Der Sandmann – E.T.A.
Hoffmann
Eine Novelle der Romantik
Informationen über den Autor und sein Werk - Loreley
Im Jahr 1776 in Königsberg als Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann geboren. Er wechselt dann
seinen Name mit Amadeus aus Verehrung für Mozart. Er interessiert sich für Musik, Literatur
und Malerei, studiert aber aus finanziellen Gründe Jura, er hat nämlich zeitlebens finanzielle
Schwierigkeiten. Er zieht sich nach mehrere Städte um, wegen Arbeitsgründe, aber er verliert
den Platz nachdem Preußen in 1806 besetzt wird. Deswegen zieht er nach Berlin, wo er als
Kapellmeister, Kulissenmaler und Komponist arbeitet. Er wird später am Kammergericht (corte
d'appello) angestellt und stirbt in Berlin im Jahr 1822.
Er ist der Hauptvertreter der Schwarzen Romantik, die Bewegung, sie sich mit dem
Unheimlichen und mit psychischen Ausnahmezustände beschäftigt. Seine berühmteste Werke
sind die Schauerromane. Die Majorität seiner Werke sind von seinem Dichotomie zwischen die
Realität und “die Welt der Wunderbaren” und Normalität und der Wahn geprägt
(kennzeichnet).
Themen: Dunkle Seite des Menschen, das Motiv des Doppelgängers (sosia) und der Mensch als
Automat. Der Protagonist findet keinen Platz in der Gesellschaft, weil sie von der bürgerlichen
Moral beherrscht ist.
Figuren
Nathanael Hauptfigur, besorgt, er schreibt Lothar, er sieht Clara wie ein Engel
Lothar Claras Bruder, Nathanaels Freund
Clara Lothars Schwester, Nathanaels Freundin. Grosse und schlanke Figur,
lange blonde Haare + schöne Haltung. Phantasie wie die eines
glücklichen Kindes + helle und klare Verstand. Kurz angebundene
Mädchen (di poche parole).
Nathanaels Vater Er erzählte den Kindern Geschichte, bevor sie ins Bett gingen. Von
Coppelius getötet.
der Advokat Coppelius Sandmann, er tötet der Vater. Danach flüchtet er von der Stadt.
Großer Mann, mit dickem Kopf, gelbem Gesicht und grünen Augen,
großer Nase und großen roten Ohren. Er zischt wenn er lacht, trägt
eine Perücke aber hat wenige graue Haare + haarige Hände.
der Sandmann Charakter der Kindergeschichten, der in der Nacht zu den Kindern
geht. Er wirft Sand in ihre augen bis sie von dem Augenlöcher
rausspringen, damit er sie zu seinen Kindern zum Fressen bringt.
Nathanael glaubt er ist Coppelius.
Giuseppe Coppola Wetterglashändler, er ist Coppelius.
Professor Spalanzani Aus Italien, Physikprofessor. Kleiner, rundlicher Mann mit feiner
Nase, dicken Lippen und kleinen Augen. Sehr ähnlich zu Cagliostro
Olimpia Spalanzanis Tochter. Sie sagt nur “Ach, Ach” und bewegt sich auch
sehr steif, wie eine Maschine. Ihrer Blick scheint tot und leer. Sie ist
sehr dünn, ihrer rücken sieht etwa seltsam aus. Ihre Hände und
Lippen sind eiskalt als Nathanael sie anfasst.
Siegmund Nathanaels Freund. Vernünftig, versucht Nathanael zur Räson zu
bringen
Die Handlung – was passiert?
Kapitel 1
Nathanaels schreibt an seinem Freund Lothar, um ihm zu sagen,
dass es ihm relativ gut geht. Er erwähnt auch seine geliebte Clara.
Er entschuldigt sich, weil er lange nicht geschrieben hat, aber ihm ist
etwas Unheimliches passiert, das er Lothar erzählen will.
Vor einigen Tagen ist ein Wetterglashändler zu ihm gegangen um
ihm etwas zu verkaufen. Das hat er an schrecklichen Ereignisse aus
seiner Kindheit erinnert.
Als er klein war, kam manchmal ein Mann zu ihnen zu Hause, der
immer in seinem Vaters Büro ging.
Er und seine Geschwister mussten sofort ins Bett, weil die Mutter
sagte es war der Sandmann, der kommte.
