Back Matter
Back Matter
Glossary
AUS ASS (Ann -Blockle r-Sys rem antilock braking systemv: Ein Regelsystem im Hydra u-
likk reis von Bremsanlagen reduz iert den vom Fah rer über das Bremsped al aufgebrach ten
Druck in der Bremsleitu ng, soba ld ein Rad zu Blockieren dro ht. Dazu sind unter anderem
Sensoren erforderlich. die die Radd rehzahlen erfassen und mit ei nem aus der Verzöge rung
errechneten Sollwert vergleich en. Die Hauptfun ktion eines ASS ist die Aufrecherhaltung
der Lenkbarkelt ei nes Fahrzeugs. Block ierende Räder können kei ne brauc hba ren Seiten-
krä ftc au fbauen. was vor allem an der Hinte rac hse zu m Stab ilitätsverlust füh ren kan n.
Treten lin ks und rechts unte rschied liche Reibwerte auf(p-splil), so muss der Fahrer beim
Bremsen gege nlenken. Ein A BS kan n den Fahrer h ierbei unterst ützen. indem a m Vorderrad
mit mehr Grip die Brems kraft langsa me r aufge baut wird (Gicrmomcntcnbccinffussu ngj .
Das auf das Fahrzeug wirkende Gie rmo me nt baut sieh so ebe nfalls langsamer auf und es
bleibt meh r Ze it zu m Gegenlenken . Der Bremsweg wird d adu rch unverm eidba r lä nger.
Zusätz lich wi rd an der Hinterachse nach dem Rad auf der Nicdrigrcibwcrts citc geregelt
(setect low) [(2).
Eine Erweiterung des ABS · Rcgelsys tems ist das ABSpius ode r CBC (Cornering Brake
Control) . Hierbe i erk en nt das Syste m d ie Fah rsituation - insbeso ndere Kurvenfahrt - durc h
die Radd rehzah len und regelt deme ntspreche nd d ie Bremskrä fte an den ei nzel nen Räde rn
um das Fahrzeug in de r Spur zu halte n.
ACO (A ll to lll (lbile Ctu h Je i 'Olle.'iI ): Automobilcl ub, der d as 24-St unde nre nnen von Lc
Mans seit 1923 vera nstaltet und das Reg lement für d ie star tbe rec htigten Fahrzeuge he raus-
gibt. Außerdem legt er d ie Rege larien für die Euro päische (ELMS) und d ie Amer ikan ische
Le Mans Serie (AL MS) fest.
A [Link] : Abk ürzung für Americon Le Mans Series. In diese r ame rikanischen Renn se rie g ilt
dasselbe Reglement wie beirrt ber ühmte n 24·S tu llden·Rcnllcn von Le Mans. Die Renne n
sind jedoch kürzer und gehen über 2A5 bis 12 Stunde n.
Akt u tertes Get r iebe sbift hy wire: Manuell betä tigte Scha llgetriebe weise n ei ne mecha-
nische Verbind ung (Gestänge. Seile) zwischen dem Scha lthebel und der eige ntlichen Bctä-
tigungscin richtung am Get riebegehäuse auf. Wird de r eigentl iche Schaltvorgang über
Ak tnatoren (Pneumatik- bzw. Hydra ulikzylinder. E-Motoren.. .. ) durchgeführt, kann das
Schalte n vom Fahrer auf Knopfdr uck oder vom Bordrechne r (automatisiertes Getriebe ) ein-
gele itel werden.
1835
Anhang
gu ngs-, Antrie bs- und Auße nhautteile angebracht werden. Ein a nderer Begriff für Chassis
ist demnach Rah men. Bei den meisten Pkw ist die Karosserie selbs tt ragend ausgeführt und
somit sind Außen haut, Rahmen und Bodenplatte zu einer baulic hen Einheit z usammenge-
fasst. Eine eindeutige Zuordnung der Begr iffe zu jeweils einem Bautei l ist a lso in dem Fall
nicht möglich.
Diffe renzi alb allweise differential constructinn : Konst ruktio nsprinzip. bei dem ein Funk-
tionst räger (Bautcil ) in mehrere Teile zerleg t wird. Jedes Teilstück kan n dann für seine
Teilfu nkt ion opti mie rt werden. z. B. mehrteilige Räder. Das Geg enteil stel lt d ie Integra l-
bauweise dar .
Druckwinkel pres sure angle: Unter d iesem Winkel wi rd be i einem Wälzlager d ie Kraft
von Außenring und Innenr ing übertragen . Die grö ßte Tragfähigkeit für ein Lager ergibt
sich, wenn der Druck winkel mit dem Winkel de r äußeren Lagerkraft z usammenfallt.
IH M : Abkürzung fiir Deutsche Tourcnwagen Mastc rs. Tourenwagense rie. deren Fahrzcu-
ge auf Serie n-Pkw mit minde sten vier Sitzplätzen basieren müssen. Die Motoren müssen
Viertak t-Ottomotore n mit acht Zylindcrn in V-Anordnu ng mit 90 0 sein. Der Hubrau m ist auf
4 1limitiert.
Dyn amischer Retfen r ad tus dynamte rolling radius: Beim stehenden Rad ist der Absta nd
Rad mitte zu Aufsta nds fläche kleiner als beim rollenden Rad (stat ischer Rcifcnradiu s).
Abhängig von de r Reifenbaua rt und de r Raddre hzahl nimmt der Abstand mit zu nehmender
Gesc hwindig keit zu . Der dynam ische Reifen radiu s als Messwert wird aus dem gemessenen
Abrollumfang eines Reifens bei 60 km/h errec hnet.
Ergen treq uen z natural frequency: Ein schwi ngu ngsfähiges Ge bilde füh rt nach eine m
einmaligen Anstoß sich selbst überlassen eine Schwi ngu ng (= eine periodisc he Bewegu ng
um die Ruhelage ) aus. Die dabei auft rete nde Frequenz ist d ie Eigenfrequenz. Wird ein sol-
ches Gebil de mit einer Frequenz gleich oder nahezu gleich der Eigen freq uenz angeregt. so
werden die Schwingausschläge max imal (Resonanz).
