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Resilienz

Das Dokument beschreibt verschiedene Aspekte von Resilienz. Es werden Definitionen, diagnostische Methoden und die praktische Anwendung der Resilienzskala erläutert.

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Resilienz

Seminar Diagnostik, SS 2010

Referenten: Elisabeth Dunayevska, Marlene Weirich, Ronja Schaub,


Sarah-Lu Oberschlep, Verena Oschmann, Anna Sartori
Gliederung/Lernziele
• Was ist Resilienz? (Anna)

• Welche diagnostischen Methoden gibt es? (Elisabeth)

• Praktische Anwendung der Resilienzskala (Ronja)

• Wie gut ist die Qualität der Skalen? (Verena)


• Neue Forschungsergebnisse (Marlene)
• Kritik und Diskussion (Sarah)
Einführung
Erläuterung des Konzeptes
Resilienz

von Anna Sartori


Wie gehen Menschen mit belastenden
Ereignissen um?

Akute Reaktion:
starke Emotionen, Gefühl der Ungewissheit

Mit der Zeit:


gute Anpassung an lebensverändernde Situationen,
stressvolle Umstände

¾ Resilienz ist gewöhnlich, nicht ungewöhnlich!

¾ Frage im klinischen Kontext: Warum keine Resilienz?


Definition Resilienz

Resilience is the process of adapting well in the face of


adversity, trauma, tragedy, threats, or even significant
sources of stress - such as family and relationship
problems, serious health problems, or workplace and
financial stressors.

It means "bouncing back" from difficult experiences.

(American Psychological Association)


Resilienz als Bungee-Seil

resilience (engl.) = Spannkraft, Elastizität, Strapazierfähigkeit


resilere (lat. )= abprallen

Resilience is the happy knack of being able to


bungee jump through the pitfalls of life.

Even when hardship and adversity arise, it is as


if the person has anelastic rope around them
that helps them maintain their sense of who
they are.

(Fuller, 1998)
Wie äußert sich Resilienz?

Aufrechterhaltung von Flexibilität und Balance im Leben

• Starke Emotionen zulassen und realisieren wann es nötig ist


diese zu vermeiden, um weiter funktionieren zu können
• Aktive Schritte nach vorne in Auseinandersetzung mit
Problemen und Anforderungen des Alltags und Schritte zurück
zum Ausruhen und Auftanken
• Zeit mit Freunden verbringen, um Unterstützung und Anregung
zu gewinnen und Zeit für sich nehmen
• Sich auf andere verlassen und sich auch auf sich selbst
verlassen
Konzept Resilienz: Was steckt dahinter?

• Soziale Beziehungen, Unterstützung


• Offenheit, Geselligkeit, Soziale Kompetenzen, Hilfe suchen
• Guter Selbstwert, positives Selbstbild
• Selbstwirksamkeitserwartung, vertrauen in eigene Stärken und
Fähigkeiten, realsitische Ziele setzen
• Gute Problemlösefähigkeiten (IQ)
• Sinn erkennen, Verstehen
• Kapazität starke Gefühle und Impulse zu regulieren
• Emotionale Komplexität, positive Emotionen
• Neurobilogische Faktoren in der Stressantwort (Oxytocin)
Eigenschaft oder Prozess?

Emotionale „Erfolgsspirale“

Prozess: Dynamik, die Ressourcen verbindet, aktiv hält, flexibel einsetzt


Persönlichkeitseigenschaft: Tendenz zur Dynamik
Resilienz in der Therapie

¾ Aufmerksamkeit oft hauptsächlich auf Störung

Patient Therapeut
„Es geht im Leben nicht darum, gute Karten zu haben,
sondern mit einem schlechten Blatt ein gutes Spiel zu
machen“

(Robert Louis Stevenson)


Überblick über die Diagnostischen
Methoden

von Elisabeth Dunayevska


Wozu die Erfassung?

• Forschung: als Bestandteil von Salutogenese


und Ätiologiemodellen
• Screening

• Ermittlung von Ressourcen/ Vulnerabilität

• Verlaufsmessung
Trainingsprogramme von Resilienz
• “Raising resilient children: A curriculum to foster strength, hope,
and optimism in children.”
Authors:
Goldstein, Sam, Neurology, Learning & Behavior Ctr, Salt Lake City, UT, US
Brooks, Robert, Harvard Medical School, Boston, MA, US

• [Link]
In welchen Bereichen wird Resilienz erfasst?

• Körperliche Erkrankungen Æ Rehabilitation


• Psychische Erkrankungen Æ
Psychiatrie/Psychotherapie
• Schulen/ Kindertagesstätten
• Risikomilieus
• Berufe, deren Mitglieder besonderen Belastungen
ausgesetzt sind (Polizisten, Feuerwehrmänner,
Manager)
Welche Erfassungsmethoden gibt es?

