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Duden

Das
Kindergarten-
Wörterbuch
2., aktualisierte Auflage

Dudenverlag
Mannheim · Zürich

KiGaWB_ itelei_001-[Link] 3 13.05.11 14:13


Inhalt

Vorwort 8

Ich gehe in den Kindergarten 12

Unsere Familie
Wir leben zusammen 14
Meine Verwandten 16
Ein neuer Mensch 18
Feste feiern 20
Marie, Ole und der Weihnachtsmann 22

Mein Körper
Was mein Körper alles kann 1 24
Was mein Körper alles kann 2 26
Unsere Sinne 28
Die Menschen sind verschieden 30
Lieben, lachen, traurig sein 32
Wenn ich krank bin 34
Im Badezimmer 36
Zeki will nicht Haare waschen 38

Essen und Trinken


Frühstück und Abendessen 40
Guten Appetit! 42
Gegen den kleinen Hunger 44
Messer, Gabel, Löffel 46
Wir kochen 48
Zeki und das Picknick 50

Einkaufen
Wo kaufen wir ein? 52
Wie viel darf es sein? 54
An der Kasse 56
Maries besonderer Einkauf 58

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Inhalt

Kleidung
Was ziehe ich heute an? 60
Kapuze, Knopf und Klettverschluss 62
Meine Hose ist kaputt 64
Der Fleck muss weg 66

Mein Zuhause
Mein Zimmer 68
Unser Haus 70
In Küche und Bad 72
Im Wohnzimmer 74
Ein Haus wird gebaut 76
Zekis Lieblingsbuch 78

Draußen
Auf dem Spielplatz 80
In der Stadt 82
In unserem Garten 84
Ein Nachmittag im Park 86
Ein Spaziergang im Wald 88
Auf dem Bauernhof 90
Am Wasser 92
In den Bergen 94
Die Burg am Wasser 96

Tiere
Tiere im Haus 98
Tiere im Wald 100
Tiere auf dem Bauernhof 102
Tiere am und im Wasser 104
Tiere in der Luft 106
Tiere im Zoo 108
Ole und das Affenkind 110

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Inhalt

Was ich gerne mache


Wir spielen 112
Wir malen und basteln 114
Sport macht Spaß 116
Lieblingsbuch und Lieblingsfilm 118
Wir fahren in den Urlaub 120
Wir machen einen Ausflug 122
Ein Tag im Museum 124
Wir machen ein Experiment 126
Märchen 128
Spieletag 130

Arbeit und Beruf


Bald gehe ich in die Schule 132
Bei Polizei und Feuerwehr 134
Im Krankenhaus 136
In der Fabrik 138
Im Büro 140
Rund um das Rathaus 142
Im Einsatz 144

Der Verkehr
Zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs 146
Auf der Straße 148
Rund um das Auto 150
Auf der Schiene 152
Schiffe und Seefahrt 154
Flugzeuge und Flugverkehr 156
Große Lasten transportieren 158
Die Busfahrt 160

Das Wetter
Wie ist das Wetter heute? 162
Der Wetterbericht 164
Das Gewitter 166

KiGaWB_ itelei_001-[Link] 6 13.05.11 14:13


Inhalt

Die Zeit
Die Zeit 168
Die Jahreszeiten 170
Oles Geburtstag 172

Die Welt
In einem anderen Land 174
Die Erde und das Weltall 176
Das Wörterbuch 178

Drunter und drüber 180

Elternratgeber

Wie erwirbt ein Kind seine Sprache? 182

Wie kann ich mein Kind in seiner Sprach-


entwicklung unterstützen? 183

Die Sprachentwicklung meines Kindes –


ein Beobachtungsbogen für Eltern 186

KiGaWB_ itelei_001-[Link] 7 13.05.11 14:13


Ich gehe in den Kindergarten

In der Leseecke findest du


viele schöne Bücher.

Hier sind die Haken


für unsere Jacken.

„Willst du mitspielen, Ole?“

„Schaut mal, das ist Ole,


Maries Bruder.“

Das ist Zeki. Er ist der


beste Freund von Marie.