Eige nlenk ver ha lten setf-steertng propenies: (siehe auch Fahrverhalten.s Im Gre nzbereic h
der fahrba ren Querbeschleun ig ung d reht sich das Fahrzeug u m seine Hochachse anders als
es dem Lenke inschlag beim reinen Rollen des Reifens entspricht. Die Seitenkräfte wachse n
an de r Vorder- und Hinterachse (genauer an je dem einzel nen Rad ) untersch iedlich stark
an. Am gum mibere iften Rad werden Seite nkräfte aber nu r übertragen, wcnn es sch räg zu
sei ner Ebene abrollt (Sch rägla nf}. wachsen nun an einem Fahrzeug die Schräglaufwi n-
kel an der Vorderachse schneller als an der Hinte rachse an , ..schiebt" der Wagen übe r die
Vorderräder aus der Kurve. Der Fahrer muss stärker einsc hlage n als er es beim reinen Rol-
len müsste (untcrstcucmdcs Eigenlenkverhalten). Das umgekeh rte Verhalten nenn t man
Übersteuern. Das Verhalte n eines Fah rzeugs mit (annähernd) gleich mäß ig anwac hsenden
Sch räglaufwinkcl n an alle n Rädern wird als neutral bezeichnet. Ein bestim mtes Fahrze ug
muss abe r nicht über den gesa mte n fahrb aren Grenzbereich das gleiche Eigen lenk verhalten
aufweisen. Es g ibt neben Fahrzeugen. die kons tantes Verhalten zeigen , auch solche , die bei
kleine n Querbeschleun ig ungen untersteuern. bei höheren Querbeschleunigungen je doch
zu m übers teuernden Fahrverha lten wechse ln und umgekehrt. Darü ber hinaus kommt noch
der vor allem bei hohen Moto rleistungen nicht une rhebliche Einfluss von Um fa ngsk räften
an den Ant riebsrädern. So wird ein hinterradget riebenes Fahrzeug, das sich rollend neut ral
Anhang
verh ält, beim st arken Besc hle unigen übersteuern , weil die Antr iebskräfte d ie Reifen scitcn-
weicher we rde n lassen.
Ela sttztt ätsm odu I. kurz E-1\f od u I YOllng 's Modulus: Werkstoffkonsta nte. die durch Dehn-
versuche an Probestä ben er mitte lt wird. Bei vielen Werkstoffen bleibt das Verhä ltn is zwi-
schen der Spannu ng (Beanspruchung) und der erzielten Dehnu ng (Verlä ngerung) gleic h.
Dieses Verhält nis ist der E-Modu1. Man kann den E-Modu l a uch als (natürlich nur theore-
tische ) Spannu ng sehen. be i der die Dehnung eines Stabs WO % bet rägt. der Sta b also das
Doppelte seiner urspr üng lichen Länge erreic ht hat.
Ent wurf embadiment design, Phase der Konst ruktionstät igkeit. in de r d ie Lösungsvor-
schläge im wahrste n Sinn des Wortes Gestalt annehmen. Das Suchen der Lösun gen vor dem
Entwurfi st die Konzeptphase.
ESP ES P (Elek t ro nisches Stabilis ier u ngs- P rogr a m m ele ctronic stabitity programme ):
Regelsystem. das die Fahrstabilität beeinflusst. Sensoren erfasse n den Fahrzu stan d des
Fahrzeugs, insbeso ndere d ie Gie rbewegung und d ie Lenkreaktion des Fahre rs. Weicht de r
Zusta nd des Wagens vom errec hnete n Sollzust and ab, g reift das System über radi nd ivi-
duelle Brem surigen oder Beeinflussung des Motormanagements ein. Ein ESP wirk t bei-
spielsweise stabi lisierend bei Panik-Ausweich man övern. zu schnell gefa hre ne Kurven ode r
Reifenplatze rn.
•tah r verha tte n operanng behaviour: Im Bild (nach [03]) sind die Bahn en d rcicr Fahrzeu-
ge dargestellt. d ie mit konstante m Lenkeinschlag eine Kurve fah ren. Der ei nzige Unter-
schied der Fahrzeuge liegt in der Schwer punktslage. Beim unte rsteuernden Wagen ist de r
Schwerpu nk t weiter vorne. bcim übersteuern den weiter hinten im Vergleich zum neut ralen
Fah rzeug. Alle Fahrzeuge benötigen eine Einlau fstrecke. in der zunäc hst Schräglaufwi nkel
de r Vorderräder, ge folgt von ei nem Sch räglau f der Hinte rräder aufgebaut werde n. Das Fah r-
ze ug begin nt zu gie ren und weicht von de r urs prü nglichen Ge raden ab. Erst dann kommt
die Phase des konst anten
Kurvenfan ren s. Beim neu-
tralen Fahrzeug sind dabei
die Schräglaufwin kel beide r
Achsen g leich.
[
~-l -blli allen Fahr ze ugen gleich
Der unters teuernde Wagen erreich t al s ers ter
den Zust and der konst ante n Kurvenfahr t und
(; I
,Ci> f.!ih :!:-·Lden_weites t e 'L Boge n~ _
Der oeutrale Wagen br aucht ca. 0, 75 s , bis
\ .. di e Einlau1phase abgeschl os sen is t , und 1ahrt
'" ' da '!!L!l !!Je ~ollen ni t Ac ~ er-na "-,,,-=--Ral1 -!'l! S
Der uber-st euer-nde Wagen er- r- ei cht als l et zt er-
\ die konstant e Kurven1 ahrt und 1ahrt dann
~inen enge.'!-Boge"" _
Idea l e Ackermann-Bahn
~~ ~E i n l au ! s ~ ~ c ~ e___
8381
Glossar
Fa hrzeugbewe gungen vehicle motion : Ein Fahrzeug hat - wie je de r starre Körper - im
Raum sechs Freih eitsg rade. Die mögl ichen Einzelbewegu ngen (Versc hiebungen und Dre-
hungen ) um die drei Hauptachsen werden wie folgt bezeichnet :
Fährt ei n Fahrze ug aufei ner Fahrbah n. so sind d ie Beweg ungen eine Kombi nation der mög-
liehen Einzelbe wegu nge n und ent stehen aus de n vorgegebe nen Beweg ungen Fahrbahn und
dem Fahrerein fl uss durch Lenken.
Fahezeugkourdmatensystem axis system: siehe Koo rdin atensystem.
Fa h rz e ug nive a u rille beigbt : siehe Boden absta nd.
~
Wird d ie Feder be im Einfedern steifer (die
Linie steiler). spricht ma n von progre ssivem
Verhalten. Das gege nteilige Verhalten hei ßt
degressiv. Die Kennlinie flacht ab und d ie
Feder wird beim Belasten zu nehmend wei-
cher.
FIA t Federetion I nte rna tiona le de f 'AlIf(Jl1Iohife ): Automob ilweltve rband mit Sitz in Pa ris.
Gibt das inte rna tionale Sportgesetz herau s.
Ffnlte-Eleme nre-Me thode ( F EM ) fi nit elemcnt method: Span nungsberec hnung von Bau-
teilen mit num erischen Methoden durch einen Computer. Dabei wird das Bauteil in (rauscn-
dcl ) e ndlic he (= finite ) Elemente zerlegt und jedes Element nach de n Ge setzen der Mechanik
berechn et. Diese Näherungsverfahren erlauben auch d ie Spa nnungsberec hnung von Teile n
komplexer Geometrie und Belastung. die mit Formeln nicht z u berechnen sind.
