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Allgemeine Geschäftsbedingungen Der KONE AG: 1. Gültigkeit 7. Zahlungsbedingungen

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Allgemeine Geschäftsbedingungen der KONE AG

7. Zahlungsbedingungen
1. Gültigkeit 7.1. Mangels abweichender schriftlicher Vereinbarung sind die Zahlungen des
1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind für Rechtsgeschäfte AG für seine Bestellung, ohne jeden Abzug, wie folgt vorzunehmen:
zwischen Unternehmen konzipiert. Sollten sie ausnahmsweise auch 50 % bei Auftragserteilung,
Rechtsgeschäften mit Verbrauchern im Sinne des § 1 Abs 1 Z 2 des Konsu- 20 % bei Materialbestellung,
mentenschutzgesetzes zugrunde gelegt werden, gelten sie nur insoweit, als 25 % bei Montageende (Rohmontage),
sie nicht den Bestimmungen dieses Gesetzes widersprechen. 5 % bei Übergabe der Anlage, spätestens jedoch 2 Monate nach der ma-
1.2. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Vertragsbestandteil aller schinentechnischen Sachverständigenabnahme
Vereinbarungen zwischen der KONE AG (in der Folge auch Auftragnehme- 7.2. Die Teilrechnungen sind binnen 10 Tagen netto ab Rechnungslegung ohne
rin genannt, kurz „AN“) und dem Vertragspartner (in der Folge auch Auf- Abzug zur Zahlung fällig.
traggeber genannt, kurz „AG“) über Lieferung, Montage und/oder Demon- 7.3. Rechnungen über die Lieferung von Anlagenteilen oder Ersatzteilen sind
tage von Aufzugsanlagen, Rolltreppen, Rollsteigen, automatischen Türen vorab binnen 10 Tagen netto ab Rechnungslegung ohne Abzug zur Zah-
und Toren und sonstigen Produkten/Systemen, sowie deren Bestandteilen lung fällig.
(in der Folge kurz auch „Anlagen“ genannt) und über die Lieferung einzel- 7.4. Ohne ausdrückliche anderslautende Vereinbarung verstehen sich alle
ner Teile von Anlagen und Ersatzteilen von Anlagen. Anderslautende Ge- Preise netto, frei Lieferadresse, zahlbar in angegebener Währung, ohne
schäftsbedingungen des AG haben nur Gültigkeit, soweit sie von der AN Abzüge. Kosten aus Sonderwünschen des AG, wie z.B. zusätzliche Fracht,
ausdrücklich und schriftlich bestätigt wurden. Verpackung, Versicherung, Erwirkung einer allfälligen behördlichen Bewil-
1.3. Die Vertragsbestimmungen der ÖNORM B2110 gelten subsidiär. ligung sowie Beurkundungen, gehen zu Lasten des AG. Ebenso hat der AG
alle Arten von Steuern, Abgaben und Gebühren zu tragen.
2. Angebote 7.5. Lohnzuschläge für vom AG gewünschte Überstunden und Sonntagsarbeit
2.1. Angebote der AN, die keine ausdrückliche Annahmefrist enthalten, sind für sind zusätzlich vom AG nach Vereinbarung zu bezahlen.
die AN, falls nicht anders vereinbart, 30 Tage verbindlich. Technische Än- 7.6. Die Zahlungstermine sind auch einzuhalten, wenn Verzögerungen auftre-
derungen durch die AN bleiben in jedem Fall vorbehalten, soweit sie die ten, welche die AN nicht zu vertreten hat. Zahlungen sind auch dann zu
vereinbarten Anforderungen der Anlage weiterhin erfüllen. leisten, wenn die bestellte Anlage noch nicht vollständig geliefert oder mon-
2.2. Dem AG übergebene technische Unterlagen zu Angeboten der AN, die tiert, jedoch bereits bestimmungsgemäß gebrauchsfähig ist, oder wenn
nicht zum Vertragsabschluss führen, sind umgehend an die AN zurückzu- noch Nacharbeiten an der Anlage durch die AN auszuführen sind, welche
stellen. die bestimmungsgemäße Verwendung nicht beeinträchtigen.
