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Inhaltsverzeichnis
1. Technische Daten . 9
5. Allgemeine Instandsetzungshinweise 35
6. Arbeiten am Motor . 37
6.1. 'Aus- und Einbau des Motors 37
6.2. Demontage des Motors . 39
6.2.1. Zerlegen des klappbaren Kickstarters 39
6.2.2. Ausbau der Motorelektrik . . . 40
6.2.3. Aus- und Einbau des Tachometerantriebs 41
6.2.4. Ausbau der Kupplung, des Antriebsritzels und der Leerganganzeige . 42
6.2.5. Ausbau des Fußschaltmechanismus und des Kickstarters . 45
6.2.6. Auswechseln der Wellendichtringe und Rundringe 46
6.2.7. Ausbau von Zylinderkopf, Zylinder und Kolben . 47
6.2.8. Kennzeichnung der Kolben und Zylinder 48
6.2.9. Vermessen von Kolben und Zylinder 49
6.2.10. Trennen des Motorgehäuses . 50
6.3. Montage des Motors . . 51
6.3.1. Einbau der Kurbelwelle und des Schaltgetriebes 52
6.3.2. Montage von Kolben, Zylinder und Zylinderkopf . 61
6.3.3. Einbau des Kickstarters und des Fußschaltmechanismus . 63
6.3.4. Einbau des Antriebsritzels und der Kupplung . 68
6.3.5. Einbau des Antriebskettenrades 70
6.3.6. Einbau der Motorelektrik 71
6.4. Arbeiten am Elektrostarter . 71
6.4.1. Aufbau und Wirkungsweise . 71
6.4.2. Reparatur- und Prüfarbeiten 72
9. Arbeiten am Hinterradantrieb . 91
9.1. Demontage . . . . . . . . 91
9.2. Montage . . . . . . . . . 92
9.3. Kettenwechsel am Fahrzeug und Wartungshinweise 93
') Nadeldüse und Zerstäuber sind ein Teil und Im Vergasergeh,äuse vormontiert, nicht aus-
tauschbar!
10
Kraftübertragung Einfach-Rollenkette
086 - 1 - 94 bei SR 5011 und SR 80/1
086 - 1 - 110 bei S 5111 und S 7011
Fahrwerk
Anzahl der Sitzplätze 2
Rahmenbauart Blechprägerahmen (SR 5011 und SR 8011)
Einrohrrahmen, verstärkt durch zwei
Unterzugstreben (S 5111 und S 7011)
FederungiFederweg
vorn Teleskopgabel I 130 mm
hinten Schwinge mit Federbeinen I 85 mm
oder 90 mm (je nach Ausstattung mit
oder ohne Verstelleinrichtung)
Dämpfung
vorn ohne, aber mit hydraulischem End-
anschlag
hinten hydraulisch
Bremsen (vorn und hinten) mechanisch betätigte Simplex-Innen-
backenbremsen
Belagbreite 25mm
Bremstrommel-Dmr. ~25mm
wirksame BremsBäche 46,2 cm 2
Motoraufhängung 2-Punkt im Gummi
11
Elektrische Anlage
Zündungsar.t Prinzip Magnetzündung
Lichtmaschinenzündung Schwunglichtprimär- oder Elektronik-
zündanlage
Hersteller VEB Fahrzeugelektrik Karl-Marx-Stadt
Befestigung Grundplatte: [Link] 2 Haltepratzen
Schwungscheibe: auf Kurbelwellen-
konus 1 : 5 und mittels
Befestigungsmutter
M 10X 1, SW 17
Zündzeitpunkt 1,8 mm vor OT (S 51/1 und SR 50/1)
1,4mm vor OT (S 7011 und SR 80/1)
Zündkerze ZM 14-260 (Elektrodenabstand
0,4mm)
Sch wunglich tprimärzündanlage
12
13
Füllmengen
Kraftstoffbehälter 8,71 (S 51/1 und S 70/1)
6,5 1 (SR 50/1 und SR 80/1)
davon jeweils 0,8 1 Reserve
Kraftstoffsorte VK-Normal unter Beimischung von
Zweitakt-'Motorenöl "[Link]" MZ 22,
20 ... 25 mm2/s •(20 ... 25 cSt) bei 50 oc
im Verhä1tnis 1 : 33 (3% Öl) wä[Link]
der ensten 500 km bzw. 1 :50 (2% Öl)
nach 500 km.
Getriebe 400 cm3
Getriebeölsorte legier~ Getniebeöl GL 100 SAE 80,
Viskosität 100 m.m2fs (100 cSt) bei 40 oc
oder Motorenöl SAE 30 ... 40, Viskosität
60 mm2/s (60 cSt) be.i 50 °C.
14
15
2.1. Motorkennlinien
75-lml/h-Varianten lnit 70-cm3-Motoren
t
!
/
3,8 !/ \
--
L \
\
\
.; \
\
Bild 5
16
V
kW /
_j_
/
V
5
Nm
V
J
_j .
kWh
t---- -- --
n
Bild a
kW
5
Nm
l
7,8
kWh
Ufmin
Bild
18
kW
1,8
1,6
\
Peo
\
/
7,2 Nm '
/ \
6
\
2 \
kWh
\
I
b -
n--
Bild 8
2' 19
3-Gang-Variante
V
/
V
/
/
/
7
V
Bild 9
20
.c
tn
zoo
V
Bild
21
so km/h
Bild 11
22
1 Bild 12
M
Bild 13
(I) Unterer Totpunkt (6) Totpunkt
(2) Überströmkanal
Auslaßkanal
(4) Einlaßkanal öffnet
7 (7)
(8)
(9)
Einlaßkanal schließt
Auslaßkanal öffnet
Überströmkanal öffnet
(5) Zündpunkt in () abweichender Wert der
Bild 14
24
Nm
EinbauspieL
verkupferter Bereich
& Farm
! Kurvenbahn SchaltwaLze:
Vertiefungen max:
- AxiaLspieL
Radialspiel
Rundlaufabweichung
MA Anzugsmoment
VerschleißkontrolLe
15
M 532 Serie:
M 542 3[1,00 38,00 38,01 37,97
3[1,01 38,01 38,02 37,98
38,02 38,02 38,03 37,99
38,03 38.03 38,04 38,00
Ausschli!I:
38,25 38,25 38,26 38,22
38,50 38,50 38,51 38,47
38,75 38,75 38,76 38,72 vcn 0
39,00 39,00 39,01 38,97 bis 0 03+ 0,010
, - 0,005
39,25 39,25 .~9,26 39,22 -0,011
39,50 39,50 39,51 39,47
M 742 Serie:
45,00 45,00 45,01 44,96
45,01 45,01 45,02 44,97
,45,02 45,02 45,03 44,98
45,03 45,03 45,04 44,99
Ausschliff:
45,25 .. 5,25 45,26 45.22 von 0
bis 0 04+ 0,010
, - 0,005
45,50 45,50 45,51 45,47 - O,Oll
Die ZyLinder werden .auf der Unterseite im Bereich des Ansangstutzens mit dem
Bohrungsdunhmesser gekennzeichnet (1 entspricht 0 38,01).
Die Zylinder, Zylinderköpfe und Motorengehäuse der M 742-Motoren werden durch
eine eingesdllagene "7" gekennzeichnet. Am Zylinder be1iindet sich diese Zahl am
Vergaserflansch oben, am Zylinderko-pf an der äußersten redlten Kühlrippe vorn
unten und am Motorengehäuse nahe der Motornummer.
