Pharmakologie
Pharmakologie
➢ Definition:
➢Die Lehre von Wechselwirkungen zwischen
Arzneistoffen und Organismus
(Arzneimittelkunde)
Pharmakologie
Sie wird unterteilt in :
Pharmakokinetik und
Pharmakodynamik
Pharmakologie
➢ Pharmakokinetik:
die Lehre der Resorption (Aufnahme),
Verteilung, Biotransformation
(Verstoffwechselung) und Elimination
(Ausscheidung) des Arzneistoffes im
Körper (was macht der Körper mit der
Substanz)
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➢ Pharmakokinetik:
➢Liberation -> Freisetzung
➢Absorption -> Aufnahme in die Blutbahn
➢Distribution-> Verteilung im Organismus
➢Metabolismus -> Verstoffwechselung
➢Exkretion -> Ausscheidung
(renal, biliär, pulmonal, intestinal)
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➢Pharmakodynamik:
die sich mit den erwünschten und
unerwünschten Wirkungen eines
Arzneistoffes auf den Organismus befasst
Pharmakologie
➢ Pharmakodynamik
➢ Wechselwirkung mit Rezeptoren (Stimulation,
Blockade)
➢ Beeinflussung der Enzymaktivität (Aktivierung,
Hemmung)
➢ Beeinflussung spannungsabhängiger Ionenkanäle
(Öffnung, Blockade)
➢ Beeinflussung von Transportsystemen
➢ Hemmung von Biosynthesen in Mikroorganismen
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➢ Wechselwirkung mit Rezeptoren:
Rezeptoren sind Zellstrukturen die mit
einem Liganden (ein Stoff der z.B.
Rezeptoren binden kann) einen best.
Effekt hervorrufen kann. Liganden die
einen Rezeptor aktivieren nennt man
Agonist wenn sie einen Rezeptor
deaktivieren nennt man Antagonist
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z.B. Adrenozeptoren (Rezeptoren die von
Adrenalin und Noradrenalin aktiviert
werden), man blockiert sie durch z.B.
Betablocker so genannte
Sympatholytika, die den Sympathikus
hemmen! Stimuliert werden sie durch so
genannte Sympathomimetika Adrenalin,
Noradrenalin
Pharmakologie
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➢ Beeinflussung der Enzymaktivität:
z.B. Erniedrigung der Angiotensin II
Konzentration durch ACE-Hemmer
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➢ Beeinflussung spannungsabhängiger
Ionenkanäle: Ionenkanäle ermöglichen den
Transport von Ionen Kalium, Chlorid oder
Calcium durch die Zellmembranen in die Zelle,
durch Veränderung des Membranpotentials wird
der Durchfluss gemindert, z.B. Senkung der
Natriumkonzentration durch Lokalanästhesie ->
Reizweiterleitung im Axon gehindert->
Schmerzunempfindlichkeit
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➢Beeinflussung von Transportsystemen:
Ionenpumpen oder Carrier-System
(Transporter) werden beeinflusst, z.B.
Hemmung von Protonenpumpenhemmer
(Unterdrückung der Salzsäureproduktion im
Magen)
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➢ Hemmung von Biosynthesen in
Mikroorganismen:
− die Biosynthesen der Erreger werden
gestört, z.B. Antiinfektiva Therapien
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Die Vorgänge laufen nicht bei jedem
Patienten gleich ab! Beeinflusst durch:
➢ Alter
➢ Erkrankungen
➢ Geschlecht
➢ andere Arzneimittel
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Insbesondere bei alten Menschen, Leber oder
Nierenkranken kann die Ausscheidung des
Arzneimittels so beeinträchtigt sein, dass sich die
Substanz im Körper kumuliert (anreichert)
Bei einem Arzneimittel mit geringer
therapeutischen Breite entwickeln diese Patienten
bei „Normaldosierung“ innerhalb kurzer Zeit
Vergiftungserscheinungen.
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➢ Therapeutische Breite:
➢Definition: Dosierungsunterschied zwischen
der zur Erzielung der therapeutischen
Wirkung erforderlichen Dosis und derjenigen
die gefährliche Überdosierungserscheinungen
nach sich zieht.
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➢ Therapeutische Breite:
➢Große therapeutische Breite= sicheres
Arzneimittel
➢Geringe therapeutische Breite = relativ
risikoreiches Arzneimittel mit ggf. erhöhtem
Überwachungsbedarf des Patienten bezüglich
Nebenwirkungen
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➢ Arzneimittel
➢Definition (Medikament, Pharmakon,
[Link]): Jeder Stoff und jedes
Stoffgemisch zu diagnostischen Zwecken
oder zur Verhütung oder Behandlung von
Erkrankungen
➢Besteht immer außer bei einem Placebo aus
einem oder mehreren Wirkstoffen sowie
Hilfsstoffen
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➢ Arzneimittel:
Wirkstoffe können nicht nur chemische
Elemente oder Verbindungen sein, sondern
auch Pflanzen oder Pflanzenteile sowie
Bestandteile oder Stoffwechselprodukte von
Tieren, Bakterien oder Viren. Die Hilfsstoffe
dienen der Konservierung oder verändern die
Resorption der Wirksubstanz!
