Modellsatz 3
Modellsatz 3
Modellsatz 03
Modellsatz 03
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Achten Sie bitte darauf, das Antwortblatt korrekt auszufüllen. Hierzu finden Sie genaue Anweisungen
auf dem Antwortblatt.
Modellsatz 03
... einem Abiturienten, der eine Facharbeit über die Geschichte der Chemie
(01) A (01)
von 1850 bis 1900 schreibt?
... einem Chemieprofessor, der eine Ausstellung zur Geschichte der Chemie vom
(02) I (02)
Mittelalter bis zur Neuzeit vorbereitet?
... einem Grundschullehrer, der seine 3. Klasse für naturwissenschaftliche Fragen
1 1
interessieren möchte?
... einer Abiturientin, die sich über die Berufschancen von Chemikerinnen informieren
2 2
möchte?
3 ... einer Studentin, die über die Rolle der Frauen in den Naturwissenschaften forscht? 3
... einem Bekannten, der sich über die neuesten Entwicklungen in der Chemie
4 4
informieren möchte?
6 ... einem Informatiker, der neue Softwareprogramme für die Chemieindustrie entwickelt? 6
... einer Chemiestudentin, die sich für neue Materialien in der Produktion von Lastwagen
7 7
und Autos interessiert?
... einer Studentin, die Chemielehrerin werden will und Informationen über Schulpraktika
8 8
sucht?
... einer Biologielehrerin, die in ihrer Klasse das Thema Chemieindustrie und Natur
9 9
behandelt?
... einer Abiturientin, die eine Facharbeit über die Entwicklung von Reinigungsmitteln im
10 10
Haushalt schreibt?
Modellsatz 03
C G
Der Chemielastwagen des Bundesministeriums für „Waschen – gestern und heute“ lautet ein Vortrag über
Forschung fährt seit Januar durch Deutschland. Waschen und Waschmittel im Laufe der Jahrhunderte,
In dem Lastwagen können Interessierte chemische der sich an Verbraucher allgemein ebenso wie an
Experimente durchführen. Fachleute beantworten Schulklassen wendet. Wie funktionieren Seifen und
Fragen und diskutieren über Umweltschutz und Phosphate? Welchen Beitrag leistete und leistet
chemische Technologien. Schulen können den die Chemie in diesem Bereich? Und vor allem: Wie
Lastwagen unter folgender Nummer bestellen: umweltschädlich sind Waschmittel und wie kann man
Tel. 060/5873259 umweltschonend waschen?
7. April, 19h
D
Der Vortrag „Kunststoffe sind mehr als Plastik“ stellt H
die neuesten Kunststoff-Produkte vor. Viele Beispiele Nur wenige Mädchen und junge Frauen interessieren
aus dem Alltag zeigen die Bedeutung dieses modernen sich scheinbar für Chemie und Physik. Das möchte
Materials. So gibt es heutzutage Kunststoffe, die der „Mädchentag“ ändern. Schülerinnen der 13.
stabiler sind als Stahl. Durch sie kann z. B. das Gewicht Klasse besuchen naturwissenschaftliche Institute
von Fahrzeugen deutlich reduziert und Treibstoff der Universität und der Fraunhofer Gesellschaft.
eingespart werden. Der Vortrag richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
Chemiestudierende aller Semester. unterstützen die Schülerinnen bei Experimenten und
14. August, 20h, Hörsaal 10 sprechen mit ihnen über Arbeitsmöglichkeiten im
naturwissenschaftlichen Bereich.
9. Juli, 8h–18h
Modellsatz 03
Manche Hirnforscher gehen heute davon aus, dass der Blick erscheinen. Und sie entsprechen im Wesentlichen
Mensch über eine Art „Kapiertrieb“ verfügt. Das würde den Vorschlägen, die Pädagogen seit Jahrzehnten machen.
bedeuten: Außer den angeborenen Trieben wie Essen Die geforderten Reformen an der Schule sollten folgende
oder Fortpflanzung hat die Natur den Menschen noch mit Aspekte betreffen:
dem Lerntrieb ausgestattet. Demnach wäre der Mensch
Anstatt den Schülern möglichst viel Lernstoff einzu
von Geburt an bestrebt, Einzelheiten zu einem Ganzen
trichtern, sollten sie zum eigenen Problemlösen ange
zu fügen und neue Verknüpfungen zu erkennen – also
regt werden.
zu lernen. Beim Lernen werden im Gehirn sogenannte
Botenstoffe ausgeschüttet, die einen chemischen Ablauf Ferner sollten Schüler im Selbstversuch die Grenzen
auslösen, an dessen Ende im Körper ein Glücksgefühl von Erfolg und Misserfolg ausprobieren können.
entsteht. Lernen kann demnach Vergnügen bereiten. Die
Daneben sollte ganz besonderes Gewicht auf die
Lern- und Gehirnforschung hat herausgefunden, dass ein
Entwicklung von Lernstrategien gelegt werden. Denn
wichtiger Aspekt beim Lernen eben dieses Glücksgefühl
bereits in einer frühen Phase, das heißt im Vor- und
ist, das sich automatisch bei Lernerfolgen einstellt. Die
Grundschulalter, können Kinder lernen zu lernen.
