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Da Innsbruck zu den meist frequentierten Flughäfen in Österreich zählt, legen wir
besonderen Wert auf eine hohe Qualität der Losten. Dazu gehört es, den Flughafen, die
Umgebung, die Tipps und Tricks, sowie die Gefahren zu kennen. All dies wollen wir euch in
diesem Handbuch für den Flughafen Innsbruck näherbringen und erläutern.
Einige Punkte warum es schwer ist in Innsbruck zu lotsen:
• Kleiner Flugplatz mit nur 2 Rollwegen zu den Pisten. Diese schränken Manöver der
Flugzeuge am Boden wesentlich ein.
• Die hohen Berge um den Flughafen, die in geringen Höhen keinen Platz für
Ausweichmanöver lassen. Der Konflikt muss Minuten vorher, oft noch vor der
Rollfreigabe, verhindert werden! Ein exaktes Zusammenspiel zwischen den Lotsen ist
äußerst wichtig.
• Die Sichtverhältnisse. Nicht jeder An- oder Abflug darf bei Schlechtwetter geflogen
werden.
• Und die Föhnwinde, welche über der Stadt Innsbruck auftreten können.
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Der Flughafen hat keine ausgewiesenen Abstellflächen für Flugzeuge. In real werden die
Flugzeuge mit dem Marshaller geparkt. Auf IVAO reicht die Anweisung “... to the apron”
Passagiermaschinen werden über die Rollwege “A” und “B” zum Apron geführt, bzw. über “L”
zum Hangar.
Die Rollwege “Y” und “Z” dürfen nur von Flugzeugen unter 2.000 kg MTOW benutzt werden.
Auf IVAO kann es vorkommen dass sich eine Passagiermaschine beim Flugsportzentrum
connectet. Sollte es gewünscht sein über “Z” zur Piste zu rollen, so ist diesem Wunsch nach
zu kommen.
In real benötigen die Maschinen in Innsbruck meistens keinen “Push back”. Sollte ein Pilot
einen Pushback anfordern so ist diesem Wunsch nach zu kommen. Dem Pilot sollte dann die
Anweisung mitgegeben werden in welche Richtung er nach dem push blicken sollte, z.B. “...
pushback approved, facing east”
Alle Piloten sind gut beraten auf der Piste einen “Back track” zu machen. Dadurch benötigen
die Piloten aber noch 1- 2 Minuten bevor sie mit dem Takeoff Roll beginnen.
In Innsbruck werden in real keine Flugzeuge abgefertigt die größer als eine 757 sind.
Auf IVAO sind alle Flugzeugtypen willkommen!
Stationsname Frequenz Facility Rating Assignment (FRA)
Innsbruck Tower 120.100 AS3
Innsbruck Radar 119.275 ADC
Innsbruck Delivery 121.800 Nur durch Genehmigung vom AT-Staff
Innsbruck Radar 132.450 Nur durch Genehmigung vom AT-Staff
Meine Position → Ich stelle sichtbar
LOWI_TWR → LOWI_APP, (LOWI_DEL)
LOWI_APP → LOWI_TWR, LOVV,
LOWS_APP, LOWK_APP,
EDMM, EDDM_APP, LIPP,
(LOWI_U_APP)
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• Der Tower übernimmt, da es im Normalfall keinen Delivery- und keinen Ground
Lotsen gibt, die Flugstreckenfreigaben, Start-up clearance, die Rollfreigaben so wie
die üblichen Start- und Landefreigaben.
• Der Tower betreut die CTR Innsbruck bis zu einer Höhe von 7.000 FT.
• Den VFR Verkehr 5 Minuten vor Einflug in die CTR Innsbruck.
• Bei Anflügen über LOC/R, LOC/DME east oder west, spezial LOC/DME east mit der
Meldung „Localizer established“
Meldet sich der Pilot früher muss er von LOWI_TWR auf Unicom geschickt werden.