Ftächent rä g heusmoment I plo nar moment ofinertia : Mathematische G röße. die aus der
Geometri e ei nes Q uerschnitts folgt. Das Fläche nträgheitsmo ment wir d bei der Festigkeits-
berechnung bei Biegebea nspruchung von Bauteile n be nötigt .
Anhang
Frethettsurad degree offrf'edo/ll (DOF): Ein Freiheitsg rad ist eine definierte Lageän-
der ung eines sta rre n Körpers nach einer eindeutigen und reproduzierbaren Funktion. Ein
Körpe r hat im Raum sechs Freiheitsgrade (d rei Translationen und d rei Rotationen). Die
Masc hinenele mente. d ie solche Freiheitsgrade ermöglichen. heißen Gelenke. Ein Gelen-
klager bietet als Kugelgelen k drei [ro rato risc hc) Freihei tsgrade. Sämtliche Verschiebungen
(die mög lichen drei Translationen) sind gesperrt. Die Kolbenstange eines Dämpferbeins ist
ein Drehschubgelen k. Es weist zwei Freiheitsg rade auf: Eine Translation ( Ein- /Ausfedern)
und eine Rotation ( Dreh ung um d ie Kolbcn sta ngcnachsc).
Fülld r uc k infiation pressure: lst bei eine m Reifen d ie Druckdifferenz gegenüber dem
Umgebu ngsdruck. Der Fülld ruck wird gewöhnlich am kalten Reifen gemesse n. Herrscht
z. B. ein Luftdruck von I ba r vor und im Reifen liegt ein absol uter Druck von 2.5 ba r an. so
beträgt de r Fülld ruck 1,5 ba r. Man spr icht auch von einem so gena nnte n Überdruc k.
Gem isc hbild u ng mixtu re formation : Die Aufgabe der Ge mischbild ung eines Motors ist es
bei alle n Betriebsbed ingungen. ein zü nd- und brennfäh iges Luft-Kraftstoff-Gemisch her-
zustellen. Zufriedenst ellend verbre nnen diese Gemische nur in einem engen Misch ungs-
boreich. Wird de r Luftanteil größer (mageres Gem isch). sinkt der Kraftstoffverbrauch bis
Verbre nnungsaussetzer z unehmen und d ie Laufgrenze erre icht ist. Nimmt der Kraftstoffan-
teil zu (fettes Ge misch), steigt d ie Moto rleistung, bis der Kraftstoffwegen Sauerstoffmangel
nicht mehr vollständig verbrannt werden kann.
G f-' K (C tasraser verst är kter Kunsts toff) glass-fibre-reinforced ptastics (GFRP): Kunst-
stoffe, die zu r Erhöhu ng der Festigkeit mit Glasfasern in Form von Matten , Geweben und
Strängen au s parallelen Fäden verstä rkt sind. Eingesetz t werden GFK-Teile als Außenhaut-
teile. Flügel. Formtei le.
Giere n Yll\ d ng : siehe Fahrzeugbeweg ungen .
Glas überga ngstempe r at ur glass transition temperature: Bei Kunststoffen tr itt eine cha-
rakteristische Verhaltensänderu ng bei Erreiche n einer bestim mten Temperatur ein. Unterhalb
diese r so genannten Glasübergangstemperatu r kommen die Schwingbewegungen der Mak-
romolckülc zu m Stillstand und die Stoffe versp röden. Bei weiterer Abkühlung erreic hen sie
eine n glasig- harten Zustand. Bei Reifen gilt: Je größer die Differenz zwischen der Glasüber-
ga ngstemperatur der Gummimisc hung und der Betriebstemperatur. desto weicher wird der
Gu mmi und desto mehr Reibung baut er auf.
Gre n zschicht boundary tayer: Wird ein ruhender strömungsg ünst iger Körper von Luft
umströmt. so folgt die Luft ur nso mehr der Kontur dieses Körpers. je näher der Oberfläche
sich d ie bet rachtete Luftschic ht befindet. Durch Reibu ngseffekte verla ngsa mt eine Luft-
ström ungje näher sie zu r Oberfläche eines ruhenden Körpe rs gelangt. So bildet sich an der
Oberfläche des Körpers eine statische bis langsame Strömung aus. deren Dicke z um Ende
des Körpe rs hin zu nimmt, die so genannte Gre nzsc hicht. Diese Gre nzsch icht löst je nach
Form des Kö rpers und Druckverhält nissen mit zunehmender Dicke und Turbu lenz nach
einer gewissen Strec ke des Entlangströmen s von de r Obe rfläche des Körpers ab. Außerhalb
dieser Grenzschicht kann die Reibu ng vernachlässigt werden und die Gesc hwindigkeit de r
Teilchen nimmt mit de m Wand absta nd z u.
Gu mm i rubher: Sammelbezeiehnung für Elastomere (eine Kunststoff-Untergruppe) auf
Kautschukba sis. Aus dem einged ickte n Saft (Latex) des Kautschukbaums wird durch
Glossar
Schwefelbehandlu ng (sog. Vulka nisation, führt z u weitm aschiger Vernetzung der Molek ü-
le) der eigentliche Gummi gewon nen. Neben d iesem Natu rkautschuk gibt es auch synthe-
tisch hergestellten Kautschuk. Der bekann teste Vertrete r ist der durch Polymer isation von
Butad ien erzeugte Buna.
Bei Elasto meren liegt d ie Gebrauchstemperatur über der Glasüb ergan gstemperatur. Bei
den übrigen Kunststoffen (T hermop laste und Duro plaste) ist es genau umgeke hrt.
Haptik haptlcs: Haptik ist die Lehre von der haptischen Wahrneh mung. Als haptische
Wahrneh mung bezeichnet man das akt ive Erfühlen von Größe, Konturen. Oberflächentex-
tur. Gewicht usw, eines Objekts dur ch den Tasts inn.
Hub-zu ohrun gsvem äu nts strake-bare rutio: Das Verhältnis des Kolbenhu bs s zu r Zylin-
derbohr ung B bei einem Hubkolbenmotor. Man unterscheidet in Anlehnung an das Aussc-
hcn eines Zylinders von der Seite quadra tische (Hub = Bohru ng ), unterquad ratische oder
langhubige (Hub > Bohru ng) und überquadratische oder kurzhubigc (Hub -e Boh rung ) Aus-
legung von Moto ren. Das Bild zeigt schematisc h eine kurzhubige (a) und eine lang hubige
(b) Auslegung eines Kurbeltr iebs.
B1
r-, a kurzhubige Auslegung
b langhubige Auslegung
11\lSA (t m ernuttonat Motor Sports Assoctattonv: Internat ionale Motorsportbehö rde. die
z. B. d ie amerikanischen Lc Mau s-Rennen durchführt.
