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JC Antrag

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Antrag auf Fortzahlung der Leistungen zur Sicherung des

Lebensunterhaltes nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch


(SGB II)

Ausgehändigt am Tag der Antragstellung

Termin Antragsabgabe Eingangsstempel/angenommen am


um Uhr

Aktenzeichen

Antragsteller hat sich ausgewiesen


I. Allgemeine Daten des Antragstellers durch:
Familienname, Vorname (ggf. Geburtsname)
Bundespersonalausweis
Pass
Geburtsdatum sonstige Ausweispapiere
sonstige Eintragungen

Die Wohnanschrift hat sich geändert. ja nein Familienstand des Antragstellers:


Straße, Hausnummer
ledig
eheähnliche Gemeinschaft
ggf. bei wem eingetragene Lebenspartnerschaft
verheiratet
PLZ, Ort dauernd getrennt lebend
geschieden

Telefonnummer und E-Mail-Adresse (freiwillige Angabe) verwitwet

seit:

Die Bankverbindung hat sich geändert. ja nein


IBAN BIC

Kreditinstitut Kontoinhaber

II. Änderung in den persönlichen Verhältnissen ja nein


(Bitte Nachweise vorlegen!)
Änderungen innerhalb der Bedarfs-/Haushaltsgemeinschaft
Um welche Änderungen handelt es sich (z. B. Einzug, Umzug, Auszug, Heirat, Trennung, Geburten, Todesfall, Umfang der Erwerbs-
fähigkeit)?
nicht mehr im Haushalt
Name, Vorname geboren am neu im Haushalt seit
seit

Sonstige Änderungen innerhalb der Bedarfsgemeinschaft:

Name, Vorname Änderung

III. Änderungen bei den Kosten der Unterkunft und Heizung ja nein
(Bitte Nachweise vorlegen!)
seit (Datum) Art der Kosten (z. B. Heizkostenpauschale) Betrag
EUR
SLK-14-JC-724; 2022-03-18 Personenbezeichnungen in diesem Vordruck gelten jeweils in männlicher und weiblicher Form.
IV. Änderungen der Einkommensverhältnisse ja nein
(Bitte Nachweise vorlegen!)
Name, Vorname Änderungsgrund (z. B. höheres Arbeitsentgelt Zahlung einer Rente)

Wird weiterhin eine Kfz-Versicherung, geförderte Altersvorsorge bzw. Unterhalt gezahlt?


(Bitte aktuelle Beitragsnachweise und Zahlungsbelege vorlegen!) ja nein

Art der Zahlung in Höhe von

__________ Euro monatlich


Art der Zahlung in Höhe von

__________ Euro monatlich


Art der Zahlung in Höhe von

__________ Euro monatlich


Entstehen weiterhin andere Aufwendungen mit Ausübung Ihrer Erwerbstätigkeit (z. B. Fahrkosten,
Mehraufwand und Verpflegung, doppelte Haushaltsführung, Beiträge für Gewerkschaften) die nicht
von Arbeitgebern erstattet werden? ja nein
(Bitte aktuelle Beitragsnachweise und Zahlungsbelege vorlegen!)
Art der Zahlung in Höhe von

__________ Euro monatlich


Art der Zahlung in Höhe von

__________ Euro monatlich


Art der Zahlung in Höhe von

__________ Euro monatlich

V. Angaben zu den Vermögensverhältnissen


(Bitte Nachweise vorlegen!)
Aufgrund des Gesetzes für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienst-
leister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket) sowie des Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzgeset-
zes und weiterer Gesetze wird in Bewilligungszeiträumen, die in der Zeit vom 01.03.2020 bis zum 31.12.2022 beginnen, Vermögen
für die Dauer von sechs Monaten nicht berücksichtigt. Das gilt nicht, wenn das Vermögen erheblich ist. Es wird vermutet, dass kein
erhebliches Vermögen vorhanden ist, wenn der/die Antragsteller/in dies erklärt. Erheblich ist Vermögen dann, wenn Sie über mindes-
tens 60.000 Euro und weitere Personen in der Bedarfsgemeinschaft jeweils über mindestens 30.000 Euro verfügen. In diesem Fall
besteht kein Anspruch auf Alg II.