• Bei VFR Verkehr nach dem Verlassen der CTR oder über 7.000 FT
• Bei Start von der Piste 26 wird der IFR Verkehr übergeben sobald der Pilot dreht.
Auch bei einer Rechtskurve wird der Pilot an LOWI_APP abgegeben damit der Radar
Lotse mit dem Piloten arbeiten kann. Kein “Nicht handeln” oder “Passives zusehen
und abwarten” vom TWR was der Pilot macht.
• Bei Start von der Piste 08 wird der IFR Verkehr bei 4.000 FT übergeben.
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Squawks
Range Purpose
0001 - 0017 local (VFR)
0301 - 0377
BI EG EI Transatlantic
3401 - 3477
1330 - 1357 LO LI LM LE LF via LI
1500 - 1577 FIS LO secondary
1572 Polizei
1657 Rescue
1740 - 1777 EK EN ES
5001 - 5077 Military
EE EF EP EV ES EY LB LH LK LR LU LZ U
5140 - 5167
1740 -1777
6110 - 6177 EB ED EH EL LF LE LF LP LS
7301 - 7377
BK LA LB LC LD LG LJ LQ
7101 - 7177
LT LW LY OM
2001 – 2077 Transit-Flights through Austria
Transition Altitude = 11.000 ft
Transition Level =
Piste 08: 2000 x 45 m, Ausrichtung 081 Grad
Die Graspiste und die Start- und Landefläche für Segelflugzeuge befinden sich nördlich der
Betriebspiste 08/26.
Die wichtigste Regel:
• Zu bewältigender Verkehr
Bei wenig Verkehrsaufkommen dürfen alle Bahnen für Starts und Landungen benützt
werden!
So ist es aber nicht möglich ein hohes Verkehrsaufkommen ab zu arbeiten, da es, entweder
auf den Rollwegen oder in der Luft, zu Konflikten kommen kann. Wenn mehr Flugzeuge
abgearbeitet werden müssen, ist es sinnvoll den Verkehr nur in eine Richtung starten und
landen zu lassen.
Bei starkem Wind über 13 Knoten wird die Piste mit dem größeren Gegenwindanteil
geöffnet!
• Es darf keine Rollfreigabe über “A” zum Holdingpoint Rwy 26 freigegeben werden,
wenn ein Inbound RTT oder WI001 passiert hat.
• Steht der Abfliegende Verkehr auf der Piste darf keine Startfreigabe erteilt werden
wenn ein Inbound am OEV established ist oder WI002 passiert hat
Mögliche Fehler:
• Der Abfliegende Verkehr beginnt zu spät mit dem Taxi, der ankommenden Verkehr
kann daher nicht über “A” abrollen. Daher muss der gelandete Pilot bis zum Ende der
Landebahn rollen, mach einen back track und rollt auf der Landebahn zum Taxiway
“B”
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• Der landende Verkehr kommt vor dem Taxiway “A” zum Stehen. Der abfliegende
Verkehr muss aufrollen. Danach kann der ankommende Verkehr über “A” zum Apron
rollen.
Fehler: Ein Pilot meldet “Established” oder hat WI002 passiert, der outbound Traffic
bekommt die Startfreigabe. Auswirkung: In der Luft kann es zu einem “Collision Alert” (CA)
kommen. Es gibt für den Radarlotsen wegen der Berge und der geringen Flughöhe beider
Piloten, keine “elegante” Lösung, diesen zu umgehen.
• Bei Circling Approach 08: Keine Startfreigabe wenn ein Inbound “AB” passiert hat.
• Bei LOC DME West Approach: Keine Startfreigabe wenn ein inbound Traffic
established meldet. Startfreigabe darf erst wieder erteilt werden wenn der landende
Verkehr den Flughafen überflogen hat und der Abflug über “RTT 2X”, “MOGTI 1X”
oder “MOGTI 1H” geführt wird.
• Bei RNAV (GNSS) Y 08: Keine Startfreigabe wenn der Pilot WI813 überflogen hat.
