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1 Einführung Und Grundbegriffe: 1.1 Allgemeines

Das Dokument beschreibt die verschiedenen Lasten und Beanspruchungen, die auf Bauwerke einwirken können. Es erklärt grundlegende Begriffe der Tragwerkslehre wie Druck, Zug, Biege- und Torsionsbeanspruchung und geht auf die Berechnung dieser Einwirkungen sowie die Nachweise für die Standsicherheit ein.

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1 Einführung Und Grundbegriffe: 1.1 Allgemeines

Das Dokument beschreibt die verschiedenen Lasten und Beanspruchungen, die auf Bauwerke einwirken können. Es erklärt grundlegende Begriffe der Tragwerkslehre wie Druck, Zug, Biege- und Torsionsbeanspruchung und geht auf die Berechnung dieser Einwirkungen sowie die Nachweise für die Standsicherheit ein.

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1

1 Einführung und Grundbegriffe


1

1.1 Allgemeines Der Tragwerksentwurf eines Gebäudes und die


darauf beruhenden räumlich-geometrischen
Bei der planerischen Lösung von Bauaufgaben Strukturen und Materialentscheidungen bildet
besteht zwischen gestalterischen, funktiona- die Voraussetzung für die meisten weiterführen-
len, konstruktiven, bauphysikalischen und bau- den Entscheidungen. Das Tragwerkskonzept stellt
stoffspezifischen Aspekten sowie ökonomischen somit die entscheidende Grundlage für sinnfällige
Rahmenbedingungen und ökologischen Zusam- und materialgerechte Festlegungen z. B. für Fas-
menhängen eine enge gegenseitige Abhängig- saden, Innenraumkonzepte und viele bautechni-
keit. Im Planungsprozess werden gleichzeitig sche und bauphysikalische Anforderungen dar.
komplexe Handlungsabläufe bei der Bauausfüh- Alle auftretenden vertikalen und horizontalen
rung vorherbestimmt. Lasten müssen über ein räumlich steifes und
Somit stellt jeder Planungsablauf eine Kette von tragfähiges System sicher bis in den Baugrund
Entscheidungen zwischen möglichen Alterna- abgeleitet werden. Die auftretenden Lasten und
tiven mit dem Ziel dar, eine optimierte Gesamt- Beanspruchungen sowie Tagwerkssysteme und
lösung zu erreichen. -elemente werden in der Folge behandelt.
Dabei ist der planende Architekt in der Regel auf
die Mitwirkung spezialisierter Fachingenieure an- 1.2 Lasten und
gewiesen. Beanspruchungen
Technische Ausstattungen wie Sanitär-, Hei-
zungs-, Elektro-, Lüftungs- und Klimaanlagen, In einem Bauwerk werden die Bauteile bean-
Fördereinrichtungen wie Aufzüge, Rolltreppen sprucht durch:
und insbesondere alle modernen Kommunika- tEigengewicht als ständige Lasten aus den Ei-
tionseinrichtungen werden von Sonderfach- gengewichten der Baustoffe und Bauteile (Tab.
leuten geplant und in das Gesamtkonzept des 1.1),
Architekten eingebracht. Zunehmende Bedeu-
tung kommen je nach Bauaufgabe Planungen tVerkehrslasten oder auch Nutzlasten (Tab. 1.2)
der thermischen Bauphysik, der Bau- und Raum- d. h. in der Regel ruhende Belastungen durch
akustik und der Fassadenplanung zu. Dem Archi- die Nutzung des Bauwerkes z. B. durch den Auf-
tekten obliegt die Aufgabe, die Einzelaspekte der enthalt von Menschen, von Möblierung, Ma-
beteiligten Fachplaner zu koordinieren und in schinengewicht, Lagergut usw. Die rechnerisch
das Planungs- und Entwurfskonzept zu integrie- anzunehmenden Verkehrslasten enthalten je
ren. nach Nutzungsart des Bauwerks bestimmte
Sicherheitszuschläge.
Alle Planungen werden zunehmend durch stän-
dige Weiterentwicklungen von Baustoffen oder Zeitlich veränderliche Lasteinwirkungen können
durch ganz neue Baustoffe und Konstruktions- sein:
möglichkeiten beeinflusst. Diese werden im Rah-
men dieses Werkes nach Möglichkeit erwähnt, tSchneelasten, Eislasten als überwiegend ver-
doch kann ihre Beurteilung nicht Gegenstand tikal wirkende Lasten mit Berücksichtigung der
einer Baukonstruktionslehre sein. Dachneigung (Tab. 1.3),
Der immer differenzierteren, auch in den bau- tWindlasten aus Winddruck und Windsog als
aufsichtlichen Bestimmungen vorausgesetzten vorwiegend horizontal wirkende Lasten,
Kenntnis bauphysikalischer Grundregeln muss und je nach Einzelfall:
ebenso Rechnung getragen werden wie dem tdynamische Belastungen (z. B. Erschütterun-
Verständnis der wichtigsten Begriffe der Trag- gen durch Maschinenbetrieb, Verkehr, stoßar-
werkslehre. Nur so sind die Voraussetzungen für tige Belastungen aus Betriebsabläufen, Bean-
eine qualifizierte Entwurfsentwicklung, die rich- spruchungen aus Anprall- und Bremskräften
tige konstruktive Bearbeitung des gesamten Ge- von Fahrzeugen, Kranbahnen, Schwingungs-
bäudes und seiner einzelnen Bauteile gegeben. übertragungen o. Ä. sowie Erdbebenstößen),
2 1 Einführung und Grundbegriffe

