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een Modelitest 9) Ank ung: Sie héren insgesamt drei Texte. Die Texte 1 und 2 héren Sie cinmal, den Text 3 hiren Sie zweimal. Schreiben Sie Ihre Losungen zuniichst hinter die Aufgaben, Am Ende des Priifungsteils Antwortblatt zu iibertragen. Horverstehen™ haben Sie 10 Minuten Zeit, um Ihre Lésungen auf das HOrtext : Aufgaben 1-8 Sie sind in einer WG des Studentenwohnheims und héren ein Gespriich zwischen zwei Studentinnen. Sie hiren dieses Gesprich einmal, Lesen Sie jetzt die Aufgaben 1-8, Horen Sie nun den Text. Schreiben Sie beim Héren die Antworten auf die Fragen 1-8. Notieren Sie Stichworter, 1e Einladung (© [Wie lange wohnt Linda schon in der WG? | (0) [3 Monate 1 | Was hat Linda gestern gemacht? 1 2. | Wo hat Nina friher gewohnt? 2 3 | Warum sind viele Kisten im Flur? 3 4. | Was verbirgt sich in den Kisten von Nina? | 4 : : A «5, | Warum musste Nina umzichen? (Nennen Sie | zwei Punkte) B 6. | Was méchte Nina an Weihnachten machen? | 6 7 |Wer ist Wolfgang? 7 8. | Was méchte Nina morgen machen? 8 Hértext 2: Aufgaben 9-18 Sie hiren ein Interview mit drei Gesprichsteilnchmem Uber den Studiengang Medien- und Phototechnik. . Sie hdren dieses Interview einmal. Lesen Sie jetzt die Aufgaben 9-18. Horen Sie nun den Text. Entscheiden Sie beim Hiren, welche Aussagen richtig oder falsch sind, Markieren Sie die passende Antwort Der Studiengang Medien- und Fototechnik Campus. Richtig | Falsch (©) | Herr Lovins ist Dozent im Fach Medien- und Fototechnik. x | @ 9 | Das Schnupperstudium dauert einige Wochen in den Ferien, 9 to | Eigentlich hatte Frau Hofer vor, beim Schnupperstudium . Computeranimation kennenzulemen. 1_ [Nach Meinung von Frau Hofer sind die digitalen Durstellungen besser 7 als die mit Malerpinseln, 1p | Nach dem Abitur hat Frau Hofer die Studienpflchtficher im Internet b abgerufen, 13 | Viele naturwissenschatlliche Ficher sind Plchtficher beim Studiengang| b Medientechnik. 14 | Herr Lovins muss mit anderen Leuten auf Englisch kommunizieren. 4 15, | Der Kurs Technisches Englisch wird nur fir die Studenten von 1s Medientechnik errichtet. 16, | Hert Lovins hat sich auch juristische Kenntnisse in der Voriesung 16 angecignet, 17 | Die Absotventen der Medientechnik haben gute Perspektiven. 7 1g_ | Die Studenten der Medientechnik haben bessere Arbeitsriume auf dem 18 Hértext 3: Aufgaben 19-25 Sie héren einen Vortrag Uber das Projekt, Der billige Laptop. Sie hdren diesen Vortrag zweimal. Lesen Sie jetzt die Aufgaben 19-25. Horen Sie nun den Text ein erstes Mal Beantworten Sie beim Héren die Fragen 19-25 in Stichworten. Der billige Laptop ©) Welche Moglichkeit bietet die globalisierte Informationsgesellschaft? @ [An jedem Ort zu jeder Zeit miteinander kommunizieren! auf Wissen zugreifen Welche Unterschiede gibt es zwischen Industrieldindern und Entwicklungslindem bei der Verbreitung des Internetes? 20 ‘Welches Problem verursacht die groBe Abweichung zwischen Industrieluindern und Entwicklungskinder in Bezug auf PC- und Internetnutzung? 20 21 Was war das Ergebnis der Feldversuche der Vereinten Nationen in indischen GroBstiidten? 21 2 Welche technischen Schwierigkeiten des Billig-Laptops hat man schon in den Griff bekommen’ (Nennen Sie zwei Punkte) 22 23. Welche finanziellen Probleme gibt es beim Projekt .Billig-Laptop* noch? (Nennen Sie zwei Punkte) 23, 4 ‘Was betrachten die Kritiker sehr skeptisch? (Nennen Sie einen Punkt) In welchem Punkt sind Befiirworter und Kritiker des Projektes der gleichen Meinung? 