0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
1K Ansichten400 Seiten

Caddy

Hochgeladen von

Slavko Dojčinović
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen
0% fanden dieses Dokument nützlich (0 Abstimmungen)
1K Ansichten400 Seiten

Caddy

Hochgeladen von

Slavko Dojčinović
Copyright
© All Rights Reserved
Wir nehmen die Rechte an Inhalten ernst. Wenn Sie vermuten, dass dies Ihr Inhalt ist, beanspruchen Sie ihn hier.
Verfügbare Formate
Als PDF, TXT herunterladen oder online auf Scribd lesen

Betriebsanleitung

Caddy

C tf
Ausgabe 11.2013

O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI tio
AL n!
u
Betriebsanleitung:
Caddy
Stand: 12.08.2013
Deutsch: 11.2013
Artikel-Nr.: [Link].00


1425R1CBA00
Zeichenerklärung
Kennzeichnet einen Verweis auf einen WARNUNG
 Abschnitt mit wichtigen Informationen und
Texte mit diesem Symbol weisen auf gefährli-
Sicherheitshinweisen  innerhalb eines
Kapitels, der stets beachtet werden sollte. che Situationen hin, die bei Nichtbeachtung
den Tod oder schwere Verletzungen verursa-
Der Pfeil zeigt an, dass der Abschnitt auf
 der nächsten Seite weitergeht.
chen können.

Der Pfeil zeigt das Ende eines Abschnitts


 an.
VORSICHT
Das Symbol kennzeichnet Situationen, in Texte mit diesem Symbol weisen auf gefährli-
 denen das Fahrzeug schnellstmöglich an- che Situationen hin, die bei Nichtbeachtung
leichte oder schwere Verletzungen verursa-
gehalten werden muss.
chen können.
® Das Symbol kennzeichnet ein eingetrage-

C tf
nes Warenzeichen. Ein Fehlen dieses
Zeichens ist keine Gewähr dafür, dass HINWEIS
Begriffe frei verwendet werden dürfen. Texte mit diesem Symbol weisen auf Situatio-

O or
⇒  Symbole dieser Art verweisen auf Warn- nen hin, die bei Nichtbeachtung Schäden am

no
⇒  hinweise innerhalb des gleichen Ab- Fahrzeug verursachen können.

N d
schnitts oder auf der angegebenen Seite,
⇒  Texte mit diesem Symbol enthalten Hinweise
um auf mögliche Unfall- und Verletzungs-
gefahren hinzuweisen und wie sie vermie- zum Umweltschutz.

FI is
den werden können. Texte mit diesem Symbol enthalten zusätzli-
⇒  Querverweis auf eine mögliche Sachbe- che Informationen.

D tri
schädigung innerhalb des gleichen Ab-
schnitts oder auf der angegebenen Seite.

EN b
GEFAHR
Texte mit diesem Symbol weisen auf gefährli-
che Situationen hin, die bei Nichtbeachtung
den Tod oder schwere Verletzungen verursa-

TI tio
chen werden.

AL n!
u
Die Volkswagen AG arbeitet ständig an der Weiter- Nachdruck, Vervielfältigung oder Übersetzung,
entwicklung aller Typen und Modelle. Bitte haben auch auszugsweise, ist ohne schriftliche Genehmi-
Sie Verständnis dafür, dass deshalb jederzeit Än- gung der Volkswagen AG nicht gestattet.
derungen des Lieferumfangs in Form, Ausstattung
Alle Rechte nach dem Gesetz über das Urheber-
und Technik möglich sind. Die Angaben über Lie-
recht bleiben der Volkswagen AG ausdrücklich vor-
ferumfang, Aussehen, Leistungen, Maße, Gewich-
behalten. Änderungen vorbehalten.
te, Kraftstoffverbrauch, Normen und Funktionen
der Fahrzeuge entsprechen dem Informations- Hergestellt in Deutschland.
stand zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses. Ei- © 2013 Volkswagen AG
nige der Ausstattungen sind möglicherweise erst
später lieferbar (Auskunft gibt der lokale Dieses Papier wurde aus chlorfrei gebleich-
Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner) oder werden tem Zellstoff hergestellt.
nur in bestimmten Märkten angeboten. Aus den
Angaben, Abbildungen und Beschreibungen dieser
Anleitung können keine Ansprüche hergeleitet wer-
den.
Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen
Mit diesem Volkswagen Nutzfahrzeug erhalten Sie ein Fahrzeug mit modernster Technik und zahlreichen
Komfortausstattungen, die Sie im täglichen Fahrbetrieb sicherlich nutzen wollen.
Lesen und beachten Sie vor der ersten Benutzung die Informationen in dieser Betriebsanleitung,
damit Sie das Fahrzeug schnell und umfassend kennen lernen sowie mögliche Gefahren für sich
und andere erkennen und vermeiden können.
Wenn Sie weitere Fragen zu Ihrem Fahrzeug haben oder Sie meinen, dass das Bordbuch nicht vollstän-
dig ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner. Dort sind Fragen, Anregungen
und Kritik jederzeit willkommen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem Fahrzeug und allzeit gute Fahrt.
Ihre Volkswagen AG

GEFAHR
Wichtige Sicherheitshinweise zum Beifahrer-
Frontairbag beachten ⇒ Seite 97, Kindersitz
auf dem Beifahrersitz verwenden. 
C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00


Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen 1
1425R1CBA00
Inhaltsverzeichnis
Über diese Betriebsanleitung ... 4 – Dachgepäckträger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
– Anhängerbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
Fahrzeugübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Praktische Ausstattungen
Außenansichten – Ablagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180
– Seitenansicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 – Getränkehalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 184
– Frontansicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 – Aschenbecher und Zigarettenanzünder . 186
– Heckansicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 – Steckdosen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188
– Entlüftungsgitter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190
Fahrzeuginnenraum
– Übersicht der Fahrertür . . . . . . . . . . . . . . . 9
Während der Fahrt . . . . . . . . . . . . . . . . 191
– Übersicht der Fahrerseite . . . . . . . . . . . . . 10
– Übersicht Mittelkonsole . . . . . . . . . . . . . . . 12 Starten, Schalten, Parken
– Übersicht der Beifahrerseite . . . . . . . . . . . 14 – Motor anlassen und abstellen . . . . . . . . . 191
– Symbole im Dachhimmel . . . . . . . . . . . . . . 14 – Schalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196
– Bremsen, Anhalten und Parken . . . . . . . . 205
C tf

Kombi-Instrument
– Umweltbewusst fahren . . . . . . . . . . . . . . . . 216
– Warn- und Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . 15
O or

– Lenkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219
– Instrumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
no

– Volkswagen Informationssystem . . . . . . . 23 Fahrerassistenzsysteme


N d

– Anfahrassistenzsysteme . . . . . . . . . . . . . . 221
FI is

Vor der Fahrt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 – ParkPilot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225


– Parklenkassistent (Park Assist) . . . . . . . . 231
Bevor es losgeht
D tri

– Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) . . . 236


– Fahrhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 – Reifenkontrollsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . 239
EN b

– Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Klima
Auf und Zu
– Heizen, Lüften, Kühlen . . . . . . . . . . . . . . . . 243
– Fahrzeugschlüsselsatz . . . . . . . . . . . . . . . 41
TI utio

– Standheizung (Zusatzheizung) . . . . . . . . 252


– Zentralverriegelung und Schließsystem . 45
– Türen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 An der Tankstelle
AL n!

– Schiebetüren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53 – Tanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 257


– Heckklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 – Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265
– Flügeltüren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
– Elektrische Fensterheber . . . . . . . . . . . . . 61 Pflegen, Reinigen,
Richtig und sicher sitzen
Instandhalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 271
– Sitzposition einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 Im Motorraum
– Sitzfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73 – Vorbereitungen zu Arbeiten im
– Sicherheitsgurte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75 Motorraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 271
– Airbag-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85 – Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276
– Kindersitze (Zubehör) . . . . . . . . . . . . . . . . . 94 – Motorkühlmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281
– Fahrzeugbatterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286
Licht und Sicht
– Licht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104 Fahrzeugpflege und Instandhaltung
– Sonnenschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113 – Fahrzeug außen pflegen und reinigen . . 290
– Scheibenwischer und -wascher . . . . . . . . 114 – Innenraum pflegen und reinigen . . . . . . . 300
– Spiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120 – Räder und Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 306
– Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und
Transportieren
Änderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 320
– Fahrhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
– Gepäckraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141

2 Inhaltsverzeichnis
– Verbraucherinformationen . . . . . . . . . . . . . 329 – Radwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 350
– Motorsteuerung und – Pannenset . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 356
Abgasreinigungsanlage . . . . . . . . . . . . . . . 332 – Sicherungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 360
– Glühlampenwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . 363
Selbsthilfe ......................... 335 – Starthilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 374
Praktische Hinweise – An- und Abschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . 377
– Fragen und Antworten . . . . . . . . . . . . . . . . 335
– Im Notfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 337 Verwendete Abkürzungen ....... 382
– Notschließen oder -öffnen . . . . . . . . . . . . . 342
– Bordwerkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 344 Stichwortverzeichnis ............. 383
– Radabdeckungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 347
C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Inhaltsverzeichnis 3
Über diese Betriebsanleitung
● Diese Betriebsanleitung ist für alle Modelle und Alle Angaben in dieser Betriebsanleitung entspre-
Ausführungen des Caddy gültig. chen dem Informationsstand zum Zeitpunkt des
● Ein alphabetisch geordnetes Stichwortverzeich- Redaktionsschlusses. Aufgrund der laufenden
nis finden Sie am Ende der Anleitung. Weiterentwicklung des Fahrzeugs sind mögliche
Abweichungen zwischen dem Fahrzeug und den
● Ein Abkürzungsverzeichnis erläutert fachliche
Angaben in dieser Betriebsanleitung möglich. Aus
Abkürzungen und Benennungen am Ende der An-
den unterschiedlichen Angaben, Abbildungen oder
leitung.
Beschreibungen können keine Ansprüche herge-
● Richtungsangaben wie links, rechts, vorn, hin- leitet werden.
ten beziehen sich in der Regel auf die Fahrtrich-
tung, sofern nichts anderes angegeben ist. Wenn Sie das Fahrzeug verkaufen oder verleihen
sollten, stellen Sie bitte sicher, dass sich das voll-
● Abbildungen dienen der Orientierung und sind ständige Bordbuch immer im Fahrzeug befindet.
als Prinzipdarstellungen zu verstehen.
● Diese Betriebsanleitung ist für Fahrzeuge mit Feste Bestandteile des Bordbuchs:
Linkslenkung erstellt worden. Bei Fahrzeugen mit ● Serviceplan
Rechtslenkung sind die Bedienungselemente teil-
● Betriebsanleitung
weise anders angeordnet als in den Abbildungen
C tf

dargestellt oder im Text beschrieben ⇒ Seite 10. Zusätzliche Bestandteile des


O or

● Technische Änderungen am Fahrzeug, die sich Bordbuchs (optional):


nach dem Redaktionsschluss ergeben haben, be-
no

● Nachtrag
N d

finden sich in einem Nachtrag, der dem Bordbuch


beigefügt ist. ● Radio bzw. Navigationssystem
FI is

● Mobiltelefonvorbereitung
Beschrieben sind alle Ausstattungen und Modelle,
ohne diese als Sonderausstattungen oder Modell- ● Zusatzanleitung Taxi
D tri

varianten zu kennzeichnen. So können Ausstattun- ● Zusatzanleitung Tramper


EN b

gen beschrieben sein, die Ihr Fahrzeug möglicher- ● Sonstige Beilagen 


weise nicht hat oder die nur in einigen Märkten er-
hältlich sind. Ihre Fahrzeugausstattung entnehmen
Sie bitte den Verkaufsunterlagen und wenden sich
TI utio

für nähere Auskunft darüber an Ihren Volkswagen


Nutzfahrzeuge Partner.
AL n!

4 Über diese Betriebsanleitung


5
Über diese Betriebsanleitung
AL n!
TI utio
EN b
D tri
FI is
N d
O or
C tf
no
[Link].00
Fahrzeugübersicht
Außenansichten

Seitenansicht

C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio

Abb. 1 Übersicht der Fahrzeugseite.


AL n!

Legende zur Abb. 1:

1 Außenspiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
– Integrierte Antenne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 329
– ODER: ⇒ Heft Radio bzw. ⇒ Heft Navigationssystem
2 Türöffnungshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
3 Dachreling . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
4 Tankklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 257
5 Schiene der seitlichen Schiebetür
6 Aufnahmepunkte für den Wagenheber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 350
7 Sensor des Parklenkassistenten (Park Assist) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231 

6 Fahrzeugübersicht
Frontansicht

C tf
O or
no
N d
FI is
D tri

Abb. 2 Übersicht der Fahrzeugfront.


EN b

Legende zur Abb. 2:

1 Sensor am Spiegelfuß für:


TI utio

– Regensensor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
2 Motorraumklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 271
AL n!

3 Entriegelungshebel für die Motorraumklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 271


4 Frontscheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104, 363
5 Scheinwerferreinigungsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
6 Nebelscheinwerfer bzw. Abbiegelicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104, 363
7 Kennzeichenträger vorn
8 Sensoren des ParkPilot bzw. Parklenkassistenten (Park Assist) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225, 231
9 Aufnahme der vorderen Abschleppöse hinter einer Abdeckung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 377 
[Link].00

Außenansichten 7
Heckansicht

C tf
O or
no
N d
FI is
D tri

Abb. 3 Übersicht des Fahrzeughecks.


EN b

Legende zur Abb. 3:

1 Hochgesetzte Bremsleuchte
TI utio

2 Heckscheibe
– Heckscheibenbeheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
AL n!

3 Heckscheibenwischer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114, 290


4 Rückleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104, 363
5 Kennzeichenträger hinten
6 Aufnahme der hinteren Abschleppöse hinter einer Abdeckung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 377
7 Sensoren des ParkPilot bzw. des Parklenkassistenten (Park Assist) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225, 231
8 Hebel zum Öffnen der Heckklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 

8 Fahrzeugübersicht
Fahrzeuginnenraum

Übersicht der Fahrertür

C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

Abb. 4 Übersicht der Bedienungselemente in der Fahrertür (Linkslenker). Rechtslenker ist spiegelbildlich.
Legende zur Abb. 4:

1 Kontrollleuchte der Diebstahlwarnanlage bzw. Safesicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45


2 Türöffnungshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
3 Zentralverriegelungstaste für das Ver- und Entriegeln des Fahrzeugs    . . . . . . . . . . . . . . 45
4 Schalter zum Einstellen der Außenspiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
– Außenspiegeleinstellung     
– Außenspiegelheizung 
5 Hebel zum Entriegeln der Motorraumklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 271
6 Tasten zum Bedienen der elektrischen Fensterheber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
– elektrische Fensterheber 
7 Ablagefach mit Getränkeflaschenhalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 184 
[Link].00

Fahrzeuginnenraum 9
Übersicht der Fahrerseite

C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b

Abb. 5 Übersicht der Fahrerseite (Linkslenker).


TI utio
AL n!

10 Fahrzeugübersicht
Abb. 6 Übersicht der Fahrerseite (Rechtslenker). 
Legende zur Abb. 5 und Abb. 6:

Luftaustrittsdüse    . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
Taste für die Innenraumüberwachung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
1 Lichtschalter  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
– Licht ausgeschaltet oder Dauerfahrlicht --
– automatische Fahrlichtsteuerung --
– Stand- und Abblendlicht  
– Nebelbeleuchtung  
2 Hebel für . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
– Fernlicht 
– Lichthupe 
– Blinker 
– Parklicht 
– die Geschwindigkeitsregelanlage (GRA)  –  –  –  / -- / -- . . . . . . . . . . 236
3 Bedienungselemente des Multifunktionslenkrads: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
– Lautstärkeeinstellung des Radios, der Navigationsansagen oder eines Telefongesprächs
C tf

–
– Stummschaltung des Radios oder Aktivierung der Sprachsteuerung 
O or

– Telefonhauptmenü aufrufen oder Telefonanrufe annehmen 


no
N d

– Tasten zum Bedienen des Volkswagen Informationssystems       , , 


4 Kombi-Instrument:
FI is

– Instrumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
– Display . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
D tri

– Warn- und Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15


EN b

5 Hebel für Scheibenwischer und Scheibenwascher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114


– Scheibenwischer für die Frontscheibe  – 
– Intervallwischen für die Frontscheibe 
TI utio

– „Tippwischen“ x
– Frontscheibenwischer 
AL n!

– Wisch-Wasch-Automatik für die Frontscheibe 


– Heckscheibenwischer 
– Wisch-Wasch-Automatik für die Heckscheibe 
– Hebel mit Tasten zum Bedienen des Volkswagen Informationssystems -, / . . . . . 23
6 Helligkeitsregler für die Instrumenten- und Schalterbeleuchtung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
7 Regler für die Leuchtweitenregulierung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
8 Abdeckung des Sicherungskastens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 360
9 Hupe
10 Fahrer-Frontairbag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
11 Hebel für die einstellbare Lenksäule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
12 Pedale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196
13 Zündschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191 
[Link].00

Fahrzeuginnenraum 11
Übersicht Mittelkonsole

Oberer Teil der Mittelkonsole

C tf
O or
no
N d

Abb. 7 Übersicht des oberen Teils der Mittelkon-


FI is

sole.
D tri

Legende zur Abb. 7:


EN b

1 Taste zum Ein- und Ausschalten der Warnblinkanlage  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 337


2 Bedienungselemente für:
– Heiz- und Frischluftsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
TI utio

– Klimaanlage (manuell) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243


– Klimaanlage Climatronic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
AL n!

– Standheizung (Zusatzheizung) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 252


3 Regler für die rechte Sitzheizung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
4 Radio oder Navigationssystem (werkseitig eingebaut) ⇒ Heft Radio bzw. ⇒ Heft Navigati-
onssystem
5 Regler für die linke Sitzheizung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73 

12 Fahrzeugübersicht
Unterer Teil der Mittelkonsole

C tf
O or

Abb. 8 Übersicht des unteren Teils der Mittelkon- Abb. 9 Übersicht des unteren Teils der Mittelkon-
no

sole (Linkslenker). sole (Rechtslenker).


N d
FI is

Legende zur Abb. 8 und Abb. 9:

1 Aschenbecher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186
D tri

2 Kontrollleuchte für die Beifahrer-Frontairbagabschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85


EN b

3 Zigarettenanzünder oder 12-Volt-Steckdose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186, 188


4 Ablagefach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180
5 Hebel für:
TI utio

– Schaltgetriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196
– automatisches Getriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196
AL n!

6 Handbremshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205
7 Taste für:
– Antriebsschlupfregelung (ASR)  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205
– Umschalten auf Autogasbetrieb  (nur Linkslenker) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 257
– Start-Stopp-System  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 221
– Parklenkassistent (Park Assist)  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
– Parkdistanzkontrolle (PDC)  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
– Reifenkontrollanzeige   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239 
[Link].00

Fahrzeuginnenraum 13
Übersicht der Beifahrerseite

C tf
O or

Abb. 10 Übersicht der Beifahrerseite (Linkslen-


no

ker). Rechtslenker ist spiegelbildlich.


N d

Legende zur Abb. 10:


FI is

1 Einbauort des Beifahrer-Frontairbags in der Instrumententafel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85


D tri

2 Schlüsselschalter im Ablagefach zum Abschalten des Beifahrer-Frontairbags . . . . . . . . . . . . 85


EN b

3 Öffnungshebel für das Ablagefach mit Schloss (bei Fahrzeugen mit Linkslenkung) . . . . . . . . 180 
TI utio

Symbole im Dachhimmel
AL n!

Symbol Bedeutung

Innen- und Leseleuchten ⇒ Seite 104


, , , ,  

14 Fahrzeugübersicht
Kombi-Instrument

Warn- und Kontrollleuchten


Die Warn- und Kontrollleuchten zeigen Warnungen Je nach Fahrzeugausstattung kann statt einer
⇒  , Störungen ⇒  oder bestimmte Funktionen Warnleuchte im Display des Kombi-Instruments ei-
an. Einige Warn- und Kontrollleuchten leuchten ne symbolische Darstellung angezeigt werden.
beim Einschalten der Zündung auf und müssen bei
Beim Aufleuchten einiger Warn- und Kontrollleuch-
laufendem Motor oder während der Fahrt verlö-
ten ertönen zusätzlich akustische Signale.
schen.
Kontrollleuchten, die im Lichtschalter aufleuchten,
Je nach Fahrzeugausstattung können im Display
werden im Kapitel „Licht“ beschrieben
des Kombi-Instruments zusätzlich Textmeldungen
⇒ Seite 104.
angezeigt werden, die weitere Informationen ge-
ben oder zu Handlungen auffordern ⇒ Seite 18,
Instrumente.

Symbol Bedeutung ⇒  Siehe


C tf

 Handbremse angezogen.
O or

⇒ Seite 205
 Nicht weiterfahren!
no

 Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig oder Bremsanlage gestört.


N d

 Nicht weiterfahren!
FI is

Motorkühlmittelstand zu niedrig, Motorkühlmitteltemperatur zu hoch ⇒ Seite 281


 oder Motorkühlmittelsystem gestört.
D tri

blinkt: Motorkühlmittelsystem gestört. ⇒ Seite 281


 Nicht weiterfahren!
EN b

⇒ Seite 276
 Motoröldruck zu niedrig.
 Nicht weiterfahren!
⇒ Seite 52
 Mindestens eine Fahrzeugtür ist geöffnet oder nicht richtig ge-
TI utio

schlossen.
 Nicht weiterfahren!
AL n!

⇒ Seite 271
 Motorraumklappe geöffnet oder nicht richtig geschlossen.
 Nicht weiterfahren!
⇒ Seite 56
 Heckklappe oder Flügeltüren geöffnet oder nicht richtig geschlos-
sen.
 Nicht weiterfahren!
⇒ Seite 219
 Lenkung gestört.

⇒ Seite 75
 Nicht angelegter Sicherheitsgurt des Fahrers bzw. Beifahrers.

Schalten ⇒ Seite 196


 Bremspedal treten!
Bremsen ⇒ Seite 205

⇒ Seite 286
 Generator gestört.

⇒ Seite 202
 Doppelkupplungsgetriebe DSG® zu heiß.

leuchtet: ESC gestört oder abgeschaltet.


⇒ Seite 205
 blinkt: ESC bzw. ASR regelt.
[Link].00

 ASR manuell ausgeschaltet.

 ABS gestört oder ausgefallen. 

Kombi-Instrument 15
Symbol Bedeutung ⇒  Siehe

⇒ Seite 104
 Nebelschlussleuchte eingeschaltet.

leuchtet: Fahrbeleuchtung teilweise oder ganz ausgefallen. ⇒ Seite 363


leuchtet: Systemfehler des Kurvenfahrlichts.
 blinkt für etwa 5 Sekunden nach jedem Einschalten der Zündung: ⇒ Seite 104
Reisemodus eingeschaltet.

 leuchtet oder blinkt: Katalysator gestört.

leuchtet: Vorglühen des Dieselmotors.


 blinkt: Motorsteuerung gestört.
⇒ Seite 332
 Motorsteuerung gestört.

Dieselpartikelfilter mit Ruß zugesetzt.


 Nur bei speziell ausgerüsteten Kurierfahrzeugen:
Dieselpartikelfilter wird gerade regeneriert.
Elektromechanische Lenkung vermindert.
⇒ Seite 219
C tf

 ODER: Fahrzeugbatterie wurde wieder angeklemmt.


O or

Reifenfülldruck zu niedrig
⇒ Seite 239
 ODER: Reifenkontrollanzeige gestört.
no
N d

⇒ Seite 114
 Scheibenwaschwasserstand zu niedrig.
FI is

⇒ Seite 257
 Kraftstoffbehälter fast leer.
D tri

blinkt: Motorölsystem gestört.


⇒ Seite 276

EN b

leuchtet: Motorölstand zu niedrig.

⇒ Seite 85
 Airbag- und Gurtstraffersystem gestört.
TI utio

  Beifahrer-Frontairbag abgeschaltet (PASSENGER AIR BAG  ). ⇒ Seite 85


AL n!

⇒ Seite 221
 Start-Stopp-System gestört.

Blinklicht links oder rechts. ⇒ Seite 104


 Warnblinkanlage eingeschaltet. ⇒ Seite 337

⇒ Seite 104
 Tagfahrlicht eingeschaltet.

Schalten ⇒ Seite 196


leuchtet: Bremspedal treten!
Bremsen ⇒ Seite 205
 blinkt: Die Sperrtaste im Wählhebel ist nicht eingerastet. ⇒ Seite 196

⇒ Seite 236
 Geschwindigkeitsregelanlage regelt.

⇒ Seite 257
 Betriebsanzeige für den Erdgasbetrieb oder Autogasbetrieb.

⇒ Seite 104
 Fernlicht eingeschaltet oder Lichthupe betätigt.

Motorkühlmitteltemperatur beim Erdgas- oder Autogasmotor zu


⇒ Seite 281
 niedrig.

⇒ Seite 21
 Service-Intervall-Anzeige. 

16 Fahrzeugübersicht
Symbol Bedeutung ⇒  Siehe

⇒ Seite 196
 Automatisches Getriebe gestört.

 Start-Stopp-System aktiv.
⇒ Seite 221
 Start-Stopp-System nicht verfügbar.

⇒ Seite 191
 Bei Fahrzeugen mit Dieselmotor: Motor startet.

Mobiltelefon ist über Bluetooth mit der werkseitig eingebauten Mo-


 biltelefonvorbereitung verbunden. ⇒ Heft Mobiltelefon-
Ladezustand des Mobiltelefonakkus. Nur bei werkseitig eingebauter vorbereitung
 Mobiltelefonvorbereitung.
⇒ Seite 18
 Glatteiswarnung. Außentemperatur kälter als +4 °C (+39 °F).

WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)


C tf

Das Missachten aufleuchtender Warnleuch- ● Ein liegengebliebenes Fahrzeug stellt ein


ten und Textmeldungen kann zum Liegenblei- hohes Unfallrisiko für sich selbst und andere
O or

ben im Straßenverkehr, zu Unfällen und Verkehrsteilnehmer dar. Falls erforderlich,


no

schweren Verletzungen führen. Warnblinkanlage einschalten und Warndrei-


N d

eck aufstellen, um andere Verkehrsteilnehmer


● Niemals aufleuchtende Warnleuchten und zu warnen.
FI is

Textmeldungen missachten.
● Bevor die Motorraumklappe geöffnet wird,
● Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und den Motor ausschalten und ausreichend ab-
D tri

sicher ist. kühlen lassen.


● Fahrzeug so in sicherer Entfernung zum
EN b

● Der Motorraum jedes Fahrzeugs ist ein ge-


fließenden Verkehr abstellen, dass keine Teile fährlicher Bereich und kann schwere Verlet-
der Abgasanlage mit leicht entflammbaren zungen verursachen ⇒ Seite 271.
Materialien unter dem Fahrzeug in Berührung
TI utio

kommen, z. B. trockenes Gras, Kraftstoff.


HINWEIS
AL n!

Das Missachten aufleuchtender Kontrollleuch-


ten und Textmeldungen kann zu Fahrzeugbe-
schädigungen führen. 
[Link].00

Kombi-Instrument 17
Instrumente

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- ● Anzeige der eingelegten Gänge (automatisches
genden Themen: Getriebe) ⇒ Seite 196
Übersicht der Instrumente . . . . . . . . . . . . . . . . 18 ● Angaben zu Service-Intervallen ⇒ Heft Service-
Displayanzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 plan
Service-Intervall-Anzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
WARNUNG
Ergänzende Informationen und Wenn der Fahrer abgelenkt wird, kann das
Warnhinweise: Unfälle und Verletzungen verursachen.
● Warn- und Kontrollleuchten ⇒ Seite 15 ● Niemals die Tasten im Kombi-Instrument
● Volkswagen Informationssystem ⇒ Seite 23 während der Fahrt bedienen. 

Übersicht der Instrumente


C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

Abb. 11 Kombi-Instrument in der Instrumententafel.

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 18.

Erläuterungen zu den Instrumenten ⇒ Abb. 11:

1 Stelltaste für die Uhr1).


– Taste / drücken, um die Stunden- oder Minutenanzeige zu markieren.
– Zum Weiterstellen Taste . /  drücken 7 . Zum Schnelldurchlauf gedrückt halten.
– Taste / erneut drücken, um Einstellung der Uhr abzuschließen.
2 Drehzahlmesser (Umdrehungen x 1000 pro Minute des laufenden Motors).
Der Beginn des roten Bereichs im Drehzahlmesser kennzeichnet für alle Gänge die maximal zulässige
Motordrehzahl des eingefahrenen und betriebswarmen Motors. Vor Erreichen des roten Bereichs soll-
te in den nächsthöheren Gang geschaltet, die Wählhebelstellung D gewählt oder der Fuß vom Gaspe-
dal genommen werden ⇒  .
3 Motorkühlmittel-Temperaturanzeige  ⇒ Seite 281 oder Erdgasvorratsanzeige bei Fahrzeugen
mit Erdgasmotor oder Autogasvorratsanzeige bei Fahrzeugen mit Autogasmotor ⇒ Seite 257. 

1) Je nach Ausstattung des Fahrzeugs kann die Uhr auch über das Menü Einstellungen im Display des Kombi-Instruments ein-
gestellt werden ⇒ Seite 28.

18 Fahrzeugübersicht
4 Displayanzeigen ⇒ Seite 19.
5 Tachometer (Geschwindigkeitsmesser).
6 Kraftstoffvorratsanzeige ⇒ Seite 257.
7 Rückstelltaste für die Anzeige des Tageskilometerzählers ( trip).
– Taste . /  drücken, um auf null zu setzen.

HINWEIS HINWEIS (Fortsetzung)

● Bei kaltem Motor hohe Motordrehzahlen, ● Um Motorschäden zu vermeiden, darf sich


Vollgas und starke Motorbelastung vermeiden. der Zeiger des Drehzahlmessers nur kurzzeitig
im roten Bereich der Skala befinden.

Frühes Hochschalten hilft Kraftstoff zu sparen


und Betriebsgeräusche zu reduzieren. 

Displayanzeigen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- ● Service-Intervall-Anzeige ⇒ Seite 21


C tf

leitenden Informationen und Sicher- ● Zweitgeschwindigkeit (Menü Einstellungen)


heitshinweise auf Seite 18. ⇒ Seite 23
O or

● Statusanzeige zum Start-Stopp-System


no

Im Display des Kombi-Instruments ⇒ Abb. 11 4


⇒ Seite 20
N d

können je nach Fahrzeugausstattung verschiede-


ne Informationen angezeigt werden: Warn- und Informationstexte
FI is

● Warn- und Informationstexte Beim Einschalten der Zündung oder während der
D tri

Fahrt werden einige Funktionen im Fahrzeug und


● Kilometeranzeigen
Fahrzeugkomponenten auf ihren Zustand kontrol-
● Uhrzeit
EN b

liert. Funktionsstörungen werden durch rote und


● Außentemperatur gelbe Warnsymbole mit Textmeldungen im Display
● Wählhebelstellungen ⇒ Seite 196 des Kombi-Instruments angezeigt ⇒ Seite 15 und
ggf. auch akustisch signalisiert. Je nach Ausfüh-
TI utio

● Gangempfehlung ⇒ Seite 196


rung des Kombi-Instruments kann die Darstellung
● Multifunktionsanzeige (MFA) und Menüs für variieren.
AL n!

verschiedene Einstellungen ⇒ Seite 23

Meldungsart Symbolfarbe Erläuterung


Symbol blinkt oder leuchtet – zum Teil zusammen mit Warntö-
nen.
Warnmeldung der
rot  Nicht weiterfahren! Es besteht eine Gefahr ⇒  !
Priorität 1.
Gestörte Funktion prüfen und Ursache beseitigen. Gegebe-
nenfalls fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen.
Symbol blinkt oder leuchtet – zum Teil zusammen mit Warntö-
nen.
Fehlfunktionen oder mangelnde Betriebsflüssigkeiten können
Warnmeldung der
gelb Fahrzeugbeschädigungen und den Ausfall des Fahrzeugs ver-
Priorität 2.
ursachen ⇒  !
Gestörte Funktion möglichst bald prüfen. Gegebenenfalls
fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen.
Informationstext. – Informationen über verschiedene Vorgänge am Fahrzeug.

Kilometeranzeigen Der Tageskilometerzähler (trip) zeigt die Kilome-


[Link].00

Der Gesamtkilometerzähler registriert die insge- ter an, die nach dem letzten Zurückstellen des Ta-
samt zurückgelegte Fahrstrecke des Fahrzeugs. geskilometerzählers gefahren wurden. Die letzte
Stelle zeigt 100 Meter an. 

Kombi-Instrument 19
Außentemperaturanzeige Statusanzeige des Start-Stopp-Systems
Bei Außentemperaturen kälter als +4 °C (+39 °F) Im Display des Kombi-Instruments werden Infor-
erscheint in der Anzeige zur Außentemperatur zu- mationen über den aktuellen Status angezeigt
sätzlich ein „Eiskristall-Symbol“ (Glatteiswarnung). ⇒ Seite 221.
Dieses Symbol blinkt anfänglich und leuchtet an-
schließend, bis die Außentemperatur über +6 °C WARNUNG
(+43 °F) ansteigt ⇒  .
Das Missachten aufleuchtender Warnleuch-
Bei stehendem Fahrzeug, laufender Standheizung ten und Textmeldungen kann zum Liegenblei-
⇒ Seite 252 oder bei sehr niedriger Fahrgeschwin- ben im Straßenverkehr, zu Unfällen und
digkeit kann die angezeigte Temperatur durch Ab- schweren Verletzungen führen.
strahlungswärme vom Motor etwas höher sein als ● Niemals aufleuchtende Warnleuchten und
die tatsächliche Außentemperatur. Textmeldungen missachten.
Der Messbereich beträgt -40 °C (-40 °F) bis ● Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und
+50 °C (+122 °F). sicher ist.
Wählhebelstellungen ● Ein liegengebliebenes Fahrzeug stellt ein
hohes Unfallrisiko für sich selbst und andere
Die eingelegte Wählhebelstellung wird sowohl seit-
Verkehrsteilnehmer dar. Falls erforderlich,
lich am Wählhebel als auch im Display des Kombi-
Warnblinkanlage einschalten und Warndrei-
Instruments angezeigt. In den Stellungen D und S
C tf

eck aufstellen, um andere Verkehrsteilnehmer


sowie bei Tiptronic wird im Display ggf. der jeweili-
zu warnen.
ge Gang angezeigt.
O or

● Fahrzeug so in sicherer Entfernung zum


no

Gangempfehlung fließenden Verkehr abstellen, dass keine Teile


N d

Im Display des Kombi-Instruments kann während der Abgasanlage mit leicht entflammbaren
FI is

der Fahrt eine Empfehlung für die Wahl eines Materialien unter dem Fahrzeug in Berührung
Kraftstoff sparenden Gangs angezeigt werden kommen, z. B. trockenes Gras, Kraftstoff.
⇒ Seite 196.
D tri

WARNUNG
Zweitgeschwindigkeitsanzeige (mph oder
EN b

km/h) Straßen und Brücken können bei Außentem-


peraturen oberhalb des Gefrierpunkts vereist
Während der Fahrt kann zusätzlich zur Tachome-
sein.
teranzeige die Geschwindigkeit in einer anderen
TI utio

Maßeinheit (mph oder km/h) im Display des Kom- ● Glatteis kann vorhanden sein bei Außen-
bi-Instruments angezeigt werden. Dazu im Menü temperaturen oberhalb von +4 °C (+39 °F) und
AL n!

Einstellungen den Menüpunkt Zweitgeschw. wenn kein „Eiskristall-Symbol“ als Glatteis-


markieren ⇒ Seite 23. warnung angezeigt wird.

Fahrzeuge ohne Menüanzeige im Kombi-Instru- ● Niemals nur auf die Außentemperaturan-


ment: zeige verlassen!

● Motor anlassen. HINWEIS


● Taste / drei Mal drücken. Die Gesamtkilo- Das Missachten aufleuchtender Kontrollleuch-
meteranzeige im Display des Kombi-Instruments ten und Textmeldungen kann zu Fahrzeugbe-
blinkt. schädigungen führen.
● Taste . /  ein Mal drücken. Anstelle der Ge-
samtkilometeranzeige wird kurzzeitig „mph“ Es gibt verschiedene Kombi-Instrumente, da-
bzw. „km/h“ angezeigt. her können die Ausführungen und Anzeigen
● Damit ist die Zweitgeschwindigkeitsanzeige ak- der Displays variieren. Beim Display ohne Anzeige
tiviert. Die Deaktivierung geschieht auf die gleiche von Warn- oder Informationstexten werden Störun-
Weise. gen ausschließlich über Kontrollleuchten ange-
zeigt.
Bei Fahrzeugausstattung für Länder, in denen die
dauerhafte Anzeige der Zweitgeschwindigkeit ge- Wenn mehrere Warnmeldungen vorliegen,
setzlich gefordert ist, kann die Anzeige nicht deak- erscheinen die Symbole hintereinander für ei-
tiviert werden. nige Sekunden. Die Symbole erscheinen so lange,
bis die Ursache beseitigt ist. 

20 Fahrzeugübersicht
Service-Intervall-Anzeige

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 18.
Displayanzeige angezeigt, für welchen Service-
Termin die Erinnerung gültig ist (1 für Ölwechsel-
Service, 2 für Inspektion).
Wird die Service-Erinnerung für beide Service-Ter-
Die Anzeige des Service-Ereignisses erfolgt im mine angezeigt (Anzeige 1 und 2 oben rechts im
Display des Kombi-Instruments ⇒ Abb. 11 4 . Display des Kombi-Instruments), ist bei Fahrzeu-
Service-Termine bei Volkswagen Nutzfahrzeuge gen ohne Textmeldungen die Kilometerzahl und
werden unterschieden nach Ölwechsel-Service die Anzeige in Tagen für den unmittelbar folgenden
und Inspektionen. Die Service-Intervall-Anzeige in- Service-Termin gültig.
formiert über den nächsten Service-Termin, der ei- Bei Fahrzeugen mit Textmeldungen im Display des
nen Motorölwechsel enthält und über die nächste Kombi-Instruments erscheint Ölwechsel oder In-
fällige Inspektion. Die Service-Termine stehen zu- spektion in --- km oder --- Tagen.
sätzlich im Serviceplan.
Welcher Service-Termin aktuell angezeigt wird, ist Service-Ereignis
bei Fahrzeugen ohne Textmeldungen im Display Bei einem fälligen Service ertönt beim Einschal-
des Kombi-Instruments oben rechts in der Display- ten der Zündung ein akustisches Signal und für ei-
anzeige ablesbar: nige Sekunden erscheint das blinkende Schrau-
C tf

benschlüssel-Symbol . Bei Fahrzeugen mit Text-


● 1: Ölwechsel-Service. meldungen im Display des Kombi-Instruments er-
O or

● 2: Inspektion. scheint Ölwechsel jetzt! oder Inspektion


no
N d

jetzt!.
Bei Fahrzeugen mit festem Ölwechsel-Service
sind feste Service-Intervalle vorgegeben. Service-Meldung abfragen
FI is

Bei Fahrzeugen mit flexiblem Ölwechsel-Service Bei eingeschalteter Zündung, abgestelltem Motor
D tri

werden die Intervalle individuell ermittelt. Der tech- und stehendem Fahrzeug kann die aktuelle Ser-
nische Fortschritt ermöglicht es, den Wartungsbe- vice-Meldung abgefragt werden:
EN b

darf erheblich zu reduzieren. Mit dem flexiblen Öl-


● Taste  im Kombi-Instrument so oft drü-
wechsel-Service setzt Volkswagen Nutzfahrzeuge
cken, bis das Schraubenschlüssel-Symbol  und
eine Technologie ein, mit der nur dann ein Ölwech-
oben rechts in der Displayanzeige die Zahl 1 ange-
sel-Service vorgenommen werden muss, wenn das
TI utio

zeigt werden. Die angezeigten Werte gelten für


Fahrzeug diesen benötigt. Dabei werden zur Er-
den Ölwechsel-Service.
mittlung des Ölwechsel-Service (max. 2 Jahre)
AL n!

auch die individuellen Einsatzbedingungen und der ● Taste  im Kombi-Instrument erneut drü-
persönliche Fahrstil berücksichtigt. Die Service- cken. Das Schraubenschlüssel-Symbol  und
Vorwarnung wird erstmalig 20 Tage vor dem er- oben rechts in der Displayanzeige die Zahl 2 wer-
rechneten fälligen Service angezeigt. Die ange- den angezeigt. Die angezeigten Werte gelten für
zeigte Restfahrstrecke wird immer auf 100 km ge- die Inspektion.
rundet bzw. die Restzeit auf ganze Tage. Die aktu- ● ODER: Menü Einstellungen wählen.
elle Service-Meldung lässt sich erst ab 500 km ● Im Untermenü Service Menüpunkt Info aus-
nach dem letzten Service abfragen. Bis dahin er- wählen.
scheinen nur Striche in der Anzeige.
Ein überfälliger Service wird durch ein Minuszei-
Service-Erinnerung chen vor der Kilometer- oder Tagesangabe ange-
Wenn demnächst ein Service fällig ist, erscheint zeigt.
beim Einschalten der Zündung eine Service-Erin-
nerung. Ölwechsel-Service zurücksetzen
Wenn der Ölwechsel-Service nicht von einem
Bei Fahrzeugen ohne Textmeldungen im Display
Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner durchgeführt
des Kombi-Instruments erscheint ein Schrauben-
wurde, kann er wie folgt zurückgesetzt werden: 
schlüssel-Symbol  mit einer Anzeige in km und
ein Uhr-Symbol  mit einer Anzeige in Tagen bis
zum fälligen Service-Termin. Die angegebene Kilo-
[Link].00

meterzahl ist die Anzahl der Kilometer, die noch


maximal bis zum fälligen Service-Termin gefahren
werden kann. Zusätzlich wird oben rechts in der

Kombi-Instrument 21
Bei Fahrzeugen mit Textmeldungen: Bei Fahrzeugen ohne Textmeldungen:
Zündung ausschalten. Zündung ausschalten.
Taste ./ im Kombi-Instrument drücken und ge- Warnblinkanlage einschalten.
drückt halten. Taste ./ im Kombi-Instrument drücken und ge-
Zündung wieder einschalten. drückt halten.
Taste ./ loslassen. Zündung wieder einschalten.
Bestätigungsabfrage im Kombi-Instrument mit der Taste ./ loslassen und innerhalb von etwa
Taste  im Scheibenwischerhebel bzw. der 20 Sekunden Taste  drücken.
Taste  im Multifunktionslenkrad bestätigen. Warnblinkanlage ausschalten.
Bei Fahrzeugen ohne Textmeldungen: Die Service-Meldung verlischt nach einigen
Zündung ausschalten. Sekunden bei laufendem Motor oder durch
Drücken der Taste  im Scheibenwischerhe-
Taste ./ im Kombi-Instrument drücken und ge-
drückt halten. bel bzw. der Taste  im Multifunktionslenkrad.
Zündung wieder einschalten. Wenn die Fahrzeugbatterie bei Fahrzeugen
Taste ./ loslassen und innerhalb von etwa mit flexiblen Ölwechsel-Service längere Zeit
20 Sekunden Taste  drücken. abgeklemmt war, ist keine zeitliche Berechnung für
den nächsten fälligen Ölwechsel-Service möglich.
C tf

Service-Anzeige nicht zwischen den Service-Inter- Die Service-Anzeigen können daher falsche Be-
vallen zurücksetzen, da es sonst zu falschen An-
O or

rechnungen anzeigen. In diesem Fall die maximal


zeigen kommt. zulässigen Wartungsintervalle beachten
no

⇒ Heft Serviceplan.
N d

Wenn bei gültigem flexiblen Ölwechsel-Service die 


Service-Intervall-Anzeige manuell zurückgesetzt
FI is

wird, wird der „feste Ölwechsel-Service“ aktiviert.


Das Service-Intervall wird nicht mehr individuell er-
D tri

mittelt ⇒ Heft Serviceplan.


EN b

Inspektion zurücksetzen
Wenn die Inspektion nicht von einem Volkswagen
Nutzfahrzeuge Partner durchgeführt wurde, kann
TI utio

sie wie folgt zurückgesetzt werden:

Bei Fahrzeugen mit Textmeldungen:


AL n!

Zündung ausschalten.
Warnblinkanlage einschalten.
Taste ./ im Kombi-Instrument drücken und ge-
drückt halten.
Zündung wieder einschalten.
Taste ./ loslassen.
Bestätigungsabfrage im Kombi-Instrument mit der
Taste  im Scheibenwischerhebel bzw. der
Taste  im Multifunktionslenkrad bestätigen.
Warnblinkanlage ausschalten.

22 Fahrzeugübersicht
Volkswagen Informationssystem

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- Solange eine Warnmeldung der Priorität 1 ange-
genden Themen: zeigt wird, können keine Menüs aufgerufen wer-
den. Einige Warnmeldungen können mit der Taste
Übersicht der Menüstruktur . . . . . . . . . . . . . . . 23
OK bestätigt und ausgeblendet werden.
Menüs im Kombi-Instrument bedienen . . . . . . 24
Hauptmenü . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Ergänzende Informationen und
MFA (Multifunktionsanzeige) . . . . . . . . . . . . . . . 26 Warnhinweise:
Menü Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 ● Außenspiegel ⇒ Seite 120
Untermenü Komfort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 ● Fahrerassistenzsysteme ⇒ Seite 221
Untermenü Licht & Sicht . . . . . . . . . . . . . . 29
● Standheizung ⇒ Seite 252
Mit dem Volkswagen Informationssystem können ● Radio bzw. Navigationssystem ⇒ Heft Radio
bei eingeschalteter Zündung verschiedene Funkti- bzw. ⇒ Heft Navigationssystem
onen und Informationen des Kombi-Instruments ● Mobiltelefonvorbereitung ⇒ Heft Mobiltelefon-
C tf

aufgerufen werden. vorbereitung


Bei Fahrzeugen mit Multifunktionslenkrad entfallen
O or

die Tasten im Scheibenwischerhebel. Die Multi- WARNUNG


no

funktionsanzeige wird dann ausschließlich über die


N d

Wenn der Fahrer abgelenkt wird, kann das


Tasten des Multifunktionslenkrads bedient. Unfälle und Verletzungen verursachen.
FI is

Der Umfang und die Gestaltung der Menüs des ● Niemals die Menüs im Display des Kombi-
Volkswagen Informationssystems hängt von der Instruments während der Fahrt aufrufen.
D tri

Fahrzeugelektronik und dem Ausstattungsumfang


des Fahrzeugs ab. Nach dem Starten des Motors mit tiefentlade-
EN b

ner oder gewechselter Fahrzeugbatterie kön-


Ein Fachbetrieb kann je nach Fahrzeugausstattung
nen Systemeinstellungen (Uhrzeit, Datum, persön-
weitere Funktionen programmieren oder verän-
liche Komforteinstellungen und Programmierun-
dern. Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt dafür
gen) verstellt oder gelöscht sein. Einstellungen
TI utio

den Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner.


prüfen und korrigieren, nachdem die Fahrzeugbat-
Einige Menüpunkte können nur bei Fahrzeugstill- terie wieder ausreichend geladen ist. 
AL n!

stand aufgerufen werden.

Übersicht der Menüstruktur

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 23.
■ Reichweite
■ Fahrstrecke
■ Durchschnittsgeschwindigkeit
Die folgende Menüstruktur zeigt beispielhaft den ■ Digitale Geschwindigkeitsanzeige
Aufbau der Menüs des Volkswagen Informations- ■ Öltemperaturanzeige
systems im Display des Kombi-Instruments. Der ■ Geschwindigkeitswarnung
tatsächliche Umfang der Menüs und die Benen-
Audio ⇒ Heft Radio bzw. ⇒ Heft Navigationssys-
nung der einzelnen Menüpunkte hängt von der
tem
Fahrzeugelektronik und dem Ausstattungsumfang
des Fahrzeugs ab. Navigation ⇒ Heft Navigationssystem
MFA (Multifunktionsanzeige) ⇒ Seite 26 Telefon ⇒ Heft Mobiltelefonvorbereitung
Standheizung ⇒ Seite 252
[Link].00

■ Fahrzeit
■ Momentaner Verbrauch ■ Aktivieren
■ Durchschnittlicher Verbrauch – Programm. Ein / Programm. Aus
– Deaktivierung 

Kombi-Instrument 23
■ Vorwahlzeit 1-2 – Spiegelverstellung
– Wochentag Einzeln
– Stunde Synchron
– Minute – Werkseinstellung
– Aktivieren ■ Licht & Sicht ⇒ Seite 29
■ Laufzeit – Coming Home
■ Betriebsart – Leaving Home
– Heizen – Fußraumlicht
– Lüften – Komfortblinken Ein / Aus
■ Wochentag – Werkseinstellung
■ Werkseinstellung ■ Freilauf Ein / Aus
Fzg.-Status ⇒ Seite 26 ■ Uhrzeit
Einstellungen ⇒ Seite 28 ■ Winterreifen
■ Sprache ■ Einheiten
■ MFA-Daten ■ Reifendruck
– Fahrzeit ■ Zweitgeschwindigkeit Ein / Aus
C tf

– Momentaner Verbrauch ■ Service


O or

– Durchschnittlicher Verbrauch – Info


no

– Fahrstrecke – Reset
N d

– Reichweite ■ Werkseinstellung 
FI is

– Durchschnittsgeschwindigkeit
– Digitale Geschwindigkeitsanzeige
D tri

– Digitale Öltemperaturanzeige
EN b

– Geschwindigkeitswarnung
■ Komfort ⇒ Seite 28
– Fensterbedienung
TI utio

Aus
Alle
AL n!

Fahrer

Menüs im Kombi-Instrument bedienen

Abb. 12 Fahrzeuge ohne Multifunktionslenkrad: Abb. 13 Rechte Seite des Multifunktionslenkrads:


Taste 1 im Scheibenwischerhebel zum Bestätigen Tasten zum Bedienen der Menüs im Kombi-Instru-
von Menüpunkten und Wippe 2 zum Wechseln ment. 
der Menüs.

24 Fahrzeugübersicht
 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-
leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 23.
Wenn im Untermenü innerhalb einiger Sekunden
keine Auswahl erfolgt, wird in das vorherige Menü
zurückgeschaltet.

Bei Fahrzeugen mit Multifunktionslenkrad Menüabhängige Einstellungen vornehmen


⇒ Abb. 13 entfallen die Tasten im Scheibenwi- ● Mit der Wippe im Scheibenwischerhebel
scherhebel ⇒ Abb. 12. Das Volkswagen Informati- bzw. den Pfeiltasten  oder  im Multifunktions-
onssystem wird dann ausschließlich über die Tas- lenkrad die gewünschten Änderungen vornehmen.
ten des Multifunktionslenkrads bedient. Gegebenenfalls gedrückt halten, um Werte schnel-
ler zu erhöhen oder zu verringern.
Solange eine Warnmeldung der Priorität 1
⇒ Seite 18 angezeigt wird, können keine Menüs ● Auswahl mit der Taste ⇒ Abb. 12 1 im Schei-
aufgerufen werden. Einige Warnmeldungen kön- benwischerhebel bzw. Taste  im Multifunktions-
nen außerdem mit der Taste  im Scheibenwi- lenkrad markieren bzw. bestätigen.
scherhebel bzw. der Taste  im Multifunktions- In das Hauptmenü zurückkehren
lenkrad ⇒ Abb. 13 bestätigt und ausgeblendet wer-
den. ● Mittels Menü: Im Untermenü Menüpunkt Zu-
rück auswählen, um das Untermenü zu verlassen.
Hauptmenü aufrufen ● Bei Bedienung mit Scheibenwischerhebel: Wip-
● Zündung einschalten. pe 2 gedrückt halten.
C tf

● Falls eine Meldung oder das Fahrzeug-Pikto- ● Bei Bedienung mit Multifunktionslenkrad: Tas-
gramm angezeigt wird, Taste ⇒ Abb. 12 1 im te  drücken ⇒ Abb. 13. 
O or

Scheibenwischerhebel bzw. Taste  im Multi-


no

funktionslenkrad drücken ⇒ Abb. 13.


N d

● Bei Bedienung mit Scheibenwischerhebel: Zum


FI is

Auflisten des Hauptmenüs ⇒ Seite 26 oder um


aus einem anderen Menü in das Hauptmenü zu-
rückzukehren, Wippe ⇒ Abb. 12 2 gedrückt hal-
D tri

ten.
EN b

● Bei Bedienung mit Multifunktionslenkrad:


Hauptmenü wird nicht aufgelistet. Um durch die
einzelnen Hauptmenüpunkte zu blättern, Tasten 
oder  mehrmals drücken ⇒ Abb. 13.
TI utio

Untermenü aufrufen
AL n!

● Wippe ⇒ Abb. 12 2 im Scheibenwischerhebel


oben oder unten bzw. Pfeiltasten  oder  im
Multifunktionslenkrad drücken, bis der gewünschte
Menüpunkt markiert ist.
● Der markierte Untermenüpunkt befindet sich
zwischen den beiden waagerechten Linien. Zu-
sätzlich befindet sich rechts ein Dreieck: .
● Um den Untermenüpunkt aufzurufen, Taste 1
im Scheibenwischerhebel bzw. Taste OK im Multi-
funktionslenkrad drücken ⇒ Abb. 13.
[Link].00

Kombi-Instrument 25
Hauptmenü

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 23.

Menü Funktion siehe


MFA Informationen und Einstellungsmöglichkeiten der Multifunkti- ⇒ Seite 26
onsanzeige (MFA).
Audio Senderanzeige im Radio-Betrieb. ⇒ Heft Radio
Titelanzeige im CD-Betrieb. bzw. ⇒ Heft Navi-
Titelanzeige im Media-Betrieb. gationssystem
Navigation Informationsanzeigen vom eingeschalteten Navigationssystem: ⇒ Heft Navigati-
Bei aktiver Zielführung werden Abbiegepfeile und die Annähe- onssystem
rungsbalken angezeigt. Die Darstellung ähnelt der Symboldar-
stellung im Navigationssystem.
Wenn keine Zielführung aktiv ist, werden die Fahrtrichtung
(Kompassfunktion) und der Name der befahrenen Straße an-
gezeigt.
C tf

Telefon Informationen und Einstellungsmöglichkeiten der Mobiltelefon- ⇒ Heft Mobiltele-


vorbereitung. fonvorbereitung
O or

Standheizung Informationen und Einstellungsmöglichkeiten der Standhei- ⇒ Seite 252


no

zung:
N d

Standheizung ein- oder ausschalten. Einschaltzeiten und Be-


FI is

triebsart auswählen.
Fahrzeugstatus Aktuelle Warn- oder Informationstexte. ⇒ Seite 18
D tri

Der Menüpunkt erscheint nur, wenn Warn- oder Informations-


texte vorhanden sind. Die Anzahl vorhandener Meldungen wird
EN b

im Display angezeigt. Beispiel: 1/1 oder 2/2.


Einstellungen Verschiedene Einstellungsmöglichkeiten, z. B. Einstellungen ⇒ Seite 28
für Komfort, Licht & Sicht, Uhrzeit, Geschwindigkeitswarnung
TI utio

für Winterreifen, Sprache und Einheiten. 


AL n!

MFA (Multifunktionsanzeige)

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 23.
Die Multifunktionsanzeige (MFA) ist mit 2 automa-
tisch arbeitenden Speichern ausgestattet: 1 – Ein-
zelfahrt-Speicher und 2 – Gesamtfahrt-Spei-
cher. Oben rechts in der Displayanzeige steht die
Nummer des angezeigten Speichers.

Bei eingeschalteter Zündung und angezeigtem Speicher 1 oder 2 die Taste  drücken, um
zwischen den beiden Speichern zu wechseln.
Der Speicher sammelt vom Einschalten bis zum Ausschalten der Zündung die
Fahr- und Verbrauchswerte.
Einzelfahrt-
1 Bei einer Fahrtunterbrechung von mehr als 2 Stunden löscht sich der Speicher au-
Speicher.
tomatisch. Wenn die Fahrt innerhalb von 2 Stunden nach Ausschalten der Zün-
dung fortgesetzt wird, gehen die neu hinzukommenden Werte mit ein.
Der Speicher sammelt die Fahrwerte einer beliebigen Anzahl von Einzelfahrten je
nach Ausführung des Kombi-Instruments bis zu insgesamt 19 Stunden und 59 Mi-
Gesamtfahrt-
2 nuten bzw. 99 Stunden und 59 Minuten Fahrzeit oder 1999.9 km bzw. 9999.9 km
Speicher.
Fahrstrecke. Wenn eine dieser Höchstmarken überschritten wird, löscht sich der
Speicher automatisch und beginnt wieder bei 0. 

26 Fahrzeugübersicht
Mögliche Anzeigen
Menü Funktion
Fahrzeit Fahrzeit in Stunden (h) und Minuten (min), die nach Einschalten der Zündung ver-
gangen ist.
Momentaner Die Anzeige des momentanen Kraftstoffverbrauchs erfolgt während der Fahrt in l/
Kraftstoffver- 100 km (mpg) oder km/l, bei laufendem Motor und Fahrzeugstillstand in Liter/h
brauch (Gallonen/h).
Bei Fahrzeugen mit Erdgasmotor erfolgt die Anzeige des momentanen Kraftstoff-
verbrauchs bei Geschwindigkeiten ab 5 km/h (3 mph) in kg/
100 km bzw. m3/100 km (mls/kg bzw. mls/m3), bei Geschwindigkeiten unter 3 km/h
(2 mph) in kg/h bzw. m3/h. Bei aktivem Freilauf des Doppelkupplungsgetriebes
DSG® ersetzt der Displaytext Freilauf die Anzeige des Kraftstoffverbrauchs
⇒ Seite 196.
∅-Verbrauch Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch in wird nach dem Einschalten der Zün-
dung erst nach einer Strecke von etwa 100 Metern angezeigt. Bis dahin werden
Striche angezeigt. Der angezeigte Wert aktualisiert sich etwa alle 5 Sekunden.
Bei Fahrzeugen mit Benzin- bzw. Dieselmotor erfolgt die Anzeige des durchschnitt-
lichen Kraftstoffverbrauchs in l/100 km (mpg), bei Fahrzeugen mit Erdgasmotor in
kg/100 km bzw. m3/100 km (mls/kg bzw. mls/m3).
C tf

Reichweite Ungefähre Fahrstrecke in km (Meilen), die noch mit dem vorhandenen Tankinhalt
O or

bei gleicher Fahrweise gefahren werden kann. Zur Berechnung dient unter ande-
no

rem der momentane Kraftstoffverbrauch.


N d

Fahrstrecke Die nach Einschalten der Zündung zurückgelegte Fahrstrecke in km (Meilen).


FI is

∅-Geschwindig- Die durchschnittliche Geschwindigkeit wird nach dem Einschalten der Zündung
keit erst nach einer Strecke von etwa 100 Metern angezeigt. Bis dahin werden Striche
angezeigt. Der angezeigte Wert aktualisiert sich etwa alle 5 Sekunden.
D tri

Digitale Ge- Die aktuell gefahrene Geschwindigkeit als digitale Anzeige.


EN b

schwindigkeit
Öltemperaturan- Die aktuelle Motoröltemperatur als digitale Anzeige.
zeige
TI utio

Warnung bei Beim Überschreiten der gespeicherten Geschwindigkeit (im Bereich zwischen
--- km/h 30 km/h (18 mph) bis 250 km/h (155 mph)) wird eine akustische und ggf. eine opti-
AL n!

bzw. Warnung bei sche Warnung ausgegeben.


--- mph

Zwischen den Anzeigen wechseln te  im Multifunktionslenkrad drücken oder einige


● Fahrzeuge ohne Multifunktionslenkrad: Wippe Sekunden warten. Die Geschwindigkeit ist gespei-
im Scheibenwischerhebel drücken. chert und die Warnung aktiviert.
● Fahrzeuge mit Multifunktionslenkrad: Taste  ● Zum Deaktivieren Taste  im Scheibenwi-
oder  drücken. scherhebel bzw. Taste  im Multifunktionslenkrad
drücken. Die gespeicherte Geschwindigkeit wird
Geschwindigkeit für die gelöscht.
Geschwindigkeitswarnung speichern
Speicher 1 oder 2 manuell löschen
● Anzeige Warnung bei --- km/h auswählen.
● Speicher wählen, der gelöscht werden soll.
● Taste  im Scheibenwischerhebel
bzw. Taste  im Multifunktionslenkrad drücken, ● Taste  etwa 2 Sekunden gedrückt halten.
um die aktuelle Geschwindigkeit zu speichern und Persönliche Auswahl der Anzeigen
die Warnung zu aktivieren.
Im Menü Einstellungen kann ausgewählt wer-
● Gegebenenfalls innerhalb von etwa 5 Sekun- den, welche der möglichen MFA-Anzeigen im Dis-
den mit der Wippe im Scheibenwischerhebel oder play des Kombi-Instruments angezeigt werden sol-
[Link].00

den Tasten  oder  im Multifunktionslenkrad die len. Zusätzlich können die angezeigten Maßeinhei-
gewünschte Geschwindigkeit einstellen. Danach ten geändert werden ⇒ Seite 28. 
erneut  im Scheibenwischerhebel bzw. Tas-

Kombi-Instrument 27
Menü Einstellungen

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 23.

Menü Einstellun-
Funktion
gen
Sprache Sprache für die Texte im Display und im Navigationssystem einstellen.
MFA-Daten Einstellungen, welche MFA-Daten im Display des Kombi-Instruments angezeigt
werden sollen ⇒ Seite 26.
Komfort Einstellungen zu den Komfort-Funktionen des Fahrzeugs ⇒ Seite 28.
Licht & Sicht Einstellungen zur Fahrzeugbeleuchtung ⇒ Seite 29.
Freilauf Freilauf ein- oder ausschalten bei Fahrzeugen mit automatischem Getriebe. Im
Freilauf wird der Motor ausgekuppelt und läuft im Leerlauf ⇒ Seite 196.
Uhrzeit Stunden und Minuten der Uhr im Kombi-Instrument und im Navigationssystem ein-
stellen. Die Uhrzeit kann als 12- und als 24-Stunden-Anzeige dargestellt werden.
Gegebenenfalls zeigt ein S oben im Display an, dass die Sommerzeit eingestellt
ist.
C tf

Winterreifen Optische und akustische Geschwindigkeitswarnung einstellen. Funktion nur ver-


O or

wenden, wenn Winterreifen montiert sind, die nicht für die Höchstgeschwindigkeit
no

des Fahrzeugs ausgelegt sind.


N d

Einheiten Einheiten für Temperatur- und Verbrauchswerte sowie Entfernungen einstellen.


FI is

Zweitgeschw. Anzeige der Zweitgeschwindigkeit ein- oder ausschalten.


Service Service-Meldungen abfragen oder Service-Intervall-Anzeige zurücksetzen.
D tri

Werkseinstell. Setzt im Menü Einstellungen auf die Werkseinstellungen zurück.


Zurück Die Anzeige wechselt zurück in das Hauptmenü. 
EN b

Untermenü Komfort
TI utio

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
AL n!

auf Seite 23.

Menü Komfort Funktion


Fensterbedienung Einstellung für die Fensterheber: Beim Ent- bzw. Verriegeln können alle Fenster
geöffnet bzw. geschlossen werden. Die Funktion für das Öffnen lässt sich nur für
die Fahrertür aktivieren ⇒ Seite 61.
Spiegelverst. Beim Einstellen des Fahreraußenspiegels wird bei der Einstellung Synchron zeit-
gleich der Beifahreraußenspiegel eingestellt ⇒ Seite 120.
Werkseinstell. Einige Funktionen im Untermenü Komfort werden auf die Werkseinstellungen zu-
rückgesetzt.
Zurück Die Anzeige wechselt zurück in das Menü Einstellungen. 

28 Fahrzeugübersicht
Untermenü Licht & Sicht

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 23.

Licht & Sicht Funktion


Coming Home Einstellen, wie lange das Licht nach dem Verriegeln bzw. Entriegeln des Fahrzeugs
Leaving Home leuchten soll oder die Funktion ein- oder ausschalten ⇒ Seite 109.
Fußraumlicht wird beim Einschalten des Abblend- oder Fahrlichts automatisch mit
Fußraumlicht eingeschaltet (Ambientebeleuchtung). Die Helligkeit des Fußraumlichts in Verbin-
dung mit dem Abblend- oder Fahrlicht kann im Menü eingestellt werden.
Komfortblinken Komfortblinken ein- oder ausschalten. Bei eingeschaltetem Komfortblinken werden
beim Blinken mindestens drei Blinksignale ausgelöst ⇒ Seite 104.
Werkseinstell. Setzt die Funktionen im Menü Licht & Sicht auf die Werkseinstellungen zurück.
Zurück Die Anzeige wechselt zurück in das Menü Einstellungen. 
C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Kombi-Instrument 29
Vor der Fahrt
Bevor es losgeht
Fahrhinweise

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- ● Starten, Schalten, Parken ⇒ Seite 191
genden Themen: ● Umweltbewusst fahren ⇒ Seite 216
Fahrtvorbereitungen und Fahrsicherheit . . . . . 30 ● Verbraucherinformationen ⇒ Seite 329
Fahren im Ausland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Wasserdurchfahrten auf Straßen . . . . . . . . . . . 32 WARNUNG
Das Fahren unter Einfluss von Alkohol, Dro-
Je nach Einsatzort des Fahrzeugs kann es sinnvoll
gen, Medikamenten und Betäubungsmitteln
sein, sich einen Triebwerkunterschutz einbauen zu
kann schwere Unfälle und tödliche Verletzun-
lassen. Ein Triebwerkunterschutz kann das Risiko
gen verursachen.
C tf

von Beschädigungen der Fahrzeugunterseite und


der Motorölwanne reduzieren, wenn bspw. über ● Alkohol, Drogen, Medikamente und Betäu-
O or

Bordsteine, auf Grundstückseinfahrten oder auf bungsmittel können die Wahrnehmung, Reak-
no

unbefestigten Straßen gefahren wird. Volkswagen tionszeiten und Fahrsicherheit erheblich be-
N d

Nutzfahrzeuge empfiehlt für den Einbau den einträchtigen, was den Verlust der Fahrzeug-
Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner. kontrolle zur Folge haben kann. 
FI is

Ergänzende Informationen und


D tri

Warnhinweise:
● Richtig und sicher sitzen ⇒ Seite 65
EN b

● Transportieren ⇒ Seite 123


TI utio

Fahrtvorbereitungen und Fahrsicherheit


AL n!

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 30.

Checkliste
Zu der eigenen Sicherheit, der Sicherheit aller Mitfahrer und anderer Verkehrsteilnehmer sind folgende
Punkte vor und während jeder Fahrt zu beachten ⇒  :
 Einwandfreie Funktion der Beleuchtungsanlage und Blinkleuchten prüfen.
 Reifenfülldruck ⇒ Seite 306 und Kraftstoffvorrat ⇒ Seite 257 kontrollieren.
 Für eine klare und gute Sicht durch alle Fensterscheiben sorgen.
 Gegenstände und alle Gepäckstücke sicher in den Ablagefächern, im Gepäckraum und ggf. auf
dem Dach befestigen ⇒ Seite 123.
 Die Pedale müssen jederzeit ungehindert betätigt werden können.
 Kinder im Fahrzeug mit einem dem Körpergewicht und der Körpergröße entsprechenden Rückhal-
tesystem sichern ⇒ Seite 94.
 Vordersitze, Kopfstützen und die Spiegel der Körpergröße entsprechend richtig einstellen
⇒ Seite 65.
 Schuhe anziehen, die den Füßen guten Halt für die Bedienung der Pedale geben.
 Die Fußmatte im Fußraum auf der Fahrerseite muss den Pedalbereich freilassen und sicher befes-
tigt sein. 

30 Vor der Fahrt


Checkliste (Fortsetzung)

 Richtige Sitzposition vor der Fahrt einnehmen und während der Fahrt beibehalten. Das gilt auch für
alle Mitfahrer ⇒ Seite 65.
 Sicherheitsgurt vor der Fahrt richtig anlegen und Sicherheitsgurt während der Fahrt richtig angelegt
lassen. Das gilt auch für alle Mitfahrer ⇒ Seite 75.
 Nur so viele Personen mitnehmen, wie Sitzplätze und Sicherheitsgurte vorhanden sind.
 Niemals fahren, wenn die Fahrtüchtigkeit z. B. durch Medikamente, Alkohol oder Drogen beein-
trächtigt ist.
 Niemals vom Verkehrsgeschehen ablenken lassen, z. B. durch Einstellungen und das Aufrufen von
Menüs, durch Mitfahrer oder Telefongespräche.
 Geschwindigkeit und Fahrweise immer den Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsverhältnissen
anpassen.
 Verkehrsregeln und angegebene Geschwindigkeiten einhalten.
 Auf langen Reisen regelmäßig Pausen machen – spätestens jedoch alle 2 Stunden.
 Tiere im Fahrzeug mit einem dem Gewicht und der Größe entsprechenden System sichern.

kehrssicherheit bei. Deshalb Service-Arbeiten ge-


WARNUNG
C tf

mäß den Vorgaben des Serviceplans durchführen


Stets die aktuellen Verkehrsregeln und Ge- lassen. Bei erschwerten Betriebsbedingungen kön-
O or

schwindigkeitsbegrenzungen einhalten und nen einige Arbeiten bereits vor Fälligkeit des
no

vorausschauend fahren. Das richtige Ein- nächsten Service notwendig werden. Erschwerte
N d

schätzen der Fahrsituation kann den Unter- Bedingungen sind z. B. häufiger Stop-and-go-Be-
schied ausmachen zwischen dem sicheren trieb, häufiger Anhängerbetrieb oder Fahren in Ge-
FI is

Erreichen des Fahrziels und einem Unfall mit bieten mit starkem Staubanfall. Weitere Informatio-
schweren Verletzungen. nen bei einem Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner
D tri

oder Fachbetrieb erfragen. 


Regelmäßige Service-Arbeiten am Fahrzeug
EN b

dienen nicht nur der Werterhaltung des Fahr-


zeugs, sondern tragen auch zur Betriebs- und Ver-
TI utio

Fahren im Ausland
AL n!

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 30.

Checkliste
In einigen Ländern gelten spezielle Sicherheitsstandards und abgasrelevante Vorschriften, die vom Bauzu-
stand des Fahrzeugs abweichen können. Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, sich vor einer Auslands-
fahrt bei einem Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner über gesetzliche Bestimmungen und zu folgenden
Punkten im Reiseland zu informieren:
 Muss das Fahrzeug technisch für die Auslandsfahrt vorbereitet werden, z. B. den Scheinwerfer ab-
kleben bzw. umstellen?
 Stehen die erforderlichen Werkzeuge, Diagnosegeräte und Ersatzteile für Service- und Reparatur-
arbeiten zur Verfügung?
 Steht im Reiseland ein Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner zur Verfügung?
 Bei Benzinmotoren: Ist bleifreies Benzin mit ausreichender Oktanzahl verfügbar?
 Bei Dieselmotoren: Ist schwefelarmer Dieselkraftstoff verfügbar?
 Bei Autogasmotoren: Ist Autogas nach DIN EN 589 verfügbar?
[Link].00

 Stehen das richtige Motoröl ⇒ Seite 276 und andere Betriebsflüssigkeiten gemäß den Spezifikatio-
nen von Volkswagen Nutzfahrzeuge im Reiseland zur Verfügung? 

Bevor es losgeht 31
Checkliste (Fortsetzung)

 Funktioniert das werkseitig eingebaute Navigationssystem mit den vorhandenen Navigationsdaten


im Reiseland?
 Sind spezielle Reifen für das Fahren im Reiseland notwendig?

HINWEIS
Volkswagen Nutzfahrzeuge ist nicht verant-
wortlich für Schäden am Fahrzeug, die auf-
grund von minderwertigem Kraftstoff, unzurei-
chendem Service oder mangelnder Originaltei-
leverfügbarkeit entstehen. 

Wasserdurchfahrten auf Straßen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
WARNUNG
C tf

heitshinweise auf Seite 30. Nach Fahrten durch Wasser, Schlamm,


Matsch usw. kann die Bremswirkung auf
O or

Um Beschädigungen am Fahrzeug beim Durchfah- Grund feuchter und im Winter vereister


no

ren von z. B. überfluteten Straßen zu vermeiden, Bremsscheiben sowie Bremsbeläge verzö-


N d

Folgendes beachten: gert einsetzen und den Bremsweg verlän-


gern.
FI is

● Vor einer Wasserdurchfahrt die Wassertiefe


● Durch vorsichtige Bremsmanöver die
feststellen. Das Wasser darf maximal bis zur Un-
Bremsen „trocken und eisfrei bremsen“. Da-
terkante der Karosserie reichen ⇒  .
D tri

bei keine Verkehrsteilnehmer gefährden oder


● Nicht schneller als Schrittgeschwindigkeit fah- gesetzliche Bestimmungen missachten.
EN b

ren.
● Abrupte und plötzliche Bremsmanöver di-
● Niemals im Wasser stehen bleiben, rückwärts- rekt nach Wasserdurchfahrten vermeiden.
fahren oder Motor abstellen.
TI utio

● Entgegenkommende Fahrzeuge erzeugen Wel- HINWEIS


len, die den Wasserspiegel für das eigene Fahr-
AL n!

● Bei Wasserdurchfahrten können Teile des


zeug soweit anheben können, dass eine sichere
Fahrzeugs, wie z. B. Motor, Getriebe, Fahrwerk
Wasserdurchfahrt nicht möglich ist.
oder Elektrik, stark beschädigt werden.
● Bei Wasserdurchfahrten immer das Start-
● Niemals durch Salzwasser fahren, denn Salz
Stopp-System manuell ausschalten.
kann Korrosion verursachen. Alle Fahrzeugtei-
le, die mit Salzwasser in Kontakt gekommen
sind, umgehend mit Süßwasser abspülen. 

32 Vor der Fahrt


Technische Daten

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- Ergänzende Informationen und
genden Themen: Warnhinweise:
Fahrzeugkenndaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 ● Transportieren ⇒ Seite 123
Motordaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 ● Umweltbewusst fahren ⇒ Seite 216
Abmessungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 ● Kraftstoff ⇒ Seite 265
Fahrleistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 ● Motoröl ⇒ Seite 276
Mit welchem Motor ein Fahrzeug ausgestattet ist, ● Motorkühlmittel ⇒ Seite 281
kann dem Fahrzeugdatenträger im Serviceplan ● Räder und Reifen ⇒ Seite 306
bzw. den amtlichen Fahrzeugpapieren entnommen ● Verbraucherinformationen ⇒ Seite 329
werden.
Die Angaben in den amtlichen Fahrzeugpapieren WARNUNG
haben stets Vorrang. Alle Angaben in dieser Anlei-
Das Missachten oder Überschreiten der ange-
C tf

tung gelten für das Grundmodell. Durch Mehraus-


gebenen Werte für Gewichte, Zuladung, Ab-
stattungen oder unterschiedliche Fahrzeugausstat-
messungen und Höchstgeschwindigkeit kann
O or

tungen sowie bei Sonderfahrzeugen und Fahrzeu-


zu Unfällen und schweren Verletzungen füh-
no

gen für andere Länder können die angegebenen


ren.
N d

Werte abweichen. 
FI is

Fahrzeugkenndaten
D tri
EN b
TI utio
AL n!

Abb. 14 A: Fahrzeugdatenträger: im Beispielbild mit Motorkennbuchstabe CCZB 3 . B: Typschild. 


[Link].00

Bevor es losgeht 33
Fahrzeugdatenträger
Der Fahrzeugdatenträger ⇒ Abb. 14 A ist oberhalb
des Sicherungskastens in der Instrumententafel
aufgeklebt und enthält folgende Daten:
1 Fahrzeug-Identifizierungsnummer (Fahrge-
stellnummer)
2 Fahrzeugtyp, Motorleistung, Getriebe
3 Motor- und Getriebekennbuchstaben, Lack-
nummer, Innenausstattung. Im Beispiel lautet
der Motorkennbuchstabe „CCZB“ ⇒ Abb. 14.
4 Mehrausstattungen, PR-Nummern
Diese Fahrzeugdaten stehen auch im Serviceplan.
Abb. 15 Fahrzeug-Identifizierungsnummer. Typschild
Das Typschild ⇒ Abb. 14 B ist nach Öffnen der lin-
 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-
leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 33.
ken vorderen Tür am Türholm unten zu sehen.
Fahrzeuge für bestimmte Export-Länder haben
kein Typschild.
C tf

Fahrzeug-Identifizierungsnummer Das Typschild enthält folgende Daten:


O or

Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer lässt sich 5 Zulässiges Gesamtgewicht


no

von außen durch ein Sichtfenster in der Front-


N d

6 Zulässiges Gespanngewicht (Zugfahrzeug und


scheibe ablesen ⇒ Abb. 15. Das Sichtfenster befin-
Anhänger)
FI is

det sich seitlich im unteren Bereich der Frontschei-


be. Zusätzlich ist die Fahrzeug-Identifizierungs- 7 Zulässige Achslast vorn
nummer in der Nähe des Radhauses hinten rechts 8 Zulässige Achslast hinten 
D tri

im Fahrzeugblech eingeschlagen. Alternativ kann


EN b

sich die Fahrzeug-Identifizierungsnummer am


Längsträger oder Federbeindom befinden.
TI utio

Motordaten
AL n!

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 33.
Aus zulassungstechnischen bzw. steuerlichen
Gründen können die Leistungsangaben und Fahr-
leistungen einiger Motoren in anderen Ländern von
den folgenden Angaben abweichen.

Benzinmotoren
Einspritz- Zylinder,
Motorleistung MKB größtes Drehmoment
technik Hubraum
4 Zylinder,
63 kW bei 4800/min TSI® CBZA 160 Nm bei 1500 – 3500/min
1197 ccm
4 Zylinder,
77 kW bei 5000/min TSI® CBZB 175 Nm bei 1500 – 4100/min
1197 ccm

Dieselmotoren
Einspritz- Zylinder,
Motorleistung MKB größtes Drehmoment
technik Hubraum
4 Zylinder,
55 kW bei 3000 – 4000/min TDI® CAYE 225 Nm bei 1500 – 2250/min
1598 ccm
4 Zylinder,
62 kW bei 3000 – 4600/min TDI® CFHE 200 Nm bei 1750 – 2750/min
1968 ccm 

34 Vor der Fahrt


Einspritz- Zylinder,
Motorleistung MKB größtes Drehmoment
technik Hubraum
4 Zylinder,
75 kW bei 4400/min TDI® CAYD 250 Nm bei 1500 – 2500/min
1598 ccm
4 Zylinder,
81 kW bei 2750 – 4200/min TDI® CFHF 280 Nm bei 1750 – 2750/min
1968 ccm
4 Zylinder,
103 kW bei 4200/min TDI® CFHC 320 Nm bei 1750 – 2500/min
1968 ccm
4 Zylinder,
125 kW bei 4200/min TDI® CFJA 350 Nm bei 1750 – 2500/min
1968 ccm

Erdgasmotor (EcoFuel)
Einspritz- Zylinder,
Motorleistung MKB größtes Drehmoment
technik Hubraum
4 Zylinder,
80 kW bei 5400/min – BSX 160 Nm bei 3500 – 4700/min
1984 ccm

Autogasmotor (BiFuel)
C tf

Einspritz- Zylinder,
Motorleistung MKB größtes Drehmoment
technik Hubraum
O or
no

72 kW bei 5600/min im Au- 4 Zylinder,


– CHGA 144 Nm bei 3800/min
N d

togasbetrieb 1595 ccm


75 kW bei 5600/min im 4 Zylinder,
FI is

– CHGA 148 Nm bei 3800/min


Benzinbetrieb 1595 ccm 
D tri
EN b

Abmessungen
TI utio
AL n!

Abb. 16 Abmessungen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- Die Angaben in der Tabelle gelten für das deut-
[Link].00

leitenden Informationen und Sicher- sche Grundmodell in der Basisausstattung.


heitshinweise auf Seite 33.
Durch andere Felgen- und Reifengrößen, Mehr-
ausstattungen, unterschiedliche Modellausführun-
gen und den nachträglichen Anbau von Zubehör 

Bevor es losgeht 35
sowie bei Sonderfahrzeugen und bei Fahrzeugen
für andere Länder können die angegebenen Werte
abweichen.

Cross
Legende zur ⇒ Abb. 16: Caddy Caddy Maxi
Caddy
1531 - 1531 - 1531 -
Spurweite vorn
1537 mm 1537 mm 1537 mm
A
1506 - 1506 - 1506 -
Spurweite hinten
1534 mm 1534 mm 1544 mm
B Breite 1794 mm 1794 mm 1794 mm
C Breite (von Außenspiegel zu Außenspiegel) 2062 mm 2062 mm 2062 mm
Höhe bei Leergewichta) bis Dachoberkante 1873 mmb) 1873 mmb) 1886 mmc)
Höhe bei Leergewichta) mit Dachreling 1907 mmb) 1907 mmb) 1916 mmc)
D
Höhe bei Leergewichta) mit Dachantenne 1878 mmb) 1878 mmb) 1891 mmc)
Höhe bei Leergewichta) mit Dach-/Leiterklappe 1882 mmb) – mm – mm
E Höhe bei geöffneter Heckklappe und Leergewichta) 2266 mm 2266 mm 2274 mm
C tf

Höhe bei geöffneter Motorraumklappe und Leerge-


F 1884 mm 1884 mm 1885 mm
wichta)
O or

Bodenfreiheit im fahrbereiten Zustandd) zwischen den 121 – 121 – 149 –


no

G
Achsen 133 mme) 133 mme) 152 mmf)
N d

H Radstand 2681 mm 2681 mm 3006 mm


FI is

I Länge (von Stoßfänger zu Stoßfänger) 4406 mm 4428 mm 4876 mm


Länge mit angebauter Anhängekupplung (wenn werk-
D tri

J 4505 mm 4520 mm 4975 mm


seitig geliefert)
EN b

Minimaler Wendekreisdurchmesser 11,1 m 11,1 m 12,2 m


a) Leergewicht ohne Fahrer, ohne Zuladung.
b) Fahrzeughöhe mit Dachlüfter: 1948 mm.
TI utio

c) Fahrzeughöhe mit Dachlüfter: 1951 mm.


d) Leergewicht mit Fahrer (75 kg) und Betriebsflüssigkeiten.
AL n!

e) Fahrzeuge mit Erdgasmotor (EcoFuel), Bodenfreiheit im fahrbereiten Zustand zwischen den Achsen: 66 mm.
f) Fahrzeuge mit Erdgasmotor (EcoFuel), Bodenfreiheit im fahrbereiten Zustand zwischen den Achsen: 88 mm.

HINWEIS HINWEIS (Fortsetzung)

● Parkplätze mit hochstehenden Bordstein- ● Vorsichtig durch Senken und über Grund-
einfassungen oder festen Begrenzungen vor- stückseinfahrten, Rampen, Bordsteine und an-
sichtig befahren. Diese aus dem Boden ragen- dere Gegenstände fahren. Tief liegende Fahr-
den Gegenstände können beim Ein- und Aus- zeugteile wie Stoßfänger, Spoiler und Teile des
parken den Stoßfänger und andere Fahrzeug- Fahrwerks, Motors oder der Abgasanlage kön-
teile beschädigen. nen beim Überfahren beschädigt werden. 

Fahrleistungen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 33.
Aus zulassungstechnischen bzw. steuerlichen
Gründen können die Leistungsangaben und Fahr-
leistungen einiger Motoren in anderen Ländern von
den folgenden Angaben abweichen. 

36 Vor der Fahrt


Benzinmotoren Caddy Kasten
Motorleistung MKB Getriebeart Höchstgeschwindigkeit
63 kW CBZA SG5 155 km/ha)
77 kW CBZB SG5 169 km/hb)
a) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 5. Gang erreicht.
b) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 4. Gang erreicht.

Benzinmotoren Caddy Maxi Kasten


Motorleistung MKB Getriebeart Höchstgeschwindigkeit
77 kW CBZB SG5 169 km/ha)
a) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 5. Gang erreicht.

Dieselmotoren Caddy Kasten


Motorleistung MKB Getriebeart Höchstgeschwindigkeit
55 kW 150 km/ha)
CAYE SG5
55 kW BlueMotion 151 km/ha)
C tf

SG6 158 km/hb)


62 kW CFHE SG6
155 km/hb)
O or

4MOTION
no

SG5 168 km/ha)


N d

75 kW
DSG®7 168 km/hc)
FI is

CAYD
SG5 170 km/ha)
75 kW BlueMotion
DSG®7 168 km/hc)
D tri

SG6
81 kW CFHF 170 km/hb)
EN b

4MOTION
SG6 186 km/hb)
DSG®6 186 km/hc)
103 kW
TI utio

DSG®6
CFHC 183 km/hb)
4MOTION
AL n!

SG6 186 km/hb)


103 kW BlueMotion
DSG®6 186 km/hc)
125 kW CFJA DSG®6 196 km/hc)
a) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 4. Gang erreicht.
b) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 5. Gang erreicht.
c) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 6. Gang erreicht.

Dieselmotoren Caddy Maxi Kasten


Motorleistung MKB Getriebeart Höchstgeschwindigkeit
SG6 158 km/ha)
62 kW CFHE SG6
155 km/ha)
4MOTION
SG5 168 km/hb)
75 kW
DSG®7 168 km/hc)
CAYD
SG5 170 km/hb)
75 kW BlueMotion
DSG®7 168 km/hc)
[Link].00

SG6
81 kW CFHF 170 km/ha) 
4MOTION

Bevor es losgeht 37
Motorleistung MKB Getriebeart Höchstgeschwindigkeit
SG6 186 km/ha)
DSG®6 186 km/hc)
103 kW
DSG®6
CFHC 183 km/ha)
4MOTION
SG6 186 km/ha)
103 kW BlueMotion
DSG®6 186 km/hc)
125 kW CFJA DSG®6 196 km/hc)
a) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 5. Gang erreicht.
b) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 4. Gang erreicht.
c) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 6. Gang erreicht.

Benzinmotoren Caddy Kombi


Motorleistung MKB Getriebeart Höchstgeschwindigkeit
63 kW CBZA SG5 155 km/ha)
77 kW
CBZB SG5 169 km/hb)
C tf

77 kW BlueMotion
a) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 5. Gang erreicht.
O or

b) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 4. Gang erreicht.


no
N d

Benzinmotoren Caddy Maxi Kombi


FI is

Motorleistung MKB Getriebeart Höchstgeschwindigkeit


77 kW
169 km/ha)
D tri

CBZB SG5
77 kW BlueMotion
EN b

a) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 4. Gang erreicht.

Dieselmotoren Caddy Kombi


TI utio

Motorleistung MKB Getriebeart Höchstgeschwindigkeit


55 kW 150 km/ha)
CAYE SG5
AL n!

55 kW BlueMotion 151 km/ha)


SG5 168 km/ha)
75 kW
DSG®7 168 km/hb)
CAYD
SG5 170 km/ha)
75 kW BlueMotion
DSG®7 168 km/hb)
SG6
81 kW CFHF 170 km/hc)
4MOTION
SG6 186 km/hc)
DSG®6 186 km/hb)
103 kW
DSG®6
CFHC 183 km/hc)
4MOTION
SG6 186 km/hc)
103 kW BlueMotion
DSG®6 186 km/hb)
125 kW CFJA DSG®6 196 km/hb)
a) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 4. Gang erreicht.
b) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 6. Gang erreicht.
c) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 5. Gang erreicht. 

38 Vor der Fahrt


Dieselmotoren Caddy Maxi Kombi
Motorleistung MKB Getriebeart Höchstgeschwindigkeit
SG5 168 km/ha)
75 kW
DSG®7 168 km/hb)
CAYD
SG5 170 km/ha)
75 kW BlueMotion
DSG®7 168 km/hb)
SG6
81 kW CFHF 170 km/hc)
4MOTION
SG6 186 km/hc)
DSG®6 186 km/hb)
103 kW
DSG®6
CFHC 183 km/hc)
4MOTION
SG6 186 km/hc)
103 kW BlueMotion
DSG®6 186 km/hb)
125 kW CFJA DSG®6 196 km/hb)
a) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 4. Gang erreicht.
C tf

b) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 6. Gang erreicht.


c)
O or

Die Höchstgeschwindigkeit wird im 5. Gang erreicht.


no

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Kasten


N d

Motorleistung MKB Getriebeart Höchstgeschwindigkeit


FI is

80 kW BSX SG5 169 km/ha)


a)
D tri

Die Höchstgeschwindigkeit wird im 5. Gang erreicht.

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Maxi Kasten


EN b

Motorleistung MKB Getriebeart Höchstgeschwindigkeit


80 kW BSX SG5 169 km/ha)
TI utio

a) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 5. Gang erreicht.

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Kombi


AL n!

Motorleistung MKB Getriebeart Höchstgeschwindigkeit


80 kW BSX SG5 169 km/ha)
a) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 5. Gang erreicht.

Erdgasmotor (EcoFuel) Cross Caddy


Motorleistung MKB Getriebeart Höchstgeschwindigkeit
80 kW BSX SG5 169 km/ha)
a) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 5. Gang erreicht.

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Maxi Kombi


Motorleistung MKB Getriebeart Höchstgeschwindigkeit
80 kW BSX SG5 169 km/ha)
a) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 5. Gang erreicht. 
[Link].00

Bevor es losgeht 39
Autogasmotor (BiFuel) Caddy Kasten
Motorleistung MKB Getriebeart Höchstgeschwindigkeit
72 kW im Autogasbetrieb CHGA SG5 164 km/ha)
75 kW im Benzinbetrieb CHGA SG5 164 km/ha)
a) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 5. Gang erreicht.

Autogasmotor (BiFuel) Maxi Kasten


Motorleistung MKB Getriebeart Höchstgeschwindigkeit
72 kW im Autogasbetrieb CHGA SG5 164 km/ha)
75 kW im Benzinbetrieb CHGA SG5 164 km/ha)
a) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 5. Gang erreicht.

Autogasmotor (BiFuel) Caddy Kombi


Motorleistung MKB Getriebeart Höchstgeschwindigkeit
72 kW im Autogasbetrieb CHGA SG5 164 km/ha)
75 kW im Benzinbetrieb CHGA SG5 164 km/hb)
C tf

a) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 5. Gang erreicht.


b)
O or

Die Höchstgeschwindigkeit wird im 5. Gang erreicht.


no

Autogasmotor (BiFuel) Caddy Maxi Kombi


N d

Motorleistung MKB Getriebeart Höchstgeschwindigkeit


FI is

72 kW im Autogasbetrieb CHGA SG5 164 km/ha)


75 kW im Benzinbetrieb CHGA SG5 164 km/ha)
D tri

a) Die Höchstgeschwindigkeit wird im 5. Gang erreicht.


EN b

Die Fahrleistungen wurden ohne fahrleis-


tungsmindernde Ausstattungen wie
z. B. Dachgepäckträger oder Schmutzfänger ermit-
TI utio

telt. 
AL n!

40 Vor der Fahrt


Auf und Zu
Fahrzeugschlüsselsatz

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- GEFAHR (Fortsetzung)
genden Themen:
● Sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen,
Fahrzeugschlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 wenn vermutet wird, dass eine Batterie ver-
Kontrollleuchte im Fahrzeugschlüssel . . . . . . . 43 schluckt worden ist.
Batterie ersetzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Fahrzeugschlüssel synchronisieren . . . . . . . . 44 WARNUNG
Eine unachtsame oder unbeaufsichtigte Be-
Ergänzende Informationen und nutzung der Fahrzeugschlüssel kann Unfälle
Warnhinweise: und schwere Verletzungen verursachen.
● Einstellungen über das Volkswagen Informati- ● Bei jedem Verlassen des Fahrzeugs immer
onssystem ⇒ Seite 23 alle Fahrzeugschlüssel mitnehmen. Kinder
C tf

● Zentralverriegelung und Schließsystem oder unbefugte Personen können die Türen


⇒ Seite 45 und die Heckklappe verriegeln, den Motor
O or

● Motor anlassen und abstellen ⇒ Seite 191 starten oder die Zündung einschalten und da-
no
N d

mit elektrische Ausstattungen betätigen, wie


● Verbraucherinformationen ⇒ Seite 329
z. B. Fensterheber.
● Notschließen oder -öffnen ⇒ Seite 342
FI is

● Niemals Kinder oder hilfsbedürftige Per-


sonen allein im Fahrzeug zurücklassen. Diese
GEFAHR
D tri

sind in einem Notfall nicht in der Lage, das


Wenn Batterien mit einem Durchmesser von Fahrzeug selbstständig zu verlassen oder
EN b

20 mm oder andere Lithiumbatterien ver- sich selbst zu helfen. So können beispiels-


schluckt werden, können innerhalb kürzester weise je nach Jahreszeit in einem geschlos-
Zeit schwere oder sogar tödliche Verletzun- senen Fahrzeug sehr hohe oder niedrige
TI utio

gen die Folge sein. Temperaturen entstehen, die vor allem bei
● Immer den Fahrzeugschlüssel sowie Kleinkindern ernsthafte Verletzungen und Er-
krankungen hervorrufen oder zum Tode füh-
AL n!

Schlüsselanhänger mit Batterien, Ersatzbat-


terien, Knopfzellen und andere Batterien, die ren können.
größer als 20 mm sind, außerhalb der Reich- ● Niemals den Fahrzeugschlüssel aus dem
weite von Kindern aufbewahren. Zündschloss ziehen, solange das Fahrzeug in
Bewegung ist. Die Lenkungssperre kann ein-
rasten und das Fahrzeug kann nicht mehr ge-
lenkt werden. 
[Link].00

Auf und Zu 41
Fahrzeugschlüssel

Abb. 17 Fahrzeugschlüssel. Abb. 18 Fahrzeugschlüssel mit Alarmtaste.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 41.
Jeder neue Fahrzeugschlüssel enthält einen Mik-
rochip, der mit den Daten der elektronischen Weg-
fahrsperre des Fahrzeugs codiert werden muss.
Ein Fahrzeugschlüssel funktioniert nicht, wenn er
C tf

Fahrzeugschlüssel keinen Mikrochip enthält oder einen Mikrochip ent-


Mit dem Fahrzeugschlüssel lässt sich das Fahr- hält, der nicht codiert ist. Das gilt auch für Fahr-
O or

zeug aus der Ferne ent- und verriegeln zeugschlüssel, die passend gefräst sind.
no

⇒ Seite 45.
N d

Neue Fahrzeugschlüssel oder Ersatzschlüssel sind


Der Sender mit der Batterie ist im Fahrzeugschlüs- erhältlich beim Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner
FI is

sel untergebracht. Der Empfänger befindet sich im oder bei Fachbetrieben und autorisierten Schlüs-
Innenraum des Fahrzeugs. Der Wirkungsbereich seldiensten, die qualifiziert sind, diese Fahrzeug-
D tri

des Fahrzeugschlüssels beträgt bei voller Batterie schlüssel herzustellen.


einige Meter um das Fahrzeug herum. Neue Fahrzeugschlüssel und Ersatzschlüssel müs-
EN b

Wenn sich das Fahrzeug mit dem Fahrzeugschlüs- sen vor der Benutzung angepasst werden. Fach-
sel nicht öffnen oder schließen lässt, muss der betrieb aufsuchen.
Fahrzeugschlüssel neu synchronisiert werden
TI utio

⇒ Seite 44 oder die Batterie im Fahrzeugschlüs- HINWEIS


sel gewechselt werden ⇒ Seite 43. Jeder Fahrzeugschlüssel enthält elektronische
AL n!

Es können mehrere Fahrzeugschlüssel verwendet Bauteile. Fahrzeugschlüssel vor Beschädigun-


werden. gen, Nässe und starken Erschütterungen
schützen.
Schlüsselbart heraus- und hereinklappen
Tasten im Fahrzeugschlüssel nur drücken,
Durch Drücken der Taste ⇒ Abb. 17 1 wird der
wenn die entsprechende Funktion tatsächlich
Schlüsselbart entriegelt und klappt heraus.
benötigt wird. Ein unnötiger Tastendruck kann da-
Zum Hereinklappen Taste 1 drücken und gleich- zu führen, dass das Fahrzeug unbeabsichtigt ent-
zeitig Schlüsselbart zurückdrücken, bis er einras- riegelt oder der Alarm ausgelöst wird. Dies gilt
tet. auch, wenn man denkt, dass man sich außerhalb
des Wirkungsbereichs befindet.
Alarmtaste
Alarmtaste ⇒ Abb. 18 2 nur im Notfall drücken! Die Funktion des Fahrzeugschlüssels kann
Nach dem Drücken der Alarmtaste hupt und blinkt durch Überlagerung von in Fahrzeugnähe
das Fahrzeug. Erneutes Drücken der Alarmtaste befindlichen Sendern, die im gleichen Frequenzbe-
schaltet den Alarm ab. reich arbeiten, vorübergehend beeinträchtigt wer-
den, z. B. durch ein Funkgerät oder Mobiltelefon.
Ersatzschlüssel
Hindernisse zwischen Fahrzeugschlüssel
Für die Beschaffung eines Ersatzschlüssels oder
und Fahrzeug, schlechte Witterungsverhält-
weiterer Fahrzeugschlüssel ist die Fahrgestellnum-
nisse sowie schwächer werdende Batterien verrin-
mer des Fahrzeugs notwendig.
gern die Funkreichweite. 

42 Vor der Fahrt


Wenn die Tasten im Fahrzeugschlüssel den, schaltet sich die Zentralverriegelung kurzzei-
⇒ Abb. 17 bzw. ⇒ Abb. 18 oder eine der tig ab, um diese vor Überlastung zu schützen. Das
Zentralverriegelungstasten ⇒ Seite 45 innerhalb Fahrzeug ist dann entriegelt. Fahrzeug ggf. verrie-
kurzer Zeit mehrfach hintereinander betätigt wer- geln. 

Kontrollleuchte im Fahrzeugschlüssel

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 41.

Wenn eine Taste im Fahrzeugschlüssel kurz ge-


drückt wird, blinkt die Kontrollleuchte ⇒ Abb. 19
(Pfeil) einmal kurz. Bei längerer Betätigung einer
Taste blinkt sie mehrfach, z. B. beim Komfortöff-
nen.
Wenn die Kontrollleuchte im Fahrzeugschlüssel bei
Tastendruck nicht aufleuchtet, muss die Batterie im
C tf

Abb. 19 Kontrollleuchte im Fahrzeugschlüssel. Fahrzeugschlüssel ersetzt werden ⇒ Seite 43. 


O or
no
N d

Batterie ersetzen
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

Abb. 20 Fahrzeugschlüssel: Deckel für Batterie- Abb. 21 Fahrzeugschlüssel: Batterie herausneh-


fach öffnen. men.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 41.
● Batterie mit einem geeigneten dünnen Gegen-
stand aus dem Batteriefach heraushebeln
⇒ Abb. 21.
● Neue Batterie wie gezeigt ansetzen ⇒ Abb. 21
Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, den Batte- und entgegen der Pfeilrichtung in das Batteriefach
riewechsel von einem Fachbetrieb durchführen zu drücken ⇒  .
lassen.
● Abdeckung wie gezeigt ansetzen ⇒ Abb. 20
Die Batterie befindet sich auf der Rückseite des und entgegen der Pfeilrichtung auf das Fahrzeug-
Fahrzeugschlüssels unter einer Abdeckung. schlüsselgehäuse drücken, bis sie einrastet.

Batterie ersetzen HINWEIS


● Schlüsselbart des Fahrzeugschlüssels heraus-
● Ein unsachgemäß durchgeführter Batterie-
klappen ⇒ Seite 41.
wechsel kann den Fahrzeugschlüssel beschä-
[Link].00

● Abdeckung auf der Rückseite des Fahrzeug- digen. 


schlüssels ⇒ Abb. 20 in Pfeilrichtung abnehmen
⇒  .

Auf und Zu 43
HINWEIS (Fortsetzung) Entladene Batterien umweltgerecht entsor-
● Ungeeignete Batterien können den Fahr- gen.
zeugschlüssel beschädigen. Eine entladene Die Batterie im Fahrzeugschlüssel kann
Batterie nur durch eine neue Batterie gleicher Perchlorat enthalten. Gesetzliche Bestim-
Spannung, gleicher Baugröße und Spezifikati- mungen und Vorschriften beim Umgang und der
on ersetzen. Entsorgung dieser Teile beachten. 
● Beim Einbau der Batterie auf die richtige
Polarität achten.

Fahrzeugschlüssel synchronisieren

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 41.
● Schlüsselbart des Fahrzeugschlüssels heraus-
klappen ⇒ Seite 42.
● Taste  im Fahrzeugschlüssel drücken. Dabei
unmittelbar am Fahrzeug stehen.
Wenn die Taste  häufig außerhalb des Wirkungs-
● Fahrzeug innerhalb einer Minute mit dem
bereichs gedrückt wird, lässt sich das Fahrzeug
Schlüsselbart aufschließen.
C tf

möglicherweise nicht mehr mit dem Fahrzeug-


schlüssel ent- oder verriegeln. In diesem Fall muss ● Gegebenenfalls Schlüsselbart des Fahrzeug-
O or

der Fahrzeugschlüssel wie folgt neu synchronisiert schlüssels einklappen. 


no

werden:
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

44 Vor der Fahrt


Zentralverriegelung und Schließsystem

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
WARNUNG
genden Themen:
Eine unsachgemäße Benutzung der Zentral-
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
verriegelung kann schwere Verletzungen ver-
Beschreibung der Zentralverriegelung . . . . . . 46 ursachen.
Fahrzeug von außen ent- oder verriegeln . . . 47
● Die Zentralverriegelung verriegelt alle Tü-
Fahrzeug von innen ent- oder verriegeln . . . . 48 ren. Ein von innen verriegeltes Fahrzeug
Safesicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 kann ein unbeabsichtigtes Öffnen der Türen
Diebstahlwarnanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 und Eindringen von unbefugten Personen
Innenraumüberwachung und verhindern. Im Notfall oder bei einem Unfall
Abschleppschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 erschweren verriegelte Türen jedoch den Hel-
fern den Zugang in den Fahrzeuginnenraum,
Die Zentralverriegelung funktioniert nur dann ord- um den Personen zu helfen.
nungsgemäß, wenn alle Türen und die Heckklappe
● Niemals Kinder oder hilfsbedürftige Per-
C tf

bzw. Flügeltüren vollständig geschlossen sind. Bei


sonen im Fahrzeug zurücklassen. Mit der
geöffneter Fahrertür kann mit dem Fahrzeug-
Zentralverriegelungstaste können alle Türen
O or

schlüssel das Fahrzeug nicht verriegelt werden.


von innen verriegelt werden. Das kann dazu
no

Längere Standzeiten eines entriegelten Fahr- führen, dass sie sich im Fahrzeug einschlie-
N d

zeugs, z. B. in der eigenen Garage, können dazu ßen. Eingeschlossene Personen können sehr
hohen oder sehr niedrigen Temperaturen
FI is

führen, dass sich die Fahrzeugbatterie entlädt und


der Motor sich nicht mehr starten lässt. ausgesetzt werden.
D tri

● Je nach Jahreszeit können in einem ge-


Ergänzende Informationen und
schlossenen Fahrzeug sehr hohe oder niedri-
Warnhinweise:
EN b

ge Temperaturen entstehen, die vor allem bei


● Persönliche Komforteinstellung im Volkswagen Kleinkindern ernsthafte Verletzungen und Er-
Informationssystem ⇒ Seite 23 krankungen hervorrufen oder zum Tode füh-
● Fahrzeugschlüsselsatz ⇒ Seite 41 ren können.
TI utio

● Elektrische Fensterheber ⇒ Seite 61 ● Niemals Personen in einem verriegelten


Fahrzeug zurücklassen. Diese Personen
AL n!

● Anhängerbetrieb ⇒ Seite 157


könnten in einem Notfall nicht in der Lage
● Notschließen oder -öffnen ⇒ Seite 342 sein, das Fahrzeug selbstständig zu verlas-
sen oder sich selbst zu helfen. 

Kontrollleuchte

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 45.

leuchtet mögliche Ursache

Das Fahrzeug ist verriegelt ⇒ Abb. 23.



Beim Einschalten der Zündung leuchten einige
WARNUNG
Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung
kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden. Das Missachten aufleuchtender Warnleuch-
[Link].00

ten und Textmeldungen kann zum Liegenblei-


ben im Straßenverkehr, zu Unfällen und
schweren Verletzungen führen. 

Auf und Zu 45
WARNUNG (Fortsetzung) WARNUNG (Fortsetzung)
● Niemals aufleuchtende Warnleuchten und Motor abstellen und andere Sicherungsmaß-
Textmeldungen missachten. nahmen ergreifen, um den nachfolgenden
● Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und Verkehr zu warnen.
sicher ist.
● Wenn das Fahrzeug stehen bleibt oder für HINWEIS
Reparaturen abgestellt werden muss, Fahr- Das Missachten aufleuchtender Kontrollleuch-
zeug immer im sicheren Abstand zur Straße ten und Textmeldungen kann zu Fahrzeugbe-
abstellen, Warnblinkanlage einschalten, den schädigungen führen. 

Beschreibung der Zentralverriegelung

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 45.
Automatisches Verriegeln (Auto Lock)
Gegebenenfalls verriegelt sich das Fahrzeug ab ei-
ner Geschwindigkeit von 15 km/h (10 mph) auto-
matisch ⇒ Seite 23. Wenn das Fahrzeug verriegelt
Die Zentralverriegelung ermöglicht ein zentrales ist, leuchtet die Kontrollleuchte  in der Zentralver-
C tf

Ent- und Verriegeln aller Türen und der Heckklap- riegelungstaste ⇒ Abb. 23 gelb.
pe:
O or

Automatisches Entriegeln (Auto Unlock)


no

● Von außen mit dem Fahrzeugschlüssel


N d

Wenn der Fahrzeugschlüssel aus dem Zünd-


⇒ Seite 47.
schloss gezogen wird, entriegelt ggf. das Fahrzeug
● Von innen mit der Zentralverriegelungstaste
FI is

alle Türen und die Heckklappe automatisch


⇒ Seite 48. ⇒ Seite 23.
D tri

● Mechanisch mit dem Fahrzeugschlüssel im


Schließzylinder Fahrertür. Fahrzeug nach einer Airbag-Auslösung
EN b

verriegeln
Über das Untermenü Komfort im Menü Einstel-
Wenn die Airbags bei einem Unfall auslösen, ent-
lungen oder bei einem Fachbetrieb lassen sich
riegelt sich das gesamte Fahrzeug. Abhängig von
besondere Funktionen der Zentralverriegelung ak-
der Stärke der Beschädigung kann das Fahrzeug
TI utio

tivieren bzw. deaktivieren ⇒ Seite 23.


nach dem Unfall wie folgt von innen verriegelt wer-
Die Türen und die Heckklappe können bei Ausfall den.
AL n!

des Fahrzeugschlüssels oder der Zentralverriege-


lung manuell ent- bzw. verriegelt werden.

Funktion Handlung
Fahrzeug von innen verriegeln: – Zündung aus- und wieder einschalten.
– Zentralverriegelungstaste  drücken.

Das Verriegeln von außen ist nach einem Un-


fall mit Airbagauslösung nicht möglich. 

46 Vor der Fahrt


Fahrzeug von außen ent- oder verriegeln

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 45.

Abb. 22 Tasten im Fahrzeugschlüssel.

Funktion Handlung mit den Tasten im Handlung mit dem ausklappbaren Schlüs-
Fahrzeugschlüssel selbart des Fahrzeugschlüssels ⇒ Seite 41
Fahrzeug entriegeln. Taste  drücken. Gedrückt Fahrzeugschlüssel in Schließzylinder Fahrertür
halten für Komfortöffnen. stecken und entgegen Uhrzeigersinn drehen.
C tf

Gedreht halten für Komfortöffnen.


O or

Fahrzeug verriegeln. Taste  drücken. Gedrückt Fahrzeugschlüssel in Schließzylinder Fahrertür


no

halten für Komfortschließen. stecken und im Uhrzeigersinn drehen. Ge-


N d

dreht halten für Komfortschließen.


Heckklappe oder Flü- Taste drücken. Fahrzeugschlüssel in Schließzylinder Heckklap-
FI is


geltüren entriegeln. pe oder Flügeltür stecken und entgegen Uhr-
zeigersinn drehen.
D tri

Beachten: Je nach eingestellter Funktion der Wenn die Blinkleuchten nicht zur Bestätigung blin-
EN b

Zentralverriegelung im Untermenü Komfort wer- ken, ist mindestens eine der Türen oder die Heck-
den erst bei zweimaligem Drücken der Taste  al- klappe nicht geschlossen.
le Türen und die Heckklappe entriegelt ⇒ Seite 23.
Bei geöffneter Fahrertür lässt sich das Fahrzeug
TI utio

Der Fahrzeugschlüssel ent- oder verriegelt das nicht mit dem Fahrzeugschlüssel verriegeln. Wenn
Fahrzeug nur, wenn die Batterien genügend Leis- das Fahrzeug entriegelt und weder eine Tür noch
AL n!

tung haben und sich der Fahrzeugschlüssel in ei- die Heckklappe geöffnet wird, verriegelt sich das
nem Bereich von wenigen Metern um das Fahr- Fahrzeug einigen Sekunden automatisch wieder.
zeug herum befindet. Das Verriegeln des Fahr- Diese Funktion verhindert ein unbeabsichtigtes
zeugs wird durch Blinken aller Blinkleuchten ange- dauerhaftes Entriegeln des Fahrzeugs.
zeigt.
Komfortöffnen oder -schließen
● Beim Verriegeln des Fahrzeugs blinken alle ● Siehe elektrische Fensterheber – Funktionen
Blinkleuchten zur Bestätigung einmal. ⇒ Seite 61. 
● Beim Entriegeln des Fahrzeugs blinken alle
Blinkleuchten zur Bestätigung zweimal.
[Link].00

Auf und Zu 47
Fahrzeug von innen ent- oder verriegeln
Nur bei aktiver Safesicherung ist die Zentralverrie-
gelungstaste außer Betrieb ⇒ Seite 48.
Wenn das Fahrzeug mit der Zentralverriegelungs-
taste verriegelt wird, gilt Folgendes:
● Die Kontrollleuchte  in der Taste ⇒ Abb. 23
leuchtet.
● Safesicherung wird nicht aktiviert ⇒ Seite 48.
● Diebstahlwarnanlage wird nicht aktiviert.
● Ein Öffnen der Türen und der Heckklappe von
außen ist nicht möglich, z. B. bei einem Ampel-
Abb. 23 In der Fahrertür: Zentralverriegelungstas- stopp.
te.
● Türen können von innen durch Ziehen des Tür-

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 45.
öffnungshebels entriegelt und geöffnet werden.
Gegebenenfalls muss der Türöffnungshebel wie-
derholt gezogen werden.
C tf

● Eine geöffnete Fahrertür wird nicht mitverrie-


Taste drücken ⇒ Abb. 23: gelt. Dadurch wird verhindert, dass der Fahrer sich
O or

selbst aussperrt. 
Fahrzeug entriegeln.
no


N d

 Fahrzeug verriegeln.
FI is

Die Zentralverriegelungstaste funktioniert sowohl


bei ein- als auch bei ausgeschalteter Zündung nur,
D tri

wenn alle Türen geschlossen sind.


EN b

Safesicherung
TI utio

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 45.
AL n!

Funktion Handlung
Einmal die Taste  im Funkschlüssel drücken.
Fahrzeug verriegeln und Safesicherung akti-
vieren. Fahrzeugschlüssel in Schließzylinder der Fahrertür ste-
cken und einmal in Schließstellung drehen.
Zweimal die Taste  im Funkschlüssel drücken.
Zentralverriegelungstaste  in der Fahrertür einmal drü-
Fahrzeug verriegeln, ohne die Safesicherung cken.
zu aktivieren. Fahrzeugschlüssel in Schließzylinder der Fahrertür ste-
cken und innerhalb einer Sekunde zweimal in Schließstel-
lung drehen.

Die Safesicherung setzt bei verriegeltem Fahrzeug Wenn die Safesicherung deaktiviert ist, gilt
die Türöffnungshebel und die Zentralverriegelungs- Folgendes:
taste außer Funktion, um Aufbruchversuche am ● Das Fahrzeug kann von innen mit dem Türöff-
Fahrzeug zu erschweren. Die Türen lassen sich nungshebel entriegelt und geöffnet werden.
von innen nicht mehr öffnen ⇒  .
● Das Fahrzeug kann von innen mit der Zentral-
Beim Ausschalten der Zündung wird auf die akti- verriegelungstaste entriegelt werden.
vierte Safesicherung im Display des Kombi-Instru-
● Die Diebstahlwarnanlage ist aktiv.
ments hingewiesen (SAFE-Verriegelung
bzw. SAFELOCK). ● Die Innenraumüberwachung ist deaktiviert. 

48 Vor der Fahrt


Kontrollleuchte in der Fahrertür
Nach Verriegeln des Fahrzeugs: Bedeutung
Rote LED-Leuchte blinkt für etwa 2 Sekunden in kurzen In- Safesicherung ist aktiviert.
tervallen, danach langsamer.
Rote LED-Leuchte blinkt für etwa 2 Sekunden und ver- Safesicherung ist deaktiviert.
lischt. Nach etwa 30 Sekunden blinkt die Leuchte wieder.
Rote LED-Leuchte leuchtet für etwa 30 Sekunden dauer- Störung des Schließsystems. Fachbetrieb
haft. aufsuchen.

Die Kontrollleuchte verlischt nach 28 Tagen, um


WARNUNG
bei längeren Standzeiten das Entleeren der Fahr-
zeugbatterie zu vermeiden. Die Safesicherung ist Eine unachtsame oder unbeaufsichtigte Be-
weiterhin geschärft. nutzung der Safesicherung kann schwere
Verletzungen verursachen.
Hinweise für Fahrzeuge ohne Safesicherung ● Niemals Personen im Fahrzeug zurücklas-
Wenn das Fahrzeug mit dem Funkschlüssel oder sen, wenn das Fahrzeug mit dem Fahrzeug-
mit dem Fahrzeugschlüssel im Schließzylinder der schlüssel verriegelt wird. Bei aktivierter Safe-
Fahrertür verriegelt wird, gilt Folgendes: sicherung lassen sich die Türen von innen
C tf

● Die Diebstahlwarnanlage und die Innenraum- nicht mehr öffnen!


überwachung werden sofort aktiviert. Die Aktivie- ● Verriegelte Türen erschweren Helfern, im
O or

rung wird durch kurzes Blinken der Blinkleuchten Notfall in den Fahrzeuginnenraum zu gelan-
no

angezeigt. gen und den Personen zu helfen. Einge-


N d

schlossene Personen könnten in einem Not-


fall nicht durch Entriegeln der Türen aus dem
FI is

Fahrzeug gelangen. 
D tri
EN b

Diebstahlwarnanlage

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- ● Öffnen der Heckklappe oder Flügeltüren.
TI utio

leitenden Informationen und Sicher- ● Einschalten der Zündung mit einem ungültigen
heitshinweise auf Seite 45. Fahrzeugschlüssel.
AL n!

● Abklemmen der Fahrzeugbatterie.


Mithilfe der Diebstahlwarnanlage werden Einbruch-
versuche und der Diebstahl des Fahrzeugs er- ● Bewegung im Fahrzeug, bei Fahrzeugen mit In-
schwert. nenraumüberwachung ⇒ Seite 50.
● Abschleppen des Fahrzeugs, bei Fahrzeugen
Die Diebstahlwarnanlage wird beim Verriegeln des
mit Abschleppschutz ⇒ Seite 50.
Fahrzeugs mit dem Fahrzeugschlüssel automa-
tisch aktiviert. ● Anheben des Fahrzeugs, bei Fahrzeugen mit
Abschleppschutz ⇒ Seite 50.
Wann wird der Alarm ausgelöst? ● Transportieren des Fahrzeugs auf einer Auto-
Die Diebstahlwarnanlage gibt für etwa 30 Sekun- fähre oder Eisenbahn, bei Fahrzeugen mit Ab-
den akustische und bis zu 5 Minuten optische schleppschutz oder Innenraumüberwachung
Warnsignale aus, wenn am verriegelten Fahrzeug ⇒ Seite 50.
folgende unbefugte Handlungen durchgeführt wer-
● Abkuppeln eines in die Diebstahlwarnanlage
den:
eingebundenen Anhängers ⇒ Seite 157.
● Mechanisches Entriegeln des Fahrzeugs mit
dem Fahrzeugschlüssel und Öffnen der entriegel- Alarm ausschalten
ten Tür. Fahrzeug über die Entriegelungstaste des Fahr-
zeugschlüssels entriegeln oder Zündung mit einem
● Öffnen einer mit dem Fahrzeugschlüssel me-
gültigen Fahrzeugschlüssel einschalten.
[Link].00

chanisch entriegelten Tür und dem Nichteinschal-


ten der Zündung innerhalb von etwa 15 Sekunden. Der Alarm wird erneut ausgelöst, wenn nach
● Öffnen einer Tür. Ablauf des Alarms noch einmal in den glei-
● Öffnen der Motorraumklappe. chen oder einen anderen Sicherungsbereich 

Auf und Zu 49
eingedrungen wird. Wenn zum Beispiel nach dem Erst beim Einschalten der Zündung werden alle
Öffnen einer Tür auch die Heckklappe geöffnet Türen entsichert – jedoch nicht entriegelt – und die
wird. Zentralverriegelungstaste aktiviert.

Die Diebstahlwarnanlage wird beim Verrie- Bei schwacher oder entladener Fahrzeugbat-
geln von innen mit der Zentralverriegelungs- terie arbeitet die Diebstahlwarnanlage nicht
taste  nicht aktiviert. ordnungsgemäß. 
Wenn die Fahrertür mit dem Fahrzeugschlüs-
sel mechanisch entriegelt wird, ist nur die
Fahrertür entriegelt und nicht das ganze Fahrzeug.

Innenraumüberwachung und Abschleppschutz


● Taste  drücken ⇒ Abb. 24. In der Taste
leuchtet eine gelbe Kontrollleuchte so lange auf,
bis das Fahrzeug verriegelt wird.
● Alle Türen und die Heckklappe oder Flügeltü-
ren schließen.
C tf

● Fahrzeug mit dem Fahrzeugschlüssel verrie-


O or

geln. Die Innenraumüberwachung und der Ab-


no

schleppschutz sind bis zum nächsten Verriegeln


N d

des Fahrzeugs ausgeschaltet.


FI is

Beispielsweise in folgenden Situationen vor dem


Verriegeln des Fahrzeugs die Innenraumüberwa-
Abb. 24 Neben dem Fahrersitz: Taste zum Aus-
D tri

chung und den Abschleppschutz ausschalten:


schalten der Innenraumüberwachung und des Ab-
schleppschutzes. ● Wenn sich kurzzeitig Personen oder Tiere im
EN b

Fahrzeuginnenraum aufhalten.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
● Wenn das Fahrzeug verladen werden soll.
● Wenn das Fahrzeug transportiert wird, z. B. auf
TI utio

heitshinweise auf Seite 45.


einer Autofähre.
AL n!

Die Innenraumüberwachung und der Abschlepp- ● Wenn das Fahrzeug mit angehobener Achse
schutz lösen bei verriegeltem Fahrzeug Alarm aus, abgeschleppt werden soll.
wenn im Fahrzeuginnenraum Bewegungen oder ● Wenn das Fahrzeug in einer Doppelstockgara-
ein Anheben des Fahrzeugs erkannt werden. ge geparkt werden soll.
Innenraumüberwachung und ● Wenn das Fahrzeug in einer Waschstraße ab-
Abschleppschutz einschalten gestellt werden soll.
Fahrzeug mit dem Fahrzeugschlüssel verriegeln. Fehlalarmrisiken
Bei eingeschalteter Diebstahlwarnanlage sind
Eine einwandfreie Funktion der Innenraumüberwa-
auch die Innenraumüberwachung und der Ab-
chung ist nur bei vollständig geschlossenem Fahr-
schleppschutz aktiviert.
zeug gegeben. Gesetzliche Bestimmungen beach-
Innenraumüberwachung und ten. Ein Fehlalarm kann in folgenden Fällen auftre-
Abschleppschutz ausschalten ten:
Zum Ausschalten muss die Orientierungsbeleuch- ● Wenn ein oder mehrere Fenster ganz oder teil-
tung in der Taste ⇒ Abb. 24 leuchten. Um die Ori- weise geöffnet sind.
entierungsbeleuchtung einzuschalten, Fahrzeug- ● Wenn Gegenstände, wie z. B. lose Papierblät-
schlüssel aus dem Zündschloss ziehen und die ter oder Spiegelanhänger (Duftbäume), im Fahr-
Fahrertür öffnen. zeug verbleiben.
● Durch den Vibrationsalarm eines im Fahrzeug
befindlichen Mobiltelefons.
● Bei Bewegungen im Fahrzeug bei eingehängter
Netztrennwand (Standheizungsbetrieb). 

50 Vor der Fahrt


● Wenn das Fahrzeug transportiert wird, z. B. auf Wenn beim Aktivieren der Diebstahlwarnan-
einer Autofähre. lage noch Türen oder die Heckklappe geöff-
● Wenn das Fahrzeug in einer Doppelstockgara- net sind, wird nur die Diebstahlwarnanlage akti-
ge geparkt wird. viert. Erst nach dem Schließen der Türen und der
Heckklappe sind auch die Innenraumüberwachung
● Wenn sich das Fahrzeug in einer Waschstraße
und der Abschleppschutz aktiviert. 
befindet.

C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Auf und Zu 51
Türen

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Umgehend anhalten und Tür schließen.
Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 ● Beim Schließen darauf achten, dass die
Tür sicher und vollständig einrastet. Die ge-
Ergänzende Informationen und schlossene Tür muss bündig mit den umgeb-
Warnhinweise: enden Karosserieteilen abschließen.
● Außenansichten ⇒ Seite 6 ● Türen nur dann öffnen oder schließen,
● Fahrzeugschlüsselsatz ⇒ Seite 41 wenn sich niemand im Schwenkbereich be-
● Zentralverriegelung und Schließsystem findet.
⇒ Seite 45
● Notschließen oder -öffnen ⇒ Seite 342 WARNUNG
Eine mit dem Türfeststeller offen gehaltene
WARNUNG Tür kann sich bei starken Windverhältnissen
C tf

Eine nicht richtig geschlossene Tür kann sich und in Steigungen selbsttätig schließen und
Verletzungen verursachen.
O or

während der Fahrt plötzlich öffnen und


no

schwere Verletzungen verursachen. ● Türen beim Öffnen und Schließen immer


N d

am Türgriff festhalten. 
FI is

Warnleuchte
D tri
EN b

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 52.
TI utio

leuchtet mögliche Ursache Abhilfe


 Nicht weiterfahren!
Mindestens eine Fahrzeugtür ist geöffnet
AL n!

 oder nicht richtig geschlossen.


Entsprechende Fahrzeugtür öffnen und erneut
schließen.

Beim Einschalten der Zündung leuchten einige Je nach Fahrzeugausstattung kann statt der Warn-
Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung leuchte im Display des Kombi-Instruments eine
kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden. symbolische Darstellung angezeigt werden. Die
Darstellung ist auch bei ausgeschalteter Zündung
Wenn eine Tür geöffnet oder nicht richtig geschlos-
sichtbar. Die Anzeige verlischt etwa 15 Sekunden,
sen ist, leuchtet die Warnleuchte  im Display des
nachdem das Fahrzeug verriegelt wurde. 
Kombi-Instruments auf.

52 Vor der Fahrt


Schiebetüren

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Schiebetüren immer vollständig öffnen
Schiebetür öffnen und schließen . . . . . . . . . . . 54 und darauf achten, dass sie vom Fanghaken
Kindersicherung in der Schiebetür . . . . . . . . . 54 offen gehalten werden.

Ergänzende Informationen und WARNUNG


Warnhinweise:
Das Öffnen von Schiebetüren während der
● Außenansichten ⇒ Seite 6 Fahrt ist gefährlich. Die Schiebetür kann sich
● Fahrzeugschlüsselsatz ⇒ Seite 41 durch die Bewegungs- oder Verzögerungs-
● Zentralverriegelung und Schließsystem energie des Fahrzeugs selbsttätig auf- oder
⇒ Seite 45 zuschieben und schwere Verletzungen verur-
sachen.
● Notschließen oder -öffnen ⇒ Seite 342
● Schiebetüren niemals öffnen, wenn das
C tf

WARNUNG Fahrzeug in Bewegung ist.


O or

Eine nicht richtig geschlossene Schiebetür


VORSICHT
no

kann sich während der Fahrt plötzlich öffnen


N d

und schwere Verletzungen verursachen. Das Öffnen der Schiebetür auf der linken Sei-
te während des Tankvorgangs ist gefährlich
FI is

● Umgehend anhalten und Schiebetür


schließen. und kann Verletzungen verursachen.
● Schiebetür niemals öffnen, wenn das
D tri

● Beim Schließen darauf achten, dass die


Schiebetür sicher und vollständig einrastet. Fahrzeug betankt wird.
EN b

Die geschlossene Schiebetür muss bündig


mit den umgebenden Karosserieteilen ab- HINWEIS
schließen. Das Öffnen der Schiebetür auf der linken Seite
TI utio

● Schiebetüren nur dann öffnen oder schlie- während des Tankvorgangs ist gefährlich. Die
ßen, wenn sich niemand im Funktionsbereich Schiebetür und die Tankklappe können beschä-
befindet. digt werden.
AL n!

● Schiebetür niemals öffnen, wenn das Fahr-


WARNUNG zeug betankt wird. 
Eine nicht richtig geöffnete Schiebetür kann
sich plötzlich schließen und schwere Verlet-
zungen verursachen.
[Link].00

Auf und Zu 53
Schiebetür öffnen und schließen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 53.

Abb. 25 In der Schiebetür: Türgriff und Siche-


rungsknopf.
C tf

Funktion Handlung
O or

Schiebetür von außen ent- oder verriegeln. ⇒ Seite 45


no

Verriegeln: Schiebetür schließen und Sicherungsknopf


N d

⇒ Abb. 25 2 nach unten drücken.


Schiebetür von innen ent- oder verriegeln.
FI is

Entriegeln: Türgriff 1 ziehen. Der Sicherungsknopf be-


wegt sich nach oben.
D tri

Bei entriegelter Schiebetür den außenliegenden Türgriff


Schiebetür von außen öffnen. ziehen und Schiebetür so weit aufschieben, bis sie vom
EN b

Fanghaken offen gehalten wird.


Bei entriegelter Schiebetür den innenliegenden Türgriff
Schiebetür von innen öffnen. 1 ziehen und Schiebetür so weit aufschieben, bis sie
TI utio

vom Fanghaken offen gehalten wird.


Innen- oder außenliegenden Türgriff ziehen und Schiebe-
AL n!

Schiebetür schließen. tür mit leichtem Schwung zuschieben. Darauf achten,


dass die Schiebetür vollständig geschlossen ist. 

Kindersicherung in der Schiebetür

Abb. 26 In der linken Schiebetür: Kindersiche- Abb. 27 In der rechten Schiebetür: Kindersiche-
rung A ausgeschaltet, B eingeschaltet. rung A ausgeschaltet, B eingeschaltet. 

54 Vor der Fahrt


 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-
leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 53.
WARNUNG
Bei eingeschalteter Kindersicherung kann die
jeweilige Tür von innen nicht geöffnet wer-
Die Kindersicherung verhindert das Öffnen der den.
Schiebetür(en) von innen, damit z. B. Kinder wäh- ● Niemals Kinder oder hilfsbedürftige Per-
rend der Fahrt nicht versehentlich eine Tür öffnen. sonen im Fahrzeug zurücklassen, wenn die
Bei eingeschalteter Kindersicherung lässt sich die Türen verriegelt werden. Das kann dazu füh-
Schiebetür nur von außen öffnen. ren, dass sich diese Personen im Fahrzeug
einschließen. In einem Notfall wären sie nicht
Kindersicherung ein- oder ausschalten in der Lage, das Fahrzeug selbstständig zu
● Fahrzeug entriegeln und entsprechende Schie- verlassen oder sich selbst zu helfen. Einge-
betür öffnen. schlossene Personen können sehr hohen
● Mit dem Fahrzeugschlüssel den Schlitz in die oder sehr niedrigen Temperaturen ausgesetzt
gewünschte Position bringen. werden.
● Je nach Jahreszeit können in einem ge-
Position des Schlitzes schlossenen Fahrzeug sehr hohe oder niedri-
⇒ Abb. 26 bzw. ⇒ Abb. 27: ge Temperaturen entstehen, die vor allem bei
A Kindersicherung ausgeschaltet. Kleinkindern ernsthafte Verletzungen und Er-
C tf

B Kindersicherung eingeschaltet. krankungen hervorrufen oder zum Tode füh-


ren können. 
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Auf und Zu 55
Heckklappe

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Niemals die Heckklappe öffnen, wenn sich
Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 daran Ladegut, z. B. an einem Gepäckträger,
Heckklappe öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 befindet. Ebenso kann sich die Heckklappe
Heckklappe schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 ggf. nicht öffnen, wenn daran Ladegut, bspw.
Fahrräder, befestigt ist. Eine geöffnete Heck-
Ergänzende Informationen und klappe kann sich durch das zusätzliche Ge-
Warnhinweise: wicht selbstständig absenken. Gegebenen-
falls Heckklappe abstützen oder Ladegut vor-
● Außenansichten ⇒ Seite 6
her entfernen.
● Zentralverriegelung und Schließsystem
● Die Heckklappe und alle Türen schließen
⇒ Seite 45
und verriegeln, wenn das Fahrzeug nicht be-
● Transportieren ⇒ Seite 123 nutzt wird. Dabei sicherstellen, dass niemand
● Notschließen oder -öffnen ⇒ Seite 342 im Fahrzeug zurückbleibt.
C tf

● Niemals Kinder im und am Fahrzeug unbe-


O or

WARNUNG aufsichtigt spielen lassen, vor allem wenn die


no

Ein unsachgemäßes und unbeaufsichtigtes Heckklappe geöffnet ist. Kinder können in


N d

Entriegeln, Öffnen oder Schließen der Heck- den Gepäckraum gelangen, die Heckklappe
klappe kann Unfälle und schwere Verletzun- schließen und sich so selbst einsperren. Je
FI is

gen verursachen. nach Jahreszeit können in einem geschlosse-


nen Fahrzeug sehr hohe oder niedrige Tem-
● Heckklappe nur dann öffnen oder schlie-
D tri

peraturen entstehen, die vor allem bei Klein-


ßen, wenn sich niemand im Schwenkbereich
kindern ernsthafte Verletzungen und Erkran-
EN b

befindet.
kungen hervorrufen oder zum Tode führen
● Die Heckklappe keinesfalls mit der Hand können.
auf der Heckscheibe zudrücken. Die Heck-
scheibe könnte zersplittern und Verletzungen
TI utio

HINWEIS
verursachen.
Vor dem Öffnen der Heckklappe prüfen, ob ge-
AL n!

● Nach dem Schließen der Heckklappe prü-


nügend Freiraum zum Öffnen und Schließen
fen, ob sie ordnungsgemäß geschlossen und
der Heckklappe vorhanden ist, z. B. bei Anhän-
verriegelt ist, damit sie sich während der
gerbetrieb oder in Garagen.
Fahrt nicht selbstständig öffnen kann. Die ge-
schlossene Heckklappe muss bündig mit den
umgebenden Karosserieteilen abschließen. HINWEIS
● Die Heckklappe während der Fahrt immer Niemals die Gasdruckfedern zur Fixierung von
geschlossen halten, damit keine giftigen Ab- Ladegut oder zum Festhalten benutzen. Dies
gase in den Innenraum gelangen können. kann zu Beschädigungen führen und ein
Schließen der Heckklappe unmöglich machen. 

Warnleuchte

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 56.

leuchtet mögliche Ursache Abhilfe


Heckklappe geöffnet oder nicht richtig ge-  Nicht weiterfahren!
 schlossen. Heckklappe öffnen und erneut schließen. 

56 Vor der Fahrt


Beim Einschalten der Zündung leuchten einige
WARNUNG
Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung
kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden. Eine nicht richtig geschlossene Heckklappe
kann sich während der Fahrt plötzlich öffnen
Wenn die Heckklappe geöffnet oder nicht richtig
und schwere Verletzungen verursachen.
geschlossen ist, leuchtet die Warnleuchte  im
Display des Kombi-Instruments auf. ● Umgehend anhalten und die Heckklappe
schließen.
Je nach Fahrzeugausstattung kann statt der Warn-
● Nach dem Schließen der Heckklappe prü-
leuchte im Display des Kombi-Instruments eine
fen, ob die Verriegelung im Schlossträger si-
symbolische Darstellung angezeigt werden. Die
cher eingerastet ist.
Darstellung ist auch bei ausgeschalteter Zündung
sichtbar. Die Anzeige verlischt etwa 15 Sekunden, Je nach Ausführung des Kombi-Instruments
nachdem das Fahrzeug verriegelt wurde. kann die symbolische Darstellung variieren. 

Heckklappe öffnen
C tf
O or
no
N d
FI is

Abb. 29 In der Heckklappe: Griff zum Öffnen der


D tri

Heckklappe.
EN b

Abb. 28 Im Fahrzeugschlüssel: Entriegelungstas-


te für die Heckklappe.


TI utio

Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


WARNUNG
leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 56. Das unsachgemäße oder unbeaufsichtigte
AL n!

Entriegeln oder Öffnen der Heckklappe kann


Vor dem Öffnen der Heckklappe immer das auf schwere Verletzungen verursachen.
dem Gepäckträger an der Heckklappe befestigte ● Bei einem auf der Heckklappe montierten
Ladegut entfernen ⇒  . Gepäckträger samt Ladegut lässt sich eine
entriegelte Heckklappe nicht immer als sol-
Heckklappe entriegeln che erkennen. Eine entriegelte Heckklappe
Zum Entriegeln Taste  im Fahrzeugschlüssel et- kann sich während der Fahrt plötzlich öffnen.
wa 2 Sekunden gedrückt halten.
Bei Außentemperaturen unterhalb von 0 °C
Heckklappe öffnen (+32 °F) kann der Öffnungsmechanismus die
Griff ⇒ Abb. 29 betätigen und Heckklappe nach geöffnete Heckklappe nicht immer automatisch an-
oben ziehen. heben. In diesem Fall die Heckklappe von Hand
nach oben führen. 

Heckklappe schließen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


[Link].00

leitenden Informationen und Sicher-


heitshinweise auf Seite 56. 

Auf und Zu 57
Heckklappe schließen WARNUNG
● Heckklappe an der Zugschlaufe mit Schwung
Das unsachgemäße oder unbeaufsichtigte
nach unten ziehen, bis sie im Schloss einrastet.
Schließen der Heckklappe kann schwere Ver-
● Durch Ziehen an der Heckklappe prüfen, ob sie letzungen verursachen.
auch sicher eingerastet ist.
● Niemals das Fahrzeug unbeaufsichtigt
Heckklappe verriegeln oder Kinder im und am Fahrzeug spielen las-
Wenn das Fahrzeug entriegelt und keine Tür oder sen, vor allem wenn die Heckklappe geöffnet
die Heckklappe geöffnet wird, verriegelt sich das ist. Kinder können in den Gepäckraum gelan-
Fahrzeug nach etwa 30 Sekunden automatisch gen, die Heckklappe schließen und sich so
wieder. Diese Funktion verhindert ein unbeabsich- selbst einsperren. Ein verschlossenes Fahr-
tigtes dauerhaftes Entriegeln des Fahrzeugs. zeug kann sich je nach Jahreszeit extrem auf-
heizen bzw. abkühlen und zu schweren Ver-
Ein Verriegeln ist nur bei richtig geschlossener und letzungen, Erkrankungen oder sogar zum To-
eingerasteter Heckklappe möglich. de führen.
● Über die Zentralverriegelung wird auch die
Vor dem Schließen der Heckklappe prüfen,
Heckklappe verriegelt.
dass sich der Fahrzeugschlüssel nicht im Ge-
● Wenn die Heckklappe eines verriegelten Fahr- päckraum befindet. 
zeugs mit der Taste  im Fahrzeugschlüssel ent-
C tf

riegelt wurde, wird diese mit einer Verzögerung


von etwa 20 Sekunden nach dem Schließen auto-
O or

matisch wieder verriegelt. Die Diebstahlwarnanla-


no

ge ist sofort nach dem Schließen aktiv ⇒ Seite 45.


N d

● Eine geschlossene, aber nicht verriegelte


FI is

Heckklappe wird bei einer Geschwindigkeit über


etwa 9 km/h (6 mph) automatisch verriegelt.
D tri
EN b
TI utio
AL n!

58 Vor der Fahrt


Flügeltüren

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Niemals das Fahrzeug unbeaufsichtigt
Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 oder Kinder im und am Fahrzeug spielen las-
Flügeltüren öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 sen, vor allem wenn die Flügeltüren geöffnet
Flügeltüren schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 sind. Kinder können in den Gepäckraum ge-
langen, die Flügeltüren schließen und sich so
Ergänzende Informationen und selbst einsperren. Je nach Jahreszeit können
Warnhinweise: in einem geschlossenen Fahrzeug sehr hohe
oder niedrige Temperaturen entstehen, die
● Zentralverriegelung ⇒ Seite 45
vor allem bei Kleinkindern ernsthafte Verlet-
● Transportieren ⇒ Seite 123 zungen und Erkrankungen hervorrufen oder
● Notschließen oder -öffnen ⇒ Seite 342 zum Tode führen können.
● Niemals Kinder oder hilfsbedürftige Per-
WARNUNG sonen im Fahrzeug zurücklassen, wenn die
C tf

Ein unsachgemäßes und unbeaufsichtigtes Türen verriegelt werden. Das kann dazu füh-
O or

Entriegeln, Öffnen oder Schließen der Flügel- ren, dass sich diese Personen im Fahrzeug
einschließen. In einem Notfall wären sie nicht
no

türen kann Unfälle und schwere Verletzungen


N d

verursachen. in der Lage, das Fahrzeug selbstständig zu


verlassen oder sich selbst zu helfen. Einge-
● Flügeltüren nur dann öffnen oder schlie-
FI is

schlossene Personen können sehr hohen


ßen, wenn sich niemand im Schwenkbereich
oder sehr niedrigen Temperaturen ausgesetzt
befindet.
D tri

werden.
● Die Flügeltüren keinesfalls mit der Hand
EN b

auf der Glasscheibe zudrücken. Die Glas-


WARNUNG
scheibe könnte zersplittern und Verletzungen
verursachen. Eine mit dem Türfeststeller offen gehaltene
Flügeltür kann sich bei starken Windverhält-
● Nach dem Schließen der Flügeltüren prü-
TI utio

nissen und in Steigungen selbsttätig schlie-


fen, ob sie ordnungsgemäß geschlossen und
ßen und Verletzungen verursachen.
verriegelt sind, damit sie sich während der
AL n!