Tabelle 1.1 Eigenlasten von Baustoffen und Bauteilen Tabelle 1.3 Schnee- und Eislasten auf dem Boden und
(Auszug aus DIN 1055-1) Dach nach DIN 1055-5
1
Baustoff Rohdichte Wichte Schneelastzone SK-Werte in
in g/cm3 in kN/m3 auf dem Boden kN/m2
Schwerbeton > 28 1 0,65
Beton 24 2 0,85
Stahlbeton 25 3 1,10
Leichtbeton 1,0–2,0 10,5–21,5 Schneelastzone Formbeiwerte
Porenbeton 0,1–0,8 5–9 auf dem Dach je nach Neigung = α
Mauerwerk aus 0,4 6 0 ≤ α ≤ 30° 0,8
künstlichen Steinen 0,6 8 30° ≤ α ≤ 60° 0,8 × (60° – α)/30°
0,8 10 α ≥ 60° 0
1,2 14
1,4 16
1,6 16
1,8 18 tthermische Beanspruchung infolge von Tem-
.. ..
. . peraturschwankungen oder von ungleichmäßi-
2,4 24 ger Temperatureinwirkung (z. B. bei nur einsei-
Putze mit Mörtel tiger Erwärmung und im Brandfall) und
Gipsputz 20 tSetzungen. Durch falsch beurteilte Tragfähig-
Zementputz 27
Gipsbauplatten 9
keit des Baugrundes, durch ungleichmäßige
Belastungen u. a. können Spannungen inner-
Nadelholz 5
Laubholz 7–11
halb einzelner Bauteile oder des gesamten Bau-
werks entstehen (vgl. a. Abschn. 3, Bild 3.1).
Aluminium 27
Blei 114
Kupfer 89 Diese Beanspruchungen müssen anhand der Pla-
Stahl 78,5 nungsvorhaben und entsprechend den zugrunde
Zink 72–74 zu legenden Bestimmungen (z. B. DIN 1055, DIN
Dachsteine kN/m2 EN 1990 + DIN EN 1991-1) ermittelt werden und
Betondachsteine 0,5–0,65 bilden die Grundlage für den Standsicherheits-
Tondachsteine 0,6–0,95
nachweis (statische Berechnung), s. Abschn. 1.6.

Tabelle 1.2 Nutz- oder Verkehrslasten 1.3 Grundbegriffe


(Auszug aus DIN 1055-3)
der Tragwerkslehre
Kat. kN/m2
A Wohn- und Aufenthaltsräume 1,5–2,0 Bauteile können stehen unter der Krafteinwir-
kung von
B1 Büroflächen, Arbeitsflächen, Flure 2,0
tDruck. Gedrückte Bauteile sind Druckspan-
B2 Flure in Krankenhäusern, Hotels,
Altenheimen, Küchen usw. 3,0 nungen ausgesetzt, die eine Stauchung bewir-
ken. Diese ist von der einwirkenden Kraft, dem
C Versammlungsräume nach Bestuhlungs-
und Nutzungsart 3,0–5,0 Querschnitt, der Bauteillänge und einem mate-
rialspezifischen Elastizitätsmodul für Druck ab-
D Verkaufsräume nach Größe und
Nutzungsart 2,0–5,0 hängig (Bild 1.4a). Darüber hinaus führen große
Bauteillängen bei Druckbelastungen zu zusätz-
E Fabriken, Werkstätten, Ställe, Lager,
Bibliotheken, Tribünen usw. 5,0–7,5 lichen Stabilitätsproblemen (s. Knicken).
T Treppen und Treppenpodeste 3,0–7,5 tZug. Bauteile, die einer Zugbeanspruchung
ausgesetzt werden (z. B. Spannseile), erfahren
Z Zugänge, Balkone u. Ä. 4,0
eine Zugspannung, die eine Längenänderung
H nicht begehbare Dächer = 1,0 QK in kN bewirkt. Diese ist innerhalb gewisser Grenzen
Trennwandzuschläge, abhängig von der einwirkenden Zugkraft, dem
nicht tragende Innenwände 0,8–1,2 Querschnitt und der Länge des Bauteils sowie
Weitere Angaben zu Parkhäusern, Sondernutzungen, nicht von dem materialspezifischen Elastizitätsmodul
vorwiegend ruhende Lasten, horizontale Nutzlasten s. DIN für Zug (Verhältnis von Spannung : Dehnung;
1055-3 Bild 1.4b).
1.3 Grundbegriffe der Tragwerkslehre 3