Forschung konzentriert sich heute auf den Vorgang des
Lernens und auf den Antrieb, der zu Lernerfolgen führt. Eine weitere Forderung ist, dass bereits in der
Viele Wissenschaftler vertreten inzwischen provokativ die Grundschule klare Leistungsstandards und Grenzen
These, dass jemand, der von der Arbeitsweise des Gehirns gesetzt werden.
nichts versteht, auch keine Ahnung davon haben kann, wie Außerdem sollte bei der Vermittlung des Lernstoffes
Kinder am besten lernen. Sie fordern deshalb eine stärkere unbedingt darauf geachtet werden, dass die Gehirne
Berücksichtigung der wissenschaftlichen Erkenntnisse der Schüler zwar angeregt, jedoch nicht mit zu vielen
aus der Hirnforschung bei den Lernprozessen und im Reizen überlastet werden. Auch wenn die Kinder aus
Lernalltag an den Schulen. ihrem Alltag genau an diese Reizflut durch Video,
Allerdings liefert die moderne Gehirn- und Lernforschung Fernsehen oder Computer gewöhnt sind, kann sich
in vielen Fällen oft nicht mehr als eine Bestätigung längst ein Zuviel an Eindrücken negativ auf das Lernen
bekannter pädagogischer Weisheiten. Das Ergebnis der auswirken.
Wissenschaftler, dass Lernen mit Lust verknüpft sein kann Ganz besonders wichtig ist, dass Schüler individuell
und angenehme Erlebnisse besser als unangenehme gefördert werden sollten, da das Lernen von vielen
erinnert werden, erkannten Pädagogen schon vor über Faktoren – kultureller und sozialer Kontext, Motivation,
dreihundert Jahren. Eine weitere Erkenntnis der Forscher persönlicher Lernstil, Erfahrungen, Vorkenntnisse
ist, dass in den ersten Lebensjahren die Grundlagen für usw. — abhängt. Nur wer sich verstanden und betreut
spätere Lernerfolge gelegt werden. Diese Weisheit findet fühlt, arbeitet gerne mit.
sich zum Beispiel in dem altbekannten Spruch: „Was
Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Auch Wenn all diese Forderungen in der Schulrealität erfolgreich
eine andere wichtige Botschaft aus der Lernforschung umgesetzt werden, dann kann sich auch die Erkenntnis der
ist alt: Informationen werden dann am effektivsten Gehirn- und Lernforscher bestätigen, nämlich dass Lernen
verarbeitet, wenn sie auf möglichst vielfältige Weise – mit einem Glücksgefühl verbunden ist – und das sogar in
z. B. gesungen, gereimt, gemalt – alle Sinne anregen. Diese der Schule. Das wäre für alle Beteiligten, aber doch vor
Einsicht entspricht genau dem, was Lehrer bereits vor allem für die Kinder, ein großer Erfolg.
über zweihundert Jahren forderten, dass nämlich Lernen
mit Kopf, Herz und Hand erfolgen müsse. Die modernen
wissenschaftlichen Erkenntnisse in Bezug auf das Lernen
sind also nicht so neu, wie sie vielleicht auf den ersten
Modellsatz 03
11. Aus Untersuchungen weiß man, dass 17. Lehrer und Gehirnforscher fordern,
A Lernen zu Wohlbefinden führt. dass
B Lernerfolge automatisiert werden können. A die Lernphasen in der Grundschule zeitlich
C man besser lernt, wenn man sich wohl fühlt. begrenzt werden.
B in den weiterführenden Schulen Leistungs-
12. Die Wissenschaftler erforschen, standards gesetzt werden.
C möglichst früh vermittelt wird, wie man lernt.
A in welchem Alter man am besten lernt.
B wie Kinder lernen.
C wie und warum der Mensch lernt. 18. Beim Lernen sollte den Schülern
A der Alltag als Vorbild dienen.
13. Die neuen Untersuchungsergebnisse B nicht zuviel auf einmal präsentiert werden.
C moderne Technik zur Verfügung stehen.
A stimmen mit alten Thesen überein.
B verbinden alte und neue Erkenntnisse.
C widerlegen bekannte Erfahrungen. 19. Man sollte stärker darauf achten, dass
A die Schüler im Unterricht mitarbeiten.
14. Die Gehirn- und Lernforschung stellt B jeder einzelne Schüler unterstützt wird.
fest, dass positive Eindrücke C die Schüler motiviert werden.
A kürzer im Gedächtnis verankert werden als
negative. 20. Das Ziel der Reformen ist, dass
B länger im Gedächtnis gespeichert werden als A den Kindern das Lernen Spaß macht.
negative. B die Kinder mit Erfolg lernen.
C ungefähr gleich lang im Gedächtnis bleiben C Kinder bessere Noten bekommen.
wie negative.
Wie funktioniert Werbung? Dieser Frage geht unter an- akzeptiert. Ähnlich können in der Werbung von einem
derem die Sozialpsychologie nach. Sie kommt dabei zu Experten oder Prominenten vorgebrachte Argumente für
interessanten Ergebnissen über die Voraussetzungen für den Erwerb eines Produkts sprechen, ohne dass wir über
erfolgreiche Werbestrategien. So belegen mehrere wis- die Argumente als solche, über ihre Stichhaltigkeit und
senschaftliche Studien, dass die Stimmung, in der man logische Einbindung nachdenken. Ohne diese Hinweise,
sich befindet und die Emotionen, die durch Werbebilder mentale Abkürzungen genannt, wäre man in vielen Situ-
und Texte vermittelt werden, die Wirkung von Werbung ationen aufgrund der Fülle an einströmenden Informa-
verstärken können. Auch das Bild einer bekannten Persön- tionen überfordert und unfähig, zu Entscheidungen zu
lichkeit oder Markennamen können Menschen zum Kauf gelangen. Mentale Abkürzungen erlauben daher schnelle
eines Produktes veranlassen. Doch warum ist das so? und in der Regel effektive Reaktionen. Würde man z. B. im
Supermarkt alle Vor- und Nachteile der unterschiedlichen
Ein Grund für den Erfolg von Werbung ist vermutlich, dass Marken abwägen, so nähme die für einen Einkauf aufge-
Menschen in Situationen, die ihnen unwichtig erscheinen, wendete Zeit erheblich zu.
