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Satz vom ausgeschlossenen Dritten

Satz vom ausgeschlossenen Widerspruch:

Extensionalitatsprinzip

Satz:

Defintion Satz (im Sinne der klassischen

Logik): Ein Satz ist ein linguistischer Ausdruck,

dem exakt einer der beiden Wahrheitswerte W

(wahr, auch T / 1 / >) oder F (falsch, auch 0 /

⊥) zugewiesen werden kann und zwar unabh¨angig

von wem oder in welchem Kontext der Satz

ge¨außert wird.

Ex/Intensionalität:

Definition Extensionalitat: ¨ Ein Satz ϕ ist

extensional gdw ϕs Wahrheitswert nicht

ver¨andert werden kann, indem man Ausdrucke in ¨

ϕ durch andere Ausdrucke, die sich auf dasselbe ¨

beziehen (d.h. die selbe Extension haben), ersetzt.

Definition Intensionalitat: ¨ Ein Satz ϕ ist

intensional gdw ϕs Wahrheitswert ver¨andert

werden kann, indem man Ausdrucke in ¨ ϕ durch

andere Ausdrucke mit derselben Extension ersetzt.

Definition Interpretation:4 Eine Interpretation =i

ist

eine Funktion, die jeder Satzkonstanten von Lprop

exakt einen Wahrheitswert der Menge tW, Fu


zuweist.

Definition logische Gultigkeit: ¨ Das Argument, das

durch ein Schema ϕ1, ϕ2, . . . , ϕn 6 ψ repr¨asentiert

wird, ist logisch gultig in ¨ Lprop gdw unter allen

m¨oglichen Interpretationen = von Lprop gilt, dass

wenn =pϕ1q “ W und =pϕ2q “ W, . . . , und

=pϕnq “ W, dann ist auch =pψq “ W.

Df. Definition Modell: Ein Modell zu einer Formel ϕ ist

eine = gdw sie Satzkonstanten in ϕ so belegt, dass ϕ

erfullt ist: ¨ =pϕq “ W.

Df. Definition Gegenmodell: Ein Gegenmodell zu ϕ ist

eine = gdw sie Satzkonstanten in ϕ so belegt, dass ϕ

nicht erfullt ist: ¨ =pϕq “ F.

Jedes AS ϕ1, ϕ2, . . . , ϕn 6 ψ in Lprop druckt die ¨

metalogische Behauptung aus, dass Argumente

dieser Form logisch gultig ¨ in Lprop seien.

AK: Ein axiomatischer Kalkul ¨ KA besteht aus (1) einer

Menge an Axiomen und (2) einer Menge an

Regeln, durch die Axiome in andere Formeln

uberf ¨ uhrt werden k ¨ ¨onnen.

RK: Ein Regelkalkul ¨ KR besteht nur aus Ableitungsregeln, die Formeln in andere Formeln
umwandeln.
Df. Definition Konklusion: ψ ist eine Konklusion gdw von

ψ syntaktisch bewiesen wurde, dass sie aus einer Menge

ϕ1, . . . , ϕn durch die Mittel eines Kalkuls folgt, ¨ d.h.

allein durch dessen Transformationsregeln aus

ϕ1, . . . , ϕn generiert werden kann.

Df. Definition Ableitung: Eine Ableitung von ψ aus

ϕ1, . . . , ϕn in einem Kalkul ist eine ¨ Abfolge von

Formeln, die mit den Formeln ϕ1 bis ϕn beginnt und

mit ψ endet, so dass alle Uberg ¨ ¨ange von diesen

Formeln zu anderen durch regelkonforme Anwendung

von Transformationsregeln des Kalkuls entstehen. ¨

Wenn ψ ableitbar ist von der Menge ϕ1, . . . , ϕn im

Kalkul ¨ K, so ersetzen wir das Zeichen ”

∴“ durch ”

⊢“:6

Df. Definition Korrektheit: Ein Kalkul ¨ K ist korrekt

gdw wann immer ψ in K syntaktisch ableitbar ist

aus ϕ1, . . . , ϕn, dann ist ψ auch semantische Folge

von ϕ1, . . . , ϕn.

Df. Definition Vollst¨andigkeit: Ein Kalkul ¨ K ist

vollst¨andig gdw wann immer ψ eine semantische

Folge ist von ϕ1, . . . , ϕn, dann ist ψ in K auch

syntaktisch ableitbar aus ϕ1, . . . , ϕn


Df. Theorem: Eine Formel ϕ ist ein Theorem eines

Kalkuls ¨ K gdw ϕ ohne Annahmen in K ableitbar

ist, d.h. gdw ⊢K ϕ. Wenn der Kalkul ¨ K korrekt ist,

Zwei S¨atze A und B sind kontradiktorisch genau

dann, wenn die Wahrheit von A die Falschheit von B

bedingt und umgekehrt.

Zwei S¨atze A und B sind kontr¨ar genau dann, wenn

sie nicht zusammen wahr, aber zusammen falsch sein

k¨onnen.

Zwei S¨atze A und B sind subkontr¨ar genau dann,

wenn sie nicht zusammen falsch, aber zusammen wahr

sein k¨onnen.

Ein Satz A ist subaltern zu einem Satz B genau dann,

wenn die Wahrheit von B die Wahrheit von A

impliziert, aber nicht andersherum.

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