3 LO-Fallstudie
3 LO-Fallstudie
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3. Integrations-Fallstudie
Logistik (SD / MM / PP)
Inhaltsverzeichnis
Aufgabenstellung und Szenario ....................................................................................... 3
MM-Stammdaten .................................................................................................... 6
Anlegen Lieferantenstammsatz ..................................................................... 6
Anlegen Einkaufsinfosätze............................................................................ 7
Pflege Orderbuch........................................................................................... 8
Dabei bauen die betrachteten Geschäftsprozesse auf den Daten der PP- und CO-Fallstudie auf.
Diese werden im Folgenden um weitere relevante Stammdaten aus den Modulen SD und MM
ergänzt.
Ziel ist es, eine integrierte Kundenauftragsabwicklung zu realisieren. Ein eintreffender Kunden-
auftrag über eine größere Menge Ihres Motorrades kann nicht aus dem Lagerbestand gedeckt
werden. Daher ist ein entsprechendes Los zu produzieren. Zudem müssen die Komponenten des
Motorrades in ausreichender Menge bei Lieferanten bestellt werden. Die hierzu notwendige
Bedarfsplanung soll automatisiert über einen MRP-Lauf erfolgen.
Da erneut jeder Teilnehmer mit eigenen Stamm- und Bewegungsdaten arbeiten soll, sind diese
dementsprechend unterschiedlich zu benennen. Aus diesem Grund enden alle nutzerspezifischen
Stammdaten mit ‚XX‘. Die Zeichenkette ‚XX‘ ist jeweils durch die Benutzer-ID zu ersetzen. Es
wird darum gebeten, dass sich alle Teilnehmer an diese Konvention halten, da die Unterscheidung
der einzelnen XX verschiedener Teilnehmer sonst unmöglich wird.
! WICHTIG !
Der neu anzulegende Debitor soll ‚KUNDE-XX‘ heißen, wobei die Zeichenkette ‚XX‘ wiederum
für Ihre Benutzer-ID steht.
Als Vorlage dient der Debitor [1000] aus dem Buchungskreis [1000],
der Verkaufsorganisation [1000], dem Vertriebsweg [10] und der Sparte [00].
Füllen Sie alle Felder der Maske aus, auch wenn die Organisationseinheiten der Vorlage mit denen
des Neukunden identisch sind. Nach Eingabe der Daten bestätigen Sie mit ENTER.
Das System weist Sie darauf hin, dass der Vorlage-Debitor einer anderen Kontengruppe angehört.
Übergehen Sie diese Warnung mit ENTER oder Klicken auf .
Pflegen Sie im folgenden Bild Debitor anlegen: Allgemeine Daten in der Registerkarte Adresse
sämtliche Pflichtfelder ( ). Nehmen Sie Ihren SAP-Benutzer-Namen als Suchbegriff!
Wählen Sie durch Klicken auf ,durch Drücken von F8 oder durch Anklicken des Kartenreiters
die Registerkarte Steuerungsdaten. Geben Sie in das Feld [Link] den Wert DE123456789 ein.
Schauen Sie sich auch die in den weiteren Registerkarten aus der Vorlage übernommenen Werte an.
Klicken Sie nun auf . Pflegen Sie auf der Registerkarte Faktura die
Steuerklassifikation so, dass der Debitor [1]steuerpflichtig ist.
Sichern Sie! und bestätigen Sie eventuelle Meldungen.
Verlassen Sie die Transaktion durch Klick auf Abbrechen ( ).
Der Preis soll für die Verkaufsorganisation [1000] und den Vertriebsweg [10] gültig sein.
Als Konditionsart ist Preis [PR00] zu wählen. Hinterlegen Sie für Ihr Material MOTORRAD-XX
einen Preis von 3.999 EUR pro 1 Stück [ST] und eine Gültigkeit vom aktuellen Tagesdatum bis zum
31.12. des aktuellen Geschäftsjahres.
