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Arbeitszeit: etwa 20 Minuten

Lesen Sie zuerst die 5 Texte (Nr. - ). Lesen Sie dann die 10 Uberschriften (a-j) und entscheiden Sie, welcher Text am
besten zu welcher Uberschrift passt. Sie diirfen jeden Text und jede Uberschrift nur einmal verwenden. (Nur den Text
aus dem Beispiel diirfen Sie noch einmal verwenden.)

Beispiel: (0) Nur w e n i g e amerikanische S t u d e n t e n an deutschen Universitaten


Losung: Die Uberschrift passt zu Text 1.

Die Zahl ausldndischer Studenten an deutschen


Hochschulen hat deutlich zugenommen. Sie hat
sich von 35000 Studienanfdngern im Jahr 1993
auf 63500 im Jahr 2001 erhdht. Nach Mitteilung
der Kultusministerkonf erenz gab es im
Jahr 2001 insgesamt
206100 ausldndische m% jPs Heute fangen viele Menschen erst
Studierende, davon im hoheren A l t e r so richtig an, ihre
waren 62 Prozent aus ^ w r ^ ^ l p ^ Freizeit zu genieBen. 70-Jdhrige, die
Europe, 23 Prozent Sport treiben, abends ausgehen oder
aus Asien, zehn Kreuzfahrten machen, sind inzwischen
Prozent aus A f r i k a ^ 1^^^^ < keine Seltenheit mehr. Experten besta-
und fiinf Prozent aus tigen den Trend zur Jugendlichkeit bei
Amerika. der diteren Generation. „Auf Enkelkinder
auf passen ist f i i r die meisten (JroBeltern
Idngst nicht mehr die allerwichtigste
Beschdftigung", sagt die Journalistin Ella
Weitz, die an einem Buch mit dem Titel
„&liickliche GroBeltern" arbeitet.

Von den Personen, die in den 50er-Jahren


geboren wurden, waren im A l t e r von 30 Jahren
bereits 70 Prozent mindestens einmal ver-
heiratet, bei den 1960ern sind es nur noch
44 Prozent. I n den deutschen GroBstddten
gibt es mehr 30-jdhrige Alleinstehende
ais Verheiratete. bas hat eine Studie der
Mannheimer Universitdt ergeben. Die klassische
Ehe hat in der modernen Welt ihre Stellung ais
wichtigste Lebensform verloren. Immer mehr
Z i e h e n das Single-Dasein oder eine Ehe ohne
Trauschein vor.
Leseverstehen: T

Das Studentenleben ist manchmal lustig, aber


vor allem teuer! Wer Ende 2002 die Universitdt
abschloss, hatte f i i r Miete, Erndhrung, Kleidung,
BiJcher, Fahrgeld und Freizeit im Durchschnitt
55000 Euro ausgegeben. Am meisten Geld von
den Eltern bendtigen Philosophiestudenten (etwa
62800 Euro), weil sie iiberdurchschnittlich lange
studieren. Die Juristen sind da etwas schneller
und billiger. Sie kommen mit etwa 49000 Euro aus.

-I
Fur guten Rat bei schwie-
rigen Fragen zum Umgang
mit Kindern sind nicht
nur Eltern, sondern auch
GroBeltern dankbar. Der
Ratgeber „ Hilfe, wir wer-
den GroBeltern" behandelt
ausfiihrlich alle Aspekte des
GroBeltern-Seins und den
Umgang mit Enkelkindern.
Erhditlich im Buchhandel.

Losungen:

a Die meisten Europaer studieren in Deutschland


Uberschrift:
b So viel kostet ein Studium
Oberschrift:
c Oma und Opa sind aktiv
d Hohe Studiengebijhren f u r Philosophen Texts Uberschrift:
e Die meisten Deutschen sind alleinstehend
Text 4 Uberschrift:
f Deutschland: beliebter Studienort
g Keine Zeit fur Enkelkinder Texts Oberschrift:
h Entwicklung zu neuen Lebensformen
i Eltern brauchen Hilfe
j Buchtipp f u r Grof5eltern
Arbeitszeit: etwa 35 Minuten

Lesen Sie zuerst den Text„Unser Pausenladen lauft gut!" und losen Sie dann die fiinf Aufgaben zum Text.

