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Schnurps

Das Kind grübelt darüber, wo es war, bevor es geboren wurde. Es vermutet, dass es einfach an einem anderen Ort war. Obwohl es sich nicht erinnern kann, hat es das Gefühl, dass es die Erinnerung wieder einfallen wird. Das Gedicht thematisiert philosophisch, was mit einem Menschen passiert, nachdem er gestorben ist.

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Schnurps

Das Kind grübelt darüber, wo es war, bevor es geboren wurde. Es vermutet, dass es einfach an einem anderen Ort war. Obwohl es sich nicht erinnern kann, hat es das Gefühl, dass es die Erinnerung wieder einfallen wird. Das Gedicht thematisiert philosophisch, was mit einem Menschen passiert, nachdem er gestorben ist.

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Ein Schnurps grübelt, Michael Ende

Also, es war einmal eine Zeit, Und einmal, das sagte der Vater heut´,
da war ich noch gar nicht da. – ist jeder Mensch nicht mehr hier.
Da gab es schon Kinder, Häuser und Leut´ Alles gibt´s noch: Kinder, Häuser und Leut´,
und auch Papa und Mama – auch die Sachen und Kleider von mir.
jeden für sich – Das bleibt dann für sich –
bloß ohne mich! ohne mich.

Ich kann mir´s nicht denken. Das war gar Aber ist man dann weg? Ist man einfach
nicht so, fort?
Wo war ich denn, eh es mich gab? Nein, man geht nur woanders hin.
Ich glaub, ich war einfach anderswo, Ich glaube, ich bin dann halt wieder dort,
nur, dass ich´s vergessen hab, wo ich vorher gewesen bin.
weil die Erinnerung daran verschwimmt – Das fällt mir dann bestimmt wieder ein.
Ja, so war´s bestimmt! Ja, so wird es sein!

1. Fasse in etwa 5 Reihen zusammen, worüber das Kind nachdenkt!


2. Was würde sich die Mutter denken, wenn sie wüsste, worüber ihr Sohn grübelt?
Schreibe ihre Gedanken in der Ich-Perspektive auf! (7 Zeilen)
3. Ist dieses Gedicht deiner Meinung nach optimistisch oder pessimistisch? Begründe
deine Behauptungen! (7 Reihen)
4. Finde im Text Synonyme zu folgenden Wörtern!
Andenken, bevor, Ding, früher, hier, Menschen, nur, sicher, überlegen
5. Wie heißen die Antonyme?
da, ohne, so, ehe, einfach, vergessen, bestimmt, heute, jeder, alles, vorher
6. Erkläre die Homonyme in Sätzen!
war – wahr, bloß – bloß, kann – der Kahn, ehe – die Ehe, Kleider – Kleider, weg – der
Weg, fort – das Fort, glaube – der Glaube, fällt – fällt
7. Ergänze die Verben mit den passenden Präpositionen und bilde damit Sätze!
grübeln …, denken …, sich erinnern …, gehen …
8. Setze die richtigen Relativpronomen ein!
Es war einmal eine Zeit, ………. ich noch gar nicht da war.
Ich kann mir nicht denken, ………. ich vorher war und ………. mir passiert ist.
Es gibt Orte, ………. ich mich nicht mehr erinnern kann.
Es gibt noch die Sachen, ………. mir gehören.
9. Analysiere die Nebensätze!
Wo war ich denn, ehe es mich gab?
Ich glaub, ich war einfach anderswo.
Nur ist es sicher, dass ich´s vergessen hab, weil die Erinnerung daran verschwimmt.
Ich glaube, ich bin dann halt wieder dort, wo ich vorher gewesen bin.
10. Wandle ins Passiv um! Bestimme die Zeitform!
Ich habe es vergessen.

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