1.4a 1.4b 1.4c 1.4d 1.4e

1.4 Bauteil unter Krafteinwirkung von


a) Druck
b) Zug
c) Scheren (eingespannte Konsole)
d) Schub (eingespannte Konsole)
e) Torsion (eingespannter Balken mit Kragarm zwischen Stützen)

tScheren. Scherspannungen entstehen inner-


halb eines belasteten Bauteils, wenn Last und
Gegendruck in derselben Querschnittsfläche
(vgl. Schere!) anliegen und zwei Bauteilschich-
ten senkrecht zum Bauteilquerschnitt verscho-
ben werden (Bild 1.4c).
tSchub. Schubspannungen entstehen innerhalb
eines Bauteils, wenn Last und Gegendruck in 1.5a
derselben Querschnittsfläche wirken und zwei
Bauteilschichten im Bereich der Bauteilachse
gegeneinander verschoben werden.
Im Gegensatz zum Abscheren entstehen Span-
nungen im Längsschnitt des Bauteiles, indem
Bauteilschichten in Längsrichtung gegeneinan-
der verschoben werden (Bild 1.4d).
tTorsion (Drillung, Verdrehung) entsteht, wenn
ein Bauteilquerschnitt auf Drehung bean- 1.5b
sprucht und dabei das Kippen durch Festhalten 1.5 Materialverhalten
der Bauteilendflächen verhindert wird. In den a) elastisch 1 unbelastet
benachbarten Querschnitten werden Schub- b) plastisch 2 belastet
spannungen erzeugt (Bild 1.4e). 3 nach Belastung

Baustoffe weisen unter Einfluss äußerer Kräfte den einwirkenden Temperaturen – dauernde
spezifische Verhaltensformen auf: Formveränderungen erfahren, die aus struktu-
tElastisches Verhalten. Durch Belastungen und rellen Veränderungen der beteiligten Baustof-
Krafteinwirkungen treten – innerhalb bestimm- fe resultieren. Werden Bauteile aus derartigen
ter Grenzen – keine dauernden Verformungen Baustoffen (z. B. aus gewissen Kunststoffen,
auf. Nach Entlastung „federt” das Bauteil in sei- auch aus Stahl) schockartig belastet, können sie
ne ursprüngliche Form zurück (Bild 1.5a). – insbesondere bei niedrigen Temperaturen –
tPlastisches Verhalten. Werden die Grenzwer- durch „Sprödbruch“ zerstört werden.
te für das elastische Verhalten überschritten,
jedoch Belastungen, die zur Zerstörung führen, Durch äußere Kräfte können Bauteile oder auch
noch nicht erreicht, treten bei allen Bauteilen ganze Bauwerke verformt und in ihrer Stand-
dauernde Verformungen auf (z. B. „Verbiegen“, sicherheit beeinflusst werden. Als Auswirkungen
Bild 1.5b). kommen in Frage:
tFließen (Kriechen). Unter Langzeitbeanspru- tKippen. Ein Bauteil bzw. ein Bauwerk kippt in-
chung können Bauteile – auch abhängig von folge einer Krafteinwirkung (z. B. Wind- oder
4 1 Einführung und Grundbegriffe

1
1.8
Biegen

1.6a 1.6b
1.6 Kippen
a) Standmoment 1.9
b) Kippmoment (vgl. Bild 1.25) Gleiten

Häufigste Schadensursache für Bauschäden ist


Materialversagen durch Überschreitung der zu-
lässigen Baustofffestigkeiten.

1.4 Tragelemente
Tragelemente bilden in den verschiedensten
1.7a 1.7b 1.7c Kombinationen die geometrische Stuktur und
das konstruktive Gefüge eines Bauwerkes.
1.7 Knicken
Einen Überblick über die wichtigsten Grundtypen
a) freistehend („Pendelstütze“)
b) einseitig eingespannt
von Tragelementen zeigt Bild 1.10. Sie kommen
c) beidseitig eingespannt innerhalb von Gesamtkonstruktionen in vielfa-
chen Kombinationen untereinander vor.
Einfeldträger als einfache Träger sind Tragele-
Erddruck), wenn das resultierende Kippmoment mente über jeweils eine Öffnung mit zwei Endauf-
größer ist als das Standmoment (das Standmo- lagern (Bild 1.10a). Die erforderlichen statischen
ment ist abhängig von Bauteil- bzw. Bauwerks- Abmessungen hierfür sind vergleichsweise groß.
gewicht und Bauteilbreite) (Bild 1.6).
Durchlaufträger sind Tragelemente über meh-
tKnicken und Beulen. Schlanke, stabförmige rere Öffnungen, die zu wesentlich günstigeren
Bauteile knicken aus, flächige Bauteile (z. B. statischen Abmessungen führen, indem sie die
Wände) beulen aus, wenn sie in Längsrichtung so genannte Durchlaufwirkung über mehrere Fel-
gedrückt werden. der bzw. Auflager hinweg nutzen (Bild 1.10b). Bei
Die Knicksicherheit wird beeinflusst von der solchen Mehrfeldträgern wechseln positive Biege-
Länge und kleinsten Breite des Bauteiles, von momente (Durchbiegungen nach unten) in den
der Art des konstruktiven Anschlusses (freiste- Feldern mit negativen Biegemomenten über den
hend, einseitig oder beidseitig eingespannt, s. Stützen (Biegungen nach oben). Je nach „Last-
Abschn. 1.6) und von der Art des Baustoffes. fall“, d. h. Belastung mit durchlaufenden Stre-
Kennzeichnende Größe ist die sog. Schlankheit ckenlasten (auch aus dem Eigengewicht) oder
bzw. der Schlankheitsgrad (Bild 1.7). Teilbelastung in einzelnen Feldern, können sich
tBiegen. Ein punktuell oder linear gestütztes bei Durchlaufträgern erhebliche Entlastungen
Bauteil biegt sich zwischen den Stützungspunk- für die benachbarten Felder ergeben. Konstruktiv
ten (Auflagern) durch, wenn es quer zur Längs- muss das Verformungsverhalten solcher Träger
achse durch Lasten beansprucht wird (Bild 1.8). berücksichtigt werden (vgl. hierzu auch Bilder
tGleiten. Ein Bauteil kann – insbesondere seit- 1.13 und 1.14).
lich – verschoben werden, wenn die Verbin- In ähnlicher Weise kann die Durchlaufwirkung
dung zu anschließenden Bauteilen oder auch auch bei Deckenplatten genutzt werden. Durch
zum Baugrund nicht durch Reibung oder be- mehrseitige Auflagerung ergeben sich weitere
sondere konstruktive Maßnahmen gesichert ist Möglichkeiten für günstigere statische Abmes-
(Bild 1.9). sungen (s. Abschn. 10.1.1).
1.4 Tragelemente 5

