Praxis Der Antriebstechnik: Gebersysteme Von SEW-EURODRIVE
Praxis Der Antriebstechnik: Gebersysteme Von SEW-EURODRIVE
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung............................................................................................................. 4
1.1 Produktnamen und Warenzeichen.............................................................. 4
2 Was sind Gebersysteme? .................................................................................. 5
2.1 Welche Aufgaben haben Gebersysteme? .................................................. 5
2.2 Welche Arten von Gebersystemen gibt es?................................................ 5
2.3 Wie funktionieren Gebersysteme? .............................................................. 7
2.4 Welche Geber verwendet man bei welchem Motor? ................................ 26
3 Wie werden Gebersysteme bei SEW-EURODRIVE eingesetzt?.................... 29
3.1 Welche Gebersysteme setzt SEW-EURODRIVE ein? ............................. 29
3.2 Wie ist die Typenbezeichnung dieser Gebersysteme aufgebaut? ............ 30
3.3 Mit welchen Produkten werden die Gebersysteme eingesetzt? ............... 31
3.4 Wie werden die Gebersysteme projektiert? .............................................. 35
4 Welche technischen Daten haben diese Gebersysteme? ............................. 37
4.1 Inkrementelle Drehgeber mit Spreiz- und Steckwelle ............................... 37
4.2 Inkrementelle Drehgeber mit Vollwelle ..................................................... 39
4.3 Absolutwertgeber SSI ............................................................................... 40
4.4 Resolver .................................................................................................... 42
4.5 Absolutwertgeber mit asynchron-serieller-Schnittstelle ............................ 43
4.6 Einbaugeber.............................................................................................. 48
4.7 Näherungsgeber ....................................................................................... 48
4.8 Anbauvorrichtung...................................................................................... 49
5 Wie wird ein Geber mechanisch angebaut? ................................................... 50
5.1 Spreizwellengeber (DR und DT/DV Motoren) ........................................... 50
5.2 Steckwelle mit Endgewinde (nur DR Motoren) ......................................... 51
5.3 Einbaugeber (nur DR Motoren)................................................................. 52
5.4 Anbauvorrichtung (DR und DT/DV Motoren) ............................................ 53
5.5 Hohlwellengeber (nur DR 315) ................................................................. 54
5.6 Konuswellengeber (CMP Motoren) ........................................................... 55
6 Welche Einstellvorschriften gelten beim Geberanbau an Synchronmotoren?
57
6.1 Einstellvorschrift für Motoren mit Hiperface-Geber ................................... 57
6.2 Resolvereinstellvorschrift für SEW-Motoren CM71 – 112......................... 58
7 Welche allgemeinen Installationshinweise müssen beachtet werden? ...... 59
7.1 Schirm der Geberleitung am Umrichter .................................................... 59
7.2 Schirm der Geberleitung am Geber .......................................................... 60
8 Begriffsdefinition .............................................................................................. 61
Stichwortverzeichnis ........................................................................................ 62
1 Einleitung
SEW-EURODRIVE ist ein führendes Unternehmen auf dem Weltmarkt der elektrischen
Antriebstechnik. Der Hauptsitz der Firmengruppe befindet sich in Bruchsal /
Deutschland. In Fertigungswerken in Deutschland, Frankreich, Finnland, USA, Brasilien
und China werden die Komponenten des Antriebsbaukastens von SEW-EURODRIVE
mit höchstem Qualitätsanspruch hergestellt. In 61 Montagewerken in 44 Industrielän-
dern der Welt werden aus diesen lagerhaltigen Komponenten kundennah mit besonders
kurzer Lieferzeit und in gleichbleibend hoher Qualität die individuellen Antriebssysteme
montiert. Vertrieb, Beratung, Kundendienst und Ersatzteilservice von SEW-
EURODRIVE finden Sie weltweit in über 60 Ländern.
Die weltweite Präsenz, das umfangreiche Produktprogramm und das breite Dienstleis-
tungsspektrum machen SEW-EURODRIVE zum idealen Partner für anspruchsvolle
Automatisierungslösungen.
Der vorliegende Band aus der Reihe "Praxis der Antriebstechnik" wendet sich an tech-
nische Fachkräfte und vermittelt in anschaulicher Weise Kenntnisse über den Aufbau
und die Funktionsweise von gängigen Komponenten der Gebertechnik sowie deren
Einsatzgebiete und Projektierung.
Gebersysteme
1516926603
Bild 1: Überblick über gebräuchliche Gebersysteme
Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines Gebers ist die Robustheit eines Geber-
systems. Da manche Geber direkt am Motor angebracht werden, müssen sie
temperatur- und vibrationsunempfindlich sein, da der Geber sonst beschädigt werden
könnte. Eine große Rolle spielt auch die Störempfindlichkeit des Gebersystems. Bei
Ausfall der Versorgungsspannung behält der Absolutwertgeber seine aktuelle Weg-
information bei, der inkrementelle Geber verliert sie. Der Absolutwertgeber ist deshalb
auch unempfindlich gegen äußere Störimpulse. Nach Abklingen der Störung arbeitet er
fehlerfrei weiter, da die gespeicherte Weginformation unverändert ist. Beim inkremen-
tellen Geber wird ein verlorener oder überzähliger Zählimpuls nicht registriert und führt
zu einem bleibenden Messfehler.