Ich erkläre hiermit, dass ich derzeit keine vollständigen Angaben zu meinem Vermögen machen kann. Ich erkläre
jedoch hiermit auch, dass ich und die in meiner Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen über kein erhebliches Ver-
mögen verfügen.

Sollte bei Ihnen oder einem Mitglied Ihrer Bedarfsgemeinschaft erhebliches Vermögen vorliegen, füllen Sie bitte nachfol-
gende Fragen aus. Hierzu sind Sie im Rahmen Ihrer Mitwirkungspflichten auch weiterhin verpflichtet (§ 60 SGB I).
Verfügen Sie oder eine in der Bedarfsgemeinschaft lebende Person über Bargeld? ja nein
Inhaber Betrag

EUR

EUR

EUR

Haben Sie oder eine in der Bedarfsgemeinschaft lebende Person Girokonten? ja nein
Kontoinhaber IBAN Geldinstitut aktuelle Zinsen Betrag

EUR EUR

EUR EUR

EUR EUR

EUR EUR
Haben Sie oder eine in der Bedarfsgemeinschaft lebende Person Sparbücher/Sparkonten (Tagesgeld), Aktien,
Fonds, sonstige Wertpapiere? ja nein
aktuelle Zin-
Kontoinhaber IBAN Geldinstitut Betrag
sen/Erträge

EUR EUR

EUR EUR

EUR EUR

EUR EUR

Haben Sie oder eine in der Bedarfsgemeinschaft lebende Person Kapitallebensversicherungen/private Renten-
versicherungen/Unfallversicherungen mit Prämienrückgewähr? ja nein
Rückkaufs-
Inhaber Unternehmen Versicherungsnummer bisher gezahlt
wert

EUR EUR

EUR EUR

EUR EUR

EUR EUR

Haben Sie oder eine in der Bedarfsgemeinschaft lebende Person Bausparverträge? ja nein
Darlehens-
Inhaber Bausparkasse Vertragsnummer Betrag
sicherung

ja nein EUR

ja nein EUR

ja nein EUR

Gibt es sonstige Änderungen in Ihren Vermögensverhältnissen (z. B. Grundstückseigentum, Kraftfahrzeuge,


Schenkung, Spende, Übertragung, steuerlich gefördertes Altersvorsorgevermögen, Erbschaft usw.)? ja nein

Name, Vorname Änderung

VI. Sonstige leistungsbezogene Änderungen, die nicht den Abschnitten I. bis V.


ja nein
zugeordnet werden können (Bitte Nachweise vorlegen!)
Anzugeben sind Änderungen z. B. bei der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung, Beantragung von Sozialleistungen etc.