Fahrt nicht selbstständig öffnen kann. Die ge- ● Flügeltüren beim Öffnen und Schließen
schlossenen Flügeltüren müssen bündig mit immer am Türgriff festhalten.
den umgebenden Karosserieteilen abschlie-
ßen. HINWEIS
● Die Flügeltüren während der Fahrt immer Vor dem Öffnen der Flügeltüren prüfen, ob ge-
geschlossen halten, damit keine giftigen Ab- nügend Freiraum zum Öffnen und Schließen
gase in den Innenraum gelangen können. der Flügeltüren vorhanden ist, z. B. bei Anhän-
● Die Flügeltüren und alle Türen schließen gerbetrieb oder in Garagen. 
und verriegeln, wenn das Fahrzeug nicht be-
nutzt wird. Dabei sicherstellen, dass niemand
im Fahrzeug zurückbleibt.

Warnleuchte

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 59.
[Link].00

leuchtet mögliche Ursache Abhilfe


Flügeltür geöffnet oder nicht richtig ge-  Nicht weiterfahren!
 schlossen. Flügeltür öffnen und erneut schließen. 

Auf und Zu 59
Beim Einschalten der Zündung leuchten einige
WARNUNG
Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung
kurz auf. Sie verlöschen nach kurzer Zeit. Eine nicht richtig geschlossene Flügeltür
kann sich während der Fahrt plötzlich öffnen
Wenn die Flügeltür geöffnet oder nicht richtig ge-
und schwere Verletzungen verursachen.
schlossen ist, leuchtet die Warnleuchte  im Dis-
play des Kombi-Instruments auf. ● Umgehend anhalten und die Flügeltür
schließen.
Je nach Fahrzeugausstattung kann statt der Warn-
● Nach dem Schließen der Flügeltür prüfen,
leuchte im Display des Kombi-Instruments eine
ob die Verriegelung im Schlossträger sicher
symbolische Darstellung angezeigt werden. Die
eingerastet ist. 
Darstellung ist auch bei ausgeschalteter Zündung
sichtbar. Die Anzeige verlischt etwa 15 Sekunden,
nachdem das Fahrzeug verriegelt wurde.

Flügeltüren öffnen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
Türfeststeller aushängen
● Flügeltüren öffnen, bis sie vom Türfeststeller of-
C tf

heitshinweise auf Seite 59. fen gehalten werden.


O or

● Mittig auf den jeweiligen Türfeststeller drücken


Es muss immer erst die linke Flügeltür geöffnet
und die Flügeltür weiter bis zur Endstellung
no

werden.
N d

schwenken.
Linke Flügeltür von außen öffnen
Türfeststeller einhängen
FI is

● Flügeltür am Griff öffnen und nach links


Beim Schließen der Flügeltüren rasten die Türfest-
schwenken, bis sie vom Türfeststeller offen gehal-
D tri

steller selbstständig wieder ein. 


ten wird.
EN b

Rechte Flügeltür von außen öffnen


● Linke Flügeltür öffnen.
● Hebel an der Stirnseite der rechten Flügeltür
TI utio

ziehen und rechte Flügeltür nach rechts schwen-


ken, bis sie vom Türfeststeller offen gehalten wird.
AL n!

Flügeltüren schließen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 59.
Flügeltüren schließen
● Rechte Flügeltür kräftig nach innen in das
Schloss schwenken.
● Linke Flügeltür kräftig nach innen in das
Es muss immer erst die rechte Flügeltür geschlos-
Schloss schwenken.
sen werden.
● Darauf achten, dass beide Flügeltüren sicher
eingerastet sind. 

60 Vor der Fahrt


Elektrische Fensterheber

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
WARNUNG
genden Themen:
Eine unachtsame oder unbeaufsichtigte Be-
Fenster elektrisch öffnen oder schließen . . . . 61
nutzung der elektrischen Fensterheber kann
Elektrische Fensterheber – Funktionen . . . . . 62 schwere Verletzungen verursachen.
Kraftbegrenzung der Fensterheber . . . . . . . . . 63
● Elektrische Fenster nur dann öffnen oder
Schiebefenster öffnen und schließen . . . . . . . 63 schließen, wenn sich niemand im Funktions-
bereich befindet.
Mechanische Fensterheber
● Niemals Kinder oder hilfsbedürftige Per-
Fensterkurbel in der Fahrer- oder Beifahrertür dre-
sonen im Fahrzeug zurücklassen, wenn das
hen, um das entsprechende Fenster zu öffnen
Fahrzeug verriegelt wird. Die Fenster lassen
oder zu schließen.
sich in einem Notfall nicht mehr öffnen.
Ergänzende Informationen und ● Bei jedem Verlassen des Fahrzeugs immer
Warnhinweise: alle Fahrzeugschlüssel mitnehmen. Nach
C tf

● Volkswagen Informationssystem ⇒ Seite 23 dem Ausschalten der Zündung können die


Fenster über die Tasten in den Türen noch
O or

● Zentralverriegelung und Schließsystem


kurzzeitig geöffnet oder geschlossen werden,
no

⇒ Seite 45
N d

solange die Fahrer- oder Beifahrertür nicht


● Fahrzeug außen pflegen und reinigen geöffnet wird.
⇒ Seite 290
FI is

HINWEIS
D tri

Bei geöffneten Fenstern kann einsetzender Nie-


derschlag die Innenausstattung des Fahrzeugs
EN b

durchnässen und zu Fahrzeugbeschädigungen


führen. 
TI utio

Fenster elektrisch öffnen oder schließen


AL n!

Fenster öffnen oder schließen


Funktion Handlung
Öffnen: Taste  drücken.
Schließen: Taste  ziehen.
Automatiklauf Taste für das jeweilige Fenster
anhalten: erneut drücken oder ziehen.
Nach dem Ausschalten der Zündung können die
Abb. 30 In der Fahrertür: Tasten für die Fenster-
Fenster über die Tasten in den Türen noch kurzzei-
heber.
tig geöffnet oder geschlossen werden, solange die
Fahrer- oder Beifahrertür nicht geöffnet wird. Bei
 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-
leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 61.
aus dem Zündschloss gezogenem Fahrzeug-
schlüssel und geöffneter Fahrertür können alle
elektrisch betriebenen Fenster geöffnet oder ge-
schlossen werden, indem die Taste für das Fenster
in der Fahrertür betätigt und gehalten wird. Nach
[Link].00

einigen Sekunden startet das Komfortöffnen bzw. -


schließen ⇒ Seite 62. 

Auf und Zu 61
Elektrische Fensterheber – Funktionen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 61.
● ODER: Fahrzeugschlüssel im Schließzylinder
der Fahrertür so lange in Öffnungs- oder Schließ-
stellung halten, bis alle Fenster geöffnet oder ge-
schlossen sind.
Hoch- und Tieflaufautomatik ● Um die Funktion zu unterbrechen, Fahrzeug-
Die Hoch- und Tieflaufautomatik ermöglicht ein schlüssel in die entgegengesetzte Richtung dre-
vollständiges Öffnen und Schließen der Fenster. hen.
Dabei muss die jeweilige Taste des Fensterhebers
Über das Menü Einstellungen - Komfort kön-
nicht gehalten werden.
nen verschiedene Einstellungen zur Bedienung der
Für Hochlaufautomatik: Taste für das jeweilige Fenster vorgenommen werden ⇒ Seite 23.
Fenster kurzzeitig bis zur 2. Stufe nach oben zie-
hen. WARNUNG
Für Tieflaufautomatik: Taste für das jeweilige Eine unachtsame oder unbeaufsichtigte Be-
Fenster kurzzeitig bis zur 2. Stufe nach unten drü- nutzung der elektrischen Fensterheber kann
cken. schwere Verletzungen verursachen.
Automatiklauf anhalten: Taste für das jeweilige ● Elektrische Fenster nur dann öffnen oder
C tf

Fenster erneut drücken oder ziehen. schließen, wenn sich niemand im Funktions-
bereich befindet.
O or

Wiederherstellen der Hoch- und


● Niemals Kinder oder hilfsbedürftige Per-
no

Tieflaufautomatik
N d

sonen im Fahrzeug zurücklassen, wenn das


Wenn die Fahrzeugbatterie bei nicht vollständig Fahrzeug verriegelt wird. Die Fenster lassen
FI is

geschlossenem Fenster abgeklemmt oder entla- sich in einem Notfall nicht mehr öffnen.
den worden ist, ist die Hoch- und Tieflaufautomatik
● Bei jedem Verlassen des Fahrzeugs immer
außer Funktion und muss wiederhergestellt wer-
D tri

alle Fahrzeugschlüssel mitnehmen. Nach


den:
dem Ausschalten der Zündung können die
EN b

● Zündung einschalten. Fenster über die Tasten in den Türen noch


● Alle Fenster und Türen schließen. kurzzeitig geöffnet oder geschlossen werden,
solange die Fahrer- oder Beifahrertür nicht
● Taste für das jeweilige Fenster nach oben zie-
TI utio

geöffnet wird.
hen und länger als 2 Sekunden lang in dieser Stel-
lung halten. Bei einer Funktionsstörung der elektrischen
AL n!

● Taste loslassen und erneut nach oben ziehen. Fensterheber funktionieren die Hoch- und
Die Hoch- und Tieflaufautomatik ist nun wieder be- Tieflaufautomatik sowie die Kraftbegrenzung nicht
triebsbereit. richtig. Fachbetrieb aufsuchen.

Es können die Fensterheberautomatiken einzeln Ein Komfortöffnen der Fenster über den
oder für mehrere Fenster zugleich wiederherge- Schlüssel im Türschloss ist nur möglich,
stellt werden. wenn das Fahrzeug vorher mit dem Funkschlüssel
entriegelt wurde. 
Komfortöffnen und -schließen
Die Fenster können von außen mit dem Fahrzeug-
schlüssel geöffnet und geschlossen werden:
● Ent- oder Verriegelungstaste des Fahrzeug-
schlüssels gedrückt halten.
● Um die Funktion zu unterbrechen, Ent- oder
Verriegelungstaste loslassen.

62 Vor der Fahrt


Kraftbegrenzung der Fensterheber

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 61.
WARNUNG
Das Schließen der elektrischen Fenster ohne
Kraftbegrenzung kann schwere Verletzungen
Die Kraftbegrenzung der elektrischen Fensterhe- verursachen.
ber kann die Gefahr von Quetschverletzungen ● Elektrische Fenster immer achtsam schlie-
beim Schließen des Fensters vermindern ⇒  . ßen.
Wenn der automatische Hochlauf (Schließvorgang) ● Es darf sich niemand im Funktionsbereich
eines Fensters durch Schwergängigkeit oder durch der elektrischen Fensterheber befinden, ins-
ein Hindernis beeinträchtigt wird, öffnet sich das besondere wenn ohne Kraftbegrenzung ge-
Fenster sofort wieder. schlossen wird.
● Prüfen, warum das Fenster nicht geschlossen ● Die Kraftbegrenzung verhindert nicht,
hat. dass Finger und andere Körperteile gegen
● Erneut versuchen, das Fenster zu schließen. den Fensterrahmen gedrückt und dadurch
verletzt werden können.
● Wenn innerhalb von etwa 10 Sekunden seit
dem ersten Stoppen und Öffnen des Fensters das Die Kraftbegrenzung erfolgt auch beim Kom-
C tf

Fenster erneut im automatischen Hochlauf durch fortschließen der Fenster mit dem Fahrzeug-
Schwergängigkeit oder durch ein Hindernis am schlüssel ⇒ Seite 62. 
O or

Schließvorgang gehindert werden sollte, ist der


no

Automatikhochlauf für etwa 10 Sekunden außer


N d

Betrieb.
● Wenn sich das Fenster weiterhin durch
FI is

Schwergängigkeit oder durch ein Hindernis nicht


schließen lässt, stoppt das Fenster an der ent-
D tri

sprechenden Stelle. Durch nochmaliges Betätigen


der Taste innerhalb von etwa 10 Sekunden
EN b

schließt das Fenster ohne Kraftbegrenzung ⇒  .

Fenster ohne Kraftbegrenzung schließen


TI utio

● Fenster innerhalb von etwa 10 Sekunden durch


Halten der Taste versuchen, erneut zu schließen.
AL n!

Die Kraftbegrenzung ist dabei für einen gerin-


gen Funktionsbereich des Schließwegs deakti-
viert!
● Wenn der Schließvorgang länger als etwa
10 Sekunden dauert, ist die Kraftbegrenzung wie-
der aktiv. Das Fenster stoppt dann wieder bei einer
erneuten Schwergängigkeit oder einem Hindernis.
● Wenn sich das Fenster weiterhin nicht schlie-
ßen lässt, einen Fachbetrieb aufsuchen.

Schiebefenster öffnen und schließen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 61.
Schiebefenster in der Seitenwand öffnen
● Fenstergriff zusammendrücken und dabei nach
innen ziehen.
● Fenstergriff in dieser Stellung festhalten und
[Link].00

dabei das Schiebefenster öffnen.


● Darauf achten, dass das Schiebefenster in ei-
ner der vorhandenen Stellungen einrastet. 

Auf und Zu 63
Schiebefenster in der Seitenwand schließen WARNUNG
● Fenstergriff zusammendrücken und dabei nach
Ein nicht eingerastetes Schiebefenster kann
innen ziehen.
sich bei einem plötzlichen Bremsmanöver
● Fenstergriff in dieser Stellung festhalten und oder Unfall nach vorn schieben und Verlet-
dabei das Schiebefenster schließen. zungen verursachen.
● Unterhalb des Fenstergriffs den Fensterrahmen ● Schiebefenster immer in einer der drei
nach vorn drücken, um sicherzustellen, dass das Stellungen sicher einrasten lassen. 
Schiebefenster sicher eingerastet ist.

C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

64 Vor der Fahrt


Richtig und sicher sitzen
Sitzposition einstellen

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- Lenkradposition einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . 71
genden Themen: Mittelarmlehne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
Gefahr durch eine falsche Sitzposition . . . . . . 66
Anzahl der Sitzplätze
Richtige Sitzposition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Bedienungselemente am Vordersitz . . . . . . . . 68 Das Fahrzeug hat insgesamt 5 oder 7 Sitzplätze.
Jeder Sitzplatz ist mit einem Sicherheitsgurt aus-
Kopfstütze einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
gestattet.
Kopfstütze aus- und einbauen . . . . . . . . . . . . . 70

Ausstattung Sitzplätze vorn Sitzplätze in der zwei- Sitzplätze in der dritten


ten Sitzreihe Sitzreihe
5-Sitzer 2 3 –
C tf

7-Sitzer 2 3 2
O or

Ergänzende Informationen und WARNUNG (Fortsetzung)


no

Warnhinweise:
N d

gen bzw. niemals aus dem Fenster halten.


● Sitzfunktionen ⇒ Seite 73 Der Airbag und der Sicherheitsgurt können
FI is

● Sicherheitsgurte ⇒ Seite 75 sonst keine Schutzwirkung entfalten, son-


dern können das Verletzungsrisiko bei einem
● Airbag-System ⇒ Seite 85
D tri

Unfall erhöhen.
● Kindersitze (Zubehör) ⇒ Seite 94
EN b

● Gepäckraum ⇒ Seite 141 WARNUNG


● Ablagen ⇒ Seite 180 Vor allen Fahrten immer Sitz, Sicherheitsgurt
und die Kopfstützen richtig einstellen und
TI utio

WARNUNG sich vergewissern, dass alle Mitfahrer richtig


Eine falsche Sitzposition im Fahrzeug kann angegurtet sind.
AL n!

bei plötzlichen Fahr- und Bremsmanövern, ● Beifahrersitz so weit wie möglich nach
bei einem Zusammenstoß oder Unfall und hinten schieben.
beim Auslösen der Airbags das Risiko ● Fahrersitz so einstellen, dass mindestens
schwerer oder tödlicher Verletzungen erhö- 25 cm Platz zwischen Brustkorb und Lenk-
hen. radmitte sind. Wenn diese Anforderung auf-
● Alle Fahrzeuginsassen müssen vor Fahrt- grund körperlicher Gegebenheiten nicht er-
antritt immer die richtige Sitzposition einneh- füllt werden kann, unbedingt mit einem Fach-
men und während der Fahrt beibehalten. Das betrieb in Verbindung setzen, um ggf. Son-
gilt auch für das Anlegen des Sicherheits- dereinbauten vorzunehmen.
gurts. ● Niemals mit stark nach hinten geneigter
● Niemals mehr Personen mitnehmen, als Sitzlehne fahren. Je weiter die Sitzlehne nach
Sitzplätze mit Sicherheitsgurten im Fahrzeug hinten geneigt ist, desto größer ist das Verlet-
vorhanden sind. zungsrisiko durch einen falschen Gurtband-
● Kinder immer mit einem zugelassenen verlauf und eine falsche Sitzposition.
und geeigneten Rückhaltesystem gemäß ih- ● Niemals mit nach vorn geneigter Sitzlehne
rer Körpergröße und ihrem Gewicht im Fahr- fahren. Ein auslösender Frontairbag kann die
zeug sichern ⇒ Seite 94, ⇒ Seite 85. Sitzlehne nach hinten schmettern und Mitfah-
● Füße während der Fahrt immer im Fuß- rer auf den Rücksitzen verletzen. 
[Link].00

raum halten. Niemals beispielsweise die Füße


auf den Sitz oder auf die Instrumententafel le-

Richtig und sicher sitzen 65


WARNUNG (Fortsetzung) WARNUNG (Fortsetzung)
● Größtmöglichen Abstand zum Lenkrad ● Die Vordersitze in der Höhe, Neigung und
und der Instrumententafel einnehmen und Längsrichtung nur dann einstellen, wenn sich
beibehalten. niemand im Verstellbereich der Sitze befin-
● Immer aufrecht mit dem Rücken gegen die det.
Sitzlehne bei richtig eingestellten Vordersit- ● Der Verstellbereich der Vordersitze darf
zen sitzen. Kein Körperteil direkt oder zu nah nicht durch Gegenstände eingeschränkt wer-
an den Einbauort des Airbags positionieren. den.
● Für Mitfahrer auf den hinteren Sitzplätzen
erhöht sich das Risiko schwerer Verletzun- WARNUNG
gen, wenn sie nicht aufrecht sitzen, weil die Feuerzeuge im Fahrzeug können beschädigt
Sicherheitsgurte nicht richtig positioniert oder unbemerkt gezündet werden. Dies kann
sind. schwere Verbrennungen und Fahrzeugschä-
den verursachen.
WARNUNG ● Vor dem Verstellen von Sitzen immer si-
Unsachgemäßes Einstellen der Sitze kann cherstellen, dass sich kein Feuerzeug im Be-
Unfälle und schwere Verletzungen verursa- reich beweglicher Sitzteile befindet.
chen. ● Vor dem Schließen von Ablagen oder Fä-
C tf

● Die Sitze nur bei stehendem Fahrzeug ein- chern immer sicherstellen, dass sich keine
stellen, da sich die Sitze sonst während der Feuerzeuge im Schließbereich befinden.
O or

Fahrt unerwartet verstellen können und die ● Feuerzeuge niemals in Ablagen, Fächern
no

Kontrolle über das Fahrzeug verloren gehen


N d

oder auf anderen Flächen im Fahrzeug able-


kann. Außerdem wird beim Einstellen eine gen. Infolge hoher Oberflächentemperaturen,
FI is

falsche Sitzposition eingenommen. insbesondere im Sommer, können sich Feu-


erzeuge entzünden. 
D tri
EN b

Gefahr durch eine falsche Sitzposition

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- Immer wenn das Fahrzeug in Bewegung ist:
TI utio

leitenden Informationen und Sicher- ● Niemals im Fahrzeug stehen.


heitshinweise auf Seite 65.
AL n!

● Niemals auf den Sitzen stehen.


Wenn die Sicherheitsgurte nicht getragen werden ● Niemals auf den Sitzen knien.
oder falsch angelegt wurden, erhöht sich das Risi- ● Niemals die Sitzlehne stark nach hinten neigen.
ko schwerer oder tödlicher Verletzungen. Die Si- ● Niemals gegen die Instrumententafel lehnen.
cherheitsgurte können nur bei richtigem Gurtband-
● Niemals auf den Sitzen im Fahrgastraum hinle-
verlauf ihre optimale Schutzwirkung erreichen. Ei-
gen.
ne falsche Sitzposition beeinträchtigt erheblich die
Schutzwirkung der Sicherheitsgurte. Die Folge ● Niemals nur auf den vorderen Bereich des Sit-
können schwere oder gar tödliche Verletzungen zes setzen.
sein. Das Risiko schwerer oder tödlicher Verletzun- ● Niemals zur Seite gerichtet sitzen.
gen erhöht sich insbesondere dann, wenn ein aus- ● Niemals aus dem Fenster lehnen.
lösender Airbag den Fahrzeuginsassen trifft, der
eine falsche Sitzposition eingenommen hat. Der ● Niemals die Füße aus dem Fenster halten.
Fahrer trägt die Verantwortung für alle Fahrzeugin- ● Niemals die Füße auf die Instrumententafel le-
sassen und insbesondere für Kinder, die im Fahr- gen.
zeug befördert werden. ● Niemals die Füße auf das Sitzpolster oder auf
Die folgende Aufzählung enthält Beispiele, welche die Sitzlehne legen.
Sitzpositionen für alle Fahrzeuginsassen gefährlich ● Niemals im Fußraum mitfahren.
werden können. ● Niemals auf den Armlehnen sitzen. 

66 Vor der Fahrt


● Niemals ohne angelegten Sicherheitsgurt auf WARNUNG (Fortsetzung)
dem Sitzplatz mitfahren.
● Alle Fahrzeuginsassen müssen während
● Niemals im Gepäckraum aufhalten. der Fahrt immer die richtige Sitzposition ein-
nehmen und richtig angegurtet sein.
WARNUNG ● Durch falsche Sitzpositionen, dem Nicht-
Jede falsche Sitzposition im Fahrzeug erhöht anlegen des Sicherheitsgurts oder zu gerin-
bei Unfällen und plötzlichen Fahr- und gem Abstand zum Airbag setzen sich die
Bremsmanövern das Risiko schwerer oder Fahrzeuginsassen lebensgefährlichen oder
tödlicher Verletzungen. tödlichen Verletzungsgefahren aus, insbe-
sondere, wenn die Airbags auslösen und da-
bei einen Fahrzeuginsassen treffen, der eine
falsche Sitzposition eingenommen hat. 

Richtige Sitzposition
C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b

Abb. 31 Der richtige Abstand des Fahrers zum Abb. 32 Richtiger Gurtbandverlauf und richtige
TI utio

Lenkrad muss mindestens 25 cm betragen. Kopfstützeneinstellung.


AL n!

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 65.
Für alle Fahrzeuginsassen gilt:
● Kopfstütze so einstellen, dass die Oberkante
der Kopfstütze sich möglichst auf einer Linie mit
dem oberen Teil des Kopfs – jedoch nicht niedriger
Im Folgenden sind die richtigen Sitzpositionen für als Augenhöhe – befindet. Hinterkopf stets so nah
den Fahrer und die Mitfahrer angegeben. wie möglich an der Kopfstütze positionieren
Personen, die aufgrund ihrer körperlichen Gege- ⇒ Abb. 31 und ⇒ Abb. 32.
benheiten die richtige Sitzposition nicht erreichen ● Bei kleinen Menschen Kopfstütze ganz nach
können, sollten sich bei einem Fachbetrieb über unten schieben, auch wenn sich der Kopf dann un-
mögliche Sondereinbauten informieren. Nur mit terhalb der Kopfstützenoberkante befindet.
der richtigen Sitzposition erlangt man die optimale ● Bei großen Menschen Kopfstütze bis zum An-
Schutzwirkung des Sicherheitsgurts und der Air- schlag nach oben schieben.
bags. Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt dafür
● Sitzlehne in eine aufrechte Position stellen, so-
den Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner.
dass der Rücken vollständig an der Sitzlehne an-
Zur eigenen Sicherheit und um Verletzungen im liegt.
Falle eines plötzlichen Bremsmanövers oder Un- ● Während der Fahrt beide Füße im Fußraum
falls zu reduzieren, empfiehlt Volkswagen Nutz- lassen.
fahrzeuge folgende Sitzpositionen:
[Link].00

● Sicherheitsgurte richtig einstellen und anlegen


⇒ Seite 75. 

Richtig und sicher sitzen 67


Für den Fahrer gilt zusätzlich: ● Fahrersitz in der Höhe so einstellen, dass der
● Lenkrad so einstellen, dass der Abstand zwi- oberste Punkt des Lenkrads erreicht werden kann.
schen Lenkrad und Brustbein mindestens 25 cm ● Immer beide Füße im Fußraum lassen, um je-
beträgt ⇒ Abb. 31 und das Lenkrad mit beiden derzeit die Kontrolle über das Fahrzeug zu behal-
Händen und leicht gebeugten Armen seitlich am ten.
äußeren Rand festgehalten werden kann.
Für den Beifahrer gilt zusätzlich:
● Das eingestellte Lenkrad muss immer in Rich-
tung des Brustkorbs und nicht in Richtung des Ge- ● Beifahrersitz so weit wie möglich nach hinten
sichts zeigen. schieben, damit der Airbag im Falle einer Auslö-
sung seine volle Schutzwirkung erzielen kann. 
● Fahrersitz in Längsrichtung so einstellen, dass
die Pedale mit leicht angewinkelten Beinen durch-
getreten werden können.

Bedienungselemente am Vordersitz

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
C tf

heitshinweise auf Seite 65.


O or

Die Bedienungselemente sind beim rechten Vor-


no

dersitz spiegelbildlich angeordnet.


N d
FI is
D tri
EN b

Abb. 33 Bedienungselemente am linken Vorder-


TI utio

sitz.
AL n!

Abb. 33 Funktion Handlung


Den Hebel ziehen und Vordersitz verschieben. Der
Vordersitz vor- oder zurückschie-
1 Vordersitz muss nach dem Loslassen des Hebels ein-
ben.
rasten!
Vorklappen: Den Hebel ziehen und Sitzlehne vorklap-
pen. Gleichzeitig den Sitz nach vorn schieben.
Sitzlehne vor- oder zurückklappen Zurückklappen: Den Sitz ganz nach hinten schieben,
2
(nur 2-türige Fahrzeuge). bis er einrastet. Hebel ziehen und Sitzlehne zurück-
klappen. Die Sitzlehne muss in aufrechter Position ein-
rasten.
3 Lendenwirbelstütze einstellen. Handrad drehen.
4 Sitzlehne einstellen. Handrad drehen.
Den Hebel ggf. mehrfach nach oben oder unten bewe-
5 Sitzhöhe einstellen.
gen. 

68 Vor der Fahrt


Kopfstütze einstellen

Abb. 34 Kopfstützen der ersten und zweiten Sitz- Abb. 35 Kopfstütze für die dritte Sitzreihe einstel-
reihe einstellen. len.
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
Kopfstützeneinstellung für große Menschen
Kopfstütze bis zum Anschlag nach oben schieben.
O or

heitshinweise auf Seite 65.


no
N d

WARNUNG
Alle Sitzplätze sind mit Kopfstützen ausgestattet.
Das Fahren mit ausgebauten oder falsch ein-
FI is

Höhe einstellen gestellten Kopfstützen erhöht bei Unfällen


● Kopfstütze in Pfeilrichtung nach oben oder bei und plötzlichen Fahr- und Bremsmanövern
D tri

gedrückter Taste ⇒ Abb. 34 1 bzw. ⇒ Abb. 35 1 das Risiko schwerer oder tödlicher Verletzun-
nach unten schieben ⇒  . gen.
EN b

● Kopfstütze muss sicher in einer Position einras- ● Immer mit richtig eingebauter und einge-
ten. stellter Kopfstütze fahren, wenn auf dem Sitz-
platz eine Person sitzt.
TI utio

Richtige Kopfstützeneinstellung ● Jeder Insasse muss die Kopfstütze ent-


Kopfstütze so einstellen, dass die Oberkante der sprechend seiner Körpergröße richtig einge-
AL n!

Kopfstütze sich möglichst auf einer Linie mit dem stellt haben, um das Risiko von Genickverlet-
oberen Teil des Kopfs – jedoch nicht niedriger als zungen beim Unfall zu reduzieren. Dabei
Augenhöhe – befindet. Hinterkopf stets so nah wie muss die Oberkante der Kopfstütze sich
möglich an der Kopfstütze positionieren. möglichst auf einer Linie mit dem oberen Teil
des Kopfs befinden – jedoch nicht niedriger
Kopfstützeneinstellung für kleine Menschen als Augenhöhe. Den Hinterkopf so nah wie
Kopfstütze bis zum Anschlag nach unten schieben, möglich und mittig an der Kopfstütze positio-
auch wenn sich der Kopf dann unterhalb der Kopf- nieren.
stützenoberkante befindet. In der untersten Positi- ● Niemals die Kopfstütze während der Fahrt
on kann zwischen Kopfstütze und Rückenlehne ei- einstellen.
ne kleine Lücke vorhanden sein.

[Link].00

Richtig und sicher sitzen 69


Kopfstütze aus- und einbauen

Abb. 36 Kopfstützen der ersten und zweiten Sitz- Abb. 37 Kopfstütze der dritten Sitzreihe ausbau-
reihe ausbauen. en.
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
Kopfstützen der dritten Sitzreihe einbauen
● Kopfstütze richtig über den Kopfstützenführun-
O or

heitshinweise auf Seite 65. gen positionieren und in die Führungen der ent-
no
N d

sprechenden Sitzlehne stecken.


Alle Sitzplätze sind mit Kopfstützen ausgestattet.
● Kopfstütze bei vollständig gedrückter Taste 1
FI is

Die Kopfstützen sind für die jeweilige Sitzreihe nach unten schieben.
konstruiert. Sie dürfen nicht an Sitzplätzen in einer ● Kopfstützen gemäß richtiger Sitzposition ein-
D tri

anderen Sitzreihe eingebaut werden. stellen ⇒ Seite 69.


EN b

Kopfstützen der ersten und zweiten


Sitzreihe ausbauen WARNUNG
● Kopfstütze ganz nach oben schieben ⇒  . Das Fahren mit ausgebauten oder falsch ein-
gestellten Kopfstützen erhöht bei Unfällen
TI utio

● Kopfstütze bei gedrückter Taste ⇒ Abb. 36 1


und plötzlichen Fahr- und Bremsmanövern
ganz herausziehen.
das Risiko schwerer oder tödlicher Verletzun-
AL n!

Kopfstützen der ersten und zweiten gen.


Sitzreihe einbauen ● Immer mit richtig eingebauter und einge-
● Kopfstütze richtig über den Kopfstützenführun- stellter Kopfstütze fahren, wenn auf dem Sitz-
gen positionieren und in die Führungen der ent- platz eine Person sitzt.
sprechenden Sitzlehne stecken. ● Ausgebaute Kopfstützen umgehend wie-
● Kopfstütze bei gedrückter Taste 1 nach unten der einbauen, damit die Mitfahrer richtig ge-
schieben. schützt sein können.
● Kopfstützen gemäß richtiger Sitzposition ein-
stellen ⇒ Seite 69. HINWEIS
● Gegebenenfalls Sitzlehne so verstellen, dass Beim Aus- und Einbau der Kopfstütze darauf
die Kopfstütze ausgebaut werden kann. achten, dass die Kopfstütze nicht gegen den
Dachhimmel, die Vordersitzlehne oder andere
Kopfstützen der dritten Sitzreihe ausbauen Fahrzeugteile stößt. Ansonsten können Be-
● Kopfstütze ganz nach oben schieben ⇒  . schädigungen die Folge sein. 
● Kopfstütze bei vollständig gedrückter Taste
⇒ Abb. 37 1 ganz herausziehen.

70 Vor der Fahrt


Lenkradposition einstellen

WARNUNG
Unsachgemäßer Gebrauch der Lenkradpositi-
onseinstellung und eine falsche Einstellung
des Lenkrads können schwere oder tödliche
Verletzungen verursachen.
● Den Hebel 1 nach dem Einstellen immer
fest nach oben schwenken, damit das Lenk-
rad während der Fahrt nicht unbeabsichtigt
seine Position verändert.
● Niemals das Lenkrad während der Fahrt
einstellen. Wenn während der Fahrt festge-
stellt wird, dass eine Einstellung notwendig
sein sollte, sicher anhalten und das Lenkrad
Abb. 38 Unter dem Lenkrad in der Lenksäulen- richtig einstellen.
verkleidung: Hebel für die mechanische Einstel- ● Das eingestellte Lenkrad muss immer in
lung der Lenksäule. Richtung des Brustkorbs und nicht in Rich-
C tf

tung des Gesichts zeigen, um die Schutzwir-

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- kung des Fahrer-Frontairbags im Falle eines
O or

leitenden Informationen und Sicher- Unfalls nicht einzuschränken.


no

heitshinweise auf Seite 65.


N d

● Lenkrad während der Fahrt immer nur mit


beiden Händen seitlich am äußeren Rand (9-
FI is

Lenkrad vor der Fahrt und nur bei stehendem Uhr- und 3-Uhr-Position) festhalten, um Ver-
Fahrzeug einstellen. letzungen durch einen auslösenden Fahrer-
D tri

● Den Hebel ⇒ Abb. 38 1 nach unten schwen- Frontairbag zu reduzieren.


ken. ● Niemals das Lenkrad in der 12-Uhr-Positi-
EN b

● Lenkrad so einstellen, dass es mit beiden Hän- on oder in einer anderen Weise festhalten,
den und leicht gebeugten Armen seitlich am äuße- z. B. in der Lenkradmitte. Bei Auslösung des
ren Rand (9-Uhr- und 3-Uhr-Position) festgehalten Fahrer-Frontairbags können schwere Verlet-
TI utio

werden kann. zungen an Armen, Händen und am Kopf die


Folge sein. 
● Den Hebel fest nach oben drücken, bis er bün-
AL n!

dig mit der Lenksäule ist ⇒  .

Mittelarmlehne
Mittelarmlehne verstellen
Zum Anheben Mittelarmlehne in Pfeilrichtung
⇒ Abb. 39 1 rastenweise nach oben drücken.
Zum Absenken Mittelarmlehne ganz nach oben
ziehen. Anschließend Mittelarmlehne nach unten
absenken.
Zum Verstellen in Längsrichtung Mittelarmlehne 2
ganz nach vorn bzw. hinten bis zur Verrastung ver-
schieben. 

Abb. 39 Mittelarmlehne vorn.


[Link].00

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 65.

Richtig und sicher sitzen 71


WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)

Die Mittelarmlehne kann die Bewegungsfrei- ● Ablagefächer in der Mittelarmlehne wäh-


heit der Arme des Fahrers beeinträchtigen rend der Fahrt immer geschlossen halten.
und dadurch Unfälle und schwere Verletzun- ● Niemals eine Person oder ein Kind auf der
gen verursachen. Mittelarmlehne befördern. Diese falsche Sitz-
position kann schwere Verletzungen verursa-
chen. 

C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

72 Vor der Fahrt


Sitzfunktionen

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
WARNUNG
genden Themen:
Unsachgemäßes Verwenden der Sitzfunktio-
Sitzheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
nen kann schwere Verletzungen verursachen.
Ergänzende Informationen und ● Vor Fahrtantritt immer die richtige Sitzpo-
Warnhinweise: sition einnehmen und während der Fahrt bei-
behalten. Das gilt auch für alle Mitfahrer.
● Sitzposition einstellen ⇒ Seite 65
● Hände, Finger und Füße oder sonstige
● Sicherheitsgurte ⇒ Seite 75
Körperteile immer aus den Funktions- und
● Airbag-System ⇒ Seite 85 Verstellbereichen der Sitze fernhalten. 
● Kindersitze (Zubehör) ⇒ Seite 94
● Außenspiegel ⇒ Seite 120
● Gepäckraum ⇒ Seite 141
C tf
O or

Sitzheizung
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio

Abb. 40 In der Mittelkonsole: Regler für die Sitz- Abb. 41 In der Mittelkonsole: Tasten für die Sitz-
heizung der Vordersitze (Variante 1). heizung der Vordersitze (Variante 2).
AL n!

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 73.
● Sitz ist unbenutzt.
● Sitz ist mit einem Schonbezug bezogen.
● Kindersitz ist auf dem Sitz installiert.
Die Sitzflächen können bei eingeschalteter Zün- ● Sitzfläche ist feucht oder nass.
dung elektrisch beheizt werden. Bei einigen Sitz- ● Innenraum- oder Außentemperatur ist wärmer
ausführungen wird zusätzlich die Sitzlehne be- als +25 °C (+77 °F).
heizt.
Wenn eine der folgenden Bedingungen zutrifft, die
Sitzheizung nicht einschalten:

Funktion Handlung Sitzheizung bei Fahrzeugen Handlung Sitzheizung bei Fahrzeigen


mit Heizung ⇒ Abb. 40 mit Klimaanlage oder Climatronic
⇒ Abb. 41
Einschalten: Den Regler auf gewünschte Heizstufe Taste  drücken. Sitzheizung ist mit maxi-
drehen. maler Heizleistung eingeschaltet.
Heizleistung ein- Regler auf eine andere Heizstufe drehen. Taste  wiederholt drücken, bis ge-
[Link].00

stellen: wünschte Heizleistung eingestellt ist.


Ausschalten: Den Regler auf 0 drehen. Taste  so oft drücken, bis in der Taste
keine Kontrollleuchte mehr leuchtet
⇒ Abb. 41. 

Richtig und sicher sitzen 73


Wenn die Zündung bei eingeschalteter Sitzheizung WARNUNG (Fortsetzung)
des Fahrersitzes ausgeschaltet wird, bleibt die Ein-
● Darauf achten, dass die Sitzfläche trocken
stellung der Sitzheizung des Fahrersitzes bis zum
ist, bevor die Sitzheizung benutzt wird.
nächsten Einschalten der Zündung für max. 10 Mi-
nuten gespeichert. ● Nicht mit feuchter oder nasser Kleidung
auf den Sitz setzen.
WARNUNG ● Keine feuchten oder nassen Gegenstände
und Kleidungsstücke auf dem Sitz ablegen.
Personen, die durch Medikamenteneinnahme,
durch Lähmungen oder aufgrund chronischer ● Keine Flüssigkeiten auf dem Sitz ver-
Erkrankungen, z. B. Diabetes unter einge- schütten.
schränkter oder keiner Schmerz- oder Tempe-
raturwahrnehmung leiden, können sich bei HINWEIS
der Benutzung der Sitzheizung Verbrennun- ● Um die Heizelemente der Sitzheizung nicht
gen an Rücken, Gesäß und Beinen zuziehen, zu beschädigen, nicht auf den Sitzen knien
die einen sehr langen Heilungszeitraum nach oder Sitzfläche und Sitzlehne anderweitig
sich ziehen können oder nicht mehr vollstän- punktförmig belasten.
dig verheilen. Für Fragen zum eigenen Ge-
sundheitszustand einen Arzt aufsuchen. ● Flüssigkeiten, spitze Gegenstände und iso-
lierende Materialien, wie z. B. ein Schonbezug
● Personen mit eingeschränkter Schmerz- oder Kindersitz, auf dem Sitz können die Sitz-
C tf

oder Temperaturwahrnehmung dürfen die heizung beschädigen.


Sitzheizung niemals benutzen.
O or

● Bei Geruchsentwicklung Sitzheizung sofort


no

ausschalten und vom Fachbetrieb prüfen las-


WARNUNG
N d

sen.
Ein Durchnässen des Polsterstoffes kann
FI is

Fehlfunktionen der Sitzheizung verursachen Sitzheizung nur so lange eingeschaltet las-


und das Risiko von Verbrennungen erhöhen. sen, wie sie benötigt wird. Andernfalls wird
D tri

unnötig Kraftstoff verbraucht. 


EN b
TI utio
AL n!

74 Vor der Fahrt


Sicherheitsgurte

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
insassen müssen die Sicherheitsgurte immer
Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76 richtig angelegt sein, wenn sich das Fahr-
Frontalunfälle und die Gesetze der Physik . . . 77 zeug bewegt.
Was mit nicht angegurteten ● Jeder Insasse im Fahrzeug muss immer
Fahrzeuginsassen geschieht . . . . . . . . . . . . . . 78 vor jeder Fahrt die richtige Sitzposition ein-
Sicherheitsgurte schützen . . . . . . . . . . . . . . . . 79 nehmen, den zum Sitzplatz gehörenden Si-
Umgang mit Sicherheitsgurten . . . . . . . . . . . . . 80 cherheitsgurt richtig anlegen und während
Sicherheitsgurt anlegen oder ablegen . . . . . . 81 der Fahrt richtig angelegt lassen. Das gilt für
Gurtbandverlauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82 alle Mitfahrer und auch im Stadtverkehr.
Gurthöheneinstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83 ● Kinder während der Fahrt mit einem dem
Gurtaufrollautomat, Gurtstraffer, Körpergewicht und der Körpergröße ent-
Gurtkraftbegrenzer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83 sprechenden Rückhaltesystem sowie richtig
C tf

angelegten Sicherheitsgurten im Fahrzeug si-


Service und Entsorgung der Gurtstraffer . . . . 84
chern ⇒ Seite 94.
O or

Regelmäßig den Zustand aller Sicherheitsgurte ● Erst losfahren, wenn alle Mitfahrer den Si-
no

prüfen. Bei Beschädigungen des Gurtgewebes, cherheitsgurt richtig angelegt haben.


N d

der Gurtverbindungen, des Aufrollautomaten oder ● Schlosszunge immer nur in das Gurt-
des Schlossteils den jeweiligen Sicherheitsgurt
FI is

schloss des zugehörigen Sitzes stecken und


umgehend von einem Fachbetrieb ersetzen lassen sicher einrasten lassen. Das Benutzen eines
⇒  . Der Fachbetrieb muss die richtigen Ersatztei- nicht zum Sitz gehörenden Gurtschlosses re-
D tri

le verwenden, die zum Fahrzeug, zur Ausstattung duziert die Schutzwirkung und kann schwere
und zum Modelljahr passen. Volkswagen Nutzfahr-
EN b

Verletzungen verursachen.
zeuge empfiehlt dafür den Volkswagen Nutzfahr-
● Niemals Fremdkörper und Flüssigkeiten in
zeuge Partner.
die Einführtrichter der Gurtschlösser gelan-
gen lassen. Dadurch können die Funktionen
TI utio

Ergänzende Informationen und


Warnhinweise: der Gurtschlösser und Sicherheitsgurte be-
einträchtigt werden.
AL n!

● Sitzposition einstellen ⇒ Seite 65


● Niemals den Sicherheitsgurt während der
● Airbag-System ⇒ Seite 85
Fahrt ablegen.
● Kindersitze (Zubehör) ⇒ Seite 94
● Immer nur eine Person mit einem Sicher-
● Ablagen ⇒ Seite 180 heitsgurt angurten.
● Innenraum pflegen und reinigen ⇒ Seite 300 ● Niemals Kinder oder Babys auf dem
● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Ände- Schoß mitnehmen und zusammen angurten.
rungen ⇒ Seite 320 ● Nicht mit stark auftragender, loser Klei-
dung fahren, z. B. Mantel über Sakko, da da-
WARNUNG durch der einwandfreie Sitz und die Funktion
Nicht angelegte oder falsch angelegte Sicher- des Sicherheitsgurts beeinträchtigt werden.
heitsgurte erhöhen das Risiko schwerer oder
tödlicher Verletzungen. Die optimale Schutz- WARNUNG
wirkung der Sicherheitsgurte wird nur er- Beschädigte Sicherheitsgurte stellen eine
reicht, wenn die Sicherheitsgurte angelegt große Gefahr dar und können schwere oder
und richtig benutzt werden. tödliche Verletzungen verursachen.
● Sicherheitsgurte sind die wirksamsten ● Niemals den Sicherheitsgurt durch Ein-
Mittel, um die Gefahr von schweren und tödli- klemmen in der Tür oder in der Sitzmechanik
[Link].00

chen Verletzungen bei Unfällen zu reduzieren. beschädigen. 


Zum Schutz des Fahrers und aller Fahrzeug-

Richtig und sicher sitzen 75


WARNUNG (Fortsetzung) WARNUNG (Fortsetzung)
● Wenn das Gurtgewebe oder andere Teile sichtliche Beschädigung vorliegt. Außerdem
des Sicherheitsgurts beschädigt sind, kön- sind die Verankerungen der Sicherheitsgurte
nen die Sicherheitsgurte bei einem Unfall zu prüfen.
oder plötzlichem Bremsmanöver reißen. ● Niemals selbst versuchen die Sicherheits-
● Beschädigte Sicherheitsgurte sofort durch gurte zu reparieren, zu verändern oder auszu-
neue Sicherheitsgurte ersetzen lassen, die bauen. Alle Reparaturen an Sicherheitsgur-
von Volkswagen Nutzfahrzeuge für das Fahr- ten, Aufrollautomaten und Schlossteilen nur
zeug freigegeben sind. Sicherheitsgurte, die vom Fachbetrieb durchführen lassen. 
während eines Unfalls beansprucht und da-
durch gedehnt wurden, müssen von einem
Fachbetrieb erneuert werden. Die Erneuerung
kann notwendig sein, auch wenn keine offen-

Warnleuchte

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


C tf

leitenden Informationen und Sicher-


heitshinweise auf Seite 75.
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b

Abb. 42 Warnleuchte im Kombi-Instrument.

leuchtet
TI utio

oder mögliche Ursache Abhilfe


blinkt
AL n!

Nicht angelegter Sicherheitsgurt des Fah-


rers und Beifahrers, falls der Beifahrersitz Sicherheitsgurte anlegen.
 belegt ist.
Gegenstände vom Beifahrersitz nehmen und si-
Gegenstände liegen auf dem Beifahrersitz.
cher verstauen.

Beim Einschalten der Zündung leuchten einige


WARNUNG
Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung
kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden. Nicht angelegte oder falsch angelegte Sicher-
heitsgurte erhöhen das Risiko schwerer oder
Wenn die Sicherheitsgurte bei Fahrtbeginn und ei-
tödlicher Verletzungen. Die optimale Schutz-
ner Geschwindigkeit von mehr als etwa 25 km/h
wirkung der Sicherheitsgurte wird nur er-
(15 mph) nicht angelegt sind oder wenn die Sicher-
reicht, wenn die Sicherheitsgurte richtig be-
heitsgurte während der Fahrt abgelegt werden, er-
nutzt werden. 
tönt ein akustisches Signal für einige Sekunden.
Zusätzlich blinkt die Warnleuchte .
Die Warnleuchte  verlischt erst dann, wenn der
Fahrer und der Beifahrer bei eingeschalteter Zün-
dung die Sicherheitsgurte angelegt haben.

76 Vor der Fahrt


Frontalunfälle und die Gesetze der Physik

Abb. 43 Ein Fahrzeug fährt mit nicht angegurte- Abb. 44 Ein Fahrzeug fährt mit nicht angegurte-
ten Fahrzeuginsassen auf eine Mauer zu. ten Fahrzeuginsassen an die Mauer.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 75.
Fahrzeuginsassen, die ihre Sicherheitsgurte nicht
angelegt haben, sind also nicht mit ihrem Fahr-
zeug „verbunden“. Bei einem Frontalunfall werden
C tf

sich diese Personen folglich mit der gleichen Ge-


Das physikalische Prinzip eines Frontalunfalls ist schwindigkeit weiterbewegen, wie sich das Fahr-
O or

einfach zu erklären. Sobald das Fahrzeug in Be- zeug vor dem Aufprall bewegt hat, bis sie etwas
no

wegung ist ⇒ Abb. 43, entsteht sowohl beim Fahr- aufhält! Da die Fahrzeuginsassen in unserem Bei-
N d

zeug als auch bei den Fahrzeuginsassen Bewe- spiel keine Sicherheitsgurte tragen, wird im Falle
gungsenergie, die so genannte „kinetische Ener- eines Aufpralls die gesamte Bewegungsenergie
FI is

gie“. der Fahrzeuginsassen nur durch den Aufprall an


die Mauer abgebaut ⇒ Abb. 44.
D tri

Je höher die Fahrzeuggeschwindigkeit und je hö-


her das Gewicht ist, desto mehr Energie muss im Bei einer Geschwindigkeit etwa 30 km/h (19 mph)
EN b

Falle eines Unfalls abgebaut werden. bis etwa 50 km/h (31 mph) werden bei einem Un-
fall am Körper Kräfte wirksam, die leicht eine Ton-
Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs ist jedoch der
ne (1000 kg) übersteigen können. Die auf den Kör-
bedeutsamere Faktor. Wenn sich beispielsweise
per wirkenden Kräfte steigen bei höheren Ge-
TI utio

die Geschwindigkeit von 25 km/h (15 mph) auf


schwindigkeiten sogar noch an.
50 km/h (31 mph) verdoppelt, vervierfacht sich die
AL n!

Bewegungsenergie! Dieses Beispiel gilt nicht nur für Frontalunfälle,


sondern bei allen Arten von Unfällen und Kollisio-
Die Größe der „kinetischen Energie“ hängt ganz
nen. 
wesentlich von der Fahrzeuggeschwindigkeit, vom
Gewicht des Fahrzeugs und der Fahrzeuginsassen
ab. Bei steigender Geschwindigkeit und zuneh-
mendem Gewicht muss mehr Energie im Falle ei-
nes Unfalls abgebaut werden.
[Link].00

Richtig und sicher sitzen 77


Was mit nicht angegurteten Fahrzeuginsassen geschieht

Abb. 45 Der nicht angegurtete Fahrer schleudert Abb. 46 Der nicht angegurtete Mitfahrer auf dem
nach vorn. Rücksitz schleudert nach vorn auf den angegurte-
ten Fahrer.
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- Sicherheitsgurt angelegt haben und ihn während
O or

leitenden Informationen und Sicher- der Fahrt richtig tragen, einschließlich des Fahrers.
no

heitshinweise auf Seite 75. Dadurch reduziert sich die Gefahr von schweren
N d

oder tödlichen Verletzungen im Falle eines Un-


falls – unabhängig davon, ob ein Airbag für den
FI is

Viele Menschen glauben, dass man seinen Körper


bei einem leichten Unfall mit den Händen abstüt- Sitzplatz vorhanden ist.
zen kann. Das ist falsch!
D tri

Ein Airbag löst nur einmal aus. Um die bestmögli-


Schon bei geringen Aufprallgeschwindigkeiten che Schutzwirkung zu erreichen, müssen die Si-
EN b

werden am Körper Kräfte wirksam, die nicht mehr cherheitsgurte immer richtig angelegt sein, um
mit den Armen und Händen abgestützt werden auch bei Unfällen ohne Airbag-Auslösung ge-
können. Bei einem Frontalunfall werden nicht an- schützt zu sein. Nicht angegurtete Fahrzeuginsas-
sen können aus dem Fahrzeug geschleudert wer-
TI utio

gegurtete Fahrzeuginsassen nach vorn geschleu-


dert und schlagen unkontrolliert auf Teile im Fahr- den und dadurch noch schwerere oder tödliche
zeuginnenraum, wie z. B. Lenkrad, Instrumenten- Verletzungen erleiden.
AL n!

tafel, Frontscheibe auf ⇒ Abb. 45. Auch für Fahrzeuginsassen auf den Rücksitzen ist
Das Airbag-System ist kein Ersatz für den Sicher- es wichtig, sich richtig anzugurten, da sie bei ei-
heitsgurt. Beim Auslösen der Airbags bieten die nem Unfall unkontrolliert durch den Wagen ge-
Airbags nur einen zusätzlichen Schutz. Airbags lö- schleudert werden. Ein nicht angegurteter Mitfah-
sen nicht bei allen Arten von Unfällen aus. Auch rer auf dem Rücksitz gefährdet also sowohl sich,
wenn das Fahrzeug mit einem Airbag-System aus- den Fahrer als auch andere Personen im Fahr-
gestattet ist, müssen alle Fahrzeuginsassen den zeug ⇒ Abb. 46. 

78 Vor der Fahrt


Sicherheitsgurte schützen
cherheitsgurte aufgefangen wird. Auch gewährleis-
ten die Vorderwagenstruktur und andere passive
Sicherheitsmerkmale des Fahrzeugs, wie z. B. das
Airbag-System, eine Reduzierung der Bewegungs-
energie. Die entstehende Energie verringert sich
somit und mindert das Verletzungsrisiko.
Die Beispiele beschreiben Frontalzusammenstöße.
Selbstverständlich reduzieren die richtig angeleg-
ten Sicherheitsgurte auch in allen anderen Unfall-
arten wesentlich die Verletzungsgefahr. Deshalb
müssen die Sicherheitsgurte vor jeder Fahrt ange-
legt sein, auch wenn „nur mal um die Ecke“ gefah-
ren wird. Darauf achten, dass auch alle Mitfahrer
richtig angegurtet sind.
Abb. 47 Angegurteter Fahrer, der bei einem plötz- Unfallstatistiken haben bewiesen, dass das richtige
lichen Bremsmanöver vom richtig angelegten Si- Anlegen der Sicherheitsgurte das Risiko einer Ver-
cherheitsgurt aufgefangen wird. letzung erheblich verringert und die Chance des
C tf

Überlebens bei einem schweren Unfall vergrößert.


 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-
O or

Richtig angelegte Sicherheitsgurte erhöhen darü-


leitenden Informationen und Sicher- ber hinaus die optimale Schutzwirkung von auslö-
no

heitshinweise auf Seite 75.


N d

senden Airbags im Falle eines Unfalls. Aus diesem


Grund ist in den meisten Ländern die Benutzung
FI is

Richtig angelegte Sicherheitsgurte können einen der Sicherheitsgurte gesetzlich vorgeschrieben.


großen Unterschied ausmachen. Richtig angelegte
Sicherheitsgurte halten Fahrzeuginsassen in der Obwohl das Fahrzeug mit Airbags ausgestattet ist,
D tri

richtigen Sitzposition und reduzieren in erheblich- müssen die Sicherheitsgurte angelegt werden. Die
Frontairbags beispielsweise lösen nur in einigen
EN b

em Maße die Bewegungsenergie im Falle eines


Unfalls. Die Sicherheitsgurte helfen auch unkon- Frontalunfällen aus. Die Frontairbags lösen nicht
trollierte Bewegungen zu verhindern, die ihrerseits bei leichten Frontalkollisionen, leichten Seitenkolli-
schwere Verletzungen nach sich ziehen können. sionen, Heckkollisionen, Überschlag und bei Unfäl-
TI utio

Zusätzlich reduzieren richtig angelegte Sicher- len aus, in denen der Airbag-Auslösewert im Steu-
heitsgurte die Gefahr, aus dem Wagen geschleu- ergerät nicht überschritten wurde.
AL n!

dert zu werden ⇒ Abb. 47. Deshalb immer den Sicherheitsgurt tragen und da-
Fahrzeuginsassen mit richtig angelegten Sicher- rauf achten, dass alle Mitfahrer den Sicherheitsgurt
heitsgurten profitieren in hohem Maße von der Tat- vor Fahrtantritt richtig angelegt haben! 
sache, dass die Bewegungsenergie über die Si-
[Link].00

Richtig und sicher sitzen 79


Umgang mit Sicherheitsgurten

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 75.

Checkliste
Umgang mit dem Sicherheitsgurt ⇒  :
 Regelmäßig den Zustand aller Sicherheitsgurte prüfen.
 Sicherheitsgurte sauber halten.
 Fremdkörper und Flüssigkeiten immer vom Gurtband, von der Schlosszunge und vom Einführtrich-
ter im Gurtschloss fernhalten.
 Sicherheitsgurt und Schlosszunge nicht einklemmen oder beschädigen, z. B. beim Türschließen.
 Sicherheitsgurt und Gurtbefestigungselemente niemals ausbauen, verändern oder reparieren.
 Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt immer richtig anlegen und während der Fahrt angelegt lassen.

Verdrehter Sicherheitsgurt Zum Erkennen, ob das Fahrzeug mit einem arre-


Wenn sich der Sicherheitsgurt nur schwer aus der tierbaren Sicherheitsgurt ausgestattet ist, Gurtband
C tf

Gurtführung herausziehen lässt, hat sich mögli- ganz herausziehen und durch den Gurtaufrollauto-
cherweise der Sicherheitsgurt durch ein zu schnel- maten wieder aufrollen lassen. Wenn beim Aufrol-
O or

les Zurückführen beim Gurtablegen innerhalb der len ein „klickendes“ Geräusch hörbar ist, ist der
no

Seitenverkleidung verdreht: Gurtaufrollautomat mit einer Kindersitzsicherung


N d

ausgestattet.
● Sicherheitsgurt an der Schlosszunge langsam
FI is

und vorsichtig vollständig herausziehen. WARNUNG


● Verdrehung im Sicherheitsgurt entfernen und Unsachgemäßer Umgang mit den Sicher-
D tri

Gurt langsam von Hand zurückführen. heitsgurten erhöht das Risiko von schweren
EN b

Wenn sich die Verdrehung im Sicherheitsgurt nicht oder tödlichen Verletzungen.


beseitigen lässt, Sicherheitsgurt trotzdem anlegen. ● Regelmäßig die Sicherheitsgurte und da-
Die Verdrehung darf sich dann nicht in einem Gurt- zugehörende Teile auf einwandfreien Zustand
bereich befinden, der direkt am Körper anliegt! Un- prüfen.
TI utio

verzüglich einen Fachbetrieb aufsuchen, um die ● Sicherheitsgurt immer sauber halten.


Verdrehung beseitigen zu lassen.
AL n!

● Gurtband nicht einklemmen, beschädigen


Arretierbarer Sicherheitsgurt oder an scharfen Kanten scheuern lassen.
Der arretierbare Sicherheitsgurt ist für die Befesti- ● Gurtschloss und Einführtrichter für die
gung eines Kinderrückhaltesystems vorgesehen. Schlosszunge immer frei von Fremdkörpern
Die Arretierung blockiert den Sicherheitsgurt dau- und Flüssigkeiten halten. 
erhaft und fixiert das Kinderrückhaltesystem auf
dem Sitz ⇒ Seite 94.

80 Vor der Fahrt


Sicherheitsgurt anlegen oder ablegen

Abb. 48 Schlosszunge des Sicherheitsgurts in Abb. 49 Schlosszunge vom Gurtschloss lösen.


das Gurtschloss einstecken.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 75.
Sicherheitsgurt ablegen
Sicherheitsgurt nur bei stehendem Fahrzeug able-
gen ⇒  .
C tf

Richtig angelegte Sicherheitsgurte halten die Fahr- ● Rote Taste im Gurtschloss drücken ⇒ Abb. 49.
O or

zeuginsassen bei einem Bremsmanöver oder Un- Die Schlosszunge springt heraus.
no

fall so in Position, dass sie maximalen Schutz bie- ● Gurt von Hand zurückführen, damit das Gurt-
N d

ten können ⇒  . band leichter aufrollt, der Sicherheitsgurt sich nicht


verdreht und die Verkleidung nicht beschädigt wird.
FI is

Wenn beim Auf- und Abrollen des Sicherheitsgur-


tes ein „klickendes“ Geräusch hörbar ist, handelt
WARNUNG
D tri

es sich um einen arretierbaren Sicherheitsgurt. Die


Arretierung des Sicherheitsgurtes darf nur zur Be- Ein falscher Gurtbandverlauf kann schwere
EN b

festigung bestimmter Kinderrückhaltesysteme ver- oder tödliche Verletzungen im Falle eines Un-
wendet werden ⇒ Seite 94, Kindersitze (Zube- falls verursachen.
hör). Eine eingeschaltete Arretierung muss gelöst ● Die optimale Schutzwirkung der Sicher-
werden, wenn ein Insasse den Sicherheitsgurt an-
TI utio

heitsgurte wird nur erreicht, wenn sich die


legt. Sitzlehne in einer aufrechten Position befin-
AL n!

Sicherheitsgurt anlegen det und der Sicherheitsgurt der Körpergröße


entsprechend richtig angelegt ist.
Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt anlegen.
● Das Ablegen des Sicherheitsgurts wäh-
● Den Vordersitz und die Kopfstütze richtig ein- rend der Fahrt kann bei einem Unfall oder
stellen ⇒ Seite 65. Bremsmanöver zu schweren oder tödlichen
● Die Rücksitzlehne in aufrechter Position einras- Verletzungen führen! 
ten ⇒  .
● Gurtband an der Schlosszunge gleichmäßig
über Brust und Becken ziehen. Dabei das Gurt-
band nicht verdrehen ⇒  .
● Schlosszunge fest in das zum Sitzplatz geh-
örende Gurtschloss stecken ⇒ Abb. 48.
● Zugprobe am Sicherheitsgurt durchführen, ob
die Schlosszunge sicher im Schloss eingerastet ist.
[Link].00

Richtig und sicher sitzen 81


Gurtbandverlauf

Abb. 50 Richtiger Gurtbandverlauf und richtige Kopfstützeneinstellung.

Richtiger Gurtbandverlauf
C tf

● Schultergurtteil des Sicherheitsgurts muss im-


mer über die Schultermitte verlaufen und niemals
O or

über den Hals, über dem Arm, unter dem Arm oder
no
N d

hinter dem Rücken.


● Beckengurtteil des Sicherheitsgurts muss im-
FI is

mer vor dem Becken verlaufen und niemals über


dem Bauch.
D tri

● Sicherheitsgurt immer flach und fest am Körper


anliegen lassen. Gurtband ggf. etwas nachziehen.
EN b

Bei schwangeren Frauen muss der Sicherheits-


gurt gleichmäßig über die Brust und möglichst tief
vor dem Becken verlaufen sowie flach anliegen,
TI utio

Abb. 51 Richtiger Gurtbandverlauf bei schwange- damit kein Druck auf den Unterleib ausgeübt wird
ren Frauen. – und das während der gesamten Schwanger-
AL n!

schaft ⇒ Abb. 51.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 75.
Gurtbandverlauf der Körpergröße anpassen
Der Gurtbandverlauf kann mit folgenden Ausstat-
tungen angepasst werden:
Nur mit einem richtigen Gurtbandverlauf bieten an- ● Gurthöheneinstellung für die Vordersitze
gelegte Sicherheitsgurte bei einem Unfall optima- ⇒ Seite 83.
len Schutz und verringern das Risiko schwerer
● Höheneinstellbare Vordersitze ⇒ Seite 65.
oder tödlicher Verletzungen. Außerdem hält der
richtige Gurtbandverlauf den Fahrzeuginsassen so
in Position, dass der auslösende Airbag maxima- WARNUNG
len Schutz bieten kann. Deshalb immer den Si- Ein falscher Gurtbandverlauf kann schwere
cherheitsgurt anlegen und auf richtigen Gurtband- Verletzungen im Falle eines Unfalls oder
verlauf achten. plötzlichen Brems- und Fahrmanövers verur-
Eine falsche Sitzposition kann schwere oder tödli- sachen.
che Verletzungen verursachen ⇒ Seite 65, Sitzpo- ● Die optimale Schutzwirkung der Sicher-
sition einstellen. heitsgurte wird nur erreicht, wenn sich die
Sitzlehne in einer aufrechten Position befin-
det und der Sicherheitsgurt richtig angelegt
ist. 

82 Vor der Fahrt


WARNUNG (Fortsetzung) WARNUNG (Fortsetzung)
● Der Sicherheitsgurt selbst oder ein loser ● Sicherheitsgurt niemals mit der Hand vom
Sicherheitsgurt kann schwere Verletzungen Körper abhalten.
verursachen, wenn sich der Sicherheitsgurt ● Gurtband nicht über feste oder zerbrechli-
von harten Körperteilen in Richtung der che Gegenstände führen, z. B. Brille, Kugel-
Weichteile, z. B. Bauch, verschiebt. schreiber oder Schlüssel.
● Das Schultergurtteil des Sicherheitsgurts ● Gurtbandverlauf niemals durch Gurtband-
muss über die Schultermitte und niemals un- klammern, Halteösen oder Ähnliches verän-
ter dem Arm oder über den Hals verlaufen. dern.
● Der Sicherheitsgurt muss flach und fest
am Oberkörper anliegen. Personen, die aufgrund ihrer körperlichen
Gegebenheiten den optimalen Gurtbandver-
● Das Beckengurtteil des Sicherheitsgurts
lauf nicht erreichen können, sollten sich bei einem
muss vor dem Becken verlaufen und niemals
Fachbetrieb über mögliche Sondereinbauten infor-
über dem Bauch. Der Sicherheitsgurt muss
mieren, um die optimale Schutzwirkung des Si-
flach und fest am Becken anliegen. Gurtband
cherheitsgurts und der Airbags zu erlangen.
ggf. etwas nachziehen.
Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt dafür den
● Das Beckengurtteil des Sicherheitsgurts Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner. 
muss bei Schwangeren möglichst tief vor
C tf

dem Becken verlaufen und um den „runden“


Bauch herum flach anliegen.
O or

● Gurtband beim Tragen nicht verdrehen.


no
N d
FI is

Gurthöheneinstellung
D tri

Bereich der Schulter körpergerecht angepasst wer-


den, damit der Sicherheitsgurt richtig angelegt wer-
EN b

den kann:
● Umlenkbeschlag in Pfeilrichtung drücken und
halten ⇒ Abb. 52.
TI utio

● Umlenkbeschlag nach oben bzw. unten schie-


AL n!

ben, bis der Sicherheitsgurt über die Schultermitte


verläuft ⇒ Seite 82, Gurtbandverlauf.
● Umlenkbeschlag loslassen.
● Durch ruckartiges Ziehen am Sicherheitsgurt
Abb. 52 Neben den Vordersitzen: Gurthöhenein- prüfen, ob der Umlenkbeschlag eingerastet ist.
stellung.
WARNUNG
 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-
leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 75.
Niemals die Gurthöhe während der Fahrt ein-
stellen. 

Mithilfe der Gurthöheneinstellung für die Vordersit-


ze und ggf. für die äußeren Rücksitze der zweiten
Sitzreihe kann der Verlauf der Sicherheitsgurte im

Gurtaufrollautomat, Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer


[Link].00

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 75.
Die Sicherheitsgurte im Fahrzeug sind Teil des
Fahrzeug-Sicherheitskonzepts ⇒ Seite 88
⇒ Seite 85 und bestehen aus folgenden wichti-
gen Funktionen: 

Richtig und sicher sitzen 83


Gurtaufrollautomat cherheitsgurt wird eingezogen und dadurch kann
Jeder Sicherheitsgurt ist mit einem Gurtaufrollauto- die Vorwärtsbewegung der Fahrzeuginsassen
maten am Schultergurtteil ausgestattet. Bei lang- bzw. die Bewegung der Fahrzeuginsassen in Stoß-
samem Zug am Sicherheitsgurt oder bei normaler richtung reduziert werden. Der Gurtstraffer arbeitet
Fahrt wird am Schultergurt volle Bewegungsfreiheit mit dem Airbag-System zusammen. Der Gurtstraf-
gewährleistet. Beim schnellen Herausziehen des fer wird bei einem Überschlag nicht ausgelöst,
Sicherheitsgurts, beim plötzlichen Bremsen, bei ei- wenn die Seitenairbags nicht aktiviert werden.
ner Bergfahrt, in Kurven und beim Beschleunigen Beim Auslösen kann feiner Staub entstehen. Das
blockiert der Gurtaufrollautomat den Sicherheits- ist völlig normal und lässt nicht auf einen Brand im
gurt jedoch. Fahrzeug schließen.
Gurtstraffer Gurtkraftbegrenzer
Die Sicherheitsgurte für die Fahrzeuginsassen auf Ein Gurtkraftbegrenzer mindert die auf den Körper
den Vordersitzen sind mit Gurtstraffern und bei einem Unfall einwirkende Kraft des Sicherheits-
ggf. den hinteren äußeren Sitzplätzen ausgestat- gurts.
tet.
Bei Verschrottung des Fahrzeugs oder von
Gurtstraffer werden bei Frontal-, Seiten- und Heck- Einzelteilen des Systems sind alle Sicher-
kollisionen mit höherer Unfallschwere durch Sen- heitsvorschriften zu beachten. Diese Vorschriften
soren aktiviert und straffen die Sicherheitsgurte sind Fachbetrieben bekannt ⇒ Seite 84. 
C tf

entgegen der Auszugsrichtung. Ein lockerer Si-


O or
no
N d

Service und Entsorgung der Gurtstraffer


FI is

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
WARNUNG
D tri

heitshinweise auf Seite 75. Unsachgemäße Behandlung und selbst


durchgeführte Reparaturen an Sicherheits-
EN b

Bei Arbeiten am Gurtstraffer sowie beim Aus- und gurten, Gurtaufrollautomaten und Gurtstraf-
Einbau von anderen Fahrzeugteilen im Rahmen fern können das Risiko von schweren oder
von Reparaturarbeiten kann der Sicherheitsgurt tödlichen Verletzungen erhöhen. Gurtstraffer
könnte nicht auslösen, obwohl er müsste,
TI utio

unbemerkt beschädigt werden. Das kann zur Folge


haben, dass die Gurtstraffer im Falle eines Unfalls oder unerwartet auslösen.
nicht richtig oder gar nicht funktionieren.
AL n!

● Reparaturen, Einstellungen sowie den


Damit die Wirksamkeit der Gurtstraffer nicht beein- Aus- und Einbau von Teilen an Gurtstraffern
trächtigt wird und ausgebaute Teile keine Verlet- oder an den Sicherheitsgurten niemals
zungen und Umweltverschmutzungen verursa- selbst, sondern nur von einem Fachbetrieb
chen, müssen Vorschriften beachtet werden. Diese durchführen lassen ⇒ Seite 320.
Vorschriften sind Fachbetrieben bekannt. ● Gurtstraffer und Gurtaufrollautomaten
können nicht repariert, sondern müssen er-
setzt werden.

Die Airbag-Module und Gurtstraffer können


Perchlorat enthalten. Gesetzliche Bestim-
mungen zur Entsorgung beachten. 

84 Vor der Fahrt


Airbag-System

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Jeder Fahrzeuginsasse muss immer vor
Arten der Beifahrer-Frontairbagsysteme . . . . . 86 jeder Fahrt die richtige Sitzposition einneh-
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87 men, den zum Sitzplatz gehörenden Sicher-
Beschreibung und Funktion der Airbags . . . . . 87 heitsgurt richtig anlegen und während der
Frontairbags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 Fahrt richtig angelegt lassen. Das gilt für alle
Mitfahrer.
Beifahrer-Frontairbag manuell mit dem
Schlüsselschalter ab- und einschalten . . . . . . 90
Seitenairbags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91 WARNUNG
Kombinierte Kopf- und Seitenairbags . . . . . . . 92 Wenn sich zwischen den Fahrzeuginsassen
und dem Entfaltungsbereich der Airbags Ge-
Das Fahrzeug ist mit je einem Frontairbag für den genstände befinden, erhöht sich das Verlet-
Fahrer und Beifahrer ausgestattet. Die Frontair- zungsrisiko beim Auslösen der Airbags. Da-
C tf

bags können zusätzlichen Schutz für den Brust- durch ist der Entfaltungsbereich der Airbags
korb und Kopf des Fahrers und des Beifahrers bie- verändert oder die Gegenstände werden ge-
O or

ten, wenn der Sitz, die Sicherheitsgurte, Kopfstüt- gen den Körper geschleudert.
no

zen und für den Fahrer das Lenkrad richtig einge- ● Niemals während der Fahrt Gegenstände
N d

stellt sind und benutzt werden. Airbags sind nur für in den Händen halten oder auf dem Schoß
zusätzlichen Schutz ausgelegt. Die Airbags sind mitnehmen.
FI is

kein Ersatz für die Sicherheitsgurte, die immer ge-


tragen werden müssen, auch wenn die vorderen ● Niemals Gegenstände auf dem Beifahrer-
D tri

Sitzplätze mit Frontairbags ausgestattet sind. sitz transportieren. Die Gegenstände können
bei plötzlichen Brems- oder Fahrmanövern in
EN b

Ergänzende Informationen und den Entfaltungsbereich der Airbags gelangen


Warnhinweise: und beim Auslösen der Airbags gefährlich
● Fahrhinweise ⇒ Seite 30 durch den Innenraum geschleudert werden.
TI utio

● Richtige Sitzposition ⇒ Seite 65 ● Zwischen Fahrzeuginsassen auf den Vor-


dersitzen sowie den hinteren äußeren Sitz-
● Zentralverriegelung und Schließsystem plätzen und den Entfaltungsbereichen der
AL n!

⇒ Seite 45 Airbags dürfen sich keine weiteren Personen,


● Sicherheitsgurte ⇒ Seite 75 Tiere oder Gegenstände befinden. Darauf
● Kindersitze (Zubehör) ⇒ Seite 94 achten, dass dies auch von Kindern und Mit-
fahrern eingehalten wird.
● Innenraum pflegen und reinigen ⇒ Seite 300
● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Ände-
rungen ⇒ Seite 320
WARNUNG
● Verbraucherinformationen ⇒ Seite 329 Die Schutzfunktion des Airbag-Systems
reicht nur für eine Aktivierung der Airbags.
Wenn Airbags ausgelöst worden sind, muss
WARNUNG
das System ersetzt werden.
Niemals nur auf das Airbag-System verlas- ● Ausgelöste Airbags und betroffene Sys-
sen, um sich zu schützen. temteile sofort durch neue Teile ersetzen las-
● Auch wenn ein Airbag auslöst, hat er nur sen, die von Volkswagen Nutzfahrzeuge für
eine unterstützende Schutzfunktion. das Fahrzeug freigegeben sind.
● Das Airbag-System schützt am besten mit ● Reparaturen und Veränderungen am Fahr-
richtig angelegten Sicherheitsgurten und re- zeug nur von einem Fachbetrieb durchführen
duziert das Verletzungsrisiko ⇒ Seite 75, Si- lassen. Fachbetriebe haben die erforderli-
cherheitsgurte.
[Link].00

chen Werkzeuge, Diagnosegeräte, Reparatur-


informationen und das qualifizierte Personal. 

Richtig und sicher sitzen 85


WARNUNG (Fortsetzung) WARNUNG (Fortsetzung)
● Niemals aus Altfahrzeugen ausgebaute ● Bei Kontakt mit dem Staub vor dem
oder aus dem Recycling stammende Airbag- nächsten Essen Hände und Gesicht mit mil-
teile im Fahrzeug einbauen. der Seife und Wasser waschen.
● Niemals irgendwelche Komponenten des ● Den Staub nicht in die Augen oder in offe-
Airbag-Systems verändern. ne Wunden kommen lassen.
● Augen mit Wasser spülen, wenn Staub hi-
WARNUNG neingelangt ist.
Beim Auslösen der Airbags kann feiner Staub
entstehen. Das ist normal und lässt nicht auf WARNUNG
einen Brand im Fahrzeug schließen. Durch lösungsmittelhaltige Reiniger wird die
● Der feine Staub kann die Haut und die Au- Oberfläche der Airbag-Module porös. Bei ei-
genschleimhäute reizen sowie zu Atembe- nem Unfall mit Airbag-Auslösung können
schwerden führen, besonders bei Personen, sich lösende Kunststoffteile schwere Verlet-
die an Asthma oder anderen gesundheitli- zungen verursachen.
chen Beeinträchtigungen der Atmung leiden ● Niemals die Instrumententafel und die
oder gelitten haben. Um Atembeschwerden Oberfläche der Airbag-Module mit lösungs-
zu reduzieren, aus dem Fahrzeug steigen mittelhaltigen Reinigern behandeln. 
C tf

oder die Fenster oder Türen öffnen, um


Frischluft einzuatmen.
O or
no
N d

Arten der Beifahrer-Frontairbagsysteme


FI is

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
D tri

auf Seite 85.


EN b

Es gibt 2 verschiedene Beifahrer-Frontairbagsysteme von Volkswagen Nutzfahrzeuge:


A B
Merkmale für den Beifahrer-Frontairbag, der nur Merkmale für den Beifahrer-Frontairbag, der mit
TI utio

vom Fachbetrieb abschaltbar ist. Schlüsselschalter manuell abschaltbar ist


⇒ Seite 90.
AL n!

– Kontrollleuchte  im Kombi-Instrument. – Kontrollleuchte  im Kombi-Instrument.


– Beifahrer-Frontairbag in der Instrumententafel. – Kontrollleuchte in der Instrumententafel PASSEN-
GER AIR BAG   oder PASSENGER AIR BAG
.
– Schlüsselschalter im Ablagefach in der Instrumen-
tentafel auf der Beifahrerseite.
– Beifahrer-Frontairbag in der Instrumententafel.
– Bezeichnung: Airbag-System. – Bezeichnung: Airbag-System mit Beifahrer-Front-
airbagdeaktivierung. 

86 Vor der Fahrt


Kontrollleuchte

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 85.

Abb. 53 Kontrollleuchte in der Instrumententafel


für abgeschalteten Beifahrer-Frontairbag.

leuchtet Ort mögliche Ursache Abhilfe


Airbag- und Gurtstraffersystem Fachbetrieb aufsuchen und System
 Kombi-Instrument.
gestört. umgehend prüfen lassen.
Fachbetrieb aufsuchen und System
 Instrumententafel.
Airbag-System gestört.
umgehend prüfen lassen.
C tf

Beifahrer-Frontairbag abge- Prüfen, ob der Airbag abgeschaltet


 schaltet. bleiben muss.
O or
no

Beim Einschalten der Zündung leuchten einige WARNUNG (Fortsetzung)


N d

Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung


● Airbag-System umgehend von einem
kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden.
FI is

Fachbetrieb prüfen lassen.


Wenn bei abgeschaltetem Beifahrer-Frontairbag ● Niemals einen Kindersitz auf dem Beifah-
die Kontrollleuchte PASSENGER AIR BAG  
D tri

rersitz montieren oder vorhandenen Kinder-


nicht dauerhaft oder zusammen mit der Kontroll- sitz entfernen! Der Beifahrer-Frontairbag
EN b

leuchte  im Kombi-Instrument leuchtet, kann eine könnte trotz der Störung bei einem Unfall
Störung im Airbag-System vorliegen ⇒  . auslösen.

WARNUNG
TI utio

HINWEIS
Bei einer Störung des Airbag-Systems kann Aufleuchtende Kontrollleuchten und entspre-
AL n!

der Airbag möglicherweise nicht einwandfrei, chende Beschreibungen und Hinweise immer
gar nicht oder unverhofft auslösen, was beachten, um Fahrzeugbeschädigungen zu ver-
schwere oder tödliche Verletzungen verursa- meiden. 
chen kann.

Beschreibung und Funktion der Airbags

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 85.
senen Airbag entweicht das enthaltene Gas, um
den Fahrzeuginsassen abzufangen und abzubrem-
sen. Dadurch kann das Risiko schwerer und tödli-
cher Verletzungen reduziert werden. Andere Ver-
Der Airbag kann die Fahrzeuginsassen bei einem letzungen wie Schwellungen, Prellungen und Haut-
Unfall schützen, indem die Bewegung der Fahr- abschürfungen können durch den ausgelösten Air-
zeuginsassen bei Frontal- und Seitenunfällen in bag nicht ausgeschlossen werden. Bei der Entfal-
Aufprallrichtung gedämpft wird. tung des ausgelösten Airbags kann auch Rei-
bungshitze entstehen.
Jeder ausgelöste Airbag wird durch einen Gasge-
nerator gefüllt. Dadurch brechen die jeweiligen Air- Airbags bieten keinen Schutz für die Arme und die
[Link].00

bag-Abdeckungen auf und die Airbags entfalten unteren Körperteile. 


sich unter hohem Kraftaufwand in Millisekunden in
ihren Entfaltungsbereichen. Beim Einsinken des
angegurteten Fahrzeuginsassen in den aufgebla-

Richtig und sicher sitzen 87


Die wichtigsten Faktoren für das Auslösen der Air- Bestandteile des Fahrzeug-
bags sind die Art des Unfalls, der Aufprallwinkel, Sicherheitskonzepts
die Fahrzeuggeschwindigkeit und die Beschaffen- Folgende Sicherheitsausstattungen im Fahrzeug
heit des Objekts, auf das das Fahrzeug aufprallt. bilden zusammen das Fahrzeug-Sicherheitskon-
Die Airbags lösen daher nicht bei jeder sichtbaren zept, um das Risiko schwerer und tödlicher Verlet-
Fahrzeugbeschädigung aus. zungen zu reduzieren. Ausstattungsabhängig kön-
Das Auslösen des Airbag-Systems ist abhängig nen einige Ausstattungen möglicherweise nicht im
von der durch einen Aufprall verursachten Verzö- Fahrzeug eingebaut oder in einigen Märkten nicht
gerungsrate des Fahrzeugs, die von einem elekt- erhältlich sein.
ronischen Steuergerät registriert wird. Wenn der
● Optimierte Sicherheitsgurte an allen Sitzplät-
Wert der Verzögerungsrate unterhalb des in dem
zen.
Steuergerät einprogrammierten Bezugswerts liegt,
werden die Airbags trotz einer möglichen schwe- ● Gurtstraffer für Fahrer und Beifahrer.
ren Fahrzeugbeschädigung durch einen Unfall ● Gurtkraftbegrenzer für Fahrer und Beifahrer
nicht ausgelöst. Die Fahrzeugbeschädigung, die und ggf. an den hinteren äußeren Sitzplätzen.
Reparaturkosten oder gar das Ausbleiben einer ● Gurthöheneinstellung für die Vordersitze.
Beschädigung des Fahrzeugs bei einem Unfall
● Warnleuchte .
müssen kein Anzeichen dafür sein, ob ein Airbag
auslösen sollte oder nicht. Da die Situationen der ● Frontairbag für Fahrer und Beifahrer.
C tf

verschiedenen Kollisionen stark variieren können, ● Seitenairbags oder kombinierte Kopf- und Sei-
kann unmöglich eine Bandbreite an Fahrzeugge- tenairbags für Fahrer und Beifahrer.
O or

schwindigkeiten und Referenzwerten definiert wer- ● Airbag-Kontrollleuchte .


no

den. Daher ist es nicht möglich, jede denkbare Art


N d

des Aufpralls und Aufprallwinkels abzudecken, die ● PASSENGER AIR BAG   Kontrollleuchte.
zum Auslösen der Airbags führen würden. Wichti- ● Steuergeräte und Sensoren.
FI is

ge Faktoren für das Auslösen der Airbags sind un- ● Heckaufpralloptimierte und höhenverstellbare
ter anderem die Beschaffenheit des Gegenstands Kopfstützen.
D tri

(hart oder weich), auf den das Fahrzeug auftrifft,


● Einstellbare Lenksäule.
der Aufprallwinkel sowie die Fahrzeuggeschwin-
EN b

digkeit. ● Gegebenenfalls Verankerungspunkte für Kin-


dersitze für die äußeren Sitzplätze in der zweiten
Airbags dienen nur als Ergänzung der Dreipunkt- Sitzreihe.
Automatiksicherheitsgurte in einigen Unfallsituatio-
TI utio

nen, wenn die Verzögerung des Fahrzeugs hoch ● Gegebenenfalls Befestigungspunkte für den
genug ist, die Airbags auszulösen. Airbags lösen oberen Befestigungsgurt für Kindersitze.
AL n!

nur einmal aus und nur unter bestimmten Bedin- Situationen, in denen der Front-, Seiten-
gungen. Die Sicherheitsgurte sind immer da, um oder kombinierte Kopf- und Seitenairbag
Schutz in solchen Situationen zu bieten, in denen
nicht auslöst:
Airbags nicht auslösen sollen oder wenn diese be-
reits ausgelöst haben. Beispielsweise wenn das ● Wenn die Zündung bei einer Kollision ausge-
Fahrzeug nach der ersten Kollision mit einem wei- schaltet ist.
teren Fahrzeug kollidiert oder von einem anderen ● Wenn bei Kollisionen am Vorderwagen die vom
Fahrzeug getroffen wird. Steuergerät gemessene Verzögerung zu gering ist.
Das Airbag-System ist Teil des gesamten passiven ● Bei leichten Seitenkollisionen.
Fahrzeug-Sicherheitskonzepts. Die bestmögliche ● Bei Heckkollisionen.
Schutzwirkung des Airbag-Systems kann nur im ● Bei einem Überschlag.
Zusammenwirken mit den richtig angelegten Si-
cherheitsgurten und einer richtigen Sitzposition er- ● Wenn die Aufprallgeschwindigkeit niedriger ist
reicht werden  ⇒ Seite 65. als der erforderliche Referenzwert im Steuergerät. 

88 Vor der Fahrt


Frontairbags

Abb. 54 Einbauort und Entfaltungsbereich des Fahrer-Frontairbags.


C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio

Abb. 55 Einbauort und Entfaltungsbereich des Beifahrer-Frontairbags.


AL n!

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 85.
Die rot eingerahmten Bereiche ⇒ Abb. 54 B und
⇒ Abb. 55 B werden von den auslösenden Front-
airbags erfasst (Entfaltungsbereich). Deshalb dür-
fen in diesen Bereichen niemals Gegenstände ab-
Das Fahrzeug ist mit einem Fahrer-Frontairbag gelegt oder befestigt werden ⇒  . Die werkseitig
ausgestattet. Zusätzlich kann es mit einem Beifah- montierten Anbauteile werden vom auslösenden
rer-Frontairbag ausgestattet sein. Fahrer- und Beifahrer-Frontairbag nicht erfasst,
z. B. die Basisplatte für die Mobiltelefonhalterung.
Das Frontairbag-System bietet in Ergänzung zu
den Sicherheitsgurten einen zusätzlichen Schutz Beim Entfalten der Fahrer- und Beifahrer-Frontair-
für den Kopf- und Brustbereich des Fahrers und bags werden die Airbag-Abdeckungen aus dem
des Beifahrers bei Frontalkollisionen mit höherer Lenkrad ⇒ Abb. 54 B bzw. der Instrumententafel
Unfallschwere. Es muss immer der größtmögliche ⇒ Abb. 55 B herausgeklappt. Die Airbag-Abde-
Abstand zum Frontairbag eingehalten werden ckungen bleiben mit dem Lenkrad bzw. mit der In-
⇒ Seite 65. Dadurch können sich die Frontairbags strumententafel verbunden.
im Falle einer Auslösung vollständig entfalten und
somit eine maximale Schutzwirkung bieten. GEFAHR
Der Frontairbag für den Fahrer befindet sich im Das Entfalten eines ausgelösten Airbags er-
Lenkrad ⇒ Abb. 54 A und der Frontairbag für den folgt in Sekundenbruchteilen und mit sehr
[Link].00

Beifahrer in der Instrumententafel ⇒ Abb. 55 A. Die hoher Geschwindigkeit. 


Airbageinbauorte sind durch die Schriftzüge „AIR-
BAG“ gekennzeichnet.

Richtig und sicher sitzen 89


GEFAHR (Fortsetzung) WARNUNG
● Immer die Entfaltungsbereiche der Front- Die Frontairbags entfalten sich vor dem Lenk-
airbags frei lassen. rad ⇒ Abb. 54 und der Instrumententafel
● Niemals Gegenstände auf den Abdeckun- ⇒ Abb. 55.
gen sowie im Entfaltungsbereich der Airbag- ● Lenkrad während der Fahrt immer mit bei-
Module befestigen, wie z. B. Getränkehalter den Händen seitlich am äußeren Rand fest-
oder Telefonhalterungen. halten: 9-Uhr- und 3-Uhr-Position.
● Zwischen Fahrzeuginsassen der Vorder- ● Fahrersitz so einstellen, dass mindestens
sitze und dem Entfaltungsbereich des Air- 25 cm Platz zwischen Brustkorb und Lenk-
bags dürfen sich keine weiteren Personen, radmitte sind. Wenn diese Anforderung auf-
Tiere oder Gegenstände befinden. grund körperlicher Gegebenheiten nicht er-
● Auf der Beifahrerseite keine Gegenstände füllt werden kann, unbedingt mit einem Fach-
an der Frontscheibe oberhalb des Frontair- betrieb in Verbindung setzen.
bags befestigen, wie z. B. mobile Navigati- ● Beifahrersitz so einstellen, dass der größt-
onsgeräte. mögliche Abstand zwischen dem Beifahrer
● Polsterplatte des Lenkrads und ge- und der Instrumententafel besteht. 
schäumte Oberfläche des Frontairbag-Mo-
duls in der Instrumententafel auf der Beifah-
C tf

rerseite nicht bekleben, überziehen oder an-


derweitig bearbeiten.
O or
no
N d

Beifahrer-Frontairbag manuell mit dem Schlüsselschalter ab- und


FI is

einschalten
D tri

● Mit dem Fahrzeugschlüssel den Schlüssel-


schalter in die Position OFF ⇒ Abb. 56 drehen.
EN b

● Ablagefach auf der Beifahrerseite schließen.


● Die Kontrollleuchte PASSENGER
AIR BAG   in der Instrumententafel leuchtet
TI utio

bei eingeschalteter Zündung dauerhaft ⇒ Seite 87.


AL n!

Beifahrer-Frontairbag einschalten
● Zündung ausschalten.
● Ablagefach auf der Beifahrerseite öffnen.
● Schlüsselbart des Fahrzeugschlüssels heraus-
Abb. 56 Im Ablagefach auf der Beifahrerseite:
klappen ⇒ Seite 41.
Schlüsselschalter zum Ab- und Einschalten des
Beifahrer-Frontairbags. ● Mit dem ausgeklappten Schlüsselbart den
Schlüsselschalter ⇒ Abb. 56 im Ablagefach in die

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 85.
Position ON drehen.
● Ablagefach auf der Beifahrerseite schließen.
● Prüfen, ob bei eingeschalteter Zündung die
Kontrollleuchte PASSENGER AIR BAG   in
Bei Befestigung eines rückwärts gerichteten der Instrumententafel nicht leuchtet ⇒ Seite 87.
Kindersitzes auf dem Beifahrersitz muss der
Frontairbag des Beifahrers abgeschaltet wer- Erkennungsmerkmal für den abgeschalteten
den! Beifahrer-Frontairbag
Beifahrer-Frontairbag abschalten Ein abgeschalteter Beifahrer-Frontairbag wird nur
durch die dauerhaft aufleuchtende Kontrollleuchte
● Zündung ausschalten.
PASSENGER AIR BAG   in der Instrumenten-
● Ablagefach auf der Beifahrerseite öffnen. tafel angezeigt (  leuchtet dauerhaft gelb)
● Schlüsselbart des Fahrzeugschlüssels heraus- ⇒ Seite 87, Kontrollleuchte. 
klappen ⇒ Seite 41.

90 Vor der Fahrt


Wenn die Kontrollleuchte   in der Mittelkonsole WARNUNG (Fortsetzung)
nicht dauerhaft oder zusammen mit der Kontroll-
● Beifahrer-Frontairbag nur bei ausgeschal-
leuchte  im Kombi-Instrument leuchtet, darf aus
teter Zündung ein- und abschalten, um Schä-
Sicherheitsgründen kein Kinderrückhaltesystem
den am Airbag-System zu vermeiden.
auf dem Beifahrersitz montiert werden. Der Beifah-
rer-Frontairbag könnte bei einem Unfall auslösen. ● Die Verantwortung für die richtige Stellung
des Schlüsselschalters liegt beim Fahrer.
WARNUNG ● Beifahrer-Frontairbag nur abschalten,
wenn in Ausnahmefällen auf dem Beifahrer-
Der Beifahrer-Frontairbag darf nur in Sonder-
sitz ein Kindersitz befestigt ist.
fällen abgeschaltet werden.
● Beifahrer-Frontairbag wieder einschalten,
sobald der Kindersitz auf dem Beifahrersitz
nicht mehr benutzt wird. 

Seitenairbags
C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio

Abb. 57 Entfaltungsbereich des Seitenairbags. Abb. 58 Seitlich im Vordersitz: Einbauort des Sei-
tenairbags.
AL n!

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 85.
WARNUNG
Das Entfalten eines ausgelösten Airbags er-
folgt in Sekundenbruchteilen und mit sehr
Das Fahrzeug kann mit einem Seitenairbag ausge- hoher Geschwindigkeit.
stattet sein. ● Immer die Entfaltungsbereiche der Seiten-
Die Seitenairbags befinden sich jeweils in den äu- airbags frei lassen.
ßeren Sitzlehnenpolstern des Fahrersitzes und des ● Zwischen Fahrzeuginsassen auf den Vor-
Beifahrersitzes ⇒ Abb. 58. Die Einbauorte sind dersitzen und dem Entfaltungsbereich des
durch Etiketten mit dem Schriftzug „AIRBAG“ ge- Airbags dürfen sich keine weiteren Personen,
kennzeichnet. Tiere oder Gegenstände befinden.
Bei einer Seitenkollision lösen die Seitenairbags ● An den Kleiderhaken im Fahrzeug nur
an der Unfallseite des Fahrzeugs aus und reduzie- leichte Bekleidung aufhängen. Keine schwe-
ren so die Verletzungsgefahr der Fahrzeuginsas- ren oder scharfkantigen Gegenstände in den
sen auf der dem Unfall zugewandten Körperpartie. Taschen lassen.
● Keine Zubehörteile an den Türen montie-
ren. 
[Link].00

Richtig und sicher sitzen 91


WARNUNG (Fortsetzung) WARNUNG (Fortsetzung)
● Nur Sitz- oder Schonbezüge aufziehen, die ● Niemals die Vordersitze aus dem Fahrzeug
ausdrücklich für die Verwendung im Fahr- ausbauen oder Teile davon verändern.
zeug freigegeben sind. Der Seitenairbag kann ● Wenn zu große Kräfte auf die Sitzlehnen-
sich sonst bei einer Auslösung nicht entfal- wangen ausgeübt werden, können die Seiten-
ten. airbags möglicherweise nicht einwandfrei,
gar nicht oder unverhofft auslösen.
WARNUNG ● Beschädigungen der Original-Sitzbezüge
Unsachgemäßer Umgang mit dem Fahrer- oder der Naht im Modulbereich der Seitenair-
und Beifahrersitz kann die ordnungsgemäße bags umgehend durch einen Fachbetrieb be-
Funktion der Seitenairbags verhindern und heben lassen. 
schwere Verletzungen verursachen.

Kombinierte Kopf- und Seitenairbags


C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio

Abb. 59 Entfaltungsbereich des kombinierten Abb. 60 Seitlich im Vordersitz: Einbauort des


Kopf- und Seitenairbags auf der linken Fahrzeug- kombinierten Kopf- und Seitenairbags.
AL n!

seite.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 85.
WARNUNG
Das Entfalten eines ausgelösten Airbags er-
folgt in Sekundenbruchteilen und mit sehr
Das Fahrzeug kann mit einem kombinierten Kopf- hoher Geschwindigkeit.
und Seitenairbag ausgestattet sein. ● Immer die Entfaltungsbereiche der kombi-
Die kombinierten Kopf- und Seitenairbags befinden nierten Kopf- und Seitenairbags frei lassen.
sich jeweils in den äußeren Sitzlehnenpolstern des ● Zwischen Fahrzeuginsassen auf den Vor-
Fahrersitzes und des Beifahrersitzes ⇒ Abb. 59. dersitzen und dem Entfaltungsbereich des
Die Einbauorte sind durch Etiketten mit dem Airbags dürfen sich keine weiteren Personen,
Schriftzug „AIRBAG“ gekennzeichnet. Tiere oder Gegenstände befinden.
Bei einer Seitenkollision lösen die kombinierten ● An den Kleiderhaken im Fahrzeug nur
Kopf- und Seitenairbags an der Unfallseite des leichte Bekleidung aufhängen. Keine schwe-
Fahrzeugs aus und reduzieren so die Verletzungs- ren oder scharfkantigen Gegenstände in den
gefahr der Fahrzeuginsassen auf der dem Unfall Taschen lassen.
zugewandten Körperpartie. ● Keine Zubehörteile an den Türen montie-
ren. 

92 Vor der Fahrt


WARNUNG (Fortsetzung) WARNUNG (Fortsetzung)
● Nur Sitz- oder Schonbezüge aufziehen, die ● Niemals die Vordersitze aus dem Fahrzeug
ausdrücklich für die Verwendung im Fahr- ausbauen oder Teile davon verändern.
zeug freigegeben sind. Der kombinierte Kopf- ● Wenn zu große Kräfte auf die Sitzlehnen-
und Seitenairbag kann sich sonst bei einer wangen ausgeübt werden, können die kombi-
Auslösung nicht entfalten. nierten Kopf- und Seitenairbags möglicher-
● Sonnenblenden nur dann zu den Seiten- weise nicht einwandfrei, gar nicht oder unver-
scheiben schwenken, wenn an der Blende hofft auslösen.
keine Gegenstände befestigt sind, wie ● Beschädigungen der Original-Sitzbezüge
z. B. Kugelschreiber oder Garagentoröffner. oder der Naht im Modulbereich der kombi-
nierten Kopf- und Seitenairbags umgehend
WARNUNG durch einen Fachbetrieb beheben lassen. 
Unsachgemäßer Umgang mit dem Fahrer-
und Beifahrersitz kann die ordnungsgemäße
Funktion der kombinierten Kopf- und Seiten-
airbags verhindern und schwere Verletzun-
gen verursachen.
C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Richtig und sicher sitzen 93


Kindersitze (Zubehör)

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
WARNUNG
genden Themen:
Ungesicherte Kinder und nicht richtig gesi-
Allgemeine Informationen zum Befördern von
cherte Kinder können sich während der Fahrt
Kindern im Fahrzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
schwere oder tödliche Verletzungen zuzie-
Unterschiedliche Befestigungssysteme . . . . . 97 hen.
Kindersitz auf dem Beifahrersitz verwenden . 97
● Niemals einen rückwärts zur Fahrtrichtung
Kindersitz auf der zweiten und dritten gerichteten Kindersitz auf dem Beifahrersitz
Sitzreihe verwenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 bei eingeschaltetem Beifahrer-Frontairbag
Kindersitz mit Sicherheitsgurt befestigen . . . . 99 verwenden.
Kindersitz mit unteren Verankerungspunkten
● Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahren
befestigen (ISOFIX) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
sollten immer auf dem Rücksitz transportiert
Kindersitz mit Befestigungsgurt Top Tether werden.
befestigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
● Kinder immer mit einem zugelassenen
C tf

Vor dem Transport von Säuglingen und Kindern und geeigneten Rückhaltesystem gemäß ih-
rer Körpergröße und ihrem Gewicht im Fahr-
O or

mit einem Kindersitz auf dem Beifahrersitz ist es


zeug sichern.
no

dringend erforderlich, die Informationen zum Air-


N d

bag-System vollständig zu lesen. ● Kinder immer richtig angurten und eine


richtige Sitzposition einnehmen lassen.
FI is

Diese Informationen sind für die Sicherheit des


Fahrers und die Sicherheit aller Mitfahrer, insbe- ● Sitzlehne in eine aufrechte Position brin-
sondere von Säuglingen und Kleinkindern, sehr gen, wenn ein Kindersitz auf diesem Sitzplatz
D tri

wichtig. verwendet wird.


EN b

Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, Kindersitze ● Kind nicht mit dem Kopf oder einem ande-
aus dem Zubehörprogramm von Volkswagen Nutz- ren Körperteil in den Entfaltungsbereich des
fahrzeuge zu verwenden. Diese Kindersitze sind Seitenairbags gelangen lassen.
für die Verwendung in Fahrzeugen von ● Auf den richtigen Gurtbandverlauf achten.
TI utio

Volkswagen Nutzfahrzeuge entwickelt und geprüft. ● Niemals Kinder oder Babys auf dem
Kindersitze der unterschiedlichsten Befestigungs- Schoß oder haltend mitnehmen.
AL n!

systeme sind bei einem Volkswagen Nutzfahrzeu-


● Jeweils nur ein Kind in einem Kindersitz
ge Partner erhältlich.
angurten.
Verwendung von Kinderrückhaltesystemen ● Wenn ein Kindersitz mit einem Unterge-
mit Untergestell bzw. Stützfuß stell bzw. Stützfuß verwendet wird, muss im-
Einige Kinderrückhaltesysteme haben ein Unterge- mer darauf geachtet werden, dass das Unter-
stell oder einen zusätzlichen Stützfuß, der sich am gestell bzw. der Stützfuß richtig und sicher
Fahrzeugboden abstützt. Bei Fahrzeugen mit Bo- installiert sind.
denstaufach ist für die sichere Verwendung des ● Wenn das Fahrzeug mit einem Staufach
Untergestells bzw. des Stützfußes ein Einsatz (Zu- im Fußraum vor der hinteren Sitzreihe ausge-
behör) für das Bodenstaufach erforderlich, damit stattet ist, kann das Staufach nicht wie vorge-
das Kinderrückhaltesystem ordnungsgemäß und sehen verwendet werden, sondern muss mit
sicher eingebaut werden kann. speziellem Zubehör zusätzlich befüllt werden,
damit das Untergestell bzw. der Stützfuß bei
Ergänzende Informationen und geschlossenem Staufach sicher abgestützt
Warnhinweise: werden und der Kindersitz entsprechend ord-
● Sicherheitsgurte ⇒ Seite 75 nungsgemäß gesichert ist. Wenn das Stau-
● Airbag-System ⇒ Seite 85 fach in Verbindung mit einem Kindersitz mit
Untergestell bzw. Stützfuß nicht entspre-
● Ablagen (Fußraum hinten) ⇒ Seite 180
chend gesichert wird, kann es im Falle eines 

94 Vor der Fahrt


WARNUNG (Fortsetzung) Nach einem Unfall den beanspruchten Kin-
dersitz austauschen, weil nicht sichtbare
Unfalls durchbrechen, das Kind könnte um-
Schäden entstanden sein können. 
herschleudern und sich schwere Verletzun-
gen zuziehen.
● Bedienungsanleitung des Kindersitzher-
stellers lesen und beachten.

WARNUNG
Bei einem plötzlichen Brems- oder Fahrma-
növer sowie bei einem Unfall kann ein loser,
unbenutzter Kindersitz durch den Fahrzeug-
innenraum geschleudert werden und Verlet-
zungen verursachen.
● Unbenutzten Kindersitz während der Fahrt
immer sicher befestigen oder im Gepäckraum
sicher verstauen.
C tf

Allgemeine Informationen zum Befördern von Kindern im Fahrzeug


O or


no

Lesen und beachten Sie zuerst die ein- Jugendlichen sind die Muskeln und Knochen von
N d

leitenden Informationen und Sicher- Kindern jedoch noch nicht voll entwickelt. Für Kin-
heitshinweise auf Seite 94. der besteht bei einem Unfall eine größere Gefahr
FI is

schwerer Verletzungen als für Erwachsene.


Vorschriften und gesetzliche Bestimmungen haben Weil die Körper von Kindern nicht voll entwickelt
D tri

grundsätzlich Vorrang vor den Beschreibungen sind, müssen für Kinder Rückhaltesysteme ver-
dieser Betriebsanleitung. Es gibt verschiedene
EN b

wendet werden, die speziell an ihre Größe, Ge-


Normen und Vorschriften für die Verwendung von wicht und Körperbau angepasst sind. In vielen
Kindersitzen und deren Befestigungsmöglichkeiten Ländern gelten Gesetze, die die Verwendung zu-
⇒ Tab. auf Seite 96. So kann in manchen Län- gelassener Kindersitzsysteme für Säuglinge und
TI utio

dern beispielsweise die Verwendung von Kindersit- Kleinkinder vorschreiben.


zen auf bestimmten Sitzplätzen im Fahrzeug ver-
Nur für das jeweilige Fahrzeug taugliche, freigege-
AL n!

boten sein.
bene und zugelassene Kindersitze verwenden. Im
Die Regeln der Physik, die Auswirkungen auf das Zweifelsfall immer an einen Volkswagen Nutzfahr-
Fahrzeug bei einer Kollision oder bei einer ande- zeuge Partner oder Fachbetrieb wenden.
ren Unfallart haben, gelten auch für Kinder
⇒ Seite 75. Im Unterschied zu Erwachsenen und

Checkliste
Kinder im Fahrzeug transportieren ⇒  :
 Länderspezifische gesetzliche Bestimmungen beachten.
 Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, Kinder unter 12 Jahren immer auf den Rücksitzen zu beför-
dern.
 Ein Kind nur in Ausnahmefällen auf dem Beifahrersitz transportieren ⇒ Seite 97. Der sicherste
Platz im Fahrzeug ist auf der zweiten Sitzreihe hinter dem Beifahrersitz.
 Ein Kind im Fahrzeug immer in einem Rückhaltesystem sichern. Das Rückhaltesystem muss für die
Größe, das Gewicht und den Körperbau des Kindes geeignet sein.
 Grundsätzlich nur ein Kind pro Kindersitz transportieren.
 Bedienungsanleitung des jeweiligen Kindersitzherstellers beachten und immer im Fahrzeug mitfüh-
[Link].00

ren.
 Bei Befestigung des Kindersitzes mit dem Sicherheitsgurt den Gurt entsprechend den Angaben des
Kindersitzherstellers durch bzw. um den Kindersitz führen. 

Richtig und sicher sitzen 95


Checkliste (Fortsetzung)

 Beim Kind auf den richtigen Gurtbandverlauf und das Einhalten der richtigen Sitzposition achten.
 Kindersitz am besten hinter dem Beifahrersitz auf dem Rücksitz montieren, damit Kinder auf der
Gehwegseite aussteigen können.
 Während der Fahrt kein Spielzeug oder andere Gegenstände lose im Kindersitz oder auf dem Sitz
liegen lassen.

Länderspezifische Normen für Kindersitze


(Auswahl)
Die Kindersitze müssen der Norm ECE-R 441) ent-
sprechen. Weitere Informationen sind beim
Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner und im Internet
unter [Link] erhältlich.

Gruppeneinteilung der Kindersitze nach ECE-R 44


Gewichtsklasse Gewicht des Kindes Alter
Gruppe 0 bis 10 kg bis etwa 9 Monate
Gruppe 0+ bis 13 kg bis etwa 18 Monate
C tf

Gruppe 1 9 bis 18 kg etwa 8 Monate bis 3 1 /2 Jahre


O or

Gruppe 2 15 bis 25 kg etwa 3 bis 7 Jahre


no

Gruppe 3 22 bis 36 kg etwa 6 bis 12 Jahre


N d

Nicht jedes Kind passt pauschal in den Sitz seiner


FI is

WARNUNG
Gewichtsgruppe. Ebenso passt nicht jeder Sitz in
jedes Fahrzeug. Folglich immer prüfen, ob das Der Rücksitz ist bei einem Unfall grundsätz-
D tri

Kind richtig in den Kindersitz passt und ob der Sitz lich der sicherste Platz für richtig angegurtete
sicher im Fahrzeug befestigt werden kann. Kinder.
EN b

Kindersitze, die nach der Norm ECE-R 44 geprüft ● Ein geeigneter Kindersitz, der richtig ein-
sind, haben am Sitz das ECE-R 44-Prüfzeichen gebaut ist und auf einem der Rücksitze ver-
fest angebracht: großes E im Kreis, darunter die wendet wird, bietet in den meisten Unfallsitu-
TI utio

Prüfnummer. ationen den höchsten Schutz für Kinder bis


zu 12 Jahren.
AL n!

WARNUNG Um das Kinderrückhaltesystem mit Unterge-


Die Missachtung der für die eigene Sicherheit stell bzw. Stützfuß ordnungsgemäß und si-
wichtigen Checkliste kann zu Unfällen und cher im Fahrzeug einbauen zu können, kann wei-
Verletzungen führen. teres Zubehör erforderlich sein. An den
● Checkliste beachten und Handlungen Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner oder Fachbe-
durchführen. trieb wenden. 

1) ECE-R: Economic Commission for Europe-Regelung.

96 Vor der Fahrt


Unterschiedliche Befestigungssysteme

Abb. 61 Auf den Rücksitzen: Abbildung A zeigt die prinzipielle Befestigung des Kinderrückhaltesystems
an den unteren Halteösen und mit oberem Befestigungsgurt. Abbildung B zeigt die Befestigung des Kin-
derrückhaltesystems mit dem Sicherheitsgurt des Fahrzeugs.
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- Top Tether verwendet werden. Befestigungsgurt
O or

leitenden Informationen und Sicher- Top Tether immer so fest anziehen, dass der Kin-
no

heitshinweise auf Seite 94. dersitz fest und dicht mit dem jeweiligen Sitzplatz
N d

verbunden ist.
FI is

Kindersitze immer gemäß der Einbauanleitung des


Kindersitzherstellers richtig und sicher im Fahrzeug Länderspezifische Befestigungssysteme
befestigen. Varianten der Befestigungen ⇒ Abb. 61:
D tri

Der eingebaute Kindersitz muss dicht am Fahr- A ISOFIX-Halteösen und oberer Befestigungs-
EN b

zeugsitz anliegen und darf sich nicht mehr als gurt, unter anderem in Europa ⇒ Seite 101
2,5 cm bewegen oder kippen lassen. und ⇒ Seite 102.
Kindersitze, die für die Befestigung mit einem Be- B Dreipunkt-Automatiksicherheitsgurt und oberer
TI utio

festigungsgurt Top Tether vorgesehen sind, müs- Befestigungsgurt ⇒ Seite 99.


sen auch mit dem Befestigungsgurt Top Tether im Die Systeme beinhalten die Befestigung des
AL n!

Fahrzeug befestigt werden ⇒ Seite 102. Befesti- Kinderrückhaltesystems mit einem oberen Be-
gungsgurt nur an den dafür vorgesehenen Verzurr- festigungsgurt (Top Tether) und den unteren
ösen befestigen. Nicht alle Verzurrösen können für Verankerungspunkten im Sitz. 

Kindersitz auf dem Beifahrersitz verwenden

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 94.

Nicht in allen Ländern ist der Transport von Kin-


dern auf dem Beifahrersitz erlaubt. Und nicht jeder
Kindersitz ist für die Verwendung auf dem Beifah-
rersitz zugelassen. Der Volkswagen Nutzfahrzeuge
Partner hält eine aktuelle Liste über alle zugelas-
senen Kindersitze bereit. Nur für das jeweilige
Fahrzeug zugelassene Kindersitze benutzen.
[Link].00

Abb. 62 An der Sonnenblende auf der Beifahrer- Der eingeschaltete Frontairbag auf der Beifahrer-
seite: Airbag-Aufkleber. seite stellt für ein Kind eine sehr große Gefahr dar.
Lebensgefährlich ist der Beifahrersitzplatz für ein 

Richtig und sicher sitzen 97


Kind, wenn das Kind in einem rückwärts zur Einige Kinderrückhaltesysteme haben einen Stütz-
Fahrtrichtung gerichteten Kindersitz transportiert fuß, der sich am Fahrzeugboden abstützt. Kinder-
wird. rückhaltesysteme mit Stützfuß dürfen auf dem Bei-
fahrersitz verwendet werden.
Ein rückwärts gerichteter Kindersitz auf dem Bei-
fahrersitz kann vom auslösenden Beifahrer-Front-
airbag mit einer so hohen Wucht getroffen werden, GEFAHR
dass lebensgefährliche oder tödliche Verletzungen Wenn auf dem Beifahrersitz ein Kindersitz
die Folge sein können ⇒  . Deshalb darf bei akti- montiert wird, erhöht sich für das Kind im
viertem Beifahrer-Frontairbag niemals ein rück- Falle eines Unfalls das Risiko lebensgefährli-
wärts zur Fahrtrichtung gerichteter Kindersitz auf cher oder tödlicher Verletzungen. Niemals ei-
dem Beifahrersitz benutzt werden! nen rückwärts gerichteten Kindersitz auf dem
Auf dem Beifahrersitz einen rückwärts zur Fahrt- Beifahrersitz verwenden, wenn der Beifahrer-
richtung gerichteten Kindersitz nur dann verwen- Frontairbag eingeschaltet ist. Das Kind kann
den, wenn sichergestellt ist, dass der Beifahrer- bei Auslösung des Frontairbags getötet wer-
Frontairbag abgeschaltet ist. Das ist erkennbar den, da der Kindersitz mit voller Wucht vom
durch das Aufleuchten der gelben Kontrollleuchte auslösenden Airbag getroffen und gegen die
in der Instrumententafel PASSEN- Sitzlehne geschmettert wird.
GER AIR BAG   ⇒ Seite 85. Wenn der Bei-
fahrer-Frontairbag nicht abschaltbar ist und ak- GEFAHR
C tf

tiv bleibt, darf auf dem Beifahrersitz kein Kind Wenn in Ausnahmefällen ein Kind mit dem
transportiert werden ⇒  .
O or

Rücken zur Fahrtrichtung auf dem Beifahrer-


sitz transportiert werden soll, ist Folgendes
no

Airbag-Aufkleber
N d

zu beachten:
Auf der Sonnenblende für den Beifahrer kann sich
ein Aufkleber mit wichtigen Informationen zum Bei- ● Immer Beifahrer-Frontairbag abschalten
FI is

fahrer-Frontairbag befinden ⇒ Abb. 62. Vor dem und abgeschaltet lassen.


Einbau eines rückwärtsgerichteten Kindersitzes ● Kindersitz muss vom Kindersitzhersteller
D tri

unbedingt die Warnhinweise beachten ⇒  . für den Gebrauch auf dem Beifahrersitz mit
Front-, Seiten- bzw. kombiniertem Kopf- und
EN b

Bei einem Kindersitz auf dem Beifahrersitz Seitenairbag freigegeben sein.


unbedingt beachten: ● Montageanweisungen des Kindersitzher-
● Bei rückwärts zur Fahrtrichtung gerichtetem stellers befolgen und Warnhinweise beach-
TI utio

Kindersitz muss der Beifahrer-Frontairbag deakti- ten.


viert sein  ⇒ Seite 90.
● Den Beifahrersitz in Längsrichtung ganz
AL n!

● Sitzlehne des Beifahrersitzes muss sich in auf- nach hinten schieben und ganz nach oben
rechter Position befinden. einstellen, um den größtmöglichen Abstand
● Beifahrersitz muss ganz nach hinten gescho- zum Frontairbag herzustellen.
ben sein. ● Sitzlehne in eine aufrechte Position brin-
● Beifahrersitz muss bei höhenverstellbarem Sitz gen.
ganz nach oben gestellt sein. ● Gurthöheneinstellung ganz nach oben ein-
● Die Gurthöheneinstellung des Sicherheitsgurts stellen.
muss in der höchsten Position sein. ● Kinder immer mit einem zugelassenen
und geeigneten Rückhaltesystem gemäß ih-
Geeignete Kindersitze
rer Körpergröße und ihrem Gewicht im Fahr-
Der Kindersitz muss vom Hersteller speziell für die zeug sichern. 
Verwendung auf dem Beifahrersitz in Fahrzeugen
mit Front-, Seiten- und kombinierten Kopf- und Sei-
tenairbag freigegeben sein.
Auf dem Beifahrersitz können universelle Kinder-
sitze gemäß ECE-R 44 der Gruppe 0, 0+, 1, 2
oder 3 montiert werden.

98 Vor der Fahrt


Kindersitz auf der zweiten und dritten Sitzreihe verwenden

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 94.
● Wenn der ISOFIX-Kindersitz die Zulassung
„universal“ hat, muss der Kindersitz mit den unte-
ren Verankerungspunkten und dem Befestigungs-
gurt Top Tether befestigt werden.
Bei der Befestigung eines Kindersitzes auf der ● Bei ISOFIX-Kindersitzen mit der Zulassung „se-
Rücksitzbank muss die Position des Vordersitzes mi-universal“ oder „fahrzeugspezifisch“ muss vor
so angepasst werden, dass das Kind ausreichend der Verwendung geprüft werden, ob der Kindersitz
Platz hat. Folglich den Vordersitz an die Größe des für das Fahrzeug zugelassen ist. Hierzu liefert der
Kindersitzes und des Kindes anpassen. Dabei Kindersitzhersteller mit dem ISOFIX-Kindersitz ei-
auch die richtige Sitzposition des Beifahrers be- ne Liste mit Fahrzeugen, für die der jeweilige ISO-
achten  ⇒ Seite 65. FIX-Kindersitz zugelassen ist. Gegebenenfalls für
eine aktuelle Liste der Fahrzeuge an den Herstel-
Zweite Sitzreihe
ler des Kindersitzes wenden.
Auf den Rücksitzen können universelle Kindersit-
ze gemäß ECE-R 44 der Gruppe 0, 0+, 1, 2 oder 3 WARNUNG
montiert werden.
Ein Kind im Kindersitz auf den Rücksitzen
Die äußeren Rücksitze der zweiten Sitzreihe sind kann beim Spielen mit nicht verwendeten ar-
C tf

für Kindersitze mit ISOFIX-System geeignet, die retierbaren Sicherheitsgurten tödlich verletzt
für diesen Fahrzeugtyp nach Norm ECE-R 44 spe- werden.
O or

ziell zugelassen sind.


no

● Nicht verwendete arretierbare Sicherheits-


N d

Einige Kinderrückhaltesysteme haben einen Stütz- gurte der Rücksitze immer sichern.
fuß, der sich am Fahrzeugboden abstützt. Kinder-
FI is

rückhaltesysteme mit Stützfuß dürfen ausschließ-


WARNUNG
lich auf den Sitzplätzen der zweiten Sitzreihe ver-
Wenn auf allen Sitzplätzen der zweiten Sitz-
D tri

wendet werden. Auf den Sitzplätzen der dritten


Sitzreihe dürfen Kinderrückhaltesysteme mit Stütz- reihe Kindersitze eingebaut sind, kann im Fal-
EN b

fuß nicht verwendet werden. le eines Unfalls die zweite Sitzreihe nicht von
der dritten Sitzreihe aus nach vorn geklappt
Dritte Sitzreihe werden. Personen, die auf den Sitzplätzen der
Auf den Rücksitzen können universelle Kindersitze dritten Sitzreihe befördert werden, sind in ei-
TI utio

gemäß ECE-R 44 der Gruppe 0, 0+, 1, 2 oder 3 nem Notfall nicht in der Lage, das Fahrzeug
montiert werden. selbstständig zu verlassen oder sich selbst
AL n!

zu helfen.
ISOFIX-Kindersitze, die für die äußeren ● Niemals gleichzeitig auf allen Sitzplätzen
Sitzplätze auf der zweiten Sitzreihe der zweiten Sitzreihe Kindersitze einbauen,
zugelassen sind wenn in der dritten Sitzreihe Personen beför-
ISOFIX-Kindersitze sind eingeteilt in die Zulas- dert werden. 
sungskategorien „universal“, „semi-universal“ oder
„fahrzeugspezifisch“.

Kindersitz mit Sicherheitsgurt befestigen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 94.
Kindersitze mit der Beschriftung universal auf dem
orangefarbenen Label dürfen mit dem Sicherheits-
gurt auf den Sitzplätzen befestigt werden, die in
der Tabelle mit einem u gekennzeichnet sind. 
[Link].00

Richtig und sicher sitzen 99


Sitzplätze auf den Rücksitzen
Gewichtsgruppe Beifahrersitz
(2. und ggf. 3. Sitzreihe)
Gruppe 0
u u
bis 10 kg
Gruppe 0+
u u
bis 13 kg
Gruppe 1
u u
9 bis 18 kg
Gruppe 2
u u
15 bis 25 kg
Gruppe 3
u u
22 bis 36 kg

Kindersitz mit Sicherheitsgurt befestigen Reichweite des Kindes im Kindersitz sind: Gurt-
● Die Anleitung des Kindersitzherstellers lesen band hinter der Kopfstütze des Nachbarsitzplatzes
und beachten. entlangführen. Dabei darf die Arretierung des Si-
cherheitsgurts nicht ausgelöst werden! Es darf
● Beifahrersitz bzw. Rücksitze der zweiten Sitz-
beim Aufrollen kein „klickendes“ Geräusch hörbar
reihe ganz nach hinten schieben und die entspre-
sein. Gurtband vom Gurtaufrollautomaten aufrollen
C tf

chende Sitzlehne in eine aufrechte Position brin-


lassen.
gen ⇒ Seite 65.
O or

● Kindersitz gemäß der Anleitung des Kindersitz- Kindersitz ausbauen


no
N d

herstellers auf den Sitz stellen. Sicherheitsgurt nur bei stehendem Fahrzeug lösen
● Die Gurthöheneinstellung des Sicherheitsgurts ⇒  .
FI is

muss in der höchsten Position sein. ● Rote Taste im Gurtschloss bzw. in den Gurt-
● Sicherheitsgurt nach der Anleitung des Kinder- schlössern (bei Sitzen mit 2 Gurtschlössern) drü-
D tri

sitzherstellers anlegen bzw. durch den Kindersitz cken. Die Schlosszunge springt heraus.
führen.
EN b

● Gurt von Hand zurückführen, damit das Gurt-


● Darauf achten, dass der Sicherheitsgurt nicht band leichter aufrollt, der Sicherheitsgurt sich nicht
verdreht ist. verdreht und die Verkleidung nicht beschädigt wird.
● Schlosszunge bzw. Schlosszungen (bei Sitzen ● Kindersitz aus dem Fahrzeug nehmen.
TI utio

mit 2 Gurtschlössern) in das zum Sitz gehörende


Gurtschloss stecken, bis die Schlosszunge hörbar WARNUNG
AL n!

einrastet.
Das Lösen des Sicherheitsgurts während der
● Bei Fahrzeugen mit arretierbaren Sicherheits- Fahrt kann bei einem Unfall oder plötzlichen
gurten: Schultergurt ganz herausziehen und Gurt- Brems- und Fahrmanövern zu schweren oder
band vom Gurtaufrollautomaten aufrollen lassen. tödlichen Verletzungen führen!
Das Aufrollen macht sich durch ein „klickendes“
Geräusch bemerkbar. ● Den Sicherheitsgurt nur bei stehendem
Fahrzeug ablegen. 
● Das obere Gurtband muss fest und vollständig
am Kindersitz anliegen.
● Zugprobe am Sicherheitsgurt durchführen –
das untere Gurtband darf sich nicht mehr heraus-
ziehen lassen.
● Bei Fahrzeugen mit arretierbaren Sicherheits-
gurten: Gegebenenfalls die nicht benutzten Sicher-
heitsgurte so sichern, dass sie außerhalb der

100 Vor der Fahrt


Kindersitz mit unteren Verankerungspunkten befestigen (ISOFIX)

Abb. 63 Variante 1: Polster in Sitzlehne der äuße- Abb. 64 Variante 2: ISOFIX-Halteösen für die
ren Sitzplätze in der zweiten Sitzreihe. ISOFIX-Kindersitze.
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
Das für den Kindersitz zulässige Körpergewicht
bzw. die Angabe der Größenklasse A bis G ist bei
O or

heitshinweise auf Seite 94. Kindersitzen mit der Zulassung „universal“ oder
no

„semi-universal“ auf dem am Kindersitz angebrach-


N d

Je 2 Halteösen, die sogenannten unteren Veranke- ten Label angegeben.


FI is

rungspunkte, befinden sich an jedem äußeren Sitz-


platz in der zweiten Sitzreihe.
D tri

Übersicht Einbau mit ISOFIX


EN b

Gemäß der europäischen Richtlinie ECE-R 16 wer-


den in der folgenden Tabelle die Einbaumöglichkei-
ten an den unteren Verankerungspunkten von ISO-
FIX-Kindersitzen auf den einzelnen Fahrzeugplät-
TI utio

zen aufgelistet.
AL n!

Gruppe (Gewichtsklasse)
Gruppe 0: bis Gruppe 0: bis 10 kg
Gruppe 1: 9 bis 18 kg
10 kg Gruppe 0+: bis 13 kg
rückwärts ge- rückwärts ge-
richtet rückwärts gerichtet richtet vorwärts gerichtet
Einbaurichtung
(gegen Fahrt- (gegen Fahrtrichtung) (gegen Fahrt- (in Fahrtrichtung)
richtung) richtung)
Größenklasse F G C D E C D A B B1
Einbau Beifahrersitz Sitzplatz ohne Verankerungspunkte, keine Befestigung mit ISOFIX
Einbau äußere Sitzplät-
IL-SU IL-SU IL-SU IUF/IL-SU
ze der zweiten Sitzreihe
Einbau mittlerer Sitz-
platz der zweiten Sitz- Sitzplatz ohne Verankerungspunkte, keine Befestigung mit ISOFIX
reihe
Einbau Sitzplätze der
Sitzplatz ohne Verankerungspunkte, keine Befestigung mit ISOFIX
dritten Sitzreihe
[Link].00

X: Sitzplatz nicht für die Befestigung eines ISOFIX- IL-SU: geeigneter Sitzplatz für den Einbau eines
Kindersitzes dieser Gruppe geeignet. ISOFIX-Kindersitzes mit der Zulassung „semi-uni-
versal“, Fahrzeugliste des Kindersitzherstellers be-
achten. 

Richtig und sicher sitzen 101


IUF: geeigneter Sitzplatz für nach vorn gerichteten ● Sitz ganz nach hinten schieben ⇒ Seite 65.
ISOFIX-Kindersitz der Kategorie „universal“, der für ● Sitzlehne aufrichten, sodass sie am Kindersitz
die Verwendung für diese Gewichtsklasse geneh- anliegt ⇒ Seite 65.
migt ist.
● Kindersitz auf die Sitzfläche stellen und die Ha-
Kindersitze mit starrer Befestigung ken der Befestigungsgurte in die Halteösen
● Beim Ein- oder Ausbau die Anleitung des Kin- ⇒ Abb. 63 bzw. ⇒ Abb. 64 einhängen.
dersitzherstellers beachten ⇒  . ● Befestigungsgurte an der jeweiligen Einstellvor-
● Gegebenenfalls die Reißverschlüsse richtung gleichmäßig strammziehen. Der Kindersitz
⇒ Abb. 64 1 öffnen. muss eng an dem Fahrzeugsitz anliegen.

● Sitz ganz nach hinten schieben ⇒ Seite 65. ● Zugprobe an beiden Seiten des Kindersitzes
durchführen.
● Sitzlehne aufrichten, sodass sie am Kindersitz
anliegt ⇒ Seite 65.
WARNUNG
● Kindersitz in Pfeilrichtung auf die Halteösen
Die unteren Verankerungspunkte für Kinder-
⇒ Abb. 63 bzw. ⇒ Abb. 64 2 stecken. Kindersitz
sitze sind keine Verzurrösen. Nur Kindersitze
muss sicher und hörbar einrasten.
an den unteren Verankerungspunkten befesti-
● Zugprobe an beiden Seiten des Kindersitzes gen. 
durchführen.
C tf

Kindersitz mit einstellbaren


Befestigungsgurten
O or
no

● Beim Ein- oder Ausbau die Anleitung des Kin-


N d

dersitzherstellers beachten ⇒  .
● Polster der Sitzlehne in Pfeilrichtung abziehen
FI is

⇒ Abb. 63.
D tri
EN b

Kindersitz mit Befestigungsgurt Top Tether befestigen


● Beim Ein- oder Ausbau Anleitung des Kinder-
sitzherstellers beachten ⇒  .
TI utio

● Gegebenenfalls Netztrennwand ausbauen


⇒ Seite 141.
AL n!

● Sitzlehne der zweiten Sitzreihe entriegeln und


Lehne etwas nach vorn klappen ⇒ Seite 141.
● Hinter dem Kindersitz befindliche Kopfstütze
ausbauen und sicher im Fahrzeug verstauen
⇒ Seite 65.
● Oberen Befestigungsgurt des Kindersitzes zwi-
schen Gepäckraumabdeckung und Sitzlehne nach
hinten in den Gepäckraum führen.
● Sitzlehne zurückklappen und Lehne fest in die
Abb. 65 Eingehängte obere Befestigungsgurte im Verriegelung drücken, bis sie einrastet.
Gepäckraum. ● Kindersitz an den unteren Verankerungspunk-
ten befestigen ⇒ Seite 101.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 94.
● Befestigungsgurt im Gepäckraum in die ent-
sprechende Verzurröse einhaken ⇒ Abb. 65.
● Gurt festspannen, damit der Kindersitz oben an
der Sitzlehne anliegt. Bei einer nachträglichen Ver-
Kindersitze mit dem ISOFIX-System und mit
stellung des Sitzes bzw. der Sitzlehne muss die
dem oberen Befestigungsgurt dürfen nur auf
Befestigung des Kindersitzes überprüft und neu
den äußeren Sitzplätzen der zweiten Sitzreihe
angepasst werden. 
befestigt werden.

102 Vor der Fahrt


Kopfstütze wieder einbauen, nachdem der Kin- WARNUNG (Fortsetzung)
dersitz ausgebaut wurde ⇒ Seite 65.
● Nur die verschraubten Verzurrösen hinter
den äußeren Sitzplätzen der zweiten Sitzreihe
WARNUNG als Befestigungspunkte verwenden.
Kindersitze mit unteren Verankerungspunk- ● Niemals den Befestigungsgurt an andere
ten und oberem Befestigungsgurt müssen als die verschraubten Verzurrösen hinter den
gemäß den jeweiligen Herstellerangaben äußeren Sitzplätzen der zweiten Sitzreihe ein-
montiert werden. Ansonsten können schwere haken.
Verletzungen die Folge sein.
● Kindersitze mit einem oberen Befesti-
● Immer nur einen Befestigungsgurt eines gungsgurt dürfen nur dann eingebaut wer-
Kindersitzes an einer Verzurröse im Gepäck- den, wenn die zweite Sitzreihe mit 3 Sitzen
raum befestigen. ausgestattet ist.

Bei eingebauter Netztrennwand darf kein Kin-


dersitz in Verbindung mit dem Befestigungs-
gurt Top Tether befestigt werden. 
C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Richtig und sicher sitzen 103


Licht und Sicht
Licht

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- ● Im Notfall ⇒ Seite 337
genden Themen: ● Glühlampenwechsel ⇒ Seite 363
Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
Blinker- und Fernlichthebel . . . . . . . . . . . . . . . . 106 WARNUNG
Licht ein- und ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . 107 Unfälle und schwere Verletzungen können
Licht und Sicht – Funktionen . . . . . . . . . . . . . . 108 verursacht werden, wenn die Straße nicht ge-
Scheinwerfer abkleben bzw. umstellen nügend ausgeleuchtet und das Fahrzeug von
(Reisemodus) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 anderen Verkehrsteilnehmern nicht oder nur
„Coming home“ und „Leaving home“-Funktion schwer gesehen wird.
(Orientierungsbeleuchtung) . . . . . . . . . . . . . . . 109 ● Abblendlicht bei Dunkelheit, Niederschlag
Leuchtweitenregulierung, Instrumenten- und und schlechter Sicht immer einschalten.
C tf

Schalterbeleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
Innen- und Leseleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 WARNUNG
O or
no

Länderspezifische gesetzliche Bestimmungen zum Zu hoch eingestellte Scheinwerfer und das


N d

Gebrauch der Fahrzeugbeleuchtung beachten. unsachgemäße Verwenden des Fernlichts


können andere Verkehrsteilnehmer ablenken
FI is

Für die richtige Scheinwerfereinstellung und das und blenden. Das kann Unfälle und schwere
richtige Fahrlicht ist immer der Fahrer verantwort- Verletzungen verursachen.
D tri

lich.
● Immer darauf achten, dass die Scheinwer-
fer richtig eingestellt sind.
EN b

Ergänzende Informationen und


Warnhinweise: ● Niemals das Fernlicht oder die Lichthupe
● Außenansichten ⇒ Seite 6 benutzen, wenn andere Verkehrsteilnehmer
geblendet werden können. 
TI utio

● Volkswagen Informationssystem ⇒ Seite 23


AL n!

Kontrollleuchten

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 104.

Kontrollleuchten im Kombi-Instrument
leuchtet mögliche Ursache Abhilfe
Entsprechende Glühlampe auswechseln
Fahrbeleuchtung ganz oder teilweise ausge- ⇒ Seite 363.
 fallen. Wenn alle Glühlampen in Ordnung sind,
ggf. einen Fachbetrieb aufsuchen.
Störung des Kurvenfahrlichts Fachbetrieb aufsuchen.

 Nebelschlussleuchte eingeschaltet.
⇒ Seite 107
 Nebelscheinwerfer eingeschaltet. 

104 Vor der Fahrt


leuchtet mögliche Ursache Abhilfe
Blinklicht links oder rechts.
Die Kontrollleuchte blinkt doppelt so schnell, Gegebenenfalls Beleuchtung des Fahrzeugs
 wenn am Fahrzeug oder am Anhänger eine und des Anhängers prüfen.
Blinkleuchte ausgefallen ist.
Fernlicht eingeschaltet oder Lichthupe betä-
⇒ Seite 106.
 tigt.

Beim Einschalten der Zündung leuchten einige


Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung
kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden.

Kontrollleuchten im Lichtschalter
leuchtet mögliche Ursache

Nebelscheinwerfer eingeschaltet ⇒ Seite 107.



Standlicht eingeschaltet ⇒ Seite 107.

C tf

Automatische Fahrlichtsteuerung und ggf. Dauerfahrlicht oder Tagfahrlicht eingeschaltet


 ⇒ Seite 107.
O or
no

WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)


N d

Das Missachten aufleuchtender Warnleuch- Materialien unter dem Fahrzeug in Berührung


FI is

ten und Textmeldungen kann zum Liegenblei- kommen, z. B. trockenes Gras, Kraftstoff, Öl
ben im Straßenverkehr, zu Unfällen und etc.
D tri

schweren Verletzungen führen. ● Ein liegengebliebenes Fahrzeug stellt ein


● Niemals aufleuchtende Warnleuchten und hohes Unfallrisiko für sich selbst und andere
EN b

Textmeldungen missachten. Verkehrsteilnehmer dar. Falls erforderlich,


Warnblinkanlage einschalten und Warndrei-
● Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und eck aufstellen, um andere Verkehrsteilnehmer
sicher ist. zu warnen.
TI utio

● Fahrzeug so in sicherer Entfernung zum


fließenden Verkehr abstellen, dass keine Teile HINWEIS
AL n!

der Abgasanlage mit leicht entflammbaren


Das Missachten aufleuchtender Kontrollleuch-
ten und Textmeldungen kann zu Fahrzeugbe-
schädigungen führen. 
[Link].00

Licht und Sicht 105


Blinker- und Fernlichthebel
Komfortblinken
Zum Komfortblinken den Hebel nur bis zum Druck-
punkt nach oben oder unten bewegen und Hebel
loslassen. Der Blinker blinkt dreimal.
Das Komfortblinken kann über das Menü Licht &
Sicht im Display des Kombi-Instruments ein- und
ausgeschaltet werden ⇒ Seite 23. Bei Fahrzeugen
ohne Menü Licht & Sicht kann die Funktion
von einem Fachbetrieb deaktiviert werden.

WARNUNG
Ein unsachgemäßes Verwenden der Blinker,
das Nichtbenutzen der Blinker oder ein Ver-
Abb. 66 Blinker- und Fernlichthebel. säumen den Blinker wieder auszuschalten,
kann Verkehrsteilnehmer täuschen. Das kann
Unfälle und schwere Verletzungen verursa-
 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-
C tf

leitenden Informationen und Sicher- chen.


heitshinweise auf Seite 104. ● Spurwechsel, Überhol- und Abbiegemanö-
O or

ver immer durch rechtzeitiges Blinken anzei-


no

Hebel in die gewünschte Position bewegen: gen.


N d

A Rechts blinken ⇒  . ● Nach vollzogenem Spurwechsel, Überhol-


FI is

und Abbiegemanöver den Blinker ausschal-


ODER: Parklicht rechts einschalten. Dazu He-
ten.
bel bei ausgeschalteter Zündung aus der Mit-
D tri

telstellung in Position bringen ⇒ Seite 108.


WARNUNG
EN b

Hebel in Grundstellung bringen, um den Blin-


ker bzw. das Parklicht auszuschalten. Ein unsachgemäßes Verwenden des Fern-
lichts kann Unfälle und schwere Verletzungen
B Links blinken ⇒  .
verursachen, da das Fernlicht andere Ver-
TI utio

ODER: Parklicht links einschalten. Dazu Hebel kehrsteilnehmer ablenken und blenden kann.
bei ausgeschalteter Zündung aus der Mittel-
stellung in Position bringen ⇒ Seite 108.
AL n!

Die Blinkleuchte funktioniert nur bei einge-


Hebel in Grundstellung bringen, um den Blin- schalteter Zündung. Das Warnblinken funkti-
ker bzw. das Parklicht auszuschalten. oniert auch bei ausgeschalteter Zündung
⇒ Seite 337.
C Fernlicht einschalten ⇒  . Bei eingeschalte-
tem Fernlicht leuchtet die Kontrollleuchte  im Wenn am Fahrzeug oder am Anhänger eine
Kombi-Instrument. Blinkleuchte ausfällt, blinkt die Kontrollleuch-
D Lichthupe betätigen oder Fernlicht ausschal- te etwa doppelt so schnell.
ten. Die Lichthupe leuchtet, solange der Hebel
Das Fernlicht lässt sich nur bei eingeschalte-
gezogen ist. Die Kontrollleuchte  leuchtet.
tem Abblendlicht einschalten. 
Gegebenenfalls Hebel in Grundstellung bringen,
um die jeweilige Funktion auszuschalten.

106 Vor der Fahrt


Licht ein- und ausschalten

Abb. 67 Neben dem Lenkrad: Darstellung einiger Varianten des Lichtschalters.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 104.
Bei Fahrzeugen mit werkseitig eingebauter Anhän-
gevorrichtung: Bei einem elektrisch verbundenen
Anhänger mit Nebelschlussleuchte schaltet sich
die Nebelschlussleuchte am Fahrzeug automatisch
C tf

Länderspezifische gesetzliche Bestimmung zum aus.


Gebrauch der Fahrzeugbeleuchtung beachten.
O or
no

Lichtschalter in gewünschte Position drehen ⇒ Abb. 67:


N d

bei ausgeschalteter Zündung bei eingeschalteter Zündung


FI is

Nebelleuchten, Abblend- und Standlicht Licht ausgeschaltet bzw. Dauerfahrlicht oder


 ausgeschaltet. Tagfahrlicht eingeschaltet.
D tri

Orientierungsbeleuchtung kann eingeschal- Automatische Fahrlichtsteuerung und ggf. Dau-


 tet sein. erfahrlicht oder Tagfahrlicht eingeschaltet.
EN b

 Standlicht eingeschaltet. Standlicht eingeschaltet.

Abblendlicht ausgeschaltet – ggf. leuchtet


TI utio

 noch einige Zeit das Standlicht.


Abblendlicht eingeschaltet.
AL n!

Nebelleuchten: ● Bei eingeschaltetem Parklicht ⇒ Seite 106,


Die Kontrollleuchten  oder  zeigen zusätzlich ⇒ Seite 108.
im Lichtschalter oder Kombi-Instrument die einge- ● Lichtschalter in Stellung  oder .
schalteten Nebelleuchten an. ● Lichtschalter in Stellung  bei Fahrzeugen oh-
● Nebelscheinwerfer  einschalten: Lichtschalter ne Orientierungsbeleuchtung.
aus Position  oder  bis zur ersten Raste he-
Gasentladungslampen (Xenonlampen)
rausziehen.
Gasentladungslampen erzeugen ein helles und
● Nebelschlussleuchte  einschalten: Lichtschal- gleichmäßiges Licht zur besseren Ausleuchtung
ter aus Position  oder  ganz herausziehen. der Fahrbahn sowie zur besseren Sichtbarkeit ei-
● Zum Ausschalten der Nebelleuchten den Licht- nes Fahrzeugs für andere Verkehrsteilnehmer. Das
schalter drücken oder in Stellung  drehen. Licht von Gasentladungslampen entsteht durch ei-
ne sehr hohe Spannung zwischen 2 Elektroden,
Warntöne für nicht ausgeschaltetes Licht die sich in einem gasgefüllten Glaskörper befin-
Bei aus dem Zündschloss abgezogenem Fahr- den.
zeugschlüssel und geöffneter Fahrertür ertönen
unter folgenden Bedingungen Warntöne. Das erin- Über die Zeit können sich die Elektroden abnut-
nert daran, das Licht ggf. auszuschalten. zen, wodurch sich ihr Abstand zueinander vergröß-
ert. Das Steuergerät der Gasentladungslampen er-
[Link].00

kennt die Veränderung und erhöht Spannung, um


weiterhin das helle und gleichmäßige Licht kon-
stant zu erzeugen. 