Int egralbau weise integral construction: Konstrukt ionsprinzip. bei de m versuc ht wird alle
Funktionen, d ie eine Komp onente er füllen muss, in einem Bauteil unterzubringen , Dad urch
entfallen gew ichtserhöhende und festigkeitsm indernde Verbindungsstelle n. Ein Beispiel
dafür sind aus einem Stück gefer tigte Seitenwellen mit integrierten Tripode nza pfen. Das
Gegenteil stel lt d ie Differenzialbauweise dar.
IR L (lmly RfIC..·i! rg [Link]// e): Veranstalter der 500 Meilen von Indiana pofis (Indy SOO am
Memorial Day. 30. Mai) und anderen Ren nen nach gleichem Reglement auf Ova lku rscn.
Die Fahrzeuge sind Einsitzer mit methanolbetriebenen V8-Motoren m it 3,5-I-Hubrau m. Die
Kosten der Fah rzeuge sind vom Reg lement limitiert. Cha mp Car ist mittlerweile (Anfang
2( 08) aus finanz iellen Gründen zu nächst m it IRL zu einer Formelser ie zusa mmengega ngen
und kurz da rauf offiziell insolvent geworde n.
Isot ro p Isotropie: Die Werkstoffeigenschafte n sind in allen Richtunge n gleich. Das gegen-
teilige Verhalten heißt an isotrop .
Ker bwi rk u ngsza hl notchfuctor: Die Beansp ruchung eines Bauteils an einer Stelle wird
durch Errechnen der mechanischen Spannunge n (B icgcs pannungcn n, Torsionsspannun-
gen r usw.] bestimmt. Dabei werden zunächst bei konventionellen Rechenmethoden die
so genannten Nennspann ungen ermittelt , die sich aus dem Querschnitt am Kerbgr und des
Anhang
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ungckc rbtcn Bauteils und der Belastu ng ergeben. (I m Gegensatz daz u exis tieren numeri-
sche Verfa hren. die das näherungswei se Berechnen des Span nungsverlaufs erlaube n. siehe
Finite -Ele mente -Methode ). An Kerbstellen wird das Bauteil höher beansprucht. Die lokalen
Spannungen am Kerb grund sind wesentl ich größer als d ie Nen nspannungen. Die Kerbw ir-
kungszahl Kr gibt an um wie viel d ie ma xim ale n Spannungen bei dynamischer. also zeitlich
veränderlicher Belastu ng größer werden als d ie Ncnnspan nungcn. Für Bicgun g g ilt: ([Link]
= Kr.b • (Tb.n und für Torsion g ilt: [Link] x = [Link] · Tls . n ' Wobe i de r Index b für Biegung . ts für
Torsion und n für Ncnn- steht. Ein Wcrt von Kr = I bedeutet als o. dass das Bauteil völlig
kerbunempfi ndlich ist.
Klopfen knocking : Bei einem Ott om otor crgi bt sich cinc Grenze der Verdichtungsstei geru ng
durch (teilweise hörbares) Klopfcn an der V0111 ast. Klopfen ist eine unkonrrolhcrtc. selbst
(also ohne Zünd kerze) ein geleit ete Verbre nnung . Vor allcm gcgen Ende einer klopfend en
Vcrbren nung treten hohe Dr uckspitzen auf. die sich mit Scha llgeschwind ig keit im Brenn-
rau m fortpflanzen u nd Kolbenboden. Dichtungseinfassungen und Zylinderkopf beschädi-
gen. Deshalb muss dauerhaftes Klopfen unbed ingt vermieden werden . Dies geschieht u. a.
d urch Kra ftstoffz usätze. Einstellen eines fetten Kraft stoff-Lu ft-Gemi schs. Zurücknahme
des Zün dwinkels. Zurück nahme des Ladedrucks. Kühlung der Ansa ugluft. Gestaltung des
Brenn raum s und ges ielte Kühlung von problematischen Brennraumbe reichen (Zündkerzen-
sitz. Auslass ventilsitzringe).
Kn icke n buckling : Versagen sart von schlanken. stabförmigen Bauteile n. die Druck kräfte
übertragen. Gege nüber einer idealen Bela stung. die den Sta b nur d rückt. treten in de r Rea-
litä t Imper fektionen auf d ie zu einer zu sätzlichen Bieg ung des Baute ils führe n. Wird die
Druck kraft z u groß. weicht der Stab in der Mitte seitlich aus und versagt auf G rund der zu
g roßen Biegebea nspruchung.
Kon struktton stage design position : Bestimmte Lage eines Fahrzeuges z ur Fahrbah n. die
als Basis be im Konstruieren von Fahrw erke n herangezogen wird. Üblicherweise ist da bei
de r Wagen fah rbereit mit hal bvollem Tank und der Fahrer an Bord. Ausgehend von diese r
Lage ka nn der Wagen ein- und ausfedern bz w. n icken und wanken. In Konstruktionslage
ergeben sich also alle Nenn muße. r; B. für Bode nfre iheit. Bode nabst and. Spreiz ung, Nach-
lau fus w.
Ko nze pt Iayout: Erste Phase in ein em Konstru ktions prozess. In d ieser Phase werden
Lösungsmöglich keiten fü r Teilfunktionen des Gesa mtsystems gesucht und zu einer Wirk-
struktur zusam mengestellt. An d iese Phase schließt die Entw ur fsph ase an.
Glossa r
La m inare Slrü mung laminar fiow: Die Strömung verlä uft in aufeina nder liegende n
Schichten, die sich nicht ver mische n. Es tre ten also keine Querströmungen (Turbulenzen)
auf.
Las t kollekt iv cottect ive load: Im Allgeme inen ist die Belastung eines Bauteils über der
Zeit nicht konstant. sonde rn ändert sich unregelmäßig. Eine Antr iebswelle beispielswe ise
wird beim Start und nach eine m Schaltvorgang ext rem stark bea nsp rucht. beim Anbrem-
scn und Durchfahren einer Kurve wiederu m fast gar nicht. Zur Auslegu ng von Bauteilen
werden jedoch vereinfachte Darstellungen von Lasten (K räfte. Momente) benötigt. In Ver-
suchsreihen (z. B. Durchfahren eines besti mmte n Kurses) werden daher Belastu ngen über
der Zeit aufgezeichnet und au sgewertet. Bei solc hen Auswer tunge n werden u. a. die aufge-
tretenen Belastu ngshöhen und deren Häufigkeit (zeitliche r Anteil. Anza hl der Lastwcchscl]
ermittelt .
,
•
•
•
~
•
====:> ~
Das Bild zeigt wi e aus einem
~ Belastungsverlauf ein Last-
Latsch tyre contact patch: Die Au fstands fläc he eines Reifens. Über diese Fläche werden
sämtliche Kräft e zwischen Reifen und damit Fahr zeug und Fahrb ah n übertragen.