25 Exgiinzen Sie jetzt Ihre Stichwérter. Sie hdren jetzt den Text ein zweites Mal. Sie haben nun 10 Minuten Zeit, um Thre Lésung auf das Antwortblatt zu ibertragen. Antwortblatt-Hérverstehen CJ 10min Sie haben nun 10 Minuten Zeit, um Thre Losungen auf das Antwortblatt zu ibertragen. a Etikett Lésungen Hértext 1 1 a) 2 1j;0 od 3 2);0 Oo 0 3/0 O00 4 x 4/0 Oo 0 5 B: s5;o0 00 6 6;o oO 0 7 7;0 O90 8 s8i;o od ‘Losungen Hortext 2 Richtig _Falsch ofa Oo Bitte markieren Sie die richtige Antwort mit wl ao o einem schwarzen oder blauen Kugelschreiber! |e Pensa nu] oa o vl o o Markieren Sie so: B3/ oO Qo 4 i al NICHTso: & G] @ M ow aa a eS Wenn Sie korrigieren méchten, filllen Sie BI a das falsch markierte Feld ganz aus: I 7) O a und markieren dann das richtige Feld: §2 18 oO o Antwortblatt-Hdrverstehen Hier bitte nicht schreiben Losungen Hortext 3 nb 19 19 o 20 20 Qa 21 21 Oo 22 2 a 2B 23 a 24 24 a 25 25 oO Lésungen zum Hé 1 onen ext 1 einen Ausflug in die Berge in der Nachbarstadt Nina hatte keine Zeit aufzuraumen. / Nina hat die Kisten gebracht. Materialien fir Baumodelle zwei Punkte davon: taglich eine Stunde mit Bus und Bahn zur Uni fahren / keinen Interet- -Zugang im Zimmer /konnte nicht rechtzeitig per Email die Hausaufgaben abgeben den Vermieter zu Weihnachten einladen der Sohn des Vermieters aus der Nachbarstadt / der Mieter des Zimmers Einladung schreiben Lésungen zum Hértext 2 9 13, 17. F 10. F 1. 12. F R 14. F 15. F 16.R R 18.R Lésungen zum Hértext 3 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. In den Industriekindern gehdren PC und Internet zum Lebensstandard. / Die Entwicklung geht an vielen Entwickiungslandern noch vorbei. / In der britischen Hauptstadt London sind mehr Internetanschliisse verfiigbar als in ganz Pakistan. Der Gegensatz zwischen Arm und Reich verscharft sich weiter. / In rmeren Landern sind PCs und Laptops meist viel zu teuer. / PCs sind fir den Einsatz in Schulen und unter extremen Klimabedingungen nicht robust genug. Analphabeten lemen schnell von selbst Lesen und Schreiben, sobald sie einen Interet- und Computerzugang nutzen kénnen. / mit PC ohne Lehrer schnell selbst lermen / die Bildungs- perspektiven armer Kinder verbessern zwei Punkte davon: A. Stromversorgung / Batterie mechanisch aufladen / Strom mit Handkurbel erzeugen B: die meisten Aufgaben eines dblichen Laptops lésen C: giinstiger Preis durch kostenfreies Betriebssystem Linux / billige Bildschirme zwei Punkte davon: A. Preis des Laptops liegt bei 200 US-Dollar. B. Es mangelt an konkreten Bestellungen. C. bei 3 Mio. Bestellungen rentieren D. Herstellung mit einem relativ geringen Gewinn fiir PR-Aktionen zur Imagepflege von GroBunternehmen / potenzielle Markte von morgen besetzt / neue PC-Nutzergruppen gebunden werden / Bildungskrise / das Problem der Unter- entwicklung / wachsende Ungleichheit / asst sich nicht durch Verkleinerung der digitalen Kluft lésen Bildung ist eine wichtige Waffe im Kampf gegen Armut. / Die Informationstechnik ist ein notwendiges, aber nicht hinreichendes Mittel Transkription zum Hortext 1 Linda: Nina: Linda: Nina: Linda: Nina: Linda: Nina: Linda: Nina: Linda: Nina: Linda: Nina: Linda: Guten Abend, meine neue Mitbewohnerin! Ich heifSe Linda und wohne in dieser WG. seit 3 Monaten. Gestern habe ich einen Ausflug in die Berge gemacht und dich deshalb nicht getroffen. Ja, hallo, ich bin Nina. Ich studiere Architektur im