Wirk-Und Systemzusammenhänge Beim Thermoformen: Verpackungstechnik, 15.11.2022, Dresden
Wirk-Und Systemzusammenhänge Beim Thermoformen: Verpackungstechnik, 15.11.2022, Dresden
THERMOFORMEN
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© Fraunhofer
AGENDA
1. Einleitung Thermoformen
2. Verfahrensvarianten beim Thermoformen
3. Thermoformbare Halbzeuge
4. Qualitätsparameter der Kunststoffformteile
5. Einflussparameter auf den Prozess
6. Technologien zur Beeinflussung Formteilqualität
7. Rolle der Simulation beim Thermoformen
8. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
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1. Einleitung Thermoformen
Definition
3
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1. Einleitung Thermoformen
Definition
Definition nach Bleisch: „Verarbeitungsvorgang zum Herstellen von raumbildenden Packmittel mit
hohem Vorfertigungsgrad, wie Becher, Schale, Blister, Assiette oder Packhilfsmittel wie Deckel,
Einsatz aus einem erwärmten flachen Zuschnitt aus Kunststoff durch Formen mit Zug und Druck.“
Definition nach Schwarzmann: „Unter Thermoformen versteht man das Umformen von
thermoplastischen Halbzeug bei erhöhter Temperatur zu Formteilen. Thermoformen wird auch als
Warmumformen und in der Umgangssprache auch als Tiefziehen bezeichnet.“
Definition nach Throne: „Unter dem Begriff Thermoformen versteht man die Gestaltänderung eines
thermoplastischen Halbzeugs zu einem Formteil mit dreidimensionaler Geometrie. Es handelt sich
nach VDI-Richtlinie 2008 um ein Streckziehen des erwärmten, fest eingespannten Zuschnitts unter
Ausdünnung der Ausgangswanddicke.“
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1. Einleitung Thermoformen
Einordnung nach DIN 8580:2003-09
Fertigungsverfahren
Hauptgruppen
6 Stoffeigenschaft
1 Urformen 2 Umformen 3 Trennen 4 Fügen 5 Beschichten
ändern
Gruppen
2.1 2.2 2.3 2.4 2.5
Druckumformen Zugdruckumformen Zugumformen Biegeumformen Schubumformen
Untergruppen
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1. Einleitung Thermoformen
Einordnung nach DIN 8580:2003-09
Definition Tiefziehen:
Zugdruckumformen eines Blechzuschnittes (je nach Werkstoff auf einer Folie oder Platte, einer Tafel,
eines Ausschnittes oder Abschnittes) zu einem Hohlkörper oder Zugdruckumformen eines Hohlkörpers
zu einem Hohlkörper mit kleinerem Umfang ohne beabsichtige Veränderung der Blechdicke.“
Fazit Thermoformen
Thermoformen ist das Zugdruckumformen von thermoplastischen Kunststoffen
Thermoformen ist die Herstellung eines dreidimensionalen Körpers aus einem flachen Zuschnitt
bei erhöhter Temperatur
Umformen beim Thermoformen findet unter Ausdünnung der Ausgangswanddicke statt
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1. Einleitung Thermoformen
Anwendungsbeispiele
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1. Einleitung Thermoformen
Anwendungsbeispiele
8
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1. Einleitung Thermoformen
Vor- und Nachteile
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AGENDA
1. Einleitung Thermoformen
2. Verfahrensvarianten beim Thermoformen
3. Thermoformbare Halbzeuge
4. Qualitätsparameter der Kunststoffformteile
5. Einflussparameter auf den Prozess
6. Technologien zur Beeinflussung Formteilqualität
7. Rolle der Simulation beim Thermoformen
8. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
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2. Verfahrensvarianten beim Thermoformen
Thermoformprozess
Qtherm
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2. Verfahrensvarianten beim Thermoformen
Heiztechnologien - Erwärmungsprozess
Temperatur
obere Umformtemperatur
Temperatur an der
Verarbeitungsfenster
optimale Erwärmungszeit
Halbzeugoberfläche
Temperatur in der
Halbzeugmitte
untere Umformtemperatur
T0
Zeit
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2. Verfahrensvarianten beim Thermoformen
Heiztechnologien - Kontakterwärmung
eintrag Halbzeug
Ausgleich im Halbzeug durch Wärmeleitung
Heizelement-
temperatur
Heizelement
Heizelement
Energetische Effizienz