7.7. Hält der AG die vereinbarten Zahlungsbedingungen nicht ein, ist die AN
3. Nutzungsrechte berechtigt:
3.1. KONE stehen sämtliche gewerblichen Schutzrechte an zur Verfügung ge- a) die Erfüllung ihrer eigenen Verpflichtungen bis zum Eingang der aushaf-
stellten unkörperlichen Sachen sowie das Eigentumsrecht an zur Verfü- tenden Zahlungen oder sonstigen Leistungen des AG aufzuschieben, so-
gung gestellten körperlichen Sachen zu. Dies umfasst insbesondere auch wie die damit verbundenen Kosten (z.B. Kosten der Ein- und Auslage-
die von KONE zur Verfügung gestellte Software, Hardware oder sonstige rung, Lagergebühren) zuzüglich 5 % der Rechnungssumme als zusätzli-
Gerätschaften, und zwar unabhängig davon, ob die Software mit oder ohne chen Verwaltungsaufwand zu verrechnen;
Source Code zur Verfügung gestellt wird. KONE stehen überdies sämtliche b) eine angemessene Verlängerung der Lieferfrist in Anspruch zu nehmen;
Rechte an von KONE zur Verfügung gestellten technischen Zeichnungen, c) die gesamte noch offene Forderung unverzüglich fällig zu stellen. Die In-
Dokumentation und technischer Information und dergleichen zu. kassospesen werden zu Lasten des AG verrechnet;
3.2. KONE gewährt dem Kunden das nicht exklusive und nicht übertragbare d) sofern vertraglich nicht anders vereinbart, ab Fälligkeit Verzugszinsen in
Recht, die zur Verfügung gestellte Software, Hardware und sonstige Ge- der jeweiligen gesetzlichen Höhe gemäß § 352 UGB bzw. für Konsumen-
genstände, insbesondere technische Zeichnungen und Dokumentation und ten gemäß § 1333 ABGB zu verrechnen. Dies gilt auch, wenn dem AG
dergleichen im Zusammenhang mit der Nutzung der KONE-Anlagen aus- verlängerte Zahlungstermine gewährt wurden.
schließlich bestimmungsgemäß zu nutzen. Dies für die Dauer der getroffe- e) nach Setzung einer angemessenen Nachfrist von 14 Tagen vom Vertrag
nen Vereinbarung. zurückzutreten und/oder Schadenersatzansprüche geltend zu machen.
3.3. Die Verwendung der von KONE zur Verfügung gestellten Software, Hard- Dabei steht es der AN frei, welche der unter a) bis e) vereinbarten Vor-
ware, Dokumentation oder technischen Zeichnungen sowie sonstiger Infor- gehensweisen sie wählt.
mationen zu anderen als zu den beabsichtigten Zwecken im Zusammen- 7.8. Der AG ist nicht berechtigt, Zahlungen aufgrund von Verzögerungen bei der
hang mit der KONE-Anlage ist nicht zulässig. Die Weitergabe an Dritte ist Lieferung oder Montage zurückzuhalten, wenn die Verzögerungen auf hö-
ohne die schriftliche Zustimmung von KONE unzulässig. Der Kunde ver- here Gewalt (Naturkatastrophen, Streiks, Krieg, Rohstoffengpässe, etc.),
pflichtet sich überdies, Software von KONE weder zu dekompilieren, zu ko- bauseitige Verzögerungen oder auf andere nicht von der AN zu vertretende
pieren oder zu bearbeiten, Dritten in sonstiger Art weiterzugeben noch Re- Gründe zurückzuführen sind.
verse Engineering zu betreiben. 7.9. Eine Aufrechnung durch den AG mit Forderungen gegen die AN oder einem
ihrer Erfüllungsgehilfen wird ausgeschlossen.