vierten Semester an der Uni. Ich bin gerade aus der Nachbarstadt hergezogen. Entschuldige bitte das Durcheinander! Das macht nichts. Wir Studenten miissen in der Studienphase sowieso mehrmals umziehen. Sind das alle deine Kisten hier im Flur? Ja, ich hatte heute Nachmittag Seminar und daher keine Zeit zum Aufraumen. Ich bringe die Sachen sofort in Ordnung. Das eit doch nicht. Ich bin nur neugierig. Ich helfe dir beim Tragen. Ach so schwer! Danke dir. Weit du, in den Kisten sind Materialien, mit denen ich Baumodelle entwerfen kann. Manche sind Baumaterialien wie Steine, Holz und Zement. ‘Wow! Hast du schon irgendwelche Modelle fertig gebastelt? Zeig sie mir doch! Geme, ich glaube, in dieser Kiste finden wir einige. GroBartig! Man kénnte sie ins Regal stellen. Ja, dieses hier, sehr schén! Sag mal, wohntest du friher in einer groBen Wohnung? Ja, gréBer als das Zimmer hier. Aber ich musste taglich eine Stunde mit Bus und Bahn zur Uni fahren, AuBerdem gab es keinen Intemet-Zugang im Zimmer. Manchmal hatte ich die Hausaufgaben zwar schon fertig, konnte sie aber nicht rechtzeitig per Email abgeben. Letztendlich entschied ich mich fir einen Umzug Ja, Zeit ist Geld. Aber fiir uns ist Zeit doch auch Effizienz! Zeit ist auch eine gute Note. Bald ist Weihnachten. Darf ich meinen vorherigen Vermieter hierher einladen? Eigentlich hat ja sein Sohn hier gewohnt, aber nachdem er von meiner Schwierigkeit gehért hatte, hat er mir das Zimmer zur Untermiete angeboten Meinst du etwa Wolfgang? Den vermisse ich auch. Wir kénnen Weihnachten zusammen feiern, wenn du einverstanden bist. ‘Sehr gerne. Morgen schreibe ich die Einladung. Ich werde einige Spezialitéten aus meiner Heimat kochen. Oh, da freue ich mich schon auf die leckeren Speisen Transkription zum Hortext 2 Sprecherin: Hofer: Sprecherin: Hofer: Hofer: Sprecherin: In unserem Gesprach geht es heute um den Studiengang Medien- und Photo- technik, der sich hauptsachlich an den anwendungsbezogenen Digitaltechniken orientiert. Ich habe zwei Studierende eingeladen. Frau Hofer, Studienanfangerin im ersten Semester und Herrn Lovins, Magisterstudent im Studiengang ,Media und Imaging Technology". (0) Frau Hofer, kénnen Sie uns erzahlen, was Ihre Uberle- gungen bei der Facherwahl waren? Seit meiner Kindheit habe ich grofes Interesse am Malen. Ich wollte eigentlich Kinstlerin werden. In der 11. Klasse habe ich am Schnupperstudium fiir Schi- lerinnen an einer Fachhochschule teilgenommen. Das Institut fur Medien- und Phototechnik bietet ein einwéchiges Schupperstudium in den Herbstferien an (9) Schilerinnen ab der 10. Klasse kénnen sich bei der Veranstaltung Uber ein technisch orientiertes Medienstudium informieren Warum wollten Sie eine technische Veranstaltung besuchen, die keinen Bezug zum Malen aufweist? Ich begleitete damals nur meine Freundin und war zuféilig bei der Prasentation Uber Computeranimation dabei. (10) Obwohl ich auch in der Schule mit Softwaren gezeichnet habe, waren die prasentierten Lehrinhalte mir doch véllig neu und sehr faszinierend. Die fachlichen Grafikstrukturen, die spezielle Farbgestaltung usw. kann man nur schwer mit dem Malerpinsel darstellen. (11) Dann habe ich weitere Unterrichtsmodule beobachtet: Digitale Bildbearbeitung und —verarbeitung, Kamera- und Phototechnik usw., alles war sehr aufschlussreich. Daher habe ich mich fur dieses Fach entschieden, um eine moderne Kiinstlerin fiir digitale Werke zu werden. Studieninteressen sind doch