Lieferg r ad Al volumetric efficiency: Der Liefergrad bezeich net bei eine m Verbrennungs-
motor das Verhältnis der nach Abschluss des Lad ungswec hsels tatsäch lich im Zylinde r
befind lichen Ladu ngsm asse im Vergleich zu r theoretisch im Zylinder möglichen Ladungs-
massc (= Hubvolumen mal Luftdichte). Der Liefergrad ist bei Saugmoto ren kleiner als I.
Mit z unehme nder Strömungsgeschwindigkeit (Drehzahl) steigen die Verluste durch Dros-
selung in den Leitungen und Ventilen a n. Dies wird teilweise durc h gasdy namische Effekte
bei bestimmten Drehza hlen ausgegl ichen oder sogar übe rkompe nsiert.
Luftaufwand }'a charging efficiency : Der Luftaufwand ist bei einem Verbrennu ngsmotor
das Verhältnis der zugefü hrte n Frisch ladu ng (das ist alles. was durch den Luftfilter strömt)
zur theoretisch im Zylinde r mög lichen Ladungs masse. Damit ist der Luftaufwand nicht
Anhang
gleich dem Liefergrad. Durch Spü lverluste im Ladungswcchscl-O 'F kann z. B. Frischladung
über den Abgastra kt verloren gehen. Beim Luftaufwa nd wird dieser Verlust berücksichtigt.
beim Liefergrad nicht. In diesem Beispiel wäre der Luftaufwand größe r als der Liefergrad.
wenn die z ugeführte Masse größer ist als die theoretisch mögliche. Der Luftaufwand ist
einfacher zu messe n als der Liefergrad.
Lu üverhätmls Z (Lambda) alr-fuel-ratio; Das Luft- Kraftstoffgemiseh im Motor z ündet
und verbrennt z ufriedenstellend nur innerhalb eines besti mmten Mischungsbereichs. Bei
Benzin beträgt dieses Verhältnis etwa 14,7: I. d. h. 14.7 kg Luft sind zur vollständigen Ver-
brennung von I kg Kraftstoff erforderlich (stöchiometrisches Gemisch) .
Die Luftzahl ..1. vergleicht diesen theoretischen Bedar f mit dem tatsächlich vorhandenen
Gemisch.
vorhandenes Gemisch
A. :; 1 bedeutet also im Brennraum liegt stöchio metrisches Gemisch vor. A < I heißt es
liegt Luftmangel vor (fettes Gemisch). A. > I heißt es herr scht Luftü berschuss (mageres
Gemisch).
Lu ftwid ersta nd drag : Kraft. die auf bewegte Körper einwirkt . dadurch. dass diese Luft
verdrä ngen und dass die Luft im der Körpero bertläche reibt.
vtasscntr äghelt (erstes Ncwtonsc hcs Axiom) muss inertia: Damit ein Köper seine Bcwe-
gungsr icluung oder Geschwi ndigkeit ändert. muss eine Kraft auf ihn einwirken. Diese Kraft
ist proportional der Beschleunigung und der Masse. F :; m . a.
Ma ssent r äghet tsmoment J polar inenia: Das Massenträgheitsmoment ist bei einer Rota-
t ion ein Maß für den Widerstand gegenüber Änderu ngen der Winkelgesc hwindigkeit und
ist damit vergleichbar der Masse bei einer Translation. Das Masse nträgheitsmoment hängt
von der Vertei lung der Masse im Bezug zur Drehachse ab. Jc weiter Massenanteile von der
Drehachse entfernt sind. desto größer ist das Masscnrräghchsrnomcnt.
:\1itteld ru ck, effekt iv P m.c mean effecuve pressurc: Während eines Arbeitsspiels eines
Verbrennungsmotors änder t sich der Druck im Brennraum . Der Mitteldruck ist eine rech-
nerische Vergleichsgröße. Er ist ein gedachter konstante r Druck. der die gleiche Arbeit an
der Kurbelwelle verrichte n würde . wie der tatsäc hliche sich periodisch ändernde Druck im
Laufe eines Arbeitsspiels.
Mome nta npo t instan tcneous centre: Jede Bewegung zwisc hen zwei starren Körper n kan n
durch eine Drehung um eine augenblickliche (:; momentane) Drehachse (:; Momentanpol)
beschrieben werde n. Der Ort des Momentanpols ist demzu folge auch der Ort im dem keine
Geschwindigkeit zwisc hen den betrachteten Körpern exis tiert. Die Angabe des Momen-
tanpols in Koppelgetrieben erfo lgt durc h die Kombination der in Beziehung stehenden
Glieder. Im Bild ist ein vicrglicdrigcs Getriebe dargestellt. Sind Glieder im (festen) Gestell
1 gelagert. gilt der Lager punkt als Momentanpol, im Beispiel also Gelenke 12 und 14 für
die Gliede r 2 und 4. Sind betrac htete Glieder nicht direkt miteinander gekoppelt. kan n der
Momentanpol über die Kenntnis zwe ier zum Starrkörper gehörigen Geschwind igkeitsvek-
toren e rmittelt werden. Hier also der Pol für die Glieder I und 3.
8441
Glossar
allein über d ie Veränderung der Kraftstoff menge das gew ünschte Luft-K raftstoff-Massen-
verhä ltn is im Bren nraum.
Q ua nt itätssteuer u ng qnantity corurol: Die Ste ueru ng der Last (und damit bei konstante r
Last der Drehzah l) erfolgt bei Ott om otoren mit herkömm licher Ge mischbildung (Verga-
ser, Saug rohrcinspritz ungj über Drosselorga ne (Drosselklappe, Schie ber) . Dabei wird im
Teilla stbereich d ie Luft- bzw. Gemischmengenz ufuhr zu m Motor durch Drosselung des
Ansa ngquersch nitts verä nde rt. Bei Volllast wird der gesa mte Querschnitt freigege ben .
Rad-Schwingzah l wheelfrequency: Eigen frequenz eines schwingungsfähigen Rades , das
übe r Feder und beweg lichen Gliede rn mit dem Wagenkasten verbu nden ist.
Raid , Ral lye Raid : Unter d iesem Oberbegriff werden d ie Langstreckenrennen. d ie quer-
feldein im freien Gelän de vornehm lich in Wüstengegenden ausgetragen werde n, zusam-
mengefasst. Der g rundsä tzliche Verlauf des Bcwcrbs ist dabei wie bei eine r Rallye . d. h. die
Fah rzeuge fah ren von eine m An fangsort zu einem bestimm ten Zielort.
Ra llye rally : Sind wenbewerbe. die auf für die Dauer des Bcwcrbs abgesperrten Straßen-
stücke n ausge trage n werden. Die Fah rbahn decken kön nen dabei Asph alt o. ä., Schotter, abe r
auc h Sch nee und Eis sein. Jedes Fahrzeug fahrt die Strecke norma lerweise allein. Kenn-
zeichne nd für Rallye ist. dass ein Beifah rer dem Piloten den Strec kenverlauf a nsagt .
