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Addierer SP3V

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Mixed Signal Baugruppen 2021/2022 Demonstrator für Röhren-Rechner SPACE AGE 3-V

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Der Demonstrator für den Röhren-Rechner SPACE AGE 3-V.

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Der Demonstrator für den Röhren-Rechner SPACE AGE 3-V. ................................................................................. 1


Vorbemerkung ........................................................................................................................................................ 5
Dieser Bericht dokumentiert den Entwurf, Aufbau und Inbetriebnahme eines Addierers, wie sie im Jahr 2022 im
Rahmen eines Lehrauftrags des Verfassers am Fachgebiet EMSP der TU-Berlin, in Zusammenarbeit mit der
Firma TIGRIS-Elektronik GmbH, durchgeführt wurde. ............................................................................................ 5
Die Idee ................................................................................................................................................................... 6
Die Konzeption ........................................................................................................................................................ 7
Die Auswahl der Schlüsselbauteile ...................................................................................................................... 7
Die Planung des mechanischen Aufbaus............................................................................................................. 8
Die Planung des Demo-Systems zur Vorstellung auf der VCFB 2022 ................................................................ 11
Die Konzeption des 4-Bit Datenbussystems...................................................................................................... 15
Der Detailentwurf ................................................................................................................................................. 18
Der Entwurf des NAND-Grundgatters ............................................................................................................... 18
Die Betrachtung des Verhaltens des Grundgatters bei abweichenden Versorgungsspannungen ................... 26
Die Ergänzung des NAND-Grundgatters um eine Schutzbeschaltung .............................................................. 34
Die Erweiterung des NAND-Grundgatters um eine OR-Verknüpfungsebene ................................................... 35
Der Aufbau eines Registers aus dem AND / NOR-Gatter .................................................................................. 41
Der Entwurf der Baugruppe SP3V-101 ADD_HEX ............................................................................................. 45
Der Entwurf der Baugruppe SP3V-102 REG ...................................................................................................... 48
Der Entwurf der Baugruppe SP3V-103 NIXIE .................................................................................................... 50
Der Entwurf der Baugruppe SP3V-104 CONST .................................................................................................. 53
Der Entwurf der Baugruppe SP3V-105 BUS ...................................................................................................... 54
Der Entwurf des Panels SP3V-107 ..................................................................................................................... 56
Der Entwurf des Netzteils SP3V-130 für das Demo-System .............................................................................. 57
Abschätzung des Stromverbrauchs: .............................................................................................................. 57
Auslegung Zweig 12.6VAC/16VDC: ............................................................................................................... 59
Auslegung Zweig + 300V: .............................................................................................................................. 59
Auslegung Zweig - 300V: ............................................................................................................................... 59
Der Entwurf des Testadapters SP3V-140 für die Baugruppen des Demo-Systems ........................................... 60
Inbetriebnahme und Test ..................................................................................................................................... 63
Die Inbetriebnahme der Baugruppe SP3V-101 ADD-HEX ................................................................................. 63
Die Inbetriebnahme der Baugruppe SP3V-102 REG.......................................................................................... 67
Die Inbetriebnahme der Baugruppe SP3V-103 NIXIE........................................................................................ 77
Die Inbetriebnahme der Baugruppe SP3V-104 CONST ..................................................................................... 77
Die Inbetriebnahme der Baugruppe SP3V-105 BUS.......................................................................................... 78
Die Inbetriebnahme des Gesamtsystems ......................................................................................................... 79
Die Inbetriebnahme auf der funktionalen Ebene ......................................................................................... 79
Weitere Betrachtungen................................................................................................................................. 85
Detaillierte Untersuchung des Übertragungsverhaltens eines einzelnen NAND-Gatters................................. 86
Untersuchung des Verhaltens bei unsymmetrischer Versorgung ................................................................ 86
Aufnahme der Kennlinien verschiedener Röhrenexemplare aus verschiedenen Quellen ........................... 86
Betrachtung des Zeitverhaltens .................................................................................................................... 86
Fotos................................................................................................................................................................ 103
Zusammenfassung aller Änderungen und bekannen Fehler .......................................................................... 117

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Mixed Signal Baugruppen 2021/2022 Demonstrator für Röhren-Rechner SPACE AGE 3-V
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Vorbemerkung
Dieser Bericht dokumentiert den Entwurf, Aufbau und Inbetriebnahme eines Addierers, wie sie im Jahr 2022 im
Rahmen eines Lehrauftrags des Verfassers am Fachgebiet EMSP der TU-Berlin, in Zusammenarbeit mit der
Firma TIGRIS-Elektronik GmbH, durchgeführt wurde.

Dieser Bericht ist als Erfahrungsbericht und nicht als detaillierte Bauanleitung zu verstehen.
In diesem Bericht ist der gesamte Arbeitsprozess, von der Konzeption, über den Detailentwurf bis zur
Inbetriebnahme ausführlich und nachvollziehbar beschrieben.

Bitte beachten Sie unbedingt die folgenden Hinweise:

Diese Schaltung arbeitet mit gefährlicher Spannung. Kondensatoren können tödliche Spannungen über
längere Zeit halten. Stellen Sie daher unbedingt den Berührungsschutz sicher und verbinden Sie alle
berührbaren Metallteile mit einer sicheren Erdung ausreichenden Querschnitts.

Sie können den Verfasser, Henry Westphal, unter hw@[Link] kontaktieren.

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Mixed Signal Baugruppen 2021/2022 Demonstrator für Röhren-Rechner SPACE AGE 3-V
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Die Idee
Im Berichtszeitraum wurde ein Demonstrator erstellt, der einen Teil des Datenpfades des geplanten
zukünftigen Röhren-Rechners SPACE AGE 3-V darstellt. Mit Hilfe dieses Demonstrators wurde die für den
SPACE AGE 3-V vorgesehene Technologie erfolgreich verifiziert.

Bei der Realisierung des Röhren-Rechners ES24 für das Heinz Nixdorf-Museumsforums (HNF) in den Jahren
2020 und 2021 hat sich gezeigt, dass das dort verwendete als Einzelanfertigung hergestellte Gehäuse sowie die
dort verwendete stabilisierte Stromversorgung einen großen Anteil der Gesamtkosten ausmachten.

Daher wurde für den SPACE AGE3-V ein Schaltungskonzept entworfen, das mit unstabilisierten
Versorgungsspannungen über einen großen Variationsbereich dieser Spannungen zuverlässig arbeitet.
Weiterhin wurde ein Aufbaukonzept entworfen, das auf handelsüblichen 19-Zoll Gehäuseelementen basiert.

Im Vergleich zum ES24 ist durch die ungeregelte Heizspannung jedoch mit einer höheren Ausfallrate der Röhre
zu rechnen. Dies kann jedoch durch ein geeignetes Testkonzept aufgefangen werden. Im Gegensatz zu den für
den ES24 verwendeten Röhren E90CC, die sehr selten sind, stehen für die im geplanten SPACE AGE 3-V zur
Verwendung vorgesehenen Röhren E92CC große Lagerbestände, die bereits im Haus sind, zur Verfügung, so
dass eine höhere Ausfallrate akzeptiert werden kann. Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass es beim Betrieb von
ca. 60 Röhren E92CC (Telefunken, gebraucht) in einer Digitaluhr mit ungeregelter Heizspannung und täglichem
Einschaltvorgang über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren zu keinen einzigen Röhrenausfall gekommen ist.

Alle Schaltungsteile des SPACE AGE 3-V arbeiten rein zustandsgesteuert, so dass die Kurvengestalt der
Taktsignale für die korrekte Funktion keine Rolle spielt. Es muss lediglich die Überlappung von verschiedenen
Phasen des verwendeten Mehrphasentakts sicher vermieden werden. Die zustandsgesteuerte Arbeitsweise
erlaubt einen einfachen und übersichtlichen PC-gestützten Funktionstest mit hoher Fehlerauflösung. Es werden
keinerlei Echtzeitanforderungen an die Testsoftware gestellt.

Um die soeben beschriebenen Vorteile zu erreichen, wurde bewusst eine vergleichsweise lange Gatterlaufzeit
im zweistelligen us-Bereich in Kauf genommen. Damit reduziert sich die mögliche Taktfrequenz auf den
einstelligen kHz-Bereich. Dies stellt für die geplante Anwendung als Taschenrechner jedoch keine
Einschränkung dar.

Weiterhin wurde die Gatterschaltung daraufhin ausgelegt, dass ein Ausgang eine große Zahl an bis zu 30
Eingängen anderer Gatter treiben kann, um die Zahl der notwendigen Röhren so gering wie möglich zu halten.

Die genannten Ziele wurden durch den Einsatz hochsperrender Siliziumdioden BAV21 in Verbindung mit
hochohmigen Widerständen und einer vergleichsweise hohen Betriebsspannung von +/-300V erreicht.

Auch wenn in historischen Röhren-Rechnern aus den 1950-er Jahren Halbleiterdioden zum Einsatz kamen,
muss man der Fairness halber hinzufügen, dass die damaligen Dioden deutlich höhere Sperrströme als eine
heutige BAV21 hatten und dass vor allem die Stückpreise der Dioden nicht wie heute im unteren einstelligen
Cent-Bereich liegen sondern mit einstelligen Dollar-Beträgen teilweise höher als die Stückpreise von Röhren
waren. Die an dieser Stelle verwendete Schaltungstechnik mit großen Dioden-Matrixen zur Realisierung der
kombinatorischen Verknüpfungen wäre in den 1950-er Jahren noch nicht realisierbar gewesen.

Um preisgünstige, als Standardprodukte verfügbare Gehäusekomponenten einsetzen zu können, wurde der


mechanische Aufbau des SPACE AGE 3-V kompatibel mit dem weit verbreiteten 19-Zoll-Aufbausystem
konzipiert. Die Standard-Einsteckkarte des SPACE AGE 3-V entspricht einer Doppeleuropakarte (233 x 160mm)
mit 8 Teilungseinheiten (40,3mm) und ist mit zwei Steckverbindern DIN 41612 32AC kontaktiert. Die Röhren
ragen dabei aus der Ebene der Teilfrontplatten heraus und können mit einem Luftstrom gekühlt werden. Die
Teilfrontplatten verhindern, dass dieser Luftstrom die Dioden und Widerstände auf der Leiterplatte aufheizt.
Die Leiterplatten werden mit einem separaten Luftstrom gekühlt. Damit können die Sperrströme der Dioden
klein gehalten werden, so dass große Diodenmatrixen für umfassende kombinatorische Verknüpfungen
realisierbar sind.

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Die Konzeption

Die Auswahl der Schlüsselbauteile

Röhren:

Es wurde die Grundsatz-Entscheidung getroffen, den gesamten Rechner mit nur einem einzigen Röhrentyp zu
realisieren. Damit wird die Ersatzteilhaltung und das Tauschen defekter Röhren vereinfacht. Weiterhin lässt
sich das Instandhaltungskonzept, wie beim ES24 geschehen, auf einen einfachen Röhrentester zur
gleichzeitigen Prüfung mehrerer Röhren stützen, mit dem dann die letzte Stufe der Lokalisierung defekter
Röhren durchgeführt wird.

Aufgrund von Vorüberlegungen und aus Gründen der Verfügbarkeit wurde die E92CC, eine Spezialröhre für
Rechner-Anwendungen ausgewählt. Die Firma BTB stellte uns freundlicherweise einen großen Bestand dieser
Röhre zu Sonderkonditionen für die universitäre Verwendung zur Verfügung.

Im Gegensatz zu üblichen Röhren für Funk- und Audio-Zwecke hat die E92CC eine spezielle Beschichtung der
Kathode, die es erlaubt, die geheizte Röhre auch ohne Anodenstrom zu betreiben, ohne dass die Beschichtung
dabei, wie bei üblichen Röhren, ihre Emissionsfähigkeit verliert. Die spezielle Beschichtung der E92CC (und
anderer Röhren für digitale Zwecke) führt aber zu einem höheren Eigenrauschen. Daher kann die E92CC nicht
für Audio- oder Funkzwecke verwendet werden.

Halbleiterdioden:

Es wird eine Diode mit folgenden Eigenschaften gesucht:

- Sperrspannung mindestens 200V


- Geringer Leckstrom
- Geringe Kapazität
- bedrahtetes, kleines, axiales Gehäuse
- Günstiger Preis
- Gute Verfügbarkeit

Der einzige bei Vorab-Recherchen als geeignet identifizierte Diodentyp ist die BAV21.
Bei Vergleich der Datenblätter verschiedener Hersteller fällt auf, dass der spezifizierte maximale Sperrstrom
bei NXP niedriger als bei VISHAY und anderen Herstellern ist. Daher wird die BAV21 von NXP ausgewählt, mit
den folgenden Kenndaten:

- Sperrspannung 200V dauerhaft / 250V kurzzeitig


- Leckstrom 3uA max. bei 200V und 80°C
- Kapazität 1,5pF
- Gehäuse DO-35
- 0,023 EUR/Stück bei Abnahme vom 10'000 Stück
- Bei Mouser ab Lager lieferbar

Es wurde weiterhin festgelegt, die Schaltungen mit einem Leckstrom von 3uA zu berechnen und gleichzeitig
die Temperatur im Bereich der Dioden bei einem späteren Systemaufbau durch einen geeigneten Luftstrom auf
70°C zu begrenzen.

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Röhrenfassungen:

In der Vergangenheit hat sich die folgende Ausführung von BTB-Elektronik bewährt:

Miniatur Print B7G Keramik


Standard

Bestellkürzel: MiniaturPriKera

Diese Fassung besteht aus Silberkontakten und einem Keramikkörper.

Es wurde entschieden, diese Fassungen erneut einzusetzen.

Die Planung des mechanischen Aufbaus

Der SPACE AGE 3-V wird vermutlich 1200 bis 1500 Röhren Umfassen. Daher ist der aus Gründen der
Anschaulichkeit eigentlich zu bevorzugende offene, zweidimensionale Aufbau, wie er beim ES24 realisiert
wurde, aus Platzgründen nicht auf den SPACE AGE 3-V übertragbar. Es soll daher das aus historischen
Rechnern bekannte Aufbauprinzip Anwendung finden, bei dem sich die Beschaltung der Röhren „hinter“ den
Röhren befindet und von diesen durch eine weitgehend luftundurchlässige Wand getrennt ist.

Damit können zur Kühlung der Röhren und zur Kühlung der Beschaltung zwei getrennte Luftströme verwendet
werden. Damit wird insbesondere eine Aufheizung der Si-Dioden durch die Abwärme der Röhren vermieden.
Dies ist von besonderer Bedeutung, da die Sperrströme der Si-Dioden exponentiell mit der Temperatur
zunehmen.

Es wird als möglich angenommen, die Temperatur im Bereich der Kleinteile auf 70°C zu halten.

Die folgenden Abbildungen zeigen Teilansichten historischer Röhren-Rechner, die nach dem beschriebenen
Prinzip aufgebaut sind. Das gezeigte Aufbauprinzip wurde von vielen Herstellern in sehr ähnlicher Form
angewendet.

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Modul aus einem Großrechner von NCR, Ende der 1950-er Jahre

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Programmspeichermatrix (ROM) mit Germaniumdioden aus einem Röhren-Computer.

Detail der Programmspeichermatrix, ein Software-Update wurde durch Umlöten der Dioden ausgeführt.

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Wie bereits erwähnt, wird das Prinzip der Konstruktion der Steckmodule der historischen Röhren-Rechner
übernommen, dabei jedoch an die Abmessungen des genormten 19-Zoll-Systems angepasst.

Die dabei senkrecht zur Ebene der Haupt-Leiterplatte stehenden Röhrenfassungen werden auf einer weiteren
Leiterplatte untergebracht, die mit der Haupt-Leiterplatte über gewinkelte Stiftleisten verbunden ist. Damit ist
bei der Herstellung des Steckmoduls keinerlei Handverdrahtung mehr notwendig. Zur definierten
mechanischen Verbindung der Leiterplatten werden diese vor dem Löten der Stiftleisten mit Gewindeklötzen
miteinander verschraubt.

Die Verbindung zwischen den Steckmodulen erfolgt entweder über Backplanes oder über Wire-Wrap-
Verbindungen für die Signale und Litzenverbindungen für die Versorgungs- und Heizspannungen.

Die Planung des Demo-Systems zur Vorstellung auf der VCFB 2022

Das Demo-System stellt einen einfachen Datenpfad mit einem Addierer und den dazugehörigen Ein- und
Ausgangsregistern dar. Die Funktion des Steuerwerkes wird dabei durch manuelle Eingaben des Benutzers
ausgeführt.

Über das Register CONST werden mit Schaltern eingestellte Immediate-Werte in die Eingangsregister des
Addierers ALU_A und ALU_B geschrieben. Das Ergebnis wird dann in das Register D übertragen und mit der
Nixie-Röhre angezeigt, wenn es sich im Zahlenbereich 0..9 befindet.

