2015 Qualifikationsverfahren
Detailhandelsfachfrau/
Detailhandelsfachmann
Wirtschaft
schriftlich Serie 1/5 Pos. 5.1
EXPERTENVORLAGE
Zeit 75 Minuten für 15 Aufgaben
Bewertung Die maximal erreichbare Punktzahl ist bei jeder Aufgabe aufgeführt.
Sinngemässe Antworten sind als richtig zu werten.
Bei mehreren Antworten auf eine Frage ist die Reihenfolge der Antworten
für die Bewertung ohne Bedeutung.
Die Lösungsvorschläge bei offenen Fragen erheben keinen Anspruch auf
Vollständigkeit. Es sind weitere Lösungen denkbar.
Es sind nur ganze oder halbe Noten zulässig.
Hilfsmittel Taschenrechner (netzunabhängig)
Notenskala 95 - 100 Punkte = Note 6
85 - 94 Punkte = Note 5,5
75 - 84 Punkte = Note 5
65 - 74 Punkte = Note 4,5
55 - 64 Punkte = Note 4
45 - 54 Punkte = Note 3,5
35 - 44 Punkte = Note 3
25 - 34 Punkte = Note 2,5
15 - 24 Punkte = Note 2
5 - 14 Punkte = Note 1,5
0 - 4 Punkte = Note 1
Total 100 Punkte
Sperrfrist: Diese Prüfungsaufgaben dürfen vor dem 1. September 2016 nicht
zu Übungszwecken verwendet werden.
Erarbeitet durch: Autorinnen-/Autorenteam der Sprachregionalen Prüfungskommission im Detailhandel,
Subkommission Deutschschweiz
Herausgeber: SDBB, Abteilung Qualifikationsverfahren, Bern
Anzahl Punkte
maximal erreicht
Aufgabe 1 Wirtschaftssektoren
a) Oftmals können Unternehmungen mehreren Wirtschaftssektoren zugeordnet
werden. Zeigen Sie dies anhand eines Beispiels.
Beispiel Bäckerei: Produktion 2. Sektor, Verkauf 3. Sektor
2
b) Ordnen Sie die nachstehenden Ausdrücke den entsprechenden Sektoren zu (nur
Buchstaben).
A: Kalkfabrik Netstal B: Möbelfabrik Horgen C: Güterverarbeitung
D: Glarner Kantonalbank E: Rohstoffgewinnung F: Dienstleistungen
1. Sektor 2. Sektor 3. Sektor
3
E/A C/B F/D
Korrekturhinweis: 2 korrekte Buchstaben in einem Feld: 1P
Aufgabe 2 Zinsrechnen
Frau Meier ist Inhaberin der Boutique „Trends“. Für diese Boutique nimmt sie am
14. April 2014 ein Darlehen von CHF 18‘000.— zu einem Jahreszins von 14,5% auf.
Am 3. Oktober 2014 zahlt sie dieses samt Zins zurück.
a) Welchen Betrag muss Frau Meier am 3. Oktober insgesamt zurückzahlen?
Anzahl Tage: 169 (1)
Jahreszins: CHF 18‘000.— / 100 x 14,5 = CHF 2‘610.— (1)
Marchzins: CHF 2‘610.— / 360 x 169 = CHF 1‘225.25 (1)
Gesamtbetrag: CHF 18‘000.— + CHF 1‘225.25 = CHF 19‘225.25 (1) 4
b) In welchem Teilbereich der Jahresrechnung werden die bezahlten Zinsen für das
Darlehen aufgeführt? Kreuzen Sie an.
Bilanz X Erfolgsrechnung 1
Übertrag 10
Position 5.1 Wirtschaft, Serie 1/5, Expertenexemplar, 2015 Seite 2
Anzahl Punkte
maximal erreicht
Übertrag 10
Aufgabe 3 Preisbildung
a) Für welche Begriffe stehen die Buchstaben A bis D?
A Preis
B Marktpreis/Gleichgewichtspreis
C Nachfragekurve
D Menge
2
Korrekturhinweis: 4 richtig: 2 P, 3-2 richtig: 1 P, 1-0 richtig: 0 P
b) Wie verändert sich die Angebotskurve, wenn neue Anbieter in den Markt eintreten?
Die Kurve verschiebt sich nach rechts.
Korrekturhinweis: Lösung „nach unten“ = 1P
c) Welche Auswirkungen haben folgende Veränderungen auf den Marktpreis?