Licht und Sicht 107


Gasentladungslampen können aber auch durch-
WARNUNG
brennen. Bevor die Gasentladungslampen durch-
brennen, flackern sie ggf. oder leuchten unregel- Das Standlicht oder Tagfahrlicht ist nicht hell
mäßig. Im Display des Kombi-Instruments kann – genug, um die Straße genügend auszuleuch-
je nach Ausstattung – eine entsprechende Mel- ten und von anderen Verkehrsteilnehmern ge-
dung angezeigt werden. sehen zu werden.
Wenn Gasentladungslampen flackern oder unre- ● Abblendlicht bei Dunkelheit, Niederschlag
gelmäßig leuchten, umgehend einen Fachbetrieb und schlechter Sicht immer einschalten. 
aufsuchen und die Scheinwerfer prüfen lassen.

Licht und Sicht – Funktionen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 104.
Das Dauerfahrlicht kann nicht manuell ein- oder
ausgeschaltet werden.

Tagfahrlicht
Parklicht Für das Tagfahrlicht befinden sich separate Leuch-
ten in den Frontscheinwerfern oder im Stoßfänger
C tf

Bei eingeschaltetem Parklicht (Blinker rechts oder


vorn.
links) leuchten auf der entsprechenden Fahrzeug-
O or

seite der Scheinwerfer mit Standlicht und die Rück- Bei eingeschaltetem Tagfahrlicht leuchten nur die
no

leuchte. Das Parklicht leuchtet nur bei ausgeschal- separaten Leuchten ⇒  .


N d

teter Zündung.
Das Tagfahrlicht schaltet sich bei jedem Einschal-
FI is

Beidseitiges Dauerparklicht ten der Zündung ein, wenn sich der Lichtschalter in
der Position  bzw.  befindet.
Wenn bei ausgeschalteter Zündung der Lichtschal-
D tri

ter in Stellung  steht und das Fahrzeug von au- Wenn der Lichtschalter in der Position  steht,
ßen verriegelt wird, schaltet sich das beidseitige schaltet ein Dämmerungssensor die Beleuchtung
EN b

Dauerparklicht ein. Dabei leuchten nur beide der Instrumente und Schalter automatisch ein und
Scheinwerfer mit Standlicht und Teilbereiche der aus.
Rückleuchten. Das Tagfahrlicht kann nicht deaktiviert werden.
TI utio

Dauerfahrlicht Automatische Fahrlichtsteuerung 


Beim Dauerfahrlicht leuchten das Abblendlicht
AL n!

Die automatische Fahrlichtsteuerung ist lediglich


bzw. Standlicht sowie die Kennzeichenleuchte. ein Hilfsmittel und kann nicht alle Fahrsituationen
Das Dauerfahrlicht schaltet sich bei jedem Ein- ausreichend erkennen.
schalten der Zündung ein, wenn sich der Licht- Wenn der Lichtschalter in der Position  steht,
schalter in der Position  bzw.  befindet. Die schalten sich die Fahrzeugbeleuchtung sowie die
Kontrollleuchte  im Lichtschalter zeigt bei eini- Instrumenten- und Schalterbeleuchtung in folgen-
gen Fahrzeugausstattungen das eingeschaltete den Situationen automatisch ein und aus ⇒  :
Dauerfahrlicht an.
Wenn der Lichtschalter in der Position  steht,
schaltet ein Dämmerungssensor die Beleuchtung
der Instrumente und Schalter automatisch ein und
aus.

Automatisches Einschalten: Automatisches Ausschalten:


Der Dämmerungssensor erkennt Dunkelheit, Beim Erkennen von ausreichender Helligkeit.
z. B. bei Tunnelfahrten.
Der Regensensor erkennt Regen und schaltet die Wenn die Scheibenwischer einige Minuten nicht ge-
Scheibenwischer ein. wischt haben. 

108 Vor der Fahrt


Abbiegelicht WARNUNG (Fortsetzung)
Beim langsamen Abbiegen oder in sehr engen ● Niemals mit Tagfahrlicht fahren, wenn die
Kurven schaltet sich automatisch ein Abbiegelicht Straße aufgrund von Witterungs- und Be-
zu. Das Abbiegelicht kann entweder im Nebel- leuchtungsverhältnissen nicht ausreichend
scheinwerfer oder im Frontscheinwerfer integriert ausgeleuchtet wird. Das Tagfahrlicht ist nicht
sein und leuchtet nur bei Geschwindigkeiten unter- hell genug, um die Straße genügend auszu-
halb von etwa 40 km/h (25 mph). leuchten und von anderen Verkehrsteilneh-
Beim Einlegen des Rückwärtsgangs kann sich das mern gesehen zu werden.
Abbiegelicht auf beiden Fahrzeugseiten einschal- ● Beim Tagfahrlicht werden die Rückleuch-
ten, um das Umfeld beim Rangieren besser auszu- ten nicht mit eingeschaltet. Ein Fahrzeug oh-
leuchten. ne eingeschaltete Rückleuchten kann von an-
deren Verkehrsteilnehmern bei Dunkelheit,
WARNUNG Niederschlag und schlechten Sichtverhältnis-
sen nicht gesehen werden.
Unfälle können verursacht werden, wenn die
Straße nicht genügend ausgeleuchtet und Bei kühlen bzw. feuchten Witterungsverhält-
das Fahrzeug von anderen Verkehrsteilneh- nissen können die Scheinwerfer sowie Rück-
mern nicht oder nur schwer gesehen wird. licht und Blinker innen vorübergehend beschlagen.
● Die automatische Fahrlichtsteuerung () Diese Erscheinung ist normal und hat keinen Ein-
C tf

schaltet nur bei Veränderungen der Helligkeit fluss auf die Lebensdauer der Beleuchtungsein-
das Abblendlicht ein und beispielsweise richtung des Fahrzeugs. 
O or

nicht bei Nebel.


no
N d
FI is

Scheinwerfer abkleben bzw. umstellen (Reisemodus)


D tri

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
mit Folien zu bekleben oder die Scheinwerfer vom
Fachbetrieb umstellen zu lassen. Weitere Informa-
EN b

heitshinweise auf Seite 104. tionen gibt es bei einem Fachbetrieb. Volkswagen
Nutzfahrzeuge empfiehlt dafür einen Volkswagen
Bei Fahrten in Ländern, in denen auf der anderen Nutzfahrzeuge Partner.
TI utio

Straßenseite als im Heimatland gefahren wird,


Die Benutzung des Reisemodus oder von
kann das asymmetrische Abblendlicht den Gegen-
Folien auf den Scheinwerfern ist nur zulässig,
verkehr blenden. Deshalb bei Fahrten ins Ausland
AL n!

wenn sie für einen kurzen Zeitraum benutzt wer-


ggf. Scheinwerfer abkleben bzw. umstellen.
den. Für eine dauerhafte Umrüstung an einen
Bei Fahrzeugen, deren Scheinwerfer nicht über Fachbetrieb wenden. Volkswagen Nutzfahrzeuge
das Menü eingestellt werden können, sind entwe- empfiehlt dafür den Volkswagen Nutzfahrzeuge
der bestimmte Bereiche der Scheinwerfergläser Partner. 

„Coming home“ und „Leaving home“-Funktion


(Orientierungsbeleuchtung)

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 104.
Die „Coming home“-Funktion wird manuell einge-
schaltet. Die „Leaving home“-Funktion hingegen
steuert ein Regen-Lichtsensor automatisch. 
[Link].00

Licht und Sicht 109


„Coming home“ Handlung
– Zündung ausschalten.
– Lichthupe etwa eine Sekunde betätigen ⇒ Seite 106.
Einschalten: Die „Coming home“-Beleuchtung schaltet sich bei geöffneter Fahrertür ein. Die
Nachleuchtzeit beginnt mit dem Schließen der letzten Fahrzeugtür bzw. der Heck-
klappe.
– Automatisch nach Ablauf der eingestellten Nachleuchtzeit.
– Automatisch, wenn etwa 30 Sekunden nach dem Einschalten noch eine Fahr-
Ausschalten: zeugtür oder die Heckklappe geöffnet ist.
– Lichtschalter auf Position  drehen.
– Zündung einschalten.

„Leaving home“ Handlung


– Fahrzeug entriegeln, wenn der Lichtschalter auf Position  steht und der Re-
Einschalten:
gen-Lichtsensor Dunkelheit erkennt.
– Automatisch nach Ablauf der Nachleuchtzeit.
– Fahrzeug verriegeln.
Ausschalten:
– Lichtschalter auf Position  drehen.
C tf

– Zündung einschalten.
O or

Im Menü Licht & Sicht kann die Länge Bei eingeschalteter „Coming home“-Funktion
no

der Nachleuchtzeit eingestellt werden und die ertönt beim Öffnen der Fahrertür kein Warn-
N d

Funktion ein- oder ausgeschaltet werden ton als Hinweis, dass noch das Licht eingeschaltet
⇒ Seite 23. ist. 
FI is
D tri

Leuchtweitenregulierung, Instrumenten- und Schalterbeleuchtung


EN b

2 Leuchtweitenregulierung
Die Leuchtweitenregulierung 2 passt je nach Ein-
TI utio

stellwert die Lichtkegel der Scheinwerfer stufenlos


dem Beladungszustand des Fahrzeugs an. Da-
durch hat der Fahrer bestmögliche Sichtverhältnis-
AL n!

se und der Gegenverkehr wird nicht geblendet


⇒  .
Die Scheinwerfer lassen sich nur bei eingeschalte-
tem Abblendlicht regulieren.

Zum Einstellen Regler 2 drehen:


Einstell- Beladungszustanda) des Fahrzeugs
wert
Vordersitze besetzt und Gepäckraum
Abb. 68 Neben dem Lenkrad: Regler für die In- –
leer.
strumenten- und Schalterbeleuchtung 1 sowie
Leuchtweitenregulierung 2 . Alle Sitzplätze besetzt und Gepäck-
1
raum leer.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 104.
2
Alle Sitzplätze besetzt und Gepäck-
raum voll beladen. Anhängerbetrieb
mit geringer Stützlast.
Nur Fahrersitz besetzt und Gepäck-
1 Instrumenten- und Schalterbeleuchtung 3 raum voll beladen. Anhängerbetrieb
Bei eingeschaltetem Licht lässt sich die Helligkeit mit maximaler Stützlast.
der Instrumenten- und Schalterbeleuchtung durch a) Bei abweichenden Fahrzeugbeladungen sind auch Zwi-
Drehen des Reglers ⇒ Abb. 68 1 stufenlos regu- schenstellungen des Reglers möglich. 
lieren.

110 Vor der Fahrt


Dynamische Leuchtweitenregulierung WARNUNG
Der Regler 2 entfällt bei Fahrzeugen mit dynami-
Ein Ausfall oder eine Fehlfunktion der dyna-
scher Leuchtweitenregulierung. Die Leuchtweite
mischen Leuchtweitenregulierung kann dazu
passt sich beim Einschalten der Scheinwerfer dem
führen, dass die Scheinwerfer andere Ver-
Beladungszustand des Fahrzeugs automatisch an
kehrsteilnehmer blenden und ablenken. Das
⇒  .
kann Unfälle und schwere Verletzungen ver-
Beleuchtung des Kombi-Instruments ursachen.
Bei eingeschaltetem Licht lässt sich die Helligkeit ● Leuchtweitenregulierung umgehend vom
der Beleuchtung des Kombi-Instruments durch Fachbetrieb prüfen lassen. 
Drehen des Reglers 1 stufenlos regulieren.
Bei Fahrzeugen mit Tagfahrlicht schaltet sich die
Beleuchtung des Kombi-Instruments bei Dunkel-
heit und z. B. beim Durchfahren von Tunneln aus.
Dadurch soll der Fahrer darauf aufmerksam ge-
macht werden, das Abblendlicht manuell einzu-
schalten, damit auch die Rückleuchten des Fahr-
zeugs eingeschaltet sind ⇒ Seite 108.
C tf

WARNUNG
O or

Schwere Gegenstände im Fahrzeug können


dazu führen, dass die Scheinwerfer andere
no
N d

Verkehrsteilnehmer blenden und ablenken.


Das kann Unfälle und schwere Verletzungen
FI is

verursachen.
● Lichtkegel dem Beladungszustand des
D tri

Fahrzeugs immer so anpassen, dass andere


Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden.
EN b

Innen- und Leseleuchten


TI utio

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
AL n!

auf Seite 104.

Taste Funktion

 Innenleuchten ausschalten.

 Innenleuchten einschalten.

Türkontaktschalter einschalten (Mittelstellung).


Innenleuchten schalten sich automatisch beim Entriegeln des Fahrzeugs, dem Öffnen
 einer Tür oder Abziehen des Fahrzeugschlüssels aus dem Zündschloss ein.
Das Licht verlischt einige Sekunden nach dem Schließen aller Türen, beim Verriegeln
des Fahrzeugs oder Einschalten der Zündung.

 Leseleuchte ein- oder ausschalten.



[Link].00

Ablagefach- und Gepäckraumleuchte


Beim Öffnen und Schließen des Ablagefachs auf
der Beifahrerseite und der Heckklappe wird eine
Leuchte automatisch ein- oder ausgeschaltet. 

Licht und Sicht 111


Die Leseleuchten verlöschen beim Verriegeln
des Fahrzeugs oder nach einigen Minuten,
wenn der Fahrzeugschlüssel aus dem Zünd-
schloss abgezogen wurde. Das verhindert ein
Entladen der Fahrzeugbatterie. 

C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

112 Vor der Fahrt


Sonnenschutz

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
WARNUNG
genden Themen:
Heruntergeklappte Sonnenblenden können
Sonnenblenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
die Sicht reduzieren.
● Sonnenblenden immer in die Halterung
zurückführen, wenn sie nicht mehr benötigt
werden. 

Sonnenblenden
Verstellmöglichkeiten der Sonnenblenden
für den Fahrer und Beifahrer
C tf

● Zur Frontscheibe klappen.


● Aus der Halterung herausziehen und zur Tür
O or

schwenken ⇒ Abb. 69 1 .
no
N d

Make-up-Spiegel
FI is

In der heruntergeklappten Sonnenblende kann


sich hinter einer Abdeckung ggf. ein Make-up-
Spiegel befinden. Abdeckung in Pfeilrichtung auf-
D tri

schieben 2 . 
EN b

Abb. 69 Sonnenblende.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
TI utio

heitshinweise auf Seite 113.


AL n!
[Link].00

Licht und Sicht 113


Scheibenwischer und -wascher

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Scheibenwaschanlage bei winterlichen
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114 Temperaturen nur mit ausreichendem Frost-
Scheibenwischerhebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115 schutz benutzen.
Scheibenwischerfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . 116 ● Niemals die Scheibenwaschanlage bei
Servicestellung der Frontscheibenwischer . . . 117 winterlichen Temperaturen benutzen, solange
Regen-Lichtsensor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117 die Frontscheibe nicht mit der Lüftungsanla-
Scheibenwaschwasserstand prüfen und ge angewärmt wurde. Das Frostschutzge-
nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118 misch kann sonst auf der Frontscheibe ge-
frieren und die Sicht einschränken.
Ergänzende Informationen und
Warnhinweise: WARNUNG
● Außenansichten ⇒ Seite 6 Abgenutzte oder schmutzige Scheibenwi-
C tf

● Heckklappe ⇒ Seite 56 scherblätter reduzieren die Sicht und erhö-


● Heizen, Lüften, Kühlen ⇒ Seite 243 hen das Risiko von Unfällen und schweren
O or

Verletzungen.
no

● Schalten ⇒ Seite 196


N d

● Scheibenwischerblätter immer dann wech-


● Vorbereitungen zu Arbeiten im Motorraum seln, wenn sie beschädigt oder abgenutzt
⇒ Seite 271
FI is

sind und die Frontscheibe nicht mehr ausrei-


● Fahrzeug außen pflegen und reinigen chend säubern.
⇒ Seite 290
D tri

HINWEIS
EN b

WARNUNG
Bei Frost vor dem Einschalten der Scheibenwi-
Scheibenwaschwasser kann ohne ausreich- scher prüfen, dass die Scheibenwischerblätter
enden Frostschutz auf der Frontscheibe ge- nicht angefroren sind! Wenn bei kaltem Wetter
TI utio

frieren und die Sicht nach vorn einschränken. das Fahrzeug abgestellt wird, kann die Service-
stellung der Frontscheibenwischer hilfreich
AL n!

sein ⇒ Seite 117. 

Kontrollleuchte

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 114.

leuchtet mögliche Ursache Abhilfe


Scheibenwaschwasserbehälter bei der nächs-
 Scheibenwaschwasserstand zu niedrig.
ten Gelegenheit auffüllen ⇒ Seite 118.

Beim Einschalten der Zündung leuchten einige


HINWEIS
Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung
kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden. Das Missachten aufleuchtender Kontrollleuch-
ten und Textmeldungen kann zu Fahrzeugbe-
schädigungen führen. 

114 Vor der Fahrt


Scheibenwischerhebel

Abb. 71 Heckscheibenwischer bedienen.

Abb. 70 Frontscheibenwischer bedienen.


C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 114.
O or
no

Hebel in die gewünschte Position bewegen ⇒  :


N d

 Scheibenwischer ausgeschaltet.


FI is

Intervallwischen für die Frontscheibe.


D tri

Mit Schalter ⇒ Abb. 70 1 Intervallstufen (Fahrzeuge ohne Regen-Lichtsensor) oder Emp-


B
 findlichkeit des Regen-Lichtsensors einstellen.
EN b

C
 Langsames Wischen.
TI utio

D
 Schnelles Wischen.

Tippwischen – kurzes Wischen. Hebel länger nach unten gedrückt halten, um schneller zu
AL n!

E x
wischen.

F
 Wisch-Wasch-Automatik zum Reinigen der Frontscheibe bei gezogenem Hebel.

G
 Intervallwischen für die Heckscheibe. Der Scheibenwischer wischt etwa alle 6 Sekunden.

H
 Wisch-Wasch-Automatik zum Reinigen der Heckscheibe bei gedrücktem Hebel.

HINWEIS HINWEIS (Fortsetzung)

Wenn bei eingeschaltetem Scheibenwischer ● Angefrorene Scheibenwischerblätter vor-


die Zündung ausgeschaltet wird, wischen die sichtig von der Frontscheibe lösen.
Scheibenwischer bei erneutem Einschalten der Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt dafür ein
Zündung in der gleichen Scheibenwischerstufe Enteisungsspray.
weiter. Bei Frost, Schneefall und anderen Hin-
dernissen auf der Frontscheibe kann das zur HINWEIS
Beschädigung der Scheibenwischer und des Scheibenwischer nicht bei trockener Scheibe
Scheibenwischermotors führen. einschalten. Durch das trockene Wischen der
[Link].00

● Vor Fahrtantritt ggf. Schnee und Eis von den Scheibenwischerblätter über die Scheibe kann
Scheibenwischern entfernen. die Scheibe beschädigt werden. 

Licht und Sicht 115


Die Scheibenwischer funktionieren nur bei Der Heckscheibenwischer schaltet sich auto-
eingeschalteter Zündung und geschlossener matisch ein, wenn die Scheibenwischer für
Motorraumklappe bzw. Heckklappe. die Frontscheibe eingeschaltet sind und der Rück-
wärtsgang eingelegt wird. 
Das Intervallwischen für die Frontscheibe er-
folgt in Abhängigkeit zur Fahrgeschwindig-
keit. Je schneller gefahren wird, desto öfter wi-
schen die Scheibenwischer.

Scheibenwischerfunktionen

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 114.

Verhalten des Scheibenwischers in unterschiedlichen Situationen:


Die eingeschaltete Scheibenwischerstufe schaltet vorüberge-
Bei Fahrzeugstillstand:
hend auf die nächste Stufe herunter.
Die Climatronic schaltet für etwa 30 Sekunden auf Umluftbe-
C tf

Während der Wisch-Wasch-Automatik: trieb, um Gerüche des Scheibenwaschwassers im Fahrzeugin-


O or

nenraum zu vermeiden.
no

Die Intervalle steuern geschwindigkeitsabhängig. Je höher die


Beim Intervallwischen:
N d

Geschwindigkeit ist, desto kürzer ist das Intervall.


FI is

Beheizbare Scheibenwaschdüsen blend- oder Fernlicht zum Lenkrad gezogen wer-


Die Beheizung taut nur eingefrorene Scheiben- den. In regelmäßigen Abständen, zum Beispiel
D tri

waschdüsen auf, nicht jedoch die Wasser führen- beim Tanken, hartnäckig festsitzenden Schmutz,
den Schläuche. Die beheizbaren Scheibenwasch- wie z. B. Insektenreste, von den Scheinwerferglä-
EN b

düsen regeln ihre Heizleistung automatisch beim sern entfernen.


Einschalten der Zündung abhängig von der Umge- Um die Funktion der Scheinwerferreinigungsanla-
bungstemperatur. ge auch im Winter sicherzustellen, die Waschdü-
TI utio

senhalterungen im Stoßfänger vor der Benutzung


Scheinwerferreinigungsanlage von Schnee befreien. Eis ggf. mit einem Entei-
Die Scheinwerferreinigungsanlage reinigt die
AL n!

sungsspray entfernen.
Scheinwerfergläser und funktioniert nur bei einge-
schaltetem Abblendlicht. Bei einem Hindernis auf der Frontscheibe
versucht der Scheibenwischer, dieses Hin-
Nach dem Einschalten der Zündung werden beim
dernis wegzuschieben. Wenn das Hindernis wei-
ersten und dann bei jedem fünften Betätigen der
terhin den Scheibenwischer blockiert, bleibt der
Scheibenwaschanlage für die Frontscheibe auch
Scheibenwischer stehen. Hindernis entfernen und
die Scheinwerfer gewaschen. Dazu muss der
Scheibenwischer erneut einschalten. 
Scheibenwischerhebel bei eingeschaltetem Ab-

116 Vor der Fahrt


Servicestellung der Frontscheibenwischer
● Scheibenwischerhebel kurz nach unten drü-
cken ⇒ Abb. 70 E .
● Scheibenwischer bewegen sich in Servicestel-
lung.
Scheibenwischerarme vor Fahrtantritt wieder an
die Frontscheibe anlegen! Den Scheibenwischer-
hebel kurz nach unten drücken, um die Scheiben-
wischerarme wieder zurück in die Ausgangsstel-
lung zu bringen.

Scheibenwischerblätter der Frontscheibe


anheben
● Scheibenwischerarme vor dem Anheben in
Servicestellung bringen ⇒  .
Abb. 72 Scheibenwischer in Servicestellung.
● Zum Anheben eines Scheibenwischerarms nur
im Bereich der Scheibenwischerblattbefestigung
 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-
C tf

anfassen.
leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 114.
O or

HINWEIS
no

Servicestellung ● Um Beschädigungen der Motorraumklappe


N d

In der Servicestellung können die Scheibenwi- und der Scheibenwischerarme zu vermeiden,


FI is

scherarme von der Frontscheibe angehoben wer- die Scheibenwischerarme der Frontscheibenwi-
den ⇒ Abb. 72. Um die Scheibenwischer in die scher nur in der Servicestellung anheben.
D tri

Servicestellung zu bringen, Folgendes durchfüh- ● Vor Fahrtantritt Scheibenwischerarme im-


ren: mer an die Frontscheibe anlegen. 
EN b

● Motorraumklappe muss geschlossen sein


⇒ Seite 271.
● Zündung ein- und wieder ausschalten.
TI utio
AL n!

Regen-Lichtsensor

Abb. 73 Scheibenwischerhebel: Regen-Lichtsen- Abb. 74 Sensitive Fläche des Regen-Lichtsen-


sor einstellen 1 . sors.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
Der aktivierte Regen-Lichtsensor steuert selbst-
ständig die Scheibenwischer-Intervalle in Abhän-
[Link].00

heitshinweise auf Seite 114. gigkeit von der Stärke des Niederschlags ⇒  . Die
Empfindlichkeit des Regen-Lichtsensors kann ma-
nuell eingestellt werden. Manuelles Wischen
⇒ Seite 115. 

Licht und Sicht 117


Hebel in gewünschte Position drücken ⇒ Abb. 73: ● Schmutz: Trockener Staub, Wachs, Scheiben-
beschichtungen (Lotuseffekt), Waschmittelrück-
A Regen-Lichtsensor deaktiviert.
stände (Waschstraße) können den Regen-Licht-
B Regen-Lichtsensor aktiv – automatisches Wi- sensor tendenziell unempfindlicher machen oder
schen bei Bedarf. später, langsamer oder gar nicht mehr reagieren
1 Empfindlichkeit des Regen-Lichtsensors ein- lassen.
stellen: ● Riss in der Scheibe: Ein Steinschlag löst bei
– Schalter nach rechts einstellen – hohe Emp- eingeschaltetem Regen-Lichtsensor einen Wisch-
findlichkeit. zyklus aus. Danach erkennt der Regen-Lichtsen-
– Schalter nach links einstellen – niedrige sor die Verringerung der sensitiven Fläche und
Empfindlichkeit. stellt sich darauf ein. Je nach Größe des Stein-
schlags kann sich das Auslöseverhalten des Re-
Nach dem Aus- und Wiedereinschalten der Zün- gen-Lichtsensors ändern.
dung bleibt der Regen-Lichtsensor aktiviert und
funktioniert wieder, wenn der Scheibenwischerhe-
WARNUNG
bel in der Position 1 steht und schneller als
16 km/h (10 mph) gefahren wird. Der Regen-Lichtsensor kann nicht jeden Nie-
derschlag ausreichend erkennen und die
Verändertes Auslöseverhalten des Regen- Scheibenwischer aktivieren.
Lichtsensors ● Bei Bedarf den Scheibenwischer rechtzei-
C tf

Mögliche Ursachen für Störungen und Fehlinter- tig manuell einschalten, wenn das Wasser auf
pretationen im Bereich der sensitiven Fläche der Frontscheibe die Sicht beeinträchtigt.
O or

⇒ Abb. 74 des Regen-Lichtsensors sind u. a.:


no

Sensitive Fläche des Regen-Lichtsensors


N d

● Beschädigte Scheibenwischerblätter: Ein Was- ⇒ Abb. 74 (Pfeil) regelmäßig reinigen und


serfilm oder Wischstreifen durch beschädigte
FI is

Scheibenwischerblätter auf Beschädigungen prü-


Scheibenwischerblätter kann die Einschaltdauer fen.
verlängern, die Wischintervalle stark verkürzen
D tri

oder schnelles Dauerwischen bewirken. Für die Entfernung von Wachsen und Glanz-
● Insekten: Auftreffen von Insekten kann zur beschichtungen wird die Verwendung eines
EN b

Wischauslösung führen. alkoholhaltigen Scheibenreinigers empfohlen. 


● Salzschlieren: Im Winter kann es durch
Salzschlieren auf der Scheibe zu außergewöhnlich
TI utio

langem Nachwischen auf nahezu trockener Schei-


be kommen.
AL n!

Scheibenwaschwasserstand prüfen und nachfüllen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 114.

Scheibenwaschwasserstand regelmäßig prüfen


und ggf. nachfüllen.
Im Einfüllschacht des Scheibenwaschwasserbe-
hälters befindet sich ein Sieb. Das Sieb hält größe-
re Schmutzpartikel beim Nachfüllen von den
Spritzdüsen fern. Das Sieb nur zu Reinigungszwe-
cken herausnehmen. Ist das Sieb beschädigt oder
nicht vorhanden können beim Nachfüllen solche
Schmutzpartikel in das System gelangen, die zum
Verstopfen der Spritzdüsen führen.
Abb. 75 Im Motorraum: Deckel des Scheibenwa-
● Motorraumklappe öffnen  ⇒ Seite 271.
schwasserbehälters.
● Der Scheibenwaschwasserbehälter ist an dem
Symbol  auf dem Deckel erkennbar ⇒ Abb. 75. 

118 Vor der Fahrt


● Prüfen, ob sich noch ausreichend Scheiben-
WARNUNG
waschwasser im Behälter befindet.
● Zum Nachfüllen klares Wasser mit einem von Niemals Kühlmittelzusatz oder ähnliche un-
Volkswagen Nutzfahrzeuge empfohlenen Schei- geeignete Zusätze in das Scheibenwasch-
benreiniger mischen ⇒  . Mischungsvorschriften wasser mischen. Dadurch kann sonst ein öli-
auf der Verpackung beachten. ger Film auf der Frontscheibe entstehen, der
die Sicht erheblich beeinträchtigt.
● Bei kalten Außentemperaturen ein spezielles
Frostschutzmittel beimischen, damit das Wasser ● Sauberes, klares Wasser mit einem von
nicht einfrieren kann ⇒  . Volkswagen Nutzfahrzeuge empfohlenen
Scheibenreiniger verwenden.
Empfohlene Scheibenreiniger ● Dem Scheibenwaschwasser gegebenen-
● Für die wärmere Jahreszeit Scheibenklar Som- falls geeignetes Frostschutzmittel beimi-
mer G 052 184 A1. Mischungsverhältnis 1:100 schen.
(1 Teil Konzentrat, 100 Teile Wasser) im Scheiben-
waschwasserbehälter. HINWEIS
● Ganzjährig Scheibenklar G 052 164 A2. Mi- ● Niemals die von Volkswagen Nutzfahrzeuge
schungsverhältnis im Winter bis -18 °C (0 °F) etwa empfohlenen Reinigungsmittel mit anderen
1:2 (1 Teil Konzentrat, 2 Teile Wasser) ansonsten Reinigungsmitteln vermischen. Es kann sonst
ein Mischungsverhältnis von 1:4 im Scheiben- zu einer Ausflockung der Bestandteile und da-
C tf

waschwasserbehälter. mit zur Verstopfung der Scheibenwaschdüsen


kommen.
O or

Füllmengen
● Beim Nachfüllen Betriebsflüssigkeiten auf
no

Die Füllmenge des Scheibenwaschwasserbehäl-


N d

keinen Fall verwechseln! Andernfalls können


ters beträgt etwa 3 – 4 Liter, bei Fahrzeugen mit
schwerwiegende Funktionsmängel und ein Mo-
Scheinwerferreinigungsanlage etwa 5 – 6 Liter. In
FI is

torschaden die Folge sein! 


einigen Ländern kann die Füllmenge auch ohne
Scheinwerferreinigungsanlage und/oder Standhei-
D tri

zung etwa 5 – 6 Liter betragen.


EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Licht und Sicht 119


Spiegel

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Immer darauf achten, dass die Spiegel
Innenspiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121 richtig eingestellt sind und die Sicht nach
Außenspiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122 hinten nicht durch Eis, Schnee und Beschlag
oder andere Gegenstände eingeschränkt ist.
Für die Fahrsicherheit ist es wichtig, dass der Fah-
rer vor Fahrtbeginn die Außenspiegel und den In- WARNUNG
nenspiegel richtig einstellt ⇒  .
Automatisch abblendende Spiegel enthalten
Über die Außenspiegel und den Innenspiegel kann eine Elektrolytflüssigkeit, die bei zerbroche-
der Fahrer den nachfolgenden Verkehr beobach- nem Spiegelglas austreten kann.
ten und das eigene Fahrverhalten auf den nachfol-
● Die auslaufende Elektrolytflüssigkeit kann
genden Verkehr einstellen. Beim Blick durch die
Haut, Augen und Atmungsorgane reizen, vor
Außenspiegel und den Innenspiegel kann nicht
allem bei Personen mit Asthma oder ähnli-
das gesamte seitliche und hintere Fahrzeugumfeld
C tf

chen Krankheiten. Sofort für genügend


eingesehen werden. Diese nicht einsehbaren Be-
Frischluft sorgen und aus dem Fahrzeug stei-
O or

reiche nennt man toten Winkel. Im toten Winkel


gen oder, falls es nicht möglich ist, alle Fens-
können sich andere Verkehrsteilnehmer und Ge-
no

ter und Türen öffnen.


N d

genstände befinden.
● Bei Augen- und Hautkontakt mit der Elekt-
FI is

Ergänzende Informationen und rolytflüssigkeit sofort mindestens 15 Minuten


Warnhinweise: lang mit viel Wasser abwaschen und einen
D tri

● Außenansichten ⇒ Seite 6 Arzt aufsuchen.


● Persönliche Komforteinstellung im Volkswagen ● Bei Kontakt von Schuhen und Kleidung
EN b

Informationssystem ⇒ Seite 23 mit der Elektrolytflüssigkeit sofort mindes-


tens 15 Minuten lang mit viel Wasser abwa-
● Sitzposition einstellen ⇒ Seite 65
schen. Vor Wiederbenutzung die Schuhe und
● Memorysitz ⇒ Seite 73
TI utio

Kleidung gründlich reinigen.


● Schalten ⇒ Seite 196 ● Bei Verschlucken der Elektrolytflüssigkeit
AL n!

● Bremsen, anhalten und parken ⇒ Seite 205 sofort mindestens 15 Minuten lang den Mund
mit viel Wasser spülen. Kein Erbrechen her-
WARNUNG beiführen, solange es nicht ärztlich angeord-
net wird. Sofort medizinische Hilfe in An-
Das Einstellen der Außenspiegel und des In- spruch nehmen.
nenspiegels während der Fahrt kann den
Fahrer ablenken. Das kann Unfälle und
schwere Verletzungen verursachen. HINWEIS
● Außenspiegel und Innenspiegel nur bei Bei automatisch abblendenden Spiegeln kann
stehendem Fahrzeug einstellen. aus einem zerbrochenen Spiegelglas Elektro-
lytflüssigkeit austreten. Diese Flüssigkeit greift
● Beim Parken, Spurwechsel und bei Über-
Kunststoffoberflächen an. Flüssigkeit
hol- und Abbiegemanövern immer das Um-
schnellstmöglich entfernen, z. B. mit einem
feld aufmerksam beobachten, da sich andere
nassen Schwamm. 
Verkehrsteilnehmer und Gegenstände auch
im toten Winkel befinden können.

120 Vor der Fahrt


Innenspiegel

Abb. 76 Manuell abblendbarer Innenspiegel. Abb. 77 Automatisch abblendender Innenspiegel.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 120.
Bei eingeschalteter Zündung blendet der Sensor
3 den Innenspiegel in Abhängigkeit der Dämme-
rung bei einem Lichteinfall von hinten automatisch
ab.
C tf

Der Fahrer muss den Innenspiegel immer so ein- Wenn der Lichteinfall auf den Sensor beeinträchtigt
stellen, dass eine ausreichende Sicht nach hinten
O or

oder unterbrochen wird, z. B. durch ein Sonnen-


durch die Heckscheibe gewährleistet ist. schutzrollo, funktioniert der automatisch abblen-
no
N d

Die Sicht nach hinten einschränken oder verhin- dende Innenspiegel nicht bzw. nicht störungsfrei.
dern können beispielsweise ein Sonnenschutzrollo Die automatische Abblendung wird deaktiviert,
FI is

in der Heckscheibe, abgelegte Kleidungsstücke wenn der Rückwärtsgang eingelegt ist oder die In-
auf der Gepäckraumabdeckung und eine vereiste, nen- oder Leseleuchte eingeschaltet ist.
D tri

schneebedeckte oder verschmutzte Heckscheibe.


Externe Navigationsgeräte nicht an der Frontschei-
EN b

Manuell abblendbarer Innenspiegel be bzw. in der Nähe des automatisch abblenden-


● Grundstellung: Hebel an der Spiegelunterkante den Innenspiegels anbringen ⇒  .
zeigt nach vorn zur Frontscheibe.
WARNUNG
TI utio

● Zum Abblenden Hebel nach hinten ziehen


⇒ Abb. 76. Das beleuchtete Display eines externen Navi-
AL n!

gationsgeräts kann zu Funktionsstörungen


Automatisch abblendender Innenspiegel des automatisch abblendenden Innenspie-
Legende zur Abb. 77: gels führen und Unfälle und schwere Verlet-
1 Kontrollleuchte zungen verursachen.
2 Schalter ● Funktionsstörungen der automatischen
Abblendung können dazu führen, dass der In-
3 Sensor zum Erkennen des Lichteinfalls nenspiegel zum genauen Bestimmen des Ab-
Die automatische Abblendung lässt sich mit dem stands zu nachfolgenden Fahrzeugen oder
Schalter im Innenspiegel 2 bzw. 2 B ein- und anderen Gegenständen nicht benutzt werden
ausschalten. Bei eingeschalteter automatischer kann. 
Abblendung leuchtet die Kontrollleuchte 1 A
bzw. 1 B auf.
[Link].00

Licht und Sicht 121


Außenspiegel

WARNUNG
Ein unachtsames An- und Zurückklappen der
Außenspiegel kann Verletzungen verursa-
chen.
● Außenspiegel nur dann an- oder zurück-
klappen, wenn sich niemand im Funktionsbe-
reich befindet.
● Immer darauf achten, dass keine Finger
zwischen dem Außenspiegel und dem Spie-
gelfuß eingeklemmt werden, wenn die Außen-
spiegel bewegt werden.

WARNUNG
Abb. 78 In der Fahrertür: Drehknopf für die Au-
Das ungenaue Einschätzen der Entfernung zu
ßenspiegel.
nachfolgenden Fahrzeugen kann Unfälle und
C tf

schwere Verletzungen verursachen.


 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-
leitenden Informationen und Sicher- ● Gewölbte Spiegelflächen (konvex oder as-
O or

heitshinweise auf Seite 120. phärisch) vergrößern das Blickfeld und las-
no

sen Objekte im Spiegel kleiner und weiter


N d

entfernt erscheinen.
Drehknopf in gewünschte Position drehen:
FI is

● Das Benutzen gewölbter Spiegelflächen


Außenspiegelheizung einschalten. Heizt
zum Einschätzen der Entfernung zu nachfol-
 nur bei Umgebungstemperaturen unter
genden Fahrzeugen beim Fahrbahnwechsel
D tri

+20 °C (+68 °F).


ist ungenau und kann Unfälle und schwere
Linken Außenspiegel durch Schwenken
EN b

Verletzungen verursachen.
 des Drehknopfs nach vorn, hinten, rechts
oder links einstellen.
● Möglichst den Innenspiegel zum genauen
Bestimmen des Abstands zu nachfolgenden
Rechten Außenspiegel durch Schwenken Fahrzeugen oder anderen Gegenständen be-
TI utio

 des Drehknopfs nach vorn, hinten, rechts


oder links einstellen.
nutzen.
● Sicherstellen, dass eine ausreichende
AL n!

Nullposition. Außenspiegel ausgeklappt, Sicht nach hinten vorhanden ist.


Außenspiegelbeheizung ausgeschaltet,
 kein Einstellen der Außenspiegel mög-
HINWEIS
lich.
● In einer automatischen Waschanlage Au-
Synchrone Spiegeleinstellung ßenspiegel immer anklappen.
● Im Menü Einstellungen - Komfort aus- ● Elektrisch anklappbare Außenspiegel nicht
wählen, dass die Außenspiegel synchron einge- mechanisch von Hand an- oder abklappen, da
stellt werden sollen ⇒ Seite 23. sonst der elektrische Antrieb beschädigt wer-
● Drehknopf in Stellung L drehen. den kann.
● Linken Außenspiegel einstellen. Der rechte Au-
Außenspiegelbeheizung nur so lange einge-
ßenspiegel wird gleichzeitig (synchron) mit einge-
schaltet lassen, wie sie benötigt wird. An-
stellt.
dernfalls wird unnötig Kraftstoff verbraucht.
● Wenn erforderlich, Einstellungen des rechten
Spiegels korrigieren: Drehknopf in Stellung R Die Außenspiegelbeheizung heizt anfänglich
schwenken. mit höchster Leistung, nach etwa 2 Minuten
abhängig von der Umgebungstemperatur.

Bei einer Störung können die elektrischen


Außenspiegel mechanisch von Hand durch
Drücken auf den Rand der Spiegelfläche einge-
stellt werden. 

122 Vor der Fahrt


Transportieren
Fahrhinweise

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
raum geschleudert werden. Um das Verlet-
Gepäckstücke verstauen . . . . . . . . . . . . . . . . . 124 zungsrisiko zu verringern, Folgendes beach-
Ladegut verstauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125 ten:
Verzurrösen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125 ● Alle Gegenstände im Fahrzeug sicher ver-
Verzurrschienen mit Verzurrösen an den stauen. Gepäck und schwere Gegenstände
Seitenwänden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126 immer im Gepäckraum verstauen.
Verzurrschienen mit Verzurrösen auf dem ● Gegenstände immer mit geeigneten Ver-
Boden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127 zurrleinen oder Spannbändern sichern, damit
Klemmgurte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127 die Gegenstände nicht in den Entfaltungsbe-
Ratschengurte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128 reich der Seitenairbags oder des Frontair-
C tf

Mit geöffneter Heckklappe oder geöffneten bags während eines plötzlichen Fahr- und
Flügeltüren fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129 Bremsmanövers gelangen können.
O or

Mit einem beladenen Fahrzeug fahren . . . . . . 130 ● Gegenstände im Fahrzeuginnenraum so


no

verstauen, dass sie während der Fahrt nie-


N d

Fahrzeugspezifische Gewichtsangaben . . . . . 130


mals in die Entfaltungsbereiche der Airbags
FI is

Schweres Ladegut immer im Gepäckraum sicher gelangen können.


verstauen und dafür sorgen, dass die Rücksitzleh- ● Ablagefächer während der Fahrt immer
nen sicher in aufrechter Position eingerastet sind.
D tri

geschlossen halten.
Immer die Verzurrösen mit geeigneten Verzurrlei-
● Verstaute Gegenstände dürfen niemals da-
EN b

nen zum Sichern von schweren Gegenständen be-


zu führen, dass Fahrzeuginsassen eine fal-
nutzen. Niemals das Fahrzeug überladen. Sowohl
sche Sitzposition einnehmen.
die Ladung als auch die Verteilung der Last im
Fahrzeug haben Auswirkungen auf das Fahrver- ● Wenn verstaute Gegenstände einen Sitz-
TI utio

halten und die Bremswirkung ⇒  . platz blockieren, dann darf dieser Sitzplatz
niemals von einer Person eingenommen und
AL n!

Ergänzende Informationen und benutzt werden.


Warnhinweise:
● Heckklappe ⇒ Seite 56 WARNUNG
● Flügeltüren ⇒ Seite 59 Beim Transport von schweren Gegenständen
● Licht ⇒ Seite 104 verändern sich die Fahreigenschaften des
● Gepäckraum ⇒ Seite 141 Fahrzeugs und erhöht sich der Bremsweg.
Schwere Ladung, die nicht ordnungsgemäß
● Dachgepäckträger ⇒ Seite 154 verstaut oder befestigt wurde, kann zu dazu
● Anhängerbetrieb ⇒ Seite 157 führen, dass die Kontrolle über das Fahrzeug
● Räder und Reifen ⇒ Seite 306 verloren geht und schwere Verletzungen ver-
ursachen.
WARNUNG ● Beim Transport von schweren Gegenstän-
den verändern sich die Fahreigenschaften
Ungesicherte oder falsch gesicherte Gegen-
des Fahrzeugs durch die Schwerpunktverla-
stände können bei plötzlichen Fahr- und
gerung.
Bremsmanövern und bei Unfällen schwere
Verletzungen verursachen. Das gilt insbeson- ● Die Ladung immer gleichmäßig und so tief
dere dann, wenn Gegenstände vom auslösen- wie möglich im Fahrzeug verteilen.
den Airbag getroffen und durch den Innen- ● Schwere Gegenstände im Gepäckraum im-
[Link].00

mer so weit wie möglich vor der Hinterachse


sicher verstauen. 

Transportieren 123
WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)

Das Fahrverhalten sowie die Bremswirkung genstände durch den Innenraum fliegen und
verändern sich erheblich beim Transport von schwere oder tödliche Verletzungen verursa-
großflächigen und schweren Gegenständen. chen.

● Geschwindigkeit und Fahrweise den ● Niemals Verzurrleinen oder Spannbänder


Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver- zwischen den Verzurrösen in der Seitenwand
hältnissen anpassen. und den Verzurrösen im Fahrzeugboden
spannen.
● Besonders vorsichtig und behutsam Gas
geben. ● Niemals Verzurrleinen oder Spannbänder
zwischen gegenüberliegenden Seitenwänden
● Plötzliche Brems- und Fahrmanöver ver- spannen.
meiden.
● Früher als gewöhnlich bremsen. WARNUNG
Unsachgemäßer Umgang mit Verzurrösen
WARNUNG kann schwere oder tödliche Verletzungen ver-
Ungeeignete oder beschädigte Verzurrleinen ursachen.
oder Spannbänder können bei einem Brems- ● Immer geeignete und unbeschädigte Ver-
manöver oder Unfall reißen. Dadurch können zurrleinen oder Spannbänder verwenden.
C tf

Gegenstände durch den Innenraum fliegen


und schwere oder tödliche Verletzungen ver- ● Verzurrleinen und Spannbänder sicher an
O or

ursachen. den Verzurrösen befestigen.


no

● Niemals einen Kindersitz an den Verzurr- ● Lose Gegenstände im Fahrzeug können


N d

ösen befestigen. Einzige Ausnahme stellt die plötzlich rutschen und das Fahrverhalten des
Fahrzeugs verändern.
FI is

Befestigung eines Kindersitzes mit dem Be-


festigungsgurt „Top Tether“ an den ver- ● Niemals die maximale Zuglast der Verzur-
schraubten Verzurrösen hinter den äußeren röse beim Sichern von Gegenständen über-
D tri

Sitzplätzen der zweiten Sitzreihe dar. schreiten.


EN b

● Immer geeignete und unbeschädigte Ver- ● Auch kleine und leichte Gegenstände si-
zurrleinen oder Spannbänder verwenden. chern.
● Verzurrleinen und Spannbänder sicher an ● Niemals einen Kindersitz an den Verzurr-
TI utio

den Verzurrösen befestigen. ösen befestigen.


● Niemals Verzurrleinen und Spannbänder ● Niemals elastische Bänder oder Netze ver-
AL n!

über die maximale Zurrkraft hinaus belasten. wenden.


● Verzurrösen gleichmäßig belasten.
WARNUNG ● Darauf achten, dass gesichertes Ladegut
Falsch gespannte Verzurrleinen oder Spann- seine Form und Lage behält. Stabile Verpa-
bänder können sich bei einem Bremsmanö- ckungen und rutschhemmende Unterlagen
ver oder Unfall lösen. Dadurch können Ge- verwenden. 

Gepäckstücke verstauen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 123.
Alle Gepäckstücke im Fahrzeug sicher
verstauen
● Lasten im Fahrzeug, auf dem Dach und auf
dem Anhänger so gleichmäßig wie möglich vertei-
len.
● Schwere Gegenstände so weit wie möglich im
Gepäckraum nach vorn legen und Rücksitzlehne in
aufrechter Position sicher einrasten.
● Gepäckstücke im Gepäckraum mit geeigneten
Spannbändern an den Verzurrösen befestigen
⇒ Seite 141. 

124 Vor der Fahrt


● Leuchtweite der Scheinwerfer anpassen
HINWEIS
⇒ Seite 104.
Die Heizfäden in der Heckscheibe können
● Reifenfülldruck der Beladung entsprechend an-
durch scheuernde Gegenstände auf der Abla-
passen. Reifenfülldruck-Aufkleber beachten
gefläche zerstört werden.
⇒ Seite 306.
● Bei Fahrzeugen mit Reifenkontrollanzeige Informationen zum Beladen eines Anhängers
ggf. den neuen Beladungszustand einstellen ⇒ Seite 157 und eines Dachgepäckträgers
⇒ Seite 239. ⇒ Seite 154 beachten. 

Ladegut verstauen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 123.
● Starke Punktbelastungen auf den Fahrzeugbo-
den vermeiden.
● Sitzschienen und Sitzbefestigungspunkte vor
Beschädigung schützen.
Ladegut im Fahrzeug oder auf der ● Gepäckstücke mit geeigneten Verzurrleinen
Ladefläche sicher verstauen oder Spannbändern an den Verzurrösen befesti-
C tf

● Vor dem Beladen eine stabile Unterlage bündig gen ⇒ Seite 141.
auf den Fahrzeugboden legen. Gegebenenfalls an
O or

● Leuchtweite der Scheinwerfer anpassen


hervorstehenden Teilen im Fahrzeugboden die Un- ⇒ Seite 104.
no

terlage aussparen.
N d

● Reifenfülldruck der Beladung entsprechend an-


● Gegebenenfalls durch Ausbau der Sitzeinrich- passen. Reifenfülldruck-Aufkleber beachten
FI is

tungen den Gepäckraum vergrößern. ⇒ Seite 306.


● Der Fahrzeugboden muss öl- und staubfrei, tro-
D tri

cken und besenrein sein, um ein Verrutschen der HINWEIS


Ladung zu erschweren.
EN b

Die Heizfäden in der Heckscheibe können


● Zulässige Achslasten und das zulässige Ge- durch scheuernde Gegenstände auf der Abla-
samtgewicht des Fahrzeugs beachten. gefläche zerstört werden.
● Lasten im Fahrzeug, auf dem Dach und auf
TI utio

dem Anhänger so gleichmäßig wie möglich vertei- Informationen zum Beladen eines Anhängers
len. ⇒ Seite 157 und eines Dachgepäckträgers
⇒ Seite 154 beachten.
AL n!


● Schwere Gegenstände direkt auf dem Boden
und über oder vor der Hinterachse verstauen und
Rücksitzlehne in aufrechter Position sicher einras-
ten.

Verzurrösen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 123.
Die maximale Zuglast der Verzurrösen be-
trägt etwa 4,0 kN.

Geeignete Spanngurte und Ladungssiche-


rungssysteme sind bei einem Fachbetrieb er-
Im vorderen und hinteren Bereich des Gepäck-
hältlich. Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt da-
raums befinden sich Verzurrösen zum Befestigen
für den Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner. 
von Gepäckstücken.
Einige Verzurrösen müssen zum Benutzen heraus-
geklappt werden.
[Link].00

Transportieren 125
Verzurrschienen mit Verzurrösen an den Seitenwänden

Abb. 79 Verzurrschiene mit Verzurröse. Abb. 80 Ladegut an den Seitenwänden befesti-


gen.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 123.
WARNUNG
Unsachgemäßer Umgang mit den Verzurr-
C tf

schienen an den Seitenwänden kann schwere


Je nach Ausstattung können sich an den Seiten- oder tödliche Verletzungen verursachen.
O or

wänden im Laderaum sowie an der geschlossenen ● Das Gewicht des Ladeguts, das an der
no

Trennwand Verzurrschienen befinden. Seitenwand befestigt wird, darf 150 kg nicht


N d

Im Lieferumfang sind zehn Verzurrösen (Fittings) überschreiten.


FI is

für Klemmgurte enthalten. Ratschengurte dürfen ● Nur Klemmgurte mit einer maximalen
zum Befestigen von Ladegut an den Seitenwänden Zurrkraft von 150 daN (150 kg) verwenden.
D tri

nicht verwendet werden. ● Niemals Ratschengurte verwenden, um


Ladegut an den Seitenwänden zu befestigen.
EN b

Verzurröse in Verzurrschiene einsetzen


● Ladegut an den Verzurrschienen nur mit
● Verzurröse seitlich anfassen.
den dazugehörigen Verzurrösen befestigen.
● Verzurröse in eine der kreisrunden Aussparun- Nur diese Verzurrösen können sicher in den
TI utio

gen in der Verzurrschiene einsetzen und Seiten Verzurrschienen befestigt werden.


der Verzurröse leicht anheben.
● Verzurrösen in den Verzurrschienen so
AL n!

● Verzurröse mit leichtem Druck in die Verzurr- nah wie möglich am Ladegut befestigen.
schiene schieben.
● Niemals einen Klemmgurt zwischen den
● Darauf achten, dass die Verzurröse fest einge- Seitenwänden spannen. Zwischen linker und
rastet ist. Die Seiten der Verzurröse müssen sich in rechter Verzurrschiene dürfen ausschließlich
einer waagerechten Position befinden ⇒ Abb. 79. Sperrbalken eingehängt werden. Bedienungs-
anleitung des Sperrbalken-Herstellers beach-
Verzurröse aus Verzurrschiene entfernen
ten.
● Verzurröse an den Seiten anfassen und die
● Niemals Verzurrschienen mit Verzurrösen
Seiten leicht anheben.
zum Querverzurren von Ladegut verwenden.
● Verzurrösen bis zu einer Aussparung in der Hinweisschild an den Seitenwänden beach-
Verzurrschiene schieben, sodass sie entnommen ten.
werden kann.

Ladegut an den Verzurrschienen befestigen HINWEIS


● Klemmgurt um das Ladegut führen ⇒ Abb. 80, Vor dem Verschieben von Verzurrösen die
sodass dieses gegen Verrutschen gesichert ist. Spanngurte aus den Verzurrösen nehmen. Die
Verzurrösen könnten sonst beschädigt werden. 

126 Vor der Fahrt


Verzurrschienen mit Verzurrösen auf dem Boden

WARNUNG
Unsachgemäßer Umgang mit Spanngurten
kann schwere oder tödliche Verletzungen ver-
ursachen.
● Immer geeignete und unbeschädigte
Spanngurte verwenden.
● Spanngurte sicher an den Verzurrösen be-
festigen.
● Lose Gegenstände im Fahrzeug können
plötzlich rutschen und das Fahrverhalten des
Fahrzeugs verändern.
● Niemals die maximale Zuglast der Verzur-
röse beim Sichern von Gegenständen über-
Abb. 81 Richtig gesicherte Ladung mit 2 Spann- schreiten.
gurten.
● Auch kleine und leichte Gegenstände si-
C tf

chern.
 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-
leitenden Informationen und Sicher- ● Niemals einen Kindersitz an den Verzurr-
O or

heitshinweise auf Seite 123. ösen befestigen.


no
N d

● Niemals elastische Bänder oder Netze ver-


Je nach Ausstattung befinden sich 2 Verzurrschie- wenden.
FI is

nen mit Verzurrösen für Ladegutsicherung durch ● Verzurrösen gleichmäßig belasten.


Spanngurte auf dem Gepäckraumboden.
● Darauf achten, dass gesichertes Ladegut
D tri

Spannvorrichtung befestigen seine Form und Lage behält. Stabile Verpa-


ckungen und rutschhemmende Unterlagen
EN b

● Spanngurte kreuzweise um das Ladegut legen.


verwenden. 
● Spanngurt in die Verzurrösen einhängen und
spannen ⇒ Abb. 81.
TI utio
AL n!

Klemmgurte

Abb. 82 Klemmgurt festziehen. Abb. 83 Klemmgurt lösen.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


[Link].00

leitenden Informationen und Sicher-


heitshinweise auf Seite 123. 

Transportieren 127
Klemmgurt festziehen Klemmgurt lösen
● Vor dem Festziehen prüfen: Der Hebel ● Vor dem Lösen des Klemmgurts das Ladegut
⇒ Abb. 82 2 darf nicht auf dem Ladegut, sonsti- gegen Umkippen sichern.
gen Kanten oder hervorstehenden Gegenständen ● Hebel ⇒ Abb. 83 2 drücken und Klemmgurt 1
aufliegen. aus der Klemmschnalle 4 ziehen.
● Hebel 2 der Klemmschnalle 4 drücken und ● Klemmgurt 1 von hinten nach vorn zwischen
gedrückt halten. Hebel 2 und Steg 3 hindurch führen.
● Klemmgurt 1 von hinten nach vorn zwischen ● Klemmgurt 1 festziehen und Hebel 2 loslas-
Hebel 2 und Steg 3 hindurch führen. sen. 
● Klemmgurt 1 festziehen und Hebel 2 loslas-
sen.

Ratschengurte
C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b

Abb. 84 Ratschengurt: Lösen und Festziehen des Hebels.


TI utio

Ratschengurt festziehen
● Schieber ⇒ Abb. 84 2 in Pfeilrichtung nach au-
AL n!

ßen drücken.
● Hebel 1 in Position B schwenken.
● Gurtband 3 von hinten durch die geschlitzte
Welle 4 ziehen und Gurt fest anziehen.
● Hebel 1 abwechselnd zwischen Positionen A
und B hin- und herschwenken, bis sich das Gurt-
band zwei- bis dreimal um die geschlitzte Welle
gewickelt hat ⇒  .
● Schieber 2 nach außen drücken und Hebel 1
in Position A schwenken. Die Ratsche ist ge-
schlossen und arretiert.
Abb. 85 Ratschengurt festziehen.
Ratschengurt lösen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 123.
● Vor dem Lösen des Ratschengurts das Ladegut
gegen Umkippen sichern.
● Schieber ⇒ Abb. 85 2 nach außen drücken.
● Hebel 1 in Position C schwenken, bis der
Schieber 2 in die Endaussparung 5 einrastet.
Die geschlitzte Welle 4 ist im Freilauf-Modus.
● Ratschengurt 3 aus der Ratsche ziehen. 

128 Vor der Fahrt


WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)

Falsch gespannte Ratschengurte können ● Ratschengurt zwei- bis dreimal um die ge-
sich bei einem Bremsmanöver oder Unfall lö- schlitzte Welle wickeln.
sen. Dadurch können Gegenstände durch ● Niemals Ratschengurte verwenden, um
den Innenraum fliegen und schwere oder töd- Ladegut an den Seitenwänden zu befestigen. 
liche Verletzungen verursachen.

Mit geöffneter Heckklappe oder geöffneten Flügeltüren fahren

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 123.
WARNUNG (Fortsetzung)
● In jedem Fall einen auf der Heckklappe
bzw. der Flügeltür montierten Gepäckträger
samt Ladegut abnehmen, wenn mit geöffne-
Das Fahren mit geöffneter Heckklappe oder geö- ter Heckklappe bzw. geöffneten Flügeltüren
ffneten Flügeltüren stellt eine besondere Gefahr gefahren werden muss.
dar. Alle Gegenstände und die offene Heckklappe
bzw. offene Flügeltüren ordnungsgemäß sichern
WARNUNG
C tf

und geeignete Maßnahmen treffen, um das Ein-


dringen von giftigen Abgasen zu reduzieren. Giftige Abgase können in den Innenraum ge-
O or

langen, wenn die Heckklappe oder die Flügel-


no

WARNUNG türen geöffnet sind. Das kann zur Bewusstlo-


N d

sigkeit, Kohlenmonoxidvergiftung, Unfällen


Das Fahren mit entriegelter oder geöffneter
und schweren Verletzungen führen.
FI is

Heckklappe oder bzw. entriegelten oder geö-


ffneten Flügeltüren kann schwere Verletzun- ● Um das Eindringen giftiger Abgase zu ver-
D tri

gen verursachen. hindern, immer mit geschlossener Heckklap-


pe bzw. geschlossenen Flügeltüren fahren.
● Immer mit geschlossener Heckklappe
EN b

bzw. geschlossenen Flügeltüren fahren. ● Wenn in Ausnahmefällen mit geöffneter


Heckklappe bzw. geöffneten Flügeltüren ge-
● Alle Gegenstände im Gepäckraum sicher
fahren werden muss, ist Folgendes zu tun,
verstauen. Lose Gegenstände können aus
TI utio

um das Eindringen giftiger Abgase in den


dem Gepäckraum fallen und nachfolgende
Fahrzeuginnenraum zu reduzieren:
Verkehrsteilnehmer verletzen.
AL n!

– Alle Fenster schließen.


● Immer umsichtig und besonders voraus-
– Umluftbetrieb des Heiz- und Frischluft-
schauend fahren.
systems oder der Klimaanlage ausschal-
● Abrupte oder plötzliche Fahr- und Brems- ten.
manöver vermeiden, da sich die geöffnete
– Alle Luftaustrittsdüsen in der Instru-
Heckklappe bzw. die geöffneten Flügeltüren
mententafel öffnen.
unkontrolliert bewegen können.
– Gebläse des Heiz- und Frischluftsys-
● Aus dem Gepäckraum herausragende Ge- tems oder der Klimaanlage auf die höchs-
genstände für andere Verkehrsteilnehmer te Gebläsestufe schalten.
kenntlich machen. Gesetzliche Bestimmun-
gen beachten.
HINWEIS
● Wenn Gegenstände aus dem Gepäckraum
herausragen sollten, dürfen die Heckklappe Durch die geöffnete Heckklappe bzw. die geö-
bzw. die Flügeltüren niemals zum „Einklem- ffneten Flügeltüren verändert sich die Länge
men“ oder „Festhalten“ von Gegenständen und Höhe des Fahrzeugs. 
benutzt werden.
[Link].00

Transportieren 129
Mit einem beladenen Fahrzeug fahren

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 123.
WARNUNG
Eine rutschende Ladung kann die Fahrstabili-
tät und die Fahrsicherheit des Fahrzeugs er-
Für gute Fahreigenschaften eines beladenen Fahr- heblich beeinträchtigen und dadurch Unfälle
zeugs Folgendes beachten: und schwere Verletzungen verursachen.
● Ladung gegen Rutschen ordnungsgemäß
● Alle Gepäckstücke sicher verstauen
sichern.
⇒ Seite 124.
● Bei schweren Gegenständen geeignete
● Besonders vorsichtig und behutsam Gas ge-
Verzurrleinen oder Spannbänder verwenden.
ben.
● Rücksitzlehnen in aufrechter Position si-
● Plötzliche Brems- und Fahrmanöver vermei-
cher einrasten. 
den.
● Früher als gewöhnlich bremsen.
● Gegebenenfalls Informationen zum Fahren mit
einem Anhänger beachten ⇒ Seite 157.
● Gegebenenfalls Informationen zum Dachge-
C tf

päckträger beachten ⇒ Seite 154.


O or
no
N d

Fahrzeugspezifische Gewichtsangaben
FI is

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- 90 % Kraftstofftankfüllung sowie ggf. mit Werkzeug
und Ersatzbereifung ⇒  . Durch Mehrausstat-
D tri

leitenden Informationen und Sicher-


heitshinweise auf Seite 123. tungen und durch nachträglichen Einbau von Zu-
EN b

behör erhöht sich das angegebene Leergewicht


Die Angaben in den amtlichen Fahrzeugpapieren und reduziert sich entsprechend die mögliche Zu-
haben stets Vorrang. Alle Angaben in dieser Anlei- ladung.
tung gelten für das deutsche Grundmodell. Mit wel-
TI utio

Die Zuladung setzt sich aus folgenden Gewichten


chem Motor ein Fahrzeug ausgestattet ist, steht zusammen:
auf dem Fahrzeugdatenträger im Serviceplan
AL n!

bzw. in den amtlichen Fahrzeugpapieren. ● Passagiere.


Durch Mehrausstattungen oder verschiedene ● Gesamtes Gepäck.
Fahrzeugausstattungen sowie bei Sonderfahrzeu- ● Dachlast einschließlich des Dachgepäckträ-
gen können die angegebenen Werte abweichen. gersystems.
Die Werte für das Leergewicht in der nachfolgen- ● Anhängestützlast bei Anhängerbetrieb. 
den Tabelle gelten für das fahrbereite Fahrzeug mit
Fahrer (75 kg), Betriebsflüssigkeiten inklusive

130 Vor der Fahrt


Benzinmotoren Caddy Kasten
zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
1348 –
2000 kg 1050 kg 1100 kg
1526 kg
1332 –
2073 kg 1050 kg 1230 kg
1526 kg
1388 –
63 kW CBZA SG5 2167 kg 1000 kg 1230 kg
1606 kg
1332 –
1843 kg 1050 kg 1100 kg
1521 kg
1348 –
2161 kg 1050 kg 1230 kg
1526 kg
1348 –
2000 kg 1050 kg 1100 kg
1526 kg
1332 – 2044 – 1100 –
1050 kg
1526 kg 2073 kg 1230 kg
C tf

1388 –
77 kW CBZB SG5 2167 kg 1000 kg 1230 kg
O or

1611 kg
no

1322 –
N d

1843 kg 1050 kg 1100 kg


1521 kg
FI is

1348 –
2161 kg 1050 kg 1230 kg
1526 kg
D tri

Benzinmotoren Caddy Maxi Kasten


EN b

zulässiges zulässige zulässige


Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
TI utio

1420 –
2000 kg 1050 kg 1100 kg
1591 kg
AL n!

1420 –
2233 kg 1050 kg 1300 kg
1591 kg
77 kW CBZB SG5
1463 –
2245 kg 1125 kg 1230 kg
1700 kg
1420 –
2161 kg 1050 kg 1230 kg
1591 kg

Dieselmotoren Caddy Kasten


zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
1434 –
2000 kg 1075 kg 1100 kg
1612 kg
1418 –
2159 kg 1075 kg 1230 kg
1612 kg
1474 –
55 kW CAYE SG5 2253 kg 1100 kg 1230 kg
1695 kg
[Link].00

1418 –
1929 kg 1075 kg 1100 kg
1609 kg
1434 –
2247 kg 1075 kg 1285 kg 
1609 kg

Transportieren 131
zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
1421 –
2162 kg 1075 kg 1230 kg
1595 kg
SG6
1421 –
1932 kg 1075 kg 1100 kg
1595 kg
62 kW CFHE
1520 –
2261 kg 1140 kg 1230 kg
SG6 1682 kg
4MOTION 1520 –
2031 kg 1100 kg 1100 kg
1682 kg
1434 – 1050 –
2000 kg 1100 kg
1612 kg 1075 kg
1395 – 2049 – 1050 – 1100 –
1612 kg 2159 kg 1075 kg 1230 kg
1474 –
SG5 2253 kg 1100 kg 1230 kg
1700 kg
1418 – 1050 –
C tf

1929 kg 1100 kg
1609 kg 1075 kg
O or

1434 –
75 kW CAYD 2247 kg 1075 kg 1285 kg
no

1612 kg
N d

1452 –
2000 kg 1075 kg 1100 kg
1630 kg
FI is

1436 – 2034 –
1075 kg 1230 kg
1630 kg 2177 kg
D tri

DSG®7
1492 –
2271 kg 1100 kg 1250 kg
EN b

1715 kg
1436 –
1947 kg 1075 kg 1100 kg
1625 kg
TI utio

1530 –
2000 kg 1100 kg 1100 kg
1697 kg
AL n!

1520 –
2261 kg 1140 kg 1100 kg
SG6 1697 kg
81 kW CFHF
4MOTION 1576 –
2275 kg 1200 kg 1230 kg
1730 kg
1520 –
2031 kg 1100 kg 1100 kg 
1691 kg

132 Vor der Fahrt


zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
1447 –
2000 kg 1075 kg 1100 kg
1617 kg
1431 – 2054 – 1100 –
1075 kg
1617kg 2172 kg 1230 kg
SG6
1485 –
2260 kg 1150 kg 1250 kg
1715 kg
1431 –
1942 kg 1075 kg 1100 kg
1612 kg
1469 – 1075 -
2000 kg 1100 kg
1639 kg 1100 kg
1453 – 2034 – 1075 – 1100 –
103 kW CFHC
1634 kg 2194 kg 1100 kg 1230 kg
DSG®6
1507 –
2280 kg 1175 kg 1250 kg
1735 kg
1453 –
C tf

1964 kg 1100 kg 1100 kg


1634 kg
O or

1562 –
2000 kg 1100 kg 1100 kg
no

1715 kg
N d

DSG®6 1546 –
2281 kg 1155 kg 1230 kg
4MOTION 1715 kg
FI is

1546 –
2057 kg 1100 kg 1100 kg
1711 kg
D tri

1464 – 1075 –
2000 kg 1100 kg
EN b

1654 kg 1100 kg
1464 – 2034 – 1075 – 1100 –
125 kW CFJA DSG®6
1654 kg 2194 kg 1100 kg 1230 kg
TI utio

1567 –
2298 kg 1175 kg 1250 kg
1753 kg
AL n!

Dieselmotoren Caddy Maxi Kasten


zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
1504 –
2317 kg 1175 kg 1250 kg
1662 kg
SG6
1504 –
62 kW CFHE 2245 kg 1175 kg 1230 kg
1662 kg
SG6 1616 –
2350 kg 1200 kg 1250 kg 
4MOTION 1755 kg
[Link].00

Transportieren 133
zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
1497 –
2000 kg 1125 kg 1100 kg
1671 kg
1497 – 1100 –
2310 kg 1125 kg
1735 kg 1230 kg
SG5
1540 –
2327 kg 1175 kg 1230 kg
1782 kg
1497 –
2238 kg 1125 kg 1230 kg
1671 kg
75 kW CAYD
1515 –
2000 kg 1150 kg 1100 kg
1686 kg
1515 –
2328 kg 1150 kg 1300 kg
1686 kg
DSG®7
1558 –
2343 kg 1200 kg 1230 kg
1798 kg
1515 –
C tf

2256 kg 1150 kg 1230 kg


1686 kg
O or

1616 –
2000 kg 1200 kg 1100 kg
no

1767 kg
N d

SG6 1616 –
81 kW CFHF 2350 kg 1200 kg 1250 kg
4MOTION 1767 kg
FI is

1642 –
2349 kg 1200 kg 1250 kg
1804 kg
D tri

1514 –
2000 kg 1150 kg 1100 kg
EN b

1678 kg
1514 –
2327 kg 1150 kg 1300 kg
1678 kg
SG6
TI utio

1549 –
2329 kg 1200 kg 1230 kg
1780 kg
AL n!

1514 –
2255 kg 1150 kg 1250 kg
1678 kg
1536 –
2000 kg 1150 kg 1100 kg
1700 kg
103 kW CFHC
1536 –
2349 kg 1150 kg 1300 kg
1700 kg
DSG®6
1571 –
2351 kg 1200 kg 1230 kg
1802 kg
1536 –
2277 kg 1150 kg 1250 kg
1700 kg
1639 –
2000 kg 1200 kg 1100 kg
DSG®6 1786 kg
4MOTION 1639 –
2373 kg 1200 kg 1250 kg 
1786 kg

134 Vor der Fahrt


zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
1547 –
2000 kg 1150 kg 1100 kg
1719 kg
1547 –
2349 kg 1150 kg 1300 kg
1719 kg
125 kW CFJA DSG®6
1582 –
2366 kg 1200 kg 1250 kg
1821 kg
1547 –
2277 kg 1150 kg 1250 kg
1719 kg

Benzinmotoren Caddy Kombi 5-Sitzer


zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
1388 –
63 kW CBZA SG5 2000 kg 1000 kg 1200 kg
1627 kg
C tf

1388 –
2000 kg 1000 kg 1100 kg
1629 kg
O or

77 kW CBZB SG5
1388 – 2060 – 1100 –
no

1000 kg
N d

1632 kg 2180 kg 1200 kg


FI is

Benzinmotoren Caddy Kombi 7-Sitzer


zulässiges zulässige zulässige
D tri

Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast


wicht vorn hinten
EN b

1388 –
63 kW CBZA SG5 2180 kg 1000 kg 1200 kga)
1658 kg
1388 –
TI utio

77 kW CBZB SG5 2180 kg 1000 kg 1200 kga)


1658 kg
AL n!

a) Bei Anhängerbetrieb ist eine Überschreitung der zulässigen Hinterachslast von 55 kg (bei werkseitig montierter Anhängevorrich-
tung) oder 30 kg (bei nicht werkseitig montierter Anhängevorrichtung) möglich. Die Geschwindigkeit ist in diesem Fall auf höchs-
tens 100 km/h begrenzt.

Benzinmotoren Caddy Maxi Kombi 5-Sitzer


zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
1455 –
2000 kg 1075 kg 1100 kg
1698 kg
77 kW CBZB SG5
1455 – 1707
2265 kg 1075 kg 1230 kg
kg

Benzinmotoren Caddy Maxi Kombi 7-Sitzer


zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
1455 –
77 kW CBZB SG5 2265 kg 1075 kg 1250 kga)
1749 kg
[Link].00

a) Bei Anhängerbetrieb ist eine Überschreitung der zulässigen Hinterachslast von 15 kg möglich. Die Geschwindigkeit ist in diesem
Fall auf höchstens 100 km/h begrenzt. 

Transportieren 135
Dieselmotoren Caddy Kombi 5-Sitzer
zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
1474 –
2000 kg 1075 kg 1100 kg
1696 kg
55 kW CAYE SG5
1474 –
2035 kg 1075 kg 1200 kg
1715 kg
1474 –
2000 kg 1075 kg 1100 kg
1696 kg
SG5
1464 – 1721 2150 – 1100 –
1075 kg
kg 2264 kg 1200 kg
75 kW CAYD
1484 –
2000 kg 1100 kg 1100 kg
1691 kg
DSG®7
1492 – 2105 – 1100 –
1100 kg
1736 kg 2280 kg 1200 kg
SG6 1576 –
81 kW CFHF 2280 kg 1140 kg 1200 kg
4MOTION 1795 kg
C tf

1485 –
2000 kg 1100 kg 1100 kg
O or

1698 kg
SG6
no

1485 – 2125 – 1100 –


N d

1100 kg
1723 kg 2280 kg 1200 kg
FI is

1507 –
103 kW CFHC 2000 kg 1125 kg 1100 kg
1699 kg
DSG®6
D tri

1507 – 2150 – 1100 – 1100 –


1745 kg 2280 kg 1125 kg 1200 kg
EN b

DSG®6 1600 –
2280 kg 1155 kg 1200 kg
4MOTION 1813 kg
1567 –
2000 kg 1125 kg 1100 kg
TI utio

1697 kg
125 kW CFJA DSG®6
1564 – 2150 – 1100 – 1100 –
AL n!

1763 kg 2280 kg 1125 kg 1200 kg

Dieselmotoren Caddy Kombi 7-Sitzer


zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
1474 –
55 kW CAYE SG5 2264 kg 1075 kg 1200 kga)
1746 kg
1474 –
SG5 2264 kg 1075 kg 1200 kga)
1752 kg
75 kW CAYD
1492 –
DSG®7 2280 kg 1100 kg 1200 kga)
1767 kg
SG6 1576 –
81 kW CFHF 2280 kg 1140 kg 1200 kgb) 
4MOTION 1796 kg

136 Vor der Fahrt


zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
1485 –
SG6 2280 kg 1100 kg 1200 kga)
1754 kg
1507 –
103 kW CFHC DSG®6 2280 kg 1125 kg 1200 kga)
1776 kg
DSG®6 1600 –
2290 kg 1155 kg 1200 kga)
4MOTION 1819 kg
1567 –
125 kW CFJA DSG®6 2280 kg 1125 kg 1200 kga)
1794 kg
a) Bei Anhängerbetrieb ist eine Überschreitung der zulässigen Hinterachslast von 55 kg (bei werkseitig montierter Anhängevorrich-
tung) oder 30 kg (bei nicht werkseitig montierter Anhängevorrichtung) möglich. Die Geschwindigkeit ist in diesem Fall auf höchs-
tens 100 km/h begrenzt.
b) Bei Anhängerbetrieb ist eine Überschreitung der zulässigen Hinterachslast von 60 kg (bei werkseitig montierter Anhängevorrich-
tung) oder 30 kg (bei nicht werkseitig montierter Anhängevorrichtung) möglich. Die Geschwindigkeit ist in diesem Fall auf höchs-
tens 100 km/h begrenzt.

Dieselmotoren Caddy Maxi Kombi 5-Sitzer


C tf

zulässiges zulässige zulässige


O or

Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast


wicht vorn hinten
no
N d

1532 –
2000 kg 1150 kg 1100 kg
1699 kg
FI is

SG5
1532 –
75 kW CAYD 2280 kg 1150 kg 1230 kg
1789 kg
D tri

1550 –
DSG®7 2280 kg 1175 kg 1230 kg
EN b

1802 kg
SG6 1642 –
81 kW CFHF 2280 kg 1220 kg 1200 kg
4MOTION 1862 kg
TI utio

1549 –
SG6 2365 kg 1175 kg 1250 kg
1794 kg
AL n!

1571 –
103 kW CFHC DSG®6 2380 kg 1175 kg 1250 kg
1816 kg
DSG®6 1665 –
2297 kg 1235 kg 1200 kg
4MOTION 1879 kg
1582 –
125 kW CFJA DSG®6 2380 kg 1175 kg 1250 kg
1835 kg

Dieselmotoren Caddy Maxi Kombi 7-Sitzer


zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
1532 –
SG5 2345 kg 1150 kg 1250 kga)
1832 kg
75 kW CAYD
1550 –
DSG®7 2365 kg 1175 kg 1250 kga)
1845 kg
SG6 1642 –
81 kW CFHF 2415 kg 1220 kg 1250 kgb) 
4MOTION 1905 kg
[Link].00

Transportieren 137
zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
1549 –
SG6 2365 kg 1175 kg 1250 kgb)
1837 kg
1571 –
103 kW CFHC DSG®6 2380 kg 1175 kg 1250 kgb)
1859 kg
DSG®6 1665 –
2415 kg 1235 kg 1250 kgb)
4MOTION 1922 kg
1582 –
125 kW CFJA DSG®6 2380 kg 1175 kg 1250 kg
1844 kg
a) Bei Anhängerbetrieb ist eine Überschreitung der zulässigen Hinterachslast von 15 kg möglich. Die Geschwindigkeit ist in diesem
Fall auf höchstens 100 km/h begrenzt.
b) Bei Anhängerbetrieb ist eine Überschreitung der zulässigen Hinterachslast von 50 kg möglich. Die Geschwindigkeit ist in diesem
Fall auf höchstens 100 km/h begrenzt.

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Kasten


zulässiges zulässige zulässige
C tf

Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast


wicht vorn hinten
O or

1543 –
no

2000 kg 1100 kg 1100 kg


1693 kg
N d

1527 –
80 kW BSX SG5 2234 kg 1100 kg 1250 kg
FI is

1693 kg
1527 –
2038 kg 1100 kg 1100 kg
D tri

1693 kg
EN b

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Maxi Kasten


zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
TI utio

wicht vorn hinten


1656 –
2000 kg 1175 kg 1100 kg
AL n!

1805 kg
80 kW BSX SG5
1656 –
2350 kg 1175 kg 1300 kg
1805 kg

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Kombi 5-Sitzer


zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
1568 –
80 kW BSX SG5 2175 kg 1025 kg 1200 kg
1781 kg

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Kombi 7-Sitzer


zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
1568 – 1812
80 kW BSX SG5 2270 kg 1025 kg 1250 kg 
kg

138 Vor der Fahrt


Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Maxi Kombi 5-Sitzer
zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
1691 –
80 kW BSX SG5 2280 kg 1150 kg 1250 kg
1909 kg

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Maxi Kombi 7-Sitzer


zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
1691 –
80 kW BSX SG5 2415 kg 1150 kg 1300 kg
1952 kg

Autogasmotor (BiFuel) Caddy Kasten


zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
C tf

72 kW im Auto- 1424 –
2000 kg 1050 kg 1100 kg
gasbetrieb 1574 kg
O or

75 kW im Ben- 1408 –
no

zinbetrieb 2149 kg 1050 kg 1200 kg


N d

1574 kg
CHGA SG5
1464 –
FI is

2175 kg 1100 kg 1250 kg


1630 kg
1408 –
D tri

1919 kg 1050 kg 1100 kg


1574 kg
EN b

Autogasmotor (BiFuel) Caddy Maxi Kasten


zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
TI utio

wicht vorn hinten


72 kW im Auto- 1495 –
AL n!

2000 kg 1050 kg 1100 kg


gasbetrieb 1647 kg
75 kW im Ben- 1495 –
zinbetrieb CHGA SG5 2236 kg 1050 kg 1300 kg
1647 kg
1531 –
2258 kg 1125 kg 1250 kg
1713 kg

Autogasmotor (BiFuel) Caddy Kombi 5-Sitzer


zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
72 kW im Auto-
gasbetrieb 1464 –
CHGA SG5 2180 kg 1100 kg 1200 kg 
75 kW im Ben- 1686 kg
zinbetrieb
[Link].00

Transportieren 139
Autogasmotor (BiFuel) Caddy Kombi 7-Sitzer
zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
72 kW im Auto-
gasbetrieb 1464 –
CHGA SG5 2230 kg 1100 kg 1230 kga)
75 kW im Ben- 1701 kg
zinbetrieb
a) Bei Anhängerbetrieb ist eine Überschreitung der zulässigen Hinterachslast von 60 kg (ausschließlich bei werkseitig montierter
Anhängevorrichtung) möglich. Die Geschwindigkeit ist in diesem Fall auf höchstens 100 km/h begrenzt.

Autogasmotor (BiFuel) Caddy Maxi Kombi 5-Sitzer


zulässiges zulässige zulässige
Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast
wicht vorn hinten
72 kW im Auto-
gasbetrieb 1530 –
CHGA SG5 2270 kg 1125 kg 1230 kg
75 kW im Ben- 1762 kg
C tf

zinbetrieb
O or

Autogasmotor (BiFuel) Caddy Maxi Kombi 7-Sitzer


no

zulässiges zulässige zulässige


N d

Motorleistung MKB Getriebeart Leergewicht Gesamtge- Achslast Achslast


wicht vorn hinten
FI is

72 kW im Auto-
gasbetrieb
D tri

1530 –
CHGA SG5 2280 kg 1125 kg 1250 kga)
75 kW im Ben- 1789 kg
EN b

zinbetrieb
a) Bei Anhängerbetrieb ist eine Überschreitung der zulässigen Hinterachslast von 50 kg möglich. Die Geschwindigkeit ist in diesem
Fall auf höchstens 100 km/h begrenzt.
TI utio

WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)


● Die Zuladung und die Verteilung der Last
AL n!

Das Überschreiten der maximal zulässigen


Gewichte und Achslasten kann Fahrzeugbe- im Fahrzeug haben Auswirkungen auf das
schädigungen, Unfälle und schwere Verlet- Fahrverhalten und die Bremswirkung. Ge-
zungen verursachen. schwindigkeit entsprechend anpassen.

● Die tatsächlichen Achslasten dürfen nie-


mals die zulässigen Achslasten überschrei-
HINWEIS
ten. Die Ladung immer gleichmäßig und so tief wie
möglich im Fahrzeug verteilen. Beim Transport
von schweren Gegenständen im Gepäckraum
sollten diese vor oder über der Hinterachse
platziert werden, um das Fahrverhalten am we-
nigsten zu beeinträchtigen. 

140 Vor der Fahrt


Gepäckraum

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Kinder niemals unbeaufsichtigt lassen,
Flex-Sitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143 vor allem bei geöffneter Heckklappe. Kinder
Sitzlehne in der zweiten Sitzreihe vor- und könnten in den Gepäckraum gelangen, die
zurückklappen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144 Heckklappe schließen und wären nicht in der
Sitze in der zweiten Sitzreihe vor- und Lage, selbstständig herauszukommen. Das
zurückklappen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145 kann schwere oder tödliche Verletzungen ver-
Sitze in der zweiten Sitzreihe aus- und ursachen.
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145 ● Niemals Kinder im oder am Fahrzeug spie-
Sitzlehne in der dritten Sitzreihe vor- und len lassen.
zurückklappen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146 ● Niemals Personen im Gepäckraum beför-
Sitzbank in der dritten Sitzreihe aus- und dern.
einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147
C tf

Gepäckraumabdeckung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148 WARNUNG


Netztrennwand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149
Ungesicherte oder falsch gesicherte Gegen-
O or

Verstellbare Trennwand . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150 stände können bei plötzlichen Fahr- und


no

Ausziehbarer Ladeboden . . . . . . . . . . . . . . . . . 151


N d

Bremsmanövern und bei Unfällen schwere


Stautaschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152 Verletzungen verursachen. Das gilt insbeson-
FI is

Leiterklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152 dere dann, wenn Gegenstände vom auslösen-


den Airbag getroffen und durch den Innen-
Schweres Ladegut immer im Gepäckraum verstau-
D tri

raum geschleudert werden. Um das Verlet-


en und dafür sorgen, dass die Rücksitzlehnen si- zungsrisiko zu verringern, Folgendes beach-
EN b

cher in aufrechter Position eingerastet sind. Immer ten:


die Verzurrösen mit geeigneten Verzurrleinen be- ● Alle Gegenstände im Fahrzeug sicher ver-
nutzen. Niemals das Fahrzeug überladen. Sowohl stauen. Gepäck und schwere Gegenstände
die Ladung als auch die Verteilung der Last im
TI utio

immer im Gepäckraum verstauen.


Fahrzeug haben Auswirkungen auf das Fahrver-
halten und die Bremswirkung ⇒  . ● Gegenstände immer mit geeigneten Ver-
AL n!

zurrleinen oder Spannbändern sichern, damit


Ergänzende Informationen und die Gegenstände nicht durch den Fahrzeugin-
Warnhinweise: nenraum geschleudert werden und in den
● Heckklappe ⇒ Seite 56 Entfaltungsbereich der Seitenairbags oder
des Frontairbags während eines plötzlichen
● Airbag-System ⇒ Seite 85 Fahr- und Bremsmanövers gelangen können.
● Licht ⇒ Seite 104 ● Ablagefächer während der Fahrt immer
● Kindersitze (Zubehör) ⇒ Seite 94 geschlossen halten.
● Transportieren ⇒ Seite 123 ● Keine harten, schweren oder scharfen Ge-
● Anhängerbetrieb ⇒ Seite 157 genstände lose in offenen Ablagen im Fahr-
zeug, auf der Gepäckraumabdeckung oder
● Ablagen ⇒ Seite 180
auf der Instrumententafel verstauen.
● Räder und Reifen ⇒ Seite 306
● Harte, schwere oder scharfe Gegenstände
● Reifenkontrollsystem ⇒ Seite 239 aus Kleidungsstücken und Taschen im Fahr-
zeuginnenraum herausnehmen und sicher
WARNUNG verstauen. 
Bei unbenutztem oder unbeaufsichtigtem
Fahrzeug immer die Türen und die Heckklap-
[Link].00

pe verriegeln, um das Risiko von schweren


oder tödlichen Verletzungen zu reduzieren.

Transportieren 141
WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)

Beim Transport von schweren Gegenständen ● Hände, Finger und Füße oder sonstige
verändern sich die Fahreigenschaften des Körperteile beim Vor- und Zurückklappen der
Fahrzeugs und es verlängert sich der Brems- Rücksitzlehnen immer von dem Schwenkbe-
weg. Schwere Ladung, die nicht ordnungsge- reich fernhalten.
mäß verstaut oder befestigt wurde, kann dazu ● Jede Rücksitzlehne muss immer in auf-
führen, dass die Kontrolle über das Fahrzeug rechter Position sicher eingerastet sein, da-
verloren geht, und schwere Verletzungen ver- mit die Schutzwirkung der Sicherheitsgurte
ursachen. auf den hinteren Sitzplätzen gewährleistet ist.
● Beim Transport von schweren Gegenstän- Das gilt insbesondere für den mittleren Sitz-
den verändern sich die Fahreigenschaften platz der Rücksitzbank. Wenn ein Sitzplatz
des Fahrzeugs durch die Schwerpunktverla- benutzt wird und die entsprechende Rück-
gerung. sitzlehne ist nicht sicher eingerastet, bewegt
sich der Insasse mit der Rücksitzlehne bei
● Die Ladung immer gleichmäßig und so tief plötzlichen Brems- und Fahrmanövern sowie
wie möglich im Fahrzeug verteilen. bei Unfällen nach vorn.
● Schwere Gegenstände im Gepäckraum im- ● Wenn die Rücksitzlehnen vorgeklappt
mer so weit wie möglich vor der Hinterachse oder nicht sicher eingerastet sind, dürfen auf
sicher verstauen. diesen Sitzplätzen niemals Personen oder
C tf

Kinder befördert werden.


WARNUNG
O or

HINWEIS
no

Durch unkontrolliertes oder unachtsames


N d

Vor- und Zurückklappen der Rücksitzlehnen Die Heizfäden in der Heckscheibe können
können schwere Verletzungen verursacht durch scheuernde Gegenstände auf der Abla-
FI is

werden. gefläche zerstört werden.


● Niemals die Rücksitzlehnen während der
D tri

Fahrt vor- und zurückklappen. Damit verbrauchte Luft aus dem Fahrzeug
entweichen kann, Entlüftungsöffnungen an
EN b

● Darauf achten, dass beim Zurückklappen


den hinteren Seitenscheiben im Bereich des Ge-
der Rücksitzlehnen der Sicherheitsgurt nicht
päckraums nicht abdecken. 
eingeklemmt oder beschädigt wird.
TI utio
AL n!

142 Vor der Fahrt


Flex-Sitz

Abb. 86 Prinzipdarstellung: Flex-Sitz versenken.


C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio

Abb. 87 Prinzipdarstellung: Flex-Sitz zurückklappen.


AL n!

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 141.
Trennwand öffnen
● Runden Knauf an der Trennwand nach oben
ziehen.
● Trennwand bis zum Anschlag öffnen.
Um sperrige Gegenstände besser transportieren
zu können, kann der Beifahrersitz in den Fußraum ● Trennwand in der Aufnahme der vorgeklappten
geklappt und die Trennwand zwischen Laderaum Sitzlehne versenken.
und erster Sitzreihe geschwenkt werden.
Flex-Sitz zurückklappen
Flex-Sitz versenken ● Trennwand schließen.
● Die Zugschlaufe ⇒ Abb. 86 1 ziehen und die ● Entriegelungshebel ⇒ Abb. 87 1 ziehen. Der
Sitzfläche vorklappen. Flex-Sitz bewegt sich leicht nach oben.
● Kopfstütze 2 ganz nach unten schieben. ● Sitzlehne 2 zurückklappen.
● Entriegelungshebel 3 nach oben ziehen und ● Kopfstütze 3 gerade stellen.
die Sitzlehne leicht nach vorne klappen. ● Sitzfläche in die ursprüngliche Position zurück-
● Kopfstütze 4 nach vorne schieben. klappen 4 . 
● Sitzlehne 5 ganz nach unten klappen.
[Link].00

● Entriegelungshebel 6 nach oben ziehen und


gleichzeitig die vorgeklappte Sitzlehne nach unten
drücken 7 .

Transportieren 143
Sitzlehne in der zweiten Sitzreihe vor- und zurückklappen

Abb. 88 Sitzlehne der zweiten Sitzreihe mit Zug- Abb. 89 Markierung für nicht sicher eingerastete
schlaufe vor- oder zurückklappen. Sitzlehne.
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
WARNUNG
O or

heitshinweise auf Seite 141. Durch eine nicht sicher eingerastete Sitzleh-
no

ne können schwere Verletzungen verursacht


N d

Die Sitze in der zweiten Sitzreihe sind in einen Ein- werden.


FI is

zelsitz und eine 2er-Sitzbank geteilt. Die Sitzleh- ● Eine rote Markierung an der Zugschlaufe
nen lassen sich vorklappen. ⇒ Abb. 89 signalisiert eine nicht eingerastete
Sitzlehne. Immer prüfen, dass die rote Mar-
D tri

Sitzlehne vorklappen kierung niemals sichtbar ist, wenn sich die


EN b

● Kopfstütze ganz nach unten schieben Sitzlehne in der aufrechten Position befindet.
⇒ Seite 65.
● Eine der Zugschlaufen ⇒ Abb. 88 1 ziehen HINWEIS
und die Sitzlehne vorklappen.
TI utio

Vor dem Vorklappen der Sitzlehne die Vorder-


● Wenn die Sitzlehne vorgeklappt ist, dürfen auf sitze so einstellen, dass die Kopfstütze oder
den Sitzplätzen der vorgeklappten Rücksitzbank
AL n!

das Polster der Sitzlehne nicht gegen die Vor-


keine Personen oder Kinder befördert werden. dersitze stößt. 
● Die Sitzlehne muss sicher eingerastet sein.

Sitzlehne zurückklappen
● Eine der Zugschlaufen 1 ziehen und die Sitz-
lehne zurückklappen.
● Nach dem Zurückklappen prüfen, ob die Sitz-
lehne sicher eingerastet ist. Die Sitzlehne ist sicher
eingerastet, wenn die rote Markierung ⇒ Abb. 89
(Pfeil) an der Zugschlaufe nicht zu sehen ist ⇒  .
● Kopfstütze einstellen ⇒ Seite 65.

144 Vor der Fahrt


Sitze in der zweiten Sitzreihe vor- und zurückklappen
Sitz zurückklappen
● Sicherungsstange aus der Sitzverankerung
aushängen.
● Sicherungsstange in die Halterung unter dem
Sitz befestigen.
● Sitz komplett zurückklappen, bis er sicher ein-
rastet.
● Sitzlehne zurückklappen ⇒ Seite 144.

WARNUNG
Durch unkontrolliertes oder unachtsames
Vor- und Zurückklappen des Sitzes können
schwere Verletzungen verursacht werden.
Abb. 90 Vorgeklappten Sitz mit Sicherungsstange ● Niemals Sitz während der Fahrt vor- und
sichern. zurückklappen.
C tf

● Hände, Finger und Füße oder sonstige


 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-
leitenden Informationen und Sicher- Körperteile beim Vor- und Zurückklappen des
O or

heitshinweise auf Seite 141. Sitzes immer von dem Schwenkbereich fern-
no

halten.
N d

Die Sitze in der zweiten Sitzreihe sind in einen Ein- ● Der vorgeklappte Sitz muss immer mit der
Sicherungsstange abgestützt werden.
FI is

zelsitz und eine 2er-Sitzbank geteilt. Sitz und Sitz-


bank lassen sich vorklappen, um den Gepäckraum
zu vergrößern. HINWEIS
D tri

Sitz vorklappen Vor dem Vorklappen der 2er-Sitzbank den Ge-


EN b

tränkehalter zwischen den Vordersitzen schlie-


● Sitzlehne vorklappen ⇒ Seite 144.
ßen. 
● Sicherungsstange fest in die Sitzverankerung
drücken, bis die Sicherungsstange verriegelt ist
TI utio

⇒ Abb. 90.
AL n!

Sitze in der zweiten Sitzreihe aus- und einbauen


[Link].00

Abb. 91 2er-Sitzbank ausbauen. 

Transportieren 145
Sitz einbauen
● Sitz in die Halterung einsetzen.
● Das Gestänge ⇒ Abb. 92 4 solange in Pfeil-
richtung nach unten drücken, bis sich beide Verrie-
gelungsanzeigen 2 im grünen Bereich befinden.
Der Sitz ist verriegelt ⇒  .
● Sitz vorklappen ⇒ Seite 145.
● Sitzlehne zurückklappen ⇒ Seite 144.

WARNUNG
Durch unkontrolliertes oder unachtsames
Aus- und Einbauen des Sitzes können schwe-
re Verletzungen verursacht werden.
Abb. 92 2er-Sitzbank einbauen. ● Niemals die Sitze während der Fahrt aus-
oder einbauen.
 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-
leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 141.
● Hände, Finger und Füße oder sonstige
Körperteile beim Aus- und Einbauen der Sitze
immer von dem Schwenkbereich fernhalten.
C tf

Die Sitze in der zweiten Sitzreihe sind einen Ein- ● Die Verrieglungsanzeigen signalisieren ei-
O or

zelsitz und eine 2er-Sitzbank geteilt. Sitz und Sitz- nen sicher eingerasteten Sitz. Befindet sich
no

bank lassen sich getrennt voneinander ausbauen, mindestens eine Verriegelungsanzeige im ro-
N d

um den Gepäckraum zu vergrößern. ten Bereich ⇒ Abb. 91, ist der Sitz nicht si-
cher eingerastet. Immer prüfen, dass sich
FI is

Sitz ausbauen beide Verrieglungsanzeigen im grünen Be-


● Sitzlehne vorklappen ⇒ Seite 144. reich befinden, wenn der Sitz eingebaut wur-
D tri

● Sitz vorklappen ⇒ Seite 145. de. 


EN b

● Schlaufe ⇒ Abb. 91 1 solange in Pfeilrichtung


ziehen, bis sich beide Verriegelungsanzeigen 2
im roten Bereich befinden. Der Sitz ist entriegelt.
TI utio

● Sitz an den Tragegriffen nach oben aus der


Verriegelung herausnehmen 3 .
AL n!

Sitzlehne in der dritten Sitzreihe vor- und zurückklappen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 141.

Sitzlehne vorklappen
● Kopfstütze ganz nach unten schieben
⇒ Seite 65.
● Die Zugschlaufe ⇒ Abb. 93 1 ziehen und die
Sitzlehne vorklappen.
● Wenn die Sitzlehne vorgeklappt ist, dürfen auf
den Sitzplätzen der vorgeklappten Rücksitzbank
keine Personen oder Kinder befördert werden. 

Abb. 93 Sitzlehne der dritten Sitzreihe.

146 Vor der Fahrt


Sitzlehne zurückklappen
● Die Zugschlaufe ziehen und die Sitzlehne zu-
rückklappen.
● Nach dem Zurückklappen prüfen, ob die Sitz-
lehne sicher eingerastet ist.
● Kopfstütze einstellen ⇒ Seite 65. 

Sitzbank in der dritten Sitzreihe aus- und einbauen


C tf
O or
no
N d
FI is

Abb. 94 Sitzlehne der dritten Sitzreihe. Abb. 95 Linker Verriegelungsstift für dritte Sitzrei-
D tri

he.
EN b

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 141.
WARNUNG
Durch unkontrolliertes oder unachtsames
Aus- und Einbauen des Sitzes können schwe-
TI utio

Sitzbank ausbauen re Verletzungen verursacht werden.


● Sitzlehne vorklappen ⇒ Seite 146. ● Niemals die Sitze während der Fahrt aus-
AL n!

oder einbauen.
● Beide Schlaufen ⇒ Abb. 94 2 gleichzeitig nach
hinten ziehen, bis beide Verriegelungsstifte ● Hände, Finger und Füße oder sonstige
⇒ Abb. 95 1 sichtbar sind. Körperteile beim Aus- und Einbauen der Sitze
immer von dem Schwenkbereich fernhalten.
● Sitzbank entnehmen.
● Die roten Verrieglungsstifte 1 signalisie-
Sitzbank einbauen ren eine nicht eingerastete Sitzbank. Immer
● Sitzbank in die 4 Aufnahmen im Boden einset- prüfen, dass die roten Verrieglungsstifte nie-
zen. mals sichtbar sind, wenn die Sitzbank einge-
baut ist. 
● Sitzbank nach vorne drücken, bis sie hörbar in
den Aufnahmen einrastet. Die Sitzbank ist sicher
eingerastet, wenn beide roten Verriegelungsstifte
1 nicht zu sehen sind ⇒  in Sitzlehne in der
zweiten Sitzreihe vor- und zurückklappen auf
Seite 144.
● Sitzlehne zurückklappen ⇒ Seite 146.
[Link].00

Transportieren 147
Gepäckraumabdeckung

Abb. 96 Gepäckraumabdeckung aufstellen (Caddy).


C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio

Abb. 97 Gepäckraumabdeckung einbauen (Caddy Maxi).


AL n!

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 141.
Gepäckraumabdeckung nach unten klappen
● Gepäckraumabdeckung in Fahrtrichtung aus
den Vertiefungen drücken.
● Gepäckraumabdeckung bis zur Auflage nach
Leichte Kleidungsstücke können auf der Gepäck-
unten führen und seitlich jeweils links und rechts
raumabdeckung abgelegt werden. Darauf achten,
einrasten 3 .
dass die Sicht nach hinten nicht eingeschränkt ist.
Gegebenenfalls kann die Gepäckraumabdeckung Gepäckraumabdeckung ausbauen
aufgestellt werden, um das Be- und Entladen zu ● Gepäckraumabdeckung anheben.
erleichtern. ● Gepäckraumabdeckung nach hinten aus den
seitlichen Halterungen herausziehen.
Gepäckraumabdeckung aufstellen
● Gesamte Gepäckraumabdeckung anheben und Gepäckraumabdeckung einbauen
gleichzeitig dabei den hinteren Teil herunter klap- ● Gepäckraumabdeckung nach vorn in die seitli-
pen ⇒ Abb. 96 1 . chen Halterungen schieben ⇒ Abb. 97 A (Pfeile).
● Die Gepäckraumabdeckung in geklapptem Zu-
Beim Einbau der Gepäckraumabdeckung immer
stand weiter anheben und in den Vertiefungen ab-
auf den ordnungsgemäßen Verlauf des Gurtbands
setzen 2 .
achten ⇒ Abb. 97 B, das Gurtband darf nicht von
der Gepäckraumabdeckung eingeklemmt werden
⇒  . 

148 Vor der Fahrt


WARNUNG HINWEIS
Ungesicherte oder falsch gesicherte Gegen- Um Schäden an der Gepäckraumabdeckung zu
stände oder Tiere auf der Gepäckraumabde- vermeiden, den Gepäckraum nur so hoch bela-
ckung können bei plötzlichen Fahr- und den, dass die Gepäckraumabdeckung nicht auf
Bremsmanövern und bei Unfällen schwere die Ladung drücken kann, wenn die Heckklap-
Verletzungen verursachen. pe geschlossen wird. 
● Keine harten, schweren oder scharfen Ge-
genstände lose oder in Taschen auf der Ge-
päckraumabdeckung verstauen.
● Niemals Tiere auf der Gepäckraumabde-
ckung mitnehmen.

WARNUNG
Unsachgemäßer Umgang mit den Sicher-
heitsgurten erhöht das Risiko von schweren
oder tödlichen Verletzungen.
● Gurtband nicht einklemmen, beschädigen
oder an scharfen Kanten scheuern lassen.
C tf
O or
no

Netztrennwand
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

Abb. 98 Netztrennwand hinter der zweiten Sitzrei- Abb. 99 Netztrennwand hinter den Vordersitzen
he eingebaut. eingebaut.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 141.
Netztrennwand hinter der zweiten Sitzreihe
einbauen
● Netztrennwand in der vorderen linken Aufnah-
me im Dach einhängen ⇒ Abb. 98 A . Darauf ach-
Die Netztrennwand kann verhindern, dass Gegen- ten, dass die Querstange über die obere Position
stände aus dem Gepäckraum in den Fahrgastraum hinaus nach unten gezogen wird.
gelangen.
● Netztrennwand an der rechten Seite oben ein-
Die Netztrennwand kann hinter den Vordersitzen hängen.
oder hinter der zweiten Sitzreihe eingebaut wer- ● Netztrennwand in die unteren Verzurrösen ein-
den. haken B . 
[Link].00

Transportieren 149
Netztrennwand hinter den Vordersitzen WARNUNG
einbauen
Lose Gegenstände können bei einem plötzli-
● Sitze in der zweiten Sitzreihe ausbauen
chen Fahr- oder Bremsmanöver sowie bei ei-
⇒ Seite 145 oder nach vorne klappen ⇒ Seite 145.
nem Unfall durch den Fahrzeuginnenraum
● Netztrennwand in der vorderen linken Aufnah- fliegen und schwere Verletzungen verursa-
me im Dach einhängen ⇒ Abb. 99 C . Darauf ach- chen.
ten, dass die Querstange über die obere Position
● Prüfen, ob die Querstangen richtig einge-
hinaus nach unten gezogen wird.
rastet sind.
● Netztrennwand an der rechten Seite oben ein-
● Auch wenn die Netztrennwand richtig ein-
hängen.
gebaut ist, sind Gegenstände zu sichern.
● Netztrennwand in die Sitzbefestigung einhaken
● Wenn das Fahrzeug in Bewegung ist, dür-
D.
fen sich keine Personen hinter der eingebau-
Netztrennwand ausbauen ten Netztrennwand aufhalten. 
● Gurte der Netztrennwand lockern.
● Haltehaken der Netztrennwand an den Verzurr-
ösen B bzw. der Sitzbefestigung D aushaken.
● Netztrennwand an der rechten Aufnahme im
C tf

Dach A bzw. C aushängen.


● Netztrennwand an der linken Aufnahme im
O or

Dach aushängen.
no
N d
FI is

Verstellbare Trennwand
D tri
EN b
TI utio
AL n!

Abb. 100 Im Gepäckraum: Verstellbare Trenn- Abb. 101 Im Gepäckraum: Untere Verankerung.
wand hinter der zweiten Sitzreihe.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 141.
Trennwand hinter der zweiten Sitzreihe
einbauen
● Sitze in der zweiten Sitzreihe nach vorn klap-
pen ⇒ Seite 145.
Die Trennwand kann verhindern, dass Gegenstän-
● Verstellbare Trennwand unten mit der Rolle
de aus dem Gepäckraum in den Fahrgastraum ge-
⇒ Abb. 101 1 in die hintere Vertiefung der Veran-
langen.
kerung schieben 2 .
Die Trennwand kann hinter den Vordersitzen oder ● Verstellbare Trennwand an den hinteren Befes-
hinter der zweiten Sitzreihe eingebaut werden. tigungspunkten im Dach festschrauben
⇒ Abb. 100. 

150 Vor der Fahrt


● Verstellbare Trennwand an den unteren Veran- ● Obere Befestigungen links und rechts an die
kerungen festschrauben ⇒ Abb. 100. verstellbare Trennwand heranklappen.
● Sitze in der zweiten Sitzreihe zurückklappen ● Verstellbare Trennwand aus den unteren Ver-
⇒ Seite 145. ankerungen herausnehmen.
● Ggf. Sitze in der zweiten Sitzreihe einbauen
Verstellbare Trennwand hinter den
⇒ Seite 145 oder zurückklappen ⇒ Seite 145.
Vordersitzen einbauen
● Sitze in der zweiten Sitzreihe ausbauen WARNUNG
⇒ Seite 145 oder nach vorn klappen ⇒ Seite 145.
Lose Gegenstände können bei einem plötzli-
● Verstellbare Trennwand unten mit der Rolle
chen Fahr- oder Bremsmanöver sowie bei ei-
⇒ Abb. 101 1 in die vordere Vertiefung der Veran-
nem Unfall durch den Fahrzeuginnenraum
kerung schieben 2 .
fliegen und schwere Verletzungen verursa-
● Verstellbare Trennwand an den vorderen Be- chen.
festigungspunkten im Dach festschrauben
● Prüfen, ob die verstellbare Trennwand
⇒ Abb. 100.
richtig eingebaut ist.
● Verstellbare Trennwand an den unteren Veran-
● Auch wenn die verstellbare Trennwand
kerungen festschrauben ⇒ Abb. 100.
richtig eingebaut ist, sind Gegenstände zu si-
Verstellbare Trennwand ausbauen chern.
C tf

● Verstellbare Trennwand an den unteren Veran- ● Wenn das Fahrzeug in Bewegung ist, dür-
kerungen losschrauben. fen sich keine Personen hinter der eingebau-
O or

ten verstellbaren Trennwand aufhalten. 


no

● Verstellbare Trennwand an den Aufnahmen im


N d

Dach losschrauben.
FI is

Ausziehbarer Ladeboden
D tri


EN b

Lesen und beachten Sie zuerst die ein- Ladeboden einbauen


leitenden Informationen und Sicher- ● Heckklappe öffnen ⇒ Seite 56.
heitshinweise auf Seite 141.
● Ausziehbaren Ladeboden mit dem Griff in Rich-
TI utio

tung Ladekante auf die Schienen legen und dabei


Auf dem ausziehbaren Ladeboden können schwe-
die Taste am Griff gedrückt halten, bis der auszieh-
re Gegenstände leichter ein- und ausgeladen wer-
AL n!

bare Ladeboden korrekt auf den Schienen aufliegt.


den.
● Prüfen, ob sich der ausziehbare Ladeboden bei
Ladeboden verschieben gedrückter Taste am Griff ordnungsgemäß auf den
● Heckklappe öffnen ⇒ Seite 56. Schienen bewegen lässt.
● Taste am Griff gedrückt halten und ausziehba- ● Heckklappe ggf. schließen ⇒ Seite 56.
ren Ladeboden auf den Schienen nach vorn oder
nach hinten schieben. WARNUNG
● Heckklappe ggf. schließen ⇒ Seite 56. Bei plötzlichen Bremsmanövern oder einem
Unfall können Gegenstände durch den Innen-
Ladeboden ausbauen raum fliegen und schwere oder tödliche Ver-
● Heckklappe öffnen ⇒ Seite 56. letzungen verursachen.
● Taste am Griff gedrückt halten und ausziehba- ● Gegenstände auf dem ausziehbaren Lade-
ren Ladeboden am Griff nach oben aus den Schie- boden sind zu sichern.
nen heben. ● Niemals Personen oder Kinder auf dem
● Heckklappe ggf. schließen ⇒ Seite 56. ausziehbaren Ladeboden befördern. 
[Link].00

Transportieren 151
Stautaschen
Stautasche einbauen
● Stautasche 1 in die Ösen für die Verriegelun-
gen 2 einhängen.
● Verriegelungen 2 in senkrechte Position dre-
hen.
● Druckknopf 3 entgegen der Pfeilrichtung ein-
rasten.

WARNUNG
Lose Gegenstände können bei plötzlichen
Fahr- oder Bremsmanövern durch den Fahr-
zeuginnenraum fliegen. Das kann schwere
Verletzungen verursachen und auch zum Ver-
Abb. 102 Stautasche im Gepäckraum. lust der Kontrolle über das Fahrzeug führen.
● Stautaschen während der Fahrt immer si-

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- cher eingebaut und geschlossen halten. 
C tf

leitenden Informationen und Sicher-


heitshinweise auf Seite 141.
O or
no

An den Seitenscheiben im Gepäckraum können


N d

Stautaschen befestigt werden. In den Stautaschen


FI is

lassen sich leichte Gegenstände transportieren.


Der Caddy hat 2, der Caddy Maxi 4 Stautaschen.
D tri

Stautasche ausbauen
EN b

● Alle Gegenstände aus der jeweiligen Stauta-


sche entfernen.
● Verriegelungen ⇒ Abb. 102 2 in waagerechte
TI utio

Position drehen.
● Druckknopf 3 in Pfeilrichtung ziehen und
AL n!

Stautasche 1 abnehmen.

Leiterklappe

Abb. 103 Leiterklappe öffnen. Abb. 104 Traverse aushängen. 

152 Vor der Fahrt


 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-
leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 141.
WARNUNG
Beim Transport von schweren oder großflä-
chigen Gegenständen verändern sich die
Die Leiterklappe erleichtert den Transport von lan- Fahreigenschaften des Fahrzeugs durch die
gen Gegenständen. Bei geöffneter Leiterklappe Schwerpunktverlagerung und durch die ver-
darf nicht schneller als 80 km/h gefahren werden größerte Windangriffsfläche.
⇒  . ● Ladung immer ordnungsgemäß mit geeig-
neten und unbeschädigten Verzurrleinen oder
Leiterklappe öffnen Spannbändern sichern.
● Flügeltüren öffnen ⇒ Seite 59. ● Große, schwere, lange oder flache Ladung
● Griff ⇒ Abb. 103 A zum Entriegeln nach hinten wirkt sich negativ auf die Aerodynamik des
ziehen. Fahrzeugs, den Schwerpunkt und das Fahr-
● ODER: Zugschlaufe B nach hinten ziehen. verhalten aus.
● Leiterklappe anheben. ● Abrupte und plötzliche Fahr- und Brems-
manöver vermeiden.
Traverse öffnen ● Geschwindigkeit und Fahrweise den
● Traverse in Pfeilrichtung entriegeln ⇒ Abb. 104 Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
und an der rechten Seite anheben. hältnissen anpassen.
C tf

● Traverse aushängen, nach unten schwenken


und vorsichtig abheben. WARNUNG
O or
no

Traverse schließen und Ladegut sichern Giftige Abgase können in den Innenraum ge-
N d

langen, wenn die Leiterklappe geöffnet ist.


● Ladegut in Position halten und Traverse ein-
Das kann zur Bewusstlosigkeit, Kohlenmono-
FI is

hängen. Die orangefarbene Markierung darf nicht


xidvergiftung, Unfällen und schweren Verlet-
sichtbar sein.
zungen führen.
D tri

● Ladegut mit einem geeigneten Spannband an


● Um die Gefahr des Eindringens giftiger
der Traverse befestigen. Dabei den Schließbügel
EN b

Abgase zu reduzieren, bei geöffneter Leiter-


an der Traverse freihalten.
klappe nicht schneller als 80 km/h fahren.
● Flügeltüren schließen.
● Wenn mit geöffneter Leiterklappe gefah-
Leiterklappe schließen ren wird, ist Folgendes zu tun, um das Ein-
TI utio

Die Flügeltüren müssen geöffnet und die Traverse dringen giftiger Abgase in den Fahrzeugin-
nenraum zu reduzieren:
AL n!

muss sicher eingerastet sein.


– Alle Fenster schließen.
● Zugschlaufe ⇒ Abb. 103 B nach unten ziehen, – Umluftbetrieb der Heizungs- und Klima-
bis die Leiterklappe einrastet. Die Leiterklappe ist anlage ausschalten.
richtig geschlossen, wenn sie bündig mit den um-
– Alle Luftaustrittsdüsen in der Instru-
gebenden Karosserieteilen ist.
mententafel öffnen.
● Flügeltüren schließen.
– Gebläse der Heizungs- und Klimaanlage
auf die höchste Gebläsestufe schalten.

HINWEIS
Durch die geöffnete Leiterklappe verändert sich
die Höhe des Fahrzeugs. 
[Link].00

Transportieren 153
Dachgepäckträger

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
Fahrzeugs durch die Schwerpunktverlage-
Grundträger oder Tragstäbe und rung und durch die vergrößerte Windangriffs-
Trägersystem befestigen . . . . . . . . . . . . . . . . . 155 fläche.
Trägersystem beladen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156 ● Ladung immer ordnungsgemäß mit geeig-
neten und unbeschädigten Verzurrleinen oder
Das Fahrzeugdach ist entwickelt worden, um die Spannbändern sichern.
Aerodynamik zu optimieren. Herkömmliche Grund-
● Große, schwere, lange oder flache Ladung
träger oder Tragstäbe und Trägersysteme können
wirkt sich negativ auf die Aerodynamik des
daher nicht mehr an einer Regenrinne befestigt
Fahrzeugs, den Schwerpunkt und das Fahr-
werden.
verhalten aus.
Da die Regenrinnen strömungsgünstig in das Dach ● Abrupte und plötzliche Fahr- und Brems-
eingeformt sind, können nur die von Volkswagen manöver vermeiden.
Nutzfahrzeuge freigegebenen Grundträger, Trag-
C tf

stäbe bzw. Trägersysteme verwendet werden. ● Geschwindigkeit und Fahrweise den


Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
O or

Wann sind die Grundträger oder die hältnissen anpassen.


no

Tragstäbe und das Trägersystem


N d

abzubauen? HINWEIS
FI is

● Wenn sie nicht mehr benötigt werden. ● Grundträger oder Tragstäbe bzw. Trägersys-
● Wenn das Fahrzeug durch eine Waschanlage tem vor dem Durchfahren einer Waschanlage
D tri

fährt. immer abmontieren.


EN b

● Wenn die Höhe des Fahrzeugs die notwendige ● Die Höhe des Fahrzeugs verändert sich
Durchfahrtshöhe überschreitet, z. B. in einer Gara- durch die Montage eines Trägersystems und
ge. dem darauf befestigten Ladegut. Die Höhe des
Fahrzeugs mit vorhandenen Durchfahrtshöhen
TI utio

Ergänzende Informationen und vergleichen, z. B. von Unterführungen und Ga-


Warnhinweise: ragentoren.
AL n!

● Außenansichten ⇒ Seite 6 ● Die Dachantenne, die Heckklappe und die


● Licht ⇒ Seite 104 Leiterklappe dürfen nicht durch die Grundträ-
● Transportieren ⇒ Seite 123 ger oder die Tragstäbe und das Trägersystem
sowie dem darauf befestigten Ladegut beein-
● Umweltbewusst fahren ⇒ Seite 216 trächtigt werden.
● Räder und Reifen ⇒ Seite 306 ● Darauf achten, dass die Heckklappe und die
● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Ände- Leiterklappe beim Öffnen nicht an die Dachla-
rungen ⇒ Seite 320 dung stoßen.

WARNUNG Bei montierten Grundträgern oder Tragstä-


ben und Trägersystemen wird durch den er-
Beim Transport von schweren oder großflä- höhten Luftwiderstand mehr Kraftstoff verbraucht. 
chigen Gegenständen auf dem Trägersystem
verändern sich die Fahreigenschaften des

154 Vor der Fahrt


Grundträger oder Tragstäbe und Trägersystem befestigen
Die mitgelieferte Montageanleitung der Tragstäbe
bzw. des jeweiligen Trägersystems ist unbedingt
zu beachten.
Die Tragstäbe werden an der Dachreling montiert.
● Abdeckkappen an den Tragstäben ggf. mit dem
Schlüssel aufschließen und aufklappen.
● Tragstäbe auf die Dachreling aufsetzen und
ausrichten ⇒ Abb. 105.
● Tragstäbe mit einem geeigneten Werkzeug
festschrauben.
● Abdeckkappen an den Tragstäben zuklappen
und mit dem Schlüssel abschließen.
● Nach erfolgter Montage der Tragstäbe, Träger-
Abb. 105 Fahrzeuge mit Dachreling: Befesti-
system gemäß mitgelieferter Montageanleitung an
gungsbereich für Tragstäbe.
den Tragstäben befestigen.
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher- WARNUNG
O or

heitshinweise auf Seite 154. Unsachgemäße Befestigung der Grundträger


no

und des Dachgepäckträgers und deren un-


N d

Grundträger oder Tragstäbe dienen als Basis für sachgemäße Benutzung können zur Folge
FI is

spezielle Trägersysteme. Für den Transport von haben, dass sich das gesamte System vom
Gepäck, Fahrrädern, Surfbrettern, Skiern und Boo- Dach löst und dadurch Unfälle und Verletzun-
ten sind aus Sicherheitsgründen jeweils eigene gen verursachen kann.
D tri

Trägersysteme erforderlich. Geeignetes Zubehör ● Montageanleitung des Herstellers immer


EN b

ist bei einem Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner beachten.


erhältlich.
● Grundträger oder Tragstäbe und Träger-
Fahrzeuge ohne Dachreling: Grundträger system nur benutzen, wenn sie unbeschädigt
TI utio

und Trägersystem befestigen und ordnungsgemäß befestigt sind.


Grundträger und Dachgepäckträger müssen immer ● Die Grundträger nur an den dafür vorgese-
AL n!

korrekt befestigt werden. henen Punkten befestigen.

Die mitgelieferte Montageanleitung des Dachge- ● Grundträger oder Tragstäbe und Träger-
päckträgers ist unbedingt zu beachten. system ordnungsgemäß montieren.
● Die Verschraubungen und Befestigungen
Seitlich auf dem Dach befinden sich auf jeder Seite
vor Fahrtantritt prüfen und ggf. nach kurzer
2 Schrauben mit Dichtungsscheibe. Diese Schrau-
Fahrt nachziehen. Bei längeren Fahrten Ver-
ben müssen vor der Montage des Dachgepäckträ-
schraubungen und Befestigungen bei jeder
gers herausgedreht werden. Das Werkzeug dazu
Pause prüfen.
wird beim Dachgepäckträger mitgeliefert.
● Spezielle Gepäckträger für Räder, Skis,
Die Grundträger nur an diesen Punkten befesti- Surfbretter usw. immer richtig montieren.
gen.
● Keine Veränderungen oder Reparaturen
Nach erfolgter Montage der Grundträger, Träger- am Grundträger und Dachgepäckträger vor-
system gemäß mitgelieferter Montageanleitung an nehmen.
den Grundträgern befestigen.
Mitgelieferte Montageanleitung des montier-
Die Schrauben mit Dichtungsscheibe sollten wie-
ten Dachgepäckträgersystems lesen und be-
der eingeschraubt werden, wenn der Dachgepäck-
achten und immer im Fahrzeug mitführen. 
träger abgenommen wird.
[Link].00

Fahrzeuge mit Dachreling: Tragstäbe und


Trägersystem befestigen
Tragstäbe und Trägersystem müssen immer kor-
rekt befestigt werden.

Transportieren 155
Trägersystem beladen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 154.
WARNUNG
Wenn die maximal zulässige Dachlast über-
schritten wird, können Unfälle und erhebliche
Das Ladegut kann nur dann sicher befestigt wer- Fahrzeugbeschädigungen die Folge sein.
den, wenn Grundträger oder Tragstäbe und Trä- ● Niemals die angegebene Dachlast, die ma-
gersystem ordnungsgemäß montiert sind ⇒  . ximal zulässigen Achslasten und das zulässi-
ge Gesamtgewicht des Fahrzeugs über-
Maximal zulässige Dachlast schreiten.
Die maximal zulässige Dachlast beträgt 100 kg ● Die Belastbarkeit der Grundträger oder
(220 lbs.). Die Dachlast setzt sich zusammen aus Tragstäbe und Trägersystems nicht über-
dem Gewicht des Trägersystems, der Grundträger schreiten, auch wenn die Dachlast nicht aus-
oder Tragstäbe und des auf dem Dach beförderten genutzt sein sollte.
Ladeguts ⇒  .
● Schwere Gegenstände so weit wie mög-
Immer über das Gewicht des Trägersystems, der lich vorn befestigen und Ladegut insgesamt
Grundträger oder Tragstäbe und des zu transpor- gleichmäßig verteilen.
tierenden Ladeguts informieren und ggf. wiegen.
C tf

Niemals die maximal zulässige Dachlast über-


WARNUNG
schreiten.
O or

Loses und unsachgemäß befestigtes Ladegut


Bei Verwendung von Trägersystemen, Grundträ-
no

kann vom Trägersystem fallen und Unfälle


N d

gern oder Tragstäben mit geringerer Belastbarkeit


und Verletzungen verursachen.
kann die maximal zulässige Dachlast nicht ausge-
FI is

nutzt werden. In diesem Fall darf das Trägersys- ● Immer geeignete und unbeschädigte Ver-
tem, die Grundträger oder die Tragstäbe nur bis zu zurrleinen oder Spannbänder verwenden.
D tri

der Gewichtsgrenze belastet werden, die in der ● Ladegut ordnungsgemäß sichern. 


Montageanleitung angegeben ist.
EN b

Ladegut verteilen
Ladegut gleichmäßig verteilen und ordnungsge-
mäß sichern ⇒  .
TI utio

Befestigungen kontrollieren
AL n!

Nachdem die Grundträger oder Tragstäbe und das


Trägersystem befestigt worden sind, müssen nach
kurzer Fahrt und danach in regelmäßigen Abstän-
den die Verschraubungen und Befestigungen kon-
trolliert werden.

156 Vor der Fahrt


Anhängerbetrieb

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- Ergänzende Informationen und
genden Themen: Warnhinweise:
Technische Voraussetzungen . . . . . . . . . . . . . 158 ● Außenansichten ⇒ Seite 6
Abnehmbaren Kugelkopf montieren . . . . . . . . 160 ● Diebstahlwarnanlage ⇒ Seite 45
Kugelkopf abnehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162 ● Licht ⇒ Seite 104
Anhänger anhängen und verbinden . . . . . . . . 162 ● Bremsen, anhalten und parken ⇒ Seite 205
Anhänger beladen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164
● Umweltbewusst fahren ⇒ Seite 216
Mit einem Anhänger fahren . . . . . . . . . . . . . . . 165
Gespannstabilisierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166 ● Anfahrassistenzsysteme (Start-Stopp-System)
⇒ Seite 221
Anhängevorrichtung nachrüsten . . . . . . . . . . . 167
Maximal zulässige Anhängelasten . . . . . . . . . 167 ● Berganfahrassistent ⇒ Seite 221
Maximal zulässiges Gespanngewicht . . . . . . . 173 ● Räder und Reifen ⇒ Seite 306
● Reifenkontrollsystem ⇒ Seite 239
C tf

Länderspezifische Vorschriften für das Fahren mit


● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Ände-
einem Anhänger und die Verwendung einer An-
rungen ⇒ Seite 320
O or

hängevorrichtung beachten.
no
N d

Das Fahrzeug ist normalerweise für den Transport WARNUNG


von Personen entwickelt worden und kann bei ent-
Das Transportieren von Personen in einem
FI is

sprechender technischer Ausrüstung zum Ziehen


eines Anhängers benutzt werden. Diese zusätzli- Anhänger ist lebensgefährlich und kann ge-
setzeswidrig sein.
D tri

che Anhängelast hat Auswirkungen auf die Halt-


barkeit, den Kraftstoffverbrauch und die Leistung
EN b

des Fahrzeugs und kann unter Umständen die WARNUNG


Service-Intervalle verkürzen. Unsachgemäßer Gebrauch der Anhängevor-
Das Fahren mit einem Anhänger ist nicht nur eine richtung kann Verletzungen und Unfälle ver-
TI utio

erhöhte Belastung für das Fahrzeug, sondern er- ursachen.


fordert auch eine höhere Konzentration des Fah- ● Anhängevorrichtung nur benutzen, wenn
AL n!

rers. sie unbeschädigt und ordnungsgemäß befes-


Bei winterlichen Temperaturen am Fahrzeug und tigt ist.
am Anhänger Winterreifen montieren. ● Keine Veränderungen oder Reparaturen
an der Anhängevorrichtung vornehmen.
Die Angaben zur Stützlast befinden sich im
⇒ Seite 167. ● Um das Verletzungsrisiko bei Heckkollisi-
onen und für Fußgänger sowie Fahrradfahrer
Fahrzeuge mit Start-Stopp-System bei parkenden Fahrzeugen zu reduzieren, im-
Bei einer werkseitig eingebauten Anhängevorrich- mer den Kugelkopf entfernen, wenn kein An-
tung bzw. einer von Volkswagen Nutzfahrzeuge hänger verwendet wird.
nachgerüsteten Anhängevorrichtung wird der ● Niemals eine „gewichtsverteilende“ oder
Start-Stopp-Betrieb automatisch ausgeschaltet, so- „lastausgleichende“ Anhängerkupplung als
bald ein Anhänger angehängt wird. Anhängevorrichtung montieren. Das Fahr-
Bei Anhängevorrichtungen, die nicht von zeug wurde für diese Arten von Anhängevor-
Volkswagen Nutzfahrzeuge nachgerüstet wurden, richtungen nicht entworfen. Die Anhängevor-
muss vor dem Anhängerbetrieb das Start-Stopp- richtung kann versagen und den Anhänger
System über die Taste in der Instrumententafel ma- vom Fahrzeug reißen. 
nuell ausgeschaltet werden und während des ge-
samten Anhängerbetriebs ausgeschaltet bleiben
[Link].00

⇒  .

Transportieren 157
WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)

Das Fahren mit einem Anhänger und der ● Niemals versuchen, ein pendelndes Ge-
Transport von schweren oder großflächigen spann durch Beschleunigen „strecken“ zu
Gegenständen können die Fahreigenschaften wollen.
verändern und Unfälle verursachen.
● Ladung immer ordnungsgemäß mit geeig- WARNUNG
neten und unbeschädigten Verzurrleinen oder Bei nicht von Volkswagen Nutzfahrzeuge
Spannbändern sichern. nachgerüsteten Anhängevorrichtungen muss
● Geschwindigkeit und Fahrweise den das Start-Stopp-System bei Anhängerbetrieb
Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver- immer manuell ausgeschaltet sein. Andern-
hältnissen anpassen. falls kann es zu einer Störung in der Brems-
anlage kommen, wodurch Unfälle und schwe-
● Anhänger mit einem hohen Schwerpunkt
re Verletzungen verursacht werden können.
können eher kippen als Anhänger mit niedrig-
em Schwerpunkt. ● Das Start-Stopp-System immer manuell
ausschalten, wenn ein Anhänger an eine
● Abrupte und plötzliche Fahr- und Brems-
nicht von Volkswagen Nutzfahrzeuge nachge-
manöver vermeiden.
rüstete Anhängevorrichtung angehängt ist.
● Besondere Vorsicht beim Überholen.
Diebstahlwarnanlage immer ausschalten, be-
C tf

● Sofort die Geschwindigkeit reduzieren, so-


bald auch nur die geringste Pendelbewegung vor ein Anhänger an- oder abgekuppelt wird
⇒ Seite 49. Der Neigungssensor kann sonst unge-
O or

des Anhängers spürbar ist.


wollt Alarm auslösen.
no

● Mit einem Anhänger nicht schneller als


N d

80 km/h (50 mph) – in Ausnahmefällen Mit einem neuen Motor während der ersten
auch 100 km/h (60 mph) fahren. Das gilt auch 1000 km nicht mit einem Anhänger fahren
FI is

für Länder, in denen höhere Geschwindigkei- ⇒ Seite 320.


ten zulässig sind. Länderspezifische Höchst-
D tri

geschwindigkeiten beachten, die für Fahrzeu- Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, vor


ge mit Anhängern unter denen für Fahrzeuge Fahrten ohne Anhänger den Kugelkopf abzu-
EN b

ohne Anhänger liegen können. nehmen. Bei einem Heckaufprall können die Schä-
den am Fahrzeug bei einem montierten Kugelkopf
stärker sein als ohne.
TI utio

Bei einigen Modellausführungen ist die An-


hängevorrichtung zum Abschleppen von
AL n!

Fahrzeugen notwendig. Daher sollte der abgenom-


mene Kugelkopf der Anhängevorrichtung immer im
Fahrzeug mitgeführt werden. 

Technische Voraussetzungen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 157.
von Volkswagen Nutzfahrzeuge für das Fahrzeug
freigegeben ist. Immer die Angaben des Herstel-
lers der Anhängevorrichtung prüfen und beachten.
Niemals einen „Gewichtsverteiler“ oder „Lastenver-
Wenn das Fahrzeug bereits werkseitig mit einer teiler“ als Anhängevorrichtung montieren.
Anhängevorrichtung ausgerüstet wurde, ist alles
für den Anhängerbetrieb technisch und gesetzlich Stoßfängermontierte Anhängevorrichtung
Notwendige bereits berücksichtigt. Niemals eine Anhängevorrichtung am Stoßfänger
oder dessen Befestigung montieren. Eine Anhän-
Als Nachrüstlösung nur eine Anhängevorrichtung gevorrichtung darf die Wirkung der Stoßfänger
verwenden, die für das zulässige Gesamtgewicht nicht beeinträchtigen. Keine Veränderungen an der
des Anhängers freigegeben ist, der gezogen wer- Abgasanlage und der Bremsanlage vornehmen. In
den soll. Die Anhängevorrichtung muss für das regelmäßigen Abständen prüfen, ob die Anhänge-
Fahrzeug und den Anhänger geeignet sein und si- vorrichtung festsitzt. 
cher am Fahrgestell des Fahrzeugs befestigt wer-
den. Nur eine Anhängevorrichtung verwenden, die

158 Vor der Fahrt


Motorkühlsystem Niemals die Anhängerrückleuchten direkt mit der
Das Fahren mit einem Anhänger bedeutet für den elektrischen Anlage des Fahrzeugs verbinden. Bei
Motor und das Motorkühlsystem eine erhöhte Be- Unsicherheiten, ob der Anhänger korrekt elektrisch
lastung. Das Motorkühlsystem muss genügend verbunden ist, bei einem Fachbetrieb nachfragen.
Kühlmittel enthalten und für die zusätzliche Belas- Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt dafür einen
tung durch den Anhängerbetrieb ausgelegt sein. Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner.

Anhängerbremse Außenspiegel
Wenn der Anhänger eine eigene Bremsanlage hat, Wenn der Verkehrsbereich hinter dem Anhänger
sind die gültigen Bestimmungen zu beachten. Die nicht mit den serienmäßigen Außenspiegeln des
Bremsanlage des Anhängers darf niemals mit der Zugfahrzeugs eingesehen werden kann, sind je
Bremsanlage des Fahrzeugs verbunden werden. nach länderspezifischen Bestimmungen zusätzli-
che Außenspiegel erforderlich. Die Außenspiegel
Abreißseil müssen vor der Fahrt eingestellt werden und ein
Immer zwischen Fahrzeug und Anhänger ein Ab- ausreichendes Blickfeld nach hinten bieten.
reißseil verwenden ⇒ Seite 162.

Anhängerrückleuchten
Rückleuchten am Anhänger müssen den gesetzli-
chen Vorschriften entsprechen ⇒ Seite 162.
C tf

Maximale Leistungsaufnahme des Anhängers


O or

Verbraucher Europa, Asien, Afrika, Süd- und Australien


no
N d

Mittelamerika
Bremslichter insgesamt 84 Watt 108 Watt
FI is

Blinklicht je Seite 42 Watt 54 Watt


D tri

Standlichter insgesamt 100 Watt 100 Watt


Rücklichter insgesamt 42 Watt 54 Watt
EN b

Nebelschlusslicht 42 Watt 54 Watt


Niemals die angegebenen Werte überschreiten!
TI utio

WARNUNG HINWEIS (Fortsetzung)


● Niemals die elektrische Anlage des Anhän-
AL n!

Eine unsachgemäß angebaute oder falsche


gers direkt mit den elektrischen Anschlüssen
Anhängevorrichtung kann dazu führen, dass
der Rückleuchten oder anderen Stromquellen
der Anhänger vom Fahrzeug abreißt und
verbinden. Nur geeignete Anschlüsse zur
schwere Verletzungen verursacht.
Stromversorgung des Anhängers verwenden.

HINWEIS Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt auf


● Keine Anhänger mit LED-Rückleuchten ver- Grund der höheren Fahrzeugbelastung bei
wenden. Die LED-Rückleuchten können die häufigem Anhängerbetrieb, das Fahrzeug auch
Fahrzeugelektronik beschädigen. zwischen den Inspektions-Intervallen warten zu
lassen.
● Wenn die Rückleuchten des Anhängers
nicht korrekt angeschlossen sind, kann die In einigen Ländern muss ein zusätzlicher
Fahrzeugelektronik beschädigt werden. Feuerlöscher mitgeführt werden, wenn das
● Wenn der Anhänger zu viel Strom ver- Gesamtgewicht des Anhängers größer als 2500 kg
braucht, kann die Fahrzeugelektronik beschä- ist. 
digt werden.
[Link].00

Transportieren 159
Abnehmbaren Kugelkopf montieren

Abb. 106 Staufach mit Abdeckung hinter dem


rechten Vordersitz.
C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio

Abb. 107 Übersichtsbild: abnehmbarer Kugelkopf.


AL n!

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 157.
8
9
Schlüssel
Abdeckung
10 Spalt (vorgespannter Kugelkopf)
Der abnehmbare Kugelkopf befindet sich im Fuß- 11 Grüne Markierung am Kugelkopf
bodenfach hinter dem rechten Vordersitz. Zum Öff- 12 Grüne Markierung am Handrad
nen des Fußbodenfachs die Verschlüsse in Pfeil- 13 Rote Markierung am Handrad
richtung drehen ⇒ Abb. 106 und Abdeckung ab-
nehmen. Zum Schließen des Fußbodenfachs die Schritt 1: Vorbereitungen
Abdeckung einsetzen und die Verschlüsse entge- ● Vor dem ersten Gebrauch des Kugelkopfs die
gen der Pfeilrichtung drehen. auf dem Schlüssel eingeprägte Nummer notieren,
Legende zur Abb. 107: um ggf. Ersatz beschaffen zu können.
● Schutzkappe aus der Aufnahme entfernen. 
1 Schutzkappe
2 Kugelkopf
3 Verriegelungskugeln
4 Auslöser (Kugel) für Verriegelung
5 Schaft
6 Zentrierung
7 Handrad

160 Vor der Fahrt


● Anhängersteckdose von der rechten Seite nach ● Die grüne Markierung 12 am Handrad zeigt zur
unten und dann so weit es geht nach links oben grünen Markierung 11 am Kugelkopf.
schwenken. Dadurch wird die Aufnahme für den ● Das Handrad muss am Kugelkopf anliegen und
Kugelkopf zugänglich gemacht. es darf kein Spalt vorhanden sein.
● Prüfen, ob die Aufnahme, das Handrad 7 , der ● Kugelkopf kräftig nach unten rütteln oder zie-
Schaft 5 und die Verriegelungskugeln 3 des Ku- hen. Er muss fest in der Aufnahme sitzen ⇒  .
gelkopfs sauber und nicht beschädigt sind ⇒  .
● Das Schloss muss abgeschlossen und der
Gegebenenfalls reinigen.
Schlüssel abgezogen sein. Außerdem muss die
Schritt 2: Kugelkopf vorspannen Abdeckung das Schloss im Handrad verdecken.
Nur wenn der Kugelkopf vorgespannt ist, lässt er
sich ordnungsgemäß anbringen. WARNUNG
Unsachgemäße Montage des Kugelkopfs
● Kugelkopf in die linke Hand nehmen.
kann Verletzungen und Unfälle verursachen.
● Abdeckung 9 vom Schloss abnehmen und
● Kugelkopf nur benutzen, wenn er ord-
den Schlüssel 8 in das Schloss stecken.
nungsgemäß befestigt ist.
● Schlüssel im Uhrzeigersinn drehen.
● Wenn der kleinste Durchmesser der Kugel
● Mit der rechten Hand das Handrad 7 in Pfeil- 2 kleiner als 49 mm ist, niemals Anhänge-
richtung 1 herausziehen und in dieser Stellung vorrichtung benutzen.
C tf

festhalten ⇒  .
● Der Kugelkopf ist schwer. Bei der Sicher-
● Handrad 7 bis zum Einrasten in Pfeilrichtung
O or

heitsprüfung könnte der Kugelkopf herausfal-


2 drehen. Der Kugelkopf ist jetzt vorgespannt. Da- len und zu Quetschungen führen.
no

bei muss die rote Markierung 13 vom Handrad zur


N d

● Handrad bei einem vorgespannten Kugel-


grünen Markierung 11 am Kugelkopf zeigen. Das
kopf nicht mehr anfassen. Beim Hineindrü-
FI is

Handrad steht deutlich sichtbar vom Kugelkopf ab.


cken des Kugelkopfs in die Aufnahme springt
Es ist ein Spalt von etwa 4 mm vorhanden 10 .
das Handrad in seine Ursprungsstellung zu-
D tri

● Prüfen, ob sich alle Verriegelungskugeln 3 rück.


vollständig in den Schaft 5 des Kugelkopfs ein-
● Wenn sich der Kugelkopf nicht anbringen
EN b

drücken lassen.
lässt, dann Anhängevorrichtung von einem
Schritt 3: Vorgespannten Kugelkopf am Fachbetrieb prüfen lassen.
Fahrzeug anbringen ● Wenn der Kugelkopf nicht richtig einrastet
TI utio

Handrad am vorgespannten Kugelkopf nicht mehr oder sich nicht vorspannen lässt, niemals
anfassen. Beim Einrasten springt das Handrad in Anhängevorrichtung benutzen.
AL n!

seine Ursprungsstellung zurück und kann Verlet- ● Wenn sich der Schlüssel im Handrad bei
zungen verursachen ⇒  . montiertem Kugelkopf nicht abziehen lässt,
niemals Anhängevorrichtung benutzen. Der
● Kugelkopf im vorgespannten Zustand von un-
Kugelkopf ist dann nicht ordnungsgemäß
ten in das Aufnahmerohr einführen.
verriegelt.
● Kugelkopf kräftig nach oben drücken, bis er
● Abgenommenen Kugelkopf immer sicher
einrastet. Beide Zentrierungen 6 müssen in die
im Fußbodenfach befestigen.
Aufnahmen am Fahrzeug greifen.
● Das Handrad befindet sich jetzt in seiner Ur-
sprungsposition. Es ist kein Spalt mehr zwischen
HINWEIS
Handrad und Kugelkopf vorhanden. ● Die Aufnahme am Fahrzeug sowie das
● Schlüssel 8 im Handrad entgegen dem Uhr- Handrad, der Schaft und die Verriegelungsku-
zeigersinn drehen und abziehen. geln des Kugelkopfs müssen sauber und unbe-
schädigt sein. Der Kugelkopf könnte sonst
● Das Handrad darf sich jetzt nicht mehr drehen möglicherweise nicht sicher verriegeln.
oder herausziehen lassen.
● Den Kugelkopf nicht mit einem Hochdruck-
● Abdeckung 9 auf das Schloss stecken und reiniger oder Dampfstrahler reinigen. Der Ku-
den Schlüssel zum Bordwerkzeug legen. gelkopf könnte sonst beschädigt werden. 
[Link].00

Schritt 4: Sicherheitsprüfung
Prüfen, ob der Kugelkopf ordnungsgemäß befes-
tigt wurde:

Transportieren 161
HINWEIS (Fortsetzung) HINWEIS (Fortsetzung)
● Hochdruckreiniger oder Dampfstrahler nicht werden. Vor Reinigung des Fahrzeugs immer
direkt auf die Aufnahme des Kugelkopfs rich- die Schutzkappe in die Aufnahme des Kugel-
ten. Dadurch kann das für die Schmierung not- kopfs einsetzen. 
wendige Fett aus der Aufnahme gewaschen

Kugelkopf abnehmen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 157.
WARNUNG
Der abnehmbare Kugelkopf ist schwer. Beim
Abnehmen könnte der Kugelkopf herausfal-
● Anhänger abkuppeln ⇒  . len und Quetschungen verursachen.
● Staubschutzkappe (sofern vorhanden) auf den ● Kugelkopf nur bei abgekuppeltem Anhän-
Kugelkopf aufstecken. ger entriegeln.
● Abdeckung ⇒ Abb. 107 9 vom Schloss am
Handrad abnehmen. WARNUNG
C tf

● Schlüssel 8 in das Schloss stecken und im Die Schutzkappe muss bei abgenommenem
Kugelkopf immer in die Aufnahme des Kugel-
O or

Uhrzeigersinn drehen.
● Kugelkopf mit der linken Hand festhalten ⇒  kopfs eingesetzt sein.
no

.
N d

● Mit der rechten Hand das Handrad 7 in Pfeil-


richtung 1 herausziehen und in dieser Stellung
HINWEIS
FI is

festhalten. Vor dem Verstauen des Kugelkopfs im Fußbo-


● Handrad 7 bis zum Einrasten in Pfeilrichtung denfach darf der Schlüssel nicht im Handrad
D tri

2 drehen. stecken. Das Fußbodenfach oder der Kugel-


kopf könnten sonst beschädigt werden. 
EN b

● Handrad in dieser Stellung festhalten und den


Kugelkopf aus der Aufnahme nach unten heraus-
führen. Kugelkopf ist jetzt vorgespannt.
TI utio

● Handrad loslassen und den vorgespannten Ku-


gelkopf sicher beim Bordwerkzeug verstauen.
AL n!

