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Das Dokument enthält Gesetze und Regeln für die Behandlung von Sklaven, Verletzungen und Tötungsdelikten im alten Israel. Es werden Strafen für verschiedene Vergehen wie Körperverletzung, Diebstahl und Totschlag festgelegt.

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Daniel Büttner
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2Mo 21,2 So du einen ebräischen Knecht kaufest, der soll dir sechs Jahre dienen; im siebenten Jahr soll

er frei ledig
ausgehen.
2Mo 21,3 Ist er ohne Weib kommen, so, soll er auch ohne Weib ausgehen. Ist er aber mit Weib kommen, so soll sein
Weib mit ihm ausgehen.
2Mo 21,4 Hat ihm aber sein Herr ein Weib gegeben und hat Söhne oder Töchter gezeuget, so soll das Weib und die
Kinder seines Herrn sein; er aber soll ohne Weib ausgehen.
2Mo 21,5 Spricht aber der Knecht: Ich habe meinen Herrn lieb und mein Weib und Kind, ich will nicht frei werden,
2Mo 21,6 So bringe ihn sein Herr vor die Götter und halte ihn an die Tür oder Pfosten und bohre ihm mit einem
Pfriemen durch sein Ohr; und er sei sein Knecht ewig.
2Mo 21,7 Verkauft jemand seine Tochter zur Magd, so soll sie nicht ausgehen wie die Knechte.
2Mo 21,8 Gefällt sie aber ihrem Herrn nicht und will ihr nicht zur Ehe helfen, so soll er sie zu lösen geben. Aber unter
ein fremd Volk sie zu verkaufen, hat er nicht Macht, weil er sie verschmähet hat.
2Mo 21,9 Vertrauet er sie aber seinem Sohn, so soll er Tochterrecht an ihr tun.
2Mo 21,10 Gibt er ihm aber eine andere, so soll er ihr an ihrem Futter, Decke und Eheschuld nicht abbrechen.
2Mo 21,11 Tut er diese drei nicht, so soll sie frei ausgehen ohne Lösegeld.
2Mo 21,12 Wer einen Menschen schlägt, daß er stirbt, der soll des Todes sterben.
2Mo 21,13 Hat er ihm aber nicht nachgestellet sondern GOtt hat ihn lassen ohngefähr in seine Hände fallen, so will ich
dir einen Ort bestimmen, dahin er fliehen soll
2Mo 21,14 Wo aber jemand an seinem Nächsten frevelt und ihn mit List erwürget, so sollst du denselben von meinem
Altar nehmen, daß man ihn töte.
2Mo 21,15 Wer seinen Vater oder Mutter schlägt, der soll des Todes sterben.
2Mo 21,16 Wer einen Menschen stiehlt und verkaufet, daß man ihn bei ihm findet, der soll des Todes sterben.
2Mo 21,17 Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben.
2Mo 21,18 Wenn sich Männer miteinander hadern, und einer schlägt den andern mit einem Stein oder mit einer Faust,
daß er nicht stirbt, sondern zu Bette liegt:
2Mo 21,19 kommt er auf, daß er ausgehet an seinem Stabe so soll, der ihn schlug, unschuldig sein, ohne daß er ihm
bezahle, was er versäumet hat, und das Arztgeld gebe.
2Mo 21,20 Wer seinen Knecht oder Magd schlägt mit einem Stabe, daß er stirbt unter seinen Händen, der, soll darum
gestraft werden.
2Mo 21,21 Bleibt er aber einen oder zween Tage, so soll er nicht darum gestraft werden; denn es ist sein Geld.
2Mo 21,22 Wenn sich Männer hadern und verletzen ein schwanger Weib, daß ihr die Frucht abgehet, und ihr kein
Schade widerfährt, so soll man ihn um Geld strafen, wieviel des Weibes Mann ihm auflegt, und soll's geben nach
der Teidingsleute Erkennen.
2Mo 21,23 Kommt ihr aber ein Schade daraus, so soll er lassen Seele um Seele,
2Mo 21,24 Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß,
2Mo 21,25 Brand um Brand, Wunde um Wunde, Beule um Beule.
2Mo 21,26 Wenn jemand seinen Knecht oder seine Magd in ein Auge schlägt und verderbet es, der soll sie frei
loslassen um das Auge.
2Mo 21,27 Desselbigengleichen, wenn er seinem Knecht oder Magd einen Zahn ausschlägt, soll er sie frei loslassen um
den Zahn.
2Mo 21,28 Wenn ein Ochse einen Mann oder Weib stößet, daß er stirbt, so soll man den Ochsen steinigen und sein
Fleisch nicht essen; so ist der Herr des Ochsen unschuldig.
2Mo 21,29 Ist aber der Ochse vorhin stößig gewesen, und seinem Herrn ist's angesagt, und er ihn nicht verwahret hat,
und tötet darüber einen Mann oder Weib, soll man den Ochsen steinigen, und sein Herr soll sterben.
2Mo 21,30 Wird man aber ein Geld auf ihn legen, so soll er geben, sein Leben zu lösen, was man ihm auflegt.
2Mo 21,31 Desselbigengleichen soll man mit ihm handeln, wenn er Sohn oder Tochter stößet.
2Mo 21,32 Stößet er aber einen Knecht oder Magd, so soll er ihrem Herrn dreißig silberne Sekel geben, und den
Ochsen soll man steinigen.
2Mo 21,33 so jemand eine Grube auftut, oder gräbt eine Grube und decket sie nicht zu, und fällt darüber ein Ochse
oder Esel hinein,
2Mo 21,34 so soll's der Herr der Grube mit Geld dem andern wieder bezahlen; das Aas aber soll sein sein.
2Mo 21,35 Wenn jemandes Ochse eines andern Ochsen stößet, daß er stirbt, so sollen sie den lebendigen Ochsen
verkaufen und das Geld teilen und das Aas auch teilen.
2Mo 21,36 Ist's aber kund gewesen, daß der Ochse stößig vorhin gewesen ist, und sein Herr hat ihn nicht verwahret, so
soll er einen Ochsen um den andern vergelten und das Aas haben.
2Mo 22,1 Wenn jemand einen Ochsen oder Schaf stiehlt und schlachtet es oder verkauft es, der soll fünf Ochsen für
einen Ochsen wiedergeben und vier Schafe für ein Schaf.
2Mo 22,2 Wenn ein Dieb ergriffen wird, daß er einbricht, und wird drob geschlagen, daß er stirbt, so soll man kein
Blutgericht über jenen lassen gehen.
2Mo 22,3 Ist aber die Sonne über ihm aufgegangen, so soll man das Blutgericht gehen lassen. Es soll aber ein Dieb
wiedererstatten. Hat er nichts, so verkaufe man ihn um seinen Diebstahl.
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