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Bild 2: Inkrementeller Drehgeber
[1] Inkrementalscheibe
[2] Abtasteinheit
Magnetisches System
Sensoren tasten rotierende Magnete oder ferromagnetische Maßverkörperungen ab
und erzeugen daraus ein Signal. Diese Systeme sind in der Regel robuster als optische
Systeme. Es kann auch von der klassischen Form abgewichen werden, z. B. sind bei
einem DR-Einbaugeber Magnete im Lüfterrad eingelassen. Diese Magnete werden von
Magnetfeldsensoren auf einem Gebermodul erfasst, welches am Stehbolzen befestigt
ist. Durch Interpretation der Messwerte werden entsprechende inkremetelle Signale er-
zeugt.
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Bild 3: DR-Einbaugeber
Aufbau und Funk- Üblicherweise haben inkrementelle Geber 2 Spuren und eine Nullimpulsspur. Durch die
tionsweise Invertierung der Signale ergeben sich dann insgesamt 6 Spuren. Zwei um 90° versetzte
Abtastelemente im Inkrementalgeber liefern 2 Signalspuren, A (K1) und B (K2). Die
Spur A (K1) ist mit Blick auf die Motorwelle 90° voreilend gegenüber Spur B (K2). Über
diese Phasenverschiebung wird die Drehrichtung des Motors ermittelt. Der Nullimpuls
(ein Impuls pro Umdrehung) wird mit einer dritten Abtasteinheit erfasst und als Refe-
renzsignal Spur C (K0) zur Verfügung gestellt.
Die Signale A (K1), B (K2) und C (K0) werden im Geber invertiert und als Signale A (K1),
B (K2) und C (K0) zur Verfügung gestellt.
A (K1)
A (K1)
180°
360°
90°
B (K2)
B (K2)
90°
C (K0)
C (K0)
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Bild 4: TTL-Signale mit Nullspur, mit invertierten Signalen
HTL-Signale mit Nullspur, ohne invertierte Signale
TTL (Transistor- Die Signalpegel betragen Ulow ≤ 0,5 V und Uhigh ≥ 2,5 V. Vom Sender zum Empfänger
Transistor-Logik) wird jeweils ein positives und ein negatives Signal (z. B. A, A) übertragen und differen-
ziell ausgewertet. Durch diese symmetrische Signalübertragung und differenzielle Aus-
wertung können Gleichtaktstörungen minimiert und höhere Datenraten erzielt werden.
5.0
A [1] [2]
U [VDC]
2.5
0.5
0.0
TTL
5.0
A [2] [1]
U [VDC]
2.5
0.5
0.0
TTL
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Bild 5: TTL-Signalpegel
[1] "1"-Bereich
[2] "0"-Bereich
HTL (Hochvolt- Die Signalpegel betragen Ulow ≤ 3 V und Uhigh ≥ UB-3,5 V. Die Signale werden
Transistor-Logik) symmetrisch übertragen und differenziell ausgewertet. Aufgrund dessen und wegen des
hohen Spannungspegels haben HTL-Geber ein sehr gutes EMV-Verhalten.
24.0
K [1]
20.5
U [VDC]
3.0
[2]
0.0
HTL
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Bild 6: HTL-Signalpegel
[1] "1"-Bereich
[2] "0"-Bereich
0.5V A (K1)
A (K1)
180°
360°
90°
B (K2)
B (K2)
90°
C (K0)
C (K0)
1369570059
Bild 7: Sin-/Cos-Signale mit Nullspur und invertiertem Signal
U [VDC ]
3.0
[1]
2.5
1 VSS
2.0
0.0 [2]
Sin/Cos
2295657483
Bild 8: Signalpegel eines Inkrementellen Drehgebers mit Sin/Cos-Spuren
[1] B - B
[2] A - A
Absolutwertgeber
Absolutwertgeber In den letzten Jahren haben sich auch sogenannte Kombigeber am Markt etabliert.
mit asynchron-seri- Solche Geber sind die Sin-/Cos-Geber mit Absolutwert-Information. Diese liefern neben
eller-Schnittstelle der aktuellen Drehzahl des Motors auch Absolutwert-Informationen und bieten somit
technische und finanzielle Vorteile, wenn ein Absolutwertgeber erforderlich ist.
Aufbau Der Absolutwertgeber mit einer asynchronen Schnittstelle ist ein typischer Kombigeber.
Neben einem Sin-/Cos-Signal für die Drehzahlerfassung und einer Absolutwertinforma-
tion besitzt dieser Geber auch ein elektronisches Typenschild, in dem unter anderem
Antriebsdaten abgelegt werden können. Dies erleichtert die Inbetriebnahme und redu-
ziert mögliche Eingabefehler des Anwenders, da dieser keine Antriebsdaten eingeben
muss.
Absolutwertgeber mit asynchroner Schnittstelle gibt es als:
1. Anbaugeber für Asynchronmotoren und Synchrone Servomotoren
2. Einbaugeber für Synchrone Servomotoren
Beides gibt es in Single-Turn-Ausführung und in Multi-Turn-Ausführung.