Entscheidungen aufgrund einfacher Signale treffen, an-
statt nachzudenken und abzuwägen. Wie wenig sie dabei Im Gegensatz dazu prüfen wir Informationen, die für uns
auf den sachlichen Inhalt eines Überzeugungsversuchs besonders wichtig sind, in der Regel kritisch. Werbung
achten, veranschaulicht folgendes Experiment am Kopier- kann daher auf zwei Arten erfolgreich sein: Wenn Men-
gerät einer Universitätsbibliothek: Ein Forscher ging auf schen Fakten und Argumente aufmerksam prüfen, mit
Studierende zu, die gerade kopierten, und bat diese, ihn denen man sie von einer Sache zu überzeugen versucht,
vorzulassen. Die Bitte wurde in drei Testphasen unter- spricht man vom zentralen Weg der Überredung. Kon-
schiedlich formuliert. In der ersten Phase wurden die Per- zentrieren sich Menschen hingegen weniger auf die Fak-
sonen am Kopiergerät gefragt: „Entschuldigung. Ich habe ten und Sachargumente, sondern eher auf oberflächliche
fünf Seiten. Darf ich den Kopierer benutzen?“ In der zwei- Merkmale einer Botschaft (z. B. prominente Personen, die
ten Phase wurde die Bitte mit dem Zusatz „weil ich in Eile sie vorbringen), spricht man vom peripheren Weg der
bin“ begründet. Wie erwartet, willigten mehr Personen ein, Überredung. Auf welche Weise Konsumenten sich ent-
wenn die Bitte gerechtfertigt wurde (90 %), als wenn die scheiden, hängt also auch von ihrer Motivation ab, Infor-
Rechtfertigung ausblieb (60 %). In der dritten Testphase mationen wahrzunehmen.
wurden die Personen am Kopiergerät folgendermaßen an-
gesprochen: „Entschuldigen Sie. Ich habe fünf Seiten. Darf Geht man beispielsweise davon aus, dass sich Leser eines
ich den Kopierer benutzen, weil ich einige Kopien machen PC-Fachmagazins für die Computerprodukte in den Anzei-
muss?“ Bei aufmerksamer Lektüre fällt auf, dass hier gar gen interessieren, sind Anzeigen mit überzeugungsstarken
keine Begründung dafür gegeben wird, warum die Studie- Einzelinformationen wirkungsvoll. In einem Medium wie
renden den Forscher vorlassen sollten. Erstaunlicherweise dem Fernsehen aber, bei dem Werbung eher oberflächlich
gaben dieser Version der Bitte aber 93 % der angespro- wahrgenommen wird, sind Werbemaßnahmen effektiver,
chenen Personen statt! Die inhaltliche Begründung scheint die dem Konsumenten die Anwendung mentaler Abkür-
also nicht ausschlaggebend für den Erfolg zu sein. zungen erlauben, etwa durch das Bild eines bekannten
Sportlers.
Das Experiment verdeutlicht, dass Menschen, wenn sie
nicht an Details interessiert sind, oberflächliche Hinweise Kurzfristig betrachtet sind beide Werbestrategien gleicher-
nutzen, um rasch zu einer Beurteilung oder Entscheidung maßen erfolgreich. Doch zu Kaufentscheidungen, die nach
zu gelangen. Im geschilderten Experiment war es das sorgfältiger Analyse unterschiedlicher Argumente getrof-
Wort „weil“, das den Versuchsteilnehmern eine Begrün- fen wurden, steht der Konsument auch später noch, wäh-
dung signalisierte. Die Aussage nach diesem Signalwort rend beiläufig gewonnene Meinungen auch rasch revidiert
wurde somit ohne weitere Überprüfung als Begründung werden können.
Modellsatz 03
Text
sagt
Ja Nein
dazu
nichts
Der Einfluss der Werbebotschaft auf unsere Gefühle ist noch weitgehend
(01) X (01)
unerforscht.
Je interessanter die Werbung gestaltet ist, desto mehr Produkte werden
(02) X (02)
verkauft.
26 Die Menschen benötigen heute mehr Zeit für den Einkauf als früher. 26
Der zentrale Weg der Überredung spricht den Verstand des Menschen
27 27
an.
Je mehr der periphere Weg der Überredung in der Werbung eingesetzt
28 28
wird, desto mehr wird konsumiert.
In Fachzeitschriften ist Werbung mit prominenten Persönlichkeiten
29 29
besonders erfolgreich.
Je mehr Werbung wir wahrnehmen, desto schwerer fällt uns die
30 30
Kaufentscheidung.
Modellsatz 03 Seite 11
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Bitte markieren Sie die richtige Antwort mit einem – schwarzen oder blauen – Kugelschreiber!