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➢ Arzneimittelgesetz:
enthält Vorschriften über Herstellung,
Zulassung, Kontrolle, Verschreibung und
Abgabe von Arzneimitteln sowie die
Produkthaftung des Herstellers
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➢ Freiverkäufliche Arzneimittel:
Mund und Rachendesinfektionslösungen, best.
pflanzliche Tees und Tabletten oder
Mineralstoffpräparate
➢ Apothekenpflichtige Arzneimittel:
dürfen nur in Apotheken verkauft werden aber
ohne Abgabekontrolle, z.B. Paracetamol
,Aspirin, Baldrianprodukte, Abführmittel, dies
bedeutet nicht dass sie auch im längeren
Gebrauch schädigen können!
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➢ Verschreibungspflichtige Arzneimittel
(rezeptpflichtig):
werden nur auf ärztliche Anordnung über
die Apotheke abgegeben, können bei
unkontrollierter Einnahme zu Schäden
führen können oder nicht selten
missbräuchlich verwendet werden
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➢ Verschreibungsfähige
Betäubungsmittel:
wie z.B Morphium werden auf best.
Betäubungsmittelrezept nur bis zu einer
best. Maximaldosis abgegeben
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➢ Drei Namen für Arzneimittel
➢ Chemischer Name, chemische Substanz z.B.2-
Acetoxybenzoesäure
➢ Internationaler Freiname: Azetylsalizylsäure
chemische Kurzbezeichnung
➢ Handelsname / Präparats Name: R
unter dieser Bezeichnung wird das Präparat unter
dem Namen des Herstellers vertrieben, ist
patentrechtlich für 20 Jahre geschützt unter dem
Handelsname mit danach darf jeder kopieren, diese
Mittel heißen dann Generika
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➢ Namenszusätze:
➢ Zahlen geben häufig den Wirkstoffgehalt an in
Tabletten oder Ampullen
➢ mite oder minor geringe Dosen, forte für hohe Dosen
➢ Depot oder Retard verzögerte und/oder verlängerte
Wirkung des Präparates
➢ Mono nur ein Wirkstoff, compositum oder plus
mehrere Wirkstoffe
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Jedes Medikament kann Nebenwirkungen
bei einem Pat. verursachen! Deshalb
Nebenwirkungen kennen und vor allem
Patienten immer genau beobachten ob sich
solche Nebenwirkungen zeigen! Vor allem
bei Medikamentenumstellung!
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➢ Arzneimittelformen:
➢Lokal: Salbe
➢Systemisch: gelangt in die Blutbahn
-> in alle Organe
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➢ Applikationsformen:
➢Gasförmig Arzneimittelformen
Gase: Verabreichung pulmonal->Narkose
Aerosole: Verabreichung pulmonal ->
Dosieraerosole bei Asthmatherapie
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➢ Flüssige Arzneimittelformen
➢ Lösung: fester Wirkstoff komplett gelöst in einem
geeigneten Lösungsmittel, Verabreichung-> kutan, oral,
parenteral
➢ Tinktur: alkoholischer Auszug aus pflanzl oder tierischen
Stoffen, Verabreichung-> kutan, oral
➢ Suspension: Aufschwemmung eines festen Bestandteiles
in einer Flüssigkeit, Verabreichung-> kutan, oral
➢ Emulsion: Mischung zweier nicht ineinander lösl.
Flüssigkeiten, Verabreichung-> kutan
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➢ Halbfeste Arzneimittelformen
➢ Salbe: Wirkstoff eingebettet in streichfähige
Grundmasse meist auf Fettbasis, Verabreichung ->
meist kutan
➢ Creme: weiche „Salbe“ mit hohem Wassergehalt,
Verabreichung-> kutan, vaginal
➢ Paste: feste „Salbe“ mit hohem Pulveranteil,
Verabreichung-> kutan
➢ Gel: Wirkstoff eingebettet in wasserlösl. Grundmasse
mit Quellstoffen und Geliermitteln, Verabreichung ->
kutan
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➢ Feste Arzneimittelformen
➢ Pulver: sehr fein zerkleinerte feste Substanz, Verabreichung ->
meist lokal,wenn oral meist in Wasser gelöst
➢ Granulat: grobkörnig zerkleinerte feste Substanz,
Verabreichung -> meist oral mit Flüssigkeit
➢ Tablette: festgepresstes Pulver in meist runder Form,
Verabreichung -> meist oral
➢ Dragees (Lacktablette): Tablette mit zusätzl.Überzug (meist
Zuckerguss),ev mit Säurefesten Überzug, damit sie sich erst im
Dünndarm löst, Verabreichung ->oral
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➢ Feste Arzneimittelformen
➢ Kapsel: feste oder flüssige Arzneimittel in einer
Magen-Darm Kanal lösl. Hülle auf Stärke oder
Gelatinebasis, Verabreichung -> meist oral, Zerbeiß
Kapseln nicht schlucken
➢ Tee: getrocknete, zerkleinerte Pflanzenteile,
Verabreichung Aufguss mit heißem Wasser -> oral
➢ Zäpfchen: Einbettung des Wirkstoffes in eine Fett-
Grundlage, der bei Körpertemp. schmilzt,
Verabreichung -> rektal, vaginal
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➢ Sonderformen:
➢Implantate: dauerhafte in Körperhöhlen oder
Organen eingebrachte Fremdmaterialien,
Verabreichung
->operatives einbringen
➢Intrauterinpessare: aus Kupfer oder
Kunststoff mit Hormonen besetzt,
Verabreichung ->in den Uterus
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➢ Applikationsformen
➢ Bukkal -> in die Wangentasche
➢ Intraarteriell -> in eine Arterie (Injektion)
➢ Intrakardial -> in das Herz (Injektion)
➢ Intrakutan -> in die Haut (Injektion)
➢ Intramuskulär -> in den Muskel (Injektion)
➢ Intrathekal -> in den Liquorraum (Injektion)
➢ Intravenös -> in die Vene (Injektion)
➢ Kutan -> auf die Haut oder topisch Pflaster
➢ (per)oral -> in den Mund
➢ Pulmonal -> in die tiefen Atemwege (Inhalate)
➢ Rektal ->in das Rektum (Mastdarm)
➢ Subkutan -> Unter die Haut (Injektion)
➢ Sublingual ->unter die Zunge
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➢ Beim Arzneimittel richten immer 6-R
Regel beachten!