Ra pid Protutyplng: Daz u zählen alle Verfa hren mit de ren Hilfe d irekt aus 3D-CA D-
Informationen rea le Modelle gesc haffe n werden können . Manche d ieser Verfahren urbci-
tcn gleichs am wie ei n Dr ucker. der dreidimensionale Kunststoffk örper ausd ruc kt. Diese
Model le können je nach Verfa hren und Einsatzzweck Anschauungsobjekte. Versuchsteile.
Gussmodelle oder G uss formen sein. Ziel ist es , ausgehend von CA D-Daten rasc h zu eine m
fu nktion sfähigem (Prototyp-)Teil (Name!) z u komme n.
Reibbeiwer t Il- coefficienr offriction: Durch Versuche ermittelter Wert zur Berechnu ng
der Reibkraft zwischen zwei Körpe rn. Der Reibbeiwert ist u. a. von de r Werkst offpaarun g
abhängig.
Rey nuld szah l Re Reynaids number: Ist eine dime nsionslose Ähnlichkeitskennzahl in de r
Strömungsmecha nik. Sie vergleicht d ie Träg heitskrä fte mit de n Reibungskräfte n in ei nem
Fluid. Bei einer Wind kanaluntersuchung mit ei nem verkleinerten Fah rzeugmodell müsse n
die Werte der Reyn oldszah l von Modell un d Origina l gleic h groß sei n, da mit man verg leich-
bare Strömungsfelder erhält u nd somit brauchba re Mcsscrgcbnissc.
Rockwett-Härte Rock welt hardness: Angabe de r Här te eines Werkstoffs. Wird ermittelt
über d ie bleibende Eindri ngt iefe eines Eindringkegels in das Werkst ück.
Sch ub mod u l (G leit mod u l) G shear madulus: Durch Schubversuche a n Probestäbe n er mit-
telte Werkstoffko nstante. Für viele Werkstoffe bleibt bei Schubbea nspruchung das Ver-
hältnis zwischen Sch ubspannung und Winkelverzerrung gleich. Dieses Verhältnis ist der
Schubmodu l.
Seq ue nt ielles Sc ha lle n sequentiat shifting, Eine Art des Gangwechsels bei e ine m Schaltgc-
triebe, bei der die ei nzel nen Gänge nur hinte rei nander (seq uenziell) ei ngelegt werde n. Dazu
muss der Fah rer bloß ei ne einfache Bewegu ng machen. Motorradget riebe sind ei n Beis piel
dafür, Im Gegensatz dazu we isen übliche Pkw-Sc ha hgetriebe eine l-l-Schaltung auf. be i de r
mit ein er z usamme ngese tzte n Bewegung ein belieb iger Ga ng e ingelegt werden kan n.
Glossar
Spa nn ung stress: Wird ein Bauteil durch äußere Kräfte und/oder Momente belas tet ode r
wird es in sei ner Wärmedehnu ng behi ndert, tr itt eine Beanspruchung im Inneren auf. Diese
Beanspruchung wird rechner isch durch mecha nische Spa nnungen z.B. in N /m m 2 erfass t.
Überschreitet d ie Spannung an einer Stelle im Bauteil einen vom Werkstoff abhäng igen
Kennwert. kommt es zum Versagen (Rissbildu ng, Fließen, ... ) an d ieser Stelle.
St rec kg re nze Re yield strength: Im Zugversuch erm ittelter w erkstoffk ennwer t. Wird ein
Stab mit zu neh mender Kraft gezoge n, so bleibt er bis zu m Erreichen der Strec kgre nze elas-
tisch, d. h. bei Entlastung nimmt er wieder seine ursprü ngliche Länge an. Bei Werkstoffen
ohne ausgepräg te Streckgrenze wird ein Ersatzwert festgelegt. die Proport ionalitätsgrenze
RpO•2·
Tribologie tribology: Lehre vom Zusa mme nwirke n von Reibung, Schmie rung und Ver-
sch leiß. Kommt es zw ischen Körpern zu einer Relativbeweg ung. so führ t d ies zu Energie-
verlust (Reibung) und Materialabtrag (Verschlei ß).
Turbul ent e Strömu ng turöutentftow: Ist eine Strömu ngsform. bei de r Querströmungen
und Verwir belungen in unterschied lichen Größen und Richtungen auftreten.
Übe rs teue r n aversteer. AE: loose: siehe Fahrverha lten.
Unte rsteuern understeer, AE: push , siehe Fahrverha lten.
verdtchtun gsverhättnt s I:: compression rat!o: Das V. eines Motors ist das Verhältnis aus
max imalem und minima lem Zylindervolu men. Das größte Volumen ergibt sich. wenn der
Kolben im unteren Totpunkt ste ht. Dieses Volumen ist also das Hubvolumen eines Zylin-
ders plus des so genannten Kompressionsvolumens. Das kleinste Volumen sch ließt der
Kolben im oberen Totopunkt ein. Dieser Rauminhalt stellt das Kompressionsvolu men dar.
Das Kompressionsvolumen setzt sich zusa mmen aus dem Bren nraumvolumen und weiteren
Ante ilen, d ie sich durc h die Kolbenbodenfor m ergeb en.
Wankt'n roll: siehe Fahrze ugbeweg ungen.
Wärmet auseher heut exchunger: Gebilde in de m Wärme von einem flüssigen oder fes-
ten Stoff höhere r Tempe ratur auf einen andere n mit nied riger Eintritts temperatur übergeht.
ohne dass d ie beiden Stoffe miteinander vermisc ht werden. Je nach beteiligten Medien
unterscheidet man z. B. Wasser/L uft ode r Luft /L uft-Wärmerauscher für d ie Ladclu ftkü h-
lung eines aufgeladenen Motors.
WR e ("'tJ rfd Ru/~l' Car ): Rallyefah rzeug. das auf einem g roßzüg igen Reglement basiert.
das ke ine Mindeststückz ahl an gebauten Fahrze ugen vorschre ibt. Das Mindestgewicht
beträgt 1230 kg. Die Zylinderza hl de r Motore n ist mit acht begre nzt. Der Hubraum hängt
von der Anza hl der Vent ile und vom Aufladeverfah ren ab. Weitere Rallye-Fahrzeuge gehö-
ren z ur Gruppe A und N. Für diese Fa hrzeuge wird verlangt . dass 2500 Basismodelle inner-
halb eines Jahres geb aut werden. Der Gruppe A verdanken wir so Straßenfahrze uge wie den
Lancia Delta Integrale, Mitsubishi Lanccr Evo und Ford Escort Rs-Coswortb .