Klicken Sie dann auf Staffeln ( ) oder Drücken Sie F2. Konfigurieren Sie diese Kondition so,
dass ab einer Menge von 1 Stück der Preis von 3.999 EUR gültig ist; ab einer Menge von 51
Stück soll sich der Preis auf 3.499 EUR pro Stück reduzieren und ab einer Menge von 501 Stück
auf 3.099 EUR pro Stück.
Vergleichen Sie mit dem Screenshot! Sichern Sie und kehren Sie zum SAP-Menü zurück.
MM-Stammdaten
Anlegen eines Lieferantenstammsatzes
Wählen Sie im SAP Menü-Baum:
Logistik Materialwirtschaft Einkauf Stammdaten Lieferant Zentral
Anlegen (Transaktion: XK01).
Die Bezeichnung des neuen Kreditorenkontos wird in diesem Beispiel automatisch vom System
vergeben (interne Nummernvergabe). Aus diesem Grund ist das oberste Feld Kreditor nicht zu
füllen.
Der neue Kreditor soll für Buchungskreis [1000] und Einkaufsorganisation [1000] angelegt
werden. Er gehört zur Kontengruppe [KRED] Kreditoren.
Als Vorlage dient der Kreditor [1000] aus dem Buchungskreis [1000] und der Einkaufs-
organisation [1000]. Bitte füllen Sie wieder alle entsprechenden Felder aus.
Wählen Sie ENTER und übergehen Sie die Warnung bezüglich der Kontengruppe.
Pflegen Sie im folgenden Bild Kreditor anlegen: Anschrift die Felder Name, Suchbegriff 1/2
(SAP-Benutzernamen) und Ort. Wählen Sie de-deutsch als Kommunikationssprache.
Bestätigen Sie die Adressdaten mit ENTER (alternativ: Klicken auf Nächstes Bild oder
Drücken von F8) und hinterlegen Sie im folgenden Bild Kreditor anlegen: Steuerung als
Umsatzsteuer-ID DE987654321.
Gehen Sie durch Drücken von ENTER durch die Sichten.
In der Sicht Kreditor anlegen: Einkaufsdaten wählen Sie im Bereich Konditionen
die Bestellwährung [EUR] Euro aus.
Sichern Sie.
Das System legt nun den neuen Kreditorenstammsatz an und vergibt für dieses Konto eine
Nummer. Notieren Sie sich daher bitte unbedingt diese Nummer, ohne die führenden Nullen.
Kreditorenkonto: ________________________________
Beenden Sie die Bearbeitung.
In dieser Fallstudie wird neben den Rohstoffen (Motorblock und Nockenwelle) auch das
Halbfabrikat RAHMEN-XX fremd beschafft. Somit werden für diese Materialien Einkaufsinfosätze
gepflegt, welche die Einkaufspreise und die jeweilig gewährten Mengenrabatte beinhalten.
Sie sehen bereits einige aus dem Materialstamm übernommene Vorschlagswerte, die Sie nicht zu
ändern brauchen. Klicken Sie dann auf oder drücken Sie F7.
Hinterlegen Sie eine Normalmenge von 10 Stück und einen Nettopreis von 777,16 EUR pro Stück.
Klicken Sie dann auf oder drücken Sie F8. Markieren Sie im folgenden Bild die Zeile
mit der Konditionsart [PB00] und klicken Sie dann auf Staffeln . Der Preis von 777,16 EUR ist
ab 1 Stück gültig, ab 100 Stück soll sich der Bezugspreis auf 700,00 EUR reduzieren.
Sichern Sie und notieren Sie sich die Nummer des neuen Infosatzes.
Wiederholen Sie im Bild Infosatz anlegen: Einstieg diesen Vorgang noch zweimal. Entnehmen Sie
die jeweiligen Daten der folgenden Tabelle. Bei Problemen fragen Sie bitte den Dozenten.
Material- Normal- Nettopreis ab Staffel- gilt Preis Notieren Sie hier die
nummer menge menge Nummer des Infosatzes
BLOCK-XX 10 Stück 349,50 100 299,50 ______________
WELLE-XX 10 Stück 89,95 100 69,95 ______________
Es soll sich um den gleichen Lieferanten handeln und auch alle anderen Einträge sind so zu wählen,
wie beim Orderbucheintrag für den Motorblock.