(In Wirklichkeit sagte ihm die Mutter der Sandmann war nicht real
und sie sagte das nur weil die Kinder zu müde waren , um die Augen
offen zu halten.) Er erfuhr dann, dass der Sandmann ein Mann war,
der Sand in die Augen der Kinder warf, bis sie von dem Kopf heraus
sprangen, um sie zu seinen Kinder zu bringen, damit sie sie essen
konnten.
Wenn er gewachsen ist, hat er verstanden, es war keine reale
Geschichte. Trotzdem hat er Angst.
Kapitel 2 Er hört immer häufiger die Schritte des Sandmannes, der die Treppe
hoch geht. Nathanael riecht immer auch ein seltsames Geruch im
Flur, deswegen beschließt er eines Abends sich in einem
Kleiderschrank zu verstecken, um zu sehen ob der Sandmann real
ist.
Er sieht, dass der Mann, der da steht, der Rechtsanwalt Coppelius
ist, der ab und zu zu ihnen geht. Er ist sehr erschreckt, da er
versteht, dass Coppelius der Sandmann ist. Coppelius macht ihm
Angst.
Der Vater und der Advokat arbeiten an etwas (dat.) mit
Werkzeugen, und Nathanael sieht auch ein Loch in der Wand wo es
darin einen Herd gibt.
Sein Vater scheint Schmerzen zu haben.
Sobald Coppelius schreit, er braucht Augen, kann Nathanael nicht
mehr aushalten was er sieht, und fällt von dem Schrank heraus.
Coppelius will seine Augen nehmen, aber der Vater hält ihn davon
ab. Er wird ohnmächtig (umkippen) und wenn er erwacht, ist der
Sandmann nicht mehr da.
Coppelius ging seit dieser Nacht lange nicht mehr besuchen, aber
dann, nach einem Jahr kam er wieder. Sein Vater sagt ihnen es wäre
das letzte Mal gewesen.
Er stirbt nämlich nach einer grossen Explosion. Coppelius hatte ihn
getötet. Er schreibt den Tod seines Vaters Coppelius zu (attribuire).
Nach diesem Ereignis war Coppelius verschwindet. Der
Wetterglashändler, der zu ihm gegangen ist, Nathanaels Meinung
nach, war Coppelius, aber unter dem Name von Coppola.
Kapitel 3 Nathanael hat fälschlicherweise seinen Brief an Clara adressiert, und
nicht an Lothar. Sie will ihn nicht lesen, aber als er sieht dass
Nathanael erschreckt ist, kann sie das nicht vermeiden.
Sie begreift Nathanaels Ängste, aber sie denkt, dass alles was er von
Coppelius glaubt, ist nicht wahr. Er ist zu überzeugt, dass Coppelius
mit Absicht seinen Vater ermordet hat, aber sie glaubt, es ist nur in
seinem Kopf wahr.
Was die beiden zusammen machten war es bestimmt gefährlich,
teuer und vielleicht verboten, deswegen gefiel es ihnen nicht. Das
bedeutet aber nicht, dass es Coppolas Schuld war.
Clara behauptet, dass es diese dunkle Mächte gibt, nur wenn man
daran glaubt. Sie sagt auch, dass eine dunkle Existenz in uns lebt und
wir müssen nur dagegen kämpfen, damit wir durch den richtigen
Weg gehen können.
Nathanael schreibt dann einen Ausbruch (sfogo) an Lothar und er
sagt, dass Clara vielleicht recht hat, und er sollte sich nicht zu viele
Sorgen machen.
Außerdem, sagt er, dass zur Uni ist ein neuer professor gekommen.
Er heisst Spalanzani und kommt aus Italien. Sein Akzent ist ähnlich
zum Coppolas.
Im Unterricht hat er ein Mädchen gesehen, das wie verzaubert war.
Ihr Verhalten störte Nathanael, der dann erfuhr, dass sie Olimpia,
Spalanzani Tochter war.
Kapitel 4 Dieses Kapitel fängt mit einem Selbstgespräch des Erzählers an. Er
sagt Nathanael hat ihn nie gefragt seine Geschichte zu erzählen,
jedoch macht er das. Er weiß nicht was er fuer einen Anfang
schreiben soll, deswegen benutzt er einfach nur die drei Briefe.
Nachdem Nathanaels Vater gestorben wurde, hatte seine Mutter
Clara und Lothar ins Haus genommen, da sie die verwaiste Kinder
einer entfernten Verwandten waren. Nathanael hat sich sofort in
Clara verliebt und sie wollten nach seinem Studium heiraten. Clara
war ein huebsches Maedchen, mit einer schönen Figur und auch
einem hellen Verstand.