Funktionsweise Zu Beginn des Einschaltvorgangs erfasst die Baugruppe des Absolutwertgebers die ab-
solute Lage. Daraus kann der Umrichter für Synchronmotoren die Kommutierungsinfor-
mation errechnen. Der Umrichter liest diese Lageinformation über eine RS-485-Verbin-
dung (Parameterkanal) aus und setzt einen Zählerstand. Ausgehend von diesem abso-
luten Wert werden die Positionsänderungen über die Spuren des Sin-/Cos-Gebers er-
fasst und analog über den Prozessdatenkanal an den Umrichter übertragen. Weitere
Abfragen der Absolutposition erfolgen dann nur noch zyklisch zur Plausibilitätskontrolle.
[3]
[4]
1369574923
Bild 9: Informationsfluss
[1] Motor-Feedback-Systeme
[2] Sin-/Cos-Signal
[3] Parameterkanal RS485
[4] Versorgungsspannung
[5] Umrichter
Überlauf-Beispiel:
Im Moment des Wiedereinschaltens gibt der EEPROM im Umrichter Folgendes aus:
• Den absoluten Wert innerhalb eines Überlaufs (typisch 4096 x 4096)
• Die Anzahl der Überläufe (0 – 255)
Wird nach Wegnahme der Versorgungsspannung der Antrieb, der sich kurz vor einem
Überlauf befindet, über den Geberüberlaufpunkt verschoben, besteht beim Wieder-
einschalten eine Diskrepanz zwischen den erfassten und den abgelegten absoluten
Werten. Die Geberelektronik korrigiert daraufhin automatisch die gespeicherten mit den
erfassten Werten.
Inc.
[3]
[1] [2]
abs. Pos.
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Bild 10: Geberüberlauf
[1] 1. Geberüberlauf
[2] 2. Geberüberlauf
[3] vom Anwender gesehene, absolute Position
Absolutwertgeber
mit SSI (synchron-
serielles Interface)
Single-Turn-Geber Die Absolutwert-Information wird durch eine Codescheibe z. B. mit Gray Code erzeugt,
die in der Regel optisch abgetastet wird. Dabei ist jeder Winkelposition ein eindeutiges
Code-Muster zugeordnet. Somit kann die absolute Position der Motorwelle bestimmt
werden. Die Besonderheit bei einem einschrittigen Gray Code im Gegensatz zum Binär-
code ist, dass sich immer nur 1 Bit ändert und damit eine fehlerhafte Abtastung sofort
erkannt wird.
1369279371
Bild 11: Codescheibe mit Gray Code
Ein Geber dieser Ausführung ist ein sogenannter Single-Turn-Geber, da die absolute
Position der Motorwelle nur über eine Umdrehung bestimmt werden kann.
Multi-Turn-Geber Neben der Single-Turn-Ausführung gibt es auch Multi-Turn-Geber, bei denen die
absolute Position über mehrere Umdrehungen bestimmt wird.
Zur Erfassung der Umdrehungen werden verschiedene technische Lösungen
angeboten. Verbreitet sind Micro-Getriebestufen, die magnetisch oder optisch mittels
Codescheiben abgetastet werden.
Die Multi-Turn-Einheit ist ebenfalls als speichernder elektronischer Zähler verfügbar.
Beim einem optischen Drehgeber sind die Codescheiben jeweils durch eine
Getriebestufe mit der Untersetzung i = 16 voneinander entkoppelt. Bei 3 zusätzlichen
Codescheiben (üblicher Wert) können also 16 x 16 x 16 = 4096 Umdrehungen absolut
aufgelöst werden.
i = 16 i = 16 i = 16
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Bild 12: Anordnung der Codescheiben
Resolver Bei synchronen Servomotoren ist das am häufigsten eingesetzte Gebersystem der
Resolver. Ein Resolver kann innerhalb einer Motorumdrehung die absolute Lage der
Motorwelle ermitteln. Aus dem Resolversignal wird die Drehzahl und die absolute Posi-
tion je Umdrehung abgeleitet.
Aufbau Der Resolver besteht aus 2 Funktionsbaugruppen, dem Stator und dem Rotor.
U1
U2 UR
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Bild 13: Schematischer Aufbau des Resolvers
[1]
[2]
1369567627
Bild 14: Resolver
Funktionsweise Der Umrichter liefert ein hochfrequentes Erregersignal mit konstanter Amplitude und
konstanter Frequenz. Dieses hochfrequente Signal wird über den Stator auf den Rotor
des Resolvers übertragen.
Durch die Drehung des Resolver-Rotors werden in der Statorwicklung des Dreh-
transformators rotorlageabhängige Spannungen induziert.
R1 S2
R2 S4
[1]
U1
S1 S3
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Bild 15: Ersatzschaltbild eines Resolvers
[1] Stator
[2] Rotor
Ucos
Usin
1369632779
Bild 16: Ausgangsspannung Ucos und Usin des Resolvers
Verlauf der Signale Der Verlauf der Signale errechnet sich wie folgt:
Uref = A x sin (ωErreger x t)
Ucos(t) = A x ü x sin(ωErreger x t) x cos(p x α)
Usin(t) = A x ü x sin(ωErreger x t) x sin(p x α)
p x α = arctan (Usin / Ucos)
Uref Referenzspannung
Ucos Ausgangsspannung 1 des Stators
Usin Ausgangsspannung 2 des Stators
A Scheitelwert der Eingangsspannung
ωErreger Winkelfrequenz von Ue
α Rotorwinkel
ü Übersetzungsverhältnis
p Anzahl der Polpaare des Resolvers
Abhängig von der Lage des Rotors ändern sich die Amplituden der Spannungen Usin
und Ucos und werden über jeweils einen Differenzverstärker der Auswertung zugeführt.