Preis Preis
steigt sinkt
Die Nachfrage nimmt ab bei gleichbleibendem Angebot. X
Das Angebot steigt bei gleichbleibender Nachfrage. X
2
Übertrag 16
Position 5.1 Wirtschaft, Serie 1/5, Expertenexemplar, 2015 Seite 3
Anzahl Punkte
maximal erreicht
Übertrag 16
Aufgabe 4 Handel
Der Detailhandel erfüllt innerhalb der Handelskette diverse Handelsfunktionen.
Zu welchen Handelsfunktionen gehören die aufgeführten Massnahmen? Wählen Sie aus
folgenden sieben Funktionen aus.
Beratungsfunktion; Kreditfunktion; Lagerfunktion; Qualitätsfunktion; Quantitätsfunktion;
Risikofunktion; Transportfunktion.
Massnahme Handelsfunktion
In diversen Branchen des Detailhandels kann der Kunde
Kreditfunktion
in Raten bezahlen.
Eine Kundin, die nicht weiss, wie etwas funktioniert, trifft
Beratungsfunktion
im Detailhandel auf fachkundiges Personal.
Der Detailhandel kauft die Waren von weit her ein, bringt
Transportfunktion
sie in die Nähe der Kundschaft und bietet sie dort an.
Kann ein Detailhändler seine Artikel nicht verkaufen,
Risikofunktion 4
muss er für den Schaden selber aufkommen.
Aufgabe 5 Provision; Prozentrechnung
Im Juli beträgt der Umsatz eines Spielwarengeschäftes CHF 324‘500.― und der
Reingewinn CHF 57‘320.―.
a) Berechnen Sie die Reingewinnquote (Reingewinn in % vom Umsatz).
Runden Sie das Ergebnis auf eine Kommastelle.
57‘320 / 324‘500 * 100 = 17.7 % 2
b) Eine Verkäuferin des Spielwarengeschäftes erhält neben dem monatlichen
Grundlohn von CHF 3’850.― eine Provision in Höhe von 0.09% des Umsatzes.
Wie gross war der gesamte Monatslohn der Verkäuferin im Monat Juli?
Runden Sie das Ergebnis auf 5 Rappen genau.
Provision 324'500 / 100 * 0,09 = 292.05 (2) 3
Grundlohn + 3'850.―
Monatslohn 4‘142.05 (1)
Übertrag 25
Position 5.1 Wirtschaft, Serie 1/5, Expertenexemplar, 2015 Seite 4
Anzahl Punkte
maximal erreicht
Übertrag 25
Aufgabe 6 Kaufvertrag
a) In der Zeitung sehen Sie ein Inserat des Sportartikelgeschäftes Zbinden-Sport, in
dem ein Trainingsgerät für CHF 890.— angeboten wird.
Sind folgende Aussagen zum Angebot von Zbinden-Sport richtig (R) oder falsch (F)?
Aussage R F
Das Angebot ist unverbindlich. X
Das Angebot ist bis zu einer bestimmten Frist unverbindlich. X
Das Angebot ist nur verbindlich, wenn steht: „Verbindliche Preisempfehlung“ X
Das Angebot ist unverbindlich, weil der Betrag kleiner als CHF 1‘000.— ist. X 4
b) Wie wäre die Situation, wenn Herr Zbinden das Trainingsgerät im Schaufenster
fälschlicherweise mit CHF 89.— angeschrieben hätte? Wäre er verpflichtet, das
Gerät zu diesem Preis zu verkaufen? Begründen Sie Ihre Antwort.
1
ja X nein
Begründung: Offensichtlicher Irrtum 1
Aufgabe 7 Marketingmix
a) Vervollständigen Sie die Begriffe für die 4 Marketinginstrumente.
b) Ordnen Sie alle folgenden Begriffe den Marketinginstrumenten zu.
Handelskette; Kundendienste; Public Relations; Skonto; Sortiment;
Verkaufsförderung; Verpackung; Zahlungsbedingungen
a) Marketinginstrumente b) Zuordnung der Begriffe
P…roduct Kundendienste; Verpackung; Sortiment
P…rice Zahlungsbedingungen; Skonto
P…lace Handelskette
P…rom otion Public Relations; Verkaufsförderung
5
Korrekturhinweis: a) alle 4P`s richtig: 1 P
b) je richtig zugeordneter Begriff: 0.5 P
Übertrag 36
Position 5.1 Wirtschaft, Serie 1/5, Expertenexemplar, 2015 Seite 5
Anzahl Punkte
maximal erreicht
Übertrag 36
Aufgabe 8 Handelskette
a) Verbinden Sie die folgenden Tätigkeiten mit dem jeweils am besten passenden Glied
der Handelskette.