Unser P a u s e n l a d e n lauft g u t !

Sechstklasslerinnen und Sechstklassler vom Schulhaus Feldii in St. Gallen bieten in ihrem Pausenkiosk eine gesunde
Zwischenverpflegung an.

1 Larissa, Maria, Saskia und Marcel belegen Brotchen Dominique, die f u r die Kasse v e r a n t w o r t l i c h ist, w i e d e r
m i t Fleisch, Kase oder Gurkensclneiben. Sie schneiden zuruckbekommt.
das dunkle Brot in Stucke und wasclnen die Apfel. 30 Klassenlehrer Bruno Broder h a t ein Auge auf den
Milcin und Apfelsaft vervollstandigen das h e u t i g e Pausenkiosk, lasst aber seine SchiJlerinnen und Schuler
5 A n g e b o t i m Pausenkiosk. Gesund sol! es sein und selbst die V e r a n t w o r t u n g f u r ihr U n t e r n e h m e n t r a g e n .
deshalb w e n i g Fett und Zucker e n t h a l t e n - a u f t e r d e m Das g e f a l l t i h n e n . Jede Woche ist ein anderes Team
soli es frisch sein - und zur Jahreszeit passen. Apfel i m aus der Klasse an der Arbeit. A m Freitag g i b t es eine
Herbst, Orangen im W i n t e r „Wir m o c h t e n Vorbilder 35 Sitzung im Klassenzimmer, g e l e i t e t v o n einer Schulerin
sein und zeigen, dass m a n auch ohne Chips und oder e i n e m Schijier. Die v e r g a n g e n e Woche w i r d
10 Schokolade g u t isst", sagt Adriano. besprochen u n d das A n g e b o t f u r die f o l g e n d e
Diejenigen, die f u r das Kioskangebot v e r a n t w o r t l i c h festgelegt.
sind, k o m m e n schon u m halb acht zur Schule. Bis acht Im M o n a t kosten Brot, Fruchte, Zutaten und
muss alles f e r t i g sein. Dann b e g i n n t der Unterricht. 40 Getranke e t w a 300 Franken. Nach e i n e m halben Jahr
Vor der gro15en Pause stellen Adriano und Lirije die Schulkiosk liegen r u n d t a u s e n d Franken Gewinn in der
15 Esswaren und Getranke auf d e n Tisch, der h i n t e r d e m Klassenkasse.
Fenster z u m Pausenhof m o n t i e r t ist, u n d m i t d e m „Wir kaufen g u n s t i g ein und berechnen die
Lauten zur Pause d f f n e n sie das Fenster Sofort sind Verkaufspreise so, dass die Kinder und auch w i r etwas
sie von h u n g r i g e n Kindern u m g e b e n . Die Sandwichs 45 d a v o n haben", sagen die Kiosk-Profis. Schwierig ist
zu einem Franken* f u n f z i g sind besonders schnell w e g . die M e n g e n b e r e c h n u n g . „Anfangs b a t t e n w i r zu viele
20 Inzwischen w i r d in der Kuche bereits w e g g e r a u m t und Sachen. Jetzt haben w i r das A n g e b o t vereinfacht." Die
sauber g e m a c h t . Kiosk-Verantwortlichen t e s t e n auch Neues und bieten
Nach der Pause sind alle w i e d e r im Schulzimmer. A m m a n c h m a l Uberraschungen an.
N a c h m i t t a g verkaufen sie Brot und Getranke und 50 Bald muss diese Klasse d e n Kiosk der anderen sechs-
notieren, was sie f u r den nachsten Tag brauchen. Brot t e n Klasse u b e r g e b e n . Alle sind sich einig: „Auch w e n n
25 bestellt Larissa t e l e f o n i s c h b e i m Backer. Daniel erle- es viel zu t u n gibt, der Kiosk m a c h t 5paf5. Und m i t d e m
d i g t die anderen Einkaufe nach der Schule. Er bezahit Geld, das w i r v e r d i e n t haben, leisten w i r uns etwas,
m i t seinem eigenen Geld, das er f r e i t a g s von einen A u s f l u g z u m Beispiel."

