Hanfpalme pflegen: Profi-Tipps zum Düngen, Schneiden
& Co.
Generell gelten Hanfpalmen als pflegeleicht, was sie auf der Beliebtheitsskala ganz nach
oben gebracht hat. Dennoch haben selbstverständlich auch pflegeleichte Pflanzen
Ansprüche und Besonderheiten, auf die Sie Acht geben sollten. In diesem Artikel haben
wir für Sie die wichtigsten Hinweise zusammengestellt.
Hanfpalme gießen
Hanfpalmen mögen keine Staunässe. Gießen Sie Ihre Pflanze deshalb erst, wenn die Erde
oberflächlich vollständig abgetrocknet ist, dafür dann allerdings gleich etwas mehr. Im
Sommer sollte dies etwa alle drei bis fünf Tage der Fall sein, je nach Größe und
Standort. Im Winter sollten Sie hingegen das Intervall verlängern. Steht die Palme
jedoch nicht im Kübel, sondern – wie häufig in milden Regionen – im Beet, kann auf das
Gießen im Winter sogar ganz verzichtet werden.
Hanfpalme schneiden
Einen Schnitt benötigen Hanfpalmen eigentlich nicht. Dieser wird mehr aus ästhetischen
Gründen vorgenommen, da braun werdende Blätter nicht einfach abgeworfen werden,
sondern an der Pflanze verbleiben. Werden Blätter braun, hat das jedoch vermutlich
einen Grund. Überprüfen Sie daher in diesem Fall, ob die Pflanze ausreichend oder zu
wenig Wasser beziehungsweise Dünger bekommt.
Auch grüne Blätter der Hanfpalme können vorsichtig geschnitten werden [Foto:
Scharfsinn/ [Link]]
Einzelne Blätter sterben aber natürlich auch aufgrund ihres Alters ab und werden durch
neue ersetzt. Abgestorbene Blätter können in diesem Fall problemlos abgeschnitten
werden, sobald sie vollständig braun geworden sind. Lassen Sie jedoch jeweils wenige
Zentimeter am Stamm stehen.
Möchten Sie grüne Blätter bearbeiten, schneiden Sie zunächst nur einen Teil davon ab.
Warten Sie dann, bis der restliche, stängelnahe Teil braun und trocken wird, ehe Sie den
Rest des Blattes bis auf wenige Zentimeter abschneiden.
Hanfpalme düngen: Womit und wie viel?
Hanfpalmen sind nicht besonders anspruchsvoll und eine Düngung pro Monat ist
vollkommen ausreichend. Ob nun Dünger in Stäbchenform, Flüssigdünger oder
Granulatdünger – dies bleibt Ihnen überlassen. Besonders zu empfehlen ist jedoch unser
Plantura Bio-Universaldünger, da er überwiegend organisch ist und anders als viele
herkömmliche Düngemittel nicht hauptsächlich auf mineralischen Bestandteilen basiert.
Durch organische Düngemittel werden Bodenorganismen besonders gefördert. Diese
wandeln den Dünger in pflanzenverfügbare Nährstoffe um und erhöhen dadurch die
Bodenfruchtbarkeit. Bodenorganismen sind zudem dafür wichtig, abgestorbene Blätter
und Pflanzenteile möglichst rasch in wertvolle Nährstoffe umzuwandeln. Auf diese Weise
kann auch Krankheiten vorgebeugt werden. Außerdem sorgen sie für eine gute
Bodenstruktur – der Regenwurm ist hierfür wohl das bekannteste Beispiel. Mineralische
Dünger hingegen sind sofort pflanzenverfügbar, dadurch aber auch
auswaschungsgefährdet. Darüber hinaus tragen mineralische Dünger nicht zur Förderung
der Aktivität der Bodenlebewesen bei.