26
Kennfarbe Bohrung
gelb 0 20 +0,003 bis -0,003 mm
grün 0 20 unter -0,003 bis -0,008 mm
weiß 0 20 unter -0,008 bis -0.013 mm
27
typabhängige
Gesamtlänge/freies Seilende (in mm}
28
t..> Bild 18
~ --
Bild 22
Bild Zl
') Alle Möglichkelten und Bedingungen der Bauteile-Regencrlerung sind in der gesonderten
Rcgcncrlcrungsbroschüre nachlesbar.
32
0
0
.'\uszufiihrendc Arbeiten bei km-St<Jnd 0
34
,. 35
36
Bild
B ild 25
B lJd 26
Bild
Bild Z8
39
J;llld 29
40
Bild 31
Antriebskettenrad Schraubenrad
Z= 15 Z= 14
Z= 16 Z= 13
z= 14 Z= 15
Bild 32
41
Bild 33
(1) öieinfüllschraube
(2) Ölkontr o llschraube
(3) öiablaßsch r aube
(4 ) v e rschlußsch r aube für Einstellöffnung
im Kuppl u ngsd eck e l
Bild 3f
Bild 3.5
42
Bild 3C
43
Hinweis:
Bei m Auswechseln der Bundbuchsen sind diese nach dem Einpressen auf 17117 mm
auszureiben.
Bild 3'
Bild 40
44
Bild u
Leerganganzeige
Bei ei nigen Varianten befindet sich im linken Motorgehäuse, nahe d~r Schaltwalze,
ein e Leerganga nzeige. Die Einzelteile s ind nach Lösen der Befestigungsmutter
des Motorgehäuses nach unten herausnehmbar. Dl e Kontaktfeder kann b er eits nach
dem Lockern der Mutter nach vorn he ra usgezogen w erde n.
BUd 42
45
BUd U
Wellendichtringe
D 20 X 35 X 7 S 1 TGL 16454 Ws 1.018 (öl- und benzinfest)
für Kurbelwelle, links
D 20 X 47 X 7 S 1 TGL 16454 Ws 1.018 (öl- und benzinfest)
für Kurbelwelle, rechts
D 20 X 30 X 7 TGL 16454 Ws 1.018
für Abtriebswelle, rech ts
D 22 X 35 X 7 TGL 16454 Ws 1.018
für Hohlwelle
Rundringe
10 X 2 TGL 6365
für Welle zum Kupplungshebel
12 X 2 TGL 6365
für K ickstarterwelle
46
Bild 45
47
Bild 41
Bild 48
48
Bild SO
Bild 51
Bild 52
Bild 53
Bild
50
Blld SS
j
Sicherungsring 40 für das Lager 6203
der Kupplungswelle aus der linken Ge-
häusebälfte und Sicherungsring 47 des
Kurbelwellenlagers 6204 und Wellen-
dichtring aus der rechten Gehäusehälfte
entfernen.
Motorgehäusehälften auf etwa 100 °C
anwärmen (dabei sind die Gehäusehälf-
ten mit einem U-förmig gebogenen
Blech abzudecken, um .abspl'ingende Zy-
lindersttfte abzufangen- UnfaUgefahr !) .
Lager aus den Si·t zen entfernen; im
Bedarfsfalle ist zur Demontage der Ku-
g~~r 6000 (C 3) {für Kupplungswelle,
rechts) die Vorrichtung ,.DV 70" zu ver-
Bild wenden.
4' 51
Bild 57
(I) Sdttschrauben für Zylinderbefestigung
(2) Rillenkugellager 62M (C3)
(3) Wellendichtring D 20 X 3S X 1 S 1
(öl- und benzlntest)
(4) Sicherungsring 40
(5) Rillenkugellager 6203 (C3)
(6) Rlllenkugeuager 16004 (C3)
(7) Bolzen
(8) Lagerscheibe
(9) Scheibe 8,4
(10) Sicherungsblech B 8.,4
_______ (11) Sechskantmutter M 8
6-0 Blld 58
4-o
(1) Stiftschrauben tur Zy linderbefestigung
(2) Rlllenkugena ger 620q (C3)
(3) ö[Link]
(4) Aus g leichsCheibe 0 47
7 (5) Sicherungsring 47
(6) Wellendichtring D 20 X 47 X 1 s 1
(öl- und benz1ntest)
(7) Rillenkugellager 6000 (C3)
(8) Rillenkugellager 60M (C3)
52
Die angegebenen Maße gelten sowohl für die Kurbelwelle der M 532-/ M 542-Moto-
ren als auch für die Kurbelwelle der M 742-Motoren..
Bei Rundlaufabweichungen ist die KltrbelweHe gemäß folgendem Schema ausz-u-
richten:
Bild
53
Bild
54
Bild 64
Bild U
Bild GG
55
Bild 67
Bild 's
56
Hinweis:
Die miteinander verhakten Enden der
Schnurfeder sollen nicht über den
Kugeln l iegen.
Bild
Bild (M
(1) Z iehkeilwelle (9) Losrad für 3.
(2) Abtriebswelle (fUr 4- Gang-Motor) Losrad
(3) Sicherungsring (11) Sicherungsring 24
(4) Anlautscheibe 0 mm (12) Kugel
Losrad für 1. Gang (13) Kugel
(6) Kugel (je Zahnrad (14)
(7) 0 mm (1 mm (15) Kugellager
bei letzter D icke nach Bedarf) (16)
(8) Losrad für 2. Gang
Bild 71
Bild 7%
Bild 73
(1) Zahnradsatz !Ur 4-Gang-Motor
(2) Zahnradsatz !Qr 3-Gang-Motor
58
tJ berset zungen
s 51/ 1
M532 20/65 I 10/ 44 17/ 38
M542 20/ 65 10/ 44 16/ 40
s 70/1 M742 21/62
I 10/ 44 16/ 40J
-
M532
-- - 20/ 65
-
10/ 44 17/ 38
SR 50/ 1
M542 20/ 65 10/ 44 16/ 40
I
SR 80/1 M 742 I 21 /62 10/ 44 16/ 40
3. Gang 4. Ga ng SckundärUbersetzung
I rad
s 51/ 1
M 532
- - - · - --
22/ 34 - I 15/ 34
M 542 19/36 22/ 34 15/ 34
-
s 70/1 M 742 )9/ 36 22/34 16/34
M532 22/ 34 - 16/ 31
SR 50/ 1
M 542 19/ 36 22/ 34 16/ 31
SR 80/1 M742 20/ 36 I 23/ 32 16/ 31
59
SUd 1t
Bild 75
60
o-1
Bild 15
(a) [Link]. BM 6 X 40
(b) Zyllnderscnrauben B 6 X SO
(ll Olleitsdlel be
(2) Ausgleichscheibe 0 47
(3) Sicherungsring 47
(4) Wellendichtring D 20 X 47 X 1 s 1
(W.r Kurbelwelle, rechts)
(5) Ausgleichseneibe 0 i2
(6) Dichtung zur D ichtkappe
(7) Dichtkappe
(8) Senkschraube BM 5 X 10 (4 Stück)
(9) Wellend1chtr1ng D 20 X 30 X 7 S 1
(fUT Abtriebswelle, rechts)
Redltes K ugellager der Abtruebswelle bei Beachtung der Dicke der Didltung zur
Dichtkappe in gleicher Weise und unter Verwendung der Ausgleichsscheibe (42 nun
Dmr.) auf max. 0,1 mm bringen; vo rmon tierte Dichtkappe aufsetzen ; Befestigungs -
sdlrauben einsetzen. Montagehülse " V 015 " (2) für Wellendichtring verwenden!