x
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2. Verfahrensvarianten beim Thermoformen
Heiztechnologien - Kontakterwärmung
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2. Verfahrensvarianten beim Thermoformen
Heiztechnologien - Strahlungserwärmung
Verlauf der
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2. Verfahrensvarianten beim Thermoformen
Heiztechnologien - Wirkmechanismen
Kunststoffe sind schlechte Beim Erwärmen der Halbzeuge Zum Erwärmen wird
Wärmeleiter (Wärmeleitung im Vergleich zu Wärmeleitung Infrarotstrahlung eingesetzt
hat jedoch einen großen und Strahlungserwärmung
Einfluss bei der Erwärmung des eine untergeordnete
Halbzeuginneren) Bedeutung
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2. Verfahrensvarianten beim Thermoformen
Positiv- und Negativ-Formen
Positiv-Formen Negativ-Formen
Formgenauigkeit an der Innenseite Formgenauigkeit an der Außenseite
des Formteils des Formteils
Positiv-Form
Dicker Boden und dünner oberer Boden- und Eckbereiche dünn, oberer
Rand Rand dick
Neigung zur Faltenbildung bei Faltenbildung (als Konsequenz von
hohen Formen und in Bereichen mit Materialüberschuss) tritt nicht so stark
Positiv-/ Negativübergängen, Gefahr in Erscheinung
von Streckmarken an den Ecken
Schlechter zu entformen, da das Teil Gut zu entformen, da Schrumpf beim
auf das Werkzeug aufschrumpft Kühlen ausgenutzt werden kann,
Negativ-Form großzügige Entformschrägen Vakuum bzw. Druck muss in der
notwendig Kühlphase aufrechterhalten werden
Einfache Werkzeugfertigung Fertigung von Innenkonturen
Kostenersparnis aufwendig höhere Fertigungskosten
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2. Verfahrensvarianten beim Thermoformen
Differenzdruckerzeugung
Differenzdruck
Druckluftformung Vakuumformung
Druck 0 – -1 bar
Druckluftformung Hochdruckformung
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2. Verfahrensvarianten beim Thermoformen
Abkühlung und Entformung
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2. Verfahrensvarianten beim Thermoformen
Einteilung nach Maschinentyp
Rollenmaschinen Plattenmaschinen
[Link] [Link]
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AGENDA
1. Einleitung Thermoformen
2. Verfahrensvarianten beim Thermoformen
3. Thermoformbare Halbzeuge
4. Qualitätsparameter der Kunststoffformteile
5. Einflussparameter auf den Prozess
6. Technologien zur Beeinflussung Formteilqualität
7. Rolle der Simulation beim Thermoformen
8. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
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3. Thermoformbare Halbzeuge
Arten von Halbzeugen
Quelle: [1]
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3. Thermoformbare Halbzeuge
Einteilung der Kunststoffe
können wiederholt in den plastischen können durch Vernetzung nicht wiederholt in den plastischen Zustand gebracht
Zustand gebracht werden werden
können thermogeformt und können nicht thermogeformt und nachträglich geschweißt werden
nachträglich geschweißt werden unlöslich, jedoch quellbar
Beispiel: Beispiel:
Epoxid-Harze (EP), Natur- und Synthesekautschuk,
ungesättigte Polyester-Harze (UP), Polyurethane
Phenolformaldehyd-Harze
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3. Thermoformbare Halbzeuge
Molekülstruktur
amorphe Struktur teilkristalline Struktur
ungeordnete Fadenmoleküle teilweise geordnete Fadenmoleküle
im nicht eingefärbten Zustand transparent nicht transparent
(glasklar) (milchig trüb)
Beispiel: Polystyrol (PS), Polyvinylchlorid (PVC), Polymethylmetacrylat (PMMA), Acrylnitril- Beispiel: Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyamid (PA), Polytetraflourethylen (PTFE),
Butadien-Styrol (ABS), Polycarbonat (PC) Polyethylenterephalat (PET)
... Gebrauchsbereich ... Warmformbereich TG ... Glasübergangstemperatur EB ... Erweichungsbereich FB ... Fließbereich
KB ... Kristallisationsbereich ZB ... Zersetzungsbereich
Quelle: [1], [4]
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3. Thermoformbare Halbzeuge
Umformtemperaturbereich
PS-HI
amorphe Thermoplaste
ABS
PVC-U
PMMA, ext.