➢Richtiger Patient
➢Richtiges Arzneimittel
➢Richtige Dosierung oder Konzentration
➢Richtige Applikationsform
➢Richtiger Zeitpunkt
➢Richtige Dokumentation
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➢ Medikamente und Wirkweise bei
Diabetes Mellitus
➢Typ I Insulintherapie
➢Typ II
➢ Diätetische Maßnahmen ([Link])
➢ Orale Antidiabetika
➢Insulintherapie
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➢ Orale Antidiabetika
➢ Biguanide: Metformin-senkt den Blutzuckerspiegel
ohne Einfluss auf den Insulinhaushalt, setzt sich auf
die Membran von Darmepithelzellen Wirkung auf
aktiven Transport von Glucose und Resorption,
Nachteil Unterdrückung von Laktat kann zu
Anreichung führen >Nierenversagen Vorteil: keine
Hypoglykämie, keine Gewichtszunahme
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➢ Sulfonylharnstoff: erhöhen die
Insulinfreisetzung durch Blockierung der
Kalium Kanälen in den ß-Zellen, Nachteile
können zu Hypoglykämie führen und zur
Gewichtszunahme, nach neuesten
Studien können sie zu einem kardialen
Risiko führen, z.B. Glibenclamid
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➢ Alpha-Glukosidasehemmer: ist ein
Zucker der ein Enzym das zur
Katalysierung der Zuckerarten vorhanden
ist hemmt( a-Glucosidase), dadurch steigt
der Blutzuckerspiegel (postprandial) nicht
an z.B. Acarbose
Oft wird Acarbose mit Sulfonylharnstoffen
kombiniert, da alleine als Monotherapie zu
schwach!
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➢ Glinide: fördern die Insulinbildung
Nateglinid und Repaglinid, Nachteil
Hypoglykämie geringer wie bei den
Sulfonylharnstoffen, aber immer noch
möglich
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➢ Insulin Sensitizer: erwirkt die Sensibilität
des eigenes Gewebes auf Insulin-> darauf
ist das körpereigene Insulin wieder in der
Lage den erhöhten Blutzuckerspiegel zu
senken, Pioglitazon nur noch dieses
Präparat ist im Handel vergrößert das
Risiko der Herzinsuffiziens
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➢ Medikamente und Wirkweise bei
Apoplex
➢Heparin
➢Cumarin->Vitamin K Antagonist, Marcumar
neu Eliquis Wirkstoff Apixaban hemmt die
Thrombokinase, Pradaxa Dabigatran, Xarelto
Rivaroxaban, Lixiana Edoxaban sind NOAK
Nicht Vitamin K antagonistischen oralen
Antikoagulanzien
➢Ass Thrombozytenaggregationshemmer
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➢ Thrombozyten und Gerinnungssystem
➢ Das Blut als Transportsystem muss in jeder Situation flüssig bleiben.
Allerdings besteht auch die Gefahr, dass das Gefäßsystem bei Verletzungen
zu viel Flüssigkeit verlieren könnte. Aus diesem Grund hat sich im im Laufe
der Entwicklungsgeschichte ein kompliziertes System der Blutstillung und
Blutgerinnung entwickelt, dem ein System der Blutverflüssigung
gegenübersteht. Gerade für den Sportler bzw. die Sportlerin, der auf der einen
Seite häufig mit Verletzungen konfrontiert ist, andererseits aber auch stets
über eine optimale Fließeigenschaft des Blutes verfügen muss, spielt das
komplexe Gerinnungssystem eine wichtige Rolle.
Stark vereinfacht verläuft diese Gerinnungskaskade wie folgt:
Das Kernstück ist die Umwandlung des Fibrinogens in Fibrin, welches die
Wundstelle durch die Vernetzung überwiegend von Erythrozyten abdichtet.
Aktiviert wird dieser Vorgang durch ein Enzym, das Thrombin . Dieses
wiederum entsteht aus einer Vorstufe, dem Prothrombin, ebenfalls unter der
Einwirkung eines Enzymkomplexes, der Thrombokinase (Thromboplastin
Faktor III, oder Gewebefaktor).
Die Thrombokinase ( Faktor x) kann auf zwei Wegen aktiviert werden: durch
das
➢ endogene und durch das
➢ exogene System.
Pharmakologie
➢ Das endogene System wird durch die
Oberflächenveränderung des Gefäßendothels infolge
der Verletzung, das exogene System durch den Kontakt
mit Gewebeflüssigkeit ausgelöst. In beiden Fällen
werden nacheinander zuvor inaktive Faktoren in aktive
umgewandelt, bis die Thrombokinase aktiviert ist.
Zusätzlich wird an mehreren dieser Aktivierungsstufen
Calcium benötigt, ohne das eine Gerinnung nicht
stattfinden kann.