Verkauf an Endkonsumenten
Herstellung Produzent
Einkauf beim Detaillist Grossist
Absatz in kleinen Mengen Detaillist
Absatz an Grossabnehmer Konsument
3
Einkauf in grossen Mengen
Korrekturhinweis: 6-5 richtig: 3P, 4-3 richtig: 2P, 2-1 richtig: 1P
b) Welche Vorteile bietet der direkte Absatz gegenüber dem indirekten Absatz? Nennen
Sie je einen Vorteil für Konsumenten (K) und Anbieter (A).
K: frische Produkte, Herkunft der Produkte bekannt,
2
Zugang zum Know How des Anbieters/Herstellers, günstiger etc.
A: direkter Kundenkontakt, keine Umtriebe mit Zwischenhändlern,
wirkungsvollerer Einsatz der Marketinginstrumente etc. 2
Aufgabe 9 Bilanz und Erfolgsrechnung
Zu den folgenden Umschreibungen sind je zwei Fachbegriffe genannt. Nur einer trifft zu.
Streichen Sie den falschen Fachbegriff.
Umschreibung Fachbegriff
Diese Seite der Bilanz zeigt, wie das
Aktiven Passiven
Kapital im Unternehmen investiert ist.
Hierzu zählt man den Warenbestand, die
Umlaufvermögen Anlagevermögen
Debitoren und die flüssigen Mittel.
Dieser wird in der Erfolgsrechnung auf der
Verlust Gewinn
Aufwandsseite eingetragen.
Das Fremdkapital in Prozent vom Verschuldungs-
Liquiditätsgrad 2
gesamten Kapital ergibt diese Kennzahl. grad
In dieser Rechnung werden die geplanten
Aufwände den geplanten Erträgen Bilanz Budget
5
gegenübergestellt.
Übertrag 48
Position 5.1 Wirtschaft, Serie 1/5, Expertenexemplar, 2015 Seite 6
Anzahl Punkte
maximal erreicht
Übertrag 48
Aufgabe 10 Geld- und Kreditverkehr
Obwohl Kreditkarten immer günstiger werden, sind auch Debitkarten bei den
Konsumenten immer noch hoch im Kurs.
a) Sind folgende Aussagen zur Debitkarte richtig (R) oder falsch (F)?
Aussage R F
Bei der Bezahlung mit einer Debitkarte muss kein PIN-Code eingegeben
X
werden.
Debitkarten sind Kundenkarten von Detailhandelsbetrieben, mit denen sich
X
Umsatzsteigerungen erreichen lassen.
Für Konsumenten sind Debitkarten Zahlungsmittel, welche wie Bargeld zu
X 3
betrachten sind.
b) Viele Detaillisten bevorzugen bei Kundenzahlungen Debitkarten gegenüber
Kreditkarten. Geben Sie zwei mögliche Gründe dafür an.
Erhält das Geld sofort, günstiger, weniger administrativer Aufwand
Aufgabe 11 Konjunkturzyklus
a) Erklären Sie den Begriff Konjunktur.
Bezeichnet die wirtschaftliche Lage eines Landes.
1
b) Wie entwickeln sich in der Regel die folgenden Indikatoren bei einem
Konjunkturaufschwung. Kreuzen Sie an.
Arbeitslosigkeit Löhne Sparverhalten
steigt X
fällt X X 3
c) Welcher Bereich hat betragsmässig den grössten Einfluss auf die Entwicklung der
Schweizer Konjunktur? Kreuzen Sie an.
Exporte X privater Konsum Staatsausgaben 1
Übertrag 58
Position 5.1 Wirtschaft, Serie 1/5, Expertenexemplar, 2015 Seite 7
Anzahl Punkte
maximal erreicht
Übertrag 58
Aufgabe 12 Führungsstile
a) Wie wird in den folgenden Situationen geführt? Autoritär (A), demokratisch (D) oder
im „Laisser-faire“-Stil (L)? Kreuzen Sie an.
A D L
Die Berufsschullehrerin Ida Frehner überlässt es jeweils den
X
Lernenden, ob sie die Hausaufgaben machen wollen oder nicht.
Die Betriebszentrale kündigt an, dass in der Filiale Zürich zehn
X
Stellen abgebaut werden.
Ein Projektteam aus allen Bereichen der Belegschaft erarbeitet
X
einen Vorschlag für den Betriebsausflug.