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Unser Spielzeug ist
in diesem Regal. Hier ist das Bade-
zimmer. Hier waschen
wir die Hände, putzen
uns die Zähne und
gehen auf die Toilette.

Das ist Marie,


Oles Schwester.

„Möchtest du
Obst essen?“

KiGaWB_012-[Link] 13 13.05.11 14:14


Wir leben zusammen 14

die Mama der Name das Haus


der Papa gernhaben nach Hause
und wollen dürfen
der Bruder teilen ich
die Schwester helfen du
ärgern mein

der Vater geben zanken


die Mutter lassen zusammen
die Eltern erlauben dein
die Familie verbieten
der Zwilling loben
sich lieben schimpfen
sich vertragen sich streiten

der Vorname sich trennen das Taschengeld


der Nachname sich scheiden besprechen
heißen lassen gerecht
kommen aus vermissen ungerecht
zusammenleben bestimmen
der Streit sollen

KiGaWB_012-[Link] 14 13.05.11 14:14


15

milie
i t i h rer Fa zu? Was machen
tm a
a r i e wohn er gehört d Mama und P
Maries
M W
men. apa?
zusam

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Mit wem ha ngen
Streit? h ael“ fa
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„Marie e n L a
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Mit we mit dem st du noch a en?
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Was m ebst du zusa „m“. Ke , d ie so a
e n
acht ih m
r zusam men? Vornam
men?

tM arie?
Überlege: Was darfst du zu Hause nicht, W as tu
was ist verboten?

KiGaWB_012-[Link] 15 13.05.11 14:14


Meine Verwandten 16

die Oma besuchen jung


der Opa alle alt
die Tante erzählen
der Onkel fragen

der Großvater der Gast verwandt


die Großmutter der Besuch dazugehören
kommen weit weg
bleiben jünger
freundlich älter
sich erinnern

der/die Verwandte der Sohn das Adoptivkind


sich ähneln die Tochter die Ehe
der Familienname der Enkel das Ehepaar
die Großeltern die Enkelin die Witwe
die Geschwister die Waise verheiratet
das Einzelkind geschieden
der ousin alleinerziehend
die ousine erben
der Neffe das Alter
die Nichte am jüngsten
am ältesten

KiGaWB_012-[Link] 16 13.05.11 14:14


17

u:
Was meinst d
r und
Wer könnte ve
rheiratet sein? Wer wohnt hie
st?
wer ist ein Ga

Ergänze: Zeki besucht mit seinen g e m e in s a m Familienfotos


Schaut euch B il dern zu sehe
n?
Eltern und seinem Bruder seine t a u f d e n
an! Wer is
Oma und seinen ... verwandt?
Wer ist mit dir

Wer ist jünger als


der Großvater?
Wer auf d
em Bild is
alt? Zeige t jung? W
! Wenn d er ist
lass dir v u es nicht w
Hast du Tanten und Onkel? Kennst du on deinen eißt,
Eltern he
sie und ihre Kinder – deine Cousinen lfen.
und Cousins? Wie heißen sie?

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Ein neuer Mensch 18

streicheln die Wiege der Brei


das Baby weinen füttern
brauchen schlafen
der Schnuller leise sein
die Windel der Kinderwagen

verlieben sich vertrauen saugen


schmusen miteinander die Brust geben
kuscheln schlafen die Flasche geben
umarmen die Scheide der Wickeltisch
das Glied die Windel wechseln
der Hoden der Babysitter
ein Baby kriegen sorgen für
geboren werden zufrieden

das Paar die Eizelle versorgen


erwachsen das Ultraschallbild die Muttermilch
weiblich ein Baby die Brustwarze
männlich bekommen stillen
zärtlich die Geburt
Sex haben winzig
schwanger der Säugling
der Samen nennen

KiGaWB_012-[Link] 18 13.05.11 14:14


19

Schaut euch gemeinsam


Was m Fotos an, auf denen du
a
mit de cht die Ma noch ein Baby bist.
m Bab ma
y? Frage deine Eltern,
wie du als Baby warst!
in
, w ie e
du
ißt tsteht?
n e n vieles noch W e n
Bab y s k ö n de
e in tu n. Wie sorg
t Kin
nic h t a ll
Baby?
man für ein

Findest du Oles Schnuffeltier?