Damit sind alle nötigen Stammdaten vorhanden - nun kommt der Auftrag.
Geben Sie als Auftraggeber Ihren neu angelegten Kunden KUNDE-XX an und geben Sie eine
Bestellnummer ein (SAP-Benutzername + „-1“). Wählen Sie dann ENTER.
Daraufhin kopiert das System relevante Informationen aus dem Kundenstammsatz in den Auftrag.
Material ist Ihr Motorrad MOTORRAD-XX, die Auftragsmenge sind 50 Stück.
Bestätigen Sie diese Eingaben mit ENTER.
Da der Lagerbestand der Motorräder nicht zur Bedarfsdeckung des Auftrags ausreicht, werden Sie
sich im Bildschirm zur Verfügbarkeitskontrolle wiederfinden. Akzeptieren Sie den Liefervorschlag
des Systems zu einem späteren Datum und der Menge von 50 Stück, indem Sie auf den mittleren
grünen Haken beim Vorschlag zur vollständigen Lieferung klicken.
Sie gelangen anschließend zurück in das Übersichtsbild. Markieren Sie hier die eingegebene Zeile
(Position 10) und wählen Sie Konditionen Pos ( ). Hier können Sie sich die Details zur – im
Hintergrund erfolgten – Preisfindung anschauen.
Das System sollte den von Ihnen zuvor angelegten Preis von 3.999 EUR pro Stück selektiert haben.
Wählen Sie , um wieder in das Übersichtsbild zu gelangen.
Nachdem Sie den Kunden auf Ihre Rabatte hingewiesen haben, entscheidet er sich, die Mengen-
effekte auszunutzen und gleich 100 Motorräder zu bestellen.
Ändern Sie daher die Auftragsmenge auf 100 Stück ab und wählen Sie dann ENTER.
Bestätigen Sie erneut den Vorschlag zur vollständigen Lieferung. Markieren Sie im Übersichtsbild
wieder die Position 10 und überprüfen Sie nochmals die Konditionen.
Das System sollte nun den reduzierten Stückpreis von 3.499 EUR gewählt haben, der ab einer
Auftragsmenge von 51 Stück gültig ist. Wählen Sie und sichern Sie den Kundenauftrag.
Notieren Sie sich bitte die Auftragsnummer.
Terminauftrag: ___________
Sie sehen die verfügbare Menge und den durch den gerade erfassten Kundenauftrag verursachten
Bedarf von 99 Stück.
Überprüfen Sie auch die Lagermengen von Rahmen, Motor, Nockenwelle und Motorblock.
Keines der benötigten Materialien sollte in ausreichender Zahl verfügbar sein, um den Auftrag
komplett beliefern zu können.
RAHMEN-XX MOTOR-XX WELLE-XX BLOCK-XX
Verfügbare Menge: ______ ______ ______ ______
Ändern Sie die Vorgaben entsprechend den Daten auf der folgenden Seite!
Wählen Sie unter Steuerungsparameter Disposition im Feld Bestellanf. Erstellen den Wert
[1] Grundsätzlich Bestellanforderungen.
Selektieren Sie unter Steuerungsparameter Ablauf, dass auch unveränderte Komponenten geplant
werden sollen(Haken setzen). Bestätigen Sie mit ENTER.
Das System warnt Sie nun, dass Sie die Eingabeparameter überprüfen sollen. Bestätigen Sie erneut
mit ENTER.
Das System führt nun den Planungslauf durch und sollte Sie dann darüber informieren, dass 5
Materialien geplant wurden und daraus die Erstellung von 3 Planaufträgen, 2 Bestellanforderungen
und 4 Sekundärbedarfen resultiert.
Sie sehen erneut die verfügbare Menge und den durch den erfassten Kundenauftrag verursachten
Bedarf von 100 Stück. Zusätzlich sollte der Planungslauf einen Planauftrag generiert haben.
