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Neuere Versuche zur Erzeugung extrem kurzer Wellenlingen
mit Magnetfeldréhren (6 mm bis 5 cm)
Wellenléingen von 4 bis 5 em
In den Versucislaboratorien dee General Eleetrie Com-
pany in Schenectady (N. Y.) sind im Laufe der lesten
Jahre umfungeeidte Versuche mit Magnetfeldrihren fiir
extrem kurze Wellealingen gemacht worden, deren erste
Ergebnisse in Form ichung von Ch, W.
Rice’) vorliegen. Es wurde eine drahtlose Verh
aut den Weller 42 und 48 cm mit
inistung von ungefir 3 Wait iihee eine
12 kam betrieben.
Der Sender bestand ciner nidhtgesdhligten
Magnerfeldrihre, welche in Elektronentanzschaltung. be-
trieben wurde. Die Abmessungen der Magnetfeld-
Fihre sind aus Abb. L zu ersehen, Die Anode besteht
sus cinem uichtgeschligten Kupferzylinder, an welchen
auf jeder Seite cin Hartglaskérper aageseist ist. um die
Heisfadenzuleitungen vakuamdidst “snd inoliert durdh
zufithren. Die gana: Rare ist in die Polsdiahe
eatin
Abb. 1. Die Magnetfeldrihre mit ihren thmessungen
uguctes fest eingebaur (Abb. 2), wobei ein
schenraum zwischen Anode utd Innenwand
der Polschuhbohrung freigelassen ist, um den Durchflub
des Kiihlwassers 7u erméglicien Im Beteiebszustand ist
sler Magnet mit der Senderdlire abgeschitmt, Das Gehiiuse
mit dem Magueten und Oszillator ist unterhalh des n
der Semdeantenne ausgeristeten Hoblspicgels aufgebaut
rung derart,
iegel des 12-km ex
Ein Fernrohr erlaubt eine optische J
wleenergie auf den
ofiingers aufteiff,
dal di
Fernter
Abb. 2. Aufbau der Magnetfeldrahre im Maxnotfeld
CW Rive. Ge
ral El. Rey. 39. 363, 1936,
Vou HANS AWENDER
Die Betriebsdlaten
Wellenlinge sind: Heizsteom Ty
strom Iu "~ 0.115 Amp.. Anodeu
Volt. Kithlwassermenge ~ 6 Titer poo M
der Maguetfeldrihre fiie 4,8 “em
32.5 Amp., Anoden-
ug Vo 3050
Der Magnet hes
Teil (Abb.-2) mit angesemten
welcher. wie wir schon gesehen haben,
Fibre antergebracht ist. 2 mm weit gegeneinander ver
schiebbare Weicheisenstiide lassen eine Anderung des
Kraftflusses in der Magnetfeldrdhre mu, Die Polsdiuhe
Iragen einen Aufsay ats Messing: in der Mitte di
Anfsates ist ein Eisencing angebradht, welcher zwei Wiek
Die der Modulation der Hoek.
rch cine zusitgliche 3 x des Magi
feldess durch die andere flieBt cin Cleidistrom zur Kor
rektion des Magnetfeldes in der Robrmitte, wodureh eine
Verzehnfadiing der Ausheute an Hodifrequeny re er
violen war,
Magueten sind: Feldstirke ~ 3300
(ballist Probespule hei einer
linge vou 4g cm ergibt sich fiir die Zateksde
tante: iH ©” constan 15 850,
Die Modulation des Magnetfeldgenerators ge
stiah durch Anedensp: dure
Magnetfeldinderung,
obei eine bundertpro:
wurde,
Die erzeugie Hodifecqueny wied an der Kathode ab-
genommen und sur Antenne weitergeleites, Zi diesem
Zweck triigt die Kathode auf der einen Seite cine Re-
flcktorplaties auf der anderen Si
thodenleitung iu eit konentrisches
Glasdurchfiiltenng sich
findet, wm die hei diesen Freq
Abstand
let sich eine chene Re-
Aufhiingung audi der Heiz-
Senderenergickoutralle geschieht
es seitlich des Hoblspi
Die
: Ibrennpunktes at
gebrachten Bleiglamaletektors oder eines itmlidh. morn
lierten wen-Kure-Bimpfiingers
Die Anteunendaten sind:
ton
That em
Lean
Mohlepiegeldarch oo
Antennendureiey
Antennenlei
Antennenteistuny: masianal
Als Emp er dieute eine Dee
Bremsfeldsehaliung: ibre Abmessungen sind aus Abb. 3
crsichtlich, Das Gitter. hestchend ans einem Wolfram:
drahtstiiek. ist positiv, die Anode negativ gegen das
negative Heicfadenende. Der Richtstrain wird
Kreis abgenommen. Die Abstimmung. gesch
verschiebharer Scheiben. weldie auf den
Elektrodenzufilirungen angelracit sind.