Der Schutz vor Blutverlust findet in zwei Phasen statt:
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➢ 1. Akutreaktion
Kommt es zu einer Gefäßverletzung, erfolgt zunächst eine
Blutstillung. Hierbei treten Thrombozyten aus den Gefäßen aus und
kommen mit Bindegewebe, speziell Kollagen in Kontakt. Hierdurch
werden sie aktiviert und geben Stoffe ab, die zu einer
Zusammenballung der Thrombozyten (Aggregation) führen. Es
bildet sich ein Thrombozytengerinnsel (Thrombozytenthrombus,
weißer Thrombus). Gleichzeitig sondern sie Stoffe ab, die eine
Verengung des verletzten Gefäßes bewirken.
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➢ Thrombozyten und plasmatisches Gerinnungssystem sind bei der
Blutgerinnung eng miteinander verzahnt. Die Thrombozyten bilden
zum einen durch ihre Zusammenballung den weißen Thrombus,
zum anderen liefern sie bei ihrem Zerfall einen Faktor
(Thrombozytenfaktor III), der für das endogene Gerinnungssystem
bzw. die Aktivierung der Thrombokinase notwendig ist. Da diese
Vorgänge ständig ablaufen, ist es notwendig, eine überschießende
Gerinnung und Thrombenbildung zu verhindern.
Die Blutstillung ist nur ein vorübergehender Vorgang und würde
ohne weitere Schritte nach einigen Minuten wirkungslos werden.
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➢
2. Längerfristige Reaktion
In einer zweiten Phase wird daher die Blutgerinnung (Koagulation)
im engeren Sinn ausgelöst, bei der Blutzellen mit Fibrin vernetzt
werden und so die Wunde dauerhaft verschließen (roter Thrombus).
Hierbei handelt es sich um einen komplizierten Vorgang,
währenddessen mindestens 13 Faktoren, die vor der Verletzung im
inaktiven Zustand vorliegen, kaskadenartig aktiviert werden.
Dies geschieht durch die Auflösung der Fibrinfäden durch das
Plasmin. Ausgelöst wird dies durch eine dem Gerinnungssystem
ähnliche Kaskade die durch endogene und exogene Faktoren das
inaktive Plasminogen in das aktive Plasmin umwandeln.
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➢ Thrombozytenaggregationshemmer:
➢Ass:Azetylsalicylsäure
➢Glykoprotein IIb/IIIa Rezeptorenantagonist:
Aggrastat Wirkstoff :Tirufiban
➢ADP Rezeptorenantagonist: Plavix
Wirkstoff Clopidogrel
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➢ Heparin: hemmt die Bildung von Fibrin
indem es mit Anthithrombin III einen
Komplex bildet der dadurch die Faktoren II
und X [Link] Vollheparinisierung ist
sofort wirksam
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➢ Quick:Thromboplastinzeit, Prothrombinzeit überprüft
das exogene system Normalwer 70-120%
➢ INR international normalized ratio standardisierter
Quicktest
➢ PTT:partielle Thromboplastinzeit testet vor allem das
endogene System, sie ist wichtig für die
Vollheparinisierung, wird auf Verdoppelung des
Normalwertes eingestellt(60-80 Sek)
➢ TZ:Thrombinzeit alternative zur PTT wird auf 2-3 fache
des Normwertes gesetzt
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➢ Cumarinderivate: Marcumar Wirkstoff:
Phenprocoumon hemmt 4
Gerinnungsfaktoren (Faktoren II,VII,IX und
X) in der Leber die als
Prothrombinkomplex bezeichnet werden,
diese Bildung ist Vitamin K abhängig!
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➢ Lyse := Fibrinolyse durch
therapeutische Aktivatoren soll bereits
enstandene Blutgerinnsel wieder auflösen:
RTPA recombinant tissue-type
plasminogen activator, sowie Urokinase
oder Streptokinase
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➢ Medikamente und Wirkweise bei
Myokardinfarkt
➢Ass
➢Betablocker
➢Statine
➢ACE-Hemmer
➢Nach PTCA Iscover, Brilique, Effient
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➢ Medikamente und Wirkweise bei
Herzinsuffizienz
➢ ACE-Hemmer Captopril, Ramipril
➢ Betablocker Bisoprolol
➢ AT1-Antagonisten Valsartan wenn ACE nicht
vertragen werden
➢ Aldosteronantergonist Spironolacton Kaliumsparende
Diuretika
➢ Digitalisglykoside Digitoxin, Digoxin
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➢ Medikamente und Wirkweise bei