Wenn Sie korrigieren möchten, füllen Sie das falsch markierte Feld ganz aus: und markieren dann das richtige Feld:
Lösungen Lesetext 1
B C D E F G H I
1 B C D E F G H I
2 B C D E F G H I
3 B C D E F G H I
4 B C D E F G H I
5 B C D E F G H I
6 B C D E F G H I
7 B C D E F G H I
8 B C D E F G H I
9 B C D E F G H I
10 B C D E F G H I
A B C Ja Nein
Text sagt
dazu nichts
11 A B C
21 J N L
12 A B C
22 J N L
13 A B C
23 J N L
14 A B C
24 J N L
15 A B C
25 J N L
16 A B C
26 J N L
17 A B C
27 J N L
18 A B C
28 J N L
19 A B C
29 J N L
20 A B C
30 J N L
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Die Texte 1 und 2 hören Sie einmal, den Text 3 hören Sie zweimal.
Am Ende des Prüfungsteils „Hörverstehen“ haben Sie 10 Minuten Zeit, um Ihre Lösungen auf das
Antwortblatt zu übertragen.
Modellsatz 03
Modellsatz 03
Sie sind in der Universität und sitzen vor dem Sprechzimmer Ihrer Professorin. Sie hören ein Gespräch zwischen der
Professorin und einem Studierenden.
Sie hören dieses Gespräch einmal.
Hören Sie nun den Text. Schreiben Sie beim Hören die Antworten auf die Fragen 1–8.
Notieren Sie Stichwörter.
Sie hören ein Interview mit drei Gesprächsteilnehmern über Auswahlverfahren von Studienbewerbern an der
Hochschule. Sie hören dieses Interview einmal.
Richtig Falsch
(0) Einige Hochschulen wählen schon jetzt ihre Studierenden selbst aus. X (0)
12 Bewerber werden zum Beispiel gefragt, wie sie sich ihr Studium vorstellen. 12
Es wird auch bewertet, wie gut ein Kandidat seine Gedanken formulieren
13 13
kann.
14 Jonas Hübner interessiert sich schon seit seiner Kindheit für den Arztberuf. 14
Sie hören einen kurzen Vortrag von Frau Prof. Baumann über Energieversorgung in Island.
Sie hören diesen Vortrag zweimal.
Ein Leben nach dem Öl – Island als Modell für die Zukunft
Ergänzen Sie jetzt Ihre Stichwörter. Sie hören jetzt den Text ein zweites Mal.
Sie haben nun 10 Minuten Zeit, um Ihre Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.
Modellsatz 03
53002
Modellsatz 03 Seite 11
Sie haben 10 Minuten Zeit, um Ihre Lösungen auf das Antwortblatt zu übertragen.
2 2 1 0 9
3 3 1 0 9
4 4 1 0 9
5 5 1 0 9
6 6 1 0 9
7 7 1 0 9
8 8 1 0 9
Lösungen Hörtext 2
Richtig Falsch
Bitte markieren Sie die richtige Antwort mit
9 R F einem – schwarzen oder blauen – Kugelschreiber!
10 R F
11 R F
12 R F Markieren Sie so:
13 R F
14 R F NICHT so:
15 R F
16 R F
17 R F Wenn Sie korrigieren möchten, füllen Sie das falsch markierte
Feld ganz aus: und markieren dann das richtige Feld:
18 R F
19 19 1 0 9
20 20 1 0 9
21 21 1 0 9
22 22 1 0 9
23 23 1 0 9
24 24 1 0 9
25 25 1 0 9
Modellsatz 03
Latein(-kurs)
NICHT so:
21 1 0 9
21 der Verkehrssektor und die Fischereiwirtschaft
22 1 0 9
Wasserstoff als Energieträger / (drei) Wasserstoff-Busse
22 (in einem Testlauf) / (3) Busse fahren mit Wasserstoff
23 1 0 9
(Herstellung von Wasserstoff ist) energieintensiv / man
23 benötigt viel Strom / (Wasserstoffherstellung ist) teuer
Erläuterung:
„/“ Antworten sind alternativ möglich.
„( )“ nicht notwendige Angabe.
r = richtig, f = falsch, nb = nicht beantwortet
Es werden auch Lösungen zugelassen, die sinngemäß stimmen.
Grammatikalische Korrektheit wird nur berücksichtigt, wenn das Verständnis erheblich
beeinträchtigt oder unmöglich ist.
Modellsatz 03
Professorin:
Guten Tag! Was führt Sie zu mir?
Student:
Guten Tag! Ich möchte mich über die Zwischenprüfung informieren, also über die Voraussetzungen, die man dafür
erfüllen muss, und wie das mit der Anmeldung geht.
Professorin:
Ah ja, in welchem Semester sind Sie denn?
Student:
Ich bin im zweiten Semester Kunstgeschichte und würde gern die Zwischenprüfung schon nach dem dritten Semester
machen. Geht das überhaupt?
Professorin:
Also, in der Regel findet die Zwischenprüfung nach dem vierten Semester statt. Möglich ist sie allerdings auch schon
nach dem dritten. Das schaffen aber nur die wenigsten.
Student:
Na ja, versuchen kann ich’s ja. Wissen Sie, ich möchte mir einfach gern im Hauptstudium etwas mehr Zeit lassen, für
Praktika, Auslandsaufenthalte und so weiter. Deshalb wär’s schön, das Grundstudium etwas früher abzuschließen.
Ach ja – was brauch‘ ich denn eigentlich alles für die Prüfung?