Was tut ein Baby, wenn t ein Baby?


es noch ganz klein ist? Was brauch

KiGaWB_012-[Link] 19 13.05.11 14:14


Elternratgeber 182

Wie erwirbt ein Kind seine Sprache?


Kinder kommen mit der angeborenen Fähigkeit auf die Welt,
Sprache zu erwerben. Damit sich die sprachlichen Fähigkeiten
entwickeln können, gibt es einige wichtige Grundvoraussetzun­
gen: Ein Kind muss hören, sehen, tasten, riechen, schmecken,
greifen, begreifen, fühlen und sich bewegen können. Und –
ein Kind muss seine Stimme kennen. So sind schon das erste
Schreien und das spätere Lallen wesentliche Schritte hin zum
gelungenen Sprechen.
Die wichtigste Voraussetzung aber ist: Kinder sind in ihrer
Sprachentwicklung auf die positive Unterstützung ihrer Umwelt,
also auf die liebevolle Zuwendung ihrer Eltern, Erzieher/­innen,
Omas, Opas, Geschwister und Freunde angewiesen. Warum?
Ohne die anderen macht das Sprechen keinen Sinn und erst
recht keinen Spaß! Sich anderen mitteilen, seine Bedürfnisse
verständlich machen, eigene Gefühle ausdrücken, von gestern
und morgen erzählen, Fragen stellen und Antworten geben –
das alles ist Sprechen.
Spielend leicht wirkt es, wenn Kinder ihre Sprache lernen. Erst
Schreien, dann ein bisschen Lallen, dann die ersten Wörter, dann
ganz viele Wörter und fertig! Nicht ganz: Ein Kind hat viel zu tun,
wenn es dabei ist, seine Sprache zu erwerben; es muss erst ein­
mal die Laute seiner Muttersprache erkennen und unterscheiden
lernen. So klingen zum Beispiel ein b und ein p sehr ähnlich. Das
Kind muss lernen, seinen Mund und seine Zunge so zu bewegen,
dass Laute richtig geformt und damit richtig ausgesprochen wer­
den.
Zusätzlich muss ein Kind seine Umwelt wahrnehmen und
begreifen. Das Wort „Baum“ ergibt für uns erst einen Sinn, wenn
wir wissen, was ein Baum ist, wie er aussieht, wie er sich anfühlt,
wie er sich anhört, wie er riecht und wie seine Früchte schme­
cken. Kinder verstehen die Bedeutung von Wörtern, indem sie
das, was Wörter benennen, mit allen Sinnen begreifen. Sie
kennen die Bedeutung von bestimmten Wörtern meist schon
lange, bevor sie diese Wörter selbst benutzen.
Und nun wird es noch einmal richtig spannend: Unsere Spra­
che besteht nämlich nicht nur aus Wörtern. Unsere Sprache gibt
uns auch Regeln vor, wie wir Wörter zueinander in Beziehung

KiGaWB_Elternratgeber_182-[Link] 182 19.05.11 10:50


183 Elternratgeber

setzen sollen. Warum heißt es bei uns beispielsweise „er geht“


und nicht „er gehen“? Warum sagen wir: „Ich möchte mit dem Ball
spielen“ und nicht „Ich Ball mit dem spielen möchte“? Über das
Wie und Warum zerbrechen sich Forscher/­innen noch heute den
Kopf – klar ist aber, dass Kinder im Verlauf ihrer Sprachentwick­
lung solche Regeln ihrer Sprache nach und nach erwerben.
Dazu kommt noch etwas: Wenn wir miteinander sprechen,
dann machen wir das nicht irgendwie. Auch für unser „Miteinan­
dersprechen“ haben wir Regeln. So wissen wir beispielsweise,
wann uns jemand eine Frage stellt, weil sich am Ende des Frage­
satzes die Stimme hebt. Auch wissen wir, wann uns jemand zu
etwas auffordert, uns bittet oder uns etwas vorwirft – unter ande­
rem deshalb, weil wir seine Mimik und Gestik deuten können.
Ein Kind leistet viel, wenn es seine Sprache lernt – aber es
bringt auch schon viel mit auf die Welt, um für seinen Sprach­
erwerb gerüstet zu sein. Es ahmt uns begeistert nach und ver­
langt nach Bestätigung. Ein Kind versucht ständig, mit uns zu
kommunizieren, sich uns anzuvertrauen und sich auszudrücken.
Es erwartet von uns Bestärkung und Lob. Und – es ist ungeheuer
neugierig auf seine Welt und kommt so an seiner Sprache gar
nicht vorbei.