1.10h

1.10a
1

1.10b

1.10c

1.10i
1.10d

1.10e
1.10j

1.10k

1.10f

1.10l

1.10g 1.10m
1.10 Tragelemente
a) Träger als Einfeldträger h) Stütze, Pfosten
b) Mehrfeldträger/Durchlaufträger i) Bogen
c) unterspannter Träger j) Platte
d) Fachwerkträger k) Platte mit Unterzug (Rand- bzw. Feldunterzug)
e) Spannseil l) Platte mit Überzug
f) Fachwerk mit Diagonalverband m) Tragrost/Trägerrost
g) Scheibe
6 1 Einführung und Grundbegriffe

1.11a 1.11b

1.11c 1.11d

1.11 Rahmen
a) mit eingepannten Stützen, Ecken nicht biegesteif (gelenkig) c) Dreigelenkrahmen mit biegesteifen Ecken
b) mit biegesteifen Ecken, Stützen gelenkig gelagert d) geschlossener Rahmen mit biegesteifen Ecken
(Vollrahmen)

Rahmen. In erweitertem Sinne werden auch tragen (Bilder 1.12 bis 1.14). Daraus resultieren
Rahmen als Tragelemente betrachtet. Sie beste- neben dem hierfür erforderlichen erhöhten Ma-
hen aus stab- oder scheibenförmigen Bauteilen, terialeinsatz zu Herstellung biegesteifer Eckaus-
die mit oder ohne Gelenken zusammengefügt bildungen selbst bei einfachen Systemen kom-
sind. Im Baugrund bzw. in Fundamenten können plizierte Verformungen der Gesamtkonstruktion
Rahmenstützen – ebenso wie in angrenzenden (Bild 1.14). Dabei muss beachtet werden, dass
Bauwerksteilen – eingespannt oder gelenkig an- in den schematischen Abbildungen lediglich die
geschlossen sein (Bild 1.11). Verformungen in der Rahmenebene dargestellt
In Rahmen werden Verformungen durch Bean- sind. In der Regel müssen die Beeinflussungen
spruchungen einzelner Teile über biegesteife aber auch im räumlichen Zusammenhang be-
Ecken auf die benachbarten Rahmenteile über- trachtet werden.

1.12 Rahmen
Verformungen bei horizontaler Beanspruchung
1.5 Tragwerksysteme 7

1.13a 1.13b

1.13c 1.13d
1.13 Rahmen
Verformungen bei vertikaler Beanspruchung
a) Rahmen mit eingepannten Stützen c) Dreigelenkrahmen mit gelenkig gelagerten Stützen
b) Zweigelenkrahmen mit gelenkig gelagerten Stützen d) Umlaufender Rahmen, gelenkig gelagert (Vollrahmen)

1.14a 1.14b

1.14 Bauwerk mit gitterartigem Rahmentragwerk (Stockwerksrahmen)


a) Planungszustand
b) Verformung durch Beanspruchung einzelner Bauteile (schematisch)

Zur Berechnung von Rahmentragwerken sind 1.5 Tragwerksysteme


zwar komplizierte Berechnungsverfahren nötig,
doch können sich sehr wirtschaftliche bauliche Hinsichtlich der Ausführungsart kann für Bauwer-
Lösungen durch die Verbundwirkung der betei- ke kennzeichnend sein
ligten Konstruktionselemente ergeben. tdie überwiegende Verwendung bestimmter
Baumaterialien (z. B. Ziegel, Holz, Stahlbeton,
Stahl),
tdie Herstellungsmethode (z. B. überwiegend
handwerkliche Massivbauweise, Skelett- oder
8 1 Einführung und Grundbegriffe