Die Planauftragsmenge sollte genau der Differenz aus verfügbarem Lagerbestand und dem Bedarf
durch den Kundenauftrag entsprechen.
Für die Rohstoffe (Motorblock / Nockenwelle) sollten jeweils ein Sekundärbedarf in Höhe der
Planauftragsmenge und eine Bestellanforderung in Höhe der Differenz aus Lagerbestandsmenge
und Sekundärbedarf erzeugt worden sein.
Die Bedarfe des Motors und des Rahmens wurden, da es sich um Halbfabrikate handelt, in
Planaufträge umgewandelt.
Doppelklicken Sie auf die Zeile, in welcher sich der neu generierte Planauftrag (PL-AUF) befindet.
Es erscheint ein eingeblendetes Fenster Details zum Dispositionselement.
Das System legt nun einen neuen Fertigungsauftrag an und übernimmt dabei bereits alle relevanten
Daten automatisch aus dem Planauftrag.
Überprüfen Sie die Verfügbarkeit der benötigten Komponenten durch Klicken auf die Schaltfläche
Verfügbarkeit Material prüfen . und lassen Sie sich die anzeigen.
Sie sehen, dass die verfügbaren Mengen an (Motor-)Blöcken und (Nocken-)Wellen nicht reichen.
Gehen Sie , um wieder in das Bild Fertigungsauftrag anlegen: Kopf zu gelangen und führen
Sie hier die Freigabe des Auftrags aus .
Sichern Sie den Fertigungsauftrag und notieren sie sich die Nummer.
Motor-Fertigungsauftrag: ____________________
Sie gelangen zurück zur Bedarfs-/Bestandsliste. Lassen Sie sich anschließend die Liste
aktualisieren, indem Sie auf klicken. Anstelle des Planauftrags finden Sie nun Ihren
Fertigungsauftrag (FE-AUF) samt Auftragsnummer.
Klicken Sie dort auf die Schaltfläche , um aus der Bestellanforderung eine Bestellung
zu erzeugen.
Dort sehen Sie eine offene Bestellanforderung zu Ihrem Kreditor (abweichende Nummern!).
Markieren Sie die Nummer der offenen Bestellanforderung und wählen Sie dann Übernehmen .
Alternativ können Sie die Bestellanforderung auch per Drag & Drop mit der Maus in den
Einkaufswagen ziehen.
Hierdurch werden die Detaildaten zum Material aus der Bestellanforderung als neue Position in die
Bestellung kopiert.
Das System weist Sie darauf hin, dass ab einer Menge von 100 Stück ein günstigerer Einkaufspreis
erzielt werden könnte. Überschreiben Sie daher die Bestellmenge mit 100 und bestätigen Sie mit
ENTER.
Sichern Sie dann die Bestellung und notieren Sie die Nummer.
Lassen Sie sich die Liste aktualisieren, indem Sie auf klicken. Anstelle der Bestellanforderung
sollten Sie hier jetzt Ihre Normalbestellung / Bestelleinteilung (BS-EIN) angezeigt bekommen.
Wiederholen Sie den gesamten Vorgang (ab MD04) für das Material WELLE-XX.
Weitere Eingabewerte sind identisch! Erhöhen Sie erneut die Bestellmenge auf 100 Stück!
Bestellung freigeben
Da die Bestellungen einen „kritischen“ Wert übersteigen, ist eine explizite Freigabe notwendig.
Nutzen Sie dazu die Transaktion ME29N.
Geben Sie über das Menü „Bestellung“ -> „andere Bestellung“ die Nummer der NB 1(Block) ein,
bestätigen mit „Enter“ und wechseln auf die Karteikarte „Freigabestrategie“
Durch Klick in der Spalte „Freigabemöglichkeiten“ geben Sie die Bestellung frei.
Das System zeigt Ihnen unten die Details zur Bestellung und hat auf der Karteikarte Menge die
Wareneingangsmenge vorgeschlagen.
Buchen Sie den Wareneingang. Das System gibt Ihnen die Nummer des Wareneingangsbeleges aus,
die Sie bitte notieren.