● Schutzkappe in die Aufnahme des Kugelkopfs


einsetzen ⇒  .

Anhänger anhängen und verbinden

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 157.

Legende für die Prinzipdarstellung Abb. 108:


Pin Bedeutung
1 Blinker links
2 Nebelschlusslicht
3 Masse Pin 1 – 8
4 Blinker rechts
5 Schlusslicht rechts
6 Bremslicht
Abb. 108 Prinzipdarstellung: Pin-Belegung An- 7 Schlusslicht links
hängersteckdose. 8 Rückfahrlicht 

162 Vor der Fahrt


Legende für die Prinzipdarstellung Abb. 108: ● Wenn das Fahrzeug werkseitig mit einer Dieb-
Pin Bedeutung stahlwarnanlage und einer Anhängevorrichtung
ausgestattet ist.
9 Dauerplus
● Wenn der Anhänger über die Anhängersteck-
10 Ladeleitung Plus dose elektrisch mit dem Zugfahrzeug verbunden
11 nicht belegt ist.
12 nicht belegt ● Wenn die elektrische Anlage des Fahrzeugs
13 Masse Pin 9 – 13 und des Anhängers funktionsfähig, störungsfrei
und unbeschädigt ist.
Anhängersteckdose ● Wenn das Fahrzeug mit dem Fahrzeugschlüs-
Die elektrische Verbindung zwischen Zugfahrzeug sel verriegelt ist und die Diebstahlwarnanlage aktiv
und Anhänger erfolgt über eine 13-polige Anhän- ist.
gersteckdose. Bei laufendem Motor werden elektri-
sche Verbraucher im Anhänger über die elektri- Bei verriegeltem Fahrzeug löst der Alarm aus, so-
sche Verbindung (Pin 9 und Pin 10 der Anhängers- bald die elektrische Verbindung zum Anhänger un-
teckdose) mit Spannung versorgt. terbrochen wird.

Bei elektrischer Erkennung eines Anhängers wer- Diebstahlwarnanlage immer ausschalten, bevor
den die Verbraucher im Anhänger über die elektri- ein Anhänger an- oder abgekuppelt wird. Der Nei-
sche Verbindung (Pin 9 und 10) mit elektrischer gungssensor kann sonst ungewollt Alarm auslö-
C tf

Spannung versorgt. Pin 9 ist mit Dauerplus belegt, sen.


O or

sodass z. B. die Innenbeleuchtung eines Anhän- Anhänger mit LED-Rückleuchten


gers betrieben werden kann. Elektrische Verbrau-
no

Anhänger mit LED-Rückleuchten können aus tech-


N d

cher wie z. B. der Kühlschrank in einem Wohnwa-


gen, werden nur bei laufendem Motor (über Pin nischen Gründen nicht in die Diebstahlwarnanlage
eingebunden werden.
FI is

10) mit elektrischer Spannung versorgt.


Die Masseleitungen Pin 3 und Pin 13 dürfen nicht Bei verriegeltem Fahrzeug löst der Alarm nicht
D tri

miteinander verbunden werden, damit die elektri- aus, sobald die elektrische Verbindung zu Anhän-
sche Anlage nicht überlastet wird. ger mit LED-Rückleuchten unterbrochen wird.
EN b

Wenn der Anhänger einen 7-poligen Stecker hat, WARNUNG


muss ein geeignetes Adapterkabel verwendet wer-
den. Die Funktion des Pin 10 steht dann nicht zur Unsachgemäße oder falsch angeschlossene
TI utio

Verfügung. elektrische Leitungen können den Anhänger


unter Strom setzen und zu Funktionsstörun-
AL n!

Abreißseil gen der gesamten Fahrzeugelektronik sowie


Das Abreißseil des Anhängers immer ordnungsge- zu Unfällen und schweren Verletzungen füh-
mäß am Zugfahrzeug befestigen. Dabei das Ab- ren.
reißseil etwas durchhängen lassen, um Kurven- ● Alle Arbeiten an der elektrischen Anlage
fahrten zu ermöglichen. Das Abreißseil darf jedoch nur vom Fachbetrieb durchführen lassen.
im Fahrbetrieb nicht auf dem Boden schleifen. ● Niemals die elektrische Anlage des An-
Anhängerrückleuchten hängers direkt mit den elektrischen An-
schlüssen der Rückleuchten oder anderen
Darauf achten, dass die Anhängerrückleuchten Stromquellen verbinden.
ordnungsgemäß funktionieren und den gesetzli-
chen Vorschriften entsprechen. Darauf achten,
dass die maximale Leistungsaufnahme des An- HINWEIS
hängers nicht überschritten wird ⇒ Seite 159. Ein mit dem Stützrad oder auf den Anhängers-
tützen abgestellter Anhänger darf nicht am
Einbindung in die Diebstahlwarnanlage Fahrzeug angekuppelt bleiben. Beispielsweise
Unter folgenden Voraussetzungen wird der Anhän- durch Veränderungen der Ladung oder eine
ger in die Diebstahlwarnanlage eingebunden: Reifenbeschädigung hebt und senkt sich das
Fahrzeug. Dabei wirken starke Kräfte auf die
Anhängevorrichtung und den Anhänger, die zu
[Link].00

Beschädigungen am Fahrzeug und am Anhän-


ger führen können. 

Transportieren 163
Bei Störungen der elektrischen Anlagen am Bei laufendem Motor werden elektrische Ver-
Fahrzeug oder Anhänger sowie bei Proble- braucher im Anhänger über die elektrische
men mit der Diebstahlwarnanlage, Anlagen von ei- Verbindung (Pin 9 und Pin 10 der Anhängersteck-
nem Fachbetrieb prüfen lassen. dose) mit Spannung versorgt.

Wenn bei stehendem Motor und eingeschal- Bei geringem Ladezustand der Fahrzeugbat-
tetem Zubehör am Anhänger eine elektrische terie wird die elektrische Verbindung zum An-
Verbindung über die Anhängersteckdose besteht, hänger automatisch unterbrochen. 
entlädt sich die Fahrzeugbatterie.

Anhänger mit LED-Rückleuchten können aus


technischen Gründen nicht in die Diebstahl-
warnanlage eingebunden werden.

Anhänger beladen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 157.
● Ladung auf dem Anhänger so verteilen, dass
sich schwere Gegenstände möglichst nahe an
oder über der Achse befinden.
C tf

● Ladung auf dem Anhänger ordnungsgemäß si-


O or

Anhängelast und Stützlast chern.


no

Die Anhängelast ist die Last, die das Fahrzeug zie-


Reifenfülldruck
N d

hen kann ⇒  . Die Stützlast ist die Last, die senk-


recht von oben auf den Kugelkopf der Anhänge- Der Reifenfülldruck für die Räder des Anhängers
FI is

vorrichtung drückt ⇒ Seite 167. richtet sich nach der Empfehlung des Anhänger-
herstellers.
Die Anhängelast- und Stützlastangaben auf dem
D tri

Typschild der Anhängevorrichtung sind lediglich Die Räder des Zugfahrzeugs bei Anhängerbetrieb
mit dem maximal zulässigen Reifenfülldruck befül-
EN b

Prüfwerte der Vorrichtung. Die fahrzeugbezogenen


Werte, die oft unter diesen Werten liegen, sind in len ⇒ Seite 306.
den Fahrzeugpapieren aufgeführt. Die Angaben in
den amtlichen Fahrzeugpapieren haben stets Vor- WARNUNG
TI utio

rang. Wenn die maximal zulässige Achs- und Stütz-


Im Interesse der Fahrsicherheit empfiehlt last sowie das maximal zulässige Gesamt-
AL n!

Volkswagen Nutzfahrzeuge, die maximal zulässige oder Gespanngewicht des Fahrzeugs und
Stützlast immer auszunutzen. Eine zu geringe des Anhängers überschritten werden, können
Stützlast beeinträchtigt das Fahrverhalten des Ge- Unfälle und schwere Verletzungen die Folge
spanns. sein.
Die vorhandene Stützlast erhöht das Gewicht auf ● Die angegebenen Werte niemals über-
die Hinterachse und reduziert die mögliche Zula- schreiten.
dung im Fahrzeug. ● Niemals mit dem aktuellen Gewicht an der
vorderen und hinteren Achse die maximal zu-
Gespanngewicht lässige Achslast überschreiten. Niemals mit
Das Gespanngewicht setzt sich zusammen aus dem vorderen und hinteren Gewicht des
den tatsächlichen Gewichten des beladenen Zug- Fahrzeugs das maximal zulässige Gesamtge-
fahrzeugs und des beladenen Anhängers. wicht überschreiten.
Anhänger beladen
WARNUNG
Das Gespann sollte ausbalanciert sein. Dazu die
maximal zulässige Stützlast ausnutzen und den Eine rutschende Ladung kann die Fahrstabili-
Anhänger weder hecklastig noch frontlastig bela- tät und die Fahrsicherheit des Gespanns er-
den: heblich beeinträchtigen und dadurch Unfälle
und schwere Verletzungen verursachen.
● Anhänger immer ordnungsgemäß bela-
den. 

164 Vor der Fahrt


WARNUNG (Fortsetzung)
● Ladung immer mit geeigneten und unbe-
schädigten Verzurrleinen oder Spannbändern
sichern. 

Mit einem Anhänger fahren

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 157.
● Beim Schaltgetriebe: Kupplungspedal ganz
durchtreten.
● 1. Gang bzw. Fahrstufe D einlegen
⇒ Seite 196, Schalten.
Scheinwerfereinstellung ● Bremspedal loslassen.
Bei angekuppeltem Anhänger kann sich der vorde-
● Handbremse entsperren und bei gedrückter
re Teil des Fahrzeugs anheben und das einge-
Sperrtaste behutsam lösen, gleichzeitig dosiert
schaltete Abblendlicht andere Verkehrsteilnehmer
Gas geben und beim Schaltgetriebe das Kupp-
blenden. Die Lichtkegel mit der Leuchtweitenregu-
lungspedal loslassen, bis spürbar wird, dass sich
lierung entsprechend absenken ⇒ Seite 104. Wenn
das Fahrzeug vorwärts bewegt. Gegebenenfalls
C tf

keine Leuchtweitenregulierung vorhanden ist, die


Hinweise zum Berganfahrassistenten beachten
Scheinwerfer von einem Fachbetrieb einstellen
⇒ Seite 221, Anfahrassistenzsysteme beachten.
O or

lassen. Fahrzeuge mit Gasentladungslampen pas-


no

sen sich automatisch an und brauchen nicht einge- ● Handbremshebel erst loslassen, wenn vom Mo-
N d

stellt zu werden. tor genügend Antriebskraft zum Anfahren vorhan-


den ist.
FI is

Besonderheiten beim Fahren mit einem ● Langsam anfahren.


Anhänger
D tri

● Bei einem Anhänger mit Auflaufbremse zuerst WARNUNG


sanft bremsen, dann zügig. So werden Bremsstö-
EN b

Unsachgemäßes Ziehen eines Anhängers


ße durch blockierende Anhängerräder vermieden.
kann den Verlust der Fahrzeugkontrolle und
● Aufgrund des Gespanngewichts verlängert sich schwere Verletzungen verursachen.
der Bremsweg.
TI utio

● Das Fahren mit einem Anhänger und der


● Vor Gefällestrecken kleinere Fahrstufe oder Transport von schweren oder großflächigen
kleineren Gang wählen, um den Motor zusätzlich Gegenständen können die Fahreigenschaften
AL n!

als Bremse zu nutzen. Die Bremsanlage könnte verändern und den Bremsweg verlängern.
sonst überhitzen und ggf. ausfallen.
● Immer vorausschauend und umsichtig
● Der Schwerpunkt des Fahrzeugs und dadurch fahren. Früher als gewöhnlich bremsen.
dessen Fahreigenschaften haben sich durch die
● Geschwindigkeit und Fahrweise den
Anhängelast und das erhöhte Gesamtgewicht des
Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
Gespanns verändert.
hältnissen anpassen. Geschwindigkeit redu-
● Bei leerem Zugfahrzeug und beladenem An- zieren, insbesondere beim Bergabfahren.
hänger ist die Gewichtsverteilung sehr ungünstig.
● Besonders vorsichtig und behutsam Gas
In dieser Kombination ganz besonders vorsichtig
geben. Abrupte und plötzliche Fahr- und
und entsprechend langsam fahren.
Bremsmanöver vermeiden.
Anfahren mit einem Anhänger an ● Besondere Vorsicht beim Überholen. So-
Steigungen fort die Geschwindigkeit reduzieren, sobald
Abhängig von der Steigung und dem Gesamtge- nur die geringste Pendelbewegung des An-
wicht des Gespanns kann ein geparktes Gespann hängers spürbar ist.
beim Anfahren leicht zurückrollen. ● Niemals versuchen, ein pendelndes Ge-
Mit einem Anhänger an Steigungen wie folgt an- spann durch Beschleunigen „strecken“ zu
fahren: wollen.
[Link].00

● Höchstgeschwindigkeiten beachten, die


● Bremspedal treten und halten. für Fahrzeuge mit Anhängern unter denen für
● Handbremse anziehen. Fahrzeuge ohne Anhänger liegen kann. 

Transportieren 165
Gespannstabilisierung

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 157.
WARNUNG
Das erhöhte Sicherheitsangebot durch die
Gespannstabilisierung darf nicht dazu verlei-
Die Gespannstabilisierung ist eine Erweiterung des ten, ein Sicherheitsrisiko einzugehen.
elektronischen Stabilisierungsprogramms (ESC). ● Geschwindigkeit und Fahrweise den
Wenn ein angekoppelter Anhänger zu schlingern Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
beginnt, kann dies durch die Gespannstabilisie- hältnissen anpassen.
rung erkannt werden. ● Auf glatter Fahrbahn vorsichtig Gas ge-
Wenn ein Schlingern des Anhängers erkannt wird, ben.
hilft die Gespannstabilisierung automatisch mit der ● Wenn ein System regelt, Gas wegnehmen.
Gegenlenkunterstützung ein „Aufschaukeln“ des
Anhängers zu reduzieren.
WARNUNG
Eine eingeschaltete Gespannstabilisierung ist da- Die Gespannstabilisierung kann möglicher-
durch erkennbar, dass die ESC-Kontrollleuchte  weise nicht alle Fahrsituationen richtig erken-
im Kombi-Instrument etwa 2 Sekunden länger nen.
leuchtet als die ABS-Kontrollleuchte.
C tf

● Leichte, pendelnde Anhänger werden


Voraussetzungen für Gespannstabilisierung nicht in allen Fällen von der Gespannstabili-
O or

● Anhängevorrichtung ist werkseitig montiert oder sierung erfasst und entsprechend stabilisiert.
no
N d

eine kompatible Anhängevorrichtung ist nachge- ● Auf glatten Fahrbahnen mit niedriger Haf-
rüstet worden. tung kann ein Anhänger trotz Gespannstabili-
FI is

● ESC ist aktiv. Die Kontrollleuchte  bzw.  im sierung einknicken.


Kombi-Instrument leuchtet nicht. ● Anhänger mit einem hohen Schwerpunkt
D tri

● Anhänger ist über die Anhängersteckdose mit können kippen, bevor ein Pendeln auftritt.
dem Zugfahrzeug elektrisch verbunden. ● Wenn kein Anhänger angekuppelt ist und
EN b

● Geschwindigkeit ist schneller als etwa 60 km/h sich gleichzeitig ein Stecker in der Anhän-
(37 mph). gersteckdose befindet, z. B. Fahrradträger
mit Beleuchtung, kann es in extremen Fahrsi-
TI utio

● Maximale Stützlast ist ausgenutzt.


tuationen automatisch zu plötzlichen Brems-
● Die Anhänger müssen eine starre Deichsel ha- vorgängen kommen. 
AL n!

ben.
● Gebremste Anhänger müssen eine mechani-
sche Auflaufvorrichtung aufweisen.

166 Vor der Fahrt


Anhängevorrichtung nachrüsten
Anhängevorrichtung für Fahrzeuge mit
Allradantrieb
Anhängekupplungen, die für Fahrzeuge mit Allrad-
antrieb (4MOTION) entwickelt sind, dürfen kon-
struktionsbedingt nicht an Fahrzeugen mit Frontan-
trieb montiert werden – und umgekehrt ⇒  .

WARNUNG
Unsachgemäße oder falsch angeschlossene
elektrische Leitungen können zu Funktions-
störungen der gesamten Fahrzeugelektronik
sowie zu Unfällen und schweren Verletzun-
gen führen.
● Niemals die elektrische Anlage des An-
Abb. 109 Abstandsmaß zum Nachrüsten einer
hängers direkt mit den elektrischen An-
Anhängevorrichtung.
schlüssen der Rückleuchten oder anderen
C tf

ungeeigneten Stromquellen verbinden. Nur


 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-
leitenden Informationen und Sicher- geeignete Stecker zum Anschließen des An-
O or

heitshinweise auf Seite 157. hängers verwenden.


no

● Nachträglichen Einbau einer Anhängevor-


N d

Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, das Nach- richtung am Fahrzeug von einem Fachbetrieb
durchführen lassen.
FI is

rüsten einer Anhängevorrichtung von einem Fach-


betrieb durchführen zu lassen. Es können bei-
spielsweise Umbaumaßnahmen an dem Kühlsys- WARNUNG
D tri

tem erforderlich sein oder Wärmeabschirmbleche


Eine falsch angebaute oder ungeeignete An-
EN b

montiert werden. Volkswagen Nutzfahrzeuge emp-


hängevorrichtung kann dazu führen, dass
fiehlt dafür den Volkswagen Nutzfahrzeuge Part-
sich der Anhänger vom Zugfahrzeug löst.
ner.
Das kann schwere Unfälle und tödliche Ver-
TI utio

Die Abstandsmaße sind beim nachträglichen Ein- letzungen verursachen.


bau einer Anhängevorrichtung in jedem Fall einzu-
halten. Der angegebene Maßbereich von der Mitte Nur Anhängevorrichtungen verwenden, die
AL n!

des Kugelkopfes bis zur Fahrbahn ⇒ Abb. 109 gilt von Volkswagen Nutzfahrzeuge für den ent-
für das Fahrzeug bei zulässigem Gesamtgewicht sprechenden Wagentyp freigegeben sind. 
unter Ausnutzung der zulässigen Hinterachslast.
Der Maßbereich darf auf keinen Fall unterschritten
werden.

Maximal zulässige Anhängelasten

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 157.
Durch Mehrausstattungen oder verschiedene Mo-
dellausführungen sowie bei Sonderfahrzeugen
können die angegebenen Werte abweichen.

Die Angaben in den amtlichen Fahrzeugpapieren Stützlast


haben stets Vorrang. Alle Angaben in dieser Anlei- Die maximal zulässige Stützlast der Anhänger-
tung gelten für das Grundmodell. Mit welchem Mo- deichsel auf dem Kugelkopf der Anhängevorrich-
tor ein Fahrzeug ausgestattet ist, steht auf dem tung darf 75 kg (165 lbs.) beim Caddy Kombi
Fahrzeugdatenträger im Serviceplan bzw. in den bzw. 80 kg (176 lbs.) beim Caddy Kasten nicht
[Link].00

amtlichen Fahrzeugpapieren. überschreiten. 

Transportieren 167
Benzinmotoren Caddy Kasten
gebremst, gebremst,
Motorleistung ⇒  MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
bis 12 % bis 8 %
63 kW CBZA SG5 1300 kg 1500 kg 660 – 690 kga)
77 kW CBZB SG5 1400 kg 1500 kg 660 – 690 kga)
a) Werte können abweichen und sind ggf. den Fahrzeugpapieren zu entnehmen.

Benzinmotoren Caddy Maxi Kasten


gebremst, gebremst,
Motorleistung ⇒  MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
bis 12 % bis 8 %
1300 –
77 kW CBZB SG5 1500 kg 710 – 730 kgb)
1400 kga)
a) 1300 kg bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 2245 kg.
b) Werte können abweichen und sind ggf. den Fahrzeugpapieren zu entnehmen.

Dieselmotoren Caddy Kasten


C tf

gebremst, gebremst,
O or

Motorleistung ⇒  MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst


no

bis 12 % bis 8 %
N d

55 kW CAYE SG5 1400 kg 1500 kg 700 – 730 kga)


FI is

SG6 1300 kg 1500 kg 710 kga)


62 kW CFHE SG6
1300 kg 1500 kg 750 kga)
D tri

4MOTION
SG5 1500 kg – 700 – 730 kga)
EN b

75 kW CAYD
DSG®7 1500 kg – 710 – 740 kga)
SG6
81 kW CFHFb) 1500 kg – 750 kgb)
4MOTION
TI utio

SG6 1500 kg – 710 – 740 kga)


AL n!

DSG®6 1500 kg – 720 – 750 kga)


103 kW CFHC
DSG®6
1500 kg – 750 kga)
4MOTION
125 kW CFJA DSG®6 1500 kg – 730 – 750 kg
a) Werte können abweichen und sind ggf. den Fahrzeugpapieren zu entnehmen.
b) Anhängerbetrieb bei Fahrzeugen mit 2349 kg zulässigem Gesamtgewicht nicht möglich.

Dieselmotoren Caddy Maxi Kasten


gebremst, gebremst,
Motorleistung ⇒  MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
bis 12 % bis 8 %
SG6 1300 kg 1500 kg 750 kg
62 kW CFHE SG6
1300 kg 1450 kg 750 kg
4MOTION
SG5 1500 kg – 740 – 750 kga)
75 kW CAYD
DSG®7 1500 kg – 750 kg
SG6 1450 –
81 kW CFHF – 750 kgc) 
4MOTION 1500 kgb)

168 Vor der Fahrt


gebremst, gebremst,
Motorleistung ⇒  MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
bis 12 % bis 8 %
SG6 1500 kg – 750 kg
DSG®6 1500 kg – 750 kg
103 kW CFHC
DSG®6 1450 –
– 750 kg
4MOTION 1500 kg
125 kW CFJA DSG®6 1500 kg – 750 kg
a) Werte können abweichen und sind ggf. den Fahrzeugpapieren zu entnehmen.
b) 1450 kg bei Fahrzeugen mit Allradantrieb (4MOTION) und DSG.
c) Anhängerbetrieb bei Fahrzeugen mit 2349 kg zulässigem Gesamtgewicht nicht möglich.

Benzinmotoren Caddy Kombi 5-Sitzer


gebremst, gebremst,
Motorleistung ⇒  MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
bis 12 % bis 8 %
63 kW CBZA SG5 1300 kg 1500 kg 690 – 720 kga)
C tf

77 kW CBZB SG5 1400 kg 1500 kg 690 – 720 kga)


O or

a) Werte können abweichen und sind ggf. den Fahrzeugpapieren zu entnehmen.


no

Benzinmotoren Caddy Kombi 7-Sitzer


N d

gebremst, gebremst,
FI is

Motorleistung ⇒  MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst


bis 12 % bis 8 %
D tri

63 kW CBZA SG5 1100 kg 1400 kg 690 – 720 kga)


77 kW CBZB SG5 1200 kg 1500 kg 690 – 730 kga)
EN b

a) Werte können abweichen und sind ggf. den Fahrzeugpapieren zu entnehmen.

Benzinmotoren Caddy Maxi Kombi 5-Sitzer


TI utio

gebremst, gebremst,
Motorleistung ⇒  MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
AL n!

bis 12 % bis 8 %
1300 – 1400 –
77 kW CBZB SG5 720 – 750 kgc)
1400 kga) 1500 kgb)
a) 1400 kg bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 2000 kg.
b) 1500 kg bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 2000 kg.
c) Werte können abweichen und sind ggf. den Fahrzeugpapieren zu entnehmen.

Benzinmotoren Caddy Maxi Kombi 7-Sitzer


gebremst, gebremst,
Motorleistung ⇒  MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
bis 12 % bis 8 %
77 kW CBZB SG5 1100 kg 1400 kg 720 – 750 kga)
a) Werte können abweichen und sind ggf. den Fahrzeugpapieren zu entnehmen. 
[Link].00

Transportieren 169
Dieselmotoren Caddy Kombi 5-Sitzer
gebremst, gebremst,
Motorleistung ⇒  MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
bis 12 % bis 8 %
55 kW CAYE SG5 1400 kg 1500 kg 730 – 750 kga)
SG5 1500 kg – 730 – 750 kga)
75 kW CAYD
DSG®7 1500 kg – 740 – 750 kga)
DSG®6
81 kW CFHF 1500 kg – 750 kg
4MOTION
SG6 1500 kg – 740 – 750 kg
DSG®6 1500 kg – 750 kga)
103 kW CFHCb)
DSG®6
1500 kg – 750 kga)
4MOTION
125 kW CFJAb) DSG®6 1500 kg – 750 kg
a) Werte können abweichen und sind ggf. den Fahrzeugpapieren zu entnehmen.
b) Anhängerbetrieb bei Fahrzeugen mit DSG und 2000 kg zulässigem Gesamtgewicht nicht möglich.
C tf

Dieselmotoren Caddy Kombi 7-Sitzer


O or

gebremst, gebremst,
Motorleistung ⇒  MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
no
N d

bis 12 % bis 8 %
55 kW CAYE SG5 1250 kg 1500 kg 730 – 750 kga)
FI is

SG5 1350 kg 1500 kg 730 – 750 kga)


75 kW CAYD
DSG®7 740 – 750 kga)
D tri

1500 kg –
DSG®6
81 kW CFHF 1500 kg – 750 kg
EN b

4MOTION
SG6 1500 kg – 740 – 750 kg
DSG®6 1500 kg – 750 kga)
TI utio

103 kW CFHC
DSG®6
1500 kg – 750 kga)
4MOTION
AL n!

125 kW CFJA DSG®6 1500 kg – 750 kg


a) Werte können abweichen und sind ggf. den Fahrzeugpapieren zu entnehmen.

Dieselmotoren Caddy Maxi Kombi 5-Sitzer


gebremst, gebremst,
Motorleistung ⇒  MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
bis 12 % bis 8 %
SG5 1500 kg – 750 kg
75 kW CAYDa)
DSG®7 1500 kg – 750 kg
DSG®6
81 kW CFHF 1500 kg – 750 kg
4MOTION
SG6 1500 kg – 750 kg
DSG®6 1500 kg – 750 kg
103 kW CFHC
DSG®6
1500 kg – 750 kg
4MOTION
125 kW CFJA DSG®6 1500 kg – 750 kg
a) Anhängerbetrieb bei 2000 kg zulässigem Gesamtgewicht nicht möglich. 

170 Vor der Fahrt


Dieselmotoren Caddy Maxi Kombi 7-Sitzer
gebremst, gebremst,
Motorleistung ⇒  MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
bis 12 % bis 8 %
SG5 1300 kg 1500 kg 750 kg
75 kW CAYD
DSG®7 1400 kg 1500 kg 750 kg
DSG®6
81 kW CFHF 1350 kg 1450 kg 750 kg
4MOTION
SG6 1400 kg 1500 kg 750 kg
DSG®6 1400 kg 1500 kg 750 kg
103 kW CFHC
DSG®6
1350 kg 1450 kg 750 kg
4MOTION
125 kW CFJA DSG®6 1400 kg 1500 kg 750 kg

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Kasten


gebremst, gebremst,
Motorleistung ⇒  MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
C tf

bis 12 % bis 8 %
80 kW BSX SG5 1300 kg 1500 kg 750 kg
O or
no

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Maxi Kasten


N d

gebremst, gebremst,
FI is

Motorleistung ⇒  MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst


bis 12 % bis 8 %
D tri

80 kW BSX SG5 1300 kg 1500 kg 750 kg


EN b

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Kombi 5-Sitzer


gebremst, gebremst,
Motorleistung ⇒  MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
TI utio

bis 12 % bis 8 %
80 kW BSX SG5 1200 kg 1500 kg 750 kg
AL n!

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Kombi 7-Sitzer


gebremst, gebremst,
Motorleistung ⇒  MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
bis 12 % bis 8 %
80 kW BSX SG5 – – –

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Maxi Kombi 5-Sitzer


gebremst, gebremst,
Motorleistung ⇒  MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
bis 12 % bis 8 %
80 kW BSX SG5 1100 kg 1400 kg 750 kg

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Maxi Kombi 7-Sitzer


gebremst, gebremst,
Motorleistung ⇒  MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
bis 12 % bis 8 %
[Link].00

80 kW BSX SG5 – – – 

Transportieren 171
Autogasmotor (BiFuel) Caddy Kasten
gebremst, gebremst,
Motorleistung MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
bis 12 % bis 8 %
72 kW im Autogasbetrieb
CHGAa) SG5 1300 kg 1500 kg 700 – 730 kgb)
75 kW im Benzinbetrieb
a) Anhängerbetrieb bei 2175 kg zulässigem Gesamtgewicht nicht möglich.
b) Werte können abweichen und sind ggf. den Fahrzeugpapieren zu entnehmen.

Autogasmotor (BiFuel) Caddy Maxi Kasten


gebremst, gebremst,
Motorleistung MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
bis 12 % bis 8 %
72 kW im Autogasbetrieb 1200 –
CHGA SG5 1500 kg 740 – 750 kg
75 kW im Benzinbetrieb 1300 kg

Autogasmotor (BiFuel) Caddy Kombi 5-Sitzer


gebremst, gebremst,
C tf

Motorleistung MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst


bis 12 % bis 8 %
O or
no

72 kW im Autogasbetrieb
CHGA SG5 1200 kg 1500 kg 730 – 750 kga)
N d

75 kW im Benzinbetrieb
FI is

a) Werte können abweichen und sind ggf. den Fahrzeugpapieren zu entnehmen.

Autogasmotor (BiFuel) Caddy Kombi 7-Sitzer


D tri

gebremst, gebremst,
EN b

Motorleistung MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst


bis 12 % bis 8 %
72 kW im Autogasbetrieb
CHGA SG5 1000 kg 1300 kg 730 – 750 kga)
TI utio

75 kW im Benzinbetrieb
a) Werte können abweichen und sind ggf. den Fahrzeugpapieren zu entnehmen.
AL n!

Autogasmotor (BiFuel) Caddy Maxi Kombi 5-Sitzer


gebremst, gebremst,
Motorleistung MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
bis 12 % bis 8 %
72 kW im Autogasbetrieb 1100 kg – 1400 kg –
CHGA SG5 750 kg
75 kW im Benzinbetrieb 1200 kg 1500 kg

Autogasmotor (BiFuel) Caddy Maxi Kombi 7-Sitzer


gebremst, gebremst,
Motorleistung MKB Getriebeart Steigungen Steigungen ungebremst
bis 12 % bis 8 %
72 kW im Autogasbetrieb
CHGA SG5 1000 kg 1300 kg 750 kg
75 kW im Benzinbetrieb

WARNUNG HINWEIS
Wenn die maximal angegebene Anhängelast Wenn die maximal angegebene Anhängelast
überschritten wird, können Unfälle und überschritten wird, können erhebliche Fahr-
schwere Verletzungen die Folge sein. zeugbeschädigungen die Folge sein. 
● Die angegebene Anhängelast niemals
überschreiten.

172 Vor der Fahrt


HINWEIS (Fortsetzung)
● Die angegebene Anhängelast niemals über-
schreiten. 

Maximal zulässiges Gespanngewicht

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 157.
Durch Mehrausstattungen oder verschiedene Mo-
dellausführungen sowie bei Sonderfahrzeugen
können die angegebenen Werte abweichen.
Die angegebenen Gespanngewichte gelten nur für
Die Angaben in den amtlichen Fahrzeugpapieren Höhen bis 1.000 m über dem Meeresspiegel. Für
haben stets Vorrang. Alle Angaben in dieser Anlei- jede weitere angefangene 1.000 m Höhe muss das
tung gelten für das Grundmodell. Mit welchem Mo- maximal zulässige Gespanngewicht jeweils um et-
tor ein Fahrzeug ausgestattet ist, steht auf dem wa 10 % verringert werden.
Fahrzeugdatenträger im Serviceplan bzw. in den
amtlichen Fahrzeugpapieren.

Benzinmotoren Caddy Kasten


C tf

Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-


MKB Getriebeart
O or

tung gewicht spanngewicht ⇒ 


no

2000 kg 3300 kg
N d

2073 kg 3300 kg
FI is

63 kW CBZA SG5 2167 kg 3300 kg


1843 kg 3143 kg
D tri

2161 kg 3300 kg
EN b

2000 kg 3400 kg
2044 – 2073 kg 3400 kg
77 kW CBZB SG5 2167 kg 3400 kg
TI utio

1843 kg 3243 kg
2161 kg 3400 kg
AL n!

Benzinmotoren Caddy Maxi Kasten


Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
2000 kg 3400 kg
2233 kg 3400 kg
77 kW CBZB SG5
2245 kg 3400 kg
2161 kg 3400 kg

Dieselmotoren Caddy Kasten


Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
2000 kg 3400 kg
2159 kg 3550 kg
55 kW CAYE SG5 2253 kg 3550 kg
1929 kg 3329 kg
[Link].00

2247 kg 3550 kg 

Transportieren 173
Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
2162 kg 3462 kg
SG6
1932 kg 3232 kg
62 kW CFHE
SG6 2261 kg 3500 kg
4MOTION 2031 kg 3331 kg
2000 kg 3500 kg
2049 – 2159 kg 3549 – 3650 kg
SG5 2253 kg 3650 kg
1929 kg 3429 kg
75 kW CAYD 2247 kg 3650 kg
2000 kg 3500 kg
2034 – 2177 kg 3534 – 3677 kg
DSG®7
2271 kg 3771 kg
1947 kg 3447 kg
2000 kg 3500 kg
C tf

SG6 2261 kg 3761 kg


81 kW CFHF
4MOTION
O or

2275 kg – kg
no

2031 kg 3531 kg
N d

2000 kg 3500 kg
FI is

2054 – 2172 kg 3554 – 3672 kg


SG6
2260 kg 3760 kg
D tri

1942 kg 3442 kg
2000 kg 3500 kg
EN b

103 kW CFHC 2034 – 2194 kg 3694 kg


DSG®6
2280 kg 3780 kg
TI utio

1964 kg 3464 kg
2000 kg 3500 kg
DSG®6
AL n!

2281 kg 3781 kg
4MOTION
2057 kg 3557 kg
2000 kg 3500 kg
125 kW CFJA DSG®6 2034 – 2194 kg 3534 – 3694 kg
2298 kg 3798 kg

Dieselmotoren Caddy Maxi Kasten


Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
2317 kg 3500 kg
SG6
2245 kg 3500 kg
62 kW CFHE
SG6
2350 kg 3500 kg 
4MOTION

174 Vor der Fahrt


Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
2000 kg 3500 kg
2310 kg 3650 kg
SG5
2327 kg 3662 kg
2238 kg 3650 kg
75 kW CAYD
2000 kg 3500 kg
2328 kg 3800 kg
DSG®7
2343 kg 3800 kg
2256 kg 3756 kg
2000 kg 3500 kg
SG6
81 kW CFHF 2350 kg 3800 kg
4MOTION
2349 kg – kg
2000 kg 3500 kg
2327 kg 3800 kg
SG6
2329 kg 3800 kg
C tf

2255 kg 3755 kg
O or

2000 kg 3500 kg
103 kW CFHC
no

2349 kg 3800 kg
DSG®6
N d

2351 kg 3800 kg
FI is

2277 kg 3777 kg
DSG®6 2000 kg 3500 kg
D tri

4MOTION 2373 kg 3800 kg


2000 kg 3500 kg
EN b

2349 kg 3800 kg
125 kW CFJA DSG®6
2366 kg 3800 kg
TI utio

2277 kg 3777 kg

Benzinmotoren Caddy Kombi 5-Sitzer


AL n!

Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-


MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
63 kW CBZA SG5 2000 kg 3300 kg
2000 kg 3400 kg
77 kW CBZB SG5
2060 – 2180 kg 3400 – 3407 kg

Benzinmotoren Caddy Kombi 7-Sitzer


Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
63 kW CBZA SG5 2180 kg 3280 kg
77 kW CBZB SG5 2180 kg 3380 kg

Benzinmotoren Caddy Maxi Kombi 5-Sitzer


Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
2000 kg 3400 kg
[Link].00

77 kW CBZB SG5
2265 kg 3400 – 3407 kg 

Transportieren 175
Benzinmotoren Caddy Maxi Kombi 7-Sitzer
Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
77 kW CBZB SG5 2265 kg 3365 kg

Dieselmotoren Caddy Kombi 5-Sitzer


Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
2000 kg 3400 kg
55 kW CAYE SG5
2035 kg 3435 kg
2000 kg 3500 kg
SG5
2105 – 2264 kg 3650 kg
75 kW CAYD
2000 kg 3500 kg
DSG®7
2105 – 2280 kg 3605 – 3780 kg
SG6
81 kW CFHF 2280 kg 3780 kg
4MOTION
2000 kg 3500 kg
C tf

SG6
2125 – 2280 kg 3625 – 3780 kg
O or

2000 kg – kg
103 kW CFHC DSG®6
no

2150 – 2280 kg 3650 – 3780 kg


N d

DSG®6
2280 kg 3780 kg
FI is

4MOTION
2000 kg – kg
125 kW CFJA DSG®6
D tri

2150 – 2280 kg 3650 – 3780 kg


EN b

Dieselmotoren Caddy Kombi 7-Sitzer


Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
TI utio

55 kW CAYE SG5 2264 kg 3514 kg


SG5 2264 kg 3614 kg
AL n!

75 kW CAYD
DSG®7 2280 kg 3780 kg
SG6
81 kW CFHF 2280 kg 3780 kg
4MOTION
SG6 2280 kg 3780 kg
DSG®6 2280 kg 3780 kg
103 kW CFHC
DSG®6
2290 kg 3790 kg
4MOTION
125 kW CFJA DSG®6 2280 kg 3780 kg

Dieselmotoren Caddy Maxi Kombi 5-Sitzer


Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
2000 kg – kg
SG5
75 kW CAYD 2280 kg 3650 – 3664 kg
DSG®7 2280 kg 3780 kg
SG6
81 kW CFHF 2280 kg 3780 kg 
4MOTION

176 Vor der Fahrt


Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
SG6 2365 kg 3800 kg
DSG®6 2380 kg 3800 kg
103 kW CFHC
DSG®6
2297 kg 3797 kg
4MOTION
125 kW CFJA DSG®6 2380 kg 3800 kg

Dieselmotoren Caddy Maxi Kombi 7-Sitzer


Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
SG5 2345 kg 3645 kg
75 kW CAYD
DSG®7 2365 kg 3765 kg
SG6
81 kW CFHF 2415 kg 3765 kg
4MOTION
SG6 2365 kg 3765 kg
DSG®6 2380 kg 3780 kg
103 kW CFHC
C tf

DSG®6
2415 kg 3765 kg
4MOTION
O or

125 kW CFJA DSG®6 2380 kg 3780 kg


no
N d

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Kasten


FI is

Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-


MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
D tri

2000 kg 3300 kg
EN b

80 kW BSX SG5 2234 kg 3400 kg


2038 kg 3338 kg

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Maxi Kasten


TI utio

Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-


MKB Getriebeart
spanngewicht ⇒ 
AL n!

tung gewicht
2000 kg 3300 kg
80 kW BSX SG5
2350 kg 3400 kg

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Kombi 5-Sitzer


Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
80 kW BSX SG5 2175 kg 3375 kg

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Kombi 7-Sitzer


Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
80 kW BSX SG5 2270 kg – kg

Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Maxi Kombi 5-Sitzer


Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
[Link].00

80 kW BSX SG5 2280 kg 3380 kg 

Transportieren 177
Erdgasmotor (EcoFuel) Caddy Maxi Kombi 7-Sitzer
Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
80 kW BSX SG5 2415 kg – kg

Autogasmotor (BiFuel) Caddy Kasten


Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
72 kW im 2000 kg 3300 kg
Autogas- 2149 kg 3300 kg
betrieb
CHGA SG5 2175 kg – kg
75 kW im
Benzinbe- 1919 kg 3219 kg
trieb

Autogasmotor (BiFuel) Caddy Maxi Kasten


Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
C tf

72 kW im 2000 kg 3300 kg
Autogas-
O or

2236 kg 3300 kg
betrieb
no

CHGA SG5
75 kW im
N d

Benzinbe- 2258 kg 3300 kg


FI is

trieb

Autogasmotor (BiFuel) Caddy Kombi 5-Sitzer


D tri

Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-


MKB Getriebeart
EN b

tung gewicht spanngewicht ⇒ 


72 kW im
Autogas-
TI utio

betrieb
CHGA SG5 2180 kg 3300 kg
75 kW im
Benzinbe-
AL n!

trieb

Autogasmotor (BiFuel) Caddy Kombi 7-Sitzer


Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
72 kW im
Autogas-
betrieb
CHGA SG5 2230 kg 3230 kg
75 kW im
Benzinbe-
trieb

Autogasmotor (BiFuel) Caddy Maxi Kombi 5-Sitzer


Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
72 kW im
Autogas-
betrieb
CHGA SG5 2270 kg 3300 – 3303 kg 
75 kW im
Benzinbe-
trieb

178 Vor der Fahrt


Autogasmotor (BiFuel) Caddy Maxi Kombi 7-Sitzer
Motorleis- zulässiges Gesamt- maximal zulässiges Ge-
MKB Getriebeart
tung gewicht spanngewicht ⇒ 
72 kW im
Autogas-
betrieb
CHGA SG5 2280 kg 3280 kg
75 kW im
Benzinbe-
trieb

WARNUNG HINWEIS
Wenn das maximal angegebene Gespannge- Wenn das maximal angegebene Gespannge-
wicht überschritten wird, können Unfälle und wicht überschritten wird, können erhebliche
schwere Verletzungen die Folge sein. Fahrzeugbeschädigungen die Folge sein.
● Das angegebene Gespanngewicht niemals ● Das angegebene Gespanngewicht niemals
überschreiten. überschreiten. 
C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Transportieren 179
Praktische Ausstattungen
Ablagen

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
WARNUNG
genden Themen:
Gegenstände im Fußraum des Fahrers kön-
Dachgalerie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181
nen das ungehinderte Betätigen der Pedale
Ablagefach in der Mittelarmlehne vorn . . . . . . 181 verhindern. Das kann zum Verlust der Fahr-
Ablagefächer in der Instrumententafel . . . . . . 182 zeugkontrolle führen und erhöht das Risiko
Ablagefach auf der Beifahrerseite . . . . . . . . . . 182 schwerer Verletzungen.
Schubladen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183 ● Darauf achten, dass alle Pedale immer un-
Weitere Ablagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183 gehindert betätigt werden können.
● Fußmatte immer sicher im Fußraum befes-
Ablagefächer sind nur zur Ablage leichter oder
tigen.
kleinerer Gegenstände zu verwenden.
C tf

● Niemals Fußmatten oder andere Bodenbe-


Im Ablagefach auf der Beifahrerseite kann sich die läge über die eingebaute Fußmatte legen.
werkseitig eingebaute AUX-IN-Buchse oder die
O or

Multimediabuchse (MEDIA-IN) befinden. ● Darauf achten, dass keine Gegenstände


no

während der Fahrt in den Fußraum des Fah-


N d

Im Ablagefach in der Mittelarmlehne kann sich der rers gelangen.


werkseitig eingebaute CD-Wechsler befinden.
FI is

Ergänzende Informationen und WARNUNG


D tri

Warnhinweise: Feuerzeuge im Fahrzeug können beschädigt


● Fahrzeuginnenraum ⇒ Seite 9 oder unbemerkt gezündet werden. Dies kann
EN b

schwere Verbrennungen und Fahrzeugschä-


● Kindersitze (Zubehör) ⇒ Seite 94
den verursachen.
● Innenraum pflegen und reinigen ⇒ Seite 300
● Vor dem Verstellen von Sitzen immer si-
● ⇒ Heft Radio oder ⇒ Heft Navigationssystem
TI utio

cherstellen, dass sich kein Feuerzeug im Be-


reich beweglicher Sitzteile befindet.
WARNUNG
AL n!

● Vor dem Schließen von Ablagen oder Fä-


Lose Gegenstände können bei plötzlichen chern immer sicherstellen, dass sich keine
Fahr- oder Bremsmanövern durch den Fahr- Feuerzeuge im Schließbereich befinden.
zeuginnenraum fliegen. Das kann schwere ● Feuerzeuge niemals in Ablagen, Fächern
Verletzungen verursachen und auch zum Ver- oder auf anderen Flächen im Fahrzeug able-
lust der Kontrolle über das Fahrzeug führen. gen. Infolge hoher Oberflächentemperaturen,
● Keine Tiere und keine harten, schweren insbesondere im Sommer, können sich Feu-
oder scharfen Gegenstände in offenen Abla- erzeuge entzünden.
gen im Fahrzeug, auf der Instrumententafel,
auf der Ablagefläche hinter den Rücksitzen, HINWEIS
in Kleidungsstücken und Taschen im Fahr-
zeuginnenraum verstauen. ● Die Heizfäden in der Heckscheibe können
durch scheuernde Gegenstände auf der Abla-
● Ablagefächer während der Fahrt immer gefläche zerstört werden.
geschlossen halten.
● Keine wärmeempfindlichen Gegenstände,
Lebensmittel oder Medikamente im Fahrzeugin-
nenraum aufbewahren. Wärme und Kälte kön-
nen sie beschädigen oder unbrauchbar ma-
chen. 

180 Vor der Fahrt


HINWEIS (Fortsetzung) Damit verbrauchte Luft aus dem Fahrzeug
● Im Fahrzeug abgelegte Gegenstände aus entweichen kann, Entlüftungsöffnungen an
lichtdurchlässigen Materialien, wie z. B. Brillen, den hinteren Seitenscheiben im Bereich des Ge-
Lupen oder transparente Saugnäpfe an den päckraums nicht abdecken. 
Fensterscheiben, können das Sonnenlicht bün-
deln und dadurch Schäden am Fahrzeug verur-
sachen.

Dachgalerie

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 180.

Das Ablagefach vorne im Dach kann als zusätzli-


che Ablagemöglichkeit für leichte Gegenstände ge-
nutzt werden. 
C tf
O or
no
N d
FI is

Abb. 110 Im Dach: Ablagefach.


D tri
EN b

Ablagefach in der Mittelarmlehne vorn


TI utio

Zum Schließen Mittelarmlehne nach unten führen.


AL n!

WARNUNG
Die Mittelarmlehne kann die Bewegungsfrei-
heit der Arme des Fahrers beeinträchtigen
und dadurch Unfälle und schwere Verletzun-
gen verursachen.
● Ablagefächer in der Mittelarmlehne wäh-
rend der Fahrt immer geschlossen halten.

Abb. 111 Ablagefach in der Mittelarmlehne vorn.


WARNUNG
Niemals eine Person oder ein Kind auf der

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 180.
Mittelarmlehne befördern. 

Zum Öffnen die Mittelarmlehne in Pfeilrichtung


ganz nach oben heben ⇒ Abb. 111.
[Link].00

Praktische Ausstattungen 181


Ablagefächer in der Instrumententafel

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 180.
Zum Öffnen die Taste auf der Abdeckklappe drü-
cken. Das Ablagefach öffnet sich selbsttätig.
Zum Schließen die Abdeckklappe nach unten drü-
cken, bis sie einrastet. Dabei nicht auf die Taste
In der Mittelkonsole oben befindet sich ein Ablage- drücken. 
fach, das je nach Fahrzeugausstattung mit einer
Abdeckklappe versehen ist.

Ablagefach auf der Beifahrerseite


C tf
O or
no
N d
FI is

Abb. 112 Ablagefach mit Deckel auf der Beifah- Abb. 113 Geöffnetes Ablagefach auf der Beifah-
rerseite. rerseite.
D tri

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


EN b

WARNUNG
leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 180. Ein offenes Ablagefach auf der Beifahrerseite
kann das Risiko von schweren Verletzungen
TI utio

Das Ablagefach kann mit oder ohne Deckel ausge- im Falle eines Unfalls oder bei plötzlichen
stattet sein. Brems- und Fahrmanövern erhöhen.
AL n!

● Das Ablagefach während der Fahrt immer


Ablagefach mit Deckel öffnen und schließen geschlossen halten.
(bei Fahrzeugen mit Linkslenkung)
Gegebenenfalls Ablagefach entriegeln. Das Abla- HINWEIS
gefach ist verriegelt, wenn der Schlüsselschlitz
senkrecht steht. Bei einigen Fahrzeugausführungen befinden
sich im Ablagefach auf der Beifahrerseite kon-
Zum Öffnen am Öffnungshebel ziehen ⇒ Abb. 112. struktiv bedingt Öffnungen, z. B. hinter dem
Zum Schließen Deckel nach oben drücken. Bordbuchfach, durch die kleinere Gegenstände
hinter die Verkleidung fallen können. Das kann
Bordbuchablage ungewöhnliche Geräusche und Fahrzeugbe-
Das Ablagefach auf der Beifahrerseite ist für die schädigungen verursachen. Deshalb sollten im
Unterbringung des Bordbuchs vorgesehen. Ablagefach keine kleinen Gegenstände ver-
staut werden. 
Das Bordbuch sollte immer in diesem Ablagefach
aufbewahrt werden. Zum Verstauen das Bordbuch
quer in das Ablagefach stecken.

Ablagefach kühlen
In der Rückwand kann sich eine Luftaustrittsdüse
⇒ Abb. 113 (Pfeil) befinden, durch die bei einge-
schalteter Klimaanlage gekühlte Luft in das Fach
geleitet werden kann. Luftaustrittsdüse durch Dre-
hen öffnen oder schließen.

182 Vor der Fahrt


Schubladen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 180.
WARNUNG
Eine offene Schublade kann die Bedienung
der Pedale behindern. Das kann zu Unfällen
Unter jedem Vordersitz kann sich eine Schublade und schweren Verletzungen führen.
oder ein Fach befinden. ● Schublade während der Fahrt immer ge-
schlossen halten. Andernfalls können unter
Schublade öffnen oder schließen anderem die Schublade und herausfallende
Zum Öffnen Taste am Schubladengriff betätigen Gegenstände in den Fußraum des Fahrers
und Schublade aufziehen. gelangen und die Pedale behindern. 
Zum Schließen Schublade bis in die Verrastung
unter den Vordersitz schieben.

Weitere Ablagen


C tf

Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


WARNUNG
leitenden Informationen und Sicher-
O or

heitshinweise auf Seite 180. Aufgehängte Kleidungsstücke können die


no

Sicht des Fahrers einschränken und dadurch


N d

Ablagefächer im Gepäckraum Unfälle und schwere Verletzungen verursa-


chen.
FI is

In den Seiten des Gepäckraums befinden sich wei-


tere Ablagefächer. Die Seitenwände können nach ● Kleidung am Kleiderhaken immer so auf-
oben herausgenommen werden, um größere Ge- hängen, dass die Sicht des Fahrers nicht ein-
D tri

genstände im Gepäckraum zu verstauen. geschränkt ist.


EN b

● Kleiderhaken im Fahrzeug immer nur zum


Weitere Ablagemöglichkeiten: Aufhängen leichter Bekleidung benutzen.
● In der Mittelkonsole. Niemals schwere, harte oder scharfkantige
● In den Türverkleidungen. Gegenstände in den Taschen lassen. 
TI utio

● In den Schiebetüren.
AL n!

● Im Fahrzeugboden.
● Über den Seitenfenstern.
● In der Staubox im Laderaum.
[Link].00

Praktische Ausstattungen 183


Getränkehalter

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Niemals schwere Becher, Lebensmittel
Getränkehalter in der Mittelkonsole vorn . . . . 184 oder andere schwere Gegenstände in den Ge-
Getränkehalter in der Mittelarmlehne hinten . 185 tränkehalter stellen. Diese schweren Objekte
können bei einem Unfall durch den Innen-
Getränkeflaschenhalter raum fliegen und schwere Verletzungen ver-
Getränkeflaschenhalter befinden sich in den offe- ursachen.
nen Ablagefächern der Fahrer- und Beifahrertür.
WARNUNG
Ergänzende Informationen und
Warnhinweise: Geschlossene Getränkeflaschen können im
Fahrzeug durch Hitzeeinwirkungen explodie-
● Innenraum pflegen und reinigen ⇒ Seite 300 ren und durch Frosteinwirkungen platzen.
● Niemals geschlossene Getränkeflaschen
WARNUNG
C tf

in einem stark aufgeheizten oder stark abge-


Unsachgemäße Benutzung der Getränkehal- kühlten Fahrzeug lassen.
O or

ter kann Verletzungen verursachen.


no

● Niemals heiße Getränke in einen Geträn- HINWEIS


N d

kehalter stellen. Während der Fahrt, bei ei-


Keine offenen Getränke während der Fahrt im
FI is

nem plötzlichen Bremsmanöver und bei ei-


Getränkehalter stehen lassen. Verschüttete Ge-
nem Unfall können heiße Getränke im Geträn-
tränke, z. B. beim Bremsen, können Schäden
kehalter verschüttet werden und Verbrühun-
D tri

am Fahrzeug und an der elektrischen Anlage


gen verursachen.
verursachen.
EN b

● Dafür sorgen, dass Getränkeflaschen oder


andere Gegenstände während der Fahrt nicht Die Einsätze der Getränkehalter können zum
in den Fußraum des Fahrers gelangen und Reinigen herausgenommen werden. 
somit die Pedale behindern können.
TI utio
AL n!

Getränkehalter in der Mittelkonsole vorn

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 184.

Es gibt verschiedene Ausführungen der Getränke-


halter in der Mittelkonsole vorn. 

Abb. 114 In der Mittelkonsole vorn: Getränkehal-


ter.

184 Vor der Fahrt


Getränkehalter in der Mittelarmlehne hinten

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 184.

Getränkehalter öffnen oder schließen


● Zum Öffnen Abdeckung in Pfeilrichtung
⇒ Abb. 115 nach unten klappen.
● Zum Schließen Abdeckung nach oben drücken,
bis sie einrastet. 

Abb. 115 In der Mittelarmlehne hinten: Getränke-


halter öffnen.
C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Praktische Ausstattungen 185


Aschenbecher und Zigarettenanzünder

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
WARNUNG
genden Themen:
Unsachgemäße Verwendung der Aschenbe-
Aschenbecher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186
cher und des Zigarettenanzünders kann Feu-
Zigarettenanzünder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186 er, Verbrennungen und andere schwere Ver-
letzungen verursachen.
Ergänzende Informationen und
Warnhinweise: ● Niemals Papier oder andere Gegenstände
in den Aschenbecher stecken, die ein Feuer
● Steckdosen ⇒ Seite 188 verursachen können. 
● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Ände-
rungen ⇒ Seite 320
● Verbraucherinformationen ⇒ Seite 329
C tf

Aschenbecher
O or
no

Aschenbecher öffnen oder schließen


N d

Zum Öffnen Aschenbecher in Pfeilrichtung


⇒ Abb. 116 nach hinten ziehen.
FI is

Zum Schließen den Aschenbecher ganz nach vorn


D tri

drücken.
EN b

Aschenbecher entleeren
● Aschenbechereinsatz nach oben herausneh-
men.
TI utio

● Nach dem Entleeren Einsatz von oben in den


Aschenbecher einsetzen. 
Abb. 116 In der Mittelkonsole vorn: Aschenbe-
AL n!

cher öffnen.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 186.

Zigarettenanzünder

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 186.

Ein Zigarettenanzünder befindet sich im unteren


Teil der Mittelkonsole.
● Anzünderknopf des Zigarettenanzünders bei
eingeschalteter Zündung hineindrücken
⇒ Abb. 117.
● Warten, bis der Anzünderknopf hervorspringt. 
Abb. 117 Im unteren Teil der Mittelkonsole vorn:
Zigarettenanzünder im Aschenbecher.

186 Vor der Fahrt


● Zigarettenanzünder herausziehen und Rauch- WARNUNG (Fortsetzung)
ware an der glühenden Heizspirale anzünden
● Zigarettenanzünder nur sachgemäß zum
⇒  .
Anzünden von Rauchwaren verwenden.
● Zigarettenanzünder zurück in die Halterung ste-
● Niemals Kinder unbeaufsichtigt im Fahr-
cken.
zeug lassen. Der Zigarettenanzünder kann bei
eingeschalteter Zündung benutzt werden.
WARNUNG
Unsachgemäße Verwendung des Zigaretten- Der Zigarettenanzünder kann auch als 12-
anzünders kann Feuer, Verbrennungen und Volt-Steckdose verwendet werden
andere schwere Verletzungen verursachen.
C tf ⇒ Seite 188. 

O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Praktische Ausstattungen 187


Steckdosen

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- HINWEIS (Fortsetzung)
genden Themen: ● Um Beschädigungen an der elektrischen
Steckdosen im Fahrzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . 188 Anlage zu vermeiden, niemals Strom abgeben-
des Zubehör, wie z. B. Solarpanel oder Batterie-
An die Steckdosen im Fahrzeug kann elektrisches Ladegeräte, zum Laden der Fahrzeugbatterie
Zubehör angeschlossen werden. an die 12-Volt-Steckdose anschließen.
Die angeschlossenen Geräte müssen in einwand- ● Nur Zubehör verwenden, das nach den je-
freiem Zustand sein und dürfen nicht fehlerhaft weils geltenden Richtlinien hinsichtlich der
sein. elektromagnetischen Verträglichkeit geprüft ist.
● Um Schäden durch Spannungsschwankun-
Ergänzende Informationen und
gen zu vermeiden, müssen vor dem Ein- oder
Warnhinweise: Ausschalten der Zündung sowie vor dem An-
● Zigarettenanzünder ⇒ Seite 186 lassen des Motors die an die 12-Volt-Steckdo-
C tf

● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Ände- sen angeschlossenen Verbraucher ausgeschal-


rungen ⇒ Seite 320 tet werden. Wenn das Start-Stopp-System den
O or

● Verbraucherinformationen ⇒ Seite 329 Motor automatisch abschaltet und wieder an-


no

lässt, brauchen die angeschlossenen Verbrau-


N d

cher nicht ausgeschaltet zu werden.


WARNUNG
● Niemals elektrische Verbraucher an eine 12-
FI is

Unsachgemäße Verwendung der Steckdosen Volt-Steckdose anschließen, die mehr als die
und des elektrischen Zubehörs kann Feuer angegebenen elektrischen Leistungen verbrau-
D tri

und schwere Verletzungen verursachen. chen. Bei Überschreiten der maximalen Leis-
● Niemals Kinder unbeaufsichtigt im Fahr- tungsaufnahme kann die elektrische Anlage
EN b

zeug lassen. Steckdosen und daran ange- des Fahrzeugs beschädigt werden.
schlossene Geräte können bei eingeschalte-
ter Zündung benutzt werden. Motor nicht im Stand laufen lassen.
TI utio

● Wenn das angeschlossene elektrische Ge-


rät zu warm wird, Gerät sofort abschalten und Bei stehendem Motor, eingeschalteter Zün-
AL n!

Netzverbindung trennen. dung und eingeschaltetem Zubehör entlädt


sich die Fahrzeugbatterie.
HINWEIS Nicht abgeschirmte Geräte können Störun-
Bei stehendem Motor, eingeschalteter Zündung gen im Radio und in der Fahrzeugelektronik
und eingeschalteten elektrischen Geräten ent- hervorrufen. 
lädt sich die Fahrzeugbatterie. Daher elektri-
sche Verbraucher an der Steckdose nur bei lau-
fendem Motor verwenden.

Steckdosen im Fahrzeug

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 188.
Die maximale Leistungsaufnahme der einzelnen
Steckdosen darf nicht überschritten werden. Die
Leistungsaufnahme der Geräte steht auf deren
Typschildern.
Maximale Leistungsaufnahme Wenn 2 oder mehrere Geräte gleichzeitig ange-
Steckdose Maximale Leistungsaufnahme schlossen sind, darf die gesamte Leistungsaufnah-
me aller angeschlossenen elektrischen Geräte
12 Volt 120 Watt
190 Watt niemals überschreiten ⇒  . 

188 Vor der Fahrt


12-Volt-Steckdose Vor dem Ein- oder Ausschalten der Zündung sowie
Die 12-Volt-Steckdose im Ablagefach der Instru- vor dem Anlassen des Motors angeschlossenes
mententafel oben funktioniert nur bei eingeschalte- Gerät ausschalten, um Schäden durch Span-
ter Zündung. nungsschwankungen zu vermeiden.

Elektrische Verbraucher nur bei laufendem Motor


verwenden.

12-Volt-Steckdosen können sich an folgenden Spannungsversorgung


Stellen im Fahrzeug befinden
Ablagefach in der Instrumententafel oben nur bei eingeschalteter Zündung
Ablagefach bzw. Aschenbecher vorn Dauerplus
Mittelkonsole hinten Dauerplus
Im Gepäckraum bzw. vor der 3. Sitzreihe Dauerplus

GEFAHR HINWEIS (Fortsetzung)


● Niemals die maximale Leistungsaufnahme
Hochspannung in der elektrischen Anlage!
überschreiten, da sonst die gesamte Fahrzeug-
● Keine Flüssigkeiten über die Steckdose elektrik beschädigt werden kann.
C tf

kippen.
● 12-Volt-Steckdose:
O or

– Nur Zubehör verwenden, das nach den


HINWEIS
no

geltenden Richtlinien hinsichtlich der elekt-


N d

● Bedienungsanleitungen der angeschlosse- romagnetischen Verträglichkeit geprüft ist.


nen Geräte beachten! – Niemals Strom in die Steckdose einspei-
FI is

sen. 
D tri
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Praktische Ausstattungen 189


Entlüftungsgitter

Entlüftungsgitter ein- und ausbauen

C tf

Abb. 118 A: Entlüftungsgitter in das rechte Schiebefenster einsetzen. B: Entlüftungsgitter verriegeln.


O or

Das Entlüftungsgitter ist eine Zusatzausstattung. Entlüftungsgitter ausbauen


no
N d

Das Entlüftungsgitter sollte immer eingebaut wer- ● Verriegelungen entgegen der Pfeilrichtung 1 B
den, wenn im Fahrzeug übernachtet wird. drehen. Die Verriegelungen müssen waagerecht
FI is

stehen.
Es wird empfohlen, das Entlüftungsgitter zusam-
men mit einer zweiten Person ein- und auszubau- ● Entlüftungsgitter von außen entgegen der Pfeil-
D tri

en. richtung ⇒ Abb. 118 A aus dem Schiebefenster


nehmen.
EN b

Entlüftungsgitter einbauen ● Schiebefenster in der entsprechenden Schiebe-


● Entlüftungsgitter aus dem Gepäckraum neh- tür schließen ⇒ Seite 61.
men. ● Entlüftungsgitter im Gepäckraum verstauen.
TI utio

● Schiebefenster in der entsprechenden Schiebe-


tür öffnen ⇒ Seite 61. HINWEIS
AL n!

● Entlüftungsgitter von außen in Pfeilrichtung Das Entlüftungsgitter immer so einbauen, dass


⇒ Abb. 118 A einsetzen und in dieser Position hal- die Entlüftungsschlitze nach unten zeigen.
ten. Die Entlüftungsschlitze müssen nach unten Wenn die Entlüftungsschlitze nach oben in
zeigen ⇒  . Richtung Fahrzeugdach zeigen, kann der Fahr-
● Verriegelungen in Pfeilrichtung 1 B drehen, zeuginnenraum durch einsetzenden Nieder-
um das Entlüftungsgitter von innen zu verriegeln. schlag beschädigt werden. 
Die Verriegelungen müssen senkrecht stehen.

190 Vor der Fahrt


Während der Fahrt
Starten, Schalten, Parken
Motor anlassen und abstellen

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Brems- und lenkungsunterstützende Sys-
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192 teme, das Airbag-System, die Gurtstraffer so-
Zündschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192 wie andere Sicherheitsausstattungen im
Motor anlassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193 Fahrzeug sind nur bei laufendem Motor aktiv.
Motor abstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194 ● Den Motor nur bei stehendem Fahrzeug
Elektronische Wegfahrsperre . . . . . . . . . . . . . . 195 abstellen.

Anzeige der Wegfahrsperre WARNUNG


C tf

Bei einem ungültigen Fahrzeugschlüssel oder ei- Das Risiko von schweren Verletzungen kann
O or

ner Störung des Systems kann  oder Wegfahr- bei laufendem Motor oder beim Starten des
sperre aktiv! im Kombi-Instrument erscheinen.
no

Motors reduziert werden.


N d

Der Motor kann nicht angelassen werden


⇒ Seite 195. ● Motor niemals in unbelüfteten oder ge-
schlossenen Räumen starten oder laufenlas-
FI is

Anschieben bzw. Anschleppen sen. Die Motorabgase enthalten unter ande-


rem das geruchs- und farblose giftige Gas
D tri

Das Fahrzeug sollte aus technischen Gründen


nicht angeschoben oder angeschleppt werden. Kohlenmonoxid. Kohlenmonoxid kann zur
Bewusstlosigkeit und zum Tod führen.
EN b

Stattdessen Starthilfe verwenden.


● Niemals das Fahrzeug mit laufendem Mo-
Ergänzende Informationen und tor unbeaufsichtigt lassen. Das Fahrzeug
Warnhinweise: könnte sich plötzlich bewegen oder ein unge-
TI utio

● Fahrzeugschlüsselsatz ⇒ Seite 41 wöhnliches Ereignis eintreten, das Schäden


● Schalten ⇒ Seite 196 und schwere Verletzungen verursachen kann.
AL n!

● Bremsen, anhalten und parken ⇒ Seite 205 ● Niemals einen Startbeschleuniger verwen-
den. Ein Startbeschleuniger kann explodieren
● Lenkung ⇒ Seite 219 und ein plötzliches Hochdrehen des Motors
● Anfahrassistenzsysteme ⇒ Seite 221 verursachen.
● Tanken ⇒ Seite 257
● Kraftstoff ⇒ Seite 265 WARNUNG
● Notschließen oder -öffnen ⇒ Seite 342 Die Teile der Abgasanlage werden sehr heiß.
● Starthilfe ⇒ Seite 374 Dadurch können Brände und schwere Verlet-
zungen verursacht werden.
● An- und Abschleppen ⇒ Seite 377
● Niemals das Fahrzeug so abstellen, dass
Teile der Abgasanlage mit leicht entflammba-
WARNUNG
ren Materialien unter dem Fahrzeug in Berüh-
Ein Abstellen des Motors während der Fahrt rung kommen, z. B. Unterholz, Laub, trocke-
macht es schwerer das Fahrzeug anzuhalten. nes Gras, verschütteter Kraftstoff usw.
Das kann den Verlust der Fahrzeugkontrolle ● Niemals zusätzlichen Unterbodenschutz
zur Folge haben sowie Unfälle und schwere oder korrosionsschützende Mittel für Abgas-
Verletzungen verursachen. rohre, Katalysatoren, Hitzeschilde oder den
[Link].00

Dieselpartikelfilter verwenden. 

Starten, Schalten, Parken 191


Kontrollleuchte

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 191.

leuchtet mögliche Ursache Abhilfe


Bei Fahrzeugen mit Dieselmotor: Motor
 startet.

Beim Einschalten der Zündung leuchten einige WARNUNG (Fortsetzung)


Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung
● Niemals aufleuchtende Warnleuchten und
kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden.
Textmeldungen missachten.

WARNUNG ● Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und


sicher ist.
Das Missachten aufleuchtender Warnleuch-
ten und Textmeldungen kann zum Liegenblei-
HINWEIS
ben im Straßenverkehr, zu Unfällen und
schweren Verletzungen führen. Das Missachten aufleuchtender Kontrollleuch-
ten und Textmeldungen kann zu Fahrzeugbe-
C tf

schädigungen führen. 
O or
no
N d

Zündschloss
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

Abb. 119 Positionen des Fahrzeugschlüssels im Zündschloss.

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 191.

Fahrzeugschlüssel ⇒ Abb. 119


Kein Fahrzeugschlüssel im Zündschloss: Lenkungssperre kann aktiviert sein.
0 Zündung ausgeschaltet. Der Fahrzeugschlüssel kann herausgezogen werden.
1 Zündung eingeschaltet. Dieselmotor wird vorgeglüht. Lenkungssperre kann gelöst werden.
2 Motor anlassen. Wenn der Motor angesprungen ist, Fahrzeugschlüssel loslassen. Beim Los-
lassen geht der Fahrzeugschlüssel in die Position 1 zurück.

Nicht berechtigter Fahrzeugschlüssel ● Automatisches Getriebe: Der Fahrzeugschlüs-


Wenn ein nicht berechtigter Fahrzeugschlüssel ins sel kann so nicht aus dem Zündschloss genom-
Zündschloss gesteckt wurde, kann er wie folgt he- men werden. Sperrtaste im Wählhebel drücken
rausgenommen werden: und loslassen. Der Fahrzeugschlüssel kann he-
rausgezogen werden.
● Schaltgetriebe: Fahrzeugschlüssel aus dem
Zündschloss herausziehen. 

192 Während der Fahrt


WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)

Eine unachtsame oder unbeaufsichtigte Be- Kleinkindern ernsthafte Verletzungen und Er-
nutzung der Fahrzeugschlüssel kann Unfälle krankungen hervorrufen oder zum Tode füh-
und schwere Verletzungen verursachen. ren können.
● Bei jedem Verlassen des Fahrzeugs immer ● Niemals den Fahrzeugschlüssel aus dem
alle Fahrzeugschlüssel mitnehmen. Der Mo- Zündschloss ziehen, solange das Fahrzeug in
tor kann gestartet und elektrische Ausstat- Bewegung ist. Die Lenkungssperre kann ein-
tungen wie die Fensterheber bedient werden, rasten und das Fahrzeug kann nicht mehr ge-
was zu schweren Verletzungen führen kann. lenkt werden.
● Niemals Kinder oder hilfsbedürftige Per- Wenn der Fahrzeugschlüssel bei ausgeschal-
sonen allein im Fahrzeug zurücklassen. Diese tetem Motor über einen längeren Zeitraum im
sind in einem Notfall nicht in der Lage, das Zündschloss steckt, entlädt sich die Fahrzeugbat-
Fahrzeug selbstständig zu verlassen oder terie.
sich selbst zu helfen. So können beispiels-
weise je nach Jahreszeit in einem geschlos- Bei Fahrzeugen mit automatischem Ge-
senen Fahrzeug sehr hohe oder niedrige triebe kann der Fahrzeugschlüssel nur aus
Temperaturen entstehen, die vor allem bei dem Zündschloss abgezogen werden, wenn sich
der Wählhebel in Stellung P befindet. Gegebenen-
falls Sperrtaste im Wählhebel drücken und wieder
C tf

loslassen. 
O or
no
N d

Motor anlassen
FI is

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 191.
D tri
EN b

Schritt Handlungen nur in der angegebenen Reihenfolge ausführen.


1. Bremspedal treten und halten, bis Schritt 5 ausgeführt ist.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe: Kupplungspedal ganz durchtreten und halten, bis
1 a.
TI utio

der Motor angelassen ist.


2. Schalthebel in Neutralstellung bzw. Wählhebel in Stellung P oder N bringen.
AL n!

Nur Fahrzeuge mit Dieselmotor: Zum Vorglühen Fahrzeugschlüssel im Zündschloss


3.
in Position ⇒ Abb. 119 1 drehen. Kontrollleuchte  leuchtet im Kombi-Instrument.
Fahrzeugschlüssel im Zündschloss in Position ⇒ Abb. 119 2 drehen – kein Gas ge-
4.
ben.
5. Wenn der Motor anspringt, Fahrzeugschlüssel im Zündschloss loslassen.
Wenn der Motor nicht anspringen sollte, Startvorgang abbrechen und nach etwa einer
6.
Minute wiederholen.
7. Handbremse lösen, wenn losgefahren werden soll ⇒ Seite 205.

WARNUNG WARNUNG
Niemals das Fahrzeug bei laufendem Motor Ein Startbeschleuniger kann explodieren
verlassen. Das Fahrzeug könnte sich plötz- oder ein plötzliches Hochdrehen des Motors
lich bewegen, insbesondere bei eingelegtem verursachen.
Gang bzw. eingelegter Fahrstufe Unfälle und ● Niemals einen Startbeschleuniger verwen-
schwere Verletzungen verursachen. den. 
[Link].00

Starten, Schalten, Parken 193


Beim Anlassen des Motors werden größere
HINWEIS
elektrische Verbraucher vorübergehend ab-
● Der Anlasser oder Motor kann beschädigt geschaltet.
werden, wenn während der Fahrt versucht wird,
den Motor zu starten oder wenn sofort nach Nach dem Anlassen des kalten Motors kann
dem Abstellen des Motors der Motor wieder ge- es betriebsbedingt kurzzeitig zu verstärkten
startet wird. Laufgeräuschen kommen. Das ist normal und un-
bedenklich.
● Bei kaltem Motor hohe Motordrehzahlen,
Vollgas und starke Motorbelastung vermeiden. Bei Außentemperaturen kälter als +5 °C
● Fahrzeug zum Starten nicht anschieben (+41 °F) kann es zu leichter Qualmbildung
oder anschleppen. Unverbrannter Kraftstoff unter dem Fahrzeug kommen, wenn der kraftstoff-
kann den Katalysator beschädigen. betriebene Zuheizer eingeschaltet ist.

Motor nicht im Stand warmlaufen lassen, Ein Erdgasmotor startet immer mit Benzin, da
sondern bei freien Sichtverhältnissen durch für den Erdgasbetrieb eine gewisse Betriebs-
die Scheiben sofort losfahren. Dadurch hat der temperatur benötigt wird. Erst wenn die notwendi-
Motor schneller seine Betriebstemperatur und der ge Betriebstemperatur erreicht ist, schaltet der Mo-
Schadstoffausstoß ist geringer. tor auf Erdgasbetrieb um. 
C tf

Motor abstellen
O or
no

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
N d

auf Seite 191.


FI is

Schritt Handlungen nur in der angegebenen Reihenfolge ausführen.


D tri

1. Fahrzeug vollständig zum Stillstand bringen ⇒  .


2. Bremspedal treten und halten, bis Schritt 4 ausgeführt ist.
EN b

3. Bei automatischem Getriebe Wählhebel in Stellung P bringen.


4. Handbremse fest anziehen ⇒ Seite 205.
TI utio

5. Fahrzeugschlüssel im Zündschloss in Position ⇒ Abb. 119 0 drehen.


6. Beim Schaltgetriebe 1. Gang oder Rückwärtsgang einlegen.
AL n!

WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)

Niemals den Motor abstellen, solange das ● Wenn der Fahrzeugschlüssel aus dem
Fahrzeug in Bewegung ist. Das kann den Ver- Zündschloss abgezogen wird, kann die Lenk-
lust der Fahrzeugkontrolle, Unfälle und ungssperre einrasten und das Fahrzeug nicht
schwere Verletzungen verursachen. mehr gelenkt werden.

● Die Airbags und Gurtstraffer sind außer


Funktion, wenn die Zündung ausgeschaltet
HINWEIS
ist. Wenn das Fahrzeug mit längerer hoher Motor-
● Der Bremskraftverstärker arbeitet nicht belastung gefahren wurde, kann der Motor
bei ausgeschaltetem Motor. Es muss zum An- nach dem Abstellen überhitzen. Um eine Motor-
halten mehr Druck auf das Bremspedal auf- beschädigung zu vermeiden, den Motor etwa
gewendet werden. 2 Minuten in der Neutralstellung laufenlassen,
bevor er abgestellt wird.
● Die Servolenkung arbeitet nicht bei ausge-
schaltetem Motor und es muss mehr Kraft Bei Fahrzeugen mit automatischem Getriebe
zum Lenken des Fahrzeugs aufgewendet wer- kann der Fahrzeugschlüssel nur in Wählhe-
den. belstellung P aus dem Zündschloss herausgenom-
men werden. 

194 Während der Fahrt


Nach dem Ausschalten des Motors kann der
Kühlerventilator im Motorraum auch bei aus-
geschalteter Zündung oder abgezogenem Fahr-
zeugschlüssel noch einige Minuten weiterlaufen.
Der Kühlerventilator schaltet sich selbsttätig ab. 

Elektronische Wegfahrsperre

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 191.
Deshalb kann der Motor nur mit einem passend
codierten Volkswagen Nutzfahrzeuge Original
Fahrzeugschlüssel angelassen werden. Codierte
Fahrzeugschlüssel sind bei einem Volkswagen
Die Wegfahrsperre hilft zu verhindern, dass der Nutzfahrzeuge Partner erhältlich ⇒ Seite 41.
Motor mit einem unberechtigten Fahrzeugschlüs- Falls ein nicht berechtigter Fahrzeugschlüssel ver-
sel gestartet und das Fahrzeug dadurch bewegt wendet wurde, erscheint im Display des Kombi-In-
werden kann. struments die Anzeige SAFE oder Wegfahrsperre
Im Fahrzeugschlüssel befindet sich ein Chip. Mit aktiv!. Das Fahrzeug kann dann nicht in Betrieb
seiner Hilfe wird die Wegfahrsperre beim Einste- genommen werden.
C tf

cken des Fahrzeugschlüssels in das Zündschloss


Nur mit Volkswagen Nutzfahrzeuge Original
O or

automatisch deaktiviert.
Fahrzeugschlüsseln ist ein einwandfreier Be-
no

Die elektronische Wegfahrsperre wird automatisch trieb des Fahrzeugs gewährleistet. 


N d

aktiviert, sobald der Fahrzeugschlüssel aus dem


Zündschloss herausgezogen wird.
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Starten, Schalten, Parken 195


Schalten

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
WARNUNG
genden Themen:
Schnelles Beschleunigen kann zu Traktions-
Warn- und Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . . . . 197
verlust und Schleudern besonders auf rut-
Pedale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198 schigen Straßen führen. Das kann zum Ver-
Schaltgetriebe: Gang einlegen . . . . . . . . . . . . . 199 lust der Fahrzeugkontrolle, zu Unfällen und
Automatisches Getriebe: Gang einlegen . . . . 200 schweren Verletzungen führen.
Mit der Tiptronic schalten . . . . . . . . . . . . . . . . . 201 ● Kick-down oder schnelles Beschleunigen
Fahren mit automatischem Getriebe . . . . . . . . 202 nur anwenden, wenn es die Sicht-, Wetter-,
Funktionsstörung des automatischen Fahrbahn- und Verkehrsverhältnisse zulas-
Getriebes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203 sen.
Gangempfehlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203
WARNUNG
Bei eingelegtem Rückwärtsgang und
Niemals die Bremse zu oft und zu lange
C tf

eingeschalteter Zündung geschieht


„schleifen“ lassen oder das Bremspedal zu
Folgendes:
O or

oft und zu lange betätigen. Dauerndes Brem-


● Der Rückfahrscheinwerfer leuchtet. sen führt zu einer Überhitzung der Bremsen.
no
N d

● Die Climatronic schaltet während des Rück- Das kann erheblich die Bremsleistung verrin-
wärtsfahrens automatisch auf Umluftbetrieb. gern, den Bremsweg erheblich verlängern
FI is

● Der Heckscheibenwischer schaltet sich ein, und unter Umständen zum Totalausfall der
wenn die Scheibenwischer für die Frontscheibe Bremsanlage führen.
D tri

eingeschaltet sind.
● Gegebenenfalls schaltet sich der ParkPilot ein. HINWEIS
EN b

● Niemals die Bremsen durch leichten Pedal-


Ergänzende Informationen und druck „schleifen“ lassen, wenn nicht wirklich
Warnhinweise: gebremst werden muss. Das erhöht den Ver-
TI utio

● Übersicht Mittelkonsole ⇒ Seite 12 schleiß.


● Instrumente ⇒ Seite 18 ● Vor dem Befahren einer längeren Strecke
AL n!

● Scheibenwischer und -wascher ⇒ Seite 114 mit starkem Gefälle Geschwindigkeit verrin-
gern, in einen niedrigeren Gang schalten
● Bremsen, anhalten und parken ⇒ Seite 205
bzw. eine niedrigere Fahrstufe wählen. Dadurch
● Anfahrassistenzsysteme ⇒ Seite 221 wird die Bremswirkung des Motors ausgenutzt
● Parkdistanzkontrolle ⇒ Seite 225 und die Bremse entlastet. Andernfalls könnte
● Parklenkassistent (Park Assist) ⇒ Seite 231 die Bremse überhitzen und möglicherweise
ausfallen. Bremsen nur benutzen, wenn man
● Klima ⇒ Seite 243 sie zum Verlangsamen oder zum Anhalten
● Motorsteuerung und Abgasreinigungsanlage braucht. 
⇒ Seite 332
● Notschließen oder -öffnen ⇒ Seite 342

196 Während der Fahrt


Warn- und Kontrollleuchten

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 196.

leuchtet mögliche Ursache Abhilfe


 Nicht weiterfahren!
Getriebe in Wählhebelstellung P abkühlen las-
sen.
 Doppelkupplungsgetriebe DSG® überhitzt. Wenn die Warnung nicht verlischt, nicht weiter-
fahren, sondern fachmännische Hilfe in An-
spruch nehmen. Andernfalls können erhebliche
Getriebeschäden die Folge sein ⇒ Seite 203.

 Bremspedal nicht getreten! Bremspedal ganz durchtreten.

Zum Einlegen einer Fahrstufe Bremspedal tre-


 Bremspedal nicht getreten.
ten.
C tf

blinkt mögliche Ursache Abhilfe


Die Sperrtaste im Wählhebel ist nicht einge-
O or

Wählhebelsperre einrasten ⇒ Seite 200.


 rastet. Ein Anfahren wird verhindert.
no
N d

Automatisches Getriebe gestört.


Mit geringer Motordrehzahl den nächsten Fach-
  blinkt im Wechsel mit Wählhebelanzeige,
betrieb aufsuchen und System prüfen lassen.
FI is

z. B. D
D tri

Beim Einschalten der Zündung leuchten einige WARNUNG (Fortsetzung)


Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung
● Wenn das Fahrzeug stehen bleibt oder für
EN b

kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden.


Reparaturen abgestellt werden muss, Fahr-
zeug immer im sicheren Abstand zur Straße
WARNUNG abstellen, Warnblinkanlage einschalten, den
TI utio

Das Missachten aufleuchtender Warnleuch- Motor abstellen und andere Sicherungsmaß-


ten und Textmeldungen kann zum Liegenblei- nahmen ergreifen, um den nachfolgenden
AL n!

ben im Straßenverkehr, zu Unfällen und Verkehr zu warnen.


schweren Verletzungen führen.
● Niemals aufleuchtende Warnleuchten und HINWEIS
Textmeldungen missachten. Das Missachten aufleuchtender Kontrollleuch-
● Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und ten und Textmeldungen kann zu Fahrzeugbe-
sicher ist. schädigungen führen. 
[Link].00

Starten, Schalten, Parken 197


Pedale

Abb. 120 Pedale bei Fahrzeugen mit Schaltge- Abb. 121 Pedale bei Fahrzeugen mit automati-
triebe: 1 Gaspedal, 2 Bremspedal, 3 Kupp- schem Getriebe: 1 Gaspedal, 2 Bremspedal.
lungspedal.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
WARNUNG (Fortsetzung)
● Darauf achten, dass alle Pedale immer un-
C tf

heitshinweise auf Seite 196.


gehindert betätigt werden können.
O or

Die Bedienung und die Bewegungsfreiheit aller Pe- ● Fußmatten immer sicher im Fußraum be-
no

dale dürfen niemals durch Gegenstände oder Fuß- festigen.


N d

matten beeinträchtigt sein. ● Niemals Fußmatten oder andere Bodenbe-


läge über die eingebaute Fußmatte legen.
FI is

Nur Fußmatten benutzen, die den Pedalbereich


freilassen und im Fußraum sicher gegen Verrut- ● Darauf achten, dass keine Gegenstände
während der Fahrt in den Fußraum des Fah-
D tri

schen befestigt sind.


rers gelangen können.
Bei Ausfall eines Bremskreises muss das Brems-
EN b

● Vorhandene Gegenstände bei geparktem


pedal weiter als gewöhnlich durchgetreten werden,
Fahrzeug aus dem Fußraum entfernen.
um das Fahrzeug zum Stillstand zu bringen.
TI utio

WARNUNG HINWEIS
Gegenstände im Fußraum des Fahrers kön- Pedale müssen immer ungehindert betätigt
AL n!

nen das ungehinderte Betätigen der Pedale werden können. So ist beispielsweise beim
verhindern. Das kann zum Verlust der Fahr- Ausfall eines Bremskreises ein längerer
zeugkontrolle führen und erhöht das Risiko Bremspedalweg notwendig, um das Fahrzeug
schwerer Verletzungen. zum Stillstand zu bringen. Dabei muss das
Bremspedal weiter und stärker als gewöhnlich
durchgetreten werden. 

198 Während der Fahrt


Schaltgetriebe: Gang einlegen
Motordrehzahlen kann das Überspringen eines
Ganges oder mehrerer Gänge beim Herunter-
schalten zu Kupplungs- und Getriebeschäden füh-
ren, auch wenn dabei nicht eingekuppelt wird ⇒  .

WARNUNG
Das Fahrzeug setzt sich bei laufendem Motor
sofort in Bewegung, sobald ein Gang einge-
legt ist und das Kupplungspedal losgelassen
wird. Das gilt auch bei angezogener Hand-
bremse.
● Niemals den Rückwärtsgang einlegen, so-
lange das Fahrzeug in Bewegung ist.

Abb. 122 Schaltschema des 5- bzw. 6-Gang- WARNUNG


Schaltgetriebes.
Ein unsachgemäßes Herunterschalten in zu
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
niedrige Gänge kann den Verlust der Fahr-
zeugkontrolle zur Folge haben sowie Unfälle
O or

heitshinweise auf Seite 196. und schwere Verletzungen verursachen.


no
N d

Auf dem Schalthebel sind die Positionen der ein- HINWEIS


zelnen Fahrgänge dargestellt ⇒ Abb. 122.
FI is

Wenn bei hohen Geschwindigkeiten oder ho-


● Kupplungspedal ganz durchtreten und halten. hen Motordrehzahlen der Schalthebel in einen
D tri

● Schalthebel in gewünschte Position bringen zu niedrigen Gang eingelegt wird, können er-
⇒  . hebliche Kupplungs- und Getriebeschäden die
EN b

Folge sein. Das gilt auch dann, wenn das Kupp-


● Kupplungspedal zum Einkuppeln loslassen. lungspedal getreten bleibt und nicht eingekup-
In einigen Ländern muss das Kupplungspedal pelt wird.
TI utio

ganz durchgetreten sein, um den Motor zu starten.


HINWEIS
Rückwärtsgang einlegen
AL n!

Folgendes beachten, um Beschädigungen und


● Rückwärtsgang nur bei stehendem Fahrzeug vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden:
einlegen.
● Während der Fahrt die Hand nicht auf dem
● Kupplungspedal ganz durchtreten und halten Schalthebel liegen lassen. Der Druck der Hand
⇒  . überträgt sich auf die Schaltgabeln im Getrie-
● Schalthebel in die Neutralstellung bringen und be.
nach unten drücken. ● Darauf achten, dass das Fahrzeug vollstän-
● Schalthebel ganz nach links und dann nach dig steht, bevor der Rückwärtsgang eingelegt
vorn in die Rückwärtsgangposition schieben R . wird.
● Kupplungspedal zum Einkuppeln loslassen. ● Kupplungspedal beim Gangwechsel immer
ganz durchtreten.
Herunterschalten
● Fahrzeug an Steigungen nicht bei laufen-
Das Herunterschalten während der Fahrt sollte im-
dem Motor mit „schleifender“ Kupplung fest-
mer gangweise, also in den nächst niedrigeren
halten. 
Gang, und bei zu nicht hohen Motordrehzahlen er-
folgen ⇒  . Bei hohen Geschwindigkeiten oder
[Link].00

Starten, Schalten, Parken 199


Automatisches Getriebe: Gang einlegen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 196.

Der Wählhebel ist mit einer Wählhebelsperre aus-


gestattet. Beim Wechseln einer Wählhebelstellung
aus der Position P in eine Fahrstufe das Bremspe-
dal treten und die Sperrtaste im Wählhebelgriff in
Pfeilrichtung drücken ⇒ Abb. 123. Um den Wählhe-
bel aus der Position N in die Position D oder R zu
bringen, vorher das Bremspedal treten und halten.
Im Display des Kombi-Instruments wird bei einge-
schalteter Zündung die aktuelle Wählhebelstellung
und ggf. der aktuelle Gang angezeigt.
Abb. 123 Linkslenker: Wählhebel des automati-
schen Getriebes mit Sperrtaste (Pfeil). Rechtslen-
ker spiegelbildlich.
C tf

Wählhebel-
O or

Benennung Bedeutung ⇒ 
stellung
no
N d

Die Antriebsräder sind mechanisch gesperrt.


Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen. Zum Herausnehmen der

FI is

Parksperre
Wählhebelstellung Bremspedal treten und zusätzlich Zündung ein-
schalten.
D tri

Der Rückwärtsgang ist eingeschaltet.


 Rückwärtsgang
Nur bei stehendem Fahrzeug einlegen.
EN b

Das Getriebe ist in der Neutralstellung. Es wird keine Kraft auf die
 Neutral Räder übertragen und der Bremseffekt des Motors ist nicht verfüg-
bar.
TI utio

Alle Vorwärtsgänge werden automatisch hoch- und herunterge-


Dauerstellung für
schaltet. Der Zeitpunkt des Schaltens ist abhängig von der Motor-

AL n!

Vorwärtsfahrt (Nor-
last, dem individuellen Fahrstil und der gefahrenen Geschwindig-
mal-Programm)
keit.
Alle Vorwärtsgänge werden automatisch später hoch- und früher
Dauerstellung für heruntergeschaltet als in der Wählhebelstellung D, um die Leis-
 Vorwärtsfahrt (Sport- tungsreserven des Motors voll auszunutzen. Der Zeitpunkt des
Programm) Schaltens ist abhängig von der Motorlast, dem individuellen Fahr-
stil und der gefahrenen Geschwindigkeit.

Wählhebelsperre länger als etwa eine Sekunde und bei einer Ge-
Die Wählhebelsperre verhindert in der Position P schwindigkeit langsamer als etwa 5 km/h (3 mph)
oder N, dass versehentlich eine Fahrstufe einge- in der Stellung N, rastet die Wählhebelsperre ein.
legt werden kann und sich dadurch das Fahrzeug In seltenen Fällen kann es bei Fahrzeugen mit
unbeabsichtigt in Bewegung setzt. Doppelkupplungsgetriebe DSG® vorkommen, dass
Zum Lösen der Wählhebelsperre bei eingeschalte- die Wählhebelsperre nicht einrastet. Der Antrieb
ter Zündung das Bremspedal treten und halten. wird dann außer Kraft gesetzt, um ein unbeabsich-
Gleichzeitig die Sperrtaste im Wählhebel drücken. tigtes Anfahren zu verhindern. Die grüne Kontroll-
leuchte  blinkt und zusätzlich wird ein Informati-
Beim zügigen Schalten über die Position N onstext angezeigt. Wie folgt vorgehen, um die
(z. B. von R nach D) wird der Wählhebel nicht ge- Wählhebelsperre einzurasten: 
sperrt. Dadurch wird z. B. ein „Herausschaukeln“
bei festgefahrenem Fahrzeug ermöglicht. Befindet
sich der Hebel bei nicht getretenem Bremspedal

200 Während der Fahrt


● Beim 6-Gang-Getriebe: Fußbremse betätigen WARNUNG (Fortsetzung)
und wieder lösen.
zeug verlassen werden muss, immer die
● Beim 7-Gang-Getriebe: Wählhebel in Positi- Handbremse fest anziehen und den Wählhe-
on P oder N stellen und dann eine Fahrstufe einle- bel in Stellung P bringen.
gen.
● Bei laufendem Motor und eingelegter
Fahrstufe D, S oder R ist es erforderlich, das
WARNUNG Fahrzeug mit der Fußbremse zu halten. Auch
Das Einlegen einer falschen Wählhebelstel- bei Leerlaufdrehzahl unterbricht die Kraft-
lung kann zum Verlust der Fahrzeugkontrolle, übertragung nicht ganz und das Fahrzeug
zu einem Unfall und schweren Verletzungen „kriecht“.
führen. ● Niemals in die Fahrstufe R oder P schal-
● Niemals beim Einlegen der Fahrstufe Gas ten, wenn sich das Fahrzeug bewegt.
geben. ● Niemals das Fahrzeug in Fahrstufe N ver-
● Bei laufendem Motor und eingelegter lassen. Das Fahrzeug rollt bergab unabhän-
Fahrstufe wird sich das Fahrzeug in Bewe- gig davon, ob der Motor läuft oder nicht.
gung setzen, sobald das Bremspedal losge-
lassen wird. HINWEIS
● Niemals während der Fahrt den Rück- Wenn bei stehendem Fahrzeug die Handbrem-
C tf

wärtsgang oder die Parksperre einlegen. se nicht angezogen ist und das Bremspedal in
der Wählhebelstellung P losgelassen wird,
O or

WARNUNG kann sich das Fahrzeug einige Zentimeter vor-


no

wärts oder rückwärts bewegen.


N d

Unbeabsichtigte Fahrzeugbewegungen kön-


nen schwere Verletzungen verursachen. Falls während der Fahrt versehentlich auf N
FI is

● Als Fahrer niemals den Fahrersitz bei lau- geschaltet wird, Gas wegnehmen. Leerlauf-
fendem Motor und eingelegter Fahrstufe ver- drehzahl des Motors in der Neutralstellung abwar-
D tri

lassen. Wenn bei laufendem Motor das Fahr- ten, bevor wieder in eine Fahrstufe geschaltet wird. 
EN b

Mit der Tiptronic schalten


TI utio

Programm wird der aktuell gefahrene Gang beibe-


halten. Das gilt solange, bis das System nicht au-
AL n!

tomatisch einen Gangwechsel aufgrund der aktuel-


len Fahrsituation durchführt.

Tiptronic mit dem Wählhebel bedienen


● Wählhebel in Stellung D nach rechts in die Tip-
tronic-Schaltgasse drücken ⇒  in Automatisches
Getriebe: Gang einlegen auf Seite 201.
● Wählhebel nach vorn + oder hinten – tippen,
um hoch- oder herunterzuschalten ⇒ Abb. 124.

HINWEIS
● Beim Beschleunigen schaltet das Getriebe
Abb. 124 Wählhebel in Tiptronic-Stellung (Links- kurz vor dem Erreichen der höchstzulässigen
lenker). Rechtslenker spiegelbildlich. Motordrehzahl automatisch in den nächsthöhe-
ren Gang.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 196.
● Beim manuellen Herunterschalten schaltet
das Getriebe erst dann, wenn ein Überdrehen
des Motors nicht mehr möglich ist.
[Link].00


Mit der Tiptronic können beim automatischen Ge-
triebe die Gänge manuell hoch und herunter ge-
schaltet werden. Beim Wechseln in das Tiptronic-

Starten, Schalten, Parken 201


Fahren mit automatischem Getriebe

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 196.
Kick-down
Die Kick-down-Einrichtung ermöglicht eine maxi-
male Beschleunigung in der Wählhebelstellung D,
S oder in der Tiptronic-Stellung.
Die Vorwärtsgänge werden automatisch hoch-
oder heruntergeschaltet. Wenn das Gaspedal ganz durchgetreten wird,
schaltet die Getriebeautomatik abhängig von der
Fahren im Gefälle Geschwindigkeit und Motordrehzahl in einen nied-
Je steiler das Gefälle ist, um so kleiner muss der rigeren Gang zurück. Dadurch wird die volle Be-
Gang gewählt werden. Kleinere Gänge erhöhen schleunigung des Fahrzeugs genutzt ⇒  .
die Bremswirkung des Motors. Fahrzeug niemals Bei Kick-down erfolgt das automatische Hoch-
in der Neutralstellung N Berge oder Hügel hinun- schalten in den nächsthöheren Gang erst dann,
terrollen lassen. wenn die maximal vorgegebene Motordrehzahl er-
reicht wird.
● Geschwindigkeit reduzieren.
● Wählhebel aus der Stellung D rechts in die Tip-
WARNUNG
tronic-Schaltgasse drücken ⇒ Seite 201.
Schnelles Beschleunigen kann zu Traktions-
C tf

● Wählhebel nach hinten tippen, um herunterzu-


verlust und Schleudern besonders auf rut-
schalten.
schigen Straßen führen. Das kann zum Ver-
O or

Bergauf anhalten und anfahren lust der Fahrzeugkontrolle, zu Unfällen und


no

schweren Verletzungen führen.


N d

Je steiler die Steigung ist, um so kleiner sollte der


Gang gewählt werden. ● Immer die Fahrweise dem Verkehrsfluss
FI is

anpassen.
Wenn bergauf bei laufendem Motor angehalten
oder angefahren wird, sollte der Berganfahrassis- ● Kick-down oder schnelles Beschleunigen
D tri

tent verwendet werden ⇒ Seite 221. nur anwenden, wenn es die Sicht-, Wetter-,
Fahrbahn- und Verkehrsverhältnisse zulas-
EN b

Fahrzeuge ohne Berganfahrassistent: Wenn an sen.


einer Steigung bei eingelegter Fahrstufe angehal-
● Andere Verkehrsteilnehmer niemals durch
ten wird, muss das Fahrzeug immer durch Treten
die Beschleunigung des Fahrzeugs und den
des Bremspedals oder durch Anziehen der Hand-
TI utio

Fahrstil gefährden.
bremse am Wegrollen gehindert werden. Erst beim
Anfahren das Bremspedal loslassen oder die ● Darauf achten, dass die Antriebsräder
AL n!

Handbremse lösen ⇒  . durchdrehen können und das Fahrzeug rut-


schen kann, wenn ASR ausgeschaltet ist, ins-
Fahren im Freilauf beim besondere wenn die Straße rutschig ist.
Doppelkupplungsgetriebe DSG® ● Nach der Beschleunigung ASR wieder ein-
Im Freilauf wird der Schwung des Fahrzeugs ge- schalten.
nutzt, um durch vorausschauende Fahrweise
Kraftstoff zu sparen. Der Motor wird ausgekuppelt HINWEIS
und bremst das Fahrzeug nicht mehr ab – das
Fahrzeug kann eine längere Strecke ausrollen. ● Beim Halten an Steigungen bei eingelegter
Fahrstufe das Fahrzeug nicht durch Gasgeben
Einschaltbedingung: Der Wählhebel muss sich in am Wegrollen hindern. Dadurch kann das auto-
der Stellung D befinden. matische Getriebe überhitzen und beschädigt
Freilauf einschalten werden.
● Niemals das Fahrzeug in Fahrstufe N rollen
● Fuß vom Gaspedal nehmen. Der Motor wird
lassen, besonders nicht bei abgestelltem Mo-
ausgekuppelt und läuft im Leerlauf. Das Fahrzeug
tor. Das automatische Getriebe wird nicht ge-
rollt ohne Bremswirkung des Motors.
schmiert und kann dadurch beschädigt wer-
Freilauf ausschalten den. 
● Bremspedal kurz treten oder linke Schaltwip-
pe – zum Lenkrad ziehen.

202 Während der Fahrt


Funktionsstörung des automatischen Getriebes

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 196.
Überhitzung des Doppelkupplungsgetriebes
DSG®
Das Doppelkupplungsgetriebe kann beispielsweise
durch häufiges Anfahren, langes „Kriechen“ oder
Notprogramm Stop-and-go-Verkehr zu heiß werden. Die Überhit-
Wenn im Display des Kombi-Instruments alle An- zung wird durch die Warnleuchte  und ggf. durch
zeigen der Wählhebelstellungen mit einem hellen eine Textmeldung im Kombi-Instrument angezeigt.
Hintergrund unterlegt sind, liegt eine Störung im Zusätzlich kann eine akustische Warnung ertönen.
System vor. Das automatische Getriebe läuft in ei- Anhalten und Getriebe abkühlen lassen ⇒  .
nem Notprogramm. Im Notprogramm kann das
Fahrzeug noch gefahren werden, jedoch mit redu- HINWEIS
zierter Geschwindigkeit und nicht in allen Gängen.
● Wenn erstmalig angezeigt wird, dass das
Beim Doppelkupplungsgetriebe DSG® kann dann Getriebe überhitzt ist, muss entweder das Fahr-
in einigen Fällen nicht mehr im Rückwärtsgang zeug sicher abgestellt oder schneller als 20 km/
gefahren werden. Getriebe umgehend von einem h (12 mph) gefahren werden.
Fachbetrieb prüfen lassen. ● Wenn die Textmeldung und akustische War-
C tf

In allen Fällen das automatische Getriebe umge- nung sich etwa alle 10 Sekunden wiederholen,
hend von einem Fachbetrieb prüfen lassen. muss das Fahrzeug umgehend sicher abge-
O or

stellt und der Motor ausgeschaltet werden. Ge-


Überlastungsschutz beim 6-Gang-
no

triebe abkühlen lassen.


N d

Doppelkupplungsgetriebe DSG® ● Um Schäden am Getriebe zu vermeiden,


Eine Überlastung der Kupplung kündigt sich durch sollte erst weitergefahren werden, wenn die
FI is

ein Längsruckeln des Fahrzeugs und durch Blin- akustische Warnung nicht mehr ertönt. Solan-
ken der Wählhebelanzeige an. Um eine Beschädi- ge das Getriebe überhitzt ist, sind Anfahrvor-
D tri

gung der Kupplung auszuschließen, trennt die gänge und das Fahren mit Schrittgeschwindig-
Kupplung den Kraftfluss zwischen Motor und Ge- keit zu vermeiden. 
EN b

triebe. Es ist kein Vortrieb mehr vorhanden und


keine Beschleunigung möglich. Wenn die Kupp-
lung wegen Überlastung automatisch geöffnet
TI utio

wird, Fußbremse betätigen. Einige Sekunden war-


ten, bevor weitergefahren werden kann.
AL n!

Gangempfehlung

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 196.
Informationen zum „Reinigen“ des
Dieselpartikelfilters
Die Steuerung der Abgasanlage erkennt einen sich
verstopfenden Dieselpartikelfilter und unterstützt
Je nach Fahrzeugausstattung kann im Display des durch eine gezielte Gangempfehlung die Selbstrei-
Kombi-Instruments wird bei einigen Fahrzeugen nigung des Dieselpartikelfilters. Dazu kann es er-
während der Fahrt eine Empfehlung für die Wahl forderlich sein, ausnahmsweise mit einer erhöhten
eines Kraftstoff sparenden Gangs als Zahl ange- Motordrehzahl zu fahren ⇒ Seite 332.
zeigt:

Anzeige Bedeutung VORSICHT


Die Gangempfehlung ist lediglich ein Hilfs-
 Optimal gewählter Gang. mittel und kann die Aufmerksamkeit des Fah-
rers nicht ersetzen.
Empfehlung, in einen höheren
 ● Die Verantwortung für die richtige Wahl
[Link].00

Gang zu schalten.
des Gangs in der jeweiligen Fahrsituation
Empfehlung, in einen niedrigeren
 Gang zu schalten.
liegt beim Fahrer, z. B. beim Überholen, bei
Bergfahrten oder im Anhängerbetrieb. 

Starten, Schalten, Parken 203


Ein optimal gewählter Gang hilft Kraftstoff Die Anzeige der Gangempfehlung verlischt,
sparen. wenn bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe das
Kupplungspedal getreten wird oder bei Fahrzeu-
gen mit automatischem Getriebe die Tiptronic-Stel-
lung verlassen wird. 

C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

204 Während der Fahrt


Bremsen, Anhalten und Parken

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Niemals das Fahrzeug so abstellen, dass
Warn- und Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . . . . 206 Teile der Abgasanlage mit leicht entflammba-
Handbremse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207 ren Materialien unter dem Fahrzeug in Berüh-
Parken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 208 rung kommen, z. B. Unterholz, Laub, trocke-
Informationen zu den Bremsen . . . . . . . . . . . . 209 nes Gras, verschütteter Kraftstoff usw.
Bremsunterstützende Systeme . . . . . . . . . . . . 211 ● Immer die Handbremse fest anziehen,
ASR ein- und ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . 213 wenn das Fahrzeug abgestellt oder geparkt
Bremsflüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213 wird.
● Niemals Kinder oder hilfsbedürftige Per-
Die bremsunterstützenden Systeme sind das sonen im Fahrzeug zurücklassen. Sie könn-
Antiblockiersystem (ABS), der Bremsassistent ten die Handbremse lösen, den Wählhebel
(BAS), die elektronische Differenzialsperre (EDS), oder Schalthebel betätigen und so das Fahr-
C tf

die Antriebsschlupfregelung (ASR) und das elekt- zeug in Bewegung setzen. Das kann Unfälle
ronische Stabilisierungsprogramm (ESC). und schwere Verletzungen verursachen.
O or

● Bei jedem Verlassen des Fahrzeugs immer


Ergänzende Informationen und
no

alle Fahrzeugschlüssel mitnehmen. Der Mo-


N d

Warnhinweise:
tor kann gestartet und elektrische Ausstat-
● Anhängerbetrieb ⇒ Seite 157 tungen wie die Fensterheber bedient werden,
FI is

● Anfahrassistenzsysteme ⇒ Seite 221 was zu schweren Verletzungen führen kann.


● Räder und Reifen ⇒ Seite 306 ● Niemals Kinder oder hilfsbedürftige Per-
D tri

● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Ände- sonen allein im Fahrzeug zurücklassen. Diese
EN b

rungen ⇒ Seite 320 sind in einem Notfall nicht in der Lage, das
Fahrzeug selbstständig zu verlassen oder
sich selbst zu helfen. So können beispiels-
WARNUNG
weise je nach Jahreszeit in einem geschlos-
TI utio

Das Fahren mit abgenutzten Bremsbelägen senen Fahrzeug sehr hohe oder niedrige
oder einer gestörten Bremsanlage kann Un- Temperaturen entstehen, die vor allem bei
AL n!

fälle und schwere Verletzungen verursachen. Kleinkindern ernsthafte Verletzungen und Er-
● Wenn die Warnleuchte  einzeln oder zu- krankungen hervorrufen oder zum Tode füh-
sammen mit einer Textmeldung im Display ren können.
des Kombi-Instruments aufleuchtet, sofort ei-
nen Fachbetrieb aufsuchen und Bremsbeläge HINWEIS
prüfen und abgenutzte Bremsbeläge erneu-
● Um ungewollte Fahrzeugbewegungen beim
ern lassen.
Abstellen des Fahrzeugs zu vermeiden, erst die
Handbremse fest anziehen und dann den Fuß
WARNUNG vom Bremspedal nehmen.
Ein unsachgemäßes Parken kann schwere ● Parkplätze mit hochstehenden Bordstein-
Verletzungen verursachen. einfassungen oder festen Begrenzungen immer
● Niemals den Fahrzeugschlüssel aus dem vorsichtig befahren. Diese aus dem Boden ra-
Zündschloss ziehen, solange das Fahrzeug in genden Gegenstände können beim Ein- und
Bewegung ist. Die Lenkungssperre kann ein- Ausparken den Stoßfänger und andere Fahr-
rasten und das Fahrzeug kann nicht mehr ge- zeugteile beschädigen. Um Schäden zu vermei-
lenkt oder kontrolliert werden. den, anhalten bevor die Räder die Begrenzun-
gen oder Bordsteine berühren. 
[Link].00

Starten, Schalten, Parken 205


HINWEIS (Fortsetzung) HINWEIS (Fortsetzung)
● Vorsichtig durch Senken und über Grund- zeugteile wie Stoßfänger, Spoiler und Teile des
stückseinfahrten, Rampen, Bordsteine und an- Fahrwerks, Motors oder der Abgasanlage kön-
dere Gegenstände fahren. Tief liegende Fahr- nen beim Überfahren beschädigt werden. 

Warn- und Kontrollleuchten

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 205.

leuchtet mögliche Ursache ⇒  Abhilfe


 Nicht weiterfahren!
 Handbremse angezogen.
Handbremse lösen ⇒ Seite 207.
 Nicht weiterfahren!
Bremsanlage gestört. Sofort fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen
⇒ Seite 209.


C tf

 Nicht weiterfahren!
Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig.
Bremsflüssigkeitsstand prüfen ⇒ Seite 214.
O or

Zusammen mit ABS-Kontrollleuchte : Fachbetrieb aufsuchen. Das Fahrzeug kann oh-


no

ABS ausgefallen. ne ABS gebremst werden.


N d

 Bremspedal nicht getreten! Bremspedal ganz durchtreten.


FI is

Zündung aus- und einschalten. Gegebenenfalls


ESC systembedingt abgeschaltet.
D tri

eine kurze Wegstrecke fahren.


ESC gestört. Fachbetrieb aufsuchen.
EN b

 Zusammen mit ABS-Kontrollleuchte :


ABS gestört.
Fachbetrieb aufsuchen. Das Fahrzeug kann oh-
ne ABS gebremst werden.
Fahrzeugbatterie wurde wieder ange-
⇒ Seite 286
TI utio

klemmt.
ASR einschalten ⇒ Seite 213. Automatisches
AL n!

 ASR manuell ausgeschaltet. Einschalten der ASR durch Ein- und Ausschal-
ten der Zündung.
Sofort einen Fachbetrieb aufsuchen. Alle
 Bremsbeläge verschlissen.
Bremsbeläge prüfen und ggf. ersetzen lassen.
Zusammen mit ESC-Kontrollleuchte : ABS
gestört. Fachbetrieb aufsuchen. Das Fahrzeug kann oh-
 Zusammen mit Warnleuchte  oder : ne ABS gebremst werden.
ABS ausgefallen.
Zum Einlegen einer Fahrstufe Bremspedal tre-
 Bremspedal nicht getreten.
ten.

blinkt mögliche Ursache ⇒  Abhilfe


Fuß vom Gas nehmen. Fahrweise den Fahr-
 ESC bzw. ASR regelt.
bahnverhältnissen anpassen.

Beim Einschalten der Zündung leuchten einige


Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung
kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden. 

206 Während der Fahrt


WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)

Das Missachten aufleuchtender Warnleuch- ausgefallen sein. Dadurch können die Hinter-
ten und Textmeldungen kann zum Liegenblei- räder beim Bremsen relativ schnell blockie-
ben im Straßenverkehr, zu Unfällen und ren. Blockierende Hinterräder können zum
schweren Verletzungen führen. Verlust der Fahrzeugkontrolle führen! Wenn
es möglich ist, die Geschwindigkeit reduzie-
● Niemals aufleuchtende Warnleuchten und ren und vorsichtig mit geringer Geschwindig-
Textmeldungen missachten. keit bis zum nächsten Fachbetrieb fahren, um
● Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und die Bremsanlage prüfen zu lassen. Auf dem
sicher ist. Weg dorthin plötzliche Brems- und Fahrma-
növer vermeiden.
WARNUNG ● Wenn die ABS-Kontrollleuchte  nicht
Das Fahren mit schlechten Bremsen kann ausgeht oder während der Fahrt angeht,
Unfälle und schwere Verletzungen verursa- funktioniert das ABS nicht richtig. Das Fahr-
chen. zeug kann nur mit den normalen Bremsen an-
gehalten werden (ohne ABS). Der Schutz, den
● Wenn die Bremsanlagen-Warnleuchte  das ABS bietet, ist dann nicht vorhanden. So
nicht verlischt oder während der Fahrt auf- schnell wie möglich einen Fachbetrieb aufsu-
leuchten sollte, ist entweder der Bremsflüs- chen.
sigkeitsstand im Vorratsbehälter zu niedrig
C tf

oder es liegt eine Störung in der Bremsanla- ● Wenn die Warnleuchte  einzeln oder zu-
sammen mit einer Textmeldung im Display
O or

ge vor. Umgehend anhalten und fachmänni-


sche Hilfe in Anspruch nehmen ⇒ Seite 213, des Kombi-Instruments aufleuchtet, sofort ei-
no

nen Fachbetrieb aufsuchen und Bremsbeläge


N d

Bremsflüssigkeit.
prüfen oder abgenutzte Bremsbeläge erneu-
● Wenn die Bremsanlagen-Warnleuchte 
FI is

ern lassen.
zusammen mit der ABS-Kontrollleuchte 
aufleuchtet, kann die Regelfunktion des ABS
D tri

HINWEIS
Das Missachten aufleuchtender Kontrollleuch-
EN b

ten und Textmeldungen kann zu Fahrzeugbe-


schädigungen führen. 
TI utio

Handbremse
AL n!

Handbremse anziehen
● Handbremshebel fest nach oben ziehen.
● Die Handbremse ist angezogen, wenn bei ein-
geschalteter Zündung die Kontrollleuchte  im
Kombi-Instrument leuchtet ⇒ Seite 206.

Handbremse lösen
● Handbremshebel etwas nach oben ziehen und
Sperrtaste drücken in Pfeilrichtung ⇒ Abb. 125.
● Handbremshebel bei gedrückter Sperrtaste
nach unten führen.
Abb. 125 Zwischen den Vordersitzen: Handbrem-
se. WARNUNG

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 205.
Das unsachgemäße Verwenden der Hand-
bremse kann Unfälle und schwere Verletzun-
gen verursachen. 
[Link].00

Starten, Schalten, Parken 207


WARNUNG (Fortsetzung) WARNUNG (Fortsetzung)
● Niemals die Handbremse zum Abbremsen ● Niemals bei eingelegter Fahrstufe oder
des Fahrzeugs benutzen, außer im Notfall. eingelegtem Gang und laufendem Motor vom
Der Bremsweg ist wesentlich länger, da nur Motorraum aus Gas geben. Das Fahrzeug
die Hinterräder gebremst werden. Immer die kann sich auch bei angezogener Handbremse
Fußbremse benutzen. in Bewegung setzen.
● Niemals mit leicht angezogener Hand-
bremse fahren. Das kann die Bremse überhit- HINWEIS
zen und die Bremsanlage negativ beeinflus- Um ungewollte Fahrzeugbewegungen beim Ab-
sen. Außerdem führt es zum vorzeitigen Ver- stellen des Fahrzeugs zu vermeiden, erst die
schleiß der hinteren Bremsbeläge. Handbremse fest anziehen und dann den Fuß
vom Bremspedal nehmen.

Wenn mit angezogener Handbremse schnel-


ler als etwa 6 km/h (4 mph) gefahren wird, er-
tönt ein Warnsignal. 

Parken
C tf
O or

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- Zusätzlich an Steigungen und im Gefälle
no

leitenden Informationen und Sicher- Vor dem Ausschalten des Motors das Lenkrad so
N d

heitshinweise auf Seite 205. drehen, dass das geparkte Fahrzeug mit den Vor-
derrädern gegen den Bordstein rollt, falls es sich in
FI is

Zum Abstellen und Parken eines Fahrzeugs die Bewegung setzt.


gesetzlichen Bestimmungen beachten.
D tri

● Im Gefälle die Vorderräder so einschlagen,


Fahrzeug abstellen dass sie in Richtung der Bordsteine zeigen.
EN b

Handlungen nur in der angegebenen Reihenfolge ● In Steigungen die Vorderräder so einschlagen,


ausführen. dass sie zur Fahrbahnmitte zeigen.
● Fahrzeug auf geeignetem Untergrund abstellen
TI utio

⇒  . WARNUNG
● Bremspedal treten und halten, bis der Motor Die Teile der Abgasanlage werden sehr heiß.
AL n!

abgestellt ist. Dadurch können Brände und schwere Verlet-


zungen verursacht werden.
● Handbremse fest anziehen ⇒ Seite 207.
● Niemals das Fahrzeug so abstellen, dass
● Beim automatischen Getriebe den Wählhebel
Teile der Abgasanlage mit leicht entflammba-
in Stellung P bringen.
ren Materialien unter dem Fahrzeug in Berüh-
● Motor abstellen und den Fuß vom Bremspedal rung kommen, z. B. Unterholz, Laub, trocke-
nehmen. nes Gras, verschütteter Kraftstoff.
● Fahrzeugschlüssel aus dem Zündschloss neh-
men. HINWEIS
● Gegebenenfalls Lenkrad etwas drehen, um die ● Um ungewollte Fahrzeugbewegungen beim
Lenkungssperre einzurasten. Abstellen des Fahrzeugs zu vermeiden, erst die
● Beim Schaltgetriebe in der Ebene und Steigung Handbremse fest anziehen und dann den Fuß
den 1. Gang oder im Gefälle den Rückwärtsgang vom Bremspedal nehmen.
einlegen und das Kupplungspedal loslassen. ● Parkplätze mit hochstehenden Bordstein-
● Darauf achten, dass alle Fahrzeuginsassen einfassungen oder festen Begrenzungen immer
und besonders Kinder aussteigen. vorsichtig befahren. Diese aus dem Boden ra-
● Alle Fahrzeugschlüssel mitnehmen, wenn das genden Gegenstände können beim Ein- und 
Fahrzeug verlassen wird.
● Fahrzeug verriegeln.

208 Während der Fahrt


HINWEIS (Fortsetzung) HINWEIS (Fortsetzung)
Ausparken den Stoßfänger und andere Fahr- zeugteile wie Stoßfänger, Spoiler und Teile des
zeugteile beschädigen. Um Schäden zu vermei- Fahrwerks, Motors oder der Abgasanlage kön-
den, anhalten bevor die Räder die Begrenzun- nen beim Überfahren beschädigt werden. 
gen oder Bordsteine berühren.
● Vorsichtig durch Senken und über Grund-
stückseinfahrten, Rampen, Bordsteine und an-
dere Gegenstände fahren. Tief liegende Fahr-

Informationen zu den Bremsen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 205.
handener Korrosion empfiehlt Volkswagen Nutz-
fahrzeuge, durch mehrmaliges starkes Bremsen
aus höherer Geschwindigkeit die Bremsscheiben
und Bremsbeläge zu reinigen. Darauf achten, dass
Neue Bremsbeläge besitzen während der ersten dabei kein nachfolgendes Fahrzeug und kein an-
200 bis 300 km noch nicht die volle Bremswirkung derer Verkehrsteilnehmer gefährdet wird ⇒  .
C tf

und müssen sich erst „einschleifen“ ⇒  . Die et-


was verminderte Bremskraft kann jedoch durch ei- Störung in der Bremsanlage
O or

nen stärkeren Druck auf das Bremspedal ausgegli- Wenn gebremst werden muss und das Fahrzeug
no

chen werden. In der Einfahrzeit ist der Brems- nicht mehr so wie gewohnt (plötzliche Verlänge-
N d

weg bei einer Vollbremsung oder Notbremsung rung des Bremswegs) bremst, kann möglicherwei-
länger, als bei eingefahrenen Bremsbelägen. se ein Bremskreis ausgefallen sein. Dies wird
FI is

Während der Einfahrzeit sind Vollbremsungen und durch die Warnleuchte  und ggf. durch eine Text-
Situationen zu vermeiden, die hohe Belastungen meldung angezeigt. Unverzüglich nächsten Fach-
D tri

der Bremse nach sich ziehen. Beispielsweise betrieb aufsuchen, um den Schaden beheben zu
wenn zu dicht aufgefahren wird. lassen. Auf dem Weg dorthin mit geringer Ge-
EN b

schwindigkeit fahren und sich dabei auf viel länge-


Die Abnutzung der Bremsbeläge ist sehr von re Bremswege und einen erhöhten Pedaldruck ein-
den Einsatzbedingungen und der Fahrweise ab- stellen.
hängig. Bei häufigem Stadt- und Kurzstreckenver-
TI utio

kehr sowie sportlicher Fahrweise ist die Stärke der Bremskraftverstärker


Bremsbeläge im Fachbetrieb öfter prüfen zu las- Der Bremskraftverstärker funktioniert nur bei lau-
AL n!

sen. fendem Motor und verstärkt den Pedaldruck, den


Beim Fahren mit nassen Bremsen, wie z. B. nach der Fahrer auf das Bremspedal ausübt.
Wasserdurchfahrten, bei heftigen Regenfällen oder Wenn der Bremskraftverstärker nicht arbeitet oder
nach einer Fahrzeugwäsche, kann die Bremswir- das Fahrzeug abgeschleppt wird, muss das
kung wegen feuchter oder im Winter vereister Bremspedal kräftiger getreten werden, da sich der
Bremsscheiben verzögert einsetzen. Die Bremsen Bremsweg aufgrund fehlender Bremskraftunter-
müssen durch vorsichtiges Bremsen bei höherer stützung verlängert ⇒  .
Geschwindigkeit so schnell wie möglich „trocken-
gebremst“ werden. Darauf achten, dass dabei kein
WARNUNG
nachfolgendes Fahrzeug und kein anderer Ver-
kehrsteilnehmer gefährdet wird ⇒  . Neue Bremsbeläge haben anfangs nicht die
optimale Bremswirkung.
Eine Salzschicht auf den Bremsscheiben und
Bremsbelägen verzögert die Bremswirkung und ● Neue Bremsbeläge besitzen bis zu 320 km
verlängert den Bremsweg. Wenn längere Zeit auf noch nicht die volle Bremswirkung und müs-
salzgestreuten Straßen nicht gebremst worden ist, sen sich erst „einschleifen“. Dabei kann eine
muss die Salzschicht durch vorsichtige Abbrem- reduzierte Bremswirkung erhöht werden, in-
sungen abgeschliffen werden ⇒  . dem mehr Druck auf das Bremspedal gege-
ben wird. 
Korrosion an den Bremsscheiben und Ver-
[Link].00

schmutzung der Bremsbeläge werden begünstigt


durch lange Standzeiten, geringe Laufleistung und
geringe Beanspruchung. Bei keiner oder geringer
Beanspruchung der Bremsbeläge sowie bei vor-

Starten, Schalten, Parken 209


WARNUNG (Fortsetzung) HINWEIS
● Um das Risiko von Unfällen, schweren ● Niemals die Bremsen durch leichten Pedal-
Verletzungen und dem Verlust der Fahrzeug- druck „schleifen“ lassen, wenn nicht wirklich
kontrolle zu reduzieren, ist mit neuen Brems- gebremst werden muss. Andauernder Druck
belägen besonders vorsichtig zu fahren. auf das Bremspedal führt zu einer Überhitzung
● Während der Einfahrzeit der neuen Brems- der Bremsen. Das kann erheblich die Brems-
beläge niemals anderen Fahrzeugen zu dicht leistung verringern, den Bremsweg erheblich
auffahren oder Fahrsituationen hervorrufen, verlängern und unter Umständen zum Totalaus-
die eine hohe Belastung der Bremse nach fall der Bremsanlage führen.
sich ziehen. ● Vor dem Befahren einer längeren Strecke
mit starkem Gefälle Geschwindigkeit verrin-
WARNUNG gern, in einen niedrigeren Gang schalten
Überhitzte Bremsen reduzieren die Bremswir- bzw. eine niedrigere Fahrstufe wählen. Dadurch
kung und verlängern den Bremsweg erheb- wird die Bremswirkung des Motors ausgenutzt
lich. und die Bremse entlastet. Andernfalls könnte
die Bremse überhitzen und möglicherweise
● Beim Fahren im Gefälle werden die Brem- ausfallen. Bremsen nur benutzen, wenn man
sen besonders beansprucht und sehr schnell sie zum Verlangsamen oder zum Anhalten
heiß. braucht.
C tf

● Vor dem Befahren einer längeren Strecke


mit starkem Gefälle Geschwindigkeit verrin- Wenn die vorderen Bremsbeläge geprüft wer-
O or

gern, in einen niedrigeren Gang schalten den, sollten auch die hinteren Bremsbeläge
no

bzw. eine niedrigere Fahrstufe wählen. Da- gleichzeitig mit geprüft werden. Die Dicke aller
N d

durch wird die Bremswirkung des Motors Bremsbeläge ist regelmäßig visuell zu prüfen, in-
dem die Bremsbeläge durch die Öffnungen der
FI is

ausgenutzt und die Bremse entlastet.


● Nicht serienmäßige oder beschädigte Felgen oder von der Unterseite des Fahrzeugs ge-
prüft werden. Wenn nötig, die Räder abmontieren,
D tri

Frontspoiler können die Luftzufuhr zu den


Bremsen beeinträchtigen und zum Überhit- um eine gründliche Untersuchung durchführen zu
können. Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt da-
EN b

zen der Bremsen führen.


für den Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner. 
WARNUNG
TI utio

Nasse Bremsen oder vereiste oder salzige


Bremsen bremsen später und verlängern den
AL n!

Bremsweg.
● Vorsichtig testend die Bremse ausprobie-
ren.
● Immer die Bremsen durch einige vorsichti-
ge Bremsungen trocknen und von Eis und
Salz befreien, wenn es die Sicht-, Wetter-,
Fahrbahn- und Verkehrsverhältnisse zulas-
sen.

WARNUNG
Das Fahren ohne Bremskraftverstärker kann
erheblich den Bremsweg verlängern und da-
durch Unfälle und schwere Verletzungen ver-
ursachen.
● Fahrzeug niemals bei abgestelltem Motor
rollen lassen.
● Wenn der Bremskraftverstärker nicht ar-
beitet oder das Fahrzeug abgeschleppt wird,
muss das Bremspedal kräftiger getreten wer-
den, da sich der Bremsweg aufgrund fehlen-
der Bremskraftunterstützung verlängert.

210 Während der Fahrt


Bremsunterstützende Systeme

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 205.
tionen auf der Straße durch Ausnutzen der Lenk-
bewegung des Fahrers, dass das Fahrzeug in die
beabsichtigte Richtung weiterfährt. Wenn mit einer
Geschwindigkeit gefahren wird, die das Fahrzeug
Die bremsunterstützenden Systeme ESC, ABS, von der Straße abbringt, bevor ESC irgendeine
BAS, ASR und EDS arbeiten nur bei laufendem Unterstützung geben kann, wird ESC keine Unter-
Motor und tragen wesentlich zur aktiven Fahrsi- stützung ermöglichen können.
cherheit bei. In das ESC sind die Systeme ABS, BAS, ASR und
Elektronisches Stabilisierungsprogramm EDS integriert. Das ESC ist immer eingeschaltet.
Wenn in einigen Fahrsituationen kein ausreichen-
(ESC)
der Vortrieb mehr erreicht wird, kann die ASR
Das ESC hilft das Risiko einer Schleudergefahr zu durch Drücken der Taste  ⇒ Abb. 126 ausge-
reduzieren und die Fahrstabilität durch das Ab- schaltet werden. Darauf achten, dass die ASR im-
bremsen einzelner Räder in bestimmten Fahrsitua- mer wieder eingeschaltet wird, wenn der Vortrieb
tionen zu verbessern. Fahrdynamische Grenzsitua- wieder vorhanden ist.
tionen wie z. B. Übersteuern und Untersteuern des
Fahrzeugs oder Durchdrehen der Antriebsräder Antiblockiersystem (ABS)
C tf

werden vom ESC erkannt. Durch gezielte Brems- Das ABS kann ein Blockieren der Räder beim
eingriffe oder eine Reduzierung des Motordrehmo- Bremsen bis kurz vor Fahrzeugstillstand verhin-
O or

ments unterstützt das System das Fahrzeug zu dern und unterstützt den Fahrer, das Fahrzeug zu
no

stabilisieren. lenken und die Kontrolle zu behalten. Das bedeu-


N d

ESC hat Grenzen. Es ist wichtig zu wissen, dass tet, dass das Fahrzeug auch bei einer Vollbrem-
ESC nicht die physikalischen Gesetze außer Kraft sung weniger dazu neigt zu schleudern:
FI is

setzen kann. ESC wird nicht in allen Situationen ● Das Bremspedal kräftig treten und halten. Den
helfen können, mit denen der Fahrer konfrontiert
D tri

Fuß nicht vom Bremspedal nehmen oder die Kraft


wird. Beispielsweise wird ESC nicht jedes Mal un- auf das Bremspedal reduzieren!
terstützen können, wenn ein plötzlicher Wechsel
EN b

der Fahrbahnbeschaffenheit stattfindet. Wenn ein ● Nicht das Bremspedal „pumpen“ oder den
Abschnitt einer trockenen Straße plötzlich mit Was- Druck auf das Bremspedal verringern!
ser, Matsch oder Schnee bedeckt ist, kann ESC ● Fahrzeug lenken, während das Bremspedal
TI utio

nicht auf die gleiche Art und Weise unterstützen kräftig getreten wird.
wie auf einer trockenen Straße. Wenn das Fahr- ● Beim Loslassen des Bremspedals oder beim
AL n!

zeug „aufschwimmt“ (fahren auf einem Wasserfilm Reduzieren der Kraft auf das Bremspedal schaltet
statt auf dem Fahrbahnbelag), ist ESC nicht in der sich das ABS ab.
Lage dem Fahrer beim Lenken des Fahrzeugs zu
helfen, weil der Kontakt zum Fahrbahnbelag unter- Der Regelvorgang des ABS macht sich durch eine
brochen ist und das Fahrzeug dadurch nicht pulsierende Bewegung des Bremspedals sowie
brems- und lenkbar ist. Bei schneller Kurvenfahrt, Geräusche bemerkbar. Es darf nicht erwartet wer-
insbesondere auf kurvenreichen Strecken, kann den, dass das ABS unter allen Umständen den
ESC nicht immer so effektiv mit schwierigen Fahr- Bremsweg verkürzt. Der Bremsweg kann auf Kies
situationen umgehen, wie bei geringerer Ge- oder bei Neuschnee, auf eisigem oder rutschigem
schwindigkeit. Beim Anhängerbetrieb ist ESC nicht Untergrund sogar länger werden.
in der Lage den Fahrer dabei zu unterstützen, die Auf losem Untergrund wird bei Vorwärtsfahrt auto-
Kontrolle über sein Fahrzeug wiederzuerlangen, matisch ein speziell auf Gelände abgestimmtes
als beim Fahren ohne Anhänger. ABS aktiviert. Hierbei können die Vorderräder kurz-
Immer die Geschwindigkeit und den Fahrstil den zeitig blockieren. Damit wird im Gelände der
Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsverhältnis- Bremsweg verkürzt, weil sich die Räder in den lo-
sen anpassen. ESC kann nicht die physikalischen sen Untergrund eingraben. Diese Abstimmung
Grenzen außer Kraft setzen, die verfügbare Kraft- steht nur bei Geradeausfahrt zur Verfügung. Wenn
übertragung verbessern oder das Fahrzeug auf die Vorderräder eingeschlagen sind, ist das norma-
der Fahrbahn halten, wenn das Abkommen von le ABS in Funktion. 
[Link].00

der Straße durch die Unachtsamkeit des Fahrers


verursacht wurde. Stattdessen verbessert ESC die
Möglichkeit, das Fahrzeug unter Kontrolle zu be-
kommen und es unterstützt in extremen Fahrsitua-

Starten, Schalten, Parken 211


Bremsassistent (BAS) WARNUNG (Fortsetzung)
Der Bremsassistent kann helfen, den Anhalteweg ● Geschwindigkeit und Fahrweise den
zu reduzieren. Der Bremsassistent verstärkt die Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
Bremskraft, wenn der Fahrer in Notbremssituatio- hältnissen anpassen. Das erhöhte Sicher-
nen das Bremspedal schnell tritt. Infolgedessen heitsangebot durch die bremsunterstützen-
wird sehr schnell der volle Bremsdruck aufgebaut, den Systeme ABS, BAS, EDS, ASR und ESC
die Bremskraft verstärkt und der Bremsweg ver- darf nicht dazu verleiten, ein Sicherheitsrisi-
kürzt. Dadurch wird das ABS schneller und effekti- ko einzugehen.
ver aktiviert.
● Bremsunterstützende Systeme können die
Nicht den Druck auf das Bremspedal verringern! physikalisch vorgegebenen Grenzen nicht
Beim Loslassen des Bremspedals oder beim Re- überwinden. Rutschige und nasse Straßen
duzieren der Kraft auf das Bremspedal schaltet der bleiben auch mit ESC und den anderen Sys-
Bremsassistent die Bremskraftverstärkung von temen sehr gefährlich.
selbst aus. ● Zu schnelles Fahren auf nassen Fahrbah-
nen kann dazu führen, dass die Räder den
Antriebsschlupfregelung (ASR)
Kontakt zur Fahrbahn verlieren und „auf-
Die ASR verringert die Antriebskraft des Motors bei schwimmen“. Ein Fahrzeug kann nicht ge-
durchdrehenden Rädern und passt die Antriebs- bremst, gelenkt und kontrolliert werden,
kraft den Fahrbahnverhältnissen an. Durch die wenn es den Kontakt zur Fahrbahn verloren
C tf

ASR wird selbst bei ungünstigen Fahrbahnverhält- hat.


nissen das Anfahren, Beschleunigen und Bergauf-
O or

fahren erleichtert. ● Bremsunterstützende Systeme können ei-


nen Unfall nicht verhindern, wenn bspw. zu
no
N d

Die ASR kann manuell ein- oder ausgeschaltet dicht aufgefahren oder zu schnell für die je-
werden ⇒ Seite 213. weilige Fahrsituation gefahren wird.
FI is

Elektronische Differenzialsperre (EDS und ● Obwohl die bremsunterstützenden Syste-


XDS) me sehr wirksam sind und in schwierigen
D tri

Fahrsituationen helfen das Fahrzeug zu kon-


Die EDS steht bei normalen Geradeausfahrten zur trollieren, immer bedenken, dass die Fahrsta-
EN b

Verfügung. EDS bremst ein durchdrehendes Rad bilität von der Haftung der Reifen abhängt.
ab und überträgt die Antriebskraft auf die anderen
Antriebsräder. Damit die Scheibenbremse des ab- ● Beim Beschleunigen auf glatter Fahrbahn,
gebremsten Rads nicht überhitzt, schaltet sich die bspw. auf Eis oder Schnee, vorsichtig Gas
TI utio

EDS bei ungewöhnlich starker Beanspruchung au- geben. Auch mit bremsunterstützenden Sys-
tomatisch aus. Sobald die Bremse abgekühlt ist, temen können Räder durchdrehen, was zum
AL n!

schaltet sich die EDS automatisch wieder ein. Verlust der Fahrzeugkontrolle führen kann.

Die XDS-Funktion ist eine Erweiterung der elekt-


ronischen Differenzialsperre. Dabei reagiert XDS
WARNUNG
nicht auf Antriebsschlupf, sondern auf die Entlas- Die Wirksamkeit von ESC kann maßgeblich
tung des kurveninneren Vorderrads bei schneller reduziert sein, wenn andere Komponenten
Kurvenfahrt. XDS gibt Druck auf die Bremse des und Systeme, die die Fahrdynamik betreffen,
kurveninneren Rades, um es am Durchdrehen zu nicht ordnungsgemäß gewartet wurden oder
hindern. Damit wird die Traktion verbessert und funktionsfähig sind. Dies bezieht sich auch,
hilft, dass das Fahrzeug der gewünschten Spur aber nicht nur auf die Bremsen, Reifen und
folgt. andere zuvor genannte Systeme.
● Immer daran denken, dass Umbauten und
WARNUNG Veränderungen am Fahrzeug sich auf Funkti-
Die intelligente Technik der bremsunterstütz- on von ABS, BAS, EDS, ASR und ESC aus-
enden Systeme kann die physikalisch und wirken können.
systembedingt vorgegebenen Grenzen nicht ● Änderungen an der Federung des Fahr-
überwinden. Schnelles Fahren auf eisigen, zeugs oder der Einsatz von nicht freigegebe-
rutschigen oder nassen Straßen kann zum nen Räder-Reifen-Kombinationen können
Verlust der Fahrzeugkontrolle und zu schwe- sich auf Funktion von ABS, BAS, EDS, ASR
ren Verletzungen des Fahrers und der Mitfah- und ESC auswirken und ihre Wirksamkeit re-
rer führen. duzieren. 

212 Während der Fahrt


WARNUNG (Fortsetzung) Bei einer Störung des ABS fallen auch ESC,
ASR und EDS aus.
● Die Wirksamkeit von ESC wird ebenso
festgelegt durch einen geeigneten Reifen Bei Regelvorgängen der beschriebenen Sys-
⇒ Seite 306. teme können Betriebsgeräusche auftreten. 
Nur wenn alle 4 Räder gleich bereift sind,
kann das ESC bzw. die ASR störungsfrei ar-
beiten. Unterschiedliche Abrollumfänge der Reifen
können zu einer unerwarteten Reduzierung der
Motorleistung führen.

ASR ein- und ausschalten


Das elektronische Stabilisierungsprogramm (ESC)
arbeitet nur bei laufendem Motor und beinhaltet
ABS, EDS und ASR.
Die ASR kann durch Drücken der Taste bei laufen-
dem Motor ausgeschaltet werden  ⇒ Abb. 126.
C tf

Nur in Situationen, in denen kein ausreichender


O or

Vortrieb erreicht wird, die ASR ausschalten, u. a.:


no

● Beim Fahren in Tiefschnee oder auf lockerem


N d

Grund.
FI is

● Beim „Freischaukeln“ des festgefahrenen Fahr-


Abb. 126 In der Mittelkonsole: Taste zum manuel- zeugs.
D tri

len Aus- und Einschalten der ASR. Anschließend die ASR durch Drücken der Taste 
wieder einschalten ⇒ Abb. 126.
EN b


 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-
leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 205.
TI utio
AL n!