Asthma Bronchiale
Erleichterungsmedikamente Relievern
Kontrollmedikamente Controller
entzündungshemmend
➢ Manifeste Form: Status asthmaticus
➢O2 Gabe
➢Bronchodilatatoren:ß-2 Agonisten z,B
Salbutamol ist ein ß2 Sympathomimetikum
Relievern
➢Kortikosteroide Controller
➢Theophyllin Dilatation der Bronchien Notfall
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➢ Stufentherapie des Asthma Bronchiale
➢ Erleichterungsmedikamente Relivern
➢ß2 Sympathomimetika oder
Parasympatholytiker zur Inhalation, haben
keinen Einfluss auf die zugrunde liegende
Entzündung
Pharmakologie
➢ Stufentherapie des Asthma Bronchiale
➢Kontrollmedikamente Controller sind
entzündungshemmende Medikamente
➢Inhalative Glukokortikoide [Link]
➢Leukotrien Rezeptor Antagonisten LTRA
Z.B Singulair besetzen die Rezeptoren der
entzündungshemmenden Leukotriene die sich
in den Leukozyten befinden
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Stufe 5
Stufe 4 Überweisung
Stufe 3 ICS mittel hoch zum
Stufe 1 Stufe 2 ICS niedrig dosiert dosiert qualifiziertem
Dauerthe Keine ICS Plus LABA oder Plus LABA oder Facharzt für
rapie der niedrig Kombination Kombination zusätzliche
niedrig dosiert niedrig dosiert
Wahl Dosiert Medikamente
Formoterol als Formoterol als
Controller und Controller und
Reliever Reliever
Reliever SABA bei Bedarf SABA oder ICS/Formoterol ( niedrig dosiert) bei
Bedarf ( für Pat die dies als Controller haben)
SABA:kurzwirkende ß2 Sympathomimetika [Link]
LABA:langwirkende ß2 Sympathomimetika [Link]
ICS:inhalative Glukokortikoide z.B. Budesonid, Fluticason
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➢ Medikamente und Wirkweise bei
Depression
➢Antidepressiva (Antidepressiva machen nicht
abhängig!) es gibt beruhigende und antriebst
steigernde, sowie Serotonin und
Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer die
gegen Zwänge wirken ,selektive Serotonin
Wiederaufnahme Hemmer, Tri und
tretrazykliusche Antidepressiva und MAO
Hemmer
Pharmakologie
➢ Tri und tetrazyklische Antidepressiva hemmen die
Aufnahme von Serotonin und Noradrenalin
➢ zu ihnen zählen z.B. Wirkstoff Amitriptylin: Amineurin
oder der Wirkstoff Doxepin: Aponal oder der Wirkstoff
Imipramin: Imipramin-neuraxpharm oder der Wirkstoff
Timipramin: Stangyl .Nebenwirkungen sind oft sehr
unerwünscht: Tachykardien, Schwindel, Glaukom
(grüner Star) Kreislaufregulationsstörungen,
Blasenentleerungsstörungen, Obstipation,
Akkomodationsstörung ( scharfes Sehen)
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➢ Sie alle resultieren aus den zentralen und
peripheren anticholinergen Wirkung!
(Hemmung des Neurotransmitter
Acetylcholin) spielt auch beim
Parasympaticus eine große Wirkung!
Kontraindikation: Prostatavergrößerung,
Glaukom,Herzrhytmusstörungen
Pharmakologie
➢ MAO-Hemmer:Monoaminoxidase Wirkstoff
Moclobemid:Autorix bewirkt das Noradrenalin und
Serotonin erhöht wird
➢ Selektive Serotinin (SSRI) Wiederaufnahmehemmer wie
z.B. der Wirkstoff Paroxetin: Seroxat oder der Wirkstoff
Fluoxetin: Flucetin oder der Wirstoff Reboxetin: Edronax
oder der Wirkstoff Citalopram:Cipramil sie sind besser
verträglich wie die Tri und tetrazyklischen
Antidepressiva, Nebenwirkungen gastrointestinale
Symptome, Unruhe , Schlafstörrungen
➢ Johanniskraut
Pharmakologie
➢ Bei wahnhaften Depressionen werden durchaus auch Neuroleptika
eingesetzt also Tranquilizer :
man unterscheidet zwischen Hoch und Mittelpotent: Hochpotent
z.B Haldol Wirkstoff Haloperidol wirkt bei Angst,
Wahnvorstellungen, psychotische Spannungsgefühlen
Wirkstoff Flupentixol:Fluanxol unerwünschte Wirkungen EPMS
Extra pyramidal motorische System Sonderstellung
Clozapin:Leponex :da es keine Effekte auf das extrapyramidale
System macht und oft noch wirkt wenn andere Neuroleptika bereits
versagen. Die wichtigste Nebenwirkung ist die Agranoluzytose: es
kommt zu Knochenmarkschädigungen, wie bei einer Chemotherapie
sie ist aber Dosisunabhängig und meist irreversibel!!!Immer wichtig
regelmäßige Blut und vor allem Arztkontrollen!!!!