Fachwerkbauweise in örtlicher Herstellung Nachstehend wird ein genereller Überblick über


1 oder aus vorgefertigten Bauteilen),
tsog. Fertigbauweisen als Zusammenbau vorge-
Grundformen gegeben, und es muss im Übrigen
auf weiterführende Literatur verwiesen werden.
fertigter Bauelemente, Wandbauten (Bild 1.15). Wandbausysteme be-
tindustrialisierte Bauweisen mit komplexen, stehen aus einem Gefüge von vertikalen Wand-
„geschlossenen“ Bausystemen. und horizontalen Deckenscheiben (s. Abschn.
1.6), die in Verbindung miteinander statisch wirk-
Das Tragwerksystem kennzeichnet Bauwerke in sam werden.
der Regel am besten. Skelettbauten (Bild 1.16). Das Traggerüst von
Es würde den Rahmen einer Baukonstruktions- Skelettbausystemen besteht überwiegend aus
lehre sprengen, eine vollständige Übersicht über Stäben (Stützen und Trägern), die durch Verbän-
alle Tragwerksysteme zu versuchen. de oder Scheiben (Decken- und Wandscheiben)
Bei Betrachtung der geometrischen Grundformen gegen Beanspruchungen aus Horizontallasten
und ihrer Einzelelemente sowie ihrer Verwen- ausgesteift sind oder aus Rahmen (vgl. Bild 1.35).
dung zur Lastabtragung in einem Tragwerk kön- Faltwerke (Bild 1.17). Bauwerke oder Bauwerk-
nen folgende Systeme unterschieden werden. steile (z. B. Überdachungen), bei denen ebene
tFlächenaktive Tragwerksysteme, in denen die Flächen so zueinander angeordnet werden, dass
flächige Geometrie von Bauteilen wie Decken der entstehende Bauteil zugleich scheiben- und
und Wände zur Lastabtragung herangezogen plattenartig beansprucht wird, werden als Falt-
werden (Scheiben, Platten, Faltwerke, Schalen), werke bezeichnet.
tVektoraktive Tragwerksysteme, in denen stab- Rosttragwerke (Bild 1.18). Werden ebene, verti-
artige Bauteile wie Stäbe, Streben und Seile kal stehende Träger rasterartig so zusammenge-
die Lasten bündeln und ableiten (Fachwerke, fasst, dass sie überwiegend scheibenartig bean-
Raumfachwerke) und sprucht werden, spricht man von Rosttragwerken
oder auch Tragrosten (vgl. Abschn. 1.2.4 in Teil 2
tFormaktive Tragwerksysteme, bei denen die dieses Werkes).
Bauteilgeometrie selbst durch den Kräftever-
lauf und die Lastabtragung bestimmt wird Raumtragwerke (Bild 1.19). Als Raumtragwerke
(Seil- und Zeltsysteme, pneumatische Systeme bezeichnet man Konstruktionen aus räumlichen,
und Bogentragwerke). meistens prismatischen Gittern, die aus miteinan-
der in den Knotenpunkten verbundenen Stäben
bestehen (vgl. Abschn. 1.2.4 in Teil 2 dieses Wer-
kes).

1.15 Wandbau 1.16 Skelettbau

1.17 Formen von Faltwerken


1.5 Tragwerksysteme 9

Schalentragwerke (Bild 1.20). Vergleichbar den Seilnetztragwerke sind gekennzeichnet durch


historischen Gewölbekonstruktionen (s. Abschn.
10.6) können Tragwerke in vielfältiger Form auch
zugbeanspruchte Tragseile, die – vielfach mit
Vorspannung – an Widerlagern oder Stützen ver-
1
aus dünnwandigen in sich gekrümmten Scha- ankert sind. Aus der großen Zahl ausgeführter
len gebildet werden. Stahlbetonkonstruktionen Beispiele ist in schematischer Darstellung in Bild
erlauben dabei eine Fülle der verschiedensten 1.21 die Überdachung der Eissporthalle im Olym-
Gestaltungsmöglichkeiten, die meistens von Ro- piapark München (Arch. K. Ackermann u. Partner)
tationsfiguren oder einfach- bzw. mehrfach ge- gezeigt.
krümmten Flächen ausgehen.

1.18 Rosttragwerke

1.19a 1.19b
1.19 Raumtragwerke (System MERO)
a) Untersicht einer Dachkonstruktion
b) typischer Knoten

1.20 Schalentragwerke 1.21 Seilnetztragwerke


10 1 Einführung und Grundbegriffe

1.22a 1.22b 1.22c

1.22 Pneumatische Tragwerke und textile Tragwerke


a) Traglufthalle
b) Dachmembran mit Überdruck
c) Dachmembran mit Unterdruck
d) Textile Überdachung einer Sportanlage
(Hestermann-König-Schmidt-Architekten, Erfurt) 1.22d