Bremsflüssigkeit
Bremsflüssigkeit nimmt im Lauf der Zeit Feuchtig-
keit aus der umgebenden Luft auf. Ein zu hoher
Wassergehalt der Bremsflüssigkeit verursacht
Schäden in der Bremsanlage. Durch Wasser senkt
sich der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit erheb-
lich. Bei einem zu hohen Wassergehalt kann es bei
starker Beanspruchung der Bremse und Vollbrem-
sung zu Dampfblasenbildung in der Bremsanlage
kommen. Dampfblasen reduzieren die Bremswir-
kung, verlängern erheblich den Bremsweg und
können sogar zum Totalausfall der Bremsanlage
führen. Die eigene Sicherheit und die Sicherheit
anderer Verkehrsteilnehmer ist abhängig von einer
jederzeit ordnungsgemäß funktionierenden Brems-
anlage ⇒  . 
Abb. 127 Im Motorraum: Deckel des Bremsflüs-
sigkeitsbehälters.
[Link].00

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 205.

Starten, Schalten, Parken 213


Bremsflüssigkeitsspezifikation Bremsflüssigkeitswechsel
Volkswagen Nutzfahrzeuge hat eine spezielle Die Bremsflüssigkeit muss nach den Angaben im
Bremsflüssigkeit entwickelt, die für das Bremssys- Serviceplan gewechselt werden ⇒ Heft Service-
tem des Fahrzeugs optimiert ist. Volkswagen Nutz- plan. Bremsflüssigkeit von einem Fachbetrieb
fahrzeuge empfiehlt, für eine optimale Funktion der wechseln lassen. Volkswagen Nutzfahrzeuge emp-
Bremsanlage ausdrücklich die Bremsflüssigkeit der fiehlt dafür den Volkswagen Nutzfahrzeuge Part-
VW-Norm 501 14 zu verwenden. ner. Nur neue Bremsflüssigkeit nachfüllen lassen,
die die erforderliche Spezifikation aufweist.
Vor Verwendung einer Bremsflüssigkeit prüfen, ob
die Angabe der Bremsflüssigkeitsspezifikation auf
dem Gebinde den Anforderungen des Fahrzeugs WARNUNG
entspricht. Ein Bremsversagen oder eine reduzierte
Bremsflüssigkeit, die der VW-Norm 501 14 ent- Bremswirkung können durch einen zu niedri-
spricht, ist bei einem Volkswagen Nutzfahrzeuge gen Bremsflüssigkeitsstand und eine zu alte
Partner erhältlich. oder ungeeignete Bremsflüssigkeit verur-
sacht werden.
Wenn eine solche Bremsflüssigkeit nicht zur Verfü-
● Regelmäßig Bremsanlage und Bremsflüs-
gung steht und aus diesem Grund eine andere
sigkeitsstand prüfen lassen!
hochwertige Bremsflüssigkeit verwendet werden
muss, kann eine Bremsflüssigkeit verwendet wer- ● Bremsflüssigkeitswechsel regelmäßig
C tf

den, die den Anforderungen nach nach Serviceplanvorgaben durchführen las-


DIN ISO 4925 CLASS 4 oder der US-Norm sen ⇒ Heft Serviceplan.
O or

FMVSS 116 DOT 4 entspricht. ● Eine starke Beanspruchung der Bremse


no

Nicht alle Bremsflüssigkeiten, die die Anforderun- mit alter Bremsflüssigkeit kann eine Dampf-
N d

gen der DIN ISO 4925 CLASS 4 oder US-Norm blasenbildung verursachen. Dampfblasen re-
duzieren die Bremswirkung, verlängern er-
FI is

FMVSS 116 DOT 4 erfüllen, haben die gleiche


chemische Zusammensetzung. Einige solcher heblich den Bremsweg und können zum To-
Bremsflüssigkeiten können Chemikalien enthalten, talausfall der Bremsanlage führen.
D tri

die über die Zeit eingebaute Teile der Bremsanlage ● Darauf achten, dass die richtige Brems-
EN b

des Fahrzeugs zerstören oder beschädigen kön- flüssigkeit benutzt wird. Nur Bremsflüssigkeit
nen. verwenden, die ausdrücklich der VW-
Norm 501 14 entspricht.
Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt deswegen
● Jede andere Bremsflüssigkeit oder eine
TI utio

für eine anhaltend ordnungsgemäß funktionieren-


de Bremsanlage eine Bremsflüssigkeit zu verwen- die nicht hochwertig ist, kann die Bremsfunk-
den, die ausdrücklich der VW-Norm 501 14 ent- tion beeinträchtigen und die Bremswirkung
AL n!

spricht. reduzieren.
● Wenn eine Bremsflüssigkeit nach VW-
Eine Bremsflüssigkeit nach der VW-Norm 501 14
Norm 501 14 nicht verfügbar ist, nur im Aus-
erfüllt die Anforderungen der
nahmefall eine hochwertige Bremsflüssigkeit
DIN ISO 4925 CLASS 4 oder der US-Norm
nach DIN ISO 4925 CLASS 4 oder der US-
FMVSS 116 DOT 4.
Norm FMVSS 116 DOT 4 verwenden.
Bremsflüssigkeitsstand ● Die nachgefüllte Bremsflüssigkeit muss
Der Bremsflüssigkeitsstand muss immer zwischen neu sein.
der MIN- und MAX-Markierung des Bremsflüssig-
keitsbehälters bzw. oberhalb der MIN-Markierung WARNUNG
sein ⇒  .
Bremsflüssigkeit ist giftig.
Der Bremsflüssigkeitsstand kann nicht bei jedem ● Um die Vergiftungsgefahr zu reduzieren,
Modell genau geprüft werden, da Motorteile die niemals Getränkeflaschen oder andere Be-
Sicht auf den Flüssigkeitsstand im Bremsflüssig- hältnisse zum Aufbewahren von Bremsflüs-
keitsbehälter behindern. Wenn der Bremsflüssig- sigkeit benutzen. Diese Behältnisse können
keitsstand nicht genau abgelesen werden kann, Personen dazu verleiten daraus zu trinken,
fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen. auch wenn das Behältnis gekennzeichnet ist.
Der Bremsflüssigkeitsstand sinkt im Fahrbetrieb ● Bremsflüssigkeit immer im verschlosse-
geringfügig ab, weil sich die Bremsbeläge abnut- nen Originalbehälter und außerhalb der
zen und sich die Bremse automatisch nachstellt. Reichweite von Kindern aufbewahren. 

214 Während der Fahrt


Bremsflüssigkeit kann die Umwelt verschmut-
HINWEIS
zen. Ausgetretene Betriebsflüssigkeiten auf-
Verschüttete oder ausgelaufene Bremsflüssig- fangen und fachgerecht entsorgen. 
keit beschädigt den Fahrzeuglack, Kunststoff-
teile und Reifen. Verschüttete oder ausgelaufe-
ne Bremsflüssigkeit sofort vom Fahrzeuglack
und anderen Fahrzeugteilen abwischen.

C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Starten, Schalten, Parken 215


Umweltbewusst fahren

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- Mit wenigen einfachen Mitteln und je nach eige-
genden Themen: nem Fahrstil kann bis zu 25 % Kraftstoff gespart
werden.
Wirtschaftlicher Fahrstil . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
Kraftstoff sparend fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . 217
WARNUNG
Der Kraftstoffverbrauch, die Umweltbelastung und Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand zu
der Verschleiß von Motor, Bremsen und den Rei- vorausfahrenden Fahrzeugen immer den
fen hängen im Wesentlichen von drei Faktoren ab: Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
hältnissen anpassen. 
● Persönlicher Fahrstil.
● Einsatzbedingungen (Witterung, Fahrbahnbe-
schaffenheit).
● Technische Voraussetzungen.
C tf
O or

Wirtschaftlicher Fahrstil
no
N d

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
In Situationen bei denen eine längere Standzeit zu
erwarten ist, den Motor aktiv abstellen, z. B. vor ei-
FI is

heitshinweise auf Seite 216. nem Bahnübergang. Bei Fahrzeugen mit einge-
schaltetem Start-Stopp-System schaltet der Motor
D tri

Schneller schalten in Standphasen des Fahrzeugs automatisch ab.


EN b

Grundsätzlich gilt: Der höhere Gang ist immer der Vorausschauend fahren und mit dem
sparsamere Gang. Als Faustregel gilt bei den Verkehr „schwimmen“
meisten Fahrzeugen: Bei einer Geschwindigkeit
von 30 km/h (19 mph) im 3. Gang fahren, mit Häufiges Abbremsen und Beschleunigen erhöht
TI utio

40 km/h (25 mph) im 4. Gang und mit 50 km/h erheblich den Kraftstoffverbrauch. Durch ein vo-
(31 mph) bereits im 5. Gang. rausschauendes Fahren mit einem ausreichend
AL n!

großen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug


Außerdem spart das „Überspringen“ von Gängen können allein durch das Gaswegnehmen Ge-
beim Hochschalten Kraftstoff, wenn es die Ver- schwindigkeitsschwankungen ausgeglichen wer-
kehrs- und Fahrsituation ermöglicht. den. Ein aktives Bremsen und Beschleunigen ist
Gänge nicht ausfahren. Den 1. Gang nur zum An- dann nicht unbedingt notwendig.
rollen verwenden und zügig in den 2. Gang schal-
Gelassen und gleichmäßig fahren
ten. Bei Fahrzeugen mit automatischem Getriebe
einen Kick-Down vermeiden. Wichtiger als die Geschwindigkeit ist die Konstanz:
Je gleichmäßiger gefahren wird, desto geringer ist
Fahrzeuge mit Ganganzeige unterstützen ein kraft- der Kraftstoffverbrauch.
stoffsparendes Fahren durch die Anzeige des opti-
malen Zeitpunkts für den Schaltvorgang. Bei Autobahnfahrten ist eine konstante und gemä-
ßigte Geschwindigkeit effektiver als permanentes
Rollen lassen Beschleunigen und Abbremsen. In der Regel ist
Wenn der Fuß vom Gaspedal genommen wird, man mit einer konstanten Fahrweise genauso
wird die Kraftstoffzufuhr des Motors unterbrochen schnell am Ziel.
und der Verbrauch gesenkt. Eine konstante Fahrweise wird durch die Ge-
Deshalb bspw. beim Annähern an eine rote Ampel schwindigkeitsregelanlage unterstützt.
das Fahrzeug ohne Gas rollen lassen. Erst wenn
Zusätzliche Verbraucher maßvoll einsetzen
das Fahrzeug zu langsam wird oder die Auslauf-
strecke länger ist, das Kupplungspedal treten, um Komfort im Fahrzeug ist gut und wichtig, doch man
auszukuppeln. Der Motor läuft dann mit Leerlauf- sollte umweltbewusst mit ihm umgehen. 
drehzahl weiter.

216 Während der Fahrt


So erhöhen einige eingeschaltete Ausstattungen ● Heckscheibenbeheizung ausschalten, wenn die
den Kraftstoffverbrauch (Beispiele): Scheiben beschlag- und eisfrei sind.
● Kühlanlage der Klimaanlage: Wenn die Klima- ● Standheizung nicht eingeschaltet lassen, wenn
anlage einen sehr hohen Temperaturunterschied das Fahrzeug in Bewegung ist ⇒ Seite 252.
erzeugen soll, benötigt sie viel Energie, die über
Weitere Faktoren, die den
den Motor erzeugt wird. Daher sollte der Tempera-
Kraftstoffverbrauch erhöhen (Beispiele):
turunterschied im Fahrzeug nicht übermäßig groß
gegenüber der Außentemperatur sein. Hilfreich ● Gestörte Motorsteuerung.
kann es sein, vor Fahrtantritt das Fahrzeug zu lüf- ● Fahren in den Bergen.
ten und dann eine kurze Strecke mit geöffneten ● Fahren mit einem Anhänger. 
Fenstern zu fahren. Erst danach die Klimaanlage
bei geschlossenen Fenstern einschalten. Bei ho-
hen Geschwindigkeiten die Fenster geschlossen
halten. Offene Fenster erhöhen den Kraftstoffver-
brauch.
● Sitzheizung ausschalten, wenn sie ihren Zweck
erfüllt hat.
C tf

Kraftstoff sparend fahren


O or
no

Kurzstrecken vermeiden
N d

Der kalte Motor verbraucht direkt nach dem Start


deutlich mehr Kraftstoff. Erst nach einigen Kilome-
FI is

tern ist der Motor betriebswarm und der Kraftstoff-


verbrauch hat sich normalisiert.
D tri

Um den Kraftstoffverbrauch und die Schadstoff-


EN b

emission wirkungsvoll zu reduzieren, müssen der


Motor und der Katalysator ihre optimale Betriebs-
temperatur erreicht haben. Entscheidend ist in
diesem Zusammenhang auch die Umgebungs-
TI utio

temperatur.
AL n!

Abb. 128 zeigt den unterschiedlichen Kraftstoffver-


brauch für die gleiche Strecke einmal bei +20 °C
(+68 °F) und einmal bei -10 °C (+14 °F).
Abb. 128 Kraftstoffverbrauch in l/100 km bei 2
verschiedenen Umgebungstemperaturen. Deshalb überflüssige Kurzstrecken vermeiden und
Wege zusammenlegen.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 216.
Das Fahrzeug verbraucht bei gleichen Bedingun-
gen im Winter mehr Kraftstoff als im Sommer.
Ein „Warmlaufenlassen“ des Motors ist in einigen
Durch vorausschauende und ökonomische Fahr- Ländern nicht nur gesetzlich verboten, sondern
weise lässt sich der Kraftstoffverbrauch leicht um auch technisch überflüssig und Verschwendung
10 bis 15 Prozent reduzieren. von Kraftstoff.
Beim Beschleunigen verbraucht ein Fahrzeug den Reifenfülldruck anpassen
meisten Kraftstoff. Bei vorausschauendem Fahren Mit dem richtigen Reifenfülldruck reduziert sich der
muss weniger gebremst und demzufolge auch we- Rollwiderstand und somit auch der Kraftstoffver-
niger beschleunigt werden. Das Fahrzeug mög- brauch.
lichst ausrollen lassen, beispielsweise wenn er-
kennbar ist, dass die nächste Ampel auf Rot steht. Wenn man geringe Komforteinbußen hinnimmt,
kann stets der für die volle Beladung des Fahr-
[Link].00

zeugs empfohlene Reifenfülldruck verwendet wer-


den. Das gilt auch, wenn man allein und ohne Ge-
päck unterwegs ist. 

Starten, Schalten, Parken 217


Beim Kauf neuer Reifen immer darauf achten, Alle nicht benötigten Gegenstände und unnötigen
dass die Reifen rollwiderstandsoptimiert sind. Ballast aus dem Fahrzeug entfernen.

Leichtlaufmotorenöl verwenden Nicht benötigte Aufbauten und Anbauteile


Vollsynthetische Motoröle mit einer niedrigen Vis- entfernen
kosität, die so genannten Leichtlaufmotoröle, redu- Je aerodynamischer ein Fahrzeug ist, desto gerin-
zieren den Kraftstoffverbrauch. Leichtlaufmotoröle ger ist sein Kraftstoffverbrauch. Auf- und Anbautei-
verringern den Reibungswiderstand im Motor und le wie Dachgepäckträger oder Fahrradträger ver-
verteilen sich insbesondere beim Kaltstart des Mo- mindern den aerodynamischen Vorteil.
tors besser und schneller. Der Effekt ist besonders
Deshalb nicht benötigte Anbauten und unbenutzte
bei Fahrzeugen gegeben, die häufig kurze Stre-
Gepäckträgersysteme entfernen, besonders wenn
cken fahren.
mit hohen Geschwindigkeiten gefahren werden
Immer auf den richtigen Motorölstand achten und soll. 
die Service-Intervalle (Motorölwechselintervalle)
einhalten.
Beim Kauf von Motoröl immer die Motorölnorm und
Freigabe von Volkswagen Nutzfahrzeuge beach-
ten.
C tf

Unnötigen Ballast vermeiden


Je leichter ein Fahrzeug ist, desto sparsamer und
O or

umweltfreundlicher ist es. Ein zusätzliches Gewicht


no

von 100 kg steigert bspw. den Kraftstoffverbrauch


N d

um bis zu 0,3 l/100 km.


FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

218 Während der Fahrt


Lenkung

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
WARNUNG
genden Themen:
Wenn die Lenkunterstützung nicht arbeitet,
Warn- und Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . . . . 219
lässt sich das Lenkrad nur sehr schwer dre-
Informationen zur Lenkung . . . . . . . . . . . . . . . . 220 hen und kann das Lenken des Fahrzeugs er-
schweren.
Die Lenkunterstützung erfolgt nicht hydraulisch,
sondern elektromechanisch. Der Vorteil dieser ● Die Lenkunterstützung arbeitet nur bei
Lenkung ist, dass Hydraulikschläuche, Hydrauliköl, laufendem Motor.
eine Pumpe, Filter und andere Teile nicht benötigt ● Niemals das Fahrzeug mit abgestelltem
werden. Das elektromechanische System ist kraft- Motor rollen lassen.
stoffsparender. Während ein hydraulisches System ● Niemals den Fahrzeugschlüssel aus dem
einen ständigen Öldruck im System benötigt, ist ei- Zündschloss ziehen, solange das Fahrzeug in
ne Energiezufuhr bei der elektromechanischen Bewegung ist. Die Lenkungssperre kann ein-
Lenkung nur beim Lenken notwendig. rasten und das Fahrzeug nicht mehr gelenkt
C tf

Die Lenkunterstützung der elektromechanischen werden. 


O or

Lenkung passt sich in Abhängigkeit von der Fahr-


geschwindigkeit, vom Lenkmoment und vom Lenk-
no
N d

einschlag der Räder automatisch an. Die elektro-


mechanische Lenkung funktioniert nur bei laufen-
FI is

dem Motor.

Ergänzende Informationen und


D tri

Warnhinweise:
EN b

● Motor anlassen und abstellen ⇒ Seite 191


● Fahrzeugbatterie ⇒ Seite 286
● An- und Abschleppen ⇒ Seite 377
TI utio
AL n!

Warn- und Kontrollleuchten

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 219.

leuchtet mögliche Ursache Abhilfe


 Nicht weiterfahren!
 Elektromechanische Lenkung ausgefallen. Lenkung umgehend von einem Fachbetrieb prü-
fen lassen.
Lenkung umgehend von einem Fachbetrieb prü-
fen lassen.
Wenn die gelbe Warnleuchte nach einem Neu-
Elektromechanische Lenkung vermindert.
start des Motors und einer kurzen Fahrt nicht er-
 neut aufleuchtet, ist kein Fachbetrieb aufzusu-
chen.
Fahrzeugbatterie war abgeklemmt und wur- Kurze Wegstrecke mit 15 – 20 km/h
de wieder angeklemmt. (9 – 12 mph) fahren.
[Link].00

Beim Einschalten der Zündung leuchten einige


Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung
kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden. 

Starten, Schalten, Parken 219


WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)

Das Missachten aufleuchtender Warnleuch- ● Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und


ten und Textmeldungen kann zum Liegenblei- sicher ist.
ben im Straßenverkehr, zu Unfällen und
schweren Verletzungen führen. HINWEIS
● Niemals aufleuchtende Warnleuchten und Das Missachten aufleuchtender Kontrollleuch-
Textmeldungen missachten. ten und Textmeldungen kann zu Fahrzeugbe-
schädigungen führen. 

Informationen zur Lenkung

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 219.
einschlag der Räder automatisch an. Die elektro-
mechanische Lenkung funktioniert nur bei laufen-
dem Motor.
Bei verminderter oder ausgefallener Lenkunterstüt-
Um einen Diebstahl des Fahrzeugs zu erschwe- zung muss zum Lenken erheblich mehr Kraft als
ren, sollte die Lenkung vor jedem Verlassen des
C tf

gewöhnlich aufgewendet werden.


Fahrzeugs gesperrt werden.
Gegenlenkunterstützung
O or

Mechanische Lenkungssperre
Die Gegenlenkunterstützung gibt dem Fahrer eine
no
N d

Lenkungssperre akti- Lenkungssperre deak- Lenkunterstützung in kritischen Fahrsituationen.


vieren tivieren Dabei unterstützen zusätzliche Lenkkräfte den
FI is

Fahrzeug parken Lenkrad etwas drehen, Fahrer beim Gegenlenken ⇒  .


⇒ Seite 205. um die Lenkungssperre
D tri

zu entlasten. WARNUNG
Fahrzeugschlüssel ab- Fahrzeugschlüssel ins Die Gegenlenkunterstützung unterstützt zu-
EN b

ziehen. Zündschloss stecken. sammen mit dem ESC den Fahrer beim Len-
Lenkrad etwas drehen, Lenkrad in der Position ken des Fahrzeugs in kritischen Fahrsituatio-
bis die Lenkungssperre halten und Zündung nen. Der Fahrer muss in jedem Fall das Fahr-
TI utio

hörbar einrastet. einschalten. zeug lenken. Das Fahrzeug wird nicht durch
die Gegenlenkunterstützung gelenkt. 
AL n!

Elektromechanische Lenkung
Die Lenkunterstützung der elektromechanischen
Lenkung passt sich in Abhängigkeit von der Fahr-
geschwindigkeit, vom Lenkmoment und vom Lenk-

220 Während der Fahrt


Fahrerassistenzsysteme
Anfahrassistenzsysteme

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
WARNUNG
genden Themen:
Die intelligente Technik der Anfahrassistenz-
Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 221
systeme kann die physikalisch und system-
Start-Stopp-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 222 bedingt vorgegebenen Grenzen nicht über-
Berganfahrassistent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223 winden. Das erhöhte Komfortangebot durch
die Anfahrassistenzsysteme darf niemals da-
Ergänzende Informationen und zu verleiten, ein Sicherheitsrisiko einzuge-
Warnhinweise: hen.
● Volkswagen Informationssystem ⇒ Seite 23 ● Unbeabsichtigte Fahrzeugbewegungen
● Bremsen, anhalten und parken ⇒ Seite 205 können schwere Verletzungen verursachen.
● Fahrzeugbatterie ⇒ Seite 286 ● Die Anfahrassistenzsysteme können die
C tf

● Räder und Reifen ⇒ Seite 306 Aufmerksamkeit des Fahrers nicht ersetzen.
O or

● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Ände- ● Geschwindigkeit und Fahrweise immer


no

rungen ⇒ Seite 320 den Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrs-


N d

verhältnissen anpassen.
● Starthilfe ⇒ Seite 374
● Ein Anfahrassistenzsystem kann nicht un-
FI is

● Reifenkontrollsystem ⇒ Seite 239 ter allen Umständen das Fahrzeug an der


Steigung halten oder in Gefällestrecken aus-
D tri

reichend abbremsen, z. B. auf rutschigem


oder vereistem Untergrund. 
EN b

Kontrollleuchten
TI utio


AL n!

Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 221.

leuchtet mögliche Ursache Abhilfe


Fachbetrieb aufsuchen und System prüfen las-
 Start-Stopp-System gestört.
sen.
Zum Motorneustart Fuß von der Bremse neh-
 Aufforderung zum Motorstart.
men ⇒ Seite 222.

⇒ Seite 191
 Motor startet mit Start-Stopp-System.

Prüfen, ob alle technischen Voraussetzungen


 Start-Stopp-System nicht verfügbar. erfüllt sind. Gegebenenfalls fehlende techni-
sche Voraussetzungen erfüllen ⇒ Seite 222.

Beim Einschalten der Zündung leuchten einige


WARNUNG
Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung
kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden. Das Missachten aufleuchtender Warnleuch-
ten und Textmeldungen kann zum Liegenblei-
[Link].00

ben im Straßenverkehr, zu Unfällen und


schweren Verletzungen führen. 

Fahrerassistenzsysteme 221
WARNUNG (Fortsetzung) HINWEIS
● Niemals aufleuchtende Warnleuchten und Das Missachten aufleuchtender Kontrollleuch-
Textmeldungen missachten. ten und Textmeldungen kann zu Fahrzeugbe-
● Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und schädigungen führen. 
sicher ist.

Start-Stopp-System
● Die Motorraumklappe ist geschlossen.
● Die werkseitig eingebaute Anhängevorrichtung
ist nicht mit einem Anhänger elektrisch verbunden.
● Eine Motormindesttemperatur ist erreicht.
● Das Fahrzeug ist seit dem letzten Abstellen des
Motors bewegt worden.
● Die Defrostfunktion des Heiz- und Frischluftsys-
tems bzw. der Klimaanlage ist nicht eingeschaltet.
C tf

● Der Ladezustand der Fahrzeugbatterie ist aus-


reichend.
O or

Abb. 129 Im unteren Teil der Mittelkonsole: Taste ● Die Temperatur der Fahrzeugbatterie ist nicht
no
N d

für das Start-Stopp-System. zu niedrig oder zu hoch.


● Das Fahrzeug befindet sich nicht an einer gro-

FI is

Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


ßen Steigung oder im starken Gefälle.
leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 221. ● Bei Fahrzeugen mit automatischem Getriebe:
D tri

Die Vorderräder sind nicht stark eingeschlagen.


EN b

Das Start-Stopp-System schaltet den Motor in ● Der Rückwärtsgang ist nicht eingelegt.
Standphasen des Fahrzeugs automatisch ab. Bei ● Der Parklenkassistent (Park Assist) ist nicht ak-
Bedarf startet der Motor automatisch wieder. tiviert.
TI utio

Die Funktion ist bei jedem Einschalten der Zün-


Weitere Bedingungen für das automatische
dung automatisch aktiviert. Im Display des Kombi-
Abschalten des Motors bei Fahrzeugen mit
AL n!

Instruments werden Informationen über den aktu-


ellen Status angezeigt. Climatronic
Die Temperatur im Fahrzeuginnenraum liegt im Be-
Bei Wasserdurchfahrten immer das Start-Stopp-
reich der voreingestellten Temperaturwerte.
System manuell ausschalten.
Es wurde keine sehr hohe oder sehr niedrige Tem-
Fahrzeug mit Schaltgetriebe peratur eingestellt.
● Bei Fahrzeugstillstand Gang herausnehmen Es ist keine hohe Gebläsestufe manuell gewählt
und Kupplungspedal loslassen. Der Motor geht worden.
aus.
● Zum Neustart des Motors Kupplung treten. Bedingungen für einen automatischen
Wiederstart
Fahrzeug mit automatischem Getriebe Der Motor kann unter folgenden Bedingungen au-
● Bei Fahrzeugstillstand das Bremspedal treten tomatisch starten:
und halten. Der Motor geht aus.
● Wenn sich der Innenraum stark aufheizt oder
● Zum Neustart des Motors den Fuß vom Brems-
abkühlt.
pedal nehmen bzw. in Wählhebelstellung P das
Gaspedal treten. ● Wenn das Fahrzeug anrollt.
● Wenn die Spannung in der Fahrzeugbatterie
Wichtige Bedingungen für das automatische absinkt. 
Abschalten des Motors
● Der Fahrer hat den Sicherheitsgurt angelegt.
● Die Fahrertür ist geschlossen.

222 Während der Fahrt


Bedingungen die einen manuellen HINWEIS
Motorstart erforderlich machen
Wenn das Start-Stopp-System über einen sehr
Der Motor muss mit dem Fahrzeugschlüssel unter
langen Zeitraum bei sehr hohen Außentempe-
folgenden Bedingungen manuell gestartet werden:
raturen verwendet wird, kann die Fahrzeugbat-
● Wenn der Fahrer den Sicherheitsgurt ablegt. terie beschädigt werden.
● Wenn die Fahrertür geöffnet wird. In einigen Fällen kann es notwendig sein,
● Wenn die Motorraumklappe geöffnet wird. den Motor manuell mit dem Fahrzeugschlüs-
sel neu zu starten. Entsprechende Meldung im
Start-Stopp-System manuell ein- und Display des Kombi-Instruments beachten. 
ausschalten
● Taste  in der Mittelkonsole drücken
⇒ Abb. 129.
● Bei ausgeschaltetem Start-Stopp-System
leuchtet die Kontrollleuchte in der Taste.
Wenn das Start-Stopp-System den Motor ausge-
schaltet hat, startet er sofort wieder, sobald das
System manuell mit der Taste  ausgeschaltet
wird.
C tf
O or

WARNUNG
no

Bei ausgeschaltetem Motor arbeiten der


N d

Bremskraftverstärker sowie die elektrome-


chanische Lenkung nicht.
FI is

● Fahrzeug niemals mit abgestelltem Motor


D tri

rollen lassen.
● Bei Arbeiten im Motorraum muss das
EN b

Start-Stopp-System ausgeschaltet sein.


TI utio

Berganfahrassistent
AL n!

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 221.
Der Berganfahrassistent unterstützt das Anfahren
an Steigungen durch aktives Halten des Fahr-
zeugs.

Berganfahrassistent wird unter diesen Voraussetzungen automatisch aktiviert


Bedingungen: Punkte 1 bis 3 müssen gleichzeitig erfüllt sein:
Schaltgetriebe Automatisches Getriebe
1. Das stehende Fahrzeug mit der Fußbremse bis zum Losfahren an einer Steigung halten.
2. Der Motor läuft „rund“.
3. Kupplungspedal ganz durchtreten und den Die Fahrstufe R, D oder S ist eingelegt.
Schalthebel beim Vorwärts-Bergauffahren in die
Position 1. Gang oder beim Rückwärts-Bergauf-
fahren in die Position R bringen.
Zum Losfahren den Fuß vom Bremspedal neh- Zum Losfahren den Fuß vom Bremspedal neh-
men, gleichzeitig das Kupplungspedal loslassen men und sofort Gas geben. Beim Losfahren
(einkuppeln) und dabei Gas geben. Beim Ein- wird die Bremse dosiert gelöst. 
kuppeln wird die Bremse dosiert gelöst.
[Link].00

Fahrerassistenzsysteme 223
Berganfahrassistent wird sofort deaktiviert: ● Bei ausgeschaltetem oder „abgewürgtem“ Mo-
● Sobald eine der unter Seite 223, Berganfahras- tor.
sistent wird unter diesen Voraussetzungen auto- ● Fahrzeuge mit automatischem Getriebe: Wenn
matisch aktiviert genannten Bedingungen nicht sich der Wählhebel in Neutralstellung N befindet.
mehr erfüllt ist. ● Fahrzeuge mit automatischem Getriebe: So-
● Bei unrund laufendem Motor oder bei Motorstö- bald nur ein Reifen zu geringen Bodenkontakt hat,
rungen. z. B. bei Verschränkungen des Fahrzeugs. 

C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

224 Während der Fahrt


ParkPilot

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Bestimmte Oberflächen von Gegenstän-
ParkPilot bedienen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226 den und Kleidung können die Signale der Ult-
Optisches Parksystem (OPS) . . . . . . . . . . . . . 227 raschallsensoren nicht reflektieren. Diese Ge-
Optisches Parksystem (OPS) mit genstände und Personen, die solche Klei-
Rundumanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 229 dung tragen, können nicht oder nur fehlerhaft
vom System erkannt werden.
Der ParkPilot unterstützt den Fahrer beim Rangie- ● Externe Schallquellen können die Signale
ren und Einparken. der Ultraschallsensoren beeinflussen. Unter
Die Ultraschallsensoren in den Stoßfängern sen- bestimmten Umständen können dabei keine
den und empfangen Ultraschallwellen. Während Personen und keine Gegenstände erkannt
der Laufzeit der Ultraschallwellen (Senden, Reflek- werden.
tieren von Hindernissen und Empfangen) berech-
HINWEIS
C tf

net das System kontinuierlich den Abstand zwi-


schen Stoßfänger und Hindernis. ● Gegenstände, wie z. B. Anhängerdeichseln,
O or

Ergänzende Informationen und dünne Stangen, Zäune, Pfosten, Bäume und of-
no

fene oder sich öffnende Heckklappen, werden


N d

Warnhinweise:
unter Umständen von den Ultraschallsensoren
● Außenansichten ⇒ Seite 6 nicht erfasst und können zu einer Beschädi-
FI is

● Bremsen, anhalten und parken ⇒ Seite 205 gung des Fahrzeugs führen.
● Parklenkassistent (Park Assist) ⇒ Seite 231 ● Wenn der ParkPilot ein Hindernis bereits
D tri

● Fahrzeug außen pflegen und reinigen durch Warnungen erkannt und gemeldet hat,
EN b

⇒ Seite 290 können beim Annähern des Fahrzeugs beson-


ders niedrige oder hohe Hindernisse aus dem
● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Ände-
Messbereich der ParkPilot verschwinden und
rungen ⇒ Seite 320
nicht mehr erkannt werden. Diese Objekte wer-
TI utio

● Radio bzw. Navigationssystem ⇒ Heft Radio den somit auch nicht mehr gemeldet.
bzw. ⇒ Heft Navigationssystem
● Wenn die Warnung des ParkPilot ignoriert
AL n!

wird, kann es zu erheblichen Beschädigungen


WARNUNG am Fahrzeug kommen.
Die Technik des ParkPilot kann die systembe- ● Die Ultraschallsensoren im Stoßfänger kön-
dingt vorgegebenen Grenzen nicht überwin- nen durch Stöße, z. B. beim Einparken, verstellt
den. Der ParkPilot kann die Aufmerksamkeit oder beschädigt werden.
des Fahrers nicht ersetzen.
● Zur korrekten Funktion des Systems die Ult-
● Unbeabsichtigte Fahrzeugbewegungen raschallsensoren in den Stoßfängern sauber,
können schwere Verletzungen verursachen. schnee- und eisfrei halten und nicht durch Auf-
● Geschwindigkeit und Fahrweise immer kleber oder andere Gegenstände abdecken.
den Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrs- ● Bei der Reinigung der Ultraschallsensoren
verhältnissen anpassen. mit einem Hochdruckreiniger oder Dampfstrah-
● Ultraschallsensoren haben tote Bereiche, ler die Ultraschallsensoren nur kurzzeitig direkt
in denen Personen und Objekte nicht erfasst besprühen und immer einen Abstand größer
werden können. als 10 cm (4 inch) einhalten.
● Immer das Umfeld des Fahrzeugs be- ● Geräuschquellen können zu Fehlmeldungen
obachten, da Kleinkinder, Tiere und Gegen- des ParkPilot führen, z. B. rauer Asphalt, Kopf-
stände von den Ultraschallsensoren nicht in steinpflaster, Induktionsschleifen, Baumaschi-
jedem Fall erkannt werden. nen und Störschall anderer Fahrzeuge.
[Link].00

● Nachträglich am Fahrzeug montierte Anbau-


teile, wie z. B. Fahrradträger, können die Funk-
tion des ParkPilot beeinträchtigen. 

Fahrerassistenzsysteme 225
Bei einer Störung des Systems an einen Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, den
Fachbetrieb wenden. Volkswagen Nutzfahr- Umgang mit dem ParkPilot an einem ver-
zeuge empfiehlt dafür den Volkswagen Nutzfahr- kehrsberuhigten Ort oder Parkplatz zu üben, um
zeuge Partner. mit dem System und den Funktionen vertraut zu
werden. 

ParkPilot bedienen
C tf
O or
no
N d

Abb. 130 Ultraschallsensoren des ParkPilot, A: am Stoßfänger vorn, B: am Stoßfänger hinten.


FI is

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


D tri

leitenden Informationen und Sicher-


heitshinweise auf Seite 225.
EN b

Der ParkPilot ermittelt mit Hilfe von Ultraschallsen-


soren den Abstand vom hinteren oder ggf. vorde-
TI utio

ren Stoßfänger zu einem Hindernis. Es befinden


sich 4 Ultraschallsensoren am Stoßfänger hinten
oder ggf. 6 Ultraschallsensoren des ParkPilot am
AL n!

Stoßfänger vorn A und am Stoßfänger hinten B


⇒ Abb. 130 (Pfeile).
Abb. 131 Im unteren Teil der Mittelkonsole: Taste
zum Ein- oder Ausschalten des ParkPilot.

ParkPilot ein- und ausschalten


Funktion Handlung bei eingeschalteter Zündung
ParkPilot manuell einschal-
Gegebenenfalls Taste  einmal drücken.
ten:
ParkPilot manuell aus-
Gegebenenfalls Taste  erneut drücken.
schalten:
Anzeige des ParkPilot ma- Bereichswahltaste am werkseitig eingebauten Infotainmentsystem drücken.
nuell ausschalten (Tonaus-
gabe bleibt aktiv): ODER: Die Funktionsfläche  antippen.
ParkPilot automatisch ein-
Rückwärtsgang einlegen bzw. in Wählhebelstellung R schalten. 
schalten:

226 Während der Fahrt


Funktion Handlung bei eingeschalteter Zündung
Etwa 10 Sekunden nach Herausnehmen des Rückwärtsgangs bzw. der
Wählhebelstellung R bei aktiver Bildschirmanzeige des ParkPilot ⇒ Abb. 132
bzw. ⇒ Abb. 133.
ParkPilot automatisch aus- ODER: Ausstattungsabhängig sofort nach Herausnehmen des Rückwärts-
schalten: gangs bzw. der Wählhebelstellung R, bei nicht aktiver Bildschirmanzeige
des ParkPilot ⇒ Abb. 132 bzw. ⇒ Abb. 133.
ODER: Das Fahrzeug über etwa 10 – 15 km/h (6 – 9 mph) vorwärts be-
schleunigen.
Gegebenenfalls zum Ka- Rückwärtsgang einlegen bzw. in Wählhebelstellung R schalten.
merabild des Rückfahras-
sistenten wechseln: ODER: Funktionsfläche  bzw.  antippen.

Ausstattungsabhängig leuchtet die Kontrollleuchte ● Wenn sich bei Fahrzeugen mit automatischem
in der Taste  ⇒ Abb. 131, solange die Funktion Getriebe der Wählhebel in Stellung P befindet, er-
aktiv ist. folgt kein akustisches Signal.
● Die hinteren Ultraschallsensoren des ParkPilot
Besonderheiten des ParkPilot
lassen sich nicht einschalten, wenn die werkseitig
● Der ParkPilot schaltet sich nicht ein, wenn die
C tf

eingebaute Anhängevorrichtung mit dem Anhänger


werkseitig eingebaute Anhängevorrichtung mit elektrisch verbunden ist.
O or

dem Anhänger elektrisch verbunden ist.


● Ein Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner kann
no

● Der ParkPilot registriert Wasser und Eis auf die Lautstärke der akustischen Signaltöne einstel-
N d

den Ultraschallsensoren in einigen Fällen als Hin- len.


dernis.
FI is

● Bei gleich bleibendem Abstand wird der Warn- Eine Funktionsstörung des ParkPilot wird
ton nach einigen Sekunden leiser. Wenn der Dau- beim ersten Einschalten durch einen etwa
D tri

erton ertönt, bleibt die Lautstärke konstant. 3 Sekunden langen Dauerton und durch Blinken
der Kontrollleuchte in der Taste angezeigt. Den
EN b

● Sobald sich das Fahrzeug vom Hindernis ent-


ParkPilot mit der Taste ausschalten und umgehend
fernt, schaltet sich der Intervallton automatisch
von einem Fachbetrieb prüfen lassen. 
aus. Bei erneuter Annäherung wird der Intervallton
automatisch eingeschaltet.
TI utio
AL n!

Optisches Parksystem (OPS)

Abb. 132 Bildschirmanzeige des OPS (Farbdi- Abb. 133 Bildschirmanzeige des OPS (Mono-
splay): A Hindernis im Kollisionsbereich erkannt. chromdisplay): A Hindernis im Kollisionsbereich
B Hindernis im Segment erkannt. C Abgetasteter erkannt. B Hindernis im Segment erkannt. C Ab-
Bereich hinter dem Fahrzeug. getasteter Bereich hinter dem Fahrzeug.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 225.
Im Bildschirm des werkseitig eingebauten Radios
bzw. Navigationssystems wird der hinter dem Fahr-
zeug von Sensoren abgetastete Bereich darge-
[Link].00

stellt. Mögliche Hindernisse werden relativ zum


Das optische Parksystem ist eine Ergänzung der Fahrzeug angezeigt ⇒  . 
Parkdistanzkontrolle ⇒ Seite 226 sowie des Park-
lenkassistenten (Park Assist) ⇒ Seite 231.

Fahrerassistenzsysteme 227
Funktion Handlung
ParkPilot ⇒ Seite 226 bzw. Parklenkassistent ⇒ Seite 231 einschal-
Anzeige einschalten:
ten. OPS wird automatisch aktiviert.
Eine Bereichswahltaste am werkseitig eingebauten Radio bzw. Navi-
Anzeige manuell ausschalten: gationssystem drücken
ODER: Funktionstaste  oder RVC im Bildschirm antippen.
Schneller als etwa 10 – 15 km/h (6 – 9 mph) vorwärts beschleunigen.
Anzeige automatisch ausschalten:
ODER: einige Sekunden nach dem Einlegen eines Vorwärtsgangs.

Abgetasteter Bereich rückt das Segment an das dargestellte Fahrzeug


Der Bereich, in dem Hindernisse erkannt werden, ⇒ Abb. 132 und ⇒ Abb. 133 B . Spätestens, wenn
erstreckt sich hinter dem Fahrzeug bis zu einem das vorletzte Segment angezeigt wird, ist der Kolli-
Abstand von etwa 160 cm und etwa 60 cm zur Sei- sionsbereich erreicht. Nicht weiterfahren!
te ⇒ Abb. 132 und ⇒ Abb. 133 C .

Bildschirmanzeige
Die angezeigte Grafik stellt die überwachten Berei-
che in mehreren Segmenten dar. Je mehr sich das
Fahrzeug einem Hindernis annähert, um so dichter
C tf

Beim Farbdisplay: Segmentfarbe


O or

Entfernung des Fahrzeugs zum Hindernis akustisches Signal


bei erkanntem Hindernis
no
N d

etwa 31 – 160 cm im hinteren Bereich Intervallton gelb


etwa 0 – 30 cma) im hinteren Bereich Dauerton rot
FI is

a) Bei Fahrzeugen mit werkseitig eingebauter Anhängevorrichtung ist der Entfernungsbereich für den Dauerton etwas größer.
D tri

Bei Anhängerbetrieb WARNUNG


EN b

Bei Fahrzeugen mit werkseitig eingebauter Anhän-


Nicht durch die am Bildschirm angezeigten
gevorrichtung und einem elektrisch verbundenen
Bilder vom Verkehrsgeschehen ablenken las-
Anhänger wird auf dem Bildschirm eine entspre-
sen.
chende Grafik angezeigt. Die Abstandswerte hinter
TI utio

dem Fahrzeug werden dann nicht angezeigt. Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, den
Umgang mit dem ParkPilot an einem ver-
AL n!

Stumm schalten
kehrsberuhigten Ort oder Parkplatz zu üben, um
Durch Tippen der Funktionsfläche  im Bildschirm
mit dem System und den Funktionen vertraut zu
des Radios bzw. Navigationssystems können die
werden.
akustischen Signale des OPS stumm geschaltet
werden. Zum Wiedereinschalten der Warntöne Es dauert bis zu 5 Sekunden, bis der von
muss die Funktionsfläche noch einmal angetippt Sensoren abgetastete Bereich im Bildschirm
werden. des werkseitig eingebauten Radios bzw. Navigati-
Sobald das OPS ausgeschaltet war und wieder onssystems dargestellt wird. 
eingeschaltet wird, ist die Stummschaltung aufge-
hoben. Fehlerwarnungen können nicht ausge-
schaltet werden.

228 Während der Fahrt


Optisches Parksystem (OPS) mit Rundumanzeige
C Hindernisse im abgetasteten oder errechneten
Bereich links neben dem Fahrzeug erkannt.
D Abgetasteter oder errechneter Bereich rechts
neben dem Fahrzeug.
Das optische Parksystem ist eine Ergänzung des
Parklenkassistenten (Park Assist) ⇒ Seite 231.
Im Bildschirm des werkseitig eingebauten Radios
bzw. Navigationssystems wird der Bereich rund um
das Fahrzeug dargestellt.
Die Bereiche vor und hinter dem Fahrzeug werden
Abb. 134 Bildschirmanzeige des OPS. von den Sensoren vollständig abgetastet.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 225.
Die Bereiche seitlich des Fahrzeugs werden nur
teilweise von den Sensoren abgetastet, die nicht
direkt abgetasteten Bereiche werden vom System
errechnet. Aus diesem Grund erfolgt die Anzeige
C tf

A Hindernisse im abgetasteten oder errechneten der Bereiche seitlich des Fahrzeugs erst nachdem
Bereich hinter dem Fahrzeug erkannt. einige Meter gefahren wurden.
O or

B Abgetasteter oder errechneter Bereich vor Mögliche Hindernisse werden relativ zum Fahr-
no

dem Fahrzeug. zeug angezeigt ⇒  .


N d
FI is

Funktion Handlung
Rückwärtsgang einlegen
D tri

Anzeige einschalten: ODER: ParkPilot ⇒ Seite 225 bzw. Parklenkassistent ⇒ Seite 231 ein-
schalten.
EN b

Eine Bereichswahltaste am werkseitig eingebauten Radio bzw. Navigati-


Anzeige manuell ausschal-
onssystem drücken
ten:
ODER: Funktionstaste  drücken.
TI utio

Anzeige automatisch aus- Schneller als etwa 10 – 15 km/h (6 – 9 mph) vorwärts fahren.
schalten:
AL n!

Abgetastete bzw. errechnete Bereiche rückt das Segment an das dargestellte Fahrzeug
Der Bereich, in dem Hindernisse abgetastet A bzw. C . Spätestens wenn das vorletzte Seg-
bzw. errechnet werden, erstreckt sich bis zu einem ment angezeigt wird, ist der Kollisionsbereich er-
Abstand von etwa 120 cm vor dem Fahrzeug, etwa reicht. Nicht weiterfahren!
160 cm hinter dem Fahrzeug und etwa 60 cm seit-
lich ⇒ Abb. 134.

Bildschirmanzeige und akustische Signale


Die angezeigte Grafik stellt die abgetasteten Berei-
che in mehreren Segmenten dar. Je mehr sich das
Fahrzeug einem Hindernis annähert, umso dichter

akustisches Segmentfarbe bei erkann-


Entfernung des Fahrzeugs zum Hindernis
Signal tem Hindernis ⇒ Abb. 134
vorn: etwa 31 – 120 cm
seitlich: etwa 31 – 60 cm Intervallton gelb
hinten: etwa 31 – 160 cm
[Link].00

etwa 0 – 30 cm ohne drohende Kollision Intervallton


rot
rund um das Fahrzeug bei drohender Kollision Dauerton 

Fahrerassistenzsysteme 229
Wenn sich ein Hindernis im Abstand von etwa Zum Wiedereinschalten der akustischen Signale
0 – 30 cm zum Fahrzeug befindet und das Hinder- muss die Funktionsfläche noch einmal angetippt
nis noch kollisionsfrei passiert werden kann, wird werden.
ein Intervallton ausgegeben. Wenn in dieser Situa-
Sobald die Parkdistanzkontrolle ausgeschaltet war
tion in Richtung des Hindernisses gelenkt wird,
und wieder eingeschaltet wird, ist die Stummschal-
wird ein Dauerton ausgegeben.
tung aufgehoben. Fehlerwarnungen können nicht
Bei einer drohenden Kollision im vorderen Fahr- ausgeschaltet werden.
zeugbereich (vor der B-Säule) werden die akusti-
Wenn die OPS-Anzeige manuell ausgeschaltet
schen Signale durch den vorderen Tongeber aus-
wurde und die Parkdistanzkontrolle ist weiterhin
gegeben. Bei einer drohenden Kollision im hinte-
aktiv, wird die Stummschaltung ebenfalls aufgeho-
ren Fahrzeugbereich (hinter der B-Säule) werden
ben.
die akustischen Signale durch den hinteren Tonge-
ber ausgegeben.
WARNUNG
Bei Anhängerbetrieb Nicht durch die im Bildschirm angezeigten
Bei Fahrzeugen mit werkseitig eingebauter Anhän- Bilder vom Verkehrsgeschehen ablenken las-
gevorrichtung und einem elektrisch verbundenen sen.
Anhänger wird auf dem Bildschirm eine entspre-
chende Grafik angezeigt. Die Abstandswerte hinter Es dauert bis zu 5 Sekunden, bis der von
Sensoren abgetastete Bereich im Bildschirm
C tf

dem Fahrzeug werden dann nicht angezeigt.


des werkseitig eingebauten Radios bzw. Navigati-
ParkPilot stumm schalten
O or

onssystems dargestellt wird. 


Durch Antippen der Funktionsfläche  im Bild-
no
N d

schirm ⇒ Abb. 134 können die akustischen Signale


der Parkdistanzkontrolle stumm geschaltet werden.
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

230 Während der Fahrt


Parklenkassistent (Park Assist)

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Unbeabsichtigte Fahrzeugbewegungen
Mit dem Parklenkassistenten einparken . . . . . 232 können schwere Verletzungen verursachen.
Mit dem Parklenkassistenten ausparken (nur ● Geschwindigkeit und Fahrweise den
Parklücken parallel zur Fahrbahn) . . . . . . . . . . 234 Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
Bremsunterstützung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 234 hältnissen anpassen.
● Bestimmte Oberflächen von Gegenstän-
Der Parklenkassistent unterstützt den Fahrer beim
den und Kleidung sowie externe Schallquel-
Finden von geeigneten Parklücken, beim Einpar-
len können die Signale des Parklenkassisten-
ken in geeignete Längs- und Querparklücken so-
ten oder der Ultraschallsensoren nicht reflek-
wie beim Ausparken aus Längsparklücken.
tieren bzw. fehlerhaft beeinflussen.
Dem Parklenkassistenten sind systembedingte ● Ultraschallsensoren haben tote Bereiche,
Grenzen gesetzt und die Benutzung des Parklen- in denen Personen und Objekte nicht erfasst
C tf

kassistenten erfordert eine besondere Aufmerk- werden können.


samkeit des Fahrers ⇒  .
● Immer das Umfeld des Fahrzeugs be-
O or

Ein Bestandteil des Parklenkassistenten ist der obachten, da Kleinkinder, Tiere und Gegen-
no

ParkPilot, der beim Einparken unterstützt. stände von den Ultraschallsensoren nicht in
N d

Bei Fahrzeugen mit optischem Parksystem (OPS) jedem Fall erkannt werden.
FI is

wird auf dem Bildschirm des Radios oder Navigati-


onssystems der abgetastete Bereich vor und hinter WARNUNG
D tri

dem Fahrzeug dargestellt. Im Rahmen der Sys- Beim Ein- bzw. Ausparken mit dem Parklen-
temgrenzen werden die Positionen von Hindernis- kassistenten macht das Lenkrad selbsttätig
EN b

sen dann relativ zum Fahrzeug angezeigt. schnelle Drehbewegungen. Wenn dabei in die
Der Parklenkassistent kann nicht eingeschaltet Lenkradspeichen gegriffen wird, können Ver-
werden, wenn die werkseitig eingebaute Anhänge- letzungen die Folge sein.
TI utio

vorrichtung mit dem Anhänger elektrisch verbun-


den ist. HINWEIS
AL n!

Ergänzende Informationen und ● Der Parklenkassistent orientiert sich aus-


Warnhinweise: schließlich an geparkten Fahrzeugen und nicht
an Bordsteinen oder anderen Gegebenheiten.
● Außenansichten ⇒ Seite 6, Außenansichten
Darauf achten, dass die Reifen und Felgen
● Bremsen, anhalten und parken ⇒ Seite 205 beim Einparken nicht beschädigt werden. Ge-
● ParkPilot ⇒ Seite 225 gebenenfalls rechtzeitig Einparkvorgang abbre-
● Fahrzeug außen pflegen und reinigen chen, um Beschädigungen am Fahrzeug zu ver-
⇒ Seite 290 meiden.
● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Ände- ● Gegenstände wie z. B. Anhängerdeichseln,
rungen ⇒ Seite 320 dünne Stangen, Zäune, Pfosten, Bäume und of-
fene oder sich öffnende Heckklappen werden
unter Umständen von den Ultraschallsensoren
WARNUNG
nicht erfasst und können zu einer Beschädi-
Die Technik des Parklenkassistenten kann gung des Fahrzeugs führen.
die systembedingt vorgegebenen Grenzen ● Wenn die Parkdistanzkontrolle ein Hindernis
nicht überwinden. Das erhöhte Komfortange- bereits durch Warnungen erkannt und gemel-
bot durch den Parklenkassistenten darf nicht det hat, können beim Annähern des Fahrzeugs
dazu verleiten, ein Sicherheitsrisiko einzuge- besonders niedrige oder hohe Hindernisse aus
hen. Das System kann die Aufmerksamkeit
[Link].00

dem Messbereich der Parkdistanzkontrolle ver-


des Fahrers nicht ersetzen. schwinden und nicht mehr erkannt werden.
Diese Objekte werden somit auch nicht mehr 

Fahrerassistenzsysteme 231
HINWEIS (Fortsetzung) HINWEIS (Fortsetzung)
gemeldet. Wenn die Warnung der Parkdistanz- ● Bei der Reinigung der Ultraschallsensoren
kontrolle ignoriert wird, kann es zu erheblichen mit einem Hochdruckreiniger oder Dampfstrah-
Beschädigungen am Fahrzeug kommen. Das ler die Ultraschallsensoren nur kurzzeitig direkt
Gleiche gilt auch für den Parklenkassistenten besprühen und immer einen Abstand größer
z. B. beim Parken hinter einem Lkw oder Motor- als 10 cm einhalten.
rad. Daher während des Einparkvorgangs im-
mer den Freiraum vor und hinter dem Fahrzeug Bei einer Störung des Systems an einen
beobachten und ggf. rechtzeitig eingreifen. Fachbetrieb wenden. Volkswagen Nutzfahr-
zeuge empfiehlt dafür den Volkswagen Nutzfahr-
● Zur korrekten Funktion des Systems die Ult-
zeuge Partner. 
raschallsensoren in den Stoßfängern sauber,
schnee- und eisfrei halten und nicht durch Auf-
kleber oder andere Gegenstände abdecken.
● Die Ultraschallsensoren im Stoßfänger kön-
nen durch Stöße, z. B. beim Einparken, verstellt
oder beschädigt werden.
C tf

Mit dem Parklenkassistenten einparken


O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio

Abb. 135 In der Mittelkonsole: Taste zum manuel-


len Einschalten des Parklenkassistenten.
AL n!

Abb. 136 Parklücke erkannt: Zum Einparken Rückwärtsgang einlegen (Längs- bzw. Querparken).

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 231. 

232 Während der Fahrt


Vorbereitungen zum Einparken ● Der Parklenkassistent steuert das Fahrzeug so
● Die Antriebsschlupfregelung (ASR) muss ein- lange beim Vorwärts- und Rückwärtsfahren, bis
geschaltet sein ⇒ Seite 205. das Fahrzeug gerade in der Parklücke steht.
● Bei Parklücken parallel zur Fahrbahn: Tas- ● Am Ende eines Parkzugs abwarten bis die Len-
te  bei einer Geschwindigkeit bis etwa 50 km/h kung das Umlenken abgeschlossen hat, um ein
(30 mph) einmal drücken. In der Taste leuchtet ei- optimales Parkergebnis zu erreichen.
ne Kontrollleuchte, wenn die Funktion eingeschal- ● Der Einparkvorgang ist beendet, wenn eine
tet ist ⇒ Abb. 135. entsprechende Meldung im Display des Kombi-In-
● Bei Parklücken quer zur Fahrbahn: Taste  struments erscheint und ggf. ein akustisches Sig-
bei einer Geschwindigkeit bis etwa 50 km/h nal ertönt.
(30 mph) zweimal drücken. In der Taste leuchtet
Vorzeitiges Beenden oder automatischer
eine Kontrollleuchte, wenn die Funktion einge-
Abbruch des Einparkvorgangs
schaltet ist ⇒ Abb. 135.
Der Parklenkassistent bricht den Einparkvorgang
● Taste  ggf. erneut drücken, um zwischen den
vorzeitig ab, wenn einer der folgenden Fälle ein-
Parkmodi zu wechseln.
tritt:
● Blinker für die Fahrbahnseite betätigen, auf der
eine Parklücke erkannt werden soll. Im Display des ● Taste  wird gedrückt.
Kombi-Instruments wird die entsprechende Fahr- ● Die Geschwindigkeit beim Einparken ist schnel-
C tf

bahnseite angezeigt. ler als etwa 7 km/h (4 mph).


● Eine Parklückenlänge wird als „geeignet“ er- ● Der Fahrer greift in die Lenkung ein.
O or

kannt, wenn sie mindestens 0,8 m größer ist als ● Der Einparkvorgang wurde nicht innerhalb von
no

die Fahrzeuglänge. etwa 6 Minuten seit Aktivierung des automatischen


N d

Lenkeingriffs abgeschlossen.
Einparken
FI is

● Beim Einparken parallel zur Fahrbahn: Mit ● Eine Schiebetür wird geöffnet. Zum Wiederauf-
einer Geschwindigkeit bis maximal 40 km/h nehmen Schiebetür schließen und Taste  erneut
D tri

(25 mph) und einem Abstand zwischen etwa 0,5 m drücken.


bis 2 m an der Parklücke vorbei fahren. ● Es liegt eine Systemstörung vor (System vorü-
EN b

● Beim Einparken quer zur Fahrbahn: Mit einer bergehend nicht verfügbar).
Geschwindigkeit bis maximal 20 km/h (12 mph) ● Die ASR bzw. das ESC werden ausgeschaltet
und einem Abstand zwischen etwa 0,5 m bis 2 m oder die ASR bzw. das ESC greifen regelnd ein.
TI utio

an der Parklücke vorbei fahren.


● Das beste Einparkergebnis erhält man, wenn WARNUNG
AL n!

man das Fahrzeug möglichst parallel zu den park- Beim Einparken mit dem Parklenkassistenten
enden Fahrzeugen beziehungsweise zum Fahr- macht das Lenkrad selbsttätig schnelle Dreh-
bahnrand anhält. bewegungen. Wenn dabei in die Lenkradspei-
● Wenn eine geeignete Parklücke im Display des chen gegriffen wird, können Verletzungen die
Kombi-Instruments angezeigt wird, anhalten und Folge sein.
nach einer kurzen Stillstandszeit den Rückwärts-
gang einlegen. Der Parklenkassistent hat systembedingte
Grenzen. So ist z. B. das Einparken in engen
● Anweisungen im Display des Kombi-Instru- Kurven mit der Unterstützung des Parklenkassis-
ments folgen. tenten nicht möglich.
● Bei folgender Meldung Lenkrad loslassen ⇒  :
Lenkeingriff aktiv! Umfeld beachten. Beim Einparken längs zur Fahrbahn ertönt
ein Signalton, um den Fahrer zum Wechsel
● Umfeld beobachten und vorsichtig Gas geben –
zwischen Vorwärts- und Rückwärtsfahren aufzufor-
maximal 7 km/h (4 mph).
dern, weil der Richtungswechsel nicht im Dauer-
● Der Parklenkassistent übernimmt während des tonbereich des ParkPilot erfolgen soll.
Einparkvorgangs nur die Lenkbewegung. Der
Fahrer bedient Gas, Kupplung, Gangschaltung Der Fortschrittsbalken im Display des Kombi-
und Bremse. Instruments zeigt symbolisch die noch zu
fahrende relative Fahrstrecke an. 
[Link].00

● Den optischen Anweisungen und akustischen


Warntönen des Parklenkassistenten folgen, bis der
Einparkvorgang beendet ist.

Fahrerassistenzsysteme 233
Wenn der Parklenkassistent die Lenkung im lernen erfolgt automatisch beim Fahren. Durch
Stand dreht, erscheint zusätzlich das Symbol langsames Kurvenfahren (unter 20 km/h (12 mph))
. Bremspedal treten, damit die Lenkbewegung kann der Lernprozess unterstützt werden, z. B. auf
im Stillstand erfolgt und die Anzahl der benötigten einem leeren Parkplatz. 
Parkzüge in der Lücke so gering wie möglich ist.

Wenn sich nach einem Radwechsel das Ein-


parkergebnis verschlechtert hat, muss das
System die neuen Radumfänge erlernen. Das Er-

Mit dem Parklenkassistenten ausparken (nur Parklücken parallel zur


Fahrbahn)

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 231.
Automatischer Abbruch des
Ausparkvorgangs
Der Parklenkassistent bricht den Ausparkvorgang
ab, wenn einer der folgenden Fälle eintritt:
Ausparken
C tf

● Taste  wird gedrückt.


● Motor anlassen.
● Die Geschwindigkeit beim Ausparken ist
O or

● Taste  drücken. In der Taste leuchtet eine


schneller als etwa 7 km/h (4 mph).
no

Kontrollleuchte, wenn die Funktion eingeschaltet


N d

ist ⇒ Abb. 135. ● Der Fahrer greift in die Lenkung ein.


● Blinker für die Fahrbahnseite betätigen, auf der ● Eine Schiebetür wird geöffnet. Zum Wiederauf-
FI is

aus der Parklücke herausgefahren werden soll. nehmen Schiebetür schließen und Taste  erneut
drücken.
● Rückwärtsgang einlegen.
D tri

● Es liegt eine Systemstörung vor (System vorü-


● Den Anweisungen des Parklenkassistenten fol-
bergehend nicht verfügbar).
EN b

gen.
● Die ASR bzw. das ESC werden ausgeschaltet
● Bei folgender Meldung Lenkrad loslassen ⇒  :
oder die ASR bzw. das ESC greift regelnd ein.
Lenkeingriff aktiv! Umfeld beachten.
TI utio

● Umfeld beobachten und vorsichtig Gas geben – WARNUNG


maximal 7 km/h (4 mph).
AL n!

Beim Ausparken mit dem Parklenkassisten-


● Der Parklenkassistent übernimmt während des
ten macht das Lenkrad selbsttätig schnelle
Ausparkvorgangs nur die Lenkbewegung. Der
Drehbewegungen. Wenn dabei in die Lenk-
Fahrer bedient Gas, Kupplung, Gangschaltung
radspeichen gegriffen wird, können Verlet-
und Bremse.
zungen die Folge sein. 
● Wenn eine Ausfahrt aus der Parklücke möglich
ist, wird der Parklenkassistent automatisch been-
det. Lenkung übernehmen und wenn es die Ver-
kehrssituation zulässt, aus der Parklücke heraus-
fahren.

Bremsunterstützung

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 231.
Einbremsen zum Vermeiden von Abbrüchen
durch Geschwindigkeitsüberschreitung
Um ein Überschreiten der Geschwindigkeit zu ver-
meiden, kann eine Bremsunterstützung erfolgen.
Der Parklenkassistent unterstützt den Fahrer mit Der Einparkvorgang kann fortgesetzt werden. Das
einer automatischen Bremsunterstützung. Die au- Einbremsen erfolgt einmal pro Einparkvorgang. 
tomatische Bremsunterstützung ersetzt nicht die
Verantwortung des Fahrers für Gas, Bremse und
Kupplung ⇒  .

234 Während der Fahrt


Bremsen zur Schadensminderung WARNUNG
Bei Annäherung an ein Hindernis kann eine auto-
Das erhöhte Komfortangebot durch den Park-
matische Bremsunterstützung erfolgen. Unter be-
lenkassistenten darf nicht dazu verleiten, ein
stimmten Bedingungen, z. B. Witterung, Ultra-
Sicherheitsrisiko einzugehen. Das System
schallerkennung, Fahrzeugzustand, Beladung,
kann die Aufmerksamkeit des Fahrers nicht
Neigung, kann der Parklenkassistent das Fahr-
ersetzen.
zeug vor dem Hindernis zum Stehen bringen.
● Immer bereit sein, das Fahrzeug selbsttä-
● Bremspedal treten ⇒  ! tig abzubremsen.
Nach der Bremsunterstützung wird der Parklenkas- ● Die automatische Bremsunterstützung
sistent beendet. wird nach etwa 1,5 Sekunden beendet. Nach
der automatischen Bremsunterstützung das
Fahrzeug selbsttätig abbremsen. 
C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Fahrerassistenzsysteme 235
Geschwindigkeitsregelanlage (GRA)

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Niemals die GRA bei dichtem Verkehr, bei
Warn- und Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . 236 zu geringem Abstand, auf steilen, kurvenrei-
Geschwindigkeitsregelanlage bedienen . . . . . 237 chen, rutschigen Strecken, wie z. B. Schnee,
Eis, Nässe oder Rollsplitt und auf überflute-
Die Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) hilft eine ten Straßen verwenden.
individuelle gespeicherte Geschwindigkeit bei einer ● Niemals die GRA im Gelände oder auf
Vorwärtsfahrt ab etwa 20 km/h (15 mph) konstant nicht befestigten Straßen benutzen.
zu halten.
● Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand
Die GRA verzögert nur durch Gaswegnahme, nicht zu vorausfahrenden Fahrzeugen immer den
durch Bremseingriff ⇒  . Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
hältnissen anpassen.
Ergänzende Informationen und
Warnhinweise: ● Um eine unbeabsichtigte Geschwindig-
C tf

keitsregelung zu vermeiden, die GRA immer


● Schalten ⇒ Seite 196 nach der Benutzung ausschalten.
O or

● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Ände- ● Es ist gefährlich, die gespeicherte Ge-
no

rungen ⇒ Seite 320 schwindigkeit wieder aufzunehmen, wenn die


N d

Geschwindigkeit für die gerade bestehenden


WARNUNG
FI is

Straßen-, Verkehrs- oder Witterungsverhält-


Wenn es nicht möglich ist, sicher mit ausrei- nisse zu hoch ist.
D tri

chendem Abstand und konstanter Geschwin- ● Bei Fahrten im Gefälle kann die GRA die
digkeit zu fahren, kann das Verwenden der Fahrzeuggeschwindigkeit nicht konstant hal-
EN b

Geschwindigkeitsregelanlage Unfälle und ten. Durch das Eigengewicht des Fahrzeugs


schwere Verletzungen verursachen. kann sich die Geschwindigkeit erhöhen. He-
runterschalten oder Fahrzeug mit der Fuß-
bremse abbremsen.
TI utio


AL n!

Warn- und Kontrollleuchte

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 236.

leuchtet mögliche Ursache

 Geschwindigkeitsregelanlage regelt die Geschwindigkeit.

Beim Einschalten der Zündung leuchten einige WARNUNG (Fortsetzung)


Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung
● Niemals aufleuchtende Warnleuchten und
kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden.
Textmeldungen missachten.

WARNUNG ● Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und


sicher ist.
Das Missachten aufleuchtender Warnleuch-
ten und Textmeldungen kann zum Liegenblei-
HINWEIS
ben im Straßenverkehr, zu Unfällen und
schweren Verletzungen führen. Das Missachten aufleuchtender Kontrollleuch-
ten und Textmeldungen kann zu Fahrzeugbe-
schädigungen führen. 

236 Während der Fahrt


Geschwindigkeitsregelanlage bedienen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 236.

Abb. 137 Links an der Lenksäule: Tasten und


Schalter der GRA.

Schalterposition, Schalterbedie-
Funktion Aktion
nung ⇒ Abb. 137
System wird eingeschaltet. Nach dem
C tf

Einschalten ist keine Geschwindigkeit


GRA einschalten. Schalter B in Stellung  bringen.
O or

gespeichert und es erfolgt noch keine


Regelung.
no
N d

Aktuelle Geschwindigkeit wird gespei-


GRA aktivieren. Taste A im Bereich  drücken.
chert und geregelt.
FI is

Schalter B in Stellung  bringen. Regelung wird vorübergehend abge-


GRA-Regelung vorüber-
ODER: Brems- oder Kupplungspedal schaltet. Die Geschwindigkeit bleibt
D tri

gehend abschalten.
treten. gespeichert.
EN b

Die gespeicherte Geschwindigkeit


GRA-Regelung wieder
Taste A im Bereich  drücken. wird wieder aufgenommen und gere-
aufnehmen.
gelt.
Taste A im Bereich  kurz drü-
TI utio

cken, um die Geschwindigkeit in klei-


nen Schritten von 1 km/h (1 mph) zu
AL n!

Gespeicherte Geschwin- erhöhen und zu speichern. Fahrzeug beschleunigt aktiv bis zum
digkeit erhöhen (während Erreichen der neu gespeicherten Ge-
GRA-Regelung). Taste A im Bereich  lang ge- schwindigkeit.
drückt halten, um die Geschwindig-
keit kontinuierlich bis zum Loslassen
zu erhöhen und zu speichern.
Taste A im Bereich  kurz drü-
cken, um die gespeicherte Geschwin-
digkeit in kleinen Schritten von 1 km/h
(1 mph) zu reduzieren und zu spei- Geschwindigkeit wird ohne Bremsein-
Gespeicherte Geschwin-
chern. griff durch Gaswegnahme bis zum Er-
digkeit reduzieren (wäh-
reichen der neu gespeicherten Ge-
rend GRA-Regelung). Taste A im Bereich  lang drü- schwindigkeit reduziert.
cken, um die Geschwindigkeit konti-
nuierlich bis zum Loslassen zu redu-
zieren und zu speichern.
System wird ausgeschaltet. Die ge-
GRA abschalten. Schalter B in Stellung . speicherte Geschwindigkeit wird ge-
löscht. 
[Link].00

Fahrerassistenzsysteme 237
Bergabfahren mit der GRA ● Wenn das Brems- oder Kupplungspedal getre-
Wenn die GRA bergab die Geschwindigkeit des ten wird.
Fahrzeugs nicht konstant halten kann, Fahrzeug ● Wenn beim Schaltgetriebe der Gang gewech-
mit der Fußbremse abbremsen und ggf. herunter- selt wird.
schalten. ● Wenn der Airbag auslöst. 
Automatische Abschaltung
GRA-Regelung wird automatisch abgeschaltet
oder vorübergehend unterbrochen:
● Wenn vom System ein Fehler festgestellt wird,
der die Funktion der GRA beeinträchtigen könnte.
● Wenn längere Zeit durch Gasgeben schneller
als die gespeicherte Geschwindigkeit gefahren
wird.
C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

238 Während der Fahrt


Reifenkontrollsystem

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Immer den richtigen Reifenfülldruck am
Kontrollleuchte Reifenkontrollanzeige . . . . . . . 239 kalten Reifen einhalten, wie auf dem Aufkle-
Reifenkontrollanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 241 ber angegeben ⇒ Seite 306.
● Regelmäßig den Reifenfülldruck am kalten
Ergänzende Informationen und Reifen prüfen. Wenn notwendig, den Reifen-
Warnhinweise: fülldruck am kalten Reifen für die am Fahr-
● Volkswagen Informationssystem ⇒ Seite 23 zeug montierten Reifen einstellen.
● Transportieren ⇒ Seite 123 ● Reifen regelmäßig auf Anzeichen von Ver-
● Bremsen, anhalten und parken ⇒ Seite 205 schleiß oder Beschädigungen prüfen.
● Fahrzeug außen pflegen und reinigen ● Niemals die für die montierten Reifen zu-
⇒ Seite 290 lässige Höchstgeschwindigkeit und Traglast
überschreiten.
● Räder und Reifen ⇒ Seite 306
C tf

● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Ände- Zu niedriger Reifenfülldruck erhöht den Kraft-
O or

rungen ⇒ Seite 320 stoffverbrauch und den Reifenverschleiß.


no

● Verbraucherinformationen ⇒ Seite 329


N d

Wenn Neureifen das erste Mal mit hoher Ge-


schwindigkeit gefahren werden, können sie
FI is

WARNUNG sich geringfügig weiten und dadurch einmalig eine


Die Technik der Reifenkontrollsysteme kann Luftdruckwarnung auslösen.
D tri

die systembedingt vorgegebenen Grenzen


Alte Reifen nur durch von Volkswagen für
nicht überwinden. Ein unsachgemäßer Um-
den zugehörigen Fahrzeugtyp freigegebene
EN b

gang mit Rädern und Reifen kann zu plötz-


Reifen ersetzen.
lichem Druckverlust im Reifen, zur Laufstrei-
fenablösung und sogar zum Platzen des Rei- Nicht allein auf das Reifenkontrollsystem ver-
TI utio

fens führen. lassen. Regelmäßig die Reifen kontrollieren,


● Regelmäßig Reifenfülldruck prüfen und um sicherzugehen, dass der Reifenfülldruck stimmt
und die Reifen keine Anzeichen von Beschädigun-
AL n!

immer den angegebenen Reifenfülldruckwert


einhalten. Ein zu niedriger Reifenfülldruck gen haben, wie z. B. Stiche, Schnitte, Risse und
kann den Reifen so stark erwärmen, dass es Beulen. Mögliche Fremdkörper aus dem Reifen-
zur Laufstreifenablösung und zum Platzen profil entfernen, sofern sie nicht in das Reifeninne-
des Reifens kommen kann. re eingedrungen sind. 

Kontrollleuchte Reifenkontrollanzeige

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 239.
Im Falle einer erheblichen Verringerung des Rei-
fenfülldrucks oder einer Systemstörung leuchtet
die Kontrollleuchte auf. Zusätzlich können Textmel-
dungen im Display des Kombi-Instruments ange-
zeigt werden und es kann ein Warnton ertönen. 
[Link].00

Fahrerassistenzsysteme 239
leuchtet mögliche Ursache ⇒  Abhilfe
 Nicht weiterfahren! Sofort die Geschwin-
Der Reifenfülldruck eines Rads oder
digkeit reduzieren! Fahrzeug anhalten, sobald
mehrerer Räder hat sich gegenüber dem
es möglich und sicher ist. Heftige Lenk- und
 vom Fahrer eingestellten Reifenfülldruck
erheblich verringert oder der Reifen ist
Bremsmanöver vermeiden! Alle Räder und
deren Reifenfülldrücke kontrollieren. Beschä-
strukturell beschädigt.
digte Reifen ersetzen lassen.
Wenn bei korrektem Reifenfülldruck nach
dem Aus- und wieder Einschalten der Zün-
System gestört. dung die Kontrollleuchte immer noch leuchtet
 Kontrollleuchte leuchtet dauerhaft. und das Anlernen des Reifenkontrollsystems
nicht möglich ist, Fachbetrieb aufsuchen.
System prüfen lassen.

Beim Einschalten der Zündung leuchten einige WARNUNG (Fortsetzung)


Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung
wärmt werden, dass es zur Laufstreifenablö-
kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden.
sung und zum Platzen des Reifens kommen
kann.
WARNUNG
C tf

● Hohe Geschwindigkeiten und ein Überla-


Unterschiedliche Reifenfülldrücke oder zu den können einen Reifen so stark erwärmen,
O or

niedrige Reifenfülldrücke können ein Reifen- dass es zum Platzen des Reifens und zum
versagen, den Verlust der Fahrzeugkontrolle,
no

Verlust der Fahrzeugkontrolle kommen kann.


N d

Unfälle, schwere Verletzungen und den Tod


● Ein zu hoher oder zu niedriger Reifenfüll-
verursachen.
druck verkürzt die Lebensdauer der Reifen
FI is

● Wenn die Kontrollleuchte  aufleuchtet, und verschlechtert das Fahrverhalten des


umgehend anhalten und alle Reifen prüfen. Fahrzeugs.
D tri

● Unterschiedliche Reifenfülldrücke oder zu ● Wenn der Reifen nicht „platt“ ist und ein
niedrige Reifenfülldrücke können den Reifen-
EN b

Radwechsel nicht sofort erforderlich sein


verschleiß erhöhen, die Fahrstabilität ver- sollte, mit niedriger Geschwindigkeit zum
schlechtern und den Bremsweg verlängern. nächstgelegenen Fachbetrieb fahren und den
● Unterschiedliche Reifenfülldrücke oder zu Reifenfülldruck prüfen und korrigieren.
TI utio

niedrige Reifenfülldrücke können ein plötzli-


ches Reifenversagen verursachen und zum WARNUNG
AL n!

Platzen des Reifens und dem Verlust der


Fahrzeugkontrolle führen. Das Missachten aufleuchtender Warnleuch-
ten und Textmeldungen kann zum Liegenblei-
● Der Fahrer ist verantwortlich für den rich- ben im Straßenverkehr, zu Unfällen und
tigen Reifenfülldruck an allen Reifen am Fahr- schweren Verletzungen führen.
zeug. Der empfohlene Reifenfülldruck befin-
det sich auf einem Aufkleber ⇒ Seite 306. ● Niemals aufleuchtende Warnleuchten und
Textmeldungen missachten.
● Nur wenn alle kalten Reifen mit dem richti-
gen Reifenfülldruck befüllt sind, kann das ● Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und
Reifenkontrollsystem seine Funktion erfüllen. sicher ist.

● Das Verwenden falscher Reifenfülldruck-


werte kann Unfälle und Reifenschäden verur-
HINWEIS
sachen. Alle Reifen müssen immer entspre- Das Missachten aufleuchtender Kontrollleuch-
chend der Zuladung den richtigen Reifenfüll- ten und Textmeldungen kann zu Fahrzeugbe-
druck haben. schädigungen führen.
● Vor jeder Fahrt alle Reifen immer mit dem
Wenn bei eingeschalteter Zündung ein zu
richtigen Reifenfülldruck befüllen.
niedriger Reifenfülldruck erkannt wird, ertönt
● Beim Fahren mit zu niedrigem Reifenfüll- eine akustische Warnung. Bei einer Systemstörung
druck muss der Reifen mehr Walkarbeit leis- ertönt keine akustische Warnung. 
ten. Dadurch kann der Reifen so stark er-

240 Während der Fahrt


Das Fahren auf unbefestigten Straßen für ei- Funktionsstörung an, verlischt jedoch, wenn sich
nen längeren Zeitraum oder eine sportliche die Straßenverhältnisse oder die Fahrweise än-
Fahrweise kann die Reifenkontrollanzeige vorüber- dern. 
gehend deaktivieren. Die Kontrollleuchte zeigt eine

Reifenkontrollanzeige
Reifenkontrollanzeige anlernen
Nach Änderung der Reifenfülldrücke oder nach
Wechsel eines oder mehrerer Räder muss die Rei-
fenkontrollanzeige neu angelernt werden. Das gilt
auch nach dem Tausch der Räder z. B. von vorn
nach hinten.
● Zündung einschalten.
● Taste ⇒ Abb. 138 solange drücken, bis ein Be-
stätigungston ertönt.
● ODER Ausstattungsabhängig den Menüpunkt
C tf

Abb. 138 In der Mittelkonsole: Taste für die Rei- Reifendruck im Display des Kombi-Instruments
aufrufen und die neuen Reifendrücke speichern
O or

fenkontrollanzeige.
⇒ Seite 23.
no


N d

Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


Das System kalibriert sich im normalen Fahrbetrieb
leitenden Informationen und Sicher-
selbstständig auf die vom Fahrer eingefüllten Rei-
FI is

heitshinweise auf Seite 239.


fendrücke und die montierten Reifen. Nach einer
längeren Fahrt mit unterschiedlichen Geschwindig-
D tri

Die Reifenkontrollanzeige vergleicht mithilfe der


keiten werden die angelernten Werte übernommen
ABS-Sensoren unter anderem die Drehzahl und
und überwacht.
EN b

somit den Abrollumfang der einzelnen Räder. Eine


Veränderung des Abrollumfangs an einem oder Bei starker Belastung der Räder, z. B. hohe Zula-
mehrerer Räder wird durch die Reifenkontrollanzei- dung, ist der Reifenfülldruck vor dem Anlernen auf
ge im Kombi-Instrument angezeigt. den empfohlenen Volllast-Reifenfülldruck zu erhö-
TI utio

hen ⇒ Seite 306.


Veränderungen des Abrollumfangs
AL n!

Der Abrollumfang des Reifens kann sich verän- WARNUNG


dern:
Der unsachgemäße Gebrauch der Einstelltas-
● Wenn der Reifenfülldruck manuell verändert te kann dazu führen, dass die Reifenkontroll-
wurde. anzeige falsche Warnungen ausgibt oder
● Wenn der Reifenfülldruck zu niedrig ist. trotz gefährlich niedrigem Reifenfülldruck
keine Warnung ausgibt. Darauf achten, dass
● Wenn der Reifen Strukturschäden hat. der Reifenfülldruck aller Räder korrekt ist, be-
● Wenn das Fahrzeug einseitig belastet ist. vor die Einstelltaste gedrückt wird.
● Wenn die Räder einer Achse stärker belastet
Die Reifenkontrollanzeige funktioniert nicht,
sind, z. B. bei hoher Zuladung.
wenn das ESC bzw. ABS eine Störung hat
● Wenn Schneeketten montiert sind. ⇒ Seite 205.
● Wenn ein Notrad montiert ist.
Nach einer Warnung über einen zu niedrigen
● Wenn ein Rad pro Achse gewechselt wurde. Reifenfülldruck muss das Fahrzeug für etwa
Die Reifenkontrollanzeige  kann unter bestimm- eine Minute stehen und darf nicht bewegt werden.
ten Bedingungen verzögert oder gar nichts anzei- Alternativ kann die Zündung aus- und wieder ein-
gen, z. B. bei sportlicher Fahrweise, auf winterli- geschaltet werden. Erst dann kann die Reifenkon-
chen oder unbefestigten Straßen oder beim Fah- trollanzeige über die Taste ⇒ Abb. 138 neu ange-
[Link].00

ren mit Schneeketten. lernt werden. 

Fahrerassistenzsysteme 241
Bei Schneekettenbetrieb kann es zu einer
Fehlanzeige kommen, weil die Schneeketten
den Radumfang vergrößern. 

C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

242 Während der Fahrt


Klima
Heizen, Lüften, Kühlen

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
WARNUNG
genden Themen:
Schlechte Sichtverhältnisse durch alle Fens-
Bedienungselemente der Klimaanlage und
terscheiben erhöhen das Risiko von Kollisio-
der Climatronic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244
nen und Unfällen, die schwere Verletzungen
Bedienungselemente für Heiz- und verursachen können.
Frischluftsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 246
● Immer sicherstellen, dass alle Fenster-
Betriebshinweise für
scheiben frei von Eis, Schnee und Beschlag
Heiz- und Frischluftsystem . . . . . . . . . . . . . . . . 247
sind, um gute Sichtverhältnisse nach außen
Betriebshinweise für Klimaanlage und zu haben.
Climatronic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 247
● Die größtmögliche Heizleistung und das
Luftaustrittsdüsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 248
schnellstmögliche Abtauen der Scheiben
C tf

Umluftbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 249
kann nur erreicht werden, wenn der Motor
Elektrischer Dachlüfter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250 seine Betriebstemperatur erreicht hat. Erst
O or

losfahren, wenn gute Sichtverhältnisse vor-


no

Anzeigen der Climatronic-Informationen


N d

handen sind.
Im Bildschirm des werkseitig eingebauten Radios ● Immer sicherstellen, dass das Heiz- und
FI is

oder Navigationssystems werden Informationen Frischluftsystem bzw. die Klimaanlage und


der Climatronic kurzzeitig angezeigt. die beheizbare Heckscheibe richtig benutzt
D tri

Die Einheiten der Temperaturanzeigen können im werden, um gute Sichtverhältnisse nach au-
werkseitig eingebauten Radio bzw. Navigations- ßen zu haben.
EN b

system angezeigt und je nach Fahrzeugausstat- ● Niemals den Umluftbetrieb über einen län-
tung im Menü Einstellungen im Kombi-Instru- geren Zeitraum benutzen. Bei ausgeschalte-
ment umgestellt werden. ter Kühlanlage können im Umluftbetrieb die
TI utio

Fensterscheiben sehr schnell beschlagen


Der Staub- und Pollenfilter
und die Sichtverhältnisse sehr stark ein-
Der Staub- und Pollenfilter mit Aktivkohleeinsatz
AL n!

schränken.
reduziert in den Fahrzeuginnenraum eindringende
● Umluftbetrieb immer ausschalten, wenn er
Verunreinigungen der Außenluft.
nicht benötigt wird.
Der Staub- und Pollenfilter muss regelmäßig ge-
wechselt werden, um nicht die Leistung des WARNUNG
Heiz- und Frischluftsystems bzw. der Klimaanlage
zu beeinträchtigen. Verbrauchte Luft kann zu einer schnellen Er-
müdung und zur Unkonzentriertheit des Fah-
Wenn die Wirkung des Filters durch den Betrieb rers führen, was Kollisionen, Unfälle und
des Fahrzeugs in stark schadstoffbelasteter Au- schwere Verletzungen verursachen kann.
ßenluft vorzeitig nachlässt, muss der Staub- und
Pollenfilter ggf. zwischen den Service-Ereignissen ● Niemals das Gebläse über einen längeren
gewechselt werden. Zeitraum ausschalten und niemals den Um-
luftbetrieb über einen längeren Zeitraum be-
Ergänzende Informationen und nutzen, da keine Frischluft in den Innenraum
Warnhinweise: gelangt. 
● Außenansichten ⇒ Seite 6
● Volkswagen Informationssystem ⇒ Seite 23
● Scheibenwischer und -wascher ⇒ Seite 114
[Link].00

● Standheizung (Zusatzheizung) ⇒ Seite 252


● Fahrzeug außen pflegen und reinigen
⇒ Seite 290

Klima 243
Bei hoher Außenluftfeuchtigkeit und hohen
HINWEIS
Außentemperaturen kann Kondenswasser
● Wenn der Verdacht besteht, dass die Klima- vom Verdampfer der Kühlanlage abtropfen und un-
anlage beschädigt wurde, Klimaanlage aus- ter dem Fahrzeug eine Wasserlache bilden. Das ist
schalten. Dadurch können Folgeschäden ver- normal und kein Zeichen von Undichtigkeit!
mieden werden. Klimaanlage von einem Fach-
betrieb prüfen lassen. Um die Heiz- bzw. Kühlleistung nicht zu be-
einträchtigen und das Beschlagen der Schei-
● Reparaturarbeiten an der Klimaanlage erfor-
ben zu verhindern, muss der Lufteinlass vor der
dern besondere Sachkenntnisse und Spezial-
Frontscheibe frei von Eis, Schnee oder Blättern
werkzeuge. Volkswagen Nutzfahrzeuge emp-
sein.
fiehlt dafür den Volkswagen Nutzfahrzeuge
Partner. Die größtmögliche Heizleistung und das
schnellstmögliche Abtauen der Scheiben
Bei ausgeschalteter Kühlanlage wird die an-
können nur erreicht werden, wenn der Motor seine
gesaugte Außenluft nicht entfeuchtet. Um ein
Betriebstemperatur erreicht hat. 
Beschlagen der Scheiben zu vermeiden, empfiehlt
Volkswagen Nutzfahrzeuge, die Kühlanlage (Kli-
makompressor) eingeschaltet zu lassen. Dazu Tas-
te  drücken. Die Kontrollleuchte in der Taste
muss leuchten.
C tf
O or

Bedienungselemente der Klimaanlage und der Climatronic


no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

Abb. 139 In der Mittelkonsole: Bedienungselemente der Klimaanlage (manuell).

Abb. 140 In der Mittelkonsole: Bedienungselemente der Climatronic. 

244 Während der Fahrt


 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-
leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 243.
Leuchtende LEDs in den Bedienungselementen
zeigen an, ob die jeweilige Funktion aktiv ist.

Um eine Funktion ein- oder auszuschalten, die ent-


sprechende Taste drücken. Bei eingeschalteter
Funktion leuchtet in der Taste eine Kontrollleuchte.
Zum Ausschalten der Funktion Taste noch einmal
drücken.

Ergänzende Informationen. Klimaanlage (manuell) ⇒ Abb. 139 und Climatronic


Taste, Regler
⇒ Abb. 140.
Temperatur.
Klimaanlage (manuell): Regler drehen, um die Temperatur entsprechend einzustel-
len.
1 Temperatur
In der Position  / wird die maximale Kühlleistung bereitgestellt. Der Umluftbetrieb
 ... 
und die Kühlanlage werden automatisch eingeschaltet.
Climatronic: Linke und rechte Seite getrennt einstellbar. Regler drehen, um die Tem-
peratur entsprechend einzustellen. Temperatur wird am äußeren Ring angezeigt.
C tf

Klimaanlage (manuell): Stufe 0: Gebläse und Klimaanlage (manuell) ausgeschaltet,


2 Gebläse Stufe 4: Höchste Gebläsestufe.
O or

 ...  Climatronic: Die Stärke des Gebläses wird automatisch geregelt. Das Gebläse kann
no

auch manuell eingestellt werden.


N d

Klimaanlage (manuell): Regler stufenlos drehen, um den Luftstrom in die gewünsch-


FI is

te Richtung einzustellen.
3 Luftverteilung
Climatronic: Der Luftstrom wird automatisch eingestellt. Er kann über die Tasten 3
auch manuell eingestellt werden.
D tri

Klimaanlage (manuell): Defrostfunktion. Luftverteilung auf die Frontscheibe. Der Um-


EN b

luftbetrieb wird in dieser Position automatisch ausgeschaltet bzw. gar nicht einge-
 schaltet.
Stärke des Gebläses erhöhen, um die Frontscheibe möglichst schnell von Beschlag
zu befreien. Zur Entfeuchtung der Luft wird die Kühlanlage automatisch eingeschaltet.
TI utio

Climatronic: Defrostfunktion. Die angesaugte Außenluft wird an die Frontscheibe ge-


leitet und der Umluftbetrieb automatisch ausgeschaltet. Um die Frontscheibe mög-
AL n!

 lichst schnell von Beschlag zu befreien, wird die Luft bei Temperaturen über etwa
+3 °C (+38 °F) entfeuchtet und das Gebläse auf eine hohe Gebläsestufe eingestellt.

 Climatronic: Luftverteilung nach oben.

 Luftverteilung auf den Oberkörper über die Luftaustrittsdüsen in der Instrumententafel.

 Luftverteilung in den Fußraum.

 Luftverteilung zur Frontscheibe und in den Fußraum.

A/C Taste drücken, um die Kühlanlage ein- oder auszuschalten.


Heckscheibenbeheizung: Funktioniert nur bei laufendem Motor und schaltet sich spä-
 testens nach 10 Minuten selbstständig aus.

Umluftbetrieb ⇒ Seite 249.



Climatronic: Automatischer Umluftbetrieb ⇒ Seite 249.

[Link].00

Sofortheiztaste der Standheizung ⇒ Seite 252.


 

Klima 245
Ergänzende Informationen. Klimaanlage (manuell) ⇒ Abb. 139 und Climatronic
Taste, Regler
⇒ Abb. 140.
Klimaanlage (manuell): Gebläseschalter auf Stufe 0 drehen.
Ausschalten
Climatronic: Taste OFF drücken oder Gebläse manuell auf 0 stellen. Bei ausgeschal-

teter Anlage leuchtet in der Taste OFF eine Kontrollleuchte auf.
Climatronic: Temperatureinstellungen der Fahrerseite für die Beifahrerseite überneh-
men: Wenn die Kontrollleuchte in der Taste  leuchtet, gelten die Temperaturein-
 stellungen der Fahrerseite auch für die Beifahrerseite. Taste drücken oder Tempera-
turregler für die Beifahrerseite betätigen, um unterschiedliche Temperatureinstellun-
gen für die Beifahrerseite einzustellen. In der Taste leuchtet keine Kontrollleuchte.
Climatronic: Automatische Regelung für Temperatur, Gebläse und Luftverteilung.
Taste drücken: Die Funktion AUTO High (hohe Gebläseleistung) ist eingeschaltet. In
 der Taste leuchtet die rechte Kontrollleuchte.
Taste erneut drücken: Die Funktion AUTO Low (geringe Gebläseleistung) ist einge-
schaltet. In der Taste leuchtet die linke Kontrollleuchte.

WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)

Niemals das Gebläse über einen längeren ● Verbrauchte Luft kann zu einer schnellen
C tf

Zeitraum ausschalten, da keine Frischluft in Ermüdung und zur Unkonzentriertheit des


den Innenraum gelangt. Fahrers und der Mitfahrer führen, was Unfälle
O or

und schwere Verletzungen verursachen kann. 


no
N d
FI is

Bedienungselemente für Heiz- und Frischluftsystem


D tri
EN b
TI utio
AL n!

Abb. 141 In der Mittelkonsole: Drehregler des Heiz- und Frischluftsystems mit Bedienungselementen bei
Fahrzeugen ohne Standheizung (A) oder mit Standheizung (B).

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 243.

Taste, Reg-
Ergänzende Informationen. Heiz- und Frischluftsystem ⇒ Abb. 141.
ler
1 Tempe-
ratur Stufenlos einstellbar.
 ... 
2 Gebläse Stufe 0: Gebläse und Heiz- und Frischluftsystem ausgeschaltet.
 ...   Stufe 4: Höchste Gebläsestufe.
3 Luftver-
Stufenlos einstellbar. 
teilung

246 Während der Fahrt


Taste, Reg-
Ergänzende Informationen. Heiz- und Frischluftsystem ⇒ Abb. 141.
ler

Umluftbetrieb ⇒ Seite 249.



Sofortheiztaste der Standheizung ⇒ Seite 252.

Heckscheibenbeheizung: Funktioniert nur bei laufendem Motor und schaltet sich spätestens
 nach 10 Minuten selbstständig aus.
Luftverteilung auf die Frontscheibe. Der Umluftbetrieb wird in dieser Position automatisch
 ausgeschaltet bzw. gar nicht eingeschaltet.

 Luftverteilung auf den Oberkörper.

 Luftverteilung in den Fußraum.

 Luftverteilung zur Frontscheibe und in den Fußraum.

Ausschal-
ten Gebläseschalter auf Stufe 0 drehen.
C tf

 
O or
no
N d

Betriebshinweise für Heiz- und Frischluftsystem


FI is

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- Einstellung für optimale Sichtverhältnisse
D tri

leitenden Informationen und Sicher- ● Umluftbetrieb ausschalten ⇒ Seite 249.


heitshinweise auf Seite 243.
● Gebläse auf Stufe 1 oder 2 stellen.
EN b

Um die Heizleistung nicht zu beeinträchtigen und ● Alle Luftaustrittsdüsen in der Instrumententafel


das Beschlagen der Scheiben zu verhindern, muss öffnen ⇒ Seite 248.
der Lufteinlass vor der Frontscheibe frei von Eis, ● Luftverteilungsregler in gewünschte Stellung
TI utio

Schnee oder Blättern sein. drehen. 


AL n!

Temperatur
Die gewünschte Innenraumtemperatur kann nicht
niedriger sein als die vorhandene Außenluft, da die
Heizungsanlage die Luft nicht kühlen und nicht
entfeuchten kann.

Betriebshinweise für Klimaanlage und Climatronic

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 243.
Einstellung für optimale Verkehrssicherheit
Die eingeschaltete Kühlanlage senkt im Fahrzeug-
innenraum nicht nur die Temperatur, sondern auch
die Luftfeuchtigkeit. Dadurch erhöht sich bei hoher
Die Kühlanlage für den Fahrzeuginnenraum funkti- Außenluftfeuchtigkeit das Wohlbefinden der Fahr-
oniert nur bei laufendem Motor und eingeschalte- zeuginsassen und verhindert ein Beschlagen der
tem Gebläse. Scheiben:
Die Klimaanlage arbeitet am wirkungsvollsten, Bei Klimaanlage (manuell)
wenn die Fenster geschlossen sind. Wenn jedoch
[Link].00

der Innenraum bei stehendem Fahrzeug durch ● Umluftbetrieb ausschalten ⇒ Seite 249.
Sonneneinstrahlung stark aufgeheizt ist, kann das ● Gebläse auf Stufe 1 oder 2 stellen. 
kurzzeitige Öffnen der Fenster den Abkühlvorgang
beschleunigen.

Klima 247
● Temperaturregler auf mittlere Position einstel- ● Der Motor läuft nicht.
len. ● Das Gebläse ist ausgeschaltet.
● Alle Luftaustrittsdüsen in der Instrumententafel ● Die Sicherung der Klimaanlage ist durchge-
öffnen ⇒ Seite 248. brannt.
● Luftverteilungsregler in gewünschte Stellung ● Die Umgebungstemperatur ist kälter als etwa
drehen. +3 °C (+38 °F).
● Taste  drücken, um die Kühlanlage einzu- ● Der Klimakompressor der Kühlanlage wurde
schalten. Die Kontrollleuchte in der Taste leuchtet. wegen zu hoher Motorkühlmitteltemperatur vorü-
Bei Climatronic bergehend abgeschaltet.
● Es liegt ein anderer Fehler am Fahrzeug vor.
● Taste  drücken.
Klimaanlage bei einem Fachbetrieb prüfen lassen.
● Temperatur auf +22 °C (+72 °F) einstellen.
Die Klimaanlage benötigt immer einige Minu-
● Alle Luftaustrittsdüsen in der Instrumententafel
ten, bis die eingestellte Temperatur im Innen-
öffnen ⇒ Seite 248.
raum annähernd erreicht ist.
Temperatureinheit in der Climatronic
Aufgrund von Restfeuchte in der Klimaanlage
umschalten kann nach dem Starten des Motors die Front-
Tasten  und  gedrückt halten, um die Tem- scheibe beschlagen. 
C tf

peraturanzeige von Celsius auf Fahrenheit umzu-


schalten und umgekehrt.
O or

Kühlanlage lässt sich nicht einschalten


no
N d

Wenn sich die Kühlanlage nicht einschalten lässt,


kann dies folgende Ursachen haben:
FI is
D tri

Luftaustrittsdüsen
EN b
TI utio
AL n!

Abb. 142 Luftaustrittsdüsen in der Instrumententafel.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 243.

Luftaustrittsdüsen
Damit eine ausreichende Heizleistung, Kühlung
und Luftzufuhr im Fahrzeuginnenraum erreicht
wird, die Luftaustrittsdüsen niemals ganz schließen
⇒ Abb. 142 A und ⇒ Abb. 143 B . 

Abb. 143 Im hinteren Bereich der Mittelkonsole:


Luftaustrittsdüsen für die hintere Belüftung.

248 Während der Fahrt


● Zum Öffnen und Schließen der Luftaustrittsdü- Die aus den Luftaustrittsdüsen austretende
sen Rändelrad in die gewünschte Richtung dre- und durch den ganzen Innenraum strömende
hen. Luft entweicht durch die Luftschlitze unterhalb der
● Mit dem Griff im Lüftungsgitter die Ausström- Heckscheibe aus dem Fahrzeug. Die Luftschlitze
richtung einstellen. dürfen nicht durch Kleidungsstücke oder andere
Gegenstände abgedeckt werden. 
Weitere Luftaustrittsdüsen befinden sich in den
Fußräumen sowie im hinteren Bereich des Fahr-
zeuginnenraums.

HINWEIS
Keine Lebensmittel, Medikamente oder andere
hitzeempfindliche Gegenstände vor den Luft-
austrittsdüsen platzieren. Temperaturempfindli-
che Lebensmittel, Medikamente und Gegen-
stände können durch die ausströmende Luft
beschädigt oder unbrauchbar gemacht werden.
C tf

Umluftbetrieb
O or

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
no
N d

auf Seite 243.


FI is

Grundsätzliches
Es gibt unterschiedliche Arten des Umluftbetriebs:
D tri

 Manueller Umluftbetrieb (Heiz- und Frischluftsystem).


EN b

 Manueller Umluftbetrieb (Klimaanlage (manuell)).


TI utio

Linke Kontrollleuchte in der Taste leuchtet: Manueller Umluftbetrieb (Climatronic).


 Rechte Kontrollleuchte in der Taste leuchtet: Automatischer Umluftbetrieb (Climatro-
AL n!

nic).

Im Umluftbetrieb wird verhindert, dass Außenluft in Manuellen Umluftbetrieb bei Climatronic


den Fahrzeuginnenraum gelangt. ein- und ausschalten 
Bei sehr heißen oder kalten Außentemperaturen Einschalten: Taste  so oft drücken, bis die linke
sollte kurzzeitig der manuelle Umluftbetrieb ge- Kontrollleuchte in der Taste leuchtet.
wählt werden, um den Fahrzeuginnenraum schnel- Ausschalten: Taste  so oft drücken, bis keine
ler abzukühlen oder aufzuheizen. Kontrollleuchte in der Taste mehr leuchtet.
Aus Sicherheitsgründen schaltet der Umluftbetrieb
aus, wenn die Taste  gedrückt oder der Luftver- Funktionsweise des automatischen
teilungsregler auf  gedreht wird ⇒  . Umluftbetriebs 
In Stellung  gelangt Frischluft in den Fahrzeug-
Manuellen Umluftbetrieb bei Klimaanlage innenraum. Wenn das System eine erhöhte Schad-
(manuell)  bzw. Heiz- und stoffkonzentration in der Außenluft erkennt, schal-
Frischluftsystem  ein- und ausschalten tet der Umluftbetrieb automatisch ein. Sobald der
Einschalten: Taste  bzw. Taste  so oft drü- Schadstoffgehalt wieder im Normalbereich ist,
cken, bis die Kontrollleuchte in der Taste leuchtet. schaltet der Umluftbetrieb aus.
Ausschalten: Taste  bzw. Taste  so oft drü- Unangenehme Gerüche kann das System nicht er-
[Link].00

cken, bis keine Kontrollleuchte in der Taste mehr kennen.


leuchtet. Bei folgenden Außentemperaturen und Bedingun-
gen wird nicht automatisch in den Umluftbetrieb
geschaltet: 

Klima 249
● Die Kühlanlage ist eingeschaltet (Kontrollleuch-
WARNUNG
te in der Taste A/C leuchtet) und die Umgebungs-
temperatur ist kälter als +3 °C (+38 °F). Verbrauchte Luft kann zu einer schnellen Er-
● Die Kühlanlage und der Scheibenwischer sind müdung und zur Unkonzentriertheit des Fah-
ausgeschaltet und die Umgebungstemperatur ist rers führen, was Kollisionen, Unfälle und
kälter als +10 °C (+50 °F). schwere Verletzungen verursachen kann.

● Die Kühlanlage ist ausgeschaltet, die Umge- ● Niemals den Umluftbetrieb über einen län-
bungstemperatur ist kälter als +15 °C (+59 °F) und geren Zeitraum benutzen, da keine Frischluft
der Scheibenwischer ist eingeschaltet. in den Innenraum gelangt.
● Bei ausgeschalteter Kühlanlage können
Automatischen Umluftbetrieb ein- und im Umluftbetrieb die Fensterscheiben sehr
ausschalten schnell beschlagen und die Sichtverhältnisse
Einschalten: Taste  so oft drücken, bis die sehr stark einschränken.
rechte Kontrollleuchte in der Taste leuchtet. ● Umluftbetrieb immer ausschalten, wenn er
Ausschalten: Taste  so oft drücken, bis keine nicht benötigt wird.
Kontrollleuchte in der Taste mehr leuchtet.
HINWEIS
Automatischen Umluftbetrieb
In Fahrzeugen mit Klimaanlage bei eingeschal-
vorübergehend abschalten
tetem Umluftbetrieb nicht rauchen. Der ange-
C tf

● Taste  einmal drücken, um bei unangeneh- saugte Rauch kann sich auf dem Verdampfer
men Gerüchen vorübergehend in den manuellen
O or

der Kühlanlage sowie dem Staub- und Pollenfil-


Umluftbetrieb zu schalten. ter mit Aktivkohleeinsatz absetzen und zu dau-
no
N d

● Taste  nach mehr als 2 Sekunden erneut erhaften Geruchsbelästigungen führen.


drücken, um den automatischen Umluftbetrieb wie-
FI is

der zu aktivieren. Climatronic: Bei eingelegtem Rückwärts-


gang und während die Wisch- und Wasch-
Automatik arbeitet, schaltet der Umluftbetrieb kurz-
D tri

zeitig ein, um das Eindringen von Abgasen im


EN b

Fahrzeuginnenraum zu vermeiden. 
TI utio

Elektrischer Dachlüfter
AL n!

Abb. 144 Im Dachhimmel vorn: Schalter drehen Abb. 145 Im Dachhimmel hinten: Luftaustrittsdü-
zum Ein- und Ausschalten des elektrischen Dach- sen des elektrischen Dachlüfters einstellen.
lüfters.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 243.
Durch den elektrischen Dachlüfter verbessert sich
die Luftzirkulation im Fahrzeuginnenraum.
Die angesaugte Außenluft wird nicht klimatisiert. 

250 Während der Fahrt


Dachlüfter ein- und ausschalten Die aus den Luftaustrittsdüsen austretende
Zum Ein- und Ausschalten den Regler drehen. und durch den ganzen Innenraum strömende
Luft entweicht durch die Luftschlitze unterhalb der
Stufe 0: Gebläse ausgeschaltet. Heckscheibe aus dem Fahrzeug. Die Luftschlitze
Stufe III: Höchste Gebläsestufe. dürfen nicht durch Kleidungsstücke oder andere
Gegenstände abgedeckt werden. 
Luftaustrittsdüsen
● Zum Öffnen und Schließen die Lamellen der
Luftaustrittsdüsen auf- und zuklappen.
● Mit den Lamellen der Luftaustrittsdüsen und
durch drehen der Luftaustrittsdüsen die Ausström-
richtung einstellen.
C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Klima 251
Standheizung (Zusatzheizung)

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- GEFAHR (Fortsetzung)
genden Themen:
● Immer den die Funk-Fernbedienung sowie
Standheizung ein- oder ausschalten . . . . . . . . 253 Schlüsselanhänger mit Batterien, Ersatzbat-
Funk-Fernbedienung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 253 terien, Knopfzellen und andere Batterien, die
Standheizung programmieren . . . . . . . . . . . . . 255 größer als 20 mm sind, außerhalb der Reich-
Betriebshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255 weite von Kindern aufbewahren.
● Sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen,
Die Standheizung wird durch Kraftstoff aus dem wenn vermutet wird, dass eine Batterie ver-
Kraftstoffbehälter des Fahrzeugs versorgt und schluckt worden ist.
kann während der Fahrt sowie im Stand benutzt
werden. WARNUNG
Im Kombi-Instrument gewünschte Betriebsart Hei- Die Abgase der Standheizung enthalten unter
zen oder Lüften einstellen ⇒ Seite 255. anderem das geruch- und farblose giftige
C tf

Im Winter kann in der Betriebsart Beheizen mit Gas Kohlenmonoxid. Kohlenmonoxid kann
der eingeschalteten Standheizung vor Fahrtantritt zur Bewusstlosigkeit und zum Tod führen.
O or

die Frontscheibe von Eis, Beschlag und einer dün- ● Standheizung niemals in unbelüfteten
no

nen Schneedecke befreit werden.


N d

oder geschlossenen Räumen einschalten


Im Sommer kann in der Betriebsart Lüften der oder laufenlassen.
FI is

aufgeheizte Fahrzeuginnenraum vor Fahrtantritt ● Niemals die Standheizung so programmie-


mit Frischluft belüftet werden, um die Temperatur ren, dass sie sich in unbelüfteten oder ge-
D tri

im Fahrzeuginnenraum zu senken. schlossenen Räumen einschaltet und läuft.


EN b

Ergänzende Informationen und


WARNUNG
Warnhinweise:
● Volkswagen Informationssystem ⇒ Seite 23 Teile der Abgasanlage der Standheizung wer-
den sehr heiß. Dadurch können Brände verur-
TI utio

● Klima ⇒ Seite 243 sacht werden.


● Tanken ⇒ Seite 257 ● Fahrzeug so abstellen, dass keine Teile
AL n!

● Verbraucherinformationen (Konformitätserklä- der Abgasanlage mit leicht entflammbaren


rung) ⇒ Seite 329 Materialien unter dem Fahrzeug in Berührung
kommen, z. B. trockenes Gras.
GEFAHR
Wenn Batterien mit einem Durchmesser von HINWEIS
20 mm oder andere Lithiumbatterien ver- Keine Lebensmittel, Medikamente oder andere
schluckt werden, können innerhalb kürzester hitzeempfindliche Gegenstände vor den Luft-
Zeit schwere oder sogar tödliche Verletzun- austrittsdüsen platzieren. Temperaturempfindli-
gen die Folge sein. che Lebensmittel, Medikamente und Gegen-
stände können durch die ausströmende Luft
beschädigt oder unbrauchbar gemacht werden. 

252 Während der Fahrt


Standheizung ein- oder ausschalten

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 252.

Standheizung einschalten:
 Manuell mit der Sofortheiztaste. ⇒ Seite 244
 Manuell mit der Funk-Fernbedienung. ⇒ Seite 253
Automatisch mit einer programmierten und aktivierten Einschaltzeit. ⇒ Seite 255

Standheizung ausschalten:
 Manuell mit der Sofortheiztaste. ⇒ Seite 244
 Manuell mit der Funk-Fernbedienung. ⇒ Seite 253
Automatisch nach Ablauf der eingestellten Laufzeit. ⇒ Seite 255
Automatisch mit dem Aufleuchten der Kontrollleuchte  (Kraftstoffvorrats- ⇒ Seite 257
anzeige).
Automatisch, wenn der Ladezustand der Fahrzeugbatterie zu stark abge- ⇒ Seite 286
C tf

sunken ist.
O or

Besonderheit
no

Nach dem Ausschalten läuft die Standheizung


N d

noch eine kurze Zeit weiter, um den restlichen


FI is

Kraftstoff in der Standheizung zu verbrennen. Au-


ßerdem werden die Abgase aus der Anlage nach
draußen abgeführt. 
D tri
EN b

Funk-Fernbedienung
TI utio
AL n!

Abb. 146 Standheizung: Funk-Fernbedienung. Abb. 147 Standheizung: Batterieabdeckung der


Funk-Fernbedienung.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 252.
Abb. 146 Bedeutung
 Standheizung einschalten.
 Standheizung ausschalten.
[Link].00

A Antenne.
B Kontrollleuchte. 

Klima 253
Ein unnötiger Tastendruck in der Funk-Fernbedie- Kontrollleuchte in der Funk-Fernbedienung
nung kann dazu führen, dass die Standheizung un- Die Kontrollleuchte in der Funk-Fernbedienung gibt
beabsichtigt eingeschaltet wird. Das gilt auch, dem Benutzer nach einem Tastendruck verschie-
wenn man sich außerhalb des Wirkungsbereichs dene Rückinformationen:
befinden sollte oder die Kontrollleuchte blinkt.

Batteriekontrollleuchte B Bedeutung
Leuchtet etwa 2 Sekunden grün. Die Standheizung wurde mit  eingeschaltet.
Leuchtet etwa 2 Sekunden rot. Die Standheizung wurde mit  ausgeschaltet.
Blinkt etwa 2 Sekunden langsam grün (et-
Das Einschaltsignal wurde nicht empfangena).
wa viermal pro Sekunde).
Die Standheizung ist gesperrt.
Blinkt etwa 2 Sekunden schnell grün (etwa Mögliche Gründe: Der Kraftstoffbehälter ist fast leer, die
zehnmal pro Sekunde). Fahrzeugbatteriespannung ist zu niedrig oder es liegt eine
Störung vor.
Blinkt etwa 2 Sekunden rot (etwa viermal
Das Ausschaltsignal wurde nicht empfangen a).
pro Sekunde).
Leuchtet etwa 2 Sekunden orange, danach Die Batterie in der Funk-Fernbedienung ist schwach. Das
C tf

grün bzw. rot. Ein- bzw. Ausschaltsignal wurde aber empfangen.


Leuchtet etwa 2 Sekunden orange, blinkt Die Batterie in der Funk-Fernbedienung ist schwach. Das
O or

danach grün bzw. rot. Ein- bzw. Ausschaltsignal wurde nicht empfangen.
no
N d

Die Batterie in der Funk-Fernbedienung ist entladen. Das


Blinkt etwa 5 Sekunden orange.
Ein- bzw. Ausschaltsignal wurde nicht empfangen.
FI is

a) Funk-Fernbedienung befindet sich außerhalb der Reichweite. Abstand zum Fahrzeug verringern und entsprechende Taste erneut
drücken.
D tri

Batterie in der Funk-Fernbedienung Eine optimale Reichweite wird erzielt, wenn die
EN b

ersetzen Funk-Fernbedienung mit der Antenne


Wenn die Kontrollleuchte in der Funk-Fernbedie- ⇒ Abb. 146 A nach oben senkrecht gehalten wird.
nung B bei Tastendruck nicht aufleuchtet, muss Dabei die Antenne nicht mit den Fingern oder der
Handfläche abdecken.
TI utio

die Batterie in der Funk-Fernbedienung in Kürze


ersetzt werden. Der Abstand zwischen Funk-Fernbedienung und
Fahrzeug muss mindestens 2 Meter betragen.
AL n!

Die Batterie befindet sich auf der Rückseite der


Funk-Fernbedienung unter einer Abdeckung.
HINWEIS
● Mit einem flachen, stumpfen Gegenstand,
● In der Funk-Fernbedienung befinden sich
z. B. mit einer Münze, den Schlitz entgegen der
elektronische Bauteile. Deshalb die Funk-Fern-
Pfeilrichtung bis zur Markierung drehen, um die
bedienung vor Nässe, starken Erschütterungen
Abdeckung ⇒ Abb. 147 zu öffnen.
und direkter Sonneneinstrahlung schützen.
● Batterie entnehmen.
● Ungeeignete Batterien können die Funk-
● Neue Batterie einsetzen. Dabei auf die richtige Fernbedienung beschädigen. Eine entladene
Polarität achten und Batterien in gleicher Ausfüh- Batterie nur durch eine neue Batterie gleicher
rung benutzen ⇒  . Spannung, gleicher Baugröße und Spezifikati-
● Batterieabdeckung einsetzen und in Pfeilrich- on ersetzen.
tung bis zur Ausgangsmarkierung drehen.
Entladene Batterien müssen umweltgerecht
Reichweite entsorgt werden.
Der Empfänger befindet sich im Innenraum des
Die Batterie der Funk-Fernbedienung kann
Fahrzeugs. Die Reichweite der Funk-Fernbedie-
Perchlorat enthalten. Gesetzliche Bestim-
nung beträgt bei voller Batterie einige hundert Me-
mungen zur Entsorgung beachten.
ter. Hindernisse zwischen Funk-Fernbedienung
und dem Fahrzeug, schlechte Witterungsverhält- Die Funk-Fernbedienung gegen unbeabsich-
nisse sowie schwächer werdende Batterien verrin- tigte Betätigung schützen, um ein unbeab-
gern die Reichweite zum Teil ganz erheblich. sichtigtes Einschalten der Standheizung zu ver-
meiden. 

254 Während der Fahrt


Standheizung programmieren

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 252.
Menü Standheizung im Kombi-Instrument
aufrufen
● Im Hauptmenü Untermenü Standheizung aus-
wählen und Taste  im Scheibenwischerhebel
Die Beheizung oder Belüftung des Fahrzeuginnen- drücken.
raums kann zeitgesteuert für eine bestimmte Lauf-
● ODER: Pfeiltasten  oder  im Multifunkti-
zeit programmiert werden.
onslenkrad so oft drücken, bis das Menü Stand-
Vor der Programmierung im Menü Standheizung heizung angezeigt wird.
- Wochentag die Einstellung des Wochentags
prüfen ⇒  .

Menüeinträge Beschreibung
Einstellen, ob und wann die Standheizung automatisch einschalten soll. Dafür eine
Vorwahlzeit aktivieren:
– Die aktivierte Vorwahlzeit ist mit einem  gekennzeichnet.
Aktivierung – Es kann immer nur eine Vorwahlzeit aktiviert werden. Wenn eine Vorwahlzeit ak-
Deaktivieren tiviert ist, erscheint im Display Programm. Ein. Falls keine Vorwahlzeit aktiviert ist,
C tf

erscheint im Display des Kombi-Instruments Programm. Aus.


O or

– Um eine aktivierte Vorwahlzeit zu ändern, muss entweder eine andere Vorwahl-


zeit aktiviert oder Deaktivieren gewählt werden.
no
N d

Drei verschiedene Startzeiten ([Link]) einstellen, die dann im Menüpunkt Akti-


Vorwahlzeit 1
vierung ausgewählt werden können. Wenn die Standheizung nur an einem be-
FI is

Vorwahlzeit 2
stimmten Wochentag eingeschaltet werden soll, ist zusätzlich zur Startzeit der Wo-
Vorwahlzeit 3
chentag zu wählen.
D tri

Die Länge der Laufzeit beträgt etwa 10 bis 60 Minuten und kann in 5-Minuten-
Laufzeit
Schritten eingestellt werden.
EN b

Einstellen, ob der Fahrzeuginnenraum beim Einschalten der Standheizung heizen


Betriebsart
oder lüften soll.
Wochentag Den aktuellen Wochentag einstellen.
TI utio

Werkseinstell. Die Funktionen in diesem Menü auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.


AL n!

Zurück In das Hauptmenü zurückkehren.

Programmierung prüfen WARNUNG


Wenn eine Vorwahlzeit aktiviert ist, leuchtet die
Niemals so programmieren, dass sich die
Kontrollleuchte in der Sofortheiztaste  nach dem
Standheizung in unbelüfteten oder geschlos-
Ausschalten der Zündung für etwa zehn Sekunden
senen Räumen einschaltet und läuft. Abgase
auf.
der Standheizung enthalten unter anderem
das geruch- und farblose giftige Gas Kohlen-
monoxid. Kohlenmonoxid kann zur Bewusst-
losigkeit und zum Tod führen. 

Betriebshinweise

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 252.
austreten können. Die bei eingeschalteter Stand-
heizung entstehenden Abgase entweichen durch
ein Abgasrohr an der Fahrzeugunterseite.
[Link].00

Je nach Motorisierung kann bei Fahrzeugen mit


Die Abgasanlage der Standheizung, die sich unter Standheizung eine zweite Fahrzeugbatterie im Ge-
dem Fahrzeug befindet, darf nicht durch Schnee, päckraum eingebaut sein, die die Standheizung
Matsch oder andere Gegenstände blockiert oder mit Strom versorgt. 
verstopft sein. Die Abgase müssen ungehindert

Klima 255
Fahrzeuge mit Climatronic Bei eingeschalteter Standheizung sind Be-
Beim Aufheizen des Fahrzeuginnenraums wird die triebsgeräusche zu hören.
warme Luft in Abhängigkeit von der Umgebungs- Bei hoher Außenluftfeuchtigkeit und niedri-
temperatur erst auf die Frontscheibe, danach über gen Umgebungstemperaturen kann Kon-
die Luftaustrittsdüse in den Fahrzeuginnenraum denswasser aus der Abgasanlage durch die lau-
gelenkt. Durch das Einstellen der Luftaustrittsdü- fende Standheizung verdampft werden. In diesem
sen, z. B. in Richtung der Seitenfenster, kann Ein- Fall kann Wasserdampf unter dem Fahrzeug aus-
fluss auf die Luftverteilung genommen werden. treten. Es handelt sich dabei nicht um eine Be-
Die Temperatur, mit der die Standheizung den schädigung des Fahrzeugs.
Fahrzeuginnenraum aufheizt, kann abhängig von
der Umgebungstemperatur etwas höher sein, Wenn die Standheizung über einen längeren
wenn vor dem Einschalten der Standheizung der Zeitraum mehrmals läuft, entlädt sich die
Temperaturregler der Heizungs- oder Klimaanlage Fahrzeugbatterie. Um die Fahrzeugbatterie wieder
auf höchster Stufe stand. aufzuladen, zwischendurch das Fahrzeug ausrei-
chend lange fahren. Als Faustregel gilt: vorherige
Fahrzeuge mit Heizung und Klimaanlage Laufzeit gleich notwendige Fahrzeit. 
(manuell)
Zum Abtauen der Frontscheibe sollte die Luftver-
teilung  gewählt und die Temperaturwahl auf
C tf

Maximum gestellt werden. Die Gebläsestufe  wird


automatisch nach Erreichen einer bestimmten
O or

Wassertemperatur automatisch eingeschaltet.


no
N d

Wann wird die Standheizung nicht


eingeschaltet?
FI is

● Die Standheizung benötigt etwa so viel Strom


wie das Abblendlicht. Wenn der Ladezustand der
D tri

Fahrzeugbatterie zu stark abgesunken ist, schaltet


sich die Standheizung automatisch aus oder lässt
EN b

sich gar nicht erst einschalten. Dadurch werden


Probleme beim Motorstart vermieden.
● Die Aktivierung gilt immer nur für einen Heiz-
TI utio

vorgang. Die Vorwahlzeit muss für jeden Start neu


aktiviert werden.
AL n!

256 Während der Fahrt


An der Tankstelle
Tanken

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Beim Tanken das Mobiltelefon und Funk-
Kontrollleuchten und Kraftstoffvorratsanzeige 258 gerät oder andere Funkausstattungen immer
Benzin oder Diesel tanken . . . . . . . . . . . . . . . . 260 ausschalten. Durch elektromagnetische
Erdgas tanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261 Strahlungen können Funken entstehen und
Autogas tanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262 dadurch einen Brand auslösen.
Füllmengen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 263 ● Beim Tanken niemals ins Fahrzeug stei-
Kontrollen beim Tanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . 264 gen. Wenn in Ausnahmefällen ins Fahrzeug
gestiegen werden muss, Tür schließen und
Die Tankklappe befindet sich auf der hinteren lin- dabei eine metallische Oberfläche berühren,
ken Seite des Fahrzeugs. bevor wieder die Zapfpistole angefasst wird.
C tf

Dadurch werden elektrostatische Entladun-


Fahrzeuge mit einem Erdgasmotor oder Auto- gen vermieden, die einen Funkenflug zur Fol-
gasmotor haben 2 Kraftstoffbehälter: einen für
O or

ge haben können. Funken können einen


Erdgas oder Autogas und einen für Benzin
no

Brand beim Tanken auslösen.


⇒ Seite 258.
N d

● Niemals in der Nähe von offenen Flam-


Ergänzende Informationen und men, Funken oder glimmenden Gegenstän-
FI is

Warnhinweise: den, z. B. Zigaretten tanken oder einen Reser-


● Außenansichten ⇒ Seite 6 vekanister befüllen.
D tri

● Standheizung (Zusatzheizung) ⇒ Seite 252 ● Elektrostatische Entladungen sowie elekt-


EN b

romagnetische Strahlungen beim Tanken ver-


● Kraftstoff ⇒ Seite 265 meiden.
● Vorbereitungen zu Arbeiten im Motorraum ● Geltende Sicherheitshinweise der Tank-
⇒ Seite 271 stelle beachten.
TI utio

● Niemals Kraftstoff im Fahrzeug oder im


WARNUNG
Gepäckraum verschütten.
AL n!

Ein unsachgemäßer Tankvorgang und der un-


sachgemäße Umgang mit Kraftstoff können WARNUNG
Explosionen, Feuer, schwere Verbrennungen
und Verletzungen verursachen. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt
Volkswagen Nutzfahrzeuge, keinen Reserve-
● Immer sicherstellen, dass der Tankver-
kanister im Fahrzeug mitzunehmen. Aus dem
schluss richtig geschlossen ist, um das Ver-
vollen oder leeren Kanister könnte – vor al-
dampfen und Verschütten von Kraftstoff zu
lem bei einem Unfall – Kraftstoff auslaufen
vermeiden.
und sich entzünden. Das kann Explosionen,
● Kraftstoff ist hochexplosiv und leicht ent- Feuer und Verletzungen verursachen.
zündbar und kann schwere Verbrennungen
● Wenn im Ausnahmefall Kraftstoff im Re-
und andere Verletzungen verursachen.
servekanister transportiert werden soll, gilt
● Wenn beim Tanken der Motor nicht ausge- Folgendes:
schaltet oder die Zapfpistole nicht vollständig – Niemals den Reservekanister beim Be-
in den Tankeinfüllstutzen eingeführt ist, kann füllen in oder auf das Fahrzeug stellen,
Kraftstoff herausspritzen und überlaufen. bspw. Gepäckraum oder auf der Heckklap-
Dies kann Brände, Explosionen, schwere Ver- pe. Es kann eine elektrostatische Aufla-
brennungen und Verletzungen verursachen. dung während des Befüllens entstehen
● Beim Tanken müssen der Motor, die
[Link].00

und die Kraftstoffdämpfe entzünden.


Standheizung ⇒ Seite 252 und die Zündung – Immer den Reservekanister auf den Bo-
aus Sicherheitsgründen ausgeschaltet sein. den stellen. 

An der Tankstelle 257


WARNUNG (Fortsetzung) HINWEIS
– Zapfpistole beim Befüllen eines Reser- ● Übergelaufenen Kraftstoff unverzüglich von
vekanisters so weit wie möglich in die Ein- allen Fahrzeugteilen entfernen, um Beschädi-
füllöffnung stecken. gungen am Radhaus, Reifen und Fahrzeuglack
– Bei Reservekanistern aus Metall muss zu vermeiden.
die Zapfpistole beim Befüllen immer Kon-
● Betanken mit Benzin bei einem Fahrzeug
takt mit dem Kanister haben, um eine sta-
mit Dieselmotor oder Betanken mit Diesel bei
tische Aufladung zu vermeiden.
einem Fahrzeug mit Benzinmotor kann zu
– Gesetzliche Bestimmungen beim Benut- schweren und teuren Motorschäden und Schä-
zen, Verstauen und Mitführen eines Reser- den an der Kraftstoffanlage führen, die von kei-
vekanisters beachten. ner Volkswagen Nutzfahrzeuge Garantie um-
– Vergewissern, dass der Reservekanister fasst sind. Wenn das Fahrzeug falsch betankt
dem Industriestandard, bspw. ANSI wurde, auf keinen Fall den Motor starten. Fach-
bzw. ASTM F852-86, entspricht. männische Hilfe in Anspruch nehmen! Die In-
haltsstoffe dieser Kraftstoffarten können bei
VORSICHT laufendem Motor die Kraftstoffanlage und den
Motor selbst erheblich beschädigen.
Das Öffnen der Schiebetür auf der linken Sei-
te während des Tankvorgangs ist gefährlich ● Fahrzeuge mit Dieselmotor dürfen auf kei-
nen Fall mit Benzin, Kerosin, Heizöl oder ande-
C tf

und kann Verletzungen verursachen.


ren abweichenden Kraftstoffen, die nicht aus-
● Schiebetür niemals öffnen, wenn das
O or

drücklich für Dieselmotoren freigegeben sind,


Fahrzeug betankt wird.
no

betankt und gefahren werden. Andere Kraft-


N d

stoffe können zu schweren und teuren Motor-


HINWEIS schäden und Schäden an der Kraftstoffanlage
FI is

Das Öffnen der Schiebetür auf der linken Seite führen, die von keiner Volkswagen Nutzfahr-
während des Tankvorgangs ist gefährlich. Die zeuge Garantie umfasst sind.
D tri

Schiebetür und die Tankklappe können beschä-


digt werden. Kraftstoffe können die Umwelt verschmutzen.
EN b

Ausgetretene Betriebsflüssigkeiten auffangen


● Schiebetür niemals öffnen, wenn das Fahr- und fachgerecht entsorgen.
zeug betankt wird.
Eine Notentriegelung der Tankklappe ist nicht
TI utio

möglich. Gegebenenfalls fachmännische Hil-


fe in Anspruch nehmen. 
AL n!

Kontrollleuchten und Kraftstoffvorratsanzeige

Abb. 148 Im Kombi-Instrument: Kraftstoffvorrats- Abb. 149 Im Kombi-Instrument: Vorratsanzeige


anzeige für Benzin- und Dieselkraftstoff. für Erdgas oder Autogas. 

258 Während der Fahrt


 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 257.

Zeigerposition
leuchtet mögliche Ursache ⇒  Abhilfe
⇒ Abb. 148

 Kraftstoffbehälter fast leer.


rote Markierung (Pfeil) Reservemenge wird verbraucht
Bei nächster Gelegenheit tanken
⇒  .
⇒ Seite 263.

Umgehend die Geschwindigkeit
reduzieren und mit mittleren
Drehzahlen und geringer Motor-
belastung den nächsten Fach-
Wasser im Kraftstoff bei Fahrzeu- betrieb aufsuchen.
 –
gen mit Dieselmotor.a) Wenn die Warnleuchte direkt
nach dem Tanken aufleuchtet,
Motor abstellen und fachmänni-
sche Hilfe in Anspruch nehmen
C tf

⇒ Seite 265.
O or

 Fahrzeug im Autogasbetrieb.
no
N d

 Fahrzeug im Erdgasbetrieb.
FI is

a) Farbdarstellung bei Kombi-Instrument mit Farbdisplay.


D tri

Beim Einschalten der Zündung leuchten einige Bei Autogasmotoren


Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung Die gelbe Kontrollleuchte  oder  leuchtet
EN b

kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden. ⇒ Abb. 148, wenn der Benzinvorrat bis auf die Re-
Beim Aufleuchten der Kontrollleuchte  oder  servemenge verbraucht ist.
schalten sich automatisch die Standheizung und Die grüne Kontrollleuchte  leuchtet ⇒ Abb. 149,
TI utio

der kraftstoffbetriebene Zuheizer aus. wenn sich das Fahrzeug im Autogasbetrieb befin-
det.
Bei Erdgasmotoren
AL n!

Die gelbe Kontrollleuchte  oder  leuchtet Die grüne Kontrollleuchte  verlischt ⇒ Abb. 149,
⇒ Abb. 148, wenn beide Kraftstoffarten (Benzin wenn das Fahrzeug automatisch oder manuell auf
und Erdgas) bis auf die Reservemenge verbraucht Benzinbetrieb umgeschaltet wird.
sind. Besonderheit: Wenn das Fahrzeug direkt nach ei-
Die grüne Kontrollleuchte  leuchtet ⇒ Abb. 149, nem Tankvorgang über einen längeren Zeitraum
wenn sich das Fahrzeug im Erdgasbetrieb befin- geparkt wurde, kann es vorkommen, dass der Zei-
det. ger der Autogasvorratsanzeige beim Neustart nicht
exakt den gleichen Füllstand anzeigt wie direkt
Die grüne Kontrollleuchte  verlischt ⇒ Abb. 149, nach dem Tanken. Es handelt sich dabei nicht
wenn der Erdgasvorrat verbraucht ist. Der Motor zwangsweise um eine Undichtigkeit im System.
schaltet auf Benzinbetrieb um.
Besonderheit: Wenn das Fahrzeug direkt nach ei- WARNUNG
nem Tankvorgang über einen längeren Zeitraum
Das Fahren mit einem zu geringen Kraftstoff-
geparkt wurde, kann es vorkommen, dass der Zei-
vorrat kann zum Liegenbleiben im Straßen-
ger der Gasvorratsanzeige beim Neustart nicht
verkehr, zu Unfällen und schweren Verletzun-
exakt den gleichen Füllstand anzeigt wie direkt
gen führen.
nach dem Tanken. Es handelt sich dabei nicht um
eine Undichtigkeit im System, sondern um eine ● Ein zu geringer Kraftstoffvorrat kann zu ei-
[Link].00

technisch bedingte Druckabsenkung in den Erd- ner unregelmäßigen Kraftstoffzufuhr zum Mo-
gastanks nach einer Abkühlphase direkt nach dem tor führen, besonders beim Befahren von
Tanken. Steigungen oder Gefällestrecken. 

An der Tankstelle 259


WARNUNG (Fortsetzung) Der kleine Pfeil neben dem Tanksäulensym-
bol im Anzeigeinstrument ⇒ Abb. 148 zeigt
● Die Lenkung, alle Fahrerassistenzsysteme
an, auf welcher Fahrzeugseite sich die Tankklappe
und bremsunterstützenden Systeme arbeiten
befindet. 
nicht, wenn der Motor wegen Kraftstoffman-
gels oder unregelmäßiger Kraftstoffzufuhr
„stottert“ oder ausgeht.
● Immer Kraftstoff tanken, wenn der Benzin-
oder Diesel- Kraftstoffbehälter nur noch zu
1/4 gefüllt ist, um ein Liegenbleiben wegen
Kraftstoffmangels zu vermeiden.

HINWEIS
● Aufleuchtende Kontrollleuchten und ent-
sprechende Beschreibungen und Hinweise im-
mer beachten, um Fahrzeugbeschädigungen zu
vermeiden.
● Niemals den Benzin- oder Diesel- Kraftstoff-
behälter ganz leerfahren. Durch die unregelmä-
C tf

ßige Kraftstoffversorgung kann es zu Fehlzün-


dungen kommen und unverbrannter Kraftstoff
O or

in die Abgasanlage gelangen. Der Katalysator


no

oder der Dieselpartikelfilter kann dadurch be-


N d

schädigt werden!
FI is
D tri

Benzin oder Diesel tanken


EN b

Tankverschluss öffnen
● Tankklappe hinten links am Fahrzeug aufklap-
pen.
TI utio

● Tankverschluss mit Fahrzeugschlüssel entrie-


geln.
AL n!

● Tankverschluss entgegen dem Uhrzeigersinn


herausdrehen und oben auf der Tankklappe ein-
hängen ⇒ Abb. 150.

Tanken
Die richtige Kraftstoffsorte für das Fahrzeug steht
auf einem Aufkleber auf der Innenseite der Tank-
klappe ⇒ Seite 265.

Abb. 150 Geöffnete Tankklappe mit eingehäng- ● Der Kraftstoffbehälter ist voll, sobald die vor-
tem Tankverschluss. schriftsmäßig bediente automatische Zapfsäule
erstmalig abschaltet ⇒  .

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 257.
● Nach dem Abschalten nicht weitertanken! An-
sonsten füllt sich der Ausdehnungsraum im Kraft-
stoffbehälter und der Kraftstoff könnte überlaufen,
auch durch Erwärmung. 
Vor dem Tanken immer den Motor, die Zündung,
das Mobiltelefon und die Standheizung ausschal-
ten und während des Tankvorgangs ausgeschaltet
lassen.

260 Während der Fahrt


Tankverschluss schließen VORSICHT (Fortsetzung)
● Tankverschluss im Uhrzeigersinn auf den Ein- ● Schiebetür niemals öffnen, wenn das
füllstutzen schrauben, bis er hörbar einrastet. Fahrzeug betankt wird.
● Tankverschluss mit Fahrzeugschlüssel verrie-
geln. HINWEIS
● Tankklappe schließen. Die Tankklappe muss Das Öffnen der Schiebetür auf der linken Seite
bündig mit der Karosserie abschließen. während des Tankvorgangs ist gefährlich. Die
Schiebetür und die Tankklappe können beschä-
WARNUNG digt werden.
Wenn die Zapfpistole erstmalig abschaltet, ● Schiebetür niemals öffnen, wenn das Fahr-
nicht weiter tanken. Der Kraftstoffbehälter zeug betankt wird.
könnte überfüllt werden. Dadurch kann Kraft-
stoff herausspritzen und überlaufen. Dies HINWEIS
kann Brände, Explosionen und schwere Ver-
Übergelaufenen Kraftstoff unverzüglich vom
letzungen verursachen.
Fahrzeuglack entfernen, um Beschädigungen
am Radhaus, Reifen und Fahrzeuglack zu ver-
VORSICHT meiden.
Das Öffnen der Schiebetür auf der linken Sei-
C tf

te während des Tankvorgangs ist gefährlich Übergelaufener Kraftstoff kann die Umwelt
und kann Verletzungen verursachen. verschmutzen. 
O or
no
N d

Erdgas tanken
FI is

Tankverschluss öffnen
D tri

Der Gaseinfüllstutzen für die Erdgasbetankung be-


EN b

findet sich hinter der Tankklappe neben dem Ben-


zineinfüllstutzen.
● Tankklappe hinten links am Fahrzeug aufklap-
TI utio

pen.
● Tankverschluss mit Fahrzeugschlüssel entrie-
AL n!

geln.

Tanken
Besonderheit: Bei sehr hohen Umgebungstempe-
raturen kann der Überhitzungsschutz die Erdgas-
Betankungsanlage automatisch abschalten, so
dass nicht die gewohnte Füllmenge erreicht wird.
Abb. 151 Bei geöffneter Tankklappe: Gaseinfülls-
tutzen 1 , Dichtring des Gaseinfüllstutzens 2 . ● Kappe vom Gaseinfüllstutzen ⇒ Abb. 151 1
abziehen.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 257.
● Füllkupplung der Betankungsanlage auf den
Gaseinfüllstutzen stecken.
● Der Kraftstoffbehälter ist voll, wenn der Kom-
pressor der Betankungsanlage sich automatisch
Vor dem Tanken Motor, Zündung, Mobiltelefon und
abschaltet.
Standheizung ausschalten ⇒  .
● Zum vorzeitigen Beenden des Tankvorgangs
Bedienungsanleitung der Erdgas-Betankungsanla- Stopptaste der Betankungsanlage drücken. 
ge lesen und beachten.
Das Fahrzeug darf ausschließlich mit Erdgas
[Link].00

(Compressed Natural Gas oder CNG) betankt wer-


den ⇒ Seite 265. Das Betanken mit anderen Erd-
gassorten (z. B. flüssiges Erdgas (LNG) oder Hy-
than) ist nicht zulässig ⇒  .

An der Tankstelle 261


Tankverschluss schließen Die Füllkupplungen der Erdgas-Betankungs-
● Prüfen, ob der Dichtring 2 des Gaseinfüllstut- anlagen können unterschiedlich in der Hand-
zens auf die Füllkupplung gerutscht ist. Gegebe- habung sein. Bei Unkenntnis die Betankung vom
nenfalls Dichtring wieder in den Gaseinfüllstützen geschulten Tankstellenpersonal durchführen las-
einsetzen. sen.
● Kappe auf den Gaseinfüllstutzen drücken. Geräusche, die während des Tankvorgangs
● Tankklappe schließen. Die Tankklappe muss auftreten, sind normal und deuten nicht auf
bündig mit der Karosserie abschließen. eine mögliche Beschädigung des Systems hin.

Die Erdgasanlage des Fahrzeugs ist sowohl


WARNUNG für die Betankung am Kleinkompressor
Der unsachgemäße Umgang mit Erdgas kann (Langsambetankung) als auch für die Betankung
Explosionen, Feuer, schwere Verbrennungen an Erdgastankstellen mit Großkompressoren
und Verletzungen oder Fahrzeugbeschädi- (Schnellbetankung) geeignet. 
gungen verursachen.
● Immer komprimiertes Erdgas (CNG) tan-
ken.
● Niemals andere Erdgassorten tanken,
z. B. LNG oder Hythan.
C tf

● Niemals Änderungen am Gaseinfüllstut-


O or

zen vornehmen oder nicht zugelassene Tank-


adapter verwenden.
no
N d

WARNUNG
FI is

Erdgas ist hochexplosiv und leicht entzünd-


bar. Der unsachgemäße Umgang mit Erdgas
D tri

kann Unfälle, schwere Verbrennungen und


andere Verletzungen verursachen.
EN b

● Vor dem Erdgastanken den Einfüllstutzen


richtig verrasten. Den Tankvorgang sofort ab-
brechen, wenn Gasgeruch festgestellt wird.
TI utio
AL n!

Autogas tanken

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 257.

Vor dem Tanken Motor, Zündung, Mobiltelefon und


Standheizung ausschalten ⇒  .
Bedienungsanleitung der Autogas-Betankungsan-
lage lesen und beachten.

Tankverschluss öffnen
Der Gaseinfüllstützen für die Autogasbetankung
befindet sich hinter der Tankklappe neben dem
Benzineinfüllstutzen.
● Tankklappe hinten links am Fahrzeug aufklap-
Abb. 152 Bei geöffneter Tankklappe: Kappe vom
pen.
Gaseinfüllstutzen 1 und Gaseinfüllstutzen 2 .
● Auf den vorderen Bereich der Tankklappe drü-
cken und aufklappen. 