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Daten bu s (D_ rd, D_ wr, /D_wr, je wei ls 4 B it)

Reg is ter Reg is ter


CONST AL U_A Bu str eib er
BUS
Ad di ere r
D Q D Q ADD_ HEX D_r d D_wr

OE Reg is ter
WE OE D Deco der
CLK NIXIE
A
S D Q_b us
B Q A Y
Reg is ter OE
AL U_B WE
CLK WE
CI CO CLK
D Q

WE
CLK

Con st 3..0
Nixi e

Daten-Eingabe Manuelles "Steuerwerk" Daten-Ausgabe

Au swa hl Que lle Au swa hl Zi el

con st_ oe al u_ a_ we
Con st AL U_A

ad d_ he x_oe al u_ b_ we
ADD_ HEX AL U_B

re g_d _o e re g_d _we


REG_ D REG_ D

clk
Clo ck

re set
Res et

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Der Nutzer führt dabei das folgende „Programm“ aus:

Vorbereitung: Reset drücken, es wird dann 0 angezeigt.

Schritt 1.1 Ersten Summanden als Immediate an CONST 3..0 einstellen

Schritt 1.2 Quelle = Const einstellen (alle anderen Quellen deaktivieren!)

Schritt 1.3 Ziel = ALU_A einstellen (alle anderen Ziele deaktivieren oder Register D als Anzeige aktivieren)
Schritt 1.4 Clock betätigen

Schritt 2.1 Zweiten Summanden als Immediate an CONST 3..0 einstellen

Schritt 2.2 Quelle = Const einstellen (alle anderen Quellen deaktivieren!)

Schritt 2.3 Ziel = ALU_B einstellen (alle anderen Ziele deaktivieren oder Register D als Anzeige aktivieren)

Schritt 2.4 Clock betätigen

Schritt 3.1 Quelle = ADD_HEX einstellen (alle anderen Quellen deaktivieren!)

Schritt 3.2 Ziel = Register D einstellen (alle anderen Ziele deaktivieren)

Ergebnis: Die Summe der beiden zuvor eingegeben Summanden erscheint auf der Nixie (wenn
im Bereich 0..9)

Eine grafisch aufbereitete, detaillierte „Bedienungsanleitung“ findet sich in der anliegenden Excel-Liste
„SP3V_Anwendungs-Ablä[Link]“.

Als Ergänzung wäre es möglich gewesen, das Carry-Signal einstellbar zu machen bzw. anzuzeigen, das wurde
aber bewusst nicht vorgesehen, um die Bedienung übersichtlich zu halten.

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Es wurde der folgende Systemaufbau festgelegt:

SP3 V-1 05
BUS

SP3 V-1 03
NIXIE
D

SP3 V-1 02
Ne tzve rte ile r/Scha lter/S iche run gen /Ka be l

REG
D
Tr afo
23 0V-5%
12 ,6 VAC
+3 00 V

SP3 V-1 01
-3 00V

ADD- HEX
Tr afo
SP3 V-1 30

23 0V-5%
Ne tztei l

SP3 V-1 02
Tr afo REG
12 ,6 V AL U_B

SP3 V-1 02
REG
AL U_A

SP3 V-1 04
CONST

SP3 V-1 07
PANEL

Zu m Te st de r e inze lne n Bau gru pp en :

SP3 V-1 40
TE STADAPTER

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Die Konzeption des 4-Bit Datenbussystems

Der SPACE AGE 3-V arbeitet mit einem Datenbus mit einer Breite von 4 Bit. Der Bus wird als WIRED-AND-
Verknüpfung aufgebaut, bei dem die Ausgänge aller treibenden Stufen miteinander verbunden sind und auf
einen gemeinsamen Pull-Up-Widerstand arbeiten. Der Zustand „nicht auf den Bus geschaltet“ und der zustand
„Ausgabe eines H-Pegels auf den Bus“ sind damit identisch, in beiden Fällen sperrt der treibende Ausgang. Nur
dann, wenn die Bedingungen „Auf den Bus geschaltet“ und „Ausgabe eines L-Pegels“ gleichzeitig erfüllt sind
schaltet der treibende Ausgang nach Masse durch.

Prinzipiell wäre es möglich, den Datenbus als bidirektionalen 4 Bit-Datenbus aufzubauen, womit dann nur 4
Busleitungen durch das System zu führen sind. Hieraus entstünde jedoch die Anforderung, dass jede einzelne
Quelle die zum Treiben des gesamten Busses notwendige Treiberleistung aufzubringen hätte. Dies wäre mit
einem einzigen Triodensystem der E92CC nicht zu realisieren.

Daher wird eine Trennung des Busses in einen Lesepfad, der von den zusammengeschalteten treibenden
Ausgängen an die Eingänge eines Bus-Verstärkermoduls führt und einen Schreibpfad, der von den Ausgängen
des Busverstärkers an die zusammengeschalteten am Bus liegenden Eingänge führt, vorgesehen.

Mit Hilfe dieser Busverstärker lässt sich dann, im Sinne einer Baumstruktur, eine Segmentierung des Busses in
Teil-Busse für verschiedene Teilsysteme vornehmen, so dass an den Ausgängen der einzelnen Busteilnehmer
ein einziges Triodensystem ausreicht, um die notwendige Treiberleistung zu erbringen.

Weiterhin ermöglicht es der Busverstärker, ohne Mehraufwand komplementäre Ausgangssignale


bereitzustellen, da innerhalb des Busverstärkers ohnehin zwei Inverterstufen hintereinander geschaltet
arbeiten. Mit diesen komplementären Signalen werden dann die meist komplementären Eingänge der am Bus
befindlichen Funktionsgruppen direkt angesteuert. Damit werden pro am Bus befindlicher Baugruppe 4
Triodensysteme eingespart.

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Das damit entstehende Bussystem aus 12 Leitungen ist in der folgenden Skizze symbolisch dargestellt:

Bu sver stä rker

D0_ rd D0_ wr

/D0 _wr

D1_ rd D1_ wr

/D1 _wr

D2_ rd D2_ wr

/D2 _wr

D3_ rd D3_ wr

/D3 _wr

Bu ste il neh me r

D0_ rd

D0 Q0 D1_ rd
/D0

D1 Q1 D2_ rd
/D1

D2 Q2 D3_ rd
/D2

D3 Q3
/D3

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Die folgende Skizze zeigt die Erweiterung dieses Prinzips zur Anbindung einer großen Zahl an Busteilnehmern:

Bus-Segment 1 (bis zu 29 Teilnehmer)

D0_ rd D0_ wr

/D0 _wr

D1_ rd D1_ wr

/D1 _wr

D2_ rd D2_ wr

/D2 _wr

D3_ rd D3_ wr

/D3 _wr

Bus-Segment 2 (bis zu 29 Teilnehmer)

D0_ rd D0_ wr

/D0 _wr

D1_ rd D1_ wr

/D1 _wr

D2_ rd D2_ wr

/D2 _wr

D3_ rd D3_ wr

/D3 _wr

Zu b is zu we itere n 2 8 ide ntisch en Seg me nten

Das direkte Zusammenschalten der Ausgänge der Eingangsstufen der gezeigten Schaltung ist deswegen
möglich, da immer nur eine der Eingangsleitungen jeder Bitposition (aus allen Segmenten gemeinsam) auf L
sein kann.

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Der Detailentwurf

Der Entwurf des NAND-Grundgatters

Alle Schaltungen des SP3-V bauen auf der folgenden Grundschaltung eines NAND-Gatters auf:

NAND-Gatter

+3 00 V +3 00 V

R1
1M R4
68 0K
D1 D2
+3 00 V BAV2 1 BAV2 1 Au sg an g

1
R2 V1 A
R* 68 0K E9 2CC R5
68 0K 39 0K

Ei nga ng 1 6

GL1
2ML BP R6
1

V*A 2M0
E9 2CC R* R3
39 0K 2M0
7

GL*
2ML BP R* -3 00V
2M0
7

+3 00 V

R*
75 0K

Ei nga ng 2
1

V*A
E9 2CC R*
39 0K

GL*
2ML BP R*
2M0
7

Wenn beide ansteuernden Ausgänge sperren, also einen H-Pegel abgeben, dann befinden sich beide Eingänge
auf einem Potential von ca. 150V. Dann sind D1 und D2 stromlos. Am Gitter von V1 stellt sich damit ein
Potential ein, dass (bedingt durch das Fließen von Gitterstrom) um einige hundert mV über dem
Massepotential liegt, V1A leitet damit und der Ausgang nimmt in der Folge einen L-Pegel an.

Wenn einer der beiden ansteuernden Ausgänge nach Masse hin leitet, also einen L-Pegel abgibt, dann fließt
durch D1 oder D2 ein Strom über die Anode der leitenden Röhre nach Masse und das Potential am
Verbindungspunkt von D1 und D2 sinkt soweit ab, dass sich in der Folge am Gitter von V1A ein negatives
Potential einstellt. Damit sperrt V1A und am Ausgang stellt sich ein H-Pegel ein.

Wenn beide ansteuernden Eingänge nach Masse leiten, dann stellt sich selbstverständlich ebenfalls ein H-Pegel
am Ausgang ein.

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Die Dimensionierung dieses Grundgatters wird schrittweise erläutert:

Die verwendeten Dioden BAV21 haben eine maximale dauerhafte Sperrspannung von 200V. Um eine hohe
Zuverlässigkeit zu erreichen, wird die Festlegung getroffen, die Dioden mit maximal 150V in Sperrrichtung zu
belasten. Dann besteht noch eine Sicherheitsmarge von 33%.

Die E92CC ist bei einer Anodenspannung von 150V (aus vorheriger Festlegung folgend) und einer
Gitterspannung von –7V vollständig sperrend. Bei einer Gitterspannung von 0V ist die E92CC vollständig
aufgesteuert. In der Praxis steuert man das Gitter der Röhre mit einem positiven Potential über einen
hochohmigen Widerstand an, so dass im Bereich des eingangsseitigen H-Pegels ein Gitterstrom fließt und sich
damit zuverlässig über den gesamten Spannungsbereich, der einen H-Pegel repräsentiert, eine Gitterspannung
von etwas positiver als 0V einstellt.

Ausgangsseitig ergibt sich dagegen bei sperrender Röhre ein H-Pegel von nahe 150V, während sich bei
leitender Röhre, in Abhängigkeit vom in den Ausgang aus den angesteuerten Eingängen hineinfließenden
Strom, ein positives Potential zwischen 10V und 75V einstellt, das dem L-Pegel entspricht.

Eine direkte Verbindung zwischen der Anode der ansteuernden Stufe und dem Gitter der angesteuerten Stufe
ist also nicht möglich, da die absoluten Potentiale der Spannungspegel an der Anode und am Gitter
gegeneinander verschoben sind. (Ein „idealer“ ausgangsseitiger L-Pegel von 0V würde am Gitter der Folgestufe
immer noch die Wirkung eines H-Pegels haben) Die ausgangsseitige Spannungsänderung muss stattdessen
über den mit R2 und R3 aufgebauten Spannungsteiler, der die negative Versorgungsspannung als Bezugspunkt
hat, an das Gitter der anzusteuernden Röhre gelangen.

Es ist vorteilhaft, die Spannungsänderung am Verbindungspunkt von D1 und D2 möglichst unabgeschwächt auf
das Gitter von V1A gelangen zu lassen, weil sich damit der undefinierte Bereich zwischen L- und H-Pegel am
Verbindungspunkt zwischen D1 und D2 und damit an den ansteuernden Ausgängen) auf ein Minimum
reduziert.

In diesem undefinierten Bereich, der zu Gitterpotentialen zwischen 0V und –7V führt, gibt das NAND-Gatter an
seinem Ausgang eine Spannung ab, die keinem der beiden Logikpegel H und L zugeordnet werden kann und
damit einen undefinierten Zustand repräsentiert. Hierbei ist zu bemerken, dass das NAND-Gatter eine analoge
Verstärkerstufe ist, die in den normalen Betriebspunkten jedoch mit extremer Übersteuerung betrieben wird.

Eine möglichst kleiner undefinierter Bereich erlaubt es, höhere Potentiale noch als gültige L-Pegel zu erkennen
und damit ausgangsseitig zuzulassen. Das alterungsbedingte Absinken der Emission der Röhren ist
gleichbedeutend mit einem höheren Anodenpotential bei der Ausgabe des L-Pegels.
Damit erlaubt eine Verschmälerung des undefinierten Bereichs eine längere Nutzungsdauer der Röhren, was
angesichts der Tatsache, dass die verwendeten Röhren nicht mehr hergestellt werden und die noch
vorhandenen Vorräte begrenzt sind, von hohem Nutzen ist.

Für das gewünschte kleine Teilerverhältnis des Teilers aus R2 und R3 muss daher R3 deutlich größer als R2 sein.
Dies lässt sich dadurch erreichen, dass die negative Spannung vergleichsweise hoch gewählt wird.

Mit zunehmender negativer Spannung nimmt das Spannungsteilerverhältnis zunächst rasch zu, mit weiter
steigender Spannung wird die Zunahme aber immer geringer.

Im Grenzfall einer unendlich hohen negativen Spannung und eines unendlich hohen Widerstandes wäre R3
eine ideale Stromquelle, die einen festen Strom in R2 einprägen würde. Damit würde der eingangsseitige
Spannungshub vollständig an das Gitter übertragen.

Mit einer noch praktikablen Spannung von –300V lässt sich ein in der Praxis vollkommen ausreichendes
Teilerverhältnis von 0,75 erreichen, es geht im Teiler also nur noch 25% des ursprünglichen Signalhubs
verloren.

Mit einer Spannung von 300V können noch übliche Widerstände, Kondensatoren und Steckverbinder
verwendet werden.

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Gleichzeitig besteht die Anforderung, dass die Quellimpedanz am Gitter nicht wesentlich größer als 500kOhm
sein soll. Diese Anforderung findet sich einerseits im Datenblatt der E92CC, andererseits ist sie auch durch die
Vermeidung der kapazitiven Einkopplung von Störungen motiviert.

Diese Anforderung ist jedoch nur für den Fall relevant, dass eingangsseitig ein L-Pegel anliegt. Dann ist der
Verbindungspunkt von D1 und D2 jedoch niederohmig abgeschlossen, so dass der Quellwiderstand der
Parallelschaltung von R2 und R3 entspricht.

Bei einem eingangsseitigen H-Pegel ist bereits die Gitter-Kathoden-Strecke selbst durch den fließenden
Gitterstrom niederohmig.

Das Potential am Verbindungspunkt von D1 und D2 soll dann, wenn D1 und D2 stromlos sind, nicht über 150V
hinaus ansteigen. Um die Belastung der ansteuernden Stufe möglichst gering zu halten, ist es vorteilhaft, R1 so
hochohmig wie möglich zu wählen, damit R1 möglichst weitgehend das Verhalten einer Stromquelle annimmt.

Dies erlaubt einerseits das Minimieren der Anzahl der Röhren, weil dann eine Stufe eine größere Zahl von
Eingängen treiben kann und anderseits eine längere Benutzungsdauer der Röhren, da bei einem geringeren
Strom in den Ausgang auch mit einer schon zurückgegangenen Emission noch ein hinreichend geringes
Potential der Anode bei der Ausgabe eines L-Pegels erreicht werden kann.

Aus diesen Überlegungen folgt, als praxisgerechten Kompromiss zwischen gewünschtem


stromquellenähnlichen Verhalten und dem Aufwand der praktischen Realisierung auch für die positive
Spannung 300V vorzusehen.

In einem iterativen Prozess wurde die dargestellte Dimensionierung für R1, R2 und R3 gefunden.

Diese Dimensionierung wird in der Folge erläutert.