Name, Vorname Änderung


Ergänzende Informationen zum Antrag auf Leistungen nach dem SGB II
Bildungs- und Teilhabepaket
Mit dem Antrag auf Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende sind ab dem 01.08.2019 auch Leistungen zur Deckung der
Bedarfe aus dem sogenannten Bildungs- und Teilhabepaket – mit Ausnahme der Lernförderung – mitbeantragt. Hierbei handelt es
sich um Bedarfe für die Teilnahme an Schulausflügen, Klassenfahrten, Schülerbeförderung, Mittagsverpflegung in Kitas und Schulen
sowie für Leistungsberechtigte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres Bedarfe für die Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben
in der Gemeinschaft. Für die Geltendmachung dieser Bedarfe nutzen Sie bitte die bereitgestellten Formulare
([Link] Die Entscheidung über Leistungen zur Deckung der o. g. Bedarfe nach § 28 Abs. 2, 4, 6 und 7 SGB II
erfolgt im Jobcenter Salzlandkreis gesondert.
Meldepflichten
Ab dem Tag der Antragstellung auf Leistungen nach dem SGB II sind Sie verpflichtet, sich bei Ihrem Jobcenter oder einer sonstigen
Dienststelle des Jobcenters persönlich zu melden und gegebenenfalls zu einer ärztlichen oder psychologischen Untersuchung zu
erscheinen, wenn Ihr Jobcenter Sie dazu auffordert. Diese Meldepflichten gelten für Sie auch während eines Widerspruchs- oder
Sozialgerichtsverfahrens. Falls Sie einen Termin nicht einhalten können, unterrichten Sie bitte vorab Ihr Jobcenter. Geben Sie auch
den Grund dafür an.
Erreichbarkeit
Sie müssen grundsätzlich an jedem Werktag (hierzu zählt auch der Samstag) unter der von Ihnen angegebenen Anschrift für Ihr
Jobcenter persönlich auf dem Postweg erreichbar sein und das Jobcenter täglich aufsuchen können.
Ortsabwesenheit
Sie können sich jedoch mit vorheriger Zustimmung Ihres Jobcenters – für maximal 21 Kalendertage – außerhalb Ihres Wohnortes
aufhalten. Eine Verlängerung ist grundsätzlich nicht möglich: in Fällen außergewöhnlicher Härte, die aufgrund unvorhersehbarer bzw.
unvermeidbarer Ereignisse entstehen, kann die Dreiwochenfrist um bis zu 3 Tage verlängert werden. Nach Rückkehr an Ihren Woh-
nort müssen Sie sich unverzüglich bei Ihrem Jobcenter persönlich zurückmelden. Für eine Ortsabwesenheit benötigen Sie vorab
immer die Zustimmung Ihres Jobcenters. Eine unerlaubte Ortsabwesenheit führt zum Wegfall und gegebenenfalls zur Rückforderung
der Leistungen.

Ich versichere, die Angaben auf dem Antrag und den zugehörigen Anlagen vollständig und richtig gemacht zu haben. Ich verpflichte
mich, alle Änderungen, die für die Bewilligung der Leistung maßgebend sind - insbesondere Familien-, Einkommens- und Vermö-
gensverhältnisse sowie Wohnungsverhältnisse - unverzüglich und unaufgefordert der bewilligenden Stelle mitzuteilen. Mir ist bekannt,
dass sich diese Verpflichtung auf alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft bezieht. Dies gilt auch für die Richtigkeit der durch mich und
die Antragsannahme vorgenommenen Änderungen und Ergänzungen.
Mir ist bekannt, dass ich und die Mitglieder meiner Bedarfsgemeinschaft bei falschen bzw. unvollständigen Angaben oder nicht unver-
züglich mitgeteilten Änderungen die dadurch überzahlten Leistungen erstatten müssen. Darüber hinaus setze ich mich der Gefahr
eines Ordnungswidrigkeits- oder Strafverfahrens aus. Auf meine Mitwirkungspflicht und die Folgen fehlender Mitwirkung (§§ 60 ff., §
66 SGB I, § 31 SGB II und § 40 SGB II) bin ich hingewiesen worden. Ich bin ferner darüber informiert worden, dass ich jede Änderung
der Familien-, Einkommens- und Vermögensverhältnisse sowie vorübergehende Abwesenheit, Klinikaufenthalte usw., auch die von
Haushaltsangehörigen, unverzüglich und unaufgefordert dem Leistungsträger mitzuteilen habe. Jede Arbeit, auch Gelegenheitsarbeit,
ist dem Leistungsträger unverzüglich anzuzeigen - Nachweis in Kopie beifügen.

Es wird davon ausgegangen, dass der Antragsteller die Vertretung der Bedarfsgemeinschaft übernommen hat. Diese Vermutung gilt
dann nicht mehr, wenn andere Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft gegenüber dem Jobcenter erklären, dass diese ihre Interessen
selbst wahrnehmen wollen (§ 38 SGB II).
Die mit dem Antragsvordruck erfragten Daten werden aufgrund der §§ 67 - 85a SGB X, § 35 SGB I und §§ 50 ff. SGB II für die recht-
mäßige Aufgabenerfüllung nach dem SGB II erhoben, gespeichert und verarbeitet. Mir ist bekannt, dass meine personenbezogenen
Daten zur Durchführung der Berechnung von Leistungen in einer Anlage zur automatischen Datenverarbeitung gespeichert werden.