262 Während der Fahrt


Tanken WARNUNG (Fortsetzung)
● Kappe ⇒ Abb. 152 1 vom Gaseinfüllstutzen ● Autogas ist hochexplosiv und leicht ent-
abziehen. zündbar.
● Benötigten Adapter auf den Gaseinfüllstutzen ● Nach dem Tankvorgang kann eine geringe
2 schrauben. Menge Autogas entweichen. Bei Hautkontakt
● Betankung wie in der Anleitung der Betan- besteht die Gefahr von Erfrierungen.
kungsanlage beschrieben durchführen.
Zum Lieferumfang des Fahrzeugs gehört ein
● Der Kraftstoffbehälter ist voll, wenn der Kom- landesüblicher Adapter. Generell empfiehlt es
pressor der Betankungsanlage sich automatisch sich, alle Adapter anzuschaffen und im Fahrzeug
abschaltet. mitzuführen, da in einigen Ländern unterschiedli-
● Zum vorzeitigen Beenden des Tankvorgangs che Füllsysteme verbreitet sind.
Taste der Betankungsanlage loslassen.
Bei sehr hohen Umgebungstemperaturen
Tankverschluss schließen kann der Überhitzungsschutz die Autogas-
● Adapter vom Gaseinfüllstutzen 2 abschrau- Betankungsanlage automatisch abschalten.
ben.
Bei sehr hohen Umgebungstemperaturen
● Kappe 1 auf den Gaseinfüllstutzen drücken. kann der Druck im Autogasvorratsbehälter
● Tankklappe schließen. Die Tankklappe muss des Fahrzeugs gleich oder höher sein als der
C tf

bündig mit der Karosserie abschließen. Druck im Gastank der Autogas-Betankungsanlage.


Aus physikalischen Gründen ist ein Betanken des
O or

WARNUNG Fahrzeugs dann nicht möglich.


no
N d

Ein unsachgemäßer Umgang mit Autogas Die Füllkupplungen der Autogas-Betankungs-


kann Explosionen, Feuer, schwere Verbren- anlagen können unterschiedlich in der Hand-
FI is

nungen und andere Verletzungen verursa- habung sein. Bei Unkenntnis die Betankung vom
chen. geschulten Tankstellenpersonal durchführen las-
D tri

sen.
EN b

Geräusche, die während des Tankvorgangs


auftreten, sind normal und deuten nicht auf
eine mögliche Beschädigung des Systems hin. 
TI utio
AL n!

Füllmengen

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 257.

Füllmenge des Kraftstoffbehälters


Benzin- und Dieselmotoren mit etwa 61,0 l,
Frontantrieb davon etwa 7,0 l Reserve.
Dieselmotoren mit Allradan- etwa 64,0 l,
trieb davon etwa 6,0 l Reserve.
Erdgas: etwa 26 kg (Caddy) oder 37 kg (Caddy Maxi).
Erdgasmotora)
Benzin: etwa 11,5 l, davon Reserve etwa 3,0 l.
Autogas: etwa 45,0 l.
Autogasmotorb)
Benzin: etwa 61,0 l, davon Reserve etwa 7,0 l.
a) Die Füllmenge hängt von der Leistungsfähigkeit und Beschaffenheit der Erdgas-Betankungsanlage ab. Die angegebene Füllmen-
ge setzt das Erreichen eines Befülldrucks von 200 bar voraus.
b) Die Füllmenge hängt von der Außentemperatur und Beschaffenheit der Autogas-Betankungsanlage ab. Bei sehr hohen Außen-
[Link].00

temperaturen besteht die Möglichkeit, dass der Autogasvorratsbehälter nicht mit der vollständigen Füllmenge betankt werden
kann. 

An der Tankstelle 263


Kontrollen beim Tanken

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 257.

Checkliste
Arbeiten am Motor und im Motorraum nur dann selbst durchführen, wenn man mit den notwendigen Hand-
lungen sowie den allgemein gültigen Sicherheitsvorkehrungen vertraut ist und wenn die richtigen Betriebs-
mittel und Betriebsflüssigkeiten sowie geeignete Werkzeuge zur Verfügung stehen ⇒ Seite 271, Vorberei-
tungen zu Arbeiten im Motorraum! Andernfalls alle Arbeiten von einem Fachbetrieb durchführen lassen.
Darauf achten, dass regelmäßig, am besten beim Tanken, Folgendes kontrolliert wird:
 Scheibenwaschwasserstand ⇒ Seite 114
 Motorölstand ⇒ Seite 276
 Motorkühlmittelstand ⇒ Seite 281
 Bremsflüssigkeitsstand ⇒ Seite 205
 Reifenfülldruck ⇒ Seite 306
 Fahrzeugbeleuchtung ⇒ Seite 104, die für die Verkehrssicherheit notwendig ist:
C tf

– Blinklichter
– Standlicht, Abblendlicht und Fernlicht
O or

– Rückleuchten
no
N d

– Bremslichter
– Nebelschlussleuchte
FI is

Informationen zum Glühlampenwechsel


D tri

⇒ Seite 363. 
EN b
TI utio
AL n!

264 Während der Fahrt


Kraftstoff

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
WARNUNG
genden Themen:
Der unsachgemäße Umgang mit Kraftstoff
Benzinkraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265
kann Explosionen, Feuer, schwere Verbren-
Dieselkraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 266 nungen und andere Verletzungen verursa-
Erdgas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 268 chen.
Autogas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269 ● Kraftstoff ist hochexplosiv und leicht ent-
zündbar.
Die zu tankende Art des Kraftstoffs ist abhängig
von der Motorisierung des Fahrzeugs. Auf der In- ● Niemals in der Nähe von offenen Flam-
nenseite der Tankklappe befindet sich werkseitig men, Funken oder glimmenden Gegenstän-
ein Aufkleber mit der Angabe der benötigten Kraft- den, z. B. Zigaretten, mit Kraftstoff hantieren.
stoffart für das jeweilige Fahrzeug. ● Offene Feuer, heiße Teile und Funken vom
Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, grundsätz- Kraftstoff fernhalten.
C tf

lich schwefelarmen oder schwefelfreien Kraftstoff ● Beim Umgang mit Kraftstoff das Mobiltele-
zu tanken, um einen geringeren Kraftstoffver- fon und Funkgerät ausschalten. Durch elekt-
O or

brauch zu erzielen und Motorschäden vorzubeu- romagnetische Strahlungen können Funken


no

gen. entstehen und dadurch einen Brand auslö-


N d

sen.
Wenn während der Fahrt ein unrunder Motorlauf
● Elektrostatische Entladungen sowie elekt-
FI is

oder Motorruckeln auftreten sollte oder eine Warn-


leuchte aufleuchtet, kann das auf eine schlechte romagnetische Strahlungen in der Nähe von
oder unzureichende Kraftstoffqualität zurückzufüh- Kraftstoffen vermeiden.
D tri

ren sein, z. B. Wasser im Kraftstoff. Beim Auftreten ● Niemals Kraftstoff im Fahrzeug oder im
EN b

dieser Symptome umgehend die Geschwindigkeit Gepäckraum verschütten.


reduzieren und mit mittleren Drehzahlen und gerin- ● Geltende Sicherheitshinweise und örtliche
ger Motorbelastung den nächsten Fachbetrieb auf- Vorschriften zum Umgang mit Kraftstoffen
suchen. Wenn diese Symptome direkt nach dem beachten.
TI utio


Tanken auftreten, sollte – auch um Folgeschäden
zu vermeiden – umgehend der Motor abgestellt
AL n!

und fachmännische Hilfe in Anspruch genommen


werden.

Ergänzende Informationen und


Warnhinweise:
● ⇒ Heft Serviceplan
● Tanken ⇒ Seite 257
● Motorsteuerung und Abgasanlage ⇒ Seite 332

Gilt nicht in Russland

Benzinkraftstoff

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 265.
Benzinsorten
Fahrzeuge mit Benzinmotor müssen mit bleifreiem
Benzin entsprechend der europäischen Norm
EN 228 gefahren werden ⇒  . Es können Kraft-
[Link].00

stoffe mit einem maximalen Ethanolanteil von 10 %


(E10) getankt werden. 

An der Tankstelle 265


Die Benzinsorten unterscheiden sich in der Oktan- Metallische Additive können auch in Benzinzusät-
zahl, z. B. 91, 95, 98 oder 99 ROZ (ROZ = „Re- zen enthalten sein, die zur Verbesserung der
search-Oktanzahl“). Das Fahrzeug kann mit Ben- Klopffestigkeit oder zur Steigerung der Oktanzahl
zin betankt werden, das eine höhere Oktanzahl angeboten werden ⇒  .
hat, als der Motor benötigt. Das hat jedoch keine
Vorteile in Bezug auf den Kraftstoffverbrauch oder HINWEIS
die Motorleistung. Wenn Benzin der Norm EN 228
● Vor dem Tanken von Benzinkraftstoff prü-
nicht verfügbar ist, sind beim Volkswagen Nutz-
fen, ob die Angabe der Kraftstoffnorm an der
fahrzeuge Partner und Tankstellen Informationen
Tanksäule den Anforderungen des Fahrzeugs
erhältlich, welche Kraftstoffe der Norm EN 228 ent-
entspricht.
sprechen.
● Nur Kraftstoff entsprechend der Norm
Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, für die Ben- EN 228 mit ausreichender Oktanzahl tanken.
zinmotoren schwefelarmen oder schwefelfreien Andernfalls können erhebliche Schäden am
Kraftstoff zu tanken, um einen geringeren Kraft- Motor und an der Kraftstoffanlage auftreten.
stoffverbrauch zu erzielen. Außerdem können Leistungsminderung und
Benzinzusätze der Ausfall des Motors die Folge sein.
Die Benzinqualität beeinflusst Laufverhalten, Leis- ● Das Verwenden ungeeigneter Benzinzusätze
tung und Lebensdauer des Motors. Deshalb Quali- (Additive) kann erhebliche Motorschäden ver-
ursachen und den Katalysator beschädigen.
C tf

tätsbenzin mit entsprechenden, bereits von der Mi-


neralölindustrie beigemischten, metallfreien Ben- ● Wenn im Notfall Benzinkraftstoff mit zu
O or

zinzusätzen (Additiven) tanken. Diese Benzinzu- niedriger Oktanzahl getankt werden muss, darf
der Motor nur mit mittleren Drehzahlen und mit
no

sätze wirken korrosionsschützend, reinigen die


N d

Kraftstoffanlage und beugen Ablagerungen im Mo- geringer Motorbelastung gefahren werden. Ho-
tor vor. he Drehzahlen und starke Motorbelastung ver-
FI is

meiden. Andernfalls kann ein Motorschaden


Wenn kein Qualitätsbenzin mit metallfreien Benzin-
die Folge sein! Sobald wie möglich Kraftstoff
zusätzen zur Verfügung steht oder Motorstörungen
D tri

mit ausreichender Oktanzahl nachtanken.


auftreten, sind die erforderlichen Benzinzusätze
(Additive) beim Tanken beizumischen ⇒  . ● Kraftstoffe, die an der Zapfsäule als metall-
EN b

haltig gekennzeichnet sind, dürfen nicht ver-


Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt die wendet werden. Auch LRP-Kraftstoffe (lead re-
„Volkswagen und Audi Original Kraftstoffzusätze placement petrol) enthalten metallische Additi-
für Benzinmotoren“. Beim Volkswagen Nutzfahr-
TI utio

ve in hohen Konzentrationen. Gefahr von Mo-


zeuge Partner sind diese Zusätze sowie Informati- torschäden!
onen über die Anwendung erhältlich.
AL n!

● Bereits eine Tankfüllung mit bleihaltigem


Nicht alle Benzinzusätze (Additive) haben sich als Kraftstoff oder anderen metallischen Additiven
wirksam erwiesen. Das Verwenden ungeeigneter kann, neben einer Verschlechterung der Kataly-
Benzinzusätze (Additive) kann erhebliche Motor- satorwirkung, auch zu erheblichen Katalysator-
schäden verursachen und den Katalysator beschä- und Motorschäden führen. 
digen. Benzinzusätze mit metallischen Additiven
dürfen auf keinen Fall verwendet werden.

Gilt nicht in Russland

Dieselkraftstoff

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 265.
Bei Dieselkraftstoffen mit erhöhtem Schwefelanteil
gelten kürzere Service-Intervalle ⇒ Heft Service-
plan ⇒  . In welchen Ländern ein erhöhter Schwe-
felgehalt im Dieselkraftstoff enthalten ist, kann bei
Dieselkraftstoff einem Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner erfragt
Dieselkraftstoff muss der europäischen Norm werden. 
EN 590 (in Deutschland DIN EN 590) entsprechen.

266 Während der Fahrt


Wenn Dieselkraftstoff der Norm EN 590 nicht ver- Wenn sich nur noch wenig Kraftstoff im Kraftstoff-
fügbar ist, sind beim Volkswagen Nutzfahrzeuge behälter befindet (Reserve), schaltet der Zuheizer
Partner und Tankstellen Informationen erhältlich, automatisch aus.
welche Dieselkraftstoffe der Norm EN 590 entspre-
chen. WARNUNG
Kraftstoffzusätze, sogenannte Fließverbesserer, Niemals einen Startbeschleuniger verwen-
oder ähnliche Mittel dürfen dem Dieselkraftstoff den. Ein Startbeschleuniger kann explodieren
nicht beigemischt werden. oder zu einem plötzlichen Hochdrehen des
Motors führen, was schwere Verletzungen
Winterdiesel und Motorschäden verursachen kann.
Bei der Verwendung von „Sommerdiesel“ können
bei Temperaturen unter 0 °C (+32 °F) Betriebsstö- HINWEIS
rungen auftreten, weil der Kraftstoff durch Paraffin-
Ausscheidung zu dickflüssig geworden ist. Des- ● Vor dem Tanken von Dieselkraftstoff prüfen,
halb gibt es beispielsweise in Deutschland wäh- ob die Angabe der Kraftstoffnorm an der Tank-
rend der kalten Jahreszeit „Winterdiesel“, der auch säule den Anforderungen des Fahrzeugs ent-
unter -20 °C (-4 °F) betriebssicher ist. spricht.

In Ländern mit anderen klimatischen Verhältnissen ● Nur Kraftstoff entsprechend der Norm
werden meist Dieselkraftstoffe angeboten, die ein EN 590 mit ausreichender Cetanzahl tanken.
C tf

anderes Temperaturverhalten zeigen. Der Andernfalls können erhebliche Schäden am


Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner und Tankstel- Motor und an der Kraftstoffanlage auftreten.
O or

len des jeweiligen Landes geben Auskunft über die Außerdem können Leistungsminderung und
no

landesüblichen Dieselkraftstoffe. der Ausfall des Motors die Folge sein.


N d

● Das Fahrzeug ist nicht für die Verwendung


Es ist normal, dass der kalte Dieselmotor bei win-
von Biodiesel geeignet und darf auf keinen Fall
FI is

terlichen Temperaturen lautere Geräusche von


mit Biodiesel betankt und gefahren werden. An-
sich gibt als bei warmem Wetter. Zudem können
dernfalls können Beschädigungen an der Kraft-
D tri

die Abgase beim Starten und in der Warmlaufpha-


stoffanlage und ein Motorschaden die Folge
se leicht bläulich sein. Die Abgasmenge ist abhän-
sein!
EN b

gig von der Außentemperatur.


● Eine Beimischung von Biodiesel im Rahmen
Filtervorwärmung der EN 590 oder einer gleichwertigen Norm in
Dieselfahrzeuge sind mit einer Filtervorwärmanla- den Dieselkraftstoff durch den Diesel-Kraft-
TI utio

ge ausgestattet. Dadurch wird die Kraftstoffanlage stoffhersteller ist zulässig und führt nicht zu
bei Verwendung von Winterdiesel, der bis -15 °C Schäden am Motor oder an der Kraftstoffanla-
AL n!

(+5 °F) kältebeständig ist, sogar bis etwa -24 °C ge.


(-11 °F) betriebssicher. ● Der Dieselmotor wurde ausschließlich für
die Verwendung von Dieselkraftstoff entwickelt.
Wenn der Kraftstoff bei Temperaturen unter -24 °C
Deshalb kein Benzin, Heizöl oder andere unge-
(-11 °F) dennoch so dickflüssig geworden sein soll-
eignete Kraftstoffe benutzen. Die Inhaltstoffe
te, dass der Motor nicht mehr anspringt, Fahrzeug
dieser Kraftstoffarten können die Kraftstoffan-
einige Zeit zum Erwärmen in eine beheizte Garage
lage und den Motor erheblich beschädigen.
oder Werkstatt stellen.
● Durch die Verwendung von Dieselkraftstof-
Zuheizer fen mit erhöhtem Schwefelanteil kann sich die
Fahrzeuge mit Dieselmotor können mit einem Lebensdauer des Dieselpartikelfilters erheblich
kraftstoffbetriebenen Zuheizer ausgestattet sein. reduzieren. In welchen Ländern ein erhöhter
Dieser Zuheizer wird mit Kraftstoff aus dem Fahr- Schwefelanteil im Dieselkraftstoff enthalten ist,
zeugtank betrieben. Dabei kann es außerhalb des bei einem Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner
Fahrzeugs zu kurzzeitiger Geruchs- und Wasser- erfragen. 
dampf- sowie stärkerer Rauchentwicklung kom-
men. Das sind normale Anzeichen für den Betrieb
und stellen keine Beschädigung oder Beeinträchti-
gung der Funktion dar.
[Link].00

An der Tankstelle 267


Erdgas

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 265.
● Funken- oder brandauslösende Gegenstände
aus dem Fahrzeug entfernen oder ausschalten.
● Bei weiterhin bestehendem Gasgeruch nicht
weiterfahren!
Verwendung von komprimiertem Erdgas ● Fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen.
und Erdgassorten Störung beseitigen lassen.
Fahrzeuge mit Erdgasmotor dürfen auschließlich
mit komprimierten Erdgas (Compressed Natural WARNUNG
Gas oder CNG) betankt und gefahren werden. Das
Betanken mit anderen Erdgassorten (z. B. flüss- Der unsachgemäße Umgang mit Erdgas kann
iges Erdgas (LNG) oder Hythan ist nicht zulässig). Explosionen, Feuer, schwere Verbrennungen
Darüber hinaus dürfen keine konstruktiven Verän- und Verletzungen oder Fahrzeugbeschädi-
derungen am Gaseinfüllstutzen vorgenommen gungen verursachen.
oder nicht zugelassene Tankadapter verwendet ● Immer komprimiertes Erdgas (CNG) tan-
werden ⇒  . ken.
● Niemals andere Erdgassorten tanken,
Erdgasqualität und -verbrauch
z. B. LNG oder Hythan.
C tf

Erdgas wird in die Qualitätsgruppen H-Gas und L-


● Niemals Änderungen am Gaseinfüllstut-
Gas eingeteilt.
O or

zen vornehmen oder nicht zugelassene Tank-


H-Gas besitzt einen höheren Heizwert und niedrig- adapter verwenden.
no
N d

ere Stickstoff- und Kohlendioxid-Anteile als L-Gas.


Je höher der Heizwert des Erdgases ist, desto ge- WARNUNG
FI is

ringer ist der Verbrauch.


Das Missachten eines Gasgeruchs im Fahr-
Innerhalb einer Qualitätsgruppe können jedoch der zeug oder beim Tanken kann schwere Verlet-
D tri

Heizwert und die Stickstoff- bzw. Kohlendioxid-An- zungen verursachen.


teile schwanken. Deshalb kann auch der Ver-
EN b

● Die in diesem Abschnitt beschriebenen


brauch des Fahrzeugs beim Fahren mit aus-
notwendigen Handlungen durchführen.
schließlich einer Erdgasqualität variieren.
● Gefahrenbereich verlassen.
Die Motorsteuerung des Fahrzeugs passt sich au-
TI utio

tomatisch den verschiedenen Erdgasqualitäten an. ● Gegebenenfalls Rettungskräfte verständi-


Deshalb können beide Erdgasqualitäten im Kraft- gen.
AL n!

stoffbehälter gemischt werden. Es ist daher nicht


notwendig, die Erdgasbehälter ganz leer zu fahren, WARNUNG
um eine andere Qualität tanken zu können. Das Fahrzeug ist nicht für die Verwendung
Sicherer Umgang mit Erdgas von flüssigem Erdgas (LNG) geeignet und
darf auf keinen Fall mit flüssigem Erdgas be-
Bei Gasgeruch oder einer anzunehmenden Un- tankt und gefahren werden. Flüssiges Erdgas
dichtigkeit der Erdgasanlage ⇒  : kann eine Explosion der Erdgasbehälter und
● Sofort anhalten. schwere Verletzungen verursachen.
● Zündung ausschalten. Erdgasanlage regelmäßig von einem Fach-
● Alle Türen öffnen, um das Fahrzeug ausrei- betrieb gemäß Serviceplan prüfen lassen. 
chend zu lüften.
● Zigaretten sofort löschen.

268 Während der Fahrt


Autogas
● Für den Autogasbetrieb erforderliche Umge-
bungs- und Gastemperatur vorhanden.
● Motordrehzahl höher als etwa 1200/min.
● Systemprüfung der Autogasanlage abgeschlos-
sen und vorgegebene Wartezeit abgelaufen. (Die-
ser Vorgang kann einige Minuten andauern.)
● Kein Fehler bei der Systemprüfung erkannt.
Die grüne Kontrollleuchte  in der Autogasvorrats-
anzeige leuchtet.

Benzinbetrieb einschalten
● Taste GAS drücken.
Die grüne Kontrollleuchte  in der Autogasvorrats-
Abb. 153 Umschalttaste für Autogas. anzeige verlischt.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- Der Benzinbetrieb wird automatisch eingeschaltet,
C tf

leitenden Informationen und Sicher- wenn der Motor angelassen wird oder wenn eine
heitshinweise auf Seite 265. Bedingung für den Autogasbetrieb nicht mehr er-
O or

füllt ist. Sobald die Bedingungen wieder erfüllt sind,


no

Autogasbetrieb einschalten wird der Autogasbetrieb beim nächsten Motorstart


N d

wieder aufgenommen.
● Taste GAS drücken.
FI is

Nach einer Systemprüfung schaltet der Motor vom


Benzinbetrieb in den Autogasbetrieb um, wenn fol-
D tri

gende Bedingungen erfüllt sind:


EN b

● Ausreichend Autogas im Autogasvorratsbehäl-


ter.
● Das Motorkühlmittel hat die für den Autogasbe-
TI utio

trieb erforderliche Temperatur erreicht.

Systemfehler der Autogasanlage


AL n!

Anzeige im Display des Kombi-Instruments Handlung


Fehler: LPG. Werkstatt! Fachbetrieb aufsuchen und System umgehend prü-
fen lassen.
Gasbetrieb zurzeit nicht möglich. Bord- Prüfen, ob alle Vorbedingungen für den Autogasbe-
buch! trieb erfüllt sind ⇒ Seite 269. Wenn ja, Fachbetrieb
aufsuchen und System umgehend prüfen lassen.
Benzinbetrieb zurzeit nicht möglich. Fachbetrieb aufsuchen und System umgehend prü-
Bordbuch! fen lassen.

Autogasqualität und -verbrauch mit Wintergas eine geringere Reichweite erzielt


Die Qualitätsanforderungen an Autogas sind euro- werden kann (höherer Verbrauch) als mit Sommer-
paweit einheitlich in der DIN EN 589 geregelt und gas.
ermöglichen somit einen problemlosen grenzüber- Die Motorsteuerung des Fahrzeugs passt sich au-
schreitenden Einsatz. tomatisch der Autogasart an. Deshalb können bei-
Autogas besteht aus einem Propan-Butan-Ge- de Autogasarten im Autogasvorratsbehälter ge-
misch. mischt werden. Es ist daher nicht notwendig, den
Autogasvorratsbehälter ganz leer zu fahren, um ei-
Es wird zwischen Wintergas und Sommergas un-
[Link].00

ne andere Qualität tanken zu können. 


terschieden. Wintergas hat einen höheren Anteil
an Propangas. Das kann zur Folge haben, dass

An der Tankstelle 269


Sicherer Umgang mit Autogas Bei häufigem Kurzstreckenverkehr, insbeson-
Bei Gasgeruch oder einer anzunehmenden Un- dere bei tiefen Außentemperaturen, fährt das
dichtigkeit der Autogasanlage ⇒  : Fahrzeug häufiger im Benzin- als im Autogasbe-
trieb. Dadurch kann der Benzin-Kraftstoffbehälter
● Sofort anhalten. schneller leergefahren werden als der Autogasvor-
● Zündung ausschalten. ratsbehälter.
● Alle Türen öffnen, um das Fahrzeug ausrei- Wenn bei fast vollständig entleertem Auto-
chend zu lüften. gasvorratsbehälter während der Fahrt eine
● Zigaretten sofort löschen. automatische Umschaltung in den Benzinbetrieb
● Funken- oder brandauslösende Gegenstände erfolgte, kann es abhängig von der Umgebungs-
aus dem Fahrzeug entfernen oder ausschalten. temperatur und der Fahrweise dazu kommen, dass
für mehrere anschließende Motorstarts jeweils au-
● Bei weiterhin bestehendem Gasgeruch nicht
tomatisch wieder kurzzeitig in den Gasbetrieb ge-
weiterfahren!
schaltet wird, um die im Autogasvorratsbehälter
● Fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen. verbliebene Restmenge zu verbrauchen.
Störung beseitigen lassen.
Nach der automatischen Umschaltung in den
WARNUNG Benzinbetrieb bei fast vollständig entleertem
Autogasvorratsbehälter kann durch Drücken der
Das Missachten eines Gasgeruchs im Fahr- Umschalttaste ⇒ Abb. 153 GAS bei geringer Fahr-
C tf

zeug oder beim Tanken kann schwere Verlet- geschwindigkeit und niedriger Fahrzeugbeschleu-
zungen verursachen.
O or

nigung wieder zurück in den Autogasbetrieb ge-


● Notwendige Handlungen durchführen. wechselt werden. Dieser Umschaltvorgang kann
no
N d

● Gefahrenbereich verlassen. bei vorsichtiger Fahrweise mehrmals wiederholt


werden, bis die restliche Gasmenge, die sich noch
● Gegebenenfalls Rettungskräfte verständi-
FI is

im Autogasvorratsbehälter befindet, verbraucht ist.


gen.
Bei Fahrzeugen mit Anzeige von Warn- oder
D tri

Sehr niedrige Außentemperaturen können Informationstexten im Kombi-Instrument kön-


dazu führen, dass der Motor nicht auf Auto-
EN b

nen Informationen zum Autogasbetrieb angezeigt


gasbetrieb umschaltet. werden. 
Autogasanlage regelmäßig von einem Fach-
TI utio

betrieb gemäß Serviceplan prüfen lassen.

Der Motor startet immer im Benzinbetrieb,


AL n!

auch wenn das Fahrzeug im Autogasbetrieb


abgestellt wurde. Deshalb niemals den Benzin-
Kraftstoffbehälter ganz leerfahren.

270 Während der Fahrt


Pflegen, Reinigen, Instandhalten
Im Motorraum
Vorbereitungen zu Arbeiten im Motorraum

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Niemals unter dem Fahrzeug arbeiten,
Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273 wenn es nicht gegen Wegrollen gesichert ist.
Fahrzeug für Arbeiten im Motorraum Wenn unter dem Fahrzeug gearbeitet wird,
vorbereiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274 während die Räder den Boden berühren,
Motorraumklappe öffnen und schließen . . . . . 274 muss das Fahrzeug auf einer Ebene stehen,
die Räder müssen blockiert und der Fahr-
Vor allen Arbeiten im Motorraum das Fahrzeug im- zeugschlüssel aus dem Zündschloss abgezo-
mer auf einem waagerechten und tragfähigen Un- gen sein.
C tf

tergrund sicher abstellen. ● Wenn unter dem Fahrzeug gearbeitet wer-


Der Motorraum eines Fahrzeugs ist ein gefährli- den soll, muss das Fahrzeug zusätzlich mit
O or

cher Bereich. Arbeiten am Motor und im Motor- geeigneten Unterstellböcken sicher abge-
no

stützt werden. Der Wagenheber reicht für die-


N d

raum nur dann selbst durchführen, wenn man mit


den notwendigen Handlungen und den allgemein sen Zweck nicht aus und kann versagen, was
schwere Verletzungen verursachen kann.
FI is

gültigen Sicherheitsvorkehrungen vertraut ist und


richtige Betriebsmittel und Betriebsflüssigkeiten so- ● Das Start-Stopp-System muss ausge-
D tri

wie geeignete Werkzeuge zur Verfügung stehen schaltet sein.


⇒  ! Gegebenenfalls alle Arbeiten bei einem
EN b

Fachbetrieb durchführen lassen. Schwere Verlet- WARNUNG


zungen können durch unsachgemäße Arbeiten
verursacht werden. Der Motorraum jedes Fahrzeugs ist ein ge-
fährlicher Bereich und kann schwere Verlet-
TI utio

Ergänzende Informationen und zungen verursachen!


Warnhinweise: ● Bei allen Arbeiten immer äußerst umsich-
AL n!

● Außenansichten ⇒ Seite 6 tig und vorsichtig sein sowie die allgemein


● Scheibenwischer und -wascher ⇒ Seite 114 gültigen Sicherheitsvorkehrungen beachten.
Niemals ein persönliches Risiko eingehen.
● Motor anlassen und abstellen ⇒ Seite 191
● Niemals Arbeiten am Motor und im Motor-
● Bremsflüssigkeit ⇒ Seite 205 raum durchführen, wenn man nicht mit den
● Anfahrassistenzsysteme (Start-Stopp-System) notwendigen Handlungen vertraut ist. Wenn
⇒ Seite 221 man unsicher ist, was zu tun ist, die notwen-
● Kontrollen beim Tanken ⇒ Seite 257 digen Arbeiten von einem Fachbetrieb durch-
führen lassen. Schwere Verletzungen können
● Motoröl ⇒ Seite 276
die Folge von nicht ordnungsgemäß durchge-
● Motorkühlmittel ⇒ Seite 281 führter Arbeit sein.
● Fahrzeugbatterie ⇒ Seite 286 ● Niemals die Motorraumklappe öffnen oder
● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Ände- schließen, solange Dampf oder Kühlmittel
rungen ⇒ Seite 320 austritt. Heißer Dampf oder Kühlmittel kön-
nen schwere Verbrennungen verursachen.
WARNUNG Immer warten, bis man keinen Dampf oder
Kühlmittel mehr aus dem Motorraum austre-
Unbeabsichtigte Fahrzeugbewegungen wäh-
ten hört und sieht.
rend der Wartungsarbeiten können schwere
[Link].00

Verletzungen verursachen. ● Immer den Motor abkühlen lassen, bevor


die Motorraumklappe geöffnet wird. 

Im Motorraum 271
WARNUNG (Fortsetzung) WARNUNG
● Heiße Teile des Motors oder der Abgasan- Im Motorraum befinden sich drehende Teile,
lage können bei Berührung die Haut verbren- die schwere Verletzungen verursachen kön-
nen. nen.
● Wenn der Motor sich abgekühlt hat, ist vor ● Niemals in den Bereich des oder in den
dem Öffnen der Motorraumklappe Folgendes Kühlerventilator fassen. Das Berühren der
zu beachten. Rotorblätter kann schwere Verletzungen ver-
– Handbremse fest anziehen und den ursachen. Der Ventilator ist temperaturge-
Wählhebel in Position P bzw. den Schalt- steuert und kann sich selbstständig einschal-
hebel in die Neutralstellung bringen. ten – auch bei ausgeschalteter Zündung oder
– Fahrzeugschlüssel aus dem Zünd- aus dem Zündschloss abgezogenem Fahr-
schloss abziehen. zeugschlüssel.
– Kinder stets vom Motorraum fernhalten ● Wenn beim Startvorgang oder bei laufen-
und niemals unbeaufsichtigt lassen. dem Motor Arbeiten durchgeführt werden
● Das Motorkühlsystem steht bei heißem müssen, geht eine lebensbedrohende Gefahr
Motor unter Druck. Niemals bei heißem Motor von sich drehenden Teilen (z. B. Keilrippen-
den Deckel des Motorkühlmittelausgleichsbe- riemen, Generator, Kühlerventilator) und von
hälters öffnen. Dadurch kann Kühlmittel he- der Hochspannungszündanlage aus. Immer
C tf

rausspritzen und schwere Verbrennungen höchste Sorgfalt walten lassen.


und Verletzungen verursachen. – Immer darauf achten, dass sich keine
O or

– Den Deckel langsam und sehr vorsich- Körperteile, Schmuck, Krawatten, lose
no

tig entgegen dem Uhrzeigersinn drehen Kleidungsstücke und lange Haare in dreh-
N d

und dabei leichten Druck nach unten auf enden Motorteilen verfangen können. Vor
den Deckel ausüben. der Arbeit immer Schmuck und Krawatten
FI is

– Immer das Gesicht, die Hände und Ar- entfernen, lange Haare hochbinden und al-
me vor heißem Motorkühlmittel oder le Kleidungsstücke am Körper eng anlie-
D tri

Dampf mit einem großen, dicken Lappen gen lassen, um zu vermeiden, dass sie
schützen. sich an den Motorteilen verfangen.
EN b

● Beim Nachfüllen keine Betriebsflüssigkei- – Immer extrem vorsichtig und niemals


ten auf Motorteile oder die Abgasanlage gie- unachtsam das Gaspedal betätigen. Das
ßen. Die vergossenen Betriebsflüssigkeiten Fahrzeug kann sich auch bei angezogener
TI utio

können einen Brand verursachen. Handbremse in Bewegung setzen.


● Keine Gegenstände wie z. B. Putzlappen
AL n!

WARNUNG oder Werkzeug im Motorraum liegenlassen.


Zurückgelassene Gegenstände können Funk-
Hochspannung der elektrischen Anlage kann tionsstörungen, Motorschäden und einen
Stromschläge, Verbrennungen, schwere Ver- Brand verursachen.
letzungen und den Tod verursachen!
● Niemals die elektrische Anlage kurzschlie- WARNUNG
ßen. Die Fahrzeugbatterie könnte explodie-
ren. Betriebsflüssigkeiten und einige Materialien
im Motorraum sind leicht entflammbar und
● Um das Risiko eines Stromschlags und können Brände und schwere Verletzungen
schwerer Verletzungen zu reduzieren, wäh- verursachen!
rend der Motor läuft oder gestartet wird, Fol-
gendes beachten: ● Niemals rauchen.
– Niemals die elektrischen Leitungen der ● Niemals in der Nähe von offenen Flammen
Zündanlage berühren. oder Funken arbeiten.
– Niemals die elektrischen Leitungen und ● Niemals Betriebsflüssigkeiten über den
Anschlüsse der Gasentladungslampen be- Motor gießen. Diese können sich an heißen
rühren. Motorteilen entzünden und dadurch Verlet-
zungen verursachen.
● Wenn Arbeiten an der Kraftstoffanlage
oder der elektrischen Anlage notwendig sind,
Folgendes beachten: 

272 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


WARNUNG (Fortsetzung) Aus dem Fahrzeug austretende Betriebsflüs-
sigkeiten schädigen die Umwelt. Deshalb re-
– Immer die Fahrzeugbatterie abklemmen.
gelmäßig den Boden unter dem Fahrzeug kontrol-
Darauf achten, dass das Fahrzeug entrie-
lieren. Wenn auf dem Boden Flecken durch Öl
gelt ist, wenn die Fahrzeugbatterie abge-
oder andere Betriebsflüssigkeiten zu sehen sind,
klemmt wird, da sonst der Alarm der Dieb-
Fahrzeug von einem Fachbetrieb prüfen lassen.
stahlwarnanlage aktiviert wird.
Ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten fachgerecht-
– Niemals in der Nähe von Heizungen, und umweltgerecht entsorgen. 
Durchlauferhitzern oder anderen offenen
Flammen arbeiten.
● Immer einen funktionsfähigen, geprüften
Feuerlöscher in der Nähe bereitstellen.

HINWEIS
Beim Nachfüllen oder Wechseln von Betriebs-
flüssigkeiten darauf achten, dass die Flüssig-
keiten in den richtigen Behältern sind. Falsche
Betriebsflüssigkeiten können schwerwiegende
Funktionsmängel und einen Motorschaden ver-
C tf

ursachen!
O or
no

Warnleuchte
N d
FI is

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 271.
D tri

leuchtet mögliche Ursache Abhilfe


EN b

 Nicht weiterfahren!
 Motorraumklappe nicht richtig geschlossen.
Motorraumklappe schließen.
TI utio

Beim Einschalten der Zündung leuchten einige


WARNUNG
Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung
AL n!

kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden. Das Missachten aufleuchtender Warnleuch-
ten und Textmeldungen kann zum Liegenblei-
Wenn die Motorraumklappe geöffnet oder nicht
ben im Straßenverkehr, zu Unfällen und
richtig geschlossen ist, leuchtet die Warnleuch-
schweren Verletzungen führen.
te  im Display des Kombi-Instruments auf.
● Niemals aufleuchtende Warnleuchten und
Je nach Fahrzeugausstattung kann statt der Warn- Textmeldungen missachten.
leuchte eine symbolische Darstellung im Display
● Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und
des Kombi-Instruments angezeigt werden, die auf
sicher ist.
eine geöffnete oder nicht richtig geschlossene Mo-
torraumklappe hinweist. Die Darstellung ist auch Je nach Ausführung des Kombi-Instruments
bei ausgeschalteter Zündung sichtbar. Die Anzeige kann die symbolische Darstellung variieren. 
verlischt etwa 15 Sekunden, nachdem das Fahr-
zeug bei geschlossenen Türen verriegelt wurde.
[Link].00

Im Motorraum 273
Fahrzeug für Arbeiten im Motorraum vorbereiten

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 271.

Checkliste
Folgende Handlungen immer in der angegebenen Reihenfolge vor allen Arbeiten im Motorraum durchfüh-
ren ⇒  :
 Fahrzeug auf ebenem und festem Untergrund sicher abstellen.
 Bremspedal treten und halten, bis der Motor abgestellt ist.
 Handbremse fest anziehen ⇒ Seite 205.
 Schalthebel in Neutralstellung bzw. Wählhebel in Stellung P bringen ⇒ Seite 196.
 Motor abstellen und Fahrzeugschlüssel aus dem Zündschloss nehmen ⇒ Seite 191.
 Motor ausreichend abkühlen lassen.
 Kinder und andere Personen stets vom Motorraum fernhalten.
 Sicherstellen, dass das Fahrzeug nicht unerwartet wegrollen kann.
C tf

WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)


O or

Die Missachtung der für die eigene Sicherheit ● Immer den Handlungen in der Checkliste
no

wichtigen Checkliste kann schwere Verlet- folgen und die allgemein gültigen Sicher-
N d

zungen verursachen. heitsvorkehrungen beachten. 


FI is
D tri

Motorraumklappe öffnen und schließen


EN b
TI utio
AL n!

Abb. 154 Im Fußraum auf der Fahrerseite: Entrie-


gelungshebel der Motorraumklappe.

Abb. 155 Entriegelungshebel zum Öffnen der Mo-


torraumklappe über dem Kühlergrill.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 271. 

274 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Motorraumklappe öffnen WARNUNG
● Vor dem Öffnen der Motorraumklappe sicher-
Eine nicht richtig geschlossene Motorraum-
stellen, dass die Scheibenwischerarme an der
klappe kann sich während der Fahrt plötzlich
Frontscheibe anliegen ⇒  .
öffnen und die Sicht nach vorn versperren.
● Fahrertür öffnen und Entriegelungshebel in Das kann Unfälle und schwere Verletzungen
Pfeilrichtung ziehen ⇒ Abb. 154. Die Motorraum- verursachen.
klappe springt durch Federkraft aus der Verriege-
● Nach dem Schließen der Motorraumklappe
lung des Schlossträgers ⇒  .
prüfen, ob die Verriegelung im Schlossträger
● Motorraumklappe am Entriegelungshebel anhe- richtig eingerastet ist. Die Motorraumklappe
ben ⇒ Abb. 155 (Pfeil) und ganz öffnen. Die Motor- muss bündig mit den umgebenden Karosse-
raumklappe wird durch die Gasdruckfeder gehal- rieteilen abschließen.
ten.
● Wenn während der Fahrt festgestellt wer-
Motorraumklappe schließen den sollte, dass die Motorraumklappe nicht
● Motorraumklappe so weit nach unten ziehen, richtig geschlossen ist, umgehend anhalten
bis die Kraft der Gasdruckfeder überwunden ist und Motorraumklappe schließen.
⇒  . ● Motorraumklappe nur dann öffnen oder
● Motorraumklappe aus etwa 30 cm Abstand in schließen, wenn sich niemand im Schwenk-
die Verriegelung des Schlossträgers fallen lassen bereich befindet.
C tf

– nicht nachdrücken!
HINWEIS
O or

Wenn die Motorraumklappe nicht geschlossen sein


● Um Beschädigungen der Motorraumklappe
no

sollte, Motorraumklappe wieder öffnen und richtig


N d

schließen. und der Scheibenwischerarme zu vermeiden,


die Motorraumklappe nur bei ausgeschaltetem
FI is

Eine richtig geschlossene Motorraumklappe Wischerbetrieb und angeklappten Scheibenwi-


schließt bündig mit den umgebenden Karosserie- schern öffnen.
teilen ab. Die Kontrollleuchte im Kombi-Instrument
D tri

● Vor Fahrtantritt Scheibenwischerarme im-


wird nicht mehr leuchten ⇒ Seite 273.
mer an die Scheibe anlegen. 
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Im Motorraum 275
Motoröl

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Beim Umgang mit Motoröl immer Augen-
Warn- und Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . . . . 276 schutz tragen.
Motorölspezifikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 277 ● Motoröl ist giftig und muss außerhalb der
Motorölstand prüfen und Motoröl nachfüllen . 278 Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
Motorölverbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 280 ● Motoröl nur im verschlossenen Original-
Motorölwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 280 behälter aufbewahren. Das gilt auch für das
Altöl bis zur Entsorgung.
Ergänzende Informationen und
● Niemals leere Lebensmitteldosen, Fla-
Warnhinweise: schen oder andere Behälter zum Aufbewah-
● Vorbereitungen zu Arbeiten im Motorraum ren von Motoröl benutzen, da das Personen
⇒ Seite 271 dazu veranlassen könnte, das enthaltene Mo-
● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Ände- toröl zu trinken.
C tf

rungen ⇒ Seite 320 ● Regelmäßiger Kontakt mit Motoröl kann


● ⇒ Heft Serviceplan die Haut schädigen. Mit Motoröl benetzte
O or

Haut immer gründlich mit Wasser und Seife


no

waschen.
N d

WARNUNG
Ein unsachgemäßer Umgang mit Motoröl ● Motoröl wird bei laufendem Motor extrem
FI is

kann schwere Verbrennungen und Verletzun- heiß und kann die Haut schwer verbrennen.
gen verursachen. Immer den Motor abkühlen lassen.
D tri

Auslaufendes und verschüttetes Motoröl


EN b

kann die Umwelt verschmutzen. Ausgetrete-


ne Betriebsflüssigkeiten auffangen und fach- und
umweltgerecht entsorgen. 
TI utio

Warn- und Kontrollleuchten


AL n!

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 276.

leuchtet mögliche Ursache Abhilfe


Motor abstellen. Motorölstand prüfen
 Motorölstand zu niedrig.
⇒ Seite 278.

blinkt mögliche Ursache Abhilfe


 Nicht weiterfahren!
Motor abstellen. Motorölstand prüfen.
– Wenn die Warnleuchte blinkt, obwohl der Mo-
 Motoröldruck zu gering. torölstand in Ordnung ist, nicht weiterfahren
oder den Motor laufen lassen. Motorschäden
können die Folge sein. Fachmännische Hilfe in
Anspruch nehmen.
Fachbetrieb aufsuchen. Motorölsensor prüfen
 Motorölsystem gestört.
lassen. 

276 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)

Das Missachten aufleuchtender Warnleuch- ● Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und


ten und Textmeldungen kann zum Liegenblei- sicher ist.
ben im Straßenverkehr, zu Unfällen und
schweren Verletzungen führen. HINWEIS
● Niemals aufleuchtende Warnleuchten und Das Missachten aufleuchtender Kontrollleuch-
Textmeldungen missachten. ten und Textmeldungen kann zu Fahrzeugbe-
schädigungen führen. 

Motorölspezifikation

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 276.
Nutzfahrzeuge empfiehlt daher, einen Motoröl-
wechsel von einem Volkswagen Nutzfahrzeuge
Partner durchführen zu lassen.
Die Motorölqualitäten sind nicht nur auf die Anfor-
Das zu verwendende Motoröl muss genau den derungen der Motoren und Abgasreinigungssyste-
Spezifikationen entsprechen.
C tf

me abgestimmt, sondern auch auf die Kraftstoff-


Das richtige Motoröl ist wichtig für die Funktion und qualität. Bei allen Verbrennungsmotoren kommt
O or

Lebensdauer des Motors. Werkseitig ist in den Mo- das Motoröl prinzipbedingt mit Verbrennungsrück-
no

tor ein spezielles Qualitätsmehrbereichsöl einge- ständen und dem Kraftstoff in Kontakt, was ent-
N d

füllt, das in der Regel das ganze Jahr über verwen- sprechende Auswirkungen auf die Alterung des
det werden kann. Motoröls hat.
FI is

Nach Möglichkeit nur von Volkswagen Nutzfahr- Da sich Kraftstoffqualitäten in den einzelnen Märk-
zeuge freigegebenes Motoröl verwenden ⇒  . Um ten teilweise sehr stark unterscheiden, muss dies
D tri

den flexiblen Service aufrechtzuerhalten, darf nur bei der Auswahl des richtigen Motoröls berücksich-
tigt werden.
EN b

freigegebenes Motoröl für den flexiblen Service ge-


mäß der entsprechenden VW-Norm nachgefüllt Die Verwendung der Motoröle nach VW 504 00
werden ⇒ Tab. auf Seite 277. Bei den aufgeführ- und VW 507 00 setzt Kraftstoffqualitäten nach
ten Motorölen handelt es sich um Mehrbereichs- EN 228 (Benzinkraftstoff) und EN 590 (Dieselkraft-
TI utio

leichtlauföle. stoff) oder vergleichbare Qualitäten voraus. Daher


Motoröle werden ständig weiterentwickelt. Ein sind Motoröle nach VW 504 00 und VW 507 00
AL n!

Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner wird immer ak- für viele Märkte nicht geeignet.
tuell über Veränderungen informiert. Volkswagen

Alternative Motoröl-
Zulässige Motorölspezifikationen ⇒ 
spezifikationen ⇒ 
Motoren MKB Fester Service QI1,
mit Flexibler Ser-
QI2, QI3, QI4 a)
vice QI6
(Zeit- oder Laufleis-
(Longlife)
tungsabhängig)
CBZA, BSF, VW 504 00,
Benzinmotoren VW 504 00 VW 504 00
CBZB VW 502 00
VW 504 00, VW 504 00,
Autogasmotoren CHGA
VW 503 00 VW 502 00
VW 504 00,
Erdgasmotor BSX VW 502 00 
VW 503 00
[Link].00

Im Motorraum 277
Alternative Motoröl-
Zulässige Motorölspezifikationen ⇒ 
spezifikationen ⇒ 
Motoren MKB Fester Service QI1,
mit Flexibler Ser-
QI2, QI3, QI4 a)
vice QI6
(Zeit- oder Laufleis-
(Longlife)
tungsabhängig)
Dieselmotoren mit
CAYD, CAYE, VW 507 00 VW 507 00 –
Dieselpartikelfilter
CFHC, CFHE,
Dieselmotoren oh- CFHF, CLCA, VW 507 00,
ne Dieselpartikel- CFJA VW 507 00 VW 507 00
VW 505 01
filter
a) Alternative Motorölspezifikationen dürfen nur im festen Service QI1, QI2, QI3, QI4 und QI7 und nur dann verwendet werden,
wenn Kraftstoffqualitäten nach EN 228 (Benzinkraftstoff) und EN 590 (Dieselkraftstoff) oder vergleichbare Qualitäten im jeweiligen
Land verfügbar sind.

HINWEIS HINWEIS (Fortsetzung)

● Kein Zusatzschmiermittel dem Motoröl bei- ● Wenn die aufgeführten Motoröle ⇒ Tab. auf
mischen. Schäden, die durch solche Zusatzmit- Seite 277 nicht verfügbar sind, darf im Notfall
ein anderes Motoröl nachgefüllt werden. Um
C tf

tel entstehen, sind von der Gewährleistung


ausgeschlossen. den Motor nicht zu beschädigen, darf bis zum
nächsten Ölwechsel nur insgesamt maximal 0,5
O or

● Nur die von Volkswagen Nutzfahrzeuge aus- Liter des folgenden Motoröls nachgefüllt wer-
no

drücklich für den Motor freigegebene Motoröl-


N d

den:
spezifikation verwenden. Die Verwendung an-
– Benzinmotoren: Norm ACEA A3/B4 oder
derer Motoröle kann einen Motorschaden ver-
FI is

API SN (API SM).


ursachen!
– Dieselmotoren: Norm ACEA C3 oder API
D tri

CJ-4. 
EN b

Motorölstand prüfen und Motoröl nachfüllen


TI utio
AL n!

Abb. 156 Ölmessstab mit Motorölstandsmarkie- Abb. 157 Im Motorraum: Deckel der Motorölein-
rungen. füllöffnung.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 276. 

278 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Vorbereitungen Markierung beim Hineinstecken in die entspre-
● Fahrzeug auf einer waagerechten Fläche par- chende Nut am oberen Ende des Führungsrohres
ken, um das Ablesen eines falschen Motorölstands passen.
zu vermeiden. ● Ölmessstab erneut herausziehen und Motoröl-
● Motor abstellen und ein paar Minuten warten, stand ablesen ⇒ Tab. auf Seite 279.
damit das Motoröl in die Ölwanne zurückfließt. Bei ● Nach dem Ablesen des Motorölstands den Öl-
kaltem Motor kann der Motorölstand sofort geprüft messstab in das Führungsrohr bis zum Anschlag
und ggf. nachgefüllt werden. hineinschieben.
● Motorraumklappe öffnen  ⇒ Seite 271.
● Die Motoröleinfüllöffnung ist an dem Sym-
bol  auf dem Deckel ⇒ Abb. 157 und der Öl-
messstab am farbigen Griff erkennbar.

Motorölstand prüfen
● Ölmessstab aus dem Führungsrohr herauszie-
hen und mit einem sauberen Tuch abwischen.
● Ölmessstab wieder in das Führungsrohr bis
zum Anschlag hineinschieben. Wenn sich am Öl-
messstab eine Markierung befindet, muss diese
C tf

Motorölstandsbereiche
O or
no

Abb. 156 Notwendige Handlung je nach Motorölstand:


N d

Bereich A Kein Öl nachfüllen ⇒  .


FI is

Öl kann nachgefüllt werden (etwa 0,5 l). Der Motorölstand kann im Bereich A lie-
Bereich B
gen, jedoch nicht oberhalb von A .
D tri

Unbedingt Öl nachfüllen (etwa 1,0 l). Sicherstellen, dass nach dem Nachfüllen der
Bereich C
Motorölstand etwa mittig im Bereich B liegt.
EN b

Motoröl nachfüllen nach Prüfen des WARNUNG


Motorölstands
Motoröl kann sich entzünden, wenn es auf
TI utio

Schrittweise nur kleine Mengen des Motoröls


heiße Motorteile gelangt. Das kann Brände,
nachfüllen.
Verbrennungen und andere schwere Verlet-
AL n!

● Deckel der Motoröleinfüllöffnung vom Zylinder- zungen verursachen.


kopf abschrauben ⇒ Abb. 157. Wenn nicht klar ist, ● Wenn Motoröl auf kalte Motorteile ver-
wo sich der Deckel befindet, fachmännische Hilfe schüttet wird, kann es sich bei laufendem
in Anspruch nehmen. Motor erhitzen und entzünden.
● Nur das von Volkswagen Nutzfahrzeuge aus- ● Immer sicherstellen, dass der Deckel der
drücklich für den Motor freigegebene Motoröl in Motoröleinfüllöffnung nach dem Nachfüllen
kleinen Mengen nachfüllen (nicht mehr als 0,5 l) fest zugeschraubt ist.
⇒ Seite 277.
● Immer sicherstellen, dass der Ölmessstab
● Um ein Überfüllen zu vermeiden, muss nach je- wieder ordnungsgemäß in das Führungsrohr
dem Nachfüllen gewartet werden, damit das Motor- hineingesteckt wird. Dadurch kann ein Aus-
öl in die Ölwanne bis zur Markierung des Motoröl- laufen von Motoröl auf heiße Motorteile bei
messstabs fließen kann. laufendem Motor verhindert werden.
● Motorölstand erneut prüfen, bevor eine weitere
kleine Motorölmenge nachgefüllt wird. Niemals zu HINWEIS
viel Motoröl nachfüllen ⇒  .
● Motor nicht starten, wenn der Motorölstand
● Wenn der Motorölstand mindestens im Bereich oberhalb des Bereichs A steht. Fachmänni-
⇒ Abb. 156 B liegt, den Ölmessstab in das Füh- sche Hilfe in Anspruch nehmen. Andernfalls
rungsrohr bis zum Anschlag hineinschieben, um können der Katalysator und der Motor beschä-
[Link].00

ein Auslaufen von Motoröl bei laufendem Motor zu digt werden! 


vermeiden.
● Nach dem Einfüllen den Deckel der Motorölein-
füllöffnung ordnungsgemäß zuschrauben.

Im Motorraum 279
HINWEIS (Fortsetzung) Der Motorölstand darf keinesfalls oberhalb
● Beim Nachfüllen oder Wechseln von Be- des Bereichs A liegen. Andernfalls kann Öl
triebsflüssigkeiten darauf achten, dass die über die Kurbelgehäuseentlüftung angesaugt wer-
Flüssigkeiten in den richtigen Behältern sind. den und durch die Abgasanlage in die Atmosphäre
Falsche Betriebsflüssigkeiten können schwer- gelangen. 
wiegende Funktionsmängel und einen Motor-
schaden verursachen.

Motorölverbrauch

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 276.
ten 5000 Kilometern auch darüber. Der Motoröl-
stand muss deshalb in regelmäßigen Abständen
geprüft werden – am besten bei jedem Tanken und
vor längeren Fahrten.
Der Motorölverbrauch kann von Motor zu Motor Bei besonderer Motorbeanspruchung muss sich
unterschiedlich ausfallen und sich während der Le- der Motorölstand im Bereich ⇒ Abb. 156 A befin-
bensdauer des Motors verändern. den, wie z. B. bei langen Autobahnfahrten im Som-
C tf

Abhängig von der Fahrweise und den Einsatzbe- mer, bei Anhängerbetrieb oder Passfahrten im
dingungen kann der Ölverbrauch bis zu 1 l/ Hochgebirge. 
O or

2000 km betragen – bei Neufahrzeugen in den ers-


no
N d
FI is

Motorölwechsel
D tri

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
WARNUNG (Fortsetzung)
EN b

● Immer Augenschutz tragen.


heitshinweise auf Seite 276.
● Immer den Motor vollständig abkühlen
Das Motoröl muss entsprechend den Vorgaben im lassen, um Verbrennungen zu vermeiden.
TI utio

Serviceplan regelmäßig gewechselt werden. ● Arme waagerecht halten, wenn die Ölab-
lass-Schraube mit den Fingern herausge-
Den Motoröl- und Filterwechsel auf Grund der er-
AL n!

dreht wird, damit das herauslaufende Öl nicht


forderlichen Spezialwerkzeuge und Fachkenntnis-
am Arm herunterlaufen kann.
se sowie der Altölentsorgung immer von einem
Fachbetrieb durchführen lassen. Volkswagen Nutz- ● Zum Auffangen des Altöls einen dafür ge-
fahrzeuge empfiehlt dafür den Volkswagen Nutz- eigneten Behälter benutzen, der mindestens
fahrzeuge Partner. die gesamte Füllmenge des Motors aufneh-
men kann.
Nähere Angaben zu den Service-Intervallen ste-
● Niemals leere Lebensmitteldosen, Fla-
hen im Serviceplan.
schen oder andere Behälter zum Aufbewah-
Zusätze im Motoröl lassen neues Motoröl schon ren von Motoröl benutzen, da Personen das
nach kurzer Motorlaufzeit dunkel aussehen. Das enthaltene Motoröl nicht immer erkennen
ist normal und kein Grund, das Motoröl öfter wech- können.
seln zu lassen. ● Motoröl ist giftig und muss außerhalb der
Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
WARNUNG
Wenn in Ausnahmefällen ein Motorölwechsel Vor einem Motorölwechsel zuerst eine Stelle
am Fahrzeug selbst durchgeführt werden für die ordnungsgemäße Entsorgung von Alt-
muss, ist Folgendes zu beachten: öl ausfindig machen.

Altöl umweltgerecht entsorgen. Niemals das


Altöl z. B. im Garten, in Waldgebieten, über
die Kanalisation, auf Straßen und Wegen, in Flüs-
sen oder Gewässern entsorgen. 

280 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Motorkühlmittel

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
WARNUNG
genden Themen:
Motorkühlmittel ist giftig!
Warnleuchte und Motorkühlmittel-
Temperaturanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281 ● Motorkühlmittel nur im verschlossenen
Motorkühlmittelspezifikation . . . . . . . . . . . . . . . 282 Originalbehälter und an einem sicheren Platz
aufbewahren.
Motorkühlmittelstand prüfen und
Motorkühlmittel nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . 283 ● Niemals leere Lebensmitteldosen, Fla-
schen oder andere Behälter zum Aufbewah-
Arbeiten am Motorkühlsystem nur dann selbst ren von Motorkühlmittel benutzen, da Perso-
durchführen, wenn man mit den notwendigen nen das enthaltene Motorkühlmittel trinken
Handlungen vertraut ist und geeignetes Werkzeug könnten.
sowie richtige Betriebsmittel und Betriebsflüssig- ● Motorkühlmittel außerhalb der Reichweite
keiten zur Verfügung stehen ⇒  ! Andernfalls alle von Kindern aufbewahren.
Arbeiten bei einem Fachbetrieb durchführen las-
C tf

● Sicherstellen, dass der Anteil des richti-


sen. Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt dafür
gen Motorkühlmittelzusatzes entsprechend
den Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner.
O or

der niedrigsten zu erwartenden Umgebungs-


no

Schwere Verletzungen können durch unsachge- temperatur vorgesehen werden muss, in der
N d

mäße Arbeiten verursacht werden. das Fahrzeug betrieben wird.


● Bei extrem niedrigen Außentemperaturen
FI is

Ergänzende Informationen und


kann das Motorkühlmittel einfrieren und das
Warnhinweise:
Fahrzeug liegen bleiben. Weil dann auch die
D tri

● Anhängerbetrieb ⇒ Seite 157 Heizung nicht mehr funktioniert, können


● Vorbereitungen zu Arbeiten im Motorraum Fahrzeuginsassen mit unzureichender Win-
EN b

⇒ Seite 271 terbekleidung erfrieren.


● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Ände-
Motorkühlmittel und Motorkühlmittelzusätze
rungen ⇒ Seite 320
TI utio

können die Umwelt verschmutzen. Austreten-


de Betriebsflüssigkeiten auffangen und fach- und
umweltgerecht entsorgen.
AL n!

Warnleuchte und Motorkühlmittel-Temperaturanzeige

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 281.

Solange sich der Zeiger der Motorkühlmittel-Tem-


peraturanzeige im Kaltbereich ⇒ Abb. 158 A be-
findet, ist der Motor nicht betriebswarm und hohe
Motordrehzahlen sowie starke Motorbelastung sind
zu vermeiden.
Bei normaler Fahrweise befindet sich der Zeiger im
mittleren Skalenbereich. Bei starker Motorbelas-
tung – vor allem bei hohen Umgebungstemperatu-
ren – kann der Zeiger auch weit nach rechts wan-
[Link].00

dern.
Abb. 158 Motorkühlmittel-Temperaturanzeige im Beim Einschalten der Zündung leuchten einige
Kombi-Instrument: A Kaltbereich; B Normalbe- Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung
reich; C Warnbereich. kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden. 

Im Motorraum 281
Zeigerposition
leuchtet mögliche Ursache Abhilfe
⇒ Abb. 158
 Nicht weiterfahren!
Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und si-
C Motorkühlmitteltemperatur
cher ist. Motor abstellen, Motor abkühlen las-
Warnbereich zu hoch.
sen, bis der Zeiger wieder im Normalbereich
ist. Motorkühlmittelstand prüfen ⇒ Seite 283.
Bei abgekühltem Motor den Motorkühlmittel-
 B Motorkühlmittelstand zu
stand prüfen und bei zu niedrigem Stand Mo-
torkühlmittel nachfüllen ⇒ Seite 283.
Normalbereich niedrig.
Wenn der Motorkühlmittelstand in Ordnung
sein sollte, liegt eine Störung vor.
Motorkühlmittelsystem ge-  Nicht weiterfahren!

stört. Fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen!
Motorkühlmitteltemperatur
Hohe Motordrehzahlen und starke Motorbe-
 – beim Erdgasmotor oder Au-
togasmotor zu niedrig.
lastung vermeiden.

Hohe Motordrehzahlen und starke Motorbe-


A
C tf

– – lastung vermeiden, solange der Motor nicht


Kaltbereich
betriebswarm ist.
O or
no

blinkt mögliche Ursache Abhilfe


N d

 Motorkühlmittelsystem gestört. Fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen!


FI is
D tri

WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)

Das Missachten aufleuchtender Warnleuch- ● Niemals aufleuchtende Warnleuchten und


EN b

ten und Textmeldungen kann zum Liegenblei- Textmeldungen missachten.


ben im Straßenverkehr, zu Unfällen und ● Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und
schweren Verletzungen führen. sicher ist.
TI utio

● Aufleuchtende Warnleuchten und Textmel-


dungen immer beachten. HINWEIS
AL n!

Das Missachten aufleuchtender Kontrollleuch-


ten und Textmeldungen kann zu Fahrzeugbe-
schädigungen führen. 

Motorkühlmittelspezifikation

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 281.
sion. Außerdem verhindert die Mischung Kalkan-
satz und erhöht den Siedepunkt des Motorkühlmit-
tels deutlich.
Der Anteil des Motorkühlmittelzusatzes muss zum
Das Motorkühlsystem ist werkseitig mit einer Mi- Schutz des Motorkühlsystems immer mindestens
schung aus besonders aufbereitetem Wasser und 40 % betragen, selbst wenn bei warmem Wetter
einem mindestens 40-prozentigen Anteil des Mo- oder Klima kein Frostschutz benötigt wird.
torkühlmittelzusatzes G 13 (TL-VW 774 J) befüllt.
Der Motorkühlmittelzusatz ist an der lila Färbung Wenn aus klimatischen Gründen ein stärkerer
zu erkennen. Die Mischung aus Wasser und Mo- Frostschutz erforderlich ist, kann der Anteil des
torkühlmittelzusatz bietet nicht nur einen Frost- Motorkühlmittelzusatzes erhöht werden. Der Anteil
schutz bis -25 °C (-13 °F), sondern schützt auch des Motorkühlmittelzusatzes darf jedoch nicht über
die Leichtmetallteile im Motorkühlsystem vor Korro- 60 % liegen, da sich sonst der Frostschutz wieder
verringert und sich die Kühlwirkung verschlechtert. 

282 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Beim Nachfüllen von Motorkühlmittel muss eine WARNUNG (Fortsetzung)
Mischung aus destilliertem Wasser und mindes-
Heizung nicht mehr funktioniert, können
tens 40 % des Motorkühlmittelzusatzes G 13 oder
Fahrzeuginsassen mit unzureichender Win-
G 12 plus-plus (TL-VW 774 G) verwendet werden
terbekleidung erfrieren.
(beide lila Färbung), um den optimalen Korrosions-
schutz zu erhalten ⇒  . Ein Mischen von G 13 mit
den Motorkühlmitteln G 12 plus (TL-VW 774 F), G HINWEIS
12 (rote Färbung) oder G 11 (blaugrüne Färbung) Niemals Original-Motorkühlmittelzusätze mit
verschlechtert den Korrosionsschutz deutlich und anderen, nicht von Volkswagen Nutzfahrzeuge
sollte daher vermieden werden ⇒  . freigegebenen Motorkühlmitteln mischen. Bei
Vermischungen mit Fremdkühlmitteln drohen
WARNUNG erhebliche Schäden am Motor und am Motor-
kühlsystem.
Mangelnder Frostschutz im Motorkühlsystem
kann zum Ausfall des Motors führen und da- ● Wenn die Flüssigkeit im Motorkühlmittel-
durch schwere Verletzungen verursachen. ausgleichsbehälter nicht lila ist, sondern
z. B. braun, wurde G 13 mit einem anderen,
● Sicherstellen, dass der Anteil des richti-
nicht geeigneten Motorkühlmittel vermischt. In
gen Motorkühlmittelzusatzes entsprechend
diesem Fall muss das Motorkühlmittel umge-
der niedrigsten zu erwartenden Umgebungs-
hend gewechselt werden. Andernfalls können
temperatur vorgesehen werden muss, in der
schwerwiegende Funktionsmängel oder ein
C tf

das Fahrzeug betrieben wird.


Motorschaden die Folge sein!
● Bei extrem niedrigen Außentemperaturen
O or

kann das Motorkühlmittel einfrieren und das Motorkühlmittel und Motorkühlmittelzusätze


no

Fahrzeug liegen bleiben. Weil dann auch die


N d

können die Umwelt verschmutzen. Ausgetre-


tene Betriebsflüssigkeiten auffangen und fach- und
FI is

umweltgerecht entsorgen. 
D tri

Motorkühlmittelstand prüfen und Motorkühlmittel nachfüllen


EN b
TI utio
AL n!

Abb. 159 Im Motorraum: Markierung an dem Mo- Abb. 160 Im Motorraum: Deckel des Motorkühl-
torkühlmittelausgleichsbehälter. mittelausgleichsbehälters.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 281.
Vorbereitungen
● Fahrzeug auf einer waagerechten und festen
Fläche parken.
● Motor abkühlen lassen ⇒  .
Wenn der Motorkühlmittelstand zu niedrig ist,
leuchtet die Warnleuchte des Motorkühlmittels auf. ● Motorraumklappe öffnen  ⇒ Seite 271.
[Link].00

● Der Ausgleichsbehälter des Motorkühlmittels ist


am Symbol  auf dem Deckel erkennbar
⇒ Abb. 160. 

Im Motorraum 283
Motorkühlmittelstand prüfen WARNUNG (Fortsetzung)
● Motorkühlmittelstand bei kaltem Motor an der ● Den Motor immer vollständig abkühlen
seitlichen Markierung des Motorkühlmittelausg- lassen, bevor die Motorraumklappe vorsich-
leichsbehälters prüfen ⇒ Abb. 159. tig geöffnet wird. Heiße Teile können bei Be-
● Wenn der Flüssigkeitsstand im Behälter unter- rührung die Haut verbrennen.
halb der Minimal-Markierung („min“) ist, Motorkühl- ● Wenn der Motor sich abgekühlt hat, ist vor
mittel nachfüllen. Bei warmem Motor kann der Mo- dem Öffnen der Motorraumklappe Folgendes
torkühlmittelstand etwas über der Oberkante des zu beachten.
markierten Bereichs stehen. – Handbremse fest anziehen und den
Motorkühlmittel nachfüllen Wählhebel in Position P bzw. den Schalt-
hebel in die Neutralstellung bringen.
● Immer das Gesicht, die Hände und Arme vor
– Fahrzeugschlüssel aus dem Zünd-
heißem Motorkühlmittel oder Dampf schützen, in-
schloss abziehen.
dem ein geeigneter Lappen auf den Deckel des
Motorkühlmittelausgleichsbehälters gelegt wird. – Kinder stets vom Motorraum fernhalten
und niemals unbeaufsichtigt lassen.
● Den Deckel vorsichtig abschrauben ⇒  .
● Das Motorkühlsystem steht bei heißem
● Nur neues Motorkühlmittel gemäß der
Motor unter Druck. Niemals bei heißem Motor
Volkswagen Nutzfahrzeuge Spezifikation
den Deckel des Motorkühlmittelausgleichsbe-
⇒ Seite 282 nachfüllen ⇒  .
C tf

hälters öffnen. Dadurch kann Motorkühlmittel


● Motorkühlmittel nur nachfüllen, wenn sich noch herausspritzen und schwere Verbrennungen
O or

ein Rest von Kühlflüssigkeit im Ausgleichsbehälter und Verletzungen verursachen.


befindet, andernfalls könnte ein Schaden am Motor
no

– Den Deckel langsam und sehr vorsich-


N d

entstehen! Wenn keine Kühlflüssigkeit im Aus- tig entgegen dem Uhrzeigersinn drehen
gleichsbehälter sichtbar ist, nicht weiterfahren, und dabei leichten Druck nach unten auf
FI is

fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen. den Deckel ausüben.


● Wenn sich noch eine Restmenge von Kühlflüs- – Immer das Gesicht, die Hände und Ar-
D tri

sigkeit im Ausgleichsbehälter befindet, Motorkühl- me vor heißem Motorkühlmittel oder


mittel so lange nachfüllen, bis der Flüssigkeits- Dampf mit einem großen, dicken Lappen
EN b

stand stabil bleibt. schützen.


● Motorkühlmittelstand muss sich innerhalb der ● Beim Nachfüllen keine Betriebsflüssigkei-
Markierungen des Motorkühlmittelausgleichsbehäl- ten auf Motorteile oder die Abgasanlage gie-
TI utio

ters befinden ⇒ Abb. 159. Nicht über die Ober- ßen. Die vergossenen Betriebsflüssigkeiten
kante des markierten Bereichs auffüllen ⇒  ! können einen Brand verursachen. Unter ge-
AL n!

● Den Deckel fest zuschrauben. wissen Umständen kann das Ethylenglycol


● Falls in einem Notfall kein Motorkühlmittel ge- des Motorkühlmittels Feuer fangen.
mäß der geforderten Spezifikation ⇒ Seite 282 zur
Verfügung steht, keinen anderen Motorkühlmittel- HINWEIS
zusatz verwenden! Stattdessen zunächst nur des- ● Nur destilliertes Wasser zum Nachfüllen ver-
tilliertes Wasser auffüllen ⇒  . Anschließend das wenden! Alle anderen Wasserarten können auf-
richtige Mischungsverhältnis mit dem vorgeschrie- grund der enthaltenen chemischen Bestandtei-
benen Motorkühlmittelzusatz schnellstmöglich wie- le erhebliche Korrosionsschäden im Motor ver-
derherstellen lassen ⇒ Seite 282. ursachen. Das kann auch zum Ausfall des Mo-
tors führen. Wenn ein anderes Wasser als des-
WARNUNG tilliertes Wasser nachgefüllt worden ist, sollte
Heißer Dampf oder Motorkühlmittel können umgehend die Flüssigkeit im Motorkühlsystem
schwere Verbrennungen verursachen. vollständig vom Fachbetrieb erneuert werden.
● Niemals die Motorraumklappe öffnen, ● Motorkühlmittel nur bis zur Oberkante des
wenn sichtbar oder hörbar Dampf oder Mo- markierten Bereichs auffüllen ⇒ Abb. 159. Über-
torkühlmittel aus dem Motorraum austritt. Im- schüssiges Motorkühlmittel wird sonst bei Er-
mer solange warten, bis kein Dampf oder Mo- wärmung aus dem Motorkühlsystem gedrückt
torkühlmittel mehr sichtbar oder hörbar aus- und kann zu Beschädigungen führen. 
tritt.

284 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


HINWEIS (Fortsetzung) HINWEIS (Fortsetzung)
● Bei größerem Motorkühlmittelverlust Motor- ten verwendet werden, können schwerwiegen-
kühlmittel nur bei ganz abgekühltem Motor ein- de Funktionsmängel und Motorschäden die
füllen. Ein größerer Motorkühlmittelverlust Folge sein! 
lässt auf Undichtigkeiten im Motorkühlsystem
schließen. Motorkühlsystem unverzüglich von
einem Fachbetrieb prüfen lassen. Andernfalls
kann ein Motorschaden die Folge sein!
● Beim Nachfüllen von Betriebsflüssigkeiten
darauf achten, dass die richtigen Behälter be-
füllt werden. Wenn falsche Betriebsflüssigkei-
C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Im Motorraum 285
Fahrzeugbatterie

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- ● Starthilfe ⇒ Seite 374
genden Themen: ● ⇒ Heft Serviceplan
Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
Säurestand der Fahrzeugbatterie prüfen . . . . 287 WARNUNG
Fahrzeugbatterie laden, ersetzen, ab- oder Arbeiten an der Fahrzeugbatterie und an der
anklemmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 288 elektrischen Anlage können schwere Verät-
zungen, Feuer oder Stromschläge verursa-
Die Fahrzeugbatterie ist Bestandteil der elektri- chen. Vor allen Arbeiten immer die folgenden
schen Anlage im Fahrzeug. Warnhinweise und Sicherheitsvorkehrungen
Arbeiten an der elektrischen Anlage nur dann lesen und beachten:
selbst durchführen, wenn man mit den notwendi- ● Vor allen Arbeiten an der Fahrzeugbatterie
gen Handlungen sowie den allgemein gültigen Si- Zündung und alle elektrischen Verbraucher
cherheitsvorkehrungen vertraut ist und wenn ge- ausschalten und das Minuskabel der Fahr-
eignetes Werkzeug zur Verfügung steht ⇒  ! An-
C tf

zeugbatterie abklemmen.
dernfalls alle Arbeiten bei einem Fachbetrieb ● Kinder immer von der Batteriesäure und
O or

durchführen lassen. Volkswagen Nutzfahrzeuge der Fahrzeugbatterie fernhalten.


no

empfiehlt dafür den Volkswagen Nutzfahrzeuge


N d

Partner. Schwere Verletzungen können durch un- ● Immer einen Augenschutz tragen.
sachgemäße Arbeiten verursacht werden. ● Batteriesäure ist sehr aggressiv. Sie kann
FI is

die Haut verätzen und die Augen erblinden


Anzahl und Einbauort der Fahrzeugbatterie lassen. Beim Umgang mit der Fahrzeugbatte-
D tri

Die Fahrzeugbatterie befindet sich im Motorraum. rie vor allem die Hände, Arme und das Ge-
sicht vor Säurespritzern schützen.
EN b

Erläuterung der Warnhinweise auf der


● Nicht rauchen und niemals in der Nähe
Fahrzeugbatterie
von offenen Flammen oder Funken arbeiten.
Symbol Bedeutung ● Funkenbildung beim Umgang mit Kabeln
TI utio

und elektrischen Geräten sowie durch elekt-


 Immer Augenschutz tragen!
rostatische Entladung vermeiden.
AL n!

Batteriesäure ist stark ätzend. Immer ● Batteriepole niemals kurzschließen.


 Schutzhandschuhe und Augenschutz
tragen!
● Niemals eine beschädigte Fahrzeugbatte-
rie verwenden. Sie kann explodieren. Eine be-
Feuer, Funken, offenes Licht und schädigte Fahrzeugbatterie umgehend erset-
 Rauchen sind verboten! zen.
Bei der Ladung der Fahrzeugbatterie ● Beschädigte oder gefrorene Fahrzeugbat-
 entsteht ein hochexplosives Knall-
gasgemisch!
terie umgehend ersetzen. Eine entladene
Fahrzeugbatterie kann bereits bei Temperatu-
Immer Kinder von Batteriesäure und ren um 0 °C (+32 °F) gefrieren.
 Fahrzeugbatterie fernhalten!
HINWEIS
Ergänzende Informationen und
● Fahrzeugbatterie nicht für längere Zeit dem
Warnhinweise:
direkten Tageslicht aussetzen, da die UV-Strah-
● ⇒ Heft Serviceplan len das Batteriegehäuse beschädigen können.
● Anfahrassistenzsysteme (Start-Stopp-System) ● Fahrzeugbatterie bei längeren Standzeiten
⇒ Seite 221 vor Frost schützen, damit die Fahrzeugbatterie
● Vorbereitungen zu Arbeiten im Motorraum nicht „einfriert“ und dadurch zerstört wird. 
⇒ Seite 271
● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Ände-
rungen ⇒ Seite 320

286 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


HINWEIS (Fortsetzung) Nach dem Starten des Motors mit tiefentlade-
● Fahrzeuge mit Start-Stopp-System sind mit ner oder gewechselter Fahrzeugbatterie kön-
einer besonderen Fahrzeugbatterie ausgestat- nen Systemeinstellungen (Uhrzeit, Datum, persön-
tet. Durch den Einbau einer anderen Fahrzeug- liche Komforteinstellungen und Programmierun-
batterie kann es zu Problemen mit der gen) verstellt oder gelöscht sein. Einstellungen
Fahrzeugelektronik kommen. Beim Auswech- prüfen und korrigieren, nachdem die Fahrzeugbat-
seln der Fahrzeugbatterie nur eine Batterie ein- terie wieder ausreichend geladen ist. 
setzen, deren Spezifikationen denen der Origi-
nalbatterie genau entsprechen.

Warnleuchte

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 286.

leuchtet mögliche Ursache Abhilfe


Fachbetrieb aufsuchen. Elektrische Anlage prü-
C tf

fen lassen.
 Generator gestört. Nicht erforderliche elektrische Verbraucher aus-
O or

schalten. Fahrzeugbatterie wird während der


no

Fahrt nicht vom Generator geladen.


N d

Beim Einschalten der Zündung leuchten einige


FI is

WARNUNG (Fortsetzung)
Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung
● Niemals aufleuchtende Warnleuchten und
kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden.
D tri

Textmeldungen missachten.

WARNUNG ● Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und


EN b

sicher ist.
Das Missachten aufleuchtender Warnleuch-
ten und Textmeldungen kann zum Liegenblei-
HINWEIS
TI utio

ben im Straßenverkehr, zu Unfällen und


schweren Verletzungen führen. Das Missachten aufleuchtender Kontrollleuch-
ten und Textmeldungen kann zu Fahrzeugbe-
AL n!

schädigungen führen. 

Säurestand der Fahrzeugbatterie prüfen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 286.

Den Säurestand der Fahrzeugbatterie bei hohen


Kilometerlaufleistungen, in Ländern mit warmem
Klima und bei einer alten Fahrzeugbatterie regel-
mäßig kontrollieren. Die Fahrzeugbatterie ist an-
sonsten wartungsfrei.
Fahrzeuge mit Start-Stopp-System oder Standhei-
zung ⇒ Seite 222 sind mit besonderen Fahrzeug-
batterien ausgestattet. Bei diesen Fahrzeugbatteri-
[Link].00

en kann ggf. aus technischen Gründen der Säure-


stand nicht kontrolliert werden. 
Abb. 161 Im Motorraum: Abdeckung für die Fahr-
zeugbatterie abnehmen.

Im Motorraum 287
Vorbereitungen WARNUNG
● Fahrzeug für Arbeiten im Motorraum vorberei-
Arbeiten an der Fahrzeugbatterie können
ten ⇒ Seite 271.
schwere Verätzungen, Explosionen oder
● Motorraumklappe öffnen  ⇒ Seite 271. Stromschläge verursachen.
Abdeckung der Fahrzeugbatterie öffnen ● Immer Augenschutz und Schutzhandschu-
Abhängig von der Motorisierung des Fahrzeugs he tragen.
sind die Abdeckungen der Fahrzeugbatterie unter- ● Batteriesäure ist sehr aggressiv. Sie kann
schiedlich ausgeführt: die Haut verätzen und die Augen erblinden
lassen. Beim Umgang mit der Fahrzeugbatte-
● Auf die Lasche ⇒ Abb. 161 A in Pfeilrichtung rie vor allem die Hände, Arme und das Ge-
drücken und Abdeckung nach oben abnehmen. sicht vor Säurespritzern schützen.
Batteriesäurestand prüfen ● Fahrzeugbatterie niemals kippen. Aus den
● Für ausreichende Beleuchtung sorgen, um die Entgasungsöffnungen kann Säure austreten
Farben deutlich erkennen zu können. Niemals offe- und Verätzungen verursachen.
ne Flammen oder glimmende Gegenstände als ● Niemals eine Fahrzeugbatterie öffnen.
Beleuchtung verwenden. ● Bei Säurespritzern auf der Haut oder im
● Das runde Sichtfenster an der Oberseite der Auge, die betroffene Stelle sofort einige Mi-
Fahrzeugbatterie wechselt je nach Säurestand die nuten lang mit kaltem Wasser spülen. Danach
C tf

Farbanzeige. unverzüglich einen Arzt aufsuchen.


O or

● Bei verschluckter Säure sofort Arzt aufsu-


Farbanzeige Handlung
no

chen. 
N d

Säurestand der Fahrzeugbatte-


hellgelb oder rie zu niedrig. Fahrzeugbatterie
FI is

farblos bei einem Fachbetrieb prüfen


und ggf. ersetzen lassen.
D tri

Säurestand der Fahrzeugbatte-


schwarz
rie ist in Ordnung.
EN b

Fahrzeugbatterie laden, ersetzen, ab- oder anklemmen


TI utio

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- erkundigen. Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt,
AL n!

leitenden Informationen und Sicher- die Fahrzeugbatterie von einem Volkswagen Nutz-
heitshinweise auf Seite 286. fahrzeuge Partner wechseln zu lassen.
Nur eine wartungsfreie Fahrzeugbatterie entspre-
Fahrzeugbatterie laden chend den Normen TL 825 06 und VW 7 50 73
Das Aufladen der Fahrzeugbatterie sollte von ei- verwenden. Diese Normen müssen von Juli 2012
nem Fachbetrieb durchgeführt werden, da die oder neuer sein.
Technologie der werkseitig eingebauten Fahrzeug-
Fahrzeuge mit Start-Stopp-System ⇒ Seite 221
batterie ein spannungsbegrenztes Laden erfordert
oder Standheizung sind mit einer besonderen
⇒  . Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt dafür
Fahrzeugbatterie ausgestattet. Diese Fahrzeugbat-
den Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner.
terie daher nur durch eine Fahrzeugbatterie glei-
Fahrzeugbatterie ersetzen cher Spezifikation ersetzen.
Die Fahrzeugbatterie ist entsprechend dem Ein- Fahrzeugbatterie abklemmen
bauort entwickelt und mit Sicherheitsmerkmalen
Falls die Fahrzeugbatterie von der elektrischen An-
ausgestattet. Wenn eine Fahrzeugbatterie ersetzt
lage im Fahrzeug abgeklemmt werden muss, Fol-
werden muss, vor dem Neukauf bei einem
gendes beachten: 
Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner über die elekt-
romagnetische Verträglichkeit, Größe und die er-
forderlichen Wartungs-, Leistungs- und Sicher-
heitsanforderungen der neuen Fahrzeugbatterie

288 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


● Alle elektrischen Verbraucher und die Zündung
WARNUNG
ausschalten.
● Vor dem Abklemmen Fahrzeug entriegeln, da Eine unsachgemäße Befestigung und das
sonst die Alarmanlage ausgelöst wird. Verwenden falscher Fahrzeugbatterien kön-
nen Kurzschlüsse, Feuer und schwere Verlet-
● Zuerst das Minuskabel und dann das Pluskabel zungen verursachen.
abklemmen ⇒  .
● Immer nur wartungsfreie und auslaufge-
Fahrzeugbatterie anklemmen schützte Fahrzeugbatterien verwenden, die
● Vor dem Wiederanklemmen der Fahrzeugbatte- die gleichen Eigenschaften, Spezifikationen
rie alle elektrischen Verbraucher und die Zündung und Abmessungen aufweisen, wie die werk-
ausschalten. seitig eingebaute Fahrzeugbatterie.
● Zuerst das Pluskabel, dann das Minuskabel an-
klemmen ⇒  . WARNUNG
Beim Aufladen der Fahrzeugbatterie entsteht
Nach dem Anklemmen einer Fahrzeugbatterie und
ein hochexplosives Knallgasgemisch.
dem Einschalten der Zündung können verschiede-
ne Kontrollleuchten aufleuchten. Sie verlöschen, ● Fahrzeugbatterie nur in gut belüfteten
wenn eine kurze Wegstrecke mit 15 – 20 km/h (10 Räumen aufladen.
– 12 mph) gefahren wird. Wenn die Kontrollleuch- ● Niemals eine gefrorene oder aufgetaute
ten weiterhin leuchten, Fachbetrieb aufsuchen und
C tf

Fahrzeugbatterie aufladen. Eine entladene


Fahrzeug prüfen lassen. Fahrzeugbatterie kann bereits bei Temperatu-
O or

Wenn die Fahrzeugbatterie längere Zeit abge- ren um 0 °C (+32 °F) gefrieren.
no

klemmt war, kann möglicherweise der nächste fälli- ● Fahrzeugbatterie unbedingt ersetzen,
N d

ge Service nicht korrekt angezeigt oder berechnet wenn die Fahrzeugbatterie einmal gefroren
werden ⇒ Seite 18. Die maximal zulässigen War- war.
FI is

tungsintervalle beachten ⇒ Heft Serviceplan. ● Falsch angeklemmte Anschlusskabel kön-


nen einen Kurzschluss verursachen. Zuerst
D tri

Automatische Verbraucherabschaltung das Pluskabel und dann das Minuskabel an-


Ein Entladen der Fahrzeugbatterie kann durch ein
EN b

klemmen.
intelligentes Bordnetzmanagement verhindert wer-
den. Bei starker Belastung der Fahrzeugbatterie
HINWEIS
werden automatisch verschiedene Maßnahmen er-
TI utio

griffen: ● Niemals Fahrzeugbatterien bei eingeschal-


teter Zündung oder bei laufendem Motor ab-
● Die Leerlaufdrehzahl wird angehoben, damit klemmen oder miteinander verbinden. Ebenso
AL n!

der Generator mehr Strom liefert. niemals eine nicht den Spezifikationen des
● Gegebenenfalls werden größere Stromverbrau- Fahrzeugs entsprechende Fahrzeugbatterie
cher in der Leistung begrenzt oder notfalls ganz verwenden. Die elektrische Anlage bzw. elekt-
abgeschaltet. ronische Bauteile können beschädigt werden
● Beim Anlassen des Motors kann die Span- und es kann zu elektrischen Fehlfunktionen
nungsversorgung der 12-Volt-Steckdosen und des kommen, wie z. B. des Start-Stopp-Systems.
Zigarettenanzünders kurzzeitig unterbrochen wer- ● Niemals Strom abgebendes Zubehör, wie
den. z. B. Solarpanel oder Batterie-Ladegerät, zum
Laden der Fahrzeugbatterie an die 12-Volt-
Das Bordnetzmanagement kann nicht immer ver- Steckdosen oder an die Zigarettenanzünder an-
hindern, dass die Fahrzeugbatterie entladen wird. schließen. Die elektrische Anlage des Fahr-
Beispielsweise wenn die Zündung längere Zeit bei zeugs könnte sonst beschädigt werden.
abgestelltem Motor oder das Stand- oder Parklicht
bei längerem Parken eingeschaltet ist. Fahrzeugbatterie vorschriftsmäßig entsorgen.
Fahrzeugbatterien können giftige Substanzen
Wodurch entlädt sich die Fahrzeugbatterie?
wie Schwefelsäure und Blei enthalten.
● Lange Standzeiten, ohne den Motor laufen zu
lassen, besonders bei eingeschalteter Zündung. Batteriesäure kann die Umwelt verschmut-
zen. Austretende Betriebsflüssigkeiten auf-
[Link].00

● Benutzung von elektrischen Verbrauchern bei


stehendem Motor. fangen und ordnungsgemäß entsorgen. 
● Bei laufender Standheizung ⇒ Seite 252.

Im Motorraum 289
Fahrzeugpflege und Instandhaltung
Fahrzeug außen pflegen und reinigen

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Pflegemittel nur im verschlossenen Origi-
Fahrzeug waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291 nalbehälter aufbewahren.
Waschen mit Hochdruckreiniger . . . . . . . . . . . 292 ● Verpackungsbeilage beachten.
Fensterscheiben und Außenspiegel reinigen . 293 ● Niemals leere Lebensmitteldosen, Fla-
Scheibenwischerblätter vorn reinigen und schen oder andere Behälter zum Aufbewah-
auswechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 294 ren von Pflegemitteln benutzen, da Personen
Scheibenwischerblätter hinten auswechseln . 295 die enthaltenen Pflegemittel nicht immer er-
Fahrzeuglack konservieren und polieren . . . . 296 kennen können.
Chrom- und Aluminiumzierteile pflegen und ● Kinder von allen Pflegemitteln fernhalten.
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 296
● Bei der Anwendung können schädliche
C tf

Dekorfolien pflegen und reinigen . . . . . . . . . . . 297 Dämpfe entstehen. Deshalb Pflegemittel nur
Felgen reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 298
O or

draußen oder in gut belüfteten Räumen an-


Gummidichtungen pflegen . . . . . . . . . . . . . . . . 298 wenden.
no
N d

Türschließzylinder enteisen . . . . . . . . . . . . . . . 298 ● Niemals Kraftstoff, Terpentin, Motoröl, Na-


Unterbodenschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 298 gellackentferner oder andere leicht verflüchti-
FI is

Motorraum reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 299 gende Flüssigkeiten zum Waschen, Pflegen


oder Reinigen benutzen. Sie sind giftig und
D tri

Regelmäßige und sachkundige Pflege dient der leicht entflammbar.


Werterhaltung des Fahrzeugs. Die fachgerechte
EN b

Pflege kann eine der Voraussetzungen für die An-


WARNUNG
erkennung von Gewährleistungsansprüchen bei
Korrosionsschäden und Lackmängeln an der Ka- Unsachgemäße Pflege und Reinigung von
Fahrzeugteilen können die Sicherheitsaus-
TI utio

rosserie sein.
stattungen des Fahrzeugs beeinträchtigen
Geeignete Pflegemittel sind beim Volkswagen und dadurch schwere Verletzungen verursa-
AL n!

Nutzfahrzeuge Partner erhältlich. chen.


Ergänzende Informationen und ● Fahrzeugteile nur gemäß den Herstelleran-
Warnhinweise: weisungen reinigen und pflegen.
● Elektrische Fensterheber ⇒ Seite 61 ● Freigegebene oder empfohlene Reini-
● Scheibenwischer und -wascher ⇒ Seite 114 gungsmittel verwenden.
● Vorbereitungen zu Arbeiten im Motorraum
⇒ Seite 271 HINWEIS
● Innenraum pflegen und reinigen ⇒ Seite 300 Lösungsmittelhaltige Reiniger greifen das Ma-
terial an und können es beschädigen.
● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Ände-
rungen ⇒ Seite 320 Das Fahrzeug nur auf speziell dafür vorgese-
henen Waschplätzen waschen, damit das
WARNUNG eventuell durch Öl, Fett und Kraftstoff verunreinigte
Pflegemittel können giftig und gefährlich Schmutzwasser nicht in das Abwasser gelangt. In
sein. Ungeeignete Pflegemittel und eine un- einigen Gebieten ist die Fahrzeugwäsche außer-
sachgemäße Anwendung von Pflegemitteln halb solcher Waschplätze verboten.
können Unfälle, schwere Verletzungen, Ver- Beim Kauf der Pflegemittel umweltfreundliche
brennungen und Vergiftungen verursachen. Produkte bevorzugen.

Reste von Pflegemitteln gehören nicht in den


Hausmüll. Verpackungsbeilage beachten. 

290 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Fahrzeug waschen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 290.
WARNUNG
Scharfkantige Teile am Fahrzeug können zu
Verletzungen führen.
Je länger Insektenrückstände, Vogelkot, Baumhar- ● Hände und Arme vor scharfkantigen Tei-
ze, Straßen- und Industriestaub, Teer, Rußpartikel, len schützen, wenn z. B. der Unterboden oder
Streusalze und andere aggressive Ablagerungen die Innenseite der Radkästen gereinigt wird.
auf der Fahrzeugoberfläche haften bleiben, desto
nachhaltiger ist ihre zerstörende Wirkung. Hohe WARNUNG
Temperaturen, z. B. durch intensive Sonnenein-
strahlung, verstärken die ätzende Wirkung. Auch Nach einer Fahrzeugwäsche kann die Brems-
die Unterseite des Fahrzeugs regelmäßig gründ- wirkung wegen feuchter bzw. im Winter ver-
lich waschen. eister Bremsscheiben und Bremsbeläge ver-
zögert einsetzen und den Bremsweg verlän-
Waschanlage gern.
Hinweise auf dem Aushang des Waschanlagen- ● Durch vorsichtige Bremsmanöver die
betreibers beachten. Vor einer automatischen Bremsen „trocken und eisfrei bremsen“. Da-
Wäsche die üblichen Vorkehrungen treffen, wie
C tf

bei keine Verkehrsteilnehmer gefährden oder


z. B. alle Fenster schließen und Außenspiegel an- gesetzliche Bestimmungen missachten.
O or

klappen, um Beschädigungen zu vermeiden. Wenn


no

sich an dem Fahrzeug besondere Anbauteile be- HINWEIS


N d

finden, wie z. B. Spoiler, Dachgepäckträger, Funk-


antenne, unbedingt mit dem Betreiber der Wasch- ● Das Wasser darf nicht heißer als +60 °C
FI is

anlage sprechen ⇒  . (+140 °F) sein.


● Um Lackschäden zu vermeiden, Fahrzeug
Der Fahrzeuglack ist so widerstandsfähig, dass
D tri

nicht in der prallen Sonne waschen.


das Fahrzeug normalerweise problemlos in auto-
matischen Waschanlagen gewaschen werden ● Keine Insektenschwämme, raue Kü-
EN b

kann. Allerdings ist die tatsächliche Beanspru- chenschwämme oder Ähnliches benutzen, da
chung des Lacks stark abhängig von der Konstruk- sonst die Oberfläche beschädigt werden kann.
tion der Waschanlage. Volkswagen Nutzfahrzeuge ● Scheinwerfer niemals mit einem trockenen
TI utio

empfiehlt die Wäsche in Waschanlagen ohne Bürs- Tuch oder Schwamm reinigen, sondern nur
ten. nass. Am besten Seifenwasser benutzen.
AL n!

Um eventuell vorhandene Wachsrückstände auf ● Fahrzeugwäsche bei kaltem Klima: Beim


den Fensterscheiben und ggf. ein Rubbeln der Abspritzen des Fahrzeugs mit einem Schlauch,
Scheibenwischer zu beseitigen, die folgenden Hin- den Wasserstrahl nicht direkt auf die Schlösser
weise beachten ⇒ Seite 293, Fensterscheiben und oder die Tür- bzw. Deckelfugen richten. Die
Außenspiegel reinigen. Schlösser und Dichtungen könnten einfrieren!

Waschen von Hand HINWEIS


Beim Waschen von Hand zunächst den Schmutz
Unbedingt folgende Punkte beachten, bevor
mit reichlich Wasser aufweichen und so gut wie
das Fahrzeug in eine Waschanlage gefahren
möglich abspülen.
wird, um Beschädigungen am Fahrzeug zu ver-
Anschließend das Fahrzeug mit einem weichen meiden:
Schwamm, einem Waschhandschuh oder einer ● Die Spurweite des Fahrzeugs mit dem Ab-
Waschbürste mit geringem Druck reinigen. Dabei stand der Führungsschienen der Waschanlage
am Dach beginnen und von oben nach unten wei- vergleichen, um nicht Felgen und Reifen zu be-
terarbeiten. Nur bei hartnäckiger Verschmutzung schädigen!
ein Shampoo verwenden.
● Den Regensensor ausschalten, bevor das
Den Schwamm oder Waschhandschuh in kurzen Fahrzeug in eine Waschanlage gefahren wird.
Abständen gründlich auswaschen.
● Die Höhe und Breite des Fahrzeugs mit der
[Link].00

Räder, Schweller und dergleichen zuletzt reinigen. Durchfahrtshöhe und -breite der Waschanlage
Hierfür einen zweiten Schwamm verwenden. vergleichen! 

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 291


HINWEIS (Fortsetzung) HINWEIS (Fortsetzung)
● Außenspiegel anklappen. ● Heckklappe oder Flügeltüren verriegeln, um
● Um Lackbeschädigungen der Motorraum- ein unbeabsichtigtes Öffnen durch die Wasch-
klappe zu vermeiden, nach dem Abtrocknen anlage zu verhindern. 
der Scheibenwischerblätter die Scheibenwi-
scher an die Frontscheibe anlegen. Nicht fal-
lenlassen!

Waschen mit Hochdruckreiniger

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 290.
HINWEIS
● Das Wasser darf nicht heißer als +60 °C
(+140 °F) sein.
Bei der Fahrzeugwäsche mit einem Hochdruckrei- ● Um Lackschäden zu vermeiden, Fahrzeug
niger unbedingt die Bedienungshinweise für den nicht in der prallen Sonne waschen.
Hochdruckreiniger befolgen. Dies gilt insbesondere ● Damit der ParkPilot und der Parklenkassis-
C tf

für den Druck und den Spritzabstand ⇒  . tent korrekt funktionieren, müssen die Senso-
Genügend großen Abstand zu weichen Materialien ren in den Stoßfängern sauber und eisfrei ge-
O or

wie Gummischläuchen oder Dämmmaterial sowie halten werden. Bei der Reinigung mit Hoch-
no

zu den Sensoren des ParkPilot einhalten. Die Sen- druckreinigern oder Dampfstrahlern die Senso-
N d

soren des ParkPilot befinden sich im hinteren und ren nur kurzzeitig direkt besprühen und immer
FI is

ggf. im vorderen Stoßfänger ⇒  . einen Abstand größer als etwa 10 cm einhalten.


Auf keinen Fall Rundstrahldüsen oder Dreckfrä- ● Vereiste oder schneebedeckte Scheiben
D tri

ser verwenden ⇒  . nicht mit einem Hochdruckreiniger reinigen.


● Fahrzeugwäsche bei kaltem Klima: Beim
EN b

WARNUNG Abspritzen des Fahrzeugs mit einem Schlauch,


den Wasserstrahl nicht direkt auf die Schlösser
Der unsachgemäße Umgang mit einem Hoch- oder die Tür- bzw. Deckelfugen richten. Die
druckreiniger kann dauerhafte, sichtbare
TI utio

Schlösser und Dichtungen könnten einfrieren! 


oder nicht sichtbare Beschädigungen an Rei-
fen und anderen Materialien verursachen.
AL n!

Dies kann Unfälle und schwere Verletzungen


verursachen.
● Genügend großen Abstand der Spritzdüse
zum Reifen einhalten.
● Niemals mit Rundstrahldüsen „Dreckfrä-
sen“ den Reifen reinigen. Selbst bei relativ
großem Spritzabstand und sehr kleiner Ein-
wirkzeit können sichtbare oder nicht sichtba-
re Schäden am Reifen entstehen.

WARNUNG
Nach einer Fahrzeugwäsche kann die Brems-
wirkung wegen feuchter bzw. im Winter ver-
eister Bremsscheiben und Bremsbeläge ver-
zögert einsetzen und den Bremsweg verlän-
gern.
● Durch vorsichtige Bremsmanöver die
Bremsen „trocken und eisfrei bremsen“. Da-
bei keine Verkehrsteilnehmer gefährden oder
gesetzliche Bestimmungen missachten.

292 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Fensterscheiben und Außenspiegel reinigen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 290.
Eis entfernen
Zum Entfernen von Eis am besten ein Enteisungs-
spray verwenden. Beim Verwenden eines Eiskrat-
zers diesen nicht vor- und zurückbewegen, son-
Fensterscheiben und Außenspiegel reinigen dern nur in eine Richtung schieben. Beim Zurück-
Die Fensterscheiben und Außenspiegel mit han- bewegen kann Schmutz die Scheibe zerkratzen.
delsüblichem Glasreinigungsmittel auf Alkoholba-
sis befeuchten. WARNUNG
Die Glasflächen mit einem sauberen Fensterleder Verschmutzte und beschlagene Fensterschei-
oder mit einem fusselfreien Tuch trocknen. Ein Le- ben reduzieren die Sicht und erhöhen das Ri-
dertuch, mit dem Lackflächen abgewischt wurden, siko von Unfällen und schweren Verletzun-
enthält schmierige Rückstände von Konservie- gen.
rungsmitteln und könnte deshalb die Glasflächen ● Nur fahren, wenn eine klare Sicht durch al-
verschmutzen. le Fensterscheiben besteht.
Gummi-, Öl-, Fett- oder Silikonrückstände können ● Eis, Schnee und Beschlag von allen Fens-
mit einem Scheibenreiniger oder Silikonentferner terscheiben innen und außen entfernen.
C tf

beseitigt werden ⇒  .
HINWEIS
O or

Wachsrückstände entfernen
● Keinesfalls die empfohlenen Reinigungsmit-
no

Autowaschanlagen und andere Pflegemittel kön-


N d

nen Wachsrückstände auf allen Glasflächen hin- tel mit anderen Reinigungsmitteln im Scheiben-
terlassen. Solche Wachsrückstände können nur waschwasserbehälter vermischen. Es kann
FI is

mit einem Spezialreiniger oder Reinigungstüchern sonst zu einer Ausflockung der Bestandteile
entfernt werden. Wachsrückstände auf der Front- und damit zur Verstopfung der Scheibenwasch-
D tri

scheibe können ein Rubbeln der Scheibenwischer düsen kommen.


verursachen. Volkswagen Nutzfahrzeuge emp- ● Schnee oder Eis von Fensterscheiben und
EN b

fiehlt, nach jeder Autowäsche die Wachsrückstän- Spiegeln nicht mit warmem oder heißem Was-
de auf allen Glasscheiben und Außenspiegeln mit ser entfernen. Das Glas kann sonst reißen!
dem Scheibenreinigungstuch G 052 522 A1 zu ● Die Heizfäden der Heckscheibenbeheizung
TI utio

entfernen. befinden sich auf der Innenseite der Heckschei-


Durch Einfüllen eines Scheibenreinigers mit be. Keine Aufkleber über die Heizfäden kleben
AL n!

wachslösenden Eigenschaften in den Scheiben- und niemals die Innenseite der Heckscheibe
waschwasserbehälter kann das Rubbeln beseitigt mit ätzenden oder säurehaltigen Reinigungs-
werden. Beim Einfüllen der Reinigungsmittel das mitteln sowie anderen Chemikalien reinigen.
entsprechende Mischungsverhältnis einhalten. ● Antennen, die sich auf der Innenseite der
Fettlösende Reiniger können solche Wachsrück- Fensterscheiben befinden, können durch
stände nicht beseitigen ⇒  . scheuernde Gegenstände oder durch ätzende
Scheibenreiniger, Spezialreiniger und Scheibenrei- und säurehaltige Reinigungsmittel sowie ande-
nigungstücher können beim Volkswagen Nutzfahr- re Chemikalien beschädigt werden. Keine Auf-
zeuge Partner erworben werden. kleber über die Scheibenantenne aufkleben
und niemals die Antennen mit ätzenden oder
Schnee entfernen säurehaltigen Reinigungsmitteln sowie ande-
Schnee von allen Fensterscheiben und Außen- ren Chemikalien reinigen. 
spiegeln mit einem Handfeger entfernen.
[Link].00

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 293


Scheibenwischerblätter vorn reinigen und auswechseln
Scheibenwischerblätter der Frontscheibe
auswechseln
● Scheibenwischerarme vor dem Anheben in
Servicestellung bringen ⇒ Seite 114.
● Zum Anheben eines Scheibenwischerarms nur
im Bereich der Scheibenwischerblattbefestigung
anfassen.
● Entriegelungstaste ⇒ Abb. 162 1 gedrückt hal-
ten und gleichzeitig das Scheibenwischerblatt in
Pfeilrichtung abziehen.
Abb. 162 Scheibenwischerblätter der Frontschei- ● Neues Scheibenwischerblatt gleicher Länge
be auswechseln. und Ausführung auf den Scheibenwischerarm
stecken, bis es einrastet.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 290.
● Scheibenwischerarme an die Frontscheibe an-
legen.
C tf

WARNUNG
Werkseitig werden Scheibenwischerblätter einge-
O or

Abgenutzte oder schmutzige Scheibenwi-


baut, die mit einer Grafitschicht beschichtet sind.
scherblätter reduzieren die Sicht und erhö-
no

Die Grafitschicht sorgt dafür, dass das Scheibenwi-


N d

hen das Risiko von Unfällen und schweren


scherblatt leise über die Scheibe wischt. Eine be-
Verletzungen.
schädigte Grafitschicht verursacht unter anderem
FI is

einen erhöhten Geräuschpegel beim Wischen über ● Scheibenwischerblätter immer dann wech-
die Scheibe. seln, wenn sie beschädigt oder abgenutzt
D tri

sind oder die Fensterscheiben nicht mehr


Regelmäßig den Zustand der Scheibenwischer- ausreichend säubern.
EN b

blätter prüfen. Rubbelnde Scheibenwischerblät-


ter bei Beschädigung erneuern oder bei Ver-
schmutzung reinigen ⇒  .
HINWEIS
● Beschädigte oder verschmutzte Scheiben-
TI utio

Beschädigte Scheibenwischerblätter sollten umge-


wischerblätter können die Fensterscheiben zer-
hend gewechselt werden. Scheibenwischerblätter
kratzen.
AL n!

sind im Fachbetrieb erhältlich.


● Lösungsmittelhaltige Reiniger, harte
Scheibenwischerblätter reinigen Schwämme und andere scharfkantige Gegen-
Bei Frontscheibenwischer beachten: Scheiben- stände beschädigen beim Reinigen die Grafit-
wischerarme vor dem Anheben in Servicestellung schicht der Scheibenwischerblätter.
bringen ⇒ Seite 114. ● Die Fensterscheiben nicht mit Kraftstoff,
Nagellackentferner, Lackverdünner oder ähnli-
● Zum Anheben eines Scheibenwischerarms nur
chen Flüssigkeiten reinigen. 
im Bereich der Scheibenwischerblattbefestigung
anfassen.
● Mit einem feuchten Schwamm vorsichtig die
Scheibenwischerblätter reinigen ⇒  .
● Scheibenwischerarme an die Scheibe anlegen.

294 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Scheibenwischerblätter hinten auswechseln

Abb. 163 Bei Fahrzeugen mit Heckklappe: Schei- Abb. 164 Bei Fahrzeugen mit Flügeltüren: Schei-
benwischerblätter der Heckscheibe auswechseln. benwischerblätter der Heckscheibe auswechseln.
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
● Entriegelung entgegen der Pfeilrichtung 1
schieben, um das Scheibenwischerblatt zu verrie-
O or

heitshinweise auf Seite 290. geln.


no
N d

● Scheibenwischerarm an die Heckscheibe zu-


Werkseitig werden Scheibenwischerblätter einge- rückklappen.
FI is

baut, die mit einer Grafitschicht beschichtet sind.


Die Grafitschicht sorgt dafür, dass das Scheibenwi- Scheibenwischerblatt hinten bei Fahrzeugen
scherblatt leise über die Scheibe wischt. Eine be- mit Flügeltüren auswechseln
D tri

schädigte Grafitschicht verursacht unter anderem ● Scheibenwischerarm anheben und wegklap-


EN b

einen erhöhten Geräuschpegel beim Wischen über pen.


die Scheibe.
● Scheibenwischerblatt ⇒ Abb. 164 1 in Pfeil-
Beschädigte Scheibenwischerblätter sollten umge- richtung entriegeln und gleichzeitig leicht in Pfeil-
TI utio

hend gewechselt werden. Scheibenwischerblätter richtung 2 ziehen.


sind im Fachbetrieb erhältlich. ● Scheibenwischerblatt aus dem Wischerarm
AL n!

Scheibenwischerarme anheben und aushängen.


wegklappen ● Scheibenwischerblatt entgegen der Pfeilrich-
tung 2 abnehmen.
Zum Anheben oder Wegklappen eines Scheiben-
wischerarms nur im Bereich der Scheibenwi- ● Neues Scheibenwischerblatt gleicher Länge
scherblattbefestigung anfassen. und Ausführung leicht in Pfeilrichtung 2 schie-
ben und in den Scheibenwischerarm einhängen.
Scheibenwischerblatt hinten bei Fahrzeugen ● Scheibenwischerblatt entgegen der Pfeilrich-
mit Heckklappe auswechseln tung 2 ziehen, bis es einrastet.
● Scheibenwischerarm anheben und wegklap- ● Scheibenwischerarm an die Heckscheibe zu-
pen. rückklappen.
● Scheibenwischerblatt ⇒ Abb. 163 1 in Pfeil-
richtung entriegeln. WARNUNG
● Scheibenwischerblatt 2 in Pfeilrichtung abzie- Abgenutzte oder schmutzige Scheibenwi-
hen. scherblätter reduzieren die Sicht und erhö-
● Neues Scheibenwischerblatt gleicher Länge hen das Risiko von Unfällen und schweren
und Ausführung auf den Scheibenwischerarm Verletzungen.
entgegen der Pfeilrichtung 2 stecken, bis es ein- ● Scheibenwischerblätter immer dann wech-
rastet.
[Link].00

seln, wenn sie beschädigt und abgenutzt sind


oder die Frontscheibe nicht mehr ausrei-
chend säubern. 

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 295


Fahrzeuglack konservieren und polieren

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 290.
Wenn die verwendete Politur keine konservieren-
den Bestandteile enthält, muss der Lack anschlie-
ßend noch konserviert werden.

Konservieren HINWEIS
Eine gute Konservierung schützt den Fahrzeug- ● Um Beschädigungen zu vermeiden, dürfen
lack. Spätestens dann, wenn auf dem sauberen matt lackierte Teile, Kunststoffteile, Scheinwer-
Lack das Wasser nicht mehr deutlich abperlt, soll- fergläser und Rückleuchten nicht mit Poliermit-
te das Fahrzeug mit einem guten Hartwachs-Kon- teln oder Hartwachsen behandelt werden.
servierer erneut geschützt werden. ● Den Fahrzeuglack nicht in sandiger oder
Auch wenn in der automatischen Waschanlage re- staubiger Umgebung oder bei Verschmutzung
gelmäßig ein Wachskonservierer angewendet polieren. 
wird, empfiehlt Volkswagen Nutzfahrzeuge, den
Fahrzeuglack mindestens zweimal im Jahr mit
Hartwachs zu schützen.

Polieren
C tf

Nur wenn der Lack des Fahrzeugs unansehnlich


geworden ist und wenn mit Konservierungsmitteln
O or

kein Glanz mehr erzielt werden kann, ist ein Polie-


no
N d

ren erforderlich.
FI is

Chrom- und Aluminiumzierteile pflegen und reinigen


D tri

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


EN b

HINWEIS (Fortsetzung)
leitenden Informationen und Sicher- ● Kein Pflegemittel mit intensiver Schleifwir-
heitshinweise auf Seite 290. kung verwenden, z. B. Scheuermilch.
TI utio

● Keine Insektenschwämme, raue Kü-


● Sauberes, fusselfreies, weiches Tuch mit Was-
chenschwämme oder Ähnliches verwenden.
ser anfeuchten und damit die Oberflächen reini-
AL n!

gen. ● Keine verschmutzten Oberflächen polieren.


● Bei starken Verschmutzungen spezielles lö- ● Keine lösungsmittelhaltigen Reiniger ver-
sungsmittelfreies Pflegemittel verwenden. wenden.
● Anschließend Chrom- und Aluminiumzierteile ● Keine Hartwachse verwenden.
mit einem weichen, trockenen Tuch polieren.
HINWEIS
HINWEIS Verchromte Radmittenblenden oder Radvoll-
Damit Chrom- und Aluminiumzierteile nicht be- blenden können zusätzlich lackiert sein und
schädigt werden: dürfen nicht mit Chrom- oder Aluminiumpflege-
● Nicht bei direkter Sonneneinstrahlung reini- mitteln oder Chrom- oder Aluminiumpoliermit-
gen oder polieren. teln behandelt werden. Stattdessen handelsüb-
liches Lackpflege- oder Lackpoliermittel ver-
● Nicht in sandiger oder staubiger Umgebung wenden. 
reinigen oder polieren.

296 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Dekorfolien pflegen und reinigen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 290.
Beim Einsatz von Vorsprühreinigern und Dampf-
strahlgeräten immer einen Mindestabstand von
20 cm zwischen der Spritzdüse und den Dekorfoli-
en einhalten ⇒  .
Dekorfolien sind Designelemente und bestehen Insektenrückstände, Vogelkot, Baumharze, Stra-
aus weichem Polyvinylchlorid (PVC). ßen- und Industriestaub, Teer, Rußpartikel, Streu-
In Bereichen des Fahrzeugs mit Dekorfolie ist die salze und andere aggressive Ablagerungen kön-
darunter liegende Lackschicht vor Witterungs- und nen die Dekorfolien beschädigen.
Umwelteinflüssen geschützt. Je länger die aggressiven Ablagerungen auf der
Wenn die Dekorfolie für eine längere Zeit auf dem Dekorfolie bleiben, desto nachhaltiger ist ihre zer-
Fahrzeug bleibt, kann ein optischer Unterschied störende Wirkung. Hohe Temperaturen, z. B. durch
zwischen dem durch die Dekorfolie geschützten intensive Sonneneinstrahlung, verstärken die ät-
Bereich der Lackierung und dem nicht durch Folie zende Wirkung. Fahrzeug umgehend gründlich mit
abgedeckten Bereich auftreten. Diese Unterschie- warmem Wasser oder einer Seifenlauge waschen
de können in der Regel durch Polieren wieder be- ⇒  .
hoben werden. Hartnäckige Verunreinigungen behutsam mit Spiri-
C tf

Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, sich bei ei- tus entfernen und anschließend mit warmem Was-
nem Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner oder ser abspülen. Keine aggressiven Mittel wie
O or

Fachbetrieb über geeignete Pflegemittel zu infor- z. B. Benzin, Verdünnung oder Lösungsmittel zum
no

mieren. Reinigen verwenden!


N d

Haltbarkeit der Dekorfolien Pflege der Dekorfolien


FI is

Umwelteinflüsse, wie Sonneneinstrahlungen, Grundsätzlich gelten im Umgang mit Dekorfolien


Feuchtigkeit, Luftverschmutzungen, Steinschläge die gleichen Pflegehinweise wie bei Fahrzeuglack
D tri

usw., wirken sich auf die Haltbarkeit und Farbge- ⇒ Seite 296.
bung der Dekorfolien aus. Gebrauchs- und Alter-
EN b

Die Dekorfolien regelmäßig, spätestens nach etwa


ungsspuren sind gewöhnlicher Verschleiß und stel- 3 Monaten, mit flüssigem Hartwachs behandeln.
len keinen Sachmangel dar. Hartwachs glättet die Oberfläche und wirkt
Nach dem Anbringen der Dekorfolien kann es, schmutzabweisend.
TI utio

z. B. durch starke Sommerhitze für einige Zeit zu Zum Auftragen nur weiche Mikrofaser Tücher ver-
Blasenbildung kommen. Im Regelfall bilden sich wenden.
AL n!

die Blasen wieder zurück. Die Gebrauchsfähigkeit


ist dadurch nicht eingeschränkt. Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, sich bei ei-
nem Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner oder
In gemäßigten oder warmen Klimazonen können Fachbetrieb über geeignete Pflegemittel zu infor-
die Dekorfolien nach etwa 2 bis 3 Jahren geringfü- mieren.
gig verblassen. In warmen oder heißen Klimazo-
nen können die Dekorfolien bereits nach etwa ei-
HINWEIS
nem Jahr Gebrauchsspuren aufweisen und gering-
fügig verblassen. ● Die Spritzdüse immer senkrecht auf die
Kanten und Oberfläche der Dekorfolien richten.
In sehr heißen Klimazonen können, insbesondere
wegen starker Erhitzung durch direkte Sonnenein- ● Je nach Beschaffenheit der Waschbürsten
strahlung, Dekorfolien innerhalb von einem Jahr von Waschanlangen können nach geraumer
verblassen. Zeit feine Kratzer in der Dekorfolie entstehen.
● Verunreinigungen auf der Dekorfolie
Reinigung der Dekorfolien schnellstmöglich mit geeigneten Reinigungs-
Die Dekorfolien sind für die Nutzung von Waschan- mitteln entfernen, um bleibende Beschädigun-
lagen geeignet, sofern kein Programm mit Heiß- gen an der Folie zu vermeiden.
wachs gewählt wird.
Schäden an der Dekorfolienoberfläche,
Informationen und Hinweise zum Waschen des
[Link].00

z. B. durch Steinschläge, können nur durch


Fahrzeugs ⇒ Seite 291 und zum Waschen mit ei- Austauschen ganzer Dekorfolienelemente beho-
nem Hochdruckreiniger ⇒ Seite 292 beachten. ben werden. Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, 

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 297


die Arbeiten von einem Volkswagen Nutzfahrzeuge
Partner oder einem Fachbetrieb durchführen zu
lassen. 

Felgen reinigen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 290.
mittel behandeln. Volkswagen Nutzfahrzeuge emp-
fiehlt, die Räder etwa alle drei Monate mit Hart-
wachs gründlich einzureiben.
Wenn das Streusalz und der Bremsabrieb nicht re-
Stahlräder reinigen gelmäßig abgewaschen werden, wird das Leicht-
Anhaftender Bremsabrieb kann mit einem Indust- metall angegriffen.
riereiniger beseitigt werden. Stahlräder daher re-
Als Reinigungsmittel ein säurefreies Reinigungs-
gelmäßig mit einem separaten Schwamm reinigen.
mittel für Leichtmetallräder verwenden. Keine
Lackschäden an Stahlrädern sind zu beseitigen, Lackpolitur oder andere schleifende Mittel bei der
bevor sich Rost bilden kann. Pflege der Räder verwenden.

Leichtmetallräder pflegen und reinigen Falls die Schutzlackschicht beschädigt ist,


C tf

z. B. durch Steinschläge, muss der Schaden um-


Streusalz und Bremsabrieb etwa alle 2 Wochen
gehend behoben werden. 
O or

von den Leichtmetallrädern abwaschen. Anschlie-


no

ßend die Räder mit einem säurefreien Reinigungs-


N d
FI is

Gummidichtungen pflegen
D tri

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- Vor der Pflege mit einem weichen Tuch Staub und
EN b

leitenden Informationen und Sicher- Schmutz von den Gummidichtungen entfernen. 


heitshinweise auf Seite 290.
TI utio

Die Gummidichtungen von Türen, Fenstern usw.


bleiben geschmeidiger, dichten besser ab und hal-
ten länger, wenn die Dichtungen regelmäßig mit ei-
AL n!

nem geeigneten Gummipflegemittel behandelt


werden.

Türschließzylinder enteisen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 290.
HINWEIS
Bei Verwendung von Türschlossenteisern mit
fettlösenden Substanzen kann der Türschließ-
Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, zur Entei- zylinder rosten. 
sung von Türschließzylindern das Volkswagen
Nutzfahrzeuge Original Spray mit rückfettender
und antikorrosiver Wirkung zu verwenden.

Unterbodenschutz

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 290.
Die Fahrzeugunterseite ist gegen chemische und
mechanische Einflüsse geschützt. Während der
Fahrt sind Verletzungen der Schutzschicht an der 

298 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Fahrzeugunterseite möglich. Deshalb empfiehlt
VORSICHT
Volkswagen Nutzfahrzeuge, die Schutzschicht der
Fahrzeugunterseite und des Fahrwerks regelmä- Unterbodenschutz und korrosionsschützen-
ßig zu prüfen und ggf. ausbessern zu lassen. de Mittel können sich an der heißen Abgasan-
lage oder an anderen heißen Motorteilen ent-
zünden.
● Keinen Unterbodenschutz oder korrosi-
onsschützende Mittel auf Abgasrohre, Kataly-
satoren, Hitzeschilden oder anderen heiß
werdenden Fahrzeugteilen anwenden. 

Motorraum reinigen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 290.
WARNUNG
Bei allen Arbeiten am Motor oder im Motor-
raum können Verletzungen, Verbrühungen,
Der Motorraum des Fahrzeugs ist ein gefährlicher Unfall- und Brandgefahren entstehen!
C tf

Bereich  ⇒ Seite 271. ● Vor den Arbeiten mit den notwendigen


O or

Eine Motorraumreinigung sollte von einem Fach- Handlungen und den allgemein gültigen Si-
cherheitsvorkehrungen vertraut machen
no

betrieb durchgeführt werden. Durch eine unsach-


⇒ Seite 271.
N d

gemäße Reinigung können unter anderem der


Korrosionsschutz entfernt und elektrische Bauteile ● Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, die
FI is

beschädigt werden. Außerdem kann Wasser über Arbeiten von einem Fachbetrieb durchführen
den Wasserkasten direkt in den Fahrzeuginnen- zu lassen.
D tri

raum gelangen ⇒  .
HINWEIS
EN b

Bei hoher Verschmutzung des Motorraums sollte


immer ein Fachbetrieb aufgesucht werden, um dort Manuell in den Wasserkasten eingebrachtes
eine fachmännische Motorraumreinigung durchfüh- Wasser, z. B. mit einem Hochdruckreiniger,
ren zu lassen. Volkswagen Nutzfahrzeuge emp- kann erhebliche Fahrzeugbeschädigungen ver-
TI utio

fiehlt dafür den Volkswagen Nutzfahrzeuge Part- ursachen.


ner.
AL n!

Den Motorraum nur auf speziell dafür vorge-


Wasserkasten sehenen Waschplätzen waschen, damit das
Der Wasserkasten befindet sich im Motorraum zwi- eventuell durch Öl, Fett und Kraftstoff verunreinigte
schen Frontscheibe und Motor unter einer geloch- Schmutzwasser nicht in das Abwasser gelangt. In
ten Abdeckung. Aus dem Wasserkasten wird Au- einigen Gebieten ist die Motorraumreinigung au-
ßenluft über das Heiz- und Frischluftsystem ßerhalb solcher Waschplätze verboten. 
bzw. der Klimaanlage in den Innenraum ange-
saugt.
Laub und andere lose Gegenstände sind regelmä-
ßig von der Abdeckung des Wasserkastens mit ei-
nem Sauger oder von Hand zu entfernen.
[Link].00

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 299


Innenraum pflegen und reinigen

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Verpackungsbeilage beachten.
Umgang mit Sitzbezügen . . . . . . . . . . . . . . . . . 301 ● Niemals leere Lebensmitteldosen, Fla-
Polsterstoffe, Stoffverkleidungen und schen oder andere Behälter zum Aufbewah-
Alcantara® reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 301 ren von Pflegemitteln benutzen, da Personen
Naturlederbezüge pflegen und reinigen . . . . . 303 die enthaltenen Pflegemittel nicht immer er-
Kunstlederbezüge reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . 304 kennen können.
Ablagefächer, Getränkehalter und ● Kinder von allen Pflegemitteln fernhalten.
Aschenbecher reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 304 ● Bei der Anwendung können schädliche
Kunststoffteile, Holzdekore und Dämpfe entstehen. Deshalb Pflegemittel nur
Instrumententafel pflegen und reinigen . . . . . . 304 draußen oder in gut belüfteten Räumen an-
Kunststofffenster in der Trennwand reinigen . 304 wenden.
Sicherheitsgurte reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . 305 ● Niemals Kraftstoff, Terpentin, Motoröl, Na-
C tf

gellackentferner oder andere leicht verflüchti-


Moderne Bekleidungsstoffe, wie z. B. dunkler
gende Flüssigkeiten zum Waschen, Pflegen
O or

Jeansstoff, besitzen teilweise keine ausreichende


oder Reinigen benutzen. Sie sind giftig und
no

Farbechtheit. Vor allem bei hellen Sitzbezügen


leicht entflammbar.
N d

(Stoff oder Leder) können durch Abfärben dieser


Bekleidungsstoffe deutlich sichtbare Verfärbungen
FI is

entstehen, auch bei bestimmungsgemäßem Ge- WARNUNG


brauch. Dabei handelt es sich nicht um einen Man- Unsachgemäße Pflege und Reinigung von
D tri

gel am Bezugsstoff, sondern um mangelhafte Fahrzeugteilen können die Sicherheitsaus-


Farbechtheit bei den Bekleidungstextilien. stattungen des Fahrzeugs beeinträchtigen
EN b

Je länger Flecken, Verschmutzungen und andere und schwere Verletzungen verursachen.


Ablagerungen auf den Oberflächen von Fahrzeug- ● Fahrzeugteile nur gemäß den Herstelleran-
teilen und Polsterstoffen haften bleiben, desto weisungen reinigen und pflegen.
TI utio

schwieriger kann die Reinigung und Pflege sein. ● Freigegebene oder empfohlene Reini-
Vor allem lange Einwirkzeiten können dazu führen, gungsmittel verwenden.
AL n!

dass sich Flecken, Verschmutzungen und Ablage-


rungen nicht mehr entfernen lassen.
HINWEIS
Ergänzende Informationen und ● Lösungsmittelhaltige Reiniger greifen das
Warnhinweise: Material an und können es irreparabel beschä-
● Fahrzeug außen pflegen und reinigen digen.
⇒ Seite 290 ● Flecken, Verschmutzungen und andere Ab-
● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Ände- lagerungen mit aggressiven und lösungsmittel-
rungen ⇒ Seite 320 haltigen Bestandteilen greifen das Material an
und können es irreparabel beschädigen, auch
WARNUNG nach kurzer Einwirkzeit.
● Flecken, Verschmutzungen und andere Ab-
Pflegemittel können giftig und gefährlich
lagerungen so schnell wie möglich entfernen
sein. Ungeeignete Pflegemittel und eine un-
und nicht eintrocknen lassen.
sachgemäße Anwendung von Pflegemitteln
können Unfälle, schwere Verletzungen, Ver- ● Hartnäckige Flecken durch einen Fachbe-
brennungen und Vergiftungen verursachen. trieb entfernen lassen, um Beschädigungen zu
vermeiden.
● Pflegemittel nur im verschlossenen Origi-
nalbehälter aufbewahren. Geeignete Pflegemittel sind bei einem
Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner erhält-
lich. 

300 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Umgang mit Sitzbezügen

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 300.

Checkliste
Für den Umgang und den Erhalt der Sitzbezüge Folgendes beachten ⇒  :
 Vor dem Einsteigen ins Fahrzeug alle Klettverschlüsse schließen, die mit Polsterstoffen oder Stoff-
verkleidungen in Berührung kommen können. Offene Klettverschlüsse können zu Beschädigungen
an Polsterstoffen und Stoffverkleidungen führen.
 Den direkten Kontakt von scharfkantigen Gegenständen und Applikationen zu den Polsterstoffen
und Stoffverkleidungen vermeiden, um Beschädigungen vorzubeugen. Applikationen sind beispiels-
weise Reißverschlüsse, Nieten und Strasssteine an Kleidungsstücken sowie Gürteln.
 Staub und Schmutzpartikel in Poren, Falten und Nähten regelmäßig entfernen, damit die Oberflä-
che der Sitze nicht durch Scheuern dauerhaft beschädigt wird.
 Kleidung unbedingt auf Farbechtheit prüfen, um die Verfärbungen am Sitzbezug zu vermeiden. Dies
gilt vor allem bei hellen Sitzbezügen.
C tf

HINWEIS HINWEIS (Fortsetzung)


O or

Die Missachtung der für den Erhalt der Sitzbe- ● Checkliste beachten und Handlungen
no

züge wichtigen Checkliste kann zu Beschädi- durchführen.


N d

gungen oder Verfärbungen an Polsterstoffen Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, mögli-


FI is

und Stoffverkleidungen führen. che Verfärbungen am Sitzbezug von einem


Fachbetrieb entfernen zu lassen. 
D tri
EN b

Polsterstoffe, Stoffverkleidungen und Alcantara ® reinigen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- Aus diesem Grund sind folgende Reinigungshin-
TI utio

leitenden Informationen und Sicher- weise zu beachten:


heitshinweise auf Seite 300.
AL n!

● Keinen Hochdruckreiniger, Dampfstrahler oder


Kältespray verwenden.
Reinigen von Polsterstoffen bei Sitzflächen
mit Sitzheizung und bei Sitzen mit ● Keine Waschpasten oder Feinwaschmittellö-
sungen verwenden.
elektrischer Verstellmöglichkeit oder mit
Airbagbauteilen ● Auf jeden Fall eine Durchnässung vermeiden.
Im Fahrersitz, Beifahrersitz und ggf. in den äuße- ● Nur von Volkswagen Nutzfahrzeuge freigege-
ren hinteren Sitzplätzen können Airbag relevante bene Reinigungsmittel verwenden.
Bauteile und elektrische Steckverbindungen einge- ● Bei Unsicherheit einen Spezialreinigungsbe-
baut sein. Eine Beschädigung, unsachgemäße trieb aufsuchen.
Reinigung und Behandlung oder Durchnässung
dieser Sitzflächen und Sitzlehnen können neben Reinigen von Polsterstoffen bei Sitzflächen
Schäden an der elektrischen Anlage des Fahr- ohne Sitzheizung und bei Sitzen ohne
zeugs auch eine Störung des Airbag-Systems ver- elektrische Verstellmöglichkeit oder
ursachen ⇒  . Airbagbauteile
In elektrisch verstellbaren Sitzen und in Sitzflächen ● Vor der Anwendung der Reinigungsmittel die
mit Sitzheizung sind elektrische Bauteile und Handhabung, Hinweise und Warnungen auf der
Steckverbindungen eingebaut, die bei unsachge- Verpackung lesen und beachten.
mäßer Reinigung oder Behandlung beschädigt ● Polsterstoffe, Stoffverkleidungen, Alcantara ®-
[Link].00

werden können ⇒  . Dies kann auch Schäden an Sitzbezüge und den Teppichboden regelmäßig mit
anderer Stelle der elektrischen Anlage des Fahr- einem Staubsauger (Bürstenaufsatz) absaugen.
zeugs zur Folge haben. ● Keinen Hochdruckreiniger, Dampfstrahler oder
Kältespray verwenden. 

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 301


● Für die generelle Reinigung einen weichen Partner über geeignete Reinigungsmöglichkeiten
Schwamm oder ein handelsübliches, fusselfreies informiert werden. Gegebenenfalls einen Spezial-
Mikrofasertuch verwenden ⇒  . reinigungsbetrieb mit der Reinigung beauftragen.
● Alcantara®-Flächen mit einem leicht ange-
Fleckenbehandlung
feuchteten Baumwoll- oder Wolllappen oder einem
handelsüblichen, fusselfreien Mikrofasertuch reini- Bei der Fleckenbehandlung kann es notwendig
gen ⇒  . sein, nicht nur punktuell den Fleck, sondern die ge-
samte Fläche zu reinigen. Vor allem dann, wenn
Bei oberflächlichen Allgemeinverschmutzungen sie durch allgemeine Gebrauchsspuren ver-
der Polsterstoffe und Stoffverkleidungen kann die schmutzt ist. Ansonsten kann die behandelte Flä-
Reinigung mit einem handelsüblichen Schaumrei- che heller sein als die unbehandelte Fläche. Bei
niger durchgeführt werden. Unsicherheit einen Spezialreinigungsbetrieb aufsu-
Bei starken Allgemeinverschmutzungen der Be- chen.
zugsstoffe und Stoffverkleidungen sollte sich vor
einer Reinigung beim Volkswagen Nutzfahrzeuge

Fleckenart Empfohlene Reinigung von Sitzflächen und Polsterstoffen


Flecken auf Wasserbasis, – Schwamm mit einer Sprühflasche anfeuchten und den Fleck kreisend
wie z. B. Kaffee oder Frucht- behandeln.
C tf

saft. – Mit einem saugfähigen, trockenen Tuch abreiben.


Hartnäckige Flecken, wie – Nur von Volkswagen Nutzfahrzeuge freigegebene Reinigungsmittel ver-
O or

z. B. Schokolade, Make-up. wenden.


no

– Gegebenenfalls den Polsterstoff von einem Spezialreinigungsbetrieb rei-


N d

nigen lassen.
FI is

Flecken auf Fettbasis, wie – Nur von Volkswagen Nutzfahrzeuge freigegebene Reinigungsmittel ver-
z. B. Öl, Lippenstift. wenden.
D tri

– Gegebenenfalls den Polsterstoff von einem Spezialreinigungsbetrieb rei-


nigen lassen.
EN b

WARNUNG HINWEIS (Fortsetzung)


● Hochdruckreiniger und Kältesprays können
Bei einer Störung des Airbag-Systems kann
den Polsterstoff beschädigen.
TI utio

der Airbag möglicherweise nicht einwandfrei,


gar nicht oder unverhofft auslösen, was
HINWEIS
AL n!

schwere oder tödliche Verletzungen verursa-


chen kann. ● Mit Bürsten nur den Teppichboden und die
● Airbag-System umgehend von einem Fußmatten reinigen! Andere textile Oberflächen
Fachbetrieb prüfen lassen. können durch Bürsten beschädigt werden.
● Wenn Waschpasten oder Feinwaschmittellö-
HINWEIS sungen mit einem feuchten Lappen oder
Schwamm aufgetragen werden, können nach
Wenn der Polsterstoff von Sitzflächen mit elekt-
dem Trocknen sichtbare Ränder im Polsterstoff
rischen Verstellmöglichkeiten oder mit Sitzhei-
entstehen, z. B. durch Tenside. Diese Ränder
zung oder mit Airbagbauteilen durchnässt wird,
sind in der Regel nur schwer oder gar nicht
können elektrische Bauteile und die elektrische
mehr zu entfernen.
Anlage im Fahrzeug beschädigt werden.
● Eine durchnässte Sitzfläche umgehend von
HINWEIS
einem Fachbetrieb trocknen und Systemteile
überprüfen lassen. ● Alcantara® darf keinesfalls durchnässt wer-
den.
● Keinen Dampfreiniger verwenden, da durch
den Dampf die Verschmutzung tiefer in die Tex- ● Alcantara® darf nicht mit Lederpflegemit-
tilien eindringt und fixiert wird. teln, Lösungsmitteln, Bohnerwachs, Schuh-
creme, Fleckenentferner und Ähnlichem behan-
delt werden.
● Keine Bürsten zur Feuchtreinigung verwen-
den, da die Oberfläche des Materials beschä-
digt werden könnte. 

302 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Naturlederbezüge pflegen und reinigen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 300.
● Reinigungs- und Pflegemittel äußerst sparsam
und immer mit einem trockenen, fusselfreien
Baumwoll- oder Wolllappen auftragen. Reinigungs-
und Pflegemittel nicht direkt auf das Leder aufbrin-
Bei Fragen bezüglich Reinigung und Pflege der gen.
Lederausstattung in dem Fahrzeug an einen ● Frische Flecken durch Kugelschreiber, Tinte,
Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner oder einen an- Lippenstift, Schuhcreme usw. möglichst umgehend
deren Fachbetrieb wenden. entfernen.
Pflege und Behandlung ● Lederfarbe pflegen. Abweichende Stellen nach
Bedarf mit einer speziellen farbigen Ledercreme
Naturbelassenes Leder ist empfindlich und benö-
auffrischen.
tigt regelmäßige Pflege:
● Mit einem weichen Lappen nachwischen.
● Regelmäßig und nach jeder Reinigung eine
Pflegecreme mit Lichtschutz und Imprägniereffekt Reinigen
verwenden. Die Creme nährt das Leder, macht es Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, für die gene-
atmungsaktiv und geschmeidig und gibt Feuchtig- relle Reinigung einen leicht angefeuchteten Baum-
keit zurück. Gleichzeitig baut sie einen Oberflä- woll- oder Wolllappen zu verwenden.
C tf

chenschutz auf.
Grundsätzlich beachten, dass das Leder an keiner
O or

● Leder alle 2 bis drei Monate reinigen und fri- Stelle durchfeuchtet wird und dass kein Wasser in
sche Verschmutzungen entfernen.
no

die Nahtstiche eindringt.


N d

● Leder in halbjährlichen Abständen mit einem


geeigneten Lederpflegemittel behandeln ⇒  .
FI is

Fleckenart Reinigung
D tri

stärkere Verschmutzungen – Mit einem stark ausgewrungenen Lappen eine milde Seifenlösunga) auf-
EN b

bringen.
– Mit einem saugfähigen, trockenen Tuch abtupfen.
Flecken auf Wasserbasis, – Frische Flecken mit einem saugfähigen Tuch entfernen.
wie z. B. Kaffee, Tee, Säfte, – Bei bereits eingetrockneten Flecken einen geeigneten Reiniger verwen-
TI utio

Blut usw. den ⇒  .


Flecken auf Fettbasis, wie – Frische Flecken mit einem saugfähigen Tuch entfernen.
AL n!

z. B. Öl, Lippenstift usw. – Bei noch nicht in die Oberfläche eingedrungenen Flecken einen geeigne-
ten Reiniger verwenden ⇒  .
– Eingetrocknete Flecken mit einem fettlösenden Spray behandeln ⇒  .
Spezielle Flecken, wie – Mit einem saugfähigen, trockenen Tuch abtupfen.
z. B. Kugelschreiber, Filzstift, – Mit einem für Leder geeigneten speziellen Fleckenentferner reinigen.
Nagellack, Dispersionsfarbe,
Schuhcreme usw.
a) Milde Seifenlösung: 2 Esslöffel Neutralseife auf einen Liter Wasser.

HINWEIS HINWEIS (Fortsetzung)

● Das Leder darf keinesfalls mit Lösungsmit- ● Verschüttete Flüssigkeiten umgehend mit
teln, Bohnerwachs, Schuhcreme, Fleckenent- einem saugfähigen Tuch aufnehmen, da die Le-
ferner und Ähnlichem behandelt werden. deroberfläche und die Nähte dem Eindringen
der Flüssigkeiten nicht lange widerstehen kön-
● Wenn ein Fleck durch lange Einwirkzeit die nen.
Lederoberfläche durchdrungen hat, lässt sich
der Fleck nicht mehr entfernen. ● Bei längeren Standzeiten im Freien das Le-
der vor direkter Sonneneinstrahlung schützen,
um ein Ausbleichen zu vermeiden.
[Link].00

Leichte Farbveränderungen bedingt durch


den Gebrauch sind normal. 

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 303


Kunstlederbezüge reinigen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 300.
HINWEIS
Das Kunstleder darf keinesfalls mit Lösungs-
mitteln, Bohnerwachs, Schuhcreme, Flecken-
Zur Reinigung der Kunstlederbezüge nur Wasser entferner und Ähnlichem behandelt werden.
und neutrale Reinigungsmittel verwenden. Diese führen zum Aushärten und damit zum
vorzeitigen Bruch des Materials. 

Ablagefächer, Getränkehalter und Aschenbecher reinigen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 300.
Aschenbecher reinigen
● Aschenbecher herausnehmen und ausleeren.
● Mit einem Haushaltstuch sauber wischen.
Ablagefächer und Getränkehalter reinigen Zum Reinigen des Glutlöschers beispielsweise ei-
nen Zahnstocher oder ähnlichen Gegenstand ver-
C tf

Bei einigen Ablagefächern und Getränkehaltern


befindet sich am Boden eine herausnehmbare wenden, um die Aschereste zu entfernen. 
O or

Gummieinlage.
no

● Ein sauberes, fusselfreies Tuch mit Wasser an-


N d

feuchten und die Teile reinigen.


FI is

● Wenn das nicht ausreichen sollte, dann ein


spezielles lösungsmittelfreies Kunststoffreini-
D tri

gungs- und -pflegemittel verwenden.


EN b

Kunststoffteile, Holzdekore und Instrumententafel pflegen und reinigen


TI utio

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
WARNUNG
AL n!

heitshinweise auf Seite 300. Durch lösungsmittelhaltige Reiniger wird die


Oberfläche der Airbag-Module porös. Bei ei-
● Ein sauberes, fusselfreies Tuch mit Wasser an- nem Unfall mit Airbag-Auslösung können
feuchten und die Teile reinigen. sich lösende Kunststoffteile schwere Verlet-
zungen verursachen.
● Kunststoffteile (innen und außen am Fahrzeug)
und die Instrumententafel mit einem speziellen lö- ● Niemals die Instrumententafel und die
sungsmittelfreien Kunststoffreinigungs- und -pfle- Oberfläche der Airbag-Module mit lösungs-
gemittel behandeln, das von Volkswagen Nutzfahr- mittelhaltigen Reinigern behandeln. 
zeuge freigegeben ist ⇒  .
● Holzdekore mit einer milden Seifenlauge be-
handeln.