Zunächst ist das Verhalten einiger relevanter Fälle durchgerechnet:

Fa ll 1: Fa ll 2:
Ei ngä ng e offen Ei ngä ng e offen ,
kein Gi tte rstrom (fi ktiv) m it Gitters trom

+3 00 V +3 00 V

R1 R1
1M 1M

+1 37 V 16 3u A +1 22 V 17 8u A
offe n offe n

R2 R2
68 0K 68 0K

+2 6V 28 uA
offe n 0V
an Ma ss e l ieg en d
15 0u A

R3 R3
2M0 2M0

-3 00V -3 00V

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Fa ll 3: Fa ll 4:
Gre nzfa ll H zu Gre nzfa ll L zu
un de fin ie rt un de fin ie rt

+3 00 V +3 00 V

R1 R1
1M 1M

48 uA +1 02 V 19 8u A 60 uA +9 3V 20 7u A
m it 102 V m it 93V
verb un de n verb un de n

R2 R2
68 0K 68 0K

15 0u A 0u A 14 7u A 0u A
0V -7 V

15 0u A 14 7u A

R3 R3
2M0 2M0

-3 00V -3 00V

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Fa ll 5: Fa ll 6:
L- Peg el 75 V L- Peg el 50 V

+3 00 V +3 00 V

R1 R1
1M 1M

85 uA +7 5V 22 5u A 11 9u A 50 V 25 0u A
m it 75V m it 50V
verb un de n verb un de n

R2 R2
68 0K 68 0K

14 0u A 0u A 13 1u A 0u A
-2 0V -3 8V

14 0u A 13 1u A

R3 R3
2M0 2M0

-3 00V -3 00V

Fa ll 7: Fa ll 8:
L- Peg el 25 V L- Peg el 0V

+3 00 V +3 00 V

R1 R1
1M 1M

15 4u A 25 V 27 5u A 18 8u A 0V 30 0u A
m it 25V m it Mass e
verb un de n verb un de n

R2 R2
68 0K 68 0K

12 1u A 0u A 11 2u A 0u A
-5 8V -7 6V

12 1u A 11 2u A

R3 R3
2M0 2M0

-3 00V -3 00V

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Es lässt sich zusammenfassen:

Untere Grenze der eingangsseitigen Erkennung des H-Pegels: 102V

Obere Grenze der eingangsseitigen Erfassung des L-Pegels: 93V

Eingangsstrom bei einem eingangsseitigen L-Pegel von 25V: 154 uA

Ersatzschaltung des Eingangs bei L-Pegel: U0 = 137V, Ri = 728 kOhm

Quellwiderstand am Gitter bei L-Pegel: 507 kOhm

Die Leckströme der Dioden D1 und D2 spielen an dieser Stelle keine Rolle. Wenn an allen Eingängen ein H-Pegel
anliegt, also alle Dioden sperren, dann würde der Leckstrom das Potential am Verbindungspunkt von D1 und
D2 weiter erhöhen. Wenn an einem Eingang ein L-Pegel ist, dann wird der Leckstrom der anderen Dioden von
dem diesen Eingang treibenden Ausgang aufgenommen, der hinreichend niederohmig ist.

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Weiterhin wird die ausgangsseitige Beschaltung des Gatters betrachtet:

Fa ll 1: Fa ll 2: Fa ll 2:
Röh re sp errt L- Peg el 78 V H-Pe ge l 1 17 V
Gre nzfa ll Gre nzfa ll
Zü nd sp an nun g erre icht 10 0u A dur ch GL erre icht

+3 00 V +3 00 V +3 00 V

22 0u A 32 6u A 26 9u A

R4 R4 R4
68 0K 68 0K 68 0K

0u A 29 3u A 13 6u A
15 1V m it 78V 78 V m it 117 V 11 7V
verb un de n verb un de n
22 0u A 33 uA 13 3u A

R5 R5 R5
39 0K 39 0K 39 0K

65 V 65 V 65 V

GL1 GL1 GL1


2ML BP R6 2ML BP R6 2ML BP R6
2M0 2M0 2M0

18 7u A 33 uA 0u A 33 uA 10 0u A 33 uA

Die Glimmlampe hat eine nominelle Brennspannung von 65V.

Aufgrund der Wirkung der Eingangsdioden der nachfolgenden Stufe gibt der Ausgang im H-Zustand keinen
Strom an die Eingänge ab. Daher ergibt sich bei sperrender Röhre stets ein H-Pegel von 151V und damit ein für
helles Leuchten ausreichender Strom von nahe 190uA durch die Glimmlampe.

Bei einem L-Pegel von 78V wird gerade die Zündspannung erreicht.
Bei einem H-Pegel von 117V fließt ein Strom von 100uA durch die Glimmlampe.

Es ist zu vermuten, dass sich ungefähr ab einem Strom von 100uA ein eindeutig wahrnehmbares Leuchten der
Glimmlampe ergibt.

In Bezug auf die ansteuernde Röhre wirkt die Ausgangsbeschaltung (bei L-Pegel und nicht leitender
Glimmlampe) wie eine Ersatzspannungsquelle mit einer Leerlaufspannung von 151V und einem
Innenwiderstand von 530 kOhm.

Es wurde bereits berechnet, dass sich ein Gatter-Eingang bei L-Pegel durch eine Ersatzspannungsquelle mit
einer Leerlaufspannung von 137V und einem Innenwiderstand von 728 kOhm beschreiben lässt.

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In der folgenden Abbildung ist das Kennlinienfeld der E92CC dargestellt.

Auszug Datenblatt AEG E92CC 1960

Man erkennt, dass sich bei einer Gitterspannung von 0V und einem Anodenstrom von 5mA ein L-Pegel von 40V
einstellt. (orange)

Wenn man hierbei eine Toleranz von 100% zulässt, dann erhielte man einen L-Pegel von 80V, der noch
unterhalb der errechneten Erkennungsschwelle von 93V (blau) liegt.

Die Erkennungsschwelle für H von 102V ist ebenfalls in blau eingezeichnet.

Daher wird die Festlegung getroffen, alle Schaltungen so auszulegen, dass bei einem L-Pegel von 40V ein
Anodenstrom von 5mA nicht überschritten wird.

Dies wird mit der in grün eingezeichneten Arbeitsgeraden dargestellt, die sich auf eine Leerlaufspannung von
143V, entsprechend der angesteuerten Eingänge bezieht.

Man erkennt, dass sich die Arbeitsgerade bei einem Strom von 6,5mA mit der Nulllinie der Spannung schneidet.
Hieraus folgt eine Widerstand von 143V / 6,5mA = 22 kOhm zu 143V. Dies entspricht einer Anzahl von 33
angesteuerten Eingängen. Hierbei ist aber die Ausgangsbeschaltung noch nicht berücksichtigt. Deren Einfluss
kann entsprechend 3 Eingängen hinreichend genau abgeschätzt werden, womit dann ein Ausgang 30 Eingänge
ansteuern kann.

Es wird sich später zeigen, dass sich dieser Wert aufgrund weiterer Maßnahmen zur Kompensation von
Sperrströmen der Dioden noch nach unten verändern wird.

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Die Betrachtung des Verhaltens des Grundgatters bei abweichenden


Versorgungsspannungen

Zunächst wird angenommen, dass beide Versorgungsspannungen zwar schwanken, dabei aber betragsmäßig
gleich bleiben. Diese Annahme beruht darauf, dass beide Versorgungsspannungen durch verschiedene
Sekundärwicklungen des gleichen Trafos gespeist werden.

Es wird eine Schwankung von +/- 15% angenommen.

Man erhält dann die folgenden Erkennungsschwellen für den H- und den L-Pegel:

Fa ll 3: Fa ll 4:
Gre nzfa ll H zu Gre nzfa ll L zu
un de fin ie rt un de fin ie rt

+2 55 V +2 55 V

R1 R1
1M 1M

40 uA 87 V 16 8u A 54 uA +7 7V 17 8u A
m it 87V m it 77V
verb un de n verb un de n

R2 R2
68 0K 68 0K

12 8u A 0u A 12 4u A 0u A
0V -7 V

12 8u A 12 4u A

R3 R3
2M0 2M0

-2 55V -2 55V

Fa ll 3: Fa ll 4:
Gre nzfa ll H zu Gre nzfa ll L zu
un de fin ie rt un de fin ie rt

+3 45 V +3 45 V

R1 R1
1M 1M

54 uA 11 8V 22 7u A 68 uA +1 08 V 23 7u A
m it 118 V m it 108 V
verb un de n verb un de n

R2 R2
68 0K 68 0K

17 3u A 0u A 16 9u A 0u A
0V -7 V

17 3u A 16 9u A

R3 R3
2M0 2M0

-3 45V -3 45V

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Man erkennt, dass sich die Erkennungsschwellen erwartungsgemäß verschieben.

Minimal: 77V – 87V


Maximal: 118V – 108V

Es wird betrachtet, inwieweit sich der L-Pegel der treibenden Stufe mit der Versorgungsspannung ändert.
Hierbei wird zunächst angenommen, die Heizspannung sei von der Änderung nicht betroffen.
In der Praxis wird aber die Heizspannung auch abnehmen, wenn die Versorgungsspannungen +/-300V aufgrund
von Netzschwankungen abnehmen. Damit wird sich der L-Pegel gegenüber den nachfolgenden Betrachtungen
jedoch erhöhen, so dass diese Betrachtungen zu optimistisch sind.

Da keine Datenblattangaben zur Verschiebung der Kennlinienfelder mit sich verändernder Heizspannung
vorliegen, können abschließende Ergebnisse nur empirisch in einer Versuchsreihe ermittelt werden, in der ein
tatsächlich aufgebautes Gatter mit ungeregelter Versorgung an variabler Netzspannung betrieben wird.

Im Falle eines L-Pegels bei einer Versorgung mit 255V entspricht der Eingang des Gatters einer
Ersatzspannungsquelle mit den folgenden Parametern:

117V / 728 k Ohm

Im Falle eines L-Pegels bei einer Versorgung mit 345V entspricht der Eingang des Gatters einer
Ersatzspannungsquelle mit den folgenden Parametern:

157,5V / 728 kOhm

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In das Kennlinienfeld wird eingetragen:

Dunkelblau: 33 Gattereingänge bei +/- 255V


Pink: 33 Gattereingänge bei +/- 345V

Hellblau: Erkennungsschwellen bei +/- 255V


Rosa: Erkennungsschwellen bei +/-345V

Die anodenseitige Beschaltung der Röhre wird in der folgenden Darstellung vernachlässigt.

Auszug Datenblatt AEG E92CC 1960

Man erkennt:

Bei Versorgung mit +/-255V: L-Pegel: 30V Erkennungsschwelle: 77V


Bei Versorgung mit +/-345V: L-Pegel: 42V Erkennungsschwelle: 87V

Hierbei ist aber der Einfluss der bei Betrieb mit +/-255V gleichzeitig reduzierten Heizung noch nicht
berücksichtigt, die zu einer Anhebung des L-Pegels führt. Hier besteht noch eine Sicherheitsmarge von 77V /
30V = 156%, die aber auch für Exemplarstreuungen und Röhrenalterung teilweise aufgebraucht wird.

Wie bereits erwähnt muss die Betriebssicherheit bei Spannungsschwankungen experimentell betrachtet
werden, um abschließende Aussagen mit Berücksichtigung des Einflusses der Heizung treffen zu können.

Der Anstieg der Erkennungsschwelle für den H-Pegel bei Betrieb mit +/-345V ist unkritisch, da auch der sich
einstellende H-Pegel entsprechend ansteigt.

Weiterhin wird das Verhalten betrachtet, wenn die Beträge der Versorgungsspannungen ungleich sind.

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Fa ll 3: Fa ll 4:
Gre nzfa ll H zu Gre nzfa ll L zu
un de fin ie rt un de fin ie rt

+3 00 V +3 00 V

R1 R1
1M 1M

85 uA 87 V 21 3u A 99 uA +7 7V 22 3u A
m it 87V m it 77V
verb un de n verb un de n

R2 R2
68 0K 68 0K

12 8u A 0u A 12 4u A 0u A
0V -7 V

12 8u A 12 4u A

R3 R3
2M0 2M0

-2 55V -2 55V

Fa ll 3: Fa ll 4:
Gre nzfa ll H zu Gre nzfa ll L zu
un de fin ie rt un de fin ie rt

+2 55 V +2 55 V

R1 R1
1M 1M

3u A 10 2V 15 3u A 15 uA +9 3V 16 2u A
m it 102 V m it 93V
verb un de n verb un de n

R2 R2
68 0K 68 0K

15 0u A 0u A 14 7u A 0u A
0V -7 V

15 0u A 14 7u A

R3 R3
2M0 2M0

-3 00V -3 00V

Man erkennt folgende Erkennungsschwellen:

Bei +300V / -255V: 77V / 87V


Bei +255V / -300V: 93V / 102V

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Fa ll 3: Fa ll 4:
Gre nzfa ll H zu Gre nzfa ll L zu
un de fin ie rt un de fin ie rt

+3 45 V +3 45 V

R1 R1
1M 1M

93 uA 10 2V 24 3u A 10 5u A +9 3V 25 2u A
m it 102 V m it 93V
verb un de n verb un de n

R2 R2
68 0K 68 0K

15 0u A 0u A 14 7u A 0u A
0V -7 V

15 0u A 14 7u A

R3 R3
2M0 2M0

-3 00V -3 00V

Fa ll 3: Fa ll 4:
Gre nzfa ll H zu Gre nzfa ll L zu
un de fin ie rt un de fin ie rt

+3 00 V +3 00 V

R1 R1
1M 1M

9u A 11 8V 18 2u A 23 uA +1 08 V 19 2u A
m it 118 V m it 108 V
verb un de n verb un de n

R2 R2
68 0K 68 0K

17 3u A 0u A 16 9u A 0u A
0V -7 V

17 3u A 16 9u A

R3 R3
2M0 2M0

-3 45V -3 45V

Man erkennt folgende Erkennungsschwellen:

Bei +345V / -300V: 93V / 102V


Bei +300V / -345V: 108V / 118V

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Für den L-Pegel stellt der Eingang das Gatters eine Ersatzspannungsquelle mit einem Innenwiderstand von 728
kOhm und einer Leerlaufspannung nach folgender Aufstellung dar:

+300V / -255V 149V


+255V / -300V 104V
+345V / -300V 170V
+300V / -345V 125V

In das Kennlinienfeld wird eingetragen:

Dunkelblau: 33 Gattereingänge bei +300V/-255V


Pink: 33 Gattereingänge bei +345V/-300V

Hellblau: Erkennungsschwellen bei +300V/-255V


Rosa: Erkennungsschwellen bei +345V/-300V

Die anodenseitige Beschaltung der Röhre wird in der folgenden Darstellung vernachlässigt.

Auszug Datenblatt AEG E92CC 1960

Man erkennt:

+300V/-255V : L-Pegel = 40V / Erkennungsschwelle = 77V Reserve: 92%


+345V/-300V: L-Pegel = 45V / Erkennungsschwelle = 93V Reserve: 106%

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In das Kennlinienfeld wird eingetragen:

Dunkelblau: 33 Gattereingänge bei +255V/-300V


Pink: 33 Gattereingänge bei +300V/-345V

Hellblau: Erkennungsschwellen bei +255V/-300V


Rosa: Erkennungsschwellen bei +300V/-345V

Die anodenseitige Beschaltung der Röhre wird in der folgenden Darstellung vernachlässigt.

Auszug Datenblatt AEG E92CC 1960

Man erkennt:

+255V/-300V: L-Pegel = 28V / Erkennungsschwelle = 93V Reserve: 232%


+300V/-345V: L-Pegel = 35V / Erkennungsschwelle = 108V Reserve: 208%

Weiterhin erkennt man, dass wenn die negative Versorgungsspannung höher als die positive
Versorgungsspannung ist, sich die untere Erkennungsschwelle für den H-Pegel an die maximal erreichbare
positive Spannung, die Leerlaufspannung, annähert.

Dieses Verhalten soll näher betrachtet werden:

Man erkennt, dass die Leeraufspannung des Teilers aus R1 zu R2 und R3 im betrachteten Fall praktisch der
Mindestspannung entspricht, die dazu nötig ist, 0V am Gitter der Röhre zu erreichen. Bei einer nur noch
geringfügigen weiteren Verringerung der positiven Versorgungsspannung könnte der H-Pegel eingangsseitig
gar nicht mehr erreicht werden. Der Ausgang des Gatters würde damit nicht mehr auf L gehen können.

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Das Vorsehen einer betragsmäßig gegenüber der negativen Betriebsspannung größeren positiven
Betriebsspannung würde die Toleranz gegenüber dem soeben beschriebenen Verhalten erhöhen. Andererseits
verliert man jedoch Toleranz gegenüber einem Ansteigen des H-Pegels aufgrund der Alterung von Röhren.

Ein deutliches Auseinanderlaufen der Spannungen kann jedoch dadurch verhindert werden, dass beide
Spannungen aus Sekundärwicklungen des gleichen Trafos gespeist werden und gleichzeitig beide
Gleichrichterschaltungen mit einem geringen Innenwiderstand (große Kapazität / kleine Drossel) aufgebaut
werden.

Nachteilig ist, dass die Belastung der positiven Betriebsspannung höher und ungleichmäßiger als die Belastung
der negativen Betriebsspannung ist, der Fall, dass die positive Betriebsspannung kleiner als die negative
Betriebsspannung ist, ist also wahrscheinlicher als umgekehrt.