• Bei RNAV (RNP) Z 08: Keine Startfreigabe wenn der Pilot inbound WI751 ist.
Mögliche Fehler:
• Der Abfliegende Verkehr beginnt zu spät mit dem Rollen, ein sicherer Start ist nicht
mehr möglich. Der startende Verkehr blockiert “B”. Der landende Verkehr kommt
nicht vor dem Taxiway “B” zum Stehen. Der gelandete Pilot muss bis zum Ende der
Landebahn rollen, mach einen “Back track” und rollt auf der Landebahn zum Taxiway
“A”
• Der landende Verkehr kommt vor dem Taxiway “B” zum Stehen. Der abfliegende
Verkehr muss aufrollen und der ankommende Verkehr über darf über “B” rollen.
• Um einen Konflikt am Boden zu vermeiden wird dennoch die Startfreigabe erteilt. Ein
Pilot meldet “Breaking off AB” der startende Verkehr beginnt jetzt mit dem Take-off
roll. In der Luft kommt es zu einem “Collision alert” dieser kann nicht verhindert
werden.
• Flugzeug am OEV und ein missed Approach auf der 08. In der Luft kann es zu einem
“Collision alert” kommen der schwer verhindert werden kann.
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Departures über “RTT2X”, “MOGTI1X”, “MOGTI 1H” oder “Visual KPT departure” führen.
Diese Abflüge können in Ausnahmefällen von einem startenden Piloten noch geflogen
werden, wenn der landende Verkehr “Mutters” noch nicht passiert hat da die Abflüge nach
dem Start keine Rechtskurve fliegen. Nach Mutters darf nie eine Startfreigabe erteilt werden!
• Bei landendem Verkehr am “LOC DME WEST”- Keine Startfreigabe wenn sich der
landende Verkehr established meldet.
• RNAV (GNSS) Y 08: Keine Startfreigabe wenn der Pilot WI813 überfliegt.
• RNAV (RNP) Z 08: Keine Startfreigabe wenn der Pilot inbound WI751 ist.
• Kein Aufrollen auf die Piste wenn sich ein inbound Traffic im Downwind befindet.
• Die Startfreigabe darf nur in einem engen Zeitfenster erfolgen und zwar muss der
Verkehr schon Abflugbereit auf der Piste stehen. Die Startfreigabe darf nur erteilt
werden wenn sich der landende Verkehr im Downwind befindet.
• Localizer West Approach: Keine Startfreigabe wenn D-17.4 OEJ passiert wurde.
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Tipp: Der Flow kann erhöht werden, wenn der Inbound-Traffic keinen Circling Approach Rwy
08 über den OEV fliegt, sondern über die beiden RNAV-Anflüge zur Piste 08 geführt wird.
Dadurch kann viel mehr Verkehr abgearbeitet werden.
• Keine Startfreigabe wenn ein inbound Traffic “established” meldet und über “LOC
DME West” auf die Piste 26 anfliegt.
Bei dieser Konfiguration hat LOWI_APP ein Auge auf Flugbewegungen nahe RTT zu legen.
Es kann sein, dass der startende Verkehr auf einer RTT, OBEDI, KOGOL, UNKEN und
RASTA SID sehr langsam an Höhe gewinnt und dem anfliegenden oder wartenden Verkehr
über oder nahe RTT zu nahe kommt.
Mit den beiden Einbahnkonfigurationen ist es möglich, viel Verkehr abzuarbeiten!
Was ist Föhn?
Ein warmer, stark-böiger Wind mit Spitzen von 30 bis zu über 80 kt.
Die Föhnwinde “fegen” aus südöstlicher Richtung über den Flughafen hinweg. Die stärksten
Föhneinwirkungen sind über dem Hauptbahnhof Innsbruck zu spüren. Im Endanflug ist
meistens wenig zu merken. Pistenkonfiguration bei Föhnbedingungen: Landung 08,
Start 08. Ein Augenmerk gilt der eventuell höheren missed approach Rate. Föhnwinde
machen den Flughafen Innsbruck für Piloten und Lotsen erst richtig interessant.
