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Endocrino

Das Dokument enthält Informationen zu verschiedenen Erkrankungen wie Arthritis urica, Hypoglykämie, Diabetes mellitus und weiteren. Es werden Definitionen, Symptome, Diagnostik und Therapieansätze beschrieben. Die Erkrankungen betreffen den Stoffwechsel und die Gelenke.

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Yesmine Nasra
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Arthritis Urica (Gicht)

Definition:
Eine schmerzhafte Erkrankung der Gelenke, in der die Kristallisierten Salzen der Harnsäure (Urat)
in den Gelenk ausgelöst.

Ätiologie:
Primäre oder sekundäre Hyperurikämie (vermehrte Harnsäuresynthese oder verminderte
Harnsäureausscheidung) durch:
 Purinreiche Ernährung.  Medikamente (Thiazid-diuretika).
 Alkoholkonsum.  Hämolytischer Anämie.

Symptome:
[Link] Schmerzen in einen Gelenk meistens das Großzehengelenk.
[Link] des betroffenen Gelenks.
3.Überwärmung und Entzündungszeichnen (Rubor,Calor,Dolor,Tumor). Readness,Hotness,Pain,Swelling
[Link]ägte *Druckdolenz = druckinduzierten Schmerzen. *excessive tenderness on palpation

Differentialdiagnosen:
[Link] Arhtritis. [Link] Arhtritis.
[Link]. [Link].

Diagnostische Maßnahmen:
1-Anamnese: : In der Anamnese müssen die Schmerzcharakteristiken erfragt werden.
2-Körperliche Untersuchung : Podagra
Als Podagra bezeichnet man einen akuten Gichtanfall am Großzehengrundgelenk oder am Großzehenendgelenk.
Auch durch einen akuten Gichtanfall an anderen Gelenken ausgelöste Schmerzattacken werden im weiteren
Sinne als Podagra bezeichnet.

3-Laboruntersuchung:
 B.B: um der hämolytischen Anämie Auszuschliessen.
 Entzündliche Parameter (CRP,BSG): erhöht.
 Hyperurikämie.
4-Röntgen: Röntgen des Fußes, des Kniegelenks. Wir bemerken Harnsäure (Urat) Kristalle.

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Therapie:
I-Während eines Gichtanfalls: Unsere Ziel ist die Linderung der Schmerzen und der Entzündung.
 NSAR-ASS.
 Colchicin.
II-Langfristige Senkung der Harnsäurekonzentration im Serum durch:
1. Einhaltung einer purinarmen Diät.
2. Alkoholabstinenz.
3. Medikamentöse Senkung der Harnsäurespiegel.
 Urikostatika (Allopurinol).
 Urikosurika (Probenecid).

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Hypoglykämie
Definition:
Unter einer Hypoglykämie versteht man eine Absenkung der Blutglukose-Konzentration unter
den physiologischen Normwert von 60 mg/dl oder 3.3 mmol/L.

Einteilung:
Nach dem Zeitpunkt des Auftretens unterscheidet man:
 Nüchternhypoglykämie: Tritt im Nüchternzustand oder während körperlicher Arbeit auf.
 Postprandiale Hypoglykämie: Tritt nach Aufnahme kohlenhydrathaltiger Nahrung auf.

Ursachen:
1. Überdosierung von Insulin bzw. oralen Antidiabetika (Sulfonylharnstoffe, Glinide)
oder inadäquater Nahrungsaufnahme nach Insulin-Applikation möglich.
2. Insulinome.
3. Nach Gastrektomie (Spätdumping).
4. Terminale Niereninsuffizienz.
5. Anorexie.
6. Hypoglycaemia factitia.

Symptome:

A. Autonome Zeichen:
1. Zittern. 4. Tachykardie (Herzrasen).
2. Kalt Schweiß. 5. Heißhunger.
3. Palpitationen (Herzklopfen). 6. Blässe.

B. Neuroglykopenische Zeichen:
Die neuroglykopenischen Zeichen entstehen durch den Glucosemangel im ZNS - meist erst bei
Blutzucker-Konzentrationen unter 50 mg/dl (2.8 mmol/L).
 Benommenheit (Dizziness)  Atypisches Verhalten
 Verwirrtheit (Confusion)  Parästhesien
 Sprachstörungen (Aphasie)  Transiente Hemiplegie.
 Sehstörungen (Doppelbilder)  Psychose oder Delir.

Bei weiter fallendem Blutzuckerspiegel (< 30–40 mg/dl / 1.6-2.2 mmol/L ) entstehen schwere
neurologische Störungen:
 Krampfanfälle.
 Bewusstlosigkeit.
 Koma.

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C. Unspezifische Zeichen:
Sie stellen Begleitsymptome dar, die nicht charakteristisch für eine Hypoglykämie sind.
 Nausea
 Schwindel
 Kopfschmerzen

Therapie:

A. Akuttherapie:
 Blutzucker liegt bei weniger als 80 mg/dl (4.4 mmol/L): Essen ohne Spritz-Ess-Abstand.
 Blutzucker liegt bei weniger als 60 mg/dl (3.3 mmol/L): 1 B.E Traubenzucker, nach 30 min
Blutzuckermessung.
 Schwere Hypoglykämie: Glukose I.V., Glukagon S.C. oder I.M. + engmaschige
Blutzuckerkontrolle.
Unabhängig vom Blutzuckerwert muss der Bewusstseinszustand des Patienten beobachtet
werden. So ist bei unbewussten Patienten von einer oralen Glukosegabe abzusehen, da die
Gefahr der Aspiration besteht.