Hieraus lassen sich folgende Schlüsse ziehen:

- Eine Auslegung der Versorgung mit geringem Innenwiderstand ist unabdingbar

- Es werden Anzapfungen an den Sekundärwicklungen vorgesehen, die es erlauben, das Verhältnis der
Sekundärspannung von 1 zu 1 leicht abweichen zu lassen, so dass im Mittel bei dem vorhandenen
Belastungsprofil dann die Spannungen gleich sind.

- Es wird geprüft, ob die Gesamt-Stromaufnahme aus der negativen Betriebsspannung so gering ist, dass
eine einfache Regelung mit Zenerdioden möglich ist.

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Die Ergänzung des NAND-Grundgatters um eine Schutzbeschaltung

Ohne weitere Maßnahmen würde bei ungeheizter Röhre V1A und bei Ausfall der Versorgungsspannung –300V
und offenen Eingängen die volle Versorgungsspannung von 300V an den Kathoden von D1 und D2 anliegen.

Daher wird die in der folgenden Abbildung sichtbare zusätzliche Diode D3 vorgesehen, womit dann, wie beim
Fließen eines Gitterstroms, R1 und R2 als Spannungsteiler wirken und sich keine höhere Spannung als im
Normalbetrieb ergibt.

Beim Ausfall der positiven Versorgungsspannung +300V würde sich eine zu hohe negative Spannung am Gitter
ergeben.

Daher wird D4 vorgesehen, womit R2 und R3 in diesem Fall als Spannungsteiler wirken und die Spannung am
Gitter begrenzt wird.

D3 und D4 haben auf die Funktion des Gatters im Normalbetrieb keinen Einfluss, da diese im Normalbetrieb
immer sperren.

Die folgende Abbildung zeigt die um die Schutzbeschaltung ergänzte Schaltung des NAND-Gatters:

NAND-Gatter

+3 00 V +3 00 V

R1
1M R4
68 0K
D1 D2
+3 00 V BAV2 1 BAV2 1 Au sg an g
1

R2 V1 A
R* 68 0K E9 2CC R5
68 0K 39 0K

Ei nga ng 1 6
D4
BAV2 1 GL1
2ML BP R6
1

V*A 2M0
E9 2CC R* R3
39 0K 2M0
7

D3
6 BAV2 1

GL*
2ML BP R* -3 00V
2M0
7

+3 00 V

R*
75 0K

Ei nga ng 2
1

V*A
E9 2CC R*
39 0K

GL*
2ML BP R*
2M0
7

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Die Erweiterung des NAND-Grundgatters um eine OR-Verknüpfungsebene

Die folgende Abbildung stellt die OR-Verknüpfung mehrerer der bereits betrachteten AND-Verknüpfungslinien
dar:

+3 00 V +3 00 V

R1 R8
1M 15 0K
D6 D10
D1 D2 BAV2 1 BAV2 1
BAV2 1 BAV2 1

D11
1N5 95 3
15 0V / 3W
Ei nga ng 1

Ei nga ng 2

NAND-Gatter

+3 00 V +3 00 V

R7
1M R4
D9 68 0K
D7 D8 BAV2 1
BAV2 1 BAV2 1 Au sg an g
1

R2 V1 A
68 0K E9 2CC R5
39 0K

Ei nga ng 3 6
D4
BAV2 1 GL1
2ML BP R6
Ei nga ng 4 2M0
R3
2M0
7

D3
BAV2 1

-3 00V

Für die erste Betrachtung der Schaltung wird D10 als noch nicht vorhanden angenommen.

An den Kathoden von D6 und D9 ist stets das höchste der beiden an den Anoden von D6 und D9 anliegenden
Potentiale anliegend.

Wenn entweder der Verbindungspunkt von D1 und D2 oder der Verbindungspunkt von D7 und D8 auf einem H-
Pegel liegt, dann stellt sich dieser H-Pegel auch am „oberen“ Anschluss von R2 ein, womit dann V1A in der
bekannten Weise leitend wird.

Wenn beide Verbindungspunkte von D1 und D2 sowie von D7 und D8 auf L-Pegel sind, dann liegt die höhere
der beiden Restspannungen am „oberen Anschluss“ von R2 an, womit V1A in der bekannten Weise sperrt.

Es soll nun der Fall betrachtet werden, in dem an allen 4 Eingängen ein H-Pegel anliegt.

Zunächst nehmen wir an, die Eingänge seien offen.


In diesem Fall liegen R1 und R7 in Bezug auf den mit R2 gebildeten Teiler parallel. Man erkennt, dass sich damit
das Potential an den „unteren“ Anschlüssen von R1 und R7 auf 172V erhöht, womit die Vorgabe verletzt ist,
dass die Sperrspannung über den Dioden 150V nicht überschreiten soll.

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Bei einer größeren Anzahl von Eingängen der OR-Verknüpfung würden noch höhere Spannungen entstehen.

Daher wird die mit D10, R8 und D11 aufgebaute Clamp-Schaltung vorgesehen. Hierbei können D11 und R8 für
mehrere Gatter gemeinsam verwendet werden.

Die nominelle Durchbruchspannung der verwendeten Zenerdiode 1N5953 ist 150V, hierbei ist ein Strom von
2mA spezifiziert. Aus dem Datenblatt ist ersichtlich, dass sich bereits mit einem Strom von 1mA eine Spannung
von ca. 140V einstellt, die bereits ausreichend ist, um den H-Pegel bei einem auf H befindlichen Eingang nicht
zu reduzieren.

Mit R8 = 150K ergibt sich ein Querstrom von 1mA durch die Zenerdiode.

Es wird im Datenblatt der Zenerdiode ein thermischer Widerstand von 40°C/W von der Sperrschicht zur
Umgebung angegeben.

Es wird eine Umgebungstemperatur von 70°C angenommen.

Damit ist folgende Verlustleistung in der Zenerdiode zulässig, wenn man eine innere Temperatur von 120°C
(Spezifiziertes Maximum: 200°C) nicht überschreiten will:

(120°C – 70°C) / 40°C/W = 1,25W.

Der Querstrom verursacht eine Verlustleistung von 0,15W.


Damit verbleibt eine Reserve von 1,1W zur Aufnahme von Strömen aus einer gewissen Anzahl an Clamp-
Schaltungen.

Ein AND-Verknüpfungspfad verursacht (bei offenen Eingängen) folgenden Strom durch die Zenerdiode: (300V –
150V) / 1M = 0,15mA.
Dies entspricht folgender Verlustleistung in der Zenerdiode: 150V * 0,15mA = 22,5mW.
Damit können an eine Zenerdiode bis zu 48 AND-Verknüpfungspfade mit einem Pull-Up-Widerstand von
1MOhm angeschlossen werden.

Es wird in der Folge die Zusammenschaltung einer größeren Anzahl von OR-Verknüpfungen betrachtet.
Zunächst könnte man die verschiedenen AND-Pfade direkt zusammenschalten.
Dies ist in der folgenden Abbildung gezeigt.

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+3 00 V

R1 D1
1M BAV2 1
AND

+3 00 V

R2 D2
1M BAV2 1
AND

+3 00 V

R10 D10
1M BAV2 1
AND

Die Abbildung symbolisiert die Zusammenschaltung von 10 Pfaden. Es wird angenommen, der oberste Pfad sei
auf H-Pegel, währen alle anderen 9 Pfade auf L-Pegel sind. Damit fließt durch die Dioden D2 bis D10 ein
Leckstrom von jeweils 3uA, womit sich insgesamt ein Leckstrom von 9 * 3uA = 27uA ergibt.

Dieser Leckstrom muss zusätzlich über R1 aufgebracht werden, womit sich ein zusätzlicher Spannungsabfall an
R1 ergibt. Der Quellwiderstand bei H-Pegel (mit Gitterstrom) ist an dieser Stelle 1MOhm parallel 680kOhm =
404 kOhm, die Leerlaufspannung liegt bei 121V. Damit fällt die Spannung auf 121V – 27uA * 404kOhm = 121V –
9,7V = 111,3V ab. Man erkennt, dass man bei einer größeren Anzahl von OR-Verknüpfungen in Gefahr läuft,
die minimale Schwelle zur Erkennung des H-Pegels von 102V zu erreichen oder zu unterschreiten.

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Daher wird (gemäß Vorschlag von Angelo Papenhoff) eine Baumstruktur der Dioden vorgesehen:

+300V

R1 D1
1M BAV 21
AND

D11
+300V BAV 21

R2 D2
1M BAV 21
AND

D16
+300V BAV 21

R3 D3
1M BAV 21
AND

D12
+300V BAV 21

R4 D4
1M BAV 21
AND

+300V

R5 D5
1M BAV 21
AND

D13
+300V BAV 21

R6 D6
1M BAV 21
AND

D17
+300V BAV 21

R7 D5
1M BAV 21
AND

D14
+300V BAV 21

R8 D6
1M BAV 21
AND

+300V

R9 D9
1M BAV 21
AND

D15
+300V BAV 21

R10 D10
1M BAV 21
AND

Erneut sei der oberste Eingang (an D1 führend) auf H, während alle anderen Eingänge auf L sind.
Damit fließt ein Leckstrom von je 3uA durch D2, D12, D17 und D15, womit insgesamt ein Leckstrom von 4 *
3uA = 12uA fließt. Damit ergibt sich eine Spannung von 121V – 12uA * 404kOhm = 121V – 5V = 116V. Dies ist
noch akzeptabel.

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Weiterhin wird der Einfluss des Leckstroms der Dioden der AND-Linien auf den H-Pegel am Ausgang der
treibenden Stufe betrachtet.

Es wird angenommen, dass der Ausgang 10 AND-Linien auf H treibt, die aber alle durch andere Eingänge bereits
nach L „gezogen“ sind.

+3 00 V

R1
D1 D2 1M
+3 00 V BAV2 1 BAV2 1

R4
68 0K

Au sg an g

LOW
1

V1 A
E9 2CC R5
39 0K

6 +3 00 V

GL1
2ML BP R6 R*
2M0 D* D* 1M
BAV2 1 BAV2 1
7

LOW

In diesem Fall fließt durch die Diode D1 und die entsprechenden Dioden der anderen Zweige jeweils ein
Leckstrom von 3uA, so dass sich insgesamt ein Leckstrom von 10 * 3uA = 30uA ergibt.

V1A ist gesperrt, GL1 leuchtet. Damit verhält sich die Ausgangsstufe wie eine Ersatzspannungsquelle mit einer
Leerlaufspannung von 150V und einem Innenwiderstand von 248 kOhm.

Bei Belastung mit 30uA sinkt das Potential des Ausgangs daher wie folgt ab:
151V – 30uA * 248 kOhm = 151V – 7,4V = 143,6V.
Damit liegt man noch deutlich über der Erkennungsschwelle von 102V für den H-Pegel.

Es soll die Grenze für die Anzahl der zu treibenden AND-Linien bestimmt werden:

Ein Abfallen des H-Pegels auf 120V wird toleriert.


Damit ergibt sich ein möglicher Strom von: (151V – 120V) / 248 kOhm = 125uA.
Dies entspricht 41 AND-Linien.

Man erkennt, dass die bereits bezüglich des L-Pegels hergeleitete Beschränkung auf 33 Eingänge weiterhin
maßgeblich bleibt.

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Die zuvor beschriebene Gatterstruktur kann als eine Zusammensetzung aus AND- und NOR-Gattern dargestellt
werden. Beispielhaft ist in der Folge eine 3-fach Veroderung von 3-fach Verundungen dargestellt:

G1
AND3

G2 G4
AND3 NOR3

G3
AND3

Man erkennt, dass sich die AND-Verknüpfungen auf einen Eingang reduzieren lassen. Dann erhält man ein
reines NOR-Gatter.

Weiterhin erkennt man, dass sich dann, wenn man die NOR-Verknüpfung auf einen Eingang reduziert, man
wieder das NAND-Gatter erhält, von dem ursprünglich ausgegangen wurde.

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Der Aufbau eines Registers aus dem AND / NOR-Gatter

Der Aufbau des Registers wird zunächst mit abstrakten Gattersymbolen beschrieben.

Die grundsätzliche Theorie des Flipflops wird an dieser Stelle als bekannt vorausgesetzt, sie ist in der
Dokumentation zum SPACE-AGE 1 am Beispiel der Implementation eines Flipflops mit Transistoren ausführlich
beschrieben.

/Q Q

G1A G1B
NOR3 NOR2
Q /Q
RESE T

G2A G2B
AND3 AND3

CLK

EN

/D D

Die Ausgänge der NOR-Gatter G1A und G1B sind nur dann auf H, wenn alle Eingänge dieser Gatter auf L sind.
Umgekehrt reicht es aus, einen einzigen der Eingänge auf H zu setzen, um einen L-Pegel am Ausgang zu
erzwingen.

Zunächst wird der asynchrone Reset über das Signal RESET betrachtet. Hierzu nehmen wir an, dass die
Ausgänge der AND-Gatter G2A und G2B auf L sind.

HINWEIS:
Es muss durch eine entsprechende Verknüpfung im Taktgenerator sichergestellt sein, dass das Taktsignal erst
dann auf H gehen kann, wenn das RESET-Signal bereits inaktiv ist.

Mit dem H-Pegel am Signal RESET wird in jedem Fall ein L-Pegel am Ausgang des Gatters G1A (Q) erzwungen.
Damit sind dann beide Eingänge des Gatters G1B auf L. Damit ist der Ausgang des Gatters G1B (/Q) auf H. Man
erkennt, dass das Flipflop damit rückgesetzt ist. Durch die Rückführung des H-Pegels an /Q an G1A wird der
Zustand des Flipflops auch dann gehalten, wenn das Signal RESET wieder zurück auf L geht.

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Es wird das synchrone Setzen des Flipflops betrachtet.
Dazu ist der Eingang /D auf L, während der Eingang D auf H ist.
Ebenso ist der Eingang EN auf H.

Dabei sind die Ausgänge der AND-Gatter G2A und G2B immer noch auf L.

Wenn das Signal CLK auf H geht, dann geht auch der Ausgang des Gatters G2B auf H, während der Ausgang des
Gatters G2A auf L bleibt.

Damit wird erzwungen, dass der Ausgang des Gatters G1B (/Q) auf L geht. Damit sind alle Eingänge von G1A auf
L, womit dann der Ausgang von G1A (Q) auf H geht. Das Flipflop ist damit gesetzt. Da der Ausgang von G1A
wiederum auf einen Eingang von G1B rückgeführt wird, wird dieser Zustand auch dann gehalten, wenn das
Signal CLK wieder auf L zurückgegangen ist.

Wäre das Signal EN während des H-Pegels des Signals CLK dagegen auf L gewesen, wäre keine Änderung des
Zustandes des Flipflops erfolgt, da dann der Ausgang von G2B dauerhaft auf L gewesen wäre.

In gleicher Weise wird das Flipflop synchron rückgesetzt, wenn /D auf H ist und D auf L ist und dann EN und CLK
gleichzeitig auf H gebracht werden. In diesem Fall ergibt sich für die Dauer des H-Pegels am Signal CLK ein H-
Pegel am Ausgang des Gatters G2A, womit dann das Flipflop rückgesetzt wird.

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Die soeben auf Gatterebene beschriebene Schaltung lässt sich mithilfe der bereits beschriebenen Gatter-
Grundschaltungen „ Eins zu Eins“ in eine Röhrenschaltung umsetzen:

Ausgänge
/Q Q

+300V NOR3
R15
1M
D17 D16
RES ET BAV 21 BAV 21

+300V +300V
NOR2 +300V +300V

R7 R1 R8 R14
1M 1M 1M 1M
D5 D1 D20 D21 D9 D15
BAV 21 BAV 21 BAV 21 BAV 21 BAV 21 BAV 21

D18 D19
BAV 21 BAV 21
+300V +300V

150V_CLAMP R4 R11 150V_CLAMP


680K
680K
D3 D10
BAV 21 Q /Q BAV 21

V1B
1

2
R2 V1A E92CC R9
680K E92CC R5 R12 680K
390K 390K

6 5

D4 D11
BAV 21 R6 R13 BAV 21
2M0 2M0
R3 R10
2M0 2M0
7

G L1 G L1
2MLBP 2MLBP
-300V -300V

AND3 D6 D12
AND3
BAV 21 BAV 21

+300V

CLK R8
150K
D7 D13
BAV 21 BAV 21
150V_CLAMP

D11
D8 EN D14
BAV 21 BAV 21 1N5953
150V / 3W

/D D

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In weiteren Darstellungen wird das Register als Schaltsymbol zusammengefasst dargestellt:

REG
D Q
/D /Q

EN (2)
CLK (2 )

RESE T

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Der Entwurf der Baugruppe SP3V-101 ADD_HEX

Dieser Textabschnitt bezieht sich auf den in den Anlagen befindlichen Schaltplan der Baugruppe SP3V-101
ADD_HEX.