PC
A-PET
PLA
PE-HD
Thermoplaste
PP
teilkristalline
POM
PA6
PA12
C-PET
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3. Thermoformbare Halbzeuge
Auswahlkriterien
Kosten
Verarbeitbarkeit
Mechanische Eigenschaften
Thermische Eigenschaften
Barriereeigenschaften
Optische Eigenschaften
Chemische Beständigkeit
Bedruckbarkeit
Nachhaltigkeit
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3. Thermoformbare Halbzeuge
Europäischer Kunststoffverbrauch 2021
Jahr 2019
Quelle: 6
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AGENDA
1. Einleitung Thermoformen
2. Verfahrensvarianten beim Thermoformen
3. Thermoformbare Halbzeuge
4. Qualitätsparameter der Kunststoffformteile
5. Einflussparameter auf den Prozess
6. Technologien zur Beeinflussung Formteilqualität
7. Rolle der Simulation beim Thermoformen
8. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
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4. Qualitätsparameter der Kunststoffformteile
Kenngrößen eines Formteils
Umformverhältnis
Verhältnis zwischen Höhe H und Breite B der Formfläche
keine genaue Aussage über Verstreckung
Verstreckungsverhältnis
Verhältnis der gesamten Fläche des durch Verstreckung
erzeugten Teils und der Ausgangsfläche vor der
Verstreckung V= F2/F1
Spannrand nicht berücksichtig
V Verstreckungsverhältnis
F1 Formfläche
F2 Fläche des Formteils
Quelle: A. Illig: Thermoformen in der Praxis, Carl-Hanser-Verlag, München Wien, 1997
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4. Qualitätsparameter der Kunststoffformteile
Qualitätskritierien
(Stauch-)
Transparenz
Belastbarkeit
Wanddicken-
verteilung Glanz
Qualität des
Formteils
Permeabilität Farbtreue
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4. Qualitätsparameter der Kunststoffformteile
Qualitätskritierien
Wanddickenverteilung Stauchdruckfestigkeit
31
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4. Qualitätsparameter der Kunststoffformteile
Qualitätskritierien
Ausformschärfe Permeabilität
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4. Qualitätsparameter der Kunststoffformteile
Qualitätskritierien
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AGENDA
1. Einleitung Thermoformen
2. Verfahrensvarianten beim Thermoformen
3. Thermoformbare Halbzeuge
4. Qualitätsparameter der Kunststoffformteile
5. Einflussparameter auf den Prozess
6. Technologien zur Beeinflussung Formteilqualität
7. Rolle der Simulation beim Thermoformen
8. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
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5. Einflussparameter auf den Prozess
Welche Einflussfaktoren
beeinflussen das
Thermoformergebnis?
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5. Einflussparameter auf den Prozess
Beispielprozess
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5. Einflussparameter auf den Prozess
Thermoformprozess
Halbzeug Formteil
Qtherm
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5. Einflussparameter auf den Prozess
Wirkpaaranalyse
Halbzeug Formteil
Qtherm
Wärme-
Wärme-
Wärme-
(Druck)
menge
menge
menge
Druck
Druck
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5. Einflussparameter auf den Prozess
Einflussparameter
Erwärmen Formen Abkühlen,
Qtherm
p Entformen
Halbzeug Formteil
Qtherm
1. Einleitung Thermoformen
2. Verfahrensvarianten beim Thermoformen
3. Thermoformbare Halbzeuge
4. Qualitätsparameter der Kunststoffformteile
5. Einflussparameter auf den Prozess
6. Technologien zur Beeinflussung Formteilqualität
7. Rolle der Simulation beim Thermoformen
8. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
40
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5. Technologien zur Beeinflussung der Formteilqualität
Übersicht
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5. Technologien zur Beeinflussung der Formteilqualität
Vorstrecken oder Vorblasen
Negativ-Formen Positiv-Formen
Quelle: [1]
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5. Technologien zur Beeinflussung der Formteilqualität
Temperaturprofilierung mittels Infrarotstrahler
Beschreibung
Aufbringung eines Temperaturprofils durch
die Aneinanderreihung mehrerer Strahler
Vorteile
Konventionelle, ausgereifte Technologie
günstig
Nachteile
Nur begrenzte Auflösung
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5. Technologien zur Beeinflussung der Formteilqualität
Temperaturprofilierung mittels Maskenverfahren
Beschreibung
Aufprägung eines
Temperaturprofils durch
Positionierung einer Maske
zwischen Strahler und Halbzeug
