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Situation: Frau Stockmann stört es, dass das Fahrrad von Frau Müller an den Briefkästen steht.
Personen: Frau Stockmann, Herr Engewicht, Frau Müller, Hausmeister
Ort: Im Hausflur
Fr. Stockmann: Hallo, Herr Engewicht.
Hr. Engewicht: Oh, hallo. Wie geht’s es Ihnen?
Fr. Stockmann: Sehr gut. Danke der Nachfrage. Sagen Sie mal, wissen Sie, wem das Fahrrad gehört, das
immer an den Briefkästen steht?
Hr. Engewicht: Nein, das weiß ich nicht. Wieso fragen Sie?
Fr. Stockmann: Fahrräder gehören in den Keller und nicht in den Hausflur. Das steht hier im Weg.
Hr. Engewicht: Ach, das stört doch überhaupt nicht. Wir haben genug Platz hier.
Fr. Stockmann: Mich stört es aber. Das ist doch kein Abstellraum! Ich werde den Hausmeister holen,
damit er das Fahrrad entfernt.
Hr. Engewicht: Hallo, Frau Müller. Ist das Ihr Fahrrad?
Fr. Müller: Hallo. Ja, das gehört mir. Warum?
Hr. Engewicht: Frau Stockmann stört es, dass Ihr Fahrrad bei (an) den Briefkästen steht. Sie ist gerade
unterwegs, um den Hausmeister zu holen.
Fr. Müller: Natürlich. Die hat wohl nichts Besseres zu tun? Ich verstehe ihr Problem nicht. Das Fahrrad
stört doch hier überhaupt nicht.
Hr. Engewicht: Das habe ich ihr auch gesagt. Warten wir einfach mal auf den Hausmeister. Mal sehen,
was er dazu sagt.
Hausmeister: Hallo.
Fr. Stockmann: Hier, das ist das Fahrrad. Es steht mitten im Hausflur und stört. Dafür haben wir doch
extra einen Fahrradraum im Keller.
Fr. Müller: Frau Stockmann, das ist mein Fahrrad. Ich würde es gern in den Fahrradraum im Keller
stellen, aber der ist voll. Mein Fahrrad passt dort nicht mehr mit rein. Und mein Keller ist so klein, dass ich
es dort auch nicht hineinstellen kann. Was soll ich also machen?
Fr. Stockmann: So ein Quatsch! Im Fahrradraum ist doch genug Platz.
Fr. Müller: Wann waren Sie denn das letzte Mal im Keller?
Hausmeister: Dann schauen wir doch einfach mal nach.
Hr. Engewicht: Das ist eine gute Idee.
Hausmeister: Oh je, ich sehe schon, was Sie meinen, Frau Müller. Wo kommen denn all diese Fahrräder
her? So viele Personen wohnen doch gar nicht in diesem Haus.
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Fr. Müller: Ich denke, dass da auch noch Räder von ehemaligen Mietern stehen. Deswegen ist hier auch
kein Platz mehr.
Fr. Stockmann: Also dieses Fahrrad hier gehört mir. Und das ist das Rad meines Mannes. Diese beiden
gehören meinen Kindern. Oh, und das sind die alten Fahrräder meiner Kinder. Die sind ihnen mittlerweile
viel zu klein.
Hr. Engewicht: Dann verkaufen Sie die Fahrräder doch. Dann bekommen Sie noch ein wenig Geld dafür
und wir haben mehr Platz, Frau Müller kann ihr Fahrrad hier abstellen und es gibt keinen Streit mehr
deswegen.
Fr. Stockmann: Also das ist mir ja wirklich unangenehm, Frau Müller. Es tut mir leid. Ich bin nicht ganz
unschuldig daran, dass hier kein Platz mehr für Ihr Rad ist. Ich werde die beiden alten Räder verkaufen.
Fr. Müller: Ach, das ist doch nicht so schlimm. Aber vielleicht sprechen Sie mich beim nächsten Mal
direkt an, dann können wir das schneller klären.
Fr. Stockmann: Ja, das mache ich. Entschuldigung noch mal.
Hausmeister: Ich werde einen Aushang machen, dass alle Nachbarn einen Zettel auf Ihre Fahrräder
kleben. Dann weiß ich, wem welches Fahrrad gehört. Dann können wir die herrenlosen Fahrräder
entsorgen. Bestimmt haben wir hier dann genug Platz.
Hr. Engewicht: Eine prima Idee!
Hausmeister: Gut, ich muss dann aber weiter. Schönen Tag noch.
Fr. Müller: Ja, ich muss auch los. Tschüss.
Fr. Stockmann: Tschüss.
Hr. Engewicht: Auf Wiedersehen.
Danke der Nachfrage = (eng.) Thanks for asking
der Abstellraum, -:e = (eng.) storage room
der Hausmeister, - = (eng.) janitor
der Fahrradraum, -:e = (eng.) bike room; bicycle storage
reinpassen = (eng.) fit in; fit inside
hineinstellen = (eng.) to put in
So ein Quatsch! = (eng.) My foot!; What a lot of rubbish!
herkommen = (eng.) to come from
ehemalig = (eng.) former; erstwhile
unschuldig = (eng.) innocent
einen Aushang machen = (eng.) to make a notice
herrenlos = ohne Besitzer; (eng.) ownerless
entsorgen = hier: in den Müll werfen; (eng.) to discard ; to dispose
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