Im Winter brauchen Sie die Pflanze nicht zu düngen, ihre Hauptwachstumsperiode liegt
zwischen April und September. In dieser Zeit benötigt sie natürlich auch die meisten
Nährstoffe. Alles wichtige über das Düngen der Hanfpalme haben wir hier für Sie
zusammengestellt.
Hanfpalme umtopfen
Eine Pflanze, die oberirdisch fleißig wächst, benötigt selbstverständlich auch
unterirdisch ausreichend Platz, um sich zu verankern und ihre Wasser- und
Nährstoffversorgung sicherzustellen. Um dies zu gewährleisten, sollten Sie Ihre
Hanfpalme etwa alle drei bis fünf Jahre umtopfen. Tun Sie dies vorzugsweise im
Frühjahr, denn in dieser Jahreszeit können diese Gewächse gut auf eine sich ändernde
Umwelt reagieren. Ein Umtopfen im Spätsommer, Herbst oder Winter kann hingegen zu
Stress führen. Verwenden Sie dabei eher tiefe Töpfe, da die Wurzeln der Hanfpalme
besonders in die Tiefe wachsen. Als unterste Schicht bietet sich etwas Kies oder Lavatuff
an, damit überflüssiges Wasser leicht abfließen kann. Als Substrat eignet sich
durchlässige, mit Sand vermengte Erde oder etwas Ähnliches, jedoch sollte ein leicht
saurer pH-Wert vorliegen.
Zusammenfassung Hanfpalme pflegen:
• Hanfpalmen vertragen keine Staunässe, deshalb vor dem nächsten Gießen das
Substrat abtrocknen lassen
• Braune Blätter dürfen abgeschnitten werden. Dabei jedoch 4 cm stehen lassen
• Grüne Blätter in zwei Schritten abschneiden: Erst wenn das angeschnittene Blatt
bereits vertrocknet ist, den Rest bis auf 4 cm abschneiden
• Düngen: etwa einmal im Monat von April bis September, vorzugsweise mit
biologischen Düngemitteln wie dem Plantura Bio-Universaldünger
• Umtopfen alle drei bis fünf Jahre im Frühjahr
Der Topf für die Hanfpalme sollte tief genug sein, damit die Wurzeln ausreichend Platz
haben [Foto: InfoFlowersPlants/ [Link]]
Ein wichtiges Thema, das der Pflege von Hanfpalmen verbunden ist, stellt natürlich auch
das Überwintern der Pflanze dar. Genaueres dazu finden Sie in unserem Spezial-Artikel.
Hanfpalme überwintern: So kommt Ihr Exot sicher durch
die kalte Zeit
Auch wenn die Hanfpalme aus den Tropen stammt, kann sie unsere Winter
überstehen. Wir zeigen, wie Sie Ihre Hanfpalme im Topf oder Beet richtig
überwintern.
Damit Sie das ganze Jahr über etwas von Ihrer Hanfpalme haben, zeigen wir Ihnen, wie
Sie sie richtig überwintern [Foto: Sigur/ [Link]]
Hanfpalmen (Trachycarpus) überstehen bei richtiger Vorbereitung auch Schnee und
Minusgrade im Freien. Doch wie genau muss die Hanfpalme geschützt werden?
Mit Palmen verbindet man gemeinhin Strand, Wärme und Sonnenschein. Doch auch in
unseren Gefilden gibt es durchaus einige Arten, die mit der richtigen Pflege auch im
eigenen Garten gedeihen – die Hanfpalmen gehören dazu. Bei einer Größe älterer
Exemplare von gerne auch einmal zehn Metern wird es ohnehin schwierig, einen
Überwinterungsplatz zu finden. Daher zeigen wir Ihnen hier, wie Sie Ihre Hanfpalme
problemlos über den Winter bringen.
Hanfpalme überwintern: Wann wird es der Hanfpalme zu
kalt?