Feuerwehrhauptmann Hollenweger instruiert seine Mannschaft
X
und erklärt, wie der Brand zu bekämpfen ist. 4
b) Immer mehr Vorgesetzte führen vorwiegend demokratisch. Dieser Führungsstil hat
auch Nachteile. Nennen Sie einen.
Entscheide dauern länger (Diskussionen), etc.
1
Aufgabe 13 Konsumkreditgesetz
Streichen Sie jeweils den unzutreffenden Begriff (kursiv geschrieben) in jeder Aussage.
Das Konsumkreditgesetz stärkt die Rechte der Schuldner/Gläubiger von Kleinkrediten.
Hypothekarkredite fallen nicht/fallen unter das Konsumkreditgesetz.
Die Widerrufsfrist gemäss Konsumkreditgesetz beträgt sieben/zehn Tage.
Schriftlichkeit ist für alle Verträge, die unter dieses Gesetz fallen, zwingend/nicht
zwingend. 4
Aufgabe 14 Globalisierung
Sind folgende Aussagen zur Globalisierung richtig (R) oder falsch (F)?
Aussage R F
Die weltweite Arbeitsteilung hat durch die Globalisierung zugenommen. X
Arme Länder (Entwicklungsländer) profitieren in der Regel weniger von der
X
Globalisierung als reiche Länder (Industrieländer).
Die Globalisierung hat durch die Entwicklung der modernen
X 3
Kommunikationstechnologie an Schwung verloren.
Übertrag 70
Position 5.1 Wirtschaft, Serie 1/5, Expertenexemplar, 2015 Seite 8
Anzahl Punkte
maximal erreicht
Übertrag 70
Aufgabe 15 Fall
Stylische Bike-Unikate aus junger Berner Veloschmiede
Mit dem Startup-Unternehmen „[Link]“ sagt Alberto Fernandez der
eintönigen Velomasse den Kampf an. Mit Hilfe eines Online-Konfigurators kann schon
bald jeder sein Bike zu Hause gestalten. Die Idee kam ihm in der Velo-Hochburg
Amsterdam, wo die vielen individuellen Fahrräder den Charakter der Stadt stark prägen.
Nun will Fernandez, ein ehemaliger Wirtschaftsstudent, seinen Traum vom individuellen
Velo in Bern verwirklichen.
Er hat seine Ersparnisse zusammengekratzt sowie Freunde und Verwandte angepumpt.
Er möchte sich finanziell absichern und eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung
(GmbH) gründen.
a) Wie hoch muss das „Startkapital“ sein, damit Fernandez eine GmbH gründen kann?
CHF 20‘000. — 1
b) Wie ist die Haftung bei der GmbH geregelt?
Es haftet nur das Gesellschaftsvermögen (nicht Privatvermögen).
Fernandez hat sich zu Beginn überlegt, ob er eine AG oder eine GmbH gründen soll.
c) Nennen Sie zwei wesentliche Unterschiede, die bei der Gründung einer GmbH im
Vergleich zur AG beachtet werden müssen.
1 GmbH: kleineres Kapital notwendig
2 GmbH: Stammkapital muss voll einbezahlt werden
2
Korrekturhinweis: weitere sinnvolle Antworten
Übertrag 75
Position 5.1 Wirtschaft, Serie 1/5, Expertenexemplar, 2015 Seite 9
Anzahl Punkte
maximal erreicht
Übertrag 75
Um seiner Kundschaft Individualität zu bieten, hat der Velo-Fan weltweit nach
ausgefallenen Teilen (sog. Gadgets) gesucht. So stehen etwa Design-Lichter aus
Schweden und kanadische Edelholz-Lenker als Zubehör zur Verfügung.
Wechselkurstabelle
Land Währung Einheit Ankauf Verkauf
Schweden Krone (SEK) 100 12.6200 14.1200
Kanada Dollar (CAD) 1 0.8045 0.8845
d) Fernandez bestellt 10 Designer-Lichter beim Lieferanten aus Schweden.
Der Ankaufpreis beträgt SEK 550.— pro Stück. Für Verzollung, Lieferung und
Versicherung belaufen sich die Kosten total auf CHF 150.—. Berechnen Sie den
Einstandspreis (EP) für die 10 Lampen. Die Wechselkurse entnehmen Sie obiger
Tabelle.