Vorteile
Einfache Technologie
günstig
Nachteile
Nur begrenzte Auflösung
Erwärmung der Maske über die Zeit
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5. Technologien zur Beeinflussung der Formteilqualität
Temperaturprofilierung mittels Formluft-Impact-Technologie
Beschreibung
Aufbringung eines Temperaturprofils durch
gezielte Anströmung des Halbzeugs mittels
Formluft, dadurch wird ein mechanischer und
thermisches Impact erzeugt
Vorteile
einfache Technologie
Sehr günstig
Nachteile
Auflösung abhängig von der
Düsenkonfiguration
Derzeit noch hoher Forschungsbedarf
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5. Technologien zur Beeinflussung der Formteilqualität
Temperaturprofilierung mittels partieller Kontaktheizer
Beschreibung
Aufbringung eines Temperaturprofils durch
lokale Erwärmung des Kunststoffes mittels
einzelner Heizkreise
Steht kurz vor der Markteinführung
Vorteile
Sehr hohe Auflösung
Nachteile
Hohe Kosten
Oberfächenkontakt
Aufwendige Parametrierung
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5. Technologien zur Beeinflussung der Formteilqualität
Temperaturprofilierung mittels Laserstrahl
Beschreibung
Aufbringung eines Temperaturprofils durch
lokale Erwärmung mittels Laserstrahl
Keine industrielle Anwendung sondern
Forschungsfeld
Vorteile
Sehr hohe Auflösung
Hohe Flexibilität
Nachteile
Sehr hohe Kosten
Aufwendige Parametrierung
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AGENDA
1. Einleitung Thermoformen
2. Verfahrensvarianten beim Thermoformen
3. Qualitätsparameter der Kunststoffformteile
4. Einflussparameter auf den Prozess
5. Technologien zur Beeinflussung Formteilqualität
6. Rolle der Simulation beim Thermoformen
7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
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6. Rolle der Simulation beim Thermoformen
Einführung
Technologie-
Simulationssoftware
entwicklung/ -
auswahl
Prozessoptimierung
Material Prozess
Modellentwicklung/ - Modellentwicklung/ -
parametrierung parametrierung
Formteiloptimierung
Fehlerursachen-
Ersatzversuche analyse
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6. Rolle der Simulation beim Thermoformen
Vorgehensweise
1. Material- und
Prozessmodellierung
2. Parametrierung
3. Validierung
4. Anwendung
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6. Rolle der Simulation beim Thermoformen
Prozessmodell am Beispiel der Formluft-Impact-Technologie
Halbzeug-
temperatur
Umform-
Luftströmung
verhalten
Werkzeug-
volument
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6. Rolle der Simulation beim Thermoformen
Beispiel Umformsimulation
Ausformtiefe: 10 mm Ausformtiefe: 10 mm
max. Dehnung: 92,4% max. Dehnung: 85,1%
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6. Rolle der Simulation beim Thermoformen
Prozessmodell am Beispiel der Formluft-Impact-Technologie
53
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AGENDA
1. Einleitung Thermoformen
2. Verfahrensvarianten beim Thermoformen
3. Qualitätsparameter der Kunststoffformteile
4. Einflussparameter auf den Prozess
5. Technologien zur Beeinflussung Formteilqualität
6. Rolle der Simulation beim Thermoformen
7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
54
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
55
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
56
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Formluft-Impact-Technologie
57
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Formluft-Impact-Technologie
Temperatur Düsengeometrie
Druck Düsen-Anschaltzeit
58
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Formluft-Impact-Technologie
Ringdüseneinsatz
Zulauf Ringdüse
Drucksensor
Formkammer
Kavität
59
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Formluft-Impact-Technologie
60
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Formluft-Impact-Technologie
Messbereich
61
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Formluft-Impact-Technologie
Referenzversuch Formluft-Impact-Technologie
62
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Formluft-Impact-Technologie
Differenz-Anschaltzeit
63
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Formluft-Impact-Technologie
Formluft-Impact-Technologie führt zu
einer deutlicher Verbesserung der
Wanddickenverteilung im Vergleich
zur Referenz (FIT2.0-0721)
Gute Rotationssymmetrie des
Referenzformteils kann nicht erreicht
werden
64 intern
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Formluft-Impact-Technologie
