0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
19 Ansichten3 Seiten

Mind Mapping

Das Dokument beschreibt die Methode des Mind-Mappings. Mind-Mapping dient der visuellen Darstellung von Zusammenhängen durch ein zentrales Konzept mit verzweigten Unterkonzepten. Der Ablauf und mögliche Varianten, Ziele, Einsatzmöglichkeiten und Beispiele für Mind-Maps werden erläutert.

Hochgeladen von

Technology world
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen
0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
19 Ansichten3 Seiten

Mind Mapping

Das Dokument beschreibt die Methode des Mind-Mappings. Mind-Mapping dient der visuellen Darstellung von Zusammenhängen durch ein zentrales Konzept mit verzweigten Unterkonzepten. Der Ablauf und mögliche Varianten, Ziele, Einsatzmöglichkeiten und Beispiele für Mind-Maps werden erläutert.

Hochgeladen von

Technology world
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen

Kurzbeschreibung

Mind-Mapping

Die Methode »Mind-Mapping« dient dazu, Zusammenhänge zu visualisieren. Im Zentrum einer


Mind-Map steht ein Begriff, von dem »Äste« mit Unterbegriffen (Aspekten) ausgehen, die durch
M
Astverzweigungen weiter differenziert werden können. Mithilfe des Mind-Mapping lassen sich kom-
plexe Zusammenhänge von Wissensbereichen, Themen und Ideen in einprägsamer Form darstellen.

Vorgehen (Grundform: Visualisieren eines Themas)


● Zu Beginn der Arbeit einen Begriff, der stellvertretend für ein Thema oder eine Idee steht, in die
Mitte eines Blatt Papiers oder einer Tafel schreiben.
● Zu diesem Oberbegriff Begriffe (Substantive, Verben und Adjektive) suchen, die zentrale
Aspekte kennzeichnen. Diese Begriffe zunächst auf einem gesonderten Blatt sammeln.
● Prüfen, ob die gesammelten Begriffe gleichrangig sind oder ihrerseits eine Ober- bzw.
Unterordnung implizieren. Wenn nicht, vom Ausgangsbegriff ausgehende »Äste« zeichnen und
an jeden Ast einen Begriff schreiben (1. Stufe der Differenzierung des Zentrums).
● Jeder Ast kann durch Astverzweigungen weiter ausdifferenziert werden (2. Stufe der
Differenzierung).
● Weitere Stufen der Differenzierung machen eine Mind-Map meist unübersichtlich. Sind weitere
Differenzierungen wünschenswert, macht man am besten die Unterbegriffe der 1. Stufe zum
Zentrum einer neuen Mind-Map.
● Entstandene Mind-Maps diskutieren und bewerten lassen.

Didaktische Funktionen Lernziele


● Eine Übersicht über ein Thema gewinnen/ ● Komplexe Sachverhalte strukturieren
erarbeiten können
● Den Einstieg in ein Thema anbahnen ● Wissen übersichtlich darstellen können
● Zusammenhänge klären ● Gedächtnishilfen entwickeln können
● Vorwissen aktivieren, ermitteln und ● Zusammenhänge visualisieren können
strukturieren ● Texte in visueller Form zusammenfassen
● Verständnis überprüfen können
● Durcharbeiten von Inhalten, Wissens-
bereichen, Themen fördern
● Zur Visualisierung von sprachlich-symbo-
lisch repräsentiertem Wissen anregen
● Arbeitsergebnisse darstellen

Einsatzmöglichkeiten
● Zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
● Zu Beginn, während oder nach einem Referat
● Beim Bearbeiten von Texten
● Als alternative Evaluationsform
● Zur visuellen Unterstützung von Referaten und Vorträgen
● Als roter Faden, um den Verlauf einer Lehrveranstaltung sichtbar zu machen

Hochschuldidaktik. Die Methodensammlung. © Beltz Verlag · Weinheim und Basel


Mind-Mapping

Handlungsvoraussetzungen
z >
Veranstaltungsart: beliebig abhängig vom Umfang leeres Blatt Papier, Poster,
Teilnehmerzahl: beliebig des zu bearbeitenden Flipchart u. Ä.; Stifte
Themas
Räumlichkeit: abhängig davon, ob
in Gruppenarbeit oder
Einzelarbeit gearbeitet wird

Hinweise für Lehrende Varianten


● Teilnehmer auf Gestaltungsmöglichkeiten 1. Variante: Verschiedene Begriffe (ohne
hinweisen: z. B. Blockbuchstaben, Äste) werden auf einen Papierbogen
Grafiken, Bilder, Pfeile, Symbole, Farben geschrieben und durch nachträgliche
für inhaltlich zusammenhängende Relationen (z. B. durch beschriftete
Elemente. Pfeile) miteinander verbunden. Mögliche
● Ein gutes und ein schlechtes Beispiel für Relationen sind: Beispiel, Definition,
ein Mind-Map sollten zur Hand sein. Gegensatz, Teil von …
2. Variante: Mind-Maps können nach unter-
schiedlichen Kriterien strukturiert werden,
z. B. hierarchisch, assoziativ, pro und
kontra.

Methodische Alternativen
Aktives Strukturieren, Concept-Mapping, Metaplantechnik

Methodenkombinationen mit
Blitzlicht, Brainstorming, Diskussion, Fishbowl, Gruppenarbeit, Impulsreferat, Partnerstafette,
Postersession, PQ4R-Methode, Pro-Kontra-Argumentation, Sandwich

è Buzan (1995): The MindMap Book.


Gelb (1992): Überzeugend reden, sicher auftreten.
Jüngst (1992): Lehren und Lernen mit Begriffsnetzdarstellungen.
Kirckhoff (1995): Mind Mapping.
Lindner/Huhn (1995): Mind Mapping – leicht gemacht.
Svantesson (1996): Mind Mapping und Gedächtnis-Training.

Hochschuldidaktik. Die Methodensammlung. © Beltz Verlag · Weinheim und Basel


Mind-Mapping

3. Text ist
nicht jedes Detail bleibt umfangreich 4. Individueller
im Gedächnis
Wissenshintergrund je mehr Vorwissen –
desto bessere Merkfähigkeit
2. Bearbeitung
keine Klärung von allein
Fragen möglich

FACHTEXT 5. Passung Leser/in-Text inhaltlich


nicht unbedingt gegeben didaktische
Aufbereitung
Zeit 1. Individuelle
Ort Bearbeitung 6. Bestimmte Zielsetzung
späterer Zugriff
Tempo bei Bearbeitung
Prüfungsrelevanz
Wiederholung

STRATEGIEN

Mind-Map zum Thema »Fachtext«

(3) Gesetzestexte

(4) Anleitungen

(5) Ratgeber
(10) Verarbeiten von Texten
(6) Zeitungen, Zeitschriften (9) Texte im (rezeptiv, reproduktiv)
(2) Text-Arten Hochschulbereich
(7) Sach-/Fachtexte (11) Erstellen von
Texten (produktiv)
(8) Literatur

...

...
(1) TEXTE

(13) instruierend
(19) Überprüfbarkeit
(14) deskriptiv
(12) Funktionen von (18) Bedeutung der (20) Überdauern
(15) narrativ Sach-/Fachtexten Verschriftlichung
(21) »Fort«-Schreiben
(16) expositorisch
(22) Lehren und Lernen
(17) argumentierend

Mind-Map zum Thema »Texte«

Hochschuldidaktik. Die Methodensammlung. © Beltz Verlag · Weinheim und Basel

Das könnte Ihnen auch gefallen