Kurbelwelle und Getriebewelle auf Leichtgängigkeit überprüfen und, wenn nötig,
aus der montagebedingten Verspannung lösen.
61
BlJd 79
Bild 80
62
Bild 81
Bild 82
(1) Lagerwinkel
(2) Sehlltz:m utter
(3) Scheibe 8,4
(4) Sechskantmutter M 8
(5) Schwenkhebel
(6) Schaltgabel
(7) Sicherungsscheibe 4
(8) Sicherungsscheibe 6
(9) Schaltwalze
(10) Anlautscheibe
(11) SICherungsring 12
(12) Rasthebel
(13) Lasehe
(14) Hülse
(15) zugfe<ler
(16) Schalthebel
(17) Schaltklinkenfeder
(18) Sicherungsscheibe 7
(19) Schaltfeder
63
Bild s•
3- Gang-Getriebe 4-Gang-Getriebe
64
I Bild 87
Bild 118
Bild 89
66
Bild 91
Hinweis:
Auch ohne Durchführung einer neuen Grundeinstellung des Schaltsystems l~t sich
eine Korrektur der Schalteinstellung nach folgendem Schema err eichen:
Beanstandung Korrektur
a) beim Hochschalten rastet der Gang Sechskantmutter M 8 (für Lagerwin-
nicht ganz ein (rattert) oder springt kel) lösen
bei Belastung heraus SChlit=utter 1/ 2 .•. 1 Umdrehung
nach links drehen
Sechskantmutter M 8 wieder befesti-
gen
67
Führen solche Kor rekturen abwechselnd zu Fehler (a) oder (b), ist im Schaltsystem
zuviel Spiel (abnormaler Verschleiß, fehlerhaf t.e Teile o. a.) enthalten.
Auf dem Stand fahrzeug mit Hand durchschalten, ohne Inbetriebnahme d es Mo-
tors. Bei starkem Reißen am Hinterrad, darf kein Rattern (G ang nicht vollständig
eingerastet) im Getriebe auftreten.
B ild 53
B ild 9f
Die Antriebsritzel und die Kupplungszahnräder der M 742-Motoren sind mit einer
umlaufenden R ille gekennzeichnet.
68
Bild 9S
Bild Si
Bild 97
69
Bild 98
Bild "
70
Bild 102
(!) Starterkabelanschluß
(2) B efestigungsschrauben des Ahlasser-
motors
(3) Versch lu ß deCk el
72
73
74
BUd lOt
(1) Freilauf- Befestigungsmutter
(Anzugsmoment : Mt= 20 Nm)
Lagerwechsel
Nach dem Entfernen des Sicherungsringes 28 ist das Rillenkugellager 6001-2z (mit
Deckscheibe und vorgefettet) mit Hilfe des Auszi ehdorns für Radlager DV 6 aus
dem Freilauf entfern bar. Dabei d arl der Ausziehdorn nur 8 mm bzw. 14 mm vom
Bund entfernt in das Lager eingeführt werden.
e Freilaufträger
Der Freilaufträger ist mit zwei Secllskantschrauben auf der Schwungscheibe be-
festigt. Bei der Montage ist auf den ordnungsgemäßen Sitz im Zentrierbund der
75
76
Bll4 lN
(1) versaaersehliuse
(2) Schwimmersehluae
(3~ Befest:[Link] für
SchwimmergellAuse
(4) vergasersehlusekappe
Blld 107
(1) Umlu!tschraube
(2) Leerlaufgemischschraube (Verplombt)
(3) überlau.f - und Belüftungsnippel
(t) Kraftstoffscl1lauchnippe1
(5) Nippel für Ausgleichluft
Blld 108
(1) Umluftschraube
(2) $tartlultkanal
(3) Leerlautluftbohrung
(4) Startmischrohr
(5) -Schwimmernadelvent!l
(6) Hauptdüse
(7) Düsenhalt er mit Mischrohr
(8) Nach dem Lösen der Verschluß-
schraube ist die Leerlaufdüse zugänglich
77
17
18
9
~~~~L-to
75
27 4 25 23 24 2 7 6 5 3 8 16
78
Leerlaufvergasersystem
Das Leerlaufvergasersystem ist als vom Hauptvergasersystem abhängig ausgelegt
worden. Der Leerlaufkraftstoff wird aus dem Hauptvergasersystem zwischen Haupt-
düse und Nadeldüse über den Verbindungskanal (14) oberhalb des Kraftstoff-
spiegels (4) entnommen (der Unterdruck im System ist dafür ausreichend) und durch
die Leerlaufdüse (15) dosiert, welche hinter der Verschlußschraube (16) (ohne
Dichtring) angeordnet ist. Dabei wird über die Ausgleichluftbohrung und die Nadel-
79
Leerlaufeins~llung
c b a
I I I.
Bl II I ®fOO:t )
FormB
Bild 110
C
Teillastnadel 2 B 5 2
Teillastnadel TN 2B511
Nadeldüse ND 215
Verbindungskanal VK 00,8mm
Leerlaufluftbohrung LLB 01 ,5mm
Drosselschieber DS 50
SchWimmernadelventil SNV 15
Ausgleichluftbohrung ALB 1 xso
(im Düsenhalter gebohrt)
Leerlaufdüse LD 35
Startluftbohrung SLB 03,50mm
(im Gehäuse gebohrt)
Starterdüse SD 60
Kraftstoffhöhe KH 8±1mm
82
Blld lll
&• 83
Bild llZ
84
ß lld U3
(I) Niveau (2) Dichtung (3) Placrylplatte (4) Schwimmergehäuse (5) Schwimmer
85
a
a =5 + Blechdicke
M16x7 M 76x1
6 70
B Ud 114. Sk~f! df!S Verb lndun~sstutzeos
86
87
Sild llG
(I) Filterpatrone
BIJd 117
(1) Filterpatrone
(%) Sicherungshülse
mit SChmelzeinsatz 8 A
88
Bild 118
8.2. AbgasanJage
A,n der Abgasanlage ist di e Dichtheit der Verbindungsstellen und die Sauberkeit
des Dämpfungseinsatzes von Wichtigkeit. Ein zu hoher Staudruck durch verengte
Durchtrittsöffnungen führt zu Minderleistung. Bei vergrößerten Durchtrittsöffnun-
gen steigen der Kraftstoffverbrauch und der Geräuschpegel. Mit großer Wahrschein-
lidlkeit tritt gleichfalls ein Leistungsverlust ein.
-
(1) Sldlerungsblech
(2) DIChtungen
6 8
(3) Überwurfmutter
]_Z ?.:1 --, (4) Auspuffrohr
'"""" (5) KlemmsChelle
(6) EinlauftriChter
0 ~7
(7) Sehalldämpferelnsntz
(8) EndstOck
1 Bild 120
89
Bild U l
(1) Berestlgungsgummi
Hinweis:
Der Auspufftopf der 40-km·b-Var iante ist am Einlauftrichter durch eine eingestem-
pelte 40 gekennzeidlnet.
Bei der Montage emailherter Ausputtanlagen ist zur Vermeidung von Augenver-
letzungen durdl evtl. abplatzende Emaille eine Schutzbrille zu tragen.
90
I
Bild lt2
Hinweis:
Das Kettenschloß si tzt bei Neufa hrzeugen innen.
Bild lU
91
Bild 12.5
9.2. Montage
Zus ammensetzen d es l\IHnehmers
M itnehmer anwä rm en, Kugellager 6203
mi t 2 cm3 Wälzlagerfett montieren und
Sicherungsring ei nsetzen.