Membran-Tragwerke. Membranartige Hüllen Dimensionierung. Unter allen vorauszusehen-


aus hochreißfesten Folien oder Chemiefaserge- den Beanspruchungen dürfen die einzelnen Bau-
weben, die über rahmenartige Unterkonstrukti- teile und das Bauwerk als Ganzes Verformungen
onen gespannt werden, ermöglichen die Gestal- oder Bewegungen nur innerhalb sehr enger, ge-
tung leichter, weit gespannter Überdachungen nau definierter Grenzen aufweisen. Dazu müssen
für Ausstellungs-, Lager-, Sportbauten u. Ä. (s. a. alle auftretenden bzw. zu berücksichtigenden
„Textiles Bauen“). Beanspruchungen der einzelnen Bauteile erfasst
Interessante Konstruktionsmöglichkeiten erge- oder gemäß Vorschriften bzw. Normen berück-
ben sich mit pneumatischen Systemen: sichtigt werden.
Ständig zu erzeugender Luftüberdruck in einem Danach sind die erforderlichen Dimensionen für
geschlossenen Raum trägt die membranartige die einzelnen Tragelemente (s. Abschn. 1.4) zu er-
Raumhülle (so genannte „Traglufthallen“). Kissen- mitteln und der Standsicherheitsnachweis für das
artige Dachflächen werden aus Doppelmembra- gesamte Bauwerk zu führen.
nen durch Luftüber- oder -unterdruck gebildet Statische Wirksamkeit. Einen wesentlichen Ein-
und als Überspannung von Räumen in ringartige fluss auf die Standsicherheit eines Bauwerkes ha-
Konstruktionen gehängt. Größere Spannweiten ben die in der Regel vorhandenen platten- oder
lassen sich im Zusammenhang mit tragenden scheibenförmigen Bauteile der Wand-, Decken-
Unterkonstruktionen aus zugbeanspruchten oder Dachflächen. Man unterscheidet hinsicht-
Spannseilen erzielen (Bild 1.22). lich der statischen Wirksamkeit:
Derartige Tragwerke kommen nur für hallenar- tPlattenwirkung (durchbiegend beansprucht)
tige Bauwerke, Tribünen oder Überdachungen (Bild 1.23) und
in Frage, bei denen keine hohen Anforderungen
tScheibenwirkung (aussteifend wirksam) (Bild
hinsichtlich Wärme- und Brandschutz gestellt
1.24).
werden.
Freistehende Wände können horizontale und
größere vertikale Lasten aufnehmen, wenn sie
nicht zu schmal und nicht zu hoch sind und in
1.6 Standsicherheit diesem Fall als „Schwerkraftmauern“ wirksam
werden können (Bild 1.25).
Bauwerke müssen in statischer Hinsicht so er-
richtet und in ihren Einzelteilen dimensioniert Einspannung. Wände und Stützen mit großem
werden, dass alle Eigengewichte, Lasten und Be- Schlankheitsgrad können gegen Kippen durch
anspruchungen (s. Abschn. 1.2) sicher über die Einspannen in Fundamente oder andere benach-
Fundamente auf den Baugrund übertragen wer- barte Bauteile gesichert werden, wenn sie z. B. als
den (s. Abschn. 4). Es dürfen keine unzulässigen Stahlbetonkonstruktion in der Lage sind, Biege-
Bewegungen (Setzungen, seitliche Verschiebun- zugbeanspruchungen standzuhalten (Bild 1.26).
gen, Abgleiten auf geneigten Bodenschichten) Gegen Kippen, Knicken oder Ausbeulen können
entstehen. Wände auch durch zusätzliche in oder vor der
1.6 Standsicherheit 11

1.23 Plattenwirkung 1.24 Scheibenwirkung

1.25 Schwerkraftmauer
Kippsicherheit =
Standmoment 1.26 Eingespannte 1.27 Mauer zwischen
× ≥ 1,5 Stahlbetonwand eingespannten Stahlstützen
Kippmoment

Wandebene liegende Pfeilervorlagen, Stahlbe- tAbstand der aussteifenden Wände untereinan-


ton- oder Stahlstützen gesichert werden (Bild der,
1.27). tLänge der aussteifenden Wände,
Aussteifung. Für die Standsicherheit von Wän- tDicke bzw. Gewicht der aussteifenden Wände
den, insbesondere hinsichtlich von Knick-, Beul- (DIN 1053, s. a. Abschn. [Link]).
oder Kippbeanspruchung, ist in der Regel neben
der Dimensionierung die ausreichende Ausstei- Sind größere Abstände zwischen den aussteifen-
fung von Bedeutung. Dabei wird das statische den Wänden nötig, werden horizontale Decken-
Zusammenwirken senkrecht gegeneinander ge- scheiben zur Aussteifung herangezogen, wenn
setzter und fest miteinander verbundener Schei- sie konstruktiv dazu geeignet sind (z. B. Stahlbe-
ben oder Platten ausgenützt (Bild 1.28). tonplatten) und ausreichend mit den auszustei-
fenden Bauteilen verankert werden können (Bild
Voraussetzung für die Wirksamkeit der Ausstei- 1.30).
fung ist, dass auszusteifende und aussteifende
Wandscheiben miteinander ausreichend kons- Vielfach werden Wände in Grundrissen in bei-
truktiv (z. B. durch Mauerverband, Stahlbeweh- den oder mehreren Grundrissrichtungen oder
rung o. Ä.) verbunden sind (Bild 1.29). auch allseitig angeordnet und mittels der De-
ckenplatten miteinander verbunden. In mehrge-
Die Wirkung der Aussteifung ist im Übrigen ab- schossigen Bauwerken kann auf diese Weise ein
hängig von wabenartiges Gefüge aus sich gegenseitig aus-
tHöhe der auszusteifenden Wand, steifenden Umfassungs- und Zwischenwänden
tDicke der auszusteifenden Wand, sowie Deckenscheiben entstehen (Bild 1.31).
12 1 Einführung und Grundbegriffe