Die Differenzverstärker filtern Störsignale (Gleichtaktstörungen) auf den potenzialfreien
Spursignalen Usin und Ucos aus.
Die aktuelle mechanische Lage kann aus den abgetasteten Spursignalen ermittelt
werden:
p x α = arctan(Usin / Ucos )
Die nachstehende Grafik gibt einen Überblick über die prinzipielle Hardwarestruktur
einer Resolverauswertung, die nach dem abtastenden Verfahren arbeitet.
Erregerschaltung
Ansteuerung
Resolver-
erregung
URef
Daten
Micro-
Signalverarbeitung Controller
Ucos
Usin
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Bild 17: Hardware Resolverauswertung (vereinfachte Darstellung)
[3]
[1] [2]
[4]
[5]
2262514571
Bild 18: Laser- und Distanzmessgeräte
Barcodegeber
An der Fahrtstrecke wird eine Barcodeband angebracht, dass von einem Barcodegeber
gelesen wird. Der Barcodegeber ermittelt mit einem sichtbaren Rotlicht-Laser seine
Position relativ zum Barcodeband. Dies geschieht im Wesentlichen in 3 Schritten:
Anschließend wird der Positionswert über die standardisierte Schnittstelle (z. B. SSI-
Schnittstelle) an das Antriebssystem des zu positionierenden Fahrzeugs übergeben.
Der Vorteil der sich aus diesem System ergibt, ist die millimetergenaue Positionierung
über lange Strecken. Des Weiteren werden Störgrößen wie Luftdruck und Temperatur,
die bei herkömmlichen Laser-Distanzmessgeräten Auswirkungen haben, eliminiert.
Selbst die Kurvengängigkeit ist bei diesem System gegeben.
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Bild 19: Barcodegeber
Code-Schiene Für die Positionierung bei langen Verfahrwegen gibt es das Weg-Codier-System WCS.
Es eignet sich besonders in Anlagen mit Kurven, Weichen sowie Steigungs- und
Gefällestrecken. Mit Messlängen von bis zu 327 Metern eignet es sich unter anderem
für die Positionserfassung in folgenden Bereichen:
• Lager- und Fördersystemen
• Studiotechnik
• Kranpositionierung
• Galvanikanlagen
• Aufzüge
Außerdem eignet sich das WCS zur Identifikation von Fahrzeugen in Fördersystemen
mit gleichzeitiger millimetergenauer Positionierung dieses Fahrzeugs.
2048045963
Bild 20: Weg-Codier-System WCS
Messlineale
Für den Betrieb eines synchronen Linearmotors wird ein Mess-System benötigt, um die
Lage des Primärteils zu erkennen. Daraus wird im zugehörigen Antriebsumrichter die
Geschwindigkeit abgeleitet und die Positionierung ausgeführt.
Je nach Applikation gibt es für die Wahl des geeigneten Gebersystems verschiedene
Auswahlkriterien:
• Maximale Geschwindigkeit
• Maximale Verfahrstrecke
• Auflösung (Anforderung an die Genauigkeit)
• Schmutzbelastung
• EMV-Bedingungen
Aufbau und Ein optisches Wegmess-System besteht aus einem an der Strecke montierten Maßkör-
Funktionsweise per aus Glas oder Stahl und einem Abtastknopf, der über diese Strecke verfährt. Im
optischer Weg- Abtastknopf ist eine Lichtquelle, Fotoelemente und optische Filter zur besseren
mess-Systeme Erfassung. Das von der Lichtquelle ausgesendete Licht trifft auf den Maßkörper, wird
entsprechend der aufgebrachten Teilung reflektiert und von den Fotoelementen detek-
tiert. Eine Auswerte-Elektronik generiert daraus ein inkrementelles Signal.
[1]
[2]
[5]
[4]
[3]
1369635211
Bild 21: Schematische Darstellung eines optischen Wegmess-Systems
Aufbau und Magnetische Wegmess-Systeme bestehen aus einem Magnetband und einem Sensor.
Funktionsweise Das Magnetband ist als Maßband an der Strecke montiert. Der am Primärteil befestigte
magnetischer Sensor, verfährt über diesem Maßband.
Wegmess-
Systeme Hz [1/s]
l [mm]
S N S N
[A]
1369627915
Bild 22: Magnetisches Wegmess-System
[A] Auflösung
Durch eine Verfahrbewegung misst der Sensor die Änderungen der magnetischen Feld-
stärke, woraus eine Auswerte-Elektronik ein Sinussignal erzeugt. Durch die Phasen-
versetzte Anordnung von 2 Abtasteinheiten innerhalb eines Sensors werden Sinus- und
Cosinus-Signale erzeugt.
Die Sinussignale der Abtastelemente können mit Hilfe von Interpolation (D/A-Wandler)
höher aufgelöst werden. Diese Sinusignale werden durch optionale, in den Geber
integrierte, elektronische Schaltungen in marktübliche Schnittstellensignale wie z. B.
TTL umgewandelt.
