächst sehr langsam. Bei
der Mehrzahl der Frauen beschränkt sich der Krebs
zum Zeitpunkt der Diagnose auf die Gebärmutter. Das
bedeutet, es haben sich noch keine Metastasen
(Ableger) gebildet und die Heilungsaussichten sind gut.
Wird Gebärmutterkörperkrebs nicht behandelt, kann
er sich ausbreiten. Der Krebs kann andere Gewebe
und Organe befallen.
Besprechen Sie einen Kinderwunsch unbedingt vor der
Therapie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Bei
Gebärmutterkörperkrebs ist es sehr wahrscheinlich,
dass Sie nach der Behandlung keine Kinder mehr
bekommen können.
Welche Ursachen und Risikofaktoren gibt es für
Gebärmutterkörperkrebs?
Es gibt keine eindeutige Ursache für
Gebärmutterkörperkrebs. Gewisse Faktoren und
Lebensumstände können das Erkrankungsrisiko
erhöhen:
Höheres Alter,
Lebensumstände, welche die Einwirkung des Hormons
Östrogen auf den Stoffwechsel verlängern (frühe erste
Monatsblutung, Kinderlosigkeit, späte Menopause),
Starkes Übergewicht: Fettzellen im Körper produzieren
Östrogen,
Diabetes (Zuckerkrankheit),
Langjährige Hormontherapie in den Wechseljahren
mit Östrogen, ohne zusätzliches Gestagen,
Gewisse antihormonelle Therapien bei Brustkrebs
können das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
anregen,
Erbliche Faktoren,
Atypische Endometriumhyperplasie (ungewöhnliche
Verdickung der Gebärmutterschleimhaut),
Strahlentherapien im Beckenbereich (können das
Risiko für Uterussarkome erhöhen).
Welche Beschwerden und Symptome können auf
Gebärmutterkörperkrebs hinweisen?
Obwohl Gebärmutterkörperkrebs meistens langsam
wächst, kann er sich schon früh durch Beschwerden
und Symptome zeigen:
Blutungen aus der Scheide nach den Wechseljahren,
Bei jüngeren Frauen: Zwischenblutungen,
Schmierblutungen ausserhalb der Monatsblutung
oder Monatsblutungen, die länger als sieben Tage
dauern,
Schlecht riechender Ausfluss,
Schmerzen im Unterbauch,
Unerklärliche Gewichtsabnahme.
Manche dieser Beschwerden können auch auf andere
Krankheiten hinweisen. Trotzdem sollten Sie solche
Beschwerden ärztlich abklären lassen. Je früher Krebs
entdeckt wird, desto besser sind die
Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen.
Was braucht es für die Diagnose?
Wie wird Gebärmutterkörperkrebs behandelt?
Kann ich noch Kinder bekommen?
Informationsmaterial
Sie haben die Diagnose Gebärmutterkörperkrebs
erhalten? Folgende Informationen und Hilfsmittel
können Sie vielleicht unterstützen:
Verdacht auf Krebs: wie geht es weiter?
Diagnose Krebs: Tipps für die erste Zeit
(Informationsblatt)
Tipps für das erste Gespräch beim Arzt
(Informationsblatt)
Gebärmutterkörperkrebs (Broschüre)
Im Shop finden Sie viele weitere Broschüren und
Informationsblätter zu verschiedenen Themen rund
um Krebs
Was ist Krebs?
Diagnose Krebs – was nun?
Krebsmedikament zu Hause einnehmen
Inhalt aktualisiert: 30. August 2022
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Jedes Jahr erkranken in der Schweiz etwa 950 Frauen neu an
Gebärmutterkörperkrebs. Die Mehrheit der Betroffenen ist
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Fehler! Es wurde kein Dateiname angegeben.1. Eileiter 2. Eierstock 3.
Gebärmutter 4. Scheide 5. Höhle der Gebärmutter 6. Gebärmutterkörper (Muskelschicht) 7.