B ild 127
92
Bild 115
Bild l~
Hlnwel..s;
Der Durchhang der Kette (unteres Kettentrum) soll bei dem mit einer Person be-
lasteten Fa'hrzeug etwa 20 mm betrage n.
93
Wartungsbinweise
Die Antriebskette gehört zu den am stärksten beansprudllen Triebwerksteilen.
Sie ist deshalb regelmäßig auf ihren Verschleißzustand zu überprüfen (s. Kapitel4.).
In diese Überprüfung sind auch die beiden Ke ttenräder (am Motor und am Mit-
nehmer) einzubeziehen.
Ein stark abgenutztes ZahnproCil verursacht auch an einer neuen Kette starken
Verschleiß.
D1e Kettenschutzschläuche müssen ebenfalls stets in einwandfreiem Zustand und
mit genügend Abschmierfett oder Sehrnieröt (Minderung der inneren Reibung
zwischen Kette und Innenprofil des Schutzschlauches) versehen sein, da sie nicht
nur die Kette vor Schmutzeinwirkung schützen, sondern gleichzeitig die verschleiß-
fördernde Schlingerbewegung der Kette dämpfen.
94
8lld llt
Querschraube M 6 X 35 am Bremshebel
entfernen, dazu Sechskantmutter M 6
losen und mit Federring B 6 und Unter-
legscheibe 6,4 abnehmen.
Bremshebel von der Ker bverzahnung
des Bremsnockens ziehen.
Dichtungs ring abstreifen und Brems-
n ocken aus der Lagerbohrung stoßen.
Ulld 131
8Ud 1SZ
95
Blld 133
Bild 134
96
Bild 135
SR 50 1 und SR 80 1
Blld 13&
Bild U7
t 0
Bild ua
Achtung!
Die Länge des Distanzrohres muß
48,7- o.t mm betragen.
98
Bild 140
Bei Ve rwen du ng des Ku gella geL'S 6201 l<'C 3 ist dieses mit etwa 2 cm3 Wälzlager fett
in die Radnabe einzuset:[Link] und mit dem Dichtring abzudecken.
Das Wechseln der Rad lager bei den SR 50/ 1- und SR 80/ 1-Modellen erfolgt in gle•-
cher Weise.
Bild U l
Bei der Montage muß die Felge immer in Fahrtrichtung gesehen, von links auf die
Radnabe aufgesetzt werden. Dies bedingt, daß bei der Verwendttng des Vorder-
rades als Hinterrad und umgekehrt, jeweils das Rad neu aw die Radnabe aufzu-
setzen ist.
S 51 1 ttnd S 70 1
Ein Wechsel der Radnabe bedingt ein Aus- und Einspeichen des Rades, wobei die
folgende Zentrierung des Rades nicht vergessen werden darf.
99
100
BUd U3
Halteschrauben M 8 X 30 an der oberen
Gabelführung entfernen und Klemm-
schrauben ~I 8 X 25 an der unteren
Gabelführung lösen.
Gabelholme mil Drehbewegung aus den
Gabel!ührungen ziehen (vorher nötigen-
falls mit einem leichten Schlag aus dem
Sitz in der oberen Gabelführu ng lösen) .
Faltenbälge von den Gabelholmen ent-
fernen.
B Ud l H
101
Blld H S
Bild US
(I) Halteschraube
(2) Scbelnwer![Link]
(3) Schelnwuterelnstellsdlraube
(siehe Abschnitt 16.5.)
(4) Klemmschraube
102
Bild H7
SUd U9
(I) Gleurohr
(2) Well endichtring D 30 X 40 X 7 S 2
T GL 16t~4
(3) Stab !Or F ederauenahme
(4) Kegel
(~) Anschlagblech
(6) Untere Federaufnahme
(7) Scheibe 6
(8) Seehskantm utter M 6
(9) Tragfeder (304 ± 5 mm lane)
(10) Obere Federaufnahme
(II) Dichtscheibe
(12) Gummischeibe 6 X 10 X 2
(13) Sech skantmutter
103
Bild 1st
104
Hinw eis:
Die Abdich tung der u nteren Federauf-
nahme erfolgt durch eme Gummischeibe
6 X 10 X 2, die unter den Kegel mon-
tiert wird und keinesfalls vergessen
werden dorf.
Bild JSl
Hinweis:
Dte SR 50/1- und SR 80/1- Tragrohre sind
länger als die S 51/1- und S 70/1-Trag-
rohre und sind diesbezüglich an ihrem
oberen Ende mit einer 6 mm langen
Uberdrehung gekennzeichnet.
Bild lSZ
105
Bild 153
Bild u•
Befestigungsschrauben M 8 X 25 mit
Unterlegscheiben versehen, in die obere
Gabelaufnahme einsetzen und fest-
ziehen.
Am rechte n Gabelholm Halter für
Tachometer unterlegen.
Am hnken Gabel holm Halter für Dreh-
zahlmesser unterlegen.
Bei der Montage darauf achten, daß die
oberen Federaufnahmen im Innensechs-
kant der Tragrohre einen ordnungsge-
mäßen Sitz finden .
Blld US
106
Blld 156
Blld lSl
107
Bei dem im Bild 158 dargestellten Modell mit feststehendem Plastkotflügel ist zu
beachten, daß beim Einbau der Gabelholme die Tragrohrenden zunächst mit der
oberen Gabelführung bündig abschließen und mit den Klemmschrauben verspannt
werden. Nachfolgend müssen die Befestigungsschrauben der oberen Federaufnahme
(einschließlich Tachometerhalter und Scheibe) und die Klemmschrauben der unteren
Gabelführung angezogen werden.
Der Einbau der Gabelholme bei den SR 50/1- und SR 80/1-Modellen erfolgt prinzi-
piell in gleicher Weise.
108
Bild lD
Beide Befestigungsschrauben M 8 X 30
der oberen Gabelführung enUernen und
Gabelführung zusammen mit dem Len-
ker abheben.
B:inkleuchtenhalter lösen und vom
T ragrohr abziehen.
SUd Ut
SUd lU
109
( ®
\.. Q)
Bild Ut
(I) Unterer Cabclln u(rlng
(2) Kugelhalter A TCL 39-454
(3) Rahmen-LagersChalen
(1) Oberer Cabellau Crlng
Nach erfolgter Instandsetzung (Einf~tten der Lager nicht vergessen!) wird der Zu-
zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge vorgenommen.
Beim Einregulier~n der Lagerung durch den oberen Gabellaufring, das Lager muß
spielfrei aber leichtgängig eingestellt sein, ist zu beachten, daß beim Anziehen der
Nutmutter sich das Spiel w ieder e•was verringert. Es ist deshalb günstig, nach
Err-eichen der Spielfreiheit und vor Anziehen der Nutmutter, den Gabellaufring
etwa 1/8 Umdrehung zurückzustellen.
BUd l i l
110
BUd U 4
111
Blld 165
Blld lU
112
Bild U7
Bild U l
113
Bild lU
Hydraulische S toßdämpfer
Die von uns verwendeten Teleskopstoßdämpfer arbeiten nach d em Prinzip doppelt-
w irke nder Zwe irohr-Stoßdä mpfer (System " H art ha ").