Optional sind solche Maßbänder noch mit einem aufmagnetisierten Code für den
Absolutwert verfügbar. Bei Gebersystemen mit Absolutwertinformationen muss nach
dem Einschalten keine Referenzfahrt durchgeführt werden. Bei linearen Absolutwert-
gebern wird das Positionssignal in ein digitales Protokoll umgewandelt.
Aufbau und Induktive Wegmess-Systeme arbeiten nach dem Prinzip der variablen Reluktanz. Mar-
Funktionsweise kierungen auf einem metallischen Maßband lenken dabei ein von einem Lesekopf
induktiver Weg- erzeugtes Magnetfeld ab. Diese Feldänderungen erkennt die Auswerte-Elektronik und
mess-Systeme wandelt sie in Sinus-Signale um. Durch die phasenversetzte Anordnung von 2
Abtasteinheiten innerhalb eines Sensors werden Sinus- und Cosinus-Signale erzeugt.
[1]
N
S
[2] [3]
1369623051
Bild 23: Schematische Darstellung eines induktiven Wegmess-Systems
Das Maßband an der Strecke ist ausschlaggebend für die Genauigkeit der Messung. Es
besteht aus mehreren Schichten. Der Kern ist ein Metallband, in das Markierungen sehr
präzise eingeätzt sind. Optional sind diese Maßbänder noch mit einer Referenzmarke
verfügbar. Je nach Ausführung des Längenmess-Systems wird das Referenzsignal teil-
weise durch einen eigenen Sensor erfasst. Dieses Metallband ist zwischen einem
Träger- und einem Abdeckband eingebettet.
[1]
[2]
[3]
[4]
[5]
1369625483
Bild 24: Schichtweiser Aufbau eines Maßbands
[1] Abdeckband
[2] Teilung
[3] Referenzmarken
[4] Stahlträgerband
[5] Klebeschicht
Optional wird für induktive Mess-Systeme eine Auswerte-Elektronik angeboten, die die
Sinus- und Cosinus-Signale in ein TTL-Signal umwandelt.
Induktive Wegmess-Systeme haben folgende Eigenschaften, die bei der Projektierung
zu berücksichtigen sind:
• Verfahrgeschwindigkeiten bis ca. 20 m/s
• Auflösung: 1000 µm / Sinusperiode (sin- / cos-Signal)
5 - 50 µm (TTL-Signal)
• Genauigkeit: ca. 10 µm/m
• Ausführung meistens in IP66
• Unempfindlichkeit gegenüber Verschmutzung
Seillängengeber
Ein Seillängengeber besteht grundsätzlich aus einer Messtrommel, einem Federrück-
zug und einem Abwickelmechanismus. An diesem Abwickelmechanismus ist ein her-
kömmlicher Geber über eine Kupplung montiert. Seillängengeber sind besonders für
Vertikalanwendungen im Lager- und Logistikbereich sowie in der Bühnentechnik
geeignet.
2048049803
Bild 25: Seillängengeber
• Inkrementelle Drehgeber
– zur Drehzahlregelung
– zur Positionierung
– Referenzfahrt ist notwendig
• Absolutwertgeber
– zur Positionierung
– keine Referenzfahrt notwendig
– wenn kein Echtzeitkanal (Kombigeber mit entweder Sin/Cos-, TTL-, HTL-Signal)
vorhanden ist, wird ein zusätzliches Gebersystem zur Drehzahlregelung benötigt
• Absolutwertgeber
– zur Rotorlageerkennung
– Absolutwertgeber für Servomotoren sind in der Regel Kombigeber mit einem
Echtzeitkanal (Sin/Cos) für die Drehzahlregelung
– zur Positionierung
– Bei Single-Turn-Gebern ist in der Regel eine Referenzfahrt notwendig
– bei Multi-Turn-Gebern ist keine Referenzfahrt notwendig
• Barcodegeber
– kann zur Messung sehr großer Distanzen eingesetzt werden
– Kurvengängigkeit und Weichen sind möglich
• Code-Schiene
– kann zur Messung von Distanzen bis ca. 320 m eingesetzt werden
– sehr robustes System
– Kurvengängigkeit und Weichen sind möglich
• Seillängengeber
– robustes System
– ideal für Vertikalanwendungen
Drehzahlregelung
Sollwert-
generierung
Drehzahl-
Regler
Motor-
führung M
G
Vorsteuerung
Positionierung Rotorlage
N-Soll
Führungs-
Lage- Geschwindigkeit
größen-
X-Soll Regler
generator
Lageinformation
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Bild 26: Drehzahl- und Lageregelkreis eines Antriebsystems
E S 7 S
Signalart
T UB = DC 5 V, TTL
A Ausführung als Anbauvorrichtung
C UB = DC 4,75 (9) – 30 V, HTL oder TTL
H HIPERFACE®
R UB = DC 7 (9) – 30 V, TTL
S UB = DC 7 (9) – 30 V, Sin/Cos 1 VSS
W UB = DC 7 – 30 V, RS485, Sin/Cos 1 VSS
Y SSI [synchrones serielles Interface]
1 ... 6 Perioden pro Umdrehung
M Resolver Signal
L Resolver Signal
Bauart
1 0–7
Anbau/Welle
F formschlüssig, mit Bolzen gesichert
S wellenzentriert, Spreizwelle
G wellenzentriert, Steckwelle