Die Baugruppe SP3V-101 addiert zwei Hex-Zahlen mit einer Breite von jeweils 4 Bit. Sie hat einen
Übertragseingang und einen Übertragsausgang. Die Summenausgänge werden über einen abschaltbaren
Bustreiber nach außen geführt. Diese Funktion entspricht dem TTL-Baustein 74xx283 mit einem
nachgeschalteten Bustreiber 74xx125.

Die folgende Wahrheitstabelle stellt die gewünschte Funktion der Baugruppe, bezogen auf eine Bitposition dar.
Die Ergebnisse sind nach Summe und Übertrag getrennt dargestellt.

Übertrag Ein Summand 1 Summand 2 Ergebnis Dezimal

Summe
0 0 0 0 0+0+0=0
0 0 1 1 0+0+1=1
0 1 0 1 0+1+0=1
0 1 1 0 0+1+1=2
1 0 0 1 1+0+0=1
1 0 1 0 1+0+1=2
1 1 0 0 1+1+0=2
1 1 1 1 1 + 1 + 1 =3

Übertrag Ein Summand 1 Summand 2 Ergebnis Dezimal

Übertrag
0 0 0 0 0+0+0=0
0 0 1 0 0+0+1=1
0 1 0 0 0+1+0=1
0 1 1 1 0+1+1=2
1 0 0 0 1+0+0=1
1 0 1 1 1+0+1=2
1 1 0 1 1+1+0=2
1 1 1 1 1 + 1 + 1 =3

Der Übertragseingang der untersten Bitposition Bit 0 ist nach außen geführt. Der Übertragsausgang der
Addierschaltung für Bit 0 wird an den Übertragseingang der nächstfolgenden Addierschaltung für Bit 1 gelegt.
In entsprechender Weise werden die Addierschaltungen für die Bits 2 und 3 in Bezug auf den Übertrag
kaskadiert. Der Übertragsausgang der Addierschaltung für Bit 3 wird nach außen geführt.

Die durch diese serielle Verarbeitung des Übertrags entstehende Addition der Laufzeiten der einzelnen
Addierstufen in Bezug auf das Vorliegen des Gesamtergebnisses wird zum Zwecke der Einsparung von
Bauelementen akzeptiert.

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Die Logikblöcke für die Bildung der Teilsummen und der Überträge werden als abstrakte Blöcke dargestellt.
Damit ergibt sich die folgende Gatterschaltung für die Baugruppe:

OE

G1
SUM2 G1
CI NAND_BUS2
/CI CI
/CI D0_rd
OC
A0
/A0 A0 /S0
/A0
B0
/B0 B0
/B0

G2
CARRY2
CI
/CI

A0 C0
/A0 /C0

B0
/B0

G1
SUM2 G1
NAND_BUS2
CI
/CI D1_rd
OC
A1
/A1 A0 /S0
/A0
B1
/B1 B0
/B0

G2
CARRY2
CI
/CI

A0 C0
/A0 /C0

B0
/B0

G1
SUM2 G1
NAND_BUS2
CI
/CI D2_rd
OC
A2
/A2 A0 /S0
/A0
B2
/B2 B0
/B0

G2
CARRY2
CI
/CI

A0 C0
/A0 /C0

B0
/B0

G1
SUM2 G1
NAND_BUS2
CI
/CI D3_rd
OC
A3
/A3 A0 /S0
/A0
B3
/B3 B0
/B0

G2
CARRY2
CI
/CI
CO
A0 C0 /CO
/A0 /C0

B0
/B0

Diese Schaltung wurde Eins zu Eins mittels der Struktur des bereits hergeleiteten AND/NOR-Gatters umgesetzt.
Diese Schaltung ist im anliegenden Schaltplan der Baugruppe SP3V-101 ADD_HEX dargestellt.

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Die folgende Skizze zeigt die Anschlussbelegung der Baugruppe:

OE 1_ C30

/Ci 2_ A2 2
Ci 2_ C22 Ci ADD

/A0 2_ A2 0
A0 2_ C20 A /S UM BUS 1_ C28 D0

/B 0 2_ A1 2
B0 2_ C12 B Co

Ci ADD

/A1 2_ A1 8
A1 2_ C18 A /S UM BUS 1_ C26 D1

/B 1 2_ A1 0
B1 2_ C10 B Co

Ci ADD

/A2 2_ A1 6
A2 2_ C16 A /S UM BUS 1_ C24 D2

/A3 2_ A1 4
A3 2_ C14 B Co

Ci ADD

/B 2 2_ A8
B2 2_ C8 A /S UM BUS 1_ C22 D3

/B 3 2_ A6 1_ A1 8 /C3
B3 2_ C6 B Co 1_ C18 C3

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Der Entwurf der Baugruppe SP3V-102 REG

Dieser Textabschnitt bezieht sich auf den in den Anlagen befindlichen Schaltplan der Baugruppe SP3V-102 REG.

Die folgende Skizze zeigt den Schaltplan der Baugruppe in Gattersymbolen.

FF1
REG
D0_ wr Q0
/D0 _wr D Q /Q0
/D /Q
we
clk EN
CLK G1
re set NAND_ BUS2
RESE T
OC
D0_ rd
oe

FF2
REG
D1_ wr Q1
/D1 _wr D Q /Q1
/D /Q
we
clk EN
CLK G1
re set NAND_ BUS2
RESE T
OC
D1_ rd
oe

FF3
REG
D2_ wr Q2
/D2 _wr D Q /Q2
/D /Q
we
clk EN
CLK G1
re set NAND_ BUS2
RESE T
OC
D2_ rd
oe

FF4
REG
D3_ wr Q3
/D3 _wr D Q /Q3
/D /Q
we
clk EN
CLK G1
re set NAND_ BUS2
RESE T
OC
D3_ rd
oe

we
oe

clk
re set

Die Umsetzung in den Detailschaltplan erfolgte Eins zu Eins durch Zusammensetzen der bereits hergeleiteten
Grundschaltungen. Diese Schaltung ist im anliegenden Schaltplan der Baugruppe SP3V-102 REG dargestellt.

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Die folgende Skizze zeigt die Anschlussbelegung der Baugruppe:

REGISTER
/D0 _wr 2_ A2 2 /D /Q 1_ A1 8 /Q0
D0_ wr 2_ C22 D Q 1_ C18 Q0

Bit 0
CLK 1_ A8 CLK

WE 1_ A3 2 WE BUS 1_ C28 D0_ rd

RESE T OE

RESE T 1_ C8

OE 1_ C30

REGISTER
/D1 _wr 2_ A2 0 /D /Q 1_ A1 6 /Q1
D1_ wr 2_ C20 D Q 1_ C16 Q1

Bit 1
CLK 1_ A8 CLK

WE 1_ A3 2 WE BUS 1_ C26 D1_ rd

RESE T OE

RESE T 1_ C8

OE 1_ C30

REGISTER
/D2 _wr 2_ A1 8 /D /Q 1_ A1 4 /Q2
D2_ wr 2_ C18 D Q 1_ C14 Q2

Bit 2
CLK 1_ A8 CLK

WE 1_ A3 2 WE BUS 1_ C24 D2_ rd

RESE T OE

RESE T 1_ C8

OE 1_ C30

REGISTER
/D3 _wr 2_ A1 6 /D /Q 1_ A1 2 /Q3
D3_ wr 2_ C16 D Q 1_ C12 Q3

Bit 3
CLK 1_ A8 CLK

WE 1_ A3 2 WE BUS 1_ C22 D3_ rd

RESE T OE

RESE T 1_ C8

OE 1_ C30

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Der Entwurf der Baugruppe SP3V-103 NIXIE

Dieser Textabschnitt bezieht sich auf den in den Anlagen befindlichen Schaltplan der Baugruppe SP3V-103 NIXIE.

Die folgende Skizze zeigt den Schaltplan der Baugruppe in Gattersymbolen.

180V NIX IE_A

G1 G6
NIX IE_DEC_0 NIX IE_DEC_5
/BL /BL /BL
/BL /BL
A0 A0 A0
/A0 /A0 A0 /A0 A0
/A0 /A0
A1 A1 A1
/A1 /A1 A1 /A1 A1
/A1 NIX IE_/K0 /A1 NIX IE_/K5
A2 A2 K0 A2 K5
/A2 /A2 A2 /A2 A2
/A2 /A2
A3 A3 A3
/A3 /A3 A3 /A3 A3
/A3 /A3

G2 G7
NIX IE_DEC_1 NIX IE_DEC_6
/BL /BL
/BL /BL
A0 A0
/A0 A0 /A0 A0
/A0 /A0
A1 A1
/A1 A1 /A1 A1
/A1 NIX IE_/K1 /A1 NIX IE_/K6
A2 K1 A2 K6
/A2 A2 /A2 A2
/A2 /A2
A3 A3
/A3 A3 /A3 A3
/A3 /A3

G3 G8
NIX IE_DEC_2 NIX IE_DEC_7
/BL /BL
/BL /BL
A0 A0
/A0 A0 /A0 A0
/A0 /A0
A1 A1
/A1 A1 /A1 A1
/A1 NIX IE_/K2 /A1 NIX IE_/K7
A2 K2 A2 K7
/A2 A2 /A2 A2
/A2 /A2
A3 A3
/A3 A3 /A3 A3
/A3 /A3

G4 G9
NIX IE_DEC_3 NIX IE_DEC_8
/BL /BL
/BL /BL
A0 A0
/A0 A0 /A0 A0
/A0 /A0
A1 A1
/A1 A1 /A1 A1
/A1 NIX IE_/K3 /A1 NIX IE_/K8
A2 K3 A2 K8
/A2 A2 /A2 A2
/A2 /A2
A3 A3
/A3 A3 /A3 A3
/A3 /A3

G5 G 10
NIX IE_DEC_4 NIX IE_DEC_9
/BL /BL
/BL /BL
A0 A0
/A0 A0 /A0 A0
/A0 /A0
A1 A1
/A1 A1 /A1 A1
/A1 NIX IE_/K4 /A1 NIX IE_/K9
A2 K4 A2 K9
/A2 A2 /A2 A2
/A2 /A2
A3 A3
/A3 A3 /A3 A3
/A3 /A3

G 10
NIX IE_DRV_DP/CARRY
DP /DP
DP /DP

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Eine detaillierte Wahrheitstabelle findet sich in der Excel-Tabelle „Testergebnisse_SP3V-101_2_3_4_5_2022-
[Link] „ in den Anlagen.

Die Umsetzung in den Detailschaltplan erfolgte Eins zu Eins durch Zusammensetzen der bereits hergeleiteten
Grundschaltungen zuzüglich einer Ergänzung um zwei Spannungsquellen für die Versorgung der Nixie-Röhre
und zur Vorspannung der inaktiven Kathoden der Nixie-Röhre. Diese Schaltung ist im anliegenden Schaltplan
der Baugruppe SP3V-103 NIXIE dargestellt.

Die Dimensionierung dieser Spannungsquellen und der dazugehörigen Vorwiderstände ist in der Folge
dokumentiert:

Die verwendete Nixie-Röhre Z560M von RFT hat die folgenden Kennwerte:

Zündspannung: 145V
Brennspannung: 135V
Brennstrom: 1,8mA..2mA

Festlegung Versorgungsspannung für Nixie: 180V


Dann R002: (180V – 135V) / 1,8mA = 25K => Normwert 24K P = 0,08W

(In der tatsächlich realisierten Baugruppe wurde der Wert 24K9 bestückt)

Festlegung: Strom durch D001 im Lastfall: 3mA.

P = 180V * 3mA = 0,54W.

Damit Strom durch D001 im Leerlauf: (Addition von 2mA für den Strom, der sonst durch die Nixie fließen würde
zum vorhandenen Leerlaufstrom von 3mA)

P = 180V * 5mA = 0,97W.

R001: (300V – 180V) / 5mA = 24K


P = 0,6W.
 1W-Bauform

Festlegung der Clampspannung für Nixie: 100V

Strom durch D11 im Leerlauf soll sein: 5mA.

P = 100V * 5mA = 0,5W.

R8 = (300V – 100V) / 5mA = 40K => Normwert 39K


P = 200V * 5mA = 1,0W.
 2W-Bauform

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Die folgende Skizze zeigt die Anschlussbelegung der Baugruppe:

1_ A1 2 A
DECODER

/A0 2_ A1 6
A0 2_ C16

/A1 2_ A1 4 1_ C22 /K 0
A1 2_ C14 1_ A2 2 /K 1
1_ C20 /K 2
1_ A2 0 /K 3
/A2 2_ A1 2 1_ C18 /K 4
A2 2_ C12 1_ A1 8 /K 5
1_ C16 /K 6
1_ A1 6 /K 7
/A3 2_ A1 0 1_ C14 /K 8
A3 2_ C10 1_ A1 4 /K 9

/B L 2_ C18

DP 2_ A1 8 1_ C26 /DP
TREIBER

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Der Entwurf der Baugruppe SP3V-104 CONST

Dieser Textabschnitt bezieht sich auf den in den Anlagen befindlichen Schaltplan der Baugruppe SP3V-104
CONST.

Die folgende Skizze zeigt den Schaltplan der Baugruppe in Gattersymbolen.

OE

G1
NAND_ BUS2

OC
D0_ rd
/CONS T0

G2
NAND_ BUS2

OC
D1_ rd
/CONS T1

G3
NAND_ BUS2

OC
D2_ rd
/CONS T2

G4
NAND_ BUS2

OC
D3_ rd
/CONS T3

Die Umsetzung in den Detailschaltplan erfolgte Eins zu Eins durch Zusammensetzen der bereits hergeleiteten
Grundschaltungen. Diese Schaltung ist im anliegenden Schaltplan der Baugruppe SP3V-104 CONST dargestellt.

Die folgende Skizze zeigt die Anschlussbelegung der Baugruppe:

BUSTREIBER
(INV)

/CONS T0 2_ C18 1_ C28 D0_ rd

/CONS T1 2_ A1 8 1_ C26 D1_ rd

/CONS T2 2_ C16 1_ C24 D2_ rd

/CONS T3 2_ A1 6 1_ C22 D3_ rd

OE 1_ C30

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Der Entwurf der Baugruppe SP3V-105 BUS

Dieser Textabschnitt bezieht sich auf den in den Anlagen befindlichen Schaltplan der Baugruppe SP3V-105 BUS.

Die folgende Skizze zeigt den Schaltplan der Baugruppe in Gattersymbolen.

G1
NOT_ BUS

D0_ rd OC
/D0 _wr

G2
NOT_ BUS

OC
D0_ wr

G3
NOT_ BUS

D1_ rd OC
/D1 _wr

G4
NOT_ BUS

OC
D1_ wr

G5
NOT_ BUS

D2_ rd OC
/D2 _wr

G6
NOT_ BUS

OC
D2_ wr

G7
NOT_ BUS

D3_ rd OC
/D3 _wr

G8
NOT_ BUS

OC
D3_ wr

Die Umsetzung in den Detailschaltplan erfolgte Eins zu Eins durch Zusammensetzen der bereits hergeleiteten
Grundschaltungen. Diese Schaltung ist im anliegenden Schaltplan der Baugruppe SP3V-105 BUS dargestellt.

Seite 2-54
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Die folgende Skizze zeigt die Anschlussbelegung der Baugruppe:

BUSTREIBER
2_ A2 2 /D0 _wr
D0_ rd 1_ C28 2_ C22 D0_ wr

2_ A2 0 /D1 _wr
D1_ rd 1_ C26 2_ C20 D1_ wr

2_ A1 8 /D2 _wr
D2_ rd 1_ C24 2_ C18 D2_ wr

2_ A1 6 /D3 _wr
D3_ rd 1_ C22 2_ C16 D3_ wr

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Der Entwurf des Panels SP3V-107

Es wurden die folgenden Schaltelemente herausgesucht, die Bei Digikey ab Lager erhältlich waren.

Taster: U18 J2 V3 QE2 C&K 2 Stück


Schalter: 7101 J2 V3 BE2 C&K 10 Stück

J2 = Schalthebel
V3 = Bauhöhe 11,68mm

Hinweis: Das Rating der Goldkontakte BE2 ist trotz der Angabe 20V bei der Spezifikation des Schaltvermögens
ausreichend, da der getrennte Strom sehr klein ist. Die Datenblattangabe „dielectric strenght“ , die für das
Isolationsvermögen des Schalters maßgeblich ist, beträgt 1000V.

Beim Entwurf wurde mittels einer Trennstelle und einem Lötpad die Möglichkeit vorgesehen, die Polarität des
Schaltvorgangs zu invertieren, diese wurde tatsächlich benötigt, da zunächst übersehen wurde, dass die
Eingänge er Baugruppe CONST invertierend sind.

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Der Entwurf des Netzteils SP3V-130 für das Demo-System

Dieser Textabschnitt bezieht sich auf den in den Anlagen befindlichen Schaltplan der Baugruppe SP3V-130.