• Connor Davidson Resilience Scale (CD-RISC)

• Ego Resilience Scale

• Resilience Scale for Adults (RSA)

• Brief Resilience Scale (BRS)

• Resilienzskalen (RS)
Erfassungsmethoden im Überblick:
Connor Davidson Resilience Scale (CD‐RISC) Ego Resilience Scale Resilience Scale for Adults BRS
(RSA)
Items 25 14 37 6
Schwerpunkt Diagnostik und Therapie von PTBS Bewältigung • Präventiver klinischer • Kurze Skala
stressvoller, negativer Einsatz • Stressresistenz
Ereignisse mithilfe von • Verlaufsmesssung
positiven Gefühlen

Zu Grunde Resilienz als veränderbare Größe, die den Resilienz als stabiles Resilienz als Fähigkeit sich von
liegende Gesundheitszustand anzeigt Persönlichkeits‐ Stressoren zu erholen oder
Definition von merkmal, als Fähigkeit rasch wieder auf die Beine zu
Resilienz sich von belastenden kommen
Ereignissen zu erholen
Dimensionen • Persönliche Kompetenz und Hartnäckigkeit • Persönliche Kompetenz 1 Dimension
• Vertrauen in die eigenen Instinkte und Toleranz • Soziale Kompetenz
von negative Affekt • Familiärer Zusammenhalt
• Positive Akzeptanz gegenüber Veränderungen • Soziale Unterstützung
Und zuverlässige Beziehungen • Persönlichkeitsstruktur
• Kontrolle
• Spirituelle Einflüsse

Autoren Connor & Davidson Block & Kremen Friborg, Hjemdal, Rosevenge BruceW. Smith, Jeanne Dalen,
& Martinhussen Kathryn Wiggins, Erin Tooley,
Paulette Christopher and
Jennifer Bernard
Normiert an • aus der Allgemeinbevölkerung • Patienten mit psychischen Studenten (N=192)
Stichproben… • von Patienten in der Primärversorgung Erkrankungen (N=59) Rehabilitationspatienten mit
• von Patienten mit einer generalisierten • Stichprobe aus der Herzkreislauferkrankungen
Angststörung Allgemeinbevölkerung (N=112)
• zwei Stichproben von Patienten mit PTBS (N=276) Chronische Schmerzpatienten

Skala fünfstufige Skala (0‐4) vierstufige Skala Sechsstufige Skala (1‐5)


BRS

“Please indicate the extent to which you agree with each of the following
statements by using the following scale:
1 = strongly disagree, 2 = disagree, 3 = neutral, 4 = agree, 5 = strongly agree.”

¾ polt die reversed Items um: 1=5, 2=4, 3=3


¾ berechnet den Mittelwert
¾ Vergleicht mit der Normtabelle:

M-2SD M-SD M M+SD M+2SD


2,11 2, 83 3,55 4,27 4,99
Erläuterungen zur
praktischen Durchführung
der Resilienzskala (RS)

von Ronja Schaub


Die Resilienzskala

• Definition:
Resilienz als ein protektives Persönlichkeits-
merkmal („psychische Widerstandfähigkeit“)

Æ Gilt als Personale Ressource, die mit einer


gesunden Entwicklung assoziiert ist
Die Resilienzskala

• Resilienzskala RS-25 (Leppert et al., 2002)


Übersetzung der englischen Originalskala
Resilience Scale (Wagnild und Young, 1993)
• Kurzfassung RS-11 (Schuhmacher et al., 2004)

• Kurzfassung RS-13 (Leppert et al., 2008)


Die Resilienzskala

• Anwendung:
Erfasst Ausmaß an internalen Ressourcen und
deren Anteil an der positiven Bewältigung von
Lebensereignissen

Æ Ermöglicht Vorhersage stärker belasteter


Patienten
Resilience Scale
(Wagnild und Young, 1993)

• Zwei Faktorenmodell der Originalskala:


Unterteilung von Resilienz in „Akzeptanz des
Selbst“ und „Persönliche Kompetenz“

→ In deutscher Version konnte diese zwei-


faktorielle Struktur nicht repliziert werden
→ RS-25 und RS-11 sind eindimensional
Die Resilienzskala

• Auswertung Originalskala:
Berechnung der beiden Subskalen „Akzeptanz
des Selbst“ und „Persönliche Kompetenz“
• Auswertung deutsche Fassung RS-25:
Berechnung eines Gesamtwertes durch
Summierung der Rohwerte aller 25 Items
• Auswertung Kurzfassung RS-11:
Berechnung eines Gesamtwertes durch
Summierung der Rohwerte aller 11 Items.
Die Resilienzskala