Z ugfestlgkelt Rn! tensile strength: Im Zugvers uch ermittelter Werkstoffkennwert. Er crgibt
sich aus dem Quotienten von Höchstkra ft während des Versuchs und dem Querschnitt des
Probestabs vor dem Versuch. Die Zugfestig keit ist in vielen Werkstoffk urzbezeichnungen
enthalten.
Anhang
In diesem Buch werde n d ie britisc hen Ausd rücke für die wichtigs ten Teile kursiv angeführt.
Nachfolgend sind für einige gängige Bauteile d ie Unterschiede zwisc hen den entsprechen-
den amerikanischen (AE) und den britischen Beg riffen (B E) aufgelistet :
Unters chiedliche Ren nklassen benutzen ebenso unterschied liche Beze ichnungen fü rdas im
Prinz ip gleiche Bauteil.
Dreiecksquerlenker. A -arml wishbonc. control arm
Radträger: spind ie (Tourcnwagc ny upright (Monopos to)
Spurstange. tic rod l toe link
8481
Abkürzungen, Formelzeichen und Einheiten
List ot symbois and units
Im Text angeführte Gle ichunge n sind im Allgemei nen Gr ößeng leichungen . Die Größen
können dabei in beliebigen Einheiten eingesetzt werden. vorzugsweise in de n SI-Einheiten
(Meter-Kilog ramm-Sekunden-System). Die Einheit der au szurechnenden G röße ergi bt sich
dann aus den gewäh lten Einheiten der Variablen. Manchmal sind auch die in de r Pra xis
gängigen Zahlenwe rtg leichunge n angefüh rt. Bei d iesen st immt die Gleichung nur. wenn
diese mit den angegebenen Einhe iten gerec hnet wird. Die Einheit der Ergeb nisgrö ße wi rd
demnach im Text ebenfalls ange führt .
850 I
Abkürzungen , Formelzeich en und Einheiten
L Luft- aerodynamic
I links teft . tef t side
10 Gleiten bzw. Block ieren slipping. lock resp.
ls Verlust lass
m Masse muss
M Motor engine
m bzw, mcd mittel middle. mcun
max ma ximal bzw, zul. G rößtwert maxtmvm permiss ible
rrun mi nim al mintmum
n Nennwert rated value
No Noc ke cam
o kur venau ßen. außen mlter wneel. auter
p Fah rer driver
Pi Kolben pisto n
pI Ko nstruktionslage (tcilbcladcn) design position (partial loaded)
Pr Kolbensta nge piston rod
q Steigung- gradient-
r hinten rea l'
R Rollen des Rades (Abrollen) rol/ing (wheelj
rad radia l radial
Rd Stab bzw, Stange rod, finkage resp.
Re Rest- residual
rcf Bezug- rejerence -
rs rechts right, right side
Rs Rcstriktor res oictor
rsl result ierend res utung
S Lenken steering
S Stabilisator anti roll bar
Sp Feder spring
gesamt bzw. Nennwert total. nomiat value resp.
Anhang
1853
Anhang
854 1
Abkü rzungen , Formelzeichen und Einheiten
1855
Anhang
imagin ärer Nach- bzw, Vorlaufw inke l virtual caster angle of tne uns-
der en gele nkten Hinterräder teered real' wheels
III V,f,pl bzw. Achslast in Konst ruktionslage (tcilbc- partial oxte load (des ig n Ioud].
//IV,r,pl laden), vorn bzw. hint en f ront 01' real'
III V,I Gesa mtgewicht des Fahrzeugs g ross vehicle weiglu
IIIW Ge wicht eines Rades weight ofone wheel
//I [Link],fbzw. Gewichtsanteil des Aufbaus über nur purt ofhody mnss on one side of
III I .ßo.r einer Achsseite. vorn bz w. hinten the f ront 01' real' axle
III I .UJ bzw. Gewicht einer Achsseite. vorn bzw. weight ofone side (ffront 0 1' real'
III I .U.r hinten axle
1II1,V.f bzw. Radlast vorn bzw. hint en wheel Ioad front 01' rea l'
III I,V.r
Kolbe nsta ngen-Aus fahr- bzw, Hilfs- piston rod extensive or uid[orce
kra ft
F rs1 resu ltierende Kraft resulungforce
FR Roll widerstandskraft am Rei fen rolling restnance of the ryre
F sp Fede rkra ft. bezogen auf eine Achsseite .I'pringjiJrce, one side ofthe axte
FT Spurs ta nge n- bzw. Stabkraft tie rod 0 1' pnsh rodforce
Fßo.X.ß .f Bre mskra ftan teil. bezogen auf den hrake reaction force to the öoäy.
bz w. Wagenkaste n. vorn bzw. hinten front or rear
Fß[Link].r
F U•X .B.r
FV•X •B Brem skraft , angreife nd im Schwe r- brake force at the cemre of gra vi-
punkt des Gesa mtfahrze ugs fy vf the vehicle
Fw.X .a Antriebsk raft am Aufs tands pun kt acceleruting force in the ü'ntre of
bzw. eines Rade s (a ) bzw. beid er Räde r tyre contact ofone wheel (a) 01'
F W.X •A ei ner Ac hse (A) both wheels (A)
F w.X.b Bremsk raft am Aufsta nds punkt ei nes brake force in the centre (~r tyre
Rad es coruact ofone wheel
F w.x.ß . r Brems kra ft bei der Räder vorne bzw, brake reaction [orce to the fro nl
bz w. hint en reur axle
01'
F W . X•B•r
FT,Y.e Sturzs eitenkraft lateral force due 10 catnber
F v .y Q ucr- tgcitcn- jkraft am Fahrzeug- laterat force at vehicle
schwe rpunkt
F w.y Oucr- tscitcn-jkraft am Rad au fstand- lateral force at wheel
spunkt
F ß o.Z Ge wichtskraft des Wagen kasrcns staüc body weight (force)
F no.z.a.r den Wagenkasten beim Bre msen body liff 0 1' dive differential force
bzw. abst ützen de oder herunt erzieh en de dusing braking. front 01' real'
F no.z.a,r Kra ft. vorn bzw. hinten
F U.z.r bzw. Gewichtskraft der Achs masse. vorn weight (forcel offrollt 0 1' real'
F U.Z•r bzw, hint en axle
l'lF v.Z dy nam ische Achsk raft- bzw. Achslast- aste load transfer
ve rlage ru ng (bc idc Räder)
F v.z.r bzw, Achslast vorn bzw. hinten axle load front 01' real'
F v.Z•r
Anhang
FV,[Link] dyna mische Achskraft vorn bzw. dynamte axte load, front or rea l'