Im Wege des automatisierten Datenabgleichs werden Auskünfte bei Dritten, z. B. über Beschäftigungszeiten, Kapitalerträge, Leistun-
gen der gesetzlichen Renten- und Unfallversicherung, Leistungen der Arbeitsförderung eingeholt und verwertet. Ich stelle deshalb
sicher, dass die Mitglieder meiner Bedarfsgemeinschaft über die Mitwirkungspflichten informiert sind und alle notwendigen Informatio-
nen erhalten.

Die Hinweisblätter zur Datenerhebung nach Art. 13, 14 EU-DSGVO i. V. m. §§ 82a, 83 SGB X habe ich bereits – im Rahmen der
Erst-/Neuantragstellung bzw. mit einem der letzten Folgeanträge – erhalten, zur Kenntnis genommen und unterschrieben.

Das beigefügte Informationsblatt zur Angemessenheit der Bedarfe für Unterkunft und Heizung des Salzlandkreises habe ich erhalten
und zur Kenntnis genommen.
Ort, Datum Unterschrift Antragsteller

Ort, Datum Unterschrift gesetzlicher Vertreter (falls Antragsteller minderjährig)

Ich bestätige die Richtigkeit der durch mich oder die Antragsannahme des zuständigen Trägers vorgenommenen Änderun-
gen bzw. Ergänzungen bei den Punkten:
Ort, Datum Unterschrift Antragsteller

Ort, Datum Unterschrift gesetzlicher Vertreter (falls Antragsteller minderjährig)


Merkblatt zur Anforderung an einzureichende Unterlagen 1

Bitte übersenden Sie die entsprechenden Unterlagen zur Vermeidung von Dopplungen ent-
weder postalisch oder per E-Mail an den für Sie zuständigen Standort. Beachten Sie, dass
nur vollständige Anträge bearbeitet werden können. Fehlende Unterlagen können auch zu
einer Ablehnung oder zu einer geminderten Leistungshöhe führen.

Das Jobcenter Salzlandkreis nutzt die elektronische Akte. Ihre eingereichten Unterlagen
werden eingescannt und digital in Ihrer Akte abgelegt. Nach dem Einscannen der Dokumen-
te können Sie diese wieder persönlich entgegennehmen. Bitte haben Sie Verständnis dafür,
dass eine postalische Rücksendung Ihrer Belege in der Regel nicht möglich ist.

Im Interesse einer zügigen Antragsbearbeitung und zur Vermeidung unnötiger Nach-


fragen beachten Sie bei der Einreichung von Unterlagen – egal ob digital oder persön-
lich – bitte folgende Maßgaben:

Die Unterlagen sind


• sortiert und ggf. nummeriert,
• zeitlich/chronologisch geordnet,
• gut lesbar/auslesbar (keine Fotokopien per Handy/Smartphone oder Screenshots der
Kontoauszüge),
• klar und deutlich lesbar (nicht verwischt oder unscharf) und
• vollständig abgebildet (keine halben/abgeschnittenen Seiten) einzureichen.

Mietverträge, Betriebskostenabrechnungen, Gasabrechnungen, Wasser- und Stromabrech-


nungen sind lückenlos einzureichen.

Bei der Einreichung Ihrer Unterlagen per E-Mail berücksichtigen Sie bitte zusätzlich nachfol-
gende Hinweise:
• Dokumente sind grundsätzlich als Anhänge beizufügen (keine eingebetteten Bilder).
• Nutzen Sie bitte bevorzugt die Dateiformate pdf oder jpg.
• Benennen Sie die Anhänge eindeutig (z. B. „Mietvertrag“, „Arbeitsvertrag“ usw.)
• Nutzen Sie für die Betreffzeile Ihrer Mail bitte folgende Benennung: Nachname, Vor-
name, Aktenzeichen. Sollten Sie aufgrund der anzuhängenden Dateimengen mehre-
re Mails versenden müssen, nummerieren Sie diese bitte fortlaufend (Nachname,
Vorname, Aktenzeichen 1, Nachname, Vorname, Aktenzeichen 2 usw.).