Mittelpotent:
Wirkstoff Perazin bekannt unterTaxilan oder Sulpirid bekannt unter
Dogmatil und Zuclopenthixol bekannt als Ciatyl
Pharmakologie
➢ Niederpotente Neuroleptika: wirken stark
sedierend und gering antipsychotisch, sie
dämpfen die Erregungszustände und fördern
den Nachtschlaf:z.B. Chlorprothixen bekannt
unter Truxal, Promethazin bekannt unter Atosil
und Levomepromazin bekannt unter Neurocil
unerwünschte Nebenwirkungen: Müdigkeit,
Störung der Arbeitsfähigkeit und vegetative
Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit,
Schwitzen, Obstipation, motorische Störungen
dagegen sind selten
Pharmakologie
➢ Medikamente und Wirkweise bei Parkinson:
➢ MAO-B-Hemmer( Enzym
Monoaminooxidase):Wirkstoff :Selegilin-
>Movergan-Vermindert Dopamin-Abbau
➢ Dopaminantagonisten: Wirkstoff:Priribedil -
>Clarium, Pramipexol->Sifrol, Ropinirol->Requip,
wirken auf die Dopaminrezeptoren, bessern Rigor
und Akinese,Nebenwirkungen:Magen-Darm
Beschwerden, Hypotonie Unruhe, Einschlafattacken,
einschleichende Dosierung
Pharmakologie
➢ L-Dopar: Wirkstoff L-Dopar-> Madopar oder
Nacom->Dopamin-Ersatz da Dopamin nicht
selbst vom Blut in das Gehirn übertreten kann
wird die Vorstufe L-Dopar zugeführt,
Nebenwirkungen:Dyskinesen(Schmatzen,
Grimassen,kauen, unwillkürliche nicht zu
unterdrückende Fehlbewegungen) Hypotonie,
erhöhter Augeninnendruck,
Übelkeit,einschleichende Dosierung
Pharmakologie
➢ NMDA-Rezeptor-Antagonist( Rezeptor für
bestimmte Aminosäuren im ZNS)
➢Wirkstoff:Amantadin-> PK-Merz,Tregor oder
Wirkstoff Budipin-> Parkinsan durch
Blockierung des Rezeptors Verbesserung des
Verhältnisses zwischen Hemmun und
Stimulation cholinerger Nervenzellen,
Nebenwirkungen:Magen-Darm, psychische
Störungen
Pharmakologie
➢ COMT-Hemmer (Enzym Catechol-O-
Methyltransferase) : Wirkstoff:Entacapon-
>Comtess->periphere Hemmung des L-Dopa
Abbaus dadurch bessere Verfügbarkeit von L-
Dopa, Nebenwirkungen:Dyskenisien, Diarrhoe,
Leberfunktionsstörung, es fehlen noch
Langzeitwerten
Pharmakologie
➢ Anticholinergika:Wirkstoff:Biperidin-
>Akineton,Wirkstoff: Metixen->Tremarit,
Hemmung des zu starken cholinergen
Systems
Nebenwirkungen:Mundtrockenheit,
Obstipation, Harnverhalt,
Herzrhytmusstörungen, psychische
Störungen
Pharmakologie
➢ Medikamente und Wirkweise bei MS:
➢ Im akuten Schub werden Glukokortikoide i.v.
gegeben, Langzeit: Wirkstoff:Interferone->Betaferon
oder Refib, Nebenwirkungen: grippeähnliche
Symptome weitere Therapie Basistherapie:
Wirkstoff: Dimethylfumarat ->Tecfidera und
Teriflunomid bekannt als Aubagio, als
Eskalationstherapie das Zytostatikum Mavenclad
mit dem Wirkstoff Cladribin und Antikörper
Alemtuzumab bekannt als Lemtrada und Natalizumab
bekannt als Tysabri, weitere Medikamente bei akuten
Schub gegen Spastik, Antidepressiva,
Blasenentleerungsstörungen, Trigeminusneuralgie
Pharmakologie
➢ Medikamente und Wirkweise bei Alzheimer Demenz:
➢ Antidementiva:
➢ Ginkgo-Biloba Präparate, hergestellt aus den Extrakten des
Fächerbaumes
➢ Wirkstoff:Dihydroergotoxin->Circanol
➢ Wirkstoff: Nicergolin->Duracebrol
➢ Wirkstoff:Piracetam->Nootrop, Normabrain
➢ Kalziumantargonisten:Wirkstoff:Cinnarizin-
>Cinnazet,Wirkstoff:Nimodipin->Nimotop
➢ Cholinesterasehemmer:Wirkstoff:Donepezil->Aricept,Wirkstoff:
Galantamil->Reminyl oder Wirkstoff:Rivastigmin->Exelon [Link]
keine der Medikamente vermag die Demenz aufzuhalten, man kann
für 6-12 Monate das Fortschreiten verlangsamen!
Pharmakologie
➢ Medikamente und Wirkweise bei
Niereninsuffiziens
➢Die medikamentöse Behandlung
konzentriert sich auf die symptomatische
Beschwerdelinderung sowie die Korrektur
der Elekrtolytentgleisung und Störungen
des Hormonhaushaltes
Pharmakologie
➢ Konsequente Behandlung von Diabetes
Mellitus und Hypertonie sind die besten
Präventionen um einer
Niereninsuffiziens vorzubeugen!
Pharmakologie
➢ Einstellen mit Diuretika und ACE-Hemmer
➢ Senkung des Cholesterinspiegels, da vermutet
wird , dass sich dies negativ auf die
Nierenfunktion auswirkt
➢ Senkung der Phosphataufnahmen im Darm über
i.v. Gabe durch Kalziumverbindungen z.B.
Calcium-acetat-Nefro
➢ (Nebennierenmark (Adrenalin und Noradrenalin)
Pharmakologie
➢ Medikamente und Wirkweise bei Illeus
➢Anregung der Peristaltik durch Medikamente!