Wirkungsweise in Druckrlchtung:
Der mit Durchtrtttsöffnungen und einer Ventilplatte versehene Kolben bewegt sich
in dem mit 01 gefüll ten Dämpfungszylinder nach unten. Dabei muß die Dämpfungs-
flüssigkeit den durch die Kolbengestaltung gesetzten Strömungswiderstand über -
winde n. Die mit de m F a h r b a hnstoß in den Dämpfer einfließend e Energie wird auf
diese Weise aufgezehrt. Das vo n der Kolbenstange verdrängte Olv_olumen wird
durch das Bodenven til des Dämpfungszylinde rs in den Raum zwischen Man telrohr
und Dämpfungszylinder gedrückt. Auch hie rbei wird En ergie verbraucht. Die
Dämpfkraft kann mit Hilfe der !im Bodenventil vorhandenen Ventilschraube
variiert werden.
114
K ennwerte d es Stoßdämpfers:
Teleskopstoßdampfertyp C 22-70 F-25/5
Dampfkraft
Zugrichtun g 275 ± 49 N (28 ± 5 kp)
Druckr ichtung 49 ± 29 N (5 ± 3 kp)
Länge 338mm
Olfüllmenge 52 ± 3 cm 3
Prüfdrehzahl 100 U/min
Prufhub 40mm
a• 115
3. Dämpfkraft setzt in Zug- und Druckstufe nach jedem Hub später ein :
Bodenventil dichtet an den Stirnseiten des Zylinders nicht einwandfrei ab.
Bodenventil im Mantelrohr schief.
116
Bei den zweifach verstellbaren Federbeinen dürfe n nur Dämpfer gleicher Gruppe
(siehe Farbkennzeichnung) venvendet werden. Beim Verstellen der fünflach ver-
stellbaren Federbeine mit einem Hilfswerkzeug (z. B. Zang e) is t zu bead1ten , daß
die Konterung des K opfs tückes (M. = 30 Nm) nid1t gelöst wird, also kein gewalt-
sa mes VersteHen!
Die Tragfeder der zweifach- und fünffach verstellbaren FederDeine kö nnen n id1t
untereinander ausgetauscht we rden.
117
Blld 170
Bild 1n
118
BUd nz
1i i·6!~
Fünffach verstellbare. Federbeine
Federb ein bei e ingestellter zweitet· Ver-
stellstufe aus dem F ahrzeug ausbauen
Sicherun gsring 28 (1) mi t Spitzzange
entfern en, Abdeckkappe 12) nach oben
abnehmen, Verstellring (3) durch Links-
drehen vom Kurvensegment (7) lösen,
Schutzhülse (4) und Tragleder (5) nach
oben abnehmen, gegebenenfalls Auf-
U'®=
0
Jagering (6) nach oben entfernen.
BUd 113
119
Ik:=.
Fahrtrichtung) zu mont:eren, die mit L
gekennzeichneten Verstellmuffen am
,-.. G\
rechten F ederbein. Die Ver stellnocken
der Stoßdämpfer beider Federbeine
''-:l
c::>
~-(/
~
müssen im montie rten Zustand auf ein-
ander zeigen.
e
<:) 1 c
L ~----
BUd U4
BUd 115
120
Das Fahrwerk wurde als Rohrkonstruktion ausgelegt und best eht aus mitein ander
versch raubten Baugruppen. Damit ist eine weitgehende und einfache Auswechsel-
barkeit der Bauteile gegeben.
Blld 176
B lld 111
Bild 178
121
Untere Befestigungsschraube M 6 X
an der Federlasche zur Schutzble<:hb
festigung lösen und Schutzblech na1
hinten abnehmen.
BUd 17'
Bild lat
Btld 181
Vordere Befestigungsschrauben M 8 X
14 (mi t Federring B 8 und Sechskant
mutter M 8) entfernen, Lagerschraube
:'ür Kippständer M 8 X 90 losen.
?ußrastenträger ,ach vorn abnehmen
Bild lS%
Kippständerfeder aushängen.
Lagerschraube M 8 X 90 (mit Scheibe
8.4, Federring B 8 und Sechskantmutter
M 8) entfernen Kippständer abnehmen
Blld 113
123
Bildtat
.Bild 13!>
Von rechts außen (i n Fahrtrichtu ng) sind die Bauteile folgen dermaße n zu mon-
tieren:
Sechskantmutter M 12 X 1,5
Federscheibe 12
Rahmenunter:zugstrebe, r echts
F ederring B 12
Obergurtstützstrebe, r·echts
Schwingenlager
Motor:lager, rech ts
Anlaufbuchse.
Bild 186
125
Bild 18l
Vordere Befestigungsschraube M 8 X 75
(mit Federring B 8 und Sechskantmutter
M 8) entfernen und obere Federbein-
befestigung (je eine Sechskantschraube
M 8 X 65 mit Scheibe, Federring B 8 und
Sechskantmutter M 8) lösen.
Rahmenobergurt abnehmen.
Bild 183
126
B ild 189
E inbau
Kraftstoffbehälter mit den oberen Be-
festigungsschrauben (1) anheften, an-
heben und die Lage des Mo- 1sgummis (2)
zwischen Kraftstoffbehälter und Ansaug-
anlage kontrollieren (evtl neu einkle-
be!'\). Kraftstoffbehälter absenken und
untere Befestigungsschrauben montie-
ren, dabei auf ordnungsgemäßen Sitz
der Winkel (3) achten. Anschließend die
Befestigungsschrauben festziehen und
den Kraftstoffschlauch aufstecken, Bat-
terieanschluß ankJemmen (zuerst Plus-
dann Minusanschluß), Sitzbank und
Motorabdeckung anbauen.
Bild 1'0
127
Bild l U
ßild 192
Montage
Die Montage erfo lgt in umgekehrter Reihe nfolge, dabei Distanzrohr leicht einfetten.
H ierbet ist darau! zu achten, daß zunächst die Zugfeder (2) eingehängt w ird, und
nach Einstellung des Maßes 88 (wa agerechter Abstand vom Bolzen des hin teren
Schalthebels zur Aufnahme der Schaltstange, bis zur Ö [Link]ßschra ube), d ie Be-
festigungsschraube (3) angezogen w ird.
Anzugsmomen t für :
Fußschalthebel M,- 16 Nm
hinterer Schalthebel M~ l ONm
Kickstarterhebel M, 25Nm
128
Ac::btnng!
Beim Entlernen des Lagerbolzens das Absenken des Motors mit HUfsdorn oder
passender Motorabstützung verhindern.
Die Motorlagereinzelteile können nach dem Lösen des S icherungsringes (6) aus
dem Motorlager (12) herausgedruckt werden.
Beim Einbau der Einzelteile sind zunächst die Scheiben (10), die Lagergummis
(9) und die Anschlagscheiben (8) beidseitig einzusetzen. Nachfolgend ist das Innen-
rohr (13) einzuführen, ggf. sind die Lagerteile auf der Gegenseite mit emem Hilfs-
werkzeug zu arretieren. Das eingt'führte Innenrohr ist rrJt der Sche1be (7) und dem
Sicherungsnng (6) zu sichern. Bei der vo rderen Moto rlagerbefestigung (am Quer-
träger) darf bei der Montage die Cum:rupuffersch~ibe nicht vergessen werden.