4. Vertragsabschluss
4.1. Ein Vertrag über die Lieferung, Montage und/oder Demontage von Anlagen, 8. Eigentumsvorbehalt
die Lieferung von Teilen von Anlagen oder Ersatzteilen kommt erst mit 8.1. Alle von der AN gelieferten Anlagen, Anlagenteile, Ersatzteile oder Materi-
schriftlicher Auftragsbestätigung der AN zustande. Sämtliche Änderungen alien bleiben bis zur vollständigen Bezahlung der diesbezüglichen Rech-
der Vereinbarung nach Vertragsabschluss bedürfen der Schriftform und nungen im Eigentum der AN, auch wenn diese eingebaut oder weiterverar-
können nur einvernehmlich mit der AN vorgenommen werden. Das gilt auch beitet werden sollten. Wenn bei Fälligkeit und Setzung einer angemesse-
für das Abgehen dieses Formerfordernisses. nen Nachfrist von 14 Tagen keine Zahlung erfolgt, behält sich die AN das
Recht der Entfernung vor. Die AN ist berechtigt, gegebenenfalls ihr Eigen-
5. Umfang der Lieferung und Montage/Demontage tum äußerlich kenntlich zu machen.
5.1. Die Lieferung bzw. Montage/Demontage erfolgt im Umfang der von der AN
übermittelten Auftragsbestätigung. 9. Liefer- und Montagefrist
5.2. Die vereinbarungsgemäße Montage der Anlage bedingt, dass der AG sämt- 9.1. Die Lieferfrist bzw. Montage-/Demontagefrist wird in der Auftragsbestäti-
liche bauseitige Leistungen oder Vorarbeiten auf eigene Kosten zu erbrin- gung durch die AN festgehalten. Die vereinbarte Montagefrist gilt nur, wenn
gen hat. Diese bauseitigen Leistungen können im Sinne einer Leistungsab- zum Zeitpunkt der Festlegung der Montagefrist nachstehende Vorausset-
grenzung zwischen AG und AN von Letzterer näher definiert werden. Un- zungen erfüllt sind:
zureichende bauseitige Leistungen oder Vorarbeiten, sowie das Risiko aus a) Vorliegen sämtlicher technischer Daten, die zur Erfüllung des Vertrages
Altlasten oder Kontamination, gehen jedenfalls ausschließlich zu Lasten notwendig sind;
des AG. Dadurch verursachte Mehrkosten sind vom AG zu tragen. b) Vorliegen der genehmigten Anlagenpläne;
5.3. Behördliche Genehmigungen, die zum Betrieb einer Anlage erforderlich c) Vorliegen allfällig notwendiger behördlicher Bewilligungen;
sind, sind vom AG zu erwirken. d) Eingang der Anzahlung gemäß Punkt 6 und vereinbarten Teilzahlungen.
9.2. Für die Lieferung der Pläne durch die AN und für den Montagebeginn kön-
6. Pläne und technische Unterlagen nen besondere Fristen vereinbart werden.
6.1. Die AN behält sich notwendig erscheinende Änderungen an den Unterla- 9.3. Veränderungen des Liefertermins bzw. des Montage-/ Demontagetermins
gen zur Montage der Anlage, wie Zeichnungen, Beschreibungen, Abbildun- seitens des AG sind bis spätestens 12 Wochen vor dem vereinbarten Ter-
gen u. dgl. vor. min schriftlich der AN bekannt zu geben. Solche Bekanntgaben und damit
6.2. Ausschließliche Grundlage der Montage der Anlage sind, die von der AN einhergehende spätere Leistungserbringungen durch die AN haben keinen
angefertigten und die vom AG genehmigten, Einreich- und Aussparungs- Einfluss auf eine zwischen den Parteien vereinbarte Preisanpassungsklau-
pläne. sel. Für diese bleiben die ursprünglich vereinbarten Termine maßgeblich.
6.3. Jede dem AG zuzurechnende Änderung der Ausführung des Auftrages, die Nach diesem Zeitpunkt gewünschte Terminverlängerungen berechtigen die
neue Berechnungen oder eine Änderung an der Konstruktion der Anlage AN, Lagerkosten und Finanzierungskosen sowie allfällige mit der Lieferung
bedingt, hat eine Anpassung des Preises und der Montagefrist zu Lasten fällig werdende Teilzahlungen in Rechnung zu stellen.
des AG zur Folge.