*1 Schweizer Franken = 0,63 Euro


Leseverstehen: Teil 2

Beispiel: M i t d e m v e r d i e n t e n Geld w o l l e n die Schuler


a gesijndere Lebensmittel kaufen.
^ einen A u s f l u g m a c h e n .
c sich selbst e t w a s kaufen.
Losung:

6 Im Pausenladen der Feldli-Schule in St. Gallen kann man


a selbst belegte Brotchen m a c h e n .
b etwas Gesundes z u m Essen u n d Trinken kaufen.
c Pausensnacks w i e Chips u n d Schokolade haben.

7 Wer fiJr den Pausenladen arbeitet,


a muss nach der Schule langer d a b l e i b e n .
b hat keine Freizeit mehr.
c muss m o r g e n s eine halbe Stunde f r u h e r k o m m e n .

8 Die Arbeit im Pausenladen ist bei den Schiilern beliebt, weil


a sie alles selbst entscheiden konnen.
b ihnen ihr Klassenlehrer hilft.
c sie i m m e r gesunde Sachen essen konnen.

9 Das Verkaufsteam will moglichst billig an die Schiiler verkaufen,


a aber es soil auch einen G e w i n n f u r den Pausenladen g e b e n .
b d e n n es will viel Geld verdienen.
c weil die Schuler n i c h t viel Geld haben.

1 0 In ihren Freitagssitzungen sprechen die Kiosk-Verantwortlichen


a uber die Fehler der v e r g a n g e n e n Woche.
b daruber, w e r die Sitzung leiten soli,
c uber die Planung der nachsten Woche.
Arbeitszeit: etwa 15 Minuten

Lesen Sie zuerst die 10 Situationen (Nr. 11-20) und dann die 12 Anzeigen ( - ). Welche Anzeige passt zu welcher
Situation? Sie kdnnen jede Anzeige nur einmal verwenden. (Die Anzeige aus dem Beispiel kdnnen Sie noch einmal
verwenden.) Es ist auch moglich, dass es keine passende Anzeige gibt. In diesem Fall schreiben Sie 0.

Beispiele: 01 Ihre Freundin Inat viel Stress. Sie m o c h t e n ihr e t w a s schenken, was ihr h i l f t sich zu e n t s p a n n e n .
Anzeige:
02 Ihr Kollege ist Musiklehrer und m o c h t e privat M u s i k u n t e r r i c h t g e b e n .
Anzeige: u

Situationen:

11 Sie m o c h t e n sich m i t e i n e m Geschaftspartner a m V o r m i t t a g z u m Kaffee t r e f f e n .

12 Sie fahren am Wochenende m i t Ihrer Familie zu einer Hochzeit nach Wien und suchen eine
preiswerte Pension.

13 Sie w o l l e n a m Samstag m i t Ihren Eltern in ein Restaurant g e h e n , w o Songs aus d e r e n


j u g e n d z e i t gespielt w e r d e n .

14 Ihr Neffe ist Musikfan und hat nicht g e n u g Geld, u m sich seine
Lieblings-CDs zu kaufen.

15 DieTochter der Nachbarin spielt Gitarre in einer M a d c h e n b a n d und t r a u m t d a v o n , b e r U h m t zu


werden.

16 Ihr Nachbar w i l l , w e n n er alter w i r d , von seiner Familie u n a b h a n g i g sein und sucht nach einer
entsprechenden W o h n m o g l i c h k e i t .

17 Sie m o c h t e n schon j e t z t Ihren S o m m e r u r l a u b planen und suchen I n f o r m a t i o n e n .

18 Sie suchen ein Ferienhaus in schoner U m g e b u n g , w o Sie in Ruhe Ihren nachsten


Sommerurlaub v e r b r i n g e n konnen.

19 Ihre Freunde suchen ein Restaurant, w o sie vegetarisch essen k o n n e n .

20 Ihr osterreichischer Freund m o c h t e a m W o c h e n e n d e verreisen. Er h a t noch nichts reserviert.


Leseverstehen: Teil 3

Aus dem Wei


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Schülerinnen und Schüler der Feldli-Schule in St. Gallen betreiben eigenverantwortlich einen Pausenkiosk, in dem sie gesunde Snacks anbieten. Sie kommen eine halbe Stunde früher zur Schule, um alles vorzubereiten, verkaufen die Produkte in den Pausen, und räumen danach auf. Der Kiosk ist profitabel, und der Gewinn wird für Ausflüge verwendet. Sie schätzen die Verantwortung, lernen durch Erfahrung und probieren neue Angebote aus. Schwierig ist die richtige Mengenberechnung für den Verkauf.