Bild 19$
130
Bild 1S6
(I) Grundplal1~
(%) Llchtspul~
(3) Primärspule ·
(4) LIChtspule
(5) Kondensator
($) Unterbr~Ch~r
(7) Zündspule AB 12 V
I :• ) (I) Zündleitung
(9) Zündleitungssleck ~r
7
I
(10) Sehwungsehe1be
(11) UnterbreChernocken
,. 131
GrundplattenbesUlckunA'
Beide Zündertypen besitzen die Pl'imärspule für die Zündung 8307.10-110/1 der
b•sherigen Schwunglichtprimärzündanlagen 8307.10, dieLichtspule (21 W) mit masse-
freien Anschlüssen für Stopplicht und Batterieladung 8305.2-130/1 (Klemme 59 a rot/
gelb, 50 b [Link]/ rot) und je nach Scheinwerfertyp die Lichtspule (42 W) 8305.2-120/1
für die Biluxlampe S 2 oder die Generators pule 8307.12-120 1 für die Halogenlampe
HS 1 (Klemme 59 rot/weiß).
16.1.2. Zündseite
[Link]. Zündeinstellung nacb Abriß
Der vom Schvvunglichtprimärzünder erzeugte Primärstrom für die Zündung hat
auf Grund der hierbei wirkenden physikalischen Gesetze eine wechselnde Größe.
Zur Erzielung eines ausreichenden Zündfunkens muß das Maximum des Primär-
stromes genutzt werden, das einer bestimmten S tellung der Primärspule im magne-
tischen Kraftfeld der [Link] entspricht. In diesem Moment muß der Un-
terbrecher öffnen, wn den Induktionsvorgang im Zündstromkreis einzulei1en. Der
optimale Unterbrechungszeitpunkt wird vom H ersteller durch sorgfältige Messun-
gen ermittelt, als bestimmte Stellung der Schwungscheibe zur Primär~ule auf der
Grundplatte maßlieh bestimmt und durch eine Markierung auf der Schwungscheibe
und Grundplatte fixiert (Abrißmarkierung).
Für die Sdlwuoglichtprimärzünder 8307.12 und 8307.12/ 1 gilt nachstehende Maß-
skizze.
Bild ua
(1) Mariderune des zuod:t~t
punktes aw dem Motor-
gehlluse
(2) AbrlßmarkJeruns aw der
Grundplatte
(3) Abri ßmarkierung aut der
Schwungscheibe
(i) Molorgehlluse
(5) Verstellblech
(&) Grundplalle
(7) Abdß (Konlrollmaß)
(II Schwun1sch~be
132
Hinweis:
Fehlt ein Zündejnstellgerät, so kann die Kontalctöffnung mit Hilfe eines sauberen
Blechstreifens von 0,03 mm Dicke (Stanniol), der zwischen di,e geschlossenen Kon-
takte geklemmt wi rd und der sich beim öffnungsbeginn gerade herausziehen läßt,
kontrolliert werden.
Nach erfolgter Einstellung ist die Befestigungsschraube des Unterbrechers anzu-
ziehen.
Zur Kontrolle der durchgeführten Einstellarb eiten kann der Kontaktabstand des
Unterbrechers bei höchster Nockenerhebung überprüft werden (Soll-Wert:
0,4 ± 0,05 mm).
133
Hinweis:
[Link]. Wartungshinweise
Unterbrecher
Unterbrecher mit starkem Kontaktverschleiß (großer Krater und dgl.) auswe<:hseln.
Kletnere Erhebunge n können mit feinstem Schmirgelstein geglättet werden. Die
Kontaktoberfläche soll einen polierten Zustand erhalten. Verölte Kontakte sind mit
einem tetra- oder benzmgetränkten, nichtfaserndem Tuch zu reinigen.
Hebellagerbolzen sind mit Schmier!et: SWB 433 zu schmieren.
Nocke nschmierung
Die einwandfreie Beschaffenheit des Schmierfilzes ist für die Lebensdauer und
Funktionstüchtigkeit des Unterbre<:hers vo n Bedeutung. Es soll für eine sparsame
u n d dauerhafte Schmier ung der Nockenlaufb ahn sorgen.
134
Bei der Kontrolle des Zünders auf dem Prüfstand müssen folgende Werle einge-
halten werden.
84 :Ui mm
entsprechen.
Ihre Montage auf der G rundplatte muß genau zentrisch erfolgen (Zentrierdurc:h-
messer der Grundplatte UO mm). Zwischen den Kernflächen der Spulen und dem
Innendurchmesser der Schwungscheibe muß allseitig ein Luftspalt von 0,4 bis
0,6 mm garantiert sein. Auf P lansitz der Spulen und festes Anziehen der Muttern
ist zu achten.
Lockere Spulen, schlechter P lan- und Zentnersitz führen zum Schleifen und damit
zum Ausfall der Spulen.
135
Bild 202
(1) Ladespule für Zündung
(2) Lichtspule
(~ Lldltspule
136
Grundplattenbestückung
Diese Zündertypen sind mit der Ladespule 8305.1-110/1 für die Zündung, einer
Zündill'\Puls- Geberspule, der Lidltspule (21 W) mit massefreien Ansdllüssen für
Stopplicht und Batterielaoung 8305.2-130/1 und der Generatorspule 8307.12-120/1 für
[Link] ausgestattet.
Die gemeinsame Versorgung von Batterieladung und Bremslicht aus der 21-W-
Lichtspule bedingt, daß bei eingeschaltetem Bremslicht die Ladeanlage außer
Betrieb ist.
Achtupg!
Die Klemmen (14), (2) und (15) arn Steuerteil bzw. an der [Link] {siehe auch
Sdlaltp lan) führen .Betriebsspannungen bis 400 V. Arbeiten sind nur bei still-
stehende m Motor und abgesdlalteter Zündung durdlzuführen!
137
mnweis :
Bei jeder Repara tu rarbeit an der Zündanlage ist der V{)rgeschriebene Elektroden-
abstand von 0,4 mm an der Zündkerze zu überprüfen.
138
D1e .. Einsatzdrehzahl" ist die Drehzahl, bei der die Geberspannung ausreicht, den
elektr()nischen Schalter (Thyristo1·) auszulösen.
Sie ist erkennbar am Einsatz des Funkenüberganges bei kleiner Funkenstrecke
(z. B. Elektrodenabstand der Zündkerze bei Normaldruck).
D1e Einsatuirehzahl soll zwischen 400 ... 600 U/ min liegen Bei der EMZA 8384.6 ist
die Obergrenze der Einsatzdrehzahl auf 450 U/mm begrenzt (Verbesserung des An-
lasserstartvor ganges) .
Einstellvorgang
D1e Emstellung ist bei kaltem Motor vorzunehmen. Zur Kontrolle der Einsatz-
drehzahl wird die Zündkerze herausgeschraubt, in den Zündleitungsstecker ge-
steckt, Massekontakt (zweckmäßigerweise am Motor) hergestellt. und die Zündung
eingeschaltet.
Mit Hilfe eines Drehzahlmessers wird während des gleichmaßigen Betä~igens des
Kickstarters oder Durchdrehens des Hinterrades bei eingelegtem höchsten Gang
festgestellt, bei weldler Drehzahl der Zündeinsatz, erkennbar am ersten Funken-
übergang an der Zündkerze, erfolgt.
Die Einsatzdrehzahl wird am Einstellregler des Steuerteils einjusLiert.
Bei der Einsatzdrehzahl unter 400 U/min ist der Regler i m Uhrzeigersinn zu ver-
stellen.
Bei einer Emsat2drebzahl über 600 U/min ist der Regler e ntregen dem Uhrzeiger-
sinn zu verstellen (Bild 204).
Das Kriterium einer richtig einregulierten Einsatzdrehzahl ist das gute Startver-
halten bei normaler Kickstarterbetätigung und aussetzerfreier Betrieb im oberen
Drehzahlbereich des Motors.