Abschätzung des Stromverbrauchs:

12.6VAC:

Heizung:

Gesamtzahl der Röhren: 38


Damit 38/2 =19 Heizkreise 12,6V / 0,4A parallel = 7,6A insgesamt.

Galvanische Trennung:

Schätzung: 0,25A

Summe: 7,9A
P = 99W

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+300V:

Anodenwiderstände:

Gesamtzahl der Triodensysteme: 38 *2 = 76.


Obere Schranke für Stromaufnahme: 300V / 680K * 76 = 33,5 mA

Gattereingänge:

Gesamtzahl der Gattereingänge:

REG 24 * 3 BG = 72
ADD_HEX 40
NIXIE 11
CONST 4
BUS 8

Summe: 135 Eingänge

Obere Schranke für Stromaufnahme: 300V / 1M * 135 = 40,5 mA

Clampschaltungen:

Gesamtzahl: 7
Stromaufnahme (300V – 150V) / 150K * 7 = 7mA.

Nixie:

2mA

Summe + 300V: 33,5mA + 40,5mA + 7mA + 2mA = 83mA.

P = 25W

-300V:

Gitterwiderstände: 1 x pro Triodensystem => 76

Obere Schranke für Stromaufnahme: 300V / 2M * 76 = 11,4 mA


P = 3,4W

Für den möglichen Anschluss einer Relaisschaltung zur galvanischen Abtrennung der Schalter des Panels wurde
noch ein aus der Heizspannung 12,6V gespeister DC-Ausgang mit einer ungeregelten Spannung von ca. 16V und
einem Nennstrom von 250mA vorgesehen, der jedoch in der aktuellen Ausführung des Demo-Systems nicht
genutzt wird.

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Auslegung Zweig 12.6VAC/16VDC:

Es wird ein Trafo des Typs A41-175-12 von Bel Signal Transformers vorgesehen, mit einer Sekundärspannung
von 12,6V und einer (überdimensionierten) Leistung von 175VA.

Gleichstromausgang:

Scheitelwert: 12,6V * 1,41 = 17,7V


Abzüglich Diodenflussspannung ca. 16V

Angenommener Strom: 250mA


Ziel: Welligkeit 0,5Vpp
C = 10ms * 0,25A / 0,5V = 5000uF, es wurde der Normwert 4700uF vorgesehen.

Auslegung Zweig + 300V:

Es wird ein Standard-Netztrafo mit einer Sekundärspannung von 230V vorgesehen.


Scheitelwert damit: 325V.
Dies ist um 8% höher als die gewünschte Spannung von 300V.

Der Scheitelwert kann aber in er Praxis nicht erreicht werden, da sich die Sinusform in der Realität abplattet,
dieser Effekt wird durch den zur Strombegrenzung notwendigen Vorwiderstand vor dem Ladekondensator
noch verstärkt.

Die Spannung wird bei Bedarf durch Anpassen des Vorwiderstandes eingestellt.

Ladekondensator:
Mit einem praxisgerechten Wert von 100uF erhält man eine Welligkeit von:

10ms * 0,083A / 0,1mF = 3,8Vpp.

Im Sinne einer Überdimensionierung werden 2 Kondensatoren mit je 100uF vorgesehen.


„Zwischen“ den Kondensatoren befindet sich ein Serienwiderstand von 100 Ohm.

Als Netztrafo wird der A41-80-230 von Bel Signal Transformers vorgesehen, mit einer Sekundärspannung von
230V und einer (überdimensionierten) Leistung von 80VA.

Auslegung Zweig - 300V:

Die Schaltung ist identisch zu Schaltung für +300V, jedoch mit den folgenden Ausnahmen:

- „Zwischen“ den Kondensatoren befindet sich ein Serienwiderstand von 220 Ohm.

- Netztrafo A41-25-230 von Bel Signal Transformers, mit einer Sekundärspannung von 230V und einer
(überdimensionierten) Leistung von 25VA

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Der Entwurf des Testadapters SP3V-140 für die Baugruppen des Demo-
Systems

Dieser Textabschnitt bezieht sich auf den in den Anlagen befindlichen Schaltplan der Baugruppe SP3V-140.

Übersicht:

Die zu prüfende Baugruppe (DUT) wird über die Steckverbinder J1001 und J1002 kontaktiert. Die
Stromversorgung wird über J1003 bzw. J1004 angeschlossen. Der zunächst noch unbenutzte zweite
Versorgungs-Steckverbinder ist für die Versorgung möglicher zukünftiger Ergänzungen vorgesehen.

Für Ein- und Ausgangssignale ist eine identische Beschaltung vorgesehen. Diese Beschaltung ist für alle Signale
gleich.

Als Beispiel wird das Signal SIG_2_A2 betrachtet.

Betrachtung für den Fall, dass dieses Signal mit einem Ausgang des DUT verbunden ist:

In diesem Fall ist der Schalter SW1101/1 stets geöffnet.


R1101 fungiert als zusätzlicher Pull-Up-Widerstand, der damit eine Last von näherungsweise 2 Eingängen
nachbildet. Über den Teiler aus R1102 und R1103 wird die Glimmlampe GL1101 an den Ausgang geschaltet, die
bei einem H-Pegel leuchtet.

Diese Beschaltung entspricht exakt der Beschaltung der Standard-Ausgänge im SP3V. Im Falle eines Bustreiber-
Ausgangs, der diese Beschaltung nicht hat, wirkt sie als alleinige Beschaltung des Ausgangs.

Mit einem Berg-Kabel kann eine Verbindung von J1101/1 an einen beliebigen Anschluss von J2101 hergestellt
werden. Dann wird zu R1101 ein weiterer Widerstand mit dem Wert 33K parallelgeschaltet, um das Verhalten
des zu testenden Ausgangs bei höheren Anodenströmen zu überprüfen. Der sich bei zusätzlicher Last
einstellende L-Pegel kann an dem dazugehörigen Testpunkt aus TP2101..TP2108 gemessen werden.

Betrachtung für den Fall, dass dieses Signal mit einem Eingang des DUT verbunden ist:

Die bereits erwähnte Beschaltung mit R1101..R1103 und GL1101 bildet den treibenden Ausgang im System
nach. Bei geöffnetem Schalter SW1101/1 wird ein H-Pegel dargestellt, womit dann GL1101 leuchtet. Bei
geschlossenem Schalter SW1101/1 wird ein L-Pegel dargestellt, dieser L-Pegel ist mit 0V „besser“ als die
tatsächlichen L-Pegel in einem realen System.

Um die Schaltschwellen des Eingang „analog“ zu überprüfen, wird der Schalter SW1101/1 geöffnet mit einem
Berg-Kabel eine Verbindung von J1101/1 zu einem beliebigen Pin von J3101 hergestellt.
Damit wird der Eingang (näherungsweise) auf die Ausgangsspannung des an J3102 angeschlossenen
Labornetzteils „heruntergezogen“, der wirksame L-Pegel kann also durch Verstellen der Ausgangsspannung des
Labornetzteils variiert werden.

Es können auf diese Weise bis zu 8 Eingänge auf einen (identischen) einstellbaren L-Pegel gebracht werden.

D3101 bis D3108 verhindern einen Kurzschluss des Labornetzteils, wenn irrtümlich der DIL-Schalter des
angeschlossenen I/Os geschlossen ist. D3109 verhindert eine Rückspeisung der aus dem Eingang kommenden
Ströme in das Labornetzteil. Diese Ströme werden stattdessen von der Last aus R3101..R3104 aufgenommen.

Zukünftige Erweiterung:

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Über J1005 kann für zukünftige Anwendungen ein entprelltes Taktsignal und ein entprelltes Resetsignal
zugeschaltet werden. Für die aktuelle Anwendung befindet sich eine Brückung in J1005, die die Signale
clk_DUT und clk sowie reset_DUT und reset jeweils miteinander verbindet.

Betrachtung der Details der Dimensionierung:

Die höchste Verlustleistung an R2101..R2108 tritt dann auf, wenn irrtümlich der Schalter des angeschlossenen
I/Os geschlossen ist. In diesem Fall darf keine Beschädigung auftreten.

P = 300V2 / 33k Ohm = 2,73W.

Es soll der maximal über J3101 aus den Eingängen heraus fließende Strom abgeschätzt werden.
Ein Eingangspin treibt maximal 32 Eingänge. Dies entspricht einem Strom von 32 * 300V / 1MOhm = 32 *
0,3mA = 9,6mA.

Würde man 8 derartige Eingänge gleichzeitig an J3101 anschließen, dann ergäbe sich ein Strom von 9,6mA * 8
= 76,8mA.

Mit dem vorgesehenen Lastwiderstand von 1kOhm ergibt sich dann (bei 0V am Labornetzteil) eine Spannung
von 76,8V, was gerade noch einem gültigen L-Pegel entspricht und für diesen unwahrscheinlichen Grenzfall
akzeptabel ist.

Es soll möglich sein, Spannungen bis 130V über der Last einzustellen. Damit ergibt sich ein Strom von 130V / 1k
= 130mA durch die Last und somit eine Verlustleistung von 130V * 0,13A = 16,9W.

Die Isolationsspannung der verwendeten DIL-Schalter Grayhill 76PSB08ST ist 500V eff.

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Verschiedene Details

Die folgende Skizze zeigt die Zuordnung der Glimmlampen an der Frontseite der Steckkarten:

Anzeige von: -2 -1

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Inbetriebnahme und Test


Alle Baugruppen wurden im Testadapter SP3V-140 betrieben und, wenn nicht anders angegeben, mit dem
Netzteil SP3V-130 versorgt.

Die Inbetriebnahme der Baugruppe SP3V-101 ADD-HEX

(Durchführung am 18.07.2022)

Die Baugruppe wurde mit gebrauchten Röhren E92CC von TELEFUNKEN aus dem Kauf beim Schrottplatz
Manteuffel im Jahr 2007 bestückt.

Vorbereitende Tests

(1)
Clamp-Spannung an D11: 150V (entspricht Erwartungswert 150V)

(2)
Messung der Heizspannungen

Messung direkt an den Anschlüssen 3 und 4 der Röhrenfassungen.

V1: 6,30V V2: 6,28V V1 zu V2: 12,57V


V3: 6,02V V4: 6,45V V3 zu V4: 12,56V
V5: 6,20V V6: 6,33V V5 zu V6: 12,56V
V7: 6,23V V8: 6,30V V7 zu V8: 12,56V

Unterseite Backplane, direkt an Steckerpins zu V1..V4: 12,64V


Unterseite Backplane, direkt an Steckerpins zu V5..V8: 12,62V

Auf Netzteil-Leiterplatte, direkt am Gleichrichter für Hilfsspannung 16V: 12,71V

Größte Abweichung nach oben: 6,45V = +2,4%


Größte Abweichung nach unten: 6,02V = - 4,4%

Die im Datenblatt E92CC vorgegebene Toleranz von +/-5% wird noch eingehalten, es ist aber kein Raum mehr
für Netzspannungsschwankungen.

Da diese starken Abweichungen nur bei einer Röhren-Paarung auftreten kann dieses Problem durch Selektieren
der Röhren in Bezug auf den Heizfadenwiderstand im Warmzustand gelöst werden.

Der Spannungsabfall von der Trafo-Sekundärwicklung zu den Röhrenfassungen ist:

12,71V – 12,56V = 150mV.


Der nominale Heizstrom ist: 4 Serienschaltungen mit je 400mA = 1,6A.

Damit ergibt sich folgender Widerstand im gesamten Heizkreis:


150mV / 1,6A = 94 mOhm = 47mOhm pro Zweig.

Der mitlere Widerstand der Leiterbahnen und Lötstellen eines einzelnen Heizkreises auf dem PCB ist:

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12,63V – 12,56V = 70mV / 0,4A = 175mOhm = 88 mOhm pro Zweig.

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Test der Logikfunktion

Der Test wurde zunächst mit nominalen Spannungsbedingungen vorgenommen.


Der Versuchsaufbau wurde mit einem Stelltrafo versorgt.
Der Stelltrafo wurde so eingestellt, dass sich eine positive Versorgungsspannung von 300V ergab.
Die negative Versorgungsspannung wurde dabei mit –316V gemessen.

Die Testergebnisse sind in der folgenden Tabelle in den Anlagen dokumentiert:

„Testergebnisse_SP3V-101_2_3_4_5_2022-[Link]

Die Testergebnisse entsprechen der erwarteten Logikfunktion.

Die Glimmlampen am Tastadapter zünden bei 90V an der dazugehörigen Anode und erlöschen bei 82V an der
dazugehörigen Anode.

Test des Verhaltens bei abweichenden Netzspannungen:

Der vierte Testschritt, die Überprüfung der vierten Addiererstufe, wurde mit verschiedenen am Stelltrafo
eingestellten Netzspannungen wiederholt:

Einstellung der Netzspannung auf Reduktion der positiven Versorgung auf 60% = 180V.
Die gesamte Logikfunktion dieses Testschrittes wurde vollständig korrekt ausgeführt.

Einstellung der Netzspannung auf Erhöhung der positiven Versorgung auf 120% = 360V.
Die gesamte Logikfunktion dieses Testschrittes wurde vollständig korrekt ausgeführt.

Es zeigte sich jedoch eine Empfindlichkeit der Schaltung gegenüber einem raschen Absenken der
Netzspannung. In diesem Fall ergibt sich ein starkes Ungleichgewicht zwischen der positiven und der negativen
Versorgungsspannung, da der Strom aus der negativen Versorgung geringer als der Strom aus der positiven
Versorgung ist, womit die negative Versorgung langsamer absinkt, als dies die positive Versorgung tut, da die
Entladung der gleich großen Kapazitäten bei der negativen Versorgung langsamer erfolgt. Bei einem raschen
Absenken der Netzspannung ist dann die negative Versorgung temporär deutlich höher als die positive
Versorgung, dies führt dazu, dass einige Triodensysteme, die bei korrekten Verhältnissen leitend sind,
kurzzeitig sperren, dies ist am Aufflackern der dazugehörigen Glimmlampen beim Absenken der Netzspannung
zu erkennen.

In einem späteren System besteht daher die Notwendigkeit, einerseits das Absinken der positiven Versorgung
durch größere Kapazitäten zu verlangsamen und andererseits die Kapazität an der negativen Versorgung soweit
zu verkleinern, dass ein ungefährer Gleichlauf der Spannungen erreicht wird.

In der Praxis ist jedoch nicht mit kurzzeitigen Änderungen der Netzspannung über längere Zeiträume zu
rechnen, transiente Änderungen können durch große Kapazitäten an beiden Versorgungsspannungen
unwirksam gemacht werden.

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Messung der Spannungen der Logikpegel in den einzelnen Gattern

Die Testergebnisse sind in der folgenden Tabelle in den Anlagen dokumentiert:

„Testergebnisse_SP3V-101_2_3_4_5_2022-[Link]

Messung der Übertragungskennlinie der Gatter

Die Testergebnisse sind in der folgenden Tabelle in den Anlagen dokumentiert:

„Testergebnisse_SP3V-101_2_3_4_5_2022-[Link]

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Die Inbetriebnahme der Baugruppe SP3V-102 REG

(Durchführung für S/N 1 am 18.07.2022, für S/N 2 und S/N3 am 30.7.2022)

Die Baugruppe wurde mit gebrauchten Röhren E92CC von TELEFUNKEN aus dem Kauf beim Schrottplatz
Manteuffel im Jahr 2007 bestückt.

Überprüfung der logischen Funktion:

Hinweis:

Die asynchrone Reset-Funktion setzt voraus, das CLK auf 0 ist.


(Dies ist eine bekannte Eigenschaft der Schaltung, das Einhalten dieser Bedingung muss durch eine
entsprechende Verknüpfung im Clock-Generator sichergestellt werden.)