SEK CHF
550 x Kurs 14.1200 / 100 = 77.66 (2)
x 10 Stück = 776.60 (1)
+ Bezugskosten = 150.— (1)
Einstandspreis total 926.60 4
e) Welchen Preis (ohne Mehrwertsteuer) muss Fernandez dem Kunden für eine
Design-Lampe verrechnen, wenn er mit einem Bruttogewinnzuschlag von 45%
rechnet?
Falls Sie unter d) kein Resultat erhalten haben, rechnen Sie mit einem EP-Total von
CHF 1‘150.—. Das Endresultat ist auf die nächsten zehn Franken aufzurunden.
Prozent Variante CHF 1150
EP 926.60 100% 1150 100%
BGZ 416.97 45% 517.50 45%
NE 1‘343.57 145% 1‘667.50 145% (2)
NE/Stück 134.36 166.75 (1) 4
Gerundet 140 170 (1)
Übertrag 83
Position 5.1 Wirtschaft, Serie 1/5, Expertenexemplar, 2015 Seite 10
Anzahl Punkte
maximal erreicht
Übertrag 83
Fernandez besuchte den Lieferanten der Holzlenker in Kanada. Von seiner Reise zurück
bleiben ihm noch CAD 380.— übrig. Er wechselt diese bei seiner Bank in CHF zurück.
f) Wie viele CHF erhält er dafür? Resultat auf 5 Rappen genau runden.
Kurse siehe obige Tabelle.
CAD Kurs CHF CHF gerundet
380 x 0.8045 = 305.71 305.70 2
Punkte 1 1
Ihm ist bewusst, dass der Kauf von Bestandteilen aus dem Ausland für sein Geschäft
auch Risiken bergen kann. Eines davon ist beispielsweise, dass schon bezahlte Ware nie
bei ihm ankommt.
g) Nennen Sie zwei weitere, unterschiedliche Risiken beim Import seiner Ware.
1 eine Rücksendung defekter Ware ist zu teuer.
2 Wechselkursrisiko (Kurs steigt, dadurch werden seine Produkte
viel teurer) 2
Korrekturhinweis: weitere sinnvolle Antworten
Unser Jungunternehmer befasst sich auch mit Fragen der Mehrwertsteuer (MwSt.). Er
geht davon aus, dass er im ersten Jahr einen Umsatz von CHF 156‘600.— (inklusive
MwSt.) erreichen wird.
h) Welchen Betrag müsste er folglich der Schweizerischen Eidgenossenschaft an
Steuern netto abliefern, wenn die Vorsteuer CHF 8‘000.— beträgt?
MwSt. (CHF) Punkte
108% 156‘600.— 2
8% 11‘600.— 1
Vorsteuer - 8‘000.—
Abzuliefernde Mehrwertsteuer 3‘600.— 1
4
Korrekturhinweis: falscher MwSt.-Satz -1P; Folgefehler beachten
Übertrag 91
Position 5.1 Wirtschaft, Serie 1/5, Expertenexemplar, 2015 Seite 11
Anzahl Punkte
maximal erreicht
Übertrag 91
i) Um welche Art von Steuer handelt es sich bei der MwSt.? Kreuzen Sie die
zutreffende Aussage an.
Direkte Steuer
Indirekte Steuer x 1
j) „[Link]“ ist im Trend, denn der Online-Handel boomt. Weshalb ist das
so? Nennen Sie drei Gründe.
1 Beratung ist nicht mehr so wichtig, grössere Auswahl,
2 Preistransparenz, nicht an Ladenöffnungszeiten gebunden
3 Bequemlichkeit (Lieferung, Artikelauswahl vom PC/Smartphone aus) 3
Korrekturhinweis: weitere sinnvolle Antworten gelten lassen
In der Grafik sehen Sie die Entwicklung einzelner Branchen im Onlinehandel. Es werden
die Jahre 2007 (dunkel) und 2010 (hell) verglichen.
k) Zu welcher der aufgeführten Branchen gehört „[Link]“?
Freizeit & Hobby 1
l) Weshalb sind nicht alle Branchen im Onlinehandel gleich stark gewachsen? Notieren
Sie zwei unterschiedliche Gründe.
1 Möbel, Gartengeräte sind umständlich zu versenden, bzw. verursachen
2
hohe Transportkosten.
2 Unterhaltungselektronik: Güter die sich hauptsächlich über den
2
Preis verkaufen, Eigenschaften sind bekannt.
Korrekturhinweis: weitere sinnvolle Antworten gelten lassen
Total 100
Position 5.1 Wirtschaft, Serie 1/5, Expertenexemplar, 2015 Seite 12