Anflüge werden deutlich höher über RTT genommen. FL 140 über RTT sind keine
Seltenheit. Der Pilot nimmt den Localizer, aber nicht den Glideslope auf, sinkt, bis er über
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AB 7000 FT oder noch höher ist. Danach beginnt er mit dem Visual Approach und sinkt
langsam zur Piste 08 weiter.
Abflüge können über eine spezielle Föhnroute geflogen werden. Die Piloten drehen leicht
nach links Richtung Seegrube und folgen der Nordkette. In real ist diese Route bei Föhn eine
gängige Alternative zu den Standard Departures. Die Anflüge werden bei Föhn oft um
einiges höher durchgeführt um dem „lee effect“ im Inntal entgegenzuwirken.
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„H-“,“X-“,“Y-“SID ´s, aber auch Sichtabflüge die keiner publizierten Route folgen:
So steht es in den Karten. Alle “H” SIDs, ausgenommen MOGTI 1H, MOGTI 1X und RTT 2X
folgen nach dem left turn dem OEJ und beschreiben eine links Kurve zurück Richtung RTT!
Der Radarlotse darf aber vorher ein “...direct xxxxx ...” ausgeben um dieses Eindrehen zu
verhindern
• Die RTT 1Y folgt nach dem links turn dem OEV und führt daher direkt zum RTT NDB.
• Y SID wird nur bei einem Ausfall (Wartung) des LOC verwendet
MOGTI SID:
MOGTI 1H ist die einzige SID, die nach dem Start auf der Piste 26, keinen left turn macht.
Diese SID wird, ähnlich der visual KPT departure nach Sicht Richtung Telfs geflogen. Bei
7.000 ft beginnt der Pilot mit seiner RNAV Route.
Dies können sich die Lotsen zu nutze machen. Bei Anflügen auf die Piste 08 und Starts von
der Piste 26 besteht eine herabgesetzte Kollisionsgefahr zwischen den Flugzeugen.
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X SID:
Gedacht bei schlechtem Wetter. Die “X” SID haben einen positiven Nebeneffekt. Durch die
Abflüge Richtung Telfs kann der Traffic flow in Innsbruck extrem gesteigert werden. Die
Ab- und die Anflüge sind nicht in niedriger Höhe, in entgegengesetzter Richtung unterwegs.
„J-“,“W-“,“Z-“SID´s, aber auch Sichtabflüge die keiner publizierten Route folgen:
So steht es in den Karten. Alle “J” SIDs, ausgenommen ADILO 1J folgen nach dem left turn
dem OEJ und beschreiben eine links Kurve zurück Richtung RTT! Der Radarlotse darf aber
vorher ein “...direct xxxxx ...” ausgeben um dieses Eindrehen zu verhindern
• Die RTT 1W folgt der Bahnausrichtung bis “AB” nach “AB” und 5.000ft am
backcourse von OEV direkt zum RTT NDB. Dadurch erfolgt keine links Kurve zurück
zu RTT NDB
• W SID wird nur bei einem Ausfall (Wartung) des LOC verwendet
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In real werden Abflüge, wenn die Wetter- und Sichtbedingungen in Ordnung sind, sehr zügig
und ohne Umwege abgeleitet. Dadurch gibt es, zuzüglich zu den publizierten Abflugrouten
noch einige alternative Möglichkeiten. Eine davon ist die:
z.B.
Pilot: “affirm”
ATC: “ … cleared visual KPT departure out of runway 26, climb FL120, expect direct
KPT after passing FL120 ...”
Sollte der Pilot die visual KPT nicht fliegen können kann ihm eine RNAV SID über die
MOGTI1X, MOGTI 1 H oder RTT 2X angeboten werden.
ATC: “ ... cleared ... via MOGTI 1X departure out of runway 26, climb FL120, expect direct
KPT after passing FL120 ...”