Nathanael kommt dann, in der Geschichte, zurück nach Hause. Die
Freude Clara wieder zu sehen war so groß, dass er Coppelius vergaß.
Jedoch hatte er sich wegen Coppola verändert, er hatte etwas duster
im Innern, und Clara hatte das sofort gemerkt. Er hatte sogar ein
schreckliches Gedicht geschrieben, in dem er erzählte, wie Coppelius
ihr Leben gestoert hatte. Danach war es für Clara zu viel, deswegen
erzählte sie alles ihrem Bruder, der, um sie zu schützen, sich Lothar
zu dem Florett herausfordert (lanciare la sfida). Clara schafft es, sie
zu unterbrechen, und sie schließen Friede.
Nach drei Tagen ging Nathanael zurück zur Uni.
Kapitel 5 Als er vor seinem Haus in G. war, hat er realisiert dass sein Haus
komplett abgebrannt war. Einige Freunde hatten aber seine Bücher
gerettet und ein neues Haus für ihn gefunden. Er merkt nach einer
Weile, dass er gegenüber Spalanzani wohnt. Er ist von Olimpias Sicht
verwirrt, weil sie immer in derselben Stellung ist. Außerdem, findet
er sie echt hübsch.
Als er dann an Clara einen Brief schreib, klopfte jemand an der Tür.
Es war Coppola, der ihm Brille verkaufen wollte. Nathanael hat
Angst, aber gleichzeitig denkt er an seinen Bruder und an Clara und
schafft er es, sich zu beherrschen.
Da Coppola unbedingt will, dass er etwas kauft, sucht Nathanael ein
Fernrohr aus, sodass Coppola weg geht.
Mit diesem Fernglas schaut Nathanael Olimpia, und erst jetzt kann
er ihre Augen sehen. Er ist von ihrer Schönheit beeindruckt.
Er schreibt nicht den Brief an Clara zum Ende, weil er über Olimpia
entzückt ist (essere incantato). Er kann nicht mehr an etwas anderes
denken, Clara wurde von Olimpia ersetzt (rimpiazzato).
Kapitel 6 Nathanael sieht von seiner Wohnung, dass bei Spalanzani wird es
gearbeitet. Er erfährt nämlich, dass er einen Ball bei ihm geben wird,
damit seine Tochter Olimpia jemanden kennenlernt. Er ist auch
eingeladen und ist sehr aufgeregt Olimpia zu treffen.
Zum Ball sind alle beeindruckt von Olimpias Schönheit, auch weil sie
zu dünn und steif (rigido) aussieht. Sie kann Klavier spielen und auch
sehr gut singen. Danach fängt der Ball an, und Nathanael hat den
Mut, Olimpia zu fragen, ob sie mit ihm tanzen will. Er findet sie
wunderschön und verliebt sich in sie sofort. Er versucht sich mit
dem Mädchen zu unterhalten, aber sie antwortet nur mit “Ach,
Ach”. Er ist so verzaubert, dass er nicht merkt dass er und Olimpia
sind die einzige die im Saal geblieben sind. Am Ende küsst er sie und
ihre kalte Lippen werden beim Küssen warm. Spalanzani erlaubt
Nathanael sich mit Olimpia öfter zu treffen, dann geht er nach
Hause.
Kapitel 7 Nach dem Ball spricht die ganze Stadt über Olimpia. Das Mädchen
fiel allem sehr stief beim Bewegen und auch ein bisschen dumm auf,
deswegen konnte ihres Aussehen das nicht aufwiegen, aber
Nathanael stimmt nicht dazu. Für ihn war sie so hübsch. Er sagt
nämlich, dass nur poetische Menschen wie er, ihres Innere und ihre
Seele anblicken. Sein Freund Sigmund fürchtet, dass Nathanael auf
dem falschen Weg ist. Er verbringt jeden Tag viel Zeit bei ihr,
während er ihr Gedichte, Romane, Sonette liest, die er für sie
geschrieben hat. Er denkt gar nicht mehr weder an Clara und Lothar
noch an seine Mutter. Und wenn er bei Olimpia ist, denkt er sie sei
die beste Zuhörerin, da sie nichts anderes macht, als ihm zuzuhören.
Nur wenn Nathanael weg geht, sagt ein Paar Worte, die immer
dieselben sind. Nathanael ist es egal, ob sie spricht oder nicht, weil
er der Meinung nach ist, dass Worte keines wichtiges Ding sind.
Am Ende des Kapitels findet Nathanael den Mut, Professor
Spalanzani um Olimpias Hand zu bitten. Der Professor antwortet,
dass wenn Olimpia das will, dann will er das auch.
