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LF 01

Das Dokument beschreibt verschiedene wirtschaftliche Konzepte wie Güter, Bedürfnisse, Produktionsfaktoren und CSR. Es werden auch die Schritte zur Gründung eines Unternehmens erläutert, wie Geschäftsfähigkeit, Rechtsformen und die Erstellung eines Business Plans.

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LF_01 Klausur 29.11.

2022

Güter

Freie Güter:
- Sonnenlicht, Luft, Regenwasser, …

Wirtschaftliche (knappe) Güter:

- Sachgüter (materielle Güter)


o Produktionsgüter (Investitionsgüter)
§ Verbrauchsgüter (Benzin für LKW, Öl für Machine)
§ Gebrauchsgüter (LKW, Maschine)
o Konsumgüter
§ Verbrauchsgüter (Benzin für Privatwagen, Lebensmittel)
§ Gebrauchsgüter (privater PKW, Möbel)
- Dienstleistungen (Immaterielles Gut)
o Spedition
o Arzt, Klinik
o Steuerberater
o Versicherungen
o Banken
o Handel
o Restaurant
o Hotel
- Rechte (Immaterielles Gut)
o Patente
o Lizenzen
o Marken
o Güteabzeichen
o Wegrechte

Bedürfnisse
Bedürfnis:
Verlangen/Mangelerscheinung, unbeschränkt

Bedarf:
Mit Kaufkraft ausgestattetes Bedürfnis

Nachfrage:
Konkrete Umsetzung (Kauf)

Drei große Bedürfnisarten:

- Existenzbedürfnisse (Grundbedürfnisse)
o grundlegende/biologisch
o Nahrung, Kleidung, Wohnung
- Kulturbedürfnisse
o Verschaffen Lebensqualität
o Oft Motivation für Beruf für modische Kleidung, schöne Urlaubsreise, eigenes Auto
- Luxusbedürfnisse
o Grenzen zwischen Kultur- und Luxusbedürfnisse sind fließend
o Yacht, Schwimmbad, Champagner

Weiter Arten:

- Offene Bedürfnisse (Schuhe, Wohnung, Trinken, …)


- Versteckte Bedürfnisse (teurer Schmuck, Vollkornbrot, …)
- Materielle Bedürfnisse (Vollkornbrot, Weltreise, Haus, Schuhe, …)
- Immaterielle Bedürfnisse (Frieden, Freiheit, Bildung, Freundschaft, …)
- Individualbedürfnisse (all the above)
- Kollektivbedürfnisse (Krankenhaus, Bildung, Freundschaft)

Bedürfnisbefriedigung abhängig von:

- Höhe des Einkommens/Vermögens


- Hobbies, Freizeitinteressen, persönliche Vorlieben & Ansprüche
- Erziehungseinflüsse, Bildungsniveau, Lebensstil
- Lebensalter & Geschlecht
- Status, Image, soziales Ansehen, Gruppenzwänge

Minimal- & Maximalprinzip

Minimalprinzip:

- Ziel ist fest vorgegeben


- Möglichst minimaler Aufwand für Erreichung des Zieles
- Mittel (zum Erreichen) sind variabel
- Bsp.: Chef beauftragt Sie mit Beschaffung eines neuen Firmenwagens. Händigt Liste mit
erforderlichen Features aus-> wünscht sich einen V T6 2,0 TDI. Kosten sollen gering wie
möglich sein.
Maximalprinzip:

- Größtmöglicher Nutzen/bestmögliches Endergebnis ist das Ziel (egal wie das aussehen mag)
- Endergebnis ist variabel
- Bsp.: Chef beauftragt Sie mit Beschaffung neuer Kamera. Händigt Liste mit gewollten
Features aus -> als Limit sind 10.000 Euro angesetzt. Nun Kamera finden mit möglichst vielen
der gewollten Features.

Minimalkosten Kombination:

- Kombinationen, wie Produktionsfaktoren miteinander kombiniert werden können, um


Gesamtsumme der Kosten für Produktionsfaktoren zu minimieren
- Produktionsfaktoren:
o Arbeit (menschliche Arbeitskraft)
§ Leitende Arbeit, z.B. Manger
§ Ausführende Arbeit, z.B. Metallarbeiter
o Boden
§ Abbauboden für Erdöl, Kupfer, sonstige Boden-Schätze
§ Land- & forstwirtschaftliche Nutzflächen in Form von Anbaubauböden
§ Standortboden als Standort & Produktionsstätte für Betrieb
o Kapital (nicht Geld, sondern Ressourcen für Output eines Unternehmens)
§ Maschinen & Roboter in der Produktion
- Der Betrieb stellt den dispositiven Faktor, indem er die 3 Produktionsfaktoren im Sinne der
Unternehmensziele bestmöglich miteinander kombiniert
- Elementarfaktoren sind die ausführende Arbeit, Betriebsmittel, Werkstoffe & Boden
- Substituierbare Produktionsfaktoren:
o Können ausgetauscht werden (oft Arbeitskräfte (elementarer Produktionsfaktor
Arbeit) durch Maschinen (elementarer Produktionsfaktor Kapital)), um langfristig
Kosten zu sparen
- Komplementäre Produktionsfaktoren:
o Ergänzen sich gegenseitig (Bsp.: Gabelstapler (Kapital) benötigt einen Fahrer (Arbeit)
- Limitationale Produktionsfaktoren:
o Nicht austauschbar (Bsp.: Designer (Arbeit) bei Autoentwicklung)
CSR-Konzept/Nutzen

- Corporate Social Responsibility


- Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen im Sinne eines nachhaltigen für
Wirtschaftens (Bundesministerium für Arbeit und Soziales)
o Soziale, ökologische & ökonomische Aspekte (Bsp.: mitarbeiterorientiere
Personalpolitik, Umweltschutz, …)
- Nicht gesetzlich vorgeschrieben
- „Greenwashing“ soll so verhindert werden
- Ziele:
o Ökologie:
§ Erhaltung der Ökosysteme
§ Schonung natürlicher Ressourcen
§ Klimaschutz
o Ökonomie:
§ Verantwortungsvoller Umgang mit Finanzen -> langfristige finanzielle
Stabilität
o Soziales:
§ Faire Einkommensverteilung
§ Chancengleichheit
§ Ausgewogene Work-Life-Balance
- Nutzen:
o Auswirkung auf Außenwahrnehmung eines Unternehmens & seine
Koopertionsfähigkeit
o Chance mehr Umsatz zu generieren & gleichzeitig Kundenloylaität zu steigern
o Mitarbeitermotivation kann erhöht werden => Arbeitsproduktivität => geringere
Mitarbeiterfluktuation => mehr Umsatz
- Innerer Verantwortungsbereich:
o Beinhaltet nur CSR-Aktivitäten die eng mit internen Prozessen eines Unternehmens
zusammenhängen
o Ethischen Charakter & sind in täglich gelebten Unternehmenskultur verankert
o Eigentliche Geschäftstätigkeit & Streben nach Gewinn sind zweitrangig
- Mittlerer Verantwortungsbereich:
o … die sich ins Kerngeschäft integrieren als auch Bereiche Gesellschaft & Umwelt
prägen
o Bsp.: gute Lieferkette eines Unternehmens
- Äußerer Verantwortungsbereich:
o … das über tatsächliche Geschäftstätigkeit hinausgehende Engagement von
Unternehmen
o Bsp.: regelmäßige Spenden, Sponsoring, Stiftungen

Gründung eines Unternehmens


Geschäftsfähigkeit

Kaufmanns-Arten

Handelsregister

Rechtsformen

Business Plan

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