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Der Radarlotse gibt dem Piloten nach passieren von FL 120 und wenn keine Konflikte
vorliegen ein “...dir KPT” und übergibt den Piloten an München Radar.
Ist sich der Pilot nicht sicher muss auf die KPT 1J oder KPT 1Z geflogen werden.
• Flight visibility during visual operations at least 3 KM for CAT A und B aircraft
• Flight visibility during visual operations at least 5 KM for CAT C und D aircraft
Kurz gesagt, es müssen gute Sichtbedingungen herrschen um die Berge sehen zu können.
Bei schlechten Wetterbedingungen muss LOWI_TWR daher zwingend auf die X SIDs zurück
greifen.
In Innsbruck stehen 4 Routen zum Ein- und Ausflug zur Verfügung:
Achtung: Besonderes Augenmerk ist auf die “Mike” Route legen. Es kann zu Konflikten mit
dem IFR Traffic kommen. Konflikte können zwischen “MIKE 1” und “MIKE 2” auftreten wenn
der VFR Verkehr unter dem OEV durchfliegt.
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Um Konflikten mit dem IFR Traffic zu entgehen darf der VFR Verkehr anstelle über die “Mike
Route” auch über die “November Route” aus der CTR geschickt werden. Die Entscheidung
trifft LOWI_TWR.
Es gibt 5 VFR Warterunden, “MIKE 2” in 4.000 FT, “SIERRA” in 5.000 FT, “WHISKEY 2” in
3.500 FT, “NOVEMBER 2” in 5.500 FT und südlich des Platzes die Warterunde in 3.500 FT.
Der Luftraum erstreckt sich bis FL 165. Ausgenommen ist die CTR von Innsbruck bis zu
einer Höhe von 7.000 ft, welche für VFR Piloten vom Towerlotsen betreut wird.
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Über FL165 wird der Luftraum von EDMM_S betreut. Die Zuständigkeit von Wien Radar
beginnt erst östlich vom Airway Y107.
Sonderfall Kurzflüge
Bei Anflügen mit einem Towerlotsen endet die Zuständigkeit von LOWI_APP:
• Bei Anflügen über LOC/R, LOC/DEM east oder west, spezial LOC/DME east mit der
Meldung „Localizer established“
Klassisch bei Abflügen Richtung KOGOL: “xxx, when passing 10.000 ft proceed direct to
KOGOL”. Bitte unbedingt die Radar Minimums beachten → ATC Surveillance minimum
altitude chart
Um einen kontinuierlichen Steigflug zu ermöglichen sollen die Piloten, wenn keine Konflikte
vorliegen, bei FL 120 zur nächsten Station abgegeben werden.
In Innsbruck stehen 6 STARs zur Verfügung:
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z.B. Sichtanflüge auf der RASTA4A arrival. Diese können nach passieren von NANIT
beginnen. Dieser Anflug wird als “visual straight in” bezeichnet, wird in Real bei Maschinen
die aus östlicher Richtung kommen gerne verwendet um Zeit und Treibstoff zu sparen.
Achtung: Nur unter VMC Konditionen zulässig.
“... cleared visual straight-in approach, QNH xxxx, report field in sight”
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Piloten aus südlicher oder westlicher Richtung werden nach dem IAF RTT mittels Radar
Vektoren (220°) nach rechts gedreht. Dort nehmen sie den “OEV” auf
Die Freigabe für einen LOC/DME oder spezial LOC/DME procedure east sagt dem Piloten
noch nichts über die Landebahn aus!
Bei Anflügen auf die Piste 26 muss der Pilot bei D-6,3 OEV (über AB) die Bahn sehen.
Missed approach: Der Pilot steigt bei D-6,3 am OEV, dreht bei D-1 OEV nach links zurück
nach AB, nimmt OEV auf bis er D-14 OEV erreicht und dreht dann Richtung RTT.
Bei Anflügen auf die Piste 26 muss der Pilot bei D-4,2 OEV die Bahn sehen.