Professorin:
Also, fangen wir mal bei den Leistungsnachweisen an: Sie brauchen insgesamt vier benotete Scheine. Für einen da-
von müssen Sie eine Projektarbeit machen und sie auch im Seminar vorstellen. In welcher Form Sie die drei anderen
Scheine machen, können Sie selbst bestimmen.
Student:
Hmm, drei Scheine hab‘ ich schon, fehlt also nur noch einer.
Professorin:
Und dann dürfen Sie nicht vergessen, dass Sie auch an drei Exkursionstagen teilgenommen haben müssen – wussten
Sie das?
Student:
Ja, ich hab‘ mich auch schon für eine Exkursion angemeldet.
Professorin:
Gut, das hätten Sie dann also auch. Was brauchen Sie noch ... ach ja: Sie müssen Sprachkenntnisse in Englisch, Fran-
zösisch und Latein nachweisen.
Modellsatz 03
Student:
Oh, das hab‘ ich nicht gewusst; also Englisch und Französisch ist ja kein Problem, aber Latein hab‘ ich bisher noch
nicht gemacht. Da muss ich mich schnell noch um einen Kurs kümmern.
Professorin:
Ja, das sollten Sie tun, es gab schon Fälle, wo wir Kandidaten nicht zur Prüfung zulassen konnten, weil diese Kennt-
nisse fehlten.
Student:
Gut, ich denke dran. Ach übrigens – wie sieht die Zwischenprüfung eigentlich aus? Wird da nur mündlich geprüft oder
auch schriftlich?
Professorin:
Sie haben zuerst eine Klausur und dann eine mündliche Prüfung von 30 Minuten.
Student:
Aha, und wie sieht das Anmeldeverfahren aus?
Professorin:
Sie wissen ja sicher, dass die Prüfungen immer in den Semesterferien stattfinden. Wenn Sie sich anmelden wollen,
dann suchen Sie sich als Erstes einen Prüfer. Denn der muss auf dem Anmeldeformular bestätigen, dass er bereit
ist, die Prüfung abzunehmen. Anmelden können Sie sich immer bis zum Ende der Vorlesungszeit eines Semesters.
Wenn Sie dann zur Prüfung zugelassen sind, besprechen Sie mit Ihrem Prüfer den Prüfungstermin und alle weiteren
Fragen.
Student:
Gut. Vielen Dank, da weiß ich ja jetzt Bescheid. Auf Wiedersehen.
Professorin:
Auf Wiedersehen.
Modellsatz 03
Interviewerin:
Die Universitäten sollen künftig mehr Freiheit bei der Auswahl ihrer Studierenden haben. Einige Hochschulen nutzen
diese Freiheit auch heute schon. Die Mediziner der Uni Essen-Duisburg wählen zum Beispiel seit 1988 einen Teil ihrer
Studierenden selbst aus. Darüber möchte ich heute mit meinen beiden Gästen reden, und zwar sind das Herr Dieter
Kolb, Dekan der Medizinischen Fakultät, und Jonas Hübner, Medizinstudent im vierten Semester.
Herr Hübner, Sie haben Ihren Studienplatz vor zwei Jahren über ein Auswahlgespräch bekommen – waren Sie da-
mals sehr aufgeregt?
Jonas Hübner:
Ja natürlich, denn ich wusste ja gar nicht, was mich dort erwartet. Im Endeffekt war die Aufregung aber gar nicht nö-
tig: Dieses Gespräch fand in einer sehr entspannten Atmosphäre statt, man kriegte erst mal einen Kaffee angeboten.
Es war alles sehr gut organisiert und eigentlich musste man sich davor nicht fürchten.
Interviewerin:
Herr Kolb, können Sie uns kurz erklären, worum es bei solchen Auswahlgesprächen geht?
Dieter Kolb:
Nun, zunächst einmal ist es so, dass jeder Bewerber zu einem Einzelgespräch eingeladen wird. Eine Kommission aus
zwei Prüfern versucht im Gespräch herauszufinden, ob der Kandidat oder die Kandidatin tatsächlich motiviert ist und
auch geeignet für den Beruf als Arzt. Man fragt also zum Beispiel, warum der Kandidat Medizin studieren möchte, ob
er schon einmal in einem Gesundheitsberuf tätig war oder was für Vorstellungen der Betreffende von der Tätigkeit
als Arzt hat.
Aber das ist noch nicht alles, auch bestimmte Persönlichkeitsfaktoren spielen eine Rolle. Denn in dem halbstündigen
Gespräch müssen die Prüfer außer den Antworten des Kandidaten auch noch dessen Ausdrucksfähigkeit beurteilen
und sein Überzeugungsvermögen.
Interviewerin:
Herr Hübner, was haben Sie denn damals geantwortet, als Sie zu Ihrer Motivation befragt wurden?
Jonas Hübner:
Ja, also das war so: Ich hab‘ nach der Schule während meines Zivildienstes im Rettungsdienst gearbeitet und habe
dort sehr viele Erfahrungen im medizinischen Bereich gesammelt. Da konnte ich mir auch das ganze Tätigkeitsfeld
von Ärzten näher angucken und hab‘ da eigentlich erst festgestellt, dass mich das sehr interessiert.
Interviewerin:
Wie würden Sie denn das Auswahlverfahren insgesamt beurteilen – finden Sie es gerecht?
