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Evolutionstheorie

Das Dokument beschreibt die Evolutionstheorien von Lamarck und Darwin. Lamarck ging davon aus, dass sich Organismen aktiv an die Umwelt anpassen und erworbene Merkmale vererben. Darwin entwickelte die Theorie der natürlichen und sexuellen Selektion, wonach sich Arten aufgrund von Variationen und dem Überleben der am besten Angepassten im Kampf ums Dasein entwickeln.

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Evolutionstheorie

Das Dokument beschreibt die Evolutionstheorien von Lamarck und Darwin. Lamarck ging davon aus, dass sich Organismen aktiv an die Umwelt anpassen und erworbene Merkmale vererben. Darwin entwickelte die Theorie der natürlichen und sexuellen Selektion, wonach sich Arten aufgrund von Variationen und dem Überleben der am besten Angepassten im Kampf ums Dasein entwickeln.

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Evolutionsthe

orie
Die Evolutionstheorie Lamarcks:
Lamarck ging von der Inkonstanz der Arten
aus. Alle Lebewesen waren seiner Meinung
nach einem ständigen Wandel unterworfen
und passten sich fortlaufend, in kleinen
Schritten, neuen Umweltbedingungen an. Zur
besseren Erklärung seiner Abstammungslehre
stellte Lamarck folgende Postulate auf:

 Durch Gebrauch bzw. Nichtgebrauch


von Organen entwickeln sich diese
bzw. sie verkümmern.

 Die dadurch erworbenen


Eigenschaften des Individuums
werden an seine Nachkommen
weitervererbt.

 Alle Lebewesen besitzen einen


inneren Vervollkommnungstrieb, der
sie dazu bewegt, sich optimal an neue
Umweltbedingungen anzupassen.

Wichtiges:

In seiner Evolutionstheorie geht Lamarck von einem aktiven Prozess der Anpassung der
Lebewesen in kleinen Schritten an die sich ändernden Umweltbedingungen aus. Die Arten
verändern sich, da sich bei Gebrauch oder Nichtgebrauch die Organe eines Individuums
verändern und diese erworbenen Merkmale an die Nachkommen weitergegeben werden.
Evolutionsthe
orie
Darwins Evolutionstheorie:
Die Tier- und Pflanzenwelt konnte sich aufgrund der
Entfernung zum Festland ohne den Eingriff des
Menschen entwickeln. Neben den urzeitlichen Echsen
interessierten Darwin z. B. die Riesenschildkröten.
Auf jeder der Inseln gab es eine andere
Schildkrötenrasse, die sich in Form und Farbe ihres
Panzers von den übrigen unterschied. Darwin
beschäftigte sich auch näher mit einer Gruppe von
Finken, die es nirgendwo sonst auf der Welt gab. Die
Gruppe dieser Finken setzte sich aus insgesamt 13
verschiedenen Arten zusammen. Jede davon hatte
sich auf eine bestimmte Ernährung spezialisiert:
Einige fraßen Körner (ihr Schnabel war entsprechend
kurz und dick), andere ernährten sich von Blättern
und wieder andere erbeuteten Insekten. Eine Art hatte
sich sogar darauf spezialisiert, mithilfe von
Kakteenstacheln Insekten unter der Rinde und aus
Ritzen hervorzuholen. Jede Finkenart besaß eine ihrer
Ernährungsweise entsprechende Schnabelform. Alle
seine Beobachtungen führten Darwin zur
Formulierung seiner Selektionstheorie.

Wichtiges:

In seiner Evolutionstheorie (Selektionstheorie) geht Die Grundgedanken der Evolutionstheorie


Darwins sind:
Darwin von einer zunehmenden passiven Angepasstheit
der Lebewesen an die sich ändernden 1. Überproduktion von Nachkommen
Umweltbedingungen aus. Die Gründe für die Veränderung
der Arten liegen nach Darwin in den besseren Überlebens- 2. Variabilität
und Fortpflanzungschancen der jeweils zufällig am besten
3. Vererbung
angepassten Individuen, die ihre Merkmale so bevorzugt
an die folgende Generation weitergeben können. 4. Konkurrenz („Kampf ums Dasein“)

5. Selektion

6. Artwandel
Selektionsthe
Grundlagen der Selektionstheorie

orie
Die Grundlagen der Selektionstheorie (Evolutionstheorie) sind im Einzelnen:

Überproduktion von Nachkommen:


Alle Lebewesen erzeugen Nachkommen im Überschuss. Trotzdem nimmt die
Gesamtpopulation einer Tierart in der Regel nicht zu, da nur ein geringer Teil der
Nachkommen zur Fortpflanzung kommt, die meisten fallen der Selektion zum Opfer.

Variabilität:
Die Nachkommen sind untereinander nicht alle gleich. Sie unterscheiden sich geringfügig.
Aus heutiger Sicht sind die Unterschiede bei den Nachkommen auf deren verschiedene Gene
und Genkombinationen zurückzuführen (genetische Variabilität).

Vererbung:
Im Laufe der Zeit treten bei den Individuen immer wieder erbfeste Veränderungen (heute:
Mutationen) auf, die an die Nachkommen weitergegeben werden.

Konkurrenz:
Im „Kampf ums Dasein“ (struggle for life) setzen sich die etwas besser angepassten
Organismen durch und überleben (survival of the fittest). Sie können somit ihre Erbanlagen
an die nächste Generation weitergeben.

Selektion:
Durch die „natürliche Auslese“ (natural selection) werden die Lebewesen den natürlichen
Umweltbedingungen immer besser angepasst.

Artwandel:
Im Verlauf von langen Zeiträumen führt diese schrittweise bessere Angepasstheit der
Lebewesen zu einem Wandel der Arten.

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