B. Langfristige Therapie:
Intensive Schulung des Patienten.

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Diabetes mellitus
Definition:
Es ist eine Stoffwechselerkrankung, die auf Insulinresistenz oder Insulinmangel beruht
und durch einen chronischen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist.

Einteilung:
(Typ-1-Diabetes): Primär Insulinabhängiger DM (Autoimmunerkrankungen). D.h. Versagen der
Insulinsekretion in den Inselzellen des Pankreas.
(Typ-2-Diabetes): Insulinresistenz, später ß-Zellversagen.

Symptome:
o Übermäßige Harnausscheidung (Polyurie).
o Nykturie: nächtliche Harnentleerung.
o Krankhaftes gesteigertes Durstgefühl (Polydesie).
o Gewichtsverlust.
o Müdigkeit.
Die Erstmanifestation des DM typ-I ist das Koma diabetikum

Komplikationen:
1-Diabetische Microangiopathie:
 Nephroangiopathie: (Albumin im Urin- Kreatinin im Serum).
 Retnopathie : (Sehstörung, Fundusuntersuchung).
 Neuropathie : Sensibilitätsstörungen: Polyneuropathie, Muskelfaszikulationen.
2-Diabetische Makroangiopathie:
 KHK: (Belastungs-EKG/ Echo).
 PAVK: (Pulsstatus/ Duplexsonographie).
3-Fußsyndrom: ( Makroangiopathie + Neuroangiopathie)
 Inspektion: ( Hyperkeratose/ Ulzerose/ Nekrose ---Fußgeschwür)
 Palpation : (Pulsstatus/ Tempratur)
 Röntgen und Dupplexsonographie der Füße.

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Diagnosen:
1-Anamnese:
 DM Symptome (Polyurie + Polydepsie).
 Harndrang, schmerzhaftes Wasserlassen (Harnwegsinfektion)

2-Körperlische Untersuchung:
1. Augenuntersuchung: Fundusuntersuchung.
2. Neurologische Untersuchung: Sensibilitätstörung.
3. Inspektion der Haut: Dermatitis + diabetisches Fußgeschwür.
4. Palpation: Pulsstatus, Hauttemperatur (Fußsyndrom).

3-Laboruntersuchung:
I. Blut:
a) Aktueller Blutzucker: ≥ 200 mg/dl (11.1 mmol/L) + DM Symptome (Polyurie + Polydepsie).
b) Nüchternblutzucker : ≥ 126 mg/dl (7.0 mmol/L) Nach 2 mal Nüchternblutzuckerwerte
über 126 mg/dl ist der Patient formal mit DM diagnosiert werden.
c) 2-Stunden-Glukosewert ≥ 200mg/dl.
d) HbA1c: (langzeitige Blutzucker) zur Verlaufkontrolle

HbA1c-Normwert Prädiabetes Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

<5,7 % 5,7 – 6,4 % 6,5 % oder mehr

e) Harnstoff/Kreatinin/Elektrolyten.
II. Urinanalyse: Glukose im Urin, vermehrte Anzahl des Albumins im Urin , Eiterzellen bei der
Harnwegsinfektionen.
III. BGA: um die DKA auszuschließen.

4-Röntgenologische Untersuchung:
1. Nierenultraschall: Polynephritis.
2. Duplexsonographie der Füße : um die macroangiopatische Veränderungen der
Gefäße zu bemerken.

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DKA
diabetische Ketoazidose/ Hyperasmolares Koma diabetikum

Definition:
Bei der diabetischen Ketoazidose handelt es sich um eine schwerwiegende
Stoffwechselentgleisung (Ketoazidose) bei Insulinmangel, die eine sofortige
intensivmedizinische Behandlung notwendig macht. Die Ketoazidose ist eine Form
der metabolischen Azidose.

Symptome:
1. Wasserverlust, Durst.
2. Übermäßiges Schwitzen.
3. Abdominelle : Erbrechen und Bauchschmerzen (akutes Abdomen).
4. Volumen Mangel: Hypotonie  Tachycardia.
5. Kußmaul-Atmung.
6. Gehirnödem: Bewusstseinsstörung (Verwirrung) Koma  Sterben.

Diagnosen:
Hyperglykämie , Azidose (Blut PH <7.3)  Blutgasanalyse und Urinstatus (Keton Körper)

Therapie:
1-Aufnahme in der Intensivstation. 4-Fest Überwachung der Vitalzeichnen.
2-Zufuhr von Insulin per Infusion. 5-Kalium Substitution.
3-Ausreichender Flüssigkeit. 6-Azidosekorrektur.

Diabetes Insipidus
(Exsikkose +Elektrolyteverlust)
Antidiuretisches Hormon Mangel/Hormonmangelerkrankung

Einteilung:
a) Diabetes insipidus centralis:
Eine Störung der Produktion von ADH infolge einer Schädigung von Hypothalamus oder Hypophyse
b) Diabetes insipidus renalis: ADH-Resistenz in der Nieren
Symptome:
Polyurie, Nykturie (nächtliche Harnentleerung), Schlafstörung, Polydipsie.

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D.D: Diabetes Insipidus (vermehrte Plasma Osmolarität)
1-DM:  osmotische Diurese.
2-Diuretikaabusus: (Anamnese)
3-Psychogene Polydipsie (Anamnese)

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