Missed approach: Pilot steigt bei D-4,2 am OEV, dreht bei D-0,8 OEV nach links zurück nach
AB, nimmt OEJ! auf bis er RTT erreicht.
Der MAPt ist bei der spezial LOC/DME east näher bei der RWY als bei der LOC/DME east
und der missed approach unterscheidet sich.
LOC R:
Die Piloten werden, wenn sie aus nördlicher oder östlicher Richtung kommen auf 9.500FT
oder höher genommen. Nach dem IAF RTT werden die Piloten mittels Radar Vektoren
(210°) eingedreht. Dort nehmen sie “OEV” auf
Piloten aus südlicher oder westlicher Richtung werden nach dem IAF RTT mittels Radar
Vektoren (220°) nach rechts gedreht. Dort nehmen sie “OEV” auf.
Unterschied zur LOC/DME Procedure East und special LOC/DME Procedure Sast?
• Eignet sich für hohen traffic flow bei Anflug Piste 26 und Start Piste 26
• Landung zwingend auf der Piste 26, kein circling Piste 08 möglich!
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Die Piloten werden, wenn sie aus nördlicher oder östlicher Richtung kommen auf 9.500 FT
oder höher genommen. Nach dem IAF WI001 fliegt der Pilot zum WI002 und sinkt wie in den
Karten und im FMC beschrieben zur Landebahn 26.
Piloten aus südlicher oder westlicher Richtung werden vor dem Ende ihrer STAR zum
WI001 geschickt.
“... direct WI001 descent 9.500FT QNH xxxx, cleared RNAV RNP 26 approach ...”
• Dieser Anflug führt zu einer Landung auf der Piste 26
Piloten aus südlicher oder östlicher Richtung werden nach passieren von KTI mittels Radar
Vektoren HD330 geschickt und auf FL130 genommen. Nach einer Minute werden sie in einer
links Kurve zurück Richtung KTI geschickt und auf 11.500FT genommen. Danach beginnt
der Anflug wie oben.
Schwierigkeit: Der Pilot muss nach Karten sinken. Es gibt keinen Glideslope.
Diese Anflugfreigabe sagt dem Piloten noch nichts über die Landebahn aus!
Die Piloten werden, wenn sie aus nördlicher, südlicher oder westlicher Richtung kommen auf
FL130 über ELMEM genommen. Nach ELMEM beginnt der Pilot den RNAV Anflug zur Piste
08 fliegt zum IAF WI810 weiter. Bis WI814 sinkt der Pilot nach FMC. WI814 ist der MAPt!
Weiterflug nach Sicht. Sichtbedingungen beachten: Ceiling 5200ft AAL und VIS 5KM
westlich vom Flugplatz.
Piloten aus östlicher Richtung werden vorher mittels Radar Vektoren in einen günstigen
Winkel zu ELMEM gebracht.
• Dieser Anflug führt zu einer Landung auf der Piste 08 !
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Die Piloten werden, wenn sie aus nördlicher, südlicher oder westlicher Richtung kommen auf
FL130 über ELMEM genommen. Nach ELMEM beginnt der Pilot den RNAV Anflug zur Piste
08 fliegt zum IAF WI750 weiter und sinkt nach FMC bis WI754, also kurz vor die Piste 08
weiter.
Piloten aus östlicher Richtung werden vorher mittels Radar Vektoren in einen günstigen
Winkel zu ELMEM gebracht.
• Dieser Anflug führt zu einer Landung auf der Piste 08
• Beim RNAV (RNP) Z RWY ist die DH mit 2.900 FT deutlich geringer als beim RNAV
(GNSS) Y RWY 08 mit 7.100 FT
Unter VMC Kondition dürfen Sichtanflüge immer geflogen werden.
Piste 26:
• RNAV (RNP)
Piste 08:
Wichtig: Der korrekte Anflug muss dem Piloten genannt werden. Keine Anweisung wie
“cleared LOC report established”!
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Google Earth:
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Google Maps:
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