Wie kann ich mein Kind in seiner


Sprachentwicklung unterstützen?
Viele Eltern möchten die Sprachentwicklung ihres Kindes gern
konstruktiv unterstützen. Deswegen haben wir hier ein paar allge­
meine Hinweise für Sie zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen,
den Alltag mit Kindern sprachfördernd zu gestalten.

Sprechen soll Spaß machen


Nur wenn ein Kind Freude am Sprechen hat, spricht es auch.
Wie selbstverständlich sollten Sprache und Sprechen den Alltag
begleiten. Ein Kind kann zum Sprechen angeregt werden, indem
ihm Fragen gestellt werden: „Was hast du heute im Kindergarten
gemacht?“ – „Warum siehst du so traurig aus?“ – „Was wollen wir
morgen gemeinsam unternehmen?“ Andererseits ist es aber auch

KiGaWB_Elternratgeber_182-[Link] 183 19.05.11 10:50


187 Elternratgeber

Was es zu beobachten gibt beobachtet ja nein


am

Zum Kommunikationsverhalten

Das Kind hält im Gespräch Blickkontakt.

Ihr Kind versucht sich eher durch


Sprechen als durch Zeigen verständlich
zu machen.

Das Kind erkennt das Dialogprinzip:


Ich spreche – du sprichst – ich spreche –
du sprichst usw.

Ihr Kind meidet Kommunikations­


situationen. Es schweigt, weicht Fragen
aus, lenkt von einem Gespräch ab.

Das Kind verwendet oft Floskeln, die


es immer wiederholt, z. B. „Weiß ich
nicht.“

Zur Aussprache

Laute wie g und k werden richtig


gebildet.

Auch schwierige Laute wie sch und s


werden mit 4 bis 5 Jahren richtig
gebildet.

Lautverbindungen wie br, sp, kr, dr


werden richtig gebildet (ab 4 Jahren).

Viele Laute werden gar nicht oder falsch


gebildet.

Das Kind lispelt: Bei der Bildung des


Lautes s schaut die Zunge zwischen
den Zähnen hervor.

KiGaWB_Elternratgeber_182-[Link] 187 19.05.11 10:50


So mühelos wie im Kindergartenalter erlernt ein Mensch
eine Sprache nie wieder. Eltern, Erzieher/-innen und all
diejenigen, die die Sprachkompetenz von Kindern in
dieser Zeit optimal fördern wollen, finden in diesem Buch

Das
wertvolle Anregungen und hilfreiche Orientierung.

Das Kindergarten-Wörterbuch
Wortschatz

Kindergarten-
Die wichtigsten 3 000 Wörter, die ein Kindergartenkind
kennen sollte – geordnet nach Themen, unterteilt in je drei
Lernstufen

Wörterbuch
Sprachvermögen
Szenische Illustrationen und abwechslungsreiche Spiel-
anregungen wecken die Lust am Sprechen und Erzählen
Lesespaß
Spannende Mitlesegeschichten zum Abschluss eines jeden
Themas festigen den gelernten Wortschatz
Unterstützung
Mit umfangreichem Ratgeber- und
Informationsteil für Eltern und Erzieher
Zielsetzung
So gelingt der Schulstart sicher!

[Link] Kindergarten u. Vorschule ISBN 978-3-411-73022-3


Mit Vorlesegeschichten
2 3 4
Jahre
5 6 7 8 9 ,!7ID4B1-hdaccd!
9,95 3 (D) • 10,30 3 (A)

zur Sprachförderung

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