I Integriert
V flanschzentriert, Vollwelle
H wellenzentriert, Hohlwelle
K wellenzentriert, Konuswelle
L Lineargeber
Gebertyp
E Encoder (Inkrementalgeber oder Singleturn-Kombigeber)
A Absolutwertgeber
N Näherungsgeber
X Anbauvorrichtung für Fremdgeber
R Resolver
M-SSI: Multi-Turn-Synchron-Seriell-Interface
Näherungsgeber
Gebertyp Anbauart Angebaut an Elektrische Schnitt- Strichzahl Versorgung
stelle [VDC]
NV11 Radial an Lüfterhaube • DT71 – DV132S HTL 1 10 – 30
NV21 1
NV12 2
NV22 2
NV16 6
NV26 6
M-SSI: Multi-Turn-Synchron-Seriell-Interface
Resolver
Resolvertyp Anbauart Angebaut an Elektrische Strichzahl Versorgung
Schnittstelle [VAC]
RH1M Einbaugeber mit Synchrone Servomotoren DS / CM / CMP / Resolversignale - 7
Hohlwelle CMD 2-polig
RH1L Synchrone Brems-Servomotoren CM
RH3M Einbaugeber mit Synchrone Servomotoren DS / CM / CMP /
Hohlwelle für das CMD
zweite
RH3L Synchrone Brems-Servomotoren CM
Wellenende
RH4M / RH4L Sonderausführung
RH5M / RH5L Sonderausführung
RH6M / RH6L Sonderausführung
Lineare Absolutwertgeber
Gebertyp Anbauart Angebaut an Elektrische Schnitt- Strichzahl Versorgung
stelle [VDC]
AL1H Anbaugeber für syn- Synchrone Linearmotoren SL2 HIPERFACE® (Multi- 0,5 / 7 – 12
chrone Linearmotoren Turn) + 1 V Sin/Cos 100mm
Lineare Hallsensorgeber
Gebertyp Anbauart Angebaut an Elektrische Schnitt- Strichzahl Versorgung
stelle [VDC]
NL16 Anbaugeber für syn- SLC 3 um 120° verschobene 6 / 100mm 24
chrone Linearmotoren TTL-Signale
Gebertyp EH7S
für Motoren DR315
Versorgungsspannung UB DC 10 V – 30 V
max. Stromaufnahme Iin 140 mARMS
max. Impulsfrequenz fmax 180 kHz
Perioden pro Umdrehung A, B 1024
C 1
Ausgangsamplitude je Spur Uhigh
1 VSS
Ulow
Signalausgang Sin/Cos
Ausgangsstrom je Spur Iout 10 mARMS
Tastverhältnis Sin/Cos
Phasenlage A : B 90 ° ± 10 °
Datenspeicher -
Schwingungsfestigkeit ≤ 100 m/s²
Schockfestigkeit ≤ 2000 m/s²
Maximale Drehzahl nmax 6000 min-1 bei 70 °C / 3500 min-1 bei 80 °C
Masse m 0.8 kg
Schutzart IP65
Umgebungstemperatur ϑU -20 °C bis +60 °C
Anschluss 12-poliger Steckverbinder
Gebertyp AV1Y
für Motoren CT71 – DV200L, DT71 – DV225, DS/CM
Versorgungsspannung UB DC 10 – 30 V
max. Stromaufnahme Iin 250 mARMS
max. Impulsfrequenz fGrenz 100 kHz
Perioden pro Umdrehung A, B 512
C -
Ausgangsamplitude je Spur Uhigh
1 VSS
Ulow
Signalausgang Sin/Cos
Ausgangsstrom je Spur Iout 10 mARMS
Tastverhältnis Sin/Cos
Phasenlage A : B 90 °
Abtastcode Gray Code
Single-Turn-Auflösung 4096 Schritte/Umdrehung
Multi-Turn-Auflösung 4096 Umdrehungen
Datenübertragung synchron seriell
Serieller Datenausgang Treiber nach EIA RS-485
Serieller Takteingang Optokoppler, empfohlener Treiber nach EIA RS-485
Taktfrequenz zulässiger Bereich: 90 – 300 – 1100 kHz (max. 100 m Kabellänge mit 300 kHz)
Taktpausenzeit 12 – 35 µs
Datenspeicher -
Schwingungsfestigkeit ≤ 300 m/s²
Schockfestigkeit ≤ 1000 m/s²
Maximale Drehzahl nmax 6000 min-1
Masse m 0.3 kg
Schutzart IP64/67
Umgebungstemperatur ϑB -40 °C bis +60 °C Kabel fest verlegt; -10 °C bis +60 °C Kabel beweglich
Anschluss 1 m (3.3 ft) Kabel mit 17-poligem Rundstecker
Gebertyp AH7Y
für Motoren DR315
Versorgungsspannung UB DC 9 – 30 V
max. Stromaufnahme Iin 150 mARMS
max. Impulsfrequenz fGrenz 120 kHz
Perioden pro Umdrehung A, B 2048
C -
Ausgangsamplitude je Spur Uhigh ≥ 2.5 VSS
Ulow ≤ 0.5 VSS
Signalausgang TTL
Ausgangsstrom je Spur Iout 20 mARMS
Tastverhältnis 1 : 1 ± 20 %
Phasenlage A : B 90 ° ± 20 °
Abtastcode Gray Code
Single-Turn-Auflösung 4096 Schritte/Umdrehung
Multi-Turn-Auflösung 4096 Umdrehungen
Datenübertragung synchron seriell
Serieller Datenausgang Treiber nach EIA RS-485
Serieller Takteingang Optokoppler, empfohlener Treiber nach EIA RS-485
Taktfrequenz zulässiger Bereich: 100 – 800 kHz (max. 100 m Kabellänge mit 300 kHz)
Taktpausenzeit 12 – 30 µs
Datenspeicher -
Schwingungsfestigkeit ≤ 100 m/s²
Schockfestigkeit ≤ 2000 m/s²
Maximale Drehzahl nmax 3500 min-1
Masse m < 3 kg
Schutzart IP56
Umgebungstemperatur ϑB -20 °C bis +60 °C
Anschluss Klemmleiste am Geber
4.4 Resolver
Gebertyp RH1M / RH1L
für Motoren synchrone Servomotoren DS / CM / CMP / CMD