• Ausgewählte Kennwerte
Mittlerer Mittlerer Mittlerer Mittlerer Mittlerer
Gesamtwert Gesamtwert Gesamtwert Gesamtwert Gesamtwert
‐ ‐ + +
2 SD SD SD 2 SD
RS‐25
88.7 111.24 133.78 156.32 178.86
(Gesamtskala)
RS‐11
36.51 47.27 58.03 68.79 79.55
(Kurzform)

Æ Höhere Merkmalsausprägung geht mit niedrigerem


Beschwerdeerleben und höherer emotionaler
Stabilität einher.
Die Resilienzskala

• Ausgewählte Kennwerte einer onkologischen


Patientenstichprobe
Mittelwert Standard‐ Mittlerer
abweichung Gesamtwert
RS‐25 (Gesamtskala) 5.93 0.66 148.30
RS‐11 (Kurzform) 5.85 0.76 64.37

Æ Abweichungen zwischen klinischer Stichprobe und


Normalbevölkerung
Die Resilienzskala

• Vorteile der Kurzfassung RS-11


ÆZuverlässigkeit und Validität mit der Gesamt-
skala RS-25 vergleichbar
ÆÖkonomischer als die Gesamtskala RS-25:
- Geringerer materieller, finanzieller & personeller
Aufwand
- Geringerer diagnostischer Aufwand
- Niedrigerer Bearbeitungsaufwand für Probanden
- Höhere Teilnahmemotivation/-bereitschaft
- Niedrigere Drop-out-Rate
Die Resilienzskala

• Fazit für die Praxis


Untersuchungen zeigen, dass zwischen der
Kurz- und Langform der Resilienzskala kein
klinisch bedeutsamer Unterschied besteht:

ÆDer Einsatz der Kurzform RS-11 ist somit


empfehlenswert.
ÆEinschränkung: Überprüfung an weiteren
Patientenstichproben wäre sinnvoll!
Methodische Qualität

von Verena Oschmann


Methodische Qualität I
Reliabilität
• Interne Konsistenz
Cronbachs-Alpha = .94 für RS-25
.90 für RS-13
.91 für RS-11

• Trennschärfen
für RS-13 : .60 - .79

• Itemschwierigkeit
für RS-13: .71 - .80
Methodische Qualität II
Validität

Konstruktvalidität
• Konvergente Validität: Korrelation von RS mit SWE
(Selbstwirksamkeitserwartung) ist signifikant positiv r = .70 für RS-
11 und r = .69 für RS-25
• Prognostische Validität
– Vorhersage des Ausmaßes subjektiver Körperbeschwerden (als
Kriterium) gemessen GBB-24
– Unabhängige Variablen: RS-11, SWE, Alter, Geschlecht
– Resilienz und SWE sagen beide signifikant subjektive
Körperbeschwerden vorher
Methodische Qualität III
Objektivität

der Durchführung:
• Fragebogen/Selbstauskunft, keine standartisierten Bedingungen

von Auswertung und Interpretation:


• Hohe Werte korrespondieren mit hoher Resilienz.
• Es gibt jedoch keine objektive Norm ab wann ein Wert bedeutsam
ist.
• Die Interpretation ist außerdem abhängig davon wie „Resilienz“ als
Konstrukt definiert ist
Methodische Qualität IV
• Ökonomie
- die RS-13 und die RS-11 sind der RS-25 vorzuziehen

• Nützlichkeit
- praktische Relevanz, Resilienz als protektives
Persönlichkeitsmerkmal im Alter oder bei Chronischer Krankheit
oder Behinderung

• Normierung
- ist problematisch, da es noch keine Normwerte für Resilienz gibt
Resilience in the Face of
Potential Trauma
George A. Bonanno
American Psychological Society, 2005

Vorgestellt von: Marlene Weirich


Einführung
• Die meisten Erwachsenen erleben während
ihres Lebens potentiell traumatische Erlebnisse
• Verschiedene mögliche Reaktionen bis lang
andauernde Störung
• Das Beibehalten gesunder Funktionsfähigkeit
wurde bisher als abnormal und Zeichen von
Verdrängung oder außergewöhnlicher
emotionaler Stärke betrachtet
Neue Forschungsergebnisse (1)
• Resilienz nach traumatischem Erlebnis ist eine
von Genesung distinkte Reaktion

• Genesung: starke Symptome,


klingen mit der Zeit ab
• Resilienz: kurze milde
Symptomausprägung,
Erleben positiver Gefühle
und Rollenerfüllung möglich
Neue Forschungsergebnisse (2)
Neue Forschungsergebnisse (3)
• Zu Resilienz können multiple und unerwartete
Faktoren führen
– Situationale Faktoren (soziale Unterstützung)
– Individuelle Faktoren (flexible Anpassung)