65
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Formluft-Impact-Technologie
Vorteile Nachteile
66
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Formluft-Impact-Technologie 2.0
Projektinhalt
Wechselwirkung Parametrierung
Strömung, Folientemperatur Von der Wanddickenverteilung
und Wanddickenverteilung zum Parametersatz
67
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Free Form Elektronik (F2E oder Origami)
[Link]
68
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Free Form Elektronik (F2E oder Origami)
69
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Free Form Elektronik (F2E oder Origami)
70
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Free Form Elektronik (F2E oder Origami)
Design
Technologie und
Material
Parametrierung
Prozess
71
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Free Form Elektronik (F2E oder Origami)
Dehnbarkeit Elektrische
Belastbarkeit Transparenz
Eigenschaften
Wanddicken-
Glanz
verteilung
Material-
auswahl
Permeabilität Farbtreue
72
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Free Form Elektronik (F2E oder Origami)
73 intern
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Free Form Elektronik (F2E oder Origami)
74
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Free Form Elektronik (F2E oder Origami)
1. Bereich
Umformversuch
2. Bereich
Streckversuch mit Stempel
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Free Form Elektronik (F2E oder Origami)
Stempel
Oberwerkzeug
Folie
Kavität
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Free Form Elektronik (F2E oder Origami)
Streckversuch Umformversuch
max. 80% Dehnung max. 50% Dehnung
77
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Free Form Elektronik (F2E oder Origami)
78
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Free Form Elektronik (F2E oder Origami)
Hauptversuchsreihe
Proben bereitgestellt vom IZM
Testlayout 2.0
3 Varianten
A
B
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Free Form Elektronik (F2E oder Origami)
Hauptaussage Diagramm:
(Voraussetzung Regression)
Haupteffekt: Verstreckung
Nebeneffekte: Breite LB, Druck, Heizzeit, Temp.
80 intern
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Projekt: Free Form Elektronik (F2E oder Origami)
Hauptaussage Diagramm:
Namics
Vertrauensbereich: ± ~30%
B Genauigkeit: 65%
Fujikura
Vertrauensbereich: ± ~7%
Genauigkeit: 94,2%
Ergebnis:
A
In Abhängigkeit der Verstreckung und
Prozessparameter kann der
Widerstandswert der Leiterbahnen
vorhergesagt werden
81 intern
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Free Form Elektronik (F2E oder Origami)
82
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Pack4Sense
83 intern
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: ProFlex
84 intern
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Qualitätsüberwachung mittels KI
85 intern
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Qualitätsüberwachung mittels KI
INPUT ‐ Einflussgrößen OUTPUT ‐ Umformung
MASCHINELLES LERNEN
Formdruck
vollständig
unvoll‐
ständig
Formzeit
Formdruck
Merkmalsextraktion Klassifikation
vollständig
unvoll‐
ständig
Formzeit
86 intern
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7. Forschungsschwerpunkte am Fraunhofer IVV Dresden
Projekt: Qualitätsüberwachung mittels KI
Datensatz Algorithmus
• Merkmals- Formteil
extraktion ausgeformt
Nicht
• Datenanalyse
ausgeformt
• mathematische
Zuordnung
Formdruck
87 intern
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Literaturhinweise
1) Throne, J. L.; Beine, J.: Thermoformen, Werkstoffe - Verfahren - Anwendung, Carl Hanser Verlag,
München, 1999
2) Schwarzmann, P.: Thermoformen in der Praxis, Hrsg. Adolf Illig, Carl Hanser Verlag, München/ Wien,
2008
3) Michaeli, W.: Einführung in die Kunststoffverarbeitung, Carl Hanser Verlag; 3., neubearb. und erw.
Auflage - München, Wien; 1992
4) Vorlesungsscript Kunststofftechnologie; FH Frankfurt am Main
[Link]
5) [Link] – Kunststoffdatenblätter
6) N., N.: Plastics – the Facts 2022, Plastic Europe
7) Langowski, H.-C.: Anwendung der Nanotechnologie in Materialien für den Lebensmittelkontakt
88
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Interesse an wissenschaftlicher Arbeit?
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Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen!
Florian Schaller
Prozess und Maschinenintegration
Verarbeitungstechnologien
[Link]/formprozesse
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