Versorgungsspannung U12 7 VAC_eff / 7 kHz
Polzahl 2
Übersetzungsverhältnis ü 0.5 ± 10%
Ausgangsimpendanz ZSS 200 bis 330 Ω
Umgebungstemperatur ϑB -40 °C bis +60 °C
Anschluss 12-poliger Rundstecker (Intercontec) oder Anschluss im Klemmkasten
Gebertyp AV1H
für Motoren DT71 – DV225, CT71 – DV200L, DS/CM
Versorgungsspannung UB DC 7 – 12 V
max. Stromaufnahme Iin 130 mARMS
max. Impulsfrequenz fmax 200 kHz
Perioden pro Umdrehung A, B 1024
C -
Ausgangsamplitude je Spur Uhigh
1 VSS
Ulow
Signalausgang Sin/Cos
Ausgangsstrom je Spur Iout 10 mARMS
Tastverhältnis Sin/Cos
Phasenlage A : B 90°
Abtastcode Binär-Code
Single-Turn-Auflösung 32768 Schritte/Umdrehung
Multi-Turn-Auflösung 4096 Umdrehungen
Datenübertragung RS485
Serieller Datenausgang Treiber nach EIA RS-485
Serieller Takteingang Optokoppler, empfohlener Treiber nach EIA RS-485
Taktfrequenz -
Taktpausenzeit -
Datenspeicher 1792 Byte
Schwingungsfestigkeit ≤ 200 m/s²
Schockfestigkeit ≤ 1000 m/s²
Maximale Drehzahl nmax 6000 min-1
Masse m 0.55 kg
Schutzart IP65
Umgebungstemperatur ϑU -20 °C bis +60 °C
Anschluss M23 12-polig
4.6 Einbaugeber
Gebertyp EI7C EI76 / EI72 / EI71
für Motoren DR71 – 132
Versorgungsspannung UB DC 9 – 30 V
max. Stromaufnahme Imax 120 mARMS
max. Impulsfrequenz fmax 1,54 kHz
Perioden pro Umdrehung A, B 24 6, 2, 1
C - -
Ausgangsamplitude je Spur Uhigh ≥ UB -2.5 VSS
Ulow ≤ 0.5 VSS
Signalausgang HTL
Ausgangsstrom je Spur Iout 60 mARMS
Tastverhältnis 1 : 1 ± 20 %
Phasenlage A : B 90 ° ± 20 °
Datenspeicher -
Schwingungsfestigkeit ≤ 100 m/s²
Schockfestigkeit ≤ 1000 m/s²
Maximale Drehzahl nmax 3600 min-1
Masse m 0.2 kg
Schutzart IP65
Umgebungstemperatur ϑU -30 °C bis +60 °C
Anschluss Klemmleiste im Klemmkasten oder M12 (8-polig)
4.7 Näherungsgeber
Gebertyp NV11 NV12 NV16 NV21 NV22 NV26
für Motoren / Bremsmotoren DT71 – DV132S
Versorgungsspannung UB DC 10 – 30 V
max. Stromaufnahme Imax 200 mARMS
max. Impulsfrequenz fmax 1.5 kHz
1 2 6 1 2 6
Perioden pro Umdrehung
A-Spur A-Spur A-Spur A+B-Spur A+B-Spur A+B-Spur
Ausgang Schließer (pnp)
Tastverhältnis 1 : 1 ± 20 %
Phasenlage A : B 90 ° ± 45 %
Schutzart IP67
Umgebungstemperatur ϑU 0 °C bis +60 °C
Anschluss Stecker M12 x 1, z. B. RKWT4 (Fa. Lumberg)
4.8 Anbauvorrichtung
Anbauvorrichtung ES7A EG7A EH7A
für Motoren DR71 –132 DR160 – 225 DR315
Anbauart des Gebers wellenzentriert Hohlwelle
10 mm Bohrung 14 mm Bohrung mit M6 Wellenende 38 mm ×
Ausführung der Motorwelle
Endgewinde 116 mm
ES7S EG7S EH7S
ES7R EG7R -
geeignet für Geber
AS7Y AG7Y AH7Y
AS7W AG7W -
[5]
2165466763
Bild 27: Anbau eines Spreizwellengebers
[1] Motorwelle
[2] Geberwelle
[3] Schraube innerhalb der Geberwelle
[4] Kegel
[5] Lüfterhaube
[1] [8]
[3]
[7]
[2]
[6]
[5]
2165468683
Bild 28: Anbau an DR-Motor
[1] Motorwelle
[2] Geberwelle
[3] Schraube innerhalb der Geberwelle
[5] Lüfterhaube
[6] Querpressverband
[7] Gewindeklemmung
[8] Große Bohrung an der Motorwelle
[1]
[2]
[2]
2165461003
Bild 29: Anbau eines Einbaugebers
[1] Gebermodul
[2] Magnet
[1]
[9]
[1] Motorwelle
[2] Geberwelle
[5] Flanschhaube
[9] Kupplungsteil innerhalb der Motorwelle
[10] Kupplungshälfte auf der Geberseite
[5]
[11]
[2]
[1]
[12]
2165464843
Bild 31: Anbau eines Hohlwellengebers
[1] Motorwelle
[2] Geberwelle
[5] Lüfterhaube
[11] Impuls
[12] Absolutwert
[2]
[1] [4]
[5]
[3]
2165459083
Bild 32: Anbau eines Konuswellengebers Variante 1 (AK0H)
[1] Gewindebohrung
[2] Konusöffnung
[3] Schraube
[4] Befestigungsplatte
[5] Befestigungslöcher
[4]
[1]
[3]
[2]
2165462923
Bild 33: Anbau eines Konuswellengebers Variante 2 (EK1H, AK1H)
[1] Gewindebohrung
[2] Konusöffnung
[3] Schraube
[4] Schrauben am Lagerschild
U p0
[1]
[3]
[2]
- U p0
0 α 2π
2238466955
[1] Up(α)
[2] Ucos(α)
[3] Usin(α)
Justageprüfung:
Motor unbelastet, Bremse geöffnet
Für Motoreinspeisung mit Gleichstrom (Motorklemme W+, Klemme V-, Klemme U offen)
gilt: S2-S4 (sin) pos. Nulldurchgang, S1-S3 (cos) pos. Maximum
Drehrichtungskontrolle: Bei Einspeisung Klemmen U, W+, V- gilt: S1-S3 pos.↓, S2-S4
pos.↑
1866148491
Bild 34: Schirm an der Elektronik-Schirmklemme des Umrichters auflegen
1866145803
Bild 35: Schirm im Sub-D-Stecker auflegen
