Aus: C.S.
LEWIS: DIE
GROSSE SCHEIDUNG
(13. Au age, Johannes-Verlag Einsiedeln, Freiburg, 2018, S. 86-90.
Mit freundlicher Genehmigung des Verlages online zugänglich bis
zum 7. März 2021)
Zum Text:
Ein Maler vor der großen Entscheidung.
Die ktive Geschichte spielt in einer „Zwischenwelt“. Vor kurzem
kam der Erzähler aus der „grauen Stadt“, in die Menschen nach
ihrem Tod gelangen, hierher. Sie sehen eine herrliche
Landschaft. Aber für diese substanzlosen Schattenwesen ist dort
selbst ein Grashalm hart wie ein Diamant und schmerzt beim
Laufen.
Ihnen begegnen „feste“ Gestalten; Geistwesen, die diese
Schmerzen nicht kennen. Sie kamen extra „aus den Bergen“
hierher zurück. Denn diese Zwischenwelt ist noch nicht „der
Himmel“, in dem Gott gegenwärtig ist. Dazu muss man noch
weiter „in die Berge“. Um die neuangekommenen „Schatten“
dorthin einzuladen und zu begleiten, kamen „die Festen“ von Zum Buch. Aus dem Klappentext der Ausgabe.
dort in diese Zwischenwelt zurück.
„ ‚Die Große Scheidung‘ dürfte das Meisterwerk dieses genialen
Die große Frage bei jeder dieser Begegnung ist: Nimmt ein Schriftstellers sein, der die gewichtigsten weltanschaulichen Fragen auf
„Schatten“ diese Einladung an, um von der Hölle in den Himmel eine klare und für jedermann verständliche Formel zu bringen weiß.
zu gelangen, oder gehen sie zurück in die „graue Stadt“, die für Diesmal geht es um jene letzte Entscheidung, die jedem Menschen
die Hölle der Beziehungslosigkeit steht? Was sollte jemanden bevorsteht und die er früher oder später zu treffen hat: zwischen Sein
abhalten? und Schein, Hingabe und Verschließung in sich selbst, Himmel und Hölle.
… Zwölf Jahre lang reifte der Plan in des Autors Geist (1932-1944), bis er
Und nun Vorhang auf für das Gespräch eines „festen“ Künstlers endlich, völlig in sich gerundet, seine Verwirklichung fand: in Kurzgestalt
mit einem „neuangekommenen“ Künstler. Es wird belauscht vom sozusagen sein ‚Göttliche Komödie‘.“
Erzähler und seinem „festen“ Lehrer!
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