Ausgabe 09/2022 Seite 1 von 2


Allgemeine Geschäftsbedingungen der KONE AG
9.4. Die Liefer- und Montagefrist wird angemessen verlängert und die unter 13.2. Es besteht kein Gewährleistungsanspruch bei Verschleißteilen, so- fern
Punkt 9.2 festgelegte Regelung ist außerdem anwendbar, der Verschleiß des betroffenen Teils lediglich eine gebrauchstypische Ab-
a) wenn der AG technische Daten, welche zur Erfüllung des Vertrages nutzung darstellt. Darüber hinaus bestehen keine Ansprüche aus dem Titel
notwendig sind, nachträglich ändert oder bauseitige Leistungen oder der Gewährleistung bei Schäden und Mängel an der Anlage, welche durch
Vorarbeiten nicht rechtzeitig erbringt; höhere Gewalt, unsachgemäße Behandlung, Einwirkung von Feuchtigkeit,
b) in Fällen höherer Gewalt, dies ungeachtet, ob sie beim AG, bei der AN übermäßige Verschmutzung, Feuer, mangelhafte Ventilation, Spannungs-
oder bei einem Dritten eintreten, sofern sie nach Abschluss des Ver- schwankung von mehr als 10%, sowie elektrische bzw. elektromagneti-
trages eintreten und seiner Erfüllung im Wege stehen. sche Einflüsse, Senkung des Gebäudes und andere äußere Einwirkungen
verursacht werden.
10. Übergang von Nutzen und Gefahr 13.3. Bei Eintritt eines Gewährleistungsfalles hat der AG die AN unverzüglich
10.1. Die Gefahr an den Teilen der Anlage bzw. der Lieferung geht mit Ausliefe- schriftlich über die aufgetretenen Mängel zu informieren.
rung ab Werk auf den AG über. Wird der Versand verzögert oder verun- 13.4. Der AG lässt der AN bei der Feststellung und Behebung von Mängeln jede
möglicht aus Gründen, die die AN nicht zu vertreten hat, so werden die ihm möglich Unterstützung zukommen.
Teile der Anlage bzw. die Lieferung auf Rechnung und Gefahr des AG ge- 13.5. Für von der Behebung des Mangels nicht betroffene Teile beginnt der Lauf
lagert. Der AG hat für entsprechenden Versicherungsschutz für alle gelie- der Gewährleistungsfirst nicht von Neuem zu laufen.
ferten und montierten Teile zu sorgen und diesen auf Verlangen der AN 13.6. Die Pflicht zur Erbringung des Beweises, dass ein Mangel bereits zum
vorzuweisen. Zeitpunkt der Übergabe vorhanden war, obliegt abweichend von § 924
ABGB stets dem AG.
11. Montage 13.7. Die Behebung eines vom AG behaupteten Mangels durch den AN stellt
11.1. Zum vereinbarten Montagezeitpunkt sind die Einbaustellen bauseits gemäß kein Anerkenntnis als Mangel dar. Im Fall eines unberechtigt behaupteten
den Plänen, gelotet, frei von allen Hindernissen und geschützt gegen Wit- Mangels haftet der AG für Kosten der Feststellung, bzw. Kosten der Behe-
terungseinflüsse bereitzuhalten. Insbesondere sind verbindliche Waagrisse, bung des behaupteten Mangels.
z. B. bei den Schachtöffnungen für die Montage der Türen anzuzeichnen. 13.8. Für die Benützung der Anlage bzw. Verwendung der Lieferung trotz Kennt-
11.2. Der AG hat die Zugänge zum Ort der Montage, wenn notwendig, mit provi- nis eines Mangels haftet der AG.
sorischen Abschlüssen (Sichtschutz bzw. Staubschutz) sowie die Zugänge
und Umgebung des Montageplatzes mit den für den Schutz von Personen 14. Haftung
und Gegenständen notwendigen Sicherheitsvorrichtungen zu versehen. 14.1. Die AN haftet, abgesehen von Personenschäden, bei Verletzung vertragli-
11.3. Der AG hat alle Vorkehrungen gemäß Punkt 5.2. zu treffen, um ein unge- cher oder vorvertraglicher Pflichten nur in Fällen von Vorsatz oder grober
hindertes Fertigstellen der Anlage auf dem Montageplatz ohne Unterbre- Fahrlässigkeit.