1866163979
Bild 36: Schirm in der Kabelverschraubung des Gebers auflegen
8 Begriffsdefinition
Stichwortverzeichnis
A N
Absolutwertgeber ...................................................11 Nachteile der wichtigsten Gebersysteme ................6
Absolutwertgeber mit ASI
Aufbau................................................................11 O
Funktionsweise ..................................................12 Optisches System ....................................................7
Absolutwertgeber mit SSI Aufbau .................................................................8
Multi-Turn-Geber................................................15 Funktionsweise ....................................................8
Single-Turn-Geber .............................................14 Signalpegel ..........................................................8
Arten von Gebersystemen .......................................5
Asynchrone Drehstrommotoren .............................26 P
Asynchrone Servomotoren.....................................26
Produkte mit ihren Gebersystemen .......................31
Aufgaben..................................................................5
Projektierung..........................................................35
E
R
Einstellvorschriften .................................................57
Resolver.................................................................16
Aufbau ...............................................................16
I Funktionsweise ..................................................17
Inkrementelle Drehgeber mit Sin-/Cos-Spuren ......10 Rotatorische Gebersysteme ....................................7
Aufbau................................................................10
Funktionsweise ..................................................10 S
Signalpegel ........................................................11
Synchrone Servomotoren ......................................27
Installationshinweise ..............................................59
T
L
Technische Daten..................................................37
Lineare Gebersysteme...........................................19
Absolutwertgeber ASI ........................................43
Barcodegeber ....................................................20
Absolutwertgeber SSI ........................................40
Lasergeber.........................................................19
Anbauvorrichtung...............................................49
Messlineale ........................................................21
Einbaugeber ......................................................48
Seillängengeber .................................................25
Inkrementelle Drehgeber mit Spreizwelle ..........37
Lineare Servosysteme ...........................................27
Inkrementelle Drehgeber mit Steckwelle ...........37
Lineare Wegerfassung ...........................................28
Inkrementelle Drehgeber mit Vollwelle ..............39
Näherungsgeber ................................................48
M Resolver.............................................................42
Magnetisches System ..............................................7 Typenbezeichnung ................................................30
Mechanischer Anbau .............................................50
Fremdgeber-Anbauvorrichtung ..........................53 U
Hohlwellengeber ................................................54
Überblick über Gebersysteme .................................5
Konuswellengeber .............................................55
Spreizwellengeber .............................................50
V
Steckwelle mit Endgewinde ...............................51
Vorteile der wichtigsten Gebersysteme ...................6
Messlineale ............................................................21
Aufbau induktiver Wegmess-Systeme ...............24
Aufbau optischer Wegmess-Systeme................22
Funktionsweise induktiver Wegmess-Systeme..24
Funktionsweise optischer Wegmess-Systeme ..22
SEW-EURODRIVE
Driving the world