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Situation: Herr Adisa gibt dem Arbeitgeber Bescheid, dass er im Krankenhaus ist und nicht zur Arbeit
kommen kann.
Personen: Frau Jensen, Herr Adisa
Ort: Am Telefon
Fr. Jensen: Müller und Co, Sie sprechen mit Frau Jensen, schönen guten Tag.
Hr. Adisa: Guten Morgen, Frau Jensen. Ich bin’s, … Herr Adisa.
Fr. Jensen: Herr Adisa! ... Wo sind Sie denn? Der Chef hat schon zweimal versucht, Sie auf dem Handy zu
erreichen. Ist alles in Ordnung?
Hr. Adisa: Na ja, ich bin im…
Fr. Jensen: Ich verstehe Sie so schlecht. Wo sind Sie denn überhaupt?
Hr. Adisa: Ja, … die Verbindung ist … hier sehr schwach. Warten Sie mal, ich gehe mal raus. Hören Sie jetzt
besser?
Fr. Jensen: Ja, jetzt geht‘s.
Hr. Adisa: Ich bin im Krankenhaus und habe erst jetzt Zeit, mich zu melden.
Fr. Jensen: Ach, du Schreck! Was ist denn passiert? Geht es Ihnen gut?
Hr. Adisa: Na ja, ich habe jetzt ein bisschen Kopfschmerzen. Auf dem Weg zur Arbeit heute Morgen ist ein
Unfall passiert. Mir ist jemand ins Auto gefahren.
Fr. Jensen: Oje, aber Ihnen geht es gut?
Hr. Adisa: Ja, soweit schon. Ich wurde geröntgt. Ich habe mir leider das rechte Bein gebrochen und habe
eine Gehirnerschütterung.
Fr. Jensen: Sie Ärmster. Ich werde dem Chef sofort Bescheid sagen. Und ich brauche von Ihnen dann einen
Bericht des Krankenhauses für die Unfallkasse.
Hr. Adisa: Warum das denn?
Fr. Jensen: Na, Sie waren doch auf dem Weg zur Arbeit, oder?
Hr. Adisa: Ja, das ist richtig.
Fr. Jensen: Dann ist das ein Wegeunfall und wird von der Berufsgenossenschaft übernommen. Daher
brauche ich dann die Unterlagen von Ihnen.
Hr. Adisa: Was genau brauchen Sie?
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Fr. Jensen: Ich brauche einen Bericht vom Durchgangsarzt. Den Bericht gibt es eigentlich in jedem
Krankenhaus. Nur dann wird es von der Berufsgenossenschaft anerkannt.
Hr. Adisa: In Ordnung. Ich frage hier mal danach. Ich kann Ihnen leider noch nicht sagen, wann ich wieder
zur Arbeit kommen kann.
Fr. Jensen: Das ist doch kein Problem. Erholen Sie sich erst einmal ganz in Ruhe.
Hr. Adisa: Ja, danke. Mein Auto ist leider auch komplett zerstört. Das kann nicht mehr repariert werden. Es
ist Schrott.
Fr. Jensen: Das glaube ich Ihnen gern. Hat der Fahrer denn wenigstens angehalten?
Hr. Adisa: Ja, das war eine junge Dame, die erst seit kurzer Zeit ihren Führerschein hat. Sie hat Gas und
Bremse verwechselt und hat auch sofort angehalten. Sie hat selbst die Polizei und einen Krankenwagen
gerufen und mit mir auf Hilfe gewartet.
Fr. Jensen: Na, sehen Sie, dann wird doch alles gut. Wenn Sie bei irgendetwas Hilfe brauchen, dann melden
Sie sich. Sie wohnen ja nicht weit weg von der Firma. Die Kollegen sind für Sie da.
Hr. Adisa: Das ist sehr nett. Vielen Dank.
Fr. Jensen: Kein Problem, Herr Adisa. Ich wünsche Ihnen eine gute Besserung.
Hr. Adisa: Dankeschön. Ach, da fällt mir gerade noch ein, dass ich heute um zehn Uhr einen Termin mit
dem Bauherrn auf der Baustelle Brain Box habe. Könnten Sie den für mich absagen? Ich habe keine
Telefonnummer von Herrn Rieger auf meinem privaten Handy.
Fr. Jensen: Ja, ich sage Herrn Rieger Bescheid. Der wird das sicherlich verstehen.
Hr. Adisa: Das hoffe ich. Er ist zurzeit etwas angespannt. Aber ich werde einen neuen Termin mit ihm
ausmachen, sobald ich wieder zur Arbeit kommen kann.
Fr. Jensen: Das werde ich ihm ausrichten. Dann erholen Sie sich gut und melden Sie sich, wenn etwas ist.
Hr. Adisa: Das mache ich. Vielen Dank. Bis bald.
Fr. Jensen: Bis bald. Herr Adisa.
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