Jonas Hübner:
Im Prinzip ist es sicher ein ganz gutes, sinnvolles Verfahren. Aber wie bei jeder mündlichen Prüfung gibt es dabei ein
großes Problem, und zwar, dass es in einem Gespräch mit Menschen immer subjektive Einflüsse gibt und es also nie
so objektiv sein wird wie eine schriftliche Prüfung. Da kann es sicherlich auch vorkommen, dass man zum Beispiel
durch ungeschicktes Auftreten einen schlechten Eindruck hinterlässt. Die Gefahr sehe ich auf jeden Fall. Ich kenne
Modellsatz 03
Bewerber, deren Gespräche alles andere als entspannt abgelaufen sind. Die Maßstäbe sind ziemlich hoch und am
Ende wird nur ungefähr ein Drittel der Bewerber zum Studium zugelassen. Da steht für den Einzelnen sehr viel auf
dem Spiel.
Interviewerin:
Herr Kolb, kommt es auch manchmal vor, dass die beiden Prüfer bei der Einschätzung eines Kandidaten zu völlig
unterschiedlichen Ergebnissen kommen?
Herr Kolb:
An so einen Fall kann ich mich eigentlich nicht erinnern. Insgesamt ist es schon so, dass immer mal wieder kleine
Unterschiede rauskommen, aber die Tendenz ist meistens ähnlich. Das heißt, man liegt bei der Beurteilung immer
recht nah beieinander.
Interviewerin:
Noch eine letzte Frage, Herr Kolb. Glauben Sie, dass in Zukunft alle Hochschulen solche Auswahlgespräche durch-
führen werden?
Herr Kolb:
Meiner Ansicht nach sind die Auswahlverfahren sehr wichtig. Sie werden sich sicher auch bald in anderen Studienfä-
chern durchsetzen. Der Nachteil ist allerdings, dass sie sehr viel Zeit und Personal kosten. Sie sind also sehr aufwän-
dig. Man wird daher wahrscheinlich bei einem Verfahren bleiben, wo auf der einen Seite die Auswahlgespräche, auf
der anderen Seite weiter die klassische Zuteilung von Studienplätzen steht.
Interviewerin:
Ich danke Ihnen für das Gespräch.
Modellsatz 03
Island hat es bei diesem Vorhaben allerdings leichter als andere Länder, denn der Inselstaat hat nur knapp 300.000
Einwohner und verfügt über eine große Menge natürlicher Energievorräte: So gibt es auf der Insel zum Beispiel
ein riesiges Angebot an Wasserkraft, durch die zahlreichen Gletscherflüsse. Außerdem liegt Island genau an der
Nahtstelle zwischen der amerikanischen und der eurasischen Erdplatte, auf dem sogenannten Atlantischen Rücken.
Deswegen gibt es in dieser Region schon immer eine starke vulkanische Aktivität. Nebeneffekte davon sind die Erd-
wärme-Erscheinungen, die man sehr gut für die Stromerzeugung und zum Heizen nutzen kann. Genau wie die
Sonnen- oder Windenergie hat auch die Erdwärme einen entscheidenden Vorteil: Bei ihrer Nutzung entstehen relativ
wenig Treibhausgase wie das Kohlendioxid, das langsam aber stetig die Erde erwärmt. Übrigens heizen heutzutage
fast alle Isländer ihre Häuser mit Erdwärme aus dem Vulkangestein.
Siebzig Prozent des gesamten Energieverbrauchs des Landes werden heute schon mit erneuerbaren Energien ab-
gedeckt – in dieser Hinsicht ist das Land Weltspitze. Einen Teil der benötigten Energie liefern allerdings noch immer
fossile Brennstoffe. So sind noch zwei wesentliche Bereiche übrig, die nach wie vor auf Benzin und Dieselöl angewie-
sen sind, nämlich der Verkehrssektor und die Fischereiwirtschaft. Das Problem dabei ist Folgendes: Es gibt noch keine
geeigneten Energieträger, die sich aus umweltfreundlich erzeugtem Strom herstellen und einfach speichern lassen,
um damit mobile Systeme wie Busse, Autos oder auch Boote anzutreiben.
Eine Lösung, an der zurzeit sehr intensiv geforscht und entwickelt wird, besteht darin, Wasserstoff als Energieträger
bereitzustellen. Diese Idee wurde in einem groß angelegten Projekt im Jahr 2003 getestet, an dem drei multinationale
Industrieunternehmen beteiligt waren. Und zwar fuhren in einem ersten Testlauf drei Wasserstoff-Busse auf Island.
Dafür wurde im Frühjahr 2003 die erste Wasserstoff-Tankstelle in Reykjavik in Betrieb genommen. Das Abgas dieser
Fahrzeuge ist übrigens Wasserdampf, also reines Wasser – das bedeutet, Schadstoffe werden nicht freigesetzt.
Im Betrieb sind diese Busse also durchgängig umweltfreundlich. Allerdings ist die Herstellung von Wasserstoff recht
energieintensiv. Das heißt, man benötigt eine Menge Strom, um normales Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff
und Sauerstoff aufzuspalten. Und wenn man diese Kosten mit den derzeitigen Benzinpreisen vergleicht, ist der Was-
serstoffantrieb sehr viel teurer. Auf der anderen Seite weiß man aber auch nicht, was fossile Brennstoffe in 30, 40
Jahren kosten werden. An der Energiefrage wird es in Island jedenfalls nicht scheitern, denn die Wasserkraftwerke
und Erdwärme-Anlagen liefern reichlich Elektrizität, um den gesamten Verkehrssektor mit Wasserstoff versorgen zu
können.