1.28a 1.28b 1.28c

1.28 Aussteifung durch Wandscheiben


a) Ecken der ausgesteiften Wand können ausweichen
b) Ecken der aussteifenden Wände können ausweichen
c) Eine aussteifende Wandscheibe ist ebenfalls ausgesteift

1.29 Verbund aussteifender Scheiben


a) nicht ausreichend verbundene
aussteifende Wand wird
verschoben (gleitet)
b) feste Verbindung zwischen
aussteifenden Scheiben 1.29a 1.29b

1.30a 1.30b 1.30c

1.30 Zusammenwirken aussteifender Scheiben


a) Aussteifung durch Querwand ausreichend
b) Aussteifung nicht ausreichend (Querwand fehlt)
c) Aussteifungsverbund mit Deckenplatte (Scheibenwirkung der Decke)

Als Grundrisstypen von Bauten mit tragenden tQuerwand- oder Schottenbauten (Bauwerke mit
Wänden („Wandbauten“) haben sich darüber hin- tragenden ausgesteiften Querwänden, Bild
aus entwickelt 1.32b).
tLängswandbauten (Bauwerke mit tragenden, Die Wahl eines derartigen statischen Wandbau-
ausgesteiften Längswänden, Bild 1.32a) systems ist von entscheidender Bedeutung für
1.6 Standsicherheit 13

die Grundrissaufteilung, die Belichtung und die


Gestaltung eines Bauwerkes.
Während nicht tragende Raumtrennwände oder
1
Fassadenteile bei späteren andersartigen Nut-
zungsanforderungen an das Gebäude nachträg-
lich mit relativ geringem Aufwand verändert oder
beseitigt werden können, lassen sich tragende
oder aussteifende Bauteile nicht oder nur unter
großen technischen Schwierigkeiten umdimen-
sionieren oder entfernen.
Ein Beispiel für die Gestaltungsmöglichkeiten mit
einzelnen freistehenden Wandscheiben, Trep-
penhauskern und Stützen, die in Zusammenhang
mit der Deckenplatte ausgesteift werden, zeigt
Bild 1.33.
Die Wahl und Anordnung der Bauteile zu Aus-
steifung gegen horizontale Beanspruchungen
hat immer mehrere Lastfälle (z. B. Winddruck und
1.31 Wabenartiges Baugefüge („verschachtelte“ Flächen
bilden ein widerstandsfähiges Raumgefüge)

7,00 7,00 7,00 7,00


1 9

10 10 10 10
5,75

8 5 7 2 6 6 6 6
3 7 10
4 4 4 4 4 4
11,50
5,75

8 8 8 8
6 10 6 6 6 6
2 8

1.32a 1 1.32b

1.32 Anordnung tragender Wände


(schematische Darstellungen und Grundrisse)
a) Längswandbau mit tragenden Längswänden, nicht tragenden Querwänden
b) Querwandbau mit tragenden Querwänden (Schotten), nicht tragenden Außenwänden
1 Umfassungswände, tragende Außenwände 6 Treppenhauswand, aussteifend und ggf. tragend
2 Brandwand 7 Wohnungstrennwand, aussteifend und ggf. tragend
3 tragende Längswand 8 leichte Trennwand (nicht tragend und nicht aussteifend)
4 tragende Querwand 9 nicht tragende Außenwand oder Fassade
5 aussteifende Querwand 10 Spannrichtung der Decken
14 1 Einführung und Grundbegriffe

1.33 Aussteifung bei freier Grundrissgestaltung 1.34 Ungünstige Anordnung von Aussteifungsscheiben
durch Wandscheiben

1.35a 1.35b

1.35 Aussteifung von Skelettkonstruktionen


a) Aussteifung durch Wandscheiben und durch Rahmen mit biegesteifen Ecken
b) Aussteifung durch Diagonalverbände und Rahmen mit biegesteifen Ecken