Kapitel 8 Nathanael kann nicht den folgenden Tag warten, um Olimpia ihre
Hand zu bitten. Deswegen sucht er einen Ring, den er ihr geben will,
den ihm seine Mutter geschenkt hatte. Mittlerweile merkt er viele
unbeantwortete Briefen von Lothar und Clara.
Mit dem Ring in seiner Tasche geht er dann zu Olimpia hinüber und
findet die Tür auf. Oben hört er Spalanzani und Coppelius, die etwas
hämmern und schlagen und sich wegen eines Räderwerk streiten.
Spalanzani behauptet (affermare), dass es sein Schaffen ist,
woran/an dem (?) er lange gearbeitet hatte, und Coppelius, der
Eigentlich auch Coppola ist, sagt dasselbe.
Spalanzani nimmt das Räderwerk in den Arm und Coppola zieht es
auch. Sobald Nathanael merkt dass das Olimpia ist geht zu den
streitenden um sie zu retten, aber Coppola nimmt sie und läuft fort.
Nathanael wird von Spalanzani befehlt, dass er hinter ihm läuft und
wirft ihm die Augen Olimpias. Dieses Ereignis treibt er in den
Wahnsinn (=verrückt werden), soweit dass er Spalanzani töten will.
Zum Glück hören einige Menschen das laute Geräusch (r Larm) und
halten sie sie an, Sigmund ist auch dabei. Wegen seines Wahnsinns
ist Nathanael zu einem Irrenhaus abgeschickt.
In der Stadt sind alle erschüttert (sconvolto), weil niemand bemerkt
hatte, dass Olimpia kein realer Mensch war. Aus diesem Grund
wollen die jungen Männer nicht dass die Mädchen sich wie Olimpia
benehmen.
Kapitel 9 Wenn Nathanael aufwacht ist er Zuhause umgeben von seiner
Mutter, Clara, Lothar und Siegmund. Er dankt seinem Freund
Sigmund für seine Hilfe. Er ist wieder gesund und denkt nicht mehr
an die Geschehen. Er will sich mit Clara, Lothar und seiner Mutter
umziehen, da sie ein Stück Land und Geld geerbt hatte.
Bevor das zu machen, will er aber ein letztes Mal mit Clara durch die
Straße der Stadt gehen. Sie beschließen auch nach oben in den Turm
zu steigen. Auf dem Turmspitze sieht Clara in der Ferne etwas das
scheint auf ihnen zu laufen. Nathanael, ohne daran zu denken,
nimmt Coppolas Fernglas aus die Tasche. Sobald er durchguckt sieht
er Clara und wird verrückt, dann fängt er an zu schreien, als ob er ein
Holzpüppchen gesehen hätte. Er wird noch mal verrückt und will
Clara von dem Turn hinuter werfen. Zum Glück hört Lothar Clara
schreien, die mittlerweile sich am Geländer festgehalten hatte.
Lothar schafft es rechtzeitig (in tempo), Clara zu retten, bevor sie
hinunter fällt. Nathanael ist aber komplett verrückt und schreit
weiter, als ob er mit diesem Holzpüppchen, das er nur sehen kann,
sprechen würde. Vor dem Turm gibt es jetzt viele Leute, die
Nathanael helfen wollen. Coppelius ist auch da, und sagt dass er von
allein runter kommen wird. Nathanael sieht nämlich Coppelius, er
springt über das Gelände und stürzt er sich von dem Turm hinunter
(hinunterstürzen = hinunterwerfen). Er bringt sich damit um.
Jahre später, sieht man Clara, glücklich, mit ihrem Mann und Kinder,
die endlich das Glück gefunden, das sie sich immer gewünscht hatte.
Das Buch besteht aus 2 Teilen:
1. Briefwechseln
2. Bericht (narrazione)
Analyse
Erzählungszeit Es ist die Zeit, die der Erzähler braucht, um die Ereignisse zu
(die Zeit, die der Erzähler schreiben und der lehrer zu lesen (hier etwa 80 Seite) = die Dauer
braucht, um die des Buchs
Geschichte darzustellen
oder ein Leser benötigt,
um sie zu konsumieren)
Erzählte Zeit Die Zeit der Geschichte (hier auch die Kindheit Nathanaels) = es kann
mehr als die Erzählungszeit sein (hier), aber auch weniger.
die Zeit des Geschehens,
der Ereignisse
Stimme des Erzählers Allwissender Erzähler
Motive, die vorkommen Augen/Sicht (Sandmann = eine Geschichte für die Kinder die die
Augen nicht offen halten können (Sand in den Augen = wenn die
Kinder müde sind), Nathanael sieht Olimpia durch die Augen, dann
durch das Fernglas, die Augen liegen auf dem Boden nach dem Streit
zwischen Spalanzani und coppola, Clara hat klare Augen →sie sieht
klar, Olimpia ist starr, sein Blick ist leer) Die Liebe Nathanaels ist
durch die augen gelöst, sowie sein Tod.