Der Test wurde zunächst mit Bit 0 durchgeführt:

Default-Einstellungen:

OE 1_C30 = 1
WE 1_A32 = 1
RESET 1_C8 = 0
CLK 1_A8 = 0

/D0_wr 2_A22 = 1;
D0_wr 2_C22 = 0

(1)
Rücksetzen mit asynchronem Reset

RESET 1_C8 auf1


RESET 1_C8 wieder auf 0
=>
/Q0 1_A18 = 1
Q0 1_C18 = 0
D0_rd 1_C28 = 0

(2)
Setzen über Dateneingang:

/D0_wr 2_A22 = 0;
D0_wr 2_C22 = 1

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q0 1_A18 = 0
Q0 1_C18 = 1
D0_rd 1_C28 = 1

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(3)
Rücksetzen über Dateneingang:

/D0_wr 2_A22 = 1;
D0_wr 2_C22 = 0

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q0 1_A18 = 1
Q0 1_C18 = 0
D0_rd 1_C28 = 0

(4)
Setzen über Dateneingang, gesperrt:

WE 1_A32 = 0

/D0_wr 2_A22 = 0;
D0_wr 2_C22 = 1

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q0 1_A18 = 1
Q0 1_C18 = 0
D0_rd 1_C28 = 0

WE 1_A32 = 1

(5)
Setzen über Dateneingang, wieder freigegeben:

/D0_wr 2_A22 = 0;
D0_wr 2_C22 = 1

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q 0 1_A18 = 0
Q0 1_C18 = 1
D0_rd 1_C28 = 1

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(6)

Rücksetzen über Dateneingang, gesperrt

WE 1_A32 = 0

/D0_wr 2_A22 = 1
D0_wr 2_C22 = 0

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q0 1_A18 = 0
Q0 0 1_C18 = 1
D0_rd 1_C28 = 1

WE 1_A32 = 0

(7)
Rücksetzen über asynchronen Reset

RESET 1_C8 auf1


RESET 1_C8 wieder auf 0
=>
/Q0 1_A18 = 1
Q0 1_C18 = 0
D0_rd 1_C28 = 0

(8)
Bus sperren

OE 1_C30 = 0

=> D0_rd 1_C28 = 1

OE 1_C30 = 1

Dieser Test wurde für Bit 0 zunächst mit nomineller Versorgungsspannung durchgeführt.
Der Stelltrafo wurde dafür so eingestellt, dass sich eine positive Versorgungsspannung von 300V ergibt, die
negative Versorgungsspannung beträgt dann –320V.

Der Test wurde (nur bei S/N 1) mit abgesenkter Netzspannung (positive Versorgungsspannung auf 180V = -
40%) erfolgreich wiederholt.

Der Test wurde (nur bei S/N 1) mit angehobener Netzspannung (positive Versorgungsspannung auf 360V =
+20%) erfolgreich wiederholt.

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Durchführung für Bit 1:

(1)
Rücksetzen mit asynchronem Reset

RESET 1_C8 auf1


RESET 1_C8 wieder auf 0
=>
/Q1 1_A16 = 1
Q1 1_C16 = 0
D1_rd 1_C26 = 0

(2)
Setzen über Dateneingang:

/D1_wr 2_A20 = 0;
D1_wr 2_C20 = 1

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q1 1_A16 = 0
Q1 1_C16 = 1
D1_rd 1_C26 = 1

(3)
Rücksetzen über Dateneingang:

/D1_wr 2_A20 = 1;
D1_wr 2_C20 = 0

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q1 1_A16 = 1
Q1 1_C16 = 0
D1_rd 1_C26 = 0

(4)
Setzen über Dateneingang, gesperrt:

WE 1_A32 = 0

/D1_wr 2_A20 = 0;
D1_wr 2_C20 = 1

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q1 1_A16 = 1
Q1 1_C16 = 0
D1_rd 1_C26 = 0

WE 1_A32 = 1

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(5)
Setzen über Dateneingang, wieder freigegeben:

/D1_wr 2_A20 = 0;
D1_wr 2_C20 = 1

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q1 1_A16 = 0
Q1 1_C16 = 1
D1_rd 1_C26 = 1

(6)

Rücksetzen über Dateneingang, gesperrt

WE 1_A32 = 0

/D0_wr 2_A20 = 1
D0_wr 2_C20 = 0

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q0 1_A16 = 0
Q0 0 1_C16 = 1
D0_rd 1_C26 = 1

WE 1_A32 = 0

(7)
Rücksetzen über asynchronen Reset

RESET 1_C8 auf1


RESET 1_C8 wieder auf 0
=>
/Q0 1_A16 = 1
Q0 1_C16 = 0
D0_rd 1_C26 = 0

(8)
Bus sperren

OE 1_C30 = 0

=> D0_rd 1_C26 = 1

OE 1_C30 = 1

Durchführung mit nomineller Betriebsspannung +Ub = 300V.

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Durchführung für Bit 2:

(1)
Rücksetzen mit asynchronem Reset

RESET 1_C8 auf1


RESET 1_C8 wieder auf 0
=>
/Q1 1_A14 = 1
Q1 1_C14 = 0
D1_rd 1_C24 = 0

(2)
Setzen über Dateneingang:

/D1_wr 2_A18 = 0;
D1_wr 2_C18 = 1

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q1 1_A14 = 0
Q1 1_C14 = 1
D1_rd 1_C24 = 1

(3)
Rücksetzen über Dateneingang:

/D1_wr 2_A18 = 1;
D1_wr 2_C18 = 0

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q1 1_A14 = 1
Q1 1_C14 = 0
D1_rd 1_C24 = 0

(4)
Setzen über Dateneingang, gesperrt:

WE 1_A32 = 0

/D1_wr 2_A18 = 0;
D1_wr 2_C18 = 1

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q1 1_A14 = 1
Q1 1_C14 = 0
D1_rd 1_C24 = 0

WE 1_A32 = 1

Seite 2-72
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(5)
Setzen über Dateneingang, wieder freigegeben:

/D1_wr 2_A18 = 0;
D1_wr 2_C18 = 1

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q1 1_A14 = 0
Q1 1_C14 = 1
D1_rd 1_C24 = 1

(6)

Rücksetzen über Dateneingang, gesperrt

WE 1_A32 = 0

/D0_wr 2_A18 = 1
D0_wr 2_C18 = 0

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q0 1_A14 = 0
Q0 0 1_C14 = 1
D0_rd 1_C24 = 1

WE 1_A32 = 0

(7)
Rücksetzen über asynchronen Reset

RESET 1_C8 auf1


RESET 1_C8 wieder auf 0
=>
/Q0 1_A14 = 1
Q0 1_C14 = 0
D0_rd 1_C24 = 0

(8)
Bus sperren

OE 1_C30 = 0

=> D0_rd 1_C24 = 1

OE 1_C30 = 1

Durchführung mit nomineller Betriebsspannung +Ub = 300V.

Seite 2-73
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Durchführung für Bit 3:

(1)
Rücksetzen mit asynchronem Reset

RESET 1_C8 auf1


RESET 1_C8 wieder auf 0
=>
/Q1 1_A12 = 1
Q1 1_C12 = 0
D1_rd 1_C22 = 0

(2)
Setzen über Dateneingang:

/D1_wr 2_A16 = 0;
D1_wr 2_C16 = 1

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q1 1_A12 = 0
Q1 1_C12 = 1
D1_rd 1_C22 = 1

(3)
Rücksetzen über Dateneingang:

/D1_wr 2_A16 = 1;
D1_wr 2_C16 = 0

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q1 1_A12 = 1
Q1 1_C12 = 0
D1_rd 1_C22 = 0

(4)
Setzen über Dateneingang, gesperrt:

WE 1_A32 = 0

/D1_wr 2_A16 = 0;
D1_wr 2_C16 = 1

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q1 1_A12 = 1
Q1 1_C12 = 0
D1_rd 1_C22 = 0

WE 1_A32 = 1

Seite 2-74
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(5)
Setzen über Dateneingang, wieder freigegeben:

/D1_wr 2_A16 = 0;
D1_wr 2_C16 = 1

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q1 1_A12 = 0
Q1 1_C12 = 1
D1_rd 1_C22 = 1

(6)

Rücksetzen über Dateneingang, gesperrt

WE 1_A32 = 0

/D0_wr 2_A16 = 1
D0_wr 2_C16 = 0

CLK 1_A8 auf 1


CLK 1_A8 wieder auf 0
=>
/Q0 1_A12 = 0
Q0 0 1_C12 = 1
D0_rd 1_C22 = 1

WE 1_A32 = 0

(7)
Rücksetzen über asynchronen Reset

RESET 1_C8 auf1


RESET 1_C8 wieder auf 0
=>
/Q0 1_A12 = 1
Q0 1_C12 = 0
D0_rd 1_C22 = 0

(8)
Bus sperren

OE 1_C30 = 0

=> D0_rd 1_C22 = 1

OE 1_C30 = 1

Durchführung mit nomineller Betriebsspannung +Ub = 300V.

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Messung der Spannungen der Logikpegel in den einzelnen Gattern

Die Testergebnisse sind in der folgenden Tabelle in den Anlagen dokumentiert:

„Testergebnisse_SP3V-101_2_3_4_5_2022-[Link]

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Die Inbetriebnahme der Baugruppe SP3V-103 NIXIE

(Durchführung am 18.07.2022)

Die Baugruppe wurde mit gebrauchten Röhren E92CC von TELEFUNKEN aus dem Kauf beim Schrottplatz
Manteuffel im Jahr 2007 bestückt.

Überprüfung der logischen Funktion:

Die Testergebnisse sind in der folgenden Tabelle in den Anlagen dokumentiert:

„Testergebnisse_SP3V-101_2_3_4_5_2022-[Link]

Messung der Spannungen der Logikpegel in den einzelnen Gattern

Die Testergebnisse sind in der folgenden Tabelle in den Anlagen dokumentiert:

„Testergebnisse_SP3V-101_2_3_4_5_2022-[Link]

Die Inbetriebnahme der Baugruppe SP3V-104 CONST

(Durchführung am 18.07.2022)

Die Baugruppe wurde mit gebrauchten Röhren E92CC von TELEFUNKEN aus dem Kauf beim Schrottplatz
Manteuffel im Jahr 2007 bestückt.

Überprüfung der logischen Funktion:

Die Testergebnisse sind in der folgenden Tabelle in den Anlagen dokumentiert:

„Testergebnisse_SP3V-101_2_3_4_5_2022-[Link]

Messung der Spannungen der Logikpegel in den einzelnen Gattern

Die Testergebnisse sind in der folgenden Tabelle in den Anlagen dokumentiert:

„Testergebnisse_SP3V-101_2_3_4_5_2022-[Link]

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Die Inbetriebnahme der Baugruppe SP3V-105 BUS

(Durchführung am 18.07.2022)

Die Baugruppe wurde mit gebrauchten Röhren E92CC von TELEFUNKEN aus dem Kauf beim Schrottplatz
Manteuffel im Jahr 2007 bestückt.

Überprüfung der logischen Funktion:

Die Testergebnisse sind in der folgenden Tabelle in den Anlagen dokumentiert:

„Testergebnisse_SP3V-101_2_3_4_5_2022-[Link]

Messung der Spannungen der Logikpegel in den einzelnen Gattern

Die Testergebnisse sind in der folgenden Tabelle in den Anlagen dokumentiert:

„Testergebnisse_SP3V-101_2_3_4_5_2022-[Link]

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Die Inbetriebnahme des Gesamtsystems

Die Inbetriebnahme auf der funktionalen Ebene

(Durchführung am 31.7.2022)

Default-Einstellungen:

Alle nicht namentlich genannten Schalter stehen auf der Stellung „L“.

Schritt1:

Die Baugruppe CONST wurde in die Backplane gesteckt.


Die Verbindungen zwischen dem Netzteil und der Baugruppe wurden mit den Ohmmeter überprüft. Es wurden
dabei die erwarteten Verbindungen vorgefunden.

Das Netzteil wurde eingeschaltet.


Die Röhren auf der Baugruppe CONST heizten.
Die Betriebsspannungen +300V und –300V lagen an den richtigen Stellen an.

Schritt 2:

Das Panel wurde über ein Flachbandkabel mit der Backplane verbunden.
Es wurde geprüft, dass das Betätigen der Schalter der Gruppe IMMEDIATE zu den erwarteten Eingangssignalen
an der Baugruppe CONST führt. Um diese Signale sichtbar zu machen, muss zunächst der Schalter IMM in der
Gruppe SOURCE auf H gestellt werden, da ansonsten ein L-Pegel am OE-Signal keinen H-Pegel am
Eingangssignal zulässt.

Die Schalter der Gruppe IMMEDIATE sind invertiert verschaltet, die Schalterstellung „H“ führt zu einem L-Pegel
am entsprechenden Eingang.

Schalter IMMEDIATE 0 auf Stellung „L“: H-Pegel an R1101 („unten“ im Schaltplan)


Schalter IMMEDIATE 1 auf Stellung „L“: H-Pegel an R1201 („unten“ im Schaltplan)
Schalter IMMEDIATE 2 auf Stellung „L“: H-Pegel an R1301 („unten“ im Schaltplan)
Schalter IMMEDIATE 3 auf Stellung „L“: H-Pegel an R1401 („unten“ im Schaltplan)

Schritt 3:

Die Baugruppe BUS wurde in die Backplane gesteckt.


Der Schalter IMM in der Gruppe SOURCE wurde auf H gestellt.
Jeweils ein Schalter der Gruppe IMMEDIATE wurde in die Stellung H gebracht.
Es war an den frontseitigen Glimmlampen der Baugruppe BUS abzulesen, dass die Ausgangssignale D_wr und
/D_wr der Baugruppe BUS die verschiedenen Schalterstellungen wie erwartet wiedergab.

Seite 2-79
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Schritt 4:

Eine Baugruppe REG wurde in den Slot REG_D gesteckt.

Zunächst zeigte sich nicht die gewünschte Funktion. Es zeigte sich, dass aufgrund eines Schreibfehlers bei der
Schaltplanerstellung die Signale CLK und RESET auf der Backplane miteinander vertauscht waren. Der Fehler
wurde durch Nachverdrahtung korrigiert. (Detailbeschreibung in nachfolgendem Abschnitt)

Danach zeigte sich das erwartete Verhalten.

Die Signale CLK und RESET sind an den dazugehörigen Eingangskreisen auf der Baugruppe REG vorhanden.

Der Schalter IMM in der Gruppe SOURCE wurde auf H gestellt.


Der Schalter D in der Gruppe DESTINATION wurde auf H gestellt.

Um eine definierte Anfangsbedingung zu schaffen, wurde der Taster RES betätigt, um damit einen Reset
auszulösen.

Es wurde jeweils ein Schalter der Gruppe IMMEDIATE auf H gestellt.


Anschließend wurde ein CLK-Impuls ausgelöst, indem der Taster CLK betätigt wurde.

Damit wurde das zur Bitposition des auf H gestellten Schalters der Gruppe IMMEDIATE gehörende Flipflop
gesetzt. Dies wurde durch Beobachtung der frontseitigen Glimmlampen erkannt.

Anschließend wurde jedes der 4 Flipflops dadurch zurückgesetzt, dass der entsprechende Schalter aus der
Gruppe IMMEDIATE auf L gestellt wurde und erneut ein CLK-Impuls ausgelöst wurde.

Die Flipflops wurden noch einmal gesetzt.


Anschließend wurde ein RESET-Impuls ausgelöst.
Es wurde beobachtet, dass damit alle 4 Flipflops des Registers zurückgesetzt wurden.

Der Schalter D in der Gruppe DESTINATION wurde auf L gestellt.

Damit war kein Setzen der Flipflops über die Schalter der Gruppe IMMEDIATE und einen CLK-Impuls mehr
möglich.

Ebenso war kein Rücksetzen zuvor gesetzer Flipflops über die Schalter der Gruppe IMMEDIATE und einen CLK-
Impuls mehr möglich.

Seite 2-80
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Schritt 5:

Die Baugruppe NIXIE wurde in die Backplane gesteckt.

Der Schalter IMM in der Gruppe SOURCE wurde auf H gestellt.


Der Schalter D in der Gruppe DESTINATION wurde auf H gestellt.

Mit den Schaltern der Gruppe IMMEDIATE wurden alle Zahlen von 0 bis 9 dargestellt und durch einen CLK-
Impuls in das Register D übertragen.

Alle Zahlen wurden auf der Nixie-Röhre auf dem Panel korrekt dargestellt.
Wenn Zahlen größer als 9 eingestellt wurden, blieb die Nixie-Röhre dunkel.

Es wurde eine Null auf der Nixie-Röhre dargestellt.

Hierbei wurden die folgenden Messwerte aufgenommen:

Potential Anode VM1-1: 20V (dies ist die Anode, die die Kathode Null der Nixie ansteuert)
Potential Anode Nixie-Röhre: 152V

Damit Brennspannung der Nixie-Röhre: 152V – 20V = 132V,

Potential Kathode D001: 196V

Damit Brennstrom der Nixie-Röhre:

(196V – 152V) / 24,9kOhm = 1,76mA, (Für den Vorwiderstand R002 wurde 24K9 statt 24K
bestückt)

Weiterhin wurde Folgendes beobachtet:

Die anderen, sperrenden Anoden der E92CC für die nicht durchgeschalteten Kathoden liegen auf Potentialen
zwischen 100V und 134V. Die an den Anodenwiderstand gelegte treibende Spannung ist 100V. Wenn man
dagegen eine Zahl größer 9 darstellen will und die Nixie dunkel bleibt, dann liegt an allen Kathoden 100V an.
Diese Beobachtung legt nahe, dass bei leuchtender Nixie Ströme von der Anode zu den nicht angesteuerten
Kathoden fließen, die dann zu der beobachteten Potentialerhöhung der gesperrten Ausgänge des Decoders
führen.

