Lernzettel GK
(Bundesländer + Hauptstädte Karte Google)
Politik in der BRD
Art. 20, Absatz 1: „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundestaat.“
Vier Grundprinzipien der Grundordnung der BRD:
1. Demokratie:
->Volkssouveränität
->freie Wahlen
2. Rechtsstaat:
->Gewaltenteilung: -Legislative (gesetzgebende Gewalt)
-Executive (ausführende Gewalt)
-Judikative (richterliche Gewalt)
3. Bundestaat: ->Gesamtstaat/Bund besteht aus versch. Gliedstaaten
4. Sozialstaat: ->Ziel = soziale Gerechtigkeit
->Starke unterstützen Schwache in der Gesellschaft
Bundestaat Pro / Contra
Pro Contra
Partei mit Minderheit im Bund hat Möglichkeit in Endgültige Entscheidung wird verzögert. Unklar
den Ländern zu regieren. für Bürger wer für Entscheidung verantwortlich.
Zusätzlich Teilung Gesamtsaat und Gliedstaaten 16 Länder mit ihren Ministern, Staatssekretären
schafft vertikale Gewaltenteilung. Bedeutet und Abgeordneten sind teuer.
Machtkontrolle 6 Schutz vor Machtmissbrauch.
Politiker mit Problemen vor Ort besser vertraut. Oftmals Unterschiede von Bundesland zu
Bundesland ->Durch Eigenständigkeit
Föderalismus ->bundestaatlicher Aufgaben
-In BRD sind Machbefugnisse aufgeteilt (zwischen Bund & Ländern)
-Bund und Länder besitzen eigene Parlamente & Regierungen für Ihre Aufgabe
-Bundesländer haben durch Bundesrat Mitspracherecht bei Entscheidungen des Bundes
Wer darf auf Bundesebene Gesetzesentwürfe vorschlagen?
-Bundestag
-Bundesrat
-Bundesregierung
Vergleich Zustimmungs- / Einspruchsgesetze
Zustimmungsgesetzte Einspruchsgesetze (einfache Gesetze)
Benötigen Zustimmung des Bundesrats (außer Entstehen wenn Bundesrat nicht einverstanden
bei Einigung Vermittlungsausschuss)
40% aller Gesetze sind Zustimmungsgesetze Einspruch durch erneute Abstimmung
zurückweisbar -> aufschiebende Wirkung
Benötigen bei Verfassungsänderungen 2/3 Regeln nur dem Bund zutreffende
Mehrheit in Bundesrat & Bundestag Angelegenheiten (z.B. Außenpolitik)
Wie kommt es zu unterschiedlichen Mehrheitsverhältnissen im Bundestag & Bundesrat?
Bundesrat: Beinhaltet Vertreter der 16 Länderregierungen. Bei Landtagswahlen bilden die gewählten
Abgeordnete die Regierung
Bundestag: Wird alle 4 Jahre in ganz DE gewählt. Aus ihm geht die für DE verantwortliche
Bundesregierung hervor
Was ist der Bundesrat?
Vertretung der Länder auf Bundesebene
Zweck von Vermittlungsausschüssen bei Gesetzgebung
Löst Meinungsverschiedenheiten zwischen Bund und Ländern (für Kompromisse bei Gesetzten)
Bundestag
Aufgaben des Bundestags
->Darf Gesetz beschließen
->Darf Gesetze vorschlagen
->Wählt Bundeskanzler
->Wählt 50% der Bundesverfassungsrichter
->Wählt anteilig den Bundespräsident (50%)
->Opposition im BT ->Kontrolle der Regierung
Wahlgrundsätze
->freie (jeder darf wählen, aber nicht Pflicht)
->geheim
->gleich (jede Stimme zählt gleichviel)
->unmittelbar (Abgeordnete werden direkt gewählt, ohne Wahlmänner)
->allgemein (alle Deutsche ab 18 Jahre)
Demokratie
Definition
Herrschaft des Volkes (=>Herrschafts- und Regierungsgewalt vom Wolk abgeleitet)
Prinzipien der Demokratie
1. Wiederkehrende Wahlen
2. Entscheidung nach Mehrheitsprinzip zu treffen (Schutz der Minderheit)
3. Staatsgewalt an Verfassung gebunden
4. Vorhandene Gewaltenteilung
Demokratieformen
Repräsentative Demokratie:
->Alle politischen Entscheidungen werden von Repräsentanten getroffen (werden vom Volk alle 4-5
Jahre gewählt)
->Repräsentanten erhalten Macht vom Volk
Direkte Demokratie:
->Alle politischen Entscheidungen werden direkt vom Volk entschieden
Gewaltenteilung in einem Staat sinnvoll?