Augen: roter Fade (filo conduttore), der die ganze Novelle verbindet
→ das Augenmotiv verknüpft die ganze Novelle
Technologie: Olimpias Figur → ein Automat. Nathanaels Liebe
adressiert sich an 2 unterschiedliche Automaten (“du lebloser
Automat” → er sagt das Clara, weil sie zu vernünftig ist. Clara →
Rational ≠ Nathanael → Romantik) + Olimpia = Automat, der wie
eine reale und lebendige Person behandelt ist.
Durch die Augen, entdeckt Nathanael, dass Olimpia ein Automat ist.
Bedeutung der Namen Nathanael: hebräische Name, Geschenk Gottes —> die Künstler
dieser Epoche sahen sich nämlich als Kreatur Gottes (Genie), der
(sprechende Namen —>
ihnen die Gabe der dichterischen/poetischen Inspiration gegeben
sie sagen etwas über die
hat. Thanatos = Engel der Zerstörung/Nathus= geboren —>
Figuren)
geborene Todesengel —> verweist (indica/si riferisce) auf
Nathanaels Schicksal
Clara: lateinisch, die Helle, die Klare —> sie verkörpert die
Rationalität, sie besitzt vernünftige Erwägung/Überlegung ≠
Nathanaels Gefühlsbetontheit (emotività) —> klare Anspielung für
die Aufklärung
Lothar: aus dem Germanischen, Heer und berühmt (er rettet Clara
und ist bereit mit Nathanael zu duellieren) —> er benimmt sich
ritterlich,kampffähig
Olimpia: griechische, göttliche Ursprung vom Olymp stammend
(discendente), sie ist nicht irdisch (monano) aber auch nicht göttlich
—> wurde von Coppola und Spalanzani geschafft, Tätigkeit die sonst
nur Gott machen kann
Coppelius/Coppola: aus einem italienischen Wort „Coppo“ =
Augenhöhle + „coplare“ = einschmelzen (fondere) + „copula“ +
“Coppella” = Instrument um Metall einzuschmelzen = Verbindung
(auch in Grammatik) —> einschmelzen: Experimente, coppo und
copula: die Augen in die Augenhöhle verbinden +
Verbindung=Coppola und Coppelius dieselbe Person sind
Spalanzani: von dem italienischen Naturforscher/Biologe Lazaro
Spalanzani (18. Jhd) inspiriert (/nach jmdm. wählen)—> sich mit
künstlicher Befruchtung beschäftigte
Siegmund: aus dem germanischen —> Sieg + Mut =er hat den Mut
seine Meinung zu äußern, die Wirklichkeit zu sagen —> rettet
Nathanael Sachen aus dem brennenden Wohnung Nathanaels
Es gibt verschiedene Perspektive, aus dem man die Geschichte interpretieren kann.
Nathanael ist krank —> wenn er sich unwohl fühlt wird er ohnmächtig —> so krank dass er am
Ende stirbt.
Dunkle Mächte —> Mächte die wir nicht verstehen —> Diskussion:
1. Nathanael: die dunkle Mächte existieren, Phantasie, dunkle Seite des lebens —> die
dunkle Mächte dominieren ihn, so stark dass er sich am Ende umbringt = Romantik
2. Clara: dunkle Mächte existieren nicht, sie existieren nur wenn du daran glaubst =
Aufklärung
Frage der Kunst: Nathanael ist auch ein Künstler, er schreibt Gedichte, Geschichte, Strophen für
Olimpia und vorher für Clara auch —> Clara konnte Nathanaels Schrifte nicht mehr aushalten,
weil sie von dem dunkle Mächte beherrscht wurden.
Tanz —> auch einen künstlichen Ausdruck —> Olimpia kann gut tanzen und singen aber ein
persönlicher Ton fehlt.
S. 20 —> “der Alte” —> Bezug auf Mephistopheles von Goethe von Wahlverwandtschaft—>
Satan = Coppelius ist mit Satan verglichen