Wenn sich das Modell Island bewährt, dann könnte der Wasserstoffantrieb flächendeckend auch auf das europäische
Festland kommen. In Deutschland wäre es denkbar, dass zum Beispiel die Windenergie einen Teil des Stromes liefert,
der für die Herstellung von Wasserstoff nötig ist.
Modellsatz 03
Nur in einem Bereich gibt es mit dem Wasserstoffantrieb noch Probleme, und zwar in der Schifffahrt. Ein Schiff
kommt nicht jeden Tag in einen Hafen, deshalb muss an Bord ziemlich viel Wasserstoff gespeichert werden. Auch
Sicherheitsfragen spielen eine Rolle, wenn ein Schiff auf hohe See fährt. Alle diese Probleme werden sich aber ebenso
lösen lassen wie beim Auto auch. Mit den Fischereibooten hätte Island dann die letzte Lücke auf dem Weg zu einer
nachhaltigen Energieversorgung der gesamten Insel geschlossen.
Modellsatz 03
Modellsatz 03
Modellsatz 03
Bitte lesen Sie zuerst diese Anleitung zum Prüfungsteil „Schriftlicher Ausdruck“.
Sie sollen einen Text zum Thema „Studium oder Berufsausbildung?“ schreiben. Hierbei sollen Sie zwei Grafiken
beschreiben und das Thema sachlich diskutieren.
Achten Sie auf die Zeit: Für diesen Prüfungsteil haben Sie 60 Minuten Zeit.
Beschreibung der Grafiken: Nehmen Sie sich maximal 20 Minuten. Geben Sie die wichtigsten
Informationen der Grafiken wieder.
Argumentation: Nehmen Sie sich nicht mehr als 40 Minuten. Wichtig ist, dass Sie Ihre Argumente
begründen.
Bei der Bewertung Ihrer Leistung ist die Verständlichkeit des Textes wichtiger als die sprachliche
Korrektheit.
Für Entwürfe oder Notizen können Sie das beigefügte Konzeptpapier verwenden.
Bitte geben Sie am Ende des Prüfungsteils „Schriftlicher Ausdruck“ sowohl Ihren Schreibbogen als auch Ihr
Konzeptpapier ab.
Wenn der Prüfer Sie auffordert umzublättern und die Aufgabe anzusehen, dann haben Sie noch 60 Minuten Zeit.
Modellsatz 03
Vor dieser Frage stehen junge Erwachsene nach dem Schulabschluss. Ist eine
praktische Berufsausbildung, z. B. eine Handwerkslehre, und damit eine baldige
die besseren Zukunftsaussichten, auch wenn viele Studierende erst mit Ende
20 ihr Studium beenden und deshalb erst relativ spät Geld verdienen können?
30%
25%
20%
ohne Ausbildung
ohne Ausbildung
15%
mit Berufsausbildung
mit Berufsausbildung
10% mit Hochschulabschluss
mit Hochschulabschluss
5%
0%
1994 1997 2000 2003
mit
mitHochschulabschluss
Hochschulabschluss
mit Berufsausbildung
mit Berufsausbildung
Nehmen Sie Stellung zu dieser Aussage und begründen Sie Ihre Stellungnahme.
Wägen Sie dabei die Vorteile und die Nachteile eines Hochschulstudiums ab.
Gehen Sie auch auf die Situation in Ihrem Heimatland ein.
Modellsatz 03
Modellsatz 03
Modellsatz 03
Im Prüfungsteil „Mündlicher Ausdruck“ sollen Sie zeigen, wie gut Sie Deutsch sprechen.
Dieser Teil besteht aus insgesamt sieben Aufgaben, in denen Ihnen unterschiedliche Situationen aus dem Universitäts-
leben vorgestellt werden. Sie sollen sich zum Beispiel informieren, Auskunft geben oder Ihre Meinung sagen.
Jede Aufgabe besteht aus zwei Teilen: Im ersten Teil wird die Situation beschrieben, in der Sie sich befinden, und
es wird gesagt, was Sie tun sollen. Danach haben Sie Zeit, sich darauf vorzubereiten, was Sie sagen möchten. Im
zweiten Teil der Aufgabe spricht „Ihr Gesprächspartner“ oder „Ihre Gesprächspartnerin“. Bitte hören Sie gut zu und
antworten Sie dann.
Zu jeder Aufgabe gibt es zwei Zeitangaben: Es gibt eine „Vorbereitungszeit“ und eine „Sprechzeit“.
Die „Vorbereitungszeit“ gibt Ihnen Zeit zum Nachdenken, z. B. eine halbe Minute, eine ganze Minute, bis zu drei
Minuten.
Sie: Vorbereitungszeit
Nach der „Vorbereitungszeit“ hören Sie „Ihren Gesprächspartner“ oder „Ihre Gesprächspartnerin“, danach sollen
Sie sprechen. Dafür haben Sie je nach Aufgabe zwischen einer halben Minute und zwei Minuten Zeit.
Sie: Sprechzeit
Es ist wichtig, dass Sie die Aufgabenstellung berücksichtigen und auf das Thema eingehen. Wenn Sie dazu
aufgefordert werden, sagen Sie, was Sie zum Thema denken. Bewertet wird nicht, welche Meinung Sie dazu haben,
sondern wie Sie Ihre Gedanken formulieren.