chung zu ermöglichen. Die notwendige Benützung allenfalls vorhandener 14.2. Die Haftung der AN wird mit der Versicherungssumme der abzudeckenden
Baukräne und anderer Fördergeräte mit genügend Nutzlast zur Erleichte- Haftung beschränkt.
rung der Montage der Anlage erfolgt auf Kosten des AG. 14.3. Schadenersatzansprüche sind binnen sechs Monaten ab Kenntnis des
11.4. Der AN sind für das Umkleiden und den Aufenthalt des Montagepersonals Schadens gerichtlich geltend zu machen.
sowie für das Material und die Werkzeuge verschließbare, beleuchtete und 14.4. Ausgeschlossen ist die Haftung für indirekte Schäden bzw. Folgeschäden.
erforderlichenfalls geheizte Räume mit einer Grundfläche von zumindest 30 Die Beweislastumkehr zu Lasten der AN gemäß § 1298 und § 933a Abs. 3
m2 für die Dauer der Montage im Erdgeschoss, in der Nähe der Anlage ABGB wird ausgeschlossen.
kostenlos bauseitig zur Verfügung zu stellen. 14.5. Die AN haftet nicht für Schäden, die dadurch verursacht werden, dass der
11.5. Unterbrechungen der Montagearbeiten aus Gründen, die in der Sphäre des AG die Einholung gesetzlich erforderlicher Betriebsbewilligungen unterlas-
AG liegen, erfolgen auf Gefahr und Kosten des AG. Durch die Unterbre- sen oder die Anlage vor Bewilligungserteilung in Betrieb genommen hat
chung verursachte Kosten werden dem AG gesondert in Rechnung gestellt. (konsensloser Betrieb der Anlage). Die AN haftet nicht für Schäden, die
11.6. Die Montage erfolgt ausschließlich unter witterungsunabhängigen Bedin- aus Anlass oder in Folge einer Wartung der Anlage auftreten.
gungen (geschlossene Gebäude) und angemessener Temperatur (allen- 14.6. Der Liefergegenstand bietet nur jene Sicherheit, welche auf Grund der je-
falls durch Beheizung) gemäß Allgemeine Arbeitnehmerschutzverordnung weils gültigen Bauvorschriften, Abnahmeprüfungen, Benützungsvorschrif-
bzw. weiterer gültiger Bestimmungen der Allgemeinen Dienstnehmer- ten erwartet werden kann. Voraussetzung für die erforderliche Sicherheit
schutzverordnung in den jeweils geltenden Fassungen. der Anlage im Betrieb ist ein entsprechender Wartungsvertrag bzw. die
11.7. Der AG hat zu einem von der AN anzugebenden Zeitpunkt die fertigge- Durchführung von Instandsetzungsarbeiten unter der Verwendung von Ori-
stellte, vollbelastbare Stromzuleitung zwecks Durchführung von Probe- und ginalersatzteilen durch den Hersteller der Anlage.
Einstellfahrten zur Verfügung zu stellen. Die Kosten der Energieversorgung
sind vom AG zu tragen. 15. Rücktritt
15.1. Die AN kann vom Vertrag zurücktreten, wenn ihr die Erfüllung des Vertra-
12. Inbetriebnahme und Übergabetermin von Anlagen ges wegen Eintretens einer der unter Punkt 9.3. b) genannten Hindernisse
12.1. Als Übergabetermin der Anlage gilt der Zeitpunkt der Ausstellung des posi- unmöglich ist oder die Vorrausetzungen gemäß Punkt 7.6. vorliegen.