Da Hanfpalmen im Himalaya auch noch in hoch gelegenen Gebieten wachsen, sind sie,
was Kälte angeht, recht widerstandsfähig. Kälte von bis zu -17 °C überstehen sie bei
nicht zu langer Dauer durchaus und auch Schnee schadet ihnen nicht. Allerdings sterben
bei so geringen Temperaturen die Blätter ab, wenn sie nicht richtig geschützt werden.
Aus diesem Grund sollten Sie ab Nachttemperaturen unter -10 °C oder dann, wenn auch
tagsüber die Temperaturen über längere Zeit unter den Gefrierpunkt fallen, Ihre Pflanze
winterfest machen.
Hanfpalmen, die jünger als drei Jahre sind, sollten jedoch im Haus überwintert werden,
da sie noch empfindlicher sind. Auch die Arten Trachycarpus kumaon und Trachycarpus
nepal vertragen solch geringe Temperaturen nicht. Maximal -13 °C bzw. -10 °C sollten
diese Arten ausgesetzt werden.
Hanfpalme im Beet überwintern
Hanfpalmen haben zwei besonders empfindliche Organe: zum einen die Wurzeln, zum
anderen das Herz. Es empfiehlt sich, diese beiden Stellen zu schützen, vor allem, wenn
Ihre Palme noch kleiner als einen Meter ist.
• Zum Schutz der Wurzeln sollten Sie eine etwa 20 bis 30 Zentimeter dicke
Mulchschicht um den Stamm auf den Boden legen. Auch geeignet sind Stroh oder
Tannenzweige. Wächst die Palme schon seit mehreren Jahren im Freien, hat sie
ihre Wurzeln mittlerweile vermutlich schon weit von der frostgefährdeten
obersten Bodenschicht in tiefere Schichten verlegt. Insbesondere bei erst im
vergangenen Frühjahr gepflanzten Palmen ist dieser Schutz aber natürlich
dennoch sinnvoll.
• Das Herz, also der Punkt, an dem alle Blätter zusammenlaufen, bedarf eines
besonderen Schutzes vor Kälte und Feuchtigkeit. Binden Sie dazu die Blätter oben
zusammen, aber bitte nicht zu fest, um die Blätter nicht zu beschädigen. Für
zusätzlichen Schutz besonders in kalten Regionen können Sie zudem den
entstandenen Hohlraum über dem Herz mit Stroh füllen und mit hellem
Wintervlies umwickeln.
• Bei längeren Regenperioden stülpen Sie über die Krone eine durchsichtige Tüte als
Schutz vor Feuchtigkeit. Achten Sie jedoch darauf, dass entstehendes
Kondenswasser nach unten ablaufen kann, und nehmen Sie die Tüte nach der
Regenperiode wieder ab.
• Bei extremer Kälte ist es durchaus sinnvoll, auch den Stamm zu schützen und mit
Vlies oder Hanfmatten zu umwickeln. Tatsächlich hilft hier auch ein
Lichtschlauch, der noch dazu in den dunklen Monaten dekorativ aussieht.
Hanfpalme im Topf überwintern
Sollen Hanfpalmen im Topf draußen überwintert werden, gilt grundsätzlich das Gleiche
wie in dem Fall, wenn sie im Beet überwintert werden. Zusätzlich muss jedoch der Topf
mit Strohmatten oder Ähnlichem eingepackt werden, um das Eindringen von Kälte von
der Seite her zu verhindern. Durchlässigeres und nicht durchnässtes Substrat machen es
der Pflanze leichter, Frost unbeschadet zu überstehen. Schützen Sie Ihre Hanfpalme im
Kübel außerdem am besten durch einen sonnigen Standort nah einer Hauswand, welche
Wärme speichern und Wind abfangen kann.
Wer seine Hanfpalme lieber im Haus überwintern möchte, sollte einen kühlen Standort
wählen. Temperaturen von 6 °C bis 10 °C sind durchaus in Ordnung, bei einem eher
lichtarmen Standort sollte es lieber kälter als zu warm sein. Da die Luft im Winter
besonders in Häusern oftmals sehr trocken ist, sollten Sie die Hanfpalme gelegentlich
mit Wasser besprühen, um Spinnmilben vorzubeugen.