Die Angabe der Sprechzeit bedeutet nicht, dass Sie so lange sprechen müssen. Sagen Sie, was Sie sich überlegt
haben. Hören Sie ruhig auf, wenn Sie meinen, dass Sie genug gesagt haben. Wenn die vorgesehene Zeit für Ihre
Antwort nicht reicht, dann ist das kein Problem. Für die Bewertung Ihrer Antwort ist es nicht wichtig, ob Sie Ihren
Satz ganz fertig gesprochen haben. Es ist aber auch nicht notwendig, dass Sie nach dem Signalton sofort aufhören
zu sprechen.
Ihre Antworten werden aufgenommen. Bitte sprechen Sie deshalb laut und deutlich.
Vielen Dank.
Modellsatz 03
Modellsatz 03
Sie müssen von München nach Berlin umziehen und benötigen dafür einen Umzugswagen. Deshalb rufen Sie bei
einer Umzugsfirma an.
30 Sekunden
Sie: Vorbereitungszeit
...
Frau Schneider:
30 Sekunden
Sie: Sprechzeit
Modellsatz 03
Modellsatz 03
Ihr Kommilitone Markus erzählt Ihnen, dass er bei seiner Tante zum Abendessen eingeladen ist und für sie noch
Blumen kaufen möchte. Er fragt Sie, was man in Ihrem Heimatland macht, wenn man z. B. zum Essen eingeladen
ist.
1 Minute
Sie: Vorbereitungszeit
...
Markus:
1 Minute
Sie: Sprechzeit
Modellsatz 03
70% 69%
65%
1 Kind
1 Kind
60%
2 Kindern
2 Kindern
50% 3 undmehr
3 und mehr Kinder
Kindern
45%
41%
40%
30% 28%
24%
20%
14%
10% 7% 7%
0%
In Ihrem Landeskundeseminar sprechen Sie heute über verschiedene Formen familiären Zusammenlebens in
Deutschland. Ihr Seminarleiter, Herr Gerkhausen, hat eine Grafik mitgebracht, die einige Familientypen mit Kindern
zeigt. Herr Gerkhausen bittet Sie, diese Grafik zu beschreiben.
Erklären Sie den anderen Kursteilnehmern zunächst den Aufbau der Grafik.
Fassen Sie dann die Informationen der Grafik zusammen.
1 Minute
Sie: Vorbereitungszeit
...
Herr Gerkhausen:
1 Minute
30 Sekunden
Sie: Sprechzeit
Modellsatz 03
Modellsatz 03
Auf einer Informationsveranstaltung im Pädagogik-Institut Ihrer deutschen Hochschule sprechen Sie über die
Schulsysteme in verschiedenen Ländern. Ihr Kommilitone David aus den USA berichtet über das „Homeschooling-
System“, in dem Eltern ihre Kinder zu Hause unterrichten dürfen. In Deutschland ist das nicht erlaubt, denn
hier müssen alle Schüler zum Unterricht in eine Schule gehen. Sie möchten sich zu diesem Thema äußern. Die
Gesprächsleiterin, Frau Dr. Ammer, fragt Sie nach Ihrer Meinung.
Nehmen Sie Stellung zu der Möglichkeit, die eigenen Kinder zu Hause zu unterrichten:
– Diskutieren Sie die Vorteile und Nachteile dieser Möglichkeit.
– Begründen Sie Ihre Meinung.
3 Minuten
Sie: Vorbereitungszeit
...
2 Minuten
Sie: Sprechzeit
Modellsatz 03
Modellsatz 03
Ihr Freund Jan will sich unbedingt das Rauchen abgewöhnen. Er überlegt, ob er es alleine versuchen soll oder
zusammen mit anderen in einem Kurs „Nie mehr Rauchen“. Der Kurs kostet allerdings 200 Euro. Jan bittet Sie um
Ihren Rat.
2 Minuten
Sie: Vorbereitungszeit
...
Jan:
1 Minute
30 Sekunden
Sie: Sprechzeit
Modellsatz 03
798
800
750
1997
700 2006
597
600
550
500
400 386
300
249
202
200
129
100
23
10
0
Deutschland USA Polen Mexiko China
In Ihrem Soziologieseminar zu Folgen technischer Entwicklungen geht es heute um das weltweit zunehmende
Verkehrsaufkommen. Herr Dr. Tröger, Ihr Dozent, hat dazu eine Grafik verteilt, aus der die wachsende Zahl an
Fahrzeugen (Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge) hervorgeht. Herr Dr. Tröger bittet Sie, Ihre Überlegungen zu
Gründen für diese Entwicklung und mögliche Folgen vorzutragen.
Nennen Sie Gründe für die veränderte Anzahl von Pkw und Nutzfahrzeugen.
Stellen Sie mögliche Auswirkungen dieser Entwicklung dar.
Verwenden Sie dabei die Informationen aus der Grafik.
3 Minuten
Sie: Vorbereitungszeit
...
2 Minuten
Sie: Sprechzeit
Modellsatz 03
Modellsatz 03
Ihre Freundin Maria fährt in den Semesterferien drei Monate in ihre Heimat. Sie könnte ihr Zimmer für diese Zeit an
eine andere Studentin vermieten und so die Miete sparen. Dafür müsste sie aber all ihre persönlichen Sachen aus
ihrem Zimmer räumen. Sie überlegt, ob sie das machen soll.
Sagen Sie Maria, ob Sie unter diesen Bedingungen das Zimmer weitervermieten würden.
Begründen Sie Ihre Meinung.
1 Minute
30 Sekunden
Sie: Vorbereitungszeit
...
Maria:
1 Minute
30 Sekunden
Sie: Sprechzeit