In den 50er-Jahren waren 70 Prozent der Menschen im Alter von 30 Jahren mindestens einmal verheiratet. Bei den in den 60ern geborenen waren es nur noch 44 Prozent. In modernen Gesellschaften haben sich alleinstehende Lebensformen und Partnerschaften ohne Trauschein etabliert, insbesondere in deutschen Großstädten, wo mehr 30-Jährige alleinstehend sind als verheiratet. Die klassische Ehe hat in der modernen Welt an Bedeutung als wichtigste Lebensform verloren.

Die Schüler übernehmen die volle Verantwortung für den Pausenkiosk, treffen Entscheidungen selbständig und bewerten das Projekt als sehr positiv. Der Klassenlehrer beobachtet das Projekt, greift jedoch nicht direkt ein, was den Schülern Autonomie und das Gefühl gibt, ihre eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Diese Selbstbestimmung trägt wesentlich zum Erfolg und zur Begeisterung der Schüler für das Projekt bei.

Die Schüler des Pausenladens kalkulieren ihre Preise so, dass die Produkte sowohl für die Schüler bezahlbar sind als auch einen Gewinn für den Pausenladen abwerfen. Der Gewinn wird dabei verwendet, um zukünftige Projekte und Ausflüge zu finanzieren, wobei der Fokus auf einer Balance zwischen günstigen Einkaufspreisen und fairen Verkaufspreisen liegt.

Studenten in Deutschland geben durchschnittlich 55.000 Euro für Miete, Ernährung, Kleidung, Bücher, Fahrgeld und Freizeit während ihres Studiums aus. Philosophiestudenten benötigen am meisten finanzielle Unterstützung von den Eltern, etwa 62.800 Euro, da sie länger studieren. Jurastudenten hingegen sind schneller und benötigen weniger Geld, etwa 49.000 Euro.

Deutschland hat sich zu einem beliebten Studienort entwickelt, was die deutlich gestiegene Zahl ausländischer Studierender an den deutschen Hochschulen verdeutlicht. 2001 gab es 206,100 ausländische Studierende, wobei 62 Prozent aus Europa, 23 Prozent aus Asien und zehn Prozent aus Afrika kamen. Die Vielfalt und Qualität der deutschen Bildungseinrichtungen sowie attraktive Lebenskosten tragen zur Attraktivität bei.

Die demografischen Trends zeigen einen Anstieg der Lebenserwartung und eine aktive Lebensweise auch im höheren Alter, wodurch die Rolle der Großeltern weniger auf das Aufpassen von Enkelkindern fokussiert ist. Viele Großeltern sind selbst aktiv, treiben Sport und reisen, was zur Abnahme der traditionellen pflegenden Rolle beiträgt und Großeltern vielmehr als eigenständige Individuen in Gesellschaft und Familie positioniert.

Heutzutage beginnen viele Menschen erst im höheren Alter, ihre Freizeit aktiv zu gestalten. 70-Jährige, die Sport treiben, abends ausgehen oder Kreuzfahrten machen, sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Experten bestätigen einen Trend zur Jugendlichkeit in der älteren Generation. Dabei tritt die Rolle der Großeltern als Aufpasser der Enkelkinder in den Hintergrund, da dies für viele nicht mehr die wichtigste Beschäftigung ist.

Die Schüler der Feldli-Schule verwenden den Gewinn aus dem Pausenkiosk, um sich besondere Aktivitäten wie Ausflüge zu leisten. Der Gewinn von rund tausend Franken nach einem halben Jahr zeugt von einer geschickten Verwaltung und Planung, was den finanziellen Erfolg des Projekts ausmacht.

Die Schüler sind durch das Bedürfnis motiviert, den Kundengeschmack zu treffen und Abwechslung zu bieten, wenn sie kreative neue Angebote im Pausenkiosk einführen. Anfangs hatten sie Schwierigkeiten mit der Mengenberechnung und einem zu umfangreichen Angebot, lernten jedoch daraus und vereinfachten ihre Produktpalette. Ihre Bereitschaft zu experimentieren und den Spaß am Experimentieren spielen eine wichtige Rolle.

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