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Schritt 6:

Eine Baugruppe REG wurde in den Slot ALU_A gesteckt.

Es zeigte sich, dass die zuvor getestete Übertragung von den Schaltern der Gruppe IMMEDIATE zur Nixie nicht
mehr möglich war. Es wurde (nach Reset) stets eine Null angezeigt. Als Grund dafür zeigte es sich, dass das
Register ALU_A den Bus blockiert, indem es die Busleitungen D_rd auf L „zieht“.

Als Grund dafür zeigte sich, dass die Bus-Ausgänge der Register ALU_A und ALU_B durch einen Copy-Paste-
Fehler an den Bus D_rd angebunden sind, die Signale OE dieser Register aber unbeschaltet sind, womit der
Ausgang der Register stets freigeschaltet ist.

Nach Verbinden der OE-Eingänge der Register ALU_A und ALU_B mit GND (Detailbeschreibung in
nachfolgendem Abschnitt) stellte sich dann die erwartete Funktion ein:

Der Schalter IMM in der Gruppe SOURCE wurde auf H gestellt.


Der Schalter ADD_A in der Gruppe DESTINATION wurde auf H gestellt.

In genau der gleichen Weise, wie es bereits für das Register D beschrieben wurde, wurde die Übertragung der
Stellung der Schalter der Gruppe IMMEDIATE in das Register ALU_A überprüft. Hierbei wurde auch die Wirkung
des asynchronen Resets überprüft.

Der Zustand der einzelnen Flipflops des Registers wurde an den frontseitigen Glimmlampen der Baugruppe
abgelesen.

Schritt 7:

Eine Baugruppe REG wurde in den Slot ALU_B gesteckt.

Zunächst konnte nicht selektiv in das Register geschrieben werden, das Register reagierte auf jeden CLK-Impuls
mit Datenübernahme. Es zeigte sich, dass das WE-Signal des Registers nicht angeschlossen war. Das
dazugehörige Netz war aufgrund eines Fehlers im Layoutprogramm disabelt und wurde daher nicht geroutet.

Nachdem die fehlende Verbindung durch Nachverdrahtung hergestellt wurde (Detailbeschreibung in


nachfolgendem Abschnitt), wurde die Funktion des Registers entsprechend des bereits beschriebenen Ablaufs
für die Register D und ALU_A getestet. Hierbei zeigte sich das erwartete Verhalten.

Schritt 8:

Es wurde, mit dem nun erreichten nahezu vollständigen Bestückungsstand, immer mit der Zahlenfolge 1,2,4,8
noch einmal der Transfer zwischen den verschiedenen Registern überprüft, um sicherzustellen, dass nicht bei
der Bestückung weiterer Baugruppen bereits zuvor geprüfte Funktionen gestört werden.

- CONST zu D
- CONST zu ALU_A
- CONST zu ALU_B
- D zu ALU_A
- D zu ALU_B

Seite 2-82
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Schritt 9:

Die Baugruppe ADD_HEX wurde in den dazugehörigen Slot gesteckt.

Es wurde mit verschiedenen Zahlenkombinationen der folgende Ablauf durchgeführt:

Einmalige Initialisierung des Systems zu Beginn

RES-Impuls

Übertragen von Operand A in Register ALU_A:

SOURCE: IMM auf H


DESTINATION: ADD_A auf H

Eingabe Operand A über IMMEDIATE

CLK-Impuls

Übertragen von Operand B in Register ALU_B:

SOURCE: IMM auf H


DESTINATION: ADD_B auf H

Eingabe Operand B über IMMEDIATE

CLK-Impuls

Übertragen der Summe an Register D (und damit an die Nixie):

SOURCE: ADD SUM auf H


DESTINATION: D auf H

CLK-Impuls

=> Die Summe von A und B erscheint auf der Nixie, wenn diese nicht größer als 9 ist.

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Es wurden die folgenden Kombinationen überprüft:

Operand A Operand B Anzeige Nixie


0 1 1
0 2 2
0 4 4
0 8 8
1 0 1
2 0 2
4 0 4
8 0 8
1 1 2
2 2 4
4 4 8
8 1 9

Weiterhin wurde geprüft, ein Ergebnis aus Register D wieder in die Operandenregister zurückzugeben und
damit eine Kettenrechnung auszuführen.

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Weitere Betrachtungen

(Durchführung am 01.08.2022)

Spannungsabfall im Stromweg für die Röhrenheizung:

Der Stellltrafo wurde so eingestellt, dass sich direkt an der Sekundärwicklung des Heiztrafos eine Spannung von
12,66V einstellte, die Primärspannung lag dazu bei etwa 210V.

Es wurden die folgenden Spannungen (mit einem Multimeter) gemessen:

Direkt an der Sekundärwicklung: 12,66V

Auf dem Netzteil-PCB, zwischen den Dioden-Anschlüssen für Erzeugung 16V DC: 12,58V

An den Kontakten des aus dem Netzteil herausführenden 9-poligen Steckverbinders: 12,46V

An den Kontakten des Steckverbinders zur Baugruppe BUS: 12,37..12,38V


(dem Power-Steckverbinder nächstliegend)

An den Kontakten des Steckverbinders zur Baugruppe NIXIE: 12,34..12,36V


(vom Power-Steckverbinder am weitesten entfernt)

Direkt an den Röhrenfassungs-Anschlüssen auf der Baugruppe NIXIE: 12,29..12,30V

Der Spannungsabfall beträgt bis zu 12,66V – 12,29V = 0,37V, das ist 2,9% von 12,6V.

Tatsächliche Versorgungsspannungen bei Primärspannung 230V:

Der Stelltrafo wurde so eingestellt, dass sich eine Primärspannung von 230V, direkt an der Primärwicklung des
Heiztrafos gemessen, einstellt.

Es wurden, mit dem Multimeter, die folgenden Spannungen gemessen:

Sekundärspannung Heiztrafo: 13,46V

Heizspannung an den Anschlüssen der Röhrenfassung auf der BG NIXIE: 13,07V


Das ist 3,73% über dem Nominalwert von 12,6V.

Positive DC-Versorgung: 314V, dies ist 4,7% über dem Nominalwert 300V
Negative DC-Versorgung: -338V, dies ist 12,7% über dem Nominalwert 300V

Die Ungleichheit zwischen positiver und negativer Versorgung beträgt damit 7,6%.

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Detaillierte Untersuchung des Übertragungsverhaltens eines einzelnen NAND-


Gatters

(Durchführung am 02.08.2022)

Die nachfolgenden Messungen wurden am Gatter für das Eingangssignal Bit 0 auf der Baugruppe SP3V-104
CONST durchgeführt. Dafür wurde die Baugruppe SP3V-104 CONST im Testadapter SP3V-140 betrieben und,
wenn nicht anders angegeben, mit dem Netzteil SP3V-130 versorgt.

Untersuchung des Verhaltens bei unsymmetrischer Versorgung

Diese Messungen sind in der in den Anlagen befindlichen Tabelle: „Betrieb mit unsymmetrischen
Spannungen_2022-[Link]“ vom 02.08.2022 dokumentiert.

Aufnahme der Kennlinien verschiedener Röhrenexemplare aus verschiedenen


Quellen

Diese Messungen sind in der in den Anlagen befindlichen Tabelle „Kennlinien_verschiedene_Röhren_2022-08-


[Link]“ vom 02.08.2022 dokumentiert.

Betrachtung des Zeitverhaltens

Die Ansteuerung des Eingangs (2_C18) erfolgte mit einem von einem Oszillator gesteuerten, nach Masse
schaltenden N-Kanal FET FQP2N60C und einem Pull-Up-Widerstand von 10kOhm nach +150V aus einem
Labornetzteil.

Die durchgeführten Messungen sind in der Folge dokumentiert:

Seite 2-86
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CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 10us/DIV

Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K / 2M parallel / 0pF.

Die beobachtete Latenz von 20us ist durch Anstieg von Ug von Startwert ca. –70V bis zu Beginn des
Aufsteuerns bei –7V begründet.

HINWEIS:
Würde man bei einer zukünftigen Schaltungsänderung die negative Gitterspannung mit einer Clamp-Schaltung
auf ca. –10V begrenzen, könnte man diese Latenzzeit nahezu vollständig vermeiden.

Seite 2-87
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CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 10us/DIV

Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K /2 M parallel / 0pF.

Der zu beobachtende „Überschwinger“ ist durch das Zünden der Glimmlampe verursacht. Nach einmal
erfolgter Zündung nimmt der Strom durch die Glimmlampe zu und das Anodenpotential sinkt dabei so lange
ab, bis sich die Glimmentladung in einem stabilen Gleichgewichtszustand befindet.

Seite 2-88
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CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Gitter der angesteuerten Stufe, 50V/DIV

(Nullpunkt verschoben, um neg. Spannungen sichtbar zu machen)

Zeit: 10us/DIV

Die beobachteten Vorgänge sind gegenüber dem Echtbetrieb durch die Wirkung der Kapazität des Tastkopfs
am hochohmigen Gitterwiderstand verlangsamt.

Aus Oszillogramm abgelesene Zeitkonstante des Gitterkreises: ca. 20us


Quellwiderstand des Gitterkreises nach Anlegen des H-Pegels bei noch negativer Gitterspannung:
(1M + 680 K) parallel 2M = 913kOhm.
Hieraus folgt eine insgesamt wirksame Kapazität von 20us / 0,913 MOhm = 22pF

Es soll die Kapazität abgeschätzt werden, die ohne den Tastkopf des Oszilloskops wirksam ist:

Die Röhre beginnt nach 20us zu leiten. Dann ist das Potential am Gitter von ursprünglich ca. –70V auf –7V
angestiegen.

In einer Zeitkonstante steigt die Spannung von –70V auf überschlägig –26V an.
In einer weiteren Zeitkonstante steigt die Spannung von –26V auf überschlägig –9,6V an.
In Rahmen dieser überschlägigen Betrachtung kann die Aussage getroffen werden, dass das Leiten der Röhre
nach zwei Zeitkonstanten des Gitterkreises nach dem Beginn des Anliegens des Eingangssignals beginnt. Das
Leiten beginnt 20us nach dem Anlegen des H-Pegels. Hieraus folgt eine Zeitkonstante von 10us und eine
Kapazität von 10us / 0,913MOhm = 11pF.

Damit ergibt sich eine Kapazität des Oszi-Tastkopfs von 22pF – 11pF = 10pF, was dem erwarteten Wert
entspricht.

Seite 2-89
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Die tatsächlich in der Schaltung vorhandene Kapazität von 11pF kann wie folgt erklärt werden:

Kapazität zwischen Gitter und Kathode der E92CC aus Datenblatt: 3,5pF
Kapazität zwischen Gitter und Anode der E92CC aus Datenblatt: 2,6pF

Summe: 6,1pF

Es tritt kein Miller-Effekt auf, da die Anode zum Zeitpunkt der Betrachtung noch auf dem H-Pegel „stillsteht“.

Es verbleibt eine zu erklärende Differenz von 11pF - 6,1pF = 4,9pF.

Diese Kapazität ist auf die vergleichsweise langen Verbindungen zwischen der Beschaltung des Gitterkreises
und dem Gitteranschluss selbst (Übergang auf senkrechtstehende Leiterplatte über Stiftleisten)
zurückzuführen.

Seite 2-90
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CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Gitter der angesteuerten Stufe, 50V/DIV

(Nullpunkt verschoben, um neg. Spannungen sichtbar zu machen)

Zeit: 10us/DIV

Die beobachteten Vorgänge sind gegenüber dem Echtbetrieb durch die Wirkung der Kapazität des Tastkopfs
am hochohmigen Gitterwiderstand verlangsamt.

Seite 2-91
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CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 10us/DIV

Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K / 2M parallel / 100pF vom Ausgang nach Masse.

CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 10us/DIV

Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K / 2M parallel / 100pF vom Ausgang nach Masse.

Seite 2-92
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CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 10us/DIV

Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K / 2M parallel / 220pF vom Ausgang nach Masse.

CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 20us/DIV

Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K / 2M parallel / 220pF vom Ausgang nach Masse.

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CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 10us/DIV

Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K / 2M parallel / 470pF vom Ausgang nach Masse.

CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 50us/DIV

Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K / 2M parallel / 470pF vom Ausgang nach Masse.

Seite 2-94
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CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 10us/DIV

Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K / 2M parallel / 1nF vom Ausgang nach Masse.

CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 100us/DIV

Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K / 2M parallel / 1nF vom Ausgang nach Masse.

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CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 10us/DIV

Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K / 2M parallel / 0pF vom Ausgang nach Masse und
33K vom Ausgang nach +300V.

CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 10us/DIV

Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K / 2M parallel / 0pF vom Ausgang nach Masse und
33K vom Ausgang nach +300V.

Seite 2-96
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CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 10us/DIV

Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K / 2M parallel / 100pF vom Ausgang nach Masse
und 33K vom Ausgang nach +300V.

CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 10us/DIV

Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K / 2M parallel / 100pF vom Ausgang nach Masse
und 33K vom Ausgang nach +300V.

Seite 2-97
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CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (gelb): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 10us/DIV

Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K / 2M parallel / 220pF vom Ausgang nach Masse
und 33K vom Ausgang nach +300V.

CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 10us/DIV

Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K / 2M parallel / 220pF vom Ausgang nach Masse
und 33K vom Ausgang nach +300V.

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CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 10us/DIV

Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K / 2M parallel / 470pF vom Ausgang nach Masse
und 33K vom Ausgang nach +300V.

CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 10us/DIV

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Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K / 2M parallel / 470pF und 33K nach +300V.

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CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 10us/DIV

Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K / 2M parallel / 1nF vom Ausgang nach Masse und
33K vom Ausgang nach +300V.

CH1 (gelb): Eingang, 2_C18 50V/DIV


CH2 (grün): Ausgang, 1_C28 50V/DIV
Zeit: 10us/DIV

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Last am Ausgang: 680K nach +300V / Glimmlampe über 390K / 2M parallel / 1nF vom Ausgang nach Masse und
33K vom Ausgang nach +300V.

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Fotos

Gesamtaufbau zum Test einzelner Baugruppen

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Funktionstest der Baugruppe SP3V-101 im Testadapter

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Gesamtansicht des Demo-Systems bei der ersten Erprobung

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Fertig aufgebautes Demo-System

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Detailansicht des Panels bei der ersten Erprobung

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Fertig montiertes Panel mit Berührungsschutz

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Detailansicht der Stromversorgung bei der ersten Erprobung

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Fertig aufgebaute Stromversorgung

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Baugruppe SP3V-101 ADD_HEX

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Baugruppe SP3V-102 REG

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Baugruppe SP3V-102 NIXIE

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Baugruppe SP3V-104 CONST

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Baugruppe SP3V-105 BUS

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Baugruppe SP3V-130 Netzteil

Baugruppe SP3V-140 Testadapter

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Zusammenfassung aller Änderungen und bekannen Fehler

(1)
SP3V-140 TESTADAPTER

Die Beschriftungen A24 und C24 an den Glimmlampen sind miteinander vertauscht. Korrektur durch Aufkleber.

(2)
SP3V-102 REG

Leiterbahn recht nahe an Winkel-Element, aber für Fertigung von 2 weiteren PCBs keine Korrektur notwendig,
sollte für eine größere Stückzahl aber geändert werden.

(3)
SP3V-120 BACKPLANE

Vertauschung CLK und RESET an Register D (Schreibfehler), an den anderen Registern richtig.

Trennen:

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Verbinden:

Verbinden:

Hinweis: Entgegen der Zeichnung wurde die Leitung am Steckverbinder J3101 angebunden,um die Schwierigkeit zu
vermeiden, zwei Litzen an einen Pin anzubinden, die Verbindung ist elektrisch äquivalent.

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(4)
SP3V-120 BACKPLANE

Die Busausgänge der Register ALU_A und ALU_B sind an den Bus D_rd angebunden (Copy-Paste-Fehler). Die
dazugehörigen OE-Eingänge sind aber unbeschaltet, damit liegen die Register dauerhaft am Bus.

Lösung: Die OE-Eingänge werden an Masse gelegt, damit sind die Ausgänge stets sperrend.

Verbinden:

J3101/C30 (OE) an J3101/C6 (GND)


J4101/C30 (OE) an J4101/C6 (GND)

(5)
SP3V-120 BACKPLANE

Das Netz SW_D_AB ist nicht geroutet (ORCAD-Fehler, war ungewollte auf disabled gesetzt). Damit ist das WE-
Signal für das Register ALU_B dauerhaft aktiv, da der Eingang „in der Luft hängt“.

Das Netz wird durch Nachverdrahtung verbunden:

Verbinden:

J4101/A32 an J1005/17

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