Schulreferat Johann Wolfgang von Goethe
Teil 2
2.1Naturverständnis
o 2.2Religionsverständnis
o 2.3Ästhetisches Selbstverständnis
3Werk
o 3.1Lyrik
o 3.2Epik
o 3.3Dramatik
o 3.4Schriften zur Kunst und Literatur
o 3.5Briefe
o 3.6Zeichnungen
o 3.7Naturwissenschaftliche Schriften
o 3.8Niederschriften von Gesprächen
o 3.9Übersetzungen
4Ehrungen
5Nachkommen
6Rezeption
o 6.1Rezeption zu Lebzeiten im In- und Ausland
o 6.2Wandel des Goethebildes
o 6.3Einfluss auf Literatur und Musik
o 6.4Rezeption als Naturwissenschaftler
o 6.5Exemplarische Monographien und Biographien
o 6.6Goethe als Namensstifter
o 6.7Denkmäler
o 6.8Goethe-Verfilmungen
o 6.9Filme mit Goethe als Hauptfigur
o 6.10Hörspielreihe
7Werke (Auswahl)
8Sekundärliteratur
9Weblinks
10Anmerkungen
Leben
Johann Caspar Goethe, aquarellierte Zeichnung von Georg
Friedrich Schmoll, 1774 Catharina Elisabeth Goethe, Porträt
von Georg Oswald May, 1776
Herkunft und Jugend
Johann Wolfgang von Goethe wurde am 28. August 1749 im Goetheschen
Familienhaus (dem heutigen Goethe-Haus) am Frankfurter Großen
Hirschgraben geboren und tags darauf evangelisch getauft. Sein Rufname war
Wolfgang. Bei der Geburt von Goethe ergaben sich große Probleme, denn er atmete
zunächst nicht und es zeigten sich deutliche Zeichen von Sauerstoffmangel (Asphyxie).
Es bestand die Gefahr, dass er schnell stirbt oder durch die Asphyxie einen
Gehirnschaden erleidet. Man vermutet als Ursache, dass
eine Nabelschnurumschlingung vorlag, die seine Atmung behinderte. Auch als Kind und
Jugendlicher war Goethe häufig krank und litt insbesondere schwer an einer
Pockenerkrankung.[2] Sein aus Thüringen stammender Großvater Friedrich Georg
Göthe (1657–1730) hatte sich 1687 als Schneidermeister in Frankfurt niedergelassen
und die Schreibweise des Familiennamens geändert.[3] Später bot sich ihm die
Gelegenheit, in ein florierendes Gasthaus- und Herbergsgeschäft einzuheiraten. Als
Gastwirt und Weinhändler war er zu einem ansehnlichen Vermögen gekommen, das er
in Gestalt von Immobilien, Hypothekarkrediten und mehreren Säcken voller Geld seinen
beiden Söhnen aus erster Ehe und dem jüngsten Sohn Johann Caspar Goethe (1710–
1782), Johann Wolfgang Goethes Vater, hinterließ. [4] Goethes Vater hatte zwar an der
Leipziger Universität den Doktorgrad der Jurisprudenz erworben, übte aber keinen
juristischen Beruf aus. Mit dem Ehrentitel „Kaiserlicher Rat“ stieg er in die Frankfurter
Oberschicht auf. Als Rentier lebte er von den Erträgen seines ererbten Vermögens, das
später auch dem Sohn Leben und Studium ohne finanzielle Zwänge ermöglichen