Hanfpalme nach dem Winter pflegen
Nachdem die Hanfpalme durch Kälte und weniger Licht im Winter nur langsam wachsen
konnte, kann sie im Frühjahr nun wieder richtig loslegen. Dazu benötigt sie natürlich
wieder mehr Nährstoffe und Wasser als im Winter. Und sobald es auch wieder nachts
durchgehend im positiven Temperaturbereich bleibt, freut sie sich auf einen Standort
draußen. Auch Arbeiten wie ein eventuell nötiges Umtopfen stehen nun erneut auf dem
Programm.
Hanfpalme düngen: Pflege-Tipps zu Zeitpunkt &
Vorgehen
Die dekorative Zierpflanze ist bei uns zwar nicht heimisch, kann es aber mit der
richtigen Pflege werden. Wir zeigen, wie man die Hanfpalme richtig düngt.
Die markanten Fächerwedel sind auch außerhalb der asiatischen Heimat anzutreffen
[Foto: Garmasheva Natalia/ [Link]]
Hanfpalmen (Trachycarpus) verleihen Ihrem Garten oder Balkon mit ihren Fächerblättern
in Kübelkultur einen Hauch von Dschungel. In Regionen mit einem milden Winter können
die asiatischen Palmen sogar ausgepflanzt werden, schließlich gelten manche Arten
sogar bis -18 °C als frosthart. Sie überstehen demnach auch draußen im Beet oder Park
die europäischen Winter, verlieren dann aber häufig ein paar Blätter. Damit die Pflanzen
gestärkt in den Winter gehen und während der wärmeren Jahreszeiten
abhandengekommene Wedel nachbildet, sollten Sie Ihre Palme mit ausreichend
Nährsoffen versorgen. Denn nur eine gut gedüngte Hanfpalme zeigt die Genügsamkeit,
die eine gedeihende Pflanze einem Gartenfreund bietet.
Gestärkte Hanfpalmen bilden während der Wachstumszeit gerne mal über 20 frische
Palmenwedel und schießen dabei noch bis zu 40 Zentimeter in die Höhe. Dazu benötigt
das exotische Pflänzchen dafür die richtige Versorgung. Wir beantworten Ihnen hier
folgende Fragen: Welcher Dünger eignet sich am besten für Hanfpalmen? Wann sollten
Hanfpalmen gedüngt werden? Und gibt es eigentlich Hausmittel zur Düngung von
Hanfpalmen?
Wann düngt man Hanfpalmen?
Verwenden Sie gleich bei der Pflanzung ein nährstoffreiches Substrat. Sie können zum
Beispiel reifen Kompost unter den Mutterboden oder bei einer Kultur im Topf unter
handelsübliche Pflanzerde mischen. Auch organischer Langzeitdünger wie unser Plantura
Bio-Universaldünger kann vor der Pflanzung hinzugegeben werden. Sorgen Sie zudem
durch die Zugabe von ein wenig Sand für ein lockeres Wurzelbett, denn Staunässe wird
von der Pflanze gar nicht gut vertragen. Stimmt die Wasserversorgung, gedeiht Ihre
Hanfpalme schon bei einer Düngung im Jahr. Greifen Sie im Frühjahr zu einem
organischen Langzeitdünger, denn dann ist eine zweite Düngung im Juli nur an
Standorten mit sehr kargem, stark sandigem Boden nötig. Eine organische
Düngervariante bietet dabei die gewünschte Langzeitabgabe der Nährstoffe in den
Boden. Außerdem werden so, im Vergleich zu mineralischen Düngern, die chemisch
aufgearbeitet werden, wertvolle Rohstoffe geschont. Nach dem Sommermonaten sollte
nicht mehr gedüngt werden, um die Palme auf die Wintersaison einzustimmen.