Z.B. Ubretid
Pharmakologie
➢ Medikamente und Wirkweise bei Pankreatitis:
➢ Parenterale Ernährung
➢ Wirkstoff :Tramadol->Tramal, Wirkstoff:
Buprenorphin ->Temgesic sind beide Opioide,
Perfussor mit Wirkstoff: Procain->Novocain
Lokalanästheticum
➢ H2 Blocker zur Ulcus Prophylaxe
Pharmakologie
➢ Medikamente und Wirkweise bei Hepatitis:
➢ Hep B akute schwerer Verlauf
➢PEG Interferon regt das Immunsystem an
➢Nukleosid-Nucleotidanaloga verhindern das
vermehren der Viren, dazu gehören:
Lamivudin->Zeffix
Pharmakologie
➢ HEP C: Sofosbuvir/Ledipasvir bekannt als
Harvoni Behandlung 8-12 Wochen
➢ Sie heilt dann fast immer aus
Pharmakologie
➢ Medikamente und Wirkweise bei
Leberzirrhose:
➢ Ödeme werden durch vorzugsweise mit
Diuretika z.B. Wirkstoff: Furosemid->Lasix,
Wirkstoff :Spironolacton ->Aldactone
Pharmakologie
➢ Medikamente und Wirkweise bei Morbus Crohn und
Colitis ulcerosa :
➢ Crohn: Wirkstoff:Mesalazin->Salo Falk beeinflusst die
Prostaglandinsynthese und wirkt somit
entzündungshemmend, bei Pat mit Fisteln wird
zusätzlich mit Wirkstoff: Metronidazol->Clont ein
Antibiotikum zur System Entzündungshemmung
gegeben, bei schweren Schüben Glukokortikoide, bleibt
alles erfolglos wird zur Behandlung noch ein
Immunsuppressiva gegeben Wirkstoff: Azathioprin-
>Imurek
Pharmakologie
➢ Medikamente und Wirkweise bei
Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa
➢ Colitis: Budesonid-Schaum ist ein
Glucokortikoid der lokal begrenzt
eingesetzt wird z.B. Klysma
Pharmakologie
➢ Medikamente und Wirkweise bei Hüft+Knie-Tep:
➢ Antiphlogistika, nicht Opioid-Analgetika:
Wirkstoff:Azetylsalizylsäure >Ass-Wirkstoff:Paracetamol
>Benuron-Wirkstoff:Metamizol->Novalgin
➢ Wirkstoff:Cox 2 Hemmer Rofecoxib->Vioxx,Celebrax
führen angeblich zu weniger gastro-intestinalen
Beschwerden , es fehlen allerdings noch die
Langzeiterfahrungen
➢ NSAR nicht-steroidale Antiphlogistica:
Wirkstoff: Diclofenac->Voltare Wirkstoff: Ibuprofen-
Ibuprofen Vorsicht bei Asthmatikern, Nierenschädigend
Pharmakologie
➢ Medikamente und Wirkweise bei
HIV/AIDS:
➢ HAART Therapie:Highly Active
Antiretroviral Therapy:mit mind. 3
antiretrovirale Wirkstoffen, Ziel die
Ausbreitung von HIV herauszuzögern
Pharmakologie
Pharmakologie
➢ Nucleosidanaloga (NRTI):Wirkstoff:Abacavir-
>Ziagen, Wirkstoff:Lamivudin->Epivir
➢ [Link] Hemmer der reversen
Transkriptase(NNRTI):Wirkstoff: Delaviridin-
>Rescriptor, Wirkstoff: Efavirenz->Sustiva,
Wirkstoff: Nevirapin->Viramune
Erschweren die Neuinfektion des Kerns durch
Hemmung der reversen Transkriptasen
Pharmakologie
➢ Proteinaseinhibitoren (PI):hemmen die HIV-
Protease, es bilden sich nichtinfektiöse Virusteile
und Neuinfektionen von Zellen wird verhindert.
Wirkstoff: Amprenavier->Agenerase,Wirkstoff:
Indinavir->Crixivan, Wirkstoff:Nelfinavir-
>Viracept, Wirkstoff: Ritonavir->Norvir,
Wirkstoff:Saquinavir->Fortovase
Pharmakologie
➢ Medikamente und Wirkweise bei Uterusmyomen:
➢ Ibuprofen
➢ hormonelle Therapien mit GnRH-Argonisten -
>Enantone –Gyn oder Upristalacetat->Esmya
➢ Neueste Therapie seit 2012 Ulipristalacetat aus der
Gruppe der Selektiven Progesteron-Rezeptor-
Modulatoren (SPRM) zur Therapie symptomatischer
Myome zugelassen reduziert die Blutungsmenge und
Häufigkeit, keine Wechseljahrbeschwerden
Pharmakologie
➢ Medikamente und Wirkweise bei Mama CA:
➢ Hormontherapie man gibt Antiöstrogene um das
Wachstum zu blockieren: Nolvadex-> Wirkstoff:
Tamoxifen oder Aromastasehemmer die die
Steroidhormonsynthese in der nebenniere
bremsen:Arimidex -> Wirkstoff: Anastrozol,Aromasin ->
Wirkstoff: Exemestan oder Gestagene die die
körpereigene Östrogenproduktion hemmen [Link]
oder bei beidseitiger Ovarektomie Gabe von GNRH
Analoga bekannt als Zoladex
➢ Strahlentherapie
➢ Chemotherapie
Pharmakologie
➢ Medikamente und Wirkweise bei Prostata CA:
➢ Hormonbehandlung durch Antiandrogene z.B. Andrer
oder LH-RH Analoga oft Besserung erzielt da sie den
Wachstum hemmen( Entzug der männlichen Hormone)
➢ Oder bei nicht ansprechen ein Medikament mit
zytostatischer und hormoneller also Östrogene
Wirkung,Estramustin (Estracyt)
➢ Ultraschalltherapie erhitzen um den Tumor zu zerstören
Pharmakologie
➢ Medikamente und Wirkweise bei
Colon/Rektum CA:
➢ Operativ
➢ Chemotherapie mit 5-Fluoruracil
Pharmakologie
➢ Medikamente und Wirkweise bei CA im
respiratorischen System:
➢ Chemotherapie
➢ Strahlentherapie
➢ Operativ kleinzellige fast immer inoperabel
Pharmakologie
➢ Medikamente und Wirkweise bei Leukämie:
➢ ALL bei Kindern akute lymphatische
➢ Knochenmarktransplantation
➢ Strahlentherapie
➢ Interferon
➢ Aderlass
➢ AML bei Erwachsenen akute myeloische
➢ 1-2 Chemozyklen Daunorubicin 45-60 mg/m2 Tag 1-3
➢ Cytosin- Arabinosid 100-200 mg/m2 Tag 1-7
➢ AUL akute undifferenzierte wenn Ursprung nicht
erkennbar
Pharmakologie
➢ Zytostatika:Zellgifte die Zellwachstum hemmen
und nicht maligne Zellen abtöten. Sie wirken auf
Zellen mit hoher Zellteilungrate und beeinflussen
auch den Zellstoffwechsel
➢ Nebenwirkungen: Haarausfall
➢ Immunsuppressiva
➢ Übelkeit/Erbrechen/ Gewichtreduktion
➢ Beeinflussen die Knochenmarksbildeten Zellen
➢ Infertilität (Fruchtbarkeit)
Pharmakologie
➢ Medikamente und Wirkweise bei Osteoporose:
➢ Hormontherapie mit Östrogen fördert das einbringen von Ca in den
Knochen.