tiven Gutachtens über die Abnahmeprüfung durch den Sachverständigen 15.2. Wird der AN nach Abschluss des Vertrages bekannt, dass sich der AG in
gemäß den jeweiligen Gesetzen und Verordnungen. Wird ein positives Gut- Zahlungsschwierigkeiten befindet, kann die AN eine Sicherheitsleistung im
achten der Abnahmeprüfung wegen bauseitiger Mängel oder unwesentli- Ausmaß der aushaftenden Leistungen verlangen und, falls diese Sicher-
cher technischer Mängel nicht ausgestellt, gilt dessen ungeachtet der Über- heitsleistung nicht erbracht wird, unter Schadenersatzpflicht des AG vom
gabe mit erstmaliger Inbetriebnahme als erfolgt. Sollte die Übergabe an den Vertrag zurücktreten.
AG aus Gründen, welche nicht die AN zu vertreten hat, nicht innerhalb von 15.3. Die AN ist neben den genannten Punkten auch dann zum Rücktritt berech-
drei Monate ab Lieferung der Anlage erfolgen können, so gilt die Übergabe tigt, wenn sich die Vermögenslage des AG wesentlich verschlechtert.
als erfolgt. Eine behördliche Übergabe zu einem späteren Zeitpunkt kann 15.4. Im Falle der unberechtigten Auflösung des Vertrages durch den AG hat
darüber hinaus gesondert vereinbart werden. Nacharbeiten an der Anlage dieser alle der AN bis zu diesem Zeitpunkt entstandenen Aufwendungen
durch die AN, welche die bestimmungsgemäße Verwendung der Anlage zzgl. des Gewinns zu bezahlen.
nicht beeinträchtigen, hindern die Übergabe nicht. Die Nutzung der Anlage
ist vor Bezahlung aller fälligen Rechnungen trotz faktischer Übergabe nicht 16. Salvatorische Klausel
gestattet. 16.1. Sollten sich einzelne Bestimmungen dieser AGB als unwirksam oder un-
12.2. Wird die Anlage infolge bauseitiger Bedürfnisse noch vor Fertigstellung in gültig erweisen, berührt dies nicht die Gültigkeit der übrigen Bestimmun-
Betrieb genommen (Betrieb als Bauaufzug, eine Überprüfung durch den gen.
behördlichen Aufzugsprüfer ist erforderlich), erfolgt der Betrieb und die 16.2. Anstelle einer allenfalls unwirksamen Bestimmung dieser AGB verpflichten
Wartung von dem Moment der Inbetriebnahme an auf Risiko und Rechnung sich der AG und die AN eine Ersatzregelung zu vereinbaren, welche dem
des AG. wirtschaftlichen Ergebnis der unwirksamen Bedingung am nächsten
12.3. Wird die Anlage vor Überprüfung durch einen behördlichen Sachverständi- kommt.
gen in Betrieb genommen, so erfolgt dies ausschließlich auf Risiko des AG.
Sollten in diesem Zusammenhang Ansprüche an die AN gerichtet werden, 17. Gerichtsstand und anwendbares Recht
verpflichtet sich der AG die AN diesbezüglich schad- und klaglos zu halten 17.1. Es wird die Anwendung von Österreichischem Recht vereinbart. Die An-
und der AG verwirkt das Recht auf Gewährleistung. Die AN ist sofort nach wendung der Bestimmungen des UN-Kaufrechts wird ausgeschlossen.
Bekanntwerden berechtigt eine Schlussrechnung zu legen. 17.2. Gerichtsstand für Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit allen Ver-
trägen der AN mit dem AG ist das sachlich zuständige Handelsgericht in
13. Gewährleistung Wien.
13.1. Die Gewährleistungsfrist für Lieferungen und die Montage/Demontage von
Anlagen beträgt zwölf Monate. Lieferungen der AN an den AG sind unver-
züglich auf Mängel zu untersuchen. Der AG hat Mängel unverzüglich ge-
mäß § 377 UGB zu rügen. Der Lauf der Gewährleistungsfrist beginnt mit
der Inbetriebnahme der Anlage, spätestens ab dem Datum der Abnahme
durch den Aufzugssachverständigen, bzw. Übergabe gemäß Pkt. 12.1.

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