• Resilienz bei Erwachsenen vor allem kurze


Ereignisse
– „Pragmatische“ Haltung, Verhaltensweisen die in anderen
Kontexten eher ungünstig,
– negative Emotionen unterdrücken
– Selbstdienlicher Bias, eigene Fähigkeiten überschätzen
aber: Schwierigkeiten in sozialen Beziehungen (für Person
selbst nicht bewusst)
Ausblick

• Kosten/Nutzen von Resilienz in


verschiedenen Situationen
• Kulturvergleichende Studien: kollektivistische
vs individualistische Kulturen
• Resilienz erlernbar?
• Resilienz stabiles Merkmal?
• Wie nehmen resiliente Personen die ersten
Tage nach traumatischem Ereignis wahr?
→ Unterschied zu verzögerter PTBS
Kritische Reflexion
des Konstruktes
Resilienz

von
Sarah-Lu Oberschlep
Kritik
Nachteile und Risiken:
z Keine einheitliche Definition
z Theoretische Verortung nicht abgeschlossen
z Verwandte und schwer abgrenzbare
Konstrukte:
- Coping
- Salutogenese (Kohärenzgefühl)
- Hardiness
Kritik
Nachteile und Risiken:
z Definitionsproblem: Resilienz als individuelles
Charakteristikum?
→ Risiko: Pathologisierung nicht resilienter
Personen
z Eher: persönliche (interne) UND sozial
vermittelte (externe) Ressourcen in
Wechselwirkung
Kritik
Nachteile und Risiken:
z Resilienz als Modethema?
→ Naive Trivialisierung
→ Viel Populärliteratur
Kritik
Nachteile und Risiken:
• Das „Dogma“ therapeutischer
Ressourcenorientierung:
• Widerstandskraft des Menschen in
seinem natürlichen Umfeld, ohne
Therapie
• therapeutische Umsetzung,
Implementierung
Kritik
Vorteile und Chancen:
• alternative Perspektive gegenüber der
Risikoforschung, & -orientierung
• Implikationen für die therapeutische
Praxis
• Bedeutung des Konstruktes für die
systemische Therapie
Kritik
Diskussion:
1. Was sind die Vorteile und Nachteile einer
Verschiebung der Perspektive von
Risiken auf Ressourcen?
2. Welche konkreten therapeutischen
Implikationen bietet das Konzept?
3. Inwieweit ist Resilienz ein sinnvolles
diagnostisches Konzept?
Kritik
Offene Fragen:
• nature or nuture? → Ist Resilienz v.a.
Produkt der Gene oder der
Sozialisation?
• Kann Resilienz erlernt werden? → Was
bringt fühzeitige Förderung?
Kritik
Wichtig:
• Ein der Komplexität des Konstruktes
angemessener Umgang

• Entwicklung einer einheitlichen Definition


als Grundlage
Vielen Dank für eure
Aufmerksamkeit!
Quellen
Connor, K.M & Davidson, J.R. (2003). Development of a new resilience scale: the Connor-Davidson Resilience Scale
(CD-RISC). Online im Internet: URL: [Link] (Stand 18.06.2010)

Floody, D.R. (2010). Resilience Assesment. Online im Internet: URL: [Link]


(Stand 18.06.2010)

Smith, B.W., Dalen, J., Wiggins, K., Tooley, E., Christopher, P. & Bernard, J. (2008). The Brief Resilience Scale:
Assessing the Ability to Bounce Back. International Journal of Behavioral Medicine, 15: 194–200.

von Soest, T., Mossige, S., Stefansen, K. & Hjemdal, O. (2010). A Validation Study of the Resilience Scale for
Adolescents (READ). Journal of Psychopathology and Behavioral Assessment, 32, 2, 215-225

Fooken, I., Zinnecker, J. (Hrsg.) (2007): Trauma und Resilienz. Chancen und Risiken lebendgeschichtlicher
Bewältigung von belastenden Kindheiten. Juventa: München.

Welter-Endelin, R. Hildenbrand, B. (Hrsg.) (2006): Resilienz – Gedeihen trotz widriger Umstände. Carl-Auer: Heidelberg

Röhrig, B, Schleußner, C., Brix, C., Strauß, B. (2006): Die Resilienzskala (RS): Ein statistischer Vergleich der Kurz- und
Langform anhand einer onkologischen Patientenstichprobe. Psychotherapie Psychosomatik und Medizinische
Psychologie, 56, 285-190.

Schumacher, J., Leppert, K., Gunzelmann, T., Strauß, B., Brähler, E. (2005): Die Resilienzskala – Ein Fragebogen zur
Erfassung der psychischen Widerstandsfähigkeit als Personenmerkmal. Zeitschrift für Klinische Psychologie,
Psychiatrie und Psychotherapie, 53, 16-39

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