Rébre ist in einem Ral
einzelnen
Die
ganze
1 auf.
Hohl.
4edie einzelnen Zufithrungen abgestimmt und die Gitter-
und Anodenspannungen auf die giinstigsten Werte cin-
reguliert werden, Giinstig fir die Obertragungen ist
folgende Anordn : Sendeantenne senkrecht; Gitter
der Empfangsralire senkredh.
Lote
ase, fl
ee HT |
thb. 3. Bremsfildrohre fiir den Empfanger
Kine weitere Verhesserung des Empfanges hi
der Stérungen hringt cine vor dem Empfingerspiegel an-
gebrachte Polarisationsvorrichtung, Die gebauten Di
polréhren warden selhst zum Schwingen gebracht
die Wellenlinge aus stehenden Wellen gemessen, Dabe
gehordite die Wellenlinge der einfachen Barkhausen-
Kurz-Beziehume:
82d
Fale
ay
d= Abstand Kathode-Anode (em),
Empfangsversuche sind auch mit der Magnetfeldvihre
mit abgestimmtem Heizfaden gemacht worden. Die
grillte Abweicung der Hauptricitung des gebiindelten
Strahls, also die ,Divergenz™ des Scheinwerferstrahls, be-
trug YS"
Die Betriebsdaten dee Empfangsréhre sind: Gitter-
epannung Vo = + 104 Volt, Gitterstrom Is = 119 Amp.,
Anodenspannung Ve 4 Volt. Heizstrom Ty ~
1,02 Amp., Gitterabstimnischeibe 3.35 em von der Gitter-
mitte, Helafadenabstimmscheibe 3.35 em yom Heinfaden-
ende. Anodenabstimmscheibe 4.8 cm vom Heizfadenende.
an
Leb, 4, Anordnung sum Doppl
Uber die Ergebnisse
sagen, dul sich hei einer Ver
42 und 4.8 em kein Finfluls
noch ein Einflus der Temperstur,
Hagels oder Nehels zeigte. Mit der
dee Anord:
indung
er Tages- oder Nachtzeit,
des Windes, des
fertigen Anlage
wurden interessante Versuche zur Geschwindigkeits-
hestimmung von hewegten Objekten durch den Doppler-
effekt ausgefiihrt. Sender und Empfanger wurden mit
paralleler Strahlrichtung nebeneiuander auf einem Dac
Tn einer Hahe von 40 m aufgehaut (Abb, 4). Es konnte
die Bewegung eines auf einer 2.2 km entfernten Strate
Vorheifahrenden Kraftwagensmittels des Doppler
tifektes verfolgt werden. Der Dopplereifektbewickt
tine Frequenzinderung der am bewegten Objekt reflek
tierten oder ahgebrugten Welle. Durdi die Oberlage-
tung der Senderwelle mit der reflektierten entstebt
eebung von der Frequenz:
Beispiel: Fin Kraftwagen hewegt sich anf den
Sender ru (a0, cos w= 1) mit ciner Geschwindigkeit
Ih, die Wellenkinge des Senders betrigt 5 em.
t 400 He.
Weitere Versuche sind
worden. Fir alle diese Versuche ist
modalieet.
1 Flugzeugen durchgefiihet
der Sender un
Fiir das Feststellen ruhender Gegenstiinde oder in den
Steahlenkegel des Senders cintretende Objekte wird dee
Sender moduliert, Dax Verfahren ist folgendes: Sender
jl Empfinger werden anit paralleler Strahlridhtung
nébeneinander aufgebaut. Die Pimpfangsim
Kompenstert.’ Tritt nun ein Objekt in den Strahlengang,
so tritt-ein Ausschlag im Ausgangsinstrument des Emp-
Fingers auf brw. wird die Modulation horbar,
Wellenliingen von 6 mm bis Fem
herraschend kurce Wellenfingen konnten Cleeton
aud Williams von der Michigan-Universitat sit
Magnetfeldréiren erhalten *). Die Versuche kénnen als
Fortsegung der Arbeiten von Kilgore®) gelten
hatten vine geschligte Anode und
schwangen {Elektronentanzschwingung).