->Macht wird aufgeteilt, um Machtmissbrauch zu verhindern, damit sie sich gegenseitig
kontrollieren. (Beschränkung der Macht der einzelnen Gewalten)
Bundesregierung & Bundeskanzler
Wer bildet Bundesregierung?
->Bundeskanzler und Ministerien
Wie kommt Kanzler in sein Amt?
Bundeskanzler wird durch Mehrheit im BT gewählt. Partei / Koalition mit den meisten Sitzen
entscheidet wer Bundeskanzler stellt. Bundeskanzler wird von Bundespräsident ernannt
Kanzlerprinzip
Kanzler bestimmt Richtlinien der dt. Politik & ist für deren Umsetzung verantwortlich. Koordiniert die
Arbeit der Ministerien. Hat letzte Entscheidungsrecht.
Ressortprinzip
Bundesregierung bestehend aus verschiedenen Ministerien die jeweils für ein Ressort/Politikbereich
zuständig sind. Jedes Ministerium ist eigenständig.
Kollegialprinzip
Fragen von allgemeiner Bedeutung werden vom Kabinett einstimmig entscheiden.
Aufgaben der Bundesregierung
->Setzen die vom BT beschlossene Gesetze um
->Können Gesetze vorschlagen
->Lösungen für politische Probleme
->Stellt Haushalt auf
Kontrollierung der Bundesregierung durch Bundestag
->Kann konstruktives Misstrauensvotum gegen Kanzler stellen
->BT kann Untersuchungsausschüsse beantragen
Verfassungsorgane mit Gesetzinitiativrecht
->Bundesrat
->Bundestag
->Bundesregierung
Bundestagswahl
1.) Mit Erststimme wird entschieden, wer Wahlkreis im BT vertritt. Wird nach dem relativen
Mehrheitswahlrecht ausgewertet
2.) Die Zweitstimme wird für Landesliste abgegeben. Sie wird nach dem Verhältniswahlrecht
ausgewertet und entscheidet wie viele Sitze Parteien im BT erhalten.
!!! Die Zweitstimme ist die entscheidende Stimme, sie bestimmt Sitzanzahl der Parteien im BT!!!
Wahlrechtsreform
->Abschaffung von Ausgleichs- und Überhangmandate
->BT wird auf 630 begrenzt
->Grundmandatsklausel wird abgeschafft, bisher wurde bei Sitzverteilung die Parteien berücksichtigt
die die 5% Hürde nicht überwunden haben, aber 3 Direktmandate gewonnen haben.
Funktionen von Wahlen
Delegation:
->Wähler entscheiden, welche Partei/Person ihre Interessen vertritt
Politische Teilnahme:
->Entscheidung zwischen verschiedenen politischen Gruppen, so entscheiden sie über zukünftige
Politik mit ab
Herrschaftskontrolle:
->Regierung muss sich vor Wählern verantworten ->zeitliche Begrenzung von Herrschaft
Herrschaftslegitimation:
->Durch die Wahlen erhalten die Sieger das recht zu regieren
Bundesverfassungsgericht
Aufgaben:
->Abstrakte Normenkontrolle
->Straßenverkehrsordnung
->Parteiverbot
->Konkrete Normenkontrolle
->Grundgesetzauslegung
Zusammensetzung Bundesverfassungsgericht
Bestehend aus 2 Senaten:
1. 7 Richter + 1 BVG-Präsident
2. 7 Richter + BVG-Vizepräsident
Jeder Senat hat 8 Richter, insgesamt 16 Richter.
Wer wählt die Richter?
50% (8 St.) Bundestag
50% (8 St.) Bundesrat