Wareneingangsbeleg 1: ________________________
Wiederholen Sie den Vorgang für die ‚Normalbestellung 2 – Nockenwelle‘ auf Seite 13 und
notieren Sie sich bitte ebenfalls die Nummer des Beleges:
Wareneingangsbeleg 2: ________________________
Da Vorgang 0040 im Arbeitsplan als Meilensteinvorgang gekennzeichnet ist, werden mit dieser
Rückmeldung alle vorherigen Vorgänge ebenfalls zurückgemeldet. Es erfolgen die Warenausgangs-
buchungen (aufgrund der retrograden Entnahme der Komponenten) von Block und Welle sowie die
Wareneingangsbuchung der Motoren ins Lager.
Ist es Ihr Motor-XX, dann sichern Sie. Falls alles funktioniert hat, meldet das System:
Sie sehen eine verfügbare Menge von 99 Stück, die genau dem Sekundärbedarf für den Fertigungs-
auftrag des Motorrades entspricht.
Überprüfen Sie anschließend noch die Lagermengen der Motorblöcke und der Nockenwellen. Diese
sollten jeweils 5 betragen und damit genau der Menge entsprechen, die mehr bestellt wurde, um die
Mengenrabatte des Lieferanten auszunutzen.
Doppelklicken Sie auf die Zeile, in welcher sich der Planauftrag (PL-AUF) befindet.
Das System legt nun einen neuen Fertigungsauftrag an und übernimmt dabei bereits alle relevanten
Daten automatisch aus dem Planauftrag.
Überprüfen Sie auch diesmal die Verfügbarkeit der benötigten Komponenten durch Klicken auf die
Schaltfläche Verfügbarkeit Material prüfen und lassen Sie sich die
anzeigen. In der Anzeige erkennen Sie, dass zwar genug Motoren (eben hergestellt) vorhanden sind,
aber die verfügbaren Mengen an Rahmen nicht ausreichen.
Wählen Sie anschließend zurück, um in das Bild Fertigungsauftrag anlegen: Kopf zu gelangen und
führen Sie hier die Freigabe des Auftrags aus.. .
Sichern Sie den Fertigungsauftrag und notieren sie sich die Nummer.
Fertigungsauftrag 2: ____________________
Da der Rahmen nicht - wie für Halbfabrikate angenommen - eigengefertigt, sondern fremdbezogen
wird, klicken Sie dort auf die Schaltfläche , um aus dem Planauftrag eine
Bestellanforderung zu erzeugen.
Bestätigen Sie den Hinweis; sichern Sie und quittieren Sie die Systemmeldung.
Doppelklicken Sie auf die Zeile mit der soeben erzeugten Bestellanforderung (BS-ANF).
Bestellung freigeben
Nutzen Sie wieder die Transaktion ME29N.
Geben Sie über das Menü „Bestellung“ -> „andere Bestellung“ die Nummer der NB 3 (Rahmen)
ein, bestätigen mit „Enter“ und wechseln auf die Karteikarte „Freigabestrategie“
Durch Klick in der Spalte „Freigabemöglichkeiten“ geben Sie die Bestellung frei.
Wareneingangsbeleg 3: ________________________
Sichern/Buchen Sie die Rückmeldung. Falls alles funktioniert hat, meldet das System:
Sie sehen erneut die verfügbare Menge und den durch den erfassten Kundenauftrag verursachten
Bedarf von 100 Stück. Die verfügbare Menge sollte nun genau 100 Stück entsprechen, so dass der
Kundenauftrag beliefert werden kann.
Überprüfen Sie auch die Lagermengen der Motoren und der Rahmen. Die Motoren sollten alle
verbraucht sein; von den Rahmen sollten noch 5 Stück in Lager vorrätig sein.
Nach Herstellung der Motoren und der erfolgreichen Montage mit den Rahmen zu den
Endprodukten, können die Motorräder nun an den Kunden geliefert und der Kundenauftrag
fakturiert werden.