eine wichtige Voraussetzung fur ein gelungenes ‘Studium, Aber bei dieser Fachrichtung werden auch viele technische Kompetenzen verlangt. Und der Kunststudiengang ist auch mit vielen naturwissenschaftlichen Fachern verbunden, soviel ich wei. Daran habe ich auch gedacht. Nach dem Schnupperstudium habe ich auf der Inter- netseite der Fachhochschule die Pflichtfacher fir Medientechnik recherchiert. (12) Facher wie Mathematik, Informatik, Elektronik und Physik sind obligatorisch. (13) Dann habe ich in der 12. und 13. Klasse stark gepaukt und gute Noten im Abitur erhalten. Aber das reicht noch nicht. Um gréGere Sicherheit bei der Bewerbung zu haben, habe ich einen Onlinetest fiir Studienbewerber zur Selbsteinschaitzung mit guter Bewertung abgelegt. Dann wurde ich aufgenommen. Ja, eine Klare Zielorientierung hilft immer. Herr Lovins, Sie haben den Bachelor-Stu- diengang Medientechnik absolviert und bilden sich im Master-Studiengang weiter. Lovins: Lovi Lovi Sprecheri Der Vollname lautet: Master of Engineering, Studiengang Media and Imaging Tech- nology, alle englische Wérter. Gibt es auch viele englische Lehrveranstaltungen? Genau, manche Vorlesungen werden in Englisch organisiert, weil Englisch die Arbeits- und Kommunikationssprache in der Medienwelt ist. Die Software ist auch lberwiegend auf Englisch. (14) Praxisnah bietet die FH Kurse fir Technisches Englisch an. Diese Kurse sind fur alle Studenten als freiwillige Lehrveranstaltungen offen und deshalb sehr gefragt. Man muss frilhzeitig einen Platz besetzen, sonst muss man in der letzten Reihe sitzen. (15) Welche Facher haben Sie tief beeindruckt? Neben den technischen Fachern hat die Vorlesung Produktionsmanagement meinen Horizont erweitert. Dieser Kurs vermittelt Kenntnisse in Medienrecht und sektor- spezifische Regulierung des Rundfunks, der Presse und der Telemedien . (16) Ich glaube, die Themenbereiche Urheberrecht, Datenschutzrecht und Wettbewerbs- sowie Werberecht sind Grundlagen der Medienberufswelt. Wie sehen die Berufsaussichten eigentlich aus? Wir werden gezielt fir Medienproduktionsbetriebe ausgebildet, 7.8. Sendean- stalten, Fernseh- und Filmproduktionen oder Multimediafirmen. Die Studienrichtung Phototechnik ist fokussiert auf Fachlabore, GroBlabore, Web- und Multimedia- Unternehmen. Diese Branchen erleben dauernde Konjunktur aufgrund innovativer Internetnutzung. Die meisten bekommen mehrere Jobangebote, wenn sie die Uni verlassen. (17) An der FH stehen dem Studiengang besonders helle und funktions- gerecht gestaltete Arbeitsraume mit der besten Ausstattung zur Verfiigung. (18) Vielen Dank fir das Gespréich. Ich wiinsche thnen viel Erfolg! Transkription zum H6rtext 3 Die Welt von heute erscheint als ein globales Dorf. In der globalisierten Informationsgesell- schaft haben theoretisch alle Menschen die Maglichkeit, an jedem Ort zu jeder Zeit miteinander zu kommunizieren und auf Wissen zuzugreifen. (0) Dennoch ist die digitale Kluft in diesem globalen Dorf gro®, Dies zeigt insbesondere der Vergleich zwischen Industrielandern und Entwicklungs- landern. Wahrend in den Industrielindern PC und Internet zum Lebensstandard gehéren, geht die Entwicklung an vielen Entwicklungstindern noch vorbei. In der britischen Hauptstadt London sind z.B. mehr Internetanschliisse verfiigbar als in ganz Pakistan. (19) Da aber die Informations- technologie tatsachlich eine immense Bedeutung hat, kénnte dies zur Folge haben, dass sich der Gegensatz zwischen Arm