Zusammenfassung: Wann Hanfpalmen düngen?
• Schon bei der Pflanzung können Kompost oder organischer Langzeitdünger
hinzugefügt werden
• Die erste Düngung sollte im Frühjahr erfolgen
• Bei sehr kargen Böden sollte im Sommer nochmal nachgedüngt werden
Hanfpalme düngen: Wie und womit?
Ob in Parkanlagen oder Gärten – Hanfpalmen gehören schon zum festen botanischen
Sortiment Europas [Foto: RoBenatti/ [Link]]
Die Hanfpalme zeichnet sich – wie ihr Namenverwandter, die Hanfpflanze – durch ihren
recht pflegeleichten und robusten Charakter aus. Doch trotz hoher Genügsamkeit
gedeihen beide Pflanzen erst unter Zugabe des richtigen Düngers zu wahrhaft prächtigen
Pflanzen. Für die Spezialisten unter den Hanfpalmenbesitzern gibt es Palmen-
Spezialdünger. Doch bei anspruchslosen Palmen wie der Hanfpalme ist dieser eigentlich
unnötig. Ein chloridarmer Universalblumendünger reicht den Exoten völlig. Dabei sollten
Sie auf ein einigermaßen ausgeglichenes Verhältnis von Stickstoff zu Kalium und auf ein
geringen Phosphoranteil achten. Zusätzlich sollten Sie bei der Düngung die eher kargen
Bedingungen der Heimat der Hanfpalme im Hinterkopf behalten. Es besteht demnach
schnell das Risiko, dass man die Pflanzen überdüngt. Ein mineralischer Dünger ist aus
diesem Grund eher ungeeignet. Zum einen sind die Nährstoffe zwar schnell, dafür aber
in zu großen Mengen und für einen zu kurzen Zeitraum im Boden verfügbar. Andererseits
werden mineralische Dünger mit einem sehr hohen Ressourcenaufwand produziert.
Will man seine Hanfpflanze im direkten und indirekten Sinne nachhaltig ernähren, sollte
die Wahl auf einen organischen Dünger fallen. Unser Plantura Bio-Universaldünger
trumpft mit organischer Langzeitwirkung auf und ist zudem ein NPK-Dünger in
kontrollierter Bio-Qualität. Im Gegensatz zu teurem Palmenspezialdünger können Sie
diesen Dünger auch für andere Ziergewächse oder den Gemüsegarten nutzen.
Hanfpalme organisch düngen: Anwendung und Ausbringungsempfehlung
Hanfpalmen neigen dazu, nach zusätzlichen Spurenelementen im Boden zu verlangen.
Vor allem Silicate werden für einen schnellen Zellaufbau gebraucht. Ist davon zu wenig
vorhanden, sind häufig gelbe Palmenwedel die Folge. Mischen Sie daher der Erde bei der
Pflanzung und der Pflegedüngung einfach eine Hand voll Gesteinsmehl unter, um dem
vorzubeugen. Dieses enthält auch die für Palmen wichtigen Spurenelemente Eisen und
Mangan. Da Hanfpalmen einen leicht sauren Boden-pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5
bevorzugen, sollten Sie mit kalkhaltigen Düngemitteln wie Gesteinsmehl jedoch sparsam
umgehen. Denn diese sorgen dafür, dass das Bodenmilieu alkalischer wird.
Die Hanfpalme benötigt genügend Spurenelemente, ansonsten färben sich die
Palmenwedel gelb [Foto: Sigur/ [Link]]
Organische Langzeitdüngung: Anleitung und Dosierungsmengen für die Hanfpalme
Besonders bei Pflanzen, die hochsensitiv auf ein Zuviel an Nährstoffen reagieren, ist eine
fachgerechte Dosierung bei der Düngergabe nicht nur die Voraussetzung für eine
umweltfreundliche Handhabung, sondern auch für das Gedeihen der gedüngten Pflanze.