1
Dieses Merkblatt ist Bestandteil des Antrages auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes. Mit Ihrer Unterschrift auf
diesem Antrag bestätigen Sie, die vorliegenden Hinweise zur Kenntnis genommen zu haben.
Merkblatt zur Anforderung von Kontoauszügen1

Das Jobcenter Salzlandkreis benötigt Ihre Daten, um Ihren Anspruch auf Leistungen zur Grund-
sicherung feststellen und Ihnen entsprechende Leistungen zahlen zu können. Zu den benötig-
ten Daten (Unterlagen, Nachweise) zählen in diesem Zusammenhang auch Ihre Kontoauszüge.
Es werden dabei die Kontoauszüge der letzten drei Monate von jedem Konto, das von Mitglie-
dern der Bedarfsgemeinschaft geführt wird, benötigt. Im Einzelfall kann aber auch die Vorlage
älterer Kontoauszüge gefordert werden.

Dem Antragsteller2 obliegt bei der Beantragung von Sozialleistungen eine Mitwirkungspflicht:
Gemäß § 60 Abs. 1 Sozialgesetzbuch - Erstes Buch (SGB I) hat, wer Sozialleistungen bean-
tragt oder erhält,
 alle Tatsachen anzugeben, die für die Leistung erheblich sind, und auf Verlangen des
zuständigen Leistungsträgers der Erteilung der erforderlichen Auskünfte durch Dritte zu-
zustimmen (Nr. 1) und
 Beweismittel zu bezeichnen und auf Verlangen des zuständigen Leistungsträgers Be-
weis-urkunden vorzulegen oder ihrer Vorlage zuzustimmen (Nr. 3).

Es werden dabei die lückenlosen Kontoauszüge der letzten 3 Monate bei einem Erstantrag
und bei einem Folgeantrag von jedem Konto, das von Mitgliedern der Bedarfsgemeinschaft ge-
führt wird, benötigt.

Um den Verwaltungsaufwand so gering wie möglich zu halten, können durch den zuständigen
Mitarbeiter der Antragsannahme die Kontoauszüge eingesehen und - soweit es erforderlich ist -
entsprechende Kopien der eingesehenen Kontoauszüge zur weiteren Bearbeitung des Antra-
ges gefertigt werden.

Das Sozialgesetzbuch schützt Sie vor einer unzulässigen Verwendung Ihrer persönlichen Da-
ten. Diese dürfen nur dann erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, wenn eine Rechtsvor-
schrift das zulässt oder wenn Sie eingewilligt haben. Wenn Sie Leistungen beantragt haben,
werden nur Ihre erforderlichen persönlichen Daten in Dateien/Akten erfasst und gespeichert.
Sie werden - den Gesetzen entsprechend - nach Abschluss des Leistungsverfahrens vernichtet.
Über Daten, die in manuellen oder automatisiert geführten Dateien gespeichert oder in Akten
enthalten sind, können Sie Auskunft verlangen, die Daten berichtigen oder - in den vom Gesetz
genannten Fällen - auch sperren oder löschen lassen.

Gemäß § 67 c Abs. 1 Satz 1 SGB X ist jedoch das Speichern, Verändern oder Nutzen von So-
zialdaten durch die in § 35 SGB I genannten Stellen zulässig, wenn es zur Erfüllung der in der
Zuständigkeit der verantwortlichen Stelle liegenden gesetzlichen Aufgaben nach diesem Ge-
setzbuch erforderlich ist und es für die Zwecke erfolgt, für die die Daten erhoben worden sind.
Sie haben dennoch die Möglichkeit, aus Datenschutzgründen Empfänger und Verwendungs-
zweck bestimmter Sollbuchungen zu schwärzen.

Bitte schwärzen Sie, in Ihrem eigenen Interesse, nicht Ihre Originalkontoauszüge, sondern nur
die von Ihnen gefertigten Kopien, da unter Umständen sonst die Originalkontoauszüge ihre
Beweiskraft verlieren können.

Die Originalkontoauszüge stellen Beweisunterlagen dar, die Ihre Hilfebedürftigkeit nachweisen.


Sie sind daher verpflichtet, alle Kontoauszüge – auch die bereits vorgelegten – aufzubewahren,
um diese dem Jobcenter Salzlandkreis für spätere Nachweiszwecke gegebenenfalls erneut
vorlegen zu können.