Windsog) zu berücksichtigen und muss in min- In Skelettbauten kann die Aussteifung in einer
destes zwei Richtungen erfolgen. Die Bauteile zur Richtung durch Rahmen oder Binder mit bie-
Aussteifung dürfen sich nicht kreuzen. gesteifen Eckverbindungen und ggf. Einspan-
Ebenso ist bei der Anordnung der aussteifenden nung (s. Bild 1.11) erreicht werden. Die Binder
Scheiben zu beachten, dass auch Momente („Ver- untereinander können in der anderen Richtung
drehungen“) um die Senkrechte aufgenommen durch Wand- und Deckenscheiben wie im Wand-
werden können. Bei einer Anordnung der aus- bau ausgesteift werden (Bild 1.35a). Meistens
steifenden Scheiben wie in Bild 1.34 ist die De- ist aber die Ausführung von Dreiecksverbän-
ckenplatte bei einer Beanspruchung in Drehrich- den durch zugbeanspruchte Stahlprofile oder
tung um die Senkrechte verschieblich gelagert. -seile wirtschaftlicher (Bild 1.35b und 1.10f).
1.7 Normen 15

1.7 Normen
Norm Ausgabedatum Titel
1
DIN 1055-1 06.2002 Einwirkungen auf Tragwerke; Wichten und Flächenlasten von Baustoffen,
Bauteilen und Lagerstoffen
DIN 1055-2 02.1976 Lastannahmen für Bauten; Bodenkenngrößen, Wichte, Reibungswinkel, Kohäsion,
Wand-Reibungswinkel
E DIN 1055-2 01.2007 Einwirkungen auf Tragwerke; Bodenkenngrößen
DIN 1055-3 03.2006 –; Eigen- und Nutzlasten für Hochbauten
DIN 1055-4 03.2005 –; Windlasten
DIN 1055-4, Ber. 1 03.2006 –; –; Berichtigungen zu DIN 1055-4: 2005-03
DIN 1055-5 07.2005 –; Schnee- und Eislasten
DIN 1055-100 03.2001 –; Grundlagen der Tragwerksplanung; Sicherheitskonzept und Bemessungsregeln
DIN EN 1990 10.2002 Eurocode: Grundlagen der Tragwerksplanung
DIN EN 1991-1-1 10.2002 Eurocode 1: Einwirkungen auf Tragwerke; Teil 1-1: Allgemeine Einwirkungen auf
Tragwerke; Wichten, Eigenlasten und Nutzlasten im Hochbau
DIN EN 1991-1-2 09.2003 –; –; Teil 1-2: Allgemeine Einwirkungen Brandeinwirkungen auf Tragwerke
DIN EN 1991-1-3 09.2004 –; –; Teil 1-3: Allgemeine Einwirkungen, Schneelasten
E DIN EN 1991-1-3/NA 1 04.2007 Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter – Eurocode 1, Einwirkungen
auf Tragwerke – Teil 1-3: Allgemeine Einwirkungen – Schneelasten
DIN EN 1991-1-4 07.2005 Eurocode 1: –; Teil 1-4: Allgemeine Einwirkungen, Windlasten
DIN EN 1991-1-5 07.2004 –; –; Teil 1-5: Allgemeine Einwirkungen; Temperatureinwirkungen
E DIN EN 1991-1-5/NA 12.2007 Nationaler Anhang – National festgelegte Parameter – Eurocode 1, Einwirkungen
auf Tragwerke – Teil 1-5: Allgemeine Einwirkungen – Temperatureinwirkungen
DIN 4149 04.2005 Bauten in deutschen Erdbebengebieten; Lastannahmen, Bemessung und
Ausführung üblicher Hochbauten
DIN 4150-1 06.2001 Erschütterungen im Bauwesen; Vorermittlung von Schwingungsgrößen
DIN 4150-2 06.1999 –; Einwirkungen auf Menschen in Gebäuden
DIN 4150-3 02.1999 –; Einwirkungen auf bauliche Anlagen

1.8 Literatur
[1] Ackermann, K.: Tragwerke in der konstruktiven Architektur. Stuttgart 1988
[2] Egger, H., Beck, H., Mandl, P.: Tragwerkselemente. Stuttgart 2003
[3] Engel, H.: Tragsysteme. Ostfildern 2007
[4] Führer, W., Ingendaaij, S., Stein, F.: Der Entwurf von Tragwerken. Köln 1995
[5] Krauss, F., Führer, W., Neukäter, H. J., Willems, C. C.: Grundlagen der Tragwerkslehre 1 und 2. Köln 2007 und 2004
[6] Laske/Richter: Form-, vektor- und flächenaktive Tragsysteme, FHD 1996; [Link]
[7] Meistermann, A.: Tragsysteme. Basel 2007
[8] Meskovris, K., Hake, E.: Statik der Stabtragwerke. Berlin 2009
[9] Mann, W.: Tragwerkslehre in Anschauungsmodellen. Kassel 2007
[10] Leicher, G.: Tragwerkslehre in Beispielen und Zeichnungen. Neuwied 2006
[11] Pech, A., Kolbitsch, A., Zach, F.: Tragwerke. Wien 2007
[12] Rybicki, R., Priez, F.: Faustformeln und Faustwerte für Tragwerke im Hochbau. Düsseldorf 2007
[13] Schmidt, P.: Schalentragwerke aus Spannbeton. IRB 1998; [Link]
[14] Schneider, K.-J., Volz, H., Hess, R.: Entwurfshilfen für Architekten und Bauingenieure – Faustformeln für Trag-
konstruktionen. Berlin 2004

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