Deshalb haben wir für Sie nachfolgend die wenigen Schritte für eine glückliche
Hanfpalme übersichtlich zusammengestellt.
1. Vor der Pflanzung 100 – 150 g/m² (gut gefülltes 0,2-Liter-Glas) unseres Plantura
Bio-Universaldüngers in die obere Bodenschicht einarbeiten
2. Boden und frisch eingesetzte Hanfpalme gut angießen, damit sich das Granulat
gut lösen kann
Bei der Pflegedüngung im Frühjahr sollten Sie nochmals 80 – 120 g/m² (0,2-Liter-Glas)
pro Pflanze düngen.
Hanfpalme mineralisch düngen
Ist eine Hanfpalme einmal in Nöten und zeigt gelbe Blätter, können diese ein Zeichen für
einen Nährstoffmangel darstellen. Hier helfen mitunter die einmalige Gabe eines
mineralischen Düngers wie Blaukorn oder viele im Einzelhandel erhältliche
Universaldünger. Durch die rasche Nährstofffreigabe wird Ihrer Pflanze schnell geholfen.
Jedoch sollte man dabei vorsichtig vorgehen. Damit Sie Ihre Palme nicht überdüngen,
sollten Sie besser in geringer Dosierung düngen. Gießen Sie bei handelsüblichem
Flüssigdünger etwa alle vier Wochen mit Dünger im Gießwasser. Die Termine zum
Düngen können Sie jedoch ganz einfach durch einen organischen Dünger minimieren.
Dieser fördert den Wuchs Ihrer Hanfpalme mindestens genauso gut wie mineralischer
Dünger und weist dabei eine bessere Umweltbilanz auf.
Hanfpalme mit Hausmitteln düngen
Bei Oma im Garten wucherten vielleicht nicht gerade Palmen, doch auch schon in diesen
Zeiten grünte es im Garten prächtig. Bereits damals kannte man so manchen Trick, was
organische Dünger angeht. Weggeschmissen wurde erst recht nichts. Und das gilt auch
heute: Nutzen Sie zum Beispiel eine Jauche aus Pflanzenbestandteilen, die bei der
Gartenarbeit anfallen. Dafür werden Brennnessel, Beinwell und ähnliches Kraut für zwei
Wochen in Regenwasser eingelegt. Und nachdem sich keine Blasen mehr bilden, wird die
Jauche im Verhältnis eins zu zehn verdünnt mit dem Gießwasser gegeben.
Vielleicht gelingt es Ihnen mit der richtigen Düngung, Ihrer Palme sogar zum Blühen zu
verhelfen [Foto: Nick Pecker/ [Link]]
Eine andere Nährstoffquelle, bei der kein Abfall anfällt, stellt die Düngung mit
Kaffeesatz dar. Dieser enthält reichlich Sickstoff und fördert das Bodenleben. Dafür
einfach den Kaffeesatz auf der Erde im Wurzelbereich verteilen oder im Gießwasser
geben. Jedoch führt die häufige Verwendung von Kaffeesatz als Düngemittel zu einer
Absenkung des Boden-pH-Werts. Wird Ihre Palme jedoch zusätzlich mit Gesteinsmehl
versorgt, sollte dies kein Problem darstellen. Denn dieses enthält Kalk, welches den
Boden-pH erhöht und so der Versauerung entgegenwirkt. Die versauernde Wirkung von
Kaffeesatz kann hier sogar von Vorteil sein, denn Hanfpalme mögen einen leicht sauren
Boden-pH.
Tipp vom Profi: Bei Nutzung von Jauche zur Düngung Ihrer Hanfpalme können Sie die
Gabe mit Gesteinsmehl kombinieren. Dies ist für die Versorgung mit Spurenelementen
wichtig und vermindert gleichzeitig den unschönen Geruch der Jauche.