Wh. die erzeugte Wellenlinge hiingt nur vom Magnet:
feld ab:
say ote 28)
H = Magnetfeldstiirke (Gauss).
Zur Erzielung eines maximalen Nageffckts aber
die Erfiillung ciner Resonanzhedingung zwischen Magr
feld, Anodenspannung und Anodentai
He
Magnetfeldstirke (Gauss).
Anodendurehmesser (em) und
Von.
Als Schwingkreis war cin Kleines Lechersystem zwischen
len beiden Anodensegmenten hefestigts die Tiinge des:
thodenmittelpunkt his zam Biigelmittel-
inetern ist in der nachstehenden Tafel mit
‘Das Techersystem war mit der Anode ge
meinsam in. einem Glaskolben untergebracht. | Fiir
Cinige Versucte wurden die Anoden aus Graphit gebaut,
oscillator for the generation of
CB. Cleeton, XN. H. Williams Phys
1933. Electeom, waves of Jl om wavelength,
Phys. Res. 45, 245, 1034. -— ‘The shortest
rms. Phys, Rev, 50, 1091, 1936.
5) A. mngneto static
13 comtimeter waves
Rev. Hh 2
Cleeton, Willi
coutinows waver. Cleeton, Wil
8) Magnetostatie wseill, for the gomer. of ultra-shi
Kilgore, Prov. of the Inst. of Rad. Eng. 20, 1711, 1932.Heft 11} 1937
Wir stellen nachstehend di
in den drei Arbeiten **)
angegebenen Daten der verwendeten Rahren zusammen:
Anoden-
radins
Anodens | Magi
spannniye | fe
Binge
Frye | Heouse | ew
1 oo | 9700 | tea
2 avo | r000 | tas
3) #30 6600 | Lar
a) s3s0 | 9900 | Lae
5*) r00 | 2t000 | aotcyy
| Rihrenkotbendurd
79) Ande aus Craphit
weecer O45. on
Bei derart kurzen Wellen
linge
Erotarger
beticmeer
8
Abb. 5. Zur Weltenlingenmessung von Zentimeterselten sud
Absorptionsuntersuchunzen tin Ammoniak
FIM
349
lingeren, etwa Dezimeterwellen, denen das Vers
fahren der Ausmessung stehender Wellen iiblich ist.
Hier wurde cin Gitterspektrometer verwendet,
weldies aus 18 Aluminiumstreifen von 70 em Hohe und
749 om Mittelabstand aufgebaut war.” Der Oszillator
I der his auf cine Kleine Offmung abgeschirmte
Kristalldetehtor (Eisen-Pyrit- Phosphorbronze) hefanden
sid je im Brennpunkt cines Paraholspiegels yon ctwa
90 em Durchmesser (Abb. 5). Fiir die Messung wurden
dle parallel gestellten Gitterelemente des Spektrometers
so gedreht. daB das Lot auf die Gitterclemente gleich
zeitig Winkelhalbierende des fiir den ganzen Versuch
festen Winkels @ zwischen Sender-Gitter-Empfinger war,
Beim Drehen des Spektrometertisches um seine Adise,
wobei fiir jeden MeBpunkt Sorge getragen werden
muBre, dab die oben angegebene Winkelhezichung er.
fiillt war, Konnte eine Aufeinanderfolge von Maxima und
Minima der Intensitit im Empfanger festgestellt werde
Die Grobenordnuug der Detektorstrime des iim Spicgel
brennpunkt_befindlichen Empfiingers hei einer Eutfer.
nung vou 15 m von dem Oszillator mit der Rohe Ne. 5
dettug 4°10" Amp.
Von Réhre Nr. 1 wird berichtet, da bei 7500 Gauss
die oben erwihnten Maxima in zwei Spiten aufspalten,
In der Réhre scieinen gleichzeitig zwei Prequenzen an.
auspringen, die we ler verschieden sind. Bei
seeigneter Wahl des Magnetfeldes fallen beide Maxima
‘wsemmen und die erzeugte Intensitit ist wesentlich
gréfier.
Im Bereich zwischen 1,05 und 1,03 em wurde die Fre.
quenzabhiingigkeit der Absorption des Amoniaks stu
diert, um cinen Beitrag zur Klirung einiger Steuktur.
fragen des Ammoniakmolekiils xu liefer:
Zsichnungen mach ive lon wed ims
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