➢ Fluor
➢ Calcium
➢ Vitamin D
➢ NSAR er MSI
➢ Anabolika zum Muskelaufbau zum Stärkung des Rücken
➢ Beck. Medikamente Osama und Fosavance hemmt die Bildung von
Osteoklasten die den Knochen abbauen ein Biophosphat
➢ Quellennachweis Pflege heute 7 Auflage 2019
Handelsname Wirkstoff Nebenwirkung/
Wechselwirkung
Aspirin Acetylsalicylsäure Blutung, Magen Darm
Asthmanafall
Plavix Clopidogrel Blutung, Mangel an
Blutplättchen,Leukozyten
Heparin Heparin Blutungen HIT
Marcumar Phenoprocoumon Blutungen,
leberentzündungen
Actilyse RTPA Alteplase Starke Einblutungen
Betablocker Beloc ,Concor Bisoprolol, Metoprol Müdigkeit,Potenzprobleme
Statine Lipidsenker Simvastatin Muskelschmerzen,
Simvastatin Krämpfe
ACE Hemmer Ramipril Ramipril Schwindel, Kopfschmerzen
Reizhusten
Handelsname Wirkstoff Nebenwirkung/
Wechselwirkung
Digimerk,Lanicor Digoxin Schwindel, Kopfschmerzen
Reizhusten
Farbsehen,Arrythmien
Psychosen, Übelkeit
AT1 Antagonist Valsartan, Sartane Schwächegefühl,
Atacand Schwindel,
Hautausschläge
Aldosteronantagonist Spironolacton Hyperkaliämie
Adactone, Osyrol
Ibuprofen Iboprofen Nierenversagen
Voltaren Diclophenac Nierenversagen
Benuron Paracetamol Leberversagen
Handelsname Wirkstoff Nebenwirkung/
Wechselwirkung
Novalgin Metamizol-Natrium 1 H2O Senkt den RR,Agranulozytose
Verminderung der
Granulozyten, eine
Untergruppe der Leukozyten
Dipidolor Piritramid Opioid Hypotonie
Obstipation,
Melperon Butyrophenon Neuroleptika, Sedation höher
wie antipsychotisch Wirkung,
Schwindel RR Abfall,auf gar
keinen Fall mit Alkohol!
Buscupan Butylscopolamin Übelkeit,Erbrechen,Schwindel
,RR Abfall Müdigkeit
MCP,Paspertin Metaclopramid Kann Epilepsie auslösen,nicht
mit Digoxin verändert die
Aufnahme
INSULINE SCHNELLZWIRKENDE wirkt LANGZEIT Analoginsulin bis
Wird in den Beta Zellen in 30 Minuten und hält 8 zu 24h
der Stunden an
Bauchspeicheldrüse Normalinsuline 1-4h (Alt) Lantus
gebildet den Actrapid Levemir
Langerhans-Inseln Insuman Abasaglar
Humaninsulin Lusdana
Ist mit körpereigenem Insulin
identisch
Schnelle Insulinanaloga 1-
3h
Novorapid
Apidra
Humalog
Hier wurden Aminosäuren
entfernt oder ausgetauscht
um das Insulin
pharmakokinetisch besser
wirken zu lassen
Verzögerungsinsuline
Basalinsuline NPH4-10h
Verzögerungsinsuline
Insuman Basal Aventis
Protaphan
Human Insulin Basal Lilly
Mischinsuline
Mischinsuline bis zu 24h
Insuman Comb
Actraphane
Humalog Mix
Analgetika Schmerzmittel
Nicht Opioid: Paracetamol ,Metamizol
NSAR nicht steroidale Aspirin, Ibuprofen, Diclofenac Selektive Cox 2Hemmer
Antirheumatika Arcoxia
Opioid: Tilidin, Tramadol, Fentanyl, Morphin, Oxycodon, Dipidolor
Diuretika Harntreibende Arzneimittel
Thiaziddiuredika Esidrix Hypokaliämie, Hyperkalzämie,
Anstieg Blutzucker, Harnsäure
Schleifendiuretika Lasix, Torem Hypokaliämie
Aldosteronantagonist Aldactone,Spironolacton Hyperkaliämie
Kaliumsparende Dytide H Hyperkaliämie
Diuretika