1
Dieses Merkblatt ist Bestandteil des Antrages auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes. Mit Ihrer Unterschrift auf
diesem Antrag bestätigen Sie, die vorliegenden Hinweise zur Kenntnis genommen zu haben.
2
Personen- und Funktionsbezeichnungen gelten sowohl in weiblicher als auch in männlicher Form.
Sollten Sie Widerspruch oder Klage eingereicht haben, müssen Sie die Belege auch bis zum
endgültigen Abschluss des Rechtsbehelfs- bzw. Klageverfahrens aufbewahren.

Wichtig ist, dass Sie die Originale stets vollständig zur Antragsabgabe mitbringen.

Damit Sie keine für die Antragsbearbeitung erheblichen Daten schwärzen, richten Sie sich bitte
nach den folgenden Schwärzungsregeln:

1. Haben – Buchungen (Einnahmen)


Einnahmen des Kontoinhabers dürfen vorab nicht geschwärzt werden, da grundsätzlich das
gesamte Einkommen bei der Leistungsgewährung zu berücksichtigen ist.

Das Schwärzen von Haben-Buchungen, das heißt von Einnahmen, kann zu einer Verletzung
der Mitwirkungspflicht gemäß § 60 Abs. 1 SGB I führen, da nach § 11 SGB II, §§ 82 bis 84 SGB
XII grundsätzlich das gesamte Einkommen bei der Hilfegewährung zu berücksichtigen ist.

2. Soll – Buchungen (Abbuchungen)


Die aufgeführten Buchungstexte der Abbuchungen mit Beträgen bis zu 50 EUR können in der
Regel durch Sie geschwärzt werden. Der Betrag selbst muss sichtbar bleiben. Bei Ausgaben,
zu denen Sie im Antragsvordruck befragt wurden, z. B. Einzahlung in eine kapitalbildende
Lebensversicherung, Bausparvertragseinzahlung usw., ist eine Schwärzung auch bei geringe-
ren Beträgen unzulässig.

Bei Abbuchungen mit Beträgen über 50 EUR bitte vorab Nichts schwärzen.

Nicht schwärzen dürfen Sie sämtliche Angaben zu Kontoständen (Saldo am Ende des
Auszuges) und alle Soll-Buchungen, die von diesem Gesetz betroffen sind (Mietzahlun-
gen, Heizkosten, Stromzahlungen, Zahlungen für Unterhalt und Versicherungsbeiträge
usw.).

Schwärzungen können unabhängig vom Betrag grundsätzlich dann vorgenommen werden,


wenn die Buchungstexte Angaben über besonders geschützte Daten im Sinne des § 67 Abs. 12
SGB X enthalten. Dazu zählen Angaben über die rassische und ethnische Herkunft, politische
Meinungen, religiöse oder philosophische Überzeugungen, Gewerkschaftszugehörigkeit, Ge-
sundheit oder Sexualleben. Beispielweise kann bei Überweisungen von Mitgliedsbeiträgen an
eine Partei bzw. eine Gewerkschaft oder bei Zahlungen an eine Religionsgemeinschaft die Be-
zeichnung der Organisation geschwärzt werden. Der Text "Mitgliedsbeitrag" oder "Spende" soll-
te lesbar bleiben, um Missverständnisse zu vermeiden.

Wenn Sie unsicher sind, ob in Ihrem Fall eine Schwärzung zulässig ist, sind Ihnen die Mitarbei-
ter der Antragsannahme gern behilflich und schwärzen in Ihrem Beisein alle nicht erforderlichen
Daten.
Jobcenter Salzlandkreis
Eigenbetrieb des Landkreises

Angemessenheit der Bedarfe für Unterkunft und Hei-


zung des Salzlandkreises

Gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II werden Leistungen für Unterkunft und Heizung in Höhe der
tatsächlichen Kosten übernommen, soweit diese angemessen sind.

Im Hinblick auf die angemessene Wohnfläche gelten nach der für den Salzlandkreis geltenden
Handlungsanweisung zu den Angemessenheitswerten für Unterkunft und Heizung im SGB II
und SGB XII unten aufgeführte Höchstwerte als angemessen.