Ist, ordentliche Zündeinregulierung vorausgesetzt, nur bei heftiger Kickstarter-
betätigung (die Motordrehzah l beträgt in diesem Falle etwa 1 700 U/min) das Star-
ten des Motors möglich, so muß die Einsatzdrehzahl in obenbeschriebener Weise
verringert werden. Bei guter Startwilligkeit auf der einen Seite .und häufigen
Zündaussetzern bei hohen Motordrehzahlen auf der anderen Seite, ist die EiD-
satzdrehzahl zu erhöben. Eine Probefahrt ist durchzuführen.
139
Bild 205
Arbeitsfolge:
Grundplatte bei etwas gelockerten Befestigungskrallen so drehen, daß die Nasen
des Verstellbleches den Verstellaussparungen am Motor gegenüberstehen.
Motor bei n = 3 000 U/min laufen lassen und die Markierung auf der Schwung-
scheibe und am Motorgehäuse mit dem Stroboskop anblitzen und durch Verdrehen
der Grundplatbe zur Deckung bringen.
Schrauben der Befestigungskrallen für die Grundplatte fest anziehen.
Hinweise:
Fehlt die Zündzeitpunktmarkierung 1,8 mm bzw. 1,4 mm vor OT am Motorgehäuse,
so ist diese entsprechend dem Hinweis im Abschnitt 16.2.3. (Grundeinstellung der
Zündung) mit Hilfe eines Zündzeitpunktmeßgerätes (Meßuhr) anzubringen.
140
Ach t ung !
Bei Elnstellungsarbeiten am laufenden 1\lotor besteht Verletzungsgefahr durch die
rotierende Scbwungscbeibe!
141
142
Einstellvorgang:
Fahrzeug aufbocken und höchsten Gang einlegen.
Mit einer Hand den Hinterradreifen unte:~ fassen und mit mäßigem Kraftaufwand
gleichmäßig um 180° drehen, dabei ist zu kontrollieren, ob an der Kerze ein F unken-
übergang erfolgt.
Tritt bei deu theb langsam1!rem Drehen schon ein Funkenübergang auf, so ist der
Einstellregler im Uhrzeigersinn zu verstellen.
Treten auch bei wesentlich erhöhtem Kraftaufw and keine Funken auf, Einstell-
regler entgegen dem Uhrzeigersinn verstellen.
Funkenl ä nge
Ladespule
Widerstandswerte
Ausführung mit Kernhöhe 15 mm: 500 ... 600 Ohm
Ausführung mit Kernhöhe 18 mm : 650 ... 780 Ohm
(Klemme 14 abgeklemmt, gegen Masse gemessen)
143
Steuergeber
Gcsamtwiderstand: 24 ... 30 Oh m
(Klemme 3 abgeklemmt, gegen Masse gemessen)
Widerstände der Teilspulen
Teilwiderstand R 1 zwischen Klemme 3 abgeklemmt und M eßpunkt an Geberober-
seit-e: R 1 = 12 ... 15 Ohm
Teilwiderstand ~ zwischen Meßpunkt an Geberoberseite und Masse: R2 = 12 bi!
150bm
R 1 und R-1 dürfen maximal 0,5 Ohm voneinander abweichen.
144
e Elektronische Ladeanlage
Aulbau und Wirk ungsweise
Die elektronische Ladeanlage ermöglicht ein Nachlade n der Batterie je nach Lade-
zustand. Mit der Ladeanlage wird einersei~s ein schnelles Nachladen der Batterie
erreicht, zum anderen wtrd ein Überladen verhindert.
Prüfung d er Ladeanlage
Die Funktionsweise der Ladeanlage wird mit Hilfe der Abschaltspannung über-
prüft.
Im Spannungsbereich (Batteriespannung) von 9,0 . .. 14,4 V mu ß die Ladeanlage
funktionsfähig sein. Zur Prüfung wird ein Vielfachmesser (Meßbereich 5 A Gleich-
str om, Pluspol zur Ladespule) in die 59 a -Leitung geschaltet. Beim Erreichen der
Abschaltspannung von 14 ~g:~~ V muß der Ladestrom stark sinken. Die Messung er-
folgt bei max. Dre hzahl und geladener Batterie ohne Verbraucher.
Süllle das Abschalten außerhalb dieser Gr enzen geschehen, so ist die Ladeanlage
f a·l sch justiert und muß ausgewechselt werden. Bei unregelmäßiger Ladung
(Sdlwanken des Ladestromes und der Abschaltspannung) sind samtliehe Verbin-
dungsstellen (49, 59 a , 31 b) auf richtige Kontaktgabe und Übergangswiderstande
zu überprüfen.
Desweiteren kann d er Ladestrom an der Klemme 49 (Leitung sw a m Leitungsver-
binder) geprüft werden, w elcher bei 7 000 U/min ca. 1,8 A betragen muß (Batterie
darf bei dieser Messung nich: voll geladen sein, e vtl. durch Fi"emdanschluß einer
21-W-Giühlampe belasten). [Link] Geräte müssen ausgetausch t werden.
e E lektronischer Blinkgeber
Aufbau und Wirkungsweise
Der elektronische Blinkgeber besteht aus folgenden Baugruppen .
dem Mul tivibra tor, der K ontrolleinheit und dem Leistungsteil zum Schalten des
Lampenstromes. Der Multivibrat~r erzeugt die Blinkfrequenz vo n 90 ± 30 Impfmin
und steuert ein spezielles Relais an, welches den Blinklampenstrom im Rhythmus
dieser Frequenz schaltet.
Über eine elektronische Kontrollschaltung wird der Strom der Blinklampen über-
wach t. Bei Ausfall einer B linklampe (Rückgang d es Strom es) wird mit H ilfe der
Kontrollschaltung die Frequenz des Multivibrators erhöht. Die Kontrollfunktion
wird also durch e ine deutliche Taktrrequenzerhöhung realisiert.
146
Die ELBA w1rd nach Schaltplan angeschlossen. Der Batteriestromkreis muß mit
emer B-A-Sicherung abgesichert sein. Bei Belastung mit 2 X 21 W + 2 W rnuß sid:t
im Spannungsbereich 10,8 ... 14,4 V gemessen an den Anschlußklemmen der Batterie,
etne Blinkfrequenz von 90 ±
30 Imp/min einstellen. "Diese Frequenz muß auch bei
laufendem Motor im gesamten Drehzahlbereich eingehalten werden. Bei einer
Belastung mit l X 21 W +
2 W muß sich eii"\C Blinkfrequenze1·höhung von minde-
stens 100 % ergeben. Zeigt der Blinkgeber keine Funktion, so sind die Anschlüsse
49, 49 a, 31 b auf elek trisdle Verbindung und Durchgang zu über;prufen. Bei unre-
gelmäßigem Blinken,- zu langsam oder zu sdlnell, ist insbesondere der Ladezustand
der Batterie zu überprüfen.
Bei ordnun gsgemäßen Leitungsverbindungen am Fahrzeug und bei geladener
Batterie liegt der Fehle:- an der ELBA, weldle somit auszutauschen ist.
D1e Fahrzeuge der S 51/1-, S 70/1-, SR 50/1- und SR 80/ 1-Baureihe sind mit einer
12-V-Bleibatterie ausgerüstet.
Die Batterie dient zur Speisung der [Link] Blinkleuchten und
Signalhorn. Das Laden der B atterie im Fahrzeug erfolgt aus der Generatorwicklung
für Bremslicht des Sd:twunglichtprjmär- bzw. Elektronikzünders.