Kunststofffenster in der Trennwand reinigen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 300.
● Ein sauberes, fusselfreies Tuch oder einen
Schwamm mit Wasser anfeuchten und das Kunst-
stofffenster reinigen.
● Wenn das nicht ausreichen sollte, dann ein
Das Kunststofffenster in der Trennwand hat eine nicht scheuerndes, lösungsmittelfreies Reinigungs-
porenlose Oberfläche und muss immer feucht ge- mittel verwenden. 
reinigt werden ⇒  .

304 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


HINWEIS HINWEIS (Fortsetzung)

● Beim Reinigen mit einem trockenem Tuch oder Abstreifern können bleibende Kratzer
oder Schwamm oder bei der Verwendung von oder Schabespuren in der Oberfläche entste-
scharfkantigen Gegenständen oder Reini- hen.
gungssystemen, z. B. mit rotierenden Bürsten ● Lösungsmittelhaltige, scheuernde oder
stark alkalische Reinigungsmittel, bleihaltiges
Benzin und Tetrachlorkohlenstoff greifen das
Material an und können es beschädigen. 

Sicherheitsgurte reinigen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 300.
WARNUNG (Fortsetzung)
● Sicherheitsgurte und deren Bestandteile
dürfen niemals chemisch gereinigt werden
oder mit ätzenden Flüssigkeiten, Lösungsmit-
Grober Schmutz auf dem Gurtband beeinträchtigt teln sowie scharfen Gegenständen in Berüh-
das Aufrollen des Automatikgurts und somit die rung kommen. Dadurch wird die Festigkeit
C tf

Funktionsweise des Sicherheitsgurts. des Gurtgewebes erheblich beeinträchtigt.


Die Sicherheitsgurte dürfen zum Reinigen niemals
O or

● Ein gereinigter Sicherheitsgurt muss vor


ausgebaut werden. dem Aufrollen vollständig getrocknet sein, da
no
N d

● Groben Schmutz mit einer weichen Bürste ent- die Feuchtigkeit den Gurtaufrollautomaten
fernen ⇒  . beschädigen und dessen Funktion beein-
FI is

trächtigen kann.
● Verschmutzten Sicherheitsgurt vollständig he-
rausziehen und Gurtband ausgerollt lassen. ● Niemals Fremdkörper und Flüssigkeiten in
D tri

die Einführtrichter der Gurtschlösser gelan-


● Sicherheitsgurt mit milder Seifenlauge reinigen. gen lassen. Dadurch können die Funktionen
EN b

● Behandeltes Gurtgewebe vollständig trocknen der Gurtschlösser und Sicherheitsgurte be-


lassen. einträchtigt werden.
● Sicherheitsgurt erst aufrollen, wenn er vollstän- ● Niemals selbst versuchen die Sicherheits-
TI utio

dig getrocknet ist. gurte zu reparieren, zu verändern oder auszu-


bauen.
AL n!

WARNUNG ● Beschädigte Sicherheitsgurte sofort durch


Regelmäßig den Zustand aller Sicherheits- neue Sicherheitsgurte ersetzen lassen, die
gurte prüfen. Wenn das Gurtgewebe oder an- von Volkswagen Nutzfahrzeuge für das Fahr-
dere Teile des Sicherheitsgurts beschädigt zeug freigegeben sind. Sicherheitsgurte, die
sind, sofort den Sicherheitsgurt von einem während eines Unfalls beansprucht und da-
Fachbetrieb ausbauen und ersetzen lassen. durch gedehnt wurden, müssen von einem
Beschädigte Sicherheitsgurte stellen eine Fachbetrieb erneuert werden. Die Erneuerung
große Gefahr dar und können schwere oder kann notwendig sein, auch wenn keine offen-
tödliche Verletzungen verursachen. sichtliche Beschädigung vorliegt. Außerdem
sind die Verankerungen der Sicherheitsgurte
zu prüfen. 
[Link].00

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 305


Räder und Reifen

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
genden Themen:
Umgang mit Rädern und Reifen . . . . . . . . . . . 307
Felgen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 309
Neue Reifen und Reifen ersetzen . . . . . . . . . . 309
Reifenfülldruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 311
Profiltiefe und Verschleißanzeiger . . . . . . . . . . 312
Reifenschäden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 313
Reserverad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 314
Winterreifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 315
Schneeketten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 316
Reifenbeschriftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 317
C tf

Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, alle Arbeiten


an den Reifen oder Rädern von einem Fachbetrieb
O or

durchführen zu lassen. Dieser ist mit den erforderli-


no

chen Spezialwerkzeugen und Ersatzteilen ausge-


N d

rüstet, hat die nötigen Fachkenntnisse und ist auf


die Entsorgung der Altreifen vorbereitet.
FI is

Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt dafür den


Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner.
D tri

Ergänzende Informationen und


EN b

Warnhinweise:
● Transportieren ⇒ Seite 123
● Anhängerbetrieb ⇒ Seite 157
TI utio

● Bremsen, anhalten und parken ⇒ Seite 205


● Parklenkassistent (Park Assist) ⇒ Seite 231
AL n!

● Fahrzeug außen pflegen und reinigen


⇒ Seite 290
● Verbraucherinformationen ⇒ Seite 329
● Bordwerkzeug ⇒ Seite 344
● Radabdeckungen ⇒ Seite 347
● Radwechsel ⇒ Seite 350
● Pannenset ⇒ Seite 356
● Reifenkontrollsystem ⇒ Seite 239

WARNUNG
Neue Reifen oder Reifen die alt, abgefahren
oder beschädigt sind, können nicht die voll-
ständige Fahrzeugkontrolle und Bremswir-
kung erbringen.
● Ein unsachgemäßer Umgang mit Rädern
und Reifen kann die Fahrsicherheit reduzie-
ren und Unfälle und schwere Verletzungen
verursachen. 

306 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


WARNUNG (Fortsetzung) WARNUNG (Fortsetzung)
● An allen 4 Rädern nur Gürtelreifen glei- ● Um das Risiko des Verlustes der Fahr-
cher Bauart, Größe (Abrollumfang) und glei- zeugkontrolle, eines Unfalls und schwerer
cher Profilausführung verwenden. Verletzungen zu reduzieren, niemals die Ver-
● Neue Reifen müssen eingefahren werden, schraubungen bei Felgen mit verschraubtem
denn neue Räder haben anfangs eine vermin- Felgenring lösen.
derte Haftfähigkeit und Bremswirkung. Um ● Keine Räder oder Reifen verwenden, de-
Unfälle und schwere Verletzungen zu vermei- ren Vorgeschichte nicht bekannt ist. Benutzte
den, während der ersten 600 km entspre- Räder und Reifen können beschädigt sein,
chend vorsichtig fahren. auch wenn diese Beschädigungen nicht
● Regelmäßig Reifenfülldruck prüfen und sichtbar sind.
immer den angegebenen Reifenfülldruckwert ● Alte Reifen – auch wenn sie noch nicht be-
einhalten. Ein zu niedriger Reifenfülldruck nutzt wurden – können vor allem bei hohen
kann den Reifen so stark erwärmen, dass es Geschwindigkeiten plötzlich Luft verlieren
zur Laufstreifenablösung und zum Platzen oder platzen und dadurch Unfälle und schwe-
des Reifens kommen kann. re Verletzungen verursachen. Reifen, die älter
● Niemals mit beschädigten (Stiche, Schnit- als 6 Jahre sind, nur im Notfall und mit äußer-
te, Risse und Beulen) und abgefahrenen Rei- ster Vorsicht sowie entsprechend vorsichti-
fen fahren. Das Fahren mit diesen Reifen ger Fahrweise verwenden.
C tf

kann Reifenplatzer, Unfälle und schwere Ver-


Aus technischen Gründen können normaler-
O or

letzungen verursachen. Abgefahrene oder be-


weise die Felgen anderer Fahrzeuge nicht
schädigte Reifen unverzüglich ersetzen.
no

verwendet werden. Dies gilt unter Umständen so-


N d

● Niemals die für die montierten Reifen zu- gar für Felgen des gleichen Fahrzeugtyps. Amtli-
lässige Höchstgeschwindigkeit und Traglast che Fahrzeugpapiere beachten und ggf. einen
FI is

überschreiten. Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner fragen. 


● Die Wirksamkeit der Fahrerassistenzsys-
D tri

teme und der bremsunterstützenden Systeme


hängt auch von der Haftung der Reifen ab.
EN b

● Wenn während der Fahrt ungewohnte Vib-


rationen oder einseitiges Ziehen des Fahr-
zeugs festgestellt wird, sofort anhalten und
TI utio

die Räder und Reifen auf Beschädigungen


prüfen.
AL n!

Umgang mit Rädern und Reifen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 306.

Reifen sind die am meisten beanspruchten und un-


terschätzten Teile eines Fahrzeugs. Reifen sind
sehr wichtig, denn die schmalen Auflageflächen
der Reifen sind der einzige Kontakt des Fahrzeugs
zur Straße.
Die Reifenlebensdauer ist abhängig vom Reifen-
fülldruck, der Fahrweise, dem Umgang und der
korrekten Montage.
Reifen und Felgen sind wichtige Konstruktionsele-
[Link].00

mente. Die von Volkswagen Nutzfahrzeuge freige-


Abb. 165 Schema für das Tauschen der Räder. gebenen Reifen und Felgen sind genau auf den 

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 307


zugehörigen Fahrzeugtyp abgestimmt und tragen Reifen, die älter als 6 Jahre sind
damit wesentlich zu einer guten Straßenlage und Reifen altern durch physikalische und chemische
sicheren Fahreigenschaften bei. Prozesse, wodurch ihre Funktion beeinträchtigt
werden kann. Reifen, die längere Zeit unbenutzt
Beschädigungen am Reifen vermeiden
lagern, verhärten und verspröden früher als Rei-
● Bordsteine und dergleichen nur langsam und fen, die ständig am Fahrzeug im Einsatz sind.
möglichst im rechten Winkel überfahren.
Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, Reifen die
● Reifen regelmäßig auf Beschädigungen prüfen,
6 Jahre und älter sind, durch neue Reifen ersetzen
wie z. B. Stiche, Schnitte, Risse und Beulen.
zu lassen. Dies gilt auch für Reifen inklusive Re-
● Fremdkörper entfernen, die sich äußerlich in serverad, die äußerlich noch gebrauchsfähig er-
dem Reifenprofil befinden und nicht ins Reifenin- scheinen und deren Profiltiefe noch nicht den ge-
nere eingedrungen sind ⇒ Seite 313. setzlich vorgeschriebenen Mindestwert erreicht ha-
● Gegebenenfalls Warnmeldungen des Reifen- ben ⇒  .
kontrollsystems beachten ⇒ Seite 239. Das Alter jedes Reifens kann anhand des Herstel-
● Beschädigte oder abgefahrene Reifen umge- lungsdatums ermittelt werden, das Bestandteil der
hend ersetzen lassen ⇒ Seite 313. Reifen-Identifikationsnummer () ist.
● Reifen regelmäßig auf versteckte Schäden prü-
Reifen lagern
fen ⇒ Seite 313.
Räder kennzeichnen, bevor diese abmontiert wer-
C tf

● Niemals die Traglast und Höchstgeschwindig-


den, damit sie bei der Wiedermontage die bisheri-
keit der montierten Reifen überschreiten.
ge Laufrichtung beibehalten können (links, rechts,
O or

● Reifen, auch das Reserverad, vor der Berüh- vorn, hinten). Abmontierte Räder bzw. Reifen im-
no

rung mit aggressiven Stoffen inklusive Fett, Öl,


N d

mer kühl, trocken und möglichst dunkel lagern. Auf


Benzin und Bremsflüssigkeit schützen ⇒  . der Felge montierte Reifen nicht senkrecht hinstel-
FI is

● Fehlende Staubkappen der Ventile umgehend len.


ersetzen. Reifen ohne Felgen in geeigneten Hüllen vor Ver-
D tri

Laufrichtungsgebundene Reifen unreinigungen schützen und auf der Lauffläche


stehend lagern.
EN b

Laufrichtungsgebundene Reifen sind entwickelt


worden, nur in eine Richtung zu rollen. Bei laufrich-
tungsgebundenen Reifen ist die Reifenflanke mit WARNUNG
Pfeilen markiert. Die so angegebene Laufrichtung Aggressive Flüssigkeiten und Stoffe können
TI utio

muss unbedingt eingehalten werden. Nur dadurch sichtbare und nicht sichtbare Beschädigun-
werden die optimalen Laufeigenschaften bezüglich gen an den Reifen verursachen, was zum
AL n!

Aquaplaning, Haftvermögen, Geräusch und Abrieb Platzen der Reifen führen kann.
sichergestellt. ● Chemikalien, Öle, Fette, Kraftstoffe,
Wenn ein Reifen dennoch entgegen der vorgese- Bremsflüssigkeiten und andere aggressive
henen Laufrichtung montiert wird, unbedingt sorg- Stoffe immer von den Reifen fernhalten.
fältiger fahren, da der Reifen nicht mehr bestim-
mungsgemäß verwendet wird. Das ist besonders WARNUNG
auf nassen Straßen wichtig. Der Reifen muss so
Alte Reifen – auch wenn sie noch nicht be-
schnell wie möglich ersetzt oder in der richtigen
nutzt wurden – können vor allem bei hohen
Laufrichtung montiert werden.
Geschwindigkeiten plötzlich Luft verlieren
Räder tauschen oder platzen und dadurch Unfälle und schwe-
re Verletzungen verursachen.
Zur gleichmäßigen Abnutzung aller Reifen emp-
fiehlt sich ein regelmäßiger Rädertausch entspre- ● Reifen, die älter als 6 Jahre sind, nur im
chend dem Schema ⇒ Abb. 165. Dadurch erhalten Notfall und mit äußerster Vorsicht sowie ent-
die Reifen etwa die gleiche Lebensdauer. sprechend vorsichtiger Fahrweise verwen-
den.
Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, den Räder-
tausch von einem Fachbetrieb durchführen zu las- Altreifen immer vorschriftsmäßig und fachge-
sen. recht entsorgen. 

308 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Felgen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 306.
● Konformitätssiegel
● Felgengröße
● Name des Herstellers oder der Marke
Felgen und Radschrauben sind konstruktiv aufei- ● Herstellungsdatum (Monat/Jahr)
nander abgestimmt. Bei jeder Umrüstung auf an- ● Herkunftsland
dere Felgen müssen deshalb die jeweils zugehöri- ● Herstellungsnummer
gen Radschrauben mit der richtigen Länge und
● Rohstoffchargennummer
Kalottenform verwendet werden. Der Festsitz der
Räder und die Funktion der Bremsanlage hängen ● Warencode
davon ab ⇒ Seite 350.
Felgen mit verschraubten Zierelementen
Aus technischen Gründen können normalerweise Felgen können mit auswechselbaren Zierelemen-
Felgen anderer Fahrzeuge nicht verwendet wer- ten versehen sein, die mit selbstsichernden
den. Dies gilt unter Umständen sogar für Felgen Schrauben an der Felge montiert sind. Beschädig-
des gleichen Fahrzeugtyps. te Zierelemente nur durch einen Fachbetrieb erset-
Die von Volkswagen Nutzfahrzeuge freigegebenen zen lassen. Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt
Reifen und Felgen sind genau auf den zugehöri- dafür einen Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner
C tf

gen Fahrzeugtyp abgestimmt und tragen damit we- ⇒  .


O or

sentlich zu einer guten Straßenlage und zu siche-


ren Fahreigenschaften bei. WARNUNG
no
N d

Radschrauben Das Verwenden ungeeigneter oder beschä-


digter Felgen kann die Fahrsicherheit beein-
FI is

Radschrauben müssen immer mit dem korrekten


trächtigen und Unfälle und schwere Verlet-
Anzugsdrehmoment festgeschraubt werden
zungen verursachen.
⇒ Seite 350.
D tri

● Nur für das Fahrzeug zugelassene Felgen


EN b

Felgen mit verschraubtem Felgenring verwenden.


Felgen mit einem verschraubten Felgenring beste- ● Felgen regelmäßig auf Beschädigungen
hen aus mehreren Bauteilen. Diese Bauteile wer- prüfen und ggf. ersetzen.
den mit speziellen Schrauben und einem besonde-
TI utio

ren Verfahren miteinander verschraubt. Dadurch WARNUNG


sind die Funktion, Dichtigkeit, Sicherheit und der
AL n!

exakte Rundlauf des Rads sichergestellt. Beschä- Ein unsachgemäßes Lösen und Festziehen
digte Felgen sind aus diesem Grund zu ersetzen der Schrauben bei Felgen mit verschraubten
und dürfen nur von einem Fachbetrieb repariert Felgenringen kann Unfälle und schwere Ver-
werden. Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt da- letzungen verursachen.
für einen Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner ⇒  . ● Niemals die Verschraubungen bei Felgen
mit verschraubtem Felgenring lösen.
Felgenkennzeichnung
● Alle Arbeiten an Felgen mit verschraubten
Aufgrund gesetzlicher Vorgaben in einigen Län- Felgenringen von einem Fachbetrieb durch-
dern müssen neue Felgen Angaben zu bestimm- führen lassen. Volkswagen Nutzfahrzeuge
ten Felgeneigenschaften enthalten. Je nach Land empfiehlt dafür den Volkswagen Nutzfahrzeu-
können folgenden Angaben auf der Felge enthal- ge Partner. 
ten sein:

Neue Reifen und Reifen ersetzen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
[Link].00

heitshinweise auf Seite 306. 

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 309


Neue Reifen WARNUNG
● Mit neuen Reifen während der ersten 600 km
Neue Reifen müssen eingefahren werden,
besonders vorsichtig fahren, da die Reifen sich
denn neue Räder haben anfangs eine vermin-
erst einfahren müssen. Nicht eingefahrene Reifen
derte Haftfähigkeit und Bremswirkung.
haben eine verminderte Haftfähigkeit ⇒  und
Bremswirkung ⇒  . ● Um Unfälle und schwere Verletzungen zu
vermeiden, während der ersten 600 km ent-
● An allen 4 Rädern nur Gürtelreifen gleicher
sprechend vorsichtig fahren.
Bauart, Größe (Abrollumfang) und gleicher Profil-
ausführung verwenden.
● Aufgrund von Konstruktionsmerkmalen und WARNUNG
Profilgestaltung kann die Profiltiefe von Neureifen Räder müssen den konstruktiv notwendigen
je nach Ausführung und Hersteller unterschiedlich Freigang haben. Bei fehlendem Freigang
ausfallen. kann es zum Reibkontakt der Reifen mit Tei-
len des Fahrwerks, der Karosserie und den
Reifen ersetzen Bremsleitungen kommen, was zum Ausfall
● Reifen möglichst nicht einzeln ersetzen, son- der Bremsanlage und zur Laufstreifenablö-
dern mindestens achsweise (beide Reifen der Vor- sung und damit zum Platzen des Reifens füh-
derachse oder beide Reifen der Hinterachse) ⇒  . ren kann.
● Alte Reifen nur durch von Volkswagen Nutz- ● Die tatsächlichen Abmessungen der Rei-
C tf

fahrzeuge für den zugehörigen Fahrzeugtyp freige- fen dürfen nicht größer sein als die Abmes-
gebene Reifen ersetzen. Dabei auf Größe, Durch- sungen der von Volkswagen Nutzfahrzeuge
O or

messer, Tragfähigkeit und Höchstgeschwindigkeit freigegebenen Reifenfabrikate und nicht an


no

achten. Teilen des Fahrzeugs reiben.


N d

● Niemals Reifen verwenden, deren effektive


FI is

Trotz gleicher Größenangaben auf Reifen


Größe die Abmessungen der von Volkswagen
können die tatsächlichen Abmaße der ver-
Nutzfahrzeuge freigegebenen Reifenfabrikate
schiedenen Reifentypen von diesen Nennwerten
D tri

überschreitet. Größere Reifen könnten schleifen


abweichen oder sich die Reifenkonturen erheblich
und an der Karosserie oder anderen Teilen scheu-
EN b

unterscheiden.
ern.
Bei Reifen mit einer Freigabe von
Zusätzlich bei Fahrzeugen mit
Volkswagen Nutzfahrzeuge ist sichergestellt,
Reifenkontrollanzeige
TI utio

dass deren tatsächliche Abmessungen zum Fahr-


Bei Fahrzeugen mit Reifenkontrollanzeige muss zeug passen. Bei anderen Reifentypen muss der
nach jeder Radmontage das System neu „ange-
AL n!

Verkäufer der Reifen eine Bescheinigung des Rei-


lernt“ werden, unabhängig davon, ob es sich um fenherstellers aushändigen, aus der hervorgeht,
das bisher an dieser Stelle montierte oder ein an- dass der Reifentyp ebenfalls für das Fahrzeug ge-
deres Rad handelt ⇒ Seite 239. eignet ist. Die Bescheinigung gut aufbewahren und
Weitere Informationen über das Reifenkontrollsys- im Fahrzeug mitführen. 
tem, wie es funktioniert und was man wissen muss
⇒ Seite 239.

310 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Reifenfülldruck

Abb. 166 Auf der Innenseite der Tankklappe: Reifenfülldruckschild.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 306.
● Reifenfülldruck regelmäßig und immer an kal-
ten Reifen prüfen. Immer alle Reifen prüfen, inklu-
sive des Reserverads, wenn vorhanden. In kälte-
ren Regionen sollte der Reifenfülldruck öfter ge-
C tf

Der richtige Reifenfülldruck für werkseitig montierte prüft werden, aber nur dann wenn das Fahrzeug
Reifen ist auf einem Aufkleber angegeben und gilt vorher nicht bewegt wurde. Immer einen funktions-
O or

für Ganzjahres-, Sommer- und Winterreifen. Der fähigen Reifenfülldruckprüfer verwenden.


no

Aufkleber ⇒ Abb. 166 befindet sich entweder an ● Bei größerer Zuladung den Reifenfülldruck ent-
N d

der Fahrertürsäule oder auf der Innenseite der sprechend anpassen.


Tankklappe.
FI is

● Nach dem Anpassen der Reifenfülldrücke da-


Ein zu niedriger oder zu hoher Reifenfülldruck ver- rauf achten, dass die Ventilkappen aufgeschraubt
D tri

kürzt die Lebensdauer der Bereifung erheblich und sind.


wirkt sich ungünstig auf das Fahrverhalten des ● Nach dem Anpassen der Reifenfülldrücke da-
EN b

Fahrzeugs aus ⇒  . Vor allem bei hohen Ge- rauf achten, dass die Ventilkappen aufgeschraubt
schwindigkeiten ist der richtige Reifenfülldruck sind und ggf. die Informationen und Hinweise zum
besonders wichtig. Ein falscher Reifenfülldruck Einstellen des Reifenkontrollsystems beachten
führt zu erhöhtem Verschleiß oder sogar zum Plat-
TI utio

⇒ Seite 239.
zen des Reifens.
Das Reserverad bzw. Notrad bekommt den höch-
AL n!

Der Reifenfülldruck sollte deshalb mindestens ein- sten Reifenfülldruck, der für das Fahrzeug vorge-
mal monatlich und zusätzlich vor jeder längeren sehen ist.
Fahrt geprüft werden.
Der angegebene Reifenfülldruck gilt für einen kal- WARNUNG
ten Reifen. Der Reifenfülldruck ist bei warmen
Ein zu hoher oder zu niedriger Reifenfüll-
Reifen höher als bei kalten Reifen.
druck kann dazu führen, dass der Reifen
Deshalb niemals die Luft aus einem warmen Rei- während der Fahrt plötzlich Luft verliert oder
fen entweichen lassen, um den Reifenfülldruck an- platzt. Das kann schwere Unfälle und tödliche
zupassen. In diesem Fall wäre der Reifenfülldruck Verletzungen verursachen.
so niedrig, dass es zum plötzlichen Platzen des ● Ein zu niedriger Reifenfülldruck kann den
Reifens kommen könnte. Reifen so stark erwärmen, dass es zur Lauf-
Reifenfülldruck prüfen streifenablösung und zum Platzen des Rei-
fens kommen kann.
Den Reifenfülldruck nur prüfen, wenn die Reifen
nicht mehr als einige Kilometer bei niedriger Ge- ● Überhöhte Geschwindigkeiten bzw. Über-
schwindigkeit in den letzten 3 Stunden gefahren ladung des Fahrzeugs kann zu Überhitzung,
sind. plötzlichen Reifenschäden inklusive Reifen-
platzern und Ablösen der Lauffläche und da-
mit zum Verlust der Fahrzeugkontrolle füh-
[Link].00

ren. 

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 311


WARNUNG (Fortsetzung) HINWEIS (Fortsetzung)
● Zu niedriger oder zu hoher Reifenfülldruck ● Fehlende, ungeeignete oder nicht richtig
verkürzt die Lebensdauer der Reifen und ver- aufgeschraubte Ventilkappen können zu Be-
schlechtert das Fahrverhalten des Fahrzeugs. schädigungen am Reifenventil führen. Deshalb
● Regelmäßig Reifenfülldruck prüfen, min- immer mit vollständig aufgeschraubten Ventil-
destens jedoch einmal im Monat und zusätz- kappen fahren, die den werkseitig montierten
lich vor jeder längeren Fahrt. Ventilkappen entsprechen.
● Alle Reifen müssen entsprechend der Zu- Zu niedriger Reifenfülldruck erhöht den Kraft-
ladung den richtigen Reifenfülldruck haben. stoffverbrauch.
● Niemals den erhöhten Luftdruck bei war-
Wenn die Reifenfülldruckanzeige warnt, dass
men Reifen reduzieren.
der Reifenfülldruck an mindestens einem
Reifen zu niedrig ist, Reifenfülldruck mit einem
HINWEIS funktionsfähigen Reifenfülldruckprüfer prüfen. Ein
● Beim Aufsetzen des Reifenfülldruckprüfers zu niedriger Reifenfülldruck kann nicht alleinig
darauf achten, dass dieser nicht mit dem Ventil- durch das Anschauen des Reifens festgestellt wer-
schaft verkantet. Es kann sonst zu Beschädi- den. Das gilt auch für Reifen mit geringem Profil.
gungen am Reifenventil kommen.
Beim Prüfen der Reifenfülldrücke, Besonder-
C tf

heiten des Reifenkontrollsystems beachten


⇒ Seite 239. 
O or
no
N d

Profiltiefe und Verschleißanzeiger


FI is

Winterreifen verlieren weitgehend ihre Winter-


D tri

tauglichkeit, wenn das Reifenprofil bis auf eine Tie-


fe von 4 mm (5/32 in) abgefahren ist.
EN b

Die Profiltiefe bei neuen Reifen kann aufgrund von


Konstruktionsmerkmalen und Profilgestaltung je
nach Ausführung und Hersteller unterschiedlich
TI utio

ausfallen.

Verschleißanzeiger im Reifen
AL n!

Im Profilgrund der Originalbereifung befinden sich


quer zur Laufrichtung 1,6 mm (1/16 in) hohe Ver-
Abb. 167 Reifenprofil: Verschleißanzeiger. schleißanzeiger ⇒ Abb. 167. Diese Verschleißan-
zeiger sind mehrfach in gleichen Abständen auf

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 306.
der Lauffläche angeordnet. Markierungen an den
Reifenflanken kennzeichnen die Lage der Ver-
schleißanzeiger, z. B. die Buchstaben „TWI“ oder
Symbole.
Profiltiefe Die Verschleißanzeiger zeigen an, ob ein Reifen
Besondere Fahrsituationen erfordern eine mög- abgefahren ist. Spätestens dann, wenn das Rei-
lichst große Profiltiefe der Reifen und eine annä- fenprofil bis zum Verschleißanzeiger abgefahren
hernd gleiche Profiltiefe der Reifen auf der Vorder- ist, muss der Reifen ersetzt werden.
und Hinterachse. Dies gilt insbesondere für das
Fahren bei winterlichem Wetter und kalten Tempe- WARNUNG
raturen und bei Nässe ⇒  .
Abgenutzte Reifen sind ein Sicherheitsrisiko
In den meisten Ländern ist bei 1,6 mm (1/16 in) und können zum Verlust der Fahrzeugkon-
Restprofil (gemessen in den Profilrillen neben den trolle und schweren Verletzungen führen.
Verschleißanzeigern) die gesetzlich zulässige Min- ● Spätestens, wenn die Reifen bis auf den
destprofiltiefe erreicht. Länderspezifische gesetzli- Verschleißanzeiger abgefahren sind, müssen
che Vorschriften beachten. die Reifen durch neue Reifen ersetzt werden. 

312 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


WARNUNG (Fortsetzung) WARNUNG (Fortsetzung)
● Abgefahrene Reifen haben eine stark ver- ● Abgefahrene Reifen reduzieren die Mög-
minderte Haftung insbesondere auf nassen lichkeit das Fahrzeug in normalen und
Straßen und das Fahrzeug „schwimmt“ dann schwierigen Fahrsituationen gut zu kontrol-
eher auf (Aquaplaning). lieren und erhöhen den Bremsweg und das
Risiko zu rutschen. 

Reifenschäden

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 306.
Unwucht der Räder – Die Räder eines neuen Fahr-
zeugs sind ausgewuchtet. Im Fahrbetrieb kann
aber durch verschiedene Einflüsse eine Unwucht
entstehen, die sich durch eine Unruhe der Len-
Schäden an Reifen und Felgen treten häufig ver- kung bemerkbar macht. Eine Unwucht wirkt sich
steckt auf. Ungewohnte Vibrationen bzw. einseiti- auch auf den Verschleiß der Lenkung und Radauf-
ges Ziehen des Fahrzeugs können auf einen Rei- hängung aus. Deshalb in einem solchen Fall
fenschaden hindeuten ⇒  . Räder neu auswuchten lassen. Ein neuer Reifen
muss nach der Montage neu ausgewuchtet wer-
C tf

● Wenn der Verdacht besteht, dass ein Rad be- den.


schädigt ist, sofort die Geschwindigkeit reduzieren!
O or

Einstellungen des Fahrwerks – Eine fehlerhafte


● Reifen und Felgen auf Beschädigungen prüfen.
no

Einstellung des Fahrwerks beeinträchtigt die Fahr-


N d

● Bei beschädigten Reifen nicht weiterfahren und sicherheit und bewirkt erhöhten Reifenverschleiß.
fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen. Bei starkem Reifenverschleiß die Radstellung von
FI is

● Wenn äußerlich keine Schäden erkennbar sind, einem Fachbetrieb prüfen lassen.
entsprechend langsam und vorsichtig zum nächs-
D tri

ten Fachbetrieb fahren, um das Fahrzeug prüfen WARNUNG


zu lassen.
EN b

Ungewohnte Vibrationen oder einseitiges Zie-


Eingedrungene Fremdkörper im Reifen hen des Fahrzeugs während der Fahrt kön-
nen auf einen Reifenschaden hindeuten.
● Eingedrungene Fremdkörper im Reifen belas-
TI utio

sen, wenn sie bis ins Innere gelangt sind! ● Geschwindigkeit sofort reduzieren und
verkehrsgerecht anhalten.
● Umgehend fachliche Hilfe in Anspruch nehmen.
AL n!

● Reifen und Felgen auf Beschädigungen


Reifenverschleiß prüfen.
Der Reifenverschleiß ist von mehreren Faktoren ● Niemals mit beschädigten Reifen oder Fel-
abhängig, z. B.: gen weiterfahren. Stattdessen fachmännische
Hilfe in Anspruch nehmen.
● Fahrweise.
● Wenn äußerlich keine Schäden erkennbar
● Unwucht der Räder.
sind, entsprechend langsam und vorsichtig
● Einstellungen des Fahrwerks. zum nächsten Fachbetrieb fahren, um das
Fahrweise – Schnelles Kurvenfahren, rasantes Be- Fahrzeug prüfen zu lassen. 
schleunigen und scharfes Bremsen erhöhen die
Abnutzung der Reifen. Bei starkem Reifenver-
schleiß trotz normaler Fahrweise die Einstellung
des Fahrwerks von einem Fachbetrieb prüfen las-
sen.
[Link].00

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 313


Reserverad

Abb. 168 Unter dem Fahrzeug: Sicherungs- Abb. 169 Unter dem Fahrzeug: Reserveradhalte-
schraube 1 und Befestigungsschraube 2 der rung mit eingestecktem Radschlüssel.
Reserveradhalterung.
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- Wenn sich das Reserverad von der
O or

leitenden Informationen und Sicher- Fahrbereifung unterscheidet


no

heitshinweise auf Seite 306.


N d

Unterscheidet sich das Reserverad in seiner Aus-


führung von der Fahrbereifung, etwa bei Winterrei-
FI is

Reserverad herausnehmen fen, so darf das Reserverad nur im Pannenfall


Tätigkeiten nur in der beschriebenen Reihenfolge kurzzeitig und mit entsprechend vorsichtiger Fahr-
weise verwendet werden ⇒  .
D tri

durchführen ⇒  .
● Mit dem Radschlüssel aus dem Bordwerkzeug Es muss so schnell wie möglich wieder durch das
EN b

die Sicherungsschraube ⇒ Abb. 168 1 bis zum normale Laufrad ersetzt werden.
Leerlauf lösen. Fahrhinweise beachten:
● Befestigungsschraube 2 ganz herausschrau-
TI utio

● Nicht schneller als 80 km/h (50 mph) fahren!


ben. Die Reserveradhalterung liegt jetzt auf der Si-
cherungsschraube auf. ● Vollgasbeschleunigungen, starkes Bremsen
AL n!

und rasante Kurvenfahrten vermeiden!


● Radschlüssel in die Halterung stecken
⇒ Abb. 169. ● Nach der Montage des Reserverads so schnell
wie möglich den Reifenfülldruck prüfen
● Darauf achten, dass sich der Haken des Rad-
⇒ Seite 311.
schlüssels im Loch der Halterung befindet
⇒ Abb. 169 (Lupe). Der eingehakte Radschlüssel Der Reifenfülldruck des Reserverads sollte zusam-
darf sich nicht nach hinten herausziehen lassen. men mit der Fahrbereifung geprüft werden, min-
● Radschlüssel mit beiden Händen anfassen. destens einmal im Monat. Das Reserverad be-
kommt den höchsten Reifenfülldruck, der für diese
● Radschlüssel zusammen mit der Reserverad-
Fahrzeug-Reifenkombination vorgesehen ist
halterung nach oben anheben und Radschlüssel
⇒ Seite 311.
nach rechts führen. Der Kopf der Sicherungs-
schraube und die Aussparung an der Reserverad-
halterung müssen fluchten. WARNUNG
● Radschlüssel mit der Reserveradhalterung Ein unsachgemäßer Umgang mit dem Reser-
nach unten führen. verad kann zum Verlust der Fahrzeugkontrol-
le, zu Kollisionen oder anderen Unfällen und
● Reserverad herausnehmen.
zu schweren Verletzungen führen.
Ausgewechseltes Rad verstauen ● Reserverad auf keinen Fall verwenden,
● Ausgewechseltes Rad in die Reserveradhalte- wenn es beschädigt oder bis auf die Ver-
rung legen. schleißanzeiger abgefahren ist. 
● Reserveradhalterung sicher befestigen.

314 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


WARNUNG (Fortsetzung) WARNUNG (Fortsetzung)
● Bei einigen Fahrzeugen kann das Reser- ● Niemals schneller als 80 km/h (50 mph)
verad kleiner sein als die Originalbereifung. fahren. Starke Beschleunigungen, harte
Das kleinere Reserverad ist an einem Aufkle- Bremsungen und rasante Kurvenfahrten ver-
ber und der Aufschrift „80 km/h“ meiden.
bzw. „50 mph“ zu erkennen. Diese Aufschrift
kennzeichnet die zulässige Höchstgeschwin- Nach Möglichkeit das Reserverad oder das
digkeit, mit der der Reifen gefahren werden ausgewechselte Rad sicher befestigen. 
darf.

Winterreifen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 306.
Geschwindigkeitsbegrenzung
Winterreifen haben je nach Geschwindigkeitsbuch-
stabe eine Geschwindigkeitsbegrenzung
⇒ Seite 317.
Bei winterlichen Straßenverhältnissen verbessern
Bei einigen Fahrzeugausführungen kann im Me-
C tf

Winterreifen die Fahreigenschaften des Fahrzeugs


deutlich. Sommerreifen sind aufgrund ihrer Kon- nü MFA (Multifunktionsanzeige) des Kombi-
Instruments eine Geschwindigkeitswarnung einge-
O or

struktion (Breite, Gummimischung, Profilgestal-


stellt werden ⇒ Seite 23.
no

tung) auf Eis und Schnee weniger rutschfest.


N d

Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt dringend Bei V-Winterreifen hängen die Geschwindigkeits-


Winterreifen oder Ganzjahresreifen auf allen 4 Rä- beschränkung und der notwendige Reifenfülldruck
FI is

dern des Fahrzeugs zu verwenden, insbesondere von der Motorisierung ab. Unbedingt bei einem
wenn winterliche Straßenverhältnisse zu erwarten Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner die zulässige
D tri

sind. Winterreifen verbessern auch das Bremsver- Höchstgeschwindigkeit und den erforderlichen Rei-
halten des Fahrzeugs und helfen den Anhalteweg fenfülldruck erfragen.
EN b

bei Winterwetter zu reduzieren. Bei Temperaturen


unter +7 °C (+45 °F) empfiehlt Volkswagen Nutz- Allradantrieb (4MOTION)
fahrzeuge, das Fahrzeug auf Winterreifen umzu- Durch den Allradantrieb hat das Fahrzeug mit der
TI utio

rüsten. serienmäßigen Bereifung bei winterlichen Straßen-


verhältnissen einen guten Vortrieb. Trotzdem emp-
Winterreifen verlieren weitgehend ihre Wintertaug-
fiehlt Volkswagen Nutzfahrzeuge, im Winter immer
AL n!

lichkeit und ihre Zulassung als Winterreifen, wenn


auf allen 4 Rädern Winter- bzw. Allwetterreifen zu
das Reifenprofil bis auf eine Tiefe von
verwenden, da hierdurch vor allem auch die
4 mm (5/32 in) abgefahren ist. Ebenso verlieren
Bremswirkung verbessert wird.
Winterreifen durch Alterung weitgehend ihre Ei-
genschaften – unabhängig von der noch vorhande- Bei der Benutzung von Schneeketten die ent-
nen Reifenprofiltiefe. sprechenden Informationen und Hinweise beach-
ten ⇒ Seite 316.
Für den Gebrauch von Winterreifen gilt
Folgendes: WARNUNG
● Die länderspezifischen gesetzlichen Vorschrif-
Die bei winterlichen Straßenverhältnissen
ten beachten.
durch Winterreifen verbesserten Fahreigen-
● Winterreifen an allen 4 Rädern gleichzeitig ver- schaften dürfen nicht dazu verleiten, ein Si-
wenden. cherheitsrisiko einzugehen.
● Nur bei winterlichen Straßenverhältnissen ver- ● Geschwindigkeit und Fahrweise den
wenden. Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
● Nur die für das Fahrzeug zulässigen Winterrei- hältnissen anpassen.
fengrößen verwenden. ● Niemals die für die montierten Winterrei-
● Nur Winterreifen in gleicher Gürtelbauart, Grö- fen zulässige Höchstgeschwindigkeit und
[Link].00

ße (Abrollumfang) und gleicher Profilausführung Tragkraft überschreiten. 


verwenden.
● Geschwindigkeitsbeschränkung je nach Ge-
schwindigkeitsbuchstabe beachten ⇒  .

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 315


Nach dem Winter rechtzeitig wieder die Som- Bei Fahrzeugen mit Reifenkontrollanzeige
merreifen montieren. Bei Temperaturen ober- muss nach dem Radwechsel das System
halb von +7 °C (+45 °F) sind die Fahreigenschaf- neu „angelernt“ werden ⇒ Seite 239.
ten von Sommerreifen besser. Die Abrollgeräusche
bei Rädern mit gleicher Reifenbreite und -größe Zulässige Winterreifengrößen ggf. bei einem
sind leiser und der Reifenverschleiß und Kraftstoff- Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner erfragen. 
verbrauch sind geringer.

Schneeketten

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 306.
WARNUNG
Das Benutzen von ungeeigneten Schneeket-
ten oder das unsachgemäße Installieren von
Die gesetzlichen und örtlichen Vorschriften sowie Schneeketten kann Unfälle und schwere Ver-
die zulässige Höchstgeschwindigkeit beim Fahren letzungen verursachen.
mit Schneeketten beachten. ● Immer die richtigen Schneeketten verwen-
Bei winterlichen Straßenverhältnissen verbessern den.
C tf

Schneeketten nicht nur den Vortrieb, sondern auch ● Montageanleitung des Schneekettenher-
O or

das Bremsverhalten. stellers beachten.


no

Schneeketten dürfen nur an den Vorderrädern – ● Niemals mit montierten Schneeketten


N d

auch bei Allradfahrzeugen (4MOTION) – und nur schneller fahren als erlaubt.
auf folgenden Reifen- und Felgenkombinatio- ● Niemals Schneeketten an Reifen mit Not-
FI is

nen montiert werden: laufeigenschaften verwenden.


D tri

Reifengröße Felge
HINWEIS
195/65 R15 6 J x 15 ET 47
EN b

● Auf schneefreien Strecken Schneeketten


205/55 R16 6 J x 16 EH2 ET 50 abnehmen. Die Schneeketten beeinträchtigen
Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, sich bei ei- sonst die Fahreigenschaften, beschädigen die
Reifen und sind schnell zerstört.
TI utio

nem Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner über ent-


sprechende Räder-, Reifen- und Schneekettengrö- ● Schneeketten, die direkten Kontakt zur Fel-
AL n!

ßen zu informieren. ge haben, können die Felge zerkratzen oder be-


schädigen. Volkswagen Nutzfahrzeuge emp-
Nach Möglichkeit feingliedrige Schneeketten ver-
fiehlt, ummantelte Schneeketten zu verwenden.
wenden, die einschließlich Kettenschloss nicht
mehr als 15 mm (37/64 in) auftragen. Schneeketten sind für einen Fahrzeugtyp in
Bei Schneekettenbetrieb Radmittenblenden und unterschiedlichen Größen erhältlich. 
Felgenzierringe vor dem Montieren abnehmen
⇒  . Die Radschrauben müssen dann jedoch aus
Sicherheitsgründen mit Abdeckkappen versehen
werden. Diese sind bei einem Volkswagen Nutz-
fahrzeuge Partner erhältlich.

316 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Reifenbeschriftung

C tf
O or
no
N d
FI is
D tri

Abb. 170 Internationale Reifenbeschriftung.


EN b

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 306.
TI utio

⇒ Abb. 170 Reifenbeschriftung (Bei- Bedeutung


spiel)
AL n!

1 Produktname Individuelle Reifenbezeichnung des Herstellers.


DOT Der Reifen entspricht den gesetzlichen Anforderungen des
2 Verkehrsministeriums der USA, zuständig für Reifensicher-
heitsnormen (Department of Transportation).
JHCO CHWS 2213 Reifen-Identifikationsnummer (a) – eventuell nur auf der
Radinnenseite) und Herstellungsdatum:
Kennbuchstabe des herstellenden Werks und
3 JHCO
Angaben des Reifenherstellers zur Reifengröße
CHWS
und Reifenmerkmalen.
2213 Herstellungsdatum: 22. Woche im Jahr 2013.
Informationen für Endverbraucher über Vergleichswerte zu vorgegebenen Basisreifen (genormte Testver-
fahren) ⇒ Seite 329:
TREADWEAR 280 Relative Lebenserwartung des Reifens, bezogen auf einen
US-spezifischen Standardtest. Ein Reifen mit der Angabe 280
nutzt sich 2,8 Mal langsamer ab als der Normreifen, der einen
Treadwear-Wert von 100 aufweist. Die entsprechende Reifen-
4
leistung hängt von den jeweiligen Nutzungsbedingungen ab
[Link].00

und kann aufgrund des Fahrverhaltens, der Wartung, der un-


terschiedlichen Fahrbahnbeschaffenheit und den klimatischen
Bedingungen merklich von den Normwerten abweichen. 

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 317


⇒ Abb. 170 Reifenbeschriftung (Bei- Bedeutung
spiel)
TRACTION AA Nassbremsvermögen des Reifens (AA, A, B oder C). Dieses
wird unter kontrollierten Bedingungen auf zertifizierten Test-
strecken gemessen. Mit C gekennzeichnete Reifen haben ei-
5 ne geringe Traction-Leistung. Der den Reifen zugeteilte Trac-
tion-Wert stützt sich auf geradlinige Traktionstests und um-
fasst weder die Beschleunigung, Seitenführung noch Aqua-
planing und Traktion unter Höchstbelastung.
TEMPERATURE A Temperaturfestigkeit des Reifens bei höheren Prüfstandsge-
schwindigkeiten (A, B oder C). Reifen der Kennungen A und
B übertreffen die gesetzlichen Anforderungen. Die Tempera-
turbewertung stützt sich auf Reifen mit korrektem Luftdruck
6
und schließt Überdruck aus. Übermäßige Geschwindigkeit,
unkorrekter Luftdruck und Überdruck können allein oder in
Kombination einen Hitzeaufbau oder Reifenschäden hervorru-
fen.
88 H Tragfähigkeitskennzahl ⇒ Seite 319 und Geschwindigkeits-
7
kennbuchstabe ⇒ Seite 319.
C tf

Rotation und Pfeil Kennzeichnung der Laufrichtung der Reifen ⇒ Seite 319.
8
O or

ODER: Outside Kennzeichnung der Außenseite der Reifen ⇒ Seite 319.


no

MAX INFLATION 350 KPA US-Begrenzung für den maximalen Luftdruck.


N d

9
(51 psi / 3,51 bar)
FI is

M+S oder M/S oder  Kennzeichnung für wintertaugliche Reifen (Matsch- und
10 Schnee-Reifen) ⇒ Seite 315. Spikereifen sind hinter dem S
mit einem E gekennzeichnet.
D tri

TWI Kennzeichnet die Position des Verschleißanzeigers (Tread


11
EN b

Wear Indicator) ⇒ Seite 312.


12 Markenname, Logo Hersteller.
13 Made in Germany Herstellungsland.
TI utio

Länderspezifische Kennzeichnung für China (China Compul-


14
 sory Certification).
AL n!

15  023 Länderspezifische Kennzeichnung für Brasilien.


E4 e4 0200477-b Kennzeichnung nach internationalen Vorschriften mit Nummer
des Genehmigungslands. Genehmigte Reifen nach ECE-Re-
16 gelung sind mit E, Reifen nach EG-Regelung mit e gekenn-
zeichnet. Anschließend folgt die mehrstellige Genehmigungs-
nummer.
17 RADIAL TUBELESS Schlauchloser Radialreifen.
P 195 / 65 R 15 XL Größenbezeichnung:
P Kennzeichnung für Personenkraftwagen.
Reifenbreite von Seitenwand zu Seitenwand in
195
mm.
18
65 Höhen- und Breitenverhältnis in %.
R Gürtelbauart-Kennbuchstabe für radial.
15 Felgendurchmesser in Zoll.
XL Reifen in verstärkter Ausführung („Reinforced“).
MAX LOAD 615 KG US-Lastangabe für die maximale Zuladung pro Rad. 
19
(1235 LBS)

318 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


⇒ Abb. 170 Reifenbeschriftung (Bei- Bedeutung
spiel)
SIDEWALL 1 PLY RAYON Angaben zu den Bestandteilen des Reifenunterbaus:
1 Lage Rayon (Kunstseide)
20 TREAD 4 PLIES Angaben zu den Bestandteilen der Lauffläche:
1 RAYON + 2 STEEL + In dem Beispiel befinden sich unter der Lauffläche 4 Lagen:
1 NYLON 1 Lage Rayon (Kunstseide), 2 Stahlgürtellagen und 1 Nylonla-
ge.
a) Die TIN ist die Seriennummer des Reifens.

Die Reifenbeschriftung ist auch auf der Reifenin- auf nassen Straßen wichtig. Der Reifen muss so
nenseite vorhanden. Gegebenfalls finden sich nur schnell wie möglich ersetzt oder in der richtigen
auf einer Reifenseite bestimmte Kennzeichnungen, Laufrichtung montiert werden.
z. B. die Reifen-Identifikationsnummer und das
Herstellungsdatum. Traglast der Reifen
Die Tragfähigkeitskennzahl gibt an, mit wie viel Ki-
Bei eventuell weiteren vorhandenen Ziffern
logramm ein einzelner Reifen maximal belastet
handelt es sich um interne Kennzeichnungen
werden darf (Traglast).
des Reifenherstellers oder länderspezifische
Kennzeichnungen. Einige Beispiele:
C tf

Laufrichtungsgebundene Reifen 85 515 kg


O or

Laufrichtungsgebundene Reifen sind entwickelt 87 545 kg


no

worden, um sich nur in eine Richtung zu drehen. 88 560 kg


N d

Bei laufrichtungsgebundenen Reifen ist die Reifen- 91 615 kg


FI is

flanke mit Pfeilen markiert. Die angegebene Lauf- 92 630 kg


richtung unbedingt einhalten. Dadurch werden die 93 650 kg
optimalen Laufeigenschaften bezüglich Aquapla-
D tri

95 690 kg
ning, Haftvermögen, Geräusch und Abrieb sicher-
EN b

gestellt. Geschwindigkeitskennbuchstaben
Wenn ein Reifen dennoch entgegen der vorgese- Der Geschwindigkeitskennbuchstabe gibt an, mit
henen Laufrichtung montiert wird, unbedingt sorg- welcher Höchstgeschwindigkeit der Reifen gefah-
TI utio

fältiger fahren, da der Reifen nicht mehr bestim- ren werden darf.
mungsgemäß verwendet wird. Das ist besonders
auf nassen Straßen wichtig. Der Reifen muss so P max. 150 km/h (93 mph)
AL n!

schnell wie möglich ersetzt oder in der richtigen Q max. 160 km/h (99 mph)
Laufrichtung montiert werden. R max. 170 km/h (106 mph)
S max. 180 km/h (112 mph)
Asymmetrische Reifen
T max. 190 km/h (118 mph)
Asymmetrische Reifen berücksichtigen das Verhal-
U max. 200 km/h (125 mph)
ten der inneren und äußeren Bereiche des Profil-
musters. Bei asymmetrischen Reifen ist die Reifen- H max. 210 km/h (130 mph)
flanke mit Innen- und Außenseite markiert. Die Po- V max. 240 km/h (149 mph)
sition des Reifens auf der Felge unbedingt einhal- Z über 240 km/h (149 mph)
ten. Dadurch werden die optimalen Laufeigen- W max. 270 km/h (168 mph)
schaften bezüglich Aquaplaning, Haftvermögen, Y max. 300 km/h (186 mph)
Geräusch und Abrieb sichergestellt.
Einige Reifenhersteller benutzen für Reifen mit ei-
Wenn ein Reifen dennoch entgegen der vorgese-
ner zulässigen Höchstgeschwindigkeit von
henen Laufrichtung montiert wird, unbedingt sorg-
über 240 km/h (149 mph) die Buchstabenkombina-
fältiger fahren, da der Reifen nicht mehr bestim-
tion „ZR“. 
mungsgemäß verwendet wird. Das ist besonders
[Link].00

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 319


Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Änderungen

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- ● Fahrzeug außen pflegen und reinigen
genden Themen: ⇒ Seite 290
Einfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 320 ● Innenraum pflegen und reinigen ⇒ Seite 300
Zubehör und Ersatzteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . 321 ● Verbraucherinformationen ⇒ Seite 329
Betriebsflüssigkeiten und Betriebsmittel . . . . . 322 ● ⇒ Heft Radio
Reparaturen und technische Änderungen . . . 322 ● ⇒ Heft Navigationssystem
Reparaturen und Beeinträchtigungen am
● ⇒ Heft Mobiltelefonvorbereitung
Airbag-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 323
Nachträglicher Einbau von Funkgeräten . . . . . 324
WARNUNG
Gespeicherte Informationen in den
Steuergeräten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 324 Ungeeignete Ersatzteile und Zubehörteile so-
Verwendung eines Mobiltelefons im Fahrzeug wie unsachgemäß durchgeführte Arbeiten,
ohne Anschluss an die Außenantenne . . . . . . 326 Änderungen und Reparaturen können Fahr-
C tf

Aufnahmepunkte zum Anheben des zeugbeschädigungen, Unfälle und schwere


Fahrzeugs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 327 Verletzungen verursachen.
O or

● Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt ein-


no

Ergänzende Informationen und dringlich, nur freigegebenes Volkswagen Zu-


N d

Warnhinweise: behör und Volkswagen Original Teile® zu ver-


● Sicherheitsgurte ⇒ Seite 75 wenden. Hierfür hat Volkswagen Nutzfahrzeu-
FI is

ge die Zuverlässigkeit, Sicherheit und Eig-


● Airbag-System ⇒ Seite 85 nung festgestellt.
D tri

● Dachgepäckträger ⇒ Seite 154 ● Reparaturen und Veränderungen am Fahr-


● Anhängerbetrieb ⇒ Seite 157
EN b

zeug nur von einem Fachbetrieb durchführen


● Aschenbecher und Zigarettenanzünder lassen. Fachbetriebe haben die erforderli-
⇒ Seite 186 chen Werkzeuge, Diagnosegeräte, Reparatur-
informationen und das qualifizierte Personal.
● Steckdosen ⇒ Seite 188
TI utio

● Nur Teile am Fahrzeug montieren, die in


● Bremsen, anhalten und parken ⇒ Seite 205
der Ausführung und in ihren Eigenschaften
AL n!

● Anfahrassistenzsysteme ⇒ Seite 221 den werkseitig verbauten Teilen entsprechen.


● ParkPilot ⇒ Seite 225 ● Niemals Gegenstände, wie z. B. Getränke-
● Geschwindigkeitsregelanlage (GRA) halter, Telefonhalterungen, auf oder neben
⇒ Seite 236 den Abdeckungen der Airbag-Module oder in-
● Reifenkontrollsystem ⇒ Seite 239 nerhalb der Entfaltungsbereiche der Airbags
ablegen, befestigen oder montieren.
● Vorbereitungen zu Arbeiten im Motorraum
⇒ Seite 271 ● Nur Felgen-Reifen-Kombinationen verwen-
den, die von Volkswagen Nutzfahrzeuge für
● Motoröl ⇒ Seite 276 den Wagentyp freigegeben sind. 
● Motorkühlmittel ⇒ Seite 281
● Fahrzeugbatterie ⇒ Seite 286

Einfahren

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 320.
Motor einfahren
Ein neuer Motor muss während der ersten
1500 Kilometer eingefahren werden. Während der
ersten Betriebsstunden hat der Motor eine höhere
Jeweilige Bestimmungen zum Einfahren von neu- innere Reibung als später, wenn sich alle bewegli-
en Teilen beachten. chen Teile aufeinander abgestimmt haben. 

320 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Die Fahrweise der ersten 1500 Kilometer beein- Von 1000 bis 1500 Kilometern die Fahrleistung
flusst auch die Motorqualität. Auch danach sollte – allmählich auf die volle Geschwindigkeit und
insbesondere bei kaltem Motor – mit moderaten höchste Motordrehzahl steigern.
Motordrehzahlen gefahren werden, um den Motor-
verschleiß zu verringern und die mögliche Kilome- Neue Reifen und Bremsbeläge einfahren
terlaufleistung zu steigern. Nicht mit zu niedriger ● Neue Reifen und Reifen ersetzen ⇒ Seite 306
Drehzahl fahren. Immer herunterschalten, wenn ● Informationen zu den Bremsen ⇒ Seite 209
der Motor nicht mehr „rund“ läuft. Bis 1000 Kilo-
meter gilt: Wenn der neue Motor schonend eingefahren
wird, erhöht sich die Lebensdauer des Mo-
● Kein Vollgas geben. tors bei gleichzeitig geringerem Motorölverbrauch. 
● Den Motor nicht mehr als mit 2/3 der Höchst-
drehzahl beanspruchen.
● Nicht mit einem Anhänger fahren.

Zubehör und Ersatzteile

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- der Europäischen Union) und von Volkswagen
C tf

leitenden Informationen und Sicher- Nutzfahrzeuge für das Fahrzeug freigegeben sein.
heitshinweise auf Seite 320. Zu solchen Geräten gehören beispielsweise eine
O or

Geschwindigkeitsregelanlage oder elektronisch ge-


no

Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, sich vor regelte Dämpfersysteme.


N d

dem Kauf von Zubehör, Ersatzteilen oder Betriebs- Zusätzlich angeschlossene elektrische Geräte,
FI is

mitteln von einem Volkswagen Nutzfahrzeuge die nicht der unmittelbaren Kontrolle des Fahr-
Partner beraten zu lassen. Beispielsweise wenn zeugs dienen, müssen ein -Kennzeichen tragen
das Fahrzeug nachträglich mit Zubehör ausgestat-
D tri

(Konformitätserklärung der Hersteller in der Euro-


tet werden soll oder wenn Teile ausgetauscht wer- päischen Union). Zu solchen Geräten gehören bei-
EN b

den müssen. Der Volkswagen Nutzfahrzeuge Part- spielsweise Kühlboxen, Computer oder Ventilato-
ner informiert über gesetzliche Bestimmungen und ren.
werkseitige Empfehlungen für Zubehör, Ersatzteile
und Betriebsmittel.
WARNUNG
TI utio

Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, nur freige-


Unsachgemäß durchgeführte Reparaturen
gebenes Volkswagen Zubehör und Volkswagen
AL n!

und Veränderungen am Fahrzeug können die


Original Teile® zu verwenden. Hierfür hat
Wirksamkeit der auslösenden Airbags beein-
Volkswagen Nutzfahrzeuge die Zuverlässigkeit, Si-
trächtigen sowie Funktionsstörungen, Unfälle
cherheit und Eignung festgestellt. Ein Volkswagen
und tödliche Verletzungen verursachen.
Nutzfahrzeuge Partner ist außerdem für die fach-
gerechte Montage qualifiziert. ● Niemals Gegenstände, wie z. B. Getränke-
halter oder Telefonhalterungen, auf oder ne-
Erzeugnisse, die nicht von Volkswagen Nutz- ben den Abdeckungen der Airbag-Module
fahrzeuge freigegeben sind, können von oder innerhalb der Entfaltungsbereiche der
Volkswagen Nutzfahrzeuge hinsichtlich Zuverläs- Airbags ablegen, befestigen oder montieren.
sigkeit, Sicherheit und Eignung für das Fahrzeug
● Gegenstände, die auf oder neben den Ab-
trotz laufender Marktbeobachtung nicht beurteilt
deckungen der Airbag-Module bzw. innerhalb
werden. Daher kann Volkswagen Nutzfahrzeuge
der Entfaltungsbereiche der Airbags abgelegt
auch nicht dafür einstehen, selbst wenn im Einzel-
oder befestigt sind, können schwere oder
fall eine Abnahme durch einen amtlich anerkann-
tödliche Verletzungen verursachen, wenn die
ten technischen Prüf- und Überwachungsverein
Airbags auslösen. 
oder eine Genehmigung durch eine Behörde vor-
liegen sollte.
Nachträglich eingebaute Geräte, die unmittelbar
die Kontrolle des Fahrzeugs beeinflussen, müssen
[Link].00

ein e-Kennzeichen tragen (Genehmigungszeichen

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 321


Betriebsflüssigkeiten und Betriebsmittel

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 320.
WARNUNG (Fortsetzung)
● Immer die Informationen und Warnungen
auf den Verpackungen der Betriebsflüssigkei-
ten lesen und beachten.
Alle Betriebsflüssigkeiten und Betriebsmittel
werden ständig weiterentwickelt, wie z. B. Zahnrie- ● Bei der Verwendung von Produkten, die
men, Reifen, Motorkühlmittel, Motoröle, aber auch schädliche Dämpfe abgeben, immer draußen
Zündkerzen und Fahrzeugbatterien. Deshalb Be- oder in einem gut gelüfteten Bereich arbeiten.
triebsflüssigkeiten und Betriebsmittel von einem ● Niemals Kraftstoff, Terpentin, Motoröl, Na-
Fachbetrieb wechseln lassen. Ein Volkswagen gellackentferner oder andere sich verflüchti-
Nutzfahrzeuge Partner wird immer aktuell über gende Flüssigkeiten zur Fahrzeugpflege ver-
Veränderungen informiert. wenden. Diese Stoffe sind giftig und in ho-
hem Grade feuergefährlich. Sie könnten Feu-
WARNUNG er und Explosionen verursachen!
Ungeeignete Betriebsflüssigkeiten und Be-
triebsmittel sowie deren unsachgemäße Ver- HINWEIS
wendung können Unfälle, schwere Verletzun- ● Nur geeignete Betriebsflüssigkeiten nach-
C tf

gen, Verbrennungen und Vergiftungen verur- füllen. Betriebsflüssigkeiten auf keinen Fall ver-
sachen. wechseln. Andernfalls können schwerwiegende
O or

● Betriebsflüssigkeiten nur im verschlosse- Funktionsmängel und ein Motorschaden die


no

Folge sein!
N d

nen Originalbehälter aufbewahren.


● Niemals leere Lebensmitteldosen, Fla- ● Zubehör und andere Anbauteile vor dem
FI is

schen oder andere Behälter zum Aufbewah- Kühllufteinlass verschlechtern die Kühlwirkung
ren von Betriebsflüssigkeiten benutzen, da des Motorkühlmittels. Bei hohen Umgebungs-
D tri

Personen die enthaltenen Betriebsflüssigkei- temperaturen und starker Motorbelastung kann


ten trinken könnten. der Motor überhitzen!
EN b

● Kinder von allen Betriebsflüssigkeiten und Auslaufende Betriebsflüssigkeiten können die


Betriebsmitteln fernhalten. Umwelt verschmutzen. Ausgetretene Be-
triebsflüssigkeiten in geeigneten Behältern auffan-
TI utio

gen und fach- und umweltgerecht entsorgen. 


AL n!

Reparaturen und technische Änderungen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 320.
Der Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner kann für
Schäden keine Gewähr übernehmen, die infolge
unsachgemäßer Reparaturen und technischer Än-
derungen entstehen.
Bei Reparaturen und technischen Änderungen Der Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner ist nicht
müssen die Richtlinien von Volkswagen Nutz- für Schäden verantwortlich, die infolge unsachge-
fahrzeuge eingehalten werden ⇒  ! mäßer Reparaturen und technischer Änderungen
Eingriffe an den elektronischen Bauteilen und de- entstehen, dieses wird auch nicht durch die
ren Software können zu Funktionsstörungen füh- Volkswagen Garantie abgedeckt.
ren. Aufgrund der Vernetzung von elektronischen Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, alle Repara-
Bauteilen können diese Störungen auch nicht di- turen und technischen Änderungen von autorisier-
rekt betroffene Systeme beeinträchtigen. Dies be- ten Volkswagen Nutzfahrzeuge Partnern mit
deutet, dass die Betriebssicherheit des Fahrzeugs Volkswagen Original Teilen® durchführen zu las-
erheblich gefährdet sein kann, ein erhöhter Ver- sen. 
schleiß von Fahrzeugteilen eintreten und schließ-
lich die Fahrzeug-Betriebserlaubnis erlöschen
kann.

322 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Fahrzeuge mit besonderen An- und nenspiegels befestigt sind. Wenn die Frontscheibe
Aufbauten im Sichtbereich der Elektrik bzw. Elektronik be-
Die An- und Aufbauhersteller stellen sicher, dass schädigt wurde, z. B. durch einen Steinschlag,
bei den An- und Aufbauten (Umrüstungen) gelten- muss die Frontscheibe ausgewechselt werden. Ei-
de Umweltgesetze und -vorschriften eingehalten ne Reparatur des Steinschlags kann Fehlfunktio-
werden, insbesondere die EU-Richtlinie 2000/53/ nen und Funktionsstörungen der Ausstattungen
EG über Altfahrzeuge und die EU-Richtlinie verursachen.
2003/11/EG über Beschränkungen des Inverkehr- Nach einem Wechsel der Frontscheibe müssen die
bringens und der Verwendung bestimmter gefährli- Sensoren von einem Fachbetrieb eingestellt und
cher Stoffe und Zubereitungen. kalibriert werden.
Die Montageunterlagen der Umrüstungen sind
vom Fahrzeughalter aufzubewahren und im Falle WARNUNG
einer Fahrzeugverschrottung dem ausführenden Unsachgemäß durchgeführte Reparaturen
Demontagebetrieb bei der Fahrzeugübergabe aus- und Änderungen können Schäden und Funk-
zuhändigen. Auf diese Weise soll die umweltge- tionsstörungen am Fahrzeug verursachen
rechte Verwertung sichergestellt werden, auch für und die Wirksamkeit der Fahrerassistenzsys-
umgerüstete Fahrzeuge. teme beeinträchtigen. Das kann zu Unfällen
und schweren Verletzungen führen.
Reparaturen an der Frontscheibe
● Reparaturen und Änderungen am Fahr-
C tf

Einige Ausstattungen benötigen zur Funktionser-


zeug nur vom Fachbetrieb durchführen las-
füllung eine Elektrik bzw. Elektronik, die z. B. an
O or

sen. 
der Innenseite der Frontscheibe im Bereich des In-
no
N d
FI is

Reparaturen und Beeinträchtigungen am Airbag-System


D tri

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
Nutzfahrzeuge freigegeben wurden, durch Tieferle-
gen des Fahrzeugs, durch Veränderung der Fede-
EN b

heitshinweise auf Seite 320. rungshärte einschließlich der Federn, der Feder-
beine, der Stoßdämpfer usw. die Kräfte verändert
Bei Reparaturen und technischen Änderungen werden, die von den Airbag-Sensoren gemessen
TI utio

müssen die Richtlinien von Volkswagen Nutz- und an das elektronische Steuergerät übermittelt
fahrzeuge eingehalten werden ⇒  ! werden. Einige Änderungen an der Federung kön-
nen zum Beispiel die von den Sensoren gemesse-
AL n!

Änderungen und Reparaturen am vorderen Stoß-


nen Kräfte erhöhen und das Airbag-System in Auf-
fänger, den Türen, den Vordersitzen, am Dachhim-
prallszenarien auslösen lassen, in denen es nor-
mel oder an der Karosserie nur von einem Fachbe-
malerweise nicht auslösen würde, wenn die Ände-
trieb durchführen lassen. An diesen Fahrzeugteilen
rungen nicht durchgeführt worden wären. Andere
können sich Systemkomponenten und Sensoren
Änderungen können die von den Sensoren gemes-
des Airbag-Systems befinden.
senen Kräfte reduzieren und ein Auslösen des Air-
Bei allen Arbeiten am Airbag-System sowie bei bags verhindern, wenn er auslösen sollte.
dem Aus- und Einbau von Systemteilen wegen an-
derer Reparaturarbeiten können Teile des Airbag- WARNUNG
Systems beschädigt werden. Das kann zur Folge
Unsachgemäß durchgeführte Reparaturen
haben, dass die Airbags im Falle eines Unfalls
und Änderungen können Schäden und Funk-
nicht richtig oder gar nicht auslösen.
tionsstörungen am Fahrzeug verursachen
Damit die Wirksamkeit der Airbags nicht beein- und die Wirksamkeit des Airbag-Systems be-
trächtigt wird und ausgebaute Teile keine Verlet- einträchtigen. Das kann zu Unfällen und
zungen und Umweltverschmutzungen verursa- schweren oder tödlichen Verletzungen füh-
chen, müssen Vorschriften beachtet werden. Diese ren.
Vorschriften sind Fachbetrieben bekannt. ● Reparaturen und Änderungen am Fahr-
Eine Veränderung an der Radaufhängung des zeug nur vom Fachbetrieb durchführen las-
[Link].00

Fahrzeugs kann die Funktionsweise des Airbag- sen. 


Systems bei einem Aufprall beeinträchtigen. Zum
Beispiel können durch Verwendung von Felgen-
Reifen-Kombinationen, die nicht von Volkswagen

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 323


WARNUNG (Fortsetzung) WARNUNG (Fortsetzung)
● Airbag-Module können nicht repariert, binationen kann die Funktionsweise des Air-
sondern müssen ersetzt werden. bags verändern und das Risiko einer schwe-
● Niemals aus Altfahrzeugen ausgebaute ren oder tödlichen Verletzung bei einem Un-
oder aus dem Recycling stammende Airbag- fall erhöhen.
teile im Fahrzeug einbauen. ● Niemals Bauteile der Radaufhängung ein-
bauen, die nicht die identischen Eigenschaf-
WARNUNG ten aufweisen, wie die im Fahrzeug eingebau-
ten Originalteile.
Eine Veränderung der Radaufhängung des
Fahrzeugs einschließlich der Verwendung ● Niemals Felgen-Reifen-Kombinationen
von nicht zugelassenen Felgen-Reifen-Kom- verwenden, die nicht von Volkswagen Nutz-
fahrzeuge freigegeben wurden. 

Nachträglicher Einbau von Funkgeräten

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
WARNUNG
C tf

heitshinweise auf Seite 320. Ein unbefestigtes oder nicht richtig befestig-
tes Funkgerät kann bei einem plötzlichen
O or

Für den Betrieb von Funkgeräten im Fahrzeug Fahr- oder Bremsmanöver sowie bei einem
no

braucht man eine Außenantenne. Unfall durch den Fahrzeuginnenraum ge-


N d

schleudert werden und Verletzungen verursa-


Der nachträgliche Einbau von elektrischen oder chen.
FI is

elektronischen Geräten in das Fahrzeug berührt


die Fahrzeug-Typgenehmigung. Unter Umständen ● Funkgerät während der Fahrt immer ord-
nungsgemäß und außerhalb der Airbagentfal-
D tri

erlischt dadurch die Betriebserlaubnis für das


Fahrzeug. tungsbereiche befestigen oder sicher ver-
EN b

stauen.
Volkswagen Nutzfahrzeuge hat für das Fahrzeug
den Betrieb von Funkgeräten unter folgenden Vo-
VORSICHT
raussetzungen freigegeben:
TI utio

Beim Betreiben eines Funkgeräts ohne An-


● Fachgerecht installierte Außenantenne. schluss an eine Außenantenne können im
AL n!

● Sendeleistung maximal 10 Watt. Fahrzeug die Grenzwerte für elektromagneti-


sche Strahlung überschritten werden. Das
Nur mit einer Außenantenne wird die optimale
gilt auch bei einer nicht ordnungsgemäß in-
Reichweite der Geräte erreicht.
stallierten Außenantenne.
Wenn ein Funkgerät mit einer Sendeleistung von ● Funkgerät im Fahrzeug nur mit ordnungs-
mehr als 10 Watt benutzt werden soll, an einen gemäß angeschlossener Außenantenne be-
Fachbetrieb wenden. Ein Fachbetrieb kennt die treiben. 
technischen Möglichkeiten der Nachrüstung.
Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt dafür den
Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner.
Gesetzliche Vorschriften sowie die Anweisungen
und Betriebshinweise in den Bedienungsanleitun-
gen der Funkgeräte beachten.

Gespeicherte Informationen in den Steuergeräten

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 320.
Werkseitig ist das Fahrzeug mit elektronischen
Steuergeräten ausgestattet, die unter anderem die
Motor- und Getriebesteuerung übernehmen. Au-
ßerdem überwachen die Steuergeräte die Funktion
der Abgasanlage und der Airbags. 

324 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Die elektronischen Steuergeräte werten dazu wäh- kenntnisse über den Unfallhergang. Bei Fahrzeu-
rend des Fahrbetriebs stetig fahrzeugrelevante Da- gen mit einem Airbag-System können bspw. unfall-
ten aus. Bei auftretenden Störungen oder Abwei- relevante Daten wie Aufprallgeschwindigkeit, Gurt-
chungen von den Sollwerten werden ausschließ- schlosszustände, Sitzpositionen und Auslösezeiten
lich diese Daten gespeichert. Störungen werden in gespeichert werden. Die Datenumfänge sind ab-
der Regel von den Kontrollleuchten im Kombi-In- hängig vom jeweiligen Hersteller.
strument angezeigt.
Der Einbau eines solchen Unfalldatenspeichers
Gespeicherte Daten in den Steuergeräten können darf nur mit Zustimmung des Besitzers erfolgen
nur mit speziellen Geräten gelesen und ausgewer- und ist in einigen Ländern gesetzlich geregelt.
tet werden.
Umprogrammieren von Steuergeräten
Nur durch die Speicherung der entsprechenden
Grundsätzlich sind alle Daten für die Steuerung
Daten ist ein Fachbetrieb in der Lage, aufgetretene
von Komponenten in den Steuergeräten gespei-
Störungen zu erkennen und zu beseitigen. Bei den
chert. Einige Komfortfunktionen, wie z. B. Kom-
gespeicherten Daten kann es sich unter anderem
fortblinken, Einzeltüröffnung und Displayanzeigen,
um folgende Daten handeln:
können über spezielle Werkstattgeräte umpro-
● Motor- und getrieberelevante Daten. grammiert werden. Wenn das der Fall ist, stimmen
● Geschwindigkeit. die entsprechenden Angaben und Beschreibungen
in diesem Bordbuch nicht mehr mit den ursprüngli-
● Fahrtrichtung.
C tf

chen Funktionen überein. Volkswagen Nutzfahr-


● Bremsstärke. zeuge empfiehlt, sich die Umprogrammierung im
O or

● Gurtabfrage. Serviceplan unter „sonstige Eintragungen der


no

Werkstatt“ bestätigen zu lassen.


N d

Auf keinen Fall werden durch die eingebauten


Steuergeräte Gespräche im Fahrzeug aufgezeich- Informationen über eine mögliche Umprogrammie-
rung kennt der Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner.
FI is

net. Bewegungsprofile über gefahrene Strecken


können und dürfen aus den gespeicherten Daten
Ereignisspeicher des Fahrzeugs auslesen
D tri

nicht erstellt werden.


Im Fahrzeuginnenraum befindet sich eine Diagno-
Bei der Nutzung des Fahrzeugs sind Situationen se-Anschlussbuchse zum Auslesen von Ereignis-
EN b

denkbar, in denen die gespeicherten Daten allein speichern ⇒  . Im Ereignisspeicher werden Daten
oder in Verbindung mit anderen Informationen (Un- über Funktion und Zustand der elektronischen
fallprotokoll, Schäden am Fahrzeug, Zeugenaus- Steuergeräte gespeichert. Beim Fachbetrieb sind
TI utio

sagen etc.), ggf. unter Hinzuziehung eines Sach- weitere Informationen über die gespeicherten Da-
verständigen und mit Hilfe dessen zusätzlicher In- ten erhältlich.
formationen, personenbeziehbar werden könnten.
AL n!

Die Diagnose-Anschlussbuchse befindet sich im


Bei Fahrzeugen mit einer Notruffunktion über das Fußraum auf der Fahrerseite hinter der Abdeckung
Mobiltelefon oder andere angeschlossene Geräte des Sicherungskastens.
kann der momentane Standort übertragen werden.
Bei Unfällen, in denen Steuergeräte eine Airbag- Ereignisspeicher nur von einem Fachbetrieb ausle-
Auslösung registrieren, kann automatisch vom sen und zurücksetzen lassen.
System ein Sendesignal gesendet werden. Dieses Nach einer Fehlerbehebung werden die Informatio-
ist abhängig vom Dienstanbieter. Grundsätzlich nen darüber im Speicher gelöscht. Andere Spei-
funktioniert eine Übertragung nur in Gebieten mit cherhinhalte werden fortlaufend überschrieben.
ausreichender Mobilfunknetzversorgung.
Zusatzfunktionen, die mit dem Kunden vertraglich WARNUNG
vereinbart werden, z. B. Fahrzeugortung im Notfall, Eine nicht bestimmungsgemäße Nutzung der
erlauben die Übermittlung bestimmter Fahrzeugda- Diagnose-Anschlussbuchse kann Funktions-
ten aus dem Fahrzeug. störungen und infolgedessen auch Unfälle
und schwere Verletzungen verursachen.
Unfalldatenspeicher (Event Data Recorder)
● Niemals selbst den Ereignisspeicher über
Das Fahrzeug ist nicht mit einem Unfalldatenspei-
die Diagnose-Anschlussbuchse auslesen.
cher ausgestattet.
● Ereignisspeicher nur durch einen Fachbe-
[Link].00

In einem Unfalldatenspeicher werden Informatio- trieb auslesen lassen. 


nen des Fahrzeugs vorübergehend gespeichert.
So erhält man im Falle eines Unfalls detaillierte Er-

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 325


Verwendung eines Mobiltelefons im Fahrzeug ohne Anschluss an die
Außenantenne

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 320.
von Mobiltelefonen ausgehende elektromagneti-
sche Strahlung, die auf den menschlichen Körper
einwirkt. Außerdem wird dadurch eine bessere
Verbindungsqualität erreicht.
Mobiltelefone senden und empfangen sowohl bei Wenn ein Mobiltelefon im Fahrzeuginnenraum oh-
einem Telefonat als auch im Standby-Modus Ra- ne diese Freisprecheinrichtung benutzt wird, ist es
diowellen, auch als Hochfrequenzenergie bezeich- nicht sicher im Fahrzeug befestigt und nicht an die
net. In der aktuellen wissenschaftlichen Fachlitera- Telefonaußenantenne des Fahrzeugs angeschlos-
tur wird darauf hingewiesen, dass Radiowellen sen. Außerdem wird das Mobiltelefon nicht durch
schädlich auf den menschlichen Körper wirken die Halterung aufgeladen. Ebenfalls ist zu erwar-
können, wenn sie bestimmte Grenzwerte über- ten, dass bestehende Telefonverbindungen unter-
schreiten. Regierungsstellen und internationale brochen werden und die Verbindungsqualität be-
Komitees haben Grenzwerte und Richtlinien einge- einträchtigt ist.
führt, damit die von Mobiltelefonen ausgehende
elektromagnetische Strahlung in einem Bereich Ein Mobiltelefon nur dann im Fahrzeug verwenden,
liegt, der für die menschliche Gesundheit unbe- wenn es an eine Freisprecheinrichtung mit Telefon-
C tf

denklich ist. Jedoch liegen keine wissenschaftlich außenantenne angeschlossen ist.


abgesicherten Beweise vor, dass schnurlose Tele-
O or

fone absolut sicher sind. WARNUNG


no

Ein unbefestigtes oder nicht richtig befestig-


N d

Aus diesem Grund rufen einige Experten zu einer


vorbeugenden Haltung hinsichtlich des Gebrauchs tes Mobiltelefon kann bei einem plötzlichen
FI is

von Mobiltelefonen auf, indem Maßnahmen ergrif- Fahr- oder Bremsmanöver sowie bei einem
fen werden, die auf den menschlichen Körper ein- Unfall durch den Fahrzeuginnenraum ge-
schleudert werden und Verletzungen verursa-
D tri

wirkende Strahlung verringern.


chen.
Bei der Verwendung eines Mobiltelefons im Fahr-
EN b

zeuginnenraum, das nicht an die Telefonaußenan- ● Mobiltelefon während der Fahrt immer
tenne des Fahrzeugs angeschlossen ist, kann die ordnungsgemäß und außerhalb der Entfal-
elektromagnetische Strahlung höher sein, als tungsbereiche der Airbags befestigen oder
sicher verstauen.
TI utio

wenn das Mobiltelefon an eine integrierte oder an-


dere Außenantenne angeschlossen ist.
WARNUNG
AL n!

Wenn das Fahrzeug mit einer geeigneten Frei-


sprecheinrichtung ausgerüstet ist, erfüllt das die Beim Betreiben eines Mobiltelefons oder
gesetzlichen Vorschriften vieler Länder, die den Funkgeräts ohne Anschluss an eine Außen-
Gebrauch eines Mobiltelefons im Fahrzeug nur antenne können im Fahrzeug die Grenzwerte
über eine Freisprechanlage erlauben. für elektromagnetische Strahlung überschrit-
ten werden. Das gilt auch bei einer nicht ord-
Die werkseitig eingebaute Freisprecheinrichtung ist
nungsgemäß installierten Außenantenne.
für die Verwendung von herkömmlichen Mobiltele-
fonen und Bluetooth-kompatiblen Mobiltelefonen ● Zwischen den Antennen des Mobiltelefons
entwickelt worden. Mobiltelefone müssen sich in und dem Herzschrittmacher einen Mindestab-
einer geeigneten Telefonhalterung befinden. Die stand von 20 Zentimetern halten, da Mobilte-
Telefonhalterung wiederum muss in der Basisplatte lefone die Funktion von Herzschrittmachern
sicher eingerastet sein. Nur dadurch ist das Mobil- beeinflussen können.
telefon sicher an der Instrumententafel befestigt ● Betriebsbereites Mobiltelefon nicht in der
und immer in der Reichweite des Fahrers sowie an Brusttasche direkt über dem Herzschrittma-
die Telefonaußenantenne des Fahrzeugs ange- cher tragen.
schlossen. ● Mobiltelefon bei Verdacht auf Interferen-
Ein Mobiltelefon, das an eine fahrzeugintegrierte zen sofort ausschalten. 
Telefonaußenantenne oder eine externe Telefon-
außenantenne angeschlossen ist, vermindert die

326 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Aufnahmepunkte zum Anheben des Fahrzeugs

Abb. 171 Aufnahmepunkte vorn zum Anheben Abb. 172 Aufnahmepunkte hinten zum Anheben
mit der Hebebühne oder dem Wagenheber. mit der Hebebühne oder dem Wagenheber.
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
WARNUNG (Fortsetzung)
O or

● Beim Anheben oder im angehobenen Zu-


heitshinweise auf Seite 320.
stand des Fahrzeugs dürfen sich keine Per-
no
N d

sonen im Fahrzeug befinden.


Das Fahrzeug darf nur an den in den Abbildungen
⇒ Abb. 171 und ⇒ Abb. 172 gezeigten Punkten an- ● Fahrzeug nur an den in den Abbildungen
FI is

gehoben werden. Wenn das Fahrzeug nicht an ⇒ Abb. 171 und ⇒ Abb. 172 gezeigten Punk-
den gezeigten Punkten angehoben wird, können ten anheben. Wenn das Fahrzeug nicht an
D tri

Schäden am Fahrzeug ⇒  und schwerwiegende den gezeigten Punkten angehoben wird, kann
Verletzungen die Folge sein ⇒  . das Fahrzeug von der Hebebühne fallen,
EN b

wenn z. B. der Motor oder das Getriebe aus-


Hebebühnen mit Flüssigkeitskissen (Annahmebüh- gebaut wird.
nen) dürfen zum Anheben des Fahrzeugs nicht
● Aufnahmepunkte des Fahrzeugs müssen
TI utio

verwendet werden.
möglichst großflächig und mittig auf den
Es müssen viele Vorkehrungen beachtet werden, Tragtellern der Hebebühne aufliegen.
AL n!

wenn ein Fahrzeug mit einer Hebebühne oder ei- ● Niemals bei angehobenem Fahrzeug den
nem Wagenheber angehoben werden soll. Nie- Motor anlassen! Durch Motorvibrationen
mals ein Fahrzeug mit einer Hebebühne oder ei- kann das Fahrzeug von der Hebebühne fal-
nem Wagenheber anheben, wenn die Ausbildung, len.
das Wissen und die Erfahrung zum sicheren Anhe-
● Wenn unter einem angehobenen Fahrzeug
ben nicht vorhanden sind.
gearbeitet werden soll, das Fahrzeug mit ge-
Informationen zum Anheben des Fahrzeugs mit eigneten Unterstellböcken sichern, die eine
dem Wagenheber ⇒ Seite 353. entsprechende Tragfähigkeit besitzen.
● Niemals die Hebebühne als Aufstiegshilfe
WARNUNG benutzen.
Unsachgemäßes Anheben des Fahrzeugs mit ● Immer darauf achten, dass das Fahrzeug-
einer Hebebühne oder einem Wagenheber gewicht nicht größer ist als die Tragfähigkeit
kann Unfälle und schwere Verletzungen ver- der Hebebühne.
ursachen.
● Vor dem Anheben des Fahrzeugs die Be- HINWEIS
dienungsanleitung des Hebebühnen- oder
● Das Fahrzeug niemals an der Motorölwan-
Wagenheberherstellers sowie ggf. gesetzli-
ne, am Getriebe, an der Hinterachse oder an
che Vorschriften beachten.
[Link].00

der Vorderachse anheben. 

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 327


HINWEIS (Fortsetzung) HINWEIS (Fortsetzung)
● Beim Anheben unbedingt eine Gummizwi- ● Die Hebebühnenarme dürfen nicht mit den
schenlage verwenden, um den Fahrzeugunter- Seitenschwellern oder anderen Fahrzeugteilen
boden nicht zu beschädigen. Außerdem ist auf in Berührung kommen. 
die Freigängigkeit der Hebebühnenarme zu
achten.

C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

328 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Verbraucherinformationen

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
WARNUNG
genden Themen:
Unsachgemäßer Umgang mit dem Fahrzeug
Aufkleber und Schilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 329
erhöht das Risiko von Unfällen und Verlet-
Betreiben des Fahrzeugs in anderen Ländern zungen.
und Kontinenten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330
● Gesetzliche Bestimmungen beachten.
Radioempfang und Antenne . . . . . . . . . . . . . . 330
Volkswagen Nutzfahrzeuge ● Betriebsanleitung beachten.
Reparaturinformationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330
Konformitätserklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 331 HINWEIS
Rücknahme von Altfahrzeugen und Unsachgemäßer Umgang mit dem Fahrzeug
Verschrottung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 331 kann zu Beschädigungen am Fahrzeug führen.
● Gesetzliche Bestimmungen beachten.
Ergänzende Informationen und
● Service-Arbeiten gemäß Serviceplan durch-
C tf

Warnhinweise:
führen.
● Außenansichten ⇒ Seite 6
O or

● Betriebsanleitung beachten. 
● Anfahrassistenzsysteme (Start-Stopp-System)
no

⇒ Seite 221
N d

● Zubehör, Teileersatz, Reparaturen und Ände-


FI is

rungen ⇒ Seite 320


● ⇒ Heft Serviceplan
D tri
EN b

Aufkleber und Schilder

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- Sicherheitszertifikat


TI utio

leitenden Informationen und Sicher- Ein Sicherheitszertifikat am Türholm in der Fahrer-


heitshinweise auf Seite 329.
AL n!

tür informiert darüber, dass alle notwendigen Si-


cherheitsstandards und Vorgaben der Verkehrssi-
Werkseitig befinden sich im Motorraum und auf ei- cherheitsbehörden des jeweiligen Landes zum
nigen Fahrzeugteilen Sicherheitszertifikate, Aufkle- Zeitpunkt der Produktion erfüllt sind. Zusätzlich
ber und Schilder mit wichtigen Informationen für können der Monat und das Jahr der Produktion so-
den Betrieb des Fahrzeugs, wie z. B. in der Tank- wie die Fahrgestellnummer aufgeführt sein.
klappe, an der Beifahrersonnenblende, in der Fah-
rertürsäule oder im Gepäckraumboden. Aufkleber zur Warnung vor Hochspannung
In der Nähe der Verriegelung der Motorraumklappe
● Keinesfalls Sicherheitszertifikate, Aufkleber und
befindet sich ein Aufkleber, der vor der Hochspan-
Schilder entfernen und diese weder unbrauchbar
nung der elektrischen Anlage des Fahrzeugs
noch unleserlich machen.
warnt. Die Zündanlage des Fahrzeugs erfüllt u. a.
● Wenn mit Sicherheitszertifikaten, Aufklebern den kanadischen Standard ICES-002. 
und Schildern versehene Fahrzeugteile ausge-
tauscht werden, müssen gleich lautende Sicher-
heitszertifikate, Aufkleber und Schilder durch den
Fachbetrieb an derselben Stelle auf den neuen
Fahrzeugteilen ordnungsgemäß angebracht wer-
den.
[Link].00

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 329


Betreiben des Fahrzeugs in anderen Ländern und Kontinenten

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 329.
fänge und Service-Arten betroffen sein. Das gilt
besonders dann, wenn das Fahrzeug für einen län-
geren Zeitraum in einer anderen Klimaregion be-
trieben wird.
Das Fahrzeug ist werkseitig für ein bestimmtes Aufgrund weltweit unterschiedlicher Frequenzbän-
Land produziert worden und entspricht dessen Zu- der kann das werkseitig gelieferte Radio oder Na-
lassungsbestimmungen, die zum Zeitpunkt der vigationssystem im anderen Land möglicherweise
Fahrzeugproduktion gültig waren. nicht funktionieren.
Wenn das Fahrzeug vorübergehend oder für einen
kurzen Zeitraum im Ausland benutzt werden soll, HINWEIS
sind die entsprechenden Hinweise zu beach- ● Volkswagen Nutzfahrzeuge ist nicht verant-
ten⇒ Seite 31. wortlich für Schäden am Fahrzeug, die auf-
Wenn das Fahrzeug in ein anderes Land verkauft grund von minderwertigem Kraftstoff, unzurei-
wird oder in einem anderen Land für einen länge- chendem Service oder mangelnder Originaltei-
ren Zeitraum benutzt werden sollte, sind die in leverfügbarkeit entstehen.
dem jeweiligen Land geltenden gesetzlichen Vor- ● Volkswagen Nutzfahrzeuge ist nicht verant-
schriften zu beachten.
C tf

wortlich, wenn das Fahrzeug nicht oder nur un-


Gegebenenfalls müssen bestimmte Ausstattungen zureichend den jeweiligen gesetzlichen Anfor-
O or

nachträglich ein- oder ausgebaut und Funktionen derungen in anderen Ländern und Kontinenten
no

deaktiviert werden. Ebenso können Service-Um- entspricht. 


N d
FI is

Radioempfang und Antenne


D tri

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- bzw. dem Verlust der Empfangs- und Sendeeigen-
EN b

leitenden Informationen und Sicher- schaften von Rundfunk-, Mobiltelefon- und Naviga-
heitshinweise auf Seite 329. tionsdiensten zu rechnen.

Es kann zu Empfangsstörungen im AM-Be-


TI utio

In den Außenspiegeln befinden sich die Fahrzeu-


reich des Radios kommen, wenn elektrische
gantennen. Bei nachträglicher metallischer Ver-
Geräte in der Nähe der Antenne betrieben werden. 
AL n!

chromung der Außenspiegel, z. B. durch verchrom-


te Designkappen, ist mit starken Störungen

Volkswagen Nutzfahrzeuge Reparaturinformationen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 329.
WARNUNG
Unsachgemäß durchgeführte Reparaturen
und Änderungen können Schäden und Funk-
Volkswagen Nutzfahrzeuge Service-Informationen tionsstörungen am Fahrzeug verursachen
und offizielle Volkswagen Nutzfahrzeuge Repara- und die Wirksamkeit der Fahrerassistenzsys-
turinformationen können kostenpflichtig unter fol- teme und des Airbag-Systems beeinträchti-
genden Adressen bezogen werden: gen. Das kann zu Unfällen und schweren Ver-
letzungen führen.
Kunden in Europa, Asien, Australien, Afrika, ● Reparaturen und Änderungen am Fahr-
Mittel- und Südamerika zeug nur von einem Fachbetrieb durchführen
Bitte an einen Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner lassen. 
oder Fachbetrieb wenden oder unter
[Link] entsprechende Literatur
bestellen.

330 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Konformitätserklärung

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 329.
Funkbasierende Ausstattungen
● Elektronische Wegfahrsperre.
● Fahrzeugschlüssel für das Fahrzeug.
Hiermit erklärt der jeweilige Hersteller, dass sich ● Funk-Fernbedienung für die Standheizung.
die im Folgenden aufgeführten Produkte zum Pro-
Elektrische Ausstattungen
duktionszeitpunkt des Fahrzeugs in Übereinstim-
mung mit den grundlegenden Anforderungen und ● 12-Volt-Steckdose. 
anderen relevanten Vorschriften und Gesetzen be-
findet, unter anderem mit FCC Part 15.19, FCC
Part 15.21 und RSS-Gen Issue 1:

Rücknahme von Altfahrzeugen und Verschrottung

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
Die Rücknahme eines Altfahrzeugs ist grundsätz-
lich kostenlos, vorbehaltlich der Erfüllung der natio-
C tf

heitshinweise auf Seite 329. nalen gesetzlichen Vorschriften.


O or

Weitere Informationen zu Rücknahme und Verwer-


Rücknahme von Altfahrzeugen
no

tung von Altfahrzeugen bei einem Volkswagen


N d

Volkswagen Nutzfahrzeuge hat bereits für den Nutzfahrzeuge Partner erfragen.


Zeitpunkt vorgesorgt, an dem das Fahrzeug einer
FI is

umweltgerechten Verwertung zugeführt wird. Zur Verschrottung


Rücknahme eines Altfahrzeugs stehen flächende- Bei Verschrottung des Fahrzeugs oder von Einzel-
D tri

ckende Rücknahmesysteme in vielen europä- teilen des Airbag-Systems und der Gurtstraffer
ischen Staaten zur Verfügung. Nach erfolgter sind unbedingt die dafür geltenden Sicherheitsvor-
EN b

Rücknahme wird ein Verwertungsnachweis aus- schriften zu beachten. Diese Vorschriften sind
gehändigt, der die ordnungsgemäße, umweltge- Fachbetrieben bekannt. 
rechte Verwertung dokumentiert.
TI utio
AL n!
[Link].00

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 331


Motorsteuerung und Abgasreinigungsanlage

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
WARNUNG
genden Themen:
Die Teile der Abgasanlage werden sehr heiß.
Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332
Dadurch können Brände verursacht werden.
Katalysator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 333
● Fahrzeug so abstellen, dass keine Teile
Dieselpartikelfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 334
der Abgasanlage mit leicht entflammbaren
Materialien unter dem Fahrzeug in Berührung
Ergänzende Informationen und
kommen, z. B. trockenes Gras.
Warnhinweise:
● Niemals zusätzlichen Unterbodenschutz
● Schalten ⇒ Seite 196
oder korrosionsschützende Mittel für Abgas-
● Tanken ⇒ Seite 257 rohre, Katalysatoren, Hitzeschilde oder den
● Kraftstoff ⇒ Seite 265 Dieselpartikelfilter verwenden. 
● Motoröl ⇒ Seite 276
● Fahrzeugbatterie ⇒ Seite 286
C tf

● Gespeicherte Informationen in den Steuergerä-


O or

ten ⇒ Seite 320


no

● An- und Abschleppen ⇒ Seite 377


N d
FI is

Kontrollleuchten
D tri

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
EN b

auf Seite 332.

leuchtet mögliche Ursache Abhilfe


TI utio

Motorsteuerung gestört (Electronic Power Motor umgehend von einem Fachbetrieb prüfen
 Control). lassen.
AL n!

Vorglühen des Dieselmotors vor dem Anlas-


⇒ Seite 191
 sen.
Vom Gas gehen. Vorsichtig zum nächsten
 Katalysator gestört.
Fachbetrieb fahren. Motor prüfen lassen.
Etwa 15 Minuten im 4. Gang (Schaltgetriebe)
bzw. in Fahrstufe D (automatisches Getriebe)
mit einer Geschwindigkeit von mindestens 70
km/h (45 mph) fahren.
 Dieselpartikelfilter mit Ruß zugesetzt.
Geltende Geschwindigkeitsbegrenzungen be-
achten.
Wenn die Kontrollleuchte danach nicht verlischt,
den nächsten Fachbetrieb aufsuchen.
Wenn möglich, Motor nicht abstellen.
Geltende Regeln zum Abstellen des Motors in
Nur bei speziell ausgerüsteten Kurier-
besonderen Verkehrssituationen beachten,
 fahrzeugen:
Dieselpartikelfilter wird gerade regeneriert.
z. B. an Bahnübergängen ⇒  . Die Kontroll-
leuchte verlischt bei regeneriertem Dieselparti-
kelfilter. 

332 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


blinkt mögliche Ursache Abhilfe
Motor umgehend von einem Fachbetrieb prüfen
 Motorsteuerung gestört (Dieselmotor).
lassen.
Verbrennungsaussetzer, die den Katalysa- Vom Gas gehen. Vorsichtig zum nächsten Fach-
 tor beschädigen. betrieb fahren. Motor prüfen lassen.

Beim Einschalten der Zündung leuchten einige WARNUNG (Fortsetzung)


Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung
● Motor niemals in unbelüfteten oder ge-
kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden.
schlossenen Räumen starten oder laufenlas-
sen.
WARNUNG
● Niemals das Fahrzeug mit laufendem Mo-
Gesetzliche Bestimmungen im Straßenver- tor unbeaufsichtigt lassen.
kehr beim Reinigen des Dieselpartikelfilters
beachten.
HINWEIS
● Fahrempfehlung nur bei geeigneten
Aufleuchtende Kontrollleuchten und entspre-
Sicht-, Wetter-, Fahrbahn- und Verkehrsver-
chende Beschreibungen und Hinweise immer
hältnissen durchführen.
beachten, um Fahrzeugbeschädigungen zu ver-
● Andere Verkehrsteilnehmer nicht gefähr- meiden.
C tf

den.
Solange die Kontrollleuchten ,  oder 
O or

WARNUNG leuchten, muss mit Motorstörungen, einem


no

erhöhten Kraftstoffverbrauch und mit einer Leis-


N d

Die Motorabgase enthalten unter anderem tungsminderung des Motors gerechnet werden. 
das geruchs- und farblose giftige Gas Koh-
FI is

lenmonoxid. Kohlenmonoxid kann zur Be-


wusstlosigkeit und zum Tod führen.
D tri
EN b

Katalysator


TI utio

Lesen und beachten Sie zuerst die ein- Falls es während der Fahrt zu Fehlzündungen,
leitenden Informationen und Sicher- Leistungsabfall oder einem schlechten Motorrund-
heitshinweise auf Seite 332. lauf kommt, Geschwindigkeit sofort vermindern
AL n!

und Fahrzeug von einem Fachbetrieb prüfen las-


Der Katalysator dient der Abgasnachbehandlung sen. Unverbrannter Kraftstoff könnte sonst in die
und hilft, Schadstoffemissionen im Abgas zu redu- Abgasanlage und somit in die Atmosphäre gelan-
zieren. Damit die Abgasanlage und der Katalysator gen. Außerdem kann der Katalysator auch durch
des Benzinmotors lange funktionieren: Überhitzung beschädigt werden!
● Nur bleifreies Benzin tanken. Auch bei einwandfrei arbeitender Abgasreini-
● Kraftstoffbehälter niemals ganz leerfahren. gungsanlage kann bei bestimmten Zustän-
den des Motors ein schwefelartiger Abgasgeruch
● Nicht zu viel Motoröl einfüllen ⇒ Seite 276.
entstehen. Dieses hängt vom Schwefelanteil des
● Fahrzeug nicht anschleppen, sondern Starthilfe Kraftstoffs ab. 
verwenden ⇒ Seite 374.
[Link].00

Fahrzeugpflege und Instandhaltung 333


Dieselpartikelfilter

Abb. 173 Aufkleber bei Kurierfahrzeugen mit Die- Abb. 174 Aufkleber bei Kurierfahrzeugen mit Die-
selpartikelfilter (Version 1). selpartikelfilter (Version 2).

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
● Nur schwefelarmen Dieselkraftstoff tanken
⇒ Seite 265.
C tf

heitshinweise auf Seite 332. ● Niemals Biodiesel, Benzin oder Heizöl tanken.
O or

● Kraftstoffbehälter niemals ganz leerfahren.


no

Der Dieselpartikelfilter filtert Rußpartikel aus dem


● Nicht zu viel Motoröl einfüllen ⇒ Seite 276.
N d

Abgas. Die Rußpartikel sammeln sich im Filter und


werden periodisch unter hohen Temperaturen ver- ● Fahrzeug nicht anschleppen, sondern Starthilfe
FI is

brannt (Regeneration). Die dabei entstehende Hit- verwenden ⇒ Seite 374.


ze kann den Motorraum erwärmen.
Aufkleber
D tri

Die Regeneration kann Geräusche, leichte Ge-


Kurierfahrzeuge mit Dieselpartikelfilter sind mit ei-
ruchsentwicklungen und ein Nachlauf des Kühler-
EN b

nem Aufkleber ⇒ Abb. 173 oder ⇒ Abb. 174 ge-


ventilators unabhängig von der Außentemperatur
kennzeichnet. Der Aufkleber erinnert daran, den
verursachen - auch nach Abstellen des Motors.
Motor möglichst nicht abzustellen, wenn die Kon-
Um die Regeneration des Dieselpartikelfilters zu trollleuchte  leuchtet ⇒  in Kontrollleuchten
TI utio

unterstützen, empfiehlt Volkswagen Nutzfahrzeu- auf Seite 333.


ge, ständigen Kurzstreckenverkehr zu vermeiden.
AL n!

Außerdem kann sich bei Fahrzeugen mit automati- Auch bei einwandfrei arbeitender Abgasreini-
schem Getriebe die Motordrehzahl im Fahrbetrieb gungsanlage kann bei bestimmten Zustän-
etwas erhöhen. Dabei leuchtet jedoch die Kontroll- den des Motors ein schwefelartiger Abgasgeruch
leuchte  nicht auf. entstehen. Dieses hängt vom Schwefelanteil des
Kraftstoffs ab. 
Damit die Abgasanlage und der Dieselpartikelfilter
lange funktionieren:

334 Pflegen, Reinigen, Instandhalten


Selbsthilfe
Praktische Hinweise

Fragen und Antworten


Wenn beim Umgang mit dem Fahrzeug der Ver- oder Fachbetriebs folgende Hinweise lesen und
dacht einer vermeintlichen Fehlfunktion oder Be- beachten. Zusätzlich können die Stichworteinträge
schädigung am Fahrzeug besteht, vor dem Aufsu- „Besonderheiten“ oder „Checkliste“ weiterhelfen.
chen eines Volkswagen Nutzfahrzeuge Partners

Besonderheit Mögliche Ursachen u. a. Mögliche Abhilfe


– Starthilfe durchführen ⇒ Seite 374.
Fahrzeugbatterie ist entladen.
– Fahrzeugbatterie aufladen ⇒ Seite 286.
Motor springt nicht an. Es wird ein falscher Fahrzeug- Gültigen Fahrzeugschlüssel verwenden
schlüssel verwendet. ⇒ Seite 41.
Der Kraftstoffvorrat ist zu gering. Kraftstoff tanken ⇒ Seite 257.
C tf

Laufende Standheizung. Standheizung ausschalten ⇒ Seite 252.


Qualm aus dem Kotflügel.
O or

Laufender Zuheizer. Keine Abhilfe ⇒ Seite 267.


no

– Batterie im Fahrzeugschlüssel – Batterie ersetzen ⇒ Seite 41.


N d

entladen. – Näher an das Fahrzeug gehen.


Fahrzeug lässt sich nicht
FI is

– Zu weit vom Fahrzeug ent- – Fahrzeugschlüssel synchronisieren


mit dem Fahrzeugschlüssel
fernt. ⇒ Seite 41.
ent- oder verriegeln.
– Tasten außerhalb der Reich- – Fahrzeug manuell ent- oder verriegeln
D tri

weite gedrückt. ⇒ Seite 342.


EN b

Kalter Motor, bremsunterstützen-


Im Stichwortverzeichnis den Eintrag „Ge-
Ungewöhnliche Geräusche. de Systeme, Erdgas oder Auto-
räusche“ beachten.
gas tanken, Standheizung.
TI utio

Im Stichwortverzeichnis den Eintrag „As-


Assistenzsysteme sind aktiviert.
Merkwürdige Fahreigen- sistenzsysteme“ beachten.
AL n!

schaften. Doppelkupplungsgetriebe DSG® Fahrzeug umgehend anhalten


zu heiß. ⇒ Seite 202.
Fahrzeugbatterie ist entladen. Fahrzeugbatterie aufladen ⇒ Seite 286.
Vordersitze lassen sich
nicht elektrisch einstellen. Sicherung prüfen und ggf. ersetzen
Sicherung durchgebrannt.
⇒ Seite 360.
Kein Wagenheber im Fahr- Fahrzeugabhängige Ausstat- Keine direkte Abhilfe möglich, da ausstat-
zeug bzw. kein Reserverad tung. tungsabhängig. Gegebenenfalls an einen
oder Pannenset im Fahr- Fahrzeug hat Allradantrieb Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner wen-
zeug. (4MOTION). den ⇒ Seite 344.
– Fenster sind geöffnet.
Innenraumüberwachung – Spiegelanhänger bewegt sich.
Fehlalarmrisiken beseitigen ⇒ Seite 50.
löst Fehlalarm aus. – Mobiltelefon vibriert im Fahr-
zeug.
Funktionen sind nicht so, Es wurden Einstellungen im
Prüfen und ggf. auf Werkseinstellungen
wie in Betriebsanleitung be- Volkswagen Informationssystem
zurücksetzen ⇒ Seite 23. 
schrieben. vorgenommen.
[Link].00

Praktische Hinweise 335


Besonderheit Mögliche Ursachen u. a. Mögliche Abhilfe
– Scheinwerfer ist für Links- oder
Rechtsverkehr eingestellt wor-
– Scheinwerfer für Links- oder Rechts-
den.
verkehr umstellen ⇒ Seite 104.
Fahrbahn wird nicht richtig – Scheinwerfer zu hoch einge-
– Leuchtweite einstellen ⇒ Seite 104.
ausgeleuchtet. stellt.
– Glühlampen wechseln ⇒ Seite 363.
– Glühlampen ausgefallen.
– Abblendlicht einschalten ⇒ Seite 104.
– Abblendlicht nicht eingeschal-
tet.
Geringer Fahrzeugbatteriesta-
Fahrzeugbatterie aufladen ⇒ Seite 286.
tus.
Elektrische Verbraucher
Geringer Kraftstoffvorrat. Tanken ⇒ Seite 257.
funktionieren nicht.
Sicherung prüfen und ggf. ersetzen
Sicherung durchgebrannt.
⇒ Seite 360.
– Kurzstrecken vermeiden.
– Kurzstreckenverkehr.
– Vorausschauend Fahren.
– „Unruhiges Gaspedal“.
– Gleichmäßiges Gasgeben.
Elektrische Verbraucher einge-
Nicht benötigte Verbraucher ausschalten.
C tf

schaltet.
Motorsteuerung gestört. Störung beheben lassen ⇒ Seite 332.
O or

Kraftstoffverbrauch ist hö-


Reifenfülldruck zu niedrig. Reifenfülldruck anpassen ⇒ Seite 306.
no

her als angegeben.


N d

Fahren in den Bergen. Keine direkte Abhilfe möglich.


Fahren mit Anhänger oder Dach- – Gebrauch prüfen.
FI is

gepäckträger. – Bei Nichtgebrauch abbauen.


Fahren mit hoher Zuladung. Keine direkte Abhilfe möglich.
D tri

Fahren mit hoher Motordrehzahl. Höheren Gang wählen. 


EN b
TI utio
AL n!

336 Selbsthilfe
Im Notfall

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
WARNUNG
genden Themen:
Ein liegengebliebenes Fahrzeug stellt im
Sich selbst und das Fahrzeug absichern . . . . 337
Straßenverkehr ein hohes Unfallrisiko für
Erste-Hilfe-Set . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 338 sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer
Warndreieck und Warnweste . . . . . . . . . . . . . . 340 dar.
Feuerlöscher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 341 ● Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und
sicher ist. Das Fahrzeug in sicherer Entfer-
Ergänzende Informationen und nung zum fließenden Verkehr abstellen, um
Warnhinweise: im Notfall sicher alle Türen zu verriegeln.
● Bremsen, anhalten und parken ⇒ Seite 205 Warnblinkanlage einschalten, um andere Ver-
● Notschließen oder -öffnen ⇒ Seite 342 kehrsteilnehmer zu warnen.
● Bordwerkzeug ⇒ Seite 344 ● Niemals Kinder, behinderte Menschen
oder hilfsbedürftige Personen allein im Fahr-
● Radwechsel ⇒ Seite 350
C tf

zeug zurücklassen, wenn die Türen verriegelt


werden. Das kann dazu führen, dass sie im
O or

Notfall im Fahrzeug eingeschlossen sind.


no

Eingeschlossene Personen können sehr ho-


N d

hen oder sehr niedrigen Temperaturen ausge-


setzt werden.
FI is


D tri

Sich selbst und das Fahrzeug absichern


EN b

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
TI utio

heitshinweise auf Seite 337.


AL n!

Gesetzliche Bestimmungen zum Absichern eines


liegengebliebenen Fahrzeugs beachten. In vielen
Ländern sind z. B. das Einschalten der Warnblink-
anlage und das Tragen einer Warnweste vorge-
schrieben ⇒ Seite 340.

Abb. 175 In der Mitte der Instrumententafel:


Schalter für die Warnblinkanlage.

Checkliste
Zur eigenen Sicherheit und der Sicherheit der Mitfahrer folgende Punkte in der angegebenen Reihenfolge
beachten ⇒  :
1. Fahrzeug in sicherer Entfernung zum fließenden Verkehr und auf geeignetem Untergrund abstellen
⇒  .
2. Warnblinkanlage mit der Taste  einschalten ⇒ Abb. 175.
3. Handbremse fest anziehen ⇒ Seite 205.
[Link].00

4. Schalthebel in Neutralstellung bzw. Wählhebel in Stellung P bringen ⇒ Seite 196.


5. Motor abstellen und Fahrzeugschlüssel aus dem Zündschloss nehmen ⇒ Seite 191.
6. Alle Fahrzeuginsassen aussteigen und sich abseits zum fließenden Verkehr in Sicherheit bringen
lassen, z. B. hinter die Leitplanke. 

Praktische Hinweise 337


Checkliste (Fortsetzung)
7. Alle Fahrzeugschlüssel mitnehmen, wenn das Fahrzeug verlassen wird.
8. Warndreieck aufstellen, um andere Verkehrsteilnehmer auf das Fahrzeug aufmerksam zu machen.
9. Motor ausreichend abkühlen lassen und ggf. fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen.

Bei eingeschalteter Warnblinkanlage kann WARNUNG (Fortsetzung)


z. B. während des Abschleppens ein Richtungs-
● Immer den Handlungen in der Checkliste
wechsel oder Spurwechsel angezeigt werden, in-
folgen und die allgemein gültigen Sicher-
dem der Blinkerhebel betätigt wird. Das Warnblin-
heitsvorkehrungen beachten.
ken wird vorübergehend unterbrochen.

Warnblinkanlage beispielsweise WARNUNG


einschalten: Die Teile der Abgasanlage werden sehr heiß.
● Wenn der vorausfahrende Verkehr sich plötz- Dadurch können Brände und schwere Verlet-
lich verlangsamt oder ein Stauende erreicht wird, zungen verursacht werden.
um den nachfolgenden Verkehr zu warnen. ● Niemals das Fahrzeug so abstellen, dass
● Wenn ein Notfall besteht. Teile der Abgasanlage mit leicht entflammba-
● Wenn das Fahrzeug ausfällt. ren Materialien unter dem Fahrzeug in Berüh-
C tf

rung kommen, z. B. trockenes Gras, Kraft-


● Beim Abschleppen.
stoff.
O or

Immer die örtlichen Bestimmungen zum Gebrauch


Die Fahrzeugbatterie entlädt sich, wenn die
no

der Warnblinkanlage beachten.


N d

Warnblinkanlage über einen längeren Zeit-


Wenn die Warnblinkanlage nicht funktionieren soll- raum eingeschaltet ist – auch bei ausgeschalteter
FI is

te, müssen die Verkehrsteilnehmer anderweitig – Zündung.


entsprechend der gesetzlichen Bestimmung – auf
das liegengebliebene Fahrzeug aufmerksam ge- Bei einigen Fahrzeugen können während ei-
D tri

macht werden. ner Vollbremsung mit einer Geschwindigkeit


EN b

über etwa 80 km/h (50 mph) die Bremslichter blin-


WARNUNG ken, um den nachfolgenden Verkehr zu warnen.
Wenn die Bremsung weiter andauert, schaltet sich
Die Missachtung der für die eigene Sicherheit
bei einer Geschwindigkeit unter etwa 10 km/h
TI utio

wichtigen Checkliste kann Unfälle und


(6 mph) die Warnblinkanlage automatisch ein. Das
schwere Verletzungen verursachen.
Bremslicht leuchtet dauerhaft. Beim Beschleunigen
AL n!

schaltet sich die Warnblinkanlage selbsttätig wie-


der aus. 

Erste-Hilfe-Set

Abb. 176 Unterbringung Erste-Hilfe-Set: Variante A, im Gepäckraum rechts; Variante B, unter dem rech-
ten Sitz. 

338 Selbsthilfe
 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-
leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 337.
Erste-Hilfe-Set
Ein Erste-Hilfe-Set kann an verschiedenen Stellen
des Fahrzeugs untergebracht sein.

Einbauort Erste-Hilfe-Set Handlung


Zum Entnehmen des Erste-Hilfe-Sets, Sitz nach
Caddy Kasten Unter dem rechten Sitz. vorne schieben und Verschlüsse lösen
⇒ Abb. 176 B .
Zum Entnehmen des Erste-Hilfe-Sets, Sitz nach
Caddy Maxi Kasten Unter dem rechten Sitz.
vorne schieben und Verschlüsse lösen B .
Hinter einer Abdeckung rechts In die Mulde fassen und die Abdeckung in Pfeil-
Caddy Kombi
im Gepäckraum. richtung abziehen A .
Hinter einer Abdeckung links im In die Mulde fassen und die Abdeckung abzie-
Caddy Maxi Kombi
Gepäckraum. hen⇒ Abb. 176 A .
Hinter einer Abdeckung rechts In die Mulde fassen und die Abdeckung in Pfeil-
Caddy PKW
im Gepäckraum. richtung abziehen A .
Hinter einer Abdeckung links im
Caddy Maxi PKW In die Mulde fassen und die Abdeckung abziehen.
Gepäckraum.
C tf

Das Erste-Hilfe-Set muss den gesetzlichen Bestim- WARNUNG (Fortsetzung)


O or

mungen entsprechen. Verfalldatum der Inhalte be-


no

● Erste-Hilfe-Set immer sicher in den Staufä-


achten.
N d

chern oder der Halterung befestigen. 


FI is

WARNUNG
Lose Gegenstände können bei plötzlichen
D tri

Fahr- oder Bremsmanövern sowie bei einem


Unfall durch den Fahrzeuginnenraum ge-
EN b

schleudert werden und schwere Verletzungen


verursachen.
TI utio
AL n!
[Link].00

Praktische Hinweise 339


Warndreieck und Warnweste

Abb. 177 Staufach mit Abdeckung hinter dem


rechten Vordersitz.
C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio

Abb. 178 Unterbringung Warndreieck: Variante A, im Staufach hinter dem rechten Vordersitz; Variante B,
AL n!

unter dem rechten Sitz.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 337.
Warndreieck
Ein Warndreieck kann in verschiedenen Staufä-
chern untergebracht sein.

Warnweste
Bei einigen Fahrzeugausstattungen befindet sich
in der Fahrertür ein Ablagefach für eine Warnweste
⇒ Seite 9.

Einbauort Warndreieck Handlung


Zum Entnehmen des Warndreiecks, Sitz nach vor-
Caddy Kasten Unter dem rechten Sitz.
ne schieben und Verschlüsse lösen.
Zum Entnehmen des Warndreiecks, Sitz nach vor-
Caddy Maxi Kasten Unter dem rechten Sitz.
ne schieben und Verschlüsse lösen.
Unter einer Staufachabdeckung Zum Entriegeln des Deckels die Verschlüsse nach
Caddy Kombi
Sitz rechts. links drehen ⇒ Abb. 177.
Hinter einer Abdeckung links im In die Mulde fassen und die Abdeckung in Pfeil-
Caddy Maxi Kombi
Gepäckraum. richtung abziehen. 

340 Selbsthilfe
Einbauort Warndreieck Handlung
Unter einer Staufachabdeckung Zum Entriegeln des Deckels die Verschlüsse nach
Caddy PKW
Sitz rechts. links drehen ⇒ Abb. 177.
Hinter einer Abdeckung links im In die Mulde fassen und die Abdeckung in Pfeil-
Caddy Maxi PKW
Gepäckraum. richtung abziehen.

WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)

Lose Gegenstände können bei plötzlichen ● Warndreieck immer sicher in dem Stau-
Fahr- oder Bremsmanövern sowie bei einem fach oder der Halterung befestigen. 
Unfall durch den Fahrzeuginnenraum fliegen
und schwere Verletzungen verursachen.

Feuerlöscher

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 337.
WARNUNG
Lose Gegenstände können bei plötzlichen
C tf

Fahr- oder Bremsmanövern sowie bei einem


Unfall durch den Fahrzeuginnenraum fliegen
O or

Feuerlöscher
und schwere Verletzungen verursachen.
no

Ein Feuerlöscher kann sich an einer Halterung im


N d

Fußraum vor dem Beifahrersitz befinden. ● Feuerlöscher immer sicher in der Halte-
rung befestigen. 
FI is

Vor Gebrauch mit der Bedienung des Feuerlö-


schers vertraut machen. Falls dem Feuerlöscher
D tri

eine Bedienungsanleitung beigefügt ist, diese dem


Bordbuch beilegen.
EN b

Der Feuerlöscher muss den jeweils gültigen ge-


setzlichen Bestimmungen entsprechen, stets be-
triebsbereit sein und regelmäßig geprüft werden.
TI utio

Siehe Prüfsiegel auf dem Feuerlöscher.


AL n!
[Link].00

Praktische Hinweise 341


Notschließen oder -öffnen

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Niemals Kinder oder hilfsbedürftige Per-
Fahrertür manuell ent- oder verriegeln . . . . . . 342 sonen allein im Fahrzeug zurücklassen. Diese
Notentriegeln der Wählhebelsperre . . . . . . . . . 343 sind in einem Notfall nicht in der Lage, das
Fahrzeug selbstständig zu verlassen oder
Die Türen und die Heckklappe oder die Flügeltüren sich selbst zu helfen.
können z. B. bei einem Ausfall des Fahrzeug- ● Je nach Jahreszeit können in einem ge-
schlüssels oder der Zentralverriegelung manuell schlossenen Fahrzeug sehr hohe oder niedri-
verriegelt und teilweise entriegelt werden. ge Temperaturen entstehen, die vor allem bei
Kleinkindern ernsthafte Verletzungen und Er-
Ergänzende Informationen und
krankungen hervorrufen oder zum Tode füh-
Warnhinweise:
ren können.
● Außenansichten ⇒ Seite 6
● Fahrzeugschlüsselsatz ⇒ Seite 41 WARNUNG
C tf

● Zentralverriegelung und Schließsystem Der Funktionsbereich der Türen, der Heck-


O or

⇒ Seite 45 klappe oder der Flügeltüren ist gefährlich und


no

● Türen ⇒ Seite 52 kann Verletzungen verursachen.


N d

● Heckklappe ⇒ Seite 56 ● Türen, Heckklappe oder Flügeltüren nur


FI is

● Im Notfall ⇒ Seite 337 dann öffnen oder schließen, wenn sich nie-
mand im Funktionsbereich befindet.
D tri

WARNUNG
Ein unachtsames Notschließen oder Notöff-
HINWEIS
EN b

nen kann schwere Verletzungen verursachen. Beim Durchführen einer Notschließung oder
● Bei einem von außen verriegelten Fahr- Notöffnung die Teile vorsichtig ausbauen und
zeug lassen sich die Türen und Fenster von wieder richtig anbauen, um Fahrzeugbeschädi-
TI utio

innen nicht öffnen. gungen zu vermeiden. 


AL n!

Fahrertür manuell ent- oder verriegeln

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 342.
Besonderheit beim Entriegeln:
● Die Diebstahlwarnanlage bleibt bei entriegel-
tem Fahrzeug aktiviert. Es wird aber noch kein
Alarm ausgelöst ⇒ Seite 45.
Beim manuellen Verriegeln werden in der Regel al-
● Fahrertür öffnen, der Alarm wird ausgelöst
le Türen verriegelt. Beim manuellen Entriegeln wird
nur die Fahrertür entriegelt. Hinweise zur Dieb- ● Zündung einschalten. Beim Einschalten der
stahlwarnanlage beachten ⇒ Seite 45. Zündung erkennt die elektronische Wegfahrsperre
einen gültigen Fahrzeugschlüssel und deaktiviert
● Fahrertür manuell mit dem Schlüsselbart über die Diebstahlwarnanlage.
das Türschloss in der Fahrertür ent- und verriegeln
⇒ Seite 41. Die Diebstahlwarnanlage wird beim manuel-
len Verriegeln des Fahrzeugs mit dem
Schlüsselbart nicht aktiviert ⇒ Seite 45. 

342 Selbsthilfe
Notentriegeln der Wählhebelsperre

Abb. 179 Abdeckung der Schaltkulisse abbauen. Abb. 180 Wählhebelsperre notentriegeln.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- Notentriegeln der Wählhebelsperre
C tf

leitenden Informationen und Sicher- ● Entriegelungshebel ⇒ Abb. 180 in Pfeilrichtung


heitshinweise auf Seite 342. drücken und in dieser Position halten.
O or

● Sperrtaste ⇒ Abb. 179 1 im Wählhebelgriff


no

Wenn bei einem Ausfall der Stromversorgung das


N d

drücken und Wählhebel in Stellung N bringen.


Fahrzeug rangiert oder abgeschleppt werden soll,
FI is

muss mit Hilfe der Notentriegelung der Wählhebel


in Stellung N gebracht werden, z. B. bei entladener WARNUNG
Fahrzeugbatterie. Niemals den Wählhebel aus der Stellung P
D tri

nehmen, solange die Handbremse nicht an-


Die Notentriegelung befindet sich unter der Abde-
EN b

gezogen ist. An Steigungen oder in Gefälle-


ckung der Schaltkulisse, in Fahrtrichtung gesehen
strecken kann sich sonst das Fahrzeug un-
auf der rechten Seite. Zum Entriegeln der Wählhe-
vorhergesehen in Bewegung setzen und da-
belsperre wird ein geeigneter Gegenstand benö-
durch Unfälle und schwere Verletzungen ver-
TI utio

tigt, z. B. ein Schraubendreher.


ursachen.
Vorbereitungen
AL n!

● Handbremse anziehen. HINWEIS


● Zündung ausschalten. Wenn das Fahrzeug mit abgestelltem Motor
und dem Wählhebel in der Stellung N für länge-
Abdeckung der Schaltkulisse abbauen re Zeit oder mit höherer Geschwindigkeit rollt,
● Abdeckung im Bereich der Wählhebelman- wird das automatische Getriebe beschädigt,
schette nach oben ziehen ⇒ Abb. 179. z. B. beim Abschleppen. 
● Abdeckung nach oben über den Wählhebel
stülpen ⇒  .
[Link].00

Praktische Hinweise 343


Bordwerkzeug

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
WARNUNG
genden Themen:
Ein loses Bordwerkzeug, Pannenset und Re-
Unterbringung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 345
serverad kann bei plötzlichen Fahr- oder
Bestandteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 346 Bremsmanövern sowie bei einem Unfall
durch den Fahrzeuginnenraum fliegen und
Bei der Absicherung des Fahrzeugs im Pannenfall
schwere Verletzungen verursachen.
die gesetzlichen Bestimmungen im jeweiligen Land
beachten. ● Immer sicherstellen, dass das Bordwerk-
zeug, Pannenset und Reserverad sicher im
Ergänzende Informationen und Fahrzeug bzw. der Reserveradhalterung be-
Warnhinweise: festigt sind.
● Vorbereitungen zu Arbeiten im Motorraum
⇒ Seite 271 WARNUNG
● Im Notfall ⇒ Seite 337 Ungeeignetes oder beschädigtes Bordwerk-
C tf

● Radwechsel ⇒ Seite 350 zeug kann zu Unfällen und Verletzungen füh-


O or

ren.
● Pannenset ⇒ Seite 356
no

● Niemals mit ungeeignetem oder beschä-


N d

digtem Bordwerkzeug arbeiten. 


FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

344 Selbsthilfe
Unterbringung

Abb. 181 Staufach mit Abdeckung hinter dem


rechten Vordersitz.
C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio

Abb. 182 Unterbringung Bordwerkzeug: Variante A, unter dem rechten Sitz; Variante B, in einem Stau-
AL n!

fach hinter dem rechten Vordersitz.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 344.
Der abnehmbare Kugelkopf befindet sich im Bo-
denstaufach hinter dem rechten Vordersitz.
Das Pannenset befindet sich in der Dachgalerie.

Das Bordwerkzeug, Reserverad oder Pannenset


kann sich an verschiedenen Orten im Fahrzeug
befinden.

Unterbringung Handlung
Zum Entriegeln des Deckels die zwei Verschlüsse nach
Im Staufach hinter dem rechten Sitz.
links drehen ⇒ Abb. 181 und Deckel anheben.
Zum Entnehmen des Bordwerkzeugs, Sitz nach vorne
Hinter dem rechten Sitz. schieben, Verschlüsse lösen und Erste-Hilfe-Set und Warn-
dreieck zur Seite legen⇒ Abb. 182 A .

Den Wagenheber nach dem Gebrauch in sei-


[Link].00

ne ursprüngliche Stellung zurückkurbeln, da-


mit er sicher verstaut werden kann. 

Praktische Hinweise 345


Bestandteile

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 344.

Der Umfang des Bordwerkzeugs ist abhängig von


der Fahrzeugausstattung. Im Folgenden ist der
maximale Umfang beschrieben.

Abb. 183 Bestandteile des Bordwerkzeugs.

Bestandteile des Bordwerkzeugs ⇒ Abb. 183


C tf

1 Adapter für die Anti-Diebstahl-Radschraube. Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, den Adapter für
O or

die Radschrauben immer im Fahrzeug beim Bordwerkzeug mitzuführen. Auf der Stirnseite des Adap-
no

ters ist die Codenummer der Radschraubensicherung eingeschlagen. Anhand dieser Nummer kann
N d

bei Verlust ein Ersatzadapter beschafft werden. Codenummer der Radschraubensicherung notieren
und getrennt vom Fahrzeug aufbewahren.
FI is

2 Einschraubbare Abschleppöse.
D tri

3 Radschlüssel (bei Fahrzeugen mit Reserverad).


4 Wagenheber (bei Fahrzeugen mit Reserverad). Bevor der Wagenheber wieder in die Werkzeugbox
EN b

zurückgelegt wird, Wagenheberklaue ganz zurückdrehen. Anschließend muss die Kurbel gegen die
Wagenheberseite verspannt werden, um den Wagenheber sicher verstauen zu können.
5 Schraubendreher mit Innensechskant im Griff zum Heraus- oder Hineindrehen der gelockerten Rad-
TI utio

schrauben. Die Schraubendreherklinge ist umsteckbar. Der Schraubendreher befindet sich ggf. unter
dem Radschlüssel.
AL n!

6 Drahtbügel zum Abziehen der Radmittenabdeckungen, Radvollblenden oder der Abdeckungen für die
Radschrauben. 

346 Selbsthilfe
Radabdeckungen

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Unsachgemäß montierte Radabdeckungen
Radmittenblende . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 347 können sich während der Fahrt lösen und an-
Radvollblende . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 348 dere Verkehrsteilnehmer gefährden.
Abdeckkappen der Radschrauben . . . . . . . . . 349 ● Keine beschädigten Radabdeckungen ver-
wenden.
Ergänzende Informationen und ● Immer sicherstellen, dass die Luftzufuhr
Warnhinweise: zur Kühlung der Bremsen nicht unterbrochen
● Fahrzeug außen pflegen und reinigen oder nicht reduziert ist. Das gilt auch bei
⇒ Seite 290 nachträglicher Montage von Radabdeckun-
● Bordwerkzeug ⇒ Seite 344 gen. Eine unzureichende Luftzufuhr kann ei-
nen erheblich verlängerten Bremsweg zur
● Radwechsel ⇒ Seite 350
Folge haben.
● Pannenset ⇒ Seite 356
C tf

HINWEIS
O or

WARNUNG
Radabdeckungen vorsichtig abbauen und wie-
no

Ungeeignete Radabdeckungen und eine un- der richtig anbauen, um Fahrzeugbeschädigun-


N d

sachgemäße Montage von Radabdeckungen gen zu vermeiden. Wenn Abdeckkappen, Rad-


können Unfälle und schwere Verletzungen
FI is

mittenblenden oder Radvollblenden für längere


verursachen. Zeit nicht montiert sind, können Radnaben
oder Radlager beschädigt werden.
D tri


EN b

Radmittenblende
TI utio
AL n!

Abb. 184 Radmittenblende abziehen. Abb. 185 Radmittenblende abdrehen.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 347.
Fahrzeuge mit abziehbarer Radmittenblende
● Zum Entfernen Drahtbügel aus dem Bordwerk-
zeug nehmen und in eine Bohrung der Blende ein-
hängen ⇒ Abb. 184.
[Link].00

Je nach Ausführung kann die Radmittenblende ab-


● Blende in Pfeilrichtung abziehen.
gezogen ⇒ Abb. 184 oder durch eine drehende
Bewegung entfernt werden ⇒ Abb. 185. ● Zum Anbringen Radmittenblende gegen die
Felge drücken, bis sie spürbar einrastet. 

Praktische Hinweise 347


Fahrzeuge mit drehbarer Radmittenblende ● Zum Anbringen Radmittenblende mittig auf die
● Zum Entfernen Radmittenblende nach links Felge stecken.
oder rechts drehen, bis sie sich von der Felge löst ● Radmittenblende gegen die Felge drücken, bis
⇒ Abb. 185. sie spürbar einrastet. 
● Hinter einen der Stege fassen und die Radmit-
tenblende abziehen.

Radvollblende
Radvollblende anbringen
Vor dem Anbringen der Radvollblende muss die
Anti-Diebstahl-Radschraube an Position
⇒ Abb. 189 2 oder 3 eingeschraubt sein. Die
Radvollblende kann sonst nicht montiert werden.
Die Radvollblende muss so auf die Felge gedrückt
werden, dass der Ventilausschnitt über dem Rei-
fenventil ⇒ Abb. 189 1 sitzt. Beim Anbringen der
C tf

Radvollblende darauf achten, dass die Blende si-


cher am gesamten Umfang einrastet. 
O or
no
N d
FI is

Abb. 186 Radvollblende abziehen.


D tri

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
EN b

heitshinweise auf Seite 347.

Radvollblende abziehen
TI utio

● Den Radschlüssel und den Drahtbügel aus


dem Bordwerkzeug nehmen ⇒ Seite 344.
AL n!

● Drahtbügel in eine der Aussparungen der Rad-


vollblende einhängen.
● Radschlüssel durch den Drahtbügel schieben
⇒ Abb. 186 und die Radvollblende in Pfeilrichtung
abziehen.

348 Selbsthilfe
Abdeckkappen der Radschrauben
● Drahtbügel aus dem Bordwerkzeug nehmen
⇒ Seite 344.
● Drahtbügel durch die Öffnung in der Abdeck-
kappe stecken ⇒ Abb. 187 und in Pfeilrichtung ab-
ziehen.
Die Abdeckkappen dienen dem Schutz der Rad-
schrauben und sind nach dem Radwechsel wieder
ganz aufzustecken.
Die Anti-Diebstahl-Radschraube hat eine sepa-
rate Abdeckkappe. Diese passt nur auf die Anti-
Diebstahl-Radschraube und nicht auf die her-
kömmlichen Radschrauben. 

Abb. 187 Abdeckkappen von den Radschrauben


abziehen.
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
O or

heitshinweise auf Seite 347.


no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Praktische Hinweise 349


Radwechsel

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
WARNUNG
genden Themen:
Ein Radwechsel kann gefährlich sein, vor al-
Vorbereitungen zum Radwechsel . . . . . . . . . . 351
lem, wenn er am Straßenrand durchgeführt
Radschrauben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 351 wird. Um das Risiko schwerer Verletzungen
Fahrzeug anheben mit dem Wagenheber . . . 353 zu reduzieren, Folgendes beachten:
Rad wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 355 ● Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und
Nach dem Radwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 355 sicher ist. Das Fahrzeug in sicherer Entfer-
nung zum fließenden Verkehr abstellen, um
Einige Fahrzeugausführungen oder Fahrzeugmo- den Radwechsel durchführen zu können.
delle werden werkseitig ohne Wagenheber und
Radschlüssel ausgeliefert. In einem solchen Fall ● Alle Mitfahrer und insbesondere Kinder
den Radwechsel von einem Fachbetrieb durchfüh- müssen sich beim Radwechsel immer in si-
ren lassen. cherer Entfernung und außerhalb des Ar-
beitsbereichs aufhalten.
C tf

Der werkseitig ausgelieferte Wagenheber ist nur


● Warnblinkanlage einschalten, um andere
für einen Radwechsel ausgelegt, bei dem ein Rei-
Verkehrsteilnehmer zu warnen.
O or

fen am Fahrzeug beschädigt ist und gewechselt


no

werden muss. Wenn beide Reifen einer Fahrzeug- ● Sicherstellen, dass der Untergrund eben
N d

seite oder beide Reifen einer Achse oder alle Rei- und fest ist. Gegebenenfalls eine großflächi-
fen beschädigt sind, fachmännische Hilfe in An- ge, stabile Unterlage für den Wagenheber be-
FI is

spruch nehmen. nutzen.


● Radwechsel nur dann selbst durchführen,
D tri

Einen Radwechsel nur dann selbst durchführen,


wenn das Fahrzeug sicher abgestellt ist, die not- wenn man mit den notwendigen Handlungen
vertraut ist. Sonst fachmännische Hilfe in An-
EN b

wendigen Handlungen und Sicherheitsvorkehrun-


gen vertraut sind und geeignetes Werkzeug zur spruch nehmen.
Verfügung steht! Andernfalls fachmännische Hilfe ● Immer nur geeignetes und unbeschädig-
in Anspruch nehmen. tes Werkzeug für einen Radwechsel benut-
TI utio

zen.
Ergänzende Informationen und ● Immer den Motor abstellen, die Handbrem-
AL n!

Warnhinweise: se anziehen und den Wählhebel in Stellung P


● Außenansichten ⇒ Seite 6 bringen oder beim Schaltgetriebe einen Gang
● Fahrzeugschlüsselsatz ⇒ Seite 41 einlegen, um das Risiko einer unbeabsichtig-
ten Fahrzeugbewegung zu reduzieren.
● Räder und Reifen ⇒ Seite 306
● Nach einem Radwechsel umgehend das
● Im Notfall ⇒ Seite 337
Anzugsdrehmoment der Radschrauben mit
● Bordwerkzeug ⇒ Seite 344 einem fehlerfrei arbeitenden Drehmoment-
● Radabdeckungen ⇒ Seite 347 schlüssel prüfen lassen. 

350 Selbsthilfe
Vorbereitungen zum Radwechsel

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 350.

Checkliste
Folgende Handlungen immer in der angegebenen Reihenfolge als Vorbereitungen zum Radwechsel
durchführen ⇒  :
1. Fahrzeug bei einer Reifenpanne möglichst in sicherer Entfernung zum fließenden Verkehr auf ebe-
nem und festem Untergrund sicher abstellen.
2. Handbremse anziehen ⇒ Seite 205.
3. Automatisches Getriebe: Wählhebel in Stellung P bringen ⇒ Seite 196.
4. Motor abstellen und Fahrzeugschlüssel aus dem Zündschloss nehmen ⇒ Seite 191.
5. Schaltgetriebe: Gang einlegen ⇒ Seite 196.
6. Alle Fahrzeuginsassen aussteigen und sich in Sicherheit bringen lassen, z. B. hinter die Leitplanke.
7. Das diagonal gegenüberliegende Rad mit einem Stein oder anderem geeigneten Gegenstand blo-
ckieren.
C tf

8. Bei Anhängerbetrieb: Den Anhänger vom Zugfahrzeug abkuppeln und ordnungsgemäß abstellen.
O or

9. Bei beladenem Gepäckraum: Gepäckstücke herausnehmen.


no

10. Reserverad aus der Reserveradhalterung und Bordwerkzeug aus dem Fahrzeug nehmen.
N d

11. Radabdeckungen entfernen ⇒ Seite 347.


FI is

WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)


D tri

Die Missachtung der für die eigene Sicherheit ● Immer den Handlungen in der Checkliste
folgen und die allgemein gültigen Sicher-
EN b

wichtigen Checkliste kann Unfälle und


schwere Verletzungen verursachen. heitsvorkehrungen beachten. 
TI utio

Radschrauben
AL n!

Abb. 189 Radwechsel: Reifenventil 1 und Ein-


bauorte der Anti-Diebstahl-Radschraube 2 oder
3.
Abb. 188 Radwechsel: Radschrauben lockern.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
Radschrauben nur etwa eine Umdrehung lockern,
solange das Fahrzeug nicht mit dem Wagenheber
[Link].00

heitshinweise auf Seite 350. angehoben ist. 

Zum Lockern der Radschrauben nur den zum


Fahrzeug gehörenden Radschlüssel verwenden.

Praktische Hinweise 351


Wenn sich eine Radschraube nicht lockern lässt, Korrodierte und schwergängige Radschrauben
vorsichtig mit dem Fuß auf das Ende des Rad- müssen vor dem Prüfen des Anzugsdrehmo-
schlüssels drücken. Dabei am Fahrzeug festhalten ments erneuert und die Gewindegänge in der Rad-
und auf einen sicheren Stand achten. nabe gesäubert werden.

Radschrauben lockern Niemals die Radschrauben und die Gewindegänge


in den Radnaben fetten oder ölen. Auch mit dem
● Radschlüssel bis zum Anschlag auf die Rad-
vorgeschriebenen Anzugsdrehmoment können sie
schraube schieben ⇒ Abb. 188.
sich während des Fahrbetriebs lösen.
● Am Ende des Radschlüssels anfassen und
Radschraube etwa eine Umdrehung entgegen WARNUNG
dem Uhrzeigersinn drehen ⇒  .
Unsachgemäß angezogene Radschrauben
Anti-Diebstahl-Radschraube lockern können sich während der Fahrt lösen und Un-
Die Anti-Diebstahl-Radschraube muss bei einem fälle, schwere Verletzungen und den Verlust
Rad mit Radvollblende an Position ⇒ Abb. 189 2 der Fahrzeugkontrolle verursachen.
oder 3 eingeschraubt sein. Die Radvollblende ● Nur Radschrauben verwenden, die zu der
kann sonst nicht montiert werden. jeweiligen Felge gehören.
● Den Adapter für die Anti-Diebstahl-Radschrau- ● Niemals unterschiedliche Radschrauben
be aus dem Bordwerkzeug nehmen. verwenden.
C tf

● Den Adapter bis zum Anschlag in die Anti-Dieb- ● Radschrauben und die Gewindegänge der
stahl-Radschraube schieben. Radnaben müssen sauber, leichtgängig, öl-
O or

und fettfrei sein.


● Den Radschlüssel bis zum Anschlag auf den
no

● Immer nur den Radschlüssel zum Lösen


N d

Adapter schieben.
und Befestigen der Radschrauben verwen-
● Am Ende des Radschlüssels anfassen und
FI is

den, der werkseitig dem Fahrzeug beigelegt


Radschraube etwa eine Umdrehung entgegen
wurde.
dem Uhrzeigersinn drehen ⇒  .
D tri

● Radschrauben nur etwa eine Umdrehung


Wichtige Informationen zu Radschrauben lockern, solange das Fahrzeug nicht mit dem
EN b

Felgen und Radschrauben sind konstruktiv auf die Wagenheber angehoben ist.
werkseitig montierten Räder abgestimmt. Bei jeder ● Niemals die Radschrauben und die Gewin-
Umrüstung auf andere Felgen müssen deshalb die degänge in den Radnaben fetten oder ölen.
TI utio

jeweils zugehörigen Radschrauben mit der richti- Auch mit dem vorgeschriebenen Anzugs-
gen Länge und Kalottenform verwendet werden. drehmoment können sie sich während des
Der Festsitz der Räder und die Funktion der
AL n!