Der Landkreis ist in verschiedene Vergleichsräume unterteilt, für die jeweils eigene Richtwerte
gelten. Im Einzelnen sind dies ab 01.01.2021:

Bedarfsgemeinschaften
jede
(Haushalts- bzw. Wirtschafts-
1 Person 2 Personen 3 Personen 4 Personen 5 Personen weitere
gemeinschaft im SGB XII) mit …
Person
Personen

Angemessene Wohnfläche bis 50 m2 bis 60 m2 bis 70 m2 bis 80 m2 bis 90 m2 + 10 m2

Maximale Brutto-Kaltmiete (Kaltmiete + Betriebskosten) in €


Vergleichsraum
und als Gesamtbetrag
Kaltmiete 226,00 € 265,20 € 299,60 € 334,40 € 433,80 € 48,20 €
Aschersleben Betriebskosten 63,50 € 72,00 € 77,00 € 105,60 € 98,10 € 10,90 €
Gesamtbetrag 289,50 € 337,20 € 376,60 € 440,00 € 531,90 € 59,10 €
Kaltmiete 246,50 € 273,60 € 315,70 € 343,20 € 403,20 € 44,80 €
Bernburg Betriebskosten 66,50 € 75,00 € 87,50 € 107,20 € 100,80 € 11,20 €
Gesamtbetrag 313,00 € 348,60 € 403,20 € 450,40 € 504,00 € 56,00 €
Kaltmiete 242,50 € 266,40 € 306,60 € 360,80 € 443,70 € 49,30 €
Schönebeck Betriebskosten 71,50 € 85,20 € 101,50 € 110,40 € 112,50 € 12,50 €
Gesamtbetrag 314,00 € 351,60 € 408,10 € 471,20 € 556,20 € 61,80 €
Kaltmiete 248,50 € 288,00 € 301,70 € 344,00 € 399,60 € 44,40 €
Staßfurt Betriebskosten 64,00 € 69,60 € 82,60 € 100,80 € 109,80 € 12,20 €
Gesamtbetrag 312,50 € 357,60 € 384,30 € 444,80 € 509,40 € 56,60 €

zuzüglich der Abfallgebühren für die Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft


Abfallgebühren
entsprechend der Abfallgebührensatzung des Salzlandkreises.

Heizkosten für alle Vergleichsräume: gemäß Heizspiegel für Deutschland

Hinweis
Bei den kalten Betriebskosten sind die Müllgebühren nicht enthalten, sie werden zusätzlich pro
Person gewährt. Die Abfallgebühren werden im Salzlandkreis für jeden gemeldeten Einwohner
für ein Jahr erhoben und festgesetzt.
Vergleichsraum Zugehörige Gemeinde

Aschersleben, Stadt
Aschersleben
Seeland, Stadt

Bernburg (Saale), Stadt


Könnern, Stadt
Bernburg
Nienburg (Saale), Stadt
Saale-Wipper, Verbandsgemeinde

Schönebeck (Elbe), Stadt


Barby, Stadt
Schönebeck
Calbe (Saale), Stadt
Bördeland
Staßfurt, Stadt
Staßfurt Hecklingen, Stadt
Egelner Mulde, Verbandsgemeinde

Hinweis

Sofern in Ihrem Fall unangemessene Kosten für Unterkunft und Heizung vorliegen sollten,
kommt eine Berücksichtigung unangemessener Unterkunfts- und Heizkosten entsprechend
§ 22 Abs. 1 Satz 3 SGB II nur so lange in Betracht, wie es Ihnen oder Ihrer Bedarfsgemein-
schaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, Ihre unangemessenen Kosten zu senken. In der
Regel kommt eine Übernahme unangemessener Kosten für Unterkunft und Heizung längstens
für sechs Monate in Betracht. Die Prüfung der Angemessenheit der Unterkunfts- und Heizkos-
ten richtet sich nach den Umständen des Einzelfalles. Für den Fall, dass bei Ihnen diesbezüg-
lich Beratungsbedarf besteht oder Sie ein entsprechendes Schreiben des Jobcenters erhalten
sollten, wenden Sie sich bitte an den Leistungssachbearbeiter.

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