Die Gleichnchtung des Ladestromes erfolgt bei dem Zünder 8307.12/1 im separatem
Ladegleichrichterbauteil B 80/70-20 Si (bisher bet SR 50 CE und SR 80 CE verwen-
det) und be1 den Zündern 8307.12, 8305.2/1, 8305.2/2 und 8305.2/3 über den im
Wechselspannungsregler [Link] Lagegleichridlter.
Batterie mlt Akkumulatoren-Schwefelsaure der Did:tte 1,28 gjcm b1s zwischen die
Säurestandsmarkierungen B lockkasten füllen. Die Temperatur des Elektrolyten
muß beim Einfüllen zwischen 10 "C und 25 •c liegen.
Batterie mindesten s 20 min stehen lassen. Nach der Ruhepause Batterie )el(:ht
schütteln und anschließend den Elektrolytsland mit Schwefelsäure der o. g. Dichte
und Temperatur auf die vorgeschriebene Höhe korrigieren.
Ruhespannung der B:atterie messen. Beträgt die Batteriespannung ~ 12,3 V, so ist
die Batterie nach dem Einsetzen der Verschlußstopfen für die Gleichstromver-
braucher (Bli nkleuchten, Signalhorn) betr,iebsbereit.
Das Starten des Fahrzeuges mit Elektrostarter ist zu diesem Zeitpunkt z,u vermeide:1
und erst nach einigen Fahrkilometern bzw. ein er Batterie-Erstladung vorzunehmen.
Die Erstladung erfolgt mit Gleichstrom ~ 0,55 A Das Laden ist beendet, wenn die
Ladespannung der Batterie (ca. 15,6 ... 16,8 V) innerhalb von 2 ... 3 Stunden nicht
mehr ansteigt.
Beim Laden mit einem Ladestrom \'On 0,55 A beträgt die Ladedauer im allge-
meinen 5 .. 8 Stunden.
Wird mit geri ngerem Strom geladen, ist die Ladedauer entsprechend zu ver-
längern.
Wä hrend des Ladens ist darauf zu achten, daß eine Elektrolyttemperatur von
50 °C, gemessen in den mittleren Zellen der Batterie, nicht uberschnitten wird.
Anderenfalls ist das Laden zu un terbreche n und erst nach Abkühlu ng des Elektro-
lyts fortzusetzen.
Nach Beendi gung des Ladens ist der Elektrolytspiegel mit destilliertem Wasser
auf 5 mm über Pla ttenoberkante aufzufüllen. Danach Einsetzen der Verschluß-
stopfen und Säube rn der Batterieoberfläche und die Batterie ist einsatzbereit.
Achtung!
Der Ladezustand der 12-V-Batterie wird durch Messung der Ruhespannung an den
Anschlußpolen ermittelt. Die Entnahme von Säure aus den Einfüllöffnungen m it-
tels Aräometer zur Dichtebestimmung ist nicht zulässig, da die entnehmbare Säure-
menge bei dieser Batterie zu gering für eine Aräometerfüllung ist.
149
Tedmische Parameter
Bordnennspannung 12V
Generatornennleistung 42 V
Begrenzungswerte
Tag 12,2V
Nacht 14,0 V
Temperaturbereich - 15 •c bis + 55 oc
Regelabweichung
bei Nennlast im Temperatur-
bereich ± 0,5V
im Lastbereich 5 . . . 42 W bei
fJ. = 25 oc ± 0,7V
Maximale Verlustleistung 3,5W
Abmessungen 65 mm X 62 mm X 40 mm
Masse 0,2 kg
Schutzgrad IP 44
Zusatzfunktion:
Gleichrichterbrücke für
Batterieladeanlage
pe11iodisch.e Spitzensperrspannung 400W
150
Blld 210
Für den Scheinwerfer sind grundsätzlich nur Gl ühlampen der vorgesehenen Art
und Leistung z.u verwenden.
151
Bild ZU
ignalanl3«e
Das Signalhorn ist ein Gleichstr-omverbraucher. Es wird bei den Klei nkrafträdern
von einer Bleibatterie gespeist.
Es ist elastis ch an einem Federbügel befestigt {zur Verbesserung der Schall-
abstra hlung).
Bild ZlZ
Blinkanlage
Die Blinkanlage ist ebenfalls ein Gleichstromverbraucher, der von de r Bleibatterie
versorgt wird. Sie besteht aus vier Blinkleuchten und einem Blinkgeber, welcher
in der elektronischen Lade- und Blinkanlage enthalten ist (siehe auch Abschnitt
16.4.).
152
Bild 213
(ll H alteschraube
(2) [Link] e
(S) Schelnwerfer-Einstellschraube
(4) Klemmsenraube
Llcb&anlage
Für den Scheinwerfer, die Bremsschltjßleuchte und die BlinkLeuchten sind grund-
sätzlich nur Lampen der vorgesehenen Art un"d Leistung (siehe Schaltpläne) zu
verwenden. Zwn Ausbau des Sche inwerferreflektors ist zunächst der Frontring
durch Lösen der Klemmschraube (2) links unterhalb des Scheinwerfers zu demon-
tieren. Nach Aushängen der Zugfeder mittels des Einhängebleches läßt sich der
Scheinwerferreflektor herausnehmen.
Einhängeblech mit Zugteder ist bei ausgebautem Reflektor am oberen Rand des
Scheinwerfergehäuses einzuhängen.
Die Scheinwedereinstellung erfolgt mit Hilfe eines Einstellgerätes oder behelfs-
mäßig an einer Einstellwand (x-Wert= 20). Die Einregulierung wird durch eine
Einstellschraube (3), welche ein Schwenken des Scheinwerfergehäuses bewirkt,
du rchge!ührt.
153
Einstellvorgang (bebelf8mäßir)
Fahrzeug voll belasten und auf einer ebenen Fläche in 5 m Entfernung frontal.
zu einer Wand aufstellen (gedachte Längsachse des Fahrzeuges bildet mi t der
senkredlten Wandebene einen Winkel von 90°).
An der Wand die Höhe der Scheinwerfermitte durch ein Kreuz markieren.
Bei abgeblendetem Licht muß sich bei richtig eingestelltem Scheinwerfer die
obere Grenze der auf der Wand erscheinenden hellen Fläche (Hell-Dunkel-
Grenze) 5 cm unterhalb des Markierungspuflktes abzeichnen.
Adltunc!
Es dürfen nur Relais mit o. g. Bezeichnung verwendet werden!
Kabelverblndungen
Es ist bei Reparaturen zu beachten, daß die Kabelquerschnitte der' Anlasser- und
Batterieanschlüsse teilweise 4 mm2 betragen!
154
sw = schwarz ws = weiß
rt = rot gr =grau
gn - grün bl - blau
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ilopond kp
Newton N
1 kp = 9,807 N (10 N)
1 N = 0,102 kp (0,1 kp)
Druck;
Spannnung
kp/cm 2
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atm
Pascal Pa
oder Newton N je
Quadratmeter N f m 2
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bar 1 Pa = l.N/cm2
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1 PSh = 2,648 · lOS J
1 Ws
lJ = 0,102 kpm = 0,000239 kcal = 3,777 · 10-7 PSh
lNm
166
}
1 Nm/s
1 J/s
= 0,102 kpm/s = 2,388 kcal/s
2,388 · 10-4 kcal/s = 1,36 · .10-3 PS
1\V
~c = T (K) - 273,15 K
= oc +
I T (K) 273,15 K
'l Die Angabe des e benen Winkels in Grad und der Temperatur in Grad Celclus Ist auch nach
1980 wellerhin zultisslg.
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