Fahrbetriebs lösen.
Bremsanlage hängen davon ab. ● Niemals die Verschraubungen bei Felgen
Unter Umständen dürfen keine Radschrauben von mit verschraubtem Felgenring lösen.
Fahrzeugen der gleichen Baureihe benutzt wer- ● Wenn die Radschrauben mit einem zu
den. niedrigen Anzugsdrehmoment angezogen
werden, können sich die Radschrauben und
Anzugsdrehmoment der Radschrauben
Felgen während der Fahrt lösen. Ein stark er-
Das vorgeschriebene Anzugsdrehmoment der höhtes Anzugsdrehmoment kann zur Beschä-
Radschrauben bei Stahl- und Leichtmetallfelgen digung der Radschrauben bzw. der Gewinde
beträgt 120 Nm (88 ft lbs). Nach einem Radwech- führen. 
sel unverzüglich das Anzugsdrehmoment mit ei-
nem fehlerfrei arbeitenden Drehmomentschlüssel
prüfen lassen.

352 Selbsthilfe
Fahrzeug anheben mit dem Wagenheber

Abb. 190 Aufnahmepunkte für den Wagenheber.


C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio

Abb. 191 Wagenheber hinten an der linken Fahrzeugseite angesetzt.


AL n!

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 350.
Das Fahrzeug darf nur an den Aufnahmepunkten
für den Wagenheber angehoben werden.

Der Wagenheber darf nur an den gezeigten Auf-


nahmepunkten (Markierungen in der Karosserie)
angesetzt werden ⇒ Abb. 190. Es gilt der Aufnah-
mepunkt, der sich bei dem jeweiligen Rad befindet
⇒  .

Checkliste
Zur eigenen Sicherheit und der Sicherheit der Mitfahrer folgende Punkte in der angegebenen Reihenfolge
beachten ⇒  :
1. Ebenen und festen Untergrund für das Anheben des Fahrzeugs wählen.
2. Motor abstellen, beim Schaltgetriebe einen Gang einlegen bzw. beim automatischen Getriebe den
Wählhebel in Stellung P bringen ⇒ Seite 196 und die Handbremse anziehen ⇒ Seite 205.
3. Das diagonal gegenüberliegende Rad mit Klappkeilen oder anderen geeigneten Gegenständen blo-
[Link].00

ckieren.
4. Bei Anhängerbetrieb: Den Anhänger vom Zugfahrzeug abkuppeln und ordnungsgemäß abstellen.
5. Radschrauben des zu wechselnden Rads mit einer Umdrehung lockern ⇒ Seite 351. 

Praktische Hinweise 353


Checkliste (Fortsetzung)
6. Den Wagenheberaufnahmepunkt ⇒ Abb. 190 unter dem Fahrzeug suchen, der dem zu wechseln-
den Rad am nächsten liegt.
7. Den Wagenheber so weit hochkurbeln, dass er sich noch unter den Aufnahmepunkt des Fahrzeugs
stellen lässt.
8. Sicherstellen, dass der Wagenheberfuß mit der ganzen Fläche sicher auf dem Boden steht und sich
der Wagenheberfuß lotrecht genau unter dem Ansetzpunkt ⇒ Abb. 191 befindet.
9. Den Wagenheber ausrichten und gleichzeitig die Wagenheberklaue weiter hochkurbeln, bis die
Klaue den Steg unter dem Fahrzeug ⇒ Abb. 191 umfasst.
10. Den Wagenheber weiter hochkurbeln, bis das Rad gerade vom Boden abhebt.

Fahrzeuge mit Allradantrieb (4MOTION) WARNUNG (Fortsetzung)


Fahrzeuge mit Allradantrieb (4MOTION) dürfen an ● Wagenheber nur an den beschriebenen
der Hinterachse aus technischen Gründen nicht Stellen ansetzen. Die Klaue des Wagenhebers
mit einem herkömmlichen Wagenheber angehoben muss den Steg des Unterholms sicher umfas-
werden und sind nicht werkseitig mit einem Wa- sen ⇒ Abb. 191.
genheber ausgestattet. Stattdessen das Pannen-
● Niemals mit einem Körperteil, z. B. mit
set verwenden oder einen Fachbetrieb aufsuchen.
dem Arm oder Bein, unter das Fahrzeug be-
C tf

geben, das nur vom Wagenheber angehoben


WARNUNG
O or

ist.
Ein unsachgemäßes Benutzen des Wagenhe-
no

● Wenn unter dem Fahrzeug gearbeitet wer-


N d

bers kann zur Folge haben, dass das Fahr- den soll, muss das Fahrzeug zusätzlich mit
zeug vom Wagenheber abrutscht und schwe- geeigneten Unterstellböcken sicher abge-
FI is

re Verletzungen verursacht. Um das Risiko stützt werden.


von Verletzungen zu reduzieren, Folgendes
● Niemals das Fahrzeug anheben, wenn der
D tri

beachten:
Motor läuft oder das Fahrzeug auf einer seit-
● Nur Wagenheber verwenden, die von lich geneigten oder abschüssigen Fahrbahn
EN b

Volkswagen Nutzfahrzeuge für das Fahrzeug steht.


freigegeben sind. Andere Wagenheber könn-
● Niemals bei angehobenem Fahrzeug den
ten abrutschen, auch die für andere
Motor anlassen. Durch Motorvibrationen
TI utio

Volkswagen Nutzfahrzeuge-Modelle.
kann das Fahrzeug vom Wagenheber fallen.
● Der Untergrund muss eben und fest sein.
AL n!

Ein schräger oder weicher Untergrund kann


WARNUNG
ein Abrutschen des Fahrzeugs vom Wagen-
heber zur Folge haben. Gegebenenfalls eine Die Missachtung der für die eigene Sicherheit
großflächige, stabile Unterlage für den Wa- wichtigen Checkliste kann Unfälle und
genheber benutzen. schwere Verletzungen verursachen.
● Bei glattem Untergrund, wie z. B. Fliesen- ● Immer den Handlungen in der Checkliste
boden, eine nicht rutschende Unterlage, folgen und die allgemein gültigen Sicher-
z. B. eine Gummimatte, verwenden, um ein heitsvorkehrungen beachten. 
Wegrutschen des Wagenhebers zu vermei-
den.

354 Selbsthilfe
Rad wechseln
● Reserverad ansetzen.
● Die Anti-Diebstahl-Radschraube mit dem Adap-
ter an Position ⇒ Abb. 189 2 oder 3 im Uhrzei-
gersinn einschrauben und leicht festziehen.
● Alle anderen Radschrauben im Uhrzeigersinn
einschrauben und mit Hilfe des Innensechskants
im Schraubendrehergriff leicht festziehen.
● Fahrzeug mit dem Wagenheber absenken.
● Alle Radschrauben mit dem Radschlüssel fest
im Uhrzeigersinn anziehen ⇒  . Dabei nicht reih-
um vorgehen, sondern immer zu einer gegenüber-
liegenden Radschraube wechseln.
● Gegebenenfalls die Abdeckkappen, die Rad-
Abb. 192 Radwechsel: Radschrauben mit dem mittenblende oder die Radvollblende montieren
Schraubendrehergriff abschrauben. ⇒ Seite 347.
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
WARNUNG
O or

Ein falsches Anzugsdrehmoment oder un-


heitshinweise auf Seite 350. sachgemäß behandelte Radschrauben kön-
no
N d

nen zum Verlust der Fahrzeugkontrolle, zu


Rad abnehmen Unfällen und schweren Verletzungen führen.
FI is

● Checkliste beachten ⇒ Seite 351. ● Immer alle Radschrauben und Gewinde-


● Radschrauben lösen ⇒ Seite 351. gänge in den Radnaben sauber, öl- und fett-
D tri

● Fahrzeug mit Frontantrieb anheben frei halten. Die Radschrauben müssen leicht-
⇒ Seite 353. gängig und mit dem vorgeschriebenen An-
EN b

zugsdrehmoment angezogen sein.


● Die gelockerten Radschrauben mit dem Innen-
sechskant im Schraubendrehergriff ⇒ Abb. 192 ● Den Innensechskant im Schraubendreher-
vollständig herausdrehen und auf eine saubere griff nur zum Drehen, nicht zum Lösen oder
TI utio

Unterlage ablegen. Festziehen der Radschrauben verwenden. 


● Rad abnehmen.
AL n!

Reserverad anbauen
Gegebenenfalls auf die Laufrichtung des Reifens
achten ⇒ Seite 306.

Nach dem Radwechsel

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 350.
● Das beschädigte Rad so bald wie möglich er-
setzen lassen.
● Nach einem Radwechsel immer Abdeckkap-
pen, Radmittenblenden oder Radvollblenden mon-
● Gegebenenfalls das Bordwerkzeug reinigen tieren ⇒ Seite 347.
und zurück in das Schaumstoffteil im Gepäckraum
legen ⇒ Seite 344. Bei Fahrzeugen mit Reifenkontrollanzeige
muss nach dem Radwechsel das System
● Reserverad oder das ausgewechselte Rad in
ggf. neu „angelernt“ werden ⇒ Seite 239. 
der Reserveradhalterung sicher verstauen.
[Link].00

● Das Anzugsdrehmoment der Radschrauben


umgehend mit einem Drehmomentschlüssel prüfen
lassen ⇒ Seite 352.

Praktische Hinweise 355


Pannenset

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol-
WARNUNG
genden Themen:
Das Verwenden des Pannensets kann gefähr-
Bestandteile des Pannensets . . . . . . . . . . . . . . 357
lich sein, vor allem, wenn am Straßenrand der
Vorbereitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 358 Reifen aufgefüllt wird. Um das Risiko schwe-
Reifen abdichten und aufpumpen . . . . . . . . . . 358 rer Verletzungen zu reduzieren, Folgendes
Kontrolle nach 10 Minuten Fahrt . . . . . . . . . . . 359 beachten:
● Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und
Mit dem Pannenset (Tire Mobility Set) können Rei-
sicher ist. Das Fahrzeug in sicherer Entfer-
fenbeschädigungen zuverlässig abgedichtet wer-
nung zum fließenden Verkehr abstellen, um
den, die durch Fremdkörper oder Einstiche bis et-
den Reifen befüllen zu können.
wa 4 mm (0,16 inch) Durchmesser verursacht
wurden. Der Fremdkörper, z. B. Schraube oder ● Sicherstellen, dass der Untergrund eben
Nagel, darf nicht aus dem Reifen entfernt wer- und fest ist.
den! ● Alle Mitfahrer und insbesondere Kinder
C tf

Nachdem das Dichtmittel im Reifen eingefüllt ist, müssen sich immer in sicherer Entfernung
und außerhalb des Arbeitsbereichs aufhalten.
O or

etwa 10 Minuten nach Fahrtantritt den Reifenfüll-


no

druck unbedingt wieder kontrollieren. ● Warnblinkanlage einschalten, um andere


N d

Verkehrsteilnehmer zu warnen.
Wenn mehr als ein Reifen am Fahrzeug beschä-
● Das Pannenset nur dann verwenden,
FI is

digt ist, fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen.


Das Pannenset ist nur zum Befüllen eines Reifens wenn man mit den notwendigen Handlungen
ausgelegt. vertraut ist. Sonst fachmännische Hilfe in An-
D tri

spruch nehmen.
Das Pannenset nur dann verwenden, wenn das
EN b

● Das Pannenset ist nur für den Notfall bis


Fahrzeug sicher abgestellt ist, die notwendigen
zum Erreichen des nächsten Fachbetriebs
Handlungen und Sicherheitsvorkehrungen vertraut
gedacht.
sind und das richtige Pannenset zur Verfügung
● Einen mit dem Pannenset reparierten Rei-
TI utio

steht! Andernfalls fachmännische Hilfe in Anspruch


nehmen. fen umgehend ersetzen lassen.
● Dichtungsmittel ist gesundheitsschädlich
AL n!

Das Reifendichtmittel darf nicht verwendet und muss bei Kontakt mit der Haut sofort ent-
werden: fernt werden.
● Bei Schäden an der Felge. ● Pannenset außerhalb der Reichweite von
● Bei Außentemperaturen unterhalb von -20 °C Kindern aufbewahren.
(-4 °F). ● Niemals einen Wagenheber verwenden,
● Bei Schnitten oder Einstichen im Reifen, die auch wenn der Wagenheber für das Fahrzeug
größer als 4 mm sind. zugelassen ist.
● Wenn mit sehr niedrigem Reifenfülldruck oder ● Immer den Motor abstellen, die Handbrem-
luftleerem Reifen gefahren wurde. se anziehen und den Wählhebel in Stellung P
● Wenn das Haltbarkeitsdatum auf der Reifenfüll- bringen oder beim Schaltgetriebe einen Gang
flasche abgelaufen ist. einlegen, um das Risiko einer unbeabsichtig-
ten Fahrzeugbewegung zu reduzieren.
Ergänzende Informationen und
Warnhinweise: WARNUNG
● Fahrzeugschlüsselsatz ⇒ Seite 41
Ein mit Dichtungsmittel befüllter Reifen hat
● Bremsen, anhalten und parken ⇒ Seite 205 nicht die gleichen Fahreigenschaften wie ein
● Räder und Reifen ⇒ Seite 306 herkömmlicher Reifen.
● Im Notfall ⇒ Seite 337 ● Niemals schneller als 80 km/h (50 mph)
● Radabdeckungen ⇒ Seite 347 fahren. 

356 Selbsthilfe
WARNUNG (Fortsetzung) Eine neue Reifenfüllflasche ist bei einem
Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner erhält-
● Vollgasbeschleunigungen, starkes Brem-
lich.
sen und rasante Kurvenfahrten vermeiden.
● Mit maximal 80 km/h (50 mph) nur 10 Mi- Separate Bedienungsanleitung des Pannen-
nuten fahren, dann ist der Reifen zu kontrol- set-Herstellers beachten. 
lieren.

Gebrauchtes oder abgelaufenes Dichtungs-


mittel entsprechend den gesetzlichen Vor-
schriften entsorgen.

Bestandteile des Pannensets


1 Ventileinsatzdreher
2 Aufkleber mit der Geschwindigkeitsangabe
„max. 80 km/h“ oder „max. 50 mph“
3 Einfüllschlauch mit Verschlussstopfen
C tf

4 Luftkompressor
O or

5 Reifenfüllschlauch
no

6 Reifenfülldruckanzeige1)
N d

7 Luftablassschraube2)
FI is

8 EIN- und AUS-Schalter


9 12-Volt-Kabelstecker
D tri

10 Reifenfüllflasche mit Dichtungsmittel1)


EN b

11 Ersatz-Ventileinsatz
Abb. 193 Prinzipdarstellung: Bestandteile des
Der Ventileinsatzdreher 1 hat am unteren Ende
Pannensets.
einen Schlitz, in den der Ventileinsatz passt. Nur
TI utio

so kann der Ventileinsatz aus dem Reifenventil he-


 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-
leitenden Informationen und Sicher- raus- und wieder hineingedreht werden. Das gilt
auch für den Ersatz-Ventileinsatz 11 .
AL n!

heitshinweise auf Seite 356. 

Das Pannenset befindet sich in der Dachgalerie.


Es besteht aus folgenden Bestandteilen
⇒ Abb. 193:
[Link].00

1) Kann auch im Kompressor integriert sein.


2) Anstelle dessen kann auch ein Taster im Kompressor vorhanden sein.

Praktische Hinweise 357


Vorbereitungen

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 356.

Checkliste
Folgende Handlungen immer in der angegebenen Reihenfolge als Vorbereitung zum Befüllen eines Rei-
fens durchführen ⇒  .
1. Fahrzeug bei einer Reifenpanne möglichst weit vom fließenden Verkehr auf ebenem und festem
Untergrund sicher abstellen.
2. Handbremse anziehen ⇒ Seite 205.
3. Automatisches Getriebe: Wählhebel in Stellung P bringen ⇒ Seite 196.
4. Motor abstellen und Fahrzeugschlüssel aus dem Zündschloss nehmen ⇒ Seite 191.
5. Schaltgetriebe: Gang einlegen ⇒ Seite 196.
6. Alle Fahrzeuginsassen aussteigen und sich in Sicherheit bringen lassen, z. B. hinter die Leitplanke.
7. Warnblinkanlage einschalten und Warndreieck aufstellen ⇒ Seite 337. Die gesetzlichen Vorschriften
beachten.
C tf

8. Prüfen, ob eine Reparatur mit dem Pannenset möglich ist ⇒ Seite 356.
O or

9. Bei Anhängerbetrieb: Den Anhänger vom Zugfahrzeug abkuppeln und ordnungsgemäß abstellen.
no

10. Bei beladenem Gepäckraum: Gepäckstücke herausnehmen.


N d

11. Pannenset aus dem Gepäckraum nehmen.


FI is

12. Den Aufkleber ⇒ Abb. 193 2 aus dem Pannenset im Blickfeld des Fahrers auf die Instrumententa-
fel kleben.
D tri

13. Den Fremdkörper, z. B. Schraube oder Nagel, nicht aus dem Reifen entfernen.
EN b

WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)

Die Missachtung der für die eigene Sicherheit ● Immer den Handlungen in der Checkliste
folgen und die allgemein gültigen Sicher-
TI utio

wichtigen Checkliste kann Unfälle und


schwere Verletzungen verursachen. heitsvorkehrungen beachten. 
AL n!

Reifen abdichten und aufpumpen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 356.
● Verschlussstopfen vom Einfüll-
schlauch ⇒ Abb. 193 3 entfernen und das offene
Ende ganz auf das Reifenventil stecken.
● Flasche mit dem Boden nach oben halten und
Reifen abdichten das gesamte Dichtungsmittel der Reifenfüllflasche
● Ventilkappe vom Reifenventil abschrauben. in den Reifen füllen.
● Mit dem Ventileinsatzdreher ⇒ Abb. 193 1 den ● Leere Reifenfüllflasche vom Ventil abnehmen.
Ventileinsatz aus dem Reifenventil herausdrehen ● Ventileinsatz mit dem Ventileinsatzdre-
und auf einen sauberen Untergrund legen. her ⇒ Abb. 193 1 wieder in das Reifenventil
● Reifenfüllflasche ⇒ Abb. 193 10 einige Male schrauben.
kräftig hin- und herschütteln.
Reifen aufpumpen
● Einfüllschlauch ⇒ Abb. 193 3 fest im Uhrzei-
● Reifenfüllschlauch ⇒ Abb. 193 5 des Luftkom-
gersinn auf die Reifenfüllflasche schrauben. Die
pressors fest auf das Reifenventil schrauben.
Folie am Verschluss wird automatisch durchsto-
ßen. ● Prüfen, ob die Luftablassschrau-
be ⇒ Abb. 193 7 zugedreht ist. 

358 Selbsthilfe
● Motor des Fahrzeugs starten und laufen las-
WARNUNG
sen.
● Kabelstecker ⇒ Abb. 193 9 in eine 12-Volt- Der Reifenfüllschlauch und der Luftkompres-
Steckdose im Fahrzeug stecken ⇒ Seite 188. sor können beim Aufpumpen heiß werden.

● Luftkompressor mit dem EIN- und AUS-Schal- ● Hände und Haut vor heißen Teilen schüt-
ter ⇒ Abb. 193 8 einschalten. zen.

● Luftkompressor so lange laufen lassen, bis ● Heißen Reifenfüllschlauch und heißen


2,0 – 2,5 bar (29 – 36 psi) erreicht sind ⇒  . Maxi- Luftkompressor nicht auf brennbare Materia-
male Laufzeit 8 Minuten ⇒  . lien ablegen.

● Luftkompressor ausschalten. ● Vor dem Verstauen das Gerät stark abküh-


len lassen.
● Wenn der Luftdruck von 2,0 – 2,5 bar
(29 – 36 psi) nicht erreicht werden kann, den Rei- ● Wenn sich der Reifen nicht auf mindes-
fenfüllschlauch vom Reifenventil abschrauben. tens 2,0 bar (29 psi) aufpumpen lässt, ist die
Beschädigung zu groß. Das Dichtungsmittel
● Mit dem Fahrzeug etwa 10 Meter (30 feet) vor- ist nicht in der Lage, den Reifen abzudichten.
oder zurückfahren, damit sich das Dichtungsmittel Nicht weiterfahren. Fachmännische Hilfe in
im Reifen verteilen kann. Anspruch nehmen.
● Reifenfüllschlauch des Luftkompressors erneut
fest auf das Reifenventil schrauben und den Auf- HINWEIS
C tf

pumpvorgang wiederholen.
Den Luftkompressor nach spätestens 8 Minu-
O or

● Wenn auch jetzt nicht der erforderliche Reifen- ten Laufzeit ausschalten, damit er nicht über-
fülldruck erreicht wird, ist der Reifen zu stark be-
no

hitzt! Vor dem erneuten Einschalten Luftkom-


N d

schädigt. Der Reifen lässt sich mit dem Pannenset pressor einige Minuten abkühlen lassen. 
nicht abdichten. Nicht weiterfahren. Fachmänni-
FI is

sche Hilfe in Anspruch nehmen ⇒  .


● Luftkompressor abklemmen und den Reifenfüll-
D tri

schlauch vom Reifenventil abschrauben.


● Unverzüglich mit maximal 80 km/h (50 mph)
EN b

weiterfahren, wenn ein Reifenfülldruck von


2,0 – 2,5 bar (29 – 36 psi) erreicht wurde.
● Reifenfülldruck nach 10 Minuten Fahrt kontrol-
TI utio

lieren ⇒ Seite 359.


AL n!

Kontrolle nach 10 Minuten Fahrt

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 356.
1,4 bar (20 psi) und höher:
● Den Reifenfülldruck wieder auf den richtigen
Wert korrigieren ⇒ Seite 306.
● Die Fahrt vorsichtig zum nächsten Fachbetrieb
Den Reifenfüllschlauch ⇒ Abb. 193 5 wieder an-
mit maximal 80 km/h (50 mph) fortsetzen.
schließen und den Reifenfülldruck an der Reifen-
fülldruckanzeige 6 ablesen. ● Beim Fachbetrieb den beschädigten Reifen er-
setzen lassen.
1,3 bar (19 psi) und geringer:
● Nicht weiterfahren! Der Reifen lässt sich mit WARNUNG
dem Pannenset nicht ausreichend abdichten. Das Fahren mit einem nicht abzudichtenden
● Fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen Reifen ist gefährlich und kann Unfälle und
⇒  . schwere Verletzungen verursachen.
● Nicht weiterfahren, wenn der Reifenfüll-
druck 1,3 bar (19 psi) und geringer ist.
[Link].00

● Fachmännische Hilfe in Anspruch neh-


men. 

Praktische Hinweise 359


Sicherungen

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Kurzschlüsse in der elektrischen Anlage
Sicherungen im Fahrzeug . . . . . . . . . . . . . . . . 361 vermeiden.
Durchgebrannte Sicherungen auswechseln . . 362
WARNUNG
Aufgrund ständiger Weiterentwicklungen des Fahr-
zeugs, ausstattungsabhängiger Zuordnungen der Das Benutzen von ungeeigneten Sicherun-
Sicherungen und der gemeinsamen Absicherung gen, das Reparieren von Sicherungen und
mehrerer Verbraucher über eine Sicherung ist eine das Überbrücken eines Stromkreises ohne
aktuelle Übersicht der Sicherungsplätze eines Sicherungen können einen Brand und schwe-
elektrischen Verbrauchers zum Zeitpunkt der re Verletzungen verursachen.
Drucklegung nicht möglich. Informationen über De- ● Niemals Sicherungen einbauen, die eine
tails der Sicherungsbelegung sind bei einem höhere Absicherung besitzen. Sicherungen
Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner erhältlich. nur durch Sicherungen gleicher Stärke (glei-
C tf

che Farbe und gleicher Aufdruck) und glei-


Grundsätzlich können mehrere Verbraucher ge-
cher Baugröße ersetzen.
O or

meinsam über eine Sicherung abgesichert sein.


Umgekehrt können zu einem Verbraucher mehrere ● Niemals Sicherungen reparieren.
no
N d

Sicherungen gehören. ● Niemals Sicherungen durch einen Metall-


Sicherungen nur dann ersetzen, wenn die Ursache streifen, eine Büroklammer oder Ähnliches
FI is

für den Fehler behoben wurde. Wenn eine neu ein- ersetzen.
gesetzte Sicherung nach kurzer Zeit wieder durch-
D tri

brennt, muss die elektrische Anlage von einem HINWEIS


Fachbetrieb geprüft werden.
EN b

● Um Beschädigungen an der elektrischen


Anlage im Fahrzeug zu vermeiden, müssen vor
Ergänzende Informationen und
dem Wechseln einer Sicherung immer die Zün-
Warnhinweise:
dung, das Licht und alle elektrischen Verbrau-
TI utio

● Vorbereitungen zu Arbeiten im Motorraum cher ausgeschaltet und der Fahrzeugschlüssel


⇒ Seite 271 aus dem Zündschloss gezogen sein.
AL n!

● Wenn eine Sicherung durch eine stärkere


WARNUNG Sicherung ersetzt wird, können Schäden auch
Hochspannung in der elektrischen Anlage an anderer Stelle der elektrischen Anlage auf-
kann Stromschläge, schwere Verbrennungen treten.
und den Tod verursachen! ● Geöffnete Sicherungskästen müssen vor
● Niemals die elektrischen Leitungen der dem Eindringen von Schmutz und Nässe ge-
Zündanlage berühren. schützt werden. Schmutz und Nässe in den Si-
cherungskästen können Beschädigungen an
der elektrischen Anlage verursachen. 

360 Selbsthilfe
Sicherungen im Fahrzeug

Abb. 194 Auf der Fahrerseite in der Instrumen- Abb. 195 Im Motorraum: Abdeckung des Siche-
tentafel: Abdeckung des Sicherungskastens. rungskastens.
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
Sicherungskasten im Motorraum öffnen
● Motorraumklappe öffnen  ⇒ Seite 271.
O or

heitshinweise auf Seite 360.


no

● Verriegelungstasten in Pfeilrichtung nach vorn


N d

schieben, um die Abdeckung des Sicherungskas-


Sicherungen nur durch Sicherungen gleicher Stär-
tens zu entriegeln ⇒ Abb. 195.
FI is

ke (gleiche Farbe und gleicher Aufdruck) und glei-


cher Baugröße ersetzen. ● Abdeckung nach oben abnehmen.
● Zum Einbauen Abdeckung auf den Siche-
D tri

Farbkennzeichnung der Sicherungen rungskasten legen. Verriegelungstasten entgegen


EN b

Farbe Stromstärke in Ampere der Pfeilrichtung nach hinten schieben, bis diese
hörbar einrasten.
lila 3
hellbraun 5 HINWEIS
TI utio

braun 7,5
● Die Abdeckungen der Sicherungskästen
rot 10 vorsichtig ausbauen und wieder richtig einbau-
AL n!

blau 15 en, um Fahrzeugbeschädigungen zu vermei-


gelb 20 den.
weiß oder klar 25 ● Geöffnete Sicherungskästen müssen vor
dem Eindringen von Schmutz und Nässe ge-
grün 30
schützt werden. Schmutz und Nässe in den Si-
orange 40 cherungskästen können Beschädigungen an
der elektrischen Anlage verursachen.
Sicherungskasten in der Instrumententafel
öffnen Im Fahrzeug befinden sich noch weitere Si-
Flachen Gegenstand, z. B. Schraubendreher aus cherungen als in diesem Kapitel angegeben.
dem Bordwerkzeug, in die Aussparung ⇒ Abb. 194 Diese sollten nur von einem Fachbetrieb gewech-
(Pfeil) stecken und die Abdeckung vorsichtig abhe- selt werden. 
beln.
[Link].00

Praktische Hinweise 361


Durchgebrannte Sicherungen auswechseln

Abb. 196 Darstellung einer durchgebrannten Si- Abb. 197 Sicherung mit der Klammer der Kunst-
cherung. stoffzange 1 entnehmen oder einsetzen.
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
● Bei größeren Sicherungen Klammer 1 seitlich
auf die Sicherung schieben B.
O or

heitshinweise auf Seite 360. ● Durchgebrannte Sicherung herausziehen.


no
N d

● Falls die Sicherung durchgebrannt ist, Siche-


Vorbereitungen rung durch eine neue Sicherung gleicher Stärke
FI is

● Zündung, das Licht und alle elektrischen Ver- (gleiche Farbe und gleicher Aufdruck) und gleicher
braucher ausschalten. Größe ersetzen ⇒  .
D tri

● Entsprechenden Sicherungskasten öffnen ● Abdeckung wieder einsetzen bzw. nach oben


⇒ Seite 361. klappen.
EN b

Durchgebrannte Sicherungen erkennen


HINWEIS
Eine durchgebrannte Sicherung ist am durchge-
Wenn eine Sicherung durch eine stärkere Si-
TI utio

schmolzenen Metallstreifen erkennbar ⇒ Abb. 196.


cherung ersetzt wird, können Schäden an an-
Mit einer Taschenlampe auf die Sicherung leuch- derer Stelle der elektrischen Anlage auftreten. 
AL n!

ten. Dadurch kann eine durchgebrannte Sicherung


besser erkannt werden.

Sicherung auswechseln
● Gegebenenfalls Kunststoffzange
⇒ Abb. 197 1 aus der Abdeckung des Siche-
rungskastens nehmen.
● Bei kleinen Sicherungen Klammer 1 von oben
aufstecken A.

362 Selbsthilfe
Glühlampenwechsel

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- Alle weiteren Glühlampen und Leuchtmittel im
genden Themen: Fahrzeug sollten von einem Fachmann ausge-
wechselt werden.
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 364
Informationen zum Glühlampenwechsel . . . . . 365 Zusätzliche Glühlampenspezifikationen
Glühlampen im Frontscheinwerfer Einige Glühlampen im Scheinwerfer oder in den
auswechseln (Halogen-H4) . . . . . . . . . . . . . . . 366 Rückleuchten können werkseitig bestimmte Spezi-
Glühlampen im Frontscheinwerfer fikationen aufweisen, die von herkömmlichen Glüh-
auswechseln (Halogen-H7) . . . . . . . . . . . . . . . 367 lampen abweichen. Die entsprechende Bezeich-
Glühlampe im Frontscheinwerfer nung steht auf dem Lampensockel oder auf dem
auswechseln (Gasentladungslampen) . . . . . . 368 Glaskolben.
Glühlampe im Stoßfänger vorn auswechseln . 369
Rückleuchte aus- und einbauen . . . . . . . . . . . 370
Ergänzende Informationen und
Warnhinweise:
Glühlampen der Rückleuchte auswechseln . . 371
● Außenansichten ⇒ Seite 6
C tf

Glühlampe der Kennzeichenleuchte


auswechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 372 ● Licht ⇒ Seite 104
O or

Glühlampe für Seitenblinklicht auswechseln . 372 ● Vorbereitungen zu Arbeiten im Motorraum


no

⇒ Seite 271
N d

Ein Glühlampenwechsel erfordert ein gewisses


● Bordwerkzeug ⇒ Seite 344
handwerkliches Geschick. Daher empfiehlt
FI is

Volkswagen Nutzfahrzeuge, bei Unsicherheiten ei- ● Sicherungen ⇒ Seite 360


nen Glühlampenwechsel von einem Volkswagen
D tri

Nutzfahrzeuge Partner ausführen zu lassen oder WARNUNG


anderweitig fachmännische Hilfe in Anspruch zu
EN b

Unfälle können verursacht werden, wenn die


nehmen. Ein Fachmann ist grundsätzlich erforder- Straße nicht genügend ausgeleuchtet und
lich, wenn neben den jeweiligen Lampen weitere das Fahrzeug von anderen Verkehrsteilneh-
Fahrzeugteile ausgebaut oder Gasentladungslam- mern nicht oder nur schwer gesehen wird.
TI utio

pen ersetzt werden müssen.


Im Fahrzeug sollte immer ein Kästchen mit den für WARNUNG
AL n!

die Verkehrssicherheit notwendigen Ersatzglüh-


Ein unsachgemäß durchgeführter Glühlam-
lampen mitgeführt werden. Ersatzglühlampen sind
penwechsel kann Unfälle und schwere Verlet-
beim Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner erhält-
zungen verursachen.
lich. In einigen Ländern ist das Mitführen dieser Er-
satzglühlampen gesetzlich vorgeschrieben. ● Vor allen Arbeiten im Motorraum immer
die Warnhinweise lesen und beachten
Das Fahren mit ausgefallenen Glühlampen der Au- ⇒ Seite 271. Der Motorraum jedes Fahrzeugs
ßenbeleuchtung kann gesetzeswidrig sein. ist ein gefährlicher Bereich und kann schwe-
Folgende Glühlampen können selbst re Verletzungen verursachen.
ausgewechselt werden: ● Gasentladungslampen werden mit Hoch-
● Glühlampen des Halogen-Frontscheinwerfers spannung betrieben, die schwere oder tödli-
bzw. im vorderen Stoßfänger: Abblendlicht, Fern- che Verletzungen bei unsachgemäßem Um-
licht, Tagfahrlicht, Standlicht, Blinklicht vorn, Nebel- gang verursachen kann.
scheinwerfer. ● H7-Glühlampen und Gasentladungslam-
● Glühlampen im Frontscheinwerfer mit Gasent- pen stehen unter Druck und können beim
ladungslampen: Blinklicht vorn, Abbiegelicht. Lampenwechsel platzen.

● Glühlampen der Rückleuchten: Rücklicht, Ne- ● Betreffende Glühlampe nur dann wech-
belschlusslicht, Bremslicht, Blinklicht hinten, Rück- seln, wenn sie ganz abgekühlt ist. 
[Link].00

fahrlicht.
● Gegebenenfalls Glühlampe der Kennzeichen-
beleuchtung.

Praktische Hinweise 363


WARNUNG (Fortsetzung) WARNUNG (Fortsetzung)
● Niemals einen Glühlampenwechsel durch- ● Am Scheinwerfergehäuse im Motorraum
führen, wenn man nicht mit den notwendigen und am Gehäuse der Rückleuchte befinden
Handlungen vertraut ist. Wenn man unsicher sich scharfkantige Teile. Beim Glühlampen-
ist, was zu tun ist, die notwendigen Arbeiten wechsel die Hände schützen.
von einem Fachbetrieb durchführen lassen.
● Den Glaskolben der Glühlampe nicht mit HINWEIS
bloßen Fingern anfassen. Zurückbleibende Wenn nach einem Glühlampenwechsel die
Fingerabdrücke auf der Glühlampe verduns- Gummiabdeckungen oder Kunststoffkappen
ten beim Einschalten durch die Wärme und am Scheinwerfergehäuse nicht richtig montiert
lassen den Reflektor „erblinden“. wurden, können Schäden an der elektrischen
Anlage entstehen – vor allem durch eindringen-
des Wasser. 

Kontrollleuchte

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
C tf

auf Seite 363.


O or

leuchtet mögliche Ursache Abhilfe


no
N d

Glühlampe der Außenbeleuchtung des


 Fahrzeugs ausgefallen.
Ausgefallene Glühlampe auswechseln.
FI is

Beim Einschalten der Zündung leuchten einige


WARNUNG
D tri

Warn- und Kontrollleuchten zur Funktionsprüfung


kurz auf. Sie verlöschen nach einigen Sekunden. Das Missachten aufleuchtender Warnleuch-
EN b

ten und Textmeldungen kann zum Liegenblei-


● Gemeinsamer Ausfall aller Blinkleuchten auf ei- ben im Straßenverkehr, zu Unfällen und
ner Seite. schweren Verletzungen führen.
TI utio

● Ausfall des Rücklichts auf einer Seite (bei eini- ● Niemals aufleuchtende Warnleuchten und
gen Modellen auch der Ausfall der Kennzeichen- Textmeldungen missachten.
leuchte).
AL n!

● Fahrzeug anhalten, sobald es möglich und


● Ausfall von beiden Bremslichtern. sicher ist.
Kontrolle der Glühlampen am
angeschlossenen Anhänger HINWEIS
Bei Fahrzeugen mit werkseitig eingebauter Anhän- Das Missachten aufleuchtender Kontrollleuch-
gevorrichtung werden bestimmte Glühlampen ei- ten und Textmeldungen kann zu Fahrzeugbe-
nes ordnungsgemäß an die Anhängersteckdose schädigungen führen. 
angeschlossenen Anhängers mit überwacht:
Der Ausfall einer Blinkleuchte am Anhänger wird
auch durch das doppelte Blinksignal der Blink-
leuchte ( oder ) im Kombi-Instrument angezeigt
⇒ Seite 104.
● Gemeinsamer Ausfall aller Blinkleuchten auf ei-
ner Seite.
● Ausfall des Rücklichts auf einer Seite (bei eini-
gen Modellen auch der Ausfall der Kennzeichen-
leuchte).
● Ausfall von beiden Bremslichtern.

364 Selbsthilfe
Informationen zum Glühlampenwechsel

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 363.

Checkliste
Folgende Handlungen zum Glühlampenwechsel immer in der angegebenen Reihenfolge durchführen
⇒  :
1. Fahrzeug möglichst in sicherer Entfernung zum fließenden Verkehr auf ebenem und festem Unter-
grund sicher abstellen.
2. Handbremse fest anziehen ⇒ Seite 205.
3. Lichtschalter in Stellung 0 drehen ⇒ Seite 104.
4. Blinker- und Fernlichthebel in Neutralstellung bringen ⇒ Seite 104.
5. Automatisches Getriebe: Wählhebel in Stellung P bringen ⇒ Seite 196.
6. Motor abstellen und Fahrzeugschlüssel aus dem Zündschloss nehmen ⇒ Seite 191.
7. Schaltgetriebe: Gang einlegen ⇒ Seite 196.
8. Orientierungsbeleuchtung verlöschen lassen ⇒ Seite 104.
C tf

9. Betroffene Glühlampen abkühlen lassen.


O or

10. Prüfen, ob eine Sicherung sichtbar durchgebrannt ist ⇒ Seite 360.


no

11. Betroffene Glühlampe gemäß Anleitung wechseln ⇒  . Eine Glühlampe darf nur durch eine neue
N d

Glühlampe gleicher Ausführung ersetzt werden. Die entsprechende Bezeichnung steht auf dem
FI is

Lampensockel oder auf dem Glaskolben.


12. Glaskolben der Glühlampen grundsätzlich nicht mit bloßen Fingern anfassen. Der zurückbleibende
D tri

Fingerabdruck würde durch die Wärme der eingeschalteten Glühlampe verdunsten und sich auf
dem Reflektor niederschlagen, was die Leuchtkraft des Scheinwerfers beeinträchtigt.
EN b

13. Nach einem Glühlampenwechsel, die Funktion der Glühlampe prüfen. Wenn die Glühlampe nicht
funktionieren sollte, kann die Glühlampe möglicherweise nicht richtig eingesetzt oder wieder ausge-
fallen sowie der Anschlussstecker nicht richtig aufgesteckt sein.
TI utio

14. Nach jedem Glühlampenwechsel im vorderen Fahrzeugbereich Scheinwerfereinstellung von einem


Fachbetrieb prüfen lassen.
AL n!

WARNUNG WARNUNG (Fortsetzung)

Die Missachtung der für die eigene Sicherheit ● Immer den Handlungen in der Checkliste
wichtigen Checkliste kann Unfälle und folgen und die allgemein gültigen Sicher-
schwere Verletzungen verursachen. heitsvorkehrungen beachten.

HINWEIS
Leuchten immer vorsichtig abnehmen bzw. ein-
setzen, um Beschädigungen des Fahrzeug-
lacks oder anderen Fahrzeugteilen zu vermei-
den. 
[Link].00

Praktische Hinweise 365


Glühlampen im Frontscheinwerfer auswechseln (Halogen-H4)

Abb. 198 Rückansicht des rechten H4-Frontscheinwerfers: 1 Abblendlicht und Fernlicht, 2 Blinklicht
und 3 Tagfahrlicht und Standlicht.
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 363.
O or
no

Glühlampen auswechseln im H4-Scheinwerfer


N d

Handlungen nur in der angegebenen Reihenfolge ausführen:


FI is

1 2 3
⇒ Abb. 198
Abblendlicht mit Fernlicht Blinklicht vorn Tagfahrlicht mit Standlicht
D tri

1. Checkliste beachten und Handlungen durchführen ⇒ Seite 365.


EN b

2. Motorraumklappe öffnen  ⇒ Seite 271.


Lampenhalter bis zum Anschlag nach links drehen und
3. Kunststoffabdeckung abziehen.
mit Glühlampe nach hinten herausziehen.
TI utio

Sicherungsbügel nach unten


drücken und zur Seite ausha-
AL n!

4. ken. –
Lampenhalter mit der Glühlam-
pe nach hinten herausziehen.
Glühlampe aus dem Lampenhalter entnehmen. Gegebenenfalls die Verriegelung am
5.
Lampenhalter drücken.
6. Ausgefallene Glühlampe durch eine neue Glühlampe gleicher Ausführung ersetzen.
Lampenhalter mit der Glühlam-
Lampenhalter in den Scheinwerfer einsetzen und nach
7. pe einsetzen und die Siche-
rechts bis zum Anschlag drehen.
rungsbügel einhaken.
Kunststoffabdeckung anbringen.
8. Anschließend auf richtigen Sitz –
kontrollieren.

Die Abbildungen zeigen den rechten Front-


scheinwerfer von hinten. Der linke Front-
scheinwerfer ist spiegelbildlich aufgebaut. 

366 Selbsthilfe
Glühlampen im Frontscheinwerfer auswechseln (Halogen-H7)

Abb. 199 Rückansicht des linken H7-Frontscheinwerfers: A Abblendlicht, B Blinklicht, C Tagfahr- und
Fernlicht sowie D Standlicht.

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 363.
Der Frontscheinwerfer muss für den Lampenwech-
sel nicht ausgebaut werden.
C tf

Glühlampen auswechseln im H7-Scheinwerfer


O or

Handlungen nur in der angegebenen Reihenfolge ausführen:


no
N d

A B C D
Abb. 199 Tagfahr-
FI is

Abblendlicht Blinklicht vorn Standlicht


und Fernlicht
1. Checkliste beachten und Handlungen durchführen ⇒ Seite 365.
D tri

2. Motorraumklappe öffnen  ⇒ Seite 271.


EN b

Jeweilige Gummiabdeckung an der Scheinwerferrückseite abziehen.


3. Je nach Ausführung kann auch eine Plastikabdeckung mit Klemmbügel verbaut sein.
Klemmbügel nach oben drücken und Abdeckung abnehmen.
TI utio

Lampenhalter mit der


Lampenhalter bis zum Anschlag nach links drehen und mit der
4. Glühlampe nach hin-
Glühlampe nach hinten herausziehen.
AL n!

ten herausziehen.
Glühlampe gerade aus dem Lampenhalter herausziehen.
5.
Gegebenenfalls die Verriegelung am Lampenhalter drücken.
6. Ausgefallene Glühlampe durch eine neue Glühlampe gleicher Ausführung ersetzen.
Lampenhalter in den
Lampenhalter in den Scheinwerfer einsetzen und nach rechts bis
7. Scheinwerfer einset-
zum Anschlag drehen.
zen.
Gummiabdeckung bzw. Plastikabdeckung anbringen.
8.
Gegebenenfalls den Klemmbügel nach unten schieben.

Die Abbildungen zeigen den linken Schein-


werfer von hinten. Der rechte Scheinwerfer
ist spiegelbildlich aufgebaut. 
[Link].00

Praktische Hinweise 367


Glühlampe im Frontscheinwerfer auswechseln (Gasentladungslampen)

Abb. 200 Im Motorraum. A: 1 Gummiabdeckung für Abbiegelicht, B: 2 Abbiegelicht und 3 Blinklicht-


lampenhalter.
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
Der Frontscheinwerfer muss für den Lampenwech-
sel nicht ausgebaut werden.
O or

heitshinweise auf Seite 363.


no
N d

Handlungen nur in der angegebenen Reihenfolge ausführen:


FI is

Abbiegelicht 1 Blinklicht 3
Checkliste beachten und Handlungen durchführen ⇒ Heft Betriebsanleitung, Kapitel Glühlam-
D tri

1.
penwechsel, Informationen zum Glühlampenwechsel.
Motorraumklappe öffnen  ⇒ Kapitel Vorbereitungen zu Arbeiten im Motorraum.
EN b

2.
Gummiabdeckung ⇒ Abb. 200 1 A an der
3.
Scheinwerferrückseite abziehen. Lampenhalter 3 B bis zum Anschlag entge-
Von oben auf den Lampenhalter 2 B drücken, gen dem Uhrzeigersinn drehen und mit der
TI utio

4. bis er entrastet. Lampenhalter mit der Glühlam- Glühlampe nach hinten herausziehen.
pe nach hinten herausziehen.
AL n!

Glühlampe bis zum Anschlag entgegen dem


Glühlampe gerade aus dem Lampenhalter he-
5. Uhrzeigersinn drehen und anschließend he-
rausziehen.
rausziehen.
6. Ausgefallene Glühlampe durch eine neue Glühlampe gleicher Ausführung ersetzen.
Lampenhalter in den Scheinwerfer einsetzen
Lampenhalter in den Scheinwerfer einsetzen
7. und im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag dre-
und nach vorn drücken, bis er einrastet.
hen.
8. Gummiabdeckung 1 A anbringen.

Für den Wechsel der Gasentladungslampen fach- Bei Standlicht bzw. Tagfahrlicht in LED-Tech-
männische Hilfe in Anspruch nehmen ⇒  in Ein- nik ist ein Wechsel der LEDs nicht möglich.
leitung zum Thema auf Seite 363. Fachbetrieb aufsuchen. 
Die Abbildungen zeigen den linken Gasentla-
dungs-Frontscheinwerfer ⇒ Abb. 200.

368 Selbsthilfe
Glühlampe im Stoßfänger vorn auswechseln

Abb. 201 Im Stoßfänger vorn rechts: Scheinwer- Abb. 202 Glühlampe im Scheinwerfer auswech-
fer ausbauen. seln.
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
O or

auf Seite 363.


no
N d

Handlungen nur in der angegebenen Reihenfolge ausführen:


FI is

1. Checkliste beachten und Handlungen durchführen ⇒ Seite 365.


2. Abdeckung in Pfeilrichtung nach vorn ziehen ⇒ Abb. 201.
D tri

Befestigungsschraube 1 mit dem Schraubendreher aus dem Bordwerkzeug herausdrehen


3.
⇒ Seite 344.
EN b

Scheinwerfer ein wenig nach vorn klappen und aus den seitlichen Aufnahmen ⇒ Abb. 202 (klei-
4.
ne Pfeile) herausziehen.
TI utio

5. Anschlussstecker 1 entriegeln und abziehen.


Lampenhalter 2 in Pfeilrichtung bis zum Anschlag nach links drehen und mit der Glühlampe
6.
AL n!

nach hinten herausziehen.


7. Ausgefallene Glühlampe durch eine neue Glühlampe gleicher Ausführung ersetzen.
8. Lampenhalter in den Scheinwerfer einsetzen und nach rechts bis zum Anschlag drehen.
Anschlussstecker 1 auf den Lampenhalter 2 stecken. Der Anschlussstecker muss hörbar ein-
9.
rasten.
10. Scheinwerfer in die Aufnahmen ⇒ Abb. 202 (kleine Pfeile) stecken und nach hinten drücken.
11. Befestigungsschraube ⇒ Abb. 201 1 mit dem Schraubendreher festdrehen.
12. Abdeckung in den Stoßfänger einsetzen ⇒ Abb. 201. 
[Link].00

Praktische Hinweise 369


Rückleuchte aus- und einbauen

Abb. 203 In der Heckklappe: Leiste entnehmen. Abb. 204 In der Heckklappe: Rückleuchte abneh-
men.
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
O or

auf Seite 363.


no
N d

Rückleuchte ausbauen
FI is

Handlungen nur in der angegebenen Reihenfolge ausführen:


1. Checkliste beachten und Handlungen durchführen ⇒ Seite 365.
D tri

2. Heckklappe ⇒ Seite 56 oder Flügeltüren ⇒ Seite 59 öffnen.


EN b

Mit der flachen Klinge des Schraubendrehers aus dem Bordwerkzeug ⇒ Abb. 183 in eine der
3.
Einkerbungen ⇒ Abb. 203 (Pfeil) stecken.
4. Leiste vorsichtig abhebeln.
TI utio

5. 2 Schrauben ⇒ Abb. 204 1 mit der flachen Klinge des Schraubendrehers lösen.
6. Rückleuchte A in Pfeilrichtung schwenken und aus der Halterung nehmen.
AL n!

7. Lampenhalter ausbauen ⇒ Seite 371.

Rückleuchte einbauen
8. Rückleuchte vorsichtig in die Öffnung der Karosserie einsetzen.
Mit einer Hand die Rückleuchte an der Einbauposition halten und mit der anderen die Befesti-
9.
gungsschrauben festdrehen 1 .
10. Den richtigen Einbau und festen Sitz der Rückleuchte kontrollieren.
11. Leiste ⇒ Abb. 203 in die Halterung drücken, bis sie sicher einrastet.
12. Heckklappe ⇒ Seite 56 oder Flügeltüren ⇒ Seite 59 schließen. 

370 Selbsthilfe
Glühlampen der Rückleuchte auswechseln

Abb. 205 Rückleuchte: Anschlussstecker abzie- Abb. 206 Rückleuchte: Lampenhalter lösen.
hen.
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
Handlungen nur in der angegebenen Reihenfolge
ausführen.
O or

heitshinweise auf Seite 363.


no
N d

Lampenhalter ausbauen und Glühlampe wechseln


FI is

1. Checkliste beachten und Handlungen durchführen ⇒ Seite 365.


2. Rückleuchte abnehmen ⇒ Seite 370.
D tri

3. Anschlussstecker ⇒ Abb. 205 1 in Pfeilrichtung abziehen.


2 Kreuzschlitz-Schrauben ⇒ Abb. 206 1 mit dem Schraubendreher aus dem Bordwerkzeug lö-
EN b

4.
sen.
5. Lampenhalter A abnehmen.
TI utio

6. Ausgefallene Glühlampe durch eine neue Glühlampe gleicher Ausführung ersetzen.

Lampenhalter einbauen
AL n!

7. Lampenhalter A vorsichtig in die Rückleuchte einsetzen.


8. Lampenhalter mit den 2 Kreuzschlitz-Schrauben 1 an der Rückleuchte festdrehen.
9 Den richtigen Einbau und festen Sitz des Lampenhalters kontrollieren.
10. Anschlussstecker ⇒ Abb. 205 1 auf den Lampenhalter stecken.
11 Rückleuchte einbauen ⇒ Seite 370.

Auf Grund verschiedener Ausführungen der


Rückleuchten kann die Lage der Glühlampen
von der Darstellung in den Abbildungen abwei-
chend sein. 
[Link].00

Praktische Hinweise 371


Glühlampe der Kennzeichenleuchte auswechseln

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 363.

Handlungen nur in der angegebenen Reihenfolge ausführen:


1. Checkliste beachten und Handlungen durchführen ⇒ Seite 365.
Mit dem Schraubendreher aus dem Bordwerkzeug (⇒ Seite 344) die Schrauben an der
2.
Kennzeichenleuchte herausdrehen.
3. Kennzeichenleuchte abnehmen.
4. Ausgefallene Glühlampe durch eine neue Glühlampe gleicher Ausführung ersetzen.
Kennzeichenleuchte vorsichtig in die Öffnung des Stoßfängers einsetzen. Dabei auf die
5.
richtige Einbaurichtung der Kennzeichenleuchte achten.
6. Befestigungsschrauben der Kennzeichenleuchte mit dem Schraubendreher festdrehen. 

Glühlampe für Seitenblinklicht auswechseln


C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

Abb. 207 Seitenblinklicht ausbauen. Abb. 208 Seitenblinklicht: Glühlampe auswech-


seln.

 Lesen und beachten Sie zuerst die einleitenden Informationen und Sicherheitshinweise
auf Seite 363.

Handlungen nur in der angegebenen Reihenfolge ausführen:


1. Checkliste beachten und Handlungen durchführen ⇒ Seite 365.
Schraubendreher aus dem Bordwerkzeug mit der flachen Klinge jeweils an der Seite des Sei-
2.
tenblinklichts ansetzen, die zum Fahrzeugheck zeigt ⇒  .
Seitenblinklicht mit dem Schraubendreher in Richtung ⇒ Abb. 207 2 schieben und dann vor-
3.
sichtig aus der Karosserie heraushebeln.
4. Lampenhalter mit der Glühlampe in Pfeilrichtung ⇒ Abb. 208 1 herausziehen.
5. Glühlampe gerade aus dem Lampenhalter herausziehen.
6. Ausgefallene Glühlampe durch eine neue Glühlampe gleicher Ausführung ersetzen.
7. Lampenhalter wieder einsetzen.
Seitenblinklicht mit der Seite, die zum Fahrzeugheck gelegen ist, in die Karosserie einsetzen,
8.
bis die Feder auf der anderen Seite am Seitenblinklicht einrastet. 

372 Selbsthilfe
HINWEIS
Vor dem Ansetzen des Schraubendrehers ein
Stück Pappe zwischen den Schraubendreher
und die Karosserie legen, um Lackschäden zu
vermeiden. 

C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Praktische Hinweise 373


Starthilfe

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Niemals eine gefrorene oder aufgetaute
Starthilfe durchführen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 375 Fahrzeugbatterie aufladen. Eine entladene
Fahrzeugbatterie kann bereits bei Temperatu-
Springt der Motor nicht an, weil die Fahrzeugbatte- ren um 0 °C (+32 °F) gefrieren.
rie entladen ist, kann die Fahrzeugbatterie eines ● Eine gefrorene oder aufgetaute Fahrzeug-
anderen Fahrzeugs zum Starten benutzt werden. batterie muss ersetzt werden.
Vor der Starthilfe ggf. das Sichtfenster der Fahr-
zeugbatterie prüfen ⇒ Seite 286. ● Bei der Starthilfe entsteht an der Fahr-
zeugbatterie ein hochexplosives Knallgasge-
Für die Starthilfe benötigt man ein geeignetes misch. Immer Feuer, Funken, offene Flammen
Starthilfekabel z. B. nach DIN 72553 (siehe Anga- und glimmende Zigaretten von der Fahrzeug-
ben des Kabelherstellers). Der Leitungsquerschnitt batterie fernhalten. Niemals ein Mobiltelefon
muss bei Fahrzeugen mit Benzinmotor mindestens benutzen, während die Starthilfekabel an-
25 mm2 (0,038 in2) und bei Fahrzeugen mit Diesel-
C tf

und abgeklemmt werden.


motor mindestens 35 mm2 (0,054 in2) betragen.
● Fahrzeugbatterie nur in gut belüfteten
O or

Ergänzende Informationen und Räumen aufladen, denn bei der Starthilfe ent-
no

Warnhinweise: steht an der Fahrzeugbatterie ein hochexplo-


N d

sives Knallgasgemisch.
● Anfahrassistenzsysteme (Start-Stopp-System)
FI is

⇒ Seite 221 ● Die Starthilfekabel so verlegen, dass sie


niemals mit drehenden Teilen im Motorraum
● Vorbereitungen zu Arbeiten im Motorraum
in Berührung kommen.
D tri

⇒ Seite 271
● Niemals den Pluspol mit dem Minuspol
● Fahrzeugbatterie ⇒ Seite 286
EN b

verwechseln oder die Starthilfekabel falsch


anklemmen.
WARNUNG
● Bedienungsanleitung des Herstellers des
TI utio

Unsachgemäße Verwendung der Starthilfeka- Starthilfekabels beachten.


bel und eine unsachgemäß durchgeführte
Starthilfe können eine Explosion der Fahr-
AL n!

HINWEIS
zeugbatterie und schwere Verletzungen ver-
ursachen. Um das Risiko einer explodieren- Um erhebliche Beschädigungen an der elektri-
den Fahrzeugbatterie zu reduzieren, Folgen- schen Anlage im Fahrzeug zu vermeiden, Fol-
des beachten: gendes beachten:
● Alle Arbeiten an der Fahrzeugbatterie und ● Unsachgemäß angeschlossene Starthilfeka-
an der elektrischen Anlage können schwere bel können einen Kurzschluss verursachen.
Verätzungen, Feuer oder Stromschläge verur- ● Zwischen den Fahrzeugen darf kein Kontakt
sachen. Vor allen Arbeiten an der Fahrzeug- bestehen, andernfalls könnte bereits beim Ver-
batterie immer die Warnhinweise und Sicher- binden der Pluspole Strom fließen. 
heitsvorkehrungen lesen und beachten
⇒ Seite 286, Fahrzeugbatterie.
● Die Strom gebende Fahrzeugbatterie
muss die gleiche Spannung (12 Volt) und et-
wa die gleiche Kapazität (siehe Aufdruck auf
der Fahrzeugbatterie) wie bei der entladenen
Fahrzeugbatterie haben.

374 Selbsthilfe
Starthilfe durchführen

Abb. 209 Schema für das Anklemmen der Start- Abb. 210 Schema für das Anklemmen der Start-
hilfekabel bei Starthelfer-Fahrzeugen ohne Start- hilfekabel bei Starthelfer-Fahrzeugen mit Start-
Stopp-System: entladene Fahrzeugbatterie A und Stopp-System: entladene Fahrzeugbatterie A und
C tf

Strom gebende Fahrzeugbatterie B . Strom gebende Fahrzeugbatterie B .


O or

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- ● Das andere Ende des roten Starthilfekabels an
no

leitenden Informationen und Sicher- den Pluspol + der Strom gebenden Fahrzeugbat-
N d

heitshinweise auf Seite 374. terie B anklemmen.


FI is

● Bei Fahrzeugen ohne Start-Stopp-System:


A Fahrzeug mit entladener Fahrzeugbatterie, Ein Ende des schwarzen Starthilfekabels an den
das Starthilfe empfängt.
D tri

Minuspol - der Strom gebenden Fahrzeugbatte-


B Fahrzeug mit der Strom gebenden Fahrzeug- rie B anklemmen ⇒ Abb. 209.
EN b

batterie, das Starthilfe gibt. ● Bei Fahrzeugen mit Start-Stopp-System: Ein


X Geeigneter Masseanschluss. Ein massives, Ende des schwarzen Starthilfekabels X an einen
fest mit dem Motorblock verschraubtes Metall- geeigneten Masseanschluss, ein massives, fest
TI utio

teil oder der Motorblock selbst. mit dem Motorblock verschraubtes Metallteil oder
an den Motorblock selbst anklemmen ⇒ Abb. 210.
Die entladene Fahrzeugbatterie muss ordnungsge-
AL n!

mäß am Bordnetz angeklemmt sein. ● Das andere Ende des schwarzen Starthilfeka-
bels X beim Fahrzeug mit der entladenen Fahr-
Die Fahrzeuge dürfen sich nicht berühren. Andern- zeugbatterie an ein massives, fest mit dem Motor-
falls könnte bereits bei Verbindung der Pluspole block verschraubtes Metallteil oder an den Motor-
Strom fließen. block selbst anklemmen – jedoch nicht in der Nähe
Auf ausreichenden metallischen Kontakt der ange- der Fahrzeugbatterie A ⇒  .
schlossenen Polzangen achten. ● Leitungen des Starthilfekabels so verlegen,
dass sie nicht von sich drehenden Teilen im Motor-
Falls der Motor nicht anspringt, Startvorgang nach
raum erfasst werden können.
10 Sekunden abbrechen und ihn nach etwa einer
Minute wiederholen. Motor anlassen
Handlungen nur in der angegebenen Reihenfolge ● Motor des Strom gebenden Fahrzeugs starten
ausführen. und im Leerlauf laufen lassen.
Starthilfekabel anklemmen ● Motor des Fahrzeugs mit der entladenen Fahr-
zeugbatterie starten und 2 bis 3 Minuten warten,
● An beiden Fahrzeugen die Zündung ausschal- bis der Motor „rundläuft“. 
ten ⇒ Seite 191.
● Gegebenenfalls im Motorraum die Batterieab-
deckung öffnen ⇒ Seite 286.
[Link].00

● Ein Ende des roten Starthilfekabels an den


Pluspol ⇒ Abb. 209 + bzw. ⇒ Abb. 210 + des
Fahrzeugs mit der entladenen Fahrzeugbatterie A
anklemmen ⇒  .

Praktische Hinweise 375


Starthilfekabel abnehmen WARNUNG (Fortsetzung)
● Vor dem Abklemmen der Starthilfekabel das ● Immer einen geeigneten Augenschutz tra-
Abblendlicht ausschalten, falls eingeschaltet. gen und niemals über die Fahrzeugbatterie
● Im Fahrzeug mit der entladenen Fahrzeugbat- beugen.
terie das Gebläse des Heiz- und Frischluftsystems ● Anschlusskabel in der richtigen Reihenfol-
und die Heckscheibenbeheizung einschalten, ge anklemmen – erst Pluskabel, dann Minus-
damit beim Abklemmen auftretende Spannungs- kabel.
spitzen abgebaut werden.
● Niemals das Minuskabel an Teile der Kraft-
● Starthilfekabel bei laufenden Motoren genau in stoffanlage oder an den Bremsleitungen an-
der umgekehrten Reihenfolge abnehmen, wie klemmen.
oben beschrieben.
● Die nicht isolierten Teile der Polzangen
● Gegebenenfalls Batterieabdeckung schließen. dürfen sich nicht berühren. Außerdem darf
das an den Pluspol der Fahrzeugbatterie an-
WARNUNG geklemmte Kabel nicht mit elektrisch leiten-
Eine unsachgemäß durchgeführte Starthilfe den Fahrzeugteilen in Berührung kommen.
kann eine Explosion der Fahrzeugbatterie ● Das Sichtfenster der Fahrzeugbatterie prü-
und schwere Verletzungen verursachen. Um fen, ggf. Taschenlampe benutzen. Ist es hell-
das Risiko einer explodierenden Fahrzeug- gelb oder farblos, keine Starthilfe durchfüh-
C tf

batterie zu reduzieren, Folgendes beachten: ren und fachmännische Hilfe in Anspruch


● Alle Arbeiten an der Fahrzeugbatterie und nehmen.
O or

an der elektrischen Anlage können schwere ● Elektrostatische Entladungen im Bereich


no

Verätzungen, Feuer oder Stromschläge verur- der Fahrzeugbatterie vermeiden. Durch Fun-
N d

sachen. Vor allen Arbeiten an der Fahrzeug- kenbildung kann sich das aus der Fahrzeug-
batterie entweichende Knallgas entzünden.
FI is

batterie immer die Warnhinweise und Sicher-


heitsvorkehrungen lesen und beachten ● Niemals Starthilfe durchführen, wenn die
⇒ Seite 286, Fahrzeugbatterie.
D tri

Fahrzeugbatterie beschädigt, gefroren oder


aufgetaut ist. 
EN b
TI utio
AL n!

376 Selbsthilfe
An- und Abschleppen

 Einleitung zum Thema


In diesem Kapitel finden Sie Informationen zu fol- WARNUNG (Fortsetzung)
genden Themen:
● Wenn beim Abschleppvorgang das Fahr-
Hinweise zum Anschleppen . . . . . . . . . . . . . . . 378 zeug stromlos werden sollte, umgehend den
Hinweise zum Abschleppen . . . . . . . . . . . . . . . 378 Abschleppvorgang abbrechen und fachmän-
Abschleppöse vorn montieren . . . . . . . . . . . . . 379 nische Hilfe in Anspruch nehmen.
Abschleppöse hinten montieren . . . . . . . . . . . 380
Fahrhinweise beim Abschleppen . . . . . . . . . . . 380 WARNUNG
Beim Abschleppen eines Fahrzeugs verän-
Beim Abschleppen die gesetzlichen Vorschriften dern sich das Fahrverhalten und die Brems-
beachten. wirkung erheblich. Um das Risiko eines Un-
Ein Fahrzeug mit entladener Fahrzeugbatterie falls oder schwerer Verletzungen zu reduzie-
darf aus technischen Gründen nicht abge- ren, Folgendes beachten:
schleppt werden. ● Als Fahrer des gezogenen Fahrzeugs:
C tf

Beim Abschleppen mit ausgeschaltetem Motor und – Es ist zum Bremsen erheblich mehr Pe-
eingeschalteter Zündung entlädt sich die Fahr- dalkraft erforderlich, da der Bremskraft-
O or

zeugbatterie. Je nach Ladezustand der Fahrzeug- verstärker nicht arbeitet. Immer aufmerk-
no

sam sein, um nicht auf das ziehende Fahr-


N d

batterie kann bereits nach wenigen Minuten der


Spannungsabfall so groß sein, dass im Fahrzeug zeug aufzufahren.
FI is

keine elektrischen Verbraucher mehr funktionieren, – Es ist mehr Kraft zum Lenken des Fahr-
z. B. die Warnblinkanlage. zeugs notwendig, da die Servolenkung bei
D tri

stehendem Motor nicht funktioniert.


Ergänzende Informationen und
● Als Fahrer des ziehenden Fahrzeugs:
Warnhinweise:
EN b

– Besonders vorsichtig und behutsam


● Außenansichten ⇒ Seite 6
Gas geben.
● Schalten ⇒ Seite 196 – Plötzliche Brems- und Fahrmanöver
TI utio

● Motor anlassen und abstellen ⇒ Seite 191 vermeiden.


● Starthilfe ⇒ Seite 374 – Früher als gewöhnlich und dafür mit
AL n!

● Motorsteuerung und Abgasreinigungsanlage leichterem Pedaldruck bremsen.


⇒ Seite 332
HINWEIS
WARNUNG ● Die Abdeckung und Abschleppöse vorsich-
Niemals ein stromloses Fahrzeug abschlep- tig aus- und einbauen, damit das Fahrzeug
pen. nicht beschädigt wird, z. B. der Fahrzeuglack.
● Niemals den Fahrzeugschlüssel aus dem ● Unverbrannter Kraftstoff kann in den Kataly-
Zündschloss ziehen. Die Lenkungssperre sator gelangen und diesen beim An- oder Ab-
könnte sonst plötzlich einrasten. Das Fahr- schleppen beschädigen.
zeug ist dann nicht mehr lenkbar. Das kann ● Wenn das Getriebe aufgrund eines Defekts
Unfälle, schwere Verletzungen und den Ver- kein Schmiermittel mehr enthält, muss das
lust der Fahrzeugkontrolle verursachen. Fahrzeug mit angehobenen Antriebsrädern ab-
geschleppt werden.

Bei einer Strecke von über 50 km muss das


Fahrzeug fachmännisch abgeschleppt wer-
den. 
[Link].00

Praktische Hinweise 377


Hinweise zum Anschleppen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 377.
● Zündung und Warnblinkanlage einschalten.
● Wenn beide Fahrzeuge in Bewegung sind,
Kupplung loslassen.
● Sobald der Motor angesprungen ist, Kupplung
Grundsätzlich sollte ein Fahrzeug nicht ange-
treten und den Gang herausnehmen, um ein Auf-
schleppt werden. Stattdessen Starthilfe ver-
fahren auf das ziehende Fahrzeug zu verhindern.
wenden ⇒ Seite 374.
Folgende Fahrzeuge dürfen aus technischen HINWEIS
Gründen nicht angeschleppt werden:
Beim Anschleppen kann unverbrannter Kraft-
● Fahrzeuge mit automatischem Getriebe. stoff in den Katalysator gelangen und zu Be-
● Bei einem Fahrzeug mit entladener Fahrzeug- schädigungen führen. 
batterie funktionieren die Motorsteuergeräte mögli-
cherweise nicht einwandfrei.

Falls das Fahrzeug dennoch angeschleppt


werden muss (Schaltgetriebe):
C tf

● Den 2. oder 3. Gang einlegen.


● Kupplung getreten halten.
O or
no
N d

Hinweise zum Abschleppen


FI is

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein- ● Schalthebel in Neutralstellung bringen
D tri

leitenden Informationen und Sicher- ⇒ Seite 196.


heitshinweise auf Seite 377.
EN b

● Nicht schneller als mit 50 km/h (30 mph) ab-


schleppen lassen.
Abschleppseil bzw. Abschleppstange ● Nicht weiter als 50 km abschleppen lassen.
Am schonendsten und sichersten schleppt man mit
TI utio

einer Abschleppstange ab. Nur wenn keine Ab- Wenn das eigene Fahrzeug mit
schleppstange zur Verfügung steht, sollte man ein automatischem Getriebe abgeschleppt
AL n!

Abschleppseil benutzen. werden muss:


Das Abschleppseil soll elastisch sein, damit beide Prüfen, ob das Fahrzeug überhaupt abgeschleppt
Fahrzeuge geschont werden. Ein Kunstfaserseil werden kann Seite 379, Wann darf das eigene
oder ein Seil aus ähnlich elastischem Material ver- Fahrzeug nicht abgeschleppt werden?
wenden. ● Wählhebelstellung N einlegen.
Abschleppseil bzw. Abschleppstange nur an den ● Nicht schneller als mit 50 km/h (30 mph) ab-
dafür vorgesehenen Ösen bzw. an der Anhänge- schleppen lassen.
vorrichtung befestigen.
● Nicht weiter als 50 km abschleppen lassen.
Fahrzeuge mit werkseitig eingebauter Anhänge- ● Mit dem Abschleppwagen darf das Fahrzeug
vorrichtung dürfen nur mit einer Abschleppstange nur mit angehobenen Vorderrädern abgeschleppt
abschleppen, die speziell für die Montage an ei- werden.
nem Kugelkopf geeignet ist ⇒ Seite 160.
Abschleppen von Fahrzeugen mit
Wenn das eigene Fahrzeug mit Allradantrieb (4MOTION)
Schaltgetriebe abgeschleppt werden muss:
Fahrzeuge mit Allradantrieb (4MOTION) dürfen mit
Prüfen, ob das Fahrzeug überhaupt abgeschleppt einer Abschleppstange oder einem Abschleppseil
werden kann Seite 379, Wann darf das eigene abgeschleppt werden. Wenn das Fahrzeug mit an-
Fahrzeug nicht abgeschleppt werden? gehobener Vorder- oder Hinterachse abgeschleppt
wird, muss der Motor ausgeschaltet sein, da sonst
der Antriebsstrang beschädigt werden kann. 

378 Selbsthilfe
Bei Fahrzeugen mit Doppelkupplungsgetriebe Beim Abschleppen eines fremden
DSG® auch die Hinweise zum Abschleppen von Fahrzeugs Folgendes beachten:
Fahrzeugen mit automatischem Getriebe beachten ● Gesetzliche Bestimmungen beachten.
⇒ Seite 378.
● Hinweise zum Abschleppen im Bordbuch des
Wann darf das eigene Fahrzeug nicht fremden Fahrzeugs beachten. 
abgeschleppt werden?
● Falls aufgrund einer Beschädigung das Getrie-
be des Fahrzeugs kein Schmiermittel mehr enthält.
● Wenn die Abschleppstrecke bei Fahrzeugen
mit automatischem Getriebe länger als 50 km ist.
● Wenn beispielsweise nach einem Unfall die
Freigängigkeit der Räder oder die Funktion der
Lenkung nicht sichergestellt werden kann.

Abschleppöse vorn montieren


Abschleppöse vorn montieren
C tf

● Abschleppöse und den Schraubendreher aus


O or

dem Bordwerkzeug nehmen ⇒ Seite 344.


no

● Abdeckung nach vorne vorsichtig heraushe-


N d

beln. Dazu kann ein etwas erhöhter Kraftaufwand


nötig sein. Abdeckung hängen lassen.
FI is

● Abschleppöse so fest es geht entgegen dem


Uhrzeigersinn in die Aufnahme ⇒ Abb. 211 dre-
D tri

hen ⇒  . Einen geeigneten Gegenstand benutzen,


EN b

mit dem die Abschleppöse vollständig und fest in


die Aufnahme eingeschraubt werden kann.
● Nach dem Abschleppvorgang die Abschlepp-
TI utio

öse im Uhrzeigersinn herausdrehen und die Ab-


deckung wieder montieren.
Abb. 211 Im Stoßfänger vorn rechts: Abschlepp-
AL n!

öse einschrauben.
HINWEIS

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 377.
Die Abschleppöse muss immer vollständig und
fest in die Aufnahme eingeschraubt sein. An-
dernfalls kann die Abschleppöse beim An- oder
Abschleppen aus der Aufnahme reißen.
Die Aufnahme für die einschraubbare Abschlepp-
öse befindet sich vorn rechts im Stoßfänger Bei Fahrzeugen ohne Reserverad kann der
⇒ Abb. 211. Schraubendreher aus dem Bordwerkzeug
zum Montieren der Abschleppöse verwendet wer-
Die Abschleppöse muss immer im Fahrzeug mitge- den. 
führt werden.
Hinweise zum Abschleppen beachten ⇒ Seite 378.
[Link].00

Praktische Hinweise 379


Abschleppöse hinten montieren
● Gegebenenfalls Abdeckung nach hinten vor-
sichtig heraushebeln. Dazu kann ein etwas erhöh-
ter Kraftaufwand nötig sein. Abdeckung hängen
lassen.
● Abschleppöse so fest es geht entgegen dem
Uhrzeigersinn in die Aufnahme drehen ⇒  . Ei-
nen geeigneten Gegenstand benutzen, mit dem
die Abschleppöse vollständig und fest in die Auf-
nahme eingeschraubt werden kann.
● Nach dem Abschleppvorgang die Abschlepp-
öse im Uhrzeigersinn herausdrehen und die Ab-
deckung wieder montieren.

HINWEIS
Abb. 212 Im Stoßfänger hinten rechts: Ab- ● Die Abschleppöse muss immer vollständig
schleppöse einschrauben. und fest in die Aufnahme eingeschraubt sein.
Andernfalls kann die Abschleppöse beim An-
C tf

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
oder Abschleppen aus der Aufnahme reißen.
O or

heitshinweise auf Seite 377. ● Fahrzeuge mit werkseitig eingebauter An-


no

hängevorrichtung dürfen nur mit einer Ab-


N d

Die Aufnahme für die einschraubbare Abschlepp- schleppstange, die speziell für die Montage an
einem Kugelkopf geeignet ist, abschleppen. Bei
FI is

öse befindet sich hinten rechts im Stoßfänger


⇒ Abb. 212. Bei Fahrzeugen mit werkseitiger An- Benutzung einer nicht geeigneten Abschlepp-
hängevorrichtung befindet sich hinter der Abde- stange können der Kugelkopf und das Fahr-
D tri

ckung keine Aufnahme für die einschraubbare Ab- zeug beschädigt werden. Stattdessen ein Ab-
schleppseil benutzen.
EN b

schleppöse. Zum Abschleppen Kugelkopf montie-


ren und verwenden ⇒ Seite 157, ⇒  .
Bei Fahrzeugen ohne Reserverad kann der
Hinweise zum Abschleppen beachten ⇒ Seite 378. Schraubendreher aus dem Bordwerkzeug
TI utio

zum Montieren der Abschleppöse verwendet wer-


Abschleppöse hinten montieren (Fahrzeuge den. 
ohne werkseitige Anhängevorrichtung)
AL n!

● Abschleppöse und den Schraubendreher aus


dem Bordwerkzeug nehmen ⇒ Seite 344.
● Flache Klinge des Schraubendrehers in den
Schlitz zwischen Abdeckung und Stoßfänger
bzw. in den seitlichen Schlitz stecken.

Fahrhinweise beim Abschleppen

 Lesen und beachten Sie zuerst die ein-


leitenden Informationen und Sicher-
heitshinweise auf Seite 377.
Beim Fahren darauf achten, dass keine unzulässi-
gen Zugkräfte und keine stoßartigen Belastungen
auftreten. Bei Schleppmanövern abseits der befes-
tigten Straße besteht immer die Gefahr, dass die
Das Abschleppen erfordert eine gewisse Übung, Befestigungsteile überlastet werden.
insbesondere wenn ein Abschleppseil verwendet Während des Abschleppens kann am abzu-
wird. Beide Fahrer sollten mit den Besonderheiten schleppenden Fahrzeug trotz eingeschalteter
des Schleppvorgangs vertraut sein. Ungeübte Fah- Warnblinkanlage die Richtung zum Abbiegen an-
rer sollten daher nicht abschleppen. gezeigt werden. Dazu bei eingeschalteter Zündung
den Blinkerhebel in die gewünschte Richtung betä-
tigen. Für die Dauer des Richtungsblinkens wird 

380 Selbsthilfe
das Warnblinken unterbrochen. Sobald der Blinker- Fahrer des ziehenden Fahrzeugs
hebel wieder in der Neutralstellung ist, setzt auto- ● Besonders vorsichtig und behutsam Gas ge-
matisch das Warnblinken wieder ein. ben. Plötzliche Fahrmanöver vermeiden.
Fahrer des gezogenen Fahrzeugs: ● Früher als gewöhnlich und dafür mit leichtem
● Zündung eingeschaltet lassen, damit das Lenk- Pedaldruck abbremsen.
rad nicht blockiert ist und die Blinkleuchten, die ● Informationen und Hinweise in der Betriebsan-
Hupe, die Scheibenwischer und die Scheiben- leitung des gezogenen Fahrzeugs beachten. 
waschanlage eingeschaltet werden können.
● Da die Servolenkung bei stehendem Motor
nicht arbeitet, muss zum Lenken mehr Kraft auf-
gewendet werden.
● Es ist zum Bremsen erheblich mehr Pedalkraft
erforderlich, da der Bremskraftverstärker nicht ar-
beitet. Nicht auf das ziehende Fahrzeug auffahren.
● Informationen und Hinweise in der Betriebsan-
leitung des zu ziehenden Fahrzeugs beachten.
C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!
[Link].00

Praktische Hinweise 381


Verwendete Abkürzungen
Abkürzung Bedeutung
1/min Umdrehungen pro Minute des Motors (Drehzahl).
4MOTION Allradantrieb.
ABS Antiblockiersystem.
ANSI American National Standards Institute.
ASR Antriebsschlupfregelung.
BAS Bremsassistent.
ccm Kubikzentimeter. Maßeinheit zur Angabe des Hubraums.
CO2 Kohlendioxid.
DIN Deutsches Institut für Normung.
DPF Dieselpartikelfilter.
DSG® Automatisches Doppelkupplungsgetriebe DSG®.
C tf

EDS Elektronische Differenzialsperre.


O or

EN Europäische Normung.
no
N d

EPC Motorsteuerung (Electronic Power Control).


ESC Elektronisches Stabilisierungsprogramm.
FI is

FAQ Frequently Asked Questions.


D tri

g/km Erzeugte Kohlendioxidmenge in Gramm pro gefahrenem Kilometer.


GRA Geschwindigkeitsregelanlage.
EN b

kN Kilonewton, Zugkraft.
kp Kilopond, Zugkraft.
TI utio

kPa Kilopascal. Maßeinheit zur Angabe des Drucks.


AL n!

kW Kilowatt, Leistungsangabe des Motors.


LED Leuchtdiode (Light Emitting Diode).
MFA Multifunktionsanzeige.
MKB Motorkennbuchstabe.
mpg Meilen pro Gallone.
Nm Newtonmeter, Maßeinheit zur Angabe des Motordrehmoments.
OPS Optisches Parksystem.
PVC Polyvinylchlorid.
ROZ Research-Oktan-Zahl, Maß zur Bestimmung der Klopffestigkeit des Benzinkraftstoffs.
SG5 5-Gang-Schaltgetriebe.
SG6 6-Gang-Schaltgetriebe.
TDI® Dieselmotoren mit Direkteinspritzung und Turboaufladung (Turbocharged Direct or Diesel
Injection).
trip Tageskilometerzähler.
TSI® Benzindirekteinspritzung und Doppelaufladung (Twincharged Stratified Injection). 

382 Verwendete Abkürzungen


Stichwortverzeichnis
A Unterschied der Beifahrer-Frontairbagsyste-
me . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Abbiegelicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 Verwendung von Kindersitzen . . . . . . . . . . 90
beidseitiges Abbiegelicht . . . . . . . . . . . . . 109 Alarmanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
bei eingelegtem Rückwärtsgang . . . . . . . 109 Alarmtaste im Fahrzeugschlüssel . . . . . . . . 42
Abblendlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107 Alcantara . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 301
Abgasreinigungsanlage . . . . . . . . . . . . . . . 332 Allradantrieb
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332 abschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 378
Ablagefachleuchte auf der Beifahrerseite . 111 Fahrzeug anheben . . . . . . . . . . . . . . . . . . 354
Ablagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180 Schneeketten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 316
Ablagefachleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 Winterreifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 315
Beifahrerseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182 Ältere Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 308
Bordbuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182 Altfahrzeugrücknahme . . . . . . . . . . . . . . . . 331
Dachgalerie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181
Aluminiumpflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 296
Handschuhfach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
Ambientebeleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Instrumententafel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
Mittelarmlehne vorn . . . . . . . . . . . . . . . . . 181 An- und Aufbauten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 322
C tf

Mittelkonsole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182 Änderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 322


Änderungen am Fahrzeug . . . . . . . . . . . . . 320
O or

Schubladen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183
weitere Ablagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183 Aufkleber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 329
no
N d

Abmessungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 Schilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 329


Abreißseil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159, 163 Anfahrassistent
FI is

ABS siehe Assistenzsysteme . . . . . . . . . . . . . . 221


siehe bremsunterstützende Systeme . . . . . 211 Anhängelast
D tri

Abschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 377 Anhänger beladen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164


Abschleppöse hinten . . . . . . . . . . . . . . . . 380 max. zulässige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167
EN b

Abschleppöse vorn . . . . . . . . . . . . . . . . . 379 Anhänger


Abschleppseil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 378 abnehmbarer Kugelkopf . . . . . . . . . . . . . . 160
Abschleppstange . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 378 Abreißseil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159, 163
TI utio

Abschleppverbot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 378 Anhängelast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164, 167


Allradantrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 378 anhängen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162
Anhängevorrichtung nachrüsten . . . . . . . 167
AL n!

automatisches Getriebe . . . . . . . . . . . . . . 378


Besonderheiten . . . . . . . . . . . . . . . . 377, 379 Außenspiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159
das eigene Fahrzeug . . . . . . . . . . . . . . . . 378 beladen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164
ein fremdes Fahrzeug . . . . . . . . . . . . . . . 379 Diebstahlwarnanlage . . . . . . . . . . . . 163, 164
Fahrhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 380 fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165
mit Anhängevorrichtung . . . . . . . . . . . . . . 378 Feuerlöscher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159
Schaltgetriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 378 Funktionsstörung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164
Abschleppschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 Gespanngewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 173
Gespannstabilisierung . . . . . . . . . . . . . . . 166
Achslasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Kugelkopf abnehmen . . . . . . . . . . . . . . . . 162
Airbag-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Kugelkopf montieren . . . . . . . . . . . . . . . . 160
abschalten mit Schlüsselschalter . . . . . . . . 90
LED-Rückleuchten . . . . . . . . . . . . . . 159, 163
Beeinträchtigungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 323
mit einem Anhänger fahren . . . . . . . . . . . 165
Beifahrer-Frontairbag abschalten . . . . . . . 90
optisches Parksystem . . . . . . . . . . . 228, 230
Beschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
ParkPilot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 227
Fahrzeugpflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 304
Rückleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159, 163
Fahrzeug verriegeln nach Auslösung . . . . 46
Scheinwerfereinstellung . . . . . . . . . . . . . . 165
Frontairbags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Steckdose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163
Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Stützlast . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157, 164, 167
Instrumententafel reinigen . . . . . . . . . . . . 304
technische Voraussetzungen . . . . . . . . . . 158
[Link].00

kombinierte Kopf- und Seitenairbags . . . . . 92


verbinden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Anhängerbetrieb
Reparaturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 323
siehe Anhänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
Seitenairbags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91

Stichwortverzeichnis 383
Anhängerkupplung Auslandsfahrten
siehe Anhänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157 Checkliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Anhängevorrichtung Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
abnehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162 Ausparken
Funktionsstörung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164 Parklenkassistent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
montieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160 Außenansichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
nachrüsten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167 Außenantenne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 324
Anheben des Fahrzeugs Außenspiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
mit Hebebühne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 327 anklappen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
mit Wagenheber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 353 Antennen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330
Anschieben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191 automatisch abblendende . . . . . . . . . . . . 122
Anschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 378 Fahrzeugpflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 293
Antenne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330 Funktionsstörung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Antennen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330 für Rückwärtsfahrt speichern . . . . . . . . . . 122
Anti-Diebstahl-Radschrauben . . 346, 350, 351 mit einem Anhänger fahren . . . . . . . . . . . 159
synchrone Spiegeleinstellung . . . . . . . . . 122
Antiblockiersystem (ABS) . . . . . . . . . . . . . . 211
Außentemperaturanzeige . . . . . . . . . . . . . . . 20
Antriebsschlupfregelung (ASR) . . . . . 212, 213
Glatteiswarnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Anzahl der Sitzplätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
ausziehbarer Ladeboden . . . . . . . . . . . . . . 151
Anzugsdrehmoment
C tf

Autogas
Radschrauben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 352
Geruch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 270
O or

Armlehne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
Systemfehler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269
no

Aschenbecher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186 undichte Autogasanlage . . . . . . . . . . . . . 270


N d

ASR Autogas (LPG) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269


ein- und ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . 213 ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269
FI is

siehe bremsunterstützende Systeme 212, 213 Benzinbetrieb einschalten . . . . . . . . . . . . 269


Assistenzsysteme Besonderheiten . . . . . . . . . . . . . . . . 259, 263
D tri

Antiblockiersystem (ABS) . . . . . . . . . . . . . 211 einschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269


Antriebsschlupfregelung (ASR) . . . . 212, 213 Gasbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269
EN b

Berganfahrassistent . . . . . . . . . . . . . . . . . 223 hohe Umgebungstemperatur . . . . . . . . . . 263


Bremsassistent (BAS) . . . . . . . . . . . . . . . 212 Kraftstoffvorratsanzeige . . . . . . . . . . . . . . 258
Einparkhilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225 tanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262
TI utio

elektronische Differenzialsperre (EDS) . . 212 Tankverschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262


elektronisches Stabilisierungsprogramm Automatikgetriebe
AL n!

(ESC) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211 siehe automatisches Getriebe . . . . . . . . . 196


Geschwindigkeitsregelanlage . . . . . . . . . 236
Automatische Fahrlichtsteuerung . . . . . . . 108
GRA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 236
Automatisches Getriebe . . . . . . . . . . . . . . . 196
Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 221
abschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 378
optisches Parksystem . . . . . . . . . . . 227, 229
an Steigungen anfahren . . . . . . . . . . . . . . 202
Park Assist . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
an Steigungen halten . . . . . . . . . . . . . . . . 202
Parklenkassistent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
Doppelkupplungsgetriebe . . . . . . . . . . . . 202
ParkPilot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
Fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202
Reifenkontrollanzeige . . . . . . . . . . . . . . . 241
Funktionsstörung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203
Reifenkontrollsysteme . . . . . . . . . . . . . . . 239
Kick-down-Einrichtung . . . . . . . . . . . . . . . 202
Start-Stopp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 222
schalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200
Warnleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 221
siehe auch Schalten . . . . . . . . . . . . . . . . . 196
Asymmetrische Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . 319
Wählhebel notentriegeln . . . . . . . . . . . . . 343
Aufkleber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 329 Zündschlüssel-Abzugssperre . . . . . . . . . . 193
Aufnahmepunkte zum Anheben des Fahr- Automatische Verbraucherabschaltung . . 289
zeugs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 327, 353
Autotelefon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 324
Ausfall einer Glühlampe
AUX-IN-Buchse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180
siehe Glühlampenwechsel . . . . . . . . . . . . 363
Ausland
längerer Aufenthalt mit Fahrzeug . . . . . . . 330 B
Verkauf des Fahrzeugs . . . . . . . . . . . . . . 330 BAS
siehe bremsunterstützende Systeme . . . . 212

384 Stichwortverzeichnis
Batterie Spiegel anklappen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
im Fahrzeugschlüssel ersetzen . . . . . . . . . 43 Standheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 253, 256
in der Funk-Fernbedienung (Standheizung) unrunder Motorlauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265
ersetzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254 Waschanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291
siehe Fahrzeugbatterie . . . . . . . . . . . . . . 286 Wasser unter dem Fahrzeug . . . . . . . . . . 244
Batteriesäure . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 288 Betriebsflüssigkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . 322
Bedienung Betriebsmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 322
ParkPilot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226 Biodiesel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267
Beheizbare Sitze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73 Blinkerhebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Beidseitiges Abbiegelicht . . . . . . . . . . . . . . 109 BlueMotion
Beifahrer-Frontairbag Gangempfehlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203
abschalten mit Schlüsselschalter . . . . . . . . 90 Bordbuchablagefach . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
siehe Airbag-System . . . . . . . . . . . . . . . . . 85 Bordwerkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 344
Beladen Bestandteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 346
allgemeine Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . 123 Unterbringung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 345
Anhänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164 Bremsanlage
Gepäckraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141 siehe Bremse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
Gepäckstücke verstauen . . . . . . . . . . . . . 124 Bremsassistent (BAS) . . . . . . . . . . . . . . . . . 212
Ladegut verstauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Bremsbeläge einfahren
C tf

mit geöffneten Flügeltüren fahren . . . . . . 129


siehe auch Bremse . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
mit geöffneter Heckklappe fahren . . . . . . 129
O or

Bremse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205
Netztrennwand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149
Bremsbeläge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
no

Trägersystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156
N d

Bremsbeläge einfahren . . . . . . . . . . . . . . 209


Trennwand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150
Bremsflüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213
Verzurrösen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
FI is

Bremsflüssigkeitsstand . . . . . . . . . . . . . . 214
Verzurrschienen an den Seitenwänden . . 126
Bremsflüssigkeitswechsel . . . . . . . . . . . . 214
Verzurrschienen auf dem Boden . . . . . . . 127
D tri

Bremskraftverstärker . . . . . . . . . . . . . . . . 209
Benzin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265
bremsunterstützende Systeme . . . . . . . . . 211
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265
EN b

Handbremse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207
Kraftstoffvorratsanzeige . . . . . . . . . . . . . . 258
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206
Sorten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265
Notbremsanzeige bei einer Vollbremsung 338
tanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260
Störung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
TI utio

Zusätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265
Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206
Berganfahrassistent . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223
Bremsflüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213
AL n!

Besonderheiten Spezifikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214


Abschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 377, 379
Bremskraftverstärker . . . . . . . . . . . . . . 209, 211
Anschieben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
Bremsunterstützende Systeme . . . . . . . . . . 211
Anschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 378
Autogasvorratsanzeige . . . . . . . . . . . . . . 259
Autogas (LPG) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 263 C
Dieselpartikelfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267
CD-Wechsler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180
Erdgas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261
Checkliste
Erdgasvorratsanzeige . . . . . . . . . . . . . . . 259
Fahrsicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Fahrzeugbatterie abklemmen . . . . . . . . . . 22
Fahrten ins Ausland . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Fahrzeugschlüssel abziehen . . . . . . . . . . 193
Fahrtvorbereitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Fahrzeugwäsche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291
Fahrzeug mit Wagenheber anheben . . . . 353
Gasgeruch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 268, 270
Glühlampenwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . 365
Hochdruckreiniger . . . . . . . . . . . . . . 162, 292
im Notfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 337
längere Standzeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Kinder im Fahrzeug befördern . . . . . . . . . . 95
mit einem Anhänger fahren . . . . . . . . . . . 165
Kontrollen beim Tanken . . . . . . . . . . . . . . 264
Motor ruckelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265
Pannenfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 337
parken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36, 205, 208
Pannenset . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 358
ParkPilot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 227
Sicherheitsgurte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
[Link].00

Radioempfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330
Sitzbezüge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 301
Rauchentwicklung . . . . . . . . . . . . . . 256, 267
vor Arbeiten im Motorraum . . . . . . . . . . . 274
Scheibenwischer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Vorbereitungen zum Radwechsel . . . . . . 351

Stichwortverzeichnis 385
Chrompflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 296 Sitzlehne vorklappen . . . . . . . . . . . . . . . . 146
Climatronic Sitzlehne zurückklappen . . . . . . . . . . . . . 146
siehe Klimaanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243 DSG
Codenummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 346 siehe automatisches Getriebe . . . . . . . . . 202
Coming-Home-Funktion . . . . . . . . . . . . . . . 109 Dynamische Leuchtweitenregulierung . . . . 110

D E
Dachgalerie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181 E10
Dachgepäckträger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154 tanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265
Dachlüfter EDS
siehe Elektrischer Dachlüfter . . . . . . . . . . 250 siehe bremsunterstützende Systeme . . . . 212
Data Link Connector (DLC) . . . . . . . . . . . . . 325 Einfahren
Datenaufzeichnungen während der Fahrt . 324 Bremsbeläge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
die ersten Kilometer . . . . . . . . . . . . . . . . . 320
Datenschreiber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 324
Motor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 320
Datenspeicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 324
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 310
Dauerfahrlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
Einparkhilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
Dauerparklicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108 siehe ParkPilot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
Dekorfolien
C tf

Einstellen
pflegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 297 elektrischer Dachlüfter . . . . . . . . . . . . . . . 250
O or

reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 297 Klimaanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 247


Diagnose-Anschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . 325
no

Kopfstütze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
N d

Diebstahlwarnanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 Lenkrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
Abschleppschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 Leuchtweite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
FI is

Anhänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163, 164 richtige Sitzposition . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67


Beschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 Sitzbank ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . 147
D tri

Fehlalarmrisiken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 Sitzbank einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147


Innenraumüberwachung . . . . . . . . . . . . . . 50 Sitzlehne vorklappen . . . . . . . . . . . . . . . . 146
EN b

Diesel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 266 Sitzlehne zurückklappen . . . . . . . . . . . . . 146


Biodiesel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267 Sitzlehne zweite Sitzreihe . . . . . . . . . . . . 144
Filtervorwärmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267 Sitz zweite Sitzreihe . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
TI utio

Kraftstoffvorratsanzeige . . . . . . . . . . . . . . 258 Vordersitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68


tanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260 Einzeltüröffnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
AL n!

Winterdiesel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267 Eis entfernen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 293


Zuheizer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267 Elektrische Fensterheber . . . . . . . . . . . . . . . 61
Dieselkraftstoff automatische Absenkung . . . . . . . . . . . . . . 62
siehe Diesel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 266 Funktionsstörung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Dieselpartikelfilter Hoch- und Tieflaufautomatik . . . . . . . . . . . 62
Besonderheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267 Komfortöffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Funktionsstörung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 333 Komfortschließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Gangempfehlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203 Kraftbegrenzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332 öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Regeneration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 334 schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Differenzialsperre Tasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
siehe bremsunterstützende Systeme . . . . 212 Elektrischer Dachlüfter . . . . . . . . . . . . . . . . 250
Digitaluhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Betriebshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250
Display . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18, 19 einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250
Kombi-Instrument . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Elektrischer Verbraucher . . 164, 188, 256, 338
Display des Kombi-Instruments . . . . . . . . . . 23 Elektronische Differenzialsperre (EDS) . . . 212
Doppelkupplungsgetriebe Elektronisches Stabilisierungsprogramm
Funktionsstörung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203 (ESC) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211
siehe automatisches Getriebe . . . . . . . . . 202 Elektronische Wegfahrsperre . . . . . . . . . . . 195
Drehzahlmesser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Eloxierte Flächen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 296
Dritte Sitzreihe Entlüftungsgitter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190
Sitzbank ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . 147
Sitzbank einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147

386 Stichwortverzeichnis
Entriegeln Fahren im Gelände
von außen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 siehe Fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
von innen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 Fahrertür
Entsorgung Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Airbag-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 331 Fahrgestellnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Altfahrzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 331 Fahrhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Gurtstraffer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 Reserverad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 314
Erdgas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 268 Fahrleistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Besonderheiten . . . . . . . . . . . . . . . . 259, 261 Fahrlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Geruch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 268
Fahrsicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Kraftstoffvorratsanzeige . . . . . . . . . . . . . . 258
Fahrtvorbereitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
LNG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 268
tanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261 Fahrzeug
Tankverschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261 absichern im Pannenfall . . . . . . . . . . . . . . 337
undichte Erdgasanlage . . . . . . . . . . . . . . 268 an Steigungen abstellen . . . . . . . . . . . . . 208
beladen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
Ereignisspeicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 325
im Gefälle abstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . 208
Anschlussstecker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 325
Rücknahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 331
auslesen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 325
Verwertung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 331
Ersatzschlüssel
von außen entriegeln . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
C tf

siehe Fahrzeugschlüssel . . . . . . . . . . . . . . 42
von außen verriegeln . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Ersatzteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 321 von innen ent- oder verriegeln . . . . . . . . . . 48
O or

Erste-Hilfe-Set . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 338 Fahrzeug-Identifizierungsnummer . . . . . . . . 33


no

Unterbringung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 339
N d

Fahrzeug anheben
ESC Allradantrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 354
elektronisches Stabilisierungsprogramm
FI is

Checkliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 353
(ESC) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211 Frontantrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 353
siehe bremsunterstützende Systeme . . . . . 211
D tri

Hebebühne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 327
ESP Wagenheber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 353
siehe elektronisches Stabilisierungspro-
EN b

Fahrzeugbatterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286
gramm (ESC) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211 abklemmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 288
Event Data Recorder . . . . . . . . . . . . . . . . . . 325 anklemmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 288
automatische Verbraucherabschaltung . . 289
TI utio

F Batteriesäure . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 288
Einbauort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286
AL n!

Fabrikschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 entlädt sich . . . . . . . . . 45, 193, 256, 289, 338


Fahren ersetzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 288
Abschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 380 laden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 288
an Steigungen anfahren . . . . . . . . . . . . . . 202 Säurestand prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
an Steigungen halten . . . . . . . . . . . . . . . . 202 Starthilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 375
an Steigungen parken . . . . . . . . . . . . . . . 208 Symbolerläuterung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286
Auslandsfahrten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 vorbereitende Handlungen . . . . . . . . . . . . 287
bei beladenem Fahrzeug . . . . . . . . . . . . . 123 Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
Bevor es losgeht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Fahrzeugdatenträger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Datenaufzeichnungen . . . . . . . . . . . . . . . 324
Fahrzeugkenndaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
durch Salzwasser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Fahrzeugpflege
Fahrhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Ablagen reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 304
Fahrtvorbereitungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Airbag-Module (Instrumententafel) . . . . . 304
im Gefälle parken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 208
Alcantara . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 301
im Gelände . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Aluminiumzierteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . 296
Kraftstoffvorratsanzeige . . . . . . . . . . . . . . 258
außen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 290
mit automatischem Getriebe . . . . . . . . . . 202
Außenspiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 293
mit einem Anhänger . . . . . . . . . . . . . . . . . 165
Besonderheiten . . . . . . . . . . . . . . . . 291, 292
Triebwerkunterschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Chromzierteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 296
[Link].00

umweltbewusst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
elektrisch verstellbare Sitze . . . . . . . . . . . 301
Wasserdurchfahrten auf Straßen . . . . . . . . 32
eloxierte Flächen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 296
wirtschaftlich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
Fahrzeuglack . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 296
zu geringer Kraftstoffvorrat . . . . . . . . . . . . 259
Fahrzeug waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291

Stichwortverzeichnis 387
Felgen reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 298 Fenster
Fensterscheiben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 293 siehe elektrische Fensterheber . . . . . . . . . 61
Gummidichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 298 siehe mechanische Fensterheber . . . . . . . 61
Hochdruckreiniger . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292 Fernlichthebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Holzdekore . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 304 Feuerlöscher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 341
innen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 300 Anhänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159
Instrumententafel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 304 Im Notfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 341
Kunstleder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 304 Unterbringung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 341
Kunststofffenster reinigen . . . . . . . . . . . . 304 Filtervorwärmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267
Kunststoffteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 304
Flex-Sitz
Motorraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 299
versenken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
Naturleder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 303
zurückklappen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
Polsterstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 301
Flügeltür
Scheibenwischerblätter auswechseln .294, . 295
Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Scheibenwischerblätter reinigen . . . . . . . 294
Servicestellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117 Flügeltüren
Sicherheitsgurte reinigen . . . . . . . . . . . . . 305 mit geöffneten Türen fahren . . . . . . . . . . . 129
Sitze mit Airbagbauteilen . . . . . . . . . . . . . 301 öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Sitze ohne Airbagbauteile . . . . . . . . . . . . 301 schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Sitze ohne elektrische Verstellmöglichkeit 301 Türfeststeller . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
C tf

Sitzflächen mit Sitzheizung . . . . . . . . . . . 301 Fragen und Antworten . . . . . . . . . . . . . . . . 335


Sitzflächen ohne Sitzheizung . . . . . . . . . . 301 Fremdstarthilfe
O or

Stoffverkleidungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 301 siehe Starthilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 374


no

Türschließzylinder enteisen . . . . . . . . . . . 298 Frontairbags


N d

Umgang mit Sitzbezügen . . . . . . . . . . . . . 301 siehe Airbag-System . . . . . . . . . . . . . . . . . 89


FI is

Unterbodenschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . 298 Frontscheibe


von Hand waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . 291 auswechseln (Hinweis) . . . . . . . . . . . . . . 323
Waschanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291
D tri

reparieren (Hinweis) . . . . . . . . . . . . . . . . . 323


Fahrzeugschlüssel Steinschlag beheben (Hinweis) . . . . . . . . 323
EN b

Alarmtaste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 Frostschutzmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 282


Batterie ersetzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 Füllmengen
Ersatzschlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 Autogasbehälter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 263
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 Erdgasbehälter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 263
TI utio

Paniktaste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 Kraftstoffbehälter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 263


synchronisieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 Scheibenwaschwasserbehälter . . . . . . . . . 119
AL n!

zuordnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 Funk-Fernbedienung
Fahrzeugschlüsselsatz . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 Standheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 253
Fahrzeugübersicht Funk-Fernbedienung (Standheizung)
Frontansicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 siehe Standheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . 254
Heckansicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Funkgerät . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 324
Seitenansicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Funkschlüssel
Fahrzeug waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291 siehe Fahrzeugschlüssel . . . . . . . . . . . . . . 42
Besonderheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291
Funktionsstörung
Sensoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
Anhängevorrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . 164
Spiegel anklappen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
automatisches Getriebe . . . . . . . . . . . . . . 203
Ultraschallsensoren . . . . . . . . . . . . . 225, 232
Automatisches Getriebe . . . . . . . . . . . . . . 203
FAQs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 335 Dieselpartikelfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 333
Fehlerspeicher Doppelkupplungsgetriebe . . . . . . . . . . . . 203
siehe Ereignisspeicher . . . . . . . . . . . . . . . 325 elektrische Außenspiegel . . . . . . . . . . . . . 122
Fehlersuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 335 elektrische Fensterheber . . . . . . . . . . . . . . 62
Felgen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 309 Katalysator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 333
Kennzeichnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 309 Klimaanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 248
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 298 Parklenkassistent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232
verschraubte Felgenringe . . . . . . . . . . . . 309 ParkPilot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226, 227
verschraubte Zierelemente . . . . . . . . . . . 309 Radioempfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330
Regen-Lichtsensor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118

388 Stichwortverzeichnis
Reifenkontrollsystem . . . . . . . . . . . . . . . . 239 Getränkehalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 184
Wegfahrsperre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191 Getränkeflaschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 184
Fußmatten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198 hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185
Fußraumlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Mittelkonsole vorn . . . . . . . . . . . . . . . . . . 184
Gewichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130

G Glatteiswarnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Glühlampenwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . 363
G 12 plus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 283 Checkliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 365
G 12 plus-plus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 283 im Frontscheinwerfer (Halogen-H4) . . . . . 366
G 13 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 282 im Frontscheinwerfer (Halogen-H7) . . . . . 367
Gang einlegen im Stoßfänger vorn . . . . . . . . . . . . . . . . . 369
automatisches Getriebe . . . . . . . . . . . . . . 200 im Xenon-Frontscheinwerfer . . . . . . . . . . 368
Schaltgetriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199 Kennzeichenleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . 372
Gangempfehlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203 Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 364
Gasbetrieb Rückleuchte ausbauen . . . . . . . . . . . . . . 370
Autogas (LPG) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269 Rückleuchte einbauen . . . . . . . . . . . . . . . 370
Rückleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 370, 371
Gasentladungslampen . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Seitenblinklicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 372
Gasgeruch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 268, 270
vorbereitende Handlungen . . . . . . . . . . . . 365
Gegenlenkunterstützung
C tf

GRA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 236
Lenkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 220
bedienen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237
Gepäckraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
O or

Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 236
ausziehbarer Ladeboden . . . . . . . . . . . . . 151
no

Gummidichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 298
N d

Gepäckraumabdeckung . . . . . . . . . . . . . . 148
Gurtaufrollautomat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Gepäckraumleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Gurtbandverlauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
FI is

Leiterklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
Netztrennwand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149 Gurthöheneinstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Gurtkraftbegrenzer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
D tri

Trennwand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150
Gepäckraumabdeckung Gurtstraffer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
EN b

Gepäckraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148 Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84


Gepäckraumklappe Service und Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . 84
siehe Heckklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . 47, 56
H
TI utio

Gepäckstücke verstauen . . . . . . . . . . . . . . 124


Gepäckträger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
Handbremse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207
AL n!

Geräusche
Handschuhfach
Autogas tanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 263
Leuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
bremsunterstützende Systeme . . . . . . . . 213
siehe Ablagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
Erdgas tanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262
Handy
Motor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194, 267
Verwendung ohne Außenantenne . . . . . . 326
Regeneration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 334
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 316 Hebebühne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 327
Standheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 256 Heckklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Geruch entriegeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47, 57
Gas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 268, 270 mit offener Klappe fahren . . . . . . . . . . . . . 129
öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Gesamtgewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Gesamtkilometerzähler . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
verriegeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47, 57
Geschwindigkeitskennbuchstabe . . . . . . . 319 Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Geschwindigkeitsregelanlage . . . . . . . . . . 236 Heckscheibenbeheizung . . . . . . . . . . 245, 247
siehe GRA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 236
Heiz- und Frischluftsystem
Gespanngewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 173 Bedienungselemente . . . . . . . . . . . . . . . . 246
Gespannstabilisierung . . . . . . . . . . . . . . . . 166 siehe auch Klimaanlage . . . . . . . . . . . . . . 243
Gespeicherte Informationen in den Steuer- Hochdruckreiniger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292
geräten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 324
[Link].00

Höchstgeschwindigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Hupe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Stichwortverzeichnis 389
I Funktionsstörung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 248
Klimaanlage (manuell) . . . . . . . . . . . . . . . 244
Identifizierungsnummer . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Luftaustrittsdüsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 248
Im Notfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 337 Standheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 252
Checkliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 337 Umluftbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 249
Feuerlöscher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 341 Klimaanlage (manuell)
Pannenfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 337 siehe Klimaanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
sich selbst und das Fahrzeug absichern . 337 Kombi-Instrument . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
siehe Erste-Hilfe-Set . . . . . . . . . . . . . . . . 338 Anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Verbandspäckchen . . . . . . . . . . . . . . . . . 338 Beleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Warnblinkanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 337 Display . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18, 19
Warndreieck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 340 Instrumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Innenleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Innenraumüberwachung . . . . . . . . . . . . . . . . 50 Menüs bedienen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Innenspiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121 Menüstruktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Instrumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Service-Intervall-Anzeige . . . . . . . . . . . . . . 21
Instrumententafel Symbole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Airbag-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85, 304 Warnleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 304 Kombinierte Kopf- und Seitenairbags
siehe Airbag-System . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
C tf

ISOFIX . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
siehe Kindersitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94 Komfortblinken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
O or

Komfortfunktionen
no

umprogrammieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . 325
K
N d

Komfortöffnen
Katalysator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 333 elektrische Fensterheber . . . . . . . . . . . . . . 62
FI is

Funktionsstörung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 333 Komfortschließen


Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332 elektrische Fensterheber . . . . . . . . . . . . . . 62
D tri

Kick-down-Einrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . 202 Konformitätserklärung . . . . . . . . . . . . . . . . 331


Kilometerzähler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
EN b

Kontrollen beim Tanken . . . . . . . . . . . . . . . 264


Kinder im Fahrzeug befördern . . . . . . . . . . . 95 Kontrollleuchte
Checkliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95 Abgasreinigungsanlage . . . . . . . . . . . . . . 332
Kindersicherung Airbag-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
TI utio

Schiebetür(en) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54 Bremsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206


Kindersitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94 Bremsbelagsverschleißanzeige . . . . . . . . 206
AL n!

Airbag-Aufkleber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98 Bremse treten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206


auf dem Beifahrersitz . . . . . . . . . . . . . . . . . 97 Dieselpartikelfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332
auf der dritten Sitzreihe . . . . . . . . . . . . . . . 99 ESC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206
auf der zweiten Sitzreihe . . . . . . . . . . . . . . 99 Fahrzeugschlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Befestigungssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . 97 Funk-Fernbedienung (Standheizung) . . . 253
Beifahrer-Frontairbag abschalten . . . . . . . 90 Glühlampenwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . 364
Gewichtsklassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96 GRA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 236
ISOFIX Kindersitz auf der Rücksitzbank . . 99 Katalysator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332
Kinder im Fahrzeug befördern . . . . . . . . . . 95 Kraftstoffvorrat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258
Kindersitzbefestigung . . . . . . . . . . . . . . . . . 97 Licht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
mit arretierbarem Sicherheitsgurt befestigen .99 . Motorkühlmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281
mit Befestigungsgurt Top Tether befestigen .102 . Motorölsensor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276
mit ISOFIX befestigen . . . . . . . . . . . . . . . 101 Motorölstand prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . 276
mit Sicherheitsgurt befestigen . . . . . . . . . . 99 Motorsteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332
Norm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96 Motor und Zündung . . . . . . . . . . . . . . . . . 192
Kleiderhaken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183 Reifenkontrollsystem . . . . . . . . . . . . . . . . 239
Klemmgurte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127 Schalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
Klimaanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243 Scheibenwaschwasserstand . . . . . . . . . . . 114
Bedienungselemente . . . . . . . . . . . . . . . . 244 Sicherheitsgurte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
Besonderheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244 Start-Stopp-System . . . . . . . . . . . . . . . . . 221
Betriebshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 247 Tanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258
Climatronic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244 Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 247 Zentralverriegelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

390 Stichwortverzeichnis
Kontrollleuchtenübersicht . . . . . . . . . . . . . . 15 Leuchtweitenregulierung . . . . . . . . . . . . 11, 110
Kopfairbags dynamische Leuchtweitenregulierung . . . . 110
siehe Airbag-System . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 Licht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
Kopfstütze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69, 70 Abbiegelicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Kraftbegrenzung Abblendlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
elektrische Fensterheber . . . . . . . . . . . . . . 63 ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265 AUTO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
Autogas (LPG) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269 beidseitiges Dauerparklicht . . . . . . . . . . . 108
Benzin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265 Beleuchtung des Kombi-Instruments . . . . . 111
Diesel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 266 Blinkerhebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Erdgas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 268 Coming home . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Dauerfahrlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
Kraftstoffverbrauch
einschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Was erhöht ihn? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 333
Fernlichthebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
wirtschaftlich fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
Kraftstoffvorratsanzeige . . . . . . . . . . . . . . . 258
Gasentladungslampen . . . . . . . . . . . . . . . 107
Autogas (LPG) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258
Innenleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Benzin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258
Instrumentenbeleuchtung . . . . . . . . . . . . . 110
Diesel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
Erdgas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258
Leaving home . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
C tf

Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258
Leseleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Kugelkopf Leuchtweitenregulierung . . . . . . . . . . . . . . 110
O or

abnehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162 Lichtschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107


no

anbringen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160
N d

Nebelleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
montieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160 Parklicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
vorspannen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160
FI is

Schalterbeleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
Kühlmittel Standlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
siehe Motorkühlmittel . . . . . . . . . . . . . . . . 281
D tri

Tagfahrlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
Kunststofffenster Warntöne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
EN b

reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 304 Xenonlampen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107


Lichtmaschine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
L Liegenbleiben
Fahrzeug absichern . . . . . . . . . . . . . . . . . 337
TI utio

Lack konservieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 296


Luftaustrittsdüsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 248
Ladeboden
AL n!

ausziehbar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Ladegut verstauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125 M
Lampen auswechseln Mechanische Fensterheber . . . . . . . . . . . . . 61
siehe Glühlampenwechsel . . . . . . . . . . . . 363 MEDIA-IN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180
Laufrichtungsgebundene Reifen . . . . . . . . 319 Mittelarmlehne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
Leaving-Home-Funktion . . . . . . . . . . . . . . . 109 Mittelkonsole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12, 13
Leergewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130 Mobiltelefon
Leiterklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152 Verwendung ohne Außenantenne . . . . . . 326
Lenkrad Motor
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71 einfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 320
Schaltwippen (Tiptronic) . . . . . . . . . . . . . . 201 Geräusche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194
Lenkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219 unrunder Motorlauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265
einseitiges Ziehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 313 Motordaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
elektromechanisch . . . . . . . . . . . . . . . . . . 220 Motorkennbuchstabe
Gegenlenkunterstützung . . . . . . . . . . . . . 220 bestimmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219 Motorkühlmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281
Lenksäulenverriegelung . . . . . . . . . . . . . . 220 Einfüllöffnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 283
Servolenkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 220 G11 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 282
[Link].00

vibrieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 313 G12 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 282


Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219 G 12 plus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 282
Leseleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 G 12 plus-plus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 282
G 13 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 282

Stichwortverzeichnis 391
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281 Fenster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Kühlmittelstand prüfen . . . . . . . . . . . . . . . 283 Flügeltüren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 283 Heckklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Spezifikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 282 Schiebefenster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Temperaturanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . 281 Schiebetür . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281 Türen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276 Oktanzahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265
Einfüllöffnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 278 Öl
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276 siehe Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276
Messstab . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 278 Ölmessstab . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 278
Motorölstand prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . 278 Ölstand prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 278
nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 278
On-Board-Diagnostic System (OBD) . . . . . 325
Spezifikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 277
Optisches Parksystem . . . . . . . . . . . . . . . . 227
Verbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 280
mit Rundumanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . 229
Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276
Wechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 280 Optisches Parksystem mit Rundumanzeige .229 .
Motorraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 271
Fahrzeugbatterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 286 P
Motorkühlmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281
Paniktaste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276
C tf

Pannenfall
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 299
Fahrzeug absichern . . . . . . . . . . . . . . . . . 337
O or

vorbereitende Handlungen . . . . . . . . . . . . 274


Wasserkasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 299 Pannenset . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 356
no

Bestandteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 357
N d

Motorraumklappe
Kontrolle nach 10 Minuten . . . . . . . . . . . . 359
öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274
FI is

mehr als ein Reifen beschädigt . . . . . . . . 356


schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274
Nichtverwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 356
Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273
Reifen abdichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 358
D tri

Motorsteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332
Reifen aufpumpen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 358
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332
EN b

vorbereitende Handlungen . . . . . . . . . . . . 358


Motorstörung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332
Park Assist . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
Motor und Zündung . . . . . . . . . . . . . . . 191, 194
Parkdistanzkontrolle
12-Volt-Steckdosen . . . . . . . . . . . . . . . . . 188
siehe ParkPilot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
TI utio

Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192
Parken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205, 208
Motor anlassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193
Parklenkassistent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
AL n!

nicht berechtigter Fahrzeugschlüssel . . . 192


vorglühen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193 Abbruch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 233
Wegfahrsperre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195 ausparken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 234
Zündschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192 automatischer Abbruch . . . . . . . . . . . . . . 234
Bremsunterstützung . . . . . . . . . . . . . . . . . 234
ein- oder ausschalten (ausparken) . . . . . 234
N ein- oder ausschalten (einparken) . . . . . . 233
Nachträglicher Einbau einparken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 233
Autotelefon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 324 Funktionsstörung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232
Funkgerät . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 324 Hochdruckreiniger verwenden . . . . . . . . . 292
Nebelleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107 Vorbereitungen zum Einparken . . . . . . . . 233
vorzeitig Beenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . 233
Netztrennwand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149
Parklicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
Neue Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 309
ParkPilot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
Neuer Motor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 320
bedienen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226
Notbremsanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 338
bei Anhängerbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . 227
Notschließen oder -öffnen . . . . . . . . . . . . . 342 Funktionsstörung . . . . . . . . . . . . . . . 226, 227
Fahrertür . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 342 Hochdruckreiniger verwenden . . . . . . . . . 292
Wählhebel notentriegeln . . . . . . . . . . . . . 343 optisches Parksystem . . . . . . . . . . . 227, 229
Partikelfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 334
O Pedale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68, 198
Öffnen Pflegen
Fahrzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47, 48 siehe Fahrzeugpflege . . . . . . . . . . . . . . . 290

392 Stichwortverzeichnis
Physikalisches Prinzip eines Frontalunfalls 77 Radschrauben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 351
Polieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 296 Rad wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 355
Pollenfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243 vorbereitende Handlungen . . . . . . . . . . . . 351
Problemsuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 335 Ratschengurte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128
Profiltiefe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 312 Regen-Lichtsensor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
Funktionsstörung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
Regeneration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 334
R Reifen
Radabdeckungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 347 siehe Räder und Reifen . . . . . . . . . . . . . . 306
Abdeckkappen der Radschrauben . . . . . . 349 Reifenfülldruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 311
Radmittenblende . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 347 Notrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 311
Radvollblende . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 348 prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 311
Räder und Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 306 Reserverad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 311
ältere Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 308 Reifenkontrollanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . 241
asymmetrische Reifen . . . . . . . . . . . . . . . 319 Reifen ersetzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 310
ausgewechseltes Rad verstauen . . . . . . . 314 Reifenkontrollsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . 239
Beschädigungen vermeiden . . . . . . . . . . 308 Funktionsstörung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239
einfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 310 Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239
eingedrungene Fremdkörper . . . . . . . . . . 313 Reifenfülldruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 311
C tf

Felgen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 309
Reifenkontrollsysteme
Geschwindigkeitskennbuchstabe . . . 318, 319
Reifenkontrollanzeige . . . . . . . . . . . . . . . 241
O or

Kennzeichnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 317
Reifenreparaturset
no

laufrichtungsgebundene Reifen . . . . 308, 319


siehe Pannenset . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 356
N d

mehr als ein Reifen beschädigt . . . . . . . . 350


neue Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 310 Reifenschäden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 313
FI is

Profiltiefe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 312 Reifenverschleiß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 313


Räder auswuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 313 Reinigen
D tri

Räder tauschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 308 siehe Fahrzeugpflege . . . . . . . . . . . . . . . 290


Radstellungsfehler . . . . . . . . . . . . . . . . . . 313 Reisemodus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
EN b

Rad wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 350 Reparaturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 320, 322


Reifen-Identifikationsnummer (TIN) . . . . . 317 Airbag-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 323
Reifenbeschriftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 317 Aufkleber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 329
TI utio

Reifen ersetzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 310 Frontscheibe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 323


Reifenfülldruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 311 Hebebühne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 327
Reifen lagern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 308 Schilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 329
AL n!

Reifenschäden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 313 Reservekanister . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 257


Reifenverschleiß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 313 Reserverad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 314
Reserverad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 314 Fahrhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 314
Schneeketten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 316 herausnehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 314
Seriennummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 317
Rücknahme von Altfahrzeugen . . . . . . . . . 331
technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 317
Rückspiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
Traglast der Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 319
Umgang mit Rädern und Reifen . . . . . . . 307
Unwucht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 313 S
Ventilkappen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 312
SAFE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195
Verschleißanzeiger . . . . . . . . . . . . . . . . . 312
SAFE-Verriegelung
Winterreifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 315
Safesicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Radioempfang
SAFELOCK
Antenne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330
Safesicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Funktionsstörung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330
Safesicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Radschrauben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 350, 351
Abdeckkappen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 349 Salzwasserdurchfahrten . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Anzugsdrehmoment . . . . . . . . . . . . . . . . . 352 Schadstofffilter
siehe Pollenfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
[Link].00

Radwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 350
Fahrzeug anheben . . . . . . . . . . . . . . . . . . 353 siehe Staubfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
mehr als ein Reifen beschädigt . . . . . . . . 350 Schalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196
nach dem Radwechsel . . . . . . . . . . . . . . . 355 automatisches Getriebe . . . . . . . . . . . . . . 200
Gang einlegen (automatisches Getriebe) 200

Stichwortverzeichnis 393
Gang einlegen (Schaltgetriebe) . . . . . . . . 199 Schneeketten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 316
Gangempfehlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203 Allradantrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 316
mit der Tiptronic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 201 Schraubenschlüssel-Symbol . . . . . . . . . . . . 21
Schaltgetriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199 Schubladen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183
Wählhebel notentriegeln . . . . . . . . . . . . . 343 Seitenairbags
Warn- und Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . 197 siehe Airbag-System . . . . . . . . . . . . . . 91, 92
Schaltgetriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196 Service-Intervall-Anzeige
siehe auch Schalten . . . . . . . . . . . . . . . . . 196 Inspektion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Schaltwippen Ölwechsel-Service . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Tiptronic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 201 Service-Meldung abfragen . . . . . . . . . . . . . . 21
Scheibenwascher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114 Servicestellung der Frontscheibenwischer 117
beheizbare Scheibenwaschdüsen . . . . . . . 116
Sicherheitsausstattungen . . . . . . . . . . . . . . 88
Scheibenwaschwasser
Sicherheitsgurte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
ablegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
anlegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
arretierbarer Sicherheitsgurt . . . . . . . . . . . 80
Reinigungsmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
Checkliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Scheibenreiniger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
Gurtaufrollautomat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Scheibenwischer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114 Gurtbandverlauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
C tf

beheizbare Waschdüsen . . . . . . . . . . . . . . 116 Gurthöheneinstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . 83


Besonderheiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116 Gurtkraftbegrenzer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
O or

Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116 Gurtstraffer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83


no

Regen-Lichtsensor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117 Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76


N d

Scheibenwischerblatt anheben . . . . . . . . . 117 nicht angelegt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78


Scheibenwischerblatt wegklappen . . . . . . . 117 reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 305
FI is

Scheibenwischerhebel . . . . . . . . . . . . . . . . 115 Umgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80


Scheinwerfer-Waschanlage . . . . . . . . . . . . 116 verdrehter Gurt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
D tri

Servicestellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117 Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76


Scheibenwischerblätter
EN b

Sicherheitsgurte schützen . . . . . . . . . . . . . . 79
auswechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . 294, 295
Sicherungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 360
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 294
auswechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 362
Scheinwerfer durchgebrannte Sicherung erkennen . . . . 362
TI utio

Auslandsfahrten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 Farbkennzeichnung . . . . . . . . . . . . . . . . . 361


Reinigungsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116 Sicherungskasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 361
AL n!

Reisemodus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 Vorbereitungen zum Auswechseln . . . . . . 362


Schiebefenster Sitz
öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
Schiebetür(en) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53 vorklappen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
Kindersicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54 zurückklappen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
öffnen und schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . 54 Sitzbank
Schilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 329 ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147
Schließen einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147
Fahrzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47, 48 Sitzbezüge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 300
Fenster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 Alcantara reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 301
Flügeltüren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 Checkliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 301
Heckklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 Kunstleder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 304
Schiebefenster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 Naturleder pflegen und reinigen . . . . . . . . 303
Schiebetür . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54 Polsterstoff reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . 301
Türen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 Stoffverkleidung reinigen . . . . . . . . . . . . . 301
Schlösser enteisen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 298 Umgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 301
Schlüssel Umgang mit Sitzbezügen . . . . . . . . . . . . . 301
siehe Fahrzeugschlüssel . . . . . . . . . . . . . . 42 Sitzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Schlüsselschalter Anzahl der Sitzplätze . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Beifahrer-Frontairbag abschalten . . . . . . . 90 Kopfstütze ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Schnee entfernen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 293 Kopfstütze einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Kopfstütze einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . 69

394 Stichwortverzeichnis
Lenkradposition einstellen . . . . . . . . . . . . . 71 Steuergeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 324
richtige Sitzposition . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 umprogrammieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . 325
Sitzheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73 Störungssuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 335
Vordersitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68 Stützlast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157, 167
zweite Sitzreihe . . . . . . . . . . . . . . . . 144, 145 Anhänger beladen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164
Sitzfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73 Symbole
Sitzheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73 siehe Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Sitzlehne siehe Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
vorklappen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144, 146 Systeme
zurückklappen . . . . . . . . . . . . . . . . . 144, 146 Abbiegelicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Sitzplätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 ABS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211
Sitzposition Antiblockiersystem (ABS) . . . . . . . . . . . . . 211
falsche Sitzposition . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 Antriebsschlupfregelung . . . . . . . . . . . . . 213
Sonnenblenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113 Antriebsschlupfregelung (ASR) . . . . . . . . 212
Sonnenschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113 ASR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212, 213
automatische Fahrlichtsteuerung . . . . . . . 108
Spannbänder
BAS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212
Klemmgurte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
Berganfahrassistent . . . . . . . . . . . . . . . . . 223
Ratschengurte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128
Bremsassistent (BAS) . . . . . . . . . . . . . . . 212
Spanngurt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
C tf

EDS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212
Spannvorrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127 Einparkhilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
O or

Speicherung von Fahrzeugdaten . . . . . . . . 324 elektronische Differenzialsperre (EDS) . . 212


Sperrtaste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200
no

elektronisches Stabilisierungsprogramm
N d

Spiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120 (ESC) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211


Außenspiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122 ESC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211
FI is

Innenspiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121 Geschwindigkeitsregelanlage . . . . . . . . . 236


Komfortfunktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122 GRA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 236
D tri

nicht einsehbarer Bereich . . . . . . . . . . . . 120 optisches Parksystem . . . . . . . . . . . 227, 229


Spiegel anklappen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122 Park Assist . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
EN b

synchrone Spiegeleinstellung . . . . . . . . . 122 Parklenkassistent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231


toter Winkel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120 ParkPilot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
Spurweite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 Reifenkontrollanzeige . . . . . . . . . . . . . . . 241
TI utio

Standheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 252 Reifenkontrollsysteme . . . . . . . . . . . . . . . 239


aktivieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255 Start-Stopp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 222
XDS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212
AL n!

ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 253
automatische Abschaltung . . . . . . . . . . . . 259
Batterie ersetzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254
Besonderheiten . . . . . . . . . . . . . . . . 253, 256
T
Betriebshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255 Tageskilometerzähler . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
einschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 253 Tagfahrlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
Funk-Fernbedienung . . . . . . . . . . . . . . . . 253 Tanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 257
Klimaanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 252 an der Tankstelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 257
programmieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255 Autogasanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258
Reichweite Funk-Fernbedienung . . . . . . . 254 Autogas (LPG) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262
Winterbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 252 Benzinkraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260
Standlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107 Dieselkraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260
Start-Stopp-System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 222 E10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 265
bei Anhängerbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . 157 Erdgas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261
Erdgasanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258
Starthilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 374
falsch tanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258
durchführen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 375
Kontrollen beim Tanken . . . . . . . . . . . . . . 264
Starthilfekabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 375
Kontrollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258
Staubfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260
Stautaschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152 Kraftstoffvorratsanzeige . . . . . . . . . . . . . . 258
[Link].00

Steckdosen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188 Tankklappe


12-Volt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188 siehe Tankverschluss . . . . . . . . . . . . 261, 262
Anhänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163
Steinschlag beheben (Hinweis) . . . . . . . . . 323

Stichwortverzeichnis 395
Tankverschluss Ratschengurte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128
Autogas (LPG) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262 siehe Anhänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
Benzin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260 Trägersystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156
Diesel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260 Trennwand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150
Erdgas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261 Verzurrösen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260, 261, 262 Verzurrschienen an den Seitenwänden . . 126
schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260, 261 Verzurrschienen auf dem Boden . . . . . . . 127
Technische Änderungen . . . . . . . . . . . . . . . 322 Treadwear . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 317
Aufkleber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 329 Trennwand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150
Hebebühne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 327 Triebwerkunterschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Schilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 329 Türen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 notschließen oder -öffnen . . . . . . . . . . . . 342
Abmessungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Achslasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130 Türfeststeller . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Anhängelast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167
Türöffnungshebel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6, 9
Dachlast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156
Türschließzylinder enteisen . . . . . . . . . . . . 298
Fabrikschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Fahrleistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Typschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Fahrzeugdatenträger . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Füllmengen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119, 263 U
C tf

Gesamtgewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Übersicht
O or

Gespanngewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 173
Beifahrerseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Gewichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
no

Blinker- und Fernlichthebel . . . . . . . . . . . 106


N d

Höchstgeschwindigkeit . . . . . . . . . . . . . . . 36
Dachhimmel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Hubraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Fahrerseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
FI is

Leergewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Fahrertür . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Leistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Frontansicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
D tri

Motordaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Heckansicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Motorölspezifikation . . . . . . . . . . . . . . . . . 277
Instrumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
EN b

Reifenfülldruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 311
Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Spurweite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Menüstruktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Stützlast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157, 167
oberer Teil der Mittelkonsole . . . . . . . . . . . 12
Typschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
TI utio

Seitenansicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Wendekreis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
unterer Teil der Mittelkonsole . . . . . . . . . . . 13
Teileersatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 320, 321
AL n!

Warnleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Temperaturanzeige
Uhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Außentemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Umluftbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 249
Motorkühlmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281
ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 249
TIN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 317
Funktionsweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 249
Tiptronic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 201 vorübergehend abschalten . . . . . . . . . . . 249
Tire Mobility Set Umprogrammieren von Steuergeräten . . . 325
siehe Pannenset . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 356
Umrüstungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 322, 329
Traction . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 318
Umweltbewusst fahren . . . . . . . . . . . . . . . . 216
Traglast der Reifen . . . . . . . . . . . . . . . 318, 319
Unfalldatenspeicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . 325
Transportieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
Unterbodenschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 298
Anhängelast . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167
Anhänger beladen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164
Dachgepäckträger . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154 V
Fahrhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130 Ventilkappen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 312
Gepäckstücke verstauen . . . . . . . . . . . . . 124
Verbandskasten
Klemmgurte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
siehe Erste-Hilfe-Set . . . . . . . . . . . . . . . . 338
Ladegut verstauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Leiterklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152 Verbandspäckchen
mit einem Anhänger fahren . . . . . . . . . . . 165 siehe Erste-Hilfe-Set . . . . . . . . . . . . . . . . 338
mit geöffneten Flügeltüren fahren . . . . . . 129 Verbraucherabschaltung . . . . . . . . . . . . . . 289
mit geöffneter Heckklappe fahren . . . . . . 129 Verbraucherinformationen . . . . . . . . . . . . . 329
Netztrennwand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149

396 Stichwortverzeichnis
Verkauf des Fahrzeugs . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Warntöne
in andere Länder / Kontinente . . . . . . . . . 330 Licht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Vermeintlicher Fehler . . . . . . . . . . . . . . . . . 335 nicht angelegter Gurt . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
Verriegeln Warn- und Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . 15
nach Airbag-Auslösung . . . . . . . . . . . . . . . 46 Warnweste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 340
von außen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 Waschanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291
Verschleißanzeiger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 312 Waschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 290
Verschrottung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 331 mit Hochdruckreiniger . . . . . . . . . . . . . . . 292
Verzurrösen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125 von Hand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291
Verzurrschienen an den Seitenwänden . . . 126 Was geschieht mit nicht angegurteten Fahr-
Verzurrschienen auf dem Boden . . . . . . . . 127 zeuginsassen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Spanngurt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127 Was ist wenn? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 335
Volkswagen Informationssystem . . . . . . . . . 23 Wasserdurchfahrten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 Wasserkasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 299
Menüstruktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 Wegfahrsperre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195
Vollbremsung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 338 Funktionsstörung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
Vorbereitende Handlungen Wendekreis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Fahrzeugbatterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287 Werkzeug
Glühlampenwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . 365 siehe Bordwerkzeug . . . . . . . . . . . . . . . . 344
C tf

im Motorraum arbeiten . . . . . . . . . . . . . . . 274 Winterbetrieb


Motorkühlmittel nachfüllen . . . . . . . . . . . . 283
O or

Anhängerbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
Motorkühlmittelstand prüfen . . . . . . . . . . . 283 beheizbare Scheibenwaschdüsen . . . . . . . 116
no
N d

Motoröl nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 278 Filtervorwärmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267


Motorölstand prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . 278 Frostschutzmittel für Scheibenwaschwas-
FI is

Pannenset . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 358 ser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119


Radwechsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 351 Kraftstoffverbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217
D tri

vor jeder Fahrt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Menüeinstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28


Vor der Fahrt zum Fachbetrieb . . . . . . . . . . 335 Profiltiefe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 312
EN b

Vorglühen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193 Reifenfülldruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 311


Salzschlieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
Scheibenwaschwasserbehälter . . . . . . . . . 119
W Scheinwerferreinigungsanlage . . . . . . . . . . 116
TI utio

Wachsrückstände entfernen . . . . . . . . . . . 293 Schneeketten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 316


Wagenheber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 350 Spiegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
AL n!

Wählhebelsperre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200 Standheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 252


Warnblinkanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 337 Winterdiesel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267
Winterreifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 315
Warndreieck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 340
Im Notfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 340 Winterdiesel
Unterbringung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 340 siehe Diesel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267
Warnleuchte Winterreifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 315
Bremsanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206 Allradantrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 315
Bremse treten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206 Geschwindigkeitsbegrenzung . . . . . . . . . 315
Fahrzeugbatterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287 Wirtschaftlich fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
Flügeltür . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Generator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Heckklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
287
56
X
Motorkühlmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281 XDS
Motoröldruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276 siehe elektronische Differenzialsperre
Motorraumklappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273 (EDS) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212
Schalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197 Xenonlampen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Sicherheitsgurte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
Start-Stopp-System . . . . . . . . . . . . . . . . . 221 Z
[Link].00

Türen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Zeituhr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Zentralverriegelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

Stichwortverzeichnis 397
Zentralverriegelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45 Zündschloss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192
Beschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46 Abzugssperre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193
Diebstahlwarnanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 nicht berechtigter Fahrzeugschlüssel . . . 192
Einzeltüröffnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46 Zündschlüssel
Safesicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 siehe Fahrzeugschlüssel . . . . . . . . . . . . . . 42
von außen entriegeln . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 Zündung
von außen verriegeln . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 siehe Motor und Zündung . . . . . . . . . . . . 191
von innen ent- oder verriegeln . . . . . . . . . . 48 Zusatzheizung
Warn- und Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . 45 siehe Standheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . 252
Zentralverriegelungstaste . . . . . . . . . . . . . 48
Zweite Sitzreihe . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144, 145
Zentralverriegelungstaste . . . . . . . . . . . . . . 48 Sitz ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
Zigarettenanzünder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186 Sitz einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 320, 321
Zuheizer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267
automatische Abschaltung . . . . . . . . . . . . 259
C tf
O or
no
N d
FI is
D tri
EN b
TI utio
AL n!

398 Stichwortverzeichnis

Common questions

Auf Basis von KI

Die Funktion von Airbags kann beeinträchtigt werden, wenn nicht zugelassene Felgen-Reifenkombinationen verwendet werden. Solche Änderungen können die Sensoren des Airbagsystems beeinflussen und entweder dessen Auslösung in kritischen Szenarien verhindern oder unerwartet auslösen. Daher sollten nur von Herstellern zugelassene Kombinationen verwendet werden .

Unsachgemäße Reparaturen und Änderungen können die Funktionalität und Effektivität von Sicherheitssystemen, wie dem Airbag-System, beeinträchtigen, was zu Unfällen führen kann. Daher sollten alle Reparaturen und Änderungen nur von Fachbetrieben durchgeführt werden, um die korrekte Funktionsweise zu gewährleisten und das Risiko von Unfällen zu minimieren .

Ältere Reifen, insbesondere solche, die älter als sechs Jahre sind, können durch physikalische und chemische Prozesse verhärten und verspröden, wodurch sie die volle Leistung nicht mehr bringen. Obwohl sie noch nicht benutzt wurden, kann ein plötzliches Luft- oder Reifenerblas zu schweren Unfällen führen. Solche Reifen sollten nur im Notfall und mit äußerster Vorsicht verwendet werden, während die Fahrweise entsprechend angepasst wird .

Ältere oder längere Zeit ungenutzte Reifen können verhärten und verspröden. Sie sollten regelmäßig auf versteckte Schäden überprüft und spätestens nach sechs Jahren ersetzt werden, um die Sicherheit zu gewährleisten. Besonders bei nassen Fahrbahnen ist die korrekte Laufrichtung wichtig, um optimale Fahreigenschaften zu erhalten .

Beim Betreiben von Funkgeräten im Fahrzeug sollte eine fachgerecht installierte Außenantenne verwendet werden, damit die elektromagnetische Strahlung innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte bleibt. Zudem sollte die Sendeleistung 10 Watt nicht übersteigen, es sei denn, das Gerät wurde von einem Fachbetrieb installiert. Ein richtig befestigtes Funkgerät ist wichtig, um Verletzungen im Falle von abrupteren Fahrtbewegungen zu vermeiden .

Die Lebensdauer von Autoreifen wird durch den Reifenfülldruck, die Fahrweise, den Umgang und die korrekte Montage beeinflusst. Eine unsachgemäße Wartung kann die Fahrsicherheit erheblich beeinträchtigen, da Reifen der einzige Kontaktpunkt des Fahrzeugs zur Straße sind. Bei zu niedrigem Reifendruck kann es zur Überhitzung kommen, was zu einem möglichen Reifenschaden führen könnte .

Die Verwendung eines Mobiltelefons ohne Anschluss an eine Außenantenne kann zu hoher elektromagnetischer Strahlung im Fahrzeug führen, die über den zulässigen Grenzwerten liegt. Dadurch könnte die Verbindungsqualität beeinträchtigt und die Strahlung auf den menschlichen Körper erhöht werden, was potenziell gesundheitsschädlich ist. Ein korrekt angeschlossenes Funkgerät ist daher empfohlen .

Volkswagen Nutzfahrzeuge empfiehlt, alle Arbeiten an Reifen oder Rädern von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen, da dieser mit speziellen Werkzeugen ausgestattet ist und die Fachkenntnisse besitzt. Es wird auch darauf hingewiesen, die Reifen regelmäßig auf Beschädigungen zu überprüfen und den Reifenfülldruck regelmäßig zu kontrollieren, um die Sicherheit und optimale Fahrzeugkontrolle zu gewährleisten .

Beim Radwechsel sollten nur Gürtelreifen gleicher Bauart und Größe an allen vier Rädern verwendet werden. Fehlende Staubkappen der Ventile müssen ersetzt und der korrekte Reifenfülldruck stets sichergestellt werden. Außerdem sollten beschädigte oder abgefahrene Reifen unverzüglich ersetzt und die Laufrichtung lauffrichtungsgebundener Reifen beachtet werden .

Reifen und Felgen, die von Volkswagen Nutzfahrzeuge freigegeben sind, sind exakt auf den jeweiligen Fahrzeugtyp abgestimmt und tragen somit entscheidend zu einer guten Straßenlage und sicheren Fahreigenschaften bei. Die Verwendung nicht freigegebener Teile kann die Sicherheit des Fahrzeugs und die Effektivität der Fahrsysteme stark negativ beeinflussen .

Das könnte Ihnen auch gefallen