bzw. hinten
F V,[Link]
FV,Z .1 Gewic htskra ft des Gesa mtfahrzeugs cross vehicle weight
F w.z Hochkr aft arn Radau fstand spunkt verticatforce at the centre oftyre
( Radlast) con tact
liF w.Z Rad laständ eru ng (nur ein Rad ) change ofvenical force at one
wneet
Druckkraft beim Einfede rhub compressive force
Z ugkraft beim Ausfederhub rebeund [orce
8581
Abkürzungen , Formelzeich en und Einheiten
vorde re bzw. hintere Rate der Aufb au- F OIII 01' real' rate ofthe the body
feder bei wechselseitiger Federu ng, sl/pportillg spring at reciprocat
bezogen auf den Radaufst andsp unkt springing related to the centre of
tyre con toct
1859
Anhang
C/J Sp Verhältnis der radbezogene n Fcdc rtu- nuio 0/ wheel spring ratesfront/
tcn vorn e/ hinten rear
Jl w,x Haft reibungszahl in Längsr ichtung coefficient offriction in longitudi-
nal directian
I IW,Y Haft reibu ngs zahl in Q uerri chtu ng coefficient offriction in late ral
direction
III Lagerreibungszah l coefficient of 'friction for hearing
I /cl Reibungszahl der Kupplu ngssc heiben friction coefficient 01clutch discs
v A ntriebsmomente nverteilung vorne / bias ofdriving torque fron t/rear
hinten
1861
Anhang
, Achse
Wär rncdu rchgan gsaa hl heat transfe r coefficient W/(m 2K )
862 1
Ab kürzungen, Formelzeich en und Einheiten
1863
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1877
Sachwortverzeichnis
5-Sckllndcn-Rcgcl 9X Aktuator, hydraulischer 702
9S%-Mann 95 Allradantrieb 41N,724
- , Renneinsatz 727
A Allradlenkung 485
Abbrernsung 3<)3 Aluminium 61
A BC-Analyse 46 Anfahrabstützwinkel 266
Abgasanlage 602 f. Anfah relement 499,640
Abgasturboauüadung 568,597 Anfahrhilfe 731
Abreißfolie 11;7 Anfah rnickausgleich 266.274
Abreißven til 86,751 Ansauganlagc 584
- , Kraftstoff 755 Ansaugtrichtergestaltung 591
A BS 402 Anstellw inkel 141
A BS-Brernsung 202 Anströmwi nkcl 141
Abschleppösen XIO Antihopping Kupplung 643
Abstimmung 171 , X21 f. Auti-Splittc rsichcrhcirsfolic 187
Abstimmungsmaßnahme 829 Antriebskonzept 19,639
Abstufung Antricbskrafthcbclarrn 447
- , geometrische 51lX AntricbsschlupFrcgclung 732
- , progressive 510 Antriebsst rang 636
Abtr ieb 136, IX6 Antriebswellen 703
Abtriebsauftei lung 173 Aquaplaning 20(}
Abmcbsbciwcrt 141 Armaturenbrett 117
Abweiscr 162 Armaturentafel 117
Achsabstand 670 Armschlaufen 119
Achslager 483 Aufbaufeder 301
Achslast 2] Au fladung 595
Achslastverteilung 394 -', mechanische 597
Achsschenkel 442 Aufprallversuch 90
Achsschenkellenkung 442 Aufstützeffekt 257
Achsübersetzung 507 Ausgleichbehälter 414,617
Achszapfen 271'1 Ausgleichswelle 570
Ackcrmann-Bcdingung 442 Auslasskanal 552
Acrodynamik 126 Auslegung 53
aerodynamische Balance 17] - , überdrehende 506
aerodynamische Effizienz 172 - , unterdrehende 5U6
aerodyn amische Einflüsse 126 Außenbordbremse 436
Airbag 117 Außenhaut 178
Airbox 132, 51'1 6 Autok laven 79\}
Airrcstrictor 13], axiale Sicherung, Welle 721
Air restrictor 592
Sachwortverzeichnis
B Bremskraftregler 416
Balance 327 Bremskraftverstärkung 4 10
Barrene 740. XI5 Bremskraftverteilung 39f/,
Bauchfreiheit 178 Bremskraftverteilungsdiagramm 394.39S
Baugruppen 13 Brcmskrcisauftcihmg 407
Bauteilsicherheit 47 Bremsnickausgleich 266.274
Beckengurt 119 Bremspedal 109
Befestigung 145 Bremsrohrleitungen 41S
Beingurt 11 9 Bremsrubbeln 426
Belastungstest 87 Bremseartel 419
Berechnung 296 Bremsscheibe 427
Bergehilfen X]() - , Temperaturerhöhung 412
Bergrennwagen 97 Bremsscheibenfreigang 436
Beryllium 64 Bremsschcibcntemperaturfarbe 435
Beschleunigungsausgleich 268 Bremsschlauchleitungen 418
Beschleunigungsvermögen 500 Brennraum 541
Beschleunigungswiderstand 4<.)4 Brennweg 542
beschränktes Versagen 49 bridging 1102
Betätigungskräfte 408 Buchsenverzug 533
Betriebsbremsanlage 392 Bug 149
Bezeichnungen
-', Felgen ll. Räder 196 C
- . Reifen 191 CFK 63
Biegeradien 771 CFK-Wel1cn 707
Biegeschwingungen 674 Cbrashvcrsuch X9
Biegesteiligkeil 762,804 Cockpit 92
Biegewinkel. Wellen 673 - eines Formel-Fahrzeugs 123
Biss 408 - eines Produktionssportwagens 124
Blec hränder 789 - eines Tourenwagens 124
Blippcr 666 - , geschlossenes 93
Bodenabstand 253 - , offenes n
Bodeneffekt 1]9 Cockpitklimatisicrung 171
Bodenfreiheit 153,1 711,1116 Crashelement 73
Bolzcnzenmcrung 237 Crirnpen 817
Bornbierung 7f/,6 CVT 685
Bonanzacffckt 711 CVT-Getriebe 499
Bordstei nabdrücktest 467
Breitreifen 195.218 D
Brcmsabstützwinkel 266 Dämpfer 309
Bremsausgleich 2611 - . variable 3 15
Bremsbelag 423 Dämpferbauarten 315
- , keramischer 425 Dämpferdiagrammc 320
- c organischc r 40!l Dämpferkennlinien 3 19
Bremse. innenliegende 436 Dämpfkraft 314
Bremseneinbau 435 Dämpfung, aperiodische 3 14
Bremsenergier ückgewinnung 734 ff. Datenaufzeichnung IB I
Bremsenkühlung 433 Dauerfestigkeit 53
Bremsflüssigkeit 413 Defo-Element 103
Bremskolben 422 delaminieren 802
Bremskraftbegrenzer 416 Delaminierung 795
Sachwortverzeichnis
1883
Sachwortverzeichnis
'"
Magnesium 6 1
Nitromethan 624
Nutz brcmsung 735
Maßdefinitionen 17
8841
Sachwortverzeichnis
1885
Sachwortverzeichnis
888 1
Sachwortverzeichnis