und Reich weiter verschairft. Gerade in armeren Landem sind PCs und Laptops meist viel zu teuer. Hinzu kommt, dass sie fir den Einsatz in Schulen und unter extremen Klimabedingungen meist auch nicht robust genug sind. (20) Hier setzt ein Projekt an, mit dem die digitale Kluft verkleinert werden soll: das .100-Dol- lar-Laptop"-Projekt. Ziel dieser MaRnahme ist es, Kindern in der so genannten ,Dritten Welt" Bildungschancen zu eréffnen, die sonst tiberhaupt keine Chance auf Schulbildung hatten. Feld- versuche der Vereinten Nationen, die z.B. in den Slums indischer Grostadte durchgefiihrt wurden, zeigten namlich, dass Analphabeten iberraschend schnell von selbst Lesen und Schreiben lernen, sobald sie einen Internet- und Computerzugang nutzen kénnen — und das ganz ohne Lehrer. Die freie Verfiigbarkeit von PCs und Internet kénnte daher die Bildungsperspektiven armer Kinder etheblich verbessern. (21) Die technischen Hirrden fir den Billig-Laptop scheinen dberwindbar. Das Problem der Stromversorgung zumindest ist gelést. Der Prototyp verfiigt Uber eine kleine Handkurbel, mit der sich die Batterien mechanisch wieder aufladen lassen. Nach einer Minute Kurbeln soll der Computer iiber geniigend Strom fur bis zu 30 Minuten Betrieb verfigen. Auch sonst kann das Gert die meisten Aufgaben eines Ublichen Laptops lésen. Der giinstige Preis soll durch die Nutzung des kostenfreien Betriebssystems Linux und durch den Einsatz besonders billiger Bildschirme erméglicht werden. (22) Lediglich groBe Datenmengen lassen sich nicht speichern. Allerdings wird der Billig-Laptop wohl nicht im freien Handel erhaltlich sein. Vielmehr ist geplant, die Laptops an die Bildungsministrien von Entwicklungsténdem zu verkaufen, die sie dann kostenlos an Schiller weiter verteilen sollen Dennoch hat der Billig-Laptop noch mit Hemmungen zu kampfen. Sein Preis wird wohl eher bei 200 als bei 100 US-Dollar liegen. AuBerdem signalisierten viele Lander zwar Interesse und sagten Unterstiitzung zu. Aber an konkreten Bestellungen mangelt es noch. Die Fertigung rentiert sich jedoch erst bei mindestens 3 Millionen Bestellungen, wobei sich der Hersteller mit einem relativ geringen Gewinn von 3 US-Dollar pro Geréit zufrieden geben soll. (23) Hoffnungsvoll méchte eine GroBbank das Projekt unterstiitzen, indem sie den Herstellern das fiir die Produktion ndtige Kapital leiht und es dann von den Regierungen zuriickfordert, ohne Zinsen zu verlangen Wie auch immer die Zukunft des Billig-Laptops aussieht: Gegenstimmen sind kaum zu héren, auch wenn Skeptiker argwohnen, dass es sich bei den Projekten nicht zuletzt um PR-Aktionen zur Imagepfiege von GroBunternehmen handelt, mit denen dariiber hinaus potenzielle Mairkte von morgen besetzt und neue PC-Nutzergruppen gebunden werden sollen. Kritisiert wird aber vor allem der Glaube, man kénne die Bildungskrise und das Problem der Unterentwicklung und der wachsenden Ungleichheit durch die Verkleinerung der digitalen Kluft lsen. (24) Einige Experten vermuten hinter den IT-Projekten auch einen Hype", der ebenso spurlos an den Bediirinissen der Armsten vorbei gehen wird wie viele Initiativen zuvor. In einem Punkt sind sich die Kontrahenten aber einig: Bildung ist eine wichtige Waffe im Kampf gegen Armut und die Informationstechnik ein notwendiges, aber nicht hinreichendes Mitel. (25) Quelle: www. [Link]/bilder/HV_Billig_Laptop_Text.pdf Dr. Thomas Hoch, gekiirzt

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