Die Integration des Vertriebs mit dem Rechnungswesen wird durch die Buchung des
Zahlungseingangs abgeschlossen.
Lieferung: ______________________
Die Nummer Ihrer Lieferung sollte bereits eingetragen sein; ansonsten (↑).
Wählen Sie ferner als Ablauf [D] Dunkel (d.h., dass der Ablauf im Hintergrund abläuft) und im
Feld Kommimenge übernehm.
[2] Kommimenge als Liefermenge in Lief. übernehmen und WA buchen
Bestätigen Sie mit ENTER und notieren Sie die Nummer des Transportauftrages.
Transportauftrag: _____________________
Fakturierung
Wählen Sie im SAP Menü-Baum:
Logistik Vertrieb Fakturierung Faktura Anlegen (Transaktion: VF01).
Hinterlegen Sie in der Spalte Beleg die Nummer Ihrer Lieferung (sollte schon vom System so
vorgeschlagen werden; Seite 19 oben) und drücken Sie ENTER.
Faktura: ________________________________
Markieren Sie diesen Beleg (Klick in die Zeile) und mit sehen Sie weitere
Details. Notieren Sie sich den Bruttobetrag (dieser befindet sich in Position 1 der Aufstellung).
Zahlungseingang buchen
Wählen Sie im SAP Menü-Baum:
Rechnungswesen Finanzwesen Hauptbuch Buchung Zahlungseingang
(Transaktion: F-06).
Geben Sie als Belegdatum das aktuelle Tagesdatum,
als Bankdaten - Konto [113109] Deutsche Bank (Debitoren Geldeingang) und
als Betrag den soeben ermittelten Betrag an.
Unter Auswahl der offenen Posten wählen zuerst als Kontoart [D] Debitoren, wonach Sie als Konto
Ihren Kunden KUNDE-XX finden und selektieren.
Bestätigen Sie mit ENTER. Den Hinweis auf die Anzahl selektierter Posten bestätigen Sie ebenfalls.
Das System hat automatisch Skonto in Höhe von 3% abgezogen. Da der Kunde jedoch den vollen
Betrag überwiesen hat, erscheint im Feld Nicht zugeordnet der Skontobetrag.
Um den Betrag zuzuordnen, klicken Sie bitte doppelt auf den roten Skontobetrag im
oberen Bildteil. Nun sollte unten im Bild im Feld Nicht zugeordnet der Betrag 0,00 erscheinen.
Geben Sie die Nummer Ihres Auftrags (Seite 10) ein und klicken Sie auf
Belegfluß anzeigen .
Die Urform der vorliegenden Fallstudie geht auf Materialien von Herrn Martin Voß (Universität Passau) zurück,
dessen Vorarbeit hiermit gewürdigt werden soll.
Weiterführung und Erweiterung erfolgte durch die Herren Weidner (UCC Uni Magdeburg) und Schrader (SAP AG).
Weitergabe und Vervielfältigung dieser Publikation oder von Teilen daraus sind nur den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern der angeschlossenen Institutionen der SAP-Hochschulkompetenzzentren in Magdeburg und München zur
Verwendung in der Lehre gestattet. Die Weitergabe der Materialien in digitaler Form ist grundsätzlich nicht gestattet.
Sowohl nach geringfügigen Änderungen an den Fallstudientexten als auch nach der Änderung an Fallstudieninhalten
muss die Herkunft der geistigen Leistung in Person von Martin Voß (Uni Passau), Stefan Weidner (UCC Magdeburg)
und Heino Schrader (SAP AG) erkennbar sein. Bei Fragen wenden Sie sich an die Autoren.
Die Bildschirmfotos entstanden auf dem System des UCC Uni Magdeburg und unterliegen dem Copyright der SAP AG
Deutschland.
SAP, SAP Logo, R/3, ERP ECC und weitere im Text erwähnte SAP-Produkte und -Dienstleistungen sowie die
entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG in Deutschland und anderen Ländern
weltweit. Alle anderen Namen von Produkten und Dienstleistungen sind Marken der jeweiligen Firmen.