Endometrium (Schleimhaut der Gebärmutter) 8. Muttermund
Die Gebärmutter ist ein birnenförmiges Organ im Unterleib der Frau. In
der Gebärmutter wächst das ungeborene Kind bis zur Geburt heran.
Die Gebärmutter besteht aus dem Gebärmutterkörper und dem
Gebärmutterhals.
Welche Formen von Gebärmutterkörperkrebs gibt es?
Der Gebärmutterkörper besteht aus verschiedenen Gewebearten.
Deshalb gibt es unterschiedliche Arten von Gebärmutterkörperkrebs.
Die häufigsten Arten heissen Endometriumkarzinom und
Uterussarkom.
Endometriumkarzinome entwickeln sich in der Schleimhaut der
Gebärmutter. Sie machen etwa 90 Prozent aller Krebserkrankungen des
Gebärmutterkörpers aus.
Uterussarkome entstehen in der Muskelwand des
Gebärmutterkörpers. Sie machen etwa 10 Prozent der
Krebserkrankungen des Gebärmutterkörpers aus.
Wie ist der Verlauf?
Gebärmutterkörperkrebs wächst sehr langsam. Bei der Mehrzahl der
Frauen beschränkt sich der Krebs zum Zeitpunkt der Diagnose auf die
Gebärmutter. Das bedeutet, es haben sich noch keine Metastasen
(Ableger) gebildet und die Heilungsaussichten sind gut.
Wird Gebärmutterkörperkrebs nicht behandelt, kann er sich ausbreiten.
Der Krebs kann andere Gewebe und Organe befallen.
Besprechen Sie einen Kinderwunsch unbedingt vor der Therapie mit
Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Bei Gebärmutterkörperkrebs ist es sehr
wahrscheinlich, dass Sie nach der Behandlung keine Kinder mehr
bekommen können.
Welche Ursachen und Risikofaktoren gibt es für
Gebärmutterkörperkrebs?
Es gibt keine eindeutige Ursache für Gebärmutterkörperkrebs. Gewisse
Faktoren und Lebensumstände können das Erkrankungsrisiko erhöhen:
höheres Alter,
Lebensumstände, welche die Einwirkung des Hormons Östrogen
auf den Stoffwechsel verlängern (frühe erste Monatsblutung,
Kinderlosigkeit, späte Menopause),
starkes Übergewicht: Fettzellen im Körper produzieren Östrogen,
Diabetes (Zuckerkrankheit),
langjährige Hormontherapie in den Wechseljahren mit Östrogen,
ohne zusätzliches Gestagen,
gewisse antihormonelle Therapien bei Brustkrebs können das
Wachstum der Gebärmutterschleimhaut anregen,
erbliche Faktoren,
atypische Endometriumhyperplasie (ungewöhnliche Verdickung
der Gebärmutterschleimhaut),
Strahlentherapien im Beckenbereich (können das Risiko für
Uterussarkome erhöhen).
Welche Beschwerden und Symptome können auf
Gebärmutterkörperkrebs hinweisen?
Obwohl Gebärmutterkörperkrebs meistens langsam wächst, kann er
sich schon früh durch Beschwerden und Symptome zeigen:
Blutungen aus der Scheide nach den Wechseljahren,
bei jüngeren Frauen: Zwischenblutungen, Schmierblutungen
ausserhalb der Monatsblutung oder Monatsblutungen, die länger
als sieben Tage dauern,
schlecht riechender Ausfluss,
Schmerzen im Unterbauch,
unerklärliche Gewichtsabnahme.
Manche dieser Beschwerden können auch auf andere Krankheiten
hinweisen. Trotzdem sollten Sie solche Beschwerden ärztlich abklären
lassen. Je früher Krebs entdeckt wird, desto besser sind die
Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen.
Was braucht es für die Diagnose?
Wie wird Gebärmutterkörperkrebs behandelt?
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Inhalt aktualisiert: 30. August 2022
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