Niere
Funktionen der Niere
Regulation des Wasser- und Elektrolythaushaltes Blutdruckregulation Ausscheidung harnpflichtiger Substanzen Sure-Basen Haushalt Ca2+- und Phosphat-Haushalt (Vitamin DSynthese) Erythrozytenbildung (Synthese von Erythropoetin)
Nephron in schematischer Darstellung
Filtration von ~180 Liter pro Tag in den Glomerula Rckresoprtion von ~75% im proximalen Tubulus (ungeregelt) Henlesche Schleife (Na+ Rckresorption zur Herstellung eines osmotischen Gradienten im Interstitium zur Harnkonzentrierung) geregelte Rckresoprtion im distalen Tubulus und Sammelrohr von Na+ (Voumenkontrolle - Aldosteron) und von Wasser (Osmolarittskontrolle ADH)
Kortikale (85%) und juxtamedullre (15%) Nephrone
Gefe (Portalsystem): Gefe (Portalsystem): Gefe (Portalsystem): afferente Arteriole
Blut-Zusamme nsetzung: Blut-Zusamme nsetzung: Plasma-Wasser im
Glomerulumkapillare afferente Arteriole afferente Arteriole Glomerulumkapillare efferente Arteriole Glomerulumkapillare efferente Arteriole peritubulreArteriole oder efferente Kapillaren peritubulre Kapillaren oder Vasa recta venser Abflu peritubulre Kapillaren oder Vasa recta venser Abflu Vasa recta venser Blut-Zusamme nsetzung: Abflu Plasma-Wasser im Glomerulum abfiltriert Plasma-Wasser im Glomerulum abfiltriert hherer onkotischer Druck Glomerulum abfiltriert hherer onkotischer Druck in der postglomerulrenDruck hherer onkotischer in der postglomerulren Kapillare postglomerulren in der Rckresoprtion Kapillare Rckresoprtion im Kapillare Rckresoprtion Tubulus im Tubulus im Tubulus
Behandlung von Substanzen in der Niere
Transportmaximum als Ausdruck der Carrieresttigung
Nierenkrperchen mit Macula densa
Vergrerter Kapillarquerschnitt mit Podozyt
Glomerulre Filtration
Unter normalen Umstnden wird das Filtrationsaequlibrium (angestiegener onkotischer Druck ist gleich gro wie der Filtationsdruck, es erfolgt keine Filtration mehr) noch vor der efferenten Arteriole erreicht. Aus dem ergibt sich, da die filtrierte Menge (Glomerulre Filtrationsrate ~ 125ml/min) primr von der Geschwindigkeit der Blutstrmung (Nierendurchblutung, renaler Plasmaflu ~ 650ml/min) abhngt.
GFR wird beeinflut durch:
nderungen des renalen Blutflusses nderungen des hydrostatischen Druckes in der Gomerulumkapillare durch nderung im systemischen Blutdruck (bei sehr hohen bzw. sehr niedrigen Werten) Konstriktion der afferenten oder efferenten Arteriole nderungen des hydrostatischen Druckes in der Bowman-Kapsel durch Ureterobstruktion Nierendem nderung in der Konzentration der Plasmaproteine (Dehydration, Hypoproteinmie) nderungen im Filtrationskoeffizienten durch nderung der Filtrationsflche nderung der Kapillarpermeabilitt
Autoregulation der glomerulren Filtration
Der hydrostatische Druck in der Glomerulum-Kapillare betrgt konstant 50mm Hg (determiniert durch Widerstand in der efferenten Arteriole, Angiotensin II) Bei Anstieg des arteriellen Druckes (z.B. Sympathicusaktivierung) kommt es zur Vasokonstriktion der afferenten Arteriole (-1 Rezeptoren) Bei Abfall kommt es zur Vasodilatation der afferenten Arteriole (Kallikrein)
Filtration von Proteinen
Proximaler Tubulus
Wasser-Rckresorption im proximalen Tubulus
Na+ wird ber verschiedene Mechanismen (KoTransporte, Austausch gegen H+) rckresorbiert Na+ in Interspace gepumpt (Na-K ATPase) Cl- Permeabilitt hoch, folgt passiv nach Osmolaritt im Interspace hoch Wasser diffundiert aus Lumen nach Hydrostatischer Druck im Interspace hoch Bulk-Flow Verschiebung der Flssigkeit Richtung Kapillare da dort onkotischer Druck hoch
Tubulre Transportmechanismen im proximalen Tubulus
Proximaler Tubulus
Tubulre Transportmechanismen in Henle Schleife
Henle Schleife
Tubulre Transportmechanismen im kortikalen Sammelrohr
Kortikales Sammelrohr
Na+-Resorption
Tubulre Transportmechanismen fr Na+
Juxtaglomerulrer Apparat
Kontrolle des Natriumgehaltes (Reninsekretion bei):
Verminderter Na+ Transport entlang Macula densa Druckverminderung in afferenter Arteriole Sympathicusaktivieru ng (beta-1Rezeptoren)
Wasserresorption
Wirkung von ADH auf Wasserresorption
Harnkonzentrierung
Harnstoffrecycling
Renin-Wirkung
Vitamin D - Metabolismus
Stoffwechselfunktionen der Niere
Flssigkeitsvolumina
Anpassungsmechanismen bei Volumszunahme
Anpassungsmechanismen bei Volumsabnahme
bersicht: Kontrolle von Osmolaritt und Volumen des Blutes und der extrazellulren Flssigkeit
Regulation des pH-Wertes im Cytosol
Entstehung von H+-Ionen im Cytosol:
Stoffwechsel CO2 +H20 H2CO3 H+ + HCO3-
Beteiligte Antiporter zur pH Regulation:
Na+/H+ Antiporter aktiv bei pH<7,2 (Alkalisierung des Cytosols Na+-abhngiger HCO3-/Cl- Antiporter aktiv bei pH<7,4 (Alkalisierung des Cytosols durch HCO3Influx; es ensteht H2CO3 bzw. CO2 + H2O) Na+-unabhngiger HCO3-/Cl- Antiporter aktiv bei pH>7,4 (Ansuerung des Cytosols durch Entfernen von HCO3-)
Sure-Basen-Regulation
H+-Ausscheidung und Bicarbonat-Gewinnung in der Niere
Apikale Sekretion von H+ ber H+-Na+Antiporter und H+ATPase Basolaterale Abgabe von HCO3 - ber Na+3HCO3 --Symport und HCO3 - -Cl--Antiport
Strungen des Sure-BasenGleichgewichtes
Calcium metabolism in an adult human ingesting 25 mmol (1000 mg) of calcium per day
Vit D
PTH
Regulation des CalciumHaushaltes